23.04.2025 Aufrufe

casanostra 180 | April 2025

Zweitwohnungen: Sanieren und vermieten statt leer lassen | Gartenteich mit Mehrwert | Materialkreislauf der Solarpanels | Streitbeilegung im Alter

Zweitwohnungen: Sanieren und vermieten statt leer lassen | Gartenteich mit Mehrwert | Materialkreislauf der Solarpanels | Streitbeilegung im Alter

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Nr. 180 April 2025

Zweitwohnungen:

Sanieren und vermieten statt leer lassen

Gartenteich

mit Mehrwert 9

Materialkreislauf

der Solarpanels 10

Streitbeilegung

im Alter 12


2 INSERATE

– Naturputze ohne giftige Biozide für biologisches Bauen

– Über 1 000 Farbtöne, unzählige Strukturen

– Grosse Vielfalt an natürlichen Dämmungen

NATURBAUSTOFF LEHM

WOHLFÜHLATMOSPHÄRE

IN DEN VIER WÄNDEN

Räume, die mit Lehm verputzt sind, haben ein spürbar

besseres Raumklima. Lehmputze von HAGA nehmen

Feuchtigkeit auf und geben sie bei sinkender

Luftfeuchtigkeit wieder ab. Das verhindert Algen und

Schimmel. Dank seiner natürlichen Eigenschaften

reinigt Lehm die Raumluft und bindet Schadstoffe.

HAGA AG Naturbaustoffe, Amselweg 36, CH-5102 Rupperswil

Beratung und weitere Informationen: 062 889 18 18, info@haganatur.ch, www.haganatur.ch

VEGANE NATURBAUSTOFFE

ohne Biozide, ohne Mikroplastik

für Gesundheit und (Raum-)Klima

haga_inserat_casanostra_SS_189x125_CMYK.indd 1 27.03.25 09:59

IHRE VERTRAUENSPARTNERIN

FÜR IMMOBILIEN

BERATUNGEN – VERKAUF

MIETRECHT – STOCKWERKEIGENTUM

KARIN WEISSENBERGER IMMOBILIEN

Immobilienfachfrau, dipl. Feng Shui Beraterin

Tobelstrasse 3a, 8127 Forch

T. 044 980 66 67, weissenbergerimmo@bluewin.ch

Geschätzte

Liegenschaften.

Bewertung von Wohn-, Geschäftsund

Industrieliegenschaften

Vermittlungen

Kauf- und Verkaufsberatung

BIRSIGSTRASSE 2

CH-4054 BASEL

+41 (0)61-336-3060

WWW.HIC-BASEL.CH

INFO@HIC-BASEL.CH

CASANOSTRA 180 2025


EDITORIAL 3

Inhaltsverzeichnis

THEMA

04 Untermieter*innen sollen

für warme Betten sorgen

EXTRA

09 Ein Gartenteich gegen die Mückenplage

10 Solarpanels am Ende ihrer Lebensdauer

12 Konfliktlösung für ältere Menschen

und ihre Angehörigen

SERVICE

14 Ratgeber

17 Mitgliederangebote

19 Kurse und Veranstaltungen

21 News

SCHLUSSPUNKT

23 Carte Blanche für Anders Gautschi,

CEO von Biovision

15 Wohnungsübergabe:

Die Vorbereitungen

Foto: krblokhin/iStock

Liebe Leserin, Lieber Leser

Mir kommt es vor, als ob sich seit dem 20. Januar 2025

die Erde in die entgegengesetzte Richtung dreht. Seit

Donald Trump zum zweiten Mal Präsident der Vereinigten

Staaten von Amerika geworden ist, existieren die

Spielregeln, die wir uns über internationale Abkommen

und Verträge gegeben haben, nicht mehr. Aus Kriegsgebieten

sollen Luxusresorts werden, benachbarte Länder

werden besetzt, auf Bodenschätze eigenständiger

Staaten wird Anspruch erhoben, tausende Staatsangestellte

werden entlassen. Die Entwicklungshilfe wird gestrichen.

Durch Zölle soll eines der reichsten Länder der

Welt noch reicher werden. Weltweit sind die Menschen

ver unsichert. Für viele ist das eigene Heim, das eigene

Haus der letzte Fixpunkt, an dem sie sich halten können.

Doch viele existiert auch dieser nicht mehr. Sie stehen

vor Trümmern oder Brandruinen. Es fällt mir manchmal

schwer, ob solcher tragischen Begebenheiten optimistisch

zu bleiben. Aber ich bin überzeugt, dass wir Vieles

selbst in der Hand haben, um die Welt zu verändern.

Fangen wir an im Kleinen, in unserem Umfeld, mit unseren

Nachbar*innen.

Claudia Friedl, Präsidentin Casafair Schweiz,

Nationalrätin SP/SG

Foto: Parlamentsdienste

21 Tag der Nachbarschaft

Foto: Halfpoint/iStock

Sie finden uns im Internet unter casafair.ch

Abonnieren Sie unseren Newsletter unter casafair.ch/aktuell/newsletter-abonnieren

Liken Sie uns auf Facebook facebook.com/VerbandCasafair

folgen Sie uns auf Instagram instagram.com/casa.fair

casanostra abonnieren oder Mitglied werden casafair.ch

IMPRESSUM Inserate-Tarif 2025 1⁄1 Seite Fr. 2050.– (2. Umschlagseite 2300.–), ½ Seite 1200.–, ¼ Seite 710.– ⅛ Seite 390.–, 1⁄16 Seite 240.– , 4. Umschlagseite neben Adressfeld

