08.04.2025 Aufrufe

B2B-Fachmagazin zur BAUMA 2025

Liebe Leserinnen und Leser, willkommen zur neuen Ausgabe unseres B2B-Fachmagazins zur bauma 2025! Vom 7. bis 13. April öffnet die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte in München ihre Tore – und wir begleiten Sie mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends und praxisnahen Tipps für Ihr Business. Unser Magazin liefert fundierte Berichte über die neuesten Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung. Entdecken Sie praxisnahe Lösungsansätze, wegweisende Innovationen und Expertenwissen, das Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chancen der bauma 2025! Viel Freude beim Lesen! Herzliche Grüße Ihr Wirtschaft Kompakt-Team

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres B2B-Fachmagazins zur bauma 2025!
Vom 7. bis 13. April öffnet die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte in München ihre Tore – und wir begleiten Sie mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends und praxisnahen Tipps für Ihr Business.

Unser Magazin liefert fundierte Berichte über die neuesten Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung.

Entdecken Sie praxisnahe Lösungsansätze, wegweisende Innovationen und Expertenwissen, das Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chancen der bauma 2025!

Viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüße
Ihr Wirtschaft Kompakt-Team

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Ausgabe 04-2025

kostenfrei

Wirtschaft Kompakt

Das B2B-Fachmagazin

bauma

München

2025

Seite 4:

bauma 2025: Leitthemen

im Fokus der Branche

Weltleitmesse für Baumaschinen,

Baufahrzeuge und Baustoffmaschinen

mit Schwerpunkt auf Zukunftsfragen

© istockphoto.com / gorodenkoff

Seite 12:

Alternative Antriebe als Beitrag

zur Dekarbonisierung

Umweltfreund Technologien

für moderne Baumaschinen

im Kampf gegen CO 2

-Emissionen

Seite 16:

Nachhaltige Lösungen für

den Bergbau der Zukunft

Effiziente Rohstoffförderung bei

gleichzeitiger Reduzierung von

Umwelt- und Klimabelastungen

Seite 18:

Neue Anforderungen für

Schnellwechseleinrichtungen

Seit Februar 2025 gelten neue

Sicherheitsstandards und

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

4 bauma 2025: Leitthemen im Fokus

6 Eröffnung durch wichtige Vertreter der Politik

Bundesbauministerin Geywitz, Ministerpräsident

Söder und Oberbürgermeister Reiter

geben sich die Ehre

14 Mit vernetztem Bauen die Potenziale

der Digitalisierung erschließen

16 Lösungen für den Bergbau der Zukunft

8 Nachhaltiges Bauen macht zukunftsfähig

10 ALTEC GmbH

Verladeschienen – made in Germany

18 Neue Anforderungen für

Schnellwechseleinrichtungen

20 Die Baumaschinenbranche strebt

nach Klimaneutralität

12 Alternative Antriebe als Beitrag zur

Dekarbonisierung der Baustelle

21 Impressum

Bilder oben: © Messe München GmbH / Gandalf Hammerbacher, Markus Brönner

© Volker Münch - BG BAU; Bildcollage Steindesign, bearbeitet durch HAAS Publishing

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bauma 2025

Bild: © Messe München GmbH / Gandalf Hammerbacher

bauma 2025: Leitthemen im Fokus

Als internationaler Branchentreffpunkt bietet

die bauma nicht nur neueste Technologien,

sondern auch eine Plattform für den

fachlichen Austausch und die Diskussion zentraler

Zukunftsthemen. Die Weltleitmesse für Baumaschinen,

Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 7.

bis 13. April 2025 auf dem Messegelände in München

statt.

Wesentlicher Bestandteil des Rahmenprogramms ist

das bauma FORUM, das vom 7. bis 11. April 2025 in

der Innovationshalle bauma LAB0 zahlreiche Vorträge

bietet. Organisiert von der Messe München in Kooperation

mit dem VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen

und dem VDMA Mining & Minerals werden

an fünf Tagen die Leitthemen der bauma aus unterschiedlichen

Perspektiven beleuchtet. Experten aus

Politik, Industrie und der Wissenschaft diskutieren

über aktuelle Herausforderungen und stellen technische

Entwicklungen vor.

bauma FORUM: Plattform für

Wissenstransfer

Im bauma FORUM stehen Fachvorträge, Podiumsdiskussionen

und Ausstellerbeiträge im Mittelpunkt. Vertreter

der Europäischen Kommission und des Europäischen

Parlaments sowie führender Verbände wie

CECE, HDB und VDMA geben politische und regulatorische

Einblicke; Branchenvertreter stellen technologische

Innovationen vor. Darüber hinaus präsentieren

Hochschulen wie die Frankfurt University of Applied

Sciences, die TU Clausthal, die RWTH Aachen, die TU

Dresden, die TU München, die TU Braunschweig und

die FH Münster aktuelle Forschungsprojekte.

Highlights im bauma FORUM

Jeder Tag des bauma FORUM ist einem Schwerpunktthema

gewidmet. So dreht sich am Montag, 7. April,

die Podiumsdiskussion „Climate Neutrality – Strategy,

Investment, Roadmap“ um die klimaneutrale Baustelle.

4 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

Dazu wird unter anderem Bundesbauministerin Klara

Geywitz erwartet. Ein weiteres Highlight am ersten

Messetag ist die Präsentation der Nominierten und

Gewinner des bauma Innovationspreises 2025. Der

Preis wird bereits zum 14. Mal vergeben und zeichnet

innovative Entwicklungen in den Kategorien Klimaschutz,

Digitalisierung, Maschinentechnik, Bau und

Forschung aus.

