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Berufe | Ausbildung und Studium Rhein-Main

Magazin zu Karrierewegen und Berufsthemen

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Rechte und Pflichten

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ENTWICKLUNG

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Um dich für einen Ausbildungsplatz beim Hochtaunuskreis zu bewerben, sende uns bitte ein Bewerbungsschreiben, einen tabellarischen

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Wir geben dir umgehend Nachricht, wie es mit deiner Bewerbung weitergeht.

Falls du vorher noch Fragen hast, wende dich bitte an Marc-Oliver Lauer (marc-oliver.lauer@hochtaunuskreis.de oder

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Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Hochtaunuskreis - Der Kreisausschuss - Ludwig-Erhard-Anlage 1-5 - 61352 Bad Homburg v. d. Höhe


Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft 3

Schwieriger Ausbildungsmarkt im Vorjahr

Quelle: Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge vom 1. 10. 2023 bis zum 30. 9. 2024

Steigende Nachfrage, sinkendes Angebot

Die Zahl der neu abgeschlossenen dualen

Ausbildungsverträge sank im vergangenen Jahr um

2500 auf 486.700 Verträge. Das entspricht einem

leichten Minus von einem halben Prozent im Vergleich

zum Vorjahr und ist der erste Rückgang seit einem

Einbruch 2020 durch die Coronapandemie.

Während die Nachfrage der Jugendlichen nach einer

dualen Berufsausbildung im Vergleich zum Vorjahr um

4200 auf 557.000 Bewerber (ein Plus von 0,8 Prozent)

weiter anstieg, nahm das Angebot an Ausbildungsstellen

gleichzeitig um 6500 auf 556.100 Stellen (ein Minus

von 1,2 Prozent) ab. Damit übertraf die Nachfrage der

Jugendlichen das Angebot an Ausbildungsplatzstellen.

Durch das gesunkene Ausbildungsplatzangebot

und den leichten Anstieg der Nachfrage hatte sich die

Lage auf dem Ausbildungsmarkt 2024 aus Sicht der

Jugendlichen und jungen Erwachsenen dementsprechend

nachteilig entwickelt.

Zum Stichtag 30. September 2024 hatten laut

Erhebung 70.400 junge Menschen auch nach dem

regulären Ausbildungsbeginn noch keinen

Ausbildungsplatz gefunden. Gleichzeitig blieben 69.400

Ausbildungsplätze unbesetzt.

„Woche der Ausbildung“

Ab dem 24. März startet mit der „Woche der Ausbildung“ die

nächste große bundesweite Aktionswoche rund um die Themen

Ausbildung und Berufswahl. Jedes Jahr im März informieren

Arbeitsagenturen, Jobcenter und Jugendberufsagenturen gemeinsam

mit ihren Partnerinnen und Partnern alle Interessierten über

betriebliche Ausbildungen und stellen dabei die Chancen dar, welche

Ausbildungen jungen Menschen und Unternehmen bieten.

Daneben bietet die Bundesagentur für Arbeit aber auch eine Vielzahl

digitaler Angebote an:

Check-U Dieses kostenlose Online-Tool hilft

Jugendlichen, ihre Stärken, Interessen und

Fähigkeiten zu erkennen und passende

Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten zu

finden.

Inhalt

Seite 4 Die beliebtesten Ausbildungsberufe des Vorjahrs

Seite 6 Diese Azubis bekommen am meisten Geld

Seite 7 Zukunftschancen bei dm

Seiten 8–9 Jobprofil: Schornsteinfeger verbinden moderne

Technik mit altem Handwerk

Seite 11 Individuelles Anschreiben für den Erfolg

Seite 12 Die Bundeswehr dient Deutschland

Seiten 14–15 Wie man im Vorstellungsgespräch und beim

Feedback nach der Probezeit überzeugt

Seite 16 Rechte und Pflichten für Azubis

Seiten 18–19 Jobprofil: Suchtberater begleiten Menschen in

ihrer Entwicklung

Seite 20 Fragen aus dem Arbeitsrecht: Beginn der

Arbeitszeit und Art der Krankmeldung

Seite 22 Erstklassiges Team bei zegamed

Sowohl bei der Besetzung der Ausbildungsstellen

als auch bei der Versorgung der Jugendlichen mit

Ausbildungsstellen gibt es erhebliche Unterschiede nach

Regionen und Berufen. Für das Ausbildungsjahr 2024

wurden in Hessen 34.752 neue duale Ausbildungsverträge

abgeschlossen. Zum regulären Ausbildungsbeginn blieben

jedoch 4371 Ausbildungsplätze unbesetzt, während 5781

Bewerber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hatten.

BerufeNet Eine umfangreiche Datenbank

mit detaillierten Informationen zu mehr als

3000 Berufen, von Tätigkeitsbeschreibungen bis

hin zu Gehaltsaussichten.

Planet-Beruf.de Speziell für Schülerinnen

und Schüler der Sekundarstufe I konzipiert,

bietet diese Plattform Infos zur

Berufswahl, Bewerbungstipps und

Erfahrungsberichte.

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gibt es hier Orientierungshilfen zu Studium,

Ausbildung und dualen Studiengängen.

IMPRESSUM BERUFE – Ausbildung und Studium Rhein-Main

Anzeigen-Sonderveröffentlichung vom 22. März 2025 l RheinMainMedia GmbH (RMM) . Waldstraße 226 . 63071 Offenbach (zugleich

ladungsfähige Anschrift der im Impressum genannten Verantwortlichen und Vertretungsberechtigten) l Geschäftsführer:

Achim Pflüger (RMM) l Projektleitung: Gunnar Jahns (RMM) . Telefon: (069) 75 01-41 19 . gunnar.jahns@rmm.de l Verantwortlich für den

redaktionellen Inhalt: Bernd Buchterkirch (RMM) l Texte/Fotos: Content & Design (RMM) – Oliver Kmetec (RMM) . dpa (Anke Dankers,

Sabine Meuter) . Beiträge und Bilder der einzelnen Unternehmen l Titelfoto: © Syda Productions - stock.adobe.com l Layout: Content &

Design (RMM) – Edith M. B. Kastner (RMM) l Druck: ddm Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG, Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel

www.rmm.de


4 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Vertragsabschlüsse nach Beruf

Diese Ausbildungsberufe waren im Vorjahr am beliebtesten

Die Ausbildungen „Kraftfahrzeugmechatroniker/

-in“, „Kaufmann/-frau für Büromanagement“

und „Verkäufer/-in“ zählen weiterhin zu den

beliebtesten Berufen bei den Auszubildenden.

