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Europaweiter Autofreier Tag 2004

22. September

Jahresbericht aus Österreich

Motto 2004

„Junge Wege - sicher, gesund und umweltfreundlich“


IMPRESSUM

MEDIENINHABER, HERAUSGEBER:

Klimabündnis Österreich

Mariahilferstraße 89/24

1060 Wien

Tel.: 01/581 58 81

Fax: 01/581 58 80

E-Mail: office@klimabuendnis.at

Homepage: www.klimabuendnis.at

AUTORIN:

Mag. Romana Bräuer

LAYOUT:

Mag. Romana Bräuer

TITELBLATT:

Mag. Andreas Strasser

FÖRDERGEBER:

Diese Initiative wird vom

Bundesministerium für Land- und

Forstwirtschaft, Umwelt und

Wasserwirtschaft gefördert.

Bild- und Quellennachweise:

Seite 4: BMLFUW/UBA/Gröger

Seite 5: GLOBAL 2000

Seite 6 – 59: Archiv Klimabündnis


INHALTSVERZEICHNIS

1. HINTERGRUND SEITE 4

2. MOTTO 2004 „JUNGE WEGE – SICHER, GESUND UND

UMWELTFREUNDLICH SEITE 4

2.1. Verkehr macht krank SEITE 5

2.1.1. Kohlendioxid (CO2) SEITE 5

2.1.2. Stickoxide SEITE 6

2.1.3. Feinstaub SEITE 6

2.1.4. Lärm SEITE 7

2.1.5. Verkehrsunfälle SEITE 7

2.1.6. Sonstige Wirkungen SEITE 7

2.2. Mögliche Auswege? SEITE 7

3. KLIMABÜNDNIS-SERVICE SEITE 8

4. KINDERMEILENKAMPAGNE 2004

„AUF KINDERFÜSSEN BIS ZUM MOND“ SEITE 9

5. BEISPIELE AUS ÖSTERREICH 2004 SEITE 10

5.1. Burgenland SEITE 10

5.2. Kärnten SEITE 13

5.3. Niederösterreich SEITE 15

5.4. Oberösterreich SEITE 28

5.5. Salzburg SEITE 39

5.6. Steiermark SEITE 41

5.7. Tirol SEITE 43

5.8. Vorarlberg SEITE 50

5.9. Wien SEITE 58

6. BEISPIELE AUS EUROPA 2004 SEITE 60

6.1. Grossbritannien SEITE 60

6.2. Ungarn SEITE 60

6.3. Schweden SEITE 60

6.4. Tschechische Republik SEITE 61

6.5. Deutschland SEITE 61

7. AUSBLICK 2005 SEITE 62

8. PRESSESPIEGEL SEITE 63


1. HINTERGRUND

Die Folgen des Autoverkehrs beunruhigen die europäischen BürgerInnen in zunehmendem

Maße: So sind Verkehr und Lärm die am häufigsten genannten Gründe für einen Umzug auf´s

Land! Obwohl die meisten Städte und Gemeinden inzwischen Maßnahmen zur Einschränkung

des motorisierten Individualverkehrs und zur Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel

umsetzen, nehmen Fahrzeugbestand und Verkehrsaufkommen weiterhin zu - mit den

entsprechenden Folgen für die Lebensqualität, v.a. in den Städten (Lärm, Luftverschmutzung,

Stress, Einschränkung des öffentlichen Raumes, ...).

Foto 1: Stau auf Österreichs Straßen

Der europaweite Autofreie Tag soll daher

einen Beitrag zur "Wiederentdeckung der

Stadt " darstellen: die Bevölkerung kann die

Vorzüge einer autofreien Umwelt in ihrer

Stadt oder Gemeinden „er-fahren“...

FußgängerInnen, RadfahrerInnen und

öffentliche Verkehrsmittel erhalten den

Raum, der ihnen zusteht.

Die Idee des europaweiten Autofreien Tages bietet weiters die Gelegenheit, alternative

Mobilitätskonzepte zu testen, beispielsweise Park&Ride, erweiterte Fußgängerzonen und

fahrradfreundliche Systeme. Phantasievolle Aktionen und Veranstaltungen in den autofreien

Bereichen unterstreichen das Ziel des Tages.

Zum ersten Mal fand der Aktionstag im Jahre 1998 in Frankreich, initiiert vom französischen

Umweltministerium, statt. Es beteiligten sich 35 Kommunen. 1999 nahmen bereits 92

italienische und 66 französische Städte teil. In Großstädten und Wirtschaftszentren wie

Marseille, Neapel, Turin und Florenz wurden Straßen vollständig gesperrt. In bestimmten

Stadtzonen wurde der Autoverkehr eingeschränkt, diese wurden nur für öffentliche

Verkehrsmittel, RadfahrerInnen oder FußgängerInnen zugänglich gemacht. 22 Millionen

EuropäerInnen erlebten ein neues Stadtgefühl: Eine entspanntere Möglichkeit, sich in der Stadt

zu bewegen, eine geringer Lärmbelästigung und eine verbesserte Luftqualität. Die Idee wurde

von der Europäischen Kommission aufgegriffen. Ihr Präsident Romano Prodi hat für den 22.

September 2000 erstmals den europaweiten Autofreien Tag ausgerufen.

2004 beteiligen sich auf dem Kontinent bereits mehr als 1.500 Städte und Gemeinden aus 36

Staaten. Der europaweite Autofreie Tag ist in Österreich ein sehr großer Erfolg, dies spiegelt

sich auch in der stetig steigenden Teilnehmerzahl wieder: 2000: 70, 2001: 120, 2002: 150,

2003: 175, 2004: 200 Städte und Gemeinden.

Besonders Schulen unterstützen den europaweiten Autofreien Tag mit großem Einsatz. Immer

mehr (junge) Menschen können dadurch für das Thema „klimafreundlicher Verkehr“ gewonnen

werden.

2. MOTTO 2004 „JUNGE WEGE - SICHER, GESUND UND UMWELTFREUNDLICH“

2004 standen die Bedürfnisse der schwächsten und gefährdetsten VerkehrteilnehmerInnen im

Zentrum der Aktivitäten. Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen des Verkehrs,

besonders der Umweltbelastung und des Sicherheitsrisikos, stärker betroffen als Erwachsene.

Sie leiden mehr unter Luftverschmutzung und Lärm und sie sind gegenüber Chemikalien

besonders empfindlich. Hinzu kommt das erschreckend hohe Unfallrisiko, wie Studien der

4


Weltgesundheitsorganisation WHO zeigen: für die Altersgruppe der 5- bis 29-Jährigen in

Europa sind Straßenverkehrsunfälle die häufigste Todesursache.

Die europäische Mobilitätswoche bzw. der europaweite Autofreie Tag 2004 unter dem Motto

„Junge Wege – sicher, gesund und umweltfreundlich“ boten die optimale Gelegenheit, die

Bedürfnisse der Generation von morgen wieder verstärkt ins Bewusstsein zu rücken und in die

Verkehrsplanung von heute einfließen zu lassen, denn: Klimaschutz und umweltfreundliche

Mobilität gehen uns alle an.

2.1. Verkehr macht krank

Mobilität nimmt in unserer Gesellschaft eine dominierende Stellung ein. Wir alle profitieren

davon, dass Menschen und Güter kostengünstig transportiert werden können. Doch schon seit

den allerersten Erfindungen motorisierter Mobilität wurden die problematischen Auswirkungen

auf die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden erkannt, wie dies bereits Arthur

Schopenhauer (1788-1860) formulierte:

„Wer könnte leugnen, dass niemand etwas den Sinnen Qualvolleres als die Eisenbahn

hervorgebracht hat, die mit ihrem Rammeln nicht nur ein geistloser Lärmerzeuger ist, sondern

auch freigiebig Russ absondert? In der Tat ist die Eisenbahn schon in ihrer jetzigen Form eines

der übelsten Dinge, und die Vorstellung, dass sie bald von jeder Fessel befreit über das Pflaster

stampfe, ist unerträglich. Nicht nur, dass Lärm und Gestank sich verhundertfachen werden;

nicht nur, dass sich die Anzahl der unter den Rädern des entfesselten Ungetüms zerquetschten

Spaziergänger und Tiere ins Dutzendfache steigern wird, Russ den Himmel, Unrat die Erde

verunstalten wird, sondern auch die schlimmste Unsitte dieses Zeitalters, das Reisen , wird zur

allgemeinen Raserei getrieben.“

Schopenhauer hat sehr früh einige der Gesundheitsauswirkungen von Verkehr angesprochen.

Zwar haben sich Schadstoff- und Lärmausstoß der Fahrzeuge laufend verbessert, doch die

ungebrochene Zunahme des Verkehrsvolumens kompensiert diese Verbesserungen. Heute

handelt es sich bei den Krankmachern vor allem um Feinstaub, Stickstoffdioxid (NO2),

Stickoxide (NOX), Kohlendioxid (CO2), diverse krebserregende Stoffe und ein immaterielles

Produkt des Verkehrs: Lärm.

2.1.1. Kohlendioxid (CO2)

Der Verkehr ist einer der Hauptverursacher

der Treibhausgasemissionen in Österreich.

Dabei ist der höchste Anteil im Verkehr auf

den Straßenverkehr und hier insbesondere

auf den PKW-Verkehr zurückzuführen. Mitte

Jänner 2005 hat das Umweltbundesamt mit

den Zahlen für 2003 die jüngsten Daten zum

Ausstoß von Treibhausgasen in Österreich

veröffentlicht. Die Emissionen lagen im Jahr

2003 bei 91,6 Millionen Tonnen und damit

um 5,9 Prozent über den Emissionen von

2002.

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Foto 2: Verkehr als Klimakiller Nr. 1

Die Spitzenstellung bei den Emissionszunahmen nimmt der Straßengüterverkehr ein: seine

Emissionen sind von etwa 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) im Jahr 1990 auf das

Dreifache, nämlich 9,4 Millionen Tonnen im Jahr 2003 angestiegen. Das entspricht einem

durchschnittlichen Zuwachs von 8,5 Prozent jährlich. Allein die Belastung durch Kohlendioxid


eträgt entlang der Tauernautobahn 5,6 Tonnen pro Stunde, bis 2020 droht sie sich auf 18,3

Tonnen zu erhöhen. Wenngleich Kohlendioxid die menschliche Gesundheit nicht direkt

beeinträchtigt, trägt es als Treibhausgas zur Erderwärmung bei. Diese wiederum hat eine Reihe

gefährlicher Auswirkungen auf den Menschen und seine Umwelt.

2.1.2. Stickoxide

Die Verunreinigung der Luft durch den motorisierten Verkehr hat zahlreiche negative

Auswirkungen auf die Gesundheit, wie eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO

belegt. Demnach war 1996 in Österreich die verkehrsbedingte Luftverschmutzung

verantwortlich für rund 2.400 Todesfälle, für 21.000 Bronchitisanfälle und 15.000 Asthmaanfälle

bei Kindern sowie 40.000 Asthmaanfälle bei Erwachsenen. Laut dieser Dreiländerstudie

(Österreich, Frankreich, Schweiz) betrugen die von der verkehrsbedingten Luftverschmutzung

verursachten Gesundheitskosten allein für Österreich beinahe drei Milliarden Euro nur für das

untersuchte Jahr.

Die Einführung der Katalysatorpflicht im Jahr 1987 führte zu einer deutlichen Reduktion der

Kohlenwasserstoffe in den Autoabgasen. Auch die Verringerung des Schwefelgehaltes in

Treibstoffen brachte eine geringere Umweltbelastung durch Schwefeldioxid mit sich.

Stickstoffdioxid beeinflusst unter anderem das Lungenfunktionswachstum negativ, Stickoxide

sind Vorläufersubstanzen für die Bildung von bodennahem Ozon, alle führen bei Kindern zu

immer mehr Atemwegserkrankungen. Im Tiroler Unterinntal z.B. liegt die Stickoxidbelastung seit

2002 deutlich über den von der EU festgelegten Grenzwerten.

2.1.3. Feinstaub

Feinstaub gilt als einer der gesundheitsschädlichsten Beiträge des Straßenverkehrs zur

Luftbelastung. Die ultrafeinen Russpartikel - der Großteil in der Größenordnung von 0,1

Mikrometer - dringen tief in die Atemwege ein und können direkt ins Blut aufgenommen werden.

Sie führen zu einer Vielzahl von Symptomen und Erkrankungen wie etwa Entzündungen der

Atemwege, verminderte Lungenfunktion, Husten, Bronchitis, Asthmaanfälle, Erkrankungen des

Herz-Kreislauf-Systems und Lungenkrebs. Weil sie sich auf der klebrigen Oberfläche von Pollen

ablagern, führen diese Partikel auch zu einer Zunahme von Pollenallergien. Verschiedene

giftige Substanzen verwenden ihrerseits die Oberfläche der Feinstaubpartikel als

Transportmittel in die Lunge.

Laut einer, in den USA, durchgeführten Studie gelangen schon Partikel mit einem Durchmesser

von durchschnittlich 2,5 Mikrometer direkt vom Motor in den Fahrzeuginnenraum, wo sie Lunge

und Herz der Insassen schädigen können. Und direkt neben verkehrsreichen Straßen kann die

Feinstaubbelastung in ähnlichen Größenordnungen auftreten wie in verrauchten Lokalen.

Feinstaub entsteht durch Straßenabrieb, Abrieb von Bremsbelägen, Aufwirbelungen und vor

allem durch Dieselabgase, die 1.000-mal mehr Russteilchen enthalten als Benzinabgase. Da es

sich bei zwei von drei in Österreich neu zugelassenen Pkws um Dieselfahrzeuge handelt und

auch Lkws in der Regel mit Dieselkraftstoff angetrieben werden, soll der Einbau von

Dieselpartikelfiltern, mit denen die Russteilchen um bis zu 99 Prozent reduziert werden können,

vorgenommen werden. Rund die Hälfte am Partikelausstoß aus Dieselmotoren ist auf spezielle

Fahrzeuge wie Baumaschinen oder Motorkarren zurückzuführen.

2.1.4. Lärm

Ein weiterer Krankmacher ist der durch den Verkehr verursachte Lärm. Laut Verkehrsclub

Österreich VCÖ leiden mehr als 1,6 Millionen ÖsterreicherInnen unter Verkehrslärm. Eine

Studie des Instituts für Hygiene und Sozialmedizin der Universität Innsbruck hat ergeben, dass

Kinder, die regelmäßig einem Verkehrslärmpegel von mehr als 60 Dezibel ausgesetzt sind,

einen höheren systolischen Blutdruck aufweisen, im täglichen Leben gestresster und bei

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Leistungstests geringer motiviert sind, als Kinder aus einer Vergleichsgruppe, die mit weniger

als 50 Dezibel belastet sind. Ab einem Dauerpegel von 45 bis 55 Dezibel treten nachweislich

Schlafstörungen auf.

Lärm führt zu einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen und kann sogar ernste Herz-

Kreislauf-Störungen verursachen. Die Probleme werden nicht kleiner: in Tirol ist der Lkw-

Transitverkehr allein seit dem Ende der Ökopunkteregel mit Beginn 2004 um elf Prozent

gewachsen; eine Studie der Universität für Bodenkultur prophezeit für den Großraum Wien eine

Verdoppelung des Verkehrsaufkommens bis 2035.

2.1.5. Verkehrsunfälle

Im Jahr 2004 sind in Österreich 876 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen,

davon alleine 133 FußgängerInnen. Hauptunfallursache war nicht angepasste

Fahrgeschwindigkeit (36,2%), gefolgt von Vorrangverletzungen (12,4%, Überholen (9,1%,

Unachtsamkeit/Ablenkung (8,3%, Alkoholisierung (7,0%), Fehlverhalten von FußgängerInnen

(6,7%), Übermüdung (6,0%) und Herz-/Kreislaufversagen (2,3 %).

2.1.6. Sonstige Wirkungen

Durch die Errichtung von Verkehrswegen wird massiv in den Landschaft eingegriffen. Wertvolle

ökologische Lebensräume werden verbraucht und versiegelt, der Boden geht daher dauerhaft

für eine andere Nutzung verloren. Der Flächenverbrauch beschränkt sich oft nicht auf die

Verkehrsfläche alleine, sondern umfasst Siedlungen und Betriebe, die sich an der Straße

ansiedeln. Straßen zerschneiden auch zusammenhängende Lebensräume, dies betrifft v.a.

Wildtiere. In diesem Zusammenhang sind auch die zahlreichen Tiere zu nennen, die jährlich

durch den Verkehr getötet werden. Pro Jahr fallen alleine in Österreich 90.000 Wildtiere dem

Straßenverkehr zum Opfer. Eine weitere Folge, besonders durch den Bau hochrangiger

Verbindungen (wie z. B. Autobahnen) ist die Veränderung des Landschaftsbildes.

Foto 3: Versiegelung für Verkehrsflächen

2.2. Mögliche Auswege?

Verkehr schränkt auch in zunehmendem

Maße die körperliche Freiheit bei Kindern

ein. Kinder finden immer weniger Spiel- und

Bewegungsräume vor, in denen sie ihre

Bewegungsbedürfnisse spontan und

gefahrlos ausleben dürfen. Dadurch werden

Störungen in der sozialen und motorischen

Entwicklung hervorgerufen.

Bewegungsmangel erhöht Herz-,

Kreislauferkrankungen und kann auch

erhöhte (soziale) Isolation hervorrufen.

Jeder Einzelne kann durch einfachste Maßnahmen mithelfen die o.a. Entwicklungen zu

reduzieren: zu Fuß oder mit dem Rad in die Arbeit/Schule bzw. zum Einkauf, lokale Produkte

verwenden, die keine langen Transportwege hinter sich haben, in Ferien und Freizeit wenn

möglich mit dem öffentlichen Verkehr reisen, sich für gesundheitsförderliche Verkehrspolitik in

der Gemeinde einsetzen (z.B.: Teilnahme am europaweiten autofreien Tag) etc.

Alle, die für Kinder Verantwortung tragen, sollten sich fragen:

• Können die Kinder im Umfeld ihrer Wohnung ohne Betreuung und Aufsicht Erwachsener

andere Kinder zum freien Spiel treffen?

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• Können die Kinder selbstständig nahe gelegene Spielorte und Treffpunkte ungefährdet

erreichen?

• Sind öffentlich Räume erreichbar, wo sie sich ungefährdet aufhalten können?

• Gibt es "vertraute" Bewegungs- und Lebensräume, in denen sie sich etwas zutrauen

und wo sie Selbstvertrauen gewinnen, weil man ihnen Vertrauen entgegenbringt?

• Gibt es in der Nähe Streifräume, die eine Begegnung mit der natürlichen Umwelt

(Pflanzen, Tieren, klimatischen Differenzen etc.) zulassen?

• Können sie durch Bewegung und im Spiel unterschiedliche Umweltbedingungen

(Wasser, Sand, Wiese, Stein...) sinnlich erfahren, ohne sich gesundheitlich zu

gefährden?

• Ist es im sozialen Umfeld der Erwachsenen erlaubt, dass sie die reale Welt in ihre

Spielwelt einbeziehen, auch mal "laut" sind und ihre Spuren des Spiels hinterlassen?

• Können sie in ihrem Umfeld jüngere und ältere Kinder, aber auch Jugendliche, Eltern

und Großeltern treffen?

• Können die Kinder die unverzichtbaren sozialen Regeln im Verkehr, im Umgang mit

Gleichaltrigen und Erwachsenen mit Einsicht lernen?

• Gibt es Räume (Spielplätze, Anlagen, Hinterhöfe etc.), wo sie ihre Umwelt durch eigene

Ideen mitgestalten, die Ergebnisse sehen und prüfen können?

• Werden sie in Familie, Kindergarten, Schule und Stadtregion an der Gestaltung ihrer

Umwelt beteiligt?

• Können die Kinder die Verfahren der Mitgestaltung verstehen und sind die Prozesse für

sie als demokratische Entscheidungsprozesse nachvollziehbar?

• Lassen Wohnungsgröße und Raumverteilung die Möglichkeit einer eigenen,

individuellen Gestaltung zu?

3. KLIMABÜNDNIS-SERVICE

Seit dem Jahr 2001 betreut und organisiert das Klimabündnis, im Auftrag des

Lebensministeriums, den europaweiten Autofreien Tag. Die Städte und Gemeinden werden

dabei mit Informationen und Materialien versorgt. Jedes Jahr werden eine österreichweite

Auftaktveranstaltung sowie regionale Vorbereitungs-Workshops in den Bundesländern

abgehalten. Dabei werden die Inhalte und Ziele des europaweiten Autofreien Tages und der

europäischen Mobilitätswoche vorgestellt und diskutiert sowie konkrete Ideen erarbeitet.

Zielgruppe sind die AkteurInnen des Autofreien Tages vor Ort, also vorwiegend

GemeindevertreterInnen (BürgermeisterInnen, Stadt- und GemeinderätInnen) und LeiterInnen

von Klimabündnisarbeitskreisen in den Gemeinden.

Folgende Materialien stehen den AkteurInnen für Ihre Arbeit zur Verfügung: Newsletter,

Jahresbericht, Pressetexte, Hotline, Homepage (www.klimabuendnis.at bzw.

www.22september.org), Plakate, Transparente, T-Shirts etc.

Die Teilnahme funktioniert folgendermaßen: füllen Sie das Anmeldeblatt aus und unterzeichnen

Sie die Charta 2005. In der Charta sind die Leitlinien und Hauptziele des europaweiten

Autofreien Tages und der europäischen Mobilitätswoche festgeschrieben.

Foto 4: Folder zur ÖBB-Aktion 2004

2004 gab es auch wieder eine Kooperation mit den

ÖBB. Es war dies die Gratis-VORTEILScard zum

Kennenlernen vom 16.09. bis 26.09.2004 sowie die

ÖSTERREICHcard um bis zu 239.- € ermäßigt. Zu

den Aktionen wurde ein eigener Folder erstellt, in dem

Bahn fahren als wichtiger Beitrag zum europaweiten

Autofreien Tag dargestellt wurde. Mit einem Rücklauf

von 10.000 Schnupperkarten war die Aktion ein sehr

großer Erfolg. Für 2005 wird es daher eine

Wiederholung geben!

