Heinersdorff-Magazin 2025/26
Was wäre Düsseldorf ohne Heinersdorff? Saison für Saison lassen internationale Klassik-Stars in unseren Konzerten die sternenübersäte Kuppel der Tonhalle in hellem Glanz erstrahlen und begeistern das Publikum weit über die Stadt hinaus. Und auch den Stars der Zukunft bieten wir ein einmaliges Podium: In unserer Reihe Talente entdecken präsentieren wir dem Düsseldorfer Publikum alljährlich vier Preisträger:innen der weltweit renommiertesten Klavierwettbewerbe. Dabei ist der persönliche Kontakt zu unseren Kund:innen uns eine Herzensangelegenheit. Bei jedem Konzert freuen wir uns, altbekannte Gäste ebenso wie neue Besucher:innen zu begrüßen und zu begeistern. In diesem Magazin entdecken Sie die Saison 2025/26 der Heinersdorff Konzerte Düsseldorf.
Was wäre Düsseldorf ohne Heinersdorff? Saison für Saison lassen internationale Klassik-Stars in unseren Konzerten die sternenübersäte Kuppel der Tonhalle in hellem Glanz erstrahlen und begeistern das Publikum weit über die Stadt hinaus. Und auch den Stars der Zukunft bieten wir ein einmaliges Podium: In unserer Reihe Talente entdecken präsentieren wir dem Düsseldorfer Publikum alljährlich vier Preisträger:innen der weltweit renommiertesten Klavierwettbewerbe. Dabei ist der persönliche Kontakt zu unseren Kund:innen uns eine Herzensangelegenheit. Bei jedem Konzert freuen wir uns, altbekannte Gäste ebenso wie neue Besucher:innen zu begrüßen und zu begeistern. In diesem Magazin entdecken Sie die Saison 2025/26 der Heinersdorff Konzerte Düsseldorf.
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HeinersdorffMagazin
heinersdorff-konzerte.de 2025/26
„In die Zukunft hineindenken“
Anne-Sophie Mutter im Gespräch
Der Freigeist
Jazzlegende Makoto Ozone im Porträt
„See the music, hear the dance!“
Der Tanz in der klassischen Musik
Wir bringen Ihre Immobilienvermarktung
auf den Punkt.
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© Bartek Barczyk
Bruce Liu
im Abo MK
© Christian Palm
Editorial ..................................................................................... 4
Im Gespräch: Anne-Sophie Mutter ............................. 6
© Marco Borggreve
Kurz vorgestellt: Karina Canellakis ........................... 9
Meisterkonzerte
Tokyo Philharmonic Orchestra .................................... 11
Bamberger Symphoniker ................................................ 11
NDR Radiophilharmonie ................................................ 12
London Philharmonic Orchestra ................................ 12
City of Birmingham Symphony Orchestra ............. 13
Tschechische Philharmonie .......................................... 13
Lucas & Arthur Jussen
im Abo FK
© Julia Wesely
Anne-Sophie Mutter
im Abo MK und FK
© Mathias Bothor
Kurz vorgestellt: Makoto Ozone .................................. 14
Geburt eines Welthits ....................................................... 15
Faszination Klassik: Frisch gehört! ............................ 16
Faszination Klassik
Bomsori ...................................................................................... 17
Sol Gabetta .............................................................................. 17
Ray Chen .................................................................................... 18
Martynas Levickis ................................................................ 18
Lucas & Arthur Jussen ....................................................... 19
Anne-Sophie Mutter ............................................................ 19
„See the music, hear the dance!“ ............................... 21
Sol Gabetta
im Abo MK und FK
© Olaf Heine
Karina Canellakis
im Abo MK
© Kyutai Shim/DG
Piano Solo
Víkingur Ólafsson ............................................................... 25
Jan Lisiecki ............................................................................. 25
Grigory Sokolov .................................................................. 27
Bruce Liu ................................................................................. 27
Talente entdecken
Jaeden Izik-Dzurko ...............................................................29
Ilya Shmukler .........................................................................29
Junyan Chen .............................................................................29
Svetlana Andreeva ...............................................................29
Bomsori
im Abo FK
Sonderkonzerte
Lang Lang ..................................................................................30
Jan Garbarek Group ft. Trilok Gurtu .......................... 31
Silvesterkonzert .................................................................... 31
© Ari Magg
Abonnements und Preise ................................................ 33
Service ........................................................................................34
Konzertkalender ................................................................... 35
Kontakt und Impressum .................................................. 35
Lang Lang
Sonderkonzert
Víkingur Ólafsson
im Abo PS
Klassik für Düsseldorf 2025/26 3
Editorial
Jedes Jahr aufs Neue ist es ein großartiger
Moment für mich, Ihnen das
neue Programm der Heinersdorff
Konzerte vorstellen zu dürfen. Und so
viel sei schon hier gesagt: Auch die
Saison 2025/26 kann sich sehen (und
hören!) lassen.
Zum Saisonauftakt freuen wir uns
auf ein Solorezital mit Superstar Lang
Lang – das erste unserer hochkarätigen
Sonderkonzerte. Und auch in
unseren Aboreihen geben sich Künstlerinnen
und Künstler von Weltrang
die Klinke in die Hand. So sind Stargeigerin
Anne-Sophie Mutter und die
ebenso brillante Cellistin Sol Gabetta
in die ser Saison jeweils zweimal bei
Heinersdorff zu Gast: Anne-Sophie
Mutter erleben Sie im Februar mit
dem London Philharmonic Orchestra
und Tschaikowskys berauschendem Violinkonzert,
Sol Gabetta im April mit der
Tschechischen Philharmonie und einem
ihrer absoluten Lieblingswerke: dem Cellokonzert
von Edward Elgar. Zudem präsentieren
beide Künstlerinnen im Abo Faszination
Klassik echte Herzensprogramme. Bei Sol
Gabetta dreht sich alles um Lisa Cristiani,
die erste Frau, die als Cellistin eine internationale
Karriere machte. Anne-Sophie
Mutter wiederum widmet sich mit Wolfgang
Amadeus Mozart und André Previn zwei
Komponisten, die ihr Leben und ihre Musik
maßgeblich geprägt haben.
Burkhard Glashoff © Reinhard A. Deutsch
Und apropos Faszination Klassik: Diese spannenden
Projekte sind nur zwei Beispiele für
die neue inhaltliche Ausrichtung der Reihe.
Ab jetzt stehen hier die Solistinnen und
Solisten noch mehr als bisher im Fokus –
und immer in beiden Konzerthälften auf
der Bühne. Jedes der Abokonzerte hat zudem
einen klaren thematischen Schwerpunkt:
von der „Spani schen Nacht“, zu der uns
Bomsori und das Orquestra Simfònica de
Barcelona i Nacional de Catalunya einladen,
über Akkordeonist Martynas Levickis mit
seinem virtuosen Tanz an der Grenze zwischen
Klassik, Jazz und Folk bis hin zu den
Pianistenbrüdern Lucas und Arthur Jussen,
auf deren Programm einige klassische
Überraschungs werke zu finden sind. Welche
Ideen hinter den Programmen stecken, erfah -
ren Sie bei Faszination Klassik jetzt auch
live in den Konzerten, in denen ab dieser
Saison kurze Moderationen einen Blick hinter
die krea tiven Kulissen gewähren.
Die Meisterkonzerte wiederum stehen in
dieser Saison ganz im Zeichen des Tanzes:
Mit Werken wie Beethovens Sinfonie Nr. 7,
Sergej Prokofjews Romeo und Julia und Igor
Strawinskys überwältigendem Le sacre du
printemps laden Spitzenorchester aus ganz
Europa zum schwungvollen Konzerterlebnis
ein. Und auch der eine oder andere Blick
über den klassischen Tellerrand hinaus wird
riskiert – zum Beispiel, wenn Jazzpianist
Makoto Ozone ge meinsam mit dem Tokyo
Symphony Orchestra George Gershwins
4 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Rhapsody in Blue mit perfektem Gefühl für
den richtigen Groove auf die Bühne bringt.
Last but not least spielt das Klavier bei
Heinersdorff nach wie vor eine heraus -
ra gende Rolle. Stars wie Jan Lisiecki – auch
er mit einem großartig zusammengestellten
Programm rund um das Thema Tanz – und
Bruce Liu versprechen in unserem Abo
Piano Solo virtuose Höhenflüge auf 88 Tasten.
Und in der Reihe Talente entdecken lernen
Sie einmal mehr spannende junge Pianistinnen
und Pianisten kennen, die gerade
die ersten Schritte in Richtung großer Weltkarrieren
getan haben.
Makoto Ozone © Kazashito Nakamura
Sol Gabetta © Julia Wesely
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit
Ihnen auch in dieser Saison musikalische
Sternstunden zu erleben!
Ihr
Burkhard Glashoff
Jan Lisiecki © Ksawery Zamoyski
Martynas Levickis © Stephan Zwickirsch
Editor’s Choice
11.11.2025 – Makoto Ozone · Tokyo Philharmonic Orchestra (S. 11)
11.12.2025 – Sol Gabetta · Ensemble Gabetta (S. 17)
24.01.2026 – Jan Lisiecki (S. 25)
18.04.2026 – Martynas Levickis · The Knights (S. 18)
Klassik für Düsseldorf 2025/26 5
2026
und 2027 feiern Sie Ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum:
1976 gaben Sie Ihr Debüt beim
Lucerne Festival (Luzerner Festwochen), 1977 Ihr Debüt mit
Herbert von Karajan bei den Salzburger Pfingstfestspielen.
Er hat später gesagt: „Man kann sie nicht als Talent bezeichnen,
sie ist einfach ein Genie auf der Geige.“ Wie haben Sie
das als Teenager empfunden? Wussten Sie, dass da gerade
etwas Besonderes passiert?
Also, die Aussage habe ich erst sehr viel später am Rande
mitbekommen. Ich war einfach nur glücklich, dass ich
dieser Leidenschaft, Geige zu spielen, tatsächlich fol gen
durfte. Und ich konnte es natürlich auf der anderen Seite
überhaupt nicht fassen, dass mein Vorspiel bei Herbert
von Karajan so erfolgreich lief. Das war das Aller letzte,
mit dem ich gerechnet hätte. Insofern war alles, was
danach kam, eine Riesenüberraschung und natürlich ein
sehr großer Ansporn.
Sie haben damals mit Mozart debütiert ...
Ja, mit dem G-Dur-Konzert, das wir jetzt auf der Tournee
nicht spielen. Ich möchte mich nämlich auf das allererste
und das letzte fokussieren. Auch weil man da so wunderbar
sieht, was für eine unglaubliche kompositorische Entwicklung
Mozart in nur einem einzigen Jahr, in dem er die fünf
Violinkonzerte geschrieben hat, genommen hat. Das ist
eine besonders schöne Klammer, in deren Mitte das zweite
Violinkonzert von André Previn steht. Und wir haben die
europäische Erstaufführung von Aftab Darvishis Likoo im
Programm.
Kann man sagen, dass es sich um Herzenswerke
für Sie handelt?
Ich muss gestehen, dass ich Werke, zu denen ich weder
intellektuell noch emotional Zugang finde, nicht aufführe,
was natürlich im Umkehrschluss bedeutet, dass das, womit
ich auf die Bühne gehe, mir wahnsinnig am Herzen liegt!
