17.04.2025 Aufrufe

Zu Gast in den Niederlanden - Ausgabe April 2025

Wenn der Frühling die Niederlande in ein Blütenmeer taucht, ist die beste Zeit, das Land neu zu entdecken. Unsere Reise führt SIe diesmal in Städte und Regionen, die voller überraschender Erlebnisse stecken. Einkaufsbummel oder Fahrradtour, Städtetrip oder Naturerlebnis: Vielseitig wird es allemal. Und unglaublich lecker! Tauchen Sie ein - und planen Sie Ihren nächsten Besuch in den Niederlanden!

Wenn der Frühling die Niederlande in ein Blütenmeer taucht, ist die beste Zeit, das Land neu zu entdecken. Unsere Reise führt SIe diesmal in Städte und Regionen, die voller überraschender Erlebnisse stecken. Einkaufsbummel oder Fahrradtour, Städtetrip oder Naturerlebnis: Vielseitig wird es allemal. Und unglaublich lecker! Tauchen Sie ein - und planen Sie Ihren nächsten Besuch in den Niederlanden!

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Fremdbeilage

Ausgabe 4 | April 2025

Zu Gast in den

Niederlanden

Stadtverliebt im Frühling:

Arnhem, Enschede, Leiden,

Nijmegen und Tilburg laden ein

Historie trifft Hollandrad:

UNTERWEGS AUF DEM

HANSE-RADWEG

Eet smakelijk:

WO REGIONALE KÖSTLICHKEITEN

AUF HUNGRIGE BESUCHER WARTEN


Anzeige

Exklusive Luxusvillen

auf der Watteninsel Texel

Ihr eigenes Ferienhaus im EuroParcs Texel

Dünenvillen mit Whirlpool

Auf der beliebten Watteninsel Texel stehen noch neun

neu gebaute Dünenvillen für 5 Personen zum Verkauf.

Neben ihrer nachhaltigen Bauweise und ihrer modernen

Einrichtung ist das Highlight einer jeden Villa der eigene

Whirlpool im Freien.

Standort

EuroParcs

Texel

Texel bietet eine

perfekte Mischung

aus Natur, Ruhe und

Strandvergnügen.

Erfüllen Sie sich den

Traum einer eigenen

Dünenvilla und

genießen Sie schon

bald entspannte Tage

am Strand!

Neugierig geworden?

Sehen Sie sich den Ferienpark auf

europarcsimmobilien.de an oder

scannen Sie den QR-Code.

Entdecken Sie viele weitere

Ferienhäuser

am Wasser

auf europarcsimmobilien.de

Duinvilla

ab 499.000 €

Nachhaltige Immobilie

Aus Stein gebaut

Whirlpool im Freien

5 Personen

Liebe Leserinnen & Leser,

wenn der Frühling die Niederlande in ein Blütenmeer taucht, ist die beste Zeit, das

Land neu zu entdecken. Unsere Reise führt Sie diesmal in Städte und Regionen,

die voller überraschender Erlebnisse stecken. Einkaufsbummel oder Fahrradtour,

Städtetrip oder Naturerlebnis: Vielseitig wird es allemal. Und unglaublich lecker!

Tauchen Sie ein – und planen Sie Ihren nächsten Besuch im Nachbarland.

Anzeige

Wellness und Wassersport:

Zwei Bungalowparks zum Wohlfühlen

In der eigenen, finnischen Sauna entspannen,

im Outdoor-Whirlpool den

Blick ins Grüne genießen und dann

rauf aufs Wasser. So sieht er aus: der

perfekte Urlaubstag in den Bungalowparks

Emslandermeer und It Wiid!

Jetzt buchen auf

bungalowpark-emslandermeer.nl/de

und bungalowparkitwiid.nl/de

Impressum

Verlag: mediamixx GmbH

Tiergartenstr. 64 | 47533 Kleve

Geschäftsführer: Frank Wöbbeking

www.mediamixx.eu

Redaktion:

Svenja Biermann (svenja.biermann@mediamixx.eu)

Maike Schmitz (maike.schmitz@mediamixx.eu)

Michael Vehreschild

(michael.vehreschild@mediamixx.eu)

Kristina Weyer (kristina.weyer@mediamixx.eu)

Grafik: grafik design | Claire Smeets

Mozartstr. 22 | 47533 Kleve | www.claire-smeets.de

Kooperationen & Anzeigen: Alf Buddenberg

(alf.buddenberg@mediamixx.eu)

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien

Marktweg 42–50 | 47608 Geldern

Druckauflage: 46.000 Exemplare

Titelbild: Das Foto zeigt die Hansestadt Elburg

in der Region Veluwe, Bild: Hetty van Oijen

Das kleine Bild zeigt einen Käsestand

auf dem Wochenmarkt in Enschede.

Bild: Enschede Promotie

Der Verlag haftet als Herausgeber nicht für Fehler

oder Änderungen und ist für den Inhalt der Anzeigentexte

nicht verantwortlich. Die veröffentlichten

Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich

geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung oder

Übersetzung – auch in Teilen − nur mit vorheriger

schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Alle Rechte vorbehalten.

Die Informationen entsprechen dem Stand

von April 2025.

Gelegen in der wunderschönen

Natur von Friesland und Groningen

Ferienhäuser für 2 bis 24 Personen, darunter

Wellness-Bungalows mit privatem Spa

Häuser mit eigenem Anlegesteg und Boot

Haustiere willkommen

Persönliche Betreuung von der

Buchung bis zur Abreise

2 3



Anzeige

Grenzenlos verzaubert:

Tipps für einen Besuch

im „anderen Holland“

Auf dem Rad lässt es sich prima in die

wunderschöne Natur der Veluwe eintauchen

Arnhem und Nijmegen machen alle

glücklich, die gerne auf Schatzsuche

gehen: Zwischen bekannten

Warenhäusern, farbenfrohen Boutiquen

und urigen Geschäften warten immer

wieder kleine Kuriositäten darauf,

entdeckt zu werden. Kein Arnhem-

Besuch ohne einen Bummel durch

das Modeviertel Klarendal! Hier

reihen sich Werkstätten, Galerien und

Ateliers aneinander, die häufig auch

als Verkaufsraum dienen. Ein Muss in

Nijmegen: die Lange Hezelstraat, die

älteste Einkaufsstraße der Niederlande.

Wer hier Lust auf eine Zeitreise

bekommt, darf sich freuen: Mit Elburg,

Harderwijk und Hattem liegen gleich

Die Sonne im Gesicht und ein kühles Getränk in der Hand: eine Shopping-Pause auf dem

Grote Markt in Nijmegen

Fotos: Jurjen Drenth

Wer gerne in die Niederlande reist, kann schon kurz hinter der Grenze

in Urlaubsstimmung kommen. Hier schmiegen sich die Regionen

Arnhem, Nijmegen und die Veluwe aneinander. Das Trio bietet eine

tolle und ganz entspannte Mischung aus Stadt- und Naturerlebnis.

