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EDITORIAL

Dear readers!

How quickly we got to the start of this new

semester! After this well-deserved break we

have the newest issue of Diagonal for you.

This issue wraps around a range of the best breakfast spots, a statement

concerning the documentation by the Bundes-ÖH as well as changes and new

beginnings. We hope you enjoy it and we‘ll hear from you soon!

The press department wishes you an amazing summer semester!

IMPRESSUM

Medieninhaber und Herausgeber:

Hochschüler*innenschaft an der Montanuniversität Leoben, Franz-Josef-Straße 18, 8700 Leoben, Tel +43

3842 402 8101, Fax +43 3842 402 8102

Pressereferentin: Lisa Marie Handl (presse@oeh.unileoben.ac.at)

Sachbearbeiter*innen: Christina Neuper, Katharina Kargl, Marlene Wallisch, Verena Pardametz, Helena

Körner

Fotos: ÖH Leoben, Shutterstock, Canva | Cover: Stefan Schmitzberger

Druck: www.universaldruckerei.at, Gösser Str. 11, 8700 Leoben

Die Zeitschrift DIAGONAL ist ein periodisch erscheinendes Medienwerk der Hochschüler*innenschaft an

der Montanuniversität Leoben. Die grundlegende Richtung der Zeitschrift ist die Berichterstattung über

studentische Anliegen im Sinne der im Hochschülerschaftsgesetz festgelegten Aufgaben und fachbezogene

Berichte, sowie das Universitätsgeschehen i.w.S. betreffende Informationen. Die in den Beiträgen

vertretenen Meinungen der Autoren sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch.



INHALT

Vorsitz Aktuell

Das Sozialreferat

Bundes-ÖH Wenn man keine Ahnung hat, sollte man es lassen

Mensabonus - Geschichte eines Erfolges

Alumniinterview

Interview mit Herz und Kopf unserer ÖH

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Montanuni Aktuell

Neue Vizerektorin für Finanzen und Infrastruktur

Innovation ins All: Spezielle Beschichtungen auf der ISS

Partnerschaft mit China für Dekarbonisierungsprojekt „AbateC“

32. Kunststoffkolloquium

Teilnehmerrekord bei Recy & Depotech 2024

22. Altbergbau-kolloquium

EE4M: Innovatives Ausbildungsmodell für Ingeneur*innen

Montanuniversität vertieft Partnerschaft mit KNAPP

Innovatives Konzept zur Steigerung von Sicherheit und Produktivität bei untertägigen Sprengarbeiten

Akademische Feier

FFG-Projekt

Neuer Professor am Lehrstuhl für Gießereikunde

Delta Akademie

Exkursion zur Plansee Group von VLW und ASMET

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Alles außer Uni

Die große Leobener Frühstücksübersicht

Ein neues Zuhause für Abenteuer

Fotowettbewerb

Flachwitze

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Vorsitz Aktuell

Liebe Kommiliton*innen,

das Wintersemester 2024/25 ist bereits zu Ende, und wir freuen uns, euch im

neuen Sommersemester 2025 willkommen zu heißen!

Wir hoffen, ihr hattet erholsame Ferien,

konntet neue Energie tanken und startet

voller Motivation in die kommenden Monate.

Für das neue Semester wünschen wir

euch viel Erfolg, spannende Erlebnisse

und eine großartige Zeit – sei es im Studium,

bei neuen Projekten oder beim gemeinsamen

Austausch am Campus.

Wir freuen uns auf ein weiteres tolles Semester mit euch!

6


Projekte und Updates:

Ledersprungvertrag:

Im Januar war es endlich so weit, und

der Ledersprungvertrag konnte für die

nächsten fünf Jahre unterschrieben

werden.

Dicht ins Dunkel:

Unser alljährliches Charity-Event

Dicht ins Dunkel war erneut ein

voller Erfolg! Wir konnten 3.000 €

für Licht ins Dunkel sammeln und

spenden.

Klimaticketverleih:

Seit November konnten wir unseren Klimaticketverleih

um ein Klimaticket für Salzburg

erweitern. Besonders freuen wir uns darüber,

dass unser Klimaticketverleih-Projekt

beim Sustainability Award des Bildungsministeriums

mit Gold ausgezeichnet wurde.

Voestalpine Talks:

Im November fanden wieder die

Voestalpine Talks statt. In der diesjährigen

Ausgabe ging es um die Kunst der

Kommunikation. Außerdem gab es die

Möglichkeit, Fragen an die Voestalpine zu

stellen.

Meldestelle für technische Mängel am

Campus:

Seit einiger Zeit gibt es auf unserer ÖH-

Website ein Online-Formular, das du

ausfüllen kannst, wenn du Mängel am

Campus entdeckst.

Hauptwohnsitzförderung:

Auch im Dezember konnten wir wieder die Hauptwohnsitzförderung auszahlen. Falls du

einen Hauptwohnsitz hast und die Förderung noch nicht beantragt hast, kannst du das im

September 2025 nachholen. Die entsprechende E-Mail folgt im September.

Sprechstunde:

Wenn du Anliegen, Ideen oder Vorschläge hast, melde dich jederzeit

bei uns! Du kannst uns gerne in unserem Büro besuchen, uns

eine E-Mail schreiben oder einen persönlichen Termin vereinbaren

– wir freuen uns auf den Austausch mit dir.

Glück auf und alles Liebe

Anna, Johannes & Coco

Diagonal 01/2025

7


Das Sozialreferat

Wer sind wir?

Nach dem österreichischen Hochschülerinnenund

Hochschülerschaftsgesetz gibt es drei Referate,

die an jeder ÖH unbedingt eingerichtet werden

müssen. Eines davon ist das Sozialreferat.

Unser Team setzt sich aus der Sozialreferentin

Julia Retter, den Sachbearbeiterinnen Elena

Dvorak, Lisa Hahn, Hélena Konrad, Tanja Kummer,

Dariia Nemazana und Melanie Rauch zusammen.

Was machen wir?

Zu den Hauptaufgaben unseres Referats zählen Beratung und Aufklärung der Studierenden

zu folgenden sozialen Themenbereichen:

• Studienbeihilfe

• Familienbeihilfe

• Studienwechsel

• Soziale Notfälle

• Psychologische Beratung und Coaching

• Studieren mit Kind

• Studieren unter erschwerten Bedingungen

• Wohnunterstützung

• Versicherungen

Wie kannst du uns erreichen?

Für gewöhnlich halten wir unsere wöchentliche Sprechstunde ab, in der du persönlich mit jeglichen

Anliegen auf uns zukommen kannst. In diesem und dem kommenden Semester sind wir jeden

Dienstag von 09:00 bis 10:00 Uhr im Besprechungszimmer der ÖH erreichbar. In unserem privaten

Besprechungszimmer können wir in Ruhe über jegliche sozialen Angelegenheiten ungestört

sprechen. Wir bitten um kurze Voranmeldung per Mail unter soziales@oeh.unileoben.ac.at, du

kannst aber auch gerne spontan vorbeikommen.

Seit Neustem sind wir jetzt auch während der Sprechstunde per Telefon erreichbar

unter +43 3842 402 8104.

Unter unserer E-Mail kannst du uns natürlich auch unter der Woche jederzeit mit deinen Anliegen

erreichen. Wir geben uns Mühe, dir schnellstmöglich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wir wünschen dir noch viel Erfolg für alle Prüfungen und informieren dich weiterhin gerne!

Liebe Grüße,

dein Sozialreferat Julia, Elena, Lisa, Hélena, Tanja, Dariia und Melanie

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Aktuelles

ÖH-Beitrag/Studienbeitrag:

Vergesst nicht euren ÖH-Beitrag (und Studienbeitrag) bis zum 31.03.2025 einzuzahlen.

Studienwechsel:

Um die staatlichen Förderungen wie z.B. die Familienbeihilfe und Studienbeihilfe nicht zu

verlieren, muss ein Wechsel des Studiums (= Änderung der Studienkennzahl) innerhalb der

ersten beiden Semester bzw. spätestens vor dem dritten inskribierten Semester erfolgen. Erfolgt

der Wechsel danach, kann es zur Einstellung der Auszahlung der Familien- und Studienbeihilfe

kommen. Weiters ist ein Studienwechsel maximal zweimal möglich, um weiterhin die staatlichen

Förderungen zu erhalten.

Hier findest du die wichtigsten Förderungen der ÖH

Sozialfonds:

Solltest du dich in akuten finanziellen Schwierigkeiten befinden, weil du etwa deinen Job verloren hast, oder

ein anderes unvorhergesehenes, unverschuldetes Ereignis zu einem erheblichen Einkommensausfall geführt

hat, bieten wir dir eine einmalige Unterstützung aus dem Sozialfonds der ÖH an. Die Voraussetzungen

für eine Unterstützung sind soziale Förderungswürdigkeit und angemessener Studienerfolg. Weiters darf die

finanzielle Notsituation nicht durch eigenes Verschulden entstanden sein.

Investitionsbonus:

Der Investitionsbonus refundiert dir 20% (bis max. 200€) des Kaufpreises eines technischen Gerätes, welches

du für dein Studium benötigst, z.B. Laptops, Tablets und Zubehör. Das Antragsformular befindet sich

auf unserer Website, die Voraussetzung für die Unterstützung ist soziale Förderungswürdigkeit. Du kannst

auch vor dem Kauf einen Antrag stellen, sollte die Förderung deine Kaufentscheidung beeinflussen.

Psychologische Beratung und Coaching:

Studieren bedeutet oftmals Stress und psychische Belastung für uns. Wir bieten unseren Studierenden an,

kostengünstige psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen, um akute Probleme zu lösen oder präventiv

vorzubeugen. Du findest die teilnehmenden Psychologinnen und Psychologen, sowie die Infos zur

Rückerstattung der Honorarnoten auf unserer Homepage.

Von der ÖH Leoben werden jährlich 6 Sitzungen unterstützt, wobei die erste Einheit komplett übernommen

wird und bei den restlichen nur ein Selbstbehalt von 20€ bleibt.

Natürlich laufen auch alle bisher bekannten Förderungen des Sozialreferats weiter: Mensa-Ausweis, Elternstartgeld,

etc. werden auch dieses Semester wieder von uns vergeben. Wir informieren dich über die jeweiligen

Förderungen und Bewerbungsfristen zeitgerecht per E-Mail.

Antragsformulare auf der ÖH- Homepage!

E-Mail-Sozialreferat: soziales@oeh.unileoben.ac.at

Diagonal 01/2025

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Bundes-ÖH: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man es lassen.

!

Sie hätten nicht mit so vielen Leuten gerechnet, war die Aussage, als Studierende und Angehörige

der Montanuniversität vor der Kunsthalle wegen Überfüllung abgewiesen worden sind.

