21.03.2025 Aufrufe

Schlossturm_2025-01_Osterausgabe

Vereinszeitschrift des St. Seb. Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.

Vereinszeitschrift des St. Seb. Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Der Schlossturm

Offizielle Zeitschrift des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V.

1/2025

Osterausgabe

77. Jahrgang

(152. Ausgabe seit Gründung)

Aus dem Inhalt:

Jugendkommission • Titularfest 2025 • Vorstand

Bildergalerie • Reitsportfest • Was geschah vor 75 Jahren

Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Aus dem Leben der Gesellschaften


Gebäudereinigung und Dienstleistungen

Gebäudereinigung // Dienstleistungen

TREPPENHAUSREINIGUNG

BÜROREINIGUNG

HAUSMEISTERDIENSTE

ENTRÜMPELUNG

GARTENPFLEGE

WINTERDIENSTE

Nicht nur Haus- sondern Meisterbetrieb

0211 27 82 96

Legner & Söhne GmbH

Glashüttenstraße 59

40627 Düsseldorf

Telefax: 0211 2208005

E-Mail: info@legner-soehne.de


Der Schlossturm

Offizielle Zeitschrift des

St. Sebastianus Schützenvereins

Düsseldorf 1316 e. V.

Impressum

Herausgeber:

St. Sebastianus Schützenverein

Düsseldorf 1316 e. V.

Hahnenfurther Str. 4, 40629 Düsseldorf

Redaktion

Andreas-Paul Stieber (1. Chef), Bernd Jost (Chefredakteur)

Bernd.Jost@schuetzen1316.de

Autoren

Moritz Buschhaus, CG, Sabine Ilbertz, Karsten Klees,

Horst Leßmann, Michèle Locker, Lisa Schlüter

Korrektor

Marc Pojer

Fotografie

Titelbild: freepik.com

Inhalt: Michael Lübke, pixabay, Vereinsarchiv

Abgabetermin Festausgabe

09.05.2025

Abgabe der Gesellschaftsberichte

an Schlossturm-PSP@t-online.de

Nach dem 09.05.2025 eingehende Berichte, können

NICHT MEHR BERÜCKSICHTIGT werden!!!

! ACHTUNG ! ! ACHTUNG !

Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung und

Urhebervermerk sowie Quellennachweis.

Für die inhaltliche Richtigkeit ihrer Artikel

zeichnen allein die Autoren verantwortlich.

Für die Veröffentlichungen der Gesellschaften kann keine

rechtliche Verantwortung übernommen werden.

Die Redaktion hat auf den Inhalt der Berichte

der Gesellschaften keinen Einfluss, behält

sich jedoch Kürzungen und Korrekturen vor.

Anzeigen

PSP Print Service Pfeiler -- Julia Theis, Bernd Jost

Corneliusstr. 61, 40215 Düsseldorf,

Tel. 0211/2095555, Fax 0211/2095557

Print.Service.Pfeiler@t-online.de

Druck und Gestaltung

PSP Print Service Pfeiler -- Cindy Weittekemper, Julia Theis, Bernd Jost

Die Schützenzeitschrift „Der Schlossturm“ erscheint viermal im Jahr.

Inhalt

Jugendkommission 2

Titularfest 2025 4

Vorstand 10

1 Jahr mit unserem Fotografen Michael Lübke 12

Reitsportfest 18

Was geschah vor … 20

Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim 24

Aus dem Leben der Gesellschaften 42

Veranstaltungsübersicht 41

1. Grenadiere von 1842 42

2. Grenadiere Jakobus von 1845 44

3. Grenadiere Jan Wellem 46

5. Grenadiere Alt-Pempelfort 47

10. Grenadiere Germania 48

11. Grenadiere Hubertus 49

13. Grenadiere St. Rochus 50

Königin Stephanie 51

Kronprinz Wilhelm 52

Reserve 54

Fürst Karl Anton gegr. 1880 60

König Wilhelm 62

Prof. Hans Kohlschein 64

Reitercorps Wilhelm Marx von 1926 66

Sappeur-Corps von 1953 68

„6te“ Schützen 70

Wildschütz 08 71

1. Friedrichstädter 72

Neunte Schützen 73

4. Schützen Gemütlichkeit 73

II. Schützen von Hindenburg 1873 74

St. Lambertus von 1850 75

Informationen für die Gesellschaften 40

Frohe Ostern

1


Jugendkommission

Ein bunter Start ins neue Jahr

von Lisa Schlüter

Neujahrsfeier der Pagen

Warum im ohnehin hektischen Dezember eine Weihnachtsfeier

planen, wenn man das neue Jahr mit einem Knall voller Spaß beginnen

kann? Genau das dachten wir uns! Und so luden wir unsere Pagen

und Paginnen am Nachmittag des 4. Januars zu einer ausgelassenen

Karnevalsparty in Jutta’s Forelle ein.

Getreu dem Motto kamen alle Kinder in kreativen Kostümen zusammen,

während Karnevalsmusik für die richtige Stimmung sorgte.

Den kleinen Gästen wurde ein kunterbuntes Programm geboten, das

die Kinderherzen höherschlagen ließ: Topfschlagen, Eierlauf, Sackhüpfen

und Dosenwerfen – die Klassiker sorgten für jede Menge Begeisterung.

Es war laut, es war lustig, und am Ende wollten viele gar nicht

nach Hause (ein gutes Zeichen, oder?).

Auch die kreativen Köpfe kamen nicht zu kurz: Karnevalsmasken wurden

gebastelt, und beim Schokokuss-Wettessen blieb kein Gesicht

schokoladenfrei. Klebrige Finger inklusive – aber hey, das gehört doch

einfach dazu, oder?

2


Die Resonanz der Kinder war durchweg positiv: Alle waren sich einig,

dass die vielen Spiele und die ausgelassene Stimmung ein Volltreffer

waren.

Ein herzliches Dankeschön geht an Kai Roth (Vorsitzender Jugendkommission,

Abteilung Pagen) und sein engagiertes Team, bestehend

aus Miriam, Stephie und Steffi.

Und da Bilder bekanntlich mehr sagen als Worte, lassen wir nun die

Impressionen sprechen.

Neujahrsfeier der Jungschützen

Auch die alten Hasen kamen in Jutta’s Forelle zusammen, um das

neue Jahr gemeinsam zu begrüßen.

Während die einen sich beim Dart spannende Matches lieferten und

ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten, sorgten Würfel- und Kartenspiele

bei den anderen für jede Menge Spaß. Es war schön, nach der

Feiertagspause wieder zusammenzukommen und das Jahr in bester

Gesellschaft zu starten.

Wir haben uns sehr gefreut, so einen tollen Abend mit euch zu verbringen

– und freuen uns jetzt schon auf die nächsten Veranstaltungen!

Frank Rainer Schimunek

Sanitäre Installationen

Heizungstechnik

40227 Düsseldorf

Kruppstraße 37

Telefon (0211) 72 68 99

info@schimunek-shk.de

3


Titularfest 2025

Titularfest 2025

von Moritz Buschhaus

Zum diesjährigen Titularfest 2025 trat das Regiment des St. Sebastianus

Schützenvereins von 1316 e. V. am 12.01.2025 um 9 Uhr am

Rathaus an. Nachdem die Fähnriche mit den Fahnen der Gesellschaften

aufmarschierten, begrüßte Oberst Torsten Peters das Regiment

und den anwesenden Vorstand.

Weiterhin war am frühen Sonntagmorgen der Oberbürgermeister der

Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller gegenwärtig.

Bevor es mit Musik zum Hochamt in die St. Lambertus Basilika ging,

übernahm Oberst Torsten Peters das Wort. Insgesamt drei der 30

Gesellschaften feiern im Jahr 2025 ein besonderes Jubiläum.

150. Jubiläum feiert die Gesellschaft 1. Friedrichstädter, die 1875 von

12 Handwerksmeistern im Stadtteil Friedrichstadt gegründet wurde.

Oberst Torsten Peters rief den Hauptmann und den Fähnrich der

Gesellschaft auf und stellte die besondere Nachwuchsarbeit heraus.

4


5


Titularfest 2025

6


Bereits seit 175 Jahren bestehen die beiden Kompanien Gesellschaft

3. Grenadiere Jan Wellem und Gesellschaft St. Lambertus. Beide

Gesellschaften entstammen dem Gründungsjahr 1850 und schreiben

sich ebenfalls die Jugendarbeit groß auf die Fahne. Dies wurde durch

den Oberst in besonderer Weise gewürdigt.

Nach einem kräftigen dreifachen „Schützen hoch“ marschierte das

Regiment zur Basilika St. Lambertus, um dort das Hochamt zu feiern.

Pünktlich konnte das Hochamt beginnen. Obwohl er stimmlich angeschlagen

war, ließ es sich Pfr. Frank Heidkamp nicht nehmen, das

Hochamt persönlich abzuhalten.

Nach dem Abschreiten der Front im Anschluss an den Gottesdienst

ging es im Gleichschritt in den Kolpingsaal, in dem rechtzeitig das

offizielle Programm weiterging.

Auf die Rede vom ersten Schützenchef folgte der diesjährige Gastredner

Dr. Stefan Dahm, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse

Düsseldorf.

Dieser verwies auf die Wichtigkeit des Titularfestes eines Vereins, an

dem der Schutzpatron gewürdigt und sich an diesen erinnert wird.

Das Titularfest diene vor allem dazu, sich auf die Werte zu besinnen,

für welche der Schutzpatron steht. So würde der St. Sebastianus

Schützenverein von 1316 e.V. für Freundschaft und Kameradschaft

stehen und dies würde im Angesicht der immer herausfordernden

Gesellschaft an Wichtigkeit gewinnen. Schützen sind wie Familie. Man

ist nicht allein, sondern steht füreinander ein!

Dr. Stefan Dahm erläuterte auch die Gemeinsamkeiten zur Stadtsparkasse

Düsseldorf. Bei Gründung der Stadtsparkasse stand keine

Geschäftsidee im Vordergrund, sondern der Gedanke, ein Geldhaus

Angekommen übernahm der erste Schützenchef Andreas-Paul

Stieber das Wort und begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und

Freunde des Schützenwesens.

Er rief dazu auf, gemeinsame Lösungen für Herausforderungen zu

finden und diese auch über das Schützenwesen hinaus zu vertreten.

Man müsste immer im Gespräch bleiben und somit eine aktive Rolle

bei Diskussionen innehaben und diese auch fördern. Es habe nicht

immer der Lauteste Recht.

7


Titularfest 2025

für Jedermann zu gründen, vor allem für nicht so gut situierte Bürger.

Ebenso ist die Stadtsparkasse sehr stark in der Region verwurzelt.

Dies zeigt sich im Engagement bei Bildung und Projekten. Als Beispiel

nannte Dr. Stefan Dahm den „Sozial Day“, bei dem sich jeder teilnehmende

Mitarbeitende der Stadtsparkasse Düsseldorf sozial engagiere

und dabei Unterstützung erhalte.

Ein Beispiel ist das TrebeCafé, welches schon seit 29 Jahren von der

Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt wird. Dieses Café bietet jungen

Frauen die Chance, das Leben auf der Straße hinter sich lassen zu

können. Betrieben wird das Café von der Diakonie Düsseldorf. Es bietet

einen geschützten Raum für alle, welche von Wohnungslosigkeit,

Armut oder anderen Problemen betroffen sind. Rund 50% der jährlich

betreuten jungen Frauen schaffen den Ausstieg und haben sich ein

stabiles Leben aufgebaut. Da Männer keinen Zutritt zum Café haben,

sind ausschließlich Frauen betreuende Helfer.

Im Anschluss an die Rede wurden Spenden beim anwesenden Regiment

als auch bei den Gästen gesammelt. Die Spendensumme wurde

auf insgesamt 2.000,00 Euro aufgerundet und direkt zwei anwesenden

Vertreterinnen des TrebeCafés übergeben.

Oberst Torsten Peters übernahm im Anschluss an die Rede das

Mikrofon, um seinen neu gewählten Stellvertreter vorzustellen und mit

einer Übergabe der Urkunde zu benennen. Jonas Abs von den 1.

Grenadieren ist 32 Jahre alt und wird ab sofort den Oberst vertreten.

8

Des Weiteren wurde Manfred Kloos zum Hauptmann des Stabes ernannt.

Mit dieser Ernennung beabsichtigt Oberst Torsten Peters die

Einführung einer Fußtruppe, um auf schnelle Änderungen im Ablauf

von Schützenveranstaltungen reagieren zu können.

Als letzten Programmpunkt wurden die besten Schießmannschaften

und Einzelschützen beim Wiedemeyerpokalschießen im November

2024 geehrt.

Schießmannschaft:

1. Königin Stephanie 487 Ringe

2. 10. Grenadiere Germania 486 Ringe

3. 2. Schützen v. Hindenburg 477 Ringe

Als beste Pagenschützin wurde Zoe Hanf von der Gesellschaft König

Wilhelm geehrt.

Bei den Jungschützen konnte sich Yasmin Steen von der Gesellschafft

2. Schützen von Hindenburg durchsetzen.

Neuer Vereinsmeister und somit als bester Einzelschütze wurde

Sascha Dornbusch von der Gesellschaft Königin Stephanie geehrt.

Mit wenigen Schlussworten dankte der 1. Chef allen Anwesenden und

schloss die Veranstaltung pünktlich gegen 13 Uhr.


9


Vorstand

Neue Gesichter im Vorstand

Karsten Klees aus der Gesellschaft Sappeur-Corps 1953

Warum bin ich Schütze geworden?

Ich bin Schütze geworden aus Liebe zu meiner Geburts- und Heimatstadt

Düsseldorf. Im Alter von 35 Jahren bot sich über familiäre

Kontakte die Gelegenheit, das Sommerbrauchtum aktiv als Schütze

zu unterstützten.

Das Schützenfest und die damit verbundene Kirmes sind großartige

Botschafter für Düsseldorf.

Welcher Gesellschaft gehöre ich an und welche Laufbahn bin

ich innerhalb des Schützenwesens schon gegangen?

Meine Gesellschaft ist das Sappeur-Corps, dem ich unter anderem als

Schatzmeister und 2. Schießleiter zur Verfügung stehe.

Warum habe ich mich für den Vorstand beworben?

Die gelebte Kameradschaft innerhalb der Schießleiter vor, während

und nach der Kirmes unter der Verantwortung von Dietmar Vogelei

und Michael Dornbusch hat mich sehr beeindruckt. Als mich

Dietmar Vogelei nach der Kirmes 2024 angesprochen hat, ob ich

mir vorstellen könnte, perspektivisch seine Aufgaben in drei Jahren im

Rahmen einer aktiven Übergabe zu übernehmen, habe ich mich sehr

geehrt gefühlt.

10

Aufgrund bestehender privater und beruflicher Verpflichtungen sowie

der Verbundenheit zum Sappeur-Corps gab es im Vorfeld einige

Gespräche zu führen, die aber unisono positiv verliefen, so dass

meine Gesellschaft mich im Dezember als Bewerber für den Vorstand

vorgeschlagen hat.

Was fasziniert mich daran (trotz vieler Arbeit) einen Posten im

Vorstand auszuführen?

Mich reizt die Mitarbeit in einem engagierten Team zum Erhalt des

Brauchtums für zukünftige Generationen sowie die Möglichkeit,

Wandel und Neuerungen durch die Übernahme von Verantwortung

aktiv mitgestalten zu können.

Bei welchen Aufgaben stelle ich mir vor, mich im Vorstand gut

einbringen zu können?

Worin sehe ich meine Stärken?

Ich freue mich auf meine Aufgaben im Zusammenhang mit der Schießkommission.

Was würde ich einem Interessierten sagen, was das Schützenvereinsleben

zu etwas Besonderem macht?

Interessierten würde ich die folgende Beschreibung geben:

Aktiv gelebte Kameradschaft im Sinne von Gemeinschaft, füreinander

da sein, gegenseitiger Akzeptanz und ab und an auch gemeinsam

feiern.


Vorstand

Neue Gesichter im Vorstand

Michèle Locker aus der Gesellschaft 10. Grenadiere Germania 1874

Warum bin ich Schütze geworden?

Schütze zu werden war für mich nie eine bewusste Entscheidung.

Mein Vater ist seit seiner frühesten Kindheit im Verein und somit

war es ganz klar, dass auch ich mit meiner Geburt am Vereinsleben

teilnehmen werde. Sobald es die kurzen Kinderbeine schafften bin ich

mitmarschiert und mit Feuereifer dabei. Der Schützenverein ist über

die Jahre ein Teil der eigenen Identität geworden. Es kam mir nie

der Gedanke, die Mitgliedschaft in Frage zu stellen.

Welcher Gesellschaft gehöre ich an und welche Laufbahn

bin ich innerhalb des Schützenwesens schon gegangen?

Ich gehöre den 10. Grenadieren Germania 1874 an. Eine Laufbahn in

dem Sinne von offiziellen Funktionen innerhalb der Kompanie kann

ich nicht vorweisen.

Ich war mit 12 Jahren als Begleitung Regimentspagenkönigin, zwei

Jahre später ebenfalls als Begleitung Regimentsjungschützenkönigin.

Wieder zwei Jahre später habe ich dann selbst den Titel der

IGDS Stadtjungschützenkönigin erringen können. In meiner Kompanie

bin ich seit über einem Jahrzehnt in der Schießmanschaft und konnte

diverse Erfolge dort feiern. 2024/2025 habe ich es sogar geschafft

Vereinsmeister zu werden. Das Glück blieb mir in diesem

Jahr hold und so gelang es mir im Sommer, die Regimentskönigswürde

zu erringen. Als Bonus erlangte ich dann am Tag der IGDS

noch die Würde des Stadtkönigs.

Warum habe ich mich für den Vorstand beworben?

Durch das Amt der Regimentskönigin hatte ich Einblick in den

Vorstand und die Führung des Vereins. Schnell merkte ich in den

Versammlungen, dass viele Aufgaben und Herausforderungen zu

bewältigen sind. Die Bewältigung wird jedoch erschwert, da der

Vorstand sich in reduzierter Besetzung befindet.

Daher habe ich mich, in Rücksprache mit meinem Mann, der mir

immer den Rücken frei hält, um Zeit für den Verein zu finden, entschlossen,

meine Zeit und Arbeitskraft dem Vorstand zur Verfügung

zu stellen.

Was fasziniert mich daran (trotz vieler Arbeit) einen Posten

im Vorstand auszuführen?

Ich sehe aktuell die Herausforderung darin, den Verein zukunftstauglich

zu machen, neue Wege zu gehen und trotzdem die alten Werte

und Traditionen nicht zu vergessen und mitzunehmen. Ich möchte

darin mitmirken einen Verein zu erhalten, in dem das Brauchtum

und die Gemeinschaft groß geschrieben werden und alle Kameraden

sich wohlfühlen und stolz sein können, in diesem Verein Mitglied

zu sein.

Bei welchen Aufgaben stelle ich mir vor, mich im Vorstand

gut einbringen zu können?

Worin sehe ich meine Stärken?

Ich denke, dass ich sowohl aufgrund meines Berufs als Kriminalbeamtin

und auch als junge mehrfache Mutter andere Blickwinkel

11

mit in die Diskussionen bringen kann. Gerade was das Problem der

Mitgliedergewinnung bzw. die Verhinderung des Mitgliederverlusts

angeht und damit den Verein kinder- und familienfreundlicher zu gestalten.

Zudem kann ich persönliche Befindlichkeiten für den Erfolg der Sache

in den Hintergrund stellen, es geht um den Verein und nicht um

meine Person.

Durch die Organisation einer Familie mit 4 Kleinkindern, behaupte

ich zudem, sehr strukturiert und effizient arbeiten zu können, wovon

der Vorstand massiv profitieren könnte.

Was würde ich einem Interessierten sagen, was das Schützenvereinsleben

zu etwas Besonderem macht?

Für mich ist es die Gemeinschaft im Brauchtum über gesellschaftliche

und soziale Grenzen/Unterschiede hinaus.

Es besteht innerhalb der Schützen keine Ab- oder Ausgrenzung,

egal woher man kommt und was man außerhalb des Vereins

macht.

Alle, die sich mit den Werten identifizieren, sind willkommen und

vereint in der Sache. Man ist füreinander da, lässt Kameraden nicht

allein, auch wenn es mal über das Vereinsleben hinaus schwierig

wird.


Bildergalerie

1 Jahr mit unserem Fotografen Michael Lübke

12


13


Bildergalerie

14


15


Bildergalerie

16


17

151


Reitsportfest

Wir sind Stadtsieger

Pfingsten 2024 wurden wir zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte Stadtsieger!

von Sabine Ilbertz

Aber von vorne…

Seit nun mehr 75 Jahren findet einmal jährlich in Düsseldorf das

Reitersportfest statt. Hierbei handelt es sich um ein Turnier, welches

jedes Jahr an Pfingsten von der St. Sebastianus Reitervereinigung,

kurz SRV, veranstaltet wird. Die SRV ist ein Dachverband für Düsseldorfer

Schützenreitvereine und wurde 1950 gegründet. Einmal im

Jahr sollten alle Reiter im Ringstechen gegeneinander antreten und

den Stadtsieger ausstechen, ähnlich wie beim Königsschießen, nur zu

Pferd. Damit das Turnier in der Stadt bekannt wurde, wurde es jedes

Jahr von einem anderen angeschlossenen Verein ausgetragen, nämlich

dem Verein, der den Stadtsieger stellte.

Anfangs als Schützenreiter belächelt, schloss sich die SRV in den

60er Jahren dem Kreis- wie auch Landesverband der Reit- und Fahrvereine

an. Daraus resultierte, dass neben dem Ringstechen auch

Dressur- und Springprüfungen am SRV Turnier vorgenommen wurden.

Mittlerweile ist das SRV-Turnier in den Reiterkreisen etabliert

als Familienfest und auch als Einstieg für die Jugend, um die erste

Turnierluft zu schnuppern.

Am 19.05.2024 gewann Sabine Ilbertz von der Gesellschaft

Reitercorps Wilhelm Marx das 72. Reitersportfest, ausgetragen vom

RC Gerresheim auf dem Bergerhof in Lohausen. Somit ist die Ges. RC

Wilhelm Marx Ausrichter des 73. Reitersportfestes.

18


Vom 07.06.2025 bis 08.06.2025 wird das Reitersportfest wieder auf

dem Bergerhof in Lohausen stattfinden. Samstags starten wir morgens

mit Dressurprüfungen. Mittags sind die Kleinen mit einer Führzügelklasse

dran und am Nachmittag starten die Springwettbewerbe.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Ringstechens. Schon morgens

früh starten die Senioren und Junioren, um den neuen Stadtsieger zu

ermitteln. Mittags folgen dann die Jugendlichen. Der Höhepunkt ist

dann das Ausstechen des Stadtsiegers, falls es mehrere Reiter mit der

gleichen Ringzahl gibt.

Für das leibliche Wohl ist dank unserer Partner, der Brauerei Uerige,

der Bäckerei Hinkel und der Metzgerei Kebben gesorgt. Weiterhin wird

es ein buntes Rahmenprogramm für Alt und Jung geben.

Wir als Gesellschaft Reitercorps Wilhelm Marx freuen uns schon riesig auf

dieses Event und natürlich über jeden Teilnehmer und jeden Zuschauer.

Jeder ist herzlich willkommen. Also kommt vorbei und besucht uns!

SAVE THE DATE

Pfingsten 2025, 07.06.2025 bis 08.06.2025

Bergerhof, Leuchtenberger Kirchweg 93,

40474 Düsseldorf-Lohausen

19


Was geschah vor …

Was geschah vor 75 Jahren?

„Was geschah

vor … Jahren?“

von Horst Leßmann

1950, der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg geht weiter, die neuen

demokratischen Organe in Stadt, Land und Bund sind installiert, die

ersten Wiederwahlen stehen an und die BRD spielt in der Weltpolitik

eine wieder wachsende Rolle, der bereits begonnene kalte Krieg lässt

die Hoffnung auf eine friedlichere Welt in immer weitere Ferne rücken,

es werden Weichen gestellt für die Weltordnung, wie wir sie heute

kennen.

