B2B-Fachmagazin zur BAUMA 2025
Liebe Leserinnen und Leser, willkommen zur neuen Ausgabe unseres B2B-Fachmagazins zur bauma 2025! Vom 7. bis 13. April öffnet die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte in München ihre Tore – und wir begleiten Sie mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends und praxisnahen Tipps für Ihr Business. Unser Magazin liefert fundierte Berichte über die neuesten Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung. Entdecken Sie praxisnahe Lösungsansätze, wegweisende Innovationen und Expertenwissen, das Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chancen der bauma 2025! Viel Freude beim Lesen! Herzliche Grüße Ihr Wirtschaft Kompakt-Team
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zur neuen Ausgabe unseres B2B-Fachmagazins zur bauma 2025!
Vom 7. bis 13. April öffnet die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte in München ihre Tore – und wir begleiten Sie mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends und praxisnahen Tipps für Ihr Business.
Unser Magazin liefert fundierte Berichte über die neuesten Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung.
Entdecken Sie praxisnahe Lösungsansätze, wegweisende Innovationen und Expertenwissen, das Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chancen der bauma 2025!
Viel Freude beim Lesen!
Herzliche Grüße
Ihr Wirtschaft Kompakt-Team
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Ausgabe 04-2025
kostenfrei
Wirtschaft Kompakt
Das B2B-Fachmagazin
bauma
München
2025
Seite 4:
bauma 2025: Leitthemen
im Fokus der Branche
Weltleitmesse für Baumaschinen,
Baufahrzeuge und Baustoffmaschinen
mit Schwerpunkt auf Zukunftsfragen
© istockphoto.com / gorodenkoff
Seite 12:
Alternative Antriebe als Beitrag
zur Dekarbonisierung
Umweltfreund Technologien
für moderne Baumaschinen
im Kampf gegen CO 2
-Emissionen
Seite 16:
Nachhaltige Lösungen für
den Bergbau der Zukunft
Effiziente Rohstoffförderung bei
gleichzeitiger Reduzierung von
Umwelt- und Klimabelastungen
Seite 18:
Neue Anforderungen für
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
4 bauma 2025: Leitthemen im Fokus
6 Eröffnung durch wichtige Vertreter der Politik
Bundesbauministerin Geywitz, Ministerpräsident
Söder und Oberbürgermeister Reiter
geben sich die Ehre
14 Mit vernetztem Bauen die Potenziale
der Digitalisierung erschließen
16 Lösungen für den Bergbau der Zukunft
8 Nachhaltiges Bauen macht zukunftsfähig
10 ALTEC GmbH
Verladeschienen – made in Germany
18 Neue Anforderungen für
Schnellwechseleinrichtungen
20 Die Baumaschinenbranche strebt
nach Klimaneutralität
12 Alternative Antriebe als Beitrag zur
Dekarbonisierung der Baustelle
21 Impressum
Bilder oben: © Messe München GmbH / Gandalf Hammerbacher, Markus Brönner
© Volker Münch - BG BAU; Bildcollage Steindesign, bearbeitet durch HAAS Publishing
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bauma 2025
Bild: © Messe München GmbH / Gandalf Hammerbacher
bauma 2025: Leitthemen im Fokus
Als internationaler Branchentreffpunkt bietet
die bauma nicht nur neueste Technologien,
sondern auch eine Plattform für den
fachlichen Austausch und die Diskussion zentraler
Zukunftsthemen. Die Weltleitmesse für Baumaschinen,
Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 7.
bis 13. April 2025 auf dem Messegelände in München
statt.
Wesentlicher Bestandteil des Rahmenprogramms ist
das bauma FORUM, das vom 7. bis 11. April 2025 in
der Innovationshalle bauma LAB0 zahlreiche Vorträge
bietet. Organisiert von der Messe München in Kooperation
mit dem VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen
und dem VDMA Mining & Minerals werden
an fünf Tagen die Leitthemen der bauma aus unterschiedlichen
Perspektiven beleuchtet. Experten aus
Politik, Industrie und der Wissenschaft diskutieren
über aktuelle Herausforderungen und stellen technische
Entwicklungen vor.
bauma FORUM: Plattform für
Wissenstransfer
Im bauma FORUM stehen Fachvorträge, Podiumsdiskussionen
und Ausstellerbeiträge im Mittelpunkt. Vertreter
der Europäischen Kommission und des Europäischen
Parlaments sowie führender Verbände wie
CECE, HDB und VDMA geben politische und regulatorische
Einblicke; Branchenvertreter stellen technologische
Innovationen vor. Darüber hinaus präsentieren
Hochschulen wie die Frankfurt University of Applied
Sciences, die TU Clausthal, die RWTH Aachen, die TU
Dresden, die TU München, die TU Braunschweig und
die FH Münster aktuelle Forschungsprojekte.
Highlights im bauma FORUM
Jeder Tag des bauma FORUM ist einem Schwerpunktthema
gewidmet. So dreht sich am Montag, 7. April,
die Podiumsdiskussion „Climate Neutrality – Strategy,
Investment, Roadmap“ um die klimaneutrale Baustelle.
4 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
Dazu wird unter anderem Bundesbauministerin Klara
Geywitz erwartet. Ein weiteres Highlight am ersten
Messetag ist die Präsentation der Nominierten und
Gewinner des bauma Innovationspreises 2025. Der
Preis wird bereits zum 14. Mal vergeben und zeichnet
innovative Entwicklungen in den Kategorien Klimaschutz,
Digitalisierung, Maschinentechnik, Bau und
Forschung aus.