Dabei wollten sie nur die „Dokumentation“ der Bundes-ÖH anschauen, die im Oktober 2024 in

Leoben vor ihrer Onlineveröffentlichung vorab gezeigt wurde.

Hier muss man allerdings zugeben, das richtig gehandelt wurde, denn brandschutztechnisch

waren nicht mehr Personen zugelassen. Man könnte jedoch weitergehen und fragen, wieso

die Bundes-ÖH eigentlich die Kunsthalle um € 987,10 mietet, wenn wenige hundert Meter weiter

die Montanuniversität größere Hörsäle hat, die man als Bundes-ÖH buchen kann. Das Recht

darauf ist in §5 des HSG 2014 festgeschrieben. Auf Nachfrage kam im Übrigen keine inhaltliche

Begründung zurück.

Aber nun zur „Dokumentation“: Diese arbeitet grundsätzlich gut ein wichtiges Thema auf,

nämlich die Geschichte des Faschismus an Österreichs Hochschulen. Man muss sich den Geschehnissen

der Vergangenheit bewusst sein, um solche Ideologien und Gefahren in Zukunft

abzuwenden. Dass Linksextremismus nicht behandelt wird, liegt im Ermessen der Auftraggeberin

und hätte den Rahmen gesprengt. Von einer Auseinandersetzung mit dieser Gefahr vonseiten

der Bundes-ÖH kann man jedoch nicht ausgehen. Dass nicht alles komplett vollständig

erzählt wird, liegt auch im Ermessen der Bundes-ÖH und passt wohl auch nicht immer in die

Ideologie der verantwortlichen Personen.

Ob irgendjemand in Leoben befragt worden ist, damit man nicht aus Unwissen eine „Dokumentation“

mit hohen Kosten (Stand Dezember 2024 über € 38.000,-) und einer Inszenierung

einer UNSECO-Kulturerbe-Veranstaltung als Fortbestand des Faschismus veröffentlicht, können

wir nicht klären. Bei der ÖH Leoben wäre keine Anfrage bekannt. Falls man sich informiert

hat, dann hat man entweder falsche Informationen bekommen oder schlichtweg Fakten nicht

wahrhaben wollen. Bei der Diskussion im Nachgang wurde ja auch munter behauptet, dass der

Ledersprung der Arbeiterschaft entspringt, wenn man richtig informiert sei. Nun wären Bergleute

als Initiator*innen des Ledersprungs naheliegender, aber besser man prüft seine Quellen

erst später.

Und wie kommt es jetzt zur Behauptung, dass die „Dokumentation“ Studierende in Leoben

pauschal als rechtsextrem einstuft? Wer das nach dem Ansehen der „Dokumentation“ eventuell

noch nicht so einschätzt, die oder der sei darauf aufmerksam gemacht, dass Gespräche

über Rechtsextremismus mit Bildern von Studierenden aus Leoben unterlegt werden. Was die

„Dokumentation“ damit aussagen will, muss man selbst interpretieren. Klar in Berichten der

Bundes-ÖH nachzulesen ist jedoch, dass die Dreharbeiten in Leoben den „Kontinuitäten“ des

Faschismus an Hochschulen dienen.

Was ist das Ergebnis? Eine „Dokumentation“, mit der etwas Falsches suggeriert wird. Hätte man

sich richtig informieren können? Hätte es eine lokale ÖH an der Montanuniversität dafür gegeben?

Hätte man um Drehgenehmigungen ansuchen können? Wollte man das alles nicht?

Bleibt nur zu sagen: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man es lassen.

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Vorsitzteam der ÖH Leoben

Anna Amerer, Corinna Schadler, Johannes Uebe


Mensabonus – Geschichte eines Erfolges

Man nehme eine lokale Mensa, Lebensmittel aus Österreich und eine Studierendenvertretung

mit einer Vision: Leistbares Essen mit gutem Gewissen. Was kommt raus? Der ÖH-Mensabonus.

Während Mensen an anderen Hochschulstandorten schließen, tischt die Mensa an der Montanuniversität

täglich mehrere Gerichte für Studierende und Bedienstete auf. Auf Initiative der

ÖH Leoben konnten die Richtlinien für den ÖH-Mensabonus österreichweit so angepasst werden,

dass wir nun in der Lage sind, den Studierenden an der Montanuniversität einen Rabatt

von € 2,- auf jedes Gericht in der Mensa zu garantieren. Über die Vereinbarung mit der Mensa

konnten wir auch die Höchstpreise so reduzieren, dass je nach Wahl des Gerichts eine warme

Mahlzeit in Leoben nur mehr € 4,- bis € 10,- kostet.

„Dann wird wohl bei den Lebensmitteln gespart!“, könnte man sich denken. Nichts da. Die

Mensa Leoben verwendet Fleisch, Milchprodukte und Eier zu 100% aus Österreich (kleine Ausnahmen

sind spezielle Schinken aus Italien etc.). Möglichst alles wird wiederverwertet, wenn es

an einem Tag einen kleinen Überschuss gibt – das ist wirtschaftlich und ressourcenschonend.

Und wer bekommt den Mensabonus? Die ÖH Leoben muss den Zugang zum Mensabonus

gemäß den Richtlinien einschränken. Bei so vielen unterschiedlichen Studierenden wollen wir

die verschiedenen Lebenssituationen aber auch nach Möglichkeit abdecken. Egal ob zu wenig

Einkommen, Kinderbetreuungspflichten oder Großausgaben fürs Studium – der Mensabonus

soll möglichst vielen Studierenden, die ihn benötigen, offenstehen. Aus diesem Grund wurden

die Kriterien für den Bonus erneut erweitert. Die Beantragungszeiträume in jedem Semester

werden per E-Mail kommuniziert.

Mit diesen Erweiterungen können wir dir ein leistbares Essen garantieren und andere Hochschulen

folgen bereits nach. So geht Vertretung!

Referat für soziale Angelegenheiten der ÖH Leoben

Diagonal 01/2025

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ALUMNI INTERVIEW

Name:

Nikolaus Heindl

Titel:

Dipl.-Ing.

Berufsbezeichnung:

Abteilungsleiter in

der Produktion

Was hast du studiert und von wann bis wann?

Ich habe von 2013 bis 2020 Kunststofftechnik studiert. Nachdem ich anfangs eher auf der Seite

der Chemie unterwegs war, habe ich im Lauf des Studiums noch umgeschwenkt und mich

sehr auf die Kunststoffverarbeitung konzentriert. Dort habe ich dann auch meine Masterarbeit

geschrieben.

Worum geht es in deinem Beruf?

Ich arbeite bei der Firma Liebherr Hausgeräte in Osttirol. An diesem Standort mit knapp 1400

Mitarbeitern wird das hochpreisige Segment der Liebherr Kühlgeräte produziert.

Die ersten zwei Jahre war ich als Prozesstechniker sehr anwendungsnah unterwegs und konnte

so die im Studium gelernte Theorie in der Praxis testen und umsetzen. Nach dem Abschluss

war es mir bei der Jobwahl besonders wichtig, das machen zu können. Von Prozessoptimierungen

direkt an der Spritzgussmaschine, über Werkzeugauslegungen bis hin zu Verbesserungen

von Kunststoffteilen war alles dabei.

Nach zwei Jahren hat sich dann die Möglichkeit ergeben, die Leitung von mehreren Produktionsabteilungen

zu übernehmen. Mit dabei ist natürlich auch die Kunststoffverarbeitung.

Was ist das Schönste an deiner Tätigkeit?

Mein Tätigkeitsfeld hat sich durch die neue Rolle natürlich vom rein Technischen abgewendet

und stark zum Organisatorischen und Strategischen entwickelt. Und genau diese Kombination

aus Verantwortung, Weiterentwicklung aber auch Herausforderung, verbunden mit der Theorie

und Praxis aus meinem Fachgebiet, macht die aktuelle Aufgabe so schön für mich.


Inwieweit hilft dir dein Studium in deinem Berufsfeld?

Das Wissen aus dem Studium gibt mir immer eine solide Grundlage, auf die ich bei den meisten

Problem- und Fragestellungen zurückgreifen kann. Da „sattelfest“ zu sein und schnell zu

wissen, wo man z.B. einen Lösungsansatz suchen sollte, hilft enorm. Natürlich brauche ich

nicht alles im Studium Gelernte im gleichen Ausmaß, aber es überrascht mich immer wieder,

wie viele Themen mir doch noch einmal begegnen. In solchen Situationen gleich zu wissen,

worum es geht, ist immer ein Vorteil.

Ratschläge an dein Schwammerl-Ich.

Nutze vor allem die Anfangszeit, um dich gut zu vernetzen. Auch von Engagements in

Vereinen etc. bekommt man, finde ich, sehr viel zurück. So manch ein geselliger Abend hat mir

auch im Studium viel gebracht. Die Tipps und Hinweise, die man da von Freunden bekommt,

waren oft wertvoller, als die Stunden über den Skripten zu verbringen.

Möchtest du uns sonst noch etwas erzählen?

Lass dir, sofern möglich, nach dem Studium genügend Zeit, um einen Job zu finden, für den

du dich wirklich begeistern kannst. Gerade die ersten Berufsjahre können so mit einer Begeisterung

gefüllt sein, die dich zusätzlich motiviert und antreibt. Solange die Übergangszeit sinnvoll

genutzt wird, hat man davon auch sicherlich mehr als von einem halben Jahr mehr oder

weniger im Berufsleben – das ist dann völlig irrelevant.

INTERVIEW

Diagonal 01/2025 13


INTERVIEW MIT EVA

Herz und Hirn unserer ÖH

Name:

Eva Sumnitsch

Titel:

Dipl.-Ing.

Berufsbezeichnung:

Angestellte der ÖH Leoben

Was hast du studiert und von wann bis wann?

Ich habe an der TU Graz Technische Mathematik von 1988 bis 1996 studiert.

Worum geht es in deinem Beruf?

In meinem Beruf dreht sich alles um die Studierenden der Montanuniversität. Die ÖH Leoben

als Vertretung aller Studierenden an der Montanuniversität setzt sich aus vielen verschiedenen

Gruppierungen und Gremien, wie Referaten, Studienvertretungen, die Hochschulvertretung

auf politischer Ebene, verschiedene Kommissionen … zusammen. Zählt man alle ÖH-Funktionen,

die derzeit von unseren Studierenden besetzt sind, zusammen, kommt man auf knapp

400, die von ca. 200 Studierenden ausgeübt werden. Das ist schon eine Menge und hier den

Überblick zu bewahren und diese Gremien in ihrer Arbeit zu unterstützen zählt zu meinen

Aufgaben. Die ÖHs der Universitäten in Österreich unterliegen einer strengen staatlichen Kontrolle.

Da ich auch für den gesamten Zahlungsverkehr der ÖH Leoben und die Buchhaltung

verantwortlich bin, ist es auch meine Aufgabe, darauf zu achten, dass hier die gesetzlichen

Vorgaben und Fristen eingehalten werden.


