Leipzig 2_06 - St. Georg

sanktgeorg.de

Leipzig 2_06 - St. Georg

I N DIESER A USGABE

SEITE 8

Rheuma bei

Kindern und

Jugendlichen

SEITE 16

Integrierte

Versorgung

von Schmerzpatienten

SEITE 26

„Wohlfühlpackerl“

im

niederbayerischen

Rottal

INFOS UND UNTERHALTUNG AUS DEM

STÄDTISCHEN KLINIKUM „ST. GEORG“ LEIPZIG

A U S G A B E 2 / 2 0 0 6

IHR PERSÖNLICHES EXEMPLAR


4

Impressum

Herausgeber: Städtisches Klinikum „St. Georg

Leipzig, Delitzscher Straße 141, 04129 Leipzig,

Tel. (03 41) 9 09-0,

und Juwi MacMillan Group GmbH, Bockhorn 1,

29664 Walsrode, Tel. (0 51 62) 98 15-0,

E-Mail: info@juwimm.com

Redaktion und Konzept: Juwi MacMillan Group

GmbH, Tel. (0 51 62) 98 15-14

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt:

Andrea Minker, Peter Jungblut-Wischmann

Redaktion: Juwi MacMillan Group GmbH,

Doris Bergs, Barbara Goetz, Bente Hansen, Petra

Mende-Gürel, Barbara Reifenrath, Birgit Russell

Verantwortlich für diese Ausgabe:

Juwi MacMillan Group GmbH, Petra Mende-Gürel

Producer: Juwi MacMillan Group GmbH,

Heiko Kleinschmidt

Layout und Satz: Juwi MacMillan Group GmbH,

Heiko Kleinschmidt, Jessica Rodewald, Carola

Wrampelmeyer

Anzeigen: Juwi MacMillan Group GmbH,

Jürgen Wolff, Tel. (0 51 62) 98 15-42

Carola Wrampelmeyer, Tel. (0 51 62) 98 15-48

Fotos: „St. Georg“, Juwi MacMillan Group GmbH

Druck: Sponholtz Druck, Hemmingen

Erscheinungsweise: quartalsweise

Auflage StippVisite Leipzig: 10.000

Für den Inhalt der Anzeigen sind die Inserenten

verantwortlich.

Der Nachdruck der Beiträge dieser Ausgabe bedarf,

auch auszugsweise, der ausdrücklichen

Genehmigung der Herausgeber.

Die Redaktion behält sich vor,

Leserbriefe zu kürzen.

Herzlich willkommen 3

Impressum/Blutspende 4

HIFU schont umliegendes Gewebe 5

PromiTalk mit Lisa Fitz 6

Gelenkbeschwerden: Hagebuttenpulver hat’s in sich 7

Rheuma bei Kindern und Jugendlichen 8

Ärzteinitiative Raucherhilfe 9

Rheumatoide Arthritis: Biologika im Einsatz 10

Risikofaktor: Bauch und Testosteronmangel 11

Großes Engagement für Haus Leben Leipzig 12

Im „St. Georg“ tanzten die Puppen 13

Mund- und Körpergeruch: Blattgrün kann helfen 14

Integrierte Versorgung von Schmerzpatienten 16

„Auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen“ 17

Das StippVisite-Kreuzworträtsel 18

Schilddrüsenunterfunktion und die Folgen 19

Darmkrebs: Früherkennung verbessert Heilungschancen 20

Chemotherapie in Tablettenform 22

Schmerzlinderung bei Arthrose 23

Medizinische Klinik West: Ein Haus mit Tradition 24

Sepsis und Multiorganversagen 25

Reisequiz: Ein COLUMBIA-Wohlfühlpackage 26

Migräne besser vorbeugen 27

Internetauftritt des Klinikums: www.sanktgeorg.de 28

Dreharbeiten mit Starbesetzung 29

Das letzte Wort hat Birgit Russell 30

Überaktive Blase: Symptome und Behandlung 31

Blutspende im Klinikum „St. Georg

Informieren Sie sich: werktags von 7 bis 16 Uhr,

Tel. (03 41) 9 09 25 40,

und spenden Sie: dienstags von 8 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

im Institut für Transfusionsmedizin und

Klinische Hämostaseologie im neuen Zentralbau.

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Bereitschaft.


HIFU schont

umliegendes Gewebe

Neue Therapieform des

Prostatakarzinoms

Seit April dieses Jahres führt die

Klinik für Urologie des Städtischen

Klinikums „St. Georg

Leipzig als einzige in Leipzig die

Behandlung des Prostatakarzinoms

mittels des „Hoch Intensiven

Fokussierten Ultraschalls“

(HIFU) durch. Diese minimal-invasive

Therapie des lokal begrenzten

Prostatakarzinoms stellt eine

wirksame und nebenwirkungsarme

Alternative zur Radikaloperation

und Bestrahlung dar.

Mit Hilfe einer Sonde werden gebündelte

Ultraschallwellen durch eine Art

Hohlspiegel zur Prostata des Patienten

geschickt und zerstören dort

das betroffene Gewebe durch die

Erwärmung. Diese Behandlungsmethode

dauert zirka ein bis zwei

Stunden und bedeutet bis auf die

Platzierung der Sonde keine weiteren

physischen Eingriffe am Patienten.

Geeignet ist diese Methode für Patienten

mit lokal begrenztem Krebs,

die wegen ihres Alters oder einer weiteren

Erkrankung für eine radikale

Entfernung der Prostata nicht in Frage

kommen, oder für Patienten, die eine

Seit April wird die neue Technik

im „St. Georg“ angewendet

Alternative zu einer Operation wünschen.

Da die Methode für den Organismus

sehr schonend ist, findet sie

unter anderem auch in der palliativen

Therapie bei fortgeschrittenem Karzinom

zur Vermeidung beziehungsweise

Linderung lokaler Komplikationen

Anwendung.

HIFU steht somit für die Zerstörung

von bösartigem Gewebe ohne Verletzung

der umliegenden Organe, da

diese Methode sowohl ohne Strahlung

als auch ohne operativen Eingriff

auskommt, und gleichzeitig für eine

Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes

gegenüber herkömmlichen

Prostatatherapien.

Die Vorteile

im Überblick

• Zerstörung des bösartigen Gewebes

ohne Verletzung der umliegenden

Organe

• Keine Strahlung

• Kurzer Klinikaufenthalt

• Im Gegensatz zu Operationen

und Brachytherapie kann diese

Behandlung wiederholt werden.

Das Verfahren kann bei Wiederauftreten

des Prostatakarzinoms

nach externer Strahlentherapie

angewendet werden

• Erhaltung einer hohen Lebensqualität

• Dauerhafte Inkontinenz ist mit

der HIFU-Therapie nach bisherigem

Kenntnisstand sehr selten

• Den meisten Patienten bleibt

nach der HIFU-Behandlung ihre

sexuelle Potenz erhalten

• Durch die minimal-invasive Behandlung

wird der gesamte

Organismus geschont

Weitere Informationen

erhalten Sie im Internet unter

www.uro-leipzig.de oder

telefonisch über Frau Peuker,

Tel. (03 41) 9 09-27 66.