Am 8. April steht die „Mining Challenge“ im Mittelpunkt.
Hildegard Bentele, Mitglied des Europäischen
Parlaments, erläutert in diesem Zusammenhang die
Auswirkungen des „EU Critical Raw Materials Act“. Wie
diese Ziele erreicht werden können, diskutieren die
Teilnehmer auch in der anschließenden Podiumsdiskussion.
Am Mittwoch, den 9. April, dreht sich alles um das Leitthema
„Alternative Antriebskonzepte“ – unter anderem
mit der Key Note „Between performance and sustainability
– Are there any viable alternatives to a diesel engine?“
von Bert van Hasselt, CEO NewTech bei DEUTZ.
Anschließend werden Chancen, Grenzen und Infrastruktur
alternativer Antriebe beleuchtet und diskutiert.
Ralf Lüddemann, Vorstandsmitglied STRABAG und Co-
Chair MiC 4.0, hält am Donnerstag, 10. April, die Keynote
zum Leitthema „Vernetztes Bauen“ und zeigt auf,
warum die Digitalisierung und Vernetzung von Baumaschinen,
Bauprozessen und Menschen immer wichtiger
wird. In der anschließenden Podiumsdiskussion
geht es um eine einheitliche digitale Sprache für Baumaschinen
unterschiedlicher Hersteller.
Am Messefreitag gibt Dr. Katharina Knapton-Vierlich,
Head of Unit for Construction bei der Europäischen
Kommission, einen Einblick in die europäische Baupolitik.
Ihr Vortrag zum Thema „European Construction
Policy – political priorities of the European Commission“
widmet sich ebenso wie die anschließende
Podiumsdiskussion dem nachhaltigen Bauen.
bauma LAB0 – die Innovationshalle
Neben dem bauma FORUM umfasst die Innovationshalle
bauma LAB0 weitere Themenbereiche:
[...]
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Text und Bild: © Messe München GmbH
Wirtschaft Kompakt
5
bauma 2025
Bild: © Messe München GmbH / FROMMEL FOTODESIGN
Eröffnung durch wichtige Vertreter der Politik
Bundesbauministerin Geywitz, Ministerpräsident Söder und
Oberbürgermeister Reiter geben sich die Ehre
Vom 7. bis 13. April findet
auf dem Münchner Messegelände
die bauma, die
Weltleitmesse für Baumaschinen,
Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und
Baugeräte, statt. Eröffnet wird
die Messe am 7. April um 9.30
Uhr von Bundesbauministerin
Klara Geywitz, Bayerns Ministerpräsident
Dr. Markus Söder und
Münchens Oberbürgermeister
Dieter Reiter gemeinsam mit
dem Geschäftsführer der Messe
München, Stefan Rummel, im
Restaurant Turmblick (Eingang
Ost, 1. Stock). Für Medienvertreterinnen
und Medienvertreter
besteht die Möglichkeit für Fragen
sowie Foto- und Filmaufnahmen.
Anschließend beginnt der
offizielle Messerundgang.
„Die bauma ist mehr als nur eine
Weltleitmesse. Sie ist der Herzschlag
der Branche. Die Impulse,
die von der bauma und ihren Ausstellern
ausgehen, prägen entscheidend
die Märkte. Wir freuen uns, in
diesem Jahr über 3.500 Aussteller
aus 57 Ländern auf dem Messegelände
in Riem begrüßen zu dürfen.
Im Fokus stehen die zukünftigen
Leitplanken der Branche: Digitalisierung
und Nachhaltigkeit“, sagt
Messechef Stefan Rummel.
Sie spiegeln sich in den fünf Leitthemen
wider, die im Rahmenprogramm
und durch Innovationen
der Aussteller erlebbar gemacht
werden: Klimaneutralität, alternative
Antriebskonzepte, vernetztes
Bauen, nachhaltiges Bauen und die
Mining Challenge. Schließlich ist der
Bausektor derzeit weltweit noch für
ca. 38 % der CO 2
-Emissionen verantwortlich,
wovon ca. 10 % auf
Bauprozesse und die Herstellung
von Baustoffen entfallen. Durch die
Integration innovativer, klimaneutraler
Technologien wie elektrische
Radlader und autonome Bagger sowie
den Einsatz nachhaltiger Baustoffe
kann der CO 2
-Fußabdruck
deutlich reduziert werden. Die bauma
ist hierfür eine entscheidende
Plattform, um innovative, klimafreundliche
Technologien vorzustellen,
die zur Dekarbonisierung
der Branche beitragen und das EU-
Ziel der Klimaneutralität bis 2050
unterstützen. [...]
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Text: © Messe München GmbH
6 Wirtschaft Kompakt
D I G I T A L E R B Ü R O S E R V I C E
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bauma 2025
Bild: © Messe München GmbH / Holger Rauner
Nachhaltiges Bauen macht zukunftsfähig
Das Bauwesen nimmt bedeutende Mengen an
Ressourcen in Anspruch und gehört zu den
größten Erzeugern von Treibhausgasen. Allein
schon deshalb ist eine auf Nachhaltigkeit abzielende
gesellschaftliche Entwicklung ohne essentielle
Beiträge der Baubranche undenkbar. Einen
Überblick über die vielfältigen Ansatzpunkte der
Baumaschinenwelt für nachhaltiges Bauen bietet
die bauma 2025. Die Weltleitmesse für Baumaschinen,
Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge
und Baugeräte findet vom 7. bis 13. April
auf dem Münchner Messegelände statt.