Sie waren im vergangenen Jahr bundesweit

die drei dualen Ausbildungsberufe, in denen

die meisten neuen Ausbildungsverträge

abgeschlossen wurden.

Der Beruf „Kraftfahrzeugmechatroniker/-in“ steht mit

25.221 neuen Verträgen an der Spitze, gefolgt von dem

Beruf „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ mit

22.245 neuen Azubis. Auf Platz drei kommt die Ausbildung

als „Verkäufer/-in“ mit 20.742 Verträgen.

Die beiden beliebtesten dualen Ausbildungsberufe

weisen dabei weiterhin erhebliche Unterschiede in der

Geschlechterverteilung auf. So waren im Vorjahr die neuen

Azubis bei dem Beruf „Kraftfahrzeugmechatroniker/-in“

zu 94 Prozent männlich, während die Ausbildung

„Kaufmann/-frau für Büromanagement“ einen weiblichen

Anteil von 71 Prozent aufwies. Bei der Ausbildung als

„Verkäufer/-in“ hält sich das Verhältnis mit 52 Prozent

männlichen sowie 48 Prozent weiblichen Azubis hingegen

die Waage.

Dies zeigen die Ergebnisse der Erhebung des

Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über neu

abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag

des 30. September 2024. Insgesamt wurden bei

der BIBB-Erhebung 486.711 neu abgeschlossene

Ausbildungsverträge erfasst. Knapp zwei Drittel

(63,6 Prozent) wurden mit männlichen Auszubildenden,

etwas mehr als ein Drittel (36,3 Prozent) mit weiblichen

Auszubildenden abgeschlossen.

Frauen haben 2024 in der dualen Berufsausbildung

die meisten neuen Ausbildungsverträge im Beruf

„Kauffrau für Büromanagement“ abgeschlossen. Mit

15.720 neuen Verträgen bleibt dieser Beruf wie im

Vorjahr weiter auf Platz 1 der Rangliste. Knapp dahinter

folgen bei den jungen Frauen die Ausbildungsberufe

„Zahnmedizinische Fachangestellte“ mit 15.597 neuen

Verträgen sowie „Medizinische Fachangestellte“ mit

15.432 neuen Verträgen, die im Vergleich zum Vorjahr

die Plätze tauschten. Auf den weiteren Plätzen liegen die

„Verkäuferin“ (9927 neue Verträge), die „Industriekauffrau“

(8262) und die „Kauffrau im Einzelhandel“ (7386). Auf die

ersten sechs Berufe entfielen 2024 damit 40,9 Prozent

aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit

Frauen.

Bei den Männern liegt der „Kraftfahrzeugmechatroniker“

weiterhin unangefochten an der Spitze.

Die beliebtesten

Ausbildungsberufe

bei den Frauen:

• Kauffrau für Büromanagement 15.720

• Zahnmedizinische Fachangestellte 15.597

• Medizinische Fachangestellte 15.432

• Verkäuferin 9927

• Industriekauffrau 8262

• Kauffrau im Einzelhandel 7386

Bei den Frauen entfielen 40,9 Prozent aller neu abgeschlossen

Ausbildungsverträge im Jahr 2024 auf die sechs ersten Berufe.

bei den Männern:

• Kraftfahrzeugmechatroniker 23.652

• Fachinformatiker 15.786

• Elektroniker 14.391

• Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

14.280

• Verkäufer 10.806

• Industriemechaniker 10.506

23.652 junge Männer haben 2024

einen Ausbildungsvertrag in diesem Beruf neu

abgeschlossen. Zweitstärkster Ausbildungsberuf bleibt

der „Fachinformatiker“ (15.786 neue Verträge), gefolgt vom

„Elektroniker“ (14.391) und dem „Anlagenmechaniker für

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ (14.280).

Es folgen die Ausbildungsberufe

„Verkäufer“ (10.806) und

„Industriemechaniker“ (10.506)

auf den Plätzen 5 und 6. Insgesamt

haben 2024 in diesen sechs Berufen

28,9 Prozent der Männer einen

neuen Ausbildungsvertrag

abgeschlossen.

Bei den Männern lag 2024 der Anteil der sechs beliebtesten

Berufe bei 28,9 Prozent aller neuen Ausbildungsverträge.

Illustration: © Trueffelpix - stock.adobe.com


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** Das Programm „Unterstützung von Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen

mit Jugendlichen aus dem Inland, aus dem Ausland oder mit Fluchthintergrund“ (Passgenaue Besetzung

und Willkommenslotsen) wird von Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.


6 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Vergütung nach Tarif

Diese Azubis bekommen am meisten Geld

Schon mal über eine Ausbildung zum

Rohrleitungsbauer nachgedacht? Rein finanziell

gesehen eine gute Wahl, zeigt eine Auswertung

der tariflichen Ausbildungsvergütungen. Denn für

relativ viele Azubis legt ein Tarifvertrag fest, wie

viel sie während ihrer Lehre verdienen.

Illustration: Pixabay

2024 gab es dabei mit 6,3 Prozent den höchsten Anstieg

bei den tariflichen Ausbildungsvergütungen seit 1992,

wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mitteilt.

Azubis in tarifgebundenen Betrieben haben 2024

demnach im Durchschnitt über alle Ausbildungsjahre

hinweg 1133 Euro brutto im Monat und damit rund

70 Euro mehr als 2023 verdient.

Es gibt aber große Unterschiede je nach Beruf,

wie das BIBB in der Auswertung feststellt. Die im

gesamtdeutschen Durchschnitt höchste Vergütung nach

Tarif gab es im vergangenen Jahr für Azubis im Beruf

Rohrleitungsbauer/-in mit monatlich 1349 Euro. Knapp

dahinter folgt auf Platz 2 der Beruf Milchtechnologe/-

technologin (1347 Euro). In acht weiteren Berufen lagen

die tariflichen Vergütungen im Durchschnitt über alle

Ausbildungsjahre hinweg bei 1300 Euro oder mehr.

Handwerks-Berufe oft bei unter 950 Euro pro Monat

Ein Großteil (60 Prozent) der Auszubildenden, die in

einem tarifgebundenen Betrieb lernten, erhielt im

bundesweiten Durchschnitt eine Ausbildungsvergütung

von mehr als 1100 Euro, etwa ein Viertel mehr als

1250 Euro. Für 25 Berufe hat das BIBB einen bundesweiten

Durchschnittswert von weniger als 1000 Euro ermittelt.

Darunter sind auch einige Berufe, bei denen die

tarifliche Ausbildungsvergütung

durchschnittlich unter 950

Euro pro Monat liegt.