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Rheuma bei Kindern

und Jugendlichen

Im Klinikum „St. GeorgLeipzig

gibt es seit April 2003 eine

Spezialsprechstunde für rheumakranke

Kinder und Jugendliche,

die jeden Dienstag und Donnerstag

in der Kinderambulanz

(Haus 26) abgehalten wird. Die

pädiatrische Rheumatologie und

Immunologie ist neben der Infektiologie

sowie der Reisemedizin

und Impfberatung einer

der Versorgungsschwerpunkte der

St. Georg“-Kinderklinik.

Rheumatische Erkrankungen können

bereits ab dem Kleinstkindesalter auftreten

und sind nicht erblich. Laut

Privatdozent Dr. Michael Borte, Leitender

Oberarzt der Klinik für Kinderund

Jugendmedizin am „St. Georg“,

sind genetische Risikofaktoren jedoch

nicht von der Hand zu weisen. „Leider

wird die Erkrankung oftmals viel zu

spät erkannt, und es sind bereits

Folgeschäden am Bewegungsapparat

oder an den Augen aufgetreten. Im

Gegensatz zu Erwachsenen fehlen

Oberarzt Privatdozent

Dr. med. habil.

Michael Borte

Jahrestagung der

Gesellschaft für

Kinder- und

Jugendrheumatologie

Privatdozent Dr. med.

habil. Michael Borte

ist Kongresspräsident

der 16. Jahrestagung der Gesellschaft

für Kinder- und Jugendrheumatologie,

die vom 2. bis 4. November 2006 in

Leipzig stattfindet. Hier werden sich

zirka 250 Kinder- und Jugendrheumatologen

aus Deutschland und

Österreich zum fachlichen Austausch

treffen.

Spezialsprechstunde und Infoveranstaltung

Das „Rheumateam“ (v. l. n. r.): Privatdozent Dr. med. habil. Michael Borte, Schwester Karin Rogowski,

Dr. med. Maria Faßhauer, Schwester Annett Flaccus, Schwester Anett Ülzen

beim Kind spezifische Marker im

Laborbereich. Mangelndes Wissen

über das Krankheitsbild verhindert

häufig die richtige Diagnose“, weiß

der Spezialist.

Dabei ist Rheuma – wie

in der Öffentlichkeit vielfach

angenommen – keineswegs

nur eine Erkrankung

des Alters. Die Häufigkeit

von rheumatischen

Erkrankungen bei Kindern

und Jugendlichen entspricht

etwa der von

Krebserkrankungen in diesem

Alter. Laut der Gesellschaft

für Kinder- und

Jugendrheumatologie benötigen

deutschlandweit

etwa 300.000 Kinder und

Jugendliche zwischen 0

und 18 Jahren eine spezialisiertekinderrheumatologische

Behandlung. An

der ambulanten Versorgung dieser Patienten

beteiligen sich etwa 60 pädiatrische

Einrichtungen bundesweit.

Stationärer Aufenthalt möglich

Im Klinikum „St. GeorgLeipzig gibt

es seit April 2003 eine Spezialsprechstunde

für rheumakranke Kinder und

Jugendliche, die jeden Dienstag und

Donnerstag in der Kinderambulanz

(Haus 26) abgehalten wird. Da die

pädiatrische Rheumatologie und

Immunologie neben der Infektiologie

sowie der Reisemedizin und Impfberatung

einen Versorgungsschwerpunkt

der Kinderklinik im „St. Georg

darstellt, ist selbstverständlich

auch eine stationäre Behandlung der

Betroffenen im Klinikum möglich.

Hier arbeiten zertifizierte pädiatrische

Rheumatologen, Kinderradiologen,

Kinderchirurgen, Labormediziner,

Kinderpsychologen, Sozialarbeiter,

Krankengymnasten, Ergotherapeuten


und Ernährungsmediziner interdisziplinär

zusammen. Pro Jahr verzeichnet

das Klinikum zirka 800 Konsultationen

rheumakranker Kinder und Jugendlicher.

Infoveranstaltung für

betroffene Familien

Wie groß das Bedürfnis nach mehr

Informationen über die Erkrankung

bei den betroffenen Familien ist,

zeigte eine Informations- und Fortbildungsveranstaltung

zum Thema

„Rheuma im Kindes- und Jugendalter“

am 18. März dieses Jahres im

Bildungszentrum, Haus 33.

Eingeladen waren neben Familien

mit rheumakranken Kindern auch

Ärzteinitiative Raucherhilfe

Während der ersten Sitzung der Ärzteinitiative Raucherhilfe

e.V. (AIR) am 21. März dieses Jahres in Frankfurt

am Main wurde Professor Dr. Adrian Gillissen, Chefarzt

der Robert-Koch-Klinik des Klinikums am Standort

Grünau, zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates

berufen.

Die AIR wurde 2005 gegründet. Als unabhängiges und

interdisziplinäres Forum von Ärzten für Raucher ist es das

erklärte Ziel der Initiative, Rahmenbedingungen für Ärzte

zu schaffen, die ihnen helfen, Behandlungsempfehlungen

auszusprechen und wirksame Therapiemaß-

Krankengymnasten, Ergotherapeuten

und andere Interessierte. Ziel der

Aktion war es, den betroffenen

Eltern die Möglichkeit zu interessanten

Diskussionen und Gesprächen

mit Experten zu geben. Diese nahmen

die Gelegenheit gerne wahr:

Zirka 70 Teilnehmer informierten sich

mit Hilfe von Vorträgen sowie des

persönlichen Informationsaustauschs

über medizinische Aspekte rheumatischer

Erkrankungen im Kindes- und

Jugendalter, den Alltag rheumakranker

Kinder und die Möglichkeiten

krankengymnastischer und ergotherapeutischer

Behandlungen.

Dabei kamen Besucher aus Sachsen-

Anhalt, aus Sachsen und zum Teil

von weit her aus Bad Brambach,

Crimmitschau oder Fürstenwalde.

Mit großem Interesse nahmen sie

unter anderem die Möglichkeiten

von Behandlungen im Warmwasser-

Bewegungsbad zur Kenntnis. Sie stehen

nach der Rekonstruktion des Badehauses

am „St. Georg“ seit einiger

Zeit auch für rheumakranke

Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Auf Grund der erfreulich großen

Resonanz sollen ähnliche Veranstaltungen

zukünftig zweimal jährlich,

abwechselnd in Leipzig und Halle

unter dem Dach der Deutschen

Rheumaliga e. V. – und zwar der Landesverbände

Sachsens und Sachsen-

Anhalts – sowie mit Unterstützung

vom „St. GeorgLeipzig stattfinden.

nahmen einzuleiten. Der ärztliche Hinweis gilt immer

noch als der stärkste Motivationsfaktor für den Raucher

aufzuhören oder sich intensiv mit seinem Rauchverhalten

auseinanderzusetzen.