Serielles Bauen schont Ressourcen
Was die Ressourcenschonung angeht, zählt Serielles
Bauen zu den vielversprechenden Hebeln. „Hierbei
werden Rohstoffe und Materialien effizienter als bei
herkömmlichen Bauverfahren genutzt, da in einem
kontrollierten industriellen Umfeld vorgefertigt werden
kann“, erläutert Stephan Oehme, Referent für
Bergbau, Baustoffanlagen und Baumaschinen beim
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
(VDMA). Nach seinen Worten lässt sich so auf mehreren
Wegen eine Materialverschwendung reduzieren:
Im Werk anfallende Produktionsreste und Ausschussmaterialien
können besser rezykliert werden – und
auch die Gebäude sind beim Nutzungsende leichter zu
demontieren sowie ihre Materialien einfacher wiederzuverwenden.
3D-Druck mit Sekundärrohstoffen und
bio-basierten Materialien
Als weitere Chance zum Schutz der natürlichen Rohstoffe
können beim 3D-Druck von Gebäuden verstärkt
Recyclingwerkstoffe eingesetzt werden. Außerdem
forscht die Branche an bio-basierten Materialien für
die additive Fertigung. Die Nachfrage scheint jedenfalls
grundsätzlich gegeben: Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens
Exactitude Consultancy wird
der globale Markt für 3D-Druckmörtel von rund 3,5
Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf voraussichtlich
etwa 13,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 wachsen.
8 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
Hohe Recyclingquote bei mineralischen
Bauabfällen
Von den in Deutschland im Jahr 2022 angefallenen
rund 208 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle
wurden nach Mitteilung der Initiative Kreislaufwirtschaft
Bau über 90 Prozent wiederverwertet. „Der
Recyclinggedanke ist mittlerweile tief in die DNA der
Baubranche eingeschrieben, was sich nicht zuletzt an
vielen höchst sinnvollen Lösungen zeigt“, kommentiert
Oehme. Beispielsweise lassen sich mit den Kaltrecyclern
der Wirtgen Group Asphaltbeläge an Ort und Stelle
aufbereiten. Dabei wird der vorhandene Belag mit
einem Fräs- und Mischrotor granuliert und durch die
Zugabe von Bindemitteln, Zement und Wasser aufbereitet.
Es entsteht ein homogener Baustoff, der direkt
wieder eingebaut wird.
Elektroantriebe in breitem
Anwendungsspektrum
Nachhaltiges Bauen schließt auch das Ziel einer möglichst
weitgehenden Dekarbonisierung ein. Auf dieses
Konto zahlen die alternativen Antriebe von mobilen Baumaschinen
ein, denen die bauma auch in 2025 wieder
ein eigenes Leitthema widmet. Darüber hinaus werden
auch bei Baugeräten – wie Rüttelplatten oder Stampfern
– durch Elektrolösungen Abgase und Lärm vermieden.
Das Angebotsspektrum ist mittlerweile so breit, dass laut
dem Hersteller Wacker Neuson schon heute eine komplett
emissionsfreie Baustelle möglich ist.
Als weitere Marktakteure unterstützen ferner die Baustoffhersteller
das klimaschonende Bauen. Zum Beispiel
setzt mittlerweile ein Asphaltmischbetrieb im hessischen
Nentershausen erfolgreich das auf der bauma
2022 als Weltpremiere präsentierte Revoc-System des
Herstellers Benninghoven ein. Der nachgerüstete „Katalysator“
ermöglicht es, die Gesamtkohlenstoff-Emissionen
um bis zu 50 Prozent zu reduzieren, während
der Recyclinganteil im Asphalt auf bis zu 60 Prozent erhöht
werden kann. Außerdem brachte Benninghoven
kürzlich den international ersten Asphaltbrenner auf
den Markt, der zu 100 Prozent mit grünem Wasserstoff
betrieben werden kann.
Nachhaltig heißt auch sozial
verantwortlich
„Nachhaltiges Bauen beschränkt sich bei weitem nicht
nur auf Ressourcenbewusstsein, die Kreislaufführung
der eingesetzten Materialien und einen reduzierten
Carbon Footprint“, betont der VDMA-Experte und fährt
fort: „Neben wirtschaftlicher Tragfähigkeit ist auch die
Sicherung der menschlichen Gesundheit ein wesentliches
Ziel.“ Zum Beispiel schont die Reduzierung von
Baustellenlärm die Gesundheit sowohl der Arbeitskräfte,
als auch der Anwohnerinnen und Anwohner.
Viele Kommunen weltweit – wie München, London, Paris
oder Zürich – kurbeln durch Richtlinien, Vorschriften
und Förderungen den Einsatz leiserer Baumaschinen
an. E-Maschinen sind dabei nicht nur besonders
geräuscharm, sondern emittieren in ihrem Einsatzbereich
auch keine gesundheitsschädlichen Abgase oder
Feinstäube.
Emissionsarmes Asphaltmischen
Text und Bild: © Messe München GmbH
Wirtschaft Kompakt
9
bauma 2025
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bauma 2025
Halle B5 / Stand B5.403
ALTEC GmbH
Verladeschienen – made in Germany
Bild: © ALTEC GmbH
Die Firma Altec mit Sitz in Singen hat über 40
Jahre Knowhow und Kompetenz in der Verarbeitung
von Aluminium. Das Unternehmen
ist spezialisiert auf Produkte, die für die tägliche
Verladung und Umsetzung von Baumaschinen
benötigt werden. Aluminium-Verladeschienen vereinen
geringes Eigengewicht mit hoher Tragkraft
– ohne Kompromisse bei Sicherheit und Qualität.
