04.04.2025 Aufrufe

Musikfonds 2024

Die dritte Veröffentlichung zu den Projekten des Musikfonds e.V. im Jahr 2024 ist im April 2025 erschienen. Besonders hervorgehoben werden hier die neu aufgelegten Stipendienprogramme. Das STIP-4 Programm fördert kompositorische Arbeiten die die Bedeutung von KI-Systemen für die Musik erforschen. Das FEB-4 Programm unterstützt Ensembles mit einer Strukturförderung über zwei Jahre.

Die dritte Veröffentlichung zu den Projekten des Musikfonds e.V. im Jahr 2024 ist im April 2025 erschienen. Besonders hervorgehoben werden hier die neu aufgelegten Stipendienprogramme. Das STIP-4 Programm fördert kompositorische Arbeiten die die Bedeutung von KI-Systemen für die Musik erforschen. Das FEB-4 Programm unterstützt Ensembles mit einer Strukturförderung über zwei Jahre.

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2024


TEXTBEITRAGE

Gregor Hotz / Lisa Benjes

Projektförderungen bis 50.000€

GROßES FÖRDER-

PROGRAMM

Projektförderungen bis 3.000 €

KLEINES FÖRDER-

PROGRAMM

Stipendienprogramm zur Künstlichen Intelligenz

STIP-4

Förderprogramm für freie Ensembles und Bands

FEB-4

Netzwerktreffen zur Zukunft der Ensemble- und Bandförderung

TGL

(THE GREAT LEARNING)

144

142

130


122

102 90

64

18

4

STATISTIK

GREMIEN

IMPRESSUM


TEXTBEITRAGE

Gregor Hotz: An der freien Kunst zu sparen kostet zu viel!

Lisa Benjes: Förderung und Ökologische Nachhaltigkeit


5


AN DER FREIEN

KUNST ZU SPAREN

KOSTET ZU VIEL! *

Geschäftsführer des Musikfonds e.V.

Gregor Hotz

Im Vorwort zur letzten Publikation des Musikfonds, die die

Förderjahre 2020 bis 2023 dokumentierte, konnte ich als Geschäftsführer

des Musikfonds der freien Musikszene ein hoffnungsvolles Zeichen

geben: Der Haushaltsentwurf des Bundes für das Jahr 2024 sah eine

deutliche Aufstockung der Mittel des Musikfonds vor. Im Jahr 2023 war

die Förderquote des Musikfonds auf deutlich unter 10 Prozent und damit

so tief gesunken, dass man durchaus grundsätzliche Zweifel an den

Rahmenbedingungen der Fördertätigkeit des Musikfonds haben konnte.

Immer mehr Akteur:innen der Szene fragten sich, ob sie sich angesichts

der geringen Förderchancen überhaupt noch die Mühe machen sollten,

Projektgelder zu beantragen oder ob sie sich nicht besser einen kunstfremden,

dafür aber existenzsichernden Beruf suchen sollten.

Die krasse Überschreibung der Förderprogramme des Musikfonds hing

mit dem Anstieg der Anzahl eingereichter Projektanträge nach dem Auslaufen

der Corona-Sonderprogramme zusammen. Gleichzeitig sanken die

zur Verfügung stehenden Fördermittel wieder auf das vorpandemische

Niveau (vor Ausbruch der Pandemie erhielt der Musikfonds jährlich 2 Millionen

Euro, in den Corona-Jahren reichte er über 40 Millionen Euro aus).

Das Missverhältnis zwischen eingereichten und geförderten Projektanträgen

irritierte umso mehr, weil der freien Kunst- und Kulturszene

während der Pandemie mit dem Rettungs- und Hilfsprogramm NEUSTART

KULTUR unerwartet schnell geholfen wurde. Außerdem hatte die neue


Foto © Victoria Alexandrova

Ampel-Regierung zum Amtsantritt im Koalitionsvertrag das Ziel formuliert,

die Bundeskulturfonds – so wörtlich – „als Innovationstreiber der

freien Szene zu stärken“. Dieses Versprechen wurde Anfang 2024 zwar

eingelöst, aber es sollte ein halbes Jahr später wieder zurückgenommen

werden: Im Regierungsentwurf für den Haushalt 2025 wurden alle sechs

Bundeskulturfonds schlagartig mit einer 45-prozentigen Kürzung ihrer

Etats konfrontiert (bezogen auf die Etats der Fonds im Jahr 2024).

Der Schock saß tief – nicht, weil eine teilweise Rücknahme der großzügigen

(aber nachweislich dringend benötigten) Aufstockung völlig unerwartet

gewesen wäre. Dass auch die aus öffentlichen Mitteln finanzierte

Kunst- und Kulturszene einen solidarischen Beitrag zur Sanierung des

Bundeshaushalts leisten muss, wird grundsätzlich nicht in Frage gestellt.

Aber dieser Beitrag kann, finanziell gesehen, doch nur symbolisch sein,

da schon der Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und

Medien (BKM) nur ungefähr ein halbes Prozent des Bundeshaushalts

beträgt. Schockierend war die Art und Weise, wie die geplante, massive

Kürzung ohne Vorwarnung und erst mit Veröffentlichung des Regierungsentwurfs

kommuniziert wurde. Das passte gar nicht zum vertrauensvollen

Austausch auf Augenhöhe, welcher das Verhältnis zwischen dem

Musikfonds und den zuständigen Mitarbeiter:innen der BKM seit der

Gründung des Musikfonds prägt.

Unter den unmittelbar und direkt Betroffenen, also den professionell und

freischaffend tätigen Künstler:innen aller Sparten, regte sich schnell

entschiedener Protest gegen die drastischen Kürzungspläne. Eine von

Heinrich Horwitz lancierte, vom Bündnis internationaler Produktionshäuser,

dem Fonds Darstellende Künste und dem Musikfonds maßgeblich

unterstützte Petition sammelte innerhalb kurzer Zeit über 35.000

Unterschriften. Das zeigte Wirkung! Es ist deshalb wichtig, dass wir – die

Förderinstitutionen, die Stiftungen, die Interessenverbände, die Kunstund

Kulturszene sowie der mehrheitlich demokratisch gesinnte Teil der

Gesellschaft – den Elan des letzten Herbsts mitnehmen und uns weiterhin

dafür einsetzen, dass die Kultur in der kommenden Legislaturperiode

erstens ausreichend gefördert und zweitens ihr künstlerischer Freiraum

geschützt und erhalten wird. An dieser Stelle möchte ich im Namen des

Musikfonds insbesondere allen Musiker:innen, Komponist:innen und

Klangkünstler:innen noch einmal ganz herzlich für die Unterstützung

danken, die sie mit ihrer Unterschrift unter die Petition und ihrer lautstarken

Präsenz auf zahlreichen Demonstrationen gegen die Kürzungen

im Kulturbereich geleistet haben.

7

Wir haben zwar nicht erreicht, dass die Kürzungspläne vollständig

zurückgenommen wurden, aber Ende des letzten Jahres wurden die

Kürzungen in letzter Minute doch noch abgemildert. Das zeigt, dass die


BKM die zentrale Bedeutung der Bundeskulturfonds für die freie Szene

anerkennt und sich für die Fonds so stark wie möglich macht. Anstelle

einer Kürzung in Höhe von 45 Prozent müssen wir im laufenden Haushaltsjahr

nun mit einer Kürzung von 25 Prozent (bezogen auf den Etat

2024) umgehen. In Zahlen bedeutet das: Von den 5,25 Millionen Euro, die

dem Musikfonds im letzten Jahr (2024) für den Betrieb der Geschäftsstelle

und für die Förderprogramme insgesamt zur Verfügung standen,

bleiben in diesem Jahr (2025) 3,9 Millionen Euro übrig. Das wird natürlich

Auswirkungen auf das Fördertableau des Musikfonds haben.

Aber zurück zum vergangenen Jahr und zur Frage, welche neuen Impulse

der Musikfonds mit der 2024 erfolgten Aufstockung des Etats aufgenommen

hat und in die Gestaltung neuer Förderprogramme einfließen

ließ. Zum ersten Mal legte der Musikfonds im Jahr 2024 ein Stipendienprogramm

speziell für Komponist:innen der aktuellen Musikszene auf.

Der globale Hype um Künstliche Intelligenz macht natürlich auch vor

den Toren der Kunst- und Kulturszene nicht halt. Viele urheberrechtliche

sowie ethische Fragen bezüglich der Kreation, der Verwertung und des

Konsums von Musik sind ungeklärt und betreffen die Musikschaffenden

ganz direkt, was Ängste und Hoffnungen gleichermaßen weckt. Dennoch

werden KI-Tools schon längst in kreative Prozesse integriert. Das Stipendienprogramm

zur Künstlichen Intelligenz (STIP-4) gibt zehn, von einer

unabhängigen Jury ausgewählten Komponist:innen die Möglichkeit, sich

über den Zeitraum eines ganzen Jahres mit den Chancen und Risiken

KI-basierter Komposition auseinanderzusetzen. Die Potenziale von

KI-Technologie und KI-Programmen als Werkzeuge zur Inspiration und zur

Kreation unbekannter Klangwelten können im Rahmen des Stipendiums

erforscht und mit künstlerischen Residenzphasen verbunden werden.

Was ist Mensch, was ist Maschine? Es wird zunehmend schwieriger

werden, dies in Zukunft noch zu unterscheiden. Einen ersten Einblick in

die Arbeitsergebnisse der Stipendiat:innen geben wir im Rahmen einer

öffentlichen Veranstaltung im Berliner radialsystem im November dieses

Jahres.

Ein weiteres neues Förderprogramm zielte auf die längerfristige Förderung

von Ensembles und Bands (FEB-4) und damit auf den Erhalt der

Vielfalt und der künstlerischen Qualität der international hoch geschätzten

Ensemblelandschaft Deutschlands. Best-Practice-Modelle wie die

dreijährige Ensembleförderung des Landes Nordrhein-Westfalen standen

dabei Pate. Durch die (im Fall des Musikfonds zweijährige) Förderung

soll u.a. die strukturelle Stärkung der freien Klangkörper, beispielsweise

durch eine Professionalisierung des Managements, gefördert werden.

Auch die längerfristige und flexiblere Entwicklung von Projektvorhaben

wird gefördert. Damit geht der Musikfonds als lernende Organisation auf

drei Kernforderungen der freien Musikszene ein.


Anfang Juni 2024, kurz vor der Ausschreibung des neuen Programms, veranstaltete

der Musikfonds gemeinsam mit dem Podium Gegenwart des

Deutschen Musikrates und der Interessenvertretung der freien Klangkörper

in Deutschland (FREO e.V.) ein öffentliches Netzwerktreffen zur

Zukunft der Förderung von Ensembles und Bands in Berlin. Die Resonanz

auf das erstmalige Angebot des Musikfonds, der Ensemble- und Bandszene

eine Plattform für das gegenseitige Kennenlernen, für den Wissenstransfer

und das gemeinsame Brainstorming zu bieten, war ermutigend:

Die Veranstaltung wurde von über 150 Vertreter:innen der Ensembles, der

Förderinstitutionen und der Verwaltung sowie zahlreichen Musiker:innen

besucht. Die Teilnehmenden beteiligten sich lebhaft am World Café und

am Basar der Kompetenzen, der verschiedene Workshop-Formate anbot.

Trotz des dichten Programms blieb noch genug Zeit für den lockeren

Austausch beim gemeinsamen Mittagessen. Den musikalischen Rahmen

gestalteten das ÉRMA Ensemble und das Fabrik Quartet.

Über die neuen Programme des Jahres 2024 (STIP-4 und FEB-4) berichten

wir in dieser Publikation nur in kurzer Form, da beide Programme in der

konkreten Umsetzung noch relativ am Anfang stehen. Die Stipendien zur

KI-basierten Komposition laufen noch bis Ende Oktober 2025 und die

meisten der geförderten Ensembles und Bands bleiben noch bis Dezember

2026 in der Förderung. Leider ist es aufgrund der oben beschriebenen

Kürzung des Etats des Musikfonds nicht möglich, die zweijährige

Ensembleförderung weiterzuführen. Ensembles und Bands, genauso

wie einzelne Musiker:innen oder auf Projektbasis zusammengestellte

Gruppen, sind also noch dringender darauf angewiesen, angemessene

Projektfördermittel zu erhalten. Das bedeutet für die Antragstellenden,

dass sie sich dem harten Konkurrenzkampf um öffentliche Fördermittel

stellen müssen. Denn die Statistik im letzten Teil dieser Publikation

zeigt, dass trotz des deutlichen Aufwuchses an Projektfördermitteln im

Jahr 2024 durchschnittlich weniger als 15 Prozent der im großen Förderprogramm

beantragten Projekte gefördert werden konnten. Insgesamt

konnten in drei Förderrunden 172 Projekte gefördert werden, das waren

immerhin 55 Projekte mehr als im Förderjahr 2023. Aber für viele, unbedingt

förderungswürdige Projekte fehlte schlicht und einfach das Geld.

9

Etwas besser sah es im kleinen Förderprogramm aus. Durch die neue

Fokussierung dieses Programms auf den ländlichen Raum und strukturschwache

Regionen sind die Antragszahlen 2024 im Vergleich zu 2023

nur noch halb so hoch ausgefallen. Deshalb erreichten wir in diesem

Programm eine Förderquote von fast 18 Prozent – insgesamt konnten

54 Projekte gefördert werden. Die maximale Höhe des Förderbetrags pro

Projekt wurde von 2.000 Euro auf 3.000 Euro erhöht, gleichzeitig wurde

der Etat für die kleinen, kurzfristig realisierbaren Projekte aber auch von

100.000 Euro auf 150.000 Euro pro Jahr erhöht. Die Fokussierung auf den


ländlichen Raum verfolgt das Ziel, niedrigschwellige Musikformate in

Regionen Deutschlands zu ermöglichen, in denen aktuelle Musik abseits

gängiger Hörgewohnheiten praktisch nicht angeboten wird. Im ländlichen

Raum versuchen wir engagierten, zumeist ehrenamtlich tätigen Veranstalter:innen

den Rücken zu stärken. Den Musikschaffenden und dem

Publikum wollen wir so die Möglichkeit geben, abseits der Hektik des

Alltags der Metropolregionen anders zu entwickeln, zu produzieren,

zu kommunizieren, zuzuhören, zu teilen und anders zu genießen – ein

Wunsch nach Entschleunigung, der von vielen Akteur:innen der Kulturszene

während der Coronapandemie geäußert wurde, inzwischen aber

wieder stark in den Hintergrund getreten ist. Wir stellen Ihnen in diesem

Band acht Projekte aus dem großen und fünf Projekte aus dem kleinen

Förderprogramm vor.

2024 war auch das Jahr, in dem Impuls neue Musik sein 15-jähriges

Bestehen feiern konnte. Der Musikfonds unterstützt diesen französisch-deutsch-schweizerisch-luxemburgischen

Fonds seit 2019 mit

einem jährlichen Beitrag in der Höhe von 50.000 Euro und ist damit

neben der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia der größte Geldgeber

des Fonds, der für grenzüberschreitende musikalische Kooperationen

in der Mitte Europas steht. Innovative Musikformate aus vier Ländern

setzen ein wichtiges Zeichen gegen die kulturellen Gräben, die sich auch

in Europa wieder bedrohlich auftun. Wenn gesellschaftspolitische Spannungen

zunehmen, wird die Stärkung der kulturellen Verständigung über

Landesgrenzen hinweg umso wichtiger. Impuls neue Musik fördert den

Dialog, die kreative Zusammenarbeit und den Ausbau einer europäischen

Kultur des Miteinanders.

Seit 2023 ist der Musikfonds auch Teil eines Netzwerks, welches sich

der Kompetenzentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit widmet. Initiiert

wurde das Netzwerk von der initiatve neue musik berlin e.V. / field notes

und der Akademie der Künste Berlin, weitere Partner:innen sind die

Ernst von Siemens Musikstiftung, das Goethe-Institut, ON Cologne,

Impuls neue Musik und Art Music Denmark. Lisa Benjes, ehemalige

Vorsitzende des Kuratoriums des Musikfonds, geht in ihrem Gastbeitrag

für diese Publikation auf die Möglichkeiten von Förderinstitutionen ein,

die den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen Kulturproduktion

nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten möchten. Die

digitale Workshopreihe Community of Practice wurde im letzten Jahr

fortgeführt, um Themen wie beispielsweise Mobilität oder nachhaltige

Veranstaltungs- und Festivalorganisation zu vermitteln. Expert:innen

stellen Best-Practice-Beispiele vor und geben Inputs zu spezifischen

Fragestellungen, bevor die Teilnehmenden von ihren eigenen Erfahrungen

berichten und Fragen stellen. Die Ergebnisse der Workshops werden

fortlaufend online dokumentiert.


Das vergangene Jahr war, symbolisch gesprochen, ein Jahr der Berg- und

Talfahrten. Zu Beginn des Jahres wurde die bereits seit einigen Jahren

geforderte Aufstockung des Musikfonds als der zentralen Förderinstitution

des Bundes für aktuelle Musik politisch umgesetzt. Endlich standen

deutlich mehr Fördermittel zur Verfügung, um die real vorhandenen

Bedarfe der Musikszene abzudecken. Das weckte viele Hoffnungen bei

den Bundeskulturfonds, ihren Gremien und vor allem bei den Akteur:innen

der freien Szene.

Mitte des Jahres wurde der Szene dann aber einmal mehr schmerzlich

bewusst, dass die Förderung von Kunst und Kultur eine freiwillige Leistung

des Staats ist, zu der er nicht verpflichtet ist und die er unter bestimmten

Zwängen oder Priorisierungen schnell zurückfahren kann – oft

muss dann die freie, nicht institutionalisierte Szene mehr Federn lassen

als andere Akteur:innen. Wer lange genug in der freien Szene engagiert

ist, erlebt diesen unproduktiven Kreislauf in regelmäßigen Abständen.

Bis zum Ende des Jahres konnten die Akteur:innen der freien Szene mit

Demonstrationen, Petitionen und vielen weiteren, mit viel persönlichem

Einsatz organisierten Aktionen erreichen, dass ein guter Teil der Kürzungen

zurückgenommen wurde. Das gelang ihr im Dialog und Austausch mit

den Bundeskulturfonds, dem Bündnis internationaler Produktionshäuser

und unzähligen weiteren Verbänden, Kulturräten, Vereinen, Initiativen

und – das ist mir wichtig zu betonen – mit den politischen Entscheidungsträger:innen

und den Kolleg:innen im Haus der BKM. Die Frage, der

wir uns stellen müssen, lautet zugespitzt: Ist die Förderung von Kunst

und Kultur ein Luxus, den man sich nur in guten Zeiten leisten kann? Ein

Luxus, der nur einem kleinen, ohnehin schon privilegierten Teil der Gesellschaft

wichtig ist, die meisten aber gar nicht interessiert? Wir sollten

uns ehrlich machen: Ja, sie ist ein Luxus, aber sie ist ein Luxus, den wir

uns in einem der reichsten Länder der Welt leisten können und leisten

sollten. Im Verhältnis zu ihrem ideellen und wirtschaftlichen Nutzen

kostet Kunst uns relativ wenig, und gerade in wirtschaftlich und politisch

sogenannt schwierigen Zeiten trägt sie dazu bei, dass sich das Blickfeld

weitet, das Ohr sich spitzt, das Herz sich öffnet und der Kopf.

