Meile 151 Frühjahr-Sommer
Thema: Gesünder leben Was ist eigentlich "Lebenspflege"? Erfahre mehr über das Yangsheng von QiGong-Therapeut Uwe Hielscher. Jeder Tropfen zählt, so beschreiben es die St. Leonhards Quellen zum Weltwassertag. Was ist eigentlich alles so in unserer Nahrung enthalten? Mehr dazu von Oceotrophologin und Wildnispädadagogin Christa Bastgen. Wisst Ihr, welches einer der gesündesten Fußbodenbeläge ist? Das ist Marmoleum. Wer gerne Leitungswasser trinkt, kann hier von Wasser-Experte Matthias Rinne erfahren, was da alles so drin sein kann und wie man es herausbekommt. Der Pionier der Ökomode-Hersteller Maas Natur wird dieses Jahr 40 Jahre. Was natürliche Mode für uns bedeutet, das bespreche ich (Petra Jastro) mit Firmeninhaber Reinhard Maas. Viele Küchenkräuter sind für unsere Gesundheit sehr wohltuend. Das beschreibt ausführlich Bestseller-Autorin Barbara Simonsohn. Zudem gibts Termine und Gute Adressen und dies und das.... Viel Freude beim Lesen wünscht Petra Jastro. Herausgeberin
Thema: Gesünder leben
Was ist eigentlich "Lebenspflege"? Erfahre mehr über das Yangsheng von QiGong-Therapeut Uwe Hielscher.
Jeder Tropfen zählt, so beschreiben es die St. Leonhards Quellen zum Weltwassertag.
Was ist eigentlich alles so in unserer Nahrung enthalten? Mehr dazu von Oceotrophologin und Wildnispädadagogin Christa Bastgen.
Wisst Ihr, welches einer der gesündesten Fußbodenbeläge ist? Das ist Marmoleum.
Wer gerne Leitungswasser trinkt, kann hier von Wasser-Experte Matthias Rinne erfahren, was da alles so drin sein kann und wie man es herausbekommt.
Der Pionier der Ökomode-Hersteller Maas Natur wird dieses Jahr 40 Jahre. Was natürliche Mode für uns bedeutet, das bespreche
ich (Petra Jastro) mit Firmeninhaber Reinhard Maas.
Viele Küchenkräuter sind für unsere Gesundheit sehr wohltuend. Das beschreibt ausführlich Bestseller-Autorin Barbara Simonsohn.
Zudem gibts Termine und Gute Adressen und dies und das.... Viel Freude beim Lesen wünscht Petra Jastro. Herausgeberin
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No. 151 – Frühling-Sommer 2025 – kostenfrei
Magazin für bewusste Lebensgestaltung
MEILE
bewegt.
Online lesen:
meile-bewegt.de
GESÜNDER LEBEN
Ein Baustein ist die Lebenspflege
Umweltgifte vermeiden
sich bewusster ernähren und wirtschaften
Wasser schätzen und reinigen
natürliche Stoffe wählen: 40 Jahre Maas Natur
Barbara Simonsohn beschreibt bemerkenswerte Küchenkräuter
Termine und Adressen
A N Z E I G E N
naturmoebel-manufaktur.de
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Wandels entdecken!
Was können wir tun?
Mit den Artikeln in dieser Ausgabe möchte ich einladen,
die Gesundheit nicht als alltägliches Gut zu sehen
sondern als etwas sehr Wertvolles und Besonderes. Im Großen wie im Kleinen.
Mir liegt es am Herzen zu erwähnen, dass sie nicht etwas Selbstverständliches ist,
sondern dass wir uns um sie bemühen müssen und es gilt, Sorge für die Gesundheit zu tragen,
für unsere eigene wie für die Welt und die Natur, in der wir leben, denn Alles ist mit Allem vernetzt.
Gerade weil unsere Welt so Vieles anbietet, gilt es genauer hinzuschauen, was uns gut tut und was eben nicht.
Wir können uns bewusst werden, dass wir die Wahl haben, für uns selbst, wie auch für die Welt.
Diese Kraft ist groß, wie wir gerade an TESLA sehen.
Die Oceotrophologin Christa Bastgen schreibt über eine neue Definition von Gesundheit
und gibt wertvolle Hinweise wie es um unsere Nahrung, Böden und Wasser bestellt ist.
Qi Gong Therapeut Uwe Hielscher schreibt über Lebenspflege, und was das eigentlich ist.
Zwei Beiträge zum Wasser zeigen, dass jeder Tropfen zählt.
Im Interview mit Reinhard Maas von Maas Natur reflektieren wir 40 Jahre Entwicklung
von ökologischer Mode und wie gut sie uns tut und die Autorin Barbara Simonsohn lädt uns ein,
mehr über die enorme Gesundungskraft von Küchenkräutern zu erfahren.
Neu im Magazin sind zudem zahlreiche Termine und auch die Erscheinungsweise
des Magazins hat sich dieses Jahr geändert. Die fortschreitende Digitalisierung
hat dazu geführt, dass ich mich dieses Jahr auf zwei Printausgaben beschränke.
Dafür gibt es zusätzlich mehr Präsenz im Onlineformat, mit zwei weiteren Termin-Specials.
Ich hoffe, Sie freuen sich so umso mehr, diese Print-Ausgabe in den Händen zu halten.
In diesem Format sehen wir uns im Herbst wieder,
und online bereits im Juli.
Alles Gute und viel Kraft für Neues und bewusste Entscheidungen
für mehr Gesundheit. Petra Jastro
Impressum
© Herausgeberin: Petra Jastro, Detmolder Str. 47, 33 813
Oerlinghausen, Tel. 05202 - 6888, jastro-design@t-online.de
www.meile-bewegt.de, Anzeigenannahme: siehe oben
Layout, Realisierung: Atelier Petra Jastro, Oerlinghausen.
Druck: Bösmann Medien & Druck GmbH & Co KG, Detmold.
Verteilung: Über ausgewählte Stellen im Raum OWL, sowie über den
Lesezirkel und Postversand. Die zusätzliche Online-Ausgabe wird über
den Newsletter und Social-Media bekannt gegeben.
Mediadaten und Erscheinungstermine: www.meile-bewegt.de
Bildnachweise: Seite 1 © - 99mimimi-pixabay.com, Seite 4-5 © - Tim Hillpixabay.com,
Seite 6 © - ivabalk-pixabay.com, Seite 8/9 © St. Leonhards
Quellen, Seite 16 ©-LoggaWiggler-pixabay.com und chf-de 515047-
pixabay.com, Seite 18-21 © Maas Natur, Seite 22 (Lavendel) © Crepessuzette
2395071-pixabay.com, (Salbei) © IMAGEMO-Pixa-ai-generated
-8841612_1920-pixabay.com, Seite 23, (Rosmarin) © farhad114-8902540_
1920-pixabay.com, (Oregano) © IMAGEMO-Pixa-ai-generated-8841590_
1920-pixabay.com, Seite 24 (Thymian) © Nika_Akin-pixabay.com, (Peterslilie)
© IMAGEMO-ai-generated-8841395-pixabay.com, Seite 28 (Seife) ©IndigoBunting-pixabay.com,
Seite 30 (Anzeige Mitte unten) ©motlancuoi
2018-pixabay.com. Weitere Bildnachweise direkt am Bild vermerkt, sowie von
Autor*innen und Anzeigenpartner *innen.
Redaktionelle Mitarbeit an dieser Ausgabe: Christa Bastgen,
Uwe Hielscher, Matthias Rinne, Barbara Simonshohn, St. Leonhards
Quellen. Gesamtredaktion: Petra Jastro.
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YANGSHENG
Lebenspflege… ein seltsamer Begriff
und er scheint in unserer Gesellschaft
nicht bekannt oder einfach
nicht präsent zu sein. Eine Eingabe
in Duden Online zeigt kein Ergebnis
für den Begriff der „Lebenspflege“.
In den westlichen Ländern assoziieren wir den Begriff der
Pflege meistens in Verbindung mit Kranksein oder Altsein und
eher selten mit der Pflege des Lebens. Das Wort „Pflege“ ist
in unserer Gesellschaft überwiegend negativ behaftet. Ist der
Mensch ein Pflegefall, wird er zur Belastung und kostet den
Staat und der Gemeinschaft Geld. Dabei ist die Pflegearbeit
mit kranken und alten Menschen ein so wichtiger und ehrenvoller
Auftrag in unserer Gesellschaft. So unterschiedlich die
Gründe auch sind warum Menschen krank werden, kümmern
wir uns doch meistens erst um unsere Gesundheit, wenn es
schon oft zu spät ist. Prävention ist ein allgemein bekannter
Begriff, besonders im Kontext mit Präventivleistungen seitens
der Krankenkassen. Aber selten sind diese präventiven Maßnahmen
auch ganzheitlich. Sie beziehen sich häufig nur auf
einzelne Themenbereiche wie z. B. Rückengesundheit, Stressprophylaxe
und andere.
In anderen Kulturkreisen, vor allem in den östlichen Ländern,
ist die Einstellung zu Themen wie Gesundheit und Krankheit
durchaus differenzierter. In China kennt man seit vielen hunderten
von Jahren den Begriff „Yangsheng“, was auf Deutsch
so viel bedeutet wie oben erwähnter Begriff der „Lebenspflege“.
Aber was bedeutet dieses Wort?
In einem der ältesten Werke zur chinesischen Medizin, dem
„Klassiker des Gelben Kaisers“ heißt es, das folgende Dinge
notwendig seien um in Gesundheit und Zufriedenheit ein
hohes Alter zu erreichen:
1. genügend Schlaf,
2. eine einfache gesunde Ernährung und
3. die Mäßigung der Bedürfnisse.
Aus meiner Sichtweise gehören eine ausreichende Bewegung
und der Ausgleich der Emotionen zu den grundsätzlichen Dingen
dazu. Auch im Westen gab es die Idee einer gesunden
Lebensführung und war bereits in der alten griechischen Medizin
des Hippokrates enthalten. Relativ zeitgleich mit der frühen
chinesischen Medizin bildeten sie die Grundlagen unserer
westlichen Naturheilkunde.
Ein Einblick von Uwe Hielscher in das
YANGSHENG
LEBENSPFLEGE
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Im Grunde genommen klingt das doch ganz einfach, Lebenspflege,
aber wer hält sich wirklich daran? Die Verlockungen
unserer zivilisierten und zunehmend digitalisierten Welt sind
einfach zu groß. Gerade Stress ist zu einem Hauptfaktor für
gefährliche Zivilisationskrankheiten geworden. Die Lebensmittelindustrie
bestimmt unsere Essgewohnheiten und die digitale
Welt unseren Tagesrhythmus. Ein Übermaß von Allem
trübt unsere Sinne und unsere Wahrnehmung für die wesentlichen
Dinge, die ein gesundes Leben braucht. Wir stecken
fest in Verhaltensmustern, die uns unsere Erziehung, die Gesellschaft
und zunehmend auch eine aufgeblasene digitale
Welt vormachen. Die zunehmende Entfremdung von unserer
natürlichen Umgebung passt nicht so recht zu dem Begriff
der Lebenspflege. Aber wie gelingt uns der Wandel von einer
zehrenden zu einer eher nährenden Lebensweise. Die Pflege
des Lebens und eine grundsätzlich gesunderhaltene Lebensführung
ist sicherlich eine Frage der Disziplin.
Der Begriff des „Yangsheng“ besteht aus dem Wort „Yang“
und dem Wort „Sheng“. Yang bedeutet so viel wie ernähren,
pflegen, gebären, sich erholen oder in einem guten Zustand
erhalten. Sheng bedeutet Leben, lebendig, wachsen, geboren
werden, roh oder noch nicht verarbeitet. Das Ziel der Lebens
pflege ist, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben und aktiv
Krankheiten vorzubeugen. In China sind viele Elemente des
Yangsheng im kulturellen Gedächtnis der Menschen erhalten
geblieben und finden bis heute Anwendung im Alltag. Im
Westen ist die Idee der gesunden Lebensführung über die
Jahrhunderte verloren gegangen.
Die Grundlagen für ein gesundes Leben sind in erster Linie
die Ernährung und die Bewegung. Unsere Ernährung sollte
möglichst naturbelassen und wenig industriell verarbeitet
sein. Nach der chinesischen Ernährungslehre sind die Lebensmittel
auf den Konstitutionstyp abgestimmt. Dies ist eine sehr
differenzierte Herangehensweise, denn nicht jeder Mensch
verträgt jede Nahrung in Bezug auf deren thermische Eigenschaften
oder Geschmack. Zudem sollte eine gesunde Ernährung
auch den Jahreszeiten entsprechend ausgerichtet sein.
