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TLN 05/2025

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Inhalt

Ein Jahr Wasserstoff-Lkw bei Hermes Germany - S. 4

Alternative Antriebe - Elektromobilität boomt - S. 7

Isolierter Kühlvorhang mit integrierter

Ladungssicherung - S. 8

die

nutzfahrzeug

messe

Stimmungsbarometer transport logistic 2025 - S. 9

Marktübersicht: Vermietung, Leasing &

Finanzdienstleistungen - S. 16

Digitalisierung als Mittel zum Zweck - S. 21

30 Jahre Internationales Trucker & Country-Festival

in Interlaken - S. 23

Gute Fahrt im rückenfreundlichen Lkw-Sitz - S. 25

Innovatives Portfolio Premiumprodukte - S. 26

Country Festival in Wolfhagen - S. 27

Der Automobilclub KS e.V. zu Rückmeldefahrten

im Alter - S. 28

Waldbach setzt auf Leichtbau - S. 30

Herausgeber: mithoro • Federburgstraße 86/2 • 88214 Ravensburg • Germany

marketing@mithoro.de • www.translogistiknews.de

Redaktion: Christian Böttjer • Layout: mithoro

Erscheinungsweise: monatlich

Gültige Anzeigenpreisliste: ab 01.07.2021

Die Anzeigen, Anzeigentexte und die Artikel geben nicht unbedingt die Meinung

des Herausgebers wieder. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des

Herausgebers. Wir übernehmen keine Haftung für aus Druckfehlern

entstandene Schäden.

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Dekarbonisierung der Langen Strecke

Ein Jahr Wasserstoff-Lkw bei Hermes

Germany: Eine Zwischenbilanz

Im Rahmen eines 48-monatigen Testbetriebs

untersucht der Hamburger Paketlogistiker

die Praxistauglichkeit und das Emissionseinsparungspotenzial

eines Brennstoffzellen-Lkw. Inzwischen

ist das Wasserstofffahrzeug 12 Monate

im Einsatz, Zeit für ein Zwischenfazit.

Hermes Germany setzt sich intensiv mit alternativen

Antriebstechnologien auseinander und testet

deren Eignung im logistischen Alltag. Während

sich auf der Letzten Meile der batterieelektrische

Antrieb bereits etabliert hat, stehen für den

Schwerlastverkehr über lange Distanzen noch

keine flächendeckend praxistauglichen Lösungen

bereit. Auf der Suche nach zukunftsfähigen Alternativen

testet der Paketlogistiker seit Februar

2024 einen Wasserstoff-Lkw von Hyundai, bezogen

über die Firma hylane. Ein Jahr nach dessen

Einführung zieht Dennis Caldwell, Future Energy &

Transport Manager bei Hermes Germany, eine Zwischenbilanz.

Im Interview teilt er seine Einblicke

zu bisherigen Erfahrungen, bestehenden Herausforderungen

und zukünftigen Aussichten für eine

lokal CO 2 -freie Logistik im Schwerlastverkehr.

Eindrücke aus dem ersten Jahr

im Testbetrieb

Als Future Energy & Transport Manager bei Hermes

Germany begleitest du den Einsatz neuer Antriebstechnologien

von Beginn an. Wie würdest du

das erste Jahr mit dem Wasserstoff-Lkw in einem

Satz zusammenfassen?

Dennis Caldwell: Das erste Jahr lief überwiegend

positiv; unsere Erwartungen wurden größtenteils erfüllt

und es gab überraschend wenige Ausfälle.

Welche Strecke fährt das Fahrzeug täglich?

Dennis Caldwell: Seit der Inbetriebnahme im Februar

2024 hat der Wasserstoff-Lkw insgesamt knapp

80.000 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht in etwa

zwei Erdumrundungen, was recht ordentlich ist. In der

Anfangsphase sind wir teilweise Tagesstrecken von

bis zu 800 Kilometern gefahren, das ist inzwischen

nicht mehr die Regel. Momentan legt das Fahrzeug am

Tag im Schnitt 200 Kilometer zurück und transportiert

etwa 2.000 Sendungen, es ist hauptsächlich auf der

Strecke zwischen unserem Logistik-Center im hessischen

Friedewald und dem Depot in Kassel unterwegs.

Die ursprüngliche Tour zu unserem Logistik-Center

Mainz fahren wir nur noch sehr selten.

Was ist der Hintergrund für die Anpassung der

Route?

Dennis Caldwell: Das Fahrzeug war ursprünglich

für längere Fahrten und im Mehrschichtbetrieb, das

heißt sowohl Tages- als auch Nachtschicht, eingeplant.

In der täglichen Nutzung hat sich für uns der Feeder-

Transport nach Kassel als Hauptstrecke herauskristallisiert.

Dies liegt vor allem an der eingeschränkten

Verfügbarkeit von Wasserstofftankstellen auf längeren

Routen und rund um unsere Basis in Friedewald.

Wir tanken aktuell im Kreis Kassel in Lohfelden, die

Tankstelle ist Teil des H2 MOBILITY-Netzes. Obwohl

uns die Tankstellenproblematik bewusst war, zeigte

sich erst im Betrieb, wie stark sie die Disposition beeinflusst.

Die zusätzlichen logistischen Herausforderungen

und Effizienzeinbußen haben schließlich dazu

geführt, dass wir uns auf die kürzere Route fokussiert

haben.

Angesichts der Ziele von Hermes Germany, die

Potenziale von Wasserstoff zur Emissionseinsparung

zu ermitteln und die Alltagstauglichkeit zu

testen, wie lautet dein bisheriges Zwischenfazit zu

diesen Aspekten?

Dennis Caldwell: Das Potenzial zur CO 2 -Einsparung

ist in meinen Augen beim Brennstoffzellenantrieb

grundsätzlich gegeben. Allerdings kämpfen wir

im logistischen Alltag mit einigen Herausforderungen.

Knackpunkt ist, wie bereits angesprochen, die unzureichende

Tankstelleninfrastruktur, die die Flexibilität

und Effizienz der Einsätze erheblich einschränkt.

Zudem ist es entscheidend, ausreichend Personal zu

haben, das speziell für den Einsatz eines Wasserstoff-

Lkw geschult ist. Klare Pluspunkte des Lkw sind die

4 Trans Logistik News


hohe Reichweite von rund 400 Kilometern und die kurze

Betankungszeit – je nach Tankstelle dauert das gerade

mal um die 15 Minuten. Schaut man sich im Vergleich

rein batterieelektrisch betriebene Lkw an, von

denen wir derzeit sechs im Einsatz haben, zeigt sich,

dass die Ladeinfrastruktur in diesem Bereich schon

fortgeschrittener ist. Aber auch hier gibt es noch infrastrukturelle

Herausforderungen und auch die Technologie

muss weiterentwickelt werden, um ihr volles

Potenzial zu entfalten.

Und was sagen die Fahrer*innen, was überzeugt

sie im Alltag?

Dennis Caldwell: Auf jeden Fall das starke Drehmoment,

das eine ruhige und komfortable Fahrt ermöglicht.

Darüber hinaus schätzen unsere Fahrer*innen

das angenehme Fahrgefühl. Auch das Interesse

aus der Öffentlichkeit, seitens Kund*innen und Passant*innen,

ist bemerkenswert hoch. Unser Fahrpersonal

wird häufig auf das Fahrzeug angesprochen und

erhält viele Fragen dazu.

Technische Verbesserungen und

Infrastrukturbedarf

Wo siehst du Herausforderungen oder Verbesserungsmöglichkeiten

des Fahrzeugs?

Dennis Caldwell: Ein weicheres Fahrwerk könnte

den Fahrkomfort deutlich erhöhen, und eine Standheizung

wäre nützlich, um das Fahrzeug während Pausen

warm zu halten. Zudem ist der Wechselbrückenaufsatz

aufgrund der Fahrzeugbreite recht anspruchsvoll,

da könnte man nachjustieren. Unser Feedback leiten

wir im Übrigen regelmäßig an den Hersteller Hyundai

sowie hylane, von denen wir das Fahrzeug beziehen,

weiter. Dieser kontinuierliche Austausch ist entscheidend,

um die Einsatzfähigkeit des Lkw zu verbessern

und die Technologie langfristig effizient und alltagstauglich

zu gestalten.

Du hast die Tankstellenproblematik als zentrale

Herausforderung schon angesprochen. Welche

Entwicklungen sind aus deiner Sicht erforderlich,

um Wasserstoff im Schwerlastverkehr flächendeckend

einzusetzen?

Dennis Caldwell: Die Tankstelleninfrastruktur ist

derzeit in der Tat eine der größten Herausforderungen

für den Einsatz von Wasserstoff im Schwerlastverkehr.

Bei einem Ausfall einer Tankstelle kann aktuell

nicht einfach die nächste aufgesucht werden, wie es

etwa bei einem Diesel-Lkw der Fall ist. Dazu ist das

Tankstellennetz zu begrenzt und auch die Restreichweite

des Fahrzeugs reicht häufig nicht aus, um die

nächste Tankstelle zu erreichen. Das schränkt die Flexibilität

stark ein und erfordert eine präzise Routenund

Einsatzplanung. Eine bessere Verfügbarkeit von

Tankstellen würde die Flexibilität erhöhen und die

Effizienz deutlich steigern. Neben der Infrastruktur

spielt auch die Fahrzeugtechnik eine entscheidende

Rolle. Eine größere Reichweite, noch kürzere Betankungszeiten

und eine verbesserte Zuverlässigkeit der

Systeme, etwa des Wasserstoff-Verdichters beim Betankungsvorgang,

wären wesentliche Fortschritte.

Auch die Schulung von Personal – von Fahrer*innen

bis zu Disponent*innen – ist essenziell, um diese Antriebsart

voll ausschöpfen zu können. Nur durch das

Zusammenspiel all dieser Faktoren kann Wasserstoff

flächendeckend und effizient im Schwerlastverkehr

eingesetzt werden.

Vielfältige Antriebskonzepte im Blick

Hermes Germany verfolgt generell einen recht

technologieoffenen Ansatz und testet viel. Warum

ist das so wichtig?

Dennis Caldwell: Wir setzen uns bei Hermes Germany

mit verschiedenen Lösungen auseinander. Für

uns ist es wichtig, uns möglichst frühzeitig ein Bild


Direkt hinter dem Fahrerhaus stapeln sich die zylindrischen Wasserstofftanks

des H2-Lkw (Foto: Hermes Germany / Willing-Holtz)

von der Praxistauglichkeit im logistischen Alltag zu

machen. So bleiben wir am Puls der Zeit und können

rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um nicht vom

Markt abgehängt zu werden. Man muss auch dazu

sagen, dass oftmals erstmal die nötige Akzeptanz geschaffen

und mögliche Vorbehalte gegenüber neuen

Technologien aus dem Weg geräumt werden müssen.

Fakt ist: Die Dekarbonisierung des Transportsektors

ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit,

besonders auf der Langen Strecke, und wir sind alle

gefordert, einen Beitrag zu leisten. Ein technologieoffener

Ansatz ist für uns entscheidend, um die Weichen

für die Zukunft frühzeitig zu stellen. Es wird

wahrscheinlich keine einzelne Lösung für alle Einsatzzwecke

geben.

Welche Rolle spielt die batterieelektrische Mobilität

im Vergleich zu Wasserstoff?

Dennis Caldwell: Eine immens wichtige. Auf der

Letzten Meile hat sie sich bereits durchgesetzt und

Hermes Germany stellt eine wachsende Anzahl an

Sendungen elektrisch, und damit lokal CO 2 -frei, mit

E-Transportern und Lastenrädern zu. Auch auf der

Langstrecke bewährt sich diese Antriebsform: Aktuell

setzen wir, wie schon erwähnt, sechs E-Lkw ein. Diese

zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz aus, da

die Energie direkt für den Antrieb genutzt wird – im Gegensatz

zu den Umwandlungsverlusten beim Wasserstoff-Lkw.

E-Lkw bieten zudem mehr Laderaum, da sie

weniger Platz für die Antriebstechnologie benötigen.

Einige Modelle erreichen mittlerweile Reichweiten,

die mit denen von Brennstoffzellen-Lkw vergleichbar

sind – sprich sie schließen zu den hohen Reichweiten

von H2-Lkw auf. Dennoch gibt es auch hier Herausforderungen

etwa bei der noch begrenzten Verfügbarkeit

geeigneter Ladestationen und dem Aufbau der Ladeinfrastruktur

für schwere Nutzfahrzeuge.

Kannst du schon eine erste Einschätzung

abgeben, welche Rolle Wasserstoff

im Vergleich zu anderen Antrieben perspektivisch

für Hermes Germany spielen

kann?

Dennis Caldwell: Vor einigen Jahren galt

Wasserstoff häufig als die Zukunftstechnologie

im Schwerlastverkehr, heute ist das nicht

mehr so sicher. Alle Technologien entwickeln

sich ständig weiter. Wenn ich rechts und

links schaue, habe ich das Gefühl, dass sich –

sofern kein großer Durchbruch in der Wasserstofftechnologie

kommt – der batteriebetriebene

Lkw durchsetzen wird. Doch auch hier

sind wir nicht frei von Herausforderungen, besonders

beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Eine fortschrittliche

Technologie nützt wenig ohne den entsprechenden

Unterbau. Ähnlich wie beim Diesel-Lkw: Ohne

ausreichende Tankstellen wäre auch dieser Antrieb

kaum nutzbar. Die entscheidende Frage ist, ob es eine

einzige Technologie sein muss oder ein Mix aus verschiedenen

Ansätzen die Lösung ist. Stand jetzt würde

ich sagen, dass Wasserstoff neben weiteren Antriebsformen

eine zuverlässige und zukunftsweisende

Ergänzung für unsere Flotte darstellen kann. Um dies

abschließend beurteilen zu können, werden die verbleibenden

36-Monate des Tests sicherlich weitere

wertvolle Erkenntnisse bringen.

