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AARE mag März 2025

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Nº7 | März 2025

Magazin für Mitarbeitende

der Migros Aare

IM FOKUS

Fels in der Brandung:

Zu Besuch in der

ältesten Filiale Igelweid

Seite 09

IM FOKUS

Mit der neuen

Supermarkt-Strategie

voll auf Kurs

Seite 05

MIGROS-KINDER

Wie die Gonzalez-

Zwillinge gemeinsam

durchs Leben gehen

Seite 20

PERSÖNLICH

Es funkte zwischen

Arbeitsplänen

und Aktions-Regalen

Seite 24


09

05

14

AARE MAG

02

20


INHALT

IM FOKUS

«Es wird in der Migros viel 05

mehr Gelb zu sehen sein»

Matthias Baumann erzählt, warum Gelb die Migros-Farbe der

Stunde ist und wie die Filiale der Zukunft aussieht.

Am Ursprung der Migros Aare 09

Zu Besuch in der Igelweid in Aarau, der ältesten Filiale im

Wirtschaftsgebiet.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Der Weg zur Migros-Filiale 12

Wie aus einem vielversprechenden Standort eine voll

funktionsfähige Migros-Filiale wird.

Gemeinsam für den 14

Lieblingsort der Gäste

Gastro-Strategie «Wegweiser 26+»: Wie das Migros-Restaurant

künftig daherkommen wird.

Schutzbeauftragt – was tut 22

die Operative Sicherheit?

Wie die Operative Sicherheit zum Schutz der Migros Aare

beiträgt.

NEUE PERSPEKTIVEN

Wer oder was gibt dir privat 16

oder beruflich Sicherheit?

Sechs Mitarbeitende über ihren Hafen in stürmischen Zeiten.

03

AARE MAG

MIGROS-KINDER

Ein Leben lang Migros-Kind 18

Warum sich Gertrud Achermann-Riedo auch nach über vier

Jahrzehnten immer wieder für die Migros entscheiden würde.

Gleich und gleich Gonzalez 20

Was die Zwillinge eint und wie die Kundschaft im Shoppy Tivoli

auf sie reagiert.

PERSÖNLICH

Ein Betriebs ausflug ins Glück 24

Ursula Haldimann und Mathias Wyss führen beide eine eigene

Filiale – und ein gemeinsames Leben.

Weitere Themen: Editorial, Seite 04 | Nachgefragt, Seite 08 | Unser Team,

Seite 26 | Aktuelles, Seite 32 | Im Bild, Seite 32 | Aus dem Migros- Universum,

Seite 33 | Vermischtes, Seite 34 | Ausblick, Seite 35 | Zu guter Letzt, Seite 36


Impressum

Herausgeberin

Genossenschaft Migros Aare,

Corporate Communications,

Schönbühl

Leitung Corporate

Communications

Neda Golafchan

Redaktionsleitung

Ramona Hirt

Redaktionelle Mitarbeit

Diana Fäh, Neda Golafchan,

Kerstin Linder, Lina Reitze

Fotografie

Fotostudio Migros Aare, MGB,

Sandro Anderes, Ramon

Lehmann, Christine Strub, Eline

Keller-Sørensen, Historisches

Firmenarchiv Migros-Genossenschafts-Bund,

Dirk Weiss,

zvg, Bildarchiv weiss

communication + design ag

Layout und Satz

weiss communication + design ag

Korrektorat

Ruth Flückiger

Druck

Mastra Druck AG

Papier

Image Impact, hochweiss,

120 g/m2, FSC mix credit

Auflage

1400 Exemplare

Kontakt

newsroom@migrosaare.ch

EDITORIAL

Was lange währt

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen

Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, als ich am 20. April 1978 im

Ladedorf Langendorf stand, bereit, meine Lehre anzutreten. Fast 46 Jahre

später lässt sich sagen: Es hat mir gefallen. So gut, dass ich die Migros

nie mehr verlassen habe. Obschon ich lieber Floristin geworden wäre. Das

M aber steht auch für Möglichkeiten: Nach meiner Lehre als Detailhandelsangestellte

liess ich mich intern zur Blumenverkäuferin ausbilden.

Nach den Geburten meiner Töchter habe ich mein Pensum reduziert und

arbeitete fortan im Kassenbüro, ehe ich an mehreren Orten die Gemüseabteilung

leitete. Nun aber sind die Jungen dran, und ich habe in Derendingen

als Stv. Abteilungsleiterin Non-Food eine neue Herausforderung angenommen.

Veränderungen haben mich auf meinem Weg durch die Migros begleitet. Ich

kann mir kaum mehr vorstellen, dass wir Bestellungen früher von Hand

notiert und telefonisch getätigt haben. Man muss offenbleiben – die Welt verändert

sich, wir verändern uns mit. Gerade im letzten Jahr ist viel passiert,

und doch ist die Migros da und auf sie ist Verlass. Sie ist – passend zum Motto

dieses Hefts – unser Fels in der Brandung.

Viel erlebt bei der Migros haben auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen.

In dieser Ausgabe lernt ihr etwa die älteste Filiale der Migros Aare kennen,

erhaltet Einsichten der pensionierten Migros-Mitarbeiterin Trudy und lest, wie

Ursi und Mathias in der Migros und ineinander einen Hafen gefunden haben.

Dasselbe Glück hatten mein Mann und ich: Wir haben uns 1980 als Migros-

Mitarbeitende kennengelernt und sind eine echte Migros­ Familie. Unsere

Tochter arbeitet für sie, und auch unsere Enkelin hat bereits in einer Filiale

geschnuppert. Wir Salas bleiben der Migros also noch etwas erhalten.

Ich wünsche gute Lektüre und bin dankbar, war die Migros während so

vieler Jahre mein Fels in der Brandung – und dass sie es bis zu meiner Pensionierung

Ende Jahr noch ein Weilchen bleibt.

SONJA SALA

Migros-Mitarbeiterin seit 46 Jahren,

Filiale Derendingen


IM FOKUS

«Es wird in der

Migros viel mehr Gelb

zu sehen sein»

Mit der neuen Supermarkt-Strategie rückt das Kerngeschäft

wieder in den Fokus. Matthias Baumann

verantwortet als Leiter Direktion Retail der Migros Aare

die Umsetzung. Im Interview erzählt er, warum Gelb

die Migros-Farbe der Stunde ist, wie die Filiale der

Zukunft aussieht – und für welche Migros-Ikone er einst

Einkäufe erledigte.

Text RAMONA HIRT

Bilder RAMON LEHMANN, ZVG

05

Matthias, die neue Supermarkt- Strategie wird

schrittweise implementiert – und national von

der Migros Supermarkt AG gesteuert. Hast du da

überhaupt etwas zu sagen?

(schmunzelt) Ein Strategie-Team arbeitete im vergangenen

Jahr intensiv an der Supermarkt-Strategie, und wir

Supermarkt- und die Genossenschaftsleitenden wurden

regelmässig für Workshops beigezogen. So waren wir

gut in den Prozess involviert. Daher: Ja, ich kann mich

einbringen. Mit der neuen Supermarkt-Organisation

haben wir klare Verantwortlichkeiten und Aufgaben

geschaffen. Unser Ziel ist es, einheitlicher, schneller und

effizienter zu werden.

AARE MAG

Im November 2024 hat die Migros den gelb ausgeschilderten

«Tiefpreis» eingeführt. 60 Früchte und

Gemüse haben den Anfang gemacht. Welche weiteren

Produkte oder Produktgruppen werden folgen?

Bereits gibt es über 500 Tiefpreis-Produkte, die den

Warenkorb spürbar günstiger machen. Bis Mitte des

Jahres sollen viele weitere Produkte aus dem ganzen

Sortiment wie Food-Artikel, Getränke, aber auch Non-

Food-Angebote dazukommen. Es wird in der Migros

also viel mehr Gelb zu sehen sein.

Die neue Strategie ist eine Besinnung zurück zum

Supermarkt. Was ändert sich für die Kundschaft?

Die neue Strategie bringt für die Kundschaft spürbare

Veränderungen. Die Preissenkung hat eine erste

schnelle Wirkung gezeigt und wurde positiv aufgenommen.

Es ist wichtig, diesen Weg konsequent fortzusetzen.

Während die Anpassungen bei den Sortimenten


IM FOKUS

06

AARE MAG

und die Neuausrichtung der Filialen mehr Zeit in

Anspruch nehmen werden, profitiert die Kundschaft

bereits jetzt von unseren Tiefpreis-Artikeln. Diese konsequente

Umsetzung unterstreicht unser Engagement,

das Einkaufserlebnis bei uns attraktiver und kundenfreundlicher

zu gestalten.

Was ändert sich für die Mitarbeitenden?

Sie bleiben unsere wichtigste Ressource, in die wir

investieren und die wir entwickeln. Die Mitarbeitenden

sind eine der fünf Profilierungen, über die wir uns im

Markt positionieren wollen. Über unser Team möchten

wir weiterhin die Kundschaft begeistern, das Thema

Top Service bleibt zentral. Denn der Detailhandel lebt

von Menschen – ein freundliches Gesicht kann ein Problem

schon lösen.

Teil der Strategie ist der Ausbau des Filialnetzes.

Wann feiern wir die erste Eröffnung?

Wir haben die Expansion bereits in der Vergangenheit

betrieben, nun sind wir mit Hochdruck daran, weitere

Standorte zu sichern. In der zweiten Jahreshälfte

werden wir zwei VOI-Filialen eröffnen. Supermarkt-

Eröffnungen werden wir verstärkt ab 2026 feiern können.

Das Ziel ist anspruchsvoll, aber klar: Bis 2030 gibt

es 30 neue VOI- und Supermarkt-Filialen in der Migros

Aare.

Wo wünschst du dir persönlich eine zusätzliche

Filiale?

Tatsächlich wird dieses Jahr eine VOI-Filiale in Rheinfelden

eröffnet, wo ich wohne – aber nicht wegen mir!

(lacht) Das Fricktal und der Aargau allgemein haben ein

riesiges Potenzial; die Bevölkerung dort wächst stark.

Aber auch in Solothurn und Bern prüfen wir Optionen,

um neue Gebiete zu erschliessen.

Bestehende Filialen werden modernisiert. Wie wird

die Migros der Zukunft aussehen?

Wir haben ein neues nationales Ladenkonzept entwickelt,

nach welchem im Frühling in Windisch erstmals eine

Filiale umgebaut wird. Es heisst «Papillon», Schmetterling,

und ist moderner, klarer, übersichtlicher und bietet

einen grossen offenen Frische-Bereich. Mit dem Konzept

wird man vor der Kasse noch einmal an der Frische vorbeikommen,

um etwa noch ein Pack Beeren in den Korb

zu legen. Gesamthaft sind 2025 drei Umbauten nach

neuem Konzept geplant.

Zentral in der Strategie ist auch die Stärkung

der Eigenmarken. Welches ist dein liebstes

Eigenprodukt?

Ganz einfach: die Seehund-Glace! Ich habe meine KV-

Lehre in der damaligen Produktions-AG Midor in Meilen

gemacht – heute Delica AG –, wo Glaces, Biscuits und

Snacks hergestellt werden. Das hat mich geprägt und bis

heute nicht losgelassen. Auch unser Sohn mag die Sorte

am liebsten.

Ebenso wird auch künftig auf Regionalität gesetzt.

Wie wichtig ist die «Aus der Region. Für die Region»-

Linie, die ihr 20-Jahr-Jubiläum feiert, für die

Migros Aare und die neue Strategie?

«AdR» ist ein starkes und erfolgreiches Label; darüber

hinaus ist die Regionalität eine klare Profilierung. Wir

wollen mit einer nationalen Strategie vieles vereinheitlichen,

aber die regionale Ausprägung weiter stärken

und entwickeln.

02

Persönlich

Matthias Baumann ist seit Juni 2022 Leiter Direktion

Retail der Migros Aare. Der heute 51-Jährige hat

zuvor als Geschäftsführer bei der Möbel Pfister AG,

der Zur Rose Suisse AG, der Interio AG und der

Office World AG gearbeitet. Der gebürtige Zürcher

ist Betriebsökonom HWV, verheiratet und Vater von

Marc, 10, und Sara, 7. Seine Freizeit verbringt

er am liebsten mit seiner Familie, ob beim Skifahren

oder zu Hause in Rheinfelden.

01


IM FOKUS

«Am Wochenende nehme

ich mir bewusst Zeit für den

Einkauf, damit er nicht nur

Pflicht, sondern Genuss ist.

Sonst kaufen wir als Familie

aber auch viel online ein.»

MATTHIAS BAUMANN, Leiter Direktion Retail

Welches AdR-Produkt bringst du als Präsent mit,

wenn du zum Znacht eingeladen bist?

Nun ja, mit dem Betrieb meiner Frau bin ich etwas

geprägt. (lacht) (Anm.: Matthias’ Frau führt das Läckerli

Huus) Aber die Butter-Flûtes «Aus der Region.» mag ich

sehr gerne, die würde ich sicher mitnehmen.

Was ist die Migros für dich?

Ich bin als Migros-Kind geboren, wir gingen zu Hause

in Meilen immer in der Migros einkaufen. Dass ich dann

bei der Midor im gleichen Dorf meine Lehre machen

konnte, war sehr prägend. Es hat eine tiefe Verbundenheit

und Faszination ausgelöst. Dazu beigetragen haben

natürlich auch meine Einkäufe für Adele Duttweiler.

Du hast für Adele Duttweiler eingekauft?

Ja, sie war damals allein in Rüschlikon wohnhaft. Die

Haushälterin hat jeweils angerufen, ob nicht der Lernende

einkaufen gehen könne. Ich erinnere mich daran,

dass Frau Duttweiler gelegentlich auch Alkohol bestellt

hat, für den ich entsprechend zur Konkurrenz gehen

musste.

Wie häufig gehst du heute zur Konkurrenz?

