25.02.2025 Aufrufe

WDK-Magazin 2025/26

In diesem Magazin entdecken Sie die Saison 2025/26 der Westdeutschen Konzertdirektion Köln. Als weltweit älteste Konzertdirektion steht die WDK seit über 100 Jahren für Konzerterlebnisse vom Feinsten: Internationale Spitzenorchester und die größten Stars der Klassik gehen in jeder Saison bei uns ein und aus. In der Kölner Philharmonie haben wir seit 1986 ein Zuhause gefunden und genießen gemeinsam mit unseren Künstler:innen die rheinische Gastfreundschaft – Kölsch nach dem Konzert inklusive. Wir lieben, was wir tun und freuen uns jede Saison aufs Neue, das Publikum mit guter Musik zu begeistern.

In diesem Magazin entdecken Sie die Saison 2025/26 der Westdeutschen Konzertdirektion Köln. Als weltweit älteste Konzertdirektion steht die WDK seit über 100 Jahren für Konzerterlebnisse vom Feinsten: Internationale Spitzenorchester und die größten Stars der Klassik gehen in jeder Saison bei uns ein und aus. In der Kölner Philharmonie haben wir seit 1986 ein Zuhause gefunden und genießen gemeinsam mit unseren Künstler:innen die rheinische Gastfreundschaft – Kölsch nach dem Konzert inklusive. Wir lieben, was wir tun und freuen uns jede Saison aufs Neue, das Publikum mit guter Musik zu begeistern.

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wdkmagazin

wdk-koeln.de 2025/26

Ständig in Bewegung

Im Gespräch mit Starcellistin Sol Gabetta

Die Karten werden

neu gemischt

Das Abo Internationale Solisten

Riesen, Rätsel, ganze Welten

Sinfonische Meisterwerke


Jährlich

fördern wir

400

Kulturprojekte

Als Kundin und Kunde der

Sparkasse KölnBonn machen Sie

Köln und Bonn lebenswerter.

DenneinTeilunsererGewinnefließt

zurück in die Region – und macht

für rund 400 Kulturprojekte

und -initiativen einen Unterschied.

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© Bartek Barczyk

Bruce Liu

im Abo A

© Adriano Heitmann

© Jesaja Hizkia © Christian Palm

Anne-Sophie Mutter

im Abo A & B

Editorial ................................................................................ 4

Sol Gabetta im Gespräch ............................................. 5

Meisterkonzerte A

Bamberger Symphoniker ............................................. 9

London Philharmonic Orchestra ............................ 9

Kammerakademie Potsdam ....................................... 10

City of Birmingham Symphony Orchestra .......... 10

Orchestra dell’Accademia Nazionale

di Santa Cecilia .................................................................. 11

Berliner Barock Solisten .............................................. 11

Riesen, Rätsel, ganze Welten .................................... 12

Martha Argerich

im Abo ★

© Peter Rigaud

© Kaupo Kikkas

Lucas & Arthur Jussen

im Abo ★

Meisterkonzerte B

Wiener Symphoniker ...................................................... 15

Tonhalle-Orchester Zürich........................................... 15

Festival Strings Lucerne ............................................... 16

Academy of St Martin in the Fields ........................ 16

London Philharmonic Orchestra ............................. 17

Tschechische Philharmonie ......................................... 17

Die Karten werden neu gemischt ........................... 18

Lucas & Arthur Jussen kurz vorgestellt ............... 20

Igor Levit

im Abo A

© Mathias Bothor

Paavo Järvi

im Abo B

© Stephan Zwickirsch

Martynas Levickis

im Abo ★

© Sebastian Madej/DK

Internationale Solisten ★

Sol Gabetta .......................................................................... 21

Martha Argerich & Darío Ntaca ............................... 22

Daniel Hope ........................................................................ 22

Lucas & Arthur Jussen ................................................... 23

Martynas Levickis ............................................................. 23

Abonnements und Preise ............................................. 24

Saalplan der Kölner Philharmonie ......................... 25

Service .................................................................................... 26

Konzertkalender 2025/26 ............................................. 27

Kontakt .................................................................................. 27

Impressum ........................................................................... 27

Karina Canellakis

im Abo B

Daniel Hope

im Abo ★

Klassik für Köln 2025/26 3


Editorial

Beflügelt von unserer fantastischen Jubiläumssaison,

in der wir mit Ihnen 111 Jahre Westdeutsche

Konzertdirektion Köln feiern durften,

ging die Planung für die neue Saison ganz

leicht von der Hand! Die vielen inspirierenden

Begegnungen vor und hinter der Bühne, die

magischen Musikmomente im Saal und die

große Begeisterung im Publikum haben uns

be stärkt in dem, was wir mit unseren Konzerten

tun: einen Raum zum

Zuhören und für Begegnungen

schaffen.

© Christian Palm

„Wir brauchen den Dialog,

das feine Hinhören und

die Fähigkeit, die eigenen

Aussagen zu verändern

durch das, was um uns

herum geschieht“, sagt

Anne-Sophie Mutter in der

festen Überzeugung, „dass

Musikmachen eine Chance

für ein besseres, offeneres, freudigeres Miteinander

sein kann.“ Diese Überzeugung teile ich

uneingeschränkt! Dementsprechend glücklich

bin ich, diese außergewöhnliche Musikerin

mit ihrem Engagement und ihrer Strahlkraft

gewonnen zu haben, im Jahr ihres 50. Bühnenjubiläums

gleich zwei Konzerte bei der WDK zu

spielen.

Mit Sol Gabetta können wir eine weitere Ausnahmemusikerin

in Köln begrüßen, die ebenfalls

zwei Herzensprojekte in der Philharmonie

präsentieren wird: Über ihren neuen Zugang

zu einem Repertoireklassiker wie dem Elgar-

Cello konzert und ihre spannenden Recherchen

zu Lisa Cristiani, einer der ersten öffentlich auftretenden

Cellistinnen, spricht sie im Interview

auf den folgenden Seiten. Das Ergebnis der

Recherchen können Sie im Dezember bei uns

erleben – Gabettas Hommage an Lisa Cristiani

bildet den Auftakt zu unserer neu ausgerichteten

Aboreihe Internationale Solisten. In den

fünf Konzerten, unter anderem mit Stars wie

Martha Argerich und Daniel Hope, stehen die

Solistinnen und Solisten mit ihren liebevoll

zusammengestellten Programmen im Zentrum.

Bei unseren traditionsreichen Meisterkonzerten

hingegen liegt der Fokus wie immer auf großen

Orchesterwerken und exzellenten Klangkör -

pern aus ganz Europa: Mahlers wunder schöne

Auferstehungssinfonie steht beim Tonhalle-

Orchester Zürich auf dem Programm, die

Bamberger Symphoniker haben Richard Strauss’

kolossale Alpensinfonie im Gepäck und das

City of Birmingham Symphony Orchestra lässt

es mit Tschaikowskys Klavierkonzert und

Mussorgskys Bilder einer Ausstellung gleich

doppelt krachen.

Und das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was

Sie an fabelhafter Musik in der WDK-Saison

2025/26 bei uns zu hören bekommen! Ich freue

mich auf viele inspirierende Begegnungen mit

Ihnen rund um unsere Konzerte in der Kölner

Philharmonie.

Ihr

Burkhard Glashoff

4 Klassik für Köln 2025/26


„Als Künstlerin

bin ich ständig

in Bewegung“

Sol Gabetta im Gespräch

mit Anna-Kristina Laue

über ihre Recherchen zu

Lisa Cristiani, die Akustik

der Kölner Philharmonie

und den Luxus, Nein sagen zu

können.

Frau Gabetta, zuletzt konnten wir Sie in der Kölner Philharmonie

im Duo mit Patricia Kopatchinskaja erleben – ein Abend voller

zeitgenössischer und unkonventioneller Musik. In der kommenden

Saison zeigen Sie ganz andere Facetten. Wie entscheiden Sie,

welches Repertoire Sie wo spielen?

Diese Entscheidung ist immer eine Herausforderung. Mein Terminkalender

ist mittlerweile sehr kompakt und selektiv. Ich priorisiere

Residenzen und wähle pro Jahr zwei Tourneen sorgfältig aus. Dabei

frage ich mich: Mit wem möchte ich unbedingt arbeiten? Mit wem

habe ich noch nicht gespielt? Und welche musikalischen Projekte

reizen mich besonders?

Als Künstlerin bin ich ständig in Bewegung, immer in einem

Entwicklungsprozess. Umso spannender ist es, in einer Saison gleich

zweimal in Köln zu sein. Diese seltene

Gelegenheit erlaubt mir, zwei vollkommen

unterschiedliche Program me zu

präsentieren. Beim Elgar-Konzert etwa

handelt es sich um einen Klassiker, den

ich mit der Tschechischen Philharmonie

aufführen werde. Mit diesem Orchester

habe ich bisher vor allem tschechisches

Repertoire gespielt, doch nun steht eine

erste gemeinsame Tour nee mit Semyon

Bychkov bevor – ein völlig neuer Blick

auf das Werk. Das ist unglaublich spannend,

denn nach so vielen Jahren auf der

Bühne gibt es nicht mehr viele Konstellationen,

die für mich neu sind.