Am 8. April steht die „Mining Challenge“ im Mittelpunkt.

Hildegard Bentele, Mitglied des Europäischen

Parlaments, erläutert in diesem Zusammenhang die

Auswirkungen des „EU Critical Raw Materials Act“. Wie

diese Ziele erreicht werden können, diskutieren die

Teilnehmer auch in der anschließenden Podiumsdiskussion.

Am Mittwoch, den 9. April, dreht sich alles um das Leitthema

„Alternative Antriebskonzepte“ – unter anderem

mit der Key Note „Between performance and sustainability

– Are there any viable alternatives to a diesel engine?“

von Bert van Hasselt, CEO NewTech bei DEUTZ.

Anschließend werden Chancen, Grenzen und Infrastruktur

alternativer Antriebe beleuchtet und diskutiert.

Ralf Lüddemann, Vorstandsmitglied STRABAG und Co-

Chair MiC 4.0, hält am Donnerstag, 10. April, die Keynote

zum Leitthema „Vernetztes Bauen“ und zeigt auf,

warum die Digitalisierung und Vernetzung von Baumaschinen,

Bauprozessen und Menschen immer wichtiger

wird. In der anschließenden Podiumsdiskussion

geht es um eine einheitliche digitale Sprache für Baumaschinen

unterschiedlicher Hersteller.

Am Messefreitag gibt Dr. Katharina Knapton-Vierlich,

Head of Unit for Construction bei der Europäischen

Kommission, einen Einblick in die europäische Baupolitik.

Ihr Vortrag zum Thema „European Construction

Policy – political priorities of the European Commission“

widmet sich ebenso wie die anschließende

Podiumsdiskussion dem nachhaltigen Bauen.

bauma LAB0 – die Innovationshalle

Neben dem bauma FORUM umfasst die Innovationshalle

bauma LAB0 weitere Themenbereiche:

[...]

WEITERLESEN »

Text und Bild: © Messe München GmbH

Wirtschaft Kompakt

5


bauma 2025

Bild: © Messe München GmbH / FROMMEL FOTODESIGN

Eröffnung durch wichtige Vertreter der Politik

Bundesbauministerin Geywitz, Ministerpräsident Söder und

Oberbürgermeister Reiter geben sich die Ehre

Vom 7. bis 13. April findet

auf dem Münchner Messegelände

die bauma, die

Weltleitmesse für Baumaschinen,

Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und

Baugeräte, statt. Eröffnet wird

die Messe am 7. April um 9.30

Uhr von Bundesbauministerin

Klara Geywitz, Bayerns Ministerpräsident

Dr. Markus Söder und

Münchens Oberbürgermeister

Dieter Reiter gemeinsam mit

dem Geschäftsführer der Messe

München, Stefan Rummel, im

Restaurant Turmblick (Eingang

Ost, 1. Stock). Für Medienvertreterinnen

und Medienvertreter

besteht die Möglichkeit für Fragen

sowie Foto- und Filmaufnahmen.

Anschließend beginnt der

offizielle Messerundgang.

„Die bauma ist mehr als nur eine

Weltleitmesse. Sie ist der Herzschlag

der Branche. Die Impulse,

die von der bauma und ihren Ausstellern

ausgehen, prägen entscheidend

die Märkte. Wir freuen uns, in

diesem Jahr über 3.500 Aussteller

aus 57 Ländern auf dem Messegelände

in Riem begrüßen zu dürfen.

Im Fokus stehen die zukünftigen

Leitplanken der Branche: Digitalisierung

und Nachhaltigkeit“, sagt

Messechef Stefan Rummel.

Sie spiegeln sich in den fünf Leitthemen

wider, die im Rahmenprogramm

und durch Innovationen

der Aussteller erlebbar gemacht

werden: Klimaneutralität, alternative

Antriebskonzepte, vernetztes

Bauen, nachhaltiges Bauen und die

Mining Challenge. Schließlich ist der

Bausektor derzeit weltweit noch für

ca. 38 % der CO 2

-Emissionen verantwortlich,

wovon ca. 10 % auf

Bauprozesse und die Herstellung

von Baustoffen entfallen. Durch die

Integration innovativer, klimaneutraler

Technologien wie elektrische

Radlader und autonome Bagger sowie

den Einsatz nachhaltiger Baustoffe

kann der CO 2

-Fußabdruck

deutlich reduziert werden. Die bauma

ist hierfür eine entscheidende

Plattform, um innovative, klimafreundliche

Technologien vorzustellen,

die zur Dekarbonisierung

der Branche beitragen und das EU-

Ziel der Klimaneutralität bis 2050

unterstützen. [...]

WEITERLESEN »

Text: © Messe München GmbH

6 Wirtschaft Kompakt


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bauma 2025

Bild: © Messe München GmbH / Holger Rauner

Nachhaltiges Bauen macht zukunftsfähig

Das Bauwesen nimmt bedeutende Mengen an

Ressourcen in Anspruch und gehört zu den

größten Erzeugern von Treibhausgasen. Allein

schon deshalb ist eine auf Nachhaltigkeit abzielende

gesellschaftliche Entwicklung ohne essentielle

Beiträge der Baubranche undenkbar. Einen

Überblick über die vielfältigen Ansatzpunkte der

Baumaschinenwelt für nachhaltiges Bauen bietet

die bauma 2025. Die Weltleitmesse für Baumaschinen,

Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge

und Baugeräte findet vom 7. bis 13. April

auf dem Münchner Messegelände statt.