Ein Großteil dieser

Berufe (16 von 25)

gehört zum

Handwerk – wie

etwa die Ausbildung

zum Maler und

Lackierer (936 Euro)

oder zum Bodenleger (882 Euro). Der Auswertung zufolge

ist die Ausbildung zur Friseurin/zum Friseur der Beruf mit

den insgesamt niedrigsten tariflichen

Ausbildungsvergütungen (719 Euro).

Auch zwischen den Bereichen unterschieden sich

die Ausbildungsvergütungen deutlich. Über dem

gesamtdeutschen Durchschnitt von 1133 Euro lagen die

tariflichen Ausbildungsvergütungen im öffentlichen Dienst

(1234 Euro), in der Hauswirtschaft (1195 Euro) sowie in

Industrie und Handel (1181 Euro). Darunter lagen sie in

der Landwirtschaft (1124 Euro), im Handwerk (1046 Euro)

und in den freien Berufen (1026 Euro). Damit lagen aber

erstmals alle Ausbildungsbereiche im Durchschnitt über

1000 Euro.

Das BIBB wertet jährlich die tariflichen

Ausbildungsvergütungen zum Stand des 1. Oktobers

aus. In die Berechnung der gesamtdeutschen

Durchschnittswerte fließen dabei alle Ausbildungsberufe

ein, für die Daten vorliegen. Die Werte werden jeweils

über alle Ausbildungsjahre hinweg angegeben.

Ausbildung ohne Tarifvertrag: Mindestvergütung greift

Wichtig: Wer in einem Betrieb ohne Tarifbindung

oder ohne Tarifvertrag ausgebildet wird, muss

häufig mit einer geringeren Vergütung rechnen. Die

Mindestausbildungsvergütung legt aber eine Untergrenze

fest, die Arbeitgeber nicht unterschreiten dürfen. Die

Grenzen werden jährlich neu festgelegt.

Wer zum Beispiel 2025 eine Ausbildung beginnt, bekommt

demnach im 1. Ausbildungsjahr mindestens 682 Euro

monatlich. Im 4. Ausbildungsjahr müssen es dann 955

Euro ein. Zusätzlich gilt für nicht tarifgebundene Betriebe:

Die Ausbildungsvergütung darf die für

ihre Branche und Region geltenden tariflichen Sätze um

maximal 20 Prozent unterschreiten.


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Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft 7

Zukunftschancen bei dm

Einzigartiges Konzept zur fachlichen

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Ausbildung zum Drogisten (w/m/d) oder dem

dualen Studium BWL-Handel (B.A.).

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mit kaufmännischen Inhalten. Während Deiner Ausbildung

beschäftigst Du Dich unter anderem mit Warenkunde.

Damit bist Du fit für die Kundenberatung. Du hast aber

auch das Know-how von Einzelhandelskaufleuten und

kennst Dich mit den entsprechenden Lerninhalten aus

– von der Warenbestellung über die Inventur bis hin zur

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Lernen bedeutet bei dm auch, sich stetig

weiterzuentwickeln. Es erwartet Dich ein einzigartiges

Ausbildungskonzept, das sowohl Deine fachliche als auch

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Selbstvertrauen und Deine Kreativität, beispielsweise

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erarbeitest Du Dir ein individuelles Stück und präsentierst

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8 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Jobprofil

„Moderne Technik mit altem Handwerk verbinden“

Was macht eigentlich eine Schornsteinfegerin?

Schornsteinfeger gelten als echte Glücksbringer. Doch haben sie

auch Glück mit ihrer Berufswahl? Ja, findet Schornsteinfegerin

Julia Bothur. Als sie sich in den Beruf des Schornsteinfegers

verliebte, kletterten diese noch auf Dächer. Das hat sich

geändert – wie so vieles. Denn Schornsteinfegerinnen und

Schornsteinfeger kommen längst nicht mehr nur zum Kehren.

Was heute in ihrem Beruf gefragt ist – und warum man

in diesem auch Zeit am Schreibtisch und in Kellern

verbringt, erklärt Julia Bothur, die auch Vorständin im

Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks ist, im

Jobprotokoll.

Mein Weg in den Beruf

Ich komme aus einer richtigen Schornsteinfegerfamilie.

Mein Vater ist Schornsteinfeger, auch meine ältere

Schwester, mein Schwager und inzwischen meine Nichte.

So hatte ich schon als kleines Kind Berührungspunkte mit

dem Beruf und als ich gemerkt habe, dass alle um mich

herum glücklich damit sind, dachte ich: So schlecht kann

es nicht sein.

Damals hat es mich total begeistert, dass man als

Schornsteinfeger so viele unterschiedliche Menschen

kennenlernt und sie über moderne Heizmethoden und

Techniken aufklären kann. Natürlich fand ich es auch toll,

dass man aufs Dach krabbelte, das habe ich bei meinem

Vater noch mitgekriegt.

Bezirk bewerben will. Ich habe außerdem

noch ein Studium zur Ingenieurin für Maschinenbau

und erneuerbare Energien absolviert, bin

Energieberaterin, Brandschutztechnikerin und Dozentin

an einer Schornsteinfegerschule. Im Beruf

des Schornsteinfegers kann man selbstständig und

angestellt arbeiten.

Der Arbeitsalltag

Als klassische Schornsteinfegerin hat man zum einen

seine tägliche Büroarbeit und geht zum anderen zu den

Menschen und macht dort die Feuerstättenschau. Ich

gucke mir das Haus vom Keller bis zum Dach an und prüfe,

ob mit der Heizung und dem Kamin alles in Ordnung ist.

Daraus werden hinterher die Bescheide erstellt.

Ich finde es faszinierend, wie sich der Beruf in den

letzten Jahren weiterentwickelt hat. Viele meiner Kunden

kenne ich schon seit sehr vielen Jahren, und ich bin ihre

Fachberaterin vor Ort. Da finde ich es super, dass mich die

Kunden anrufen und nach Rat fragen.

Fotos: dpa

Schornsteinfeger wird man über eine ganz normale

dreijährige Berufsausbildung. Es ist naheliegend, danach

seine Meisterprüfung abzulegen. Die braucht man, wenn

man sich irgendwann selbstständig machen und auf einen

Als Schornsteinfeger sollte man in jedem Fall

kommunikationsfreudig sein und keine Angst vor Höhe

haben. Außerdem sollte man ein technisches Verständnis

mitbringen, denn bei uns wird viel gerechnet.


Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft 9

Die Vor- und Nachteile

Ich finde, ich habe den schönsten Beruf der Welt.