Die Tragfähigkeit wird nicht nur theoretisch berechnet,
sondern in Tests überprüft und regelmäßig
von externen Instituten wie dem TÜV Süd zertifiziert.
Eigene Entwicklung und Produktion in
Deutschland
Dank langjähriger Erfahrung profitieren ALTEC-Kunden
von tiefem Verladesystem-Wissen, eigener Entwicklung
und modular zueinander passenden Profilen.
Damit deckt das große Standard-Lieferprogramm
die meisten Bedarfe der Kunden ab und kann darüber
hinaus individuell auf Kundenwünsche wie vom Endkunden
sowie auch vom Fahrzeugbau eingegangen
werden. Individuelle Anpassungen wie spezifische
Breiten, Längen oder Befestigungspunkte können entscheidend
für den Kunden sein. Durch die Produktion
mit dem breiten Maschinenpark und geschulten Mitarbeitern
lassen sich von Losgröße Eins bis zur Serienfertigung
alles vor Ort realisieren. Altec als Familienunternehmen
setzt dabei mit der Verbundenheit zu
Süddeutschland in der Region am Bodensee jeher auf
den Produktionsstandort Deutschland. In den Produktbereichen
bedient Altec mit den Verladeschienen
den Fahrzeugbau, den Garten- und Landschaftsbau
und viele Metallbauer, Schlosser und Dienstleister die
mit den Rampen unterschiedlichster Art entweder ihr
eigenes Produkt vervollständigen oder ihre tägliche
Arbeit mit den Produkten von Altec vereinfachen.
AVS und VFR sind die Allrounder
Für die großen Baumaschinen wird auf die Produktreihe
AVS und VFR gesetzt. Sie sind die robusten Allrounder,
wenn es um Baumaschinen mit Luftbereifung
oder mit Kettenbereifung geht. Ob eingeschoben
unter der Fahrzeugladefläche oder auf der Ladefläche
10 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
mitgeführt, Altec kann in den Abmessungen
auf die Kundenwünsche
eingehen. Auch das Auflager,
also der Teil, der auf der Ladefläche
aufliegt, kann unterschiedlich ausgeführt
werden. Nur zum Auflegen
mit einer Standard-Auflagerzunge
mit Sicherungsbolzen zum Abstecken
oder einhängbar in eine Art
U-Profil auf der Seite des Aufliegers
oder Anhängers. Ein Rampensatz
mit Rohrauflager wird fest an der
Fahrzeugseite angebaut und gegebenenfalls
mittels Federhebewerk
unterstützt. Die dazu passenden
Lageraugen und die Welle zur Befestigung
werden mit angeboten
und mit dem Fahrzeugbau vorab
geklärt. Bei speziellen Baumaschinen
wie z.B. Straßenfertiger können
auch mehrteilige Rampenkeile
angeboten werden. Wie die hohe
Tonnage eines Straßenfertigers vermuten
lässt, sind auch diese Keile
robust ausgeführt und ermöglichen
den wertigen Baumaschinen eine
sichere Verladung am Einsatzort.
Für eine Beratung steht das Team
von Altec telefonisch oder per Mail
gern zur Verfügung. Auch an unterschiedlichen
Leitmessen wie zur
diesjährigen Bauma in München
wir Altec in Halle B5 am Stand 403
für Interessenten vor Ort sein.
Altec bietet mehr –
Verladetechnik und
Rollstuhl-Auffahrhilfen
Der Verladetechnik-Spezialist hat
neben den Verladeschienen auch
weitere Produktbereiche. Die Verladetechnik,
die im Logistikbereich
zwischen Betonrampe und LKW zur
Überbrückung des Warenverkehrs
Anwendung findet. Diese Überladebrücken
sind einfache, von
Hand bedienbare Plattformen, die
entweder fest an der Betonrampe
stationär oder seitlich verschiebbar
montiert sind. Alternativ handelt
es sich um einfachere Bleche oder
Überladebrücken, die lose sind und
mittels Staplertaschen oder eigenem
Transportwagen zum Einsatzort
verbracht werden. Ergänzende
Produkte wie Grubenabdeckungen
oder Auffahrkeile runden das Spektrum
ab.
Im Bereich der Rollstuhl-Auffahrhilfen
geht es überwiegend um die
Reduzierung der Barrieren, wenn
es um Menschen mit einer eingeschränkten
Mobilität geht. Alle Zugänge,
die als Stufen ausgeführt
sind, oder Schwellen, die ein Hindernis
darstellen, um mittels Rollstuhl
Zutritt zu bekommen, werden
mit einzelnen Rollstuhlrampen,
Schwellenbrücken oder Breitrampen
gelöst.
Jeder Bereich hat seine eigenen Facetten
und benötigt unterschiedliches
Domänenwissen, auf das das
Vertriebsteam gezielt eingeht.
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Text und Bilder: ALTEC GmbH
Wirtschaft Kompakt
11
bauma 2025
Bild: © Messe München GmbH / Markus Brönner
Alternative Antriebe als Beitrag zur
Dekarbonisierung der Baustelle
Baumaschinen weltweit emittieren jährlich
mehrere hundert Millionen Tonnen an Kohlendioxid,
während immer mehr Länder,
Kommunen und Unternehmen eine klimaneutrale
Zukunft anstreben. Vor diesem Hintergrund
schwenkt die Branche zunehmend von klassischen
Dieselmotoren auf umweltfreundlichere Antriebe
um. Als international führende Messe für Baumaschinen,
Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte zeichnet die bauma
diesen Trend seit seinen Anfängen nach. Auch bei
der kommenden Ausgabe vom 7. bis 13. April 2025
zählt „Alternative Antriebe“ zu den Leitthemen.
