Pfarrzeitung der Pfarre Pfandl - Bad Ischl - Salzkammergut / Ausgabe 213
In unserer neuen Ausgabe der Pfarrzeitung geht es um das Thema Staunen: Staunen nur kann ich und staunend mich freuen (Textauszug aus der Schubertmesse) ...mit großer Verwunderung hinsehen und wahrnehmen ...ein weiter Raum öffnet sich, Nahrung für die Seele ...eine gute Erfahrung, die über das eigene Ich hinauszeigt ...schenkt Urvertrauen in Beziehung zu mir selbst, zu anderen Menschen, zur Natur, zu Gott ...schafft Verbindungen, ich bin ein Teil vom Ganzen, ich bin nicht allein, die Welt ist gut... ...Ehrfurcht vor dem Leben, der Schöpfung, dem Universum ...das Wunder des Lebens, im Samen ist bereits das neue Leben angelegt ...was fasziniert mich ...das Reich Gottes wahrnehmen durch gute, alltägliche Erfahrungen ...etwas „Großes“ und „Schönes“ passiert, ...Wunder, etwas Unerwartetes, mit dem Verstand nicht zu erfassen, Auferstehung
In unserer neuen Ausgabe der Pfarrzeitung geht es um das Thema Staunen: Staunen nur kann ich und staunend mich freuen (Textauszug aus der Schubertmesse)
...mit großer Verwunderung hinsehen und wahrnehmen
...ein weiter Raum öffnet sich, Nahrung für die Seele
...eine gute Erfahrung, die über das eigene Ich hinauszeigt
...schenkt Urvertrauen in Beziehung zu mir selbst, zu anderen Menschen, zur Natur, zu Gott
...schafft Verbindungen, ich bin ein Teil vom Ganzen, ich bin nicht allein, die Welt ist gut...
...Ehrfurcht vor dem Leben, der Schöpfung, dem Universum
...das Wunder des Lebens, im Samen ist bereits das neue Leben angelegt
...was fasziniert mich
...das Reich Gottes wahrnehmen durch gute, alltägliche Erfahrungen
...etwas „Großes“ und „Schönes“ passiert,
...Wunder, etwas Unerwartetes, mit dem Verstand nicht zu erfassen, Auferstehung
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Titelbild – Waldvögelein: © Karoline Schodterer
www.pfarre-pfandl.at . E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at . Telefon: 0 6132-23404 Folge 213 – März 2025
(2 Sam 7:18)
Diese Worte aus dem Buch Samuel
zeigen Davids Erstaunen und seine
Dankbarkeit gegenüber Gott für die
vielen guten Dinge, die er für ihn als
neuen König von Israel und für seine
gesamte Familie getan hatte.
Seit Januar 2025 bin ich als euer Priester
hier, ausgesandt, um gemeinsam
mit euch am Aufbau des Gottesreiches
zu arbeiten. Zuallererst staune ich, bin
„sprachlos“ und Gott unendlich dankbar
für das Geschenk des Lebens, Glaubens
und der Berufung zum Priester.
Natürlich bin ich auch unserem Bischof
Manfred, seinem Leitungsteam, unserem
Pfarrprovisor, den Mitarbeitern
und Mitarbeiterinnen und allen Menschen
hier in Pfandl dankbar, dass sie
mich so gut aufgenommen haben.
Damals diente ich gern als Ministrant,
wenn ein Priester in unser Dorf kam,
um die heilige Messe zu feiern.
Nach dem Abschluss verschiedener
Studiengänge, darunter Philosophie
und Theologie (2004 bis 2011), wurde
ich am 7. Juli 2012 zum Priester der
Diözese Singida in Tansania geweiht.
Dort habe ich 2 Jahre als Lehrer im
Priesterseminar gearbeitet und war
auch als Kaplan in der Pfarrei tätig.
Danach wurde ich zum Sekretär des
Bischofs ernannt. Zugleich arbeitete
ich auch als Diözesankaplan für die
katholische Jugend.
Doch damit war Gottes Güte noch nicht
zu Ende, denn im Jahr 2017 begann ich
mein Magister Studium an der Universität
Innsbruck, das bis 2020 dauerte.
Dies wurde mir durch die großzügige
Unterstützung von Jesuiten ermöglicht.
Ich wohnte im Canisianum, einem
internationalen Wohnheim für Priester,
die weiterführende Studien an der
Universität absolvieren.
Im Jahr 2021 begann ich mein Doktoratsstudium,
und im Oktober 2023
folgte ich der Einladung von Dechant
Johann Gmeiner, nach Grieskirchen
zu übersiedeln, um neben meiner
Hauptaufgabe – der Fertigstellung
meiner Dissertation – in der Seelsorge
mitzuhelfen.
Jeder von uns hat im Leben etwas,
über das er staunen und wofür er
Gott danken kann! Es kann sich um das
Geschenk des Lebens, der Familie, der
Kinder, des Arbeitsplatzes, über schönes
Wetter oder der Vermeidung eines
schweren Unfalls handeln.
Auf jeden Fall müssen wir Gott danken,
sagt uns der Hl. Paulus im 1 Thessalonicher
Brief 5:16-18:
Euer Pfarrkooperator
Mag. Michael Didas Mlundi
Christian Öhler, Dechant und
Stadtpfarrer von Bad Ischl,
verstarb am 1. September 2024
beim Abstieg vom Traunstein
an einem Herzversagen.
Er hatte zuvor auf dem Gipfel
eine Bergmesse gefeiert.
Eine Frau aus Gallneukirchen
hörte, wie er nach seinem ersten
Sturz beim Hinuntergehen
vor sich hingesagt hat:
„Jesus, was willst Du von mir?“
Christian war immer tief verbunden
mit Jesus.
Könnte diese Frage, dieses
Stoßgebet auch zu unserem
Gebetsschatz werden?
Zweimal in der Woche
innehalten – nur kurz.
Durchatmen, aufatmen,
sich beschenken lassen:
von einem biblischen Wort,
einem Bild, einem Text.
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laden wir herzlich ein!
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Jesus sagt:
Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt
Matthäus 5,14
Jesus sagt:
Ihr seid das Salz, das die Welt vor Fäulnis bewahrt
und dem Leben Würze verleiht
Mt 5,13
Der Apostel Paulus schreibt
an die Gemeinde in Korinth:
Wisst ihr nicht,
dass ihr als Gemeinde
der Tempel Gottes seid
und der Geist Gottes in euch wohnt?
1 Kor 3, 16
Foto Bibel: Karoline Schodterer – mit freundlicher Genehmigung des Hundertwasser-Archivs
Wir können nur staunen, mit welcher Würde
uns Gott ausstattet. Es ist aber auch
ein Auftrag an uns, Licht, Salz
und Gottes Tempel zu sein!
Übersetzung aus „Das neue Testament,
übertragen in die Sprache unserer Zeit“, Linz 2023
P F A R R E P F A N D L
2
Es war zwei Tage vor dem Pascha und
dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die
Hohepriester und die Schriftgelehrten
suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit
List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu
töten. Sie sagten aber: Ja nicht am Fest,
damit es im Volk keinen Aufruhr gibt!
Als Jesus in Betanien im Haus Simons des
Aussätzigen zu Tisch war, kam eine Frau
mit einem Alabastergefäß voll echtem,
kostbarem Nardenöl, zerbrach es und
goss das Öl über sein Haupt. Einige aber
wurden unwillig und sagten zueinander:
Wozu diese Verschwendung? Man hätte
das Öl um mehr als dreihundert Denare
verkaufen und das Geld den Armen geben
können.
Und sie fuhren die Frau heftig an. Jesus
aber sagte: Hört auf! Warum lasst ihr sie
nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an
mir getan. Denn die Armen habt ihr immer
bei euch und ihr könnt ihnen Gutes
tun, sooft ihr wollt; mich aber habt ihr
nicht immer. Sie hat getan, was sie konnte.
Sie hat im Voraus meinen Leib für das
Begräbnis gesalbt. Amen, ich sage euch:
Auf der ganzen Welt, wo das Evangelium
verkündet wird, wird man auch erzählen,
was sie getan hat, zu ihrem Gedächtnis.
der schon für das Festmahl hergerichtet
und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet
alles für uns vor!
Die Jünger machten sich auf den Weg
und kamen in die Stadt. Sie fanden alles
so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten
das Paschamahl vor.
Als es Abend wurde, kam Jesus mit den
Zwölf. Während sie nun zu Tisch waren
und aßen, sagte Jesus: Amen, ich sage
euch: Einer von euch wird mich ausliefern,
einer, der mit mir isst. Da wurden
sie traurig und einer nach dem andern
fragte ihn: Doch nicht etwa ich? Er sagte
zu ihnen: Einer von euch Zwölf, der mit
mir in dieselbe Schüssel eintunkt. Der
Menschensohn muss zwar seinen Weg
gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch
weh dem Menschen, durch den der Menschensohn
ausgeliefert wird! Für ihn wäre
es besser, wenn er nie geboren wäre.
Während des Mahls nahm er das Brot
und sprach den Lobpreis; dann brach
er das Brot, reichte es ihnen und sagte:
Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er
den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn
den Jüngern und sie tranken alle daraus.
Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut
des Bundes, das für viele vergossen wird.
Amen, ich sage euch: Ich werde nicht
mehr von der Frucht des Weinstocks trinken
bis zu dem Tag, an dem ich von Neuem
davon trinke im Reich Gottes.
Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging zu
den Hohepriestern. Er wollte Jesus an sie
ausliefern. Als sie das hörten, freuten sie
sich und versprachen, ihm Geld dafür zu
geben. Von da an suchte er nach einer
günstigen Gelegenheit, ihn auszuliefern.
Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten
Brote, an dem man das Paschalamm
zu schlachten pflegte, sagten
die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir
das Paschamahl für dich vorbereiten?
Da schickte er zwei seiner Jünger voraus
und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort
wird euch ein Mensch begegnen, der einen
Wasserkrug trägt. Folgt ihm, bis er in
ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem
Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich
fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit
meinen Jüngern das Paschalamm essen
kann? Und der Hausherr wird euch einen
großen Raum im Obergeschoss zeigen,
Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg
hinaus. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr
werdet alle Anstoß nehmen; denn in der
Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen,
dann werden sich die Schafe zerstreuen.
Aber nach meiner Auferstehung
werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.
Da sagte Petrus zu ihm: Auch wenn alle
Anstoß nehmen - ich nicht! Jesus sagte
ihm: Amen, ich sage dir: Heute, in dieser
Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst
du mich dreimal verleugnen. Petrus aber
beteuerte: Und wenn ich mit dir sterben
müsste - ich werde dich nie verleugnen.
