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Rapid Magazin / Frühjahr 2025

Das offizielle Vereinsmagazin des SK Rapid.

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MAGAZIN #1 — FRÜHJAHR 2025

ICH GEH

MIT DIR …

Rapid in Europa


Bereit für

Das-wars-wert

Du hast alles gegeben und noch mehr erreicht.

Mit uns bist du vorbereitet für alles was kommt.

#BereitFürsLeben

Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft,

Sitz: 1100 Wien, Wiedner Gürtel 9 – 13, Telefon: 05 9009-0, Telefax: 05 9009- 70000. Eingetragen im

Firmenbuch des Handelsgerichts Wien unter FN 34004g, www.allianz.at

ALLIANZ.AT


MAGAZIN #1 — FRÜHJAHR 2025

LIEBE RAPID-FANS!

Das alte Jahr endete mit dem famosen 3:0-Heimsieg in

der UEFA Conference League gegen den FC Kopenhagen

perfekt, erstmals seit 1997/98 konnten wir uns

damit für ein europäisches Achtelfinale qualifizieren.

Dementsprechend groß waren unser aller Hoffnungen für den

Start ins neue Fußballjahr. Da wir alle Stammspieler halten und

sogar Verstärkungen nach Hütteldorf holen konnten, sicher nicht

unberechtigt. Auch wenn wir alle wussten, dass der Ausfall von

Guido Burgstaller, der von euch völlig zu Recht zum dritten Mal

hintereinander zum „Rapidler des Jahres“ gewählt wurde, kaum

zu kompensieren sein würde.

Trotzdem waren wir natürlich alle tief enttäuscht, als wir in

den ersten drei Ligapartien des Jahres keinen Punkt erreichen

konnten. Mannschaft und Trainerteam zogen sich aber aus

diesem Tief, die Belohnung war das Erreichen des Viertelfinales

in der UEFA Conference League – so weit kamen wir in

einem Bewerb des Europäischen Fußballverbandes zuletzt

in der Wundersaison 1995/96, als wir sogar ins Endspiel des

nun nicht mehr existierenden UEFA-Pokals der Pokalsieger

einzogen. Damals brauchte es bis zum Finale acht Partien, in der

laufenden Saison stehen gegen den schwedischen Hauptstadtklub

Djurgården bereits die Europacupspiele Nummer 15 & 16

am Programm. Die Vorfreude auf die Matches in Stockholm und

Wien-West-Hütteldorf ist auch bei mir riesig und die Chance lebt,

dass unsere europäische Reise danach noch nicht zu Ende ist. In

der Liga machten wir es (leider) bis zur letzten Runde des Grunddurchgangs

unnötig spannend, das klare 3:0 gegen den GAK

sicherte uns aber den wichtigen Platz in der Meistergruppe und

nun werden die Karten nach der Punkteteilung neu gemischt.

gerade auch an dieser Stelle noch einmal betonen, dass es für

die Verfehlungen – das Werfen von Gegenständen auf andere

Menschen – keine Rechtfertigung geben kann und wir gegenüber

identifizierten Verursachern auch die uns möglichen

Konsequenzen ziehen werden. Die Vorfälle haben uns als Klub

enormen Schaden zugefügt und ich bin sicher, dass dafür

niemand, dessen Herz für unsere grün-weißen Farben schlägt,

Verständnis aufbringen kann. Die Strafen des zuständigen

Senates der Bundesliga fielen zwar nicht ganz so massiv aus,

wie viele befürchtet haben, sind für uns aber trotzdem ein harter

Schlag. Besonders leid tun mir in diesem Zusammenhang all

jene Fans, die nun beim Auftakt in die Meistergruppe unter den

Konsequenzen zu leiden haben und daran völlig schuldlos sind.

Wir sind alle gemeinsam gefordert, alles dafür zu tun, dass

solche Vorfälle künftig nicht mehr einen Schatten über unseren

Klub legen. Jetzt gilt es aber auch mit Zuversicht in die Zukunft

zu blicken. Ich freue mich, dass unsere SK Rapid Frauen mit sehr

großer Wahrscheinlichkeit in ihrer ersten Saison einen Meisterteller

nach Hütteldorf bringen werden und dass unsere Mitgliederfamilie

weiter wächst. Im März durften wir erstmals auf über

23.000 zählen – fast 6.500 mehr, als es noch im November 2022

bei der Ordentlichen Hauptversammlung waren, auf der mein

Präsidiumsteam und ich euer Vertrauen ausgesprochen bekamen.

Das ist eine riesige Freude und gleichzeitig ein Auftrag. Danke

an alle, die unsere Rapid als Mitglieder so treu unterstützen –

und bitte schon jetzt im Kalender den 15. November 2025 grün

anstreichen, denn an diesem Samstag steht die diesjährige OHV

auf dem Programm.

Im Rahmen eines Ligaspiels mussten wir Grün-Weiße allerdings

eine Woche davor einen schwarzen Sonntag erleben. Ich möchte

Mit grün-weißen Grüßen

Alexander Wrabetz, Präsident SK Rapid

03


INHALT

06 STORY

32

12 PROFIS

34

16 FRAUEN 36

18 VEREIN

38

24 RAPID II 42

26 SPECIAL NEEDS TEAM 46

28 POSTER 50

30 LEGENDEN

FANS

RAPID TV

RAPIDEUM

RAPID LEBEN

BUSINESS

GREENIE-CORNER

ABPFIFF

Das Rapid-Magazin ist die offizielle Fan-Zeitschrift des SK Rapid.

Medieninhaber, Herausgeber, Verleger

SK Rapid, Gerhard-Hanappi-Platz 1,

1140 Wien

Fotos (wenn nicht anders angegeben)

GEPA Pictures (offizieller Fotopartner des

SK Rapid), Red Ring Shots, SK Rapid

Chefredaktion

Mario Roemer

Cover

grafiSCheR

Redaktion

Peter Klinglmüller, Simone Bintinger,

Simon Höggerl, Lukas Marek, Sarah Pum,

Julian Schneps, Tristan Ruschka,

Anzeigen

rapid.businessclub@skrapid.com

Tel.: 01/727 43-64

04 FRÜHJAHR 2025

Layout

grafiSCheR

Lektorat

Sabine Schmidt


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Impressum: Medieninhaber: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien.


06 STORY


… WOHIN DU WILLST!

ZUM NEUNTEN MAL

EUROPÄISCHES

VIERTELFINALE

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Fotoarchiv Perszem, GEPA, SK Rapid – Widner

Erstmals seit 29 Jahren steht unsere Mannschaft in

einem UEFA-Bewerb in der Runde der letzten acht

Teams. Dreimal wurde auch diese Hürde übersprungen,

im April wartet mit dem schwedischen Hauptstadtklub

Djurgården ein Gegner, der auf Augenhöhe sein sollte.

STORY

07


Als der Europäische Fußballverband UEFA in der

Saison 1955/56 erstmals den Europapokal der

Landesmeister austrug, waren 16 Klubs teilnahmeberechtigt.

Aus Österreich kam nicht der seinerzeit

regierende Meister aus Döbling (der First Vienna FC) zum

Zug, sondern der damals zu Recht als einer der besten Vereine

des Kontinents angesehene SK Rapid. Nur zwei Spiele brauchte

es damals also zum Erreichen des Viertelfinales für die Truppe

um die Gebrüder Körner – rund 70 Jahre später haben ihre

Nachfolger bereits 14 Europacuppartien in den Knochen, bevor

das Hinspiel im Viertelfinale der UEFA Conference League am

10. April in Stockholm angepfiffen wird.

Gegner ist dort mit Djurgårdens IF ein Klub, der interessanterweise

1955/56 so wie Rapid im Viertelfinale des Europacups der

Landesmeister stand. Während die Hütteldorfer in der Auftaktrunde

die heute noch renommierte PSV Eindhoven mit einem

Gesamtscore von 6:2 eliminierten, kamen die Schweden damals

mit 4:1 und 0:0 gegen den mittlerweile aufgelösten Klub Gwardia

Warschau weiter. Im Viertelfinale war dann aber für beide Endstation:

Rapid musste sich der großen AC Milan beugen, Djurgården

den Grün-Weißen aus Edinburgh, dem Hibernian FC. Der zwölffache

schwedische Champion kam erst 2022/23 wieder in die Nähe

eines Viertelfinales. In dieser Saison, die aus Rapid-Sicht nicht

stattfinden hätte müssen (out in der Qualifikation gegen Vaduz,

Anm.) gewannen die Skandinavier ihre Gruppe (mit Gent, Molde

und Shamrock ausnahmslos Gegner, die wir in den letzten Jahren

ebenfalls hatten) mit fünf Siegen und einem Remis, im Achtelfinale

war dann aber gegen Lech Posen Endstation.

DER WEG IN DIE RUNDE DER LETZTEN ACHT

So wie für Grün-Weiß begann auch für Djurgården die europäische

Reise in dieser Saison bereits im Juli und ging über bislang

14 Spiele! Die Sportfreunde aus Schweden setzten sich in der

Qualifikation zuerst gegen Progres Niederkorn aus Luxemburg,

dann gegen Ilves Tampere aus Finnland (die hatten eine Runde

vorher in Wien-Favoriten noch Grund zu feiern) und schließlich

gegen NK Maribor aus Slowenien durch. Die Ligaphase beendeten

die Gelb-Rot-Blauen punktegleich und mit Rang 5 als Nachbar

von Grün-Weiß. Djurgården startete mit einem 2:2 beim LASK

in Linz (nach 0:2-Rückstand) und einer 1:2-Heimniederlage gegen

Guimaraes eher holprig, setzte aber mit vier Siegen in Serie (gegen

Panathinaikos und Legia Warschau vor eigenem Publikum und

auswärts gegen die New Saints und Vikingur Reykjavík) fulminant

fort. Im Achtelfinale folgte dann einem 0:1 im Hinspiel auf Zypern

ein klares 3:0 in Stockholm gegen den FC Pafos.

Einige Ähnlichkeiten also zum Weg der Mannschaft um Kapitän

Matthias Seidl. Wir erinnern uns zurück. Es begann Ende Juli/

Anfang August mit den stimmungsvollen Duellen gegen den polnischen

Cupsieger Wisla Krakau – beim Rückspiel als Highlight nicht

nur ein 6:1-Kantersieg, sondern mit Guido Burgstaller der erst

neunte Rapid-Spieler, der in einem UEFA-Match drei Treffer erzielen

konnte. Danach wurde die Hürde Trabzonspor mit zwei Siegen

souverän genommen, ehe Braga den Sprung in die UEFA Europa

League verhinderte, aber damit wohl den Weg in eine der erfreulichsten

internationalen Saisonen der Vereinsgeschichte ebnete.

Drei Siege zum Auftakt (2:1 bei Istanbul Basaksehir, 1:0 gegen

den FC Noah und 3:0 bei Petrocub) als perfekter Start, ehe durchwachsene

Ergebnisse in grün-weißen Duellen gegen die Shamrock

Rovers (1:1 in Hütteldorf) und Omonia Nikosia (1:3 auf Zypern) die

Stimmung kurzfristig etwas trübten. Das jetzt schon legendäre

3:0 kurz vor Weihnachten gegen den FC Kopenhagen brachte

uns bekanntlich direkt ins Achtelfinale. Die Duelle gegen Borac

Banja Luka waren vom Ergebnis her eng (1:1 auswärts und 2:1 nach

Verlängerung in Wien-West-Hütteldorf), hätten aber eigentlich mit

zwei klaren Siegen enden können, wenn nicht müssen.