Was ist das Schönste an deiner Tätigkeit?

Als einzige Angestellte der ÖH Leoben bin ich auch – um es mathematisch auszudrücken - die

einzige Konstante. Ich erlebe nun schon seit fast 16 Jahren die verschiedenen Generationen

von Studierenden. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich junge Leute ehrenamtlich engagieren

und sich für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Mit jungen Leuten zusammen

zu arbeiten und sie dabei unterstützen zu können, ihre Ideen und Vorstellungen in die Tat umzusetzen,

macht mir großen Spaß. Unsere ÖH-Mitarbeiterinnen und ÖH-Mitarbeiter sind bemüht,

das Studieren in Leoben in allen Bereichen zu erleichtern und angenehm zu gestalten.

Sei es durch unser Tutoriumsprojekt, durch welches die neuen Studierenden (‚Schwammerl‘)

bestmöglich ins Studium in Leoben eingeführt werden, finanzielle Unterstützungen, Feste,

Ausflüge, interessante Veranstaltungen oder auch die Klärung von studienrechtlichen Problemen.

Besonders freut es mich, wenn ein ehemaliger Studierender - oft nach vielen Jahren - wieder

den Weg auf die ÖH findet und erzählt, wohin es ihn verschlagen hat und wie sich sein Leben

weiterentwickelt hat.

Inwieweit hilft dir dein Studium in deinem Berufsfeld?

Durch meine eigene Studienzeit kenne ich viele Probleme, die im Laufe eines Studiums auf

einen zukommen können. Ich habe gelernt, selbständig zu arbeiten, mir Ziele zu setzen und

diese auch nicht aus den Augen zu verlieren. Auch mein ausgeprägtes Verständnis für Zahlen

und meine Genauigkeit kommen mir in meiner täglichen Arbeit zu Gute.

INTERVIEW

Ratschläge an dein Schwammerl-Ich.

Meinem Schwammerl-Ich würde ich raten, gerade zu Beginn des Studiums in möglichst viele

Vorlesungen zu gehen, Kontakte zu knüpfen, Lerngruppen zu bilden und natürlich auch Feste

zu besuchen. Der Spaß und die Freizeit dürfen nicht zu kurz kommen!

Sollte es bei einer Prüfung einmal nicht klappen, den Kopf nicht hängen lassen und durchbeißen

– es zahlt sich aus! Lasst euch vom Leobener Geist inspirieren, engagiert euch in Vereinen

oder auch auf der ÖH. Man wächst mit neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Möchtest du uns sonst noch etwas erzählen?

Vielleicht etwas über mein Privatleben? Ich bin in Bruck an der Mur geboren und aufgewachsen.

Ich bin seit 34 Jahren verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und – worauf ich besonders

stolz bin – inzwischen auch bereits drei Enkelkinder. Ich verbringe gerne Zeit mit meiner

Familie, ich liebe Musik, spiele auch selbst Klavier und ich gehe auch sehr gerne wandern.

Unsere schöne Region biete hierfür ja genügend Möglichkeiten!

Diagonal 01/2025 15


Dr. Manuela Raith zur neuen Vizerektorin für Finanzen und

Infrastruktur an der Montanuniversität Leoben gewählt

In der heutigen Sitzung des Universitätsrates der Montanuniversität Leoben wurde Dr. Manuela

Raith, MBA, zur neuen Vizerektorin für Finanzen und Infrastruktur berufen. Die erfahrene

Finanzexpertin und gebürtige Steirerin tritt die Nachfolge von Dr. Barbara Romauer an, die

eine neue Position an der Universität Salzburg übernommen hat.

Kompetenz und Erfahrung im Universitätsmanagement

Dr. Manuela Raith verfügt über langjährige Erfahrung im Finanz- und Hochschulwesen. Zuletzt

war sie seit 2019 als Vizerektorin für Ressourcen und Digitalisierung an der Veterinärmedizinischen

Universität Wien tätig. Ihre Ausbildung umfasst einen Abschluss der Fachhochschule

für Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Eisenstadt und eine Dissertation im Bereich der

Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck. Zudem hat sie ein MBA-

Programm an der Wirtschaftsuniversität Wien absolviert.

Ihre Karriere führte Dr. Raith an renommierte Institutionen: An der Universität Wien wirkte sie

als stellvertretende Leiterin des Finanzwesens, bevor sie zum Institute of Science and Technology

Austria (ISTA) in Klosterneuburg wechselte. Dort verantwortete sie unter anderem die Bereiche

Finanzen, Personal und fungierte zuletzt als Deputy Managing Director.

„Ich freue mich, meine an der Veterinärmedizinischen Universität gewonnenen Erfahrungen

als Vizerektorin für Ressourcen und Digitalisierung zukünftig an der Montanuniversität Leoben

einbringen zu können. Die größte Herausforderung an der Montanuni sehe ich in der

Fokussierung auf die Bereiche mit Zukunftspotential, die unmittelbar auf die Erhöhung der

Studierendenzahlen sowie auf die Steigerung der Einwerbung von Drittmitteln wirken und de-

Fotocredit: Vetmeduni / Michael Bernkopf

16 WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


ren Stärkung. Meine Aufgabe besteht auch in der Optimierung der Rahmenbedingungen für

Forschung und Lehre durch möglichst effiziente Verwaltungsprozesse und dem Sichern von

ausreichend Budgetmitteln vom Bund. Nicht zuletzt bedeutet die Tätigkeit an der Montanuniversität

für mich als Steirerin auch eine Rückkehr in die Heimat“, freut sich Raith in einer ersten

Stellungnahme.

Rektor Moser über die neue Vizerektorin

„Wir freuen uns alle sehr darüber, eine so kompetente Persönlichkeit für die Montanuniversität

Leoben gewonnen zu haben. Die Herausforderungen in den kommenden Jahren werden für

alle Universitäten äußerst groß sein, und das Fachwissen von Frau Dr. Raith wird dabei von

großer Bedeutung sein“, betont Rektor Peter Moser.

Manuela Raith wird ab 1. Dezember zu 50 Prozent die Agenden der Vizerektorin übernehmen,

ab April dann zu 100 Prozent.

Weitere Infos

Mag. Christine Adacker

Pressesprecherin

E-Mail: christine.adacker@unileoben.ac.at

Tel.: 03842 402 7224

Mobil: 0664 80898 7224

MONTANUNI AKTUELL

Mag. Christine Adacker

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Franz-Josef-Straße 18, A-8700 Leoben

Tel.: +43 3842 402 7224

E-mail: christine.adacker@unileoben.ac.at

Diagonal 01/2025

17


Montanuniversität Leoben bringt Innovation ins All:

Spezielle Beschichtungen auf der ISS im Test

Ein bedeutender Schritt für die Weltraumforschung und die Montanuniversität Leoben: Nach

langen Vorbereitungsarbeiten sind hochentwickelte Dünnfilmbeschichtungen aus Leoben

nun auf der Internationalen Raumstation (ISS) eingetroffen. Die innovativen Beschichtungen,

die für künftige Weltraumanwendungen entwickelt wurden, sind Teil eines internationalen

Forschungsprojekts im Rahmen des European Materials Aging (EMA)-Programms, gefördert

durch die Europäische Weltraumorganisation (ESA).

Die von Dr. Megan Cordill (Erich Schmid Institut für Materialwissenschaft der Österreichischen

Akademie der Wissenschaften) und Univ.-Prof. Dr. Christian Mitterer (Department Werkstoffwissenschaft,

Montanuniversität Leoben) entwickelten Proben wurden kürzlich als Teil der 31.

SpaceX-Resupply-Mission zur ISS gebracht. In den kommenden Tagen werden die Proben auf

der EMA-Plattform des Bartolomeo-Moduls, das sich außerhalb der ISS befindet, installiert.

Hier werden sie über mindestens sechs Monate hinweg den extremen Bedingungen des Weltraums

standhalten müssen.

Proben im Millimeterbereich

Die winzigen, aber leistungsfähigen 20 Millimeter großen beschichteten Proben werden auf

ihre Tauglichkeit als flexible optische Solarreflektoren und Mehrschichtisolator-Folien getestet.

Diese auf flexible Polymerfolien aufgebrachten Beschichtungen kombinieren transparente

Schutzschichten mit hochreflektierenden Metallfilmen. Damit könnten eines Tages empfindliche

Nutzlasten von Satelliten geschützt und dank des geringen Gewichts wertvolle Ressourcen

eingespart werden. Die Proben wurden bereits unter irdischen Bedingungen umfassend

getestet, und nun erwartet das Team der Montanuniversität und des Erich Schmid Instituts

Materialproben für die ISS (Credit: ESI/Cordill)

18 WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


mit Spannung, wie sich die Materialien in der rauen Weltraumumgebung bewähren – einer

Umgebung, die durch Strahlung, Vakuum, extreme Temperaturen und sogar Weltraummüll

gekennzeichnet ist.

Wichtige Materialforschung

„Wir setzen Dünnschichtmaterialien gezielt Atom für Atom zusammen und entwerfen damit

Materialdesigns auf der atomaren Skala. Mit den erzielbaren Eigenschaften halten unsere Materialien

den extremen Weltraumbedingungen besser Stand und ermöglichen neue Anwendungen“,

erklärt Mitterer.

Mit dieser Forschung leistet das Team aus Leoben einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung

zukunftsweisender Materialien, die für den Einsatz im All optimiert sind und in künftigen Weltraummissionen

einen entscheidenden Unterschied machen könnten.

Weitere Infos

Univ.-Prof. Dr. Christian Mitterer

Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme

E-Mail: christian.mitterer@unileoben.ac.at

Tel.: 03842 402 4220

MONTANUNI AKTUELL

Dr. Megan Cordill und Univ.-Prof. Dr. Christian Mitterer

Credit: MUL/Department Materials Science)

Vorbereitung eines Experiments (Credit: Centre National d’Etudes Spatiales)

Mag. Christine Adacker

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Franz-Josef-Straße 18, A-8700 Leoben

Tel.: +43 3842 402 7224

E-mail: christine.adacker@unileoben.ac.at

Diagonal 01/2025

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Montanuniversität startet Partnerschaft mit China für Dekarbonisierungsprojekt

„AbateC“

Im November 2024 fand das Kickoff-Treffen des Projekts „AbateC“ an der Peking University in

China statt. Das Projekt wird von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und dem chinesischen

Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) mit 1,15 Mio. Euro gefördert

und befasst sich mit “Key technology development for tailored carbon capture and storage

solutions in the hard-to-abate sector“. Zu diesem Anlass wurde eine hochrangige österreichische

Delegation von Präsident Prof. Gong Qihuang an der Peking University (PKU) empfangen.