Zukunftsperspektive für

alternative Antriebe

Was braucht es in Zukunft, um den Einsatz umweltfreundlicher

Antriebstechnologien im Schwerlastbereich

weiter voranzutreiben?

Dennis Caldwell: Zum einen wird die Politik eine

entscheidende Rolle dabei spielen, wie schnell solche

Themen vorangetrieben werden. Ein Blick in andere

Länder zeigt, wie stark die Regierung dort oft aktiv

fördert und unterstützt. Doch das allein reicht nicht

aus. Ich stelle immer wieder fest, dass es auch an der

generellen Bereitschaft von Unternehmen liegt, sich

ernsthaft mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Zu oft stehen eine gewisse Trägheit oder andere Faktoren

im Weg, sodass kein Fortschritt möglich ist.

Auch die Wirtschaftlichkeit spielt immer eine Rolle.

Es braucht den festen Willen und die Offenheit, um an

dieser Stelle etwas zu bewegen.

6 Trans Logistik News


Alternative Antriebe

Elektromobilität boomt

Die Diskussion über alternative Antriebe erfreut

sich in den Medien größter Beliebtheit.

Die Elektromobilität boomt. Der folgende

Artikel befasst sich thematisch mit den Möglichkeiten

von Verbrennermotoren, eFuels, HVO und Wasserstoffantrieben

für Nutzfahrzeuge. Nach aktuellem

Wissensstand erscheint die Elektromobilität für die

Masse der Einsatzbereiche die beste Option. Denn

im Vergleich zu anderen alternativen Antrieben bietet

die Elektromobilität den höchsten Reifegrad. Experten

erwarten weitere Verbesserungen im Bereich

der Akkuleistung und bei der Kostenentwicklung. Auf

den Straßen sind bereits einige Elektro-Lkw unterwegs.

Trotzdem bleiben Herausforderungen insbesondere

im Fern- und Schwerlastverkehr. Eine wichtige

Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen die Fragen

zur Reichweite, zum Gewicht sowie zur Infrastruktur

auf der Strecke.

Infrastruktur von wichtiger Bedeutung

Mit Hochdruck

wird daran gearbeitet,

die gewünschte

Reichweite für die

Fahrten im Fernverkehr

zu erreichen. Bereits

jetzt verspricht

Mercedes deutlich höhere

Akkulaufzeiten

von garantierten 1,2

Mio. km mit 500 km

Reichweite und 4.000

Vollladezyklen.

Für die Touren im

Fernverkehr ist die Infrastruktur von wichtiger Bedeutung.

Diese muss sich mit der steigenden Nachfrage

entwickeln. Zum einen sind die Parkplätze für Lkw

an den Autobahnraststätten unabhängig von der Antriebsart

stark überlastet. Je mehr Elektro-Lkw zum

Einsatz kommen, desto überlasteter sind die Ladestationen.

Aus diesem Grund muss sich insbesondere die

Anzahl der für Lkw geeigneten Ladestationen vergrößern.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die hohen Anschaffungskosten,

auch wenn diese sich über die Laufzeit

amortisieren. Hier sei besonders der Akku beim

E-Fahrzeug erwähnt. Dank neuer Akkutechnologien

werden die Produktionskosten zukünftig sinken. Folgende

Vorteile bietet die E-Mobilität für die Nutzfahrzeugflotte:

Kostenersparnis bei eigener Ladestation

(besonders in Kombination mit Solarenergie), bessere

Ausschöpfung der Motorleistung vor allem bei Stoppand-Go

und weniger Lärm für Fahrer und Anwohner.

Foto: Webfleet

Trans Logistik News

7


Alternative Kraftstoffe: HVO und E-Fuels

Es hat sich in der Entwicklung viel getan, und so

sind neue Lkw viel umweltfreundlicher als die alten

Modelle. Alternative Kraftstoffe können einen

wichtigen Beitrag leisten, um die Fahrzeuge noch

umweltverträglicher zu betreiben. HVO-Diesel verringert

beispielsweise den Ausstoß an Partikeln (PM)

und Stickoxiden (NOX) bei modernen Euro-6-Motoren

nochmals um etwa 25 %. Die Gesamt-Treibhausgas-Bilanz

(je nach Rohstoffart und Produktionsweg)

verbessert sich im Vergleich zu fossilem Diesel um bis

zu 90%. HVO 100 als Treibstoff eignet sich insbesondere

für schwere Lkw, Schiffe oder Flugzeuge. E-Fuels:

Besonders energieintensiv ist die Herstellung von

E-Fuels. Daher ist es nicht für den Herstellungsort lohnenswert.

Hier ist es empfehlenswert, die weiteren

Entwicklungen zu beobachten und sie bei Bedarf sinnvoll

zu nutzen. Ratsam ist der emissionsarme Betrieb

besonders für den Fern- und Schwerlastverkehr mit

dem bestehenden Fuhrpark, schließlich sind dafür keine

Anpassungen am Fahrzeug erforderlich. An dieser

Stelle ein wichtiger Tipp: Mit der Unterstützung von

Flottenmanagement und Telematik kann der Kraftstoff-Verbrauch

von Verbrenner-Fahrzeugen gesenkt

werden. Ebenso wichtig: Den Kraftstoff-Verbrauch

von Verbrenner-Fahrzeugen kann man mit Flottenmanagement

und Telematik noch weiter senken. In

Webfleet gibt es Analysen zum Kraftstoffverbrauch

pro Fahrzeug und Fahrer, die helfen, unnötig hohe Verbräuche

zu erkennen.

Wasserstoff ist in aller Munde

Wasserstoff als Antrieb ist in aller Munde und eignet

sich als alternativer Antrieb vor allen Dingen für

Fern- und Schwerlastverkehre. Die bisherige Fahrerfahrung

mit diesen Fahrzeugen ist positiv und die

Reichweite ausreichend. Bei der Herstellung, Betankung

und Infrastruktur benötigt die Technologie

noch weitere Fortschritte. Die weitere Entwicklung

bleibt abzuwarten. Eine ausführliche und strategische

Planung ist für eine Wasserstoff-Flotte unverzichtbar,

aber auch noch mit größeren Unsicherheiten versehen.

Grundlage für jede Entscheidung bezüglich einer

Umstellung der Flotte sollten bestmögliche Daten aus

dem bestehenden Betrieb sein. Das Verständnis der

eigenen Flotte ist dabei mindestens ebenso wichtig,

wie die Kenntnis neuer Technologien und ihrer Möglichkeiten.

(Wolfgang Schmid, Webfleet Head of Central

Region)

Weltneuheit:

Isolierter Kühlvorhang mit integrierter

Ladungssicherung

Die temptec GmbH (www.temptec.de) hat

die notwendige Zertifizierung als Ladungssicherungssystem

für das Model Iso- Top- Safe

erhalten.

Durch die Integration von einer Sperrstange in den

Kühlvorhang wird das Handling bei den Ladetätigkeiten

erheblich vereinfacht.

Das Segment des Thermo-Vorhangs kann nach

oben geschwenkt werden. Es verharrt dort stabil, weil

federunterstützt, auch außerhalb des Koffers. Als Besonderheit

ist auch das Schwenken Richtung Stirnwand

ebenfalls Federkraft-unterstützt möglich, falls

dies für das Manövrieren erforderlich wäre. Außerdem

kann das gesamte System im Koffer mit der bekannten

temptec Einhandbedienung leicht verfahren werden,

sodass der zu kühlende Raum der Ladungsmenge

angepasst werden kann. Die Energiekosten werden erheblich

gesenkt, die Enteisungszeiten der Kühlaggregate

minimiert.

Mit 60 mm Spezialisolierung, ATP-geeignet und

lebensmittelecht, ist das System zum Patent angemeldet.

Firmeninhaber Thomas Schram: „Der ISO.

safe ist ein echter Fortschritt für alle Beteiligten: die

Temperaturen der Frisch-, Kühl- und Tiefkühlwaren

8 Trans Logistik News


sind gewährleistet und gleichzeitig die Aufgabe der

Ladungssicherung einfach und leichtgängig im Handling

gelöst.“

Seit 25 Jahren ist temptec der deutsche Spezialist

und Hersteller von Kältevorhängen aller

Art. Näheres zum Produkt und zum Marktstart auf

www.temptec.de

Über die temptec GmbH

„Was helfen ein isolierter Koffer und gute Kühlaggregate,

wenn die Hecktür bei der Auslieferung viel zu

lange offen steht?“

​Diese Frage ließ Thomas Schram nicht mehr los,

während er einige Jahre in der Branche „Kühlfahrzeuge”

unterwegs war.

Zur Jahrtausendwende war es soweit. Er gründete

die temptec GmbH, allein mit dem Ziel, praktikable

Lösungen zu bieten, die Fuhrparkleiter, Fahrer und

Controller wie Entscheider gleichermaßen begeistern.

Waren sichern, Energiekosten sparen, Umwelt

entlasten, drei auf einen Streich, und dies mit hoher

Akzeptanz seitens der Fahrer, die letztlich mit ihrem

Verhalten entscheiden, ob das Ganze funktioniert.

In einem Keller startete Thomas Schram, und entwickelte

von Anfang an pfiffige technische Lösungen.

Viele Patente sind bis

heute das Ergebnis.

Der direkte Dialog

mit allen Beteiligten

ist ihm wichtig, denn

daraus erwachsen

Kühlvorhänge aus der

Praxis für die Praxis.

Seit 2016 freut

sich die temptec

GmbH über ein eigenes

Firmengebäude

in Jetzendorf bei München.

Dort ist die zentrale

Fertigung. Alles

Made in Germany.

„Mit Sicherheit

kühl” ist das Motto

der temptec GmbH,

ist der Ansporn und

die Motivation von Die Weltneuheit von temptec.

Thomas Schram und seinem Team, ist aber nicht die

Art, wie miteinander umgegangen wird. Ganz im Gegenteil.

Die Kunden aus Deutschland, Europa und darüber

hinaus schätzen das.

1.851 Aussteller

und Besucher äußerten

sich in einer

Online-Befragung

vom 18. Februar bis

4. März 2025 zuversichtlich

zur Marktsituation.

© Messe

München GmbH

Stimmungsbarometer transport logistic 2025

Zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Der Kostendruck und die bürokratischen Hürden

sind hoch. Der Fachkräftemangel ist

nach wie vor spürbar. Dennoch zeigt das

Stimmungsbarometer der transport logistic 2025 auch

einen Umschwung. Im Kampf gegen Kosten, Emissionen

und Cyberattacken ziehen Industrie und Handel

mit der Logistik- und Transportbranche zunehmend

an einem Strang.

1.851 Aussteller und Besucher äußerten sich in

einer Online-Befragung vom 18. Februar bis 4. März

2025 zuversichtlich zur Marktsituation. Unsicherheit

prägt die Märkte weltweit. Keiner der 1.851 befragten

Trans Logistik News

9


Besucher und Aussteller beschreibt seine Marktsituation

derzeit als sehr gut. Dennoch blicken neun von

zehn Befragten zuversichtlich in die Zukunft. Dabei

bezeichnen 43 Prozent die aktuelle Lage als gut, 48

Prozent als mittelmäßig und knapp zehn Prozent als

schlecht. Die Europäer schätzen die Lage schlechter

ein, vor allem in Deutschland.

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Unternehmen in Gefahr

Das weltweit wichtigste Thema ist der Kostendruck.

Für mehr als drei Viertel der Unternehmen

verschärft er die Marktsituation. An zweiter Stelle

der limitierenden Faktoren scheiden sich die Geister.

Während in Deutschland vor allem der bürokratische

Aufwand beklagt wird (58 Prozent), ist es im Ausland

eher die Geopolitik (49 Prozent). An dritter Stelle der

Erfolgshemmnisse steht mit 48 Prozent der Mangel an

Fachkräften. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen

sind die befragten Aussteller und Besucher insgesamt

eher optimistisch. Jeder Zweite (52 Prozent) erwartet,

dass sich die Marktsituation in den nächsten

zwei Jahren verbessern wird. Dabei ist Deutschland

(46 Prozent) etwas zurückhaltender als das Ausland

(60 Prozent), besonders zuversichtlich sind die Asiaten

(80 Prozent).

Industrie treibt an

Ein großer Teil (76 %) der Branche beschäftigt sich

aktiv mit Cybersicherheit. Allen voran die Industrie.

Hier wappnen sich 85 Prozent der Befragten aktiv gegen

Angriffe aus dem Netz. Schlusslicht auf hohem Niveau

sind die Befragten aus der Speditions- und Transportbranche.

Hier sind nur 70 Prozent aktiv oder sehr

aktiv. Von den Befragten wissen 37 Prozent nicht, ob

Negative

CO2-Emissionen

möglich

Umfassendes

Tankestellennetzwerk

sie bereits Opfer von Cyber- Angriffen geworden sind.

Von den verbleibenden 63 Prozent war jeder Zweite

schon mindestens einmal im Visier von Cyberkriminellen.

Nachhaltigkeitsberichte (68 Prozent) beschäftigen

die Branche auf ähnlichem Niveau. Viele Befragte aus

Industrie (83 Prozent) und Handel (75 Prozent) setzen

sich aktiv mit dem Thema auseinander. Bei den Logistikdienstleistern

(68 Prozent) oder den Befragten aus

Spedition und Transport (64 Prozent) sind die Zahlen

niedriger. Dabei ist die Berichterstattung nicht auf

Europa beschränkt. Auch weltweit ist mindestens jeder

zweite Befragte in diesem Bereich aktiv oder sehr

aktiv.