EUROPÄISCHE HEIMSTÄRKE

08 STORY

Lange schien es, als läge über unserem im Juli 2016 eröffneten

Allianz Stadion ein kleiner Heimfluch, man denke nur an unsere

Derbybilanz in den ersten sieben Jahren. Im Europacup war die

Bilanz von Anfang positiver, mittlerweile aber ist das Weststadion,

wie unsere Heimstätte in UEFA-Bewerben aufgrund der Zentralvermarktung

auch offiziell genannt wird, eine Festung geworden.

Seit dem blamablen 0:1 gegen den FC Vaduz im August 2022 blieb

unsere Mannschaft in neun europäischen Heimspielen ungeschlagen,

sechs Siege (gegen Fiorentina, Wisla, Trabzonspor,

Noah, Kopenhagen & Borac) und drei Remis (gegen Debrecen,

Braga & Shamrock) stehen zu Buche. Erst zweimal gab es längere

Serien in unserer langen Europapokal-Historie. Gleich elf Siege

en suite wurden von September 1982 bis Oktober 1985 unter

den kroatischen Erfolgstrainern Otto Barić und Vlatko Marković


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Umständen verringern oder erhöhen. Dies bedeutet, dass die angegebenen und die tatsächlichen Werte in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen von einander abweichen können.


RAPID IN EUROPÄISCHEN VIERTELFINALS

1955/56 (Europapokal der Landesmeister)

3:8 gegen AC Milan

Hinspiel: 1:1 vor 20.000 auf der Pfarrwiese (R. Körner)

Rückspiel: 2:7 vor 20.000 im San Siro (Golobic, Dienst)

1

1960/61 (Europapokal der Landesmeister)

4:0 gegen IFK Malmö

Hinspiel: 2:0 vor 12.000 im Praterstadion (Dienst, Bertalan)

Rückspiel: 2:0 vor 18.000 im Malmö-Stadion (Bertalan, Flögel)

2

1966/67 (Europapokal der Pokalsieger)

3

1:2 gegen FC Bayern München

Hinspiel: 1:0 vor 44.000 im Praterstadion (Starek)

Rückspiel: 0:2 n.V. vor 37.000 im Stadion an der Grünwalder Straße

1968/69 (Europapokal der Landesmeister)

0:3 gegen Manchester United

Hinspiel: 0:3 vor 62.000 im Old Trafford

Rückspiel: 0:0 vor 52.000 im Praterstadion

4

1983/84 (Europapokal der Landesmeister)

5

2:2 gegen Dundee United (out aufgrund Auswärtstorregel)

Hinspiel: 2:1 vor 18.000 im Hanappi-Stadion (Hagmayr, Kranjčar)

Rückspiel: 0:1 vor 22.000 im Tannadice Park

1984/85 (Europapokal der Pokalsieger)

6

5:3 gegen Dynamo Dresden

Hinspiel: 0:3 vor 37.000 im Dynamo-Stadion

Rückspiel: 5:0 vor 15.000 im Gerhard-Hanappi-Stadion (Pacult/2,

Lainer, Panenka, Krankl)

im Gerhard-Hanappi-Stadion (damals gegen Avenir Beggen,

Widzew Lodz, Nantes, Bohemians Prag, Dundee United, Besiktas,

Celtic, Dynamo Dresden, Dynamo Moskau, Tatabanya und Fram

Reykjavik) gefeiert. Noch stärker dann von September 1988 bis

Oktober 1996 (allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass in den

Zeitraum Saisonen ohne Europacupqualifikation fielen): Zuerst

ebenfalls elf Siege in Serie, danach folgten noch zwei Remis und

damit war die längste Heimspielserie ohne Niederlage auf europäischer

Bühne fixiert. Vier Coaches trugen mit ihren Mannschaften

dazu bei, je ein Match Barić und Marković sowie Gustl Starek,

dazu drei Partien unter Hans Krankl sowie gleich sieben Matches

in den Jahren 1995 und 1996 unter Ernst Dokupil. Gewonnen

1985/86 (Europapokal der Pokalsieger)

7

2:9 gegen Dynamo Kiew

Hinspiel: 1:4 vor 12.000 im Gerhard-Hanappi-Stadion (Willfurth)

Rückspiel: 1:5 vor 104.000 im Nationalstadion (Halilović)

1995/96 (Europapokal der Pokalsieger)

8

4:0 gegen Dynamo Moskau

Hinspiel: 1:0 vor 3.500 im Lokomotiv-Stadion (Stumpf)

Rückspiel: 3:0 vor 44.000 im Ernst-Happel-Stadion (Jancker/2, Stöger)

10 STORY


wurde gegen Galatasaray, Aberdeen, FC Brügge, Lüttich, Inter

Mailand, Dynamo Kiew (1992 und 1996), Petrolul Ploiesti, Sporting

Lissabon, Dynamo Moskau, und Feyenoord, remisiert gegen

Fenerbahce und Juventus. Die ersten sieben Partien gingen im

„Sankt Hanappi“ über die Bühne, die restlichen sechs im nach

Ernst Happel benannten Prater-Oval.

gegen keinen Klub aus England (Chelsea ist der einzige Teilnehmer)

oder Frankreich (Lens scheiterte bereits in der Qualifikation

zur Ligaphase an Panathinaikos Athen), im Bewerb könnten noch

Vereine aus Spanien (Betis Sevilla), Polen (Jagiellonia), Slowenien

(Celje) oder Italien (Fiorentina) bleiben.

SO WIE EINST GEGEN MALMÖ & DIE DYNAMOS?

Es gäbe also genug Gründe und Möglichkeiten, in den Duellen

mit Djurgården – 1963 in Hin- und Rückspiel dankbarer Rapid-

Gegner im Rappan-Cup (Gesamtscore 6:1 für Grün-Weiß) – nachzulegen

und Vereinsgeschichte zu schreiben. Erst dreimal führte

eine europäische Reise über ein Viertelfinale hinaus, bei der

Premiere konnte mit dem IFK Malmö 1961 ein Gegner aus Schweden

(jeweils mit 2:0-Siegen) bezwungen werden, ehe bei Benfica

Lissabon Endstation war. Die weiteren beiden Mal war die Reise

dann noch lange nicht vorbei! 1985 folgte dem Aufstieg über

Dynamo Dresden (5:0-Heimsieg nach 0:3-Auswärtsniederlage)

im Semifinale Dynamo Moskau (3:1-Heimsieg und 1:1 auswärts)

und damit der Einzug ins Finale gegen den Everton FC. Und elf

Jahre später war bekanntlich Dynamo Moskau der Gegner im

Viertelfinale (4:0-Gesamtscore) und über Feyenoord Rotterdam

konnte danach ein zweites Mal das Endspiel im Europapokal der

Pokalsieger erreicht werden. Leider sollte die legendäre Truppe

um Michi Konsel, Didi Kühbauer, Carsten Jancker, „Büffel“

Stumpf & Co so wie die Generation davor auch gegen Paris

Saint-Germain nur zweiter Sieger werden. Sollte die schwedische

Hürde im April genommen werden, wartet im Semifinale Chelsea

aus London oder Legia aus Warschau. Ein Finale wäre damit fix

Doch das ist ferne Zukunftsmusik, die europäische Gegenwart

heißt für uns Djurgårdens IF und damit das erste Duell mit einem

schwedischen Klub seit fast einem Vierteljahrhundert. Möge es

ähnlich enden – damals, im September 2000, gelang nämlich

gegen Örgryte Göteborg ein 3:0-Heimsieg in Hütteldorf und damit

reichte ein 1:1 im Ullevi-Stadion zum Aufstieg. Heuer möge schon

in der Fremde, am 10. April in der anno 2013 eröffneten Stockholm-

Arena, in der rund 30.000 Fans beider Klubs dabei sein könnten,

ein guter Grundstein zum Weiterkommen gelegt werden!

GRÜN-WEISSE EUROPACUP-REKORDSPIELER

1. Steffen HOFMANN (74 Spiele)

2. Mario SONNLEITNER (58 Spiele)

3. Peter SCHÖTTEL (50 Spiele)

4. Maximilian HOFMANN (48 Spiele)

5. Reinhard KIENAST (46 Spiele)

6. Hans KRANKL (45 Spiele)

7. Rudi FLÖGEL (44 Spiele)

8. Heribert WEBER (43 Spiele)

9. Michael KONSEL (42 Spiele)

10. Srdjan GRAHOVAC, Louis SCHAUB (41 Spiele)

GRÜN-WEISSE EUROPACUP-REKORDTORSCHÜTZEN

1. Steffen HOFMANN (25 Tore)

2. Louis SCHAUB (19 Tore)

3. Hans KRANKL (18 Tore)

4. Nikica JELAVIĆ (13 Tore)

5. Rudi FLÖGEL, Antonin PANENKA (12 Tore)

6. Zlatko KRANJČAR, René WAGNER (11 Tore)

7. Guido BURGSTALLER, Marco GRÜLL, Christian KEGLEVITS (9 Tore)

STORY

11


DIE WINTER-

ÜBERTRITTSZEIT

BRACHTE VIER

ZU- UND SIEBEN

ABGÄNGE.

WINTER-TRANSFER-

KARUSSELL 2025

Text: Mario Roemer

Fotos: SK Rapid – Widner

Das Wintertransferfenster entpuppte sich als

ereignisreicher, als zunächst viele vermutet hätten.

Am Ende stehen vier Neuzugängen sieben Abgänge

gegenüber. Dennis Kaygin (Willem II), Tobi Hedl

(SV Zulte Waregem) und Thierry Gale (Plast Gliwice) wurden

verliehen, Rapid-Legende Maxi Hofmann (Debreceni SV),

Christoph Lang (LASK) und Bernhard Zimmermann (First

Vienna FC) fix abgegeben und die Leihe mit Ryan Mmaee

(Stoke City) fand aufgrund einer erneuten Verletzung des

Angreifers ein vorzeitiges Ende. Verstärkt wurde der Kader mit

viel Weitsicht. Mit dem Ivorer Romeo Amane konnte ein viel

umworbener Mittelfeldmann für Grün-Weiß gewonnen werden.

Eine Zukunftsaktie ist sein Landsmann, Innenverteidiger Ange

Ahoussou, der aus der zweiten französischen Liga nach Hütteldorf

wechselte. Am finalen Deadline-Day konnten mit Ercan Kara und

Andrija Radulovic noch zwei Offensivspieler ausgeliehen werden.

12 PROFIS


Romeo Amane

Kurz vor seinem unten vorgestellten Landsmann stieß Romeo Amane

als erster Spieler aus der Republik Côte d’Ivoire, der Elfenbeinküste, zum

Profikader des SK Rapid. Der am 20. Februar 2003 Geborene wechselte

nach fast 100 Pflichtspielen (darunter 16 im Europacup) beim BK Häcken

aus der schwedischen Allsvenskan in die österreichische ADMIRAL

Bundesliga. Der mehrfache Nachwuchsteamspieler gilt als universell

einsetzbar, sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht, zudem noch

eine Etappe weiter vorne. Romeo Amane laborierte seit seiner Ankunft

in Wien an einer Zehen-Verletzung, die arthroskopisch behandelt wurde.

Seither arbeitet der technisch beschlagene Mittelfeldmann an seinem

Comeback. Eine Rückkehr auf dem Rasen wird zeitnah erwartet.