Das Projekt AbateC hat sich als Ziel gesetzt, Strategien zur Implementierung von Carbon Capture,

Utilization and Storage (CCUS) in der chinesischen Provinz Anhui zu entwickeln. Hierfür

soll das Werk Chizhou der RHI Magnesita als Fallbeispiel herangezogen werden. Neben der

Entwicklung einer CCS-Roadmap sollen innovative Dekarbonisierungsverfahren (z.B. in-situ

Mineralisierung in Kombination mit CO2-enhanced Geothermal Energy Recovery) weiter erforscht

und hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzbarkeit bewertet werden.

In ihren Eröffnungsreden betonten PKU-Präsident Prof. Gong Qihuang, Rektor Prof. Peter Moser

und Botschafter Dr. Andreas Riecken, sowie RHIM Asien CEO Mag. Marco Olszewsky die

Bedeutung dieser multinationalen Kooperation im Bereich der Dekarbonisierung und hoben

die Wichtigkeit dieses angewandten Forschungsprojekts hervor. Anschließend stellten Projektleiter

Prof. David Misch vom Lehrstuhl für Energy Geosciences und Prof. Kaiqiang Zhang

vom Energy Institute der PKU in Kurzpräsentationen die österreichischen und chinesischen

Arbeitspakete der bilateralen Kooperation einem hochkarätigen Expertengremium von führenden

chinesischen Universitäten und Forschungsinstituten vor.

Bereits im Vorfeld konnte das Projektteam des Lehrstuhls für Energy Geosciences die Expertise

der Montanuniversität im Bereich der Untertagespeicherung einem breiten Fachpublikum

näherbringen. Im Rahmen der Conference on International Exchange of Professionals an der

renommierten Jilin University in Shanghai präsentierte das Expertenteam der Montanuniversität

ihre Keynotes zur geologischen Speicherung von Wasserstoff und CO2. Die erfolgreiche

China-Tournee wurde mit zahlreichen Anbahnungsgesprächen mit Repräsentant*innen chinesischer

Top-Universitäten abgerundet.

Prof. David Misch (Energy Geosciences) stellte die FFG-geförderten

Arbeitspakete vor. Für die Kickoff-Veranstaltung

konnte auch ein hochkarätiges chinesisches Expertengremium

gewonnen werden, welches in weiterer Folge dem

Projektteam beratend zur Seite stehen soll. © PKU

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


Rektor Prof. Peter Moser betonte in seiner Eröffnungsansprache die Wichtigkeit der multinationalen Forschungskooperation

im Bereich CCUS und hob die guten Beziehungen der MUL mit ihren chinesischen Partneruniversitäten

hervor. © PKU

MONTANUNI AKTUELL

Feierliche Eröffnung der Veranstaltung durch PKU-Präsident Prof. Gong Qihuang und Botschafter Dr. Andreas

Riecken. Rektor Prof. Peter Moser und Vizerektor Prof. Thomas Prohaska verstärkten das Projektteam des Lehrstuhls

Energy Geosciences um Prof. David Misch und nutzten die Gelegenheit zum hochrangigen Austausch hinsichtlich

der weiterführenden Zusammenarbeit der Partneruniversitäten z.B. im Bereich Studierendenmobilität. © PKU

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Erfolgreiches 32. Kunststoffkolloquium mit neuen Impulsen

Mit großem Erfolg ging die 32. Leoben-Conference on Polymer Engineering and Science 2024

unter dem Motto „New Materials – New Perspectives“ an der Montanuniversität Leoben zu

Ende. Die Konferenz, die jährlich führende Wissenschaftler*innen, Branchenexperten*innen

und Studierende der Kunststofftechnik zusammenbringt, bot erneut eine Plattform für den

Austausch aktueller Forschungsergebnisse und innovativer Ansätze. Über 200 Teilnehmer*

innen aus verschiedenen Ländern und Industriebereichen nahmen an den diesjährigen Vorträgen

und Diskussionen teil.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen wegweisende Entwicklungen in der Kunststofftechnik

und Fortschritte im Bereich nachhaltiger Kunststoffverarbeitung und -recycling, die durch inspirierende

Keynote-Vorträge und wissenschaftliche Präsentationen vertieft wurden. „Es ist

beeindruckend zu sehen, wie sich unsere Disziplin stetig weiterentwickelt und Lösungen für

drängende globale Herausforderungen wie Umwelt- und Ressourcenschutz bietet“, betont Dr.

Elisabeth Ladstätter, Geschäftsführerin der Polymer Competence Center Leoben GmbH.

Neue Perspektiven und Ehrung von Prof. Wolfgang Kern

Besonders hervorzuheben ist die neu eingeführte „Plenary Session“, die bei den Teilnehmer*innen

auf großes Interesse stieß. Besonderes Highlight war die Eröffnung mit einer Podiumsdiskussion

zum Thema „Kunststoffe in einer Welt ohne Erdöl“ mit renommierten Experten*innen

aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Die Plenary Session bot außerdem eine Plattform

für spannende Fachvorträge und Präsentationen erfolgreicher Spin-off-Unternehmen.

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Ehrung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kern,

der im vergangenen September unerwartet verstorben ist. Prof. Kern war nicht nur eine prägende

Persönlichkeit des diesjährigen Kunststoffkolloquiums (LKK), sondern vor allem ein

herausragender Wissenschaftler und Visionär auf dem Gebiet der Kunststofftechnik. Seine Forschungsarbeiten

und Publikationen haben das Fachgebiet nachhaltig geprägt. Darüber hinaus

engagierte er sich leidenschaftlich für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und

den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie. In einem feierlichen Nachruf wurden

seine außerordentlichen Leistungen gewürdigt und sein bedeutender Einfluss auf die wissenschaftliche

Gemeinschaft hervorgehoben.

Auszeichnungen für herausragende Leistungen

Ein weiterer Höhepunkt der Konferenz war die Verleihung des 4. Polymer Science School Award

2024 und des Poster Award 2024. Diese Auszeichnungen würdigten die herausragenden wissenschaftlichen

Beiträge von Nachwuchstalenten in der Wissenschaft.

Erfolgreicher Ausblick auf die Zukunft

Die Teilnehmer*innen zeigten sich begeistert von der hohen Qualität der Vorträge und der

Möglichkeit, sich über zukunftsweisende Entwicklungen auszutauschen. Die nächste Leoben-

Conference on Polymer Engineering and Science findet vom 20. bis 21. November 2025 statt

und wird sich mit dem Thema „Verarbeitung von Verbundwerkstoffen“ befassen.

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


Gerald Pinter (stellvertretender Departmentleiter Kunststofftechnik,

Elisabeth Ladstätter (Kaufmännische Geschäftsführerin PCCL), Birgit

Sandler (Vizebürgermeisterin Stadt Leoben), Harald Bleier (ecoplus.

Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH), Alexander Kronimus

(Plastics Europe), Sabine Nadherny-Borutin (Plastics Europe Austria).

Foto: MUL/Tauderer

Elisabeth Ladstätter bei der Eröffnung der Konferenz.

Foto: MUL/Tauderer

Podiumsdiskussion zum Thema „Kunststoffe in einer Welt ohne Erdöl“

mit Harald Bleier, Ecoplus NÖ, Alexander Kronimus, Plastics Europe,

Sabine Nadherny-Borutin, Plastics Europe Austria, Markus Seidel,

BMW Group Martin Wimmer, Bundesministerium für Klimaschutz,

Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Andreas

Leitner, OMV AG. Moderiert durch Michaela Plank, Österreichischer

Carbon Cycle Circle – Team für nachhaltigen Kohlenstoffkreislauf.

Foto: MUL/Tauderer

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Kontakt

Dipl.-Ing. Dr. Elisabeth Ladstätter

Organisationsteam

Geschäftsführung Polymer Competence Center Leoben GmbH

E-Mail: office@pccl.at

Website: www.pccl.at

Univ.-Prof. Dr. Thomas Griesser

Wissenschaftliches Komitee

Interim. Leiter des Lehrstuhles für Chemie der Kunststoffe

E-Mail: kunststofftechnik@unileoben.ac.at

Website: www.kunststofftechnik.at

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Neuer Teilnehmerrekord bei Recy & DepoTech 2024

Bereits zum 17. Mal fand vom 13. bis 15. November 2024 die größte deutschsprachige Konferenz

für Abfallwirtschaft und Recycling, die Recy & DepoTech, an der Montanuniversität Leoben

statt.

In diesem Jahr konnte ein neuer Rekord an Anmeldungen verzeichnet werden. Insgesamt waren

inklusive Nachanmeldungen, 752 Personen zur Konferenz registriert.

Spannendes Programm auf höchstem Niveau

Die Veranstaltung bot ein umfangreiches Programm, das sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse,

als auch praktische Lösungsansätze präsentierte. An den drei Konferenztagen wurden

insgesamt 163 Vorträge in fünf parallelen Sessions gehalten und 52 wissenschaftliche Poster

präsentiert. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch 18 Messestände, an denen sich Firmen

und Institutionen aus Österreich und Deutschland präsentierten.

Der feierliche Auftakt der Konferenz erfolgte durch den Festvortrag von Dr. Sabine Herlitschka,

CEO von Infineon, zum Thema „Technologie und Nachhaltigkeit“. Die Vorträge erhielten am ersten

Konferenztag mit der Podiumsdiskussion beim 7. Leobener Abfall-Disput einen würdigen

Abschluss. Unter dem Titel „Sekundärrohstoffe brauchen Rechte! Sind Abfallende-Verordnungen

DIE Lösung für eine intelligente Kreislaufwirtschaft?“ diskutierten die Teilnehmenden mit

fünf hochkarätigen Expert*innen dieses brandaktuelle Thema.

Neben dem dichten fachlichen Programm gab es auch Raum für geselliges Beisammensein

und informellen Austausch. Die „traditionellen“ Highlights der Konferenz zählten der der

Abendempfang sowie das ReUse-Kaffeehaus, die Gelegenheit zum Networking in angenehmer

Atmosphäre boten.

Die nächste Recy & DepoTech soll voraussichtlich im November 2026 stattfinden.

Einen kurzen Rückblick mit Besucherstatistik, vertretene Länder, Bilder und ein Video (Berichterstattung

von Kanal 3) finden Sie unter:

https://www.recydepotech.at/de/allgemein-rueckblick/

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


die Recy & DepoTech, die größte deutschsprachige Konferenz für Abfallwirtschaft und Recycling, fand auch heuer

wieder an der Montanuniversität Leoben statt und verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord. Foto: © Lehrstuhl für

Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft

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Für das Veranstaltungsteam rund um Univ.-Prof. Dr. Roland Pomberger, vom Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik

und Abfallwirtschaft war die diesjährige Recy- und DepoTech ein großer Erfolg. Foto: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik

und Abfallwirtschaft

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22. Altbergbau-Kolloquium an der

Montanuniversität Leoben

Mehr als 330 Teilnehmer*innen aus sechs Nationen kamen im November 2024 an der Montanuniversität

Leoben zusammen, um im Rahmen des 22. Altbergbau-Kolloquiums aktuelle

Themen rund um den Bergbau nach der Produktionsphase zu diskutieren. In zwanzig hochkaratigen

Vorträgen wurden neue Erkenntnisse und technische Lösungen präsentiert, die für

Expert*innen aus den Bereichen Geotechnik, Bergbau, Geologie und Bauingenieurwesen von

großer Bedeutung sind.

