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Meile 151 Frühjahr-Sommer

Thema: Gesünder leben Was ist eigentlich "Lebenspflege"? Erfahre mehr über das Yangsheng von QiGong-Therapeut Uwe Hielscher. Jeder Tropfen zählt, so beschreiben es die St. Leonhards Quellen zum Weltwassertag. Was ist eigentlich alles so in unserer Nahrung enthalten? Mehr dazu von Oceotrophologin und Wildnispädadagogin Christa Bastgen. Wisst Ihr, welches einer der gesündesten Fußbodenbeläge ist? Das ist Marmoleum. Wer gerne Leitungswasser trinkt, kann hier von Wasser-Experte Matthias Rinne erfahren, was da alles so drin sein kann und wie man es herausbekommt. Der Pionier der Ökomode-Hersteller Maas Natur wird dieses Jahr 40 Jahre. Was natürliche Mode für uns bedeutet, das bespreche ich (Petra Jastro) mit Firmeninhaber Reinhard Maas. Viele Küchenkräuter sind für unsere Gesundheit sehr wohltuend. Das beschreibt ausführlich Bestseller-Autorin Barbara Simonsohn. Zudem gibts Termine und Gute Adressen und dies und das.... Viel Freude beim Lesen wünscht Petra Jastro. Herausgeberin

Thema: Gesünder leben
Was ist eigentlich "Lebenspflege"? Erfahre mehr über das Yangsheng von QiGong-Therapeut Uwe Hielscher.
Jeder Tropfen zählt, so beschreiben es die St. Leonhards Quellen zum Weltwassertag.
Was ist eigentlich alles so in unserer Nahrung enthalten? Mehr dazu von Oceotrophologin und Wildnispädadagogin Christa Bastgen.
Wisst Ihr, welches einer der gesündesten Fußbodenbeläge ist? Das ist Marmoleum.
Wer gerne Leitungswasser trinkt, kann hier von Wasser-Experte Matthias Rinne erfahren, was da alles so drin sein kann und wie man es herausbekommt.
Der Pionier der Ökomode-Hersteller Maas Natur wird dieses Jahr 40 Jahre. Was natürliche Mode für uns bedeutet, das bespreche
ich (Petra Jastro) mit Firmeninhaber Reinhard Maas.
Viele Küchenkräuter sind für unsere Gesundheit sehr wohltuend. Das beschreibt ausführlich Bestseller-Autorin Barbara Simonsohn.
Zudem gibts Termine und Gute Adressen und dies und das.... Viel Freude beim Lesen wünscht Petra Jastro. Herausgeberin

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No. 151 – Frühling-Sommer 2025 – kostenfrei

Magazin für bewusste Lebensgestaltung

MEILE

bewegt.

Online lesen:

meile-bewegt.de

GESÜNDER LEBEN

Ein Baustein ist die Lebenspflege

Umweltgifte vermeiden

sich bewusster ernähren und wirtschaften

Wasser schätzen und reinigen

natürliche Stoffe wählen: 40 Jahre Maas Natur

Barbara Simonsohn beschreibt bemerkenswerte Küchenkräuter

Termine und Adressen


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MIT EINEM LÄCHELN

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Was können wir tun?

Mit den Artikeln in dieser Ausgabe möchte ich einladen,

die Gesundheit nicht als alltägliches Gut zu sehen

sondern als etwas sehr Wertvolles und Besonderes. Im Großen wie im Kleinen.

Mir liegt es am Herzen zu erwähnen, dass sie nicht etwas Selbstverständliches ist,

sondern dass wir uns um sie bemühen müssen und es gilt, Sorge für die Gesundheit zu tragen,

für unsere eigene wie für die Welt und die Natur, in der wir leben, denn Alles ist mit Allem vernetzt.

Gerade weil unsere Welt so Vieles anbietet, gilt es genauer hinzuschauen, was uns gut tut und was eben nicht.

Wir können uns bewusst werden, dass wir die Wahl haben, für uns selbst, wie auch für die Welt.

Diese Kraft ist groß, wie wir gerade an TESLA sehen.

Die Oceotrophologin Christa Bastgen schreibt über eine neue Definition von Gesundheit

und gibt wertvolle Hinweise wie es um unsere Nahrung, Böden und Wasser bestellt ist.

Qi Gong Therapeut Uwe Hielscher schreibt über Lebenspflege, und was das eigentlich ist.

Zwei Beiträge zum Wasser zeigen, dass jeder Tropfen zählt.

Im Interview mit Reinhard Maas von Maas Natur reflektieren wir 40 Jahre Entwicklung

von ökologischer Mode und wie gut sie uns tut und die Autorin Barbara Simonsohn lädt uns ein,

mehr über die enorme Gesundungskraft von Küchenkräutern zu erfahren.

Neu im Magazin sind zudem zahlreiche Termine und auch die Erscheinungsweise

des Magazins hat sich dieses Jahr geändert. Die fortschreitende Digitalisierung

hat dazu geführt, dass ich mich dieses Jahr auf zwei Printausgaben beschränke.

Dafür gibt es zusätzlich mehr Präsenz im Onlineformat, mit zwei weiteren Termin-Specials.

Ich hoffe, Sie freuen sich so umso mehr, diese Print-Ausgabe in den Händen zu halten.

In diesem Format sehen wir uns im Herbst wieder,

und online bereits im Juli.

Alles Gute und viel Kraft für Neues und bewusste Entscheidungen

für mehr Gesundheit. Petra Jastro

Impressum

© Herausgeberin: Petra Jastro, Detmolder Str. 47, 33 813

Oerlinghausen, Tel. 05202 - 6888, jastro-design@t-online.de

www.meile-bewegt.de, Anzeigenannahme: siehe oben

Layout, Realisierung: Atelier Petra Jastro, Oerlinghausen.

Druck: Bösmann Medien & Druck GmbH & Co KG, Detmold.

Verteilung: Über ausgewählte Stellen im Raum OWL, sowie über den

Lesezirkel und Postversand. Die zusätzliche Online-Ausgabe wird über

den Newsletter und Social-Media bekannt gegeben.

Mediadaten und Erscheinungstermine: www.meile-bewegt.de

Bildnachweise: Seite 1 © - 99mimimi-pixabay.com, Seite 4-5 © - Tim Hillpixabay.com,

Seite 6 © - ivabalk-pixabay.com, Seite 8/9 © St. Leonhards

Quellen, Seite 16 ©-LoggaWiggler-pixabay.com und chf-de 515047-

pixabay.com, Seite 18-21 © Maas Natur, Seite 22 (Lavendel) © Crepessuzette

2395071-pixabay.com, (Salbei) © IMAGEMO-Pixa-ai-generated

-8841612_1920-pixabay.com, Seite 23, (Rosmarin) © farhad114-8902540_

1920-pixabay.com, (Oregano) © IMAGEMO-Pixa-ai-generated-8841590_

1920-pixabay.com, Seite 24 (Thymian) © Nika_Akin-pixabay.com, (Peterslilie)

© IMAGEMO-ai-generated-8841395-pixabay.com, Seite 28 (Seife) ©IndigoBunting-pixabay.com,

Seite 30 (Anzeige Mitte unten) ©motlancuoi

2018-pixabay.com. Weitere Bildnachweise direkt am Bild vermerkt, sowie von

Autor*innen und Anzeigenpartner *innen.

Redaktionelle Mitarbeit an dieser Ausgabe: Christa Bastgen,

Uwe Hielscher, Matthias Rinne, Barbara Simonshohn, St. Leonhards

Quellen. Gesamtredaktion: Petra Jastro.

Datenschutz: Ich gehe mit Ihren Daten vertrauensvoll um. Persönliche Daten gebe ich

nicht an Dritte weiter. Texte und Anzeigen werden im Magazin nur veröffentlicht, wenn eine

Freigabe dafür vorliegt. Autoren und AnzeigenpartnerInnen sind darüber informiert, dass

das Magazin in einer Online-Version im Internet veröffentlicht wird. Das Online-Magazin

ist über die Webseite www.meile-bewegt.de zu erreichen, und wird auf meiner facebook-

Seite gepostet: https://www.facebook.com/petra.jastro. Die Druckrealisierung erfolgt in

Zusammenarbeit mit der Bösmann Medien & Druck GmbH & Co KG. Datenschutzbestimmungen

hierfür finden Sie unter: https://www.boesmann.de/ datenschutz.html. Die

Daten aller erschienenen Magazine sind auf meinem Rechner gespeichert bzw. zur Archivierung

auf Datenträgern abgelegt. Daten der veröffentlichten Online-Ausgaben liegen,

um sie im Internet bereitstellen zu können, auf dem Server des Internetproviders PixelX

(www.pixelx.de/datenschutz.html), ältere Ausgaben sind auf dem Internetportal:

www.issuu.com einsehbar. (Datenschutz: https://issuu.com/ legal/ privacy). Meine Datenschutzbestimmungen

finden Sie auf der Webseite: www. meile-bewegt.de und unter

https://www.petrajastro.de/?page_id=1951 sowie bei www.yumpu.com

Haftung: Ich übernehme keine Haftung für die inhaltlichen Angebote von Anzeigen und

Autorentexten. Die jeweiligen Anbieter*innen bzw. Autor*innen sind selbst dafür verantwortlich.

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sind, sind immer die Anbieter selbst verantwortlich. Ich bin ebenso nicht für die angewandten

Datenschutzpraktiken, und nicht für die Inhalte der verknüpften Seiten verantwortlich.

Davon distanziere ich mich hiermit ausdrücklich.


YANGSHENG

Lebenspflege… ein seltsamer Begriff

und er scheint in unserer Gesellschaft

nicht bekannt oder einfach

nicht präsent zu sein. Eine Eingabe

in Duden Online zeigt kein Ergebnis

für den Begriff der „Lebenspflege“.

In den westlichen Ländern assoziieren wir den Begriff der

Pflege meistens in Verbindung mit Kranksein oder Altsein und

eher selten mit der Pflege des Lebens. Das Wort „Pflege“ ist

in unserer Gesellschaft überwiegend negativ behaftet. Ist der

Mensch ein Pflegefall, wird er zur Belastung und kostet den

Staat und der Gemeinschaft Geld. Dabei ist die Pflegearbeit

mit kranken und alten Menschen ein so wichtiger und ehrenvoller

Auftrag in unserer Gesellschaft. So unterschiedlich die

Gründe auch sind warum Menschen krank werden, kümmern

wir uns doch meistens erst um unsere Gesundheit, wenn es

schon oft zu spät ist. Prävention ist ein allgemein bekannter

Begriff, besonders im Kontext mit Präventivleistungen seitens

der Krankenkassen. Aber selten sind diese präventiven Maßnahmen

auch ganzheitlich. Sie beziehen sich häufig nur auf

einzelne Themenbereiche wie z. B. Rückengesundheit, Stressprophylaxe

und andere.

In anderen Kulturkreisen, vor allem in den östlichen Ländern,

ist die Einstellung zu Themen wie Gesundheit und Krankheit

durchaus differenzierter. In China kennt man seit vielen hunderten

von Jahren den Begriff „Yangsheng“, was auf Deutsch

so viel bedeutet wie oben erwähnter Begriff der „Lebenspflege“.

Aber was bedeutet dieses Wort?

In einem der ältesten Werke zur chinesischen Medizin, dem

„Klassiker des Gelben Kaisers“ heißt es, das folgende Dinge

notwendig seien um in Gesundheit und Zufriedenheit ein

hohes Alter zu erreichen:

1. genügend Schlaf,

2. eine einfache gesunde Ernährung und

3. die Mäßigung der Bedürfnisse.

Aus meiner Sichtweise gehören eine ausreichende Bewegung

und der Ausgleich der Emotionen zu den grundsätzlichen Dingen

dazu. Auch im Westen gab es die Idee einer gesunden

Lebensführung und war bereits in der alten griechischen Medizin

des Hippokrates enthalten. Relativ zeitgleich mit der frühen

chinesischen Medizin bildeten sie die Grundlagen unserer

westlichen Naturheilkunde.

Ein Einblick von Uwe Hielscher in das

YANGSHENG

LEBENSPFLEGE

4


Im Grunde genommen klingt das doch ganz einfach, Lebenspflege,

aber wer hält sich wirklich daran? Die Verlockungen

unserer zivilisierten und zunehmend digitalisierten Welt sind

einfach zu groß. Gerade Stress ist zu einem Hauptfaktor für

gefährliche Zivilisationskrankheiten geworden. Die Lebensmittelindustrie

bestimmt unsere Essgewohnheiten und die digitale

Welt unseren Tagesrhythmus. Ein Übermaß von Allem

trübt unsere Sinne und unsere Wahrnehmung für die wesentlichen

Dinge, die ein gesundes Leben braucht. Wir stecken

fest in Verhaltensmustern, die uns unsere Erziehung, die Gesellschaft

und zunehmend auch eine aufgeblasene digitale

Welt vormachen. Die zunehmende Entfremdung von unserer

natürlichen Umgebung passt nicht so recht zu dem Begriff

der Lebenspflege. Aber wie gelingt uns der Wandel von einer

zehrenden zu einer eher nährenden Lebensweise. Die Pflege

des Lebens und eine grundsätzlich gesunderhaltene Lebensführung

ist sicherlich eine Frage der Disziplin.