Maßnahmen der Initiative sind unter anderem die Sensibilisierung

der Ärzteschaft in Bezug auf das Rauchen,

der Dialog mit gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern

zur Kostenübernahme von Raucherberatung und

Raucherentwöhnungstherapien sowie die Erhöhung der

Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit durch gezielte Medienarbeit.

Weiterführende Informationen erhalten Sie über

www.air-raucherhilfe.de

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12

Unterstützung aus vielen Bereichen

der Bevölkerung gab es

in den vergangenen Monaten für

das Haus Leben Leipzig. Die Erlöse,

die mit den Aktionen erzielt

wurden, kommen wie gerufen:

Die Umbauarbeiten sind bereits

in vollem Gange und sollen Mitte

des Jahres abgeschlossen sein.

Haus Leben Leipzig ist eine

gemeinsame Initiative des Städtischen

Klinikums „St. Georg

Leipzig und des Fördervereins

„Krebsliga e. V.“ mit dem Ziel,

Krebskranke und Angehörige in

allen Phasen der Erkrankung zu

beraten und zu unterstützen sowie

Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit

zum Thema Vorsorge

und Früherkennung zu leisten.

Die alte „Friese“

Großes Engagement für

Haus Leben Leipzig

Begegnungszentrum für

Krebskranke und Angehörige

eröffnet voraussichtlich

im Spätsommer

Pünktlich zum Frühjahrsempfang wiederholten

die italienischen Gastronomen

die „Wochen des Herzens“.

Vom 20. März bis 3. April 2006 forderten

sie alle Leipziger auf, für einen

guten Zweck italienisch zu schlemmen.

Gegen Vorlage eines Coupons

oder symbolischen Herzens gab es ein

Gratisgetränk und der Wirt spendete

2 Euro. Alternativ konnten die Gäste

auch das Menü des

Herzens bestellen. Im vergangenen

Jahr kamen bei

der Aktion stolze 4.700

Euro zusammen. Mit den

gesamten Erlösen (der

diesjährige war bei Redaktionsschluss

noch nicht bekannt)

soll im Haus Leben eine Wohnküche

eingerichtet werden, die für Ernährungsberatung

und Kochkurse sowie

als Treffpunkt für die Selbsthilfegruppen

zur Verfügung stehen wird.

Beteiligt hatten sich die Restaurants

Brauerei an der Thomaskirche, Da

Salvo, Da Vito, Dolce Vita, Don

Giovanni, La Locanda, La Romantica,

Medici, Mona Lisa, Osteria Gerichtsschänke,

Pinocchio, Salumeria Italiana,

Trattoria No. 1, Waldplatz-Palais da

Franco sowie Zia Maria.

Entwürfe: Maria Bozzo-Costa, m. f. s. Dirk

Stenzel (Architekten)

Das MammaCare-Trainings- und Informationszentrum

im Haus Leben

wird unter anderem vom Zonta-Club

Leipzig finanziert. Mit seinem dritten

Benefizball am 28. Januar 2006 erzielte

er Erlöse in Höhe von knapp 9.000

Euro. Fast 300 Gäste feierten im mediterranen

Ambiente des Mediengartens

in der media city. In einem

Interview mit der Moderatorin Ines

Agnes Krautwurst erfuhren die Gäste

aus erster Hand von Dr. Luisa Mantovani

Löffler, Chefärztin für Internistische

Onkologie und Hämatologie,

und Cordula Marx, einer ehemaligen

Patientin des Brustzentrums, welche

Bedeutung MammaCare-Kurse bei

der Brustkrebsfrüherkennung haben.

Der Zonta-Club ist eine Vereinigung

berufstätiger Frauen, die sich für

soziale Projekte engagieren. Da sich

die Mitglieder in besonderer Weise für

das Projekt MammaCare im Haus

Leben durch Öffentlichkeitsarbeit und

Fundraising einsetzen, wurde die

Präsidentin, Gila Mende-Maciey, stellvertretend

zur ersten Botschafterin für

das Haus Leben ernannt. Neben einer

Urkunde erhielt sie eine Ehrennadel in

Form des Logos.

Entwürfe: Maria Bozzo-Costa, m. f. s. Dirk

Stenzel (Architekten)

Unter dem Motto „Wenn Du einen

kleinen Stein ins Wasser wirfst, so

zieht er doch große Kreise“ (Elisabeth

Mann-Borgese) ruft die Distrikt-

Präsidentin des Inner Wheel Clubs,

Christine Stärzel, die einzelnen lokalen

Clubs ihres Distrikts während ihrer

Amtszeit zu Spenden für das Projekt

MammaCare auf und hat bislang insgesamt

6.000 Euro gesammelt.

Bereits im Dezember vergangenen

Jahres fand ein Weihnachtsbasar im

Foyer der Cafeteria des Klinikums

statt. Schwester Simone Poll, katholische

Seelsorgerin im „St. Georg“,

hatte viele Freiwillige gewinnen können,

die in liebevoller Handarbeit

Weihnachtsgestecke, selbstgestrickte

Mützen und Schals, Kerzen, kunstvoll

gestaltete Stühle und vieles mehr herstellten

und verkauften. Vor allem die


Gespannte Aufmerksamkeit bei den kleinen

Zuschauern

Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit,

Weihnachtsgeschenke für Freunde

und Verwandte zu kaufen. Gespendet

wurde außerdem reichlich: In den

roten Herzschachteln, die für zusätzliche

Spenden bereitstanden, fanden

sich am Ende mehrere hundert Euro!

Auf Grund des großen Erfolges – der

Gesamterlös betrug 2.187 Euro – soll

der Basar in diesem Jahr wiederholt

werden.

War das eine Aufregung, als es

hieß, die Augsburger Puppenkiste

kommt am 8. Februar 2006 zu den

kleinen Patienten ins Haus 9.

Eingeladen waren außerdem die

Kinder der Kindertagesstätte am

St. Georg“, so dass zirka 50

Knirpse erwartungsvoll auf die

altbekannte Kiste schauten, aus

der plötzlich Stimmen ertönten.

Die Augsburger Puppenkiste war zu Gast

in der Kinderklinik im Klinikum „St. Georg

Im „St. Georg“ tanzten

die Puppen

So wurde die Hexe „Flixi“ geweckt. Und mit ihr erschien der Rabe mit den blauen

Socken. Sie kündigten das Spiel – „Das kleine Känguruh und der Angsthase“ – an.

Gespannt verfolgten die Knirpse die Handlung um echte Freunde, Hilfsbereitschaft,

Angst und Tapferkeit. Durch Zurufe halfen sie kräftig mit. Nur den von

den Marionetten im Stück versprochenen Kuchen gab es am Ende nicht. Dafür

konnten die Zuschauer die Puppen an Stöcken und Fäden hautnah betrachten

und wurden mit einem Malbuch beschenkt.

Zu verdanken ist all das den engagierten Mitspielern und der HEXAL Foundation,

deren bereits vierte Kliniktour nun auch ins Klinikum „St. Georg“ führte. Als einziges

Leipziger Krankenhaus kam es in den Genuss des Besuchs. Vielleicht dürfen

wir auf ein Wiedersehen beim fünften Mal hoffen.