Man kann sich seine Zeiten selbst einteilen, Beruf

und Familie sind gut miteinander zu vereinbaren.

Ein Vorteil ist weiter, dass ich jeden Tag unheimlich

viele verschiedene Leute kennenlerne – und dass

ich moderne Technik mit altem Handwerk verbinden

kann. So entwickelt man sich weiter und arbeitet

trotzdem in einem traditionellen Handwerk mit

viel Historie.

Nachteile zu finden, fällt mir schwer. Es gibt eigentlich

keine. Lediglich wetterfest sollte man sein, denn wir

arbeiten bei Wind und Wetter.

Die Zukunftsaussichten

Der Beruf der Schornsteinfegerin ist absolut

zukunftsorientiert und das merkt man gerade in

diesen Tagen. Die Beratung geht immer stärker hin zur

individuellen Planung. Ich empfehle nicht einfach diese

oder jene Wärmepumpe, sondern schaue mir das Haus

genau an, frage nach den finanziellen Möglichkeiten der

Menschen und kläre, ob schon mal etwas am Gebäude

gemacht wurde.

Rund 11.000 Energieberater in Deutschland sind auch

Schornsteinfeger. Man merkt, dass hier gerade ein

Transformationsprozess passiert, und ich finde das

absolut gut. Wir gehen mit der Zeit. Natürlich haben auch

wir einen Nachwuchsbedarf, aber nicht so extrem wie in

anderen Handwerksbereichen.

Der Verdienst

Schornsteinfegerin Julia Bothur liebt die Abwechslung

und Flexibilität in ihrem Beruf.

Laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit

liegt das mittlere monatliche Bruttoentgelt für

Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger in Vollzeit

bei 3727 Euro, für Schornsteinfegermeisterinnen und

Schornsteinfegermeister bei 3855 Euro.

Der Verdienst der Berufsgruppe ist im Tarifvertrag für

das Schornsteinfegerhandwerk festgelegt. Demnach

erhalten Auszubildende ein monatliches Bruttoentgelt

von mindestens 900 Euro im ersten, 1000 Euro im zweiten

sowie 1100 Euro im dritten und vierten Lehrjahr.

Schornsteinfegerin/Schornsteinfeger

Empfohlener Schulabschluss:

Mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss

beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung:

3317 bis 3652 Euro


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Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft 11

Individuelles Anschreiben für den Erfolg

Wie man mit der Bewerbung wirklich überzeugt

Fehler im Anschreiben oder im Lebenslauf

machen natürlich keinen guten ersten Eindruck.

Möchten Bewerber bei künftigen Arbeitgebern

positiv auffallen, sollten sie aber auch

Floskeln sowie unnötige Adjektive vermeiden.

Denn wer unter vielen Bewerbern hervorstechen

möchte, sollte sein Anschreiben möglichst

individuell gestalten.

Teamfähig, freundlich, Organisationstalent, erfolgreich

und zuverlässig: Diese Wörter verwenden Bewerberinnen

und Bewerber laut einer Analyse der Sprachlern-Plattform

„Preply“ besonders häufig. Dafür wurden 150 typische

Wörter identifiziert und dann in mehreren tausend

Bewerbungen, die in einem Zeitraum von sechs Monaten

auf Online-Jobbörsen hochgeladen wurden, danach

gesucht.

Bei der Bewerbung kommt es nicht nur auf

die Zeugnisnoten und den meist noch wenig

aussagekräftigen Lebenslauf an, sondern auch

auf ein individuelles Anschreiben.

genauer beschreiben – das macht einen besseren

Eindruck. Positiv auffallen kann es auch, wenn Bewerber

Formulierungen aus der Stellenanzeige übernehmen

oder ein Kriterium aufgreifen und so zeigen, dass sie

die Aufgabe verstanden haben. Ein konkreter Bezug

zum Unternehmen oder zur Stelle zeigt zudem, dass das

Anschreiben nicht beliebig an verschiedene Arbeitgeber

gesendet wurde.

Fotos: Pixabay , © Torbz - stock.adobe.com

Nicht behaupten, sondern belegen

Wer seine Bewerbung auf andere Art schreiben will,

sollte wenig Adjektive verwenden. Am besten bleiben

Bewerber konkret, wenn sie über Fähigkeiten und

Leistungen schreiben. Diese Aussagen sollten Bewerber

auch belegen können – so kann man etwa Situationen

beschreiben, in denen man seine Teamfähigkeit,

Flexibilität oder Zuverlässigkeit unter Beweis stellen

musste.

Zudem der Tipp: Wichtige Informationen an den Anfang

stellen und Aktionsverben verwenden, die die Tätigkeit

Motivation und Persönlichkeit vermitteln

Auch wenn einige Firmen mittlerweile sogar ganz

auf das Anschreiben verzichten: Eine aktuelle Umfrage

der führenden Hochschul-App UniNow zeigt, wie wichtig

das Anschreiben für junge Menschen ist. Rund 71 Prozent

der Befragten gaben an, dass sie das Anschreiben als

zentrales Element der Bewerbung für essenziell bei

der Jobsuche halten. Genau wie bei Azubis enthält der

Lebenslauf von Studenten häufig noch keine bis

wenig Praxiserfahrungen. Um sich dennoch abzuheben,

nutzen sie das Anschreiben, um Soft Skills, Motivation

und Persönlichkeit zu vermitteln.

„Das Anschreiben unterstreicht nicht nur das Engagement,

sondern gibt Arbeitgebern die Chance, Bewerbende

besser kennenzulernen“, sagt auch Dr. Wolfgang Achilles,

Geschäftsführer von Jobware. Das Anschreiben bietet

demnach wertvolle Zusatzinformationen, die über

fachliche Qualifikationen hinausgehen: Sozialkompetenz,

Eigeninitiative und Begeisterung gehen im Lebenslauf oft

unter. Doch genau diese Faktoren sind entscheidend für

eine gute Zusammenarbeit.


12 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

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265.000 Menschen.

Eine Bundeswehr.

Die Bundeswehrangehörigen –

Frauen und Männer in Uniform und Zivil –

leisten täglich ihren Dienst und erfüllen

dabei oftmals gefährliche Aufgaben.

Das tun sie stets im Auftrag der Politik.

Platzhalter Video

107 x 60,187

Alle Angehörigen der Bundeswehr bekennen

deshalb selbstbewusst:

Werde Video: Bundeswehr

Soldatin/Soldat im Sanitätsdienst (m/w/d)

„Wir. Dienen. Deutschland.“

Die Aufgabengebiete sind breit gefächert.