Der Begriff des „Yangsheng“ besteht aus dem Wort „Yang“

und dem Wort „Sheng“. Yang bedeutet so viel wie ernähren,

pflegen, gebären, sich erholen oder in einem guten Zustand

erhalten. Sheng bedeutet Leben, lebendig, wachsen, geboren

werden, roh oder noch nicht verarbeitet. Das Ziel der Lebens

pflege ist, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben und aktiv

Krankheiten vorzubeugen. In China sind viele Elemente des

Yangsheng im kulturellen Gedächtnis der Menschen erhalten

geblieben und finden bis heute Anwendung im Alltag. Im

Westen ist die Idee der gesunden Lebensführung über die

Jahrhunderte verloren gegangen.

Die Grundlagen für ein gesundes Leben sind in erster Linie

die Ernährung und die Bewegung. Unsere Ernährung sollte

möglichst naturbelassen und wenig industriell verarbeitet

sein. Nach der chinesischen Ernährungslehre sind die Lebensmittel

auf den Konstitutionstyp abgestimmt. Dies ist eine sehr

differenzierte Herangehensweise, denn nicht jeder Mensch

verträgt jede Nahrung in Bezug auf deren thermische Eigenschaften

oder Geschmack. Zudem sollte eine gesunde Ernährung

auch den Jahreszeiten entsprechend ausgerichtet sein.

Aber nicht nur die Qualität der Lebensmittel ist entscheidend

für ein gesundes Leben. Die Einnahme der Mahlzeiten zu den

entsprechenden Tageszeiten sollte möglichst eingehalten und

ein ständiges zwischendurch essen vermieden werden.

So wie die Natur im ewig gleichen Rhythmus existiert, brauchen

auch wir einen gewissen Lebensrhythmus, gleichermaßen

unser Verdauungssystem.

5


YANGSHENG

LEBENSPFLEGE

Der zweite wichtige Baustein für eine gesunde Lebensführung

ist neben der Ernährung die Bewegung. Der Begriff des Yangsheng

bedeutet neben der Tradition der Kultivierung des Lebens

auf seelischer und geistiger Ebene auch die körperliche

Ebene. Yangsheng ist durch seinen engen Bezug zu den chinesischen

Bewegungskünsten wie z. B. Qi Gong eine bekannte

Größe. In der Literatur ist der Begriff des „Yangsheng Qi

Gong“ oder auch „Qi Gong Yangsheng“ als ein Sammelbegriff

zu verstehen, der verschiedene Methoden der Lebenspflege

für sich beansprucht. Das Yangsheng Qi Gong umfasst sowohl

verschiedene Formen des beweglichen als auch des stillen Qi

Gong.

Dazu gehören Klopf- und Akupressur - Techniken, Meditation,

Atemübungen und mehr. Bei Kindern ist der natürliche Bewegungsdrang

nicht nur wichtig für die Gehirnentwicklung. Wird

der natürliche Bewegungsdrang unterdrückt, weil wir von Kindesalter

an zur Untätigkeit erzogen werden, sind im Erwachsenenalter

die Beschwerden von Wirbelsäule und Gelenken

vorprogrammiert.

Die tägliche Bewegung in jedem Alter fördert das Herz-Kreislaufsystem,

stärkt Muskeln, Sehnen und Gelenke und erhält

die gesunde Struktur des Menschen mit all seinen Geweben

und Faszien. Erweitern wir unseren Bewegungshorizont mit

den Methoden des Yangsheng Qi Gong, fördern wir zusätzlich

den Fluss unserer Lebenskraft Qi. Der ständige Wechsel von

Anspannung und Entspannung, von bewusstem Einatmen

und Ausatmen harmonisiert Körper, Geist und Seele.

Lebenspflege bedeutet, unsere Lebenskraft „Qi“ auf verschiedenen

Wegen und Ebenen zu pflegen und zu stärken, um gesund

und voller Lebenskraft ein hohes Alter zu erreichen.

Unter der Tradition des Yangsheng bestehen in der chinesischen

Kultur enge Verbindungen zu Philosophie, Dichtung,

Musik, Kalligraphie und Malerei. Und so sind es nicht nur die

beiden wesentlichen Dinge wie Ernährung und Bewegung,

welche unsere Lebenskraft erhalten und stärken.

Das gesamte Leben, unser gesamtes Tun sollte unter präventiven,

lebenserhaltenen und lebensbejahenden Aspekten geführt

und gelebt werden. Ein Leben im Einklang der Natur

und im Rhythmus der Jahreszeiten gehört ebenso dazu wie

die Einhaltung der Tag- und Nachtzeiten, das Integrieren von

Ruhe- und Erholungszeiten und eine höchst mögliche Reduzierung

von Stress. So sollten wir versuchen die nützlichen

Dinge im Leben von Unnützem zu trennen, die klaren Gedanken

von trüben Gedanken zu filtern und Bewusstsein von unbewusstem

Sein zu unterscheiden.

Lebenspflege ist die hohe Kunst der ganzheitlichen Prävention,

gepaart mit Disziplin und Lebensfreude und Achtung

vor der Natur.

P R O M O T I O N

Uwe Hielscher

Qi Gong Lehrer – Qi Gong und Energetik Therapeut

6


A N Z E I G E

HAUS DES GASTES

ERÖFFNUNGSFEIER

WANDERN, FITNESS, RADELN UND AUSGIEBIG FEIERN: 14.- 18. MAI

Nach umfangreichem Umbau öffnet das Haus des Gastes Lage-Hörste

seine Türen und lädt herzlich zur Eröffnung vom 14. bis 18. Mai 2025

ein! Fünf Tage voller Highlights erwarten die Besucher – von Sport

und Gesundheit bis zu Unterhaltung für die ganze Familie.

Den Auftakt macht der 14. Mai mit dem Tag des Wanderns. Erkunden

Sie die malerische Umgebung von Hörste mit drei geführten Sternwanderungen

und genießen Sie die frische Luft. (Infos:

tourismus@lage.de). Am 15. Mai steht der Tag der Gesundheit im

Zeichen von Wellness und Fitness – zahlreiche Angebote laden zur aktiven

Erholung ein (ab 15h). Am 16. Mai folgt der Tag des Radfahrens,

bei dem Sie gemeinsam mit dem ADFC die Region auf zwei

Rädern entdecken können (16h Start am HDG). Die Krönung der Eröffnungswoche

erwartet Sie am 17. und 18. Mai mit der offiziellen

Eröffnungsfeier des Hauses des Gastes (Sa ab 11h, So ab 10h). An diesen

beiden Tagen sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm

für Unterhaltung – von der Musik der Band 4Souls bis zu den faszinierenden

Zaubershows sowie Frank und seinen Freunden. Auch die

beliebte Kindermusik-Gruppe wird mit ihren Auftritten die kleinen

Gäste begeistern. Neben dem Bühnenprogramm dürfen sich die Besucher

auf leckeres Essen, spannende Einblicke in die Aktivitäten der

örtlichen Vereine und jede Menge Spaß freuen. Ein unvergessliches

Fest für die ganze Familie! Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist

kostenlos. Erleben Sie das Haus des Gastes und lassen Sie sich von

der Vielfalt des Programms überraschen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Haus des Gastes, Freibadstr. 3, 32791 Lage-Hörste, Tel. 05232

8193 tourismus@lage.de, www.lage.de

A N Z E I G E

Qualitäts-Auftischfilter: der beliebte Klassiker

CARBONIT ® SanUno

• schnell und einfach zu installieren

• in 5 Minuten gefiltertes Wasser

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P R O M O T I O N

JEDER TROPFEN ZÄHLT –

AUCH FÜR DIE

ST. LEONHARDS QUELLEN

Weltwassertag 2025

Neubeuern, 22. März 2025 – Wasser ist die wichtigste Ressource

der Erde. Daran erinnert jährlich der Weltwassertag

der Vereinten Nationen am 22. März. Unter dem Motto „Jeder

Tropfen zählt“ liegt der Fokus dieses Jahr auf dem Schutz aller

Wasserquellen und -reservoirs vom Gletscher bis zum Grundwasser.

Umso wichtiger ist es dann, wenn es – wie bei Mineralwasser

– um Wasser höchster Reinheit geht. Für die

St. Leonhards Quellen ist es deshalb selbstverständlich,

strenge Vorgaben für die Wasserentnahme einzuhalten und

das Klima und die Umwelt zu schützen.

Natürlich reines Mineralwasser ist ein kostbares Gut. „Ohne

Wasserverkommen, gäbe es kein Mineralwasser. Der Schutz

unserer Quellen und der Natur allgemein, ist daher eines

unserer höchsten Ziele. Nicht ohne Grund fassen wir unsere

Qualitätskriterien unter dem Motto „im Einklang mit der

Natur“ zusammen, erklärt Geschäftsführer Martin Abfalter

von den St. Leonhards Quellen.

Nachhaltige Wassernutzung

für eine sichere Zukunft

Die St. Leonhards Quellen und auch die anderen deutschen

Mineralbrunnen entnehmen nicht mehr Mineralwasser aus

ihren Quellen, als auf natürliche Weise neu entsteht. Dadurch

ist gewährleistet, dass die Mineralwasservorkommen langfristig

erhalten bleiben und der natürliche Wasserkreislauf

nicht gestört wird.

Mineralwasser ist von Natur aus ursprünglich rein und darf

im Wesentlichen nicht behandelt werden. Es ist das einzige

Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung

erhält. Mineralwasser stammt aus tiefen, vor Verunreinigung

geschützten Grundwasserschichten und wird direkt am Quellort

abgefüllt.

Der Anteil der deutschen Mineralbrunnenbranche an der gesamten

Grundwasserentnahmemenge beträgt weniger als 0,6

Prozent, mit denen sie aber rund 25 Prozent des täglichen

Flüssigkeitsbedarfs der Bevölkerung decken.

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A N Z E I G E

Verantwortung über die

eigenen Quellen hinaus

Die St. Leonhards Quellen setzen sich nicht nur für den Schutz

der eigenen Quellen ein, sondern auch für den nachhaltigen

Umgang mit Ressourcen insgesamt. Von der Nutzung von

Ökostrom bis hin zur speziell entwickelten Leichtglasflasche,

setzt sich der Mineralbrunnen für den Erhalt einer intakten

Umwelt ein. Die Mehrweg-Glasflasche besteht zu ca. 79 %

aus recyceltem Altglas, wiegt nur 560 Gramm und spart dadurch

Material und Energie in der Fertigung.

Ein Herzensprojekt ist auch die Unterstützung beim Bau von

Brunnen in Afrika und Indien.

Jeder kann zum Schutz der

Wasservorkommen beitragen

Man muss kein Betreiber von Mineralbrunnen sein, um die

Wasservorkommen der Erde zu schützen. Wie bei so vielem

fängt Verantwortung und Änderung bei einem selbst an. Mit

diesen 10 einfachen Sparmaßnahmen, kann jeder sofort zum

Wasserschützer werden:

1. Duschen statt Baden und wassersparende

Duschköpfe nachrüsten

2. Toiletten mit Spartasten ausstatten

3. Zahnputzbecher beim Zähneputzen verwenden

4. (Warm-)Wasser nur aufdrehen, wenn es benötigt wird

5. Während des Einseifens beim Händewaschen den

Wasserhahn zudrehen, gleiches gilt beim Einseifen

unter der Dusche

6. Tropfender Wasserhahn? Schnell beheben!

7. Haushaltsgeräte nach Energieeffizienz kaufen,

möglicherweise auch austauschen

8. Wasch- und Spülmaschine stets voll beladen anstellen

9. Obst und Gemüse wassersparend in einer großen

Schüssel waschen – kann anschließend als Gießwasser

genutzt werden

10. Je höher der Rasen stehen darf, desto weniger oft

muss er bewässert werden. Im Hochsommer gilt also:

seltener mähen! Bewässerung mit Regen- anstatt mit

Trinkwasser

Über St. Leonhards Quellen

Respektvoller Umgang mit der Natur, Schutz der Artenvielfalt

und wohltuende Einfachheit der Produkte waren von Anfang

an Voraussetzung für das Familienunternehmen. Auch heute,

als Marktführer für Mineralwasser im deutschen Bio-Handel,

fühlen sich die St. Leonhards Quellen dieser Verantwortung

verpflichtet. Ethisch einwandfreies Wirtschaften steht für das

Unternehmen genauso im Vordergrund wie das unvergleichliche

Geschmackserlebnis beim Genuss hochwertiger Quellund

Mineralwässer. Das lebendige Wasser der St. Leonhards

Quellen überzeugt mit natürlicher Reinheit aus artesischer

Herkunft.

Weitere Informationen auf www.st-leonhards-quellen.de


P R O M O T I O N

GESUNDHEIT NEU DEFINIERT

Christa Bastgen berichtet über den Zustand unserer Nahrung

Vor ein paar Tagen verkaufe ich Gemüse, Obst und

Kartoffeln auf dem Markt. Mir ist es immer wieder

eine Freude mit Menschen im Kontakt zu

sein, ihre Fragen zu beantworten und die frischen,

biologisch angebauten Nahrungsmittel

in mitgebrachte Körbe und Beutel zu legen.

