tipBerlin Mai 2025 – Beilage Wohnen & Design
Mit Spannung erwarten wir die diesjährige Berlin Design Week vom 15.–18. Mai. Die Geschichte der Designmessen in Berlin ist lang, sie sind ein wichtiger Baustein für die Erfolge der Berliner Design-Studios. Ein bedeutendes Stadt-Gestaltungs- element der ehemaligen DDR war Glaskunst am Bau – die Werke findet man noch heute in Berlin und Potsdam. Und schließlich stellen wir Ihnen viele schöne Dinge fürs Wohnen vor.
Mit Spannung erwarten wir die diesjährige Berlin Design Week vom 15.–18. Mai. Die Geschichte der Designmessen in Berlin ist lang, sie sind ein wichtiger Baustein für die Erfolge der Berliner Design-Studios. Ein bedeutendes Stadt-Gestaltungs- element der ehemaligen DDR war Glaskunst am Bau – die Werke findet man noch heute in Berlin und Potsdam. Und schließlich stellen wir Ihnen viele schöne Dinge fürs Wohnen vor.
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WOHNEN
Spezial
MAI 2025
Comeback
Die „Berlin Design Week“
startet durch – an vier
Tagen und in einer Nacht
Jubiläum
Das Designstudio
„Objekte Unserer Tage“
feiert sein 10-Jähriges
Unvergessen
Nach dem Mauerfall
verpönt und heute
gefeiert: Kunst am Bau
Mehr Oper bitte!
Das tipBerlin PLUS-Abo mit neuer Prämie
Neue Prämie
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Foto: Deutsche Oper; Der Zwerg / Elena Tsallagova | AGB: www.tip-berlin.de/agb | Tip Berlin Media Group GmbH, Müllerstr. 12, 13353 Berlin
Liebe Leserinnen und Leser,
mit Spannung erwarten wir die
diesjährige Berlin Design Week
vom 15.–18. Mai. Die Geschichte der
Designmessen in Berlin ist lang, sie
sind ein wichtiger Baustein für die
Erfolge der Berliner Design-Studios.
Ein bedeutendes Stadt-Gestaltungselement
der ehemaligen DDR war
Glaskunst am Bau – die Werke findet
man noch heute in Berlin und
Potsdam. Und schließlich stellen
wir Ihnen viele schöne Dinge fürs
Wohnen vor.
Viel Freude am Entdecken wünscht
Ihre tipBerlin-Stil-Redaktion
VISIT BDW25
15.–18.05. 2025
IMPRESSUM
INHALT
SEITE
Cover: Objekte unserer Tage
Tip Berlin Media Group GmbH
Müllerstr. 12, 13353 Berlin
Geschäftsführung Robert Rischke
Redaktion Stefanie Dörre (V.i.S.d.P.),
Stefan Sauerbrey
Grafik Oliver Mezger
Anzeigen Juliane Naßhan-Kunert (Ltg.),
Iris Karlinski
Druck MÖLLER PRO MEDIA® GmbH
Beilage im tipBerlin Mai 2025
Berlin Design Week 4
Interview 8
News 10
Glaskunst am Bau 12
Viele schöne Dinge 16
Ein schönes Produkt 22
tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
BERLIN DESIGN WEEK
Außergewöhnliche Tapeten von der
Hohenberger Manufaktur
4 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Berlin Design Week 2025: Rückkehr einer Design-Institution
– Kreative Vielfalt, internationale Netzwerke und eine Bühne
für die Zukunft des Designs in der Hauptstadt
Text: Stefan Sauerbrey
Foto: Vadim Andrushchenko / stock.adobe.com
Die „Berlin Design Week“ könnte
bald wieder eines der wichtigsten
Ereignisse für Designinteressierte,
Kreative und Branchenprofis in
der deutschen Hauptstadt werden. Ihre
Wurzeln reichen tief in die Geschichte
der Berliner Designszene zurück.
In den frühen 2000er-Jahren begann
diese Geschichte mit dem Festival
„Design Mai“, das sich schnell zu einer
Plattform für interdisziplinäres Design
entwickelte. Es schuf Raum für innovative
Ideen, experimentelle Konzepte
und internationale Kooperationen.
Wenig später entstand dann das parallel
laufende Nachwuchsprogramm „DMY“,
das junge Designer:innen förderte und
ihnen eine Bühne bot. Dieses Programm
wuchs rasch und wurde – nach dem
Ende des „Design Mai“ – zur eigenständigen
Berliner Designmesse, die sich
über die Grenzen der Stadt hinaus einen
Namen machte.
Die „DMY“ Designmesse zeigte,
wie wichtig eine solche Plattform für
aufstrebende Kreative war. Sie versuchte
sich als Netzwerk für Designschaffende,
Fachleute und Interessierte zu etablieren
und dazu beizutragen, Berlin als
Designmetropole zu stärken. Mit der
Zeit wurden weitere Versuche unternommen,
Designmessen in der Stadt zu
etablieren. Dabei war der ehemaligen
Flughafen Tempelhof immer wieder
Veranstaltungsort. Trotz all dieser Versuche,
wurde es still um das Thema.
Nach einer ruhigen Phase, in der große
Designmessen und -veranstaltungen
in den Hintergrund traten, entstand
2018 die Berlin Design Week. Mit einer
Corona-Pause 2020 gab es sechs Ausgaben,
teilweise unter dem Metaplasmus
„BNDNWK“ sowie an verschiedenen
Orten der Stadt. Das letzte Mal 2024 in
Oberschöneweide.