Das Programm rund um Lisa Cristiani

ist ein Herzensprojekt, das ich seit über

einem Jahrzehnt mit mir trage. Es hat

sich nun in einer Weise realisiert, die

meine Erwartungen übertrifft. Ursprünglich

begann es mit einer Recherche zu

ihrer Person – ausgelöst durch Mendelssohns Lied ohne Worte, das

ich häufig gespielt habe, ohne jemals zu hinterfragen, wer diese

junge Frau war, der Mendelssohn das Werk gewidmet hatte, und

welche Beziehungen sie zu den Komponisten ihrer Zeit gepflegt hat.

© Julia Wesely

Felix Mendelssohn schrieb das Stück 1845 für die damals

19-jährige Cellistin.

Genau. Je mehr ich über sie erfuhr, desto faszinierter war ich von

ihrem Mut, in einer Zeit ohne die Freiheiten, die wir heute kennen,

als Frau mit einem Cello um die Welt zu reisen. Sie hatte keine

Angst, wagte sich allein auf lange Reisen mit Pferd und Kutsche,

ohne zu wissen, wo sie übernachten oder spielen würde. ▶

Klassik für Köln 2025/26 5


Konzerte

13.12.2025 – Auf den Spuren von Lisa Cristiani – Werke von

Franz Schubert, Jacques Offenbach, Felix Mendelssohn u. a. (S. 21)

26.04.2026 – Edward Elgar Cellokonzert (S. 17)

© Julia Wesely

6 Klassik für Köln 2025/26


Ihre Reisen führten sie sogar bis nach Sibirien.

Ja, und überall, wo sie auf gastfreundliche Menschen traf,

blieb sie, spielte Konzerte und tauschte sich mit den

Kulturen vor Ort aus. Auch heute, im Jahr 2025, ist das

noch beeindruckend.

Die größte Herausforderung bei diesem Projekt war

es, ihr Repertoire und ihre Geschichte zusammenzustellen.

Es existieren nur wenige Quellen, da viele ihrer Briefe

verloren gingen. Informationen stammen aus Korrespondenzen

anderer oder aus Berichten über Orte, an denen

sie spielte. Dennoch war die Recherche eine unglaublich

spannende Erfahrung. Auch jetzt, wo wir bereits die Tournee

planen, entdecke ich weiterhin Neues.

Es geht darum, zu interpretieren, wie es damals gewesen

sein könnte: Mit welchen Musikern spielte sie? Welche

Werke standen auf dem Programm? Mit Klavier, kleinem

Ensemble oder größerem Orchester? Die Möglichkeiten

sind vielfältig, und ich habe mich bewusst davon gelöst,

nach einer „perfekten“ Lösung zu suchen. Bereits die

Recherche ist faszinierend, und je nach Konzertsaal oder

Situation wird sich eine eigene Form entwickeln.

Apropos Saal: Welche Rolle spielt die Akustik? Welche

Erfahrung haben Sie mit der Kölner Philharmonie

gemacht?

Die Akustik ist entscheidend, insbesondere für historische

Programme. Bei diesen stellt sich ja immer die Frage,

ob man Darmsaiten verwenden sollte. Gleichzeitig sind

die Säle, in denen wir heute spielen, oft viel größer als

damals. Da braucht es Kompromisse, etwa umwickelte

Darmsaiten oder andere Anpassungen.

Die Kölner Philharmonie ist jedoch ein fantastischer

Raum, der es auch kleinen Besetzungen ermöglicht, bis

zur letzten Reihe klar hörbar zu sein. Ich erinnere mich an

das Duokonzert mit Patricia Kopatchinskaja: Wir hatten

zunächst Bedenken, ob wir zu zweit in diesem großen Saal

bestehen würden. Doch die Akustik war außergewöhnlich,

und jedes Detail war präsent.

Lisa Cristiani begann ihre Karriere zu einer Zeit, in der

es für Frauen als unschicklich galt, Cello zu spielen.

Haben Sie ähnliche Vorurteile erlebt?

Zum Glück nicht. Ganz im Gegenteil – als ich vor 20 Jahren

meine Karriere begann, galt das Cello bei Frauen sogar als

besonders elegant. Es ist tatsächlich ein Instrument, das

in seiner Haltung etwas Harmonisches hat, fast wie eine

Umarmung. Lisa Cristiani hat mit ihrer Kunst sicherlich

viele Veränderungen angestoßen, und der Stachel am

Cello hat das Spiel zweifellos revolutioniert. [lacht]

Das Elgar-Konzert haben Sie bereits 2010 aufgenommen.

Spielen Sie es heute anders?

Ich habe das Werk mittlerweile sogar zweimal aufgenommen.

Früher fragte ich mich, warum Solisten Werke mehrfach

einspielen. Doch mittlerweile verstehe ich es: Jede

neue Zusammenarbeit, jedes Orchester, jeder Dirigent

bringt eine frische Perspektive. Dennoch bleibt der Aufnahmeprozess

anspruchsvoll, da man ständig kritisch mit

sich selbst konfrontiert ist.

Im Konzert hingegen hat man nur diesen einen

Moment, der unwiederbringlich ist. Selbst wenn ein Werk

mehrfach aufgeführt wird, ist jedes Konzert anders –

durch das Publikum, die Akustik oder die eigene Tagesform.

Das macht den Zauber des Live-Erlebnisses aus.

Neben Ihrer Karriere als Solistin und Kammermusikerin

forschen Sie, konzipieren Programme, unterrichten

und moderieren. Wie schaffen Sie das alles? Hat Ihr Tag

mehr als 24 Stunden?

[lacht] Leider nicht! Das Wichtigste ist, Prioritäten zu

setzen – und diese verändern sich mit der Zeit. Mein

Lehrer Ivan Monighetti hat mir schon als Kind beigebracht,

bewusst mit meiner Zeit umzugehen. Er sagte:

„Es geht nicht darum, wie viele Stunden du übst, sondern

wie effektiv du bist.“ Kreativität braucht auch Raum für

Chaos und Muße.

Gerade habe ich bewusst eine dreimonatige Pause

ein gelegt, um Neues zu lernen und mich ohne Druck

weiterzuentwickeln. Solche Phasen sind essenziell, um

langfristig kreativ und gesund zu bleiben.

Ihr Pensum war früher enorm hoch. Wie gehen Sie

heute damit um?

Anfangs nimmt man alles an, um sich einen Platz auf

der Bühne zu sichern. Heute genieße ich den Luxus, Nein

sagen zu können, und habe gelernt, meine Gesundheit

und Zeit zu schätzen. Natürlich ist es eine Herausforderung,

sich bewusst mit sich selbst und der eigenen Zeit

auseinanderzusetzen. Doch es ist auch ein befreiender

Prozess. ◀

Klassik für Köln 2025/26 7


Herzstück der WDK

Seit 1913 holen die Meisterkonzerte der

Westdeutschen Konzertdirektion Köln

internationale Spitzenorchester und

Stardirigent:innen an den Rhein. Die

Konzertreihe in der Kölner Philharmonie

bildet das Herzstück der WDK und ist

unverzichtbarer Bestandteil des klassischen

Musiklebens in Köln.

Meisterkonzerte

23.11.25 Bamberger Symphoniker

Jakub Hrůša

05.12.25 London Philharmonic Orchestra

Edward Gardner · Sheku Kanneh-Mason

25.01.26 Kammerakademie Potsdam

Antonello Manacorda

11.03.26 City of Birmingham Symphony Orchestra

Kazuki Yamada · Bruce Liu

15.04.26 Orchestra dell’Accademia Nazionale

di Santa Cecilia

Daniel Harding · Igor Levit

02.06.26 Berliner Barock Solisten

Anne-Sophie Mutter

Alle Konzerte finden in der Kölner Philharmonie statt.

Abonnement ab € 155,–

Sie sparen bis zu 30 % gegenüber

dem Einzelkartenpreis.

Informationen zu Abonnements

und Preisen finden Sie

auf S. 24 des Magazins oder

online auf wdk-koeln.de

8 Klassik für Köln 2025/26


Jakub Hrůša © Marian Lenhard

Sheku Kanneh-Mason © Ollie Ali

Bamberger Symphoniker

Eine Alpensinfonie

Jakub Hrůša ist nicht nur einer der großartigsten Diri -

genten der Gegenwart: Der charismatische Tscheche

ist auch bekannt dafür, in klug durchdachten Programmen

neue Perspektiven auf vermeintlich Altbekanntes

zu eröffnen. Bei seinem WDK-Konzert dürfen wir uns

nun auf ein echtes Paradebeispiel dieser besonderen

Kunst freuen: Gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern

widmet er sich Beethovens Pastorale und

Richard Strauss’ Alpensinfonie – zwei spektakulären

Naturschauspielen, die die Grenzen des in ihrer Zeit

musikalisch Möglichen klanggewaltig hinter sich

ließen. Gerade Strauss stellt in seiner monumental

besetzten Alpensinfonie nicht nur seinen Rang als

Komponist unter Beweis, sondern auch seine genialen

Fähigkeiten als Instrumentator, der den riesigen

Orchesterapparat in allen Farben schimmern und

strahlen lässt.