Das Gleiche sagten auch alle anderen.
Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani
heißt, und er sagte zu seinen Jüngern:
Setzt euch hier, während ich bete!
Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes
mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst
Bild lins: © PriamCute – pixabay.com
und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu
Tode betrübt. Bleibt hier und wacht! Und
er ging ein Stück weiter, warf sich auf die
Erde nieder und betete, dass die Stunde,
wenn möglich, an ihm vorübergehe. Er
sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich.
Nimm diesen Kelch von mir! Aber
nicht, was ich will, sondern was du willst.
Und er ging zurück und fand sie schlafend.
Da sagte er zu Petrus: Simon, du
schläfst? Konntest du nicht einmal eine
Stunde wach bleiben? Wacht und betet,
damit ihr nicht in Versuchung geratet!
Der Geist ist willig, aber das Fleisch
ist schwach. Und er ging wieder weg und
betete mit den gleichen Worten.
Als er zurückkam, fand er sie wieder
schlafend, denn die Augen waren ihnen
zugefallen; und sie wussten nicht, was sie
ihm antworten sollten. Und er kam zum
dritten Mal und sagte zu ihnen: Schlaft ihr
immer noch und ruht euch aus? Es ist genug.
Die Stunde ist gekommen; siehe, jetzt
wird der Menschensohn in die Hände der
Sünder ausgeliefert. Steht auf, wir wollen
gehen! Siehe, der mich ausliefert, ist da.
Noch während er redete, kam Judas, einer
der Zwölf, mit einer Schar von Männern,
die mit Schwertern und Knüppeln
bewaffnet waren; sie waren von den
Hohepriestern, den Schriftgelehrten und
den Ältesten geschickt worden. Der ihn
auslieferte, hatte mit ihnen ein Zeichen
vereinbart und gesagt: Der, den ich küssen
werde, der ist es. Nehmt ihn fest,
führt ihn sicher ab! Und als er kam, ging
er sogleich auf Jesus zu und sagte: Rabbi!
Und er küsste ihn. Da legten sie Hand an
ihn und nahmen ihn fest.
Einer von denen, die dabeistanden, zog
das Schwert, schlug auf den Diener des
Hohepriesters ein und hieb ihm das Ohr
ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Wie gegen
einen Räuber seid ihr mit Schwertern
und Knüppeln ausgezogen, um mich
festzunehmen. Tag für Tag war ich bei
euch im Tempel und lehrte und ihr habt
mich nicht verhaftet; aber so mussten
die Schriften erfüllt werden. Da verließen
ihn alle und flohen. Ein junger
Mann aber, der nur mit einem leinenen
Tuch bekleidet war, wollte ihm nachfolgen.
Da packten sie ihn; er aber ließ
das Tuch fallen und lief nackt davon.
Darauf führten sie Jesus zum Hohepriester
und es versammelten sich alle Hohepriester
und Ältesten und Schriftgelehrten.
Petrus aber war Jesus von Weitem
bis in den Hof des Hohepriesters gefolgt;
nun saß er dort bei den Dienern und
wärmte sich am Feuer. Die Hohepriester
und der ganze Hohe Rat bemühten sich
um Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn
zum Tod verurteilen zu können; sie fanden
aber nichts.
Viele machten zwar falsche Aussagen
gegen ihn, aber die Aussagen stimmten
nicht überein. Einige der falschen Zeugen,
die gegen ihn auftraten, behaupteten:
Wir haben ihn sagen hören: Ich werde
diesen von Menschenhand gemachten
Tempel niederreißen und in drei Tagen
einen anderen aufbauen, der nicht von
Menschenhand gemacht ist. Aber auch in
diesem Fall stimmten die Aussagen nicht
überein.
Da stand der Hohepriester auf, trat in die
Mitte und fragte Jesus: Willst du denn
nichts sagen zu dem, was diese Leute
gegen dich vorbringen? Er aber schwieg
und gab keine Antwort. Da wandte sich
der Hohepriester nochmals an ihn und
fragte: Bist du der Christus, der Sohn des
Hochgelobten? Jesus sagte: Ich bin es.
Und ihr werdet den Menschensohn zur
Rechten der Macht sitzen und mit den
Wolken des Himmels kommen sehen.
Da zerriss der Hohepriester sein Gewand
und rief: Wozu brauchen wir noch Zeugen?
Ihr habt die Gotteslästerung gehört.
Was ist eure Meinung? Und sie fällten
einstimmig das Urteil: Er ist des Todes
schuldig. Und einige spuckten ihn an, verhüllten
sein Gesicht, schlugen ihn und riefen:
Zeig, dass du ein Prophet bist!
Auch die Diener schlugen ihn ins Gesicht.
Als Petrus unten im Hof war, kam eine
von den Mägden des Hohepriesters. Sie
sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn
an und sagte: Auch du warst mit diesem
Jesus aus Nazareth zusammen. Doch er
leugnete und sagte: Ich weiß nicht und
verstehe nicht, wovon du redest. Dann
ging er in den Vorhof hinaus.
Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie
zu denen, die dabeistanden, noch einmal:
Der gehört zu ihnen. Er aber leugnete
wieder. Wenig später sagten die Leute,
die dort standen, von Neuem zu Petrus:
Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch
auch ein Galiläer.
Da fing er an zu fluchen und zu schwören:
Ich kenne diesen Menschen nicht,
von dem ihr redet. Gleich darauf krähte
der Hahn zum zweiten Mal und Petrus
erinnerte sich an das Wort, das Jesus zu
ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal
kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
Und er begann zu weinen.
Gleich in der Frühe fassten
die Hohepriester, die Ältesten
und die Schriftgelehrten, also der
ganze Hohe Rat, über Jesus einen
Beschluss. Sie ließen ihn fesseln und
abführen und lieferten ihn Pilatus aus.
Pilatus fragte ihn: Bist du der König der
Juden? Er antwortete ihm: Du sagst es.
Die Hohepriester brachten viele Anklagen
gegen ihn vor. Da wandte sich Pilatus
wieder an ihn und fragte: Willst du denn
nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele
Anklagen sie gegen dich vorbringen. Jesus
aber gab keine Antwort mehr, sodass
Pilatus sich wunderte.
Jeweils zum Fest ließ Pilatus einen Gefangenen
frei, den sie sich ausbitten durften.
Damals saß gerade ein Mann namens
Barabbas im Gefängnis, zusammen mit
anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand
einen Mord begangen hatten. Die
Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und
verlangte, ihnen die gleiche Gunst zu gewähren
wie sonst. Pilatus fragte sie: Wollt
ihr, dass ich euch den König der Juden
freilasse? Er merkte nämlich, dass die
Hohepriester Jesus aus Neid an ihn ausgeliefert
hatten.
Die Hohepriester aber wiegelten die
Menge auf, lieber die Freilassung des
Barabbas zu fordern. Pilatus wandte sich
von Neuem an sie und fragte: Was soll
ich dann mit dem tun, den ihr den König
der Juden nennt? Da schrien sie: Kreuzige
ihn! Pilatus entgegnete: Was hat er denn
für ein Verbrechen begangen? Sie aber
schrien noch lauter: Kreuzige ihn! Darauf
ließ Pilatus, um die Menge zufriedenzustellen,
Barabbas frei. Jesus lieferte er,
nachdem er ihn hatte geißeln lassen, zur
Kreuzigung aus.
Die Soldaten führten ihn ab, in den Hof
hinein, der Prätorium heißt, und riefen
die ganze Kohorte zusammen. Dann legten
sie ihm einen Purpurmantel um und
flochten einen Dornenkranz; den setzten
sie ihm auf und grüßten ihn: Sei gegrüßt,
König der Juden! Sie schlugen ihm mit einem
Stock auf den Kopf und spuckten ihn
an, beugten die Knie und huldigten ihm.
Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben
hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel
ab und zogen ihm seine eigenen
Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus
hinaus, um ihn zu kreuzigen. Einen Mann,
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der gerade vom Feld kam, Simon von Kyrene,
den Vater des Alexander und des
Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen.
Und sie brachten Jesus an einen Ort namens
Golgota, das heißt übersetzt: Schädelhöhe.
Dort reichten sie ihm Wein, der
mit Myrrhe gewürzt war; er aber nahm ihn
nicht. Dann kreuzigten sie ihn. Sie verteilten
seine Kleider, indem sie das Los über
sie warfen, wer was bekommen sollte. Es
war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.
Und eine Aufschrift gab seine Schuld
an: Der König der Juden. Zusammen mit
ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen
rechts von ihm, den andern links.
Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten
ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Ach,
du willst den Tempel niederreißen und in
drei Tagen wieder aufbauen? Rette dich
selbst und steig herab vom Kreuz! Ebenso
verhöhnten ihn auch die Hohepriester
und die Schriftgelehrten und sagten untereinander:
Andere hat er gerettet, sich
selbst kann er nicht retten. Der Christus,
der König von Israel! Er soll jetzt vom
Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und
glauben. Auch die beiden Männer, die
mit ihm zusammen gekreuzigt wurden,
beschimpften ihn.
Als die sechste Stunde kam, brach eine
Finsternis über das ganze Land herein - bis
zur neunten Stunde. Und in der neunten
Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme:
Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt
übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum
hast du mich verlassen? Einige von denen,
die dabeistanden und es hörten, sagten:
Hört, er ruft nach Elija! Einer lief hin,
tauchte einen Schwamm in Essig, steckte
ihn auf ein Rohr und gab Jesus zu trinken.
Dabei sagte er: Lasst, wir wollen sehen,
ob Elija kommt und ihn herabnimmt.
Jesus aber schrie mit lauter Stimme.
Dann hauchte er den Geist aus. Da riss
der Vorhang im Tempel in zwei Teile von
oben bis unten. Als der Hauptmann, der
Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise
sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser
Mensch war Gottes Sohn.
Auch einige Frauen sahen von Weitem
zu, darunter Maria aus Magdala, Maria,
die Mutter von Jakobus dem Kleinen und
Joses, sowie Salome; sie waren Jesus
schon in Galiläa nachgefolgt und hatten
ihm gedient. Noch viele andere Frauen
waren dabei, die mit ihm nach Jerusalem
hinaufgezogen waren.
Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat,
und es schon Abend wurde, ging
Josef von Arimathäa, ein vornehmes Mitglied
des Hohen Rats, der auch auf das
Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte
es, um den Leichnam Jesu zu bitten.
