Bauen, Wohnen Leben | März 2025
Bauen, Wohnen, Leben - Die Frühjahrsausgabe ist da! Mit Infos rund zum Frühjahrscheck daheim, nachhaltigen Rohstoffen und mehr!
Bauen, Wohnen, Leben - Die Frühjahrsausgabe ist da! Mit Infos rund zum Frühjahrscheck daheim, nachhaltigen Rohstoffen und mehr!
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
März 2025 | Ausgabe Nr. 230
Bauen, Wohnen, Leben
Informativ, aktuell und kompakt
HAUS
&
GARTEN
Garten im Frühling
Tipps und Tricks
vom Profi
Frühjahrscheck daheim
Der TÜV
fürs Zuhause
Bauen mit Holz
Nachhaltige Rohstoffe
im Hausbau
www.merkur.de
IMPRESSUM
Die Parkettleger-Meister aus dem Leitzachtal
Miesbach | Leitzach 5 | Tel. 0 80 25 / 75 67
www.fussboeden-zehetmair.de
KOCHEN
Die moderne Küche ist zumeist
mit dem Esszimmer
verbunden, oft mit einem
fließenden Übergang zum
Wohnzimmer. Es bietet
sich deshalb an, die
Räume mit einem durchgehenden
Parkett- oder
Dielenboden zu verbinden.
Dass im Alltag auch
mal etwas daneben geht
oder auf den Boden fällt,
liegt auf der Hand. Doch
mit dem richtigen Parkett
kann man sich gegen alle
Tücken des Alltags in der
Küche wappnen.
BADEN
Im Bad sollten Holzböden nur
vom qualifizierten Parkettleger
verlegt werden. Fachgerecht
ist nur eine vollflächige
Wasserabdichtung zum
Untergrund und vollflächige
Verklebung des Parkettbodens.
Die Fugen zwischen
den Parkettstäben kann
man verschließen, wie man
es zum Beispiel im Poolbereich
von Kreuzfahrtschiffen
sieht. Die so behandelte
Oberfläche lässt Schmutz
und Wasser einfach abperlen.
Unschöne Wasserflecken,
Kalk und Schmutz
haben so keine Chance.
SCHLAFEN
LEBEN
Ein Holzboden ist Balsam
für alle Sinne des Menschen.
Holz besitzt einen
weiteren Vorteil, den
es gegenüber anderen
Bodenbelagsarten ausspielen
kann: Es ist immer
wohltemperiert und kühlt
auch bei niedrigen Raumtemperaturen
nur wenig
ab. Gehen Sie barfuß darüber.
Sie werden feststellen,
wie angenehm warm
und natürlich sich ein Parkettboden
anfühlt.
Der Hauptgrund für einen
Holzboden im Wohnzimmer
ist die durch ihn vermittelte
Gemütlichkeit
und Natürlichkeit. Holz hat
Charakter und erzählt von
seinem Wachstum und
seiner Herkunft. Jede Holzoberfläche
ist individuell
und schafft Atmosphäre.
Parkett im Wohnzimmer eröffnet
ungeahnte Möglichkeiten
der Raumgestaltung.
Verlegemuster, Farben und
Reliefs lassen keinen Raum
wie den anderen aussehen.
MACHEN WIR
Mit unserem Team aus
Parkettleger-Meistern,
-Gesellen und Azubis
bringen wir die schönsten
Parkett- und Bodenbeläge
auf die „Erde“.
Unser Service umfasst
eine ausführliche Beratung
im Showroom und
auf der Baustelle inklusive
schriftlichem Fixangebot
– anschließend
eine professionelle Verlegung
der gewählten
Boden-Materialien und
Pflegeeinweisung. Für
diese Leistungen und
Material geben wir noch
5 Jahre Garantie, weil
wir von unserer Qualität
überzeugt sind. Schauen
Sie vorbei in unserer 400
m 2 großen Ausstellung.
2 Bauen, Wohnen, Leben
BESUCHEN SIE UNSERE
AUSSTELLUNGSRÄUME AUF 400 m 2
INHALT
Garten im Frühlig04
Fußböden08
Schreiner & Zimmerer10
Sicherheit12
Küche14
Hausbau18
Bäder22
Frühjahrs-Check24
Immobilien26
Elektro28
Fliesen & Öfen30
Inneneinrichtung32
Beleuchtung34
Foto: PantherMedia/photographee.eu
Fenster & Glas36
Bedachung38
Bauen mit Holz42
IMPRESSUM
Bauen, Wohnen, Leben ist eine
Sonderveröffentlichung von Miesbacher
Merkur, Holzkirchner Merkur und
Tegernseer Zeitung
Verlag:
Zeitungsverlag Oberbayern GmbH & Co. KG,
Pfaffenrieder Straße 9, 82515 Wolfratshausen
Grafik:
Alexandra Fröschl (PMS Penzberg)
Anzeigen:
Wolfgang Ober (Ltg.),
Florian Kreuzmayr, Stephanie Spieß,
Gregor Siewert, Katharina Reile,
Luca Lausecker, Andrea Prause
Kontakt zur Redaktion
und Vermarktung:
merkur tz media
Zeitungsverlag Oberbayern GmbH & Co. KG
Miesbacher Merkur/Holzkirchner Merkur
Schlierseer Straße 4, 83714 Miesbach
Tel. 08025/285-55, Fax 285-30
miesbach@merkurtz.media
Verantwortlich für den Inhalt:
Stefan Hampel
Redaktion:
Merkur tz Media, Marion Brandstetter
Titelfoto:
PantherMedia/photographee.eu
Druck:
UMSCHLAG:
Gotteswinter u. FIBO Druck- & Verlags GmbH
Joseph-Dollinger-Bogen 22, 80807 München
INNENTEIL:
Druckzentrum Dessauerstraße
GmbH & Co. Betriebs KG
Tegernseer Zeitung
Rosenstraße 4, 83684 Tegernsee
Tel. 08022/9169-14, Fax 9169-10
tegernsee@merkurtz.media
Bauen, Wohnen, Leben 3
Garten
im
Frühling
Dank der großen Auswahl robuster Rosensorten gelingt auch Gartenneulingen die Anlage eines üppig blühenden Rosenbeets. Foto: djd/www.rosen-tantau.com
Üppige Blühpracht von Anfang an
Sechs Tipps für Rosenneulinge
Die Rose gilt als die Königin
des Gartens. Entsprechend
großen Respekt
haben viele Hobbygärtner vor
ihrer Anpflanzung und Pflege.
Mit der Beherzigung einiger
Grundregeln ist es jedoch gar
nicht so schwer, „ihre Majestät,
die Rose“ zufriedenzustellen.
Rosenexpertin Susanne Rattay
gibt Tipps für Rosenanfänger.
Standort: Rosen
lieben es sonnig
Rosen bevorzugen sonnige
und luftige Standorte, für Schattenplätze
sind sie eher nicht geeignet.
Der Boden soll durchlässig
und nährstoffreich sein.
Gute Vorbereitung
zahlt sich aus
Wenn ein Gartenbereich
schon länger von Rosen oder
Rosengewächsen besiedelt war,
ermüdet das Erdreich. Hier ist
ein Austausch anzuraten: Die
Erde wird bis zu einer Tiefe von
50 bis 70 Zentimetern ausgehoben.
Das Pflanzloch füllt man
Bei Rosenbeeten sind Standort und
Boden wichtig. Foto: djd/www.rosen-tantau.com
mit Rosenerde oder mit einer
Mischung aus Gartenerde und
Kompost auf.
Mit pflegeleichten
Rosen starten
In Katalogen finden sich umfangreiche
Informationen zu
Wüchsigkeit, Blühfreudigkeit
und Blattgesundheit. „Rosensorten
mit der Allgemeinen
Deutschen Rosenneuheitsprüfung,
kurz ADR, eignen sich
besonders gut für Anfänger“,
erklärt Susanne Rattay. „Die
Auszeichnung verspricht hohe
Widerstandsfähigkeit, zum Beispiel
gegenüber Blattkrankheiten.“
Container oder
wurzelnackt?
Besonders bequem für Rosenneulinge
ist die Pflanzung
von Containerrosen in Töpfen.
Ihr Vorteil: Sie entwickeln bereits
kurz nach dem Einsetzen
üppige Blüten. Sie können von
Mitte Mai bis September eingepflanzt
werden. Etwas mehr
Geduld erfordern wurzelnackte
Rosen. Ihre Pflanzzeiten sind
von Oktober bis Ende November
oder im zeitigen Frühjahr
Ende April im frostfreien Boden.
Wurzelnackte Rosenstöcke sind
günstiger als Containerrosen
und damit ein guter Tipp für
Sparfüchse, die es nicht eilig
haben.
Pflege: Richtig
schneiden und düngen
Im Herbst sollte man nur Blütenmumien
und krankes Laub
entfernen sowie einen leichten
Korrekturschnitt vornehmen.
Den optimalen Zeitpunkt für
den Schnitt entsprechend dem
Wuchstyp und die erste Düngung
signalisiert die Blüte der
Forsythien im Frühjahr. Eine
weitere Düngung nach der
ersten Blühphase fördert den
zweiten Blütenflor. Langzeitdünger
erleichtern Rosenanfängern
die Dosierung und liefern
den ganzen Sommer lang alle
wichtigen Nährstoffe.
Wintervorbereitung:
Kälteschutz muss sein
Das Anhäufeln mit Gartenerde
bietet den frostempfindlichen
Rosen optimalen Schutz
vor Erfrierungen. Die zusätzliche
Abdeckung mit Tannengrün,
atmungsaktivem Gartenvlies
oder Jute verhindert ein
frühzeitiges Austreiben.
Djd
4 Bauen, Wohnen, Leben
Glitzernde Sommerblüher
Ab April Nerinen pflanzen
Viele beliebte Knollen
und Blumenzwiebeln
für den Sommergarten
dürfen erst ab Mai draußen in
den Boden gebracht werden.
Ganz anders sieht es da mit
Nerinen aus: Die spätblühenden
Zwiebelgewächse sind
deutlich robuster in Bezug auf
Frost und können daher ruhig
schon im April gepflanzt werden.
Nerinen – auch bekannt als
Guernseylilien – entwickeln filigrane
und doch robuste Blüten,
die in ihrer Form entfernt
an Schmucklilien erinnern.
Die Farben der Zwiebelgewächse,
die ursprünglich aus
Südafrika stammen, bewegen
sich in einem Spektrum zwischen
Weiß, Rosa und Pink.
Als besonderes Highlight beginnen
die Blüten im Sonnenlicht
dezent zu glitzern und
verbreiten einen zarten Duft.
In Beeten mit zarten Farben
werden Nerinen zum Hingucker.
Im sommerlichen Staudenbeet sorgen sie auch nach der Hoch-Zeit ihrer Pflanzpartner noch für Farbe und Lichtreflexe.
Foto: fluwel.de
Pflanzzeit
ab April
Ab April können die Zwiebeln
der Nerinen in den Boden
gebracht werden. Ideal ist ein
sonniger Standort mit durchlässigem
Boden. Die Zwiebeln
kommen flach in die Erde, sodass
ihre „Nase“ noch circa
zwei Zentimeter herausragt. Ein
Mindestabstand von 25 Zentimetern
schafft ein schönes,
natürliches Gesamtbild im Beet.
Auch der Blütenkranz kommt
so besser zur Geltung. Im Anschluss
an die Pflanzung sollte
gut gegossen werden, um das
Wurzelwachstum anzuregen.
Wenngleich die Blumenzwiebeln
der Nerinen bereits früh
im Frühling in den Boden kommen,
liegt ihre Blütezeit deutlich
hinter den meisten anderen
Sommerblühern und reicht bis
in den Herbst. Je nach Sorte
öffnen sich die ersten Knospen
frühestens Mitte August,
erfreuen dafür aber bis weit in
den Oktober und November,
manchmal sogar bis in den
Dezember. Damit schaffen Nerinen
einen blütenstarken Übergang
zum Herbstflor im Garten.
Im sommerlichen Staudenbeet
sorgen sie auch nach der Hoch-
Zeit ihrer Pflanzpartner noch für
Farbe und Lichtreflexe.
Fluwel
NATURSTEINE
für Haus und Garten
Alles für Ihre Gartengestaltung! Schöne Natursteinbänke, Findlinge, Sichtschutz uvm.
Naturstein – Die natürlichste Form, seine Umwelt zu gestalten
Wir sind ein Natursteingroßhandel auf einer Fläche von 10.000 qm
und einem gut sortierten Lagerprogramm.
Wir präsentieren Ihnen eine Vielzahl von Natursteinen aus verschiedenen Ländern.
Schaffen Sie sich Ihr eigenes Paradies, und fühlen Sie sich wohl, umgeben von Natur.
Reutbergstraße 1½ | 83666 Schaftlach | Tel: 08021/8007 | info@hiergeist.de
Bauen, Wohnen, Leben 5
Rupfen, zupfen
und großzügig füttern
Pflegetipps für den Rasen
Im Garten klaffen Anspruch
und Wirklichkeit schon mal
auseinander, insbesondere
bei der Rasenpflege. Es Deutsche
reicht leider nicht, ihn nur
sich selbst, dem Regen und
der Sonne zu überlassen. Im
Frühling braucht der Rasen
eine Schönheitskur und ein
Vier-Gänge-Menü.
März bis April:
Düngen
Das Düngen des Rasens ist
jetzt die erste Aufgabe. Zu
den wichtigen Nährstoffen
für Gräser gehören Stickstoff
(N), Phosphor (P) und Kalium
(K). Stickstoff sorgt für das
Wachstum und eine schöne
Grünfärbung, Phosphor
(P) für das Wurzelwachstum
und als Energieträger. Kalium
macht den Rasen belastbar
und stärkt ihn gegen Trockenheit,
Kälte und Krankheiten.
Magnesium (Mg) schließt das
Vier-Gänge-Frühjahrsmenü
ab. Es hilft bei der Bildung von
Chlorophyll, das zur Photosynthese
benötigt wird.
Diese Begriffe oder Buchstaben
finden sich in unterschiedlicher
Zusammensetzung in
den Rasenmischungen im
Handel. Zum Beispiel in Langzeitmischungen
sind diese
Nährstoffe so zusammengestellt,
dass der Rasen das Frühjahr
und den Sommer über alles
erhält, was er braucht. Die
Rasengesellschaft
empfiehlt eine erste Düngung
damit circa Mitte April.
Karte für optimalen
Düngetag
Allerdings ist die Witterung
nicht in jedem Jahr gleich. Als
guter Zeitpunkt für die Düngung
gilt daher der Beginn der
Wachstumsperiode in einer Region.
Und der lässt sich sehr viel
genauer bestimmen. Etwa mit
der Grünland-Temperatur-Summe
(GTS), die von Landwirten
und -wirtinnen zum Bestimmen
des Beginns ihrer Feldarbeit
genutzt wird. Man rechnet die
positiven Tagesmittel-Temperaturen
ab dem 1. Januar zusammen.
Die Werte im Januar
werden mit dem Faktor 0,5
multipliziert, die im Februar mit
0,75. Ab März nutzt man die
vollen Tageswerte.
Erreicht man eine Summe
von 200 Grad, gelten die Böden
als warm genug, um zu
wachsen. Und damit ist die
Düngung sinnvoll, da die Gräser
die Stickstoffe im Dünger
ohne Verluste aufnehmen
können. Aber auch ab einem
Wert von 170 kann schon gedüngt
werden.
Der Rasen braucht im Frühjahr Dünger. Am besten wird er noch im April
ausgebracht. Foto: dpa/Patrick Pleul
Gut zwei bis drei Wochen nach dem Düngen und zeitnah nach dem zweiten
Schnitt kann der Rasen vertikutiert werden. Foto: dpa/Christin Klose
Täglich Statistik zu führen ist
Ihnen zu aufwendig? Die Länder
und Landwirtschaftskammern
Deutschlands haben sich
im Verein Informationssystem
Integrierte Pflanzenproduktion
(ISIP) zusammengeschlossen.
ISIP unterhält eine Karte
mit den Werten. Grüne Punkte
an einem Ort stehen für einen
Wert ab 200. Klickt man
darauf, kann man die konkreten
Werte nachlesen. Eine
zweite Düngung von reinem
Zierrasen erfolgt im Juli. Wird
der Rasen mehr belastet, etwa
durch spielende Kinder, empfiehlt
die Rasengesellschaft
drei Düngerunden – im April,
Juni und August. Für Gräser
im Schatten von Bäumen sollten
es auch mindestens drei
Düngungen sein.
April bis Mai:
Vertikutieren
Gut zwei bis drei Wochen
nach dem Düngen und zeitnah
nach dem zweiten Schnitt
kann der Rasen vertikutiert
werden – das ist der zweite
Teil der Rasenkur im Frühling.
Das Vertikutieren wirkt erst
mal, als würde man die langsam
wieder grüner werdende
Fläche zerstören, denn dabei
wird abgestorbenes oder
überflüssiges Material wie
Moos zwischen den Gräsern
entfernt. Zurück bleibt eine
ausgedünnte Rasenfläche.
Aber die Maßnahme ist wichtig,
sonst verfilzt die Fläche.
Das hätte Folgen für die Wasser-
und Düngeraufnahme
und den Luftaustausch. Außerdem
kann es sein, dass die
Wurzeln dann flacher wachsen
und die Gräser sind anfälliger
für Krankheiten.
Dafür nimmt man einen Vertikutierer
– eine Art Mäher mit
vertikal rotierenden Klingen
oder Drähten. Wer keinen hat,
kann ihn im Baumarkt leihen.
Manche Rasenmäher haben
auch eine spezielle Einstellung
dafür. Und wer nur wenig Rasenfläche
hat, macht die Arbeit
einfach mit einem Handvertikutierer,
einer Art Harke
oder Rechen.
Die Sächsische Gartenakademie
rät, vor dem Vertikutieren
den Rasen bis auf circa zwei
Zentimeter Schnitthöhe einzukürzen.
Dann vertikutiert man
die Fläche am besten einmal
längs und einmal quer. Ist der
Rasen danach sehr ramponiert
und hat größere kahle Stellen,
lohnt sich das Nachsäen.
Simone A. Mayer
6 Bauen, Wohnen, Leben
Nasse Wände?
Schimmelpilz?
ANALYSIEREN. PLANEN. SANIEREN.
TÜV-überwacht, 10 Jahre Gewährleistung,
100.000 erfolgreiche Sanierungen in der Gruppe
Sind Haus und Wohnung fit für den Sommer?
Feuchtigkeitsschäden jetzt beim Frühjahrscheck aufspüren
Menschen und ihre
Häuser sind Witterungseinflüssen
ausgesetzt.
Bei der Vorbereitung
auf den Sommer gilt es daher,
dem Haus eine besondere
Aufmerksamkeit zu schenken.
Verrutschte Dachziegel, Risse
in der Fassade, Kondenswasser
an Innenwänden, Schimmelpilzbefall
in Wohnräumen und Salzausblühungen
im Keller sind
mögliche Folgen von Sturm,
Regen, Schnee und Eis. Deshalb
lohnt sich jetzt ein Frühjahrscheck
fürs Haus. Wer genau
hinschaut, Feuchteschäden
und Schimmelpilz entdeckt und
diese fachgerecht beseitigen
lässt, kann auf lange Sicht viel
Geld sparen.
