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zum Herausnehmen!
Texte und Gebetsvorschläge um Schutz für das ungeborene Leben
Für den Gottesdienst und zum Privatgebrauch
EVANGELIUM NACH MATTHÄUS 18, 1-5
Fürbitten:
✂
Thema der Italienischen Bischofskonferenz:
ONLINE! www.bewegung-fuer-das-leben.com
„In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten:
Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein
Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Wahrlich,
ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder
werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich
der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen
aufnimmt, der nimmt mich auf.“
„WER EIN SOLCHES KIND IN MEINEM NAMEN
AUFNIMMT, DER NIMMT MICH AUF.“
Dieses Gotteswort ist wie ein Schutzdamm um jedes
Kind, das im Mutterschoß wächst. Wir alle aber sind angesprochen,
mitzubauen an diesem Schutzdamm. Wer
so denkt, wie Christus, wer das wachsende Leben von
seinem ersten Anfang an mit Ehrfurcht betrachtet und
behütet, kann sich Christ nennen.
Darüber hinaus sind alle Menschen guten Willens, aufgerufen
menschliches Leben zu schützen. Heute ist
nichts in so großer Gefahr wie das Leben der ungeborenen
Kinder, obwohl die Gefahren für schwangere Mütter,
Dank des Fortschritts der Medizin auf ein Minimum
gesunken sind.
Von den Verantwortlichen verlangen wir für die Kinder
im Mutterschoß, so überraschend es auch klingen mag,
wenigstens das gleiche Recht, das durch Staatsgesetz
den Raubmördern garantiert ist. Es ist ja allgemein bekannt:
Sogar wenn jemand in Italien einen mehrfachen
Mord begangen hat, eines weiß er mit Sicherheit: „Meinen
Kopf kostet es mich nicht. Mein Leben ist gesetzlich
geschützt.“ Wann endlich erhält das Leben des unschuldigen
Kindes im Mutterschoß den gleichen Stellenwert
und Rechtsschutz, wie das Leben der Banditen und Mafiabosse?
Nicht nur aus Mitleid mit dem wehrlosen Kind
stellt die Kirche, stellt jeder gewissenhafte Mensch diese
Forderung, sondern ebenso aus echter Sorge um alle,
die am Leben eines Kindes schuldig werden. Denn auf
ihnen liegt ein Schatten, der von Jahr zu Jahr länger
wird und den kein Psychotherapeut aufhellen kann. Ein
früherer König von Dänemark konnte am Ende seines
Lebens sagen: „An meinen Händen klebt kein Blut“.
Wenn das doch auf alle heutigen Gesetzgeber zuträfe.
Gesegnet, tausendmal gesegnet aber sind jene Väter
und Mütter, alle Großeltern und Verwandten, jene Ärzte
und Berater, welche sich schützend vor das Leben des
Kindes stellen! Ihnen wird man später wirklich dankbar
sein.
Allen Helfern für das Leben wird der Heiland einmal sagen:
„Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan
habt, das habt ihr mir getan.“
P. Stefan OT
Allmächtiger und barmherziger
Gott, du hast den Menschen als
Krone der Schöpfung erschaffen.
Heute hat sich die Menschheit
weit von dir und deinen
Geboten entfernt. Ungeborenes
Leben wird überall in der Welt
getötet, auf grausame Weise
vernichtet.
So bitten wir dich durch deinen
Sohn, unseren Herrn Jesus
Christus, auf die Fürsprache
Seiner Heiligsten Mutter sowie
aller Engel und Heiligen:
• Schenke in deiner Gnade allen
schwangeren Müttern die
Erkenntnis, dass ihr Kind von
der Empfängnis an ein wahrer
Mensch ist und dass jede Art
von Tötung dieses menschlichen
Lebens ein schwerer
Verstoß gegen Gottes Gebot
ist.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Steh allen Ärzten bei, dass sie
jedes menschliche Wesen,
auch das ungeborene, mit
Leib und Geistseele beschenkte,
unter allen Umständen als
dein Ebenbild schützen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Führe alle jene, die die Tötung
menschlicher Geschöpfe
vermitteln oder durchführen,
zur Erkenntnis, dass sie sich
ihrer Schuld bewusst werden
und wieder Versöhnung mit
dir suchen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Sei den Frauen nahe, die ein
hilfloses Kind in ihrem Leib
töten ließen; lass sie die Gnade
annehmen, sich zu bekehren
und sich im Sakrament der
HERR, NIMM ES AUF BEI DIR!
(Gotteslob 46)
Ein kleines Kind, du großer
Gott, kommt in dein Haus.
Herr, nimm es auf bei dir!
Herr, nimm es auf bei dir!
Es braucht die Kraft,
du großer Gott,
um weit zu gehen.
Herr, nimm es auf bei dir!
Herr, nimm es auf bei dir!
Buße mit dir zu versöhnen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Erleuchte alle Frauen, dass sie
niemals Mithilfe zur Tötung
von Ungeborenen leisten,
sondern bestärke sie im „Ja“
zum schon empfangenen
Kind.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Hilf den Politikern, dass sie
alle Gesetze im Licht der
Gebote Gottes beschließen
und Gesetze, in denen
menschliches Leben preisgegeben
wird, wieder korrigieren.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Gewähre den Kindern, dass
sie auch in der Schule zu
großer Ehrfurcht vor dem
Geheimnis menschlichen
Lebens geführt werden.
