Zu Gast in den Niederlanden - Ausgabe April 2025
Wenn der Frühling die Niederlande in ein Blütenmeer taucht, ist die beste Zeit, das Land neu zu entdecken. Unsere Reise führt SIe diesmal in Städte und Regionen, die voller überraschender Erlebnisse stecken. Einkaufsbummel oder Fahrradtour, Städtetrip oder Naturerlebnis: Vielseitig wird es allemal. Und unglaublich lecker! Tauchen Sie ein - und planen Sie Ihren nächsten Besuch in den Niederlanden!
Wenn der Frühling die Niederlande in ein Blütenmeer taucht, ist die beste Zeit, das Land neu zu entdecken. Unsere Reise führt SIe diesmal in Städte und Regionen, die voller überraschender Erlebnisse stecken. Einkaufsbummel oder Fahrradtour, Städtetrip oder Naturerlebnis: Vielseitig wird es allemal. Und unglaublich lecker! Tauchen Sie ein - und planen Sie Ihren nächsten Besuch in den Niederlanden!
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Fremdbeilage
Ausgabe 4 | April 2025
Zu Gast in den
Niederlanden
Stadtverliebt im Frühling:
Arnhem, Enschede, Leiden,
Nijmegen und Tilburg laden ein
Historie trifft Hollandrad:
UNTERWEGS AUF DEM
HANSE-RADWEG
Eet smakelijk:
WO REGIONALE KÖSTLICHKEITEN
AUF HUNGRIGE BESUCHER WARTEN
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Liebe Leserinnen & Leser,
wenn der Frühling die Niederlande in ein Blütenmeer taucht, ist die beste Zeit, das
Land neu zu entdecken. Unsere Reise führt Sie diesmal in Städte und Regionen,
die voller überraschender Erlebnisse stecken. Einkaufsbummel oder Fahrradtour,
Städtetrip oder Naturerlebnis: Vielseitig wird es allemal. Und unglaublich lecker!
Tauchen Sie ein – und planen Sie Ihren nächsten Besuch im Nachbarland.
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Impressum
Verlag: mediamixx GmbH
Tiergartenstr. 64 | 47533 Kleve
Geschäftsführer: Frank Wöbbeking
www.mediamixx.eu
Redaktion:
Svenja Biermann (svenja.biermann@mediamixx.eu)
Maike Schmitz (maike.schmitz@mediamixx.eu)
Michael Vehreschild
(michael.vehreschild@mediamixx.eu)
Kristina Weyer (kristina.weyer@mediamixx.eu)
Grafik: grafik design | Claire Smeets
Mozartstr. 22 | 47533 Kleve | www.claire-smeets.de
Kooperationen & Anzeigen: Alf Buddenberg
(alf.buddenberg@mediamixx.eu)
Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien
Marktweg 42–50 | 47608 Geldern
Druckauflage: 46.000 Exemplare
Titelbild: Das Foto zeigt die Hansestadt Elburg
in der Region Veluwe, Bild: Hetty van Oijen
Das kleine Bild zeigt einen Käsestand
auf dem Wochenmarkt in Enschede.
Bild: Enschede Promotie
Der Verlag haftet als Herausgeber nicht für Fehler
oder Änderungen und ist für den Inhalt der Anzeigentexte
nicht verantwortlich. Die veröffentlichten
Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich
geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung oder
Übersetzung – auch in Teilen − nur mit vorheriger
schriftlicher Genehmigung des Verlags.
Alle Rechte vorbehalten.
Die Informationen entsprechen dem Stand
von April 2025.
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Grenzenlos verzaubert:
Tipps für einen Besuch
im „anderen Holland“
Auf dem Rad lässt es sich prima in die
wunderschöne Natur der Veluwe eintauchen
Arnhem und Nijmegen machen alle
glücklich, die gerne auf Schatzsuche
gehen: Zwischen bekannten
Warenhäusern, farbenfrohen Boutiquen
und urigen Geschäften warten immer
wieder kleine Kuriositäten darauf,
entdeckt zu werden. Kein Arnhem-
Besuch ohne einen Bummel durch
das Modeviertel Klarendal! Hier
reihen sich Werkstätten, Galerien und
Ateliers aneinander, die häufig auch
als Verkaufsraum dienen. Ein Muss in
Nijmegen: die Lange Hezelstraat, die
älteste Einkaufsstraße der Niederlande.
Wer hier Lust auf eine Zeitreise
bekommt, darf sich freuen: Mit Elburg,
Harderwijk und Hattem liegen gleich
Die Sonne im Gesicht und ein kühles Getränk in der Hand: eine Shopping-Pause auf dem
Grote Markt in Nijmegen
Fotos: Jurjen Drenth
Wer gerne in die Niederlande reist, kann schon kurz hinter der Grenze
in Urlaubsstimmung kommen. Hier schmiegen sich die Regionen
Arnhem, Nijmegen und die Veluwe aneinander. Das Trio bietet eine
tolle und ganz entspannte Mischung aus Stadt- und Naturerlebnis.
Liebevoll wird das Gebiet ganz im Osten der Niederlande auch „das andere
Holland“ genannt, denn statt ausgetretener Pfade und Ausflugszielen,
die schon jeder kennt, finden Besucher hier noch echte Geheimtipps.
drei malerische Hansestädte in
der angrenzenden Region Veluwe.
Sie blicken auf eine eindrucksvolle
Geschichte zurück – und laden zum
Streifzug durch schmale Gässchen,
hin zu sonnigen Caféterrassen und
spannenden Museen.
Einmal durchatmen, bitte
Wen es raus aus der Stadt in die
Natur zieht, der findet in der Region
eine einzigartige Vielfalt. Nur einen
kurzen Spaziergang von Nijmegens
Flusspromenade entfernt wartet
zum Beispiel der Ooijpolder auf
Erholungssuchende. Hier gibt es ruhige
Strände – und die Chance, Wildpferden
und Galloway-Rindern zu begegnen.
Auch der Nationalpark Veluwezoom ist
mit seinen 5.000 Hektar voller Wälder,
Heidefelder und sanfter Hügel eine
wahre Wohltat für die Seele. Nicht nur
im Spätsommer, wenn die Heide in den
schönsten Lilatönen strahlt, lädt er
zu ausgedehnten Wanderungen und
Radtouren ein. Im Nationalpark De Hoge
Veluwe stehen für die Erkundungstour
sogenannte „witte fietsen“ bereit:
weiße Fahrräder, die kostenlos
ausgeliehen werden können. Auf ihrem
Sattel geht es durch Heide-, Wald- und
Dünenlandschaften. Hier kommt es wie
von selbst: das Gefühl, weit weg von
allem zu sein.