Mit KI in die Zukunft

Künstliche Intelligenz hat bei durchschnittlich 54

Prozent Einzug gehalten. Unter den Befragten sind

Industrieunternehmen und Logistikdienstleister mit

jeweils 58 Prozentpunkten führend beim Einsatz der

neuen Technologie. Weltweit liegen die Nutzungsschwerpunkte

in den Bereichen Administration, Kundenservice

und Controlling. Bei Produktionsprozessen

liegt die Industrie mit 26 Prozent vor dem Schienengüterverkehr

(19 Prozent), Logistikdienstleistern (18

Prozent), Spedition und Transport (9 Prozent) sowie

dem Handel (5 Prozent). In Deutschland setzen zwei

von drei Befragten KI zumindest teilweise ein. Für 60

Prozent der Befragten ist der Mensch der wichtigste

Erfolgsfaktor.

Silos einreißen

Cybersecurity, KI und Nachhaltigkeit, aber auch

multimodale Lieferketten, Antriebstechnologien,

Data Mining oder Analytics

stehen ebenfalls

im Fokus des Konferenzprogramms.

„Die Branche

beschäftigt sich mit

vielen Themen und ist

bereits sehr aktiv. Vieles

geht aber nur gemeinsam“,

erklärt Dr. Robert

Schönberger, Global Industry

Lead transport

logistic exhibitions, und

fährt fort: „Obwohl die

Branche unter Druck

steht, verbessert sich

10 Trans Logistik News


die Stimmung, weil Industrie, Handel und Dienstleister

enger zusammenrücken. Die transport logistic ist

dafür die ideale Plattform. Hier lassen sich Ideen für

nachhaltige Lieferketten entwickeln und Silos einreißen

- mit Blick auf die Umwelt, die Menschen und die

Unternehmen“.

Einige Aussteller der transport logistic

Mit Sicherheit mehr als tanken

Hoyer stellt Neuheiten auf Messe vor

Hohe Beteiligung auf Top-Niveau

Vom 18. Februar bis 4. März 2025 haben insgesamt

1.851 Aussteller und Besucher aus aller Welt an der Online-Befragung

teilgenommen. 78 Prozent der Befragten

sind in leitenden Positionen tätig. Am stärksten

vertreten sind die Bereiche Spedition und Transport

(29 Prozent), Industrie (15 Prozent) sowie Logistikdienstleister

(15 Prozent). Die Befragung wurde vom

Meinungsforschungsinstitut IFaD im Auftrag der Messe

München durchgeführt. Weitere Informationen

gibt es unter https://transportlogistic.de/de/

transport logistic

Die transport logistic ist die Internationale

Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply

Chain Management und die weltweit größte Messe

für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr

auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft.

In die transport logistic ist die air cargo Europe integriert,

eine Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie.

Messe München

Als einer der bedeutendsten Messeveranstalter

der Welt zeigt die Messe München auf ihren weltweit

rund 90 Fachmessen die Welt von morgen.

Darunter sind zwölf Weltleitmessen wie bauma,

BAU, IFAT oder electronica. Das Portfolio umfasst

Fachmessen für Investitions- und Konsumgüter

ebenso wie für neue Technologien. Zusammen

mit ihren 1.300 Mitarbeitenden im Konzern und

den Beteiligungsgesellschaften organisiert sie

Fachmessen in China, Indien, Brasilien, Südafrika,

Türkei, Singapur, Vietnam, Hongkong, Thailand

und den USA. Mit einem internationalen Netzwerk

von Beteiligungsgesellschaften und Auslandsvertretungen

ist die Messe München weltweit aktiv.

Die jährlich mehr als 150 Veranstaltungen ziehen

im In- und Ausland rund 50.000 Aussteller und

rund drei Millionen Besucher an. Damit ist die

Messe München ein wichtiger Wirtschaftsmotor,

der Kaufkrafteffekte in Milliardenhöhe auslöst.

Einige Neuheiten hat Hoyer für seine Hoyer Card

entwickelt. Eine ideale Gelegenheit, sich darüber zu

informieren, bietet sich auf der Messe transport logistic

in München vom 2. bis 5. Juni an Stand 215 in Halle

A6.

Betrugsversuche mit geskimmten Tankkarten richten

inzwischen große Schäden an. Dieses Themas hat

sich Hoyer für die firmeneigene Hoyer Card angenommen

und einen komplett neuen Sicherheitsstandard

eingeführt, um unrechtmäßige Tankungen über die

Hoyer Card weiter zu erschweren.

Ein

aufwendig

programmierter

Algorithmus

erkennt

Abnormitäten

im Tankverhalten

schnell und

zuverlässig:

Wird

beispielsweise eine

ungewöhnlich große

Menge getankt

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• für WAB/Sattel

• verschiedene Standorte

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Trans Logistik News

11


oder eine sonst nicht benutzte Station verwendet,

wird eine Meldung ausgelöst, sodass der Fall schnell

geprüft und die Karte gegebenenfalls sofort gesperrt

werden kann.

Jeder Kunde kann seine Karten zudem selbst in ihrer

Funktionalität individualisieren und beispielsweise

Tankzeiten und Tankmengen einschränken. Getestet

wird die Nutzung einer dynamischen Pin-Nummer mit

begrenzter Gültigkeit. Dazu kann der Diesel Inspektor

als permanente Kontrolle der Soll- und Ist-Werte zur

Diebstahlsvermeidung, Tankoptimierung und CO 2 -Dokumentation

dazugebucht werden.

Alle Infos zur Hoyer Card gibt es unter

www.hoyer.de. Persönliche Gesprächstermine auf der

Messe können unter 04262/7993353 und tlm2025@

hoyer.de vereinbart werden.

ViGo Bioenergy GmbH

Wegbereiter für nachhaltige und

kosteneffiziente Mobilität

ViGo Bioenergy GmbH ist ein innovatives Unternehmen,

das die Schwerlastmobilität revolutioniert.

Mit dem Fokus auf Bio-LNG, einem klimafreundlichen

und sofort verfügbaren Kraftstoff, bietet ViGo eine

nachhaltige Alternative zu fossilen Energieträgern.

Das Unternehmen betreibt aktuell 33 LNG-Tankstellen

in Deutschland und verfügt über weitere Standorte in

Großbritannien, Belgien und den Niederlanden. Damit

trägt ViGo aktiv zur Reduzierung von CO 2 -Emissionen

im Transportsektor bei. Jede Tonne getanktes Bio-LNG

spart 9 Tonnen CO 2 im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen,

wie Diesel – eine unmittelbare und wirkungsvolle

Maßnahme zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs.

ViGo Bioenergy geht noch einen Schritt weiter: Das

Unternehmen stellt seinen Kunden CO 2 -Zertifikate für

diese Einsparungen aus und ist offiziell dafür zertifiziert.

Dadurch erhalten Transportunternehmen einen

dokumentierten Nachweis über ihre klimafreundliche

Kraftstoffnutzung und können ihre Nachhaltigkeitsstrategie

gezielt stärken. Außerdem beraten die kompetenten

Mitarbeiter gerne auch zu ESG Reporting

Themen weiter. ViGo Bioenergy verbindet wirtschaftliche

Effizienz mit ökologischem Verantwortungsbewusstsein

und treibt den Ausbau einer nachhaltigen

Infrastruktur für den Schwerlastverkehr aktiv voran.

Interessierte können die ViGo Bioenergy GmbH in Halle

A6 an Stand 403 besuchen.

Alpega: „The power of collective intelligence“

Auf der transport logistic stellt Alpega die Leistungsfähigkeit

der „collective intelligence” durch

ihre einheitliche E2E Digital Transport Platform vor,

die Verlader, Frachtführer und Logistikdienstleister

(LSPs) miteinander verbindet. Zusammen können sie

komplexe Herausforderungen in der Logistik bewältigen,

ihre betriebliche Effizienz steigern und zur Erfüllung

von Nachhaltigkeitszielen beitragen.

Die wichtigsten Funktionen der Plattform: Frachtbeschaffung,

Transportplanung und -ausführung, Rate-Management,

Zeitfenstermanagement, Frachtenbörse,

Daten und Insights.

Die Alpega-Plattform bietet umfassende End-to-

End-Lösungen, die Beschaffungs-, Planungs-, Ausführungs-

und Optimierungsprozesse verbessert. Dies

führt zu Kostensenkungen und mehr Transparenz.

Außerdem trägt es dazu bei, nachhaltige Logistikpraktiken

zu unterstützen. Wichtige multimodale Transportlösungen

wie Seefrachtbuchung und Multiparcel-

Fracht sind ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Lösungen von Alpega: Connecta,

Smart Spot, Value Added Services, TMS, Ocean

Booking, Multi Parcel.

Connecta, das offene Speditionsnetzwerk von

Alpega, ist die zentrale Lösung, und ermöglicht die

Zusammenarbeit im gesamten Logistik-Ökosystem.

Connecta ermöglicht es Verladern, Spediteuren und

Logistikdienstleistern, sich zu vernetzen und auf

einer gemeinsamen Plattform zu arbeiten. Dieses offene

Netzwerk verbessert die Transparenz und sorgt

für nahtlose Transportabläufe. Connecta wird der

zentrale Knotenpunkt am Alpega-Stand sein. Booth

Experience: Der Alpega-Stand auf der TLM wird drei

interaktive Workstations umfassen: Shipper Station:

12 Trans Logistik News


Die neue Währung der Logistik“ sprechen und erläutern,

wie integrierte Netzwerke und gemeinsame

Intelligenz den globalen Transport verändern. Tag 4:

Tag der offenen Tür - Eine Gelegenheit, die Plattform

zu erkunden und mit Alpega-Experten zu sprechen.

Umfassende Transportlösungen

Vorstellung von Innovationen und Kunden Use-Cases

für Frachteinkauf und Transportabwicklung. Carrier

Station: Vorstellung von Lösungen für Kapazitätsmanagement,

Optimierung und verbesserte Konnektivität

sowie VAS-Angebote. Connecta Lounge: Der zentrale

Knotenpunkt, der zeigt, wie das offene Netzwerk

Verlader, Frachtführer und Logistikdienstleister

verbindet. An jeder Station erwarten die Messebesucher

Produktexperten, Fallstudien und Praxisbeispiele

mit den neuesten Technologietrends

aus der Logistikbranche. Die Veranstaltung

konzentriert sich auf das Thema „collective

intelligence” und veranschaulicht, wie die

Plattform von Alpega die Zusammenarbeit

zwischen allen Beteiligten in der Lieferkette

verbessert. Schlüsselthemen und -aktivitäten:

Tag 1: Die Kraft der Zusammenarbeit

- Präsentation der Synergie zwischen Kunden,

Partnern und Technologie. Im Anschluss

an diesen Tag findet ein kleines Get-Together

am Alpega-Stand statt, gesponsort von

4Flow. Tag 2: Tag der Kunden: Vorstellung

von Erfolgsgeschichten von Großkunden wie

Volvo, Tereos, Mondalez, Carreras, Wim-Claes,

Neele-Vat und anderen. Im Anschluss an

diesen Tag findet am Stand eine Alpega-Party

statt. Tag 3: Mini-Masterclass mit BCG:

Erkunden Sie, wie datengestützte Insights

logistische Herausforderungen in konkret

umsetzbare Strategien verwandeln kann.

Die Boston Consulting Group (BCG) wird an

Alpegas Stand mit einem Team von Analysten

vertreten sein und maßgeschneiderte

Sitzungen für Alpega-Kunden anbieten. Tag

3: CEO-Panel: Todd DeLaughter, CEO von

Alpega, wird über „Collective Intelligence:

Besucher:innen der transport logistic können sich

am Stand von Volvo Trucks in Halle A6 über die Fahrzeuge

des Herstellers informieren. Volvo Trucks bietet

Trans Logistik News

13


umfassende Transportlösungen für anspruchsvolle

Geschäftskunden an. Das Unternehmen vertreibt eine

umfangreiche Palette an mittelschweren bis schweren

Lkw mit einem starken, globalen Händlernetzwerk mit

2.200 Servicestellen in rund 130 Ländern. Volvo Trucks

werden in 12 Ländern auf der ganzen Welt gefertigt.

2024 wurden weltweit etwa 134.000 Volvo Lkw ausgeliefert.

Volvo Trucks gehört zur Volvo Group, einem

der weltweit führenden Hersteller von Lastkraftwagen,

Bussen, Baumaschinen sowie Schiffs- und Industriemotoren.

Ein umfassendes Spektrum an Finanzierungs-

und Service-Dienstleistungen gehört ebenfalls

zum Angebot des Konzerns. Die Aktivitäten von Volvo

Trucks basieren auf den Grundwerten Qualität, Sicherheit

und Umweltschutz.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Lkw, Aral HVO

an immer mehr Stationen und Mautabwicklung

Innovative und emissionsärmere Energie- und Mobilitätslösungen

für Flotten jeder Art und Größe: Dafür

stehen die Tank- und Ladekarten von Aral Fleet

Solutions. Die dazugehörigen Services und Produkte

ermöglichen eine professionelle Steuerung der Flotte.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die zunehmende Elektrifizierung

auch im Lkw- und Bus-Sektor. Um Elektromobilität

noch alltagstauglicher zu machen, stehen

deshalb ultraschnelle Ladepunkte und die Kombination

von Tank- und Ladekarten ganz oben auf der Agenda.