Dach dicht – Regenrinne frei?
Besonders die Hausdächer werden
durch Witterungseinflüsse
belastet. Nach Stürmen können
Ziegel verrutscht oder zerbrochen
sein. Auch Einfassungsbleche
rings um die Schornsteine,
an den Gauben und in Kehlen
sind möglicherweise beschädigt.
Ein Dachdecker sollte sich das
unbedingt anschauen und die
Schäden reparieren. „Denn sonst
können Schnee und Feuchtigkeit
weiterhin ungehindert ins
Gebälk und Mauerwerk eindringen“,
warnt Simon Gebhardt vom
Sanierungsspezialisten ISOTEC.
Morsche Balken, feuchte Wände
und drohender Schimmelpilzbefall
sind die Konsequenzen.
Auch ein Blick in die Regenrinnen
lohnt sich. Denn hier sammelt
sich Herbstlaub an, das den Winter
über liegen bleibt. Jetzt aber
sollte es entfernt werden, damit
das Regenwasser wieder ungehindert
abfließen kann – und
überlaufendes Wasser nicht die
Fassade durchfeuchtet und ins
Gebäudeinnere eindringt.
Ist die Hausfassade intakt?
Apropos Hausfassade: Oftmals
bilden sich im Winter Risse oder
Frostabplatzungen. Auch alte
Haarrisse können durch die eisigen
Temperaturen deutlich
größer geworden sein. Eine Fassadeninspektion
ist deshalb angesagt
und sollte vor allem die
Hausecken, Fenster und Türen
berücksichtigen. Hier kann ein
Verputzer oder Malerbetrieb
kompetent weiterhelfen.
Balkone und Terrassen checken
Auch Balkone- und Terrassenflächen
sind ganzjährig hohen
Beanspruchungen ausgesetzt,
woraus häufig Risse und defekte
Boden-Wandanschlüsse resultieren.
In den Wintermonaten
kommt durch das Gefrieren des
eingedrungenen Wassers und
seiner damit verbundenen Ausdehnung
hinzu, dass Fliesenbeläge
abgesprengt, Beschichtungen
abgelöst werden und Putz
an den angrenzenden Wänden
abplatzt. Dies sieht nicht nur
unschön aus und beeinträchtigt
die Nutzbarkeit. Durch diese
Schäden kann Feuchtigkeit bis
in die Innenbereiche des Hauses
eindringen.
Wohnbereiche trocken und
schimmelfrei?
Nach dem Außencheck gilt es,
das Hausinnere genau unter die
Lupe zu nehmen. Los geht es mit
den Fensterlaibungen. „An diesen
Wärmebrücken entsteht oft
Schimmelpilzbefall, der bei oberflächlichem
Hinschauen leicht
übersehen wird“, weiß Sanierungsexperte
Simon Gebhardt
Auch können Möbel und Staub
Schimmelpilzbefall begünstigen.
Stehen Möbel zu dicht an
Außenwänden, kann die Luft
hinter ihnen nicht zirkulieren
und Kondensationsfeuchte nicht
abgeführt werden. So bildet sich
der optimale Nährboden für
Schimmelpilzbefall. Auch Staub
auf Schrankrückseiten und unter
dem Mobiliar sollte unbedingt
entfernt werden. Denn gerade
auf Staub können sich Schimmelpilze
ansiedeln.
Schimmelpilz im Keller?
„Außerdem sollten alle Eckbereiche
des Hauses inspiziert werden“,
rät ISOTEC-Experte Simon
Gebhardt In besonders verwinkelten
oder verdeckten Ecken,
zum Beispiel im Keller, empfiehlt
sich sogar das Ausleuchten mit
der Taschenlampe. Da die Außenwände
des Hauses im Winter
stark auskühlen, sind gerade
diese besonders anfällig für die
Ablagerung von Tauwasser und
die Entwicklung von Schimmelpilzen.
Salz-Ausschlag an
Kellerwänden?
Ebenfalls im Kellerbereich entdecken
viele Bewohner nach
den Wintermonaten weiße
„Ausschläge“ an den Wänden:
„Salzausblühungen“. Der Grund?
Viele Sockelabdichtungen von
Gebäuden sind undicht, sodass
Streusalz, das im Winter auf die
Wege rund ums Haus gestreut
wurde, durch die Außenwände
ins Innere eingedrungen ist. Die
entstehenden Salzausblühungen
sehen nicht nur hässlich aus, sie
lassen auch Farbe und Putz abplatzen.
Langfristig ruinieren sie
sogar die Fugen zwischen den
Steinen, sodass das ganze Mauerwerk
marode und die Bausubstanz
zerstört wird.
Unbedingt Fachmann
hinzuziehen
Fazit: Werden beim Frühjahrscheck
vom Dach bis zum Keller
Feuchteschäden und Schimmelpilz
entdeckt, sollte unverzüglich
gehandelt und ein Fachmann – je
nach Schaden ein Dachdecker,
ein Maler und Verputzer oder ein
Spezialunternehmen für die Sanierung
von Feuchte- und Schimmelschäden
– die Instandsetzung
übernehmen. „Das erspart Folgeschäden,
dient der Wohngesundheit
und trägt zum Werterhalt
der Immobilie bei“, betont ISO-
TEC-Experte Gebhardt
Weitere Informationen unter
www.isotec-gebhardt.de
Gebhardt+Gebhardt GmbH
Bergweg 2, 83627 Osterwarngau
0 80 24 / 9 18 30
Ernst-Heinkel-Ring 19, 85662 Hohenbrunn
0 81 02 / 99 82 00
www.isotec-gebhardt.de
Bauen, Wohnen, Leben 7
Fußböden
Mit guter Pflege kann ein hochwertiger Parkettboden jahrzehntelang halten. Foto: Imago/Westend61
So bleibt der Parkettboden
lange schön
Richtige Reinigung und Pflege zahlen sich aus
Mit Wasser im Bad spielende
Kinder, Haustiere
mit schmutzigen
Pfoten und scharfen Krallen
oder Besucher mit dreckigen
Schuhen: Der Alltag in den
eigenen vier Wänden verlangt
dem Fußboden manchmal viel
ab, so auch dem Parkett. Gut
behandelt ist ein Holzfußboden
aber sehr strapazierfähig.
Wie man mit der richtigen
Pflege dem Boden viel Widerstandskraft
und ein langes Leben
gibt, erklärt der Verband
der Deutschen Parkettindustrie
(vdp).
Das A und O ist laut dem vdp
eine gute Reinigung und regelmäßige
Pflege mit den richtigen
Mitteln zum Schutz der Oberfläche.
Das gilt für die beliebte
Eichen-Deckschicht ebenso wie
für andere Holzarten wie Kirsche
oder Kiefer, für den Dielenfußboden
ebenso wie für
Fischgrät-, Mosaik-, Tafel- oder
Stabparkett.
Gut zu wissen in Sachen
Oberflächenbehandlung: Öl und
Wachs ebenso wie Lack schützen
das Parkett erst einmal. Beim
Öl-Finish kann der Parkettboden
atmen und die natürlichen
Holzstrukturen bleiben erhalten.
Gleichzeitig ist ein geölter oder
gewachster Parkettfußboden
Holzböden sollten nur nebelfeucht gewischt werden. Foto: PantherMedia/
Di-Studio
aber auch pflegeintensiver als
ein lackierter Boden. Eine Behandlung
mit Pflegemitteln sollte
daher häufiger stattfinden.
Tipps zur
Pflege
Den Unterschied macht neben
der Oberflächenbehandlung
stets auch die Frage, wie
stark das Parkett beansprucht
wird. Der Holzfußboden im
Flur benötigt eine häufigere
Pflege als das Parkett im
Schlafzimmer. Grundsätzlich
helfen folgende Praxis-Tipps
und Hinweise:
• Den Parkettboden regelmäßig
saugen und wischen, zumindest
einmal pro Woche.
• Beim Saugen den Bürstenkranz
des Staubsaugers benutzen,
um Kratzer im Boden
zu vermeiden.
• Böden stets nur nebelfeucht
mit einem gut ausgewrungenen
Tuch wischen, um ein
Aufquellen des Holzes zu
verhindern.
• Dem Wischwasser ein Pflegemittel
in der richtigen Dosierung
beigeben, um dem
Parkett Widerstandskraft zu
geben.
• Parkett nach dem Reinigen
mit einem trockenen Vliestuch
polieren, um kleinen
Kratzern vorzubeugen.
• Störende Kratzspuren auf
Holzböden lassen sich mit
Filzgleitern oder alten Teppichresten
unter Stuhl- und
Tischbeinen vermeiden.
• Beim Möbelrücken dicke
Socken über die Möbelfüße
ziehen, damit der Holzfußboden
ohne Kratzer bleibt.
Clever
ausbessern
Dunkle Absatzstriche von
Schuhen auf Parkettböden
lassen sich einfach mit einem
Radiergummi entfernen. Bekommt
das Holz doch mal
eine Delle, lassen sich kleinere
Macken selbst ausbessern.
Dazu wird farbiges Wachs erwärmt
und gemischt, bis es
der Farbe des Parketts gleicht.
Nach intensiver Reinigung der
betroffenen Stelle füllt man
dann den Kratzer mit dem
Wachs auf. Abschließend wird
die Stelle mit einem Klarlackstift
versiegelt.
Soll das Parkett in ganz neuem
Glanz erstrahlen, bietet
sich das kundige Abschleifen
durch den Fachbetrieb an.
Nach dem Schliff wird dann
wieder eine Öl- oder Lackschicht
zum langfristigen
Schutz der Oberfläche aufgetragen.
Ausgetauscht werden
muss das Holz auch bei stärkeren
Gebrauchspuren also
nicht.
Vdp
8 Bauen, Wohnen, Leben
Neuer Glanz für den Designbelag
Auch Vinylböden können aufgefrischt werden
Designbeläge aus Vinyl sind
robust, wasserabweisend,
designstark und somit
in allen Räumen einsetzbar.
Grundsätzlich sind die meisten
Vinylböden schon ab Werk mit
einem PU-Lack, der Nutzschicht,
versiegelt. Dadurch bleibt der
Belag über viele Jahre schön.
Die dicke Vinyl-Schicht erlaubt
neben der tollen Optik auch
das Einprägen von naturnahen
Oberflächenstrukturen wie Maserungen,
Rillen oder Kanten für
ein authentisches Aussehen.
Auffrischung mit
Renovierungslack
Dennoch kann die Oberfläche
über die Jahre an Glanz verlieren
und Gebrauchsspuren aufweisen,
beispielsweise verursacht
durch Stühlerücken oder ständiges
Darüberlaufen. Schon durch
kleine Partikel können Kratzer
am Belag entstehen. Deshalb
muss man den Boden aber nicht
gleich austauschen. Mit speziellen
Renovierungslacken lassen
sich diese Spuren einfach beseitigen
beziehungsweise verringern.
Ein Schleifen des Belags ist
meistens nicht nötig und schon
nach kürzester Zeit ist dieser
auch wieder belastbar. Stumpfe
Böden erhalten nach dem Lackieren
mehr Glanz und wirken
fast wie neu. Auf Wunsch lassen
sich auch matte Effekte erzielen –
Wenn bei Vinylböden der Glanz nachlässt oder sich Gebrauchsspuren zeigen, kann der Belag renoviert werden.
Foto: Katarzyna Białasiewicz/123rf.com/GEV
und manche Lacke wirken sogar
rutschhemmend.
Schadstoffarme
Produkte verwenden
Bekannte Hersteller haben
ihre Produktion längst auf wasserbasierte
Lacke umgestellt.
Dabei dient der geringe Lösemittelanteil
von unter acht Prozent
in diesen Produkten nur noch
als Bindemittel. Dieses verdunstet
direkt nach dem Auftrag.
Übrig bleibt nur die dauerhaft
feste Schutzschicht. In Sachen
Leistungsfähigkeit liegen wasserbasierte
Lacke inzwischen
gleichauf mit den herkömmlichen
Lösungsmittelsystemen.
Zudem ist eine Brandgefahr
nahezu ausgeschlossen und die
Geruchsbildung gleich null.
Wer auf Nummer sicher gehen
möchte, kann beispielsweise
nach Renovierungslacken mit
dem Emicode-Siegel fragen, das
besonders emissionsarme Produkte
kennzeichnet. Gev
Kork – Multitalent für den Boden
Die Deutschen lieben Kork.
Allein im vergangenen Jahr
wurden mehr als eine Million
Quadratmeter Korkfußböden
verlegt. Sein biederes Image
hat das Naturmaterial abgelegt
und bietet damit vielfältige
Einsatzmöglichkeiten für den
Wohnbereich. Neue Verfahren
ermöglichen es, Böden in
Stein- oder Parkettoptik oder
auch mit Mustern und Ornamenten
digital zu bedrucken.
Modernisierende können dabei
weiterhin auf die bewährten
Eigenschaften von Kork zählen:
Es isoliert hervorragend,
reduziert Trittschall und ist
Warme Füße und ein leiser Auftritt auch beim Toben: Korkböden.
Foto: Amorim/BHW Bausparkasse
wasserundurchlässig. Besonders
geschätzt wird das elastische
Material auch für seine
Strapazierfähigkeit. „Korkböden
eignen sich besonders für
Allergiker“, sagt Stefanie Binder
von der BHW Bausparkasse.
„Das Material verfügt über
gute Dämmeigenschaften und
hilft, Energiekosten zu sparen.“
Ein weiteres Plus: Kork ist
ein nachwachsender und vollständig
recycelbarer Rohstoff.
Er wird nachhaltig und schonend
von der Korkeiche geerntet,
ohne dass diese gefällt
werden muss. Der Belag wird
im Online- und Fachhandel als
Klick-System oder in Form von
selbstklebenden Korkfliesen
angeboten.
Bhw
Bauen, Wohnen, Leben 9
Schreiner
& Zimmerer
Maximaler Komfort: Ein maßgeschneiderter Einbauschrank zahlt sich auf Dauer aus. Foto: Livarea
Schlau Stauraum schaffen
Ein Einbauschrank vom Schreiner nach Wunsch
Egal, ob man in einem
Haus mit großzügiger
Grundfläche oder in einem
platzsparenden Apartment
wohnt: Clever umgesetzter
Stauraum zahlt sich in
den eigenen vier Wänden immer
aus. Damit alles passt und
lange genutzt werden kann,
lässt man das maßgeschneiderte
Möbelstück am besten
von einem Schreiner bauen.
Der Profi kann in Sachen Optik
beraten und geht bei der
Planung auch auf die persönlichen
Wünsche des Auftraggebers
ein.
Im Gespräch wird dann
beispielsweise entschieden,
ob der Schrank eventuell als
Raumteiler genutzt werden
soll. Auch das Material wird
festgelegt: Ist ein Möbelstück
aus Massivholz oder hochwertigem
Furnier gewünscht?
Möchte man vielleicht gläserne
oder verspiegelte Türen mit
eingebaut haben? Und sollen
es lieber klassische Drehtüren
oder doch lieber Schiebetüren
sein?
Auch die Farbe ist wichtig:
Helle Möbelstücke eignen
sich ideal für kleinere Räume,
dunkle kommen in einem großen
Zimmer toll zur Geltung.
Die Kommode mit Pultvitrine bietet einen guten Überblick – und zusätzlichen
Stauraum. Foto: Luxxu
Genug Stauraum
für alles
Diese individuellen Vorlieben
sollten – wenn es das
Platzangebot hergibt – möglichst
genau berücksichtigt
werden, damit man lange
Freude an dem maßgeschneiderten
Kleiderschrank hat.
Der Verband der Deutschen
Möbelindustrie empfiehlt
beispielsweise ein Volumen
von mindestens einem Kubikmeter
pro Person. Reicht das
Möbelstück beispielsweise bis
unter die Decke, kann man
einen Schemel in das Möbel
integrieren, mit dessen Hilfe
alle an die oberen Regalböden
herankommen.
Lebt eine Person im Haushalt,
die im Rollstuhl sitzt, sollte
an Kleiderstangen gedacht
werden, die eine sitzende
Person mithilfe eines Hebels
oder auch auf Knopfdruck auf
die benötigte niedrigere Höhe
bringen kann, um alles gut zu
erreichen.
Schönes auch mal
herzeigen
Wer eine umfangreiche Krawattensammlung
besitzt, wünscht
sich vielleicht eine Schublade, in
der diese leicht zugänglich aufgereiht
werden können. Hat man
genügend Platz und Geld für einen
begehbaren Kleiderschrank,
können ein beleuchteter Spiegel
und eine Pultvitrine für Accessoires
wie Schmuck oder Uhren
mit eingeplant werden. Eine
kleine Sitzgelegenheit wie eine
ausklappbare Polsterbank oder
ein Pouf erleichtert beispielsweise
Senioren das Anziehen.
Frauen, die gerne Kleider tragen,
brauchen eine ausreichend
lange Kleiderstange, um die guten
Stücke aufzuhängen. Hierbei
sollten die unterschiedlichen
Längen der schönen Stücke nicht
vergessen werden, denn wenn
lange Kleider in ein zu niedriges
Fach gehängt werden, entstehen
unten am Saum vielleicht
unschöne Knitterfalten, weil das
Kleidungsstück aufliegt. Im Zweifelsfall
plant man bei einem entsprechenden
Platzangebot eher
großzügig – denn die meisten
Menschen besitzen mehr Kleidungsstücke,
als sie denken.
Marion Brandstetter
10 Bauen, Wohnen, Leben
Bei der Planung eines Wintergartens sollte man Profis aufsuchen – zum Beispiel einen Zimmerer. Foto: PantherMedia/davidmartyn
Ein Wintergarten
vom Profi
Jetzt den Glaspalast
mit dem Zimmerer planen
Gartenbesitzern fällt die
erzwungene Ruhepause
während der kalten Monate
oft schwer: Zu gern würden
sie sich wieder in ihrem grünen
Paradies betätigen, aber es gibt
nun mal kaum etwas zu tun. Der
Vorteil: Im Herbst und Winter
kann man für das neue Gartenjahr
planen – und in diese Rubrik
fällt auch das Thema Wintergarten.
Wer sich schon immer einen
Glasanbau ganz nah an der
Natur gewünscht hat, sollte die
kalte Saison nutzen, um diesem
Traum einen Schritt näherzukommen.
So wird der Wintergarten
rechtzeitig fertig, um in ihm den
Frühling willkommen zu heißen.
Durchgehend
optimal geplant
Ob man nun neu baut oder
den Wintergarten nachträglich
anbauen lassen möchte: Der
Zimmereibetrieb ist für die Planung
eine gute Anlaufstelle. Die
Profis wissen, welche Ausrichtung
sich – bei einem Neubau
– besonders lohnt und können
bei einem nachträglichen Anbau
alles optimieren, was möglich
ist. Fußbodenheizung, Sonnenschutz,
Dreifachverglasung, der
richtige Bodenbelag und natürlich
eine stabile, langlebige Konstruktion,
beispielsweise aus Holz:
Gemeinsam mit dem Fachmann
findet sich ein Weg, um den
„Glaspalast“ umzusetzen.
Individuell
angepasster Anbau
Wichtig ist beispielsweise, wie
der Wintergarten genutzt werden
soll: Ist er als allgemeiner
Aufenthaltsraum zum Lesen beziehungsweise
Essen gedacht?