Im Januar werden die meisten Lebensmittelmarken abgeschafft, der

Rest folgt im Mai. In Kiel wird die Partei „Block der Heimatvertriebenen

und Entrechteten“ (BHE) gegründet, die Lizensierungspflicht für

politische Parteien durch die Alliierten wird aufgehoben, Elly Heuss-

Knapp gründet das Müttergenesungswerk, die BRD und die Tschechoslowakei

unterzeichnen ein Ausreiseabkommen für Sudetendeutsche,

der israelische Ministerpräsident Ben Gurion verstößt gegen

UN-Beschlüsse und erklärt Jerusalem zur Hauptstadt Israels und in

Neu-Delhi wird die Republik Indien proklamiert.

Konrad Adenauer

Im März wird durch die „Saar-

Konvention“ das Saarland politisch

autonom und wirtschaftlich

an Frankreich angeschlossen.

Dagegen beschließt die

Bundesregierung eine „Rechtsverwahrung“,

Bundeskanzler

Adenauer spricht sich trotzdem

für eine deutsch-französische

Union mit einem gemeinsamen

Parlament aus, das „Berlin-Hilfegesetz“

der BRD soll die

Wirtschaftskraft West-Berlins

stärken und wird vor allem

durch das „Not-Opfer Berlin“

finanziert, die Bundesregierung

erklärt, dass zur Wiederherstellung

der deutschen Einheit gesamtdeutsche Wahlen unter internationaler

Aufsicht durchgeführt werden müssten und das 1. Gesetz über

den sozialen Wohnungsbau wird

beschlossen. Winston Churchill

spricht sich als erster für einen

deutschen Verteidigungsbeitrag

aus, der Europarat lädt BRD

und Saarland zum Beitritt als

assoziierte Mitglieder ein.

Elly Heuss-Knapp und Theodor Heuss

Ben Gurion

Der NRW-Besuch des Bundespräsidenten

im Februar gilt

noch als Staatsbesuch, die

„Neue Wochenschau“ wird

erstmals bundesweit in den

Kinos gezeigt, in der DDR das

Ministerium für Staatssicherheit

(MfS) gegründet, der Sowjetisch-Chinesische

Beistandspakt

geschlossen und Chiang

Kai-shek, der nationalchinesische

Führer, verlegt seine „Republik

China“ nach Taiwan.

20

Winston Churchill

Im April wird im Bundeskanzleramt

die „Dienststelle für

Auswärtige Angelegenheiten“

eingerichtet, dem Vorläufer des

späteren „Auswärtigen Amtes“,

in der DDR verbietet das „Ministerium

für Volksbildung“ das öffentliche

Abspielen anglo-amerikanischer

Tanzmusik.

Im Mai verkündet die „Alliierte Hohe Kommission“ im Zuge der

Dekartellisierung das Gesetz zu Kohlebergbau und deutscher Eisen-

und Stahlindustrie, in der DDR tritt das „Gesetz der Arbeit“ in

Kraft, durch das Frauen im Arbeitsprozess Männern gleichgestellt

und weitgehend von der Hausarbeit entlastet werden, wohingegen

in der BRD es im vorläufigen „Bundespersonalgesetz“ eine

„Zölibatsklausel“ gibt, durch das verheiratete weibliche Beamte

entlassen werden müssen, wenn das Familieneinkommen für

ihre wirtschaftliche Versorgung ausreicht. In Köln findet die erste

„Photokina“ statt, in der DDR wird das Volljährigkeitsalter auf

18 Jahre herabgesetzt. In London findet eine Konferenz der 3

Westmächte über die Deutschlandfrage statt und der französische

Außenminister Schuman legt einen Plan zur Bildung einer westeuropäischen

Montanunion vor.


Robert Schuman

Im Juni finden in NRW die

zweiten Landtagswahlen statt,

die Landesverfassung wird

beschlossen, das Gesetz der

„Alliierten Hohen Kommission“

zur Verhinderung einer deutschen

Wiederaufrüstung tritt

in Kraft, Polen und die DDR

legen die Oder-Neiße-Linie als

endgültige deutsch-polnische

Grenze fest, dagegen legt der

Bundestag „Rechtsverwahrung“

ein und beschließt den Beitritt

der BRD zum Europarat. Der

Rowohlt-Verlag bringt die ersten

Taschenbücher (rororo) heraus

und der Suhrkamp-Verlag wird gegründet. Die Gespräche über die

Gründung einer europäischen Montanunion zwischen Frankreich, Italien,

den Benelux-Staaten und der BRD beginnen, und der Korea-Krieg

startet mit dem Einrücken Nordkoreanischer Truppen in Südkorea.

Der Düsseldorfer OB Josef Gockeln wird im Juli erneut zum

NRW-Landtagspräsidenten gewählt, Karl Arnold bildet ein Übergangskabinett,

der Zentralrat der Juden in Deutschland wird gegründet, die

BRD tritt dem Europarat als

assoziiertes Mitglied bei, der

wegen seiner NS-Vergangenheit

umstrittene Hans Globke

wird Personalchef des Kanzleramtes

und in Wuppertal stürzt

Josef Gockeln

eine Zirkus-Elefantendame

aus der Schwebebahn, bleibt

aber glücklicherweise unverletzt.

In der DDR wird in einem

5-Jahresplan der „planmäßige

Aufbau des Sozialismus“ und

die Annäherung an das stalinistische

System der UDSSR

beschlossen und gleich der

Parteivorstand der SED ausgewechselt.

Unter dem Oberbefehl

des US-Generals MacArthur

wird ein gemeinsames Oberkommando der Vereinten Nationen

für den Korea-Krieg gegründet.

Mit der Stuttgarter „Charta der Heimatvertriebenen“ verzichten im

August die ostdeutschen Landsmannschaften auf Rache und Vergeltung

und fordern die Anerkennung des „Rechts auf Heimat“, die

Alliierten Hohen Kommissare veranlassen die Aufspaltung der IG Farben

und in Düsseldorf findet die „Deutsche Funkausstellung“ statt.

Die SED enthebt in der DDR viele Funktionäre ihrer Ämter (etliche

21

werden 1956 rehabilitiert) und

Staatspräsident Wilhelm Pieck

verkündet ein „Nationales Widerstandsprogramm

gegen die

Besatzungsmächte der BRD“.

Die Beratende Versammlung

des Europarates nimmt Churchills

Vorschlag an, eine europäische

Armee unter Einbeziehung

deutscher Kontingente zu

installieren.

Im September findet die erste

Volkszählung nach dem Krieg

Wilhelm Pieck statt, Henkel bringt erstmals seit

11 Jahren wieder „Persil“ auf den

Markt, in Ostberlin beginnt die Sprengung des Stadtschlosses und die

DDR wird in den osteuropäischen „Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe“

(RGW/Comecon) aufgenommen. Die Außenministerkonferenz der

Westmächte kündigt eine neue Deutschlandpolitik an, die den Alleinvertretungsanspruch

der BRD und eine Remilitarisierung umfasst und der

Nordatlantikpakt (NATO) beschließt die Schaffung einer gemeinsamen

Armee mit deutscher Beteiligung. In Korea landen die UN-Streitkräfte,

die Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC)

gründet „die Europäische Zahlungsunion“, die erste UN-Vollversammlung

wird in New York eröffnet und die Aufnahme Chinas abgelehnt.

Im Oktober tritt Bundesinnenminister

Gustav Heinemann aus

Protest über die Haltung der Regierungsmehrheit

zur Wiederbewaffnung

zurück, Adenauer

wird auf dem 1. CDU-Parteitag

zum Vorsitzenden gewählt, das

Versorgungsgesetz für Kriegsopfer

wird beschlossen und in

der Volkskammerwahl der DDR

wird die „Nationale Front“ mit

99,7% gewählt.

Im November schlägt DDR-Ministerpräsident

Otto Grotewohl

auf Empfehlung der Pra-

Gustav Heinemann

ger Außenministerkonferenz

die Bildung eines „Gesamtdeutschen Konstituierenden Rates“ vor.

China beginnt mit der Besetzung Tibets, der Dalai Lama flieht nach

Indien. China greift massiv in den Korea-Krieg ein, woraufhin sich

die UN-Truppen zurückziehen, nur die US-Amerikaner bleiben.

Seit Dezember ist die Verwaltung des Düsseldorfer Flughafens wieder

in deutschen Händen, der Deutsche Sportbund (DSB) wird gegrün-


Was geschah vor …

det, ein Sachverständigenrat soll die militärisch-technischen Fragen

eines deutschen Wehrbeitrages klären und im Anschluss an die Neujahrsansprache

des Bundespräsidenten wird im Rundfunk erstmals

die „Hymne an Deutschland“ gespielt, die Theodor Heuss als neue

Nationalhymne wünschte, es aber nicht wurde. In den USA wird wegen

der militärischen Lage in Korea der nationale Notstand ausgerufen, in

Brüssel tagt der Nordatlantikrat und ernennt General Eisenhower zum

obersten Alliierten Befehlshaber.

Der „Große Schützenverein“ konsolidiert sich weiter, Rektor i.R. Georg

Spickhoff mit seinem persönlichen Adjutanten Jean Keulertz, seinem

Stellvertreter Paul Klees und Oberst Heinrich Neu führen das Regiment

in das neue Jahrzehnt, Schützenkönig ist Willi Wesche und wird

abgelöst von Alex Fischer. Nach wie vor berichtet die Schützenzeitung

über das, was das Regiment bewegt und wird weiterhin auf „normalem“

Zeitungspapier gedruckt und ist i.d.R. 6 – 8 Seiten stark.

Die Januar-Ausgabe macht auf mit dem Hinweis auf das von Papst

Pius XII. ausgerufenen „Heilige Jahr“ (gibt’s alle 25 Jahre), und Wilhelm

Herchenbach berichtet von seiner Audienz beim Papst.

In der Februar-Ausgabe gedenkt Stadtarchivar Dr. Paul Kauhausen

dem im Januar 1949 verstorbenen Prof. Hans Kohlschein und das

75. Jubiläum der Gesellschaft Hohenzollern-Sigmaringen wird gewürdigt.

Aufmacher aber ist der Rückblick auf das Titularfest, aber auch

der Karneval kommt nicht zu kurz. Chef Spickhoff würdigt den aus der

Sicht des Schützen (und Historikers) und stellt Sommer- und Winterbrauchtum

gegenüber. So schreibt er:

„Unser Schützenverein wurde vor vielen hundert Jahren aus sozialen

Gründen, nämlich aus dem inneren Bedürfnis zur karitativen Betätigung

an notleidenden Mitmenschen, gegründet …“. Und weiter:

Dagegen ist der Karneval mit Humor, Witz und Mummenschanz das

Fest der überschäumenden fröhlichen Laune …“.

Mit der März-Ausgabe wurden die Sebastianer nach Ende der Karnevals-Zeit

auf das Schützenfest und die erforderlichen Anstrengungen

für dessen Gestaltung eingeschworen. Der 50. Geburtstag von OB

und Landtagspräsident Josef Gockeln wird gewürdigt, und vor dem

Hintergrund fehlender Mittel für die Erneuerung des schiefen Turms

der alten Stiftskirche St. Lambertus wird an den Brand von 1815 erinnert

(und natürlich um Unterstützung geworben). Und eine Rubrik

„Eingesandt“ vermeldet nach langer Zeit endlich einen Beitrag: Max

Gerling von der Gesellschaft Fürst Karl Anton regt die Wiedereinführung

eines Titularfest-Balles an.

Die Osterausgabe im April steht im Zeichen der ausführlichen Besprechung

des Hohenzollern-Teppichs in St. Lambertus, aber auch die Wiederanpassung

der Statuten an die Vorkriegs-Fassung im Hinblick auf das Schieß-Wesen

und die Zugeinteilung ist Thema, denn die von der Besatzungsmacht

erlassenen Beschränkungen waren entfallen. Auch das 1-jährige „Jubiläum“

der Schützenzeitung spielt eine Rolle. Aus dem Festbeitrag:

„Gerne hätten wir im Laufe des Jahres durch Zuschriften erfahren, wie

unsere Zeitung im Allgemeinen gefallen hat und welche Wünsche die

22

Leser haben, damit wir uns danach richten können. Jedoch ist leider

nichts an uns herangetragen worden, woraus man allgemeines Interesse

entnehmen könnte. …“

Offenbar ließ die Mitarbeit und das Interesse am Vereins-Organ zu

wünschen übrig, was auch für die spärlichen Berichte aus den Gesellschaften

galt. Und weiter:

„Es geht bei unserer Zeitung um das schöne Ziel, heimatliche Belange

zu fördern, die Freunde und Kameraden in der richtigen Weise anzusprechen,

Unterhaltungsstoff, Anregungen und Bewegung zu schaffen,

um dadurch das Interesse zu fördern für das bürgerliche Gemeinschaftsleben,

dessen wir so sehr bedürfen. …“

Die Mai-Ausgabe steht im Zeichen des 90. Jubiläums der Stephanien-Büste,

aber auch Geschichtliches zu Zollstraße, „Kanon“ und

Maurenbrecher sowie die Veröffentlichung der Bestimmungen der

wichtigen Unterstützungskasse der Sebastianer.

Im Juni wird im Rahmen der Berichterstattung zum Stephanientag

von den Fahnenweihen der Gesellschaften Lambertus und Hubertus

berichtet, Paul Klees 60. Geburtstag gewürdigt, ein „Schützenfest in

Mitteldeutschland“ vor dem Weltkrieg geschildert und darum gebeten,

Werbung für „die Schützensache“ zu machen.

Im Juli erscheint die Schützenzeitung erstmals als „Festausgabe“

mit Schutzumschlag aus festem Papier, auf dem der „Herold“ von

Prof. Kohlschein abgedruckt ist. Natürlich dreht sich alles um Festprogramm,

Corpsbefehl und Jubilare, aber auch das 100-jährige Bestehen

der Gesellschaft Jan Wellem, das Gedenken an den gerade

verstorbenen ehemaligen Oberst Karl Schnigge und eine durchaus

wehmütige Erinnerung an die Düsseldorfer Kirmes in den Kindertagen

des Autors Paul Reitz fanden Raum. Erwähnenswert ist aber auch,

dass von insgesamt 16 stolze 7 Seiten von Werbung eingenommen

wird.

Karl Arnold

Die August-Ausgabe wird natürlich

beherrscht von den

Berichten über das abgelaufene

Schützenfest, das lt. Chef

Spickhoff „eines der schönsten

Schützenfeste“ war, das in

Düsseldorf gefeiert worden sei.

Übrigens durften die Sebastianer

zum Schützenfest auch OB

und Landtagspräsident Josef

Gockeln und den NRW-Ministerpräsidenten

Karl Arnold als

Gäste begrüßen.

Im September wird die Ausgabe

dominiert von einem kurzen

Rückblick auf das zu Ende gehende

Schützenjahr und den


Vorschlägen zu Satzungsänderungen und Änderung der Bestimmungen

der Unterstützungskasse, die in der Generalversammlung im Oktober

beschlossen werden sollen. Aber auch ein kritischer Artikel im

Schausteller-Fachblatt „Komet“ wird kommentiert.

Im Oktober teilte der 1. Chef Spickhoff seinen Sebastianern mit, dass

er in der Generalversammlung am 11. Oktober ebenso sein Amt niederlegen

wird wie Oberst Neu.

Der neue 1. Chef Paul Klees stellt sich und seinen Stellvertreter Jean Keulertz

in der November-Ausgabe vor, und natürlich wurde die Generalversammlung

besprochen, in der u.a. Noch-Chef Spickhoff scharfe Worte

fand für „…die dauernden Unterstellungen, der Vorstand lebe am Thron

beim Schützenfest auf Kosten der Kameraden. Demgegenüber stellte er

fest, dass die Vorstandsmitglieder selbst bezahlt hätten und lediglich notwendige

Repräsentationskosten vom Verein übernommen würden.“

Eine Initiative, von der die „Rheinische Post“ berichtet hatte, wurde bekannt,

dass im Schloss Jägerhof ein Schützenzimmer eingerichtet und

dem möglichst auch ein Versammlungszimmer angegliedert werden solle.

Im Dezember blickt der neue Chef Klees auf ein erfolgreiches Jahr

1950 zurück, es wurde aber auch die Zuschrift eines Kameraden veröffentlicht,

der sowohl Vorstand als auch Gesellschaftsführer drängt,

doch kurzfristig den neuen Oberst zu wählen. Der müsse in der Lage

sein, den „großen und bedeutenden Verein“ zu repräsentieren, über

ein „Höchstmaß an Organisationstalent und Autorität“ verfügen und

„selbstverständlich wirtschaftlich gut gestellt sein“.

Das also war das Jahr 1950 in einer kurzen Zusammenfassung, natürlich

muss die Themenauswahl des Autors subjektiv sein, nicht zu übersehen

ist allerdings, dass sich einiges bis heute kaum verändert hat, Nachwuchswerbung

und die Mitarbeit in Vereinen und der Schützenzeitung war und

ist schwach entwickelt. War der Stellenwert der Schützenbewegung in der

Stadtgesellschaft in den ersten Nachkriegsjahren sehr hoch, hat er im

Laufe der Jahrzehnte leider immer mehr abgenommen, hoffen wir, dass

sich dieser Trend wieder umkehrt, umfangreichere Öffentlichkeitsarbeit

würde sicher dazu beitragen.

Ich möchte euch erneut ermuntern, dem Beispiel zweier Kameraden

zu folgen und mir eure Meinung zu diesen Artikeln und/oder eigene

Verbesserungsvorschläge zu mailen.

Horst Leßmann 01792849015@o2online.de

Steig bei uns ein!

Als Kraftfahrer, Entsorger, Straßenreiniger oder Recyclinghoffachkraft (m/w/d)

awista-karriere.de

23


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

GANZ

DÜSSELDORF

KENNT

GERRESHEIM

24


AUSZEIT | handwerk

Bert Gerresheim vor dem

Café Mutter Ey in Düsseldorf

25


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

„Ich konnte und wollte nie etwas anderes machen“.

von CG

Bert Gerresheim ist Düsseldorfer

Künstler und Bildhauer. Im Oktober

wurde er 87 Jahre alt. Rund 40

Werke von ihm sind in Düsseldorf

im öffentlichen Raum zu sehen. Ein

Gespräch über wichtige Momente

seines Lebens - und die Entstehung

einer Skulptur.

Ein guter Ort, um Bert Gerresheim

zu treffen, ist das Café Mutter Ey in

der Altstadt. Skizzen an den Wänden,

eine Büste und eine kleine Skulptur gut platziert im Innenbereich sowie

das zwei Meter große – aktuell öfter mal mit einer Ukraineflagge umhüllte

– Bronzedenkmal auf dem Vorplatz: Sie alle zeigen die Namensgeberin

der Lokalität und sie alle stammen von Bert Gerresheim. Ein weiteres

Kunstwerk steht mitten im Raum der Lokalität: ein überdimensioniertes

Ei auf einem Tisch, daneben ein Stuhl ohne Sitzfläche – als Ehrerweisung

für Mutter Ey.

Düsseldorfer, die den Namen Bert Gerresheim vielleicht noch nie gehört

haben, kennen mit Garantie eine seiner Skulpturen oder eines

der anderen Werke, die in der Landeshauptstadt öffentlich zugänglich

sind. Mindestens 40 an der Zahl, so schätzt Gerresheim, müssten es

sein. Neben Plastiken aus Bronze wie das der Mutter Ey, das Stadterhebungsmonument,

das Hoppeditz-Denkmal oder die Nepomuk-Statue

kommen Werke in Kirchen wie der Taufbrunnen in der

Kirche Herz-Jesu, das Friedrich-Spee-Epitaph auf der Rückseite

von St. Suitbertus oder das Kolbe-Kreuz an der Rochuskirche hinzu.

Dass er Künstler wurde, ist für ihn aus heutiger Sicht ohne Frage gewesen.

„Ich konnte und wollte nie etwas anderes machen“, erinnert

er sich. Sein Vater hatte ein eigenes Transportunternehmen, das über

die Grenzen Deutschlands hinweg Güter transportierte. „Und ich, der

einzige Sohn, wollte immer nur kritzeln“, sagt er schmunzelnd. Einen

Detailaufnahme Friedrich-Spee-Epitaph

Nachfolger für das Unternehmen habe es damals dann nicht gegeben,

und Bert Gerresheim lächelt jungenhaft, als er sagt: „Bis heute habe

ich keinen Führerschein.“ Seine Mutter - „eine tolle Frau“ - akzeptierte

seine Entscheidung und unterstützte ihn. Sie gab ihm schon vor Eintritt

in die Schule eine Tafel und Postkarten, die er fortan abmalte.

„Als ich in die Schule kam, konnte ich dadurch schon schreiben“, so

Gerresheim, der noch heute weiß, wie verwundert seine Lehrerin gewesen

ist.

Detailaufnahme Friedrich-Spee-Epitaph

Detailaufnahme Friedrich-Spee-Epitaph

26

Detailaufnahme Friedrich-Spee-Epitaph


27

Friedrich-Spee-Epitaph auf der

Rückseite von St. Suitbertus


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Detailaufnahmen der Nepomuk Statue

Das war während des Zweiten Weltkrieges, keine leichte Zeit für Familie

Gerresheim. Ein Onkel von ihm war Kommunist, kam ins Konzentrationslager.

Seine Eltern indes mussten belegen, dass sie keine

Juden sind. „Unser Stammbaum geht bis 1388 zurück. Bis zu einem

Wilhelm von Gerresheim, der Glockengießer in Gerresheim gewesen

ist“, weiß Gerresheim seitdem. Das „von“ habe ein späterer Angehöriger

gestrichen, weil es nichts mit einem Adelstitel zu tun hatte. Ihm

sei die Gnade der späten Geburt zuteil geworden. Als er zehn wurde

und damit zur Hitlerjugend gemusst hätte, endete der Krieg.

Zwei Jahre später brachte seine Mutter ihn dann zu Mutter Ey. Johanna

Ey, wie sie mit bürgerlichem Namen hieß, galt in den 1920er Jahren

als Förderin moderner Malerei. Ihre Kaffeestube an der Ratinger

Straße war ein Treffpunkt von Künstlern. Mutter Ey habe damals

geraten, dass sie bei Otto Pankok vorsprechen. Dieser war gerade

zum Professor der Kunstakademie berufen worden und wohnte in

derselben Straße in Oberkassel wie Familie Gerresheim. „Wenn Sie

soweit sind, kommen Sie zu mir“, habe er dann tatsächlich bei einem

Besuch gesagt. Genau so kam es neun Jahre später direkt nach Gerresheims

Abitur. Es habe Professoren für freie Künstler und pädagogische

Zeichenlehre gegeben. „Sie müssen frei sein“, sagte Pankok zu

ihm. Gerresheim bewarb sich, wurde angenommen und von Pankok

gefördert. Er unterstützte ihn, nahm ihn überall mit hin. Gerne erinnert

sich Gerresheim an den Fußweg zurück von der Akademie nach

Oberkassel – sehr interessante Gespräche seien dabei geführt worden.

Durch den Kontakt zu Pankok lernte Gerresheim, der gemeinsam

Detailaufnahmen der Nepomuk Statue

28


29

Johannes von Nepomuk Statue

an der Hofgartenrampe in der

Düsseldorfer Altstadt


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Stadterhebungsmonument

Detailaufnahmen Stadterhebungsmonument

30


mit Günther Uecker und Germán Beccera studierte, auch Max Ernst,

Otto Dix, Hans Arp oder Katja Mann kennen. Er studierte weiter in

Köln. Archäologie, Germanistik und Kunstgeschichte. Neben seinem

künstlerischen Schaffen war er bis 1990 als Studiendirektor am Lessing-Gymnasium

in Düsseldorf tätig.