Liebevoll wird das Gebiet ganz im Osten der Niederlande auch „das andere

Holland“ genannt, denn statt ausgetretener Pfade und Ausflugszielen,

die schon jeder kennt, finden Besucher hier noch echte Geheimtipps.

drei malerische Hansestädte in

der angrenzenden Region Veluwe.

Sie blicken auf eine eindrucksvolle

Geschichte zurück – und laden zum

Streifzug durch schmale Gässchen,

hin zu sonnigen Caféterrassen und

spannenden Museen.

Einmal durchatmen, bitte

Wen es raus aus der Stadt in die

Natur zieht, der findet in der Region

eine einzigartige Vielfalt. Nur einen

kurzen Spaziergang von Nijmegens

Flusspromenade entfernt wartet

zum Beispiel der Ooijpolder auf

Erholungssuchende. Hier gibt es ruhige

Strände – und die Chance, Wildpferden

und Galloway-Rindern zu begegnen.

Auch der Nationalpark Veluwezoom ist

mit seinen 5.000 Hektar voller Wälder,

Heidefelder und sanfter Hügel eine

wahre Wohltat für die Seele. Nicht nur

im Spätsommer, wenn die Heide in den

schönsten Lilatönen strahlt, lädt er

zu ausgedehnten Wanderungen und

Radtouren ein. Im Nationalpark De Hoge

Veluwe stehen für die Erkundungstour

sogenannte „witte fietsen“ bereit:

weiße Fahrräder, die kostenlos

ausgeliehen werden können. Auf ihrem

Sattel geht es durch Heide-, Wald- und

Dünenlandschaften. Hier kommt es wie

von selbst: das Gefühl, weit weg von

allem zu sein.

Von der Abenteuerlust gepackt

In ferne Länder entführt auch der

Burgers‘ Zoo in Arnhem. Zumindest

gedanklich, denn hier können kleine

und große Besucher durch Savanne,

Wüste, Regenwald und Mangrove

wandern oder im tropischen Korallenriff

abtauchen. In Apenheul in Apeldoorn

sind derweil die Affen los – und das

wortwörtlich, denn in dem Affenpark

laufen die Tiere frei herum. Selbst von

Baum zu Baum klettern? Das geht im

höchsten Kletterwald der Niederlande,

im Örtchen Garderen. Zehn Parcours mit

verschiedenen Schwierigkeitsgraden

fordern die ganze Familie heraus. Ein

Geheimtipp für kleine Freizeitpark-

Freunde: Im Park Julianatoren gibt

es 60 verschiedene Attraktionen für

Kinder zwischen zwei und zehn Jahren.

Sie können wie richtige Cowgirls und

-boys eine Runde auf der Pferdebahn

reiten, auf Safaritour gehen oder

das Zwergenwunderland entdecken.

Adrenalinverrückte lassen sich im

freien Fall nach unten sausen oder

unternehmen eine schwindelerregende

Fahrt in der Rollerskater-Achterbahn.

Auge in Auge mit Karibik-Manatis in der größten Indoor-Mangrove der Welt

Frische Luft macht hungrig

Typisch niederländische Pfannkuchen,

eine würzige Käseplatte oder ein

köstlicher Kaffee – was darf’s zur

Stärkung sein? Im „anderen Holland“

laden zahllose Restaurants und

Straßencafés zur Genussreise ein.

Am liebsten servieren sie regionale

Köstlichkeiten. Besonders zur

Spargelzeit ein Hochgenuss. Auch

Bauernhöfe öffnen ihre Türen für

Anzeige

Feinschmecker,

die Gemüse,

Früchte,

Marmeladen,

Säfte oder

Liköre aus

eigener

Erzeugung

mit nach

Hause

nehmen

möchten.

Weinliebhaber

kommen im Weindorf

Groesbeek auf ihre

Kosten. Hier gibt es sogar

eine Radroute, die von Weingut

zu Weingut führt.

Foto: Burgers` Zoo

Übernachten, wo es am schönsten ist

Komfortables Wellnesshotel, liebevoll

geführtes Bed & Breakfast, Ferienpark-

Bungalow mit Platz für die ganze Familie

oder gemütliches Glamping-Zelt:

Wen nach einem erlebnisreichen Tag

die Bettschwere ergreift, der kann in

den Regionen Arnhem, Nijmegen und

der Veluwe aus zahlreichen

Unterkünften wählen.

Schilder wie diese locken

in die Bauernhofläden der Region

Viele Vermieter stellen ihren Gästen

übrigens Leihfahrräder zur Verfügung.

Nicht ohne Grund, denn die Region

eignet sich hervorragend für ausgiebige

Radtouren. Ob Themenrouten wie die

Liberation Route, die Wildtierroute

und die Hansestädteroute oder selbst

zusammengestellte Touren durch

die Natur, vorbei an majestätischen

Schlössern, entlang der Flüsse

und von Stadt zu Stadt: Dank des

Knotenpunktnetzwerks sind den

Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Weitere Infos zum „anderen Holland“

sowie allen Ausflugsmöglichkeiten

und -tipps finden sich unter

www.das-andere-holland.de/stern.

4 5



Anzeige

Anzeige

Anzeige

Leiden – Wo Geschichte, Wissen

und Grachtenflair verschmelzen

Genussmomente in

Groningens Südosten

Leiden im Frühling – das Morspoort erstrahlt im warmen Licht der Saison Foto: Dirk van Egmond Blick auf Hermans Dijkstra Foto: Stella Dekker

In den stillen Grachten spiegeln sich die kunstvoll gestalteten Fassaden alter Giebelhäuser, während ein Boot leise über das

Wasser gleitet. Die verwinkelten Gassen erzählen von Jahrhunderten der Entdeckungen, vom Geist der Freiheit und vom ewigen

Streben nach Wissen. Leiden, die charmante Stadt der Maler, Denker und Forscher, feiert 2025 ein besonderes Jubiläum:

450 Jahre Universität Leiden. Sie war einst ein Geschenk an die tapferen Bürger Leidens für den Sieg über die Spanier –

und der Grundstein für eine Stadt, die sich seither dem Fortschritt und der Wissenschaft verschrieben hat.

Leiden gleicht einem Freilichtmuseum.

Es gibt immer und überall etwas zu entdecken.

Dafür garantieren unter anderem

2.800 historische Gebäude, Grachten,

unzählige Brücken, malerische Innenhöfe,

hübsche Cafés und kleine Boutiquen. Und

natürlich seine Historie. Hier wurde Rembrandt

geboren, hier hat Albert Einstein

gelehrt.

Eine Schatzkammer der

Wissenschaften

Die jahrhundertealte Universität Leiden

zog im Laufe der Jahrhunderte neugierige

Geister aus aller Welt an – und mit ihnen

Am Nieuwe Rijn ist immer etwas los

Foto: Dirk van Egmond

eine unermessliche Sammlung an Wissen,

Objekten und Geschichten. Die Stadt

beheimatet dreizehn außergewöhnliche

Museen, die nur wenige Schritte voneinander

entfernt liegen.