Das diesjährige Kolloquium bot eine Plattform, um neue Ergebnisse und Arbeitsmethoden in

den Bereichen Erkundung, Bewertung, Sicherung und Verwahrung von untertägigem Altbergbau

sowie anderen ehemals bergmännisch genutzten Hohlräumen vorzustellen. Die Teilnehmer*innen

hatten die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen in der Forschung

und Technik zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Kolloquiumreihe "Altbergbau" findet seit 2001 jährlich statt und wird von den Fachinstituten

für Geotechnik, Markscheidewesen und Bergbau der Universitäten TU Bergakademie

Freiberg, TU Clausthal, Montanuniversität Leoben, der TH Georg Agricola Bochum sowie dem

Arbeitskreis Altbergbau der DGGT (Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V.) in Kooperation

mit dem DMV (Deutscher Markscheider-Verein e.V.) getragen.

Foto: © A. Schäfer

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Foto: © A. Schäfer

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EE4M: Innovatives Ausbildungsmodell für Ingenieur*innen

Die Zukunft der Mobilität beginnt mit der richtigen Ausbildung: Das europäische Projekt „Engineering

Excellence for the Mobility Value Chain“ (EE4M) revolutioniert die berufliche Aus- und

Weiterbildung von Ingenieuren und Ingenieurinnen und bereitet so die nächste Generation

von Fachkräften auf die Herausforderungen der Mobilitätsbranche vor. Durch die Kombination

von digitaler Innovation und industrieorientierten Lehrplänen zielt EE4M darauf ab, die

nächste Generation von Ingenieur*innen mit den Schlüsselkompetenzen für einen nachhaltigen

und widerstandsfähigen Mobilitätssektor auszustatten.

Das EU-Projekt, das durch das Programm ERASMUS-EDU-2022-PEX-COVE der Europäischen

Union kofinanziert wird, macht große Fortschritte bei der Modernisierung der Ingenieur*innenausbildung

in Europa. Anfang Oktober des zweiten Projektjahres trafen sich die EE4M-

Partner von führenden europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen in Bruneck,

Italien, um wichtige Entwicklungen und nächste Meilensteine zu diskutieren. Der Lehrstuhl für

Industrielogistik der Montanuniversität Leoben war als Projektkoordinator vertreten.

Innovation durch praxisorientierte Bildung

Mit der Vision, ein kompetenzbasiertes, industrienahes Bildungsmodell zu schaffen, verfolgt

das Projekt „EE4M“ das ehrgeizige Ziel, sowohl digitale als auch physische Lernplattformen zu

entwickeln, die an die sich ändernden Anforderungen der europäischen Mobilitätswertschöpfungskette

angepasst sind. Dies beinhaltet die Einrichtung von Virtual Educational Training

(VET) Labs, die praktische und immersive Lernerfahrungen für Studierende, Lehrende und

Fachkräfte ermöglichen. Diese Labore sind strategisch auf Zugänglichkeit und Anpassbarkeit

ausgelegt und integrieren die neuesten Technologien in den Bereichen Simulation, Augmented

Reality und Virtual Reality, um den Lernenden reale Anwendungen in Logistik, Produktion

und industriellem Marketing zu vermitteln.

© Lehrstuhl für Industrielogistik

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Der entwickelte Lehrplan konzentriert sich auf Schlüsselkompetenzen für den Mobilitätssektor

und ist in thematische Module unterteilt, die Schwerpunkte wie nachhaltiges industrielles

Unternehmertum, Produktentwicklung und Lieferkettenmanagement abdecken. Jedes Modul

bietet eine auf die Zielgruppe zugeschnittene Mischung aus theoretischem Wissen und praktischen

Übungen, wobei die Bewertungsrahmen an die Standards des Europäischen Qualifikationsrahmens

(EQR) für verschiedene Bildungsniveaus angepasst sind.

Internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Bildung

Das EE4M-Projekt unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und bringt

mehr als 15 Vollpartner*innen und 35 assoziierte Partner*innen aus Österreich, Italien, Spanien

und Griechenland zusammen. Gemeinsam fördern diese Organisationen einen einheitlichen

Ansatz in der Berufs- und Ingenieursausbildung, der den Anforderungen der Industrie entspricht

und lebenslanges Lernen unterstützt. Durch die Verbindung von Bildungseinrichtungen

und Industriepartnern zielt EE4M darauf ab, Qualifikationslücken zu schließen und die

nächste Generation von Ingenieur*innen auf nachhaltige und technologisch herausfordernde

Karrieren in Europa vorzubereiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Projektwebsite unter ee4m.eu.

Kontakt für Rückfragen

Priv.-Doz. Dr. Manuel Woschank, MSc

Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Industrielogistik

Tel.: +43 (0) 3842 402 6023

E-Mail: manuel.woschank@unileoben.ac.at

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Montanuniversität Leoben vertieft langjährige

Partnerschaft mit KNAPP

Das Technologieunternehmen KNAPP setzt ein starkes Zeichen für die Förderung von Forschung

und jungen Talenten durch die Bereitstellung eines innovativen Lagersystems an der

Montanuniversität Leoben. Das Projekt wird für gemeinsame Übungen der Institute sowie für

die Weiterentwicklung auf Mechatronik- und Industrielogistikebene genutzt und wurde am

6.12. installiert.

Praxisnahe Logistikausbildung

Durch die Partnerschaft mit KNAPP und dem neuen, modularen Lagersystem NoyesStorage

S können Studierende Logistiksysteme bereits während des Studiums im Live-Betrieb kennenlernen

sowie Auf-gaben direkt an den Systemen lösen. Dies ermöglicht den Studierenden

einen Vorsprung an Wissen und Erfahrung. Die Montanuniversität Leoben strebt somit eine

Ergänzung zur bereits bestehenden praxisorientierten Ausrichtung an. „Das neue Lagersystem

von KNAPP ist ein absoluter Gewinn für den Lehrstuhl Industrielogistik und dessen Studierende.

Es ermöglicht sowohl anwendungsorientierte Forschung als auch praktische Arbeit und

bringt in weiterer Folge den Studierenden zukunftsweisende Technologien näher “, freut sich

der Leiter des Lehrstuhls Industrielogistik, Univ.-Prof. Dr. Helmut Zsifkovits.

NoyesStorage – Das flexible Regalsystem

Der NoyesStorage ist ein automatisches Lagersystem, das Lagerflächen wie Fachbodenregale

automatisiert und Ineffizienz in der Logistik beseitigt. Es besteht aus vier Hauptkomponenten:

Regalsystem, NoyesBot, Carrier und Bedienoberfläche. Das System ist instandhaltungsoptimiert

und kann je nach Bedarf erweitert werden. Der NoyesBot bewegt Waren mit einer Tragfähigkeit

von 40 kg schnell und zuverlässig und ermöglicht eine hohe Packdichte bei einfacher

Installation.

Ausbau einer langjährigen Partnerschaft

Die Montanuniversität Leoben und KNAPP blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück,

die durch zahlreiche gemeinsame Projekte und Initiativen geprägt ist. Mit dem neuen

Lagersystem im "Haus der Digitalisierung", dessen feierliche Eröffnung für das Sommer 2025

geplant ist, wird diese Partnerschaft weiter gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Förderung

von Forschung und Bildung geleistet. Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft

bringt hochqualifizierte Fachkräfte mit praxisnaher Ausbildung hervor. Die Förderung

von Nachwuchskräften ist nicht nur für KNAPP, sondern auch für den Industriestandort Steiermark

von großer Bedeutung.

Pressekontakt

Daniela Tulézi, KNAPP AG

Tel. +43 676 89798 719

E-Mail: presse@knapp.com

Website: www.knapp.com/newsroom

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Dipl.-Ing. Nadine Olipp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für

Industrielogistik und Projektmitarbeiter David Hamedinger. Foto: © MUL/

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Innovatives Konzept zur Steigerung von Sicherheit und

Produktivität bei untertägigen Sprengarbeiten

Wissenschaftler der Montanuniversität Leoben haben ein innovatives, roboterbasierendes

Konzept vorgestellt, das den Sprengvortrieb im Untertagebergbau revolutionieren könnte.

Durch den Einsatz moderner Robotik und Teleoperation soll verhindert werden, dass Menschen

in gefährlichen Arbeitsbereichen Belastungen und Gefahren ausgesetzt sind. Zudem verspricht

dieses Konzept neben den somit deutlich verbesserten Sicherheitsbedingungen auch eine signifikante

Erhöhung der möglichen Vortriebsleistung und damit eine wesentliche Effizienzsteigerung

in der Produktivität.

Roboter in gefährlichen Bereichen – eine neue Ära im Bergbau

Der konventionelle Sprengvortrieb wird durch die Notwendigkeit begrenzt, nach dem Sprengen

und vor der Wiederaufnahme weiterer Arbeiten, die beim Sprengen entstehenden giftigen

Gase zu entfernen. Hier setzt das neue Konzept an: Roboter können in Gasatmosphären arbeiten,

die für Menschen gesundheitsgefährdend wären. Mithilfe eines mobilen Wetterschottsystems

wird der betroffene Bereich an der Ortsbrust, an welcher gesprengt und abgebaut wird,

zuverlässig abgeriegelt und so die Ausbreitung der Gase in weitere Bereiche des Bergbaus

verhindert. Die Nutzung von Lüftungssystemen (Bewetterung) ermöglicht im Falle dennoch

einen sicheren Zugang, beispielsweise für Wartungszwecke wie auch für das Umstellen des

mobilen Wetterschottsystems bei Fortschreiten der Ortsbrust. Das Wetterschott als Zweitürlösung

sorgt für redundante Sicherheit.

Mobiles Wetterschott und Zwischenspeichersystem

Ein weiteres zentrales Element des Konzepts ist ein mobiles Zwischenspeichersystem, welches

das beim Sprengen diskontinuierlich abgebaute Material zwischenlagern kann. Dieses System

kann beispielsweise so ausgelegt sein, dass es das Material von zwei Sprengzyklen aufnehmen

kann, wodurch bis zu drei Sprengungen pro Schicht durchgeführt werden könnten – im Vergleich

zu bisher nur einer.