Ange Ahoussou

Ange Ahoussou wurde in seiner Heimat, der Elfenbeinküste, beim

RC Abidjan ausgebildet und im Jänner 2022 von dessen Partnerklub

OGC Nizza nach Frankreich geholt. Für die zweite Mannschaft

absolvierte er 14 Einsätze, ehe er in der Saison 2022/23 als Leihspieler

bei LB Châteauroux 24 Pflichtspiele absolvierte (20 in der dritten

Liga Championnat National mit zwei Treffern und vier weitere im

französischen Pokal, wo erst gegen das Starensemble von Paris Saint-

Germain Endstation war). Seit Sommer 2023 war der großgewachsene

Linksfuß von der Elfenbeinküste für den Pau FC im Einsatz und brachte

es dabei auf 49 Pflichtspiele, in denen er drei Treffer erzielen konnte. In

der laufenden Saison bestritt Ange Ahoussou in den ersten 20 Runden

19 Partien in der Ligue 2 über die volle Distanz. Beim SK Rapid erbte der

Innenverteidiger die Nummer von Maximilian Hofmann und feierte beim

Auswärtsspiel in Hartberg sein Pflichtspieldebüt für den SK Rapid.

Ercan Kara

Der siebenfache Internationale startete sein Auslandsabenteuer

von Hütteldorf aus im Jänner 2022. Nach zwei erfolgreichen Jahren

beim SK Rapid, wo ihm in 84 Pflichtspielen insgesamt 37 Tore

gelangen, entschied sich Ercan Kara für einen Übersee-Wechsel in die

amerikanische MLS zu Orlando City. In Florida feierte der gebürtige

Wiener mit dem Gewinn des US Open Cup den ersten Vereinstitel

seiner Profikarriere. Nach 53 Spielen (18 Tore; 4 Assists) für Orlando

City folgte im Herbst 2023 die sportliche Rückkehr nach Europa und

zu Samsunspor. In der türkischen Süper Lig brachte es der Stürmer

in 34 Einsätzen auf fünf Tore und zwei Assists. Nach nun 1.106 Tagen

ist Ercan Kara, der 2021 auch ins Team der Bundesliga-Saison gewählt

wurde, wieder leihweise zurück beim SK Rapid.

Andrija Radulovic

Der fünffache montenegrinische Teamspieler Andrija Radulović,

geboren am 3. Juli 2002, debütierte im Juni 2020 bereits im zarten Alter

von 17 Jahren in der höchsten serbischen Spielklasse und traf für seinen

Stammverein Roter Stern Belgrad unter seinem damaligen Coach Dejan

Stanković gleich in seinem ersten Profimatch per Elfmeter. In der Saison

2022/23 sammelte der Offensivspieler bei den damals in der serbischen

Super-Liga spielenden Klubs Mladnost GAT Novi Sad und Radnick

Sudurlica als Leihspieler ausreichend Matchpraxis (39 Pflichtspiele mit

zehn Treffern), ehe er im Sommer 2023 fix zum FK Vojvodina Novi Sad

wechselte. In der zweitgrößten Stadt des Landes etablierte er sich rasch

als Stammspieler und kam auf 60 Pflichtspieleinsätze mit zehn Toren.

Beim SK Rapid feierte der Offensivspieler einen persönlichen Einstand

nach Maß. In seinen beiden ersten Pflichtspielen für Grün-Weiß erzielte

die Nummer 49 je einen Treffer.

PROFIS 13


GUIDO BURGSTALLER

IST RAPIDLER DES

JAHRES 2024

„Hattrick“ für unseren

Publikumsliebling und Leitwolf.

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Widner

Für die aktuelle Ausgabe wurde eine „Vorwahl“ absolviert: Jeder der

rund 230 offiziellen Fanklubs hatte die Möglichkeit, per E-Mail seine

Top-3-Rapidler des vergangenen Jahres zu wählen. Für Rang 1 gab es

fünf Punkte, für Rang 2 drei Punkte und für Rang 3 noch einen Punkt.

Die fünf Bestplatzierten aus diesem Voting – Guido Burgstaller, Isak

Jansson, Serge-Philippe Raux-Yao, Mamadou Sangaré und Kapitän

Matthias Seidl – standen dann über eine mehrtägige Umfrage über

den offiziellen grün-weißen WhatsApp-Kanal zur Wahl, zudem konnte

auch via E-Mail abgestimmt werden.

Knapp am Einzug in die Top 5 scheiterten übrigens Dion Beljo, Nenad

Cvetković, Lukas Grgić und Niklas Hedl (jeweilige Reihenfolge alphabetisch

geordnet).

Das Voting brachte dann ein ganz klares Ergebnis: Erstmals konnte

ein Rapidler die Wahl dreimal en suite gewinnen und Guido Burgstaller

erhielt dabei mit rund 4.500 Stimmen mehr als doppelt so viele

wie die hinter ihm platzierten Spieler Isak Jansson, Matthias Seidl,

Mamadou Sangaré und Serge-Philippe Raux-Yao. Damit ist der Rapidler

der Jahres 2022 und 2023 auch der „Rapidler des Jahres 2024“!

Guido Burgstaller sagte zur Wahl: „Viele meiner Mitspieler hätten sich

diese Auszeichnung verdient, aber natürlich freue ich mich sehr über

die Wahl der großen Rapid-Community. Drei Mal hintereinander zum

Rapidler des Jahres gewählt zu werden, ehrt mich sehr. Ich danke

allen Rapidlerinnen und Rapidlern für ihre Stimme.“

Traditionell wird seit nunmehr fast einem Vierteljahrhundert

auf digitalem Weg von der grün-weißen Community

der „Rapidler des Jahres“ gewählt! Bei der Premiere

wurde der spätere grün-weiße Bundesliga-Rekordspieler

und heutige ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel als „Rapidler des

Jahres 2001“ ausgezeichnet, zum Rekordsieger kürte sich später

(2004, 2005, 2007, 2009 und 2011) der nun längst als Geschäftsführer

des SK Rapid tätige Steffen Hofmann.

Mit Veli Kavlak (2006 & 2010), Stefan Schwab (2016 & 2017) sowie

Guido Burgstaller (2022 & 2023) brachten es drei weitere Rapidler auf

mehr als einen Sieg bei dieser Wahl!

Guido Burgstaller verteidigte den Titel

„Rapidler des Jahres“ zum zweiten Mal

in Folge.

14 PROFIS


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SPIELERIN ALDIJANA MASINOVIĆ

IM EXKLUSIVEN INTERVIEW

Über die Bundesliga und das bosnische Nationalteam zum SK Rapid –

Aldijana Masinović spricht im Interview über ihre bisherige Karriere und

Ziele mit ihrem Team.

Text: Sarah Pum

Fotos: Chaluk

Wann und wie hast du mit dem Fußballspielen

angefangen? Gab es einen bestimmten

Moment, der dich inspiriert hat?

Eigentlich war das gar nicht geplant. In Bosnien habe

ich nie in einem Verein gespielt, ich habe meistens meinem Bruder zugeschaut,

der selbst gespielt hat, und daheim einfach nur gekickt, weil es

Spaß gemacht hat. Als ich vor etwas mehr als zehn Jahren nach Österreich

kam, habe ich angefangen, im Verein zu spielen – nicht weil ich unbedingt

Profi werden wollte, sondern um Freunde zu finden und die Sprache zu

lernen. Ich hätte nie gedacht, dass es dann so gut laufen würde.

Also hat Fußball dir geholfen, in Österreich anzukommen?

Ja, total! Fußball war für mich die beste Möglichkeit, Leute kennenzulernen

und mich in Österreich einzuleben. Mein erster Verein war der

FC Klausen-Leopoldsdorf, aber da durfte ich irgendwann nicht mehr mit

den Burschen spielen. Also bin ich zu einer Frauenmannschaft gewechselt

– erst zum Badener FC, wo ich vier Jahre blieb, und dann zu Neulengbach

für sechs Jahre.

Hattest du früher ein fußballerisches Vorbild?

Früher war das Ronaldinho – was der mit dem Ball gemacht hat,

war einfach unglaublich. Heute würde ich eher sagen, dass meine

Schwester eine große Inspiration für mich ist.

Spielt sie auch Fußball?

Ja, sie spielt bei Traiskirchen. Sie ist jünger als ich, aber wir haben auch

schon zusammen in einer Mannschaft gespielt. Das war echt eine coole

Erfahrung.

Das heißt, wenn Rapid in der Relegation auf Traiskirchen trifft, könntest

du gegen deine Schwester spielen?

Ja, genau! Das wäre richtig spannend – ein Schwesternduell. Ich habe ihr

eh schon gesagt, dass ich sie schnitzen werde. (lacht)

Du hast bereits in der Bundesliga für Neulengbach gespielt. Wie waren

die Anfänge in der obersten Liga?

Zuerst einmal war das ein riesiger Schritt, direkt von der Gebietsliga in

die Bundesliga zu wechseln – ich musste mich erst an das hohe Tempo

gewöhnen. Mein Ziel war es, mich in der Mannschaft zu etablieren und so

viel Spielzeit wie möglich zu bekommen. Ich bin aber niemand, der langfristig

Pläne macht. Ich nehme es, wie es kommt, und versuche, Schritt

für Schritt weiterzukommen.

Warst du dort auch schon so eine Goalgetterin wie jetzt bei Rapid?

Nicht ganz. In der zweiten Mannschaft habe ich viele Tore geschossen,

aber in der Bundesliga war es natürlich schwieriger. Ich habe getroffen,

aber nicht in dem Ausmaß wie jetzt.

Wie kam es dann zu deinem Wechsel zu Rapid? Das ist ja doch ein

gewisses Risiko, und noch dazu zwei Ligen tiefer zu gehen.

Nach sechs Jahren in Neulengbach hatte ich das Gefühl, dass ich eine

Veränderung brauche. Ich hatte das Gefühl, auf der Stelle zu treten.

Dann habe ich gesehen, dass Rapid ein Frauenteam gegründet hat, und

dachte mir: Warum nicht? Ich kannte einige Mädels von früher, also habe

ich mich einfach mal für ein Probetraining angemeldet.

Also warst du diejenige, die aktiv auf Rapid zugegangen ist?

Mehr oder weniger. Ich habe gesehen, dass Rapid zur Sichtung einlädt

und habe dann Katja (Gürtler, Cheftrainerin) geschrieben, die ich schon

von Neulengbach kannte, und sie meinte sofort: „Cool, dass du dich

meldest!“ Danach ging alles ganz schnell.

Wie wurdest du im Team aufgenommen?

Richtig gut! Ich bin jemand, die viel redet und Spaß macht, und einige

kannte ich ja schon. Neben Katja habe ich auch mit Steffi und Gumpi,

unseren Co-Trainerinnen, schon in Neulengbach gearbeitet. Ich habe

mich von Anfang an wohlgefühlt.

Und es läuft richtig gut für dich. Aktuell hast du schon 19 Tore in der

Liga und vier im Cup. Ist die Torschützenkrone dein Ziel?

Ja, klar! Ich versuche aber, dem Team bestmöglich zu helfen, und wenn

am Ende die Torjägerkrone auf mich wartet, wäre das sehr schön! Das ist

auf jeden Fall drin, wenn ich verletzungsfrei bleibe.

Welches war bisher dein bestes Spiel für Rapid?

Definitiv unser erstes Meisterschaftsspiel gegen Essling. Ich kam von

der Bank und habe direkt drei Tore gemacht. Das war ein perfekter

Einstand für mich persönlich, aber auch für das gesamte Team, weil wir

insgesamt 11:0 gewinnen konnten!


Hast du erwartet, dass es bei Rapid so gut läuft?

Ehrlich gesagt nicht. Ich kannte die Liga nicht und wusste nicht, wie stark

die anderen Teams sind. Aber dass es so gut läuft, ist natürlich mega.

Und welche Rolle hast du am Feld?