IT-Spezialistin, Notfallsanitäter, Panzerkommandant,

Köchin, Pilot, Anwältin ... kaum ein Beruf, den es

bei uns nicht gibt. Und was viele gar nicht wissen:

Neben den militärischen Laufbahnen bietet die

Bundeswehr zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten im

zivilen Bereich.

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14 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Erste Vorstellungsgespräche

Fünf Tipps für künftige Azubis

Berufserfahrene haben zumeist schon mehrere

hinter sich, doch für angehende Azubis und

Berufseinsteiger sind sie oft mehr oder weniger

Neuland: Vorstellungsgespräche. Klar, dass man

da nervös werden kann.

Aber keine Sorge: „Dass Azubis natürlich keine große

Übung bei Vorstellungsgesprächen haben, ist den

Interviewenden auf der anderen Seite bekannt“, sagt die

Münchner Diplom-Psychologin und Karriereberaterin

Madeleine Leitner. Personalverantwortliche machen bei

deren Performance deshalb auch gewisse Abstriche.

Dennoch ist es natürlich sinnvoll, sich vorab gut

vorzubereiten und zu wissen, worauf man schon vor den

ersten Gesprächen achten kann. Diese Tipps helfen – auch

bei Nervosität:

1. Erfahrungsberichte sammeln

Man hat sein allererstes Vorstellungsgespräch vor sich

– und ist unsicher, was einen überhaupt erwartet?

Dann kann es sinnvoll sein, im Umfeld einmal

Erfahrungsberichte einzuholen. Fragen Sie etwa Freunde,

wie diese mit der Situation umgehen und welche

Erfahrungen sie in Vorstellungsgesprächen gemacht

haben. Auch Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer können

hierzu oft einiges erzählen.

Zu spät aufzubrechen bedeutet, sich hetzen zu müssen und außer Atem

das Ziel zu erreichen, was nicht zielführend ist.

Sie eine kurze Zusammenfassung Ihres bisherigen

Werdegangs liefern – Schulabschlüsse, Praktika,

ehrenamtliches Engagement zum Beispiel – und von Ihren

Interessen berichten.

Auch eine oft gestellte Frage: Warum wollen Sie bei uns

arbeiten? Machen Sie sich hierüber vorab Gedanken.

Denn bei der Frage geht es vor allem um eines: die eigene

Motivation und wie glaubwürdig man diese vermittelt.

3. Nicht auf den letzten Drücker losfahren

Findet das Vorstellungsgespräch vor Ort statt, sollte

man für die Anreise großzügig Zeit einplanen. Und

das selbst dann, wenn der Weg eigentlich nicht

wahnsinnig weit ist: Ein baustellen- oder unfallbedingter

Stau oder ein Zugausfall kann den Zeitplan gehörig

durcheinanderwirbeln.

„Lieber eine Stunde vorher da sein und vor dem Gespräch

noch ein bisschen spazieren gehen“, rät Jürgen Hesse.

Ein Zuspätkommen lässt sich in aller Regel nur schwer

entschuldigen – und wenn man im Zug bangt, ob man

es noch rechtzeitig schafft und womöglich dann den

Weg zum Unternehmen nicht gleich findet, steigt die

Nervosität.

Fotos: Pixabay, © ViDi Studio - stock.adobe.com

„Azubis stellen fest: So schlimm, wie man es sich im

Kopfkino ausmalt, ist ein Vorstellungsgespräch in

aller Regel nicht“, so Jürgen Hesse, Bewerbungs- und

Karrierecoach in Berlin. Er rät, sich klarzumachen, dass

es in erster Linie um ein gegenseitiges Kennenlernen

geht, nicht um eine Wissensprüfung. Und auch wer nicht

die allerbesten Noten mitbringt, muss nicht unbedingt

zittern.

Aus Sicht von Firmen gehe es Leitner zufolge

heutzutage darum, aus den Bewerbenden diejenigen

zu identifizieren, die überhaupt das ausreichende

Potenzial haben für eine Ausbildung. „Da zählt die

Persönlichkeit – Anstrengungsbereitschaft, Motivation,

Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit – sicher mehr als die

Noten.“

2. Antworten vorab vorbereiten

„Von Vorteil ist, sich vorab mit

ein paar klassischen Fragen aus

Vorstellungsgesprächen zu beschäftigen“,

sagt Leitner. Eine davon ist etwa: Was können

Sie uns über sich erzählen? Darauf können

Bei Videointerviews sollte man sich vorab mit der Technik

vertraut machen. Also: Welche Software wird verwendet?

Muss vorher etwas installiert werden? Und: Hat man

Kamera und Mikrofon? Außerdem sollte man einen

neutralen Raum oder einen ordentlichen Hintergrund für

das Gespräch wählen.

4. Nervosität ansprechen

Sie sind wahnsinnig aufgeregt? Scheuen Sie sich nicht,

starke Nervosität zur Sprache zu bringen. „Das wird dazu

führen, dass das Gegenüber noch

freundlicher und aufmerksamer

ist als zumeist ohnehin schon“,

erklärt Hesse. Und generell: In

Bewerbungsgesprächen

nervös zu sein, ist

überhaupt nicht schlimm,

so Leitner: „Immerhin ist

Aufregung ja eine positive

Motivation.“


Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft 15

Machen Sie sich außerdem klar, dass Sie den Job nicht

unbedingt bekommen müssen, sondern dass auch Sie sich

ein Bild von dem Arbeitgeber machen können. „Sie wählen

den Arbeitgeber ja auch aus“, so Leitner. Arbeitgeber

und Arbeitnehmer sind im Prinzip Partner, wie bei einer

Beziehung. „Das muss für beide funktionieren.“

5. Auf die Körperhaltung achten

Arme verschränkt,

Beine über einander

geschlagen

– wer sich

so in einem

Vorstellungs gespräch präsentiert, signalisiert eine gewisse

Ver schlos sen heit. „Hinzu kommt, dass womöglich die

Sauerstoffzufuhr eingeschränkt ist“, erklärt Hesse. Das

kann Unwohlsein befördern. Besser ist es, sich aufrecht

hinzusetzen, beide Beine gerade nebeneinander zu

positionieren und die Hände auf den Tisch oder auf den

Schoß zu legen.

Außerdem von Vorteil: Einen guten Einstieg parat haben,

wenn Sie auf Ihr Gegenüber treffen. Üben Sie diesen –

zum Beispiel „Guten Tag“ – mit oder ohne Händeschütteln.

Und: „Vielen Dank für die Einladung“. „Wichtig ist dabei,

dem Gegenüber direkt in die Augen zu blicken“, sagt

Madeleine Leitner. Ein solcher Einstieg gibt eine gewisse

Sicherheit.