Nun kehrt die „Berlin Design Week“
mit neuer Energie zurück und knüpft
an ihre reiche Geschichte an. Vom 15. bis
18. Mai 2025 findet die „BDW“ statt und
wird zu einem zentralen Treffpunkt für
Kreative, Designinteressierte und Profis.
In diesen vier Tagen präsentiert sich die
Hauptstadt als pulsierendes Zentrum
für Designinnovation und -kultur.
tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025 5
BERLIN DESIGN WEEK
Die „Berlin Design Week 2025“ bietet
ein vielseitiges Programm, das zahlreiche
Facetten des Designs abdeckt.
Nationale und internationale Marken,
Architekturbüros, Designer:innen,
Agenturen und Kultureinrichtungen
öffnen ihre Türen und zeigen ihre
neuesten Kollektionen, Projekte und
Trends. Zu den Teilnehmer:innen
gehören renommierte Namen wie
Jasper Architects, RAA Ralph Appelbaum
Associates, Signet,
OKA, HENN und viele mehr.
Diese etablierten Akteure
bereichern das Event mit
Ausstellungen, Workshops,
Talks und Präsentationen.
Ein wichtiger Bestandteil
der „BDW“ sind die Designhochschulen
der Stadt und
darüber hinaus. Institutionen
wie die UDK Berlin, die
HTW Berlin oder die HAWK
nutzen die Woche, um
ihre Nachwuchstalente zu
fördern und deren Arbeiten
einem internationalen Publikum
vorzustellen. Für viele
Studierende ist die Berlin
Design Week eine wertvolle
Plattform, um Kontakte zu
knüpfen und ihre Projekte
sichtbar zu machen.
Das Programm der Berlin
Design Week 2025
Das Line-Up der Berlin Design
Week 2025 ist vielseitig
und bietet für jeden etwas,
wie klassische Ausstellungen
und Showroom-
Präsentationen. Workshops
und interaktive Programme
laden dazu ein, selbst aktiv zu werden
und neue Perspektiven auf Design zu
entdecken.
Ein besonderer Höhepunkt ist die
Design Night, die Kreative und Fachleute
aus aller Welt zusammenbringt.
Diese Veranstaltung bietet Raum für
Austausch und Inspiration in lockerer
Atmosphäre. Ebenso tragen spannende
Paneltalks und Diskussionsrunden mit
führenden Designer:innen dazu bei,
aktuelle Themen und Herausforderungen
der Designwelt zu beleuchten.
Unter anderem ist der britische Designer
Tom Dixon als Speaker geladen,
Architekt:innen und Expert:innen.
Ein weiteres Highlight ist die
Vielfalt der Veranstaltungsorte. Neben
den teilnehmenden Showrooms und
Galerien werden ausgewählte Partner
Spaces wie der „Amtsalon by Wilmina“,
die „Gebrüder Fritz“ und die „Platte
Berlin“ genutzt. Diese Orte schaffen
Sessel von YVI Living
eine inspirierende Kulisse und machen
die Berlin Design Week zu einem in der
Stadt verankertem, urbanem Erlebnis.
Die „BDW“ 2025 steht unter dem Motto
„Common Sense“, das die Bedeutung
von Design als Mittel zur Lösung gesellschaftlicher
und ökologischer Fragestellungen
betont. Die Innovationskraft
der Berliner Designszene wird in einem
breit gefächerten Programm sichtbar, das
nicht nur visuell beeindruckt, sondern
auch zum Nachdenken anregt.
Die Berlin Design Week 2026 und die
UNESCO City of Design
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die
Berlin Design Week eine klare Vision
hat: Im Jahr 2026 wird Berlin sein
20-jähriges Jubiläum als „UNESCO City
of Design“ feiern. Dieses Jubiläum soll
mit einer besonders umfangreichen
und spektakulären Ausgabe der „BDW“
begangen werden. Die Veranstaltung
2025 dient dabei als Vorgeschmack und
Meilenstein, auf dem Weg
dahin.
Die „BDW“ wird von
einem starken Team aus
erfahrenen Partnerinnen
getragen, das die Veranstaltung
mit frischen Ideen
und klarer Vision voranbringt.
Alexandra Klatt, die
Gründerin der Berlin Design
Week, arbeitet gemeinsam
mit Angelika Müller vom
H.O.M.E. Designmagazin
und Monika Dagree von der
Agentur „on time pr“ daran,
die „BDW“ als internationalen
Design-Event zu etablieren.
Diese Partnerschaft
bringt gebündelte Expertise
und innovative Impulse in
das Projekt ein, das nicht
nur ein Event, sondern eine
Bewegung für die Zukunft
des Designs darstellt.
Die „Berlin Design Week
2025“ bietet also nicht nur
visuelle Highlights, sondern
auch eine Plattform für
Austausch und Inspiration.
Sie zeigt eindrucksvoll,
warum Berlin als kreative
Hauptstadt Europas gilt.
Mit ihrem vielseitigen Programm, den
renommierten Teilnehmer:innen und
internationalen Besucher:innen setzt
sie ein starkes Zeichen für die Designszene.
Mit ihrer Rückkehr auf die
internationale Bühne beweist die Berlin
Design Week, dass sie nicht nur Teil der
Berliner Kultur, sondern ein unverzichtbarer
Bestandteil des globalen Designkalenders
werden soll.