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Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Sifferlinger (li.) und Dr. Eric Fimbinger beschäftigen sich mit Sicherheitsaspekten

im Untertagebau. (Credit: MUL/Tauderer)

WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


Zukunftsweisende Technologien für eine sicherere Arbeitsumgebung

Die vorgeschlagene Lösung umfasst vollständig robotisiertes Equipment nahe der Ortsbrust

– für das Bohren, das Laden des Sprengstoffes, den Ausbau, den Abtransport des gelösten

Materials sowie des teleoperierten Kontrollsystems. Diese Technologie ermöglicht es, schwere

und gefährliche Aufgaben aus sicherer Entfernung zu überwachen und zu steuern. „Unsere

Vision ist es, den Untertagebergbau durch den Einsatz moderner Robotertechnologie sicherer

und produktiver zu machen“, erklären Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Sifferlinger, Initiator und Leiter

der Entwicklungen und Dr. Eric Fimbinger, der maßgeblich an der Konzeptentwicklung beteiligt

war.

Ein Schritt in die Zukunft des Untertagebergbaus

Das Konzept befindet sich noch in der Anfangsphase und erfordert weitere Forschung und

Entwicklung, insbesondere bei technischen Details des mobilen Wetterschottsystems, dem

mobilen Zwischenspeicher, wie auch den Automatisierungslösungen. Dennoch ist klar, dass

Robotik und Teleoperation eine Schlüsselrolle in der Zukunft des Bergbaus spielen werden.

Die Kombination aus gesteigerter Produktivität und deutlich höherer Sicherheit bietet vielversprechende

Perspektiven für die Branche.

Weitere Infos

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Sifferlinger

Lehrstuhl für Bergbaukunde, Bergtechnik und Bergwirtschaft

E-Mail: nikolaus-august.sifferlinger@unileoben.ac.at

Tel.: 03842 402 2097

Link zum Video: https://new.abb.com/mining/mining-automation/automated-robot-chargerpilot-solution-for-remote-blasting-of-rock-face

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Prototyp des Roboters (Credit: ABB)

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Akademische Feier

Am 20. Dezember fand im Erzherzog-Johann-Auditorium eine Akademische Feier statt. Es wurden

die Titel Ehrendoktor und Honorarprofessor verliehen sowie ein neuer Professor vorgestellt.

Im Rahmen der Akademischen Feier graduierten 42 Diplomingenieur*innen und promovierten

17 Doktor*innen.

Rektor Peter Moser stellte seine Rede unter das Motto „Responsible Materials“. Darunter versteht

er „Werkstoffe, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Rohstoffgewinnung

über die Verarbeitung und Nutzung bis hin zur Entsorgung oder Wiederverwertung –

eine möglichst geringe Belastung für die Umwelt darstellen.“ Er sieht in diesen Materialien den

„Schlüssel zu einer ökologischen Wende, die uns erlaubt, die Lebensqualität auf dem Planeten

Erde für unsere und für kommende Generationen zu bewahren und gleichzeitig unseren Lebensstandard

zu sichern.“

Ehrungen

Der feierliche Rahmen diente auch als Kulisse für drei Ehrungen:

KommR Priv.-Doz. Dr. Helmut Kaufmann wurde der Titel Honorarprofessor verliehen. Kaufmann

schloss 1987 sein Studium für Montanmaschinenbau an der Montanuniversität als Dipl.-

Ing. ab. 1989 setzte er seine akademische Arbeit als Gastwissenschaftler am Massachusetts

Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, fort und promovierte 1992 an der Montanuniversität

zum Dr. mont. auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaften. Im Jahr 2005 habilitierte

er an der RWTH Aachen, wo er den Titel Privatdozent erlangte. Seit September 2007

ist Dr. Kaufmann als Technikvorstand (COO) bei der AMAG Austria Metall AG tätig und trägt

entscheidend zur technologischen Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Im Jänner 2024

übernahm er zusätzlich den Vorsitz des Vorstandes (CEO). Mit seiner fundierten wissenschaftlichen

Ausbildung und seiner langjährigen Erfahrung in der Industrie setzt sich Dr. Kaufmann

konsequent für die enge Verschränkung von Spitzenforschung und industrieller Praxis ein. Die

Verbindung zur Montanuniversität Leoben, an der er sein akademisches Fundament legte,

spiegelt sich in gemeinsamen Projekten, der Förderung von Innovationsideen und der Unterstützung

des wissenschaftlichen Nachwuchses wider.

Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Bernd Friedrich wurde zum Ehrendoktor der Montanuniversität ernannt.

Friedrich studierte an der RWTH Aachen Nichteisenmetallurgie, wo er auch 1987 promovierte.

Nach seiner Tätigkeit in der Industrie kehrte er als Institutsdirektor und Lehrstuhlinhaber wieder

an die Universität zurück, wo er bis heute tätig ist. Im Laufe seiner Karriere betreute er 450

Diplomarbeiten und mehr als 100 Dissertationen, er war Dekan der Fakultät Georessourcen

und Materialtechnik sowie Initiator des RWTH Center for Circular Economy. Mit der Montanuniversität

verbindet ihn eine enge wissenschaftliche Zusammenarbeit wie zum Beispiel gemeinsame

Doktorandenseminare. Professor Friedrich ist vor allem die Förderung des wissenschaftlichen

Nachwuchses und die Sicherung des Wirtschaftsstandortes ein großes Anliegen.

Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Wolfgang Hofer wurde ebenso zum Ehrendoktor ernannt. Er hat von

1985-1993 an der Montanuniversität Leoben Bergbau und Markscheidewesen studiert. 1995

trat er in die OMV ein, wo er 15 Jahre als Technologe – zuerst als „Asset Development Manager“

- ADM, später als ADM-Koordinator in der frühen Projektentwicklungsphase „concept&Feasi-

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


bility“ – für alle Entwicklungsprojekte der Raffinerien tätig war. Dabei koordinierte er internationale

Projekte (mit einem Investitionsvolumen bis zu einer Milliarde Euro) und coachte

dabei internationale Projektteams. Seit 2010 ist er im Bereich Innovation tätig und entwickelte

maßgeblich die ReOil Technologie, eine chemische Methode des Recycling von Altkunststoffen,

die nicht mechanisch rezykliert werden können. Mit ReOil ist es nunmehr möglich, diesen

nicht mechanisch rezyklierbaren Kunststoffabfall, großindustriell wieder zu verölen und damit

mittels Raffinerie und Petrochemie neue Kunststoffe herzustellen.“

Vorstellungen und Verabschiedungen

Im Rahmen der Akademischen Feier wurde Dr. Peter Hofer-Hauser als neuer Universitätsprofessor

für Gießereitechnik und Dr. Manuela Raith als neue Vizerektorin für Finanzen vorgestellt.

Die Montanuniversität begrüßte auch die neuen Privatdozent*innen Dr. Phillip Gopon, Dr.

Ebrahim Karimi Sibaki, Dr. Markus Kratzer und Ass.Prof. Dr. Tanja Lube. In die Pensionierung

bzw. Emeritierung verabschiedet wurden Altrektor Univ.-Prof. Dr. Wilfried Eichlseder, Univ.-

Prof. Dr. Andreas Ludwig, Ao.Univ.-Prof. Dr. Johann Raith und Univ.-Prof. Dr. Peter Uggowitzer.

Weitere Infos

Mag. Christine Adacker

Pressesprecherin | Montanuniversität Leoben

Mail: christine.adacker@unileoben.ac.at

Tel.: 03842 402 7224

Am 20. Dezember fand im Erzherzog-Johann-Auditorium eine

Akademische Feier statt. Foto: © Russold

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Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Bernd Friedrich wurde zum Ehrendoktor der Montanuniversität

ernannt. Foto: © Russold

KommR Priv.-Doz. Dr. Helmut Kaufmann wurde der Titel

Honorarprofessor verliehen. Foto: © Russold

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FFG-Projekt zur innovativen Wasserstoffspeicherung

Ein Expertenteam des Lehrstuhls für Energy Geosciences unter der Leitung von Univ.-Prof. David

Misch widmet sich in Zusammenarbeit mit Geolog*innen der Salinen Austria AG im Rahmen

des FFG-Projekts „H2Cavern“ der Erforschung innovativer Möglichkeiten zur Wasserstoffspeicherung

in österreichischen Salzkavernen. Das Projekt könnte einen wichtigen Beitrag zur

nachhaltigen Wasserstoffversorgung der heimischen Industrie leisten.

Salzkavernen als effiziente Speicherlösung

Salzkavernen sind durch Bergbau künstlich geschaffene Hohlräume im Salzgestein. Sie ermöglichen

sehr schnelle Ein- und Ausspeicherraten und eignen sich damit besonders gut für

die kurzfristige Speicherbedarfsdeckung. Außerdem gelten sie aufgrund ihrer geologischen

Eigenschaften als besonders sicher.

Die Kavernenspeicherung in homogenen Salzkörpern ist ein weltweit etabliertes Verfahren,

insbesondere zur Speicherung von Erdgas. In einigen Pilotprojekten wird dieser Ansatz bereits

erfolgreich für die Wasserstoffspeicherung eingesetzt. Allerdings stellen die Verhältnisse in alpinotypen

Salzlagerstätten – etwa in der ostalpinen Haselgebirge-Formation – eine besondere

Herausforderung dar und erschweren die Umsetzung solcher Speichervorhaben.

Wissenschaftliche Untersuchungen für ein zukunftsweisendes Konzept

Das Team rund um Professor David Misch plant, für die Durchführung des Projekts alle verfügbaren

Bergbaudaten zu sondieren. Ergänzend dazu sollen Laborexperimente und numerische

Modelle das Langzeitrisiko dieser Speichervorhaben abschätzen. Besonders Experimente zur

Wechselwirkung reaktiver Gesteinsbestandteile mit Wasserstoff sollen wertvolle Erkenntnisse

über die chemischen und mechanischen Auswirkungen der Gaseinspeicherung liefern und die

Stabilität der Kavernen über viele Speicherzyklen hinweg bewerten.

Zusammenfassend soll das Forschungsprojekt „H2Cavern“ die Erschließung eines der vielversprechendsten

Wasserstoff-Speicherkonzepte für heimische Akteur*innen im Energiesektor

vorantreiben.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. David Misch

Lehrstuhl für Energy Geosciences

Mobil: +43 664 80898 6300

E-Mail: david.misch@unileoben.ac.at

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Univ.-Prof. Dr. David Misch, Leiter des Lehrstuhls für

Energy Geosciences.

WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Sachsenhofer, Joel Bensing, MSc, Dipl.-Ing. Lukas Skerbisch und Univ.-Prof.

Dr. David Misch widmen sich im Rahmen des FFG-Projekts „H2Cavern“ der Erforschung innovativer Möglichkeiten

zur Wasserstoffspeicherung in österreichischen Salzkavernen. Foto: © MUL/Tauderer

Bildtext 3: Das Projekt könnte einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wasserstoffversorgung der heimischen

Industrie leisten. Foto: © MUL/Lehrstuhl für Geosciences

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Neuer Professor am Lehrstuhl für Gießereikunde:

Dr. Peter Hofer-Hauser berufen

Dr. Peter Hofer-Hauser wurde als neuer Professor für Gießereikunde an der Montanuniversität

Leoben berufen. Seit dem 1. Oktober 2024 ist Prof. Hofer-Hauser offiziell am Lehrstuhl tätig

und setzt damit seine langjährige wissenschaftliche und industrielle Karriere in diesem Bereich

fort.

