Rapid Magazin / Frühjahr 2025
Das offizielle Vereinsmagazin des SK Rapid.
Das offizielle Vereinsmagazin des SK Rapid.
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
MAGAZIN #1 — FRÜHJAHR 2025
ICH GEH
MIT DIR …
Rapid in Europa
Bereit für
Das-wars-wert
Du hast alles gegeben und noch mehr erreicht.
Mit uns bist du vorbereitet für alles was kommt.
#BereitFürsLeben
Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft,
Sitz: 1100 Wien, Wiedner Gürtel 9 – 13, Telefon: 05 9009-0, Telefax: 05 9009- 70000. Eingetragen im
Firmenbuch des Handelsgerichts Wien unter FN 34004g, www.allianz.at
ALLIANZ.AT
MAGAZIN #1 — FRÜHJAHR 2025
LIEBE RAPID-FANS!
Das alte Jahr endete mit dem famosen 3:0-Heimsieg in
der UEFA Conference League gegen den FC Kopenhagen
perfekt, erstmals seit 1997/98 konnten wir uns
damit für ein europäisches Achtelfinale qualifizieren.
Dementsprechend groß waren unser aller Hoffnungen für den
Start ins neue Fußballjahr. Da wir alle Stammspieler halten und
sogar Verstärkungen nach Hütteldorf holen konnten, sicher nicht
unberechtigt. Auch wenn wir alle wussten, dass der Ausfall von
Guido Burgstaller, der von euch völlig zu Recht zum dritten Mal
hintereinander zum „Rapidler des Jahres“ gewählt wurde, kaum
zu kompensieren sein würde.
Trotzdem waren wir natürlich alle tief enttäuscht, als wir in
den ersten drei Ligapartien des Jahres keinen Punkt erreichen
konnten. Mannschaft und Trainerteam zogen sich aber aus
diesem Tief, die Belohnung war das Erreichen des Viertelfinales
in der UEFA Conference League – so weit kamen wir in
einem Bewerb des Europäischen Fußballverbandes zuletzt
in der Wundersaison 1995/96, als wir sogar ins Endspiel des
nun nicht mehr existierenden UEFA-Pokals der Pokalsieger
einzogen. Damals brauchte es bis zum Finale acht Partien, in der
laufenden Saison stehen gegen den schwedischen Hauptstadtklub
Djurgården bereits die Europacupspiele Nummer 15 & 16
am Programm. Die Vorfreude auf die Matches in Stockholm und
Wien-West-Hütteldorf ist auch bei mir riesig und die Chance lebt,
dass unsere europäische Reise danach noch nicht zu Ende ist. In
der Liga machten wir es (leider) bis zur letzten Runde des Grunddurchgangs
unnötig spannend, das klare 3:0 gegen den GAK
sicherte uns aber den wichtigen Platz in der Meistergruppe und
nun werden die Karten nach der Punkteteilung neu gemischt.
gerade auch an dieser Stelle noch einmal betonen, dass es für
die Verfehlungen – das Werfen von Gegenständen auf andere
Menschen – keine Rechtfertigung geben kann und wir gegenüber
identifizierten Verursachern auch die uns möglichen
Konsequenzen ziehen werden. Die Vorfälle haben uns als Klub
enormen Schaden zugefügt und ich bin sicher, dass dafür
niemand, dessen Herz für unsere grün-weißen Farben schlägt,
Verständnis aufbringen kann. Die Strafen des zuständigen
Senates der Bundesliga fielen zwar nicht ganz so massiv aus,
wie viele befürchtet haben, sind für uns aber trotzdem ein harter
Schlag. Besonders leid tun mir in diesem Zusammenhang all
jene Fans, die nun beim Auftakt in die Meistergruppe unter den
Konsequenzen zu leiden haben und daran völlig schuldlos sind.
Wir sind alle gemeinsam gefordert, alles dafür zu tun, dass
solche Vorfälle künftig nicht mehr einen Schatten über unseren
Klub legen. Jetzt gilt es aber auch mit Zuversicht in die Zukunft
zu blicken. Ich freue mich, dass unsere SK Rapid Frauen mit sehr
großer Wahrscheinlichkeit in ihrer ersten Saison einen Meisterteller
nach Hütteldorf bringen werden und dass unsere Mitgliederfamilie
weiter wächst. Im März durften wir erstmals auf über
23.000 zählen – fast 6.500 mehr, als es noch im November 2022
bei der Ordentlichen Hauptversammlung waren, auf der mein
Präsidiumsteam und ich euer Vertrauen ausgesprochen bekamen.
Das ist eine riesige Freude und gleichzeitig ein Auftrag. Danke
an alle, die unsere Rapid als Mitglieder so treu unterstützen –
und bitte schon jetzt im Kalender den 15. November 2025 grün
anstreichen, denn an diesem Samstag steht die diesjährige OHV
auf dem Programm.
Im Rahmen eines Ligaspiels mussten wir Grün-Weiße allerdings
eine Woche davor einen schwarzen Sonntag erleben. Ich möchte
Mit grün-weißen Grüßen
Alexander Wrabetz, Präsident SK Rapid
03
INHALT
06 STORY
32
12 PROFIS
34
16 FRAUEN 36
18 VEREIN
38
24 RAPID II 42
26 SPECIAL NEEDS TEAM 46
28 POSTER 50
30 LEGENDEN
FANS
RAPID TV
RAPIDEUM
RAPID LEBEN
BUSINESS
GREENIE-CORNER
ABPFIFF
Das Rapid-Magazin ist die offizielle Fan-Zeitschrift des SK Rapid.
Medieninhaber, Herausgeber, Verleger
SK Rapid, Gerhard-Hanappi-Platz 1,
1140 Wien
Fotos (wenn nicht anders angegeben)
GEPA Pictures (offizieller Fotopartner des
SK Rapid), Red Ring Shots, SK Rapid
Chefredaktion
Mario Roemer
Cover
grafiSCheR
Redaktion
Peter Klinglmüller, Simone Bintinger,
Simon Höggerl, Lukas Marek, Sarah Pum,
Julian Schneps, Tristan Ruschka,
Anzeigen
rapid.businessclub@skrapid.com
Tel.: 01/727 43-64
04 FRÜHJAHR 2025
Layout
grafiSCheR
Lektorat
Sabine Schmidt
VOLLTREFFER
FÜR RAIFFEISEN
KUND:INNEN!
KONTO UND SK RAPID DEBITKARTE
FÜR 2,99 € PRO MONAT.
IM 1. JAHR
GRATIS
WIR MACHT’S MÖGLICH.
raiffeisenbank.at/rapid
Angebot gültig für Neukund:innen beim Abschluss eines Bonus- Konto SMART. Es werden die ersten 12 Kontoführungsentgelte nicht verrechnet.
Andere Gebühren sind vom Angebot nicht umfasst. Nach Ablauf des Gratis-Jahres gelten die vereinbarten Konditionen für Kontoführung und
Kartengebühren (siehe Konditionentabelle und Entgeltinformationen unter raiffeisenbank.at/konto-smart).
Impressum: Medieninhaber: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien.
06 STORY
… WOHIN DU WILLST!
ZUM NEUNTEN MAL
EUROPÄISCHES
VIERTELFINALE
Text: Peter Klinglmüller
Fotos: SK Rapid – Fotoarchiv Perszem, GEPA, SK Rapid – Widner
Erstmals seit 29 Jahren steht unsere Mannschaft in
einem UEFA-Bewerb in der Runde der letzten acht
Teams. Dreimal wurde auch diese Hürde übersprungen,
im April wartet mit dem schwedischen Hauptstadtklub
Djurgården ein Gegner, der auf Augenhöhe sein sollte.
STORY
07
Als der Europäische Fußballverband UEFA in der
Saison 1955/56 erstmals den Europapokal der
Landesmeister austrug, waren 16 Klubs teilnahmeberechtigt.
Aus Österreich kam nicht der seinerzeit
regierende Meister aus Döbling (der First Vienna FC) zum
Zug, sondern der damals zu Recht als einer der besten Vereine
des Kontinents angesehene SK Rapid. Nur zwei Spiele brauchte
es damals also zum Erreichen des Viertelfinales für die Truppe
um die Gebrüder Körner – rund 70 Jahre später haben ihre
Nachfolger bereits 14 Europacuppartien in den Knochen, bevor
das Hinspiel im Viertelfinale der UEFA Conference League am
10. April in Stockholm angepfiffen wird.
Gegner ist dort mit Djurgårdens IF ein Klub, der interessanterweise
1955/56 so wie Rapid im Viertelfinale des Europacups der
Landesmeister stand. Während die Hütteldorfer in der Auftaktrunde
die heute noch renommierte PSV Eindhoven mit einem
Gesamtscore von 6:2 eliminierten, kamen die Schweden damals
mit 4:1 und 0:0 gegen den mittlerweile aufgelösten Klub Gwardia
Warschau weiter. Im Viertelfinale war dann aber für beide Endstation:
Rapid musste sich der großen AC Milan beugen, Djurgården
den Grün-Weißen aus Edinburgh, dem Hibernian FC. Der zwölffache
schwedische Champion kam erst 2022/23 wieder in die Nähe
eines Viertelfinales. In dieser Saison, die aus Rapid-Sicht nicht
stattfinden hätte müssen (out in der Qualifikation gegen Vaduz,
Anm.) gewannen die Skandinavier ihre Gruppe (mit Gent, Molde
und Shamrock ausnahmslos Gegner, die wir in den letzten Jahren
ebenfalls hatten) mit fünf Siegen und einem Remis, im Achtelfinale
war dann aber gegen Lech Posen Endstation.
DER WEG IN DIE RUNDE DER LETZTEN ACHT
So wie für Grün-Weiß begann auch für Djurgården die europäische
Reise in dieser Saison bereits im Juli und ging über bislang
14 Spiele! Die Sportfreunde aus Schweden setzten sich in der
Qualifikation zuerst gegen Progres Niederkorn aus Luxemburg,
dann gegen Ilves Tampere aus Finnland (die hatten eine Runde
vorher in Wien-Favoriten noch Grund zu feiern) und schließlich
gegen NK Maribor aus Slowenien durch. Die Ligaphase beendeten
die Gelb-Rot-Blauen punktegleich und mit Rang 5 als Nachbar
von Grün-Weiß. Djurgården startete mit einem 2:2 beim LASK
in Linz (nach 0:2-Rückstand) und einer 1:2-Heimniederlage gegen
Guimaraes eher holprig, setzte aber mit vier Siegen in Serie (gegen
Panathinaikos und Legia Warschau vor eigenem Publikum und
auswärts gegen die New Saints und Vikingur Reykjavík) fulminant
fort. Im Achtelfinale folgte dann einem 0:1 im Hinspiel auf Zypern
ein klares 3:0 in Stockholm gegen den FC Pafos.
Einige Ähnlichkeiten also zum Weg der Mannschaft um Kapitän
Matthias Seidl. Wir erinnern uns zurück. Es begann Ende Juli/
Anfang August mit den stimmungsvollen Duellen gegen den polnischen
Cupsieger Wisla Krakau – beim Rückspiel als Highlight nicht
nur ein 6:1-Kantersieg, sondern mit Guido Burgstaller der erst
neunte Rapid-Spieler, der in einem UEFA-Match drei Treffer erzielen
konnte. Danach wurde die Hürde Trabzonspor mit zwei Siegen
souverän genommen, ehe Braga den Sprung in die UEFA Europa
League verhinderte, aber damit wohl den Weg in eine der erfreulichsten
internationalen Saisonen der Vereinsgeschichte ebnete.
Drei Siege zum Auftakt (2:1 bei Istanbul Basaksehir, 1:0 gegen
den FC Noah und 3:0 bei Petrocub) als perfekter Start, ehe durchwachsene
Ergebnisse in grün-weißen Duellen gegen die Shamrock
Rovers (1:1 in Hütteldorf) und Omonia Nikosia (1:3 auf Zypern) die
Stimmung kurzfristig etwas trübten. Das jetzt schon legendäre
3:0 kurz vor Weihnachten gegen den FC Kopenhagen brachte
uns bekanntlich direkt ins Achtelfinale. Die Duelle gegen Borac
Banja Luka waren vom Ergebnis her eng (1:1 auswärts und 2:1 nach
Verlängerung in Wien-West-Hütteldorf), hätten aber eigentlich mit
zwei klaren Siegen enden können, wenn nicht müssen.