Ich mache mir bei Coop, Volg und den Discountern

regelmässig ein Bild, das gehört dazu. Dabei kaufe ich

bewusst Produkte ein. Es ist wichtig, den ganzen

Kaufprozess zu erleben.

Was würdest du sofort adaptieren?

(überlegt) Im Vergleich zur Konkurrenz fehlt uns nichts.

Ich würde nur den einen oder anderen Standort übernehmen.

01 Unterwegs mit der Familie:

Matthias Baumann mit Sohn Marc,

Tochter Sara und Ehefrau Miriam.

02 Viel unterwegs: Unter der

Woche geht Matthias um halb 6 aus

dem Haus und kehrt gegen 20 Uhr heim.

«Am Wochenende versuche ich daher,

die Zeit voll für die Familie einzusetzen.»

Du hast deinen Job am 1. Juni 2022 angetreten, kurz

bevor die Reorganisation der Migros richtig Fahrt

aufgenommen hat. Wann wärst du im Nach hinein

lieber eingestiegen?

Als ich kam, wusste ich, dass in der Migros Aare und

in der Migros-Gruppe Handlungsbedarf besteht und

anspruchsvolle Aufgaben angepackt werden müssen. Es

war also keine Überraschung. Und genau deshalb kam

ich auch zur Migros. Ich bin nicht der Typ, der einfach

nur verwaltet, ich mag es, wenn man anpacken und

entwickeln kann und anspruchsvolle Entscheidungen

treffen muss.

Wie schafft man es als Direktionsbereichsleiter,

den Kontakt zu den Filialen nicht zu verlieren?

Ich plane regelmässig Tage ein, an denen ich die Filialen

besuche – das ist immer sehr inspirierend. Allgemein

versuche ich, viel Austausch zu haben, nahe an den Leuten

zu sein. Ich will und muss wissen, was an der Front

passiert.

Was beeindruckt dich am meisten an den

Mitarbeitenden?

Die hohe Identifikation mit der Migros und ihrer Grundidee,

auch in schwierigen Zeiten. Es gibt so viele Mitarbeitende,

die um vier oder fünf Uhr aufstehen, um

sicherzustellen, dass die Lieferungen erfolgen, dass der

Laden eingeräumt ist. Dass die Zahnräder der Migros

durch sie Tag für Tag wie selbstverständlich drehen, ist

immer wieder schön zu sehen.

Kannst du den Retail-Leiter beim Einkaufen

ausschalten?

Nicht ganz. (lacht) Wenn man einen Einkaufszettel hat,

merkt man erst, ob ein Laden gut ist oder nicht. Wenn

ich sie nur besuche, sieht die Filiale vielleicht hübsch

aus, aber ob sie funktioniert und auf die Kundschaft

ausgerichtet ist, spürt man erst, wenn man einkauft.

Der Umbau der Migros ist in vollem Gange. Darf sich

die Belegschaft auf ein ruhigeres 2025 einstellen,

als es 2024 war?

Ruhig ist es im Detailhandel nie. In den letzten zwei

Jahren gab es viele einschneidende Veränderungen.

Doch ich bin überzeugt, dass sie richtig waren und wir

dadurch gestärkt sind. Mit der Strategie haben unsere

Mitarbeitenden eine Orientierung, wissen, wo die Reise

hingeht. Das gibt Sicherheit und Klarheit. Ebenso sicher

ist aber auch, dass es auf dem Weg Wellen geben wird;

der Detailhandel bleibt dynamisch.

Wo stehen wir Ende dieses Jubiläumsjahres?

Es ist etwas Einzigartiges, den 100. Geburtstag der

Migros erleben zu dürfen. Ich freue mich sehr auf das

Fest, auf die Erfahrung, die wir miteinander teilen können.

Ich bin mir sicher, dass das eine Energie auslöst,

die uns beflügeln wird. Wir haben uns viel vorgenommen.

Wir werden auf diesem Weg auch Fehler machen,

aber ebenso viel lernen. Und ich bin überzeugt, dass wir

Erfolge feiern können und die Migros so weiter stärken

werden. Wir haben einen guten Plan – setzen wir ihn

gemeinsam um!

07

AARE MAG


NACHGEFRAGT

Nachgefragt bei …

der Leitung des technischen Diensts

Als Technischer Dienst

gewappnet für die Zukunft

Seit 1. Januar heisst der ehemalige Hausdienst

Technischer Dienst. Reine Image-Korrektur? Wir

haben bei Patrick Zbinden, Leiter Region Mitte,

nachgefragt. Er und seine beiden Kollegen Patrick

Baumann (Leiter Region Nord) und Stefan Gerber

(Leiter Region Süd) sind mit ihren Teams zuständig

für den reibungslosen Betrieb sowie Unterhalt

von Gebäuden und technischen Anlagen.

Interview DIANA FÄH

Bilder ZVG

08

AARE MAG

PATRICK ZBINDEN,

Leiter Region Mitte

PATRICK BAUMANN,

Leiter Region Nord

STEFAN GERBER,

Leiter Region Süd

Warum kam es zur Umbenennung

von «Hausdienst» zu «Technischer Dienst»?

Die Umbenennung spiegelt die Anpassung an veränderte

Anforderungen und Rollen wider. Unsere Kundschaft

erwartet erstklassige Dienstleistungen, und wir haben

in den letzten Jahren viel optimiert, um den Ansprüchen

gerecht zu werden. Die neue Bezeichnung betont die

Entwicklung zu einem Team spezialisierter technischer

Fachleute. Tatsächlich dient die Umbenennung aber

auch der Image-Korrektur, denn die Zeit der «Abwarte»

und «Hausmeister» ist längst vorbei.

Was sind eure Hauptaufgaben?

Der Technische Dienst konzentriert sich auf den

Betrieb und die nachhaltige Wartung sicherheits- und

betriebsrelevanter Anlagen in und um Liegenschaften.

Wartungsarbeiten und technische Kontrollgänge sind

zentrale Aufgaben. Mit der Digitalisierung werden die

Anforderungen komplexer, was ein tiefes Verständnis

der Systeme und die Fähigkeit zur Störungsanalyse

erfordert. Unsere Aufgaben sind sehr vielseitig, häufig

sind wir erste Anlaufstelle für Anfragen aller Art. Wir

sind stolz darauf, wie unsere Mitarbeitenden täglich mit

viel Herzblut ihre Rollen und Aufgaben pflichtbewusst

wahrnehmen.

Wie schafft ihr es, euren Service laufend

zu verbessern und dennoch weiterhin ein Fels in

der Brandung zu sein?

Um auch in Zeiten des Wandels Topleistungen erbringen

zu können und ein verlässlicher Partner für unsere

Kunden zu bleiben, setzen wir uns intensiv mit neuen

Technologien und Vorschriften auseinander. Wir bieten

unseren Mitarbeitenden ein attraktives Umfeld, um

hochwertige Arbeit sicherzustellen. Die Umbenennung

ist ein wichtiger Schritt, um als attraktive Arbeitgeberin

wahrgenommen zu werden und junge Leute für diesen

Beruf zu begeistern. Unser Ziel ist es, dass sich unsere

Kundschaft auf ihr Kerngeschäft konzentrieren kann,

während wir uns um die technischen Belange kümmern.


IM FOKUS

Am Ursprung

der Migros Aare

AARE MAG

09

Mitten in Aarau befindet sich mit der Igelweid die älteste

Filiale der Migros Aare. Was 93 Jahre nach der Eröffnung

noch an die Anfänge erinnert und was Mitarbeitende

erzählen, die schon ihr ganzes Berufsleben dabei sind.

Ein Augenschein.

Text RAMONA HIRT

Bilder ELINE KELLER-SØRENSEN, HISTORISCHES

FIRMENARCHIV MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND


IM FOKUS

10

AARE MAG

01

Als Helena Husser, 39, im November 2019 die Leitung

der Filiale Aarau-Igelweid übernahm, ahnte sie nicht im

Geringsten, welche Ehre ihr da zuteilwurde. «Erst als

mein Chef mit einem Kuchen zum 90-jährigen Bestehen

der Filiale vorbeikam, machte es Klick.» Tatsächlich ist

Helena zuständig für die älteste Filiale im Wirtschaftsgebiet.

Eröffnet worden war diese 1927 an der Entfelderstrasse

in Aarau. Danach wurde sie provisorisch an

die Zollstrasse verlegt, ehe sie zu Beginn der 30er-Jahre

an die heutige Adresse, die Igelweid 18, zügelte. Dort

steht sie seither, wurde 1954 zum ersten Migros-Markt

umgebaut, fünf Jahre später folgte die erste Rolltreppe

der Migros überhaupt.

Vieles hat sich seither verändert – auch die Rolltreppe.

Denn noch bis zum letzten Umbau 2020 brachte ein

spezieller Lift für Einkaufswagen die Wägeli hoch und

runter. Dieser war zwar kultig, aber ebenso gefährlich.

«Wenn ich zur Rolltreppe gerufen wurde, wusste ich: Es

wird blutig», erinnert sich Bea Häsler. Die 43-Jährige

war Sanitäts-Chefin, als es den Treppenlift noch gab.

Dieser sorgte für wüste Szenen, da manche nicht nur

das Einkaufswägeli, sondern auch sich selbst mit dem

Lift befördern wollten – mit teils schweren Folgen. «Das

Schlimmste war ein beidseitiger offener Schienbeinbruch»,

erzählt Bea. «Ich bin froh, gibt es den Lift nicht

mehr.»

Viele Veränderungen, wenig Fluktuation

Auch wenn die Filiale heute dem Migros-Standard entspricht,

sind die Räumlichkeiten an der Igelweid gleichwohl

speziell. Die Decken in der Textil-Abteilung etwa

sind so niedrig, dass sich ducken muss, wer grösser als

1.85 Meter ist. Und wer die Türen zu zählen beginnt,

kommt auf eine beachtliche Anzahl. Da immer wieder

angebaut wurde, gibt es einige Durchgänge im Laden.

Nur das Rondell führt die Kundschaft seit Jahrzehnten

in die Filiale.

03

Seit 45 Jahren passiert Gabi Salathé dieses täglich. Nach

der Lehre ist sie der Filiale treu geblieben, hat acht

Leitungen miterlebt. Nach wie vor ist die heutige Non-

Food-Allrounderin glücklich mit ihrem Arbeitsort. «Ich

half in anderen Filialen aus und dachte, dass es mich

vielleicht mal wegzieht. Aber letztlich ging ich nie fort»,

erzählt sie. Der Hauptgrund sind die Mitarbeitenden.

Auch wenn viele Gspänli kamen und gingen, sei das

Team immer toll gewesen. «Es ist ein zweites Zuhause

für mich.»

Ebenso daheim fühlt sich Hale Hatir. Die 39-Jährige

hat denselben Weg eingeschlagen wie Kollegin Gabi:

Nach Lehrabschluss ist sie in der Igelweid geblieben –

und bis heute nie mehr weg. Das Gefühl, dadurch etwas

zu verpassen, kennt sie nicht. Viele würden sie fragen,

ob sie nicht etwas Neues sehen möchte. «Niemand

garantiert mir, dass ich mich auch in einer anderen

Filiale wohlfühle. Hier bin ich zu Hause, komme jeden

Tag gerne her.»

Die Leidenschaft für den Verkauf

65 Mitarbeitende sorgen in der Igelweid täglich dafür,

dass sich auch die Kundschaft zu Hause fühlt. Einen

«klassischen Körbli-Laden» nennt Daniel Geissbühler,

59, die Filiale. Die Frequenz im Parterre, wo sein

Arbeitsplatz, die Metzgerei, ebenso stationiert ist wie

die anderen Frische-Produkte, ist höher als im Obergeschoss,

wo Vorratsartikel und der Non-Food-Bereich zu

finden sind. Langweilig wird es aber auf keiner Etage.

Die Aarauer Kundschaft, verrät Filialleiterin Helena, sei

durchaus anspruchsvoll. «Sie ist zwar gerne bereit,

etwas mehr Geld auszugeben, erwartet jedoch auch eine

02

01 Zur Eröffnung als erster

Migros-Markt überhaupt schaute

Gottlieb Duttweiler (links) 1954

höchstpersönlich vorbei.

02 Andrang: Das neue

Ladenkonzept lockte Mitte der 50er-

Jahre zahlreiche Kundinnen und

Kunden an.


IM FOKUS

03 Der Igelweid seit der

Lehre erhalten geblieben: Hale

Hatir.

04 Seit knapp fünfeinhalb

Jahren leitet Helena Husser

die Filiale Igelweid.

04

05 Die langjährigste

Mitarbeiterin Gabi Salathé fing in

der Textilabteilung an und ist

heute Allrounderin im Bereich

Non-Food.

06 Trägt die Verantwortung

für die Lernenden:

Bea Häsler.

06

07 Daniel Geissbühler

versorgt die Kundschaft an der

Theke mit frischem Fleisch.

07

05

hohe Präsenz.» Dafür wird zusammengearbeitet, wo es

geht. «Das Gärtlidenken ist verschwunden», sagt Helena.

«Alle helfen allen.»

Zusätzliche Unterstützung erhält das Team von sieben

Lernenden mit Leistungseinschränkungen. Als einer

von vier sogenannten BAND-Ausbildungsbetrieben der

Migros Aare hilft die Filiale dabei, junge Erwachsene

in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die psychische oder

physische Herausforderungen haben. Für Bea Häsler, die

die Hauptverantwortung trägt, eine Herzensangelegenheit.

«Es ist toll, diesen Jugendlichen eine Chance geben

zu können.» Ab Sommer werden es zehn Lernende sein,

die ihre Ausbildung in der Igelweid absolvieren.