1390.– Kleinanzeigen bis 6 Zeilen (à 45 Anschläge) Fr. 60.–, Zusatzzeilen Fr. 15.– Branchenverzeichnis maximal 4 Zeilen Fr. 270.–/Jahr Erscheinen casanostra erscheint

fünfmal jährlich, Abdruck nach Rücksprache Verleger Casafair Schweiz, Zentralsekretariat, Postfach, 3001 Bern Redaktion Leitung Nadim Chammas, Mitarbeit Noemi

Helfenstein Redaktionsadresse casa nostra, Casafair Schweiz, Postfach, Bollwerk 35, 3001 Bern, Tel. 031 312 00 22, casanostra@casafair.ch Titelbild CAHKT/ iStock

Grafik Clerici Partner Design, Zürich Druck Vogt-Schild Druck AG, Derendingen Papier Perlen Value Inserate Anzeigenverkauf casanostra, Casafair Schweiz, Postfach,

3001 Bern anzeigen@casafair.ch, Tel. 031 312 00 35 Auflage 16 880 Ex. casanostra 181 erscheint am 27. Juni 2025 Redaktions- und Inserateschluss 6. Juni 2025

ISSN 2674-0540 Klimaneutral und auf Schweizer Papier gedruckt. E-PAPER Bei Interesse bei kontakt@casafair.ch melden.

CASANOSTRA 180 2025



THEMA ZWEITWOHNUNGEN 5

Untermieter*innen sollen

in den Bergen für

warme Betten sorgen

Versäumnisse bei der Raumplanung

sorgen in den Bergkantonen für

Wohnungsnot. Grund sind unter anderem

die vielen leerstehenden Zweitwohnungen,

die wegen ihrer schlechten

CO 2 -Bilanz ohnehin in der Kritik

stehen. Grünen-Nationalrat Christophe

Clivaz will nun mit einem unkonventionellen

Vorschlag beide Probleme

auf einmal angehen.

Text Romano Paganini, Journalist

Die Leerwohnungsziffer in den alpinen Tourismusgemeinden

liegt tatsächlich mehrheitlich unter einem Prozent.

Je höher die Dichte an Zweitwohnungen, das haben Erhebungen

des Bundes ergeben, desto weniger Wohnraum.

Zu dieser Entwicklung beigetragen haben ein einseitiges

Standortmarketing in den Tourismusgebieten sowie die Auslegung

zweier Gesetze: jenes zu den Zweitwohnungen (ZWG)

und jenes zur Raumplanung (RPG).

Doch der Reihe nach.

Not kennt kein Gebot. Das muss sich auch Christophe Clivaz

gedacht haben. Denn der Walliser Grünen-Nationalrat sucht

derzeit nach Mehrheiten im Parlament, um ein Förderprogramm

zur Sanierung von Zweitwohnungen aufzugleisen.

«Viele dieser Gebäude sind alt, schlecht isoliert und verfügen

über Öl- und Elektroheizungen aus dem vergangenen Jahrhundert»,

begründet Clivaz seine Initiative. Clivaz sagt, dass

nicht alle Besitzer:innen von Zweitwohnungen «sehr reich»

seien, und eine Sanierung ohne staatliche Unterstützung

nicht stattfände.

Im Gegenzug zu den öffentlichen Geldern müssten die

Besitzer*innen dazu verpflichtet werden, ihre oft leer stehenden

Wohnungen während einem Teil des Jahres fix unterzuvermieten.

«Damit gäbe es automatisch weniger kalte Betten.»

Christophe Clivaz, dessen Familie ein Maiensäss in Randogne

VS besitzt, denkt dabei nicht nur an die Tourist*innen,

sondern auch an die Angestellten in Gastronomie und Hotellerie,

die während ihres Saisonaufenthalts irgendwo leben

müssen. Schliesslich sei die Wohnungsnot ein Grund für den

Fachkräftemangel. «Es gibt genügend Beispiele von Zweitwohnungen,

die während eines Teils des Jahres problemlos

untervermietet werden können.»

Die Sanierung von Zweitwohnungen

geht zu langsam voran. Fotos: David Taljat/iStock, Foto: Dale Gu/iStock

Die Schlupflöcher des Zweitwohnungsgesetzes

In der Schweiz existieren rund 726 000 Zweitwohnungen,

also Wohnungen, in denen niemand fix lebt. Die Belegung beschränkt

sich auf wenige Tage im Jahr; das Bundesamt für

Raumplanung (ARE) schätzt vierzig bis sechzig. Das heisst,

über achtzig Prozent des Jahres stehen knapp ein Siebtel der

4,8 Millionen Wohnungen in der Schweiz leer. Das ist angesichts

der Wohnungsnot eine hohe Zahl.

Dem ZWG, das 2016 in Kraft getreten ist und der Zersiedelung

Einhalt gebieten sollte, ist dabei eine unrühmliche

Rolle zugekommen. Es besagt, dass in Gemeinden mit über

zwanzig Prozent Zweitwohnungen eigentlich keine neuen

gebaut werden dürfen; davon sind besonders die Kantone

Wallis (86 Gemeinden), Graubünden (75 Gemeinden), Tessin

(62 Gemeinden) und Bern (43 Gemeinden) betroffen. Doch das

Parlament hat das Gesetz mit Ausnahmen versehen, etwa

wenn eine bestehende Erstwohnung in eine Zweitwohnung

umfunktioniert wird, oder neue Zweitwohnungen touristisch

bewirtschaftet werden. Beide Varianten sind finanziell

lukrativer als unbefristete Mietverträge – und stehen entsprechend

in der Gunst der Hauseigentümer*innen.

