Expo 2035 Berlin Magazin #5
Bessere Luft, grünere, saubere Bezirke, innovative Strukturen, eine Stadtgesellschaft, deren Selbstverständnis der Zusammenhalt und die freiheitliche, demokratische Grundordnung ist – oder lieber salopp ausgedrückt – "Berlin in schön." Bis zum Jahr 2035 soll sich die Hauptstadt verändert haben – soll besser, gerechter, nachhaltiger sein. Zielmarke und Katalysator in einem ist die EXPO 2035 Berlin, die innovative Weltausstellung, die der Verein Global Goals für Berlin e.V. nach Berlin holen will. Als Motor für eine Transformation der Stadt, die längst überfällig ist. Im Rahmen der Berliner EXPO-Bewerbung sollen und werden sich immer mehr neugierige Augen auf Berlin richten. Die Stadt soll nicht nur kreativer Sehnsuchtsort für Menschen weltweit bleiben, sondern die erste nachhaltige Metropole weltweit werden – ein grünes Musterbeispiel mit Strahlkraft. Das neue EXPO-Magazin, eine Kooperation zwischen tipBerlin und Global Goals für Berlin e.V., hebt einmal mehr hervor, dass die Stadtgesellschaft an einem Strang ziehen muss, um Berlin nachhaltig flächendeckend zu verändern. Ein Berlin in schön eben – Made by Alle. Made for Uns. Viel Spaß beim Lesen und Mitgestalten!
Bessere Luft, grünere, saubere Bezirke, innovative Strukturen, eine Stadtgesellschaft, deren Selbstverständnis der Zusammenhalt und die freiheitliche, demokratische Grundordnung ist – oder lieber salopp ausgedrückt – "Berlin in schön." Bis zum Jahr 2035 soll sich die Hauptstadt verändert haben – soll besser, gerechter, nachhaltiger sein. Zielmarke und Katalysator in einem ist die EXPO 2035 Berlin, die innovative Weltausstellung, die der Verein Global Goals für Berlin e.V. nach Berlin holen will. Als Motor für eine Transformation der Stadt, die längst überfällig ist. Im Rahmen der Berliner EXPO-Bewerbung sollen und werden sich immer mehr neugierige Augen auf Berlin richten. Die Stadt soll nicht nur kreativer Sehnsuchtsort für Menschen weltweit bleiben, sondern die erste nachhaltige Metropole weltweit werden – ein grünes Musterbeispiel mit Strahlkraft. Das neue EXPO-Magazin, eine Kooperation zwischen tipBerlin und Global Goals für Berlin e.V., hebt einmal mehr hervor, dass die Stadtgesellschaft an einem Strang ziehen muss, um Berlin nachhaltig flächendeckend zu verändern. Ein Berlin in schön eben – Made by Alle. Made for Uns. Viel Spaß beim Lesen und Mitgestalten!
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DIE LAWINE ROLLT
Gemeinsam
Mit unserer neuen Kampagne
„Made by Alle.
Made for Uns.” mobilisieren
wir ganz Berlin.
EIN BILD ENTSTEHT
Gestalten
Mehr und mehr nachhaltige
Projekte springen
auf den Zug zur EXPO
2035 in Berlin auf.
MENSCHEN HANDELN
Beherzt
Vier Projekten, die Berlin
verändern, verleihen wir
2025 den Global Goals
Award.
ZUKUNFT FEIERN
Demonstrieren
Im Herbst findet die
wichtigste Demo für
Berlins Zukunft statt.
Berlin
in schön.
Made by Alle.
Made for Uns.
Zukunft machen wir gemeinsam.
Werde Teil der Bewegung und
gestalte Berlin mit uns nachhaltig.
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Die 17 Global Goals
Inhalt
der UN Charta
Berlin bis 2035 gemeinsam zum
Leuchtturm der Nachhaltigkeit machen!
Unsere Vision einer nachhaltigen Stadt
treibt uns an: Wir möchten die EXPO 2035
nach Berlin holen und die 17 Sustainable
Development Goals der UN (SDGs)
erreichen und flächendeckend erlebbar
machen.
Doch die Zukunft, wie wir sie uns wünschen,
passiert nicht von selbst – wir
müssen sie gemeinsam gestalten! In diesem
Magazin werfen wir einen Blick nach
vorn: auf wegweisende Projekte, mutige
Ideen und Menschen, inspirierende Events
sowie alles, was noch vor uns liegt und
im kreativen, visionären Berlin möglich ist.
Von unserer neuen Kampagne „Made by
Alle. Made for Uns.“ über die beeindruckende
Global Goals Parade mit 250.000
Menschen vor dem Brandenburger Tor
bis hin zu unserer Aktion „17 Klaviere für
die 17 Global Goals”,
die die Bedeutung
der UN-Ziele für
alle Bewohner:innen
Berlins sicht- und hörbar
und die Stadt bereits
jetzt zu einem schöneren
Ort macht. Spannende Einblicke,
Visionen und Pläne
auf Berlins Weg zur EXPO
2035: Viel Freude beim
Lesen und Mitgestalten!
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Unsere Kampagne „Made
by alle. Made for uns.” mobilisiert
Berlin für die Zukunft
Berliner:innen werden zum
Motor für nachhaltige Veränderung:
Was treibt sie an?
Um die Stadt zukunftsfähig
zu verändern, braucht es
gute Ideen: Diese Projekte
formen Berlins Morgen
Wo gedeiht in Berlin echter
Wandel? Unsere SDG-Map
veranschaulicht die sich
nachhaltig verändernde
Stadt
Demokratie erhalten: Die
Berliner „Initiative 18” will
Medienkompetenz fördern
und Pluralismus sichern
Mutigen Menschen, die
Berlins Zukunft gestalten,
verleihen wir 2025 den
Global Goals Award
Demonstrieren für eine
bessere Welt: 2025 findet
die Global Goals Parade vor
dem Brandenburger
Tor statt
Musik verbindet: Unsere
Aktion „17 Klaviere für die
17 Global Goals” lässt Berlin
zusammenwachsen
Gemeinsam zur EXPO: Global
Goals für Berlin e.V. stellt
sich vor
GLOBAL GOALS KAMPAGNE
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Berlin, wie
sollste dir
verändern.
Lust auf
Mitmachen &
Mitmischen?
Alle reden von einer besseren Welt. Aber
ist sie auch möglich? Na klar, meint Global
Goals Berlin, eine ambitionierte Initiative
für mehr Nachhaltigkeit (nicht nur) in der
Hauptstadt. Klar ist aber auch: Große Ziele
erreicht man nur gemeinsam –
und wenn’s richtig gut läuft, gibt es
sogar noch eine EXPO 2035 on top
Hol dir die Infos unter
globalgoalsberlin.de
AUSGANGSLAGE.
Regierungssitz, Party-Hauptstadt, Spree-
Athen, Startup-Metropole, Shithole – für
Berlin gibt es diverse Bezeichnungen.
Kein Wunder, denn schließlich haben
wir es mit einer Stadt zu tun, in der ganz
unterschiedliche Dinge nicht nur geträumt,
sondern auch realisiert werden.
Im Guten wie im Schlechten.
Man kann also sagen: Berlin ist anders.
Hier gründen sich Unternehmen von
Weltrang und haufenweise Spätis an der
Ecke. Hier werden Mauern quer durch
den Leib der Stadt getrieben, jahrelang
ausgehalten und wieder weg gespechtet.
Hier führen Rosa Luxemburg und
Ernst Reuter und Kennedy und Obama
und Erna Schulze aus dem Wedding das
Wort. Hier boomt die Szene, schießen
Startups wie Pilze aus dem Boden, und
an der Sonnenallee spricht man feinstes
Arabisch. Hier also gedeihen Vorhaben
und Pläne, die andernorts von
vornherein keine Chance hätten. Was in
Dreiherrgottsnamen soll man also von
dieser Stadt halten? Die einen lieben sie,
die anderen hassen sie, viele beides zugleich.
Vor allem scheint festzustehen:
In Berlin ist grundsätzlich alles möglich.
Final Designs (Tip
Format)
Mueve
el culo.
Klimaschutz
mit
Leih-Oma.
Made by nebenan.de.
Made for Uns.
Mach’s wie deine Nachbar:innen.
Melde dich an.
globalgoalsberlin.de
GLOBAL GOALS KAMPAGNE
Große Ziele werden nie
ohne große Partizipation
verwirklicht.
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Sogar die Errichtung eines Leuchtturms
in Sachen Nachhaltigkeit auf märkischem
Sand. Und sogar eine EXPO 2035 mit janz
Berlin als Weltausstellung.
HERAUSFORDERUNG.
Nachhaltigkeit, Moment, war da nicht
was? Dass vieles nicht so weiter gehen
kann wie bisher, hat sich inzwischen
auch bis nach Reinickendorf herumgesprochen.
Bloß, was macht man da?