Aber nicht nur die Qualität der Lebensmittel ist entscheidend
für ein gesundes Leben. Die Einnahme der Mahlzeiten zu den
entsprechenden Tageszeiten sollte möglichst eingehalten und
ein ständiges zwischendurch essen vermieden werden.
So wie die Natur im ewig gleichen Rhythmus existiert, brauchen
auch wir einen gewissen Lebensrhythmus, gleichermaßen
unser Verdauungssystem.
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YANGSHENG
LEBENSPFLEGE
Der zweite wichtige Baustein für eine gesunde Lebensführung
ist neben der Ernährung die Bewegung. Der Begriff des Yangsheng
bedeutet neben der Tradition der Kultivierung des Lebens
auf seelischer und geistiger Ebene auch die körperliche
Ebene. Yangsheng ist durch seinen engen Bezug zu den chinesischen
Bewegungskünsten wie z. B. Qi Gong eine bekannte
Größe. In der Literatur ist der Begriff des „Yangsheng Qi
Gong“ oder auch „Qi Gong Yangsheng“ als ein Sammelbegriff
zu verstehen, der verschiedene Methoden der Lebenspflege
für sich beansprucht. Das Yangsheng Qi Gong umfasst sowohl
verschiedene Formen des beweglichen als auch des stillen Qi
Gong.
Dazu gehören Klopf- und Akupressur - Techniken, Meditation,
Atemübungen und mehr. Bei Kindern ist der natürliche Bewegungsdrang
nicht nur wichtig für die Gehirnentwicklung. Wird
der natürliche Bewegungsdrang unterdrückt, weil wir von Kindesalter
an zur Untätigkeit erzogen werden, sind im Erwachsenenalter
die Beschwerden von Wirbelsäule und Gelenken
vorprogrammiert.
Die tägliche Bewegung in jedem Alter fördert das Herz-Kreislaufsystem,
stärkt Muskeln, Sehnen und Gelenke und erhält
die gesunde Struktur des Menschen mit all seinen Geweben
und Faszien. Erweitern wir unseren Bewegungshorizont mit
den Methoden des Yangsheng Qi Gong, fördern wir zusätzlich
den Fluss unserer Lebenskraft Qi. Der ständige Wechsel von
Anspannung und Entspannung, von bewusstem Einatmen
und Ausatmen harmonisiert Körper, Geist und Seele.
Lebenspflege bedeutet, unsere Lebenskraft „Qi“ auf verschiedenen
Wegen und Ebenen zu pflegen und zu stärken, um gesund
und voller Lebenskraft ein hohes Alter zu erreichen.
Unter der Tradition des Yangsheng bestehen in der chinesischen
Kultur enge Verbindungen zu Philosophie, Dichtung,
Musik, Kalligraphie und Malerei. Und so sind es nicht nur die
beiden wesentlichen Dinge wie Ernährung und Bewegung,
welche unsere Lebenskraft erhalten und stärken.
Das gesamte Leben, unser gesamtes Tun sollte unter präventiven,
lebenserhaltenen und lebensbejahenden Aspekten geführt
und gelebt werden. Ein Leben im Einklang der Natur
und im Rhythmus der Jahreszeiten gehört ebenso dazu wie
die Einhaltung der Tag- und Nachtzeiten, das Integrieren von
Ruhe- und Erholungszeiten und eine höchst mögliche Reduzierung
von Stress. So sollten wir versuchen die nützlichen
Dinge im Leben von Unnützem zu trennen, die klaren Gedanken
von trüben Gedanken zu filtern und Bewusstsein von unbewusstem
Sein zu unterscheiden.
Lebenspflege ist die hohe Kunst der ganzheitlichen Prävention,
gepaart mit Disziplin und Lebensfreude und Achtung
vor der Natur.
P R O M O T I O N
Uwe Hielscher
Qi Gong Lehrer – Qi Gong und Energetik Therapeut
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A N Z E I G E
HAUS DES GASTES
ERÖFFNUNGSFEIER
WANDERN, FITNESS, RADELN UND AUSGIEBIG FEIERN: 14.- 18. MAI
Nach umfangreichem Umbau öffnet das Haus des Gastes Lage-Hörste
seine Türen und lädt herzlich zur Eröffnung vom 14. bis 18. Mai 2025
ein! Fünf Tage voller Highlights erwarten die Besucher – von Sport
und Gesundheit bis zu Unterhaltung für die ganze Familie.
Den Auftakt macht der 14. Mai mit dem Tag des Wanderns. Erkunden
Sie die malerische Umgebung von Hörste mit drei geführten Sternwanderungen
und genießen Sie die frische Luft. (Infos:
tourismus@lage.de). Am 15. Mai steht der Tag der Gesundheit im
Zeichen von Wellness und Fitness – zahlreiche Angebote laden zur aktiven
Erholung ein (ab 15h). Am 16. Mai folgt der Tag des Radfahrens,
bei dem Sie gemeinsam mit dem ADFC die Region auf zwei
Rädern entdecken können (16h Start am HDG). Die Krönung der Eröffnungswoche
erwartet Sie am 17. und 18. Mai mit der offiziellen
Eröffnungsfeier des Hauses des Gastes (Sa ab 11h, So ab 10h). An diesen
beiden Tagen sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm
für Unterhaltung – von der Musik der Band 4Souls bis zu den faszinierenden
Zaubershows sowie Frank und seinen Freunden. Auch die
beliebte Kindermusik-Gruppe wird mit ihren Auftritten die kleinen
Gäste begeistern. Neben dem Bühnenprogramm dürfen sich die Besucher
auf leckeres Essen, spannende Einblicke in die Aktivitäten der
örtlichen Vereine und jede Menge Spaß freuen. Ein unvergessliches
Fest für die ganze Familie! Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist
kostenlos. Erleben Sie das Haus des Gastes und lassen Sie sich von
der Vielfalt des Programms überraschen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Haus des Gastes, Freibadstr. 3, 32791 Lage-Hörste, Tel. 05232
8193 tourismus@lage.de, www.lage.de
A N Z E I G E
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P R O M O T I O N
JEDER TROPFEN ZÄHLT –
AUCH FÜR DIE
ST. LEONHARDS QUELLEN
Weltwassertag 2025
Neubeuern, 22. März 2025 – Wasser ist die wichtigste Ressource
der Erde. Daran erinnert jährlich der Weltwassertag
der Vereinten Nationen am 22. März. Unter dem Motto „Jeder
Tropfen zählt“ liegt der Fokus dieses Jahr auf dem Schutz aller
Wasserquellen und -reservoirs vom Gletscher bis zum Grundwasser.
Umso wichtiger ist es dann, wenn es – wie bei Mineralwasser
– um Wasser höchster Reinheit geht. Für die
St. Leonhards Quellen ist es deshalb selbstverständlich,
strenge Vorgaben für die Wasserentnahme einzuhalten und
das Klima und die Umwelt zu schützen.
Natürlich reines Mineralwasser ist ein kostbares Gut. „Ohne
Wasserverkommen, gäbe es kein Mineralwasser. Der Schutz
unserer Quellen und der Natur allgemein, ist daher eines
unserer höchsten Ziele. Nicht ohne Grund fassen wir unsere
Qualitätskriterien unter dem Motto „im Einklang mit der
Natur“ zusammen, erklärt Geschäftsführer Martin Abfalter
von den St. Leonhards Quellen.
Nachhaltige Wassernutzung
für eine sichere Zukunft
Die St. Leonhards Quellen und auch die anderen deutschen
Mineralbrunnen entnehmen nicht mehr Mineralwasser aus
ihren Quellen, als auf natürliche Weise neu entsteht. Dadurch
ist gewährleistet, dass die Mineralwasservorkommen langfristig
erhalten bleiben und der natürliche Wasserkreislauf
nicht gestört wird.
Mineralwasser ist von Natur aus ursprünglich rein und darf
im Wesentlichen nicht behandelt werden. Es ist das einzige
Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung
erhält. Mineralwasser stammt aus tiefen, vor Verunreinigung
geschützten Grundwasserschichten und wird direkt am Quellort
abgefüllt.
Der Anteil der deutschen Mineralbrunnenbranche an der gesamten
Grundwasserentnahmemenge beträgt weniger als 0,6
Prozent, mit denen sie aber rund 25 Prozent des täglichen
Flüssigkeitsbedarfs der Bevölkerung decken.
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A N Z E I G E
Verantwortung über die
eigenen Quellen hinaus
Die St. Leonhards Quellen setzen sich nicht nur für den Schutz
der eigenen Quellen ein, sondern auch für den nachhaltigen
Umgang mit Ressourcen insgesamt. Von der Nutzung von
Ökostrom bis hin zur speziell entwickelten Leichtglasflasche,
setzt sich der Mineralbrunnen für den Erhalt einer intakten
Umwelt ein. Die Mehrweg-Glasflasche besteht zu ca. 79 %
aus recyceltem Altglas, wiegt nur 560 Gramm und spart dadurch
Material und Energie in der Fertigung.
Ein Herzensprojekt ist auch die Unterstützung beim Bau von
Brunnen in Afrika und Indien.
Jeder kann zum Schutz der
Wasservorkommen beitragen
Man muss kein Betreiber von Mineralbrunnen sein, um die
Wasservorkommen der Erde zu schützen. Wie bei so vielem
fängt Verantwortung und Änderung bei einem selbst an. Mit
diesen 10 einfachen Sparmaßnahmen, kann jeder sofort zum
Wasserschützer werden:
1. Duschen statt Baden und wassersparende
Duschköpfe nachrüsten
2. Toiletten mit Spartasten ausstatten
3. Zahnputzbecher beim Zähneputzen verwenden
4. (Warm-)Wasser nur aufdrehen, wenn es benötigt wird
5. Während des Einseifens beim Händewaschen den
Wasserhahn zudrehen, gleiches gilt beim Einseifen
unter der Dusche
6. Tropfender Wasserhahn? Schnell beheben!
7. Haushaltsgeräte nach Energieeffizienz kaufen,
möglicherweise auch austauschen
8. Wasch- und Spülmaschine stets voll beladen anstellen
9. Obst und Gemüse wassersparend in einer großen
Schüssel waschen – kann anschließend als Gießwasser
genutzt werden
10. Je höher der Rasen stehen darf, desto weniger oft
muss er bewässert werden. Im Hochsommer gilt also:
seltener mähen! Bewässerung mit Regen- anstatt mit
Trinkwasser
Über St. Leonhards Quellen
Respektvoller Umgang mit der Natur, Schutz der Artenvielfalt
und wohltuende Einfachheit der Produkte waren von Anfang
an Voraussetzung für das Familienunternehmen. Auch heute,
als Marktführer für Mineralwasser im deutschen Bio-Handel,
fühlen sich die St. Leonhards Quellen dieser Verantwortung
verpflichtet. Ethisch einwandfreies Wirtschaften steht für das
Unternehmen genauso im Vordergrund wie das unvergleichliche
Geschmackserlebnis beim Genuss hochwertiger Quellund
Mineralwässer. Das lebendige Wasser der St. Leonhards
Quellen überzeugt mit natürlicher Reinheit aus artesischer
Herkunft.
Weitere Informationen auf www.st-leonhards-quellen.de
P R O M O T I O N
GESUNDHEIT NEU DEFINIERT
Christa Bastgen berichtet über den Zustand unserer Nahrung
Vor ein paar Tagen verkaufe ich Gemüse, Obst und
Kartoffeln auf dem Markt. Mir ist es immer wieder
eine Freude mit Menschen im Kontakt zu
sein, ihre Fragen zu beantworten und die frischen,
biologisch angebauten Nahrungsmittel
in mitgebrachte Körbe und Beutel zu legen.
Die Sonne tut an diesem kalten Morgen ihr
Ü̈ briges und zaubert den meisten ein Lächeln
aufs Gesicht. Eine Kundin steht eine Weile in Betrachtung
versunken, fasziniert von der Schönheit des
Gemüses fragt sie: „Warum sieht in den Läden alles so welk
und schlapp aus?“
Die aktuellen Schlagzeilen der Medien tauchen in den Verbraucherfragen
auf – „Ist der Knoblauch auch biologisch?“
„Kann ich die Möhren mit der Schale essen oder wurden Pflanzenschutzmittel
verwendet?“ „Sind die Kartoffeln mit Keimhemmern
behandelt?“ „Ich habe gehört, dass PFAS und
Mikroplastik auch im Obst sind, wissen Sie etwas darüber?“
und, und, und .... So viele Fragen, die die Sorge um die
Gesundheit widerspiegeln.
Es ist mein Steckenpferd, Fragen in einem größeren Kontext
zu bewegen, komplexe Systeme zu durchleuchten, Zusammenhänge
zu verstehen um daraus mögliche Handlungsansätze
zu sehen um sie in der Praxis und in der Lehre der
Wildnisschule und der Fachhochschule umzusetzen.