11

* Titel der am 31.07.2024 von Heinrich Horwitz initiierten Online-Petition der freien Szene


FORDERUNG UND

OKOLOGISCHE

NACHHALTIGKEIT

Leiterin des field notes-Programms

der inm berlin e.V.,Kuratoriumsmitglied von

2018 bis 2024 (Vorsitzende von 2022 bis 2024)

Lisa Benjes

Die aktuelle Musik steht an einem entscheidenden Wendepunkt:

Die gängigen Produktionsweisen des Musikbetriebs werden

zunehmend kritisch hinterfragt und der Ruf nach ökologisch, sozial und

kulturell nachhaltigen Ansätzen wird sowohl aus der Musikszene selbst

als auch aus der Kulturpolitik immer lauter. Fördereinrichtungen wie dem

Musikfonds, die als Mittler zwischen künstlerischer Praxis und Kulturpolitik

agieren, kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Mit dem Ziel, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent

zu machen, haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union im

Rahmen des Green Deals verpflichtet, ihre CO 2

-Emissionen bis 2030 um

mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Flankiert

wird der Green Deal von der Initiative New European Bauhaus (NEB), die

Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technologie einbindet, um gesellschaftliche

Akzeptanz für den ökologischen und sozialen Wandel zu stärken.

EU-Vorgaben müssen in nationales Recht umgesetzt werden und so hat

auch Deutschland 2020 einen eigenen Energie- und Klimaplan vorgelegt.

Mit dem 2021 in Kraft getretenen Klimaschutzgesetz und dem Energieeffizienzgesetz

von 2023 hat Deutschland zusätzliche Ziele definiert.

Bei all diesen Plänen rangiert der Kulturbereich allerdings nur unter

ferner liefen. Der Kultursektor unterliegt bisher keinen gesetzlichen

Vorgaben und Nachhaltigkeitsbestrebungen beruhen weitgehend auf


Foto © Peter Jeschke

freiwilliger Basis. Durch das Energieeffizienzgesetz werden lediglich

größere Kultureinrichtungen in die Pflicht genommen und seit 2020

müssen alle Projekte, Initiativen und Einrichtungen, die direkt der Beauftragten

der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unterstehen,

messbare Ziele für die Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit

erreichen. Neben der Einrichtung der Green Culture Anlaufstelle hat die

BKM im Herbst 2023 einen Standard zur CO 2

-Bilanzierung eingeführt,

der eine bundesweite Vergleichbarkeit herstellen soll, bisher allerdings

noch nicht verpflichtend ist. Auch einzelne Kommunen wie Leipzig und

Dresden haben damit begonnen, die Förderung städtischer Institutionen

an eine jährliche CO 2

-Bilanzierung zu knüpfen.

Für Fördereinrichtungen wie den Musikfonds gibt es bisher keine

Vorgaben, ökologische Nachhaltigkeit in ihren Förderprogrammen zu

berücksichtigen. Doch auch ohne äußeren Druck nehmen sich viele

Fördereinrichtungen dem Thema verstärkt an. Als Institutionen, die nicht

nur finanzielle Ressourcen bereitstellen, sondern auch Diskurse prägen,

können sie eine maßgebliche Rolle dabei spielen, den Transformationsprozess

hin zu einer nachhaltigen Kulturproduktion zu befördern. Doch

welche konkreten Maßnahmen können sie ergreifen, um diesen Wandel

nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten?

Ein naheliegender erster Schritt liegt darin, dass Einrichtungen ihre eigenen

Strukturen und Praktiken auf Nachhaltigkeit überprüfen: Energieverbrauch

im Büro, Bevorzugung nachhaltiger Produkte bei Bürobedarf und Werbematerialien,

die klimaneutrale Durchführung von Jurysitzungen und Veranstaltungen

sowie die papierlose Verwaltung. Zudem können Nachhaltigkeitsbestrebungen

im Leitbild der Einrichtung verankert oder Nachhaltigkeitsziele

formuliert werden. Diese Vorbildfunktion kann nicht nur als Anreiz für andere

Akteur:innen dienen, sondern auch das Vertrauen in die Institutionen stärken.

13

Bei dem überschaubaren Overhead eines Musikfonds mag der Wirkungsgrad

dieser Maßnahmen allerdings recht überschaubar bleiben.

Eine weit wichtigere Aufgabe liegt in der kritischen Überprüfung der

gängigen Förderpraxis. Denn jene Antragsteller:innen, die sich ernsthaft

nachhaltigen Arbeitsweisen verschrieben haben, stoßen schnell an die

Grenzen der bestehenden Förderstrukturen – insbesondere im Rahmen

der projektbasierten Förderung, die nach wie vor die vorherrschende

Form der finanziellen Unterstützung darstellt. Die Projektförderung ist

per se nicht nachhaltig: Sie zwängt künstlerisches Schaffen in künstliche

Anfangs- und Endpunkte. Antragstellende geraten in einen unablässigen

Kreislauf stets neuer Einzelprojekte, denn Mehrfachförderungen sind

nur in Ausnahmen zulässig. Förderungen sind meist an mindestens eine

Uraufführung geknüpft, und die Kosten für Tourneen übersteigen oft den

Umfang eines einzelnen Projektzuschusses. All das steht im Widerspruch


zu den Prinzipien nachhaltiger Musikprojekte, die sich durch prozessorientiertes

Arbeiten, die Pflege des Repertoires durch die Wiederaufführung

und Weiterentwicklung von Werken sowie den beständigen Ausbau

und die Vertiefung von Gemeinschaften auszeichnen – statt auf die

Produktion von Endergebnissen zu setzen.

Der Musikfonds hat im vergangenen Jahr zwei neue Förderprogramme ins

Leben gerufen: die Ensembleförderung und das Stipendienprogramm zur

Künstlichen Intelligenz. Beide Programme reagieren auf die bereits seit

einigen Jahren steigende Nachfrage nach Möglichkeiten zur langfristigen

Entwicklung von Projekten, zur nachhaltigen Organisation von Arbeitsstrukturen

und zur flexibleren Verwendung der Fördergelder. Diese Ansätze

sind wichtige Schritte in Richtung einer nachhaltigen Förderpraxis,

weshalb es umso bedauerlicher ist, dass die Ensembleförderung den

Kürzungen der Bundesfonds zum Opfer gefallen ist.

Ein weiterer Weg, wie Fördereinrichtungen Impulse setzen können, sind

schwerpunktorientierte Förderprogramme zu spezifischen Themen.

So legt etwa die Kulturstiftung des Bundes einen Schwerpunkt auf

Förderprogramme zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen. Die Stiftung

Niedersachsen förderte mit dem Nachhaltigkeitsfonds NOW! Projekte, die

die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und ökologische Entwicklung

künstlerisch verhandelten. Mit einem Fokus auf nachhaltige Mobilität

richtete das Goethe-Institut vor einigen Jahren das Förderprogramm

Grün unterwegs ein, bei dem ressourcenschonende Reisen und intensiver

Austausch mit lokalen Akteur:innen im Vordergrund standen, um dem

schnelllebigen Konzertbetrieb nachhaltige Modelle entgegenzusetzen.

Sonderprogramme dienen vor allem dazu, Projekte zu fördern, die als

positive Beispiele in die Szene wirken. Langfristig sollte das Ziel sein,

ökologische Nachhaltigkeitskriterien grundsätzlich in die Vergabepraxis

von Fördermitteln zu integrieren und zu einem selbstverständlichen

Bestandteil jedes Entscheidungsprozesses zu machen – eine Forderung,

die im Übrigen im Wirkungsbericht des Musikfonds 2023 durch Birnkraut

Consulting von den befragten Fördernehmer:innen selbst formuliert wurde.

Indem Fördereinrichtungen solche Kriterien nicht als starre Vorgaben,

sondern als orientierende Maxime in ihre Ausschreibungen einflechten,

können sie Künstler:innen und Veranstalter:innen dazu anregen, ihre

Arbeitsweisen kritisch zu reflektieren und schrittweise zu ändern. Um

der Heterogenität der freien Musikszene gerecht zu werden, ist dabei

entscheidend, den Künstler:innen Gestaltungsfreiraum zu lassen. Die

Projekte des Musikfonds umfassen eine beeindruckende Bandbreite an

musikalischen Ausdrucksformen: von ortsspezifischen Klanginstallationen

zu Liederabenden, von DIY-Radioformaten zu Orgelkonzerten, von

Kammermusik zu mehrtägigen Performance-Festivals oder Clubevents


– in kulturellen Ballungsräumen oder auf dem Land. Ein One-fits-all-

Rezept gibt es nicht. Stattdessen muss es möglich sein, dass Veranstalter:innen

eigene, für sie passende Wege bestreiten. Dieser Spielraum ist

insbesondere dann wichtig, wenn komplexe Fragestellungen auftreten.

Man erinnere sich nur an die Debatte zwischen dem belgischen Choreographen

Jérôme Bel und dem mexikanischen Schauspieler und Regisseur

Lázaro Gabino Rodríguez. Als Bel öffentlichkeitswirksam ankündigte,

aus ökologischen Gründen auf das Fliegen zu verzichten, konfrontierte

ihn Rodríguez in einem pointierten offenen Brief mit der Perspektive

globaler Ungleichheiten und machte deutlich, wie ein solcher Verzicht

Kunstschaffende aus dem globalen Süden ihrer Existenzgrundlage

berauben könnte. Heute scheint sich die Diskussion eher in Richtung

einer Neubewertung der Mobilität zu verschieben, anstatt sie vollständig

einzustellen – durch alternative Dramaturgien (kleinere Besetzungen,

weniger, dafür längere Aufenthalte, optimierte Routen, etc.) oder durch

die Wahl umweltfreundlicherer Reisemöglichkeiten.

Diese Möglichkeit der Abwägung im Einzelfall sollte nicht nur den Fördernehmer:innen,

sondern auch den Kuratoriumsmitgliedern bei der Beurteilung

der Anträge gewährt werden. Juryentscheidungen unterliegen

immer einem Geflecht komplexer Faktoren und Überlegungen. Neben den

künstlerischen Kriterien können auch gesellschaftliche und kulturpolitische

Aspekte in die Bewertung der Anträge einfließen.

15

Aus meiner Erfahrung als ehemaliges Kuratoriumsmitglied des

Musikfonds kann ich berichten, dass das Thema Nachhaltigkeit in

der Juryarbeit über die Jahre erheblich an Bedeutung gewonnen hat

und zunehmend Wert auf einen umweltbewussten und ressourcenschonenden

Einsatz der Fördermittel gelegt wird. Einfacher sind die

Entscheidungen damit nicht geworden: Wie ist der künstlerische Wert

eines Projekts gegenüber dem Innovationsgrad nachhaltiger Produktionsweisen

zu gewichten? Werden nur Schlagworte bedient oder setzt

sich jemand ernsthaft mit dem Thema auseinander? Handelt es sich um

ein vordergründiges, einmaliges Engagement oder wird eine langfristige

Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit angestrebt? Stimmen Inhalt und

Form überein? Muss die Bewertung der Diskurshöhe in unterschiedlichen

Genres oder Szenen anders ausfallen? Häufig landet man so bei Grundsatzdiskussionen

zu Fragen, was Topoi wie „Exzellenz“ oder „Qualität“ in

diesem Kontext überhaupt bedeuten. Pauschal lassen sich diese Fragen

nicht beantworten, sondern müssen sowohl im Einzelfall als auch in der

Gesamtschau der eingereichten Projekte betrachtet werden.

Die zunehmende Auseinandersetzung der Jury mit dem Thema Nachhaltigkeit

lässt sich auch auf die steigende Zahl an Einreichungen aus

diesem Bereich zurückführen. Viele Projekte des Musikfonds zeigen, dass


Nachhaltigkeit nicht lediglich eine Frage der Organisation oder Logistik

ist, sondern tief in den kreativen Prozess und die ästhetische Praxis

hineinwirkt: so etwa eine Performance mit selbstgebauten Instrumenten,

gefertigt aus lokalen Ressourcen und mit traditionellen Handwerksmethoden,

die neue klangliche Möglichkeiten erschließt; ein regeneratives

Kunststrom-Kraftwerk, das zum Zentrum für elektronische Musik, bildende

Kunst und Performance wird; ein Vogelklang-Soundcamp, das an

der Schnittstelle zur Wissenschaft seinen Besucher:innen eine neue Naturwahrnehmung

öffnet; eine Multimedia-Installation, die die Rolle des

deutschen TÜV Süd beim Staudammbruch in Brasilien thematisiert und

Instrumentaltechniken, narrative satirische Elemente und Chroma Keying

miteinander verbindet; eine Klangrecherche und Listening Sessions zum

Kalisalzabbau in Thüringen, die unter Verwendung von Field Recordings,

Data Sonification und Tape Loops ökologische Zusammenhänge hörbar

machen. Die Liste der Projekte ließe sich problemlos weiterführen.

Eine nachhaltige Veränderung setzt Wissen voraus. Gleichzeitig dürfen

insbesondere Projekte aus der freien Musikszene mit begrenzten Ressourcen

nicht überfordert werden. Fördereinrichtungen sollten daher

nicht nur finanzielle Mittel bereitstellen, sondern auch Beratungs- und

Unterstützungsangebote anbieten, um Projekte zu befähigen, nachhaltige

Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Damit Antragsteller:innen mit diesen zusätzlichen Anforderungen nicht

allein gelassen werden, hat sich die inm / field notes mit einer Reihe von

Förderern wie dem Musikfonds, der Ernst von Siemens Musikstiftung,

dem Goethe-Institut, Impuls Neue Musik und weiteren zusammengeschlossen,

um Workshops zum Kompetenzaufbau im Bereich Nachhaltigkeit

anzubieten. Die Workshops behandeln Themen wie klimafreundliche

Mobilität im Hinblick auf Tourneen und Publikum, ressourcenschonende

Gestaltung von Spielstätten sowie die Organisation von Konzerten und

Festivals. Auch Zertifizierungen und Bilanzierungen, die speziell auf die

Bedürfnisse von freien Gruppen zugeschnitten sind, werden thematisiert.

Die Workshops richten sich insbesondere an freie Musikschaffende, für

die es bislang noch zu wenige Angebote gibt. Diese Initiative soll auch in

Zukunft fortgesetzt werden.

Alle beteiligten Förderinstitutionen sind Teil eines losen Netzwerks,

das auf der ersten Time to Listen-Konferenz von field notes und der

Akademie der Künste Berlin im Jahr 2022 entstanden ist. Aus einer

offenen Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit und Förderung formierte

sich eine Arbeitsgruppe, die seitdem in unregelmäßigen Abständen

zusammenkommt, um darüber zu beraten, wie ihre Förderinstitutionen

selbst nachhaltiger agieren können, wie sie das Thema in der Szene

weiter voranbringen und wie sie ihre Bemühungen besser miteinander

abstimmen und verknüpfen können.


Fördereinrichtungen wie der Musikfonds haben also verschiedene

Möglichkeiten, den Wandel hin zu einem nachhaltigeren Kulturbetrieb

mitzugestalten. Durch die Einführung von Sonderprogrammen, die

Integration von Nachhaltigkeitskriterien und die Revision bestehender

Förderstrukturen kann der Weg für eine langfristige Veränderung geebnet

werden.

All diese Bestrebungen erfordern jedoch einen Balanceakt: Nicht zuletzt

wurde in den Debatten zu den deutschlandweiten Kürzungen der Kulturetats

deutlich, dass die Wertschätzung der Kultur für ihren eigenen,

intrinsischen Wert und ihre einzigartigen Qualitäten im kulturpolitischen

Diskurs zunehmend in den Hintergrund tritt. Stattdessen wird Kultur als

Werkzeug, Produkt oder Ressource zur Erreichung externer Ziele betrachtet.

Dieser wachsende Legitimationsdruck und der damit einhergehende

Trend zur Hyper-Instrumentalisierung untergraben die Eigenständigkeit

des Sektors und entfremden ihn von seiner eigentlichen Bestimmung

und seinen Werten – was letztlich zu einer Schwächung seiner Position

führt. Die überwiegende Mehrzahl der Künstler:innen hat von sich aus

ein Interesse daran, ihre Arbeit in Einklang mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit

zu bringen. Gleichwohl wehren sie sich vehement gegen eine

Vereinnahmung ihrer Arbeit und es stellt sich, wie es Rancière formulierte,

ein Unbehagen ein, wenn Künstler:innen zur Verantwortung gezogen

werden, wo die Politik versagt.

17

Der Musikfonds zeichnet sich seit seiner Gründung durch die besondere

Nähe zur Szene aus und genießt großes Vertrauen. Er geht auf die

Bedarfe der Künstler:innen ein und wird als Institution wahrgenommen,

die die Anliegen und Herausforderungen der Akteur:innen versteht und

ernst nimmt. Dieses Feingefühl ist eine wesentliche Voraussetzung dafür,

dass zusätzliche Anforderungen an die Musikszene behutsam eingeführt

werden – ohne dabei die künstlerische Freiheit und kreative Vielfalt zu

gefährden.


PROJEKTE

2024GROßES FÖRDERPROGRAMM

1. FÖRDERRUNDE 2024

440 Projektanträge (Antragsvolumen 8.142.692 €)

61 geförderte Projekte (Fördervolumen 991.140 €)

2. FÖRDERRUNDE 2024

288 Projektanträge (Antragsvolumen 5.666.373 €)

56 geförderte Projekte (Fördervolumen 919.900 €)

3. FÖRDERRUNDE 2024

299 Projektanträge (Antragsvolumen 6.638.202 €)

55 geförderte Projekte (Fördervolumen 1.024.740 €)

Durchschnittliche Förderquote 2024: 14,4%

18


19


A18344 Tenor Madness Fabian Willmann

A18348 John Butcher Berlin Residency Magda Mayas

A18353 open.fundus 2024 Benjamin Velsinger

Jazz / Improvisierte

Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzertreihe

Konzerte

Konzertreihe

A18357 Gordan play Balkan Gastarbeiter Songs Guido Möbius Transtraditionelle Musik Konzerte

A18359 Global Village 2024

Peter Kowald Gesellschaft/

ort e.V.