London Philharmonic

Orchestra

Britain’s Got Talent

Lang ersehntes Debüt: Der britische Shootingstar Sheku

Kanneh-Mason, vielversprechender Spross aus der wohl

spannendsten Musikerfamilie Londons, stellt sich mit

Saint-Saëns’ elegantem Cellokonzert dem WDK-Publikum

vor. Seine beispiellose Karriere nahm ihren Lauf, als

er erst als Überraschungssieger aus der Fernsehshow

Britain’s Got Talent hervorging und schließlich bei der

royalen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle

ein Millionenpublikum begeisterte. Nicht unbedingt der

übliche Weg für einen jungen Absolventen der Royal

Academy of Music ... Dabei ist der sympathische Musiker

und Fußballliebhaber bodenständig und nahbar geblieben,

musiziert ebenso gern mit seinen sechs Geschwistern

wie mit den weltbesten Orchestern – dem London

Philharmonic Orchestra zum Beispiel, das in Köln das

spätromantische Programm um Rachmaninows dritte

Sinfonie ergänzt.

Sonntag · 23. November 2025 · 20 Uhr

Bamberger Symphoniker

Jakub Hrůša Leitung

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

Richard Strauss Eine Alpensinfonie op. 64

Freitag · 5. Dezember 2025 · 20 Uhr

London Philharmonic Orchestra

Edward Gardner Leitung

Sheku Kanneh-Mason Violoncello

Edward Elgar In the South (Alassio) op. 50

Camille Saint-Saëns Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33

Sergej Rachmaninow Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44

€ 118,– / 103,– / 85,– / 66,– / 54,– / 32,– / Z: 76,– inkl. VVK

€ 152,– / 133,– / 113,– / 84,– / 62,– / 36,– / Z: 95,– inkl. VVK

Klassik für Köln 2025/26 9


Antonello Manacorda © Thomas Rabsch

Bruce Liu © Bartek Barczyk

Kammerakademie Potsdam

Die letzten drei

„Mozart, Manacorda und die Kammerakademie Potsdam –

das ist eine vortreffliche Kombination“, findet NDR

Kultur – und wir können uns dem nur anschließen: Die

grandiosen letzten drei Mozart-Sinfonien sind bei ihnen

in den allerbesten Händen! Spritzig und quicklebendig

führt Antonello Manacorda sein einstiges Orchester,

dem er als Ehrendirigent weiterhin eng verbunden ist,

durch die Stromschnellen in Mozarts Partituren – alles

fließt und entwickelt einen dramatischen Zug, der seinesgleichen

sucht. Bereits 2021 sorgten Orchester und

Dirigent mit ihrer Einspielung der Sinfonien Nr. 39, 40

und 41 für Begeisterung in der Klassikwelt. Die Trias

zeigt Mozart auf dem Höhepunkt seiner Kunst und

bietet der Kammerakademie Potsdam alle Möglichkeiten,

ihren brillanten und agilen Klang auszuspielen.

City of Birmingham

Symphony Orchestra

Farbenreiche Bildwelten

Der Künstlername angelehnt an eine Martial-Arts-Ikone,

Kartfahren als Hobby: Bruce Liu steckt voller Überraschungen.

Genauso wie sein unerhört farbenreiches

Klavierspiel, mit dem er sich in die erste Liga der Klassikwelt

katapultiert hat. Geboren wurde Bruce Liu in Paris,

aufgewachsen ist er in Kanada, doch geprägt haben

ihn nicht zuletzt seine asiatischen Wurzeln. „Ich merke,

dass mir die Geschichte Chinas – Konfuzianismus,

Taoismus – im Blut liegt. Aber durch meine Profession

bin ich auch der europäischen Kultur eng verbunden.“

Sein Anschlag hat definitiv eine französische Ader, ist

elegant und ungemein leicht, während unter der Oberfläche

eindringliche Spannung brodelt. Hervorragende

Voraussetzungen für Tschaikowskys legendäres erstes

Klavier konzert, das von sensibler Zärtlichkeit bis hin zu

kaum beherrschbarem Energieausbruch sämtliche

Gefühls lagen bedient.

Sonntag · 25. Januar 2026 · 20 Uhr

Kammerakademie Potsdam

Antonello Manacorda Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

Mittwoch · 11. März 2026 · 20 Uhr

City of Birmingham Symphony Orchestra

Kazuki Yamada Leitung

Bruce Liu Klavier

William Walton Orb and Sceptre

Pjotr Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23

Modest Mussorgsky Bilder einer Ausstellung

€ 84,– / 72,– / 56,– / 49,– / 43,– / 29,– / Z: 52,– inkl. VVK

€ 118,– / 103,– / 85,– / 66,– / 54,– / 32,– / Z: 76,– inkl. VVK

10 Klassik für Köln 2025/26


Igor Levit © Peter Rigaud

Anne-Sophie Mutter © Julia Wesely

Orchestra dell’Accademia

Nazionale di Santa Cecilia

Direkt ins Herz

„Es nimmt und nimmt und nimmt!“ Igor Levit weiß,

wie sehr das monumentale erste Klavierkonzert von

Johannes Brahms zehrt und herausfordert. Aber welcher

musikalischen Herausforderung wäre dieser Ausnahmepianist

nicht gewachsen? Levit hat Brahms zu einem

Gravita tionszentrum seines Lebens gemacht. Ganz ohne

Umwege treffe dessen Musik immer direkt ins Herz, ist

er überzeugt. Und besonders bei einem musikalischen

Schwergewicht wie dem d-Moll-Konzert lasse Brahms

auch in sein eigenes Inneres blicken. „Wir schauen ihm

bei der Arbeit zu“, sagt Levit. Für derart monumentale

Werke gibt es derzeit keine bessere Wahl als diesen tief -

lotenden Pianisten. Ins Innerste seiner engsten Freunde

wiederum blickte Edward Elgar. Was er dort entdeckte,

hielt er in den bildreichen Tönen seiner Enigma

Variations fest und gab nicht nur den Zeitgenossen so

einige Rätsel auf …

Berliner Barock Solisten

Liebeserklärungen

Anne-Sophie Mutter liebt Mozart. Tief verbeugt sie sich

vor dem Meister: „Er wird noch leben, wenn ich längst

vergessen bin.“ Aber was könnte seiner Musik gegenwärtig

Besseres passieren als diese Meistergeigerin

par excellence? Anne-Sophie Mutter hat Mozarts Violinkonzerte

ungezählte Male interpretiert. Warum immer

wieder Mozart? „Weil ich diese Musik so sehr liebe,

weil sie mir Schauer über den Rücken jagt und mich zu

Tränen rührt, und weil sie die Zuhörer berührt.“ Gemeinsam

mit den Berliner Barock Solisten stellt sie dem

Wiener Klassiker eine weitere Liebe ihres Lebens zur

Seite: Als Ehemann und enger künstlerischer Vertrauter

hat André Previn ihr zahlreiche Werke in die Seele komponiert.

„Er hat mich musikalisch befreit“, sagt Mutter,

denn er habe ihr geholfen, ihren eigenen Weg zu finden.

Mittwoch · 15. April 2026 · 20 Uhr

Orchestra dell’Accademia Nazionale

di Santa Cecilia

Daniel Harding Leitung

Igor Levit Klavier

Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Edward Elgar Variations on an Original Theme op. 36

(Enigma Variations)

Dienstag · 2. Juni 2026 · 20 Uhr

Berliner Barock Solisten

Anne-Sophie Mutter Violine

Aftab Darvishi Likoo (Europäische Erstaufführung)

Wolfgang Amadeus Mozart

Adagio und Fuge c-Moll KV 546

Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

André Previn Violinkonzert Nr. 2 mit zwei Cembalo-Interludien

€ 152,– / 133,– / 113,– / 84,– / 62,– / 36,– / Z: 95,– inkl. VVK € 175,– / 154,– / 127,– / 95,– / 72,– / 38,– / Z: 106,– inkl. VVK

Klassik für Köln 2025/26 11


© Adobe Stock

Riesen,

Rätsel,

ganze Welten

von Ilona Schneider

Ein Riese namens Beethoven

„Viel Zeit gehört dazu, um die musikalischen Weltenmeere

zu entdecken, mehr aber noch, um darauf segeln zu

lernen.“ Im Vorwort seiner Instrumentationslehre für

Orchesterkomposi tionen brachte Hector Berlioz auf den

Punkt, wovon beinahe jeder seiner Komponistenkollegen

im 19. Jahrhundert ein langes Klagelied zu singen wusste.