Ursula Brummer

Sie möchten

mitmachen?

Ursula Brummer

Als eine von insgesamt 14 ehrenamtlichen

„Grünen Damen“ besuchte

Ursula Brummer regelmäßig die

Patienten der Klinik für Kinder- und

Jugendmedizin. Am 14. April 2006 ist

sie einem schweren Krebsleiden erlegen.

Trotz ihrer Erkrankung war sie

viele Jahre ehrenamtlich tätig und

hat sich besonders um die Betreuung

erkrankter Kinder und Jugendlicher

verdient gemacht.

Die Puppenspieler in Aktion

Wenn auch Sie helfen wollen, das Projekt zu realisieren, oder Ideen und

Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an Barbara Luig, Projektkoordination

Telefon (03 41) 9 09 23 68, E-Mail: barbara.luig@sanktgeorg.de

13


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Die neue Tagesklinik

Integrierte Versorgung

von Schmerzpatienten

Neue Hoffnung für

Versicherte der AOK

Am 6. März unterzeichneten die

AOK Sachsen und das Städtische

Klinikum „St. Georg“ in Kooperation

mit niedergelassenen

Schmerztherapeuten einen Vertrag

zur Integrierten Versorgung

nach Paragraf 140 ff. Sozialgesetzbuch

V zur „Interdisziplinären

Schmerztherapie für chronisch

Erkrankte“. Er beinhaltet

derzeit die voll- und teilstationäre

Schmerztherapie für Versicherte

der AOK Sachsen mit Wohnsitz im

Regierungsbezirk Leipzig.

Der Vertrag ist das Ergebnis der jahrelangen

Bemühungen des mittlerweile

im Ruhestand befindlichen

ehemaligen Chefarztes der Klinik für

Anästhesiologie, Intensiv- und

Schmerztherapie, Dr. med. Bernd

Wiedemann, eine Tagesklinik für

Schmerzpatienten aufzubauen.

Seit einigen Wochen gibt es am Klinikum

neben der bereits bestehenden

und langjährig bedeutsamen

Schmerzambulanz eine voll- und teilstationäre

Behandlungseinheit. Die

vollstationäre Behandlung der Patienten

erfolgt im Haus 22, die teilstationäre

Behandlung in der neuen

Die neuen Räumlichkeiten stehen Patienten mit

chronischen Schmerzen zur Verfügung

Tagesklinik mit zwölf Betten im Haus

33, Untergeschoss. Hier können Patienten

mit chronischen Schmerzen

für vier Wochen nach einem individuellen,

Fach übergreifenden Behandlungskonzept

lernen, besser mit

ihrer Erkrankung umzugehen. Hochspezialisierte

Fachärzte, Schmerzpsychologen

und Physiotherapeuten

begleiten die Behandlung. Ziel ist es,

die schmerzbezogenen Beeinträchtigungen

zu lindern, letztendlich mit

weniger Schmerz- und Hilfsmitteln

auszukommen und gemeinsam mit

den Patienten Konzepte zu erarbeiten,

die zu einer weitestgehenden

Schmerzreduktion verhelfen. Klinikumsdirektor

Professor Dr. Karsten

Güldner brachte es auf den Punkt:

„Damit ermöglichen wir den Patienten,

während der Behandlung in

ihrem häuslichen Umfeld zu bleiben

und sich dadurch in einer nahezu

realistischen Alltagsbelastung zu

bewähren.“

Ein weiterer Vorteil für die Patienten

ist natürlich, dass durch die Einbeziehung

möglichst vieler niedergelassener

Schmerztherapeuten alle

beteiligten Mediziner an einem, individuell

für jeden Patienten abgestimmten

Behandlungsziel arbeiten

können. Auch der Qualitätssicherung

im Hinblick auf die Verbesserung

der Lebensqualität der Patienten

wird durch unser Klinikum

Rechnung getragen. So wird mit

Hilfe verschiedener Fragebögen,

Interviews und Telefoninterviews die

Ergebnisqualität der Behandlung gemessen.


www.heimrich-hannot.de

„Auf die

Bedürfnisse

der Patienten

eingehen“

Privatdozent

Dr. med. Armin Sablotzki,

Chefarzt der Klinik für

Anästesiologie, Intensivund

Schmerztherapie

StippVisite: Herr Dr. Sablotzki, seit gut einem Monat

steht chronischen Schmerzpatienten im Rahmen der

integrierten Versorgung eine neue voll- und teilstationäre

Behandlungseinheit zur Verfügung. Welche

Erfahrungen haben Sie bislang gemacht?

Privatdozent Dr. Armin Sablotzki: Die ersten Patienten

wurden am 8. Mai aufgenommen. Erst dann ging es mit

dem ersten Behandlungszyklus über vier Wochen los.

Noch können wir also nicht sehr viel darüber berichten.

Aber wir sind selbst sehr gespannt, welche Erfahrungen

wir mit unserem Behandlungskonzept machen werden.

Bei unserem multimodalen Fach übergreifenden Ansatz

steht die Physio- und Psychotherapie ganz eindeutig im

Vordergrund, begleitet durch die klassische medikamentöse

Schmerztherapie. Ergänzt wird dies durch individuelle

Verfahren wie Ohr- oder Laserakupunktur, elektrische

Nervenstimulation (TENS), Biofeedback und Entspannungskonzepte.

Können Sie unseren Lesern kurz erklären, was es mit

Laserakupunktur, TENS und Biofeedback auf sich hat

und wie diese Verfahren die klassische Schmerztherapie

ergänzen können?

Von der Akupunktur wissen wir, dass sie als Ohr- oder

Körperakupunktur zu einer Verminderung der Schmerzintensität

führen kann. Deshalb wird die Akupunktur ja

nun auch von den Krankenkassen als Regelleistung bei

Rücken- oder Knieschmerzen übernommen. Die

Laserakupunktur ist dabei ein sehr schonendes Verfahren,

mit dem man die typischen Akupunkturpunkte stimulieren

kann, ohne eine Nadel setzen zu müssen. Das kann

aber die längerfristige Stimulation, zum Beispiel durch

Dauernadeln im Ohr, nicht ersetzen.

Die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation)

bedient sich elektrischer Impulse, um die Schmerzwahrnehmung

und -intensität zu beeinflussen. Beim

Biofeedback handelt es sich um ein verhaltenstherapeutisches

Verfahren, mit dem normalerweise unbewusst

ablaufende Prozesse wahrnehmbar gemacht und dadurch

auch beeinflusst werden können.

Sie sprachen auch die Psychotherapie an. Bei vielen

Menschen bestehen hier Vorurteile und Berührungsängste.

Was erwartet die Schmerzpatienten?