Jazz / Improvisierte

Musik

Festival

A18361 Neue Musik im Fläming 2024 Freunde der NMIF e.V. Zeitgenössische Musik Konzertreihe

A18370 Kontakte renewed Kathrin Isabelle Klein Zeitgenössische Musik Konzerte

A18379 Everything Everywhere Einarsdottir & Engler GbR Zeitgenössische Musik Konzerte

A18394 Bron: The Next Step Constantin Krahmer

A18395 Hyperconnected and Happily Panicking Pablo Lienhard

Jazz / Improvisierte

Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzertreihe

Festival

A18398 Zwei Orgeln Plus Musik 21 NGNM e.V. Zeitgenössische Musik Konzert

A18399 eavesdrop festival Jasmine Guffond

A18403 Oddkins Felicity Mangan

Elektronische

(Club-)Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Festival

Konzerte

A18409 Threads Francesco Marzano Interdisziplinär Performance

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

A18410 Sonotopie/Autoskopie Alexis Baskind

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Konzerte

A18411 Trio Generator Natalia Pschenitschnikova Zeitgenössische Musik Konzerte

A18419 Werke von Klarenz Barlow Lucia Mense

A18426 Beam Splitter – Dedicated Play Audrey Chen

A18435 Marginal Sounds Joshua Weitzel

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzert

Festival

Konzertreihe

A18448 The Funny Sad of Your Life Ensemble Garage e.V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A18465 zeitfensterwunderkammer Frank Niehusmann Klangkunst Installation

A18471 Format Fatigue Utku Tavil

A18472 Pony Says Club #6 Pony Says GbR

A18482 Naked in the Zoo Teresa Riemann

A18485 Parallel Universe Offene Ohren e.V.

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzerte

Konzertreihe

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

Festival

A18491 Erkennen des Anderen tritonus e.V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A18507 Stadtbad Live Sabine Mieke Wenzl

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Konzert

A18524 Suono Mobile 121 Christian Kemper Zeitgenössische Musik Konzerte


Donau115 (Berlin) Berlin https://tenor-madness.com 16.000 €

KM28 (Berlin) Berlin https://johnbutcher.org.uk/index.html 13.000 €

Hanseatische Materialverwaltung (Hamburg) Hamburg www.benjaminschaefer.com 18.000 €

Kantine am Berghain (Berlin), Komplex (Chemnitz), MS

Stubnitz (Hamburg), Vereinsgaststätte SV Arminia (Hannover)

Verschiedene https://gordanband.bandcamp.com/music 23.230 €

ort (Wuppertal)

Buchholzmühle / Simonetti Haus (Coswig),

Mausoleum (Dessau)

netzwerk seilerei (Frankfurt a.M.), Kunst-Station Sankt Peter

(Köln), schwere reiter (München)

Nordrhein-

Westfalen

Sachsen-

Anhalt

Verschiedene

www.kowald-ort.com 7.000 €

https://flaemingmusik.wordpress.com 18.000 €

www.kathrin-isabelle-klein.com/

ensembles-projekte/duo-2k

5.590 €

Dock 11 / ExRotaprint (Berlin) Berlin https://ensemble-adapter.de 23.000 €

Petrikirche (Rostock)

Mecklenburg-

Vorpommern

www.instagram.com/constantinkrahmer 20.000 €

Morphine Raum (Berlin) Berlin https://pablolienhard.com 3.700 €

St. Marienberg (Helmstedt) Niedersachsen https://musik21niedersachsen.de 14.000 €

silent green (Berlin) Berlin https://eavesdropfestival.art 22.500 €

silent green (Berlin) Berlin https://felicitymangan.org 7.780 €

Altes Pfandhaus (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

https://threads.francesco-marzano.com 12.000 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

21

Apartment Project (Berlin), PILS Collectif (Straßburg) Verschiedene https://alexisbaskind.net 5.880 €

Acker Stadt Palast / Tanzhalle Wiesenburg (Berlin) Berlin www.trio-generator.com 6.130 €

Musikwissenschaftliches Institut (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

www.koncon.nl/nieuws/

in-memoriam-clarence-barlow

2.100 €

KM28 (Berlin)

Berlin

www.audreychen.com/beamsplitter-duo-with-henrik-munkeby-nrsteb

18.000 €

Film-Shop / Bali Kino / Palais Bellevue (Kassel) Hessen https://film-shop.org 15.000 €

Alte Feuerwache (Köln)

Glaspavillon Grugapark (Essen)

Nordrhein-

Westfalen

Nordrhein-

Westfalen

https://ensemblegarage.de 9.000 €

www.zeitfensterwunderkammer.de 11.000 €

Villa Kuriosum (Berlin) Berlin www.multiversal.site/archive 14.000 €

White Noise Club (Stuttgart)

Baden-

Württemberg

https://ponysays.de 9.000 €

ausland (Berlin) Berlin www.teresariemann.com 8.000 €

schwere reiter (München) Bayern https://offeneohren.org 16.860 €

Alte Feuerwache (Köln), Künstlerhaus (Lauenburg/Elbe),

Künstlerische Abendschule (Jena), Plantage 13 (Bremen),

Safe-Theater (Basel)

Verschiedene www.tritonus-verein.de 23.500 €

Altes Stadtbad (Luckenwalde) Brandenburg www.kunststrom.com/startseite.html 15.000 €

Berlin School of Sound (Berlin), Hochschule für Musik und Theater

(Hamburg), Württembergischer Kunstverein (Stuttgart)

Verschiedene www.suonomobile.de 14.000 €


A18537 XJAZZ! Konzertreihe 2024 XJAZZ Festival GmbH

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzertreihe

A18542 Seanaps 2024 Habeatus e.V. Genreübergreifend Festival

A18557 Crossing the Abyss ÉRMA Ensemble e.V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A18567 Urschall II – Helix Sebastian Gramss

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzerte

A18570 Tahanguentar Ariel William Orah Interdisziplinär Performance

A18572 unsafe sound space KlangForum Heidelberg e.V. Zeitgenössische Musik Konzert

A18575 Polylog Katharina Ernst Interdisziplinär Performance

A18583 klub katarakt 2025 klub katarakt Festival GbR

A18585 Solitude Hannes Geiß

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Elektronische

(Club-)Musik

Festival

Konzertreihe

A18586 Herz im Gegenlicht Movimientos e.V. Zeitgenössische Musik Konzert

A18587 Klangrauschen Sonja Horlacher Zeitgenössische Musik Konzertreihe

A18597 Loom & Thread Tobias Fröhlich

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

A18603 PYTHO #6 Wörle Sledziecki GbR Interdisziplinär Installation

A18616 heimen 1

MAM.manufaktur für

aktuelle musik GbR

A18618 Giesing is a Feeling Wir In Giesing e.V.

Zeitgenössische Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Konzert

Festival

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

A18622 KollektivRabazzz 2024 Hanse 3 e.V.

A18623

black box_blank page

Stuttgarter Kollektiv für

aktuelle Musik e.V.

Jazz / Improvisierte

Musik

Interdisziplinär

Festival

Konzertreihe

A18632 Narr//Steidle feat. SAOU TV Stefanie Narr Interdisziplinär Konzerte

A18633 Pro Defunctis neuMERZ GbR Zeitgenössische Musik Konzerte

A18644 Beyond the Roots Large Ensemble Beyond the Roots e.V. Transtraditionelle Musik Konzerte

A18650 Muhlheimer Zóngtage Makroscope e.V.

A18658 Fluid Form Club Heidi Goldsmith

A18667 Divide by Zero Nicholas Dunston

A18670 Rec Disorder Matthias Koole

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzertreihe

Konzertreihe

Konzertreihe

Konzerte

A18674 Warum tanzen Männer nicht Pedro Henrique Risse Interdisziplinär Performance

A18677 Kyiv Contemporary Music Days Berlin Kyiv Contemporary Music Days Zeitgenössische Musik Konzert

A18693 Maschinenträume III Christoph Wirth Interdisziplinär Konzerte

A18702 Re-cognize me 3.0 Cologne Guitar Quartet GbR Interdisziplinär Performance

A18711 NNOI. Festival für 12,756 Tonmusik Dezentrale e.V. Interdisziplinär Festival


Emmauskirche (Berlin) Berlin www.xjazz.net 20.000 €

verschiedene Orte (Leipzig) Sachsen https://seanaps.net 35.000 €

Urania Theater (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

https://erma-ensemble.com 14.000 €

Alte Feuerwache (Köln), Zentrifuge (Bonn) Verschiedene https://sebastiangramss.de 21.630 €

Novilla / Sinema Transtopia (Berlin) Berlin www.soydivision.berlin/TAHANGUENTAR 11.520 €

Zwinger 1 (Heidelberg)

Baden-

Württemberg

www.klangforum-heidelberg.de 24.000 €

HAU3 – Hebbel am Ufer (Berlin) Berlin www.katharinaernst.com 18.000 €

Kampnagel (Hamburg) Hamburg www.klubkatarakt.net 26.800 €

Trafo (Jena) Thüringen www.10000volt.de 17.000 €

KuBa (Saarbrücken) Saarland www.cronopien.de 9.950 €

Haus Eden / Musikhochschule / Schuppen 6 / VersuchsHaus

(Lübeck), Künstlerhaus (Lauenburg/Elbe)

Schleswig-

Holstein

www.klangrauschen.com 10.000 €

ausland (Berlin), die naTo (Leipzig), Malzhaus (Plauen) Verschiedene https://loom-and-thread.com 12.000 €

Theater im Delphi (Berlin) Berlin https://gamutinc.org 10.000 €

Birschel-Mühle (Hattingen)

Favorit Bar / Giesinger Grünspitz / Kulturzentrum Giesinger

Bahnhof (München)

Nordrhein-

Westfalen

www.manufaktur-aktuelle-musik.de 13.800 €

Bayern www.instagram.com/ois_giasing 13.500 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

23

Hanse 3 / Kukulida (Dresden) Sachsen https://hanse3.de 28.000 €

verschiedene Orte (Stuttgart)

A L'ARME! Festival (Berlin), ateliercafé (Kranichfeld), Kukulida

(Dresden), WUK Theater Quartier (Halle), ZiMMT (Leipzig)

Hospitalkirche (Stuttgart), Humboldtsaal (Freiburg),

Kunst-Station Sankt Peter (Köln)

Alte Feuerwache / Comedia Theater (Köln)

Makroscope (Mülheim a. d. Ruhr)

Baden-

Württemberg

https://skam-ev.org 40.000 €

Verschiedene https://oliversteidle.com/narr-steidle 19.000 €

Verschiedene www.neumerz.org 26.000 €

Nordrhein-

Westfalen

Nordrhein-

Westfalen

www.beyond-the-roots.de/

large-ensemble.html

15.000 €

https://zongtage.hotglue.me 20.000 €

ausland / House of Music (Berlin) Berlin www.fluidformclub.net 24.000 €

KM28 (Berlin) Berlin www.nickdunston.info 9.660 €

ausland (Berlin), KunstRaum Dorissa Lem (Köln),

Zentrifuge (Bonn)

Verschiedene https://matthiaskoole.com 18.000 €

LOFFT – DAS THEATER (Leipzig) Sachsen www.ludovicofailla.com/acousmatic-music 18.000 €

Villa Elisabeth (Berlin) Berlin www.kcmd.eu 14.760 €

Akademie für Theater und Digitalität (Dortmund)

Alte Feuerwache (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

Nordrhein-

Westfalen

www.oblique-sensations.net 6.310 €

www.cologneguitarquartet.com 14.000 €

verschiedene Orte (Zernikow) Brandenburg https://nnoi.de 21.940 €


A18716 Transcriptions Colin Hacklander Transtraditionelle Musik Konzerte

A18726 A Tribute to Else Marie Pade Sofia Surgutschowa

A18763 BEEK Volume Beek e.V.

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Konzerte

Konzertreihe

A18770 Itinerant Interludes Laurie Schwartz Interdisziplinär Konzertreihe

A18931 The Songs of Harvey Pekar Scott Fields

A18942 Crutches – Human Resources Jan Frisch

A18946 KIND Jan Klare

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzerte

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

A18948 Provinzlärm 2025 Provinzlärm e.V. Zeitgenössische Musik Festival

A18957 Zwitschermaschine – Looping Mark Weschenfelder

Jazz / Improvisierte

Musik

Tour

A18958 fate L'art pour l'art GbR Interdisziplinär Konzert

A18968 von hier aus... Marcus Beuter Klangkunst Installation

A18973 Fluid Anatomy singuhr e.V. Klangkunst Installation

A18975 Im Fluss Geräuschkulisse e.V.

A18979 PHILM Bridges Philipp Gropper

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Installation

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

A18991 From the Quarter to the (W)Hole Radialsystem V GmbH Transtraditionelle Musik Konzerte

A18998

Feed the River

A19004 BHV 40' Nefeli Galani

A19007 Fundamental Interactions Jelena Kuljić

Wiederbelebung kulturellen

Brachlands e.V.

A19008 Open Form for Society II Christian Lillinger

A19014 Bandã Juliana Miranda Perdigao

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzertreihe

Konzertreihe

Konzerte

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

Konzerte

A19016 Nachhall(e) Hillel Deutschland e.V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A19032 Resonance Chamber Callie's gGmbH

Elektronische

(Club-)Musik

Konzertreihe

A19036 A Nono Night in Berlin Martina Francesca Cavalot Zeitgenössische Musik Konzert

A19042 Bonding Sounds Concert Series Zeynep Ayse Hatipoglu Transtraditionelle Musik Konzertreihe

A19046 Kara-Woke Pieces Alan Hilario Interdisziplinär Ausstellung

A19050

Die verliebte Wolke

Verein zur Förderung der

Bergischen Heimatkultur e.V.

A19053 The Art of the Duo Neue Stadt Kultur e.V.

Interdisziplinär

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzerte

Konzertreihe

A19058 mach kaputt, was dich kaputt macht Broken Frames Syndicate GbR Zeitgenössische Musik Konzertreihe


Callie's Sound Studio / Kraftwerk (Berlin) Berlin https://transcriptions-archive.org/about 20.000 €

Haus Eden (Lübeck), resonanzraum (Hamburg),

silent green (Berlin)

Verschiedene https://transmusikale.com 18.000 €

BEEK (Hamburg) Hamburg www.beeek.de 30.000 €

verschiedene Orte (Berlin) Berlin www.itinerantinterludes.com 20.000 €

verschiedene Orte (Bundesweit) Verschiedene www.scottfields.com 15.000 €

Freakshow Artrock Festival (Würzburg), Interzone Festival (Leipzig),

jazzexzess (Berlin), saxstall (Pohrsdorf), Weltecho (Chemnitz)

Verschiedene https://janfrisch.de 19.000 €

Musikhochschule (Münster), Lokal Harmonie (Duisburg),

Parzelle (Dortmund), Stadtgarten (Köln)

Künstlerhaus / St. Nicolaikirche (Eckernförde)

Donau115 (Berlin), Kulturhaus Häselburg (Gera), JazzMangel

(Nordhausen), saxstall (Pohrsdorf), Theaterhaus Schille (Leipzig)

Nordrhein-

Westfalen

Schleswig-

Holstein

www.youtube.com/@janklare 15.900 €

www.provinzlaerm-festival.de 24.000 €

Verschiedene www.mark-weschenfelder.de 22.000 €

Altes Forsthaus Habichtshorst (Winsen) Niedersachsen www.lartpourlart.de 10.000 €

Kunstverein (Bochum), Kunstverein (Gütersloh)

Nordrhein-

Westfalen

https://marcusbeuter.de 4.500 €

Meinblau Projektraum (Berlin) Berlin www.singuhr.de 18.000 €

ZiMMT (Leipzig) Sachsen www.geraeuschkulisse.org/de 15.450 €

A-Trane / Kollektiv Nights Festival (Berlin), Dumont (Aachen),

Loft (Köln)

Verschiedene https://philippgropper.com 25.000 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

25

radialsystem (Berlin) Berlin www.christinawheeler.com 18.500 €

Flussufer (Chemnitz) Sachsen www.linktr.ee/EXINEX 11.750 €

Parfümerie (Frankfurt a.M.) Hessen www.nefeligalani.com 16.000 €

Friedensfest (Augsburg), Gorki (Berlin), Halle424 (Hamburg),

Kammerspiele (München)

Verschiedene http://kuu-music.com/about-kuu 20.000 €

Loft (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

www.christianlillinger.com 25.000 €

Morphine Raum (Berlin) Berlin www.mariaportugal.com 6.500 €

Festsaal Kreuzberg (Berlin), Freylinghausen-Saal (Halle),

netzwerk seilerei (Frankfurt a.M.)

Verschiedene https://camilobornstein.com 18.500 €

Callie's Sound Studio (Berlin) Berlin www.callies.berlin 25.000 €

KM28 (Berlin)

Alte Feuerwache / Humboldt Forum (Berlin)

Kunstverein (Ulm)

Katakomben-Theater (Essen), Kunstmuseum (Bochum),

Theater Fletch Bizzel (Dortmund)

Galerie Mitte / Gesellschaft für aktuelle Kunst / Kultur im

Bunker (Bremen)

Atelier Wäscherei (Offenbach), Kunstkeller (Eltville), Kunstverein

Bellevue-Saal (Wiesbaden), netzwerk seilerei (Frankfurt a.M.)

Berlin

Berlin

Baden-

Württemberg

Nordrhein-

Westfalen

http://africanpaper.com/tag/

martina-francesca-cavalot

www.zeynepaysehatipoglu.com/

elements/projects

8.000 €

24.000 €

http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Hilario 24.000 €

https://dieverliebtewolke.de 9.000 €

Bremen https://theartoftheduo.de 15.000 €

Hessen https://brokenframessyndicate.com 20.000 €


A19060

catinblack ensemble

Sofia von Atzingen Drake

Cardoso

Zeitgenössische Musik

Konzertreihe

A19061 Kammerspiele Musik der Jahrhunderte e.V. Vokalmusik Konzertreihe

A19067 Soundwalks Tobias Schmitt Klangkunst Performance

A19069 be today Kölner Rubens-Gesellschaft e.V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A19086 Festival risonanze erranti V risonanze erranti e.V. Zeitgenössische Musik Festival

A19089

klimaton – 4 Fragments of a Disappearing

Landscape

Adnan Softić

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Installation

A19091 NACHHALL Tobias Euler Klangkunst Ausstellung

A19101 Radionovela: Ein Drama in Funkwellen Nicolas D'Aleman Arango

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzerte

A19103 Lieder, zu singen wenn die Welt untergeht Munka Kurth Combosch GbR Vokalmusik Konzerte

A19115 Omoi Bux Ensemble GbR Zeitgenössische Musik Konzert

A19117 Anima Mundi #5 Errant Sound e.V.