Das Naturalis entführt mit seinen

beeindruckenden Dinosaurierskeletten

– darunter ein majestätischer Triceratops

– in eine Zeit, als Giganten die Erde

beherrschten. Nur wenige Gehminuten

entfernt liegt der Hortus botanicus, der

älteste botanische Garten der Niederlande.

Eine Oase der Ruhe, wo seltene

Pflanzen aus aller Welt gedeihen. Hier

züchtete Anfang des 17. Jahrhunderts

Carolus Clusius erfolgreich die erste

niederländische Tulpe.

Leiden vom Wasser aus erleben

Kaum eine andere Stadt lädt so sehr

dazu ein, sich treiben zu lassen –

ob in Gedanken oder mit einem

Boot. Leiden ist durchzogen

von 28 Kilometern Grachten,

die sich wie silberne Bänder

durch die Altstadt schlängeln.

Eine Fahrt auf dem Wasser offenbart

romantische Ansichten, die an ein altniederländisches

Gemälde erinnern.

Leiden liegt nur 10 Minuten vom Meer entfernt

Neugierig? Mehr Informationen unter

www.visitleiden.nl/de.

Im hohen Norden der Niederlande weht ein frischer Wind. Und das nicht

nur übers Land und am Wasser, sondern auch in kulinarischer Hinsicht.

Diese Appetithäppchen für die Planung opulenter Schlemmertrips durch

die Fehnkolonien, Oldambt und Westerwolde machen Lust auf mehr.

Nur eine der vortrefflichen Brennereien der Region: die Groninger

Genever Stokerij

Foto: ZO!Groningen

Mitten in den Fehnkolonien, genauer

im Borgerswold bei Veendam, liegt The

Ranch. Ein markantes Holzgebäude, das

man in diesem Teil der Welt nicht unbedingt

vermuten würde. Hier serviert man

stilecht (latein-)amerikanische Spezialitäten.

Bei Wieke Distillers werden Single

Malts, Gin und Rum destilliert. Und zwar

mit Leidenschaft und lokalen Zutaten.

Der Whisky entsteht zu 100 Prozent aus

einheimischer Gerste. Bierliebhaber zieht

es in Veendam ins Grand Café Restaurant

Parkzicht. Hier werden Bogdike-Spezialbiere

in spektakulären gläsernen Kesseln

gebraut – die Hingucker im Restaurant.

MEHR ERFAHREN:

www.visitgroningen.nl/essenveenkolonien

So schmeckt Oldambt

In Oldambt, der Kornkammer

der Niederlande, lässt sich

ausgezeichnet tafeln. Vom

Snack bis zum Gourmetessen

ist alles möglich. In

einem kunstvoll angelegten

englischen Landschaftsgarten

in Midwolda lädt die Herenboerderij

Hermans Dijkstra

ein. Der mittlere Teil des

urigen Bauernhauses ist ein

Restaurant, das offiziell zu den

500 besten des Nachbarlandes

zählt. Sein Konzept ist einzigartig:

Die Gäste bestimmen die

Anzahl der Gänge, entscheiden sich für

Fisch, Fleisch oder für die vegetarische

Variante und lassen sich dann einfach

überraschen. Klar ist nur, dass die

Zutaten aus der Region stammen und

passend zur Saison ausgewählt werden.

High Tea bei Natuurlijk Smeerling

Foto: ZO!Groningen

Hochprozentiges wird in der Genever-

Brennerei Groninger erzeugt − alles von

Gin bis hin zu Likören. Auch Beeren und

Walnüsse aus dem Garten finden hier

ihren Weg in den Kessel.

WEITERE INFOS:

www.visitgroningen.nl/essenoldambt

Leckeres Potpourri in Westerwolde

Sowohl im Gasthaus Natuurlijk Smeerling

in Onstwedde als auch bei Kopje genieten

wird großer Wert auf die Verwendung

hochwertiger regionaler Produkte gelegt.

Teils stammen sie sogar aus dem eigenen

Garten! Beide Lokale liegen traumhaft in

der Natur und bieten tolle Außenplätze.

Von meisterhaft zubereitetem Essen,

über schmackhafte Sandwiches bis

hin zu selbstgebackenem Kuchen mit

Kaffee- und Teespezialitäten – einfach

alles ist köstlich!

MEHR AUF:

www.visitgroningen.nl/essenwesterwolde

6 7



Anzeige

Anzeige

WestCord Hotels: Die Niederlande

entdecken – mit Stil und Komfort

ist eine Reise wert – auch Groningen

hat seinen ganz eigenen Charme. Die

lebendige Studentenstadt im Norden

der Niederlande punktet mit einer

einzigartigen Mischung aus historischer

Architektur, trendigen Cafés und

modernem Flair.

Im Strandhotel Seeduyn auf Vlieland verschmelzen Ruhe, Meer und unberührte Natur zu einem perfekten Rückzugsort

Pulsierende Städte, Strand und Meer sowie interessante Naturräume – die Niederlande sind ein überaus abwechslungsreiches

Reiseziel. Insbesondere, wenn die Frühlingssonne scheint, bietet es sich an, die Schönheit des Nachbarlandes zu entdecken.

Am besten plant man gleich einen

Kurzurlaub inklusive Übernachtung ein.

Denn dann wird es besonders entspannt.

Tipp: Als Unterkunft bieten sich

die familiengeführten WestCord Hotels

an. Sie bestechen durch erstklassigen

Komfort, Wellnessangebote, einzigartigen

Charme und viel Herzlichkeit

– und sind an einigen der schönsten

Orte der Niederlande zu finden. Mit 15

ganz individuellen Hotels, in lebhaften

Stadtzentren oder 1a-Küstenlagen,

garantieren Sie eine traumhafte Auszeit

in den Niederlanden.

Tropenidylle in Amsterdam

Nicht nur die Grachten Amsterdams sind

wunderschön. Die Stadt ist immer eine

Reise wert. Vorteil für die Planung: In

der niederländischen Hauptstadt stehen

gleich vier charmante WestCord Hotels

zur Auswahl. Eines davon ist besonders

spektakulär. Das Hotel Jakarta vereint

brillante Architektur mit Nachhaltigkeit.