In Sachen Kunst habe er in seinem ganzen Leben nie überlegen müssen,

was er als nächstes macht. „Entweder habe ich einen Auftrag

oder es kommt so aus mir heraus“, erzählt der Mann, der auch heute

noch täglich arbeitet. „Die Thematik eines Auftrags muss mir entgegenkommen“,

führt er aus. In Folge liest er sich sehr gut und lange

ein, um die Vielschichtigkeit eines Themas zu erfassen. „Für das Stadterhebungsmonument

habe ich zig Stapel Literatur gehabt“, erzählt er.

Während des Lesens bilden sich erste Bilder in seinem Kopf, Skizzen

sind nicht selten in der durchgearbeiteten Literatur zu finden. Bevor

es ans Werk geht, könne der Auftraggeber noch etwas zum Entwurf

sagen. „Beim Stadterhebungsmonument hatte ich jede politische Partei

zu Besuch“, sagt er. Ist der Entwurf auf Papier gebannt, geht es

an die bildende Arbeit. Meistens, wie halt auch bei Mutter Ey, mit

einem kleinen Entwurf. Geht es an die eigentliche Skulptur, entsteht

zuerst ein Innenleben aus Ton. Gerresheim wird dabei von seinem

Mitarbeiter Francisco Ces Hernandez unterstützt. Dann geht es für

den Künstler ans Modellieren. Nicht selten ändert sich noch etwas im

Schaffungsprozess. „Ich arbeite schnell und brauche nicht so lange.

Die Mutter Ey hat so lange gebraucht wie eine Frau ein Kind austrägt“,

so Gerresheim schmunzelnd. Wenn der Tonentwurf, der sogenannte

Bozzetto fertig ist, wird dieser mit Silikon überzogen. „Das geht in

jede Pore“, so Gerresheim. Da Silikon an sich zu flexibel ist, folgt eine

Gipsschalung. „Diese Negativform geht dann in die Gießerei“, berichtet

Gerresheim.

31


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

St.-Josef-Monument aus allen Blickrichtungen mit Detailaufnahmen

32


Steht eine Skulptur erst einmal, überlässt Gerresheim die Interpretation

jedem Betrachter individuell. „Wer sich offen hält, wird intuitiv

etwas erfahren. Ich respektiere jede Interpretation“, sagt er. Mit der

Zeit ändere sich zudem, was Menschen in einem Werk sehen. „Jede

Generation hat eine andere Sichtweise“, so Gerresheim. Kunst sei

vielschichtig. „Man kann immer etwas finden, was man vorher noch

nicht gesehen hat“, so Gerresheim. Möglich sei zudem, daraus etwas

Besonderes zu machen. Das ist mit dem Ei von Mutter Ey wie auch

mit der Nase einer Figur des Stadterhebungsmonuments passiert.

Wenn man an diesen Dingen reibe, bringe es Glück, erzählen einige

der Stadtführer. Die Folge ist, dass die sonst dunklen Skulpturen

an diesen Stellen bronzefarben glänzen. Gerresheim wird selbst öfter

gebeten, Führungen zu machen. „Die Anfragen nehme ich aber

immer seltener an“, so Gerresheim. Besonders findet er Blindenführungen,

bei denen es vorkommen kann, dass am Ende die Bitte

kommt, sein eigenes Gesicht abtasten zu dürfen.

33


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Hoppeditz-Denkmal hinter dem

Haus des Karnevals

34


Hoppeditz-Denkmal bei seiner Enthüllung 16. Mai 2008

Detailaufnahmen Hoppeditz-Denkmal

Bert Gerresheim zusammen mit Engelbert Oxenfort (†)

bei der Enthüllung des Hoppeditz-Denkmals

35


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Heine-Denkmal am Schwanenmarkt mit Detailaufnahmen

„Puppen“, so nennt er selbst seine Skulpturen liebevoll. Seine liebste ist

das Heine-Denkmal am Schwanenmarkt. Sein erstes Werk, das in Düsseldorf

einen Platz gefunden hat. „Dadurch kamen Folgeaufträge“, blickt

Gerresheim zurück auf das Jahr 1981. Das Werk sei umstritten, der Kunstkreis

gegen die Errichtung gewesen. Er erinnert sich daran, als ob es

gestern gewesen ist. Wie an viele andere Dinge aus seinem Leben. Er

erzählt von seinem Beitritt in den Franziskaner-Orden vor 40 Jahren und

den damit verbundenen Aufgaben, von seinem Papstbesuch, als er das

Werk unter einem lilafarbenen Tuch selbst dorthin transportierte, und von

seiner Ausstellung im Stadtmuseum vor zwei Jahren und seinem Werk,

das er diesem vermachen wird. Er erzählt, dass ihn sein ganzes Leben

schon die Frage „Was ist Wirklichkeit?“ umtreibe und dass er für eine Fernsehfolge

Helmut Kohl porträtieren sollte, er nach einer inneren Revolution

abgelehnt und als Alternative Herbert Wehner angeboten habe. „Wir

haben uns danach bis zu seinem Tod noch Briefe geschrieben“, sagt er.

Bert Gerresheim blickt aber auch in die Zukunft und berichtet von

aktuellen Projekten. In den Niederlanden gibt es Gespräche über ein

36


Denkmal von dem seliggesprochenen Karl Leisner. Auch in Düsseldorf

werden momentan Gespräche geführt – die sind allerdings noch

geheim …

Zwei Stunden sind im Café Mutter Ey vergangen. Die Skulptur, die

während der Öffnungszeit von einer Ukraine-Flagge umhüllt war, steht

inzwischen in ihrer vollen Pracht da. Das Café schließt. Dabei hat Bert

Gerresheim noch so viel mehr zu erzählen.

Artikel Stand 2022

37


Künstler & Bildhauer Bert Gerresheim

Taufbrunnen in der Kirche Herz-Jesu

Detailaufnahmen Taufbrunnen

38


Detailaufnahmen Kolbe-Kreuz

Kolbe-Kreuz an der Rochuskirche

39


Informationen für die Gesellschaften

Abgabetermin Festausgabe

9. Mai 2025

Rubrik „Schützen helfen“

Bitte denkt an unsere Rubrik „Schützen helfen“ - Die gute Tat, in der

wir über Hilfsaktionen der Gesellschaften berichten, damit die guten

Taten der einzelnen Gesellschaften nicht nur im Gesellschaftsteil zu

fi nden sind. Wir fi nden, dass solch ein Engagement für alle Leser im

redaktionellen Teil erscheinen sollte. Darum erinnern wir an eine gesonderte

Zusendung von Artikeln über gute Taten der Gesellschaften

unter dem Betreff -----„Schützen helfen“ / Name der Gesellschaft -----

gerne mit Fotos an Schlossturm-PSP@t-online.de.

Bilddaten „Gesellschaftsteil“ NACHLESE 03/2025

Liebe Schriftführer, in diesem Jahr planen wir für die Nachlese für

jede Gesellschaft ein Intro-Banner zu erstellen. Dieses soll das aktuelle

Königspaar sowie den Vorstand, inklusive Namen, der jeweiligen Gesellschaft

zeigen. Hierzu benötigen wir von jeder Gesellschaft zu den regulären

Berichten und Bildern auch ein Foto des Vorstandes inklusive Namen

und Funktion. Die Bilder können gemeinsam mit den Berichten zum

Abgabetermin gesendet werden. Die Bilder der Königspaare werden

wie immer auf der Rheinkirmes fotografi ert und uns für die Nachlese

zur Verfügung gestellt.

Solltet ihr Fragen dazu haben könnt ihr euch gerne unter

schlossturm-psp@t-online.de oder telefonisch unter

0211 - 209 55 55 an uns wenden.

Euer Team von Print Service Pfeiler

Information für die Schriftführer zur FESTAUSGABE

Bitte nicht das Königsblatt/Jubilare vergessen, welches immer mit

dem Bericht zur Festausgabe mitgesendet wird.

Information für die Leser des Schlossturms

Liebe Leser des Schlossturms,

seit 2020 wird der Schlossturm nicht mehr, wie in den Jahren zuvor,

über den St. Sebastianus Schützenverein 1316 e.V. versendet. Jeder

Leser kann sich mit einem Jahresbeitrag von 15,90 Euro zzgl. 19%

MwSt. (Porto und Verpackung) 4 Ausgaben im Jahr zusenden lassen

oder unter

www.schuetzen1316.de

kostenlos online (kein Download) anschauen.

Dies ist nun auch für „Nicht-Schützen“ möglich.

Möchten Sie in die Versandliste aufgenommen werden, schicken Sie

uns bitte eine E-Mail an Schlossturm-PSP@t-online.de mit Ihrem Namen

und Ihrer vollständigen Adresse. Die Rechnung erhalten Sie mit der

darauffolgenden Ausgabe.

Einladung zum

Stephanie von Hohenzollern-Gedenktag

am Sonntag, dem 4. Mai 2025

Programmablauf

11:30 Uhr Antreten des gesamten Regiments

auf dem Marktplatz

11.40 Uhr Abmarsch durch die Altstadt zur

Jägerhofallee (Reitallee) im Hofgarten

12:00 Uhr Kranzniederlegung und Gedenkfeier

an der Stephanienstele

12:30 Uhr Weitermarsch zum Musikpavillon im Hofgarten

12:45 Uhr Feierstunde am Musikpavillon

14:30 Uhr Bühnenprogramm und Familienfest

Mit Schützengruß

St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.

Der Vorstand

40


Stand März 2025

Aus dem Leben der Gesellschaften

Veranstaltungskalender der Gesellschaften im

St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.

Gesellschaften Anlass Datum Ort

1. Grenadiere

2. Grenadiere Jakobus Krönungsball 29. März 2025 Chapiteau, Flinger Broich 70

3. Grenadiere Jan Wellem

5. Grenadiere Alt Pempelfort

10. Grenadiere Germania

11. Grenadiere Hubertus

13. Grenadiere St. Rochus

Jägercorps

Jakobe von Baden

Kronprinz Wilhelm

König Friedrich

Königin Stephanie Königsabend 12. April 2025 Fuchs im Hofmanns

Reserve

Fürst Karl Anton

König Wilhelm

Prof. Hans Kohlschein

Wilhelm Marx Königsabend 11. Okt 2025 Gleiswerk, Benrath

Sappeure

6te Schützen

Hohenzollern-Sigmaringen Krönungsball 12. April 2025 Gastst. Heideröschen, Am Hain 44

Wildschütz 08

Andreas Hofer

1. Friedrichstädter

Neunte Schützen

2. Schützen v. Hindenburg

4. Schützen Gemütlichkeit

Fürst Leopold

St. Lambertus Krönungsball 15. März 2025 Schützenhaus Eller, Heidelbergerstr.

Tambourkorps St. Maximilian

Print Service Pfeiler

Die

Brauchtumsdruckerei

ist immer für Sie da!

Corneliusstraße 61

40215 Düsseldorf

Telefon 0211 - 209 55 55

Telefax 0211 - 209 55 57

print.service.pfeiler@t-online.de

Regelmäßige Treffs der Gesellschaften im St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.

Stand

März 2025

Gesellschaften Art Tag Uhrzeit Ort

1. Grenadiere 3. Mittwoch 20.00 Uhr Goldener Kessel, Bolkerstraße

2. Grenadiere Jakobus 1. Freitag 19.00 Uhr KgV „Zum Faselbusch“, Vogelsanger Weg 30, 40470 Düsseldorf

3. Grenadiere Jan Wellem variabel 20.00 Uhr Antoniushof … bei Alex, Kirchfeldstr. 137, 40215 Düsseldorf

5. Grenadiere Alt Pempelfort 3. Samstag 19.30 Uhr Opladener Str. 60, 40599 Düsseldorf

10. Grenadiere Germania Versammlung 2. Freitag 19.00 Uhr Brauerei im Füchschen, Ratinger Straße 28, 40213 Düsseldorf

11. Grenadiere Hubertus Versammlung 1. Freitag 19.30 Uhr Tante Anna, Kölner Landstr. 370, 40589 Düsseldorf NEU!!!

13. Grenadiere St. Rochus 1. Freitag 19.30 Uhr Rather Fass, Westfalenstr. 27, 40472 Düsseldorf

Jägercorps Versammlung 4. Mittwoch 20.00 Uhr Derzeit: Haus Gantenberg, Prof.-Dessauer-Weg 30, 40225 Düsseldorf-Flehe

Schießtraining 3. Montag 19:00 Uhr Zur Goldenen Mösch, Düsseldorf, Ubierstraße

Jakobe von Baden Versammlung 13. August 2024 19.00 Uhr Antoniushof, Kirchfeldstr. 137, 40215 Düsseldorf (alle 4 Wochen dienstags)

Kronprinz Wilhelm 1. Dienstag 19.00 Uhr Goldener Kessel, Bolkerstraße

König Friedrich Versammlung 2. Dienstag 20.00 Uhr Goldener Kessel, Bolkerstraße

Königin Stephanie Versammlung 1. Donnerstag 19.30 Uhr Fuchs im Hofmanns, Benzenbergstraße 1

Reserve 1. Montag 19.30 Uhr Zum Schlüssel, Bolkerstraße 41-47

Fürst Karl Anton Versammlung 1. Samstag 19.00 Uhr Gaststätte „Hoferhof“, Unterrather Str. 38

König Wilhelm 3. Donnerstag 20.00 Uhr Zum Schlüssel, Bolkerstraße 41-47

Prof. Hans Kohlschein 3. Donnerstag 20.00 Uhr Zum Schlüssel, Bolkerstraße 41-47

Wilhelm Marx Monatsversammlung 2. Montag 19.30 Uhr Brauerei Uerige, Berger Straße 1

Sappeure 1. Donnerstag 19.00 Uhr Brauerei Schumacher, Bolkerstraße

6te Schützen Monatsversammlung 1. Freitag 19.00 Uhr Brauerei Schumacher, Oststr. 123

Hohenzollern-Sigmaringen 3. Donnerstag 19.00 Uhr Im Füchschen, Ratinger Straße 28

Wildschütz 08 Monatsversammlung 2. Freitag 18.30 Uhr Zum Hötter Jong, Werstener Feld 215

Andreas Hofer Monatsversammlung 3. Mittwoch 19.00 Uhr Klubraum der Tischgemeinschaft „nix loos“

1. Friedrichstädter Versammlung 2. Freitag 20.00 Uhr Antoniushof, Kirchfeldstraße 137

Neunte Schützen 1. Sonntag 17.00 Uhr Antoniushof, Kirchfeldstraße 137

2. Schützen v. Hindenburg Regelmäßiges Treffen 2. Donnerstag 19.30 Uhr Brauerei Schumacher, Oststraße 123

4. Schützen Gemütlichkeit

Fürst Leopold 1. Mittwoch 20.00 Uhr Haus Gantenberg, Prof.-Dessauer-Weg 30

St. Lambertus 2. Freitag 19.30 Uhr Faustballclub Sparta, Aderdamm

Tambourkorps St. Maximilian

variabel

41


1. Grenadiere

von 1842

Ansprechpartner Ralph Urhahn · E-Mail 1.grenadiere-duesseldorf@arcor.de

Internet www.1.grenadiere-duesseldorf.de.tf

Nachruf Hans-Peter Reschke

Nach kurzer schwerer Krankheit wurde

Hans-Peter am Dienstag den

19.11.2024 von seinem Leiden erlöst.

Hans-Peter trat 1999 in unsere Gesellschaft

ein und führte über viele

Jahre das Amt des 2. Schriftführers

und das des 1. Schießleiters aus. Er

organisierte Trainingsschießen und

kümmerte sich um die Waffen der

Gesellschaft. Ihm wurde die Silberne

Ehrennadel der Gesellschaft und

auch vom Regiment verliehen. Wir

werden Hans-Peter mit seiner unbekümmerten

und herzlichen Art vermissen.

Alles Gute auf deiner letzten

Reise. Deine Kameraden und Damen

deiner Schützenfamilie.

Nachruf Georg Krüll

Am Dienstag den 14.01.2025 erhielt

unsere Gesellschaft die Nachricht,

dass unser Kamerad Georg Krüll

nach langer schwerer Krankheit verstorben

ist.

Georg stammte aus einer Schützenaffi

nen Familie. Sein Vater und die

Brüder waren allesamt im Regiment

von 1316 und davon die meisten

bei uns 1. Grenadiere. Im Jahr 1967

trat er in unserer Gesellschaft ein,

wanderte dann aber in den Süden

unserer Republik aus. Zuletzt war er

zu seinem 50. Jubiläum im Jahr 2017

bei uns zu Gast. Wenn Georg auch,

auf Grund der Entfernung, ein seltener

Gast war, bleibt er uns in liebevoller

Erinnerung.

Jahresausklang unserer Gesellschaft im Goldenen Kessel der Brauerei Schumacher.

Für den 14.12.24 hatte unser Hauptmann Gerd Bernst das Jägerstübchen

reserviert, in dem wir gemütliche Stunden verbrachten, an dem auch unser neuer

Kamerad Michael Paulus und seine Silke teilnahmen.

Michael Paulus und seine Silke

Tag des Karnevals am Samstag den

11.01. Unser Kamerad Klaus Use ist

auch im Winterbrauchtum sehr aktiv

und deshalb war es für uns eine Freude,

ihn an diesem Tag mit unserer Anwesenheit

zu unterstützen. So schön

dieser Tag auch gewesen ist, mussten

sich einige Kameraden etwas früher

verabschieden, denn am folgenden Tag

fand unser Titularfest statt.

Am 12.01., wie sollte es auch anders

sein, trafen wir uns bei eisigen Temperaturen

und in aller Frühe gegen 9

Klaus Use

Uhr vor unserem schönen Rathaus und tauschten Neujahrsgrüße aus. Nach dem

Hochamt in der Basilika St. Lambertus ging es im Marsch zu den Feierlichkeiten

im Townhouse. Nach dem offi ziellen Teil ging es für die Gesellschaften in ihre

Vereinsquartiere, in unserem Fall in den Goldenen Kessel. Unser 2. Hauptmann

Linus Abs begrüßte alle Anwesenden und insbesondere den Regimentspagenkönig

Jeremias Schauf und unseren Kronprinzen Harald Wild. Jetzt durften

wir uns endlich auf unser verdientes Essen stürzen und erlebten im Anschluss

noch weitere kurzweilige Stunden im Kreise unserer Grenadierfamilie.

Ein ganz großes Lob geht an unseren Regimentspagenkönig Jeremias, denn

er hatte die ganzen Strapazen ohne zu murren auf sich genommen. Lieber

Jeremias, deine Kameraden sind stolz auf dich.

Jeremias

Wir 1. Grenadiere haben Zuwachs bekommen,

denn am 01.02. erblickte

Horatio das Licht der Welt. Die stolzen

Eltern sind unser Major Jonas

Abs und seine Cennet. Herzlichen

Glückwunsch.

Kronprinz Harald

Am 15.02. ging es in das Haus Gantenberg,

denn dort feierten wir unser

Bataillons-Bestätigungsfest. Unser

Major begrüßte alle anwesenden Gäste

und führte uns durch den Abend.

Aber auch der Vorstand vom Regiment

von 1316 war anwesend und bekam

seine Aufgaben zugeteilt. Unser 1.

Chef Andreas-Paul Stieber übernahm direkt die Bestätigung der gewählten

1. Hauptleute. Und im Anschluss bekamen weitere Vorstandsmitglieder sowie

unser Oberst ebenso ihre Aufgaben, denn es gab weitere Kameraden in ihren

Ämtern zu bestätigen. 1. Hauptmann Gerd Bernst, 2. Hauptmann Linus Abs,

42


1. Grenadiere

von 1842

Ansprechpartner Ralph Urhahn · E-Mail 1.grenadiere-duesseldorf@arcor.de

Internet www.1.grenadiere-duesseldorf.de.tf

Fähnrich Harald Wild. Seine zwei Offi ziere wurden Siegfried Dohmen und

Theo Monschauer. Spieß und Zugführer ist auch weiterhin Christoph Abs

und neuer Blumenhornträger ist Marcel Faßbender.

Wir wünschen allen gewählten Kameraden viel Erfolg und eine glückliche Hand in

ihren Ämtern.

Allen Leserinnen und Lesern dieser Zeilen wünschen wir ein schönes Osterfest.

1. Hauptmann Gerd Bernst 2. Hauptmann Linus Abs

Fahnengruppe

Christoph Abs

Marcel Faßbender

Oberst Torsten Peters und sein Stellvertreter Linus Abs

43


2. Grenadiere

Jakobus von 1845

Ansprechpartner Manfred Naß · E-Mail manfred_nass@t-online.de

Internet www.2.grenadiere1845-jacobus.de

Liebe Schützenfamilie, Freunde und Gönner der Gesellschaft

Ein Rückblick auf die letzten erwähnenswerten Ereignisse, in 2024 als auch 2025,

sei gestattet.

Am 7. Dezember 2024 trafen wir uns zu einem gemütlichen und vorweihnachtlichen

Beisammensein im Heideröschen in Stockum. Siegfried Schwarten,

Dirk Grunefeld und Dirk Rameckers hatten die Kontakte geknüpft, um der

Gesellschaft einen schönen Abend zu gestalten. Für die musikalische Unterhaltung

sorgte, wie so oft, unser Ehrenspieß Detlef Klinkert.

Frau Nikolaus in persona Angelika Tiemann und Dieter Tiemann als Knecht

Ruprecht sorgten für einige Lacher, als das „Goldene Buch“ gezückt und der Eine

oder die Andere über die Taten des letzten Jahres erfuhren. Letztendlich gab es

für Alle einen versöhnlichen Händedruck von „Frau Nikolaus“, mit der Zusicherung

sich in 2025 zu bessern.

Wir danken Allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Unseren

Kompaniebetreuern Dietmar Vogelei und Jens Hartmann mit Partnerinnen

danken wir ganz herzlich für ihren Besuch.

44


2. Grenadiere

Jakobus von 1845

Ansprechpartner Manfred Naß · E-Mail manfred_nass@t-online.de

Internet www.2.grenadiere1845-jacobus.de

Am 16. Dezember 2024 trafen wir uns neben der Eisbahn an der Kö. Unser

Hauptmann Siegfried hatte am Glühweinstand unseres passiven Kameraden

Herbert Nahrings einen Tisch für die Kameraden und Damen der Gesellschaft

reserviert. Ein Abend in lockerer und entspannter Atmosphäre. Der Glühwein,

als auch das Altbier schmeckten hervorragend. Die Frühstückskasse als auch

Herbert haben sich nicht lumpen lassen, als es galt, die Zeche zu zahlen. Vielen

Dank für den schönen Abend.

Das diesjährige Titularfest fand am 12. Januar statt. Nach dem offi ziellen Festakt

marschierten die Gesellschaften zum Kolping-Saal im Townhouse. Ende der Veranstaltung

dort war gegen 13:00 Uhr.

An dieser Stelle nochmals ein großer Dank für die geleisteten Dienste der Vergangenheit

an alle Kameraden. Sowohl die, die in ihren Ämtern wiedergewählt

und bestätigt wurden, als auch Kameraden, die erstmals ein Amt innerhalb der

Gesellschaft übernehmen. Allen auch in Zukunft eine glückliche Hand bei der Ausübung

von Aufgaben und Anforderungen zu Gunsten der 2. Grenadiere und natürlich

auch des Großen Vereins von 1316.

Liebe Kameraden denkt bitte daran, dass unser diesjähriger Krönungsball am

29. März 2025, im Chapiteau in Düsseldorf-Flingern, stattfi ndet. In diesem Jahr

wird unsere Gesellschaft 180 Jahre jung.

Über zahlreiche Besucher freuen wir uns. Dankeschön.

Wir, die 2. Grenadiere Jakobus, wünschen allen Kameraden, Kameradinnen,

Freunden und Gönnern der Gesellschaft frohe und entspannte Ostertage.