Das primäre Forschungsgebiet des Wissenschaftlers umfasst die Weiterentwicklung von Dauerformverfahren

unter Einbeziehung der numerischen Simulation. Dabei steht der Verschleiß

von Werkzeugen beim Druckgießen im Fokus, da diese durch thermomechanische Belastungen

stark beansprucht werden. Die Verlängerung der Lebensdauer dieser Werkzeuge ist, aufgrund

ihrer hohen Anschaffungskosten, von großem ökonomischem Interesse. Prof. Hofer-

Hauser widmete sich in seiner Laufbahn beim Österreichischen Gießerei-Institut (OGI) intensiv

der Erforschung der Ursachen für diesen Verschleiß in realen Produktionsumgebungen.

Innovative Ansätze im Bereich Semisolid Casting

Ein weiterer Fokus von Prof. Hofer-Hausers Forschungsarbeit liegt auf innovativen Semisolid-

und Rheocasting-Verfahren. Diese Methode nutzt teil-erstarrtes Metall im Gießprozess,

was einerseits die Entstehung von Porosität reduziert, andererseits aber auch die Produktion

besonders dünner und komplexer Bauteile ermöglicht, die sonst nicht im Gussverfahren hergestellt

werden können. Im Rahmen einer laufenden Dissertation arbeitet der Lehrstuhl für

Gießereikunde gemeinsam mit der schwedischen Firma Comptech daran, die Prozessstabilität

für dieses Verfahren zu optimieren. Ziel ist es, die Effizienz der Produktion zu steigern und die

Simulationsmöglichkeiten von Semisolid-Prozessen zu verbessern.

Stärkung der europäischen Gießereiindustrie

Im Semisolid- und Rheocasting sieht der Experte für Gießereikunde großes Zukunftspotenzial

für den europäischen Standort. Während in Asien zunehmend großflächige Gießereien

entstehen, eröffnen Semisolid-Verfahren die Möglichkeit, auch in Europa wettbewerbsfähige

Produktionsmethoden unter Nutzung vorhandener Infrastruktur zu entwickeln. Diese Technologie

könnte, neben einer geringeren Anfälligkeit für Materialfehler, auch entschieden dazu

beitragen, die Maschinengrößen zu reduzieren. Dadurch entsteht die Möglichkeit große Bauteile

auf kleineren Maschinen herzustellen, was die internationale Konkurrenzfähigkeit der

europäischen Gießereiindustrie gewährleisten könnte.

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


Zur Person

Der gebürtige Südoststeirer begann seine akademische Laufbahn an der Montanuniversität

Leoben, wo er von 2000 bis 2005 Metallurgie und Gießereiwesen studierte. „Naturwissenschaften

sind bereits seit Kindheitstagen meine große Leidenschaft“, betont Hofer-Hauser. Im Jahr

2012 folgte seine Dissertation über „Messung und Simulation von Verzug- und Eigenspannungen

im Druckguss“. Im Anschluss an sein Studium war der Montanist am Österreichischen Gießerei-Institut

(OGI) tätig, wo er zunächst die Leitung der Versuchsgießerei übernahm und 2023

zum stellvertretenden Geschäftsführer ernannt wurde.

Seine langjährige Erfahrung in Forschung und Industrie bringt der Wissenschaftler nun in

seiner neuen Funktion als Professor am Lehrstuhl für Gießereikunde ein und plant, seine Forschungsthemen

um Künstliche Intelligenz und Sensorik zu erweitern.

Kontakt

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Peter Hofer-Hauser

Lehrstuhl für Gießereikunde

Montanuniversität Leoben

Telefon: +43 3842 402 3300, Mobil: +43 664 80 898 3300

E-Mail: peter.hofer-hauser@unileoben.ac.at

MONTANUNI AKTUELL

Dr. Peter Hofer-Hauser wurde als neuer Professor für Gießereikunde

an der Montanuniversität Leoben berufen. Foto: MUL

Sabrina Baumgartner BA.

MARKETING AND COMMUNICATION

Franz-Josef-Straße 18, A-8700 Leoben

Tel.: +43 3842 402 7220, +43 664 80 898 7220

E-Mail: sabrina.baumgartner@unileoben.ac.at

Diagonal 01/2025

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Neue Karriereperspektiven

für Techniker*innen mit

Managementzertifikat

@ #montanuniversität

#unistgallen

Programm ermöglicht den Studierenden

das persönliche Kennenlernen der

Führungskräfte. Zahlreiche Delta-

Alumni der ersten Jahrgänge befinden

sich bereits selbst in leitenden

Positionen. Dieses Netzwerk erleichtert

somit den erfolgreichen Berufseinstieg.

Kostenlose Zusatzausbildung

Mit der DELTA AKADEMIE erhalten

Studierende der Montanuniversität

durch eine kostenlose und studienbegleitende

Management-Ausbildung

neue Karriereperspektiven.

Managementzertifikat der Universität

St.Gallen

Die Assets der Ausbildung sind das

Zertifikat der Universität St.Gallen, die

hochkarätigen Vortragenden aus der

Praxis sowie die Einbindung von

Leitbetrieben als Partnerunternehmen.

Mit der Universität St.Gallen ist eine

der renommiertesten Business

Schools Partner der Ausbildung.

Direkter Kontakt zu Führungskräften

Mit den Clubabenden und den Delta-

Projekten an der Schnittstelle von

Technik und Wirtschaft vertieft sich der

Einblick in die Partnerunternehmen. Das

Ergänzend zum Studium

Die Delta Akademie richtet sich an

ordentliche Studierende am Ende ihres

Bachelorstudiums sowie an Master- und

Doktoratsstudierende.

Das in Jahrgängen organisierte

Programm ist ergänzend zum Studium

ausgerichtet. Ein Jahrgang erstreckt

sich über 15 Monate und umfasst eine

Präsenzzeit von 35 Tagen in der

vorlesungsfreien Zeit sowie ca. 35 Tage

für das vorbereitende Selbst-Studium

und das Projekt.

Ausbildungsinhalte

Kern der Ausbildung sind die

mehrtägigen Module der Universität

St.Gallen mit Finanzen und Controlling,

Strategisches Management, Leadership

sowie Wirtschaftsrecht. In diesen

Präsenz-Einheiten wird das im E-

Learning vermittelte Wissen anhand von

Fallbeispielen angewendet.

Ergänzt werden diese Inhalte mit

persönlichkeitsbildenden Tagesblöcken

sowie vertiefenden Themen zu Markt

und Recht. Ein Wirtschafts-Planspiel

rundet die Ausbildung ab.

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


MONTANUNI AKTUELL

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Exkursion zur Plansee Group

Vom 17.–20. Oktober 2024 fand die vom Verein Leobener Werkstoffwissenschafter (VLW), der

Austrian Society for Metallurgy and Materials - Studentensektion (ASMET) und der Plansee

Group gemeinsam organisierten Exkursion nach Reutte statt. Diese Exkursion bot nicht nur

die Möglichkeit, tief in die Welt der Pulvermetallurgie und Hartmetalle einzutauchen, sondern

auch die wunderschöne Natur des Lechtals und die lokale Kultur zu erleben.

Firmenführungen & Workshops bei Plansee und Ceratizit

Am Freitag wurden wir mit einer herzlichen Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der

Group, Karlheinz Wex, am Hauptsitz der Plansee Group in Reutte, Tirol empfangen. Plansee ist

weltweit führend in der Verarbeitung der hochschmelzenden Metalle Molybdän und Wolfram,

während Ceratizit auf die Herstellung und Verarbeitung von Hartmetallen spezialisiert ist. Bei

ausführlichen Führungen durch die beiden Firmen erhielten wir einen exklusiven Einblick in

die Produktion und ein breites Spektrum an innovativen Technologien. Besonders beeindruckend

waren die Präzision und der hohe Grad an Automatisierung der Prozesse. Die Produkte

und Werkzeuge werden in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder Energieerzeugung

eingesetzt.

Nach den Führungen folgten interaktive Workshops. Bei diesen konnten wir mehr über die

verschiedenen Geschäftsbereiche, in denen Leobener Absolvent*innen für die Plansee Group

tätig sind, erfahren. Die Themen umfassten unter anderem den Vertrieb, Qualitätssicherung

und nachhaltige Fertigung. Expert*innen der jeweiligen Abteilungen gaben tiefe Einblicke in

die technologische Entwicklung und die Herausforderungen ihrer Arbeitsaufgaben. Beim gemeinsamen

Abendessen gab es dann die Möglichkeit, das Ganze in lockerer Runde weiter zu

diskutieren und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

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WO AUS FORSCHUNG ZUKUNFT WIRD


Kulturausflug ins Lechtal

Der Samstag begann mit einem Spaziergang durch die Lech-Auen. Der Lech, als einer der letzten

Wildflüsse Europas, zeigte uns beeindruckende Einblicke in die unberührte Natur. Der Weg

führte uns durch Wälder und offenen Aulandschaften. Der Spaziergang bot uns eine perfekte

Gelegenheit, nach den intensiven Gesprächen des Vortages zu entspannen und die Schönheit

der alpinen Natur zu genießen.

Weiter ging es mit einem Besuch in der traditionellen Schnapsbrennerei „Haussegen“. Die Inhaberin

führte uns durch den Betrieb, wo wir in die Kunst der Destillation eingeführt wurden.

Wir erfuhren viel über die Tradition der Schnapsherstellung in der Region und natürlich durfte

eine Verkostung der edlen Tropfen nicht fehlen.

Zum Abschluss unserer Exkursion wanderten wir zur Kasermandlalm. Der Weg führte uns durch

idyllische Landschaften und bot atemberaubende Blicke auf die umliegenden Berge. Oben

angekommen, wurden wir mit einer regionalen Brettljausn belohnt. Für einige Teilnehmer*innen

war diese kleine Wanderung zur Alm zu wenig und wir nutzen die kurze Zeit zwischen

Schnapsbrennerei und Brettljause für einen schnellen Abstecher zur Rotwand. Die 1200hm

wurden bergauf zügig zurückgelegt, wobei uns die vergangenen kurzen Nächte etwas in den

Beinen lagen. Nach dem Gipfelsieg trieb uns der Gedanke an einen Kaiserschmarren im Laufschritt

hinunter zur Kasermandlalm. Die urige Atmosphäre der Berghütte und der herzliche

Empfang des Hüttenwirtes rundeten diese unvergessliche Exkursion ab.