Ein Ort voller Geschichte

Die Filiale ist nicht nur bei potenziellen Lernenden

begehrt, sondern auch beim bestehenden Team. Wer hier

arbeitet, kommt gerne her. «Die Kommunikation läuft

super», schwärmt Hale. Einen grossen Anteil daran hat

Bea zufolge Filialleiterin Helena. «Sie ist sehr menschlich

und packt überall mit an.»

Das hätte Helena gerne von Beginn an kompromisslos

getan. Doch ihr Start war herausfordernd. Zwei Monate

nach ihrem Antritt wurde die Igelweid im Januar

2020 für den Umbau geschlossen. Dann kam Corona.

Die Wiedereröffnung fiel just mit dem ersten Tag des

Lockdowns zusammen. Eine schwierige Situation, doch

«daran wächst man», ist Helena überzeugt. «Zudem

waren wir an jenem Tag die einzige Filiale mit dem Vollsortiment

an Toilettenpapier.»

Seit Aufhebung der Schutzmassnahmen fühlt sich

Helena richtig angekommen. «Es freut mich riesig, eine

Filiale mit so einer langen Geschichte führen zu dürfen.»

Auch wenn es streng ist; es gibt vier Etagen, auf

denen Artikel gelagert oder verkauft werden. Die Grösse

der Filiale war für Helena die grösste Umstellung. Zuvor

hatte sie die Migros Wildegg geleitet. «Die ist nur ein

Viertel so gross.»

Ein Berufsleben lang dabei

Veränderungen gehören dazu – auch für die Alteingesessenen.

«Es ist fast nichts mehr, wie es mal war»,

erzählt Gabi Salathé. Eines aber ist geblieben: ihre

Begeisterung für die Migros. «Ich würde immer wieder

hier anfangen.» Viereinhalb Jahrzehnte ist Gabi bereits

dabei – und möchte es bis zur Pensionierung bleiben.

Damit ist sie noch ein Weilchen die langjährigste Mitarbeiterin,

wodurch ihr bereits verschiedenste Ehren

zuteilgeworden sind. Etwa das Anschneiden der Torte,

als die Filiale Igelweid ihren 90. Geburtstag feierte. Ein

Datum, das bei Gabi einiges ausgelöst hat. «Ich realisierte,

dass ich die Hälfte der Zeit miterlebt habe»,

erzählt sie. «Das erfüllt mich mit unglaublichem Stolz.»

11

AARE MAG


AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Der Weg zur

Migros-Filiale

Wie wird aus einem vielversprechenden

Standort eine voll funktionsfähige

Migros-Filiale? Patrick Renfer, Leiter

Verkaufs stellenplanung, zeigt den Weg

vom Wunsch zur Wirklichkeit.

1

Die Geschichte einer Filiale

beginnt meist im Direktionsbereich

Retail. Dort wird der

Wunsch nach einem neuen

Standort gross.

Text LINA REITZE

Bilder ZVG

6

AARE MAG 12

Meistens werden zuerst der Boden verlegt

und die Decke gespritzt, danach

folgt die Haustechnik, etwa die Lüftung

und die gewerbliche Kälte. Es folgen

die Regale und zuletzt die Ware. Gebaut

wird meistens von externen Partnern

der Migros im Auftrag des Teams Baumanagement.

«Zu Spitzenzeiten befinden

sich über 80 Personen gleichzeitig auf

einer Baustelle», erklärt Patrick Renfer.

7

Während die Filiale gebaut wird, sind

viele andere Teams gefragt. Die Marketingkommunikation

bereitet Eröffnungsplakate

vor, das HR unterstützt bei der

Rekrutierung des Filialteams. Die Logistik

stellt sicher, dass die Ware rechtzeitig

eintrifft. Abhängig von der Grösse der

Fläche und den Kundenbedürfnissen

wird das Sortiment bestimmt. Das Team

Finance behält zu jeder Zeit den Überblick

über die Kosten des gesamten Projekts.

8

Eine Woche vor Eröffnung erfolgt die

Abnahme der Filiale durch die Behörden.

Auch das Baumanagement und das Team

der Arbeitssicherheit drehen eine letzte

Runde. Gleichzeitig wird die Ware eingeräumt.

Das Filialteam wird dabei unterstützt durch

ein Taskforce-Team, das spezialisiert ist auf

das Ein- und Ausräumen von ganzen Filialen.

In den letzten Tagen müssen meist noch

letzte Pendenzen erledigt werden, zum

Beispiel Malarbeiten oder die Installation

der Kassen.


AUF DEN PUNKT GEBRACHT

2

Im Auftrag von Retail macht

sich das Expansionsteam auf

die Suche nach Standorten,

durchstöbert Zeitungen, folgt

Hinweisen und erkundet

Gegenden.

3

Einen geeigneten Standort zu finden, ist keine

leichte Aufgabe. Gemeinsam mit der Verkaufsstellenplanung

müssen umfassende Abklärungen

gemacht werden. Neben Lage, Kosten und

Fläche müssen auch die Bodennutzungslast und

die Raumhöhe passen. Zudem braucht es ausreichend

Platz für die Anlieferung, Parkplätze

für Kundschaft sowie Lager- und Personalräume.

Von zehn geprüften Standorten wird im

Schnitt nur einer zur Filiale.

5

Für jede Filiale werden Fluchtwege

und das Sicherheitskonzept

individuell geprüft. Das

Team Planung und Gestaltung

erstellt den Plan für die Einrichtung

der Filiale. Es orientiert

sich dazu am neuen nationalen

Ladenbaukonzept Papillon. Doch:

«Nur selten ist eine Filiale rechteckig

wie eine Schuhbox», sagt

Patrick Renfer. «Jede Filiale hat

wortwörtlich ihre Ecken und

Kanten, um die herum der Supermarkt

gebaut wird.»

4

Je nachdem, ob der Standort

angemietet, das Gebäude

gekauft oder von Grund auf neu

gebaut wird, gestaltet sich der

Weg zur Filiale unterschiedlich

und kann sich über mehrere

Jahre hinziehen. Heute ist etwa

die Hälfte der Supermärkte

im Besitz der Migros Aare, die

andere Hälfte wird gemietet.

13

AARE MAG

Wir brauchen

deine Hilfe!

Bis 2030 plant die Migros Aare 30 neue

Standorte. Gibt es bei dir in der Gegend eine

leerstehende Verkaufsfläche ab 250 m 2 im

Erdgeschoss? Hat es dort auch genügend

Platz für Lagerräume, Umkleideräume und

Parkplätze?

9

Und dann ist sie fertig:

die neue Filiale! Sie

ist nun bereit, der Migros

den Rücken zu stärken.

Dann melde dich beim Expansions-Team:

expansion@migrosaare.ch​, +41 58 565 85 00​


AUF DEN PUNKT GEBRACHT

01

14

AARE MAG

Gemeinsam für den

Lieblingsort der Gäste

Nach 35 Jahren bei der Migros erlebt Maria Grawehr mit der

Gastro-Strategie «Wegweiser 26+» noch einmal Neues. Wie

die Betriebsleiterin künftig Einfluss auf das Angebot nehmen

kann und wie das Migros-Restaurant zum Lieblingsort der

Gäste werden soll.

Interview NEDA GOLAFCHAN

Bilder SANDRO ANDERES

Beim Ambiente fängt es an. Dieses solle einladender werden,

wie Maria Grawehr erklärt. «Die Atmosphäre ist für

das Wohlfühlen der Gäste ganz entscheidend.» Tisch- und

Buffet dekoration und die Neugestaltung der grosszügigen

Terrasse mit 135 Sitzplätzen – «eine der grössten in der

Aare-Region» – sind in ihrem Restaurant nur einige Massnahmen,

um die klare Vision Wirklichkeit werden zu lassen:

Die Migros-Gastronomie soll zum Lieblingsort der Gäste

werden.

Eine neue Strategie

Neben dem Supermarkt verfolgt denn auch die Gastronomie

eine neue Strategie. Verschiedene innovative Konzepte

der Gastro- Strategie «Wegweiser 26+» werden im Migros-

Restaurant im Wynecenter Buchs als Pilotbetrieb getestet.

Betriebsleiterin Maria Grawehr ist damit eine treibende Kraft

in der Umsetzung. Doch ohne Team geht es nicht – umso

wichtiger ist der 55-Jährigen, ein offenes Ohr für ihre Leute

zu haben und bei Unsicherheit aufgrund der Veränderung


AUF DEN PUNKT GEBRACHT

da zu sein. «Ich möchte für meine Mitarbeitenden ein Vorbild

sein und sie motivieren, die neue Strategie mitzutragen.»

Mit dieser kehrt das Restaurant zu seinen Wurzeln zurück:

Frische und individuell kreierte Speisen stehen im Fokus,

zudem hat Maria als Betriebsleiterin die Freiheit, 20 Prozent

ihres Angebots individuell zu gestalten und neue Rezepte

vorzuschlagen. «Die Umstellung von einem hohen Convenience-Anteil

hin zu mehr Frische und Eigenproduktion

stellt eine Herausforderung dar, ich habe aber auch Freude,

eigene Ideen und Rezeptvorschläge einbringen zu können»,

sagt sie.

So werden in den verschiedenen Migros-Restaurants künftig

individuelle Spezialitäten erhältlich sein. In Buchs ist es

etwa Marias Baklava nach eigenem Rezept. Da ein Grossteil

der Kundschaft «wie ich Wurzeln im Balkan hat», sei

die Nachfrage hoch – sehr zur Freude der Betriebsleiterin.

«Dass ich ein Stück Heimat an die Kundschaft weitergeben

kann, erfüllt mich sehr.»

Migros-Take-Away – gestartet, heute leitet sie eines der

grössten Migros-Restaurants der Migros Aare. «Ich bin

eine Macherin, ich liebe meinen Job und die Kundschaft»,

schwärmt sie. Ein Leben ohne die Migros könne sie sich

nicht vorstellen. Aber nicht nur sie: Auch ihr Ehemann und

ihre Tochter arbeiten bei der Migros. Nur ihren Sohn habe

sie noch nicht überzeugen können. «Das schaffe ich aber

noch!», meint sie schmunzelnd.

Neue Gastro-Strategie

Mit der Strategie «Wegweiser 26+»

will die Migros-Gastronomie zum

Lieblingsort werden. 19 Massnahmen

in den Bereichen Frische, Qualität

und Abwechslung stehen im Zentrum,

darunter:

Weniger Food Waste

Während das Angebot durch die Individualisierung breiter

wird, soll Food Waste durch das Konzept «Mitenand statt

weg» reduziert werden. Dafür werden Frische-Produkte

zwischen Supermarkt und Gastronomie weitergegeben oder

ausgetauscht. Ohnehin wird der Austausch mit dem Supermarkt

sowie den anderen Genossenschaften verstärkt und

beliebte Konzepte werden adaptiert, wie etwa die Pinsa, die

von der Genossenschaft Genf übernommen wurde.

Für Maria weht somit nach 35 Jahren noch einmal ein frischer

Wind im Arbeitsalltag. Ihre Reise hatte sie einst als Mitarbeiterin

im Stundenlohn in der damaligen Gourmessa – heute

02

Lern-Küche: Lernplattform mit

kurzen Videos für alle Mitarbeitenden;

bereits erfolgreich in den

Betriebsalltag integriert.

Neue Konzepte und Produkte:

Entwicklung neuer Konzepte wie

Korean Streetfood, Pasta, Wok

sowie einzelner Produkte wie

Canapés, Tartelettes, vegane Backwaren.

Frontcooking: Zubereitung von

Gerichten vor den Gästen; Testphase

im Migros-Restaurant Westside.

Sommer in der Gastronomie:

Saisonale, leichtere und frischere

Angebote in der warmen Jahreszeit.

Kiosk-Impulsverkauf: Ausstattung

des Kassenbereichs mit einheitlichen

Kioskdisplays und ausgewählten

Angeboten.

15

AARE MAG

01 Maria Grawehr schmückt das

Buffet. Dessen Dekoration ist Teil der

neuen Strategie.

02 Baklava à la Maria: Individuelle

Spezialitäten werden künftig in den

verschiedenen Migros-Restaurants

angeboten.

03 Seit 35 Jahren für die Migros

tätig: Maria Grawehr.

03


NEUE PERSPEKTIVEN

Umfrage:

Wer oder was gibt

dir privat oder beruflich

Sicherheit?

Ob zu Hause oder bei der Arbeit: In stürmischen

Zeiten ist es wichtig, einen Anker zu haben.

Wer oder was gibt unseren Mitarbeitenden den

nötigen Halt?

Aufgezeichnet von LINA REITZE

Bilder ZVG

AARE MAG

16

Nataliya Kryvonogykh, 56

Buffetmitarbeiterin

Migros-Restaurant Wohlen

Sicherheit bedeutet für mich, sich auf etwas

oder jemanden verlassen zu können, sowohl

privat als auch beruflich. Privat gibt mir meine

Familie die grösste Sicherheit. Im beruflichen

Alltag finde ich Sicherheit in der Zusammenarbeit

mit meinem Team und meinem

Vorgesetzten. Wir ziehen alle an einem Strang

und können uns gegenseitig vertrauen und

unterstützen.

Jozef Buqaj, 33

Geschäftsinhaber Voi Dottikon

Privat gibt mir meine Familie den Rückhalt, den ich brauche,

um auch in anspruchsvollen Zeiten fokussiert zu

bleiben. Sie gibt mir dieses Gefühl von Sicherheit, welches

die Grundlage für meinen beruflichen Erfolg schafft. Im

Berufsleben liegt die Sicherheit in meiner langjährigen

Erfahrung im Detailhandel und der Führung von Teams.

Klare Ziele, eine strukturierte Planung und ein lösungsorientiertes

Vorgehen sind entscheidend, um einen kühlen

Kopf zu bewahren. Gleichzeitig schöpfe ich Energie aus

kleinen und grossen Erfolgen und der Leidenschaft für das,

was ich tue.