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4. KINDERMEILENKAMPAGNE 2004 „AUF KINDERFÜßEN BIS ZUM MOND“

Österreich setzte bereits im Jahr 2003 auf autofreie Schulwege. Die Kampagne „Auf

Kinderfüßen durch die Welt“ sprengte alle Erwartungen, das gesetzte Ziel wurde um das

zehnfache (!) übertroffen. Zehntausende Kinder sammelten alleine in Österreich von Mai bis

Oktober 2003 anstatt der angestrebten 29.811 Meilen (Strecke Wien-Brüssel-Kyoto-Mailand)

über 298.380 Meilen! Auch ein Wettbewerb „autofrei zur Schule“ wurde ins Leben gerufen, bei

dem SchülerInnen Ideen und Vorschläge für ein autofreies Schulumfeld und autofreie

Schulwege sammelten.

2004 griffen die SchülerInnen nach den Sternen: von April bis 10. November 2004 war es das

Ziel, 384.400 grüne Meilen zu sammeln (dies entspricht der Entfernung Erde – Mond). Es

machten über 310 Schulen und Kindergärten mit. Das Endergebnis lautet: 331.445 Grüne

Meilen, gesammelt von über 30.000 begeisterten Kindern.

Bei der Kampagne wird Mobilität mit Klimaschutz verbunden. SchülerInnen sammeln eine

Woche lang umweltfreundlich zurückgelegten Wege in Form von Verkehrsmittel-Aufklebern in

Klebeheften sammelt. Am Ende der Woche wird gezählt und die Meilenanzahl an Klimabündnis

gesendet. 1 Grüne Meile = ein umweltfreundlich zurückgelegter Weg zum Kindergarten / Schule

bzw. von dort nach Hause. Dabei entspricht eine Grüne Meile einen Kilometer.

Foto 5: Volksschule Mörbisch bei der

burgenländischen Auszeichnungsveranstaltung

im November 2004

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Foto 6: Umweltminister Josef Pröll präsentiert

das Gesamtergebnis


5. BEISPIELE AUS ÖSTERREICH 2004

5.1. Burgenland

Im Burgenland haben sich insgesamt 8 Städte und Gemeinden am europaweiten autofreien

Tag beteiligt, 3 Gemeinden nahmen auch an der europäischen Mobilitätswoche teil.

EISENSTADT (Bezirk Eisenstadt, ~ 13.600 EinwohnerInnen)

Die SchülerInnen der Volkschule St. Georgen in Eisenstadt hatten ein abwechslungsreiches

Programm erarbeitet. Am 20. und 21. September wurden vor der Schule Hinweiszettel für

FalschparkerInnen verteilt. Am 22. September markierten die Kinder gemeinsam mit

LehrerInnen und Eltern mit Kreide-Fußspuren ihren sicheren Schulweg. Im Bewegungsraum vor

der Schule wurden neben Übungen zur Verkehrserziehung und einem Vortrag von Liedern und

Gedichten eine Auswertung einer Umfrage der Kinder zum Thema Verkehr und sicherer

Schulweg präsentiert. Zuletzt durften die SchülerInnen der 4. Klasse ihre Wünsche zum Thema

Verkehr den GemeindevertreterInnen vorstellen.

MATTERSBURG (Bezirk Mattersburg, ~ 6.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Mattersburg)

Es gab einen Informationsstand am Veranstaltungsplatz, Gemeindebedienstete kamen zu Fuß

oder mit dem Rad zur Arbeit. Als dauerhafte Maßnahmen wurden eine Mountainbikestrecke,

eine Tempo-30-Zone in der Innenstadt sowie Rollstuhlrampen in Schulen und öffentlichen

Gebäuden eingerichtet. Für die Bevölkerung gab es kleine Präsente. Die regionalen Zeitungen

berichteten über den europaweiten Autofreien Tag. Die öffentliche Meinung zur Aktion ist

zustimmend, sie wird als gute Möglichkeit, Probleme durch die Autonutzung anzusprechen bzw.

als Beitrag zur Minderung der Luftverschmutzung gesehen.

MÖRBISCH (Bezirk Eisenstadt-Umgebung, ~ 2.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche, Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Kindergarten und

Volksschule Mörbisch am See)

Das Programm war sehr umfangreich: am 15. September fand ein Elternabend in der

Volksschule zum Thema „Kinder und Verkehr“ (Gesundheitlicher Aspekt, warum Kinder zu Fuß

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in die Schule gehen sollten, Bewegungsmangel, Übergewicht, richtige Schultaschen, etc.) statt.

Am 16. September gab es einen Elternabend im Kindergarten ebenfalls zu o.a. Themen.

Foto 7: „Walking Busses“

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Der 17. September stand in der Volksschule

ganz unter dem Motto „Kinder lernen den

Ortsplan lesen“, dabei wurde u.a. der

persönliche Schulweg gezeichnet sowie

Stationen für „Walking Busses“ festgelegt.

Am 19. September fand ein Kirtag auf der

gesperrten Hauptstraße mit einem Stand des

Weltladens Eisenstadt statt.

Foto 8: Informationsstand am Hauptplatz Foto 9: Übergabe der Grünen Meilen

Der 20. September stand in den Schulen für „Verkehrserziehung praktisch“ zur Verfügung,

dabei wurden verschiedene Schulwege abgegangen und die Kinder auf die

Kindermeilenkampagne vorbereitet. Am Nachmittag war die Dr. Wurditschgasse für den

Verkehr gesperrt und es gab ein Schau-Mostpressen. Am 21. September wurden eine

Fragebogenaktion für SchülerInnen und Eltern durchgeführt sowie Plakate für die

Kindermeilenkampagne gestaltet. Der 22. September, also der eigentliche Autofreie Tag, war

der Start zum Sammeln der Kindermeilen, Eltern begleiteten die „Walking Busses“, die

Hauptstraße wurde für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und es gab dort ein

„Erweitertes Wohnzimmer“ des Gemeindeamtes, wobei der Bürgermeister und

GemeinderätInnen zur Diskussion auf der Straße einluden. Abgerundet wurde dies mit einem

Bio-Buffet, Weinausschank, dem Stand des Weltladens Eisenstadt und einem Umweltquiz. Als

dauerhafte Maßnahme wurde die Tempo-30-Zone erweitert. Dabei wurde eine Privatfirma

beauftragt, die Einhaltung der Tempo-30-Zone zu kontrollieren, am ersten Tag fuhren über 200

Autos in die Radarfalle. Die Grünen Meilen wurden an Bürgermeister Peter Vargyas und UGR

Johanna Moyses übergeben, diese lösten sie gegen FairTrade Schokolade ein. Zur Information

gab es Einladungen, Plakate, Zeitungsberichte sowie ein Interview im Radio Burgenland. Die

Kinder nahmen die Aktion sehr ernst und gingen auch danach weiter zu Fuß zur Schule.

Mörbisch am See plant für 2005 Fragebögen für Fahrgemeinschaften sowie das Fußballmatch

am Sonntag in die Mobilitätswoche miteinzubeziehen: „Ohne Auto zum Sportplatz“. Alle, die

sich daran halten bekommen als Belohnung ein Gratisgetränk.

OBERWART (Bezirk Oberwart, ~ 6.700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Oberwart)

Der europaweite Autofreie Tag wurde in Oberwart mit einem bunten Rahmenprogramm

begangen. Die gesamte Badgasse war für den motorisierten Verkehr gesperrt. Es gab ein

großes Kinderprogramm (Hüpfburg, Spielestationen, Kreativecke), Gewinnspiele, Streetsoccer-

Turnier der SVO Jugend, Go-Kart-Bahn und Schlittengurtgerät, musikalische Darbietungen der


Zentralmusikschule Oberwart, Konzert von „Oberwart 3“, der City-Bus in Oberwart konnte

ganztags gratis benützt werden, uvm.

Foto 10: Einladung der Stadt Oberwart

Dazu wurden auch mehrere dauerhafte

Maßnahmen eingerichtet: Inbetriebnahme

eines neuen Radweges entlang der

Informstraße, Errichtung von zusätzlichen

Gehsteigen (Informstraße, Lehargasse,

Lannergasse), Optimierung des

Fahrradangebotes auf der Bahnlinie

Oberwart-Wien, Errichtung von

Fußgängerampeln im Bereich

Dornburgggasse und Mühlgasse.

OSLIP (Bezirk Eisenstadt, ~ 1.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Oslip)

Im Ortsgebiet wurden durch die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

VolksschülerInnen verteilten je nach Geschwindigkeit Äpfel bzw. Zitronen. Zusätzlich wurden

Plakate aufgehängt. Die Bevölkerung steht dem europaweiten Autofreien Tag zustimmend

gegenüber.

PÖTTSCHING (Bezirk Mattersburg, ~ 2.600 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

Am 18. und 19. September gab es eine Veranstaltung „Schadstofffrei rund um die Welt“ im

Rahmen der Amateurfunktage Pöttsching. Am 22. September wurde für alle

GemeindebürgerInnen ein Ausflug mit der Bahn nach Budapest organisiert.

Foto 11 und 12: Unterlagen des Österreichischen Versuchssenderverbands

WULKAPRODERSDORF (Bezirk Eisenstadt, ~ 1.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche, Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule

Wulkaprodersdorf)

Am 15., 16. und 17. September wurden Mobilitätstage mit Vorträgen und Diskussionen

abgehalten. Am 19. September fand eine Abschlussveranstaltung unter dem Motto „Die Strasse

als Wohnzimmer“ mit einer Totalsperre von Oberer- und Unterer Hauptstraße, Wiener- und

Ödenburgerstraße für den gesamten Durchzugsverkehr statt. Es gab Aktionen „Rund ums

Rad“, d.h. Fahrradcodierungen durch die Exekutive, Fahrradchecks, Fahrräder konnten

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ausprobiert werden. Zur Information gab es Einladungen für die BürgerInnen, Plakate,

Zeitungsberichte sowie Berichte auf der Gemeindehomepage.

5.2. Kärnten

Foto 13: Wohnzimmer auf der Strasse

13

Die Bevölkerung nahm die Aktion mit großer

Zustimmung an, es besteht der Wunsch

nach Wiederholung. Der europaweite

Autofreie Tag wird als gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsförderung sowie als

Möglichkeit, Probleme durch die

Autonutzung anzusprechen, angesehen. Ein

kleines Manko ist, dass dies nur auf

Kommunikationsbasis beruht.

Foto 14: Gemütliches Beisammensein Foto 15: Rikschas waren ein Kindermagnet

In Kärnten haben sich insgesamt 5 Städte und Gemeinden am europaweiten autofreien Tag

beteiligt.

HERMAGOR-PRESSEGGER (Bezirk Hermagor, ~ 7.400 EinwohnerInnen)

Mittels Regionalmedien bzw. Amtsblatt und Informationen im Internet (www.gailtal-channel.at,

www.hermagor.at) wurden die BürgerInnen auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die

öffentlichen Bediensteten (Gemeinde, BH, Straßenmeisterei, LehrerInnen) sowie die

SchülerInnen waren aufgerufen zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlich in die Arbeit zu gelangen.

Die Öffentlichkeit stand der Initiative eher ablehnend gegenüber.


Foto 16: Aufruf zur Teilnahme in den Medien

KLAGENFURT (Bezirk Klagenfurt, ~ 93.000 EinwohnerInnen)

14

Dennoch wird der

europaweite Autofreie

Tag als

Gelegenheit zur

Lärmminderung, zur

Bewusstseinsbildung

und zum

Ansprechen von

Problemen, die

durch die

Autonutzung

entstehen, gesehen.

Der Autofreie Tag stand unter dem Motto „Wege aus der Feinstaubbelastung“. Es wurden die

Straßen rund um den Neuen Platz gesperrt, Informationsfolder an den Einfahrtsstraßen nach

Klagenfurt an die AutofahrerInnen verteilt und Aktionen auf dem Neuen Platz abgehalten.

Fahrgast Kärnten informierte über seine Aktivitäten als Interessenvertretung für die Fahrgäste

im Bahn- und Busverkehr. Die ÖBB informierte über die Vorteilscard-Aktion. Ebenfalls mit

einem Informationsstand vertreten waren: Österreichische Postbus AG, Klimabündnis Kärnten,

Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, Kriminalpolizeilicher Beratungsdienst

(Fahrradcodierung), Abteilung US (Feinstaub – EU-Projekt KAPA GS, Umweltberatung,

Ausstellungstafeln), Weltladen, EU-Info-Point.

Foto 17: Folder zu den Aktionen in Klagenfurt

Weiters gab es ein Gewinnspiel sowie

Beratung über Ski- und Wanderbusse,

Busse für Ausflugs- und Vereinsfahrten oder

als Shuttledienst für Großveranstaltungen

sowie eine Pressekonferenz zur

Reduzierung der Feinstaubbelastung

(PM10) in den Städten Klagenfurt, Graz und

Bozen. Die ARGE Naturschutz machte eine

Sinnesausstellung für Schulklassen (kleinere

Experimente und Versuche zum

Ausprobieren: Tastboxen zum Fühlen,

Duftsäckchen zum Riechen, Stereolupe –

zum größeren Sehen, Naturgeräusche –

zum Hören, die Stimmen der Natur,

Balancierscheibe zum Gleichgewicht finden,

Stadtnatur – Wildnis in der Stadt.

Zudem luden das Umweltreferat der Diözese Gurk, Forum Alpenkonvention, Klimabündnis

Kärnten, Bio-Ernte Kärnten, Fahrgast Kärnten, Kärntner Linien, ARGE Naturschutz, ÖBB, Post

Bus, Weltläden, Bündnis für Eine Welt, Magistrat Klagenfurt Abt. Umweltschutz, evangelisches

Bildungswerk zur Podiumsdiskussion „Fernfahren versus Fairfahren – Täter und Opfer des

europäischen Güterverkehrs“ von Mag. Andreas Reisinger (Autor von „Schwarzbuch Straße –

Die subventionierte Transportlawine“) in das Diözesanhaus Klagenfurt.

SEEBODEN (Bezirk Spital, ~ 6.100 EinwohnerInnen)

Der Hauptplatz wurde gesperrt und zur autofreien Zone erklärt. Die Firma More führte einen

Fahrradcheck durch. Die Gendarmerie bot Fahrradcodierungen an, davon machten etwa 70


RadfahrerInnen Gebrauch. Am Hauptplatz wurde den Kindern ein Fahrradparcours angeboten,

danach erhielt jedes Kind einen Apfel und ein Eis. Weiters gab es eine Versteigerung von

Fahrrädern und sonstigen Fundsachen. Der Erlös kam dem Umweltbudget zugute. Es

beteiligten sich ÖAMTC, Umweltausschuss, ÖV-Verbünde, Schulen. Als dauerhafte Maßnahme

wurden Radwege rund um den Millstättersee sowie ein Fahrradverleih eingerichtet. Laufend

werden in Seeboden Abrundungen der Gehsteigkanten bzw. barrierefreie Gestaltung

vorgenommen. Die Bevölkerung steht der Initiative positiv gegenüber. Für die BürgerInnen gab

es Informationsblätter, Plakate, kleine Präsente, sowie Berichte in Gemeindezeitung und

Regionalzeitung.

ST. PAUL IM LAVANTTAL (Bezirk Wolfsberg, ~ 3.700 EinwohnerInnen)

In Sankt Paul im Lavanttal wurde das Zentrum einen Tag lang freiwillig autofrei gemacht (große

Motivations-, Hinweisplakate an der Umfahrung). Weiters gab es im Zentrum einen

Informationsstand.

WOLFSBERG (Bezirk Wolfsberg, ~ 25.000 EinwohnerInnen)

In Wolfsberg konnte der Stadtbus gratis benützt werden, es war dies eine gemeinsame Initiative

von der Stadtgemeinde Wolfsberg, der Österreichischen Postbus AG und der Kärntner Linien.

5.3. Niederösterreich

In Niederösterreich haben sich insgesamt 55 Städte und Gemeinden am europaweiten

autofreien Tag beteiligt, 6 Gemeinden nahmen auch an der europäischen Mobilitätswoche teil.

ARDAGGER (Bezirk Amstetten, ~ 3.200 EinwohnerInnen)

Es wurden ein Fahrradcheck, ein Radgeschicklichkeitsparcours sowie eine Befragung zum

Schulweg (Sicherheit) durchgeführt. Für die Klasse, deren SchülerInnen am meisten mit dem

Fahrrad fahren, gab es kleine Präsente. Als dauerhafte Maßnahme wurden ein Fahrradverleih

(Zweirad/Freirad) eingeführt, neue Gehsteige sowie Markierungen. Die Initiative wird als gute

Gelegenheit zur Bewusstseinsförderung gesehen; sie ist jedoch kein Beitrag zur

Lärmminderung. Wichtig ist, wenn der europaweite Autofreie Tag weitergeführt wird, dass

wirklich sinnvolle bzw. dauerhafte Maßnahmen eingeführt werden.

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BADEN (Bezirk Baden, ~ 23.500 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche)

Am 18. September wurde in der Breyerstraße ein Verkehrssparfest mit Fahrradrätselrallye,

Gehwettbewerb mit dem Bürgermeister, Gewinnspiel (1. Preis: eine Jahreskarte im VOR von

Baden nach Wien im Wert von 900.- €), Infobus der Wiener Lokalbahn sowie

Fahrradcodierungen, Geschicklichkeitsparcours, Informationen zu Radwegenetz, Service und

Ausrüstung abgehalten. Das Fest war eine Zusammenarbeit von ÖV-Betrieben, Betrieben,

Einzelhandel, Schulen, Polizei, Rotes Kreuz und Verkehrsparen Wienerwald.

Als dauerhafte Maßnahmen gibt es: laufende Erweiterung der Radwege und

Fahrradabstellanlagen, laufende Adaptierung der Infrastuktur, Verkehrskonzept, Gas- bzw.

Elektrofahrzeuge. Die Bevölkerung steht der Initiative zustimmend gegenüber.

Foto 18: Informationsstand Foto 19: Fahrradverleih

Foto 20: Fahrradgeschicklichkeitsparcours Foto 21: SiegerInnen der Rätselrallye

BAD VÖSLAU (Bezirk Baden, ~ 11.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Kindergarten Vöslau Gerichtsweg, Kindergarten Falkstraße,

Schloßkindergarten, Kindergarten Gainfarn, Volksschule Bad Vöslau, Sonderschule Bad

Vöslau)

Im Rahmen der Verkehrspargemeinden nahm Bad Vöslau an Aktionen, welche über

„Verkehrssparen“ angeboten wurden, teil. Es waren dies z.B. Aktion Roter Teppich (diese

wurden an zwei Übergängen auf der Badnerstraße und beim Schloßplatz aufgelegt), am

Bahnhof Folder verteilen, Aufrufe in der Gemeindezeitung und gratis Radservicegutscheine.

BRUNN AM GEBIRGE (Bezirk Mödling, ~ 8.600 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Brunn am Gebirge)

Am 22. September gab es eine Preisverleihung zur Kindermeilenkampagne sowie die Aktion

König Fußgänger“ über Verkehrsparen Wienerwald.

DEUTSCH-WAGRAM (Bezirk Gänserndorf, ~ 6.100 EinwohnerInnen)

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ENZERSDORF AN DER FISCHA (Bezirk Bruck an der Leitha, ~ 2.600 EinwohnerInnen;

Teilnahme an der Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne:

Volksschule Schlossgasse)

Der Ortsteil Margarethen am Moos, hielt am 18. September ein Klimabündnis-Strassenfest am

Hauptplatz ab. Dabei wurden die Grünen Meilen an den Bürgermeister übergeben, es gab eine

musikalische Darbietung von Schulkindern, Führungen zur Biogasanlage, einen Workshop des

Musikvereins, ein Umweltspiel der Hauptschule Schwadorf, „Parcours der Natur“,

Radgeschicklichkeitsparcours, Zielspritzen der Freiwilligen Feuerwehr, Schuhplatteln,

Siegerehrung des Radgeschicklichkeitsparcours, Verlosung Klimapass, Rotes Kreuz

„Kinderschminkaktion“, Fahrradcodierung, Straßenmalerei, Umweltberatungsstand „besser

essen, ökologisch reinigen“, Rikschas zur Biogasanlage und eine Wasserausstellung.

ERLACH (Bezirk Wiener Neustadt-Land, ~ 2.500 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Hauptschule Erlach,

Volksschule Erlach)

Den BürgerInnen wurde folgendes geboten: Fahrradcodierungen, Geschicklichkeitsparcours,

Schulvorträge, RadfahrerInnen-Blitzen, Verkehrsdetektive unterwegs, Informationsstand, Artikel

in der Gemeindezeitung.

ERLAUF (Bezirk Melk, ~ 1.100 EinwohnerInnen)

Es wurde ein alter, fast nicht mehr bekannter und begangener „Wanderweg“ zum regional

bekannten Ausflugsziel „Steinbründl“ wiederbelebt. Begleitend dazu gab es eine

Medienberichterstattung über die Aktion in den NÖN und der Gemeinde

(www.friedensgemeinde.at). Als dauerhafte Maßnahme stellte die AG Klimabündnis

Wegschilder mit dem Motto: „Fahr nicht fort – wandere im Ort“ auf. Zusätzlich fand ein Schulwandertag

zum Steinbründl statt. Dort wurde dann von jeder Klasse ein einstudierter Beitrag

zum Thema „Autofreier Tag“ aufgeführt. Die Bevölkerung war mit großer Begeisterung mit

dabei. Die Initiative wird als gute Gelegenheit zur Bewusstseinförderung, zur Minderung der

Luftverschmutzung und als Möglichkeit, Probleme durch die Autonutzung anzusprechen,

gesehen.

FELIXDORF (Bezirk Wiener Neustadt, ~ 4.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Felixdorf)

Die Gemeinde Felixdorf nahm erstmals am Autofreien Tag teil und bot den

GemeindebürgerInnen folgendes Programm: am 19. September konnten die motorisierten

GemeindebürgerInnen ihre Autos abgeben und diese am 20. September abends wieder

abholen. Die Autos wurden bei der Sportanlage abgestellt, die eingezäunt und zusätzlich durch

eine Bewachungsfirma überwacht wurde. Wer bereit war, auf das Fahren mit dem Pkw zu

verzichten, nahm an der Verlosung schöner Preise teil (1. Preis: Fahrrad). Mit dieser Aktion

wollte die Gemeinde Felixdorf darauf aufmerksam machen, dass kurze Strecken auch mit

alternativen Mobilitätsformen zurückgelegt werden können. Felixdorf druckte ein

Informationsblatt, weiters gab es Plakate und Informationen auf der Gemeindehomepage.