Aftab Darvishi zum Beispiel ist eine von einer ganzen
Vielzahl hochinteressanter Komponistinnen aus dem Iran.
Und es ist mir wichtig, den Frauen im Iran eine Stimme
zu geben durch die Musik. Manchmal kommen diese Dinge
aus humanistischen, politischen Ecken aus mir raus. Ich
lese etwas und denke, oh ja, da möchte ich mich unbedingt
engagieren, dann verliebe ich mich auch noch in die Musik
und schon ist es ein Herzensprojekt. Genau wie natürlich
die Werke von Mozart insbesondere uns Geigern am Herzen
liegen, weil er uns als letzter Komponist so ein großes und
vielschichtiges Œuvre hinterlassen hat, bevor das Klavier
„instrument of the months, of the years, of the centuries“
wurde.
Mozarts Violinkonzerte werden ja oft als „leicht“ miss -
verstanden. Dabei liegt in der zielgenauen Wahl der sparsamen,
aber doch unfassbar treffenden musikalischen Aus -
drucksweise die große Kunst, weil alles nackt daliegt. Es ist
wie Miniaturenmalerei auf einem kleinen Kirschkern, jedes
Detail muss sitzen, da ist nichts mit dem großen Pinsel
gemalt.
Und der Previn in der Mitte setzt wunderbare moderne
Akzente: rhythmisch wie immer bei ihm, sehr Jazz-inspiriert,
aber durch zwei große Cembalo-Interludien ein ganz
ungewöhnliches Werk, das auch eine Reverenz an
die Barockmusik sein soll.
Anne-Sophie Mutter sprach
mit Anna-Kristina Laue
über ihre Herzensprojekte
zum 50-jährigen Bühnen -
jubiläum, von denen
zwei auch in Düsseldorf
zu erleben sein werden.
„Die Zukunft
der klassischen Musik muss
immer wieder neu gedacht
werden.“
6 Klassik für Düsseldorf 2025/26
© Marek Mičánek
Wie klang der Mozart der 13-jährigen Anne-Sophie Mutter,
wie klingt er heute?
Das ist aus der subjektiven Warte schwer zu beantworten.
Aber durch die Lebenserfahrung, durch die Erfahrung mit
dem eigenen Spiel und dem, was man weiterentwickeln
möchte, durch die Veränderung auch unserer Auffassung
von der Aufführungspraxis der Musik aus der Wiener
Klassik, mit einer sparsameren Vibratogebung, vielleicht
auch mit mehr Verständnis für die Phrasierungskunst
Mozarts, ist mein Mozart, glaube ich, spritziger geworden
und sicher auch noch persönlicher. Aber im Prinzip ist man
ein Leben lang auf dem Weg dahin, eine sogenannte
zeitlose Interpretation zu finden.
Das war natürlich mit 13 nicht so ein stark kognitiv
geprägter Prozess. Aber auch jetzt finde ich es wichtig, dass
die Spielfreude und der Intellekt sich unbedingt die Waage
halten müssen und vielleicht am Ende die Spielfreude
immer die Oberhand gewinnen muss.
Können Sie noch ein bisschen mehr über das Solowerk von
Aftab Darvishi erzählen?
Es ist eine Art Klagegesang. Aftab nennt als Inspirationsquelle
die Gesänge aus der Grenzregion des Iran zu Pakistan
und Afghanistan, die entweder auf der Laute oder einer Art
Flöte gespielt werden. Und ich wollte dezidiert einen Klage -
gesang von uns Frauen über alles, was wir verloren haben in
unserem Leben.
Sie haben das Werk in Auftrag gegeben?
Genau. Mein großes Projekt zum 50-jährigen Bühnenjubiläum
ist auch, alle für mich geschriebenen Werke jetzt
endlich einzuspielen. Denn es ist mir ganz wichtig, dass am
Ende meines musikalischen Lebens diese Werke ein Eigenleben
haben und somit die Auseinandersetzung, das
Lernen, das Weiterleben dieser Kunstwerke in gewisser
Weise gesichert ist. Ich finde, darin liegt die große Verantwortung
des Interpreten. Und Likoo ist eins dieser Werke,
die ich dieses Jahr aufnehmen werde.
Wie feiern Sie Ihr Bühnenjubiläum denn noch?
Ich glaube, das spannendste Werk zu meinem Jubiläum ist
eine Auftragskomposition des amerikanischen Kom ponisten
Sebastian Currier mit dem polnischen Videographer Paweł
Wojtasik. Sie heißt The Seasons und ist eine Gegenüberstellung
von Vivaldis Vier Jahreszeiten mit einem Videoprojekt
über die Veränderung der Umwelt durch die Industrialisierung.
Es ist natürlich ein sehr kritisches Werk. Und es ist mir
ganz wichtig, diese zwei Kunstformen – Musik und visuelle
Kunst – zusammenzubringen. Abgesehen von dem Herzstück
der Idee, nämlich der „environmental consciousness“,
ist meine andere große Leidenschaft der Versuch, ein brei -
teres, sich nicht nur für Musik interessierendes Publikum,
das heißt eigentlich alle anzusprechen, die wir vielleicht
auch über die Visualität in den Konzertsaal locken können,
weil die Zukunft der klassischen Musik immer wieder neu
gedacht werden muss.
▶
Klassik für Düsseldorf 2025/26 7
Lassen Sie uns noch über Ihr anderes Projekt bei uns in
Düsseldorf sprechen: Sie spielen Tschaikowskys Violinkonzert
mit dem London Philharmonic Orchestra.
Genau, das ist der andere Pinsel, der breite Pinsel, der
romantische, sehr virtuose, sehr stürmische, unglaublich
farbige, wilde, wunderschöne. Das Violinkonzert begleitet
mich auch schon ganz lange. Am 15. Dezember 1985
spielte ich es bei meinem letzten Konzert mit Karajan
in Salzburg. Daraus wurde auch ein Live-Mit schnitt. Und
dann habe ich es später nochmal mit dem London
Symphony Orchestra und André Previn aufgenommen.
Es ist eines der großen Werke, an denen man nicht
vorbeikommt. Und es wird immer wieder der Versuch
unternommen, es neu zu entschlüsseln, es vielleicht
puristischer und schlichter zu spielen. Wir werden sehen!
Mit Karina Canellakis habe ich noch nie zusammengearbeitet,
ich schätze sie aber sehr. Ich habe öfter Konzerte
von ihr besucht, sie ist eine tolle Musikerin. Und ich
unterstütze natürlich unbedingt auch Kolleginnen, wo
immer ich kann.
Auf die Frauenpower freuen wir uns auf jeden Fall!
Man muss sagen, da ist Amerika wahnsinnig proaktiv,
die Sponsoren machen gar nicht mit, wenn nicht ein
bestimmter Prozentsatz an Repertoire viel breiter
aufgestellt wird und wenn nicht auch auf viel mehr
Diversität unter den Musikern, speziell eben auch unter
den Diri genten geachtet wird. Nur so können wir den
Zugang zur klassischen Musik verbreitern und vor allen
Dingen auch mehr Anknüpfungspunkte zum wahren
Leben bieten. Wer möchte Dirigentin werden, wenn es
keine Leitfiguren gibt? Und es gibt ja, weiß Gott, genug
Begabungen! Wir leben zwar, was das angeht, in einer
sehr viel offeneren Zeit, aber das muss unbedingt in
rasantem Tempo noch verstärkt werden!
© Christian Palm
Vermutlich haben Sie schon in allen Konzertsälen
der Welt gespielt, mit allen großen Orchestern und
Dirigent:innen zusammengearbeitet – aber gibt es noch
musikalische Projekte, die Sie unbedingt realisieren
möchten? Haben Sie einen Traum?
Mein Traum hat, glaube ich, mit der Tatsache zu tun,
dass mein eigener musikalischer Weg wirklich nur noch
ganz kurz ist. Und darum liegt mir unfassbar daran,
Repertoire so zu bereichern und in die Zukunft hineinzudenken,
dass wir jetzt Dinge etablieren können, die viel -
leicht erst in zehn, zwanzig Jahren Mainstream werden.
Ich möchte weiter ein bisschen mit vordenken dürfen,
Musikprojekte anstoßen, und auch die Förderung meiner
jungen Streicher ist mir eine Herzensangelegenheit.
Denn wir brauchen diese Botschafter, die mit
Idealismus das Miteinander feiern, die Einzigartigkeit
der Unterschiedlichkeit. Wir brauchen den Dialog, das
feine Hinhören und die Fähigkeit, die eigenen Aussagen
zu verändern durch das, was um uns herum geschieht,
während wir gerade selbst interpretieren. Ich glaube
schon, dass Musikmachen eine Chance für ein besseres,
offeneres, freudigeres Miteinander sein kann. Aber wir
müssen wirklich ganz leidenschaftlich kämpfen und neue
Formate finden. Ich bin ja beispielsweise ein großer Fan
von Clubkonzerten. Das könnte man in Düsseldorf mal
andenken! Denn ich glaube, dass durch die Veränderung
des Rahmens einer Aufführung noch mehr Freude zuge -
lassen wird.
Die Tonhalle Düsseldorf ist ja als ehemaliges Plane tarium
auch kein ganz klassischer Konzertsaal ...
Seit 1987 waren Sie insgesamt 16-mal bei uns zu Gast –
man könnte meinen, Sie kommen ganz gern nach
Düsseldorf?
Ich mag die Stadt einfach wahnsinnig gern! Es gibt dort
eine so lebendige, gelebte Kunst. Ob jetzt der Saal
der weltbeste Saal ist … Aber es ist einfach eine tolle
Atmosphäre in dem Raum! Dadurch, dass die Bühne so
klein ist und man so eng vor der ersten Reihe steht,
kann das Publikum natürlich auch aus nächster Nähe
die enorme Anstrengung miterleben, die einem zum
Beispiel das Tschaikowsky-Konzert abverlangt. Es ist
ein Saal, in dem man auf Tuchfühlung geht – physisch
und psychisch – und das ist es, was ich schätze an der
Tonhalle. ◀
Konzerte
21.02.2026 – London Philharmonic Orchestra
Karina Canellakis (S. 12)
04.06.2026 – Berliner Barock Solisten (S. 19)
8 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Stets
im Dienste
der Musik
Karina Canellakis – kurz vorgestellt
von Brian Cooper
© Chris Christodoulou
Ihre Gesten sind klar, das klangliche Resultat astrein:
Der Name Karina Canellakis garantiert, dass zu einhundert
Prozent im Dienste der Musik agiert wird.
„Lange hat uns ein Konzert nicht mehr so überwältigt
und berührt wie dieses“, schwärmte die Rheinische
Post nach dem letzten Auftritt der Amerikanerin bei
den Heinersdorff Konzerten. Wer das Konzert gehört
hat, weiß, wovon der Rezensent spricht: Den Beginn
der Prometheus-Ouvertüre Ludwig van Beethovens
kann man kaum mit mehr Entschlossenheit spielen,
die ersten Akkorde der fünften Sinfonie von Pjotr
Tschaikowsky kaum mit mehr Spannung und Zartheit,
als es das London Philharmonic Orchestra (LPO) im
März 2023 unter seiner Ersten Gastdirigentin in
Düsseldorf tat. Mit Anfang 40 gehört sie in eine Reihe
von Dirigenten und (zunehmend) Dirigentinnen, deren
Karrieren nur einen Weg kennen: nach oben. Die gefürchteten
„Pult-Tyrannen“ sterben aus, das Metier
ist insgesamt demokratischer geworden. Genau das
schätzt Karina Canellakis an ihrer Arbeit mit verschiedenen
Orchestern. Und die Orchester schätzen sie,
unmissverständlich abzulesen an der langen Reihe
von Spitzenklangkörpern, mit denen die Künstlerin
Jahr für Jahr auftritt.