Ausgehend von den Verbraucherfragen habe ich für meine
Betrachtung folgende Frage formuliert:
Wenn es um die Gesundheit des Menschen geht, der sich
am Ende der Nahrungskette befindet, wie kann es dann
sein, dass so viele Arten sterben?
So habe ich erst nach der Definition des Begriffes Gesundheit,
so wie er heute gebraucht und verstanden wird geforscht. In
der Präambel der Verfassung der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
von 1946 lese ich:
„Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen,
geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur
das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Das Erreichen
des höchstmöglichen Gesundheitsniveaus ist eines der
Grundrechte jedes Menschen, ohne Unterschied der ethnischen
Zugehörigkeit, der Religion, der politischen Überzeugung,
der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“
(Quelle 1, WHO 2020)
Der Begriff Gesundheit bezieht sich hier ausschließlich auf
die Gesundheit des Menschen. Alle Richtlinien, Genehmigungen,
Grenzwerte, Bewertungen und Einschätzungen von
Behörden, Fachverbänden, Wirtschaft/Industrie oder Verbraucherverbänden
orientieren sich an dieser Definition.
Was hat das also mit dem Artensterben zu tun?
Auf den Seiten des „Bundesinstitut für Risikobewertung“
finde ich unter dem Punkt Pflanzenschutzmittel
verschiedene Vorgehensweisen
für die Risikobewertung. Beim Lesen
über die verschiedenen Wege zur Einschätzung
wird mir klar, dass es eine Risikobewertung für
Einzelstoffe gibt und die bezieht sich auf den Menschen.
Sie orientiert sich an Verzehrsmengenerhebungen
und unterliegt keiner wissenschaftlichen Untersuchung beim
Gebrauch oder Verzehr durch den Menschen.
In der Geschichte der Menschheit gab es schon eine Reihe
von Innovationen, die sich im Nachhinein als schlechte Idee
erwiesen. So gab es für die Entwicklung des Insektenvernichtungsmittels
DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) zur Bekämpfung
von Typhus, Pest und Malaria, als Meilenstein in der
Forschung, 1948 einen Nobelpreis. Ganze Landstriche wurden
vom Flugzeug aus damit besprüht, um Mückenlarven zu vernichten.
Mit Erfolg wurde in Italien die Malaria ausgerottet.
Es war weltweit über Jahrzehnte das meistverwendete Insektizid.
Wegen seiner chemischen Stabilität und guten
Fettlöslichkeit reicherte es sich im Gewebe von Tieren und
Menschen an. Trotz der schon in den 1950er Jahren durch Artensterben
sicht- und nachweisbaren Folgen hat erst das Auffinden
des Stoffwechselabbauproduktes DDE oberhalb des
Grenzwertes für Säuglingsnahrung in der Muttermilch dazu
geführt, dass es in den 1970er Jahre in vielen europäischen
Ländern verboten wurde.
Die logische Schlussfolgerung einer solchen Katastrophe ist
aus meiner Sicht eine andere, als weiterhin einem System von
Trial & Error zu folgen.
Ein Beispiel aus unserer Zeit ist das Herbizid Glyphosat, welches
seit den 1970er Jahren in der konventionellen Landwirtschaft
angewendet wird.
Obwohl die Auswirkungen auf Insekten und Vögel bereits
nachgewiesen wurde, darf Deutschland Glyphosat nicht verbieten,
da die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)
die Genehmigung bis 2033 verlängert hat, da sie
„keine inakzeptablen Risiken bei der Verwendung des Mittels
gesehen hat“. (Quelle 2)
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
(bmel) schreibt hingegen: „Glyphosat ist das am häufigsten
eingesetzte Totalherbizid und wird verwendet, um vor allem
in der Landwirtschaft unerwünschte Kräuter und Gräser zu
bekämpfen. Es lässt jede Pflanze absterben. Dadurch werden
10
Verbraucherfrage:
„Ist der Knoblauch auch biologisch?“
Foto © Thiemo Bögner
Knoblauch beginnt bei langer Lagerung oft zu keimen. Dagegen
werden im konventionellen Bereich meist chemische
Keimhemmungsmittel eingesetzt, von denen oft Rückstände
bleiben. In einigen Ländern ist sogar die Bestrahlung erlaubt.
(Quelle 6)
Verbraucherfrage:
Verbraucherfrage:
„Kann ich die Möhren mit der Schale
essen oder wurden Pflanzenschutzmittel
verwendet?“
In den Jahren 2020 und 2021 hat das Lebensmittel- und Veterinärinstitut
des LAVES Niedersachsen insgesamt 131 Proben
Möhren auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.
In 72 Proben, darunter 50 Bioproben, wurden keine Pestizidrückstände
nachgewiesen. In 59 Proben wurden Pestizidrückstände
festgestellt, in keiner davon wurden die zulässigen
Höchstgehalte überschritten.
Fazit: 82 Prozent der Möhrenproben aus konventionellem
Anbau enthielten geringe bis mäßige Pflanzenschutzmittelrückstände.
Hingegen waren in allen Bioproben erfreulicherweise
keine Reste von Pestizidwirkstoffen feststellbar.
(Quelle 7)
„Ich habe gehört, dass PFAS und
Mikroplastik auch im Obst sind,
wissen Sie etwas darüber?“
Ja, PFAS – (Ewigkeitschemikalien) werden in einer Reihe von
Pflanzenschutzmitteln verwendet. Pflanzenschutzmittel sind
zusammengesetzte Mischungen, und sowohl der Wirkstoff als
auch die anderen Bestandteile können PFAS sein.
Sehen wir uns die Pflanzenschutzmittelrückstände in den
Möhrenproben an. Tefluthrin, Fluoyram und Cyhalotrin
Lambda sind PFAS. (Quelle 7)
Klärschlämme, die auf konventionelle landwirtschaftliche
Flächen ausgebracht werden, enthalten sowohl PFAS als auch
Mikroplastik. (Quelle 9)
Mikroplastik und seine Auswirkungen auf den menschlichen
Organismus in Form von Weichmachern und anderen Inhaltsstoffen
sind noch nicht in Studien erfasst. Eine umfangreiche
Risikobewertung wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung
herausgegeben. (Quelle 10)
Pflanzen wie auch der Boden stark beeinträchtigt. Insekten,
Vögeln und anderen Tieren wird ihre Nahrungsgrundlage entzogen.
Die bekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen
dafür, dass Glyphosat der Artenvielfalt schadet.
Totalherbizide wie Glyphosat wirken nicht selektiv. Das bedeutet,
dass Glyphosat nicht nur bei sogenannten Schadkräutern
wirkt, sondern flächendeckend alle Ackerwildkräuter
tötet. Dadurch wird die Vielfalt der Pflanzenwelt stark beeinträchtigt.
Auf und neben den Ackerflächen haben Insekten
und Feldvögel über diesen Zeitraum keine Nahrungsgrundlage
mehr. Ganze Nahrungsnetze von der Pflanze über Insekten
bis zu den Feldvögeln werden so geschädigt. Das schadet
auch der Landwirtschaft selbst. Denn die Sicherung der
Erträge vieler landwirtschaftlicher Kulturen hängt maßgeblich
von bestäubenden Insekten ab.
Der Einsatz von Glyphosat kann zudem für die behandelten
landwirtschaftlichen Flächen selbst zum Problem werden,
wenn wichtige Bodenorganismen und die Bodenfruchtbarkeit
Schaden nehmen.“ (Quelle 3)
Auch andere Pflanzenschutzmittel sind unter Verdacht geraten
und gerade in den letzten Tagen wurde nach 12 Jahren
Datenerhebung Parkinson als Berufskrankheit für Landwirte
anerkannt. In einem Interview mit dem NDR führt Prof. Kraus
(Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin
der Technischen Hochschule Aachen) an: Landwirte, Winzer
und andere Anwender von Pestiziden (Herbizide, Fungizide
und Insektizide) die für ein Pestizid mindestens 100 Anwendungstage
im Berufsleben hatten, erfüllen das Kriterium einer
Berufskrankheit bei einer gesicherten Diagnose Parkinson.
(Quelle 4)
Selbst wenn „Grenzwerte“ von Pflanzenschutzmitteln nach der
altbewährten Definition von Gesundheit nur teilweise überschritten
werden, wird immer deutlicher sichtbar, welch großen
Einfluss sie auf unser Leben haben und wie an dem Ast,
auf dem wir sitzen gesägt wird.
Jetzt den Kopf in den Sand stecken ist eine Möglichkeit mit
diesem scheinbar aussichtslosen Dilemma umzugehen. Ein
Blick in die Geschichte der Landwirtschaft lässt hoffen:
Parallel zur Entwicklung der Pflanzenschutzmittel haben in
den 1920er Jahren Gründerväter von Bioland (Dr. Hans
Müller) und Demeter (Rudolph Steiner) einen anderen Weg
gewählt, Landwirtschaft zur Sicherung der Ernährung zu betreiben.
Sie verbesserten die traditionelle Kreislaufwirtschaft
und setzten auf den Aufbau von humosen Böden und dem
Erhalt der Diversität. Ihre Forschung führte zu einem Erfolgskonzept
und über die Jahre entstanden in Deutschland weitere
ökologische Anbauverbände. Das EU-Biosiegel und das
sechseckige deutsche Biosiegel garantieren, dass europaweit
die gleichen ökologischen Mindeststandards eingehalten werden.
So steht uns der Weg mit biologisch produzierten Lebensmitteln
für eine Alternative offen!
Viele bedenkliche Stoffe aus den Verbraucherfragen kommen
nicht nur aus der Landwirtschaft und so haben Mikroplastik,
PFAS und andere chemische Substanzen längst unbemerkt
ihren Weg über Kosmetik, Putz-, Wasch- und Reinigungsmittel
sowie Oberflächenbeschichtungen in unseren Haushalt und
unser Leben gefunden.
Welche Auswirkungen sie haben wird erst sichtbar, wenn jemand
sich die Mühe macht eine Problemstellung zu formulieren
und sie zu untersuchen. So hat Prof. Dr. Carolin Huhn
von der Universitat Tübingen über das Jahr gleichbleibende
Glyphosatgehalte in Gewässern gefunden und ist der Frage
nachgegangen, warum das so ist, da Glyphosat in der Landwirtschaft
ja nicht permanent ausgebracht wird. So hat sie in
ihrer Forschung Indizien gefunden, dass DTPMP (Wasserenthärter)
mit anderen Stoffen reagiert und sich in Glyphosat
umwandelt. Vom Nachweis bis zur öffentlichen Anerkennung
und die Festsetzung von Grenzwerten ist es noch ein weiter
Weg und es wird deutlich, dass die Untersuchung von Einzel-
Das Mulchen und die Gründüngung von Böden in der Landwirtschaft tragen zum Halten von Feuchtigkeit, Humusgehalt und lebendigem Bodenleben bei
und reichern die Flächen mit Nährstoffen an. Das sind wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen von vitaminreichen und widerstandsfähigen, vitalstoffreichen
Pflanzen. Foto © Gemüsehof Norbert Meyer
Pflanzenschutzmittel, die ohne Deklarationspflicht im
konventionellen Kartoffelanbau verwendet werden dürfen:
1,4-Dimethylnaphthalin: Wachstumsregulator zur Keimhemmung von
Kartoffeln im Lager. 1,4-Dimethylnaphthalin ist ein natürlich in Kartoffeln
vorkommender Stoff, der als Pflanzenhormon wirkt und die Keimung unterdrückt
und damit die Keimruhe verlängert. Es wird mit Vernebelung auf die
Kartoffeln im Lager aufgebracht.
Chlorpropham: Keimhemmer, seit 2020 in Deutschland nicht mehr zugelassen.
Keimungshemmer für die Behandlung von konventionell angebauten
Kartoffeln zum Zwecke der Haltbarmachung nach der Ernte. Es bestand
Kennzeichnungspflicht „nach der Ernte behandelt“, der Stoff musste aber
nicht namentlich genannt werden. Die Zulassung lief zum 31. Juli 2019 aus.
Jedoch durfte es bis 31. Januar 2020 verkauft und bis 8. Oktober 2020 aufgebraucht
werden. Der Wirkstoff dringt in das Innere der Kartoffeln ein und
ist auch in geschälten und in frittierten Kartoffelprodukten nachweisbar.
Fluopicolid: Wirkt stark sporenhemmend und wirkt Krautfäule und Knollenfäule
entgegen.