Schuld an der Misere? Beethoven! Mit seinen neun Sinfonien,

den fünf Klavier kon zerten, dem Tripel- und nicht

zuletzt seinem Violinkonzert hat er wuchtige Marksteine

in die Timeline der Musikgeschichte gemeißelt. Wollte

man als Komponist etwas werden, kam man am großen

Orchester und an Beethoven nicht vorbei. Auch nicht an

seiner Sechsten, der Pastorale, der als einer der ersten

Sinfonien ein philosophischer Gedanke innewohnt: die

Idee vom ewigen Kreislauf der Natur. „Mehr Ausdruck der

Empfindung als Mahlerey“, schrieb Beethoven vorsichtshalber

über seine Sinfonie. Als bloße Naturschilderung

wollte er sie nicht verstanden wissen. Vor Oberflächlichkeit

und Auf-der-Stelle-treten grauste es ihm. „Weitergehen“

lautete sein Credo. Mit seiner bewegten und bewegenden

Pastorale geben die Bamberger Symphoniker

Beethovens Lebensmotto farbintensiven Klangausdruck.

Vorwärts drängt es auch die Siebte von Beethoven. Das

London Philharmonic Orchestra bringt sie mit in die

Kölner Philharmonie, Karina Canellakis, seit 2020 erste

Gastdirigentin der Londoner und erste Frau in dieser

Position, leitet durch die Klangmassen.

Wer kennt das nicht? Dieses wohlige Empfinden,

das ein samtweicher Streicherteppich ausbreitet.

Den Energieschub, ausgelöst durch ein sattdröhnendes

Instrumententutti. Das Wechselbad der

Emotionen, wenn betö rende Klangfarben miteinander

konkurrieren. Orchester ist die landläufige

Bezeichnung für das Kollektiv, das diesen

Gefühlsrausch erzeugt. Die Bilanz nicht selten:

Gänsehaut pur! Ein Werk für großes Sinfonieorchester

imaginiert ganze (Hör-)Welten, kann im

musikalischen Breitwandformat irdische und

überirdische Existenzen ausleuchten und ist oft

spannend wie ein Blockbuster.

Nicht von dieser Welt

Dabei war auch Beethoven nicht als gemachter Meister

vom Himmel gefallen. Zum Riesen wuchs er erst heran.

Der Meister, an dem er sich zunächst abzuarbeiten hatte,

hieß Wolfgang Amadeus Mozart. Das Genie mit dem göttlichen

Nimbus, dem nachgesagt wird, eine höhere Macht

habe ihm beim Komponieren gleichsam die Hand geführt.

Zwar ist mit dieser Mär längst aufgeräumt, aber der wohl

berühmteste Wahl-Wiener gibt trotzdem noch genug

Rätsel auf. Zum Beispiel dieses: In wessen Auftrag und zu

welchem Anlass komponierte er seine letzten drei Sinfonien?

Keiner weiß es. Aber schon Beethoven war klar, dass

die Trias aus KV 543, KV 550 und KV 551 in ihrer Meisterschaft

schwer zu überbieten ist. „Die Jupiter-Sinfo nie

12 Klassik für Köln 2025/26


könnte ja beinahe schon von Beethoven sein“, findet

auch Antonello Manacorda, der sich für Köln mit der

Kammer akademie Potsdam der Mozart-Herausforderung

stellt.

Sinfonischer Frühling

Die komponierenden Nachfahren hat die schier unerreichbare

Meisterschaft der beiden Klassiker zu Höchstleistungen

angestachelt. Robert Schumann zum Beispiel, der sich

nichts sehnlicher wünschte, als Beethoven die Stirn zu

bieten. „Symphoniezeit. Eiserner Fleiß“, hielt er im Tagebuch

fest. An das große Orchester tastete er sich zögerlich

heran, bis 1841 der Knoten platzte. Wie im Rausch komponierte

er seine erste Sinfonie – angeblich in nur vier

Tagen: „Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in

jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in

das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem

überfällt.“ Die Academy of St Martin in the Fields unter der

Leitung ihres Music Directors Joshua Bell bringt Schumanns

orchestrale Frühlings ge fühle nach Köln. Im Programm

auf Augenhöhe: Johannes Brahms und sein Violinkonzert

op. 77, das in seinem sinfonischen Zuschnitt die Gattung

Solokonzert in neue Welten katapultiert hat.

Könige? Revolutionäre!

Apropos „neue Welten“: An der Schwelle zum 20. Jahrhundert

kennt der Entdeckergeist keine Grenzen. Auch im

Konzertsaal nicht. Auf allen Ebenen wird Sprengstoff an

die Traditionen gelegt. „Symphonie heißt mir eben: mit

allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen“,

bezeugt etwa Gustav Mahler seinen Drang, Grenzen zu

Konzerte

23.11.2025 – Beethoven: Pastorale

Strauss: Eine Alpensinfonie (S. 9)

01.12.2025 – Mahler: Auferstehungssinfonie (S. 15)

05.12.2025 – Rachmaninow: Sinfonie Nr. 3 (S. 9)

18.01.2026 – Brahms: Violinkonzert

Schumann: Frühlingssinfonie (S. 16)

25.01.2026 – Mozart: Sinfonien Nr. 39–41 (S. 10)

20.02.2026 – Tschaikowsky: Violinkonzert

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 (S. 17)

11.03.2026 – Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1

Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung (S. 10)

überschreiten und in Neuland vorzudringen. Kaum ein

Komponist hat wie er die orchestralen Dimensionen

ausgereizt. Und nie zuvor sowie kaum je danach hat ein

Tonschöpfer ein ähnlich riesenhaftes Orchester auf ein

Konzertpodium gesetzt. „Bisher glaubte ich, dass Richard

Strauss das Haupt der Umstürzler sei“, soll Brahms beim

Anhören von Mahlers Auferstehungssinfonie geäußert

haben, „nun sehe ich aber, dass Mahler der König der

Revolutionäre ist.“ Nun gut, Brahms war kein Hellseher

und längst verstorben, als Strauss mit einer Elektra oder

Salome das Publikum herausforderte. Aber dass sich der

gebür tige Münchner traute, die Orchesterbesetzung für

seine 1915 uraufgeführte Alpensinfonie um Donnerblech

und Kuhglocken zu erweitern, dem dürfte der Revolutionär

Mahler maßgeblich Vorschub geleistet haben.

Bei der WDK haben wir in dieser Saison das Glück, gleich

beide Riesenwerke im Programm zu haben: Die Bamberger

Symphoniker stellen mit Beethovens Pastorale und der

Strauss’schen Alpensinfonie zwei berauschende Naturschilderungen

gegenüber. In die Mahler’sche Sinfonienwelt

begibt sich hingegen Paavo Järvi mit dem Tonhalle-

Orchester Zürich. Mahler habe sein Leben verändert, sagt

der Este, und das Leben seine Sicht auf Mahler.

Opulenz von Osten her

Klingt, als wären großdimensionierte Orchesterwelten

eine beinah rein deutsch-österreichische Angelegenheit?

Natürlich nicht! Wer von sprühenden Orchesterfarben

spricht, kann das Ohr vor Osteuropa nicht verschließen,

vor dem reichen Repertoire der russischen Romantik und

frühen Moderne. Allen voran natürlich Pjotr Tschaikowsky,

dessen erstes Klavierkonzert Bruce Liu gemeinsam mit

dem City of Birmingham Symphony Orchestra nach Köln

bringt. Auch im Programm des britischen Spitzenklangkörpers:

Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung –

in der Orchestrierung von Maurice Ravel zum ikonischen

Klanggemälde geworden. Mit den bedeutenden Vorfahren

im Ohr schuf Sergej Rachmaninow zu Beginn des 20. Jahrhunderts

opulente Orchesterwerke. Vor Melodienreichtum

strotzt geradezu seine dritte Sinfonie, die das London

Philharmonic Orchestra und sein Chef Edward Gardner

als weiteres Kapitel ihrer intensiven Beschäftigung mit

dem russi schen Romantiker in Köln präsentieren. Doch ob

Deutschland oder Frankreich, Österreich oder Russland,

eins steht fest: Orchestraler Hochgenuss ist garantiert,

wenn Spitzenorchester aus ganz Europa bei der WDK sinfonische

Welten aufspannen. ◀

Klassik für Köln 2025/26 13


Herzstück der WDK

Seit 1913 holen die Meisterkonzerte der

Westdeutschen Konzertdirektion Köln

internationale Spitzenorchester und

Stardirigent:innen an den Rhein. Die

Konzertreihe in der Kölner Philharmonie

bildet das Herzstück der WDK und ist

unverzichtbarer Bestandteil des klassischen

Musiklebens in Köln.

Meisterkonzerte

09.11.25 Wiener Symphoniker

Petr Popelka · Lukas Sternath

01.12.25 Tonhalle-Orchester Zürich

Zürcher Sing-Akademie · Paavo Järvi

16.12.25 Festival Strings Lucerne

Xavier de Maistre

18.01.26 Academy of St Martin in the Fields

Joshua Bell

20.02.26 London Philharmonic Orchestra

Karina Canellakis · Anne-Sophie Mutter

26.04.26 Tschechische Philharmonie

Semyon Bychkov · Sol Gabetta

Alle Konzerte finden in der Kölner Philharmonie statt.