NEUE PERSPEKTIVEN

Sonja Delev

Milcheva, 29

Stv. Abteilungsleiterin

Metzgerei Migros

Oensingen

Meine Familie und meine

Freunde sind mein Fels in der

Brandung. Sie geben mir die

notwendige Sicherheit, besonders

meine Eltern, die mich in

allen Situationen unterstützt

haben. Auch beruflich ist es

mir wichtig, in einem starken

Unternehmen wie der Migros

zu arbeiten, das Stabilität und

Zukunftsperspektiven bietet.

Leandra Vernocchi, 23

Sachbearbeiterin Geldbewirtschaftung,

Betriebszentrale

Privat stärken mir die bedingungslose Unterstützung meiner Familie

sowie die Loyalität und der Rat meiner Freunde den Rücken. Zudem

treibe ich Sport, um mich ausgeglichener zu fühlen. Um mein Berufsleben

erfolgreich zu gestalten, bilden die kontinuierliche Weiterentwicklung

und das Erlernen neuer Fähigkeiten ein stabiles Fundament.

Zudem geben mir eine gute Arbeits atmosphäre sowie ein unterstützendes

Team ein Gefühl von Sicherheit. Diese Kombination ermöglicht

es mir, Herausforderungen gelassen zu begegnen, das Beste aus

jeder Situation zu machen und stets mit einem Lachen durchs Leben

zu gehen.

Robin Caduff, 22

Mitarbeiter Backwaren

Migros Olten Sälipark

Privat geben mir die Menschen in

meinem Umfeld Sicherheit, besonders

meine Freundin und meine Familie.

Sie unterstützen mich in meinen Entscheidungen

und bei den Hürden des

Lebens. Falls ich Fragen oder Probleme

habe, weiss ich stets, dass ich Menschen

habe, welche für mich da sind

und an die ich mich wenden kann.

17

AARE MAG

Pero Kovacevic, 60

Park-Chauffeur, Betriebszentrale

Ich fühle mich jeden Tag sicher bei der Arbeit, weil ich weiss,

dass ich gebraucht werde, und weil sehr gut für mich gesorgt

wird. Ich habe ein grosses Vertrauen in meine Arbeitgeberin

Migros und schätze sehr, dass ich einen sicheren Arbeitsplatz

habe. Dies hilft mir auch privat, damit es mir gut geht. Dort

fühle ich mich im Rahmen meiner Familie am sichersten. In der

Schweiz fühle ich mich sehr sicher und freue mich, ab Juli 2025

meine vorzeitige Pension geniessen zu dürfen.


MIGROS-KINDER

01

02

AARE MAG

18

Ins Staunen gerät sie selbst. «Es ist schon

krass, wenn man es hört – aber es ist tatsächlich

so.» Denn was die Migros für sie ist,

lässt sich beeindruckend zusammenfassen:

«Mein halbes Leben.»

Ein Leben lang

Migros-Kind

Über vier Jahrzehnte arbeitete Gertrud

Achermann-Riedo bis zu ihrer Pensionierung

2014 bei der Migros. Die Verbundenheit

hält darüber hinaus: Wie die

72-Jährige die Veränderungen wahrnimmt

und warum sie sich immer wieder für die

Migros entscheiden würde.

Text RAMONA HIRT

Bilder ELINE KELLER-SØRENSEN, ZVG

Im Alter von 15 Jahren begann Gertrud

«Trudy» Achermann-Riedos Weg bei der

Migros. Eine Lehre lag für die Familie nicht

drin, sodass Trudy zunächst in der Metzgerei

der Migros Freiburg anheuerte. Fr. 1.90

verdiente sie pro Stunde, bis sie fest angestellt

wurde und Fr. 500.– im Monat erhielt.

Nach drei Jahren hatte sie erstmal genug.

Sie ging servieren – ein wegweisender

Entscheid. Einmal blieb in der Freiburger

Beiz die Zeitung eines Aargauer Rekruten

liegen. Trudy erblickte darin eine Annonce,

in der Kassierinnen für die neue Migros

Spreitenbach gesucht wurden. Sie und ihre

Schwester hegten schon länger den Wunsch,

aus Freiburg wegzugehen. «Wir haben

uns gemeldet, und bald darauf waren wir in

Spreitenbach im eigenen Studio.»

Die Schwester kehrte nach sieben Monaten

zurück nach Freiburg; das Heimweh

plagte sie zu sehr. Für Trudy hingegen war

Spreitenbach der Start in ein Leben im

Aargau – und bei der Migros. Nie mehr sollte

sie einem von beiden den Rücken kehren.

Schon bald kam sie in der Migros herum,


MIGROS-KINDER

04

03

01 Denkt mit einem

Lachen an ihre Zeit bei

der Migros zurück: Trudy

Achermann-Riedo.

02 Die Arbeitskleidung

der 70er-Jahre: Trudy

im Migros-Hemd im eigenen

Studio in Spreitenbach.

03 Die Arbeit im Büro

hat Trudy ganz besonders

gut gefallen.

04 Für einmal wieder

Kassierin: Geht sie einkaufen,

scannt Trudy ihre

Artikel selbst.

war im Sport tätig, dem Kundendienst, an

der Kasse und im Büro, in Windisch,

Rheinfelden, und immer wieder Brugg, erstmals

1975, als sie zur Eröffnung des Neumarkts

erste Kassierin wurde. Besonders

die Arbeit im Büro jedoch hat ihr gefallen.

«Das war schon als Kind mein Traum.» Bei

der Migros wurde ihr ermöglicht, Lieferscheine

zu kontrollieren, Geld zu verwalten,

die Personalplanung zu machen. Aufgaben,

in denen Trudy aufging. «Ich habe nie daran

gedacht, die Migros zu verlassen.»

«Eine schöne Zeit»

Auch heute noch würde sich Trudy für die

Migros entscheiden. Immer und immer wieder.

«Es war eine schöne Zeit», sagt sie. Das

Team sei wie eine zweite Familie gewesen,

«ich ging immer gerne arbeiten». Als bei ihr

1997 Brustkrebs diagnostiziert wurde und

sie ein halbes Jahr krankgeschrieben war,

habe ihr das Team viel Halt gegeben. «Das

hat mich wahnsinnig gerührt.» Umso schwerer

fiel Trudy der Abschied vom Job; Ende

2014 wurde sie pensioniert. «Der Kontakt

mit den Leuten fehlt mir am meisten», sagt

sie. Langweilig aber wird ihr nicht: Sie verbringt

Zeit mit ihren Freundinnen, nimmt an

Jassturnieren teil, ist Fan des HC Fribourg-

Gottéron, Mitglied der Frauenriege und der

Landfrauen. Und auch die drei Enkel – der

jüngste ist vor wenigen Wochen zur Welt

gekommen – halten die Rentnerin auf Trab.

Trudy nicht. «Auch während meiner Zeit gab

es viele Veränderungen.» Der Zusammenschluss

der Migros Aargau- Solothurn und

Bern 1998 etwa oder die Digitalisierung:

Auch Trudy musste sich an vieles gewöhnen.

Sie, die Abwechslung mag, sah das jedoch

als Chance – die sie genutzt hat. «Ich konnte

mich entfalten und wurde immer unterstützt.»

Einmal wieder Kassierin

Zeit ihres Berufslebens Migros- Mitarbeiterin,

ist die alte Arbeitgeberin nach wie vor

Trudys erste Anlaufstelle für den Einkauf.

«Ich bin immer noch ein Migros-Kind.» Von

ihrem Zuhause in Hausen AG sind es nur

wenige Busstationen nach Windisch oder

Brugg, wo sie zuletzt gearbeitet hatte.

Viele kennt sie noch in der Filiale Neumarkt;

die Umstände jedoch haben sich verändert.

«Das Personal hat viel mehr Stress», sagt

sie. «Alle müssen gefühlt alles können. Das

beeindruckt mich sehr.» Den alten Zeiten

trauert sie nicht nach. Sie ist froh, darf sie

heute einfach zum Einkaufen vorbeikommen

– wenngleich sie keine normale Kundin

ist. «Die Migros-Mitarbeiterin ist so verankert,

dass ich ohne deren Blick nicht durch

den Laden gehen kann», sagt sie schmunzelnd.

Hochleben lässt sie diese ebenso

gern: Trudy bezahlt immer am Self-Checkout.

«Dann bin ich für einen Moment wieder

Kassierin.»

19

AARE MAG

Ebenso setzt sich Trudy mit der ehemaligen

Arbeitgeberin auseinander, verfolgt das

Geschehen rund um die Migros genau. War

man so lange dabei, will man wissen, was

läuft. Dass vieles im Umbruch ist, überrascht


MIGROS-KINDER

Gleich und gleich

Gonzalez

02

Sie kamen gemeinsam zur Welt, wohnen

miteinander, verbringen ihre Ferien zusammen.

Wenig erstaunlich, arbeiten Juan Carlos und

Antonio Gonzalez beide in der Migros-Filiale

im Shoppy Tivoli. Was sie eint und wie die

Kundschaft auf die Zwillinge reagiert.

Text RAMONA HIRT

Bilder SANDRO ANDERES

20

AARE MAG

Ein Zwilling kommt selten allein. Im Fall

von Juan Carlos und Antonio Gonzalez

tut er das gar nie – zumindest fast. «Wir

waren in unserem Leben noch nie länger

als vier Tage getrennt», erzählt Antonio.

«Und das ist schon 20 Jahre her.»

Seit Antonios Reise nach Salzburg sind

die beiden nur noch gemeinsam in die

Ferien gefahren. Im Juni ist es wieder

so weit: Die 53-jährigen Zwillinge reisen

nach Spanien. So wenige Unterschiede sie

unter sich ausmachen können – bei den

Ferien gibt es einen kleinen. Während

Juan Carlos am liebsten die Ruhe am

Strand geniesst, wird es Antonio bisweilen

fast zu ruhig. «Ich gehe gerne

auch in die Beiz.» Dort bestellt er mal ein

Bier, derweil sein Bruder keinen Alkohol

trinkt. «Das Trinkverhalten ist der

grösste Unterschied», erzählt er schmunzelnd.

Ein Team auch bei der Arbeit

Seit klein auf gehen die eineiigen Zwillinge

gemeinsam durchs Leben. Als sie

im Chindsgi waren und nur Italienisch

miteinander sprachen, trennte man sie,

damit sie in Kontakt mit den anderen

Kindern traten. «Die Folge war, dass wir

gar nicht mehr redeten», erinnert sich

Juan Carlos. Daraufhin wurden sie wieder

vereint, und von da an waren sie sich

ihre engsten Begleiter. Ob in der Schule

oder als Mitbewohner: Wo Juan Carlos

war, war Antonio auch, und wo sich

Antonio rumtrieb, war Juan Carlos nicht

weit.

Doch nach der Schulzeit trennten sich

die Wege. Sie beide bewarben sich auf

eine Stelle in der Migros-Filiale im

Shoppy Tivoli. Das Problem: Es gab nur

diese eine. Juan Carlos fing kurz darauf

in Spreitenbach an, während sein

01

01 Neben den Genen sind auch

die Geschmäcker identisch: Juan

Carlos (links), der für die Einkleidung

zuständig ist, bestellt immer zwei

Exemplare eines Artikels. «Wir haben

überall die gleiche Grösse.»


MIGROS-KINDER

02 Juan Carlos (rechts)

ist 18 Minuten älter als

Antonio. «Auch sonst ist er

etwas dominanter und zackiger

als ich», erzählt dieser.

«Ich mag es lieber gemütlich.»

03 Nicht nur im Job

unzertrennlich: Ihre Freizeit

verbringen die Gonzalez-

Brüder am liebsten beim

Wandern, Spazieren oder

Horrorfilm-Abend. «Hauptsache

gemeinsam.»

Bruder in Baden arbeitete. Das sei «schon

komisch» gewesen, erinnern sich die

beiden. Bis Antonio 2003 den Wunsch

nach einer neuen, einer grösseren Filiale

hegte – und im Tivoli landete. Zunächst

war er im Food-Bereich, vor zwei Jahren

dann stiess er zu seinem Bruder zu den

Getränken und Tiefkühlprodukten. «Mit

Juan Carlos zu arbeiten, funktioniert

wunderbar.»

Das doppelte Lottchen

Auch die Kundschaft hat Freude an den

Gonzalez-Zwillingen. Dass sie beide in

derselben Abteilung tätig sind, hat schon

für manchen Lacher und viel Verwirrung

gesorgt. «Regelmässig hören wir: ‹Sehe

ich richtig, sind das zwei?›», erzählt

Juan Carlos. Er sei auch schon gefragt

worden, wie viel er denn arbeite, weil er

vermeintlich immer zugegen war. Oder

er holte etwas für einen Kunden, als

kurz darauf Antonio vorbeiging und der

Kunde «nur verdutzt dreinblickte, weil

Antonio nicht reagierte». Aha-Momente

«Wir waren in unserem

Leben noch nie länger als

vier Tage getrennt. Ohne

den anderen zu sein,

können wir uns nicht vorstellen.»

ANTONIO GONZALEZ, Mitarbeiter Getränke

und Tiefkühlprodukte im Shoppy Tivoli

nach der Auflösung gibt es nicht nur bei

der Kundschaft, sondern auch im Team.

«Wenn jemand Neues kommt, dauert es

meist eine Weile, bis sie verstehen, dass

wir zwei sind.»

Unter einem Dach

Mittlerweile nicht mehr nur zu zweit,

sondern zu dritt wohnen die Gonzalez in

einer 4.5-Zimmer-Wohnung in Neuenhof.

Die Zwillinge haben immer gemeinsam

gelebt. Dann hat es Zuwachs aus der

Familie gegeben, als die ältere Schwester

bei ihnen einzog. Das Verhältnis zu ihr

sei sehr gut. «Aber als Zwillinge ist das

Band schon noch einmal stärker.»

Beständigkeit mögen die beiden nicht

nur privat. Im vergangenen Jahr haben

sie ihr 35-Jahr-Migros-Jubiläum gefeiert.