Von der Abenteuerlust gepackt
In ferne Länder entführt auch der
Burgers‘ Zoo in Arnhem. Zumindest
gedanklich, denn hier können kleine
und große Besucher durch Savanne,
Wüste, Regenwald und Mangrove
wandern oder im tropischen Korallenriff
abtauchen. In Apenheul in Apeldoorn
sind derweil die Affen los – und das
wortwörtlich, denn in dem Affenpark
laufen die Tiere frei herum. Selbst von
Baum zu Baum klettern? Das geht im
höchsten Kletterwald der Niederlande,
im Örtchen Garderen. Zehn Parcours mit
verschiedenen Schwierigkeitsgraden
fordern die ganze Familie heraus. Ein
Geheimtipp für kleine Freizeitpark-
Freunde: Im Park Julianatoren gibt
es 60 verschiedene Attraktionen für
Kinder zwischen zwei und zehn Jahren.
Sie können wie richtige Cowgirls und
-boys eine Runde auf der Pferdebahn
reiten, auf Safaritour gehen oder
das Zwergenwunderland entdecken.
Adrenalinverrückte lassen sich im
freien Fall nach unten sausen oder
unternehmen eine schwindelerregende
Fahrt in der Rollerskater-Achterbahn.
Auge in Auge mit Karibik-Manatis in der größten Indoor-Mangrove der Welt
Frische Luft macht hungrig
Typisch niederländische Pfannkuchen,
eine würzige Käseplatte oder ein
köstlicher Kaffee – was darf’s zur
Stärkung sein? Im „anderen Holland“
laden zahllose Restaurants und
Straßencafés zur Genussreise ein.
Am liebsten servieren sie regionale
Köstlichkeiten. Besonders zur
Spargelzeit ein Hochgenuss. Auch
Bauernhöfe öffnen ihre Türen für
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Feinschmecker,
die Gemüse,
Früchte,
Marmeladen,
Säfte oder
Liköre aus
eigener
Erzeugung
mit nach
Hause
nehmen
möchten.
Weinliebhaber
kommen im Weindorf
Groesbeek auf ihre
Kosten. Hier gibt es sogar
eine Radroute, die von Weingut
zu Weingut führt.
Foto: Burgers` Zoo
Übernachten, wo es am schönsten ist
Komfortables Wellnesshotel, liebevoll
geführtes Bed & Breakfast, Ferienpark-
Bungalow mit Platz für die ganze Familie
oder gemütliches Glamping-Zelt:
Wen nach einem erlebnisreichen Tag
die Bettschwere ergreift, der kann in
den Regionen Arnhem, Nijmegen und
der Veluwe aus zahlreichen
Unterkünften wählen.
Schilder wie diese locken
in die Bauernhofläden der Region
Viele Vermieter stellen ihren Gästen
übrigens Leihfahrräder zur Verfügung.
Nicht ohne Grund, denn die Region
eignet sich hervorragend für ausgiebige
Radtouren. Ob Themenrouten wie die
Liberation Route, die Wildtierroute
und die Hansestädteroute oder selbst
zusammengestellte Touren durch
die Natur, vorbei an majestätischen
Schlössern, entlang der Flüsse
und von Stadt zu Stadt: Dank des
Knotenpunktnetzwerks sind den
Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.
Weitere Infos zum „anderen Holland“
sowie allen Ausflugsmöglichkeiten
und -tipps finden sich unter
www.das-andere-holland.de/stern.
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Leiden – Wo Geschichte, Wissen
und Grachtenflair verschmelzen
Genussmomente in
Groningens Südosten
Leiden im Frühling – das Morspoort erstrahlt im warmen Licht der Saison Foto: Dirk van Egmond Blick auf Hermans Dijkstra Foto: Stella Dekker
In den stillen Grachten spiegeln sich die kunstvoll gestalteten Fassaden alter Giebelhäuser, während ein Boot leise über das
Wasser gleitet. Die verwinkelten Gassen erzählen von Jahrhunderten der Entdeckungen, vom Geist der Freiheit und vom ewigen
Streben nach Wissen. Leiden, die charmante Stadt der Maler, Denker und Forscher, feiert 2025 ein besonderes Jubiläum:
450 Jahre Universität Leiden. Sie war einst ein Geschenk an die tapferen Bürger Leidens für den Sieg über die Spanier –
und der Grundstein für eine Stadt, die sich seither dem Fortschritt und der Wissenschaft verschrieben hat.
Leiden gleicht einem Freilichtmuseum.
Es gibt immer und überall etwas zu entdecken.
Dafür garantieren unter anderem
2.800 historische Gebäude, Grachten,
unzählige Brücken, malerische Innenhöfe,
hübsche Cafés und kleine Boutiquen. Und
natürlich seine Historie. Hier wurde Rembrandt
geboren, hier hat Albert Einstein
gelehrt.
Eine Schatzkammer der
Wissenschaften
Die jahrhundertealte Universität Leiden
zog im Laufe der Jahrhunderte neugierige
Geister aus aller Welt an – und mit ihnen
Am Nieuwe Rijn ist immer etwas los
Foto: Dirk van Egmond
eine unermessliche Sammlung an Wissen,
Objekten und Geschichten. Die Stadt
beheimatet dreizehn außergewöhnliche
Museen, die nur wenige Schritte voneinander
entfernt liegen.
Das Naturalis entführt mit seinen
beeindruckenden Dinosaurierskeletten
– darunter ein majestätischer Triceratops
– in eine Zeit, als Giganten die Erde
beherrschten. Nur wenige Gehminuten
entfernt liegt der Hortus botanicus, der
älteste botanische Garten der Niederlande.
Eine Oase der Ruhe, wo seltene
Pflanzen aus aller Welt gedeihen. Hier
züchtete Anfang des 17. Jahrhunderts
Carolus Clusius erfolgreich die erste
niederländische Tulpe.
Leiden vom Wasser aus erleben
Kaum eine andere Stadt lädt so sehr
dazu ein, sich treiben zu lassen –
ob in Gedanken oder mit einem
Boot. Leiden ist durchzogen
von 28 Kilometern Grachten,
die sich wie silberne Bänder
durch die Altstadt schlängeln.