Ist eine Fußbodenheizung geplant?
Oder soll vielleicht die
Küche in dem hellen Anbau
untergebracht werden? In diesem
Fall muss beispielsweise ein
ausgefeiltes Lüftungskonzept mit
integriert werden.
Auch in Sachen Baugenehmigung
und Mindestabstände zum
Nachbargrundstück wissen Zimmerer
Bescheid und unterstützen
ihre Auftraggeber bei eventuellen
Anträgen, die gestellt werden
müssen.
Mabr
Zimmerer (m/w/d) gesucht
Werde Teil eines starken Teams! Für ausführliche
Informationen den
QR-Code scannen
Kreuzstraße 27 · 83624 Otterfing · Tel. 08024-34 77
www.zimmerei-stefanwalter.de
Beratung - Planung
Ausführung
Schreinermeister
Innenausbau - Möbel - Küchen - Bodenbeläge
Türen - Fenster - Insekten- und Sonnenschutz
"Vom Boden bis zur Decke, wohnen und Leben mit Holz"
Tel. 0 80 25 / 99 37 38 Ledererstraße 6
www.kreativeswohnen.net
83714 Miesbach
TRADITION UND MODERNE SEIT ÜBER 100 JAHREN
Ihr Partner,
wenn es um stilvolle
Einrichtung geht!
83730 Fischbachau · 08028/2331 · www.schreinerei-rauffer.de
Bauen, Wohnen, Leben 11
Sicherheit
Die Haustür per Smartphone öffnen: Das funktioniert auch ohne weitere Smarthome-Umgebung. Foto: djd/Nuki Home Solutions
Vorsicht bei smarten Schlössern
Auf Datensicherheit achten
Bei der Haustür steht hohe
Sicherheit an erster Stelle.
Das gilt sowohl für die
Beschaffenheit des Vordereingangs
selbst, als auch für
die Art, wie man ihn öffnet;
insbesondere dann, wenn ein
Smartlock zum Einsatz kommt.
Diese kleinen Alltagshelfer sind
elektronische Schlösser, die die
Tür automatisch, zum Beispiel
über das Handy in der Tasche,
aufsperren, wenn berechtigte
Hausbewohner nach Hause
kommen – ganz ohne Kramen
und ohne, dass man einen
Schlüssel dabeihaben muss.
Sogenannte Smartlocks – also
„schlaue Schlösser“ – bieten
mehrere Öffnungsmöglichkeiten.
Bevor man eine Kaufentscheidung
trifft, sollte man
allerdings auf die Datenschutzvorkehrungen
achten.
Handy, Keypad,
Fingerabdruck
Smartlocks drehen per Motor
den innen liegenden Schlüssel im
Türschloss, wenn sie den Befehl
dazu bekommen. Dieser kann
etwa von einem vorher angemeldeten
Handy gegeben werden,
das über Bluetooth mit dem
Schloss gekoppelt ist, oder durch
ein Keypad, auf dem der richtige
Zahlencode eingegeben wird. Bei
manchen smarten Schlössern ist
es zudem möglich, die Tür per
individuellem Fingerabdruck zu
öffnen. Wichtig ist, dass man als
Nutzer seine persönlichen Daten
nicht auf fremden Servern hinterlegen
muss. Die Speicherung
sollte komplett lokal erfolgen.
Praktisch: Mit Smartlocks ist es
auch möglich, etwa die Putzhilfe
oder den Babysitter ins Haus zu
Ein Smartlock ist kinderleicht zu bedienen.
Foto: djd/Nuki Home Solutions
lassen, ohne dass diese Persone
einen eigenen Schlüssel bekommen
oder ihr Handy mit dem
Haussystem verbinden muss.
Geschützte
Kommunikation
Auch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
können mit Smartlocks
nachgerüstet werden. Dafür
schließt man den sogenannten
Opener an die Gegensprechanlage
in der Wohnung an. Von
dort betätigt er auf Befehl den
Buzzer, um die Eingangstür des
Hauses zu öffnen. Für eine hohe
Datensicherheit sollte man immer
auf die entsprechenden Zertifikate
achten. Dazu gehören Tests über
die Art der Kommunikation, sowohl
online über das Internet wie
auch lokal, und die Überprüfung
der dazugehörigen Apps sowie
des Datenschutzes. Was sichere
Authentifizierung angeht, sollten
Käufer Wert darauf legen, dass das
Produkt durch änderbare Passwörter
abgesichert werden kann.Djd
12 Bauen, Wohnen, Leben
Einbrecher nutzen meist Balkon- und Terrassentüren, um in Einfamilienhäuser
einzudringen. Foto: djd/BHE Bundesverband Sicherheitstechnik
Ein paar Vorkehrungen machen das Zuhause während des Urlaubs ein Stück
weit sicherer. Foto: djd/BHE Bundesverband Sicherheitstechnik
Gefahr erkannt,
Gefahr gebannt
Sicherheitstechnik schützt auch in der Urlaubszeit
Für die meisten Menschen
ist es der Albtraum
schlechthin: Fremde steigen
in den vermeintlich sicheren
Bereich der eigenen vier
Wände ein.
Im vergangenen Jahr dürfte
dieses Szenario wieder öfter
Wirklichkeit geworden sein.
Erste Zahlen aus den Bundesländern
deuten darauf hin,
dass die Fallzahlen teilweise
deutlich gestiegen sind.
In Nordrhein-Westfalen etwa
lag 2023 die Zahl der Wohnungseinbrüche
in den ersten
zehn Monaten knapp 23 Prozent
höher als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Umso wichtiger
ist es, vor der kommenden
Urlaubssaison an notwendige
Sicherheitstechnik zu denken.
Alarmanlage
schreckt ab
Häuser und Wohnungen,
deren Bewohner offensichtlich
abwesend sind, üben auf
Einbrecher die größte Anziehungskraft
aus. Um ihnen den
Einstieg zu erschweren, spielen
einbruchhemmende Fenster
und Türen eine Rolle.
Jedoch wird der Einbruchsversuch
nicht gemeldet. „Daher
sollten mechanische Sicherungen
um eine moderne
Alarmanlage ergänzt werden,
die bei einem Vorfall sofort
die Notruf- und Serviceleitstelle
alarmiert“, rät Carl Becker-Christian,
Geschäftsführer
des BHE Bundesverbands
Sicherheitstechnik.
Die wenigsten Einbrecher
seien Profis, sie würden von
einer Alarmanlage meist aufgehalten
und abgeschreckt:
„Dank moderner Sicherheitstechnik
bleibt es bei der Hälfte
der Einbrüche mittlerweile
beim Versuch.“ Oft können die
Täter sogar noch auf frischer
Tat ertappt werden.
Alarmanlagen haben zudem
den Vorteil, dass sie die Bewohner
beim Verlassen des
Hauses auf Sicherheitslücken
wie offene Fenster oder Türen
hinweisen. „Damit eine
Alarmanlage im Ernstfall
fehlerfrei funktioniert, sind
eine sachkundige Beratung,
Planung und Montage durch
eine Fachfirma unabdingbar“,
so Becker-Christian.
Grundstücke
beleuchten
„Hallo lieber Anrufer, Familie
Müller ist drei Wochen am
Gardasee, Nachrichten nach
dem Ton.“ Solche Hinweise
auf dem Anrufbeantworter
sollte man tunlichst vermeiden,
zudem den Briefkasten
von Bekannten leeren lassen
und Zeitungsabos unterbrechen.
„Die Täter sollten auf
dem Grundstück auch keine
‚Kletterhilfen‘ wie Leitern
oder Gartenmöbel vorfinden“,
rät Becker-Christian.
„Grundstücke und besonders
Beratung
Verkauf
Montage
Prüfung
einbruchsgefährdete Stellen
sollten mittels Bewegungsmeldern
ausgeleuchtet werden,
da Täter das Licht meiden. In
Kombination mit verriegelten
Fenstern und Türen sowie einer
aktivierten Alarmanlage
sorgt dies für beruhigende
Sicherheit.“
Djd
Feuerlöschgeräte
Rauchwarnmelder
Einbruch, Brandund
Notruftechnik
Feuerwehrbedarf
Atemschutztechnik
Prüfung von
Brandschutztüren,
Wandhydranten,
Rauch- und
Wärmeabzügen,
Brandschutzklappen
Hochwasserschutz
08026/38 9717 • 0151/22885135 • Neuhauser Str. 41• 83727 Schliersee
www.b-g-angler.de | markus.angler@b-g-web.de
Ihr Partner für innovative Schließtechnik
Wallenburgerstraße 31
83714 Miesbach
Tel. 08025 1787
www.nr-sicher.com
Bauen, Wohnen, Leben 13
Küchen
Ein Hingucker sind Oberflächen mit dezentem metallischem Effekt.
Hell, naturnah und minimalistisch
Das sind die aktuellen Küchentrends
Die neue Behaglichkeit –
das ist Leben und Wohnen
inmitten heller, naturnaher
Farben, minimalistischer
Designs mit einer klaren und
strukturierten Linienführung, viel
Holz sowie exklusiven Metallic-Akzenten
und individuellen
Lichtdesigns. So lassen sich die
Küchenmöbeltrends 2025 beschreiben.
Die Arbeitsgemeinschaft
Die Moderne Küche gibt
einen Überblick:
Beigenuancen geben heuer bei neuen Küchen den Ton an. Fotos: AMK
Sanfte Farben
herrschen vor
Eine der neuen Lieblingsfarben
ist Beige – von feinem
Muschelweiß bis zu sämtlichen
puder- und sandfarbenen Schattierungen.
Mischt man etwas
Grau hinzu, entsteht eine weitere
Trendfarbe in feinen Abstufungen:
Greige. Diese beiden
hellen Farbpaletten ergänzen
samtige Blau-, Grün-, Rot- und
Gelbfarbtöne wie beispielsweise
geheimnisvolles Rauchblau, beruhigendes
Salbei-, Eukalyptusund
Olivgrün, sattes Indischrot
und sonniges Sandgelb.
Den neuen Farbdesigns gemeinsam
ist eine zeitlose Eleganz,
Ästhetik, hervorragende
Kombinierbarkeit und warme
Ausstrahlung. Das zeigt sich beispielsweise
am Farbton Beige: Er
passt so ziemlich zu allen anderen
warmen Farbtönen. Wohnlich
wird es in Kombination mit hellen
und dunklen Echtholzfurnieren
oder Holzdekoren, edel dagegen
mit schwarzen Akzenten. Das
warme Beige wirkt mit seiner
sanften Ausstrahlung gemütlich
und entspannend. Zudem passt
es zu jedem Einrichtungsstil.
Ähnlich verhält es sich mit der
Trendfarbe Greige, einer ausgewogenen
Komposition von
warmen Beige- und Grautönen.
Greige wirkt ebenso zeitlos wie
Beige. Ton-in-Ton und in Kombination
mit angesagten Steindekoren
wie Marmor und Granit
kommt Greige toll zur Geltung.
Edle Blickfänge
in der Küche
Metallic-Oberflächen oder wenige,
dafür gezielt eingestreute
Metallic-Elemente in Bronze,
auch in Gold, sind weitere Stilmittel,
die Blicke auf sich ziehen
und jede Küche aufwerten.
Beispielsweise als bronzefarbene
Metallic-Lackfronten, feine
Griffleisten, Küchenarmaturen
und Einzelbecken-Spülen. Insbesondere
im Zusammenspiel mit
der Farbstellung Braun in mittleren
und dunkleren Tönungen
entsteht eine sehr natürliche und
wohnliche Anmutung.
Exklusive Lamellenfronten –
jene ästhetisch anspruchsvollen,
furnierten Echtholzfronten
mit senkrecht verlaufender Rillenoptik,
wie sie bislang dem
gehobenen Preissegment vorbehalten
waren, sind nun auch
im Preiseinstiegsbereich als
Holzdekorfront zu haben. Die
Premium-Küchenmöbelhersteller
favorisieren in der neuen Saison
einen lässigen Japandi-Stil, den
reizvollen Mix aus japanischer
Klarheit und Reduktion auf das
Wesentliche und skandinavischer
Gemütlichkeit und Natürlichkeit.
Diese Küchen zeichnen sich in
der Gestaltung durch eine wohltuende
Ruhe und Prägnanz aus.
Typisches Erkennungsmerkmal
dieses Stils sind glatte Fronten
in Echtholzfurnier mit Rahmenstruktur
beziehungsweise mit
einer extraschmalen oder extraflachen
Rahmenoptik. Oder
Lackfronten mit einer umlaufend
feinen, leicht gerundeten
Facette.
Amk/Mabr
14 Bauen, Wohnen, Leben
Die besten Küchen-Könner
Arbeitsplatten im Vergleich
Wer eine neue Küche
plant, muss sich früher
oder später auch für das
Material der Arbeitsplatte entscheiden,
die nicht nur viel aushalten
soll, sondern die Wirkung der Küche
entscheidend mitprägt. Eine
Teilrenovierung des Kochbereichs
kann ebenfalls neue Arbeitsoberflächen
umfassen. Aber was sind
die gängigsten Materialien – und
was sind ihre Vor- beziehungsweise
Nachteile? Hier ein Überblick:
MDF und
Laminat
Mitteldichte Holzfaserplatten
(MDF-Platten) und Laminat zählen
zu den günstigen Varianten in Sachen
Arbeitsplatte. Beide sind stoßbeständig,
pflegeleicht und bieten
eine große Auswahl an Designs
von der Holz- bis zur Betonoberfläche.
Werden die Ränder ordentlich
versiegelt, sind beide Materialien
feuchtigkeitsresistent. Größere
Schäden lassen sich jedoch vor
allem bei Laminat kaum reparieren,
außerdem ist es hitzeempfindlicher
als andere Oberflächen und kann
sich schon mal den einen oder
anderen Kratzer einfangen.
Massivholz
Teurer, aber sehr beliebt sind
Arbeitsplatten aus Massivholz.
Sie punkten mit einer natürlichen,
Platten aus Massivholz werden gerne für die Küche genommen. Foto: Panther-
Media/katrinaera (YAYMicro)
warmen Ausstrahlung und sind
sehr langlebig. Wer außerdem
Platten aus Altholz wählt, entscheidet
sich für ein besonders
nachhaltiges Produkt. Kleinere
Schäden kann man mithilfe von
Schleifpapier und Nachölen gut
ausbessern. Der Pflegeaufwand ist
allerdings eher hoch, denn damit
die Oberfläche schön bleibt, muss
sie regelmäßig geölt werden. Außerdem
ist Massivholz anfällig für
Kratzer und sowohl hitze- als auch
feuchtigkeitsempfindlich – besonders,
wenn die letzte Ölkur schon
eine Weile zurückliegt.
Edelstahl
Auf ihn setzen Küchenprofis
nicht umsonst: Edelstahl ist nicht
nur sehr hygienisch, sondern auch
pflegeleicht, hitzebeständig, langlebig
und robust. Leider hat eine
Arbeitsoberfläche aus diesem
Material aber auch oft eine kühle,
sterile Anmutung, die an eine
Großküche erinnert. Hinzu kommt,
dass man Fingerabdrücke und Co.
auf der Oberfläche sofort sieht –
und auch Kratzer können schnell
darauf entstehen.
Keramik
Sehr hitzebeständig und kratzfest,
fleckenresistent und hygienisch:
Keramik ist seit einigen
Jahren ein besonders beliebtes
Material für Arbeitsoberflächen
in der Küche. Die Auswahl an Designs
ist sehr vielfältig, man kann
beispielsweise eine Oberfläche
mit Marmor-Anmutung wählen.
Allerdings ist Keramik auch relativ
teuer – und wenn beispielsweise
ein schwerer Topf darauffällt, kann
sie splittern.
Naturstein
In diese Kategorie fallen beispielsweise
Marmor, Granit und
Schiefer. Arbeitsplatten aus diesem
Material sind kein billiges Vergnügen,
dafür punkten sie mit einer
exklusiven Optik und sind ebenso
hitzebeständig wie langlebig. Eine
regelmäßige Imprägnierung des
Natursteins muss man allerdings
durchführen, wenn dieser lange
schön bleiben soll. Auf Säuren reagieren
sie empfindlich, besonders
Marmor.
Quarzkomposite
Sie bestehen zu über 90 Prozent
aus Quarz, der mithilfe von
Dekor- oder Farbstoffen ergänzt
und mit Acrylharz zu sehr robusten,
kratzbeständigen Platten verbunden
wird. Die Oberflächen sind
nicht offenporig und dadurch sehr
hygienisch, weil weder Flüssigkeiten
noch Keime in sie eindringen
können. Auch eine extra Imprägnierung
ist nicht nötig. Sehr heißes
Kochgeschirr sollte man auf
einer Quarzkompositplatte nicht
abstellen, da dies die Oberfläche
beschädigen kann. Auch scharfe
Reiniger und Produkte mit einem
pH-Wert über zehn sind nicht dafür
geeignet. Marion Brandstetter
Oskar-von-Miller-
Str. 26
83714 Miesbach
Telefon:
0 80 25 / 55 93
Seit über 30 Jahren
Ihr Küchenspezialist
Bauen, Wohnen, Leben 15
Bei wenig Fläche kann der Essplatz zur Arbeitsfläche werden. Foto: Leicht Küchen
NEUES JAHR
NEUES KÜCHEN-
Glück
FÜR KURZE ZEIT
ZUM VORTEILS-PREIS
Platz nehmen
und wohlfühlen
Einladende Essplätze
für Wohnküchen
bis zu
50%
➊
AUF FREI GEPLANTE KÜCHEN
➊ Gültig beim Neukauf einer individuell geplanten Küche. Nicht
kombinierbar mit anderen Aktionen. Gilt nicht für bestehende
Angebote und bereits erteilte Aufträge. Nur gültig bis 30.06.2025.
MIESBACH Wendelsteinstr. 3
Tel.: 0 80 25/99 14 80
www.küchen-thoba.de www.möbel-thoba.de
Ist eine Firma aus der Thoba Einrichtungshaus Baumgartner GmbH!
Wendelsteinstraße MIESBACH Wendelsteinstr. 3
3
83714
Tel.:
Miesbach
0 80 25/99 14 80
Tel.: 0
www.küchen-thoba.de
80 25 / 99 14 80
www.möbel-thoba.de
Ist eine Firma aus der Thoba Einrichtungshaus Baumgartner GmbH!
www.küchen-thoba.de
www.möbel-thoba.de
Mit einem Essplatz wirkt
jede Küche wohnlich
und behaglich, ist er
doch ein Treffpunkt zum Genießen,
Austauschen, Feiern,
Entspannen und Verweilen.
Um dort ein paar Arbeiten zu
erledigen oder während des
Kochens die Kinder zu beaufsichtigen,
die in der Küche ins
Spielen oder in ihre Schulaufgaben
vertieft sind. Gut und
ergonomisch geplant, ist der
Essplatz ein Zugewinn für alle.
zu gönnen oder Mahlzeiten
einzunehmen. Wenn in einer
kleinen Küche kein Platz für
eine Bistro-Sitzecke ist, dann
für einen hübschen Klappstuhl
und Wandklapptisch, um zwischendurch
einen Kaffee, Tee
oder Imbiss zu genießen.