Die Psychotherapie hat im Rahmen der Behandlung chronifizierter

Schmerzen einen sehr hohen Stellenwert. In

sehr vielen Fällen können wir durch die medikamentöse

Therapie keine völlige Schmerzfreiheit mehr erzielen; die

Patienten müssen also lernen, mit ihrer chronischen

Erkrankung umzugehen, sie quasi in ihr tägliches Leben

zu integrieren. Wir behandeln mit der Psychotherapie also

keine „Geisteskrankheit“, sondern nutzen psychotherapeutische

Konzepte zur besseren Schmerzbewältigung.

Welche Vorteile bringt die neue Tagesklinik den

Patienten?

Die Patienten müssen ihr häusliches Umfeld nicht komplett

verlassen und können trotzdem an allen modernen

Verfahren der Schmerztherapie teilnehmen. Bei besonders

schweren oder komplizierten Fällen können wir die

Patienten aber auch stationär aufnehmen. Wir haben also

sehr differenzierte Möglichkeiten, auf die individuellen

Bedürfnisse der Patienten gezielt einzugehen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Natürlich und glasklar

Leipzigs Trinkwasser hat alles, was eine gesunde Erfrischung braucht.

Genießen Sie doch mal wieder ein Glas des kühlen Nass, direkt aus

Ihrem Wasserhahn. Damit Ihnen das Leipziger Trinkwasser jederzeit

zur Verfügung steht, sind wir rund um die Uhr im Einsatz.

www.wasser-leipzig.de


20

Früherkennung verbes

Darmkrebs ist die Krebsart mit der

höchsten Neuerkrankungsrate.

Jährlich kommen 66.000 Erkrankungen

in Deutschland hinzu.

Frauen sind mit 34.000 Fällen im

Jahr etwas häufiger betroffen als

Männer. Nach dem Lungenkrebs ist

Darmkrebs die zweithäufigste

Krebstodesursache. Da die Erkrankung

gute Heilungsaussichten bietet,

wenn sie rechtzeitig entdeckt

wird, kommt der Vorsorge eine

große Bedeutung zu, das betonte

der Qualitätszirkel der Gastroenterologen

Leipzig auf einer

Pressekonferenz im März dieses

Jahres, an der unter anderem auch

Professor Dr. Arved Weimann,

Chefarzt der Klinik für Allgemeinund

Visceralchirurgie teilnahm.

Zu über 90 Prozent entsteht der

Darmkrebs aus zunächst gutartigen

Darmpolypen, die besonders bei

Menschen jenseits des 50. Lebensjahres

weit verbreitet sind. Diese gutartigen

Adenome können sich im

Laufe der Zeit in bösartige Tumoren

umwandeln. Derartige Umwandlungsprozesse

dauern in der Regel

etwa zehn Jahre.

Darmkrebs wächst über Jahre im

Verborgenen. Wenn Beschwerden

oder Schmerzen auftreten, ist der

Krebs schon weit fortgeschritten. Die

Heilungschancen sinken dann deutlich.

Unbehandelter Darmkrebs führt

in den allermeisten Fällen innerhalb

von zwölf Monaten zum Tod. Allein

die Therapiekosten der Darmkrebserkrankung

ohne die weiteren Folgekosten

liegen bei einer halben Milliarde

Euro pro Jahr. Bei keiner anderen

Krebserkrankung kann durch

Früherkennung so viel erreicht werden

wie beim Darmkrebs. Mit nur

sehr geringen finanziellen Mitteln

lässt sich die Anzahl der Neuerkrankungen

und Todesfälle drastisch

senken. Zahlen aus den USA zeigen,

dass bereits durch konsequente

Aufklärung die Sterblichkeit auf 35

Prozent gesenkt werden konnte.

Okkultes, mit dem bloßen Auge

nicht sichtbares Blut gilt als

Alarmsignal. Es lässt sich mit einem

Stuhltest leicht feststellen. Diesen

Stuhlbluttest bezahlt die Krankenkasse

jährlich ab dem 50. Lebensjahr.

Ist Blut nachweisbar, muss eine weitere

Diagnostik erfolgen.

Seit Oktober 2002 hat jeder

Versicherte ab dem 56. Lebensjahr

den Anspruch auf eine kostenlose

Vorsorge-Darmspiegelung, auch,

wenn kein Verdacht vorliegt und völlige

Beschwerdefreiheit besteht. Die

Untersuchung sollte nach zehn

Jahren wiederholt werden und wird

ebenfalls von der Krankenkasse

bezahlt. Die Darmspiegelung ist einfach

und sicher durchzuführen und

wird von den meisten Menschen als

völlig unproblematisch empfunden.

Polypen können während der

Untersuchung ohne zusätzliche Narkose

entfernt werden. Mit der

Entfernung der Polypen aus dem

Darm wird der Krebsentwicklung die

Grundlage entzogen. Darmkrebs,

der rechtzeitig im Frühstadium entdeckt

wird, ist zu nahezu 100

Prozent heilbar. „Mit der Einführung

der kostenlosen Vorsorge-Darmspiegelung

wurde eine segensreiche

gesundheitspolitische Entscheidung

getroffen. Leider wird diese Möglichkeit

nur von einem Teil der Berechtigten

in Anspruch genommen.

Unterlassene Vorsorge kann tödlich

sein“, betont Dr. Ulrich Wiesenhaken,

niedergelassener Gastroenterologe

in Leipzig.

Ergebnisse der Darmkrebs-

Früherkennung

Die seit Oktober 2002 in das Programm

der gesetzlichen Krankenversicherung

aufgenommene Vorsorgedarmspiegelung

für Versicherte

ab dem 55. Lebensjahr zeigt erste

günstige Auswirkungen. Daten vom

Zentralinstitut für die kassenärztliche

Versorgung weisen aus, dass in den

Jahren 2003 und 2004 etwa

1.130.000 Versicherte die Untersuchung

in Anspruch genommen

haben. Von den im Jahr 2004 bundesweit

630.000 durchgeführten

Untersuchungen (in Sachsen 47.896

Untersuchungen) liegen komplette

Auswertungen von 537.221 Datensätzen

vor. Sie bestätigen die großen

Darmkrebsstudien der vergangenen

Jahre. Rund 30 Prozent aller

Untersuchten wiesen Polypen und

Adenome auf. Die Anzahl der bestätigten

Karzinome für Rektum und

Kolon lag – wie erwartet – insgesamt

bei knapp einem Prozent. Etwa zwei

Drittel der Krebspatienten zeigten

bei Diagnosestellung die günstigen

Tumorstadien I und II. „Damit bestätigen

sich die Erwartungen, dass

durch Vorsorge bei beschwerdefreien

Patienten Darmkrebs oder dessen

unmittelbare Vorstufen in einem sehr

günstigen Stadium entdeckt und

geheilt werden können“, erklärt

Dr. Detlev Wegner, ebenfalls niedergelassener

Gastroenterologe in

Leipzig.

Die hohe Sicherheit der Vorsorgekoloskopie

wird durch die vergleichsweise

geringe Komplikationsrate

dokumentiert. Im Jahr

2004 lag die Gesamtzahl der Komplikationen

bei 2,8 auf 1.000 Untersuchungen.

Dabei waren die

eigentlich schweren Komplikationen

außerordentlich selten.