Auf der transport logistic zeigt Aral Fleet Solutions

in Halle 6, Stand A6.320, wie der Ausbau des Ladeangebots

speziell für Busse und Lkw derzeit forciert wird.

gehören die klassischen Kraftstoffe ebenso wie die

Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und der Ausbau des

Angebots mit Aral HVO. Dank einer Kooperation mit

AVIA und weiteren Partnervereinbarungen ist das Akzeptanznetz

bei klassischen Kraftstoffen in Deutschland

auf rund 6.000 Stationen gewachsen. Außerdem

werden die Tankkarten von Aral Fleet Solutions in 32

europäischen Ländern an mehr als 30.000 Stationen

akzeptiert.

Im Bereich der E-Mobilität wurde unter anderem

die stark befahrene Transitstrecke entlang der 600 Kilometer

langen Rhein-Alpen-Schiene mit einem Ladekorridor

von acht Stationen elektrifiziert und das Ladenetz

für schwere Fahrzeugklassen auf insgesamt 27

Standorte in Deutschland erweitert. Damit trägt Aral

zur Senkung der Flottenemissionen bei und schafft

die Voraussetzungen dafür, dass Lkw und Busse nicht

nur im innerstädtischen Verkehr eingesetzt werden

können, sondern auch Optionen für die Langstrecke

und weitere Einsatzzwecke bieten. Außerdem sorgt

der Aral Business Charging Festpreis für eine verlässliche

Kalkulationsgrundlage und maximale Preissicherheit

bei der Energieversorgung von E- und Hybridfahrzeugen.

Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Messestand

von Aral wird Aral HVO sein. Mit dem auf hydriertem

Pflanzenöl basierenden Aral HVO für Lkw und Busse

können mindestens 85 Prozent CO 2 -Emissionen im

Vergleich zu konventionellem Diesel eingespart werden.

Alle Optionen für die Mautabwicklung in

Deutschland und Europa

Foto: Aral AG/ Björn Seitz

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Abrechnung

von Mautgebühren. Abhängig von der Fahrzeuggröße

und den Einsatzorten bietet Aral Fleet Solutions

unterschiedliche Optionen, die sich an den jeweiligen

Einsatzzweck anpassen lassen und ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis

bieten. Im webbasierten Kundenportal

können die neuen Geräte bestellt oder verwaltet

werden.

„Dimensions in motion"

Netzausbau für klassische Kraftstoffe,

elektrifizierte Fahrzeuge und HVO

Beim Thema „Netzabdeckung“ hat Aral gleich in

drei Bereichen das Angebot deutlich ausgebaut. Dazu

Auch KRONE Trailer ist auf der diesjährigen transport

logistic wieder vertreten. Unter dem Leitsatz

„Dimensions in motion“ präsentiert der Fahrzeughersteller

auf dem eigenen Messestand in Halle A6, Stand

201/302 eine Reihe zukunftsweisender Lösungen, die

zeigen, wie sich wirtschaftlicher Transport, digitale

14 Trans Logistik News


Solutions nutzt diese Gelegenheit, um integrierte Antworten

auf die zentralen Herausforderungen moderner

Flotten zu präsentieren. Das Angebot vereint traditionelle

Tankmöglichkeiten mit neuen Treibstoffen

sowie intelligenter digitaler Fuhrparkverwaltung.

Die Shell Card: Alles, was ein moderner

Fuhrpark heute braucht

Steuerung und nachhaltige Technologien wirkungsvoll

miteinander verbinden lassen. Im Mittelpunkt

des Messeauftritts stehen sowohl weiterentwickelte

Trailerlösungen als auch der konsequente Ausbau des

digitalen KRONE Ökosystems. Besucherinnen und Besucher

dürfen sich auf einen spannenden Querschnitt

durch das aktuelle Produktportfolio freuen – darunter

auch ausgewählte Exponate im Außenbereich,

die technische Raffinesse mit hoher Praxistauglichkeit

vereinen. Ein zentrales Thema am

Stand von KRONE ist die Frage, wie sich Trailerflotten

künftig noch effizienter, transparenter

und flexibler steuern lassen.

Fuhrparkmanager stehen vor immer komplexeren

Herausforderungen: steigende Energiekosten, mehr

administrativer Aufwand und die Notwendigkeit,

nachhaltiger zu agieren. Mit der Shell Card profitieren

Unternehmen von einer flexiblen Bezahlmöglichkeit

für Treibstoffe, alternative Energieträger und Mautgebühren.

Falkenstern: „Unser Angebot schafft nicht

nur finanzielle Transparenz, sondern reduziert auch

den Verwaltungsaufwand für den Kunden“.

Energie für heute und morgen

Als Transformationspartner bietet Shell Fleet Solutions

ein breites Spektrum an Treibstoffen und La-

Effizienz, Nachhaltigkeit und

Digitalisierung vereint:

Shell präsentiert integriertes

Mobilitätsangebot auf der

transport logistic

Unter dem Motto „One Shell. All your fleet

solutions.“ präsentiert Shell auf der transport

logistic in München seine neuesten Produkte

und Dienstleistungen für den Logistik- und

Schwerlastverkehr. Als ganzheitlicher Mobilitätsanbieter

bietet Shell Fleet Solutions Kunden

ein umfassendes Portfolio für Fuhrparks jeder

Größe und Art. „Unser Ziel ist es, Fuhrparks

effizienter zu gestalten und die Dekarbonisierung

voranzutreiben. Mit unseren ganzheitlichen

Lösungen helfen wir unseren Kunden, den

Mobilitätswandel zu meistern“, erklärt Melanie

Falkenstern, Head of Shell Fleet Solutions

DACH.

Als Weltleitmesse der Logistikbranche bietet

die transport logistic eine Plattform für Innovationen

und Branchenlösungen. Shell Fleet

Trans Logistik News

15


deoptionen. Neben den traditionellen hochwertigen

Shell Fuels stehen Shell BioLNG und Shell Renewable

Diesel (HVO100) für eine signifikante CO 2 -Reduktion

zur Verfügung. Für den Umstieg auf Elektromobilität

bietet das Energieunternehmen mit Shell Recharge ein

One Shell.

All your fleet solutions.

starkes Ladenetzwerk mit über 850.000 Ladepunkten

in Europa. An 30 Tankstellen mit hybrider Ladetechnik

können sowohl Pkw als auch Lkw Strom laden.

Shell auf der transport logistic 2025

Die Messebesucher können die Lösungen von Shell

live erleben und sich in München beraten lassen. Interessierte

finden Shell vom 02. bis 05. Juni 2025 in Halle

6, Stand 237 auf der transport logistic. Dort verraten

die Experten von Shell, wie der Fuhrpark effizienter,

nachhaltiger und zukunftssicherer gestaltet werden

kann. (cb)

Marktübersicht

Vermietung, Leasing &

Finanzdienstleistungen

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten bietet

Vermietung und Leasing viele Vorteile. Die

folgende Marktübersicht widmet sich dem

Thema „Vermietung, Leasing und Finanzdienstleistungen".

Die TRANS LOGISTIK NEWS stellt einige

Anbieter aus diesen Bereichen näher vor. (cb)

Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH

Kurze Unternehmensbeschreibung mit den

wichtigsten Fakten: Die Alphabet Fuhrparkmanagement

GmbH ist einer der global führenden Anbieter für

Business Mobility-Lösungen. Als Teil der BMW Group

entwickelt Alphabet herstellerunabhängig ganzheitliche

Produkte und Services für die Unternehmensmobilität.

Das 1997 in Großbritannien gegründete

Unternehmen betreut heute über 720.000 Fahrzeuge

und leichte Nutzfahrzeuge in 38 Ländern; davon rund

172.700 in Deutschland.

Beliebtestes Fahrzeug oder beliebtestes Leasingprodukt

oder beliebteste Finanzdienstleistung

2024: Alphabet bietet seinen Kunden ganzheitliche

Business Mobility-Lösungen, die individuell den

Anforderungen angepasst werden. Besonders gefragt

sind weiterhin Fahrzeuge, die nachhaltige Lösungen

und Fahrspaß vereinen. Zu den beliebtesten E-Fahrzeugen

gehörte im vergangenen Jahr der BMW iX1.

Wichtigste Details zum beliebtesten Fahrzeug

oder Produkt (in Kurzform): Neben umfassenden

Beratungen hinsichtlich des Umstiegs auf E-Mobilität

bietet Alphabet auch eine Reihe digitaler Lösungen an

wie u.a. die Alphabet App. Hierbei handelt es sich um

eine App, die Dienstwagenfahrerinnen und -fahrern

den Mobilitätsalltag erleichtert, indem sie viele Self-

Service-Funktionen bietet. Hierzu gehören die digitale

Führerscheinprüfung oder auch die Terminbuchung

für Werkstattservices. Das entlastet auch die Fuhrparkverantwortlichen.

Weitere Geschäftsfelder: Der Umstieg auf E-Mobilität,

die Digitalisierung von Managementprozessen,

die Entwicklung nachhaltiger und zugleich wirtschaft-

16 Trans Logistik News


SAISONSTART

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licher Mobilitätskonzepte – auf der

Agenda vieler Fuhrparkverantwortlicher

stehen derzeit diverse Zielsetzungen.

Hier kann die Unterstützung von

Expertinnen und Experten hilfreich

sein: Die Alphabet Fuhrparkmanagement

GmbH bietet das Komplettpaket.

Der Full-Service-Leasinggeber entwickelt

gemeinsam mit seinen Kunden

individuelle Konzepte. So können beispielsweise

im Rahmen des E-Mobility

Consultings verschiedene Strategien

erarbeitet und umgesetzt werden, um

den Fuhrpark sowohl nachhaltig als

auch rentabel auszurichten. Dabei begleitet

der Mehrmarkenanbieter auf

Wunsch durch den gesamten Prozess

der Elektrifizierung.

Geplante Neuheiten für 2025:

Transparenz und Effizienz sind im

Fuhrparkmanagement entscheidend.

Daher entwickelt Alphabet die digitalen

Lösungen kontinuierlich weiter.

Dabei setzt Alphabet auch auf KI-unterstützte

Tools. Dank des Alphabet AI

Assistants kann seit Neuestem die Datenbeschaffung

und Datenauswertung

noch einfacher erfolgen.

Homepage: https://alphabet.de

ADAC

Fahrzeugwelt

Kurze

Trans Logistik News

Unternehmensbeschreibung

mit den wichtigsten

Fakten: Die ADAC

Fahrzeugwelt

bietet

Auto Leasing, Vario-Finanzierung

und Abo Angebote

mit exklusiven

ADAC Mitgliedervorteilen in Zusammenarbiet

mit Mobility Concept und

ausgewählten Herstellern wie Renault,

Dacia und Polestar an. Neben einer

breiten Fahrzeugauswahl von über 300

vorkonfigurierten Autos profitieren

die Mitglieder von Transparenz, Vertrauen

und Sicherheit dank vom ADAC

geprüfter Konditionen.

Beliebtestes Fahrzeug oder beliebtestes

Leasingprodukt oder

beliebteste

Finanzdienstleistung

2024: Volvo XC40 Ultra Black Edition

Wichtigste Details zum beliebtesten

Fahrzeug oder Produkt (in

Kurzform): Das Jahr 2024 stand ganz

im Zeichen von premium SUVs zum fairen

Preis. Spitzenreiter war der Volvo

XC40, aber auch viele deutsche Marken

waren sehr beliebt. Ein Großteil der

ADAC Mitglieder entscheidet sich für

die flexible „Vario-Finanzierung“, die

den Abkauf des Fahrzeugs nach Ablauf

der Leasinglaufzeit ermöglicht. Weiterer

Vorteil: die monatlichen Raten fallen

niedriger aus.

Abo

Weitere Geschäftsfelder: Auto

Geplante Neuheiten für 2025:

Kontinuierlicher Ausbau

der attraktiven Angebote

in Zusammenarbeit

mit beliebten Automobilherstellern.

Homepage:

https://www.adac.de/

fahrzeugwelt/auto/

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Europcar Mobility Group

Kurze Unternehmensbeschreibung mit den

wichtigsten Fakten: Die Europcar Mobility Group

ist ein globaler Mobilitätsanbieter mit über 75 Jahren

Erfahrung im Bereich der Mobilitätsdienstleistungen

und einer führenden Position in Europa. „We

help to change the way you move“ ist das Leitmotiv

der Europcar Mobility Group. Mehr denn je setzt

sich das Unternehmen dafür ein, einfache, nahtlose

und innovative Lösungen anzubieten, die Mobilität

leicht, angenehm und zunehmend umweltfreundlich

machen. Dafür bietet die Gruppe Geschäfts- und Privatkunden

eine breite Palette an flexiblen Miet-Optionen

für Pkw, Lkw und Transporter an – sei es für ein

paar Stunden, einige Tage, eine Woche, einen Monat

oder länger und im Abo-Modell. Dabei greift der Mobilitätsdienstleister

auf eine Flotte von über 280.000

Fahrzeugen zurück, ausgestattet mit den neuesten

Technologien, darunter ein wachsender Anteil von

Elektrofahrzeugen. Die Marken der Gruppe decken unterschiedliche

Bedürfnisse, Anwendungsfälle und Erwartungen

ab: Europcar® – ein weltweit führender Anbieter

von Pkw, Transportern und Lkw, Goldcar® – ein

Vorreiter kostengünstiger Autovermietungsdienste in

Europa, Fox-Rent-A-Car® – einer der Hauptakteure auf

dem US-amerikanischen Mietwagenmarkt, der sich

durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet,

sowie Euromobil® – ein deutscher Mietwagenanbieter.