Infrage kommt auch ein kleiner,
elektrisch höhenverstellbarer
Beistelltisch, der nicht
nur praktisch, sondern vielseitig
einsetzbar ist, sei es zum
Vorbereiten der Lebensmittel
oder zum Erledigen anderer
Arbeiten. Mittels elektrischer
Hubsäule und Akkusystem
kann er viele Hundert Male in
jede individuell optimale Arbeits-,
Steh- oder Sitzposition
gebracht werden. Der Akku
wird mit einem Clipsystem unter
der Tischplatte angebracht
und lässt sich dort bequem einund
ausstecken; die elektrische
Höhenverstellung erfolgt über
Optionen auch
für kleine Küchen
In jeder Küche – selbst in
einer klein dimensionierten
– sollte schon allein dem Rücken
zuliebe stets auch eine
Sitzgelegenheit eingeplant
werden, zumal, wenn vorund
zubereitende Tätigkeiten
anfallen, MIESBACH die Zeit Wendelsteinstr. Anspruch 3
nehmen. Tel.: 0 80 Hier 25/99 ist 14 eine 80 kleine ein kleines Bedienelement am
Bistro-Ecke www.küchen-thoba.de
eine gute Lösung, www.möbel-thoba.de
Beistelltisch, via Fernbedienung
um sich eine Pause im Sitzen oder per App.
Ist eine Firma aus der Thoba Einrichtungshaus Baumgartner GmbH!
16 Bauen, Wohnen, Leben
Praktisch: Die Kücheninsel kann auch als Essplatz genutzt werden. Foto:
Chaunceys Timber Flooring
In einer offenen Küche ist der Essplatz ein wichtiger Teil des Gesamtkonzepts.
Foto: Nolte Küchen
Retro-Charme
dank Eckbank
Ein Essplatz in der Küche, das
kann auch eine schicke Thekenlösung
sein – eine verlängerte
Arbeits- oder Esstischplatte und
dazu zwei hohe Tresenhocker
oder zwei Stühle, die sich darunterschieben
lassen, wenn
sie nicht mehr gebraucht werden.
Alternativ eine gepolsterte
Eckbank plus Esstisch, die zum
Entspannen und Genießen einlädt.
Auch in moderner Interpretation
bringt eine Eckbank
immer ein Stück Nostalgie und
Retro-Charme in die Küche.
Steht genügend Grundfläche
zur Verfügung, kann eine
gemütliche Essecke eingeplant
werden, in der mehrere Personen
Platz haben. Besonders
attraktiv und einladend wirken
offen geplante Wohnküchen,
in denen der Essbereich farblich
auf das Küchen- und Wohndesign
abgestimmt ist. So entsteht
ein schönes, harmonisches
Raumgefühl. Für Familien, Paare
und Singles mit viel „Besucherfrequenz“
am Essplatz bieten
sich längere Tafeln oder ausziehbare
Esstische an, an denen
alle ausreichend Platz haben.
Für entsprechenden Sitzkomfort
sorgen beispielsweise bequeme,
drehbare Polstersessel mit Bezügen
in Vintage-Velours oder
klassische Hochlehnstühle mit
und ohne Armlehnen.
Clever geplant
vom Fachmann
Ob sich die Essgruppe direkt
an die Kücheninsel anschließen
oder einen harmonischen Übergang
in den Wohnbereich hinein
bilden soll, hängt von den räumlichen
Voraussetzungen sowie
den persönlichen Vorstellungen
und Wünschen ab. Den Experten
in einem Küchenfachgeschäft,
Küchenstudio und Möbelhaus
mit Küchenfachabteilung stehen
viele Möglichkeiten zur Verfügung,
die individuell schönste
und beste Lösung zu realisieren
– von schmal bis extra großzügig.
„Die Vielfalt und Gemütlichkeit
der Essplätze in den
unterschiedlichsten Stilrichtungen
– sei es modern, klassisch,
retro, nostalgisch oder avantgardistisch
– können Sie in den
zahlreichen Küchenstudios und
Fachabteilungen entdecken“, erklärt
Volker Irle, Geschäftsführer
der AMK – Arbeitsgemeinschaft
Die Moderne Küche. Amk
Perfektion für Ihr Zuhause!
• Moderne Küchen nach Maß
• Hochwertige Materialien
& Design
• Individuelle Beratung
• Perfekte Planung & Montage
Bürgermeister-Panzer-Str. 2
83629 Weyarn
Tel. 0 80 20 / 904 74 60
Bauen, Wohnen, Leben 17
Hausbau
Mit einer wassergebundenen Decke vermeidet man Versiegelungen im Garten. Foto: Gärtner von Eden
Mehr Grün und gerne auch Pfähle
Alternativen zur Flächenversiegelung
Die Starkregenereignisse
der vergangenen Jahre
und Monate haben gezeigt,
wie wichtig unversiegelte
Flächen sind, auf denen Wasser
versickern kann und die sich im
Sommer weniger schnell aufheizen.
Auch Bauherren und
Renovierende können solche
Flächen schaffen – mit einer
klugen Planung von Außenbereichen
und Gebäuden.
Bei Letzteren empfiehlt der
Bausachverständige Marc Ellinger
vom Verband Privater
Bauherren (VPB), das Thema
Versiegelung schon beim Erstellen
des Bebauungsplans im
Kopf zu haben. „Die aktuell
bestehende Tendenz, möglichst
viele Grundstücke auf
möglichst kleinem Raum zu
schaffen, erhöht natürlich den
Versiegelungsgrad.“ Allerdings
seien in Städten und Gemeinden
häufig Maximalhöhen für
Trauf und First vorgegeben, oft
bleibe Bauenden nichts anderes
übrig, als größere Flächen zu
versiegeln, um den benötigten
oder gewünschten Wohnraum
zu schaffen.
Gründach ist
keine Entsiegelung
Alternativ könne man Häuser
auch aufständern, also auf
Pfähle stellen, um Versiegelungen
zu vermeiden. „Ich habe
aber starke Zweifel, dass sich
ein solches Konzept durchsetzt“,
so Ellinger. Bei Anbauten
sollte man überlegen, die
Erweiterungen nur auf bereits
bestehenden Nebengebäuden
zu errichten. Dann wiederum
könne es jedoch sein, dass Konflikte
mit den Abstandsregelungen
entstünden. Es lohnt sich
jedoch, die Option zu eruieren.
Wer nun an ein begrüntes
Dach als Entsiegelungsoption
denkt, muss sich laut Ellinger
darüber im Klaren sein, dass
es sich dabei nicht wirklich um
eine Entsiegelungsmaßnahme
handelt – auch wenn es von
manchen Gemeinden als solche
anerkannt wird. „Das ist
18 Bauen, Wohnen, Leben
lediglich eine Maßnahme zur
Wasserrückhaltung, um die
zumeist überalterten, den aktuell
anfallenden Abwasser- und
Abflussmengen kaum noch gewachsenen
Rohrleitungssysteme
der öffentlichen Kanalnetze
zu entlasten.“ Selbst begrünte
Dächer würden bei Starkregenereignissen
den Wasserüberschuss
unmittelbar abführen.
Hinzu käme, dass Dachbegrünungen
gepflegt werden müssen,
darüber sollten sich Bauherren
im Klaren sein. „Dazu
gehört auch die Bewässerung
in den Sommermonaten, sonst
ist das Gründach sehr schnell
ein ausgedörrtes Steppendach.“
Stellschrauben
im Außenbereich
Auch bei der Gartengestaltung
gibt es Möglichkeiten,
große versiegelte Flächen zu
vermeiden. Gärtnermeister
Frank Gutbrod aus Uffing
am Staffelsee rät, Wege und
Plätze im Garten mit einer
wassergebundenen Decke
zu versehen. Sie besteht aus
Sanden, Kies-Sanden oder
Splitt-Sand-Gemischen. Sie gelten
als komplett versickerbar.
Wer Platten verlegen möchte,
sollte laut Gutbrod an die drei
Aufstocken statt noch mehr zu versiegeln: So kann man auch mehr Wohnraum
gewinnen. Foto: Smart House
Zentimeter Abstand zwischen
ihnen lassen, damit der Boden
bei starken Regenfällen mehr
Wasser aufnehmen kann.
Und bei einer Garagenzufahrt
könne man im Abstand
der Reifen Pflaster verlegen und
dazwischen einen Grünstreifen
anlegen. „Das hilft schon mal
einiges“, so der Experte.
Außerdem rät der Profi dringend
dazu, weniger große
Rasenflächen anzulegen und
stattdessen beispielsweise auf
Staudenbeete zu setzen, denn:
„Die Beetfläche ist immer offen
und kann Wasser aufnehmen.
Aber bei Rasen ist der Untergrund
verdichtet, dann läuft
das Wasser bei Starkregen nur
oberflächlich ab und versickert
nicht.“
Eine weitere Option bei der
Gartengestaltung ist laut Gutbrod
eine sogenannte Vermuldung:
In dieser Mulde kann sich
Regenwasser zunächst auf dem
Grundstück ansammeln und
dann langsam absickern. Die
Vermuldung kann man auch bepflanzen
– am besten mit einem
Klimabaum, der sowohl starke
Regenfälle als auch längere Trockenperioden
übersteht.
Einfach entspannt
angehen
Gutbrod stellt klar, dass die
Entsiegelung im Garten zunächst
mit einem Gefühl des
Komfortverlusts einhergehen
kann. Schließlich bekommt man
bei weniger versiegelten Flächen
eher schmutzige Schuhe
oder vollgematschte Füße, während
der klimaresistente Baum
im Herbst sein Laub abwirft.
Trotzdem rät er dazu, mehr Natur
rund ums Haus zuzulassen,
denn das zahle sich aus.
Marion Brandstetter
Bauen, Wohnen, Leben 19
Bei der Bauabnahme wird ein Protokoll erstellt, in dem eventuelle Mängel am neu errichteten Haus festgehalten sind. Fotos: djd/Bauherren-Schutzbund
Sicher durch die Bauabnahme
Die letzte Hürde hindernisfrei nehmen
Wohn- und Gewerbebau
Verpressung von
Betonwänden
Mauertrockenlegung
Umbauarbeiten
Schalungs- und Kellerbau
NÜRNBERGER & EPP
BAU GmbH
Oskar-von-Miller-Str. 38
83714 Miesbach
Tel. 08025-4227 Fax 5412
www.eppbau.de
www.umzuege-mayr.de
83714 MIESBACH
TEL. 0 80 25 / 71 82 FAX 0 80 25 / 59 16
UMZÜGE NAH - FERN - INLAND - AUSLAND
LAGERUNG
Vor dem Einzug in das neu
errichtete Eigenheim ist
die Bauabnahme die letzte
Stufe, die Bauherren überwinden
müssen. „Dieser Schritt ist
weit mehr als reine Formsache,
denn er hat etliche Rechtsfolgen,
die zudem überwiegend für
den Bauunternehmer vorteilhaft
sind“, erklärt Erik Stange vom
Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund
(BSB). Mit erfolgreicher
Bauabnahme gilt der
Vertrag als erfüllt und die fünfjährige
Gewährleistungsfrist für
Mängelansprüche beginnt zu laufen.
Der Unternehmer stellt seine
Schlussrechnung, und das Risiko
für Beschädigung und Zerstörung
geht auf den Bauherrn über.
Abnahmetermin gut
vorbereiten
Es lohnt sich daher, den Abnahmetermin
ernst zu nehmen und
gut vorzubereiten. Idealerweise
beginnt man damit bereits frühzeitig
während der Bauphase. Im
Rahmen einer baubegleitenden
Qualitätskontrolle überprüft ein
unabhängiger Sachverständiger,
zum Beispiel ein BSB-Bauherrenberater,
den Baufortschritt regelmäßig
und kontrolliert ihn auf
Baumängel. Ein solches Vorgehen
schafft Transparenz von Anfang
an und vieles, was es zu bemängeln
gäbe, kann bereits im Vorfeld
erledigt werden. Zudem kennt der
Berater die Baustelle und kann
in einem Termin einige Tage vor
der Abnahme nochmals gezielte
Überprüfungen vornehmen.
Abnahmeprotokoll
selbst erstellen
Der Sachverständige kann auch
die Abnahme selbst begleiten.
Es wird ein Protokoll erstellt, in
dem eventuelle Nachbesserungsansprüche
festgehalten werden.
Diese Ansprüche müssen dann
innerhalb der fünf Jahre Gewährleistungszeit
eingefordert werden.
Vorformulierte Vertragsmuster des
Bauunternehmens können den
Auftraggeber unzulässig benachteiligen.
Am besten sollte man sie
deshalb nicht akzeptieren und
nicht unterschreiben, sondern auf
die Unterzeichnung des selbst
erstellten Abnahmeprotokolls
bestehen. Auch das Risiko einer
sogenannten „konkludenten Abnahme“
sollte vermieden werden,
rät Experte Stange. Sie lässt sich
mit einem „schlüssigen Verhalten“
des Bauherrn begründen,
wenn er etwa das Haus längere
Zeit nutzt, ohne Beanstandungen
zu äußern, oder wenn er
die Schlussrechnung abschlagsfrei
begleicht.
Djd
Ein Bausachverständiger nimmt alles
unter die Lupe.
20 Bauen, Wohnen, Leben
Von der Planung
bis zur Fertigstellung
Tipps für den Hausbau
Es ist so weit, der Traum vom
Eigenheim soll endlich wahr
werden. Je gründlicher man
das Projekt angeht, desto eher
wird es am Ende den eigenen
Vorstellungen und Bedürfnissen
entsprechen. Viele Fragen müssen
nun beantwortet werden, doch
die Mühe lohnt sich. Ein guter
Anfang sind Gespräche mit Freunden,
Bekannten oder Nachbarn,
die selbst schon gebaut haben:
Was würden sie jetzt vielleicht
anders machen? Welche Entscheidungen
haben sich als besonders
hilfreich erwiesen – und von welchen
Profis sollte man sich auf
jeden Fall unterstützen lassen?
Der Grundriss sollte individuell und auch mit Blick auf die Zukunft geplant
werden. Foto: PantherMedia /Andriy Popov
Baustoffe und Tipps
von anderen
So sollte man beispielsweise
vorab überlegen, ob man ein
Fertighaus oder ein Massivhaus
haben möchte. Natürlich kommen
auch Alternativen wie die
Lehmbauweise infrage. Wer sich
zum Thema Baustoffe vorab
schlau macht, kann informierte
Entscheidungen treffen. Wichtig
ist auch, ob man ein Haus von
einem Bauträger kauft oder ein
Gebäude zusammen mit einem
Architekten planen will. Mit einem
Bauträger wird es meist billiger,
dafür hat man in Sachen
Grundriss manchmal weniger
Mitspracherecht, weil das Haus
schon vorab geplant wurde.
Auch in Sachen Finanzierung
schaden Tipps von Freunden
nicht. Doch eine professionelle
Beratung, beispielsweise von einem
unabhängigen Berater, können
sie nicht ersetzen. Wichtig
ist, dass man die Kosten offen
und ehrlich durchrechnet, damit
es keine bösen Überraschungen
(beispielsweise in Form hoher Notar-
beziehungsweise Nebenkosten
oder Erschließungskosten für
das Baugrundstück) gibt.
Am echten Leben
orientieren
Bei der Grundrissplanung stehen
die persönlichen Bedürfnisse
im Mittelpunkt: Wie viele
Personen oder auch Haustiere
werden (voraussichtlich) im Gebäude
wohnen? Was benötigen
sie für einen komfortablen Alltagsablauf?
Welcher Wohnbereich
sollte großzügig gestaltet
werden, und wo kann man eher
auf ein paar Quadratmeter verzichten?
Wichtig ist es, auch
an die Zukunft zu denken: Wer
heute schon barrierearm baut,
muss sich später nicht mehr darum
kümmern. Auch Wände, die
man in Zukunft eventuell versetzen
oder ganz herausnehmen
kann, können von Vorteil sein.
Über Themen wie Heizung,
Elektrik, Fenster, Türen oder eine
mögliche Dämmung sollte man
sich ebenfalls schon vorab Gedanken
machen. Ein Knackpunkt
ist beispielsweise die Anzahl der
Steckdosen: Von ihnen werden
häufig nicht genug eingeplant.
Ein Auge auf die
Arbeiten haben
Rücken dann erst einmal die
Handwerker an, sollte man unbedingt
den Baufortschritt im
Auge behalten. Hier kann es
hilfreich sein, einen Sachverständigen
zu engagieren: Er kommt
in regelmäßigen Abständen auf
die Baustelle und prüft, ob alle
Arbeiten korrekt ausgeführt
werden.
Hier können schon im Vorfeld
Mängel vermieden oder
noch während der Bauphase
behoben werden. Auch bei der
finalen Bauabnahme, die man
beispielsweise mit einem Bauträger
macht, ist die Unterstützung
durch einen Sachverständigen
hilfreich.
Mabr
Unsere neue Bauelemente-Ausstellung
Baustoffe
Werkzeug
Gartenbedarf
Markisen
Böden
Bauelemente
Maschinen
Gartenmöbel
Farben
seit 100
Jahren
Bau- u. Garten-Fachmarkt
Beratung • Aufmaß • Montage
Rottach-Egern • Südliche Hauptstraße 3
Tel. 08022 / 187 200
www.stettner-baustoffe.de
Bauen, Wohnen, Leben 21
Bäder
Eine smarte Lichtsteuerung macht technikaffine Badbenutzer glücklich.
Foto: Pelipal
Ob Echtholz oder Dekor: Wer es naturnah mag, liegt damit richtig.
Foto: Pelipal
Badezimmer nach Wunsch
Gestaltungstipps für verschiedene Wohntypen
Die einen mögen es schlicht
und funktional, die anderen
verspielt und auch mal
farbenfroh: Die Art, wie Menschen
ihre Wohnräume ausstatten,
lässt sich auch auf das Badezimmer
übertragen. Schließlich
muss dieser Bereich genauso ausgestattet
und gestaltet werden
wie der Rest des Zuhauses. Ob
Neubau oder Badrenovierung –
hier sind ein paar Tipps für unterschiedliche
Wohntypen:
Für praktisch
Veranlagte
Bloß kein Geschnörkel: Menschen,
die es praktisch mögen,
konzentrieren sich auf das Wesentliche.
Dinge besitzen oft
einen festen Platz im Haus,
sind griffbereit und müssen nie
lange gesucht werden. Wichtig
ist vor allem eines: Was da ist,
muss funktionieren. Klare, aufgeräumte
Strukturen und ausreichend
geordneter Stauraum
sind deshalb unverzichtbar für
den Pragmatiker. Entsprechend
sollten die Möbel im Badezimmer
viel Stauraum bieten, der
leicht zugänglich ist. Der Spiegelschrank
und Beimöbel wie Regale
oder Wäschetruhen sorgen für
zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten.
Pragmatiker bevorzugen
meist die Dusche statt der
Badewanne. Damit ergibt sich ein
Vorteil: Duschbauweisen sparen
Platz in kleineren Räumen oder
Gästebädern.
Wir renovieren Ihr Bad, Wohnung und Haus fachgerecht.
Komplett organisiert und koordiniert mit
allen Handwerkerleistungen
Ihr Bäderstudio & Handwerkerteam e.K.