Zahlreiche Hersteller wie auch Anwender von Baumaschinen
haben sich bereits zur Dekarbonisierung verpflichtet.
So kündigte beispielsweise die Volvo-Gruppe
an, ab dem Jahr 2040 nur noch Fahrzeuge auszuliefern,
die komplett ohne fossile Brennstoffe angetrieben
werden. Im gleichen Jahr will die Strabag SE, eines
der größten Bauunternehmen Europas, entlang seiner
gesamten Wertschöpfungskette Klimaneutralität erreichen,
was natürlich den Betrieb ihrer Baumaschinen
einschließt.
E-Motoren als etablierter
Entwicklungspfad
Als mittlerweile feste Größe beim klimafreundlichen
Antrieb von Baufahrzeugen und -maschinen können
Elektromotoren eingestuft werden. Ob Bagger, Radlader,
Walzen, Dumper oder Vibrationsplatten – schon
bei den letzten Ausgaben der bauma präsentierten
viele Aussteller neue Lösungen aus ihrem immer
wachsenden E-Portfolio. Und die Entwicklung wird sich
wohl fortsetzen: Laut einer Prognose des Analyse- und
Beratungsunternehmens IDTechEx wird der weltweite
Markt für elektrische Baumaschinen im Jahr 2042
12 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
einen Wert von 105 Milliarden Dollar
haben.
Hauptsächlich
Kompaktmaschinen mit
Batterie
„Nach wie vor bieten sich für batterieelektrische
Systeme in erster Linie
Kompaktmaschinen an. Deren
täglicher Energie- und Leistungsbedarf
kann von einem Elektromotor
und einer Lithium-Ionen-Batterie
moderater Größe in Verbindung
mit einer wohl definierten Ladestrategie
gedeckt werden“, sagt
Timo Feuerbach, Technischer Experte
für Baumaschinen und Baustoffmaschinen
beim Verband
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
(VDMA). In diese Kategorie
gehört als aktuelles und zukunftsweisendes
Beispiel der Bobcat Konzeptlader
RogueX2. Die vollelektrische
Maschine arbeitet nicht nur
lokal emissionsfrei, sondern nach
Herstellerangaben auch vollständig
autonom. Sie wurde in diesem Jahr
mit dem renommierten Red Dot
Design Award in der Kategorie „Design
Concept“ ausgezeichnet.
Aktuelle
Herausforderungen
und Grenzen der
Elektrifizierung
„Bei größeren und schwereren
Baumaschinen stoßen E-Antriebe
derzeit allerdings vielfach noch
an technologische und – durch die
Mehrkosten für die Elektrifizierung
– auch wirtschaftliche Grenzen“,
so Feuerbach. Hinzu kommen
Herausforderungen bei der
Stromversorgung und der Ladeinfrastruktur.
So kann insbesondere
bei Baustellen in ländlichen oder
abgelegenen Gebieten die verfügbare
Netzkapazität für den hohen
Energiebedarf der E-Maschinen
nicht ausreichen. Lange Ladephasen
wiederum schränken die
Betriebszeiten ein. „Die Branche
sucht hier aktuell nach praktikablen
und finanzierbaren Lösungen,
beispielsweise durch den Einsatz
von mobilen Ladeeinheiten und
Schnellladestationen oder die Implementierung
intelligenter Energiemanagement-Systeme“,
beschreibt
der VDMA-Experte.
Hydriertes Pflanzenöl als
Kraftstoff-Alternative
Es zeigt sich: Für möglichst klimaneutrale
Antriebe über die gesamte
Breite des Bauwesens hinweg
ist Technologieoffenheit gefragt.
So kam beispielsweise eine von
der Liebherr-Firmengruppe in
Auftrag gegebene Lebenszyklus-
Analyse zu dem Ergebnis, dass
bei Mobilkranen der Betrieb mit
hydriertem Pflanzenöl (HVO) das
größte Einsparpotenzial an Treibhausgasen
verspricht. Weitere
Kraftstoffalternativen, die zur Dekarbonisierung
der Baustellen
beitragen können, sind Biodiesel,
Biogas und E-Fuels.
Wasserstoff in
Verbrennungsmotoren
und Brennstoffzellen
Unternehmen und Forschungseinrichtungen
widmen sich zudem der
Entwicklung und Erprobung von
wasserstoffbetriebenen Baumaschinen.
So präsentierte das Liebherr
Produktsegment Komponenten auf
der bauma 2022 Prototypen von
zwei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren;
eine Serienproduktion wurde
für 2025 angekündigt. Darüber hinaus
lotet die Branche auch die Einsatzmöglichkeiten
von Brennstoffzellen
aus. Zum Beispiel arbeiten
General Motors und der Baumaschinenhersteller
Komatsu zusammen
an einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modul
für einen elektrischen
Muldenkipper. Außerdem hat Komatsu
als Konzeptmaschine einen
mittelgroßen Hydraulikbagger mit
Wasserstoff-Brennstoffzellen-System
entwickelt. [...]
