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Diese ÖVP schafft keine Wende in der Asylpolitik!

Statt Asyleinwanderung und Familiennachzug zu stoppen, werden Bürger ausspioniert

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Nr. 15 . Donnerstag, 10. April 2025

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

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Antrag im Salzburger Landtag

zu Familiennachzugsstopp

Ein beschlossener FPÖ-Antrag im Salzburger Landtag soll

nun ein klares Signal nach Wien senden: Salzburg ist bereit,

von der Notfallklausel Gebrauch zu machen, um den Asyl-

Familiennachzug auf rechtlich fundierter Basis zu beenden,

zeigte FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl auf. S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

Diese ÖVP schafft keine

Wende in der Asylpolitik!

Statt Asyleinwanderung und Familiennachzug zu stoppen, werden Bürger ausspioniert

S. 2/3

„Die nächste Stufe heißt

Landeshauptmann Haimbuchner!“

Foto: FPÖ/AloisEndl

Am Landesparteitag in Oberösterreich setzte sich die Partei ambitionierte Ziele – S. 13

PARLAMENT

ÖVP ärger als Gewessler

Die ÖVP hat nahtlos die Rolle des

schlimmsten Feinds unserer Bauern von

der vormaligen grünen Umweltministerin

Leonore Gewessler übernommen. Nicht

nur, dass die Volkspartei allen Bürokratiemonstern

der EU zugestimmt hat, will

deren Wirtschaftsminister jetzt auch das

Mercosur-Abkommen vorziehen. S. 6

AUSSENPOLITIK

Reiner Selbstschutz

Unter dem großspurigen Titel „Europäischer

Demokratieschutzschild“ will die

EU-Kommission die „Schirmherrschaft“

über die Meinungsfreiheit in Europa übernehmen.

Und das ausgerechnet jetzt, wo

der Rechnungshof ihre Milliardenfinanzierung

von NGOs zur Durchsetzung ihrer

Politik aufgedeckt hat. S. 8/9

WIEN

Deutsch vor Schulstart

Fast jedes zweite Kind in Wien spricht bei Schuleintritt

kaum Deutsch. Für die FPÖ ein Totalschaden der

Integrationspolitik. Bildungssprecher Krauss fordert

verpflichtende Sprachtests ab drei Jahren. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

An die vier Monate verhandelten

ÖVP, SPÖ und Neos über ein

Regierungsprogramm. Seit einem

Monat im Amt, einer Regierungsklausur

und einem Budgetkrisengipfel

später gibt es noch immer

kein Konzept gegen die Budgetund

Wirtschaftskrise.

Man arbeite immerhin schon

am „Arbeitsplan der nächsten Wochen“,

meinte stolz ÖVP-Kanzler

Stocker verkünden zu müssen.

So fiel auch die erste – angeblich

– fixierte Maßnahme, die Überwachung

von Messengerdiensten,

dem Arbeitstempo zum Opfer. Die

Neos wollen eine ausgiebige Prüfung

wegen der Freiheitsrechte.

Schneckentempo

Und was stand noch am Klausurspeisezettel?

Eine vereinfachte

Rot-Weiß-Rot-Karte für mehr

„Fachkräftezuwanderung“. Dabei

stehen die Ingenieure, Physiker

und Raketenwissenschafter aus

Afghanistan, Syrien oder Schwarzafrika

doch schon Schlange am

Arbeits- bzw. Sozialamt – und mit

ihnen an die 150.000 Österreicher

die ihren Job wegen Firmenpleiten

und Rezession verloren haben.

Kann der neue Wirtschaftsminister

die Frühjahrsprognose der

Wirtschaftsforscher nicht sinnerfassend

lesen? Da stand nichts von

Erholung oder gar Aufschwung in

den nächsten Monaten drinnen.

Oder ist das die Kategorie von

„Optimismus“, den sich Finanzminister

Marterbauer wünscht, damit

die Österreicher das bisschen Geld,

das nach Bezahlung von Wohn-,

Energie- und Lebensmittelkosten

übrig bleibt, doch auf den Kopf

hauen, statt in von der Leyens Rüstungsaktien

zu investieren?

Warten wir ab, bis die Herrschaften

aus Langeweile zu streiten beginnen.

Von Arbeiten versehen sie

ja anscheinend nichts.

Koalition kapituliert vor Asy

ÖVP, SPÖ und Neos wollen die Österreicher nicht vor der ausufernden Krim

Selbst am Stopp des Familiennachzugs in unseren Sozialstaat scheitert

die ÖVP. Von einem Asylstopp oder einem harten Durchgreifen

gegen die explodierende Asylantenkriminalität ganz zu schweigen.

Letzte Woche hat sie zusammen mit SPÖ und Neos Gesetzesinitiaven

der Freiheitlichen dazu im Justizausschuss abgelehnt.

„Diese ÖVP hat keinen Plan,

geschweige denn eine Vision, um

eine Kehrtwende in der Asylpolitik

einzuleiten“, kritisierte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl das

Geeiere der Kanzlerpartei zur Beendigung

des Familiennachzugs.

Mit dem angekündigten Stopp

werde zwar die Vordertür kurzzeitig

geschlossen, aber dafür die Hintertür

sperrangelweit aufgemacht.

Der Mut habe die ÖVP schon in

der Sitzung des Justizausschusses

in der Vorwoche verlassen, als sie

jene Gesetzesvorschläge der FPÖ

abgelehnt hat, die einen nachhaltigen

Stopp der illegalen Masseneinwanderung

ermöglicht hätten. So

will die ÖVP den illegalen Grenzübertritt

nach wie vor nicht als

Straftatbestand festschreiben, unter

dem Status als Asylwerber bzw.

Asylant begangene Verbrechen

nicht härter bestrafen, geschweige

denn der explodierenden Jugendkriminalität

mit einer Senkung des

Strafmündigkeitsalters begegnen.

Minderjährige Kriminelle

So musste ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner in der TV-„Pressestunde“

einbekennen, dass die Zahl

der tatverdächtigen Syrer unter

14 Jahren in fünf Jahren von 150

im Jahr 2020 auf 1.050 im Jahr

SPITZE FEDER

Kreative Budgetsanierung.

2024 angewachsen sei. „Damit

muss endlich Schluss sein! Wer

mit zwölf Jahren alt genug ist, um

kriminelle Handlungen bis hin zu

schwerwiegendsten Gewalttaten zu

setzen, ist auch alt genug, um dafür

die Konsequenzen zu tragen“, kritisierte

FPÖ-Justizsprecher Harald

Stefan die Volkspartei, die sich einmal

mehr als Ankündigungsriese

und als Umsetzungszwerg erwiesen

habe.

Es sei eine der Kernaufgaben

des Staats, für die Sicherheit der

eigenen Bürger zu sorgen, mahnte

Stefan: „Mit den Grünen hat die

ÖVP die Grenzen für kriminelle

Einwanderer aufgemacht. Mit

SPÖ und Neos setzt sie das unter

dem Motto ,Weiter wie bisher – nur

schlechter!‘ ungezügelt fort.“

Die traurigen Höhepunkte dieser

„harten Linie der ÖVP in der Asylpolitik“

waren die islamistischen

Terroranschläge von Wien und

Villach, bemerkte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz: „Nur

haben diese Härte bisher nicht die

illegalen Masseneinwanderer, sondern

nur die Österreicher als Opfer

der explodierenden Ausländerkriminalität

zu spüren bekommen!

Die ÖVP ist einfach nicht in der

Lage, unser Land und seine Menschen

zu sichern.“

Foto: BMI/Jürgen Makowecz

Showpolitik á la ÖVP: Innenminister K

Messerattentäter gar nicht erst ins La

Ablenkungsangriffe auf FPÖ

Den vom ÖVP-Innenminister

dazu versprochenen Gesetzesentwurf

zur Überwachung von

Messengerdiensten kritisierte der

freiheitliche Sicherheitssprecher

Gernot Darmann: „Ginge es Herrn

Karner wirklich nur um Terroristen

und nicht die Massenüberwachung

der eigenen Bevölkerung, dann

müsste er zwei andere Maßnahmen

vorschlagen: Ein Verbotsgesetz

gegen den politischen Islam und

einen Asylstopp.“

Die Angriffe Karners auf die

Freiheitlichen wies Generalsekre-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

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des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

lantenkriminalität

inalität von Asylwerbern und Asylanten schützen

KURZ UND BÜNDIG

Foto: Parlamentsdirektion/Johannes Zinner

Innenpolitik 3

Rechtswidrige Nominierung?

Die freiheitliche Bundesparteisprecherin

Lisa Schuch-Gubik (Bild) erklärte, dass laut

Meinung eines namhaften Europarechtsexperten

die Nominierung von Ex-ÖVP-Kanzler

Karl Nehammer zum Vizepräsidenten der

Europäischen Investitionsbank (EIB) durch

SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer

unrechtmäßig war: „Das Vorschlagsrecht liege

gemäß EIB-Statuten beim Verwaltungsrat.

Marterbauer hingegen ist lediglich Mitglied

im Rat der Gouverneure. Wir fordern daher

die Rücknahme dieser Personalentscheidung.“

arner bei der „Eröffnung“ der „Messerverbotszone Reumannplatz“. Die

nd hereinzulassen, ist der ÖVP bisher noch nicht in den Sinn gekommen.

Richtige Ausgaben

Die Kritik von SPÖ-Klubobmann Philip

Kucher, wonach die FPÖ die Staatsschulden

durch Entlastungen für die Österreicher hochtreibe,

wies der freiheitliche Generalseretär

Michael Schnedlitz (Bild) zurück: „Die Verliererampel

ist Weltmeister im Steuergeld-

Export ins Ausland und beim Auspressen der

eigenen Bevölkerung.“ Die FPÖ hingegen

drücke bei Ausgaben, die nicht der eigenen

Bevölkerung dienen, auf die Stopptaste und

gebe das Steuergeld zuallererst für die eigenen

Leute in Österreich aus.

Foto: NFZ

tär Schnedlitz als „billige Ablenkungsmanöver“

zurück: „Wir sind

nicht dagegen, IS-Gefährder aus

dem Verkehr zu ziehen oder afghanische

und syrische Radaubrüder

zu entwaffnen. Ginge es nach uns,

dann hätten wir diese Probleme

nicht, weil wir diese Personen gar

nicht hereinlassen würden!“

In einem Punkt konnte der freiheitliche

Generalsekretär den

ÖVP-Innenminister beruhigen: Die

Freiheitlichen seien stolz auf die

Leistung der Polizisten.