Pilatus war überrascht, als er hörte, dass
Jesus schon tot sei.
Er ließ den Hauptmann kommen und
fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben
sei. Als er es vom Hauptmann erfahren
hatte, überließ er Josef den Leichnam.
Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus
vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und
legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen
gehauen war. Dann wälzte er einen
Stein vor den Eingang des Grabes. Maria
aus Magdala aber und Maria, die Mutter
des Joses, beobachteten, wohin er gelegt
wurde.
Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria
aus Magdala, Maria, die Mutter des
Jakobus, und Salome wohlriechende Öle,
um damit zum Grab zu gehen und Jesus
zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen
sie in aller Frühe zum Grab, als eben
die Sonne aufging. Sie sagten zueinander:
Wer könnte uns den Stein vom Eingang
des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten,
sahen sie, dass der Stein schon
weggewälzt war; er war sehr groß.
Sie gingen in das Grab hinein und sahen
auf der rechten Seite einen jungen Mann
sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet
war; da erschraken sie sehr. Er aber
sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht
Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten.
Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht,
da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt
hat. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern
und dem Petrus: Er geht euch voraus
nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen,
wie er es euch gesagt hat. Da verließen
sie das Grab und flohen; denn Schrecken
und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie
sagten niemandem etwas davon; denn
sie fürchteten sich.
Als Jesus am frühen Morgen des ersten
Wochentages auferstanden war, erschien
er zuerst Maria aus Magdala, aus der er
sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Sie
ging und berichtete es denen, die mit
ihm zusammen gewesen waren und die
nun klagten und weinten. Als sie hörten,
er lebe und sei von ihr gesehen worden,
glaubten sie es nicht. Darauf erschien er
Passionsblume: © TumtumMetje – pixabay.com
in einer anderen Gestalt zweien von ihnen,
als sie unterwegs waren und aufs
Land gehen wollten. Auch sie gingen und
berichteten es den anderen und auch ihnen
glaubte man nicht.
Später erschien Jesus den Elf selbst, als
sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben
und ihre Verstocktheit, weil sie
denen nicht glaubten, die ihn nach seiner
Auferstehung gesehen hatten. Dann sagte
er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze
Welt und verkündet das Evangelium der
ganzen Schöpfung! Wer glaubt und sich
taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht
glaubt, wird verurteilt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen
sind, werden folgende Zeichen geschehen:
In meinem Namen werden sie
Dämonen austreiben; sie werden in neuen
Sprachen reden; wenn sie Schlangen
anfassen oder tödliches Gift trinken, wird
es ihnen nicht schaden; und die Kranken,
denen sie die Hände auflegen, werden
gesund werden. Nachdem Jesus, der
Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er
in den Himmel aufgenommen und setzte
sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen
aus und verkündeten überall. Der Herr
stand ihnen bei und bekräftigte das Wort
durch die Zeichen, die es begleiteten.
(aus der Einheitsübersetzung der Heiligen
Schrift © 2016 Katholische Bibelanstalt
GmbH, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten)
Die Begeisterungsfähigkeit ist eine Gabe,
ein Geschenk, welche wir bei unserer
Geburt mit auf den Weg bekommen.
Jeder besitzt sie, und als Kinder erleben
wir diese Fähigkeit des Staunens meist
sehr intensiv. Viele von uns verlieren
diese kindliche Freude am Staunen im
Lauf der Zeit.
Ich habe mir dieses wertvolle Geschenk bewahren
können und bin unendlich dankbar dafür.
Täglich staune ich über die Wunder der Natur,
egal ob es der Star ist, der gerade aus dem Süden zurückgeflogen ist und wie
jedes Jahr nun auf meinem Nussbaum die schönsten Lieder singt, oder ob
es der Frühlingswald ist, auf dessen Boden jetzt tausende Schneerosen und
Leberblümchen blühen. Ich staune über die Schönheit unserer Heimat mit ihren
majestätischen Bergen und den tiefblauen Seen. Begeistert bestaune ich
das Quellwasser, das bei uns so häufig zu Tage tritt und köstlich schmeckt.
Die Tierwelt begeistert mich genauso wie die Pflanzenwelt und ich freue mich
(wie ein kleines Kind!), wenn mir im Wald ein Feuersalamander begegnet.
Dann staune ich wieder, weil kein Salamander dem anderen gleicht, jeder hat
seine ganz eigene Zeichnung.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen im Kreislauf des Jahres so viel
Staunenswertes zum Vorschein, so viele Farben, Düfte und andere Schönheiten.
Die Liste, worüber ich mich begeistern kann, lässt sich endlos fortsetzen
und reicht bis hinauf ins Universum, wo ich am klaren Nachthimmel den
Mond, die Sterne und die Planeten bestaune. Meine tiefe Dankbarkeit über
all dies Staunenswerte lege ich oft in Form von Dankbarkeits-Mandalas auf
den Boden von Mutter Erde. Ich wünsche euch allen, dass ihr eure kindliche
Fähigkeit für Begeisterung täglich erleben dürft.
Ulli Schüller
Bild rechts oben: © Ulli Schüller / Bild rechts unten: © Ridofranz – iStock-fotos
© Hans Eidenberger
Über das, was wir in unserem privaten und beruflichen Leben erreicht haben!
Über das, was wir Interessantes auf unseren Reisen, Ausflügen und Wanderungen
erlebt haben! Über das, was wir rund um unser Zuhause zu unserem
Wohlbefinden geschaffen haben!
Und darüber, dass trotz ständigem Wechsel der Seelsorger die Verantwortlichen
unserer Pfarre sich immer wieder auf diese Veränderungen eingestellt
haben und sich weiterhin tatkräftig für die Pfarrgemeinde einsetzen!
Margarete und Josef
Mein Mann und ich unternahmen eine Gruppenreise
nach Griechenland. Dazu hatte sich auch ein uns
bekanntes älteres Ehepaar angemeldet. Die Frau hatte
schon einige Augenoperationen hinter sich, das
wusste ich und befürchtete, ihr womöglich behilflich
sein zu sollen, was mich in meiner Freiheit einschränken
würde. Doch dann bot ich ihr doch meinen Arm
an, wo es nötig war. So habe ich den Areopag, den
Höchsten Gerichtshof im Athen der Antike, noch in
guter Erinnerung, den warmen Arm der Frau und das Gefühl der Verbundenheit.
Ich staune auch sonst und bin dankbar, dass Gott das Einander Helfen
belohnt, indem wir oftmals Freude empfinden dürfen. K. I.
P F A R R E P F A N D L
6
Renovierung der Pfarrkirche Maria an der Straße im Sommer 2024
Die Elektroinstallation der im Jahr 1958 erbauten Pfandler Kirche hat seit langem den geltenden rungen nicht mehr entsprochen. Rund 65 Jahre nach der Erbauung fehlte es an Erdungen und Nullleitern. Die alte
Anforde-
Kirchenbankheizung hat massiv Strom verbraucht und die akustische Anlage im Kirchenschiff und im Chor sowie die
Beleuchtung und Beschallung waren nicht mehr zeitgemäß.
Nach genauer Besichtigung und Planung wurde der voraussichtliche Kostenrahmen
für die Sanierung mit € 160.000,– festgelegt. Für das Bauvorhaben
wurden von der Diözese 25% der Investitionssumme als Zuschuss aus Kirchenbeitragsmitteln
in Aussicht gestellt. Voraussichtliche massive Eingriffe mit großen
Grabungen rund um die halbe Kirche konnten durch die Erfahrung und
Planung des Elektromeisters Markus Gschwandtner (Fa. Hager) umgangen
werden. Er fand Möglichkeiten zu Bohrungen und Verbindungen über Dachböden
und Kanäle, welche zwar für die Arbeitsausführung mühsam umzusetzen
waren, aber nach außen hin kaum sichtbar wurden.
Wie es in der Sakristei, in manchen verwinkelten Turmecken und dem Dachboden
ausgesehen hat, das haben nur wenige mitbekommen. Allgemein ist
zu sagen, dass die Arbeiten im Kirchenraum so umsichtig durchgeführt wurden, dass der Gottesdienstbesuch dadurch
nicht gestört wurde. Dafür gebührt den Fachleuten höchster Respekt und ein großes Lob und Dankeschön.
Erneuerung der Kirchenbankheizung
als Sitzpolsterheizung in Velourstoff
und geringem Stromverbrauch
Heizpaneele im Altarraum und
im Chor
Neuer Schaltkasten in der Sakristei
– durch die Neuverkabelung erforderlich
Außenbeleuchtung der Kirche mit
Strahlern an der Kirchenmauer
Led-Leuchtbänder im Kirchenschiff,
dimmbar
Aufbauleuchten im Bereich des
Altarraumes und im Chorbereich auf
der Empore
Die Arbeiten der Fa. Hager haben sich über gut ein halbes Jahr erstreckt. Detail
am Rand: Es wurden insgesamt 4.600 Meter an Kabellängen verlegt!
Erneuerung der gesamten
Akustikanlage mit Lautsprechern
in der Kirche, Mikrophonen
an beiden Ambos, ebenso
wie am Altar und im Chorbereich.
Ringleitung an den Sitzbänken,
um den Tonempfang über Hörgeräte
zu ermöglichen
Im Anschluss der Erneuerung der Elektroinstallation
wurden Malerarbeiten notwendig.
Die Malerei Neureiter musste hierzu im Altarraum
ein Gerüst aufstellen und im Kirchenschiff,
zum Erreichen des Plafonds, wurde
Großteils mit einer Hebebühne gearbeitet.
Hier war die zentimetergenaue Einfahrt der Hebebühne in die Kirche eine echte Herausforderung.
Um diesen Aufwand nicht mehrmals wiederholen zu müssen, wurden
im Zeitraum von 2 Wochen die Gottesdienste im Pfarrheim abgehalten.
Sehr beachtlich ist auch die Summe der geleisteten Robotstunden. Sage und schreibe
456 Stunden wurden ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet.
Diese kurze Zusammenfassung stellt die wichtigsten Fakten und die Zahlen dar. Die
unendlich vielen Terminvereinbarungen, allein schon, bis es zum Beschluss durch den
PGR kam, die Rücksprachen und der Schriftverkehr mit der Diözese, die Besichtigungen
auf der Baustelle und das Erörtern der Möglichkeiten, unzählige Telefonate, spontane
Hilfsaktionen und vieles, vieles mehr, können hier nicht angeführt werden. Umso größer war die Freude, die uns
Christian Öhler im August 2024 machte, als er sich bei der Sonntagsmesse so sichtlich erfreut über die gelungene
Sanierung äußerte und uns Pfandler dazu in seiner dynamischen und schwungvollen Art beglückwünschte.