GABLITZ (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 3.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Gablitz)

Am 22. September wurden die Kosten für Fahrten mit dem Autobus nach Wien zur U4-Station

Hütteldorf von den öffentlichen Verkehrsbetrieben übernommen. Als dauerhafte Maßnahme

wurde ein Radweg abseits der B1 eingerichtet.

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GARS AM KAMP (Bezirk Horn, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

Es gab einen Aufruf im „Kulturbrief“ und im Gemeindeamt wurden Materialien zum Autofreien

Tag aufgelegt.

GRAFENWÖRTH (Bezirk Tulln, ~ 2.600 EinwohnerInnen)

Foto 22: Radwanderung der Hauptschule

GRIMMENSTEIN (Bezirk Neunkirchen, ~ 1.400 EinwohnerInnen)

Für die Kinder der Volksschule wurde ein

Straßenstück gesperrt, auf dem sie diverse

Aktivitäten abhielten. Für die SchülerInnen

der Hauptschule wurde eine Radwanderung

entlang der Gemeindegrenzen organisiert.

Begleitend dazu gab es Informationsstände

und Labstationen. Dauerhaft wurden Tempo-

30-Zonen eingerichtet. Die Initiative wird als

Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung,

allerdings nicht als Beitrag zur

Lärmminderung gewertet.

Für den Autofreien Tag waren Veranstaltungen am Rathausplatz und in der Schule geplant.

GUMPOLDSKIRCHEN (Bezirk Mödling, ~ 3.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: NÖ Landeskindergarten

Gumpoldskirchen, Kindergarten Gumpoldskirchen, Volksschule Gumpoldskirchen)

Es wurden Straßenteile vor der Schule und dem Kindergarten abgesperrt (für Spiele), für

FußgängerInnen rote Teppiche aufgelegt, der Abschluss der Kindermeilenkampagne gefeiert

(die SchülerInnen sollten dauerhaft motiviert werden, ihre Schulwege zu Fuß bzw. mit dem

Fahrrad zurückzulegen), zusätzlich gab es eine Nahkaufaktion. Die Aktionen waren eine

Zusammenarbeit von Schulen, Kindergärten, Klimabündnisbeirat und dem Team von

Verkehrsparen Wienerwald. Zur Information der Bevölkerung gab es Folder, Plakate, kleine

Präsente, Radiospots auf Radio Sonne, Zeitungsberichte sowie Berichte auf der

Gemeindehomepage. Dauerhaft wurden im gesamten Ort Fahrradständer (gemeinsam mit

Verkehrsparen Wienerwald) eingerichtet.

HAUSLEITEN (Bezirk Korneuburg, ~ 3.000 EinwohnerInnen)

HIMBERG (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 5.400 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Himberg)

HOFSTETTEN-GRÜNAU (Bezirk St. Pölten-Land, ~ 2.600 EinwohnerInnen)

Am 22. September erradelten die VertreterInnen aller acht Pielachtalgemeinden, darunter die

BürgermeisterInnen, die gesamte Strecke des Pielachtal Radweges. Bgm. Josef Hösl begrüßt

die Gäste der Radtour mit dem "Haxl-Taxi-Rad". Der Radweg verbindet die Gemeinden und

wurde 2004 fertiggestellt. In jeder Gemeinde gab es für die TeilnehmerInnen der Radtour eine

Erfrischung. Die Rückreise erfolgte klimafreundlich mit der Mariazellerbahn. Ein Radwaggon

wurde eigens reserviert. Abends fand im Bürger- und Gemeindezentrum Hofstetten-Grünau

eine BürgerInneninformationsveranstaltung über die Zukunft der Mariazeller Bahn statt. Diese

Veranstaltung wurde gemeinsam von der Marktgemeinde Hofstetten-Grünau und der NÖVOG

organisiert und war für alle BürgerInnen des Pielachtales frei zugänglich.

18


Foto 23: "Haxl-Taxi-Rad"

19

Als dauerhafte Maßnahme wurde das letzte

Teilstück des Pielachtal Radweges

fertiggestellt, es stellt dies eine

durchgängige Verbindung durch sechs

Gemeinden für RadfahrerInnen mit

Anschluss an das weitere Radwegenetz des

Mostviertels dar.

KIRCHBERG AN DER PIELACH (Bezirk St. Pölten-Land, ~ 3.200 EinwohnerInnen)

Es wurde die nunmehr durchgehend befahrbare Route des Pielachtal-Radweges von

Loich/Dobersnigg über Kirchberg/Pielach, Rabenstein, Hofstetten-Grünau, Weinburg bis nach

Ober-Grafendorf (Länge: ca. 20 km) eröffnet.

Foto 24: Empfang mit einer Kaffeejause.

TeilnehmerInnen waren u.a. Regionalbüro-

Geschäftsführerin DI Petra Scholze-Simmel

und Tourismusobmann Gerhard Hackner.

Wunsch für 2005 ist es mehr BürgerInnen

miteinzubeziehen sowie nicht zu viele

störende Veranstaltungen für den

Berufsverkehr zu machen. Anton Gonaus

hieß die Gäste der Radtour mit einer

Kaffeejause willkommen.

KLOSTERNEUBURG (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 25.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an

der Kindermeilenkampagne: Volksschule Klosterneuburg)

Es wurden Folder verteilt, Plakate aufgehängt und den FußgängerInnen im Bereich von

Schulen und öffentlichen Plätzen der rote Teppich ausgerollt. Der europaweite Autofreie Tag

wird als Möglichkeit, Probleme durch die Autonutzung anzusprechen bzw. als Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung gesehen.

KORNEUBURG (Bezirk Korneuburg, ~ 11.000 EinwohnerInnen)

Am 22. September wurde der Naherholungsraum, insbesondere den „Auwald“ beworben.

Weiters gab es eine Veranstaltung „Wissenswertes zum Auwald“. In der Mobilitätswoche wurde

eine Radsternfahrt der Klimabündnis-Gemeinden entlang der Donau (Bezirke Langenzersdorf,

Bisamberg, Korneuburg, Spillern, Stockerau und Klosterneuburg) organisiert.

KREMS AN DER DONAU (Bezirk Krems-Stadt, ~ 24.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an

der Kindermeilenkampagne: Volksschule Krems – Lerchenfeld)

LAAB IM WALDE (Bezirk Mödling, ~ 1.500 EinwohnerInnen)

Im Rahmen des NÖ Landeskindergartens wurde am 22. September die Schulgasse im Bereich

des Kindergartens und des Gemeindeamtes gesperrt. Für die Kinder wurden eine Hüpfburg und


ein Fahrradparcours aufgestellt sowie ein Biopicknick von einem ortsansässigen Biobauernhof

angeboten.

LANGENZERSDORF (Bezirk Korneuburg, ~ 6.100 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

Es wurde die Befahrung und Begehung der „Freiraumachse“ mit PolitikerInnen, Presse,

Bevölkerung mit Fahrrädern, Kinderwagen, Rollern etc. durchgeführt. Weiters gab es eine

Walking Gruppe sowie eine Beschilderung der Achse und ein Abschlussfest. Als dauerhafte

Maßnahme wurde die Freiraumachse weiter ausgebaut und eine „verkehrsfreie Zone“ rund um

die Volksschule und die Kindergärten errichtet. In der Mobilitätswoche wurden die

Verkehrswege und -mittel, mit denen die SchülerInnen von Volks- und Hauptschule in die

Schule kamen, ermittelt. Begleitend gab es Bonusmodell – Punktekarte – Preisverleihung

(Wette der SchülerInnen bzgl. der Kindermeilen gegen den Bürgermeister).

LANZENKIRCHEN (Bezirk Wiener-Neustadt-Land, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

Für die SchülerInnen der Volks- und Hauptschule sowie der Privatschule Sta. Christiana gab es

kostenlose Fahrradüberprüfung durch Fachbetriebe. Als dauerhafte Maßnahme wurden im

gesamten Gemeindegebiet Fahrradständer aufgestellt und neue Radwege errichtet. Die

Initiative wird als gute Gelegenheit zur Bewusstseinsförderung sowie um neue Maßnahmen zu

testen gesehen.

LASSEE (Bezirk Gänserndorf, ~ 2.000 EinwohnerInnen)

Am 22. September wurde die Stift-Melk-Gasse gesperrt. Der Bürgermeister verteilte gemeinsam

mit GemeinderätInnen Folder. Die Schulen wurden schon früher über den Autofreien Tag

informiert. Weiters machte die Gemeinde ein Informationsblatt zum Thema „Sicherer Schulweg“

und legte dies der Gemeindezeitung bei.

LEOBENDORF (Bezirk Korneuburg, ~ 4.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Leobendorf)

Rund um die Volksschule gab es eine autofreie Zone (nur der Schulbus durfte fahren). Weiters

wurden verschiedene Aktionen zum Thema „autofrei“ mit und für die Kinder abgehalten.

LEOPOLDSDORF BEI WIEN (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 3.400 EinwohnerInnen;

Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Leopoldsdorf)

In Leopoldsdorf gab es folgendene Aktion: ein Stelzengeher als Gendarm gekleidet leitete die

Schulkinder sicher zur Schule. Im Schulgarten wurden die Kinder von Mitgliedern der

Bürgerliste mit einem Bio-Apfel belohnten. Die Kinder konnten sich smiley-Aufkleber

aussuchen, die dann auf die Äpfel geklebt wurden.

Foto 25: Ein Stelzengeher als Gendarm… Foto 26: …geleitet die Kinder sicher zur Schule

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LOICH (Bezirk St. Pölten-Land, ~ 700 EinwohnerInnen)

MANNERSDORF AM LEITHAGEBIRGE (Bezirk Bruck an der Leitha, ~ 3.700

EinwohnerInnen)

Am Autofreien Tag wurde über die Stadtnachrichten zur Nutzung des Fahrrades aufgerufen.

Dazu wurden Folder „Autofreier Tag“ und ÖBB-Vorteilscardaktion verteilt. Durch den

Verkehrsverbund gab es Begünstigungen bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Zusätzlich wurde eine Fahrradtour zur Besichtigung der geplanten Radwege im Zuge des

Stadterneuerungsprogrammes organisiert. Dauerhafte Maßnahmen waren verbindliche Planung

eines Radweges zwischen Mannersdorf und dem vier Kilometer entfernten Ortsteil Wasenbruck

(Realisierung: 2005), Erweiterung der stufenlosen Querungshilfen bei Fußgängerübergängen,

Beschluss des Gemeinderates zu neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen, Tempo-30-Zone bzw.

Tempo-40-Zone, Informationskampagne für Schwerverkehr gemeinsam mit Firma Lafarge

Perlmoser, Informationsschwerpunkt „Bring´ dein Kind ohne Auto zur Schule“. Die Bevölkerung

steht dem europaweiten Autofreien Tag zustimmend gegenüber.

MARIA LANZENDORF (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 1.900 EinwohnerInnen; Teilnahme an

der Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Stadtgemeinde Maria

Lanzendorf)

Am 19. September wurde die Parkgasse für ein Straßenfest gesperrt. Weitere Aktionen waren

der Workshop „MOMO“, die Apfelaktion der Schulkinder, Verkehrserziehung mit der

Gendarmerie Leopoldsdorf sowie die Schwerpunktaktion Wohnstraßen – dabei erhielten die

durchfahrenden motorisierten LenkerInnen Informationen zum Autofreien Tag. Am 22.

September wurde die Schulgasse gesperrt und Aktivitäten mit den Kindern im autofreien Raum

in Zusammenarbeit der Gemeinden Maria Lanzendorf und Lanzendorf durchgeführt.

MARKERSDORF-HAINDORF (Bezirk St. Pölten-Land, ~ 1.800 EinwohnerInnen; Teilnahme

an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Markersdorf-Haindorf, Allgemeine

Sonderschule Markersdorf- Haindorf)

Den Kindern der Volksschule wurde Feuerspucker und eine Fackelwanderung mit

anschließendem gemütlicher Jause angeboten.

MAUERBACH (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 3.400 EinwohnerInnen)

Im vierten Jahr der Teilnahme wurden am Platz vor der Feuerwehr ein Fahrradparcours,

Fahrradcodierungen und Verkehrserziehung abgehalten.

MÖDLING (Bezirk Mödling, ~ 20.500 EinwohnerInnen)

Am 17. September gab es eine Diskussionsveranstaltung „Radfahren in Mödling – Vision und

Realität“. Am 18. September wurde ein „street event mödling“ organisiert. Dabei gab es beim

Museum den Start der öffentlichen Befahrung von Mödlinger Radrouten mit PolitikerInnen und

JournalistInnen. Weiters Musik, Zirkusshows, Bio-Gastronomie, Fahrradcodierungen,

Ausstellung „Sichere Straßen für Kinder“, „Neue Radwege in Mödling“, Informationsstände von

Umweltberatung, Klimabündnis, Fernwärme, Biogas-Auto, Car-Sharing. Im Museumspark

wurde ein Bio-Lebensfest mit Biobauernmarkt, Bioprodukteverkauf, Bio-Kinderland (Quizspiele,

Malen mit Biofarben, Kindertischlerei, Sprung- und Saltogasse, Streichelzoo etc.). Ebenfalls am

18. September wurde das Mödlinger Stadtverkehrsmuseum eröffnet. Dazu gab es kostenlose

Pferdekutschefahrten, Ausstellung „Wege nach Mödling“ und einen Nostalgiezug. Auf der

Hauptstraße war ein Kid´s Corner (Malen, Basteln, Riesenrutsche, Go-Kart-Rennen,

Kindereisenbahn, etc.) und eine Jugendzone (Badminton, Street Hockey, Zirkusworkshop)

eingerichtet, das Puppentheater spielte „Bahn frei für Kasperl“. Dauerhaft wurden ein neuer

Radweg errichtet sowie die bestehenden Radwege neu gestaltet. Zur Bewerbung gab es

Plakate, Radiospots, Zeitungsberichte, Berichte im Internet (www.moedling.at,

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www.biolebenfest-at) und ein Beilagenblatt zum Veranstaltungskalender der Gemeinde. Die

Bevölkerung sieht die Initiative als gute Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung sowie als

Möglichkeit, Probleme durch die Autonutzung anzusprechen. Für 2005 wünscht sich Mödling

die freie Wahl des Autofreien Tages innerhalb einer bestimmten Woche.

Foto 27: Buntes Treiben in Mödling Foto 28: Mühlespielen auf der Straße

Foto 29: Hüpfburg in der Kid´s Corner Foto 30: Rikschafahrten wurden geboten

Foto 31: Bio-Lebensfest im Museumspark Foto 32: Die Jugend spielte Badminton

MÜHLDORF IN DER WACHAU (Bezirk Volksschule Mühldorf, ~ 1.500 EinwohnerInnen)

Die Zufahrtstraße zur Schule, die durch den kleinen Ort Niederanna führt und an deren Ende

die Volksschule, Kindergarten und Musikheim liegen, wurde auf einer Länge von ca. 800 m

autofrei gemacht. Am Beginn der Straße wurden Kindergartenbusse und Pkws angehalten und

die Kinder, begleitet von GemeinderätInnen und Privatpersonen, zur Schule bzw. zum

Kindergarten begleitet. Die Kinder konnten auf dieser Straße spielen. Die Volksschule hielt

mehrere Unterrichtsstunden auf der Straße ab.

OBER-GRAFENDORF (Bezirk St. Pölten-Land, ~ 4.700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: SPZ Ober-Grafendorf,

Volksschule Ober-Grafendorf, Hauptschule Obergrafendorf)

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Am 22. September wurde ein „Prima-Klima-Fest“ veranstaltet. Dazu wurde die Schulstrasse wie

im Vorjahr vom Gemeindeamt bis zur Bahnhofstrasse von 6.30 bis 14.30 verkehrsfrei gehalten,

um den geplanten Aktionen Raum zu geben. Die SchülerInnen, welche mit dem Rad oder zu

Fuß zur Schule kamen, erhielten beim Eintritt in die „Klimaschleusen“ Raiffeisengasse, Trepka-

Kreuzung, Bahnhofplatz und Gemeindeamt den Gutschein für eine gesunde Schuljause – die

Gutscheine nahmen anschließend an einer Verlosung Uhr teil. In der Schulstrasse gab es

zahlreiche Aktionen: Schulklassen betrieben Info-Stände, SchülerInnenbewerbe, Radparcours,

beim Fahrrad-Check konnten kleine Reparaturen und Einstellungen vor Ort (Firma Bauer)

vorgenommen werden, weiters gab es Fahrrad-Codierungen, eine E-Scooter Ausstellung mit

Testmöglichkeit für Jugend und Erwachsene, Firma Sonnenstrom Waldner zeigte PV-

Kleinanlagen, Solarspielzeug und Modelle sowie eine Solarkocher–Demonstration bei

Sonnenschein. Mit dem Sammeltaxi konnte zum Windpark Haindorf gefahren werden. Das

WIFKI bot Kürbisschnitzen und einen Bummelzug, die Firma PVT zeigte eine mobile

Photovoltaik-Großanlage in Betrieb (Experte Hr. Franz Winter), am Schulparkplatz gab es einen

Geschicklichkeits-Rundkurs mit ARROW E-Scooter, beim Postamt informierte das Rotes Kreuz

Ober-Grafendorf, es gab Fahrzeugbesichtigung mit DEFI-Vorführung, Labestände von

„Sonderschule“, „Gelebte Hoffnung“ und „Volkshilfe“ und Informationen zum Thema: Sanfte

Mobilität, Vorstellung des Personen-Nahverkehrskonzeptes AST.OG, Anruf-Sammeltaxi. Ober-

Grafendorf ist in Vorbereitung, Tempo 30 auf allen Strassen in Wohngebieten,

Mobilitätsmanagement für die Hauptschule – als österr. Mobilitätspreis, Gemeindeaktivitäten

zum Thema: Behinderung und Mobilität, einzuführen.

Foto 33: Bgm. Karl Vogl empfing mit einer Jause

OTTENSCHLAG (Bezirk Zwettl, ~ 1.100 EinwohnerInnen)

Ober-Grafendorf ist in Vorbereitung, Tempo

30 auf allen Strassen in Wohngebieten,

Mobilitätsmanagement für die Hauptschule –

als österr. Mobilitätspreis,

Gemeindeaktivitäten zum Thema:

Behinderung und Mobilität, einzuführen.

Weiters wurde auch bei der Befahrung des

22 km langen Pielachtal-Radweges

mitgemacht.

Von der Hauptstraße zur Schule wurden weiße Fußabdrücke auf die Straße bzw. den Gehsteig

gesprayt. Die SchülerInnen und deren Eltern wurden über den Autofreien Tag informiert.

PERCHTOLDSDORF (Bezirk Mödling, ~ 14.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Kneippgasse, Volksschule Roseggergasse)

Bürgermeister Martin Schuster zog GewinnerInnen aus allen gesammelten Kindermeilenpässen

und überreichte als Preis einen Fahrradhelm. Einige Klassen der Volksschule Roseggergasse

trugen selbst getextete Lieder zum Thema ohne Auto und alternative Verkehrsmittel vor und

fertigten Kindermeilenplakate an. Da es leider um 9.00 Uhr geregnet hat, konnten diese

Darbietungen nicht auf den abgesperrten Parkplätzen vor der Schule aufgeführt werden,

sondern mussten in den Turnsaal verlegt werden. Bei der Volksschule Kneippgasse zeigte

dann um 10.00 Uhr schon die Sonne ihr lachendes Gesicht, sodass dort die Ziehung der

GewinnerInnen im Freien, auf den ebenfalls abgesperrten Parkplätzen vor der Schule

stattfinden konnte. Außerdem gab es den ganzen Vormittag Aktionen im Freien und in den

Schulklassen zum Thema Autofreier Tag. So hat eine Klasse schon in der Früh mit

Straßenkreiden Blumen auf den autofreien Bereich gemalt, eine andere Klasse hat aus

Bananenschachteln eine Eisenbahn aufgebaut. Einige SchülerInnen machten spezielle

Hüpfspiele und andere einen Parcour mit ihren Scootern. Außerdem wurden in den

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Klassenzimmern Plakate für "Gefahrenstellen am Schulweg" getreu dem diesjährigen Motto

"Junge Wege-sicher, gesund und umweltfreundlich" erarbeitet. Auch Folder und Newsletter zum

Autofreien Tag wurden von SchülerInnen in der Umgebung verteilt. Um 10.30 starteten trotz ein

wenig Regen einige RadfahrerInnen aus Perchtoldsdorf und Umgebung unter der Führung von

Bürgermeister Martin Schuster mit Rädern des Radverleihs "Zweirad-Freirad" beim

Kulturzentrum. Es wurde ein Rundfahrt auf den Radrouten von Perchtoldsdorf vorgenommen

und dabei geplante Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt und gemeinsam besichtigt. Unter

den RadfahrerInnen befand sich auch der Verkehrsplaner der Gemeinde Herr DI Michael Kniha

sowie Herr Alexander Distel, als der Gemeinde-Betreuer von Zweirad-Freirad.

Foto 34: Malen mit Kreiden auf der Straße Foto 35: Plakate zum Thema Verkehr

Foto 36: Radrundfahrt mit dem Bürgermeister Foto 37: Preisverleihung der Grünen Meilen

PFAFFSTÄTTEN (Bezirk Baden, ~ 3.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Pfaffstätten)

Foto 38: Aktion "König Fußgänger"

In der Zeit von 7.00 bis 9.00 Uhr wurden im

Rahmen der Aktion „König Fußgänger“ rote

Teppiche ausgelegt. Dazu wurden an

neuralgischen Verkehrspunkten

Informationsmaterialien verteilt. Vor der

Volksschule wurden ebenfalls

Informationsmaterialien an die Eltern verteilt.

Auf die Kinder warteten kleine Präsente.

Diese Aktion stand im Zusammenhang mit

dem Pilotprojekt „Verkehrsparen

Wienerwald“.

Dauerhaft wurde die Infrastruktur verbessert bzw. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

getroffen. Der europaweite Autofreie Tag wird von der Bevölkerung als gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung gesehen.