Serielles Bauen schont Ressourcen

Was die Ressourcenschonung angeht, zählt Serielles

Bauen zu den vielversprechenden Hebeln. „Hierbei

werden Rohstoffe und Materialien effizienter als bei

herkömmlichen Bauverfahren genutzt, da in einem

kontrollierten industriellen Umfeld vorgefertigt werden

kann“, erläutert Stephan Oehme, Referent für

Bergbau, Baustoffanlagen und Baumaschinen beim

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

(VDMA). Nach seinen Worten lässt sich so auf mehreren

Wegen eine Materialverschwendung reduzieren:

Im Werk anfallende Produktionsreste und Ausschussmaterialien

können besser rezykliert werden – und

auch die Gebäude sind beim Nutzungsende leichter zu

demontieren sowie ihre Materialien einfacher wiederzuverwenden.

3D-Druck mit Sekundärrohstoffen und

bio-basierten Materialien

Als weitere Chance zum Schutz der natürlichen Rohstoffe

können beim 3D-Druck von Gebäuden verstärkt

Recyclingwerkstoffe eingesetzt werden. Außerdem

forscht die Branche an bio-basierten Materialien für

die additive Fertigung. Die Nachfrage scheint jedenfalls

grundsätzlich gegeben: Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens

Exactitude Consultancy wird

der globale Markt für 3D-Druckmörtel von rund 3,5

Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf voraussichtlich

etwa 13,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 wachsen.

8 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

Hohe Recyclingquote bei mineralischen

Bauabfällen

Von den in Deutschland im Jahr 2022 angefallenen

rund 208 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle

wurden nach Mitteilung der Initiative Kreislaufwirtschaft

Bau über 90 Prozent wiederverwertet. „Der

Recyclinggedanke ist mittlerweile tief in die DNA der

Baubranche eingeschrieben, was sich nicht zuletzt an

vielen höchst sinnvollen Lösungen zeigt“, kommentiert

Oehme. Beispielsweise lassen sich mit den Kaltrecyclern

der Wirtgen Group Asphaltbeläge an Ort und Stelle

aufbereiten. Dabei wird der vorhandene Belag mit

einem Fräs- und Mischrotor granuliert und durch die

Zugabe von Bindemitteln, Zement und Wasser aufbereitet.

Es entsteht ein homogener Baustoff, der direkt

wieder eingebaut wird.

Elektroantriebe in breitem

Anwendungsspektrum

Nachhaltiges Bauen schließt auch das Ziel einer möglichst

weitgehenden Dekarbonisierung ein. Auf dieses

Konto zahlen die alternativen Antriebe von mobilen Baumaschinen

ein, denen die bauma auch in 2025 wieder

ein eigenes Leitthema widmet. Darüber hinaus werden

auch bei Baugeräten – wie Rüttelplatten oder Stampfern

– durch Elektrolösungen Abgase und Lärm vermieden.

Das Angebotsspektrum ist mittlerweile so breit, dass laut

dem Hersteller Wacker Neuson schon heute eine komplett

emissionsfreie Baustelle möglich ist.

Als weitere Marktakteure unterstützen ferner die Baustoffhersteller

das klimaschonende Bauen. Zum Beispiel

setzt mittlerweile ein Asphaltmischbetrieb im hessischen

Nentershausen erfolgreich das auf der bauma

2022 als Weltpremiere präsentierte Revoc-System des

Herstellers Benninghoven ein. Der nachgerüstete „Katalysator“

ermöglicht es, die Gesamtkohlenstoff-Emissionen

um bis zu 50 Prozent zu reduzieren, während

der Recyclinganteil im Asphalt auf bis zu 60 Prozent erhöht

werden kann. Außerdem brachte Benninghoven

kürzlich den international ersten Asphaltbrenner auf

den Markt, der zu 100 Prozent mit grünem Wasserstoff

betrieben werden kann.

Nachhaltig heißt auch sozial

verantwortlich

„Nachhaltiges Bauen beschränkt sich bei weitem nicht

nur auf Ressourcenbewusstsein, die Kreislaufführung

der eingesetzten Materialien und einen reduzierten

Carbon Footprint“, betont der VDMA-Experte und fährt

fort: „Neben wirtschaftlicher Tragfähigkeit ist auch die

Sicherung der menschlichen Gesundheit ein wesentliches

Ziel.“ Zum Beispiel schont die Reduzierung von

Baustellenlärm die Gesundheit sowohl der Arbeitskräfte,

als auch der Anwohnerinnen und Anwohner.

Viele Kommunen weltweit – wie München, London, Paris

oder Zürich – kurbeln durch Richtlinien, Vorschriften

und Förderungen den Einsatz leiserer Baumaschinen

an. E-Maschinen sind dabei nicht nur besonders

geräuscharm, sondern emittieren in ihrem Einsatzbereich

auch keine gesundheitsschädlichen Abgase oder

Feinstäube.

Emissionsarmes Asphaltmischen

Text und Bild: © Messe München GmbH

Wirtschaft Kompakt

9


bauma 2025

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bauma 2025

Halle B5 / Stand B5.403

ALTEC GmbH

Verladeschienen – made in Germany

Bild: © ALTEC GmbH

Die Firma Altec mit Sitz in Singen hat über 40

Jahre Knowhow und Kompetenz in der Verarbeitung

von Aluminium. Das Unternehmen

ist spezialisiert auf Produkte, die für die tägliche

Verladung und Umsetzung von Baumaschinen

benötigt werden. Aluminium-Verladeschienen vereinen

geringes Eigengewicht mit hoher Tragkraft

– ohne Kompromisse bei Sicherheit und Qualität.