Allen Firmen und Helfern, die diese Sanierung so erfolgreich und planmäßig ermöglicht haben, ein aufrichtiges und
herzliches Vergelt´s Gott!
Links: rivate Fotos / Kabel: © Volker Sissek – Pixabay.com / Apfelblüten © Michaela JuricLinks
Heute möchten wir jemanden vor
den Vorhang holen, der eine ganz
wichtige Aufgabe in unserer Pfarre
wahrnimmt, aber fast nie öffentlich
in Erscheinung tritt – nämlich Hans
Eisl, unseren Obmann des Pfarrkirchenrates.
Dieser ist für die Finanzen der Pfarre
als auch für den Erhalt und die Instandhaltung
der pfarrlichen Gebäude
und des Friedhofs zuständig. Hier
gibt es ständig etwas zu tun – akute
Schäden beheben (zuletzt Dachreparatur),
Ersatzinvestitionen tätigen
(Heizungstausch Pfarrhof), Bauwerke
neu errichten (Urnenhain) oder eben
wie jüngst die Erneuerung der gesamten
Elektroinstallation in unserer
Pfarrkirche.
Diese Arbeiten gilt es zu planen, den
Genehmigungsprozess mit der Diözese
abzuwickeln, die Arbeiten auszuschreiben,
zu koordinieren und
schließlich abzunehmen und abzurechnen.
Während dieser Prozesse
tauchen naturgemäß eine Vielzahl
von Fragen und Problemen auf, die
alle an Hans herangetragen und von
ihm auch beantwortet bzw. gelöst
werden. Wir schätzen uns glücklich,
mit ihm einen exzellenten Fachmann
für Bauangelegenheiten zur Hand zu
haben, der auch über die notwendigen
Kontakte zu den verschiedenen
Professionisten verfügt.
Auf Grund der Vielzahl an Aufgaben
begleitet ihn faktisch das ganze Jahr
über - neben seinen Herausforderungen
als Unternehmer – ein pfarrliches
Thema. Seiner großen Umsicht
ist es auch zu verdanken, dass wir,
trotz notwendiger hoher Ausgaben in
den letzten Jahren, finanziell in unserer
Pfarre einen soliden Kurs steuern.
Gust Lemmerer
Eva Maria Petrik – aus dem Pauluskalender 2024 © Herder Verlag Herder
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Breisgau
P F A R R E P F A N D L
8
Mit diesem Wortspiel möchten wir die Initiative zur Mit-Finanzierung unserer Sternenkinder-Gedenkstätte vorstellen.
Was ist mit den einzelnen Wörtern gemein?
„Sternenkinder“ sind Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Die Trauer, die Menschen
nach dem Verlust ihres Kindes empfinden, ist groß. Es ist noch nicht lange her, dass der Schmerz über einen derartigen
Verlust still und im Verborgenen bewältigt werden musste.
Mit der Errichtung der Gedenkstätte am Waldfriedhof, nach Entwürfen von Karoline Schodterer, möchte das Sternenkinder-Team
einen Ort schaffen, der den Sternenkindern einen würdigen Platz einräumt und dadurch den Angehörigen
einen Raum der Trauer und des Gedenkens offeriert.
Das geplante Projekt wurde vom Pfarrgemeinderat beschlossen und die Umsetzung
wird in den nächsten Wochen begonnen. Die Gedenkstätte umfasst einen Durchmesser
von fünf Metern. Eingesäumt wird das Areal mit Säulenbuchen um ein
wenig Abgeschiedenheit und Intimität für die Trauernden und Betenden zu
bieten. Auf dem grünen Grasstreifen vor den Hainbuchen ist die Möglichkeit
für Bestattungen angedacht. Ein Bild aus dem Zyklus „Gott Vertrauen“ von der
Künstlerin Karoline Schodterer soll die Trauernden in ihren Gedanken inspi-
rieren. Davor können Kerzen auf einer Steinplatte angezündet und abgestellt
werden. Beim gegenüber liegenden Eingang werden zwei Sitzmöglichkeiten mit
hohen Rückenlehnen zum Verweilen Platz finden. Den Mittelpunkt bildet eine
Granitschale, in der eine große Steinkugel mit dem Schriftzug „Sternenkinder“
und Bachsteine liegen.
Die Errichtung der Sternenkinder-Gedenkstätte mit geschätzten Kosten von
€ 25.000.– stellt eine große finanzielle Belastung dar und kann nicht zur Gänze aus dem
Pfarrbudget abgedeckt werden. Die Initiatoren für die Errichtung der Gedenkstätte
möchten daher über eine Spendenaktion auch einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.
Dazu werden von der Lebenshilfe Bad Ischl Keramiksterne angefertigt und diese sind als „Bausterne“
zur Unterstützung des Vorhabens zu verstehen. Jeder Stern bildet damit einen kleinen
Baustein zur Errichtung. Der Erlös wird für die Errichtung der Gedenkstätte zweckgewidmet.
Manche Frauen bzw. Familien haben ein Sternenkind zu beklagen und ha- b e n
vielleicht noch keinen passenden Platz des Gedenkens gefunden. Die angebotenen Sterne können – in Erinnerung an
das eigene Sternenkind - in der eigenen Wohnung oder in der Gedenkstätte angebracht werden. Ein ganz persönlicher
Stern für ein Sternenkind.
Sobald die Sterne verfügbar sind, werden diese im Laufe des Frühjahrs vor und nach den Gottesdiensten beim Kircheneingang
angeboten. Die Sterne können dann auch im Pfarrbüro oder bei Christine Leitner, Maria Hödl, Maria
Müllegger und Veronika Lemmerer erworben werden.
Der Preis für einen Stern beträgt € 50.–
Es besteht aber auch weiterhin die Möglichkeit eine Spende auf das Konto
IBAN: AT87 3454 5000 0011 0049 / Kennwort „Sternenkinder“ zu überweisen.
Christine Leitner & Gust Lemmerer
bezieht sich auf die Vorgänge in der Natur, wenn sie aus dem Winterschlaf
erwacht! Die ersten Winterlinge schauen unter den Sträuchern hervor, und
bei einem Spaziergang in die Zimnitz sehe ich schon die ersten noch kleinen
Schneeröschen. Kurze Zeit später sind die Knospen auf den verschiedenen
Sträuchern und auch die ersten Palmkatzerl zu sehen. Dann beginnt
auch für mich die Zeit, welche mir so viel Freude bereitet: die Vorbereitung
der Blumenkistln und -töpfe für den Hausschmuck.
Margarete
Entwurfsgrafik Sternenkinder-Gedenkstätte – © Thomas Müllegger / Schneerosen: © Karoline Schodterer
„Schlüsselloch“ © Michaela Juric / rechts unten: © Ulli Schüller
Mitten in der ersten Welle der Corona-Pandemie sind wir
am 12. April 2020 in Bad Ischl angekommen. Es war ein herausfordernder
April für meinen Mann und mich. Mitten
im Umzug, Wohnungsverkauf in Deutschland, Abschiednehmen
von unseren Familien, Kollegen und Freunden.
Auch für mich begann einer der schwierigsten Momente,
da gleichzeitig meine Mutter in Lima, der Hauptstadt von
Peru, schwer erkrankte.
Innerhalb weniger Wochen wurde meine Mutter schrecklich
schwach und die Ärzte konnten die Ursache ihrer Erkrankung
nicht feststellen. Ein paar Wochen später wurde
bei ihr ein sehr aggressiver und wenig bekannter Krebs
diagnostiziert, der das Blut in den Knochen angriff. Also
startete meine Familie in Lima eine Gebetskette für die
Gesundheit meiner Mutter. Im Laufe der Tage wurde meine
Mutter kränker. Ich merkte es, denn als ich sie am Telefon
anrief, war ihre Stimme bereits ein Flüstern und sie
erkannte mich nicht mehr. Verzweiflung begann mich zu
überkommen und ich fühlte mich tausende von Kilometern
entfernt in Österreich gefangen, ohne nach Peru reisen
zu können, um bei meiner Mutter zu sein.
An einem Samstag im
Mai, nach einer sehr
schwierigen Nacht des
Betens und Weinens,
sagte Marco, mein
Mann, im Morgengrauen
zu mir: „Erika,
zieh dich an und komm
mit.“ Also starteten
wir eine Wanderung
in Pfandl und gingen in
das Herz des Waldes
in Richtung Zimnitztal.
Es war das erste Mal,
dass ich an diesem Ort
war. Als ich tiefer ging,
hatte ich ein Gefühl und ich sagte: „Marco, hier ist die
Jungfrau Maria! Ich kann es fühlen!“ Während mein Herz
sich unruhig fragte: Aber wo ist sie?
Mein Mann antwortete mir nicht, aber ich bemerkte einen
überraschten Ausdruck auf seinem Gesicht. Dann
begann ich mit meinen Augen zwischen den Felsen zu su-
Ich staune jeden Tag aufs Neue über die Naturfotos und Mandalas meiner lieben Nachbarin
Ulli Schüller. Aus Materialien wie vertrockneten Blättern, dürren Ästen, Eicheln,
Zweigen und Blüten, die ich beim Spaziergang gar nicht mehr bewusst wahrnehme,
gestaltet sie mit viel Liebe und Kreativität wunderbare Bilder. Als Untergrund findet sie
im Wald Moosflächen, oder sie legt ihre Mandalas auf der Wiese oder im Schnee.Mit
ihren Naturbildern bereitet sie mir viel Freude und ich habe festgestellt, dass ich seither
viel achtsamer durch die Natur gehe. Ich bin meiner Nachbarin sehr dankbar, dass
sie ihre Kunstwerke mit der Öffentlichkeit via WhatsApp teilt und somit viele Menschen
das Staunen lehrt.
Katharina Wenger
chen, während ich meinem Herzen
folgte. Als ich ein paar Meter
vorrückte, konnte ich kaum glauben,
was meine Augen sahen: Zwischen Blumen,
Lampen und bemalten Steinen war die Jungfrau
Maria: Eine wunderschöne kleine Jungfrau Maria war in
der Felsspalte!
Mein Herz fühlte eine große Freude und Ruhe, die ich
nicht erklären kann; dann begann die Angst, die schon
seit mehreren Wochen andauerte, zu verschwinden.