Sie hat, was längst nicht alle wissen, mit der Violine
begonnen und nicht nur selbst im Orchester gespielt:
Sie war gar von 2005 bis 2007 Akademistin bei den
Berliner Philharmonikern. Eine Zeit, die sie geprägt
und ihr in ihrer Entwicklung als Dirigentin geholfen
hat: Kein Geringerer als Sir Simon Rattle ermutigte sie
damals, es mit dem Dirigieren zu versuchen.
Ihre Aufgabe als Dirigentin sieht sie zuvorderst darin,
alle im Orchester zu inspirieren, aus ihnen das Beste
herauszuholen: mittels Gesten, Mimik und Worten –
Letzteres natürlich nur in den Proben. Das Werk steht
stets im Vordergrund; es gilt, ihm gerecht zu werden.
Seit 2019 ist die gebürtige New Yorkerin mit griechischrussischen
Wurzeln Erste Gastdirigentin des Rundfunk-Sinfonieorchesters
Berlin und Chefdirigentin des
Radio Filharmonisch Orkest in Hilversum. Sie strahlt
auf dem Podium – „op de bok“, wie man in den Niederlanden
sagt – ein Selbstbewusstsein der sympathischeren
Art aus. Was immer sie dirigiert, es hat ein
klares Ziel, und immer wieder ist man überrascht,
in vermeintlich Bekanntem Neues zu entdecken. Das
ist ein großes Kompliment. ◀
Konzert
21.02.2026 – London Philharmonic Orchestra
Anne-Sophie Mutter
Werke von Sibelius, Tschaikowsky
und Beethoven (S. 12)
Klassik für Düsseldorf 2025/26 9
Die besten
Orchester der Welt
Wer die besten Klangkörper der Welt in
der Tonhalle Düsseldorf erleben möchte,
ist in diesem Traditionszyklus genau
richtig. Erleben Sie in den Meisterkonzerten
großartige Orchesterwerke und spannende
Solokonzerte!
Meisterkonzerte
11.11.25 Tokyo Philharmonic Orchestra
Myung-Whun Chung · Makoto Ozone
24.11.25 Bamberger Symphoniker
Jakub Hrůša · Lukas Sternath
28.01.26 NDR Radiophilharmonie
Stanislav Kochanovsky · Alexander Krichel
21.02.26 London Philharmonic Orchestra
Karina Canellakis · Anne-Sophie Mutter
12.03.26 City of Birmingham Symphony Orchestra
Kazuki Yamada · Bruce Liu
27.04.26 Tschechische Philharmonie
Semyon Bychkov · Sol Gabetta
Alle Konzerte finden im Mendelssohn-Saal
der Tonhalle Düsseldorf statt.
Abonnement ab € 220,–
Sie sparen bis zu 30 % gegenüber
dem Einzelkartenpreis.
Informationen zu Abonnements und
Preisen finden Sie auf
S. 33 des Magazins oder online
auf heinersdorff-konzerte.de
10 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Myung-Whun Chung © Takafumi Ueno
Lukas Sternath © Thomas Rabsch
Tokyo Philharmonic
Orchestra
Rhythm is it!
Nur selten haben wir Gelegenheit, das Tokyo Philharmonic
Orchestra in Europa zu erleben, und dieses Pro -
gramm hat es wahrlich in sich: Altmeister Myung-Whun
Chung begibt sich mit Leonard Bernsteins Symphonic
Dances from West Side Story und Musik aus Sergej
Prokofjews berühmtem Ballett Romeo und Julia gleich
zweimal auf die musikalische Spur von Shakespeares
tragischem Liebespaar. Hinzu kommt das vermutlich
bekannteste Werk von Bernsteins Landsmann George
Gershwin: die Rhapsody in Blue. Diese vom Jazz inspirierte
Kom position für Klavier und Orchester liegt bei
Makoto Ozone in den besten Händen. Der Japaner ist
von Haus aus Jazz pianist, bewegt sich aber seit vielen
Jahren mit großer Lässigkeit auch in der Klassikwelt.
Wir dürfen gespannt sein, welche improvisatorischen
Freiheiten er sich in Düsseldorf erlaubt!
Bamberger Symphoniker
Eine eigene Liga
Jakub Hrůša ist nicht nur einer der großartigsten Dirigenten
der Gegenwart: Der charismatische Tscheche
ist auch bekannt dafür, in klug durchdachten Programmen
neue Perspektiven auf vermeintlich altbekannte
Werke zu eröffnen. Bei den Heinersdorff Konzerten
dürfen wir uns nun auf ein echtes Paradebeispiel dieser
besonderen Kunst freuen: Hrůšas Gegenüberstellung
von Beethovens expressivem erstem Klavierkonzert
mit der epischen sechsten Sinfonie zeigt nicht nur,
welch eine ungeheure Entwicklung der Komponist in
den knapp zehn Jahren durchlaufen hat, die die beiden
Kompositionen trennen. Sie zeigt auch – einmal mehr –,
dass Beethoven einfach in einer eigenen Liga spielt.
Letzteres gilt übrigens auch für den Igor-Levit-Schüler
und Solisten des Abends: Lukas Sternath, der gerade
eine beeindruckend steile pianistische Karriere hinlegt.
Dienstag · 11. November 2025 · 20 Uhr
Tokyo Philharmonic Orchestra
Myung-Whun Chung Leitung
Makoto Ozone Klavier
Leonard Bernstein
Symphonic Dances from West Side Story
George Gershwin
Rhapsody in Blue
Sergej Prokofjew
Romeo und Julia op. 64 (Auszüge)
Montag · 24. November 2025 · 20 Uhr
Bamberger Symphoniker
Jakub Hrůša Leitung
Lukas Sternath Klavier
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK € 99,– / 89,– / 78,– / 63,– / 46,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 11
Alexander Krichel © Raimar von Wienskowski
Anne-Sophie Mutter © Christian Palm
NDR Radiophilharmonie
Träumen erlaubt
Die NDR Radiophilharmonie gastiert in Düsseldorf unter
ihrem Chefdirigenten Stanislav Kochanovsky mit zwei
Repertoire-Highlights und einem selten gespielten,
absolut hörenswerten Werk: Die mitreißende Polonaise
aus Pjotr Tschaikowskys Eugen Onegin eröffnet den
Abend, zum Abschluss erklingt seine erste Sinfonie mit
dem treffenden Beinamen „Winterträume“ – definitiv
ein verkanntes Meisterwerk. Schließen Sie die Augen
und stellen Sie sich verschneite Winterlandschaften
vor! Im solistischen Zentrum des Programms jedoch
steht Alexander Krichel, der mit seinem Paradestück,
Rachmaninows zweitem Klavierkonzert, das Tor in
berauschende Klangwelten öffnet. Im Billy-Wilder-Film
Das verflixte siebte Jahr schmolz Marilyn Monroe schon
im ersten Satz förmlich dahin – eine nachvollziehbare
Reaktion bei so viel romantisch-schmerzlichem
Wohlgefühl.
London Philharmonic
Orchestra
Musik als Lebenselixier
Spannende Begegnung in Düsseldorf: Wenn Karina
Canellakis und Anne-Sophie Mutter zum ersten Mal ge -
meinsam auf Tournee gehen, werden die musikalischen
Funken fliegen. „Ich habe schon öfter Konzerte von ihr
besucht, sie ist eine tolle Musikerin“, sagt die Spitzengeigerin
über die amerikanische Dirigentin. Und über
sich selbst: „Wenn Sie mich kennenlernen wollen,
müssen Sie mich auf der Bühne erleben.“ Ihr Leben von
der Musik zu trennen? Unmöglich. Ihr Credo: Klassische
Musik gehört in den Alltag, in die Mitte der Gesellschaft.
Mit Pjotr Tschaikowsky hätte sie sich in diesem Punkt
gut verstanden. Musik war ihm Zufluchtsort und Lebenselixier.
Sein grandioses Violinkonzert entstand in schwerer
Zeit und wurde seine Lebensrettung: „In solchem Ge -
mütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge
der Arbeit; es ist reinste Seligkeit!“
Mittwoch · 28. Januar 2026 · 20 Uhr
NDR Radiophilharmonie
Stanislav Kochanovsky Leitung
Alexander Krichel Klavier
Pjotr Tschaikowsky
Polonaise, aus: Eugen Onegin op. 24
Sergej Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
Pjotr Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 „Winterträume“
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK
Samstag · 21. Februar 2026 · 20 Uhr
London Philharmonic Orchestra
Karina Canellakis Leitung
Anne-Sophie Mutter Violine
Jean Sibelius
Pohjolan tytär (Pohjolas Tochter) op. 49
Pjotr Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur op. 35
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
€ 199,– / 179,– / 155,– / 115,– / 80,– zzgl. VVK
12 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Bruce Liu © Christoph Köstlin/DG
Sol Gabetta © Julia Wesely
City of Birmingham
Symphony Orchestra
Klangmächtige Bildwelten
Der Künstlername angelehnt an eine Martial-Arts-Ikone,
Kartfahren als Hobby: Bruce Liu steckt voller Überraschungen.
Genauso wie sein unerhört farbenreiches
Klavierspiel, mit dem er sich in die erste Riege der
Klassik welt katapultiert hat. Geboren wurde Bruce Liu
in Paris, aufgewachsen ist er in Kanada, doch geprägt
haben ihn nicht zuletzt seine asiatischen Wurzeln.
„Ich merke, dass mir die Geschichte Chinas – Konfuzianismus,
Taoismus – im Blut liegt. Aber durch meine
Profession bin ich auch der europäischen Kultur eng
verbunden.“ Sein Anschlag hat definitiv eine französische
Ader, ist elegant und ungemein leicht, während
unter der Oberfläche eindringliche Spannung brodelt.
Hervorragende Voraussetzungen für Tschaikowskys
erstes Klavierkonzert, das von sensibler Zärtlichkeit bis
hin zu kaum beherrschbarem Energieausbruch sämtliche
Gefühlslagen bedient.
Tschechische Philharmonie
Liebe auf den zweiten Blick
„Das Elgar-Konzert liebe ich besonders“, gesteht Sol
Gabetta 2023 in einem Interview. Die Farben, die Gesangl
ichkeit – der Witz und die Lebendigkeit, die immer wieder
überraschend aufblitzen: Für die Starcellistin stimmt
hier einfach alles. Dabei hatte das Werk einen durchaus
holprigen Start ins musikalische Leben. Eine schlecht
geprobte Uraufführung im Jahr 1919 beschädigte seinen
Ruf, der erst 1965 durch die blutjunge Jacqueline du Pré
überwältigend wiederhergestellt wurde. Das Schicksal
des Erfolgs „beim zweiten Versuch“ teilt Elgars Cellokonzert
übrigens mit dem zweiten Hauptwerk des
Heinersdorff-Programms der Tschechischen Philharmonie.