Auf Anfrage von casanostra schreibt Vera Weber vom

ZWG-Initiativkomitee knapp: «Wir hätten uns eine strengere

Umsetzung des Artikels gewünscht.» Als ob dies nicht genug

wäre, ist das ZWG vor einem Jahr ein weiteres Mal aufgeweicht

worden. Der Bündner Mitte-Nationalrat Martin Candinas

hat mit Rückendeckung der Bergkantone erwirkt, dass

anstelle von abgerissenen Häusern neue, grössere Bauten

entstehen können – inklusive Zweitwohnungen. Candinas ist

überzeugt, dass es solche Investitionen von Unterländern

braucht, damit die Bergdörfer nicht aussterben.

Es ist die bürgerliche Antwort auf die Problematik.

CASANOSTRA 180 2025


6 ZWEITWOHNUNGEN THEMA

Foto: astra490/iStock

Mit den Baulandreserven

wurde in

der Vergangenheit

zu verschwenderisch

umgegangen.

Die hohen Reserven an Bauland

Der ehemalige SP-Nationalrat (2011– 2019) und Casafair-Vizepräsident

Thomas Hardegger findet, dass es die Kantone in

den vergangenen Jahren versäumt hätten, eine gescheite

Raumplanung zu machen, «und zwar sowohl für die Tourist*innen

als auch für die einheimische Bevölkerung». Versagt

hätten zudem auch die lokalen Behörden bei der Planung

von Wohn- und Gewerberaum für Einheimische.

Gemeint sind das erste RPG von 1980 und die nachfolgenden

Revisionen, für die die Behörden nach dem Bauboom der

Nachkriegszeit – inklusive Zehntausender neuer Zweitwohnungen

– nur ein müdes Lächeln übrig hatten. Lieber zu viel

Bauland als zu wenig, lautete die Devise. So wurde Land

schnell zu Geld gemacht, und die Zersiedelung nahm ihren

Lauf.

Erst mit dem revidierten RPG von 2014 wurden die Gemeinden

dazu verpflichtet, überdimensioniertes Bauland

wieder als Landwirtschaftsflächen auszuweisen. Damit sollte

ein Gleichgewicht zwischen Nutzungs- und Schutzinteressen

geschaffen werden – zumindest was die Umwelt betrifft.

Schutzlos den Marktmechanismen ausgeliefert blieben dagegen

die Mietenden. Und da sowohl Bauland als auch Immobilien

durch das verdichtete Bauen an Wert gewonnen

haben, und die seit Ausbruch der Pandemie steigende Nachfrage

nach Zweitwohnungen die Preise ohnehin nach oben

treibt, wird die lokale Bevölkerung weiter verdrängt, selbst

in der ländlichen Schweiz. Darauf hat vor zwei Jahren auch

das ARE hingewiesen. «Sofern keine Massnahmen gegen diese

Entwicklung ergriffen werden», heisst es in einem Monitoringbericht

zum ZWG, «ist künftig mit noch grösserer

Wohnungsknappheit und entsprechenden sozialräumlichen

Verdrängungseffekten und geografischen Wanderungsbewegungen

zu rechnen.»

Angesprochen auf die Versäumnisse in der Raumplanung,

weicht die kantonale Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz

aus. Sie schreibt lediglich, dass die Kantone

bis 2019 Zeit gehabt hätten, ihre Richtpläne anzupassen

und den Gemeinden eine Frist zur Umsetzung gesetzt hätten.

«Je komplexer die Situation in einem Kanton ist, desto länger

dauert es, bis allfällige Rückzonungen erfolgt sind.»

Die vielen Ölheizungen in den Zweitwohnungen

Zur Wohnungsnot in den Bergen kommt ein weiterer Aspekt,

der während der Wachstumsjahre Mitte des vergangenen

Jahrhunderts kaum Thema war: die Energiebilanz von Zweitwohnungen.

Vorschriften zu Isolation und Heizsystemen gab

es kaum, sodass ein Grossteil dieser Gebäude so gebaut wurden,

wie es den Bauherren gerade passte. Vor sechzig Jahren,

als die Atomkraftwerke ans Netz gingen, Energie scheinbar

unbeschränkt zur Verfügung stand und sich der Mittelstand

erstmals eigene Autos leisten konnte, war der Zeitgeist ein

anderer. Eindrücklich belegen dies die Zahlen zum jährlichen

Heizaufwand in Wohnungen: 1970 belief sich dieser auf

200 KWh, heute auf 40 KWh.

Hochgehalten wird dieser Durchschnittswert auch von

den damals gebauten Zweitwohnungen. Diese werden gemäss

einer Studie des Bundesamtes für Energie aus dem Jahre

2017 noch zur Hälfte mit Heizöl beheizt; beim Gas sind es

15,1 Prozent, Elektroheizungen stehen in 9,4 Prozent der Wohnungen.

Zwar können diese Heizungen inzwischen zehntausendfach

vom Erstwohnsitz aus an- und abgestellt werden,

auch dank des Förderprogramms MakeHeatSimple vom Bundesamt

für Energie (BFE); Doch, gibt Christoph Clivaz zu bedenken,

sei dies lediglich ein Tropfen auf den heissen Stein.

«Nur sanierte Zweitwohnungen bringen eine nachhaltige

Veränderung bei der Energiebilanz.»

CASANOSTRA 180 2025


THEMA ZWEITWOHNUNGEN 7

« Bezüglich Sanierung braucht

es Gesetze. Über Freiwilligkeit

wird nur eine Minderheit

erreicht.»

Unerwartete Rückendeckung erhält der Grünen-Nationalrat

von Heinrich Summermatter, Präsident des Dachverbandes

Allianz Zweitwohnungen. «Wenn ich sehe, dass es

immer noch Wohnungen gibt, deren Heizungen automatisch

anspringen, obwohl sie niemand bewohnt, stehen auch mir

die Nackenhaare zu Berge», sagt der Besitzer eines Chalets

mit fünf Wohnungen in Lenk BE.