Berlin Design Week 15.–18. Mai 2025, verschiedenen
Orte, berlindesignweek.com
Foto: Yvi Living
6 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Coffee Table von Uwe Schmidt Berlin: Gestell und Tischplatte sind manuell modelliert und veredelt, mit Bronzepigmenten patiniert
Fotos: Promo; Philipp Langenheim & Corina Schadendorf-Langenheim
Zeitloser Esszimmerstuhl aus Massivholz von ekomia: Modell „June“
tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025 7
BERLIN DESIGN WEEK
»Wir gestalten Wohnwelten,
nicht nur Objekte«
Das Berliner Designstudio „Objekte Unserer Tage“ feiert zehnjähriges
Jubiläum – ein Gespräch über den richtigen Namen,
Selbstverständnis und Meilensteine
Interview: Stefan Sauerbrey
Christoph Steiger, vor zehn
Jahren habt ihr „Objekte
Unserer Tage“ gegründet!
Was bedeutet der Name?
Zehn Jahre, wie schnell die
Zeit vergeht. Es war klar, dass
wir als Gegenpol zum klaren
und schnörkellosen Design
keinen technoiden, sondern
einen klingenden, ja fast
romantischen Namen haben
wollten, der gleichzeitig unseren
Anspruch ausdrückt,
etwas mit Wert zu schaffen.
„Objekte Unserer Tage“
drückt das aus. Dass die Abkürzung
OUT international
funktioniert, war die Kirsche
auf der Torte.
Wie seid ihr zusammengekommen?
Wir haben OUT zu dritt
gegründet. Anton und David
studierten Produktdesign,
ich arbeitete in einer Strategieberatung.
Dem Berliner
Klischee entsprechend,
lernten wir uns im Nachtleben kennen
und verstanden uns auf Anhieb. Unsere
verschiedenen Hintergründe ergänzten
sich ideal.
Warum Möbel?
Uns verband eine besondere Affinität
zu Interior-Themen und zur Gestaltung
von Wohnräumen. Trotz der reichen
Tradition des deutschen Möbeldesigns
fehlte es aus unserer Sicht an frischen
David Wendt (l.), Christoph Steiger (Mitte), Reinhard Weßling (r.),
Mitgründer Anton Rahlwes ist 2019 ausgestiegen.
Impulsen. Gleichzeitig machten junge
Unternehmen aus Dänemark wie Hay
oder Muuto auf sich aufmerksam und
trafen den Nerv der Zeit. Uns war klar:
Es gibt Raum für unseren ganz eigenen,
farbenfrohen und mutigen Designansatz
aus Berlin.
Los ging es in einer Wohnung, dann
ging es zum Alex und heute Kreuzberg.
Wie wichtig ist die Location?
Ja und nein. Wir hatten
zunächst ein kleines Studio
in Pankow, und meine
Wohnung diente als „OUT
Wohnung“ – als Fotolocation
und Showroom. Der Umzug
ins Haus des Reisens war der
nächste logische Schritt: Mit
dem Wachstum brauchten
wir mehr Platz. Gleichzeitig
fanden wir das Zusammenspiel
unserer Entwürfe mit
der ikonischen Architektur
des Ostberliner Gebäudes
extrem spannend. Seit 2019
sind wir in der Ohlauer Straße
im Haus Of OUT. Wie der
Name schon sagt, fühlen wir
uns hier angekommen. Die
Location ist enorm wichtig.
Es ist das kreative Herz
unseres Unternehmens, der
Ort, an dem unsere Entwürfe
und visuelle Identität
entstehen.
Was waren die Höhen und
die Tiefen?
Zu den Highlights zählen der Launch
der ersten Homepage, der erste Verkauf
(eine Glaskaraffe!), die Ehre, deutsche
Botschaften ausstatten zu dürfen,
die ersten Veröffentlichungen sowie
die Realisierung großer, internationaler
Projekte mit renommierten
Architekt:innen. Berührend war und ist
die „Fanpost“ glücklicher Kund:innen
und das gemeinsame Feiern von
Meilensteinen mit Partner:innen und
Foto: Objekte Unserer Tage
8 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Freund:innen. Gleichzeitig war es alles
andere als leicht, sich in der etwas verstaubten
Möbelbranche zu behaupten
und konsequent dem eigenen Kompass
zu folgen. Es hat Zeit, Geduld und
Arbeit gekostet, deutlich zu machen,
wofür wir stehen und warum OUT
eine eigenständige, starke Alternative
ist. Wir sind ohne großes Startkapital
gestartet. Die ersten Jahre waren
finanziell ein Ritt auf dem Rasiermesser.
Umso stolzer sind wir, dass es uns
nach zehn Jahren nicht nur noch gibt,
sondern wir mit jedem Jahr weiter
gewachsen sind.
Hat sich eure Arbeit geändert?
Unsere Prozesse haben sich kaum
verändert. Entwürfe entstehen seit
jeher digital im 3D-Programm. Sobald
sich eine klare Richtung abzeichnet,
erstellen wir Renderings, um Proportionen
und die ästhetische Wirkung zu
beurteilen. Anschließend übergeben
wir den Entwurf an einen unserer Produktionspartner.
Diese Partnerschaften
bestehen seit Jahren. Alle befinden
sich nach wie vor in Deutschland. Dort
wird der erste Prototyp gefertigt.
Was unterscheidet euch von anderen?
Wir konzentrieren uns weniger darauf,
was uns von anderen unterscheidet.
Vielmehr beschäftigen wir uns mit
der Frage, wofür wir stehen wollen.