Die Tragfähigkeit wird nicht nur theoretisch berechnet,

sondern in Tests überprüft und regelmäßig

von externen Instituten wie dem TÜV Süd zertifiziert.

Eigene Entwicklung und Produktion in

Deutschland

Dank langjähriger Erfahrung profitieren ALTEC-Kunden

von tiefem Verladesystem-Wissen, eigener Entwicklung

und modular zueinander passenden Profilen.

Damit deckt das große Standard-Lieferprogramm

die meisten Bedarfe der Kunden ab und kann darüber

hinaus individuell auf Kundenwünsche wie vom Endkunden

sowie auch vom Fahrzeugbau eingegangen

werden. Individuelle Anpassungen wie spezifische

Breiten, Längen oder Befestigungspunkte können entscheidend

für den Kunden sein. Durch die Produktion

mit dem breiten Maschinenpark und geschulten Mitarbeitern

lassen sich von Losgröße Eins bis zur Serienfertigung

alles vor Ort realisieren. Altec als Familienunternehmen

setzt dabei mit der Verbundenheit zu

Süddeutschland in der Region am Bodensee jeher auf

den Produktionsstandort Deutschland. In den Produktbereichen

bedient Altec mit den Verladeschienen

den Fahrzeugbau, den Garten- und Landschaftsbau

und viele Metallbauer, Schlosser und Dienstleister die

mit den Rampen unterschiedlichster Art entweder ihr

eigenes Produkt vervollständigen oder ihre tägliche

Arbeit mit den Produkten von Altec vereinfachen.

AVS und VFR sind die Allrounder

Für die großen Baumaschinen wird auf die Produktreihe

AVS und VFR gesetzt. Sie sind die robusten Allrounder,

wenn es um Baumaschinen mit Luftbereifung

oder mit Kettenbereifung geht. Ob eingeschoben

unter der Fahrzeugladefläche oder auf der Ladefläche

10 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

mitgeführt, Altec kann in den Abmessungen

auf die Kundenwünsche

eingehen. Auch das Auflager,

also der Teil, der auf der Ladefläche

aufliegt, kann unterschiedlich ausgeführt

werden. Nur zum Auflegen

mit einer Standard-Auflagerzunge

mit Sicherungsbolzen zum Abstecken

oder einhängbar in eine Art

U-Profil auf der Seite des Aufliegers

oder Anhängers. Ein Rampensatz

mit Rohrauflager wird fest an der

Fahrzeugseite angebaut und gegebenenfalls

mittels Federhebewerk

unterstützt. Die dazu passenden

Lageraugen und die Welle zur Befestigung

werden mit angeboten

und mit dem Fahrzeugbau vorab

geklärt. Bei speziellen Baumaschinen

wie z.B. Straßenfertiger können

auch mehrteilige Rampenkeile

angeboten werden. Wie die hohe

Tonnage eines Straßenfertigers vermuten

lässt, sind auch diese Keile

robust ausgeführt und ermöglichen

den wertigen Baumaschinen eine

sichere Verladung am Einsatzort.

Für eine Beratung steht das Team

von Altec telefonisch oder per Mail

gern zur Verfügung. Auch an unterschiedlichen

Leitmessen wie zur

diesjährigen Bauma in München

wir Altec in Halle B5 am Stand 403

für Interessenten vor Ort sein.

Altec bietet mehr –

Verladetechnik und

Rollstuhl-Auffahrhilfen

Der Verladetechnik-Spezialist hat

neben den Verladeschienen auch

weitere Produktbereiche. Die Verladetechnik,

die im Logistikbereich

zwischen Betonrampe und LKW zur

Überbrückung des Warenverkehrs

Anwendung findet. Diese Überladebrücken

sind einfache, von

Hand bedienbare Plattformen, die

entweder fest an der Betonrampe

stationär oder seitlich verschiebbar

montiert sind. Alternativ handelt

es sich um einfachere Bleche oder

Überladebrücken, die lose sind und

mittels Staplertaschen oder eigenem

Transportwagen zum Einsatzort

verbracht werden. Ergänzende

Produkte wie Grubenabdeckungen

oder Auffahrkeile runden das Spektrum

ab.

Im Bereich der Rollstuhl-Auffahrhilfen

geht es überwiegend um die

Reduzierung der Barrieren, wenn

es um Menschen mit einer eingeschränkten

Mobilität geht. Alle Zugänge,

die als Stufen ausgeführt

sind, oder Schwellen, die ein Hindernis

darstellen, um mittels Rollstuhl

Zutritt zu bekommen, werden

mit einzelnen Rollstuhlrampen,

Schwellenbrücken oder Breitrampen

gelöst.

Jeder Bereich hat seine eigenen Facetten

und benötigt unterschiedliches

Domänenwissen, auf das das

Vertriebsteam gezielt eingeht.

Besuchen Sie uns:

bauma 2025

Halle B5 / Stand B5.403

ALTEC GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 7

D-78224 Singen

Telefon: +49 7731 87110

E-Mail: info@altec.de

Internet: www.altec.de

Text und Bilder: ALTEC GmbH

Wirtschaft Kompakt

11


bauma 2025

Bild: © Messe München GmbH / Markus Brönner

Alternative Antriebe als Beitrag zur

Dekarbonisierung der Baustelle

Baumaschinen weltweit emittieren jährlich

mehrere hundert Millionen Tonnen an Kohlendioxid,

während immer mehr Länder,

Kommunen und Unternehmen eine klimaneutrale

Zukunft anstreben. Vor diesem Hintergrund

schwenkt die Branche zunehmend von klassischen

Dieselmotoren auf umweltfreundlichere Antriebe

um. Als international führende Messe für Baumaschinen,

Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte zeichnet die bauma

diesen Trend seit seinen Anfängen nach. Auch bei

der kommenden Ausgabe vom 7. bis 13. April 2025

zählt „Alternative Antriebe“ zu den Leitthemen.