Wir bitten dich, erhöre uns!
• Stärke die junge Generation,
dass sie sich die richtungsweisenden
Worte der Kirche über
die menschliche Geschlechtlichkeit
zu eigen macht und
sich entschließt, danach zu
leben.
Wir bitten dich, erhöre uns!
Gütiger Gott, leite uns alle an,
dass wir uns bemühen, selber
nach dem Evangelium und
deinen Geboten zu leben. Hilf
uns, dass wir ungeborenes,
menschliches Leben mit aller
Entschiedenheit verteidigen
und einen Teil der Schuld, die
hier auf der Menschheit lastet,
durch Gebet und Opfer verringern
helfen.
Darum bitten wir durch Christus
unseren Herrn. Amen.
Es braucht das Licht, du großer
Gott, um dich zu finden.
Herr, nimm es auf bei dir!
Herr, nimm es auf bei dir!
Wir alle hier, du großer Gott,
wir brauchen dich.
Herr, nimm uns auf bei dir!
Herr, nimm uns auf bei dir!
EIN GUTER VATER -
EINE GUTE MUTTER - SEIN
DU HAST UNS DIESES
KIND ANVERTRAUT
W i e g e n l i e d e r
bitte herausnehmen und aufhängen!
Herr, ich will meinem Kind
(meinen Kindern) ein guter
Vater – eine gute Mutter -
sein. Ich möchte so zu ihm
(ihnen) sein, dass ich diesen
Namen auch verdiene. Dabei
sollst du, guter Vater, mein
Vorbild sein. Du hast dich
uns vorgestellt als Jahwe
(Ich bin, der ich bin da) und
als Immanuel (Gott mit uns).
Du umfängst mich mit deiner
Liebe und Güte. Wie du
zu mir bist, so möchte ich zu
meinem Kind (meinen Kindern)
sein. Gib mir die Kraft
dazu! Amen.
HINGABEGEBET
EINER MUTTER
Vater im Himmel, ich danke
dir für mein Leben. Deine
Augen sahen mich, als ich
entstand.
Dein liebevoller Blick begleitet
mich. Ja, du bist vertraut
mit all meinen Wegen. Du
kennst mein Leben, meine
Mühen und meine Hoffnungen.
Du weißt, dass mir das
Mutter-Sein oft schwer fällt.
Ich bitte dich heute, dass du
mir eine neue Freude an
meiner Berufung schenkst.
Ich will diesen Weg ganz neu
und von Herzen annehmen.
Ich sage ein neues „Ja“ zu
meinem Weg.
Mein bisheriges Leben nehme
ich so an, wie es war und
lege es voll Vertrauen in
deine Hände.
Führe mich auch in meinem
Alltag immer wieder zu
einem Ruheplatz am Wasser.
Lass mich ausruhen bei dir.
Bestärke in mir den guten
Willen, alle kleinen und
großen Dinge nach dir auszurichten.
Lass in mir die
Frucht der Freude wachsen.
Segne mich und meine
Familie. Amen
KINDERGEBET
Vater im Himmel, wenn ich
zu dir bete, dann wird mir oft
ganz warm ums Herz und ich
bin glücklich. Das ist so, wie
ich mich fühle, wenn Mami
und Papi mich abends in den
Arm nehmen. Danke für
dieses schöne Gefühl. Bleibe
bitte immer bei mir. Amen
Guter und großer Gott,
wir freuen uns darüber, dass
du uns dieses Kind
geschenkt hast! Es ist dein
Kind, und hat Anteil an
deinem Leben.
Wir wissen wie, kostbar und
zerbrechlich ein so kleiner
Mensch ist. Und gerade
darum haben wir nur Gutes
im Sinn, wenn wir es im
Glauben erziehen und auf
seinem Lebensweg begleiten.
Aus eigener Lebenserfahrung
wissen wir, dass unser
Kind ohne die „Nestwärme“
des Glaubens nicht gedeihen
kann. Es müsste verkümmern.
Erfahrene reife Menschen
sagen mit Recht, sie
hätten den Glauben „mit der
Muttermilch eingesogen“.
Schöner kann man wohl
nicht beschreiben, worauf es
von Anfang an ankommt.
Herr, du hast uns dieses Kind
anvertraut. Wir wissen nicht,
wie viel Freude und Glück es
uns bereiten wird. Wir können
nicht ermessen, wie viel
Sorgen und Lasten es uns
auferlegen wird. Wir können
uns nur vornehmen, dem
kleinen Erdenbürger all das
zu geben, was er braucht,
um menschenwürdig und
christlich leben zu können.
Täglich wollen wir unserem
Kind helfen, dass es sich in
der Gemeinschaft der Kirche
einwurzeln und sich darin
wohlfühlen kann. Wir vertrauen
darauf, dass du dieses
Kind deine Wege führst.