EUROPÄISCHE HEIMSTÄRKE
08 STORY
Lange schien es, als läge über unserem im Juli 2016 eröffneten
Allianz Stadion ein kleiner Heimfluch, man denke nur an unsere
Derbybilanz in den ersten sieben Jahren. Im Europacup war die
Bilanz von Anfang positiver, mittlerweile aber ist das Weststadion,
wie unsere Heimstätte in UEFA-Bewerben aufgrund der Zentralvermarktung
auch offiziell genannt wird, eine Festung geworden.
Seit dem blamablen 0:1 gegen den FC Vaduz im August 2022 blieb
unsere Mannschaft in neun europäischen Heimspielen ungeschlagen,
sechs Siege (gegen Fiorentina, Wisla, Trabzonspor,
Noah, Kopenhagen & Borac) und drei Remis (gegen Debrecen,
Braga & Shamrock) stehen zu Buche. Erst zweimal gab es längere
Serien in unserer langen Europapokal-Historie. Gleich elf Siege
en suite wurden von September 1982 bis Oktober 1985 unter
den kroatischen Erfolgstrainern Otto Barić und Vlatko Marković
Zusammenhalt
der bewegt.
Mit dem aufregenden smart #3.
Jetzt Probefahrt buchen
unter smart.com
Bis zu 455km 1 Reichweite • Aerodynamisches Design
Beheizbare Sportsitze • 0-100km/h in 3,7 Sekunden
(BRABUS)
1 Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 17,6 (BRABUS/ Pulse), 16,3 (Premium/25th Anniversary Edition), 16,8 (Pro+), 17,2 (Pro) (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Elektrische Reichweite (WLTP) in km: 415 (BRABUS/ Pulse), 455 (Premium/25th Anniversary
Edition), 435 (Pro+), 325 (Pro). Diese Werte wurden nach der “Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure” (WLTP) ermittelt. Die nach WLTP angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte wurden unter spezifischen Testbedingungen ermittelt und werden möglicherweise
nicht unter “Echtwelt”-Fahrbedingungen erzielt. Die Werte beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil unseres Angebots an Sie, sondern dienen ausschließlich dem Vergleich von Fahrzeugmodellen eines ähnlichen Typs. Diese Werte variieren
je nach der von Ihnen gewählten Sonderausstattung. Die angegebenen CO₂-Emissionen beziehen sich nur auf den Betrieb des Fahrzeugs. Die bei der Herstellung und Auslieferung des Fahrzeugs erzeugten oder vermiedenen CO₂-Emissionen sowie die Art der Energiequelle
werden bei der Berechnung der Werte nach WLTP nicht berücksichtigt. Die nach dem WLTP-Standard ermittelten elektrischen Reichweiten beinhalten auch die durch Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsen) erzielte Messreichweite. Der individuelle Fahrstil
und das individuelle Fahrverhalten, die Geschwindigkeit, das Beschleunigungsverhalten, die Außentemperatur, die Topografie und die Verwendung von Elektrofahrzeugen haben alle einen Einfluss auf die tatsächliche Reichweite und können diese unter bestimmten
Umständen verringern oder erhöhen. Dies bedeutet, dass die angegebenen und die tatsächlichen Werte in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen von einander abweichen können.
RAPID IN EUROPÄISCHEN VIERTELFINALS
1955/56 (Europapokal der Landesmeister)
3:8 gegen AC Milan
Hinspiel: 1:1 vor 20.000 auf der Pfarrwiese (R. Körner)
Rückspiel: 2:7 vor 20.000 im San Siro (Golobic, Dienst)
1
1960/61 (Europapokal der Landesmeister)
4:0 gegen IFK Malmö
Hinspiel: 2:0 vor 12.000 im Praterstadion (Dienst, Bertalan)
Rückspiel: 2:0 vor 18.000 im Malmö-Stadion (Bertalan, Flögel)
2
1966/67 (Europapokal der Pokalsieger)
3
1:2 gegen FC Bayern München
Hinspiel: 1:0 vor 44.000 im Praterstadion (Starek)
Rückspiel: 0:2 n.V. vor 37.000 im Stadion an der Grünwalder Straße
1968/69 (Europapokal der Landesmeister)
0:3 gegen Manchester United
Hinspiel: 0:3 vor 62.000 im Old Trafford
Rückspiel: 0:0 vor 52.000 im Praterstadion
4
1983/84 (Europapokal der Landesmeister)
5
2:2 gegen Dundee United (out aufgrund Auswärtstorregel)
Hinspiel: 2:1 vor 18.000 im Hanappi-Stadion (Hagmayr, Kranjčar)
Rückspiel: 0:1 vor 22.000 im Tannadice Park
1984/85 (Europapokal der Pokalsieger)
6
5:3 gegen Dynamo Dresden
Hinspiel: 0:3 vor 37.000 im Dynamo-Stadion
Rückspiel: 5:0 vor 15.000 im Gerhard-Hanappi-Stadion (Pacult/2,
Lainer, Panenka, Krankl)
im Gerhard-Hanappi-Stadion (damals gegen Avenir Beggen,
Widzew Lodz, Nantes, Bohemians Prag, Dundee United, Besiktas,
Celtic, Dynamo Dresden, Dynamo Moskau, Tatabanya und Fram
Reykjavik) gefeiert. Noch stärker dann von September 1988 bis
Oktober 1996 (allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass in den
Zeitraum Saisonen ohne Europacupqualifikation fielen): Zuerst
ebenfalls elf Siege in Serie, danach folgten noch zwei Remis und
damit war die längste Heimspielserie ohne Niederlage auf europäischer
Bühne fixiert. Vier Coaches trugen mit ihren Mannschaften
dazu bei, je ein Match Barić und Marković sowie Gustl Starek,
dazu drei Partien unter Hans Krankl sowie gleich sieben Matches
in den Jahren 1995 und 1996 unter Ernst Dokupil. Gewonnen
1985/86 (Europapokal der Pokalsieger)
7
2:9 gegen Dynamo Kiew
Hinspiel: 1:4 vor 12.000 im Gerhard-Hanappi-Stadion (Willfurth)
Rückspiel: 1:5 vor 104.000 im Nationalstadion (Halilović)
1995/96 (Europapokal der Pokalsieger)
8
4:0 gegen Dynamo Moskau
Hinspiel: 1:0 vor 3.500 im Lokomotiv-Stadion (Stumpf)
Rückspiel: 3:0 vor 44.000 im Ernst-Happel-Stadion (Jancker/2, Stöger)
10 STORY
wurde gegen Galatasaray, Aberdeen, FC Brügge, Lüttich, Inter
Mailand, Dynamo Kiew (1992 und 1996), Petrolul Ploiesti, Sporting
Lissabon, Dynamo Moskau, und Feyenoord, remisiert gegen
Fenerbahce und Juventus. Die ersten sieben Partien gingen im
„Sankt Hanappi“ über die Bühne, die restlichen sechs im nach
Ernst Happel benannten Prater-Oval.
gegen keinen Klub aus England (Chelsea ist der einzige Teilnehmer)
oder Frankreich (Lens scheiterte bereits in der Qualifikation
zur Ligaphase an Panathinaikos Athen), im Bewerb könnten noch
Vereine aus Spanien (Betis Sevilla), Polen (Jagiellonia), Slowenien
(Celje) oder Italien (Fiorentina) bleiben.
SO WIE EINST GEGEN MALMÖ & DIE DYNAMOS?
Es gäbe also genug Gründe und Möglichkeiten, in den Duellen
mit Djurgården – 1963 in Hin- und Rückspiel dankbarer Rapid-
Gegner im Rappan-Cup (Gesamtscore 6:1 für Grün-Weiß) – nachzulegen
und Vereinsgeschichte zu schreiben. Erst dreimal führte
eine europäische Reise über ein Viertelfinale hinaus, bei der
Premiere konnte mit dem IFK Malmö 1961 ein Gegner aus Schweden
(jeweils mit 2:0-Siegen) bezwungen werden, ehe bei Benfica
Lissabon Endstation war. Die weiteren beiden Mal war die Reise
dann noch lange nicht vorbei! 1985 folgte dem Aufstieg über
Dynamo Dresden (5:0-Heimsieg nach 0:3-Auswärtsniederlage)
im Semifinale Dynamo Moskau (3:1-Heimsieg und 1:1 auswärts)
und damit der Einzug ins Finale gegen den Everton FC. Und elf
Jahre später war bekanntlich Dynamo Moskau der Gegner im
Viertelfinale (4:0-Gesamtscore) und über Feyenoord Rotterdam
konnte danach ein zweites Mal das Endspiel im Europapokal der
Pokalsieger erreicht werden. Leider sollte die legendäre Truppe
um Michi Konsel, Didi Kühbauer, Carsten Jancker, „Büffel“
Stumpf & Co so wie die Generation davor auch gegen Paris
Saint-Germain nur zweiter Sieger werden. Sollte die schwedische
Hürde im April genommen werden, wartet im Semifinale Chelsea
aus London oder Legia aus Warschau. Ein Finale wäre damit fix
Doch das ist ferne Zukunftsmusik, die europäische Gegenwart
heißt für uns Djurgårdens IF und damit das erste Duell mit einem
schwedischen Klub seit fast einem Vierteljahrhundert. Möge es
ähnlich enden – damals, im September 2000, gelang nämlich
gegen Örgryte Göteborg ein 3:0-Heimsieg in Hütteldorf und damit
reichte ein 1:1 im Ullevi-Stadion zum Aufstieg. Heuer möge schon
in der Fremde, am 10. April in der anno 2013 eröffneten Stockholm-
Arena, in der rund 30.000 Fans beider Klubs dabei sein könnten,
ein guter Grundstein zum Weiterkommen gelegt werden!
GRÜN-WEISSE EUROPACUP-REKORDSPIELER
1. Steffen HOFMANN (74 Spiele)
2. Mario SONNLEITNER (58 Spiele)
3. Peter SCHÖTTEL (50 Spiele)
4. Maximilian HOFMANN (48 Spiele)
5. Reinhard KIENAST (46 Spiele)
6. Hans KRANKL (45 Spiele)
7. Rudi FLÖGEL (44 Spiele)
8. Heribert WEBER (43 Spiele)
9. Michael KONSEL (42 Spiele)
10. Srdjan GRAHOVAC, Louis SCHAUB (41 Spiele)
GRÜN-WEISSE EUROPACUP-REKORDTORSCHÜTZEN
1. Steffen HOFMANN (25 Tore)
2. Louis SCHAUB (19 Tore)
3. Hans KRANKL (18 Tore)
4. Nikica JELAVIĆ (13 Tore)
5. Rudi FLÖGEL, Antonin PANENKA (12 Tore)
6. Zlatko KRANJČAR, René WAGNER (11 Tore)
7. Guido BURGSTALLER, Marco GRÜLL, Christian KEGLEVITS (9 Tore)
STORY
11
DIE WINTER-
ÜBERTRITTSZEIT
BRACHTE VIER
ZU- UND SIEBEN
ABGÄNGE.
WINTER-TRANSFER-
KARUSSELL 2025
Text: Mario Roemer
Fotos: SK Rapid – Widner
Das Wintertransferfenster entpuppte sich als
ereignisreicher, als zunächst viele vermutet hätten.
Am Ende stehen vier Neuzugängen sieben Abgänge
gegenüber. Dennis Kaygin (Willem II), Tobi Hedl
(SV Zulte Waregem) und Thierry Gale (Plast Gliwice) wurden
verliehen, Rapid-Legende Maxi Hofmann (Debreceni SV),
Christoph Lang (LASK) und Bernhard Zimmermann (First
Vienna FC) fix abgegeben und die Leihe mit Ryan Mmaee
(Stoke City) fand aufgrund einer erneuten Verletzung des
Angreifers ein vorzeitiges Ende. Verstärkt wurde der Kader mit
viel Weitsicht. Mit dem Ivorer Romeo Amane konnte ein viel
umworbener Mittelfeldmann für Grün-Weiß gewonnen werden.