Verbraucherfrage:
„Sind die Kartoffeln mit
Keimhemmern behandelt?“
Insgesamt wurden vom Lebensmittel- und Veterinärinstitut
des LAVES Niedersachsen 29 Kartoffelproben auf Pestizidrückstände
im Jahr 2023 untersucht, darunter sechs Proben
aus biologischem Anbau. In 17 Proben (= 59 Prozent), alle
aus konventioneller Erzeugung, waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
nachweisbar. Höchstgehalte wurden in keiner
Probe überschritten. Es wurden Rückstände von insgesamt
elf verschiedenen Wirkstoffen bestimmt
Am häufigsten waren das Keimhemmungsmittel 1,4- Dimethylnaphthalin
sowie Phosphonsäure als ein mögliches Abbauprodukt
des Fungizids Fosetyl in jeweils fünf Proben
bestimmbar.
1,4-Dimethylnaphthalin ist nur im konventionellen Anbau zugelassen
und wird verstärkt eingesetzt, seitdem Chlorpropham
in der EU aus toxikologischen Gründen nicht mehr zugelassen
ist.
Chlorpropham war in Spuren in einer Probe deutscher Kartoffeln
enthalten, was auf Verschleppung aus früheren Anwendungen
deutet, beispielsweise durch unzureichend gereinigte
Lagerräume oder Transportbänder. (Quelle 8)
Flutolanil: Der Wirkstoff Flutolanil wirkt systemisch von den Mutterknollen
ausgehend auch bei den Tochterknollen gegen Rhizoctonia solani (Pilz, der
von toter Materie lebt und in Böden übewintert.
Spirotetramat: Insektizid zur Bekämpfung von Blattläusen und anderen
saugenden Insekten im konventionellen Gemüse- und Kartoffelbau. Es ist für
den Menschen nur gering akut toxisch und wirkt augenreizend und potenziell
haut sensitivierend. Der Wirkstoff ist giftig für wirbellose Wasserlebewesen
sowie Bienen. Die Zulassung für den Abverkauf endet am 30.10.2024, die
Aufbrauchfrist ist bis zum 30.10.2025.
Metalaxyl: Fungizid zur vorbeugenden Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule
im Kartoffelanbau.
Azoxystrobin: Ein Fungizid, welches für Menschen, Vögel, Säugetiere und
Bienen eine geringe akute und chronische Toxizität aufweist, ist jedoch für
Süßwasserfische, Süßwasserwirbellose und Flussmündungs-/Meeresfische
hochgiftig und für Flussmündungs-/Meereswirbellose Tiere sehr hochgiftig.
Flonicamid: Insektizid zur Bekämpfung von Blattläusen. Darf nur alle zwei
Jahre ausgebracht werden und nur auf Flächen ohne Drainagen. Darf nicht
in Gewässer gelangen. Spritzreste müssen als Gefahrgut entsorgt werden.
Fluazifop: Herbizid zur Bekämpfung von Ungräsern. Sehr giftig für Wasserorganismen
mit langzeitiger Wirkung.
Haloxyfop: Systemisches Herbizid. Giftig für Wasserorganismen und
Säugetiere. Der Grenzwert wird ab August 2024 herabgesetzt.
Quelle (8): https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande
_verunreingungen/pflanzenschutzmittelruckstande-in-kartoffeln-226102.html
stoffen keine Aussagen liefert über chemische Reaktionen
und Abbauprodukte oder die Wechselwirkung zwischen all
den Zusatzstoffen und ihre Giftigkeit (Quelle 5).
Biologisch abbaubare und zertifizierte Produkte ohne Mikroplastik
oder PFAS gibt es auch hier am Markt.
Als ich damals aus meinem Selbstversorgerdorf in die Welt
zog und realisierte, wie die Welt außerhalb von dieser kleinen
Oase funktioniert, war ich erst mal erschlagen von all dem,
was auf mich einströmte und es brauchte eine ganze Weile,
mich zu orientieren und einen Umgang mit all den Dingen zu
finden, die ich nicht ändern kann und da aktiv mein Leben
zu gestalten, wo ich für mich selbst entscheiden kann. Seit
Ende der 1990er Jahre begleite ich Menschen in Fragen rund
um Gesundheit, Ernährung und dem Wunsch nach einem einfachen
Leben mit der Natur. Ich selbst sehe die Erde als meinen
Haushalt.
Was uns Menschen auf dieser Erde verbindet sind die lebensnotwendigen
Grundelemente: Schutz – Wasser – Feuer –
Nahrung.
Foto oben © Rupprich 172418 - pixabay.com
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Ein Himmel voller Schwalben ist ein Zeichen für die Anwesenheit von Wasser und Insekten. Blühflächen geben Insekten und Bienen Nahrung, die für das
Bestäuben und das ökologische Gleichgewicht lebensnotwendig sind. Fotos © Gemüsehof Norbert Meyer
Es braucht Bodenhaftung, praktische Fähigkeiten, und einen
gesunden Menschenverstand, der überprüft, was vermittelt
wird und die leeren Versprechen und Lügen durchschaut und
überdachte Handlungen ausführt.
In meiner ersten Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel
wurde mir folgender Satz wie ein Mantra immer wieder aufgesagt:
„Der Kunde ist König.“
Bleibt mir zum Schluss noch zu sagen – seien Sie König –
nutzen Sie das Wissen machtvoll.
Christa Bastgen
Für mehr Gesundheit von
Menschen, Tieren, Pflanzen und der Erde:
Wie sollte die Nahrung
sein, die ich in mich
aufnehme?
Was kann ich für sauberes
Wasser tun und wie
bleibe ich mit Leichtigkeit
mit dem Leben im Fluss?
Was gibt mir Wärme?
Wie kann ich mein Potential
mit Kopf, Herz und Hand einsetzen?
Es braucht
Bodenhaftung
praktische Fähigkeiten,
und Vertrauen in uns
und die Natur.
Wie kann ich mich
und andere schützen?
Quellenverzeichnis:
(1) https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/326433/
9789289000420- ger.pdf?sequence=1&isAllowed=y
(2) https://www.efsa.europa.eu/de/news/glyphosate-no-critical-areasconcern-data-gaps-
identified
(3) https://www.bmel.de/SharedDocs/FAQs/DE/faq-glyphosat/
FAQ-glyphosat_List.html
(4) https://www.ardmediathek.de/video/
ZWJkOTFkOWQtNTM0OS00NjA3LTkwOTktMDE3OT U2Mzg5YWRh
(5) https://www.ardmediathek.de/video/
ZWJkOTFkOWQtNTM0OS00NjA3LTkwOTktMDE3OT U2Mzg5YWRh
(6) https://www.umweltberatung.at/knoblauch-per-schiff-um-diewelt#:~:text=Nicht%20keimfrei,ist%20sogar%20die%20Bestrahlung%20
erlaubt.
(7) https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/
ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelruckstande-in-mohren-
208799.html
(8) https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/
ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelruckstande-inkartoffeln-226102.html
(9)https://www.topagrar.com/acker/news/forschungsprojektklaerschlamm-bringt-mikroplastik-auf-die-felder-12797797.html
P R O M O T I O N
Christa Bastgen (Jg. 68)
ist in einem kleinem Selbstversorgerdorf
in der Eifel aufgewachsen. Neben ihrem
Studium der Oecotrophologie (Ernährungs-
und Haushaltswissenschaften) hat
sie sich intensiv mit Wildpflanzen, ökologischem
Landbau, Mentoring und craniosacraler Arbeit
beschäftigt. Ihre Liebe gilt dem Tun in Handwerk, Landschaft
und Gemeinschaft. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, Mitgründerin
der Wildnisschule Teutoburger Wald, des Wildnisschulennetzwerks
Deutschland (WI.N.D), des Waldkindergarten
Halle e.V. und Buchautorin. In der Wildnisschule ist sie seit
1998 Seminarleiterin, Köchin, Büromanagerin und Telefonstimme.
An der Fachhochschule Münster fungiert sie als Gastdozentin
im Bereich Oecotrophologie – Facility Management
und bringt die Wildnispädagogik in der Verbraucherbildung.
Ihre Lehrbereiche in der Wildnisschule sind: Pflanzen Intensiv,
Heilen mit Pflanzenkraft, Welche essbare Wildpflanze ist das?,
Wildnispädagogik I, Wildnispädagogik II, Wildnismentorprogramm,
Peacemaker und Caretaker.
Wie die Natur:
Marmoleum
A N Z E I G E
Nachhaltig und gesund wohnen
Modernes Marmoleum (Linoleum) ist dafür ein großartiger Bodenbelag.
Er besteht nahezu ganz aus natürlichen und schnell nachwachsenden Rohstoffen,
die schon während des Wachstums das Treibhausgas C0 2 binden.
„Leinöl aus den Samen der Flachspflanze, Fasern aus Jutestängeln, Holzmehl aus Upcycling-Holzresten
aus kontrollierter nachhaltiger Forstwirtschaft sowie Kalksteinmehl sind die Zutaten“, aus denen das
Unternehmen Forbo äußerst langlebige und strapazierfähige Bodenbeläge hergestellt.
Robust und gleichzeitig elastisch, mit ca. 90 natur-inspirierten Farben,
zahlreichen Optiken: Marmorierungen, Holz-, Beton- und Steinanmutungen. Glatt oder mit modularer Struktur.
Als Bahnenware, in Planken wie Fliesenform. Von Natur aus antibakteriell und allergikerfreundlich.
Für Ihr Zuhause, wie für öffentliche Räume. Ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.
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LEITUNGSWASSER
REINIGEN
Hormonartige Substanzen,
Medikamentenrückstände, Pestizide und
andere Giftstoffe finden sich leider immer öfter
auch in Leitungswässern.
Mit entsprechenden Filtern ist es möglich,
diese Stoffe nahezu ganz auszufiltern.
A N Z E I G E
Ein Einblick von
Wasser-Experte Matthias Rinne
Vor langer Zeit war das Wasser unserer
Bäche und Seen, oder das aus Brunnen
geförderte Trinkwasser von öffentlichen
Versorgern noch frei von
künstlichen Substanzen. Das ist
leider schon lange nicht mehr so; im
Gegenteil werden hierzulande immer
häufiger Schadstoffe wie Weichmacher,
hormonartige Substanzen, Pestizide,
Medikamentenrückstände, Biozide, Pestizide
und Dioxine in immer größerem Maße in dem Wasser
nachgewiesen, was für uns zum Trinken, Kochen oder für die
Zubereitung von Kaffee und Tee aus dem Hahn kommt. Diese
Stoffe werden in der deutschen Trinkwasserverordnung bisher
nicht aufgeführt; sie können aufgrund ihrer feinen Struktur
selbst durch modernste Kläranlagen kaum oder gar nicht
beseitigt werden, und Grenzwerte gibt es aus verständlichen
Gründen dafür natürlich auch nicht.
Die neuerdings in den Focus von Umweltverbänden oder
verantwortungsbewussten Medizinern gerückten Stoffe, sind
jüngere chemische Sünden wie polyfluorierte Alkylverbindungen
(PFAS), bzw., Perfluoroctansäure-Verbindungen (PFOA);
die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe mit ihren über 10.000
verschiedenen Einzelsubstanzen wird mehr und mehr Thema,
denn sie stehen im begründeten Verdacht, Mensch und
Umwelt enorm zu schädigen. Diese Stoffe werden industriell
hergestellt und finden sich (aus Gründen des Profits)
in vielen Alltagsgegenständen wie Textilien, Teppichen,
Kosmetika, Verpackungen, beschichteten Pfannen und
Handys und verschiedenen Löschmitteln. In die Umwelt gelangen
diese Stoffe bei ihrer Herstellung, ihrer Weiterverarbeitung,
beim Gebrauch sowie bei der Entsorgung und finden
leider auch den Weg ins Grundwasser. Ein einfaches Abkochen
hilft dabei überhaupt nichts; diese Stoffe sind nicht
bakterieller Art und gegen jedwede Temperatur resistent. Eine
Möglichkeit zur Beseitigung ist die oftmals zu stark überhöhten
Preisen angebotene Umkehrosmose, das ist eine Technologie
aus der Raumfahrt, die in erster Linie dazu dient, aus
Abwasser wieder trinkbares Wasser zu machen. Diese Umkehrosmose-Technologie
funktioniert zwar, hat aber leider wesentliche
Nachteile, sie zerstört durch den hohen Membran-
Pressdruck die natürliche Struktur des Wassers (Clusterstruktur),
nimmt dem Wasser so gut wie sämtliche Mineralien
und senkt den pH-Wert auf einen Wert deutlich unter 6,0,
zudem sind diese Apparate oftmals anfällig für Undichtigkeit
und nicht unbedingt preiswert im Unterhalt (teurer Membranwechsel);
in erster Linie ist es dafür geeignet, wenn für
verschiedene Prozesse mineralarmes Wasser benötigt wird
(Sanitärfirmen für die Befüllung von Heizungsanlagen,
Labore, Hersteller von Tinkturen, Luftbefeuchtung etc.).
Eine andere, wesentlich preiswertere, einfacher zu handhabende
und zudem bekömmlichere Maßnahme zur Entfernung
oben genannter Stoffe, ist die Filtration mit einer guten Aktivkohle.
