Kabale und Liebe von Friedrich Schiller - Deutsch-sorbisches ...

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Kabale und Liebe von Friedrich Schiller - Deutsch-sorbisches ...

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Theaterplus

Ihre Kulturzeitung 04 I10

DEUTSCH-SORBISCHESVOLKS BAUTZEN

NĚMSKO-SERBSKELUDOWE

BUDYŠIN

Die Fruchtfliege

Komödie im Burgtheater S. 5

Bajkowy rub

premjera w Dźiwadle na hrodźe S. 3

Im Schatten der Kerze

im großen Haus S. 5

Sorbisches National-Ensemble I Stadt Bautzen

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller

Premiere

am

10. April

im

großen

Haus


TheaterplusIService

Neuerungen zum

15. Bautzener Theatersommer 2010

Pension Schöller, 29. Juli bis 5. September

Der „Schwank der Schwänke“

steht auf dem diesjährigen Programm

des Bautzener Theater-

Startschuss 2010 am 8. Mai

sommers im Hof der Ortenburg.

Zum 15. erleben Sie „Pension

Schöller“(von Wilhelm Jacoby

und Carl Laufs).

Aber Achtung: die Premiere wird

am 29. Juli 2010, um 19.30 Uhr

gefeiert. Die Premiere findet zum

ersten Mal mitten in den Sommerferien

statt. Grund dafür sind

der frühe Beginn der Ferien im

Freistaat Sachsen und - für viele

noch wichtiger - die Fußball WM

in Südafrika. Schließlich soll sich

der Provinzler Philipp Klapproth,

der unbedingt eine psychiatrischen

Privatanstalt - ebendiese

Pension Schöller - kennenlernen

möchte, nicht vom Fußballjubel

der Fans ablenken lassen (oder

gar in Konkurrenz zu ihnen stehen?).

Und noch eine Neuerung

gibt es in diesem Jahr. Der Vorstellungsbeginn

wird auf 19.30

Uhr (statt 20.30 Uhr) vorverlegt.

Die Abonnenten, die Karten für

die ursprünglich geplanten Vorstellungen

im Juni haben, bekommen

natürlich rechtzeitig per Post

den neuen Termin und die neuen

Karten zugesandt!

Kartenvorverkauf ab

8. Mai 2010

Den traditionellen

Startschuss zum Vorverkauf

gibt's am

Sonnabend, 8. Mai von

11 bis 18 Uhr an der

Theaterkasse auf der

Seminarstraße.Ab diesem

Tag können Sie

Karten für „Pension

Schöller“erwerben.

Ab dem 11. Mai sind

auch Reservierungen

und Internetbestellungen

möglich.

Seit über einem Jahrhundert

hat „Pension

Schöller“einen

Stammplatz auf den

deutschen Bühnen.

Situations- und Verwechslungskomik

sind

aber nur eine Stärke

ABKÜRZUNGEN

R: Regie/režija,

I: Inszenierung/inscenacija,

ML: Musikalische Leitung/

muzikaliske nawjedowanje,

Ch: Choreografie/choreografija,

A: Ausstattung/wuhotowanje,

B: Bühnenbild/jewišćowy

wobraz,

K: Kostüme/kostimy,

D: Darsteller/hrajerjo,

S: Sänger/spěwarjo,

L: Länge/dol /hosć

(in Minuten/w mjeńšinach),

Ü: Übersetzung/přel /ožk,

M: Musik/hudźba

IMPRESSUM

Herausgeber

Intendant

Redaktion

Gestaltung

Fotos

Auflage

Anzeigen,

Vertrieb

Druck

Theater plus I 2

dieses Stückes, das die beiden

Mainzer Karnevalisten Wilhelm

Jacoby und Carl Laufs gemeinsam

ersannen. Der Kern des

Lustspiels liegt in der Erkenntnis,

dass die Grenze zwischen Normalität

und Wahnsinn letztlich

nur eine Frage der Perspektive

ist. Freuen Sie sich mit uns auf

sechs theaterreiche Wochen im

Hof der Ortenburg.An jedem der

32 Vorstellungstermine stehen

998 Plätze zur Verfügung.

Auch 2010 gibt es keine Preiserhöhungen.

Die Preisspanne

reicht von 7 EUR bis 22 EUR.

Übrigens: immer dienstags,

21.00 Uhr (auch eine Stunde

früher) finden im Hof der

Ortenburg die 5. Bautzener

Burgfilmnächte unter freiem

Himmel statt.

Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Öffnungszeiten der Theaterkasse, Telefon: 03591/5 84-2 25:

im Theater/Seminarstraße 12, Dienstag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr, Abendkasse

im Burgtheater/ Familienvorstellungen sowie im großen Haus: 60 Minuten

vor Beginn der Vorstellung, Kasse vormittags beziehungsweise für

Kinder- und Jugendtheater: 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung

Programminfo rund um die Uhr: Tel.: 03591/5 84-2 81

Besucherservice: Seminarstr. 12, 02625 Bautzen

Tel.: 03591/5 84-2 73, Fax: 03591/5 84-2 78

E-Mail:vorbestellung@theater-bautzen.de Internet: www.theater-bautzen.de

Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen in Zusammenarbeit

mit der Redaktions- u. Verlagsgesellschaft

Bautzen/Kamenz mbH der Sächsischen Zeitung

Lutz Hillmann

Gabriele Suschke, Marketing (verantw.);

Dramaturgie; Besucherservice

neuwerk

Miroslaw Nowotny, Gabriele Suschke

(soweit nicht anders angegeben)

100 000

Redaktions- u. Verlagsgesellschaft Bautzen/Kamenz

mbH,

Gert Michalk (verantw.)

Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG


SchauspielIPremiere

Kabale und Liebe -

Premiere im großen Haus

Drei Fragen an Regisseur Michael Funke

Schiller hat mit 23 Jahren einen

Krimi über Ungleichheit, Machtkalkül,

ökonomische Zwänge und

nicht zuletzt die Liebe geschrieben.Themen,

die heute so aktuell

sind wie vor über zweihundert

Jahren. Haben Sie deshalb diesen

Stoff gewählt?

Michael Funke: Wir suchen

grundsätzlich nach Stoffen,die

uns und vor allem unserem Publikum

Geschichten näher bringen,

die von gegenwärtiger Brisanz

sind.Selbst Schillers Sprache in

diesem Stück ist heutig,weil sie

trotz des zuweilen künstlich wirkenden

Klangs die Gier seiner Figuren

nach Erfüllung,nach Weiterkommen

und den Aufruhr

ihrer Gefühle atmet.Das Stück

beschreibt den Amoklauf der

Emotionen in einem Netzwerk

von Abhängigkeiten.Das ist

schlicht so genial,wie aktuell.

Nichts hat sich geändert in dieser

Welt - bestenfalls die Etikette der

politischen Hierarchien.Zunehmend

wird heute die zerstörerische

Dimension von (neuen)

Standesunterschieden sichtbar.

Die Suche nach Eliten untergräbt

eine Gesellschaft des demokratischen

Ausgleichs.Die junge Generation

wird in ihrer Entfaltung

bedroht durch die soziale Determination

ihrer Entwicklungschancen.Religionen

nehmen immer

mehr fundamentalistische Züge

an und blockieren die Selbstfindung

des Einzelnen.

Gesundheitszentrum

Adermann

Kontakt

www.adermann.net

info@adermann.net

02625 Bautzen

Goschwitzstraße 31

Fon: 03591 37 48-13

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Schiller unterzieht das Spektrum

der menschlichen Beziehungen

einer kompromisslosen

Belastungsprobe. Eine Schlagzeile

zur Inszenierung heißt

„Affäre des Präsidentensohnes

erschüttert Regierung!“.

Gibt's aktuelle Verknüpfungen

zum politischen Geschehen in

Europa?

Michael Funke: Populäre Eltern

zu haben, kann für junge

Leute genauso zu Fluch werden,

wie unterprivilegiert zu

sein. Denn sie haben sich dem

medial produzierten Mythos ihrer

Eltern unterzuordnen. Ein

Fehltritt, und Papa muss unter

Umständen, in denen Verschleierung

nicht mehr funktioniert,

zurücktreten. Dergleichen

Fälle hat es nicht nur in

Europa des öfteren gegeben.

Viel wichtiger aber ist die Frage

nach der Autonomie der Jugend,

oder besser den Chancen

auf Autonomie. Heute wirken

ökonomische Sachzwänge zuweilen

brutaler, als früher ideologische

Bevormundung.Wie

kann ich mich als junger

Mensch selbst finden, wie viel

Fremdbestimmung oder Bevormundung

durch die Regeln und

Rituale der Eltern muss ich zulassen,

damit aus mir „was

wird“? Wie viel Orientierung

benötige ich von politischen, religiösen,

beruflichen oder anderen

Gruppen.Wie sehr darf ich

01877 Bischofswerda

Carl-M.-v.-Weber-Straße 2

Fon: 03594 79 00 33

01917 Kamenz

Bautzener Straße 19

Fon: 03578 30 47 40

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ICH sein, ohne meinem Weiterkommen

zu schaden?

Mit Maria Schubert und René

Erler in den Hauptrollen stehen

zwei junge Schauspieler auf der

Bühne, die erst seit September

am Haus engagiert sind. Wird

die Liebe oder die Kabale auf

der Bühne dominieren?

Michael Funke: Fiona Piekarek

als Lady ist die dritte und sogar

jüngste in dieser Rubrik der

„Neuen“... Der Witz an „Kabale

Am 25. April, 11 Uhr liest zur 65.

LausitzerLiteratur vor Mittag

der Autor Klaus Nitzsche aus

seinem aktuellen Buch „Des Königs

Alchimist“.

Man schreibt das Jahr 1706, als

Ratswächter am Eingang der

Dresdner Kreuzkirchen einen

Toten finden. Herbeigerufene

Beamte erkennen in ihm einen

Mitarbeiter der Sächsischen Geheimen

Staatspolizei und gebieten

Stillschweigen. Die ärztliche

Untersuchung nennt Gift als Todesursache...

Mit diesem Prolog

lässt der Dresdner Autor Klaus

Nitzsche seinen historischen

und Liebe“ ist das Netzwerk der

katastrophal widerstreitenden

Interessen. JEDER kann hier

nur auf Kosten anderer seine

Sucht nach Erfüllung ausleben.