Klar, den Kopf einziehen, fatal werden
und zynisch und verdrossen, am Arsch
die Räuber. Das ist einerseits verständlich,
andererseits aber eine Sache der
Berliner:innen nicht. Sind wir nicht fast
alle irgendwann aus Schwaben, Bayern,
Sachsen, dem Rheinland und Spandau
mit kleinem Gepäck angereist, um hier
in der Hauptstadt unseren ganz persönlichen
Traum von einer besseren
Welt wahrzumachen? Genau so war es
doch, und das ist der Spirit, der diese
Stadt und ihr Räderwerk antreibt – Parkraumbewirtschaftungsticketerhöhung
hin, beschissener Winter her. Die Herausforderung
für Berliner:innen ist also
streng genommen weniger die Frage,
ob es sie gibt. Sondern die, wie man sie
meistert. Zum Beispiel die Sache mit der
Nachhaltigkeit.
Welt vom
Balkon
aus retten.
ZUM BEISPIEL DIE SACHE
MIT DER NACHHALTIGKEIT.
Eine nachhaltigere Welt ist eine bessere
Welt, und folgerichtig ist ein nachhaltigeres
Berlin zweifelsohne ein erstrebenswertes
Ziel. Jetzt fragt sich bloß der Erol
aus Neukölln: Nachhaltigkeit, wat hab ick
davon? Und Frau Dr. Schiwago aus Grunewald
fragt: Ist das auch SUV-kompatibel?
So viele unterschiedliche Typen, so
viele unterschiedliche Fragen. Zugegeben,
die Antwort ist ja auch wirklich nicht
ganz leicht. Nachhaltigkeit ist beispielsweise,
wenn der Müll von den Straßen
verschwindet, Oma Krause mit Kuhpups
Mueve
el
culo.
Made by Alle.
Made for Uns.
Hazlo como nosotros.
Regístrate.
globalgoalsberlin.de
Welt vom
Balkon
aus retten.
Made by Ulla.
Made for Uns.
Mach’s wie Ulla.
Melde dein Projekt an.
globalgoalsberlin.de
heizt oder Tom aus Treptow nicht zu viel
fürs Öffi-Ticket blechen muss. Nachhaltigkeit
ist aber auch, wenn was gegen
Armut unternommen oder allen ein gesundes
Leben ermöglicht wird – wunderbar
zusammengefasst in den 17 Sustainable
Development Goals der UN. Ja
wie, und das sollen wir jetzt geil finden?
Ja, sollen wir.
WIR.
Wir, das ist Global Goals Berlin, eine umtriebige
Initiative mit dem Ziel, unser aller
Stadt so schnell wie möglich klimaneutral
zu machen und bis 2035 möglichst
alle 17 Sustainable Development Goals
(SDGs) der UN zu erreichen. Wow, bisschen
drüber oder was? Klar, aber auch
echt Berlin. Seien wir doch mal ehrlich:
Während Paris den Autoverkehr längst
aus der Innenstadt verbannt hat, wird
bei uns immer noch über den Sinn vs.
Unsinn von Fahrradwegen gezofft – wie
üblich mit dem Ergebnis, dass nichts beziehungsweise
viel zu wenig passiert.
Wäre es also nicht wirklich einmal höchste
Zeit, einen großen Schluck aus der Pulle
zu nehmen und unser Berlin und die
Frage, wer, wie, was es in Zukunft unter
Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sein soll,
anzugehen? Und wäre es nicht irgendwie
schön und sinnig, all diese Fragen
nicht in Elfenbeintürmen zu diskutieren,
sondern in Fußballvereinen und Firmenzentralen
und Familienwohnzimmern
und WG-Küchen und Clubs und Friseursalons
und Muckibuden und Shishabars
einfach mal anzupacken? Wäre es also,
um diesen Gedanken voranzutreiben,
nicht ein echt starkes Brett, wenn wir, also
wir alle, sogar die Spandauer:innen,
eine nachhaltige Vision für unser Berlin
entwickeln und diese gemeinsam mit
Herz und Hand, Mut und Verstand, einer
Portion Chuzpe in der einen und einem
Döner in der anderen Hand tatsächlich
verwirklichen? Ja, das wäre es.
IDEE.
Global Goals Berlin hat was zu sagen,
und das richtet sich an alle. Alle heißt hier
wirklich alle, also von Gelehrt:innen über
Schnösel:innen, Horst:innen, Honks und
den Normalos bis zu den Freaks. Und die
Message lautet: Ja Leute, jetzt haben wir
ziemlich lange geredet, und jetzt ist der
Zeitpunkt gekommen, um in die Hände
zu spucken und die Ärmel hochzukrempeln!
Also die Sache mit der Nachhaltigkeit
und den 17 UN-Zielen, mit Schaufeln
und Zirkeln und Hundekackebeuteln und
mehr Fairness und weniger Abgasen und
allem Drum und Dran. Dahinter steckt die
tiefe Weisheit, dass das durchaus Machbare
ja nur dann gemacht werden kann,
wenn man es auch macht. Und dass je
mehr mitmachen, desto mehr dann auch
gemacht wird. Man muss es dann einfach
nur mal machen.
BOTSCHAFT.
Um Global Goals Berlin Gehör zu verschaffen,
hat die Initiative folgerichtig
ein Motto ausgeheckt, das erstens die
Latte hoch hängt und zweitens die Arme
in alle Richtungen ausstreckt:
Made by Alle.
Made for Uns.
Von uns & für uns, frei nach dem Motto:
Große Ziele werden nie ohne große
Partizipation verwirklicht, erstens. Und
zweitens kann dasjenige, was hinten
rauskommen soll, immer nur eine Gemeinschaftsproduktion
von allen dar-
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Größenwahn wird
nur so genannt, bis
einer kommt, der es
trotzdem macht.
Vom
Macker
stellen. Die Botschaft lautet: Hey Berlin,
sind wir nicht alle bekloppt genug, um
die verrücktesten Visionen zu verwirklichen?
Das sind wir zweifellos, und deshalb
heißt es dann auch beispielsweise:
Berlin in schön.
Made by Alle.
Made for Uns.
Versteht jeder, oder? Klar, einige werden
es natürlich wieder nicht verstehen, und
weil wir in Berlin sind und nicht sonst wo,
hilft auch kein „Ach bitte, gnädige Frau“,
sondern nur die Sprache, die der/die gemeine
Berliner:in wirklich versteht: Der
freundliche Tritt in den Arsch, zum Beispiel
so:
Ausm Knick kommen.
Made by Alle.
Made for Uns.
Widerspruch zwecklos? Nein, welcome!
Global Goals Berlin setzt die Bürger:innen
nicht vor vollendete Tatsachen,
sondern ruft im Gegenteil dazu auf, sich
selbst einzubringen und die Bewegung
aktiv mitzugestalten: Mutig. Nach vorne
schauend. Verbindend, nicht trennend.
Partizipativ ohne Ende. Und immer nach
der Devise: Lang lebe die Vielfalt, die
Motivation, die Lust an der Teilhabe und
am Engagement, der Wille und der Spaß
an der Veränderung.
DER CLOU.
Die Kampagne richtet sich nicht nur an
alle, sie wird auch von allen gemacht:
Sei es durch 250.000 Bürgerinnen und
Bürger (ja, auch die doofen Touris), die
sich als Mitstreitende einbringen sollen,
können und dürfen. Oder durch 2.500
Projekte, die aufzeigen, wie Nachhaltigkeit
im Großen und Kleinen, im Riesenhaften
und im Mikrokosmos Kreuzberger
Hinterhöfe gemacht wird. Oder aber
– jetzt kommt‘s dicke – durch hiesige
Unternehmen und Institutionen, Fachgremien
und Wissenschaft, Kuratorien
und Verbände, Universitäten und Interessensvertretungen,
die auf Augenhöhe
mit Ulla aus der Urbanstraße ihren eigenen
Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten
und (hier mal anhand eines Beispiels
aufgezeigt) sagen (dürfen):
Den Durchblick haben.
Made by Glaserei Schmidt.
Made for Uns.
Denn Isolierglas von der Glaserei
Schmidt trägt auch zu mehr Nachhaltigkeit
bei, wusstet ihr das nicht? Wenn
nicht, ist ja jetzt die passende Gelegenheit,
dass alle davon erfahren – und zwar
mehrsprachig, in allen gängigen Verkehrssprachen
und überhaupt.
ROLLOUT.
Kapitale der Nachhaltigkeit, ist das dann
nicht doch 'ne Nummer zu groß, selbst
für Berliner Verhältnisse? Nee! Denn
Größenwahn wird ja immer nur so lange
Größenwahn genannt, bis einer kommt,
der das nicht wusste, und der es trotzdem
macht und damit erfolgreich ist.