Auch Igor Strawinskys Le sacre du printemps erlebte
zunächst einen krachenden Skandal als Ballett, bevor
es seinen Siegeszug auf den Konzertbühnen der Welt
antrat.
Donnerstag · 12. März 2026 · 20 Uhr
City of Birmingham Symphony Orchestra
Kazuki Yamada Leitung
Bruce Liu Klavier
William Walton
Orb and Sceptre
Pjotr Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Modest Mussorgsky
Bilder einer Ausstellung
Montag · 27. April 2026 · 20 Uhr
Tschechische Philharmonie
Semyon Bychkov Leitung
Sol Gabetta Violoncello
Antonín Dvořák
Karneval op. 92
Edward Elgar
Cellokonzert e-Moll op. 85
Igor Strawinsky
Le sacre du printemps (Das Frühlingsopfer)
€ 99,– / 89,– / 78,– / 63,– / 46,– zzgl. VVK € 128,– / 112,– / 98,– / 76,– / 54,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 13
Der
Freigeist
Makoto Ozone – kurz vorgestellt
von Juliane Weigel-Krämer
„Ich hatte mit fünf eine Klavierstunde – und ich hasste es!“
Ein wenig überraschend ist es schon, diesen Satz aus
dem Mund eines weltberühmten Pianisten zu hören, einer
Jazzlegende, die sich mittlerweile auch in der Klassik
einen Namen gemacht hat. Und doch passt es zu Makoto
Ozone, dass er schon als Fünfjähriger keine Geduld für
monotone Fingerübungen hatte. Lieber stand er an der
heimischen Hammondorgel und experimentierte mit den
Klangmöglichkeiten des Instruments. Sein beachtliches
Talent wurde dabei schnell offensichtlich: Schon mit sieben
trat er gemeinsam mit seinem Vater im Fernsehen
auf. Um das Klavier machte er jedoch vorerst einen Bogen.
Das änderte sich erst im Jahr 1973, da war er zwölf und sein
Onkel schickte ihn in ein Konzert mit dem Jazzpianisten
Oscar Peterson, zu dem er selbst nicht gehen konnte.
Makoto war mehr als skeptisch – aber nach den ersten
vier Takten gründlich reformiert: „Ich war so glücklich
herauszufinden, dass das Klavier so gespielt werden
kann!“, schwärmt er noch heute im Interview. Es folgten
zwei Jahre klassischer Klavierunterricht, dann – zu dem
Zeitpunkt war er längst erfolgreicher Jazzpianist – ein Stu -
dium der Jazztheorie am Berklee College of Music. Beides
vermutlich keine leichte Übung für den un abhän gigen
Geist, der über sich selbst sagt, dass er nicht gern unterrichtet
wird. Makoto Ozone zieht es vor, die Dinge selbst
heraus zufinden.
Dabei kommt oft Spannendes heraus, etwa wenn er einem
bekannten Werk die eine oder andere neue und überraschende
Nuance verleiht: eine jazzige Harmonie bei Rachmaninow,
ein melodischer Schlenker bei Mozart. Die Komponisten
der Klassikstandards hätten ihm vermutlich
sogar applaudiert, immerhin waren viele von ihnen selbst
Instrumentalvirtuosen, und die Improvisa tion gehörte
selbstverständlich zu ihrer Kunst. Insofern setzt Makoto
Ozone eine altehrwürdige Tradition fort. Nur – wie sollte
es bei ihm anders sein? – auf seine ganz eigene Weise.
Bleibt nur noch die Frage, wie ein erfolgreicher Jazzpianist
den Weg zur Klassik gefunden hat. Kenner:innen hätten
hier wohl eine begründete Vermutung: George Gershwins
vom Jazz beeinflusste Rhapsody in Blue. Das wäre doch
der perfekte Einstieg für einen Jazzer! War es also die
Rhapsody in Blue, die Makoto Ozone im Jahr 2003 die
Tür zur Klassik öffnete? Mitnichten. Der Komponist, der
das vollbrachte, war ebenfalls ein begnadeter Improvisator
und legendärer Pianist. Sein Name: Wolfgang
Amadeus Mozart. ◀
Konzert
11.11.2025 – Tokyo Philharmonic Orchestra
Gershwin: Rhapsody in Blue (S. 11)
© Yow Kobayashi/Yamaha
14 Klassik für Düsseldorf 2025/26
K
lassik und Jazz haben nichts miteinander zu tun?
Paul Whiteman sah das anders – und schrieb
damit (zumin dest indirekt) Musik geschichte. Er
wurde zum Geburtshelfer für min destens ein heute
hochberühmtes Repertoire werk: George Gershwins
Rhapsody in Blue.
Eigentlich wollte Gershwin sein später erfolgreichstes
Werk nämlich gar nicht komponieren. Eine entsprechende
Anfrage von Kollege Whiteman, für ein von ihm
organisiertes Konzert in New York ein Jazzstück für
Orchester zu schreiben, lehnte er ab: Er habe keine Zeit.
Ob sich Gershwin später bei Whiteman für dessen nun
folgenden riskanten Schachzug bedankte, ist nicht
bekannt – die Musikwelt sollte es jedenfalls tun. Denn
Geburt eines
Welthits
von Juliane Weigel-Krämer
Whiteman publizierte unbekümmert, dass Mr. George
Gershwin bereits an einem Beitrag zu dem erwähnten
Konzert arbeiten würde. Der Komponist in spe erfuhr
davon aus der Zeitung, keine zwei Monate vor dem
Termin. Er nahm es sportlich, machte sich ans Werk –
und vollbrachte gemeinsam mit Ferde Grofé, der die
Instrumen tation anfertigte, in etwas mehr als einem
Monat das Unglaubliche: Er schuf ein Werk, das heute
als Meilenstein der (nicht nur) amerikanischen Musikgeschichte
gilt, indem es Elemente des Jazz und der
Klassik auf geniale Weise verbindet.
Bandpartitur und bekam dazu die Anweisung „Warte,
bis dir einer zunickt“. Ein wenig Improvisation wird also
wohl schon hier dabeigewesen sein. Das tat dem Erfolg
keinen Abbruch, im Gegenteil: Der ausverkaufte Saal
bejubelte Werk und Pianisten frenetisch.
Mittlerweile hat die Rhapsody in Blue sich selbst
– einzigartig wohl für ein Werk des Klassikkanons – zu
einer Art Jazzstandard gemausert und ist ihrerseits
Inspiration für künstlerische Weiter -
verarbeitung und Neuinterpre tation.
Zwei Beispiele hierfür können Sie
diese Saison bei den Heinersdorff
Konzerten erleben: Im November
präsentiert das Tokyo Philharmonic
Orchestra die Rhapsody in Blue mit
Jazzlegende Makoto Ozone am Kla vier.
Ozone ist bekannt dafür, auch klassischen
Werken einen Hauch von Jazzflair
zu verleihen – auf seine Interpretation
darf man also gespannt sein!
George Gershwin
Martynas Levickis und The Knights wiederum zeigen
das Werk klanglich von einer ganz neuen Seite: Zum
100. Geburtstag der Rhapsody in Blue rief das amerikanische
Ensemble im Jahr 2024 das Projekt Rhapsody
ins Leben, das Gershwins Meisterwerk in zahlreichen
Konzerten künstlerisch neu interpretiert. In der Tonhalle
spielt der Akkordeonvirtuose und musikalische Wandler
zwischen den Welten Martynas Levickis den Klavierpart
unverändert (!) auf seinem Instrument, The Knights
hauchen der Orchesterbegleitung temperamentvoll
neues Leben ein. Perfekte Vorzeichen für ein frisches
Hörerlebnis an der Grenze zwischen Klassik und Jazz! ◀
Dabei geht es nicht nur um Groove und Harmonien;
selbst der Jazzbrauch, zu improvisieren und bekannte
Standards auf immer wieder neue Weise zu interpretieren,
fand in der Rhapsody in Blue Anwendung. So wurde
schon die Uraufführung am 24. Februar 1924 aufgrund
der knappen Vorbereitungszeit jazziger als (möglicherweise)
geplant: Da keine Zeit mehr gewesen war, den
Klavierpart auszuschreiben, spielte Gershwin aus einer
Konzerte
11.11.2025 – Tokyo Philharmonic Orchestra
Makoto Ozone (S. 11)
18.04.2026 – Martynas Levickis · The Knights (S. 18)
Klassik für Düsseldorf 2025/26 15
Genusswerke erleben
Frisch gehört!
In 90 Minuten nach Amerika? Der Teufel
tanzt Tango in der Tonhalle? In unserer Reihe
Faszination Klassik machen wir es möglich! Mit
geschärftem Profil und neuer Präsentations -
form startet das Abo in die Saison 2025/26 –
auf vielfachen Wunsch wieder mit sechs statt
fünf Konzerten.
Mit Moderation
Die Konzerte werden zukünftig anmoderiert und nach
Möglichkeit um kurze Gespräche mit den Stars auf
der Bühne ergänzt. Die Künstler:innen übernehmen
entweder selbst das Mikrofon oder werden von einer
unserer Moderatorinnen Anna-Kristina Laue und
Juliane Weigel-Krämer vorgestellt.
Mehr solo
Im Gegensatz zum „klassischen“ Konzertformat, in dem
ein Solokonzert zwischen zwei Orchesterwerken steht,
bestreiten die Solist:innen hier den Hauptteil des
Programms – und zwar in beiden Konzerthälften.
Herzensprogramme
Anna-Kristina Laue © Sebastian Madej/DK
Bei Faszination Klassik erwarten Sie ausnahmslos
außergewöhnliche Programme: Werke, Themen oder
musikalische Geschichten, die den auftretenden
Solist:innen besonders am Herzen liegen – eigens von
ihnen zusammengestellt, teils neu arrangiert, manchmal
sogar selbst komponiert.
Juliane Weigel-Krämer © Sebastian Madej/DK
Was bei Faszination Klassik auf dem
Programm steht, sind echte Genusswerke:
Kompositionen, die so großartig sind,
dass man von ihnen einfach nicht genug
bekommt. Lassen Sie sich in sechs
moderierten Konzerten von spannenden
Solist:innen in die schillernde Welt der
Klassik entführen!
Faszination Klassik
15.11.25 Bomsori
Orquestra Simfònica de Barcelona
i Nacional de Catalunya · Ludovic Morlot
11.12.25 Sol Gabetta
Ensemble Gabetta
27.03.26 Ray Chen
Amsterdam Sinfonietta
18.04.26 Martynas Levickis
The Knights · Eric Jacobsen
13.05.26 Lucas & Arthur Jussen
Academy of St Martin in the Fields
04.06.26 Anne-Sophie Mutter
Berliner Barock Solisten
Alle Konzerte finden im Mendelssohn-Saal
der Tonhalle Düsseldorf statt.
Abonnement ab € 180,–
Sie sparen bis zu 30 % gegenüber
dem Einzelkartenpreis.
Auf den folgenden Seiten finden Sie alle Konzerte des
Abos. Viel Spaß beim Entdecken!