Ich bin eine Kämpferin! Ich gebe nie auf – egal ob ich den Ball verliere oder

einen Fehlpass mache oder ob es jemand anderes tut. Ich gehe immer

voran und versuche meine Mitspielerinnen so gut es geht mitzunehmen

und für die anderen da sein, besonders wenn es mal nicht so läuft.

Im Frühjahr habt ihr die ersten zwei Spiele mit insgesamt 22 Toren

gewonnen – eine klare Ansage! Was ist euer Ziel für die nächsten

Monate?

Ganz klar: Wir wollen Meister werden, die Relegation gewinnen und

aufsteigen! Dafür geben wir alles.

Was muss das Team noch verbessern, um das zu schaffen?

Wir müssen weiter als Mannschaft auftreten und zusammenhalten. Wir

trainieren viermal die Woche – das ist viel neben Job und Alltag, aber es

lohnt sich.

Wie bekommst du vier Trainingseinheiten pro Woche mit Arbeit und

Privatleben unter einen Hut?

Mein Tag ist ziemlich durchgetaktet: aufstehen, arbeiten, direkt zum Training,

nach Hause, schlafen. Viel mehr geht sich unter der Woche nicht

aus. Aber wenn ich mal Zeit habe, treffe ich mich gerne mit Freunden

oder probiere andere Sportarten. In letzter Zeit spiele ich gerne Padel-

Tennis.

Du hast ja bereits für das bosnische Nationalteam gespielt. Ist das noch

ein Thema für dich?

Wenn eine Einberufung kommt, würde ich es mir auf jeden Fall überlegen.

Damals gab es einige Dinge, die nicht ganz fair gelaufen sind,

In Jubellaune: 19 Tore nach 9 Runden

sprechen für sich.

aber mittlerweile gibt es einen neuen Trainer. Mal sehen, was die Zukunft

bringt!

Trotz der negativen Ereignisse, wie war es dann, im Trikot von Bosnien

aufzulaufen?

Ein unbeschreibliches Gefühl! Für das Land zu spielen, in dem man

geboren wurde, ist einfach etwas Besonderes.

Was ist dein größtes Ziel als Spielerin?

Ich habe keine speziellen Ziele. Ich will einfach so lange spielen, wie es

mir Spaß macht und mein Körper mitmacht. Vielleicht nicht bis 40, aber

so lange, wie es sich gut anfühlt.

Und nach dem Karriereende sehen wir dich als Trainerin?

Ja, aber eher nicht für ganz kleine Kinder – ich bin zu ehrgeizig. Ab der

U13 oder U14 könnte ich es mir gut vorstellen. Aber solange ich selbst

spiele, denke ich noch nicht so weit.

Rapid ist ein besonderer Verein mit einer starken Fanbasis. Spürt ihr

das?

Ja, auf jeden Fall! Es ist cool zu sehen, wie viele Leute unsere Spiele

anschauen, selbst wenn das Wetter schlecht ist. Ich hoffe, dass wir in

Zukunft noch mehr Fans anziehen und gemeinsam den Weg nach oben

gehen.

Unsere Nr. 24 mit ihrer Schwester

Azra, die bei Traiskirchen spielt.

„ICH HÄTTE NIE GEDACHT, DASS

ES SO WEIT KOMMT.“

FRAUEN 17


LICHT AN:

NEUE LED-BELEUCHTUNG

IM ALLIANZ STADION

Text: Peter Klinglmüller

18 VEREIN

Fotos: SK Rapid – Widner

SEIT JAHRESBEGINN ERLEUCHTEN

LED-FLUTLICHTER DAS

ALLIANZ STADION.

Wie bereits im Herbst 2024 angekündigt, wurde zu

Jahresbeginn das bislang im Einsatz befindliche

konventionelle Flutlicht durch eine hochmoderne

LED-Beleuchtung ersetzt. Exakt 188 Beleuchtungskörper

wurden ausgetauscht. Zudem wurden alle Verteilerkästen

umgebaut und rund 15.000 Meter neue Zuleitungen

gelegt – damit ist eine komplett neuwertige Elektrik installiert.

Das neue LED-Flutlicht ist ein großes Leuchtturmprojekt im

Rahmen der auch durch das erfolgreiche Crowdinvesting

„Rapid InvesTOR 2.0“ in den Mittelpunkt gerückten Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Reduziert werden durch die Installierung

des LED-Flutlichts auch die CO₂-Emissionen, erhöht

wird im Gegenzug die Lichtqualität. Mögen die grün-weißen

Spieler um Kapitän Matthias Seidl mit dem neuen Licht einen

noch besseren Durchblick auf das gegnerische Tor haben!

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten zur Umsetzung in

einem sehr sportlich bemessenen Zeitraum. Dazu gehören die

Firmen Siteco, die im Bereich LED-Beleuchtung das Topprodukt

am internationalen Markt bietet, sowie unser langjähriger Partner

LSG Building Solutions GmbH. Die nicht unbeträchtlichen Investitionskosten

werden sich bald amortisieren und die Stromkosten

werden sich im Vergleich zum alten Flutlicht in diesem Bereich

um mehr als ein Drittel reduzieren.


188 BELEUCHTUNGSKÖRPER

WURDEN DURCH TOPMODERNE

LED-BELEUCHTUNG ERSETZT.

Grün-weiße Nachhaltigkeit

Bereits in den letzten Jahren hat sich der SK Rapid klar dazu bekannt,

Maßnahmen in puncto Nachhaltigkeit umzusetzen und dadurch für eine

ressourcenschonende grün-weiße Zukunft zu sorgen. Aus diesem Grund

haben die Hütteldorfer beispielsweise zahlreiche E-Ladestationen für

elektronisch betriebene Fahrzeuge in der Garage des Allianz Stadions

errichtet, betreiben eine Photovoltaik-Solarblume neben dem Stadion

oder sorgen mit Einsatz von Mehrweg-Pfandbechern am Spieltag für

Müllreduzierung. Auch im Körner Trainingszentrum powered by VARTA

wurde mit einer nachhaltigen Lösung der Rasenheizung und -kühlung

ein Meilenstein im Bereich Nachhaltigkeit erreicht, und mit dem aktuellen

Autopartner smart wurde erst kürzlich der gesamte PKW-Fuhrpark auf

Elektrofahrzeuge umgerüstet.


CROWDINVESTING

ERFOLGREICH

ABGESCHLOSSEN

Text: Peter Klinglmüller

Schon einige Monate läuft erfolgreich die Fortsetzung

des grün-weißen Crowdinvesting-Projektes „Rapid

InvesTOR“, seit wenigen Tagen ist das Original

Geschichte.

2015 leistete der SK Rapid Pionierarbeit und startete gemeinsam

mit CONDA das erste Crowdinvesting eines österreichischen

Fußballklubs. Dieses erreichte rasch das Fundinglimit von drei

Millionen Euro (aufgeteilt in drei Tranchen über fünf, sieben

und neun Jahre) und war jahrelang das volumenstärkste Crowdinvesting

des Landes.

und ergänzt: „All jene, die beim Nachfolgeprojekt ,Rapid InvesTOR 2.0‘

dabei sind, können sich durch die erfolgreiche Qualifikation für die UEFA

Conference League kommenden Sommer über 1 Prozent Bonuszinsen

zu den bis zu 8,5 Prozent hohen Fixzinsen freuen.“

Beim letztes Jahr gestarteten Rapid InvesTOR 2.0 wurden unter dem

Motto „Zusammen grün-weiße Zukunft gestalten“ etwas mehr als

4,7 Millionen Euro angelegt. Die Laufzeiten betragen fünf bzw. zehn

Jahre, die Zinsen werden nun immer nach Ende des Geschäftsjahres und

damit jeweils im Sommer ausgezahlt.

Jahr für Jahr wurden seither pünktlich die Zinsen ausgeschüttet,

am Ende der Jahre 2020 und 2022 erfolgten die Rückzahlungen

der ersten beiden Tranchen. Kurz vor Jahreswechsel geschah

dies nun auch für jene, die die langfristigste Variante gewählt

hatten, und somit ist dieses Projekt nun endgültig erfolgreich

abgeschlossen.

Rund 1.500 Personen, die laut einer Umfrage zu 92 Prozent einen

emotionalen Bezug zum SK Rapid haben (Mitglieder, Jahreskartenbesitzer:innen

etc.), erhielten in den letzten neun Jahren

exakt 677.500 Euro an Zinsen, die sich aus einem fixen Satz

sowie Bonuszinsen bei Erreichen von UEFA-Gruppenphasen

zusammensetzen.

„Wir freuen uns und sind durchaus stolz, dass dieses Pionierprojekt

so erfolgreich und reibungslos durchgeführt und nun finalisiert

werden konnte“, meint Hannes Magedler, der als Leiter Finanzen beim

SK Rapid die Fortsetzung des grün-weißen Crowdinvestings initiierte,

NACH NEUN JAHREN ENDET DER

RAPID INVESTOR UND BRACHTE

RUND 1.500 INVESTOR:INNEN

FAST 700.000 EURO ZINSEN.

20 VEREIN


ANSA

KONFERENZ

DER LAOLA1-VIDEOPODCAST

ZUR ADMIRAL BUNDESLIGA

JETZT ANSEHEN


DIE RAPID-ÄRA VON

MAXI HOFMANN

IN ZAHLEN

Zahlen, Daten und Fakten eines

grün-weißen Urgesteins.

Text: Peter Klinglmüller,

Mario Roemer

Fotos: SK Rapid – Widner

Maxi Hofmann und der SK Rapid – es hat einfach

gepasst. Und das über zwei Jahrzehnte lang. Im

Jänner dieses Jahres endete die Liaison zwischen

Verein und Spieler. Das grün-weiße Urgestein

wagte nach 7.681 Tagen im Rapid-Trikot den Schritt ins Ausland.

Die neue sportliche Heimat des 31-jährigen Wieners liegt in

Ungarn, genauer gesagt beim Debreceni VSC. Zum Abschied

haben wir Zahlen, Daten und Fakten zu seiner fast 22 Jahre

andauernden Zeit beim SK Rapid zusammengestellt.

Er kam in 13 unterschiedlichen Saisonen zu

mindestens einem Pflichtspieleinsatz in der

Profimannschaft des SK Rapid.

• Sein Debüt bei den Profis feierte er am 26. Mai 2013 im

Gerhard-Hanappi-Stadion bei einem 3:0-Heimsieg gegen die

SV Ried. Kurz vor Spielende wurde er vom damaligen Coach

Zoran Barišić für den nunmehrigen Co-Trainer Stefan Kulovits

eingewechselt.

• Sein Startelf-Debüt bei den Profis am 4. August 2013 dauerte

nicht viel länger: Bei einem 4:2-Auswärtstriumph beim

SK Sturm in Graz sah er bereits in der 2. Minute nach einer

„Notbremse“ (Foul am späteren Rapid-Stürmer Robert Berić)

die Rote Karte.

• Insgesamt absolvierte Maxi Hofmann 273 Pflichtspieleinsätze

für die grün-weiße Profimannschaft: 193 in der ADMIRAL

Bundesliga, 32 im ÖFB-Cup und 48 in verschiedenen UEFA-

Bewerben!

• Dabei gelangen ihm elf Tore: je drei in Liga und Europacup

und gleich fünf im ÖFB-Cup.

• Laut transfermarkt.at war er dabei insgesamt 21.519 Minuten

(Nachspielzeiten sind hier nicht eingerechnet) im Einsatz, zu

den elf Treffern kommen noch vier direkte Torvorbereitungen.

32-mal wurde er eingewechselt, 26-mal ausgewechselt.