„Das Problem ist nur, dass es

immer wieder Fälle gibt, in denen

diese Polizisten durch ÖVP-

Protegés an ihrer Arbeit gehindert

oder sogar für parteipolitische

Zwecke instrumentalisiert werden“,

stellte Schnedlitz klar. Eines stehe

auf jeden Fall fest betonte der FPÖ-

Generalsekretär: „Die FPÖ ist die

Sicherheitspartei und die einzige

Kraft, die sich voll hinter die Exekutivbeamten

stellt. Für uns kommen

Einsparungen bei Überstunden

von Polizisten nicht in Frage.

Potenzial dafür gibt es in der Verwaltung,

aber mit Sicherheit nicht

bei den operativ tätigen Polizeikräften.“

Foto: NFZ

U-Aussschuss kommt

Die FPÖ wird ihr Minderheitenrecht auf

Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses

in Anspruch nehmen

und plant nach Ostern die Einbringung eines

entsprechenden Verlangens. „Im Fokus wird

dabei das Gebaren des Innenministeriums in

der Corona-Krise und im Fall Pilnacek stehen.

Die ÖVP hat in den Regierungsverhandlungen

mit uns den Scheinwerfer ganz deutlich auf

diesen schwarzen Sumpf gerichtet, indem ihr

der Erhalt dieses Ressorts wichtiger war als die

Umsetzung der eigenen Wahlversprechen in

einer patriotischen Koalition“, erklärte FPÖ-

Generalsekretär Christian Hafenecker (Bild).

SPRUCH DER WOCHE

„Wenn man sich die Wortmeldungen von Außenministerin

Beate Meinl-Reisinger, Verteidigungsministerin

Klaudia Tanner und Staatssekretär Jörg Leichtfried so

anhört, dann kommt man zum Schluss, dass Österreich

kurz vor dem Beginn des Dritten Weltkriegs

steht.“

Christian Hafenecker

8. April 2025

Foto: NFZ

Der FPÖ-Generalsekretär kritisierte,

dass die Verliererampel die Diktion

der Corona-Krise, die Angstmache,

übernimmt, um Österreich aus der

Neutralität in die NATO zu treiben.

BILD DER WOCHE Einheitspartei: Neos und Grüne werben für

die Wien-Wahl bereits mit dem gleichen Slogan.

Foto:montage: NFZ


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Regierung bereitet das Feld, um das

Land mit weiteren Steuern zu belasten!

Wenig Vertrauen setzt die freiheitliche Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm in die „Budgetsanierungskompetenz“

der Verliererkoalition. Statt gezieltem Sparen und Entlasten zur Ankurbelung

der Wirtschaft drohen den Bürgern und den Unternehmen weitere Belastungen: „Und das, obwohl Österreich

im internationalen Vergleich bereits jetzt ein Höchststeuerland ist!“

Frau Doktor Kolm, die Bundesregierung

hat sich nach dem „Budgetkrisengipfel“

bereits zur zweiten

Regierungsklausur innerhalb eines

Monats zusammengefunden. Was

sind Ihre Erwartungen?

Kolm: Eine gute Frage. Man darf

ja auch nicht vergessen, dass ÖVP,

SPÖ und Neos davor schon vier

Monate verhandelt haben. Dabei

scheint ihnen alles außer dem Budget

vorrangig gewesen zu sein. Dementsprechend

überrascht und hilflos

haben sie auf das explodierende

Budgetdefizit reagiert.

Nachdem alle bereits

ein Defizitverfahren

unter Sachwalterschaft

der EU hinnehmen wollen,

wird wohl ein Belastungspaket

herauskommen, für das man die

Verantwortung der EU-Kommission

umhängen will, weil diese de facto

die Richtung der Budgetsanierung

bestimmt. Was soll man anderes von

der Kanzlerpartei ÖVP erwarten, die

trotz Rekordsteuereinnahmen das

Land in eine Rekordverschuldung

hineingeführt hat? Und die SPÖ hat

von vorneherein nur einer einnahmenseitigen

Sanierung das Wort geredet.

Wieviel Gewicht die Neos in

der Koalition haben, lässt sich daran

erahnen, dass man die bisherige

Budgetmaxime „Der Staat hat

kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem“

seit Regierungseintritt

nicht mehr gehört hat. Also kurz

gesagt: Die Regierung bereitet sich

selbst das Feld, um Bürger und Wirtschaft

mitten in der Abschwungphase

mit weiteren Steuern zu belasten,

anstatt das Ausgabenproblem in den

Griff zu bekommen.

Die Wirtschaftsforscher haben in

ihrer Frühjahrsprognose für heuer

ein drittes Rezessionsjahr vorherge-

„Ich frage mich: Wie kann denn ein

Staat mit einem Jahresbudget von 100

Milliarden Euro nicht auskommen?“

von

sagt. Wie wirkt sich da die

Ihnen befürchtete

einnahmenseitige

Sanierung aus?

Kolm: Verheerend.

Aber

das hat man

ja schon mit

der Unterwerfung

unter das

EU-Defizitverfahren

eingeleitet. Laut einer IWF-Studie

sind die Risikoaufschläge in

Ländern, die im Defizitverfahren

sind, im Schnitt um 50 bis 150 Basispunkte

höher. Das erhöht die Zinsen

für Staatsanleihen und damit die

Kreditkosten nicht nur für den Staat,

sondern auch für Banken, Versicherungen

und Pensionsfonds. Diese

höheren Refinanzierungskosten werden

natürlich an Unternehmen und

Bürger weitergegeben. Die Statistik

Austria hat neben dem endgültigen

Horrordefizit 2024 auch bekanntgegeben,

dass sich das Investitionsvolumen

im Jahr 2024 erneut um 2,1

Prozent verringert hat. Das heißt:

Investitionskapital fließt aus Österreich

bereits ab! Wenn dann auch

noch neue Steuern kommen werden,

insbesondere eine Vermögenssteuer,

wird sich dieser Trend nur noch verstärken

und die Abwärtsspirale weiter

antreiben.

Was müsste die Koalition also machen,

um diese Abwärtsspirale zu

durchbrechen?

Kolm: Österreich hat bereits die

vierthöchste Steuer- und Abgabenquote

in der EU

und ist im internationalen

Vergleich ein

Höchststeuerland.

2024

verfügte der

inzwischen

nach Brüssel

„beförderte“ ÖVP-Finanzminister

Brunner über Rekordsteuereinnahmen

von rund 100 Milliarden Euro.

Jetzt stagniert die Produktivitätsrate

in der Wirtschaft, die Steuerlast

und die Regulierungswut werden die

wirtschaftliche Substanz weiter reduzieren.

Ich frage mich: Wie kann

denn ein Staat mit einem Jahresbudget

von 100 Milliarden Euro nicht

auskommen? Genug ist genug! Die

staatlichen Ausgaben müssen sinken,

das gesamte Defizit muss weg

– und zwar ohne neue Steuern!

Denn wir befinden uns mitten

im Abschwung. Also müsste

die Regierung jetzt die Unternehmen,

die Industrie und die

Bevölkerung eigentlich entlasten

– durch Abgabensenkungen, damit

die Konjunktur nicht abgewürgt

wird, sowie für die Bürger mehr Netto

vom Brutto bleibt und sich die

Unternehmen freispielen und wieder

investieren können. So kann die

Wirtschaft aus eigener Kraft aus der

Rezession herauskommen.

Wie soll das ohne die FPÖ funktionieren,

wenn die Koalition schon

an der Sanierung des zwischenzeitlichen

6,4-Milliarden-Sanierungsbedarfs

gescheitert ist?

Kolm: Diese Skepsis hat bereits

SPÖ-Finanzminister Marterbauer

geäußert, als er wörtlich erklärt

hat, dass mehr als das – unter FPÖ-

Initiative geplante – Sparvolumen

von 6,4 Milliarden Euro „von der

schwarz-rot-pinken Regierung gar

nicht stemmbar“ ist. Und so setzt er

auf das Prinzip Hoffnung, dass von

Foto: NFZ

dem 600-Milliarden-Investitionsprogramm

der in Verhandlungen befindlichen

neuen deutschen Regierung

ein paar Milliarden auch nach

Österreich hereintröpfeln. Falls

die nicht kommen, dann muss

er eben die Leidensfähigkeit

der Steuerzahler eines – so

Marterbauer wieder wörtlich

– „der wirtschaftlich

und sozial stärksten Länder

der Welt“ testen. Ein

Mythos, den die SPÖ

immer gerne zitiert,

wenn sie eine ihrer Steuerideen

umgesetzt wissen

will.

Keine Spur

Budgetsan

ÖVP, SPÖ und Neos widme

zweiten Klausur nur nebe

Die zweite Regierungsklausur innerhalb

eines Monats, unterbrochen

von einem gescheiterten

Budgetkrisengipfel, sind bisher das

einzige wahrnehmbare Vorgeben

von Arbeit der Verliererampel in Sachen

Budgetsanierung. Aber bei der

dieswöchigen Klausur war das Milliardenloch

nur ein Randthema. Vorrangig

ging es um die Erarbeitung

„Mit dem Budget 2024 und dem

Finanzrahmen 2024 bis 2027 investieren

wir so stark in die Zukunft

wie noch nie“, sagte der damalige

ÖVP-Finanzminister Magnus

Brunner vor knapp einem Jahr. Zu

seinem eigenen Glück wurde der

Herr nach Brüssel „befördert“ und

musste am Budgetkrisengipfel letzte

Woche nicht den Vertretern von

Ländern und Gemeinden Rede und

Antwort stehen.

Als „vierten Akt der Schmierenkomödie“

zur Budgetkatastrophe

kritisierte FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker das von

der Verliererampel inszenierte Krisenschaulaufen

vor der drohenden

Brüsseler Sachwalterschaft in einem

EU-Defizitverfahren.

Aussichten werden immer trüber

Wenn aber SPÖ-Finanzminister

Markus Marterbauer gar nichts

Schlimmes darin erblicken könne,

dann möge er doch in die Archive

des Regierungssenders am

Küniglberg schauen, wie es denn in

Frankreich, Griechenland, Spanien

oder Portugal während der dortigen

Defizitverfahren zugegangen ist:

Dauerdemonstrationen und soziale

Unruhen waren die Folge.

Da sich die wirtschaftlichen Vorzeichen

in Österreich weiter eintrüben,

könnte das auch demnächst

in Österreich passieren, warnte die

freiheitliche Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm. Die aktuellen

Konjunkturdaten von Wifo und

IHS fördern keine zu Optimismus

anregenden Überraschungen zutage:

Inflations- und Arbeitslosenrate

steigen, die Industrieproduktion

und das Arbeitsvolumen sinken.


Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

Innenpolitik 5

von der

ierung

n sich auch auf ihrer

nsächlichen Themen

eines „Arbeitsplans für die kommenden

Monate“, wie Kanzlerdarsteller

Christian Stocker stolz verkündete.

In der Zwischenzeit rollt die Insolvenzwelle

ungebremst durch Österreich

und verursacht Monat für Monat

neue Arbeitslosenrekorde. Für

die Verliererampel kein Grund, bei

der Budgeterstellung endlich in die

Gänge zu kommen.

Freude könnten daran nur die

„Klimaretter“ haben, denn es sinken

auch die Treibhausgasemissionen.

„Das zeigt, dass die links-grüne

Art von ‚Klimapolitik‘ die

Emissionen nicht durch Innovationen,

sondern einfach durch Wirtschafts-

und Wohlstandsverluste

reduziert“, verdarb diesen aber

Kolm die Freude über die Daten.

Was das Budgetloch betrifft, so

hat man mit den Daten der Statistik

Austria zumindest die Kratertiefe

für 2024 zur Hand: 22,6 Milliarden

Euro, die die Gesamtstaatsverschuldung

auf mehr als 394 Milliarden

Euro hochschnellen ließen.

„Es wird jetzt langsam begreifbar,

was uns ÖVP und Grüne mit

ihrer ‚Klimapolitik‘ budgetär angetan

haben. Auch das Vertrauen in

die schwarz-rot-pinke Regierung

ist schon wieder schwer beschädigt.

Denn diese zeigt sich resignierend,

ratlos und ambitionslos,

hat bisher nur Abgaben und Steuern

erhöht – und belastet damit

die Wirtschaft mitten in einer Rezession

zusätzlich“, kritisierte die

FPÖ-Wirtschaftssprecherin.

Weniger ausgeben, um weniger

einnehmen zu müssen – und damit

spürbar entlasten zu können, wäre

das freiheitliche Konzept – das

aber nicht zur Anwendung kommt.

Vielmehr macht die Verliererampel

das Gegenteil.

Was haben die eigentlich getan?

Obwohl Österreichs Industrie

händeringend nach einer Verlängerung

der Strompreiskompensation

zur Entlastung ringt, insbesondere

die energieintensiven Branchen,

wurde der freiheitliche Antrag für

Regierungsklausur, die zweite: ÖVP, SPÖ und Neos haben immer noch keinen Plan, wie sie das Budget

2025 auf die Beine stellen sollen. So wie es aussieht, schieben sie die Verantwortung nach Brüssel ab.

Foto: BKA-Andy Wenzel

eine sofortige Verlängerung des

Strompreiskostenausgleichsgesetzes

bis 2030 erneut von ÖVP, SPÖ

und Neos im letztwöchigen parlamentarischen

Wirtschaftsausschuss

vertagt.

„Das ist ein weiterer Schlag ins

Gesicht der heimischen Industrie.

Eine Verlängerung dieser Förderung

würde den Wirtschaftsstandort

Österreich stärken und tausende

Arbeitsplätze sichern. Doch diese

Regierung scheint nicht an Ent-,

sondern nur an weiteren Belastungen

interessiert zu sein“, empörte

sich FPÖ-Industriesprecher Axel

Kassegger. Vor allem deswegen,

weil Österreich eines der wenigen

Länder in der EU sei, das seine

Wirtschaft derart im Stich lasse:

„Es ist enttäuschend, dass ein

zielgerichtetes Instrument, das die

Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Industrieunternehmen

und damit Arbeitsplätze

absichert, keine Unterstützung

in der Regierung findet.“

Immer mehr Österreicher stellen

sich angesichts dieser Untätigkeit

jene Frage, die FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz ausformulierte:

„Was haben diese Parteien

eigentlich seit der Wahl gemacht?

Erst einhundert Tage mit den ersten

Ampelverhandlungen verschwendet,

dann die zweite Ampelrunde.

Und trotzdem sind Stocker, Babler,

Meinl-Reisinger & Co nicht in der

Lage, dringend notwendige Reformen

rasch umzusetzen?“

Grafik: Agenda Austria


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubdirektor der FPÖ

HOHES

HAUS

Der neue Unterrichtsminister

der Neos will ein neues Schulfach:

Demokratie. Auf der Neos-Homepage

heißt es dazu: „Kindern und

Jugendlichen die Prinzipien einer

liberalen Demokratie näherzubringen,

spielt eine entscheidende Rolle

bei der Förderung von Toleranz,

Zusammenarbeit und demokratischen

Werten.“

Macht Demokratie Schule?

Das klingt großartig, wirft aber

einige Fragen auf. Warum besuchen

so viele Kinder und Jugendliche

aus demokratiefernen Kulturen

unsere Schulen, sodass man

ihnen jetzt die Spielregeln des

Zusammenlebens in einem eigenen

Schulfach beibringen muss? Und

vor allem, in welcher Sprache?

Das große Problem ist, vor allem

in Wien, wo Herr Wiederkehr bereits

Bildungsstadtrat war, wie die

Lehrer mit ihren Schülern kommunizieren

sollen. Deutsch vor Schuleintritt

wäre daher der wirksamere

Ansatz, statt sich auf Verfassung

und Politikwissenschaft zu stürzen.

Bleibt abzuwarten, was Herr

Wiederkehr unter Demokratie

versteht. Eine Methode der Mehrheitsfindung?

Steht bei ihm Artikel

1 unserer Bundesverfassung: Das

Recht geht vom Volk aus, an erster

Stelle? Oder sind es die sogenannten

„liberalen und europäischen“

Werte? Man wird sehen, zumal der

Begriff des „Volkes“ in das Weltbild

der Neos nicht passen dürfte.

Ich habe selbst vor kurzer Zeit

eine Schulklasse aus Favoriten im

Parlament begrüßt. Die größte Sorge

der Jugendlichen – sehr viele mit

Migrationshintergrund – war die

Sicherheit. Zum Beispiel am Reumannplatz,

wo sich vor allem die

Mädchen nicht mehr hin trauen. Die

Wahl in Wien wird eine gute Gelegenheit

sein, das zu ändern.

GESUNDHEITSPOLITIK

Alarmierender Gesundheitszustand

„Psychische Gesundheit ist kein Luxus – sie ist die

Grundlage für ein gesundes Aufwachsen“, erklärte

FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak zur aktuellen

„ESPAD-Studie 2024“, die ein alarmierendes

Bild über den Zustand der psychischen Gesundheit

und das Suchtverhalten österreichischer Jugendlicher

zeichnet. Kaniak: „Die Politik darf nicht länger

zusehen, wie eine ganze Generation psychisch unter

die Räder kommt!“

Foto: NFZ

FINANZPOLITIK

ÖVP-Märchen

FPÖ-Seniorensprecherin Andrea

Schartel kritisierte, dass jetzt auch

SPÖ-Sozialministerin Korinna

Schumann das ÖVP-Märchen erzähle,

wonach die Erhöhung der

Krankenversicherungsbeiträge für

Pensionisten eine Idee der FPÖ

gewesen sei: „Bleiben Sie bei der

Wahrheit, Frau Minister!“

Nur Überschriften, aber

keine Problemlösungen!

Neos-Bildungsminister sorgt nur für Schlagzeilen in den Medien

Wenn Neos-Bildungsminister

Christoph Wiederkehr die Einführung

eines neuen Unterrichtsfachs

„Demokratie“ fordere, um „kulturelle

Konflikte“ bildungsferner

Migrantenfamilien aus archaischen

Kulturen lösen zu wollen, so sei

das klassische Anlassgesetzgebung,

die weder die Ursache noch

das eigentliche Problem lösen werde,

kritisierte FPÖ-Bildungssprecher

Hermann Brückl.

Wenn Wiederkehr die Akzeptanz

der männlichen und weiblichen

Gleichberechtigung in unserer

Foto: NFZFZ

Woher will der Bildungsminister

das Personal für das

neue Unterrichtsfach „Demokratie“

oder das zweite Kindergartenjahr

herzaubern, fragte

FPÖ-Bildungssprecher Brückl.

Während die Verliererampel ihre

„Nationale Strategie gegen Antisemitismus“

abfeierte, kritisierte

FPÖ-Justizsprecher Harald Stefan

Brückl: Wiederkehr produziert

lediglich Schlagzeilen.

Gesellschaft als unverhandelbaren

Wert bezeichnet, wie will er

dann mit dem Wiener „Islamischen

Gymnasium“ umgehen, in dessen

Schulordnung das genaue Ge-

Foto: NFZ

genteil, die Ungleichheit der Geschlechter,

verankert ist?

Ankündigen, ohne nachzudenken

Auch bei seinem „Leuchtturmprojekt“,

dem zweiten verpflichtenden

Kindergartenjahr, blieb

Wiederkehr alle Antworten, von

der Finanzierung bis hin zu den

fehlenenden Elementarpädagogen,

schuldig, listete Brückl auf: „Wir

wissen doch schon seit Jahren, dass

bis zum Jahr 2030 an die 14.000

Elementarpädagogen fehlen werden.

Und bei dieser Hochrechnung

ist das zweite Kindergartenjahr

noch gar nicht miteinberechnet.“

Zudem gebe es bisher keine

Richtlinien, wie der Bedarf für dieses

zweite Kindergartenjahr erhoben

werden oder welche Qualifikationsfeststellungen

gelten sollen.

Judenhass: Jung, kulturfremd, moslemisch

bereits die Begriffsfestlegung:

„Warum sprecht ihr von Antisemitismus

und nicht von Judenhass?“

Denn der Judenhass ist in den

letzten Jahren dramatisch angestiegen

– und das schon vor dem blutigen

Terroranschlag der Hamas am

7. Oktober 2023 in Israel. Von 2022

auf 2023 gab es einen Anstieg von

59,5 Prozent, vom ersten Halbjahr

2023 zum ersten Halbjahr 2024 sogar

um 159,8 Prozent.

Woher der Hass auf Juden

kommt, untersucht alle zwei Jahre

das IFES-Institut im Auftrag des

Parlaments. Das diesjährige Ergebnis:

Der Judenhass ist jung, kulturfremd

und moslemisch. Während

fast 70 Prozent aller Befragten das

blutige Gemetzel der Hamas an

israelischen Zivilisten, dem 2.037

Menschen zum Opfer gefallen sind,

als Terrorakt einstuften, waren es

bei Personen mit arabischem oder

türkischem Migrationshintergrund

gerade einmal mehr als ein Drittel.

Eine Ursache – vor allem bei

Jüngeren – sieht das IFES im Medienkonsum.

So konsumierten Jugendliche

kaum noch traditionelle

Medien, sondern informierten sich

hauptsächlich über soziale Netzwerke,

die etwa Verschwörungsmythen

oft verstärkten.


Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

Nach der Gängelung der Bauern über diverse Bürokratiemonster,

Stichwort: Renaturierungsverordnung, setzt die ÖVP jetzt mit

ihrem Ja zum Mercosur-Abkommen ihren „Verrat an den Bauern“

die Krone auf, kritisieren die Freiheitlichen.

Parlament 7

Gefahr für Bauern: Nach Gewessler jetzt ÖVP

Mercosur-Abkommen und EU-Bürokratie als Mühlsteine am Hals unserer Bauern

Während der Industrie aufgrund

der wirtschaftlichen Talfahrt

in Europa Erleichterungen

bei der „Klimarettungsbürokratie“

gewährt werden, schauen unsere

Bauern durch die Finger, kritisierte

FPÖ-Landwirtschaftssprecher

Peter Schmiedlechner. Daher forderte

er letzte Woche im Agrarausschuss

des Nationalrats einen

echten Bürokratiestopp durch eine

vollständige Rückabwicklung der

EU-Renaturierungs- sowie der

EU-Entwaldungsverordnung.

„Österreich braucht eine autarke,

widerstandsfähige Landwirtschaft,

die uns auch in Krisenzeiten versorgen

kann. Die Inlandsproduktion

darf nicht durch überbordende Vorschriften

gefährdet werden, sondern

muss als zentraler Baustein

der nationalen Ernährungssicherheit

gesichert bleiben“, betonte

Schmiedlechner.

ÖVP will jetzt Mercosur

Er forderte die Bundesregierung

auf, sich auf allen Ebenen in

Brüssel klar gegen das Mercosur-

Abkommen auszusprechen, wie es

bereits in einem Nationalratsbeschluss

gefordert worden ist.

Dem stellte sich aber jetzt ÖVP-

Wirtschaftsminister Wolfgang

Hattmannsdorfer entgegen, der wegen

der tristen Wirtschaftslage und

der neuen US-Zölle das Abkommen

unbedingt abschließen will.

„Was grüne Ideologen mit Verboten

und Gängelung betreiben, erledigt

die ÖVP mit dem Freihandels-Dolchstoß

– und das trifft

Nächste Abzocke:

„Autofreie Innenstädte“

Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung

(StVO) will

SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke

die datenschutzkonforme Grundlage

für die „Schaffung von Einfahrtsbeschränkungen

in Städten“

schaffen. In Wahrheit sei das nur

ein weiterer Anschlag auf die Geldbörsen

der Autofahrer, kritisierte

FPÖ-Verkehrssprecher Christian

Hafenecker den Vorstoß.

„Damit ebnet Hanke den Weg in

Richtung Citymaut. Davon träumen

Rot und Grün in Wien schon

seit Jahren. Jetzt soll es offensichtlich

mit dieser nächsten Abzocke

der Autofahrer ernst werden, die für

die verfehlte Verkehrspolitik des roten

Wien zur Kasse gebeten werden

sollen“, erklärte Hafenecker den

Vorstoß Hankes zur Wahlkampfhilfe

für seinen früheren Arbeitgeber,

die SPÖ Wien.

Diese Citymaut reihe sich nahtlos

in die Strafaktionen gegen

Autofahrer ein, die von der Verliererampel

bereits gesetzt wurden,

erinnerte der FPÖ-Verkehrssprecher.

Erst vor wenigen Wochen

haben ÖVP, SPÖ und Neos einen

Hafenecker: SPÖ treibt die Autofahrerabzocke

weiter voran.

freiheitlichen Antrag zur Abschaffung

der CO2-Steuer abgelehnt.

Ein weiterer Antrag für die rasche

Umsetzung der von der

vormaligen grünen „Willkürministerin“

Leonore Gewessler gestoppten

Straßenbauprojekte wie

beispielweise dem Lobautunnel, der

Traisental Schnellstraße S34 oder

der Marchfeld Schnellstraße S8

sind vertagt worden.

Hafenecker: „Die schwarz-rotpinke

Verliererampel setzt damit

die ideologiegetriebene Autofahrerfeindlichkeit

und die Rückführung

Österreichs in die verkehrspolitische

Steinzeit von Schwarz-Grün

nahtlos fort.“

Foto: NFZ

Massenproduktion in Südamerika ohne „Tierwohl-Einschränkungen“.

unsere Bauern mit voller Wucht“,

reagierte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz auf dessen offen

deklarierte Unterstützung des

Mercosur-Akommens.

Mit dem Mercosur-Abkommen

würde eine Flut an Billigi

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Georg Mayer

Mit den jüngsten Ideen zu den

energieintensiven Industrien

führt die EU ihren „Klimarettungsfeldzug“

gegen Europas

Wirtschaft weiter fort. Statt die

Ursache der Energiekrise, das

Öl- und Gas-Embargo gegen

Russland zu benennen, wird von

„externen Einflussfaktoren“ fabuliert.

Stahlwerken, Chemiebetrieben

und Zementfabriken

geht wegen der Fixierung auf die

„Dekarbonisierung“ inzwischen

die Luft aus.

Solange keine vernünftigen

und massentauglichen Alterna-

Deutscher Asyl-Chef für

Asylrechtsänderung

Ausländer, insbesondere sogenannte

„Schutzsuchende“, waren

auch in der diesjährigen Polizeilichen

Kriminalstatistik (PKS) bei

unserem Nachbarn Deutschland

wieder deutlich überrepräsentiert.

Von insgesamt 2.184.834 Tatverdächtigen

hatten im vergangenen

Jahr rund 42 Prozent keine deutsche

Staatsangehörigkeit, obwohl

Ausländer gerade einmal knapp 17

Prozent der Gesamtbevölkerung

ausmachen.

Die Problematik sprach der

Chef des Bundesamts für Migration

und Flüchtlinge, Hans-Eckhard

Sommer, in einem Vortrag in der

CDU-nahen „Konrad-Adenauer-

Stiftung“ an. Sein Befund: „Unser

zynisches Asylsystem erlaubt keine

Begrenzung der Migration. Es lädt

regelrecht zu Missbrauch ein.“ Das

System bevorzuge vor allem junge

Männer, die sich eine Flucht leisten

könnten. In der Folge würden

wegen Überforderung des Staats

durch diese Masseneinwanderung

sowohl Schutzsuchende als auch

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Brüssels Klimadogma

zerstört die Industrie

tiven auf dem Tisch liegen, führt

jede Maßnahme zu einem unnötigen

Wettbewerbsnachteil. Die

Ankündigung von beschleunigten

Verfahren für Energieprojekte

und Investitionen in Netze und

Speicher kann auch nicht darüber

hinwegtäuschen, dass hier

bereits wichtige Jahre verschlafen

wurden.

Kategorisch abzulehnen sind

neue Bürokratie-Monster wie

das Emissionshandelssystem

oder der CO2-Grenzausgleichsmechanismus.

Beides sind übergriffige

Maßnahmen, die Unternehmen

belasten, aber „das

Klima“ nicht „retten“ werden.

Besonders dreist auch der

Eingriff in die nationale Sozialpolitik

über Forderungen nach

Qualifizierungsprogrammen und

Beschäftigungsgarantien.

Diese Vorgehensweise zeigt,

wie gefährlich der EU-Zentralismus

ist. Wir brauchen Eigenverantwortung,

Standortschutz

und wirtschaftliche Vernunft und

keine utopischen Luftschlösser.

Foto: x.com

die eigene Bevölkerung im Stich

gelassen. „Die innere Sicherheit

und der gesellschaftliche Zusammenhalt

werden dadurch aufs Spiel

gesetzt“, warnte Sommer.

Er sprach sich für die Abschaffung

des individuellen Asylrechts

aus. Stattdessen sollte Deutschland

nur noch Flüchtlinge im Rahmen

kontrollierter humanitärer Programme

aufnehmen. Wer sich dennoch

illegal nach Deutschland durchschlage,

habe keinen Anspruch mehr auf

Schutz durch das Asylrecht.

Wieder mehr ausländische Straftäter.

EU-Kommission wil

nach ihrem Willen

Geplatzer NGO-Finanzierungsskandal stellt wahren

Ausgerechnet die nicht demokratisch

gewählte EU-Kommission

sorgt sich um die Demokratie

in Europa. Daher will sie

ihren Überwachungsdrang weiter

ausdehnen und hat das scheinheilig

hinter dem Titel „European

Democracy Shield“ - Europäischer

Demokratieschutzschild“

– versteckt. Nur Pech, dass der

Europäische Rechnungshof einen

„Demokratieskandal“ aufgedeckt

hat: Brüssel hat Milliarden an

NGO-Lobbyisten zur Durchsetzung

ihrer Politik bezahlt.

Die Europäische Kommission

hat letzte Woche eine achtwöchige

öffentliche Konsultation zu ihrem

geplanten „European Democracy

Shield“ gestartet. Offizielles Ziel

der Initiative ist es, den wachsenden

„hybriden Bedrohungen für europäische

Demokratien und Wahlprozesse“

entgegenzuwirken.

Die „Konsultation“ besteht aus

einer Umfrage und einem Aufruf

zur Stellungnahme, deren Ergebnisse

in das Programm einfließen

sollen und im September dann vorliegen.

Selbstschutz für Eurokraten

Die EU-Kommission erklärte,

dass die europäische Demokratie

„besser vor ausländischer Einflussnahme

und gezielter Desinformation“

geschützt werden müsse, die

zuletzt deutlich zugenommen hätten.

EU-Tech-Kommissarin Henna

Virkkunen betonte bei einer Anhörung

im Europäischen Parlament,

die Demokratie in der EU sei „bedroht“,

weshalb es jetzt eines entsprechenden

Schutzmechanismus

bedürfe. Justizkommissar Michael

McGrath erblickte in dem Programm

sogar eine „Anstrengung

der Kommission“, um „das öffentliche

Vertrauen zu stärken“.

Die Konsultation ist in vier Themenfelder

gegliedert: die Bekämpfung

von Desinformation und

ausländischer Informationsmanipulation

(FIMI), die Gewährleistung

fairer und integrer Wahlen

sowie demokratischer Rahmenbedingungen

– auch im Medien- und

Foto: EU

Zum sogenannten „Demokratieschutz

reich. Nach dem Digital Services Act d

Informationsbereich – gesellschaftliche

Resilienz und Vorbereitung

sowie Bürgerbeteiligung und Engagement.

Was die EU-Kommission

mit dem „Digital Services Act“

gestartet hat, soll jetzt zur Perfektion

eines Orwellschen Überwachungsstaats

ausgebaut werden:

Die EU-Bürger sollen ihre eigene

Überwachung auch noch bezahlen.