Gelegen direkt an der IJ auf dem Gelände

des ehemaligen Schiffterminals

nach Indonesien, spiegelt das Hotel die

Verbindung zwischen Amsterdam und

Südostasien wider. Viel Glas, natürliche

Baumaterialien und ein beeindruckender

tropischer Indoor-Garten mit Palmen

verwandeln das Gebäude in eine grüne

Lunge. Das Hotel ist nachhaltig konzipiert

und erzeugt mehr Energie, als es

verbraucht. Die Zimmer bieten einen

fantastischen Blick auf das Wasser

oder die Skyline der Stadt, eingerichtet

mit indonesisch inspirierten Designelementen

und viel Holz. Kulinarisch

überzeugt es mit dem Restaurant Café

Jakarta, das asiatische und niederländische

Einflüsse kombiniert. Von der

Skybar Malabar aus lässt sich bei einem

Cocktail der Sonnenuntergang über

Amsterdam bewundern. Ein Spa mit Pool

und Sauna rundet das Erlebnis ab.

Das Hotel Jakarta in Amsterdam verbindet moderne Architektur mit nachhaltigen Materialien und einem

prächtigen Indoor-Dschungel aus Palmen

Nicht weniger charmant, aber unterschiedlich

im Stil sind die anderen

drei WestCord Hotels in Amsterdam.

Das Fashion Hotel bringt Mode- und

Designliebhaber zum Schwärmen. Es

liegt in der Nähe des Vondelparks und

kombiniert elegantes Interieur mit einer

stilvollen Skybar. Das Art Hotel ist eine

Hommage an die Kreativität. In allen

Hotelbereichen hängen Werke diverser

Künstler. Nicht zu verpassen gilt es die

authentische Spaarndammerstraat in

direkter Nachbarschaft. Jede Menge

tolle Läden und spannende Gastronomie!

Wer direkt im Herzen der Stadt

übernachten möchte, ist im City Centre

Hotel bestens aufgehoben. Von hier

aus lassen sich die Grachten, Museen

und Shoppingmeilen bequem zu Fuß

erkunden.

Geheimtipp im Norden: Groningen

Nicht nur die Hauptstadt der Niederlande

Mitten im Zentrum liegt The Market

Hotel. Direkt an dem belebten

Grote Markt ist es der perfekte

Ausgangspunkt, um die

Stadt zu entdecken. Die

luxuriösen Zimmer bieten

einen tollen Blick auf das

geschäftige Treiben oder

die historische Martinikerk.

Für einen genussvollen

Snack lohnt sich ein Besuch

in der hauseigenen Bäckerei

und Konditorei Bakkerij Westers,

die mit frischen Backwaren und

süßem Gebäck verwöhnt. Wer den Tag

entspannt ausklingen lassen möchte,

findet im stilvollen Spa- und Wellnessbereich

des Hotels genau das Richtige.

Erholung am Meer

Wer es ruhiger mag, findet an der

niederländischen Küste perfekte

Rückzugsorte – besonders auf den

westfriesischen Inseln. Terschelling

und Vlieland versprühen im Frühling und

Sommer eine besondere Inselromantik

und laden zu erholsamen Kurztrips ein.

Jeweils zwei WestCord Hotels stehen

dort zur Wahl.

Auf Terschelling bieten das Hotel Schylge

und das ApartHotel Boschrijck, beide

in West-Terschelling gelegen, höchsten

Komfort. Vlieland begeistert mit dem

Hotel De Wadden, das in einer ehemaligen

Seefahrerschule im charmanten

Oost-Vlieland untergebracht ist, sowie

dem Strandhotel Seeduyn, das direkt

am Meer liegt.

Die stilvolle Bar im The Market Hotel Groningen

lädt zum Genießen in elegantem Ambiente ein

Die Natur ist hier allgegenwärtig:

Dünenlandschaften mit verschlungenen

Pfaden, lange Sandstrände und das

faszinierende Watt bieten unvergessliche

Erlebnisse. Ob entspannte

Spaziergänge, Fahrradtouren oder ein

Ausflug ins Watt – die Inseln sind ideal,

um abzuschalten und die Natur hautnah

zu erleben.

Nach einem aktiven Tag wartet Entspannung

pur in den WestCord Hotels:

Ob im Pool, in der Sauna oder bei einem

guten Essen mit Blick auf die raue

See – hier ist Wohlfühlen garantiert.

Neben Amsterdam, Groningen und den

Watteninseln betreibt WestCord auch

Hotels in Rotterdam, Delft, Eindhoven

und Leeuwarden.

Mehr Informationen über die 15 Hotels

und die schönsten Reiseziele der Niederlande

auf www.westcordhotels.de

Fotos: WestCord Hotels

8 9



Anzeige

Anzeige

Auf Frühlingstour

von Hansestadt

zu Hansestadt

Auf Deventers Marktplatz ist immer

etwas los

Foto: Bart Ros

Inspiration pur: Zwolle,

Hasselt, Hattem und Kampen

Zwolle ist die größte Stadt im Städteviereck

mit Hasselt, Hattem und

Kampen. Auf dem Grote Markt findet

Bild: MarketingOost

Blick auf Kampen

freitags und samstags ein großer Wochenmarkt

statt. Am Sonntag, den 22.

Juni 2025 gastiert ein Ibiza-Markt mit

farbenfrohen Ständen in der Stadt, die

mit ihrem besonderen Produktangebot

Sommer-Vibes garantieren. Ein absolutes

Muss in Zwolle ist das Museum

de Fundatie mit seiner imposanten

Dachkonstruktion, der „Wolke“.

Direkt an der IJssel gelegen, besticht

Kampen mit seiner prägnanten Stadtbrücke

und ihren goldenen Details. Die

Stadt hat eine lange Handwerkstradition,

die auch heute noch lebendig ist.

Besucher können eine aktive Schmiede

und die Zigarrenmanufaktur Olifant

besichtigen. Jeden letzten Freitag im

Monat führt ein kulinarischer Streifzug

durch Kampen. Die Chance, um an

Foto: Gijs Versteeg

Der Hanse-Radweg startet in Neuss und verbindet auf niederländischer Seite Deventer,

Doesburg, Elburg, Harderwijk, Hasselt, Hattem, Kampen, Zutphen und Zwolle miteinander.

Es locken traumhafte Flusslandschaften, faszinierende Hansestädte und unvergessliche Events.

Insgesamt 450 Kilometer, verteilt auf acht Etappen, bieten reichlich Optionen für Touren aller

Art. Also rein ins Vergnügen und rauf auf den Fahrradsattel!

sechs Stationen leckere Snacks und

Getränke zu genießen und nebenbei die

gemütliche Hansestadt zu erkunden. Die

nächsten Termine sind der 25. April,

30. Mai und 27. Juni.

Die ehemalige Handels- und Festungsstadt

Hattem weiß dank ihrer malerischen

Umgebung und des charmanten

Stadtbildes seit jeher Künstler zu

inspirieren. Naschkatzen begeistert

das Pralinengeschäft A3 mit seinen

handgefertigten Schokoladenkreationen.

Am Samstag, den 31. Mai und

Sonntag, den 1. Juni lädt die Kunstgilde

Hattem zu Rondje Kunst ein. Fünf

Mitglieder der Gilde zeigen live in ihren

Ateliers ihre Kunst. Von 13 bis 17 Uhr

finden Ausstellungen und Vorführungen

statt.