Operative Darmkrebstherapie

Darmkrebs ist prinzipiell mit Hilfe der

Chirurgie heilbar. Durch das erfolgreiche

Screeningprogramm kommen

vermehrt auch asymptomatische

Patienten in frühem Stadium zur

Operation. Hierdurch erhöhen sich

die Heilungschancen erheblich.

„Dennoch besteht die Chance auf

Heilung auch bei fortgeschritteneren

Tumoren, selbst beim Vorliegen von


sert Heilungschancen

Tochtergeschwülsten (Metastasen),

zum Beispiel in der Leber“, berichtet

Professor Arved Weimann, Chefarzt

der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

des Städtischen Klinikums

St. GeorgLeipzig. Voraussetzung

für eine erfolgreiche Behandlung

ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit

der Chirurgen mit Gastroenterologen,

Onkologen, Strahlentherapeuten

und auch Pathologen.

So erfolgt die Therapie von

Darmkrebs günstigerweise in Zentren

unter Zusammenwirken aller beteiligten

Disziplinen.

Für die Operation, die Entfernung

des Darmsegmentes und die Aufarbeitung

des Präparates durch den

Pathologen bestehen Standards:

Nach der feingeweblichen Untersuchung

kann der Tumor in Verbindung

mit den vor und während

der Operation erhobenen Befunden

nach der international festgelegten

Stadieneinteilung klassifiziert werden.

Auf dieser Grundlage wird

heute in der Regel in einer gemeinsamen

interdisziplinären Visite oder

Konferenz in Abstimmung mit den

nationalen und internationalen

Leitlinien über die Notwendigkeit

einer Nachbehandlung mit Medikamenten

als Chemotherapie und

bei Mastdarmtumoren gegebenenfalls

auch Bestrahlung entschieden.

Die medikamentöse Therapie konnte

durch neue Substanzen und Antikörper

gegen Wachstumsfaktoren

des Tumors entscheidend verbessert

werden.

Mit dem in den vergangenen Jahren

eingeführten „Fast Track“-Konzept

(„Das schnelle Gleis“), das auch im

St. Georg“ umgesetzt wird, ist bei

unkompliziertem Verlauf und aktiver

Mitarbeit des Patienten die Entlassung

aus der stationären Behandlung

bereits nach fünf bis sieben

Tagen möglich (siehe StippVisite

03/2004).

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21


24

Seit Anfang des Jahres

leitet Dr. med. Jürgen

Krug die Medizinische

Klinik West, das ehemalige

Krankenhaus in der

Friesenstraße, das im

Juni 2004 in den neu

errichteten Integrationsbau

in der Nikolai-

Rumjanzew-Straße umgezogen

war. Der neue

Chefarzt löste Professor

Dr. med. habil. Hans-

Jürgen Heberling ab,

der die Geschicke der

alten „Friese“ seit 1994

bestimmt hatte. Stipp-

Visite-Redakteurin Petra

Mende-Gürel sprach mit

Dr. Krug über die

Zukunft der Klinik.

StippVisite: Herr Dr. Krug, die

Medizinische Klinik West ist

neu und doch ein Krankenhaus

mit Tradition?

Dr. Jürgen Krug: In der Tat, nach

mehr als fünf Jahrzehnten erfolgreicher

Arbeit des Stadtkrankenhauses

in der Friesenstraße erfüllen wir diese

Tradition mit neuem Leben und freuen

uns über die hervorragenden

Bedingungen am neuen Standort. Ich

denke, dass nicht nur die besseren

räumlichen Umstände, sondern auch

die ruhige Lage inmitten eines herrlichen

Parks zur Genesung unserer

Patienten beitragen.

Seit Januar 2006 sind Sie als

Chefarzt in der Medizinischen

Klinik West tätig, wie die alte

„Friese“ jetzt heißt. Wo sehen

Sie die Schwerpunkte Ihrer

Arbeit?

Vordergründig sind wir für die Betreuung

der Patienten mit internistischen

Erkrankungen aus der näheren

und weiteren Umgebung des Krankenhauses

zuständig. Die Diagnostik

und Behandlung schwerer akuter

und chronischer Krankheiten ist eine

tägliche Herausforderung für alle

Mitarbeiter. Darüber hinaus wollen

wir auch unsere überregional wichtigen

Schwerpunkte weiterentwickeln

und ausbauen.

Dr. med. Jürgen Krug leitet

seit Jahresanfang die

Medizinische Klinik West

Ein

Haus mit

Tradition

Die Medizinische Klinik West

Sie selbst sind in den

Bereichen Endokrinologie

und Diabetologie tätig. Was

haben Sie sich hier für die

Zukunft vorgenommen?

Auf diesen Gebieten verfügen wir

über eine lange Erfahrung, über sehr

gut ausgebildetes und hochmotiviertes

Personal und etablierte Behandlungsstrukturen.

Gerade diese

sehr komplexen Krankheitsbilder erfordern

eine interdisziplinäre Zusammenarbeit

innerhalb unseres Klinikums.

Durch die Deutsche Diabetesgesellschaft

sind wir als Behandlungszentrum

für Typ-1- und Typ-2-

Diabetes anerkannt; auch für die

Krankenkassen ist die Klinik ein wichtiger

Partner im Rahmen der so genannten

„Disease Management Programme“

(DMP).

Die strukturierte Zusammenarbeit

mit unseren niedergelassenen Kollegen

wirkt sich sehr zum Vorteil der

Patienten aus; auch wir können mit

einer Diabetesschwerpunktpraxis

am Krankenhaus und einer Spezialsprechstunde

für Endokrinologie

und Osteoporose ambulante und

stationäre Behandlungsangebote

kombinieren. Einen Schwerpunkt

der nächsten Jahre wird sicher die

Diagnostik und Behandlung des

Diabetischen Fußsyndroms darstellen.

Auch in der Diagnostik

und vor allem der Therapie

der Volkskrankheit

Osteoporose müssen die

in den vergangenen Jahren

erreichten Fortschritte

einer größeren Zahl Betroffener

zugute kommen.

Welche Erkrankungen

werden darüber

hinaus in der Medizinischen

Klinik West

behandelt?

Wir bieten ein sehr breites

Spektrum an Diagnostik

und Therapie an. Neben

den schon erwähnten

Stoffwechselkrankheiten

bestimmen schwere intensivtherapiepflichtige

Erkrankungen, Notfälle,

Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-

Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle

und Tumorleiden unsere Tätigkeit.

Über welche Diagnostik- und

Therapieverfahren verfügt

das Haus?

Unsere diagnostischen Möglichkeiten

hier vor Ort sind sehr gut: moderne

Ultraschallgeräte für die Diagnostik

von Bauchorganen, Herz, Blutgefäßen,

Schilddrüse, die Computertomographie,

eine komplexe Herz-

Kreislauf-Diagnostik, Knochendichtemessung

mit verschiedenen Verfahren,

Endoskopie und Endosonographie

zur Untersuchung von Magen,

Darm, Gallengängen und Bauchspeicheldrüse.