Dabei kommt es allerdings auf die Qualität dieser
Aktivkohle an; die oftmals zunächst sehr preiswert angebotenen
Steinkohlepatronen (zumeist amerikanischer oder osteuropäischer
Herkunft) können dem Wasser zwar Chlor oder
Schwefelwasserstoff und unangenehme Gerüche entnehmen,
aber sind den wesentlich leistungsfähigeren Filterpatronen
aus Kokosnuss hinsichtlich chemischen Substanzen deutlich
unterlegen. Diese Kokosnusskohle hat eine viel größere Oberfläche
und anziehendere (quasi magnetische) Eigenschaften
und ist damit in der Lage, diese Stoffe an sich zu heften
(Adsorption), ohne die Mineralien zu entnehmen, ohne den
pH-Wert zu verändern und ohne die Wasserstruktur zu beschädigen.
Ein Hersteller, welcher ausschließlich diese zwar etwas
teurere aber bessere Kokosnusskohle verwendet und dazu mit
einer hohen Filterdichte arbeitet (Sinterung), ist die in Salzwedel,
Niedersachsen, ansässige Firma Carbonit®; hier
werden ohne Übertreibung die besten Filterpatronen weltweit
hergestellt, aus dem einfachen Grund, weil es keine andere
Firma gibt, die es so konsequent umsetzt.
Das Trinkwasser, welches durch eine derartige Filterpatrone
fließt, ist annähernd zu 100% frei von den eingangs
beschriebenen Stoffen und schmeckt dadurch auch deutlich
besser. Wer will, kann es auf die eine oder andere Weise zusätzlich
energetisieren; das ist eine sinnvolle Maßnahme, weil
das Wasser vom Wasserwerk bis zur Entnahmestelle durch
elektrische Pumpen und enge Röhren gequält und dadurch
zumindest teilweise seiner natürlichen Energie beraubt wurde.
Die Installation eines solchen Filters ist denkbar einfach; wer
einen normalen Wasserhahn mit einem abschraubbaren
Perlator® sein Eigen nennt, hat einen Auftischfilter (z. B.
Carbonit SanUno) in weniger als einer Minute angeschlossen
und kann sofort das neue Wasser genießen. Wer es etwas
komfortabler liebt, ist mit einem Untertischfilter (z. B.
Carbonit Vario) gut bedient; auch hier gilt, wer „keine zwei
linke Hände“ hat, kann diesen Filter in kurzer Zeit installieren.
Auch für die Filtration des gesamten Wassers, welches in das
(eigene) Haus geliefert wird, gibt es praktikable und preiswerte
Lösungen; wir durften in diesen Dingen seit über 20
Jahren viel Erfahrung sammeln und geben die bei Bedarf
gerne weiter, zudem leben und arbeiten wir hier in der Region.
Unser Bielefelder Unternehmen trägt den Namen „nanovita“,
und unsere Beratungs-Hotline ist 05205-71999; wer uns
anruft, hat einen echten Menschen „an der Strippe“ und wird
mit keiner langweiligen Warteschleife vertröstet ☺.
Wer sich vorab informieren möchte, kann an seinem Computer
unsere Webseite, www.nanovita.de aufrufen, dort sind
alle Produkte zu sehen.
Im Gespräch mit
Reinhard Maas über
40 JAHRE MAAS NATUR
Das Unternehmen Maas Natur aus Gütersloh
hat dieses Jahr sein 40jähriges Firmenjubiläum.
Das sind 40 Jahre mit einer ganz besonderen
Erfolgsgeschichte. Wie kam es dazu?
eigene Kollektionen zu entwickeln und diese auch selbst ökologisch
zu produzieren. Ende der 90er Jahre entstand dann
der Neubau in Gütersloh und 2003 folgte die Eröffnung unseres
neuen Onlineshops.“
Reinhard Maas: „Es fing 1985 an. Da wurde unser Sohn geboren.
Ökologie war uns schon damals ganz wichtig. Wir wollten
die Umwelt nicht mit Bergen von Windelmüll belasten,
und fragten uns: wie wickelt man das Kind, wie zieht man es
an, und das möglichst gesund? Wir waren etwas verzweifelt,
da es kein Angebot dafür gab. Dann
fanden wir doch einen kleinen Hersteller
für schadstofffreie Windeltücher
und begannen mit einem Handel,
Naturtextilien für Babys zu verkaufen.
Es schien der rechte Zeitpunkt gewesen
zu sein dafür, denn es gab immer mehr
Menschen, die sich darüber Gedanken
machten. Auch entstanden die ersten Bioläden und so hatte
unser Tun einen schönen Effekt. Innerhalb von vier Jahren
entwickelte sich alles leicht und dynamisch. Mit den wachsenden
Kindern wuchsen auch die Kleidungsstücke und der Bedarf
an weiteren Naturtextilien. Und unser Angebot
erweitertere sich nach und nach. Zur Babykleidung kamen
Naturtextilien für Kinder und Erwachsene.
Ein wesentlicher Schritt für uns war dann die Entscheidung,
„Was ich immer noch vermisse,
ist, dass die Menschen mehr ihren
Idealen folgen. Dann könnte der
Anteil an ökologischen Produkten
am Gesamtmarkt höher sein.“
Wie fühlen Sie sich heute rückblickend auf diese Zeit?
„Ich bin sehr stolz darauf, dass ich all das ohne kaufmännische
Ausbildung geschafft habe, und dieses Unternehmen
durch Höhen und Tiefen zu einem mittelständischen Betrieb
führen konnte. Das ist nicht selbstverständlich
für einen Sozialpädagogen.“
Hat sich das Bewusstsein für
natürliche Mode die letzten Jahre
verändert?
„Das Bewusstsein ist schon gewachsen.
In der Anfangszeit wurden wir öfter
mal belächelt für unser Tun, aber das hat sich in den Jahren
gewandelt und ökologische Mode ist ein angesagtes Thema
geworden.
Was ich noch vermisse ist, dass alle, die diese Idee gut finden,
auch nach diesem Ideal einkaufen. Es gibt so viele Menschen,
die umweltbewusstes Handeln und natürliche Mode befürworten.
Dementsprechend müsste der Anteil am Gesamtmarkt
wesentlich höher sein.“
© alle Abbildungen von Maas Natur
P R O M O T I O N
Woran kann das liegen?
„Es braucht wohl doch noch mehr Zeit, Geduld und Überzeugungsarbeit
für die Umsetzung einer größeren ökologischen
Bewegung. Wenn es mehr Vorbilder gäbe, oder wenn z. B. die
Regierung (oder die EU) dazu ein Statement abgeben würde,
könnte sich das schneller verändern. Doch wenn wir auf die
Politik warten, wird es wahrscheinlich noch länger dauern.
Wir alle sind mehr denn je aufgefordert, durch eigenes bewusstes
Handeln für uns und unsere Umwelt das Möglichste
zu tun.“
Textilien zu vergleichen, die überwiegend aus Kunstfasern bestehen,
ganz abgesehen davon, dass diese beim Waschen den
Eintrag an Mikroplastik in das Grundwasser erhöhen.
Wir verarbeiten ökologische Baumwolle und andere Naturfasern.
Jedes Textilstück, dass aus Biofasern besteht, ist mit
weniger Pestizideinsatz verbunden. Somit wird das gesamte
Ökosystem geschützt: Böden, Wasser, Insekten und
Menschen.“
Regionalität macht Sinn, mehr denn je?
Wo lassen Sie Ihre Modekollektionen fertigen?
Was bedeutet natürliche Mode überhaupt
für unsere Gesundheit?
„Ökologische Mode ist nicht nur für unsere
Gesundheit wertvoll, sondern auch
für unsere Umwelt und Natur. Die
Dinge sind miteinander verbunden.
Unser großes Anliegen ist es, eine schadstofffreie Kleidung
anzubieten. Wir prüfen unsere Produkte daher auf Herz und
Nieren nach Schadstoffen. Das ist zwar Arbeit, doch die Endverbraucher*innen
sollen ein gutes Gefühl dabei haben, unsere
Waren zu tragen, ohne Hautausschläge oder Allergien
zu bekommen. Jedes unserer Produkte erhält eine entsprechende
Prüf-Zertifizierung, die Grundlage für Vertrauen.
Mit Naturtextilien kann unser Körper zudem ganz anders
atmen. Die Haut wird belüftet. Das ist überhaupt nicht mit
Die Kund*innen sollen ein gutes
Gefühl haben, unsere Waren zu
tragen, ohne Hautausschläge
oder Allergien.
„Zum Teil gleich um die Ecke …
Wir haben zwei Stricker, die in Gütersloh
und Verl für uns produzieren.
Ein Großteil unserer Kollektionen
kommt aus der Türkei. Zwei Produzenten
sind in Portugal, und gerade entsteht
ein neuer Kontakt nach Bulgarien.
Uns ist es wichtig, in Europa zu bleiben. Kurze Wege waren
schon immer von Vorteil. Im Sinne der Nachhaltigkeit schonen
sie ja auch das Klima. Wir lassen da produzieren, wo es für
uns möglich ist, mit den Menschen vor Ort schnell in Kontakt
treten zu können. In Izmir, in der Türkei beschäftigen wir eine
Mitarbeiterin, die dort auch lebt. Vom Erstmuster bis zur Auslieferung
managt sie dort Vieles für uns im regen Austausch.
Auch ein Großteil der Biobaumwolle, die dort verarbeitet wird,
kommt über kurze Wege aus der Türkei.“
Schadstofffreie Kleidung anzubieten, wie Maas Natur das seit 40 Jahren tut, bedeutet, alle Stoffe, Garne und Farben sorgsam zu prüfen. Jedes Produkt erhält
eine entsprechende Prüfzertifizierung. Bild rechts: In Indien und Afrika unterstützt Maas Natur Kleinbauern beim Anbau von ökologischer Baumwolle.
Das Ladengeschäft Maas Natur in der Obernstraße in Bielefeld.
Maas Natur nimmt seine Verantwortung als Produzent sehr
ernst. Das geht über gesunde natürliche Mode Weit hinaus.
Sie ist ökologisch, fair produziert, sozial gerecht, umweltschonend
und transparent.
„Ja, uns liegt das Wohl von Menschen sehr am Herzen und
wir stehen auch dafür, uns für eine gerechte und gesündere
Welt zu engagieren. Von daher ist es uns sehr wichtig, nach
unseren Möglichkeiten, verschiedene Projekte zu fördern. Wir
unterstützen z. B. die Schweizer „Remei
AG“, die in Indien und Afrika ökologische
Baumwolle produzieren. Remei
fördert dort etwa 4000 Kleinbauern,
ihre Baumwolle ökologisch anzubauen.
Dafür erhalten sie eine garantierte Abnahme,
die sogar 10% über dem
Marktpreis liegt. Es ist ein tolles Projekt,
dass auch die sozialen Rahmenbedingungen mit einbezieht,
wie die Förderung von Schulen, die Möglichkeit, Kinder zu unterrichten
und Frauen damit mehr Raum für Freiheit und
kleine berufliche Selbständigkeiten zu ermöglichen. Wir lassen
dort daher einen Teil unseres T-Shirtprogramms fertigen.“
Sie gehören mit zu den Gründungsmitgliedern des IVN, des
Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft e.V.
„Ja, durch den Zusammenschluss des IVN mit anderen Vereinen
aus vielen Teilen der Welt wurde viel Gutes erreicht. Der
IVN hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Umwelt zu bewahren
und durch ganzheitliche Richtlinien ein Bewusstsein für
Ökologie, soziale Verantwortung, Gesundheit und Qualität zu
schaffen. Unsere Textilien sind mit dem weltweit anerkannten
GOTS-Label zertifiziert. Es dokumentiert, dass ausschließlich
Unsere Textilien tragen
das GOTS-Siegel.
Wir verwenden ausschließlich
ökologische und ungefährliche
Rohstoffe.
ökologische ungefährliche Rohstoffe verwendet werden, die
nachhaltig verarbeitet sind, beim Spinnen, Färben, Drucken,
Konfektionieren, Weben und Stricken.“
Ist Ihr jahrzehntelanges Engagement als Pionier für Naturmode
auch ein wenig übergeschwappt in den Mainstream?
„Auch konventionelle Modelabel überlegen heute mehr denn
je, ob sie Biomode mit einbinden in ihre Kollektionen. Sicher
möchte man hier auch Umsatz mitnehmen.
Doch ein paar Tonnen Biobaumwolle,
die dann konventionell verarbeitet
werden, sind natürlich nicht
genug. Da sollte man genau schauen,
wie weit die Überzeugung da ist, wirklich
und nachhaltig Bio anzubieten.“
Maas Natur fertigt im Jahr zwei neue Mode-Kollektionen.