Insofern: Je mehr Liebe, desto

mehr Kabale als Reaktion. Das

ganze Team sucht auf den Proben

nach dem authentischen

Ausdruck für diese wahnwitzige

Konstellation. Es ist ungeheuer

spannend und aufreibend. Mir

ist kein heutiges Stück bekannt,

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller

Lausitzer Literatur vorMittag - 65.

Ein „Porzellan“-Thriller voller barocker Intrigen

Kriminalroman „Des Königs Alchimist“

beginnen. Er hat einen

konfliktreichen Lebensabschnitt

des Erfinders des europäischen

Hartporzellans Johann Friedrich

Böttger gewählt, der für August

den Starken eigentlich Gold machen

soll. Spannend! Der

Schriftsteller Klaus Nitzsche ist

kein Dresdner von Geburt, sondern

ein geborener Wehrsdorfer,

wo er 1935 das Licht der Welt erblickte.Von

1949 -153 besuchte

er die Bautzener Schillerschule

und nach seinem Pädagogikstudium

in Halle kehrte er für einige

Jahre als Lehrer in die Spree-

Theater plus I 4

wo diese Dimension so körperlich

spürbar wäre.

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller

Regie: Michael Funke;

Ausstattung:Katharina Lorenz

a.G.

Darsteller: René Erler, Maria

Schubert, Fiona Piekarek, Marian

Bulang, Erik Dolata, Rainer

Gruß, Ralph Hensel, Katja Reimann,

Gabriele Rothmann, Marcus

Staiger

Premiere am 10. April, 19.30 Uhr

im großen Haus; im Anschluss

an die Premiere laden wir Sie zu

einem kleinen Empfang und zur

traditionellen Premierenfeier

ein, die durch den BVMW

unterstützt wird.

stadt zurück. Bis 1960 unterrichtete

er an der Lutherschule.

Dann wechselte er nach Dresden,

wo er bis heute als freier

Autor lebt. Nitzsche schrieb vor

allem historische Romane und

Kinderbücher Zuletzt erschien

sein historischer Kriminalroman

„Des Königs Alchimist“ (Emons

Verlag Köln, 2005)

Ab 10 Uhr kann im Burgtheater

jeweils höchst aussichtsreich (im

wahrsten Sinne des Wortes) gefrühstückt

werden. Karten zu 6

Euro (mit Frühstück: 12 Euro)

bitte reservieren unter

Tel.: 03591 584 225


3 I Theater plus

Štožkuli chceće - musical wot

Günthera Deicki po komediji

Williama Shakespeara

Premjera 20. měrca w 19.30 hodź.

na hłownym jewišću NSLDź

W turbulentnym wojowanju wo

lubosć a wulkeje šmjatańcy dokoławokoło

njeje hraje młoda

dźiwadźelnica Anna-Maria

Brankačkec we Williama Shakespearowej

hrě „Štožkuli chceće“

přewšo naročnu rólu Viole, kotraž

je rozbitk łódźe přežiwiła.

Předrasćena na muža, nastupi

wona pod mjenom Sebastian

słužbu pola wójwody Orsina, kiž

je zalubowany do hrabinki Olivije.Tuta

pak zalubuje so do Vio-

Serbske dźiwadłoISorbisches Theater

Štožkuli chceće

- musical wot Günthera Deicki

Premjera „Štožkuli chceće“ 20. měrca

le alias Sebastiana, kiž měješe

poprawom za Orsina wo Oliviju

wabić. Šmjatańca je tuž perfektna.

Monika Dyrlichowa je so

z młodej hrajerku wo njelochkej

dwójnej róli rozmołwała.

W musicalu „Štožkuli chceće“

hrajeće žonu, kotraž na muža

předrasćena agěruje. Kak so

Wam poradźi, do kože muža

zalězć?

A.-M. Brankačkec: To je ćežko,

to je woprawdźe jara ćežko. Jako

žona wšak so cyle hinak pohibuješ,

hinak rěčiš. Lepju so naraz

sama při tym, kak mužow, wosebje

kolegow, wobkedźbuju a

jich spytam imitěrować.Tykam

na přikład stajnje ruku do zaka

Bajkowy rub

bajki z Łužicy - powědane, spěwane a z klankami zahrate

Annekatrin Weber, Gundula Hoffmann a Carmen Paulenz

Premjera 18. apryla w 17 hodź.

w Dźiwadle na hrodźe

Klankodźiwadło hraje za serbske

a serbsce wuknjace dźěći „Bajkowy

rub“z cyłkownje třomi łužiskimi

bajkami. Prěnja bajka powěda

wo mužu, kiž bydleše ze

swojej žonu w horncu. Rjaneho

dnja popadny muž rybu, ćisnje

pak ju hnydom zaso wróćo do

wody. Ryba dari jemu jako dźak

chěžku. Njenasytna žona pak

chcyše hišće wjace. Na kóncu

pak dowidźi, zo bohatstwo žane

zbožo njepřinjese.

Dalša bajka powěda wo chorym

mužu. Jeho žona poda so do lěsa,

zo by hojacu kwětku pytała.To

zetka lutka, kiž dari jej złoćane

hable. Nětko běštaj bohataj a

muž so tež bórze zaso wustrowi.

Na kóncu dyrbještaj zaso chudaj

spóznać, zo je swójske dźěćo najwjetše

bohatstwo.W třećej bajce

wobstražuje hadźacy kral w pincy

wulkeho hrodu slěborne a złote

pokłady. Při hoberskim njewjedru

pak so hród sypny a nahrabny

hrabja pokradny hadźacemu

kralej krónu. Nětko njemějachu

hady hižo domiznu a běchu

abo činju bóh wě što, štož je

pječa muske. Dyrbju tež na swój

hłós kedźbować. Hdyž sym na

jewišću Sebastian, je wón niši,

hdyž sym Viola, dyrbju zaso

z wyšim hłosom rěčeć.Wosebje

ćežko to je, hdyž mam spěwać.

Na tym hač do dźensnišeho

chutnje dźěłam.

Spytaće tež rozdźělnu mentalitu

muža a žony předstajić?

A.-M. Brankačkec: Haj wězo,

ale kaž hižo prajene, to je jara

ćežko. Samo krótko do premjery

so hišće w róli jako Sebastian pytam.Wěm

drje, što mam hrać, ale

přesadźenje njeje tak jednore.

Sym pak optimistiska, zo mi publikum

muža wotkupi.

hněwne na ludźi. Raz přińdźe hadźacy

kral pola chudych ludźi nimo.

Dźěćo jeho picowaše a majkaše.

Z toho časa někotre hady w

domach ludźi bydla a jim zbožo

přinjesu.

wuhotowanje: M. Bachmeier j.h.

sobudźěło a tekst:

Therese Thomaschke

přełožki: Lubina Hajduk-Veljkovićowa

za dźěći wot pjeć lět

premjera: 18.04. w 17 hodź. w

Dźiwadle na hrodźe

Serbska dźiwadłowa pěstowarnja

Prěni króć zarjaduje NSLDź

zhromadnje z Rěčnym centrumom

WITAJ 18. apryla serbsku

dźiwadłowu pěstowarnju za

dźěći. Mjeztym zo sej dorosćeni

hru „Štožkuli chceće“we wulkim

domje wobhladaja, dožiwja dźěći

w Dźiwadle na hrodźe darmotnje

premjeru klankodźiwadła „Bajkowy

rub“. Dźiwadłowa pěstowarnja

kónči so w 19 hodź. we

wulkim domje. Prošu wotedajće

waše dźěći dypkownje do předstajenja

klankodźiwadłowa w 17

hodź. w Dźiwadle na hrodźe!

Je Wam čěski režiser Stanislav

Moša w tutym nastupanju pomocny?

A.-M. Brankačkec: Z nim dźěłać

čini wulke wjeselo. Za mnje njeje

wězo tak jednorje, hdyž mje na

probach kritizuje, zo sym přejara

žona. Potom tam steju a praju:

Haj, ja sym žona. Pokaž mi, kak

by muž to abo tamne činił.To je

napinace, ale wjeselo ma při

wšěm nadwahu.A Stanislav

Moša ma wulku sćerpnosć.

Štožkuli chceće je hra w naročnym

přełožku Antona Nawki.

Njeje pak to runjewon serbšćina

wšědneho dnja. Kak rěč začuwaće?

A.-M. Brankačkec: Trjechi, je to

wuběrny přełožk Antona Nawki.

Sprawnje prajene mějach na

spočatku swoje ćeže z rěču. Jako

na přikład Jana Mikana swój

tekst čitać słyšach, při sebi jenož

myslach:„Mój božo, wbohi kadla!“Wšelake

wěcy njejsym ani

zrozumiła. Sym dyrbjała so koncentrować,

słuchać, přemyslować.

Poněčim pak je so mi krasnosć

serbskeje rěče wotkryła. Sama

mam wulke zbožo z tekstom, njeje

tak komplikowany.

Lětać – „Studijowe hrajkanje čo. 5“

činohrajneho studija při NSLDź

Premjera 28. apryla we 18. hodź.

w Dźiwadle na hrodźe

Třo elewojo serbskeho činohrajneho

studija při NSLDź nazwučuja

tuchwilu „Studijowe

hrajkanje čo. 5“z titlom „Lětać“.

Po wuprajenju nawody studija

Torstena Schlossera, kiž bě swój

čas hižo sam jako elewa w

čisłomaj 1 a 2 sobuskutkował, je

hra za elewow wulke wužadanje.

Dyrbja so zanurić do figurow

z mnohimi najwšelakorišimi

problemami, kotrymž chcedźa

wućeknyć. Zaměrnje je Torsten

Schlosser hru za młodostnych

pytał, kiž maja młodostni sami

předstajić, a to za dweju hólcow

a jednu holcu. Połneho elana su

so Julija Klingnerec, Marko Mět

a Jurij Šiman hižo w januaru do

Je Shakespeare dźensa hišće aktualny?

A.-M. Brankačkec: Na kóždy

pad! Klasika je klasika, wšojedne

hač Shakespeare abo něchtó

druhi.Wjeselu so, zo klasiku

serbsce hrajemy.

Wutrobny dźak za rozmołwu a

toj, toj, toj!

Činohra z hudźbu po komediji

Williama Shakespeara

Přebasnił do serbšćiny Anton W.