Eine Fahrt auf dem Wasser offenbart
romantische Ansichten, die an ein altniederländisches
Gemälde erinnern.
Leiden liegt nur 10 Minuten vom Meer entfernt
Neugierig? Mehr Informationen unter
www.visitleiden.nl/de.
Im hohen Norden der Niederlande weht ein frischer Wind. Und das nicht
nur übers Land und am Wasser, sondern auch in kulinarischer Hinsicht.
Diese Appetithäppchen für die Planung opulenter Schlemmertrips durch
die Fehnkolonien, Oldambt und Westerwolde machen Lust auf mehr.
Nur eine der vortrefflichen Brennereien der Region: die Groninger
Genever Stokerij
Foto: ZO!Groningen
Mitten in den Fehnkolonien, genauer
im Borgerswold bei Veendam, liegt The
Ranch. Ein markantes Holzgebäude, das
man in diesem Teil der Welt nicht unbedingt
vermuten würde. Hier serviert man
stilecht (latein-)amerikanische Spezialitäten.
Bei Wieke Distillers werden Single
Malts, Gin und Rum destilliert. Und zwar
mit Leidenschaft und lokalen Zutaten.
Der Whisky entsteht zu 100 Prozent aus
einheimischer Gerste. Bierliebhaber zieht
es in Veendam ins Grand Café Restaurant
Parkzicht. Hier werden Bogdike-Spezialbiere
in spektakulären gläsernen Kesseln
gebraut – die Hingucker im Restaurant.
MEHR ERFAHREN:
www.visitgroningen.nl/essenveenkolonien
So schmeckt Oldambt
In Oldambt, der Kornkammer
der Niederlande, lässt sich
ausgezeichnet tafeln. Vom
Snack bis zum Gourmetessen
ist alles möglich. In
einem kunstvoll angelegten
englischen Landschaftsgarten
in Midwolda lädt die Herenboerderij
Hermans Dijkstra
ein. Der mittlere Teil des
urigen Bauernhauses ist ein
Restaurant, das offiziell zu den
500 besten des Nachbarlandes
zählt. Sein Konzept ist einzigartig:
Die Gäste bestimmen die
Anzahl der Gänge, entscheiden sich für
Fisch, Fleisch oder für die vegetarische
Variante und lassen sich dann einfach
überraschen. Klar ist nur, dass die
Zutaten aus der Region stammen und
passend zur Saison ausgewählt werden.
High Tea bei Natuurlijk Smeerling
Foto: ZO!Groningen
Hochprozentiges wird in der Genever-
Brennerei Groninger erzeugt − alles von
Gin bis hin zu Likören. Auch Beeren und
Walnüsse aus dem Garten finden hier
ihren Weg in den Kessel.
WEITERE INFOS:
www.visitgroningen.nl/essenoldambt
Leckeres Potpourri in Westerwolde
Sowohl im Gasthaus Natuurlijk Smeerling
in Onstwedde als auch bei Kopje genieten
wird großer Wert auf die Verwendung
hochwertiger regionaler Produkte gelegt.
Teils stammen sie sogar aus dem eigenen
Garten! Beide Lokale liegen traumhaft in
der Natur und bieten tolle Außenplätze.
Von meisterhaft zubereitetem Essen,
über schmackhafte Sandwiches bis
hin zu selbstgebackenem Kuchen mit
Kaffee- und Teespezialitäten – einfach
alles ist köstlich!
MEHR AUF:
www.visitgroningen.nl/essenwesterwolde
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WestCord Hotels: Die Niederlande
entdecken – mit Stil und Komfort
ist eine Reise wert – auch Groningen
hat seinen ganz eigenen Charme. Die
lebendige Studentenstadt im Norden
der Niederlande punktet mit einer
einzigartigen Mischung aus historischer
Architektur, trendigen Cafés und
modernem Flair.
Im Strandhotel Seeduyn auf Vlieland verschmelzen Ruhe, Meer und unberührte Natur zu einem perfekten Rückzugsort
Pulsierende Städte, Strand und Meer sowie interessante Naturräume – die Niederlande sind ein überaus abwechslungsreiches
Reiseziel. Insbesondere, wenn die Frühlingssonne scheint, bietet es sich an, die Schönheit des Nachbarlandes zu entdecken.
Am besten plant man gleich einen
Kurzurlaub inklusive Übernachtung ein.
Denn dann wird es besonders entspannt.
Tipp: Als Unterkunft bieten sich
die familiengeführten WestCord Hotels
an. Sie bestechen durch erstklassigen
Komfort, Wellnessangebote, einzigartigen
Charme und viel Herzlichkeit
– und sind an einigen der schönsten
Orte der Niederlande zu finden. Mit 15
ganz individuellen Hotels, in lebhaften
Stadtzentren oder 1a-Küstenlagen,
garantieren Sie eine traumhafte Auszeit
in den Niederlanden.
Tropenidylle in Amsterdam
Nicht nur die Grachten Amsterdams sind
wunderschön. Die Stadt ist immer eine
Reise wert. Vorteil für die Planung: In
der niederländischen Hauptstadt stehen
gleich vier charmante WestCord Hotels
zur Auswahl. Eines davon ist besonders
spektakulär. Das Hotel Jakarta vereint
brillante Architektur mit Nachhaltigkeit.
Gelegen direkt an der IJ auf dem Gelände
des ehemaligen Schiffterminals
nach Indonesien, spiegelt das Hotel die
Verbindung zwischen Amsterdam und
Südostasien wider. Viel Glas, natürliche
Baumaterialien und ein beeindruckender
tropischer Indoor-Garten mit Palmen
verwandeln das Gebäude in eine grüne
Lunge. Das Hotel ist nachhaltig konzipiert
und erzeugt mehr Energie, als es
verbraucht. Die Zimmer bieten einen
fantastischen Blick auf das Wasser
oder die Skyline der Stadt, eingerichtet
mit indonesisch inspirierten Designelementen
und viel Holz. Kulinarisch
überzeugt es mit dem Restaurant Café
Jakarta, das asiatische und niederländische
Einflüsse kombiniert. Von der
Skybar Malabar aus lässt sich bei einem
Cocktail der Sonnenuntergang über
Amsterdam bewundern. Ein Spa mit Pool
und Sauna rundet das Erlebnis ab.
Das Hotel Jakarta in Amsterdam verbindet moderne Architektur mit nachhaltigen Materialien und einem
prächtigen Indoor-Dschungel aus Palmen
Nicht weniger charmant, aber unterschiedlich
im Stil sind die anderen
drei WestCord Hotels in Amsterdam.