«Langweilig wird es nicht», sagt Antonio.

«Es gibt immer etwas Neues.» Dass

sie irgendwann einmal einen neuen Job

anfangen, erachten sie daher als unwahrscheinlich.

Nicht nur die Grösse des Tivoli

ist entscheidend, dass ihnen eine andere

Filiale schnell klein vorkommen könnte.

Auch das Berufsleben Seite an Seite möchten

sie keinesfalls missen. «Ohne den

anderen zu sein, können wir uns nicht

vorstellen.»

03

21

AARE MAG


AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Schutzbeauftragt – was tut

die Operative Sicherheit?

Angela Brönnimann, Romana Pfister und Renato

Beltrametti tragen mit ihren Teams zum Schutz

der Migros Aare bei. Wie aber sorgen sie als Abteilung

Operative Sicherheit dafür? Im Interview liefern

sie Einblicke.

Interview KERSTIN LINDER

Bilder CHRISTINE STRUB, FOTOSTUDIO

MIGROS AARE

22

AARE MAG

ROMANA PFISTER

Teamleiterin im Bereich Monitoring

Romana, du bist Teamleiterin im

Bereich Monitoring. Was sind deine

Aufgaben?

Im Zusammenhang mit Diebstahldelikten

bin ich verantwortlich für die Ladendetektive,

das Videomanagement und einen Teil der

Ermittlungen. Dafür bin ich mit meinem Team

im gesamten Wirtschaftsgebiet unterwegs.

Was heisst das genau?

Wenn in einer Migros-Filiale gestohlen wird,

trifft bei Bedarf eine Supportanfrage bei

uns ein. Wir analysieren dann den Umfang

des Problems und überlegen: Müssen wir

Detektive einsetzen? Wenn ja: An welchen

Tagen und zu welchen Uhrzeiten müssen wir

vor Ort sein, welche Beobachtungsstrategie

macht Sinn? Manchmal wird dann eine richtige

Offensive daraus und wir sind während

einer ganzen Woche in derselben Filiale.

Das Wirtschaftsgebiet ist gross –

wie bewältigt ihr das?

Grundsätzlich verfolgen wir eine sogenannte

Hotspot-Planung. Obwohl praktisch überall

gestohlen wird, gehen wir immer dahin, wo

wir am meisten gebraucht werden. Auch das

zentrale Videomanagement-System unterstützt

uns dabei. Von meinem Laptop kann

ich auf die Kameras aller Filialen zugreifen.

Welchen Zweck hat dies?

Wenn sich eine Filiale bei uns meldet und

um Hilfe bittet, können wir relevantes Videomaterial

sichten, speichern und zur Verfügung

stellen. Damit garantieren wir den First

Level Support. Es ist spannend, auf diese

Weise Diebe zu entlarven und Strategien

aufzudecken. Dank moderner Technik ist

das alles viel einfacher geworden.


AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Offene Transaktionen?

Ja. Wenn Kundinnen und Kunden beim Self-Checkout ihre

Karte zu wenig lang hinhalten oder den Code vergessen einzugeben,

wird die Zahlung der Ware nicht abgeschlossen.

Dann melden wir uns mit der Rechnung, damit der offene

Betrag nachgezahlt werden kann.

ANGELA BRÖNNIMANN

Teamleiterin Support & Controlling

Angela, du bist Teamleiterin Support & Controlling –

welche Rolle spielst du?

Mit meinem Team kümmere ich mich unter anderem um die

Nachbearbeitung der Diebstahldelikte. Darin involviert sind

unsere Revisoren und das Backoffice. Wir sind in Kontakt

mit Behörden und der Polizei und stellen weitere Dienstleistungen

für die Filialen sicher, kümmern uns etwa um offene

Transaktionen.

Wie könnt ihr nachvollziehen, an wen die Post

geschickt werden muss?

Mithilfe der Cumulus-Nummer, die ja einem Haushalt mit

Adresse zugeordnet ist. Ohne Cumulus wird es schon

schwieriger. Im schlimmsten Fall müssen wir dann gegen

unbekannt anzeigen.

Wird jeder Fall angezeigt?

Nein. Wir wollen unsere Kundschaft ja nicht «verkriminalisieren»,

sondern gehen davon aus, dass eine Transaktion

unabsichtlich nicht ordnungsgemäss beendet wird. Meist

melden sich die Leute sogar bei uns und entschuldigen sich.

Sobald wir jedoch Regelmässigkeit und Absicht nachweisen

können, stellen wir Strafanzeige. Wir haben viel zu tun!

RENATO BELTRAMETTI

Teamleiter Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Renato, welche Rolle hast du in

der Abteilung?

In meinem Bereich geht es um Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz. Zum

Daily Business gehört etwa, das Unfallrisiko

in den Filialen zu minimieren – sowohl für

Mitarbeitende als auch für Kundinnen und

Kunden. Ausserdem überprüfen wir, ob

Arbeitsplätze den gesetzlichen Schutzverordnungen

entsprechen.

23

AARE MAG

Wie sieht ein solcher Arbeitsplatz aus?

Das ist ein sehr komplexes Thema, da die

Tätigkeitsbereiche im Unternehmen so vielfältig

sind. Aber ich mache mir dazu Überlegungen

wie: Gibt es Fenster im Raum? Wie

ist das Licht? Stimmt das Raumklima? Ist

es zu warm oder zu kalt? Was ist mit Lärm?

Schon bei Bauvorhaben oder Umbauten

sind wir deshalb in die Projektplanung involviert,

denn die gesetzlichen Vorgaben müssen

eingehalten werden.

Ein unglaublich breites Tätigkeitsspektrum!

Ja. Wir sind in alle Unternehmensbereiche

vernetzt, beraten, helfen, unterstützen. Dafür

tauschen wir uns untereinander, mit den

anderen Genossenschaften sowie allen

Unternehmen des Migros-Universums aus.

Unser Ziel ist es, übergreifend die gleichen

Bedingungen zu schaffen – mit denselben

Regeln und Vorgaben für alle.


PERSÖNLICH

Ein Betriebsausflug

ins Glück

Zwischen Arbeitsplänen und Aktions-

Regalen hat es gefunkt: Ursula Haldimann

und Mathias Wyss haben sich bei der

Migros kennen und lieben gelernt. Heute

führen beide eine eigene Filiale – aber

weiterhin ein gemeinsames Leben.

02

Text RAMONA HIRT

Bilder SANDRO ANDERES

01

AARE MAG

24

alle Kandidatinnen und Kandidaten ab, also

gab es eine zweite. Da kam Ursi ins Spiel.

Bald darauf begann sie als Mathias’ Stellvertreterin.

01 Ein gemeinsames

Zuhause: Seit mehreren

Jahren wohnen Mathias und

Ursi zusammen in Niederbipp.

02 Schon Ursis Eltern

hatten sich bei der Arbeit

kennengelernt. «Ihr Vater hat

mir den Tipp gegeben,

dass man privat nicht übers

Geschäft rede», erzählt

Mathias schmunzelnd.

Romantisch war ihr Liebes-Outing nicht. An

der Chilbi wurden Ursula «Ursi» Haldimann

und Mathias Wyss vom damaligen regionalen

Vertriebsleiter gesehen. «Er hat gefragt,

ob wir einen Betriebsausflug hätten», erzählt

Mathias lachend. Das konnten sie zwar verneinen,

doch was sich zwischen ihnen entwickelt

hatte, war beiden noch nicht klar.

Nach dem Aufeinandertreffen mit dem Chef

fassten sie sich ein Herz; zwei Wochen später

waren sie offiziell ein Paar.

Es funkte bei der Migros

Sieben Jahre ist das her. An ihre Anfänge

denken Ursi, 40, und Mathias, 49, gerne

zurück. Mathias war 2018 Marktleiter in

Zuchwil und auf der Suche nach einer Stellvertretung.

In der ersten Runde sprangen

Liebe auf den ersten Blick war es nicht. «Ich

bin nicht hingekommen und dachte: ‹Was

für ein Chef!›», erzählt Ursi. Doch je mehr sie

sich in den Pausen Privates erzählten, desto

klarer wurde, dass man sich «irgendwie

sympathischer» sei als normal. Doch damit

waren auch Hürden verbunden. «Als Vorgesetzter

war die Trennung zwischen Chef und

Privatperson schwierig», sagt Mathias. Nach

zig Nachrichten, dem ersten Znacht und

der Chilbi wussten sie definitiv: Da ist mehr

zwischen ihnen. Mathias informierte seinen

Chef, kurz darauf verliess Ursi die Filiale.

Ihnen sei klar gewesen, dass keine Zusammenarbeit

mehr möglich wäre, sagt sie.

«Doch das war auch zu unserem Schutz.»

Ein beruflicher Anker

Bis heute arbeiten sie beide bei der Migros.

Über einige Stationen ist Ursi mittlerweile

selbst Filialleiterin in Balsthal geworden.

Mathias hingegen hat von Zuchwil nach

Murgenthal gewechselt. «Im letzten ‹AARE


PERSÖNLICH

03

03 Mathias und Ursi

erkunden gerne gemeinsam

die Welt, wie letztens

Schottland. «Wir lieben es,

uns Schlösser und Burgen

anzuschauen.» Die nächste

Reise führt sie nach

New York.

mag› hat Reto Sopranetti gesagt, die Migros

sei Teil seines Lebens – so ist es bei mir auch»,

erzählt Mathias. Vor zwei Jahren feierte er

sein 30-Jahr-Migros-Jubiläum, im Herbst

wird er 50. «Über die Hälfte meines Lebens

bin ich schon dabei.» Dennoch begeistert ihn

sein Job täglich aufs Neue. «Man sieht jeden

Abend, was man geschafft hat», erzählt er.

«Ich kann mir nichts anderes vorstellen.»

Auch Ursi hat ihren beruflichen Hafen gefunden

– wider Erwarten. Eigentlich hatte sie

nur in der Migros gejobbt, um neben ihrem

Wirtschaftsstudium Geld zu verdienen. Doch

das gefiel ihr so gut, dass sie nach dem

Abschluss blieb und sich zur Filialleiterin

hocharbeitete. «Die Migros hat mir aufgezeigt,

was mein Ding ist», sagt sie. Für das Paar,

das gerne gemeinsam die Welt bereist, ist

die Migros aber noch viel mehr: ein Stück

Heimat, wie Ursi sagt. «Wenn du aus dem

Ausland zurückkehrst und auf der Autobahn

die ersten Migros-Lastwagen siehst, bist du

wieder daheim.»

Gleich und gleich gesellt sich gern

Was die Migros beruflich ist, ist der jeweils

andere privat: der Fels in der Brandung.

«Wenn du aus dem

Ausland zurückkehrst

und auf der

Autobahn die ersten

Migros-Lastwagen

siehst, bist du wieder

daheim.»

URSULA HALDIMANN,

Marktleiterin in Balsthal

«Wir können immer aufeinander zählen»,

sagt Mathias. Sie seien ruhige Typen,

ergänzten sich gut, meint Ursi. Durch den

gleichen Job erleben beide Ähnliches. Das

Vorhaben, zu Hause in Niederbipp nicht über

die Migros zu reden, ist gescheitert. Doch

das Paar schätzt es, dass das Gegenüber

genau weiss, wovon man spricht, nachfühlen

kann, was der aktuelle Wandel mit sich

bringt, da ist, wenn es Fragen gibt. «Nur

am Wochenende machen wir Migros-frei»,

erzählt Ursi.

Dann planen sie die nächste Reise oder

gehen ihren Hobbys nach: Mathias baut

Lego zusammen, Ursi hat im letzten Jahr

4000 Kilometer mit dem Mountainbike

zurückgelegt. Auch wenn das Bike-Fieber

Mathias bislang noch nicht so recht gepackt

hat: Zwischendurch begleitet er seine Partnerin

mit dem Elektrovelo. «Irgendwie muss

ich den Altersunterschied ja wettmachen»,

sagt er lachend. Dieser schwirrt ihm auch im

Kopf herum, wenn er sich mit bald 50 «halt

Gedanken über die Pension» macht. Was

er dereinst machen will, wenn Ursi arbeitet,

weiss er noch nicht – bis auf eines. «Den

Veloservice übernehme dann ich.»