Warum sollten wir Berlinerinnen und Berliner
die Stadt und die Welt nicht komplett
auf den Kopf stellen? Es ist ja unsere
Stadt – wir können damit machen, was
wir wollen. Und sowieso: Es geht doch
um das Gute! Es geht um die Rettung der
Welt! So flapsig das hier gesagt wird, so
wahr und triftig ist es ja zugleich. Daher
der feste Plan und die Absicht: Nehmt
die Beine in die Hand und rollt die Sache
aus! Den Anfang macht diese Sonderbeilage
des tipBerlin-Magazins. Viele weitere
Aktionen und Kommunikationsplattform
mögen folgen – auf Postern und
als Postings, in der Zeitung und auf Laternenstickern,
auf Social Media und als
Arschbacken-Tattoo von Axel aus Karow.
DAS TOPPING.
Wenn sich alle, wirklich alle erfolgreich
für ein schöneres und besseres Berlin
einsetzen: Sollte das nicht irgendwie
belohnt werden? Ja, sollte es. Daher
der Plan von Global Goals Berlin: Wir
holen die EXPO 2035 in die Hauptstadt!
Und machen die ganze Stadt zu einer
Weltausstellung, einem Leuchtturm der
Nachhaltigkeit und einer Realität gewordenen
Verwirklichung kühner Pläne: Eine
EXPO von unten und oben, vorne und
hinten, eine EXPO von allen für alle und
eine EXPO, die folgenden Beweis antritt:
Berlinerinnen und Berliner können alles!
Und alle, wirklich alle sind herzlich dazu
eingeladen.
KAMPAGNEROS.
Die Kampagne „Made for Alle. Made by
Uns.” für die Initiative EXPO 2035 wurde
gemeinsam mit VATERBLUT entwickelt
und umgesetzt. VATERBLUT ist eine
Agentur für prägende Kommunikation:
Roh. Angewandt. Kontemporär. Provokant.
Ironisch. Und nachhaltig.
Noch Fragen?
zum Macher.
Made by Alle.
Made for Uns.
Mach’s wie wir.
Melde dich an.
globalgoalsberlin.de
GESICHTER FÜR DIE EXPO 2035
10 | 11
Wegbereiter:innen
des Wandels
„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie gestaltet.”
Was der visionäre amerikanische Informatiker Alan Curtis Kay
einst festgestellt hat, ist auch diesen mutigen Berliner:innen klar, die
sich mit ihrem Ideenreichtum und Pragmatismus für eine bessere Zukunft
Berlins einsetzen und sich für die EXPO 2035 in der Hauptstadt
positionieren. Hier stellen sie sich vor und verraten, was sie antreibt
Carsten Otto
Geschäftsführer Stiftung Berliner
Sparkasse
„Wir brauchen Mut, um das Soziale mit dem
Ökologischen zu verbinden und uns klar
zu Berlin als Vorreiter einer nachhaltigen
Metropole zu bekennen. Alles, was es dazu
braucht, ist schon da und die EXPO 2035
hilft uns hierauf klar zu fokussieren. Deshalb
unterstütze ich die Initiative.“
Héloïse Le Masne
COO Impact Hub Berlin
„Berlin ist ein Ort, der Kraft hat, sich immer
wieder neu zu erfinden und Gegensätze in
einem gemeinsamen Gefühl zusammenbringen:
Hier haben die Dinge mehrere
Seiten und multiple Perspektiven. Berlin ist
divers, nie einfach und das schafft Innovation.
Ich bin in verschiedenen Städten
Europas aufgewachsen, aber nie habe ich
mich mehr zu Hause gefühlt, als in Berlin.
Als COO von Impact Hub Berlin bin ich begeistert
unsere Stadt zu einem Zentrum
der Impact Economy zu machen, in der
Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl Hand in
Hand gehen. Es gibt keinen besseren Ort,
um die Welt zu verbessern.“
Thiemo Fojkar
Vorstandsvorsitzender
Internationaler Bund
„Zu den SDGs gehören richtigerweise nicht
ausschließlich Natur- und Tierschutz. Auch
„Hochwertige Bildung“ oder „Keine Armut“
sind Teil dieser wertvollen Liste. Lassen Sie
uns gemeinsam daran arbeiten, dass Berliner
Kinder bis 2035 deutlich verbesserte
Bildungschancen haben – und ihnen damit
beruflich mehr Türen offen stehen.”
Lisa Wiedemuth
Quartiermeisterin | Geschäftsführerin
Quartiermeister Stiftung gUG
„Soziale Ungleichheit und fehlende Beteiligung
hemmen eine gelungene sozial-ökologische
Transformation. Berlin ist die Stadt
der Ungleichheiten und der engagierten
und innovativen Menschen, die bereits
vielfach zeigen, dass es auch anders geht.
Woran es dennoch manchmal fehlt: Sichtbarkeit,
Finanzierung und Kooperation. Hier
bietet die EXPO 2035 eine Chance, denn sie
mobilisiert sektorübergreifend Kräfte, hebt
die Mehrwerte des vielfältigen Engagements
hervor, schafft Wertschätzung, Beteiligung
und Inspiration.“
Matthias Trunk
GASAG-Vorstandsmitglied
„Wir befinden uns in einer Zeitenwende.
Vor allem wegen des Klimawandels werden
etablierte Konzepte zurecht in Frage
gestellt. Da die Veränderungen groß sein
werden, ist es wichtig, die Kräfte zu bündeln
und mutig voranzuschreiten. Eine
EXPO 2035 in Berlin kann dabei ein Ziel
sein. Damit können wir auch deutlich unser
Versprechen kommunizieren: Wir beschäftigen
uns mit der Zukunft, erkennen die
drängenden Veränderungen und erklären
diese. Berlin kann zum Beispiel ein Zentrum
nachhaltigen Handelns werden. In der GA-
SAG-Gruppe leisten wir unseren Beitrag,
indem wir für unsere Kund:innen Lösungen
für ein klimaneutrales Berlin realisieren.”
Sarah Lüngen
Co-Gründerin & Geschäftsführung
The Changency
„Für die Transformation müssen wir die
Köpfe und Herzen der Menschen gleichermaßen
erreichen. Daher glauben wir als
The Changency: Die Kultur- und Kreativwirtschaft
spielt eine Schlüsselrolle bei der
Förderung nachhaltiger Praktiken. Festivals
und Konzerte beispielsweise transportieren
nicht nur Emotionen, sondern können
gleichzeitig als Labore für nachhaltige Innovationen
fungieren, da sie temporäre Mikrokosmen
sind, die vielfältige Möglichkeiten
bieten, neue Ideen und Technologien in
einer kontrollierten Umgebung zu testen.“
Sabrina von
der Heide
PR und Unternehmenskooperationen
Initiative Netzwerk Blühende
Landschaft
„Um die Global Goals für Berlin zu erreichen,
müssen wir interdisziplinär zusammenarbeiten
und vor allem auch die zu
Wort kommen lassen, die wissenschaftliche
Empfehlungen in die Praxis umsetzen müssen.
Vom Denken ins Machen kommen.“
Georg Kaiser
Gründer BIO COMPANY
„25 Jahre hat BIO COMPANY seit seiner
Gründung 1999 eine konsequente Nachhaltigkeitsvision
verfolgt und sehr viele
Projekte als jeweils erster Partner mit zum
Laufen gebracht. 2023 wurden wir zum
nachhaltigsten Supermarkt Deutschlands
gekürt. Große Visionen benötigen lange
Zeiträume. Mit einer EXPO 2035 hat Berlin
die Chance, sich ein neues Leitbild, eine
neue Vision zu geben. Nach Mauerfall und
„Arm aber Sexy“ würde ich mir wünschen,
dass Berlin zum Leuchtturm einer „LOW
IMPACT“-Metropole im europäischen Stil
ausgebaut wird oder wenigstens die ersten
Meilensteine erreicht wurden.”
Julia Neuhaus
Präsidentin Berliner Hochschule
für Technik
„Die EXPO 2035 in Berlin bietet die einzigartige
Gelegenheit, Innovation, Nachhaltigkeit
und lebenslanges Lernen auf einer
globalen Bühne zu vereinen. Sie wird ein
Raum sein, in dem technische Innovationen
nicht nur präsentiert, sondern auch aktiv
gestaltet werden, um eine nachhaltige Zukunft
zu fördern. Durch gezielte Impulse für
kreativen Austausch und unerwartete Begegnungen
kann die EXPO als Katalysator
für neue Ideen dienen. Berlin wird damit zur
Plattform, die zeigt, wie Offenheit, Technologie
und Verantwortung systemisch den
Wandel gestalten können.“
Prof. Dr. Maike Sander
Wissenschaftliche Vorständin am
Max Delbrück Center und Kuratoriumsmitglied
von Global Goals
Berlin
„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden
Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen
fördern – das steht ganz oben auf der
Liste der Global Goals. Am Max Delbrück
Center arbeiten wir mit mehr als tausend
Wissenschaftler:innen jeden Tag daran,
unseren Beitrag dazu zu leisten. Wir erforschen
die Ursachen von Krankheiten und
entwickeln neuartige Therapien und Wege
für die Prävention und Früherkennung. Das
geht nur gemeinsam mit vielen Partnern in
Berlin und international.“
Andreas Voigt
Senior Director Team Füchse
SPORTFIVE Germany GmbH
„Ich freue mich, eins von vielen interessanten
Gesichtern der Global Goals Kampagne
zu sein. Meine Erfahrungen auf der EXPO
2000 in Hannover haben mir gezeigt, wie
bedeutend eine solche Ausstellung sein
kann. Damals habe ich miterlebt, wie eine
EXPO die Infrastruktur einer Stadt verbessern
und nachhaltige Projekte fördern kann.