Das Fashion Hotel bringt Mode- und
Designliebhaber zum Schwärmen. Es
liegt in der Nähe des Vondelparks und
kombiniert elegantes Interieur mit einer
stilvollen Skybar. Das Art Hotel ist eine
Hommage an die Kreativität. In allen
Hotelbereichen hängen Werke diverser
Künstler. Nicht zu verpassen gilt es die
authentische Spaarndammerstraat in
direkter Nachbarschaft. Jede Menge
tolle Läden und spannende Gastronomie!
Wer direkt im Herzen der Stadt
übernachten möchte, ist im City Centre
Hotel bestens aufgehoben. Von hier
aus lassen sich die Grachten, Museen
und Shoppingmeilen bequem zu Fuß
erkunden.
Geheimtipp im Norden: Groningen
Nicht nur die Hauptstadt der Niederlande
Mitten im Zentrum liegt The Market
Hotel. Direkt an dem belebten
Grote Markt ist es der perfekte
Ausgangspunkt, um die
Stadt zu entdecken. Die
luxuriösen Zimmer bieten
einen tollen Blick auf das
geschäftige Treiben oder
die historische Martinikerk.
Für einen genussvollen
Snack lohnt sich ein Besuch
in der hauseigenen Bäckerei
und Konditorei Bakkerij Westers,
die mit frischen Backwaren und
süßem Gebäck verwöhnt. Wer den Tag
entspannt ausklingen lassen möchte,
findet im stilvollen Spa- und Wellnessbereich
des Hotels genau das Richtige.
Erholung am Meer
Wer es ruhiger mag, findet an der
niederländischen Küste perfekte
Rückzugsorte – besonders auf den
westfriesischen Inseln. Terschelling
und Vlieland versprühen im Frühling und
Sommer eine besondere Inselromantik
und laden zu erholsamen Kurztrips ein.
Jeweils zwei WestCord Hotels stehen
dort zur Wahl.
Auf Terschelling bieten das Hotel Schylge
und das ApartHotel Boschrijck, beide
in West-Terschelling gelegen, höchsten
Komfort. Vlieland begeistert mit dem
Hotel De Wadden, das in einer ehemaligen
Seefahrerschule im charmanten
Oost-Vlieland untergebracht ist, sowie
dem Strandhotel Seeduyn, das direkt
am Meer liegt.
Die stilvolle Bar im The Market Hotel Groningen
lädt zum Genießen in elegantem Ambiente ein
Die Natur ist hier allgegenwärtig:
Dünenlandschaften mit verschlungenen
Pfaden, lange Sandstrände und das
faszinierende Watt bieten unvergessliche
Erlebnisse. Ob entspannte
Spaziergänge, Fahrradtouren oder ein
Ausflug ins Watt – die Inseln sind ideal,
um abzuschalten und die Natur hautnah
zu erleben.
Nach einem aktiven Tag wartet Entspannung
pur in den WestCord Hotels:
Ob im Pool, in der Sauna oder bei einem
guten Essen mit Blick auf die raue
See – hier ist Wohlfühlen garantiert.
Neben Amsterdam, Groningen und den
Watteninseln betreibt WestCord auch
Hotels in Rotterdam, Delft, Eindhoven
und Leeuwarden.
Mehr Informationen über die 15 Hotels
und die schönsten Reiseziele der Niederlande
auf www.westcordhotels.de
Fotos: WestCord Hotels
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Auf Frühlingstour
von Hansestadt
zu Hansestadt
Auf Deventers Marktplatz ist immer
etwas los
Foto: Bart Ros
Inspiration pur: Zwolle,
Hasselt, Hattem und Kampen
Zwolle ist die größte Stadt im Städteviereck
mit Hasselt, Hattem und
Kampen. Auf dem Grote Markt findet
Bild: MarketingOost
Blick auf Kampen
freitags und samstags ein großer Wochenmarkt
statt. Am Sonntag, den 22.
Juni 2025 gastiert ein Ibiza-Markt mit
farbenfrohen Ständen in der Stadt, die
mit ihrem besonderen Produktangebot
Sommer-Vibes garantieren. Ein absolutes
Muss in Zwolle ist das Museum
de Fundatie mit seiner imposanten
Dachkonstruktion, der „Wolke“.
Direkt an der IJssel gelegen, besticht
Kampen mit seiner prägnanten Stadtbrücke
und ihren goldenen Details. Die
Stadt hat eine lange Handwerkstradition,
die auch heute noch lebendig ist.
Besucher können eine aktive Schmiede
und die Zigarrenmanufaktur Olifant
besichtigen. Jeden letzten Freitag im
Monat führt ein kulinarischer Streifzug
durch Kampen. Die Chance, um an
Foto: Gijs Versteeg
Der Hanse-Radweg startet in Neuss und verbindet auf niederländischer Seite Deventer,
Doesburg, Elburg, Harderwijk, Hasselt, Hattem, Kampen, Zutphen und Zwolle miteinander.
Es locken traumhafte Flusslandschaften, faszinierende Hansestädte und unvergessliche Events.
Insgesamt 450 Kilometer, verteilt auf acht Etappen, bieten reichlich Optionen für Touren aller
Art. Also rein ins Vergnügen und rauf auf den Fahrradsattel!
sechs Stationen leckere Snacks und
Getränke zu genießen und nebenbei die
gemütliche Hansestadt zu erkunden. Die
nächsten Termine sind der 25. April,
30. Mai und 27. Juni.
Die ehemalige Handels- und Festungsstadt
Hattem weiß dank ihrer malerischen
Umgebung und des charmanten
Stadtbildes seit jeher Künstler zu
inspirieren. Naschkatzen begeistert
das Pralinengeschäft A3 mit seinen
handgefertigten Schokoladenkreationen.
Am Samstag, den 31. Mai und
Sonntag, den 1. Juni lädt die Kunstgilde
Hattem zu Rondje Kunst ein. Fünf
Mitglieder der Gilde zeigen live in ihren
Ateliers ihre Kunst. Von 13 bis 17 Uhr
finden Ausstellungen und Vorführungen
statt.
Hasselt, wunderschön auf einer Flussdüne
gelegen, ist einer der ältesten
Wallfahrtsorte der Niederlande. Beim
Spaziergang durch die Altstadt zeugen
historische Gebäude und Kirchen von
der bewegten Vergangenheit.