Eine Zukunftsaktie ist sein Landsmann, Innenverteidiger Ange
Ahoussou, der aus der zweiten französischen Liga nach Hütteldorf
wechselte. Am finalen Deadline-Day konnten mit Ercan Kara und
Andrija Radulovic noch zwei Offensivspieler ausgeliehen werden.
12 PROFIS
Romeo Amane
Kurz vor seinem unten vorgestellten Landsmann stieß Romeo Amane
als erster Spieler aus der Republik Côte d’Ivoire, der Elfenbeinküste, zum
Profikader des SK Rapid. Der am 20. Februar 2003 Geborene wechselte
nach fast 100 Pflichtspielen (darunter 16 im Europacup) beim BK Häcken
aus der schwedischen Allsvenskan in die österreichische ADMIRAL
Bundesliga. Der mehrfache Nachwuchsteamspieler gilt als universell
einsetzbar, sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht, zudem noch
eine Etappe weiter vorne. Romeo Amane laborierte seit seiner Ankunft
in Wien an einer Zehen-Verletzung, die arthroskopisch behandelt wurde.
Seither arbeitet der technisch beschlagene Mittelfeldmann an seinem
Comeback. Eine Rückkehr auf dem Rasen wird zeitnah erwartet.
Ange Ahoussou
Ange Ahoussou wurde in seiner Heimat, der Elfenbeinküste, beim
RC Abidjan ausgebildet und im Jänner 2022 von dessen Partnerklub
OGC Nizza nach Frankreich geholt. Für die zweite Mannschaft
absolvierte er 14 Einsätze, ehe er in der Saison 2022/23 als Leihspieler
bei LB Châteauroux 24 Pflichtspiele absolvierte (20 in der dritten
Liga Championnat National mit zwei Treffern und vier weitere im
französischen Pokal, wo erst gegen das Starensemble von Paris Saint-
Germain Endstation war). Seit Sommer 2023 war der großgewachsene
Linksfuß von der Elfenbeinküste für den Pau FC im Einsatz und brachte
es dabei auf 49 Pflichtspiele, in denen er drei Treffer erzielen konnte. In
der laufenden Saison bestritt Ange Ahoussou in den ersten 20 Runden
19 Partien in der Ligue 2 über die volle Distanz. Beim SK Rapid erbte der
Innenverteidiger die Nummer von Maximilian Hofmann und feierte beim
Auswärtsspiel in Hartberg sein Pflichtspieldebüt für den SK Rapid.
Ercan Kara
Der siebenfache Internationale startete sein Auslandsabenteuer
von Hütteldorf aus im Jänner 2022. Nach zwei erfolgreichen Jahren
beim SK Rapid, wo ihm in 84 Pflichtspielen insgesamt 37 Tore
gelangen, entschied sich Ercan Kara für einen Übersee-Wechsel in die
amerikanische MLS zu Orlando City. In Florida feierte der gebürtige
Wiener mit dem Gewinn des US Open Cup den ersten Vereinstitel
seiner Profikarriere. Nach 53 Spielen (18 Tore; 4 Assists) für Orlando
City folgte im Herbst 2023 die sportliche Rückkehr nach Europa und
zu Samsunspor. In der türkischen Süper Lig brachte es der Stürmer
in 34 Einsätzen auf fünf Tore und zwei Assists. Nach nun 1.106 Tagen
ist Ercan Kara, der 2021 auch ins Team der Bundesliga-Saison gewählt
wurde, wieder leihweise zurück beim SK Rapid.
Andrija Radulovic
Der fünffache montenegrinische Teamspieler Andrija Radulović,
geboren am 3. Juli 2002, debütierte im Juni 2020 bereits im zarten Alter
von 17 Jahren in der höchsten serbischen Spielklasse und traf für seinen
Stammverein Roter Stern Belgrad unter seinem damaligen Coach Dejan
Stanković gleich in seinem ersten Profimatch per Elfmeter. In der Saison
2022/23 sammelte der Offensivspieler bei den damals in der serbischen
Super-Liga spielenden Klubs Mladnost GAT Novi Sad und Radnick
Sudurlica als Leihspieler ausreichend Matchpraxis (39 Pflichtspiele mit
zehn Treffern), ehe er im Sommer 2023 fix zum FK Vojvodina Novi Sad
wechselte. In der zweitgrößten Stadt des Landes etablierte er sich rasch
als Stammspieler und kam auf 60 Pflichtspieleinsätze mit zehn Toren.
Beim SK Rapid feierte der Offensivspieler einen persönlichen Einstand
nach Maß. In seinen beiden ersten Pflichtspielen für Grün-Weiß erzielte
die Nummer 49 je einen Treffer.
PROFIS 13
GUIDO BURGSTALLER
IST RAPIDLER DES
JAHRES 2024
„Hattrick“ für unseren
Publikumsliebling und Leitwolf.
Text: Peter Klinglmüller
Fotos: SK Rapid – Widner
Für die aktuelle Ausgabe wurde eine „Vorwahl“ absolviert: Jeder der
rund 230 offiziellen Fanklubs hatte die Möglichkeit, per E-Mail seine
Top-3-Rapidler des vergangenen Jahres zu wählen. Für Rang 1 gab es
fünf Punkte, für Rang 2 drei Punkte und für Rang 3 noch einen Punkt.
Die fünf Bestplatzierten aus diesem Voting – Guido Burgstaller, Isak
Jansson, Serge-Philippe Raux-Yao, Mamadou Sangaré und Kapitän
Matthias Seidl – standen dann über eine mehrtägige Umfrage über
den offiziellen grün-weißen WhatsApp-Kanal zur Wahl, zudem konnte
auch via E-Mail abgestimmt werden.
Knapp am Einzug in die Top 5 scheiterten übrigens Dion Beljo, Nenad
Cvetković, Lukas Grgić und Niklas Hedl (jeweilige Reihenfolge alphabetisch
geordnet).
Das Voting brachte dann ein ganz klares Ergebnis: Erstmals konnte
ein Rapidler die Wahl dreimal en suite gewinnen und Guido Burgstaller
erhielt dabei mit rund 4.500 Stimmen mehr als doppelt so viele
wie die hinter ihm platzierten Spieler Isak Jansson, Matthias Seidl,
Mamadou Sangaré und Serge-Philippe Raux-Yao. Damit ist der Rapidler
der Jahres 2022 und 2023 auch der „Rapidler des Jahres 2024“!
Guido Burgstaller sagte zur Wahl: „Viele meiner Mitspieler hätten sich
diese Auszeichnung verdient, aber natürlich freue ich mich sehr über
die Wahl der großen Rapid-Community. Drei Mal hintereinander zum
Rapidler des Jahres gewählt zu werden, ehrt mich sehr. Ich danke
allen Rapidlerinnen und Rapidlern für ihre Stimme.“
Traditionell wird seit nunmehr fast einem Vierteljahrhundert
auf digitalem Weg von der grün-weißen Community
der „Rapidler des Jahres“ gewählt! Bei der Premiere
wurde der spätere grün-weiße Bundesliga-Rekordspieler
und heutige ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel als „Rapidler des
Jahres 2001“ ausgezeichnet, zum Rekordsieger kürte sich später
(2004, 2005, 2007, 2009 und 2011) der nun längst als Geschäftsführer
des SK Rapid tätige Steffen Hofmann.
Mit Veli Kavlak (2006 & 2010), Stefan Schwab (2016 & 2017) sowie
Guido Burgstaller (2022 & 2023) brachten es drei weitere Rapidler auf
mehr als einen Sieg bei dieser Wahl!
Guido Burgstaller verteidigte den Titel
„Rapidler des Jahres“ zum zweiten Mal
in Folge.
14 PROFIS
Unser riesiges Onlineshop-Sortiment bietet dir eine einmalige Auswahl an Artikeln mit
Schwerpunkt Fußball und Teamsport. Ganz egal, ob Amateur oder Profi, wir versorgen
dich und deinen Verein mit der richtigen Sportbekleidung und Ausrüstung.
11TEAMSPORTS.COM
10x in Österreich und in deiner Nähe:
WIEN | GERASDORF | LOOSDORF | KREMS | GRAZ | LEIBNITZ | KLAGENFURT | WELS | SALZBURG | HOHENEMS
SPIELERIN ALDIJANA MASINOVIĆ
IM EXKLUSIVEN INTERVIEW
Über die Bundesliga und das bosnische Nationalteam zum SK Rapid –
Aldijana Masinović spricht im Interview über ihre bisherige Karriere und
Ziele mit ihrem Team.
Text: Sarah Pum
Fotos: Chaluk
Wann und wie hast du mit dem Fußballspielen
angefangen? Gab es einen bestimmten
Moment, der dich inspiriert hat?
Eigentlich war das gar nicht geplant. In Bosnien habe
ich nie in einem Verein gespielt, ich habe meistens meinem Bruder zugeschaut,
der selbst gespielt hat, und daheim einfach nur gekickt, weil es
Spaß gemacht hat. Als ich vor etwas mehr als zehn Jahren nach Österreich
kam, habe ich angefangen, im Verein zu spielen – nicht weil ich unbedingt
Profi werden wollte, sondern um Freunde zu finden und die Sprache zu
lernen. Ich hätte nie gedacht, dass es dann so gut laufen würde.
Also hat Fußball dir geholfen, in Österreich anzukommen?
Ja, total! Fußball war für mich die beste Möglichkeit, Leute kennenzulernen
und mich in Österreich einzuleben. Mein erster Verein war der
FC Klausen-Leopoldsdorf, aber da durfte ich irgendwann nicht mehr mit
den Burschen spielen. Also bin ich zu einer Frauenmannschaft gewechselt
– erst zum Badener FC, wo ich vier Jahre blieb, und dann zu Neulengbach
für sechs Jahre.
Hattest du früher ein fußballerisches Vorbild?
Früher war das Ronaldinho – was der mit dem Ball gemacht hat,
war einfach unglaublich. Heute würde ich eher sagen, dass meine
Schwester eine große Inspiration für mich ist.
Spielt sie auch Fußball?
Ja, sie spielt bei Traiskirchen. Sie ist jünger als ich, aber wir haben auch
schon zusammen in einer Mannschaft gespielt. Das war echt eine coole
Erfahrung.
Das heißt, wenn Rapid in der Relegation auf Traiskirchen trifft, könntest
du gegen deine Schwester spielen?
Ja, genau! Das wäre richtig spannend – ein Schwesternduell. Ich habe ihr
eh schon gesagt, dass ich sie schnitzen werde. (lacht)
Du hast bereits in der Bundesliga für Neulengbach gespielt. Wie waren
die Anfänge in der obersten Liga?
Zuerst einmal war das ein riesiger Schritt, direkt von der Gebietsliga in
die Bundesliga zu wechseln – ich musste mich erst an das hohe Tempo
gewöhnen. Mein Ziel war es, mich in der Mannschaft zu etablieren und so
viel Spielzeit wie möglich zu bekommen. Ich bin aber niemand, der langfristig
Pläne macht. Ich nehme es, wie es kommt, und versuche, Schritt
für Schritt weiterzukommen.
Warst du dort auch schon so eine Goalgetterin wie jetzt bei Rapid?
Nicht ganz. In der zweiten Mannschaft habe ich viele Tore geschossen,
aber in der Bundesliga war es natürlich schwieriger. Ich habe getroffen,
aber nicht in dem Ausmaß wie jetzt.
Wie kam es dann zu deinem Wechsel zu Rapid? Das ist ja doch ein
gewisses Risiko, und noch dazu zwei Ligen tiefer zu gehen.
Nach sechs Jahren in Neulengbach hatte ich das Gefühl, dass ich eine
Veränderung brauche. Ich hatte das Gefühl, auf der Stelle zu treten.
Dann habe ich gesehen, dass Rapid ein Frauenteam gegründet hat, und
dachte mir: Warum nicht? Ich kannte einige Mädels von früher, also habe
ich mich einfach mal für ein Probetraining angemeldet.