Ich erinnere mich besonders an die positiven
Effekte auf die lokale Wirtschaft und
die nachhaltigen Initiativen, die langfristig
Bestand hatten. Als Global-Goals-Gesicht
sehe ich die Gelegenheit, neue Impulse für
eine nachhaltige Zukunft zu setzen.”
Raphael Fellmer
CEO & Mitgründer SIRPLUS
„Gemeinsam können wir die Welt verändern,
und jeder Mensch kann seinen Beitrag
dazu leisten, eine Welt zu gestalten,
in der alle Menschen genügend zu essen
haben und wir Lebensmittel wertschätzen
und unseren Planeten auch für zukünftige
Generationen erhalten. Dafür gibt es keinen
besseren Ort als Berlin.”
Prof. Dr. Georg Seifert
Leitung Charité Competence Center
for Traditional and Integrative
Medicine (CCCTIM)
„Die Situation im Gesundheitswesen und
die Herausforderungen durch Klimawandel
und Artensterben erfordern neue Konzepte,
die die Gesundheit von Mensch und
Natur in einer systemischen Gesamtperspektive
betrachten – im Sinne eines Planetary
Health- oder One Health-Ansatzes. Inspiriert
von naturheilkundlichen Methoden,
traditionellem und indigenem Wissen und
unterstützt durch neueste wissenschaftliche
Verfahren, können innovative Konzepte die
Transformation hin zu einem präventiven
Gesundheitssystem vorantreiben.”
Dr. Anita Dame
Geschäftsführerin Climate Change
Center Berlin Brandenburg
„Komplementäre Herausforderungen benötigen
gemeinsame Lösungen. Urbane
und ländliche Räume sind in der Klimakrise
einem starken Transformationsdruck ausgesetzt.
Das betrifft alle Sektoren und gesellschaftlichen
Bereiche. „Wende im Plural“
kann nur gemeinsam gelingen. Die Länder
Berlin und Brandenburg sind in ihrer Unterschiedlichkeit
und durch ihre enge räumliche
und strukturelle Verflechtung optimale
Partner und aufeinander angewiesen, wenn
es darum geht, Lösungen für die Energiewende,
die Bauwende, die Agrarwende
oder die Mobilitätswende zu finden.“
Call for Action!
Ganz Berlin eine Weltausstellung!
Wer auch ein Teil der
Zukunft unserer Stadt sein will,
kann sich auf der Website von
Global Goals Berlin registrieren
– und dabei die Patenschaft
für eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele
übernehmen. So wird
unser Zuhause in einem großen
Miteinander zum Leuchtturm
der Nachhaltigkeit.
www.globalgoalsberlin.de/
gesichter
PROJEKTE
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Grünes Licht für
Berlins Zukunft
Unsere Stadt ist in Bewegung.
Überall. Berlin verändert
sich. Zum Guten. Nachhaltige
Projekte sprießen,
grüne Ideen erwachsen auf
Basis alltäglicher Impulse,
denen kreative Städter:innen
begegnen, die sie zum
Nachdenken bringen und
die Frage aufwerfen: Geht
das auch anders? Geht es
besser – im Sinne eines
nachhaltigen Berlins für uns
alle? Neun spannende Projekte,
die Mut machen
Die Macherei
Die „Macherei Berlin-Kreuzberg“ am Halleschen Ufer
40–60 steht für Stadtgesundheit auf allen Ebenen. Für
eine abwechslungsreiche Lebens- und Arbeitsumgebung.
Für Flexibilität, Vernetzung und Wohlbefinden.
Für grüne Momente im Alltag und beste Aussichten von
allen Dächern im Quartier. Drei Architekturen von drei
renommierten Berliner Büros stehen für die Vision einer
vielfältigen, umweltschonenden und menschenzentrierten
New-Work-Welt: M40, ein innovativer Neubau
in Holz-Hybrid-Bauweise, M50, die ökologische Revitalisierung
eines 90 Meter hohen Towers, und das komplett
klimaneutrale M60. Die drei Säulen des Quartiers
„Happy Healthness“, „Work Life Flow“ und „Pro Climate“
dienen als programmatischer Kompass am Standort.
Die essenziellen Zukunftsthemen bestimmen das vielfältige
Zusammenspiel aller Angebote, Aufenthaltsqualitäten
und Atmosphären. Die Macherei Berlin-Kreuzberg
bietet ganz neue Möglichkeiten, seine Alltagswelt
individuell zu gestalten: arbeiten, leben, genießen,
schlemmen, bewegen und entspannen. Offenheit, Abwechslung,
Austausch: Für all das gibt es hier ausreichend
Platz und Freiraum. Und zwar in Breite und Höhe.
www.die-macherei-kreuzberg.de
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
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Der Holzmarkt Garten
Im Jahre 1685 suchte Berlin nach neuen Siedlern. Diese
benötigten Holz als wichtigsten Rohstoff. Deswegen
wurde an dieser Stelle ein Holzplatz angelegt, der der
Straße den Namen gab. Heute ist die Holzmarktstraße
eine laute und unattraktive Durchgangsstraße ohne
Aufenthaltsqualität und Charakter. Die Beschaffenheit
der Straße ist einem traurigen Trend zu verdanken: In
den letzten Jahrzehnten wurde die Natur systematisch
aus unseren Städten verdrängt, was für Unzufriedenheit
und eine geringere Lebensqualität gesorgt hat. Berlin
hat immer mehr versiegelte, laute, heiße und staubige
Stadtteile. Es ist daher wichtig, alles dafür zu tun, um die
Natur so weit wie möglich wieder in die Stadt zu holen.
Was wäre, wenn wir Gärten, Parks, urbane Wälder, Tiny
Forests und verschiedene Landschaften in den Mittelpunkt
unseres Denkens und Planens stellen und die
Stadt darum herum entstehen lassen? So könnten wir
den ökologischen Transformationsprozess Berlins in
Gang setzen. Starten soll dieses Projekt am Holzmarkt.
Hier soll ein neuer Stadtgarten geschaffen werden –
ein Reallabor für die CO2-neutrale Stadt Berlin.
www.langhof.com/holzmarkt-garden
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
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PROJEKTE
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Musikalische Stolpersteine
2024 startete der Landesmusikrat Berlin die „Musikalischen
Stolpersteine“. Schüler:innen rekonstruieren die Schicksale
verfolgter Musiker:innen zur NS-Zeit. Sie überführen die
Biografien in Medienformate und erleben die Ausstrahlung
dann auf RBB Radio 3 und in der berlinHistory-App. Jeden
Monat entsteht je ein Podcast-Porträt zu wechselnden Musiker:innen,
im Jahr etwa 2024 zu Hans Heller und Ursula
Mamlok. Ziel des Projekts ist die Sensibilisierung der Schüler:innen
für die Leben der Verfolgten. Über die Biografien
lernen sie neue Musik kennen und setzen sich kritisch mit
dem Nationalsozialismus auseinander. Schirmherr des Projekts
ist der Regierende Bürgermeister, Kai Wegner. Gefördert
wird es durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur
und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Dwight und
Ursula Mamlok-Stiftung. Unterstützt wird es zudem durch
den musica reanimata e.V., den Vincentino e.V., das Staatliche
Institut für Musikforschung, Stolpersteine zum Sprechen
bringen, Global Goals Berlin und die Berliner Landeszentrale
für politische Bildung.
www.landesmusikrat-berlin.de/musikalische-stolpersteine
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
Charité Competence Center
for Traditional and Integrative
Medicine (CCCTIM)
Das „CCCTIM” konzentriert sich auf die Erforschung und
Evidenzgenerierung der sicheren und effektiven Anwendung
von Naturheilkunde und traditioneller Medizin. Letztere
hat lebensrettende Wirkstoffe und viele pflanzliche
Medikamente hervorgebracht sowie Praktiken wie Meditation,
Yoga und Fasten, die weltweit anerkannt sind und
hierzulande von mehr als 70 Prozent der Menschen angewendet
werden. 80 Prozent der Weltbevölkerung sehen
traditionelle Medizin als erste Wahl. Führende Kliniken integrieren
zunehmend naturheilkundliche Methoden. Berlin
kann diese Entwicklung voranbringen. Das CCCTIM möchte,
gemeinsam mit dem WHO Global Traditional Medicine
Centre, evidenzbasierte Therapien der Naturheilkunde
und traditionellen Medizin auf dem neuesten Stand der
Wissenschaft weiterentwickeln, und so die Lebensqualität
steigern und eine ganzheitliche, nachhaltige Gesundheitsversorgung
für alle fördern.
www.who.int/teams/who-global-traditional-medicine-centre
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
3 9 12 17
„PLANT A SEEED“ ist das erste wissenschaftliche Nachhaltigkeitsprojekt
für Großkonzerte in Deutschland.