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PURKERSDORF (Bezirk Wien-Umgebung; ~ 9.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Josef-Schöffel- Volksschule)

RABENSTEIN AN DER PIELACH (Bezirk St. Pölten-Land, ~ 2.400 EinwohnerInnen)

Am 19. September wurde eine

Gesundheitswoche im Rahmen von

„Gesunde Gemeinde“ gestartet. Außerdem

gab es Informationsstände zu

Geschwindigkeitsbegrenzung und

Klimabündnis. Weiters nahm Rabenstein an

der Pielach bei der Befahrung des Pielachtal-

Radweges teil. Die TeilnehmerInnen der

Radtour wurden von Bgm. Ing. Kurt Wittmann

willkommen geheißen.

RETZ (Bezirk Hollabrunn, ~ 4.300 EinwohnerInnen)

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Foto 39: Einkehr in Rabenstein mit dem Obstkorb

SCHEIBBS (Bezirk Scheibbs, ~ 4.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Scheibbs)

Mit den 2. bis 4. Klassen der Volksschule wurde Verkehrsdetektive gespielt. Die

Verkehrszählung und Tempokontrolle mit MTA durch eine Klasse des Polytechnikums ist leider

wegen einer defekten Anlage ausgefallen. Die Schulgasse wurde unter dem Motto „Gönnen Sie

heute Ihrem Kind eine kurzen Schulweg“ gesperrt, es gab Informationsstände beim Stadtfest,

Freifahrt auf der Erlauftalbahn (Kooperation mit ÖBB und Verkehrsverbund), Resolution

Fahrscheinautomaten, Distanzschilder im Schrittmass, Plakat „Scheibbs fährt Rad“. Das

Vorhaben im gesamten Stadtgebiet Tempo-30-Zone einzuführen ist leider am

Amtssachverständigen gescheitert. Der europaweite Autofreie Tag wird als gute Gelegenheit

zur Bewusstseinsförderung sowie als Möglichkeit, Probleme durch die Autonutzung

anzusprechen, gesehen. Ein Wunsch für 2005 betrifft die Kooperation mit den ÖBB: Aktionen

wie die Vorteilscard sollten länger laufen oder erst am Ende der Mobilitätswoche beginnen, da

sie in erst in der Mobilitätswoche bzw. am Autofreien beworben werden.

Foto 40: Informationsstand Foto 41: Distanzschilder im Schrittmass

SCHEIBLINGKIRCHEN/THERNBERG (Bezirk Neunkirchen, ~ 1.800 EinwohnerInnen)

In der Zeit von 16. bis 22. September wurde eine Kilometersparwoche, mit dem Ziel 20% der

üblich gefahrenen Autokilometer einzusparen, durchgeführt. Für die kurzen Strecken sollte v.a.

auf das Fahrrad und zu Fuß gehen umgestiegen werden. Als Erkennungsmerkmal gab es


Aufkleber mit der Aufschrift „ich bin Kilometersparer“. Jede Person, die sich dieses Pickerl

besorgte, verpflichtete sich dieses auf dem Fahrzeug deutlich sichtbar anzubringen und 20%

einzusparen.

SCHWADORF (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 1.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Kindergarten Schwadorf Europa Hauptschule Schwadorf)

Am 22. September wurden ein Fahrradtaxi, ein Umweltquiz und einen Stand vom Dritte-Welt-

Laden organisiert.

SCHWARZAU AM STEINFELD (Bezirk Neunkirchen, ~ 1.600 EinwohnerInnen)

Die Volksschule machte eine Fahrradaktion, unterstützt von ARBÖ. Dabei wurden die

Fahrräder überprüft und es konnte ein Parcours absolviert werden. Die Gendarmerie

unterstützte die Apfel-Zitrone-Verteilaktion.

SCHWECHAT (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 14.700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: ASO Schwechat)

Es wurde der Hauptplatz gesperrt und Aktionen abgehalten. Am 21. September wurde in der

Zeit von 8.00 bis 10.00 Uhr die A4-Auffahrt Schwechat unter dem Motto „Blockieren statt

betonieren“ gesperrt. Veranstalter waren GLOBAL2000 und das Bürgerforum gegen Transit

B301/S1. Es war dies ein Protest gegen den Transitautobahn-Wahn in Ost-Österreich (Bau der

B301/S1, drohende Zerstörung der Lobau für den Ring um Wien, 6-spuriger Ausbau der A4).

STOCKERAU (Bezirk Korneuburg, ~ 13.600 EinwohnerInnen)

STRENGBERG (Bezirk Amstetten, ~ 2.000 EinwohnerInnen)

Der Autofreie Tag wurde in der Gemeindezeitung angekündigt. Die SchülerInnen der

Hauptschule arbeiteten am 22. September Fragen zum Autofreien Tag aus. Es gab einen

Zusammenhang mit der Exekutive: Aufhalten von Autos, die durch den Ort fahren, Befragung

im Unterricht mit gemeinsamer Ausarbeitung, Veröffentlichung in der Gemeindezeitung mit

Grafik und Bild.

ST. PETER IN DER AU (Bezirk Amstetten, ~ 4.800 EinwohnerInnen)

Am 26. September wurde ein Most-Rad-Fest abgehalten.

ST. PÖLTEN (Bezirk St. Pölten-Stadt, ~ 49.000 EinwohnerInnen)

Foto 42: Einladungsfolder für die Bevölkerung

Im Rahmen der europäischen

Mobilitätswoche wurde am Rathausplatz

einen Rückblick auf den ersten öffentlichen

Verkehr in St. Pölten geben: die erste

Straßenbahn wurde ausgestellt, Schienen

wurden verlegt, sodass sogar ein kurzes

Stück gefahren werden konnte. Das

Radwegenetz wurde durch die Eröffnung

eines neuen Teilstückes erweitert.

Die bestehenden 20 Tempo-30-Zonen und die 3 Park&Ride-Plätze wurden beworben, die eine

Attraktivierung zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr bewirken sollten. Die Aktionen

26


wurden in Zusammenarbeit mit dem Verein der Industrie- und Verkehrsgeschichte durchgeführt.

Dauerhaft wurden folgende Maßnahmen eingeführt: neue Radwege, Abstellanlagen,

Fahrradverleih, Diensträder, Radwanderkarte, sichere Schulwege, Querungshilfen,

Rollstuhlrampen, Förderung für Magistratsbedienstete bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel,

Erweiterung bzw. Einführung von neuen Linien, neue Haltestellen, Flottenmodernisierung,

Verkehrsberuhigung, Tempolimits, Parkraumbewirtschaftung, Tempo-30-Zonen. Für 2005 sind

ein Umweltpreis für Schulen sowie den öffentlichen Verkehr billiger zu gestalten angedacht.

TULLN AN DER DONAU (Bezirk Tulln, ~ 13.600 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Tulln)

WAIDHOFEN AN DER YBBS (Bezirk Waidhofen an der Ybbs-Stadt, ~ 11.500

EinwohnerInnen)

WEINBURG (Bezirk St. Pölten-Land, 1.300 EinwohnerInnen)

Am 22. September erradelten die VertreterInnen aller acht Pielachtalgemeinden, darunter die

BürgermeisterInnen, die gesamte Strecke des Pielachtal Radweges. Weinburg war die letzte

Station, danach ging es weiter zum Abschluss in die Gemeinde Ober-Grafendorf. In Weinburg

erzählte Bürgermeister Peter Kalteis den TeilnehmerInnen Geschichten über seine Gemeinde

und über die Radwegführung.

Foto 43: Vor der Pielachwehr in Weinburg Foto 44: Eine letzte Pause…

WOLFSBACH (Bezirk Amstetten, ~ 1.800 EinwohnerInnen)

Als Mitglied bei der Kleinregion „Herz des Mostviertels“ wurde in Zusammenarbeit mit den

anderen Gemeinden am 26. September das Most-Rad-Fest veranstaltet.

WOLFSGRABEN (Bezirk Wien-Umgebung, ~ 1.400 EinwohnerInnen)

Alle Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zu den Schulbushaltestellen kamen, erhielten Kipferln

sowie Verkehrsparsticker und ein Informationsblatt.

WOLKERSDORF (Bezirk Mistelbach, ~ 6.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Wolkersdorf, Bundes(real)gymnasium Wolkersdorf,

Hauptschule Wolkersdorf, Schwerpunktschule Wolkersdorf)

Die Stadtgemeinde Wolkersdorf führte ein Rahmenprogramm namens "Wolkersdorfer

Mobilitätswochen 2004" durch, diese dauerten von 22. September bis 22. Oktober. Am 22.

September war der Start der Kindermeilenkampagne. Am 25. September wurde ein Familien-

Fahrradausflug von Wolkersdorf nach Großengersdorf organisiert am 17. Oktober gab es ein

Eröffnungsfest und am 18. Oktober die feierliche Eröffnung der neuen Ortsdurchfahrt

Wolkersdorf“ mit LH Dr. Pröll und Bürgermeister DI Heurteur sowie die Übergabe der

gesammelten Grünen Meilen (1. Teil). Am 19. Oktober wurde ein Vortragsabend – anlässlich

27


der 10-jährigen Klimabündnis-Mitgliedschaft der Stadtgemeinde Wolkersdorf „Vom Regenwald

zum Klimabündnis“ abgehalten, von 20. bis 21. Oktober wurde zum Besuch der Klimabündnis-

Jahrestagung „Offene Grenzen – Geschlossenen Kolonnen“ in Oberwart aufgerufen. Den

Abschluss der Kampagne bildete der 2. Teil der Übergabe der gesammelten Grünen Meilen am

22. Oktober.

Foto 45: LH Pröll und Bürgermeister Herteur Foto 46: übernehmen die gesammelten Meilen

YSPERTAL (Bezirk Melk, ~ 1.900 EinwohnerInnen)

Alle Kinder der Volksschule und der Hauptschule Yspertal, die am 22. September mit dem Rad,

zu Fuß oder mit dem Schulbus zur Schule kamen, erhielten beim Schuleingang als Belohnung

einen Apfel und einen Aufkleber des Klimabündnis-Projektes „ZweiRadFreiRad“ sowie ein

Erinnerungsfoto.

ZIERSDORF (Bezirk Hollabrunn, ~ 3.300 EinwohnerInnen)

Es wurden Folder zum Autofreien Tag aufgelegt.

5.4. Oberösterreich

In Oberösterreich haben sich insgesamt 41 Städte und Gemeinden am europaweiten autofreien

Tag beteiligt, 4 Gemeinden nahmen auch an der europäischen Mobilitätswoche teil.

28


ALBERNDORF IN DER RIEDMARK (Bezirk Urfahr-Umgebung, ~ 3.360 EinwohnerInnen)

Foto 47: Fahrradüberprüfung durch den ÖAMTC

29

In Alberndorf in der Riedmark fand der

europaweite Autofreie Tag gemeinsam

mit der Gendarmerie unter Einbindung

der gesamten Bevölkerung statt. Am

Ortsplatz wurden vom ÖAMTC

Fahrradüberprüfungen angeboten.

Begleitend dazu gab es ein

Informationsblatt, das an alle

BürgerInnen erging bzw. eines für alle

PflichtschülerInnen, sowie Plakate.

Die Initiative wurde von der Bevölkerung zustimmend angenommen. Sie stellt eine gute

Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung und zur Lärmminderung dar; zur Verringerung der

Luftverschmutzung wird sie als eher nicht geeignet angesehen.

ANDORF (Bezirk Schärding, ~ 4.905 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Andorf)

Am 22. September wurde ein Teilabschnitt der Landstraße zwischen Raab und Andorf für den

Verkehr gesperrt und ein Radweg eröffnet. Weiters gab es ein Spielefest für die Kinder. Zur

medialen Unterstützung gab es Plakate und Zeitungsberichte. In der Öffentlichkeit fand die

Initiative große Zustimmung, eine Wiederholung ist gewünscht. Durch den europaweiten

Autofreien Tag ist die Möglichkeit gegeben, Probleme durch die Autonutzung anzusprechen.

ANSFELDEN (Bezirk Linz Land, ~ 15.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Kindergarten Haid II, Kindergarten Freindorf, Kindergarten

Kremsdorf, Kindergarten Ansfelden)

Es gab einen Appell an SchülerInnen: Fotografiere Dich und Deine Freunde am 22. September

zwischen 7.00 und 8.00 Uhr auf dem Weg zur Schule! Schick´ Dein Foto ein und gewinne eine

von zehn Freikarten für das Erlebnisbad der Stadtgemeinde Ansfelden für die Badesaison 2005

im Gesamtwert von 180.- Euro. Teilnahmeberechtigt waren alle Ansfeldner SchülerInnen, die

mit dem Bus, Fahrrad, zu Fuß oder auf andere umweltfreundliche Weise in die Schule kamen.

Weiters stand ein Service-Techniker des ÖAMTC für einen Fahrrad-Check bei der HS Haid I in

der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung.

Sämtliche Ansfeldner SchülerInnen hatten die Möglichkeit ihr Fahrrad auf Betriebs- und

Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen. Die drei Volksschulen möchten im Rahmen der

Verkehrserziehung und der Radfahrprüfung im Sommersemester 2005 (Mai oder Juni) auf das

Angebot zurückkommen. In der Zeit von 7.30 bis 12.00 Uhr fand eine Fahrrad-Codierung durch

zwei Mitarbeiter des Wirtschaftshofes in der HS Ansfelden statt. Es wurde ein

Informationsfaltblatt für BürgerInnen sowie Plakate und kleine Präsente verteilt. Die Initiative

wurde von der Bevölkerung gut angenommen und als geeignete Maßnahme zur

Bewusstseinsbildung, zur Minderung der Luftverschmutzung und zur Möglichkeit neue

Maßnahmen zu testen, angesehen.

ASCHACH AN DER DONAU (Bezirk Eferding, ~ 4.080 EinwohnerInnen)

Am 26. September wurde eine Natur-Erlebnisführung mit anschließender „Wildkräuterjause“

durchgeführt.


EFERDING (Bezirk Eferding, ~ 30.700 EinwohnerInnen, Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Eferding Süd)

Geplant waren Straßensperren, Radsternfahrt, Rollstuhlparcours, Staffellauf, Kirchturm- und

Stadtführungen, Kutschenfahrten und Reiten, Streichelzoo, Fahrradchecks und –codierungen,

Angebote zu Nordic Walking, Kletterwand, verschiedene Sportartikeln zum Probieren,

Pedalofahren und Stelzen-Gehen, Straßenmalerei und Tennis am Stadtplatz.

ENGERWITZDORF (Bezirk Urfahr-Umgebung, ~ 7.900 EinwohnerInnen)

Am 25. September wurde ein Gemeindewandertag mit fairem Frühstück und Bio-Mittagessen

bei einem Landwirt durchgeführt. Bei der Rückkehr erfolgte eine Verlosung von Sachpreisen.

FRANKENBURG AM HAUSRUCK (Bezirk Vöcklabruck, ~ 5.900 EinwohnerInnen;

Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Hauptschule Frankenburg a. H., Volksschule

Frankenburg a. H.)

Im Vorfeld erfolgte Bewusstseinbildung durch das Aufstellen von färbigen Ölfässern am

Marktplatz (entsprechend der eingesparten Kraftstoffmenge der gesammelten Kilometer aus

dem Aktionstag 2003). Die SchülerInnen und ihre Eltern wurden in einem Informationsschreiben

eingeladen, möglichst oft auf motorisierte Fortbewegungsmittel zu verzichten und „autofreie

Kilometer“ zu sammeln und sich entweder mit dem Rad oder zu Fuß fortzubewegen bzw.

Mitfahrgelegenheiten auszunützen. Vom Bürgermeister, dem Direktor und vom Obmann des

Umweltausschusses wurden Preise und Urkunden übergeben. Die Initiative fand Zustimmung.

Es wurde als eine sehr geeignete Maßnahme zur Bewusstseinsbildung angesehen.

GALLNEUKIRCHEN (Bezirk Urfahr-Umgebung, ~ 5.100 EinwohnerInnen)

Die Kurzparkzone vor dem Amtshaus wurde gesperrt. Es gab einen Informationsstand, betreut

durch den Umweltausschuss (Verteilung bzw. Verkauf von Ortsplänen, Wanderkarten, Ausgabe

der Zwei-Euro-Gutscheine für Fa. Doppler für Ersatzteile bei einem Radcheck), sowie einen

Informationsstand und eine Ausstellung der Initiative FahrRad OÖ (die Ausstellung wurde noch

ca. für einen weiteren Monat im Amtshausfoyer ausgestellt).

Bei der "Tour de Gallia" war das Einzeichnen von bestehenden bzw. gewünschten Fußwegen,

Radwegen und Radabstellanlagen in den Stadtplan gefordert. Begleitend dazu gab es einen

Biker-Stammtisch mit Radler-Jause. Im Zuge der dauerhaften Maßnahmen wurde ein Gehsteig

im Schulfeld neu errichtet. Die Initiative FahrRad OÖ und die Gemeinde Gallneukirchen führten

außerdem ein Gewinnspiel durch. Im Vergleich zum Vorjahr war der Autofreie Tag heuer etwas

besser besucht.

Foto 48: Tour de Gallia Foto 49: Informationsstände vor dem Amtshaus

GRÜNAU IM ALMTAL (Bezirk Gmunden, ~ 2.100 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Pfarrcaritaskindergarten “St. Jakob”, Volksschule Grünau)

30


Es wurde die Zufahrtsstraße zur Volksschule und zum Kindergarten gesperrt und dort ein

Fahrradparcours in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC aufgebaut. Die jeweils Klassenbesten

bekamen ein T-Shirt „Autofreier Tag“. Mit dem Bürgermeister lief wieder eine Wette über die

Anzahl der gesammelten Grünen Meilen. Die Nahversorger SPAR und ADEG-Markt sowie die

Metzkerei Moser-Lankmair hielten für alle, die ohne Pkw zum Einkaufen kamen kleine

Überraschungsgeschenke bereit. Zur Information der BürgerInnen gab es Plakate,

Zeitungsberichte (u.a. in der Gemeindezeitung und Berichte im Grünau-Teletext). Die Initiative

fand in der Bevölkerung eine sehr große Zustimmung, sie wird v.a. als gute Möglichkeit zur

Bewusstseinsbildung angesehen.

Foto 50: Geschicklichkeitstest im Fahrradparcour Foto 51: Präsentation der gesammelten Meilen

GRÜNBACH (Bezirk Freistadt, ~ 2.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Grünbach, Hauptschule Grünbach)

Für RadfahrerInnen gab es Sonderangebote: Geschäfte boten Produkte und Wirte boten

Getränke „Radler“ und Radlermenüs zu vergünstigten Preisen an. Dazu wurden Fahrradcodierungen

und Fahrradchecks gemacht. Grünbach organisierte weiters Fahrgemeinschaften:

mittels Fragebogen wurde eruiert, wer, wann, wohin regelmäßig zur Arbeit fährt. Weiters

wurden Fahrradsegnungen nach dem Amt, ein Radwandertag von Grünbach in die Neumühle,

nach Lichtenau und zurück nach Grünbach organisiert. Die Mobilitätszentrale in Freistadt wurde

ab September für den Bezirk Freistadt gegründet (Einrichtung von Rufbussen,....),

Informationsstände (Verein „Schiene zuerst“, etc.).

GUTAU (Bezirk Freistadt, ~ 2.600 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche)

Es wurde eine Woche der Mobilität für Haushalte durchgeführt. Am 17. und 18. September

informierte der Verkehrsverbund anlässlich 10 Jahre ASZ zu den neuen Fahrplänen Gusen-

Aist-Naarn. Die Öffentlichkeit wurde mittels Plakaten und Zeitungsberichten informiert.

HINTERSTODER (Bezirk Kirchdorf an der Krems, ~ 1.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an

der Mobilitätswoche)

Die örtlichen Geschäfte boten gratis Räder zum Verleihen an, das Ausstellungshaus Alpineum

konnte ebenfalls gratis besucht werden. Es gab Informationsblätter für die BürgerInnen sowie

Plakate. Die Initiative fand in der Bevölkerung Zustimmung, sie wurde als gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung bzw. neue Maßnahmen zu testen und Probleme durch die Autonutzung

anzusprechen, angesehen.

KATSDORF (Bezirk Perg, ~ 2.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche;

Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Katsdorf)

Es wurden die Tages-, Wochen- und Monatskarten des OÖVV beworben, die BürgerInnen

konnten das Nahverkehrskonzept begutachten. Weiters wurde ein Fahrplan für Katsdorf erstellt.

31


KIRCHBERG/THENING (Bezirk Linz-Land, ~ 1.100 EinwohnerInnen)

Die Schule besuchte am 22. September den ersten Passivhaus-Supermarkt, die Kinder

bekamen eine umweltfreundliche Jause. Am 24. September beteiligten sich fast alle

Nahversorgungsbetriebe und Gaststätten, sowie Busunternehmen und die Ortsbauernschaft mit

einem Bauernmarkt und hielten kleine Geschenke für FußgängerInnen, Rad- und

BusfahrerInnen bereit.

KREMSMÜNSTER (Bezirk Kirchdorf an der Krems, ~ 6.500 EinwohnerInnen)

Thema war der Luftlauf – verschiedene Vereine und Schulen befassten sich 24 Stunden mit

Gesunder Luft und dem Laufen. Die Schulen wurden eingeteilt, sodass immer LäuferInnen auf

der Strecke waren. Die Idee war, solange gelaufen wird, kann nicht mit dem Auto gefahren

werden. Für sechs Runden wurde ein Holzscheit als Symbol hingelegt, damit wurde die Menge

an CO2 symbolisiert, die eingespart wurde. In den 24 Stunden nahmen 398 TeilnehmerInnen

teil.

Foto 52: Holzscheite symbolisieren die

eingesparte CO2-Menge

KRENGLBACH (Bezirk Wels-Land, ~ 2.700 EinwohnerInnen)

Weitere Veranstaltungspunkte waren

Rikschafahrten, MobilitätsberaterInnen,

Fahrradcodierungen, Kilometerfrühstück,

Kinderunterhaltung (mit Clown-

Spielpädagogen-Märchenerzähler Christoph

Eibl, Postkartenbemalaktionen),

RadfahrerInnen und FußgängerInnen erhielten

eine Belohnung, sowie Mobilitätsberatung durch

Herrn Kilpatrick. An der Initiative beteiligten sich

Betriebe, Schulen, Lauftreff und Umweltforum

Kremsmünster. Es gab Informationsfalter für die

Bevölkerung, Plakate, kleine Präsente,

Zeitungsberichte und Berichte auf der

Gemeindehomepage. Die Bevölkerung war der

Initiative gegenüber sehr positiv eingestellt.