WEITERLESEN »
Text und Bild: © Messe München GmbH
Wirtschaft Kompakt
13
bauma 2025
© Messe München GmbH / Markus Brönner
Mit vernetztem Bauen die Potenziale
der Digitalisierung erschließen
Effizienter, transparenter, nachhaltiger – Digitalisierung
und Vernetzung gelten als wirksame
Maßnahmen, die dabei helfen, die großen
Herausforderungen der Bauwirtschaft in den
Griff zu bekommen. Dieser Bedeutung angemessen,
führt die bauma 2025 „Vernetztes Bauen“ als
eines ihrer Leitthemen. Die Weltleitmesse für Baumaschinen,
Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 7. bis 13.
April auf dem Münchner Messegelände statt.
Smarte Anbaugeräte mit einheitlicher
digitaler Sprache
Beim vernetzten Bauen werden digitale Technologien
und Kommunikationssysteme in den Bauprozess integriert,
was die Zusammenarbeit und die Effizienz
verbessert. Beispielsweise liefern Anbaugeräte Prozessdaten
und kommunizieren mit den jeweiligen
Trägergeräten. Damit diese Verständigung auch herstellerübergreifend
funktioniert, ist eine einheitliche
digitale Sprache erforderlich. Den Grundstein hierfür
legte das bei der letzten bauma im Jahr 2022 mit dem
Innovationspreis im Bereich Digitalisierung ausgezeichnete
MiC 4.0 BUS-Protokoll. Dieses ist inzwischen
mit vollumfänglicher funktionaler Sicherheit in seiner
Version 1.0 frei nutzbar. Dank des gemeinsamen, universellen
Protokolls erkennt das Trägergerät, welches
Anbaugerät eingesetzt werden soll, welche Parameter
es zur Funktion benötigt und ob es für einen Einsatz an
dieser Maschine überhaupt geeignet ist. „Damit lassen
sich nicht zuletzt Unfälle durch nicht korrekt verschlossene
Schnellwechseleinrichtungen, ungeeigneten Hydraulikdruck
oder grundsätzlich falsch dimensionierte
Anbaugeräte zuverlässig vermeiden“, berichtet Dr. Darius
Soßdorf, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft
14 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
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MiC 4.0 beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
(VDMA). Der AG gehören Hersteller von Baumaschinen
und Sensoren, Softwareunternehmen sowie
Baufirmen an.
Bidirektionaler Informationsfluss
zwischen Baumaschine und Anwender
Durch die fortschreitende Digitalisierung der Baumaschinen
erhalten die Anwender zunehmende Datenmengen.
Sie zeigen ihnen nicht nur den Zustand der
Maschinen an, sondern liefern auch wertvolle Informationen
zu deren Leistung und Arbeitsqualität. Beispielsweise
lassen sich auf der Basis von aktuellen
Verbrauchsdaten effizientere Tankrouten erarbeiten,
während mit einer exakten Erfassung der jeweiligen
Auslastung der Maschineneinsatz optimiert werden
kann. Dass der Informationsfluss hierbei keine Einbahnstraße
von der Maschine zum Bediener sein
muss, zeigt eine neue Funktion des Telematiksystems
des Herstellers Bobcat. Hierbei lässt sich der Motor
von Radladern, Minibaggern & Co. vom Eigentümer mit
wenigen Klicks ferngesteuert deaktivieren – und auch
wieder aktivieren. Das beugt unbefugter Nutzung und
Diebstahl vor, was sich unter anderem in niedrigeren
Versicherungsprämien niederschlagen kann.
Eine wertvolle Unterstützung der
Maschinenführer
Auf Basis digitaler Informationen können auch weniger
erfahrene Maschinenführer – Stichwort Fachkräftemangel
– leichter Fehler und Unfälle vermeiden sowie
sehr gute Arbeitsergebnisse erzielen. Zum Beispiel
bietet der vormals als Doosan Construction Equipment
bekannte Baumaschinenhersteller Develon zusammen
mit dem Vermessungsspezialisten Leica Geosystems
seit kurzem für eines seiner Raupenbagger-Modelle
eine 3D-Maschinensteuerung als Nachrüstoption
an. Dabei werden Entwurfsdaten sowie Echtzeit-Angaben
für Ab- oder Auftrag auf der Bedieneinheit in der
Fahrerkabine angezeigt, sodass der Fahrer die Baggerarbeiten
genau nach dem Referenzmodell durchführen
kann.
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Wirtschaft Kompakt
15
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bauma 2025
Bild: © Messe München GmbH / FROMMEL fotodesign
Lösungen für den Bergbau der Zukunft
Der weltweite Bergbau steht vor der Herausforderung,
die Rohstoffstoffversorgung
möglichst wirtschaftlich zu sichern und dabei
gleichzeitig negative Auswirkungen auf Umwelt,
Klima und Mensch zu minimieren. Der Umgang
mit dieser „Mining Challenge“ gehört zu den
Leitthemen der bauma 2025. Die Weltleitmesse für
Baumaschinen, Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 7. bis
13. April auf dem Münchner Messegelände statt.
Dort zeigt sich, mit welchen innovativen Lösungen
der Bergbau in Zukunft noch effizienter, sicherer
und nachhaltiger werden soll.
E-Ladegerät mit an Bord
Im Sinne des Klimaschutzes, aber auch zur betrieblich
vorteilhaften Abgasreduktion untertage setzen sich
viele Bergbauunternehmen ehrgeizige Ziele zur Emissionsreduzierung.