Dass Wahlen in den EU-Ländern

viel eher von den EU-Institutionen

und der Kommission selbst beeinflusst

werden, wie zuletzt die Präsidentschaftswahl

in Rumänien, will

man in Brüssel nicht wahrhaben.

Justizkommissar Michael McGrath gla

der Bürger das „öffentliche Vertrauen“


Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

l die „Demokratie“

umgestalten

Hintergrund des „Demokratieschutzschild“ bloß

schild“ gehört auch die Überwachung im Medien- und Social-Mediabeer

nächste Angriff der EU-Kommission auf die Meinungsfreiheit.

Brüssel finanzierte NGOs

Umso peinlicher ist jetzt für die

kommissarischen Demokratiehüter

ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs

(ERH). Dieser bestätigte

jetzt Zeitungsberichte vom Februar

– die NFZ berichtete – wonach

Brüssel „Nichtregierungsorganisationen“

(NGOs) finanziert hat, um

ihre politischen Ziele auch bei ihr

gegenüber kritisch eingestellten Regierungen

durchdrücken zu können.

Die EU-Kommission habe diese

Finanzierung ihrer Lobbyisten

auch nicht korrekt offengelegt und

es wurde nicht kontrolliert, ob die

ubt, durch verstärkte Überwachung

in die EU-Institutionen zu stärken.

Foto: EU

finanzierten NGOs „die Werte der

EU“ überhaupt achten, kritisierte

der Rechnungshof ungewohnt

scharf.

Denn seit dem „Katargate“-Skandal

im Jahr 2022, bei dem Mitglieder

des EU-Parlaments der Bestechung

beschuldigt worden waren,

hatten sich die EU-Institutionen zu

mehr Transparenz bekannt. Das war

geheuchelt, um die Bürger zu beruhigen,

wie der ERH jetzt aufdeckte.

Zwischen 2021 und 2023 hätten

mehr als 12.000 NGOs in zentralen

Politikbereichen der EU wie Kohäsion,

Forschung, Migration und

Umwelt an die 7,4 Milliarden Euro

erhalten – davon 4,8 Milliarden

Euro von der EU-Kommission direkt

und 2,6 Milliarden Euro von

den Mitgliedsstaaten.

Der ERH kritisiert, dass es keinen

zuverlässigen Überblick über

die Verwendung dieser EU-Mittel

gebe. Mit anderen Worten: Die

Kommission hat NGOs für die Erreichung

und Durchsetzung ihrer

eigenen Ziele eingesetzt. Von der

vielbeschworenen Förderung oder

gar dem Schutz der Demokratie

kann keine Rede sein. Und genau

diese politische Manipulation der

EU-Kommission soll mit dem „European

Democracy Shield“ nicht

nur legalisiert, sondern auch noch

ausgeweitet werden.

KURZ UND BÜNDIG

Majestätsbeleidigung

Außenpolitik 9

Wohin der „Schutz der Demoraktie“ durch

die selbsternannten „demokratischen Parteien“

führt, bekam diese Woche der Chefredakteur

des Online-Magazins „Deutschland-

Kurier“ zu spüren. Für eine Fotomontage,

die SPD-Innenministerin Nancy Faeser mit

dem Schild „Ich hasse die Meinungsfreiheit“

(Bild) abgebildet hat, wurde er vom Amtsgericht

Bamberg zu sieben Monate Freiheitsstrafe

auf Bewährung verurteilt. Das Gericht

sah den Straftatbestand der „Verleumdung

gegen Personen des politischen Lebens“

nach dem sogenannten „Majestäts“-Beleidigungsparagrafen 188 des

Strafgesetzbuches (StGB) als erfüllt an – siehe dazu auch Seite 14.

Berlin verhängt Teilasylstopp

Foto: x.com

Deutschland hat bei der Umsiedlung besonders

schutzbedürftiger Flüchtlinge einen

vorübergehenden Aufnahmestopp verhängt.

Mit Verweis auf die laufenden Koalitionsverhandlungen

von CDU, CSU und SPD werden

vorläufig keine Zusagen für neue Aufnahmen

über das Resettlement-Programm mit dem

UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) gemacht.

Darunter fallen auch humanitäre Aufnahmen

syrischer Flüchtlinge aus der Türkei,

die zwischen der EU und der Türkei 2016

unter der „Schirmherrschaft“ der damaligen deutschen Kanzlerin Angela

Merkel als „Türkei-Deal“ ausverhandelt worden war.

Deutsche Industrie: Pleitewelle

und Arbeitsplatzabbau

Die Zahl der Mitarbeiter in der

deutschen Industrie ist laut der

Bundesagentur für Arbeit (BA)

innerhalb eines Jahres um etwa

120.000 Menschen zurückgegangen.

Besonders stark geht die Beschäftigung

demnach in kleinen

und mittleren Betrieben zurück.

Nach Angaben der BA sinkt die

Beschäftigungszahl damit seit August

2023 stetig Monat für Monat.

Die Industrie reagiere deutlich stärker

auf die schwächelnde Konjunktur

als andere Wirtschaftszweige.

„So sank auch während der Corona-

Pandemie 2020 die Zahl der Beschäftigten

im Verarbeitenden Gewerbe

stärker“, erläuterte das deutsche

Pendant zum AMS.

Kein Wunder, haben doch 22.400

Betriebe im Jahr 2024 Insolvenz

angemeldet. Und die Welle rollt:

Im Februar gab es einen Anstieg

von 12,1 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. Die Arbeitslosenmeldungen

in der Branche lagen 2024 mit

285.000 ebenfalls „deutlich höher“

als in den Vorjahren.

Foto: NFZ

Aber in einigen Bereichen gebe

es hingegen Engpässe bei Fachkräften,

etwa im Metallbau, bei

Spezialisten im Maschinenbau und

in der Elektrotechnik.

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall

bezeichnete den Rückgang

der Arbeitsplätze als „alarmierend“

und forderte einen „Politikwechsel“.

Dazu gehöre eine dauerhafte

Senkung von Netzentgelten und

Stromsteuer, die Abschaffung des

Solidaritätszuschlags und niedrigere

Unternehmenssteuern.

Immer mehr leere Fabrikshallen.

Foto:: UNHCR


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

Asylkosten

Der Schmäh mit den „unbegleiteten

Jugendlichen“ kostet die

Steuerzahler ein Vermögen, an dem

sich diverse Vereine eine goldene

Nase verdienen. Pro illegal eingereistem

Jugendlichen zahlt der

Staat zwischen 8.000 und 18.000

Euro im Monat. Man muß das mit

den Pensionen vergleichen. Wer 45

Jahre oder länger Höchstbeiträge

und entsprechend Steuern bezahlt

hat, der bekommt maximal 3.000

Euro netto im Monat. Ein zugereister

„Nachwuchssozialfall“ kos-

TERMINE

Mai

1

Mai-Kundgebung

Linz/Urfahr

LESER AM WORT

tet dem Staat sechsmal so viel wie

ein Pensionist, der sein Leben lang

den Staat finanziert hat! Alle reden

vom Sparen – wo wird bei den Sozialleistungen

für die Illegalen gespart?

Bei Illegalen und Arbeitsfernen

wird so viel gespart wie bei

der Regierung – nämlich nichts.

Die Opfer sind wieder die fleißig

arbeitenden Menschen, also der

Mittelstand, der planmäßig vernichtet

wird.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Linke Justiz

In den meisten europäischen

Staaten hat sich eine linkslastige

Justiz etabliert mit der Zielsetzung,

Gefälligkeitsurteile gegen

rechte Oppositionsparteien zu fällen.

Zuletzt wurde die Präsidentenwahl

in Rumänien aus fadenscheinigen

Gründen annulliert. Auch

in Frankreich wurde mit zweierlei

Maß gemessen. Ex-Finanzministerin

Christine Lagarde wurde

rechtskräftig wegen Veruntreuung

von 400 Millionen Euro verurteilt.

Als Belohnung erhielt sie zunächst

einen Chefposten im IWF und dann

den der Europäischen Zentralbank

(EZB). Marine Le Pen wurde verurteilt

wegen angeblicher Veruntreuung

von vier Millionen Euro,

dazu Geldstrafe, Haftstrafe und

Politikverbot. Dies alles unter dem

klammheimlichen Wohlwollen von

Frau Ursula von der Leyen und

Frankreichs Präsident Macron.

In Deutschland versucht man, auf

perfide Art und Weise die AfD unter

Zuhilfenahme einer willfährigen

Justiz mit einem Verbot auszuschalten.

Hingegen wurden in

Österreich Politiker belohnt, die

das Volk vor Wahlen belogen und

betrogen und einen riesigen Schuldenberg

hinterlassen haben. Der

eine wurde nach Brüssel und der

andere wurde als unqualifizierter

Kandidat zum Vizedirektor der

Europäischen Investitionsbank befördert.

Diese EU steuert auf eine

linkslastige Demokratur zu, der

Bürger wird zum gehorsamen Untertan

erzogen.

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

„Hilfspaket“

Mit dem „Hilfspaket für Gemeinden“

suggeriert ÖVP-Landeshauptmann

Stelzer, dass es sich bei

den Finanzproblemen der Kommunen

um vorübergehende Engpässe

handelt, die man mit einem einmaligen

Zuschuss überbrücken kann.

Doch diese Darstellung greift viel

zu kurz, und sie verkennt die tatsächlichen

Ursachen der kommunalen

Finanzkrise. Die Gemeinden

tragen an ihrer angespannten

finanziellen Lage nur bedingt die

Verantwortung! Vielmehr ist es das

Ergebnis einer jahrelangen strukturellen

Schieflage im föderalen

Finanzsystem, denn immer mehr

Aufgaben werden nach unten weitergereicht,

ohne dass den Gemein-

den dafür ausreichende Mittel zur

Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig

sorgen Steuerreformen und

nicht abgegoltene Belastungen wie

etwa im Sozialbereich oder bei der

Kinderbetreuung für weitere Löcher

in den Gemeindebudgets. Ein

einmaliges „Hilfspaket“ von 50

Millionen Euro mag auf den ersten

Blick großzügig wirken, ist aber in

Wahrheit nur ein Tropfen auf den

heißen Stein. Die Gemeinden verdienen

echte Handlungsfreiheit

und keine Almosen.

Mario Gubesch, Bad Hall

Einwanderungsstopp

Während Österreich bereits mit

überfüllten Sozialsystemen, fehlenden

Wohnungen, Ärztemangel

und Lehrermangel kämpft, will die

ÖVP noch 500.000 zusätzliche Arbeitskräfte

ins Land holen. Wir haben

genug arbeitslose Migranten,

warum werden diese nicht endlich

in den Arbeitsmarkt integriert?