Im Zuge des Krenglbacher Herbstmarktes wurden am 25. September die bereits bewährten

Fahrradcodierungen sowie Ausstellungen bzw. Informationsstände organisiert.

Es waren dies Stände von Klimabündnis und

Fairtrade. Weiters gab es einen Radcheck

vom lokalen Radgeschäft, ein Go-Kart-

Rennen sowie eine Straßensperre vor dem

Gemeindeamt. Der Autofreie Tag fand bei

den BewohnerInnen von Krenglbach große

Zustimmung, er stellt eine gute Gelegenheit

zur Bewusstseinsbildung bzw. zur

Lärmminderung dar.

Foto 53: Go-Kart-Rennen vor dem Gemeindeamt

32


LAAKIRCHEN (Bezirk Gmunden, ~ 9.200 EinwohnerInnen)

Foto 54: „LAA-KLICK“-Sieger Mike

Am 22. September wurde die Aktion „LAA-

Klick“ gestartet. Dabei werden

RadfahrerInnen nach dem Zufallsprinzip ein

Jahr lang fotografiert und „Radler/in des

Monats“ prämiert, außer Konkurrenz

nahmen auch die Gemeindebediensteten

teil. Am Jahresende lud der Bürgermeister

alle RadfahrerInnen zu einem Frühstück ein,

dabei wurde der/die „Radler/in des Jahres“

gekürt. Die Aktion kam in der Bevölkerung

sehr gut an. Weiters wurden am Autofreien

Tag Fahrradcodierungen geboten sowie vor

dem Gemeindeamt die feierliche Eröffnung

der ersten Lufttankstelle (innovativer

Radständer mit Kompressor) eröffnet.

In Laakirchen gab es das ganze Jahr über Initiativen, z.B. wurde im Juli 2004 die neue

FußgängerInnen- und RadfahrerInnen-Unterführung an der SCA-Kreuzung eingeweiht, wo auch

verschiedene Aktivitäten folgten (Test von Radständern, Fahrrad-Codierung, Luftballonstart).

Außerdem wurde das 1. Teilstück des Radweges von Lindach nach Laakirchen fertiggestellt

und das zweite soll in Kürze folgen. Als Materialien gab es Informationsblätter für die

BürgerInnen, Plakate, kleine Präsente, Zeitungsberichte und Informationen auf der

Gemeindehomepage.

LEMBACH (Bezirk Rohrbach, ~ 1.500 EinwohnerInnen)

Es wurde eine Wanderung von Lembach nach Putzleinsdorf (inkl. Betriebsbesichtigungen)

organisiert.

LEONDING (Bezirk Linz-Land, ~ 22.200 EinwohnerInnen)

Den GemeindebürgerInnen wurde am 18. September ein abwechslungsreicher Nachmittag mit

folgenden Programmpunkten geboten: kostenlose Fahrradreparatur-/instandsetzung und

Fahrradcodierung, Wanderausstellung zum Klimabündnis, Präsentation des

Radwegekonzeptes der Stadt Leonding, Verlosung der original Fahrradrikscha-Fahrten,

klimaschonende Schmankerl aus der Region (für alle, deren Fahrrad überprüft wurde kostenlos

ansonsten war ein kleiner Beitrag zu bezahlen), Radgeschicklichkeitsparcours (Jedes Kind, das

ihn meisterte, bekam einen Fair-Trade Schokoriegel). Die offizielle Eröffnung erfolgte durch

Bgm. Dr. Sperl, Umweltstadtrat Eichhorn und Mag. Schulz vom Klimabündnis Oberösterreich.

Es folgten eine Trial show mit dem x-tream show team – warm up, eine BMX jump show – mit

dem x-tream show team –sowie ein Lichtbildervortrag von Gerda und Peter Haberfehlner „Vom

Traualtar in den Fahrradsattel“ (ein Jahr mit dem Rad durch Asien).

LINZ (Bezirk Linz, ~ 186.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne:

Volksschule 2 Linz, Volksschule 37 Linz, Volksschule 43 Linz, Linz Volksschule 26, Linz

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Volksschule 52, Volksschule 6 Linz, Volksschule 50 Ferdinand-Hüttner-Schule Linz,

Volksschule 14, Weberschule Linz)

Foto 55: Gewinner des

Mobilitätsquiz

Foto 56: Kinderprogramm Foto 57: Rikschafahrten

Im Rahmen des Autofreien Tages gab es für alle städtischen

Verkehrsmittel vom 17. September ab 18.00 Uhr bis 18. September

Betriebsschluss Freifahrt. Der Hauptplatz wurde am 18. September

autofrei, es gab verschiedene Informationsstände, u.a. vom

Klimabündnis. An den Pflichtschulen gab es ein Mobilitätsspiel: am

22. September waren die Linzer Pflichtschulen eingeladen, alle

Maßnahmen zur sanften Mobilität in die Schule und nach Hause

anzuführen. Die Ergebnisse wurden vom Büro des Linzer

Mobilitätsstadtrates Himmelbauer bewertet und die Siegerschule

erhielt ein Sparbuch im Wert von € 500.-- überreicht.

Die Polizei hatte während der Mobilitätswoche eine verstärkte Kontrolle der Gurtenanlegepflicht

bei Kindern durchgeführt und Verkehrserziehungskurse abgehalten. In Linz gab es ein

Informationsblatt für die BürgerInnen, Plakate, Fernseh-Spots, Radio-Spots, Zeitungsberichte

und Informationen auf www.linz.at. Als dauerhafte Maßnahme wurde ein Mobilitätsmanagement

durchgeführt. Ideen für 2005 sind z.B. Frühstück auf der Straße, Straßen-Theater zur

Verkehrsbewusstseinsbildung usw.

MATTIGHOFEN (Bezirk Braunau, ~ 5.200 EinwohnerInnen)

An die RadfahrerInnen und die FußgängerInnen wurden Äpfel und Rosen verteilt. Der

Bürgermeister schickte ein Aufforderungsschreiben an die Belegschaft der größeren Betriebe

das Auto stehen zu lassen. Die Eltern wurden ebenfalls aufgefordert, die Kinder ohne PKW zur

Schule zu bringen. Die Initiative wird als gute Möglichkeit zur Bewusstseinsbildung gesehen, als

Beitrag zur Lärmminderung bzw. zur Verringerung der Luftverschmutzung, sowie als gute

Gelegenheit neue Maßnahmen auszuprobieren.

MEGGENHOFEN (Bezirk Grieskirchen, ~ 1.200 EinwohnerInnen)

Die Gemeinde Meggenhofen hielt am Autofreien Tag einen Informationsabend zum Thema

Klimabündnis und Klimasschutz ab. Weiters wurde im Rahmen dieser Veranstaltung die Tafel

"Klimabündnis Gemeinde" überreicht.

34


NEUKIRCHEN A.D. ENKNACH (Bezirk Braunau am Inn, ~ 2.100 EinwohnerInnen)

Mittels einer Postwurfsendung wurde zur Teilnahme am europaweiten Autofreien Tag

aufgerufen.

NIEDERNEUKIRCHEN (Bezirk Linz-Land, ~ 1.800 EinwohnerInnen)

Am 26. September wurde ein Pfarrfest veranstaltet. Dabei gab es eine Fahrradsegnung, sowie

einen Dreiradwettbewerb für Kinder, Klimaapfel für tolle Leistungen, Informationsstand zu

Klimaschutzthemen. Die Volksschule wurde einbezogen (soll Klimabündnis-Schule werden), bei

der Schule wurde ein kleines Windrad aufgestellt.

OTTENSHEIM (Bezirk Urfahr-Umgebung, ~ 4.600 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Ottensheim)

Es gab ein Preisausschreiben: Jede/r Ottensheimer/in schrieb seine/ihre Tageskilometer mit

dem Fahrrad auf einen Zettel und gab einen Tipp ab, über die alle in Ottensheim insgesamt

gefahrenen Kilometer. Die SchülerInnen und LehrerInnen waren aufgerufen sanft mobil zur

Schule kommen. Weiters erfolgte eine kundenfreundliche Beschilderung für den innerörtlichen

Verkehr: „Gehzeit, Radzeit, Autozeit“ - z.B: zwischen den einzelnen Bushaltestellen, Marktplatz

Bahnhof,.... Zusätzlich gab es einen Gratis-Shuttlebus.

PERG (Bezirk Perg, ~ 7.400 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne:

Hauptschule 1 Perg, Volksschule Perg)

Am 22. September wurden die neuen Mehrzweckstreifen mittels Plakate präsentiert. Weiters

wurden eine Haltestelle (Busterminal) im Schulzentrum eröffnet.

Foto 58: Gemeindebedienstete autofrei!

Foto 59: Plakat zur Erklärung

der Mehrzweckstreifen

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Es wurde die neu eingerichtete Mitfahrbörse

auf www.perg.at gestartet sowie

Informationsstände am Hauptplatz

gemeinsam mit dem Mobitipp organisiert. Die

Gemeindebediensteten kamen

klimafreundlich, d.h. ohne PKW, zur Arbeit;

die GemeinderätInnen kamen zur

Gemeinderatssitzung am 21. September

ebenfalls autofrei. Als Materialien gab es

Transparente und eine Postwurfsendung an

alle Haushalte.

Foto 60: Präsentation der Mitfahrbörse


PUTZLEINSDORF (Bezirk Rohrbach, ~ 1.600 EinwohnerInnen)

Gemeinsam mit Lembach wurden ein Wandertag und eine Betriebsbesichtigung durchgeführt.

ROSSBACH (Bezirk Braunau am Inn, ~ 950 EinwohnerInnen)

Am 19. September wurde der Ortsplatz gesperrt und eine Manifestunterzeichnung zum

Klimabündnis durchgeführt, begleitend dazu gab es Fahrradcodierungen, kostenlose

Radüberprüfungen (Firma Bramberger Fahrradcenter), Geschicklichkeitsfahren mit dem

Fahrrad (ARBÖ), eine gesunde Jause. Die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die

Schule kamen, erhielten einen Gutschein für Speiseeis. Es gab Plakate, Informationsfaltblätter

für die BürgerInnen, kleine Präsente und Berichte auf der Gemeindehomepage.

ST. GEORGEN IM ATTERGAU (Bezirk Vöcklabruck, ~ 4.000 EinwohnerInnen)

Am 19. September wurde ein Wandertag veranstaltet, weiters gab es eine Energiemesse und -

beratung. Unter dem Motto „Gesunde Gemeinde“ wurde eine Gesundheitsstraße eingerichtet.

Die Zusammenarbeit erfolgte mit Schulen, Sportverein (USC Attergau), ÖTB Turnverein,

Feuerwehr, Ortsbauernschaft, Rotes Kreuz, Alpenverein St. Gergen im Attergau und der SPÖ.

Zur medialen Darstellung gab es Plakate sowie Postwurfsendung an alle Haushalte. Die

Bevölkerung fand die Initiative als eine gute Möglichkeit zur Bewusstseinsbildung, jedoch nicht

geeignet um neue Maßnahmen zu testen.

ST. GEORGEN AN DER GUSEN (Bezirk Perg, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

Foto 61: Fahrradcodierung

Gemeinsam mit der Gendarmerie wurden

Fahrradcodierungen durchgeführt und über

Klimaschutz und fairen Handel informiert. Es

gab ein Informationsblatt für die

BürgerInnen, Plakate, Fernsehspots und

Beiträge im Internet. Der autofreie Tag wird

als Möglichkeit zur Bewusstseinsbildung

angesehen, stellt jedoch keinen Beitrag zur

Lärmminderung dar.

ST. VEIT IM INNKREIS (Bezirk Braunau am Inn, ~ 380 EinwohnerInnen)

Am 26. September wurde ein Familienwandertag im Gemeindegebiet mit gemütlichem

Abschluss durchgeführt. Der Autofreie Tag wurde von der Bevölkerung sehr positiv bewertet

und als gut Maßnahme zur Bewusstseinsbildung angesehen.

SCHARTEN (Bezirk Eferding, ~ 2.300 EinwohnerInnen)

Am Vormittag wurde der Ortskern gesperrt und ein Öko-Frühstück sowie die

Manifestunterzeichnung zum Klimabündnis abgehalten. Es gab eine Ausstellung über

Klimaschutz, Fahrradcodierungen, einen Geschicklichkeitsparcour sowie einen Parcour mit

Quizfragen zum Umweltschutz, Kinderspiele, ein Gewinnspiel und ein Solarauto wurden

präsentiert. Der autofreie Tag erfolgte in Scharten in Zusammenarbeit mit dem Elternverein, der

örtlichen Landwirtschaft, BiobäuerInnen und FairTrade.

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Foto 62: Kinder zeichneten bunte Plakate Foto 63: Die Bevölkerung am autofreien Tag

SCHWANENSTADT (Bezirk Vöcklabruck, ~ 4.300 EinwohnerInnen)

Es gab gratis Fahrradcodierung in Zusammenarbeit mit dem OÖ Zivilschutzverband und

Fahrradüberprüfung durch die Gendarmerie. Die GemeindebürgerInnen, die mit dem Fahrrad

einkaufen fuhren, wurden belohnt (erhielten Obst). Der autofreie Tag wurde von der

Bevölkerung sehr positiv angenommen, es gab Plakate, Zeitungsberichte und Informationen im

Internet.

SCHWERTBERG (Bezirk Perg, ~ 5.200 EinwohnerInnen)

Foto 64: Hybrid- und Elektroautos zum Testen

SchülerInnen und deren Eltern, die ihre

Kinder zur Schule bringen und am Gehsteig,

vor dem Zebrastreifen, usw. parken und

daher die SchülerInnen in gefährliche

Situationen bringen, wurden vorab über den

autofreien Tag informiert. Es gab ganztags

einen Informationsstand am Billa Parkplatz

mit den Mitgliedern des Umweltausschusses

und einem Pratikanten von Mobi-Tipp.

Der ARBÖ führte Fahrradcodierungen durch, weiters konnten Probefahrten mit einem Hybridund

zwei Elektroautos gemacht werden. Ein Wunsch aus Schwertberg war den Autofreien Tag

prinzipiell an einem Wochenende abzuhalten, da an einem Samstag oder Sonntag sicherlich

mehr Personen geben würde, die nicht mit dem Auto fahren, da sie nicht in die Arbeit müssen.

THALHEIM BEI WELS (Bezirk Wels-Land, ~ 5.000 EinwohnerInnen)

Mit den Volksschulkindern wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, diese verteilten

dazu Äpfel bzw. Zitronen. Unter dem Motto „Thalheim läuft“ gab es Schautafeln, Transparente

über Klimabündnis, sanfte Mobilität, Verkehr, weiters Scooter, Roller, und Solarautos zum

Ausprobieren. Beim Seniorentag gab es einen Bustransfer für alle ThalheimerInnen. Weiters

wurde eine Internetfahrbörse bzw. Fahrgemeinschaften organisiert.

TIMELKAM (Bezirk Wels-Land, ~ 5.700 EinwohnerInnen)

In den Hauptschulen, Volksschule und Kindergärten erging ein Informationsschreiben an die

Eltern zum Autofreien Tag (Kinder sollten nicht mit dem Auto in die Schule gebracht werden).

Weiters gab es eine Informationsstunde im Unterricht, wo Texte oder Zeichnungen angefertigt

wurden (z.B.: Wie fahre ich mit einem Fahrrad/Moped auf öffentliche Strassen, ohne Kinder zu

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gefährden? Zeichne den kürzesten/sichersten Weg zur Schule, etc.). Die Gendarmerie machte

ebenfalls eine Informationsstunde. Römerstraße – Hildebrandtstraße war in der Zeit von 07.30

bis 08.30 Uhr gesperrt, ein Transparent machte auf den Autofreien Tag aufmerksam. In der

Pichlwangstraße gab es Geschwindigkeitsmessung (Gendarmerie-Kind, Apfel als Belohnung

bzw. Zitrone als Bestrafung). Außerdem gab es ein Transparent am Marktturm und am Bauhof,

Theater, Kutschenfahrt, Information „gesunde Jause“.

TRAUN (Bezirk Linz-Land, ~ 23.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Kindergarten Traun III, VS St. Dionysen Traun, Volksschule

Traun, Volksschule St. Martin Traun, Kindergarten St. Dionysen I Traun)

Der Hauptplatz war am 22. September vormittags eine autofreie Zone. Dort wurden eine Klima-

Jause bzw. ein Klima-Frühstück angeboten. Der Citybus konnte gratis benützt werden, weiters

wurde ein Bummelzug angeboten. Außerdem wurde ein Zeichenbewerb für Trauner

SchülerInnen: „Meine Wunschtraum-Straße“ und „Flash your moves“ (SchülerInnen werden auf

dem Schulweg von SchülerInnen fotografiert) abgehalten. Aus den eingesandten Fotos wurden

GewinnerInnen ermittelt. Diese erhielten einen Geldpreis. Die Preisverleihung erfolgte

gleichzeitig mit der Übergabe der gesammelten Grünen Meilen. Weitere Programmpunkte

waren: Vorstellen des Straßenbahnprojektes Traun durch die NAVEG, Präsentation des

Angebotes der Verkehrsbetriebe Wilhelm Welser, Radüberprüfungen und kleine Reparaturen,

Fahrradcodierung und Führerschein für Kids, Ausstellung von Solarautos, Musikalische

Unterhaltung z.B. Trauner Stadtkapelle, Trauner Gewerbebetriebe präsentieren ihre Produkte,

Eröffnung des Waldlehrpfades im Anschluss an den autofreien Tag. Für die Öffentlichkeitsarbeit

wurden Transparente und Plakate angebracht, Berichte erfolgten in der Trauner Stadtzeitung A

& W, der Linzer Rundschau, auf der Homepage der Stadt Traun sowie im Linz Land TV. Zur

Abrundung wurde eine eigene Aussendung zum Autofreien Tag gestaltet.

Foto 65: Präsentation der gesammelten Meilen Foto 66: Die Kinder erhielten eine Urkunde

UNTERWEITERSDORF (Bezirk Freistadt, ~ 1.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Unterweitersdorf)

Am 22. September wurde eine Abschlussveranstaltung zur Kindermeilenaktion organisiert;

dabei wurde Fotovoltaik vorgestellt und es gab eine gesunde Schuljause. Als dauerhafte

Maßnahme wurden Fußgängerübergänge sowie das Verkehrskonzept Freistadt gemacht. Die

Bevölkerung wurde mittels Informationsblätter auf die Aktion aufmerksam gemacht. Sie wurde

als Maßnahme zur Bewusstseinsbildung positiv bewertet. Als Beitrag zur Lärmminderung ist der

Autofreie Tag eher nicht effektiv.

VÖCKLABRUCK (Bezirk Vöcklabruck, ~ 11.700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Polytechnische Schule Vöcklabruck)

Der Stadtbus fuhr gratis, an die Fahrgäste wurden von PolitikerInnen Äpfel verteilt. Am

Stadtplatz bekamen alle RadfahrerInnen fair gehandelte „Schoko-Naps“ beim Informationsstand

vom Weltladen.

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WARTBERG AN DER KREMS (Bezirk Kirchdorf an der Krems, ~ 2.600 EinwohnerInnen;

Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Wartberg)

Am 19. September wurde ein Sportevent mit Laufen, Radeln, Wandern, Nordic Walken, Inline-

Skaten organisiert. Am 22. September gab es eine Radleraktion mit zwei Geschäften (Interview

für die Gemeindezeitung mit jenen, die per Rad kommen) sowie an drei Tagen einen Shuttlebus

zwischen drei Siedlungen mit den örtlichen Schulbusunternehmen (vier Fahrten täglich). Im

Rahmen der Kindermeilenkampagne lief eine Wette mit dem Bürgermeister.

WILHERING (Bezirk Linz-Land, ~ 5.800 EinwohnerInnen)

Fahrgäste wurden kostenlos mit dem gemeindeeigenen Busunternehmen „WILIA“ befördert.

Weiters gab es Sonderangebote der heimischen UnternehmerInnen speziell zum Autofreien

Tag, eine Gratisfahrt mit einer Nostalgiestraßenbahn und ein Kasperltheater für Kinder. Als

dauerhafte Maßnahmen wurden ein Schulradweg, Tempo-30-Zonen im gesamten Ortsgebiet

und Verbesserungen im öffentlichen Verkehrsnetz (Stundentakt) eingeführt.

5.5. Salzburg

In Salzburg haben sich insgesamt 9 Städte und Gemeinden am europaweiten Autofreien Tag

beteiligt, 1 Gemeinde nahm auch an der europäischen Mobilitätswoche teil.

BAD HOFGASTEIN (Bezirk St. Johann, ~ 6.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: SPZ Bad Hofgastein, Volksschule Bad Hofgastein)

Am 22. September war die gesamte Schulstraße gesperrt und es gab kostenlose

Fahrradüberprüfungen (es wurden Rückstrahler, durch die Gemeinde finanziert und verteilt),

Übergabe der Grünen Meilen, Ausstellungen und Testfahrten mit E-Mobilen , Gewinnspiele,

sowie eine geschichtliche Ortsführung mit dem Fahrrad für HauptschülerInnen. Als dauerhafte

Maßnahme wurde eine Fahrradförderung von 37.- Euro (beim Kauf eines Fahrrades verbunden

mit dem Umstieg für Kurzstrecken vom Pkw auf das Fahrrad) sowie eine Förderung für den

Kauf von E-Fahrzeugen der Bevölkerung vorgestellt bzw. eingerichtet. Es gab ein

Informationsblatt für die BürgerInnen sowie kleine Präsente. Die dauerhaften Maßnahmen

fanden große Zustimmung in der Gemeinde.