Ein schon seit längerem verfolgter
Ansatz zur Dekarbonisierung ist die Umstellung auf
alternative Antriebe. Auf der bauma 2025 setzt sich
dieser Trend ideenreich fort. Beispielsweise präsentiert
der Hersteller Aramine mit dem L440B den bislang
einzigen batteriebetriebenen Lader, der keine feste
Infrastruktur zum Aufladen im Bergwerk benötigt.
Stattdessen verfügt er über ein integriertes Ladegerät,
mit dem er überall aufgeladen werden kann, wo ein
Stromanschluss zur Verfügung steht. Das spart kostspielige
und komplexe Installationen. Da die Batterieeinheit
der Maschine unkompliziert an- und abgekoppelt
werden kann, ist durch den wechselnden Einsatz
von zwei Batterien ein unterbrechungsfreies Arbeiten
problemlos möglich.
Um den in den Maschinen eingesetzten Strom lokal
emissionsfrei direkt auf dem Bergwerksareal zu erzeugen,
bietet Aramine darüber hinaus zusammen
16 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
mit seinem Partnerunternehmen Tysilio per Container
transportable, schnell zu errichtende Solarkraftwerke
an – ein Konzept, das gerade für abgelegene Standorte
vorteilhaft ist.
Riesenbagger mit Stromkabel
Einen wahren Titanen unter den elektrifizierten Bergbaumaschinen
bringt das Unternehmen Komatsu in
die bayerische Landeshauptstadt: Der per Stromkabel
versorgte Großhydraulikbagger PC7000-11E ist
mit einem in seiner Klasse führenden, 44 Kubikmeter
fassenden Tieflöffel ausgestattet. So vereint er hohe
Grabkraft mit einer niedrigen CO2-Bilanz. Das automatische
Aufwickeln des Kabels macht das Manövrieren
im Tagebau sicher und einfach.
Autonome Lösungen in
unterschiedlichen Dimensionen
Ein weiterer Bergbau-Gigant, der die Dekarbonisierung
zudem noch mit dem speziell im Mining hochrelevanten
Thema „Autonomes Fahren“ kombiniert, ist der
Muldenkipper T 264. Die von Liebherr in Zusammenarbeit
mit dem australischen Bergbaukonzern Fortescue
entwickelte Maschine ist mit einer 3,2-MW-Batterie
ausgestattet und hat eine Nutzlast von 240 Tonnen.
Auch der S1 Vision, ebenfalls von Liebherr, transportiert
Material autonom und batterieelektrisch – aber
dann doch ganz anders. Das neuartige Fahrzeug ist
ein Einachser, hat also nur zwei Reifen. Damit kann es
problemlos auf der Stelle wenden und in alle Richtungen
fahren, was ihn ideal für Einsätze auf engem Raum
macht. Es ist skalierbar und kann eine Nutzlast von 220
Kilogramm bis zu 131 Tonnen tragen. Der S1 Vision ist
für den bauma-Innovationspreis in der Kategorie Maschinentechnik
nominiert.
Maschinendaten miteinander vernetzen
Eine wesentliche Rolle bei der Optimierung von bergbaulichen
Prozessen spielt die digitale Transformation.
Zu den auf der diesjährigen bauma in diesem Themenkreis
zu sehenden Innovationen gehört der Underground
Manager 2.0. Die von Epiroc bereitgestellte
digitale Lösung für Tunnelbauprojekte verbindet die
Maschinendaten verschiedener Einheiten nahtlos miteinander.
Die Plattform unterstützt die Verwaltung von
Bohr-, Injektions- und Ankersetzungsarbeiten und fungiert
als zentralisiertes System für eine rationalisierte
Projektdurchführung. Der Underground Manager 2.0
ermöglicht eine präzise Planung, eine Leistungsbewertung
in Echtzeit und eine umfassende Betriebsberichterstattung.
Intelligent durch Onboard-Diagnose
Der Universa 55 von Paus ist die nächste, intelligente
Generation einer kompakten Trägermaschine für unterschiedliche
Aufgaben im Bergbau. Mit deren Onboard-Diagnose
kann der Fahrer wichtige Betriebsdaten
in Echtzeit überwachen, einschließlich der Sensoren
der Steuerelemente. Das System unterstützt auch die
Diagnose aktiver Fehler und ermöglicht so ein rechtzeitiges
Eingreifen zur Minimierung von Ausfallzeiten.
Darüber hinaus ist das Fahrzeug standardmäßig mit
einer Schnittstelle zur Anbindung an eine Cloud-Lösung
von Paus vorgerüstet, die Funktionen wie Echtzeitüberwachung,
Geofencing, statistische Analysen
sowie Ferndiagnose und -wartung bietet.
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Text und Bild: © Messe München GmbH
Wirtschaft Kompakt
17
bauma 2025
Neue Anforderungen für
Schnellwechseleinrichtungen
Bild: © Volker Münch - BG BAU; Bildcollage Steindesign, bearbeitet durch HAAS Publishing
Seit dem 1. Februar gelten neue Sicherheitsanforderungen
für Schnellwechsler an Hydraulikbaggern.
Ältere Systeme ohne ausreichende
Sicherheitseinrichtungen entsprechen nicht
mehr den aktuellen Standards und müssen überprüft
werden. Unternehmen sind daher verpflichtet,
ihre Gefährdungsbeurteilung anzupassen und
bei Bedarf Nachrüstungen vorzunehmen. Die BG
BAU unterstützt eine Nachrüstung mit finanziellen
Zuschüssen, so genannten Arbeitsschutzprämien.