Harderwijk und Elburg:
Genuss und maritimes Flair
Als Paradies für Feinschmecker
gilt Harderwijk. Die Stadt lockt mit
Spitzenrestaurants und ihrer Lage am
Veluwerandmeer Wolderwijd. Von hier
aus bieten sich Ausflüge in die Waldund
Heidelandschaften der Veluwe an.
Jeden ersten Sonntag im Monat, von
12 bis 17 Uhr, steht Harderwijk ganz im
Zeichen der Hanse. Bei einem hanseatischen
Stadtspaziergang entlang der
historischen Highlights wird Geschichte
lebendig. Das ist auch im Stadtmuseum
und Marius van Dokkum Museum der
Fall, die an diesen Sonntagen den
Eintritt ermäßigen. Auch die Geschäfte
sind dann geöffnet.
Etwas weiter nördlich liegt der
romantische Fischerort Elburg. An der
Havenkade ist eines der größten Indoor-
Sandprojekte der Welt zu bestaunen:
Die Skulpturen aus rund 4.000 m³ Sand
erzählen biblische Geschichten. Vom
28. Mai bis zum 7. Juni verwandelt sich
das historische Stadtzentrum Elburgs in
ein Kunstfestival. Zehn Tage lang können
einzigartige Kunstwerke, besondere
Musikdarbietungen und inspirierende
Workshops genossen werden.
Unterwegs in Doesburg,
Zutphen und Deventer
In Doesburg, der südlichsten der
Hansestädte, gibt es gleich sieben
Museen. Im Mosterdmuseum können
Besucher alles über die Senfherstellung
erfahren. Wer die 220 Stufen des Turms
Historische Fassaden in Doesburg
Bild: Simone Wittgen
der Martinikiche erklimmt, wird mit
einem atemberaubenden Blick über die
Altstadt, den Naturpark Veluwezoom
und die Region Achterhoek belohnt.
Jeden ersten Sonntag im Monat ist in
Doesburg Kultursonntag. Von
12 bis 17 Uhr öffnen Museen, Kirchen,
Galerien, Ateliers und sogar Wohnzimmer
– meist kostenlos − ihre Türen für
Besucher, die visuelle Kunst und Musik
erleben möchten.
Nur rund 22 Kilometer nördlich von
Doesburg liegt Zutphen, eine Stadt mit
langer Brautradition. Früher gab es hier
über vierzig Brauereien, heute zieht die
Stadtbrauerei Cambrinus Bierliebhaber
aus aller Welt an. Das Stadtbild vereint
mittelalterlichen Charme mit
modernem Einzelhandel:
kreativ,
vielseitig und
originell.
Von Freitag, 13. Juni, bis Sonntag,
15. Juni, findet an der Ijsselkade in
Zutphen die zweite Ausgabe von Smaak
aan de Kade statt. Dieses quirlige Foodtruck-Festival
verspricht ein Wochenende
mit leckerem Essen, erfrischenden
Getränken und Live-Musik mit Blick aufs
Wasser.
Kaum eine andere niederländische
Stadt kann mit einer so hohen Dichte
an Baudenkmälern aufwarten wie
Deventer. Ein Stadtrundgang offenbart
beeindruckende Architektur und rund
20 Street-Art-Werke, die die Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft der Stadt
thematisieren. Ein Highlight für Familien
ist das Spielzeugmuseum mit einer
Sammlung von über 13.000 Objekten.
Weitere Infos unter:
www.hanseradweg.de
und www.holland-hanse.de.
Harderwijk von oben
Foto: Gijs Versteeg
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Unsere schönsten Momente
in Enschede
Jeden Dienstag und Samstag locken auf Enschedes Wochenmarkt u.a. süße „Stroopwafels“, würziger Käse und knusprige Pommes
Foto: Enschede Promotie
Shoppingfreunde, Kulturliebhaber oder Genussmenschen: In der Stadt Enschede findet jeder seinen Lieblingsplatz – an 365 Tagen
im Jahr und nur einen Steinwurf von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt. Drei Besucher(innen) teilen ihre Highlights.
geöffnet! Neben den großen Ketten gibt
es viele inhabergeführte Geschäfte.
Wenn wir durch die Haverstraatpassage
laufen, ist kaum ein Laden vor uns sicher.
Neben Klamotten shoppen wir dort am
liebsten Wohnaccessoires, die man nicht
in jeder zweiten Wohnung findet. Zur
Verschnaufpause zieht es uns meist in
unser Lieblingscafé Mrs. Brown auf der
Walstraat für einen gemütlichen High Tea.
Heimat
Bielefeld
sind es keine
zwei Stunden
Fahrt nach
Enschede. Den
Auftakt unseres
Besuchs bildete das
Dinner im Restaurant
Soleil. Normalerweise
sind wir beim Essen nicht so
experimentierfreudig, aber das Überraschungsmenü
war ein voller Erfolg! Die
kulinarischen Kunstwerke sahen nicht
nur fantastisch aus, sondern schmeckten
auch noch vorzüglich. Genächtigt
haben wir im Van der Valk-Hotel. In
unserer Heritage Suite haben wir uns
ganz königlich gefühlt.
Das Rijksmuseum Twenthe zeigt Kunst vom Mittelalter
bis zur Gegenwart Foto: Vivien Schubert
Erlebnis. Hier gibt es neben Gemälden
auch Skulpturen und beeindruckende
Installationen zu entdecken. Wir kommen
gerne wieder!
Familienausflug nach „nebenan“
Wenn wir zusammen mit unseren zwei
Jungs (11 und 14) einen richtig tollen
Familien-Samstag verbringen möchten,
werden wir gerne zu „Grenzgängern“.
Dann setzen wir uns morgens ins Auto,
fahren ein Stündchen und steigen im
schönen Enschede aus. Wir parken
meistens in der Nähe des Bahnhofs. Von
dort aus sind es nur zwei Minuten zu Fuß
zu unserer Lieblingseisdiele Van der Poel:
Zwei Kugeln von dem selbstgemachten,
sogar mit Preisen ausgezeichneten
„IJsje“ sind der perfekte Start. Mit dem
Hörnchen in der Hand durch die schöne
Innenstadt schlendern, fühlt sich wie
Urlaub an. Während es meine Männer
danach meist in die großen Läden zieht,
schlendere ich am liebsten über den
Wochenmarkt auf dem Van Heekplein.