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzertreihe

A19119 Jenseits der Töne Cheng-Wen Chen Zeitgenössische Musik Konzert

A19120 Hörkoma Lange, Berweck, Lorenz GbR

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Konzerte

A19123 Lachen und Weinen Ensemble Resonanz gGmbH Transtraditionelle Musik Konzerte

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

A19129 Preface to Preface Patrick Stadler

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Konzerte

A19135 18. aDevantgarde Festival 2025 aDevantgarde e.V. Zeitgenössische Musik Festival

A19140 unÜppig – Festival Kooperative New Jazz e.V.

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Festival

A19152 Song of Mu Bo-Sung Kim Transtraditionelle Musik Konzertreihe

A19156 arc (attract/repel/connect) Paul Hauptmeier Klangkunst Installation

A19165 HALLO: Festspiele 2024 parasite (re)visited

HALLO: Verein zur Förderung

raumöffnender Kultur e.V.

Elektronische

(Club-)Musik

Festival

A19167 Piano Marathon Fidan Aghayeva-Edler Zeitgenössische Musik Performance

A19168 Trans:form tō emptiness tō e.V. Interdisziplinär Performance

A19170 Positive Spaces KunstAuditiv Dresden e.V. Vokalmusik Konzerte

A19172 der/gelbe/klang der/gelbe/klang e. V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A19182 Rausch Raum für Kunst e.V.

A19183 Tetra Sonus VVSSL gGmbH

Elektronische

(Club-)Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Konzertreihe

Installation

A19191 Contemporary Concerts Tübingen bastille musique e.V. Zeitgenössische Musik Konzertreihe

A19193 Fabulae Clara Vetter

A19197 Future East Festival Sam Eyvazziaei

Jazz / Improvisierte

Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Konzerte

Festival


Szene 10 (Essen)

Theaterhaus (Stuttgart)

Mathildenhöhe (Darmstadt), Neroberg (Wiesbaden),

Schwanheimer Düne (Frankfurt a.M.)

Kunst-Station Sankt Peter (Köln)

Kulturkirche Epiphanias (Mannheim),

Protestantische Kirche (Haardt)

Nordrhein-

Westfalen

Baden-

Württemberg

www.catinblackensemble.com 25.000 €

www.neuevocalsolisten.de 25.000 €

Hessen https://waldlust.org/wl/soundwalks 4.500 €

Nordrhein-

Westfalen

Rheinland-

Pfalz

www.sankt-peter-koeln.de/wp/

kunst-station/ubersicht

7.500 €

https://risonanze-erranti.de 10.500 €

silent green (Berlin) Berlin https://klimaton.net/sound-subjects 24.000 €

Wasserspeicher Prenzlauer Berg (Berlin) Berlin www.euler.club 6.400 €

Cashmere Radio (Berlin)

Berlin

https://cashmereradio.com/shows/

the-rest-is-music

12.000 €

verschiedene Orte (Bundesweit) Verschiedene www.diesozialegruppe.de 14.500 €

Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

www.buxensemble.de 11.500 €

verschiedene Orte (Bundesweit) Verschiedene https://errantsound.net/2024/07/

anima-mundi-5-programm-dt

25.000 €

Plantage 13 (Bremen) Bremen https://chenchengwen.com 10.000 €

Frequenz Festival (Kiel), Import Export (München),

Open Music (Graz), ZiMMT (Leipzig)

Konzerthaus (Berlin), resonanzraum (Hamburg)

Verschiedene https://langeberwecklorenz.de 19.500 €

Verschiedene

www.ensembleresonanz.com/

termine-und-tickets/

liedstadt-ensemble-resonanz-2024-10-08

12.300 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

27

Contemporary Insights (Leipzig), Port25 (Mannheim),

Westspitze (Tübingen)

Bayerische Akademie der Schönen Künste /

schwere reiter (München)

Verschiedene https://patrickstadler.com 6.700 €

Bayern www.adevantgarde.de 25.000 €

art.ist – Musik zur Zeit (Wiesbaden) Hessen www.artist-wiesbaden.de 19.000 €

cuba (Münster), domicil (Dortmund), Lokal Harmonie

(Duisburg), Loft (Köln), Morphine Raum (Berlin)

Verschiedene https://soundcloud.com/song-of-mu 16.500 €

ZiMMT (Leipzig)

Sachsen

https://hauptmeier-recker.de/

diaphanous-sound

13.000 €

Alster-Bille-Elbe Parks (Hamburg) Hamburg https://hallohallohallo.org 14.900 €

St. Elisabeth-Kirche (Berlin) Berlin www.aghayeva-edler.de 11.000 €

Zentralwerk (Dresden) Sachsen www.tooperativ.com 25.000 €

Leonhardi-Museum (Dresden) Sachsen www.auditivvokal.de 11.000 €

schwere reiter (München) Bayern www.dergelbeklang.de 20.000 €

Backsteinboot Project Space (Berlin) Berlin https://backsteinboot.org/sleepovers 12.500 €

The Feuerle Collection (Berlin) Berlin www.berlin-ism.com 15.000 €

Westspitze (Tübingen)

Baden-

Württemberg

https://bastillemusique.bandcamp.com 20.000 €

verschiedene Orte (International) Verschiedene www.clara-vetter.de 18.000 €

Musikbrauerei (Berlin) Berlin https://futureeast-festival.com 12.000 €


A19205 The Membrane Stage Michael Semmelmann

A19208 unexpected music Peter Wacha

A19209 AŞ [ash] Alla Zakiullina

A19568 Inside John Kunkeler

Elektronische

(Club-)Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Jazz / Improvisierte

Musik

Festival

Festival

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

Konzertreihe

A19569 Composers Lab Eva Zöllner Zeitgenössische Musik Tour

A19573 Hemisphere 4 Plus Gebhard Ullmann

A19574 Riddle Jonas Holfeld

Jazz / Improvisierte

Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Konzertreihe

Konzertreihe

A19579 Ripples Claudia Robles-Angel Klangkunst Installation

A19583 Camila Nebbia – The Hanged One Camila Nebbia

A19586 Nicht-Wissen Duoni Liu

A19587 Borderland Maja von Kriegstein

A19588 REM Festival 2025 Projektgruppe Neue Musik e.V.

A19595 Das Arbeitende Konzert XI + XII Christopher Dell

A19597 Taxi Salon 25 Kunstzentrat e.V.

Jazz / Improvisierte

Musik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

Konzerte

Tour

Festival

Konzertreihe

Konzertreihe

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

A19603 Rituals Sophie Emilie Beha Interdisziplinär Konzertreihe

A19610 62. Jazzwerkstatt Peitz SNW sound no walls gUG

A19612 TELESKOPradius 2025 TELESKOPmusikproduktion GbR

A19617 Threesound Expo 2025 Pisitakun Kuantalaeng

Jazz / Improvisierte

Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Elektronische

(Club-)Musik

Festival

Konzertreihe

Festival

A19618 Tonality Theater Neue Klangkunst gGmbH Klangkunst Ausstellung

A19621 Fuelle – Neue Musik aus Bolivien Felix Kroll Zeitgenössische Musik Konzerte

A19630 Ne Var Ne Yok Basak Yavuz

A19635 Soundsystem Culture Festival Schlachthofbronx GbR

Jazz / Improvisierte

Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Performance

Festival

A19641 spokenscores Samawatie Bhatti GbR Transtraditionelle Musik Konzert

A19642 Inter_Section #8 Inter_Section GbR

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzerte

A19651 Integrale Raumthesen Gerriet Krishna Sharma Klangkunst Performance

A19664 Berlin Solo Impro Volker Meitz

A19671

RTFNM25 – Rathenower Tage für Neue

Musik

A19672 mermaids Sascha Henkel

A19675 Groove and Transcendence Jonas Engel

Jazz / Improvisierte

Musik

Festival

Teresa Grebchenko Zeitgenössische Musik Festival

Jazz / Improvisierte

Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzertreihe

Konzerte


Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne /

SJR Jugendzeltplatz (Bayreuth)

Bayern https://www.sechsmitstern.de 22.000 €

Rote Sonne (München) Bayern www.unexpected-music.com 24.500 €

Dock 11 / HAU / PANDA platforma (Berlin) Berlin https://allapopp.com 16.000 €

Kunstfabrik Schlot (Berlin) Berlin www.instagram.com/inside.concertseries 33.000 €

BKA (Berlin), Historica Gewölbe (Montabaur),

Künstlerhaus (Lauenburg/Elbe)

Verschiedene www.zoellner-roche.com 15.410 €

Galiläakirche (Berlin), Jazzwerkstatt (Peitz),

Jazz in E. (Eberswalde)

47m Contemporary / Heilig-Kreuz-Kirche /

Pracht e.V. / ZiMMT (Leipzig)

Fuhrwerkswaage (Köln), Zentrum für internationale Lichtkunst

(Unna), Kunstverein (Leverkusen), Künstlerforum (Bonn)

Verschiedene

www.gebhard-ullmann.com/projects/

hemisphere-4.html

23.200 €

Sachsen https://riddle.fyi 6.050 €

Nordrhein-

Westfalen

www.claudearobles.de 15.100 €

Morphine Raum (Berlin), Westwerk (Hamburg) Verschiedene www.camilanebbia.com 17.980 €

Ebertplatz (Köln), Nummer zu Platz (Bielefeld)

4bid Gallery (Amsterdam), Güterbahnhof (Bremen),

Hošek Comtemporary (Berlin)

Nordrhein-

Westfalen

http://duoni-liu.de 6.360 €

Verschiedene http://detox.wtf 5.950 €

Schwankhalle (Bremen) Bremen www.pgnm.de/rem 20.580 €

Loft (Köln), schwere reiter (München) Verschiedene www.christopher-dell.de 24.000 €

Import Export (München) Bayern www.taxisalon.de 21.180 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

29

Christuskirche / Stadtgarten / St. Alban (Köln)

Nordrhein-

Westfalen

https://sophieemiliebeha.de 31.000 €

Hüttenwerk / Stadtpfarrkirche (Peitz) Brandenburg https://jazzwerkstatt-peitz.de 45.000 €

UT Connewitz (Leipzig) Sachsen www.teleskopmusikproduktion.de/radius 10.480 €

Panke (Berlin) Berlin https://threesound.org 42.050 €

Pavillon 333 (München) Bayern www.winterstefan.com 38.000 €

Klangrauschen (Lübeck), Hof Quillo (Falkenhagen),

Rofinpark (Eberswalde)

Verschiedene https://casataller.org.bo 6.000 €

Spreehalle (Berlin) Berlin www.basakyavuz.com 27.920 €

Muffatwerk (München) Bayern www.schlachthofbronx.com 20.000 €

Festspielhaus Hellerau (Dresden) Sachsen https://tricksterorchestra.de 17.070 €

Frequenz (Kiel), Kulturhaus Dock 4 (Kassel), Tanzhalle

Wiesenburg (Berlin), Weltecho (Chemnitz)

Verschiedene www.intersection-berlin.com 15.720 €

Christus-Pavillon (Volkenroda) Thüringen www.gksh.net 12.410 €

Acker Stadt Palast (Berlin) Berlin www.berlin-solo-impro.de 22.160 €

Kulturzentrum / Musik- und Kunstschule Havelland /

Optikpark (Rathenow)

Mullbau (Luzern), Piano Stark (Konstanz)

Donau115 (Berlin), Lokal Harmonie (Duisburg), MPS-Studio

(Villingen-Schwenningen), Stadtgarten (Köln)

Brandenburg

Baden-

Württemberg

https://rathenowertagefuerneuemusik.

webflow.io

25.000 €

www.saschahenkel.com 15.590 €

Verschiedene www.marcelalucatelli.co 10.120 €


A19679 ensemble mosaik featuring Transfer Christina Gießmann Zeitgenössische Musik Konzert

A19681 Stadtgarten Experimental Band Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

A19698 ILOG Plus Ignaz Schick

A19700 Impakt Festival Impakt e.V.

A19711 Giallo Hanno Leichtmann

A19719 7. Internationales Digitalkunst Festival Remmy Canedo

Jazz / Improvisierte

Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Konzerte

Konzert

Festival

Konzerte

Festival

A19725 Soundseed Festival Muriel Razavi Zeitgenössische Musik Festival

A19726 Propaganda – Deepfakes mit Soundtracks Ensemble Recherche GbR Interdisziplinär Konzert

A19727 RR Reihe Radiostücke Radio free FM gGmbH

A19731 Gina Schwarz – Way to Blue Multiphonics e.V.

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Kompositionsauftrag

Tour

A19734 Leihkörper – Borrowed Body Gitbi Kwon Zeitgenössische Musik Konzertreihe

A19737 Dopplungen Rieko Okuda

A19740

großBkleinG

Untere Reklamationsbehörde

GbR

Jazz / Improvisierte

Musik

Zeitgenössische Musik

Konzertreihe

Performance

A19747 Analogies Zafraan Ensemble e.V. Zeitgenössische Musik Performance

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

A19752 Handtänze Musik 21 NGNM e.V. Interdisziplinär Performance

A19757 Reset – The Long Run Carl Ludwig Hübsch

A19765

12 String Quartets – Somehow We Can

Solistenensemble

Kaleidoskop e.V.

A19772 Mikrofest Mannheim 1 Florian Huth

A19774

radioPHØNIX worldwide

Solistenensemble

PHOENIX16 e.V.

Jazz / Improvisierte

Musik

Zeitgenössische Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Konzerte

Konzerte

Festival

Konzert

A19775 Chemnitz.Komponieren.Heute Neues Klaviertrio Dresden e.V. Zeitgenössische Musik Konzerte

A19777 Jazzkollektiv Festival Jazzkollektiv Halle e.V.

Jazz / Improvisierte

Musik

Festival

A19781 Papiripar Festival 2025 Bräunlich Son Kubin GbR Genreübergreifend Festival

A19796

Bending Time

Schulkowsky, Gebrüder

Teichmann GbR

A19803 Rupp – Rößler – Hall Isabel Rößler

A19809 Marmalsana & Cansu Tanrıkulu Tony Elieh

A19812

Fokus.Reihe

A19824 Paretzer Field Music 2025 Sabine Vogel

FOKUS Forum für Künstlerische

Umsetzung e.V.

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Zeitgenössische Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzerte

Tour

Konzert

Konzertreihe

Konzertreihe

A19833 Feet Become Ears Feet Become Ears GbR Zeitgenössische Musik Festival

A19848 Magazin-Festival 2025 Alexander Schimpf Zeitgenössische Musik Festival


radialsystem (Berlin) Berlin www.ensemble-mosaik.de 47.530 €

BIMHUIS (Amsterdam), schwere reiter (München),

Stadtgarten (Köln)

MPS-Studio (Villingen-Schwenningen)

Loft (Köln)

Verschiedene

Baden-

Württemberg

Nordrhein-

Westfalen

https://linktr.ee/

stadtgartenexperimentalband

24.380 €

www.zangimusic.wordpress.com 22.200 €

www.impakt-koeln.de 13.620 €

KM28 / Morphine Raum (Berlin) Berlin http://hannoleichtmann.com 10.800 €

Kultur im Bunker / White Noise Club (Stuttgart)

Baden-

Württemberg

www.idkf.org 18.230 €

verschiedene Orte (Leipzig) Sachsen www.soundseedfestival.com 7.420 €

Ensemblehaus (Freiburg)

Baden-

Württemberg

www.ensemble-recherche.de 20.000 €

Das Gold (Neu-Ulm), Jazzkeller Sauschdall / Stadthaus (Ulm) Verschiedene https://freefm.de/sendung/entartet 27.370 €

Hemingway Lounge (Karlsruhe), Jazzclub Tonne (Dresden),

Jazzinstitut (Darmstadt), Jazz-Schmiede (Düsseldorf), Loft (Köln)

Verschiedene www.ginaschwarz.com 20.000 €

TONALi (Hamburg) Hamburg www.gitbikwon.com 8.500 €

Kühlspot Social Club (Berlin) Berlin www.takatsukitrioquartett.weebly.com 7.000 €

KGV Bockenheim 1908 / Landungsbrücken (Frankfurt a.M.) Hessen www.untere-reklamationsbehoerde.de 27.700 €

Altes Stadthaus (Cottbus), Dock 11 (Berlin),

Gesellschaftshaus (Magdeburg)

Verschiedene https://zafraanensemble.com 15.420 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

31

Pavillon (Hannover) Niedersachsen www.musik21festival.de 20.000 €

tbc Verschiedene https://huebsch.me/universe 13.640 €

radialsystem (Berlin) Berlin https://kaleidoskopmusik.de 15.000 €

zeitraumexit (Mannheim)

Baden-

Württemberg

www.instagram.com/

elektrosmogma/?hl=en

10.620 €

radialsystem (Berlin) Berlin www.phonix16.de 16.180 €

Hartmannfabrik (Chemnitz), Projekttheater (Dresden),

Theater im Delphi (Berlin)

Verschiedene www.klaviertrio.net 6.500 €

Dom / Schwemme / WUK Theater Quartier (Halle),

Templerkapelle Mücheln (Wettin-Löbejün)

Sachsen-

Anhalt

www.jazzkollektiv-halle.de 19.500 €

verschiedene Orte (Hamburg) Hamburg www.papiripar.com 45.000 €

Frühjahrstage für zeitgenössische Musik (Weimar), Klangbad

Festival (Scheer), UM-Festival (Pinnow/Gerswalde)

Kulturhaus Häselburg (Gera), mono-Ton (Nürnberg), Musikbahnhof

(Weißenburg), saxstall (Pohrsdorf), stromraum (Stuttgart)

Verschiedene

Verschiedene

http://noland.fm/artists/

robyn-schulkowsky-gebrueder-teichmann

https://isabelroessler.com/projects/

rupp-roessler-hall

10.000 €

4.930 €

Morphine Raum (Berlin) Berlin www.tonyelieh.com 12.000 €

verschiedene Orte (Sachsen) Sachsen https://fokus-leipzig.org 18.030 €

Paretz (Ketzin)

Brandenburg

https://sabvog.de/projects/

paretzer-field-music

7.110 €

die naTo / UT Connewitz / Westflügel (Leipzig) Sachsen www.feetbecomeears.com 13.350 €

Altes Magazin (Hannover) Niedersachsen www.altes-magazin.de 6.640 €


Kathrin Isabelle Klein (Piano), Moritz Koch

(Schlagzeug) und Lukas Nowok (Klangregie)

fanden 2020/21 in der Internationalen Ensemble

Modern Akademie zusammen. Während

der Corona-Lockdowns wagten sie sich an Karlheinz

Stockhausens legendäres Werk Kontakte

– ein musikalischer Drahtseilakt, bei dem absolute

Synchronizität mit dem Tonband gefordert

ist. Ihre Interpretation wurde in der Kölner

Kunst-Station Sankt Peter präsentiert, wo

Stockhausens Klassiker von den elektronischen

und akusmatischen Klängen des polnischen

Komponisten Marcin Pietruszewski eingerahmt

wurde – ein fruchtbarer Dialog zwischen Vergangenheit

und Gegenwart.