Also bat ich Maria mit großem Glauben, meine Mutter zu
heilen und ihr zu erlauben, eines Tages aus Peru hierher
zu kommen und ihr Blumen zu bringen. Ich konnte nicht
glauben, was passiert war. Als ich meinen Mann ansah,
umarmte ich ihn und war ihm dankbar, dass er mich zu
diesem besonderen Heiligtum gebracht hatte. Er kannte
den Ort sicherlich und war sehr überrascht zu wissen,
dass mein Herz wusste, dass die Jungfrau dort war.
Nach dem Gebet setzten wir den Weg ins Tal fort. Auf
dem Rückweg sah ich einen kleinen Stein in der Form eines
Berges mit einem kleinen tiefen Loch in der Mitte.
Was für ein Zufall, dachte ich. Es ist wie das Heiligtum der
Jungfrau Maria! Ich hob den Stein auf und nahm ihn mit
nach Hause, um mich an diesen unvergesslichen Moment
meines Treffens zu erinnern.
Als ich nach Hause zurückkehrte, suchte ich nach Informationen
über das Zimnitztal und den Ort, an dem die
Statue der Jungfrau Maria steht. Dann überraschte mich
eine schöne Legende aus der Bad Ischler Mythologie. Eine
Sage erzählt, dass eine junge Frau aus Kreutern (wo ich
genau wohnte) den Geist von der Zimnitz beim „Schlüsselloch“
suchte (Ort, an dem die Jungrau ist) und bat den
Geist des Berges, ihre schwerkranke Mutter zu heilen.
Die Legende besagt, dass der Geist, der die Lebensblume
jedes Bewohners von Bad Ischl besaß, Mitleid mit der
jungen Frau hatte und sich bereit erklärte, die Mutter zu
heilen, um dann großzügig die verwelkte Lebensblume
der kranken Mutter gegen eine neue und gesunde Blume
einzutauschen.
Zweifellos ein unvergessliches Glaubenserlebnis, das meinen
Glauben hier in Bad Ischl geprägt hat.
Erika Barrientos Ramirez
P F A R R E P F A N D L
10
In der Bibel ist vieles zu lesen, worüber
wir staunen können. So erzählt
Jesus den Menschen unter vielen anderen
dieses Gleichnis:
„Mit der neuen Welt Gottes ist es
wie mit einem Senfkorn, das auf
den Acker gesät wird. Es ist zwar der
kleinste Same, den es gibt, wenn er
aber wächst, wird er größer als alle
Gartenpflanzen ...“
Mt 13, 31,32
Ich denke zurück an Weihnachten.
Ein Bub wird geboren. Der einzig
halbwegs saubere Platz, in den ihn
seine Eltern legen können, ist eine
Futterkrippe. Diese Situation ist wenig
spektakulär. Hirten berichten
zwar, dass Engel von dieser Geburt,
von diesem Kind erzählen. Aber wer
glaubt denen schon, denen, die auf
einer unteren Stufe der Gemeinschaft
stehen? Und doch: 2000 Jahre
später ist diese Geburt immer noch
Grundlage für die Zeiteinteilung von
Milliarden von Menschen.
Ein anderes Mal antwortet Jesus auf
eine Frage von Pharisäern: „Gottes
neue Welt wird nicht so kommen,
dass man sie, wie bei einem irdischen
Reich, äußerlich sofort wahrnehmen
kann. Niemand wird euch sagen können:
‚Schaut her! Hier ist es oder dort
ist es!‘ Und doch versichere ich euch:
Die neue Welt Gottes ist jetzt schon
da – mitten unter euch.“ Lk 17,21
größer als unsere Kirchen; es leben ja
Menschen unterschiedlicher Einstellungen
und Werte im Geist der Liebe.
So suche ich vor allem bei den „Senfkörnern“
in meiner Welt:
Ein freundlicher Gruß, ein Lächeln
mit Augenblick, eine Umarmung in
1a-Qualität, ein Vorranggeben im
Straßenverkehr, ein ehrliches Dankeschön,
ein Zuhören mit offenem Ohr
und Herzen, ein Wertschätzen von
guten Eigenschaften und Taten der
Mitmenschen. Du findest sicher noch
1001 andere Beispiele, die das Reich
Gottes im Alltag aufzeigen.
Und dann gibt es noch die Dinge, die
für mich für das Senfkorn stehen,
das zu einer großen Gartenpflanze
gewachsen ist: die Treue zu den Mitmenschen
in der Familie, am Arbeitsplatz,
im Freundeskreis in guten und
in herausfordernden Zeiten; Arbeit,
die gewissenhaft ausgeführt wird;
Einsatz in Vereinen, in gemeinnützigen
Einrichtungen, in der Politik, in
kirchlichen Gemeinschaften ... Selig
sind auch jene Menschen, denen es
mit Gottes Hilfe gelingt zu lieben, wie
Jesus geliebt hat – bis zur Hingabe
des eigenen Lebens und bis zur Feindesliebe.
Ich staune und bin dankbar dafür, in
welcher Fülle das Reich Gottes schon
mitten unter uns ist!
Da mich dieses Wort Jesu neugierig
macht, suche ich im Alltag nach dem
Reich Gottes. Das Reich Gottes ist
Christa Falkensteiner
(Bibelübersetzungen aus „Das neue Testament,
übertragen in die Sprache unserer Zeit“, Linz 2023)
In meiner Jugend war mein Staunen meist positiv. Am meisten
staune ich immer noch über die Schöpfung, die Liebe, das
Leben. Leider geht in unserer heutigen Zeit mein Staunen
oft ins Negative über. Es tut mir von Herzen leid, wie es in
der ganzen Welt zugeht. Aber da ich gerne positiv denke, hoffe
ich auf ein Wunder, dass es auf der ganzen Welt wieder friedlicher
wird. Ich wünsche mir, dass ich mich dann vor lauter Staunen nur
noch freuen kann.
Eva Maria Laimer
Senfpflanze © RAJA-cse – pixabay.com / Senfkörner © Stanislav Palamar – iStock-fotos
Es gibt Momente, in denen ich einfach nur staunen darf. Staunen über das Leben,
über die Kraft, die allem innewohnt, über die Wunder, die sich oft leise und dennoch
kraftvoll entfalten.
Staunend beobachte ich, wie sich Menschen, die ich in meiner Praxis begleiten
darf, verändern. Wie sie anfangs oft noch deprimiert, leidend oder geplagt
von körperlichem oder seelischem Schmerz frustriert zu mir kommen.
Wie eine Knospe, die sich noch nicht traut, ihre Blütenblätter zu öffnen. Doch
mit der Zeit geschieht etwas Magisches: Erkenntnisse reifen, Verantwortung
wird übernommen, Mut wächst, altes Gepäck wird losgelassen. Und plötzlich
– leise, aber doch sofort spürbar – entfaltet sich eine innere Kraft. Der Mensch
wird sich des göttlichen Funkens, der jedem von uns innewohnt, bewusst.
Eine Seele, die aufblüht. Jedes Mal erfüllt mich dieses Wachsen mit tiefer Ehrfurcht,
denn ich darf Zeugin einer Verwandlung sein, die ganz von innen kommt.
Dasselbe Staunen empfinde ich in der Natur. Ich erinnere mich an einen wunderschönen
Tag neulich in den Steinklüften. Auf einem kargen Felsen, wo kaum Erde
zu sein schien, hatte ein Baum Wurzeln geschlagen. Dort, wo wir Menschen denken
würden: „Das ist unmöglich“, fand er seinen Halt. Er wächst einfach im Vertrauen, dass alles gut sein wird. Wie oft
ist das Leben genauso? Wir glauben, es gäbe keinen Halt, keine Möglichkeiten – und doch wachsen wir. Wir schlagen
Wurzeln, wo es kaum denkbar scheint. Wir blühen auf, wo zuvor nur Dunkelheit war.
Staunen bedeutet für mich, das Leben mit offenen Augen zu betrachten. Nicht immer alles zu erklären, sondern manchmal
einfach nur zu akzeptieren und anzunehmen: Es geschehen Wunder – in der Natur, in den Menschen, in jedem von uns.
Ich wünsche dir, die Wunder des täglichen Lebens staunend zu sehen.
Deine Regina Planberger
Oben: © Michael Betolotti – pixabay.com / Unten: © Lebenshilfe
ooe.lebenshilfe.org
Traditionelles Palmkaffee
der Werkstätte Bad Ischl
Die Arbeitsgruppen, Beschäftigten und Mitarbeiter*innen der Werkstätte Bad Ischl laden herzlich zum
Palmkaffee ein. Wir freuen uns auf euer Kommen!
Es erwarten euch handgefertigte Produkte aus eigener Produktion, externe Aussteller,
traditionelle Palmwürstel und vieles mehr.
Tel.: +43 6132 25819, Mail: ws-badischl@ooe.lebenshilfe.org
P F A R R E P F A N D L
12
Im heurigen Jahr werden 28 Kinder (14 Mädchen und 14 Buben) auf das Sakrament der Erstkommunion vorbereitet.
Das Fest steht unter dem Thema: „Gemeinsam mit Jesus unterwegs“
So wie Jesus die zwei Emmausjünger auf dem Heimweg begleitet hat, so ist auch Jesus mit uns unterwegs. Wir haben
ein Ziel vor Augen: Jesus im Heiligen Brot zu empfangen.
Beim Elternabend am 21. Jänner 2025 haben sich zehn
Mütter zur Mitarbeit bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion
bereit erklärt. Beim ersten Tischmütterabend
wurden die Kinder auf 5 Gruppen aufgeteilt. Die Vorbereitung
hat bereits in den Kleingruppen begonnen.