Die Sonne tut an diesem kalten Morgen ihr

Ü̈ briges und zaubert den meisten ein Lächeln

aufs Gesicht. Eine Kundin steht eine Weile in Betrachtung

versunken, fasziniert von der Schönheit des

Gemüses fragt sie: „Warum sieht in den Läden alles so welk

und schlapp aus?“

Die aktuellen Schlagzeilen der Medien tauchen in den Verbraucherfragen

auf – „Ist der Knoblauch auch biologisch?“

„Kann ich die Möhren mit der Schale essen oder wurden Pflanzenschutzmittel

verwendet?“ „Sind die Kartoffeln mit Keimhemmern

behandelt?“ „Ich habe gehört, dass PFAS und

Mikroplastik auch im Obst sind, wissen Sie etwas darüber?“

und, und, und .... So viele Fragen, die die Sorge um die

Gesundheit widerspiegeln.

Es ist mein Steckenpferd, Fragen in einem größeren Kontext

zu bewegen, komplexe Systeme zu durchleuchten, Zusammenhänge

zu verstehen um daraus mögliche Handlungsansätze

zu sehen um sie in der Praxis und in der Lehre der

Wildnisschule und der Fachhochschule umzusetzen.

Ausgehend von den Verbraucherfragen habe ich für meine

Betrachtung folgende Frage formuliert:

Wenn es um die Gesundheit des Menschen geht, der sich

am Ende der Nahrungskette befindet, wie kann es dann

sein, dass so viele Arten sterben?

So habe ich erst nach der Definition des Begriffes Gesundheit,

so wie er heute gebraucht und verstanden wird geforscht. In

der Präambel der Verfassung der WHO (Weltgesundheitsorganisation)

von 1946 lese ich:

„Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen,

geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur

das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Das Erreichen

des höchstmöglichen Gesundheitsniveaus ist eines der

Grundrechte jedes Menschen, ohne Unterschied der ethnischen

Zugehörigkeit, der Religion, der politischen Überzeugung,

der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“

(Quelle 1, WHO 2020)

Der Begriff Gesundheit bezieht sich hier ausschließlich auf

die Gesundheit des Menschen. Alle Richtlinien, Genehmigungen,

Grenzwerte, Bewertungen und Einschätzungen von

Behörden, Fachverbänden, Wirtschaft/Industrie oder Verbraucherverbänden

orientieren sich an dieser Definition.

Was hat das also mit dem Artensterben zu tun?

Auf den Seiten des „Bundesinstitut für Risikobewertung“

finde ich unter dem Punkt Pflanzenschutzmittel

verschiedene Vorgehensweisen

für die Risikobewertung. Beim Lesen

über die verschiedenen Wege zur Einschätzung

wird mir klar, dass es eine Risikobewertung für

Einzelstoffe gibt und die bezieht sich auf den Menschen.

Sie orientiert sich an Verzehrsmengenerhebungen

und unterliegt keiner wissenschaftlichen Untersuchung beim

Gebrauch oder Verzehr durch den Menschen.

In der Geschichte der Menschheit gab es schon eine Reihe

von Innovationen, die sich im Nachhinein als schlechte Idee

erwiesen. So gab es für die Entwicklung des Insektenvernichtungsmittels

DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) zur Bekämpfung

von Typhus, Pest und Malaria, als Meilenstein in der

Forschung, 1948 einen Nobelpreis. Ganze Landstriche wurden

vom Flugzeug aus damit besprüht, um Mückenlarven zu vernichten.

Mit Erfolg wurde in Italien die Malaria ausgerottet.

Es war weltweit über Jahrzehnte das meistverwendete Insektizid.

Wegen seiner chemischen Stabilität und guten

Fettlöslichkeit reicherte es sich im Gewebe von Tieren und

Menschen an. Trotz der schon in den 1950er Jahren durch Artensterben

sicht- und nachweisbaren Folgen hat erst das Auffinden

des Stoffwechselabbauproduktes DDE oberhalb des

Grenzwertes für Säuglingsnahrung in der Muttermilch dazu

geführt, dass es in den 1970er Jahre in vielen europäischen

Ländern verboten wurde.

Die logische Schlussfolgerung einer solchen Katastrophe ist

aus meiner Sicht eine andere, als weiterhin einem System von

Trial & Error zu folgen.

Ein Beispiel aus unserer Zeit ist das Herbizid Glyphosat, welches

seit den 1970er Jahren in der konventionellen Landwirtschaft

angewendet wird.

Obwohl die Auswirkungen auf Insekten und Vögel bereits

nachgewiesen wurde, darf Deutschland Glyphosat nicht verbieten,

da die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)

die Genehmigung bis 2033 verlängert hat, da sie

„keine inakzeptablen Risiken bei der Verwendung des Mittels

gesehen hat“. (Quelle 2)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

(bmel) schreibt hingegen: „Glyphosat ist das am häufigsten

eingesetzte Totalherbizid und wird verwendet, um vor allem

in der Landwirtschaft unerwünschte Kräuter und Gräser zu

bekämpfen. Es lässt jede Pflanze absterben. Dadurch werden

10


Verbraucherfrage:

„Ist der Knoblauch auch biologisch?“

Foto © Thiemo Bögner

Knoblauch beginnt bei langer Lagerung oft zu keimen. Dagegen

werden im konventionellen Bereich meist chemische

Keimhemmungsmittel eingesetzt, von denen oft Rückstände

bleiben. In einigen Ländern ist sogar die Bestrahlung erlaubt.

(Quelle 6)

Verbraucherfrage:

Verbraucherfrage:

„Kann ich die Möhren mit der Schale

essen oder wurden Pflanzenschutzmittel

verwendet?“

In den Jahren 2020 und 2021 hat das Lebensmittel- und Veterinärinstitut

des LAVES Niedersachsen insgesamt 131 Proben

Möhren auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.

In 72 Proben, darunter 50 Bioproben, wurden keine Pestizidrückstände

nachgewiesen. In 59 Proben wurden Pestizidrückstände

festgestellt, in keiner davon wurden die zulässigen

Höchstgehalte überschritten.

Fazit: 82 Prozent der Möhrenproben aus konventionellem

Anbau enthielten geringe bis mäßige Pflanzenschutzmittelrückstände.

Hingegen waren in allen Bioproben erfreulicherweise

keine Reste von Pestizidwirkstoffen feststellbar.

(Quelle 7)

„Ich habe gehört, dass PFAS und

Mikroplastik auch im Obst sind,

wissen Sie etwas darüber?“

Ja, PFAS – (Ewigkeitschemikalien) werden in einer Reihe von

Pflanzenschutzmitteln verwendet. Pflanzenschutzmittel sind

zusammengesetzte Mischungen, und sowohl der Wirkstoff als

auch die anderen Bestandteile können PFAS sein.

Sehen wir uns die Pflanzenschutzmittelrückstände in den

Möhrenproben an. Tefluthrin, Fluoyram und Cyhalotrin

Lambda sind PFAS. (Quelle 7)

Klärschlämme, die auf konventionelle landwirtschaftliche

Flächen ausgebracht werden, enthalten sowohl PFAS als auch

Mikroplastik. (Quelle 9)

Mikroplastik und seine Auswirkungen auf den menschlichen

Organismus in Form von Weichmachern und anderen Inhaltsstoffen

sind noch nicht in Studien erfasst. Eine umfangreiche

Risikobewertung wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung

herausgegeben. (Quelle 10)


Pflanzen wie auch der Boden stark beeinträchtigt. Insekten,

Vögeln und anderen Tieren wird ihre Nahrungsgrundlage entzogen.

Die bekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen

dafür, dass Glyphosat der Artenvielfalt schadet.

Totalherbizide wie Glyphosat wirken nicht selektiv. Das bedeutet,

dass Glyphosat nicht nur bei sogenannten Schadkräutern

wirkt, sondern flächendeckend alle Ackerwildkräuter

tötet. Dadurch wird die Vielfalt der Pflanzenwelt stark beeinträchtigt.

Auf und neben den Ackerflächen haben Insekten

und Feldvögel über diesen Zeitraum keine Nahrungsgrundlage

mehr. Ganze Nahrungsnetze von der Pflanze über Insekten

bis zu den Feldvögeln werden so geschädigt. Das schadet

auch der Landwirtschaft selbst. Denn die Sicherung der

Erträge vieler landwirtschaftlicher Kulturen hängt maßgeblich

von bestäubenden Insekten ab.

Der Einsatz von Glyphosat kann zudem für die behandelten

landwirtschaftlichen Flächen selbst zum Problem werden,

wenn wichtige Bodenorganismen und die Bodenfruchtbarkeit

Schaden nehmen.“ (Quelle 3)

Auch andere Pflanzenschutzmittel sind unter Verdacht geraten

und gerade in den letzten Tagen wurde nach 12 Jahren

Datenerhebung Parkinson als Berufskrankheit für Landwirte

anerkannt. In einem Interview mit dem NDR führt Prof. Kraus

(Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin

der Technischen Hochschule Aachen) an: Landwirte, Winzer

und andere Anwender von Pestiziden (Herbizide, Fungizide

und Insektizide) die für ein Pestizid mindestens 100 Anwendungstage

im Berufsleben hatten, erfüllen das Kriterium einer

Berufskrankheit bei einer gesicherten Diagnose Parkinson.

(Quelle 4)

Selbst wenn „Grenzwerte“ von Pflanzenschutzmitteln nach der

altbewährten Definition von Gesundheit nur teilweise überschritten

werden, wird immer deutlicher sichtbar, welch großen

Einfluss sie auf unser Leben haben und wie an dem Ast,

auf dem wir sitzen gesägt wird.

Jetzt den Kopf in den Sand stecken ist eine Möglichkeit mit

diesem scheinbar aussichtslosen Dilemma umzugehen. Ein

Blick in die Geschichte der Landwirtschaft lässt hoffen:

Parallel zur Entwicklung der Pflanzenschutzmittel haben in

den 1920er Jahren Gründerväter von Bioland (Dr. Hans

Müller) und Demeter (Rudolph Steiner) einen anderen Weg

gewählt, Landwirtschaft zur Sicherung der Ernährung zu betreiben.

Sie verbesserten die traditionelle Kreislaufwirtschaft

und setzten auf den Aufbau von humosen Böden und dem

Erhalt der Diversität. Ihre Forschung führte zu einem Erfolgskonzept

und über die Jahre entstanden in Deutschland weitere

ökologische Anbauverbände. Das EU-Biosiegel und das

sechseckige deutsche Biosiegel garantieren, dass europaweit

die gleichen ökologischen Mindeststandards eingehalten werden.

So steht uns der Weg mit biologisch produzierten Lebensmitteln

für eine Alternative offen!

Viele bedenkliche Stoffe aus den Verbraucherfragen kommen

nicht nur aus der Landwirtschaft und so haben Mikroplastik,

PFAS und andere chemische Substanzen längst unbemerkt

ihren Weg über Kosmetik, Putz-, Wasch- und Reinigungsmittel

sowie Oberflächenbeschichtungen in unseren Haushalt und

unser Leben gefunden.

Welche Auswirkungen sie haben wird erst sichtbar, wenn jemand

sich die Mühe macht eine Problemstellung zu formulieren

und sie zu untersuchen. So hat Prof. Dr. Carolin Huhn

von der Universitat Tübingen über das Jahr gleichbleibende

Glyphosatgehalte in Gewässern gefunden und ist der Frage

nachgegangen, warum das so ist, da Glyphosat in der Landwirtschaft

ja nicht permanent ausgebracht wird. So hat sie in

ihrer Forschung Indizien gefunden, dass DTPMP (Wasserenthärter)

mit anderen Stoffen reagiert und sich in Glyphosat

umwandelt. Vom Nachweis bis zur öffentlichen Anerkennung

und die Festsetzung von Grenzwerten ist es noch ein weiter

Weg und es wird deutlich, dass die Untersuchung von Einzel-

Das Mulchen und die Gründüngung von Böden in der Landwirtschaft tragen zum Halten von Feuchtigkeit, Humusgehalt und lebendigem Bodenleben bei

und reichern die Flächen mit Nährstoffen an. Das sind wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen von vitaminreichen und widerstandsfähigen, vitalstoffreichen

Pflanzen. Foto © Gemüsehof Norbert Meyer


Pflanzenschutzmittel, die ohne Deklarationspflicht im

konventionellen Kartoffelanbau verwendet werden dürfen:

1,4-Dimethylnaphthalin: Wachstumsregulator zur Keimhemmung von

Kartoffeln im Lager. 1,4-Dimethylnaphthalin ist ein natürlich in Kartoffeln

vorkommender Stoff, der als Pflanzenhormon wirkt und die Keimung unterdrückt

und damit die Keimruhe verlängert. Es wird mit Vernebelung auf die

Kartoffeln im Lager aufgebracht.

Chlorpropham: Keimhemmer, seit 2020 in Deutschland nicht mehr zugelassen.

Keimungshemmer für die Behandlung von konventionell angebauten

Kartoffeln zum Zwecke der Haltbarmachung nach der Ernte. Es bestand

Kennzeichnungspflicht „nach der Ernte behandelt“, der Stoff musste aber

nicht namentlich genannt werden. Die Zulassung lief zum 31. Juli 2019 aus.