Die Gruppe betreibt außerdem die Plattform

„myEuropcar“ für Fahrzeug-Abonnements. Die Zufriedenheit

der Kunden steht für die mehr als 9.000 Mitarbeitenden

stets im Vordergrund. Und zwar überall

dort, wo die Europcar Mobility Group ihre Mobilitätslösungen

anbietet, gestützt auf ein starkes Netzwerk

in über 130 Ländern (darunter 15 hundertprozentige

Tochtergesellschaften, die durch Franchisenehmer

und Allianzpartner ergänzt werden).

Beliebtestes Fahrzeug oder beliebtestes Leasingprodukt

oder beliebteste Finanzdienstleistung

2024:

Kunden wünschen sich heute flexible und individuelle

Angebote. Hier knüpft Europcar mit verschiedenen

Services an und bietet eine attraktive Auswahl

moderner Fahrzeuge – u. a. ein großes Portfolio

an Transportern und Lkws, vom VW Caddy über den

Mercedes Sprinter bis zu MAN 12- und 15-Tonnern

sowie Spezialfahrzeuge wie den 3-Seiten-Kipper. Ergänzt

wird das Fahrzeugangebot durch eine breite

Auswahl an Zubehör und auf die Kundenbedürfnisse

zugeschnittene Lösungen wie Regaleinbauten für den

Handwerkerbereich und individuelle Brandings. Interessant:

Europcar stellt auch für den landwirtschaftlichen

Bereich zur Erntezeit eine spezielle Flotte zur

Verfügung. Zudem sieht das Unternehmen ein großes

Potenzial im Bereich Abos als Alternative zum Leasing.

Hier können Kunden für einen festen monatlichen Betrag

ihr Fahrzeug flexibel nutzen, wie z.B. im Europcar

Flex-Produkt ab drei Monaten Mietdauer oder als

Superflex-Produkt ab einem Monat Mietdauer. Alle

Kosten, wie zum Beispiel Wartung, Versicherung und

GEZ sind bereits enthalten, lediglich Kraftstoff und

Betriebsstoffe müssen sie noch zusätzlich bezahlen.

Eine monatliche Kündigung nach der Mindestvertragslaufzeit

ist problemlos möglich. Kurz: Volle Flexibilität

bei planbaren Kosten. Zusätzlich investiert

Europcar in nachhaltige Mobilitätslösungen und baut

seine Elektroflotte kontinuierlich aus. Im Rahmen der

„EV-Days“ lädt Europcar Unternehmenskunden zum

Testfahren und Testladen ein, um Elektroautos erlebbar

zu machen.

Wichtigste Details zum beliebtesten Fahrzeug

oder Produkt (in Kurzform): Europcar bietet die

Möglichkeit, Transporter und Lkw flexibel von einigen

Stunden bis zu 24 Monaten zu mieten. Mit der Langzeitmiete

können Auftragsspitzen abgefedert oder

beschädigte Fahrzeuge des Fuhrparks ersetzt werden.

Zudem rechnet Europcar die Mietfahrzeuge flexibel

und tagesgenau ab – auch wenn ein Projekt einmal

länger oder kürzer ausfällt. Eine Langzeitmiete hat zudem

finanzielle Vorteile: Sie spart Anschaffungs- und

Unterhaltskosten, Kapital wird nicht gebunden und

steht für andere Investitionen frei zur Verfügung.

Weitere Geschäftsfelder: K.A.

Geplante Neuheiten für 2025: K.A.

18 Trans Logistik News


Homepage:

https://www.europcar.de/de-de/p/transporter-mieten

GEFA BANK

Kurze Unternehmensbeschreibung mit den

wichtigsten Fakten: Die GEFA BANK bietet seit mehr

als 75 Jahren Leasing-, Kredit- und Mietkauflösungen

mit spezifischer Branchen- und Objektkompetenz an.

Einer der Schwerpunkte liegt in der Finanzierung von

Nutzfahrzeugen und dem Angebot ergänzender Tankkarten-Services

und Versicherungen. GEFA BANK-Kunden

erhalten die Dienstleistungen sowohl über einen

branchenerfahrenen Außendienst vor Ort als auch digital,

z.B. über das Portal GEFA online.

Beliebtestes Fahrzeug oder beliebtestes Leasingprodukt

oder beliebteste Finanzdienstleistung

2024: Darlehn für Nutzfahrzeuge inkl. optionaler

leistungsstarker Versicherung.

Wichtigste Details zum beliebtesten Fahrzeug

oder Produkt (in Kurzform): Das Darlehn ist die

beliebteste bzw. am stärksten nachgefragte Finanzierungsform,

da hier unter bestimmten Voraussetzungen

auch zinsgünstige öffentliche Fördermittel

eingebunden werden können. Die optional über die

GEFA BANK erhältliche KFZ-Versicherung rundet das

Angebot für viele der Kunden ab.

Geplante Neuheiten für 2025: Finanzierungskunden

profitieren

vom GEFA All-in-

One-Tankkartenservice,

der jetzt

auch E-Mobilitätsleistungen

beinhaltet:

Zeitsparende

Verwaltung

mehrerer

Tankkartenmarken,

Fahrer-

App mit Anzeige

der besten Tankoptionen.

Zusätzlich

Angebot von

Lkw-Leasing ohne

Restwertrisiko.

Weitere Geschäftsfelder: K.A.

Michael Schulte, Leiter

Kompetenzcenter Transport

GEFA BANK GmbH.

Homepage: https://www.gefa-bank.de

TIP Trailer Services Germany GmbH

Kurze Unternehmensbeschreibung mit den

wichtigsten Fakten: TIP ist einer der führenden

herstellerunabhängigen Vermieter und Dienstleister

für die Transport- und Logistikindustrie. Unter dem

Markendach der TIP Group vereinen sich die Bereiche

TIP Rent, TIP Services sowie TIP Used Equipment und

positionieren TIP als erfahrenen One-Stop-Shop-Anbieter

in der Branche. Mit über 130 Standorten in 17

europäischen Ländern und einer Vielzahl von Servicepartnern,

verfügt TIP über ein enges Niederlassungsund

Werkstattnetz und eine weite geografische Abdeckung.

Das Serviceportfolio erstreckt sich über den

gesamten Lebenszyklus eines Nutzfahrzeuges; von der

Beschaffung über die Wartung und Reparatur bis hin

zum Wiederverkauf und beinhaltet zusätzliche fahrzeugbezogene

und Mehrwert bringende Dienstleistungen.

Moderne Fahrzeugtelematik gehört ebenso

zur Servicebandbreite, wie ein eigener Pannenservice

und Angebote zum Schutz vor Schäden am Mietobjekt.

In den TIP-eigenen Nutzfahrzeugwerkstätten

werden Kundenfahrzeuge gewartet, repariert und geprüft.

Mehr als 58.000 Kundenfahrzeuge befinden sich

derzeit in Wartungsverträgen, viele andere nutzen

das TIP-Werkstattnetz nach Bedarf. Die TIP Mietflotte

umfasst rund 90.000 Einheiten in Europa und besteht

aus Zugmaschinen, Aufliegern und Wechselaufbauten

mit unterschiedlichen Spezifikationen. Branchen- und

Spezialfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit alternativen

Antrieben runden die Vielfalt im Mietfuhrpark von TIP

ab.

Beliebtestes Fahrzeug oder beliebtestes Leasingprodukt

oder beliebteste Finanzdienstleistung

2024: Gardinen- und Kühlauflieger, Volvo Aero

Sattelzugmaschine, Miete mit flexibler Vertragslaufzeit.

Wichtigste Details zum beliebtesten Fahrzeug

oder Produkt (in Kurzform): K.A.

Geplante Neuheiten für 2025: Erweiterung der

Mietflotte mit zusätzlichen Elektrofahrzeugen und

elektrischen Kühlaufliegern (e-Reefer).

Weitere Geschäftsfelder: Wartung & Reparatur

Trans Logistik News

19


für schwere Nutzfahrzeuge in den eigenen markenunabhängigen

Werkstätten, Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen,

Telematiklösungen.

Homepage: https://www.tip-group.com/de

iwoca Deutschland

Kurze Unternehmensbeschreibung mit den

wichtigsten Fakten: iwoca ist einer der führenden

Anbieter flexibler Finanzierungslösungen für kleine

und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland. Seit

2012 hat iwoca über 100.000 Unternehmen mit schnellen

und unkomplizierten Firmenkrediten unterstützt.

Die Antragsstellung erfolgt vollständig digital und die

Kreditentscheidung wird innerhalb weniger Stunden

getroffen. Mit der Mission, eine Million Unternehmen

zu finanzieren, kombiniert iwoca modernste Technologie

mit einem 5-Sterne-Kundenservice, um seine Finanzierungen

passend zu den Kundenbedürfnissen zu

gestalten – und so die Wirtschaft insgesamt zu stärken.

Für seinen Service in Deutschland bewerten mehr

als 4.200 Kleinunternehmen iwoca mit einem ‘Trustscore’

von 4,9 von 5 Sternen auf Trustpilot.

Beliebteste Finanzdienstleistung 2024: iwoca

Firmenkredit – eine flexible Finanzierungslösung für

KMU.

Wichtigste Details zum beliebtesten Produkt

(in Kurzform): Unternehmenskredite bis zu 500.000

€, schnelle Online-Antragsstellung ohne Papierkram,

Auszahlung in wenigen Stunden, flexible Rückzahlung

ohne feste Laufzeiten.

Weitere Geschäftsfelder: Partnerschaften mit

Banken und Finanzdienstleistern zur Integration von

iwoca-Krediten, Finanzierungslösungen speziell für

Selbstständige und Freiberufler*innen.

Geplante Neuheiten für 2025: Flexible

Finanzierungslinie mit der Möglichkeit

der regelmäßigen Rückführung und

erneuten Inanspruchnahme.

Homepage: https://www.iwoca.de

zeugvermietung. Mit dem Fuhrpark kann immer kurzfristig

auf die Bedürfnisse und Anforderungen der

Kunden reagiert werden. Neben Standardnutzfahrzeugen

werden den Kunden individuelle Lösungen in

ganz Deutschland angeboten. Ob Wechselbrückenfahrzeug,

Kranfahrzeug, Sattelzugmaschine oder

Transporter. Die Kunden erhalten die Möglichkeit, den

Fuhrpark zu optimieren. So wird die Wirtschaftlichkeit

gesteigert. Durch Mieten statt Kaufen profitieren

die Kunden immer von einem neuwertigen Fuhrpark,

ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen. Zudem

kann direkt auf saisonale Schwankungen im Geschäft

reagiert werden. Das Angebot ist so vielseitig wie die

Kunden selbst. Ob Kurzzeitmiete oder dauerhafte Erweiterung

des Fuhrparks. Es sollen Auftragsspitzen

abgedeckt oder der Fuhrpark für größere Aufträge aufgestockt

werden – der TruckCenter unterbreitet gerne

ein passendes Angebot und kümmert sich um das

Rundum-Sorglos-Paket. In der hauseigenen Werkstatt

werden Reparaturen und Wartungen kompetent und

zuverlässig durchgeführt. So reduzieren sich Ausfallzeiten

auf ein Minimum.

Beliebtestes Fahrzeug oder beliebtestes Leasingprodukt

oder beliebteste Finanzdienstleistung

2024: Im Jahr 2024 konnte eine stetig steigende

Nachfrage und Vermietung der Baustellenfahrzeuge

festgestellt werden, wie zum Beispiel Krankipper.

Auch Verteilerfahrzeuge sind immer gefragt und erfreuen

sich jedes Jahr größter Beliebtheit.

Wichtigste Details zum beliebtesten Fahrzeug

oder Produkt (in Kurzform): K.A.

Weitere Geschäftsfelder: Hier punktet der TCG

TruckCenter Graffe mit der eigenen Werkstatt, die

mit einem Team von rund 50 Mitarbeitenden für einen

reibungslosen Ablauf sorgt. So können die Kunden die

Ausfallzeiten auf ein Minimum reduzieren. Den Kunden

wird somit ein Rundum-Sorglos-Paket geboten.

Geplante Neuheiten für 2025: K.A.

Homepage: https://www.tc-graffe.de

TCG TruckCenter Graffe GmbH

Kurze Unternehmensbeschreibung:

Die TCG TruckCenter Graffe

GmbH ist der Profi in Sachen Nutzfahr-

20 Trans Logistik News


Experten-Talk: Automobilzulieferer, Digitalisierung und die aktuelle Krise

Digitalisierung als Mittel zum Zweck

Fast täglich kommen schlechte Nachrichten

aus der Automobilindustrie. Die Absätze

der Hersteller brechen ein, Zulieferer geraten

ins Straucheln. Jan Stoces, Chief Growth

Officer beim Digitalisierungsspezialisten Aimtec,

und Professor Dr. Nils Finger, Professor für Supply

Chain Management an der CBS International Business

School, geben ihre Einschätzung zur Digitalisierung

der Zulieferindustrie in der aktuellen Lage.

Wie weit spielen Probleme in Lieferketten in

diese Gemengelage hinein?

Nils Finger: Lieferkettenprobleme sind ein entscheidender

Faktor der aktuellen Krise. Bereits auf

der Beschaffungsseite gibt es Herausforderungen wie

Halbleiterengpässe. Der Engpass verstärkt sich mit

der Ausbreitung der Elektromobilität, da Elektrofahrzeuge

mehr Chips benötigen als herkömmliche

Verbrenner. Dazu kommen steigende

Rohstoffpreise, insbesondere für Batteriematerialien

wie Lithium, Kobalt und Nickel,

deren Preise explodieren.