Oskar-von-Miller-Straße 20 · 83714 Miesbach
Telefon (08025) 7409
Fax (08025) 281298
info@handwerkerteam.biz
www.handwerkerteam.biz
Für
Genießer
Im Gegensatz zum Pragmatiker
darf die Badewanne beim Genießer
eigentlich nicht fehlen. Ein
Mix aus geschlossenem Stauraum
und offenen Regalen für dekorative
Accessoires unterstreicht den
Charakter des Genießers. Ob abgerundetes
Aufsatzwaschbecken
aus hochwertigem Mineralmarmor
oder eine geschwungene
Linienführung bei den Badezimmermöbeln:
Für wahre Ästheten
geben sich hier Materialien,
Funktionen und insbesondere das
Design die Hand. Das Badambiente
wirkt edel, stilbewusst und
modern – Merkmale, die für den
Genießer unabdingbar sind. Hinzu
kommt eine individuelle Wellnessausstattung,
beispielsweise in
Form einer Dusche mit Dampfbadfunktion.
Für Technikfans
Das Smarthome kann auch im
Badezimmer umgesetzt werden:
Mithilfe raffinierter technischer
Anwendungen wird der Aufenthalt
im Bad zum Hightech-Erlebnis.
Angefangen bei bunten Lichtspielen
bis hin zu Soundsystemen,
die je nach Stimmungslage und
Wunsch Lieblingssongs oder Beruhigungsgeräusche
wie Wellenrauschen
abspielen. Wer einen praktischen,
smarten Alltagshelfer für
das Bad stets neben sich wissen
möchte, greift am besten zu einer
smarten Lichtsteuerung, bei der
man beispielsweise Lichtintensität
sowie Farben flexibel einstellen
kann. Die Lichtszenarien können
zwischen Echtzeit und Vorprogrammierung
variieren. Oft ist
auch die Programmierung eines
Anwesenheits- und Dämmerungssimulators
möglich.
Für
Naturfreunde
Wer die Natur liebt, fühlt sich
in einem Badezimmer wohl, das
dank großer Fenster einen Blick
nach draußen bietet. Pflanzen
sind fast schon ein Muss für diesen
Typ, ebenso wie Möbel mit
natürlichem Dekor oder aus Massivholz.
Eine authentische Umgebung,
die die Liebe zur Natur zum
Ausdruck bringt, ist entscheidend.
Auch beim Fliesenboden muss
man – zumindest optisch – nicht
auf Naturnähe verzichten: Inzwischen
gibt es hochwertige Fliesen
in täuschend echtem Holzdekor,
die selbstverständlich auch an
der Wand zum Einsatz kommen
können.
Mabr/Gesk
22 Bauen, Wohnen, Leben
Modern und für alle geeignet
Bodenebene Duschen punkten mit viel Komfort
Eigentlich haben sie nichts
mit dem zu tun, was man
sich so unter einer „Wanne“
vorstellt: Extraflache Duschwannen
sind ein Muss für moderne,
begehbare Duschen. Sogenannte
plane Duschwannen können laut
der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft
(VDS) heutzutage
perfekt bodengleich gefertigt
werden. Hinter dem technischen
Terminus „Duschwanne“
verbergen sich Duschflächen,
die so flach gearbeitet sind wie
eine Flunder und sich daher so
unauffällig in das Bodenniveau
integrieren lassen, dass manche
Hersteller schon von einer
„Duschfliese“ sprechen, die eine
homogene und vor allem fugenlose
Flächengestaltung ermöglicht.
Alternativ gibt es neben
innovativen Ablaufrinnen auch
sogenannte Duschboards und
Komplettlösungen inklusive Ablaufrinne,
die für bodengleiche
Duschbereiche mit klassischen
Fliesen belegt werden können.
Kleine Bäder wirken dank einer bodenebenen
Duschwanne großzügiger.
Foto: Villeroy & Boch
Räume optisch
vergrößern
Begehbare Duschen liegen
nicht nur aus Gründen der
Optik und des Komforts voll
im Trend. Die VDS empfiehlt
Lösungen mit bodenebener beziehungsweise
bodengleicher
Dusche gerade für kleinere
Badezimmer, da sie den Raum
durch die unauffällige Duschfläche
großzügiger und offener
wirken lassen – vor allem in
Kombination mit Glastrennwänden.
Neben einem flächenbündigen
Zugang bieten sie auch
ein Plus an Bewegungsfreiheit.
Wenn Glastüren und Trennwände
zudem als vollständig
wegklappbare Modelle gewählt
werden, sind sie sogar als Nutzoder
Wegefläche nutzbar: Ist
die Dusche nicht in Gebrauch,
bleibt mehr Freiraum zur Bewegung.
Funktional
und komfortabel
Mit bodengleichen Duschflächen
lassen sich moderne und
stilvolle Duschbereiche realisieren,
die im Sinne einer nachhaltigen
Badgestaltung eine lange
Nutzungsdauer gewährleisten
– bis ins hohe Alter.
Dabei avancieren sie immer
mehr zu echten Design-Hinguckern:
In der Funktion rutschfest,
hygienisch und komfortabel,
sind sie ästhetisch gestaltet
und dabei so flach, dass sie
mit dem Badezimmerboden nahezu
verschmelzen. Und zwar
auch farblich: Viele Anbieter
halten eine große Farbpalette
für die passend zum Bodenbelag
wählbaren Duschflächen
bereit, sodass die Dusche als
Teil einer homogen gestalteten
Architektur erscheint. Elegante
Duschrinnen, Wand- und Bodenabläufe
in passend wählbaren
Farben und hochwertigen
Materialien setzen Akzente und
komplettieren perfekt das puristische
Erscheinungsbild der
bodenebenen Duschen. Vds
Alle Bäder dieser Welt!
TRAUMBÄDER,
die bewegen!
LASSEN SIE SICH VON
PROFIS BERATEN!
IHR SANITÄR-HEINZE
Gewerbering 5
83607 Holzkirchen
sanitär-heinze.com
Bauen, Wohnen, Leben 23
Frühjahrs-
Check
Eine genaue Kontrolle zeigt, ob eventuell Dachziegel ausgetauscht werden müssen. Foto: PantherMedia/roboriginal
Einmal alles
unter die Lupe nehmen
Der Frühling ist die beste Zeit für einen Haus-Check
Schnee, Eis, Stürme und Regen:
Der Winter setzt Gebäuden
manchmal ganz
schön zu. Deshalb lohnt es sich,
im Frühling das Haus unter die
Lupe zu nehmen, um eventuelle
Schäden erfassen und beheben
lassen zu können. Das sind die
wichtigsten Punkte:
Blick auf
die Fassade
Im Winter wird Schnee gerne
mal in Richtung Hauswand
geräumt, schließlich stört er da
niemanden. Für den untersten
Teil der Fassade bedeutet dies
aber eine Belastung, vor allem,
wenn Tauwetter einsetzt und der
Schnee schmilzt. Hier – und wegen
undichter Regenrinnen auch
oben an der Fassade – können
Feuchteschäden entstehen. Entdeckt
man beispielsweise Risse
an der Fassade, sollte man einen
Profi hinzuziehen. Er stellt fest,
ob es sich um einen oberflächlichen
und schnell zu behebenden
Schaden handelt, oder ob die
Feuchtigkeit eventuell die darunterliegende
Isolierung beschädigt
hat. In diesem Fall können umfangreichere
Reparaturen nötig
werden.
Die Wasserleitungen im Garten sollte man einmal gut durchspülen.
Foto: PantherMedia/CraterValley
Dach
und Keller
Schäden am Dach können
langfristig zu schwerwiegenden
Problemen im Obergeschoss eines
Gebäudes führen. Daher lohnt es
sich, einen professionellen Dach-
Check durchführen zu lassen –
auch aus Sicherheitsgründen, denn
die Profis wissen, wie man vor
allem auf Steildächern vorzugehen
hat, ohne dabei abzustürzen. Die
Fachleute befestigen dann beispielsweise
Schneefanggitter, die
sich gelockert haben, tauschen
beschädigte Dachziegel aus und
prüfen auch, ob es rund um den
Schornstein oder die Dachfenster
undichte Stellen gibt. Auch die
Regenrinnen werden im Zuge des
Checks für gewöhnlich überprüft
und bei Bedarf gesäubert. Im Keller
sollte man die Innenwände und
Fenster kontrollieren. Entdeckt
man eine feuchte Stelle oder sonstige
Schäden, sollte man Fachleute
hinzuziehen.
Fenster
und Türen
Haus- und Terrassentüren sowie
die Fenster im Rest des Hauses
überprüft man besser auch:
Quietscht eine Tür beim Öffnen
und Schließen? Zieht es, obwohl
alle Fenster und Türen geschlossen
sind? Müssen Dichtungen
erneuert werden?
Verfügt das Haus über eine
Lüftungsanlage, lohnt sich ein
Blick in die Unterlagen, ob eine
Wartung fällig ist. Denn nur eine
einwandfrei laufende Lüftungsanlage
hilft beispielsweise bei der
Schimmelvermeidung.
Im Keller wirft man am besten
auch einen Blick auf den Lichtschacht,
um festzustellen, ob dieser
vielleicht mal wieder gereinigt
werden muss.
Garten
nicht vergessen
Auch im Außenbereich ist ein
Frühjahrs-Check ratsam. Hat
man beispielsweise die Wasseranschlüsse
und Gartenleitungen
den Winter über nicht benutzt,
sollte man nun alles einmal gut
durchspülen, um eine Keimbildung
zu vermeiden. Dabei kann
man auch gleich darauf achten,
ob durch Frost oder Rost undichte
Stellen entstanden sind.
Ist durch eine geschädigte Leitung
ein Wasserschaden am Haus
entstanden, lohnt es sich, den
Gebäudeversicherungsanbieter
zu kontaktieren, da die Police die
Schäden unter dem Posten „Risiko
Leitungswasser“ abdecken
sollte.
Mabr
24 Bauen, Wohnen, Leben
Regelmäßige Heizungswartungen optimieren die Effizienz der Anlage. Foto: PantherMedia/Arne Trautmann
Optimales Zeitfenster
für die Heizung
Jetzt die Anlage vom Profi warten lassen
Jeder ist froh, wenn er an kalten
oder kühlen Tagen die
Heizung aufdrehen kann.
Damit die Anlage immer gut in
Schuss ist und effizient arbeitet,
muss sie auch entsprechend gut
eingestellt sein und sollte einer
regelmäßigen Wartung unterzogen
werden. Fallen bei der
Überprüfung Schäden an der
Heizungsanlage auf, können
diese zeitnah behoben oder ein
Austausch der Heizung ins Auge
gefasst werden.
Öl- oder Gasheizung
Befindet sich eine Öl- oder
Gasheizung im Haus, checken
die Profis beispielsweise, ob die
geltenden Abgaswerte eingehalten
werden. Bei Ölheizungen
wird auch der Brenner auf seine
Funktion getestet. Müssen beispielsweise
Filter ausgetauscht
werden, erledigt der Fachmann
dies nach Möglichkeit gleich.
Auch eine Reinigung der Heizung
kann notwendig werden.
Nimmt der Profi eine Gasheizung
unter die Lupe, kontrolliert
er neben dem Betriebsdruck auch
Rohre, Leitungen und Kabel auf
Korrosion. Und natürlich wird
hier ebenfalls der Brennraum
gecheckt.
Pelletheizung
Wurde im Haus eine Pelletheizung
eingebaut, fällt neben einer
Grundreinigung des Brennraums
auch eine Funktionsprüfung und
Reinigung des Wärmetauschers
an. Eine Sichtprüfung der Feuerraumauskleidung
und bei Bedarf
ein Austausch der Isolation gehören
ebenso zur Wartung wie
eine Überprüfung der Rauchrohre
und der Steuerung sowie des
Thermostats. Die Pumpe und
Rücklauftemperatur der Anlage
werden ebenso gecheckt, des
Weiteren müssen der Aschekasten
geleert und der Brennertopf
von Schlacke und Verbrennungsrückständen
befreit werden.
Wärmepumpe
Bei einer Wärmepumpe kommt
es darauf an, welche Art verbaut
wurde. Luft-Wasser-Wärmepumpen
verfügen über Zu- und Abluftkanäle,
die überprüft und bei
Bedarf gereinigt werden müssen.
Die Kondenswasserentwicklung
und der Kondensatablauf werden
ebenfalls überprüft.
Wurde eine Sole-Wasser-Wärmepumpe
eingebaut,
muss beispielsweise die chemische
Zusammensetzung der Sole
vom Fachmann unter die Lupe
genommen werden. Der Filter
im Wärmekreislauf wird auch gecheckt
und bei Bedarf gereinigt.
Neben einer Druckmessung fällt
gegebenenfalls auch ein Nachfüllen
der Sole an.
Ist eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe
eingebaut worden, fallen
ähnliche Maßnahmen an wie bei
einem Sole-Wasser-Modell. Allerdings
wird hier der Fokus auf das
Grundwasser als Wärmequelle
gelegt.
mabr
Bauen, Wohnen, Leben 25
Immobilien
Wie hoch ist der Wert der eigenen Immobilie? Das kann man mit etwas Geschick gut herausfinden. Foto: Imago/Bihlmayerfotografie
Bereit für ein gutes Geschäft
So findet man heraus, was die eigene Immobilie wert ist
Ob man sich nun vergrößern
beziehungsweise verkleinern
möchte oder einfach
wegziehen will: Die Gründe, eine
Immobilie zu verkaufen, sind vielfältig.
Wer sich für den Verkauf
entscheidet, möchte natürlich
wissen, wie viel das Haus oder die
Wohnung wert ist. Wer sich vor
der Kontaktierung eines Immobilienmaklers
zunächst selbst einen
Überblick verschaffen möchte,
kann beispielsweise einen Blick
auf verschiedene Online-Immobilienportale
werfen: Dort hat
man die Möglichkeit, nach ähnlichen
Objekten in der Gegend zu
suchen und erhält einen ersten
Eindruck der Marktpreise.
Blick auf den
Versicherungsschein
Auch ein Blick auf den örtlichen
Immobilienpreisspiegel,
der beispielsweise von Banken
oder Bausparkassen erstellt wird,
gibt erste Anhaltspunkte. Ebenso
hilfreich kann ein Blick auf den
Gebäudeversicherungsschein
sein, in dem der Brandversicherungswert
angegeben ist. Der
Brandversicherungswert wiederum
wird herangezogen, um den
Sachwert der Immobilie zu ermitteln:
Hierfür wird der Brandversicherungswert
mit dem aktuell
gültigen Faktor multipliziert, den
man bei der Brandversicherung
erfragen kann.
Die Lage und
das Grundstück
Ein weiterer und sehr wichtiger
Faktor für die Bewertung einer
Immobilie ist deren Lage: Wie
ist die Anbindung zum Nahverkehr?
Gibt es Schulen, Geschäfte
und Arztpraxen in der Nähe?
Besteht eine gute Anbindung
an die Autobahn? Es gibt außerdem
noch weitere Faktoren,
die den Wert einer Immobilie beeinflussen.
Hierzu zählt natürlich
der Zustand der Immobilie, also
ihr Alter, die Bausubstanz oder
eventuell durchgeführte Renovierungsmaßnahmen.
Auch die
Energieeffizienz des Gebäudes,
überprüfbar mithilfe des Energieausweises,
ist wichtig.
Nicht zuletzt kommt es natürlich
auch auf die Größe und
Beschaffenheit des Grundstücks
an: Ein gepflegter, großzügiger
Garten ist für viele potenzielle
Käufer ein Plus. Mabr
26 Bauen, Wohnen, Leben
Fallen große Renovierungen an, müssen Eigentümer eventuell eine hohe Sonderumlage bezahlen. Foto: picture alliance/dpa/Christian Charisius
Bei Immobilienkauf
auf Rücklagen achten
Vor allem ältere Gebäude können zur Kostenfalle werden
Auf der Suche nach einer Eigentumswohnung
im Bestand?
Gerade Immobilien
aus den 1970er- und 1980er-Jahren
wecken derzeit vermehrt das
Interesse von Kaufwilligen, stellt
der Verband Privater Bauherren
(VPB) fest. Unter anderem, weil
die Preise attraktiv scheinen. Doch
gerade bei diesen Baujahren sollten
Interessierte laut VPB genau
hinschauen – und neben der Lage,
dem baulichen Zustand und dem
energetischen Standard auch die
vorhandene Instandhaltungsrücklage
im Blick behalten. Sonst kann
der Kauf schnell zum finanziellen
Desaster werden.
Der Grund: Nach rund 50 Jahren
wird dem VPB zufolge bei vielen
Immobilien eine umfassende Komplettsanierung
von Elektroinstallationen,
Sanitäranlagen und Heizung
fällig. Nicht selten kommen die
Wärmedämmung der Gebäudehülle
und eine neue Dacheindeckung
obendrauf. Reicht die Rücklage, die
die Eigentümergemeinschaft über
die Jahre gebildet hat, nicht aus, um
die Maßnahmen zu bezahlen, kann
für die Sanierung eine sogenannte
Sonderumlage fällig werden. Dann
ist es an den Eigentümern, Geld
nachzuschießen.
Fachurteil
kann hilfreich sein
Dabei kann es schnell um fünfbis
sechsstellige Beträge gehen, gibt
der VPB zu bedenken. Wer gerade
erst viel Geld für den Kauf und die
Erwerbsnebenkosten auf den Tisch
gelegt hat, steht aber unter Umständen
blank da – und gerät finanziell
unter Druck. Der VPB rät daher,
immer einen prüfenden Blick auf
das Baujahr, den baulichen Zustand
der Gesamtanlage, möglicherweise
bereits erfolgte Modernisierungen
sowie die Höhe der bestehenden
Instandhaltungsrücklage zu werfen.
Ein unabhängiger Bausachverständiger
kann nach einer Begehung
und auf Grundlage der protokollierten
Eigentümerversammlungen
bei der Einschätzung helfen. Dann
wird klarer, mit welchem Sanierungsaufwand
Käuferinnen und
Käufer rechnen sollten – und ob
die vorhandene Rücklage dafür
ausreichen kann oder nicht. Dpa
Ulrich Fuchs
Rechtsanwalt
Wallenburger Straße 16 · 83714 Miesbach
Telefon 0 80 25 / 12 33 · Fax 0 80 25 / 45 71
Tätigkeitsschwerpunkte:
Mietrecht, Familienrecht, Strafrecht
Interessenschwerpunkte:
Verkehrsrecht, privates Baurecht
Verkauf von Grundstücken,
Wohnungen, Häusern,
Geschäftshäusern,
gewerblichen Objekten
Vermietung von
Wohnungen, Häusern,
gewerblichen
Objekten
Inh.: Heike Preuß
Schelcherweg 18 a | 82054 Sauerlach
Tel. 08104 / 14 36
ihp-preuss@t-online.de | www.ihp-immobilien.de
Bauen, Wohnen, Leben 27
Elektro
Bitte nicht: Wer Kinder hat, sollte auf gut gesicherte Steckdosen setzen. Foto: PantherMedia/ababaka
Kindersichere Steckdosen
Besondere Modelle bieten maximale Sicherheit
Wenn der Nachwuchs
anfängt, durchs Haus
zu krabbeln, werden
Eltern meist unruhig. Denn die
neugierigen Kleinen nehmen
nicht nur alles in den Mund,
sondern stecken gerne auch mal
ihre Finger in diverse Öffnungen
– beispielsweise in Steckdosen.