• In Liga, Cup und Europacup sah er 77-mal die Gelbe Karte

und je dreimal glatt Rot bzw. Gelb-Rot.

• Zudem brachte es Maxi Hofmann auf 47 Pflichtspiele für

SK Rapid II (damals Rapid Amateure) und 75 Bewerbsspiele

für die SK Rapid Akademie ab der U15. Mit der U18 wurde er

in der Saison 2010/11 Meister!

• Insgesamt war er 7.861 Tage Spieler des SK Rapid, darunter

4.247 Tage als Spieler des Profikaders.

• Die meisten Spiele bei den Profis bestritt er gegen SK Sturm

Graz (29), RB Salzburg (24) und den FK Austria Wien (21). Die

meisten Siege bejubeln konnte er gegen die SV Ried (12),

WAC und SK Sturm Graz (je 11) und die Wiener Austria (10).

• Die höchsten Siege, bei denen er im Einsatz war, lauten wie

folgt: 9:1 beim SV Allerheiligen am 21. Juli 2019 (Cup), 8:1 beim

WAC am 4. April 2021 (Bundesliga), 6:0 gegen Wiener

Viktoria am 16. Juli 2017 (Cup) und 6:1 gegen Wisla Krakau

am 1. August 2024 (Europacup). Bei weiteren fünf Spielen

stand es am Ende 5:0 für Rapid, zuletzt am 1. Oktober 2022

bei einem Gastspiel bei der WSG Tirol in Innsbruck.

• Bei seinen 273 Pflichtspielen für die Profis setzten folgende

Trainer so oft auf ihn: Didi Kühbauer (90), Zoran Barišić (81;

dazu kommen 28 Einsätze bei der zweiten Mannschaft),

Goran Djuričin (33), Robert Klauß (27), Ferdinand Feldhofer

(15), Damir Čanadi (14), Mike Büskens (12), Thomas Hickersberger|Steffen

Hofmann (1).

Artikel auf skrapid.at

• Die meisten Spiele in der grün-weißen Profimannschaft

bestritt er mit folgenden Teamkollegen: Stefan Schwab (136),

Richard Strebinger (129), Srdjan Grahovac (114), Philipp Schobesberger

(103), Mario Sonnleitner (102), Louis Schaub (94),

Thomas Murg (89), Christoph Knasmüllner (88), Thorsten

Schick (82), Dejan Ljubičić (78), Steffen Hofmann (76).


RAPID II AUF DER

ÜBERHOLSPUR

Text: Simon Höggerl

Fotos: GEPA

Der Cheftrainer unserer zweiten

Mannschaft, Jürgen Kerber,

im Gespräch über den guten

Saisonstart

VEREIN 23


ZURÜCK

ZWISCHEN

DEN

PFOSTEN

Knofi wieder zurück bei Rapid – was ist das für ein

Gefühl?

Ja, das ist natürlich ein wunderschönes Gefühl. Die

ersten Wochen waren fast noch surreal und ich konnte

es kaum glauben, dass ich wieder hier sein darf. Es ist ein bisschen

wie nach Hause kommen.

Was bedeutet dir Rapid?

Also im Grunde genommen fast alles. Es ist eine wahnsinnige Ehre,

täglich für den Verein trainieren zu dürfen, die Farben zu tragen

sowie den Klub zu repräsentieren. Ich war nun auch schon bei

diversen anderen Stationen – umso mehr weiß ich, was es für eine

Ehre ist, hier sein zu dürfen.

Warum hast du dich schlussendlich dazu entschieden, wieder

zurückzukommen?

Als die Frage kam, musste ich nicht lange überlegen. Das war für

mich dann ganz klar und ich hab auch ganz schnell mit Ja geantwortet.

Jetzt bin ich wirklich überglücklich und freu mich jeden Tag,

diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich hätte wahrscheinlich

auch zu jedem Zeitpunkt Ja gesagt, wenn ich gefragt worden wäre.

Wie waren die ersten Wochen und Monate jetzt wieder im Rapid-

Trikot für dich?

Sehr gut bislang – wenn ich von mir persönlich spreche, bin ich sehr

zufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Ich spüre wirklich jeden

Tag, dass es besser wird und ich wieder in den Rhythmus finde.

Zudem darf ich auch mit der ersten Mannschaft mittrainieren und

versuche dort ebenfalls, mein Bestes zu geben, positiv aufzufallen

und mich aufzudrängen. Darüber hinaus bin ich sehr dankbar, dass


Text: Simon Höggerl

Fotos: SK Rapid – Widner

meine Familie mich unterstützt und dass ich so gut aufgenommen

wurde. Das Vertrauen, das mir mit der Entscheidung, mich zurückzuholen,

sozusagen „vorgeschossen“ wurde, möchte ich auf jeden

Fall zurückgeben.

Wie ist es für dich als erfahrener Spieler, speziell bei Rapid II in

einer doch sehr jungen Mannschaft zu sein?

Das war für mich zu Beginn schon komplettes Neuland, aber auch

das habe ich geschafft, sehr schnell anzunehmen. Ich versuche

immer, den Jungs zu helfen, sie zu pushen und natürlich kann

jeder stets zu mir kommen, wenn er etwas braucht oder etwas

wissen will. Es macht aber auf jeden Fall Spaß in dieser Mannschaft

und ich bin bemüht, meine Qualitäten sowie meine Erfahrung

bestmöglich einzubringen. Außerdem bin ich davon überzeugt,

dass die Jungs den nächsten Schritt machen werden.

Was erwartest du dir von der Zweitliga-Frühjahrssaison?

Das Ziel ist natürlich, dass wir am Ende unter den ersten sieben

Teams angesiedelt sind. Ich denke, das wäre auch für die erste

Saison nach dem Aufstieg ein sehr vernünftiges Jahr. Wir müssen

jetzt halt im letzten Drittel konsequenter und entschlossener

werden. Wenn uns das gelingt, ist definitiv sehr viel möglich,

denn die Qualität ist auf jeden Fall da, um egal welches Team vor

Probleme zu stellen. Niederlagen gehören, gerade für die jungen

Spieler, auch dazu und sicherlich zum Lernprozess, um gewisse

Dinge für den nächsten Schritt schon abgestellt zu haben.

Bereits von 2011 bis 2020 hütete der

gebürtige Wiener das grün-weiße

Gehäuse.

SEIT WINTER IST GOALIE TOBIAS

KNOFLACH WIEDER ZURÜCK IN

HÜTTELDORF UND VERSTÄRKT

VORERST BIS SOMMER DAS

RAPID-II-TORHÜTERGESPANN.

Tobias Knoflach verstärkt vorerst bis

Sommer das Rapid-II-Torhütergespann.

RAPID II 25


VOLLER EINSATZ BEIM

SPIELERPASS CUP

Text: Sarah Pum Fotos: Flo Rogner, Martin Kremser Artikel auf skrapid.at

Am 23. Februar fand in der Westside Soccer Arena ein

besonderes Event statt: Zum siebten Mal ging dort

Österreichs größtes Hallenturnier für Menschen mit

Behinderung – der Spielerpass Cup presented by BILLA

– über die Bühne. 25 Teams aus fünf Bundesländern trafen in fünf Leistungsstufen

aufeinander. Mit dabei auch das Special Needs Team des

SK Rapid, das mit gleich drei Mannschaften antrat.

Besonders spannend machten es die Special Needs Kids, die in der Leistungsstufe

„Legends“ antraten und sich am Ende einen starken vierten

Platz sicherten. Ein besonderes Highlight war ihr umjubelter Sieg gegen

die Alterskollegen der FK Austria Wien in der Gruppenphase. Doch auch

die Erwachsenenmannschaften des SK Rapid sorgten für Gänsehautmomente:

In den Leistungsstufen „Stars“ und „Challengers“ stürmten

die Hütteldorfer jeweils bis ins Finale, mussten sich dort jedoch knapp

mit 1:2 geschlagen geben.

Der Spielerpass Cup genießt mittlerweile auch in der österreichischen

Fußballszene hohes Ansehen. Gäste wie Steffen Hofmann und SK Rapid-

Frauen-Spielerin Tina Charwat verfolgten das Turnier live, während

die Ex-Rapidler Mario Sonnleitner und Jimmy Hoffer gemeinsam mit

weiteren bekannten Bundesliga-Größen die Spiele der Special Needs

Teams als Schiedsrichter begleiteten.

„Der Spielerpass Cup ist jedes Jahr ein Fixpunkt in unserem Kalender und

auch diesmal war es uns eine große Freude, dabei zu sein. Noch mehr

freut es uns aber, dass immer mehr Vereine unserem Beispiel folgen und

eigene Teams gründen. Und das nächste Highlight steht bereits fest: Am

9. Juli 2025 findet unser eigenes Turnier statt!“, freut sich Special Needs

Team-Trainer Matias Costa.

Unser Special Needs Team war

auch in diesem Jahr wieder bei

Österreichs größtem Hallenturnier

für Menschen mit Behinderungen

vertreten.

26 SPECIAL NEEDS TEAM


SPECIAL NEEDS TEAM 27


DERBYS


IEGER!


ZWEI 80ER FÜR

ZWEI LEGENDEN

August „Gustl“ Starek und Erich

Fak feierten ihren 80. Geburtstag –

der SK Rapid gratuliert herzlichst.

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: SK Rapid – Widner SK,

Rapid – Fotoarchiv Perszem

Im Februar beging August „Gustl“ Starek seinen 80. Geburtstag,

am 10. März feierte mit Erich Fak eine weitere Rapid-

Legende dieses besondere Jubiläum!

Gleich viermal hat August Starek, allseits „Gustl“ genannt, in

seinem fußballerischen Lebenslauf den SK Rapid stehen. Erstmals

kam er 1965 als 20-jähriger Offensivspieler von seinem Stammverein

Simmeringer SC nach Hütteldorf. Als frischgebackener

Meister und Torschützenkönig führte ihn sein Weg in die deutsche

Bundesliga, wo er zweimal in Serie (1968 mit dem 1. FC Nürnberg

unter Trainer Max Merkel und 1969 mit dem FC Bayern München)

den Teller holen konnte, mit dem FCB feierte er sogar das Double.

1970/71 kickte er bereits als absoluter Star wieder eine Saison

für den SCR, ehe es ihn abermals und nur für eine Saison zum

„Glubb“ ins Frankenland zurückzog. Nach einer weiteren Spielzeit

beim LASK kam er schließlich im Sommer 1973 zum dritten

Mal in seiner Spielerkarriere nach Hütteldorf. Dieses Mal blieb

er dreieinhalb Saisonen und holte 1976 mit Rapid noch den ÖFB-

Cup, ehe er im Jänner 1977 zum Wiener Sportclub wechselte und

1979/80 dann der First Vienna FC 1894 seine letzte Station sein

sollte. Für Rapid bestritt der begnadete und torgefährliche Kicker

insgesamt 172 Pflichtspiele und traf dabei 61-mal für Grün-Weiß

ins Schwarze.

Internationale Highlights waren für den im 15. Bezirk

aufgewachsenen Wiener, der mit seinen Eltern später nach

Hütteldorf zog, neben dem legendären Europacupduell gegen

Real Madrid auch die Südamerika-Tourneen, wie er 2011 in einem

Interview mit dem Fanzine „Forza Rapid“ erzählte. Das lesenswerte

Gespräch ist online noch auf rapidarchiv.at zu finden.

Auch Erich Fak ist regelmäßig Stammgast bei unseren Spielen

und Veranstaltungen im Allianz Stadion und selbstverständlich

Mitglied des ehrwürdigen SK Rapid-Legendenclubs um Herbert

„Funki“ Feurer.