A18370

33

KONTAKTE

RENEWED


Kathrin Isabelle Klein © Lucie Schulze

34

Duo 2K, Lukas Nowok © Lucie Schulze


Lukas Nowok © Lucie Schulze

35

Duo 2K © Lucie Schulze


A18567

36

URSCHALL II –

HELIX


Das international besetzte Ensemble STATES

OF PLAY um den Komponisten und Kontrabassisten

Sebastian Gramss hat sich seit

2017 zu einem Rotationszentrum der aktuellen

Musikszene entwickelt. Im Fokus der Produktion

Urschall II – Helix in der Alten Feuerwache

Köln stand das singuläre, nicht-lineare

Tempo- und Zeitkonzept Helix, bei dem sich

anschwellende und abklingende rhythmische

Ströme in scheinbar endlosen Spiralen

überlagern. Anders als in traditionellen Musikformen

gibt es kein stabiles Grundtempo.

Kontinuierliche Accelerandi und Ritardandi

kreieren ein völlig neues Klang-Zeit-Erlebnis.


Urschall Helix © Heiko Specht

38

Urschall Helix © Heiko Specht


Sebastian Gramss © Heiko Specht

39

Urschall Helix © Heiko Specht


TRANSCRIPTIONS

40

A18716


Das studio LABOUR initiierte 2019 gemeinsam

mit der Familie des 2015 verstorbenen

senegalesischen Musikers Doudou N’diaye

Rose ein außergewöhnliches Projekt. Im Fokus

stand die Verbindung der Sabar-Trommelkultur

und des musikalischen Erbes dieses

legendären „Mathematikers des Rhythmus“

mit der elektronischen Musiktradition. Über

500 Rhythmen entwickelte N’diaye Rose in

seiner Karriere, die nur in oraler Tradition

weiter gegeben wurden. Nun sind sie erstmals

auf einer Webseite dokumentiert. Das

Konzert im Berliner Kraftwerk glich einer

von der Dramaturgie eines senegalesischen

Straßenfests inspirierten Hommage an das

Lebenswerk des Künstlers.


LABOUR © Frankie Casillo

42

Nkisi © Frankie Casillo Holy Tongue © Frankie Casillo


Lamin Fofana © Frankie Casillo

43

N'diaye Rose Family, Colin Hacklander © Koen de Koning


A18763

Im Oktober 2022 wurde die Tiefgarage einer

ehemaligen Autowerkstatt in Hamburg zu einem

Ort für experimentelle Musik. Seither bereichert

das BEEK die Hamburger Subkultur

mit einem auf zeitbezogene Medien, Sound

und Performance ausgerichteten Programm.

Hier trifft die lokale Szene auf internationale

Künstler:innen. Arbeiten, die mit neuen Klängen

und deren Erzeugung jenseits etablierter

Konventionen experimentieren, stehen dabei

im Zentrum. Stilistisch bewegt sich das Programm

zwischen Noise, Neue Musik und Deconstructed

Club und eröffnet immer wieder

neue akustische Horizonte.


BEEK VOLUME

45


Jiyoung Wi © Antje Sauer

46

Institut für Feinmotorik

© Charlie Spiegelfeld

Nina Garcia © Antje Sauer


Marc Vernon © Antje Sauer

47

Tzu Ni © Antje Sauer


CRUTCHES –

HUMAN

RESOURCES

48

A18942


Das Quartett Crutches ist ein Hybrid aus

Kammerjazz und Fahrstuhlpunk. Die Keytar,

eine Kombination aus Keyboard und Gitarre,

ist das tonangebende Instrument, während

die Rhythmusgruppe Versatzstücke aus Jazz

und Metal zu miteinander verwobenen Strukturen

formt. Dabei entstehen eigenwillige Instrumentalsongs,

über denen ein geräuschvoller

Noise-Schleier liegt. Crutches setzt

sich mit der Ästhetik von Maschinen auseinander,

persifliert Stile und Klischees und

malt mit musikalischen Mitteln ein Bild unserer

vielschichtigen, überwältigenden und

manchmal auch komischen Gegenwart.


Jan Frisch © Rosario Multari

50

Laure Boer © Rosario Multari Crutches © Clemens Radauer


Olga Reznichenko © Rosario Multari

51

Valentin Schuster © Rosario Multari


Einen begehbaren und dabei absolut transparenten

Klangraum der Klangkünstlerin Ioana

Vreme Moser präsentierte singuhr – projekte

im Meinblau Projektraum in Berlin. Fluid Anatomy

basierte auf Komponenten aus der Strömungsmechanik.

Angetrieben von elektronisch

gesteuerten Pumpen und Ventilen bahnten sich

Wasser- und Luftströme ihren Weg durch ein

verzweigtes System aus Acrylglasplatten und

Verbindungsschläuchen. Während die Installation

von einem rhythmischen Muster zum anderen

überging, war das Publikum eingeladen, sich

zwischen den Objekten dieses raumgreifenden

fluidischen Computers zu bewegen und seinen

subtilen Klängen zu lauschen.


A18973

53

FLUID

ANATOMY


Fluid Anatomy © Roman März, singuhr – projekte

54

Fluid Anatomy

© Roman März, singuhr – projekte

Fluid Anatomy

© Roman März, singuhr – projekte


55

Fluid Anatomy © Roman März, singuhr – projekte


A19091

Zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen

Terrors präsentierte der Klangkünstler

Tobias Euler die Installation NACH-

HALL in einem ehemaligen Wasserspeicher im

Prenzlauer Berg. In unmittelbarer Nachbarschaft

befand sich 1933 eines der ersten frühen

Konzentrationslager Berlins. Der Künstler

entwickelte digital gesteuerte Klangobjekte

aus Akkordeonfragmenten, einem Symbol für

die im Nationalsozialismus verfolgten Gruppen.

Eine Collage aus historischem Tonmaterial,

Alltagsgeräuschen und Akkordeonklängen

lud zu einer Auseinandersetzung mit einem

Kapitel Stadtgeschichte ein, das in Vergessenheit

zu geraten droht.


NACHHALL

57


NACHHALL © Tobias Euler

58

NACHHALL © Udo Siegfriedt


NACHHALL © Tobias Euler

59

NACHHALL © Tobias Euler


LACHEN UND

WEINEN

60

A19123


Mais Harb, Hêja Netirk und Julian Prégardien

– drei Sänger:innen mit völlig unterschiedlicher

Herkunft – brachten bekannte und ungewohnte

Klänge auf die Bühne des Hamburger

resonanzraums. Begleitet vom Ensemble Resonanz

und außereuropäischen Musiker:innen

präsentierten sie ein Programm mit Liedern

aus Deutschland, Kurdistan, Syrien,

dem Iran und Österreich. Die Arrangements

von Tobias Schwencke eröffneten transtraditionelle

Perspektiven auf die Liedkunst.

Harb und Netirk erzählten mit ihren Liedern

zugleich von der Erfahrung, als geflüchtete

Künstlerinnen nach Deutschland zu kommen

und sich neu erfinden zu müssen.


Julian Prégardien © Sebastian Madej

62

Juditha Haeberlin, Ensemble Resonanz

© Sebastian Madej

Hêja Netirk © Sebastian Madej


Faleh Khaless © Sebastian Madej

63

Mais Harb © Sebastian Madej


PROJEKTE

2024KLEINES FÖRDERPROGRAMM

1. KLEINE FÖRDERRUNDE 2024

87 Projektanträge (Antragsvolumen 239.338 €)

12 geförderte Projekte (Fördervolumen 33.950 €)

2. KLEINE FÖRDERRUNDE 2024

60 Projektanträge (Antragsvolumen 169.080 €)

11 geförderte Projekte (Fördervolumen 31.365 €)

3. KLEINE FÖRDERRUNDE 2024

64 Projektanträge (Antragsvolumen 170.539 €)

14 geförderte Projekte (Fördervolumen 39.030 €)

4. KLEINE FÖRDERRUNDE 2024

49 Projektanträge (Antragsvolumen 130.774 €)

9 geförderte Projekte (Fördervolumen 25.505 €)

5. KLEINE FÖRDERRUNDE 2024

52 Projektanträge (Antragsvolumen 144.595 €)

8 geförderte Projekte (Fördervolumen 20.150 €)

Durchschnittliche Förderquote 2024: 17,6%

64


65


K18785 personæ Beatrix Wagner Zeitgenössische Musik Konzerte

K18790 Play – Release-Konzert Hannes Lingens

K18792 Camila Nebbia Trio Camila Nebbia

K18793

Allein zu Zweit

ZAK – Zeitgenössische Aktuelle

Kunst e.V.

K18806 Becky – Konzert in Eisenhüttenstadt Mathias Becker

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Zeitgenössische Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Konzert

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion

Konzert

Konzert

K18823 Vogelklang Residenzen Kunstverein Global Forest e.V. Klangkunst Performance

K18826 Teichmann + Söhne NOLAND GbR

K18831 For the Voiceless Thea Soti

K18832

K18833

Wald-Parkour

Stadt-Land-Clash

Saxstall – Musik im ländlichen

Raum e.V.

Initiative für Freizeit und

Musikkultur e.V.

Elektronische

(Club-)Musik

Elektronische

(Club-)Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Konzerte

Kompositionsauftrag

Konzert

Konzert

K18847 Der Krieg beginnt mit der Stille Stefan Löhr Interdisziplinär Performance

K18848 MetaMorphosis Ben Meerwein Interdisziplinär Konzert

K18867 Continuity and Resonance Carl Christian Wittig

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzert

K18873 1000 Sounds Leonie Klein Zeitgenössische Musik Konzerte

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

K18879 Als die Welt keine Scheibe war Kulturverein Wettsaasen e.V. Klangkunst Installation

K18885 Wassergeschichten am See Daniela Petry Interdisziplinär Konzerte

K18896 Jörgensmann/Neuser Duo Nikolaus Neuser

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzert

K18897 Natu(e)rlich Duoni Liu Klangkunst Installation

K18911 Un:heard Sounds of Industry 1:1 CONCERTS e.V.

K18912 Brigade Futur III – Jazzwerkstatt Peitz 61 Benjamin Weidekamp

K18915 Futur AAA Festival z-Labor e.V.

K18916 Mothek in concert Ectoplastic UG

K18919 Kali Rosi Klüßendorf

K19227 Repelling Attractors Raphaël Languillat

K19240 Forming and Storming Verena Hentschel

K19252 429 Hz Formen von Stille Ensemble Janna Kleinknecht

K19256

Jazz-Dialoge ohne Grenzen

Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk

Hannover e.V.

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Jazz / Improvisierte

Musik

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Experimenteller Pop,

Rock oder Hip-Hop

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzerte

Konzert

Festival

Konzerte

Installation

Konzerte

Konzerte

Konzert

Konzert

K19258 Biozönose Tom Goemare Interdisziplinär Festival


Künstlerdorf (Schöppingen), Künstlerhaus (Lauenburg/Elbe) Verschiedene www.ensemble-reflexionk.de 2.900 €

BLECH. – Raum für Kunst e.V. (Halle)

Sachsen-

Anhalt

http://hanneslingens.de 2.900 €

Kulturraum Heinz (Norden) Niedersachsen www.camilanebbia.com 3.000 €

Alte Dorfkirche (Hausen) Bayern https://www.z-a-k.art 1.800 €

Lehrschwimmbecken (Eisenhüttenstadt) Brandenburg https://soundcloud.com/musicbybecky 2.800 €

Kunstverein Global Forest / Stöcklewald (St. Georgen)

Falsche Farm (Ebermannsdorf), Marienthal am Regen

(Regenstauf)

Neue Musik Zentrale (Essen)

Baden-

Württemberg

Bayern

Nordrhein-

Westfalen

https://global-forest.com 3.000 €

http://noland.fm/artists/

teichmann-soehne

2.800 €

www.theasoti.com 3.000 €

saxstall (Pohrsdorf) Sachsen http://saxstall.de 3.000 €

Dreschplatz / Getzbachhalle (Auen)

Sensonus / Saal der Pallottikirche (Vallendar)

Rheinland-

Pfalz

Rheinland-

Pfalz

www.initiative-fm.de 3.000 €

https://stefanloehr.de 2.850 €

Branitzer Park (Cottbus) Brandenburg www.instagram.com/_marevino/ 2.900 €

Dom (Halle)

Sachsen-

Anhalt

www.carlwittig.com/projects/

carl-wittigs-aurora-oktett

3.000 €

Erich Schickling Stiftung (Eggisried), Pfarrkirche (Görwihl) Verschiedene www.leonie-klein.net 2.985 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

67

Prophetenmühlenweg (Allendorf) Hessen www.wernercee.de 3.000 €

Atelier ART5 (Plüderhausen), Beutwangsee (Neckarhausen)

Kulturknastfenster (Brüel)

Externsteine (Horn-Bad Meinberg)

Baden-

Württemberg

Mecklenburg-

Vorpommern

Nordrhein-

Westfalen

www.dreiorangen.de 2.900 €

www.nikolausneuser.com 2.700 €

http://duoni-liu.de 3.000 €

Industriemuseum (Chemnitz) Sachsen https://1to1concerts.de 3.000 €

Jazzwerkstatt (Peitz) Brandenburg http://brigadefutur3.org 2.900 €

Kunstplantage (Zwickau) Sachsen https://futur-aaa.com 1.980 €

Festwiese (Schloßkulm) Thüringen https://mothek.de 2.900 €

Cruciskirche (Sondershausen) Thüringen http://klimakriseklitoris.de 3.000 €

b-05 Kulturzentrum (Montabaur), Kunsthalle (Trier)

Neue Musik Zentrale (Essen)

Rheinland-

Pfalz

Nordrhein-

Westfalen

www.raphaellanguillat.com 3.000 €

https://verenahentschel.com 2.830 €

Schinkelkirche (Cöthen) Brandenburg www.panthaduprince.com 2.950 €

TangoBrücke (Einbeck) Niedersachsen www.jazzdialoge.tolstoi-hannover.de 2.000 €

Grillplatz Kräherwald (Stuttgart)

Baden-

Württemberg

www.kunststiftung.de/kurzportrait/

tom-goemare.html

2.970 €


K19263 MusikAktionAnalog Spielraum e.V.

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzertreihe

K19267 Ihrer Augen stumme Klage Katharina Schmauder Zeitgenössische Musik Konzerte

K19271 Superbeep! Joachim Striepens

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzert

K19274 Aural Flesh Banu Çiçek Tülü Klangkunst Ausstellung

K19278 Kreise – Ellipsen Christoph Enzel Zeitgenössische Musik Konzerte

K19282 Tanz & Elektroakustik Kulturhaus Häselburg e.V. Interdisziplinär Performance

K19283 Stimmung Beat Duddeck Vokalmusik Konzert

K19289 Popcorn Music Thilo Ruck Zeitgenössische Musik Konzert

K19294 Phoenix Love Dora Osterloh

Jazz / Improvisierte

Musik

Konzerte

K19669 Dating Planet A Jonathan Hofmeister Interdisziplinär Performance

K19787 Garden Hermits Rocco Romano Interdisziplinär Konzert

K19882 Here; Beyond Elena Ralli Zeitgenössische Musik Konzerte

K19886 über kopf und stein Aust&Barié GbR Klangkunst Ausstellung

K19892 Circle Line Project 23 Theo Nabicht

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzert

#

Projekt Antragsteller:in Genre Format

K19896 (T)RaumLand Marianna Schürmann

K19898 Die Praxis des Experimentalliedes Alex Nowitz

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzerte

Konzert

K19900 In Search of a Bird Frieda Gawenda Interdisziplinär Konzert

K19907

Surprise Encounters

K19918 Strotzbüsch Konzert – Annie Bloch Judith Röder

Plattform für Transkulturelle

Neue Musik e.V.

Transtraditionelle Musik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Festival

Konzert

K19935 Rhapsody Sophie Innmann Klangkunst Installation

K19937 Mein Vater wird gesucht Jonathan Emilian Heck

K19939 Echospheric Samantha Seabra da Cruz

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Composer-Performer /

Echtzeitmusik

Konzert

Konzert

K19942 Zeitgenössische Musik aus der Ukraine Lothar Knappe Vokalmusik Konzert

K19944 a world with your wound in it Stephanie Benze Interdisziplinär Performance

K19948 Neue Impulse – Neue Perspektiven Sandrine Ramamonjisoa

Jazz / Improvisierte

Musik

K19962 The Orb of Xiath Ani Samperi Interdisziplinär

Konzert

Konzert(e) +

Tonträger-Produktion


Gartenhaus Anne et Martin (Frauenberg, Frankreich), Terminus

(Saarbrücken), Werkstatt KunstSchäfer (Blieskastel)

Alter Pfarrhof Schambach (Riedenburg),

Otto-Hellmeier-Kulturhaus (Raisting)

Verschiedene https://spielraum-verein.de 2.500 €

Bayern https://zentaur-quartett.de 3.000 €

Künstlerische Werkstätten (Trebel) Niedersachsen https://soundcloud.com/beep_olar 2.780 €

Gesellschaft für Aktuelle Kunst (Bremen) Bremen https://gak-bremen.de 2.000 €

Kapelle (Kreßberg), Stadtkirche (Marktlustenau)

Baden-

Württemberg

www.christophenzel.de 3.000 €

Clodramühle (Berga-Wünschendorf) Thüringen www.haeselburg.org 3.000 €

St. Peter und Paul Kirche (Nordstemmen) Niedersachsen https://forum-neue-vokalmusik.com 3.000 €

Ganerben-Gymnasium (Künzelsau)

Baden-

Württemberg

https://thiloruck.com 3.000 €

Kulturhaus Häselburg (Gera), Kulturbahnhof (Kalchreuth) Verschiedene www.doraosterloh.de/phoenix-love 3.000 €

Eifel-Film-Bühne (Hillesheim)

laut.haus (Thürk)

Elisabeth-Schneider-Stiftung (Freiburg), Schlosskeller

(Friedenweiler)

SCHIN.Scheven (Scheven)

Rheinland-

Pfalz

Schleswig-

Holstein

Baden-

Württemberg

Nordrhein-

Westfalen

http://datingplaneta.de 2.950 €

www.instagram.com/_garden_hermits 2.400 €

www.kompassensemble.de 2.900 €

www.verenabarie.de 2.800 €

Hallo Nachbar (Zehdenick) Brandenburg www.nabicht.de 2.600 €

Veranstaltungsraum (Stadt/Ort) Bundesland Website

69

Künstlerhof Roter Ochse (Schleusingen),

Saale-Galerie (Saalfeld)

Französische Kirche (Potsdam)

Herzlhaus (Rütte/Todtmoos)

Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz /

Schloss Engers (Neuwied)

Atelier Judith Röder (Strotzbüsch)

Bürgerpark Theresienstein (Hof)

Melcherhof Kultur (Buchenbach)

Tikozigalpa (Wismar)

Thüringen

Brandenburg

Baden-

Württemberg

Rheinland-

Pfalz

Rheinland-

Pfalz

Bayern

Baden-

Württemberg

Mecklenburg-

Vorpommern

http://ensemblevianova.de/ueber-uns/

marianna-schuermann-flute

https://nowitz.de/

die-praxis-des-experimentalliedes

2.980 €

2.990 €

www.friedagawenda.com 2.885 €

https://www.matthiasmainz.com/ptnm 3.000 €

http://anniebloch.com/home/organ 2.700 €

https://sophieinnmann.com/

rhapsody-black-forest-edition

3.000 €

www.jonathanheck.com 2.600 €

www.echospheric.com 2.880 €

Kulturkirche (Petzow) Brandenburg http://berlinerfrauenvokalensemble.com 2.000 €

Neue Kammerspiele (Kleinmachnow)

Kulturkasten (Tuttlingen)

Brandenburg

Baden-

Württemberg

www.instagram.com/stephanie.ilova/

?next=%2Fmertfindikk%2F&hl=de

2.970 €

https://appaloosa.band 2.000 €

Objekt 4000 (Schönewalde) Brandenburg http://anisamperi.com 2.000 €


K18792

70

CAMILA

NEBBIA

TRIO


Die argentinische Saxophonistin und Filmemacherin

Camila Nebbia zählt zu den spannendsten

Stimmen der improvisierten Musik

in Deutschland. Vor zwei Jahren zog sie nach

Berlin und bereichert seither die Szene mit

kompromisslosen Klängen zwischen Free

Jazz und frei improvisierter Musik. Ihr Trio –

mit Michael Formanek am Bass und Vinnie

Sperrazza am Schlagzeug – verbrachte im

April 2024 eine Arbeitsphase im ehrenamtlich

betriebenen Kulturraum Heinz in Ostfriesland.