Und: Lampenfieber in Form von Nervosität ist zutiefst

menschlich. Dabei kommt es auf die Dosis an. „Ein kleiner

Schuss Lampenfieber ist gut, weil wir dadurch

viel präsenter und aufmerksamer sind“, sagt Hesse.

In der richtigen Dosis wirkt Lampenfieber wie ein „Doping“

und macht uns hellwach und konzentriert.

Wie man im Feedbackgespräch nach

der Probezeit konkret punkten kann

Mit Tagebuch zum Erfolg

Wer in der Probezeit ist, muss sich beim

neuen Arbeitgeber beweisen. Hat man die

Erwartungen in Sachen Leistung, Verhalten und

die Zusammenarbeit erfüllt? Dafür gibt es gegen

Ende der Probezeit oft ein Feedbackgespräch.

Aber es ist gar nicht so leicht, das Gespräch

selbstbewusst und positiv zu gestalten.

Bastian Hughes, Karrierecoach und Podcaster

(„Berufsoptimierer“), rät deshalb zu einem

einfachen Tool: dem Erfolgstagebuch.

„Manchmal zweifelt man an sich selbst oder erinnert

sich nicht mehr an all die Dinge, die man im Job gut

gemacht hat“, so der Coach. In einem Erfolgstagebuch

Feedback

Tagebuch

können Beschäftige ab Tag eins regelmäßig aufschreiben,

welche Aufgaben sie erfolgreich bewältigt haben,

welche Probleme sie gelöst und wie sie das Team

unterstützt haben. Die persönlichen Notizen helfen im

Probezeitgespräch, konkrete Beispiele für Erfolge und

Fortschritte vorzubringen und auf kritische Nachfragen

vorbereitet zu sein.

Blick in die Zukunft richten

Auch hilfreich: Sich zur Vorbereitung auf das

Probezeitgespräch noch einmal an die ursprüngliche

Stellenausschreibung erinnern. Hughes rät, die darin

genannten Aufgaben mit dem zu vergleichen, was man

nun im Alltag erledigt. Gibt es Abweichungen? Dann kann

auch das Gegenstand des Feedbackgesprächs mit der

Führungskraft sein.

Jetzt lässt sich klären, ob diese Punkte für die Zeit nach

der Probezeit noch relevant werden und wie sich die Rolle

entwickeln wird. Passende Fragen an die Führungskraft

können dem Coach zufolge beispielsweise auch „Wo

sehen Sie noch Entwicklungspotenzial bei mir?“ oder „Gibt

es etwas, das ich in den nächsten Monaten besonders

beachten sollte?“ sein.

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16 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Passender Rahmen für die Ausbildung

Welche Pflichten und Rechte Azubis haben

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Auch im Jahr 2025 werden wieder zahlreiche Azubis

eine (duale) Ausbildung in den verschiedenen

Berufs branchen in Deutschland antreten. Je nach

Ausbildung erwarten sie dort unterschiedliche Tätigkeiten –

aber eines bleibt für alle Azubis gleich: die grundlegenden

und gesetzlich festgelegten Rechte und Pflichten, die mit

einem Ausbildungsvertrag einhergehen. Die wichtigsten

Punkte regelt das sogenannte Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Azubis haben folgende Pflichten:

Sorgfältige Ausführung

Alle Azubis sind dazu verpflichtet, die ihnen im Rahmen

der Ausbildung aufgetragenen Aufgaben ordentlich und

sorgfältig auszuführen.

Teilnahme am Berufsschulunterricht

Zur Berufsausbildung gehört nicht nur die Zeit im

Ausbildungsbetrieb, sondern auch der Unterricht und die

Prüfungen in der Berufsschule. Deshalb müssen Azubis

auch den theoretischen Teil der Ausbildungsmaßnahmen

an vorgeschriebenen Tagen und Wochen in der

Berufsschule absolvieren.

Befolgung von Anweisungen

Im Rahmen der Ausbildung sind Azubis

weisungsgebunden, müssen also den Weisungen,

die ihnen von den Ausbildern und weiteren

weisungsgebundenen Personen erteilt werden, Folge

leisten. Das gilt selbstverständlich aber nur für Tätigkeiten,

die im Zusammenhang mit der Ausbildung stehen.

Einhaltung der Ordnung am Arbeitsplatz

Jede Ausbildungsstätte hat eigene Ordnungsvorschriften,

die auch Azubis während ihrer Ausbildung einhalten

müssen. Dazu gehören beispielsweise bestimmte

Sicherheitsvorkehrungen oder auch eine Kleiderordnung.

Pflegliche Behandlung

Werkzeuge, Maschinen oder sonstige Einrichtungen wie

beispielsweise ein Betriebscomputer müssen ordentlich

behandelt werden und dürfen nicht für den privaten

Gebrauch genutzt werden.

Schweigepflicht

Vertrauliche Betriebsinformationen sollen natürlich intern

bleiben. Deshalb sind auch Azubis dazu verpflichtet,

Stillschweigen über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse

zu wahren.

Führung eines Ausbildungsnachweises

Um zu den Prüfungen der zuständigen Kammern

zugelassen zu werden, müssen Azubis ein Berichtsheft

führen. Egal ob schriftlich oder elektronisch, das

vollständig ausgefüllte und unterschriebene Berichtsheft

sollte deshalb regelmäßig und gewissenhaft mit

Arbeitsnachweisen geführt werden.

Azubis haben folgende Rechte:

Reguläre Ausbildung

Ausbildende müssen dafür sorgen, dass Azubis

das Ausbildungsziel in der dafür vorgesehenen

Ausbildungszeit erreichen. Die Ausbildung muss

deshalb zeitlich so geplant und durchgeführt werden,

dass den Azubis in diesem Zeitrahmen die berufliche

Handlungsfähigkeit vermittelt wird.

Geeignete Ausbilder

Ausbildende Betriebe verpflichten sich dazu, die Azubis

entweder selbst auszubilden oder einen dafür qualifizierten

Ausbilder ausdrücklich damit zu beauftragen.

Kostenlose Ausbildungsmittel

Alle Materialien wie Werkzeuge, Werkstoffe, Fachliteratur

oder Hard- und Software, die für die Berufsausbildung

und das Ablegen der Prüfungen erforderlich sind, müssen

den Azubis kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Besuch der Berufsschule

Ausbildungsbetriebe sind nicht nur dazu verpflichtet, die

Azubis für den vorgesehenen Besuch der Berufsschule

freizustellen, sondern sind auch ausdrücklich dafür

zuständig, sie dazu anzuhalten.