Abonnement ab € 155,–

Sie sparen bis zu 30 % gegenüber

dem Einzelkartenpreis.

Informationen zu Abonnements

und Preisen finden Sie

auf S. 24 des Magazins oder

online auf wdk-koeln.de

14 Klassik für Köln 2025/26


Lukas Sternath © Thomas Rabsch

Paavo Järvi © Gaëtan Bally

Wiener Symphoniker

Tonhalle-Orchester Zürich

So klingt Wien

„Authentisch“ ist ein wichtiges Stichwort für Lukas

Sternath, wenn es um Klang geht. Und auch sonst!

Jeder, der den jungen Pianisten bei seinem WDK-

Debüt im Januar 2024 erleben durfte, war von seiner

un er schrockenen Leichtigkeit und Brillanz begeistert.

Wenn der 24-jährige Wiener in dieser Saison mit

Beet hovens unbeschwertem erstem Klavierkonzert

an der Seite der Wiener Symphoniker nach Köln

zurück kehrt, klingt es nach einem perfekten Match.

So viel authentischer Klang war selten! Komponiert

in Wien, uraufgeführt in Wien – und nun auch noch

interpretiert von Musiker:innen aus Wien, die mit den

Klängen der Klassik groß geworden sind. Mit Mozarts

berühmter Jupiter-Sinfonie steuert das Spitzenorchester

aus der Welthauptstadt der Musik ein weiteres

Klangjuwel bei.

Auferstehungssinfonie

Groß, größer, Mahler. Mit Chor, Solosängerinnen und

einem Orchester, das sechs Hörner und Trompeten, eine

Orgel und einen Haufen Schlagwerk verlangt, überbot

Mahlers zweite Sinfonie alles bisher Dagewesene. Und

bis heute ist ihre Aufführung stets ein Erlebnis – vor

allem, wenn Mahler-Spezialist Paavo Järvi am Pult

seines exzellenten Tonhalle-Orchesters Zürich steht und

die musizierenden Massen auf der Bühne sicher durch

die emo tionalen Extreme der Sinfonie leitet. Auf „größte

Not“ folgt glückselige Schwerelosigkeit: „Mit Flügeln,

die ich mir errungen, werde ich entschweben! Sterben

werd’ ich, um zu leben!“, singt der Chor und lässt das

Licht der Hoffnung in strahlend warmen Farben scheinen.

Nie wurde diese Empfindung ergreifender in Musik

gesetzt. Ein absoluter Meilenstein im dies jährigen

WDK-Programm!

Sonntag · 9. November 2025 · 20 Uhr

Wiener Symphoniker

Petr Popelka Leitung

Lukas Sternath Klavier

Richard Wagner

Eine Faust-Ouvertüre d-Moll WWV 59

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

€ 139,– / 126,– / 99,– / 77,– / 60,– / 32,– / Z: 88,– inkl. VVK

Montag · 1. Dezember 2025 · 20 Uhr

Tonhalle-Orchester Zürich

Zürcher Sing-Akademie

Paavo Järvi Leitung

Mari Eriksmoen Sopran

Anna Lucia Richter Mezzosopran

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehungssinfonie“

€ 139,– / 126,– / 99,– / 77,– / 60,– / 32,– / Z: 88,– inkl. VVK

Klassik für Köln 2025/26 15


Xavier de Maistre © Nikolaj Lund

Joshua Bell © Shervin Lainez

Festival Strings Lucerne

Himmelsglanz und Donnerbass

Die Harfe assoziiert man meist mit himmlischen Klängen,

was natürlich wunderbar zu Weihnachten passt. Dass in

dem Instrument jedoch ein ungleich größerer Reichtum

an Ausdrucksmöglichkeiten steckt, beweist das Adventskonzert

mit Weltstar Xavier de Maistre. Der charismatische

Franzose hat sich längst einen Namen gemacht

als Musiker, der ebenso virtuos wie experimentierfreudig

Grenzen und Repertoire seines Instruments erweitert.

Da wird ein festliches Orgelkonzert kurzerhand für die

Harfe umgeschrieben und sorgt für berührende neue

Hörerlebnisse. Hinzu kommen Originalkompositionen

von Händel und Boieldieu, die das ungeheure – und

unerwartete – Klangspektrum seines Instruments auffächern:

von zart glitzernden Melodien bis hin zu satten

Akkorden und donnernden Bässen. Die Festival Strings

Lucerne steuern mit Tschaikowskys Streicherserenade

einen echten Klassiker der Romantik bei.

Academy of St Martin

in the Fields

Dream-Team

Das nennt man ein eingespieltes Team! Seit 2011 ist

Joshua Bell Music Director der Academy of St Martin in

the Fields und versteht sich als Primus inter Pares.

Gern leitet der Stargeiger das Traditionsorchester sogar

dann, wenn er selbst die Solopartie zu spielen hat. Liegt

das Violinkonzert von Johannes Brahms auf den Pulten,

ist das keine Selbstverständlichkeit! In der Regel erfordert

das anspruchsvolle Werk einen Dirigenten neben

dem Solisten – ebenso wie Robert Schumanns romantische

erste Sinfonie. Joshua Bell und seine Academy aber

lieben den direkten Kontakt: „Dieses Orchester kennt

mich so gut, dass sie alle meine Gesten interpretieren

können. Sie wissen, was ich meine, wenn ich meine

Augenbrauen hebe oder in die Knie gehe.“ Zudem gilt

gerade das Brahms-Konzert als klingendes Sinnbild für

die unauflösbare Ver bindung von Solo und Orchester:

das erste Violinkonzert der Musik geschichte von sinfonischem

Zuschnitt.

Dienstag · 16. Dezember 2025 · 20 Uhr

Festival Strings Lucerne

Xavier de Maistre Harfe

Pjotr Tschaikowsky Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48

Harfenkonzerte von Georg Friedrich Händel und

François-Adrien Boieldieu sowie weitere festliche Werke von

John Dowland, Alexandre Guilmant und

Georg Friedrich Händel

Sonntag · 18. Januar 2026 · 20 Uhr

Academy of St Martin in the Fields

Joshua Bell Violine & Leitung

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur op. 77

Robert Schumann

Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“

€ 84,– / 72,– / 56,– / 49,– / 43,– / 29,– / Z: 52,– inkl. VVK € 118,– / 103,– / 85,– / 66,– / 54,– / 32,– / Z: 76,– inkl. VVK

16 Klassik für Köln 2025/26


Anne-Sophie Mutter © Filmwelt Verleihagentur GmbH

Sol Gabetta © Julia Wesely

London Philharmonic

Orchestra

Musik als Lebenselixier

Spannende Begegnung in Köln: Wenn Karina Canellakis

und Anne-Sophie Mutter zum ersten Mal gemeinsam auf

Tournee sind, werden die musikalischen Funken fliegen.

„Ich habe schon öfter Konzerte von ihr besucht, sie ist

eine tolle Musikerin“, sagt die Spitzengeigerin über die

amerikanische Dirigentin. Und über sich selbst: „Wenn

Sie mich kennenlernen wollen, müssen Sie mich auf der

Bühne erleben.“ Ihr Leben von der Musik zu tren nen?

Unmöglich. Ihr Credo: Klassische Musik gehört in den All -

tag, in die Mitte der Gesellschaft. Mit Pjotr Tschaikowsky

hätte sie sich in diesem Punkt gut verstanden. Musik war

ihm Zufluchtsort und Lebenselixier. Sein grandioses

Violinkonzert entstand in schwerer Zeit und wurde seine

Lebensrettung: „In solchem Gemütszustand verliert das

Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit; es ist reinste

Seligkeit!“

Tschechische Philharmonie

Lieblingswerke

„Das Elgar-Konzert liebe ich besonders“, gesteht Sol

Gabetta 2023 in einem Interview. Die Farben, die Gesang -

lichkeit, der Witz und die Lebendigkeit, die immer wieder

überraschend aufblitzen. Für die Starcellistin stimmt

hier einfach alles. Dabei hatte das Werk einen durchaus

holprigen Start ins musikalische Leben: Eine schlecht

geprobte Uraufführung im Jahr 1919 beschädigte seinen

Ruf, der erst 1965 durch die blutjunge Jacqueline du Pré

überwältigend wiederhergestellt wurde. Heute gehört

das leidenschaftliche Konzert mit seinem ergreifenden

Celloeinsatz – von der ersten Note an – zu den meistgeliebten.

Gleiches gilt für Mendelssohns vierte Sinfonie:

Seine Italienbegeisterung, die als Inspiration diente,

zieht sich durch das gesamte Werk. Sonnig, temperamentvoll

und beschwingt sorgt sie bei jeder Aufführung

für einen großen Energieschub.