Nawka

režija: Stanislav Moša j.h.

jewišćo: Jaroslav Milfajt j.h.

kostimy: Andrea Kučerová j.h.

dramaturgija: Madleńka Šołćić j.h.

choreografija: Vladimír Kloubek

j.h.

hudźbny nawod: Tasso Schille

hraja: Anna-Maria Brankačkec,

Měrko Brankačk, Stanisław

Brankačk j.h. Mila Brukec j.h.,

Marian Bulank,Tomaš Cyž, Julia

Klingnerec, Michał Lorenc j.h.,

Marko Mět, Jan Mikan,Torsten

Schlosser, Jurij Šiman, Petra-Maria

Wenzelowa

Dalše předstajenja: 28.03. w

17 hodź.; 14.04. w 10 hodź.; 18.04

w 17 hodź.; 09.05. w 17 hodź.

stajnje we wulkim domje.

Wšitke předstajenja ze simultanym

přełožkom do němčiny

dźěła dali. Najprjedy raz su woni

zhromadnje z Torstenom

Schlosserom hru sami

z němčiny do serbšćiny přenjesli

a so po tym hnydom do probow

dali.Wjesela so, zo steja jim

nimo nawody činohrajneho studija

tež dalši kolegojo z dźiwadła

poradźujo po boku, kaž

na přikład Mirko Brankačk a

Heike Ostendorp.Wažna je tež

podpěra Drježdźanskeho pantomimy

Ralfa Herzoga, kiž dawa

elewam wosebje při scenach

lětanja dobre pokiwy.Wo čim

hra jedna, so njehodźi jenož

z někotrymi sadami wopisować.

Torsten Schlosser jenož telko

přeradźi, zo chcedźa so Fil, Jo a

Lina ze swojich problemow

wuswobodźić, kotrež jich doma

a samo w cyłej socialnej wokolinje

poćežuja. Chcedźa preč

lećeć. Lětać w tutej hrě rěka, zo

młodźi ludźo na dwórnišću na

přijěducy ćah skoča a na nim sobu

surfuja. Z tym wotbudźa ćišć

a so wuswobodźa ...

cyłkowny nawod: Torsten

Schlosser

wuhotowanje: Bärbel Meyering

jewišćo: Frieder Graf


5 I Theater plus

Die Fruchtfliege

Premiere im Burgtheater

Peter Kube der bekannte Dresdnder

führt wieder Regie in Bautzen.Wer

das Zwingertrio kennt,

Vom Eise befreit sind Strom und

Bächedurch des Frühlings holden

belebenden Blick, im Tale

grünet Hoffnungsglück …

Sie wissen schon, Goethe und

sein Osterspaziergang. Sie sollten

es sich nicht nehmen lassen, ins

Theater zu spazieren. Am Gründonnerstag,

1. April, 19.30 Uhr

erleben Sie die quietschbunte

musikalische Revue „Reif für die

Insel“ im großen Haus.

Was passiert also, wenn sich ein

schlanker, gut aussehender , junger

Mann in eine XXL-Frau ver-

weiß, was ihn bei der Premiere

im Deutsch-Sorbischen Volkstheater

erwartet. Soviel sei be-

Ostern im Theater

von Pettersson bis Dorian Gray

Der Froschkönig

liebt? Der amerikanische Erfolgsautor

Neil LaBute hat eine ungewöhnliche,

tragikomische und

hochbrisante Liebesgeschichte

geschrieben: „Fettes Schwein“ zu

sehen am Karfreitag, 2. April,

19.30 Uhr im großen Haus.Am

Sonnabend, 3. April, sind um

19.30 Uhr im Burgtheater „Dr.

Jekyll und Mr. Hyde“ eine Kriminalgeschichte

mit Puppen,

Menschen und schaurigen Schatten

und im großen Haus „Das

Bildnis des Dorian Gray“ nach

Oscar Wilde zu sehen.Außerdem

reits versprochen: auch die

Lachmuskeln werden strapaziert!

Am 16. April, 19.30 Uhr

läuft um 21.30 Uhr vor dem

Burgtheater „DIE kleine ORE-

STIE“, eine Ton- und Lichtinstallation

rund um die Sandsteinfiguren

des Rietschelgiebels. Am

Ostersonntag, 4. April, wird zum

traditionellen Eierschieben auf

dem Protschenberg „Die BautzenBallade“

von Michael Lorenz

gezeigt. Um 16 Uhr kommen die

Jüngsten mit „Pettersson und

Findus“ im Burgtheater auf ihre

Kosten.Am Abend gibt Rainer

Gruß, 19.30 Uhr im Burgtheater,

in „Die Sternstunde des Josef

Im Schatten der Kerze

SchauspielIPremiere

feiert „Die Fruchtfliege“ von

Gunter Antrak im Burgtheater

Premiere. Die Schlagzeilen bringen

Unruhe in die Stadt. Die Polizei

sucht einen Serienmörder.

Alle männlichen Bewohner werden

aufgefordert, sich einer

Speichelprobe zu unterziehen.

Auch Horst Scholze (Jan Mickan)

lässt diese Prozedur über

sich ergehen - und das Ergebnis

ist eine medizinische Sensation:

er müsste nach der Anzahl seiner

Gene eine Fruchtfliege sein.

Die Medien stürzen sich auf den

Fall.

Wie fühlt man sich als Fruchtfliege

auf der Bühne?

Jan Mickan: Außergewöhnlich

(lacht) Nein, im Ernst. Er ist ja

keine Fruchtfliege, auch wenn er

Momente hat, in denen er das

glaubt. In dieser schwarzen

Komödie überhöht die Situation

als Fruchtfliege ja eigentlich den

Konflikt des Paares. Denn das

ohnehin „wundervolle“ Eheleben

wird zusätzlich ordentlich

durcheinandergebracht und

bricht durch die Überspitzung

sogar zusammen. Horst Scholze

nutzt das Ganze, um aus seiner

realen Welt auszubrechen. Es ist

interessant, was in Menschen

steckt, wenn sie in Ausnahmesituationen

geraten.

DIE kleine ORESTIE

Bieder“ als Theaterrequisiteur

sein Bestes, um das sich „irrtümlich“im

Raum befindliche Publikum

in die Höhen und Tiefen der

Theaterwelt einzuweihen.

Ebenfalls um 19.30 Uhr, aber im

großen Haus stellt sich „Im

Schatten der Kerze“ von Jewa-

Maria Cornakec die Frage „Was

tun, wenn man sich zwischen

Herz und Verstand entscheiden

muss?“ Am Ostermontag, 5.

April, 17 Uhr garantieren in „Der

Froschkönig“ von Ulrich Hub

drei Pralinen futternde Prinzessinnen,

ihr guter Pappi König und

ein herrlich komödiantischer

Wasserpatscher einen hohen

Spaßfaktor für den gemeinsamen

Theaterbesuch der ganzen Familie.

Gabriele Rothmann verwandelt

sich um 19.30 Uhr im

Burgtheater in „Männer und andere

Irrtümer“ in einer „One-

Woman-Show“in die betrogene

Gemeinsam mit Janina Brankatschk

stehen Sie die ganze

Zeit auf der Bühne. Es gibt

kaum Möglichkeiten, durchzuatmen.

Wie anstrengend ist eine

Vorstellung für Sie?

Jan Mickan: Es ist schon eine

große Herausforderung. Man

muss ständig hoch konzentriert

sein und sich hundertprozentig

aufeinander verlassen können.

Die Dramatik steigert sich bis

zum Schluss.

Peter Kube führt Regie ...

Jan Mickan: So muss man sich

auch die Proben vorstellen, wir

hatten alle jede Menge Spaß. Peter

Kube ist ein Urkomödiant.

Er schafft es aus einer einfachen

Situation ein Kabarett zu bauen.

Von ihm konnten wir viel über

Improvisation und Spontanität

lernen.

Regie: Peter Kube a.G.;

Ausstattung: Jens Büttner a.G.

Darsteller: Janina Brankatschk,

Jan Mickan

Premiere am 16.April, 19.30 Uhr;

25. April, 19.30 Uhr

Zur Vorstellung „Die Fruchtfliege“

am 25. April, 19.30 Uhr bieten

wir das Theaterschnäppchen

des Monats, bei dem jede Karte

5 EUR kostet.

Das Bildniss des Dorian Gray

Ehefrau, den untreuen Ehemann,

in alle ihre Freundinnen, in

diverse Nachbarn und Nachbarinnen,

die türkische Hauswartsfrau,

sogar in die Geliebte ihres

Mannes, deren Zauberfee-Image

am Ende ziemlich ramponiert

wird. Insgesamt 25 verschiedene

Figuren sind dem Zuschauer vor

das geistige Auge zu bringen.


PuppentheaterIRepertoire

Dr. Jekyll und Mr. Hyde

eine Kriminalgeschichte mit Puppen, Menschen und schaurigen Schatten

nach der Novelle von Stevenson

„Der seltsame Fall des Dr. Jekyll

und Mr. Hyde“beruht auf einem

authentischen Fall. Dr. Jekyll gelingt

die Erfindung einer synthetischen

Droge, die ihn in das unmoralische,

mordende Monster

Puppen, Wein

und Kerzenschein

Frisches Brot und alte Märchen

Der besondere Theaterabend

unserer Puppentheaterreihe

„Puppen,Wein und Kerzenschein“

überrascht im April mit

selbstgebackenem Brot, wobei

man, wie immer zu diesen Abenden

seinen Lieblingswein

während der Vorstellung genießen

kann - und mit nicht nur

einem „alten“ Märchen, sondern

Hyde, und durch ein Gegenmittel

zurück in Dr. Jekyll, verwandelt.

Aber schon bald hat er das Experiment

nicht mehr im Griff, er

muss die Dosis erhöhen und die

Verwandlungen finden immer öf-

mit einem ganzen Strauß von

Märchen. Eingeleitet wird er mit

„Der Wolf und die sieben

Geißlein“, ein Marionettenspiel,

erzählt von Kurt und Carla, fast

genau so, wie es die Brüder

Grimm einst aufgeschrieben haben.

Es beginnt mit „Es war einmal...“,

eine Formel, die nicht nur

in deutschsprachigen Märchen

ter, unerwartet und spontan statt.

Jekyll versucht gutzumachen, was

Hyde anrichtet und stürzt doch

immer tiefer in menschliche Abgründe,

bis er nicht mehr weiß,

welcher der beiden er wirklich ist.

vorkommt.Alle europäischen

Völker kennen und lieben diesen

Satz. Er will keinesfalls die

Vergangenheit des Erzählten betonen,

sondern andeuten:Was

einmal war, hat die Tendenz wieder

zu kommen.Was einmal war,

wird immer sein. Diese Sicherheit

ist ein Grundzug der Märchen.