Auch geopolitische Spannungen wirken

sich negativ aus wie die zollorientierte Wirtschaftspolitik

der USA unter Trump oder das

Damoklesschwert Taiwan. Hinzu kommen

Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit,

die langfristig Transparenz schaffen, kurzfristig

jedoch enorme Kosten verursachen.

Jan Stočes: Ein großes Problem ist auch

die fehlende Planungssicherheit. Zulieferer

erhalten Abrufe von OEMs, die wenig Verlässlichkeit

bieten. Die Last der Planung liegt

somit bei den Lieferanten. Die Unsicherheit

ist enorm. Das wirkt sich negativ auf Investitionen

und Produktionskapazitäten aus.

Rutschen Digitalisierungsprojekte in

der Logistik der Zulieferer angesichts

dieser Probleme in der Prioritätenliste

nach hinten?

Jan Stočes: Digitalisierungsprojekte werden

selten komplett gestrichen, aber wir sehen,

dass viele entweder verschoben oder

in kleinere Einheiten unterteilt werden, um

Kosten und Risiken zu minimieren. Unternehmen setzen

stärker auf Projekte mit kurzen Umsetzungszeiten

und einem klar definierten ROI.

SWISS MUSIC NIGHT

FREITAG, 27. JUNI 2025

Viele Unternehmen kämpfen derzeit mit steigenden

Energie- und Materialkosten, was die Planbarkeit

erschwert. Gleichzeitig stehen sie unter Druck, die

SAP-Transformation zu S/4HANA umzusetzen. Das

bindet Ressourcen und erschwert es, neue Digitalisierungsprojekte

zu starten.

Nils Finger: Digitalisierung ist ein langfristiger Erfolgsfaktor.

Digitalisierte Prozesse steigern Effizienz,

senken Kosten und verbessern die Nachhaltigkeit.

Unternehmen, die jetzt in Digitalisierung investieren,

sind langfristig besser aufgestellt.

Sind in Anbetracht der Lage digitalisierte Prozesse

und ein hoher Automatisierungsgrad in Lo-

77 BOMBAY STREET

DADA ANTE PORTAS

THE GARDENER & THE TREE

27. – 29. JUNI 2025

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TRUCKERFESTIVAL.CH

AMERICAN COUNTRY NIGHT

SAMSTAG, 28. JUNI 2025

JOHNNY CASH ROADSHOW

BELLAMY BROTHERS

JESSICA LYNN

MUSIC SHOWS LINE DANCE TRUCKS BIKES WESTERN CITY

Trans Logistik News

21


gistik und Produktion ein wichtiger Baustein für

die Zukunftsfähigkeit von Zulieferern oder eher

ein Tropfen auf den heißen Stein?

Nils Finger: Hier muss man unterscheiden. Betrachtet

man ein kleines, isoliertes Projekt, dann ist

das neben einem großen Thema wie SAP eher ein Tropfen

auf den heißen Stein. Handelt es sich hingegen um

einen Teil einer strategischen Neuausrichtung mit

einer zugrundeliegenden Strategie, die aktuelle Herausforderungen

oder zukünftige Trends adressiert,

dann liegt darin meines Erachtens eine große Chance.

Digitalisierung ist kein Allheilmittel, aber ein wichtiger

Hebel, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Automatisierte

Prozesse reduzieren Fehler, Betriebskosten

und manuelle Tätigkeiten. OEMs fordern zunehmend

nachhaltige und digitale Lösungen von ihren Zulieferern.

Eine transparente, soziale und ökologische Lieferkette

zu etablieren, ist zunächst teuer und braucht

Zeit, zahlt sich aber in Zukunft aus.

Jan Stočes: Das Thema Nachhaltigkeit ist eng mit

Digitalisierung verknüpft. Es gibt viele Ansätze, um

ressourcenschonender zu arbeiten. Aber diese Maßnahmen

müssen finanzierbar sein. Gerade kleine Zulieferer

haben oft nicht die nötigen Mittel, um umfassende

Digitalisierungsmaßnahmen umzusetzen.

Wie gehen Zulieferer mit der angespannten Situation

um? Gibt es einen roten Faden?

Nils Finger: Wir sehen im Moment viele Tendenzen

aber noch keinen einheitlichen roten Faden. Viele Unternehmen

versuchen, durch Diversifizierung Risiken

zu minimieren. Sie suchen nach neuen Märkten und

Produkten, um Abhängigkeiten von einzelnen Kunden

zu reduzieren. Auch Partnerschaften und Kollaborationen

gewinnen an Bedeutung. Nachhaltigkeitsbestrebungen

werden durch diese Situation leider oft

auf das Minimum reduziert, und Unternehmen setzen

verstärkt auf Kosteneffizienz.

Jan Stočes: Hier gibt es auch Unterschiede in der

Unternehmensgröße. Besonders kleinere Zulieferer

sind stark belastet und versuchen, kurzfristig Brände

zu löschen. Das bindet Ressourcen, die für strategische

Maßnahmen fehlen. Insgesamt ist die Branche

aber sehr heterogen.

Welche Chancen hat die deutsche Automobilindustrie

wieder in die Spur zu kommen? Was

muss passieren, damit die Hersteller wieder mehr

Fahrzeuge verkaufen?

Nils Finger: Die politischen Rahmenbedingungen

müssen verbessert werden. Dazu gehören eine bessere

Planbarkeit, stabile Energiepreise, verlässliche Förderprogramme

und der Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Ohne diese Maßnahmen wird es schwierig, das Vertrauen

der Endkunden zurückzugewinnen.

Jan Stočes: Die Probleme sind in der gesamten EU

ähnlich. Die Unsicherheit auf den Märkten betrifft alle

Zulieferer. Es braucht deshalb klare und langfristige

Perspektiven der Politik. Unternehmen müssen wissen,

worauf sie sich einstellen können.

Was macht der Industrie aktuell Hoffnung?

Nils Finger: Technologische Fortschritte in den

Bereichen Batterietechnologien, Förderprogramme in

verschiedenen Märkten, autonomes und vernetztes

Fahren bieten Perspektiven. Zudem sehen wir eine

Stabilisierung der Märkte und sinkende Inflationsraten.

Der Luxusmarkt bleibt konstant und bietet Chancen,

zumindest für einen Teil der deutschen Hersteller.

Jan Stočes: Jede Krise birgt auch Chancen. Der

asiatische Markt bietet beispielsweise noch Raum für

Wachstum. Die Frage ist nur, welchen Anteil davon

sich deutsche Unternehmen sichern können. Was Services

im Fahrzeug angeht, haben wir in Europa noch

großen Spielraum. Unternehmen, die jetzt mutig sind

und auf Innovation und neue Geschäftsmodelle setzen,

können gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen.

Inwieweit können neue Technologien wie KI der

Industrie helfen? Was für Potenziale bieten KI-Anwendungen

der Industrie, in der Supply Chain?

Nils Finger: Besonders in der Lieferkette kann KI

Prognosen verbessern, Engpässe frühzeitig erkennen

und Prozesse automatisieren. Predictive Maintenance

ist ein weiteres gutes Beispiel.

Jan Stočes: Machine Learning wird in vielen Unternehmen

bereits seit Jahren eingesetzt, um Daten besser

zu nutzen, und bringt einen sichtbaren Mehrwert.

Generative KI-Anwendungen entfalten ihre Vorteile

besonders im Sales und Marketing. In der Produktion

fehlen oft noch die strukturierten Daten und das

Know-how, um Generative-KI-Projekte erfolgreich umzusetzen.

Bis wir hier wirklich nutzbare Ergebnisse sehen,

wird es noch ein paar Jahre dauern.

Wie wird die deutsche Automobilindustrie in

15 Jahren aussehen?

Jan Stočes: Sie wird da sein (lacht). Sehr viel mehr

können wir nicht mit Sicherheit sagen.

Nils Finger: Ein Szenario ist der Rückgang der

Massenproduktion, besonders im Niedrigpreisseg-

22 Trans Logistik News


ment. Der Luxusmarkt bietet weiterhin große Chancen

und Elektromobilität wird sich stärker etablieren.

Verbrenner werden uns mittelfristig aber weiterhin

begleiten und sei es nur, um die Mobilitätswende zu

finanzieren. Die Digitalisierung wird in 15 Jahren viel

weiter fortgeschritten sein, dementsprechend können

sich Unternehmen auch besser an neue Marktsituationen

anpassen. Diese Anpassungsfähigkeit

wird auch in Zukunft erfolgsentscheidend bleiben.

auf den strategisch wichtigen deutschen Markt.

Jan Stočes ist Chief Growth Officer bei Aimtec.

Jan fördert das Unternehmenswachstum von

Aimtec durch das Identifizieren und Ausschöpfen neuer

Chancen und koordiniert Aktivitäten zwischen verschiedenen

Teams. Er konzentriert sich hauptsächlich

Nils Finger ist ein renommierter Logistikexperte

mit umfangreicher Erfahrung in Praxis und

Wissenschaft.

Nach einer Ausbildung und einem anschließenden

dualen Studium arbeitete Nils Finger in verschiedenen

Logistikunternehmen wie DB Schenker und dem BVL,

wo er Erfahrungen mit Logistikprozessen und der Bedeutung

eines effektiven Supply Chain Managements

sammelte. Seit 2018 gibt er sein Wissen und seine Erfahrung

als Professor für Supply Chain Management

an der CBS International Business School in Köln weiter.

(Aimtec)

30 Jahre Internationales Trucker & Country-Festival in Interlaken

Das Mekka für alle Trucker, Biker und

Country-Fans

Interlaken verwandelt sich alljährlich in das Mekka

für alle Trucker, Biker und Country-Fans. Das Internationale

Trucker & Country-Festival in Interlaken feiert

in diesem Jahr vom 27. bis 29. Juni sein 30-jähriges Jubiläum.

Eines der absoluten Highlights ist die berühmte

Truck Meile, die mit über 1.000 beeindruckenden und

massiv motorisierten Trucks die Festivalbesucher in

Staunen versetzt. Hier können Fans die faszinieren-

Trans Logistik News

23


Über 30 Bands

Fotos: (Copyright JWE)

de Welt der «Giganten der Straße» hautnah erleben

– von klassischen Modellen bis hin zu modernen Technik-Wundern.

Die Fahrzeuge werden von ihren stolzen

Besitzern präsentiert, die ihre Leidenschaft für diese

einzigartigen Maschinen teilen. Die Truck Meile ist ein

absolutes Muss für Technikbegeisterte und Fahrzeug-

Liebhaber.

Die Welt des Countrys

Aber das Festival hat noch viel mehr zu bieten:

Der Freitagabend startet mit der SWISS

MUSIC NIGHT, bei der DADA ANTE PORTAS,

THE GARDERNE & THE TREE und 77 BOMBAY

STREET das Festzelt rocken. Am Samstag folgt

die AMERICAN COUNTRY NIGHT mit den legendären

BELLAMY BROTHERS, der JOHNNY CASH

ROADSHOW und einer energiegeladenen Show

von JESSICA LYNN, die die Besucher in die Welt

des Countrys entführen.

Das Festivalgelände bietet zudem ein großes

Westerndorf mit authentischer Western City,

die das Herzstück des Festivals bildet. Hier können

Besucher in den Wilden Westen eintauchen,

mit einer Vielzahl an Ständen, Bars und Shops,

die den Charme vergangener Zeiten versprühen.

Auf vier Außenbühnen wird das Festival mit über

30 Bands und Show-Acts zu einem unvergesslichen

Erlebnis. Line Dance, spannende Western-Shows

und das gesamte Ambiente sorgen für das typische

Country-Flair, das dieses Festival ausmacht.

Für Biker gibt es im Biker Corner spannende Fahrzeugpräsentationen

und zahlreiche Shops, die alles

bieten, was das Herz eines Motorrad-Enthusiasten höher

schlagen lässt. Perfekt abgerundet wird das Event

durch den Family Day am Sonntag, der speziell für die

jüngsten Festivalbesucher gedacht ist. Die Truck Meile

bleibt jedoch das absolute Highlight, das die Faszination

für Trucks und die Freude an einzigartigen Fahrzeugen

in den Mittelpunkt stellt. Tickets und weitere

Infos: www.truckerfestival.ch (cb)

24 Trans Logistik News


Sicherheit trifft Ergonomie:

Gute Fahrt im rückenfreundlichen

Lkw-Sitz

Für die Rückengesundheit ist kein Bauteil im

Fahrzeug wichtiger als der Sitz, nichts wird

von den Insassen intensiver genutzt. Doch wer

beruflich viel auf den Straßen unterwegs ist, wird das

Gefühl von Verspannungen in Rücken, Nacken und

Schultern kennen. Auch Lastkraftwagenfahrer sitzen

täglich oft mehrere Stunden am Steuer – das schadet

vor allem dem Rücken. Experten bezeichnen die mehrstündigen

Fahrten sogar als die schlimmste Form des

Sitzens überhaupt: „Der Fahrer wird in eine sehr bewegungsarme

Sitzposition gezwungen, das ist vor allem

dem Sicherheitsaspekt geschuldet“, erklärt Detlef

Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken

e. V. Enge Fahrerkabinen mit wenig Bewegungsfreiheit

und schlecht eingestellten Sitzen führen nicht nur zu

Schmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten, auch

ernsthafte Beschwerden bis hin zu Bandscheibenvorfällen

können auftreten. Eine Orientierungshilfe bei

der Suche nach rückenfreundlichen Lösungen bietet

der unabhängige Verein Aktion Gesunder Rücken

(AGR) e. V. Bereits seit 30 Jahren wird von einer Kommission

aus verschiedenen Gesundheitsexperten das

AGR-Gütesiegel ausschließlich an Produkte vergeben,

die strenge ergonomische Kriterien erfüllen, darunter

auch Lkw-Sitze.