DANIELA MAYERHOFER & ELKE GASSNER
Marie Mayerhofer, Emilie Gassner, Mirijam Kolditz,
Raphael Leitner, Kilian Sigel, Esther Sams
ASTRID POSCH & CAROLINE SCHÖNDORFER
Laura Posch, Lukas Schöndorfer, Felix Bauer,
Markus Keil, Laura Mayer, Lorenz Eicher
IRIS QUEHENBERGER & CORINA PFEIFER
Paul Quehenberger, Johannes Pfeifer, Marino Perak,
Valentina Laimer, Luise Schiendorfer, Jakob Fellerer-Pfandl
BETTINA RATHNER & KATHARINA WIMMER
Johanna Rathner, Elena Wimmer, Maximilian Schuster,
Fabian Eisl, Sophie Voglhuber, Anita Ehart
CHRISTINE LUKSCH & ANNEMARIE WACEK
Mirja Luksch, Johannes Wacek, Anna Niederwimmer,
Moritz Wimmer
Stehend: Bettina Rathner, Astrid Posch, Corina Pfeifer, Daniela Mayerhofer, Christine
Luksch, Religionslehrerin Christine Leitner / Vorne knieend: Caroline Schöndorfer,
Elke Gassner, Katharina Wimmer, Iris Quehenberger, Annemarie Wacek
:
Erstkommunion-Vorstellung – 30. März 2025
mit Pfarrkaffee und Buchaustellung im Pfarrheim
ERSTKOMMUNION – 18. Mai 2025
Ausflug mit den Erstkommunionkindern – 19. Mai 2025
Gemeinsamer Gottesdienst mit Prozession
FRONLEICHNAM – 19. Juni 2025
Oben: private Fotos / Unten: © Andreas Falkensteiner
Unser ein Jahr und drei Monate alter Sohn besucht seit
einiger Zeit einen Kindergarten in Wien. Zu Beginn war
ich in der Gruppe mit dabei und konnte den Alltag aus
nächster Nähe beobachten. Die Kinder spielen in der Gesellschaft
anderer Kinder und miteinander, werden bei
der Entwicklung ihrer Fähigkeiten unterstützt und ihnen
werden – wenn nötig – Grenzen aufgezeigt.
Es handelt sich um einen integrativen Kindergarten, wo
den Kindern mit und ohne Behinderungen gleichermaßen
mit Wertschätzung begegnet wird und ihr jeweiliger Charakter,
ihre Bedürfnisse und Stärken im Zentrum stehen.
Das lebhafte, manchmal laute und auch nervenaufreibende
Treiben halten die Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter
(mit und ohne Migrationshintergrund) zusammen, die
den Kindern mit gleichbleibender Geduld begegnen.
Täglich von der Früh bis zum Nachmittag in einem Job,
der finanziell viel zu wenig wertgeschätzt wird. Ich staune
über ihre Energie, ihre
Freundlichkeit und ihre Fähigkeit,
die Nerven nicht
zu verlieren, wenn sie zum
hundertsten Mal eine Regel
erklären oder ein am Boden
liegendes, brüllendes Kind in
das Miteinander der Gruppe
zurückholen.
Jeden Tag in der Früh werden
die Kinder mit „Guten Morgen,
schön, dass du da bist“
begrüßt und ich staune, mit
welcher Herzlichkeit jedes
Kind willkommen geheißen
wird. Und freue mich darüber.
Gabriele Pessl-Falkensteiner
Staunen im Haus des Meeres
Maus, Hasen, Ostereier: © OpenClipart / TwoPorchSwing / Angelica Mari / Michael Jarmoluk / chiplanay / Kinder: © Vika ‚Glitter / alle pixabay.com / Logo Spielgruppe: © graphicsrf – vecteezy.com
Eure Kinder sagen Dinge, die wir Erwachsene nicht zusammenbringen. Öffnet eure Antennen
für das Originelle und schreibt es auf. Später werdet ihr damit viel Freude haben.
Und wenn ihr es mit den Pfarrblatt-Lesern teilt, haben Andere auch Freude daran!
Der kleine Bruder liegt am
Wickeltisch und muss herzhaft
niesen. Seine größere Schwester
Bernadette ist begeistert:
„Mama, Florian hat genistet!“
Ein Vater
erzählt: „In der ersten
Nacht in der Karwoche
hat es deutliche Minus -
grade draußen und wir frieren
im Campingbus. Lorenz kommt
von seinem Bett zu uns Eltern
zurück. Ich sage zu ihm: Kuschel
dich doch zu mir, dann
kannst du mich wärmen!“
Lorenz klappert mit den
Zähnen und meint:
„Ich kann dich höchstens
kälten!“
Mit dem Gedanken „Lasst Kinder einfach Kinder sein“ wurde von
Sandra Grill die Spielegruppe der Pfarre Pfandl ins Leben gerufen.
Sie bietet für Mütter und Väter eine Möglichkeit, sich auszutauschen und Kleinkinder
sozial aktiv werden zu lassen. Die Kleinen können lernen, in einer Gemeinschaft
groß zu werden.
Welches
Instrument spielt
eigentlich Gott?
Natürlich die Tuba.
Wir haben ja früher
gebetet: „Vater
unser, der Tubist im
Himmel.“
Papst Franziskus liegt
im Krankenhaus. Er wird
von einem Arzt begrüßt:
„Guten Morgen, Heiliger Vater!“
Franziskus hat seinen Humor
nicht verloren und erwidert:
„Guten Morgen,Heiliger Sohn!“
Das Alter umfasst Kleinkinder von 6 Monaten bis zu 3 Jahren. In den Wintermonaten steht das Spielen im Pfarrheim
im Mittelpunkt, jedoch soll es dem Wetter oder dem Jahreskalender entsprechend auch andere Aktivitäten geben. Die
Gruppe trifft sich zweimal im Monat nachmittags von Oktober bis Mai. Ältere Geschwisterkinder sind herzlich willkommen.
Bei Interesse und für nähere Informationen bitte Kontaktaufnahme mit Sandra Grill unter +43 664 3908949.
Das Kinderpfarrblatt mit dem Titel „Leben erwacht“ liegt in der Osterzeit
in der Kirche zur freien Entnahme für alle Familien mit Kindergarten-
und Volkschulkindern auf. Typische Pflanzen
begleiten uns vom Palmsonntag bis zum Ostersonntag
mit Rätseln, Rezepten sowie Bastel- und
Spielanleitungen.
P F A R R E P F A N D L
14
Für die zweite Ausgabe des Kinderfaschings, am 1. Februar 2025 im Pfarrheim, haben wir uns die
Jahreslosung für 2025 zu Herzen genommen: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ (1. Thess 5,21).
Wir haben die Erfahrungen aus dem Vorjahr Revue passieren lassen und wieder ein großartiges Programm
zusammengestellt.
Am Freitag wurde emsig das Pfarrheim geschmückt, die Technik
getestet, die Verpflegung eingelagert und alle Stationen aufgebaut.
Tags darauf haben wir wieder die Türen für ca. 150 Kinder
geöffnet. Nicht nur die Verkleidungen der Kleinen waren sehenswert,
sondern auch jene der Begleitpersonen: unter anderem
Obelix mit wuchtigem Hinkelstein. Ab 14.00 Uhr hat dann das
14-köpfige Team alles
gegeben, um für
ein abwechslungsreiches
Programm
und natürlich auch
das leibliche Wohl
der Gäste zu sorgen.Eröffnet
haben
die Gardemädchen
der Moving Dance
Company. Danach ging es gleich weiter mit der Tunnelstaffel, wo die Kinder
ihr Koordinationsvermögen in der Gruppe unter Beweis gestellt haben. Diakon Alois hat später auch uns Erwachsene
bei „Simon sagt“ auf die Probe gestellt und die Moving Dance Company hat mit einer weiteren Showeinlage für
Begeisterung gesorgt. Danach wurde wieder musiziert und getanzt. Dies ging schließlich nahtlos über zur Krapfen-Polonaise,
bei der das ganze Pfarrheim erkundet wurde und es am Ende einen Faschingskrapfen für jedes Kind gab.
Neben dem Hauptprogramm im großen Saal konnten sich die ganz Kleinen im Zwergenland im Obergeschoss austoben.
Um eine kurze Pause einzulegen, haben viele Kinder auch den Basteltisch genutzt. Mit der Neon-Disco im kleinen Saal
im Keller gab es vor allem für die Größeren einiges zu entdecken. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen
und Helfer, die mitgewirkt, mitgearbeitet und köstliche Kuchen gespendet haben.
Michael Unterberger
Am 26. Jänner feierten die heurigen Firmkandidaten (15 Mädchen und 4 Buben) mit Diakon Jakob Stichlberger und der
Pfarrgemeinde einen Wortgottesdienst zum Start der Firmvorbereitung.
Die Jugendlichen sollen unsere Pfarrgemeinde mit ihren Ideen und Talenten bereichern – dies wurde mit dem Bild vom
einen Leib mit vielen Gliedern aus dem Korintherbrief in Predigt und Fürbitten dargelegt. Bei der namentlichen Vorstellung
entzündeten die Jugendlichen jeweils eine kleine Kerze, die sich symbolisch zur großen Gemeinschaftskerze
dazugesellte.
Die Aktivitäten der Firmvorbereitung sollen diese Gemeinschaft noch besser erfahrbar machen. Dies geschieht in den
Gruppenstunden, beim bereits traditionellen Austeilen der Fastensuppe oder der Palmbüscherl, beim Sozialprojekt
mit dem Firmpaten, der
gemeinsamen Fahrt zur
Spirinight nach Laakirchen
und einer gemütlichen Abschlusswanderung.
Die Pfarrfirmung findet am
Samstag, 14. Juni 2025 mit
Firmspender Dr. Martin
Füreder statt.
Private Fotos / Clown, Hase, Ostereier: © Christian Dorn / Souandresantana / Michael Jarmoluk – alle pixabay.com
Zwei Mädchen und ein Bub sind es heuer, die sich in der Ministrantenstunden
auf den Dienst am Altar vorbereitet haben. Im Rahmen
der Messe zum Fest Christkönig, am 24. November 2024,
wurden sie feierlich in die Schar der Minis aufgenommen. Die
Messe stand unter ebenjenem Motto: „Christus unser König“.
Die neuen Minis waren es, die bei der Messe quasi die Predigt
übernahmen und das Thema der Pfarrgemeinde erklärten.
Hase, Ostereier: © chiplanay / Angelica Mari / Michael Jarmoluk – alle pixabay.com / private Fotos / links unten: © Michaela Juric / rechts unten: © Jill Wellington – pixabay.com
Beim Familiengottesdienst am Fest der Erscheinung des
Herrn, am 6. Jänner, berichteten die Sternsinger über die
sehr erfolgreich durchgeführte Dreikönigsaktion der katholischen
Jungschar in Pfandl.
Vom 2. bis 4. Jänner waren 16 Gruppen mit 64 Kindern und 20 Erwachsenen
und Begleitern im gesamten Pfandler Pfarrgebiet unterwegs und sammelten
Spenden in der Höhe von EUR 14.844,99!
Auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön an alle die ihren Teil
zum Gelingen des Sternsingens beitragen. An die Kinder als Königinnen und
Könige sowie den Hirtensängerinnen und -sängern, die von Haus zu Haus gezogen sind; an die Familien, die unsere
Gruppen zu Mittag und zwischendurch versorgt haben; an Schmalnauer Traudi fürs Einkleiden und Reinigen der Gewänder;
an Christine Leitner und Martin Kienberger für die Gesamtorganisation.