Vater im Himmel, gib uns
alle Tage die große, starke
Freude an unserem Kind!
Schenke uns den langen
Atem der Liebe und ein nie
versiegendes Vertrauen!
Begleite uns auf dem Weg
unseres gemeinsamen Glaubens!
Hilf uns und unserem
getauften Kind, täglich mehr
Mensch und mehr Christ zu
werden! Bleibe stets in
unserer Familie! Darum
bitten wir durch Christus,
unseren Herrn. Amen.
Zu allen Zeiten haben Mütter
ihre kleinen Kinder in den
Arm oder auf den Schoß
genommen und ihnen schöne
Lieder gesungen. Oder sie mit
fröhlichen Versen zum Einschlafen
gebracht. Zwei
schöne Lieder möchten wir
wieder in Erinnerung rufen.
SCHLAF WOHL,
MEIN KIND!
Schlaf wohl, mein Kind, was
weinest du?
Was trübt dich so geschwind?
Sieh, deine Mutter deckt dich zu;
o weine nicht, mein Kind!
Sanft wallen deine Tage hin in
Paradieseslicht;
kein Böses quält noch deinen
Sinn,
das Böse siehst du nicht.
Wirst aber einst
mit bitterm Schmerz
so manches Böse sehn! –
behalte nur dein frommes
Herz,
dem Bösen zu entgehn.
Indes, mein Kind, o schlummre
wohl!
Ach , weine nicht so sehr!
Wenn einst die Tugend weinen
soll, dann weine desto
mehr!
ELTERN BETEN
FÜR IHR KIND
Wir erwarten ein Kind und
können es noch nicht fassen.
Guter Gott, unser Schöpfer
und Vater, wir danken dir.
Du hast dieses neue Leben
gewollt. Wir durften als Vater
und Mutter mitwirken bei
seiner Entstehung. Es ist
nicht „etwas“, das sich da im
Schoß der Mutter entwickelt
und irgendwann Mensch
wird. Dieses kleine Lebewesen
ist eine Person mit einer
einmaligen, unsterblichen
Seele.
Nun hast du uns dieses
schutzbedürftige Menschenkind
anvertraut. Wir übergeben
dir unsere Sorgen und
Fragen für seine und unsere
Zukunft. Lass uns unser Kind
mit Freude annehmen, und
hilf uns, ihm das zu schenken,
was es zu seiner Entfaltung
braucht. Segne uns und unser
Kind. Schenke uns eine gute
Zeit der Schwangerschaft und
eine gute Geburt. Amen.
DIE MUTTER BEI DER
WIEGE
Schlaf, süßer Knabe, süß und
mild!
Du deines Vaters Ebenbild!
Du bist du!
Zwar dein Vater spricht,
du habest seine Nase nicht.
Nur eben jetzt war er hier
und sah dir ins Gesicht,
und sprach:
„Viel hat er zwar von mir,
doch meine Nase nicht.“
Mich dünkt es selbst,
sie ist zu klein,
doch muss es
seine Nase sein;
denn wenn’s nicht
seine Nase wär’,
wo hätt’st du denn
die Nase her?
Schlaf, Knabe! Was dein Vater
spricht,
spricht er wohl nur im Scherz;
hab’ immer seine Nase nicht,
und habe nur sein Herz!
Matthias Claudius
GOTT HAT ES
MIR GESCHENKT
Gott hat es mir geschenkt,
dass ich mit ihm spiele.
Gott hat es mir geschenkt,
dass ich es am Rücken trage.
Gott hat es mir geschenkt,
dass ich mit ihm spiele.
Trüg ich auch Gold auf meinem
Rücken, wahrhaftig, ich
trüge nichts! Kleidete ich
mich auch mit teuren Stoffen,
wahrhaftig, mein Gewand
wäre nichtig! Schmückte ich
mich auch mit kostbaren
Perlen, wahrhaftig, mein
Schmuck wäre fahl! Gott hat
es mir geschenkt, dass ich mit
ihm spiele. Das, ja das, ist
meine Herrlichkeit! Gott hat
es mir geschenkt, dass ich mit
ihm spiele.
Wiegenlied aus Afrika
DANKGEBET
EINES KINDES
Guter Vater! Die Welt ist so
schön. Du hast alles gemacht:
die Sonne, die Blumen, rote
und gelbe, kleine und große,
das Meer und die Berge,
Schnee und Regen, Hunde
und Katzen und meine
Schwester. Alles ist ein Geschenk
von dir. Darüber freue
ich mich, besonders über
Mami und Papi. Amen.
„DAS LEBEN ACHTEN“-
sich für das Leben einsetzen, von der
Empfängnis bis zum natürlichen Tod:
• Bitte hängen Sie dieses Plakat gut sichtbar auf
(z.B. an Kirchen, Kindergärten, Schulen, Geschäften,
Jugendtreffpunkten, Schülerheimen, Büros, Versammlungsräumen,
Arztpraxen, Warteräumen); jedoch nur nach
Absprache mit den jeweiligen Verantwortlichen!
• Gestalten Sie damit einen Schaukasten in Ihrem Ort!
• Geben Sie Ihrer Phantasie eine Chance!