Bleibt gesund und passt auf eure Lieben auf.

Einige Kameraden trafen sich danach im Brauhaus Zum Schlüssel, wo der Tag in

geselliger Runde ausklang. Danke den Kameraden, die die Gesellschaft würdevoll

vertreten haben.

Am 31. Januar fand unsere Jahreshauptversammlung im Faselbusch in Derendorf

statt. Es galt, alle Ämter die zu bekleiden sind, zu wählen bzw. zu bestätigen.

Wir konnten unsere beiden Kompaniebetreuer Jens Hartmann und Dietmar

Vogelei begrüßen. Danke für eure Unterstützung, insbesondere bei der Entlastung

des Vorstandes, nach Vorlage des Kassenberichts bzw. der Ausführungen

der Kassenprüfer Hans Schroeter und Dirk Kremer.

Seit diesem Abend haben sich geringfügige Verschiebungen hinsichtlich der Aufgabenverteilung

innerhalb der Gesellschaft ergeben.

So ist Kamerad Frank Müller, bisher 2. Hauptmann der Gesellschaft, künftig

unser Spieß.

Als 2. Hauptmann wurde Hans Schroeter gewählt. Bisher hatte er die Aufgaben

eines Zugführers wahrgenommen.

Thomas Schüttendiebel, bisher unser Spieß übernimmt ab sofort das Amt

des Fahnenoffi ziers.

44

Jahre

Heerdter Landstr. 185

40549 Düsseldorf

THIELE Kältetechnik Gbr

Tel.: 0211 - 48 34 14

Fax: 0211 - 44 55 85

Mail: info@thiele-kaeltetechnik.de · www.thiele-kaeltetechnik.de

45


175 JAHRE

3. Grenadiere

Jan Wellem

175 JAHRE

Ansprechpartner Jürgen May · E-Mail may-info@gmx.de

175 Jahre Jubiläum 3. Grenadiere Jan Wellem - Titularfest

Mit dem ersten Festtag des Vereins, dem

traditionellen Titularfest am Sonntag, den

12. Januar 2025, begann für die Gesellschaft

3. Grenadiere Jan Wellem 1850

ihr Jubiläumsjahr. Ebenso feiert die Gesellschaft

St. Lambertus ihr 175-jähriges

Jubiläum, sowie die Gesellschaft 1. Friedrichstädter

150 Jahre. Zum Auftakt erhielten

die jubilierenden Kompanien am frühen

Des Weiteren freute sich unser Grenadier-Kamerad

Manfred Kloos über

die Ernennung zum Hauptmann des

Stabes. Er scheut die weite Anreise von

seinem neuen Wohnsitz, dem nördlichen

Wangerland, nicht, um weiter für

seine Gesellschaft und den Verein aktiv

zu bleiben.

Der gelungene Auftakt unseres Schützenjahres

im Townhouse endete mit

der Ehrung der Pokalschießwettbewerbe.

Im Anschluss ging der Weg der Gesellschaft

Jan Wellem zur Hausbrauerei

Zum Schlüssel, welche ebenso in

diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum

feiert und seit 1850 auf der legendären

Bolker Straße ihr süffi ges

Alt braut. Bei guten Speisen und

frischem Hausgebräu endete die

sonntägliche Feierlichkeit für die Jubiläumsgesellschaft.

In den folgenden Wochen kam unsere

aufwendig gestaltete Festschrift „175

Jahre 3. Grenadiere Jan Wellem“ zur

Verteilung. Für den Inhalt zeichnet der

Ehrenringträger Wolfgang Vollmer

verantwortlich, unterstützt durch das

Ehrenmitglied der Gesellschaft Heinz

Haferung sowie Cindy Weittekemper

– P.S.P. Heinz und Cindy oblag

die graphische Gestaltung als auch

das Layout. Vorgenannten gilt ein herzliches

Dankeschön.

Morgen am Rathaus, aus den Händen des Oberst Torsten Peters, den goldenen

Fahnenkranz. Erstmals ging er mit kurzen Worten auf die Historie der Jubiläumsgesellschaften

ein.

Nach dem Festgottesdienst in der Basilika St. Lambertus marschierte das Regiment

zum Townhouse, wo die Reunion ihren Verlauf nahm. Die teilweise Unruhe im Saal bei

den Festreden von Chef Andreas-Paul Stieber, Oberbürgermeister Dr. Stephan

Keller sowie Dr. Stefan Dahm, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse, war der

ungenügenden Mikrofonanlage geschuldet.

Das TrebeCafé, Rückzugsort und Schutzraum für Mädchen und junge Frauen in schwierigen

Lebenslagen, wurde mit einer großzügigen Spende bedacht.

Als neuer Stellvertreter des Obersts wurde Jonas Abs, Major des Grenadier-Bataillons

und Mitglied der Gesellschaft 1. Grenadiere 1842, nach bereits überaus erfolgreich

verlaufender Wahl in sein Amt bestätigt.

Die Gratulation hierzu verbinden wir mit der wunderbaren Nachricht, dass bei Jonas

und Cennet Abs Familiennachwuchs Einzug gefunden hat. Möge Horatio prächtig

und gesund gedeihen.

Inhaltlich folgt den freundlichen Grußworten

aus Politik, Schützenverein und

Geistlichkeit die ausführliche Chronik

der Gesellschaft Jan Wellem

mit beeindruckendem, historischem

Bildmaterial. Sie verschafft einen

tiefen Einblick in die Geschichte der

3. Grenadiere, wobei dem Verfasser

das umfangreiche, sortierte Gesellschaftsarchiv

eine große Hilfe war.

Der geneigte Leser erfährt Strukturen

des Gesellschaftslebens, Abbildungen

alter Dokumente sowie

die Vielfältigkeit der aktiven Brauchtumspfl

ege.

Gewidmet ist die Festschrift insbesondere der uns folgenden Schützengeneration,

die, so hofft man, das sommerliche Schützenbrauchtum weiterführen und pfl egen

möge. Das Fest-Programm im Jubiläumsjahr sei hiermit aus unserer Schrift veröffentlicht:

Die Gesellschaft 3. Grenadiere Jan Wellem freut sich auf die Feierlichkeiten anlässlich

ihres 175-jährigen Bestehens und die vielen Begegnungen im Kreise der

Schützenfamilie, Freunden und Weggefährten.

46


5. Grenadiere

Alt-Pempelfort von 1856

1. Hauptmann Jürgen Christ · E-Mail christ40591@web.de

Internet www.fuenfte-grenadiere.de

Ostergrüße

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Osterfest mit viel Gesundheit und Fröhlichkeit.

Liebe Kameradinnen und Kameraden

und Freunde der Gesellschaft, am

24.11.24 trafen wir uns am Totensonntag

auf dem Nordfriedhof, um unseren

verstorbenen Kameraden zu gedenken.

Am 11.12.24 fand unsere vorgezogene

Generalversammlung statt. Da unser

1. Hauptmann Volkhardt Sommer

aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten

ist. Wir bedanken uns hier

noch mal bei ihm für seine geleistete

Arbeit in der Gesellschaft und wünschen

ihm noch eine gute Genesung.

Zum 1. Hauptmann wurde Jürgen

Christ einstimmig gewählt.

Neuer 1. Hauptmann Jürgen Christ

Am 4.01.25 fand im Lindentor in Wersten unser Neujahrsempfang mit der Siegerehrung

von unserem Weihnachtsschießen statt. Wir konnten an diesem Tag

auch wieder Gäste begrüßen. Sieger wurde Marvin Fischer.

Am 14.12.24 fand im Schießkeller des St. Seb. Schützenvereins Wersten unser

Weihnachtsschießen statt. Wir konnten an diesem Tag auch einige Gäste begrüßen.

Anschließend schossen wir auf eine Juxscheibe, die die Schießleiter

Werner Christ und Richard Christ uns vor dem Schießen präsentierten.

Nach dem Schießen ging es ins Lindentor zum gemütlichen Umtrunk.

Die erfolgreichen Schützen

Am 12.01.25 trafen wir uns unter leitung unseres neuen 1. Hauptmann Jürgen

Christ für das Titularfest. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen.

Termine:

21.06.25

Königsschießen der Gesellschaft

Wir wünschen euch frohe Ostertage.

RC

C.L.S. ELEKTROTECHNIK

INH. JÜRGEN HAJDU E.K.

ACKERSTRASSE 80 | 40233 DÜSSELDORF | TEL: 0172 210 31 61

WWW.CLS-ELEKTROTECHNIK. DE

47


10. Grenadiere

Germania

Ansprechpartner Moritz Buschhaus · E-Mail mobuschhaus@gmx.de

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freunde der Gesellschaft,

schön, dass ihr wieder auf der Seite der 10ten seid!

Gerne berichten wir euch von unserem Gesellschaftsleben!

Nachdem die kalte Jahreszeit Einzug hielt, ging es auch bei uns in der Kompanie

kühler zu! Von wegen! Wir ließen beim Wiedemeyerpokalschießen am 10.11.2024

die Scheiben glühen und unsere Konkurrenten staunen! Nach ca. 4 Jahren war

das erklärte Ziel, den Pokal zu den 10ten zurückzuholen. Nach einem fulminanten

Schießen konnten wir folgende Einzelschützen in die Wertung der 10ten einfl ießen

lassen:

Michèle Locker

Michael Hermanns

Michael Schlottmann

Thomas Pesch

Christopher Tietz

99 Ringe

99 Ringe

97 Ringe

96 Ringe

95 Ringe

Allen Schützen möchten wir im Rahmen der Gesellschaft danken und euch

gratulieren.

Julia Tietz, welche Andreas Tietz als Schießleiterin der Gesellschaft vertrat,

glaubte Ihren Augen nicht, als es hieß, dass die insgesamt 487 Ringe nicht für den

ersten Platz reichten.

Unser Glückwunsch geht an die Gesellschaft Königin Stephanie, welche mit 488

nur einen Ring mehr schossen.

Am 24.11.2024 trafen sich mehrere Kameradinnen und Kameraden, um den traditionellen

Friedhofsgang zu begehen. Dieses Jahr besuchten wir den verstorbenen

Kameraden Albert Wesche auf dem Südfriedhof der Stadt Düsseldorf.

In die Vorweihnachtszeit, in der sich üblicherweise jeder in der Gesellschaft auf

seine Familie besinnt, wurde am 12.12.2024 unser Kamerad und Hubertusordensträger

des Vereins und mehrfacher Vereinsmeister Albert Bongen

85 Jahre alt.

Lieber Albert – wir wünschen dir alles Gute und Gesundheit!

Schon in der letzten Ausgabe des Schlossturms haben wir berichtet, dass Albert

und seine Elly diamantene Hochzeit feierten. Dies machen euch nicht viele nach!

Darauf könnt ihr sehr stolz sein!

Am 12.01.2025 und somit als erste Veranstaltung im neuen Jahr 2025 trotzten

15 Kammeraden der 10ten der Kälte und ließen es sich nicht nehmen, unsere

Regimentskönigin Michèle Locker beim Titularfest zu begleiten.

Doch zunächst standen andere im Mittelpunkt. Oberst Torsten Peters ergriff

vor dem Rathaus das Wort und begann das Jahr mit der Ankündigung, dass drei

Gesellschaften im Jahr 2025 ein Jubiläum begehen.

Unsere besten Wünsche und Gratulation gehen an die Gesellschaften 1. Friedrichstädter

mit 150 Jahren, an die 3. Grenadiere Jan Wellem mit 175 Jahren und

ebenso mit 175 Jahren die Gesellschaft St. Lambertus. Wir wünschen euch ein

tolles Jubiläumsjahr!

Neues aus dem Kinderparadies:

Schon in der letzten Ausgabe konnten

wir Nachwuchs bei den 10ten verkünden

und haben uns sehr über die

Geburt von Lio Schnitzler gefreut.

Dies können wir in dieser Ausgabe toppen.

Denn es sind im Januar noch zwei

weitere „Nachwüchse“ auf die Welt gekommen:

Am 27.01 verkündete der stolze Papa

von Henry Christopher Tietz,

Christopher Tietz, die Geburt seines

Sohnes. Um 13:48 Uhr hat Henry das

Licht der Welt erblickt und wog schon

3.630g bei 54 cm. Wir wünschen dir ein

tolles Kennenlernen mit deinen Eltern

Christopher und Michelle.

Der kleine Henry Christopher

Und wäre unser Glück noch nicht groß genug, ließ uns unser ehemaliger Vereinsmeister

Michael Schlottmann am 31.01. wissen, dass auch er Papa geworden

ist. Hannes Paul Schlottmann kam um 09:31 Uhr auf die Welt und hatte bei

51cm Körperlänge ein Gewicht von 3.500g. Auch dir, lieber Hannes, wünschen

wir ein wunderbares Kennenlernen mit Papa Michael und Mama Lea.

Drei Fragen an unseren 1. Kassierer Christian Benning:

1. Frage: Was hat es für dich bedeutet, als du den Stadtorden der Stadt

Düsseldorf erhalten hast?

Sie ist eine Anerkennung für mein Engagement und die Beiträge, die ich für die Gemeinschaft

geleistet habe. Es ist eine Bestätigung, dass meine Arbeit und mein Einsatz

geschätzt werden, und motiviert mich, weiterhin ein aktiver Schütze zu sein.

2. Frage: Warum bist du bei den Schützen?

Ich bin bei den Schützen, weil ich die Tradition und den Gemeinschaftssinn, den

der Schützenverein vermittelt, sehr schätze. Die Kameradschaft und die gemeinsamen

Aktivitäten fördern nicht nur den Zusammenhalt, sondern bieten auch die

Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung des Vereinslebens

teilzunehmen. Zudem ist es eine wunderbare Möglichkeit, die lokale

Tradition zu bewahren und weiterzugeben.

Die 10. tritt an

3. Frage: Welche Herausforderung siehst du in deinem Amt als 1. Kassierer?

Eine der größten Herausforderungen in meiner Rolle als 1. Kassierer besteht darin,

die fi nanziellen Mittel des Vereins transparent und verantwortungsbewusst zu

verwalten. Eine weitere Herausforderung ist die Kommunikation mit den anderen

Vorstandsmitgliedern und den Mitgliedern des Vereins, um sicherzustellen, dass

alle über den fi nanziellen Status informiert sind und gemeinsam an der Erreichung

unserer Ziele arbeiten.

M.B.

48


11. Grenadiere

„Hubertus“ von 1859

Ansprechpartner Elke Hartel · E-Mail elkehartel@gmx.de

Das Schützenjahr der Gesellschaft 11. Grenadiere Hubertus neigt sich langsam

dem Ende zu. Hier folgt der Bericht über die letzten Veranstaltungen des Jahres

2024.

Wir nahmen am 10.11. am Wiedemeyer - Pokalschießen teil. Dort belegten wir mit

460 Ringen den 6. Platz.

Schon Tradition ist unser gemeinsames Treffen, gemütliches Beisammensein und

lecker essen zum Hubertustag geworden. Wir trafen uns mit Damen und Kameraden

in der Gaststätte Lindentor in Wersten und verbrachten ein paar schöne,

harmonische Stunden miteinander.

Abschluss des Jahres war unsere Generalversammlung in unserem neuen Vereinslokal

Tante Anna in Holthausen. Nachdem unser 2. Hauptmann Renate Mertes

ihren Lebensmittelpunkt zu den Kanarischen Inseln verlegt hat, stand sie nicht

mehr zur Wahl. Wir danken Renate für ihre geleistete Arbeit in 12 Jahren Vorstandszugehörigkeit.

Davon die letzten 6 Jahre als 2. Hauptmann. Hier das Ergebnis

der turnusgemäßen Vorstandswahlen:

Bestätigung Mike Schumann

Oberst Torsten Peters übernahm die Ernennung der Fahnenoffi ziere. Da unser

2. Fahnenoffi zier Michael Wirtz leider krankheitsbedingt ausfi el, nahm der

2. Hauptmann Mike Schumann seine Ernennungsurkunde entgegen.

Wir ließen den schönen Abend bei ein paar Glas leckeren, gekühlten Getränken

ausklingen.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Grenadierball am 15.3. im Boston-Club, auf

dem unser RGTS-Jungschützenkönig Niclas Krone zum Kompaniekönig der

11. Grenadiere gekrönt wird.

1. Hauptmann: Andreas Hartel

2. Hauptmann: Mike Schumann

Schriftführer: Rudolf Sobotta

Kassierer: Werner Schumann

Fähnrich: Marvin Leschner

1. Fahnenoffi zier: Katja Habeth

2. Fahnenoffi zier: Michael Wirtz

Spieß:

Thomas Krone

1. Schießmeister: Niclas Krone

2. Schießmeister: Elke Hartel

Mit den Berichten des Schriftführers und des Kassierers ließen wir das Jahr Revue

passieren und gehen positiv in das Schützenjahr 2025.

Dieses begann mit dem Titularfest am 12.1.25. Am Kirchgang und der anschließenden

Reunion im Townhouse haben wir mit 10 Personen teilgenommen.

Am 1.2. erblickte Horatio Abs das Licht der Welt. Wir gratulieren den stolzen

Eltern Jonas Abs und seine Cennet ganz herzlich zur Geburt ihres Sohnes.

Mit einer Abordnung von 12 Personen nahmen wir am Bestätigungsfest des Grenadierbataillons

am 15.2. im Haus Gantenberg teil. Dort wurden unsere neu gewählten

Offi ziere in ihren Ämtern bestätigt. Mike Schumann erhielt aus den

Händen des 2. Chefs Wolfgang Gehlfuß seine Ernennungsurkunde.

Darüber werden wir in der nächsten Ausgabe berichten.

Am 15. März 2025 wurde unser

Ehrenhauptmann Manfred Krone

80 Jahre alt.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch

und wünschen Dir noch viele schöne

Jahre im Kreise Deiner Kameraden.

Jungschützenkönig Niclas Krone

Elke Hartel

49


13. Grenadiere

St. Rochus von 1871

Ansprechpartner Joakim Wahl · E-Mail Heinz-Joakim.Wahl@t-online.de

Nachruf

Am 16.10.2024 ist unser lieber Kamerad

Friedhelm Wirtz nach langer schwerer

Krankheit von uns gegangen. Friedhelm

war seit 1997 Kamerad unserer Gesellschaft.

Friedhelm konnte aus gesundheitlichen

Gründen schon lange nicht

mehr am Gesellschaftsleben teilnehmen,

wollte aber immer über alle Geschehnisse

in der Gesellschaft informiert sein.

Friedhelm war Fahnenoffi zier der 13.

Grenadiere und auch im Regiment in der

Schießleitung aktiv. Wir haben einen Kameraden verloren, der von ganzem

Herzen Schütze war. Wir werden Friedhelm in guter Erinnerung behalten.

Weihnachtsfeier 2024

Am 30.11.24 lud unsere Gesellschaft

zur diesjährigen Weihnachtsfeier ein.

Hierzu hatten wir die Räumlichkeiten

im „Weiss Blauen Haus“ reserviert.

Unsere Hauptleute Friedhelm Klein

und Torsten Goetz begrüßten alle

geladenen Gäste. Wir konnten auch einige

passive Mitglieder begrüßen, was

uns sehr freute. Auch unser Protektor

Reiner Klauth war mit seiner lieben

Frau Ulla der Einladung gefolgt. Auch

unser lieber Freund der Gesellschaft,

Reiner Schoeffler, war mit seiner

lieben Andrea erschienen

Zur Feier des Tages übernahm die

Kasse wieder einmal alle Getränke und

Speisen. Norma Wirtz hatte gut gefüllte

Weihnachtstüten gestiftet, die an

die Frauen übergeben wurden. Danke

schön. Auch unser 2. Hauptmann

Torsten Goetz, sowie unser Königspaar

Guido und Majo hatten kleine

Tüten für die Kameraden und Gäste

gestiftet. Wir verbrachten einige schöne

Stunden in gemütlichem Kreise. Unser Köbes bekam für seine hervorragende

Bewirtung ein stattliches Trinkgeld überreicht, das wir im Laufe des Abends gesammelt

hatten. Hierüber freute er sich sehr.

Weihnachtsmarkt

Am 17.12.24 hatten sich einige Kameraden und Frauen zum Weihnachtsmarktbesuch

am Münsterplatz verabredet. Wir ließen uns den Glühwein und leckere

Reibekuchen schmecken. Es war ein netter Abend in kleinem Kreise.

Neujahrsempfang

Heute trafen wir uns zu unserem traditionellen Neujahrsempfang. In der Gaststätte „

Schmalbauch“ nahmen wir an den reservierten Tischen Platz. Unser 1. Hauptmann

Friedhelm Klein wünschte Allen ein frohes neues Jahr. Nachträglich lud

Friedhelm alle Anwesenden zum

Essen ein, da er ja im Oktober seinen

75. Geburtstag gefeiert hatte. Danke

schön. Die Stimmung war gut und wir

feierten das neue Jahr bei leckerem

kühlen Nass.

Titularfest

Am 12.01.25 trat unser Regiment am Rathaus an, um von hier aus zur feierlichen

Messe in der St. Lambertus Basilika zu marschieren. Nach der Messe folgte ein

kurzer Marsch zum „Townhouse“ in der Bilker Straße. Hier fand nun die Feier

zum traditionellen „Titularfest“ statt. OB Dr. Stephan Keller hielt die Festrede.

Hiernach wurden noch einige Kameraden geehrt und die Pokale des Wiedemeyer

Pokals überreicht. Nach dem festlichen Akt hatten wir Tische im „HeimWerk“

reserviert, wo wir zusammen mit Frauen und Gästen lecker zu Mittag aßen. Wir

freuten uns, dass unser Protektor Reiner Klauth und seine liebe Ulla der Einladung

gefolgt waren. Das leckere „Augustiner Bier“ bedarf keiner Kommentare.

Auch heute übernahm die Kasse wieder alle Speisen und Getränke, was natürlich

mit Applaus bedacht wurde. Am frühen Abend machten wir uns dann erfrischt und

gestärkt auf den Weg nach Hause.

Jahreshauptversammlung 2025

Am 07.02.25 hatten wir den Saal in der Gaststätte „ Hoferhof“ gemietet, um unsere

JHV mit Wahlen abzuhalten. Bei den Wahlen wurden folgende Ergebnisse erzielt:

1. Hptm. Friedhelm Klein WW

2. Hptm. Torsten Goetz WW

1. Kassierer Arno Aryus WW

2. Kassierer Roland Graf WW

1. Schriftführer Joakim Wahl WW

2. Schriftführer Arno Aryus WW

Fähnrich Jochen Schinköth WW

1. Fahnenoffi zier Devin Goetz WW

2. Fahnenoffi zier ---

1. Schießleiter Thomas Beckmann WW

Spieß Thomas Beckmann WW

Als Kassenprüfer wurden Thomas Beckmann, Jochen Schinköth und Guido

Bebenroth in ihren Ämtern bestätigt. Für den Festausschuss meldeten sich

Guido, Gerwin Arno, Jocki und Jochen zur Wiederwahl.

Das Königsschießen der 13. Grenadiere St. Rochus von 1871 fi ndet am

14.06.2025 in der Gartenanlage „Trockene Erde“ statt.

14 Uhr Beginn für Gäste. Für Euer leibliches Wohl wird bestens gesorgt.

Die Gesellschaft 13. Grenadiere St. Rochus von 1871 wünscht allen Kameradinnen

und Kameraden, sowie Euren Angehörigen ein gesegnetes Osterfest bei hoffentlich

schönem Wetter.

Bleibt gesund!

J.W.