Der Wiener kam bereits im zarten Alter von 11 Jahren zum SK Rapid

und blieb 17 Jahre! Bereits im Nachwuchs kickte der im „Käfig“

entdeckte Verteidiger mit späteren Klublegenden wie Franz Hasil

oder Toni Fritsch. 1965 feierte er dann sein Debüt in der Kampfmannschaft

und brachte es auf insgesamt 230 Pflichtspiele, in

denen er zwei Tore erzielte. Zweimal wurde der „Professor“, wie

er von Mannschaftskollegen genannt wurde, Meister (1967, 1968)

und sogar dreimal Cupsieger (1968, 1969, 1972). Für das rot-weißrote

Nationalteam brachte es Erich Fak auf 13 Einsätze.

30 LEGENDEN

Erich Fak feierte ebenso wie „Gustl“

Starek unlängst seinen 80. Geburtstag.


DEIN PLATZ IM SK RAPID

LEGENDENTEAM

• 1x offizielles SK RAPID Heimtrikot

• Persönliches Mannschaftsfoto mit den SK RAPID Legenden

• Einmaliges Spielerlebnis (Spielauswahl in Abstimmung mit dem SK Rapid)

• 2x Tickets für ein Heimspiel des SK RAPID (Kat. B)

Hast du Interesse? Dann melde dich bei € 1.000,–

Sarah Willfurth (swillfurth@ skrapid.com)


IMPRESSIONEN VON

UNSEREM

FAN-STAMMTISCH

Am 30. Jänner fand unser erster

Fan-Stammtisch des Jahres in

Hütteldorf statt.

Text: Lukas Marek

Fotos: SK Rapid – Widner

Artikel auf skrapid.at

Traditionsgemäß läuteten

wir die Frühjahrssaison

wieder

mit unserem ersten

SK Rapid Stammtisch des Jahres

ein. Dieser fand, wie immer

präsentiert von Gösser, in der

Rekordmeister Bar im Allianz

Stadion statt.

Mit dabei waren unter anderem

Geschäftsführer SK Rapid Steffen

Hofmann, Geschäftsführer

Sport Markus Katzer, Torhüterin

Kayleigh van Niehoff, Torfrauentrainer

Florian Schwartz,

die beiden Spieler Niklas Hedl

und Jakob Schöller sowie über

150 Rapid-Fans, die eine Woche

vor dem ersten Heimspiel des

Jahres einen geselligen Abend in

Hütteldorf verbrachten.

Neben einigen Informationen

und spannenden Fragen bildete

unser traditionelles Stammtisch-Quiz

den Abschluss dieser

Veranstaltung!

DANKE an alle Rapid-Fans, die

in Hütteldorf mit dabei waren

– hier findet ihr noch einige

Impressionen des Abends:


BESONDERE

MITGLIEDER-JUBILÄEN

Im Zuge der vergangenen

Heimspiele durften wir einigen

der 23.000 Vereinsmitglieder zu

besonderen Jubiläen gratulieren.

Text: Lukas Marek

Fotos: SK Rapid – Widner

Der SK Rapid ist ein Mythos, für manche gar Religion.

Nicht nur aufgrund der unvergleichlichen Erfolge, die

Grün-Weiß bereits gefeiert hat, und der unvergesslichen

Spieler, die für Rapid ihr Bestes gegeben haben.

Ein Mythos auch, weil Rapid die meisten und besten Anhänger im

österreichischen Sport hat. Viele dieser Fans gehören zum engsten

Kreis, der großen Rapid-Familie: Sie sind Vereinsmitglieder

und erhalten so nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern

genießen auch zahlreiche weitere Vorteile.

Mittlerweile dürfen wir uns über mehr als 23.000 Vereinsmitglieder

des SK Rapid freuen und sind stolz, damit weiterhin

der mitgliederstärkste Fußballverein des Landes zu sein!

Im Zuge unserer letzten beiden Heimspiele gegen den SCR Altach

und den GAK durften wir einigen Rapid-Mitgliedern gratulieren,

die unserem Verein bereits über 30 bzw. 40 Jahre ohne Unterbrechung

die Treue halten. Präsident Alexander Wrabetz und Vizepräsidentin

Edeltraud Hanappi-Egger ehrten die Jubilare am Spielfeldrand

und übergaben nicht nur einen exklusiven Schal, sondern

auch einen speziellen Pin sowie eine personalisierte Urkunde!

Wir gratulieren allen Jubilaren und würden uns freuen, wenn die

Mitgliederfamilie in Zukunft noch größer wird!

30 Jahre SK Rapid-Mitglied

Kurt Dolinek

Karl Deix

Peter Eggler

Franz Eichberger

Franz Feldkirchner

Aloisia Foller

Jasmin-Luise Foller

Andreas Höferl

Andreas Langer

Gernot Lechner

Kurt Maresch

Christopher Moser

Gerald Netzl

Manfred Oswald

Hermann Petruj

Thomas Petruj

Karl Schartmüller

Karl Heinz Schnirch

Peter Schwab

Andreas Kieswetter

Andreas Fink

Stefan Frey

Manfred Graf

Martin Haslhofer

Thomas Hirsch

Harald Hochhauser

Andreas Horvath

Josef Andreas Kamper

Franz Lentsch

Günter Pfaffel

Robert Prokesch

Gerald Rosenwirth

Gerald Sandalek

Harald Schlemmer

Wolfgang Steininger

Peter Vogl

Markus Winter

40 Jahre SK Rapid-Mitglied

Franz Ainhirn

Gerhard Jose Foller

Manfred Heichinger

Helmut Pollak

Mathias Püsche

Harald Zeller

FANS 33


Text: Tristan Rutschka

tv.skrapid.at

Rapid im Achtelfinale

Vereinschauen

Bei „Vereinschauen“ könnt ihr euch einen Blick hinter die Kulissen des

Achtelfinales gegen Borac Banja Luka in der UEFA Conference League

2024/25 verschaffen. Wir haben das Team bei der Reise nach Bosnien

und Herzegowina sowie daheim in Hütteldorf begleitet.

Jetzt anschauen

Highlights: SK Rapid – Grazer AK

Der 3:0 Heimsieg gegen den Grazer Athletiksport Klub fixierte in der

22. Runde die wichtige Qualifikation für die Meistergruppe der

ADMIRAL Bundesliga. Nach einer Ecke brachte zunächst Nenad

Cvetkovic den Ball per Kopf ins Netz. Weiter ging es mit einem

verwerteten Elfmeter von Dion Beljo. Vor dem Seitenwechsel konnte

dann noch Isak Jansson auf 3:0 erhöhen.

Jetzt anschauen

Danke, Maxi!

Am 5. Juli 2003 wurde der damals noch neunjährige Maximilian

Hofmann als Spieler beim SK Rapid-Nachwuchs registriert und

wechselte vom SV Wienerberg nach Hütteldorf. Nach 7.681 Tagen

wechselt der mittlerweile 31-jährige Wiener nun den Klub. Künftig

wird der Innenverteidiger für den ungarischen Erstligisten

Debreceni VSC auflaufen.

Jetzt anschauen

SK Rapid – Highlights des Jahres

2024

Ein ereignisreiches Jahr 2024 liegt hinter uns. Um euch in Erinnerung zu

rufen, was eigentlich alles letztes Jahr am Rasen passiert ist, könnt ihr

mit diesem Video das Jahr Revue passieren lassen. Höhen, Tiefen und

emotionale Momente, die uns noch lange in den Köpfen bleiben werden.

Jetzt anschauen

34 RAPID TV


SPIELPLAN

MEISTERGRUPPE

FRÜHJAHR 2025

X

23RD

X

24RD

X

25RD

X

26RD

SO. 30.03.25

FR. 04.04.25

SO. 13.04.25

SO. 20.04.25

17:00 UHR

19:30 UHR

17:00 UHR

14:30 UHR

ALLIANZ STADION

MERKUR ARENA

ALLIANZ STADION

LAVANTTAL ARENA

X

27RD

X

28RD

X

29RD

X

30RD

MI. 23.04.25

SO. 27.04.25

SO. 04.05.25

SO. 11.05.25

18:30 UHR

14:30 UHR

14:30 UHR

17:00 UHR

HOFMANN PERSONAL

STADION

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SO. 18.05.25

SA. 24.05.25

17:00 UHR

17:00 UHR

ALLIANZ STADION

RB ARENA


INTERNATIONAL

AUF KURS

Die bisherigen Viertelfinalduelle

in der grün-weißen

Europacupgeschichte.

Text: Julian Schneps

Fotos: Gepa

rapideum.at

Zum insgesamt

neunten Mal zog

Rapid mit dem

Sieg über Borac

Banja Luka in ein europäisches

Viertelfinale ein. Das

ist österreichischer Rekord.

Ein kleiner Rückblick auf die

bisherigen Viertelfinalduelle

aus 70 Jahren Europapokal.

Bereits in der EC-Premierensaison

1955/56 ist Rapid im

Viertelfinale. Nach einem 6:1

und 0:1 gegen PSV Eindhoven

wartet mit dem AC Milan ein

harter Brocken. Vor knapp

30.000 Fans erringt Rapid ein

1:1 auf der Pfarrwiese. Auswärts

ist jedoch nach einem 2:7

Schluss.

1960/61 läuft es besser, als

der schwedische Vertreter

IFK Malmö besiegt wird. Erst im

Halbfinale des Europapokals

der Landesmeister (Vorgänger

der Champions League) ist

gegen Benfica Lissabon

Schluss.

1967 und 1969 trifft Rapid

unter den letzten acht der

besten Teams Europas auf

internationale Kaliber: Gegen

Bayern München gewinnt Rapid

1967 im Praterstadion durch

ein Tor des späteren Bayern-

Spielers Gustl Starek mit 1:0.

Auswärts hält Grün-Weiß lange

mit, ehe „Bomber“ Gerd Müller

in der Verlängerung das zweite

Tor für die Münchner erzielt.

1969 ist Manchester United eine

Nummer zu groß – auswärts

erleidet man gegen George

Best und Co eine 0:3-Niederlage,

zu Hause reicht es nur

noch zu einem torlosen Remis.

1984 gibt es ein letztes Viertelfinale im EC der Landesmeister:

Nach Siegen über Nantes und Bohemians Prag spielt Rapid

gegen den schottischen Meister Dundee United. Gegen den

späteren Turnierfinalisten scheidet Rapid denkbar knapp durch

die Auswärtstorregel aus (2:1, 0:1).

1985 steigt Rapid in einem der denkwürdigsten Duelle ins Halbfinale

auf. Erstmals kommen die Grün-Weißen dabei nicht im

EC der Landesmeister so weit, sondern im Europapokal der

Pokalsieger. Nach einem 0:3 in Dresden gewinnt Rapid zu Hause

mit 5:0 – das „Wunder von Hütteldorf“ ist geboren! Die Reise

endet im Finale gegen Everton in Rotterdam (1:3).

1986 setzt sich Rapid zum Ziel, das Finale erneut zu erreichen und

den Pokal nach Hütteldorf zu holen. Diese Träume werden jedoch

von Dynamo Kiew brutal zerschlagen: Rapid verliert gegen den

späteren Turniersieger mit 1:4 und 1:5.

Zehn Jahre später klappt es fast: Über die Stationen Petrolul

Ploiesti und Sporting Club de Portugal wird Dynamo Moskau

mit dem Gesamtscore von 4:0 ausgeschalten. Nach einem

4:1-Gesamtscore gegen Feyenoord

Rotterdam steht Rapid

zum zweiten Mal im Finale des

Europapokals der Pokalsieger.