Hinzu kommt das breite

Spektrum von Methoden zur

Untersuchung der Atemwege und

Lunge, das wir in Zusammenarbeit

mit der Robert-Koch-Klinik nutzen

können.

Auf der Intensivtherapiestation mit

acht Betten konzentriert sich natürlich

ein wesentlicher Teil der zur

Behandlung genutzten Technik: Beatmungsgeräte,

Apparate zur „Blutwäsche“,

aufwendige Kreislaufüberwachungssysteme,

um nur einige

Beispiele zu nennen. Auch die

Endoskopie ist heute ein Ort, wo viele

Eingriffe vorgenommen werden: Stillung

lebensbedrohlicher Blutungen,


Verödung erweiterter Adern der

Speiseröhre, Entfernung von Gallensteinen

aus dem Gallengang,

Abtragung kleiner Tumore aus Speiseröhre,

Magen oder Dickdarm.

Einen Teil dieser Leistungen wie die

Darmspiegelung (Koloskopie) können

wir auch ambulant anbieten.

Welche Innovationen sind in

dem Bereich mittelfristig

geplant?

Dass wir mit den technischen Entwicklungen

Schritt halten, ist für ein

leistungsfähiges und großes Klinikum

wie das „St. Georg“ selbstverständlich.

Diese Innovationen werden wir

kontinuierlich in unsere Arbeit inte-

grieren. Die nächsten Jahre werden

ganz sicher weitere durchgreifende

Veränderungen der Strukturen im

deutschen Gesundheitswesen mit

sich bringen. Es wird unsere Aufgabe

sein, neue Formen der Behandlung

wichtiger Erkrankungen zu etablieren

und die bisher zum Teil noch existierende

Abgrenzung zwischen stationärer

und ambulanter Behandlung

im Interesse der Patienten zu überwinden.

Wenn Sie einen Wunsch frei

hätten, welcher wäre das?

Eine solche Frage ist schwer zu

beantworten; ich denke, alle Ärzte

würden sich darüber freuen, wenn

der Anteil bürokratischer Arbeitsaufgaben

zurückginge und wir uns

unseren Hauptaufgaben widmen

könnten …

Wie entspannen Sie sich vom

sicher anstrengenden Arbeitsalltag?

Zum Glück bietet Leipzig viele

Möglichkeiten der Ablenkung oder

Konzentration auf andere Dinge:

gute Theater und die Oper, eine

exzellente Jazzszene, spannende

Galerien und Museen und als grüne

Lunge den Auenwald.

Herr Dr. Krug, vielen Dank für

das Gespräch!

Sepsis und Multiorganversagen

Gemeinsam mit Professor Dr. med.

Bernhard R. Ruf, Chefarzt der 2.

Medizinischen Klinik (Innere, Infektiologie)

organisierte Privatdozent

Dr. med. Armin Sablotzki,

Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie,

Intensiv- und Schmerztherapie,

im März dieses Jahres ein

Symposium zum Thema „Sepsis

und Multiorganversagen – Standards

und Konzepte“. An der Veranstaltung

des Städtischen Klinikums

St. GeorgLeipzig, die mit

etlichen nationalen Spezialisten

aufwarten konnte, nahmen zirka

240 Ärzte und Pflegekräfte aus

Sachsen und den angrenzenden

Bundesländern teil.

Die schwere Sepsis mit Multiorganversagen

ist heute eine der führenden

Todesursachen auf nicht kardiologischen

Intensivstationen. Trotz enormer

finanzieller Aufwendungen für Diagnostik

und Therapie liegt die Sterblichkeitsrate

von betroffenen Patienten

bei 28 bis 50 Prozent.

Die Sepsis, im Volksmund Blutvergiftung

genannt, entsteht aus einer

zunächst begrenzten Infektion im

Körper, die sich immer weiter ausbreitet,

dabei nach und nach andere Körperregionen

erfasst und bis zum Or-

Symposium zeigt neue Therapieansätze

Das Interesse am

Symposium war groß

ganversagen führen kann. Doch die

Erkrankung ist mehr als ein „Entzündungsproblem“,

das haben die unbefriedigenden

Ergebnisse entsprechender

Behandlungsansätze inzwischen

gezeigt. Neue therapeutische Wege

kombinieren die erfolgreiche Veränderung

der Gerinnung mit verbesserten

intesivmedizinischen Konzepten,

die das gefürchtete Organversagen

beeinflussen sollen.

Das Städtische Klinikum „St. Georg

Leipzig widmet sich seit einiger Zeit

der Grundlagenforschung zum Thema

„Sepsis“. Im Juni beginnt in Zusammenarbeit

mit einer molekularbiologi-

schen Forschergruppe der Universität

Halle-Wittenberg eine Studie, in der

Veränderungen in der Genexpression

von Botenstoffen des Immunsystems

bei schwerer Sepsis untersucht werden.

Zusätzlich nimmt die Klinik an internationalen

Multicenterstudien mit

neuen Sepsis-Medikamenten teil.

In der Intensivmedizin des Klinikums

stehen alle derzeit in den Leitlinien geforderten

Konzepte zur Therapie des

Multiorganversagens zu Verfügung.

Hierzu zählt auch die medikamentöse

Therapie mit Drotrecogin alfa aktiviert,

einem neuen Wirkstoff, der der Behandlung

von Organversagen dient.

25


28

www.sanktgeorg.de

Der Internetauftritt des Städtischen Klinikums „St. Georg“ – erarbeitet von 40

Das Städtische Klinikum „St.

GeorgLeipzig hat frühzeitig die

Bedeutung des Internets als zeitgemäßes

Medium zur Publikation

seines Leistungsspektrums erkannt.

In der StippVisite vom 2.

Quartal 2001 berichteten wir

bereits über den Internetauftritt

des Klinikums (www.sanktgeorg.de).

Nach einer Studie der

Fachhochschule Münster vom August

2002 wurde dem Klinikum

eine sehr gute Platzierung zuerkannt

(Platz 58 von 4.000 deutschen

Krankenhäusern).

Es stellte sich jedoch bezüglich der

Erstellung, Erweiterung und besonders

der Aktualisierung der Internetseiten

bald heraus, dass dies von nur

einem Bearbeiter schwer zu bewältigen

ist. Daher musste diese Aufgabe

auf breite Schultern verteilt werden,

nicht nur, um die Bearbeiterkapazität

zu erweitern, sondern um die Seiten

von denen bearbeiten zu lassen, die

über die besten Kenntnisse im jeweiligen

Fachgebiet verfügen. Letztlich

sind das die in den medizinischen Bereichen

tätigen Mitarbeiter. So wurde

ein System gesucht, bei dem die Internetseiten

gleichzeitig von einer Vielzahl

von Redakteuren bearbeitet werden

können. Solche Redaktionssysteme

– auch Content-Management-

Systeme genannt – galt es, auf ihre

Eignung hin zu untersuchen. Diese

Systeme gestatten nicht nur die

Aufteilung der Arbeit auf eine Vielzahl

von Redakteuren, sondern trennen die

Inhalte von der Struktur und vom Design,

so dass ein einheitliches Aussehen

(Corporate Design) ermöglicht

wird. So können die Redakteure die

Inhalte der Webseiten pflegen, ohne

das einheitliche Layout selbst gestalten

zu müssen.