Ziel ist es also, die Stromauslässe
kindersicher zu machen.
Die Initiative Elektro+ empfiehlt,
statt der üblichen Nachrüstlösungen
besser gleich die ganze
Steckdose gegen ein Modell mit
sogenanntem erhöhtem Berührungsschutz
zu tauschen. „Diese
Steckdosen sind speziell entwickelt
worden, um in Haushalten
mit kleinen Kindern für mehr Sicherheit
zu sorgen“, sagt Stefan
Holitschka, Experte der Initiative
Elektro+. „Diese Modelle verfügen
über eine innenliegende
Absicherung in Form eines sogenannten
Shutters, der sich nur
dann öffnet, wenn beide Löcher
gleichzeitig bestückt werden.“
Holitschka empfiehlt, diese
Steckdosen nicht nur im Kinderzimmer
einzubauen, sondern
möglichst überall im Haus oder
der Wohnung.
Komfortable
Nutzung
Der Shutter ist eine benutzerfreundlichere
Lösung als
nachträglich eingefügte Drehsicherungen,
die auf Dauer
manchmal starr werden. „Der
Shutter muss fest sitzen und
natürlich auch einen gewissen
Widerstand bieten“, sagt Holitschka.
„Da er aber bei modernen
SCHUKO-Steckdosen mit
erhöhtem Berührungsschutz
fester Teil der Abdeckung ist,
ist die Nutzung der Steckdose
wesentlich komfortabler und
hat nichts mehr mit den Nachrüstlösungen
zu tun. Dort den
Stecker hineinzubekommen,
stellte tatsächlich oft eine Herausforderung
dar, vor allem bei
Steckdosen in niedriger Höhe.“
Beim Kauf solcher Steckdosen
empfiehlt der Experte, auf
die Bezeichnung „Safety Plus“
zu achten, die einen erhöhten
Berührungsschutz kennzeichnet.
„Durch weitergehende konstruktive
Maßnahmen erfüllen
alle ‚Safety Plus‘ Steckdosen
die darüber hinausgehenden
erhöhten sicherheitsrelevanten
Anforderungen der DIN-Norm
VDE 0620:2021-02“, sagt Holitschka.
Der Experte rät, die kindersicheren
Steckdosen nicht selbst
einzubauen, sondern sich an
einen Elektrofachbetrieb zu
wenden. „Schließlich muss die
komplette Steckdose getauscht
und auch an die leitungsführenden
Kabel angeschlossen werden.“
Wenn das erledigt ist,
haben Eltern eine entscheidende
Gefahrenquelle im Haushalt
eliminiert.
mabr
28 Bauen, Wohnen, Leben
Schlau ergänzen und sparen
INTERVIEW
So werden Haus oder Wohnung zum Smarthome
Im smarten Zuhause kann
man Strom und Energie
sparen – doch was, wenn
man nicht neu baut, sondern
im Bestand wohnt?
Auch dann kann der Traum
vom vernetzten Eigenheim
wahr werden, weiß Raphael
Tkacz, Smarthome-Experte
bei der Initiative Elektro +.
Im Interview verrät er, worauf
es ankommt.
VON MARION BRANDSTETTER
Herr Tkacz, kann man ein
Smarthome in jedem Gebäude
nachrüsten?
Es lässt sich in nahezu jedem
Bestandsgebäude nachrüsten,
egal ob Wohnung, Einfamilienhaus
oder Praxis. Ideal sind
Gebäude, die über eine nachgerüstete
Elektroinstallation
mit Neutralleiter verfügen, da
sie den modernen Standards
entsprechen und eine reibungslose
Integration ermöglichen.
Auch ältere Gebäude kommen
infrage, vor allem, wenn sie
nach 1983 gebaut wurden, da
ab diesem Jahr Neutralleiter in
Elektroleitungen vorgeschrieben
wurden. Wichtig ist, dass
die Grundvoraussetzungen wie
elektrische Beschattung oder
regelbare Heizsysteme vorhanden
sind, um die Funktionen
eines Smarthomes optimal zu
nutzen.
Was wären eventuelle Hindernisse?
Sie können bei veralteten
Elektroleitungen auftreten, die
angepasst werden müssen.
Doch schon mit einer intelligenten
Lichtsteuerung kann man
Komfort und Energieeffizienz
deutlich steigern. Mit einer Einzelraumregelung
für die Heizung
lässt sich der Energieverbrauch
präzise anpassen, was
die Effizienz zusätzlich erhöht.
Einfach zu bedienende Taster erleichtern die Steuerung, beispielsweise bei
Jalousien. Foto: Jung.de
Mithilfe einer intelligenten Gebäudesteuerung spart man Geld und wohnt noch komfortabler. Foto: Divus GmbH
Welche Smarthome-Funktionen
sind Basics – und was ist
„Nice to Have“?
Die Basics umfassen Funktionen
wie Lichtsteuerung, Beschattungsregelung
und Temperatursteuerung.
Diese bieten
direkt spürbaren Komfort und
tragen zur Energieeinsparung
bei. Szenensteuerungen, die
Licht, Beschattung und Temperatur
gleichzeitig anpassen, gehören
ebenfalls zu den essenziellen
Features. Ergänzend sind
Funktionen wie Sprachsteuerung,
smarte Gartenbewässerung
oder Energiemanagement
für Photovoltaikanlagen
möglich, die das Zuhause noch
komfortabler und nachhaltiger
machen.
Welche Funktionen bieten
das größte Einsparpotenzial?
Eine intelligente Heizungssteuerung
mit Einzelraumregelung
kann die Heizkosten
um bis zu 30 Prozent senken,
indem die Temperatur nur dort
geregelt wird, wo sie benötigt
wird. Eine smarte Lichtsteuerung
spart bis zu 20 Prozent
des Stromverbrauchs durch
Bewegungssensoren und automatische
Dimmer. Die automatisierte
Beschattung reduziert
im Sommer die Kühl- und im
Winter die Heizkosten. Energiemanagementsysteme
sorgen
dafür, dass Solarstrom effizient
genutzt oder gespeichert
wird, und smarte Steckdosen
minimieren den Standby-Verbrauch.
Automatisierungen wie
„Abwesenheits-Szenarien“ vermeiden
unnötigen Energieverbrauch
zusätzlich.
Eine regelmäßige Überprüfung
der Einstellungen sorgt
dafür, dass das System optimal
läuft und Energieeinsparungen
maximiert werden.
Worauf achten Elektro-Profis
bei der Nachrüstung im
Bestand?
Sie prüfen zuerst die bestehende
Elektroinstallation,
insbesondere das Vorhandensein
eines Neutralleiters.Viele
moderne Smarthome-Systeme
lassen sich ohne aufwendige
Umbauten nachrüsten, da sie
auf der bestehenden Elektroinfrastruktur
basieren. Der Fokus
liegt auf Basisfunktionen wie
Licht, Temperatur und Beschattung,
die sofort spürbare Vorteile
bieten. Verfügt das System
über den Bluetooth-Mesh-Standard,
ist es zukunftssicher
und kann erweitert werden.
Gleichzeitig bleibt die Bedienung
einfach, ohne zusätzliche
Gateways oder komplizierte
Cloudlösungen.
Gibt es smarte Systeme, die
für Senioren besonders geeignet
sind?
Allerdings. In so einem Fall
bieten zum Beispiel klassische
Taster, die smart erweitert wurden,
intuitive Steuerungsmöglichkeiten
und machen Apps
oft überflüssig. Funktioniert das
System unabhängig von WLAN
oder Cloud, bleibt es auch bei
Internetausfällen zuverlässig.
Mit vordefinierten Szenarien
wie „Abends alle Lichter aus“
wird der Alltag zusätzlich vereinfacht.
Eine klare Struktur
und intuitive Bedienung solcher
Systeme machen es Senioren
leicht, Komfort, Sicherheit und
Energieeffizienz zu genießen.
Bauen, Wohnen, Leben 29
Fliesen
& Öfen
Marmorböden gelten als Inbegriff von Luxus. Foto: Caffe Latte
Natursteinfliesen im Fokus
Unterschiede zwischen Granit, Marmor und Schiefer
Wolfgang Babl
Fliesenlegermeister
Beratung – Verlegung – Verkauf
Brunnenweg 34 • 83666 Waakirchen
Tel. 0 80 21 / 50 78 61
Sie sind Kreationen der Natur,
einzigartig und eine
Besonderheit im Interieur:
Natursteinfliesen verleihen dem
Zuhause das gewisse Etwas, egal,
ob man sie im Foyer oder im
Wohn- beziehungsweise Schlafbereich
verlegen lässt. Ihre zeitlos
schönen Oberflächen harmonieren
sowohl mit einer klassischen
als auch einer modernen Einrichtung.
Man kann sie problemlos in
Verbindung mit einer Fußbodenheizung
verlegen lassen – und
weil sie nicht künstlich erzeugt
werden, weisen sie obendrein
eine gute Energiebilanz auf. Im
Fachhandel gibt es verschiedene
Steinsorten zur Auswahl. Bei guter
Pflege begleitet einen dieser
Bodenbelag ein Leben lang. Hier
ein Blick auf die gängigsten Natursteine:
Granit
Er ist einer der robustesten
Natursteine und gilt als besonders
widerstandsfähig. Er hält
auch großen Belastungen stand
und bekommt so leicht keine
Kratzer ab. Daher eignet sich
Granit hervorragend für stark
beanspruchte Bereiche wie das
Foyer oder eine Treppe.
Seine polierte Oberfläche behält
er lang – und auch brechen
kann Granit nicht so einfach.
Obendrein ist er kaum säureempfindlich
und Flecken lassen sich
generell gut von ihm entfernen.
Marmor
Dieses marine Sedimentgestein
gilt als eines der edelsten
im Bereich der Bodenbeläge. Er
ist nicht ganz so hart wie Granit
und empfindlicher, Kratzer und
eine gewisse Abnutzung entstehen
auf Marmor schneller. Daher
kommt er eigentlich auch nur
im Innenbereich zum Einsatz.
Scharfe Reinigungsmittel sind bei
diesem Bodenbelag tabu – und
auch mit Hausmittelchen sollte
man vorsichtig sein. Am besten
benutzt man zur Reinigung und
Pflege spezielle Produkte aus
dem Fachhandel. Gut zu wissen:
Ein hochwertiger Marmorboden
kann abgeschliffen und neu versiegelt
werden.
Schiefer
Auch Schieferböden gelten als
extrem langlebig und schmutzabweisend.
Die Farben des Natursteins
variieren stark – wer einen
abwechslungsreichen Bodenbelag
im Zuhause haben möchte,
liegt mit Schiefer genau richtig.
Die Oberflächen des Natursteins
reichen von glatt bis zu natürlich
gespalten und eignen sich ebenfalls
gut für viel genutzte Wohnbereiche.
Diese Natursteinfliesen
sind sehr robust, sollten aber regelmäßig
gegen Flecken versiegelt
werden. Auch die Reinigung – am
besten mit Steinseife und einem
Baumwolllappen – ist einfach.
Bei der Wahl des Bodenbelags
sollte man zu hochwertigen Schieferfliesen
greifen, um auf Dauer
Effekten wie dem Austrocknen
oder Ausbleichen vorzubeugen.
marion Brandstetter
30 Bauen, Wohnen, Leben
Heizen mit Holz
Tipps für ein optimales Feuer
Alle modernen Einzelraumfeuerstätten,
die seit 2010
zugelassen wurden und
seitdem verkauft werden, entsprechen
den hohen Anforderungen
der Bundesimmissionsschutzverordnung
(BImSchV). Um dies sicherzustellen,
wird jedes Modell,
bevor es zugelassen wird, einer
Typprüfung unterzogen.
Neben der Technik ist das
Anwenderverhalten ausschlaggebend.
Hierzu gehört die Wahl
des Brennstoffes, das richtige Anzünden,
die Einstellung der Luftzufuhr
während der gesamten
Verbrennung und das Nachlegen
des Brennstoffs.
Auf den
Brennstoff achten
Frisch geschlagenes Holz ist
noch feucht. Wird dieses ohne
vorherige Trocknung eingesetzt,
kommt es zu einer unvollständigen
Verbrennung, bei der nicht
nur die Energieausbeute gering
ist, sondern auch Schadstoffe
freigesetzt werden. Wer frisches
Holz bezieht, muss die Scheite so
Richtig heizen will gelernt sein.
Foto: HKI
lange lagern, bis sie die vom Gesetzgeber
maximale Restfeuchte
von 25 Prozent erreicht haben.
Doch auch hier gilt: Weniger ist
mehr – die optimale Restfeuchte
liegt bei unter 20 Prozent.
Ofenfertiges Brennholz in guter
Qualität kann vom regionalen
Brennholzhandel bezogen werden.
Eine Alternative sind Holzbriketts
aus gepressten Sägespänen.
Bei diesem genormten Brennstoff
sind Lagerung und Verwendung
besonders einfach. Auch sie können
sofort eingesetzt werden.
Brennholz muss grundsätzlich
unbehandelt sein. Das bedeutet:
Lackiertes, imprägniertes oder
beschichtetes Holz sowie Spanplatten,
Kunststoff oder Abfälle
jeglicher Art gehören nicht in
das Feuer, sondern müssen ordnungsgemäß
entsorgt werden.
Das Verbrennen dieser Stoffe ist
streng verboten.
Feuer
anzünden
Zu unterscheiden sind zwei Arten
des Anzündvorganges: Entweder
wird das Holz von oben oder
von unten entfacht. Anzünden
von oben wird bei rostlosen Feuerungen
empfohlen. Bei Geräten
mit Bodenrost können die Scheite
auch von unten angezündet
werden. In beiden Fällen werden
handelsübliche Anzündwürfel,
Anmachhölzer und zwei bis drei
Holzscheite benötigt. In der Anzündphase
benötigt das Feuer
viel Sauerstoff. Die Luftzufuhr ist
maximal zu öffnen.
Brennstoff
nachlegen
Bereits nach kurzer Zeit entwickeln
sich sichtbare Flammen. Ist
die gesamte Holzmenge entfacht,
wird die Luftzufuhr reduziert,
um die optimale Temperatur im
Brennraum zu erreichen. Dadurch
verbrennen die Holzgase vollständig
und schadstoffarm – der volle
Heizwert wird ausgeschöpft.
Hat sich ein Glutbett gebildet,
können größere Scheite oder
Holzbriketts nachgelegt werden.
Sobald daraus Flammen züngeln,
reduzieren Sie die Luftzufuhr, um
ein emissionsarmes und sparsames
Abbrennen zu gewährleisten.
Während zu wenig Luft zu einer
unvollständigen Verbrennung
führt, kann zu viel Luft die Temperatur
im Feuerraum extrem erhöhen.
Jede dieser Fehlbedienungen
reduziert den Wirkungsgrad und
führt zu erhöhten Emissionen.
Abhilfe kann hier eine sogenannte
Abbrandsteuerung schaffen, die
die Luftzufuhr automatisch in jeder
Phase reguliert.
hki
Am liebsten am Kamin
Entspannung pur für Körper, Geist und Seele
ANZEIGE
Es tut gut, am Kamin zu sitzen
und das Leben zu genießen.
Die gesunde Wärmestrahlung
bringt Lebensenergie und Gelassenheit
in den Alltag. Zeitgemäßes
Kamindesign basiert
auf moderner Heiztechnik und
lebt von einer variantenreichen
Palette an Möglichkeiten, die
alle Spielarten einer individuellen,
kreativen Einrichtungsgestaltung
zulassen. Für das
Design und die Verkleidung
des Heizkamins kann nahezu
jede Materialkombination
von Kacheln über Putz bis zu
Metallen und Natursteinen
gewählt werden - im lebendigen
Farbmix. Dazu setzen die
hochwertigen Kamineinsätze
mit ihrer dezenten Farbgebung
eigen Akzente. Als begehrter
Lieblingsplatz bietet sich eine
beheizbare Sitzbank an. Und
im Wellness- oder Spa-Bereich
eines Hauses wird die entspannende
Wirkung eines Heizka-
Krauß
Kachelfenbau
Harald Krauß
Geschäftsführer
GmbH
Prüglweg 2, 83624 Otterfing
Telefon 08024/99 2187
Öfen
Herde
Backöfen
Pizzaöfen
Kamine
Raucharme
Verbrennung
Mail: krauss-kachelofenbau@web.de
Internet: krauss-kachelofenbau.de
mins besonders geschätzt. Lassen
Sie sich inspirieren, ihren
eigenen Stil zu verwirklichen,
und entdecken Sie den Zauber
eines individuell gestalteten
Kamins.
Fangen Sie Feuer – für Ihren
eigenen Traumkamin.
Wir machen den
Abend gemütlich!
Bauen, Wohnen, Leben 31
Inneneinrichtung
Eine Kücheninsel eignet sich gut, um den Koch- vom Essbereich zu trennen. Foto: Mondo
Sanft voneinander getrennt
So bekommen offene Wohnkonzepte Struktur
Ob im Haus oder in der
Wohnung: Wer die Möglichkeit
hat, setzt vermehrt
auf ein offenes Wohnkonzept, bei
dem beispielsweise der Koch-,
Ess- und Wohnbereich eine Einheit
bilden. Das sieht offen und
großzügig aus – aber manchmal
eben auch zu luftig, wenn
man sich plötzlich wie auf dem
Präsentierteller fühlt und gerne
doch etwas mehr Privatsphäre
hätte. Dann kann man natürlich
mit viel Aufwand Trockenwände
einziehen lassen. Alternativ gibt es
jedoch auch die Möglichkeit, mit
Raumtrennern verschiedener Art
für eine Unterteilung des Wohnbereichs
zu sorgen.
Inseln
und Glas
Etwas aufwendiger, aber dafür
sehr schick ist eine Trennwand aus
Glas mit integrierter Tür, beispielsweise
zwischen der Küche und
dem Ess- sowie Wohnbereich.
Der Vorteil einer solchen Lösung
ist, dass sich Kochgerüche bei geschlossener
Tür – das kann auch
eine Schiebetür sein – nicht im
restlichen Wohnbereich verteilen.
Gleichzeitig bleibt die Helligkeit
des offenen Konzepts erhalten.
Und beim Design der Glastrennwand
kann man sich wunderbar
an der Gestaltung des übrigen
Wohnbereichs orientieren.
Ist genügend Platz vorhanden,
kann auch eine Kücheninsel als
Luftiges Möbelstück: Dieses Regal
wird zum Raumteiler. Foto: Livarea
Abtrennung genutzt werden. Besonders,
wenn sich an der von
der Küche wegzeigenden Seite
der Insel ein erhöhter Tresen mit
Barhockern befindet, entsteht
zumindest optisch ein eigener
Küchenbereich.
Pflanzen in Hängetöpfen können als
grüner Vorhang inszeniert werden.
Foto: Pflanzenfreude.de
Möbel
und Paravents
Regale, die nach beiden Seiten
offen sind, können ebenfalls als
Raumteiler genutzt werden. Wer
es rustikal mag, setzt auf ein Modell
aus Furnier- oder Massivholz.