Auch habe er feststellen müssen, dass es nach wie vor

Leute gebe, die zwar ihr Dach sanieren, allerdings auf die Installation

einer Photovoltaikanlage verzichten. «Es ist schade,

wenn man mit ein paar Franken mehr energetisch eine

geschickte Sache machen könnte, dies aber unterlässt», findet

Heinrich Summermatter. Es liege nun an den Zweitwohnungsbesitzer*innen,

solche Umbauten voranzutreiben.

Ob nebst dem sozialen Aspekt auch jenem der Umwelt

Rechnung getragen wird ist angesichts des politischen Umfeldes

alles andere als sicher. So hat der Bundesrat vergangenes

Jahr ein Förderungsprogramm zur Sanierung von Tourismusunterkünften

im alpinen Raum als «nicht sinnvoll»

erachtet. Zudem soll nun auch noch das Gebäudeprogramm

den Sparübungen des Bundes zum Opfer fallen – also ausgerechnet

jenes Förderinstrument, das die Zahl der energetischen

Renovationen von Gebäudehüllen in der Schweiz zwischen

2011 und 2020 im Vergleich zur ersten Dekade der

Nullerjahre um vierzig bis fünfzig Prozent erhöht hat.

Die Krux mit der Freiwilligkeit

Über die Sanierungsrate bei Zweitwohnungen gibt es keine

konkreten Zahlen. Das BFE ging 2022 bei der Beantwortung

einer Interpellation von Christoph Clivaz davon aus, dass sie

«etwas tiefer ausfällt» als beim Hauptwohnsitz. In seinem

Schlussbericht zur energetischen Erneuerungsrate im Gebäudebereich

von 2024 schreibt das Bundesamt, dass zwischen

2011 und 2020 bei drei Prozent der gasbeheizten und bei

fünf bis sechs Prozent der ölbeheizten Gebäude Massnahmen

ergriffen worden seien.

Auch Gewerbevertreter*innen finden, dass die Sanierung

zu langsam vorangehe. Als Ansprechpartner für das

BFE-Programm MakeHeatSimple ist der Heizungsplaner und

Ingenieur Bruno Schletti oft auch in Zweitwohnungen unterwegs

und kennt die Problematik der Sanierungen. Gerade bei

Stockwerkeigentum sei es enorm schwierig, dass sich die verschiedenen

Besitzer*innen einigen würden. Erschwerend

kommt hinzu, dass knapp ein Fünftel der Zweitwohnungsbesitzer*

innen heute im Ausland leben. Schletti sieht deshalb

nur einen Weg: gesetzliche Vorgaben. «Die Erfahrung hat gezeigt»,

sagt er, «dass es bezüglich Sanierung Gesetze braucht.

Über Freiwilligkeit wird nur eine Minderheit erreicht.»

Bund will bei Sanierung sparen

Bei einem vom ARE initiierten Erfahrungsaustausch zum

Erstwohnraum in Tourismusgebieten im Alpenraum vor einem

Jahr hat sich gezeigt, dass am Ende wohl eine Mischung

aus verschiedenen Massnahmen zur Linderung der Wohnungsnot

in den Bergen führen wird. Auch Synergien bei der

Finanzierung von bezahlbaren Mietwohnungen wurden erwähnt,

etwa über eine Lenkungsabgabe für Zweitwohnungen.

Inserat

Heute schon für

morgen sorgen

Mit einem Vermächtnis an

die Natur – und an die Zukunft

Jetzt vorsorgen, Ihren Nächsten und

der Natur zuliebe. Informieren Sie sich:

pronatura.ch/de/legate-erbschaften

Wir sind persönlich für Sie da:

Tel. 061 317 92 26

CASANOSTRA 180 2025


8 INSERATE

Anders als Andere.

Sinnvoll. Anders.

Der erste ABS-Anlagefonds ist da.

artischock.net

Mit vielen mehr bewirken.

Investieren auch Sie in unseren ersten Anlagefonds basierend

auf dem schweizweit strengsten Nachhaltigkeitsansatz.

ABS – Das Label für eine lebenswerte Welt.

Mehr dazu auf:

www.abs.ch /anlagefonds

Finden Sie die

Energiefresser!

Bis zu 20 % Energie einsparen mit dem

Energie-Monitoring von NeoVac.

Mit dem ganzheitlichen Energie-Monitoring von NeoVac überwachen

Sie den Energieverbrauch Ihrer Liegenschaft, finden energiehungrige

Geräte oder Installationen und nutzen gezielt Optimierungspotenziale.

Making energy smarter

neovac.ch/monitoring

CASANOSTRA 180 2025


EXTRA NATUR & GARTEN 9

Ein Gartenteich

gegen die Mückenplage

Foto: zvg

Viele Gartenbesitzende entscheiden sich gegen einen Teich, da sie

befürchten, sonst eine Stechmückenplage auf dem eigenen

Grund zu verursachen. Ein richtig angelegter, naturnaher Teich

ist aber keineswegs eine Brutstätte für Stechmücken. Er birgt

sogar die Chance, die Mückenzahl zu reduzieren. Und das ist nur

einer der vielen Vorteile eines Naturteiches.

Text Jasmin Jansen, Wissenschaftsjournalistin

Naturteiche sind ungemein wertvoll für die Biodiversität und

eine echte Bereicherung im Garten. Tiere nutzen den Teich

als Trinkstelle, Vögel nehmen planschend Bäder, und die

Flugmanöver der Libellen sind ein Schauspiel für sich. Nicht

weniger eindrücklich sind die Teichbewohner selbst. Von den

zierlichen Insekten, die auf der Wasseroberfläche umherlaufen,

bis zu den Molchen, die ihn durchschwimmen: Es gibt

immer etwas zu entdecken. Zudem schaffen Teiche ein angenehmes

Mikroklima und können in heissen Sommern für

eine spürbare Abkühlung im Garten sorgen.