Und: unsere Einstellung zum

Märchen ist zwiespältig:„Erzähl

mir keine Märchen“, sagen wir

für besonders kunstvoll gebaute

Lügen. Andererseits, wenn wir

etwas außerordentlich Schönes

bewundern, dann stellt sich das

Wort „märchenhaft“ ein, nicht

im Sinne von unwahr, sondern

im Sinne von überirdisch. Übrigens

wurden Märchen ursprünglich

für Erwachsene erzählt.Viele

der Grimmschen Märchen

sind gar nicht bekannt, weil sie

so gruselig sind. Freuen Sie sich

auf einen märchenhaften

Abend: am 16. April, um 19.30

Uhr im Burgtheater.

„Die Premiere im Bautzener

Burgtheater zeigt, dass „Dr. Jekyll

und Mr. Hyde durch das Agieren

mit den Figuren eine neue Dimension

erhält - noch ein bisschen

eindringlicher, noch ein bis-

Sonntagnachmittag, am 28. März,

15 Uhr, können die Erwachsenen

gemeinsam mit ihren Kindern ins

Burgtheater gehen. Die Großen

haben die Möglichkeit sich das

Kriminalstück „Dr. Jekyll und

Mr. Hyde“anzusehen, während

die Kleinen, innerhalb der liebevollen

(und kostenlosen!!!) Kinderbetreuung,„KalifStorch“be-

Theater plus I 6

schen atmosphärischer und spannender

wird die Geschichte erzählt.

… Eine gelungene Inszenierung

....“

Katharina Elle,

Sächsische Zeitung

Regie: Therese Thomaschke

Ausstattung: Christian Werdin

es spielen: Annekatrin Weber,

Gundula Hoffmann,Andreas Larraß,

Lutz Patz, Jürgen Wicht

Vorstellungen: 28. März, 15 Uhr

und 3., 9., 10., 23., 24., 29.,April,

jeweils 19.30 Uhr

30 Minuten vor jeder Vorstellung

wird eine Stückeinführung

angeboten.

Groß und Klein - gemeinsam ins Theater!

Theater mit Kinderbetreuung

suchen.„Dr. Jekyll und Mr.

Hyde“greift die spannende

Story eines seltsamen Falls

auf, der sich tatsächlich so

oder so ähnlich im alten

London zugetragen haben

soll. Robert Louis Stevenson

hat die Geschichte 1886

aufgeschrieben und das

Puppentheater Bautzen

spielt sie mit Puppen ziemlich

detailgetreu nach. Um

14.30 Uhr wird man mit einer

Einführung auf das

Stück eingestimmt. Die

Kinder freuen sich da schon

auf das Märchen von Wilhelm

Hauff. Beide Aufführungen

beginnen um 15

Uhr und beide, die Großen

und Kleinen erleben einen

schönen Sonntagnachmittag.

Alte Bauernregel

April,April,

der weiß nicht, was er will,

doch auch das geht vorbei

und dann kommt der Mai.


7 I Theater plus

Ein Herz und andere Dinge -

Zhubjene a namakane

wieder im Spielplan

In Augusts Zimmer herrscht eine unglaubliche

Unordnung.Alles liegt herum und man

hat kaum noch Platz zum Gehen.Als Judit

das Chaos erblickt, ist sie sprachlos.„Was für

eine Unordnung“, sagt sie in ihrer Muttersprache

Sorbisch.August, der kein Sorbisch

spricht, versteht natürlich kein Wort, aber er

erinnert sich an einige Wörter, die er gelernt

hat.Aufräumen macht eigentlich keinen

Spaß.Aber Judit und August haben eine gute

Idee: Gemeinsam richten sie ein Fundbüro im

Zimmer ein, in dem Sachen abgegeben werden

können, die sonst den Mülleimer kennen

gelernt hätten.

So gelingt es ihnen spielerisch, die Unordnung

in Ordnung zu bringen. Ganz nebenbei

lernen sie voneinander viele neue Worte. Und

siehe da, so viel braucht man gar nicht, um

sich zu verstehen.

Durch die witzige Clownsgeschichte werden

Kinder spielerisch und ungezwungen an eine

neue Sprache herangeführt. Sie lernen, wie

wichtig es ist, dass man sich untereinander

verständigen kann um zu wissen, was der andere

tut, denkt und möchte. Und natürlich

auch, um Missverständnisse zu vermeiden.

Ein Herz und andere Dinge von Rike Reiniger

Vorstellungstermine sind am 22. uns 23.April

um 10 Uhr im Burgtheater.

PuppentheaterISchauspiel

Aus dem Tagebuch einer Studentin ...

Wiebke Schulz, ehemalige Elevin, studiert seit dem Herbst

Jetzt bin ich wieder hier … in

Bautzen. Ich habe meine ersten

Semesterferien und schaue mal

im Theater vorbei.Trotzdem sich

viel verändert hat, habe ich das

Gefühl, es ist irgendwie alles

Wiebke Schulz als Biene Ritka

beim Alten geblieben.Wenn ich

das Theater betrete, meine ehemaligen

Kollegen und meine

Freunde in die Arme schließe,

kommt es mir vor, als wäre ich nie

weg gewesen.

Und doch bin ich nun schon seit

einem halben Jahr in Stuttgart.

Ich studiere, was zu Beginn meiner

Elevenzeit im Schauspielensemble,

gar nicht mein Ziel war:

Figurentheater an der Hochschu-

le für Musik und Darstellende

Kunst in Stuttgart. Ich habe guten

Unterricht, der mich fordert und

fördert, angenehme Mitstudenten

und gute Dozenten, die ihr

Wissen und Können begreiflich

und umsetzbar vermitteln. Ziel

des Studiums ist für mich, zu erlernen,

wie man gutes Puppentheater

macht und meinen individuellen

Weg als Künstlerin zu

finden. Bisher, glaube ich, ist diese

Schule für mich genau richtig.

Ich habe die Möglichkeit in den

verschiedenen Fächern eine Entdeckungsreise

zu beginnen: verschiedene

Materialien, Objekte,

aber auch meinen Körper und

meine Stimme zu erforschen. Im

Fach Materialtraining zum Beispiel,

lerne ich, ein Objekt, eine

Tasse oder einen Fahrradreifen,

lebendig werden zu lassen. Immer

wieder stelle ich erstaunt

fest, welches Leben, auch ohne

meinen äußeren Einfluss, in ihnen

steckt: welche Geräusche die

Objekte von sich geben und wie

6. Sächsisches Theatertreffen

Kinder- und Jugendtheater in Chemnitz

Vom Sonnabend dem 10. bis

Sonnabend 17. April 2010 wird

in Chemnitz das 6. Sächsische

Theatertreffen stattfinden. Der

Schwerpunkt liegt diesmal im

Bereich Kinder- und Jugendtheater.

Das diesjährige Programm bietet

mehr als 25 Veranstaltungen

für verschiedene Altersstufen -

von Schauspiel über Kinderoper,

Musical und Konzert bis hin

zum Tanz. Neben Beiträgen aus

allen sächsischen Theatern werden

auch Gäste der Opera

School der Yehudi Menuhin

Stiftung Deutschland / Düsseldorf,

der Jungen Oper Mannheim,

der Kinderoper Prag, des

Theatre National Luxemburg

und des Musiikkiteattery

Kapsäkki / Helsinki erwartet,

um die Chemnitzer Bühnen mit

jugendlichem Esprit zu füllen

und das Publikum zu begeistern.

Das 6. Sächsische Theatertreffen

in Chemnitz steht unter der

Schirmherrschaft der Staatsministerin

für Wissenschaft und

Kunst Prof. Sabine von Schorlemer.

sie sich bewegen. Zwei weitere

Fächer sind Schauspiel- und Bewegungstraining,

wo ich die Ausdrucksmöglichkeiten

meines

Körpers beherrschen lerne. In angewandter

Dramaturgie, bildnerischem

Gestalten und Theatergeschichte

bekomme ich die

Grundlagen mir eigene Inszenierungen

mit einem schlüssigen

dramaturgischen Bogen zu entwickeln,

wie ich die Bühne, die

Puppen, die Requisiten selber

bauen kann und wie ich Licht und

Ton gezielt einsetze. Sprecherziehung

ist für mich auch ein sehr

wichtiges Fach. Ich lerne meine

Stimme in unterschiedlicher Intensität

zu gebrauchen,

erfahre,durch welche unterschiedlichen

Gestaltungsmittel

ich die passende Stimme und somit

einen individuellen Charakter

für jede Figur finde. Es macht

mir riesigen Spaß! Kurz und gut:

Mein Studium in Stuttgart ist echt

super schön und ich würde z.Z.

nichts anders machen wollen...

Das Theater Bautzen gastiert

am 13. April, 10 Uhr im Schauspielhaus

Cemnitz mit „Der

Froschkönig“.

Sonnenschutz

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Treppen

Fenster

Türen

Tore

Am Haag 1/3, 02681 Kirschau

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Besuchen Sie uns in Halle 1

vom 25. 2.–28. 2. 2010

auf der Messe Haus in Dresden


ProjektIPremiere

Spannende Zeitreise

Schüler-Projekt „Rietschel-Stein-Antike“ sucht Mitstreiter!

Wir suchen Dich! Beim Schüler-

Projekt „Rietschel-Stein-Antike“

sind noch Plätze frei.Angebote

gibt es in den Bereichen Bildhauerei,

Fotografie, Schauspiel,

Antike Rechtsprechung, Geschichte

des Rietschelgiebels und

Alltagsleben in der Antike. Betreut

werden die Kurse durch renommierte

Künstler, Schauspieler

und Experten aus der Region. Die

kostenlosen Arbeitsgemeinschaften

finden in der Freizeit statt und

richten sich an Mädchen und Jungen

aller Schulen ab Klasse 7.

Im Bereich Kunst arbeitet die

Bautzener Künstlerin Barbara

Wiesner an der Mittelschule in

Pulsnitz mit Schülern. Die Bildhauer

treffen sich montags um 14

Uhr in der MS Pulsnitz im Raum

406. Dabei geht es um Fertigkeiten

im Modellieren und erste Arbeiten

am Sandstein.Auch am

Gymnasium in Bischofswerda

wird eine Bildhauer- und Zeichen-Gruppe

entstehen. An der

Sorbischen Mittelschule in Baut-

zen begeben sich Mädchen und

Jungen beim historischen Projekt

auf Spurensuche bei Odyssee des

Giebelfelds in Bautzen ab 1905.