25

AARE MAG


UNSER TEAM

Dienstjubiläen

1. Dezember 2024 bis 31. März 2025

40 Jahre

30 Jahre

25 Jahre

26

AARE MAG

FEUZ SONJA

MMM Brügg Centre

RÄZ MARTIN

Markom Support

STUDER BARBARA

MMM Langendorf

Ladedorf

NERO SARA

M Mellingen

HAURI MARKUS

MM Herzogenbuchsee

35 Jahre

DEGA JONEL

Gekühlte Kommissionierung

BZ4

ANDREJIC RADISA

Kommissionierung Agrar

DEFRANZ REINHARD

MMM Langendorf

Ladedorf

STIERLI AGATHA

M Muri AG

FANKHAUSER HANS

MM Thun Bälliz

HEDIGER ANITA

MMM Buchs Wynecenter

SCHINDLER GABRIELA

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away Bern

Marktgasse

CARFI ANTONELLA

MM Wohlen

FIECHTER STEFAN

MM Bern Bahnhof

MOSER REGINA

Migros-Restaurant

Langendorf Ladedorf

GRAWEHR MARIA

Migros-Restaurant

Buchs Wynecenter

BLASER PATRICK

MMM Brügg Centre

VON ARX MANUELA

MMM Langendorf

Ladedorf

VOGELSANG REGULA

MMM Buchs Wynecenter

PICHLER MARIANNE

Product Management

Früchte & Gemüse

ERNY PETER

MM Rheinfelden

VOCHETZER GISELA

MM Langenthal

EGGER LEILA

MMM Spreitenbach Tivoli

POBRIC AMELA

M Mellingen

MASTROIANNI MARIA

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away Bern

Marktgasse

STETTLER CORNELIA

Migros-Restaurant Köniz

Bläuacker

SOPRANETTI RETO

Geschäftsleitung

KOFMEHL YOLANDA

MM Burgdorf Neumarkt

BÜRKI BRIGITTE

MM Worb

ERISMANN ANJA

MMM Brugg Neumarkt

VAUCHER ANDREAS

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away

Schönbühl Shoppyland

KOHLI HANSPETER

Centermanagement EKC

SPRING SANDRA

MMM Bern Marktgasse

HERMANN HEIDI

Migros-Take-Away

Baden Metroshop

CIOTTI MEROLA

SANDRO

OBI Oftringen

SIEGENTHALER

SUSANNE

Migros-Restaurant

Konolfingen

HIRT-KURZ VERENA

M Bern Lorraine

LOCHER SYLVIA

M Erlinsbach

MAHMUDI SOTA

M Erlinsbach

RIESEN TAMARA

M Bern Burgernziel

HAFNER AGATHE

M Balsthal

GRAF ROGER

MM Baden City

KNAFL ANITA

MM Münsingen

BÜCHI MONIKA

MM Ostermundigen

ZAUGG VERENA

Infrastruktur / BZ

ZAUGG MARCEL

Betriebsgarage

ZIMMERMANN

MATTHIAS

Filial-Service

KOVACEVIC PERO

Transporte

MENDL JACQUELINE

Sponsoring

ZÜRCHER MARLISE

Human Resources

STRÖBEL NICOLE

M Villmergen

EICHELBERGER

TIZIANA

M Zuchwil

RISO FABIANA

MM Olten Hammer

IFF IRENE

MM Huttwil

COLAGROSSI MARTINE

MM Lyss Lyssbachpark

WÜTHRICH SUSANNE

MM Belp

MOHANATHAS NANTHINI

MMM Brugg Neumarkt

SCHÄDLER TADEJA

Micasa Langenthal MParc

KASPAR SUSANNE

Outlet Suhr

20 Jahre Migros

KELIMA MIRVIC, 42

Mitarbeiterin Kasse Migros Wynecenter

Buchs AG

wohnt in Oberentfelden

Kannst du dich noch an deinen

allerersten Migros-Tag erinnern?

An meinem ersten Arbeitstag war ich

sehr nervös. Es war Weihnachtszeit

und ich durfte im Weihnachtsmarkt die

Kasse und die Spielwarenabteilung

betreuen.

Was bringt dir bei deiner Arbeit

Freude?

Mich freut es sehr, wenn die Kundinnen

und Kunden gerne wieder zu mir an die

Kasse kommen und dankbar für meine

Serviceleistung sind.

Gibt es etwas, das sich in all

den Jahren nicht verändert hat?

Ich finde es sehr toll, dass wir immer

noch keinen Alkohol verkaufen.

Dein liebstes Migros-Produkt?

Mein liebstes Produkt ist der Migros Ice

Tea, weil das der beste ist. Auch meine

Kinder lieben ihn.


UNSER TEAM

Dienstjubiläen

1. Dezember 2024 bis 31. März 2025

SRITHARAN

KRISHNAKUMARI

Gurten – Park im Grünen

MARTI FRANZISKA

M Thun Dürrenast

JEKER VERENA

M Balsthal

VOGEL YVETTE

M Döttingen

OBI SUSANNA

M Oensingen

WYSS MONIKA

M Muri AG

NEHER NICOLE

MM Burgdorf Neumarkt

ZINGG THERESE

MM Thun Bälliz

STAMPFLI ALEXANDRA

MM Oftringen

BEYELER LILIANE

MM Worb

ZIHLER MARIANNE

MM Zofingen

GILOMEN ALESSANDRA

MM Olten Sälipark

BORTIS DORIS

MM Egerkingen Gäupark

MASSON RÖSLI

MM Egerkingen Gäupark

VON BALLMOOS

MARILYN MORENO

MMM Schönbühl

Shoppyland

FRIEDLI DANIEL

SportX Bern Marktgasse

NÜTZI EVELYNE

Liegenschaftsverwaltung

Gäupark

BERNHARD WERNER

Transporte

AUGUSTO VITOR RUI

JORGE

Gekühlte Kommissionierung

BZ4

WOLF JAKOB

Kommissionierung Agrar

NEUENSCHWANDER

ANJA

Markom Realisierung

MÜLLER MYRIAM

M Biel Bözingen

GERVALLA FATBARDHE

M Aarau Bahnhof

LENGEN HEDY

M Berikon Mutschellen

MÜLLER BEATRICE

MM Reinach

SCHLATTER ANDREA

MM Reinach

JANZ ROSMARIE

MM Gstaad

MAURER STEPHAN

MMM Schönbühl

Shoppyland

20 Jahre

HASIC ELVIS

IT Logistik

SCHMITTER DIANA

MM Bern Zähringer

HUNZIKER NICOLE

Administration Real Estate

DIAS ROQUE VALTER

Kommissionierung Agrar

STEINMANN JASMIN

MMM Brugg Neumarkt

STILLHARD MARIA

Do it + Garden

Bremgarten

LAUBACHER NADINE

M Berikon Mutschellen

WUNDERLIN SABINE

MM Rheinfelden

RÜEGSEGGER CLAUDIA

MM Ostermundigen

MIRVIC KELIMA

MMM Buchs Wynecenter

KANDAN

KARUNAKARAN

Migros-Restaurant

Baden City

EDIZ ÖZGÜR

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away

Spreitenbach Tivoli

CAMPANELLA DORIS

MM Kirchberg

CIPRESSI SANDRA

MM Lyss Lyssbachpark

CLÉNIN NATHALIE

MM Biel Bielerhof

KELLER TANJA

MM Bern Bahnhof

PRANJIC MARICA

Migros-Restaurant

Grenchen

VILLARS CAROLA

Centermanagement EKC

15 Jahre

SCHATZ BEATE

Transporte

BIGLER SAMUEL

Gebindebewirtschaftung

STERCHI ROGER

Verlad

SCHELBERT PIA

MMM Spreitenbach

Tivoli

STEFFEN KATHARINA

Aaregarten

SPORI SRIPRAI

Bernaqua Bern

Spa+Beauty

HUNZIKER ANDREAS

Transporte

KUMMER THOMAS

Transporte

BARHOUMI

ABDELHAMID

M Bern Welle 7

KOHLER ANITA

MMM Schönbühl

Shoppyland

KRAAZ EZIR

Migros-Restaurant

Egerkingen Gäupark

RAJARAJ PAVANI

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away Aarau

Igelweid

BLANCHOUD PATRICK

Migros-Restaurant

Buchs Wynecenter

MOSER MICHAEL

Hausdienst

KILCHENMANN BEAT

Haustechnik

MÜLLER MARIO

Verkaufsleitung

Gastronomie

TAIRI JASMIRA

MM Unterentfelden

GASHI LIRIDON

M Heimberg

KNEUBÜHLER

ALEXANDRA

MM Reinach

WU FAN YONGMEI

Bernaqua Bern Group

Fitness

REBER HANS

Transporte

FIEDEL MARCO

Verlad

ZAHNO MARINA

Polydesign 3D

SANTSCHI CHRISTIAN

Verkaufsleitung

Gastronomie

UZUNKODALAK UMUT

M Biberist

MARQUART PHILIPP

M Lupfig

MESSERLI JOHANNES

MM Langnau

LÖRTSCHER VESNA

MMM Schönbühl

Shoppyland

CELLUCCI DONATELLA

MMM Spreitenbach

Tivoli

GJINI MIRLINDA

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away

Spreitenbach Tivoli

SCHEIDEGGER SANDRA

Migros-Restaurant

Langnau

KÜCÜKSAHIN SALIH

Migros-Take-Away Bern

Bahnhof

VOLLER TIMM

OBI Schönbühl

HEIMBERG DANIEL

Westside Bern Sicherheit

SCHENK DANIEL

Bernaqua Bern Group

Fitness

«Ich bin vor zehn Jahren als Quer einsteiger

in die Migros Logistik reingerutscht und

habe den Weg vom Stv. Teamleiter bis zum

Stv. Leiter Gekühlte Kommissionierung

dank super Vorgesetzten machen dürfen.

Das letzte Jahr war besonders intensiv mit

dem Aufbau der neuen Anlage in der BZ4.

Voller Stolz darf ich aber jetzt sagen:

‹Es läuft!›»

27

AARE MAG

MARTIN MEYER, 45, Stv. Leiter Gekühlte

Kommissionierung, Betriebszentrale


UNSER TEAM

Dienstjubiläen

1. Dezember 2024 bis 31. März 2025

28

AARE MAG

15 Jahre Migros

UMUT UZUNKODALAK, 33

Marktleiter Migros Biberist

wohnt in Selzach

Was war dein erster Job bei

der Migros?

Ich war Lernender in der Stadtfiliale

MM Solothurn. Nach der Lehre durfte

ich als Magaziner weiterarbeiten.

Gibt es etwas, das sich in all den

Jahren nicht verändert hat?

In all den Jahren hat sich sehr vieles

verändert. Eines ist jedoch für mich

geblieben: mit grossem Herzblut und Leidenschaft

für den Erfolg dieser bekannten

Marke der Schweiz zu arbeiten.

Was bringt dir bei deiner Arbeit

Freude?

Viele Aspekte meiner Arbeit bringen mir

Freude. Der Kontakt zur Kundschaft

begeistert mich täglich. Es ist erfüllend,

ihr bei den Einkäufen zu helfen und

sie optimal zu beraten. Jedes Lächeln

und jedes Dankeschön motivieren mich,

mein Bestes zu geben. Zudem empfinde

ich grosse Zufriedenheit, wenn

ich das Team anleite und sehe, wie wir

gemeinsam an einem Strang ziehen, um

die Filiale erfolgreich zu führen. Die

Team dynamik und der Zusammenhalt

machen die Arbeit nicht nur leichter,

sondern auch angenehmer.

Dein liebstes Migros-Produkt?

Ein Klassiker: Mein Lieblingsprodukt ist

der Kult-Ice-Tea.