Ein Teich für jeden Garten

Natürlich ist ein Teich umso schöner und das Ökosystem

Teich umso stabiler, je grösser die Wasserstelle ist. Doch auch

kleine Naturteiche, beispielsweise aus im Handel erhältlichen

Teichschalen, sind eine Bereicherung. Wichtig sind der

richtige Aufbau, eine sinnvolle Bepflanzung und ein geeigneter

Standort. Der Aufbau eines Naturteiches besteht aus drei

Zonen: Uferzone, Flachwasserzone und Tiefwasserzone. So

profitieren badende Vögel genauso wie Unterwasserbewohner.

Auch ein guter Ein- und Ausstieg für kleinere Tiere muss

gewährleistet sein. Die naturnahe Bepflanzung des Teiches

erfolgt abgestimmt auf die jeweilige Zone und besteht aus

einheimischen Pflanzen. Der Standort sollte so hell sein, dass

die Pflanzen ausreichend Licht bekommen, ohne dass der

Teich dabei überhitzt. Je tiefer der Teich ist, desto mehr pralle

Sonne verträgt er.

Natürlich braucht es etwas Zeit, bis sich in einem neu angelegten

Teich das Ökosystem ideal eingependelt hat. Hier

spielt auch die Umgebung eine Rolle. In Gegenden mit hoher

Biodiversität finden sich die ersten Mückenfresser oft sehr

schnell ein, manchmal schon nach wenigen Tagen. Um sicherzugehen,

dass der Teich alle Voraussetzungen sinnvoll erfüllt,

sollte ein Gartenbaubetrieb gewählt werden, der sich mit Biodiversität

und Naturteichen auskennt. Weitere Informationen

zum Anlegen eines Naturteiches gibt es auf Webseiten

von Naturschutzorganisationen, etwa beim Verein Natur im

Siedlungsraum (NimS).

Foto: Jonas Landolt, NimS

Wenn nicht viel Raum zur Verfügung steht, ist eine fertige

Teichschale mit unterschiedlichen Wassertiefe-Bereichen

eine gute Alternative zum Folienteich.

Ein Teich voller Leben

Ist der Naturteich richtig angelegt, wird er ein eigenes Ökosystem.

Und genau aus diesem Grund werden Stechmücken

nicht zum Problem. Denn während die Mückenlarven in Regentonnen,

Giesskannen und anderen «nackten» Gefässen

ungestört wachsen können, sind sie im Naturteich ein willkommenes

Fressen für die anderen Teichbewohner. Molche,

Wasserläufer und Libellenlarven vertilgen grosse Mengen

der zuckenden Stechmückenlarven. Wasserkäfer, Wasserwanzen,

Frösche und Kröten fressen die erwachsenen Mücken,

wenn sie zur Eiablage ans Wasser kommen.

CASANOSTRA 180 2025


10 RECYCLING EXTRA

Das Recycling

von Photovoltaik-Modulen

Eine Photovoltaik-Anlage ist eine

grossartige Sache. Die positive

Ökobilanz, die geringen Kosten:

Eine klimafreundlichere und

effizientere Art der Stromerzeugung

gibt es kaum. Aber was passiert

mit PV-Modulen, wenn sie defekt

sind und man sie entsorgen

muss?

Text Claudio De Boni (Swissolar) und Nando Erne

(SENS eRecycling)

Wer sich schon einmal mit einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage)

beschäftigt hat, hat sich vermutlich Fragen wie diese

gestellt: Was passiert mit alten Solarmodulen am Ende ihrer

Lebensdauer? Aus welchen Materialien bestehen sie? Können

einzelne Bestandteile wiederverwendet werden? Und nicht

zuletzt: Was kostet das Ganze?

Grenzüberschreitendes Know-how

Wenn eine PV-Anlage nach rund 25 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer

erreicht, wird sie zuerst von einer Fachperson abgebaut.

Danach werden die PV-Module abgeholt, zum Sammelplatz

gebracht und anschliessend zu einem spezialisierten

Photovoltaik-Recycler transportiert. Da für die Verarbeitung

von PV-Modulen spezielle Maschinen benötigt werden, arbeitet

die Schweiz hier mit erfahrenen Fachbetrieben aus dem

grenznahen Europa zusammen. In der Schweiz fallen aktuell

(noch) zu geringe Mengen an, um den Betrieb einer solchen

Anlage wirtschaftlich zu machen.

Wertstoffe wiederverwenden

Im Gegensatz zu manchen Elektrogeräten wie beispielsweise

Kühlschränken steht beim Recycling von PV-Modulen nicht

die Entsorgung umweltschädlicher Substanzen im Vordergrund.

Solarpanels enthalten mehrheitlich keine Schadstoffe.

Stattdessen liegt der Fokus auf der Rückgewinnung wertvoller

Rohstoffe.

Die meisten in der Schweiz genutzten PV-Module sind

kristalline Silizium-Module, die zu neunzig Prozent aus Glas

bestehen. Weitere Bestandteile sind Silizium-Wafer (auf Siliziumdioxid-Basis),

Verbundfolien, Metall und manchmal eine

Rückseitenfolie. Dank moderner Recyclingtechnologien können

über 75 Prozent eines PV-Moduls wiederverwertet werden.

Das recycelte Glas und die Silizium-Wafer werden unter

anderem zur Produktion von Glaswolle als Baustoff genutzt.

Die Verbundfolie wird verbrannt, um Energie für das Stromnetz

oder Wärme für die Zementherstellung zu erzeugen.