Sie befragen Zeitzeugen, arbeiten

im Archiv und erkunden die

spannende Geschichte immer am

Donnerstag um 14.10 Uhr im

Raum 318. Für das Theaterprojekt

- eine selbstverfassten Neufassung

eines antiken Theaterstoffs

- mit Schauspielerin

Gabriele Rothmann ist das Gymnasium

Wilthen der Treffpunkt.

Die Schauspieler proben immer

am Donnerstag um 14 Uhr im

Gymnasium. Die Gottlieb-Daimler-Mittelschule

gibt gleich zwei

Projektgruppen ein Zuhause.

Schauspieler Erich Dolata arbeitet

mit den Schülern an dem antiken

Schauspiel „Die Orestie des

Aischylos“.Treffpunkt: mittwochs

zwischen 14.30 und 16 Uhr (derzeit

am Buttermarkt). Die Masken

und andere Tonarbeiten stellt

eine zweite Gruppe unter der

Leitung der Töpferin Regina

Bernstein her. Gearbeitet wird

immer dienstags von 16 bis 18

Uhr im Werkraum in der Daimler-Mittelschule.

In den antiken

Alltag kann man an der Mittelschule

Malschwitz eintauchen.

Theaterpädagogin Heide-Simone

Barth und Bühnenbilderin Katharina

Lorenz schneidern antike

Kleidung und entwerfen Frisuren.

Die Arbeitsgemeinschaft

trifft sich hauptsächlich mittwochs

ab 15 Uhr im Theater Bautzen.

Die zweite Alltagsgruppe erforscht

das Leben von Kindern in

der Antike. Dabei werden unter

anderem Spiele, wie es sie im alten

Griechenland gab, entstehen.

In die Lebenswelt taucht auch die

Projektgruppe in Radibor ein.

Dort dreht sich unter der Leitung

des Juristen Dirk Hertle alles um

die antike Rechtsprechung. Es

soll ein Gerichtsprozess einstudiert

werden. Eine besonders

spannend Aufgabe wartet auf die

Jugendlichen der Mediengruppe.

Nach einer Ausbildung beim SA-

EK werden sie das Projekt mit

der Kamera begleiten. Eine Foto-

Kunst-Modellier-Gruppe mit

Steinbildhauermeister Uwe Konjen

befindet sich noch im Aufbau.

Das erste Treffen ist am 25. März

um 15 Uhr im Kolpinghaus in

Bautzen. Alle Arbeiten werden

beim großen Antike-Fest auf der

Ortenburg am 2./3. Oktober vorgestellt.

Interessenten melden sich bitte

im Projektbüro unter 01520/9 82

69 57 oder unter E-Mail post@didaktibus.de

an.

„Das magische Auge“ - Schule tanzt!

Bewegung in der Lausitz

Musicalaufführung für den

Musikunterricht

- soziokulturelles Projekt,

gefördert vom Freistaat

Sachsen

Libretto: Ina Riedel

Musik: Liana Bertok

Es zieht sie magisch in seinen

Bann - das Auge, dem

nichts entgeht. Es ist ein

riesiger Computerbildschirm,

hinter dem ein lebendes

Spiel abläuft. Fanatisch

stehen Domina, Laila,

Cora und Tamira davor und

können sich nicht mehr lösen.

Nur Pinazo, der ulkige

Musikus, stört ausgerechnet, als

das 1. Level fast geschafft ist...Ihm

gelingt es trotz größter Anstrengung

nicht, Cora und Tamira vor

einem Sprung in die virtuelle Welt

zu bewahren. Resigniert zieht er

sich zurück und verliert dabei sein

Zauberbuch im Zuschauerraum.

Pino schlägt es zufällig auf und

liest von dem seltsamen Rätsel

und dem Weg in die Notenstadt.

In dieser Musical-Aufführung ste-

Theater plus I 8

Opernpremiere Carmen

am 2. Mai, 19.30 Uhr, im großen Haus

Obwohl eine

französische

Oper, vermag

wohl kaum ein

anderes musiktheatralisches

Werk das

spanische Feuer

und das wilde

Leben der

Zigeuner musikalisch

und

dramaturgisch

so zu versinnbildlichen

wie

Georges Bizets

letztes geschriebenes

Werk Carmen.

Mit zunächst

nur geringem

Erfolg 1875 in

Paris uraufgeführt,

gehört

die Oper heute

zu den meistgespielten

Werken überhaupt.

Besonders Carmens Habanera

und Escamillos Auftrittslied

sind zu Klassikern geworden.

Spanische Rhythmen, tänzerische

Elemente selbst in tragischen

Momenten und Intervalle

der Zigeunertonleiter

verschaffen „Carmen“eine unverkennbare

südländische

Authentizität - und das, obwohl

Georges Bizet nie in seinem

Leben spanischen Boden

betreten haben soll.

Im Mai gastiert das Musiktheater

Görlitz mit der Oper im

großen Haus.

Oper in vier Akten von

Georges Bizet

Libretto von Henri Meilhac

und Ludovic Halévy

nach der gleichnamigen Novelle

von Prosper Mérimée

In deutscher Sprache - Deutsche

Übertragung der Originalfassung

von Walter Felsenstein

Musikalische Leitung:

Lancelot Fuhry

Inszenierung:

Sebastian Ritschel

Ausstattung: Martin Rupprecht

Choreografie: Dan Pelleg,

Marko E.Weigert

Neue Lausitzer Philharmonie,

Chor, Kinderchor, Statisterie

hen Kinder der Grundschule

„Am Gickelsberg Kamenz“und

der Kreismusikschule

gemeinsam auf der

Bühne. Die Schüler der

Grundschule wurden über

den Musikunterricht, sowie

die Ganztagsangebote

„Tanz“und „Theater“an die

Verbindung von Livemusik

und Bewegung herangeführt.

Die Vorstellung am 13.

April um 10 Uhr ist als besonderes

Angebot im Rahmen

der Schulkonzerte für

Kindergärten und Schulen

geeignet.

Der Kartenpreis beträgt 3 EUR.

Kartenbestellungen und Anfragen:

Heide-Simone Barth,Tel.

03591/584271, mail theaterpaedagogik@theater-bautzen.de


9 I Theater plus

Business-Theater-Treff

im Burgtheater auf der Ortenburg

Dieses neue Veranstaltungsformat

richtet sich an alle Interessierten,

die einerseits etwas zum

Theater erfahren wollen und Un-

„Orest aus Stein“

ternehmer, die das Theater-Ambiente

nutzen möchten, sich zum

Gespräch zu treffen.Am 7.April,

19 Uhr ist es wieder soweit u.a.

mit Orest aus Stein - Puppentheater

vor dem Rietschelgiebel

Sie sind 16 Meter lang, fast 3

Meter hoch, 15 Tonnen schwer

und über 160 Jahre alt: Die Figuren

des „Rietschelgiebels“, die

seit 2003 am Bautzener

Burgtheater zu sehen sind. Gespielt

wird im Gang des

Burgtheaters die alte spannende

Geschichte vom jungen Orest,

der sich für etwas, was er eigentlich

nicht tun wollte, vor den

Göttern und vor Gericht verantworten

soll. Über Recht und

Unrecht wird gemeinsam abgestimmt.

Interessenten sind herzlich

eingeladen.

Regie/Ausstattung:

Therese Thomaschke;

Spieler: Annekatrin Weber,

Jürgen Wicht

Gastspiel Extra Polish

Gastspiel aus Jelenia Góra im Burgtheater

Am 1. Mai, 19.30 Uhr gastiert im

großen Saal des Burgtheaters das

„Wiedergefundene Theater -

TEATR ODNALEZIONY“aus

Jelenia Góra (PL) . Sein Initiator,

das Multitalent

Lukasz Duda,

steht ein für die

Idee zum Projekt,

den Text,

Bühnenbild,

Ausstattung

und die Regie:

„Extra Polish“

ist ein Stück

über die Stellung

der Frau in

einer männerdominierten

Gesellschaft

und Kultur. Duda sah sich zu dieser

Arbeit durch den Text „Liebhaberinnen“der

österreichischen

Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

inspiriert. In Jelinekscher

Risiken und Nebenwirkungen

Gastspiel des TheaterSeniorenClubs Zittau

Am 29.April, 14 Uhr gastiert der

TheaterSeniorenClub des Theaters

Zittau im Burgtheater Bautzen.Der

Spaß am Ausprobieren

und gemeinsamenSpielen

steht an

erster Stelle.

Über Theaterimprovisationen,Bewegung,Tanz

und Gesang

entstehen

Szenen,in

welchen sich

alles um ungeliebteAlterserscheinungen

und die Überwindung

damit einhergehender

Beschränkungen dreht.Ort des

Geschehens ist ein Sanatorium.

Atemlosigkeit inszenierte er einen

Zerrspiegel für die Beziehungen

zwischen Mann und

Frau, der als Aufruf zur Diskussion

der Wahrnehmung der Frau in

der zeitgenössischen Welt verstanden

sein will.

Die furiose Handlung wird durch

den eingeblendeten deutschen

Simultantext für die Bautzener

Zuschauer gut verständlich. Das

durch Steinhaus e.v. und das Kulturzentrum

Jelenia Góra organisierte

Gastspiel wurde durch das

Sächsisch-Polnische Ziel 3 - Programm

ermöglicht. Eintrittskarten

zu 6 EUR sind im Vorverkauf

an der Kasse des Deutsch-Sorbischen

Volkstheaters und an der

Abendkasse zu haben.