Jedoch durfte es bis 31. Januar 2020 verkauft und bis 8. Oktober 2020 aufgebraucht

werden. Der Wirkstoff dringt in das Innere der Kartoffeln ein und

ist auch in geschälten und in frittierten Kartoffelprodukten nachweisbar.

Fluopicolid: Wirkt stark sporenhemmend und wirkt Krautfäule und Knollenfäule

entgegen.

Verbraucherfrage:

„Sind die Kartoffeln mit

Keimhemmern behandelt?“

Insgesamt wurden vom Lebensmittel- und Veterinärinstitut

des LAVES Niedersachsen 29 Kartoffelproben auf Pestizidrückstände

im Jahr 2023 untersucht, darunter sechs Proben

aus biologischem Anbau. In 17 Proben (= 59 Prozent), alle

aus konventioneller Erzeugung, waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln

nachweisbar. Höchstgehalte wurden in keiner

Probe überschritten. Es wurden Rückstände von insgesamt

elf verschiedenen Wirkstoffen bestimmt

Am häufigsten waren das Keimhemmungsmittel 1,4- Dimethylnaphthalin

sowie Phosphonsäure als ein mögliches Abbauprodukt

des Fungizids Fosetyl in jeweils fünf Proben

bestimmbar.

1,4-Dimethylnaphthalin ist nur im konventionellen Anbau zugelassen

und wird verstärkt eingesetzt, seitdem Chlorpropham

in der EU aus toxikologischen Gründen nicht mehr zugelassen

ist.

Chlorpropham war in Spuren in einer Probe deutscher Kartoffeln

enthalten, was auf Verschleppung aus früheren Anwendungen

deutet, beispielsweise durch unzureichend gereinigte

Lagerräume oder Transportbänder. (Quelle 8)

Flutolanil: Der Wirkstoff Flutolanil wirkt systemisch von den Mutterknollen

ausgehend auch bei den Tochterknollen gegen Rhizoctonia solani (Pilz, der

von toter Materie lebt und in Böden übewintert.

Spirotetramat: Insektizid zur Bekämpfung von Blattläusen und anderen

saugenden Insekten im konventionellen Gemüse- und Kartoffelbau. Es ist für

den Menschen nur gering akut toxisch und wirkt augenreizend und potenziell

haut sensitivierend. Der Wirkstoff ist giftig für wirbellose Wasserlebewesen

sowie Bienen. Die Zulassung für den Abverkauf endet am 30.10.2024, die

Aufbrauchfrist ist bis zum 30.10.2025.

Metalaxyl: Fungizid zur vorbeugenden Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule

im Kartoffelanbau.

Azoxystrobin: Ein Fungizid, welches für Menschen, Vögel, Säugetiere und

Bienen eine geringe akute und chronische Toxizität aufweist, ist jedoch für

Süßwasserfische, Süßwasserwirbellose und Flussmündungs-/Meeresfische

hochgiftig und für Flussmündungs-/Meereswirbellose Tiere sehr hochgiftig.

Flonicamid: Insektizid zur Bekämpfung von Blattläusen. Darf nur alle zwei

Jahre ausgebracht werden und nur auf Flächen ohne Drainagen. Darf nicht

in Gewässer gelangen. Spritzreste müssen als Gefahrgut entsorgt werden.

Fluazifop: Herbizid zur Bekämpfung von Ungräsern. Sehr giftig für Wasserorganismen

mit langzeitiger Wirkung.

Haloxyfop: Systemisches Herbizid. Giftig für Wasserorganismen und

Säugetiere. Der Grenzwert wird ab August 2024 herabgesetzt.

Quelle (8): https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande

_verunreingungen/pflanzenschutzmittelruckstande-in-kartoffeln-226102.html

stoffen keine Aussagen liefert über chemische Reaktionen

und Abbauprodukte oder die Wechselwirkung zwischen all

den Zusatzstoffen und ihre Giftigkeit (Quelle 5).

Biologisch abbaubare und zertifizierte Produkte ohne Mikroplastik

oder PFAS gibt es auch hier am Markt.

Als ich damals aus meinem Selbstversorgerdorf in die Welt

zog und realisierte, wie die Welt außerhalb von dieser kleinen

Oase funktioniert, war ich erst mal erschlagen von all dem,

was auf mich einströmte und es brauchte eine ganze Weile,

mich zu orientieren und einen Umgang mit all den Dingen zu

finden, die ich nicht ändern kann und da aktiv mein Leben

zu gestalten, wo ich für mich selbst entscheiden kann. Seit

Ende der 1990er Jahre begleite ich Menschen in Fragen rund

um Gesundheit, Ernährung und dem Wunsch nach einem einfachen

Leben mit der Natur. Ich selbst sehe die Erde als meinen

Haushalt.

Was uns Menschen auf dieser Erde verbindet sind die lebensnotwendigen

Grundelemente: Schutz – Wasser – Feuer –

Nahrung.

Foto oben © Rupprich 172418 - pixabay.com

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Ein Himmel voller Schwalben ist ein Zeichen für die Anwesenheit von Wasser und Insekten. Blühflächen geben Insekten und Bienen Nahrung, die für das

Bestäuben und das ökologische Gleichgewicht lebensnotwendig sind. Fotos © Gemüsehof Norbert Meyer

Es braucht Bodenhaftung, praktische Fähigkeiten, und einen

gesunden Menschenverstand, der überprüft, was vermittelt

wird und die leeren Versprechen und Lügen durchschaut und

überdachte Handlungen ausführt.

In meiner ersten Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel

wurde mir folgender Satz wie ein Mantra immer wieder aufgesagt:

„Der Kunde ist König.“

Bleibt mir zum Schluss noch zu sagen – seien Sie König –

nutzen Sie das Wissen machtvoll.

Christa Bastgen

Für mehr Gesundheit von

Menschen, Tieren, Pflanzen und der Erde:

Wie sollte die Nahrung

sein, die ich in mich

aufnehme?

Was kann ich für sauberes

Wasser tun und wie

bleibe ich mit Leichtigkeit

mit dem Leben im Fluss?

Was gibt mir Wärme?

Wie kann ich mein Potential

mit Kopf, Herz und Hand einsetzen?

Es braucht

Bodenhaftung

praktische Fähigkeiten,

und Vertrauen in uns

und die Natur.

Wie kann ich mich

und andere schützen?

Quellenverzeichnis:

(1) https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/326433/

9789289000420- ger.pdf?sequence=1&isAllowed=y

(2) https://www.efsa.europa.eu/de/news/glyphosate-no-critical-areasconcern-data-gaps-

identified

(3) https://www.bmel.de/SharedDocs/FAQs/DE/faq-glyphosat/

FAQ-glyphosat_List.html

(4) https://www.ardmediathek.de/video/

ZWJkOTFkOWQtNTM0OS00NjA3LTkwOTktMDE3OT U2Mzg5YWRh

(5) https://www.ardmediathek.de/video/

ZWJkOTFkOWQtNTM0OS00NjA3LTkwOTktMDE3OT U2Mzg5YWRh

(6) https://www.umweltberatung.at/knoblauch-per-schiff-um-diewelt#:~:text=Nicht%20keimfrei,ist%20sogar%20die%20Bestrahlung%20

erlaubt.

(7) https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/

ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelruckstande-in-mohren-

208799.html

(8) https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/

ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelruckstande-inkartoffeln-226102.html

(9)https://www.topagrar.com/acker/news/forschungsprojektklaerschlamm-bringt-mikroplastik-auf-die-felder-12797797.html

P R O M O T I O N

Christa Bastgen (Jg. 68)

ist in einem kleinem Selbstversorgerdorf

in der Eifel aufgewachsen. Neben ihrem

Studium der Oecotrophologie (Ernährungs-

und Haushaltswissenschaften) hat

sie sich intensiv mit Wildpflanzen, ökologischem

Landbau, Mentoring und craniosacraler Arbeit

beschäftigt. Ihre Liebe gilt dem Tun in Handwerk, Landschaft

und Gemeinschaft. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, Mitgründerin

der Wildnisschule Teutoburger Wald, des Wildnisschulennetzwerks

Deutschland (WI.N.D), des Waldkindergarten

Halle e.V. und Buchautorin. In der Wildnisschule ist sie seit

1998 Seminarleiterin, Köchin, Büromanagerin und Telefonstimme.

An der Fachhochschule Münster fungiert sie als Gastdozentin

im Bereich Oecotrophologie – Facility Management

und bringt die Wildnispädagogik in der Verbraucherbildung.

Ihre Lehrbereiche in der Wildnisschule sind: Pflanzen Intensiv,

Heilen mit Pflanzenkraft, Welche essbare Wildpflanze ist das?,

Wildnispädagogik I, Wildnispädagogik II, Wildnismentorprogramm,

Peacemaker und Caretaker.


Wie die Natur:

Marmoleum

A N Z E I G E

Nachhaltig und gesund wohnen

Modernes Marmoleum (Linoleum) ist dafür ein großartiger Bodenbelag.

Er besteht nahezu ganz aus natürlichen und schnell nachwachsenden Rohstoffen,

die schon während des Wachstums das Treibhausgas C0 2 binden.

„Leinöl aus den Samen der Flachspflanze, Fasern aus Jutestängeln, Holzmehl aus Upcycling-Holzresten

aus kontrollierter nachhaltiger Forstwirtschaft sowie Kalksteinmehl sind die Zutaten“, aus denen das

Unternehmen Forbo äußerst langlebige und strapazierfähige Bodenbeläge hergestellt.

Robust und gleichzeitig elastisch, mit ca. 90 natur-inspirierten Farben,

zahlreichen Optiken: Marmorierungen, Holz-, Beton- und Steinanmutungen. Glatt oder mit modularer Struktur.

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Für Ihr Zuhause, wie für öffentliche Räume. Ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

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LEITUNGSWASSER

REINIGEN

Hormonartige Substanzen,

Medikamentenrückstände, Pestizide und

andere Giftstoffe finden sich leider immer öfter

auch in Leitungswässern.

Mit entsprechenden Filtern ist es möglich,

diese Stoffe nahezu ganz auszufiltern.


A N Z E I G E

Ein Einblick von

Wasser-Experte Matthias Rinne

Vor langer Zeit war das Wasser unserer

Bäche und Seen, oder das aus Brunnen

geförderte Trinkwasser von öffentlichen

Versorgern noch frei von

künstlichen Substanzen. Das ist

leider schon lange nicht mehr so; im

Gegenteil werden hierzulande immer

häufiger Schadstoffe wie Weichmacher,

hormonartige Substanzen, Pestizide,

Medikamentenrückstände, Biozide, Pestizide

und Dioxine in immer größerem Maße in dem Wasser

nachgewiesen, was für uns zum Trinken, Kochen oder für die

Zubereitung von Kaffee und Tee aus dem Hahn kommt. Diese

Stoffe werden in der deutschen Trinkwasserverordnung bisher

nicht aufgeführt; sie können aufgrund ihrer feinen Struktur

selbst durch modernste Kläranlagen kaum oder gar nicht

beseitigt werden, und Grenzwerte gibt es aus verständlichen

Gründen dafür natürlich auch nicht.

Die neuerdings in den Focus von Umweltverbänden oder

verantwortungsbewussten Medizinern gerückten Stoffe, sind

jüngere chemische Sünden wie polyfluorierte Alkylverbindungen

(PFAS), bzw., Perfluoroctansäure-Verbindungen (PFOA);

die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe mit ihren über 10.000

verschiedenen Einzelsubstanzen wird mehr und mehr Thema,

denn sie stehen im begründeten Verdacht, Mensch und

Umwelt enorm zu schädigen. Diese Stoffe werden industriell

hergestellt und finden sich (aus Gründen des Profits)

in vielen Alltagsgegenständen wie Textilien, Teppichen,

Kosmetika, Verpackungen, beschichteten Pfannen und

Handys und verschiedenen Löschmitteln. In die Umwelt gelangen

diese Stoffe bei ihrer Herstellung, ihrer Weiterverarbeitung,

beim Gebrauch sowie bei der Entsorgung und finden

leider auch den Weg ins Grundwasser. Ein einfaches Abkochen

hilft dabei überhaupt nichts; diese Stoffe sind nicht

bakterieller Art und gegen jedwede Temperatur resistent. Eine

Möglichkeit zur Beseitigung ist die oftmals zu stark überhöhten

Preisen angebotene Umkehrosmose, das ist eine Technologie

aus der Raumfahrt, die in erster Linie dazu dient, aus

Abwasser wieder trinkbares Wasser zu machen. Diese Umkehrosmose-Technologie

funktioniert zwar, hat aber leider wesentliche

Nachteile, sie zerstört durch den hohen Membran-

Pressdruck die natürliche Struktur des Wassers (Clusterstruktur),

nimmt dem Wasser so gut wie sämtliche Mineralien

und senkt den pH-Wert auf einen Wert deutlich unter 6,0,

zudem sind diese Apparate oftmals anfällig für Undichtigkeit

und nicht unbedingt preiswert im Unterhalt (teurer Membranwechsel);

in erster Linie ist es dafür geeignet, wenn für

verschiedene Prozesse mineralarmes Wasser benötigt wird

(Sanitärfirmen für die Befüllung von Heizungsanlagen,

Labore, Hersteller von Tinkturen, Luftbefeuchtung etc.).