Für das Klinikum war es entscheidend,

ein Produkt auszuwählen, das leistungsfähig

ist, aber möglichst geringe

Anschaffungskosten verursacht. Mit

der Wahl der Open Source Software

TYPO3 wurde ein solches System gefunden.

Es zählt zur Klasse der Enterprise-Content-Management-Systeme.

Sehr leistungsfähig, ist dieses

kostenlose System mit einem kommerziellen

System zum Kaufpreis von

zirka 50.000 Dollar vergleichbar. Es

musste lediglich ein Server zur Verfügung

gestellt werden, auf dem das

Betriebssystem LINUX und das genannte

Produkt TYPO3 installiert wurden.

Dies erfolgte unter der Leitung

des Leiters der EDV-Abteilung, Dipl.-

Math. Joachim Hendrischk.

Im Anschluss wurde ein Redaktionsteamgebildet,

das aus Vertretern

der Kliniken,

der EDV-Abteilung

und Frau

Dipl.-Päd. Andrea

Minker (AbteilungsleiterinUnternehmenskommunikation)bestand

und das die

Richtlinien für die

Redakteure erarbeitet

hat. Im Juli

2003 begann die

Schulung der

mehr als 40 Redakteure.

Die

Strukturierung und

Administration

des Systems sowie

die Schulung der

Redakteure wurde

unter der Leitung

von Dipl.-

Phys. Wilfried Richard

(Abteilung

EDV) durchgeführt.

Nach etwa

einem Jahr, am 1.

August 2004, erfolgte

die Inbetriebnahme

der

neuen Internetpräsentation.

Die

Erarbeitung und Aktualisierung der

Webseiten erfolgt auf einem im

Klinikum stehenden Entwicklungsserver,

die Veröffentlichung im Internet

auf einem „öffentlichen“ Server, der

gemeinsam mit der Stadt Leipzig

betrieben wird. Aktualisiert wird im

24-Stunden-Rhythmus einmal pro

Nacht.

Wie sieht ein Redakteur aus dem

Klinikum die Arbeit mit dem System?

Oberarzt Dr. med. Gunter Glas sagte

uns seine Meinung: „Bei der Einführung

des Systems hatte ich kurz

Zweifel, ob eine strikte Vorgabe des

Designs nicht kontraproduktiv sein

Die Babygalerie ist die am meisten aufgerufene Seite

Die Website des „St. Georg“ wird mehr als 570-mal pro Tag aufgerufen


Redakteuren

wird. Als Verfechter von Open Source

war ich jedoch geneigt, offen für alles

zu sein. Nach sehr kurzer Einarbeitungszeit

reifte die Überzeugung, dass

durch die strikte Trennung von Inhalt

und Design die Konzentration auf das

Wesentliche die Qualität des Internetauftritts

nur positiv beeinflussen

kann. Daneben empfinde ich es als

ausgesprochen positiv, von allen

Rechnern des Klinikums auf den Server

zugreifen zu können, denn lange

Zeit habe ich an verschiedenen Arbeitsplätzen

arbeiten müssen. Daneben

ist die Bedienbarkeit des Editors

angenehm an eine einfache Textverarbeitung

angelehnt. Größere

HTML-Code-Programmierung fällt somit

weg beziehungsweise ist nur in

speziellen Fällen vonnöten.“

Wie ist der derzeitige Stand einzuschätzen?

Unsere Homepage besteht aus etwa

1.700 Seiten (dabei beinhaltet eine

Internetseite in der Regel ausgedruckt

mehrere Seiten). Sie wird mehr als 570

Mal pro Tag aufgerufen, wobei durchschnittlich

etwa acht Seiten pro Aufruf

besucht werden. Die medizinischen

Bereiche, Serviceangebote für Patienten

sowie Bildung und Forschung haben

dabei die meisten Zugriffe. Von

den Einzelseiten erfreut sich die Babygalerie

mit etwa 2.000 Aufrufen im

Monat großer Beliebtheit. Nach einer

statistischen Auswertung (Google-Directory)

bezüglich allgemeiner Krankenhäuser

(das heißt ohne Universitäten)

im Raum Sachsen sind wir vom

Rang 22 im Jahre 2003 auf den Platz

vier im Jahr 2005 gestiegen.

Unsere Anstrengung um Aktualität

gilt es noch weiter zu erhöhen. Die

Kliniken stehen unter großem Wettbewerbsdruck

und müssen ihre Präsenz

in der Öffentlichkeit ausbauen.

Dem dient im wachsenden Maß das

Internet. In diesem Sinne sehen wir

unsere Aktivitäten im weiteren Ausbau

unserer Internetdarstellung.

Große Aufregung und zum Teil

hektisches Treiben herrschten im

Februar dieses Jahres im Städtischen

Klinikum „St. GeorgLeipzig.

Der Grund dafür waren Dreharbeiten

zu dem Spielfilm „Mirella“,

den die neue deutsche

Filmgesellschaft (ndF) für die ARD

produziert. Das Klinikum stellte

dem Filmteam neben geeigneten

Requisiten eine Station zur Verfügung,

die auf Grund bevorstehender

Rekonstruktionsmaßnahmen

zu dieser Zeit nicht genutzt wurde.

Die Hauptrollen sind mit Marianne

Sägebrecht und Hans-Peter Korff

besetzt.

Marianne Sägebrecht spielt dabei

eine gute Fee, die dem kleinen

Tommy den Weg zurück ins Leben

weist. Tommy leidet seit dem Un-

„Mirella“ mit Marianne

Sägebrecht und Hans-

Peter Korff

Marianne Sägebrecht und

Luka Andres während einer Szene

falltod seiner Mutter, an dem sein

älterer Bruder die Schuld trägt, an

Asthmaanfällen und spricht nicht.

Deshalb ist er des Öfteren stationär

im Krankenhaus untergebracht. Genau

dort trifft er „Mirella“, die sich

für den Jungen als Retterin in der

Not erweist … Hans-Peter Korff ist

in der Rolle von Mirellas Nachbarn

Hermann Raabe zu sehen. Tommy

wird von dem 8-jährigen Luka

Andres verkörpert.

Das Klinikum stellte für die Dreharbeiten

neben diversen Requisiten –

von der Unfallliege bis zum Überwachungsmonitor

– eine zurzeit wegen

bevorstehender Rekonstruktionsmaßnahmen

leer stehende Station

zur Verfügung, die kurzerhand zur

Notaufnahme umgerüstet wurde.

Aber auch in der Kinderklinik wurde

gedreht, was eine willkommene

Abwechslung für die bis 18-jährigen

Patienten gewesen sein dürfte.

Der Film wird im Herbst dieses

Jahres im Ersten zu sehen sein.

Dreharbeiten

mit Starbesetzung

im „St. Georg

29


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