Das Finale gegen Paris Saint-

Germain in Brüssel geht knapp

mit 0:1 verloren.

Diesen April spielt Rapid erstmals

im Viertelfinale der 2021

gegründeten Conference

League. Die bisherige Bilanz

gegen schwedische Teams ist

jedenfalls nahezu makellos:

In den bisherigen vier Duellen

gewann Grün-Weiß dreimal

und spielte einmal Remis, die

Tordifferenz lautet 8:1 (2-mal

2:0 gegen IFK Malmö 1961

sowie 3:0 und 1:1 gegen Örgryte

Göteborg 2000).

36 RAPIDEUM


MEISTERTRIKOTS

2004/05

22.10.2004

AB 2. APRIL IN UNSEREN FANSHOPS

UND UNTER RAPIDSHOP.AT


Text: Simone Bintinger

Fotos: SK Rapid – Widner

AUCH IN DIESEM JAHR DURFTEN

WIR WIEDER ZAHLREICHE

SACHSPENDEN DER RAPID-

FAMILIE ÜBERGEBEN.

38 RAPID LEBEN


RAPID-FAMILIE

UNTERSTÜTZT

WIENER GRUFT

Artikel auf skrapid.at

Auch Lukas Grgic und Vanessa Rauter

besuchten zahlreiche Rapid-Fans in Wien.

Wenn sich die

Temperaturen

rund um den

Gefrierpunkt

einpendeln, beweist die Rapid-

Familie bekanntlich einmal mehr

ihr großes grün-weißes Herz.

Bereits zum siebenten Mal fand

daher die Aktion „Gemeinsam.

Wärme. Spenden.“ statt, bei der

wärmende Sachspenden in den

SK Rapid-Fanshops abgegeben

werden konnten. Darüber hinaus

statteten einige Spieler:innen

sowie Vereinsvertreter:innen

mehreren Fans einen Besuch

ab und nahmen die Spenden

persönlich entgegen. Die Kleidungsstücke

wurden in weiterer

Folge in Person von Rapid-Präsident

Alexander Wrabetz und

SK Rapid-Geschäftsführer Steffen

Hofmann der Wiener Gruft

übergeben und kommen somit

Menschen zugute, denen es

nicht so gut geht.

„Es freut mich sehr, dass wir

unsere Spendenaktion auch

in diesem Jahr wieder erfolgreich

umsetzen konnten. Unsere

großartige Rapid-Familie hat

dabei erneut gezeigt, was wir

mit unserem Zusammenhalt

gemeinsam erreichen können“,

sagt Alexander Wrabetz. „Im

Namen des SK Rapid möchte

ich mich an dieser Stelle bei

allen Rapid-Fans bedanken, die

gespendet und unsere Aktion

unterstützt haben“, ergänzt

Steffen Hofmann.

„Schon viele Jahre unterstützt

uns der SK Rapid mit der Aktion

,Gemeinsam. Wärme. Spenden.‘

mit Sachspenden, die in der kalten

Jahreszeit immer dringend

Paul Gartler und Viktoria Bittendorfer

hatten sichtlich Spaß beim Einsammeln

der Spenden.

gebraucht werden. Im Namen aller, die davon profitieren, möchten wir uns bei der gesamten Rapid-

Familie dafür bedanken, dass auch heuer wieder so viel zusammengekommen ist!“, so Elisabeth Pichler,

Leiterin der Gruft, zur Aktion.

Besuch von Spieler:innen und Vereinsvertreter:innen

Große Freude gab es bei den persönlichen Besuchen einiger Grün-Weißer. So waren Viktoria Bittendorfer,

Vanessa Rauter, Lukas Grgić, Paul Gartler, Steffen Hofmann und Elisabeth Overbeeke (Stabsstelle

Diversitätsmanagement & Nachhaltigkeit, SK Rapid) in Wien unterwegs, um Sachspenden abzuholen,

spannende Gespräche zu führen und Foto- und Autogrammwünsche zu erfüllen. Besonders die jungen

Rapid-Fans waren überwältigt!

Wir sagen DANKE an alle Rapidlerinnen und Rapidler, die unsere Aktion auch in diesem Jahr wieder

tatkräftig unterstützt haben!

Wer zusätzlich helfen möchte, findet hier alle Informationen zur Wiener Gruft.

RAPID LEBEN

39


WIENER HELFEN WIENERN MIT

ERNEUTEM REKORDERGEBNIS

145.000 Euro konnte die aktive Fanszene

des SK Rapid dieses Jahr an gleich zwei

Organisationen weitergeben.

Text: Lukas Marek Fotos: SK Rapid – Widner, Tornados Rapid Artikel auf skrapid.at

Seit der Premiere

von „Wiener helfen

Wienern“ – einer

Spendenaktion

verschiedenster aktiver Fanklubs

des SK Rapid für karitative

Zwecke – im Jahr 2010 ist

viel Gutes passiert. Auch in

den letzten Monaten wurden

wieder alle Hebel in Bewegung

gesetzt, um viel Geld für die

gute Sache zu sammeln.

Bereits im Herbst 2024 startete

die Spendenaktion bei

unserem Heimspiel gegen

Hartberg, anschließend wurde

auch bei den darauffolgenden

Heimspielen und verschiedenen

Veranstaltungen gesammelt,

ehe Anfang Februar ein

erfolgreicher Spendenabend

im Casino Baumgarten mit sehr

vielen Rapid-Fans stattfand. An

diesem Abend wurden unter

anderem auch 10.000 Euro

durch die Mannschaft sowie

das Trainer- und Betreuerteam

des SK Rapid gespendet.

Spendenübergabe beim Heimspiel gegen den WAC

Beim ersten Heimspiel des Jahres gegen den WAC konnte, dank all dieser Aktionen und der Mithilfe der

gesamten Rapid-Familie, ein Spendenscheck in der absoluten Rekordhöhe von 145.000 € an gleich zwei

Organisationen übergeben werden. 100.000 Euro werden für Grow Together gespendet, 45.000 Euro

gehen an Hilfe im eigenen Land zugunsten der Hochwasseropfer.

Wir bedanken uns von grün-weißem Herzen für diese erneut großartige Initiative des Block West unter

dem Motto „Wiener helfen Wienern“ und sagen DAAANKE für die Unterstützung an alle Rapidlerinnen

und Rapidler!

Weitere Informationen zur Spendenaktion gibt es unter www.wienerhelfenwienern.at

40 RAPID LEBEN

Auch die Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam

spendeten 10.000 Euro für diese tolle Aktion.


7.160 EURO FÜR GEWALTPRÄVENTION

Dank der Auktion der GB9-Einlaufjacken

kam eine stolze Spendensumme

für das „Zentrum für

Gewaltprävention“ zusammen.

Text: Simone Bintinger

Fotos: SK Rapid – Widner, GEPA

Artikel auf skrapid.at

Im Dezember 2024 erschütterte

ein unvorhersehbares

Ereignis die Rapid-Familie:

Publikumsliebling und

Stürmer Guido Burgstaller wurde

Opfer eines körperlichen

Angriffs und erlitt dabei erhebliche

Kopfverletzungen, darunter

einen Schädelbasisbruch.

In der Folge rückte seine sportliche

Karriere in den Hintergrund,

eine komplikationslose

Genesung dafür in den Mittelpunkt.

Unzählige Genesungswünsche

kamen von nah und fern, auch

aus dem Ausland, ebenso

drückten ehemalige Weggefährten

und Mannschaftskollegen

des 35-jährigen Kärntners

ihr Mitgefühl aus. Auch die

aktuellen Spieler des SK Rapid

hatten sich für das erste Spiel

ohne den dreifachen „Rapidler

des Jahres“ (2022, 2023 &

2024) eine berührende Aktion

überlegt. Die Rapidler widmeten

nicht nur jedes Tor mit

einem emotionalen Jubel der

grün-weißen Nummer 9, sondern

liefen beim 3:0-Heimsieg

gegen den FC Kopenhagen am

letzten Spieltag der UEFA Conference

League im vergangenen

Jahr auch mit eigens kreierten

Einlaufjacken mit der Aufschrift

„GB9 – Wir für dich“ auf.

Auktion für Gewaltprävention

Die getragenen Jacken wurden im Nachgang des Heimspiels auf

der grün-weißen Online-Auktionsplattform versteigert, der gesamte

Erlös von stolzen 7.160 Euro kam in weiterer Folge dem „Zentrum für

Gewaltprävention“ zugute. Guido Burgstaller, der sich bereits am

guten Weg der Besserung befindet, hat den Scheck höchstpersönlich

an das Präsidium (Anja Ebenschweiger und Florian Burr) des „Zentrums

für Gewaltprävention“ übergeben.

SK Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann, der in seiner aktiven

Karriere von 2011 bis 2014 insgesamt 75 Pflichtspiele gemeinsam mit

Guido Burgstaller für Grün-Weiß bestritten hat und diesem seither

auch freundschaftlich verbunden ist, sagte dazu: „Wie wir schmerzhaft

aus der jüngsten Vergangenheit wissen, ist Gewalt eines der

dringlichsten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit. Umso wichtiger

sind Institutionen wie das ,Zentrum für Gewaltprävention‘. Ich

möchte allen dort so engagiert tätigen Menschen herzlich für ihre

Die Mannschaft schickte eine

emotionale Botschaft …

Arbeit danken und freue mich,

dass wir als Rapid-Gemeinschaft

mit dem Erlös der Versteigerung

einen Beitrag zur Unterstützung

leisten können. Ein Dank gilt auch

jenen, die mit ihrer Teilnahme an

der Versteigerung dazu beigetragen

haben, dass diese Summe

erreicht wurde!“

Weitere Informationen zum

„Zentrum für Gewaltprävention“

gibt’s unter www.aktiv4u.at.

… an unseren Publikumsliebling

Guido Burgstaller (im Bild Dion Beljo)!

RAPID LEBEN 41


GENUSSVOLLER

NETZWERKABEND

Text: Simone Bintinger Fotos: leadersnet.at, Rene Brunhölzl Artikel auf skrapid.at

MITTE MÄRZ FAND DIE SK RAPID SPIELVERLAGERUNG PRÄSENTIERT

VON WEIN & CO STATT!

42 BUSINESS


Auch Markus Katzer und Robert Klauß

mischten sich unter die Gäste.

Zahlreiche Besucher:innen im

WEIN & CO-Shop in Vösendorf

Die Länderspielpause

im März

haben wir traditionell

wieder

genutzt, um einen besonderen

Abend im Kreise unserer

Haupt-, Premium-, Logenund

Teampartner:innen zu

verbringen. Bei der beliebten

SK Rapid Spielverlagerung

verlagerten wir daher das Spiel

von Hütteldorf zu unserem

Partner WEIN & CO in den

SCS Park nach Vösendorf, um

einen genussvollen Netzwerkabend

mit zahlreichen Highlights

zu erleben. Als Mitglied

des SK Rapid Business Clubs

hat man somit nicht nur am

Spieltag, sondern auch abseits

des sportlichen Grüns die

Möglichkeit, neue Kontakte zu

knüpfen und gewinnbringende

Bekanntschaften zu schließen.

Ein edler Tropfen und die gemeinsame Leidenschaft

für den Fußball: die perfekte Kombi zum Netzwerken!

Grün-weißes Dankeschön

Nach einem erfrischenden Aperitif im WEIN & CO-Shop bekamen die Gäste zum Start einen Einblick

in die tägliche Arbeit unseres Partners. Im Anschluss daran durfte selbstverständlich ein Ausflug

in die grün-weiße Welt nicht fehlen und die beiden Geschäftsführer Steffen Hofmann und Markus

Katzer, Cheftrainer Robert Klauß sowie Louis Schaub standen für spannende Gespräche zur Verfügung.