Regelmäßige Neuzugänge

gehören zur Tagesordnung.So

werden auch Agathe Sturm,Franz

Fröhlich,Matthilde von Bülow,

Susi Maus und Gunther van Hogen

von der Oberschwester Adele

Löwe korrekt,wenn auch nicht

gerade warmherzig,in Empfang

genommen.Im Gepäck haben sie

nicht nur schöne oder leidvolle

Erinnerungen,sondern auch allerhand

Flausen und unerfüllte

Sehnsüchte.Allen gemein ist die

Angst vor dem Verlust ihrer Persönlichkeit,die

Angst zu einem

Krankenfall mit Nummer degradiert

zu werden.Aber abgeschoben

ist nicht aufgehoben:Ob sym-

GastspieleIService

Die ganze Welt ist Bühne

Gemeinsam erfolgreich : Wirtschaft & Theater

„Die ganze Welt ist eine Bühne“

... doch uns, der Parfümerie

Thiemann liegt eine Bühne,

nämlich die, in unserem zweisprachigem

Theater in Bautzen

besonders am Herzen. Es gibt

nichts Schöneres als ein Projekt

in der Heimatstadt zu unterstützen

und stetig beobachten

zu können, welche Entwicklung

dieses Tag für Tag nimmt. Unsere

Unterstützung gilt dem Bestand

des Deutsch-Sorbischen

Volkstheaters um zu ermögli-

Clownerieworkshop

vom 16. bis 18. April in Bautzen

Die Welt der Rotnasen entdecken…

Clownerieworkshop mit Schwerpunkt

Dramaturgie und Regie

mit René Porst, Zirkuspädagoge

in Zusammenarbeit mit dem

Deutsch-Sorbischen Volkstheater

„Die kleinste Maske der Welt“

setzen sich die Teilnehmer in diesem

Workshop auf und entdecken

für drei Tage die Welt der

Clownerie. Der Zirkuspädagoge

René Porst begleitet die Verwandlung

zur Rotnase.Auf Spielen

des Improvisationstheaters

und der Clownspädagogik aufbauend,

erhalten die Teilnehmer

zunächst eine Einführung in verschiedene

Clownstechniken. Dramaturgie

und Regie stehen im

weiteren Workshopverlauf im

Mittelpunkt. In kleinen Gruppen

pathisch oder unsympathisch,sie

raufen sich zusammen,finden Gefallen

aneinander und stimmen

gemeinsam ein in die Ode der verpassten

Möglichkeiten.Der

Wunsch nach Vergnügen,bar aller

Vergänglichkeit,Zuneigung und

gegenseitigem Respekt macht

„Risiken und Nebenwirkungen“

zu einem abwechslungsreichen,

turbulenten Theatererlebnis.

Leitung:

Mechthild Roth

Es spielen: Jutta Anders,

Gisela Engelage,Dora Meinck,

Ruth Rother,Dieter Trenkler,

Konrad van Ampting

chen, dass

die Besucherweiterhin

vielseitige

und qualitativhochwertigeVeranstaltungen

besuchen können.

Theater lebt von seinen Partnern

und seinen Besuchern.

Unsere Hoffnung ist, dass das

Interesse für unser schönes

Theater bei seinen Partnern

und besonders seinen Besuchern

bestehen bleibt“

Ticketsponsor 2009/2010

Reichenstraße 5

02625 Bautzen

03591 532902

www.parfuemerie-thiemann.de

werden gemeinsam Clownssequenzen

entwickelt und zum Abschluss

präsentiert. Bei diesem

Workshop sind Improvisationstalent,

Spaß am darstellenden Spiel

und Experimentierfreude gefragt.

Die Clownstechniken sind

nicht nur nützlich beim Theaterspielen,

sondern wappnen auch

für den Alltag und erweitern das

eigene Improvisationstalent. Im

Spiel können Grenzen ausgetestet

und Reaktionsmöglichkeiten

ausprobiert werden. Der Workshop

ist für Einsteiger und Fortgeschrittene

geeignet.

Kontakt:

Landesvereinigung

Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

(LKJ) Sachsen e.V.

0341/257 35

boettcher@lkj-sachsen.de


orbisches National-Ensemble

SERBSKI LUDOWY ANSAMBL

SPIELPLAN

IM APRIL

Frühlingskonzert

Chor und Blechbläser

Dirigent: K. Sprenger

1.4. 19 Uhr

Bernstadt an der Eigen

Der kleine Drache Paliwak

Musical für Kinder

Chor und Band

musikalische Leitung: D. Kempe

3.4. 17 Uhr

Bautzen, Saal des SNE

Ostereierschieben

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem

DSVTh

Chor des SNE

Dirigent: M. Janze

4.4. 12 Uhr

Bautzen, Protschenberg

Ein Traum vom Fliegen

Musical für Kinder

Chor und Band

musikalische Leitung: D. Kempe

4.4. 14.30 Uhr

Bautzen, Protschenberg (im Zelt)

Sonntagskonzert

Sorbisches Kammerorchester

H. Roy, D. Kobjela, L. v. Beethoven und

W. A. Mozart

Solistin: L. Bertók, Klavier

Dirigent: D. Kempe

11.4. 17 Uhr

Schmochtitz, Bischof-Benno-Haus

Ein Traum vom Glück

Musical für Kinder

Chor und Band

musikalische Leitung: D. Kempe

14.4. 15 Uhr

Klosterneuburg (A)

15.4. 10 Uhr

Sinabelkirchen (A)

26.4. 14 Uhr

Olten (CH)

Der kleine Drache Paliwak

Musical für Kinder

Chor und Band

musikalische Leitung: D. Kempe

16.4. 16.30 Uhr Leoben (A)

21.4. 10 Uhr Dingolfing

22.4. 15 Uhr Lienz (A)

23.4. 17 Uhr Unterhaching

KRABAT der Das Geheimnis der

Schwarzen Mühle

getanztes Märchen für Kinder

Ballett und Band

16.4. 15 Uhr Paderborn

17.4. 18 Uhr Andernach

18.4. 15 Uhr Siegen

19.4. 9 Uhr Siegen

20.4. 10/16 Uhr Nienburg

24.4. 21 Uhr Offenbach

Glaubst du etwa noch an Märchen?

Ballett für Kinder ab 10 Jahren

30.4. 9/10.30 Uhr Kamenz, Theater

Änderungen vorbehalten!

Liana Bertók

Der kleine Drache Paliwak

Musical für Kinder zum Ostersamstag

Chor und Band des Sorbischen National-

Ensembles laden am Ostersamstag, dem

3.April, 17 Uhr in den Saal des Sorbischen

National-Ensembles ein. Morgensport im

Wald. Nur die Maus Sophia macht nicht

mit. Sie hatte einen schrecklichen Albtraum

und selbst ihr Freund - der Hamster Napoleon

- kann sie nicht aufmuntern. In ihrem

Traum legte ein roter Feuerdrache den

ganzen Wald in Schutt und Asche. Auch andere

merkwürdige Dinge ereignen sich: Der

Brunnen ist völlig ausgetrocknet und aus

seinem Inneren ertönt ein leises, trauriges

Lied.Wasser ist aber nötig, Sophia möchte

sich waschen und auch die Blumen lassen

schon ihre Köpfe hängen! Deshalb muß der

Hamster, der ein eifriger Feuerwehrmann

ist, vor seiner lustigen Feuerwehrübung

nochmal in den Brunnen steigen, um Wasser

zu suchen. Er findet aber eine seltsame

Flasche... Mutig öffnet er sie und heraus

kommt - ein kleiner, blauer Drache! Hamster

und Maus sind enttäuscht, dass ihr befreiter

„Flaschengeist“ihnen weder Milch

noch Körner geben kann.Aber Paliwak, so

heißt der kleine Drache, kann nicht nur

Feuer, sondern auch Wasser spucken! Zum

Ein Traum vom Fliegen

Musical für Kinder zum Ostersonntag

Bereits 10 Jahre organisiert der Tourismusverein

Bautzen e.V.ehrenamtlich das Eierschieben

auf dem Protschenberg.Auch in

diesem Jahr beteiligt sich das Sorbische National-Ensemble

in berwährter Weise mit

einem eigenen Programmbeitrag.So erklingt

zum Eröffnungsprogramm die Kan-

tate „Spěw na moje město / Lied auf meine

Stadt“von Alfons Janze nach dem Text von

Beno Budar.Novum ist anlässlich des Jubiläums

ein zusätzliches Angebot für die Familien

und Gäste der Stadt Bautzen.So

kommt das Musical für Kinder „Ein Traum

vom Fliegen“(im Zelt) am Ostersonntag,

Sonntagskonzert

mit Uraufführung von Heinz Roy

Das Sorbische Kammerorchester unter

der Leitung von Dieter Kempe lädt am

Sonntag, dem 11. April, 17 Uhr, zum

Sonntagskonzert ins Bischof-Benno-

Haus nach Schmochtitz ein. Eröffnet

wird das Konzert mit „Koło sostenuto“

von Detlef Kobjela. Uraufgeführt wurde

dieses Werk (Verhaltener Reigen) im

Rahmen der Dresdener Musikfestspiele

1990. Mit dem Titel verbinden sich Reflexionen

an die Novemberereignisse

des Jahres 1989, als Kerzenketten gebil-

det wurden, um Humanität zu bekunden.

Liana Bertók ist Solistin des 1. Klavierkonzertes

C-Dur op. 15 von Ludwig

van Beethoven. In einer Besprechung zu

diesem Werk von 1804 wurden die

„chromatischen Gänge und enharmonischen

Verwechslungen“, die „sehr starke

Begleitung“ und „ungewöhnliche Rhythmen“

angeführt. Nach der erfolgreichen

Uraufführung von Heinz Roys

„Schumann-Variationen“ op. 140 im

April 2009 schrieb er weitere „Schu-

Theater plus I 10

Waschen und Blumengießen kommt es

aber nicht, denn die Nachrichtenkrähe Blada

verkündet die schreckliche Botschaft,

dass Sophias Traum Wahrheit geworden ist:

Der Wald brennt, längst erloschene Vulkanberge

spucken wieder Lava und ein

großer roter Feuerdrache treibt sein Unwesen.

Sophia und Paliwak begeben sich auf

die gefährliche Suche nach der Feuerwehr,

die spurlos verschwunden ist. Hilfe bekommen

sie von der strengen Mittagsfrau Mira,

die ihnen eine goldene Zaubersichel mit

auf den Weg gibt. Die ist auch nötig, denn

sie treffen auf ihren alten Feind, den

Schwarzen Müller...

Liebevoll wird die spannenden Geschichte

von einem stotterndem Storch erzählt.

Eintrittskarten erhalten Sie für 8 EUR

(Erwachsene) und 3 EUR (Kinder) im

Sorbischen National-Ensemble

(03591 / 358 107) sowie an der Abendkasse.

dem 4.April, 14.30 Uhr zur Aufführung.

Im Mittelpunkt steht die hübsche Maus Sophia,die

sich nichts sehnlicher wünscht,als

fliegen zu lernen.Als ausgerechnet zu ihrer

Geburtstagsfeier ein Kater über ihre Gäste

herfällt,rettet Sophia dem Raben Valentin

das Leben.Zum Dank nimmt er die Maus

auf seinem Rücken zu einem kleinen Rundflug

mit.Die Maus verliebt sich in den Raben

und ist überglücklich,das dieser seine

Verlobung mit der Elster Marta löst.Wie

aber soll sie mit ihm zusammen leben,wenn

sie nicht fliegen kann? Nach einigen gescheiterten

Flugversuchen sieht die Maus

nur noch einen Ausweg:der böse Zauberer

aus der Schwarzen Mühle.Nicht einmal ihr

Freund,der Hamster Napoleon,kann sie

von ihrem gefährlichen Plan abbringen.