Zahlreiche Hersteller wie auch Anwender von Baumaschinen

haben sich bereits zur Dekarbonisierung verpflichtet.

So kündigte beispielsweise die Volvo-Gruppe

an, ab dem Jahr 2040 nur noch Fahrzeuge auszuliefern,

die komplett ohne fossile Brennstoffe angetrieben

werden. Im gleichen Jahr will die Strabag SE, eines

der größten Bauunternehmen Europas, entlang seiner

gesamten Wertschöpfungskette Klimaneutralität erreichen,

was natürlich den Betrieb ihrer Baumaschinen

einschließt.

E-Motoren als etablierter

Entwicklungspfad

Als mittlerweile feste Größe beim klimafreundlichen

Antrieb von Baufahrzeugen und -maschinen können

Elektromotoren eingestuft werden. Ob Bagger, Radlader,

Walzen, Dumper oder Vibrationsplatten – schon

bei den letzten Ausgaben der bauma präsentierten

viele Aussteller neue Lösungen aus ihrem immer

wachsenden E-Portfolio. Und die Entwicklung wird sich

wohl fortsetzen: Laut einer Prognose des Analyse- und

Beratungsunternehmens IDTechEx wird der weltweite

Markt für elektrische Baumaschinen im Jahr 2042

12 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

einen Wert von 105 Milliarden Dollar

haben.

Hauptsächlich

Kompaktmaschinen mit

Batterie

„Nach wie vor bieten sich für batterieelektrische

Systeme in erster Linie

Kompaktmaschinen an. Deren

täglicher Energie- und Leistungsbedarf

kann von einem Elektromotor

und einer Lithium-Ionen-Batterie

moderater Größe in Verbindung

mit einer wohl definierten Ladestrategie

gedeckt werden“, sagt

Timo Feuerbach, Technischer Experte

für Baumaschinen und Baustoffmaschinen

beim Verband

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA). In diese Kategorie

gehört als aktuelles und zukunftsweisendes

Beispiel der Bobcat Konzeptlader

RogueX2. Die vollelektrische

Maschine arbeitet nicht nur

lokal emissionsfrei, sondern nach

Herstellerangaben auch vollständig

autonom. Sie wurde in diesem Jahr

mit dem renommierten Red Dot

Design Award in der Kategorie „Design

Concept“ ausgezeichnet.

Aktuelle

Herausforderungen

und Grenzen der

Elektrifizierung

„Bei größeren und schwereren

Baumaschinen stoßen E-Antriebe

derzeit allerdings vielfach noch

an technologische und – durch die

Mehrkosten für die Elektrifizierung

– auch wirtschaftliche Grenzen“,

so Feuerbach. Hinzu kommen

Herausforderungen bei der

Stromversorgung und der Ladeinfrastruktur.

So kann insbesondere

bei Baustellen in ländlichen oder

abgelegenen Gebieten die verfügbare

Netzkapazität für den hohen

Energiebedarf der E-Maschinen

nicht ausreichen. Lange Ladephasen

wiederum schränken die

Betriebszeiten ein. „Die Branche

sucht hier aktuell nach praktikablen

und finanzierbaren Lösungen,

beispielsweise durch den Einsatz

von mobilen Ladeeinheiten und

Schnellladestationen oder die Implementierung

intelligenter Energiemanagement-Systeme“,

beschreibt

der VDMA-Experte.

Hydriertes Pflanzenöl als

Kraftstoff-Alternative

Es zeigt sich: Für möglichst klimaneutrale

Antriebe über die gesamte

Breite des Bauwesens hinweg

ist Technologieoffenheit gefragt.

So kam beispielsweise eine von

der Liebherr-Firmengruppe in

Auftrag gegebene Lebenszyklus-

Analyse zu dem Ergebnis, dass

bei Mobilkranen der Betrieb mit

hydriertem Pflanzenöl (HVO) das

größte Einsparpotenzial an Treibhausgasen

verspricht. Weitere

Kraftstoffalternativen, die zur Dekarbonisierung

der Baustellen

beitragen können, sind Biodiesel,

Biogas und E-Fuels.

Wasserstoff in

Verbrennungsmotoren

und Brennstoffzellen

Unternehmen und Forschungseinrichtungen

widmen sich zudem der

Entwicklung und Erprobung von

wasserstoffbetriebenen Baumaschinen.

So präsentierte das Liebherr

Produktsegment Komponenten auf

der bauma 2022 Prototypen von

zwei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren;

eine Serienproduktion wurde

für 2025 angekündigt. Darüber hinaus

lotet die Branche auch die Einsatzmöglichkeiten

von Brennstoffzellen

aus. Zum Beispiel arbeiten

General Motors und der Baumaschinenhersteller

Komatsu zusammen

an einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modul

für einen elektrischen

Muldenkipper. Außerdem hat Komatsu

als Konzeptmaschine einen

mittelgroßen Hydraulikbagger mit

Wasserstoff-Brennstoffzellen-System

entwickelt. [...]