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Foto 67: Die SchülerInnen bei der Ortsführung Foto 68: Fahrradüberprüfungen kamen gut an

Foto 69: Beim Testen von E-Fahrzeugen Foto 70: Besonders für die Kinder

BISCHOFSHOFEN (Bezirk St. Johann, ~ 10.100 EinwohnerInnen)

Am europaweiten Autofreien Tag wurde der neue CityBus (Intensivierung der Hauptlinie), sowie

eine Untersuchung über Tempo-30-Zonen präsentiert.

HALLWANG (Bezirk Salzburg-Umgebung, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

Die Gemeinde lud die Bevölkerung zu einer Begehung der Gemeindegrenzen.

KUCHL (Bezirk Tennengau, ~ 6.500 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Kuchl)

Den BewohnerInnen wurde ein kostenloser Fahrradcheck geboten, außerdem konnten

Generatorfahrräder getestet werden.

NEUMARKT (Bezirk Salzburg-Umgebung, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

OBERNDORF (Bezirk Salzburg-Umgebung, ~ 5.500 EinwohnerInnen)

Es wurden die Verkehrsdefizite erhoben (welche weiterführenden Maßnahmen sollen ergriffen

werden – besonders unter dem Aspekt der Schulwegsicherung?), im Gemeinderat wurden dazu

konkrete Maßnahmen diskutiert und beschlossen.

SANKT JOHANN IM PONGAU (Bezirk Pongau, ~ 10.300 EinwohnerInnen)

SALZBURG-STADT (Bezirk Salzburg, ~ 143.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an

der Kindermeilenkampagne: Städtischer Montessori Kindergarten) Rudolf-

Steiner-Schule

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SEEKIRCHEN AM WALLERSEE (Bezirk Pongau, ~ 700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

Foto 71: „Seekirchen hat Talent“

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Die ÖBB hielten am 18. September in

Seekirchen eine TALENT-Taufe inkl.

Probefahrt ab. Dabei wurde der öffentliche

Verkehr beworben – insbesondere die

Schnellbahn Salzburg. Zusätzlich wurden

die ÖBB-Folder zur Vorteilscardaktion

verteilt.

WERFENWENG (Bezirk Pongau, ~ 700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

5.6. Steiermark

In der Steiermark haben sich insgesamt 6 Städte und Gemeinden am europaweiten autofreien

Tag beteiligt.

BÄRNBACH (Bezirk Voitsberg, ~ 4.900 EinwohnerInnen)

Die dauerhaften Maßnahmen waren der Ausbau des Radwegenetzes und die Einführung von

Tempo-30-Zonen. Die Bevölkerung wurde mit Informationsblättern, Plakaten und

Zeitungsberichten über die Initiative informiert. Die öffentliche Meinung ist zustimmend, der

europaweite Autofreie Tag wird als guter Beitrag zur Minderung der Luftverschmutzung

genannt. Zur Lärmminderung ist die Aktion eher nicht geeignet.

GRAZ (Bezirk Graz, ~ 238.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Afritsch, Volksschule Waltendorf, BG

Dreihackengasse)

Am 22. September wurde am Hauptplatz eine Informationsveranstaltungen (Umweltpass,

Verkehrssicherheit, etc.) mit Preisverlosungen (klappbare Radtaschen), Fahrradcodierungen,

Fahrradservice sowie eine Radsternfahrt mit dem Hauptplatz als Ziel geboten. Die Grünen Hart

bei Graz veranstalteten eine Radtour nach Pachern.


LASSNITZHÖHE (Bezirk Graz-Umgebung, ~ 26.000 EinwohnerInnen)

Zusammen mit dem Radklub und den ansässigen Betrieben wurden die Wandertage organisiert

sowie eine Station bei der Ökostaffel gemacht. Die BürgerInnen wurden mit

Informationsblättern, Plakaten, kleinen Präsenten, Zeitungsberichten und Informationen auf der

Gemeindehomepage aufmerksam gemacht. Als dauerhafte Maßnahmen wurden

Fahrradverleih, Abstellanlagen, Park&Ride, Tempo-30-Zonen, Barrierefreiheit bei Neubauten

und Mobilitätsmanagement bei Haupt- und Realschule ein- bzw. durchgeführt. Die dauerhaften

Maßnahmen fanden große Zustimmung in der Bevölkerung, die Einstellung der Öffentlichkeit

zur Initiative selbst ist neutral. Der europaweite Autofreie Tag wird als gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung und zur Minderung der Luftverschmutzung angesehen. Prinzipiell gibt es

das Problem, dass die Aktion bei den Leuten zu wenig bekannt ist. Ein Vorschlag für 2005 wäre

Fahrverbote zu erwirken.

LEOBEN (Bezirk Leoben, ~ 28.000 EinwohnerInnen)

Das Umweltreferat Leoben und die Bedienstetenvertretung hatten alle Gemeindebediensteten

eingeladen am 22. September auf ihre Pkws zu verzichten und mit dem Rad bzw. den

öffentlichen Verkehrsmitteln zur Dienststelle zu kommen.

MURAU (Bezirk Murau, ~ 2.300 EinwohnerInnen)

Die Stadtgemeinde Murau hat sich 2004 erstmals aktiv am Autofreien Tag beteiligt. Der

europaweite Autofreie Tag stand unter dem Motto „Kinder und Verkehrssicherheit“. Dem Thema

entsprechend wurde seitens der Stadtgemeinde Murau die Zufahrtsstraße zur Volksschule

gesperrt, sodass alle Volksschulkinder einen ganzen Vormittag erleben konnten, wie schön es

ist, wenn eine Straße für die verschiedensten Spiele genutzt werden kann. Neben vielen

verschiedenen Spielen und Straßenmalen gab es für die Kinder auch Getränke und kleine

Lachgesicherter zum Verspeisen. Die Kinder waren aller der Meinung: „Das war spitze“! Die

Stadtgemeinde Murau möchte sich nochmals bei den vielen freiwilligen HelferInnen bedanken,

die die Durchführung dieses Aktionstages erst ermöglichten.

Foto 72: Der Autofreie Tag war spitze! Foto 73: Spielen auf der Straße war möglich…

Der Regionalbus Aichfeld verkehrte im Halbstundentakt zwischen den Gemeinden Fohnsdorf,

Judenburg, Knittelfeld, Spielberg und Zeltweg, dies ergab auf parallelen Strecken 15-Minuten-

Intervall. Am Autofreien Tag war dieser Bus gratis, es gab einen Informationsstand und sonstige

kleinere Aktivitäten. Für die Kinder stellte der Regionalbus ein Busmodell aus Karton zum

Ausschneiden und Anmalen bereit. Unter den eingereichten Zeichnungen wurde das

Siegermodell ermittelt und auf einem richtigen Bus umgesetzt.

42


ST. MARTIN IM SULMTAL (Bezirk Deutschlandsberg, ~ 1.500 EinwohnerInnen; Teilnahme

an der Kindermeilenkampagne: Volksschule St. Martin im Sulmtal)

Am 22. September wurde ein schulbusfreier Schultag abgehalten, dabei kamen alle

SchülerInnen begleitet von LehrerInnen, Eltern und GemeindefunktionärInnen zu Fuß zur

Schule bzw. wieder nach Hause. Für die Bevölkerung gab es Informationsblätter und Plakate.

Die Initiative fand große Zustimmung, es besteht der Wunsch nach Wiederholung. Der

europaweite Autofreie Tag ist eine gute Gegelegenheit zur Bewusstseinsförderung und ein

Beitrag zur Minderung der Luftverschmutzung.

5.7. Tirol

Foto 74: Gemeinsam zu Fuß in die Schule Foto 75: Ein schulbusfreier Schultag

In Tirol haben sich insgesamt 35 Städte und Gemeinden am europaweiten autofreien Tag

beteiligt, 2 Gemeinden nahmen auch an der europäischen Mobilitätswoche teil.

Der Autofreie Tag in Tirol war heuer dem

Berufsverkehr gewidmet. Es gab eine eigene

Kampagne unter dem Titel „Nimm autofrei –

Umsteigen auf Bus und Bahn!“ Bus- und

BahnpendlerInnen leisten einen wichtigen

Beitrag für Umwelt und Wirtschaft, ihnen

wurde gedankt. Mit dabei waren neben den

35 Gemeinden auch das Land Tirol, der

Verkehrsverbund Tirol (VVT), die

Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und

die Post.Bus AG. Koordiniert wurde die

Initiative von Klimabündnis Tirol.

Foto 76: Dank an Bus- und BahnpendlerInnen

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ABSAM (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 6.500 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Absam/Dorf,

Volksschule Absam Eichat)

Absam veröffentlichte einen Artikel im Amtsblatt der Gemeinde mit einem Gewinnspiel.

Dauerhaft fand eine Schulwegsicherung mit Aufbringung neuer Zebrastreifen (rot-weiß-rot)

statt. Absam bot weiters Schulaktionen, einen Informationsstand und Energiechecks an. Die

Initiative wurde von der Bevölkerung als gute Gelegenheit zur Bewusstseinsförderung genannt.

ACHENKIRCH (Bezirk Schwaz, ~ 2.000 EinwohnerInnen)

BRIXLEGG (Bezirk Kufstein, ~ 2.900 EinwohnerInnen)

Foto 77: Die GemeindemitarbeiterInnen kamen

ohne Pkw zur Arbeit

EBEN AM ACHENSEE (Bezirk Schwaz, ~ 2.200 EinwohnerInnen)

GNADENWALD (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 600 EinwohnerInnen)

HALL (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 11.500 EinwohnerInnen)

IMST (Bezirk Imst, ~ 7.500 EinwohnerInnen)

Die MitarbeiterInnen der Marktgemeinde

Brixlegg sowie die Schulen beteiligten sich

am europaweiten Autofreien Tag. Es wurden

Informationsblätter an die BürgerInnen

verteilt, weiters gab es Informationen auf der

Gemeindehomepage bzw. Berichte in den

Zeitungen. Die öffentliche Meinung ist

neutral, die Initiative stellt eine gute

Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung dar.

Die Hauptstraße wurde für die Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr zur Fußgängerzone mit vielen

Attraktionen für die Kinder und zwei Livebands. Es beteiligten sich neben der Bevölkerung auch

Betriebe, Einzelhandel und Schulen. Als dauerhafte Maßnahme wurde eine neue Haltestelle

errichtet. Zur Information gab es Folder, Plakate, Fernsehspots, Zeitungsberichte und

Informationen auf der Gemeindehomepage. Die Bevölkerung steht der Initiative zustimmend

gegenüber.

INNSBRUCK (Bezirk Innsbruck, ~ 113.000 EinwohnerInnen)

In einer Pressekonferenz wurde die Bevölkerung zur Teilnahme am Autofreien Tag

aufgefordert. Den ca. 13.000 PendlerInnen wurden von ÖBB, Postbus, VVT, IVB und

Klimabündnis Tirol am Hauptbahnhof, beim Busterminal Innrain und in der Maria-Theresien-

Straße als Dankeschön ein Schokoladenherz und eine Gewinnkarte sowie die ÖBB-Folder zur

Vorteilscard-Aktion überreicht. Über 700 Einsendungen nahmen an dem Gewinnspiel teil.

Insgesamt gab es zehn GewinnerInnen - vier davon gewannen die von der Stadtgemeinde

Innsbruck gesponserten Preise (die Preisverleihung fand am 27.10.2004 statt). Die Initiative

wird als gute Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung gesehen.

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INZING (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 600 EinwohnerInnen)

Es wurde an alle Haushalte ein Flugblatt geschickt und ein Pressegespräch geführt. Als

dauerhafte Maßnahme war der Autofreie Tag der Start einer Jahresaktion an der Schule und in

der Gemeinde. Dabei soll das Konzept Mobilität und Verkehrssicherheit des

Verkehrsausschusses in Inzing mit Schwerpunkt Verkehrsentlastung umgesetzt werden.

KARRES (Bezirk Imst, ~ 570 EinwohnerInnen)

KITZBÜHEL (Bezirk Kitzbühel, ~ 8.500 EinwohnerInnen)

KRAMSACH (Bezirk Kufstein, ~ 500 EinwohnerInnen)

KUFSTEIN (Bezirk Kufstein, ~ 15.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Kufstein Stadt, Volksschule Kufstein-Zell,

Kindergarten Stadt)

Am 22. September wurde die Innenstadt autofrei gemacht und ein breites Rahmenprogramm

unter Beteiligung von ÖAMTC, ARBÖ, Rotes Kreuz, Stadtbus Kufstein, Jugendgruppen,

diversen Unternehmen aus Kufstein und vielen mehr abgehalten.

Foto 78: Spielstation der Kinderfreunde Foto 79:

Foto 80: FußgängerInnen auf autofreien Straßen

und Plätzen

45

Foto 81: Informationsstand


Foto 82: Aufprallsimulator Foto 83: Ergebnispräsentation der gesammelten

Grünen Meilen

KUNDL (Bezirk Kufstein, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

Landeck (Bezirk Landeck, ~ 7.500 EinwohnerInnen)

LIENZ (Bezirk Lienz, ~ 12.000 EinwohnerInnen

Unter dem Motto „Lienz fährt Rad“ wurde die Einweihung einer Radunterführung vorgenommen.

MATREI AM BRENNER (Bezirk Lienz, ~ 4.900 EinwohnerInnen)

MILS (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 3.800 EinwohnerInnen)

OBERHOFEN IM INNTAL (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 1.600 EinwohnerInnen)

Alle TeilnehmerInnen am europaweiten Autofreien Tag erhielten bei Bahnhof, Volkschule und

Kindergarten ein Dankesschreiben. Weiters wurde im Bürgerserviceblatt ein Artikel

veröffentlicht.

PFAFFENHOFEN (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 1.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Anton-Aichner Pfaffenhofen)

Es fand ein buntes Rahmenprogramm statt: Plakataktion, Luftballonverteilen in Schule und

Kindergarten, PendlerInnenaktion - Verteilen von Präsenten und Broschüren im Bahnhof,

Information „Autofreier Tag“ mit Klimabündnisbeauftragten in der Schule. Dauerhaft wurde das

Pilotprojekt Schutzweg neu „rot-weiss-rot“ auf der Landesstraße, Planungsmaßnahmen zur

Verkehrsberuhigung im Ortszentrum (Bereich Schulweg), Verbesserung sicherer

Parkraumgestaltung für Zugang zu öffentlichen Gebäude – wie Gemeindeamt, Schule, Arzt und

Mehrzwecksaal eingeführt.

PRÄGRATEN (Bezirk Lienz, ~ 1.200 EinwohnerInnen)

Gemeinsam mit den Schulen wurden Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrszählungen

durchgeführt. Der örtliche Sparmarkt hatte ein Zustellservice. Zur Information gab es Folder und

Plakate. Die Initiative wird als gute Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung angesehen und in der

Bevölkerung mit Zustimmung angenommen.

RUM (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 8.000 EinwohnerInnen)

Am neuen Parkplatz "Alpenpark Karwendel" fand am 18. September zum dritten Mal der

Autofreie Tag statt. Hunderte begeisterte BesucherInnen tummelten sich um die

Informationsstände und ließen sich über Verkehrsvermeidung, fairen Handel, Flora und Fauna

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des Alpenparks Karwendel und weitere interessante Details zum Thema Umweltschutz

informieren. Eine SchaustellerInnentruppe sorgte für Auflockerung und Spaß, für Speisen und

Getränke war ausreichend gesorgt. Die Gemeinde Rum möchte sich im Namen von

Bürgermeister Edgar Kopp und Umweltobfrau Erna Langhofer bei nachfolgenden Vereinen und

Personen herzlich für ihre sehr engagierte Mitarbeit bedanken: Alpenpark Karwendel, FFW-

Rum, Rumer Murmelen, Weltladen Hall, Klimabündnis Tirol, ARBÖ-Rum, Wiesenegger

Wolfgang mit seinen Kleinkünstlern, Rumer Linie und den Arbeitern des Bauhofs Rum.

Dauerhaft wurden folgende Maßnahmen getroffen: neue Radwege, Verbesserungen der

Infrastruktur, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Die Bevölkerung ist für eine Wiederholung der

Initiative.

Foto 84: G. Haslwanter, E. GR

Langhofer, Bgm. E. Kopp, AL Ch.

Braito, A. Larcher

Foto 86: Das Erdgas betriebene Kfz

der TIGAS fand viel Bewunderung

Foto 85: Alle machten mit!

Schwaz (Bezirk Schwaz, ~ 11.800 EinwohnerInnen, Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Johannes-Messner- Volksschule I, Volksschule Johannes-

Messner II)

Folgende Aktionen wurden durchgeführt: „charmante Straßensperren“ durch SchülerInnen,

spezielle Unterlagen für Schulen (wurde zum Unterrichtsschwerpunkt), Folder für die Eltern

„Den Verkehr in Schwaz kinderfreundlich gestalten!“, Fotoausstellung „Wie das Auto“mobil“

Schwaz verändert hat“, Auszeichnung „Busfahrer/in des Jahres“, Einführung von vier neuen

Bergbus-Linien in der Region, Arbeitswege-Tombola in Betrieben, Regio-Schwaz-Busse

verkehrten den ganzen Tag gratis. Es beteiligten sich ÖV-Verbünde, Betriebe, Einzelhandel,

Schulen, Polizei, Radsportverein und ÖAMTC. Die Initiative wird als gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsförderung und Probleme durch den Autoverkehr anzusprechen, gesehen. Die

öffentliche Meinung ist zustimmend. Der europaweite Autofreie Tag wird jedoch nicht als

Beitrag zur Lärmminderung angesehen.

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Foto 87: verkleidete Zebras sperrten die Straße Foto 88: Wanderung in die Schule

Foto 89: Regio-Schwaz-Busse fuhren gratis Foto 90: Befragung von AutofahrerInnen

Charmant warben die Schulkinder der Öko- und Klimabündnisschule Volkschule Johannes

Messner II am 22. September für den Autofreien Tag mit den Luftballons „Ein Herz für die

schwächeren Verkehrsteilnehmer“. Außerdem machten die verkleideten“ Zebras“ der 3. Klasse

Straßensperren und konfrontieren alle, die auch am europaweiten Autofreien Tag nicht auf

ihren Pkw verzichten wollten oder konnten, mit einem kleinen Autofahrerquiz. Dies alles

geschah mit Hilfe der Stadtpolizei und in Zusammenarbeit mit der Klimabündnisstadt Schwaz in

der Dr. Karl Psenner Straße von 9:00 bis 11:00. Vorher überreichten die kleinen

UmweltschützerInnen das stolze Sammelergebnis 3.223 Meilen an den Umweltreferenten,

Hermann Weratschnig und den Klimabündnisobmann, Robert Kaufmann.

Der Schulchor verkündet einprägsam: Autofahr´n muss nicht sein. Meine Füße ganz allein

können mich vom Autofahr´n befrei´n. Wandern, spazier´n, laufen, gehen,…

Selbstverständlich beteiligte sich nach dem überwältigenden Ergebnis des Vorjahres (Grüne

Meilen Sammelsieger) die gesamte Schule auch an der heurigen Klimabündniskampagne „Auf

Kinderfüßen zum Mond“. Die Schulkinder nahmen die Aufgabe während der Mobilitätswoche

(13. bis 19. September) sehr ernst. Sie erzählten, dass sie sich wegen der Grünen Meilen auch

bei Regenwetter nicht vom Papa in die Schule chauffieren ließen oder in der Freizeit mit den

Großeltern ausgedehnte Radtouren unternahmen. Klimafreundlich, aber sehr mobil

beschlossen die Klassen 2a und 4. den autofreien Tag mit einer Fahrt mit dem neuen

Regionalbus (Biodiesel) nach Gallzein und auf den Zintberg. Die Wanderung zurück zur Schule

führte durch den Schwazer Silberwald oder über Bergwiesen. Die Vorschulkinder verbrachten

einen schönen Vormittag auf dem neuen Kinderspielplatz auf dem Pirchanger, wo sie der

Citybus an diesem Tag gratis hinbrachte. Die Gesundheit und Sicherheit der Schulkinder liegt

dem verantwortlichen Lehrkörper sehr am Herzen. Nach dem Workshop „Momo“ des

Klimabündnis Tirol im letzten Schuljahr findet im Schuljahr 2004/2005 noch im Herbst für die

gesamte Schule der Workshop „Hopsi Hopper“ statt. Den Schulweg und die schöne Umgebung

der Schwazer Felder im Frühling erleben, dürfen die Vorschüler und Erstklassler auf Initiative

einiger Eltern bei einer lustigen Kutschenfahrt, mit dem Pferdegespann des Bauern Hubert

Kirchmair.

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SILZ (Bezirk Imst, ~ 2.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne:

Volksschule Silz

SÖLL (Bezirk Kufstein, ~ 3.300 EinwohnerInnen)

Am 22. September gab es in der Fußgängerzone Straßentheater mit Spiel und Musik unter der

Mitwirkung von Kindern aus Kindergarten, Volks-, Haupt- und Musikschule.

STEINBERG (Bezirk Schwaz, ~ 300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Steinberg)

ST. ULRICH AM PILLERSEE (Bezirk Kitzbühel, ~ 1.400 EinwohnerInnen)

Der örtliche Berufsverkehr wurde am 22. September weitgehend autofrei abgewickelt.

TARRENZ (Bezirk Imst, 2.300 EinwohnerInnen)

TELFS (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 10.200 EinwohnerInnen)

Als dauerhafte Maßnahme wurde das öffentliche Verkehrsnetz verbessert. Die Initiative wurde

mit Informationsblättern, kleinen Präsenten, Fernsehspots, Zeitungsberichten und Informationen

auf der Gemeindehomepage beworben. Die Bevölkerung begrüßt die Initiative und wünscht

sich eine Wiederholung. Die dauerhaften Maßnahmen fanden ebenfalls große Zustimmung.

Ideen für 2005 sind ein Klimaschutzkongress sowie Informationsveranstaltungen an den

Schulen.