Freitag · 20. Februar 2026 · 20 Uhr

London Philharmonic Orchestra

Karina Canellakis Leitung

Anne-Sophie Mutter Violine

Pjotr Tschaikowsky

Violinkonzert D-Dur op. 35

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Sonntag · 26. April 2026 · 20 Uhr

Tschechische Philharmonie

Semyon Bychkov Leitung

Sol Gabetta Violoncello

Antonín Dvořák

Karneval op. 92

Edward Elgar

Cellokonzert e-Moll op. 85

Felix Mendelssohn

Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

€ 198,– / 174,– / 141,– / 118,– / 99,– / 52,– / Z: 129,– inkl. VVK € 139,– / 126,– / 99,– / 77,– / 60,– / 32,– / Z: 88,– inkl. VVK

Klassik für Köln 2025/26 17


In der Saison 2025/26 bekommt die Aboreihe

Internationale Solisten einen taufrischen

Anstrich – neu, spannend, persönlich. Auf den

nächsten Seiten stellen wir Ihnen unser Abo

mit seinen fünf Konzerten und den prägenden

Künstlerköpfen vor.

Die Karten werden

neu gemischt

Klein, aber fein

Bei den Internationalen Solisten dreht sich – natürlich! – alles um

das Soloinstrument. In jedem Konzert der Reihe steht ein Star von

inter nationalem Rang auf der Bühne: Gemeinsam mit musikalischen

Weggefährt:innen präsentieren die Künstler:innen ihr Programm.

Mehr solo

Das Besondere: Im Gegensatz zum „klassischen“ Konzertformat, in dem

ein Solokonzert zwischen zwei Orchesterwerken steht, bestreiten die

Solist:innen hier den Hauptteil des Programms – und zwar in beiden

Konzerthälften.

Herzensprogramme

Und apropos klassisches Konzertformat: Bei

den Internationalen Solisten erwarten Sie

ausnahmslos außergewöhnliche Programme.

Hier stehen Werke, Themen oder musika lische

Geschichten im Mittelpunkt, die den auftretenden

Solist:innen besonders am Herzen liegen –

eigens von ihnen zusam mengestellt, teils neu

arrangiert, manch mal sogar selbst komponiert.

Damensolo

Sol Gabetta begibt sich auf die Spuren von

Lisa Cristiani: eine der ersten Frauen, die im

19. Jahrhundert als Cellistin Karriere machte

und Komponisten wie Felix Mendelssohn

beeindruckte und inspirierte.

„Es ist eine völlige neue Art, heute so als

Inter pret Konzerte zu konzipieren,

von A bis Z.“

13. Dezember 2025 – Werke von Franz

Schubert, Jacques Offenbach,

Felix Mendelssohn u. a.

Wo in der nächsten Abo-Saison die Trümpfe

liegen und wer die besten Karten hat, können

Sie hier entdecken:

18 Klassik für Köln 2025/26


Bube, Dame, König, Klavier

Klassikfans lieben Klavierlegende Martha

Argerich für ihre radikale Individualität.

Sie wiederum liebt das Musizieren mit

Freunden, zum Beispiel mit ihrem langjährigen

Weg gefährten Darío Ntaca.

„Ein Konzert lässt sich nicht wieder holen,

es ist einmalig, und das ist gut so.

Es ist ein Abenteuer.“

9. Januar 2026 – Werke für Klavierduo

von Sergej Rachmaninow und

Claude Debussy

Vier Asse im Ärmel

Das Klavierduo Lucas & Arthur Jussen macht

gemeinsame Sache mit den Schlagzeugern

Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan:

In einem energiegeladenen Programm von

Bernstein bis Adams entfachen die vier ein

grandioses Klangfeuerwerk.

„Total verrückt manchmal – aber super viel

Energie!“ (Arthur Jussen)

9. März 2026 – Werke von

Leonard Bernstein, Maurice Ravel,

John Adams u. a.

Mozart ist Trumpf

Im neuen Programm von Daniel Hope

dreht sich alles um Mozart im Kreise seiner

Zeitgenossen.

„Ich habe immer versucht, Geschichten zu

erzählen. Die Musik selbst ist die wichtigste

Geschichte, aber eben nicht die einzige.

Indem man die Punkte verbindet, wird das

Konzerterlebnis bereichert.“

4. Februar 2026 – Werke von

Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph

Bologne Chevalier de Saint-Georges

und Joseph Haydn

Konzert mit Joker

Die Rhapsody in Blue auf dem Akkordeon?

Kein Problem für Martynas Levickis! Er ist ein

erprobter Wanderer zwischen den (Stil-)Welten –

Klassik, Jazz, Folk verbinden sich in seinem

Programm zu einem großen Spannungs bogen.

„Ich bin stolz darauf, ein Botschafter des

Akkordeons zu sein und es auf die großen

Bühnen zu bringen.“

20. April 2026 – Werke von George Gershwin,

Aaron Copland, Martynas Levickis u. a.

Klassik für Köln 2025/26 19


„Es ist, als würde man zwei BMW gleichzeitig fahren!“ Dieser

Ausspruch von Dirigent Michael Schønwandt zur Zusammenarbeit

mit Lucas und Arthur Jussen sagt eigentlich schon

alles über die Klasse der klavierspielenden Brüder. Seit frü -

hester Kindheit stehen – oder vielmehr sitzen – die beiden

auf der Bühne und beeindrucken das Publikum mit ihrem

ebenso furiosen wie berührenden Spiel. Und egal, ob an einem

oder an zwei Instrumenten: Immer hat man das Gefühl,

sie verfügten über eine unsichtbare Verbindung, über die sie

Gedanken, Gefühle, ja selbst den musikalischen Atem teilen.

„Wir sind ganz

normale Jungs“

Lucas & Arthur Jussen kurz vorgestellt

von Juliane Weigel-Krämer

Wer jetzt aber gezierte Virtuosen vor seinem inneren Auge

sieht, die stets in hohen Kunstsphären schweben, hat Lucas

und Arthur Jussen noch nicht persönlich erlebt. Ob im Interview,

im Podcast, hinter oder auf der Bühne: Die beiden

Niederländer bestechen durch eine bodenständige, unkomplizierte

und überaus sympathische Art. „Wir sind ganz

normale Jungs. Wir lieben es einfach, Musik zu spielen und

haben viel dafür gearbeitet, um gut zu werden“, erklärt Arthur.

Und Lucas ergänzt: „Wir haben eine sehr normale Jugend

gehabt. Wir sind am Wochenende ausgegangen, haben Spaß

gehabt und Fußball gespielt.“

Klar, in die Wiege wurde ihnen die Musik irgendwie schon

gelegt, dem 1993 geborenen Lucas und seinem drei Jahre

jüngeren Bruder Arthur: Die Mutter unterrichtet Querflöte

in Hilver sum, der Vater ist Schlagzeuger des dortigen Rundfunkorchesters.

Aber eigentlich war es der Fußball, der sie

zum Klavierspielen brachte. 1998 war das, bei der WM in

Frankreich. Lucas Jussen, damals fünf Jahre alt, fand Gefallen

an der niederländischen Nationalhymne. Seine Mutter

brachte sie ihm auf dem Klavier bei – und das Schicksal

nahm seinen Lauf. Auch Arthur lernte bald Klavier spielen,

erste Wettbewerbspreise folgten, 2002 debütierte der mittlerweile

neunjährige Lucas mit der Camerata Salzburg im

Amster damer Concertgebouw. Seit 2005 erhalten die Brüder

regelmäßig Unterricht bei Maria João Pires in Portugal

und Brasilien, 2010 schlossen sie einen Vertrag mit der

Deutschen Grammophon.

Heute sind Lucas und Arthur Jussen überall auf der Welt

gefragt und begeistern das Publikum von Wien bis Chicago,

von Hong Kong bis Rom. Orchester und Dirigent:innen reißen

sich um sie, die Presse umschwärmt sie, Komponist:innen

komponieren für sie. Wird man da nicht doch

irgendwann ein bisschen abgehoben? Nein,

wird man nicht! Zwischen den Konzerten

und Tourneen verbringen Lucas und Arthur

Jussen ihre Zeit am liebsten mit Sport

– Fußball steht nach wie vor ganz weit oben

auf der Liste –, mit ihrer Familie und Freunden.

Und gehen essen in Amsterdam. Und

wenn der Druck zu groß wird? Dann

erden sie sich gegenseitig und

erinnern sich, warum sie das

tun, was sie tun: „Wir haben

einmal angefangen mit dem

Klavierspielen, weil wir das

so lieben.“ ◀

Konzert

09.03.2026 – mit Alexej Gerassimez und

Emil Kuyumcuyan (S. 23)

20 Klassik für Köln 2025/26


Neu, spannend, persönlich

Hier konzertieren nur die Besten ihres

Fachs: Im Abo Internationale Solisten

bringen Klassikstars gemeinsam mit

befreundeten Musiker:innen und

individuell gestalteten Programmen

auch einen Teil ihrer Persönlichkeit

zum Klingen.