Wenn sie nicht wollen, dann sollten

sie unser Land verlassen. Statt

immer mehr Menschen ins Land zu

holen, sollten zuerst jene, die bereits

hier sind, in Beschäftigung

gebracht werden. Die Rot-Weiß-

Rot-Karte sollte nicht als Türöffner

für neue Einwanderer dienen, sondern

als Anreiz für jene, die bereits

hier sind, sich aktiv einzubringen.

Unsere Sozialtöpfe sind leer, unser

Land am Limit, wir brauchen keine

weitere Einwanderung!

Ernst Pitlik, Wien

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„452.000 Euro Jahresgehalt

für Ex-Grünen-

Politiker im ORF!“

Das FPÖ-Klubradio

„Ein zahnloser Mietenstopp!

Kommen jetzt

Enteignungen?“

Das FPÖ-Klubradio

„Die Nackerpatzerln

der linken Kulturrevolution!“

Das FPÖ-Klubradio

„Wer versteht noch die

Urteile österreichischer

Gerichte?“

Das FPÖ-Klubradio

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Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

WIEN

Jetzt Deutschpflicht statt

weiteres Bildungschaos!

FPÖ fordert Sprachscreening ab drei Jahren und Bildungsreform in Wien

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Fast jedes zweite Kind in Wien

spricht bei Schuleintritt

kaum Deutsch. Für die FPÖ ist

das ein Totalschaden der Integrationspolitik.

Bildungssprecher

Maximilian Krauss fordert verpflichtende

Sprachtests ab drei

Jahren und eine radikale Reform.

„Was hier passiert, ist kein Zufall,

sondern das Ergebnis rot-pinker

Realitätsverweigerung“, kritisierte

FPÖ-Klubobmann Maximilian

Krauss angesichts der alarmierenden

Zahlen: 11.000 der 22.000

Schulanfänger in Wien können

nicht ausreichend Deutsch. Trotz

zweijährigem Kindergartenbesuch

fehlt vielen die Sprachbasis für den

Unterricht. Für Krauss der Beweis,

dass das derzeitige System versagt.

Die Hälfte der Schulanfänger in Wien spricht kaum Deutsch.

Ohne Deutsch in die Schule?

Statt Milliarden in Symbolpolitik

und Gratis-Mittagessen zu stecken,

brauche es klare Prioritäten: „Das

Bildungssystem ächzt unter überfüllten

Klassen, Lehrermangel und

wachsender Überforderung – die

Stadtregierung sieht tatenlos zu.“

Aktuell würden schon 17.000

Kinder in Wiens Kindergärten eine

intensive Sprachförderung benötigen,

aber nur für 9.000 gab es im

Vorjahr Platz in einem Deutschförderkurs.

Krauss forderte daher ein

verpflichtendes Sprachscreening

ab dem dritten Lebensjahr und gezielte

Deutschförderung für Kinder

mit Sprachdefiziten – außerhalb

der Regelklassen, solange nötig.

Zusätzlich verlangen die Freiheitlichen

eine Deutschpflicht in

Schulen und Kindergärten – auch in

den Pausen, ein sofortiges Ende des

unkontrollierten Familiennachzugs

sowie geschlossene Grenzen und

einen Asylstopp. „Ohne Deutsch

keine Bildung. Und ohne Bildung

keine Zukunft für unsere Kinder

in Österreich“, mahnte Krauss die

rot-pinke Stadtregierung.

Wirkungsloses

Waffenverbot

146 verbotene Waffen wurden

binnen eines Jahres in der „Waffenverbotszone“

in Favoriten sichergestellt.

Das stellt für FPÖ-Bezirkschef

Stefan Berger „das klare

Scheitern der Waffenverbotszone“

dar. Er kritisierte, dass trotz alltäglicher

Messerangriffe in Wien keine

ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen

gesetzt würden. Berger

forderte mehr Polizisten, Schwerpunktaktionen

und ein hartes Vorgehen

gegen kriminelle Banden.

Verantwortlich für das „Sicherheitsversagen“

sei klar die SPÖ Wien.

Foto: NFZ

Wieder einmal ging ich den

Rennweg hinein in den dritten

Bezirk. Und wieder, jetzt schon

seit vielen Jahren, ärgerte ich

mich über die Pawlatschen, die

man da am Eingang zum Botanischen

Garten rings um die altehrwürdige

Platane aufgestellt hat.

Fürchterlich

Statt einer attraktiven Ausweiche

ein als Provisorium gedachter

Haufen rotweißer Brettln, offenbar

in der Hoffnung, der hinderliche

Baum werde eh bald eingehen.

Den Bezirksvorsteher stört das

nicht. Ihn hat ja vor langer Zeit

nicht der Abriss der bei den Leuten

so geliebten „Halle“ irritiert,

wo billige Lebensmittel erhältlich

waren. Und trotz Dienstreisen

in die beispielhaft lebenswerten

Neubauviertel Helsinkis ist jetzt

auf den sogenannten Aspanggründen

ein abstoßendes Sammelsurium

gräulicher Schlafstädte

entstanden und nennt sich

irreführend „Village im Dritten“.

Soll ich auch noch den wahnsinnigen

Abriss des barocken

„Mautner-Schlössls“ in der

Baumgasse erwähnen? Dort steht

nun ein scheußlicher Wohnblock.

Manches ist schon längere

Zeit her. Den Geschmack dürfte

der Bezirksboss also schon vor

Corona verloren haben.

Ich komm bestimmt noch einmal

hin. Da gibt’s, glaub ich,

noch ein paar Attraktionen.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

VORARLBERG

Alternative Kraftstoffe

Die beiden Vorarlberger Regierungsfraktionen

FPÖ und ÖVP haben

im Rahmen der letztwöchigen

Landtagssitzung einen Initiativantrag

zur Prüfung des Einsatzes

von alternativen Kraftstoffen in

der bestehenden Fahrzeugflotte des

Landes eingebracht. „Wir wollen

weiterhin konsequent am Ausbau

der nachhaltigen Mobilität im ganzen

Land arbeiten und im unmittelbaren

Verantwortungsbereich der

Landesregierung Impulse zur klimaschonenden

Mobilität setzen“,

betonte der freiheitliche Umweltsprecher

Robert Blum.

OBERÖSTERREICH

Strompreis senken!

Seit dem Auslaufen

der Strompreisbremse

zu Ende

des Jahres 2024 ist

Österreich eines der

wenigen europäischen

Länder

ohne Strompreiskompensation,

kritisierte Oberösterreichs

Haimbuchner

FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner: „Die

Verliererampel macht bisher keine

Anstalten, in die Strompreisgestaltung

einzugreifen!“

STEIERMARK

Falsche Zuweisung

Mit Verwunderung registrierte

der stellvertretende FPÖ-Klubobmann

Philipp Könighofer die

Kritik des steirischen SPÖ-Chefs

Max Lercher an den Einsparungen

im Bereich der Polizei, der

dabei die Verantwortung fälschlicherweise

FPÖ-Landeshauptmann

Mario Kunasek untergeschoben

hat. „Lercher soll sich bei dieser

glorreichen Bundesregierung unter

SPÖ-Beteiligung für die Polizei

einsetzen. Dort liegt unzweifelhaft

die entsprechende politische

Zuständigkeit. Vor allem bei dem

von der SPÖ nominierten Finanzminister

Markus Marterbauer

und dem steirischen Staatssekretär

im BMI Jörg Leichtfried“, stellte

Könighofer klar. Der Appell in

Richtung Landeshauptmann sei

völlig überflüssig, denn Kunasek

habe sich stets für die Stärkung der

Polizei eingesetzt.

Foto: FPÖ Alois Endl

Beim 36. ordentlichen Landesparteitag

der FPÖ Oberösterreich

im Linzer Design Center

wurde Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner

am verganenen Samstag mit 92,8

Prozent der 501 Delegiertenstimmen

als Landesparteichef eindrucksvoll

bestätigt.

Foto: FPÖ/Alois Endl

Schaffen wir Historisches: Volkskanzler

und Landeshauptmann!

Blaue Zukunftsvisionen am Landesparteitag der FPÖ Oberösterreich

Am vergangenen Samstag hielt

die FPÖ-Oberösterreich ihren Landesparteitag

in Linz ab. Dabei wurde

Manfred Haimbuchner mit 92,8

Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Haimbuchner, der seit 2010

diese Funktion innehat, versprach

auf dem planmäßig letzten Parteitag

vor der Landtagswahl 2027,

in Oberösterreich „historisches

zu schaffen“. Was damit gemeint

war, erklärte Bundesparteiobmann

Herbert Kickl unumwunden: „Die

nächste Stufe heißt Landeshauptmann

Haimbuchner.“

Mission 2027: „Volkskanzler“ und ein

weiterer blauer Landeshauptmann.

Foto: FPÖ/Aois Endl

OBERÖSTERREICH

Zum fünften Mal Landesparteiobmann: Manfred Haimbuchner

„Blaue Handschrift“ wirkt

Der FPÖ-Landeschef hob in seiner

Rede die „blaue Handschrift in

den Jahren des koalitionären Regierens“

hervor. Als einziges Bundesland

habe Oberösterreich mit

der beschlossenen Schuldenbremse

keine neuen Schulden aufgebaut.

Richtig gespart und richtig

investiert habe man, etwa mit dem

„stärksten Bauprogramm inmitten

der größten Baukrise“, betonte der

auch für Wohnbau zuständige Landeshauptmannstellvertreter.

Statt „Klimarettung“ setzte man

auf „Naturschutz mit Hausverstand“

und pflastere das Land nicht

mit Windkraftanlagen zu. Er lobte

die in Oberösterreich eingeführte

strengere „Sozialhilfe Neu“, mit

der man Ausländern, denen dies

nicht passe, die Ausgangstüre weit

geöffnet habe.

Bundesparteiobmann Kickl gratulierte

Haimbuchner zu dessen

eindeutigem Wahlergebnis. Die

Devise müsse in Oberösterreich

nun lauten, den Landeshauptmann

zu stellen, benannte Kickl unter

dem Beifall der Delegierten das

Ziel bei der Landtagswahl 2027.

Foto: FPÖ Tirol

Angst der Koalition vor der FPÖ

Dann beschäftigte sich der Bundesparteiobmann

mit der Verliererampel

in Wien. „Das Böse

kommt immer in Gestalt des Schönen

daher, ist aber nach kurzer Zeit

wie eine Sternschnuppe verglüht“,

erinnerte Kickl an den Beginn der

schwarzen Kurzzeitkanzlerserie

mit Sebastian Kurz.