Dort entstandene Live-Aufnahmen

zeigen, wie Nebbia die vom legendären Saxophonisten

Sonny Rollins geprägte Trio-Besetzung

neu denkt und in die Zukunft führt.


Vinnie Sperrazza © Cristina Marx, Photomusix

72

Camila Nebbia

© Cristina Marx, Photomusix

Camila Nebbia Trio

© Cristina Marx, Photomusix


Nebbia, Sperrazza, Formanek © Cristina Marx, Photomusix

73

Michael Formanek © Cristina Marx, Photomusix


K18823

74

VOGELKLANG

RESIDENZEN


Jährlich lädt der Kunstverein Global Forest

am Stöcklewald bei St. Georgen zum Vogelklang

Soundcamp ein. Das Projekt verbindet

Mensch, Natur und Kunst auf einzigartige

Weise. Workshops, Installationen, Spaziergänge,

Vorträge und Konzerte machen die

Klangvielfalt der Natur, besonders die der

lokalen Vogelwelt, erlebbar. 2024 entwickelten

die Künstlerinnen Kristine Kjeldsen und

Carla Tapparo während einer Residenz verschiedene

ortsspezifische Arbeiten, die im

Rahmen des zweitägigen Camps im ehemaligen

Atelier von Martin Kippenberger in St.

Georgen und auf einer Waldlichtung präsentiert

wurden.


Carla Tapparo (Karaoke für tote Vögel) © Irene Pérez Hernández

76

Tapparo & Kjeldsen (Schwirrholz) © Olsen Wolf


Carla Tapparo (Stimme und Raum im Stöcklewald) © Irene Pérez Hernández

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Kirstine Kjeldsen (Die blaue Stunde) © Irene Pérez Hernández


K18826

Das Trio Teichmann & Söhne gab im Sommer

2024 zwei Konzerte in ihrer Oberpfälzer

Heimat. Uli Teichmann gründete Ende der

1970er-Jahre mit seiner Frau den Jazzclub

Kneiting, während seine Söhne Hannes und

Andi (aka Gebrüder Teichmann) zunächst in

der Punkszene aktiv waren und später als

DJs und Live-Elektronik-Musiker international

erfolgreich wurden. Die Konzerte des

Trios schlugen eine Brücke vom Jazzclub der

Eltern zu alternativen Bühnen der Region: der

Falschen Farm in Ebermannsdorf und dem

Marienthal am Regen. Beide Orte stehen mit

großem Engagement für Freiräume lokaler

Kunst und Musik.


TEICHMANN

& SOHNE

79


Uli Teichmann © Falsche Farm

80

Hannes Teichmann mit Publikum

© Falsche Farm

Teichmann & Söhne © Falsche Farm


Publikum © Falsche Farm

81

Marienthal am Regen © Martin Meier


K18915

Wo es viele Nullen gibt, braucht es auch eine

Menge Einsen – sonst gibt es keinen Ton und

kein Bild. Der 2015 gegründete Hacker- und

Makerspace z-Labor veranstaltete im Sommer

2024 als Satellit der International Conference

on Live Coding in Shanghai den ersten

Algorave in Zwickau: das Futur AAA Festival.

Das Festival kombinierte Workshops zu Live

Coding (einer Kunstform, bei der Algorithmen

live programmiert werden, um Sounds

oder Visuals zu erzeugen) im Projekt 46 mit

einem vielseitigen Programm aus Techno,

Live Coding und Visuals in der Kunstplantage

Zwickau. Die Gäste tanzten zwischen digitalen

und analogen Welten.


83

FUTUR AAA

FESTIVAL


Publikum, Kunstplantage Zwickau © Helge Gerischer

84

Alsolquelma, Napain © Helge Gerischer Alfonsofonso © Helge Gerischer


Flor de Fuego, Bertolt Meyer © Helge Gerischer

85

Publikum, Kunstplantage Zwickau © Helge Gerischer


Im thüringischen Sondershausen erforschten

Helgard Klüßendorf, Lars Bösch und Marie

Baumgarten den Kalibergbau mit auditiven

Mitteln: Ein Schachtbagger wurde mit Kontaktmikros

ausgestattet und in ein großformatiges

Perkussionsinstrument verwandelt.

Unterwasserklänge des Flusses Wipper wurden

mit Hydrophonen aufgezeichnet und die

rhythmischen Geräusche einer Dampfmaschine

akustisch eingefangen. Archivmaterial

und Luftbilder des ehemaligen Bergwerks

ergänzten die Recherche. Im Konzert in der

Cruciskirche machten die Künstler:innen die

physikalischen Prozesse des Bergbaus für

das Publikum sinnlich erfahrbar.


A18919

87

KALI


Rosi Klüßendorf © Lars Bösch

88

Klüßendorf, Bösch © Marie Baumgarten


Rosi Klüßendorf © Jana Groß

89

Klüßendorf, Bösch © Marie Baumgarten


STIPENDIEN-

PROGRAMM

KUNSTLICHE

INTELLIGENZ

(STIP-4)

FÖRDERRUNDE 2024

120 Stipendien beantragt (Gesamtsumme 3.600.000 €)

10 Stipendien vergeben (Gesamtsumme 300.000 €)

Das Stipendienprogramm zur Künstlichen Intelligenz (STIP-4) gibt Komponist:innen die Möglichkeit, sich über

den Zeitraum eines Jahres mit den Chancen und Risiken KI-basierter Komposition auseinanderzusetzen. Die

Potenziale von KI-Technologie und KI-Programmen als Kompositionswerkzeuge sollen erforscht und mit künstlerischen

Residenzphasen verbunden werden.

90


91


S19347

92

Alexander Schubert © Gerhard Kühne

ALEXANDER

SCHUBERT

(*1979)

Alexander Schubert studierte Neuroinformatik und Multimediale Komposition.

Er ist freischaffender Komponist und Professor an der Hochschule

für Musik und Theater Hamburg. Sein Arbeitsschwerpunkt sind postdigitale

Performance-Konzepte an der Schnittstelle von digitaler und

analoger Welt. Er untersucht die Reibungsflächen zwischen immersiven

körperlichen Settings und ihren artifiziell virtuellen Entsprechungen.

Seine multimedialen Kompositionen verwenden Klang, Video, Licht und

Installation und thematisieren die subjektive und gesellschaftliche

Konfrontation des Menschen mit der technischen Realität und Zukunft.

www.alexanderschubert.net


(*1984)

LUC

DÖBEREINER

Luc Döbereiner ist Komponist instrumentaler und elektronischer Musik.

In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Kompositionsmodellen, Live-Elektronik,

Non-Standard-Klangsynthese, Improvisation, Klangfarbe, Materialität,

Feedback-Systemen und Künstlicher Intelligenz. Er ist Professor

für KI in Komposition und Klangsynthese an der Musikhochschule Trossingen,

studierte am Institut für Sonologie in Den Haag und promovierte

an der Kunstuniversität Graz. Sein Interesse an KI gilt der Frage, wie

adaptive Prozesse – algorithmisch oder nicht – kontingente Bezüge und

Erinnerungsbildung sowohl komputational als auch geistig ermöglichen.

Seine Musik wurde von zahlreichen Ensembles und Solisten in Europa

aufgeführt. Döbereiner ist Teil der Duos End of Text (mit Ludvig Elblaus)

und NOR (mit Martin Lorenz).

https://doebereiner.org

Luc Döbereiner © Leonie Strecker

93

S19415


LISA

ZWINZSCHER

Lisa Zwinzscher lebt in Leipzig und ist freischaffende Sängerin und

(*1991)

Medienkünstlerin. Zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist die Transformation

von Stimme – in Echtzeit auf der Bühne, durch computergestützte

Projekte oder Sprachsynthese. Sie erforscht die Koexistenz von menschlicher

und künstlicher Stimme, erschließt neue Klangdimensionen und

reflektiert über Identität und Authentizität als Künstlerin im Zeitalter der

KI-Technologie. In ihrem Soloprojekt Pony Pracht kreiert sie audiovisuelle

Erlebnisse, in denen ihre Musik mit interaktiven, von Computerspielen

inspirierten Visuals verschmilzt. Zwinzscher studierte Gesang an der

Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und vertiefte ihre künstlerische

Ausbildung an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie ist Sängerin

im Philipp Rumsch Ensemble, betreibt das Independent Label Schatulle

Bömm und engagiert sich im KHYB e.V. für kulturelle Hybridität.

www.lisazwinzscher.de

Lisa Zwinzscher © Robert Gemmel

94

S19418


Aude Langlois © Celeste Call

S19432

95

(*1987)

AUDE

LANGLOIS

Aude Langlois ist Klangkünstlerin, Komponistin und Dozentin mit

Lebensmittelpunkt in Berlin. In ihrer Arbeit verbindet sie elektronische

Instrumente, akustische Texturen und stimmliche Elemente, um die

Schnittstellen zwischen Technologie und Wahrnehmung zu erforschen.

Ob im Rahmen von Sound-to-Image-Projekten, Musik für Theater oder

Spatial Audio-Kompositionen – sie schafft Klangerlebnisse, die zum

Nachdenken anregen und aktives Zuhören fördern. Als Teil des kollaborativen

Projekts LEEWA des Duos Ekheo (mit Belinda Sykora) setzt sie sich

mit der Beziehung zwischen KI, Stimme und Ethik auseinander. Ihr Fokus

liegt auf den technischen und wahrnehmungsbezogenen Möglichkeiten

von Spatial Audio, um künstlichen Stimmen eine greifbare Präsenz zu

verleihen.

https://audelanglois.com


S19470

96

Tara Transitory © Nguyễn Baly

TARA

TRANSITORY

(*1982)

Tara Transitory transformiert Räume in musikalische Architekturen, in

denen traditionelle Folklore und zeitgenössische Formate aufeinandertreffen.

Für sie ist Klang nicht nur ein ästhetisches Medium, sondern

eine dramaturgische Kraft, die mit kognitiver Erinnerung, verlorenen

Traditionen und kollektiven Erfahrungen verwoben wird. Durch die Reibung

zwischen Volkstraditionen und aktuellen Klangpraktiken entstehen

fließende Ausdrucksformen, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart

navigieren. In ihren jüngsten Kollaborationen mit Nguyễn Baly verschmelzen

Klang und Körper zu choreografierten Szenen: Berührungsgesteuerte

Instrumente gestalten interaktive Räume, in denen Künstliche Intelligenz

unvorhersehbare Klangerlebnisse schafft, die tradierte Vorstellungen von

Meisterschaft und Virtuosität in Frage stellen.

https://nguyentransitory.com


(*1977)

MACIEJ

ŚLEDZIECKI

Maciej Śledziecki ist ein international aktiver Komponist und Musikproduzent,

der an der Schnittstelle von Maschinenmusik, Elektronik,

Instrumentalmusik und Chor arbeitet. Er komponiert für Film und Theater

und erforscht die Möglichkeiten maschineller Instrumentalmusik –

insbesondere der automatisierten Orgel. Gemeinsam mit Marion Wörle

gründete er das Ensemble gamut inc, das seit über zehn Jahren innovatives

Musiktheater entwickelt und seit 2019 das AGGREGATE Festival in

Berlin ausrichtet. 2023 brachten sie mit dem Roboterorchester der Logos

Foundation und dem RIAS Kammerchor das Musiktheaterstück ZEROTH

LAW an der Deutschen Oper Berlin zur Uraufführung. 2025 wird das Werk

als Hörspiel von Deutschlandfunk Kultur produziert.

https://gamutinc.org

Maciej Śledziecki © Marcus Glahn

97

S19492


XIAO

FU

(*1979)

Xiao Fu absolvierte ihren Master- und Promotionsstudiengang an der

Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In ihrer Arbeit an der

Schnittstelle von akustischer und elektronischer Musik erforscht sie

gestenbasierte Instrumentensteuerung, interaktive Performances und

den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Ihre Werke, darunter Solo- und

Kammermusik mit Live-Elektronik, wurden weltweit auf renommierten

Festivals aufgeführt. Derzeit komponiert sie ein transmediales Werk für

das ensemble in transition, das Neue Musik, Gebärdenpoesie und Tanz

vereint. Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz und vibrotaktiler Feedback-Geräte

kann die gehörlose Tänzerin des Ensembles Musik nicht nur

erleben, sondern mit ihren Bewegungen in Echtzeit auch neue Klänge

erzeugen.

www.fuxiao.de

Xiao Fu © Romanus Fuhrmann

98

S19507


Nico Sauer © Edith Buttingsrud Pedersen

S19515

99

(*1987)

NICO

SAUER

Nico Sauer komponiert, inszeniert und performt experimentelles

Musiktheater. Seine exzessiven disziplinären Grenzüberschreitungen

thematisieren die Reibungen und Absurditäten zwischen Genres, Formen

und Erwartungen. In Atlantide Acide, einer Solo-Oper, erkundet er mit

einer Mikrofonsonde die klanglichen Tiefen des menschlichen Körpers.

In RÜBER erlebt das Publikum aus einem fahrenden Auto heraus eine

rasante Verkehrsoper in den Straßen der Stadt. Aktuell erforscht er die

Übersetzung von Text in Klang mithilfe Künstlicher Intelligenz. Inspiriert

von C. G. Jungs Konzept des kollektiven Unbewussten versteht er den

latenten Raum als symbolisches Beziehungssystem – eine Quelle traumähnlicher

Klanglandschaften, die physische und konzeptuelle Grenzen

überwinden.

https://nicosauer.de


S19516

100

Adam Pultz © Esther Thorvaldsdottír

ADAM

PULTZ

(*1981)

Adam Pultz ist Musiker:in, Komponist:in und Improvisator:in und bewegt

sich im Spannungsfeld zwischen akustischem und digitalem Klang.

Pultz tritt häufig mit Feedback-Systemen wie dem Feedback-Actuated

Augmented Bass auf, einem elektroakustischen Kontrabass, der während

der Promotion am SARC der Queen's University Belfast entstand. Aktuell

beschäftigt sich Pultz mit Künstlicher Intelligenz und maschinellem

Lernen, insbesondere mit evolutionären Algorithmen, digitalen Modellen

biologischer Evolution sowie der Entwicklung eines neuen Streichinstruments,

das sich adaptiv an seine klangliche Umgebung anpasst.

Auf konzeptueller und politischer Ebene hinterfragt Pultz die normativen

Wertesysteme, die algorithmischen Architekturen zugrunde liegen.

https://adampultz.com


VIOLA

YIP

(*1987)

Viola Yip ist Komponistin, Performerin, Improvisatorin, Klangkünstlerin

und Instrumentenbauerin aus Hongkong. In Berlin lebend, entwickelt sie

einzigartige, selbstgebaute Instrumente und klangbasierte Werke an der

Schnittstelle zwischen Komposition, Performance und Improvisation.

Dabei untersucht sie die komplexen, dynamischen Beziehungen zwischen

Materialität, neuen Medien, vierdimensionalem Raum, menschlichem

Körper und Maschinenkörper. Aktuell arbeitet sie an einem interaktiven,

aufblasbaren und tragbaren Instrument, das die direkte und ökologische

Interaktion zwischen ihr als Performerin und dem KI-gesteuerten Instrument

ermöglicht. Durch ihre Bewegung beeinflusst sie die KI-basierte

Klangsynthese und Spatialisation der Klänge im Raum.

www.violayip.com

Viola Yip © Stephen Harvey

101

S19551


FORDER-

PROGRAMM FUR

ENSEMBLES

UND BANDS

(FEB-4)

FÖRDERRUNDE 2024

151 Anträge von Ensembles und Bands (Antragsvolumen 11.720.000 €)

18 geförderte Ensembles und Bands (Fördervolumen 1.480.000 €)

Ziel des Förderprogramms für freie Ensembles und Bands (FEB-4) ist es, die Infrastruktur freier Klangkörper

tragfähiger zu machen, ihre künstlerische Arbeit zu professionalisieren und die längerfristige Entwicklung von

Projektvorhaben zu ermöglichen. Die Vielfalt der international hoch geschätzten Ensemblelandschaft Deutschlands

soll erhalten werden.