Internationale

Solisten

Sol Gabetta © Julia Wesely

Sol Gabetta

Auf den Spuren von Lisa Cristiani

13.12.25 Sol Gabetta

Ensemble Gabetta

09.01.26 Martha Argerich & Darío Ntaca

04.02.26 Daniel Hope

Zürcher Kammerorchester

09.03.26 Lucas & Arthur Jussen

Alexej Gerassimez · Emil Kuyumcuyan

20.04.26 Martynas Levickis

The Knights · Eric Jacobsen

Alle Konzerte finden in der Kölner Philharmonie statt.

Eine Frau am Cello? Skandalös! Das fand man zumindest

Mitte des 19. Jahrhunderts, als Lisa Cristiani ihre außergewöhnliche

Karriere startete. Sol Gabetta begibt sich

auf Spurensuche und folgt den musikalischen Pfaden

ihrer mutigen Vorgängerin. Ganz klar, dass in diesem

Programm Mendelssohns berühmtes Lied ohne Worte

op. 109 nicht fehlen darf – schließlich ist es Lisa Cristiani

gewidmet und das einzige für Cello geschriebene Werk

dieser „Gattung“. Und noch eine weitere Errungenschaft

haben Cellistinnen wie Sol Gabetta der innova tiven

Vor reiterin zu verdanken: Als eine der ersten trat sie mit

einem Instrument auf, das mithilfe des heute üb lichen

Stachels auf dem Boden fixiert werden konnte und damit

mehr Bewegungsfreiheit für die Solistin sowie das

Tragen weiter Röcke ermöglichte. Bühne frei für Frauen

am Cello!

Abonnement ab € 120,–

Sie sparen bis zu 30 % gegenüber

dem Einzelkartenpreis.

Informationen zu Abonnements

und Preisen finden Sie

auf S. 24 des Magazins oder

online auf wdk-koeln.de

Samstag · 13. Dezember 2025 · 20 Uhr

Ensemble Gabetta

Sol Gabetta Violoncello

Dmitry Smirnov Konzertmeister

Irina Zahharenkova Klavier

Das romantische virtuose Violoncello des 19. Jahrhunderts

Werke von Franz Schubert, Jacques Offenbach,

Felix Mendelssohn u. a.

€ 84,– / 72,– / 56,– / 49,– / 43,– / 29,– / Z: 52,– inkl. VVK

Klassik für Köln 2025/26 21


Martha Argerich, Darío Ntaca © Jack Yam/Singapore Symphony Orchestra

Daniel Hope © Sebastian Madej/DK

Martha Argerich &

Darío Ntaca

Legenden am Klavier

Beinahe zehn Jahre ist es her, dass Klavierlegende

Martha Argerich zuletzt bei der WDK in der Kölner

Philharmonie für Begeisterung sorgte. 2026 kehrt sie

endlich zurück – im Duo mit dem argentinischen Pianisten

und Dirigenten Darío Ntaca. Kennengelernt haben sie

sich vor 40 Jahren in Paris, damals war mit Sicherheit

die gemeinsame Heimat Argentinien ein verbindendes

Element. Doch nicht nur das: Am Klavier verstehen sie

sich blind. Ein Glückstreffer für Martha Argerich, die

schon seit vielen Jahren keine Solorezitale mehr spielt,

da sie sich auch auf der Bühne am liebsten mit Freunden

umgibt. In ihrem WDK-Konzert spannen die beiden

einen weiten musikalischen Bogen von Claude Debussys

schwebend-impressionistischem Prélude à l’après-midi

d’un faune bis zu Rachmaninows klangmächtigen Suiten

für zwei Klaviere.

Daniel Hope

Mozart im Mittelpunkt

Annäherung an ein Genie: Mit seiner Journey to Mozart

unternahm Daniel Hope schon 2018 eine erste musikalische

Abenteuerreise in den Mozart-Kosmos. Eine

Klangwelt, die stets aufs Neue wert ist, erkundet und mit

Leben gefüllt zu werden. „Seine Musik hat etwas Überirdisches,

Unberührbares, nahezu Unerreichtes. Und

dabei war er doch so menschlich“, findet Hope. In seiner

Neufassung der Journey to Mozart nähert sich der Geiger

dem Salzburger Meister, indem er auch wieder dessen

Zeit genos sen zu Wort kommen lässt: Neben berühmten

Kollegen wie Joseph Haydn und Christoph Willibald

Gluck steht dieses Mal auch ein Violinkonzert des wohl

außergewöhnlichsten Musikers der Mozart-Zeit auf dem

Programm: Joseph Bologne, Sohn eines französischen

Adligen und einer Sklavin aus Guadeloupe, machte zur

Zeit der französischen Revolution sowohl als Geigenvirtuose

und Komponist als auch als versierter Fechter

in der Légion des Américains et du Midi Karriere.

Freitag · 9. Januar 2026 · 20 Uhr

Martha Argerich Klavier

Darío Ntaca Klavier

Claude Debussy Petite suite

Prélude à l’après-midi d’un faune

Sergej Rachmaninow Suite Nr. 1 op. 5 „Fantaisie-tableaux“

Suite Nr. 2 op. 17

€ 107,– / 94,– / 75,– / 55,– / 49,– / 31,– / Z: 65,– inkl. VVK

Mittwoch · 4. Februar 2026 · 20 Uhr

Zürcher Kammerorchester

Daniel Hope Violine & Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie D-Dur KV 196+121 (207a)

Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207

Christoph Willibald Gluck

Air de Furies, aus: Orphée et Eurydice Wq 41

Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges

Violinkonzert A-Dur op. 5 Nr. 2

Joseph Haydn Sinfonie f-Moll Hob. I:49 „La passione“

€ 107,– / 94,– / 75,– / 55,– / 49,– / 31,– / Z: 65,– inkl. VVK

22 Klassik für Köln 2025/26


Lucas & Arthur Jussen © Jesaja Hizkia

Martynas Levickis © Stephan Zwickirsch

Lucas & Arthur Jussen

Martynas Levickis

Klangfeuerwerk

Achtung, es wird spannend! Wenn die klavierspielenden

Brüder Lucas und Arthur Jussen sich mit den Spitzenschlagzeugern

Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan

zusammentun, fliegen musikalisch die Funken. Alle vier

kennen sich bereits von früheren Tourneen. Wir dürfen

uns also auf ein eingespieltes Team freuen, dessen

Experimentierfreude, Rhythmusgefühl und herausragende

Virtuosität ein echtes Feuerwerk an Tasten und

Drumsticks verspricht. Neben Originalkompositionen

für diese außergewöhnliche Besetzung, unter anderem

von Steve Reich, stehen im Konzert auch Bearbeitungen

von Repertoireklassikern wie den Symphonic Dances

aus Leonard Bernsteins West Side Story und John Adams’

rasantem Short Ride in a Fast Machine auf dem

Programm.

Mitreißende Spielfreude

Lassen Sie sich mitreißen: von Akkordeonstar Martynas

Levickis einmal quer über den Atlantik und wieder zurück

nach Europa. Mit Philip Glass und Aaron Copland verbinden

ihn die litauischen Wurzeln, mit George Gershwin die

Faszination für den Jazz. Für die musika lische Reise nach

Nordamerika stehen ihm mit dem New Yorker Ensemble

The Knights rund um die Brüder Colin und Eric Jacobsen

die denkbar besten Partner zur Seite: Spielfreudig und

immer offen für Neues lieben sie es genau wie Martynas

Levickis, Klassik mit Folk- und Jazz-Elementen zu mischen

und spannungsgeladene Programme zu gestalten. Im

Zentrum steht Gershwins Rhapsody in Blue, die als eines

der ersten Werke den Jazz konzertsaalfähig machte.

Heute ein absoluter Klassiker!

Montag · 9. März 2026 · 20 Uhr

Lucas & Arthur Jussen Klavier

Alexej Gerassimez Percussion

Emil Kuyumcuyan Percussion

Maurice Ravel La valse

Alexej Gerassimez Beyond Stickability

Steve Reich Fast, aus: Quartet

Paul Lansky Textures (Auswahl)

Leonard Bernstein Symphonic Dances from West Side Story

John Adams Short Ride in a Fast Machine

€ 72,– / 61,– / 50,– / 43,– / 38,– / 24,– / Z: 46,– inkl. VVK

Montag · 20. April 2026 · 20 Uhr

The Knights

Eric Jacobsen Leitung

Martynas Levickis Akkordeon

Caroline Shaw Entr’acte

George Gershwin Rhapsody in Blue

Philip Glass Movement III, aus: Tirol Concerto

Aaron Copland Appalachian Spring

Martynas Levickis Lithuanian Folk Songs

€ 84,– / 72,– / 56,– / 49,– / 43,– / 29,– / Z: 52,– inkl. VVK

Klassik für Köln 2025/26 23


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Meisterkonzerte (6 Konzerte)

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im Abo

I 799,00 € 560,00 €

II 698,00 € 500,00 €

III 579,00 € 400,00 €

IV 444,00 € 320,00 €

V 347,00 € 255,00 €

VI 203,00 € 155,00 €

Z 500,00 € 360,00 €

Meisterkonzerte (6 Konzerte)

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Preisgruppe

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inkl. Gebühren

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im Abo

I 817,00 € 560,00 €

II 727,00 € 500,00 €

III 579,00 € 400,00 €

IV 464,00 € 320,00 €

V 376,00 € 255,00 €

VI 209,00 € 155,00 €

Z 521,00 € 360,00 €

Internationale Solisten (5 Konzerte)

Preisgruppe

Gesamtpreis

inkl. Gebühren

Gesamtpreis

im Abo

I 454,00 € 340,00 €

II 393,00 € 290,00 €

III 312,00 € 230,00 €

IV 251,00 € 190,00 €

V 222,00 € 160,00 €

VI 144,00 € 120,00 €

Z 280,00 € 210,00 €

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Abos für Schüler:innen und Studierende

Meisterkonzerte A Meisterkonzerte B Internationale

Solisten ★

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90,00 €

einheitl.