Eine andere, wesentlich preiswertere, einfacher zu handhabende

und zudem bekömmlichere Maßnahme zur Entfernung

oben genannter Stoffe, ist die Filtration mit einer guten Aktivkohle.

Dabei kommt es allerdings auf die Qualität dieser

Aktivkohle an; die oftmals zunächst sehr preiswert angebotenen

Steinkohlepatronen (zumeist amerikanischer oder osteuropäischer

Herkunft) können dem Wasser zwar Chlor oder

Schwefelwasserstoff und unangenehme Gerüche entnehmen,

aber sind den wesentlich leistungsfähigeren Filterpatronen

aus Kokosnuss hinsichtlich chemischen Substanzen deutlich

unterlegen. Diese Kokosnusskohle hat eine viel größere Oberfläche

und anziehendere (quasi magnetische) Eigenschaften

und ist damit in der Lage, diese Stoffe an sich zu heften

(Adsorption), ohne die Mineralien zu entnehmen, ohne den

pH-Wert zu verändern und ohne die Wasserstruktur zu beschädigen.

Ein Hersteller, welcher ausschließlich diese zwar etwas

teurere aber bessere Kokosnusskohle verwendet und dazu mit

einer hohen Filterdichte arbeitet (Sinterung), ist die in Salzwedel,

Niedersachsen, ansässige Firma Carbonit®; hier

werden ohne Übertreibung die besten Filterpatronen weltweit

hergestellt, aus dem einfachen Grund, weil es keine andere

Firma gibt, die es so konsequent umsetzt.

Das Trinkwasser, welches durch eine derartige Filterpatrone

fließt, ist annähernd zu 100% frei von den eingangs

beschriebenen Stoffen und schmeckt dadurch auch deutlich

besser. Wer will, kann es auf die eine oder andere Weise zusätzlich

energetisieren; das ist eine sinnvolle Maßnahme, weil

das Wasser vom Wasserwerk bis zur Entnahmestelle durch

elektrische Pumpen und enge Röhren gequält und dadurch

zumindest teilweise seiner natürlichen Energie beraubt wurde.

Die Installation eines solchen Filters ist denkbar einfach; wer

einen normalen Wasserhahn mit einem abschraubbaren

Perlator® sein Eigen nennt, hat einen Auftischfilter (z. B.

Carbonit SanUno) in weniger als einer Minute angeschlossen

und kann sofort das neue Wasser genießen. Wer es etwas

komfortabler liebt, ist mit einem Untertischfilter (z. B.

Carbonit Vario) gut bedient; auch hier gilt, wer „keine zwei

linke Hände“ hat, kann diesen Filter in kurzer Zeit installieren.

Auch für die Filtration des gesamten Wassers, welches in das

(eigene) Haus geliefert wird, gibt es praktikable und preiswerte

Lösungen; wir durften in diesen Dingen seit über 20

Jahren viel Erfahrung sammeln und geben die bei Bedarf

gerne weiter, zudem leben und arbeiten wir hier in der Region.

Unser Bielefelder Unternehmen trägt den Namen „nanovita“,

und unsere Beratungs-Hotline ist 05205-71999; wer uns

anruft, hat einen echten Menschen „an der Strippe“ und wird

mit keiner langweiligen Warteschleife vertröstet ☺.

Wer sich vorab informieren möchte, kann an seinem Computer

unsere Webseite, www.nanovita.de aufrufen, dort sind

alle Produkte zu sehen.


Im Gespräch mit

Reinhard Maas über

40 JAHRE MAAS NATUR

Das Unternehmen Maas Natur aus Gütersloh

hat dieses Jahr sein 40jähriges Firmenjubiläum.

Das sind 40 Jahre mit einer ganz besonderen

Erfolgsgeschichte. Wie kam es dazu?

eigene Kollektionen zu entwickeln und diese auch selbst ökologisch

zu produzieren. Ende der 90er Jahre entstand dann

der Neubau in Gütersloh und 2003 folgte die Eröffnung unseres

neuen Onlineshops.“

Reinhard Maas: „Es fing 1985 an. Da wurde unser Sohn geboren.

Ökologie war uns schon damals ganz wichtig. Wir wollten

die Umwelt nicht mit Bergen von Windelmüll belasten,

und fragten uns: wie wickelt man das Kind, wie zieht man es

an, und das möglichst gesund? Wir waren etwas verzweifelt,

da es kein Angebot dafür gab. Dann

fanden wir doch einen kleinen Hersteller

für schadstofffreie Windeltücher

und begannen mit einem Handel,

Naturtextilien für Babys zu verkaufen.

Es schien der rechte Zeitpunkt gewesen

zu sein dafür, denn es gab immer mehr

Menschen, die sich darüber Gedanken

machten. Auch entstanden die ersten Bioläden und so hatte

unser Tun einen schönen Effekt. Innerhalb von vier Jahren

entwickelte sich alles leicht und dynamisch. Mit den wachsenden

Kindern wuchsen auch die Kleidungsstücke und der Bedarf

an weiteren Naturtextilien. Und unser Angebot

erweitertere sich nach und nach. Zur Babykleidung kamen

Naturtextilien für Kinder und Erwachsene.

Ein wesentlicher Schritt für uns war dann die Entscheidung,

„Was ich immer noch vermisse,

ist, dass die Menschen mehr ihren

Idealen folgen. Dann könnte der

Anteil an ökologischen Produkten

am Gesamtmarkt höher sein.“

Wie fühlen Sie sich heute rückblickend auf diese Zeit?

„Ich bin sehr stolz darauf, dass ich all das ohne kaufmännische

Ausbildung geschafft habe, und dieses Unternehmen

durch Höhen und Tiefen zu einem mittelständischen Betrieb

führen konnte. Das ist nicht selbstverständlich

für einen Sozialpädagogen.“

Hat sich das Bewusstsein für

natürliche Mode die letzten Jahre

verändert?

„Das Bewusstsein ist schon gewachsen.

In der Anfangszeit wurden wir öfter

mal belächelt für unser Tun, aber das hat sich in den Jahren

gewandelt und ökologische Mode ist ein angesagtes Thema

geworden.

Was ich noch vermisse ist, dass alle, die diese Idee gut finden,

auch nach diesem Ideal einkaufen. Es gibt so viele Menschen,

die umweltbewusstes Handeln und natürliche Mode befürworten.

Dementsprechend müsste der Anteil am Gesamtmarkt

wesentlich höher sein.“

© alle Abbildungen von Maas Natur


P R O M O T I O N

Woran kann das liegen?

„Es braucht wohl doch noch mehr Zeit, Geduld und Überzeugungsarbeit

für die Umsetzung einer größeren ökologischen

Bewegung. Wenn es mehr Vorbilder gäbe, oder wenn z. B. die

Regierung (oder die EU) dazu ein Statement abgeben würde,

könnte sich das schneller verändern. Doch wenn wir auf die

Politik warten, wird es wahrscheinlich noch länger dauern.

Wir alle sind mehr denn je aufgefordert, durch eigenes bewusstes

Handeln für uns und unsere Umwelt das Möglichste

zu tun.“

Textilien zu vergleichen, die überwiegend aus Kunstfasern bestehen,

ganz abgesehen davon, dass diese beim Waschen den

Eintrag an Mikroplastik in das Grundwasser erhöhen.

Wir verarbeiten ökologische Baumwolle und andere Naturfasern.

Jedes Textilstück, dass aus Biofasern besteht, ist mit

weniger Pestizideinsatz verbunden. Somit wird das gesamte

Ökosystem geschützt: Böden, Wasser, Insekten und

Menschen.“

Regionalität macht Sinn, mehr denn je?

Wo lassen Sie Ihre Modekollektionen fertigen?

Was bedeutet natürliche Mode überhaupt

für unsere Gesundheit?

„Ökologische Mode ist nicht nur für unsere

Gesundheit wertvoll, sondern auch

für unsere Umwelt und Natur. Die

Dinge sind miteinander verbunden.

Unser großes Anliegen ist es, eine schadstofffreie Kleidung

anzubieten. Wir prüfen unsere Produkte daher auf Herz und

Nieren nach Schadstoffen. Das ist zwar Arbeit, doch die Endverbraucher*innen

sollen ein gutes Gefühl dabei haben, unsere

Waren zu tragen, ohne Hautausschläge oder Allergien

zu bekommen. Jedes unserer Produkte erhält eine entsprechende

Prüf-Zertifizierung, die Grundlage für Vertrauen.

Mit Naturtextilien kann unser Körper zudem ganz anders

atmen. Die Haut wird belüftet. Das ist überhaupt nicht mit

Die Kund*innen sollen ein gutes

Gefühl haben, unsere Waren zu

tragen, ohne Hautausschläge

oder Allergien.

„Zum Teil gleich um die Ecke …

Wir haben zwei Stricker, die in Gütersloh

und Verl für uns produzieren.

Ein Großteil unserer Kollektionen

kommt aus der Türkei. Zwei Produzenten

sind in Portugal, und gerade entsteht

ein neuer Kontakt nach Bulgarien.

Uns ist es wichtig, in Europa zu bleiben. Kurze Wege waren

schon immer von Vorteil. Im Sinne der Nachhaltigkeit schonen

sie ja auch das Klima. Wir lassen da produzieren, wo es für

uns möglich ist, mit den Menschen vor Ort schnell in Kontakt

treten zu können. In Izmir, in der Türkei beschäftigen wir eine

Mitarbeiterin, die dort auch lebt. Vom Erstmuster bis zur Auslieferung

managt sie dort Vieles für uns im regen Austausch.

Auch ein Großteil der Biobaumwolle, die dort verarbeitet wird,

kommt über kurze Wege aus der Türkei.“

Schadstofffreie Kleidung anzubieten, wie Maas Natur das seit 40 Jahren tut, bedeutet, alle Stoffe, Garne und Farben sorgsam zu prüfen. Jedes Produkt erhält

eine entsprechende Prüfzertifizierung. Bild rechts: In Indien und Afrika unterstützt Maas Natur Kleinbauern beim Anbau von ökologischer Baumwolle.


Das Ladengeschäft Maas Natur in der Obernstraße in Bielefeld.

Maas Natur nimmt seine Verantwortung als Produzent sehr

ernst. Das geht über gesunde natürliche Mode Weit hinaus.

Sie ist ökologisch, fair produziert, sozial gerecht, umweltschonend

und transparent.

„Ja, uns liegt das Wohl von Menschen sehr am Herzen und

wir stehen auch dafür, uns für eine gerechte und gesündere

Welt zu engagieren. Von daher ist es uns sehr wichtig, nach

unseren Möglichkeiten, verschiedene Projekte zu fördern. Wir

unterstützen z. B. die Schweizer „Remei

AG“, die in Indien und Afrika ökologische

Baumwolle produzieren. Remei

fördert dort etwa 4000 Kleinbauern,

ihre Baumwolle ökologisch anzubauen.

Dafür erhalten sie eine garantierte Abnahme,

die sogar 10% über dem

Marktpreis liegt. Es ist ein tolles Projekt,

dass auch die sozialen Rahmenbedingungen mit einbezieht,

wie die Förderung von Schulen, die Möglichkeit, Kinder zu unterrichten

und Frauen damit mehr Raum für Freiheit und

kleine berufliche Selbständigkeiten zu ermöglichen. Wir lassen

dort daher einen Teil unseres T-Shirtprogramms fertigen.“

Sie gehören mit zu den Gründungsmitgliedern des IVN, des

Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft e.V.

„Ja, durch den Zusammenschluss des IVN mit anderen Vereinen

aus vielen Teilen der Welt wurde viel Gutes erreicht. Der

IVN hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Umwelt zu bewahren

und durch ganzheitliche Richtlinien ein Bewusstsein für

Ökologie, soziale Verantwortung, Gesundheit und Qualität zu

schaffen. Unsere Textilien sind mit dem weltweit anerkannten

GOTS-Label zertifiziert. Es dokumentiert, dass ausschließlich

Unsere Textilien tragen

das GOTS-Siegel.

Wir verwenden ausschließlich

ökologische und ungefährliche

Rohstoffe.

ökologische ungefährliche Rohstoffe verwendet werden, die

nachhaltig verarbeitet sind, beim Spinnen, Färben, Drucken,

Konfektionieren, Weben und Stricken.“

Ist Ihr jahrzehntelanges Engagement als Pionier für Naturmode

auch ein wenig übergeschwappt in den Mainstream?

„Auch konventionelle Modelabel überlegen heute mehr denn

je, ob sie Biomode mit einbinden in ihre Kollektionen. Sicher

möchte man hier auch Umsatz mitnehmen.

Doch ein paar Tonnen Biobaumwolle,

die dann konventionell verarbeitet

werden, sind natürlich nicht

genug. Da sollte man genau schauen,

wie weit die Überzeugung da ist, wirklich

und nachhaltig Bio anzubieten.“

Maas Natur fertigt im Jahr zwei neue Mode-Kollektionen.

Aus gutem Grund?

„Ja, wir sind der Meinung, dass dieses Angebot völlig ausreicht.