Für alle, die eine luftigere Version
bevorzugen, kommen Regale aus
Glas oder durchsichtigem Kunststoff
infrage. Eine individuelle Option
ist eine maßgeschneiderte
Trennwand aus einzelnen Hölzern,
die mit luftigem Abstand zueinander
vom Boden bis zur Decke
montiert werden.
Ein klassischer Paravent mit
Stoffbezug oder aus Rohrgeflecht
kann ebenso zum Einsatz
kommen. Sein Vorteil: Er wiegt
nicht viel und kann jederzeit
ohne großen Aufwand umpositioniert
werden. Eine interessante
Lösung für laute Haushalte sind
Akustik-Raumteiler: Sie sind so
konzipiert, dass sie Lärm schlucken.
Meist werden sie in Büros
genutzt, aber es gibt auch schicke
und offen gestaltete Modelle, die
sich durchaus für Privathaushalte
anbieten.
Grüne
Raumtrenner
Dass Pflanzen für ein wohnliches
Ambiente sorgen, ist bekannt.
Große Exemplare können dazu genutzt
werden, Wohnbereiche wie
eine grüne Wand voneinander abzutrennen:
Einfach mehrere hohe
Pflanzen wie zum Beispiel Palmen
in schöne Pflanztöpfe packen und
diese in einer lockeren Reihe nebeneinander
positionieren. Auch
große Pflanztröge auf Rollen, in
denen für bis zu drei Pflanzen Platz
ist, machen sich gut im offenen
Wohnbereich. Und: Was von
unten nach oben wächst, geht
auch umgekehrt. Wer mehrere gut
gewachsene Hängepflanzen oder
hohe Gewächse in Hängetöpfen
nebeneinander an der Decke aufhängt,
schafft quasi einen grünen
Vorhang. Alternativ kann ein selbst
gebauter oder vom Schreiner erstellter
luftiger Raumtrenner aus
Holz konstruiert werden – entweder
mit Halterungen für Blumentöpfe
oder der Möglichkeit,
Hängepflanzen daran anzubringen.
Auch fertige Pflanzregale, die
nach beiden Seiten hin offen sind,
bekommt man im Fachhandel.
Aus dem Bürobereich empfehlen
sich mobile Raumtrenner mit bereits
integrierten Pflanzen. Oft wird
dabei auf konservierte Gewächse
oder Kunstpflanzen gesetzt – hier
kann man sich also das Gießen
sparen.
Marion Brandstetter
32 Bauen, Wohnen, Leben
Mut zum Hingucker
So setzt man individuelle Einrichtungs-Statements
Wer sein Zuhause einrichtet
– oder einrichten
lässt –, will es meist
nicht nur selbst wohnlich und
schön haben, sondern die eigenen
vier Wände auch anderen
mit Stolz präsentieren. Mit austauschbaren
Allerweltsmöbeln
funktioniert das allerdings nicht.
Hier sind Einzelstücke gefragt, die
Blicke auf sich ziehen und dem
Zuhause eine individuelle Note
verleihen.
Ungewöhnliche Möbel wie das Sofa „Togo“ ziehen garantiert Blicke auf
sich. Foto: Ligne Roset
Ansprechendes
Design
Wer besonders viel Wert auf ein
ansprechendes Design legt, kann
mit einem ungewöhnlich gestalteten
Sessel im Wohnzimmer einen
Blickfang schaffen. Aber auch ein
originelles Sofa, beispielsweise
mit ungewöhnlicher Rückenlehne,
kommt infrage. Beliebt sind
Designklassiker, die sich nicht
umsonst schon seit Jahren bewährt
haben. In diese Kategorie
fallen Sitzmöbel wie der organisch
geformte Sessel UP von B&B Italia
oder das Sofa „TOGO“ von
Ligne Roset. Für den Essbereich
bietet sich ein außergewöhnlicher
Tisch an, um den man sich
zu den Mahlzeiten versammelt.
Oder man setzt bei den Stühlen
nicht auf vier bis sechs identische
Modelle, sondern mischt diese
durch. Im Bereich der Wohnaccessoires
gibt es ebenfalls zahlreiche
Möglichkeiten, um Blickfänge zu
schaffen. Das beginnt beim originellen
Wandschmuck und reicht
bis zu aufregenden Kunstdrucken,
die man passend zur Originalität
des Motivs – oder gerade im Kontrast
dazu – rahmen lassen kann.
Selbst
aufgemöbelt
Noch individueller wird es,
wenn man selbst kreativ wird
und Räume oder Möbel von
Hand verschönert beziehungsweise
verschönern lässt. Das
Ergebnis hat dann auf jeden
Fall eine besondere Note. So
kann man beispielsweise ein
altes Möbelstück neu lackieren
– am besten ganz mutig
in einer Signalfarbe oder mit
einem originellen Muster.
Etwas aufwendiger, dafür
aber ein absoluter Blickfang,
ist ein Wandgemälde: Ideen und
Tipps zur Umsetzung kann man
Ein selbst verschönertes Möbelstück ist
ein absolutes Unikat. Foto: Annie Sloan
sich zum Beispiel im Internet
holen. Aber auch eine Wand
mit designstarker Tapete kann
im Zuhause zum Blickfang werden.
Wer ohnehin gerne selbst
kreativ wird, kann zum Beispiel
selbst gemalte Bilder oder das
Prachtstück aus dem letzten
Töpferkurs mit extra Beleuchtung
und einem Spitzenplatz
in den eigenen vier Wänden in
Szene setzen.
Marion Brandstetter
Weitere Firmen finden Sie bei uns:
Rottach-Egern · Ludwig-Thoma-Straße 3
Tel. 08022/6366 · www.deko-bett.de
Bauen, Wohnen, Leben 33
Beleuchtung
Eine stimmungsvolle Beleuchtung macht den Garten zu jeder Jahreszeit zur Augenweide. Helles Licht auf den Wegen erhöht zudem die Trittsicherheit.
Foto: djd/www.rainpro.de
Helle Freude am Garten
Die beste Beleuchtung für mehr Atmosphäre und Sicherheit
Licht steht für Behaglichkeit
und eine angenehme Atmosphäre,
in den Innenräumen
ebenso wie draußen im Garten.
Mit einer individuell geplanten
Beleuchtung lässt sich auch der
Außenbereich bei Dunkelheit
stimmungsvoll in Szene setzen.
Zusätzlich steigert Licht hier die
Sicherheit, indem es Wege und
Stufen stolpersicher ausleuchtet
sowie eine abschreckende Wirkung
auf mögliche Einbrecher
hat. Moderne LED-Systeme sind
für den Garten besonders gut
geeignet. Sie verbinden einen
geringen Energieverbrauch mit
einer langen Lebensdauer. Zudem
lassen sie sich nach Bedarf
immer wieder anpassen, vom
Dimmen bis hin zur Auswahl der
gewünschten Lichtfarbe.
Gelungene
Außenbeleuchtung
Bei Beleuchtungen, die am
Hauseingang, vor der Garage
oder im Garten Wind und
Wetter ausgesetzt sind, haben
Hausbesitzer einige technische
Voraussetzungen zu beachten.
Entscheidend ist die Schutzart,
die einen entsprechenden
Schutz vor Spritzwasser nachweist.
Beliebt für den Garten
sind LED-Niedervoltsysteme,
die mit einer Spannung von lediglich
zwölf Volt auskommen.
Auf diese Weise lässt sich die
Beleuchtung besonders einfach,
zeitsparend und flexibel
installieren. Mehr als eine konventionelle
Haushaltssteckdose,
die entsprechend wetterfesten
Leuchten und die passenden
Niedervoltkabel braucht es dazu
nicht. Ein Starkstromanschluss
wird ebenfalls nicht benötigt,
auch später sind unkompliziert
jederzeit Veränderungen oder
Erweiterungen möglich. Für eine
maßgeschneiderte Illumination
gibt es bei geeigneten Systemen
eine Vielzahl an Wegeleuchten,
Effektstrahlern und flächigen
Mit Strahlern lassen sich Baumriesen
effektvoll in Szene setzen. Foto: djd/
www.rainpro.de/Hunter Industries
Lichtquellen. Ein wesentlicher
Vorteil ist die hohe Lebensdauer
der LED-Lichtquellen von mindestens
40000 Betriebsstunden.
Smarte Technik
einsetzen
Smarthome-Technik eignet
sich für die Gartenbeleuchtung.
Auf diese Weise lassen sich individuelle
Lichtszenarien programmieren
und immer wieder
anpassen. Mit der smarten Steuerung
ist es beispielsweise ganz
einfach, die Beleuchtung und die
Zeitdauer stets auf die aktuelle
Jahreszeit auszurichten. Wechselnde
Farben setzen zusätzliche
Akzente. Mit bis zu 30000 Lichtfarben
bieten die LED-Produkte
zahlreiche Möglichkeiten, dem
Garten bei Dunkelheit einen immer
wieder anderen Charakter
zu verleihen.
Wichtig: Wer die Tierwelt im
eigenen Garten schützen will,
schaltet die Außenbeleuchtung
vor dem Zubettgehen ab. So
werden Vögel, Käfer, Falter &
Co. nachts nicht durch die Lichtquellen
irritiert.
Djd
34 Bauen, Wohnen, Leben
Breit streuende Voutenleuchten mit indirektem Licht gliedern große Räume und schaffen eine angenehme Grundbeleuchtung. Foto: licht.de/Grossmann
Spielen mit der Raumtiefe
Wohnbereiche mit Licht optimal inszenieren
Große, luftige Räume
sind bei vielen Bauherren
beliebt. Ein Vorteil
der großen Räume: Sie vertragen
auch kräftige Farben. Eine
dunkle Rückwand verkürzt einen
langen Raum. Denn tiefe
und warme Töne schieben sich
in die Richtung des Betrachters,
beispielsweise Burgunderrot
oder Aubergine. Helle und
kühle Farben weiten dagegen
den Raum – und treten optisch
zurück.
Dimmen und Zonen
schaffen
Damit die Vorzüge großzügig
bemessener Räume gut in Szene
gesetzt werden, ist ein passendes
Beleuchtungskonzept ratsam. Die
Brancheninitiative Licht.de gibt
Tipps: „Eine angenehm-diffuse
und dennoch gleichmäßige
Grundbeleuchtung in großen
Räumen erreichen breit strahlende
Leuchten, Lichtdecken oder elegante
Vouten, die zwischen Wand
und Decke befestigt werden“,
heißt es in einer Pressemeldung
auf der Website. Laut Licht.de
sollte die Allgemeinbeleuchtung
dimmbar sein, um das Licht nach
Bedarf zu regeln. Denn gerade im
Wohnzimmer gebe es verschiedene
Sehaufgaben, die mal nach
mehr, mal nach weniger Licht verlangten.
Je nachdem, ob man beispielsweise
lesen, fernsehen, sich
ausruhen, spielen oder Gäste bewirten
wolle, sei eine Anpassung
der Lichtverhältnisse optimal.
„Hellere Zonen mit gebündeltem
Licht setzen Akzente und heben
interessante Details hervor. Das
gibt dem Raum Struktur und wirkt
lebendig“, heißt es auf der Website.
Mehrere in unterschiedlichen
Höhen angebrachte Lichtquellen
würden dabei helfen, einen einzigen,
weitläufigen Raum in eine
Reihe miteinander verknüpfter
und doch separater Bereiche zu
verwandeln. Das bringe optisch
eine interessante Spannung ins
Interieur.
Mabr
Bauen, Wohnen, Leben 35
Fenster
& Glas
Dämmendes Glas schützt vor Sommerhitze und trägt zum Energiesparen im Winter bei. Foto: djd/Uniglas/Jan Marc Specklin
Angenehm temperiert
Sonnenschutzglas kann das Wohnraumklima verbessern
Drückende Hitze und hohe
Temperaturen im Sommer
können nicht nur unter
freiem Himmel eine Belastung
darstellen. Sie bewirken vielfach
auch einen Hitzestau in den eigenen
vier Wänden. Das wiederum
kann das Wohlbefinden
beeinträchtigen, zu Erschöpfung
und nachlassender Konzentration
führen oder den Bewohnern
buchstäblich den Schlaf
rauben. Schon aufgrund der
hohen Energiekosten sowie aus
ökologischen Gründen kommt
eine Klimaanlage für viele nicht
infrage. Stattdessen können vorausschauende
bauliche Maßnahmen,
die keinen kontinuierlichen
Energieverbrauch erfordern, eine
nachhaltige Lösung darstellen.
Strategien gegen
die Sommerhitze
Bei anhaltend hohen Temperaturen,
wenn es scheint, als
würden die eigenen vier Wände
nicht mehr auskühlen, ist
besonnenes Handeln gefragt.
Kühlen Kopf behalten auch an warmen Tagen: Spezielle Sonnenschutz-Verglasungen
fördern ganzjährig ein angenehmes Raumklima. Foto: djd/Uniglas
Um einen weiteren Anstieg der
Raumtemperaturen zu vermeiden,
ist es ratsam, die Fenster
während des Tages geschlossen
zu halten und ausschließlich in
den kühleren Morgenstunden
oder nachts gründlich zu lüften.
Schon Rollos und Jalousien für
die Fenster können helfen, einen
Teil der Strahlung abzuwehren.
Eine langfristige und nochmals
deutlich effektivere Methode
bietet sich mit der Installation
von speziellen Sonnenschutzgläsern
an. Die äußere Scheibe des
Isolierglases ist mit einer hauchdünnen,
für das Auge nicht sichtbaren
Schicht bedampft. Diese
Silberbeschichtung dient dazu,
das Sonnenlicht zu reflektieren,
bevor es ins Innere gelangt, und
somit die Raumtemperatur im
Sommer entscheidend zu senken.
Örtliche Fensterbaubetriebe
bieten eine individuelle Beratung
sowie die professionelle Montage
an.
Nachträglich für
Entlastung sorgen
Sonnenschutzgläser lassen sich
im Haus gezielt an neuralgischen
Bereichen einsetzen, auch nachträglich,
um das Wohnraumklima
zu verbessern. Gerade bei
Fenstern, die nach Westen oder
Süden ausgerichtet sind, verhindern
die Isolierfenster effektiv,
dass Hitze ungehindert eindringt.
Selbst auf der Nordseite des Gebäudes
schützen diese Fenster
vor diffuser Lichtstrahlung und
Hitze an besonders schwülen Tagen.
Praktisch für die kalte Jahreszeit:
Mit Edelgas gefüllte Zwischenräume
der Scheiben und
eine durchsichtige Metallschicht
sorgen dafür, dass möglichst wenig
Wärme hinausgelassen wird
– dies zahlt sich wiederum im
Winter durch weniger Wärmeverluste
und geringere Heizkosten
aus.
Djd
36 Bauen, Wohnen, Leben
Kunststofffenster
richtig reinigen
Besser auf speziell abgestimmte Produkte setzen
Das Fensterputzen gehört
für viele zu den eher unbeliebten
Aufgaben im
Haushalt. Entsprechend lassen
sich im Internet unendlich viele
Tipps und Tricks finden, mit denen
es gelingen soll, vergilbte
und verschmutzte Fensterrahmen
aus Kunststoff zu reinigen. Ob
Zahnpasta, Nagellackentferner,
Bleichmittel oder Backofenspray:
Manche Mittel entfernen zwar
den Schmutz, beschädigen aufgrund
ihrer abrasiven oder ätzenden
Wirkung allerdings die
Kunststoffoberfläche – die dann
umso schneller neu verschmutzt.
Deshalb sollten weder aggressive
Reiniger noch aufrauende
Schwämme, Bürsten oder Putzlappen
verwendet werden. Dasselbe
gilt für Dampfreiniger; die
Hitze kann das Kunststoffprofil
aufweichen und irreparable Schäden
auf der Oberfläche hervorrufen.
Eine stimmungsvolle Beleuchtung macht den Garten zu jeder Jahreszeit zur Augenweide. Helles Licht auf den Wegen
erhöht zudem die Trittsicherheit. Foto: djd/www.rainpro.de
Spezielle
Pflege-Sets
Wer den ästhetischen Gesamteindruck
und die Funktionstüchtigkeit
von Fenstern und Türen
aus Kunststoff möglichst lange
erhalten möchte, sollte speziell
entwickelte Reinigungs- und
Pflegemittel nutzen. Es gibt
Pflege-Sets, deren Einzelkomponenten
alle wichtigen Elemente
vom Scharnier über die
Dichtung bis hin zur Kunststoffoberfläche
reinigen und pflegen,
sodass die optisch hochwertige
Wirkung und die technisch einwandfreie
Funktion für viele Jahre
erhalten bleiben. Denn neben der
Reinigung der Oberflächen geht
es auch darum, die Dichtungen
elastisch und feuchtigkeitsabweisend
zu halten. Das Pflegemittel
wird beispielsweise mit einem
praktischen Schwammadapter
ganz einfach auf die verschiedenen
Dichtungen am Fensterflügel,
im Rahmen und um die Fensterscheibe
herum aufgetragen. Dadurch
verlängert sich die Lebensdauer
der Dichtungen erheblich
– eine wichtige Voraussetzung,
damit Wind und Kälte draußen
bleiben. Die Pflegeprodukte sind
in Fensterbau-Fachbetrieben erhältlich.
txn
GmbH & Co. KG
Oskar-von-Miller-Str. 9
83714 Miesbach
Tel. 0 80 25 / 9 97 73 75
Tel. Holzkirchen 0 80 24 / 62 35
Individuelle Flachglasarbeiten vom Fachmann
www.miesbacher-glaser.de
Bauen, Wohnen, Leben 37
Bedachung
Metalldachpfannen entlasten auch betagte Dachkonstruktionen. Foto: epr/Luxmetall
Leichtgewichte fürs Oberstübchen
Metalldachpfannen für wenig belastbare Dächer
Moderne Haushaltsgeräte
sind flüsterleise
und tragen damit zum
Wohlbefinden in den eigenen
vier Wänden bei. Das sollte unter
dem Dach und im Falle eines
Dachgeschossausbaus nicht
aufhören. Soll hier zusätzlicher
Wohn- oder Schlafraum entstehen,
ist dabei aber unbedingt
auch die Statik zu beachten,
besonders bei älteren Bestandsbauten,
die möglicherweise
auch noch unter Denkmalschutz
stehen.
Robust,
aber nicht zu schwer
Eine Wärmedämmung nach
den neuesten Erfordernissen,
dazu Photovoltaik – da lässt sich
zum Beispiel eine Dacheindeckung
mit Betondachsteinen,
die ein Flächengewicht von bis
zu 50 Kilogramm pro Quadratmeter
aufweisen können, kaum
umsetzen. Eine Alternative sind
in diesem Fall Metalldachpfannen.
Als „Leichtgewichte“ mit
Die Dachplatten werden von Profis schnell und unkompliziert angebracht.
Foto: epr/Muxmetall
einer Belastung von nur fünf
Kilogramm pro Quadratmeter
entlasten sie die Dachkonstruktion
spürbar. Zudem sorgen
bestimmte Modelle aufgrund
ihrer Form dafür, dass selbst das
Prasseln von Starkregen kaum
hörbar ist. Denn die einzelnen
Metalldachpfannen sind so
abgerundet, dass die Wassertropfen
auf keine gerade Fläche
fallen. Der Vorteil: Das dadurch
entstehende Geräusch wird eingedämmt.