Informationen zu Abonnements und
Preisen finden Sie auf
S. 33 des Magazins oder online
auf heinersdorff-konzerte.de
16 Klassik für Düsseldorf 2025/26
© Kyutai Shim
© Julia Wesely
Bomsori
Sol Gabetta
Spanische Nacht
In diesem Konzert weht warme Luft aus dem Süden
durch unser rheinländisches Novemberwetter:
Mit dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional
de Catalunya kommt ein katalanisches Spitzenensem ble
nach Deutschland, das mehr als ein Werk mit Bezug zu
seiner sonnigen Heimat im Gepäck hat. Zum Auftakt präsentiert
Geigenvirtuosin Bomsori mit dem wunderbaren
zweiten Violinkonzert des Polen Henryk Wieniawski
zunächst ein absolutes Highlight der Romantik. In der
zweiten Hälfte dann bringt sie mit Franz Waxmans
genialischer Fantasie über Themen aus Georges Bizets
Carmen spanisches Flair in den Saal. Mit Maurice Ravels
Rhapsodie espagnole für Orchester schließlich kommt
die „spanische Nacht“ stimmungsvoll zum Abschluss.
Auf den Spuren von Lisa Cristiani
Eine Frau am Cello? Skandalös! Das fand man zumindest
Mitte des 19. Jahrhunderts, als Lisa Cristiani ihre außergewöhnliche
Karriere startete. Sol Gabetta begibt sich
auf Spurensuche und folgt den musikalischen Pfaden
ihrer mutigen Vorgängerin. Ganz klar, dass in diesem
Programm Mendelssohns berühmtes Lied ohne Worte
op. 109 nicht fehlen darf – schließlich ist es Lisa Cristiani
gewidmet und das einzige für Cello geschriebene Werk
dieser „Gattung“. Und noch eine weitere Errungenschaft
haben Cellistinnen wie Sol Gabetta der innova tiven Vor -
reiterin zu verdanken: Als eine der ersten trat sie mit
einem Instrument auf, das mithilfe des heute üb lichen
Stachels auf dem Boden fixiert werden konnte und
damit mehr Bewegungsfreiheit für die Solistin sowie das
Tragen weiter Röcke ermöglichte. Bühne frei für Frauen
am Cello!
Samstag · 15. November 2025 · 20 Uhr
Orquestra Simfònica de Barcelona
i Nacional de Catalunya
Ludovic Morlot Leitung
Bomsori Violine
Henryk Wieniawski Violinkonzert Nr. 2 d-Moll op. 22
Franz Waxman Carmen Fantasie
Maurice Ravel Rhapsodie espagnole
Donnerstag · 11. Dezember 2025 · 20 Uhr
Ensemble Gabetta
Dmitry Smirnov Konzertmeister
Sol Gabetta Violoncello
Irina Zahharenkova Klavier
Das romantische virtuose Violoncello des 19. Jahrhunderts
Werke von Franz Schubert, Jacques Offenbach,
Felix Mendelssohn u. a.
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 17
© Decca Records
© Stephan Zwickirsch
Ray Chen
Martynas Levickis
Tango und Teufelstriller
Der Legende nach empfing Giuseppe Tartini die Inspi ration
für seine „Teufelstriller-Sonate“ im Traum – und
zwar von niemand Geringerem als dem Teufel selbst.
Dass sie buchstäblich teuflisch schwierig ist, sollte also
nicht verwundern. Mit Stargeiger Ray Chen steht jedoch
glücklicherweise ein Künstler auf der Bühne, dessen
atemberaubende Technik dem Werk mehr als gewachsen
ist. Und er befindet sich in bester Gesellschaft: Die
Amsterdam Sinfonietta muss hier sicher niemandem
mehr vorgestellt werden. In Béla Bartóks spritzigem
Divertimento für Streichorchester lässt das niederländische
Kammerorchester den spitz bübischen Humor des
ungarischen Großmeisters funkeln. Und nach der Pause
erwartet Sie nicht nur das Concerto grosso von Pietro
Locatelli, sondern erneut Ray Chen, der mit den Tango-
Impressionen Las cuatro estaciones porteñas von Astor
Piazzolla den Klang von Buenos Aires nach Düsseldorf
bringt.
Verbindungslinien
Lassen Sie sich mitreißen: von Akkordeonstar Martynas
Levickis einmal quer über den Atlantik und wieder
zurück nach Europa. Mit Philip Glass und Aaron Copland
verbinden ihn die litauischen Wurzeln, mit George
Gerswhin die Faszination für den Jazz. Für die musikalische
Reise nach Nordamerika stehen ihm mit dem New
Yorker Ensemble The Knights rund um die Brüder Colin
und Eric Jacobsen die denkbar besten Partner zur Seite:
Spielfreudig und immer offen für Neues lieben sie es
genau wie Martynas Levickis, Klassik mit Folk- und
Jazz-Elementen zu mischen und spannungsgeladene
Programme zu ge stalten. Im Zentrum steht Gershwins
Rhapsody in Blue, die als eines der ersten Werke den
Jazz konzertsaalfähig machte. Heute ein absoluter
Klassiker!
Freitag · 27. März 2026 · 20 Uhr
Amsterdam Sinfonietta
Ray Chen Violine
Giuseppe Tartini Sonate g-Moll „Teufelstriller-Sonate“
Béla Bartók Divertimento Sz 113
Pietro Locatelli Concerto grosso c-Moll op. 1 Nr. 11
Astor Piazzolla Las cuatro estaciones porteñas
(Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires)
Samstag · 18. April 2026 · 20 Uhr
The Knights
Eric Jacobsen Leitung
Martynas Levickis Akkordeon
Caroline Shaw Entr’acte
George Gershwin Rhapsody in Blue
Philip Glass Movement III, aus: Tirol Concerto
Aaron Copland Appalachian Spring
Martynas Levickis Lithuanian Folk Songs
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK € 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK
18 Klassik für Düsseldorf 2025/26
© Jesaja Hizkia
© Christian Palm
Lucas & Arthur Jussen
Anne-Sophie Mutter
Klassisch überraschend
Lucas und Arthur Jussen sind stets für eine Überraschung
gut. Nach ihrem umjubelten Heinersdorff-Debüt
im März 2024 kehren die beiden im Mai 2026 mit der
Academy of St Martin in the Fields und einem erstaunlich
„klassischen“ Programm nach Düsseldorf zurück.
Mozart, Bach und noch mal Bach: Mehr Klassik geht
eigentlich nicht. Und doch ist bei den Jussens nichts so
„brav“ wie es scheint. In der Tonhalle präsentieren sie
zwei Meisterwerke, die wegen ihrer ungewöhnlichen
Besetzung nicht allzu oft auf den Spielplänen zu finden
sind: Mozarts ursprünglich für drei Klaviere komponiertes
F-Dur-Konzert und Bachs Konzert für zwei Klaviere in
C-Dur. Gerade im letztgenannten Werk, von dem bereits
der erste Bach-Biograf meinte, es würde auch ohne
Orchester „vortrefflich“ funktionieren, werden uns die
beiden pianistischen Überflieger sicher einmal mehr mit
ihrem Können in Staunen versetzen. Also: Lassen Sie
sich überraschen!
Liebeserklärungen
Anne-Sophie Mutter liebt Mozart. Tief verbeugt sie sich
vor dem Meister: „Er wird noch leben, wenn ich längst
vergessen bin.“ Aber was könnte seiner Musik gegenwärtig
Besseres passieren als diese Meistergeigerin par
excellence? Anne-Sophie Mutter hat Mozarts Violinkonzerte
unzählige Male interpretiert. Warum immer wieder
Mozart? „Weil ich diese Musik so sehr liebe, weil sie mir
Schauer über den Rücken jagt und mich zu Tränen rührt,
und weil sie die Zuhörer berührt.“ Gemeinsam mit den
Berliner Barock Solisten stellt sie dem Wiener Klassiker
eine weitere Liebe ihres Lebens zur Seite: Als Ehemann
und enger künstlerischer Vertrauter hat André Previn ihr
zahlreiche Werke in die Seele komponiert. „Er hat mich
musikalisch befreit“, sagt Mutter, denn er habe ihr geholfen,
ihren eigenen Weg zu finden.
Mittwoch · 13. Mai 2026 · 20 Uhr
Academy of St Martin in the Fields
Lucas & Arthur Jussen Klavier
Johann Christian Bach Sinfonie g-Moll op. 6 Nr. 6
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für drei Klaviere F-Dur
KV 242 „Lodron-Konzert“ (Fassung für zwei Klaviere)
Johann Sebastian Bach Konzert für zwei Klaviere C-Dur BWV 1061
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Donnerstag · 4. Juni 2026 · 20 Uhr
Berliner Barock Solisten
Anne-Sophie Mutter Violine
Wolfgang Amadeus Mozart Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Aftab Darvishi Likoo
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207
André Previn Violinkonzert Nr. 2 mit zwei Cembalo-Interludien
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
€ 99,– / 89,– / 78,– / 63,– / 46,– zzgl. VVK
€ 180,– / 160,– / 140,– / 99,– / 70,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 19
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Seit jeher haben sie größten Einfluss aufeinander
und sind oftmals unzertrennlich – Tanz und Musik.
Nicht umsonst hieß es bei George Balanchine, dem
Begründer des amerikanischen Balletts: „Dancing is music
made visible“. Gleichzeitig wurden seit dem Barock nicht
selten Tanzstücke komponiert, die nur zum Hören und
Kontemplieren gedacht waren, nicht zum Schwingen des
Tanz beins. Eine Hochkonjunktur erlebten diese „Tänze
für die Ohren“ im 19. Jahrhundert.
Das goldene Zeitalter
des Gesellschaftstanzes
„See
the music,
hear the
dance!“
Eine Klangreise des Tanzes
durch zwei Jahrhunderte
Als Tanzkomponist hat sich Ludwig van Beethoven im
Großen und Ganzen nicht hervorgetan, seine überragende
Bedeutung liegt vor allem in seinen neun Sinfonien begründet.
Dass diese aber durchaus
tanzbar sind, bewiesen Choreograf:innen
wie die „Mutter des
von Anna Beke
modernen Tanzes“ Isadora Duncan,
die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts
von Beethovens siebter Sinfonie
zu Bewegungsexperimenten
inspirieren ließ. Auch der gewaltige
Sinfoniker Johannes Brahms kann
übrigens durchaus zum (wenigstens
inner lichen) Mittanzen inspirieren,
wie seine zahl reichen Klavierwalzer
beweisen.
Und wenn von Klavier und Tanz die
Rede ist, dürfen natürlich zwei
Namen nicht fehlen: Franz Schubert
und Frédéric Chopin. Ersterer brachte
in seiner österreichischen Heimat
den beliebten Walzer vom Ballsaal
in die Privathäuser und unterstrich
so den demokratisch-egalitären
Charakter dieses Modetanzes. Zudem erfreuten sich National-
und Charakter tänze zu Beginn des 19. Jahrhunderts
größter Beliebtheit. Schubert selbst komponierte eine
Reihe von Deutschen Tänzen, Chopin wie der um avancierte
mit seinen Mazurkas, Polkas und Polo naisen für Klavier
zum „Walzerkönig“ der Pariser Salons.