Einfach treiben lassen, von Stand zu
Stand und (ich gebe es ja zu) die Tasche
mit niederländischen Leckereien füllen.
Blumen müssen auch immer mit!
Unsere knurrenden Mägen bringen
uns dann wieder zusammen. Ein
klasse Konzept und einfach
ideal für uns: die Twentsche
Foodhal in der alten Polaroidfabrik.
Hier haben sich
neun verschiedene Küchen
Enschede ist für kunterbunte
Häuserwände wie diese bekannt.
Eine Route verbindet die Kunstwerke
miteinander Foto: Enschede Promotie
aus aller Welt zusammengefunden. Beim
Gang durch die Halle findet jeder das, worauf
er gerade Lust hat. Dazu der Charme
des alten Fabrikgebäudes – ziemlich
cool. Genau wie die Street Art-Route, die
wir beim letzten Mal ausprobiert haben.
Ich hatte sie auf der Webseite der Stadt
Enschede entdeckt und als PDF heruntergeladen.
Der Spaziergang ist etwa drei Kilometer
lang, führte uns an 20 hübschen,
sehr farbenfrohen Straßenkunstwerken
vorbei und bot reichlich Stoff für außergewöhnliche
Familienfotos.
Jenni (43) aus Lingen
Wo sich die Taschen
mit schönen Dingen füllen
Wenn mal wieder ein Mädelstrip mit
meiner Freundin Lina auf dem Programm
steht, müssen wir meist nicht lange überlegen.
Mit der Regionalbahn sind wir von
Gronau aus in gerade einmal 10 Minuten in
unserer liebsten Shoppingstadt: Enschede.
Hier sind die Läden auch sonntags immer
Kleine Sünden bei Mrs. Brown
Foto: Vivien Schubert
Und bevor wir die Rückreise antreten,
darf ein Abstecher zum Oude Markt nicht
fehlen. Hier gibt es so viele Restaurants
und Bars, dass wir immer noch nicht alle
getestet haben – aber wir bleiben dran!
Emma (28) aus Gronau
Perfekt für einen Städtetrip
Zu unserem 40. Hochzeitstag haben wir
im März ein Wochenende in Enschede
verbracht. Meine Frau und ich wollten mal
eine Stadt erkunden, in der wir bislang
noch nicht gewesen sind. Außerdem feiert
Enschede gerade auch ein Jubiläum:
700 Jahre Stadtgeschichte. Von unserer
Am zweiten Tag sind wir durch die
schöne Innenstadt gebummelt. Meine
kunstliebende Frau hat sich dann auch
im Concordia Kunstgeschäft ihr eigenes
Hochzeitsgeschenk ausgesucht (da bin
ich leider nicht so kreativ): eine handgemachte
Vase einer lokalen Keramikkünstlerin.
Mittags haben wir uns den
Kibbeling auf dem Wochenmarkt munden
lassen. Davon hatten schon unsere
Freunde geschwärmt. Am Nachmittag
haben wir die Synagoge besucht. Sie
sieht mit ihrer großen Kuppel schon von
außen faszinierend aus, aber auch ein
Blick ins Innere lohnt sich! Und dann kam
die Krönung dieses gelungenen Tages:
das Musical „Sister Act“ im Wilminktheater.
Man muss nicht perfekt Niederländisch
sprechen, um sich von der Musik
mitreißen zu lassen.
Am letzten Tag bin ich meiner Frau
zuliebe noch mit ihr zum Rijksmuseum
Twenthe gefahren. Ich muss zugeben –
selbst für Kunstbanausen wie mich ein
Gerhard (72) aus Bielefeld
JETZT GEWINNEN
Online gehen lohnt sich
Ob mitreißende Festivals, spannende
Kulturveranstaltungen oder charmante
Märkte: Im Veranstaltungskalender der
Stadt finden sich die schönsten Anlässe
für einen Besuch!
Auszeit in Enschede gefällig? Dann jetzt
mit etwas Glück eine Übernachtung für
zwei Personen und einen gut gefüllten
„Kulturbeutel“ gewinnen!
www.stadtenschede.de/365
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Flevoland –
ein Geschenk des Meeres
Leuchtturm Urk
Vor diesem Hintergrund ist wenig verblüffend,
dass die Flevoländer eine ganz
besondere Beziehung zum Wasser haben.
Das größte Landgewinnungsprojekt
der Welt hat Spuren hinterlassen. Im
Rahmen der Landgewinnung kamen viele
archäologische Schätze ans Tageslicht:
von Schiffswracks im Boden bis hin zu
prähistorischer Keramik und Burgruinen
an der früheren Küste der Zuiderzee.
So wurden einstige Inseln Teil des Festlandes:
Bis 1939 war Urk noch komplett
vom Meer umgeben. Heute ist es ein
uriges Fischerstädtchen auf Flevoland.
Seinen typischen Charakter hat sich der
Ort bewahrt.
Foto: Tourist Info Urk
Flevoland wurde erst 1986 gegründet und ist damit die jüngste Provinz der Niederlande. Früher war hier die Zuiderzee. Das Land
wurde seit 1924 dem Meer abgerungen und liegt fünf Meter unter dem Meeresspiegel. Sieben Pumpwerke sorgen dafür, dass der
Polder trocken bleibt. Eine technische Meisterleistung und Geschichte, die Flevoland zu etwas Besonderem macht.
Auch an der Küste bleiben in Sachen
Wassersport keine Wünsche unerfüllt!
Hinzu kommt, dass Flevolands Strände
angenehm ruhig sind.
Neue Natur
Auch ein Großteil der Naturräume von
Flevoland sind das Ergebnis menschlicher
Planung. Um genau zu sein: äußerst
gelungener menschlicher Planung, wie
die Vielseitigkeit der Natur im Polder
beweist. Es gibt wilde Wiesen, Wälder,
Sümpfe und Teiche, die Flevoland unter
anderem zu einem Paradies für zahlreiche
Vogelarten machen. Naturfreunde
können zum Beispiel Weißkopfseeadler
und Konikpferde beobachten. Empfehlenswert
sind Touren durch den Nationalpark
Nieuw Land, den Horsterwold, dem
größten zusammenhängenden Laubwald
der Niederlande, oder ein Bootsabstecher
zu den Marker Wadden.
Tipp: der Waterloopbos in Marknesse. In
dem wasserreichen Gebiet finden sich
zahlreiche maßstabsgetreue Modelle von
Wasserbauprojekten in allen Teilen der
Welt, die hier getestet wurden.