„Objekte Unserer Tage“ bleibt seit zehn
Jahren konsequent seinem Weg treu:
Designed in Berlin & Made in Germany.
Damit sind unsere kreative Herkunft
und unser Anspruch an Qualität und
Nachhaltigkeit fest verankert. Daran
wird nicht gerüttelt. Wir gestalten
nicht nur Objekte, sondern Wohnwelten.
Unser Design folgt einem klaren
Kompass, ist mutig, eigenständig, farbenfroh.
Muss ein Sofa beige oder grau
sein? Nicht bei uns. Leuchtrot kombiniert
mit Softpink? Sehr gerne.
Was kommt als Nächstes?
Auf dem Salone del Mobile in Mailand
haben wir unser neues Henn Sofa präsentiert.
Es ist typisch OUT: Henn steht
für Wärme und Unkonventionalität,
wird in präziser Handarbeit gefertigt
und sorgt dank seiner charakteristischen
Steppung für ein einzigartiges
Komfortgefühl. Zur Berlin Design
Week öffnen wir unser Haus Of OUT
und laden zu einem Blick hinter
die Kulissen ein. Anlässlich unseres
zehnjährigen Jubiläums launchen
wir eine eigene Merch-Kollektion mit
Caps, Keychains und Weekend Bags.
Außerdem zeigen wir einige unserer
Klassiker in neuem Gewand und
erweitern unsere Kollektion um zwei
weitere Highlights.
Objekte unserer Tage Ohlauer Str. 42,
Kreuzberg, während der Design Week ist
von Do 15.5. bis Sa 17.5. geöffnet
objekteunserertage.com
Wie in eine Wüsten-Landschaft gebettet wirkt dieses Sitzmöbel mit seinen sanften Kurven. Weshalb
Weshalb Wie in eine wir Wüsten-Landschaft ihm den Namen Siwa gebettet gaben, wirkt nach dieses einer orientalischen Sitzmöbel mit seinen Oase. Darin sanften kann Kurven. der Alltags- Weshalb
Weshalb reisende bequem wir ihm den lesen, Namen chatten Siwa und gaben, entspannen nach einer – alleine orientalischen oder mit einer Oase. ganzen Darin kann Karawane, der Alltags- denn das
reisende Sofa vom bequem Designstudio lesen, Altherr chatten Désile und entspannen Park gibt es – in alleine drei Ausführungen: oder mit einer als ganzen Récamiere, Karawane, Zweisitzer-Sofa denn das
Sofa und extragroße vom Designstudio Liegewiese. Altherr Désile Park gibt es in drei Ausführungen: als Récamiere, Zweisitzer-Sofa
und extragroße Liegewiese.
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sa. di.– 10–18 fr. 10–19 UhrUhr,
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T 030.8892 0 888
info@corberlin.de
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BERLIN DESIGN WEEK
PRODUKTDESIGN
AN DER UDK BERLIN
Die UdK Berlin präsentiert
kreative Projekte aus dem
Produktdesign. Semester-,
Kurzzeit- und Abschlussarbeiten
überzeugen durch überraschende
Funktionen, Nachhaltigkeit
und innovative Ansätze, die zum
Nachdenken und Inspirieren
einladen.
Universität der Künste Berlin
im feldfünf Markgrafenstr. 88,
Kreuzberg, 15.–18.5., 12—18 Uhr
Für Morgen
Auch drei Universitäten werden bei der „Berlin Design Week“ dabei sein
PROJEKT FOCUS
Das Projekt „Focus“ der Tomas Bata University aus Zlín
in Tschechien thematisiert die Bedeutung von Konzentration
in einer Welt voller Ablenkungen. Studierende
des Industriedesigns entwarfen Produkte, die den Geist
beruhigen oder aktivieren, um bewusstes Wahrnehmen
zu fördern. „Focus“ lädt ein, innezuhalten und Konzentration
als essentiellen Wert neu zu erleben.
KALLE Neukölln Karl-Marx-Str. 101, Neukölln, Do–So 13–20 Uhr
10 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
EIN TEPPICH, DER IHR
ZUHAUSE VERWANDELT.
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Materialien und zeitlose Designs.
FAKULTÄT GESTALTUNG
Design aus Hildesheim zeigt globale
Strömungen im lokalen Kontext. Die
HAWK-Fakultät Gestaltung verbindet
interdisziplinäre Kreativität mit
sozialer Verantwortung. Projekte wie
Vestigo oder „Auf der Suche nach dem
Glück“ reflektieren Vielfalt und inspirieren
bei der Berlin Design Week.
Projektor Showroom Markgrafenstr. 88,
Kreuzberg, Info Masterstudium Fr 15 Uhr,
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tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025 1 1
KUNST AM BAU
Glaskunst
am Bau
Während direkt nach dem Fall der Mauer viele Zeugen
ostdeutscher Baukunst zerstört wurden, gelten die
verbliebenen Bauwerke heute als erhaltenswert und stehen
teilweise unter Denkmalschutz
Text: Stefan Sauerbrey
12 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Glasfries „Der
Mensch und
das Meer“ von
Dieter Gantz,
Rolf Lindemann
und Hans Vent,
1970/71 (Ausschnitt)
Nach der Wende verschwand dieses Kunstwerk
aus dem Stadtbild, da die Restaurantkette Nordsee als
neuer Betreiber der Immobilie kein Interesse daran
zeigte. Der Ostberliner Musiker Amin Henke rettete
das 53 Meter lange Glasrelief, indem er es kaufte.