Hasselt, wunderschön auf einer Flussdüne

gelegen, ist einer der ältesten

Wallfahrtsorte der Niederlande. Beim

Spaziergang durch die Altstadt zeugen

historische Gebäude und Kirchen von

der bewegten Vergangenheit.

Harderwijk und Elburg:

Genuss und maritimes Flair

Als Paradies für Feinschmecker

gilt Harderwijk. Die Stadt lockt mit

Spitzenrestaurants und ihrer Lage am

Veluwerandmeer Wolderwijd. Von hier

aus bieten sich Ausflüge in die Waldund

Heidelandschaften der Veluwe an.

Jeden ersten Sonntag im Monat, von

12 bis 17 Uhr, steht Harderwijk ganz im

Zeichen der Hanse. Bei einem hanseatischen

Stadtspaziergang entlang der

historischen Highlights wird Geschichte

lebendig. Das ist auch im Stadtmuseum

und Marius van Dokkum Museum der

Fall, die an diesen Sonntagen den

Eintritt ermäßigen. Auch die Geschäfte

sind dann geöffnet.

Etwas weiter nördlich liegt der

romantische Fischerort Elburg. An der

Havenkade ist eines der größten Indoor-

Sandprojekte der Welt zu bestaunen:

Die Skulpturen aus rund 4.000 m³ Sand

erzählen biblische Geschichten. Vom

28. Mai bis zum 7. Juni verwandelt sich

das historische Stadtzentrum Elburgs in

ein Kunstfestival. Zehn Tage lang können

einzigartige Kunstwerke, besondere

Musikdarbietungen und inspirierende

Workshops genossen werden.

Unterwegs in Doesburg,

Zutphen und Deventer

In Doesburg, der südlichsten der

Hansestädte, gibt es gleich sieben

Museen. Im Mosterdmuseum können

Besucher alles über die Senfherstellung

erfahren. Wer die 220 Stufen des Turms

Historische Fassaden in Doesburg

Bild: Simone Wittgen

der Martinikiche erklimmt, wird mit

einem atemberaubenden Blick über die

Altstadt, den Naturpark Veluwezoom

und die Region Achterhoek belohnt.

Jeden ersten Sonntag im Monat ist in

Doesburg Kultursonntag. Von

12 bis 17 Uhr öffnen Museen, Kirchen,

Galerien, Ateliers und sogar Wohnzimmer

– meist kostenlos − ihre Türen für

Besucher, die visuelle Kunst und Musik

erleben möchten.

Nur rund 22 Kilometer nördlich von

Doesburg liegt Zutphen, eine Stadt mit

langer Brautradition. Früher gab es hier

über vierzig Brauereien, heute zieht die

Stadtbrauerei Cambrinus Bierliebhaber

aus aller Welt an. Das Stadtbild vereint

mittelalterlichen Charme mit

modernem Einzelhandel:

kreativ,

vielseitig und

originell.

Von Freitag, 13. Juni, bis Sonntag,

15. Juni, findet an der Ijsselkade in

Zutphen die zweite Ausgabe von Smaak

aan de Kade statt. Dieses quirlige Foodtruck-Festival

verspricht ein Wochenende

mit leckerem Essen, erfrischenden

Getränken und Live-Musik mit Blick aufs

Wasser.

Kaum eine andere niederländische

Stadt kann mit einer so hohen Dichte

an Baudenkmälern aufwarten wie

Deventer. Ein Stadtrundgang offenbart

beeindruckende Architektur und rund

20 Street-Art-Werke, die die Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft der Stadt

thematisieren. Ein Highlight für Familien

ist das Spielzeugmuseum mit einer

Sammlung von über 13.000 Objekten.

Weitere Infos unter:

www.hanseradweg.de

und www.holland-hanse.de.

Harderwijk von oben

Foto: Gijs Versteeg

10 11



Anzeige

Anzeige

Unsere schönsten Momente

in Enschede

Jeden Dienstag und Samstag locken auf Enschedes Wochenmarkt u.a. süße „Stroopwafels“, würziger Käse und knusprige Pommes

Foto: Enschede Promotie

Shoppingfreunde, Kulturliebhaber oder Genussmenschen: In der Stadt Enschede findet jeder seinen Lieblingsplatz – an 365 Tagen

im Jahr und nur einen Steinwurf von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt. Drei Besucher(innen) teilen ihre Highlights.

geöffnet! Neben den großen Ketten gibt

es viele inhabergeführte Geschäfte.

Wenn wir durch die Haverstraatpassage

laufen, ist kaum ein Laden vor uns sicher.

Neben Klamotten shoppen wir dort am

liebsten Wohnaccessoires, die man nicht

in jeder zweiten Wohnung findet. Zur

Verschnaufpause zieht es uns meist in

unser Lieblingscafé Mrs. Brown auf der

Walstraat für einen gemütlichen High Tea.

Heimat

Bielefeld

sind es keine

zwei Stunden

Fahrt nach

Enschede. Den

Auftakt unseres

Besuchs bildete das

Dinner im Restaurant

Soleil. Normalerweise

sind wir beim Essen nicht so

experimentierfreudig, aber das Überraschungsmenü

war ein voller Erfolg! Die

kulinarischen Kunstwerke sahen nicht

nur fantastisch aus, sondern schmeckten

auch noch vorzüglich. Genächtigt

haben wir im Van der Valk-Hotel. In

unserer Heritage Suite haben wir uns

ganz königlich gefühlt.

Das Rijksmuseum Twenthe zeigt Kunst vom Mittelalter

bis zur Gegenwart Foto: Vivien Schubert

Erlebnis. Hier gibt es neben Gemälden

auch Skulpturen und beeindruckende

Installationen zu entdecken. Wir kommen

gerne wieder!

Familienausflug nach „nebenan“

Wenn wir zusammen mit unseren zwei

Jungs (11 und 14) einen richtig tollen

Familien-Samstag verbringen möchten,

werden wir gerne zu „Grenzgängern“.

Dann setzen wir uns morgens ins Auto,

fahren ein Stündchen und steigen im

schönen Enschede aus. Wir parken

meistens in der Nähe des Bahnhofs. Von

dort aus sind es nur zwei Minuten zu Fuß

zu unserer Lieblingseisdiele Van der Poel:

Zwei Kugeln von dem selbstgemachten,

sogar mit Preisen ausgezeichneten

„IJsje“ sind der perfekte Start. Mit dem

Hörnchen in der Hand durch die schöne

Innenstadt schlendern, fühlt sich wie

Urlaub an. Während es meine Männer

danach meist in die großen Läden zieht,

schlendere ich am liebsten über den

Wochenmarkt auf dem Van Heekplein.

Einfach treiben lassen, von Stand zu

Stand und (ich gebe es ja zu) die Tasche

mit niederländischen Leckereien füllen.

Blumen müssen auch immer mit!