50


Gesellschaft

Königin Stephanie

Ansprechpartner Thomas Winter · E-Mail winter_tommy1975@web.de

Internet www.königin-stephanie.de, www.koenigin-stephanie.com

Wiedemeyer Pokalschießen 2024

Am Sonntag, den 10.11.2024 fand auf dem Schießstand Düsseldorf-Bilk das

Schießen um den Wiedemeyer Pokal 2024 statt. Nach dem 1. Platz in den letzten

2 Jahren beim Wiedemeyer Pokaschießen wollten wir dieses Mal den Hattrick

erreichen. Dies gelang unserer Schießmannschaft mit einer hervorragenden Leistung

und wir konnten den 1. Platz mit 487 Ringen verteidigen. Das war ein super

Mannschaftsergebnis. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an unsere Schießmannschaft.

Unser Schütze Sascha Dornbusch konnte mit 100 Ringen den ersten

Platz belegen und wurde somit Vereinsmeister 2024/25. Hierzu herzlichen

Glückwunsch lieber Sascha. Noch einmal einen Dank an alle Kameraden, die an

diesem Tag mitgeschossen haben.

Jahresabschlussfeier 2024

Am Sonntag, den 22.12.2024 fand die Jahresabschlussfeier der Gesellschaft

Königin Stephanie in unserem Vereinslokal „Fuchs im Hofmanns“ statt.

Zahlreiche Mitglieder der Kompanie und ihre Familien hatten sich eingefunden,

um das Jahr 2024 im gemütlichen Kreis zu Ende gehen zu lassen. Unser 1. Hauptmann

André Dornbusch begrüßte alle Anwesenden herzlich.

Besonders begrüßt wurden unser Kompaniebetreuer Dietmar Vogelei mit seiner

Ehefrau Elke und unseren Kompaniebetreuer Wolfgang Gehlfuß, unsere Ehrenhauptleute

Horst Artz mit seiner Ehefrau Ria, Michael Dornbusch, Udo Winter

mit seiner Gattin Mareike und unseren Kompaniekönig Thomas Winter.

Im Anschluss kredenzte uns das Team vom „Fuchs im Hofmanns“ ein gemeinsames

Mittagessen. Natürlich standen an diesem Tag unsere Kinder im Mittelpunkt.

So erschien am frühen Nachmittag dann der Weihnachtsmann. In seiner Begleitung

und zur Verstärkung hatte er in diesem Jahr Engelchen André mitgebracht.

Für jedes Kind hatte der Weihnachtsmann

Lob und Tadel zu verteilen. Wobei

das Lob bei allen Kindern überwog.

Jedes Kind erhielt ein Geschenk und

eine Tüte vom Weihnachtsmann, die

durch Engelchen André überreicht

wurde. Hier gilt ein Dankeschön an

unseren Ehrenhauptmann Horst Artz

und seiner Gattin Ria, die die Tüten gestiftet

hatten. Die Schießleitung der Gesellschaft

erhielt vom Weihnachtsmann

3 Pokale, die in verschiedenen Kategorien

beim Trainingsschießen der Gesellschaft

geschossen werden sollen.

Titularfest 2025

Früh im Januar 2025 bildet das Titularfest den Auftakt in das Schützenjahr 2025

und so trafen wir uns am 12.01.2025 um 8:45 Uhr am Rathaus in Düsseldorf.

Nach der Begrüßung am Rathaus durch den Oberst marschierte das Regiment zur

Basilika St. Lambertus, wo der Festgottesdienst stattfand.

Im Anschluss an den Gottesdienst marschierte das Regiment zum Townhouse, wo

die Feierstunde stattfand. Der 1. Schützenchef Andreas-Paul Stieber begrüßte

alle anwesenden Schützen und die Ehrengäste. Die Festrede an diesem Vormittag

hielt der Chef der Stadtsparkasse Düsseldorf Dr. Stefan Dahm und fand bei den

Anwesenden gutes Gehör.

Nach einigen Musikstücken fand die Siegerehrung im Wiedemeyer Pokal statt.

Die Ehrung nahm der Vorsitzende der Schießkommission Dietmar Vogelei vor.

Unsere Schießmannschaft erhielt für den Gewinn des Pokalschießens den Wiedemeyer

Pokal. Sascha Dornbusch erhielt für seinen 1. Platz die Kette des Vereinsmeisters

und als Erinnerung an seinen Sieg einen Silberteller überreicht. Mit

Ulrich Müller, Jim Müller und Niklas Ullmann konnten wir 3 weitere Schützen

unter den ersten zehn Schützen platzieren. Jeder erhielt einen Silberbecher als

Erinnerung. Von dieser Stelle der Schießmannschaft und den Einzelschützen

einen herzlichen Glückwunsch.

Nach dem Ende des offi ziellen Teils trafen wir uns noch im Brauhaus Zum Schlüssel,

um einen gemütlichen Nachmittag zu verleben. Bei unterhaltsamen Gesprächen

verbrachten wir noch schöne Stunden im Brauhaus Zum Schlüssel. Getreu dem

Motto, den Tag nicht zum Abend werden zu lassen, machten wir uns am späten

Nachmittag auf den Heimweg.

Zum Abschluss wünscht die Gesellschaft Königin Stephanie allen Kameraden mit

ihren Familien ein schönes Osterfest.

Udo Winter

Nachdem der Weihnachtsmann wieder

weitergezogen war, wurden Lose für

unsere Weihnachtstombola verkauft.

Die Preise hierfür hatten einige Kameraden

gespendet. Dafür an dieser

Stelle noch ein Dankeschön an alle

Spender.

Unser Spieß Thomas Blum überraschte

alle Anwesenden mit einem

lustigen vorweihnachtlichen Armbrustschießen,

an welchem die anwesenden

ihren Spaß hatten. Hierfür recht herzlichen

Dank an unseren Spieß.

Der Jahresabschluss endete am frühen

Abend und war ein gelungener Abschluss

des Jahres 2024.

Warten auf Bescherung

Weihnachtsmann mit Engelchen

Siegerehrung Mannschaft

Vereinsmeister Sascha Dornbusch

51


Gesellschaft

Kronprinz Wilhelm

Ansprechpartner Berthold Kremm · E-Mail dr.kremm@t-online.de

Internet www.gesellschaft-kwk.de

Nachruf

Unser Kamerad Jürgen Schäfer ist

am 18.01.2025 nach längerer Erkrankung

verstorben, er wurde 83 Jahre

alt. Er gehörte der KWK 54 Jahre

lang an, zweimal errang er in dieser

Zeit die Würde des Kompaniekönigs.

In seinen guten Zeiten war er eigentlich

immer da und gehörte viele Jahre

der Fahnengruppe an. Auch danach

sprang er immer wieder als Fahnenbegleiter

ein, insbesondere bei den

Fronleichnams-Prozessionen. Seine

Treue zur Gesellschaft belohnten wir

mit der Silbernen KWK-Nadel, der Verein

mit der Silbernen Ehrennadel und

dem Stadtorden. Für sein jahrzehntelanges

Engagement in verschiedenen

Gremien der Pfarrei St. Lambertus

wurde ihm außerdem 2014 die päpstliche

Auszeichnung „pro ecclesia et

pontifi ce“ (für Kirche und Papst) verliehen.

Wir werden Jürgen ein ehrendes

Andenken bewahren.

Jürgen Schäfer

Die KWK feiert Titularfest und einen 80. Geburtstag

Am 12. Januar versammelten wir uns mit dem Regiment zum traditionell ersten

Termin des Schützenvereins im neuen Jahr vor dem Rathaus. Nach Begrüßungsworten

der Vereinsführung zogen wir zum Gottesdienst in die Basilika Sankt

Lambertus und versammelten uns danach im Townhouse. Hier benannte Schützenchef

Andreas-Paul Stieber unseren Verein als wichtigen Bestandteil der

Gesellschaft, insbesondere im aktuellen oft hitzigen politischen Diskurs. Es gehe

darum, für alle Sorgen ein offenes Ohr zu haben und nicht direkt Menschen zu

„canceln“, aber dennoch Extremismus als solchen auch zu benennen und sich ihm

sachlich entgegenzustellen.

Des Weiteren ehrte der Verein die Gewinner des Wiedemeyer-Pokalschießens im

November. Die KWK belegt hier den 11. Platz mit 427 Ringen. In die Wertung

kamen Dieter Faßbender (90 Ringe), Luca Jonetat (90 Ringe), Michael

Fey (84 Ringe), Sascha Faßbender (83 Ringe) und Knut Jonetat (80 Ringe).

Damit verbesserten wir uns in der Platzierung (2023: 12.), verschlechterten uns

aber im Schießergebnis (2023: 444 Ringe).

Am Freitag darauf, den 17. Januar konnten wir unserem Kameraden Klaus

Nickoll zu seinem 80. Geburtstag auch gratulieren! Als einer der ersten Jungschützen

der KWK lernte er ab 1962 das Schützenbrauchtum kennen und

lieben. Sein Interesse am Reitsport führte ihn dabei bis ins Stabsoffi zierskorps,

dem er lange Zeit angehörte. Der zeitlich aufwendige Beruf als selbständiger

Kürschnermeister und ebenso der Wechsel in die Gastronomie ließen sein

weitergehendes Engagement im Verein leider nicht zu. Trotzdem konnten wir

immer auf ihn zählen, bis eine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung seine

Aktivitäten stark einschränkte und ihn zwang, alle Bereiche seines Lebens neu

zu ordnen. Doch seine Verbundenheit zu uns und dem Schützenwesen im Allgemeinen

hat er bis heute beibehalten.

Lieber Klaus, wir wünschen Dir auch auf diesem Wege zu Deinem „Runden“

alles Gute und freuen uns, Dich schon so viele Jahre als Freund und Schützenkameraden

in unserer Mitte zu haben und nochmals vielen Dank für die

großzügige Einladung!

Nachtrag zum KWK-Herbstfest 2024

Der Redaktionsschluss der Schlossturm-Weihnachtsausgabe fi el vor unser Herbstfest,

deswegen reichen wir es hier nach.

Die KWK-Familie hat sich am 16. November 2024 in der Zeppelin-Stube des Goldenen

Kessels auf der Bolkerstraße zum alljährlichen Herbstfest versammelt. Zur

Begrüßung gab es von Uschi Kieninger, der Frau unseres Kompaniekönigs Rolf

Kieninger, Begrüßungsgeschenke für die Damen. Neben den Damen, den Kameraden

und Freunden der KWK, wie Kompaniebetreuer Detlef Hütten, waren auch

die Jüngsten mit dabei, die noch nicht ganz das Alter der Pagen erreicht haben.

Da die Kinder der KWK dennoch mittlerweile so zahlreich sind, haben wir uns in

diesem Jahr dazu entschlossen, uns schon um 16 Uhr zu Kaffee und Kuchen zu

treffen. Eine richtige Entscheidung, denn es blieb kein Platz frei. Des Weiteren

haben wir für die Jüngsten Geschenke organisiert, die der Nikolaus, dargestellt

vom verkleideten zweiten Hauptmann Sascha Faßbender, ihnen überreichte. Im

Anschluss sang die Zeppelinstube – für Mitte November üblich - Martinslieder.

Ein weiterer Höhepunkt war die Siegerehrung des 21. KWK-Cups, der am 5. September

2024 auf dem Schützenplatz Eller ausgetragen wurde. Dabei schossen

wir eine 100er-Serie sowie eine Glücksscheibe.

Damenwertung:

1. Platz: Christina Faßbender (90 Ringe)

2. Platz: Uschi Kieninger (90 Ringe)

3. Platz: Martina Faßbender (87 Ringe)

Etwas mehr zu feiern gab es im Anschluss. In unserem Vereinslokal Goldener

Kessel trafen wir uns zur Monatsversammlung. Bereits im Vorfeld hatte unser

Kamerad Klaus Nickoll angekündigt, die anwesenden KWK-Mitglieder zu einem

Mittagessen einladen zu wollen, an welchem er selbst aus gesundheitlichen Gründen

leider nicht teilnehmen konnte. Die Kameraden bedanken sich herzlich für

diese großzügige Geste.

KWK-Cup Damen-Siegerinnen

52


Gesellschaft

Kronprinz Wilhelm

Ansprechpartner Berthold Kremm · E-Mail dr.kremm@t-online.de

Internet www.gesellschaft-kwk.de

Herrenwertung:

1. Platz: Niklas Jonetat (118 Ringe)

2. Platz: Knut Jonetat (113 Ringe)

3. Platz: Michael Fey (110 Ringe)

Die Preisübergabe sorgte für ein Lächeln bei allen Gewinnern – Sekt und

türkische Torten für die Damen, bayerisches Bier für die Herren. Es folgte ein

gemeinsames Abendessen. Zum Abschluss des Abends verlas unser erster

Hauptmann Berthold Kremm traditionell eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte.

wurden mit Begeisterung „eingenommen“. Den größten Spaß dürfen

in diesem Jahr die große Wildwasserbahn und Rio Rapido gemacht

haben. Obwohl so mancher von uns ziemlich naß die Bahnen

verließ, gab es überall nur lachende Gesichter und Freude

über die willkommene Abkühlung. Ein besonderer Dank geht an

die Familien Radschelders und Wilmering für die Verpflegung an

diesem Tag.

Nach dem Rundgang marschierten wir gemeinsam ins Zelt, wurden

den dort anwesenden KWK-Cup Seniorinnen Herren-Sieger und Senioren vorgestellt

und machten noch ein gemeinsames Foto auf dem Thron.

Weihnachtsfeier

Partyservice

Catering

Imbiss

Spanferkelbraterei Ines und Küster Oliver & Küster Schlösser OHG

Mittagstisch

Höherhofstraße Lichtstraße 37 271 • 40235 • 40627 Düsseldorf • • Telefon 0211/ // 684413

Telefax 0211/ / E-Mail: 6911532 24953282 info@partyservice-leske.de

•• E-Mail: info@partyservice-leske.de

info@leske-partyservice.de

www.partyservice-leske.de www.leske-partyservice.de Öffnungszeiten: Mo. 10 • Öffnungszeiten: - 18 Uhr • Di. - Fr. Mo.-Fr. 10 - 16 10-18 Uhr

Uhr

www.partyservice-leske.de

3

53


Gesellschaft

RESERVE

Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de

Internet www.gesellschaft-reserve.de

Die Reserve hat einen neuen Waldkönig.

Dieses Jahr waren wir zu Gast in der Bolten Brauerei in Korschenbroich. Positiv

zu erwähnen ist, dass dieses Jahr kein Schrot nötig war und wir endlich wieder

die eigene Schießanlage nutzen konnten. Jens Linka und seine fl eißigen Helferlein

hatten wieder alle Hände voll zu tun, damit alles regel- und polizeikonform

aufgebaut und genutzt werden konnte, bis die Kameraden am Mittwoch einfuhren.

Wobei die Schießleistung am Ende auf jeden Fall ausbaufähig ist, da der Königsschuss

erst mit Einbruch der Dunkelheit fi el.

Bei den Gästen durften wir Melanie Pitsch aus dem erweiterten Vorstand von

1316 krönen.

Das Königsschießen selber entwickelte sich zu einem richtigen Krimi zwischen

Jens Linka, Jannis Schroers und André Vazart.

Am Ende setzte André Vazart, den entscheidenden Schuss und ist damit zum

zweiten Mal nach 2001 unser neuer Waldkönig.

Die Brauerei Schumacher stellte dann ihre Räume für die Krönung im November

zur Verfügung. Rustikal und bei bester Laune wurde André dann in sein neues

Amt gehoben.

Herzlichen Glückwunsch allen Pfandschützen und dir André ein schönes Königsjahr.

54


Gesellschaft

RESERVE

Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de

Internet www.gesellschaft-reserve.de

55


Gesellschaft

RESERVE

Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de

Internet www.gesellschaft-reserve.de

Fließtext

56


Gesellschaft

RESERVE

Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de

Internet www.gesellschaft-reserve.de

Weckmannversteigerung 2024

Verantwortung übernehmen und Beitrag leisten.

Dieses Jahr entschieden wir uns zugunsten der Jugendförderung des Stadt-

Tambourkorps St. Maximilian, für Aktivitäten des KHZ Kinderhilfezentrum Eulerstraße,

sowie weitere Themen und die Initiative „1316er“ zur Transformation unseres

Kirmesauftritts.

Zum Einklang des Abends erschienen Knecht Ruprecht und der Nikolaus, um

Kameraden sanft zu rügen oder zu belohnen für besondere Erlebnisse in diesem

Jahr.

Nach diesem kurzweiligen Einklang ergriff unser erfahrener Auktionator, Carsten

Meier, das Mikro und öffnete die Geldbörsen der Kameraden. In seiner unnachahmlichen

charmant-bissigen Art, überzeugte er tatsächlich jeden Kameraden

und so kamen am Ende 10.000 EUR für die wunderbaren Ziele zusammen.

Herzlichen Dank an alle Spender!

Rosmarinstraße 38

40235 Düsseldorf

fon: 0211. 730 73 73

fax: 0211. 730 73 75

info@nanzenecker.de

www.nanzenecker.de

57


Gesellschaft

RESERVE

Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de

Internet www.gesellschaft-reserve.de

Fließtext Die Reserve hat einen neuen Schießleiter.

Nachdem unser jahrelanger, oberster

Schießoffi zier Jens Linka die Geschicke

der Gruppe mit viel Einsatz,

Fantasie und Nerven, erfolgreich geleitet

hat, möchte er jetzt kürzer treten

und so übernimmt Ex-Waldkönig Gerd

Strauch zum Jahresbeginn den Posten.

Er hat im letzten Jahr in seiner

alten Funktion schon das Ausschießen

des Königs der Könige wieder aufblühen

lassen. Das lässt positiv in die

Zukunft schauen, zumal die Treffen im

Schießbunker in Kaiserswerth immer

ein schöner zugübergreifender Abend sind um den Zusammenhalt unter den Kameraden

aller Züge zu festigen.

Viel Glück und Erfolg Gerd

Der 1. Zug besucht die Gastronomen

Das Winterdorf unseres Kameraden Kalli Hermann war auch in diesem Winter

wieder Anlaufpunkt für die Jahresabschlüsse des 1. Zuges und der Schießgruppe.

In gemütlich kalter Atmosphäre wurde bei Glühwein und Tannenzäpfl e die Gemeinschaft

gepfl egt. Auch ein Altstadtbesuch in der Düsseldorfer Weihnachtsstube bei

Michael Malfertheiner wurde ein unvergessliches Erlebnis.

Am Anfang des Jahres hatten wir das Vergnügen, im Fleckenstein’s bei Wein und

köstlichen Speisen den Anfang des Jahres zu feiern. Manche von uns waren am

nächsten Morgen noch satt.

58


An unsere Schützen und Schützenfreunde

sowie Förderer des Brauchtums unserer Stadt Düsseldorf

„DER SCHLOSSTURM“

offizielle Düsseldorfer Schützenzeitung des

St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V.

Liebe Schützen und Brauchtums-Freunde,

neben Eurem Wohlergehen und Eurer Freude während des Sommerbrauchtums liegt uns auch die Förderung Eurer/unserer offiziellen

Schützenzeitschrift „Der Schlossturm“ sehr am Herzen!!!

„Der Schlossturm“ lebt durch Anzeigenwerbung! Er wird für Düsseldorfer Inserenten und Unternehmer immer attraktiver, denn

„Der Schlossturm“ wird von allen Schützen in und um Düsseldorf gelesen und ist seit Jahren ein interessanter Werbeträger!

Verteilt wird er an alle angeschlossenen Schützenvereine und deren Mitglieder, an Geschäftsleute, Banken, Sparkassen und öffentliche

Einrichtungen in Düsseldorf. Er liegt auch wärend der Festtage im Festzelt aus.

Unter www.schuetzen1316.de/schuetzenzeitung/schlossturm/ kann er auch online gelesen werden.

Eine Anzeigenwerbung spricht daher sehr viele Leser Düsseldorfs und Umgebung in unterschiedlichen Altersklassen und Stadtteilen an!

Sichern auch Sie sich frühzeitig einen werbewirksamen Platz in der FESTAUSGABE zur Rheinkirmes, die in einer hohen Auflage

erscheint, oder direkt im Jahresabo für alle 4 Ausgaben zu speziellen Sonderkonditionen und unterstützen Sie damit Ihre Schützenzeitschrift

aktiv!! Fordern Sie unsere aktuellen Mediadaten unverbindlich an.

Julia Theis und Bernd Jost stehen Ihnen für Rückfragen und Anzeigenpreise gern zur Verfügung!

In jedem Fall würden wir uns freuen, Sie als Unternehmen im Schlossturm präsentieren zu dürfen.

Mit besten Grüßen

Print Service Pfeiler

Anzeigen und Redaktion „Der Schlossturm“

Die aktuelle Preisliste erhalten Sie unter:

Angebot:

für 1 Jahr = 4 Ausgaben

15% Sonderrabatt!

auf die Preise der Preisliste

Print Service Pfeiler,

Corneliusstraße 61, 40215 Düsseldorf

Telefon: 0211/2 09 55 55, Fax: 0211/2 09 55 57

Schlossturm-PSP@t-online.de

Ansprechpartner: Julia Theis & Bernd Jost

5911


Gesellschaft

Fürst Karl Anton gegr. 1880

Ansprechpartner Horst Leßmann · E-Mail 01792849015@02online.de

Svenja Mandt · E-Mail Svenja.Mandt@t-online.de

Internet https://duesseldorf-schuetzen-fka.jimdofree.com

Im November trafen sich die Kameraden erstmalig zu einem Kameradschaftsabend,

der mit einem Besuch des Archivs des „Großen Vereins“ in der 4. Etage

des Gebäudes der Geschäftsstelle begann. Unser „Archivar“ Horst Leßmann

gab einen informativen Einblick in die Historie des Vereins und zeigte

diverse Exponate. Anschließend ließen wir den Abend im „Goldenen Kessel“

ausklingen …

Unseren neuen König hatten wir ermittelt, nun mussten Olaf Roth und seine

Königin Claudia gekrönt und ihre Vorgänger Andreas „Andi“ Zöllkau und

Königin Ute Nürnberg abgelöst werden. Also traf sich die Karl-Anton-Familie

und einige geladene Gäste, unter ihnen unsere beiden Betreuer Ehrenmitglied

Dieter Nagel und Fabian Becker, Ende November zum Königsabend in der

Braumeisterstube des „Schumacher“-Stammhauses. Der Saal war sehr gut gefüllt,

es war „kuschelig“. Zunächst wurde dem brauhaustypischen rustikalen Buffet

zugesprochen, dann ehrte Vorstandsmitglied Kai Roth die Damenpokalsieger

Olaf Roth, Horst Leßmann und Frank Schimunek.

Es folgte die Ermittlung der Quiz-Sieger, die Siegerehrung übernahm ein Überraschungsgast,

der „Weihnachtsmann“ wollte sich wohl schon einmal für spätere Auftritte

„warmlaufen“. Mit diesem etwas anderen Königsabend stellte die FKA unter

Beweis, dass mit Ideen, der Bereitschaft und dem Mitmachwillen der Mitglieder derartige

Veranstaltungen auch mit nur geringem fi nanziellem Einsatz durchzuführen

sind. Die an diesem Abend Anwesenden jedenfalls waren durchweg begeistert.

Traditionell trafen sich die Karl-Antöner an einem Dezember-Samstag schon nachmittags

im „Brauhaus Joh. Albrecht“ zur Jahresabschlussveranstaltung. Nach

der kürzesten Versammlung des Jahres, die auch noch von einer Kaffee- und

Kuchenpause unterbrochen wurde, begann gegen 17 Uhr unsere Weihnachtsfeier.