Initiiert von The Changency in Zusammenarbeit mit der
Band Seeed und Berliner Hochschule für Technik, untersuchte
das Projekt bei fünf ausverkauften Seeed-Konzerten
in der Berliner Parkbühne Wuhlheide die ökologischen
und sozialen Auswirkungen solcher Events.
Jeder der fünf Konzerttage widmete sich einem spezifischen
Fokusthema: soziale Nachhaltigkeit, Konsum und
Beschaffung, Ernährung, Mobilität sowie Ressourcen
und Klima. Ziel war es, das Bewusstsein der rund 85.000
Konzertbesucher:innen für Nachhaltigkeit zu schärfen,
durch diverse Maßnahmen Inspiration für eine klimagerechtere
Livemusik-Branche zu bieten und durch Datenerhebung
und Klimabilanzierung Wissen für die gesamte
Branche zu generieren. So wurden allein durch das
Einsammeln von über 3.200 Zigarettenkippen etwa 3,25
Millionen Liter Wasser vor potenzieller Verschmutzung
geschützt.
www.plantaseeed.de
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
PLANT A SEEED
11 12 13 17
4 10 11 16 17
100.000 Regenwasser-Tankstellen
für die „essbare
Schwammstadt”
Die Grundidee: Jeder Berliner, egal wo in der Stadt, soll
nicht weiter als 50 Meter bis zur nächsten „Regenwasser-Tankstelle“
laufen müssen, um seine Gießambitionen
für ein Stück Stadtgrün zu erfüllen. Dazu notwendig:
Ein Programm zur Ausstattung der Stadt mit großvolumigen
Wassersammelbehältern (ab 1 Kubikmeter),
die im Sinne des Gemeinwohls alle 100 Meter pro
Straßenseite aufgestellt werden. Damit entsteht eine
Infrastruktur zur Realisierung vieler bisher ungedachter
Möglichkeiten: Bäume, Fassaden- und Hofbegrünungen
beispielsweise. Ganz nebenbei keimen zudem
nachbarschaftliche Kooperationen. Dies ist „nur“ eine
Vision, die im April 2023 beim „Schwammstadt-Wettbewerb“
der Regenwasser-Agentur eingereicht wurde,
kein bestehendes Projekt. Die Vision ist aber einfach
umsetzbar und könnte als „EXPO-Projekt“ zu Berlins Entwicklung
bis 2035 beitragen. Eine gesunde und lebenswerte
Stadt in Zeiten des Klimawandels ist möglich!
Berlin sollte mit gutem Beispiel vorangehen.
www.regenwasseragentur.berlin
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
1 2 3 4 5 6 7 8 9
PROJEKTE
18 | 19
Berlin Center for Gene and
Cell Therapies
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Bayer
AG werden bis zum Jahr 2028 gemeinsam das „Berlin
Center for Gene and Cell Therapies” errichten, ein Zentrum
für transformative Gen- und Zelltherapien. Ziel ist
es, Start-up-Gründer:innen dabei zu unterstützen, innovative
Ansätze für Gen- und Zelltherapeutika in die
klinische Entwicklung zu bringen und so neue Behandlungsmöglichkeiten
für Patient:innen in Deutschland zu
entwickeln. Das Potenzial für Gen- und Zelltherapien
gilt als enorm. Als Hoffnungsträger für Menschen, bei
denen herkömmliche Therapien versagt haben oder
für die es bislang keine wirksame Behandlung gibt.
Das Zentrum am Bayer-Campus am Nordhafen soll
Forschung, Entwicklung und Herstellung von Gen- und
Zelltherapien mitten in Berlin vereinigen und zu einem
kreativen und interaktiven Hub für Biotech-Innovationen
werden. Das Projekt wird von der Bundesregierung
sowie dem Land Berlin finanziell gefördert und unterstützt.
Der Baubeginn ist für 2025 geplant.
www.bc-gct.com
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
3 4 9
Call to Action!
Nachhaltige Veranstaltungen mit
VATERBLUT
Smells like Green Spirit! Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Livekommunikation
und als von visitBerlin in der höchsten Kategorie zertifizierter Sustainable
Partner hat VATERBLUT einen eigenen Bewertungs- und Auswertungs-Leitfaden
entwickelt, der Kriterien für nachhaltiges Management
und unternehmerische Nachhaltigkeit vermittelbar und messbar macht.
Der Leitfaden ist integrativ, anwendungsorientiert und bereits seit 2023
vielfach erprobt. Er basiert auf den Listen des Bundesumweltamtes sowie
des BMUV und bezieht alle Aspekte der Nachhaltigkeit mit ein. Als prägende
Agentur für Kommunikation möchte VATERBLUT mit positiven Anregungen
inspirieren, anspornen und zum Handeln motivieren. Nicht dogmatisch,
immer visionär und immer für Mutter Erde. Voll öko! Voll sozi! Voll
fair! Nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ wertet VATERBLUT die
Maßnahmen und die CO2-Emissionen von Veranstaltungen aus. Aktuell ist
atmosfair (ausgezeichnet durch die Stiftung Warentest und und qualifiziert
mit dem Gold Standard für Kompensationsprojekte) der Preferred Partner
für die CO2-Emissionsberechnung und die entsprechende Kompensation.
Die von VATERBLUT entwickelte Auswertung beinhaltet Checklisten
für alle Partner von Veranstaltungen, ist nach Handlungsfeldern geclustert
und farblich codiert. Sie erfüllt Dokumentationsparameter für eine Zertifizierung
nach ISO 20121 (Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement). Auf
Wunsch erstellt VATERBLUT einen Nachhaltigkeitsbericht. Darin werden
die Daten analysiert sowie Anregungen, Optimierungspotenzial und Empfehlungen
zu mehr CO2-Reduktion benannt. Die Nutzung der Checklisten
ist kostenlos. Damit will VATERBLUT einen wirklichen Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit
im MICE-Bereich leisten. Give Ökodingsbums a Chance!
www.nachhaltig.vaterblut.com
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
5 6 7 8 9 12 13 17
Zukunft findet
Stadt.
„Zukunft findet Stadt.” nennt sich
das Hochschulnetzwerk für ein
resilientes Berlin. Fünf Berliner
Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften (HAW) bearbeiten
fach- und hochschulübergreifend gemeinsam mit Praxispartner:innen
städtische Herausforderungen in den Bereichen Klima, Nachhaltigkeit,
Gesundheit und Resilienz. In verschiedenen Teilprojekten vernetzen
sich Forschende, Unternehmen, Berliner:innen und Akteur:innen der
Stadtgesellschaft, um co-kreativ an innovativen Lösungen für die Zukunft
Berlins zu arbeiten, neue Wege zu diskutieren und eine neue
Form der Zusammenarbeit für Berlin zu erproben.
www.zukunftstadt.berlin
SDG Goals (Erläuterung s. S. 2)
3 4 5 6 7 8 10 11 12 13 17
Gut neunzig Projekte sind
Stand März 2025 auf unserer
Webseite eingetragen. Ob
Start-up oder mittelständische
Firma, ob NGO, Forschungsinstitut
oder Bürgerinitiative: Weitere
Akteur:innen, die als Projekte
mit zukunftsträchtigem
Mehrwert die Öffentlichkeit
suchen, sind eingeladen, sich
bei uns zu registrieren.
www.globalgoalsberlin.de/
projekte
r
Tietzow
Bärenklau
Neu-Vehlefanz Eichstädt
Hier tut
Börnicke
Kienberg Grünefeld
Marwitz
Paaren im Glien
sich
Perwenitz
was!
Waldsiedlung
Wansdorf
Pausin
Bötzow
Nauen
Schönwalde-Dorf
arkee
in
Unsere BredowSDG-Map
Brieselang
hebt Berliner Projekte
hervor, Zeestow die einzigartig
sind Wustermark und nachhaltige
Auswirkungen
Elstal
auf zukünftige
Generationen Priort haben.