Metalle werden extrahiert und an Schmelzwerke in Europa

weitergegeben.

Gesicherte Finanzierung

Das Recyclingsystem von SENS eRecycling wird durch einen

vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB) finanziert. Diese ist im

Kaufpreis eines PV-Moduls enthalten, wenn das PV-Modul

von einem dem SENS-Netzwerk angeschlossenen Unternehmen

stammt. Die Recyclingbeiträge aller verkauften Solarpanels

fliessen in einen Fonds, der von SENS eRecycling

verwaltet wird. Aus diesem Fonds wird der gesamte Recyclingprozess

finanziert – von der Abholung der PV-Module

über den Transport bis hin zur fachgerechten Entsorgung

durch spezialisierte Recyclingunternehmen.

SENS eRecycling und Swissolar, erfolgreiche Zusammenarbeit

seit 2013

Um den Ausbau der Photovoltaik in der Schweiz möglichst

ökologisch zu gestalten, hat sich Swissolar, der Schweizerische

Branchenverband für Sonnenenergie, bereits 2013 freiwillig

dem Recycling-System von SENS eRecycling angeschlossen.

Anders als in der EU gab es in der Schweiz bis 2023

keine gesetzliche Pflicht zum Recycling von PV-Modulen.

Diese wurde nun mit der revidierten Verordnung über die

Rückgabe, Rücknahme und Entsorgung elektrischer und

elektronischer Geräte (VREG) eingeführt.

Steigender Rücklauf, steigende Herausforderungen

Im Jahr 2023 wurden rund 760 Tonnen PV-Module umweltgerecht

entsorgt. Aufgrund des starken Ausbaus der Solarenergie

in der Schweiz wird mit einer deutlichen Steigerung

des Rücklaufs gerechnet. Das Schweizer Recyclingsystem ist

gut darauf vorbereitet. Dennoch birgt das sogenannte

Downcycling – also die Verminderung der ursprünglichen

Wertigkeit von Materialien – Herausforderungen. So wird

beispielsweise das Silizium aus PV-Modulen für Glaswolle

verwendet, jedoch nicht für neue Solarpanels.

Um die Kreislaufwirtschaft in der Solarbranche weiter

zu stärken, arbeiten SENS eRecycling, Swissolar, die Berner

Fachhochschule und Partner aus der Schweizer PV-Industrie

zusammen. Geplant ist, den bestehenden Recyclingprozess

durch ein Testverfahren zur Wiederverwendung zu ergän-

CASANOSTRA 180 2025


EXTRA RECYCLING 11

Der Kreislauf von Solaranlagen

Inserat

zen. Fachleute schätzen, dass etwa die Hälfte der jährlich ausrangierten

PV-Module noch ausreichend Leistung aufweist,

um als Secondhand-Module weiterverwendet zu werden.

Zentral für dieses Vorhaben ist die Entwicklung eines

digitalen Passes, der Informationen zur Herstellung, zu

Reparaturen und zur aktuellen Leistung eines PV-Moduls

speichert. Auf dieser Basis wird entschieden, ob ein Modul

recycelt oder mit einem Label versehen und auf dem Secondhand-Markt

verkauft werden soll.

SENS eRecycling

Als Expertin für die nachhaltige Wiederverwertung

von ausgedienten Elektro- und

Elektronikgeräten in und um das Haus,

von Leuchtmitteln und Leuchten, Photovoltaik-Systemen,

Wärmepumpen, E-Zigaretten

sowie Fahrzeug- und Industriebatterien

trägt die Stiftung SENS entscheidend

dazu bei, zukunftsweisende Massstäbe im

eRecycling zu setzen. Sie schont Ressourcen

und leistet damit einen wichtigen Beitrag

zum Umweltschutz.

Unsere Spezialistin

gegen Schädlinge:

Zusammen mit der Natur gestalten

und pflegen wir Gärten, Gewässer und

Naturschutzgebiete. SKWAG.CH

Alles im Grünen.

Die Florfliege (Chrysopidae)

schützt Ihren Garten ganz

ohne Chemie vor Blattläusen.

Mehr Informationen unter www.eRecycling.ch

Swissolar

Swissolar ist der Schweizerische Branchenverband

für Sonnenenergie. Er vertritt

die Interessen von rund 1300 Verbandsmitgliedern

mit über 10 000 Arbeitsplätzen in

der Öffentlichkeit, der Politik und gegenüber

den regulierenden Behörden. Der Verband

setzt sich für eine Energieversorgung

ohne den Einsatz fossiler oder nuklearer

Energieträger ein, bei der die Solarenergie

zur zweiten tragenden Säule neben der Wasserkraft

wird.

Mehr Informationen unter www.swissolar.ch

• Weitere Informationen zum Projekt

«Swiss PV Circle»: pv-circle.ch

• Details zum Recycling von Photovoltaik-

Modulen und dem SENS-Rücknahmesystem:

eRecycling.ch/pv

• Mehr Infos zum Recycling von PV-Anlagen

bei Swissolar: swissolar.ch/recycling

CASANOSTRA 180 2025


12 MEDIATION EXTRA

Konfliktlösung für

ältere Menschen und ihre

Angehörigen

Konflikte im Alter können Familien

vor grosse Herausforderungen

stellen – sei es wegen Krankheit,

schwindender Fähigkeiten oder

emotionaler Belastungen. Die

Altersmediation bietet hier eine

Lösung: eine spezialisierte Form

der Konfliktbewältigung, die

ältere Menschen schützt und ihre

Familien entlastet.