26 Meter hoch, 1.800 Metallstäbe - der hockende
Mann von A. Gormley Foto: Visit Flevoland
Regionale Produkte
Im Polder wächst und gedeiht es an allen
Ecken und Enden, dem fruchtbaren Boden
sei Dank. Besucher Flevolands dürfen
sich auf diverse Hofläden freuen, die
speziell zur Erntezeit mit einem riesigen
Sortiment glänzen. Die einheimischen
Produkte sind äußerst schmackhaft.
Unter anderem wird sogar Wein angebaut
und gekeltert. Ebenfalls lecker wird es in
einem der Nahrungswälder, wo man viele
verschiedene Früchte einfach von den
Bäumen und Sträuchern pflücken kann.
Ein „Garten Eden“ im Nachbarland!
Eldorado für Kunst
und Architektur
Pioniergeist hat Flevoland geprägt.
Hier schaut man gerne
nach vorne und zeigt sich besonders
experimentierfreudig.
Kein Wunder, dass die Provinz
eine große Anziehungskraft für
kreative und offene Geister hat.
Auf dem weiten Land kommt eine
Vielzahl von Landschaftskunstwerken
perfekt zur Geltung. Darunter befinden
sich Werke weltbekannter Künstler wie
Antony Gormley, Daniel Libeskind, Robert
Morris und Richard Serra. Es ist eine
Freude, sie nach und nach zu „erradeln“
oder mit dem Auto zu erkunden. Sowieso
gilt: Bitte die Kamera nicht vergessen.
Flevolands Dörfer und Städte gleichen
teils Architekturmuseen. Insbesondere
Almere dürfte Eindruck hinterlassen.
In der „neuen Stadt“ haben
Tulpen so weit das Auge reicht
Foto: Visit Flevoland
Architekten wie Rem Koolhaas, Herman
Hertzberger und Liesbeth van der Pol
ikonische Bauprojekte verwirklicht.
Tulpenzeit
Im Frühjahr erstrahlt ganz Flevoland in
bunten Farben. Verantwortlich dafür ist
die Tulpenblüte. Im Nordostpolder findet
vom 18. April bis zum 4. Mai ein großes
Tulpenfest statt, zudem führt eine
Tulpenroute über Dronten, Lelystad und
Zeewolde durch das spektakulär anzusehende
Blütenmeer.
Weitere Informationen über Flevoland
auf www.visitflevoland.nl/de
Auch das UNESCO-Weltkulturerbe
Schokland war einst eine Insel. Heute ist
es ein mystisches Fleckchen Erde, wo
der jahrhundertelange Kampf gegen das
Wasser nach wie vor spürbar ist. So ganz
ist das Wasser natürlich nie aus Flevoland
verschwunden. Zahlreiche Kanäle und
Seen laden dazu ein, sie mit dem Boot,
beim Windsurfen, auf dem Surfbrett, im
Kanu oder auf SUP-Boards zu erkunden.
Mit etwas Geduld lassen sich in Flevolands Wildnis interessante Tiere beobachten
Foto: Allwrite
Almere ist ein architektonisches Experimentierfeld
Foto: Visit Flevoland
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Grüne Kochkünste:
So schmeckt die Zukunft in Brabant
Auf dem Landgut des Klosters Sint-Catharinadal werden saisonale Produkte angebaut und zubereitet
Die Brabanter sind echte Genussmenschen und bekannt für ihre Geselligkeit. Diese DNA drückt sich auch in der Küche der Region
im Süden der Niederlande aus: Hier trifft traditionelle Handwerkskunst auf moderne Gastronomie, und regionale Produkte stehen
im Mittelpunkt kreativer und nachhaltiger Küche. Diese Zutaten bilden die perfekte Grundlage für kulinarische Höhenflüge
– zukunftsorientiert und ganz ohne schlechtes Gewissen. Ob feine Gourmetrestaurants, urige Klostergärten oder innovative
Food-Konzepte – in Brabant gibt es für jeden Geschmack das passende Angebot.
Der Name des Restaurants Nevel in der
Brabanter Hauptstadt ‘s-Hertogenbosch
bildet rückwärts gelesen das niederländische
Wort für Leben („leven“). Und
genau dort liegt der Fokus: Auf den
schönen Dingen des Lebens – und das
sind oft die einfachen. Gemüse, Obst
und Kräuter von lokalen Bauern werden
hier auf höchstem Niveau zubereitet.
Fisch und Fleisch gibt es auch auf der
Karte, aber wohldosiert. Das Besondere:
In diesem Restaurant wird zum Essen
auch das passende Bier eingeschenkt.
Der Blick über den Tellerrand lohnt
sich und wird mit der Aussicht auf
vorbeifahrende Schiffe auf der Dommel
belohnt.
Auch das Restaurant Gist in Tilburg ist
„einfach“ besonders: Das minimalistische
und zugleich stylische Ambiente
drückt genau das aus, wofür auch die
Küche des Restaurants steht: einfach
gutes Essen, ohne Klimbim. Durch die
offene Küche steigt die Freude auf die
ausgewählten Köstlichkeiten umso
mehr, wenn die Gäste dabei zuschauen
können, mit wie viel Leidenschaft und
Achtung vor den regionalen und saisonalen
Produkten jedes einzelne Gericht
zubereitet wird. Auf der Karte stehen
keine Vor-, Haupt- und Nachspeisen:
Man wählt einfach das, worauf man
Lust hat.
Grüne Gaumenfreuden
Brabants brodelnde Städte sind bekannt
für ihren innovativen und kreativen
Geist. Da macht auch die gastronomische
Landschaft keine Ausnahme:
Selbst auf einer nummerierten Menükarte
sucht man die 08/15 vergebens.
Traditionelle Produkte von Brabanter
Boden neu denken – das ist die Devise.
Und so lautet dann auch das Motto der
Jongens van Zand & Klei: „Make the potato
great again.“ Ob geschält oder nicht
– in diesem Restaurant im Herzen der
Stadt Breda schmeißt sich die Kartoffel
auf ungewohnte Weise in Schale. Die
ordinäre Knolle spielt hier die Hauptrolle,
begleitet von regionalen, klassischen
und teils exotischen Produkten.