Ein Paradebeispiel für den polnischen Nationaltanz auf
der Bühne stammt übrigens vom einflussreichsten Ballettkomponisten
des 19. Jahrhunderts, Pjotr Tschaikowsky.
Seine Polonaise aus der Oper Eugen Onegin lässt Bilder
nobler Abendgesellschaften einer aristokratischen Gesellschaft
vor dem geistigen Auge entstehen.
▶
Klassik für Düsseldorf 2025/26 21
Vom Volksfest in den Konzertsaal
Für die zeitgenössische Freude am Exotismus einerseits
und das Erstarken eines Nationalbewusstseins andererseits
stehen die vielen Tanzkompositionen mit Lokal kolorit,
die ab Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Weg in den Konzertsaal
fanden. Ein Beispiel dafür ist die ausgelas sene
Konzertouvertüre Karneval des Tschechen Antonín Dvořák,
die, wie so oft bei Dvořák, Einflüsse der Klassik und Romantik
mit Elementen der Volksmusik seiner Heimat verbindet.
Béla Bartók entwickelte im Gegensatz dazu einen Musikstil,
der die ungarisch-folkloristische Musiksprache mit Innovationen
der musikalischen Moderne vereinte. Dvořáks
Landsmann Bohuslav Martinů wiede rum gilt als wichtiger
Vertreter des Neoklassizismus. Und selbst verständlich
fanden auch Nationalstile aus dem Süden Europas ihren
Weg auf die klassischen Konzertbühnen. Der Spanier
Manuel de Falla ist mit seiner lokal gefärbten Ballettkomposition
El sombrero de tres picos (Der Dreispitz) ebenso
ein Beispiel dafür wie sein Landsmann Isaac Albéniz. Auf
der anderen Seite des Atlantiks wie derum verband etwas
später der Argentinier Alberto Ginastera die traditionellen
Rhythmen seiner Heimat mit der Klangsprache der
Klassik.
„Wenn man Musik in ihrem
vollen Umfang begreifen
will, ist es notwendig, auch
die Gesten und Bewegun gen
des mensch lichen Körpers
zu sehen.“ Igor Strawinsky
Gesamtkunstwerke der Ballets Russes
Wie de Falla mit seinem Dreispitz war auch Igor Strawinsky
für die Tanzkompanie Ballets Russes tätig, die zwischen
1909 und 1929 mit ihren revolutionären Projekten ganz
Europa, insbesondere aber Paris elektrisierte: Sergej
Diaghilew, der Impresario der Ballets Russes, hatte den
jungen Strawinsky entdeckt und für das Auftragswerk
L’oiseau de feu (Der Feuervogel) engagiert – dieses machte
den Komponisten 1910 über Nacht berühmt. Es sollten
noch zahlreiche Zusammenarbeiten folgen, keine jedoch
erschütterte die Musikwelt wie Le sacre du printemps (Das
Frühlingsopfer). Die Uraufführung dieses Balletts wurde
1913 zum handfesten Theaterskandal, Rangeleien im Publikum
inklusive. Mittlerweile gilt das Werk mit seiner Polytonalität
und den rhythmischen Eruptionen als Schlüsselwerk
der Moderne und ist regelmäßig auf den Konzert -
podien zu erleben: in der Tonhalle mit der Tschechischen
Philharmonie und ihrem Chefdirigenten Semyon Bychkov.
Auch Strawinskys französischer Zeitgenosse Maurice
Ravel gehörte zu den Komponisten, die für die Ballets
Russes schrieben. Nach dem Erfolg von Daphnis et Chloé
erhielt er 1919 einen weiteren Auftrag von Diaghilew:
ein Ballett zum Thema Wiener Walzer. Und obwohl der
Impresario La valse letztendlich ablehnte, gelangte das
22 Klassik für Düsseldorf 2025/26
© Adobe Stock
Werk – neben seinem Siegeszug auf den Konzertpodien
der Welt – später doch mehrmals auf die Ballettbühne.
George Balanchine schließlich, der letzte Choreograf der
Ballets Russes und Begründer des New York City Ballet,
entdeckte die vom Jazz inspirierten Klänge des Broadway-
Tonschöpfers George Gershwin für das Ballett – eine
Entdeckung, die 1970 in der Auf führung von Who Cares?
kulminierte. Auch Gershwins berühmteste Komposi tion,
die populär-beschwingte Rhapsody in Blue, lädt mit ihren
jazzigen Grooves zum Mitwippen ein. Und wenn vom
Tanz in Amerika die Rede ist, darf natürlich Leonard
Bernsteins bahnbrechende West Side Story nicht fehlen,
aus deren mitreißenden Tänzen der Komponist 1960 eine
Suite für die Konzertbühne zusammenstellte.
Libertango für die Ohren
Ähnlich beliebt wie der Walzer als Gesellschaftstanz im
19. wurde der Tango im 20. Jahrhundert: Seit 2009 zählt
er zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit der
UNESCO. Und auch der Tango eignet sich natürlich bestens
dazu, Lokalkolorit mit den musikalischen Innovationen
der je weiligen Zeit zu verbinden. Eine völlig neue
Klangfarbe beispiels weise verlieh der Argentinier Astor
Piazzolla dem feurigen Tanz, indem er das Orchester um
Schlagzeug und elektrische Gitarre erweiterte und so den
Tango Nuevo begründete. Bis heute inspirieren seine mitreißenden
Werke mit ihren pulsierenden Rhythmen Künstler:innen
weltweit zu choreo grafischer Umsetzung.
Mit Piazzolla schließt sich dann auch der Kreis von den
Anfängen des Gesellschaftstanzes in der Walzerstadt
Wien um 1800 bis zu den Tanzkompositionen des späten
20. Jahrhunderts. Und ob Theaterbühne oder Konzert saal,
Pariser Salon oder Privatkonzert, eins verbindet all diese
Werke: die Einladung zum Hören, Schauen, Genießen.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine genussvolle Klangreise
des Tanzes durch zwei Jahrhunderte und gemäß den
Worten Balanchines dazu ermuntern, Tanz zu hören:
„See the music, hear the dance!“ ◀
Konzerte
21.10.2025 – Lang Lang Chopin: Mazurkas und Polonaisen (S. 30)
11.11.2025 – Tokyo Philharmonic Orchestra Bernstein: Symphonic Dances
from West Side Story · Gershwin: Rhapsody in Blue
Prokofjew: Romeo und Julia (S. 11)
24.01.2026 – Jan Lisiecki Tänze für Klavier von Brahms, Schubert, Chopin, Piazzolla
und anderen (S. 25)
28.01.2026 – NDR Radiophilharmonie Tschaikowsky: Polonaise, aus: Eugen Onegin (S. 12)
21.02.2026 – London Philharmonic Orchestra Beethoven: Sinfonie Nr. 7 (S. 12)
18.03.2026 – Junyan Chen Ravel: La valse (S. 29)
27.03.2026 – Ray Chen Piazzolla: Las cuatro estaciones porteñas (S. 18)
18.04.2026 – Martynas Levickis Gershwin: Rhapsody in Blue (S. 18)
27.04.2026 – Tschechische Philharmonie Dvořák: Karneval
Strawinsky: Le sacre du printemps (S. 13)
Klassik für Düsseldorf 2025/26 23
Die Welt auf 88 Tasten
In der Reihe Piano Solo erkunden die
besten Pianist:innen unserer Zeit unter
dem Sternenhimmel der Tonhalle
das ganze Universum der Klaviermusik.
Piano Solo
09.11.25 Víkingur Ólafsson
24.01.26 Jan Lisiecki
24.04.26 Grigory Sokolov
01.06.26 Bruce Liu
Alle Konzerte finden im Mendelssohn-Saal
der Tonhalle Düsseldorf statt.
Abonnement ab € 85,–
Sie sparen bis zu 30 % gegenüber
dem Einzelkartenpreis.
Informationen zu Abonnements und
Preisen finden Sie auf
S. 33 des Magazins oder online
auf heinersdorff-konzerte.de
24 Klassik für Düsseldorf 2025/26
© Ari Magg/DG
© Ksawery Zamoyski
Víkingur Ólafsson
Jan Lisiecki
Kosmos op. 109
Klug konzipierte und außergewöhnliche Programme
sind Víkingur Ólafssons Markenzeichen. Ob er Bach
mit Kurtág ins Gespräch bringt, Debussy mit Rameau –
oder einfach mal eine Saison lang ausschließlich
Bachs Goldberg-Variationen spielt: Wenn der Isländer
am Klavier sitzt, kann man sich sicher sein, Neues
kennenzulernen und Altbekanntes ganz neu zu hören.
Im Mittelpunkt seines aktuellen Soloprogramms
steht Ludwig van Beethovens späte E-Dur-Sonate
op. 109 – ein Werk, das der Musikwelt bis heute Rätsel
aufgibt. Ist die traumschön-harmonische Komposition
eine heimliche Liebeserklärung, vielleicht gar
an die Widmungsträgerin Maximiliane Brentano?
Ob Víkingur Ólafsson die Antwort auf diese Frage
geben wird, sei dahingestellt: Im Zusammenspiel mit
Werken von Brahms und Bach öffnet er jedenfalls
einmal mehr einen spannenden Klangkosmos, der uns
dieses zentrale Werk völlig neu hören lässt.
Tanz auf den Tasten
Jan Lisiecki ist überall ein gern gesehener und vor allem
gehörter Gast. Diesmal konzentriert er sich in seinem
klug gewählten und hochinteressanten Programm auf
Tänze aus ganz Europa und Argentinien. In der ersten
Konzerthälfte präsentiert er mit Martinů, de Falla,
Szymanowski, Schubert, Bartók und Ginastera gleich
sechs Komponisten, die allesamt den Tanz in den Fokus
stellen – bevor sich die Tanzform nach der Pause mit
Brahms und dem von Lisiecki stets so bezaubernd
interpretierten Chopin ganz auf den Walzer konzentriert.
Ganz auf den Walzer? Nein! Denn neben Walzern von
Brahms und Chopin geht es mit Piazzolla, Albéniz und
abermals de Falla erneut in fetzige hispanoamerika nische
Gefilde, bevor Chopins schwungvolle As-Dur-Polo -
naise den Abend beschließt.
Sonntag · 9. November 2025 · 20 Uhr
Víkingur Ólafsson Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109
sowie weitere Werke von Johann Sebastian Bach,
Johannes Brahms u. a.
Samstag · 24. Januar 2026 · 20 Uhr
Jan Lisiecki Klavier
Franz Schubert 16 Deutsche Tänze D 783
Béla Bartók Rumänische Volkstänze Sz 56
Frédéric Chopin Grande valse brillante Es-Dur op. 18
Johannes Brahms Walzer As-Dur op. 39 Nr. 15
sowie weitere Werke von Johannes Brahms, Frédéric Chopin,
Alberto Ginastera, Astor Piazzolla u. a.
€ 70,– / 60,– / 50,– / 39,– / 28,– zzgl. VVK
€ 70,– / 60,– / 50,– / 39,– / 28,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 25
STEINWAY SPIRIO –
MUSIKERLEBNIS IN NEUER DIMENSION
Sie möchten selbst spielen, Ihr eigenes Klavierspiel aufnehmen oder Darbietungen
internationaler Pianistinnen und Pianisten von Klassik bis Jazz entspannt in Ihrem
Wohnzimmer genießen? Dann sollten Sie steinway spirio kennenlernen.