10 Jahre

SAHLI FRANZISKA

M Thun Dürrenast

HAFNER ELIANE

M Balsthal

MULAJ VALBONE

M Menziken

HAUFF MARIO

MM Langenthal

RENGGLI IRIS

MM Wohlen AG

ARIFI ALEJNA

MM Solothurn

SRITHARAN KANISTAN

MM Huttwil

FIVIAN FABIENNE

MM Meiringen

BURKART SVETLANA

MMM Brugg Neumarkt

SEGAMANI

MOHANASUNTHARAM

Migros-Restaurant

Interlaken

FIERA VALENTINA

Migros-Restaurant

Grenchen

RINDLISBACHER MICHA

Hausdienst

GOLUBOVIC-

ANGELOVSKI SANELA

Bernaqua Bern

Reinigung

NALLATHAMBY

PUSPARUBAN

Bernaqua Bern Reinigung

SAHLI RETO

Leitung Facility

Management

JAUN BENJAMIN

Real Estate

WITTWER JEANNINE

Entwicklung & Support

RECHER URS

Transporte

SCHUMACHER MARKUS

Transporte

WINKLER SANDRO

Transporte

UNBENANNT CLAUDIA

M Muri AG

LERJEN REGINA

MM Langenthal

BETSCHART RAHEL

MM Zofingen

ACIG REMZIYE

MM Biel Madretsch

SCHÄRER MONIKA

MM Huttwil

VOGT SIMON

MM Ostermundigen

HÄFELI MELANIE

MM Reinach

HÄFLIGER MELANIE

MM Belp

KRASNIKJI ELJESA

MMM Brügg Centre

GRAUWILER MANUELA

Migros-Restaurant Thun

Panorama-Center

VASANTHARAJAN

CHANDRA RAGINA

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away Olten

Sälipark

LAMBRIGGER THIERRY

Migros-Restaurant

Wohlen

SELIMAJ GENTIANE

Migros-Restaurant

Wettingen Landstrasse

HERREN RAPHAEL

SportX Brügg Centre

GRÜTTER IRIS

Bernaqua Bern Group

Fitness

NOGDALLA MICHÈLE

Bernaqua Bern Group

Fitness

NEUENSCHWANDER

DANIEL

Betriebsschutz

JUFER PETER

Transporte

KLAUS MICHEL

Transporte

MEYER MARTIN

Gekühlte Kommissionierung

BZ4

LUGINBÜHL FRANZISKA

MM Unterentfelden

BARAN MUHAMMED

M Aarau Bahnhof

CHRISTEN DENISE

MM Wettingen

Landstrasse

AEGERTER LINDA

MMM Buchs Wynecenter

HISCHIER RONNY

Migros-Restaurant /

Migros-Take-Away

Schönbühl Shoppyland

ARUNAKIRINATHAN

KADAMPAGOWRY

Migros-Restaurant Brugg

Neumarkt

MURER MICHEL

Migros-Restaurant Köniz

Bläuacker

EMMENEGGER JASMIN

Migros-Restaurant

Langnau

HÜGLI MANFRED

Do it + Garden Bern

Wankdorf

BOSS MARTINA

SportX Oftringen MParc

TSCHUMI YVONNE

SportX Langendorf

Ladedorf

HURST DENISE

SportX Brügg Centre

SUBASI NEBIYE

M Murgenthal

WORARAT

PHANPAPORN

M Bern Egghölzli

BADER LUKAS

MM Solothurn

BURRI SARAH

Migros-Restaurant /

OBI Schönbühl

OHANIAN TAVIT

OBI Oftringen

SCHENK SANDRA

Transporte

ACKERMANN PRISKA

SportX Bern Marktgasse

SCHMIDIG RAHEL

Bernaqua Bern Group

Fitness

HOHAN-BEADINI

RAMONA

Bernaqua Bern Group

Fitness


UNSER TEAM

5 Jahre

DEBRETSION SEWRA

Gebindewäscherei

DJORDJEVIC DANIJEL

Retourensortierung

MARTINS ALVES LUCAS

M Bern Christoffel

MADJURA MONIKA

M Thun Panorama-

Center

RAMA VIOLJETA

M Hünibach

UNGER JULIA

M Solothurn Baselstrasse

TIFEKI ADELINA

M Heimberg

BACHMANN PATRICK

MM Steffisburg Dükerweg

LANGLOIS MURIELLE

MM Konolfingen

DUNYK UDO

CHRISTOPHER

MM Bern Bethlehem

VELAUTHAPILLAI-

THAVAM SIYAMALA

MM Köniz Bläuacker

BUJA EMIN

MM Bern Bahnhof

PEREIRA GOMES

BATISTA ROSA

VERONICA

Migros-Restaurant /

OBI Schönbühl

LÖTSCHER RUTH

Migros-Restaurant

Langnau

STEPHAN MICHELLE

SportX Brügg Centre

EHRENBERG KIM

SportX Brugg Neumarkt

HOFMANN MELANIE

Bernaqua Bern

Spa+Beauty

TEKLE MICHAEL

Bernaqua Bern Reinigung

ARULRAJAH PARATHAN

M Bern Christoffel

KÄSER MELANIE

M Erlinsbach

AMOROSO GIADA

M Zuchwil

BRUHIN LARA SIMONE

MM Egerkingen Gäupark

KAVAK ELIF

MM Ostermundigen

WEBER JONAS

MM Belp

KOLLMANN JASMIN

MMM Thun Oberland

HAGI ROGER

Retourensortierung

MAKUKA NZIELE

RICHARD

Gebindebewirtschaftung

FAVRE JUSTINE

Product Management

Früchte & Gemüse

HÄNNI DOMINIK

Strategy und

Transformation

LAM TIEN

Strategy und

Transformation

AMREIN NICOLE

Personalentwicklung

BRUNNER GRIT

MM Unterentfelden

OGUL RENATA

M Lupfig

SALLI MERAL

M Gränichen

BAUMGARTNER-

STUCKI CLAUDIA

MM Burgdorf Neumarkt

JENNI TÜNDE

MM Münsingen

NEESER ANGELA

MM Zofingen

SCHIAROLI FABIO

MMM Bern Marktgasse

KELLER JASMIN

MMM Buchs Wynecenter

EBERHARDT MAIK

Migros-Restaurant Thun

Panorama-Center

SARAVANAN

NAGANANTHINI

Migros-Restaurant

Rheinfelden

PFISTER MONIKA

Migros-Restaurant

Langnau

KWAO GIDEON

OBI Oftringen

GEHRI LUCA

SportX Bern Westside

FELLER ANINA

Micasa Thun Oberland

DEUBELBEISS SALOME

SportX Oftringen MParc

RITACCO ESTEVAN

SportX Schönbühl

Shoppyland

AVDIJAJ ABAZ

Migros Online-Videoberatung

DIBRANSKI NASER

MM Oftringen

KAMSAN SENTHA

MM Bern Westside

JAKOB FABIO

MM Lyss Lyssbachpark

FERRARO LUANA

Bernaqua Bern Group

Fitness

KORAJCEVIC ADEM

Retourensortierung

HASHANI NAIM

M Schwarzenburg

VONA SPARTANO

MARIA

MM Kirchberg

SYLA DRENUSHA

M Gränichen

RUBIN TAMARA

MM Konolfingen

COLLA FRANCESCA

ROBERTA

MM Bern Bethlehem

MÜLLER RENÉ

MM Zofingen

SEKESAN PETRIKE

MM Zweisimmen

ALAGOO SHARMINI

MM Biel Bielerhof

RUSSO NINA

MMM Schönbühl

Shoppyland

TUTNJIC SEHERZADA

MMM Buchs Wynecenter

DENBY REBECCA

Migros-Restaurant

Baden City

HIRSCHI JASMIN

OBI Schönbühl

GABERTHÜEL STEFANIE

OBI Oftringen

GERBER DEBORA

Do it + Garden Bern

Wankdorf

BRACHER MICHELLE

Do it + Garden

Langendorf Ladedorf

ZURBUCHEN ROBIN

Bike World Muri BE

GRECO MELANIE

Do it + Garden Buchs

Wynecenter

BAGIOLI ANDRÉ

Mietmanagement EKC

RAMSEYER LUISE

Liegenschaftsverwaltung

Moosseedorf

Shoppyland

FAZLIU BLERINA

M Gerlafingen

HUBER JANNIS

MM Biel Neumarkt

CEKA KUJTIM

MM Bern Bahnhof

REIST ROMAN

MMM Bern Marktgasse

THIYAGARAJAH

VARNACHANDRAN

Migros-Restaurant Köniz

Bläuacker

SCHMID FABIAN

Bernaqua Bern Group

Fitness

VUCKOVIC DOBRICA

Transporte

JUTZI SINA

Polydesign 3D

AMSTUTZ MICHA

M Hünibach

LEPAJA GIUSEPPINA

MM Unterentfelden

SELMANI ENIS

M Ostermundigen

Poststrasse

HÄNER ANNIC

M Münchenbuchsee

Tanne

BURKHARD MARIANA

MM Burgdorf Neumarkt

SHABANOSKI FIDANI

MM Burgdorf Neumarkt

TONGAR KAAN

MM Köniz Bläuacker

SPIELMANN STEFAN

MM Oftringen

PORTNER MELISSA

MM Münsingen

CAMPANELLA ROMAN

MM Bern Westside

RUDOLF MANUEL

MM Olten Hammer

STEINMANN NADINE

MM Langnau

LÄSER JUDITH

MMM Schönbühl

Shoppyland

ROHRER NICOLE

MMM Thun Oberland

WERTHMÜLLER

BEATRICE

Migros-Restaurant Thun

Panorama-Center

MORI GABRIELA

Migros-Restaurant

Münsingen

GILGEN ARLENE

OBI Schönbühl

SCHULTHESS ANDREA

OBI Oftringen

BOSS THOMAS

Do it + Garden Bern

Wankdorf

GADZA IVAN

Do it + Garden Bern

Wankdorf

PLAVIC NERMINA

Micasa Spreitenbach

Tivoli

THOMMEN REMO

Immobilienbewirtschaftung

MEYER AFRA

MM Huttwil

ZAUGG LARISSA

MM Grenchen

ARIFOVIC ALMIRA

MM Grenchen

29

AARE MAG


UNSER TEAM

Pensionierungen

Dezember 2024 bis März 2025

Im Dezember

Im Februar

30

AARE MAG

Adieu Migros

PETER GOSTELI, 63

Leiter Centermanagement

Shopping- und Freizeitcenter Westside

wohnt in Burgdorf

Was wirst du an deiner Arbeit bei

der Migros vermissen?

Ich war mit Leib und Seele Centerleiter.

Der Kontakt und der tägliche Austausch

mit der Kundschaft, Mieterinnen und

Mietern und meinem Team wird mir

sicher in bester Erinnerung bleiben und

auch fehlen.

Dein schönster Migros-Moment?

Ich war zu lange dabei, um DEN

Moment nennen zu können. Ich durfte

viele tolle Aufgaben übernehmen, Projekte

leiten und Mitarbeitende führen.

Schon nur die Verlängerung eines Mietvertrages

freute mich – als Bekenntnis

der Mieterschaft zum Westside und der

Migros Aare.

Worauf freust du dich am meisten

nach deiner Pensionierung?

Mehr «Freizeit» für meine Familie,

Enkelkinder und Hobbys zu haben. Ein

neuer Abschnitt mit neuen Erfahrungen

– ich lasse mich sehr gern ein auf

alles, das noch auf mich zukommt.

AEBERSOLD RUTH

SportX Bern Marktgasse

BULLEGATO ELISABETH

SportX Thun Oberland

BURRI WALTER

Migros-Restaurant Thun

Oberland

HUNZIKER ANDRÉ

M Menziken

JÖHR BRIGITTE

Micasa Thun Oberland

JÖRG HANS

Kommissionierung Agrar

LATTARULO EMILIO

Energieversorgung

LAUPER BEAT

MM Baden City

MAURHOFER GABRIELA

MMM Langendorf

Ladedorf

RYSER PETER

MM Huttwil

SCHEIDEGGER SANDRA

Migros-Restaurant

Langnau

SEILER MANFRED

Do it + Garden

Bremgarten AG

SELLAIAH NAGALINGAM

NIRMALADEVI

Migros-Restaurant

Konolfingen

Todesfälle

1. Oktober 2024 bis 28. Februar 2025

SPIESS HERBERT

MMM Spreitenbach

Tivoli

STREMINGER-

WEGMÜLLER RENATE

MM Münsingen

STUCKI JACQUELINE

MM Spiez Terminus

TRÜSSEL GABRIELE

OBI Oftringen

TSCHACHTLI IRENE

MM Lyss Lyssbachpark

ZAUGG ANALIA

MMM Schönbühl

Shoppyland

ZIMMERMANN

BEATRICE

MM Steffisburg

Unterdorf

Im Januar

AMBALAVANAR

KATHIRGAMANATHAN

M Bern Burgerziel

BEYELER MARTIN

Verkaufsstellenplanung

EBINGER SABINA

OBI Schönbühl

KEEL JACQUELINE

Operative Sicherheit

LÄUBLI-RÜEGGER

FRANZISKA

MM Oftringen

STUTZ MONIKA

MMM Spreitenbach

Tivoli

WITTWER HANS-ULRICH

SportX Schönbühl

Shoppyland

WÜTHRICH DANIEL

Produktion Agrar

KEKE MINE

MM Bremgarten AG

VEERAKATHIPILLAI

VARATHARAJAH

Gebindewirtschaftung

WEBER SYLVIA

MM Bern Zähringer

Im März

LIECHTI DANIEL

Transporte

STUTZ ROGER

MM Zofingen

WAGNER UTE

MM Rheinfelden

WENGER GABRIELLA

Markom Realisierung

MOSER MAJA

M Münchenbuchsee

Tanne

SCHÄRER REMO

M Möhlin

Welches ist dein liebstes Migros-

Produkt aller Zeiten? Warum?

Das ist und bleibt wohl der Butterzopf

aus unseren Hausbäckereien. Viel

kopiert, aber nie erreicht!

Im November

BEN KLINGENSTEIN

Retourensortierung

† 24.11.2024

Im Dezember

DAMJAN JEREMIC

MMM Spreitenbach

Tivoli

† 14.12.2024

Im Februar

DANIELA FRATTINI

Kinderparadies Zentrum

Oberland

† 06.02.2025


UNSER TEAM

Postenwechsel

Diese Standorte stehen seit November,

Dezember, Januar oder Februar unter neuer

Leitung.

Fachmarkt

NICOLE PORTENIER

Fachmarktleiterin Do it +

Garden Bern Wankdorf

M-Parc und Micasa

Bern Wankdorf M-Parc

im Tandem

Gastronomie

ILBER KERIMI

Betriebsleiter Migros-

Restaurant Unterentfelden

Fachmarkt

PASCAL GROD

Fachmarktleiter Do it +

Garden Langendorf

Ladedorf

Fachmarkt

SASCHA

WEISSMÜLLER

Fachmarktleiter Micasa

Thun Oberland

Supermarkt

ERIKA KEUSEN

Marktleiterin Ipsach

Fachmarkt

NICOLE FREY

Fachmarktleiterin Micasa

Schönbühl Moosbühl

und Micasa Home Centre

Brügg im Tandem

Gastronomie

SVEN MARTIN

FINKBEINER

Betriebsleiter Migros-

Restaurant Rheinfelden

AKTUELLES

31

«Migros-Kind, seit

ich mich erinnern kann»

AARE MAG

Seit 2020 engagiert sich der Marketing-

und Kommunikationsberater

Thomas Brändli aus Kallnach im

Genossenschaftsrat. Was den 58-Jährigen

daran begeistert – und auf

welches Produkt er nicht verzichten

möchte.

Welche erste Erinnerung

hast du an die Migros?

Ich bin in Lyss aufgewachsen und

wir sind Migros-Kinder, seit ich

mich erinnern kann. Dreimal hat

die Migros in Lyss seither ihren

Standort gewechselt und konnte

die Verkaufsfläche jedes Mal

vergrössern, das letzte Mal fast

verdoppeln.

Weshalb engagierst du dich

bei der Migros als Genossenschaftsrat?

Die Migros gehört den über

2,3 Millionen Genossenschafterinnen

und Genossenschaftern,

alle können innerhalb der zehn

Genossenschaften mitmachen.

Somit ist die Migros Teil der

Schweizer Identität und ein hiesiges

Kulturgut. Ich engagiere

mich als Genossen schaftsrat der

Migros Aare, Delegierter MGB

und Mitglied der Arbeitsgruppe

«Geschäftsbericht», um als Bindeglied

die Interessen der Migros-

Kundschaft zu vertreten. Gerade in

der jetzigen Transformationsphase

ist dies eine spannende und nicht

immer ganz einfache Aufgabe,

gehen die Emotionen in Gesprächen

doch hie und da hoch, wenn

es darum geht, welches der richtige

Weg sei.

Welches ist dein liebstes

Migros-Produkt?

Der Butterzopf der Migros Aare. Es

gibt keine bessere «Züpfe»!


AKTUELLES

32

AARE MAG

Das Kulturprozent

unterstützt deinen

Verein

Gesunde Teams,

geglückte Bilder!

Zahlreiche kreative Ideen wurden

von den Teams der Migros Aare im

Rahmen der Aktion #Gesunde Teams

zur Förderung von Gesundheit und

Wohlbefinden umgesetzt. Manche

waren dabei sportlich unterwegs,

andere eher genussvoll – oder

kreativ, indem sie den Pausenraum

umdekorierten.