Fürsorgepflicht

Ausbildende müssen Azubis nicht nur beruflich ausbilden,

sondern auch dafür sorgen, dass sie charakterlich

ge fördert und weder sittlich noch körperlich gefährdet

werden.

Führen der Ausbildungsnachweise

Der Ausbildungsbetrieb ist dazu verpflichtet, Azubis

zum Führen der Berichtshefte anzuhalten und diese

regelmäßig zu überprüfen. Azubis dürfen darüber hinaus

den Ausbildungsnachweis auch am Arbeitsplatz führen.

Angemessene Aufgaben

Den Azubis dürfen nur Aufgaben übertragen werden,

die dem Ausbildungszweck dienen und ihre körperlichen

Fähigkeiten nicht übersteigen.

Freistellung und Anrechnung der Berufsschulzeit

Zusätzlich zur Freistellung für die Berufsschule

müssen die Ausbildungsbetriebe die Zeiten an der

Berufsschule und sonstigen Ausbildungsveranstaltungen

abseits der Arbeitsstätte auf die Ausbildungszeit

anrechnen. Zudem gilt für Azubis unter 18 Jahren das

Jugendarbeitsschutzgesetz.

Aushändigung des Zeugnisses

Ausbildende müssen den Azubis zum Ende der Ausbildung

ein schriftliches Zeugnis ausstellen, unterschreiben und

aushändigen. Das Zeugnis muss Angaben über Art, Dauer

und Ziel der Ausbildung sowie die erworbenen Fähigkeiten

enthalten. Auf Verlangen müssen auch Angaben über

Verhalten und Leistung aufgenommen werden.


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18 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Jobprofil

„Ich mag es, die Menschen in ihrem

Entwicklungsprozess zu begleiten“

Wie arbeitet eigentlich ein Suchtberater?

Fotos: Kirsten Neumann/dpa-tmn ; © freshidea - stock.adobe.com

Wo das Leben zur Jagd nach dem Rausch wird, helfen sie:

Suchtberater. Ob Drogen, Alkohol, Glücksspiele oder

Medien – wenn der Konsum zur Gewohnheit wird, kann er

gravierende Schäden anrichten. Suchtberater helfen mit

viel Empathie dabei, Auswege aus der Abhängigkeit

aufzuzeigen. Und sie klären darüber auf, wie man sich vor

Suchtkrankheiten schützen kann.

Jens Klie ist Sozialarbeiter und Suchttherapeut in

Ausbildung beim Caritasverband Südniedersachsen.

Von der Prävention bis zur Therapie unterstützt er

Menschen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben.

Im Jobprotokoll erzählt der 27-Jährige, warum es in seinem

Beruf nicht nur auf Einfühlungsvermögen und Offenheit

ankommt, sondern auch auf einen langen Atem.

Der Weg in den Beruf

In meiner Jugend habe ich einige Menschen kennengelernt,

die damit anfingen, Substanzen zu konsumieren und

beobachtet, was mit ihnen passiert. Ich begann, mich

für die Menschen, ihre Geschichten und Hintergründe

zu interessieren. Ich wollte wissen, wie Subkulturen

funktionieren oder auch, wie Kriminalität und

Substanzgebrauch zusammenhängen – und ich wollte

der Frage nach dem Warum nachgehen.

Dadurch bin ich zunächst zur sozialen Arbeit gekommen

und habe ein Studium absolviert. Danach wollte ich

mich weiterbilden und habe die Stellenausschreibung

der Caritas entdeckt. Gerade mache ich eine

dreijährige suchttherapeutische Weiterbildung. Solche

berufsbegleitenden Weiterbildungen sind der klassische

Weg in den Beruf. Es gibt aber vereinzelt auch

zweijährige Masterstudiengänge, die auf

Studienabschlüsse in sozialer Arbeit oder Pädagogik

aufbauen.

Der berufliche Alltag

Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es bei uns nicht, was

ich super finde. Die Tage sind sehr abwechslungsreich

– wie ein bunter Blumenstrauß. Wir beraten Klienten,

Angehörige oder Firmen und schauen ganz individuell,

welcher Bedarf besteht.

Manchmal unterstützen wir zum Beispiel beim

Erstellen von Reha-Anträgen. Oder wir legen weitere

Gesprächstermine fest und machen mit den Klienten eine

Suchttherapie. Dabei versucht man die Konsumgeschichte

aufzuarbeiten. Man ergründet die Faktoren, die zur

Suchterkrankung geführt haben könnten und schaut

gemeinsam, wie man die Bedürfnisse des Klienten künftig

anderweitig befriedigen kann.


Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft 19

neuen Fragestellungen gegenüber. So wird sich zum

Beispiel noch zeigen, welche Folgen die Legalisierung

von Cannabis haben wird. Ich bin außerdem gespannt,

wie sich Verhaltenssüchte, etwa im Umgang mit Medien

und Computerspielen, verändern werden.

Suchtberater wie Jens Klie helfen Klienten bei einer Vielzahl

von Problemen und begleiten ihre Entwicklung.

Die Präventionsarbeit ist ein weiterer großer Teil unseres

Arbeitsalltags. Wir gehen an Schulen oder Kindergärten

und bieten Schulungen und Hilfestellung zu Themen

wie Abhängigkeitserkrankungen oder psychischen

Belastungskrisen an.

Schöne und weniger schöne Seiten

Sucht betrifft alle, unabhängig von sozialen, kulturellen

oder finanziellen Hintergründen. Ich lerne eine Vielfalt

unterschiedlicher Menschen kennen, das finde ich

cool. Dabei lerne ich auch viel von meinen Klienten. Ich

habe zwar viel theoretisches Wissen, aber die Theorie

funktioniert nicht bei jedem gut. Dann muss man schauen,

wie man mit den einzelnen Klienten arbeiten kann. Dabei

nehme ich auch immer etwas für mich selbst mit. Ich

mag es, die Menschen in ihrem Entwicklungsprozess zu

begleiten. Dabei lerne ich von ihrer Lebenserfahrung,

bekomme aber auch Wertschätzung für meine Arbeit. Das

schätze ich sehr an meinem Beruf.

Was die Finanzierung angeht, stehen wir ebenfalls

vor Herausforderungen. Suchtberatungsstellen sind

keine festgeschriebenen Leistungen in einem

Sozialgesetzbuch. So müssen die Wohlfahrtsverbände

immer wieder die Politik überzeugen, dass das Angebot

weitergeführt wird. Leider werden suchtkranke

Menschen noch immer stigmatisiert. Es wird behauptet,

sie seien eigentlich selbst schuld an ihrer Lage.