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Text und Bild: © Messe München GmbH

Wirtschaft Kompakt

13


bauma 2025

© Messe München GmbH / Markus Brönner

Mit vernetztem Bauen die Potenziale

der Digitalisierung erschließen

Effizienter, transparenter, nachhaltiger – Digitalisierung

und Vernetzung gelten als wirksame

Maßnahmen, die dabei helfen, die großen

Herausforderungen der Bauwirtschaft in den

Griff zu bekommen. Dieser Bedeutung angemessen,

führt die bauma 2025 „Vernetztes Bauen“ als

eines ihrer Leitthemen. Die Weltleitmesse für Baumaschinen,

Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 7. bis 13.

April auf dem Münchner Messegelände statt.

Smarte Anbaugeräte mit einheitlicher

digitaler Sprache

Beim vernetzten Bauen werden digitale Technologien

und Kommunikationssysteme in den Bauprozess integriert,

was die Zusammenarbeit und die Effizienz

verbessert. Beispielsweise liefern Anbaugeräte Prozessdaten

und kommunizieren mit den jeweiligen

Trägergeräten. Damit diese Verständigung auch herstellerübergreifend

funktioniert, ist eine einheitliche

digitale Sprache erforderlich. Den Grundstein hierfür

legte das bei der letzten bauma im Jahr 2022 mit dem

Innovationspreis im Bereich Digitalisierung ausgezeichnete

MiC 4.0 BUS-Protokoll. Dieses ist inzwischen

mit vollumfänglicher funktionaler Sicherheit in seiner

Version 1.0 frei nutzbar. Dank des gemeinsamen, universellen

Protokolls erkennt das Trägergerät, welches

Anbaugerät eingesetzt werden soll, welche Parameter

es zur Funktion benötigt und ob es für einen Einsatz an

dieser Maschine überhaupt geeignet ist. „Damit lassen

sich nicht zuletzt Unfälle durch nicht korrekt verschlossene

Schnellwechseleinrichtungen, ungeeigneten Hydraulikdruck

oder grundsätzlich falsch dimensionierte

Anbaugeräte zuverlässig vermeiden“, berichtet Dr. Darius

Soßdorf, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft

14 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

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MiC 4.0 beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA). Der AG gehören Hersteller von Baumaschinen

und Sensoren, Softwareunternehmen sowie

Baufirmen an.

Bidirektionaler Informationsfluss

zwischen Baumaschine und Anwender

Durch die fortschreitende Digitalisierung der Baumaschinen

erhalten die Anwender zunehmende Datenmengen.

Sie zeigen ihnen nicht nur den Zustand der

Maschinen an, sondern liefern auch wertvolle Informationen

zu deren Leistung und Arbeitsqualität. Beispielsweise

lassen sich auf der Basis von aktuellen

Verbrauchsdaten effizientere Tankrouten erarbeiten,

während mit einer exakten Erfassung der jeweiligen

Auslastung der Maschineneinsatz optimiert werden

kann. Dass der Informationsfluss hierbei keine Einbahnstraße

von der Maschine zum Bediener sein

muss, zeigt eine neue Funktion des Telematiksystems

des Herstellers Bobcat. Hierbei lässt sich der Motor

von Radladern, Minibaggern & Co. vom Eigentümer mit

wenigen Klicks ferngesteuert deaktivieren – und auch

wieder aktivieren. Das beugt unbefugter Nutzung und

Diebstahl vor, was sich unter anderem in niedrigeren

Versicherungsprämien niederschlagen kann.

Eine wertvolle Unterstützung der

Maschinenführer

Auf Basis digitaler Informationen können auch weniger

erfahrene Maschinenführer – Stichwort Fachkräftemangel

– leichter Fehler und Unfälle vermeiden sowie

sehr gute Arbeitsergebnisse erzielen. Zum Beispiel

bietet der vormals als Doosan Construction Equipment

bekannte Baumaschinenhersteller Develon zusammen

mit dem Vermessungsspezialisten Leica Geosystems

seit kurzem für eines seiner Raupenbagger-Modelle

eine 3D-Maschinensteuerung als Nachrüstoption

an. Dabei werden Entwurfsdaten sowie Echtzeit-Angaben

für Ab- oder Auftrag auf der Bedieneinheit in der

Fahrerkabine angezeigt, sodass der Fahrer die Baggerarbeiten

genau nach dem Referenzmodell durchführen

kann.

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Text: © Messe München GmbH

Wirtschaft Kompakt

15

Bild: © istockphoto.com / Tonktiti


bauma 2025

Bild: © Messe München GmbH / FROMMEL fotodesign

Lösungen für den Bergbau der Zukunft

Der weltweite Bergbau steht vor der Herausforderung,

die Rohstoffstoffversorgung

möglichst wirtschaftlich zu sichern und dabei

gleichzeitig negative Auswirkungen auf Umwelt,

Klima und Mensch zu minimieren. Der Umgang

mit dieser „Mining Challenge“ gehört zu den

Leitthemen der bauma 2025. Die Weltleitmesse für

Baumaschinen, Baustoffanlagen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 7. bis

13. April auf dem Münchner Messegelände statt.

Dort zeigt sich, mit welchen innovativen Lösungen

der Bergbau in Zukunft noch effizienter, sicherer

und nachhaltiger werden soll.

E-Ladegerät mit an Bord

Im Sinne des Klimaschutzes, aber auch zur betrieblich

vorteilhaften Abgasreduktion untertage setzen sich

viele Bergbauunternehmen ehrgeizige Ziele zur Emissionsreduzierung.