Aus gutem Grund?
„Ja, wir sind der Meinung, dass dieses Angebot völlig ausreicht.
Nachhaltige, bewusst konsumierte Mode sollte immer
in Verbindung stehen mit Qualität, Wertigkeit und Umweltbewusstsein,
sprich einem verantwortungsbewussten Umgang
mit Ressourcen. So fertigen wir in einem Zug die
Frühjahr/Sommer-Kollektion und ein halbes Jahr später die
Herbst/Winterkollektion. Gezeigt wird dieses dann in vier
Katalogen mit verschiedenen Differenzierungen.
Unsere Kollektionen sind so gestaltet, dass sie sowohl modische
wie zeitlose Aspekte vereinen und die Kundin/ der
Kunde kann auch noch ein Jahr später Teile finden, die er mit
früheren Outfits kombinieren kann. Das ist möglich, da unsere
20
P R O M O T I O N
Waren, wie eben beschrieben eine entsprechende Qualität
haben, die über lange Zeiträume unverändert schön und formstabil
tragbar sind.
In monatlichen Kollektionen Neues auf dem Markt zu bringen,
wie das in vielen Bereichen der konventionellen Modebranche
üblich ist, lehne ich entschieden ab. Man produziert
Hochaktuelles, was schnell aus der Mode ist und als Altware
verschleudert werden muss. Einige Konfektionäre verbrennen
leider auch Textilien, was falsch oder zuviel bestellt wurde
oder nicht verkauft wurde. Das ist eine kolossale Verschwendung
von Ressourcen. Hinzu kommen seit 2-3 Jahren Unmengen
an Direkt-Online-Billigimporten aus China. Zum größten
Teil sind das Sachen, die den europäischen
Kriterien in keiner Weise gerecht
werden. Der Zoll kann der Flut an
Waren nicht mehr gerecht werden und
auch andere Einrichtungen kontrollieren
nicht, was da, oft mit Schadstoffen
belastet, auf den deutschen Markt gelangt.
Für junge Leute ist das sehr verfänglich, die sich über
Wertigkeit oft noch nicht so viele oder gar keine Gedanken
gemacht haben. Wir bewegen uns derzeit in einer Konsumgesellschaft,
die völlig aus der Bahn geraten ist.“
Weniger ist also mehr?
„Eine gute Qualität macht ein Mehrfach-Einkaufen unnötig.
Wer Billigtextilien erwirbt, kauft öfter, da diese Textilien kaum
über längere Zeit einen entsprechenden Tragekomfort anbieten
werden. Letztendlich ist es also sogar günstiger etwas teurer
einzukaufen und dabei auch noch etwas Gutes für die
Umwelt zu tun. Die Macht der Veränderung liegt in der Bewusstwerdung
und im entsprechenden Kaufverhalten.“
Es ist auch im ökologischen
Modebereich möglich, Preise
anzubieten, die für fast jeden
Menschen erschwinglich sind.
Maas Natur produziert hochwertige Qualitäten
bei gleichzeitig günstigen Preisen. Wie geht das?
„Natürlich müssen wir als Unternehmen einen Gewinn erzielen,
aber es muss nicht immer noch mehr werden.
Uns ist es eine Freude, zu zeigen, dass es auch im ökologischen
Bereich möglich ist, Preise anzubieten, die nahezu für
jeden Menschen erschwinglich sind. Wir agieren als Familienunternehmen
völlig unabhängig, haben unser eigenes Team,
unsere eigenen Designer*innen. Wir produzieren direkt in den
Ländern, in denen die Bio-Baumwolle wächst und verkaufen
ohne Zwischenhandel. Zudem haben wir über unseren Onlineshop
und die Ladengeschäfte einen Direktvertrieb. So sind
faire Preise möglich.
Und uns ist es eine Herzensangelegenheit,
der Gesellschaft in der wir leben,
etwas zurückzugeben, uns sozial zu engagieren
und Entwicklung voranzutreiben,
damit unsere Welt so bleibt, wie
sie jetzt noch ist.“
Wie können die nächsten 40 Jahre von Maas Natur
aussehen? Welche Ziele möchten Sie noch erreichen?
„Ein ganz nahes Ziel ist es, in diesem Jubiläumsjahr unsere
gesunde Firma an unsere Kinder zu übergeben. Und das erfüllt
uns mit großer Freude, dass Maas ein Familienunternehmen
bleibt, dass weiterhin junge wie zeitlose ökologische
Mode anbieten wird. Und das möchten wir dieses Jahr auch
sehr gerne mit unseren Kund*innen feiern.
Und natürlich möchte ich gesund bleiben, die Enkel aufwachsen
sehen und wünsche mir Frieden auf der Welt und dass
die Vernunft und der gesunde Menschenverstand die Oberhand
behalten.“ (P.J.)
Gisela Kaufmann-Maas und Reinhard Maas (v.l.) und die neue Geschäftsleitung (v.l.n.r.): Sabine Wiemann-Seiter, Inka Özkan, Philipp Maas und Nora Maas.
Maas-Natur unterhält in Deutschland aktuell 11 Filialen und beschäftigt rund 160 Mitarbeiter*innen.
P R O M O T I O N
KÜCHENKRÄUTER
FÜR UNSERE GESUNDHEIT
Interview mit
Heilpflanzen-Expertin
und Bestseller-Autorin
Barbara Simonsohn
„Für meine Top Ten der grünen Alleskönner habe ich zehn bekannte
Küchenkräuter ausgewählt, deren erstaunliche Heilkräfte
wissenschaftlich ausreichend erforscht und erwiesen
sind. Überraschenderweise konnten die Studien oft Wirkungen
belegen, die man als ‚Normalverbraucher‘ noch gar nicht
kennt. Mit der gezielten Nutzung von Küchenkräutern können
wir beherzigen, was schon Hippokrates geraten hat: ‚Eure
Nahrung sei eure Medizin!‘“ Bestseller-Autorin Barbara Simonsohn
(„Artemisia annua“) will mit ihrem Kompakt-Ratgeber
„Heilsame Küchenkräuter“ das wertvolle Gesundheitswissen
rund um die Heilkraft und die Anwendungsmöglichkeiten von
Petersilie, Rosmarin, Thymian und Co. wiederbeleben.
Die meisten Menschen betrachten Küchenkräuter als
schmackhafte Gewürze, die den Geschmack von Speisen aufpeppen.
Sie können aber viel mehr als das. Was tragen Kräuter
zu Gesundheit und Wohlbefinden bei?
Simonsohn: Unsere Vorfahren haben unsere bekannten Küchenkräuter
gar nicht als kulinarische Zutat betrachtet, sondern
als wertvolles Mittel, gesund zu werden oder gesund zu
bleiben. Im alten Griechenland und Rom galten Oregano, Rosmarin
oder Salbei als Heilmittel. Dasselbe gilt fürs Mittelalter,
von Hildegard von Bingen bis zu Theophrastus von Hohenheim
oder Paracelsus, ebenso für den Kräuterpfarrer Kneipp,
von dem wir den Ausspruch kennen: „Gegen jede Krankheit
ist ein Kraut gewachsen.“ Leider ist viel Wissen über die Heilkraft
speziell unserer bekannten Küchenkräuter verloren gegangen.
Sie enthalten unter anderem viel Chlorophyll, das die
Zellatmung unterstützt, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente
wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink,
dazu jede Menge bioaktive Substanzen wie Ballaststoffe, Bitterstoffe
und vor allem Polyphenole. Diese wirken als Antioxidantien
krebsvorbeugend, ziehen Viren, Pilze und Bakterien
aus dem Verkehr, stärken unser Immunsystem, hemmen Entzündungen,
regulieren Blutzuckerspiegel und Blutdruck und
vieles mehr.
Sie haben für Ihren neuen Kompakt-Ratgeber zehn der beliebtesten
und gesündesten Küchenkräuter ausgewählt. Welche
sind das, und was waren die Kriterien für Ihre Auswahl?
Simonsohn: Ich komme ja von der wissenschaftlichen Ecke.
Daher interessieren mich nur Heilpflanzen, zu denen es eine
ausreichende Anzahl wissenschaftlicher Studien gibt. Allein
Erfahrungen in der Volksmedizin und Berichte von Anwendern
reichen mir nicht. Also bin ich nicht nach dem Geschmack gegangen
– ich liebe beispielsweise Basilikum –, sondern nach
der Studienlage. Bärlauch zum Beispiel ist sehr gut erforscht.
Er ist der „Knoblauch der Germanen“ und viel heilkräftiger
als sein gezähmter, gezüchteter Verwandter, der Knoblauch.
Koriander – Samen und Kraut – entgiftet effektiv Schwermetalle
und hilft, wenn andere Antibiotika nicht mehr anschlagen.
Für Lavendel habe ich mich entschieden, weil dieses
Küchenkraut Ängste löst, antidepressiv wirkt und gesunden
Schlaf fördert. Dabei kann Lavendelöl durchaus mit der Wirkung
von Psychopharmaka mithalten, wie Studien belegen.
Melissenblätter verbessern nachweislich das Gedächtnis, Oregano
schützt vor Krankheitserregern, sogar vor den berüchtigten
Krankenhauskeimen MRSA; Petersilie stärkt das Herz und
fördert die Durchblutung, Pfefferminze wirkt vor allem antiviral
und als Diabetes-Prophylaxe, Rosmarin wirkt ebenfalls
herzstärkend, dazu schlaf- und verdauungsfördernd.
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Salbei – der übrigens Arzneipflanze des Jahres 2023 war –
wirkt gegen Viren jeder Art und zelltoxisch auf Krebszellen.
Thymian befreit die Lunge und auch die Seele und ist das Mittel
der Wahl bei Menstruationsbeschwerden; hier wirkt Thymianöl
effektiver als Ibuprofen, und das ohne Nebenwirkungen.
Lange Zeit wurden Kräuter in der Volksmedizin nur zu Heilzwecken
eingesetzt, bevor sie für die Küche entdeckt wurden.
Lässt sich jetzt eine Renaissance der Kräuterheilkunde beobachten,
und wie bewahrt man den prophylaktischen und therapeutischen
Nutzen vor dem Vergessen?
Simonsohn: Ja, ich beobachte eine Renaissance. Erst wurde
unsere Wildkräuter en vogue, etwa Brennnessel und Löwenzahn,
aber auch weniger bekannte wie Mädesüß, Queller und
Portulak. Jetzt, so meine Wahrnehmung, geraten zunehmend
die Küchenkräuter in den Fokus der Gesundheitsinteressierten.
Küchenkräuter sind zwar keine Wildpflanzen, aber im Allgemeinen
wenig oder gar nicht züchterisch verändert und
entsprechend vital. Immer mehr Bücher erscheinen zum
Thema, und auch mein kleines Buch soll dazu beitragen, wertvolles
Gesundheitswissen wieder präsent zu machen. Es sind
zahlreiche Interviews mit mir zum Thema Heilkraft der Küchenkräuter
vorgesehen, die auf Youtube veröffentlicht werden,
um auch jungen Leuten dieses wichtige Thema
nahezubringen.
Einige Küchenkräuter verwendet man am besten frisch, andere
besser getrocknet. Was ist entscheidend für die beste Wirkung,
und welche anderen Anwendungsformen gibt es?
Simonsohn: Ich war einige Jahre Rohköstlerin und habe früher
immer geglaubt, dass Rohes grundsätzlich das Beste und
Wertvollste ist. Aber mittlerweile habe ich umgelernt. Die gesundheitlich
besonders wertvollen Polyphenole in Pflanzen
werden erst durch Erhitzen optimal für den menschlichen Or-
ganismus verfügbar, so wie man das auch vom Lycopin in der
Tomate kennt. Ich plädiere daher für ein „Sowohl-als-auch“.
Das heißt, Küchenkräuter wie Petersilie gern roh über den Kartoffelstampf,
aber auch gelegentlich erhitzt als Tee. Das Pizzakraut
Oregano entfaltet Heilkräfte, auch wenn es vorher im
Backofen war. Frisch ist immer besser als getrocknet, aber viele
Küchenkräuter bewahren den Großteil ihrer Inhaltsstoffe auch
bei behutsamem Trocknen oder Einfrieren.
Die Heilwirkung von Kräutern ist schon lange überliefert und
wird zunehmend durch wissenschaftliche Studien bestätigt.
Welche Erkenntnisse gibt es hier inzwischen, und welche Wirkungen
sind besonders bemerkenswert?