Wir wollen zeigen,
dass Falkenrehde Berlin überall Fahrland in
Satzkorn
Paretz Bewegung Uetz-Paaren ist – das
Ziel einer Marquardt grünen
Zukunft ist komplex,
und doch zum
öben Töplitz Grube
Greifen nah
Kemnitz
Werder (Havel)
Glindow
Golm
Geltow
Petzow
Caputh
Groß
Glienicke
Seeburg
100.000
Regenwasser-
Tankstellen für
die „essbare
Schwammstadt”
Berlin Center for
Gene and Cell
Therapies
Nudow
Spandau
Stahnsdorf
Güterfelde
Borgsdorf
Stolpe
Charlottenburg-
Wilmersdorf
Steglitz-Zehlendorf
Reinickendorf
Nachhaltige
Veranstaltungen
für Mutter Erde
Ruhlsdorf
Großbeeren
Bergfelde
Schönfließ
Heinersdorf
Mühlenbeck
Schildow
Mitte
Kreuzberg
Tempelhof-
Schöneberg
Basdorf
Charité
Competence
Center for
Traditional and
Integrative
Medicine
Schönerlinde
Pankow
Friedrichshain-
Die Macherei
Mahlow
Großziethen
Schönwalde
Neukölln
Lichtenberg
Selchow
Waldfrieden
Schönow
Zepernick
Ladeburg
Tempelfelde
Schönfeld
Freudenbe
Tiefensee
Weesow
Hirschfelde
Die Sustainable Development
Musikalische
Löhme Goals-Map Werneuchen hebt
Stolpersteine Birkholz
besonders hervorragende
Schwanebeck
Leuchtturmprojekte Berlins
Blumberg
hervor. Diese Projekte
Seefeld sind nicht nur wegen ihrer
Wesendahl
Lindenberg
Einzigartigkeit Wegendorf bemerkenswert,
sondern auch aufgrund ihres
Krummensee
Ahrensfelde
nachhaltigen Charakters
und ihrer Auswirkungen Buchholz auf
zukünftige Generationen.
Mehrow
Aktuelle Karte mit
allen Projekten: www.
globalgoalsberlin.de/sdg-map
Altlandsberg
Eiche
Alle 17 Nachhaltigkeitsziele im
Zukunft Hönow
Überblick auf Seite 2
PLANT A
SEEED
Marzahn-
Hellersdorf
Schönefeld
Waltersdorf
findet Stadt.
Treptow-
Köpenick
Wernsdorf
PROJEKTE
Vogelsdorf
Neu-Zittau
Beiersdorf
Sustainable
Development
Goals-Map
Der Holzmarkt
Garten
20 | 21
Eggersdorf
Petershagen
Rüdersdorf
Hartmannsdorf
Gi
Hennic
Grünheide
Spreeau
He
22
„Es braucht
rechtliche Schritte“
Die Initiative 18 setzt sich dafür ein, dass eine unabhängige und
vielfältige Medienlandschaft zur 18. Säule unter den UN-Nachhaltigkeitszielen
wird. Hier spricht Klaus-Dieter Schulz, Mitgründer und
Geschäftsführer des Verbands „Die Media-Agenturen“
Wieso ist die Media-
Branche, aus deren Kreisen
treibende Kräfte der
Initiative stammen, an
einer nachhaltigen und
vielfältigen Gesellschaft
interessiert?
Auch wir sind Staatsbürger:innen
und Menschen,
die ein vitales Interesse
am Erhalt der Demokratie
haben. Media-Agenturen
sehen in ihren Analysen,
dass Google, Amazon
und Meta an den Mediainvestitionen
im Werbemarkt
schon einen Anteil von knapp 50
Prozent haben. Das ist beunruhigend für
den Erhalt und die Refinanzierung von
Medienvielfalt. Man sollte sich dort engagieren,
wo man auch Kompetenz hat.
Das ist unser Media-Know-How.
Warum ist die Initiative 18 gegründet
worden?
Die Analysen des World Economic Forum
zeigen die Zusammenhänge auf
zwischen wirtschaftlichem Downturn
und der populistischen Spaltung von
Gesellschaften, in Deutschland an den
Rändern, in den USA quer durch die
Gesellschaft. Desinformation und Hate
Speech, durch Algorithmen forciert,
verpassen dieser Entwicklung einen
Turbo. In diesem Kontext sind Medienvielfalt,
Journalismus und Pressefreiheit
Die Köpfe hinter der Initiative 18 (v.l.): Norman
Wagner, Manfred Kluge, Klaus-Peter Schulz, Nina
Ireen Haller, Daniel Knapp
als Gegenmittel für Demokratien äußerst
wichtig.
Inwiefern lassen Sie den Worten auch
Taten folgen?
Wir kommunizieren, dass wir ein gemeinsames
Thema für die gesamte
Media-Branche haben, also auch für
die Werbekunden und die Medien. Wir
müssen miteinander ins Gespräch kommen
und Konsequenzen ableiten auf allen
drei Seiten. Darüber hinaus sind wir
aktiv, um die Nachteile für die europäischen
Publisher einzudämmen: in Bezug
auf das Medien-, das Urheber- und das
Wettbewerbsrecht. Dazu
braucht es den Dialog mit
der Politik und auch rechtliche
Schritte. Wir arbeiten
für ein Level Playing Field
aller Marktpartner. Zusammen
mit der #UseTheNews-Initiative
arbeiten
wir am Thema Medienkompetenz
für junge
Menschen. Letztes Jahr
gab es rund 30 News-
Camps in allen Bundesländern
mit jeweils mehr
als 150 Teilnehmer:innen,
bei denen Journalist:innen
jungen Menschen die Grundlagen
von Journalismus erklärt haben und
auch, wie sie Desinformation erkennen
können.
Welche Namen aus der Branche haben
sich der Aktion angeschlossen?
Wir sind vielseitig aufgestellt. Mit dabei
sind Sven Korndörffer, Vorsitzender der
Initiative „Wertekommission“, Jesper
Doub mit seiner Erfahrung aus seiner
Zeit bei „Spiegel“ und Facebook, heute
Zeitschriftenvorstand bei Funke. Zudem
die Unternehmerin Nina Ireen Haller,
Norman Wagner, Managing Director von
UTIQ und Daniel Knapp, Chef-Ökonom
des International Advertising Bureau Europe,
um einige zu nennen.
www.initiative18.org
Machen Sie mit bei Global
Goals für Berlin e.V.!
Wir freuen uns, Sie in unserer Gemeinschaft willkommen zu heißen! Werden
Sie Teil einer aufregenden Initiative, die ganz Berlin in eine Weltausstellung
verwandelt und sich für ein nachhaltiges Miteinander einsetzt – nach dem
Motto „Made by Alle. Made for Uns.“
Ob als Einzelperson, Unternehmen oder im Rahmen
Ihrer Projekte: Schließen Sie sich einer dynamischen
Bewegung aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur,
Sport, Politik und Zivilgesellschaft an.
Vorteile einer Mitgliedschaft
Als Mitglied von Global Goals für Berlin e.V. haben Sie
die Möglichkeit, Ihr Engagement für die Nachhaltigkeitsziele
sichtbar zu machen. Nutzen Sie exklusive Zugänge
zu Veranstaltungen wie dem Global Goals
Award, der Global Goals Parade und den Global Goals
Partnerdinners.
Wir halten Sie über Berlins Zukunftspläne auf dem Laufenden
und binden Sie aktiv in unsere Aktivitäten ein.
Zudem profitieren Sie vom geplanten „IBG“ Innovationsbeschleunigungsgesetz
im Rahmen der EXPO-Bewerbung,
das Ihnen neue Chancen eröffnet.
Ihr Beitrag zählt
Verwenden Sie Ihre Mitgliedschaft in unserem Verein
als Nachweis für Ihr Engagement in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht.
Gemeinsam können wir einen wirkungsvollen
Beitrag für ein nachhaltiges Berlin leisten.
Seien Sie Teil dieser inspirierenden Bewegung –
Made by Dir. Made for Uns.
www.globalgoalsberlin.de/
mitglied-werden/
GLOBAL GOALS AWARD
24 | 25
Unsere Vision, Berlin zum Austragungsort
der EXPO 2035 zu machen, wird getragen
von dem Plan, die 17 Nachhaltigkeitsziele
der UN bis zu diesem Jahr für
unsere Stadt zu realisieren. Herausforderungen
wie eine ungerechte Bildung,
Geschlechterungleichheiten, Armut,
Umweltverschmutzungen aller Art und
die Gefährdung des Friedens weltweit
überschatten die Gegenwart. Wir, Global
Goals Berlin, haben uns 2022 gesagt:
Das können wir nicht akzeptieren, das
geht anders, besser. Und wo haben wir
angesetzt, in dem Bestreben, Berlins Zukunft,
ja womöglich die Zukunft der ganzen
Welt, zum Besseren umzugestalten?
Das nachhaltige Estrel Berlin ist der ideale
Austragungsort für den Global Goals Award
2025. Wir freuen uns auf namhafte Speaker,
wie Dr. Eckart von Hirschhausen, Zukunftsforscher
Thomas Druyen und 15-Minuten- Stadt-
Erfinder Carlos Moreno
Bei den mutigen Menschen, die Teil dieser
Zukunft sein wollen. Die, wie wir, von
der Theorie ins Handeln kommen möchten.