Natürlich musste ein „offi zieller“ Teil sein, Hauptmann Jürgen Mandt ließ das

Jahr 2024 Revue passieren, berichtete über den Wechsel in der Gesellschaftsführung,

der eine Neustrukturierung der Gesellschaft mit sich bringen musste, und

bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden, die sich im besonderen

Maße um Organisation und Durchführung der Vereins-Veranstaltungen verdient

gemacht hatten. Er konnte berichten, dass die FKA durch im abgelaufenen Jahr

neu aufgenommene Kameraden und Pagen nach Jahren des (biologischen)

Mitgliederrückganges wieder leicht gewachsen ist. Dann musste sich der Weihnachtsmann

mit der Justiz auseinandersetzten, die ihm u.a. Fliegen ohne

Pilotenschein, millionenfachen Einbruch und fragwürdige pädagogische Praktiken

vorwarf. Glücklicherweise sprachen ihn die FKA-Schöffen frei, so konnte die

Weihnachtsband Elsbeth und Heinz Schimunek mit ihren Mundharmonikas,

verstärkt durch ihre Enkelin Helena mit der Querfl öte, das Auditorium zum

Absingen weihnachtlicher Lieder animieren.

Damenpokalsieger

Die Ehrung der Pfandschützen und Krönung unseres neuen Königspaares übernahm

traditionell in seiner bekannten launigen Art unser Ehrenmitglied Dieter

Nagel, unterstützt durch Sabine und Jürgen Mandt.

Weihnachtsmann mit Band

Endlich konnten Weihnachtsmann und sein Engelchen die kleinen und großen

anwesenden Kinder bescheren und die Preise an die Gewinner des diesjährigen

Weihnachtsrätsels verteilen. Gewinner war Jürgen Mandt, als gemeinsame Zweitplatzierte

wurden Ursula Mandt, Christian Reinecke und Hannelore und Horst

Leßmann ausgezeichnet. Nach einem gemeinsamen Abendessen und vielen netten

Gesprächen ging die letzte Veranstaltung des Jahres harmonisch zu Ende.

Wir Karl-Antöner hatten uns 2024, auch im Zuge unserer Neustrukturierung wegen

Führungswechsel im Januar, unserer sozialen Verantwortung besonnen, die

ja (hoffentlich) bekanntermaßen ein wesentlicher Teil des Schützenwesens ist.

Erstmals haben wir zusätzlich zum sozialen Engagement des „Großen Vereins“ nur

innerhalb unserer Gesellschaft während Schützenfest und Weihnachtsfeier Sammlungen

zugunsten einer sozialen Einrichtung unserer Heimatstadt durchgeführt;

Krönung

Zwischendurch wurde die Kommunikation der Gäste

immer wieder durch von Hannelore und Horst Leßmann

vorbereiteten tischweise zu lösende Quiz-Fragen

zur Geschichte von FKA und „Großem Verein“

angeregt, manche digitalen Endgeräte wurden heftig

strapaziert. Wegen des Platzmangels musste der Ehrentanz

entfallen, und dann produzierten sich einige

Zwerge mit einer ausgefeilten Choreografi e zur allgemeinen

Belustigung, der QR-Code führt zum Video.

Spendenübergabe

60


Gesellschaft

Fürst Karl Anton gegr. 1880

Ansprechpartner Horst Leßmann · E-Mail 01792849015@02online.de

Svenja Mandt · E-Mail Svenja.Mandt@t-online.de

Internet https://duesseldorf-schuetzen-fka.jimdofree.com

die große Spendenbereitschaft ließ 1.200 Euro zusammenkommen. Dieses Geld

ging an die inklusive Karnevalsgesellschaft „Gemeinsam Jeck“, Sommerbrauchtum

unterstützt soziales Winterbrauchtum. Am 8. Januar wurde sie an deren Präsidenten

und Prinzenpaar in der „Werkstatt für angepasste Arbeit“ übergeben.

Deren Herzlichkeit und Dankbarkeit war überwältigend, ein Ansporn für uns, auch

in diesem Jahr zu sammeln.

Die Beteiligung der Kameradinnen und Kameraden am Titularfest ließ doch sehr

zu wünschen übrig, wir Karl-Antöner waren jedoch trotz einiger Ausfälle vergleichsweise

stark vertreten. Zur Reunion im „Townhouse“ an der Bilker Straße begrüßte

Andreas-Paul Stieber die Kameradinnen und Kameraden, die Festrede hielt

Ehrengast Dr. Stefan Dahm von der Stadtsparkasse Düsseldorf, die Sammlung

für wohnungslose Frauen erbrachte dann rd. 1.300 Euro, der Betrag wurde vom

Vorstand auf 2.000 Euro aufgestockt. Mathias Schimunek konnte sich dann

als bester Page mit dem Laser-Gewehr beim Wiedemeyer-Pokal seine wohlverdiente

Trophäe abholen. Anschließend zog es uns zum gemeinsamen Mittagessen

in den „Goldenen Kessel“, das in diesem fröhlichen Kreis – wie eigentlich immer

– in den Nachmittag bzw. frühen Abend ausgedehnt wurde …

Roland Musweiler im Januar 65 Jahre

Vor einem Jahr hatte sich Roland Musweiler

nach insgesamt 26-jähriger Hauptmannstätigkeit

aus der Führung der Gesellschaft

zurückgezogen, nun stand Ende

Januar ein „runder“ Geburtstag ins Haus.

Rolands Eltern Maria und Oskar Musweiler

freuten sich vor 65 Jahren über

die Geburt ihres Stammhalters, der dann

nach erfolgreicher Absolvierung von Schule,

Ausbildung und Meisterschule vor gut 45

Jahren bei Thyssen-Krupp landete. Dem

Konzern, für den er oft auch international

unterwegs war, blieb er treu, bis er im vergangenen

Jahr in den Vorruhestand ging. 1979 heiratete er seine Gabi, die

beiden bezogen eine Wohnung im Hause unseres leider schon vor 3 Jahren

verstorbenen Zeugmeisters Manfred Eschbach, und nach jahrelangem Drängen

seines Vermieters wurde Roland 1986 „Schokoladenmann“. Schnell nahm

seine Schützenkarriere Fahrt auf, 1990 wurde er zum 3., 1994 zum 2. Zugführer

sowie 1997 zusätzlich zum 1. Schriftführer gewählt. 1999 begann seine

Hauptmannslaufbahn als Stellvertreter Winfried Mandt‘s, von dem er 2005

die Leitung der Gesellschaft übernahm. Drei Mal, 1993/1994, 2000/2001 und

2018/2019, errang er die Königswürde und machte jeweils seine Gabi zur

Königin. 1996 wurde ihm die Silberne Ehrennadel des Regiments verliehen,

2008 die der FKA und 2014 zu seiner großen Überraschung der Schützenorden

der Stadt Düsseldorf. Besonders emotional war für Roland die Verleihung

der Goldenen Ehrennadel der Gesellschaft während des Schützenfestes 2022,

übernahm er doch die „freigewordene“ von Manfred Eschbach.

Auch wenn sich Roland aus der Führungsriege zurückgezogen hat, bleibt er doch

Teil der Gesellschaft und steht der neuen Vereinsführung mit seiner Erfahrung

bei Bedarf zur Seite, zuletzt hat er maßgeblich an unserer neuen Vereinssatzung

mitgearbeitet.

Hatte er gehofft, sich nun wieder stärker seiner anderen Passion, dem Tennissport,

widmen zu können, macht ihm sein schon mehrfach operierter Bewegungsapparat

leider einen Strich durch die Rechnung. Seit einiger Zeit jedoch

bewegen sich die Musweilers auch mit E-Bikes fort, sein gerade erst restauriertes

historisches Rennrad will auch bewegt werden.

Wir Karl-Antöner danken Dir, lieber Roland, für alles, was Du für uns und die

Gesellschaft in den vergangenen Jahren getan und erreicht hast. Wir wünschen

Dir vor allem Gesundheit, damit Du die Zeit mit Deiner Gabi und Euren

„Stubentigern“ genießen kannst und weiterhin viel Spaß mit und in Deiner

Karl-Anton-Familie.

Jürgen Mandt im März 60

Mandt, ein bekannter Name bei den

„Schokoladenmännern“, man kann durchaus

von einer Dynastie sprechen, nun wird

Jürgen 60 Jahre alt. Anders als in der Familie

üblich entschied sich Jürgen, Sohn des

vor 2 Jahren leider verstorbenen Ehrenhauptmanns

Winfried Mandt, erst mit 18

Jahren dazu, in die Gesellschaft einzutreten,

wobei dem Banker die Entscheidung

durch die „Bereitstellung diverser Mittel für

die Erstausstattung“ wohl sehr erleichtert

worden ist, und auch das Vorhandensein

der seinerzeit recht erfolgreichen FKA- Fußballmannschaft

hat Jürgen bei der Entscheidungsfi ndung sicher auch beeinfl

usst. Und gerade erst eingetreten, wurde er 1983 gleich Jungschützenkönig

der Kompanie, bei den „Senioren“ konnte er dann zweimal die Königswürde

erringen, und zwar 1994/95 und 2006/07, jeweils mit seiner Königin Sabine,

die er 1992 geheiratet hatte. 1999 dann wurden Jürgen und Sabine

stolze Eltern von Tochter Svenja, die auch schon seit einigen Jahren die

Mandt’sche Tradition fortsetzt und sowohl innerhalb der Gesellschaft als

auch des Regimentes verschiedene Funktionen bekleidet bzw. bekleidet hat.

Jürgens Schützenkarriere begann 1991, als er zum 2. Kassierer, 1998 zum 1.

Kassierer und 1996 noch zusätzlich zum Fahnenoffi zier gewählt wurde. 1993

schon erhielt Jürgen mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Regiments die

verdiente Auszeichnung. 2011 wurde er 2. Hauptmann, und seit 2024 führt

Jürgen die Gesellschaft als 1. Hauptmann, als er nach dem Rücktritt von

Roland Musweiler von den Kameradinnen und Kameraden dazu gewählt

wurde. Übrigens ist Jürgen seit vielen Jahren maßgeblich an der Organisation

der Kompanie- und Bataillons – Krönungsbälle beteiligt. Sportlich aktiv sind

die Mandts nach wie vor, kaum ein Wochenende vergeht ohne ausgiebige

Fahrradtouren, auch in den Urlaub müssen die Drahtesel mit. Als bekennender

Fortuna-Fan ist er natürlich Dauerkartenbesitzer und Kegeln mit Freunden

steht auch regelmäßig auf dem Programm. Lieber Jürgen, wir wünschen Dir,

Deiner Sabine und der ganzen Familie alles erdenklich Gute, vor allem aber

Gesundheit, auf dass Du mit Deinen Karl-Antönern noch viel Spaß hast.

Ein außergewöhnliches Familienjubiläum

feierten im Februar

unser Ehrenhauptmann Heinz

Schimunek und seine Elsbeth,

geb. Mandt mit dem Diamantenen

Hochzeitstag.

Heinz hatte im vergangenen Jahr

gerade seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit

gefeiert und auf seine

steile Karriere in der Gesellschaft

zurückgeblickt, seine Funktionen als Hauptfeldwebel, 2. Kassierer, 2. und 1. Hauptmann,

und nach seinem Rücktritt wurde er Ehrenhauptmann, auch auf seine wichtigsten

Auszeichnungen, die Goldene Ehrennadel der Gesellschaft, die Silberne

und Goldene Ehrennadel des „Großen Vereins“ und den Schützenorden der Stadt

Düsseldorf. Erfolgreicher Schießsportler war er obendrein, und als zweimaliger

Kompaniekönig nahm Heinz natürlich jeweils seine Elsbeth zur Königin. Ihre

beiden Kinder Petra und Frank haben sie zu mehrfachen Großeltern gemacht

und neben Sohn Frank führen ihre Enkel Helena und Mathias wie selbstverständlich

die Schießsporttradition fort. Und nun die Diamantene Hochzeit. Leider

können die Jubilare aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ihrem langjährigen

Hobby frönen, dem Laufen, und das hieß nicht nur, einfach so durch die Gegend

joggen, es durfte schon mal der ein oder andere Marathon sein. Wir wünschen

Euch für die Zukunft alles erdenklich Gute und bestmögliche Gesundheit, auf dass

ihr noch mehr außergewöhnliche Jubiläen feiern könnt.

61


1882 – 2007

Gesellschaft

König Wilhelm gegr. 1882

1882 – 2007

125 Jahre

Gesellschaft Konig Wilhelm

im St. Sebastianus Schutzenverein Dusseldorf 1316 e.V.

Vorsitzender Peter Angelo Calmund · E-Mail KoeWi1882@aol.com

Internet www.KoenigWilhelm1882.de

125 Jahre

Gesellschaft Konig Wilhelm

im St. Sebastianus Schutzenverein Dusseldorf 1316 e.V.

10.07.2007 12:38:59 Uhr

Wiedemeyer Pokalschießen - 10. November 2024

Pokalschießen – 16. Dezember 2024

Umschlag.indd 4-5 10.07.2007 12

Bei der Teilnahme der Gesellschaft König Wilhelm am Schießen um den Wiedemeyer-

und Jan-Wellem-Pokal im Schützenhaus „Goldene Mösch“ hat sich gezeigt,

dass unser regelmäßiges Übungsschießen Früchte trägt. Wir konnten uns gegenüber

dem Vorjahresschießen um zwei Plätze auf einen respektablen 8. Platz mit

451 Ringen (Vorjahr: 448) verbessern.

Blumengruß zum Geburtstag -

28. November 2024

Zu Beginn unserer regulären Versammlung

im November wurde unserem inaktiven

Mitglied Trudi Hanf anlässlich

ihres 75. Geburtstags – den sie wenige

Tage zuvor begangen hatte – ein besonderer

Blumenstrauß überreicht.

Alle Anwesenden überreichten Trudi

jeweils eine Rose.

Der 3. Montag im Dezember, kein reguläres Übungsschießen, sondern unser alljährliches

Schießen um den Steingrüber-Pokal und den Wanderpokal.

Den Steingrüber-Pokal, der mit einer zeitlichen Sperre versehen ist, so dass nicht

alle Teilnehmer schießberechtigt waren, errang in diesem Jahr unser amtierender

König Paolo Di Blasi mit 92 Ringen. Die drei Nächstplatzierten lagen alle mit

89 Ringen gleichauf.

Beim Wanderpokal war das Teilnehmerfeld etwas größer. Ganz knapp konnte sich

hier Sascha Hanf vor Elena Calmund (beide 95 Ringe) behaupten; die Anzahl

der geschossenen 10en gab den Ausschlag.

Dir bzw. Euch herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis.

Dir, liebe Trudi, unseren allerherzlichsten

Glückwunsch und bleib uns gesund.

Wir freuen uns sehr, dass Du bei

unserer Gesellschaft dabei bist.

Trudis Sohn Sascha

überreicht die letzte Rose

Weihnachtsmarkt-Rundgang - 7. Dezember 2024

Zahlreiche KöWianer trafen sich an einem sehr regnerischen Samstagabend zunächst

„Im Goldenen Kessel“ zum gemeinsamen Essen. Anschließend machten

wir uns auf den Weg zum Weihnachtsmarkt-Rundgang. Entgegen unserer Gepfl o-

genheiten endete der Rundgang nicht bereits am ersten Glühweinstand, sondern

wir begaben uns über Rathaus und Burgplatz zur neuen RONCALLI Weihnachtspromenade

am Rheinufer – sehr schönes Ambiente. Allerdings regnete es leider

derart stark, dass wir froh sein konnten, ausreichend Platz im liebevoll im

Jugendstil eingerichteten Glühwein-Glaspavillon zu fi nden. Den Abschluss nahm

dieser – trotz des Wetters – schöne Abend im „Las Campanitas“ (vormals „Zum

Goldenen Handwerk“).

Paolo Di Blasi

Geburtstag – 11. Januar 2025

Zunächst im Kreise der Familie feierte

einen runden Geburtstag ein

Mitglied der König Wilhelm, der seit

Jahrzehnten die Geschicke der Gesellschaft

lenkt und gewissermaßen

auch das Gesicht der KöWi darstellt.

Kein Geringerer als unser 1. Hauptmann

Peter Angelo Calmund

vollendet in diesem Jahr sein 70. Lebensjahr.

Ich wage zu behaupten, mit

Verlaub, so alt fühlt er sich auf keinen

Fall und nimmt das Alter (wie immer)

nur als eine Zahl, die auf einem Eintrag

im Ausweis basiert.

Die KöWianer wünschen Dir, lieber

Peter, auch von dieser Stelle alles

erdenklich Gute und Gesundheit zum

Geburtstag. Wir freuen uns auf viele

weitere Jahre mit Dir an der Spitze

der KöWi.

Sascha Hanf

Peter Angelo Calmund

– 70 Jahre jung

Titularfest – 12. Januar 2025

Ausklang im Las Campanitas

Ohne unseren Geburtstag feiernden Hauptmann Peter nebst Familienanhang

nahm die Gesellschaft König Wilhelm am diesjährigen Titularfest teil.

Nach dem Hochamt in der Basilika St. Lambertus ging es dann zum Kolpingsaal.

62


Geburtstag

1882 – 2007

Gesellschaft

König Wilhelm gegr. 1882

Herzlichen Glückwunsch, Bernd Jost

1882 – 2007

125 Jahre

Gesellschaft Konig Wilhelm

im St. Sebastianus Schutzenverein Dusseldorf 1316 e.V.

Vorsitzender Peter Angelo Calmund · E-Mail KoeWi1882@aol.com

Internet www.KoenigWilhelm1882.de

125 Jahre

Gesellschaft Konig Wilhelm

im St. Sebastianus Schutzenverein Dusseldorf 1316 e.V.

von Patrick Wienen

10.07.2007 12:38:59 Uhr

Dort erlebten unsere Pagin Zoe

Ende Hanf Mai und dieses unsere Gesellschaft Jahres feierte einen der Vorsitzende der Öffentlichkeitskommissionne

vor den versammelten Bernd Schützen Jost, seinen 75. Geburtstag. Seit 13

besonderen Augenblick: auf der Büh-

Jahren des St. ist Sebastianus er Mitglied Schützenvereins im St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf

Düsseldorf 1316 e.V. 1316 und e. V. gehört wurde der Zoe für Gesellschaft Reserve an.

ihre Leistung als beste Pagin beim

Eine Schießen seiner der Hauptaufgaben Pagen im Juli vergangenen

Jahres in Wersten ausgezeich-

ist seit 2005 die Erstellung der

Schützenzeitung

net.

“Der Schlossturm”. Mit Leidenschaft und großer

Sorgfalt kümmert sich Bernd Jost darum, dass vier Mal im Jahr

eine Die Ausgabe KöWianer mit gratulieren stets neuen Dir, liebe Nachrichten und Informationen erscheint.

Zoe, sehr Unter zu seiner dieser tollen Führung Leistung. erhielt die Zoe Hanf beliebte – Auszeichnung Schützenzeitung als beste

ein Wir neues sind sehr Gesicht. stolz auf Dich!

Pagin

Stets 70 Jahre hat er Mitglied auch ein der offenes KöWi Ehrenhauptmann Ohr für Kameradinnen Horst Jürgen und Kameraden,

die ihn in seinem Büro auf der Corneliusstraße in Düsseldorf

Wolf

besuchen. Ein für unsere Für Gesellschaft seine hilfsbereite einmaliges und Jubiläum freundliche feiert in diesem Art wird Jahr unser sehr Ehrenhauptmann

Horst Jürgen Wolf: 70 Jahre Mitgliedschaft in der Gesellschaft

geschätzt.

König Wilhelm 1882 – einfach unglaublich.

Der Lieber St. Horst, Sebastianus Dir, aber auch Schützenverein Deiner lieben Elsbeth, Düsseldorf von Herzen 1316 unseren e.V. Glückwunsch

Bernd und sehr Jost großen recht Dank herzlich für die Treue zu seinem und den bis 75. heute Geburtstag gezeigten Einsatz und

gratuliert

wünscht für unsere ihm schöne alles Gemeinschaft Gute und Gesundheit.

(selbstverständlich werden wir dieses Ereignis

und Deine Schützen-Vita in unserem Bericht zur Festausgabe dem Anlass entsprechend

ausführlicher gestalten).

80 Jahre Ehrenhauptmann Willi Klein

Umschlag.indd 4-5 1

Unser Willi Klein, auch bereits fast vierzig Jahre Mitglied der Gesellschaft,

feiert am 24. Februar 2025 seinen 80. Geburtstag.

Lieber Willi, die Kameradinnen und Kameraden gratulieren Dir sehr herzlich

zu Deinem runden Geburtstag, verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit

und Glück Dir und Deiner lieben Birgitt (auch zu Deinem Jubiläum

werden wir selbstverständlich einen Bericht zum Schützenfest ausführlicher

und bebildert nachfolgen lassen).

Ein besonderer Glückwunsch gilt außerdem Elena Calmund und Dominik

Hemmerle, die sich Ende des Jahres verlobt haben und bei denen noch in diesem

Jahr die Hochzeitsglocken läuten werden.

UM

H oh e S traße 3 1

Tel. 8 6 20 3 40

M ittelstraße 25

Tel. 8 6 20 3 4 21

30 63


Gesellschaft

Prof. Hans Kohlschein

Ansprechpartner Hans Weber · E-Mail hans.weber@hausmeisterserviceweber.de

Internet www.hk1955.de

Am 26.06.1961 erblickte Karl Otto das Licht der Welt. Nachdem es 24 Jahre

gedauert hat, konnten die Kameraden Michael Steinstraßer und Toni

Opdenberg Karl Otto im Jahr 1985 dazu überreden, das Schützenjahr in der

Gesellschaft Prof. Hans Kohlschein 1955 mitzufeiern. Anfangs geschah dies

noch als inaktives Mitglied, was sich jedoch noch ändern sollte. Über das Fanfarencorps

Freischütz Bilk und viele Freunde war ihm das Schützenwesen nicht nur

bekannt, sondern auch ans Herz gewachsen.

Auf Grund seines freundlichen Wesens und seiner ruhigen Präsenz blieb er auch

den weiteren Kameraden und den Offi zieren nicht verborgen, so dass der Major

Heinz Brentrup Karl Otto gerne als Adjutant des III. uniformierten Bataillons

gehabt hätte.

Leider hat Heinz Brentrup es nicht geschafft, da Karl Otto sich für das Bilker

Regiment entschieden hat und sich dort erst einmal als Adjutant und später

dann als Träger der Regimentsstandarte auszeichnen konnte. Dennoch war Karl

Otto auch weiterhin der Gesellschaft Prof. Hans Kohlschein 1955 zugewandt.

Nicht nur deshalb – aber auch – wurde ihm die Silberne Nadel der Gesellschaft

Prof. Hans Kohlschein 1955 verliehen. Auch der St. Sebastianus Schützenverein

Düsseldorf 1316 e.V. hat seine Zuverlässigkeit und sein unbeschreibliches

Pfl ichtbewusstsein geehrt, indem ihm auch die Silberne Ehrennadel des St.

Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V. verliehen wurde.

Dass Karl Otto auch ein guter Schütze – im eigentlichen Sinne - ist, hat er nicht

zuletzt dadurch bewiesen, dass er mehrere Pfänder geschossen hat.

Die Gesellschaft Prof. Hans Kohlschein 1955 bedankt sich bei Karl Otto und

hofft, dass er noch lange Zeit als Herold, Kamerad und – vor allem – als guter

Freund, ein Teil der Gesellschaft ist und diese als auch das Regiment und die

zahlreichen Zuschauer der Umzüge, mit seiner Erscheinung erfreut.

Danke Karl Otto!

Zum 50. Jubiläum der Gesellschaft Prof. Hans Kohlschein 1955 - im Jahr 2005

- konnte Toni Opdenberg seinen Freund Karl Otto von der Idee überzeugen,

das Bild von Prof. Hans Kohlschein (Regimentsprogramm) mit Leben zu füllen.

Von da an war Karl Otto 100% in der Gesellschaft Prof. Hans Kohlschein 1955

integriert und stolzer Herold der Gesellschaft. Jedes Jahr wird er mit viel Applaus

bedacht, wenn er bei den Umzügen als Herold das Stadtbild bereichert.

Durch sein hervorstechendes Kostüm, welches er von Jahr zu Jahr verfeinert und

verbessert hat, wurde er zum beliebtesten Fotomotiv für die Zuschauer und Schützenkameraden.