Also warst du diejenige, die aktiv auf Rapid zugegangen ist?
Mehr oder weniger. Ich habe gesehen, dass Rapid zur Sichtung einlädt
und habe dann Katja (Gürtler, Cheftrainerin) geschrieben, die ich schon
von Neulengbach kannte, und sie meinte sofort: „Cool, dass du dich
meldest!“ Danach ging alles ganz schnell.
Wie wurdest du im Team aufgenommen?
Richtig gut! Ich bin jemand, die viel redet und Spaß macht, und einige
kannte ich ja schon. Neben Katja habe ich auch mit Steffi und Gumpi,
unseren Co-Trainerinnen, schon in Neulengbach gearbeitet. Ich habe
mich von Anfang an wohlgefühlt.
Und es läuft richtig gut für dich. Aktuell hast du schon 19 Tore in der
Liga und vier im Cup. Ist die Torschützenkrone dein Ziel?
Ja, klar! Ich versuche aber, dem Team bestmöglich zu helfen, und wenn
am Ende die Torjägerkrone auf mich wartet, wäre das sehr schön! Das ist
auf jeden Fall drin, wenn ich verletzungsfrei bleibe.
Welches war bisher dein bestes Spiel für Rapid?
Definitiv unser erstes Meisterschaftsspiel gegen Essling. Ich kam von
der Bank und habe direkt drei Tore gemacht. Das war ein perfekter
Einstand für mich persönlich, aber auch für das gesamte Team, weil wir
insgesamt 11:0 gewinnen konnten!
Hast du erwartet, dass es bei Rapid so gut läuft?
Ehrlich gesagt nicht. Ich kannte die Liga nicht und wusste nicht, wie stark
die anderen Teams sind. Aber dass es so gut läuft, ist natürlich mega.
Und welche Rolle hast du am Feld?
Ich bin eine Kämpferin! Ich gebe nie auf – egal ob ich den Ball verliere oder
einen Fehlpass mache oder ob es jemand anderes tut. Ich gehe immer
voran und versuche meine Mitspielerinnen so gut es geht mitzunehmen
und für die anderen da sein, besonders wenn es mal nicht so läuft.
Im Frühjahr habt ihr die ersten zwei Spiele mit insgesamt 22 Toren
gewonnen – eine klare Ansage! Was ist euer Ziel für die nächsten
Monate?
Ganz klar: Wir wollen Meister werden, die Relegation gewinnen und
aufsteigen! Dafür geben wir alles.
Was muss das Team noch verbessern, um das zu schaffen?
Wir müssen weiter als Mannschaft auftreten und zusammenhalten. Wir
trainieren viermal die Woche – das ist viel neben Job und Alltag, aber es
lohnt sich.
Wie bekommst du vier Trainingseinheiten pro Woche mit Arbeit und
Privatleben unter einen Hut?
Mein Tag ist ziemlich durchgetaktet: aufstehen, arbeiten, direkt zum Training,
nach Hause, schlafen. Viel mehr geht sich unter der Woche nicht
aus. Aber wenn ich mal Zeit habe, treffe ich mich gerne mit Freunden
oder probiere andere Sportarten. In letzter Zeit spiele ich gerne Padel-
Tennis.
Du hast ja bereits für das bosnische Nationalteam gespielt. Ist das noch
ein Thema für dich?
Wenn eine Einberufung kommt, würde ich es mir auf jeden Fall überlegen.
Damals gab es einige Dinge, die nicht ganz fair gelaufen sind,
In Jubellaune: 19 Tore nach 9 Runden
sprechen für sich.
aber mittlerweile gibt es einen neuen Trainer. Mal sehen, was die Zukunft
bringt!
Trotz der negativen Ereignisse, wie war es dann, im Trikot von Bosnien
aufzulaufen?
Ein unbeschreibliches Gefühl! Für das Land zu spielen, in dem man
geboren wurde, ist einfach etwas Besonderes.
Was ist dein größtes Ziel als Spielerin?
Ich habe keine speziellen Ziele. Ich will einfach so lange spielen, wie es
mir Spaß macht und mein Körper mitmacht. Vielleicht nicht bis 40, aber
so lange, wie es sich gut anfühlt.
Und nach dem Karriereende sehen wir dich als Trainerin?
Ja, aber eher nicht für ganz kleine Kinder – ich bin zu ehrgeizig. Ab der
U13 oder U14 könnte ich es mir gut vorstellen. Aber solange ich selbst
spiele, denke ich noch nicht so weit.
Rapid ist ein besonderer Verein mit einer starken Fanbasis. Spürt ihr
das?
Ja, auf jeden Fall! Es ist cool zu sehen, wie viele Leute unsere Spiele
anschauen, selbst wenn das Wetter schlecht ist. Ich hoffe, dass wir in
Zukunft noch mehr Fans anziehen und gemeinsam den Weg nach oben
gehen.
Unsere Nr. 24 mit ihrer Schwester
Azra, die bei Traiskirchen spielt.
„ICH HÄTTE NIE GEDACHT, DASS
ES SO WEIT KOMMT.“
FRAUEN 17
LICHT AN:
NEUE LED-BELEUCHTUNG
IM ALLIANZ STADION
Text: Peter Klinglmüller
18 VEREIN
Fotos: SK Rapid – Widner
SEIT JAHRESBEGINN ERLEUCHTEN
LED-FLUTLICHTER DAS
ALLIANZ STADION.
Wie bereits im Herbst 2024 angekündigt, wurde zu
Jahresbeginn das bislang im Einsatz befindliche
konventionelle Flutlicht durch eine hochmoderne
LED-Beleuchtung ersetzt. Exakt 188 Beleuchtungskörper
wurden ausgetauscht. Zudem wurden alle Verteilerkästen
umgebaut und rund 15.000 Meter neue Zuleitungen
gelegt – damit ist eine komplett neuwertige Elektrik installiert.
Das neue LED-Flutlicht ist ein großes Leuchtturmprojekt im
Rahmen der auch durch das erfolgreiche Crowdinvesting
„Rapid InvesTOR 2.0“ in den Mittelpunkt gerückten Nachhaltigkeitsmaßnahmen.
Reduziert werden durch die Installierung
des LED-Flutlichts auch die CO₂-Emissionen, erhöht
wird im Gegenzug die Lichtqualität. Mögen die grün-weißen
Spieler um Kapitän Matthias Seidl mit dem neuen Licht einen
noch besseren Durchblick auf das gegnerische Tor haben!
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten zur Umsetzung in
einem sehr sportlich bemessenen Zeitraum. Dazu gehören die
Firmen Siteco, die im Bereich LED-Beleuchtung das Topprodukt
am internationalen Markt bietet, sowie unser langjähriger Partner
LSG Building Solutions GmbH. Die nicht unbeträchtlichen Investitionskosten
werden sich bald amortisieren und die Stromkosten
werden sich im Vergleich zum alten Flutlicht in diesem Bereich
um mehr als ein Drittel reduzieren.
188 BELEUCHTUNGSKÖRPER
WURDEN DURCH TOPMODERNE
LED-BELEUCHTUNG ERSETZT.
Grün-weiße Nachhaltigkeit
Bereits in den letzten Jahren hat sich der SK Rapid klar dazu bekannt,
Maßnahmen in puncto Nachhaltigkeit umzusetzen und dadurch für eine
ressourcenschonende grün-weiße Zukunft zu sorgen. Aus diesem Grund
haben die Hütteldorfer beispielsweise zahlreiche E-Ladestationen für
elektronisch betriebene Fahrzeuge in der Garage des Allianz Stadions
errichtet, betreiben eine Photovoltaik-Solarblume neben dem Stadion
oder sorgen mit Einsatz von Mehrweg-Pfandbechern am Spieltag für
Müllreduzierung. Auch im Körner Trainingszentrum powered by VARTA
wurde mit einer nachhaltigen Lösung der Rasenheizung und -kühlung
ein Meilenstein im Bereich Nachhaltigkeit erreicht, und mit dem aktuellen
Autopartner smart wurde erst kürzlich der gesamte PKW-Fuhrpark auf
Elektrofahrzeuge umgerüstet.
CROWDINVESTING
ERFOLGREICH
ABGESCHLOSSEN
Text: Peter Klinglmüller
Schon einige Monate läuft erfolgreich die Fortsetzung
des grün-weißen Crowdinvesting-Projektes „Rapid
InvesTOR“, seit wenigen Tagen ist das Original
Geschichte.
2015 leistete der SK Rapid Pionierarbeit und startete gemeinsam
mit CONDA das erste Crowdinvesting eines österreichischen
Fußballklubs. Dieses erreichte rasch das Fundinglimit von drei
Millionen Euro (aufgeteilt in drei Tranchen über fünf, sieben
und neun Jahre) und war jahrelang das volumenstärkste Crowdinvesting
des Landes.
und ergänzt: „All jene, die beim Nachfolgeprojekt ,Rapid InvesTOR 2.0‘
dabei sind, können sich durch die erfolgreiche Qualifikation für die UEFA
Conference League kommenden Sommer über 1 Prozent Bonuszinsen
zu den bis zu 8,5 Prozent hohen Fixzinsen freuen.“
Beim letztes Jahr gestarteten Rapid InvesTOR 2.0 wurden unter dem
Motto „Zusammen grün-weiße Zukunft gestalten“ etwas mehr als
4,7 Millionen Euro angelegt. Die Laufzeiten betragen fünf bzw. zehn
Jahre, die Zinsen werden nun immer nach Ende des Geschäftsjahres und
damit jeweils im Sommer ausgezahlt.
Jahr für Jahr wurden seither pünktlich die Zinsen ausgeschüttet,
am Ende der Jahre 2020 und 2022 erfolgten die Rückzahlungen
der ersten beiden Tranchen. Kurz vor Jahreswechsel geschah
dies nun auch für jene, die die langfristigste Variante gewählt
hatten, und somit ist dieses Projekt nun endgültig erfolgreich
abgeschlossen.
Rund 1.500 Personen, die laut einer Umfrage zu 92 Prozent einen
emotionalen Bezug zum SK Rapid haben (Mitglieder, Jahreskartenbesitzer:innen
etc.), erhielten in den letzten neun Jahren
exakt 677.500 Euro an Zinsen, die sich aus einem fixen Satz
sowie Bonuszinsen bei Erreichen von UEFA-Gruppenphasen
zusammensetzen.
„Wir freuen uns und sind durchaus stolz, dass dieses Pionierprojekt
so erfolgreich und reibungslos durchgeführt und nun finalisiert
werden konnte“, meint Hannes Magedler, der als Leiter Finanzen beim
SK Rapid die Fortsetzung des grün-weißen Crowdinvestings initiierte,
NACH NEUN JAHREN ENDET DER
RAPID INVESTOR UND BRACHTE
RUND 1.500 INVESTOR:INNEN
FAST 700.000 EURO ZINSEN.
20 VEREIN
ANSA
KONFERENZ
DER LAOLA1-VIDEOPODCAST
ZUR ADMIRAL BUNDESLIGA
JETZT ANSEHEN
DIE RAPID-ÄRA VON
MAXI HOFMANN
IN ZAHLEN
Zahlen, Daten und Fakten eines
grün-weißen Urgesteins.
Text: Peter Klinglmüller,
Mario Roemer
Fotos: SK Rapid – Widner
Maxi Hofmann und der SK Rapid – es hat einfach
gepasst. Und das über zwei Jahrzehnte lang. Im
Jänner dieses Jahres endete die Liaison zwischen
Verein und Spieler. Das grün-weiße Urgestein
wagte nach 7.681 Tagen im Rapid-Trikot den Schritt ins Ausland.
Die neue sportliche Heimat des 31-jährigen Wieners liegt in
Ungarn, genauer gesagt beim Debreceni VSC. Zum Abschied
haben wir Zahlen, Daten und Fakten zu seiner fast 22 Jahre
andauernden Zeit beim SK Rapid zusammengestellt.
Er kam in 13 unterschiedlichen Saisonen zu
mindestens einem Pflichtspieleinsatz in der
Profimannschaft des SK Rapid.