Unsere knurrenden Mägen bringen

uns dann wieder zusammen. Ein

klasse Konzept und einfach

ideal für uns: die Twentsche

Foodhal in der alten Polaroidfabrik.

Hier haben sich

neun verschiedene Küchen

Enschede ist für kunterbunte

Häuserwände wie diese bekannt.

Eine Route verbindet die Kunstwerke

miteinander Foto: Enschede Promotie

aus aller Welt zusammengefunden. Beim

Gang durch die Halle findet jeder das, worauf

er gerade Lust hat. Dazu der Charme

des alten Fabrikgebäudes – ziemlich

cool. Genau wie die Street Art-Route, die

wir beim letzten Mal ausprobiert haben.

Ich hatte sie auf der Webseite der Stadt

Enschede entdeckt und als PDF heruntergeladen.

Der Spaziergang ist etwa drei Kilometer

lang, führte uns an 20 hübschen,

sehr farbenfrohen Straßenkunstwerken

vorbei und bot reichlich Stoff für außergewöhnliche

Familienfotos.

Jenni (43) aus Lingen

Wo sich die Taschen

mit schönen Dingen füllen

Wenn mal wieder ein Mädelstrip mit

meiner Freundin Lina auf dem Programm

steht, müssen wir meist nicht lange überlegen.

Mit der Regionalbahn sind wir von

Gronau aus in gerade einmal 10 Minuten in

unserer liebsten Shoppingstadt: Enschede.

Hier sind die Läden auch sonntags immer

Kleine Sünden bei Mrs. Brown

Foto: Vivien Schubert

Und bevor wir die Rückreise antreten,

darf ein Abstecher zum Oude Markt nicht

fehlen. Hier gibt es so viele Restaurants

und Bars, dass wir immer noch nicht alle

getestet haben – aber wir bleiben dran!

Emma (28) aus Gronau

Perfekt für einen Städtetrip

Zu unserem 40. Hochzeitstag haben wir

im März ein Wochenende in Enschede

verbracht. Meine Frau und ich wollten mal

eine Stadt erkunden, in der wir bislang

noch nicht gewesen sind. Außerdem feiert

Enschede gerade auch ein Jubiläum:

700 Jahre Stadtgeschichte. Von unserer

Am zweiten Tag sind wir durch die

schöne Innenstadt gebummelt. Meine

kunstliebende Frau hat sich dann auch

im Concordia Kunstgeschäft ihr eigenes

Hochzeitsgeschenk ausgesucht (da bin

ich leider nicht so kreativ): eine handgemachte

Vase einer lokalen Keramikkünstlerin.

Mittags haben wir uns den

Kibbeling auf dem Wochenmarkt munden

lassen. Davon hatten schon unsere

Freunde geschwärmt. Am Nachmittag

haben wir die Synagoge besucht. Sie

sieht mit ihrer großen Kuppel schon von

außen faszinierend aus, aber auch ein

Blick ins Innere lohnt sich! Und dann kam

die Krönung dieses gelungenen Tages:

das Musical „Sister Act“ im Wilminktheater.

Man muss nicht perfekt Niederländisch

sprechen, um sich von der Musik

mitreißen zu lassen.

Am letzten Tag bin ich meiner Frau

zuliebe noch mit ihr zum Rijksmuseum

Twenthe gefahren. Ich muss zugeben –

selbst für Kunstbanausen wie mich ein

Gerhard (72) aus Bielefeld

JETZT GEWINNEN

Online gehen lohnt sich

Ob mitreißende Festivals, spannende

Kulturveranstaltungen oder charmante

Märkte: Im Veranstaltungskalender der

Stadt finden sich die schönsten Anlässe

für einen Besuch!

Auszeit in Enschede gefällig? Dann jetzt

mit etwas Glück eine Übernachtung für

zwei Personen und einen gut gefüllten

„Kulturbeutel“ gewinnen!

www.stadtenschede.de/365

12 13



Anzeige

Anzeige

Flevoland –

ein Geschenk des Meeres

Leuchtturm Urk

Vor diesem Hintergrund ist wenig verblüffend,

dass die Flevoländer eine ganz

besondere Beziehung zum Wasser haben.

Das größte Landgewinnungsprojekt

der Welt hat Spuren hinterlassen. Im

Rahmen der Landgewinnung kamen viele

archäologische Schätze ans Tageslicht:

von Schiffswracks im Boden bis hin zu

prähistorischer Keramik und Burgruinen

an der früheren Küste der Zuiderzee.

So wurden einstige Inseln Teil des Festlandes:

Bis 1939 war Urk noch komplett

vom Meer umgeben. Heute ist es ein

uriges Fischerstädtchen auf Flevoland.

Seinen typischen Charakter hat sich der

Ort bewahrt.

Foto: Tourist Info Urk

Flevoland wurde erst 1986 gegründet und ist damit die jüngste Provinz der Niederlande. Früher war hier die Zuiderzee. Das Land

wurde seit 1924 dem Meer abgerungen und liegt fünf Meter unter dem Meeresspiegel. Sieben Pumpwerke sorgen dafür, dass der

Polder trocken bleibt. Eine technische Meisterleistung und Geschichte, die Flevoland zu etwas Besonderem macht.

Auch an der Küste bleiben in Sachen

Wassersport keine Wünsche unerfüllt!

Hinzu kommt, dass Flevolands Strände

angenehm ruhig sind.

Neue Natur

Auch ein Großteil der Naturräume von

Flevoland sind das Ergebnis menschlicher

Planung. Um genau zu sein: äußerst

gelungener menschlicher Planung, wie

die Vielseitigkeit der Natur im Polder

beweist. Es gibt wilde Wiesen, Wälder,

Sümpfe und Teiche, die Flevoland unter

anderem zu einem Paradies für zahlreiche

Vogelarten machen. Naturfreunde

können zum Beispiel Weißkopfseeadler

und Konikpferde beobachten. Empfehlenswert

sind Touren durch den Nationalpark

Nieuw Land, den Horsterwold, dem

größten zusammenhängenden Laubwald

der Niederlande, oder ein Bootsabstecher

zu den Marker Wadden.

Tipp: der Waterloopbos in Marknesse. In

dem wasserreichen Gebiet finden sich

zahlreiche maßstabsgetreue Modelle von

Wasserbauprojekten in allen Teilen der

Welt, die hier getestet wurden.

26 Meter hoch, 1.800 Metallstäbe - der hockende

Mann von A. Gormley Foto: Visit Flevoland

Regionale Produkte

Im Polder wächst und gedeiht es an allen

Ecken und Enden, dem fruchtbaren Boden

sei Dank. Besucher Flevolands dürfen

sich auf diverse Hofläden freuen, die

speziell zur Erntezeit mit einem riesigen

Sortiment glänzen. Die einheimischen

Produkte sind äußerst schmackhaft.