Doch wie bei jedem Märchen,gibt es auch

hier ein glückliches Ende.

Eintrittskarten für 2,50 EUR im Vorverkauf

erhalten Sie im Sorbischen National-Ensemble,

im Deutsch-Sorbischen Volkstheater

sowie im Tourismusverein Bautzen e.V.

Vor Ort kostet die Eintrittskarte 3,50 EUR

mann-Variationen“ unter dem Titel „Von

fremden Ländern und Menschen“ für

Soloklavier und Streichorchester.Abschließend

erklingt die Sinfonie Nr. 40

g-Moll KV 550 von Wolfgang Amadeus

Mozart. Im 19. Jahrhundert wurde diese

Sinfonie als „großes Gemälde einer leidenschaftlich

ergriffenen Seele“, als

Meisterwerk, das „höchste Erhabenheit

mit größter Schönheit“ verbinde, ja gar

als „Sinfonie aller Sinfonien“ geschildert.

Eintrittskarten erhalten Sie für 11 EUR,

ermäßigt für 7 EUR, im Sorbischen National-Ensemble

(03591 / 358 107) sowie

an der Abendkasse.


Gründonnerstag

1

Karfreitag

2

Karsamstag

3

Oster-

Sonntag

4

Oster-

Montag

5

Dienstag

6

Mittwoch

7

Donnerstag

8

Freitag

9

Samstag

10

Sonntag

11

Montag

12

April Spielplan Deutsch-Sorbisches Volkstheater

09:30 Zittau, Aula Däumelinchen

von Andersen ab 4 J.

10:00 Oppach, Haus des Gastes

Der kleine Wassermann

von Therese Thomaschke nach

Otfried Preußler ab 3 J.

19:30 großes Haus Reif für die Insel

Revue

Dem Vergessen entrissen -

Musikalisches Strandgut

aufgefischt und verarbeitet von

Lutz Hillmann & Team

19:30 großes Haus Fettes Schwein

von Neil LaBute

19:00 Burgtheater Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr. Jekyll und Mr. Hyde

eine Kriminalgeschichte mit

Puppen, Menschen und

schaurigen Schatten nach der

bekannten Novelle von

Stevenson, für Jugendliche und

Erwachsene

19:30 großes Haus Das Bildnis des Dorian Gray

Übersetzung und Bühnenfassung

von John von Düffel nach Oscar

Wilde

21:30 Burgtheater Hof

DIE kleine ORESTIE

Die Figuren des Rietschelgiebels

erzählen mittels einer Licht- und

Toninstallation ihre Geschichte

Texteinrichtung von Ralph

Oehme unter Verwendung der

Orestie des Aischylos

11:30 Bautzen, Protschenberg

Die BautzenBallade

Programm zum Eierschieben

von Michael Lorenz

16:00 Burgtheater Pettersson und Findus

nach Sven Nordqvist ab 4 J.

19:30 großes Haus Im Schatten der Kerze

Deutsche Erstaufführung

von Jìwa-Marja Èornakec

19:30 Burgtheater Die Sternstunde des Josef

Bieder

Revue für einen Theaterrequisiteur

von Eberhard Streul

und Otto Schenk

17:00 großes Haus Der Froschkönig

Märchen von Ulrich Hub nach

Grimm

Familienvorstellung

19:30 Burgtheater Männer und andere Irrtümer

von Michéle Bernier und Marie

Pascale Osterrieth, nach dem

Comic von Florence Cestac,

Deutsche Fassung von Manfred

Langner

10:00 Burgtheater Pettersson und Findus ab 4 J.

10:00 Vierkirchen, Alte Wassermühle

Hänsel und Gretel

nach Grimm ab 4 J.

10:00 Burgtheater Hänsel und Gretel ab 4 J.

10:00 Wittichenau, Bahnhofssaal

Pettersson und Findus ab 4 J.

10:00 Burgtheater Hänsel und Gretel ab 4 J.

10:00 Wittichenau, Bahnhofssaal

Pettersson und Findus ab 4 J.

10:00 Burgtheater Pettersson und Findus ab 4 J.

19:00 Burgtheater Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr. Jekyll und Mr. Hyde FR1

für Jugendliche und Erwachsene

19:00 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

19:30 großes Haus Kabale und Liebe PA

von Friedrich Schiller

Premiere

19:00 Burgtheater Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr. Jekyll und Mr. Hyde SA2

für Jugendliche und Erwachsene

16:00 Burgtheater Rumpelstilzchen ab 5 J.

von Hans-Jochen Menzel nach

Grimm 155. Vorstellung

19:00 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

19:30 Kabale und Liebe SO2

10:00 Burgtheater Rumpelstilzchen ab 5 J.

Dienstag

13

Mittwoch

14

Donnerstag

15

Freitag

16

Samstag

17

Sonntag

18

Montag

19

Dienstag

20

Mittwoch

21

Donnerstag

22

Freitag

23

09:30 Königsbrück, Rathaussaal

Rumpelstilzchen ab 5 J.

10:00 großes Haus Das magische Auge

Bewegung in der Lausitz – Schule

tanzt

Gastspiel der Grundschule

Kamenz

10:00 Chemnitz,Theater große Bühne

Der Froschkönig

Gastspiel zum 6. Sächsischen

Theatertreffen (10. -17.4.) in

Chemnitz

10:00 großes Haus Štozkuli chceæe (Was ihr wollt)

Schauspiel mit Musik von

Günther Deicke nach

Shakespeare in obersorbischer

Sprache mit Simultanübersetzung

ins Deutsche

09:30 Weißwasser Telux GmbH

Pettersson und Findus ab 4 J.

19:00 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

19:30 großes Haus Kabale und Liebe DO

09:30 Weißwasser Telux GmbH

Pettersson und Findus ab 4 J.

16:30 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

17:00 großes Haus Kabale und Liebe

19:30 Burgtheater Die Fruchtfliege

Komödie von Gunter Antrak

Premiere

19:30 Burgtheater Puppen,Wein und

Kerzenschein

Frisches Brot und alte Märchen

wenn Frau Geiß gebacken hat,

gibt’s Ziegenkäse. Der Froschkönig

empfiehlt Ihnen ab 18.30

einen besonderen Wein

19:30 großes Haus Das Ballhaus SA1

mit Live-Musik

^

16:30 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

17:00 großes Haus Štozkuli chceæe (Was ihr wollt)

in obersorbischer Sprache mit

Simultanübersetzung ins

Deutsche

mit Kinderbetreuung

17:00 Burgtheater Bajkowy rub (Das Märchentuch)

Puppentheater in obersorbischer

Sprache ab 4 J.

Premiere mit

Theaterkindergarten

19:30 Burgtheater Der Gott des Gemetzels

von Yasmina Reza

09:45 Löbau, CVJM Bertel ab 3 J.

nach einem englischen

Kinderbuch

10:00 Burgtheater Bajkowy rub (Das Märchentuch)

ab 4 J.

10:00 Zittau, Aula Däumelinchen ab 4 J.

09:30/ Leutersdorf, Grundschule

11:00 Kalif Storch

nach Wilhelm Hauff ab 5 J.

10:00 Burgtheater Bajkowy rub (Das Märchentuch)

ab 4 J.

10:00 Burgtheater Fettes Schwein

von Neil LaBute 20. Vorstellung

10:00 Löbau, CVJM Bertel ab 3 J.

09:30 Löbau, CVJM Bertel ab 3 J.

10:00 Burgtheater Bajkowy rub (Das Märchentuch)

ab 4 J.

10:00 Burgtheater An der Arche um acht

von Ulrich Hub

08:30/ Panschwitz-Kuckau, Grundschule ab 4 J.

10:00 Bajkowy rub (Das Märchentuch)

09:30 Löbau, CVJM Bertel ab 3 J.

10:00 Burgtheater Die große Erzählung

Die Odyssee in einer Stunde

von Bruno Stori

10:00 Burgtheater Zhubjene a namakane: Ein

Herz und andere Dinge

von Rike Reiniger

Deutsch und Sorbisch

18:45 großes Haus Ostfoyer, Einführung

19:30 großes Haus 6. Philharmonisches Konzert

Romeo und Julia KA

Neue Lausitzer Philharmonie

10:00 Burgtheater Zhubjene a namakane: Ein

Herz und andere Dinge

^

Freitag

23

Samstag

24

Sonntag

25

Montag

26

Dienstag

27

Mittwoch

28

Donnerstag

29

Freitag

30

Samstag

1

Sonntag

2

19:00 Burgtheater Foyer, Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr. Jekyll und Mr. Hyde FR1

für Jugendliche und Erwachsene

19:00 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

19:30 großes Haus Kabale und Liebe FR2

19:00 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

19:30 großes Haus Das Bildnis des Dorian Gray

SCHSA3, SA3

19:00 Burgtheater Foyer, Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr. Jekyll und Mr. Hyde WA1

für Jugendliche und Erwachsene

11:00 Burgtheater Lausitzer Literatur vorMittag

mit Frühstücksangebot ab 10 Uhr

Klaus Nitzsche liest aus seinem

Buch "Der Alchimist des Königs"

(ein Porzellankrimi) 65.Vorstellung

14:30 großes Haus Ostfoyer, Stückeinführung

15:00 großes Haus Kabale und Liebe SO1

mit Kinderbetreuung

16:00 Burgtheater Hänsel und Gretel ab 4 J.

Theaterkindergarten

16:00 Großschweidnitz,Krankenhaus

Pettersson und Findus ab 4 J.

19:30 Burgtheater Die Fruchtfliege

Theaterschnäppchen des Monats

- jede Karte kostet 5 Euro!

10:00 Bautzen, Gedenkstätte

+ Antigone in Bautzen

14:00 Uraufführung von Christoph

Twickel und Martin Kreidt

10:00 Radibor, Grundschule

Bajkowy rub (Das Märchentuch)

ab 4 J.

09:00/ Ralbitz, Grundschule

10:30 Bajkowy rub (Das Märchentuch)

ab 4 J.

09:00/ Crostwitz, Grundschule

10:30 Bajkowy rub (Das Märchentuch)

ab 4 J.