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, in

Deutschland verursachen sie sogar den größten Anteil

der Arbeitsunfähigkeitstage. Einer der Gründe: wir sitzen

zu lange und zu häufig. In vielen Berufen gehört

langes Sitzen einfach dazu. Dies betrifft auch Lkw-

Fahrer, die über Stunden hinweg unbewegt sitzen, um

Waren und Konsumgüter schnell und effizient von A

nach B zu befördern. Das unbewegliche Sitzen schadet

dabei nicht nur dem Rücken der Fahrer, sondern auch

den Transportunternehmen, denn lange Ausfallzeiten

aufgrund der körperlichen Beschwerden verursachen

erhebliche Kosten. Daher gilt: möglichst frühzeitig in

einen ergonomischen Sitz und die Aufklärung über rückenfreundliche

Verhaltensweisen investieren!

„Nicht der Körper muss sich dem Sitz anpassen,

sondern andersherum”, erklärt AGR-Geschäftsführer

Detjen und beschreibt die Anforderungen an rückengerechte

Lkw-Sitze: „Rückenlehnen müssen eine wirbelsäulengerechte

Ausformung aufweisen. Die Höhe

der Lehne sollte mit der Schulter abschließen und die

einstellbare Kopfstütze mit

der Oberseite des Kopfes.“

Berufskraftfahrer sollten

folgende Punkte beachten:

• Stellen Sie den Sitz im

richtigen Abstand zu

den Pedalen und anderen

Bedienelementen ein.

• Zwischen Kniekehle und Sitz sollten zwei bis drei

fingerbreit Platz bleiben.

• Die Pedale sollten sich ohne Druck zwischen Oberschenkeln

und Sitzfläche durchtreten lassen.

• Eine verstellbare Sitzhöhe bringt die Knie in den

korrekten Winkel.

• Ist die Sitzfläche neig- und verlängerbar, wird der

Sitzdruck besser verteilt, wodurch Belastungen reduziert

werden können.

• Die Oberschenkel sollten bis kurz vor den Kniekehlen

auf der Sitzfläche aufliegen.

Bei der Anpassung des Sitzes an die persönlichen

Bedürfnisse spielt vor allem die Rückenlehne eine zentrale

Rolle. Sie gibt Stabilität und kann durch Form und

verarbeitete Schaumteile die Wirbelsäule optimal unterstützen.

Die Rückenlehne sollte so hoch sein, dass

sie den Fahrer bis Schulterhöhe schützt - die Kopfstütze

minimiert das Verletzungsrisiko zusätzlich.

Damit das Becken beim Sitzen nicht nach hinten

kippt und sich dadurch ein Rundrücken bildet, ergibt

eine 4-Wege Lordosen- bzw. Beckenkammstütze Sinn,

die den Rücken auf Gürtelhöhe optimal abstützt.

Einstellbare Seitenwangen und eine individuelle Lehnenneigung

sorgen für die richtige Position zwischen

Trans Logistik News

25


Lenkrad und Lehne sowie einen guten Seitenhalt in der

Kurve. Ist zudem der obere Lehnenbereich verstellbar,

werden auch Nacken und Schultern entlastet.

Gleiches gilt auch für die Armstützen: Fahrer sollten

sie während der Fahrt nutzen, um Belastungen auf

den unteren Rücken, den Nacken und die Schultern zu

reduzieren und den Oberkörper zu stabilisieren. Weiteren

Komfort bietet ein integriertes Schwingsystem.

Dieses kann Unebenheiten auf der Fahrbahn abfedern

und schützt so Wirbelsäule und Bandscheiben vor Stößen,

die auf Dauer schädlich sein können. Wird es vor

der Fahrt eingeschaltet, stellt es sich automatisch auf

das Gewicht des Fahrers ein.

Auf der Internetseite der Aktion Gesunder Rücken

finden Interessierte besonders ergonomische Produkte,

die nachweislich helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden:

diese wurden von einer Expertenkommission

mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Zudem gibt

es für Interessierte detaillierte Checklisten, in denen

die wichtigsten Anforderungen an rückenfreundliche

Lkw-Sitze transparent aufgeführt werden.

Ganz besonders wichtig

Bewegung ist das A und O! Trotz rückengerechter

Sitze, sollte auf ausreichend Bewegung geachtet

werden. In den Pausen oder (wenn möglich) auch im

Stau einfach mal die Fahrerkabine verlassen und ein

paar Schritte gehen. Auch Rückenübungen und kurze

Dehneinheiten sind eine Wohltat für den Rücken!

Weitere Informationen unter

www.agr-ev.de/lkwsitz

Innovatives Portfolio leistungsstarker,

zuverlässiger und nachhaltigerer

Premiumprodukte

Bridgestone präsentiert zum ersten Halbjahr 2025

ein innovatives Portfolio leistungsstarker, zuverlässiger

und nachhaltigerer Premiumprodukte. Dazu gehören

digitale Mobilitäts- und Flottenmanagementlösungen,

hochmoderne Nutzfahrzeugreifen sowie

umweltschonende Bandag Runderneuerungen. Im

umfassenden Nutzfahrzeugreifen-Portfolio des Unternehmens

sind die Enliten Technologien bereits ein

fester Bestandteil und tragen maßgeblich zur Steigerung

der Effizienz und Nachhaltigkeit bei.

„Mit der Markteinführung des Ecopia Trailer haben

wir erst kürzlich unsere Flaggschiff-Premiumreifenserie

mit Enliten Technologien für den Fernverkehr

vervollständigt“, erläutert Christoph Frost, Director

Commercial Products Bridgestone Central Europe.

„Damit ermöglichen wir es Flottenbetreibern, die

Kraftstoffeffizienz weiter zu optimieren und die Gesamtbetriebskosten

durch eine ideale Bereifung für

Lenk-, Antriebs- und Anhängerachse zu senken. Gleichzeitig

leisten diese Reifen einen wesentlichen Beitrag

zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen.“

Speziell für Flotten, die sowohl auf der Straße als

auch im Gelände unterwegs sind, wurde zudem die

neue M-Serie 002 präsentiert. Die Modelle Bridgestone

M-Steer 002 und M-Drive 002 überzeugen mit einer

optimierten Gummimischung, die eine herausragende

Haltbarkeit und Leistung im anspruchsvollen On-/Off-

26 Trans Logistik News


road-Segment bietet.

Reaktion auf die Nachhaltigkeitsziele

von Flottenbetreibern

Ebenso reagiert Bridgestone auf die Nachhaltigkeitsziele

von Flottenbetreibern mit einem erweiterten

Angebot an runderneuerten Bandag Laufstreifen

durch die Heißrunderneuerungslösung Bandag Hotread.

Auch das Transporterreifen-Segment wird 2025

weiter ausgebaut: Mit dem Duravis All Season EVO

erweitert Bridgestone sein Portfolio um einen Premium-Ganzjahresreifen,

der für maximale Effizienz bei

täglichen Lieferfahrten sorgt und gleichzeitig Ausfallzeiten

sowie Betriebskosten reduziert. Zudem ersetzt

der Firestone Vanhawk 3 schrittweise sein Vorgängermodell

und punktet mit verbesserter Laufleistung sowie

geringerem Rollwiderstand.

„Unser Bridgestone E8 Commitment ist bei unseren

Handlungen die zukunftsweisende Leitlinie. Damit

schaffen wir nicht nur einen gesellschaftlichen

und kundenorientierten Mehrwert, sondern bieten

insbesondere Flotten- und Fuhrparkbetreibern große

Chancen für einen umweltfreundlicheren und wirtschaftlicheren

Betrieb“, betont Christoph Frost. (cb)

Truck Stop sind

Headliner auf dem

Country Festival in

Wolfhagen. Foto:

Christian Barz/hfr

Country Festival in Wolfhagen

Country vom Feinsten und jede Menge

Lagerfeuerromantik

Country-Fans sollten sich den folgenden Termin

dick im Kalender anstreichen. Das drei-

und wir freuen uns darüber, dass die Fans und die Me-

stolz darauf, was wir auf unserem Weg erreicht haben

tätige Country Festival in Wolfhagen steigt dien uns zur erfolgreichsten deutschen Country-Band

vom 20.-22. Juni auf den Bruchwiesen. Cowboys und aller Zeiten gekürt haben“, sagt voller Stolz Urgestein

Cowgirls aus ganz Deutschland treffen sich auf diesem

großen Festival der Country-Musik und schwingen Stop eröffnen am Freitag, 20. Juni um 21 Uhr das Fes-

und Gründungsmitglied der Band, Teddy Ibing. Truck

ausgelassen das Tanzbein. Da darf natürlich auch die tival. Doch bevor die Cowboys der Nation die Bühne

wohl bekannteste Country-Band aus Deutschland als betreten, übernehmen übernehmen Jens und Niki und

Headliner nicht fehlen. Die Country-Legende „Truck Julia Zart den Support. Ein weiteres musikalisches

Stop“ wird ihre Klassiker zum Besten geben wie beispielsweise

„Der wilde wilde Westen“, „Ich möcht’ so Samstag, 21. Juni ab 20 Uhr auf der Bühne stehen. Auf

Highlight des Festivals sind u.a. Bird Mountain, die am

gern Dave Dudley hör’n“, oder „Take it easy. 2023 feierte

die Band 50-jähriges Jubiläum. Mehr als 45 Studio-

Songs, die für Begeisterung bei den Line Dancern im

der Setlist der Band um Sängerin Nicki stehen viele

alben hat Truck Stop seit 1973 veröffentlicht und über Publikum sorgen und zum Tanzen animieren werden.

20 Millionen Tonträger verkauft. Bei weit über 6.000 Wer Interesse hat „Line Dance“ zu erlernen, kann dies

Konzerten und Festivals in Deutschland, Österreich & nachmittags in einem passenden Workshop tun.

der Schweiz stand die Band auf der Bühne. „Wir sind

Trans Logistik News

27


Familientag mit Western-Frühstück

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie.

Bereits um 10 Uhr startet der Familientag mit einem

Western-Frühstück. Mit einem Gottesdienst geht’s

um 11 Uhr weiter. Für stimmungsvolle Livemusik sorgen

ab 13 Uhr die Bands „Fairschärft“ und „Colorado

Five“ aus Immenhausen. Die Festival-Besucher können

sich an den drei Tagen auf Essensstände, Bullriding,

Verkauf von Westernartikeln, eine Schießbude,

ein Kinderkarussell, eine Hüpfburg und jede Menge

Lagerfeuerromantik freuen. Die Festival-Karten sind

im Vorverkauf bei eventim.de online erhältlich. An

der Tageskasse muss für die Tickets für den ersten

Tag 49 Euro bezahlt werden. Die Karten für Samstag,

beziehungsweise Sonntag kosten 15 Euro im Vorverkauf

und 18 Euro an der Tageskasse. Der Preis für das

Zweier-Ticket für Samstag und Sonntag beläuft sich

im Vorverkauf auf 28 Euro und an der Tageskasse 32

Euro. Das Multiticket für alle drei Festival-Tage kostet

im Vorverkauf 65 und an der Tageskasse 68 Euro.

Das Festival wird veranstaltet von Dirk „Zottel“

Krüger von Zottels Pub, der Stadt Wolfhagen und den

Line-Dancern der Crazy Wild Boots. Aus gesundheitlichen

Gründen hat Krüger Ende 2024 mit seinem Pub

aufgehört. Der 63-Jährige möchte sich auch mit der Unterstützung

seines Nachfolgers einen großen Traum

erfüllen und das Festival – ähnlich wie das Wolfhager

Kulturzelt – in der Szene fest etablieren. Es wird das

Ziel verfolgt, die Veranstaltung jährlich stattfinden zu

lassen. Der ehemalige Kneipier leistet tatkräftige Unterstützung

mit Catering und Gastroservice und steht

seinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite. Das gesamte

Programm und den genauen Zeitplan finden Interessierte

unter folgendem Link: https://wolfhagen.

de/veranstaltungen/1-country-festival-wolfhagen/ (cb)

Der Automobilclub KS e.V. zu Rückmeldefahrten im Alter

Mobilität sichern für eine lange

gesellschaftliche Teilhabe

Dass Autofahren im hohen Alter und ein sicherer

Straßenverkehr kein Widerspruch sein

müssen, zeigen Rückmeldefahrten. Mit ihnen

lässt sich die Fahrkompetenz im Alter und damit

die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erhalten.

Der Automobilclub KS e.V. hat sich die Verbraucherumfrage

2024 des TÜV-Verbands zum Thema Mobilität

im Alter angesehen und stellt die wichtigsten Ergebnisse

vor. Bis 19. Januar 2025 mussten alle ab Jahrgang

1971 Geborenen, sofern sie noch keinen neuen Führerschein

im Plastik-Scheckkartenformat besitzen, als

letzte reguläre Gruppe ihren „Lappen“, sprich den rosafarbenen

Papierführerschein, gegen die fälschungssicherere

EU-weit einheitliche Variante tauschen. Die

älteste Gruppe hat für den Tausch hingegen Zeit bis

zum Jahr 2033. Doch warum ist das eigentlich so? Laut

der Dritten EU-Führerscheinrichtlinie sind alle Pkwund

Motorradführerscheine bis zum 19. Januar 2033

in den neuen EU-Führerschein umzutauschen. Führerscheinbesitzerinnen

und -besitzer, die 1953 und früher

geboren sind, sind bis dahin also mindestens 80 Jahre

alt. „Hier ist es rein altersbedingt nicht gesichert,

28 Trans Logistik News


wie viele dieser Fahrerinnen und Fahrer nach 2033 ihr

Auto und damit ihren Führerschein noch weiter nutzen

möchten. Denn bekanntlich nimmt die Fahrtüchtigkeit

im Alter deutlich ab“, erläutert Isabella Finsterwalder,

die Pressesprecherin des Automobilclub KS

e.V., den Grund für den späten Führerscheintausch

der älteren Fahrerinnen und Fahrer. Statistisch betrachtet

geschieht dies ab dem 75. Lebensjahr, unter

anderem verlängern sich Reaktionszeiten, Informationen

werden nicht mehr so schnell aufgenommen und

die Beweglichkeit lässt nach, berichtet etwa die Landesverkehrswacht

NRW.