• Sein Debüt bei den Profis feierte er am 26. Mai 2013 im
Gerhard-Hanappi-Stadion bei einem 3:0-Heimsieg gegen die
SV Ried. Kurz vor Spielende wurde er vom damaligen Coach
Zoran Barišić für den nunmehrigen Co-Trainer Stefan Kulovits
eingewechselt.
• Sein Startelf-Debüt bei den Profis am 4. August 2013 dauerte
nicht viel länger: Bei einem 4:2-Auswärtstriumph beim
SK Sturm in Graz sah er bereits in der 2. Minute nach einer
„Notbremse“ (Foul am späteren Rapid-Stürmer Robert Berić)
die Rote Karte.
• Insgesamt absolvierte Maxi Hofmann 273 Pflichtspieleinsätze
für die grün-weiße Profimannschaft: 193 in der ADMIRAL
Bundesliga, 32 im ÖFB-Cup und 48 in verschiedenen UEFA-
Bewerben!
• Dabei gelangen ihm elf Tore: je drei in Liga und Europacup
und gleich fünf im ÖFB-Cup.
• Laut transfermarkt.at war er dabei insgesamt 21.519 Minuten
(Nachspielzeiten sind hier nicht eingerechnet) im Einsatz, zu
den elf Treffern kommen noch vier direkte Torvorbereitungen.
32-mal wurde er eingewechselt, 26-mal ausgewechselt.
• In Liga, Cup und Europacup sah er 77-mal die Gelbe Karte
und je dreimal glatt Rot bzw. Gelb-Rot.
• Zudem brachte es Maxi Hofmann auf 47 Pflichtspiele für
SK Rapid II (damals Rapid Amateure) und 75 Bewerbsspiele
für die SK Rapid Akademie ab der U15. Mit der U18 wurde er
in der Saison 2010/11 Meister!
• Insgesamt war er 7.861 Tage Spieler des SK Rapid, darunter
4.247 Tage als Spieler des Profikaders.
• Die meisten Spiele bei den Profis bestritt er gegen SK Sturm
Graz (29), RB Salzburg (24) und den FK Austria Wien (21). Die
meisten Siege bejubeln konnte er gegen die SV Ried (12),
WAC und SK Sturm Graz (je 11) und die Wiener Austria (10).
• Die höchsten Siege, bei denen er im Einsatz war, lauten wie
folgt: 9:1 beim SV Allerheiligen am 21. Juli 2019 (Cup), 8:1 beim
WAC am 4. April 2021 (Bundesliga), 6:0 gegen Wiener
Viktoria am 16. Juli 2017 (Cup) und 6:1 gegen Wisla Krakau
am 1. August 2024 (Europacup). Bei weiteren fünf Spielen
stand es am Ende 5:0 für Rapid, zuletzt am 1. Oktober 2022
bei einem Gastspiel bei der WSG Tirol in Innsbruck.
• Bei seinen 273 Pflichtspielen für die Profis setzten folgende
Trainer so oft auf ihn: Didi Kühbauer (90), Zoran Barišić (81;
dazu kommen 28 Einsätze bei der zweiten Mannschaft),
Goran Djuričin (33), Robert Klauß (27), Ferdinand Feldhofer
(15), Damir Čanadi (14), Mike Büskens (12), Thomas Hickersberger|Steffen
Hofmann (1).
Artikel auf skrapid.at
• Die meisten Spiele in der grün-weißen Profimannschaft
bestritt er mit folgenden Teamkollegen: Stefan Schwab (136),
Richard Strebinger (129), Srdjan Grahovac (114), Philipp Schobesberger
(103), Mario Sonnleitner (102), Louis Schaub (94),
Thomas Murg (89), Christoph Knasmüllner (88), Thorsten
Schick (82), Dejan Ljubičić (78), Steffen Hofmann (76).
RAPID II AUF DER
ÜBERHOLSPUR
Text: Simon Höggerl
Fotos: GEPA
Der Cheftrainer unserer zweiten
Mannschaft, Jürgen Kerber,
im Gespräch über den guten
Saisonstart
VEREIN 23
ZURÜCK
ZWISCHEN
DEN
PFOSTEN
Knofi wieder zurück bei Rapid – was ist das für ein
Gefühl?
Ja, das ist natürlich ein wunderschönes Gefühl. Die
ersten Wochen waren fast noch surreal und ich konnte
es kaum glauben, dass ich wieder hier sein darf. Es ist ein bisschen
wie nach Hause kommen.
Was bedeutet dir Rapid?
Also im Grunde genommen fast alles. Es ist eine wahnsinnige Ehre,
täglich für den Verein trainieren zu dürfen, die Farben zu tragen
sowie den Klub zu repräsentieren. Ich war nun auch schon bei
diversen anderen Stationen – umso mehr weiß ich, was es für eine
Ehre ist, hier sein zu dürfen.
Warum hast du dich schlussendlich dazu entschieden, wieder
zurückzukommen?
Als die Frage kam, musste ich nicht lange überlegen. Das war für
mich dann ganz klar und ich hab auch ganz schnell mit Ja geantwortet.
Jetzt bin ich wirklich überglücklich und freu mich jeden Tag,
diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich hätte wahrscheinlich
auch zu jedem Zeitpunkt Ja gesagt, wenn ich gefragt worden wäre.
Wie waren die ersten Wochen und Monate jetzt wieder im Rapid-
Trikot für dich?
Sehr gut bislang – wenn ich von mir persönlich spreche, bin ich sehr
zufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Ich spüre wirklich jeden
Tag, dass es besser wird und ich wieder in den Rhythmus finde.
Zudem darf ich auch mit der ersten Mannschaft mittrainieren und
versuche dort ebenfalls, mein Bestes zu geben, positiv aufzufallen
und mich aufzudrängen. Darüber hinaus bin ich sehr dankbar, dass
Text: Simon Höggerl
Fotos: SK Rapid – Widner
meine Familie mich unterstützt und dass ich so gut aufgenommen
wurde. Das Vertrauen, das mir mit der Entscheidung, mich zurückzuholen,
sozusagen „vorgeschossen“ wurde, möchte ich auf jeden
Fall zurückgeben.
Wie ist es für dich als erfahrener Spieler, speziell bei Rapid II in
einer doch sehr jungen Mannschaft zu sein?
Das war für mich zu Beginn schon komplettes Neuland, aber auch
das habe ich geschafft, sehr schnell anzunehmen. Ich versuche
immer, den Jungs zu helfen, sie zu pushen und natürlich kann
jeder stets zu mir kommen, wenn er etwas braucht oder etwas
wissen will. Es macht aber auf jeden Fall Spaß in dieser Mannschaft
und ich bin bemüht, meine Qualitäten sowie meine Erfahrung
bestmöglich einzubringen. Außerdem bin ich davon überzeugt,
dass die Jungs den nächsten Schritt machen werden.
Was erwartest du dir von der Zweitliga-Frühjahrssaison?
Das Ziel ist natürlich, dass wir am Ende unter den ersten sieben
Teams angesiedelt sind. Ich denke, das wäre auch für die erste
Saison nach dem Aufstieg ein sehr vernünftiges Jahr. Wir müssen
jetzt halt im letzten Drittel konsequenter und entschlossener
werden. Wenn uns das gelingt, ist definitiv sehr viel möglich,
denn die Qualität ist auf jeden Fall da, um egal welches Team vor
Probleme zu stellen. Niederlagen gehören, gerade für die jungen
Spieler, auch dazu und sicherlich zum Lernprozess, um gewisse
Dinge für den nächsten Schritt schon abgestellt zu haben.
Bereits von 2011 bis 2020 hütete der
gebürtige Wiener das grün-weiße
Gehäuse.
SEIT WINTER IST GOALIE TOBIAS
KNOFLACH WIEDER ZURÜCK IN
HÜTTELDORF UND VERSTÄRKT
VORERST BIS SOMMER DAS
RAPID-II-TORHÜTERGESPANN.
Tobias Knoflach verstärkt vorerst bis
Sommer das Rapid-II-Torhütergespann.
RAPID II 25
VOLLER EINSATZ BEIM
SPIELERPASS CUP
Text: Sarah Pum Fotos: Flo Rogner, Martin Kremser Artikel auf skrapid.at
Am 23. Februar fand in der Westside Soccer Arena ein
besonderes Event statt: Zum siebten Mal ging dort
Österreichs größtes Hallenturnier für Menschen mit
Behinderung – der Spielerpass Cup presented by BILLA
– über die Bühne. 25 Teams aus fünf Bundesländern trafen in fünf Leistungsstufen
aufeinander. Mit dabei auch das Special Needs Team des
SK Rapid, das mit gleich drei Mannschaften antrat.
Besonders spannend machten es die Special Needs Kids, die in der Leistungsstufe
„Legends“ antraten und sich am Ende einen starken vierten
Platz sicherten. Ein besonderes Highlight war ihr umjubelter Sieg gegen
die Alterskollegen der FK Austria Wien in der Gruppenphase. Doch auch
die Erwachsenenmannschaften des SK Rapid sorgten für Gänsehautmomente:
In den Leistungsstufen „Stars“ und „Challengers“ stürmten
die Hütteldorfer jeweils bis ins Finale, mussten sich dort jedoch knapp
mit 1:2 geschlagen geben.
Der Spielerpass Cup genießt mittlerweile auch in der österreichischen
Fußballszene hohes Ansehen. Gäste wie Steffen Hofmann und SK Rapid-
Frauen-Spielerin Tina Charwat verfolgten das Turnier live, während
die Ex-Rapidler Mario Sonnleitner und Jimmy Hoffer gemeinsam mit
weiteren bekannten Bundesliga-Größen die Spiele der Special Needs
Teams als Schiedsrichter begleiteten.
„Der Spielerpass Cup ist jedes Jahr ein Fixpunkt in unserem Kalender und
auch diesmal war es uns eine große Freude, dabei zu sein. Noch mehr
freut es uns aber, dass immer mehr Vereine unserem Beispiel folgen und
eigene Teams gründen. Und das nächste Highlight steht bereits fest: Am
9. Juli 2025 findet unser eigenes Turnier statt!“, freut sich Special Needs
Team-Trainer Matias Costa.
Unser Special Needs Team war
auch in diesem Jahr wieder bei
Österreichs größtem Hallenturnier
für Menschen mit Behinderungen
vertreten.
26 SPECIAL NEEDS TEAM
SPECIAL NEEDS TEAM 27
DERBYS
IEGER!
ZWEI 80ER FÜR
ZWEI LEGENDEN
August „Gustl“ Starek und Erich
Fak feierten ihren 80. Geburtstag –
der SK Rapid gratuliert herzlichst.
Text: Peter Klinglmüller
Fotos: SK Rapid – Widner SK,
Rapid – Fotoarchiv Perszem
Im Februar beging August „Gustl“ Starek seinen 80. Geburtstag,
am 10. März feierte mit Erich Fak eine weitere Rapid-
Legende dieses besondere Jubiläum!
Gleich viermal hat August Starek, allseits „Gustl“ genannt, in
seinem fußballerischen Lebenslauf den SK Rapid stehen. Erstmals
kam er 1965 als 20-jähriger Offensivspieler von seinem Stammverein
Simmeringer SC nach Hütteldorf. Als frischgebackener
Meister und Torschützenkönig führte ihn sein Weg in die deutsche
Bundesliga, wo er zweimal in Serie (1968 mit dem 1. FC Nürnberg
unter Trainer Max Merkel und 1969 mit dem FC Bayern München)
den Teller holen konnte, mit dem FCB feierte er sogar das Double.
1970/71 kickte er bereits als absoluter Star wieder eine Saison
für den SCR, ehe es ihn abermals und nur für eine Saison zum
„Glubb“ ins Frankenland zurückzog. Nach einer weiteren Spielzeit
beim LASK kam er schließlich im Sommer 1973 zum dritten
Mal in seiner Spielerkarriere nach Hütteldorf. Dieses Mal blieb
er dreieinhalb Saisonen und holte 1976 mit Rapid noch den ÖFB-
Cup, ehe er im Jänner 1977 zum Wiener Sportclub wechselte und
1979/80 dann der First Vienna FC 1894 seine letzte Station sein
sollte. Für Rapid bestritt der begnadete und torgefährliche Kicker
insgesamt 172 Pflichtspiele und traf dabei 61-mal für Grün-Weiß
ins Schwarze.