Die aktuelle Bundesregierung

aus ÖVP, SPÖ und Neos agiere

ohne Plan und habe keine Vision:

„Aber von einem haben sie zu viel,

und das ist Angst. Angst vor den

Wählern, vor der FPÖ, vor Machtverlust,

vor Veränderung und vor

der Wahrheit!“

Aber in der aktuellen Situation

brauche Österreich Mut, Selbstbewusstsein,

Optimismus und eine

patriotische Leidenschaft. „Vor allem

brauchen wir auch Ehrlichkeit

gegenüber der eigenen Bevölkerung“,

spielte Kickl auf die „Budgetlüge“

der Volkspartei an. Seine

„Volkskanzlerschaft“ werde kommen

und dann mit der vom Wähler

ausgestatteten entsprechenden

Durchschlagskraft: „Das ist der

entscheidende Punkt, dann kann

uns keiner mehr verhindern!“

TIROL

Markus Abwerzger

Weiter schwarzer

Postenschacher!

„Die Besetzung des Aufsichtsrats

der Fernpassgesellschaft mit

drei weisungsgebundenen Beamten

und ÖVP-Politikern ist ein Skandal,

der das Vertrauen der Tiroler

Bürger in die Politik weiter untergräbt!“,

empörte sich der freiheitliche

Landesparteiobmann Markus

Abwerzger über den anhaltenden

Postenschacher der Landes-ÖVP.

Er verwies darauf, dass der Rechnungshof

klare Empfehlungen ausgesprochen

habe, um Transparenz

und Unabhängigkeit zu gewährleisten.

„Doch diese werden mit

Füßen getreten!“, kritisierte der

FPÖ-Landesparteiobmann.


Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: NFZ

Der Salzburger Landtag hat auf Initiative der FPÖ den

Stopp des Familiennachzugs rechtlich fixiert.

Asyl-Familiennachzug muss

sofort gestoppt werden

Bundesregierung soll Ankündigungspolitik beenden und endlich handeln

Die Salzburger Freiheitlichen

forderten im Landtagsausschuss

einen konsequenten Stopp

des Familiennachzugs, statt der

beschlossenen Mogelpackung.

„Wer unsere Sozialsysteme

schützen und den zunehmenden

Missbrauch stoppen will, kommt

an einem sofortigen Stopp des

Familiennachzugs nicht vorbei“,

stellte FPÖ-Klubobmann Andreas

Schöppl klar. Die Bundesregierung

müsse endlich von der Ankündigungs-

zur Umsetzungspolitik

übergehen – und zwar konsequent

und ohne faule Kompromisse.

Für Schöppl steht fest, dass der

politische Druck aus den Bundesländern

entscheidend ist, um zu

verhindern, dass sich die SPÖ unter

Andreas Babler mit ihrer migrationsfreundlichen

Linie durchsetzt:

„Derzeit wird der Familiennachzug

nicht gestoppt, sondern durch ein

Light-Modell klammheimlich weitergeführt.

Das ist nichts anderes

als Täuschung auf Kosten der heimischen

Bevölkerung.“

FPÖ-Antrag beschlossen

Ein beschlossener freiheitlicher

Antrag im Salzburger Landtag soll

ein klares Signal nach Wien sen-

Klubklausur zum Budget

In Illmitz hielt der freiheitliche

Landtagsklubs seine erste Klubklausur

unter der Leitung von Klubobmann

Norbert Hofer und dem

Beisein von FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker ab. Im Mittelpunkt

der Beratungen stand die

zunehmend angespannte Finanzlage

des Landes, der drohende

Kontrollverlust der Gemeinden sowie

der fragwürdige Umgang von

SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter

Doskozil mit dem Steuergeld.

Ein Kassensturz zum Regierungsstart

von Rot-Grün sei ausgeblieben,

was Hofer als „Totalversagen

der Grünen“ wertete.

Nun würden bereits neue Darlehen

aufgenommen, aber es fehle an

Transparenz, und es herrsche Unsicherheit

darüber, wie lange die Gehälter

im öffentlichen Dienst noch

gesichert seien.

Die Freiheitlichen erwarten einen

Nachtragsvoranschlag, der das Landesbudget

mit rund 200 Millionen

Euro zusätzlich belasten wird. Ein

Betrag, der angesichts der Größe

des Landes eine enorme Belastung

darstellen werde, warnte Hofer.

den: Salzburg ist bereit, von der

Notfallklausel Gebrauch zu machen

und den Familiennachzug

auf rechtlich fundierter Basis zu

beenden, betonte Schöppl: „Die

Fakten liegen auf dem Tisch. Die

Pflichtschulen sind überfordert,

Wohnraum nicht in ausreichender

Zahl verfügbar, und unser Sozialsystem

gerät unter Druck wegen

Menschen, die nie einen Beitrag

dazu geleistet haben.“ Wenn man

im Sinne der heimischen Bevölkerung

handeln wolle, dann führe

kein Weg daran vorbei: Der Familiennachzug

müsse gestoppt werden.

Nicht irgendwann, sondern sofort!

BURGENLAND

Hofer warnte vor der desaströsen

Budgetpolitik Doskozils.

Foto: FPÖ Burgenland

Manche Ideen sind so einfach,

dass man erst etwas ausholen

muss, um sie zu verstehen. Eine

hat Ende letzter Woche das Licht

der Welt erblickt und sorgt seitdem

für Diskussion. Der Versuch

einer Antwort auf die Frage, wie

man Österreichs Schuldenberg

wohl abtragen wird.

Unternehmer Peter Schaider

stellte – ohne Rücksicht auf Fairnessfragen

– die These auf, man

könne das Defizit sofort beheben:

Jeder zahlt 1.000 Euro, Vermögende

drei Prozent ihres Besitzes.

Zahltag

So verlockend der Gedanke

einer kollektiven Tilgung für viele

auch klingt, er krankt an drei

entscheidenden Punkten.

Erstens: Bevor wir übers Zahlen

reden, sollten wir klären,

warum wir in dieser Situation

sind. Schulden sind kein Naturereignis,

sie sind das Resultat

politischer Fehlentscheidungen.

Corona-Milliarden ohne Kontrolle,

Klimahysterien, dazu offene

Grenzen mit enormen Folgekosten

– man hat das Füllhorn

ausgepackt, als würde es nie leer

werdem.

Zweitens: Diese 1.000 Euro

zahlt doch längst jeder – nur eben

nicht direkt an den Finanzminister.

Die Teuerung der letzten

Jahre war nichts anderes als eine

Umverteilung von unten nach

oben. Inflation trifft alle – und

sie ist die stillste, aber effektivste

Form der Enteignung.

Drittens: Trotz all dieser Belastungen

verbessert sich nichts.

Also stellen wir die einzig ehrliche

Frage: Liegt es wirklich an

den Bürgern – oder an denjenigen,

die dieses Problem in der

Vergangenheit verursacht und

Österreich in ein massives Ausgabenproblem

geführt haben?


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Argentum

@512Argentum

Erstaunlich, wie selbstverständlich

von „staatlich finanzierten

NGOs“ geschrieben wird. Der

Widerspruch bleibt unbemerkt.

Leider auch bei den meisten

Lesern.

Dr. David Lütke

@DrLuetke

8. April 2025 11:56

In Zeiten, in denen der Staat für

alles aufzukommen hat – Stichwort:

Koste es, was es wolle – fällt

das wirklich nicht mehr auf.

Das ZDF @heutejournal spekuliert,

dass Russland für die Anschläge

von Mannheim und München verantwortlich

sein könnte, eventuell,

gegebenenfalls, vielleicht oder

auch nicht.Was derlei Spekulation

mit Journalismus zu tun hat, weiß

niemand.

7. April 2025 16:06

Politische Vorgabe erfüllt: Der

Russe ist der Feind!

TELEGRAM

Massive Schieflage der Rechtsstaatlichkeit

in Deutschland

Strafe gegen Journalisten wegen „Majestätsbeleidigung“

Weil die deutsche Politik die

Justiz für ihre Zwecke einspannt,

sieht FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker die

Gewaltentrennung in Gefahr.

Das Hafturteil gegen den Chefredakteur

des „Deutschland-Kurier“,

David Bendels, wegen einer satirischen

Fotomontage über das gestörte

Verhältnis der deutschen

SPD-Innenministerin Nancy Faeser

zur Meinungsfreiheit bewies für

Hafenecker auf groteske Weise,

dass der von Bendels erhobene Vorwurf

zutreffe, zumal Faeser selbst

die Anzeige erstattet hat: „Darüber

hinaus wird damit nicht nur die

Meinungsfreiheit, sondern auch die

Pressefreiheit und die Kunstfreiheit

mit Füßen getreten!“

Die deutsche Justiz im Dienste der Regierungspolitiker?

Polizei gegen Regierungskritiker

Da dies nicht der erste Fall ist, in

dem Bürger wegen Kritik an Politikern

nicht nur von diesen angezeigt,

sondern auch gerichtlich verurteilt

wurden, warnte Hafenecker

vor der gefährlichen Tendenz zur

juristischen Verfolgung von Regierungskritikern

in Deutschland:

„Das ist normalerweise ein Merkmal,

das sonst nur totalitäre Regimes

aufweisen.“

Anstatt permanent Ungarn an

den Pranger zu stellen, sollte sich

die EU ernsthaft überlegen, ob die

Rechtsstaatlichkeit in Deutschland

noch gewährleistet ist, erklärte der

FPÖ-Mediensprecher. Er erinnerte

dabei an den Fall mehrerer deutscher

Bürger, die mit polizeilichen

Hausdurchsuchungen schikaniert

worden waren, weil sie den grünen

Wirtschaftsminister – ebenfalls

klar satirisch erkennbar – als

Schwachkopf bezeichnet hatten.

„Dazu wurde auch der Versuch

unternommen, Medien über das

Vereinsrecht zu verbieten oder eine

Verurteileung wegen Volksverhetzung,

weil man die Feststellung

der Überrepräsentation von Afghanen

in der Kriminalstatistik publik

gemacht hat“, zählte Hafenecker

einige der skandalösen Vorfälle der

jüngeren Vergangenheit auf.

Im Gegensatz dazu stehe der richterliche

Umgang mit ausländischen

Gewalttätern, die im Regelfall mit

Samthandschuhen angefasst würden.

So seien ein Tunesier und ein

Marokkaner, die einen Deutschen

totgeprügelt hatten, Ende des Vorjahres

zu jeweils weniger als zwei

Jahren Haft verurteilt worden, einer

von ihnen zur Gänze auf Bewährung,

erinnerte der FPÖ-

Mediensprecher: „Kein Wunder,

dass das Vertrauen der deutschen

Bürger in Justiz und Rechtsstaat

immer mehr schwindet.“

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

7. April 2025

Die Menschen in Frankreich

zeigen sich nach der Verurteilung

von Marine Le Pen solidarisch mit

ihrer Partei. Im Gegensatz zu den

etablierten Medien ...