90,00 €

einheitl.

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Abos für Schüler:innen und Studierende unter 29 Jahren sind

nur telefonisch buchbar. Sie sind nicht übertragbar und verlängern

sich nicht automatisch. Die Ermäßigungsberechtigung muss auch

beim Eintritt zum Konzert vorgelegt werden.

24 Klassik für Köln 2025/26


Saalplan der Kölner Philharmonie

Bühne

I B E

II A C D F

III G H L M N Q auch Seitenplätze A * D *

IV I K O P

V T * ° Y * °

VI U * ° X * °

auch Reihe 32 und 33 L Q

auch Seitenplätze G M Reihe 29 und 30 I K O P

Balkone (Gehbehinderte s. Hinweis)

Z Chorempore mit Rollstuhlplätzen (Reihe 4

° )

R S Stehplätze (nur bei ausverkauften Konzerten) & Rollstuhlplätze

Besucher:innen in den Blöcken C und F kommen schneller

ins Foyer, wenn sie die oberen Ausgänge benutzen.

Um die X- und Y-Balkone zu erreichen, müssen Sie jeweils

nur neun Stufen überwinden.

Die Plätze in Block Z (Chorempore) erreichen Sie mit

einem Aufzug, ohne Stufen überwinden zu müssen.

*

°

In diesen Blöcken kann es Sichtbehinderungen

geben.

Diese Plätze werden nicht bei allen Konzerten

angeboten.

durchgehendes Treppengeländer (kein Durchgang)

Klassik für Köln 2025/26 25


Service

Einzelkarten

Der Einzelkartenverkauf für unsere Veranstaltungen beginnt

am 7. Mai 2025 um 12 Uhr.

– online auf wdk-koeln.de

– telefonisch unter 0221 258 10 17 (Mo–Fr 9:30–13:30 Uhr)

– per E-Mail an info@wdk-koeln.de

Online buchen

Vorverkaufsstellen

Konzertkasse der Kölner Philharmonie

Kurt-Hackenberg-Platz/Ecke Bechergasse · 50667 Köln

(gegenüber der Kölner Philharmonie, barrierefreier Zugang)

online: koelner-philharmonie.de · telefonisch: 0221 28 02 80

kölnticket

online: koelnticket.de · telefonisch: 0221 28 01

Die Abendkasse der Kölner Philharmonie öffnet zwei Stunden

vor Konzertbeginn.

Ermäßigungen

Suchen Sie sich Ihren Lieblingsplatz

im Saalplan aus und buchen Sie

jeden Tag rund um die Uhr direkt

online.

Ermäßigungen gelten nur für Einzelkarten. Die Ermäßigungsberechtigung

muss beim Einlass unaufgefordert vorgezeigt

werden. Karten, die zum vollen Preis erworben wurden, können

nachträglich nicht ermäßigt werden.

Rollstuhlfahrende zahlen den regulären Kartenpreis. Die Begleitperson

eines Rollstuhlfahrenden erhält freien Eintritt,

benötigt aber ein Ticket (nicht online buchbar).

Schüler:innen, Studierende und Auszubildende unter

29 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung auf den Kartenpreis.

Am Konzer t tag erhalten sie bei Verfügbarkeit Karten in den

Platzgruppen II bis VI zum Einheitspreis von € 15, buchbar

online auf wdk-koeln.de und an der Abendkasse.

Kartenrückerstattung

Änderungen von Programmen, Besetzungen und Terminen

bleiben vorbehalten und berechtigen weder zur Rückgabe

der Eintrittskarte noch zur Herabsetzung des Kaufpreises.

Rückgabe und Umtausch von bezahlten Karten ist nicht

möglich.

Spielstätte und Anfahrt

Kölner Philharmonie · Bischofsgartenstraße 1 · 50667 Köln

Bitte planen Sie genügend Zeit bei der Anfahrt zu den

Konzerten ein. Wir empfehlen die Nutzung des ÖPNV.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Besucher:innen unserer Konzerte können Busse und Bahnen

im Verkehrsverbund Rhein-Sieg vier Stunden vor und nach

dem Konzert kostenlos nutzen. Bitte beachten Sie, dass das

eTicket nicht als Fahrausweis gilt. Rufen Sie Ihr personalisiertes

ÖPNV-Kombiticket zur Anreise im öffentlichen Nahverkehr

unter wdk-koeln.de/kartenservice kostenfrei ab.

Mit dem Auto

Philharmonie-Parkhaus: Parken zum Sonderpreis anderthalb

Stunden vor bis zwei Stunden nach dem Konzert.

In den umliegenden Parkhäusern der Kölner Innenstadt

gilt kein Konzerttarif.

Fragen über Fragen

Sie haben noch Fragen rund um Ihren Konzertbesuch?

Antworten finden Sie auf wdk-koeln.de/faq.

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26 Klassik für Köln 2025/26


Konzertkalender 2025/26

November

Seite

09.11.25 B Wiener Symphoniker · Petr Popelka · Lukas Sternath 15

23.11.25 A Bamberger Symphoniker · Jakub Hrůša 9

Dezember

01.12.25 B Tonhalle-Orchester Zürich · Zürcher Sing-Akademie · Paavo Järvi 15

05.12.25 A London Philharmonic Orchestra · Edward Gardner · Sheku Kanneh-Mason 9

13.12.25 ★ Sol Gabetta · Ensemble Gabetta 21

16.12.25 B Festival Strings Lucerne · Xavier de Maistre 16

Januar

09.01.26 ★ Martha Argerich & Darío Ntaca 22

18.01.26 B Academy of St Martin in the Fields · Joshua Bell 16

25.01.26 A Kammerakademie Potsdam · Antonello Manacorda 10

Februar

04.02.26 ★ Daniel Hope · Zürcher Kammerorchester 22

20.02.26 B London Philharmonic Orchestra · Karina Canellakis · Anne-Sophie Mutter 17

März

09.03.26 ★ Lucas & Arthur Jussen · Alexej Gerassimez · Emil Kuyumcuyan 23

11.03.26 A City of Birmingham Symphony Orchestra · Kazuki Yamada · Bruce Liu 10

April

15.04.26 A Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia 11

Daniel Harding · Igor Levit

20.04.26 ★ Martynas Levickis · The Knights · Eric Jacobsen 23

26.04.26 B Tschechische Philharmonie · Semyon Bychkov · Sol Gabetta 17

Juni

02.06.26 A Berliner Barock Solisten · Anne-Sophie Mutter 11

Kontakt

Westdeutsche

Konzertdirektion Köln GmbH

Obenmarspforten 7–11

50667 Köln

wdk-koeln.de

info@wdk-koeln.de

Telefon 0221 258 10 17

Mo–Fr 9:30–13:30 Uhr

Veranstaltungsund

Abonnementbüro

Claudia Stahnke

Künstlerisches Betriebsbüro

Nadine Kisselbach (Leitung)

Friederike Sophie Kastens

Impressum

Herausgeber: Westdeutsche

Konzertdirektion Köln GmbH

Obenmarspforten 7–11

50667 Köln

Geschäftsführung

Burkhard Glashoff

Redaktion: Anna-Kristina Laue,

Juliane Weigel-Krämer

Konzerttexte: Anna-Kristina Laue,

Ilona Schneider,

Juliane Weigel-Krämer

Gestaltung: gestaltanstalt.de

Anzeigen: Billecke

Grafik+Design Werbeagentur

till.billecke@koeln.de

Druck: Das Druckhaus

Im Hasseldamm 6

41352 Korschenbroich

Coverfoto:

Sol Gabetta © Julia Wesely

Allgemeine

Geschäftsbedingun gen (AGB):

Vollständige AGB unter

wdk-koeln.de/agb

Redaktionsschluss:

14. Februar 2025

Programm-, Besetzungs- und

Preisänderungen vorbehalten

Klassik für Köln 2025/26 27


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