Weitere Impressionen

gibt es im AARE net

«Selfie-Moment»

anlässlich der

Kadertagung 2025

Bitte lächeln! Mittels Selfies wurde

die erste Kadertagung 2025 Ende

Januar im Trafo in Baden bildlich

festgehalten. Zuvor hatten die rund

400 eingeladenen Kadermitarbeitenden

mehr darüber erfahren, warum

die Umsetzung der neuen Supermarkt-Strategie

kein Sprint, sondern

ein Marathon ist, welche Bedeutung

der Bereich Real Estate für die

Migros Aare hat und wie die Mitarbeitenden

die Expansion aktiv

unterstützen können.

Mehr zur Kader tagung hier:

Um das Engagement der

Mitarbeitenden in Vereinen zu

unterstützen, vergibt das

Migros­ Kulturprozent der GMAA

500 Migros-Geschenkkarten à

je Fr. 250.–. Alle Mitarbeitenden

können eine solche für den Verein,

in dem sie aktiv sind, bis zum

30. April 2025 beantragen. Ob

für den Einkauf von Lebensmitteln

fürs nächste Vereinsfest, als

Preis für die jährliche Tombola

oder zur Anschaffung benötigten

Materials: Die Fr. 250.– können

frei eingesetzt werden.

Umbau Gäupark:

Der Countdown läuft

Nachdem im letzten Jahr erfolgreich der Startschuss für

den neuen Gäupark gefallen ist, stehen nun die nächsten

bedeutsamen Schritte an: Bis am 31. Mai 2025 werden

alle Vorbereitungen für den Rückbau des Gebäudes

Nord getroffen. Danach ziehen viele Geschäfte, wie auch

der Migros Supermarkt, während des Neubaus in den

Gäupark Süd und sind dort wie gewohnt für die Kundschaft

geöffnet. Bis Herbst 2027 entsteht mit dem neuen

Gäupark Nord das Shoppingcenter der Zukunft.

Alle Informationen und

Bedingungen sowie

den Link zum Gesuch


IM BILD

Bitte lächeln für die

«Top Service»-Challenge

Das Projekt «Top Service» hat zum Ziel, unsere Kundinnen

und Kunden mit kleinen Gesten zu erfreuen.

Die erste Umsetzungs phase der «Top Service»-

Standards wurde mit einer kreativen Foto-Challenge

in unseren Filialen abgeschlossen. Die Teams hielten

fest, was «Top Service» für sie bedeutet, und

aus rund 80 Einsendungen wurden die besten Bilder

gewählt. Ein grosses Dankeschön an alle, die mitgemacht

haben, und herzlichen Glückwunsch an die

Gewinner-Filialen!

Weitere Bilder:

AUS DEM MIGROS-UNIVERSUM

Melde dich noch bis

31. März für das

Mitarbeitenden-Fest an!

AARE MAG 33

Erster VOI Migros-

Partner im Wallis

Ursprünglich gestartet als kleines Projekt

der Migros Aare vor 17 Jahren, ist VOI

heute mit 48 Filialen in der Aare-Region

vertreten und geniesst schon länger auch

genossenschaftsübergreifend Erfolg. So

auch im Wallis: Am 27. März wird der erste

VOI Migros-Partner in Raron eröffnet. VOI

ergänzt die Migros in der Nahversorgung

vor allem in kleineren Gemeinden oder

städtischen Gebieten, wo der Platz für

grosse Filialen fehlt.

Am 1. und 2. September 2025 steigt auf dem Gelände

des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests

(ESAF) in Glarus das grosse Fest für alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Migros-Gruppe – also

auch für dich! Deine persönliche Einladung hast

du Mitte Februar per Post erhalten. Falls du dich noch

nicht angemeldet hast: Die Anmeldefrist läuft noch

bis 31. März 2025!

Hast du Fragen? Dann melde dich hier:

0800 82 0800 (gratis) oder migros100@migros.ch

Mehr Infos zum

Mitarbeitendenfest


uiz

VERMISCHTES

Das Lösungswort, das wir beim letzten Quiz

gesucht haben, lautet: REGIONAL

Gewinnerinnen 03/24:

Noah Wieland, Hausdienst Region Mitte 2

Silvia Räber, Lenzburg

Anita Bruppacher, Migros Bözingen

Die täglichen Begleiter unserer Kundschaft:

Welche der meistverkauften Produkte des

Jahres 2024 verstecken sich hier?

Finde mithilfe unserer Tipps die richtige Lösung

und gewinne eine von drei Migros-Geschenk karten

im Wert von je 100 Franken.

1.

3.

2.

34

O M-Budget Bratwürste

M Bananen

P Rustica Gipfel

I Wiesenmilch M-Drink

Q M-Classic Orangensaft

L M-Classic Hair Shampoo

G Die Butter

S Migros Bio Feta

N Topline Vorratsdosen

AARE MAG

Tipp: Davon wurden etwa 17,9 Mio.

Einzelstücke verkauft.

4.

Tipp: Davon wurden etwa 2,8 Mio.

Packungen verkauft.

Tipp: Davon wurden etwa 1,7 Mio.

Stück verkauft.

6.

5.

T Granatäpfel

B Zitronen

R Avocados

O Kohlrabi

E Äpfel Pink Lady süsslich

M CoffeeB By Café Royal Kaffeebälle

Y Fresca Heidelbeeren

S Rispentomaten

K Migros Bio Kiwi Gold

Tipp: Davon wurden etwa 2,6 Mio. Stück

verkauft.

Tipp: Davon wurden etwa 1,2 Mio. Stück

verkauft.

Tipp: Davon wurden etwa 1,5 Mio.

Kilogramm verkauft.

Lösungswort:

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Willst du mehr wissen

zum Geschäftsjahr 2024

der Migros Aare? Dann

schau dir den neuen

Geschäfts bericht an.

Und so geht’s: Scanne den QR-Code und trage das

Lösungswort ein. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden

direkt benachrichtigt. Teilnahmeschluss: 4. Mai 2025

geschaeftsbericht.

migrosaare.ch


AUSBLICK

Mit der Migros

Aare gratis ans

Schwingfest

Bevor Ende August mit dem Eidgenössischen

Schwing- und Älplerfest (ESAF)

in Mollis das Saison-Highlight ansteht,

wird im Wirtschaftsgebiet kräftig mitgeschwungen.

Und das Beste: Mit etwas

Glück bist du gratis mit dabei!

Die Migros Aare ist auch im ESAF-Jahr an zahlreichen

Schwingfesten im Wirtschaftsgebiet präsent. Insgesamt

neun Teilverbands-, Bergkranz-, Kantonal- und Gauverbands-Schwingfeste

unterstützen wir als Partnerin.

Im Rahmen des Sponsoring-Engagements im Schwingsport

dürfen wir bereits heute für einige der anstehenden Feste

Tickets verlosen. Eine weitere Verlosung für die restlichen

Schwingfeste von Juni bis August wird zu einem späteren

Zeitpunkt via Intranet stattfinden.

© Dirk Weiss

Jetzt Tickets gewinnen!

Wir verlosen dank der Sponsoring-Engagements der Migros

Aare für nachfolgende Schwingfeste:

10 × 2 Tribünen-Tickets für das Solothurnische

Kantonalschwingfest, 4. Mai, Grenchen

5 × 2 Tribünen-Tickets für das Mittelländische Schwingfest,

31. Mai, Uetendorf

5 × 2 Tribünen-Tickets für das Oberaargauische

Schwingfest, 7. Juni, Inkwil

Teilnehmen

Schreibe eine E-Mail an die Adresse

ma-verlosungen@ migrosaare.ch mit folgenden Angaben:

Betreff: das gewünschte Schwingfest («Solothurner»,

«Mittelländisches» oder «Oberaargauisches»), bitte pro

Fest eine E-Mail machen. Inhalt: Vor- und Nachname,

Privat-Adresse sowie Abteilung/Filiale und Kostenstelle.

Teilnahme schluss ist der 13. April. Gewinnerinnen und

Gewinner werden bis 17. April per E-Mail informiert. Viel

Glück.

Die Schwingfeste im Aare-Gebiet 2025

04.05.2025 Solothurner Kantonalschwingfest in Grenchen

31.05.2025 Mittelländisches Schwingfest in Uetendorf

07.06.2025 Oberaargauisches Schwingfest in Inkwil

22.06.2025 Aargauer Kantonalschwingfest in Menziken

29.06.2025 Oberländisches Schwingfest in Adelboden

06.07.2025 Emmentalisches Schwingfest in Langnau i. E.

13.07.2025 Bernisch-Kantonales Schwingfest in Langnau i. E.

19.07.2025 Weissenstein-Schwinget auf dem Weissenstein

10.08.2025 Nordwestschweizer Schwingfest in Lenzburg

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AARE MAG

Fahre mit am slowUp

Das slowUp-Rezept ist so einfach wie überzeugend: Man

nehme möglichst breite Strassen in einer attraktiven

Landschaft, sperre sie einen Tag für den motorisierten

Verkehr und sorge für ein vielseitiges Rahmenprogramm

entlang der Strecke. Gross und Klein können mit

oder ohne fahrbaren Untersatz einen ganzen Tag lang

auf autofreien Strassen unterwegs sein. Die nächsten

slowUps in unserem Wirtschaftsgebiet bis Mitte Jahr

sind Solothurn-Buechibärg am 18. Mai und Hochrhein

am 15. Juni. Es gilt: volle Muskelkraft voraus!

Viel Spass mit der Migros

Als nationale Hauptsponsorin ist auch die Migros wieder

an den Strecken präsent und sorgt für ein attraktives

Rahmenprogramm. In der Famigros-Zone können sich

die Kleinsten in einer riesigen Hüpfburg in Form eines

Einkaufskorbs nach Herzenslust austoben. Und auch an

der Fotostation steht der legendäre orange Einkaufskorb

der Migros im Mittelpunkt: Im XXL-Korb können sich

Jung und Alt für ein unvergessliches Erinnerungsfoto

ablichten lassen. Zudem warten tolle Sofortpreise auf

die Teilnehmenden des neuen Famigros-Spiels. Besuche

auch die brandneue Migros Marken-Zone, in der zwei

spannende Spiele mit feinen Preisen rund um die beliebten

Migros-Kultmarken bereitstehen.

www.slowup.ch


ZU GUTER LETZT

Festival-Feeling

mit der

Migros Aare

Die Migros Aare unterstützt auch in

diesem Sommer drei grosse Musikfestivals

in der Region. Du hast

Lust, mitzufeiern und mitzutanzen?

Schnell weiterlesen.

Ob am Gurtenfestival in Bern, am Heitere Open Air in

Zofingen oder am Seaside Festival in Spiez:

Der Sommer lädt auch heuer zum Tanzen ein!

Das Gurtenfestival wartet vom 16. bis 19. Juli 2025 mit

65 Acts auf. Wie immer ist die Waldbühne dabei für

das Schweizer Musikschaffen reserviert, was Jahr für

Jahr die eine oder andere Entdeckung mit sich bringt.

gurtenfestival.ch

Was der Gurten für Bern ist, ist der Heitere für Zofingen:

der Hausberg mit eigenem Festival. Vom 8. bis

10. August verwandelt er sich zur Musik-Hochburg,

rund 30 Acts werden erwartet.

heitere.ch

Den Abschluss des regionalen Festivalsommers macht

dann das Seaside Festival. Am 29. und 30. August

wird die malerische Spiezer Bucht Schaustätte des

beliebten Musik-Events.

seasidefestival.ch

Festival-Tickets zu gewinnen!

Durch die Sponsoring-Engagements der Migros Aare

können unter allen Mitarbeitenden folgende Festivaltickets

verlost werden:

Gurtenfestival: 10 × 2 Viertagespässe

Heitere Open Air: 10 × 2 Dreitagespässe

Seaside Festival: 10 × 2 Tickets für Freitag

und 10 × 2 Tickets für Samstag

Teilnahme

Sende bis am 13. April eine E-Mail an

ma-verlosung@migrosaare.ch mit folgendem Inhalt:

Betreff: gewünschtes Festival («Gurtenfestival»,

«Heitere», «Seaside FR» oder «Seaside SA»). Pro

Festival-Wunsch muss eine E-Mail gemacht werden.

Inhalt der E-Mail: Vorname und Nachname sowie Abteilung/Filiale

und Kostenstelle. Alle Gewinnerinnen und

Gewinner erhalten bis spätestens 23. April eine entsprechende

Benachrichtigung per E-Mail.

Kein Glück bei der Verlosung gehabt?

Am 27. April startet die 50%-Aktion. Behalte die

AARE-Medien im Auge und verpasse keine Mitarbeitenden-Aktion.

Gewinne Tickets für

kulturelle Veranstaltungen

Du möchtest mal wieder ins Theater, einem

Konzert lauschen oder an einer Comedy-Show

Tränen lachen? Das Migros-Kulturprozent

macht es dir mit etwas Glück gratis möglich:

Nimm dafür an unserer Verlosung teil.

Dank dem Engagement des Migros-Kulturprozents

in der Kulturlandschaft unseres Wirtschaftsgebiets

werden unter allen Mitarbeitenden der Migros Aare

Tickets zu zahlreichen kulturellen Veranstaltungen

verlost.

© Rob Lewis

Ob Karten für die Oper «Die Zauberflöte» auf der

Bühne Aarau, Eintritte für die Konzerte von Sina

oder Philipp Fankhauser im Casino Theater Burgdorf

oder zwei Sitzplätze für «Eine besondere Strasse»

im Theater Effinger Bern: Für nahezu 20 Veranstaltungen

in den Kulturstätten der Region Aare werden

Tickets verlost.

Mehr erfahren und

Tickets gewinnen

Genossenschaft Migros Aare

Corporate Communications

Industriestrasse 20 | 3321 Schönbühl

www.migrosaare.ch

Fragen, Rückmeldungen, Ideen?

Melde dich gerne via:

newsroom@migrosaare.ch

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