Er hat nicht nur sein Kostüm verfeinert, sondern auch wichtige Details

an der Satteldecke oder an der Trense verbessert und werthaltiger gestaltet,

was hier nur beispielhaft für viele weitere Feinheiten genannt werden soll.

Beim Festumzug „60 Jahre NRW“ in Wuppertal, stach Karl Otto als Herold aus

der Menge hervor. Dabei hat er nicht nur die Gesellschaft Prof. Hans Kohlschein

1955, sondern auch das ganze Regiment und den St. Sebastianus Schützenverein

Düsseldorf 1316 e.V., mehr als würdig vertreten.

Es gibt nur wenige Menschen, die Karl Otto in seiner Funktion als Fähnrich

oder auch als Leutnant in seiner absoluten Zuverlässigkeit und in seinem unbeschreiblichen

Pfl ichtbewusstsein die Hand reichen können.

64


Gesellschaft

Prof. Hans Kohlschein

Ansprechpartner Hans Weber · E-Mail hans.weber@hausmeisterserviceweber.de

Internet www.hk1955.de

JHV 16.01.2025

Unser 1. Hauptmann Manfred Müntz eröffnete die diesjährige JHV besonders

gut gelaunt, standen doch in diesem Jahr keine Wahlen an und es mussten auch

keine Posten neu besetzt werden.

Nach einer kurzweiligen Übersicht über die geplanten Jahresaktivitäten konnte

er schon unser neues Mitglied Leon Eulitz im Kreise der HK Familie begrüßen.

Am frühen Nachmittag verabschiedete unser 1. Hauptmann Manfred Müntz

die Anwesenden in eine schöne Adventszeit im Kreise der Freunde und Familie.

Titularfest 2025

Es war ein gelungener und harmonischer Nachmittag, der gerne eine Wiederholung

verdient hat.

An diesem Tag trafen sich die Kameraden der Gesellschaft nach der Reunion

(Bericht hierzu bitte dem allgemeinen Teil entnehmen) im Vereinslokal Zum

Schlüssel zum gemeinsamen Mittagessen und zum allgemeinen Austausch.

Der Tag war sehr kurzweilig und wie von allen Kameraden bestätigt, sehr gelungen.

Weihnachtsfeier

Am Tage des Herrn 7. Dezember Anno Domini 2024, traf sich die HK-Familie zur

Weihnachtsfeier bei unserem lieben Freund Kevin Traber auf dem Weihnachtsmarkt

an der Rheinuferpromenade zu Düsseldorf am Rhein.

Es war ein kurzweiliger Nachmittag mit einigen kleinen Überraschungen, z.B. ein

Schrottwichteln, hier war der Hauptpreis ein großes Fass Gewürzgurken, welches

niemand Geringerer als unser lieber Kamerad und 2. Schriftführer Hans Weber

gewann.

Ein lieber Sponsor, der hier nicht namentlich genannt werden möchte, stiftete der

illlusteren Runde kleine Schmankerl, die Kevin & Diana Traber und ihr Team in

hervorragender Weise servierten.

65


Gesellschaft

Reitercorps Wilhelm Marx von 1926

Ansprechpartner i.V. Dr. Claus Freymann · E-Mail c.d.freymann@web.de

Internet www.wilhelm-marx.de

Thomas König 60 Jahre

Am 5. Februar feierte Thomas König

seinen 60. Geburtstag, zu dem die

Gesellschaft RC Wilhelm Marx ganz

herzlich gratuliert.

Das langjährige Vorstandsmitglied

des Großen Vereins ist allen Schützen

als “Kirmesarchitekt“ in sehr guter

Erinnerung. Diese Funktion hat er

nun abgegeben und wir alle schulden

ihm ein großes „Dankeschön“ für die

großartige Arbeit für das Schützenwesen.

Wolfgang Eulenberg verstorben

Am 21. Januar 2025 verstarb unser

langjähriges aktives und letztlich

passives Mitglied Wolfgang Eulenberg.

Wolfgang war in seiner aktiven

Zeit viele Jahre als Hauptmann

des Stabes im Regiment ein engagierter

Reiter und stets hilfsbereiter

Kamerad in der Ges. RC Wilhelm

Marx. Wir werden ihn und seine zupackende

Art vermissen und drücken

den Hinterbliebenen unser tiefstes

Mitgefühl aus.

Wolfgang und Uschi Eulenberg

18.11.2024 – Der perfekte Abend in der Füchschen Alm

mit Super-Beteiligung, weil es in den vergangenen Jahren schon immer so schön

war. Gemütlich, urig und einfach der perfekte Ort für einen unvergesslichen Abend

mit leckeren Speisen, jeder Menge Spaß und guten Gesprächen. Danke Oscar

Bruch!

Krönungsabend und Weihnachtsfeier der Gesellschaft

Am 9. Dezember feierten wir unseren Kompaniekönig Christian Fuchs mit seiner

Königin Carina Troike sowie den weihnachtlichen Abschluss des Jahres. Eine

große Zahl fröhlicher und begeisterter Kameradinnen und Kameraden verfolgten

die durch unser Mitglied und Ehrenvorstandsmitglied des Großen Vereins Werner

Viehmann geleitete Krönung und die Übergabe der Insignien durch Regine

Petersen. Königin Kerstin Eichenberg und Prinzgemahl Thomas Hondele

gaben ab an das neue Königpaar Christian Fuchs und Carina, denen wir ein

denkwürdiges und erfolgreiches Jahr wünschen. Als Überraschung gab es an diesem

Abend noch eine kleine Tombola. Auch das leibliche Wohl kam an diesen

Abend nicht zu kurz, denn das Essen wurde von der Gesellschaft gesponsert; ein

großes Dankeschön an den Vorstand. Mit guten Wünschen für das kommende Jahr

2025 ging ein bewegender, fröhlicher und harmonischer Abend zu Ende.

Trauerfeier für Olaf Jäger

Am 10. Februar fand die Trauerfeier

und die Bestattung unseres Kameraden

Olaf Jäger in Korschenbroich

statt. Olaf war ein aktiver und

passionierter Kamerad, viele Jahre

1. Schießleiter der Gesellschaft, der

sich auch beim Schützenfest um die

Abläufe kümmerte.

Nach einer längeren, schweren Erkrankung

verstarb unser Kamerad

am 28. Dezember 2024. Wir sprechen

seinem Bruder, unserem Ehrenhauptmann

Berti Jäger und

Verwandten unser Mitgefühl aus und

wünschen der Familie viel Kraft in dieser

schweren Zeit.

Messe zu Ehren der Verstorbenen

Titularfest am 12.01.2025

Das neue und scheidende Kompaniekönigspaar

Das Schützenjahr 2025 eröffneten wir am 12. Januar mit dem traditionellen Titularfest.

Die Gesellschaft war mit einer ansehnlichen Zahl von Kameradinnen und

Kameraden vertreten.

In diesem Jahr durften wir diese Messe gemeinsam mit den Sappeuren in der

schönen St. Josephskapelle und unter der Leitung des Berliner Erzbischofs Dr.

Heiner Koch erleben.

Ein sehr schöner Rahmen und eine sehr schöne Messe. Herzlichen Dank an Karl

Voßenkaul und alle Sappeure für diesen gemeinsamen Abend zu Ehren unserer

Verstorbenen beider Gesellschaften.

Besichtigung der Basilika St. Lambertus am 10. Februar

Zahlreiche Mitglieder der Gesellschaft RC Wilhelm-Marx hatten sich zum Besuch

und für die Führung in der Basilika St. Lambertus angemeldet.

Eine mit Herzblut und Detailkenntnis gefüllte Darstellung vom Kameraden Detlef

Hütten verschaffte uns einen Überblick von fast 1000 Jahren Stadt- und Kirchen-

66


Gesellschaft

Reitercorps Wilhelm Marx von 1926

Ansprechpartner i.V. Dr. Claus Freymann · E-Mail c.d.freymann@web.de

Internet www.wilhelm-marx.de

Detlef Hütte in seinem Element

geschichte. Niemals langweilig und trocken, sondern immer wieder durch eigene

Erlebnisse aufgelockert, da Detlef in und um St. Lambertus aufgewachsen ist

und nach wie vor lebt und damit eng verbunden mit der Basilika ist. Nach einem

Rundgang durch das Kirchenschiff ging es aufwärts in die Schatzkammer mit ihren

Kopfreliquiar in der Schatzkammer

legendären Stücken, unter vielen erwähnenswerten ein Kopfreliquiar aus der zweiten

Hälfte des 12. Jahrhunderts. Schwer beeindruckt verließen wir mit einem Dank

des 1. Hauptmanns Manuela Stolle an Detlef Hütten für die kenntnisreiche

und informative Führung.

Ältestes Bestattungsunternehmen

in Düsseldorf

180 Jahre Tradition

- 7. Generation -

Tradition

67


Sappeur-Corps

von 1953

Ansprechpartner Philipp Klees · E-Mail Philipp.Klees@sappeurcorps.com

Internet www.sappeurcorps.com

Jahresabschlussmesse & Grünkohlessen

Am 8. November war es wieder Zeit

für eine gute, alte Tradition unseres

Corps. Traditionell begann unser

Jahresabschluss mit einer feierlichen

Messe in der Josephskapelle in der

Altstadt. Zum ersten Mal haben wir

die Messe mit Kameradinnen und

Kameraden des Reitercorps Wilhelm

Marx gefeiert.

Die Messe wurde von unserem Präses,

Erzbischof Dr. Heiner Koch,

zelebriert. Seine nachdenkliche und

aktuelle Predigt regte zum Nachdenken

über das vergangene Jahr und

die Bedeutung von Gemeinschaft

und Zusammenhalt an. Im Anschluss

an die Messe versammelten sich die

aktiven Kameraden, inaktiven Mitglieder

und Freunde des Sappeurcorps in

der Hausbrauerei Schumacher auf der

Bolkerstraße. Bei deftigem Grünkohl

und kühlen Getränken bot sich die Gelegenheit,

das Jahr Revue passieren

zu lassen, in guten Gesprächen die

Kameradschaft zu pfl egen und neue

Pläne für das kommende Jahr zu

schmieden. Mit einem Weckmann mit

„Ungermännchen“ im Arm konnten

wir alle Anwesenden überraschen und

auch erfreuen.

Jedes Jahr ist es uns eine Ehre, als Ordner beim traditionsreichen Zug dabei

zu sein.

Besuch des Weihnachtsmarktes

Neben der traditionellen Jahresabschlussmesse und dem Grünkohlessen gab es

für die Kameradinnen und Kameraden des Sappeur-Corps noch einen weiteren,

eher inoffi ziellen Höhepunkt zum Jahresende: ein Treffen auf dem Weihnachtsmarkt

in der Innenstadt.

Ein besonderer Dank gilt allen Spenderinnen

und Spendern, die sich bei

der Hutsammlung unseres Schatzmeisters

Karsten so großzügig gezeigt

haben. Eure Unterstützung trägt

maßgeblich dazu bei, die Traditionen

des Corps zu erhalten und neue Projekte

zu ermöglichen.

Wiedemeyer-Pokalschießen

Der Schießsport nimmt seit einiger Zeit wieder mehr Platz im Vereinsleben des

Sappeur-Corps ein. Regelmäßig treffen sich Kameraden zum Trainingsschießen

in der Goldenen Mösch am Aachener Platz. Das Wiedemeyer-Pokalschießen am

10. November war also ein Heimspiel.

Mit neun Kameraden bildeten wir eine starke Mannschaft – und mit 442 Ringen

(2023: 434) und einem 9. Platz (Vorjahr: 14. Platz) konnten wir uns sowohl

beim Ergebnis als auch bei der Platzierung verbessern.

Begleitung des Martinszuges in der Altstadt

Am gleichen Tag, nur ein paar Stunden später, haben wir als Corps wieder mit

dafür gesorgt, dass St. Martin und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicher

durch die Altstadt ziehen konnten. Ein gemeinsames Foto mit Sven Hövelmann,

dem Darsteller des St. Martin, durfte natürlich auch nicht fehlen.

Ende November, noch vor dem großen Adventsrummel, versammelten sich aktive

Sappeure mit ihren Partnern und Familien an der Eisbahn auf der Königsallee.

In entspannter und ausgelassener Atmosphäre genossen wir die vorweihnachtliche

Stimmung bei wärmenden Getränken und dem ein oder anderen Plausch.

Abseits des Protokolls und der Uniformen bot sich hier die Gelegenheit, das

Jahr in lockerer Runde ausklingen zu lassen und die Kameradschaft auf eine andere

Art und Weise zu pfl egen. Das Treffen auf dem Weihnachtsmarkt war nicht

nur ein schöner Jahresabschluss, sondern auch eine willkommene Einstimmung

auf die besinnliche Adventszeit.

Titularfest 2025

Das neue Jahr hatte gerade begonnen. Sappeure standen schon in den Startlöchern,

um das Titularfest zu feiern. Zum Antreten, am 12. Januar, traf sich das

Regiment am Rathaus. Es war ein Auftakt nach Maß. Das Wetter spielte mit und

einige Gesellschaften wurden für ihre anstehenden Gesellschaftsjubiläen geehrt.

Herzlichen Glückwunsch.

68


Sappeur-Corps

von 1953

Ansprechpartner Philipp Klees · E-Mail Philipp.Klees@sappeurcorps.com

Internet www.sappeurcorps.com

Da Schützen auch helfen, wurde an diesem

Tage eine Sammlung für das TrebeCafé

in Kaiserswerth durchgeführt.

Das TrebeCafé bietet Schutzraum für

wohnungslose Mädchen an. Wir freuten

uns, dass die Sammlung einen respektablen

Betrag einbrachte. Bei einem

leckeren Mittagessen und guten Gesprächen

ließen wir den Tag ausklingen.

Nach der Festmesse, mit einer guten Predigt und dem anschließenden Umzug

zum Townhouse startete die Reunion mit der Begrüßung durch Andreas-Paul

Stieber. Darüber hinaus erfolgte die Ehrung der Schießmannschaften und Einzelschützen

zum Wiedemeyer Pokalschießen. Aus unserer Sicht hatten die Sappeure

mit 442 Ringen ein gutes Ergebnis erzielt.

Ostergruß

Das Sappeur-Corps wünscht allen Mitgliedern, Freunden und der gesamten Düsseldorfer

Schützenfamilie ein frohes und gesegnetes Osterfest! Mögen diese

Tage voller Freude, Wärme und schöner Momente im Kreise eurer Lieben sein.

Genießt die Feiertage und tankt neue Energie für das Schützenjahr!

Alexander Jansen

Rechtsanwalt | Steuerberater

Thorsten Jansen

Wirtschaftsprüfer | Steuerberater

Heuser Heuser & Kollegen

Treuhandgesellschaft mbH & Co. KG

Barbarastraße 2 | 40476 Düsseldorf

Telefon (0211) 944-890 | Telefax (0211) 48 91 10

| kontakt@stb-heuser.de

69


Gesellschaft

„6te“ Schützen

Ansprechpartner Volker Tutenberg · E-Mail info@6te-schuetzen.net

Internet www.6te-schuetzen.net

Was gab’s denn seit der Weihnachtsausgabe?

Leberwurstessen

Unser traditionelles Leberwurstessen ist immer statt der November Versammlung

fest im Kalender verankert. Ergänzt und gewürzt wurde die Veranstaltung durch

eine kleine Tombola, mit insgesamt 7 Preisen. Und wie immer waren Tradition und

Gemütlichkeit in unserem Vereinslokal die Hülle für einen schönen Abend.

Weihnachtsfeier

Wenn das Jahr zu Ende geht, versammeln wir uns noch einmal. Um Rückschau

zu halten, uns gemeinsam auf die Feiertage zu freuen und die schon erwähnten

Plätzchen zu essen.

Im wie immer festlich geschmückten Kaminzimmer unseres Vereinslokals verbrachten

wir ein paar schöne, harmonische Stunden.

Totensonntag

Stellvertretend für alle schon verstorbenen Kameraden gingen wir am Sonntag,

24.11., über den Nordfriedhof. Hier liegen leider viele Jahre 6te Schützen-Tradition

zu Grabe. Und so konnten wir gleich mehreren Kameraden unsere Aufwartung

machen. Am Grab von Uli Siekmann legten wir dann das Gesteck ab. Anschließend

genossen wir im „Weiss Blauen Haus“ unser Mittagessen, ein wenig die Stille

des Tages und freuten uns auf die bald kommende Adventszeit.

Titularfest

Zum ersten Auftritt im Schützenjahr versammelten sich 6 Kameraden auf der

Straße und zum Gottesdienst. Wie herrlich, endlich erklingt wieder Marschmusik

in den Straßen unserer Altstadt.

Und dann kam Karneval …“ 200 Johr – Hütt on wie et wor“

„sowie ein weiterer schöner Blumengruß“.

Plätzchen backen – Ausgabe 34.0?!

Keine Weihnachtsfeier ohne Spritzgebäck. Keine Plätzchenbäcker ohne

Fußball-Bundesliga, die ultimative Back-CD, ein leckeres Bier für die durstigen

Kehlen zwischendurch, ein wie immer wunderbares Buffet unseres Backpräsidenten,

Karl-Heinz Middendorp, seinen unermüdlichen Aufwand und Einsatz und

natürlich nicht ohne den Backofen der allerersten! Stunde. Ofen, wir danken dir!

Und das seit bestimmt 34 Jahren.

Wenn auch noch nicht ganz so alt, aber auf jeden Fall feierwürdig!

Denn 2025 ist mit einem ganz besonderen Jubiläum verbunden. Unser „Abkömmling“

– die KC Nette Leut‘ – feiert 5 x 11 Jahre närrisches Bestehen. Aus

einer Laune heraus entstanden, entwickelte sich eine prächtige und bis heute

aktive Karnevalsgesellschaft mit eigenem Rosenmontagswagen. Als Dankeschön

wurden wir sogar auf dem aktuellen Wagen verewigt, was uns sehr stolz macht.

Ebenfalls gab es früher das legendäre Biwak, welches viele Jahre im Zentrum der

Landeshauptstadt (zunächst unter dem Tausendfüßler, dann am Musikpavillon vor

dem Carschhaus) für gute Stimmung gesorgt hat. Leider fi el auch dieses zwanglose

Treffen – wie so vieles – dem Regulierungswahnsinn unserer deutschen Bürokratie

zum Opfer. Sehr Schade.

70

Und nun allen Lesern, Gönnern und unserer 6ten Familie ein frohes Osterfest.


Gesellschaft

Wildschütz 08

Ansprechpartner Daniel Spruch · E-Mail Wildschuetz08@gmx.de

Wiedemeyer-Pokalschießen am 10.11.2024

Am Sonntag, den 10. November 2024 trafen sich die Kameraden unserer Schießmannschaft,

um am Wiedemeyer-Pokalschießen 2024 teilzunehmen. Als Schießmannschaft

erreichten wir mit 418 Ringen den 13. Platz. Für dieses Ergebnis geht

ein großes Dankeschön an alle Kameraden.

Weihnachtsfeier 2024

Am 7. Dezember 2024 fand die Weihnachtsfeier der Gesellschaft Wildschütz im

Fuchs im Hofmanns statt.

Titularfest 2025

In den frühen Morgenstunden des 12. Januar 2025 trafen sich die Kameraden

zum alljährlichen Titularfest am Rathaus.

Bei frischen Temperaturen ging es von dort aus zur Lambertus Kirche, während

einige Kameraden den spirituellen Genüssen lauschten, so frönten die anderen

den leiblichen.

Anschließend ging es weiter zum Townhouse, wo in einer kuscheligen, engen Atmosphäre

diverse Reden gehalten und die Ergebnisse des Pokalschießens bekannt

gegeben wurden.

Bei süßen Leckereien und einem kühlen Nass sowie dem Besuch des Weihnachtsmannes,

war es ein gelungener Abend. Zum Abschluss gab es noch die Ergebnisse

der Vereinsmeisterschaft.

Kameraden vor der Lambertus Kirche

Besuch vom Weihnachtsmann

Von links nach rechts: Stefan, Stephan, Daniel

71


150 JAHRE

Gesellschaft

1. Friedrichstädter

150 JAHRE

Ansprechpartner Gero Blödorn · E-Mail gero.bloedorn@gmx.de

Internet www.friedrichstaedter.de

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freunde der Gesellschaft,

nun ist es da, unser Jubiläumsjahr 2025. Vor 150 Jahren wurde die Gesellschaft

1. Friedrichstädter gegründet. Die Welt war damals noch eine andere: Deutschland war

als Nationalstaat gerade erst gegründet, in Berlin regierte ein Kaiser, und Düsseldorf, die

ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Berg, war Teil des Königreichs Preußen. Viele

Gesellschaften im altehrwürdigen Verein, der damals noch die Zahl 1435 führte und nicht

1316, wurden in eben jener Gründerzeit gegründet. Der Lauf der Geschichte ist uns allen

hinlänglich bekannt. Das Kaiserreich sollte 1918 untergehen, die darauffolgende Weimarer

Republik in die Katastrophe des Nationalsozialismus münden. Dass die Gesellschaft

1. Friedrichstädter von 1875 im Zuge der Gleichschaltung eine Umbenennung im Sinne

des Nazi-Regimes erfuhr, ist bis heute ein mahnender Schandfl eck in der Geschichte der

Gesellschaft und des Vereins.

Dass sich nach dem Ende des 2. Weltkrieges Schützen wieder den Jahrhunderte alten

Idealen des Schützenbrauchtums verbunden wieder zusammenfanden, war weder

zu erwarten noch selbstverständlich. Das Schützenbrauchtum galt nach dem Krieg als

Ausformung preußischen Militarismus und war dementsprechend von der britischen Besatzung

verboten worden. Dem Schützenchef jener Zeit, Georg Spickhoff ist es zu

verdanken, dass der Große Verein als erster in der britischen Besatzungszone wieder

zugelassen wurde. So konnte auch unsere Gesellschaft wieder unter dem alten Namen

ihr Leben wieder aufnehmen.

Mit dem Wirtschaftswunder wurde aus der Kirmes auf der Oberkassler Rheinwiese mit

den Jahren die größte Kirmes am Rhein und schließlich im 21. Jahrhundert die Rheinkirmes.

In all diesen Jahren war es unserer Gesellschaft erst ein einziges Mal vergönnt

mit Matthias Töx den Regimentskönig zu stellen. Die Kameradschaft gebietet es

jedoch zu erwähnen, dass der Kamerad in seinem Königsjahr erst in die Gesellschaft

1. Friedrichstädter eingetreten ist und die Königswürde noch als Mitglied

der Gesellschaft Wildschütz errungen hatte.

So mühsam die Anstrengungen der 1. Friedrichstädter im Ringen um die Regimentskönigswürde

sind, desto erfolgreicher sind wir im Jugendbereich. Insgesamt

5 mal in den vergangenen 35 Jahren konnten wir den Pagenkönig oder die

Pagenkönigin im Regiment stellen. Die Jugendarbeit ist es auch, die uns auch als

kleine Gesellschaft im Jubiläumsjahr Hoffnung auf einen Fortbestand des Vereinslebens

gibt. Insgesamt 6 Jungschützinnen und Jungschützen und eine Pagin

können wir in unseren Reihen zählen. Die Jugend wird bei uns bewusst früh mit

in die Verantwortung genommen. So haben wir die jüngste Fahnengruppe im

Regiment und eine Jungschützin als Zugführerin. Auf dieser Basis bauen wir auf

eine Zukunft.

Dass auch das Schützenbrauchtum Veränderungen unterworfen ist, kann niemand

leugnen. Ein Biwak beim Mannesmann-Hochhaus ist höchstens schöne

Erinnerung. Dass die Investitur der Regimentskönigin oder des Regimentskönigs

am Montag des Schützenfestes stattgefunden hat, ist ebenfalls Geschichte.