Unter anderem wird sogar Wein angebaut

und gekeltert. Ebenfalls lecker wird es in

einem der Nahrungswälder, wo man viele

verschiedene Früchte einfach von den

Bäumen und Sträuchern pflücken kann.

Ein „Garten Eden“ im Nachbarland!

Eldorado für Kunst

und Architektur

Pioniergeist hat Flevoland geprägt.

Hier schaut man gerne

nach vorne und zeigt sich besonders

experimentierfreudig.

Kein Wunder, dass die Provinz

eine große Anziehungskraft für

kreative und offene Geister hat.

Auf dem weiten Land kommt eine

Vielzahl von Landschaftskunstwerken

perfekt zur Geltung. Darunter befinden

sich Werke weltbekannter Künstler wie

Antony Gormley, Daniel Libeskind, Robert

Morris und Richard Serra. Es ist eine

Freude, sie nach und nach zu „erradeln“

oder mit dem Auto zu erkunden. Sowieso

gilt: Bitte die Kamera nicht vergessen.

Flevolands Dörfer und Städte gleichen

teils Architekturmuseen. Insbesondere

Almere dürfte Eindruck hinterlassen.

In der „neuen Stadt“ haben

Tulpen so weit das Auge reicht

Foto: Visit Flevoland

Architekten wie Rem Koolhaas, Herman

Hertzberger und Liesbeth van der Pol

ikonische Bauprojekte verwirklicht.

Tulpenzeit

Im Frühjahr erstrahlt ganz Flevoland in

bunten Farben. Verantwortlich dafür ist

die Tulpenblüte. Im Nordostpolder findet

vom 18. April bis zum 4. Mai ein großes

Tulpenfest statt, zudem führt eine

Tulpenroute über Dronten, Lelystad und

Zeewolde durch das spektakulär anzusehende

Blütenmeer.

Weitere Informationen über Flevoland

auf www.visitflevoland.nl/de

Auch das UNESCO-Weltkulturerbe

Schokland war einst eine Insel. Heute ist

es ein mystisches Fleckchen Erde, wo

der jahrhundertelange Kampf gegen das

Wasser nach wie vor spürbar ist. So ganz

ist das Wasser natürlich nie aus Flevoland

verschwunden. Zahlreiche Kanäle und

Seen laden dazu ein, sie mit dem Boot,

beim Windsurfen, auf dem Surfbrett, im

Kanu oder auf SUP-Boards zu erkunden.

Mit etwas Geduld lassen sich in Flevolands Wildnis interessante Tiere beobachten

Foto: Allwrite

Almere ist ein architektonisches Experimentierfeld

Foto: Visit Flevoland

14 15



Anzeige

Anzeige

Grüne Kochkünste:

So schmeckt die Zukunft in Brabant

Auf dem Landgut des Klosters Sint-Catharinadal werden saisonale Produkte angebaut und zubereitet

Die Brabanter sind echte Genussmenschen und bekannt für ihre Geselligkeit. Diese DNA drückt sich auch in der Küche der Region

im Süden der Niederlande aus: Hier trifft traditionelle Handwerkskunst auf moderne Gastronomie, und regionale Produkte stehen

im Mittelpunkt kreativer und nachhaltiger Küche. Diese Zutaten bilden die perfekte Grundlage für kulinarische Höhenflüge

– zukunftsorientiert und ganz ohne schlechtes Gewissen. Ob feine Gourmetrestaurants, urige Klostergärten oder innovative

Food-Konzepte – in Brabant gibt es für jeden Geschmack das passende Angebot.

Der Name des Restaurants Nevel in der

Brabanter Hauptstadt ‘s-Hertogenbosch

bildet rückwärts gelesen das niederländische

Wort für Leben („leven“). Und

genau dort liegt der Fokus: Auf den

schönen Dingen des Lebens – und das

sind oft die einfachen. Gemüse, Obst

und Kräuter von lokalen Bauern werden

hier auf höchstem Niveau zubereitet.

Fisch und Fleisch gibt es auch auf der

Karte, aber wohldosiert. Das Besondere:

In diesem Restaurant wird zum Essen

auch das passende Bier eingeschenkt.

Der Blick über den Tellerrand lohnt

sich und wird mit der Aussicht auf

vorbeifahrende Schiffe auf der Dommel

belohnt.

Auch das Restaurant Gist in Tilburg ist

„einfach“ besonders: Das minimalistische

und zugleich stylische Ambiente

drückt genau das aus, wofür auch die

Küche des Restaurants steht: einfach

gutes Essen, ohne Klimbim. Durch die

offene Küche steigt die Freude auf die

ausgewählten Köstlichkeiten umso

mehr, wenn die Gäste dabei zuschauen

können, mit wie viel Leidenschaft und

Achtung vor den regionalen und saisonalen

Produkten jedes einzelne Gericht

zubereitet wird. Auf der Karte stehen

keine Vor-, Haupt- und Nachspeisen:

Man wählt einfach das, worauf man

Lust hat.

Grüne Gaumenfreuden

Brabants brodelnde Städte sind bekannt

für ihren innovativen und kreativen

Geist. Da macht auch die gastronomische

Landschaft keine Ausnahme:

Selbst auf einer nummerierten Menükarte

sucht man die 08/15 vergebens.

Traditionelle Produkte von Brabanter

Boden neu denken – das ist die Devise.

Und so lautet dann auch das Motto der

Jongens van Zand & Klei: „Make the potato

great again.“ Ob geschält oder nicht

– in diesem Restaurant im Herzen der

Stadt Breda schmeißt sich die Kartoffel

auf ungewohnte Weise in Schale. Die

ordinäre Knolle spielt hier die Hauptrolle,

begleitet von regionalen, klassischen

und teils exotischen Produkten.

Pflanzliche Kunst im Restaurant Bij Albrecht

Foto: Bij Albrecht

Wer denkt, die vegane Ernährung würde

mit Verzicht einhergehen, der hat noch

nicht Bij Albrecht in Eindhoven gespeist:

Das Restaurant zeigt in gemütlicher

Atmosphäre, wie vielfältig und edel

die pflanzliche Küche sein kann. Was

hier auf den Teller kommt, ist Gaumenschmeichler

und Augenschmaus

zugleich. Und das Beste daran: Nach

dieser fine dining experience ist der

ökologische Fußabdruck kleiner als

beim Betreten des Restaurants.

Kulinarische Entdeckungsreise

Wer die Verbindung aus Stadt und Natur

besonders schätzt, ist auf den Foodrouten

der Region bestens aufgehoben. Ob

zu Fuß oder auf dem Rad: Hier werden

die schönsten Orte Brabants auf den

sorgfältig zusammengestellten Routen

angesteuert, inklusive köstlicher

Verschnaufpausen. So führt beispielsweise

die Taste of van Gogh-Radroute

an bedeutenden Orten im Leben des

berühmten Brabanter Malers vorbei.