Abgerundet wurde der Abend mit einem Flying Buffet und vielfältigen Möglichkeiten, sein

eigenes Netzwerk schnell und unkompliziert zu erweitern. So warteten auf die Gäste auch spannende

WEIN & CO-Genussinseln mit attraktiven Gewinnspielen sowie die exklusive Verkostung

verschiedenster Weine der anwesenden Winzer.

BUSINESS 43


LEBENSMITTELRETTUNG

IM SK RAPID

BUSINESS CLUB

Text: Simone Bintinger

Fotos: Chaluk

Artikel auf skrapid.at

Mit der TafelBox kann das Essen für zu

Hause eingepackt werden!

Als SK Rapid sind wir uns unserer sozialen und

gesellschaftlichen Verantwortung mehr als

bewusst, weshalb wir als Vorreiter immer wieder

neue Projekte und Maßnahmen in diesem Bereich

umsetzen. Auch in unserem SK Rapid Business Club, der sich im

Jahr 2024 einer modernen Umgestaltung unterzogen hat, wirtschaften

wir stets mit einem Blick auf unsere Umwelt.

An einem Heimspieltag verköstigen wir auf vier Ebenen

gemeinsam mit unserem Cateringpartner foodaffairs zahlreiche

Gäste, die so neben spielerischen Schmankerln am Rasen auch

kulinarische Köstlichkeiten genießen können. Trotz professioneller

und aufwendiger Kalkulationen kann es leider oft nicht

vermieden werden, dass nach Ende eines Spieltags noch einige

Speisen übrig sind. Damit wir aktiv einen Teil zur Verringerung

der Lebensmittelverschwendung beitragen können, haben wir

nun gemeinsam mit „Die Tafel Österreich“ ein neues Projekt im

Business Club ins Leben gerufen. Ab einer Stunde nach Spiel ende

kann um 5 Euro eine „TafelBox“ erworben werden, mit der noch

vorhandene Speisen von den Buffets für zu Hause eingepackt

werden können. Die Erlöse gehen an „Die Tafel Österreich“ sowie

unseren Nachwuchs.

Um 5 Euro können Gäste des

SK Rapid Business Club Speisen

für zu Hause einpacken und so

der Lebensmittelverschwendung

entgegenwirken!

44 BUSINESS

Und so funktioniert’s:

• Ab 1 Stunde nach Spielende: „TafelBox“ im SK Rapid Business Club

um nur 5 Euro erwerben

• Ab 1,5 Stunden nach Spielende: noch vorhandene Speisen von

den Buffets in die „TafelBox“ geben

• Zu Hause genießen und durch den Kauf „Die Tafel Österreich“

und den SK Rapid Nachwuchs unterstützen

Die „TafelBox“ ist übrigens lebensmittelecht und besteht zur

Gänze aus nachhaltigen Materialien made in Europe. Sie hält

Speisen mit einer Temperatur von bis ca. 54 Grad stand und kann

sogar eingefroren werden (bis –20 Grad). Ohne Deckel ist sie

auch mikrowellentauglich (700–800 Watt, 1–2 Minuten) und ist

zudem komplett recycelbar (Deckel Plastik, Box kompostierbar).

Auch die Kleinsten haben große

Freude beim Lebensmittel-Retten.


SK RAPID

BUSINESS CLUB

Ihre Vorteile auf einen Blick:

Exklusives Spieltagserlebnis • Einzigartige Atmosphäre

Kulinarische Highlights bei jedem Spiel • VIP-Catering & Weinbar • Reservierte Sitzplätze

Kostenloser VIP-Parkplatz • Exklusive Business-Events • Attraktive Werbemöglichkeiten

Kostenloser VIP-Parkplatz

Sichern Sie sich Ihr exklusives VIP-Erlebnis und kontaktieren Sie uns:

rapid.businessclub@skrapid.com • Hotline: (0)1 727 43 64 • skrapid.at


SK RAPID SOMMERCAMPS 2025

Auch 2025 wird es in den Sommerferien

garantiert nicht langweilig – die SK Rapid

Sommercamps 2025 stehen vor der Tür!

Text: Sarah Pum & Lukas Marek Fotos: Chaluk Artikel auf skrapid.at


Die Termine für die SK Rapid Sommercamps 2025 stehen

fest. Mädchen und Burschen im Alter von 7 bis

14 Jahren sind herzlich eingeladen, in den Sommerferien

grün-weiße Luft zu schnuppern und an einem

oder mehreren unserer neun Camps in Wien und Niederösterreich

teilzunehmen.

Darauf können sich die Kids freuen:

Unsere erfahrenen Trainer:innen und Betreuer:innen vermitteln in

fünf intensiven Camp-Tagen beste Technik, Koordination, Spielzüge

und vieles mehr. Und weil so viel Sport auch hungrig macht,

gibt es jeden Tag ein leckeres Mittagessen. Ein besonderes Highlight:

Die besten Spielerinnen und Spieler jedes Camps werden

für ein Probetraining im SK Rapid Nachwuchs empfohlen.

EINIGE DER CAMPS SIND SCHON

AUSGEBUCHT, ES HEISST ALSO

SCHNELL SEIN UND SICH EINEN

DER BEGEHRTEN PLÄTZE SICHERN!

Auch unsere Spieler lassen sich die Camps nicht entgehen und

statten jedem Ort einen Besuch ab. Dabei bekommen die Kinder

die Gelegenheit, sich Tipps und Autogramme von zwei unserer

Profis zu holen. Als Dankeschön für die Teilnahme am Camp

bekommt jedes Kind noch zwei Freikarten für ein Heimspiel des

SK Rapid (Kat. B).

Ausstattung für alle Teilnehmer:innen!

Jedes Kind erhält ein SK Rapid-Trainingsset (Shirt, Hose, Stutzen),

einen PUMA-Trainingsball, eine SK Rapid-Trinkflasche

sowie einen SK Rapid-Turnbeutel.

Kosten für die Camps (bei täglicher Betreuung von 08:00 bis

16:30 Uhr, inklusive Mittagessen):

• Preis pro Woche: € 349,00

• Für Rapid-Greenies: € 296,00

Unsere jüngsten Mitglieder, die Greenies, sparen 15 % also

53 Euro, auf den Gesamtpreis und profitieren noch von vielen weiteren

Zuckerln im ganzen Jahr – auf unserer Homepage gibt’s alle

Infos, um Greenie-Mitglied zu werden.

Jetzt anmelden!

Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine rasche Anmeldung

über unsere Homepage.

Für weitere Fragen steht unser Team gerne zur Verfügung:

Telefon: 01 727 43-2 | E-Mail: camp@skrapid.com

GREENIE-CORNER 47


RECHENSPIEL

RECHENSPIEL

RECHENSPIEL

TRIKOTNUMMERN

TRIKOTNUMMERN

TRIKOTNUMMERN

Löst anhand der Trikotnummern unserer Spieler die folgenden Rechnungen.

Solltet ihr nicht alle Nummern auswendig wissen, hilft euch bestimmt unsere Website (skrapid.at).

Löst anhand der Trikotnummern unserer Spieler die folgenden Rechnungen.

Solltet ihr nicht alle Nummern auswendig wissen, hilft euch bestimmt unsere Website (skrapid.at).

SCHAUB

SCHAUB

JANSSON

JANSSON

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HEDL

HEDL

OSWALD

OSWALD

SEIDL

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GRGIC

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RAUX-YAO

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BOLLA

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AUER

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SCHÖLLER

SCHÖLLER

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48 GREENIE-CORNER


FEHLERSUCHBILD

Finde die 5 Fehler im unteren Bild.

Lösung (v. l. n. r.): Gesicht Sangaré, Kopf Böckle, Hand Oswald, Bart Kara, PUMA Logo Kara


IN GEDENKEN AN

RUDI EDLINGER

Der legendäre Funktionär

und Ehrenpräsident wäre am

20. Februar 85 Jahre alt geworden.

Text: Peter Klinglmüller

Fotos: GEPA, SK Rapid – Widner

und Belegschaft aktuell für den SK Rapid tätigen Persönlichkeiten

entzündete abschließend Steffen Hofmann bei klirrender Kälte,

aber strahlendem Sonnenschein eine Gedenkkerze. Den Ehrenkapitän

und seit Jänner 2023 Geschäftsführer des SK Rapid verband

eine sehr enge und freundschaftliche Beziehung mit dem Ex-Präsidenten.

„Rudi Edlinger war ein einzigartiger Funktionär und vor

allem Mensch, dem ich für alles, was er für unseren Klub, aber auch

für mich persönlich getan hat, unendlich dankbar bin. Ich bin überzeugt,

dass es ihn sehr gefreut hätte, dass wir ihm nun ein weiteres

Mal auf diese Weise gedacht haben“, so Steffen Hofmann.

Über 4.400 Tage Rapid-Präsident – besondere

Ehre ab April

Am 20. Februar 2025 hätte der am 21. August 2021 nach

schwerer Krankheit verstorbene Rudolf Edlinger

seinen 85. Geburtstag gefeiert. Eine Delegation des

SK Rapid nahm dies zum Anlass, gemeinsam mit

Repräsentanten des Dokumentationsarchivs des österreichischen

Widerstandes (DÖW), dessen Präsident der ehemalige Finanzminister

der Republik ebenfalls jahrelang war, und der Bezirksvorsteherin

von Penzing, des Heimatbezirks des SK Rapid, an Edlingers

Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof Kränze niederzulegen und

seiner zu gedenken. In kurzen Ansprachen erinnerten Rapid-

Präsident Alexander Wrabetz und der wissenschaftliche Leiter

des DÖW, Andreas Kranebitter, an die enormen Verdienste von

Rudolf Edlinger. In Anwesenheit von Bezirksvorsteherin Michaela

Schüchner sowie einiger ehrenamtlich bzw. in Geschäftsführung

Rudolf Edlinger war schon von Kindesbeinen an glühender Rapidler

und bereits in der Nachkriegszeit Stammgast auf der Pfarrwiese.

1986 kam er auf Bitten des legendären Anton Benya ins Kuratorium

des SK Rapid, am 22. Oktober 2001 wurde er schließlich von den

Vereinsmitgliedern erstmals zum Präsidenten seines Herzensklubs

gewählt. Über 4.400 Tage dauerte diese Ära, in der er sich zahlreiche

Verdienste um den SK Rapid erwarb. Im November 2014 wurde

Rudolf Edlinger schließlich per Akklamation zum Ehrenpräsidenten

des SK Rapid gewählt und blieb seinen Grün-Weißen bis zu seinem

Tod eng verbunden. In seine Ära fiel die wissenschaftliche Aufarbeitung

der Rolle des SK Rapid in der dunklen Zeit des Nazi-Regimes –

in memoriam Rudolf Edlinger fand deshalb am 25. Februar, wenige

Tage nach seinem Geburtstag, im Wien Museum eine restlos ausgebuchte

Veranstaltung zum Thema „Wiener Fußball im Nationalsozialismus“

statt. Eine besondere Ehre wird ihm jetzt posthum ab

1. April zuteil, denn an diesem Tag wird eine städtische Wohnhausanlage

in Hütteldorf (Deutschordenstraße 7–25) nach ihm benannt

und ab dann „Rudolf-Edlinger-Hof“ heißen.

50 ABPFIFF

Eine Delegation von Rapid und dem DÖW am Tag

vor Rudi Edlingers 85. Geburtstag an seinem Ehrengrab

am Wiener Zentralfriedhof


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