Ein schon seit längerem verfolgter

Ansatz zur Dekarbonisierung ist die Umstellung auf

alternative Antriebe. Auf der bauma 2025 setzt sich

dieser Trend ideenreich fort. Beispielsweise präsentiert

der Hersteller Aramine mit dem L440B den bislang

einzigen batteriebetriebenen Lader, der keine feste

Infrastruktur zum Aufladen im Bergwerk benötigt.

Stattdessen verfügt er über ein integriertes Ladegerät,

mit dem er überall aufgeladen werden kann, wo ein

Stromanschluss zur Verfügung steht. Das spart kostspielige

und komplexe Installationen. Da die Batterieeinheit

der Maschine unkompliziert an- und abgekoppelt

werden kann, ist durch den wechselnden Einsatz

von zwei Batterien ein unterbrechungsfreies Arbeiten

problemlos möglich.

Um den in den Maschinen eingesetzten Strom lokal

emissionsfrei direkt auf dem Bergwerksareal zu erzeugen,

bietet Aramine darüber hinaus zusammen

16 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

mit seinem Partnerunternehmen Tysilio per Container

transportable, schnell zu errichtende Solarkraftwerke

an – ein Konzept, das gerade für abgelegene Standorte

vorteilhaft ist.

Riesenbagger mit Stromkabel

Einen wahren Titanen unter den elektrifizierten Bergbaumaschinen

bringt das Unternehmen Komatsu in

die bayerische Landeshauptstadt: Der per Stromkabel

versorgte Großhydraulikbagger PC7000-11E ist

mit einem in seiner Klasse führenden, 44 Kubikmeter

fassenden Tieflöffel ausgestattet. So vereint er hohe

Grabkraft mit einer niedrigen CO2-Bilanz. Das automatische

Aufwickeln des Kabels macht das Manövrieren

im Tagebau sicher und einfach.

Autonome Lösungen in

unterschiedlichen Dimensionen

Ein weiterer Bergbau-Gigant, der die Dekarbonisierung

zudem noch mit dem speziell im Mining hochrelevanten

Thema „Autonomes Fahren“ kombiniert, ist der

Muldenkipper T 264. Die von Liebherr in Zusammenarbeit

mit dem australischen Bergbaukonzern Fortescue

entwickelte Maschine ist mit einer 3,2-MW-Batterie

ausgestattet und hat eine Nutzlast von 240 Tonnen.

Auch der S1 Vision, ebenfalls von Liebherr, transportiert

Material autonom und batterieelektrisch – aber

dann doch ganz anders. Das neuartige Fahrzeug ist

ein Einachser, hat also nur zwei Reifen. Damit kann es

problemlos auf der Stelle wenden und in alle Richtungen

fahren, was ihn ideal für Einsätze auf engem Raum

macht. Es ist skalierbar und kann eine Nutzlast von 220

Kilogramm bis zu 131 Tonnen tragen. Der S1 Vision ist

für den bauma-Innovationspreis in der Kategorie Maschinentechnik

nominiert.

Maschinendaten miteinander vernetzen

Eine wesentliche Rolle bei der Optimierung von bergbaulichen

Prozessen spielt die digitale Transformation.

Zu den auf der diesjährigen bauma in diesem Themenkreis

zu sehenden Innovationen gehört der Underground

Manager 2.0. Die von Epiroc bereitgestellte

digitale Lösung für Tunnelbauprojekte verbindet die

Maschinendaten verschiedener Einheiten nahtlos miteinander.

Die Plattform unterstützt die Verwaltung von

Bohr-, Injektions- und Ankersetzungsarbeiten und fungiert

als zentralisiertes System für eine rationalisierte

Projektdurchführung. Der Underground Manager 2.0

ermöglicht eine präzise Planung, eine Leistungsbewertung

in Echtzeit und eine umfassende Betriebsberichterstattung.

Intelligent durch Onboard-Diagnose

Der Universa 55 von Paus ist die nächste, intelligente

Generation einer kompakten Trägermaschine für unterschiedliche

Aufgaben im Bergbau. Mit deren Onboard-Diagnose

kann der Fahrer wichtige Betriebsdaten

in Echtzeit überwachen, einschließlich der Sensoren

der Steuerelemente. Das System unterstützt auch die

Diagnose aktiver Fehler und ermöglicht so ein rechtzeitiges

Eingreifen zur Minimierung von Ausfallzeiten.

Darüber hinaus ist das Fahrzeug standardmäßig mit

einer Schnittstelle zur Anbindung an eine Cloud-Lösung

von Paus vorgerüstet, die Funktionen wie Echtzeitüberwachung,

Geofencing, statistische Analysen

sowie Ferndiagnose und -wartung bietet.

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Text und Bild: © Messe München GmbH

Wirtschaft Kompakt

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bauma 2025

Neue Anforderungen für

Schnellwechseleinrichtungen

Bild: © Volker Münch - BG BAU; Bildcollage Steindesign, bearbeitet durch HAAS Publishing

Seit dem 1. Februar gelten neue Sicherheitsanforderungen

für Schnellwechsler an Hydraulikbaggern.

Ältere Systeme ohne ausreichende

Sicherheitseinrichtungen entsprechen nicht

mehr den aktuellen Standards und müssen überprüft

werden. Unternehmen sind daher verpflichtet,

ihre Gefährdungsbeurteilung anzupassen und

bei Bedarf Nachrüstungen vorzunehmen. Die BG

BAU unterstützt eine Nachrüstung mit finanziellen

Zuschüssen, so genannten Arbeitsschutzprämien.