Ganz nebenbei wird dann auch ein Stück

seiner Heimat verköstigt. Zum Beispiel

beim Routenpunkt De Santspuy: einem

familiengeführten Wein- und Spargelbauernhof

in Etten-Leur, dem ehemaligen

Wohnort van Goghs und Standort

seines ersten Ateliers. Und auch was

hier produziert wird, kann zurecht als

Selbst gebraut: Trappistenbier bei De Koningshoeven

Kunst bezeichnet werden: Seit

1998 stellt Familie Sweep

mit viel Hingabe und

Sorgfalt die hauseigenen

Santspuy-Weine her. Ein

besonderes Highlight ist

auch der preisgekrönte

Spargel, der von April

bis Juni umweltfreundlich

angebaut und täglich

frisch geerntet wird. Besucher

können an Führungen

und Verkostungen teilnehmen

oder sich im Hofladen neben dem

Wein und Spargel aus eigenem Anbau

auch mit hausgemachten Likören und

vielen weiteren regionalen Leckereien

eindecken.

Im siebten Himmel

Tief ins Glas zu schauen ist auch bei den

Klöstern der Provinz ausdrücklich erwünscht:

So freuen sich die Mönche der

lokalen Trappistenbrauereien über einen

Besuch. Um das offizielle Label „Authentic

Trappist Product” zu erhalten,

muss das Bier einige strenge Kriterien

erfüllen. Das haben weltweit nur elf

Brauereien geschafft – und gleich zwei

davon liegen in Brabant: Bei De Kievit in

Zundert können die Biere im Abteiladen

erworben werden. De Koningshoeven

alias La Trappe in Berkel-Enschot bietet

Unterwegs auf Brabants Foodrouten

Rundführungen und ein Lokal, in dem die

selbstgebrauten Süffigkeiten direkt vor

Ort verköstigt werden können.

In Oosterhout bei Breda kümmern sich

die Schwestern (Nobertinessen) des

Klosters Sint-Catharinadal aus dem

15. Jahrhundert um das größte Weingut

Brabants, auf dem hauptsächlich weiße

Traubensorten angebaut werden. Nach

einer Rundführung über die idyllische

Anlage können Besucher ins Restaurant

Blauwe Camer auf dem Landgut

einkehren, das sich in einem ehemaligen

Kuhstall befindet. Hier wartet ein

wahres Fest für die Sinne: Mit Blick auf

die Weinranken genießen die Gäste fein

abgestimmte Speisen mit Produkten

aus der Region oder direkt aus dem

Kräuter- und Gemüsegarten der Nonnen.

Frischer geht nicht!

Auf den Geschmack gekommen?

Mehr auf www.visitbrabant.de

Fotos: VisitBrabant

16 17



Anzeige

Anzeige

Aus Alt mach Neu:

Tilburg und der Reiz des Wandels

Bibliothek mit Industrieflair: die LocHal

Die dynamische Stadt Tilburg steckt voller Geschichten: Das einstige Zentrum der niederländischen Textilindustrie hat eine

faszinierende Transformation durchlaufen. Ehemalige industrielle Dreh- und Angelpunkte sind heute Treffpunkte für kreative

Köpfe und kulturell Interessierte.

Im 19. und 20. Jahrhundert prägten

zahlreiche Webereien, Spinnereien und

Wollfabriken das Stadtbild, und Tilburgs

Ruf als „Textilstadt“ war weit über die

Landesgrenzen hinaus bekannt. Doch

mit dem Niedergang der Industrie in den

1960er-Jahren musste sich Tilburg neu

erfinden. Dennoch ist das Thema Textil

in Tilburg nie „aus der Mode gekommen“.

Über diese Entwicklung erzählt auch

Tilburgs TextielMuseum mit integrierter

Werkstatt. Im TextielLab können Besucher

Techniken des Textilhandwerks

selbst ausprobieren oder den Designern

bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Auch ein weiteres beliebtes Museum

erinnert an den textilen Hintergrund der

Stadt: Das Kunstmuseum De Pont ist

in einer ehemaligen Wollspinnerei beheimatet.

Mit Volldampf voraus

Der rote Faden der

Textilindustrie nimmt

auch am Piushaven

keinen Abriss: Im ehemaligen

Epizentrum

der Stadt, wo früher

pausenlos Schiffe für

den Warentransport

an- und ablegten,

herrscht auch heute

noch reges Treiben: In den alten Schuppen

und renovierten Fabriken haben sich

Cafés und Restaurants niedergelassen

und es sprudelt auf den Terrassen am

Wasser vor niederländischer Geselligkeit.

Noch mehr Industriecharme versprüht in

Tilburg die unkonventionelle Spoorzone

(„Gleiszone“). Herzstück ist die LocHal,

eine gigantische Bibliothek in einem

ehemaligen Eisenbahndepot. Auf

der unteren Ebene sitzen Gäste

im Bistro, das wie ein Bahngleis

anmutet. Auf der oberen

In vollen Zügen genießen: Eetbar De Wagon

Foto: Ossip Architectuurfotografie

Foto: Ben Smit

Ebene rauchen unter der 15 Meter hohen

Decke statt Dampf-Lokomotiven nun die

Köpfe der Studierenden und kreativen

Köpfe. Woher die Redewendung „in

vollen Zügen genießen“ kommt, zeigt

in direkter Nachbarschaft ein weiteres

Stück lokaler Industriegeschichte: In der

Eetbar De Wagon wird standesgemäß in

einem ausrangierten Eisenbahnwaggon

gespeist.

Jetzt noch mehr Reiseinspiration sammeln

auf www.infointilburg.com/en.

NEUERÖFFNUNG:

Hotel Thermen Berendonck

Träumen wie in Tausendundeinenacht

• neu eröffnet im April 2025

• nahe Nijmegen 1,5 Stunden

Fahrt ab Düsseldorf und Essen

• 5-Sterne-Genuss Zugang zu

allen Wellnessbereichen im

Übernachtungspreis inbegriffen

JETZT BUCHEN UND GENIEßEN!

Erwache in zauberhaftem Luxus. Im neuen

Hotel Thermen Berendonck entfliehst

du dem Alltag und entspannst in einer

orientalischen Traumwelt. Freue dich auf

Herzlichkeit, Wellness, kulinarische Höhenflüge

und jeden Komfort in unseren

Zimmern und Suiten.

Lasse dich überraschen und von Kopf

bis Fuß auf 5-Sterne-Niveau verwöhnen.

Wir bieten dir eine magische Atmosphäre,

ultimativen Genuss und jede Menge

neue Energie.

www.thermenberendonck.de

Fotos:

Thermen Berendonck

Kreativ werden im TextielMuseum

Foto: Patty van den Elshout

18 19



Anzeige

Königliches Schloss

Paleis Het Loo

den Oraniern

auf der Spur

Ein unvergesslicher Tagesausflug in die Niederlande.

Verkehrsgünstig und grenznah gelegen in Apeldoorn.

20

jetzt Tickets kaufen über paleishetloo.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!