Heute sucht Henke laut der „Berliner Zeitung“ einen
Käufer, idealerweise die Stadt Berlin. Doch angesichts
begrenzter finanzieller Mittel gestaltet sich
dies schwierig. Das Glasrelief bleibt ein bedeutendes
Relikt einer vergangenen Zeit und unterstreicht die
Wichtigkeit der Bewahrung solcher Kunstwerke.
Foto: Archiv Arnim Henke
Die Kunst am Bau in der Deutschen Demokratischen
Republik (DDR) war ein integraler Bestandteil
der städtischen Gestaltung und diente
nicht nur der ästhetischen Aufwertung, sondern
auch der Vermittlung ideologischer Botschaften. Ein
besonders eindrucksvolles Beispiel dieser Tradition
ist das Glasrelief „Gastmahl des Meeres“ im ehemaligen
Restaurant gleichen Namens in Berlin-Mitte. Das
Betonglasfenster mit dem Titel „Der Mensch und das
Meer“ wurde 1970/71 von den Künstlern Hans Vent,
Dieter Gantz und Rolf Lindemann geschaffen und
thematisiert die Beziehung zwischen Mensch und
Meer. Es wurde in der renommierten Glaskunstwerkstatt
Tanja Schölzel in Berlin-Mahlsdorf umgesetzt,
die seit 1928 zahlreiche bedeutende Glasarbeiten
realisiert hat.
Treffpunkt Palast der Republik
Der Palast der Republik war ein Zentrum für Kunst
am Bau in der DDR und beherbergte zahlreiche
beeindruckende Werke. Besonders bekannt war die
Schichtglaskugel auf einer Stahlsäule von Reginald
Richter und Richard Wilhelm, die ein beliebter
Treffpunkt war. Die „Gläserne Blume“ könnte möglicherweise
im Berliner Stadtschloss bzw. Humboldt-
Forum eine dauerhafte neue Heimat finden.
Schon länger hat ein Glasfenster aus dem „Palast“
eine neue Heimat gefunden. Es schmückt das Restaurant
Katerschmaus am Holzmarkt an der Spree seit
2013. Nicht immer sind die Umstände so glücklich. So
ist unbekannt, wo die Glaswand von Richard Wilhelm
aus dem Casino im Palast der Republik verblieben ist
– möglicherweise zerstört beim Abriss des legendären
Ost-Bauwerks.
Im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR befindet
sich das Glasbild „Darstellungen aus der Geschichte
der deutschen Arbeiterbewegung“ von Walter
Womacka. Dieses meterhohe Kunstwerk schmückt
die Treppenhalle und zeigt Szenen der Arbeiterbewegung,
darunter auffliegende Friedenstauben und
aufständische Soldaten. Das heute von der European
School of Management and Technology (ESMT Berlin)
genutzte Gebäude gewährt der Öffentlichkeit Zugang
zu diesem bedeutenden Zeugnis sozialistischer Kunst.
Moskau oder Kyiv und Warschau
Die Karl-Marx-Allee ist Heimat weiterer ikonischer
Beispiele sozialistischer Architektur mit beeindruckender
Kunst am Bau. Das 1964 eröffnete Café
Moskau – aus Protest gegen den Überfall Russlands
auf die Ukraine kurzzeitig in „Café Kyiv“ umbenannt
– besitzt ein 9 × 15 Meter großes Mosaik von Bert Heller,
das die internationale Freundschaft der sozialistischen
Staaten symbolisieren sollte. Seit 2018 steht
tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025 1 3
KUNST AM BAU
Für Kunst am
Bau war in der
DDR bis zu
zwei Prozent
der Bausumme
reserviert
Fenster im Staatsratsgebäude,
Wandfries in der Karl-Marx-Allee,
Fenster im Katerschmaus
und im Jäger & Lustig
das Mosaik unter Denkmalschutz. Ein weiteres
Beispiel ist das Café Warschau, dessen wandhohes
Mosaik von Walter Bischof Errungenschaften
der DDR wie Traktoren, Wohnbauten und eine
Friedenstaube darstellt. Nach der Wende blieb
das Gebäude lange ungenutzt, bevor dort 2011 das
Computerspielemuseum Berlin einzog.
Auch das Restaurant Jäger & Lustig im rückwärtigen
Teil des Ensembles der sogenannten Stalinbauten
bewahrt ein Stück DDR-Geschichte. Die
Glaskunst, die ursprünglich aus der Jägerklause,
dem Wildrestaurant am selben Standort, stammt,
wurde erhalten und integriert. Der Inhaber Alexander
Freund betont: „Was ich spannend fand,
war der Ort an sich und seine Tradition bis 1990
als Wildrestaurant, das hat mich inspiriert.“ Trotz
der aufwendigen Pflege und Werterhaltung sind
die Gäste dankbar. „Unsere Gäste denken, dass das
gesamte Restaurant, was wir gebaut und eingerichtet
haben, ein Denkmal ist. Das ist nicht der
Fall, denn wir haben mit zeitgemäßer Dekoration
ein Gesamtbild geschaffen, in denen sich die Gäste
wohlfühlen.“ Die Glaskunstwerke tragen als dekorative
Elemente wesentlich zu dieser besonderen
Atmosphäre bei.
Die Fassade des Friedrichstadt-Palast ist ebenfalls
geprägt von beeindruckenden Glaskunstwerken,
die von der reichen Glaskunst-am-Bau-
Tradition in Ostberlin zeugen. Immerhin 22.500
Glasbausteine wurden verbaut. Diese Werke sind
bedeutende Zeugnisse einer Ära, in der Kunst und
Architektur eng miteinander verwoben waren.