Fazit

Die Exkursion zur Plansee Group war eine gelungene Mischung aus fachlichen Einblicken in

die Welt der Refraktärmetalle und der Erkundung der Natur und Kultur des Lechtals. Die Kombination

aus Firmenführung, Workshops, Naturerlebnis und kulinarischen Genüssen machte

dieses Event zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns alle. Dank der offenen Atmosphäre

und des direkten Kontakts zu den Führungskräften der Firmen, konnten wir viele berufliche als

auch persönliche Erkenntnisse mitnehmen.

MONTANUNI AKTUELL

Theresa Mahal und Paul Mayrhofer

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Die große Leobener Frühstücksübersicht

Seit zwei Jahren schon treffe ich mich regelmäßig mit einer Freundin, um zusammen einer Mission nachzugehen: Jeden Monat

das Frühstück in einem anderen Lokal zu probieren. „Und das kann man in Leoben zwei Jahre lang machen?“, fragt ihr nun?

Ja – tatsächlich ist das Angebot größer als man denkt, auch wenn wir zugegebenermaßen in der lehrveranstaltungsfreien Zeit

Pausen eingelegt haben. Außerdem sollten die Bedingungen für ein „Frühstückslokal“ klar definiert sein: es muss morgens offen

sein, Heißgetränke und zumindest Gebäck anbieten sowie Sitzgelegenheiten haben. Wir waren auch ein gutes Duo: eine Vegetarierin

und eine Fleischesserin, damit haben wir die ganze Bandbreite an gebotenen Speisen gut durchgetestet. Nun ist es aber

an der Zeit, alles, was wir über das Frühstücken in Leoben gelernt haben, weiterzugeben.

Zwanzger 8/10

Das beliebte Lokal am Hauptplatz bietet auch ein ganz hervorragendes Frühstück in netter Atmosphäre. Nach dem Bausatzprinzip

wird hier das Frühstück selbst zusammengestellt und es wird viel Wert auf regionale Zutaten gelegt. Das Zwanzger bietet

den ganzen Tag Frühstück an – ideal für Spätaufsteher.

Café Steinscherer 9/10

Wer typische Kaffeehaus- Atmosphäre sucht, ist im Steinscherer genau richtig. Schon ab 7:00 Uhr kann man hier Frühstücksklassiker

genießen, das macht es zu einem der wenigen Lokale in Leoben, wo sich ein Frühstück vor der 8-Uhr Vorlesung ausgeht.

Mein persönliches Highlight war das mit einem Lächeln (im Gesicht der Kellnerin und aufgemalt auf der Schale) servierte Ei.

Bäckerei Sorger 9/10

In der Bäckerei am Hauptplatz hat man die Wahl: ein Getränk und ein Gebäckstück aus der Auslage kann schon ein Frühstück

sein – oder man sucht sich eine der 5 Frühstückskombis aus, darunter auch eine vegane Variante. Auch im Sorger kann man

schon sehr früh essen. Während die meisten Lokale um 8:00 öffnen geht es hier schon um 6:30 los. Der große Vorteil: das Gebäck

ist immer frisch und das Brot besonders gut.

Café Mittendrin 9/10

Wer das Konzept hinter diesem etwas versteckten Café in der Peter-Tunner Straße noch nicht kennt: hier arbeiten Menschen mit

geistigen Beeinträchtigungen. Das ist nicht nur ein unterstützenswertes soziales Projekt – schon das Essen alleine, besonders

das Frühstück, ist Grund genug hierher zu kommen. Klassiker, French Toast und vegetarische Varianten werden in gemütlichem

Kaffeehausambiente serviert, für ein klassisches Frühstück die richtige Wahl.

Bäckerei Köck 6/10

Im LCS gelegen hat diese Bäckerei auch eine gemütliche Sitzecke und eine kleine Frühstückskarte. Preiswert und praktisch gelegen,

von einem Ei würde ich allerdings abraten, dieses kam in fast noch rohem Zustand.

Bellaggio 8/10

Ebenfalls im LCS, kann man im Bellaggio nicht nur Eis essen. Die Gelateria überrascht mit viel Platz und gemütlichen Sofas im

hinteren Teil, hat eine richtige Frühstückskarte und gute Getränke. Und vor allem: eine riesengroße Auswahl an ebenso riesigen

Waffeln, das ideale Frühstück für einen süßen Start in den Tag.

Hotel Kongress 7/10

Um 19€ kann man hier beim Frühstücksbuffet im All-you-can-eat Style zuschlagen. Typisches Hotelfrühstück mit verschiedenem

Gebäck, Müsli, Joghurts, Gemüse und Obst, Variationen vom Ei und Süßem. Etwas teuer, aber für alle mit großem Frühstückshunger

und viel Zeit trotzdem eine gute Option.

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Bäckerei Edi 7/10

Ich hätte niemals so einen Fund direkt neben der lauten Kärntnerstraße erwartet, aber die Bäckerei Edi hat ein tolles Ambiente,

gute und günstige Heißgetränke und eine tolle Auswahl an Gebäckstücken mit Balkan-Vibes. Und nach dem Frühstück kann man

sich noch frisches Börek mit nach Hause nehmen, dafür kenne ich in Leoben keinen anderen Ort. Auch wenn diese Bäckerei nicht

ganz so zentral liegt, einen Abstecher ist sie allemal wert.

Szenerie 9/10

Wir waren skeptisch. Relativ teuer, gehypt und bobohaft. Wird es die Erwartungen erfüllen, fragten wir uns? Aber das Frühstück

bzw. der Brunch in der Szenerie ist es definitiv wert. Kreative Speisen, große Portionen und einfach wirklich schmackhaftes Essen

– wer in der Früh so richtig schlemmen möchte, kann sich hier ein Frühstück gönnen.

Bäckerei Fuchs 5/10

Es gibt hier nicht unbedingt alle Frühstücksklassiker und ich würde es nicht für die tolle Qualität loben, aber eines muss man dem

Lokal lassen: hier zu frühstücken ist wirklich sehr, sehr günstig. Mit Kaffee und etwas Ordentlichem zu essen kann man auch unter

5€ bleiben, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr okay.

Cortina Eiscafé 5/10

Tatsächlich gibt es im Cortina auch ein Frühstück. Ich würde mich zwar auf eine Überraschung einstellen, denn bei unserer Bestellung

wurden gleich zwei Dinge vertauscht, geschmeckt hat es aber trotzdem gut. Auch hier ist das schlagende Argument

wieder der Preis – diesmal zu dritt zahlten wir samt Heißgetränken keine 15€.

Interspar Restaurant 8/10

Ist ungefähr so glamourös wie es klingt, dafür überraschte uns das Restaurant im Interspar mit großer Auswahl, frischen Zutaten

und günstigen Preisen. Es gibt ein paar Kombinationen zur Auswahl und um 11,90€ kann man sich am Buffet so viel bedienen,

wie man möchte. Diverse Variationen vom Ei werden auf Wunsch zubereitet und sind dabei ebenso inkludiert wie ein Heißgetränk.

ALLES AUßER UNI

Café Himml auf Erdn 7/10

Erst vor kurzem eröffnet, findet man hier wirklich edles Kaffeehausambiente. Momentan kann man sich in der Früh zum Kaffee

ein Kipferl, Kuchen oder ein pikantes Panini bestellen, aber künftig soll es auch ein eigenes Frühstücksangebot geben. Eine

Zeitung zum Kaffee findet man hier ebenso wie pflanzliche Milchalternativen, eine Seltenheit in Leoben. Montags und dienstags

ist es geschlossen, aber wir bleiben gespannt, was hier bezüglich Frühstück noch kommt.

Helena Körner

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Ein neues Zuhause für Abenteuer

Der lange Weg der Pfadis Leoben zu einem neuen Vereinsheim

Gemeinschaft, Abenteuer und Naturverbundenheit – das macht uns Pfadis aus. Wir begleiten

Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben und legen dabei besonderen

Wert auf Respekt, Zusammenhalt und Eigenverantwortung. Seit über 110 Jahren besteht unsere

Gruppe – und jetzt beginnt ein ganz neues Kapitel:

Wir ziehen in die Massenburg ein!

Mit der Möglichkeit die historischen Räumlichkeiten aus dem Leerstand zu holen, geht für uns

ein großer Traum in Erfüllung. Sie sollen nicht nur unser neues Vereinsheim werden, sondern

auch für die Nutzung durch andere Vereine und für Feste offenstehen.

Natürlich gibt es vor dem Einzug noch einiges zu tun. Die Räume werden renoviert und an

unsere Bedürfnisse angepasst, während der historische Charakter der Massenburg erhalten

bleibt. Gemeinsam machen wir sie zu einem lebendigen Treffpunkt für Groß und Klein und

möchten einen Ort für viele weitere spannende Kapitel schaffen.

Neugierig? Weitere Infos findet ihr auf www.pfadfinder-leoben.org

oder über folgenden QR-Code:

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Dear readers!

This time, the motto of our Diagonal photo competition was „PAWS TO THE

STAGE- SHOW US YOUR PET FRIENDS!“. After an internal pre-selection,

all students were able to vote for one of their favourite pictures via Instagram

and help decide the winner.

The press team congratulates the winner Stefan Schmitzberger.

Please write to us at presse@oeh.unileoben.ac.at so that we can give you

the 10€ LE voucher.

Thank you very much for your submissions!

ALLES AUßER UNI

©Di Hu ©Michi Streit/ Christina © Fahmi Kienreich Salim

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©Eszter CIntia Dombi

©Leopold Pöchinger

©Enzo Komatz

© Elena Morozova

© Cynthia Ani

©Dariia Djak

©Daffa Reza Kaiandra

© Cesar-Dean Orozco-Carvallo

©Marlene Wallisch

©Philipp Lampreht

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©Elena Dvorak

©Mary Mavroudi

©Nafsika-Maria Mouti

©Lena Hafellner

ALLES AUßER UNI

©Julia Retter

©Paulina Fernandez

©Cesat Dean Orozco Carvallo

©Arash Nasiri

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Flachwitze

Warum findet der Henker nicht den Weg nach Hause?

Weil er nur die Hinrichtung kennt.

Welchen Film mögen Rettungssanitäter am meisten?

Bambi, warum?

Ist ein Reh-Animationsfilm.

„Ich habe erfolgreich die Uni abgeschlossen!“

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Günther, 52, Hausmeister


Was war Jesus von Beruf?

Student! Er wohnte mit 30 Jahren noch bei den Eltern, hatte

lange Haare und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder.

After many years of studying at a university, I’ve finally become a

PhD

or Pizza Hut Deliveryman as people call it.

ALLES AUßER UNI

Zeitumstellung ist auch nur Jetlag für Geringverdiener.

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Diagonal 01/2025

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Österreichische Post AG, MZ 02Z032269 M

ÖH Leoben, Franz-Josef-Straße 18, 8700 Leoben

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