Schnellwechsler ermöglichen den schnellen Austausch
von Anbauwerkzeugen an Baumaschinen und erhöhen
so die Flexibilität auf Baustellen. Ältere Systeme
sind jedoch oft nicht mit Sicherungseinrichtungen
ausgestattet. Immer wieder kommt es vor, dass Verriegelungen
nicht korrekt ausgeführt werden, was das
Risiko von schweren Unfällen durch herabfallende Anbaugeräte
erhöht.
Mit Wirkung zum 1. Februar 2025 entfällt für die bisherige
Norm EN 474-1:2006+A6:2019 die Vermutungswirkung.
Somit können die Inhalte dieser Norm nicht
mehr als Stand der Technik eingestuft werden. Stattdessen
gelten nun die Anforderungen des Kapitels
4.21 der EN 474-1:2022 und zusätzlich des Kapitels 4.9
der EN 474-5:2022+AC:2022 für Schnellwechsler. Diese
schreiben vor, dass Schnellwechsler über Sicherheitseinrichtungen
verfügen müssen, die ein unbeabsichtigtes
Lösen von Anbaugeräten verhindern.
Handlungsbedarf für Unternehmen
Unternehmen, die Schnellwechsler im Einsatz haben,
müssen unter anderem nach Änderung einer Technischen
Regelung (Norm) für dieses Arbeitsmittel ihre
Gefährdungsbeurteilung überprüfen und bei Bedarf
aktualisieren. Falls die vorhandenen Schnellwechselsysteme
nicht den neuen Sicherheitsanforderungen
(Stand der Technik bei der Verwendung) entsprechen,
sind Nachrüstungen erforderlich.
[...]
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Text: © BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
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bauma 2025
Bild: © Messe München GmbH / Andreas Gebert
Die Baumaschinenbranche strebt
nach Klimaneutralität
Wie können Bauprozesse
zukünftig möglichst
klimaneutral ablaufen?
Antworten auf diese Frage liefert
die bauma 2025 in einem ihrer
Leitthemen. Die weltweit führende
Messe für Baumaschinen,
Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte
findet vom 7. bis 13. April
2025 in München statt.
Im Dezember 2019 legte die EU-
Kommission das ehrgeizige Ziel
vor, die Europäische Union bis zum
Jahr 2050 klimaneutral zu stellen.
Schätzungen zufolge ist die Wertschöpfungskette
im Bauwesen
derzeit für etwa 36 Prozent der
CO₂-Emissionen innerhalb der EU
verantwortlich. Der weitaus größte
Teil der Treibhausgase entsteht bei
der Gewinnung der Baustoffe und
während des jahrzehntelangen Betriebs
der fertigen Gebäude. Dessen
ungeachtet muss zur Zielerreichung
auch während der Bauphase
alles für eine weitestgehende Dekarbonisierung
getan werden.
Hohe Erwartungen an die
Prozessoptimierung
Ein Ansatz für mehr Klimaschutz
auf der Baustelle ist die Verbesserung
der Maschineneffizienz. „Da
die internationale Baumaschinenbranche
diese Entwicklung schon
seit Jahrzehnten energisch vorantreibt,
wurde hier – zum Beispiel
durch immer sparsamere Komponenten
und Systemauslegungen
– schon vieles erreicht“, sagt Joachim
Schmid, Geschäftsführer im
Bereich Baumaschinen und Baustoffanlagen
beim Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau
(VDMA). Derzeit verspricht nach
seiner Einschätzung die Prozessoptimierung
im Baumaschineneinsatz
besonders große Effekte in Richtung
Klimaneutralität in der Baumaschinenbranche.
Chancen durch
Digitalisierung und
Automatisierung
Auf der bauma werden dabei speziell
die durch Digitalisierung und
20 Wirtschaft Kompakt
bauma 2025
Automatisierung gebotenen Möglichkeiten deutlich
werden. So lassen sich durch digitale Lösungen die Maschinen
besser disponieren, was dazu beiträgt, Leerlaufzeiten
zu vermeiden. Die Entwicklung einer ausgefeilten
Machine-to-Machine-Kommunikation kann für
effizientere Fertigungsketten sorgen, während smarte
Sensoren den Maschinenzustand überwachen und damit
einen technisch bedingten erhöhten Energieverbrauch
frühzeitig erkennen können.
„Auch bei der Maschinenbedienung lassen sich noch
bedeutende Potenziale zur CO₂-Einsparung heben“,
weiß Schmid. So setze die Branche neben entsprechenden
Schulungen der Maschinenführerinnen und
-führer zunehmend auf digitale Assistenzsysteme und
eine (Teil-)Automatisierung der Abläufe.
Alternative Antriebskonzepte als
eigenes Leitthema
Ein wichtiger Hebel zur Dekarbonisierung ist ferner die
Entwicklung von alternativen Antriebskonzepten. Neben
dem schon heute breiten Einsatz von Elektromotoren
widmen sich viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen
zudem der Entwicklung und Erprobung
von wasserstoffbetriebenen Baumaschinen. Auch die
Nutzung von hydriertem Pflanzenöl (HVO) verspricht
große Einsparpotenziale an Treibhausgasen. „Alternative
Antriebskonzepte haben bei den Herstellern und
Anwendern derzeit eine so hohe Relevanz, so dass wir
diesem Technologiesegment auf der bauma 2025 ein
eigenes Leitthema widmen“, erklärt Nicole Schmit, Exhibition
Director der bauma. [...]
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Text und Bild: © Messe München GmbH
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Inhaberin: Laila Konstantinakis
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