Text Nadim Chammas

«Es handelt sich häufig um Zustände, in denen Krankheiten,

nicht mehr vorhandene Fähigkeiten, Ängste oder Überforderung

der involvierten Parteien das Mediationsgeschehen prägen»,

so Casafair-Mediator Michel Wyss. Für die Angehörigen

sind diese Konflikte belastend. Dazu hat casanostra auch bei

Pro Senectute nachgefragt: «Konflikte im Zusammenhang

mit dem Älterwerden – etwa rund um das Thema Wohnen,

Betreuung, Nachlass oder Rollenveränderungen innerhalb

der Familie – sind vielschichtig», sagt Peter Burri Follath, Mediensprecher

von Pro Senectute Schweiz. Mediation kann das

Angebot der Beratungsstellen ergänzen. «Neben klassischen

Beratungsangeboten, etwa der Sozialdienste, Fachstellen für

Altersfragen, oder Seniorenorganisationen, spielt die Mediation

eine zunehmend wichtige Rolle. Sie ermöglicht es, in einem

strukturierten, vertraulichen Rahmen Konflikte auf

Augenhöhe zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Insbesondere bei emotional aufgeladenen Themen

oder komplexen Familiensituationen kann Mediation deeskalierend

wirken und nachhaltige Vereinbarungen fördern.»

Inserat

MIT ALLEN WASSERN GEWACHSEN

Altersmediation soll Familien entlasten

Ein Mediationsprozess kann durch die betroffene Person

selbst, Angehörige oder Fachpersonen angestossen werden.

Der erste Schritt ist oft ein klärendes Gespräch mit einer neutralen

Stelle – etwa einer Beratungsstelle wie Pro Senectute

oder direkt mit einem/einer ausgebildeten Mediator*in. Casafair

Schweiz hat dazu ein Mediationsangebot mit besonderem

Fokus auf Wohn- und Eigentumsfragen. «Altersmediation

steht zum Schutz und der Stärkung von älteren Personen

und dient der Entlastung von Familien», sagt Michel Wyss.

Die Mediation greift dabei auf Wissen um Dienstleistungs-

Kräutertage:

26. / 27.

April

… jede Pflanze – ein Tropfen Leben.

BIOGÄRTNEREI | NATURGÄRTEN | 8586 Erlen TG | neubauer.ch

CASANOSTRA 180 2025


EXTRA MEDIATION 13

Hier erhalten Sie Hilfe:

Casafair arbeitet mit einem unabhängigen

Mediationsteam zusammen, welches aus

ausgebildeten und erfahrenen Mediator*innen

aus allen Landesteilen besteht.

Informationen unter casafair.ch/mediation

angebote für Betagte und ihre Familien im Gemeinwesen,

rechtliche Aspekte der gesundheitlichen Versorgung oder auf

vormundschaftliche Massnahmen zurück.

Runder Tisch mit Betroffenen, Angehörigen

und Fachleuten

Bereits ein Gespräch, an dem die Betroffenen, Angehörigen

und bereits involvierten Stellen teilnehmen, schafft Transparenz

und stärkt das gegenseitige Verständnis. «Gerade in

Verbindung mit Immobilienthemen, beispielsweise bei Erbstreitigkeiten

oder Wohnraumanpassungen, ist dieser ganzheitliche

Ansatz sehr wertvoll», sagt Peter Burri Follath von

Pro Senectute. Michel Wyss von Casafair ergänzt: «Bei Bedarf

ist eine Zusammenarbeit mit Fachleuten aus dem Gesundheitsbereich,

aber auch von Beratenden aus dem Immobilienund

dem notariellen Bereich sehr zu empfehlen.» So sind

neben Familienmitgliedern häufig Pflegekräfte, Beratungsstellen

oder Experten aus Bereichen wie Gesundheit und

Recht beteiligt.

Altersmediation ist mehr als nur Konfliktlösung – sie

stärkt Beziehungen, schafft Transparenz und fördert Engagement.

Indem sie ältere Menschen und ihre Familien unterstützt,

schafft sie eine Grundlage für Respekt und gegenseitiges

Verständnis.

Foto: Radist/iStock

Bei Pro Senectute finden sich zahlreiche Informationen

zum Thema Wohnen im Alter, von

Umbauten über Unterstützungsangebote bis

hin zu Wohnformen. Diese Informationen können

als Gesprächsgrundlage dienen, um Themen

frühzeitig anzusprechen. Ist der Gesprächsbedarf

grösser oder ein Konflikt bereits vorhanden,

kann im nächsten Schritt eine Mediatorin

oder ein Mediator mit Erfahrung im Altersbereich

beigezogen werden – idealerweise mit

Kenntnissen in rechtlichen, sozialen und

wohnbezogenen Fragen.

Zwei Empfehlungen für die Gesprächsanbahnung

oder Entscheidungsfindung im

Familienkreis:

• Das Wohnspiel «Dahause und Zuheim» von Pro

Senectute regt auf spielerische Weise dazu an,

über Wohnwünsche im Alter nachzudenken

und diese im Familien- oder Beratungsgespräch

zu thematisieren. Es eignet sich besonders

als Einstieg ins Thema

• Das Kartenset «Go Wish» hilft, eigene Werte

und Prioritäten im Alter zu reflektieren

und mit Angehörigen oder Fachpersonen zu

teilen. Gerade bei medizinischen oder betreuerischen

Entscheidungen kann das hilfreich

sein.

Beides finden Sie unter shop.prosenectute.ch

Inserate

Wir beschriften auch stille Örtchen

Türbeschriftungen

der Denkmaler

Silvio Pfister, dipl. Malermeister

dipl. Handwerker

in der Denkmalpflege FA

Militärstrasse 30 A, 3014 Bern

Filiale Langnau

Bleicheweg 1, 3550 Langnau

optimaler.ch

denkmaler.ch

.Tun Sie etwas.