102


103


Im Ensemblekollektiv CO|:N:|ECT arbeiten drei herausragende Ensembles

der Weimarer Neuen Musik-Szene zusammen: Das ensemble via nova,

MIET+ und das Dreieck Quartett. Ergänzt durch weitere Solist:innen

entstand ein äußerst vielseitiges Kollektiv. Trotz ihrer individuellen künstlerischen

Profile verbindet die Ensembles die gemeinsame Leidenschaft

für Neue Musik und höchste interpretatorische Qualität. Der kollektive

Denkansatz lässt sie zu einem größeren Klangkörper zusammenwachsen

und eröffnet neue Möglichkeiten für anspruchsvolle Projekte.

https://ensemblevianova.de www.ensemble-mietplus.de

https://via-nova-ev.de/?page_id=2706

Christian Hardinghaus / Autor, Sprecher

Christina Bernhardt / Stimme, Künstlerische Leitung

Daniel Gutiérrez / Violoncello, Künstlerische Leitung

Giordano Bruno do Nascimento / E-Gitarre

Henry Mex / Kontrabass, Komposition

Irina Yudaeva / Saxophon

Jakob Stillmark / Komposition, Management

Johannes K. Hildebrandt / Elektronik, Komposition, Künstlerische Leitung

Maria Schlenker / Akkordeon

Marianna Schürmann / Flöte, Komposition

Moritz Schneidewendt / Klarinetten, Künstlerische Leitung

Neža Torkar / Akkordeon

Nikita Geller / Violine

Paul Hauptmeier / Elektronik, Komposition

Silvia Kopáčová / Gitarre, Komposition

104

F19298

ENSEMBLE-

KOLLEKTIV

CO|:N:|ECT

Ensemblekollektiv CO|:N:|ECT © Ensemblekollektiv CO|:N:|ECT


Broken Frames Syndicate © Hayrapet Arakelyan

BROKEN

FRAMES

SYNDICATE

F19304

Katrin Szamatulski / Flöte, Künstlerische Leitung, Projektmanagement

Laura Hovestadt / Viola, Öffentlichkeitsarbeit

Lautaro Mura Fuentealba / Dirigat, Künstlerische Leitung

Lola Rubio / Violine, Social Media

Moritz Schneidewendt / Klarinette, Geschäftsführung, Künstlerische Leitung

Nathan Watts / Violoncello

Paul Pape / Bildende Kunst

Peng-Hui Wang / Fagott

Talvi Hunt / Klavier

William Overcash / Violine

Yu-Ling Chiu / Perkussion

105

Broken Frames Syndicate widmet sich der zeitgenössischen Musik und

der Weiterentwicklung der Konzertkultur. Es kombiniert exzellentes

Zusammenspiel mit innovativen, gesellschaftspolitischen Konzepten,

hinterfragt bestehende Normen und erweitert das Hörerlebnis durch interdisziplinäre

Kollaborationen und Eigenproduktionen. Das zehnköpfige

Ensemble aus Frankfurt wurde 2018 nach der Internationalen Ensemble

Modern Akademie gegründet und erhielt 2024 den renommierten Ensemblepreis

der Ernst von Siemens Musikstiftung.

https://brokenframessyndicate.com


GULF OF

BERLIN

106

F19306

Antje Messerschmidt / Violine

Gebhard Ullmann / Bassklarinette, Tenorsaxophon

Gerhard Gschlößl / Tuba, Posaune

Jan Leipnitz / Schlagzeug

Maike Hilbig / Kontrabass

Michael Haves / Live-Elektronik

GULF of Berlin © Dieter Düvelmeyer

GULF of Berlin steht für eine besondere Form des Free Jazz. Hier treffen

traditionelle Instrumente auf elektronische Live-Bearbeitung – in Echtzeit

werden die gespielten Klänge aufgenommen, verfremdet und nahtlos

in den improvisierten Fluss der Musik zurückgeführt. So wird aus fünf

akustischen Musiker:innen ein vielstimmiges Sextett mit elf Stimmen.

Jedem Instrument steht ein elektronisches Echo gegenüber. Diese Spiegelung

erfordert höchste Disziplin im freien Spiel – und öffnet die Tür zu

überraschenden, unerhörten Klanglandschaften.

www.gebhard-ullmann.com/projects/gulf-of-berlin.html


Potsa Lotsa XL, 2017 als Großformation der Berliner Saxophonistin Silke

Eberhard gegründet, hinterfragt die Grenzen des Jazz. Ihre Musik kombiniert

komplexe Kompositionen mit freiem, intuitivem Spiel und vereint

zehn einzigartige Musiker:innen und deren Soli in einem kollektiven

Prozess. Eberhard betont in ihren Werken Spielfreude, Demut vor dem

Material und die Freiheit der Improvisation. Ihre Musik lebt im Geiste

des Free Jazz, bleibt aber zugänglich und zeigt, was Jazz heute ist und

darüber hinaus bedeuten kann.

https://potsalotsa.com

Alma Neumann / Management

Antonis Anissegos / Klavier

Gerhard Gschlößl / Posaune

Igor Spallati / Kontrabass

Johannes Fink / Violoncello

Jose Davila / Posaune, Tuba (Gast)

Jürgen Kupke / Klarinette

Kay Lübke / Schlagzeug

Nikolaus Neuser / Trompete

Patrick Braun / Tenorsaxophon

Silke Eberhard / Altsaxophon, Künstlerische Leitung

Taiko Saito / Vibraphon, Perkussion

Potsa Lotsa XL © Dovile Sermokas

F19324

107

POTSA

LOTSA XL


Fünf Frauen, fünf Stimmen. In fünf verschiedenen Sprachen. Zuhören

und reagieren. Klingende Schuhe. Verstärkte Scheren. Mikrofonierte

Hüte. Glänzende Kostüme. VROUW! Ist ein experimentelles Ensemble aus

Berlin, ein stolzes Mitglied der LGBTQ+-Community, bekannt für seine

hypnotisierenden Live-Shows und improvisierte Musik mit Stimmen,

Schlagzeug, Bass, selbstgebauten Synthesizern und verstärkten Objekten.

Ihr drittes Studioalbum ist bereits auf dem Weg.

https://vrouwband.com

Agnė Auzelytė / Keyboard, Stimme

Angela Muñoz / Perkussion, Stimme

Kata Kovács / Objekte, Stimme

Lisa Simpson / Mikrofonierte Hüte, Oszillatoren, Stimme

Tristen Bakker / Bass, Stimme

108

F19330

VROUW!

VROUW! © Davide Maione


Tempus Konnex © Peter Adamik

TEMPUS

KONNEX

F19338

Alberto Carnevale Ricci / Klavier

Delphine Roche / Flöte

Emanuel Dantscher / Klarinette

JiYoun Doo / Komposition, Künstlerische Leitung

Mariana Hernández González / Violine

Martin Steuber / Gitarre

Nathan Watts / Violoncello

109

Tempus Konnex, 2015 von der Komponistin JiYoun Doo gegründet, ist eine

innovative Formation professioneller Künstler:innen, die sich der Förderung

zeitgenössischer Musik widmet. Das Ensemble hat sich zum Ziel

gesetzt, die Musikszene in Leipzig und Sachsen zu stärken und aufstrebende

Komponist:innen zu unterstützen. Mit Konzerten an ausgesuchten

Orten und Online-Aufführungen strebt es eine internationale Präsenz an.

2025 feiert Tempus Konnex sein zehnjähriges Jubiläum mit zwei großen

Konzerten.

www.tempus-konnex.com


SPLITTER

ORCHESTER

110

Anat Cohavi / Klarinetten

Andrea Neumann / Innenklavier

Andrea Parkins / Akkordeon, Elektronik

Axel Dörner / Trompete

Biliana Voutchkova / Violine

Burkhard Beins / Schlagzeug

Chris Heenan / Kontrabassklarinette

Emilio Gordoa / Schlagzeug

Kai Fagaschinski / Klarinette

F19348

Marta Zapparoli / Antennen, Bandmaschinen

Matthias Müller / Posaune

Michael Thieke / Klarinette

Mike Majkowski / Kontrabass

Patrick Klingenschmitt / Management

Robin Hayward / Tuba

Roy Carroll / Elektronik

Sabine Ercklentz / Elektronik, Trompete

Sabine Vogel / Flöten

Steve Heather / Schlagzeug

Splitter Orchester © Uta Neumann

Das Splitter Orchester ist ein basisdemokratisch organisiertes, frei

improvisierendes Kollektiv aus Berlin, das seine Wurzeln in der Berliner

Echtzeitmusik-Szene hat. 2010 gegründet, zeichnen sich alle derzeit 18

Mitglieder durch individuelle und hochspezialisierte musikalische Praktiken

aus. Das skulpturale Verständnis von Klang bildet die gemeinsame

Basis. Seit 2020 konzentriert sich das Splitter Orchester auf ortsspezifische

Projekte und entwickelt seinen einzigartigen elektroakustischen

Ensembleklang in Konzerten und installativen Performances weiter.

https://splitter.berlin


Das Non-Piano Ensemble ist ein in Hamburg ansässiges Ensemble,

dessen Kern aus vier Pianist:innen besteht. Es wurde 2014 parallel

zum Festival Non-Piano/Toy Piano Weekend gegründet und vereint eine

Gruppe von Konzertpianist:innen, die auch Spielzeugklaviere und andere

kleine Instrumente wie z.B. Melodicas oder Kalimbas spielen. Das

Ensemble schreckt vor keiner künstlerischen Disziplin zurück und

kombiniert unterschiedlichste Musikstile in gleichermaßen

unterhaltsamen wie geistreichen Programmen.

https://toypiano-weekend.de

Bernhard Fograscher / Klavier, Toy Piano

Daria-Karmina Iossifova / Klavier, Toy Piano

Jacob Sello / Elektronik, Komposition

Jennifer Hymer / Klavier, Toy Piano, Künstlerische Leitung

Michelle Stoop / Regie

Sascha Lino Lemke / Elektronik, Komposition

Steven Tanoto / Klavier, Toy Piano, Komposition

Non-Piano Ensemble © Xin Long

F19366

111

NON-PIANO

ENSEMBLE


Das Decoder Ensemble, gegründet 2011 in Hamburg, versteht sich als

„Band“ für aktuelle Musik. Die sechsköpfige Formation kombiniert

elektronische und akustische Instrumente und zeichnet sich durch

einen charakteristischen, hochenergetischen Sound aus, der sich vom

Klangbild traditioneller Kammermusik deutlich abhebt. Avancierte

Instrumentalmusik, multimediale Konzepte, Inszenierung und physische

Performance werden zu einem integrativen Gesamtkonzept verwoben. An

vorderster Stelle steht dabei der kreative Austausch mit Persönlichkeiten

der Gegenwartskunst.

http://decoder-ensemble.de

Alexander Schubert / Elektronik, Klangregie, Komposition

Andrej Koroliov / Keyboard, Klavier, Komposition

Carola Schaal / Klarinette

Jonathan Shapiro / Schlagzeug

Leopold Hurt / (E-)Zither, Dirigat, Komposition

Sonja Lena Schmid / Violoncello

112

F19370

DECODER

ENSEMBLE

Decoder Ensemble © Gerhard Kühne


o.l.: Liz Kosack © Thor Egil Leirtrø / o.r.: Nick Dunston © Ernest Stuart

u. l.: Mariá Portugal © Florian Dürkopp / u.m.: Cansu Tanrikulu © Dovile

Sermokas / u.r.: Eldar Tsalikov © Marta Kuśmierz

F19381

Cansu Tanrikulu / Elektronik, Stimme

Eldar Tsalikov / Klarinette

Liz Kosack / Synthesizer

Mariá Portugal / Schlagzeug

Nick Dunston / Banjo, Kontrabass, Komposition, Management

SKULTURA

113

Skultura, das elektroakustische Quintett von Nick Dunston, ist ein

international besetztes Ensemble, das weder Genres noch Musiktraditionen

fürchtet. Das Ensemble adaptiert, übertreibt und mischt in

seinen explosiven Improvisationen die unterschiedlichsten Ansätze mit

verschiedensten musikalischen Techniken. Wie der Name des Quintetts

andeutet, entstehen dabei vielschichtige Klangskulpturen – lebendige

und scheinbar unkontrollierbare Formen von Musik, deren Intensität

auch die Live-Auftritte der Gruppe auszeichnet.

https://nickdunston.bandcamp.com/album/skultura


ENSEMBLE

SCOPE

114

F19393

Carlos Cordeiro / Klarinette

Clemens K. Thomas / Komposition, Künstlerische Leitung

Friederike Scheunchen / Dirigat, Künstlerische Leitung

James Morley / Violoncello

Katharina Schmauder / Violine, Viola

Lennard Schubert / Klangregie, Tonmeister

Lucia Kilger / Komposition, Künstlerische Leitung

Rebecca Blau / Flöte

Ria Rehfuß / Performance, Tanz

Robert Menczel / E-Gitarre

Ensemble Scope © Sophia Hegewald

Das Ensemble Scope bewegt sich an den Schnittstellen verschiedener

Kunstformen. Das junge Ensemble versteht sich als flexibler Klangkörper,

der Komposition, Elektronik, Licht, Video, Performance, Tanz und

Setdesign zu einem einzigartigen Ganzen verbindet. Mit seinen spartenübergreifenden

und intermedialen Konzepten schafft Scope Erlebnisse,

die weit über das Hören hinausgehen. Die auch visuell beeindruckenden

Konzerte des Ensembles laden das Publikum zu einer intensiven, sinnlichen

Erfahrung ein.

https://ensemblescope.de


Die Musiker:innen von MAM.manufaktur für aktuelle musik bilden ein

offenes, international ausgerichtetes Kollektiv, das den Ensemblegedanken

über die Musik hinaus auf andere Kunstformen ausdehnt. Neben der

Pflege des zeitgenössischen Repertoires auf höchstem Niveau fühlen

sie sich vor allem experimentellen Spielpraktiken an der Schnittstelle

zwischen Performance, Improvisation und Interpretation verpflichtet.

MAM wird so zu einem Raum für Experimente, Grenzüberschreitungen

und unerwartete Zusammenführungen.

www.manufaktur-aktuelle-musik.de

Caleb Salgado / E-Bass, Kontrabass

Daniel Lorenzo / Klavier

Florian Zwissler / Klangregie

Gregor Schulenburg / Flöte

Marie Schmit / Violoncello

Oxana Omelchuk / Komposition

Paul Hübner / Trompete, Künstlerische Leitung

Richard Haynes / Klarinette

Sabrina Ma / Schlagzeug

Sarah Saviet / Violine

Shaghayegh Shahrabi Farahani / Oboe

Sun-Young Nam / Klavier

Susanne Blumenthal / Dirigat, Künstlerische Leitung

Vincent von Schlippenbach / Plattenspieler

MAM.manufaktur für aktuelle musik © Bettina Stoess

F19431

MAM.

MANUFAKTUR

FÜR AKTUELLE

MUSIK

115


Été Large ist eine 13-köpfige Band unter der Leitung von Luise Volkmann,

die seit zehn Jahren auf den Bühnen Europas unterwegs ist. Das deutschfranzösisch-schwedische

Projekt verbindet Pop-Elemente mit experimentellem

Jazz und Improvisationen. Ihr aktuelles Programm nutzt die

Kraft der Musik, um Geschichten zu erzählen – in Form avantgardistischer

Folksongs. Ob in Turnhallen, auf der Straße, in leerstehenden Villen

oder auf dem Land – die Band bringt unkonventionelle Konzertformate

dorthin, wo man sie häufig nicht erwartet.

https://luisevolkmann.com/ete-large

Athina Kontou / Bass

Casey Moir / Stimme

Conni Trieder / Flöte

Johanna Stein / Violoncello

Johannes Böhmer / Trompete

Laurin Oppermann / Stimme

Luise Volkmann / Altsaxophon, Künstlerische Leitung

Marleen Dahms / Posaune

Max Santner / Schlagzeug

Paul Jarret / Gitarre

Peter Ehwald / Tenorsaxophon

Rémi Fox / Baritonsaxophon

Yannick Lestra / Keyboard

116

F19447

ÉTÉ LARGE

Été Large © Anna Roters


Erosão Septett © Dieter Düvelmeyer

EROSÃO

SEPTETT

F19468

Angelika Niescier / Altsaxophon

Carl Ludwig Hübsch / Tuba

Lotte Anker / Saxophon

Mariá Portugal / Schlagzeug, Stimme, Komposition, Künstlerische Leitung

Matthias Müller / Posaune

Moritz Wesp / Posaune

Reza Askari / Kontrabass

117

Das EROSÃO Septett vereint herausragende Musiker:innen der deutschen

Improvisationsszene. Die Kompositionen von Mariá Portugal verbinden

Elemente brasilianischer Musiktradition, internationaler Popmusik und

europäischer Klassik. Seit ihrem Debüt beim Moers Festival 2020 hat

sich das Ensemble schnell als richtungsweisende Kraft in der deutschen

Avantgarde-Musikszene etabliert und überschreitet in seinen Konzerten

mühelos die Grenzen zwischen freier Improvisation, Jazz und brasilianischem

populärem Song.

www.mariaportugal.com/erosao


PERPERUNA

ENSEMBLE

118

F19469

Angela Monaco / Stimme

Dimitra Kandia / Arrangements, Bendir, Stimme

Johanna Schlottke / Stimme

Lorena Atrakzy / Glocken, Stimme

Saraï Barranco Merodio / Shruti Box, Stimme

Perperúna Ensemble © Jana Kiesser

Das transkulturelle Perperúna Ensemble verbindet eine tiefe Leidenschaft

für die reichen oralen Musiktraditionen Griechenlands, des Balkans

und der sephardischen Kultur. Mit ihrer einzigartigen Interpretation

weiblicher Mehrstimmigkeit erwecken die Sängerinnen vergessene

Melodien und Geschichten zu neuem Leben. Sie tauchen tief in die Symbole,

Sprachen, Mythen und Melodien jener Lieder ein, die Generationen

von Menschen bei Festen, beim Ausdruck von Liebe, in Kriegszeiten oder

bei der Trauer begleitet haben.

https://perperuna.webnode.page


Das Kölner Kommas Ensemble feiert 2025 sein zehnjähriges Bestehen

mit einer Reihe von vier Jubiläumskonzerten. Im Mittelpunkt stehen der

Austausch mit lateinamerikanischen Komponist:innen sowie die Präsentation

aktueller Musik aus dieser Region in Deutschland. Das Ensemble

bietet eine Plattform für gleichberechtigten kulturellen Dialog, hinterfragt

postkoloniale Strukturen und macht marginalisierte Perspektiven

sichtbar. 2023 tourte das Ensemble erstmals durch Chile.

www.kommas-ensemble.de

Alba González i Becerra / Viola

Alberto Carnevale Ricci / Klavier

Christian Pedro Vásquez Miranda / Komposition

Francisco Concha Goldschmidt / E-Gitarre, Komposition, Künstlerische Leitung, Management