Nachhaltige, bewusst konsumierte Mode sollte immer

in Verbindung stehen mit Qualität, Wertigkeit und Umweltbewusstsein,

sprich einem verantwortungsbewussten Umgang

mit Ressourcen. So fertigen wir in einem Zug die

Frühjahr/Sommer-Kollektion und ein halbes Jahr später die

Herbst/Winterkollektion. Gezeigt wird dieses dann in vier

Katalogen mit verschiedenen Differenzierungen.

Unsere Kollektionen sind so gestaltet, dass sie sowohl modische

wie zeitlose Aspekte vereinen und die Kundin/ der

Kunde kann auch noch ein Jahr später Teile finden, die er mit

früheren Outfits kombinieren kann. Das ist möglich, da unsere

20


P R O M O T I O N

Waren, wie eben beschrieben eine entsprechende Qualität

haben, die über lange Zeiträume unverändert schön und formstabil

tragbar sind.

In monatlichen Kollektionen Neues auf dem Markt zu bringen,

wie das in vielen Bereichen der konventionellen Modebranche

üblich ist, lehne ich entschieden ab. Man produziert

Hochaktuelles, was schnell aus der Mode ist und als Altware

verschleudert werden muss. Einige Konfektionäre verbrennen

leider auch Textilien, was falsch oder zuviel bestellt wurde

oder nicht verkauft wurde. Das ist eine kolossale Verschwendung

von Ressourcen. Hinzu kommen seit 2-3 Jahren Unmengen

an Direkt-Online-Billigimporten aus China. Zum größten

Teil sind das Sachen, die den europäischen

Kriterien in keiner Weise gerecht

werden. Der Zoll kann der Flut an

Waren nicht mehr gerecht werden und

auch andere Einrichtungen kontrollieren

nicht, was da, oft mit Schadstoffen

belastet, auf den deutschen Markt gelangt.

Für junge Leute ist das sehr verfänglich, die sich über

Wertigkeit oft noch nicht so viele oder gar keine Gedanken

gemacht haben. Wir bewegen uns derzeit in einer Konsumgesellschaft,

die völlig aus der Bahn geraten ist.“

Weniger ist also mehr?

„Eine gute Qualität macht ein Mehrfach-Einkaufen unnötig.

Wer Billigtextilien erwirbt, kauft öfter, da diese Textilien kaum

über längere Zeit einen entsprechenden Tragekomfort anbieten

werden. Letztendlich ist es also sogar günstiger etwas teurer

einzukaufen und dabei auch noch etwas Gutes für die

Umwelt zu tun. Die Macht der Veränderung liegt in der Bewusstwerdung

und im entsprechenden Kaufverhalten.“

Es ist auch im ökologischen

Modebereich möglich, Preise

anzubieten, die für fast jeden

Menschen erschwinglich sind.

Maas Natur produziert hochwertige Qualitäten

bei gleichzeitig günstigen Preisen. Wie geht das?

„Natürlich müssen wir als Unternehmen einen Gewinn erzielen,

aber es muss nicht immer noch mehr werden.

Uns ist es eine Freude, zu zeigen, dass es auch im ökologischen

Bereich möglich ist, Preise anzubieten, die nahezu für

jeden Menschen erschwinglich sind. Wir agieren als Familienunternehmen

völlig unabhängig, haben unser eigenes Team,

unsere eigenen Designer*innen. Wir produzieren direkt in den

Ländern, in denen die Bio-Baumwolle wächst und verkaufen

ohne Zwischenhandel. Zudem haben wir über unseren Onlineshop

und die Ladengeschäfte einen Direktvertrieb. So sind

faire Preise möglich.

Und uns ist es eine Herzensangelegenheit,

der Gesellschaft in der wir leben,

etwas zurückzugeben, uns sozial zu engagieren

und Entwicklung voranzutreiben,

damit unsere Welt so bleibt, wie

sie jetzt noch ist.“

Wie können die nächsten 40 Jahre von Maas Natur

aussehen? Welche Ziele möchten Sie noch erreichen?

„Ein ganz nahes Ziel ist es, in diesem Jubiläumsjahr unsere

gesunde Firma an unsere Kinder zu übergeben. Und das erfüllt

uns mit großer Freude, dass Maas ein Familienunternehmen

bleibt, dass weiterhin junge wie zeitlose ökologische

Mode anbieten wird. Und das möchten wir dieses Jahr auch

sehr gerne mit unseren Kund*innen feiern.

Und natürlich möchte ich gesund bleiben, die Enkel aufwachsen

sehen und wünsche mir Frieden auf der Welt und dass

die Vernunft und der gesunde Menschenverstand die Oberhand

behalten.“ (P.J.)

Gisela Kaufmann-Maas und Reinhard Maas (v.l.) und die neue Geschäftsleitung (v.l.n.r.): Sabine Wiemann-Seiter, Inka Özkan, Philipp Maas und Nora Maas.

Maas-Natur unterhält in Deutschland aktuell 11 Filialen und beschäftigt rund 160 Mitarbeiter*innen.


P R O M O T I O N

KÜCHENKRÄUTER

FÜR UNSERE GESUNDHEIT

Interview mit

Heilpflanzen-Expertin

und Bestseller-Autorin

Barbara Simonsohn

„Für meine Top Ten der grünen Alleskönner habe ich zehn bekannte

Küchenkräuter ausgewählt, deren erstaunliche Heilkräfte

wissenschaftlich ausreichend erforscht und erwiesen

sind. Überraschenderweise konnten die Studien oft Wirkungen

belegen, die man als ‚Normalverbraucher‘ noch gar nicht

kennt. Mit der gezielten Nutzung von Küchenkräutern können

wir beherzigen, was schon Hippokrates geraten hat: ‚Eure

Nahrung sei eure Medizin!‘“ Bestseller-Autorin Barbara Simonsohn

(„Artemisia annua“) will mit ihrem Kompakt-Ratgeber

„Heilsame Küchenkräuter“ das wertvolle Gesundheitswissen

rund um die Heilkraft und die Anwendungsmöglichkeiten von

Petersilie, Rosmarin, Thymian und Co. wiederbeleben.

Die meisten Menschen betrachten Küchenkräuter als

schmackhafte Gewürze, die den Geschmack von Speisen aufpeppen.

Sie können aber viel mehr als das. Was tragen Kräuter

zu Gesundheit und Wohlbefinden bei?

Simonsohn: Unsere Vorfahren haben unsere bekannten Küchenkräuter

gar nicht als kulinarische Zutat betrachtet, sondern

als wertvolles Mittel, gesund zu werden oder gesund zu

bleiben. Im alten Griechenland und Rom galten Oregano, Rosmarin

oder Salbei als Heilmittel. Dasselbe gilt fürs Mittelalter,

von Hildegard von Bingen bis zu Theophrastus von Hohenheim

oder Paracelsus, ebenso für den Kräuterpfarrer Kneipp,

von dem wir den Ausspruch kennen: „Gegen jede Krankheit

ist ein Kraut gewachsen.“ Leider ist viel Wissen über die Heilkraft

speziell unserer bekannten Küchenkräuter verloren gegangen.

Sie enthalten unter anderem viel Chlorophyll, das die

Zellatmung unterstützt, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente

wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink,

dazu jede Menge bioaktive Substanzen wie Ballaststoffe, Bitterstoffe

und vor allem Polyphenole. Diese wirken als Antioxidantien

krebsvorbeugend, ziehen Viren, Pilze und Bakterien

aus dem Verkehr, stärken unser Immunsystem, hemmen Entzündungen,

regulieren Blutzuckerspiegel und Blutdruck und

vieles mehr.

Sie haben für Ihren neuen Kompakt-Ratgeber zehn der beliebtesten

und gesündesten Küchenkräuter ausgewählt. Welche

sind das, und was waren die Kriterien für Ihre Auswahl?

Simonsohn: Ich komme ja von der wissenschaftlichen Ecke.

Daher interessieren mich nur Heilpflanzen, zu denen es eine

ausreichende Anzahl wissenschaftlicher Studien gibt. Allein

Erfahrungen in der Volksmedizin und Berichte von Anwendern

reichen mir nicht. Also bin ich nicht nach dem Geschmack gegangen

– ich liebe beispielsweise Basilikum –, sondern nach

der Studienlage. Bärlauch zum Beispiel ist sehr gut erforscht.

Er ist der „Knoblauch der Germanen“ und viel heilkräftiger

als sein gezähmter, gezüchteter Verwandter, der Knoblauch.

Koriander – Samen und Kraut – entgiftet effektiv Schwermetalle

und hilft, wenn andere Antibiotika nicht mehr anschlagen.

Für Lavendel habe ich mich entschieden, weil dieses

Küchenkraut Ängste löst, antidepressiv wirkt und gesunden

Schlaf fördert. Dabei kann Lavendelöl durchaus mit der Wirkung

von Psychopharmaka mithalten, wie Studien belegen.

Melissenblätter verbessern nachweislich das Gedächtnis, Oregano

schützt vor Krankheitserregern, sogar vor den berüchtigten

Krankenhauskeimen MRSA; Petersilie stärkt das Herz und

fördert die Durchblutung, Pfefferminze wirkt vor allem antiviral

und als Diabetes-Prophylaxe, Rosmarin wirkt ebenfalls

herzstärkend, dazu schlaf- und verdauungsfördernd.

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Salbei – der übrigens Arzneipflanze des Jahres 2023 war –

wirkt gegen Viren jeder Art und zelltoxisch auf Krebszellen.

Thymian befreit die Lunge und auch die Seele und ist das Mittel

der Wahl bei Menstruationsbeschwerden; hier wirkt Thymianöl

effektiver als Ibuprofen, und das ohne Nebenwirkungen.

Lange Zeit wurden Kräuter in der Volksmedizin nur zu Heilzwecken

eingesetzt, bevor sie für die Küche entdeckt wurden.

Lässt sich jetzt eine Renaissance der Kräuterheilkunde beobachten,

und wie bewahrt man den prophylaktischen und therapeutischen

Nutzen vor dem Vergessen?

Simonsohn: Ja, ich beobachte eine Renaissance. Erst wurde

unsere Wildkräuter en vogue, etwa Brennnessel und Löwenzahn,

aber auch weniger bekannte wie Mädesüß, Queller und

Portulak. Jetzt, so meine Wahrnehmung, geraten zunehmend

die Küchenkräuter in den Fokus der Gesundheitsinteressierten.

Küchenkräuter sind zwar keine Wildpflanzen, aber im Allgemeinen

wenig oder gar nicht züchterisch verändert und

entsprechend vital. Immer mehr Bücher erscheinen zum

Thema, und auch mein kleines Buch soll dazu beitragen, wertvolles

Gesundheitswissen wieder präsent zu machen. Es sind

zahlreiche Interviews mit mir zum Thema Heilkraft der Küchenkräuter

vorgesehen, die auf Youtube veröffentlicht werden,

um auch jungen Leuten dieses wichtige Thema

nahezubringen.

Einige Küchenkräuter verwendet man am besten frisch, andere

besser getrocknet. Was ist entscheidend für die beste Wirkung,

und welche anderen Anwendungsformen gibt es?

Simonsohn: Ich war einige Jahre Rohköstlerin und habe früher

immer geglaubt, dass Rohes grundsätzlich das Beste und

Wertvollste ist. Aber mittlerweile habe ich umgelernt. Die gesundheitlich

besonders wertvollen Polyphenole in Pflanzen

werden erst durch Erhitzen optimal für den menschlichen Or-

ganismus verfügbar, so wie man das auch vom Lycopin in der

Tomate kennt. Ich plädiere daher für ein „Sowohl-als-auch“.

Das heißt, Küchenkräuter wie Petersilie gern roh über den Kartoffelstampf,

aber auch gelegentlich erhitzt als Tee. Das Pizzakraut

Oregano entfaltet Heilkräfte, auch wenn es vorher im

Backofen war. Frisch ist immer besser als getrocknet, aber viele

Küchenkräuter bewahren den Großteil ihrer Inhaltsstoffe auch

bei behutsamem Trocknen oder Einfrieren.

Die Heilwirkung von Kräutern ist schon lange überliefert und

wird zunehmend durch wissenschaftliche Studien bestätigt.

Welche Erkenntnisse gibt es hier inzwischen, und welche Wirkungen

sind besonders bemerkenswert?

Simonsohn: Überraschenderweise konnte die Wissenschaft oft

ganz neue Wirkungen belegen, die man als „Normalverbraucher“

noch gar nicht kennt. Nur einige Beispiele:

Bärlauch stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern entgiftet

die Leber und wirkt als Phytobiotikum, also als natürliches,

darmflora-schonendes Antibiotikum. Koriander ist nicht nur

schmackhaft, sondern hilft auch bei Rheuma. Dass Lavendel

neben seiner beruhigenden Wirkung auch das Gedächtnis

stärkt und Ängste genauso effektiv wie löst wie Psychopharmaka,

war mir vorher nicht bekannt. Pfefferminze macht nicht

nur frisch und munter, sondern verbessert auch die kognitive

und körperliche bzw. sportliche Leistungsfähigkeit. Salbei hilft

nicht nur bei Erkältungen, sondern mildert Alzheimer-Symptome

und Wechseljahresbeschwerden. Kurz gesagt: Unsere

Küchenkräuter besitzen erstaunliche Heilkräfte.