Natürlich bietet auch Potsdam eindrucksvolle
Beispiele für die Kunst am Bau im Osten.
Fotos: imago / Günter Schneider; Stefan Sauerbrey; Jan Linkersdorff; Florian Kroll
14 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Besonders hervorzuheben ist das Mosaik „Der
Mensch bezwingt den Kosmos“, das zwischen 1969
und 1971 für ein Datenverarbeitungszentrum
geschaffen wurde. Es thematisiert den Fortschritt
in Wissenschaft und Technik und zeigt unter
anderem Bilder von E = mc², der Wostok 1 und
einer Radarstation. Ein weiterer Mosaikzyklus
am ehemaligen Rechenzentrum, das vom Abriss
im kommenden Jahr bedroht ist, knüpft an diese
Themen an und symbolisiert den Optimismus
und die Errungenschaften der DDR in der Raumfahrt.
Bedeutung und Einfluss auf die heutige Zeit
Die Glaskunstwerke der DDR waren weit mehr als
dekorative Elemente – sie dienten als Träger von
Idealen und historischen Narrativen. Sie gelten
heute als wichtige Zeitzeugen. Ihre Erhaltung
zeigt, wie sich die Wahrnehmung dieser Werke
gewandelt hat: Sie werden zunehmend als
kulturelles Erbe anerkannt, das es für kommende
Generationen zu bewahren gilt.
ADRESSEN
Humboldt Forum im Berliner Schloss Schlossplatz 1, Mitte,
tgl. außer Di 10.30–18.30 Uhr, ein Katalog „Hin und weg.
Der Palast der Republik ist Gegenwart“ erhältlich,
www.humboldtforum.org
ESMT Berlin Schlossplatz 1, Mitte, Mo–Sa 9–18 Uhr,
So 12–16 Uhr, weitere Arbeiten von Walter Womacka:
Natur steinmosaik am Haus des Lehrers am Alexanderplatz,
Emaille wandbild „Der Mensch, das Maß aller Dinge“ an der
Friedrichsgracht in Mitte, und der Brunnen auf dem Alexanderplatz
Katerschmaus Holzmarktstr. 25, Friedrichshain,
Di–Fr 12–15 Uhr, 18–22 Uhr, Sa 18–22 Uhr, katerschmaus.de
Jäger & Lustig Grünberger Str. 1, Friedrichshain,
tägl. 11.30–24 Uhr, jaegerundlustig.de
Café Moskau Karl-Marx-Allee 34, Mitte, nicht öffentlich,
Fassade zugänglich
Computerspielemuseum Karl-Marx-Allee 93a,
Friedrichshain, tgl. 10–20 Uhr, eine Wandgestaltung
außerhalb zugänglich
Friedrichstadt-Palast Friedrichstr. 107, Mitte, Fassade
Rechenzentrum Potsdam Dortustr. 46, Potsdam, Fassade
0
PRODUKTE
Gutes Licht
Die „Fire Table“ von
„Grau“ vereint klassisches
Design mit
moderner Beleuchtung.
Die Tischleuchte sorgt für
angenehmes Licht und setzt
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verschiedene Räume und schafft
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Tiergarten, Mo–Fr 11–19 Uhr,
mehr Info und weitere Läden:
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Dinge,
die das
Wohnen
schöner
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Immer bequem
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und schafft Möbel, die Fantasie und Komfort
vereinen. In der Manufaktur trifft über
hundertjährige Polstertradition auf modernen
Pioniergeist.
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Kantstr. 17, Charlottenburg, Mo–Sa 10–19 Uhr,
Info: berlin.bretz.store
Jubiläumsstuhl
Zum zehnten Jubiläum von „Objekte Unserer
Tage“ erscheint der ikonische Stuhl „Schulz“
als limitierte Edition – in massivem Eschenholz,
lackiert in zehn Farben mit Edelstahletikett.
Herzlichen Glückwunsch!
Objekte unserer Tage Ohlauer Str. 42, Kreuzberg, Do–Fr 12–18 Uhr,
objekteunserertage.com, limitierte Edition 1.000 €
Fotos: Grau; Bretz; Objekte unserer Tage
16 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Direkt aus Mailand
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Auf dem Teppich
Teppiche von „Reuber Henning“ vereinen
traditionelle Handwerkskunst mit
moderner Lässigkeit. Sie sind keine
Statussymbole, sondern langlebige
Begleiter mit Charakter, gefertigt aus
besten Materialien. Die Entwürfe der
Berliner Designerinnen Birgit Krah
und Franziska Reuber sind mehr als
Bodenbelag – sie strahlen Seele und
Leidenschaft aus.
Reuber Henning über
reuberhenning.de, Preise 1.210 €
netto pro Quadratmeter
In der Ecke
Das moderne Loungesofa „Dromedaren“
beeindruckt mit großzügigen, „blubbernden“
Modulen, niedriger Sitzhöhe und
Rückenlehne. Die bequeme Polsterung
aus hochwertigem Kaltschaum kommt
ohne Daunen aus. Es bietet große Kombi-
Möglichkeiten in Farben und Größen – hier
das Eckteil..
Sweef Showroom Lietzenburger Str. 88,
Charlottenburg, Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr,
sweef.de, Eckteil 1.250 €
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PRODUKTE
Lange Teezeit
Die Kanne Duet Design Narvik mit Edelstahl-Filter
überzeugt mit Stil und Funktionalität.