Johannes Haase / Violine

Kyubin Hwang / Violoncello

Lautaro Mura Fuentealba / Dirigat, Künstlerische Leitung, Management

Maruta Staravoitava / Flöte

Moritz Schneidewendt / Klarinette

Ramón Gardella / Perkussion

Kommas Ensemble © Nicolás Rupcich

F19475

119

KOMMAS

ENSEMBLE


Das asambura ensemble denkt, komponiert und interpretiert klassische

Musik auf ungewöhnliche Weise. Mit einem Fokus auf Dialog und Diversität

schafft die Musik einen Raum, in dem Menschen unterschiedlichster

Herkunft aufeinandertreffen. Musiker:innen aus verschiedenen kulturellen

Kontexten erschaffen gemeinsam Klangwelten, die bekannte musikalische

Formen transformieren und Brücken zwischen Kulturen schlagen. Im

Spannungsfeld einer von Vielfalt und Konflikten geprägten Welt entsteht

eine Klangsprache, die zu einem respektvollen Miteinander aufruft.

https://asambura-ensemble.de

Alice Bordarier / Viola

Ayşe Deniz Birdal / Violoncello, Komposition

Claire Lütcke / Geschäftsführung

Cornelius Rauch / Klavier

Daniel Moreira / E-Gitarre, Elektronik, Klanginstallation

Daniel Seminara / Akustische Gitarre, Laute

Ehsan Ebrahimi / Elektronik, Santur, Komposition

Gustaf Uebachs / Trompete, Koordination

Hannah Baumann / Interdisziplinäre Gestaltung, Vermittlung

Hannah Wagner / Violine

Ilgın Ülkü / Violine, Kompositio

Maximilian Guth / Komposition, Vermittlung

Jeanne Degos / Englischhorn

Johanna Toivanen / Perkussion

Joss Reinicke / Dirigat, Konzeption

Kea Niedoba / Stimme

Leonie Flaksman / Violine

Marianna Schürmann / Flöte

Mohamed Gamal / Posaune

Mónica Sardón / Violine

Ruben Staub / Klarinette

Samira Nowarra / Harfe

Sebastian Gokus / Marimba

Vincent Yehudin / Kontrabass

Viola Wasser / Viola

120

F19519

ASAMBURA

ENSEMBLE

asambura ensemble © Johannes Ludwig


El Perro Andaluz © Klaus Hartig

EL PERRO

ANDALUZ

F19538

Albrecht Scharnweber / Klarinetten

Aline Khouri / Harfe

Alwyn Tomas Westbrooke / Violine

Arnfried Falk / Lupophon, Oboen

Emily Yabe / Violine, Viola

Konrad Hartig / Kontrabass

Lennart Dohms / Dirigat

Letizia Turini / Flöten

Nadezhda Krasnovid / Violoncello

Torsten Reitz / Klavier

121

Der Name des Ensembles El Perro Andaluz verweist auf den Kurzfilm Un

chien andalou und steht für künstlerisch-freundschaftliche Zusammenarbeit,

spielerische Provokation und neue Ausdrucksformen. Musikalisch

bewegt sich El Perro Andaluz an der Schnittstelle von Musiktheater,

Installationen, Konzerten und musikpädagogischen Projekten. Seit 2016

arbeitet das mit dem Kulturförderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnete

Ensemble im Dresdner Kulturzentrum Zentralwerk und initiiert dort

transdisziplinäre Projekte.

www.elperroandaluz.de


THE GREAT

LEARNING

Netzwerktreffen zur Zukunft der Ensemble- und Bandförderung

Das Netzwerktreffen wurde ermöglicht durch die Unterstützung und Mitarbeit von:

Dr. Irene Lehmann – Moderation und Programmkonzeption

Lena Krause, Jelena Jakobi – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland (FREO) e.V.

Olaf Wegener, Insa Murawski – Podium Gegenwart des Deutschen Musikrates

Irene Schwalb, Paul Heß – Wettbewerbe des Deutschen Musikrates

Merlind David – silent green Kulturquartier (Berlin)

122


123


Am 5. Juni 2024 lud der Musikfonds zu einem öffentlichen Netzwerktreffen

ein. The Great Learning fand im silent green Kulturquartier in

Berlin statt und wurde gemeinsam mit dem Interessenverband Freie

Ensembles und Orchester in Deutschland (FREO e.V.) und dem Podium

Gegenwart des Deutschen Musikrates organisiert.

Hierzu wurden die im Rahmen von NEUSTART KULTUR geförderten

Ensembles und Bands, Vertreter:innen der Förderinstitutionen, der

Fachverbände und der Kulturverwaltungen sowie alle an dem Thema

Interessierten eingeladen. Die Resonanz war überaus positiv. Über 150

Teilnehmende tauschten sich im World Café, im Basar der Kompetenzen

und in einem abschließenden Panel zu ihren Erfahrungen mit den während

der Coronapandemie entstandenen Förderprogrammen aus.

Die rege Beteiligung an den angebotenen Workshops und der Panel-

Diskussion zeigte, dass das Bedürfnis nach mehr Vernetzung innerhalb

der Szene sowie einem regelmäßigeren Informationsaustausch zwischen

Förderinstitutionen und Zuwendungsempfänger:innen sehr groß ist. Als

lernende Organisation ist der Musikfonds daher bestrebt, auch in Zukunft

Netzwerkveranstaltungen dieser Art anzubieten und stets im Austausch

mit den Akteur:innen der Szene zu bleiben. Auf diese Weise soll die

Förderung aktueller Musik konstant verbessert und bestmöglich an den

Bedarfen der freien Musikszene ausgerichtet werden.

The Great Learning © Musikfonds

124


125

The Great Learning © Musikfonds


The Great Learning © Musikfonds

126


127

The Great Learning © Musikfonds

Workshops im Basar der Kompetenzen:

Antragsstrategien – Lisa Benjes (inm berlin e.V./field notes)

Honoraruntergrenzen – Lena Krause (FREO e.V.)

Nachhaltigkeit – Franziska Mohaupt (Bundesverband Soziokultur e.V.)

Online-Marketing – Michael Rosen (Digital in Berlin)

Produktionsbüros – Eva Maria Müller (littlebit GbR)

Verträge – Laura Rhotert (Kanzlei Laaser)

Panelgäste:

Björn Gottstein (Sekretär des Kuratoriums der Ernst von Siemens Musikstiftung)

Thomas Baerens (Ministerialrat a.D., NRW)

Julia Cloot (Vorstandsmitglied des Musikfonds)

Ruth Velten (Saxophonistin, Ensemble LUX:NM)

Nicola von Stillfried (Projektleitung Kulturpolitischer Dialog, Tanzpakt /

Dachverband Tanz Deutschland e.V.)

Ensembles im musikalischen Rahmenprogramm:

Fabrik Quartet www.fabrikquartet.com

ÉRMA Ensemble https://erma-ensemble.com


128


129

Dokumentationsvideo:

https://vimeo.com/1008717908


STATISTIK


131


ANTRAGSVOLUMEN / FÖRDERVOLUMEN

FÖRDERUNGEN BIS 50.000€ (2021-2024)

Mio €

25

24

23

22

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

2021

1269 (23.459.906 €)

223 (3.881.120 €)

16,5%

2022

810 (15.285.029 €)

105 (1.903.470 €)

12,5%

2023

1357 (25.165.820 €)

117 (1.910.300 €)

7,6%

2024

1027 (20.447.267 €)

172 (2.935.780 €)

14,4%

Jahr

Anträge (Antragsvolumen)

gefördert (Fördervolumen)

Förderquote


ANTRAGSVOLUMEN / FÖRDERVOLUMEN

FÖRDERUNGEN BIS 3.000 € (2021-2024)

T €

1.250

1.200

1.150

1.100

1.050

1.000

950

900

850

800

750

700

133

550

500

450

400

350

300

250

200

150

100

50

Jahr

Anträge (Antragsvolumen)

gefördert (Fördervolumen)

Förderquote

2021

266 (497.828 €)

51 (94.000 €)

18,9%

2022

662 (1.288.302 €)

59 (115.000 €)

8,9%

2023

564 (1.078.059 €)

42 (83.000 €)

7,7%

2024

312 (854.326 €)

54 (150.000 €)

17,6%


FÖRDERUNGEN 2024

NACH BUNDESLÄNDERN

134

10 (209.646 €)

2 (34.000 €)

SCHLESWIG-HOLSTEIN

HAMBURG

52 (1.200.310 €)

6 (143.200 €)

BREMEN

14 (294.992 €)

3 (45.580 €)

NIEDERSACHSEN

19 (311.910 €)

4 (50.640 €)

NORDRHEIN-

WESTFALEN

117 (2.247.919 €)

21 (282.380 €)

THÜRINGEN

4 (100.180 €)

1 (20.000 €)

MECKLENBURG-

VORPOMMERN

5 (99.631 €)

2 (37.500 €)

SACHSEN-ANHALT

BERLIN

322 (6.297.296 €)

45 (753.900 €)

BRANDEN-

BURG

24 (527.706 €)

5 (114.050 €)

SACHSEN

70 (1.313.423 €)

15 (244.840 €)

Anträge (Antragsvolumen)

Förderungen (Fördervolumen)


FÖRDERUNGEN BIS 50.000€

TOURNEEN +

ÜBERREGIONAL

210 (4.044.647 €)

37 (600.580 €)

ONLINE

5 (74.005 €)

0 (0 €)

GESAMT

1027 (20.447.267€)

172 (2.935.780 €)

RHEINLAND-

PFALZ

8 (187.460 €)

1 (10.500 €)

SAAR-

LAND

1 (9.953 €)

1 (9.950 €)

HESSEN

39 (881.177 €)

6 (102.200 €)

BADEN-

WÜRTTEMBERG

57 (1.169.755 €)

12 (256.010 €)

13 (261.702 €)

2 (29.410 €)

BAYERN

57 (1.215.556 €)

9 (201.040 €)


FÖRDERUNGEN 2024

NACH BUNDESLÄNDERN

136

9 (23.892 €)

1 (2.400 €)

SCHLESWIG-HOLSTEIN

HAMBURG

2 (4.420 €)

0 (0 €)

BREMEN

3 (7.756 €)

1 (2.000 €)

NIEDERSACHSEN

14 (39.331 €)

4 (10.780 €)

NORDRHEIN-

WESTFALEN

42 (117.158 €)

4 (11.630 €)

THÜRINGEN

9 (24.697 €)

2 (5.580 €)

MECKLENBURG-

VORPOMMERN

BERLIN

44 (124.277 €)

0 (0 €)

14 (32.049 €)

2 (5.900 €)

SACHSEN-ANHALT

BRANDEN-

BURG

32 (93.070 €)

9 (24.110 €)

24 (62.507 €)

3 (7.980 €)

SACHSEN

Anträge (Antragsvolumen)

Förderungen (Fördervolumen)


FÖRDERUNGEN BIS 3.000€

TOURNEEN +

ÜBERREGIONAL

23 (65.329 €)

3 (8.885 €)

ONLINE

1 (2.999 €)

0 (0 €)

HESSEN

16 (45.501 €)

1 (3.000 €)

BADEN-

WÜRTTEMBERG

25 (68.104 €)

9 (25.255 €)

BAYERN

RHEINLAND-

PFALZ

16 (44.507 €)

6 (17.500 €)

SAAR-

LAND

2 (5.495 €)

1 (2.500 €)

26 (67.149 €)

4 (10.600 €)

10 (26.086 €)

4 (11.880 €)

GESAMT

312 (854.326 €)

54 (150.000 €)


VERTEILUNG NACH GENRES

GROßES FÖRDERPROGRAMM

Die Einteilung der geförderten Projekte in spezifische Genres wird aus

statistischen und förderpolitischen Gründen vorgenommen.

Die künstlerische Praxis zeigt, dass klare Grenzlinien zwischen den

zahlreichen, sich überschneidenden experimentellen Musikgenres nur noch

in Ausnahmefällen existieren. Die verwendeten Genrebezeichnungen sind als

grobe Orientierungshilfen gedacht.

Zeitgenössische Musik

24%

Composer-Performer / Echtzeitmusik

13%

8%

Elektronische

(Club-) Musik

138

Vokalmusik

2%

Transtraditionelle Musik

5%

5%

4%

7%

Experimenteller Pop, Rock oder Hip-Hop

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Klangkunst

11%

21%

Interdisziplinär

Jazz / Improvisierte Musik


VERTEILUNG NACH GENRES

KLEINES FÖRDERPROGRAMM

Zeitgenössische Musik

Composer-Performer / Echtzeitmusik

17%

13%

Vokalmusik

4%

4%

Elektronische

(Club-) Musik

139

Transtraditionelle Musik

2%

9%

Elektronische /

Elektroakustische Musik

Klangkunst

11%

7%

Experimenteller Pop, Rock oder Hip-Hop

15%

Jazz / Improvisierte Musik

18%

Interdisziplinär




GREMIEN

Kuratorium

Die Mitgliederversammlung des Musikfonds wählt alle drei Jahre aus

den von den Mitgliedsverbänden vorgeschlagenen Kandidat:innen das

Kuratorium. Jede:r Kurator:in kann dabei laut Vereinssatzung maximal

einmal wiedergewählt werden. In nicht-öffentlichen Sitzungen, geleitet

von der/dem Vorsitzenden bzw. der/dem stellvertretenden Vorsitzenden,

entscheidet das Kuratorium dreimal jährlich über die Projektförderungen

im großen Förderprogramm (Antragssumme bis max. 50.000 Euro).

Das Kuratorium besteht aus zwei abwechselnd tagenden Gruppen mit

jeweils zehn Kurator:innen. Alle Mitglieder des Kuratoriums engagieren

sich ehrenamtlich.

Die nächste Wahl des Kuratoriums findet im Rahmen der Mitgliederversammlung

2025 statt.

Aktuelle Mitglieder des Kuratoriums:

Alexander Freund Ariel Orah Carin Levine Echo Ho Eva

Zöllner Farzia Fallah Hanna Fink Helga Pogatschar Johannes X.

Schachtner Jonas Pirzer Jordan White Dr. Julia Cloot (Vorsitzende)

Kathrin Pechlof Monika Roscher Olaf Wegener (Stellvertretender

Vorsitzender) Oliver Baurhenn Oliver Potratz Sebastian Berweck

Sophie Emilie Beha Thomas Venker

Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums (2020-2024):

Dr. Adelheid Krause-Pichler (2020-2022) Arash Safaian (2020-2022)

Julia Neupert (ehemalige Stellvertretende Vorsitzende, 2020-2021)

Kirsten Reese (2020-2022) Lisa Benjes (2018-2024) Prof. Lucas Fels

(2020-2022) Luise Volkmann (2022-2024) Mark Chung (2020-2022)

Martina Seeber (2020-2021) Prof. Orm Finnendahl (2020-2022)

Philo Tsoungui (2022-2023) Prof. Dr. Rainer Nonnenmann (2022-2024)

Ralf Püpcke (2022-2023) Dr. Ralf Weigand (ehemaliger Vorsitzender,

2020-2022) Robert HP Platz (2020-2022) Prof. Susanne Blumenthal

(2022-2023) Thomas Krüger (2020-2022)


143

Fachjurys

Für die neu aufgelegten Förderprogramme STIP-4 und FEB-4 wählte die

Mitgliederversammlung des Musikfonds zwei, aus jeweils fünf Expert:innen

bestehende Fachjurys. Diese Jurys entschieden im Herbst 2024 über

die Vergabe von Stipendien und über die Förderung von Ensembles und

Bands.

Mitglieder der Fachjury STIP-4:

Ali Nikrang Brigitta Muntendorf George Lewis Moritz Simon

Geist Yağmur Uçkunkaya

Mitglieder der Fachjury FEB-4:

Cymin Samawatie Eva Maria Müller Lena Krause Lisa Nolte

Marcel Bisevic


IMPRESSUM

Musikfonds e. V. (Herausgeber)

Bornemannstraße 16

13357 Berlin

info@musikfonds.de

www.musikfonds.de

Geschäftsstelle:

Gregor Hotz (Geschäftsführung) Petra Taube (Büroleitung und Projektkoordination)

Alina Scheufele (Projektbetreuung) Antje Grothe

(Projektbetreuung) Ben Ladewig (Projektbetreuung) Felix Koßmann

(Projektbetreuung) Jonas May (Projektbetreuung) Laura Wolf (Projektbetreuung)

Prune Hernaïz (Projektbetreuung) Lou-Ann Bading

(studentische Mitarbeit) Stevka Schulz (studentische Mitarbeit)

Vorstand

Camille Buscot Caroline Scholz Prof. Martin Maria Krüger (Vorsitzender)

Mitgliedsverbände des Musikfonds e.V.:

Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik Deutsche

Jazzunion Deutscher Komponist:innenverband Deutscher Musikrat

Deutscher Tonkünstlerverband Gesellschaft für Neue Musik

Initiative Musik

Besonderer Dank gilt unseren ehemaligen Vorstandsmitgliedern

Felix Falk und Dr. Julia Cloot, die seit der Gründung des Musikfonds

bis zum Jahr 2024 ihre Expertise im Vorstand des Vereins eingebracht

und damit einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Musikfonds

geleistet haben.

MUSIKFONDS

Projekte 2024

Redaktion: Gregor Hotz

Lektorat: Markus Steffens

Gestaltung: Carsten Stabenow (milchhof.net)

Druck/Gesamtherstellung: Druckerei & Verlag Steinmeier, Deiningen

Printed in the EU

© 2025

Alle Rechte vorbehalten. Abdruck (auch auszugsweise)

nur nach ausdrücklicher Genehmigung.

Gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung

für Kultur und Medien


1

Die früheren Publikationen des Musikfonds sind digital veröffentlicht:

2017 - 2019

https://www.yumpu.com/de/document/read/65047478/

2020 - 2023

https://www.yumpu.com/de/document/read/68718403/

Zum Förderprogramm muh[sic] (2023) gibt es eine Broschüre

https://www.yumpu.com/de/document/read/68642592/

und ein Dokumentationsvideo

https://vimeo.com/915243561

Das Dokumentationsvideo zum Netzwerktreffen

The Great Learning steht online

https://vimeo.com/1008717908


2


3


Die dritte Publikation des Musikfonds

dokumentiert rund 250 Projekte aus

dem Bereich der aktuellen, experimentellen

und selten gehörten Musik sowie der Klangkunst

aus dem Jahr 2024. Dank erhöhter

Fördermittel profitierten Komponistinnen

und Komponisten erstmals von einem neuen

Stipendienprogramm zur Künstlichen Intelligenz,

während freie Ensembles und Bands

die Chance auf eine zweijährige Förderung

erhielten. Auch der ländliche Raum rückte

in den Fokus: Über 50 Projekte wurden hier

gefördert und brachten neue Klänge abseits

der großen Metropolen zum Klingen.

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