Internationale Highlights waren für den im 15. Bezirk
aufgewachsenen Wiener, der mit seinen Eltern später nach
Hütteldorf zog, neben dem legendären Europacupduell gegen
Real Madrid auch die Südamerika-Tourneen, wie er 2011 in einem
Interview mit dem Fanzine „Forza Rapid“ erzählte. Das lesenswerte
Gespräch ist online noch auf rapidarchiv.at zu finden.
Auch Erich Fak ist regelmäßig Stammgast bei unseren Spielen
und Veranstaltungen im Allianz Stadion und selbstverständlich
Mitglied des ehrwürdigen SK Rapid-Legendenclubs um Herbert
„Funki“ Feurer.
Der Wiener kam bereits im zarten Alter von 11 Jahren zum SK Rapid
und blieb 17 Jahre! Bereits im Nachwuchs kickte der im „Käfig“
entdeckte Verteidiger mit späteren Klublegenden wie Franz Hasil
oder Toni Fritsch. 1965 feierte er dann sein Debüt in der Kampfmannschaft
und brachte es auf insgesamt 230 Pflichtspiele, in
denen er zwei Tore erzielte. Zweimal wurde der „Professor“, wie
er von Mannschaftskollegen genannt wurde, Meister (1967, 1968)
und sogar dreimal Cupsieger (1968, 1969, 1972). Für das rot-weißrote
Nationalteam brachte es Erich Fak auf 13 Einsätze.
30 LEGENDEN
Erich Fak feierte ebenso wie „Gustl“
Starek unlängst seinen 80. Geburtstag.
DEIN PLATZ IM SK RAPID
LEGENDENTEAM
• 1x offizielles SK RAPID Heimtrikot
• Persönliches Mannschaftsfoto mit den SK RAPID Legenden
• Einmaliges Spielerlebnis (Spielauswahl in Abstimmung mit dem SK Rapid)
• 2x Tickets für ein Heimspiel des SK RAPID (Kat. B)
Hast du Interesse? Dann melde dich bei € 1.000,–
Sarah Willfurth (swillfurth@ skrapid.com)
IMPRESSIONEN VON
UNSEREM
FAN-STAMMTISCH
Am 30. Jänner fand unser erster
Fan-Stammtisch des Jahres in
Hütteldorf statt.
Text: Lukas Marek
Fotos: SK Rapid – Widner
Artikel auf skrapid.at
Traditionsgemäß läuteten
wir die Frühjahrssaison
wieder
mit unserem ersten
SK Rapid Stammtisch des Jahres
ein. Dieser fand, wie immer
präsentiert von Gösser, in der
Rekordmeister Bar im Allianz
Stadion statt.
Mit dabei waren unter anderem
Geschäftsführer SK Rapid Steffen
Hofmann, Geschäftsführer
Sport Markus Katzer, Torhüterin
Kayleigh van Niehoff, Torfrauentrainer
Florian Schwartz,
die beiden Spieler Niklas Hedl
und Jakob Schöller sowie über
150 Rapid-Fans, die eine Woche
vor dem ersten Heimspiel des
Jahres einen geselligen Abend in
Hütteldorf verbrachten.
Neben einigen Informationen
und spannenden Fragen bildete
unser traditionelles Stammtisch-Quiz
den Abschluss dieser
Veranstaltung!
DANKE an alle Rapid-Fans, die
in Hütteldorf mit dabei waren
– hier findet ihr noch einige
Impressionen des Abends:
BESONDERE
MITGLIEDER-JUBILÄEN
Im Zuge der vergangenen
Heimspiele durften wir einigen
der 23.000 Vereinsmitglieder zu
besonderen Jubiläen gratulieren.
Text: Lukas Marek
Fotos: SK Rapid – Widner
Der SK Rapid ist ein Mythos, für manche gar Religion.
Nicht nur aufgrund der unvergleichlichen Erfolge, die
Grün-Weiß bereits gefeiert hat, und der unvergesslichen
Spieler, die für Rapid ihr Bestes gegeben haben.
Ein Mythos auch, weil Rapid die meisten und besten Anhänger im
österreichischen Sport hat. Viele dieser Fans gehören zum engsten
Kreis, der großen Rapid-Familie: Sie sind Vereinsmitglieder
und erhalten so nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern
genießen auch zahlreiche weitere Vorteile.
Mittlerweile dürfen wir uns über mehr als 23.000 Vereinsmitglieder
des SK Rapid freuen und sind stolz, damit weiterhin
der mitgliederstärkste Fußballverein des Landes zu sein!
Im Zuge unserer letzten beiden Heimspiele gegen den SCR Altach
und den GAK durften wir einigen Rapid-Mitgliedern gratulieren,
die unserem Verein bereits über 30 bzw. 40 Jahre ohne Unterbrechung
die Treue halten. Präsident Alexander Wrabetz und Vizepräsidentin
Edeltraud Hanappi-Egger ehrten die Jubilare am Spielfeldrand
und übergaben nicht nur einen exklusiven Schal, sondern
auch einen speziellen Pin sowie eine personalisierte Urkunde!
Wir gratulieren allen Jubilaren und würden uns freuen, wenn die
Mitgliederfamilie in Zukunft noch größer wird!
30 Jahre SK Rapid-Mitglied
Kurt Dolinek
Karl Deix
Peter Eggler
Franz Eichberger
Franz Feldkirchner
Aloisia Foller
Jasmin-Luise Foller
Andreas Höferl
Andreas Langer
Gernot Lechner
Kurt Maresch
Christopher Moser
Gerald Netzl
Manfred Oswald
Hermann Petruj
Thomas Petruj
Karl Schartmüller
Karl Heinz Schnirch
Peter Schwab
Andreas Kieswetter
Andreas Fink
Stefan Frey
Manfred Graf
Martin Haslhofer
Thomas Hirsch
Harald Hochhauser
Andreas Horvath
Josef Andreas Kamper
Franz Lentsch
Günter Pfaffel
Robert Prokesch
Gerald Rosenwirth
Gerald Sandalek
Harald Schlemmer
Wolfgang Steininger
Peter Vogl
Markus Winter
40 Jahre SK Rapid-Mitglied
Franz Ainhirn
Gerhard Jose Foller
Manfred Heichinger
Helmut Pollak
Mathias Püsche
Harald Zeller
FANS 33
Text: Tristan Rutschka
tv.skrapid.at
Rapid im Achtelfinale
Vereinschauen
Bei „Vereinschauen“ könnt ihr euch einen Blick hinter die Kulissen des
Achtelfinales gegen Borac Banja Luka in der UEFA Conference League
2024/25 verschaffen. Wir haben das Team bei der Reise nach Bosnien
und Herzegowina sowie daheim in Hütteldorf begleitet.
Jetzt anschauen
Highlights: SK Rapid – Grazer AK
Der 3:0 Heimsieg gegen den Grazer Athletiksport Klub fixierte in der
22. Runde die wichtige Qualifikation für die Meistergruppe der
ADMIRAL Bundesliga. Nach einer Ecke brachte zunächst Nenad
Cvetkovic den Ball per Kopf ins Netz. Weiter ging es mit einem
verwerteten Elfmeter von Dion Beljo. Vor dem Seitenwechsel konnte
dann noch Isak Jansson auf 3:0 erhöhen.
Jetzt anschauen
Danke, Maxi!
Am 5. Juli 2003 wurde der damals noch neunjährige Maximilian
Hofmann als Spieler beim SK Rapid-Nachwuchs registriert und
wechselte vom SV Wienerberg nach Hütteldorf. Nach 7.681 Tagen
wechselt der mittlerweile 31-jährige Wiener nun den Klub. Künftig
wird der Innenverteidiger für den ungarischen Erstligisten
Debreceni VSC auflaufen.
Jetzt anschauen
SK Rapid – Highlights des Jahres
2024
Ein ereignisreiches Jahr 2024 liegt hinter uns. Um euch in Erinnerung zu
rufen, was eigentlich alles letztes Jahr am Rasen passiert ist, könnt ihr
mit diesem Video das Jahr Revue passieren lassen. Höhen, Tiefen und
emotionale Momente, die uns noch lange in den Köpfen bleiben werden.
Jetzt anschauen
34 RAPID TV
SPIELPLAN
MEISTERGRUPPE
FRÜHJAHR 2025
X
23RD
X
24RD
X
25RD
X
26RD
SO. 30.03.25
FR. 04.04.25
SO. 13.04.25
SO. 20.04.25
17:00 UHR
19:30 UHR
17:00 UHR
14:30 UHR
ALLIANZ STADION
MERKUR ARENA
ALLIANZ STADION
LAVANTTAL ARENA
X
27RD
X
28RD
X
29RD
X
30RD
MI. 23.04.25
SO. 27.04.25
SO. 04.05.25
SO. 11.05.25
18:30 UHR
14:30 UHR
14:30 UHR
17:00 UHR
HOFMANN PERSONAL
STADION
ALLIANZ STADION
ALLIANZ STADION
GENERALI ARENA
X
31RD
X
32RD
SO. 18.05.25
SA. 24.05.25
17:00 UHR
17:00 UHR
ALLIANZ STADION
RB ARENA
INTERNATIONAL
AUF KURS
Die bisherigen Viertelfinalduelle
in der grün-weißen
Europacupgeschichte.
Text: Julian Schneps
Fotos: Gepa
rapideum.at
Zum insgesamt
neunten Mal zog
Rapid mit dem
Sieg über Borac
Banja Luka in ein europäisches
Viertelfinale ein. Das
ist österreichischer Rekord.
Ein kleiner Rückblick auf die
bisherigen Viertelfinalduelle
aus 70 Jahren Europapokal.
Bereits in der EC-Premierensaison
1955/56 ist Rapid im
Viertelfinale. Nach einem 6:1
und 0:1 gegen PSV Eindhoven
wartet mit dem AC Milan ein
harter Brocken. Vor knapp
30.000 Fans erringt Rapid ein
1:1 auf der Pfarrwiese. Auswärts
ist jedoch nach einem 2:7
Schluss.
1960/61 läuft es besser, als
der schwedische Vertreter
IFK Malmö besiegt wird. Erst im
Halbfinale des Europapokals
der Landesmeister (Vorgänger
der Champions League) ist
gegen Benfica Lissabon
Schluss.
1967 und 1969 trifft Rapid
unter den letzten acht der
besten Teams Europas auf
internationale Kaliber: Gegen
Bayern München gewinnt Rapid
1967 im Praterstadion durch
ein Tor des späteren Bayern-
Spielers Gustl Starek mit 1:0.
Auswärts hält Grün-Weiß lange
mit, ehe „Bomber“ Gerd Müller
in der Verlängerung das zweite
Tor für die Münchner erzielt.
1969 ist Manchester United eine
Nummer zu groß – auswärts
erleidet man gegen George
Best und Co eine 0:3-Niederlage,
zu Hause reicht es nur
noch zu einem torlosen Remis.
1984 gibt es ein letztes Viertelfinale im EC der Landesmeister:
Nach Siegen über Nantes und Bohemians Prag spielt Rapid
gegen den schottischen Meister Dundee United. Gegen den
späteren Turnierfinalisten scheidet Rapid denkbar knapp durch
die Auswärtstorregel aus (2:1, 0:1).
1985 steigt Rapid in einem der denkwürdigsten Duelle ins Halbfinale
auf. Erstmals kommen die Grün-Weißen dabei nicht im
EC der Landesmeister so weit, sondern im Europapokal der
Pokalsieger. Nach einem 0:3 in Dresden gewinnt Rapid zu Hause
mit 5:0 – das „Wunder von Hütteldorf“ ist geboren! Die Reise
endet im Finale gegen Everton in Rotterdam (1:3).
1986 setzt sich Rapid zum Ziel, das Finale erneut zu erreichen und
den Pokal nach Hütteldorf zu holen. Diese Träume werden jedoch
von Dynamo Kiew brutal zerschlagen: Rapid verliert gegen den
späteren Turniersieger mit 1:4 und 1:5.