Simonsohn: Überraschenderweise konnte die Wissenschaft oft
ganz neue Wirkungen belegen, die man als „Normalverbraucher“
noch gar nicht kennt. Nur einige Beispiele:
Bärlauch stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern entgiftet
die Leber und wirkt als Phytobiotikum, also als natürliches,
darmflora-schonendes Antibiotikum. Koriander ist nicht nur
schmackhaft, sondern hilft auch bei Rheuma. Dass Lavendel
neben seiner beruhigenden Wirkung auch das Gedächtnis
stärkt und Ängste genauso effektiv wie löst wie Psychopharmaka,
war mir vorher nicht bekannt. Pfefferminze macht nicht
nur frisch und munter, sondern verbessert auch die kognitive
und körperliche bzw. sportliche Leistungsfähigkeit. Salbei hilft
nicht nur bei Erkältungen, sondern mildert Alzheimer-Symptome
und Wechseljahresbeschwerden. Kurz gesagt: Unsere
Küchenkräuter besitzen erstaunliche Heilkräfte.
Man braucht nicht unbedingt den berühmten „grünen Daumen“,
um Kräuter im heimischen Garten oder auf dem Balkon
anzubauen. Was sollte man aber trotzdem unbedingt dabei
beachten?
Simonsohn: Beim Einpflanzen sollte man bedenken, dass
Pflanzen wachsen und den entsprechenden Platz brauchen.
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Wer seinen Garten nicht von Bärlauch, Pfefferminze und Zitronenmelisse
dominiert sehen möchte, pflanzt sie in Töpfe.
Gewürzkräuter brauchen im Allgemeinen einen sonnigen
Standort. Nur Bärlauch und Pfefferminze lieben Halbschatten.
Muskateller-Salbei, Melisse, Thymian und Lavendel. Mit Küchenkräutern
beherzigen wir das, was Hippokrates, vielleicht
der bedeutendste Arzt der Antike, vor rund zweieinhalbtausend
Jahren postulierte: „Eure Nahrung sei eure Medizin.“
Küchenkräuter stellen keine hohen Ansprüche an Bodenbeschaffenheit
und Wasserversorgung. Man braucht keinen
„grünen Daumen“, um bei ihrem Anbau Glück zu haben. Beim
Aussähen muss man sich bei Doldenblütlern und Minzen mit
Geduld wappnen, bevor sie sprießen. Petersilie hat die
„längste Leitung“ und braucht manchmal vier Wochen, bis ein
Keimling sichtbar wird. Als Alternative bieten sich fertige
Pflanzen aus der Gärtnerei an. Supermarktpflanzen bitte
immer in größere Töpfe mit guter Erde umtopfen, damit man
lange Freude daran hat. Mehrjährige Mittelmeerkräuter wie
Salbei, Lavendel, Rosmarin, Oregano oder Thymian lassen sich
leicht durch Stecklinge vermehren, wenn sie mit der Zeit verholzen.
P R O M O T I O N
Barbara Simonsohn
Heilsame Küchenkräuter
10 Kräuter für Körper und Seele
Mit zahlreichen Anwendungen
für Küche und Gesundheit
Mankau Verlag,
1. Auflage Februar 2025
Klappenbroschur,
11,5 x 16,5 cm, farbig, 159 S.
ISBN 978-3-86374-758-9
12,00 Euro (D), 12,40 Euro (A)
Sie stellen in den zehn Pflanzenporträts neben Geschichte
und Botanik auch die wichtigsten Inhaltsstoffe und positiven
Wirkungen auf die Gesundheit der Küchenkräuter vor. Welche
Beschwerden lassen sich besonders gut damit behandeln?
Simonsohn: Es gibt mindestens hundert Beschwerden oder
Krankheiten, bei denen eines (oder mehrere) der in meinem
Buch vorgestellten zehn Küchenkräuter positiv wirkt. Deshalb
habe ich am Ende des Buches einen A-Z-Teil „Was hilft
wobei?“ untergebracht. Die Indikationen reichen von Abszessen
und Appetitmangel über Blasenentzündung und Herzprobleme
bis hin zu Krebs, Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden.
Die jeweiligen Zubereitungsformen – Tee,
Dampfbad, ätherisches Öl, frische Blätter, Tinktur, Umschläge
oder auch Fertigprodukte – sind neben den empfohlenen
Kräutern angeführt. Bei depressiven Verstimmungen helfen
zum Beispiel – auch prophylaktisch – die ätherischen Öle von
Barbara Simonsohn (geb. 1954) ist Ernährungsberaterin und
Reiki-Lehrerin. Seit 1982 gibt sie Seminare im In- und Ausland,
vor allem über das authentische Reiki mit sieben Graden, aber
auch in Azidose-Therapie und -Massagen nach Dr. Renate Collier
sowie in Yoga. Darüber hinaus befasst sie sich intensiv
mit dem Thema „gesunde Ernährung“ und gilt als Expertin
für „Superfoods“. Regelmäßig reist die Hamburgerin nach Indien,
wo sie meditiert und ehrenamtlich als Englischlehrerin
für Waisenkinder arbeitet; außerdem fördert sie Moringa-Projekte
und hat im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit auf Haiti
Fruchtbäume gepflanzt und Bio-Gärten angelegt. Seit 1995
hat Barbara Simonsohn zahlreiche Ratgeber im Bereich der
ganzheitlichen Gesundheit veröffentlicht; die Gesamtauflage
ihrer Bücher beläuft sich auf über 600.000 Exemplare.
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Foto © Pexels - pixabay.com
A N Z E I G E
PRAXIS FÜR
MEDIZINISCHES UND THERAPEUTISCHES QI GONG
In meiner Praxis vereine ich das Wissen
aus den traditionellen Formen, den Prinzipien
der chinesischen Medizin und insbesondere
die Regulation von Körper,
Atem und Geist. Ich verbinde Qi Gong
mit den Erkenntnissen über die Naturkreisläufe,
den Jahreszeiten und den
Energien der fünf Elemente mit Methoden aus Kinesiologie,
Brain Gym, Stressmanagement und modernen Bewegungstherapien.
Ich gebe therapiebegleitenden Einzelunterricht in
Form von medizinischem Qi Gong für Menschen mit Erkrankungen
wie z. B. Krebs, Bluthochdruck, Lungen- und anderen
Organerkrankungen, Diabetes, Gelenkerkrankungen, allgemeinen
Erschöpfungszuständen und anderen Erkrankungen.
Weitere Schwerpunkte in meinem Unterricht sind individuelle
und ganzheitliche Konzepte zur Erhaltung und Verbesserung
der Beweglichkeit und die Entwicklung von Übungsprogrammen
bei Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden.
Aber vor allem auch für gesunde Menschen gebe ich Hilfestellungen
zur allgemeinen Lebenspflege, als Bewegungstherapeut,
als Lehrer und als Coach. Gerne suche ich in
Zukunft auch die Zusammenarbeit mit Praxen, Kliniken und
Rehabilitationseinrichtungen für eine ganzheitliche Betreuung
der Patienten.
Für weitere Informationen stehe ich gerne telefonisch und per
Mail zur Verfügung.
Uwe Hielscher. Qi Gong - Auf dem Weg
0176 - 20 55 63 13
Hebridenstr. 4a, Bielefeld
info@qigong-aufdemweg.de
www.qigong-aufdemweg.de
A N Z E I G E
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Leben im Gleichgewicht. Workshop Tanja Frobieter, 18h
Saisonstart AFM-Oerlinghausen
Walk mit Angela Leser, 11h, Baumwerk BI
Leben im Gleichgewicht. Workshop mit Tanja Frobieter, 18h
Krafttier-Abend bei Heike Budeweit, 19h, Tel. 0152 34243531
Wildbienen-Nisthilfen für Klein & Groß, SoLaWi-Hof, Dalborn
Heilabend mit H. Reisenberg, 18h, BI, Natur-Vital-Zentrum
Celtic meets swing, Oerly BB. Kirche Lipperreihe, 14h Einlass
Weidenflechten. SoLaWi-Hof, Dalborn, 10-17 Uhr
Dusty Miller bei Ulrike Sprick, 10:30-18h, Anmeldung 05245–920974
Walk mit Angela Leser, 12h
Flohmarkt an der Ameide, Detmold
Kirschblütenfest, Bielefeld, Am Langen Kampe, 11-22h
Celtic meets swing, Oerly BB. Kirche Bechterdissen, 14h Einlass
Dusty Miller bei Ulrike Sprick, 10:30-18h, Anmeldung 05245–920974
Leben im Gleichgewicht. Workshop mit Tanja Frobieter, 18h
Klangschalenmeditation, Salzgrotte Halit, Schloß Holte, 19h
Leben im Gleichgewicht. Workshop mit Tanja Frobieter, 18h
Meditation mit H. Reisenberg, 19.30h, BI, Natur-Vital-Zentrum
Lesung & Livemusik (Elvis-Hits), Cafe Röhren, Paderborn, 20h
Sakral-Chakrenreise bei Heike Budeweit,16-20h, Tel. 0152 34243531
Walk mit Angela Leser, 12h
Klangschalenmeditation, Salzgrotte Halit, Schloß Holte, 18h
Klangreise bei Heike Budeweit, 19-21h
Walk mit Angela Leser, 11h
Karfreitag
Flohmarkt am Klosterplatz, Bielefeld, 6-13h
Ostern
Ostern
–27.04., The talking Circle, mit Tam. Song, Wildnisschule Halle/Westf.
AFM Oerlinghausen. Lange Museumsnacht
Wilde-Kräuter-Küche am Lagerfeuer. 8-12 J. Gütersloh 05241-822088
Welt-Taji-/-Qi Gong-Tag, Nordpark Bielefeld, 11h Qigong, 12h B-Ball
Kraftquellen-Gesundheitsmesse, Minden, Forststr. 23, 10-20h
Saatgut- u. Pflanzentauschbörse, Ameide Detmold, 9-14h
Trödelmarkt auf dem Siegfriedsplatz, Bielefeld, 15-18h
Bielefelder Nachtansichten in Museen, Kirchen etc. 18 - 00h
Kraftquellen-Gesundheitsmesse, Minden, Forststr. 23, 10-17h
53. Hermannslauf
Walk mit Angela Leser, 11h
„Training to serve as an elder“, Wildnisschule Halle/Westf.
Heilkreis mit H. Reisenberg, 14h, BI, Natur-Vital-Z., Tel. 05206-918271
Kontakte siehe auch: Gute Adressen und Anzeigen
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Kräutergang bei Ecosphere, 14h, Rietberg, Schlingfeld 150
Wandern in Hörste mit Wolfgang Thevis, 14h, Haus des Gastes Hörste
8-Wochen Kurs mit Katrin Fleck, 02.05. bis 04.07. Entspanntes Sein
Pflanzentauschbörse, 10-11.30h, Oerlinghausen, Heinz-Sielemann-Schule
Flohmarkt an der Ameide, Detmold
Wanderung Wistinghauser Senne, Natur-OWL, 14h, Oerlingh. Sennestraße
Klangreise bei Heike Budeweit, 19-21h
Meditation mit H. Reisenberg, 19h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum
Keltische Musik: Mystical Wanderers, 19.30h Biohof Beckerwerth, Versmold
Heilabend mit H. Reisenberg, 18h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum
Solarplexus-Chakrenreise bei Heike Budeweit, 16-20h
Westlippische Wanderwoche, Salzuflen, 11h, Zur Loose 1 Waldrestaurant
Pflanzentauschbörse Botanischer Garten Bielefeld, 9-17h
Pflanzentauschbörse Spenge, Bürgerbad Lenzinghausen, ab14h
Muttertag, Westlipp. Wanderwoche, Salzuflen, 12h, Heldmannstr. 137 a
3 Sternwanderungen zum Haus des Gastes, Hörste, tourismus@lage.de
15.-18.05., Bogenbau, Wildnisschule Halle/Westf.
Eröffnung Haus des Gastes Hörste ab 15h, Wellness und Fitness
Uwe Hielscher: Qi Gong & Bailong Ball, 19.30h, Haus des Gastes
Haushalt DETOX praktisch, 18-19.30h, anmeldung@permakultur-kollektiv.de
„Die wilde Kräuterküche“, VHS-Kochkurs Gütersloh, m. Ulrike Sprick
Tag des Radfahrens, 16h, Haus des Gastes Hörste
Eröffnungsfeier Haus des Gastes Hörste, ab 11h
Westlipp. Wanderwoche, Haus des Gastes Hörste, 11h, A.d. Holzweg
Pflanzenmarkt im Archäologiepark, Corvey, 10-18 Uhr
Flohmarkt am Klosterplatz, Bielefeld, 6-13h
Internationaler Museumstag
Eröffnungsfeier Haus des Gastes Hörste, ab 10h
Westlipp. Wanderwoche, H.d. Gastes Hörste, 11h, Therap. Wanderweg
Pflanzenmarkt im Archäologiepark, Corvey, 10-18 Uhr
Offene Gärten in Lippe ab 18.5.- Spätsommer
Nachhaltigkeits-Kochkurs, SoLaWi Dalborn, mit Anmeldung
„Die wilde Kräuterküche“, VHS-Kochkurs, Warendorf, m.Ulrike Sprick
Vortrag Physiotherapie nach Fehlgeburt, 19.30h, Haus des Gastes Hörste
Green-Vision Filmfestival, Potsdam, 23.-25.5.