Pflanzliche Kunst im Restaurant Bij Albrecht
Foto: Bij Albrecht
Wer denkt, die vegane Ernährung würde
mit Verzicht einhergehen, der hat noch
nicht Bij Albrecht in Eindhoven gespeist:
Das Restaurant zeigt in gemütlicher
Atmosphäre, wie vielfältig und edel
die pflanzliche Küche sein kann. Was
hier auf den Teller kommt, ist Gaumenschmeichler
und Augenschmaus
zugleich. Und das Beste daran: Nach
dieser fine dining experience ist der
ökologische Fußabdruck kleiner als
beim Betreten des Restaurants.
Kulinarische Entdeckungsreise
Wer die Verbindung aus Stadt und Natur
besonders schätzt, ist auf den Foodrouten
der Region bestens aufgehoben. Ob
zu Fuß oder auf dem Rad: Hier werden
die schönsten Orte Brabants auf den
sorgfältig zusammengestellten Routen
angesteuert, inklusive köstlicher
Verschnaufpausen. So führt beispielsweise
die Taste of van Gogh-Radroute
an bedeutenden Orten im Leben des
berühmten Brabanter Malers vorbei.
Ganz nebenbei wird dann auch ein Stück
seiner Heimat verköstigt. Zum Beispiel
beim Routenpunkt De Santspuy: einem
familiengeführten Wein- und Spargelbauernhof
in Etten-Leur, dem ehemaligen
Wohnort van Goghs und Standort
seines ersten Ateliers. Und auch was
hier produziert wird, kann zurecht als
Selbst gebraut: Trappistenbier bei De Koningshoeven
Kunst bezeichnet werden: Seit
1998 stellt Familie Sweep
mit viel Hingabe und
Sorgfalt die hauseigenen
Santspuy-Weine her. Ein
besonderes Highlight ist
auch der preisgekrönte
Spargel, der von April
bis Juni umweltfreundlich
angebaut und täglich
frisch geerntet wird. Besucher
können an Führungen
und Verkostungen teilnehmen
oder sich im Hofladen neben dem
Wein und Spargel aus eigenem Anbau
auch mit hausgemachten Likören und
vielen weiteren regionalen Leckereien
eindecken.
Im siebten Himmel
Tief ins Glas zu schauen ist auch bei den
Klöstern der Provinz ausdrücklich erwünscht:
So freuen sich die Mönche der
lokalen Trappistenbrauereien über einen
Besuch. Um das offizielle Label „Authentic
Trappist Product” zu erhalten,
muss das Bier einige strenge Kriterien
erfüllen. Das haben weltweit nur elf
Brauereien geschafft – und gleich zwei
davon liegen in Brabant: Bei De Kievit in
Zundert können die Biere im Abteiladen
erworben werden. De Koningshoeven
alias La Trappe in Berkel-Enschot bietet
Unterwegs auf Brabants Foodrouten
Rundführungen und ein Lokal, in dem die
selbstgebrauten Süffigkeiten direkt vor
Ort verköstigt werden können.
In Oosterhout bei Breda kümmern sich
die Schwestern (Nobertinessen) des
Klosters Sint-Catharinadal aus dem
15. Jahrhundert um das größte Weingut
Brabants, auf dem hauptsächlich weiße
Traubensorten angebaut werden. Nach
einer Rundführung über die idyllische
Anlage können Besucher ins Restaurant
Blauwe Camer auf dem Landgut
einkehren, das sich in einem ehemaligen
Kuhstall befindet. Hier wartet ein
wahres Fest für die Sinne: Mit Blick auf
die Weinranken genießen die Gäste fein
abgestimmte Speisen mit Produkten
aus der Region oder direkt aus dem
Kräuter- und Gemüsegarten der Nonnen.
Frischer geht nicht!
Auf den Geschmack gekommen?
Mehr auf www.visitbrabant.de
Fotos: VisitBrabant
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Aus Alt mach Neu:
Tilburg und der Reiz des Wandels
Bibliothek mit Industrieflair: die LocHal
Die dynamische Stadt Tilburg steckt voller Geschichten: Das einstige Zentrum der niederländischen Textilindustrie hat eine
faszinierende Transformation durchlaufen. Ehemalige industrielle Dreh- und Angelpunkte sind heute Treffpunkte für kreative
Köpfe und kulturell Interessierte.
Im 19. und 20. Jahrhundert prägten
zahlreiche Webereien, Spinnereien und
Wollfabriken das Stadtbild, und Tilburgs
Ruf als „Textilstadt“ war weit über die
Landesgrenzen hinaus bekannt. Doch
mit dem Niedergang der Industrie in den
1960er-Jahren musste sich Tilburg neu
erfinden. Dennoch ist das Thema Textil
in Tilburg nie „aus der Mode gekommen“.
Über diese Entwicklung erzählt auch
Tilburgs TextielMuseum mit integrierter
Werkstatt. Im TextielLab können Besucher
Techniken des Textilhandwerks
selbst ausprobieren oder den Designern
bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.
Auch ein weiteres beliebtes Museum
erinnert an den textilen Hintergrund der
Stadt: Das Kunstmuseum De Pont ist
in einer ehemaligen Wollspinnerei beheimatet.
Mit Volldampf voraus
Der rote Faden der
Textilindustrie nimmt
auch am Piushaven
keinen Abriss: Im ehemaligen
Epizentrum
der Stadt, wo früher
pausenlos Schiffe für
den Warentransport
an- und ablegten,
herrscht auch heute
noch reges Treiben: In den alten Schuppen
und renovierten Fabriken haben sich
Cafés und Restaurants niedergelassen
und es sprudelt auf den Terrassen am
Wasser vor niederländischer Geselligkeit.
Noch mehr Industriecharme versprüht in
Tilburg die unkonventionelle Spoorzone
(„Gleiszone“). Herzstück ist die LocHal,
eine gigantische Bibliothek in einem
ehemaligen Eisenbahndepot. Auf
der unteren Ebene sitzen Gäste
im Bistro, das wie ein Bahngleis
anmutet. Auf der oberen
In vollen Zügen genießen: Eetbar De Wagon
Foto: Ossip Architectuurfotografie
Foto: Ben Smit
Ebene rauchen unter der 15 Meter hohen
Decke statt Dampf-Lokomotiven nun die
Köpfe der Studierenden und kreativen
Köpfe. Woher die Redewendung „in
vollen Zügen genießen“ kommt, zeigt
in direkter Nachbarschaft ein weiteres
Stück lokaler Industriegeschichte: In der
Eetbar De Wagon wird standesgemäß in
einem ausrangierten Eisenbahnwaggon
gespeist.
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Kreativ werden im TextielMuseum
Foto: Patty van den Elshout
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