Die doppelwandige Isolierung
hält Tee bis zu einer Stunde warm.
Bredemeijer u. a. Teekränzchen, Frankfurter Allee 36B,
Friedrichshain, Mo–Fr 10–19 Uhr, Sa 10–17 Uhr,
www.bredemeijer.de, 99 €
Ein Hauch „DDR“
Die Keramikgefäße von Annegret Streu, Werkstattleiterin
an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein,
entstehen aus Gießformen, die sie von in der DDR
weit verbreiteten Glaslampenschirmen gewonnen
hat. Ihre Arbeiten verbinden nostalgische Elemente
mit modernen, kunsthandwerklichen Akzenten.
Studio Galerie Berlin Frankfurter Allee 36A,
Friedrichshain, Mo–Fr 10–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr,
mehr über die Künstlerin und weitere Arbeiten:
www.annegretstreu.de, ab 45 €
Besondere Geschenke
Der Concept-Store Graf’s Kontor bietet Inspiration für besondere
Geschenke, wie die stilvolle Vase aus der „Love to
Be a Host“-Kollektion mit der Rose „Pink Floyd“.
Graf’s Kontor Giesebrechtstr. 10, Charlottenburg,
Mo 9–17 Uhr, Di–Fr 9–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr
Glasklar
Die Aalto Vase von Designlegende
Alvar Aalto, inspiriert von finnischen
Seen, ist ein zeitloses Symbol skandinavischen
Designs. Mundgeblasen
und handgefertigt von Iittala,
präsentiert sie sich nun in Moosgrün
– ideal für Blumensträuße.
Iittala bei Living Berlin Kantstr. 17, Charlottenburg,
Mo–Sa 10–19 Uhr, Info www.iittala.com, 200 €
Fotos: SGB; Studio Harmens; Promo (2)
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Praktisch in der Küche
Das Küchen-Rack vereint Minimalismus und Funktionalität
und wurde vom Berliner Produktdesigner
Mark Braun und Possi Kitchen für Mono
entworfen. Die exklusive Brand-Collabo steht für
höchste Qualität und Innovation.
Mono Info, Händler und Online-Shop: mono.de, 690 €
„Peace is Power“
Der Yoko Ono „PEACE is POWER“ Becher, 2024,
wurde zur Ausstellung „Yoko Ono. Music of The
Mind“ im Gropiusbau und der neuen Nationalgalerie
geschaffen. Die Ausstellung feiert Yoko
Onos einzigartigen Einfluss auf Kunst und Frieden
über Jahrzehnte. Die Tasse ist aus weißem
Porzellan mit Schrift und Rand in Schwarz.
Buchhandlung Walther König in der Neuen
Nationalgalerie Potsdamer Str. 50, Tiergarten,
Di–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr, auch über
postkartenladen.koeln, 16 €
Kunst und Alltag
Der Künstler Reiner Xaver Sedelmeier interpretiert
Alltägliches in seiner Edition für KPM Berlin neu. Gemeinsam
mit KPM-Chefdesigner Thomas Wenzel überträgt er das
„Mandorla“-Design – inspiriert vom Riffelblech – auf zylindrische
Becher, Vasen und Krüge. Die Serie verbindet Funktionalität mit
Design und reflektiert Sedelmeiers künstlerische Handschrift.
KPM Berlin Stores u.a. Wegelystr. 1, Tiergarten,
Mo–Sa 10–18 Uhr, www.kpm-berlin.com, ab 199 €
Fotos: Promo; Mono; Carlos Calvo / imagenium fotografie; KPM Berlin
Made in GDR
Die von Christian Metzner gegründete
Marke „Pressecafé Berlin“ präsentiert eine
Sammlung von Designobjekten aus der
ehemaligen DDR. Ein Highlight sind die
ikonischen Eiskaffeebecher, die Christa
Petroff-Bohne in den 60er Jahren für
den VEB Auer Besteck- und Silberwaren
entwarf. Auf der Webseite gibt es
weiteres DDR-Design.
Pressecafé Berlin erhältlich im Shop
Das Minsk Kunsthaus, Max-Planck-
Str. 17, Potsdam, Mi–Mo 10–19 Uhr,
und www.pressecafe.berlin, 35 €
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PRODUKTE
Pizzabäcker
Der Holz befeuerte Pizza-Backofen ist
kompakt, leistungsstark und perfekt für
Terrasse oder Balkon. Er zaubert authentische
Pizzen, Brot,
Gemüse und Fleisch
mit rauchigem Holzofengeschmack
– ideal
für Outdoor-Dinner.
Gozney Modell Dome S1 bei Viani
Schönhauser Allee 46, Prenzlauer
Berg, Akazienstr. 1, Schöneberg,
Mo–Sa 10–20 Uhr, Info und Shop:
de.gozney.com, Modell Dome S1
1.499 €, Modell Tread 499 €
Neues Designstudio
Der neu eröffnete „Anobjct Concept Space“ vereint
Showroom, Store und Studio. Das neue Interior-Label von
Till Helmbold und Sabrina Dehoff präsentiert ausgewählte
Möbel und Objekte mit skulpturaler Präsenz sowie eine kuratierte
Auswahl von Sabrina Dehoffs Schmuck und Mode.
Anobjct Concept Space Senefelderstr. 29A, Prenzlauer Berg,
weitere Info www.instagram.com/anobjct
Klares Design
Zum 10-jährigen Jubiläum hat Schmuckgestalterin
Johanna Gauder das neu gestaltete Studio eröffnet. In
Zusammenarbeit mit Christoph Hauf entstand ein multifunktionaler
Raum, der Design und Schmuck vereint.