Die jeden Tag für ihre Ideen, für ihren
Traum arbeiten, Risiken eingehen, Grenzen
austesten, bestehende Ordnungen
umwerfen. Die das Hier und jetzt nicht als
gesetzt, sondern als unweigerlich veränderbar
betrachten. Die Dinge, die ihnen
nicht gefallen oder das Gemeinwohl
langfristig auf die Probe stellen oder
gar gefährden, nicht akzeptieren wollen.
Die nicht nur reden, sondern agieren,
mit dem erklärten Ziel, die Zukunft
Berlins für kommende Generationen
lebenswert zu gestalten und langfristig
Frieden, Wohlstand, Demokratie und das
ökologische Gleichgewicht zu sichern.
Mit der Verleihung des Global Goals
Awards wollen wir sie ins Rampenlicht
rücken, die visionären Gestalter:innen
des gegenwärtigen Berlins. Vier Preise
werden vergeben an zukunftsweisende
Projekte mit Strahlkraft, an die Personen,
die sie erdacht haben und realisieren.
Am 3. Juli 2025 wird der „Global Goals
Award – Conference & Ceremony” im
Estrel Berlin stattfinden, Deutschlands
größtem Hotel und unserem nachhaltigen
Partner. Die Veranstaltung ist auf
1.000 Gäste ausgerichtet und wird sich
auf die Vergabe von vier Awards aus
den Bereichen „Soziales”, „Ökologie”,
„Ökonomie” und „Zuschauer:innen”
konzentrieren. Der Verleihung geht
eine dreistündige Konferenz voraus, im
Rahmen derer nominierte Projekte und
ihre Potenziale vorgestellt und diskutiert
werden. Die vier Gewinner:innen wählt
eine hochkarätige Jury auf Basis der auf
www.globalgoalsberlin.de registrierten
Partnerprojekte aus. Nachhaltige Projektinitiator:innen,
die dabei sein möchten,
erfahren Genaueres auf den Seiten 14–19
dieses Magazins („Projekte”).
Eine Bühne für
Berlins Visionäre
Zeit, ein Zeichen zu setzen: Am 3. Juli 2025 wollen wir
Projekte und Personen ehren, die an Berlins nachhaltige
Zukunft glauben und für sie einstehen. In Deutschlands
größtem Hotel, dem Estrel Berlin, welches auch unser ‚
Partner ist, vergeben wir den Global Goals Award. Es wird
ein Abend voller Impulse für eine bessere Welt
Call to Action!
Geben wir Menschen eine
Bühne, die Berlin voranbringen,
unsere Stadt zukunftsfähig gestalten,
sie einzigartig machen.
4 Awards, 25 Top-Juror:innen,
1.500+ Gäste: Der Global Goals
Award am 3. Juli 2025 hebt außergewöhnliche
Engagements
im Bereich Nachhaltigkeit hervor
und ehren die Menschen,
die echte Wandel möglich machen.
Alle Infos online.
globalgoalsberlin.de/award
GLOBAL GOALS PARADE
26 | 27
Demo für
die Zukunft:
Global Goals Parade
Anfang September 2025 findet vor dem
Brandenburger Tor eine der wichtigsten
Demonstrationen für Berlins Zukunft statt:
Auf der Global Goals Parade sind Hunderttausende
dazu aufgerufen, sich für die
schnelle und effektive Erreichung der
17 SDGs einzusetzen
Unsere Stadt schlägt ein neues Kapitel
auf: Gemeinsam schreiben wir die
Zukunft Berlins nachhaltig neu! Global
Goals Berlin unterstützt diese Veränderung,
wir befeuern sie mit unserem Engagement,
machen Ideen und Initiativen
sichtbar, die Berlin als lebenswerten Ort
erhalten und verbessern wollen. Wir
treffen mutige Menschen, geben ihnen
Plattform und Stimme, damit sie besser
gehört werden und dazu beitragen, dass
sich unsere gemeinsame Vision wie ein
Lauffeuer verbreitet. Wenn wir zusammenhalten,
kann Berlin bis zur EXPO
2035 die erste Großstadt
mit nachhaltigem Fußabdruck
werden, eine Metropole
mit internationaler
Vorbildfunktion. Berlin ist
prädestiniert für diese Vorreiterrolle,
denn einschneidende
Veränderung benötigt
Leidenschaft als Katalysator.
Und wo gibt es wohl
mehr Menschen, die ihren
Leidenschaften folgen und
emotional verbunden sind
mit dem Ort, an dem sie leben – als in
Berlin? Wir wollen sie auf die Straße bringen!
Auf der Global Goals Parade 2025,
die offiziell als Demonstration angemeldet
ist, wollen wir die Wichtigkeit der 17
SDGs für die ganze Welt betonen und
ein Bewusstsein schaffen für eine nachhaltige
Zukunft, die kein Wunschtraum
bleiben muss, wenn wir gemeinsam ein
erklärtes Ziel verfolgen: die Erfüllung
der 17 SDGs bis zur EXPO 2035 in Berlin.
16 Themeninseln auf der Parade sollen
die SDGs aufgreifen und Herausforderungen
und Lösungsansätze für
die drängendsten Fragen der Gegenwart
präsentieren. Organisationen und
Unternehmen, die Berlin bereits nachhaltig
beeinflussen, erwecken das Event
zum Leben und loten neue Potenziale
aus. Die Hauptbühne wird dem SDG 17
„Partnerschaften zur Erreichung der Ziele”
gewidmet sein und ein gemischtes
Programm zu den SDGs sowie der EXPO
2035 bieten. Und Berliner:innen tun während
der Demo vor allem eines: Feiern
und Stimmung machen für die Zukunft!
Call to Action!
Die Global Goals Parade 2025
ist auf 250.000 Personen ausgelegt
und wird am 6.9.2025
auf der Straße des 17. Juni stattfinden.
Ab 12 Uhr beginnt das
interaktive Event mit Informationspavillons,
Aktionen und
Auftritten. Organisationen und
Unternehmen mit nachhaltiger
Vision können sich noch bis
zum 30.4.2025 zur Teilnahme
an der Demonstration bewerben.
Alle Infos online.
globalgoalsberlin.de/parade
Auf der „Main Stage” der Global Goals Parade, die dem 17. SDG gewidmet sein wird, wird es
um die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und Berlins Bewerbung für die EXPO 2035 gehen.
Eine Metropole
wächst zusammen
Langen
Karwe
Tarmow
Wustrau-Altfriesack
Hakenberg
Linum
Deutschhorst
Kienberg
Bergerdamm
Lietzow
Neukammer
Markee
Etzin
Schmergow
Krielow
Derwitz
Plötzin
Falkenrehde
Fahrland
Satzkorn
Paretz
Uetz-Paaren
Phöben
Tietzow
Waldsiedlung
Kemnitz
Töplitz
Staffelde
Flatow
Börnicke
Nauen
Bredow
Zeestow
Wustermark
Werder (Havel)
Glindow
Beetz
Grünefeld
Kremmen
Neu-Vehlefanz
Paaren im Glien
Perwenitz
Marquardt
Grube
Golm
Geltow
Petzow
Priort
Brieselang
Elstal
Caputh
Sommerfeld
Pausin
Berlin ist nicht nur die Stadt der
Möglichkeiten, sondern auch der Kunst
und Kultur. Unsere 17 SDG-Klaviere erinnern
Berliner:innen jeden Tag spielerisch daran,
dass eine bessere Zukunft möglich ist.
Hier erzählt Global Goals Berlin e. V. von
der Aktion. Eine Erkenntnis: Spaß und
Zusammenhalt sind Basis für langfristige
Veränderungen
Ein Klavier im Deutschen Bundestag, eines
am Flughafen BER, ein weiteres in der
Malz
Freien Universität Berlin: Es freut uns sehr,
Hohenbruch
Schmachtenhagen
dass wir namhafte Institutionen und Part-
Lehnitz
Zehlendorf
17 Klaviere wurden in den vergangenen Monaten
im ganzen Stadtgebiet platziert. Beim Fête
De La Musique am 21. Juni 2025 werden alle Klaviere
gleichzeitig bespielt
Bärenklau
Borgsdorf
werden!