Westlipp. Wanderwochen, 20h, Oerlinghausen, Ende Sennestraße
Westlipp. Wanderwochen, 11h, Oerlinghausen, AFM Freilichtmuseum
Heilkreis mit H. Reisenberg, 14h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum
Christi Himmelfahrt
30.05.- 01.06. Wildnis im Kopf, Wildnisschule Halle/Westf.
Kräutergang bei Ulrike Sprick in Clarholz
Herz-Chakrenreise bei Heike Budeweit, 16-20h
Westlipp. Wanderwochen, 14h, Sportplatz Greste, Heinrich-Lübke-Weg
Flohmarkt am Siegfriedsplatz, Bielefeld, 15-18h
P r o m o t i o n
3. EVENT IN MINDEN
3. Event für ganzheitliche Gesundheit & Lebensflow
in den Räumen der Alten Dorfschule Meißen in Minden
Herzlich Willkommen zu diesen Erlebnistagen.
herzreich & Friends eröffnen gemeinsam mit Initiatorin Valentina
Knappe ein buntes Impulsbouquet für ganzheitliche Heilwege
und Lebensqualität. Was bringt Körper, Geist und Seele
wieder in den Einklang? Was kann dich auf deiner Lebensreise
unterstützen? Hier kannst du nach Herzenslust forschen, neue
Erfahrungen sammeln, öffnende Herzbegegnungen erleben. Das
ist die Vision für diese Tage.
Es erwarten Dich Menschen, die mit ganzem Herzen für Dich da
sind. Lass Dich überraschen von neuesten Erkenntnissen, uralten
Weisheiten und einer Fülle an gelebtem Wissen.
A N Z E I G E N
Themen sind u.a. körperorientierte Bewusstseinsarbeit mit Qigong,
Klang & VoiceHealing, Tanz, Massage, Regeneration, Achtsamkeit,
Shiatsu, Potenzialentfaltung, Resilienz, Selbstliebe,
Herzintelligenz, intuitives und transformatives Coaching, Access
Bars, Energiearbeit als Medizin der neuen Zeit für Mensch & Tier.
Was gibt es noch: Vorträge, Miniworkshops, ein KlangKonzert,
HerzMeditation, Heilsteine, Naturholz-Kraftherzen, Bio-Snacks,
Gutscheineverlosung, Homemade, Kosmetik, um.
Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr,
ca. 18:00 Uhr Gutscheinverlosung, anschließend Klangkonzert
Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, ca. 16:00 Uhr Gutscheinverlosung,
danach HerzLichtMeditaion/Mantra
Fachvorträge
Sa, 11:30h, Bianca Barkow: Lernen im
Moment zu sein, mit Biofeedback und
Atmung zu innerer Ruhe
Sa, 13:00h, Elisabeth Komander: Rifetech-
Plasma, Bio-elektromagnetische Therapie
nach Dr. Royal Raymond Rife
Sa. 14:30 Uhr, Valentina Knappe: Voice-
Healing, die Heilkraft der Stimme erleben
Sa. 16:00h, Sonja Simon:
Trauma und Heilung
Sa, 17:30h, Astrid Piehl: Poetry in
(e)motion, Begegnungen über Worte
So, 11:00h, Stephan Jochens u. Jenny
Wiese: Geistige Wirbelsäulenaufrichtung
So, 12:30h, Susanne Fleer-Ellerbrake:
Magische Momente und was sind deine?
So, 14:00h, Valentina Knappe: GanzSein,
Präsenz der Liebe, die Quelle ist in dir.
So, 15:30h, Ulrike Bartels: Das Herz entfaltet
sich, wenn der Verstand sich ihm
zuneigt
von oben nach unten: Bianca Barkow, Elisabeth Komander, Valentina
Knappe, Sonja Simon, Susanne Fleer-Ellerbrake. Unten Mitte und rechts:
Astrid Bauer und Herzsteine von Bodo Casper.
www.apoammarkt.de
DETOX IM HAUSHALT
Ein Online-Workshop vom
Permakultur-Verein:
„Es gibt viele Möglichkeiten, im
Haushalt selbst hergestellte
Alternativen anstatt gekaufter
Produkte zu verwenden – und
dadurch weniger Gifte ins Abwasser
zu entlassen, Verpackungen
zu vermeiden und ganz
allgemein Ressourcen zu schonen.
Zudem sind diese Mittel
häufig schonender und auch
günstiger als Waren aus dem Supermarkt. Es ist ein gutes Gefühl,
wenn man theoretisch sein Deo essen und sein Shampoo trinken
kann. Ergänzend möchten wir auch allgemeine Tipps weitergeben,
zum Sammeln, Haltbarmachen, Upcycling und Ähnlichem.
In diesem Kurs teilen wir ein paar unserer Rezepte und freuen
uns sehr, wenn ihr eure eigenen Erfahrungen beisteuert und wir
in einen bereichernden Austausch kommen.
Der Workshop ist kostenfrei, wir freuen uns über eine Spende für
den Verein. Bitte meldet euch an, dann erhaltet ihr den Zoom-
Link kurz vor Beginn.“ Do. 15.5.25, Zeit: 18-19.30 Uhr
Referentinnen sind Nicol Schaukstat, Permakulturistin, Mediatorin, Coach,
www.nicolschauksdat.de und Lola Rüppel, Permakulturistin, Grafikerin, Yogalehrerin,
www.lola-rueppel.de, Anmeldung: anmeldung@permakultur-kollektiv.de
GESUNDHEIT & BEWEGUNG
Neue Vortragsreihe im
Haus des Gastes, Hörste
Bewegung und Entspannung
sind essentiell für unsere Gesundheit
– doch wie gelingt es,
sie bewusst in den Alltag zu integrieren?
Antworten auf diese
und viele weitere Fragen bietet
die spannende Vortragsreihe
„Gesundheit und Bewegung“ im
Haus des Gastes Lage-Hörste.
15.05., Qi Gong & Bailong Ball, Uwe Hielscher:
Mit Qi Gong aktiv die Gesundheit pflegen
22.05., Physiotherapie nach Fehlgeburt, Nina Böse:
Die Physiotherapeutin klärt über Folgesschäden auf.
05.06., Klang in Bewegung, Kerstin Pahmeier:
Klangschalen und Gongs lauschen und entspannen
12.06., Waldbaden & Achtsamkeit, Sonja Rosenhäger
Achtsamkeitsübungen und Waldgesundheits-Training
26.06., Organe in Bewegung, Kerstin Bahra: Die Organe
durch Bewegung mit einbeziehen und Verspannungen lösen
03.07., Yoga mit Tina Jungblut:
Yoga ist für alle da, solange wir atmen können.
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Juni TERMINE
Westlipp. Wanderwochen, 12.30h, Restaurant Spartakus, Augustdorf
„Heilsame Kost ...“, VHS-Kochkurs in Rheda, Ulrike Sprick
Krafttier-Abend bei Heike Budeweit, 19h, Tel. 0152 34243531
Vortrag Klang in Bewegung, 19.30h, Haus des Gastes Hörste
Flohmarkt an der Ameide, Detmold
Pfingsten
Pfingsten
Vortrag Waldbaden & Achtsamkeit, 19.30h, Haus des Gastes Hörste
Meditation mit H. Reisenberg, 19.30h Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum
Musik.Lesung m. Grit Asberger u. Fritz Krisse aus dem Roman
„Scherbenpark“, 19.30h, Oerlinghausen Aula Südstadt, Theodor-Heuss-Straße.
Ladies-Night. Für Frauen von Frauen. Halle/Westf. Remise
Kurparkfest Bad Salzuflen ab 10 Uhr
Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe
Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe
Redaktionsschluss Meile bewegt Terminspecial
SoLa-Wiesenkinder, SoLaWi-Dalborn, 12h
Fronleichnam, Landpartie Schloss Bückeburg, 10h
20.-22.06. Nature Journaling, Wildnisschule Halle/Westf.
Sommersonnenwende, SoLaWi-Dalborn: Info-Spaziergang, 10h
Flohmarkt am Klosterplatz, Bielefeld, 6-13 Uhr
Heilkreis mit H. Reisenberg, 14h, Bielefeld, Natur-Vital-Zentrum
„Heilsame Kost bei Schmerzen ...“, VHS-Kochkurs, Rheda, Ulrike Sprick
Vortrag Organe in Bewegung, 19.30h, Haus des Gastes Hörste
Klangreise bei Heike Budeweit, 19-21h
Qi Gong, Umsonst & draußen, Uwe Hielscher, Bielefeld-Nordpark
jeweils ab 11h, (auch am 26.07., 30.08., 27.09.)
„Der Fluss bin ich“. Ausstellung an der Pader, Paderborn, bis 05.10.
SoLa-Wiesenkinder, SoLaWi-Dalborn, 12h
Flohmarkt am Siegfriedsplatz Bielefeld, 15-18h
Tanztheater zum Ausprobieren, 14.30-17.30h, Villa Welschen
Oerlinghausen, Anmeldung bis 18.06.: info@akadamie-am-toensberg.de
Kontakte siehe auch: Gute Adressen und Anzeigen
Die Vorträge beginnen jeweils um 19:30h,
Der Eintritt beträgt 3 Euro. Veranstaltungsort ist das
Haus des Gastes in Hörste/Lage, Freibadstraße 3.
28
Die Umstellung
auf Naturhaarpflege
A N Z E I G E N
Wenn Haare über Jahre mit Chemie-Kosmetik
und/oder mit chemischen Behandlungen wie
Dauerwellen, Blondierungen oder chemischer
Farbe behandelt wurden, sind die Haare nur
noch „scheinlebendig“, was im Energiefeld des
Menschen deutlich sichtbar wird. Nur durch Silikone, Acylate, Glanz- und
Volumensteigerer und Antistatica der synthetischen Produkte wird das Ergebnis
optisch akzeptabel und einigermaßen zu handhaben.
Bei der Umstellung auf Naturhaarpflege wird das Haar nach und nach von
all dieser Künstlichkeit befreit. Bis natürlicher Glanz und die eigene Sprungkraft
wieder sichtbar werden, kann es einige Wochen dauern. Während dieser
Umstellungszeit sieht man erst, wie beschädigt das Haaar eigentlich
ist. Aus diesem Grund sind eine fundierte Beratung und die Auswahl der
richtigen Produkte sehr wichtig. Auch eine stabile und gut deckende Pflanzenfarbe
ist erst so möglich, ebenso ein natürlich fallender und pflegeleichter
Hair Balancing-Schnitt. Mehr Infos unter www.mkühnel-friseure.de
Energetische Heilmethoden
zur Entgiftung von Körper, Seele und Geist
Der menschliche Körper ist von einem energetischen Feld umgeben, dass
als Aura bezeichnet wird. Dieses Feld kann durch physische, emotionale und
mentale Belastungen aus dem Gleichgewicht gebracht werden.
In der von uns angebotenen Ausbildung in Energetischen Heilmethoden
wird ein Grundwissen über tiefe innere Zusammenhänge vermittelt. Eine
neue Bewusstseins - und Geisteshaltung im eigenen System wird erworben,
um Genesungsprozesse nachhaltig in Gang zu setzen. Der natürliche Energiefluss
wird wieder hergestellt und entgiftet das gesamte Körper- Seele-
Geistsystem.
Die Ausbildung beginnt am 10.10.2025 und beinhaltet insgesamt neun
Wochenenden.
Info-Abende hierzu am 08.07. und 28.08. jeweils um 19.00 Uhr.
Veranstaltungsort ist die Liebe.lle in Porta Westfalica.
Mehr Infos unter www.visiondesherzens.de oder gern telefonisch.
Ausbildung
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Bewusstseins – und Geistesschulung
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bei der die „haareigenen Formungs-Kräfte genutzt
werden. Dadurch sehen die Haare nicht
„künstlich gewellt“ aus, sondern fallen wie
eine Naturwelle. Dies entsteht dadurch, dass
das Haar dem natürlichen Fall bzw. der Wuchsrichtung des Haares entsprechend
gewickelt wird, d. h. individuell abgestimmt auf jeden Kunden/in.
Weitere Vorteile:
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• Sie föhnen – lufttrocknen – curlen oder einlegen.
• Naturwellen können verstärkt oder großlockiger gestaltet werden.
• Je gesünder und gepflegter Ihre Haare sind, umso schöner fällt das
Ergebnis aus.
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Kommen Sie zu uns, denn wir wissen noch, wie es geht!!
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14.30 Uhr. Salzkotten/Paderborn: Tel.
05258 – 93 83 830, kostenfreie tel. Beratung:
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