Gesellschaftliche Teilhabe versus

sicherer Straßenverkehr?

Doch beim Führerschein im Alter handelt es sich

um ein sensibles Thema. Niemand möchte gerne in

der eigenen Mobilität beschnitten werden. Gerade im

Alter bedeutet der Führerschein ein großes Stück Freiheit,

besonders in Gegenden, in denen der ÖPNV nicht

im Zehn-Minuten-Takt fährt. Er bedeutet Teilhabe

am gesellschaftlichen Leben. Dennoch hat Sicherheit

höchste Priorität. Zwar fahren Senioren seltener als

andere Altersgruppen – so entfällt beispielsweise das

tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz – und sind damit

seltener in Unfälle verwickelt, doch sind es die älteren

Semester, die Unfälle deutlich häufiger verursachen,

und das mit schwereren Folgen. Vor allem wegen

missachteten Vorfahrtsregelungen, beim Abbiegen,

Wenden oder Rückwärtsfahren kommt es dabei zum

Crash. Kein Wunder, dass sich Familienangehörige

hier oft Sorgen machen, aber auch ältere Fahrerinnen

oder Fahrer sollten sich selbst fragen, ob sie noch

wirklich fahrtüchtig sind. Dennoch müsse es das Ziel

sein – nicht zuletzt angesichts des zunehmenden Anteils

älterer Autofahrer an der Bevölkerung aufgrund

des demografischen Wandels –, die Fahrkompetenz so

lange wie möglich aufrecht zu erhalten, so Dr. Joachim

Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.

Rückmeldefahrten zur

Sicherung der Mobilität

Eine gute Möglichkeit, die Fahrkompetenz zu überprüfen

und zugleich aufrecht zu halten, sind freiwillige

Rückmeldefahrten. Die Europäische Gemeinschaft

hat potenziellen EU-weit geregelten Fahrtauglichkeits-Checks

ab 70 Jahren, die im Rahmen der Reform

der Führerscheinrichtlinie geregelt werden sollten,

eine Absage erteilt. Unter anderem gingen die EU-Vorschläge

deutlich über Rückmeldefahrten hinaus und

forderten beispielsweise verpflichtende Gesundheitschecks.

Dies wurde als zu starker Eingriff empfunden.

Jedoch erfahren Rückmeldefahrten in Deutschland viel

Zuspruch. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im

Auftrag des TÜV-Verbands wurden 1.207 Personen ab

16 Jahren dazu befragt. Zusammengefasst wurden die

Ergebnisse Ende September in der TÜV-Verband Verbraucherumfrage

2024 „Fahrkompetenz erhalten – bis

ins hohe Alter“. Wichtigstes Ergebnis: Mit 85 Prozent

findet die große Mehrheit verpflichtende Rückmeldefahrten

ab 75 Jahren sinnvoll. Von den Befragten forderten

zudem 80 Prozent einen Führerscheinentzug,

sollte die Fahrtauglichkeit nicht mehr vorhanden sein.

Dem gegenüber steht die Position, dass 88 Prozent

der Befragten laut Umfrage so lange es geht über die

eigene Mobilität selbst entscheiden möchten.

Selbsteinschätzung und

Fremdwahrnehmung

Interessant waren dabei auch die eigene Wahrnehmung

und das Fremdurteil: Bei der Beurteilung der

Aussage, ob ältere Menschen ihre Fähigkeiten am besten

selbst einschätzen können und selbst entscheiden

dürfen, ob sie Auto fahren, nahm die Zustimmung mit

steigendem Alter deutlich zu. Umgekehrt nahm die

Zustimmung bei der Frage, ob sich ältere Fahrer ab

einem gewissen Alter einer verpflichtenden Überprüfung

der Fahrkompetenz unterziehen sollten, deutlich

ab, je älter die Fahrer waren. Auch bei anderen Fragen

– etwa ob ältere Verkehrsteilnehmende zur Gefahr

für andere werden könnten oder gar der Führerschein

entzogen werden sollte – zeigte sich diese Diskrepanz

klar: Ältere Fahrer schätzen sich im Gegensatz zur Beurteilung

durch andere Altersgruppen selbst tendenziell

besser ein.

„Klar ersichtlich wird hieraus: Es braucht eine Lösung,

die im Mittelbereich angesiedelt ist, nämlich

zwischen den gekippten Vorschlägen der EU, die mit

verpflichtenden Gesundheitsüberprüfungen tief ins

Leben der Seniorinnen und Senioren eingegriffen hätten,

und dem Ignorieren des demografischen Wandels.

Rückmeldefahrten beispielsweise durch Fahrlehrer,

die ehrliches Feedback zum Fahrverhalten sowie

Verbesserungsvorschläge geben, können hier die Mobilität

bis ins Alter erhalten und zugleich den Straßenverkehr

sicherer machen“, so die Pressesprecherin

des Automobilclub KS e.V., Isabella Finsterwalder.

Trans Logistik News

29


Fuhrparkerweiterung:

Waldbach setzt auf Leichtbau

Waldbach Fulfillment Logistik und das zugehörige

Transportunternehmen WTL

haben in zehn Leichtbau-Trailer vom Typ

ecoCHAMP 20 LTn von Berger ecotrail investiert. Die

Sattelanhänger in Stahlleichtbauweise mit Schiebeplane

bieten eine Nutzlast von 27,6 t und einen Verbrauchsvorteil

von durchschnittlich 2,5 Liter Diesel

auf 100 Kilometer. Als 2-Achser senken die Fahrzeuge

zudem die Mautgebühren, was insgesamt zu einer hohen

Wirtschaftlichkeit führt. Waldbach will künftig

noch weitere dieser „echten Schwergewichte im leichten

Kleid“ anschaffen.

„Das geringe Gewicht und der damit verbundene

Verbrauchs- und Emissionsvorteil standen beim Kauf

der Auflieger von Berger ecotrail klar im Vordergrund“,

erklärt Björn Waldbach, Geschäftsführer von Waldbach

Fulfillment Logistik und der WTL. Der spürbare

Mautvorteil durch die Ausführung als 2-Achser habe

die Entscheidung ebenfalls unterstützt. „Die Kooperation

von Berger ecotrail mit Schmitz Cargobull hat uns

schließlich bei der Lieferantenauswahl überzeugt“, so

Waldbach.

Markenzeichen „Reuleaux-Dreieck“

Das Markenzeichen von Berger ecotrail ist das Reuleaux-Dreieck,

das die Form der Aussparungen in den

Fahrzeugrahmen vorgibt. Ein Reuleaux-Dreieck ist ein

Bogendreieck, bei dem der Abstand jedes Punktes einer

Seite zum gegenüberliegenden Eckpunkt konstant

bleibt. Diese Kontur ermöglicht außergewöhnliche

Leichtigkeit bei gleichbleibender Stabilität.

Hintergrund:

Waldbach Fulfillment Logistik

Waldbach Fulfillment Logistik ist ein im Jahr 2012

gegründeter Logistikdienstleister, der eine Vielzahl

von Speditions- und Lagerleistungen für Kunden aus

dem Food- und Non-Food-Bereich erbringt. Das inhabergeführte

Unternehmen beschäftigt fast 140 Mitarbeiter

und verfügt über mehr als 56.000 qm Logistikfläche,

die sich auf 5 Standorte verteilen. Neben dem

Logistikzentrum am Firmensitz in Melle betreibt der

Mittelständler weitere Lager in Lübbecke, Preußisch

Oldendorf, Kirchlengern und Crailsheim.

Der Anbieter von Mehrwertdiensten im Bereich

Lagerlogistik und Fulfillment bietet ein breites Spektrum

an Dienstleistungen – angefangen bei der professionellen

Lagerung inklusive MHD-, Chargen- und

Seriennummernverwaltung über das Kommissionieren,

Verpacken und Versenden bis hin zur Retourenlogistik.

Sämtliche Prozesse sind nach IFS, ISO 9001 und

Bio auf „Higher Level“ zertifiziert. Die Transporte von

und zu den einzelnen Logistikzentren übernimmt das

eigenständige Unternehmen WTL Transport – Logistik

GmbH, das über eine Fahrzeugflotte mit rund 40 ziehenden

Einheiten für den Fern- und Regionalverkehr

verfügt. Die Bandbreite reicht vom Kleintransporter

bis zum 40-t-Sattelzug. Als erfahrener Dienstleister

ist WTL Ansprechpartner für alle Bereiche der Transportlogistik.

Dazu zählen Komplett- und Teilladungen,

Kühl-, Thermo- und Baustoff-, sowie Sondertransporte.

(LOG PR)

30 Trans Logistik News


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Tanken, Parken, Erholen,

all das ist auf dem Aral Autohof Schwarmstedt an der A7 Abfahrt 50 möglich.

Der Autohof erfreut sich größter Beliebtheit bei Truckern aus nah und fern.

Der herausfordernde Job verlangte den Berufskraftfahrern in

der Coronazeit noch mehr ab als sonst. Da ist es gut zu wissen,

dass es den Aral Autohof Schwarmstedt gibt, der 24 Stunden

an 7 Tagen in der Woche geöffnet hat. Die Fahrer können sich

aktuell auf leckere warme Gerichte freuen. Im Haus gibt es Essen

& Trinken für „Beherbungsgäste“ wie Lkw-Fahrer mit Übernachtung

und Parkticketerwerb. Duschen und Waschmaschine

können gerne genutzt werden. Zur Verfügung stehen 200 Lkw-

Stellplätze. Der Autohof hat sich der Situation angepasst und so

zählen selbstverständlich auch Masken, Desinfektionsmittel und

Corona-Tests zum Angebot.

Aufgrund der gestiegenen Energiekosten kann aktuell leider kein

Verzehrgutschein mehr ausgegeben werden, aber die Preise für

die Fernfahrer bleiben trotzdem sehr fair: 6 Duschen (Dusche

3,50 €), WC-Gebühr 50 Cent, 10 € Parkgebühr. Restaurantgäste

erhalten gegen Vorlage des WC-Bons die Gebühr bei Zahlung

der Rechnung im Restaurant erstattet.

Der große Trucker Shop mit Bistro lädt zum gemütlichen Verweilen

ein. Im Tankstellen-Shop erwartet die Kunden eine große

Auswahl an vielfältigen Produkten. Das Angebot umfasst u.a. ein

umfangreiches Sortiment an gekühlten Getränken, Tabakwaren,

Süsswaren sowie eine große Aus- wahl an Zeitungen, Zeitschriften,

Büchern und Magazinen, Trucker- und Freizeitsortiment,

Textilien, Fernseher, Antennen, Videos, Spielwaren, Souvenirs,

Geschenkartikel, Straßen- und Landkarten und Telefonkarten.

Das Bistro eignet sich perfekt für die Pause zwischendurch. Wie

wäre es mit einem belegten Baguette (auch warm), einer Bockwurst

und dazu einen frisch gebrühten Kaffee? Das Bistro wurde

vergrößert und hat eine große Vitrine sowie eine Zubereitungsstation

für ein kleines, warmes Speisenangebot. Im 24h Tankstellenbistro

können sich die Gäste über ein vergrößertes Speisenangebot

freuen. Zum Angebot gehören seit dem 15.12. neben

den Trockenbackwaren / Süßwaren und verschiedenen belegten

Crossinos folgende Warmspeisen: Es gibt keine Nackensteaks

mehr, aber dafür Soljanka, rote Currysuppe, Chili con Carne

Suppe, Gulasch, Frikassee, Hähnchen süß-sauer, Gemüsecurry,

verschiedene Schnitzelvarianten, diverse Frühstücksgerichte

und ganz neu Strammer Max/Bauernfrühstück. Wechselnde warme

Speisen zum attraktiven Preis gibt es rund um die Uhr.

Die Lkw-Tankstelle verfügt über 5 Tankplätze, vier Satelliten und

seit Mitte April über 16 Elektrolade-/Zapfpunkte (alles Schnellladesäulen).

Bereits erste Trucks und Busse nutzen diese Möglichkeit.

Zum kulinarischen Angebot gehören ein leckerer Mittagstisch

und spezielle Hausmannskost. Ob Rührei, Mettbrötchen

oder Frühstücksteller, größter Beliebtheit erfreut sich das köstliche

Frühstück. Dazu passt perfekt ein röstfrischer Filterkaffee

oder Caffe Crema. Es stehen jetzt vier Schnellade-Säulen für

E-Fahrzeuge Pkw mit je 2 Tankmöglichkeiten bereit. Der Rasthof

befindet sich übrigens bei Schwarmstedt im Aller-Leine-Tal. Die

Region in der südlichen Lüneburger Heide zeichnet sich durch

die größte Ansammlung von Freizeitparks in ganz Europa aus

sowie hervorragende Möglichkeiten zum Fahrrad fahren.

Trans Logistik News

31


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