Zehn Jahre später klappt es fast: Über die Stationen Petrolul
Ploiesti und Sporting Club de Portugal wird Dynamo Moskau
mit dem Gesamtscore von 4:0 ausgeschalten. Nach einem
4:1-Gesamtscore gegen Feyenoord
Rotterdam steht Rapid
zum zweiten Mal im Finale des
Europapokals der Pokalsieger.
Das Finale gegen Paris Saint-
Germain in Brüssel geht knapp
mit 0:1 verloren.
Diesen April spielt Rapid erstmals
im Viertelfinale der 2021
gegründeten Conference
League. Die bisherige Bilanz
gegen schwedische Teams ist
jedenfalls nahezu makellos:
In den bisherigen vier Duellen
gewann Grün-Weiß dreimal
und spielte einmal Remis, die
Tordifferenz lautet 8:1 (2-mal
2:0 gegen IFK Malmö 1961
sowie 3:0 und 1:1 gegen Örgryte
Göteborg 2000).
36 RAPIDEUM
MEISTERTRIKOTS
2004/05
22.10.2004
AB 2. APRIL IN UNSEREN FANSHOPS
UND UNTER RAPIDSHOP.AT
Text: Simone Bintinger
Fotos: SK Rapid – Widner
AUCH IN DIESEM JAHR DURFTEN
WIR WIEDER ZAHLREICHE
SACHSPENDEN DER RAPID-
FAMILIE ÜBERGEBEN.
38 RAPID LEBEN
RAPID-FAMILIE
UNTERSTÜTZT
WIENER GRUFT
Artikel auf skrapid.at
Auch Lukas Grgic und Vanessa Rauter
besuchten zahlreiche Rapid-Fans in Wien.
Wenn sich die
Temperaturen
rund um den
Gefrierpunkt
einpendeln, beweist die Rapid-
Familie bekanntlich einmal mehr
ihr großes grün-weißes Herz.
Bereits zum siebenten Mal fand
daher die Aktion „Gemeinsam.
Wärme. Spenden.“ statt, bei der
wärmende Sachspenden in den
SK Rapid-Fanshops abgegeben
werden konnten. Darüber hinaus
statteten einige Spieler:innen
sowie Vereinsvertreter:innen
mehreren Fans einen Besuch
ab und nahmen die Spenden
persönlich entgegen. Die Kleidungsstücke
wurden in weiterer
Folge in Person von Rapid-Präsident
Alexander Wrabetz und
SK Rapid-Geschäftsführer Steffen
Hofmann der Wiener Gruft
übergeben und kommen somit
Menschen zugute, denen es
nicht so gut geht.
„Es freut mich sehr, dass wir
unsere Spendenaktion auch
in diesem Jahr wieder erfolgreich
umsetzen konnten. Unsere
großartige Rapid-Familie hat
dabei erneut gezeigt, was wir
mit unserem Zusammenhalt
gemeinsam erreichen können“,
sagt Alexander Wrabetz. „Im
Namen des SK Rapid möchte
ich mich an dieser Stelle bei
allen Rapid-Fans bedanken, die
gespendet und unsere Aktion
unterstützt haben“, ergänzt
Steffen Hofmann.
„Schon viele Jahre unterstützt
uns der SK Rapid mit der Aktion
,Gemeinsam. Wärme. Spenden.‘
mit Sachspenden, die in der kalten
Jahreszeit immer dringend
Paul Gartler und Viktoria Bittendorfer
hatten sichtlich Spaß beim Einsammeln
der Spenden.
gebraucht werden. Im Namen aller, die davon profitieren, möchten wir uns bei der gesamten Rapid-
Familie dafür bedanken, dass auch heuer wieder so viel zusammengekommen ist!“, so Elisabeth Pichler,
Leiterin der Gruft, zur Aktion.
Besuch von Spieler:innen und Vereinsvertreter:innen
Große Freude gab es bei den persönlichen Besuchen einiger Grün-Weißer. So waren Viktoria Bittendorfer,
Vanessa Rauter, Lukas Grgić, Paul Gartler, Steffen Hofmann und Elisabeth Overbeeke (Stabsstelle
Diversitätsmanagement & Nachhaltigkeit, SK Rapid) in Wien unterwegs, um Sachspenden abzuholen,
spannende Gespräche zu führen und Foto- und Autogrammwünsche zu erfüllen. Besonders die jungen
Rapid-Fans waren überwältigt!
Wir sagen DANKE an alle Rapidlerinnen und Rapidler, die unsere Aktion auch in diesem Jahr wieder
tatkräftig unterstützt haben!
Wer zusätzlich helfen möchte, findet hier alle Informationen zur Wiener Gruft.
RAPID LEBEN
39
WIENER HELFEN WIENERN MIT
ERNEUTEM REKORDERGEBNIS
145.000 Euro konnte die aktive Fanszene
des SK Rapid dieses Jahr an gleich zwei
Organisationen weitergeben.
Text: Lukas Marek Fotos: SK Rapid – Widner, Tornados Rapid Artikel auf skrapid.at
Seit der Premiere
von „Wiener helfen
Wienern“ – einer
Spendenaktion
verschiedenster aktiver Fanklubs
des SK Rapid für karitative
Zwecke – im Jahr 2010 ist
viel Gutes passiert. Auch in
den letzten Monaten wurden
wieder alle Hebel in Bewegung
gesetzt, um viel Geld für die
gute Sache zu sammeln.
Bereits im Herbst 2024 startete
die Spendenaktion bei
unserem Heimspiel gegen
Hartberg, anschließend wurde
auch bei den darauffolgenden
Heimspielen und verschiedenen
Veranstaltungen gesammelt,
ehe Anfang Februar ein
erfolgreicher Spendenabend
im Casino Baumgarten mit sehr
vielen Rapid-Fans stattfand. An
diesem Abend wurden unter
anderem auch 10.000 Euro
durch die Mannschaft sowie
das Trainer- und Betreuerteam
des SK Rapid gespendet.
Spendenübergabe beim Heimspiel gegen den WAC
Beim ersten Heimspiel des Jahres gegen den WAC konnte, dank all dieser Aktionen und der Mithilfe der
gesamten Rapid-Familie, ein Spendenscheck in der absoluten Rekordhöhe von 145.000 € an gleich zwei
Organisationen übergeben werden. 100.000 Euro werden für Grow Together gespendet, 45.000 Euro
gehen an Hilfe im eigenen Land zugunsten der Hochwasseropfer.
Wir bedanken uns von grün-weißem Herzen für diese erneut großartige Initiative des Block West unter
dem Motto „Wiener helfen Wienern“ und sagen DAAANKE für die Unterstützung an alle Rapidlerinnen
und Rapidler!
Weitere Informationen zur Spendenaktion gibt es unter www.wienerhelfenwienern.at
40 RAPID LEBEN
Auch die Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam
spendeten 10.000 Euro für diese tolle Aktion.
7.160 EURO FÜR GEWALTPRÄVENTION
Dank der Auktion der GB9-Einlaufjacken
kam eine stolze Spendensumme
für das „Zentrum für
Gewaltprävention“ zusammen.
Text: Simone Bintinger
Fotos: SK Rapid – Widner, GEPA
Artikel auf skrapid.at
Im Dezember 2024 erschütterte
ein unvorhersehbares
Ereignis die Rapid-Familie:
Publikumsliebling und
Stürmer Guido Burgstaller wurde
Opfer eines körperlichen
Angriffs und erlitt dabei erhebliche
Kopfverletzungen, darunter
einen Schädelbasisbruch.
In der Folge rückte seine sportliche
Karriere in den Hintergrund,
eine komplikationslose
Genesung dafür in den Mittelpunkt.
Unzählige Genesungswünsche
kamen von nah und fern, auch
aus dem Ausland, ebenso
drückten ehemalige Weggefährten
und Mannschaftskollegen
des 35-jährigen Kärntners
ihr Mitgefühl aus. Auch die
aktuellen Spieler des SK Rapid
hatten sich für das erste Spiel
ohne den dreifachen „Rapidler
des Jahres“ (2022, 2023 &
2024) eine berührende Aktion
überlegt. Die Rapidler widmeten
nicht nur jedes Tor mit
einem emotionalen Jubel der
grün-weißen Nummer 9, sondern
liefen beim 3:0-Heimsieg
gegen den FC Kopenhagen am
letzten Spieltag der UEFA Conference
League im vergangenen
Jahr auch mit eigens kreierten
Einlaufjacken mit der Aufschrift
„GB9 – Wir für dich“ auf.
Auktion für Gewaltprävention
Die getragenen Jacken wurden im Nachgang des Heimspiels auf
der grün-weißen Online-Auktionsplattform versteigert, der gesamte
Erlös von stolzen 7.160 Euro kam in weiterer Folge dem „Zentrum für
Gewaltprävention“ zugute. Guido Burgstaller, der sich bereits am
guten Weg der Besserung befindet, hat den Scheck höchstpersönlich
an das Präsidium (Anja Ebenschweiger und Florian Burr) des „Zentrums
für Gewaltprävention“ übergeben.
SK Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann, der in seiner aktiven
Karriere von 2011 bis 2014 insgesamt 75 Pflichtspiele gemeinsam mit
Guido Burgstaller für Grün-Weiß bestritten hat und diesem seither
auch freundschaftlich verbunden ist, sagte dazu: „Wie wir schmerzhaft
aus der jüngsten Vergangenheit wissen, ist Gewalt eines der
dringlichsten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit. Umso wichtiger
sind Institutionen wie das ,Zentrum für Gewaltprävention‘. Ich
möchte allen dort so engagiert tätigen Menschen herzlich für ihre
Die Mannschaft schickte eine
emotionale Botschaft …
Arbeit danken und freue mich,
dass wir als Rapid-Gemeinschaft
mit dem Erlös der Versteigerung
einen Beitrag zur Unterstützung
leisten können. Ein Dank gilt auch
jenen, die mit ihrer Teilnahme an
der Versteigerung dazu beigetragen
haben, dass diese Summe
erreicht wurde!“
Weitere Informationen zum
„Zentrum für Gewaltprävention“
gibt’s unter www.aktiv4u.at.
… an unseren Publikumsliebling
Guido Burgstaller (im Bild Dion Beljo)!
RAPID LEBEN 41
GENUSSVOLLER
NETZWERKABEND
Text: Simone Bintinger Fotos: leadersnet.at, Rene Brunhölzl Artikel auf skrapid.at
MITTE MÄRZ FAND DIE SK RAPID SPIELVERLAGERUNG PRÄSENTIERT
VON WEIN & CO STATT!
42 BUSINESS
Auch Markus Katzer und Robert Klauß
mischten sich unter die Gäste.
Zahlreiche Besucher:innen im
WEIN & CO-Shop in Vösendorf
Die Länderspielpause
im März
haben wir traditionell
wieder
genutzt, um einen besonderen
Abend im Kreise unserer
Haupt-, Premium-, Logenund
Teampartner:innen zu
verbringen. Bei der beliebten
SK Rapid Spielverlagerung
verlagerten wir daher das Spiel
von Hütteldorf zu unserem
Partner WEIN & CO in den
SCS Park nach Vösendorf, um
einen genussvollen Netzwerkabend
mit zahlreichen Highlights
zu erleben. Als Mitglied
des SK Rapid Business Clubs
hat man somit nicht nur am
Spieltag, sondern auch abseits
des sportlichen Grüns die
Möglichkeit, neue Kontakte zu
knüpfen und gewinnbringende
Bekanntschaften zu schließen.
Ein edler Tropfen und die gemeinsame Leidenschaft
für den Fußball: die perfekte Kombi zum Netzwerken!
Grün-weißes Dankeschön
Nach einem erfrischenden Aperitif im WEIN & CO-Shop bekamen die Gäste zum Start einen Einblick
in die tägliche Arbeit unseres Partners. Im Anschluss daran durfte selbstverständlich ein Ausflug
in die grün-weiße Welt nicht fehlen und die beiden Geschäftsführer Steffen Hofmann und Markus
Katzer, Cheftrainer Robert Klauß sowie Louis Schaub standen für spannende Gespräche zur Verfügung.