Man braucht nicht unbedingt den berühmten „grünen Daumen“,

um Kräuter im heimischen Garten oder auf dem Balkon

anzubauen. Was sollte man aber trotzdem unbedingt dabei

beachten?

Simonsohn: Beim Einpflanzen sollte man bedenken, dass

Pflanzen wachsen und den entsprechenden Platz brauchen.

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Wer seinen Garten nicht von Bärlauch, Pfefferminze und Zitronenmelisse

dominiert sehen möchte, pflanzt sie in Töpfe.

Gewürzkräuter brauchen im Allgemeinen einen sonnigen

Standort. Nur Bärlauch und Pfefferminze lieben Halbschatten.

Muskateller-Salbei, Melisse, Thymian und Lavendel. Mit Küchenkräutern

beherzigen wir das, was Hippokrates, vielleicht

der bedeutendste Arzt der Antike, vor rund zweieinhalbtausend

Jahren postulierte: „Eure Nahrung sei eure Medizin.“

Küchenkräuter stellen keine hohen Ansprüche an Bodenbeschaffenheit

und Wasserversorgung. Man braucht keinen

„grünen Daumen“, um bei ihrem Anbau Glück zu haben. Beim

Aussähen muss man sich bei Doldenblütlern und Minzen mit

Geduld wappnen, bevor sie sprießen. Petersilie hat die

„längste Leitung“ und braucht manchmal vier Wochen, bis ein

Keimling sichtbar wird. Als Alternative bieten sich fertige

Pflanzen aus der Gärtnerei an. Supermarktpflanzen bitte

immer in größere Töpfe mit guter Erde umtopfen, damit man

lange Freude daran hat. Mehrjährige Mittelmeerkräuter wie

Salbei, Lavendel, Rosmarin, Oregano oder Thymian lassen sich

leicht durch Stecklinge vermehren, wenn sie mit der Zeit verholzen.

P R O M O T I O N

Barbara Simonsohn

Heilsame Küchenkräuter

10 Kräuter für Körper und Seele

Mit zahlreichen Anwendungen

für Küche und Gesundheit

Mankau Verlag,

1. Auflage Februar 2025

Klappenbroschur,

11,5 x 16,5 cm, farbig, 159 S.

ISBN 978-3-86374-758-9

12,00 Euro (D), 12,40 Euro (A)

Sie stellen in den zehn Pflanzenporträts neben Geschichte

und Botanik auch die wichtigsten Inhaltsstoffe und positiven

Wirkungen auf die Gesundheit der Küchenkräuter vor. Welche

Beschwerden lassen sich besonders gut damit behandeln?

Simonsohn: Es gibt mindestens hundert Beschwerden oder

Krankheiten, bei denen eines (oder mehrere) der in meinem

Buch vorgestellten zehn Küchenkräuter positiv wirkt. Deshalb

habe ich am Ende des Buches einen A-Z-Teil „Was hilft

wobei?“ untergebracht. Die Indikationen reichen von Abszessen

und Appetitmangel über Blasenentzündung und Herzprobleme

bis hin zu Krebs, Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden.

Die jeweiligen Zubereitungsformen – Tee,

Dampfbad, ätherisches Öl, frische Blätter, Tinktur, Umschläge

oder auch Fertigprodukte – sind neben den empfohlenen

Kräutern angeführt. Bei depressiven Verstimmungen helfen

zum Beispiel – auch prophylaktisch – die ätherischen Öle von

Barbara Simonsohn (geb. 1954) ist Ernährungsberaterin und

Reiki-Lehrerin. Seit 1982 gibt sie Seminare im In- und Ausland,

vor allem über das authentische Reiki mit sieben Graden, aber

auch in Azidose-Therapie und -Massagen nach Dr. Renate Collier

sowie in Yoga. Darüber hinaus befasst sie sich intensiv

mit dem Thema „gesunde Ernährung“ und gilt als Expertin

für „Superfoods“. Regelmäßig reist die Hamburgerin nach Indien,

wo sie meditiert und ehrenamtlich als Englischlehrerin

für Waisenkinder arbeitet; außerdem fördert sie Moringa-Projekte

und hat im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit auf Haiti

Fruchtbäume gepflanzt und Bio-Gärten angelegt. Seit 1995

hat Barbara Simonsohn zahlreiche Ratgeber im Bereich der

ganzheitlichen Gesundheit veröffentlicht; die Gesamtauflage

ihrer Bücher beläuft sich auf über 600.000 Exemplare.

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Foto © Pexels - pixabay.com


A N Z E I G E

PRAXIS FÜR

MEDIZINISCHES UND THERAPEUTISCHES QI GONG

In meiner Praxis vereine ich das Wissen

aus den traditionellen Formen, den Prinzipien

der chinesischen Medizin und insbesondere

die Regulation von Körper,

Atem und Geist. Ich verbinde Qi Gong

mit den Erkenntnissen über die Naturkreisläufe,

den Jahreszeiten und den

Energien der fünf Elemente mit Methoden aus Kinesiologie,

Brain Gym, Stressmanagement und modernen Bewegungstherapien.

Ich gebe therapiebegleitenden Einzelunterricht in

Form von medizinischem Qi Gong für Menschen mit Erkrankungen

wie z. B. Krebs, Bluthochdruck, Lungen- und anderen

Organerkrankungen, Diabetes, Gelenkerkrankungen, allgemeinen

Erschöpfungszuständen und anderen Erkrankungen.

Weitere Schwerpunkte in meinem Unterricht sind individuelle

und ganzheitliche Konzepte zur Erhaltung und Verbesserung

der Beweglichkeit und die Entwicklung von Übungsprogrammen

bei Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden.

Aber vor allem auch für gesunde Menschen gebe ich Hilfestellungen

zur allgemeinen Lebenspflege, als Bewegungstherapeut,

als Lehrer und als Coach. Gerne suche ich in

Zukunft auch die Zusammenarbeit mit Praxen, Kliniken und

Rehabilitationseinrichtungen für eine ganzheitliche Betreuung

der Patienten.

Für weitere Informationen stehe ich gerne telefonisch und per

Mail zur Verfügung.

Uwe Hielscher. Qi Gong - Auf dem Weg

0176 - 20 55 63 13

Hebridenstr. 4a, Bielefeld

info@qigong-aufdemweg.de

www.qigong-aufdemweg.de

A N Z E I G E


April TERMINE

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Leben im Gleichgewicht. Workshop Tanja Frobieter, 18h

Saisonstart AFM-Oerlinghausen

Walk mit Angela Leser, 11h, Baumwerk BI

Leben im Gleichgewicht. Workshop mit Tanja Frobieter, 18h

Krafttier-Abend bei Heike Budeweit, 19h, Tel. 0152 34243531

Wildbienen-Nisthilfen für Klein & Groß, SoLaWi-Hof, Dalborn

Heilabend mit H. Reisenberg, 18h, BI, Natur-Vital-Zentrum

Celtic meets swing, Oerly BB. Kirche Lipperreihe, 14h Einlass

Weidenflechten. SoLaWi-Hof, Dalborn, 10-17 Uhr

Dusty Miller bei Ulrike Sprick, 10:30-18h, Anmeldung 05245–920974

Walk mit Angela Leser, 12h

Flohmarkt an der Ameide, Detmold

Kirschblütenfest, Bielefeld, Am Langen Kampe, 11-22h

Celtic meets swing, Oerly BB. Kirche Bechterdissen, 14h Einlass

Dusty Miller bei Ulrike Sprick, 10:30-18h, Anmeldung 05245–920974

Leben im Gleichgewicht. Workshop mit Tanja Frobieter, 18h

Klangschalenmeditation, Salzgrotte Halit, Schloß Holte, 19h

Leben im Gleichgewicht. Workshop mit Tanja Frobieter, 18h

Meditation mit H. Reisenberg, 19.30h, BI, Natur-Vital-Zentrum

Lesung & Livemusik (Elvis-Hits), Cafe Röhren, Paderborn, 20h

Sakral-Chakrenreise bei Heike Budeweit,16-20h, Tel. 0152 34243531

Walk mit Angela Leser, 12h

Klangschalenmeditation, Salzgrotte Halit, Schloß Holte, 18h

Klangreise bei Heike Budeweit, 19-21h

Walk mit Angela Leser, 11h

Karfreitag

Flohmarkt am Klosterplatz, Bielefeld, 6-13h

Ostern

Ostern

–27.04., The talking Circle, mit Tam. Song, Wildnisschule Halle/Westf.

AFM Oerlinghausen. Lange Museumsnacht

Wilde-Kräuter-Küche am Lagerfeuer. 8-12 J. Gütersloh 05241-822088

Welt-Taji-/-Qi Gong-Tag, Nordpark Bielefeld, 11h Qigong, 12h B-Ball

Kraftquellen-Gesundheitsmesse, Minden, Forststr. 23, 10-20h

Saatgut- u. Pflanzentauschbörse, Ameide Detmold, 9-14h

Trödelmarkt auf dem Siegfriedsplatz, Bielefeld, 15-18h

Bielefelder Nachtansichten in Museen, Kirchen etc. 18 - 00h

Kraftquellen-Gesundheitsmesse, Minden, Forststr. 23, 10-17h

53. Hermannslauf

Walk mit Angela Leser, 11h

„Training to serve as an elder“, Wildnisschule Halle/Westf.

Heilkreis mit H. Reisenberg, 14h, BI, Natur-Vital-Z., Tel. 05206-918271

Kontakte siehe auch: Gute Adressen und Anzeigen

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Kräutergang bei Ecosphere, 14h, Rietberg, Schlingfeld 150

Wandern in Hörste mit Wolfgang Thevis, 14h, Haus des Gastes Hörste

8-Wochen Kurs mit Katrin Fleck, 02.05. bis 04.07. Entspanntes Sein

Pflanzentauschbörse, 10-11.30h, Oerlinghausen, Heinz-Sielemann-Schule

Flohmarkt an der Ameide, Detmold

Wanderung Wistinghauser Senne, Natur-OWL, 14h, Oerlingh. Sennestraße

Klangreise bei Heike Budeweit, 19-21h

Meditation mit H. Reisenberg, 19h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum

Keltische Musik: Mystical Wanderers, 19.30h Biohof Beckerwerth, Versmold

Heilabend mit H. Reisenberg, 18h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum

Solarplexus-Chakrenreise bei Heike Budeweit, 16-20h

Westlippische Wanderwoche, Salzuflen, 11h, Zur Loose 1 Waldrestaurant

Pflanzentauschbörse Botanischer Garten Bielefeld, 9-17h

Pflanzentauschbörse Spenge, Bürgerbad Lenzinghausen, ab14h

Muttertag, Westlipp. Wanderwoche, Salzuflen, 12h, Heldmannstr. 137 a

3 Sternwanderungen zum Haus des Gastes, Hörste, tourismus@lage.de

15.-18.05., Bogenbau, Wildnisschule Halle/Westf.

Eröffnung Haus des Gastes Hörste ab 15h, Wellness und Fitness

Uwe Hielscher: Qi Gong & Bailong Ball, 19.30h, Haus des Gastes

Haushalt DETOX praktisch, 18-19.30h, anmeldung@permakultur-kollektiv.de

„Die wilde Kräuterküche“, VHS-Kochkurs Gütersloh, m. Ulrike Sprick

Tag des Radfahrens, 16h, Haus des Gastes Hörste

Eröffnungsfeier Haus des Gastes Hörste, ab 11h

Westlipp. Wanderwoche, Haus des Gastes Hörste, 11h, A.d. Holzweg

Pflanzenmarkt im Archäologiepark, Corvey, 10-18 Uhr

Flohmarkt am Klosterplatz, Bielefeld, 6-13h

Internationaler Museumstag

Eröffnungsfeier Haus des Gastes Hörste, ab 10h

Westlipp. Wanderwoche, H.d. Gastes Hörste, 11h, Therap. Wanderweg

Pflanzenmarkt im Archäologiepark, Corvey, 10-18 Uhr

Offene Gärten in Lippe ab 18.5.- Spätsommer

Nachhaltigkeits-Kochkurs, SoLaWi Dalborn, mit Anmeldung

„Die wilde Kräuterküche“, VHS-Kochkurs, Warendorf, m.Ulrike Sprick

Vortrag Physiotherapie nach Fehlgeburt, 19.30h, Haus des Gastes Hörste

Green-Vision Filmfestival, Potsdam, 23.-25.5.

Westlipp. Wanderwochen, 20h, Oerlinghausen, Ende Sennestraße

Westlipp. Wanderwochen, 11h, Oerlinghausen, AFM Freilichtmuseum

Heilkreis mit H. Reisenberg, 14h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum

Christi Himmelfahrt

30.05.- 01.06. Wildnis im Kopf, Wildnisschule Halle/Westf.