Schwante
Wansdorf
Groß
Glienicke
Vehlefanz
Eichstädt
Bötzow
Schönwalde-Dorf
Seeburg
Germendorf
Nudow
Marwitz
Spandau
Stahnsdorf
Güterfelde
9
Stolpe
6
Charlottenburg-
Wilmersdorf
15
Steglitz-Zehlendorf
Reinickendorf
12
Ruhlsdorf
Großbeeren
Bergfelde
Wensickendorf
Schönfließ
Zühlsdorf
Mühlenbeck
Schildow
Kreuzberg
Tempelhof-
Schöneberg
ner in Berlin für unsere Vision einer Stadt
gewinnen konnten, die entschlossen auf
die Erreichung Klosterfelde der Prenden 17 SDGs der Vereinten
Nationen hinarbeitet. Jedes unserer
Stolzenhagen
17 Klaviere konnte durch Überzeugungskraft
an Wandlitz einem Ort Lanke mit Strahlkraft platziert
werden, im Zusammenschluss mit
Lobetal
innovativen Partnern, die Berlins Zukunft
Danewitz
mutig Basdorf gestalten und das Profil unserer
vielfältigen Metropole
Ladeburg
Waldfrieden
ausmachen.
Schönerlinde
Pankow
Mitte
16 4
1
11
3
7
Heinersdorf
14
5
Friedrichshain-
Mahlow
Großziethen
Schönwalde
Schönow
Neukölln
Lichtenberg
17
8
2
Selchow
Zepernick
Schwanebeck
Birkholz
Blumberg
Lindenberg
Ahrensfelde
Marzahn-
Hellersdorf
13
10
Schönefeld
Waltersdorf
Eiche
Mehrow
Hönow
Treptow-
Köpenick
Löhme
Seefeld
Melchow
Krummensee
17 KLAVIERE
Call Buchholz to Action!
28 | 29
Seit dem Start unserer Klavieraktion
im März 2024 durften wir Zeug:innen
einer beeindruckenden Entwicklung
werden: Unsere 17 SDG-Klaviere
wurden vielerorts mit Freude und
Neugier auf- und wahrgenommen,
Verbindungen sind entstanden, alles
durch die Macht der Musik – genau
das war unser Grundgedanke hinter
dem Konzept! Berlin ist nicht nur die
Stadt der Innovation und des Ideenreichtums,
Heimat von Visionär:innen
und Kreativen, sondern vor allem
die Stadt der Kunst und Kultur.
Daher wollen wir die Menschen
durch das Medium erreichen, das
ihnen am meisten am Herzen liegt
– die Musik. Melodien fesseln unsere
Aufmerksamkeit und bringen uns
näher zusammen! Jede:r, die oder
der wie wir an die unaufhaltsame
Kraft des Zusammenhalts glaubt,
und Berlin zum Besseren Falkenberg verändern / Mark
Trampe
will, Schönholz ist herzlich dazu aufgerufen,
den Ton der Zukunft anzuschlagen.
Unsere Klavier-Map zeigt, wo welches
SDG-Klavier zurzeit platziert ist.
Heckelberg
Brunow
Die Herausforderungen der Gegenwart
sind dringlich. Lasst uns endlich
Beiersdorf
Leuenberg
Steinbeck
hinhören!
Spechthausen
Grüntal
Tempelfelde
Weesow
Wernsdorf
Schönfeld
Werneuchen
Freudenberg
Tiefensee
Hirschfelde
Wegendorf Wesendahl
Wilkendorf
Dannenberg / Mark
Klosterdorf
Altlandsberg Mit einer Vision, die von Mut und Leidenschaft
geprägt ist, streben wir da-
Strausberg
nach, unsere Zukunft in Berlin nachhaltig
Eggersdorf
und im Petershagen demokratischen Miteinander zu
gestalten. Unsere besondere Kampagne
„17 Klaviere für die 17 Global Goals“
Hennickendorf
Werder
Vogelsdorf
macht die Bedeutung der UN-Ziele für
Lichtenow Zinndorf
eine nachhaltige Entwicklung an 17 besonderen
Orten in Berlin für die Men-
Rüdersdorf Herzfelde
schen hörbar. Zur Online-Klavier-Map:
Kagel
Kienbaum
www.globalgoalsberlin.de/17-klaviere
Neu-Zittau
Hartmannsdorf
Grünheide
Spreeau
Gielsdorf
Spreenhagen
Prötzel
Hangelsberg
Braunsdorf
Markgrafpieske
Haselberg
Sternebeck
Harnekop
Hohenstein
Garzin
Müncheberg
Prädikow
Grunow
Jänickendorf
Trebus
Gemeinsam
zur EXPO
„Global Goals für Berlin e. V.“
will die Stadt zum Zentrum der
Nachhaltigkeit machen. Antworten
auf FAQs zum Verein
Wer steckt hinter
„Global Goals für
Berlin e. V.“?
Der Verein Global Goals für Berlin
hat sich 2022 gegründet. Seine
Mitglieder kommen aus allen
Bereichen der Stadtgesellschaft:
Wirtschaft, Wissenschaft und
Forschung, Bildung, Kultur und
Künste, Sport, Verwaltung und
Politik. Der Verein hat sich zum
Ziel gesetzt, die 17 UN-Ziele für
eine nachhaltige Entwicklung
bekannter zu machen, mit Projekten
und gemeinsam mit den
Berliner:innen umzusetzen und
die transformierte Stadt im Rahmen
der EXPO 2035 der Welt zu
präsentieren: „Ganz Berlin eine
Weltausstellung!“
Was sind die
Leitlinien?
Der Verein ist eine gemeinnützige
Organisation, deren Arbeit
sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen
der UN orientiert. Im Rahmen
des EXPO-Projekts wird ein
partizipativer Ansatz verfolgt:
Bürger:innen sollen zu Wort
kommen. Mit der EXPO 2035
soll Berlin zu einer Agora der
Zukunft werden.
Impressum
Herausgeber: Global Goals für
Berlin e. V. Osloer Straße 115,
13359 Berlin, +49 30 85 99 46 143,
globalgoalsberlin.de
Vertreten durch: Daniel-Jan Girl
(Vorstand)
Produktion: Tip Berlin Media Group
GmbH, Müllerstraße 12, 13353 Berlin,
+49 030 23 32 69 600, J tip-berlin.de
Geschäftsführung: Robert Rischke
Redaktion: Rosanna Tadic (Ltg.)
Mit wem kooperiert
„Global Goals
für Berlin e. V.“
bereits?
„Global Goals für Berlin e. V.“
sucht die Zusammenarbeit mit
Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft,
Politik, Kultur und
Zivilgesellschaft. Schon jetzt kooperieren
namhafte Partner mit
dem Projekt: das Forschungsinstitut
„Fraunhofer FOKUS“,
der Lieferdienst „Go! Express &
Logistics“, der Weltgesundheitsgipfel
„World Health Summit“,
die Berliner Tafel, das Netzwerk
„Stiftung AusserGewoehnlich
Berlin“ und der Thinktank „Global
Goals Directory“.
Ein Wertekompass: Die 17
Nachhaltigkeitsziele der UN
umfassen Themen wie Klimaschutz,
Armutsbekämpfung,
Geschlechtergleichheit und Inklusion
(s. S.2)
Autor:innen: Rosanna Tadic,
Philipp Wurm
Grafik: Tobias Meyer
Druck: Möller Pro Media® GmbH
Gedruckt auf Recycling 100% Altstoff
Hinweis: Der Verein Global Goals für
Berlin e. V. ist eingetragen als gemeinnütziger
Verein (nach § 60a Abs.
1 AO festgestellt, Voraussetzungen nach
§§ 51, 59, 60 und 61 AO erfüllt) beim
Amtsgericht Charlottenburg im
Vereinsregister unter VR 39989 B.
Bildnachweise
Call to Action!
Wer den Verein unterstützen
möchte, kann Mitglied werden.
Auch die Mitgliedschaft
von Firmen, Vereinen und Institutionen
ist erwünscht. Hilfreich
sind ebenso Spenden.
Global Goals für Berlin e. V.
Osloer Straße 115, Wedding,
13359 Berlin
Tel. 030/85 99 46 143
E-Mail:
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Cover: Global Goals für Berlin e.V.; Fotos S.3: Mak; S.5–6: G_T_K_ /stock.adobe.com ;
S.11–13: Global Goals für Berlin e.V.; S.15–22: Global Goals für Berlin e.V., Allon Zaslanky;
S.22: Initiative 18; S. 23: Mak; S.24–25: Global Goals für Berlin e.V.; S.26–27: Global Goals
für Berlin e.V.;; S.29: Global Goals für Berlin e.V., Mak, Helen Nicolai, Holger Groß,
Christoph Holbinger S.30: Mak
GEMEINSAM
ZUKUNFT
GESTALTEN
Die Herausforderungen unserer Zeit führen auch zu einer
Transformation der Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit:
Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung,
Urbanisierung – Trends und Notwendigkeiten, die unser
Handeln prägen. Gemeinsam mit Mitarbeiter:innen und
Kooperationspartnern gestalten wir unser Engagement
und die Zukunft unserer Stadt aktiv mit – für Nachhaltigkeit
und Lebensqualität in Berlin.
www.bsr.de
Gemeinsam
Zukunft gestalten.
Global Goals
für Berlin.
Die Berliner Sparkasse engagiert sich für
ein nachhaltiges und lebenswertes Berlin.
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