Ich komme aus dem Staunen nicht heraus, wenn ich mir die
Universum Sendung anschaue. Wie wunderbar Gott alles
gemacht hat, bei den Tieren und auch bei manchen Pflanzen!
Wie die Tiere ihre „Häuser“ bauen, um Partner werben,
Pflanzen mit Hilfe von Insekten für Befruchtung sorgen...
Monika Bachinger
Ein Danke an euch, Dominik und Hannes, dass wir eure
blühenden Obstbäume „benützen“ dürfen zum Staunen
und uns Freuen.
Eure Nachbarn
P F A R R E P F A N D L 16
Geschichten, die oft im Verborgenen geschehen und zum Staunen bringen, in den Blick gerückt von Maria Hödl
Während der drei Tage, an welchen
in Pfandl die Drei-Königs-Aktion
durchgeführt wird, findet man Traudi
bereits vor 8.00 Uhr im Pfarrheim an.
Hier hilft sie den Kindern und Begleitpersonen
beim Aussuchen und Anziehen
der Königskleider. Sie schaut auch
immer, dass genügend Kreiden, Putzschwämmchen,
Begleitbriefe und
Sammelboxen sauber parat stehen.
Wenn sich dann, um 9.00 Uhr, wenn
alle unterwegs sind, der Trubel lichtet,
wird aufgeräumt. Zwischen 14.00
und 18.00 Uhr kommen die einzelnen
Gruppen zurück, um wieder von
Traudi empfangen zu werden.
Dabei kontrolliert Traudi die Königskleider
gleich auf Verschmutzungen
und Risse. Die Körbe mit den schmutzigen
Kleidern nimmt sie mit nach
Hause und wäscht und flickt diese am
selben Abend.
Im Heizungskeller werden die feinen
Stoffe sorgsam getrocknet und in
aller Herrgottsfrüh, so ab 6.00 Uhr,
steht Traudi am Bügeleisen, um die
glänzenden Stoffe zu bügeln, bevor
sie damit wieder in das Pfarrheim
fährt und die nächsten Königinnen
und Könige einkleidet.
Am Drei-Königs-Tag werden nochmals
alle anwesenden Kinder für den
gemeinsamen Auftritt bei der Messe
ausgestattet. Die Jause, welche den
fleißigen Kindern nach der Messe
spendiert wird, bereiten Traudi und
ihre treue Helferin Ana Maric zu.
Nach der Feier räumen sie das Pfarrheim
auf und Traudi sortiert, wäscht
und flickt noch ein letztes Mal, bevor
die Kleider sorgsam für das nächste
Jahr weggeräumt werden.
Liebe Traudi, für deine verlässliche
und treue Hilfe, dein selbstverständliches
Dasein und dein gesamtes Engagement
in der Pfarre Pfandl ein
herzliches und aufrichtiges Dankeschön
und Vergelt‘s Gott!
Portraitfotos – privat / Liebstattherzen: Franziska Achleitner / Herz: Alexey Hulsov – pixabay.com
Eva Erhart ist eine Frau, die nicht so
gerne im Mittelpunkt steht. Lieber
arbeitet sie, bevor sie sich feiern
lässt. Aber so geht das nicht immer.
Denn eine Frau, die so zupacken und
hinhören kann und immer da ist,
wenn Not an der Frau ist, dieser Frau
muss man auch einmal ein besonderes
Dankeschön aussprechen.
Eva Erhart ist bereits in der dritten
Periode als Pfarrgemeinderätin tätig
und hat sich im Besonderen dem
Schwerpunkt Caritas angenommen.
Hier ist sie eine treue und kompetente
Ansprechpartnerin und kümmert
sich regelmäßig um diese Herzensangelegenheiten.
Sie bäckt und verziert
Herzen für den Liebstattsonntag und
ist am Festtag vom Herräumen bis
zum Wegräumen den ganzen Vormittag
im Einsatz.
Sehr am Herzen liegt ihr auch der
Seniorennachmittag. Hier plant sie
mit ihren Helferinnen, kauft ein, organisiert,
richtet her und dekoriert,
bis alles perfekt passt. Sie plaudert
mit den Besuchern – sofern diese das
Glück haben, sie zu ergattern – und
sorgt dafür, dass sich alle wohl fühlen.
Ihr großes Talent im Hinhören
leistet ihr auch beim Besuchs- und
Gratulationsdienst sehr gute Dienste.
Aber das ist noch nicht alles. Gerne
und sehr oft kann man Eva auch am
Friedhof antreffen. Nicht nur, dass
Eva in der Aufbahrungshalle und den
angrenzenden Räumen für Sauberkeit
sorgt, so ist es ihr ein echtes Bedürfnis,
den Waldfriedhof in Pfandl
so gepflegt und ansehnlich als möglich
zu gestalten und zu erhalten.
Liebe Eva, wir wünschen dir zu deinem
70igsten Geburtstag von Herzen
alles Gute, viel Gesundheit und
Freude. Wir sagen ganz herzlich Vergelt‘s
Gott für dein Engagement, deine
Mühe und deinen unermüdlichen
Einsatz für die Pfarre Pfandl.
Menschen in Not ein Lächeln schenken, hinhören und Freude bereiten!
Private Fotos
Im Auftrag der Caritas wird auch in Pfandl eine Haussammlung durchgeführt. Der 10%ige Anteil, welcher von den Pfarren
einbehalten werden darf, wird für kurzfristige Notfälle verwendet. Für längerfristige oder größere Projekte werden
die Ansuchenden nach Bad Ischl, bzw. direkt an die Caritas-Sozialberatung vermittelt. Seit Corona wird in Pfandl
nicht mehr persönlich an den Haustüren gesammelt. Es gibt folgende Möglichkeiten, eine Spende zu entrichten:
Mit dem Erlagschein, welcher dem Pfarrblatt im März beigefügt und im Eingangsbereich der Kirche aufgelegt wird.
Onlinezahlung direkt über das Bankkonto – hier muss im Verwendungszweck der „Code 4288“ einfügt werden,
um die Zuordnung zur Pfarre Pfandl zu ermöglichen. Oder Zahlung einer Spende via QR-Code – siehe unten
Bitte bei jeder Zahlung im Verwendungszweck „Geburtsdatum und Vor- und Nachname“ eingefügt, damit Ihre
Spende steuerlich berücksichig werden kann. Bei korrekter persönlicher Kennzeichnung werden ca. 30% des gespendeten
Betrages vom Finanzamt steuerlich vergütet
Zu den von der Caritas unterstützten Projekten gehören in Österreich und weltweit: Caritas Haus- und Pflegedienste,
Heizkostenzuschüsse, Humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen, Sozialberatungsstellen, Notschlafstellen
und Schlafsäcke, Mutter-Kind-Heime, Senioren- und Pflegeheime, mobile Pflegedienste, Hospizbegleitung, etc.
Möchten Sie selbst ehrenamtlich tätig werden? Vielleicht als Lernbetreuer oder im Plaudernetz? Mehr
als 46.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tun dies in Österreich bereits und mehr als 2.500 Jugendliche
engagieren sich bei YoungCaritas. Die Möglichkeiten sind vielfältig, mehr dazu im Netz: www.caritas.at
Liebstattherzen © Franziska Achleitner / Hase: © Souandresantana – pixabay.com
Bitte mit Ihrer
Banbking-App scannen
Spendenkonto:
Caritas für Menschen in Not, RLB OÖ
IBAN: AT20 3400 0000 0124 5000
Zweck: Haussammlung Pfarre Pfandl
Geb.Datum & Vor- und Zuname für steuerliche Absetzbarkeit
P F A R R E P F A N D L 18
Der Winterlauftreff der DSG Union Raiba Pfandl erfreute sich auch in diesem Jahr großer
Beliebtheit. Jeden Dienstagabend trafen sich bis zu zehn motivierte Läuferinnen und Läufer,
um gemeinsam Wind, Regen, Schnee und Eis zu trotzen. Da gibt es keine Ausreden, kein „zu
kalt“, „zu müde“, „zu spät“ oder „zu nass“ – hier wird bei jedem Wetter gelaufen! Wer es
etwas gemütlicher angehen wollte, konnte sich dem Genusslauftreff anschließen, der jeden
Mittwochnachmittag stattfand.
Nun, da der Frühling naht, laden
wir alle Lauf- und Walkingbegeisterten
– und die, die es
noch werden wollen – herzlich zum Start des Lauf- und
Nordic Walking Treffs am 1. April um 18.30 Uhr beim
Pfandler Pfarrheim ein. Ob Laufanfänger oder geübte
Läufer, ob sportlicher Walker oder Genießer – in der
Gemeinschaft macht Bewegung einfach mehr Spaß.
Natürlich stehen das Laufen und Walken im Mittelpunkt
– doch auch das gesellige Beisammensein kommt nicht
zu kurz. Nach dem Training lassen wir den Abend in gemütlicher
Runde bei einem Getränk und Knabbereien ausklingen, je nach Wetterlage im Pfarrheim oder auf dem Vorplatz.
Und ab und zu gibt es sogar eine kleine Grillerei. Der wöchentliche Lauftreff ist zudem eine ideale Vorbereitung
auf den beliebten Dammlauf, der traditionell am Pfingstmontag im Rahmen des Pfarrfests stattfindet. Die Motivation
der Gruppe ist ansteckend, Gleichgesinnte helfen einander, dranzubleiben. Also, Schuhe schnüren und mit uns loslaufen!
Wir freuen uns auf euch!
Eine Anmeldung zum Dammlauf ist bereits möglich: https://time2win.at/event/706
Folgende Termine stehen für den Frühling und Frühsommer schon fest:
Maiandacht beim Schlüsselloch, Mittwoch, 7. Mai 2025, 20.00 Uhr
Wir radln in die Kirche, Sonntag, 15. Juni 2025, 9.30 Uhr, Pfarrkirche
FLOHMARKT, Freitag, 27. Juni 2025
Der Lions Charity Run 2025 findet von Freitag 25. bis Sonntag
27. April 2025 statt. Es gibt zwei Wertungen: Laufen
und Walken. In beiden Fällen legst du fünf Kilometer zurück,
stoppst selbst deine Zeit und trägst sie auf Race Result
ein. Ein paar Tage vor dem Lauf bekommst du dafür
einen Link. Wir vertrauen auf deine Ehrlichkeit. Du kannst
dir innerhalb der drei Tage frei einteilen, wann und wo du die Strecke absolvieren willst. Besonders viel Spaß macht der
Charity Run aber, wenn du ihn zusammen mit Freunden bestreitest. Der Loins-Club-Bad Ischl absolvieren den Lauf am
Samstag, 26. April 2025 – Start: 10.00 Uhr am Parkplatz „Rechensteg“ in Bad Ischl und freut sich auf rege Teilnahme!