Der Kampf gegen diese Stigmatisierung gehört mit zu

meinem Beruf.

Die Verdienstaussichten

Wie viel Suchtberaterinnen und Suchtberater verdienen,

ist immer abhängig von Faktoren wie Arbeitgeber,

Ausbildung und der Region. Die Bundesagentur für Arbeit

gibt im Entgeltatlas für den Beruf Suchtberater/in ein

mittleres monatliches Vollzeit-Bruttoentgelt (Median)

von 4222 Euro an. Das Gehalt von Suchtberatern liegt

dabei in der Regel etwa auf dem Niveau von

Sozialpädagogen,

manche werden

auch auf dem

Niveau von

Psychologen

eingruppiert.

Weniger gut gefällt mir das hohe Maß an Dokumentation

und Schreibarbeit. Außerdem braucht es manchmal

Ausdauer mit den Klienten. Ein Symptom der

Suchterkrankung ist, dass die Menschen unsere Betreuung

nicht immer akribisch wahrnehmen, sondern nur

sporadisch erscheinen, da sie häufig fremdmotiviert in

die Beratungsstelle kommen. Das zu akzeptieren, kann

manchmal sehr herausfordernd sein.

Besondere Herausforderungen

Als Suchttherapeut erfahre ich viel von den Schattenseiten

des Lebens meiner Klienten. Dazu gehören schwierige

Themen wie sexuelle oder häusliche Gewalt. Es ist wichtig,

darüber zu sprechen, um den Klienten bei der Verarbeitung

des Erlebten zu helfen. Aber das geht nicht spurlos an

einem vorbei. Man sollte sich seiner eigenen Grenzen

bewusst sein und gut für die eigene Psychohygiene sorgen.

Als Suchttherapeut sollte man gut zuhören können,

emphatisch und offen sein. Außerdem fordert der Beruf

eine gewisse Ausdauer und Frustrationstoleranz.

Der Blick in die Zukunft

Der Beruf des Suchtberaters wird auch künftig relevant

sein, denn konsumiert wird immer. Aber wir stehen

Suchtberaterin/Suchtberater

Empfohlener Schulabschluss:

Allgemeine Hochschulreife/Abitur

beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung:

4129 bis 4811 Euro


20 Anzeigen-Sonderveröffentlichung – Berufe – Ausbildung mit Zukunft

Wann beginnt die Arbeitszeit?

Illustration: © Rawpixel.com - stock.adobe.com

Was als Anfang und Ende der Tätigkeit gilt

Wie viele Stunden habe ich heute gearbeitet?

Für viele Beschäftigte eine zentrale Frage. Dazu

muss man aber wissen, wann die Arbeitszeit

offiziell beginnt und endet. Beim Betreten des

Firmengeländes, beim Start des Rechners oder

doch erst mit Beginn der Tätigkeit?

In der Regel gilt: Die Arbeitszeit fange am Arbeitsplatz

an, so Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Bei einem Bürojob etwa zählt dann das Hinsetzen am

Schreibtisch als Start der Arbeitszeit. Das Hochfahren des

Computers gilt somit bereits als ein Teil der Arbeit.

Was noch zur Arbeitszeit zählt

In anderen Bereichen müssen bestimmte Vorbereitungen

getroffen werden, bevor Beschäftigte ihren Arbeitsplatz

betreten dürfen. Denkbar ist etwa, dass Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zunächst ihre Dienstkleidung anziehen

müssen. Anderswo sind bestimmte Hygienemaßnahmen

vorgesehen, wie das Waschen vor dem Start der

Arbeitstätigkeit bei der Produktion von Lebensmitteln.

Auch das zählt zur Arbeitszeit, die zu vergüten ist, erklärt

Schipp.

Generell gilt: Wenn der Arbeitnehmer etwas auf Wunsch

des Arbeitgebers tut, zählt dies zur Arbeitszeit. Hat ein

Arbeitgeber zentrale Zeiterfassungsgeräte, so geben diese

den Arbeitsbeginn an, selbst wenn der Arbeitnehmer

damit nicht am Arbeitsplatz ist. Diese Zeit zählt trotzdem

zur Arbeitszeit.

Arbeitszeit endet mit Verlassen des Schreibtischs

Und wann endet die Arbeitszeit? Bei flexiblen

Arbeitszeiten am Schreibtisch zählt auch erst das

Verlassen des Arbeitsplatzes als Ende der Arbeitszeit, so

der Fachanwalt. Wer fixe Arbeitszeiten hat, muss darauf

achten, den vorgegebenen Zeitrahmen einzuhalten.

Bei Tätigkeiten, bei denen Beschäftigte zum Beispiel

starker Verschmutzung ausgesetzt sind, zählt auch das

anschließende Waschen zur Arbeitszeit.

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Die nächste Ausgabe dieses Magazins

erscheint im September 2025.

Wie läuft die Krankmeldung?

Fieber, Schüttelfrost, starke Schmerzen: Erkrankungen lassen

selbst ein Telefonat kaum denkbar erscheinen. Beim Arbeitgeber

krankmelden müssen sich Beschäftigte dennoch – egal,

ob man nun eine Arbeitsunfähigkeits bescheinigung braucht oder

nicht. Doch können das auch andere für einen übernehmen?

Die kurze Antwort: Ja. „Die Meldung darf auch durch Dritte, zum

Beispiel Familienmitglieder oder Freunde erfolgen“, erklärt der

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck. Wichtig sei,

dass man den Arbeitgeber so schnell wie möglich über die

Arbeitsverhinderung in Kenntnis setzt. „Bevor man sich am

Sonntagabend mit hohem Fieber ins Bett legt, sollte man den

Arbeitgeber am besten schon informiert haben“, so Bredereck.

Spätestens aber zum eigentlichen Arbeitsbeginn muss die

Krankmeldung erfolgt sein. Wie das geschieht, ist zweitrangig.

Man muss also nicht zwangsläufig zum Hörer greifen. Auch eine

Mitteilung per E-Mail ist beispielsweise denkbar. „Soweit

möglich, ist eine persönliche Meldung auf den im Betrieb

üblichen Wegen am besten“, rät Bredereck. Wer Ärger

befürchtet, sollte die rechtzeitige Krankmeldung später

beweisen können.

Illustration: © Анна Безрукова - stock.adobe.com

Print . Digital . Live

Frankfurter Neue Presse . Höchster Kreisblatt .

Taunus Zeitung | Frankfurter Rundschau |

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