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26 Klassik für Düsseldorf 2025/26
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tel.: 0211 493 937 0 ∙ beratung@steinway-duesseldorf.de
www.steinway-duesseldorf.de
© Oscar Tursunov
© Bartek Barczyk
Grigory Sokolov
Bruce Liu
Längst kein Geheimtipp mehr
Seine Fans wissen es: Grigory Sokolov gibt sein Programm
erst im Laufe des Konzertjahrs bekannt. Und
eigentlich ist auch nicht wichtig, was er spielt. Ob Franz
Schubert oder Alexander Skrjabin, Johann Sebastian
Bach oder Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin
oder Jean-Philippe Rameau: Wenn Sokolov an den
Tasten sitzt, darf man Außergewöhnliches erwarten.
Kein Wunder, dass seine Konzerte meist bis auf den
letzten Platz ausverkauft sind. Mit seiner überragenden
Kunst, die er stets ganz in den Dienst der Musik stellt,
spielt er uns seit Jahrzehnten – genau genommen
seit seinem spek takulären Sieg beim berühmten
Tschaikowsky-Wett bewerb 1966 – in seinen Bann. Jede
Menge Zugaben sind wie immer garantiert ...
Sommerträume
„Chopin ist ein Dichter des Klaviers“, schwärmt Bruce Liu,
„es gibt endlose Möglichkeiten, seine Musik zu spielen.“
Und dass der Kanadier diese Möglichkeiten auszuschöpfen
weiß, steht spätestens seit seinem Sieg beim Chopin-
Wettbewerb des Jahres 2021 fest – dem Startschuss für
eine steile internationale Karriere. Kein Wunder also,
dass Frédéric Chopin auch im Mittelpunkt von Bruce Lius
sommerlichem Heinersdorff-Konzert steht. Hier umrahmen
zunächst zwei Chopin-Nocturnes Beethovens
Mondscheinsonate in nächtlich-verträumter Stimmung.
Maurice Ravels Alborada del gracioso kündigt mit spanischem
Flair den Morgen an, der in Chopins virtuosen
Impromptus spielerisch erwacht. Isaac Albéniz’ El puerto
und Franz Liszts Rhapsodie espagnole schließlich bringen
die strahlende Sonne Spaniens in den Konzertsaal.
Der Urlaub kann kommen!
Freitag · 24. April 2026 · 20 Uhr
Grigory Sokolov Klavier
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt
bekanntgegeben.
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK
Montag · 1. Juni 2026 · 20 Uhr
Bruce Liu Klavier
Frédéric Chopin Zwei Nocturnes op. 27 · Impromptu As-Dur op. 29
Impromptu Fis-Dur op. 36 · Impromptu Ges-Dur op. 51
Fantaisie-Impromptu op. post. 66
György Ligeti Fanfares
Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27 Nr. 2
„Mondscheinsonate“
Maurice Ravel Alborada del gracioso · Isaac Albéniz El puerto
Franz Liszt Rhapsodie espagnole S 254
€ 60,– / 50,– / 44,– / 38,– / 27,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 27
Vorsicht,hochbegabt!
Junyan Chen
*2000 in Shanghai, Studium an der Music Middle School
Affiliated to the Shanghai Conservatory of Music bei
William Chen, anschließend an der Royal Academy
of Music London bei Joanna MacGregor
Wenn ich nicht Pianistin wäre, wäre ich …
Ganz klar: Köchin. Es ist unglaublich erfüllend, Liebe
und Sorgfalt in ein Gericht zu investieren und dann
den Geschmack zu genießen, den man kreiert hat. Auf
gewisse Weise ist es wie Musik – bei beiden geht es
um Intuition, Kreativität und die Freude, etwas Bedeutsames
mit anderen zu teilen.
Ein Werk, das ich definitiv noch spielen möchte:
Momentan ist das Sergej Rachmaninows Sonate Nr. 1.
Sie ist so tief, dramatisch und emotional – sie erforscht
wirklich die menschliche Seele.
Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte:
Dienstags bei Morrie von Mitch Albom
Was niemand von mir glauben würde:
Ich glaube, es gibt nicht viel, was die Leute nicht von
mir glauben würden – ich bin ziemlich experimentierfreudig!
Aber was viele witzig finden, ist, dass ich mit
einem Jahr beim (Zhuā jiǔ, das ist eine chinesische
Tradition, bei der ein Kind einen Gegenstand
aussucht, der seine Zukunft symbolisiert) eine Musiknote
gewählt habe. Damals hat sich niemand viel dabei
gedacht, aber rückblickend fühlt es sich an wie ein
kleines Zeichen dessen, was noch kommen würde.
Svetlana Andreeva
*1988 in Dschankoj (Ukraine), Studium am Moskauer
Tschaikowsky-Konservatorium (Diplom Klavier bei
Natalia Trull, Komposition bei Leonid Bobylev), an der
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie der
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei
Stefan Arnold
Wenn ich nicht Pianistin wäre, wäre ich …
Schriftstellerin, Regisseurin, Anthropologin, Einsiedlerin?
... Ich wäre nicht mehr ich selbst, das ist sicher.
Ein Werk, das ich definitiv noch spielen möchte:
Turangalîla selbstverständlich!
Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte:
So ein Buch gibt es nicht – genauso wenig wie das
allgemeine „man“. Ich kenne nur meinen eigenen
Weg und kann deshalb wahrscheinlich nur Musikern
einen Rat geben: Das Glasperlenspiel von Hermann
Hesse – aber wirklich, unbedingt.
Was niemand von mir glauben würde:
In meiner Jugend habe ich mich mit der Schwertkunst
(europäisches Schwert) beschäftigt – allerdings nicht
lange. Nach dem Training mit einem Schwert (anderthalb
Kilo schwer!) war es schlicht unmöglich, Klavier
zu spielen.
Jaeden Izik-Dzurko
*1999 in Salmon Arm (Kanada), Studium an der Juilliard
School bei Yoheved Kaplinsky, an der University of
British Columbia bei Corey Hamm und der Hochschule
für Musik Detmold bei Jacob Leuschner, Corso di
perfezionamento an der Accademia Nazionale di Santa
Cecilia bei Benedetto Lupo
Wenn ich nicht Pianist wäre, wäre ich …
Sachbuchautor, vielleicht zu den Themen Musik und
Kunst
Ein Werk, das ich definitiv noch spielen möchte:
Beethovens Hammerklaviersonate
Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte:
De Profundis von Oscar Wilde
Was niemand von mir glauben würde:
Bis ich 13 war, wollte ich Profisportler werden. Ich
habe an Schwimm- und Skilanglaufwettbewerben
teilgenommen.
Ilya Shmukler
*1994 in Moskau, Studium an der Park University
(Kansas City) bei Stanislav Ioudenitch und am Moskauer
Tschaikowsky-Konservatorium bei Elena Kuznetsova
und Sergey Kuznetsov
Wenn ich nicht Pianist wäre, wäre ich …
Professioneller YouTube-Gucker.
Ein Werk, das ich definitiv noch spielen möchte:
Paul Hindemiths Sonate Nr. 3 in B-Dur
Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte:
Fleisch und Blut von Michael Cunningham
Was niemand von mir glauben würde:
Ich liebe es, Menschen zu umarmen. Das weiß aber
niemand, weil ich mich meist scheue, es zu tun.
28 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Die Klavierstars von morgen
Wer wird der neue Lang Lang, wer die nächste Yuja Wang? Wenn Sie das wissen möchten, schauen Sie sich doch mal bei
Talente entdecken um! Hier erleben Sie jede Saison vier preisgekrönte Nachwuchspianist:innen, die in abwechslungsreichen
Programmen ihr ganzes Können präsentieren. Der Zyklus wird in Kooperation von Heinersdorff Konzerte mit dem
Kunstpalast und dem Steinway Prizewinner Concerts Network veranstaltet.
© Waldy Martens
Mittwoch · 26. November 2025 · 20 Uhr
Jaeden Izik-Dzurko Klavier
1. Preis Concours musical international de Montréal 2024
1. Preis Leeds International Piano Competition 2024
Johann Sebastian Bach Partita Nr. 4 D-Dur BWV 828
César Franck Prélude, choral et fugue FWV 21
Alexander Skrjabin Fantasie h-Moll op. 28
Sergej Rachmaninow 10 Préludes op. 23
© Andrej Grilc
Mittwoch · 14. Januar 2026 · 20 Uhr
Ilya Shmukler Klavier
1. Preis Concours Géza Anda 2024
Wolfgang Amadeus Mozart Sonate Nr. 15 F-Dur KV 533 (494)
Frédéric Chopin Mazurkas op. 59 · Barcarolle Fis-Dur op. 60
Sergej Rachmaninow Sonate Nr. 1 d-Moll op. 28
© Radski Photography
Mittwoch · 18. März 2026 · 20 Uhr
Junyan Chen Klavier
2. Preis Leeds International Piano Competition 2024
François Couperin Les Baricades Mistérieuses · Le Tic-Toc-Choc ou Les Maillotins ·
Les Ombres Errantes · Les Tricoteuses
Olivier Messiaen La colombe · Un reflet dans le vent
Maurice Ravel Le tombeau de Couperin M 68 · La valse M 72
Amy Beach Variations on Balkan Themes op. 60
© Robin Gallienne
Montag · 20. April 2026 · 20 Uhr
Svetlana Andreeva Klavier
1. Preis Concours international de piano d’Orléans 2024
Leoš Janáček V mlhách (Im Nebel)
Thierry Escaich Les litanies de l’ombre · Karol Szymanowski Masques op. 34
Alexander Skrjabin Sonate Nr. 9 op. 68 „Messe noire“
Tristan Murail La Mandragore · Maurice Ravel Oiseaux tristes
Alexander Skrjabin Sonate Nr. 7 op. 64 „Messe blanche“
Alle Konzerte finden im Robert-Schumann-Saal des Kunstpalasts statt.
Einzelpreise je Konzert: € 25,– / 18,– zzgl. VVK
Ermäßigung für Schüler:innen und Studierende
Informationen zu Abonnements
und Preisen finden Sie auf S. 33
und auf heinersdorff-konzerte.de
In Kooperation mit
Klassik für Düsseldorf 2025/26 29
In den Sonderkonzerten präsentiert Heinersdorff jedes Jahr
Klangerlebnisse der Extraklasse in der Tonhalle Düsseldorf:
Klassiker, Neuentdeckungen und Stars mit spannenden
Programmen auch jenseits des klassischen Repertoires.
Dienstag
21. Oktober 2025 · 20 Uhr
Sonderkonzert
Vom Glück des Musizierens
Wie er über das Wort Genie denke, wurde Lang Lang
einmal in einem Interview gefragt. Er halte nichts davon,
antwortete der Pianist. Er sei in erster Linie glücklich,
Musiker zu sein und die kompositorischen Meisterwerke
aus Vergangenheit und Gegenwart auf die Bühnen und
zu den Menschen bringen zu dürfen. Über Musik eine
Verbindung zum Publikum herzustellen, sei überhaupt
sein größtes Ziel in jedem Konzert – Emotionen zu
erzeugen und etwas zu geben, an das man sich erinnern
wird. Und an dieses Konzert wird man sich zweifellos
erinnern: Mit einem fein austarierten Programm von
Gabriel Fauré über Robert Schumann bis hin zu Frédéric
Chopin gibt Lang Lang sich bei Heinersdorff die Ehre.