Abgerundet wurde der Abend mit einem Flying Buffet und vielfältigen Möglichkeiten, sein
eigenes Netzwerk schnell und unkompliziert zu erweitern. So warteten auf die Gäste auch spannende
WEIN & CO-Genussinseln mit attraktiven Gewinnspielen sowie die exklusive Verkostung
verschiedenster Weine der anwesenden Winzer.
BUSINESS 43
LEBENSMITTELRETTUNG
IM SK RAPID
BUSINESS CLUB
Text: Simone Bintinger
Fotos: Chaluk
Artikel auf skrapid.at
Mit der TafelBox kann das Essen für zu
Hause eingepackt werden!
Als SK Rapid sind wir uns unserer sozialen und
gesellschaftlichen Verantwortung mehr als
bewusst, weshalb wir als Vorreiter immer wieder
neue Projekte und Maßnahmen in diesem Bereich
umsetzen. Auch in unserem SK Rapid Business Club, der sich im
Jahr 2024 einer modernen Umgestaltung unterzogen hat, wirtschaften
wir stets mit einem Blick auf unsere Umwelt.
An einem Heimspieltag verköstigen wir auf vier Ebenen
gemeinsam mit unserem Cateringpartner foodaffairs zahlreiche
Gäste, die so neben spielerischen Schmankerln am Rasen auch
kulinarische Köstlichkeiten genießen können. Trotz professioneller
und aufwendiger Kalkulationen kann es leider oft nicht
vermieden werden, dass nach Ende eines Spieltags noch einige
Speisen übrig sind. Damit wir aktiv einen Teil zur Verringerung
der Lebensmittelverschwendung beitragen können, haben wir
nun gemeinsam mit „Die Tafel Österreich“ ein neues Projekt im
Business Club ins Leben gerufen. Ab einer Stunde nach Spiel ende
kann um 5 Euro eine „TafelBox“ erworben werden, mit der noch
vorhandene Speisen von den Buffets für zu Hause eingepackt
werden können. Die Erlöse gehen an „Die Tafel Österreich“ sowie
unseren Nachwuchs.
Um 5 Euro können Gäste des
SK Rapid Business Club Speisen
für zu Hause einpacken und so
der Lebensmittelverschwendung
entgegenwirken!
44 BUSINESS
Und so funktioniert’s:
• Ab 1 Stunde nach Spielende: „TafelBox“ im SK Rapid Business Club
um nur 5 Euro erwerben
• Ab 1,5 Stunden nach Spielende: noch vorhandene Speisen von
den Buffets in die „TafelBox“ geben
• Zu Hause genießen und durch den Kauf „Die Tafel Österreich“
und den SK Rapid Nachwuchs unterstützen
Die „TafelBox“ ist übrigens lebensmittelecht und besteht zur
Gänze aus nachhaltigen Materialien made in Europe. Sie hält
Speisen mit einer Temperatur von bis ca. 54 Grad stand und kann
sogar eingefroren werden (bis –20 Grad). Ohne Deckel ist sie
auch mikrowellentauglich (700–800 Watt, 1–2 Minuten) und ist
zudem komplett recycelbar (Deckel Plastik, Box kompostierbar).
Auch die Kleinsten haben große
Freude beim Lebensmittel-Retten.
SK RAPID
BUSINESS CLUB
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Exklusives Spieltagserlebnis • Einzigartige Atmosphäre
Kulinarische Highlights bei jedem Spiel • VIP-Catering & Weinbar • Reservierte Sitzplätze
Kostenloser VIP-Parkplatz • Exklusive Business-Events • Attraktive Werbemöglichkeiten
Kostenloser VIP-Parkplatz
Sichern Sie sich Ihr exklusives VIP-Erlebnis und kontaktieren Sie uns:
rapid.businessclub@skrapid.com • Hotline: (0)1 727 43 64 • skrapid.at
SK RAPID SOMMERCAMPS 2025
Auch 2025 wird es in den Sommerferien
garantiert nicht langweilig – die SK Rapid
Sommercamps 2025 stehen vor der Tür!
Text: Sarah Pum & Lukas Marek Fotos: Chaluk Artikel auf skrapid.at
Die Termine für die SK Rapid Sommercamps 2025 stehen
fest. Mädchen und Burschen im Alter von 7 bis
14 Jahren sind herzlich eingeladen, in den Sommerferien
grün-weiße Luft zu schnuppern und an einem
oder mehreren unserer neun Camps in Wien und Niederösterreich
teilzunehmen.
Darauf können sich die Kids freuen:
Unsere erfahrenen Trainer:innen und Betreuer:innen vermitteln in
fünf intensiven Camp-Tagen beste Technik, Koordination, Spielzüge
und vieles mehr. Und weil so viel Sport auch hungrig macht,
gibt es jeden Tag ein leckeres Mittagessen. Ein besonderes Highlight:
Die besten Spielerinnen und Spieler jedes Camps werden
für ein Probetraining im SK Rapid Nachwuchs empfohlen.
EINIGE DER CAMPS SIND SCHON
AUSGEBUCHT, ES HEISST ALSO
SCHNELL SEIN UND SICH EINEN
DER BEGEHRTEN PLÄTZE SICHERN!
Auch unsere Spieler lassen sich die Camps nicht entgehen und
statten jedem Ort einen Besuch ab. Dabei bekommen die Kinder
die Gelegenheit, sich Tipps und Autogramme von zwei unserer
Profis zu holen. Als Dankeschön für die Teilnahme am Camp
bekommt jedes Kind noch zwei Freikarten für ein Heimspiel des
SK Rapid (Kat. B).
Ausstattung für alle Teilnehmer:innen!
Jedes Kind erhält ein SK Rapid-Trainingsset (Shirt, Hose, Stutzen),
einen PUMA-Trainingsball, eine SK Rapid-Trinkflasche
sowie einen SK Rapid-Turnbeutel.
Kosten für die Camps (bei täglicher Betreuung von 08:00 bis
16:30 Uhr, inklusive Mittagessen):
• Preis pro Woche: € 349,00
• Für Rapid-Greenies: € 296,00
Unsere jüngsten Mitglieder, die Greenies, sparen 15 % also
53 Euro, auf den Gesamtpreis und profitieren noch von vielen weiteren
Zuckerln im ganzen Jahr – auf unserer Homepage gibt’s alle
Infos, um Greenie-Mitglied zu werden.
Jetzt anmelden!
Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine rasche Anmeldung
über unsere Homepage.
Für weitere Fragen steht unser Team gerne zur Verfügung:
Telefon: 01 727 43-2 | E-Mail: camp@skrapid.com
GREENIE-CORNER 47
RECHENSPIEL
RECHENSPIEL
RECHENSPIEL
TRIKOTNUMMERN
TRIKOTNUMMERN
TRIKOTNUMMERN
Löst anhand der Trikotnummern unserer Spieler die folgenden Rechnungen.
Solltet ihr nicht alle Nummern auswendig wissen, hilft euch bestimmt unsere Website (skrapid.at).
Löst anhand der Trikotnummern unserer Spieler die folgenden Rechnungen.
Solltet ihr nicht alle Nummern auswendig wissen, hilft euch bestimmt unsere Website (skrapid.at).
SCHAUB
SCHAUB
JANSSON
JANSSON
?
................................................
................................................
HEDL
HEDL
OSWALD
OSWALD
SEIDL
SEIDL
?
................................................
................................................
GRGIC
GRGIC
RAUX-YAO
RAUX-YAO
?
................................................
................................................
BOLLA
BOLLA
AUER
AUER
SCHÖLLER
SCHÖLLER
?
................................................
................................................
48 GREENIE-CORNER
FEHLERSUCHBILD
Finde die 5 Fehler im unteren Bild.
Lösung (v. l. n. r.): Gesicht Sangaré, Kopf Böckle, Hand Oswald, Bart Kara, PUMA Logo Kara
IN GEDENKEN AN
RUDI EDLINGER
Der legendäre Funktionär
und Ehrenpräsident wäre am
20. Februar 85 Jahre alt geworden.
Text: Peter Klinglmüller
Fotos: GEPA, SK Rapid – Widner
und Belegschaft aktuell für den SK Rapid tätigen Persönlichkeiten
entzündete abschließend Steffen Hofmann bei klirrender Kälte,
aber strahlendem Sonnenschein eine Gedenkkerze. Den Ehrenkapitän
und seit Jänner 2023 Geschäftsführer des SK Rapid verband
eine sehr enge und freundschaftliche Beziehung mit dem Ex-Präsidenten.
„Rudi Edlinger war ein einzigartiger Funktionär und vor
allem Mensch, dem ich für alles, was er für unseren Klub, aber auch
für mich persönlich getan hat, unendlich dankbar bin. Ich bin überzeugt,
dass es ihn sehr gefreut hätte, dass wir ihm nun ein weiteres
Mal auf diese Weise gedacht haben“, so Steffen Hofmann.
Über 4.400 Tage Rapid-Präsident – besondere
Ehre ab April
Am 20. Februar 2025 hätte der am 21. August 2021 nach
schwerer Krankheit verstorbene Rudolf Edlinger
seinen 85. Geburtstag gefeiert. Eine Delegation des
SK Rapid nahm dies zum Anlass, gemeinsam mit
Repräsentanten des Dokumentationsarchivs des österreichischen
Widerstandes (DÖW), dessen Präsident der ehemalige Finanzminister
der Republik ebenfalls jahrelang war, und der Bezirksvorsteherin
von Penzing, des Heimatbezirks des SK Rapid, an Edlingers
Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof Kränze niederzulegen und
seiner zu gedenken. In kurzen Ansprachen erinnerten Rapid-
Präsident Alexander Wrabetz und der wissenschaftliche Leiter
des DÖW, Andreas Kranebitter, an die enormen Verdienste von
Rudolf Edlinger. In Anwesenheit von Bezirksvorsteherin Michaela
Schüchner sowie einiger ehrenamtlich bzw. in Geschäftsführung
Rudolf Edlinger war schon von Kindesbeinen an glühender Rapidler
und bereits in der Nachkriegszeit Stammgast auf der Pfarrwiese.
1986 kam er auf Bitten des legendären Anton Benya ins Kuratorium
des SK Rapid, am 22. Oktober 2001 wurde er schließlich von den
Vereinsmitgliedern erstmals zum Präsidenten seines Herzensklubs
gewählt. Über 4.400 Tage dauerte diese Ära, in der er sich zahlreiche
Verdienste um den SK Rapid erwarb. Im November 2014 wurde
Rudolf Edlinger schließlich per Akklamation zum Ehrenpräsidenten
des SK Rapid gewählt und blieb seinen Grün-Weißen bis zu seinem
Tod eng verbunden. In seine Ära fiel die wissenschaftliche Aufarbeitung
der Rolle des SK Rapid in der dunklen Zeit des Nazi-Regimes –
in memoriam Rudolf Edlinger fand deshalb am 25. Februar, wenige
Tage nach seinem Geburtstag, im Wien Museum eine restlos ausgebuchte
Veranstaltung zum Thema „Wiener Fußball im Nationalsozialismus“
statt. Eine besondere Ehre wird ihm jetzt posthum ab
1. April zuteil, denn an diesem Tag wird eine städtische Wohnhausanlage
in Hütteldorf (Deutschordenstraße 7–25) nach ihm benannt
und ab dann „Rudolf-Edlinger-Hof“ heißen.
50 ABPFIFF
Eine Delegation von Rapid und dem DÖW am Tag
vor Rudi Edlingers 85. Geburtstag an seinem Ehrengrab
am Wiener Zentralfriedhof
JETZT MITGLIED WERDEN!
SKRAPID.AT/MITGLIED
Jetzt abräumen
in der Wien Energie
Vorteilswelt!
SK Rapid Angriff
Einmal registrieren, immer profitieren! Für unsere Kund*innen gibt
es exklusive Rabatte, Gutscheine und Tickets in der Vorteilswelt
zu gewinnen. Jetzt abstauben unter: wienenergie.at/vorteilswelt
Wien Energie, ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke-Gruppe.