Kräutergang bei Ulrike Sprick in Clarholz

Herz-Chakrenreise bei Heike Budeweit, 16-20h

Westlipp. Wanderwochen, 14h, Sportplatz Greste, Heinrich-Lübke-Weg

Flohmarkt am Siegfriedsplatz, Bielefeld, 15-18h


P r o m o t i o n

3. EVENT IN MINDEN

3. Event für ganzheitliche Gesundheit & Lebensflow

in den Räumen der Alten Dorfschule Meißen in Minden

Herzlich Willkommen zu diesen Erlebnistagen.

herzreich & Friends eröffnen gemeinsam mit Initiatorin Valentina

Knappe ein buntes Impulsbouquet für ganzheitliche Heilwege

und Lebensqualität. Was bringt Körper, Geist und Seele

wieder in den Einklang? Was kann dich auf deiner Lebensreise

unterstützen? Hier kannst du nach Herzenslust forschen, neue

Erfahrungen sammeln, öffnende Herzbegegnungen erleben. Das

ist die Vision für diese Tage.

Es erwarten Dich Menschen, die mit ganzem Herzen für Dich da

sind. Lass Dich überraschen von neuesten Erkenntnissen, uralten

Weisheiten und einer Fülle an gelebtem Wissen.

A N Z E I G E N

Themen sind u.a. körperorientierte Bewusstseinsarbeit mit Qigong,

Klang & VoiceHealing, Tanz, Massage, Regeneration, Achtsamkeit,

Shiatsu, Potenzialentfaltung, Resilienz, Selbstliebe,

Herzintelligenz, intuitives und transformatives Coaching, Access

Bars, Energiearbeit als Medizin der neuen Zeit für Mensch & Tier.

Was gibt es noch: Vorträge, Miniworkshops, ein KlangKonzert,

HerzMeditation, Heilsteine, Naturholz-Kraftherzen, Bio-Snacks,

Gutscheineverlosung, Homemade, Kosmetik, um.

Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr,

ca. 18:00 Uhr Gutscheinverlosung, anschließend Klangkonzert

Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, ca. 16:00 Uhr Gutscheinverlosung,

danach HerzLichtMeditaion/Mantra

Fachvorträge

Sa, 11:30h, Bianca Barkow: Lernen im

Moment zu sein, mit Biofeedback und

Atmung zu innerer Ruhe

Sa, 13:00h, Elisabeth Komander: Rifetech-

Plasma, Bio-elektromagnetische Therapie

nach Dr. Royal Raymond Rife

Sa. 14:30 Uhr, Valentina Knappe: Voice-

Healing, die Heilkraft der Stimme erleben

Sa. 16:00h, Sonja Simon:

Trauma und Heilung

Sa, 17:30h, Astrid Piehl: Poetry in

(e)motion, Begegnungen über Worte

So, 11:00h, Stephan Jochens u. Jenny

Wiese: Geistige Wirbelsäulenaufrichtung

So, 12:30h, Susanne Fleer-Ellerbrake:

Magische Momente und was sind deine?

So, 14:00h, Valentina Knappe: GanzSein,

Präsenz der Liebe, die Quelle ist in dir.

So, 15:30h, Ulrike Bartels: Das Herz entfaltet

sich, wenn der Verstand sich ihm

zuneigt

von oben nach unten: Bianca Barkow, Elisabeth Komander, Valentina

Knappe, Sonja Simon, Susanne Fleer-Ellerbrake. Unten Mitte und rechts:

Astrid Bauer und Herzsteine von Bodo Casper.

www.apoammarkt.de


DETOX IM HAUSHALT

Ein Online-Workshop vom

Permakultur-Verein:

„Es gibt viele Möglichkeiten, im

Haushalt selbst hergestellte

Alternativen anstatt gekaufter

Produkte zu verwenden – und

dadurch weniger Gifte ins Abwasser

zu entlassen, Verpackungen

zu vermeiden und ganz

allgemein Ressourcen zu schonen.

Zudem sind diese Mittel

häufig schonender und auch

günstiger als Waren aus dem Supermarkt. Es ist ein gutes Gefühl,

wenn man theoretisch sein Deo essen und sein Shampoo trinken

kann. Ergänzend möchten wir auch allgemeine Tipps weitergeben,

zum Sammeln, Haltbarmachen, Upcycling und Ähnlichem.

In diesem Kurs teilen wir ein paar unserer Rezepte und freuen

uns sehr, wenn ihr eure eigenen Erfahrungen beisteuert und wir

in einen bereichernden Austausch kommen.

Der Workshop ist kostenfrei, wir freuen uns über eine Spende für

den Verein. Bitte meldet euch an, dann erhaltet ihr den Zoom-

Link kurz vor Beginn.“ Do. 15.5.25, Zeit: 18-19.30 Uhr

Referentinnen sind Nicol Schaukstat, Permakulturistin, Mediatorin, Coach,

www.nicolschauksdat.de und Lola Rüppel, Permakulturistin, Grafikerin, Yogalehrerin,

www.lola-rueppel.de, Anmeldung: anmeldung@permakultur-kollektiv.de

GESUNDHEIT & BEWEGUNG

Neue Vortragsreihe im

Haus des Gastes, Hörste

Bewegung und Entspannung

sind essentiell für unsere Gesundheit

– doch wie gelingt es,

sie bewusst in den Alltag zu integrieren?

Antworten auf diese

und viele weitere Fragen bietet

die spannende Vortragsreihe

„Gesundheit und Bewegung“ im

Haus des Gastes Lage-Hörste.

15.05., Qi Gong & Bailong Ball, Uwe Hielscher:

Mit Qi Gong aktiv die Gesundheit pflegen

22.05., Physiotherapie nach Fehlgeburt, Nina Böse:

Die Physiotherapeutin klärt über Folgesschäden auf.

05.06., Klang in Bewegung, Kerstin Pahmeier:

Klangschalen und Gongs lauschen und entspannen

12.06., Waldbaden & Achtsamkeit, Sonja Rosenhäger

Achtsamkeitsübungen und Waldgesundheits-Training

26.06., Organe in Bewegung, Kerstin Bahra: Die Organe

durch Bewegung mit einbeziehen und Verspannungen lösen

03.07., Yoga mit Tina Jungblut:

Yoga ist für alle da, solange wir atmen können.

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Juni TERMINE

Westlipp. Wanderwochen, 12.30h, Restaurant Spartakus, Augustdorf

„Heilsame Kost ...“, VHS-Kochkurs in Rheda, Ulrike Sprick

Krafttier-Abend bei Heike Budeweit, 19h, Tel. 0152 34243531

Vortrag Klang in Bewegung, 19.30h, Haus des Gastes Hörste

Flohmarkt an der Ameide, Detmold

Pfingsten

Pfingsten

Vortrag Waldbaden & Achtsamkeit, 19.30h, Haus des Gastes Hörste

Meditation mit H. Reisenberg, 19.30h Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum

Musik.Lesung m. Grit Asberger u. Fritz Krisse aus dem Roman

„Scherbenpark“, 19.30h, Oerlinghausen Aula Südstadt, Theodor-Heuss-Straße.

Ladies-Night. Für Frauen von Frauen. Halle/Westf. Remise

Kurparkfest Bad Salzuflen ab 10 Uhr

Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

Redaktionsschluss Meile bewegt Terminspecial

SoLa-Wiesenkinder, SoLaWi-Dalborn, 12h

Fronleichnam, Landpartie Schloss Bückeburg, 10h

20.-22.06. Nature Journaling, Wildnisschule Halle/Westf.

Sommersonnenwende, SoLaWi-Dalborn: Info-Spaziergang, 10h

Flohmarkt am Klosterplatz, Bielefeld, 6-13 Uhr

Heilkreis mit H. Reisenberg, 14h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum

„Heilsame Kost bei Schmerzen ...“, VHS-Kochkurs, Rheda, Ulrike Sprick

Vortrag Organe in Bewegung, 19.30h, Haus des Gastes Hörste

Klangreise bei Heike Budeweit, 19-21h

Qi Gong, Umsonst & draußen, Uwe Hielscher, Bielefeld-Nordpark

jeweils ab 11h, (auch am 26.07., 30.08., 27.09.)

„Der Fluss bin ich“. Ausstellung an der Pader, Paderborn, bis 05.10.

SoLa-Wiesenkinder, SoLaWi-Dalborn, 12h

Flohmarkt am Siegfriedsplatz Bielefeld, 15-18h

Tanztheater zum Ausprobieren, 14.30-17.30h, Villa Welschen

Oerlinghausen, Anmeldung bis 18.06.: info@akadamie-am-toensberg.de

Kontakte siehe auch: Gute Adressen und Anzeigen

Die Vorträge beginnen jeweils um 19:30h,

Der Eintritt beträgt 3 Euro. Veranstaltungsort ist das

Haus des Gastes in Hörste/Lage, Freibadstraße 3.

28


Die Umstellung

auf Naturhaarpflege

A N Z E I G E N

Wenn Haare über Jahre mit Chemie-Kosmetik

und/oder mit chemischen Behandlungen wie

Dauerwellen, Blondierungen oder chemischer

Farbe behandelt wurden, sind die Haare nur

noch „scheinlebendig“, was im Energiefeld des

Menschen deutlich sichtbar wird. Nur durch Silikone, Acylate, Glanz- und

Volumensteigerer und Antistatica der synthetischen Produkte wird das Ergebnis

optisch akzeptabel und einigermaßen zu handhaben.

Bei der Umstellung auf Naturhaarpflege wird das Haar nach und nach von

all dieser Künstlichkeit befreit. Bis natürlicher Glanz und die eigene Sprungkraft

wieder sichtbar werden, kann es einige Wochen dauern. Während dieser

Umstellungszeit sieht man erst, wie beschädigt das Haaar eigentlich

ist. Aus diesem Grund sind eine fundierte Beratung und die Auswahl der

richtigen Produkte sehr wichtig. Auch eine stabile und gut deckende Pflanzenfarbe

ist erst so möglich, ebenso ein natürlich fallender und pflegeleichter

Hair Balancing-Schnitt. Mehr Infos unter www.mkühnel-friseure.de

Energetische Heilmethoden

zur Entgiftung von Körper, Seele und Geist

Der menschliche Körper ist von einem energetischen Feld umgeben, dass

als Aura bezeichnet wird. Dieses Feld kann durch physische, emotionale und

mentale Belastungen aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

In der von uns angebotenen Ausbildung in Energetischen Heilmethoden

wird ein Grundwissen über tiefe innere Zusammenhänge vermittelt. Eine

neue Bewusstseins - und Geisteshaltung im eigenen System wird erworben,

um Genesungsprozesse nachhaltig in Gang zu setzen. Der natürliche Energiefluss

wird wieder hergestellt und entgiftet das gesamte Körper- Seele-

Geistsystem.

Die Ausbildung beginnt am 10.10.2025 und beinhaltet insgesamt neun

Wochenenden.

Info-Abende hierzu am 08.07. und 28.08. jeweils um 19.00 Uhr.

Veranstaltungsort ist die Liebe.lle in Porta Westfalica.

Mehr Infos unter www.visiondesherzens.de oder gern telefonisch.

Ausbildung

Energetische Heilarbeit

Bewusstseins – und Geistesschulung

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Heilpraktikerin für Psychotherapie

T. 05206 918271

www.visiondesherzens.de

visiondesherzens@gmx.de

Mit Schwung in den Frühling -

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HFK ist eine Form der Dauerwellwicklung,

bei der die „haareigenen Formungs-Kräfte genutzt

werden. Dadurch sehen die Haare nicht

„künstlich gewellt“ aus, sondern fallen wie

eine Naturwelle. Dies entsteht dadurch, dass

das Haar dem natürlichen Fall bzw. der Wuchsrichtung des Haares entsprechend

gewickelt wird, d. h. individuell abgestimmt auf jeden Kunden/in.

Weitere Vorteile:

• Natürliche Frisuren = leichtere Handhabung für zu Hause, egal ob

• Sie föhnen – lufttrocknen – curlen oder einlegen.

• Naturwellen können verstärkt oder großlockiger gestaltet werden.

• Je gesünder und gepflegter Ihre Haare sind, umso schöner fällt das

Ergebnis aus.

Für viele Frauen ist die Dauerwelle gerade wieder „top aktuell“.

Kommen Sie zu uns, denn wir wissen noch, wie es geht!!


Ärztinnen und Ärzte

Dr. med. Antje Oswald

Fachärztin für Allgemeinmedizin,

Homöopathie,

Psychotherapie.

Weitere Schwerpunkte:

Kinesiologie, Akupunktur, Geistheilung,

Bioresonanz. Palaisstr. 28, 32756 Detmold,

Tel. 05231–28705

Augenheilkunde

OCUSANIS-Zentrum für

ganzheitliche Augenheilkunde

Med. Leitung: HP Andreas

Haeusler. Bünde: Tel.

05223 – 15747, kostenfreie

tel. Beratung: Di 08.30 –09 Uhr, Do 14–

14.30 Uhr. Salzkotten/Paderborn: Tel.

05258 – 93 83 830, kostenfreie tel. Beratung:

Mo 14–14.30 Uhr, Mi 09–09.30 Uhr.

Einsatzgebiete: Makuladegeneration,

Glaukom, Katarakt, Diabetische Retinopathie,

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Malerfachbetrieb • Bodenbeläge • Wandgestaltung • Außenanstriche

Inh. Gert Prüßner e.K. - Helpuper Str. 360 - 33818 Leopoldshöhe - Tel. 05202-23 60

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