TERFENS (Bezirk Schwaz, ~ 1.800 EinwohnerInnen)

THAUR (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 3.500 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Thaur)

UDERNS (Bezirk Schwaz, ~ 1.300 EinwohnerInnen)

Die GemeindebürgerInnen wurden zur Benutzung von Fahrrädern und öffentlichen

Verkehrsmittel aufgefordert. Weiters gab es ein Informationsprogramm in der Volksschule sowie

die Aufstellung von mobilen Geschwindigkeitsanzeigen. Als dauerhafte Maßnahmen wurden die

Radwege ausgebaut und asphaltiert, neue Schutzwege errichtet, der Bahnhof umgebaut,

„Achtung-Kinder-Tafeln“ aufgestellt, eine Entlastungsstraße sowie befahrbare Gehsteige

(Flachrandsteine) geplant. Zur Öffentlichkeitsarbeit wurden Folder, Plakate, Zeitungsberichte

und Informationen auf der Gemeindehomepage zur Verfügung gestellt. Vorschläge bzw. Ideen

für 2005 sind bessere Information der breiten Bevölkerung über das Fernsehen, Gestaltung von

Programmen, die einfach und doch attraktiv sind.

VOLDERS (Bezirk Innsbruck-Land, ~ 4.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Kindergarten Volders,

Volksschule Volders, Volksschule I Volders Volksschule II Volders)

Volders hatte ein ehrgeiziges Programm zusammengestellt: die Woche von 13. bis 17.

September wurde für das Sammeln der Grünen Meilen genutzt. Zusätzlich wurden

Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrszählungen auf verschiedenen Straßen im Ortsgebiet

durchgeführt. Am 17. September gab es Gratis-Fahrradcodierungen, am 18. September einen

Gratis-Fahrradcheck (Ausgabe von Gutscheinen für Nachrüstung). Am 19. September wurde

ein Aktionstag am Sportplatz ausgerufen (die GemeindebürgerInnen sollten ohne Auto zum

Fußballspiel kommen). Am 20. September wurde ein Diskussionsabend zum Thema „Mobil im

Dorf ohne eigenes Auto“ mit dem Transitforum Austria Tirol und der Ortsgruppe Volders

abgehalten. Der 21. September stand ganz im Zeichen von Gesundheit (Blutdruck-,

Fettmessungen, EKG, Bilden einer Lauf- und Nordic Walking Gruppe). Schulklassen verteilten

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an jene Personen Schokolade, die zu Fuß oder mit dem Rad zum Einkaufen kamen.

SchülerInnen ließen Ballone mit Appellen zum Autofreien Tag steigen. Die Schulwegpolizei

wurde geehrt (14 Personen erhielten ein Präsent). Ein Gewinnspiel mit Themen zum Autofreien

Tag rundete die Maßnahmen ab. In der Hauptschule gab es im Informatikunterricht die

Auswertung eines Fragebogens zu Themen wie Verkehrsverhalten, Anzahl an Fahrzeugen pro

Haushalt, Bereitschaft zur Rußpartikelfilternachrüstung usw. Am 22. September wurden

vormittags Bildungseinrichtungen und Ihre Aktivitäten zum Autofreien Tag (PORG Volders,

Kindergarten, Volksschule Volders I und II, Hauptschule Volders) und nachmittags die

Gemeindeprojekte (Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrszählungen und

Verkehrssicherheitskampagne, etc.) präsentiert. Mit dabei waren Verkehrsverbund Tirol (VVT),

Rad-Fachgeschäft, vier örtliche Schulen (BORG, HS, VS 1, VS 2), Gendarmerieposten

Wattens, Schulwegpolizei, Sprengelarzt, Rettung, Ortsvereine, Bauernladen,

Bundesstraßenverwaltung. Für den Autofreien Tag und die Mobilitätswoche wurde ein eigenes

Gemeindeblatt herausgegeben, weiters gab es Postwurfsendungen, Kleinplakate, Großplakate

an den Ortseinfahrten, Vorankündigung bzw. Nachberichte in den Printmedien und

Ankündigungen auf der Gemeindehomepage. Als dauerhafte Maßnahmen wurden Schulwege

markiert (Aufsprühen von Fußstapfen der SchülerInnen), drei übertragbare Bus-Bahn-

Jahreskarten für den VVT für ein Jahr gratis angeboten (2 x Strecke Volders/Innsbruck und 1 x

Strecke Richtung Schwaz), eine Mitfahrbörse auf der Gemeindehomepage eingerichtet,

Fahrplanauskünfte sind über die Gemeinde erhältlich, Fahrpläne werden in der

Gemeindezeitung abgedruckt. Für ein Jahr gibt es am Sportplatz Durchsagen „Komm autofrei

zur Veranstaltung“, außerdem wurde eine Lauf- und Walkinggruppe ins Leben gerufen. Die

Bevölkerung ist mit großem Engagement dabei, es besteht ein großer Wunsch nach

Wiederholung. Der europaweite Autofreie Tag wird als gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung bzw. als Beitrag zur Minderung der Luftverschmutzung angesehen. Für

2005 gibt es auch schon Ideen und Wünsche: die Initiative unbedingt fortführen. Das Thema

des autofreien Tages sollte dem Tag angepasst werden (ob Werktag oder Wochenende). Die

Gemeinde selbst wird versuchen, noch mehr Menschen zum Mittun zu bewegen.

VOMP (Bezirk Schwaz, ~ 3.800 EinwohnerInnen)

WÖRGL (Bezirk Kufstein, ~ 10.700 EinwohnerInnen)

5.8. Vorarlberg

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In Vorarlberg haben sich insgesamt 39 Städte und Gemeinden am europaweiten autofreien Tag

beteiligt, 8 Gemeinden nahmen auch an der europäischen Mobilitätswoche teil.

ALTACH (Bezirk Bregenz, ~ 4.900 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Altach)

SchülerInnen einiger Hauptschulklassen verteilten vor den Lebensmittelgeschäften

Informationsmaterial zum europaweiten Autofreien Tag. Alle Personen, die an diesem Tag ohne

Auto unterwegs waren, erhielten kleine Aufmerksamkeiten von den SchülerInnen. Altach

beteiligte sich auch an der Aktion „Landbus Unterland“. Die Öffentlichkeit steht dem

europaweiten Autofreien Tag zustimmend gegenüber, er stellt eine gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung bzw. um neue Maßnahmen zu testen, dar.

BLUDENZ (Bezirk Bludenz, ~ 14.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule St. Peter, Volksschule Bludenz Mitte, Volksschule

Obdorf)

Die BenützerInnen des Stadtbusses erhielten ein Los und nahmen damit an einem Gewinnspiel

teil. Dauerhaft wurden folgende Maßnahmen eingerichtet: neue Radwege, Verbesserung der

Infrastruktur (Bürgersteige, Querungshilfen), Verbesserung des öffentlichen Verkehrsnetzes,

Tempolimits, Barrierefreiheit. Die Aktionen waren in Zusammenarbeit mit ÖV-Betrieben,

Schulen und der Polizei. Die öffentliche Meinung ist zustimmend, es gibt den Wunsch nach

Wiederholung. Der europaweite Autofreie Tag stellt eine gute Gelegenheit zur

Bewusstseinförderung dar, zur Lärmminderung ist dieser eher nicht geeignet. Für 2005 ist

bereits geplant: mehr Werbung in Rundfunk und Fernsehen, mehr Aufklärung über die

Auswirkungen der Luftschadstoffe, konkrete Vorschläge bzw. Forderungen an die Politik.

BLUDESCH (Bezirk Bludenz, ~ 2.200 EinwohnerInnen)

Am 11. September präsentierte der Stadtbus Bregenz die neue Linienführung, dazu gab es ein

Gewinnspiel. Am 22. September konnte mit dem Stadtbus gratis gefahren werden, es gab einen

Informationsstand am Leutbühel (nochmals Präsentation der neuen Linienführung) und die

Verlosung der Preise vom 11. September. Zusätzlich wurde in lokaler Zusammenarbeit der

Blumegg-Gemeinden Ludesch, Thüringen, Thüringerberg, Bludesch einen

Gemeinschaftsveranstaltung mit „ässa&tschässa“ in Thüringen und dem „Walser-Herbstmarkt“

in Thüringenberg am 18. September organisiert. Ein Informationsblatt wurde an die Schulen

und die BürgerInnen der Region verteilt. Zeitungsberichte wurden ebenfalls an die Schulen der

Region verteilt. Weiters wurde eine Schatzsuche zur Ruine Blumegg veranstaltet, dabei

konnten drei Fahrräder gewonnen werden. Es beteiligten sich etwa 120 Jugendliche. Als

dauerhafte Maßnahme wurde ein ganzjähriges Projekt an Schulen und Kindergärten der Region

zum Thema Verkehr eingerichtet. Der öffentliche Verkehr Blumegg stellte die neuen

Fahrscheinautomaten und das neue Fahrgastleitsystem vor. Die Bevölkerung äußerte den

Wunsch nach Wiederholung der Aktionen.

DOREN (Bezirk Bregenz, ~ 1.000 EinwohnerInnen)

Am 26. September wurde eine Feldmesse in der Parzelle "Schönengrund" veranstaltet.

DORNBIRN (Bezirk Dornbirn, ~ 44.400 EinwohnerInnen)

Gemeinsam mit der Lebenshilfe wurde am 19. September ein Stundenlauf organisiert. Weiters

gab es die Aktion "ohne Auto zur Wahl" an den Schulen sowie Fahrradprüfungen.

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EGG (Bezirk Bregenz, ~ 3.500 EinwohnerInnen)

Am 22. September waren die Kinder den ganzen Tag im Zentrum von Egg unterwegs und

schenkte jeder Person, die ohne Auto Einkaufen kam, einen Apfel. Im Gemeindeblatt gab es

weiters einen Aufruf, am 19. September ohne Auto zur Wahl zu gehen.

FELDKIRCH (Bezirk Feldkirch, ~ 30.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Kindergarten Nofels Magdalenastraße, Kindergarten Feldkirch

Blasenberg, Kindergarten Feldkirch Levis, Übungsvolksschule Feldkirch, Kindergarten

Nofels Rheinstraße, Kindergarten Feldkirch 1, Kindergarten Feldkirch Fidelisstraße,

Kindergarten Feldkirch Franz-Heim-Gasse, Volksschule Levis Volksschule Feldkirch

Nofels)

Alle Volksschulen und Kindergärten beschäftigten sich im Unterricht intensiv mit dem Thema

"Verkehrssicherheit auf Schulwegen". Die Polizei machte gemeinsam mit den Schulen

Radarmessungen, wobei die SchülerInnen die Amtshandlungen übernahmen. Die

AutofahrerInnen, die die Geschwindigkeiten einhielten, bekamen Äpfel, die Personen, die zu

schnell unterwegs waren, erhielten Zitronen. Als dauerhafte Maßnahmen wurden neue

Radwege und flächendeckend Tempo 30 bzw. 80 eingerichtet. Mobilitätsmanagament ist

derzeit in Umsetzung. Zur Unterstützung gab es Plakate, Zeitungsberichte und Informationen

auf www.feldkirch.at. Die öffentliche Meinung zur Initiative ist sehr zustimmend. Es besteht ein

großer Wunsch nach Wiederholung.

FRASTANZ (Bezirk Feldkirch, ~ 6.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche; Teilnahme an der Kindermeilenkampagne: Volksschule Frastanz Hofen,

Hauptschule Frastanz)

Am 22. September wurde im Dorfkern für zwei Wochen eine Tempo-30-Zone eingeführt (Schulund

Kindergartenweg).

FRAXERN (Bezirk Feldkirch, ~ 700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche)

Fraxern, Klaus, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Weiler und Zwischenwasser zählen zur

Region Vorderland. Die Vorderländer Gemeinden nahmen an der Mobilitätswoche teil; diese

dauerte von 20. September bis 2. Oktober und wurde zur Neuauflage der

Kindermeilenkampagne genutzt. Am 2. Oktober fand ein regionaler Sicherheitstag mit dem

Thema "Vorderländer Verkehrswege - sicher, gesund und umweltfreundlich" unter Einbindung

von Gendarmerie, KfV, ARBÖ, ÖAMTC, Sichere Gemeinden statt.

GÖTZIS (Bezirk Feldkirch, ~ 10.200 EinwohnerInnen)

Es wurden Aktionen zur Schulwegsicherung durchgeführt. Darüber hinaus beteiligte sich Götzis

an der gemeindeübergreifenden Aktion (mit den Gemeinden Altach, Mäder und Koblach)

"Autofrei am Kumma".

HARD (Bezirk Bregenz, ~ 12.400 EinwohnerInnen)

Die Gemeinde vernetzte die verschiedenen Institutionen durch Information und Abstimmung. Es

wurde eine Straße gesperrt und für Kinder zum Malplatz. Nach einer Jause lud die Gemeinde

zum gemütlichen Hock für engagierte LehrerInnen/KindergärtnerInnen. Im Rahmen der

allgemeinen Elternabende der Kindergärten gab es 5-10 minütige Kurzinformation zum Thema

„Kinder und ÖV: Kindergartenkinder lernen den Umgang mit dem Bus“.

HITTISAU (Bezirk Bregenz, ~ 1.900 EinwohnerInnen)

In einer gemeinsamen Aktion mit Langenegg, Hittisau, Krumbach, Lingenau, Riefensberg und

Sibratsgfäll wurde am 19. September auf der ehemaligen Bahntrasse eine Wanderung zum

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Kraftwerk Langenegg – Kavernengebäude organisiert. Die MitarbeiterInnen der VKW machten

Führung und gaben Informationen zur Stromsituation in Vorarlberg (Erzeugung, Absatz und

Verbrauch). Anschließend konnte man sich bei einem gemütliches Beisammensein mit

Bewirtung über die Umweltaktivitäten der e5-Gemeinde Langenegg informieren. Dauerhaft

wurde eine Verkehrsverbundkarte für drei Regionen um 1.- Euro/Tag eingerichtet. Die

Bevölkerung ist der Ansicht, dass der europaweite Autofreie Tag eine gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsförderung darstellt, jedoch eher keinen Beitrag zur Lärmminderung.

HOHENWEILER (Bezirk Bregenz, ~ 1.300 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Hohenweiler)

Eltern, die ihre Kinder umweltfreundlich zur Schule oder zum Kindergarten brachten, erhielten

ein Gratisfrühstück. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit vom Umweltausschuss mit den

Schulen durchgeführt. Zur Information wurde für SchülerInnen, Kindergarten und Spielgruppe

ein Handzettel erstellt.

HÖCHST (Bezirk Bregenz, ~ 7.500 EinwohnerInnen)

Das e5-Team organisierte Aktionen.

HÖRBRANZ (Bezirk Bregenz, ~ 6.500 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Hörbranz)

Im gesamten Ortsgebiet gab es Transparente und Informationenschreiben an alle BürgerInnen.

Dauerhaft wurden Fahrradabstellplätze mit Überdachung beim Gemeindeamt, der

Zusammenschluss mit dem Unterlandbus, Tempo 40 im gesamten Ortsgebiet, ein Parkverbot

beim Dorfplatz sowie der behindertengerechte Umbau des Gemeindeamtes, eingeführt. Die

dauerhaften Maßnahmen fanden in der Bevölkerung große Zustimmung.

KENNELBACH (Bezirk Bregenz, ~ 2.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Kennelbach)

Vernetzung der Gemeinden auf regionaler Ebene und der verschiedenen Institutionen in der

Gemeinde durch Information und Abstimmung. Es wurde eine Straße gesperrt und für Kinder

zum Malplatz. Nach einer Jause lud die Gemeinde zum gemütlichen Hock für engagierte

LehrerInnen/KindergärtnerInnen. Im Rahmen der allgemeinen Elternabende der Kindergärten

gab es 5-10 minütige Kurzinformation zum Thema „Kinder und ÖPNV: Kindergartenkinder

lernen den Umgang mit dem Bus“. Weiters beteiligte sich Kennelbach an der Aktion „Landbus

Unterland“.

KLAUS (Bezirk Feldkirch, ~ 2.700 EinwohnerInnen)

Siehe unter Fraxern.

KOBLACH (Bezirk Bezirk Feldkirch, ~ 3.700 EinwohnerInnen)

Am 12. September wurde ein Dorffest und ein Bauernmarkt mit Informationsständen und

Plakaten zum Thema Verkehr abgehalten.

KRUMBACH (Bezirk Bregenz, ~ 1.000 EinwohnerInnen)

In einer gemeinsamen Aktion mit Langenegg, Hittisau, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll

wurde am 19. September auf der ehemaligen Bahntrasse eine Wanderung zum Kraftwerk

Langenegg – Kavernengebäude organisiert. Die MitarbeiterInnen der VKW machten Führung

und gaben Informationen zur Stromsituation in Vorarlberg (Erzeugung, Absatz und Verbrauch).

Anschließend konnte man sich bei einem gemütliches Beisammensein mit Bewirtung über die

Umweltaktivitäen der e5-Gemeinde Langenegg informieren. Dauerhaft wurde eine

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Verkehrsverbundkarte für drei Regionen um 1.- Euro/Tag eingerichtet. Die Bevölkerung erhielt

Informationsblätter, weiters gab es Berichte in den Zeitungen und auf der Gemeindehomepage.

LANDBUS UNTERLAND

Foto 91: abgegebene Autoschlüssel im Kuvert

LANGENEGG (Bezirk Bregenz, ~ 1.000 EinwohnerInnen)

Siehe unter Krumbach.

LAUTERACH (Bezirk Bregenz, ~ 8.800 EinwohnerInnen)

Landbus Unterland lud am 22. September

alle ein, bis 9.00 Uhr ihren Autoschlüssel in

einem vorbereiteten Kuvert abzugeben. Im

Gegenzug bekamen die TeilnehmerInnen

eine Tageskarte für den öffentlichen Verkehr

im Verbundsgebiet. Die Kuverts mit den

Autoschlüsseln zuzüglich einer Monatskarte

(für einen Monat nach Wahl) für das

Verbandsgebiet wurden noch am selben

Abend per Post an die BesitzerInnen

retourniert.

Im Rahmen des Mobilitätsmanagements fünf benachbarter Gemeinden im Vorarlberger

Unterland fand ein Informationsabend zum Thema „plan b“ - sichere Wege für unsere Kinder in

der Schule Unterfeld und Lauterach statt. ReferentInnen waren Margot Thoma

(Kindergarteninspektorin), Setfan Bickel (KfV), Markus Amann

(Landesgendarmeriekommando), Judith Hagen (Initiative „Sichere Gemeinden“). Zudem fand

im Vorfeld zur Mobilitätswoche der 5. Lauteracher Meilenlauf statt, der von dem Umwelt- und

Sportausschuss der Gemeinde Lauterach organisiert wurde. Die Initiative wurde von der

Bevölkerung mit großer Zustimmung angenommen, es wurde der Wunsch nach Wiederholung

geäußert. Der europaweite Autofreie Tag wird als gute Gelegenheit zur Bewusstseinsförderung,

Probleme durch die Autonutzung anzusprechen, neue Maßnahmen zu testen sowie als Beitrag

zur Minderung der Luftverschmutzung angesehen.

LECH (Bezirk Bludenz, ~ 1.400 EinwohnerInnen)

Die SchülerInnen wurden an einem Schultag zu einem Besuch in die Inatura (Erlebnis

Naturschau) in Dornbirn eingeladen.

LINGENAU (Bezirk Bregenz, ~ 1.400 EinwohnerInnen)

Siehe unter Krumbach.

LOCHAU (Bezirk Bregenz, ~ 5.700 EinwohnerInnen)

Es wurden verstärkt Informationen zum Thema Schulwegsicherung geboten. Die Volksschule

Lochau führte mehrere Aktionen zum Thema "Kinder und Verkehrssicherheit" durch: bereits im

Mai 2004 wurde in Eigenregie ein Verkehrsübungsplatz auf dem Schulhof angelegt. Als weitere

Maßnahme legten die älteren SchülerInnen allen im Schulhof parkenden Autos einen Zettel mit

der Aufschrift "Mensch ärgere dich nicht - Sie stehen im Schulhof“. 200 Volksschulkinder

brauchen diesen verkehrsfreien Bewegungsraum." unter den Scheibenwischer. Am 22.

September um 9.30 Uhr startete eine Malaktion auf dem neu gestalteten Schulhof. Jedes

Schulkind malte sich selbst als FußgängerInnen auf den Schulhof. Jene, die zu Fuß zur Schule

gekommen waren, erhielten ein kleines Anerkennungsgeschenk, eingepackt in einer

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Papierschleife mit dem Text: "Bravo, du kommst zu Fuß zur Schule!". Mit Transparenten,

Plakaten und Berichten im Gemeindeblatt wurde die Bevölkerung auf den Tag aufmerksam

gemacht.

LUDESCH (Bezirk Bludenz, ~ 3.000 EinwohnerInnen)

Foto 92: Karte für Schatzsuche

Es wurde die Blumenegger Schatzsuche

zum Autofreien Tag durchgeführt. Diese

Gemeinschaftsaktion wurde von den

Gemeinden Bludesch, Ludesch, Thüringen

u. Thüringerberg organisiert. Zusammen mit

dem Fest Ässa & Tschässa in Thüringen

wurden Informationsstände, Verpflegung

und ein Gewinnspiel durchgeführt. Dauerhaft

wurden ein Informationssystem,

Niedrigflurbusse, Informationsveranstaltung

mit einem externen Berater für das ganze

Schuljahr eingerichtet.

MÄDER (Bezirk Feldkirch, ~ 3.100 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Mäder)

Es wurden die Aktionen „Sicherer Schulweg“ und „Entschärfung von Gefahrenstellen“

(Präsentation der im Interreg IIIA-Projekt „Mikronetz Rheintal – Gemeinden mobil“ erarbeiteten

Maßnahmen) durchgeführt. Die Mäder SchülerInnen befragten am 18. September die

Bevölkerung über ihr Einkaufsverhalten. Weiters gab es „Autofrei zum Junker-Jonas-Markt“

sowie Bewusstseinsbildung über Inserate im Gemeindeblatt und auf der Gemeindehomepage.

Dauerhaft wurden Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Mobilitätsmanagament eingeführt. Für

2005 wird ein Fahrradausflug bzw. eine Sternfahrt angedacht.

MILITÄRKOMMANDO VORARLBERG

Das Militärkommando Vorarlberg veranstaltete ein Fahrradfrühstück in der Walgau- und

Bilgeriekaserne und eine Fahrradweihe durch den Militärbischof.