Schnellwechsler ermöglichen den schnellen Austausch

von Anbauwerkzeugen an Baumaschinen und erhöhen

so die Flexibilität auf Baustellen. Ältere Systeme

sind jedoch oft nicht mit Sicherungseinrichtungen

ausgestattet. Immer wieder kommt es vor, dass Verriegelungen

nicht korrekt ausgeführt werden, was das

Risiko von schweren Unfällen durch herabfallende Anbaugeräte

erhöht.

Mit Wirkung zum 1. Februar 2025 entfällt für die bisherige

Norm EN 474-1:2006+A6:2019 die Vermutungswirkung.

Somit können die Inhalte dieser Norm nicht

mehr als Stand der Technik eingestuft werden. Stattdessen

gelten nun die Anforderungen des Kapitels

4.21 der EN 474-1:2022 und zusätzlich des Kapitels 4.9

der EN 474-5:2022+AC:2022 für Schnellwechsler. Diese

schreiben vor, dass Schnellwechsler über Sicherheitseinrichtungen

verfügen müssen, die ein unbeabsichtigtes

Lösen von Anbaugeräten verhindern.

Handlungsbedarf für Unternehmen

Unternehmen, die Schnellwechsler im Einsatz haben,

müssen unter anderem nach Änderung einer Technischen

Regelung (Norm) für dieses Arbeitsmittel ihre

Gefährdungsbeurteilung überprüfen und bei Bedarf

aktualisieren. Falls die vorhandenen Schnellwechselsysteme

nicht den neuen Sicherheitsanforderungen

(Stand der Technik bei der Verwendung) entsprechen,

sind Nachrüstungen erforderlich.

[...]

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Text: © BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

18 Wirtschaft Kompakt


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bauma 2025

Bild: © Messe München GmbH / Andreas Gebert

Die Baumaschinenbranche strebt

nach Klimaneutralität

Wie können Bauprozesse

zukünftig möglichst

klimaneutral ablaufen?

Antworten auf diese Frage liefert

die bauma 2025 in einem ihrer

Leitthemen. Die weltweit führende

Messe für Baumaschinen,

Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte

findet vom 7. bis 13. April

2025 in München statt.

Im Dezember 2019 legte die EU-

Kommission das ehrgeizige Ziel

vor, die Europäische Union bis zum

Jahr 2050 klimaneutral zu stellen.

Schätzungen zufolge ist die Wertschöpfungskette

im Bauwesen

derzeit für etwa 36 Prozent der

CO₂-Emissionen innerhalb der EU

verantwortlich. Der weitaus größte

Teil der Treibhausgase entsteht bei

der Gewinnung der Baustoffe und

während des jahrzehntelangen Betriebs

der fertigen Gebäude. Dessen

ungeachtet muss zur Zielerreichung

auch während der Bauphase

alles für eine weitestgehende Dekarbonisierung

getan werden.

Hohe Erwartungen an die

Prozessoptimierung

Ein Ansatz für mehr Klimaschutz

auf der Baustelle ist die Verbesserung

der Maschineneffizienz. „Da

die internationale Baumaschinenbranche

diese Entwicklung schon

seit Jahrzehnten energisch vorantreibt,

wurde hier – zum Beispiel

durch immer sparsamere Komponenten

und Systemauslegungen

– schon vieles erreicht“, sagt Joachim

Schmid, Geschäftsführer im

Bereich Baumaschinen und Baustoffanlagen

beim Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA). Derzeit verspricht nach

seiner Einschätzung die Prozessoptimierung

im Baumaschineneinsatz

besonders große Effekte in Richtung

Klimaneutralität in der Baumaschinenbranche.

Chancen durch

Digitalisierung und

Automatisierung

Auf der bauma werden dabei speziell

die durch Digitalisierung und

20 Wirtschaft Kompakt


bauma 2025

Automatisierung gebotenen Möglichkeiten deutlich

werden. So lassen sich durch digitale Lösungen die Maschinen

besser disponieren, was dazu beiträgt, Leerlaufzeiten

zu vermeiden. Die Entwicklung einer ausgefeilten

Machine-to-Machine-Kommunikation kann für

effizientere Fertigungsketten sorgen, während smarte

Sensoren den Maschinenzustand überwachen und damit

einen technisch bedingten erhöhten Energieverbrauch

frühzeitig erkennen können.

„Auch bei der Maschinenbedienung lassen sich noch

bedeutende Potenziale zur CO₂-Einsparung heben“,

weiß Schmid. So setze die Branche neben entsprechenden

Schulungen der Maschinenführerinnen und

-führer zunehmend auf digitale Assistenzsysteme und

eine (Teil-)Automatisierung der Abläufe.

Alternative Antriebskonzepte als

eigenes Leitthema

Ein wichtiger Hebel zur Dekarbonisierung ist ferner die

Entwicklung von alternativen Antriebskonzepten. Neben

dem schon heute breiten Einsatz von Elektromotoren

widmen sich viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen

zudem der Entwicklung und Erprobung

von wasserstoffbetriebenen Baumaschinen. Auch die

Nutzung von hydriertem Pflanzenöl (HVO) verspricht

große Einsparpotenziale an Treibhausgasen. „Alternative

Antriebskonzepte haben bei den Herstellern und

Anwendern derzeit eine so hohe Relevanz, so dass wir

diesem Technologiesegment auf der bauma 2025 ein

eigenes Leitthema widmen“, erklärt Nicole Schmit, Exhibition

Director der bauma. [...]

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