5.044 Personen gefällt das.

Die Menschen haben ein Gespür,

wenn in der Politik etwas falsch

läuft – so wie in Frankreich.


Nr. 15 Donnerstag, 10. April 2025

g

So wünscht man sich Regie und Repertoire

Giacomo Puccinis „Tosca“ an der Oper Maribor/Marburg

Tosca ist wohl eine der meistgespielten

Opern, nicht nur von

Puccini. Im Rahmen des Jubiläums

2024 feierte sie eine umjubelte Premiere,

und die Oper Marburg gastierte

damit in der Hauptstadt, unter

anderem mit Jonathan Tettelman.

Am 28. und 29. März folgten zwei

Aufführungen in Marburg.

Ort und Handlung der Oper sind

klar definiert: Rom am 17. und 18.

Juni 1800. In dieser Inszenierung

kann man die Zeitachse erahnen,

Ort und Raum werden durch das

Bühnenbild von Matic Kašnik und

die visuellen Einspielungen perfekt

illustriert.

Subtile Werktreue

Pier Francesco Maestrini, der

Regisseur, ist zweifellos einer der

unterschätzten seines Fachs der Gegenwart.

Sein perfektes Wissen und

handwerkliches Können ist wohl

gleichzeitig auch sein Defizit in der

auf „moderne Interprationen“ setzenden

Opernszene. Maestrini ist

ein Regisseur, der das Werk sichtlich

respektiert, der die Mittel der

Technik gekonnt werkdienlich einsetzt,

der in einzelnen Szenen subtil

Gesellschaftskritik mit dem Klang

der Musik verwebt. Wie Marionetten

taumeln die Figuren des Chores

zu Puccinis Musik zur Messe.

Max Jotta, auch er ein wiederkehrender

Gast, konnte glaubhaft

darstellen, warum er zum freiheitsliebenden

Märtyrer wird. Die geforderten

Spitzentöne erklingen technisch

versiert, mit ungebrochener

Kraft. In den zärtlichen Momenten

mit seiner Floria Tosca gelingt es

ihm, die gewünschten lyrischen

Töne eines Liebenden zu entlocken.

Ein Da Capo von „E lucevan le stelle“

war die logische Folge seiner

Darbietung.

Luka Brajnik bewies einmal

mehr, dass die Marburger Oper

über einen kraftvollen und ausdrucksstarken

Hausbariton verfügt.

Maestrini lässt den römischen

Polizeichef wie einen Untoten

erscheinen. Eine schockierende

Verkörperung des Bösen in der gesamten

Inszenierung, manifestiert

in seinem kraftvoll und vorbildlich

artikuliert gesungenen „Te deum“.

Nicht zu vergessen der bewährte

Chor unter der Leitung von Zsuzsa

Budavari-Novak. Vom Orchester

Freiheitliche füllten Sandkisten

auf Spielplätzen auf

Auch in diesem Jahr fand die traditionelle

„Sandaktion“ der Freiheitlichen

im oberösterreichischen

Gaspoltshofen statt, die vom Freiheitlichen

Familienverband unterstützt

wurde. Rechtzeitig zum

Start der Sandspielsaison haben die

Freiheitlichen wieder die Sandkisten

der Familien in Altenhof und

Gaspoltshofen aufgefüllt.

Insgesamt haben sich 40 Familien

für die Aktion angemeldet und

konnten von den Freiheitlichen

„Sandmännern und Sandfrauen“

mit vier Traktoren und Anhängern

beliefert werden, freute sich der

freiheitliche Ortsparteiobmann,

Landtagsabgeordnete und Bürgermeister

Wolfgang Klinger (im Bild

links) über den Erfolg der Aktion.

Foto: FPÖ Gaspoltshofen

aufgepeitscht, werden die Stimmen

kraftvoll eingesetzt, göttliche

Mächte und das Kreuz angstvoll

beschworen.

Intensive musikalische Umsetzung

Aufpeitschend, kraftvoll, packend

ist auch das Dirigat von Jacopo

Sipari di Pescasseroli. Der Mann aus

Rom zaubert mit dem gut disponierten

Orchester einen Klangteppich

unter das Bühnengeschehen, den

man in dieser Intensität nicht alle

Tage zu hören bekommt. Immer ein

aufmerksamer Begleiter des Bühnengeschehens,

nur in sängerisch

heiklen Momenten dämpfend, viele

Einsätze gebend, peitscht er die aufmerksamen

Musiker zu Klangausbrüchen,

wo man sie erwartet! Er

animiert, macht die Puccini‘schen

Klanggewalten hörbar, reduziert

und dämpft nicht – mitreißend, vorbildlich!

Das kann er auch deshalb, weil

mit der jungen Slowenin Rebeka

Lokar eine stimmgewaltige Floria

Foto: SNG Maribor

Blitzlicht/Kultur 15

Tosca auf der Bühne steht, die ihre

Leistung ständig nach oben steigert.

Schon von der Gestalt her keine zierliche

Verführerin, meistert sie die

Partie mit Bravour und verblüfft mit

erstaunlichen Pianophrasen, einem

wunderbaren Legato ihres belastbaren

Soprans mit persönlichem, reifem

Timbre und bester italienischer

Diktion, aber auch reichem Vibrato.

Sie sang eine Titelheldin mit kraftvollen

Tönen und ermöglichte so,

wie alle anderen Protagonisten, eine

intensive musikalische Umsetzung.

Rudolf Smolej

Lotterien Tag im Kunsthaus Graz

Am 13. April laden die Österreichischen Lotterien zur Ausstellung „Freeing the Voices“ ein

Das Kunsthaus Graz ist Teil des Universalmuseums

Joanneum und gilt seit

seiner Errichtung 2003 als neues architektonisches

Wahrzeichen der Stadt

Graz. Mit der Ausstellung „Freeing the

Voices“ geht das Kunsthaus Graz aktuell

der Frage nach, welche Macht die Stimme

in einer Welt, in der das Schweigen

zum politischen Instrument wird, hat.

Dazu versammelt „Freeing the Voices“

künstlerische Positionen, die sich mit

der Befreiung von Stimmen auf vielfältige

Weise auseinandersetzen.

Im Rahmen der Lotterien Tage bieten die

Österreichischen Lotterien allen interessierten

Personen eine unkomplizierte

Möglichkeit, Kulturangebote in Österreich in Anspruch zu nehmen. Am Sonntag, dem 13. April erhält man mit

jedem beliebigen Produkt der Österreichischen Lotterien – Wettscheinquittung oder Los – freien Eintritt in die

Ausstellung im Kunsthaus Graz.

Am Lotterien Tag selbst werden auch zwei kostenlose Führungen mit limitierter Teilnehmerzahl um 11.00

Uhr und 15.30 Uhr angeboten. Eine Anmeldung sichert Ihnen die Teilnahme: 0316/8017-9200 oder

info@kunsthausgraz.at – Detaillierte Informationen findet man auf www.lotterientag.at

Alina Zellhofer bringt sportlichen Touch ins Lotto Studio

Lotto Bonus-Ziehung am Freitag, den 11. April mit wieder 300.000 Euro extra

Sportlich wird es am Freitag, den 11. April im Lotto Studio, denn an diesem Tag steht wieder eine Bonus-Ziehung

auf dem Programm, und die wird von der mehrfachen Sport-Journalistin des Jahres und Romy-Preisträgerin

Alina Zellhofer präsentiert. Die gebürtige Oberösterreicherin verstärkt seit bereits 13 Jahren das Team

der ORF-Sportredaktion in Wien und widmet sich hauptsächlich den Sportarten Fußball, Ski alpin und Snowboard,

und auch die Moderation inmitten der Lotto- und Joker-Ziehungsgeräte und der Auftritt als Glücksfee

bedeuten für sie keine neue Herausforderung. Sie nahm im August 2023 bereits eine Bonus-Ziehung vor.

Insgesamt 19 Kugeln (sieben bei Lotto, sechs bei

LottoPlus und sechs beim Joker) begleitet Zellhofer

auf ihrem Weg aus dem Ziehungsgerät in

die Präsentationsröhre und wird dies in gewohnt

sportlicher Weise kommentieren.

Wie üblich geht es auch diesmal wieder um einen

Bonus-Gewinn von 300.000 Euro. Diese Summe wird

unter allen bei der Bonus-Ziehung mitspielenden

Lotto Tipps verlost. Und wie ebenfalls üblich gliedert

sich diese Bonus-Ziehung als komplette Spielrunde

in den Ziehungsrhythmus ein. Auch eventuelle Jackpots

werden in die Runde mitgenommen.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am

Freitag, den 11. April 2025 um 18.30 Uhr, die Ziehung

ist um 18.47 Uhr live in ORF 2 zu sehen.

Foto: ORF/Günther Pichlkostner

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Foto: Universalmuseum Joanneum


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

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Start der Europa-Akademie 2025

Grundlagen der Europäischen Union

Am Freitag, dem 21. März 2025, startete

die Europa-Akademie des Freiheitlichen

Bildungsinstituts mit dem ersten Modul

unter dem Generalthema „Grundlagen der

Europäischen Union“. Begrüßt wurden die

Teilnehmer von Präsident Prof. Dr. MMMag.

Axel Kassegger und Lehrgangsleiter Mag.

Dietmar Holzfeind.

In der Auftaktveranstaltung wurde ein umfassender

Überblick über die Geschichte

der Europäischen Union gegeben, insbesondere

über den Beitritt Österreichs, sowie

über die Institutionen und Organe der

EU wie die Europäische Kommission, das

Europäische Parlament, der Europäischen

Rat und der Europäischen Gerichtshof. Darüber

hinaus wurden die Rolle und die Bedeutung

der EU-Gesetzgebung sowie deren

Einfluss auf die nationalen Parlamente

ausführlich beleuchtet. Ein besonderer

Schwerpunkt lag auf den patriotischen

EU-Fraktionen im EU-Parlament und deren

Mitgliedern und Zielen. Ebenso wurde

die EU-Asyl- und Migrationspolitik thematisiert,

um den Teilnehmern ein aktuelles

und kritisches Verständnis der Flüchtlingssituation

in der EU zu vermitteln. Die

Europa-Akademie bietet eine fundierte

Basis für die Auseinandersetzung mit den

komplexen Themen der Europäischen Union

und schafft Raum für einen Austausch

unter den Teilnehmern.

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

/FreiheitlichesBildungsinstitut

fbi-politikschule.at

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