€ 175,– / 155,– / 135,– / 95,– / 65,– zzgl. VVK
© Olaf Heine
Lang Lang
Gabriel Fauré Pavane op. 50
Robert Schumann Kreisleriana op. 16
Frédéric Chopin Mazurkas und Polonaisen
30 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Jan Garbarek © Bremme & Hohensee
Grenzenlos
Mit kulturellen, nationalen und sonstigen Grenzen kann Jan
Garbarek herzlich wenig anfangen. „Wenn ich mit dem
tunesischen Oud-Spieler Anouar Brahem, mit Keith Jarrett
oder pakistanischen Künstlern zusammen spiele, ist der
kulturelle Hintergrund zweitrangig. Weniger wichtig sind
auch die musikalischen Formen, Techniken und Stile“,
erklärt er im Interview. Entsprechend grenzenlos ist auch die
Musik des Saxofonisten mit dem unverwechselbaren Klang:
Weltmusik, Free Jazz, Folklore? Alles richtig – und nichts da -
von. „Entscheidend ist, dass wir unsere Gefühle miteinander
teilen und Respekt voreinander haben.“ Dass Jan Garbarek
diese Haltung seit Jahrzehnten konsequent lebt, ist ein
Glück (nicht nur) für die Musikwelt.
€ 80,– / 70,– / 60,– / 44,– / 33,– zzgl. VVK
Sonntag
30. November 2025 · 20 Uhr
Sonderkonzert
Jan Garbarek Group
ft. Trilok Gurtu
Jan Garbarek Saxofon · Yuri Daniel Kontrabass
Rainer Brüninghaus Klavier · Trilok Gurtu Percussion
Christoph Spering © Stephanie Kunde
„Freude, schöner Götterfunken!“
Mittwoch
31. Dezember 2025 · 19 Uhr
Sonderkonzert
Silvesterkonzert
Das Neue Orchester · Chorus Musicus Köln
Christoph Spering Leitung
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Veranstaltungsende gegen 20:30 Uhr, keine Pause
Es gehört längst zu den liebgewonnenen Traditionen
hier in Düsseldorf: das Silvesterkonzert mit Christoph
Spering und seinen Ensembles Chorus Musicus Köln
und Das Neue Orchester. Schon seit 2015 laden sie
ihr Publikum all jährlich zum Jahreswechsel in die
Tonhalle ein. Auf dem Programm steht – bis auf zwei
pandemie bedingte Ausnahmen – stets Beethovens
Neunte. Und welche Musik würde sich auch besser
eignen, um das alte Jahr zu ver abschie den und das
neue zu begrüßen? Mit Beethovens alle Rahmen
sprengendem Meisterwerk, dieser Hymne auf die
Freude, das Leben und die Brüderlichkeit unter allen
Menschen, ist doch eigentlich alles gesagt, was man
sich zum neuen Jahr wünschen kann.
€ 85,– / 75,– / 65,– / 50,– / 35,– zzgl. VVK
Klassik für Düsseldorf 2025/26 31
FILM UND MUSIK
DAS
CABINET
DES DR.
CALIGARI
© Filmstill Quelle Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung
(D 1920, Regie: Robert Wiene)
FILMMUSIK UND SOUND DESIGN VON KRAFTWERK-LEGENDE
KARL BARTOS
KLANGREGIE: MATHIAS BLACK
Opernhaus Düsseldorf
Fr 31. Okt 2025, 19.30 Uhr
operamrhein.de
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Pk 1 753,50 € 530,00 €
Pk 2 669,90 € 470,00 €
Pk 3 581,90 € 400,00 €
Pk 4 445,50 € 300,00 €
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im Abo
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Pk 4 371,80 € 260,00 €
Pk 5 272,80 € 180,00 €
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Piano Solo (4 Konzerte)
Gesamt preis
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Gesamtpreis
im Abo
Pk 1 308,00 € 210,00 €
Pk 2 264,00 € 180,00 €
Pk 3 224,40 € 150,00 €
Pk 4 176,00 € 120,00 €
Pk 5 127,60 € 85,00 €
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Talente entdecken (4 Konzerte)
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Gesamtpreis
im Abo
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Pk 2 79,20 € 60,00 €
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telefonisch buchbar. Sie sind nicht übertragbar und verlängern
sich nicht automatisch. Die Ermäßigungsberechtigung muss auch
beim Eintritt zum Konzert vorgelegt werden.
Klassik für Düsseldorf 2025/26 33
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Düsseldorf: Opernshop, H.-Heine-Allee 24, Tel. 0211 892 52 11
Wuppertal: Ticket-Zentrale, Schloßbleiche 44, Tel. 0202 45 45 55
Kempen: Medien- und Serviceagentur Bildstein, Engerstr. 20,
Tel. 02152 20 64 11
Langenfeld: Sky-Musik, Solinger Str. 16, Tel. 02173 90 79 55
westticket.de, Tel. 0211 27 40 00
Die Abendkasse in der Tonhalle sowie im Kunstpalast öffnet
60 Minuten vor Konzertbeginn.
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unter 0211 13 53 70 sowie online auf heinersdorff-konzerte.de
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vorgezeigt werden. Keine nachträgliche Ermäßigung
bereits zum Vollpreis bezahlter Karten.
Menschen mit Behinderung ab einem GdB von 70 sowie deren
Begleitperson (bei eingetragenem Merkzeichen „B“):
20 % Ermäßigung auf den Nettokartenpreis.
Rollstuhlfahrende: 50 %, ihre Begleitung 15 % Ermäßigung auf
den Nettokartenpreis.
Schüler:innen, Studierende, Auszubildende (unter 28 Jahren):
– im Vorverkauf: 50 % Ermäßigung
– am Konzerttag: Karten zum Einheitspreis von € 12,– (in der
Tonhalle) bzw. € 8,- (im Robert-Schumann-Saal);
buchbar im Webshop und an der Abendkasse.
Schulklassen: Sie möchten mit einer Schulklasse ein
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Kartenrückerstattung
Änderungen von Programmen, Besetzungen und Terminen
bleiben vorbehalten und berechtigen weder zur Rückgabe der
Eintrittskarte noch zur Herabsetzung des Kaufpreises. Rückgabe
und Umtausch von bezahlten Karten sind nicht möglich.
Spielstätten und Anfahrt
Tonhalle Düsseldorf Ehrenhof 1
Robert-Schumann-Saal im Kunstpalast Ehrenhof 4–5
Bitte planen Sie genügend Zeit bei der Anfahrt zu den
Konzerten ein. Wir empfehlen die Nutzung des ÖPNV.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Ihre Eintrittskarte gilt als Fahrausweis im Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr (Deutsche Bahn 2. Klasse).
Haltestelle „Tonhalle/Ehrenhof“: U70, U75, U76 und U77
Bus 805 (Mo–Do) · SB50 (Oederallee bzw. Fritz-Roeber-Str.)
Haltestelle „Nordstraße“: U78 und U79 (ca. 10 Minuten Fußweg
über Scheiben- bzw. Inselstr.)
Mit dem Auto
Parkplatz Tonhallen-Ufer „Unteres Werft“: Das Parkticket kann
zu einem Pauschalpreis an zwei Auto maten in der Tonhalle
bezahlt werden. Bei Großveranstaltungen (z. B. Fischmarkt,
Kirmes) und in der Vorweihnachtszeit ist der Parkplatz nur
eingeschränkt nutzbar.
In den umliegenden Parkhäusern gilt kein Konzerttarif.
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34 Klassik für Düsseldorf 2025/26
Konzertkalender 2025/26
Oktober
Seite
21.10.25 Lang Lang 30
November
09.11.25 PS Víkingur Ólafsson 25
11.11.25 MK Tokyo Philharmonic Orchestra · Myung-Whun Chung · Makoto Ozone 11
15.11.25 FK Bomsori · Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya
Ludovic Morlot
24.11.25 MK Bamberger Symphoniker · Jakub Hrůša · Lukas Sternath 11
26.11.25 TE Jaeden Izik-Dzurko 29
30.11.25 Jan Garbarek Group ft. Trilok Gurtu 31
Dezember
11.12.25 FK Sol Gabetta · Ensemble Gabetta 17
31.12.25 Silvesterkonzert 31
Januar
14.01.26 TE Ilya Shmukler 29
24.01.26 PS Jan Lisiecki 25
28.01.26 MK NDR Radiophilharmonie · Stanislav Kochanovsky · Alexander Krichel 12
Februar
21.02.26 MK London Philharmonic Orchestra · Karina Canellakis
Anne-Sophie Mutter
März
12.03.26 MK City of Birmingham Symphony Orchestra · Kazuki Yamada · Bruce Liu 13
18.03.26 TE Junyan Chen 29
27.03.26 FK Ray Chen · Amsterdam Sinfonietta 18
April
18.04.26 FK Martynas Levickis · The Knights · Eric Jacobsen 18
20.04.26 TE Svetlana Andreeva 29
24.04.26 PS Grigory Sokolov 27
27.04.26 MK Tschechische Philharmonie · Semyon Bychkov · Sol Gabetta 13
Mai
13.05.26 FK Lucas & Arthur Jussen · Academy of St Martin in the Fields 19
17
12
Kontakt
Konzert Theater Kontor
Heinersdorff GmbH
Abonnement- und Ticketservice
Alsterterrasse 10
20354 Hamburg
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info@heinersdorff-konzerte.de
Telefon 0211 13 53 70
Mo–Fr 10–15 Uhr
Ticketing & Vertrieb:
Fabian Heßel (Leitung),
Gerd Rosenkranz (stellv. Leitung),
Dieter Fink, Eva-Marie Kühn, Jessica
Ommen, Claudia Scheffler-Oelrich,
Navina Schoß
Konzertbüro:
Nadine Kisselbach (Leitung),
Friederike Sophie Kastens
Impressum
Herausgeber: Konzert Theater
Kontor Heinersdorff GmbH
Schadowstr. 11
40212 Düsseldorf
Geschäftsführung:
Burkhard Glashoff
Redaktion: Juliane Weigel-Krämer,
Anna-Kristina Laue
Konzerttexte: Anna-Kristina Laue,
Juliane Weigel-Krämer,
Brian Cooper, Ilona Schneider
Gestaltung: gestaltanstalt.de
Anzeigen: Carmen J. Kindler
kindler@deutsche-klassik.de
Druck: Das Druckhaus
Im Hasseldamm 6
41352 Korschenbroich
Coverfoto:
Anne-Sophie Mutter © Julia Wesely
Allgemeine
Geschäftsbedingungen (AGB):
Vollständige AGB unter
heinersdorff-konzerte.de/agb
Redaktionsschluss:
24. Februar 2025
Juni
01.06.26 PS Bruce Liu 27
04.06.26 FK Anne-Sophie Mutter · Berliner Barock Solisten 19
Klassik für Düsseldorf 2025/26 35
Entspannter Luxus auf Sylt.
Doppelzimmer Deluxe mit Meerblick
Endlose Weite und Ruhe, eine einzigartige Natur und ein Hotel, welches in Ausstattung und
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