Der Kölner Produkt- und Interior-Designer entwarf die
funktionalen Möbel.
Studio Johanna Gauder Schillerpromenade 14, Neukölln,
Termin nach Vereinbarung
Trendfarbe Taupe
Die neue Outdoor-Kollektion von „Zebra“
bringt den eleganten Farbton Light Taupe auf
Terrassen und Balkone. Der beliebte Trendton
setzt sich bei Sitz- und Loungegruppen,
Gartentischen sowie praktischen Accessoires
durch. Die Möbel der Greenline-Serie aus
hochwertigen, nachhaltigen Materialien
verleihen jedem Außenbereich eine frische
und stilvolle Note.
Zebra Outdoor z. Bsp. bei Möbel Höffner
und Möbel Kraft, Stuhl stapelbar 160 €
Fotos: Gozney; Anobjct; Zebra; Diana Pfammatter
20 tipBerlin Wohnen Frühjahr 2025
Hygge auf dem Balkon
„Søstrene Grene“ bringt das Hygge-Gefühl nach Berlin und hat beeindruckende
12 Filialen in der Hauptstadt – mehr als in Kopenhagen.
Kreative Ideen, die jeden Außenbereich in eine Oase verwandeln können.
Søstrene Grene im Rathaus-Center Breite Str. 20, Pankow, Mo–Sa
10–20 Uhr, außerdem: Alexa, Hauptbahnhof, Schönhauser Allee,
Ring Center, Boulevard Berlin, Schlossstr., Gropius
Passagen, Forum Köpenick und Spandau Arcaden,
Hängematte 34,40 €, Gießkanne 5,68 €
Bunte Steine
Der „Stapelstein“ ist ein vielseitiges Spiel- und Bewegungselement
für Kinder und Erwachsene. Die leichten,
stapelbaren Steine fördern Balance und
Fantasie und sind in leuchtenden
Farben erhältlich. Ob als
Hocker, Balancierhilfe
oder Spielobjekt – er
ist drinnen wie draußen
ein nachhaltiger,
umweltfreundlicher
Allrounder.
Stapelstein Alte
Schönhauser Str. 3,
Mitte, Mo–Sa 11–19
Uhr, stapelstein.de,
sechsteiliges Set
176 €
Fotos: Søstrene Grenes; Stapelstein; Ikea; Weingärtners Genusshandwerk
Alle Farben
Ikea bietet eine große Auswahl an stilvollen und
funktionalen Outdoormöbeln für Terrasse, Balkon
und Garten. Von bequemen Lounge-Sets
über praktische Tische bis hin zu robusten
Stühlen – die Möbel sind wetterbeständig und
in verschiedenen Designs erhältlich.
Ikea Filialen auf www.ikea.com, Tisch 59 €,
Klappstuhl 35 €
Wie neu
Hier werden dänische
Landhausmöbel in restauriert und mit
wasserbasierten Kreidefarben veredelt.
Wein gibt es auch zu kaufen.
Weingärtners Genusshandwerk
Scharnweberstr. 80, Friedrichshagen,
Mi–Fr 12–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr,
genusshandwerk.berlin
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LETZTE SEITE
Mobile Tischlampen mit Akku haben ihren Ursprung in der Gastronomie, in der
sie für eine intime Beleuchtung am Tisch sorgten. Ihr Vorteil: Die Beleuchtung
konnte selektiv gestaltet werden, ohne das gesamte Ambiente zu überstrahlen.
Diese Funktionalität überzeugte schnell auch Endverbraucher:innen, die die Lampen auf
dem Balkon, der Terrasse oder als flexible Lichtquelle in Wohnräumen einsetzten. Mit
wachsendem Erfolg stieg die Nachfrage, und die Massenproduktion – vor allem in China
– führte zu günstigeren Modellen, mit oft minderwertiger Optik und Bauweise.
Inzwischen setzen hochwertige Designs neue Maßstäbe, wie die Tischleuchte
„Burgeon“ von „Hering Lighting“ aus Berlin. Sie verbindet Design mit Funktion. Ihr
Schirm aus feinem, mattem Biskuitporzellan erinnert an eine erblühende Knospe. Der
Sockel aus gebürstetem Aluminium ergänzt den filigranen Porzellanschirm, der ein
weiches, warmes Licht schafft.
Dank moderner LED-Technologie und
integriertem Akku ist „Burgeon“ flexibel
einsetzbar – ob auf dem Esstisch, Sideboard
oder als Nachttischlampe. Ein kapazitiver
Gutes Licht
–überall
Die mobile Leuchte „Burgeon“ sorgt für
stimmungsvolles Ambiente an jedem
Wunschort – drinnen und draußen
Touch-Knopf ermöglicht die stufenlose
Helligkeitsregulierung, während der
abnehmbare Schirm aus Biskuitporzellan
sogar spülmaschinenfest ist.
Die von Stefanie Hering entworfene
Lampe überzeugt mit durchdachtem
Design und hochwertige Materialien
und ist ideal für die gehobene Gastronomie
und eben auch für anspruchsvolle
Designliebhaber:innen.
Hering Showroom Lindenthaler Allee 5, Zehlendorf,
Mo+Do 10–17 Uhr, heringberlin.com, 861 €
Text: Stefan Sauerbrey
Foto: Volker Conradus
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