18:00 Burgtheater Studiospielerei Nr. 5 "Lìtaæ"

Premiere

14:00 Burgtheater Risiken und Nebenwirkungen

Gastspiel des TheaterSenioren

Clubs Zittau

19:00 Burgtheater Foyer, Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr.Jekyll und Mr.Hyde DO

für Jugendliche und Erwachsene

19:30 Burgtheater Männer und andere Irrtümer

Mai

11:00 Seifhennersdorf, Querxenland

Karasekfest

Spiel, Spaß und Theater mit dem

Theaterclub für junge Leute

19:30 großes Haus Das Ballhaus

mit Live-Musik

19:30 Burgtheater Extra Polish

Veranstalter: Steinhaus e.V. und

Kulturzentrum Jelenia Gora

Gastspiel des Wiedergefundenen

Theaters Jelenia Gora

19:30 großes Haus Carmen PA

Oper in vier Akten von Georges

Bizet, Eine Inszenierung des

Musiktheaters Görlitz Premiere

19:00 Burgtheater Foyer, Stückeinführung

19:30 Burgtheater Dr. Jekyll und Mr. Hyde SO2

für Jugendliche und Erwachsene

Im Schatten der Kerze

Zeichen: Puppentheater


11 I Theater plus

Museum Bautzen zeigt historische

Teppiche und Decken

Ausstellung „Tuchintarsien in Europa von 1500 bis heute“ öffnet am 10. April

Das Museum Bautzen - Muzej Budyšin

eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Museum

Europäischer Kulturen der Staatlichen

Museen zu Berlin und mit Unterstützung

der Volksbank Bautzen eG am

Sonnabend, dem 10.April, 17 Uhr, die Sonderausstellung

„Tuchintarsien in Europa

von 1500 bis heute“. Bis zum 6. Juni 2010

werden 20 große und kleine Wandbehänge,

Teppiche und Decken aus Großbritannien,

Deutschland, Österreich und Polen gezeigt.

Mit einer Fülle an Motiven, in erstaunlicher

Farbfrische und in aufwendiger kleinteiliger

Fertigungsweise offenbaren diese

Kunstwerke dem Betrachter faszinierende

Bildgeschichten in einer fast vergessenen

textilen Technik.Ausgangspunkt für die

Entwicklung dieser Werkschau ist ein vor

mehr als zehn Jahren begonnenes Forschungsprojekt

des Museums Europäischer

Kulturen der Staatlichen Museen zu

Berlin. Ziel des Projektes war die Erfassung

möglichst vieler dieser textilen Arbeiten,

die zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert

entstanden sind, sowie das Aufzeigen

von kultur- und kunsthistorischen Zusammenhängen

hinsichtlich ihrer Produktion

und Verwendungsmöglichkeiten. Bisher

Von Bautzen in die weite Welt

Zum Welttag des Buches gibt es in Bautzen Geschichten aus aller Welt

Vor 15 Jahren hat die UNESCO den 23.

April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ausgerufen.Auch

die Stadtbibliothek

Bautzen und die Kinder- und

Jugendbibliothek im Steinhaus laden ein,

diesen internationalen Tag in Bautzen zu

begehen.

In der Stadtbibliothek auf der Schloßstraße

können Besucherinnen und Besucher um

die Welt reisen:

20.April, 19 Uhr: Weltreise mit Joachim van

der Linde „Einsteigen bitte“

Joachim van der Linde hat die Erde umrundet

mit Verkehrsmitteln wie vor hundert

Jahren.Als absoluter Eisenbahnfan und -

kenner reiste er mit dem Zug. Mit dem

Frachtschiff ging es über die Meere, im Landesinneren

hing er auf überladenen LKW

oder quetschte sich in Busse. In genau 3 Jahren,

3 Monaten und 3 Tagen lernte er Menschen

und Lebensbedingungen in 48 Ländern,

auf 5 Kontinenten kennen. Seine

Erlebnisse fasste er in dem Buch „Einsteigen

bitte“zusammen. Lassen Sie sich von

seinen Erzählungen gefangen nehmen und

reisen Sie am 20.April, 19 Uhr mit ihm um

die ganze Welt! Der Weltenbummler stellt

im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek

Bautzen, Schloßstraße 12 sein neues Buch

vor und zeigt Bilder von seiner aufregenden

Reise.

Karten gibt's im Vorverkauf ab 6.April. Der

Eintritt kostet mit gültigem Bibliotheksausweis

drei Euro, sonst vier Euro. Restkarten

gibt es an der Abendkasse.

Freitag, 23.April:„Das MOSAIK reist um

die Welt“ - mit Dig & Dag & Digedag um

den Erdball

„Das MOSAIK“ ist der älteste und auflagenstärkste

noch erscheinende Comic deutscher

Produktion. Die Zeitschrift wurde

1955 in Ost-Berlin gegründet. Der Dresdner

Mosaik - Fanclub mosa.X gibt sogar eine

eigene Zeitschrift heraus und gestaltete

eine Ausstellung, die Erwachsene wieder in

Stadt BautzenIKultur

konnten mehr als 70 Objekte in Europa,

den USA und Australien von den Wissenschaftlern

ausfindig gemacht werden.

Motive und Technik

Die Tuchintarsien sind aus zahlreichen Einzelbildern

zusammengesetzt.In einer Fülle

erzählender Details offenbaren sie dem Betrachter

religiöse Bildprogramme und weltliches

Geschehen.Andere beschränken sich

auf ein zeitlos ornamentales Design.Verwendung

fanden sie in Königs- und Adelshäusern,in

Kirchen und Klöstern und im

bürgerlichen Umfeld.

Gemeinsam ist allen Ausstellungsstücken

die Besonderheit

ihrer aufwändigen

Grundtechnik - die

textile Intarsienarbeit.

Das Grundmaterial ist

gewalktes,schnittfestes

und nicht fransendes

Wollgewebe.Aus diesem

werden die einzelnen

Bildteile ausgeschnitten

und anschließend Kante

an Kante wieder zu- und

ineinander gefügt.Häufig

wurden Stoffreste oder

abgetragene Kleidung verwendet,da gewalkte

Wollstoffe bis weit ins 19.Jahrhundert

sehr wertvoll waren.Als Entstehungsorte

kommen vor allem Klöster,zivile und

militärische Schneiderwerkstätten und bür-

ihren Kindheitserinnerungen schwelgen

lässt.Vorgestellt werden zahlreiche Abenteuerschauplätze

der Digedags sowie Länder,

in denen das MOSAIK von Hannes

Hegen erschien. Zahlreiche Tafeln, aufgelockert

mit interessanten Exponaten, veranschaulichen

den Besuchern die Reisestationen.

Zur Eröffnungsveranstaltung der

Ausstellung ist ein Vortrag über die Geschichte

des Mosaiks von Hannes Hegen

und die Reisewege der Digedags geplant.

Eröffnet wird die Schau des Dresdner Mosaik-

Fanclubs mosa.X am Freitag, den 23.

April, 18 Uhr im Veranstaltungsraum der

Stadtbibliothek Bautzen, Schloßstraße

10/12.

Öffnungszeiten:

Montag + Freitag 10.00 - 18.00 Uhr

Dienstag + Mittwoch 12.00 - 18.00 Uhr

Donnerstag geschlossen

23.April

Kinder- und Jugendbibliothek und Steinhaus

e.V.

9.30 Uhr „Wer wagt, es Rittersmann oder

Knapp…“

Schiller für die Jüngsten, gemeinsam mit

Vorschulkindern der Kindertagesstätte

Friedrich Schiller“, im Leseraum

ab 12 Uhr „Lieblingsgerichte großer Dichter“präsentiert

von der Steinhausküche

13 - 18 Uhr

„ Bücher auf der Wäscheleine“

gerliche Stuben in Betracht.Geografisch

häuft sich das Auftauchen derartiger textiler

Bildwerke im schlesisch-sächsischböhmischen

Raum,der als wichtiges Zentrum

des Leinen- und Tuchmachergewerbes

seit dem Mittelalter gilt.

Der Bautzener „Flickenteppich“

Mit der Sonderausstellung kehrt, wenn

auch nur für einen begrenzten Zeitraum,

eines der eindrucksvollsten Objekte aus

der Bautzener Sammlung in die Region

zurück. Erstmals seit der Schließung des

Museums im Jahr 2004 wird der Bautzener

„Flickenteppich“im Haus am Kornmarkt

wieder zu sehen sein. Der zwischen 1776

und 1779 entstandene Teppich wurde um

1900 vom Museumsgründer Oskar Roesger

(1843-1910) in die Sammlung eingebracht.

Im Zentrum befindet sich ein Sternmotiv,

das von geometrischen Mustern und

Schachbrettern gerahmt wird.Auf Bildstreifen

und umlaufenden

Bändern sind unter anderem

Bergmänner in Uniformen,

Jäger neben springendem

Wild,

säbelschwingende Husaren,Türken

mit Tabakspfeifen,

marschierende Infanteristen

sowie Blüten,

Pflanzen, Sterne, Kreise

und Vierecke dargestellt.

Auch das kursächsische

Wappen mit Kurhut und

der Doppeladler mit Krone,

Reichsapfel und Zepter

finden sich auf dem

Teppich. Die jüngste Intarsienarbeit, die in

Bautzen zu sehen sein wird, ist der

2008/2009 geschaffene Bildteppich „Stückwerk

Berlin - Stückwerk Europa“der Berliner

Textilkünstlerin Ursel Arndt.

VERANSTALTUNGEN

IM APRIL

Dienstag, 13. April

19 Uhr

Archivverbund Bautzen

Vortrag mit Lutz Vogel vom Institut für Sächsische

Geschichte und Volkskunde, Dresden:

„Wege nach Bautzen. Einwanderung in die

Oberlausitz im 19. Jahrhundert“.

Eintritt frei.

Sonnabend, 17. April

17 Uhr

Aula Schiller-Gymnasium

Aula-Konzerte 2010:

Zigeunerlieder und -tänze mit Beate & Reinhard

& Majak

Sonnabend, 17. April

19.30 Uhr

Sorbisches Museum

Musik vom Jakobsweg - Mittelalterliche

Musik im Hier und Jetzt

mit dem ensemble nu:n Reihe Bautzener

Kammerkonzerte. Karten: Tourist-Information,

Musikhaus Löbner, Kulturbüro Hauptmarkt 8

Literaturquiz für alle Leseratten, in der Bibliothek

19.30 Uhr

„Sagen der Antike

Gedichte aus dem Mittelalter

Lieder von heute“

KlavierKabarett in ReimKultur, Ein Bodo-

Wartke- Abend mit Thomas Ziesch, im

SteinhausTheater

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