Nähere Infos und Anmeldung unter: https://lions-charityrun.com
Läufer: © Mikey Mikolauskas / Hase: © chiplanay / beide pixabay.com / private Fotos
Chorleitung: Christine Wieder
Kontakt über Pfarrbüro Pfandl oder +43 699 81916143
Probe: Montags von 19.00 bis 20.30 Uhr
im Pfarrheim Pfandl
der Pfarre Pfandl
Romantische und moderne Musik für Chor und Orgel
Ostersonntag 20. April – 9.30 Uhr
Festgottesdienst mit Speisenweihe
Pfingstsonntag 8. Juni – 9.30 Uhr
Festgottesdienst
Hintergrund: © proksima – iStock.com / Singvögel: Tigatelu & Dreamcreation – i-Stock-Fotos / private Fotos
Chorleiter Hans Stieg mit altbekannten Liedern für Stimmung
sorgte. Bei Wein und Brötchen wurde noch über
alte und neue Zeiten geplaudert. Wir freuen uns, dass so
viele unserer Einladung gefolgt sind!
Ein herzliches Dankeschön im Namen aller an unsere
beiden Marias: Maria Hödl für die Organisation der Einladungen
und der Geschenke und Maria Müllegger, die
perfekt für das leibliche Wohl sorgte!
Es war ein wunderbarer, harmonischer und fröhlicher
Nachmittag. Wir freuen uns schon auf unser nächstes
Treffen!
Am 14. Jänner 2025 nachmittags trafen
sich die Damen vom derzeitigen Kirchenchor
mit ehemaligen Sängerinnen und
Sänger zu einem Chorkaffee. Zu diesem
Anlass erhielten jene, die seit dem letzten
Treffen aus dem Kirchenchor Pfandl ausgeschieden
sind, ein kleines Geschenk zur
Erinnerung.
Nach Kaffee und Kuchen wurde gemeinsam
gesungen. Wobei unser langjähriger
P F A R R E P F A N D L 20
Bücherei pfandl | Wolfganger str. 4 | 4820 Bad ischl | 06132/21902 | buecherei.pfandl@aon.at | buecherei-pfandl.at
Buchtipps
p FANDL
Verlernt das
staunen nicht!
lasst euch ergreifen
und erschüttern!
- Else Croner
Was wäre dazu besser geeignet als Lesen,
Eintauchen in Geschichten ganz egal aus
welchem Genre. „Bücher lesen heißt wandern
gehen in ferne Welten, aus den stuben über
die sterne. “ wusste schon Jean paul. und jede
Menge Neuerscheinungen warten auf euch in
unseren Regalen:
VON hiER Aus WEitER erzählt mit feinem Witz
und berührender tiefe die Geschichte einer
Frau, die sich und ihr Leben nach dem tod ihres
Mannes neu erfinden muss. iMMER WENN ich
DiEsEs LiED hÖRE nimmt uns mit in das ehemalige
Versteck von Anne Frank in Amsterdam,
EiN huND AN MEiNER tAFEL erzählt mit philosophischer
tiefe von weiblicher Rebellion und
vom Einssein mit der Natur. DuNKLE MOMENtE
zeigt uns, dass es nicht viel braucht, damit aus
einem Menschen ein Verbrecher wird, vielleicht
sogar ein Mörder. WiE Du Mich ANsiEhst
befasst sich mit chancen, die im Älterwerden
liegen.
Wir freuen uns auf Euren Besuch
in der Bücherei!
SAVE THE DATE!
Am Freitag den 25. April
laden wir Euch alle ein zur
LANGEN NACHT DER BIBLIOTHEKEN!
Alle Infos dazu findet Ihr demnächst auf www. buecherei-pfandl. at
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Einrichten nach Art des Hauses.
Johann Loidhammer
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P F A R R E P F A N D L 22
PFARRE PFANDL
Die Gottesdienste werden je nach Verfügbarkeit
vom Priester od. Wortgottesdienstleiter
gehalten – kurzfristige Änderungen möglich!
SONN- UND FEIERTAGS
9.30 Uhr – Hl. Messe oder
Wortgottesdienst
JEDEN DONNERSTAG
8.00 Uhr – Rosenkranz
anschließend Frauenmesse
HERZ-JESU-FREITAG
4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli
18.30 Uhr – Aussetzung des
Allerheiligsten, anschließend Rosenkranz
& um 19.00 Uhr Hl. Messe
MÄRZ 2025
Sonntag, 23. März
9.30 Uhr – 3. Fastensonntag
Versöhnungsgottesdienst
Gestaltet durch den FA Liturgie
Musik: Damenchor der Pfarre Pfandl
Sonntag, 30. März
9.30 Uhr – 4. Fastensonntag
Vorstellung der Erstkommunionkinder
der VS Pfandl, Gestaltung durch
die Musikgruppe Ltg.: Werner Krauß
50igster Liebstatt-Sonntag, vor und
nach der Messe werden die traditionellen
Lebkuchenherzen angeboten
Anschl. Pfarrkaffee der Bücherei
Pfandl im Pfarrheim
APRIL 2025
Freitag, 4. April
10.30 Uhr – Ostermesse der VS Pfandl
14.00 – 16.00 Uhr Osterbasteln der Bücherei
– Jugendraum Pfarrheim 1. Stock
Sonntag, 13. April – Palmsonntag
mit Palmweihe und Prozession
Donnerstag, 17. April – Gründonnerstag
19.30 Uhr – Hl. Messe mit Abendmahl
anschl. Gebetswache bis 21.00 Uhr
Freitag, 18. April – Karfreitag
14.30 Uhr – Kreuzweg für Kinder
19.30 Uhr – Karfreitagsliturgie
Samstag, 19. April – Karsamstag
19.30 Uhr – Feier der Osternacht
von der Frauenrunde werden
verzierte Osterkerzen angeboten
Osterschießen der Wirlinger
Traditionsschützen
Sonntag, 20. April – Ostersonntag
9.30 Uhr – Hochamt mit Speisenweihe
Musik: Damenchor der Pfarre Pfandl
MAI 2025
Freitag, 16. Mai
18.00 Uhr – Andacht in der Friedhofshalle
und Segnung des Bildzyklus
„Gott-Vertrauen“ durch Pfarrer
Johann Hammerl
Sonntag, 18. Mai
9.30 Uhr – Erstkommunion d. VS Pfandl
Montag, 26. Mai
18.00 Uhr – Rosenkranz
18.30 Uhr – Bittmesse Pfarrkirche Pfandl
Donnerstag, 29. Mai
9.30 Uhr – Christi Himmelfahrt
JUNI 2025
Sonntag, 8. Juni – Pfingstsonntag
9.30 Uhr – Festgottesdienst
Montag, 9. Juni - Pfingstmontag
KEIN Gottesdienst – PFARRFEST
Samstag, 14. Juni
15.00 Uhr – Pfarrfirmung
mit Dr. Martin Füreder
Sonntag, 15. Juni
9.30 Uhr – „Wir radln in die Kirche“
DSG Pfandl
Donnerstag, 19. Juni - Fronleichnam
9.30 Uhr – Hl. Messe, anschl. Prozession
Andacht bei der Streiblkapelle
Mittwoch, 21. Mai 2025
19.30 Uhr – Zahlerkapelle, Andacht d.
Goldhauben- u. Kopftuchfrauen Pfandl
Freitag, 30. Mai 2025
19.00 Uhr – Dürrenbachweg
Andacht der Familie Leitner
Hl. Kommunion jeden 1. Freitag im
Monat – Herz Jesu Freitag zwischen
17.00 und 18.00 Uhr
Für Kranke, für alte Menschen und für
alle, die nicht selber an der Hl. Messe
in der Kirche teilnehmen können.
Bitte melden Sie sich im Pfarramt an,
wenn Sie den Besuch unseres Priesters
Michael Mlundi mit der Krankenkommunion
wünschen.
ANMELDUNG: Tel: +43 6132 23404
(zu den Bürozeiten) oder per Mail:
pfarre.pfandl@dioezese-linz.at
oder Nachricht per Post / Postkasten
Das Sakrament der Taufe empfingen
Mario Ischlstöger am 25. Jänner 2025
Paul Johann Sarsteiner am 8. Februar 2025
Zu Gott heimberufen wurden
Erich Thurner (79.) am 6.11.2024
Katharina Petz (84.) am 12.11.2024
Helga Schuecker (84.) am 13.12.2024
Karl Schüller (85.) am 28.12.2024
Julius Megerle (69.) am 9.1.2025
Anneliese Unterberger (66.) am 16.1.2025
Helmut Schuecker (88.) am 19.1.2025
Johann „Tschien“ Unterberger (75.) 24.1.2025
Monika Schuller (73.) 4.2.2025
Julia Eisl (35.) 7.2.2025
Eleonore Mayrhuber (77.) 14.2.2025
Ute Winter (64.) 27.2.2025
Im Pfarrblatt-Team haben wir wegen der besseren
Lesbarkeit beschlossen, auf Genderformen
zu verzichten. Es mögen sich Frauen und Männer
in gleicher Weise mitgemeint wissen. Danke!
Alle Termine ohne Gewähr!
Aktuelle Informationen in den
Pfarrnachrichten, in der IW und
auf unserer Website.
Montag, Donnerstag und Freitag
von 9.00 bis 11.00 Uhr
Telefon: +43 6132 23404
E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at
www.pfarre-pfandl.at
Dienstag, 7. Mai 2025
20.00 Uhr – Schlüsselloch
Andacht der DSG Pfandl
Freitag, 16. Mai 2025
19.30 Uhr – Sandteneck
IMPRESSUM:
Medieninhaber, Redaktion und Verlagsanschrift: Pfarre
Pfandl, Wolfganger Str. 4, 4820 Bad Ischl, +43 6132 23404
Hersteller: Salzkammergut Media Ges.m.b.H. Gmunden
Redaktion: Michaela Juric Layout/Gestaltung: Karoline
Schodterer Lektorat: Christa Falkensteiner Fotos/Grafiken,
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