Auch das Vogelschießen hat sich verändert. Dass man eine Königsplatte „klingeln

lassen kann“, ist für ältere Kameradinnen und Kameraden sprichwörtlich

Musik in den Ohren, aber eben auch nur noch eine lieb gewonnene Erinnerung.

Diese Rückschau auf 150 Jahre Gesellschaft 1. Friedrichstädter soll aber keinesfalls

ein Jammern nach dem Motto „Früher war alles besser“ sein. Ganz im

Gegenteil! Denn unser altehrwürdiger Schützenverein geht mit der Zeit. Die Welt

ist nicht untergegangen, als die ersten Frauen im Verein aufgenommen wurden.

Schwule Kameraden und lesbische Kameradinnen können heute offen und ohne

Angst mit den Menschen, die sie lieben, am Vereinsleben teilnehmen und sogar

als gleichgeschlechtliche Königspaare ihre Gesellschaften oder auch den Großen

Verein repräsentieren. Jugendarbeit hat einen Stellenwert im Verein, wie noch nie

zuvor. All dies sind Zeichen, dass das Schützenbrauchtum eine gesunde Balance

aus Tradition und Moderne darstellt. Das ehrenamtliche Engagement, das mit

einer Mitgliedschaft im Schützenverein einher geht, die gelebte Gemeinschaft

und Kameradschaft in den einzelnen Gesellschaften, Bataillonen und im Regiment,

das soziale Wirken der Schützinnen und Schützen in unserer Heimatstadt

Düsseldorf und eine gesunde Heimatverbundenheit sind in Summe der Kitt,

den unsere Gesellschaft braucht. Packen wir es also an. Mit einem zuversichtlichen

Blick in die Zukunft wünscht die Gesellschaft 1. Friedrichstädter von 1875

Ihnen und all Ihren Lieben ein gutes Jahr 2025, harmonische Veranstaltungen

im Jahresverlauf und allen Teilnehmenden bei den Schießwettbewerben stets:

„Gut Schuss!“

Bestattungsvorsorge:

Gut vorbereitet für die letzte Reise

| Sicherheit für Ihre Wünsche

| Entlastung für Ihre Angehörigen

| Schutz vor dem Zugriff Dritter

| Insolvenzabsicherung

| Exklusive Konditionen

Wir sind 24 h für Sie erreichbar!

Kostenfreie und unverbindliche

Beratung durch unsere Vorsorge-

Spezialisten – auch telefonisch.

Gratis Vorsorgeordner für Sie!

Bestattungshaus Frankenheim GmbH & Co. KG

Zentrale Münsterstraße 75 | 40476 Düsseldorf

Internet www.bestattungshaus-frankenheim.de

Düsseldorf 02 11 - 9 48 48 48

Mettmann 0 21 04 - 28 60 50

Krefeld 0 21 51 - 31 27 87

72


Gesellschaft

Neunte Schützen

Ansprechpartner Angelika Politschke · E-Mail fi nxi82@gmx.de

Bataillonsabend IV. uniformiertes Bataillon

Am 23.11.2024 traf sich das IV. uniformierte

Bataillon zum diesjährigen Bataillonsabend

im Heideröschen. Unser

Major Michael Huppertz begrüßte

den Vorstand, der mit Dr. Wolfgang

Zieren und Patrick Wienen vertreten

war. Ebenso begrüßte er unsern

Oberst Torsten Peters und unser

Ehrenmitglied Albert Schooren.

Nachdem zahlreiche Ehrungen vorgenommen

waren, ergriff Michael Huppertz

noch mal das Wort und ernannte

Torsten Peters zum Ehrenmitglied

des IV. uniformierten Bataillons. Torsten

Peters bedankte sich herzlich bei

den Gesellschaften.

Herzlichen Glückwunsch lieber Torsten.

Nachmittag, zu dem auch eine kleine Tombola gehörte. Mit einem gemeinsamen

Abendessen, das die Gesellschaft übernommen hatte, ließen wir den gemütlichen

Nachmittag ausklingen.

Januar Versammlung 2025

Mit tiefem Bedauern hat die Gesellschaft

erfahren, das unser langjähriger

Kassierer Hermann Alberty sein

Amt niedergelegt hat. Dieses Amt hat

er 1982 übernommen und seitdem

bravourös gemeistert.

Hermann, vielen lieben Dank für 42

Jahre Kassierer der Gesellschaft 9.te

Schützen.

Sein Amt übernimmt unser Kamerad

Roberto Horn. Alles Gute.

Weihnachtsfeier 9.te Schützen

Unsere Weihnachtsfeier feierten wir am 08.12.2024 in der Gaststätte „Antoniushof

bei Alex“. Unser 1. Hauptmann Bianca Borutzki begrüßte unsere Gäste. Mit

dabei waren unsere Ehrenmitglieder Oberst Torsten Peters, Jürgen Wienen

mit seiner Frau Sophie und Patrick Wienen mit seiner Frau Sabine. Ebenso

wurde unser Betreuer Stefan Gemmer begrüßt. Es war ein sehr schöner

Titularfest 2025

Die Gesellschaft traf sich am Sonntag, den 12.01.2025 um 8.45 Uhr am Rathaus

und marschierte von dort aus zur Messe in die Basilika St. Lambertus. Danach

marschierte das Regiment zum Townhouse wo diverse Ansprachen gehalten wurden.

Nachdem die Veranstaltung zu Ende war, ging es für die Gesellschaft zum

gemütlichem Mittagessen ins „El Lazo“.

Gesellschaft

4. Schützen Gemütlichkeit

Ansprechpartner Jürgen May · E-Mail may-info@gmx.de

Internet gemuetlichkeit1876.beepworld.de

Nachruf Lothar Blaszak

Am 06.11.2024 ist unser Kamerad Lothar Blaszak im Alter von 80

Jahren verstorben.

Lothar trat den 4. Schützen Gemütlichkeit im Jahre 1990 bei. Bereits in

1995 wurde er Kompanieschützenkönig. Königin an seiner Seite wurde

Ehefrau Rosi.

In über 20 Jahren als Hauptmann hat er die Geschicke der Kompanie

maßgeblich mitgestaltet.

Ausgezeichnet wurde er mit

der Silbernen Ehrennadel

vom Großen Verein sowie

dem Stadtorden der Stadt

Düsseldorf.

Lothar, danke

73


Gesellschaft

II. Schützen von Hindenburg 1873

Ansprechpartner Dominik Reimann · E-Mail schriftführer@von-hindenburg.de

Internet www.von-Hindenburg.de

Gesellschaftstour

Vom 13.-15. September fand unsere Gesellschaftstour statt. Hier war der Treffpunkt

im Schlüssel an der Oststr., um erst mal gemütlich ein paar Bierchen

zu trinken. Danach sind wir in Ruhe nach Eslohe ins Sauerland gefahren. Dort

angekommen haben alle ihre Zimmer bekommen und im benachbarten Restaurant

den Abend bei gutem Essen und hauseigenem Bier ausklingen lassen.

Totensonntag

Am 24. November 2024 trafen wir uns um 11:00 Uhr am Stoffeler Friedhof,

um am Grab unseres verstorbenen Kameraden Dieter Schubert, stellvertretend

zu Ehren unserer verstorbenen Kameraden, ein Gesteck niederzulegen.

Frisch und erholt sind wir am nächsten Tag zum Frühstück gegangen. Dort haben

wir uns überlegt, was wir unternehmen sollen. Nach einer etwas längeren

Überlegung, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir gerne Minigolf

spielen würden. Lange Rede, kurzer Sinn haben wir unsere Jacken geholt und

sind los, einige sind gefahren und einige gelaufen. Nach einem ca. 15-minütigen

Fußmarsch und ca. 5 Minuten mit dem Auto haben wir Golfball und

Golfschläger bekommen. Aus unseren 9 Kameraden und eine Kameradin, die

mitgefahren sind, haben wir 2 Gruppen gebildet. Aus diesen 2 Gruppen haben

wir 18 Bahnen später einen Minigolf-König erspielen können, es ist niemand

Geringerer als unser Kamerad Rudolf Wolf, hierzu herzlichen Glückwunsch.

Nach dem Minigolf gab es eine kleine Stärkung im Sinne von Eis oder einem

kühlen Getränk.

Titularfest

Nachdem alle wieder am Hotel angekommen sind, blieb noch Zeit für ein kleines

Bierchen, denn es wartete schon eine Führung durch die hauseigene Brauerei, wo

uns erläutert wurde, wie es dazu kam, dass dort Bier gebraut wurde und den ganzen

Prozess. Anschließend sind wir wieder ins benachbarte Restaurant gegangen

und haben diesen Abend bei Speis, Trank und vielen interessanten und lustigen

Gesprächen bis spät in die Nacht ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen müssten wir nach dem Frühstück auch schon wieder

auschecken. Wieder nach Hause gefahren sind wir aber noch nicht, denn wir

haben uns noch ein Lokmuseum angeschaut. Hier war viel Wissenswertes und

Anschauliches für jedermann dabei. Nach dem Museumsbesuch sind wir gemütlich

wieder zu unseren Autos gelaufen und nach Hause gefahren. Für diese

gelungene Tour möchten wir uns bei unserem Kameraden Thomas Klever

bedanken, der sich um das Hotel und die Zimmer gekümmert hat.

Am Sonntag, dem 12. Januar, trafen sich die „Hindenburger“ zusammen mit

dem Regiment zum Antreten auf dem Marktplatz. Nach dem Gottesdienst ging

es zu der Feierstunde im „Townhouse“ auf der Bilker Straße. Dort wohnten wir

der Reunion unseres Regimentes bei. Nach der Begrüßung durch unserem

1. Chef Andreas-Paul Stieber und unserem Oberbürgermeister Dr. Stephan

Keller, sprach der Chef der Stadtsparkasse Dr. Stefan Dahm über das

TrebeCafé und seiner Arbeit. Das TrebeCafé bietet wohnungslosen Mädchen

und jungen Frauen einen Rückzugsort und gezielte Hilfe an. Danach wurde es

für uns spannend. Unsere Schießmannschaft hat den 3. Platz beim Wiedemeyer

Pokalschießen im November errungen und bekam den Pokal der Schießleitung

überreicht. Die Kameradinnen Yasmin Steen, Miriam Meyer, Kameraden

Dominik Reimann, Uwe Meyer und Klaus Reimann erreichten eine Gesamtwertung

von 477 Ringen (Von 500). Außerdem wurde die Kamaradin

Yasmin Steen für den 1. Platz bei den Jungschützen und den 5. Platz in der

Gesamtwertung mit 98 Ringen geehrt. Den 6. Platz erreichte der Kamerad

Klaus Reimann mit 97 Ringen. Leider werden nur die 5 besten Schützen

einer Mannschaft ausgezeichnet, die Kameraden und Kameradinnen, die nicht

in die Wertung kamen, waren: Anita und Bastian Franz, Joachim Reimann,

Werner Goerke und Andre Schwarz. Nach der Feierstunde ging es dann

zum Lokal „Im Goldenen Kessel“, um dort gemeinsam Mittag zu essen. Nach

dem leckeren Essen ließen wir den Tag ruhig ausklingen.

74


175 JAHRE

Gesellschaft

St. Lambertus von 1850

175 JAHRE

Ansprechpartner Andreas Becker · E-Mail NEU lambertus@becker-polsterei.de

Internet www.facebook.de/ges-st-lambertus

Bat. Sommerfest

Das Sommerfest des V. uniformierten Bataillons, organisiert von unserem Kameraden

und Major Jürgen Metzner sowie seinen tatkräftigen Helfern, war ein

voller Erfolg und wird uns allen noch lange in bester Erinnerung bleiben. Schon

beim Betreten des Festgeländes spürte man die Vorfreude und die herzliche

Atmosphäre, die Jürgen und sein Team geschaffen hatten.

Die Veranstaltung fand an einem sonnigen Samstag statt, und der Platz war festlich

geschmückt mit bunten Fahnen und Lichtern, die eine einladende Stimmung

verbreiteten. An verschiedenen Ständen wurden köstliche Speisen und erfrischende

Getränke angeboten, die von den Helfern mit viel Liebe zubereitet wurden. Von

herzhaften Grillgerichten bis hin zu süßen Leckereien war für jeden Geschmack

etwas dabei.

Jürgen, der mit seiner charmanten Art alle Gäste begrüßte, hatte ein abwechslungsreiches

Programm auf die Beine gestellt. Es gab Spiele und Wettbewerbe für

Groß und Klein, die für viel Spaß und Gelächter sorgten. Die Kinder konnten sich

auf der großen Wiese austoben, während die Erwachsenen sich in verschiedenen

Disziplinen messen konnten – sei es beim Slalomrennen oder bei der Reise nach

Jerusalem. Die freundschaftliche Konkurrenz sorgte für eine ausgelassene Stimmung

und viele fröhliche Gesichter. Zusätzlich wurde noch eine große Tombola

organisiert, die viele schöne Preise beinhaltete.

Ein besonderes Highlight war die musikalische Unterhaltung, die von einem DJ

gestaltet wurde. Die Klänge von Musik erfüllten die Luft und luden zum Tanzen

und Mitsingen ein. Die Gäste genossen die entspannte Atmosphäre und ließen

sich von der Musik mitreißen.

Als der Abend näher rückte, versammelten sich alle, was für eine gemütliche Stimmung

sorgte. Jürgen hielt eine kurze Ansprache, in der er sich bei allen Helfern

und Gästen bedankte. Seine Worte waren voller Dankbarkeit und Wertschätzung

für die Gemeinschaft, die das Bataillon ausmacht.

Am Abend fi ng es leider an stark zu regnen, was dafür sorgte, dass wirklich jeder

beim Aufräumen mit anpackte und der Platz Ruck Zuck geräumt war. Es wurde

hinterher noch im Vereinsheim des Faustball-Platzes weitergefeiert. Es war ein

perfekter Abschluss eines gelungenen Tages, der die Verbundenheit und den Zusammenhalt

innerhalb des V. uniformierten Bataillons feierte.

Dank Jürgen Metzner und seinem engagierten Team wurde das Sommerfest

zu einem unvergesslichen Erlebnis, das alle Anwesenden noch lange in guter Erinnerung

behalten werden. Es war ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und Kameradschaft

– genau das, was ein Sommerfest ausmacht!

Grillen bei Heinzi

Ein gelungener Grillnachmittag bei unserem Kameraden Heinzi Munk und seiner

Martina bleibt uns allen in bester Erinnerung. Der Garten war festlich hergerichtet,

mit bunten Lichtern, die in den Bäumen hingen, und einer einladenden

Tischdeko, die sofort für gute Laune sorgte. Die Sonne schien strahlend, und die

Vorfreude auf das gemeinsame Essen war spürbar.

Heinzi, der Grillmeister des Nachmittags, hatte sich bestens vorbereitet. Mit viel

Liebe und Sorgfalt hatte er verschiedene Fleischsorten mariniert – von saftigen

Steaks bis hin zu würzigen Würstchen. Martina hatte dazu eine Auswahl an köstlichen

Beilagen zubereitet: frische Salate, knuspriges Brot und eine Auswahl an

Dips, die das Grillvergnügen perfekt ergänzten.

Als der Grill endlich auf Betriebstemperatur war, versammelten sich alle um die

Grillstation. Es wurde gelacht, geplaudert und die ersten Leckereien wurden auf

den Grill gelegt. Der Duft von gegrilltem Fleisch und Gemüse erfüllte die Luft und

ließ uns allen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Heinzi erklärte stolz seine

Geheimnisse für die perfekte Grillmarinade, während Martina mit einem Lächeln

die Getränke nachschenkte und dafür sorgte, dass niemand durstig blieb.

Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, während wir uns über alte Zeiten austauschten

und neue Geschichten erzählten. Es war eine wunderbare Gelegenheit,

sich zu verbinden und die Gemeinschaft zu feiern.

Als das Grillgut schließlich fertig war, wurde der Tisch gedeckt. Jeder bediente

sich nach Herzenslust, und es wurde geschlemmt, bis alle satt waren. Die Gespräche

fl ossen, und es wurde viel gelacht. Heinzi und Martina hatten nicht nur

für ein köstliches Essen gesorgt, sondern auch für eine Atmosphäre, in der sich

jeder wohlfühlte.

Der Nachmittag klang mit einem süßen Dessert und einem kühlen Getränk aus,

während die Sonne langsam unterging und den Himmel in sanfte Farben tauchte.

Wir verabschiedeten uns mit einem Lächeln und dem Versprechen, bald wieder

zusammenzukommen. Es war ein unvergesslicher Grillnachmittag, der uns allen

noch lange in Erinnerung bleiben wird – dank Heinzi und Martina, die mit ihrer

Gastfreundschaft und Herzlichkeit den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht

haben.

Oktoberfest

Seit einigen Jahren fi ndet in Juttas Forelle in Oberbilk ein kleines, aber feines

Oktoberfest statt, das sich allmählich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt

hat. Dieses Jahr waren wir als Gesellschaft zum zweiten Mal dabei, nachdem in

den vergangenen Jahren nur vereinzelt einige unserer Kameraden teilgenommen

hatten.

Wir freuten uns sehr auf den Abend, der bereits vielversprechend begann. Die

Atmosphäre war herzlich und einladend, und man spürte sofort die familiäre

Stimmung, die dieses Fest so besonders macht. Die Kameraden und ihre Frauen

versammelten sich um die festlich dekorierten Tische, die mit typisch bayerischen

Elementen geschmückt waren. Für den Gaumen gab es aus der Küche typisch

bayerische Spezialitäten, die nicht nur den Magen, sondern auch die Seele erfreuten.

Olli, unser 2. Hauptmann, hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und ein

Festmahl zubereitet, das die Herzen aller Anwesenden höher schlagen ließ. Die

knusprige Haxe, goldbraun und knusprig gebraten, war ein wahrer Genuss. Ihr

zartes Fleisch fi el förmlich vom Knochen. Als Beilage servierte Olli frisch zubereitetes

Sauerkraut, das mit seiner leichten Säure einen perfekten Kontrast zu den

deftigen Fleischgerichten bot. Das cremige Kartoffelpüree rundete das Ganze ab

und sorgte für ein rundum gelungenes Geschmackserlebnis. Jeder Bissen war

ein Hochgenuss und ließ uns die bayerische Gastfreundschaft in vollen Zügen genießen.

Es war ein Abend voller Lachen, guter Gespräche und vor allem köstlicher

Speisen, die uns hervorragend schmeckten und noch lange in Erinnerung bleiben

werden. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend mit Spaß und Freude unter

den anwesenden Kameraden.

Wiedemeyer Pokal

Am frühen Sonntagmorgen trafen wir uns in der Goldenen Mösch in Bilk zum diesjährigen

Wiedemeyer Pokalschießen. Die Atmosphäre war von Vorfreude und ein

wenig Nervosität geprägt, während wir uns auf die Herausforderung vorbereiteten.

Die Leistungen der Teilnehmer waren durchwachsen, und es gab sowohl Höhen

als auch Tiefen. Trotz der gemischten Ergebnisse konnten wir die Veranstaltung in

guter Stimmung abschließen. Besonders stolz sind wir auf unseren 1. Hauptmann

Andreas Becker, der mit einer beeindruckenden Leistung den 4. Platz bei den

Einzelschützen belegte.

75


175 JAHRE

Gesellschaft

St. Lambertus von 1850

175 JAHRE

Ansprechpartner Andreas Becker · E-Mail NEU lambertus@becker-polsterei.de

Internet www.facebook.de/ges-st-lambertus

Fließtext Es war ein schöner Tag voller Gemeinschaft und sportlichem Ehrgeiz, und wir

freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

Im Anschluss trafen sich noch einige Kameraden mit ihren Frauen für ein gemeinsames

Mittagessen.

Totensonntag & Gänseessen

In diesem Jahr fand das Gedenken an unsere verstorbenen Kameraden auf dem

Südfriedhof statt. Mit ernsten Mienen und in tiefer Verbundenheit besuchten wir

die Gräber und ehrten die Erinnerungen unserer verstorbenen Kameraden. Es

war ein bewegender Moment, erfüllt von Stille und Andacht, als wir uns an die

gemeinsamen Zeiten erinnerten und den Verlust dieser geschätzten Mitglieder

unserer Gemeinschaft betrauerten.

Nach der Zeremonie fanden wir uns in den Kreisen der Kameraden in Juttas Forelle

ein. Dort wartete ein festliches Gänseessen auf uns, liebevoll vorbereitet

und serviert, was die Atmosphäre umso gemütlicher und herzlicher machte. Im

Kreise der Gesellschaft verbrachten wir einen entspannten Nachmittag, der uns

die Möglichkeit gab, in Erinnerungen zu schwelgen, Geschichten auszutauschen

und die Kameradschaft zu pfl egen. Es war ein Tag des Gedenkens und zugleich

der Gemeinschaft.

Herzliche Glückwünsche zum 65. Geburtstag

von Jürgen Metzner und Detlef Simon

Jürgen Metzner und Detlef Simon haben kürzlich das bedeutende Alter

von 65 Jahren erreicht, und es ist uns eine Ehre, ihnen unsere herzlichsten

Glückwünsche zu überbringen.

Wir wünschen Jürgen und Detlef von Herzen alles Gute zu ihrem 65. Geburtstag.

Mögen die kommenden Jahre ebenso erfüllt und freudig sein wie

die vergangenen. Wir hoffen, dass sie weiterhin mit Gesundheit, Glück und

Zufriedenheit gesegnet sind und dass sie noch viele schöne Momente erleben

dürfen.

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, Jürgen und Detlef! Auf euch und

auf viele weitere wunderbare Jahre!

Jahresabschlussfeier

Im Dezember fand unsere traditionelle Jahresabschlussfeier im Kappellchen in

Düsseldorf Hamm statt. Diese Weihnachtsfeier ist immer ein besonderes Highlight

des Jahres, auf das sich alle sehr freuen.

Schon am Vormittag trafen wir uns zum Brunch, bei dem ein tolles Buffet mit

einer großen Auswahl an Speisen auf uns wartete. Es gab Kaffee und Tee, und die

festliche Atmosphäre lud zum gemütlichen Beisammensein ein. Viele Kameraden

trugen schöne Weihnachtspullover, was die Stimmung noch festlicher machte.

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Weihnachtsmannes, der mit seinen

Wichteln kam, um die Kinder zu beschenken. Die Freude der Kleinen war groß,

als sie ihre Geschenke entgegennahmen.

Es war ein gelungener Jahresabschluss, der uns allen einen würdigen Abschluss

für das Jahr 2024 bereitet hat.

Titularfest

Jürgen Metzner

Detlef Simon

Am frühen Sonntagmorgen, trotz der eisigen Kälte, versammelten wir uns auf

dem Rathausplatz für das Titularfest. Nach einem kurzen Marsch zur Basilika St.

Lambertus begaben wir uns auf den Festmarsch in Richtung Townhouse auf der

Bilker Straße. Dort fand die Festveranstaltung statt, die von einer besonderen

Ehrung gekrönt wurde. Unser Kamerad Andreas Becker wurde für seinen beeindruckenden

4. Platz beim Wiedemeyer-Pokal bei den Einzelschützen geehrt.

Die Veranstaltung fand ihren gemütlichen Ausklang mit einem Mittagessen im

kleinen Kreis im Vereinslokal „Zum Goldenen Einhorn“.

Patrick Wilkens

Service GmbH

AS-Event Service GmbH

Sebastian Schmitz

0163/6240581

service@as-event.info

www.as-event.info

76


Wo die einen rot - sehen,

und andere gefühlt nur blau - machen,

sind wir nicht mehr grün hinter den Ohren

und treibens richtig bunt!

50 Jahre Druckerei und Verlag

Ihre Druckaufträge - aus einer Hand

bei uns - Sorgenfrei und entspannt.

P.S.P. - Print Service Pfeiler · Corneliusstrasse 61 · 40215 Düsseldorf

Tel. 0211-209 55 55 · Fax 0211-209 55 57 · print.service.pfeiler@t-online.de


Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!