NÜZIDERS (Bezirk Bludenz, ~ 4.700 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Nüziders)

Es wurde wieder eine Schatzsuche, organisiert durch das e5-Team, veranstaltet. Dazu wurde

die Landesstraße über einen halben Kilometer gesperrt. Bei der Schatzsuche handelte es sich

um einen Rundkurs durch Nüziders mit 12 Fotos (jeweils mit einem Buchstaben versehen), die

in die richtige Reihenfolge gebracht werden mussten. Kinder fuhren mit dem Teilnehmerpass

eine abgesteckte Route ab und suchten die Landschafts-/Dorfausschnitte. Die richtige

Reihenfolge brachte das Lösungswort. Begleitend dazu organisierten die Waldwichtel Nüziders

Spiele und Verpflegung, die OrtsbäuerInnen Nüziders verköstigten die Leute im Ortszentrum.

Die Hauptschule Nüziders organisierte eine Einrad-Vorführung. Der Trachtenverein Nüziders

und die Kindergruppe gaben eine Vorführung. Der ÖAMTC Dornbirn errichtete einen

Geschicklichkeitsparcours. Die Initiative Sichere Gemeinden und der Skaterclub Bürs boten

einen kostenlosen Skater-Anfängerkurs sowie Sicherheitstipps für Fortgeschrittene an. Die

Rettung Bludenz zeigte Rettungsaktionen, Christoph Heinzle kuriose Fahrräder und Radsport

Bachmann Bürs bot einen kostenlosen Fahrradcheck an. Die Erste Zirkusschule Österreichs

war mit kuriosen Fahrrädern mit dabei. Es herrschten ein großer Andrang und eine tolle

Stimmung! Problematisch war, dass die Landstraße (= Ortsdurchfahrt) einen halben Tag lang

gesperrt war, dies störte die Bezirkshauptmannschaft, weil Linienbusse umgeleitet werden

mussten. Als dauerhafte Maßnahmen wurde Folgendes eingerichtet: Radwege bzw. Fahrrad-

Abstellanlagen (passiert laufend, nicht extra für den europaweiten Autofreien Tag), Schulgasse

55


ist seit Herbst 2003 in der Zeit von 7.00 bis 18.00 Uhr für den motorisierten Individualverkehr

gesperrt, Tempo 40 im gesamten Ortsgebiet, (außer Vorrangstraßen; ein mobiles Radar ist seit

2004 im Besitz der Gemeinde – regelmäßiger Einsatz), Tempo 30 im Ortskern auf der

Landesstraße (Ortsdurchfahrt!) Schulzeiten abgestimmt auf Linienverkehr (soweit es möglich

ist). Als Idee für 2005 wurde betriebliche Mobilität genannt.

RANKWEIL (Bezirk Feldkirch, ~ 11.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

Der europaweite Autofreie Tag wurde unter Einbindung vieler Vereine, Betriebe und Verbände

durchgeführt: Seniorenbund, Stiftung Maria Ebene, Gendarmerie, Volksbank Vorderland und

Rankweil, Raiffeisenbank Vorderland, GIKO Verpackungen, 2-Rad Malin, Stöger Peter Wein

aus Italien, Henny Andreas Malerbetrieb, Röfix Verputze, Elektro Reisegger, Längle Bike, 2-

Rad Rohrer, 2-Rad Frick, Decker, Sto GesmbH, M&M Buchhandlung, Maria Dünser, Landbus

Oberes Rheintal. Am 22. September wurde in Rankweil ein Wochenmarkt mit Gewinnspiel und

einer Umfrage abgehalten. Am 1. Oktober gab es Fahrradversteigerung am Marktplatz

Rankweil und am 2. Oktober führte die Gemeinde einen Sicherheitstag für die Vorderländer

Gemeinden durch. Dauerhaft wurden Fahrradabstellanlagen bei der Erholungs- und

Freizeitanlage Baggersee, Querungshilfen, optimale Beleuchtung und Parkraumbewirtschaftung

eingeführt. Die öffentliche Meinung ist zustimmmend, es ist eine gute Gelegenheit zur

Bewusstseinsbildung und Probleme durch die Autonutzung anzusprechen. Vorschläge für 2005

sind auf Langfristigkeit und Wiederholung setzen (nicht verschiedene Titel und Slogans

verwenden). Die Unterlagen sollten frühzeitig zur Verfügung gestellt werden, besonders unter

dem Aspekt, dass im Westen die Schule später beginnt.

Foto 93: Großer Andrang beim Sicherheitstag Foto 94: Spiele zum Thema Verkehr

Foto 95: Anschnallen ist wichtig! Foto 96: Fahrverhalten wurde getestet

RIEFENSBERG (Bezirk Bregenz, ~ 1.000 EinwohnerInnen)

Siehe unter Krumbach.

RÖTHIS (Bezirk Feldkirch, ~ 2.100 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche)

Siehe unter Fraxern.

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SCHWARZACH (Bezirk Bregenz, ~ 3.400 EinwohnerInnen)

Im Zuge des Mobilitätsmanagements gab es einen Workshop mit Eltern, Lehrpersonal,

KindergartenpädagogInnen, KommunalpolitikerInnen und Vereinsobleuten. In Kindergarten,

Volks- und Hauptschule wurde ab dem 22. September ein 14-tägiges Programm mit

verschiedenen Aktionen (z.B.: Mit Freunden, zu zweit/zu dritt, in Gruppen, den Schulweg zu

Fuß bewusst „erleben“, Große Tombola auf der Spiel- und Sportwiese neben der Kirche,

diverse Aktivitäten in den Klassen, LehrerInnen kommen an diesem Tag ebenfalls „autofrei“ zur

Schule, mit den „Erstklässlern“ wurde der Schulweg vom Wohnort bis Schule gegangen und

Gefahrenstellen besonders besichtigt, besprochen und festgehalten. Die Aufzeichnungen

wurden der Gemeinde übergeben.

SIBRATSGFÄLL (Bezirk Bregenz, ~ 410 EinwohnerInnen)

Siehe unter Krumbach. Der Umweltauschuß schickte weiters ein Schreiben an alle Haushalte

und hängte Plakate auf. Für Schul- und Kindergartenkinder gab es Reflektoren.

SULZ (Bezirk Feldkirch, ~ 4.200 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche)

Siehe unter Fraxern.

THÜRINGEN (Bezirk Bludenz, ~ 2.200 EinwohnerInnen)

Siehe unter Nüziders.

THÜRINGERBERG (Bezirk Bludenz, ~ 700 EinwohnerInnen)

Siehe unter Nüziders.

ÜBERSAXEN (Bezirk Feldkirch, ~ 600 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

Siehe unter Fraxern.

WEILER (Bezirk Feldkirch, ~ 1.800 EinwohnerInnen; Teilnahme an der Mobilitätswoche)

Siehe unter Fraxern.

WOLFURT (Bezirk Bregenz, ~ 7.900 EinwohnerInnen)

Die Gemeinde vernetzte die verschiedenen Institutionen durch Information und Abstimmung. Es

wurde eine Straße gesperrt und für Kinder zum Malplatz. Nach einer Jause lud die Gemeinde

zum gemütlichen Hock für engagierte LehrerInnen/KindergärtnerInnen. Im Rahmen der

allgemeinen Elternabende der Kindergärten gab es 5-10 minütige Kurzinformation zum Thema

„Kinder und ÖPNV: Kindergartenkinder lernen den Umgang mit dem Bus“.

ZWISCHENWASSER (Bezirk Feldkirch, ~ 3.000 EinwohnerInnen; Teilnahme an der

Mobilitätswoche)

Siehe unter Fraxern.

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5.9. Wien

Die Stadt Wien hat am europaweiten Autofreien Tag und an der europäischen Mobilitätswoche

teilgenommen.

WIEN (~ 1,5 Mio. EinwohnerInnen, Teilnahme an der Mobilitätswoche; Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne: Volksschule Bendagasse, BRG VI Marchettigasse, Volksschule

Rodaun, Gymnasium St. Ursula, AHS Klostergasse, Volksschule Neulandschule)

In Wien gab es mehrere Aktionen: „Ring frei für die Umwelt“ vom Lebensministerium,

Sternmärsche von den Wiener Grünen und Presseinformationen der Stadt Wien.

Das Lebensministerium veranstaltete am 22. September von 10.00 bis 14.00 Uhr die Aktion

„Ring frei für die Umwelt“. Dabei konnte die Wiener Ringstraße vom Stubenring bis zum

Heldentor autofrei genossen werden (die öffentlichen Verkehrsmittel wurden nicht behindert!).

Gestartet wurde um 10.00 Uhr beim Lebensministerium mit einer Pressekonferenz. Bis zum

Heldentor gab es dann mehrere Stationen mit einem bunten Rahmenprogramm

(Informationsstände von Lebensministerium, ÖBB, Postbus, FairTrade, ARGUS, Biomasse-

Verband, Ökosoziales Forum, VOR, Ökostrom AG, Agenda X, SOL, ARGE

Schöpfungsverantwortung, Umweltdachverband, Südwind, Südburg, AMA, Klimabündnis,

Zweirad-Freirad-Entlehnstelle, Fahrradtaxis, Fahrradcodierung durch die Polizei, uvm). Der

Schlussevent fand um 12.30 Uhr beim Heldentor u.a. mit der Auszeichnung der besten

Schulprojekte „Auf Kinderfüßen bis zum Mond“, Ziehung des Gewinners des Verkehrsquizes

und der Musikgruppe DIA REA statt.

Foto 97: Plakat zur Aktion „Ring frei für die

Umwelt“

58

Foto 98: SchülerInnen aus Kraiwiesen


Foto 99: Laufrad der Landjugend Foto 100: Liegestühle am Ring bei der Oper

Stadtrat Rudolf Schicker: „Wir haben uns vorgenommen, die Zahl der Verkehrstoten in Wien bis

2020 zu halbieren.“ Die Konzeption der Mobilitätswoche durch die Stadt Wien ging von drei

thematischen Blöcken aus:

- 16. und 17. September „Themenblock Mobilitätsmanagement“: Presseaussendung zu

alternativen Verkehrsmitteln der Stadt Wien (SAFEBIKE, RIDE TO WORK) und zur CO2-

Bilanz von Verkehr. Am 17. September wurden in fünf Einkaufsstraßen

Informationsfolder verteilt. Stadtrat Schicker gab eine Pressekonferenz zur Baustellen-

Bilanz 2004 und zu betrieblichem Mobilitätsmanagement.

- 18. und 19. September „Freizeitmobilität“:

- 20., 21. und 22. September „Schulwegsicherheit“: Am 20. September gab es eine

Presseaussendung zur Verkehrslage in Wien (Staubeobachtung – Alternativen ÖV und

Rad), Verkehrsbilder, Vorrang für ÖV geplant. Am 21. September startete die Aktion

sicherer Schulweg (Kinder markieren vermeintliche Gefahrenstellen im Nahbereich der

Schule). Am europaweiten Autofreien Tag gab Stadtrat Schicker eine Pressekonferenz

zu den Themen fahrradfreundliche Schule, Schulwegpläne, Sicher Radfahren ab 10

Jahren.

Die Wiener Grünen organisierten am 22. September einen Sternmarsch über zwei Routen. Der

Zug aus dem Westen startete beim Schloss Schönbrunn (mit mehreren Dutzend

RadfahrerInnen) in Richtung Innenstadt, der Zug aus dem Osten startete in Kaisermühlen beim

Kaiserwasser (mit 40 Gehzeugen). Gemeinsamer Treffpunkt war der Sigmund-Freud-Park bei

der Votivkirche mit anschließendem Fest, Informationsständen, Verpflegung, Kinderaktionen

und einem Fahrradcodierservice der Wiener Polizei.

Foto 101: Logo der Wiener Grünen

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6. BEISPIELE AUS EUROPA

6.1. GROSSBRITANNIEN

BROMLEY

In Bromley wurden am 22. September Folgendes abgehalten: neue „walking-bus-Routen“,

Schulmobilitätspläne, Radfahrtraining für Kinder, Wiedereröffnung einer Polizeistation,

Umwelttheater, interaktiver Musikworkshop für Kinder (mit Instrumenten aus recyceltem Müll),

Vorführungen zu Straßensicherheit, Geschichten zum Thema Umweltschutz wurden erzählt,

Information an PendlerInnen verteilt, Kunstworkshops (Kinder hatten die Möglichkeit ihre eigene

Sicherheitswesten zu gestalten.

LEEDS

Es gab einen Workshop für Kinder zur Radinstandhaltung, Gratis-Frühstück für alle, die in

Leeds mit dem Rad zur Arbeit kamen, der Car-Sharing-Club organisierte ein Event, es gab eine

Bustour zu Leeds Sehenswürdigkeiten, Walking Busses für Kinder, es wurden

Radabstellmöglichkeiten eingeweiht und Eltern, die ihre Kinder ohne Auto in die Schule

brachten, bekamen ein Frühstück.

6.2. UNGARN

BUDAPEST

In der Verkehrsspitzenzeit wurde ein Rennen mit Bürgermeister, Geschäftsführer der

Eisenbahnen und SchülerInnen der Ungarischen Raly Champion in das Stadtzentrum

veranstaltet. Das Ergebnis: Radfahren und öffentlicher Verkehr waren schneller als Pkws. Es

wurde eine Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Bahn abgehalten. Der Bürgermeister

und der Bezirksverantwortliche machten eine Radtour mit Kindern mit. Schulkinder machten

Performances in den Fußgängerzonen. Für junge Menschen, die ohne Auto unterwegs waren,

gab es einen Gratiseintritt für Musik- und filmvorführungen, und ein Konzert in einem

angesagten Club. Unter dem Titel „Grünes Festival“ gab es Konzerte und Spiele für Kinder zu

Umweltschutz und Verkehr in den autofreien Straßen, Ausstellungen zu umweltfreundlicher

Mobilität, neuen Park&Ride-Möglichkeiten in Budapest wurden vorgestellt sowie ein Gratis-

Frühstück für RadlerInnen.

SZEGED

In Szeged wurde eine Meinungsumfrage durchgeführt. Ergebnisse daraus sind: 45% der

Bevölkerung nützen das Rad jeden Tag, 71% nützen das Rad zweimal in der Woche, etwa 50%

der Bevölkerung würden das Rad mehr nützen, wenn die Fahrbedingungen verbessert würden.

52% der BewohnerInnen, die ein eigenes Rad haben, nützen es, um in die Arbeit bzw. in die

Schule zu fahren. Großteils wurde das Fehlen von Radabstellanlagen beklagt. 34% meinten, es

müsste bei Schulen mehr geben, 32% bei Geschäften und 20% bei Ämtern.

6.3. SCHWEDEN

LUND

Während der Mobilitätswoche wurde eine zentrale Straße im Stadtzentrum in eine sichere und

bunte Straße verwandelt. Schulkinder konnten die Straße designen. Beim Wettbewerb „Finde

fünf – gewinne eine“ wurden fünf blaue Fahrräder im Stadtzentrum von Lund abgestellt. Das

Kind, dass alle fünf Räder gefunden hatte, gewann ein neues Fahrrad seiner Wahl. Weiters gab

es Infopoint auf der Hauptstraße, dabei wurden Informationen zu Verkehrssicherheit verteilt

sowie eine neue City Card für all jene, die eine Monatskarte für den ÖV in Lund kaufen,

angeboten. Außerdem gab es Ermäßigungen für Lund´s Sehenswürdigkeiten.

60


6.4. TSCHECHISCHE REPUBLIK

CESKE BUDEJOVICE

Folgende Aktivitäten gab es in Ceske Budejovice: „Sicherheit am Schutzweg“ mit der Polizei,

die Anhaltepflicht wurde verstärkt kontrolliert, Diskussion zu öffentlichen Verkehr, Seminar für

KoordinatorInnen zum Thema Umweltschutz, der Schwerpunkt „Wie kommen Kinder sicher in

die Schule?“ wurde von der Polizei unterstützt, Fahrradchecks, Werbung für´s Helmtragen beim

Radfahren, Verkehrserziehung und Radführerschein für Kinder, Fahrsicherheitskurse für

AutofahrerInnen, Kinder führten mit der Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch, unterwegs

in der Stadt mit einem Rollstuhl, weiters waren Kinder eingeladen ein Gedicht, Lied oder

Zeichnung zum Thema zu gestalten. Dauerhaft wurde eine neue Fußgängerbrücke bei

Kaufland errichtet, Parkraumbewirtschaftung und Zweirichtungsradwege eingeführt.

KROMERIZ

Erstklassler erhielten von der Polizei reflektierende Bänder, es wurden

Geschwindigkeitsmessungen vor der Schule durchgeführt, eine Radtour mit Tipps zur

Radchecks organisiert, Fahrradcodierungen, „Grüner Fußweg“, Ausstellung „Maßnahmen im

Verkehrsbereich im Kromeriz“, Diskussionsabende zu Radverkehr. Als dauerhafte Maßnahme

wurde eine Einbahnstraße für Radfahren geöffnet sowie Niederflurbusse angekauft.

6.5. DEUTSCHLAND

NÜRNBERG

Vier Straßen in der Nähe zu Schulen wurden gesperrt. Die Kinder konnten dort Aktivitäten

abhalten mit einem attraktivem Mix aus Spaß und Information, mit Spielen und

Sportmöglichkeiten: Street soccer, Radparcours, Straßenmalen, Skateboardkurse,

Radreparierwerkstatt. Die Kinder wurden gefragt, was sie gerne an ihrer Schulumgebung

anders hätten. AutofahrerInnen wurden über Verkehrsprobleme befragt, ein

Videodokumentation und Fotos für das Schulmagazin angefertigt, lokale PolitikerInnen

unterstützten die Aktionen und der Bürgermeister appellierte an die BürgerInnen alternative

Verkehrsmöglichkeiten zu nutzen.

HANNOVER

Die regionale Energieagentur und eine NGO zu Verkehr und Umweltschutz luden die Kinder der

Stadt zur Teilnahme an der Grüne-Meilen-Kampagne ein. Über 8.000 Meilen von 960 Kindern

wurden gesammelt. Ein enormer Erfolg. Am autofreien Tag wurden die Kinder von der

Klimaprinzessin besucht. Schulwege wurden analysiert. Viele Partner arbeitete zusammen:

Lokale Agenda 21, Rafclubs, Polizei, Eltern, lokaler Verkehrsunternehmen.

KIEL

Kiel stiftete 5.000 Euro für die Betriebe, deren MitarbeiterInnen ohne Auto zur Arbeit kamen.

Schulkinder schauten sich die Sicherheit auf Ihren Schulwegen an. Kiel präsentierte weiters

einen „Greenwayplan“ und öffnete eine vier Kilometer lange Spielzone am Sonntag für Kinder.

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7. AUSBLICK 2005

Andorf (OÖ) veranstaltet am 22. September im Bahnhofsbereich ein Rahmenprogramm, es

werden u.a. Sonderzüge auf der Strecke Schärding – Neumarkt/Kallham verkehren.

Bad Vöslau (NÖ) organisiert am 11. September ein spritsparendes Seifenkistenrennen. Der Tag

des Seifenkistenrennens steht unter dem Motto: "Autofreier Tag". Daher wäre es

wünschenswert, dass möglichst viele BesucherInnen dieser Veranstaltung an diesem Tag

besonders spritsparend anreisen, indem sie das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Kommen Sie zu Fuß, mit dem Rad, der Bahn oder dem Bus! Sie werden sehen, es ist ein

Erlebnis der besonderen Art!

Erlauf (NÖ) wird am 22. September eine Wanderung mit VolksschülerInnen auf einem

renovierten Wanderweg und in der Mobilitätswoche die Teilnahme an der

Kindermeilenkampagne organisieren.

Die Gemeinde Laßnitzhöhe (Steiermark) wird als dauerhafte Maßnahme den öffentlichen

Verkehr fördern. Bus- bzw. Bahnfahrten der Zone 2 werden um 25% für alle bzw. um 50% für

Studienkarten ermäßigt sein. Weiters gibt es 2 x wöchentlich einen Gemeindebus (Kosten pro

Fahrt: 0,80 Euro).

Mörbisch am See (Burgenland) plant für 2005 Fragebögen für Fahrgemeinschaften sowie das

Fußballmatch am Sonntag in die Mobilitätswoche miteinzubeziehen: „Ohne Auto zum

Sportplatz“. Alle, die sich daran halten, bekommen als Belohnung ein Gratisgetränk.

Pöttsching (Burgenland) macht am 24. September ein Dorffest und eröffnet in diesem Zuge

neue Radwege.

St. Pölten (NÖ) plant einen Umweltpreis für Schulen sowie den öffentlichen Verkehr billiger

anzubieten.

Die Gemeinde St. Martin im Sulmtal (Steiermark) führt wieder die Aktion „Autofrei zur Schule“

durch. An diesem Tag werden die Kinder auf freiwilliger Basis von Begleitpersonen zur Schule

und nach dem Unterricht wieder zu Fuß nach Hause gebracht.

Telfs (Vorarlberg) hat folgende Ideen für 2005: ein Klimaschutzkongress sowie

Informationsveranstaltungen an den Schulen.

Wartberg an der Krems (OÖ) wird am 16. September eine Radfahraktion und am 25.

September ein Sportfest organisieren. Die Volksschule Wartberg nimmt wieder an der Grüne-

Meilen-Kampagne teil, die Hauptschule Wartberg hat eine Woche lang „Energiesparen“ zum

Thema.

In Wilhering (OÖ) werden die bereits bewährten „Wilia-Busse“ wieder kostenlos fahren, weiters

sind Werbeaktion der Wirtschaft in Richtung „mehr zu Fuß gehen und mehr mit dem Rad

fahren“ angedacht.

62


10. PRESSESPIEGEL

Bezirksblatt Tennengau, 15.9.2004 Gemeindeblatt Hohenems, Götzis, Altach,

Koblach, Mäder, 18.9.2004

63


Tennengauer Nachrichten, 16.9.2004

64

News Eferding/Grieskirchen, Oktober 2004

Vöcklabrucker Rundschau, 15.9.2004 Unser Gratisblatt Korneuburg, 6.9.2004


Tips Linz, 14.9.2004

Tiroler Tageszeitung (Oberland), 22.9.2004 Sonntags Rundschau Braunau, 19.9.2004

65


NÖ Anzeiger, Bezirksblatt Korneuburg, 15.9.2004

66

Bezirksblatt Flachgau Nord, 22.9.2004


www.wienweb.at, 22.9.2004

Osttiroler Bote, 22.9.2004

67


Klagenfurt, 16.9.2004

68

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