Mit einer speziellen
Querprofilierung und Verschraubung
im Wellental unterdrücken
hochwertige Metalldachpfannen
die Lärmentwicklung ebenfalls.
Schnell
angebrachter Schutz
Die robuste Qualität und Stabilität
der Metalldachpfannen
halten zudem jedem Unwetter
stand, sodass Sturmschäden
oder gar abgetragene Dächer
der Vergangenheit angehören.
Die einzelnen Elemente lassen
sich außerdem schnell und einfach
befestigen – egal ob im
Zuge einer Sanierung oder beim
Dachausbau. Hier punkten sie vor
allem auch durch ihr geringes
Gewicht. Dieses erlaubt den Ausbau
auch bei betagten Dachstühlen,
die nicht viel Gewicht tragen
können, inklusive Dämmung und
Trockenbau. Nebenbei spart die
schnelle Verarbeitung Zeit und
Kosten. Damit auch optisch alles
passt, bieten Markenhersteller
eine große Farbvielfalt an, von
Weinrot über Resedagrün bis hin
zu Anthrazitgrau. So kann man
das Dach Ton in Ton zur Hausfarbe
wählen oder damit einen
kontrastreichen Akzent setzen.
epr
38 Bauen, Wohnen, Leben
Auch auf Steildächern kann unter den richtigen Voraussetzungen eine Dachbegrünung umgesetzt werden. Foto: PantherMedia/Kassandra2
Blühende Landschaften
ganz weit oben
Tipps rund um die Dachbegrünung
Gerade in größeren Städten
erweisen sich begrünte
Dächer als kleine „Mini-Biotope“.
Hier finden Insekten
ein neues Zuhause. Dazu
gehören sogar Honigbienen,
die andernorts – paradoxerweise
auch auf dem Land – auszusterben
drohen. Doch nicht
nur Bienen können sich über begrünte
Dächer freuen, sondern
auch die Menschen, die unter
diesen Dächern leben. Denn das
Pflanzsubstrat der Dächer besitzt
eine große Masse. Und von ihr
profitiert der Schallschutz.
Die Substratschicht, auf der
die extensive oder intensive Begrünung
bis hin zu einer Garten-
oder Parklandschaft erfolgt,
bietet weitere Vorteile: Niederschläge
werden hier gespeichert
und nur langsam abgeleitet.
Damit wird das Kanalnetz bei
großen Niederschlagsmengen
entlastet. Außerdem wirkt die
Verdunstungskälte im Sommer
wie eine Klimaanlage für das
Haus. Und diese „Klimaanlage“
benötigt keinerlei Energie für
ihren Betrieb.
Dachstatik
ist entscheidend
Grundsätzlich können Flachdächer,
flach geneigte Dächer
und sogar manche Steildächer
begrünt werden. Dabei spielt die
Ausrichtung nach der Himmelsrichtung
nur eine untergeordnete
Rolle. Doch Gründächer sind
keine Hochbeete. Die Begrünung
eines Gebäudedaches ist eine
Sache für die entsprechend qualifizierten
Experten des Dachdeckerhandwerks.
Am Anfang der
Planung steht die Überprüfung
der Dachstatik auf die Eignung
für diese zusätzliche Belastung.
Und die ist durch das Pflanzsubstrat
und seine Wasseraufnahme
nicht gering.
Die Vorbereitung der Begrünung
erfordert ebenfalls ein
Fachwissen, wie es Dachdeckern
bereits in der dreijährigen
Ausbildung vermittelt wird. Die
unterste Schicht bildet eine zuverlässige
Abdichtung. Hinzu
kommt eine geeignete Wasserabführung
überschüssiger Niederschlagsmengen.
Geschützt
werden muss die Abdichtung
auch gegen das Durchdringen
von Wurzeln der späteren Bepflanzung.
Das Pflanzsubstrat
richtet sich nach der geplanten
Bepflanzung.
Wie bei jedem Dach darf auch
bei begrünten Dächern eine regelmäßige
Wartung nicht vergessen
werden. Und für die ist nicht
der Gärtner, sondern ebenfalls
der Dachdecker der richtige Ansprechpartner.
Bddh
Bauen, Wohnen, Leben 39
Die Sonne mit einplanen
Am Thema Photovoltaikanlage
kommt heute niemand im
Dachhandwerk mehr vorbei.
Doch was muss man wissen,
um eine kompetente Beratung
anbieten zu können? Die Anforderungen
sind je nach Objekt
unterschiedlich. Für jedes
Haus gibt es eine passende
Lösung.
Photovoltaik bei der
Planung richtig bedenken
Fast jeder, der ein Haus plant,
denkt auch an eine Photovoltaikanlage.
Für das Dachhandwerk
bedeutet dies sowohl
Chance als auch Herausforderung.
Mit der Photovoltaik
ist ein beratungsintensives
Aufgabenfeld zum Repertoire
von Dachhandwerksbetrieben
hinzugekommen. Das lukrative
Zusatzgeschäft den Solarbetrieben
zu überlassen, sollte
heute keine Option mehr sein.
Vielmehr ist es naheliegend,
dass der Profi am Dach selbst
mit einem fachgerechten Dachaufbau
ein langlebiges Energiedach
installiert. Für eine gute
Erstorientierung in der Beratung
sollte man die verschiedenen
Systeme der PV-Anlagen
grundsätzlich erklären können.
So können die Bauleute entscheiden,
welchem System sie
den Vorzug geben. Mittlerweile
gibt es Photovoltaiksysteme
aus allen Segmenten, die
mühelos von Fachleuten des
Dachhandwerks selbst installiert
werden können. Die Elektrofachkraft
installiert dann nur
noch die hausseitige Verkabelung,
auf dem Dach ist die
Dachdeckerin und der Dachdecker
autark. Abstimmungsprozesse
mit weiteren Gewerken
am Dach sind somit obsolet.
Für den Dachprofi ist das auch
ein gutes Argument der Kundschaft
gegenüber: Alle Komponenten
für die komplette
Installation stammen aus einer
Hand, Schnittstellen und Abstimmungen
mit anderen Gewerken
sind minimiert. Für die
Bauleute gibt es für das Thema
Dach so nur noch einen zuständigen
Betrieb.
Jedes System
hat seine Vorteile
Bei der Wahl des Systems
der Photovoltaikanlage lassen
sich grob drei Typen unterscheiden.
Grundsätzlich besteht
ein Unterschied zwischen
Aufdach- und dachintegrierten
Systemen. Einen Sonderfall
stellen die Solarziegel dar, bei
denen auf jeder Ziegelfläche
ein kleines PV-Panel installiert
ist. Die klassischen Aufdachanlagen
sind nach wie vor die
meistgesehenen Anlagen auf
dem Dach. Sie lassen sich leicht
nachträglich installieren und
waren deshalb bei vielen Hausbesitzerinnen
und Hausbesitzern
beliebt, die von den hohen
Einspeisevergütungen zu Beginn
des Jahrtausends profitieren
wollten. Noch immer wird
in Deutschland der überwiegende
Teil der Photovoltaik-Anlagen
als Aufdach-Anlagen
konzipiert. Eine Aufdach-Anlage
wurde oftmals gewählt,
wenn in den nächsten Jahren
keine weitere große Dachsanierung
geplant war. Doch auch
in diesem Fall kann ein dachintegriertes
System Vorteile
bringen: Die ausgedeckten
Dachziegel im Bereich der
PV-Anlage können, gerade
bei nicht mehr hergestellten
Dachziegelmodellen, als Reserveziegel
verwendet werden.
Meistens sind für alte
Dachziegelmodelle keine
hochwertigen Aufdach-Solarhaltesysteme
mit guter Regeneintragssicherheit
lieferbar. Die
dachintegrierten Systeme haben
zudem auch architektonische
Vorteile. Sie befinden sich
in einer Ebene mit den Dachziegeln
und fügen sich optisch
sehr gut in die Dachfläche ein.
Unter ihnen verläuft eine wasserführende
Schicht, die das
Wasser sicher vom Dach ableitet.
Die Creaton Solarhaltesysteme
und PV-Unterkonstruktionen
sind so aufgebaut, dass sie
eine optimale Regeneintragssicherheit
garantieren.
Die Statik
im Blick haben
Während die zusätzliche Last
durch eine Photovoltaikanlage
bei einem Neubau einfach
von Beginn an mitkalkuliert
werden kann, erweist sich das
im Bestandsbau, insbesondere
bei sehr alten Dachstühlen, als
schwieriger. Steht dort ohnehin
eine Sanierung an, kann es ratsam
sein, auf die dachintegrierte
Anlage zu setzen. Da unter
ihr keine Dachziegel verlegt
sind, fällt diese Last weg und
kann so durch die PV-Konstruktion
ersetzt werden. Auch
in Gebieten mit hoher Windlast
kann die Installation eines dachintegrierten
Systems sinnvoll
sein, da es dem Wind weniger
Angriffsfläche bietet.
Was steckt
im PV-Element?
Ein PV-Element ist ein komplexes
System, die Module
selbst sind aus mehreren
Schichten aufgebaut. Ein typischer
Aufbau sieht, von der
40 Bauen, Wohnen, Leben
untersten bis zur obersten
Schicht, in den meisten Fällen
so aus: Als untere Schicht fungiert
eine Kunststofffolie oder
Glasplatte. An ihr ist die Verkabelung
mit einer Anschlussdose
befestigt. Darüber liegt eine
Kunststoffschicht, die die Solarzellen
trägt. Über den Solarzellen
befindet sich eine zweite
Kunststoffschicht. Diese beiden
Kunststoffschichten schließen
die Solarzellen hermetisch ab.
Über diesen Schichten befindet
sich ein Frontglas. Das ganze
Element wird schließlich mit
einem Aluminiumrahmen verbunden.
Ein kleines Detail ändert
sich bei der Verwendung
von Systemen, die auch der ausführende
Dachdeckerbetrieb
installieren kann, da diese auf
normaler Haushaltsspannung
laufen. In diesem Fall befindet
sich statt einer Anschlussdose
eine Schnittstelle zum Mikrowechselrichter
am Modul. Die
solaraktive Schicht selbst kann
aus mono- oder polykristallinen
Siliziumzellen bestehen.
Kristallines Silizium besteht aus
Quarzsand und ist nach Sauerstoff
das am häufigsten vorkommende
chemische Element
auf der Welt. Derzeit werden
fast nur noch monokristalline
Elemente genutzt, weil sie ein
besseres Schwachlichtverhalten
haben und somit bei schlechtem
Wetter einen deutlich besseren
Ertrag liefern.
Die Leistung
im Blick
Die Leistung eines PV-Moduls
richtet sich in erster Linie nach
seiner Ausrichtung und der solaren
Einstrahlung. Optimal ist
eine südliche oder südwestliche
Ausrichtung in einem Neigungswinkel
zwischen 30° und
40°. Die Module sollten nach
Möglichkeit nicht von Verschattung
betroffen sein, denn
je nach Aufbau des Systems
fällt bei Ausfall eines Moduls
nicht nur dieses eine, sondern
der ganze String aus. Dieses
Problem kann vermieden werden,
wenn jedes Modul einen
eigenen Mikro-Wechselrichter
besitzt. In diesem Fall liefert
nur das betroffene Modul keine
Leistung mehr, sodass die
Gesamtausbeute nur gering
eingeschränkt ist, da nicht ein
ganzer String betroffen ist.
„Diesen Vorteil bieten sowohl
unsere dachintegrierten als
auch unsere Aufdach-Anlagen“,
führt der Anwendungstechniker
Markus Saliger von
der Creaton GmbH aus. „Beide
Anlagen laufen mit Niederspannung,
sodass der ausführende
Dachdeckerbetrieb
sie selbst verbauen kann.“ Für
die dachseitig verbauten Komponenten
gilt eine maximale
Spannung von 230 Volt – nicht
mehr als bei jedem handelsüblichen
Haushaltsgerät.
Wärme
abtransportieren
Ein Leistungsabfall kann jedoch
nicht nur durch Verschattung
hervorgerufen werden.
Auch bei zu großer Hitze wird
die Stromerzeugung gebremst,
denn die Leistung der Solarzellen
nimmt bei steigender Temperatur
ab. Das kann insbesondere
bei den dachintegrierten
Modulen zutreffen, da die Platten
in die Dachebene eingelassen
sind. Ihnen fehlt so unten
Wenn Sie Interesse an einer PV-Anlage vom Dachhandwerker
haben, dann melden Sie sich bei Medvejsek
Dachdeckerei und Spenglerei, dort wird alles meisterlich
bedacht und jetzt ganz neu auch die PV-Anlagen.
ANZEIGE
die natürliche Kühlung durch
den Wind. „Wie beim Creaton
Aufdach-PV-System, wird das
dachintegrierte PV-System auf
einer Schienen-Unterkonstruktion
montiert. Dabei entsteht
ein ähnlich großer Luftraum
unter dem PV-Modul, somit
werden beide PV-Systeme optimal
gekühlt“, berichtet Markus
Saliger weiter. Wie groß
die Anlage sein muss, richtet
sich nach den Bedürfnissen der
Bewohner und danach, wie der
Strom genutzt wird. Ist auch
ein Speicher geplant, rechnet
es sich, Strom zu speichern,
um ihn später zu verbrauchen.
Die derzeitigen Einspeisevergütungen
lassen es nicht attraktiv
erscheinen, für „den Markt“ zu
produzieren.
Der Beratung Taten
folgen lassen
Die Beratung verlief gut, der
Auftrag für eine PV-Anlage ist
vergeben. Und dann? Muss
sich der Dachdeckerbetrieb
nun sorgen, ob er die Anlage
auch fehlerfrei installieren
kann? „Ganz klar nein“, beruhigt
Markus Saliger. „Die
Sorge, die Anlage nicht fachgerecht
installieren zu können
oder für die erste Montage
viel Zeit zu benötigen, ist vollkommen
unbegründet. Denn
dem Dachhandwerk steht beim
ersten Einbau der Creaton-Systeme
ein Profi vor Ort zur Seite.“
Mit dieser Unterstützung
können die Profis am Dach den
Einbau entspannt angehen und
sich so unproblematisch neue
Geschäftsfelder erschließen.
Dachdeckerei • Spenglerei • Dachfenster • Photovoltaikanlagen
Durch die Kombination
von Dachfenstern
und Photovoltaik-Systemen
können Sie Ihre
Dachfläche
optimal nutzen.
DIE ABSOLUTE
INNOVATION
DAS DACHINTEGRIERTE
PHOTOVOLTAIK-
SYSTEM
VON
Spengler/in, Dachdecker/in,
Azubis und Praktikanten gesucht.
Telefon (08025) 7455 • Oskar-von-Miller-Str. 28 • Miesbach •www.meisterlichbedacht.de
Bauen, Wohnen, Leben 41
Bauen
mit Holz
Moderne Baukonzepte verbinden Energieeffizienz mit zeitgemäßer Technik und schaffen so nachhaltige Wohnlösungen für die Zukunft. Foto: BDF/Griffnerhaus
Nachhaltiges Wohnen –
einfach und effizient
Fertighäuser aus Holz sind Energiesparhäuser
Immer mehr Bauherren suchen
nach umweltfreundlichen Lösungen,
um ihren ökologischen
Fußabdruck zu reduzieren und
Energiekosten zu senken. Fertighäuser
bieten durch ihren Produktionsprozess,
die Materialien
und die eingesetzten Technologien
attraktive Möglichkeiten.
„Holzfertighäuser sind aufgrund
ihres natürlichen Baustoffs und
ihrer fortschrittlichen Bauweise
bereits Energiesparhäuser. Die
Branche hat Pionierarbeit geleistet
und ist beim ressourceneffizienten
Bauen führend“, betont
Achim Hannott, Geschäftsführer
des Bundesverbands Deutscher
Fertigbau (BDF).
Moderne Fertigung,
hohe Qualität
Fertighäuser überzeugen
durch ihre moderne Bauweise
mit vorgefertigten Bauelementen,
die unter optimalen Bedingungen
in Werkshallen hergestellt
werden. Dadurch werden
Baumängel wie beispielsweise
Energieverluste durch fehlerhafte
Dämmung vermieden und
hohe Standards gewährleistet.
„Die führenden Fertighaushersteller
unseres Verbandes verpflichten
sich zu hohen Qualitätsmerkmalen,
die über die
gesetzlichen Mindestanforderungen
hinausgehen und regelmäßig
überprüft werden“,
betont Hannott.
Innovativ für hohe
Energieeffizienz
Der Holz-Fertigbau folgt dem
Motto: „Die klimafreundlichste
Energie ist diejenige, die gar nicht
erst verbraucht wird.“ Fertighäuser
bieten eine gut gedämmte Gebäudehülle
mit niedrigem Primärenergiebedarf
und eine energieeffiziente
Haustechnik, die teilweise sogar
selbst Energie gewinnt. Moderne
Technologien wie Wärmepumpen,
Solarthermie und Photovoltaik tragen
in Kombination mit einem
Energiemanagementsystem dazu
bei, den Energieverbrauch effizient
zu steuern.
Nachhaltigkeit
als Standard
Holz ist nicht nur nachwachsend
und CO 2 -neutral, sondern
fördert auch ein wohngesundes
Raumklima. „Holz besitzt natürliche
Wärmedämmeigenschaften,
die eine hervorragende Isolierung
und effiziente Energienutzung ermöglichen“,
hebt Achim Hannott
hervor. Bei der Herstellung von
Fertighäusern werde zudem auf
ressourcenschonende Verfahren
und die Wiederverwendung von
Holzabfällen geachtet. Bdf
42 Bauen, Wohnen, Leben
Rein ins
neue Zuhause
Die perfekte Immobilie oder
Mietwohnung finden Sie im
Immobilienmarkt von
Münchner Merkur,
seinen Heimatzeitungen und tz.
Jeden Samstag!
Erfolgsgarantie:
Erreichen Sie mit Ihrer Anzeige
im Immobilienmarkt über
942.000 Leserinnen und Leser!*
Die perfekte Günstig inserieren: Immobilie
oder
5
Mietwohnung
Zeilen schon ab 66
finden
€
Sie
im Immobilienmarkt
Zeigen Sie mehr:
Für nur 24 € zusätzlich erscheint
von Ihre Münchner Anzeige mit Merkur, Foto
seinen Heimatzeitungen und tz.
*Quelle: Media-Analyse 2023
Jeden Samstag!
Jetzt inserieren!
Telefon: 089 / 53 06 222 | Fax: 089 / 53 06 316 | Online: merkurtz.de
E-Mail: kundenservice@merkurtz.de
merkur.de
tz.de
Bauen, Wohnen, Leben 43
ANDREAS KITZEROW
ENTDECKEN,
WAS RÄUME PRÄGT.
BODEN- UND WANDDESIGN AUF HÖCHSTEM NIVEAU
KK
KITZEROW KERAMIK
GmbH
KITZEROW KERAMIK GMBH
Bodenschneidstr. 7
83714 Miesbach
Tel.: +49 (0) 80 25 - 30 44
Fax: +49 (0) 80 25 - 35 49
info@kitzerow-keramik.de
www.kitzerow-keramik.de
44 Bauen, Wohnen, Leben
TILES . STONE . MOSAIC . GLASS . NATURSTEIN . BAD & RAUMKONZEPTE . OBJEKT