Gutes und verkaufen.

Sie uns Ihr Haus.

Bei uns kann die Mieterschaft nach dem Kauf Ihrer

Liegenschaft bleiben – zur gleichen Miete.

043 322 14 14

pwg.ch

Stiftung PWG zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen der Stadt Zürich

CASANOSTRA 180 2025


14 SERVICE RATGEBER

Tod der Mieter*in –

Rechte und Pflichten?

«In einer Wohnung, die ich vermiete,

ist kürzlich der Mieter gestorben.

Was habe ich als Vermieterin

für Rechte und Pflichten?»

Stirbt die Mieterschaft, erlischt das

Mietverhältnis nicht automatisch. Vielmehr

gehen mit dem Tod der Mieter*in

die Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag

auf die Erben über. Die Erben

können das Mietverhältnis mit gesetzlicher

Frist auf den nächsten Kündigungstermin

kündigen.

Die Vermieterschaft muss eine solche

Kündigung der Erben akzeptieren,

auch wenn sie mit dem Erblasser einen

Mietvertrag mit längerer Vertragsdauer

abgeschlossen hat.

Umgekehrt steht der Vermieterschaft

kein ausserordentliches Auflösungsrecht

beim Tod der Mieter*in

zur Verfügung. Im Gegenteil bildet

der Tod der Mietpartei im Allgemeinen

nicht mal einen ordentlichen, schützenswerten

Kündigungsgrund. Denn

eine Kündigung wegen Änderungen

in der familiären Situation des Mieters

(z.B. Todesfall), aus denen dem Vermieter

keine wesentlichen Nachteile

entstehen, ist mit guten Erfolgsaussichten

als missbräuchlich anfechtbar.

Allerdings wird die Vermieterschaft

oft erst dann eine Kündigung ins Auge

fassen, wenn bei ihr keine Mietzinszahlungen

mehr eingehen. In einem solchen

Fall steht ihr grundsätzlich ein ausserordentliches

Kündigungsrecht

wegen Zahlungsverzuges zu. Nicht

selten trifft dann die Vermieter*in in der

Praxis auf verschiedene Probleme wie

beispielsweise, an wen die Kündigung

zu richten ist und wie vorzugehen ist,

wenn die Wohnung nicht geräumt wird,

wenn keine oder nicht alle Erben bekannt

sind. Hier hilft die Abwägung aller

Möglichkeiten im Einzelfall.

Wohnraum: hindernisfrei

/ anpassbar

«Mein Wohnhaus benötigt

umfangreiche Arbeiten.

Wie kann ich es an heutige

Bedürfnisse anpassen?»

Für Hauseigentümer, die Wert auf

nachhaltiges Bauen legen, bietet die

Sanierung die ideale Gelegenheit, die

Anpassbarkeit an verschiedene Lebenssituationen

zu verbessern – aus guten

Gründen: Anpassbarer Wohnraum wird

zunehmend nachgefragt, von Menschen,

die älter werden, mit einer Mobilitätseinschränkung

leben oder von Familien.

Was bedeutet «anpassbar»? Nur wenige

Spielregeln gelten: keine Stufen,

ausreichend breite Durchgänge und genügend

Bewegungsflächen. So entstehen

anpassungsfähige Wohnungen, die

sich flexibel nutzen und gut möblieren

lassen.

Eine Sanierung bietet gute Chancen,

den Wohnraum für heutige und künftige

Lebenssituationen fit zu machen.

Werden Balkone verbreitert, ein Lift

eingebaut, Türschwellen entfernt oder

bei der Erneuerung von Fenstertüren

reduziert, verbessert sich die Lebensqualität

und gleichzeitig die Hindernisfreiheit.

Geschickt angeordnete

Apparate machen Anpassungen an individuelle

Bedürfnisse in Bad und Küche

einfach.

Solche vorausschauenden Massnahmen

sichern langfristig die Vermietbarkeit

und steigern den Wert der

Liegenschaft. Es entsteht Wohnraum,

der generationenübergreifend funktioniert

und gleichzeitig Ressourcen

schont – eine clevere Investition für

die Zukunft.

Eine Sammlung konkreter Beispiele

und Fotos zur Erschliessung von Gebäude

und Wohnung finden Bauherr*innen

auf der Projektseite anpassbarerwohnungsbau.ch

Bewährte

Naturbaustoffe

«Ich möchte meine Wohnung

möglichst mit Naturmaterialien

sanieren. Was empfehlen

Sie, und was ist eher ein

Experiment?»

Der am häufigsten verwendete

natürliche Werkstoff ist Holz. Holz kann

für Boden- und Wandverkleidungen,

als Unterkonstruktion für Innenwände

oder als Tragkonstruktion bei Anbauten,

Aufstockungen oder Neubauten verwendet

werden. Achten Sie auf die Herkunft

und vermeiden Sie nach Möglichkeit

verleimte Holzwerkstoffe. Dämmstoffe

wie Zellulose und Holzfasern zählen

ebenfalls zu den etablierten Naturstoffen.

Für Innenwände und Decken kann

das gesamte Lehmsystem verwendet

werden: Lehmputz auf Lehmbauplatte

und als Endbeschichtung Lehmfarbe. Für

den Fassadenputz eignet sich Kalkputz.

In Leuchtturmprojekten werden

Einblasdämmungen aus Stroh, Holz-

Lehmdecken und Hanf-Kalk als Mauersteine

oder zum Giessen eingesetzt.

Erste Projekte wurden bereits damit realisiert.

Ein sehr innovatives Produkt

ist Myzel, das sich als Dämmstoff oder

Akustikplatte eignet.

Neben natürlichen Baustoffen aus

dem biologischen Kreislauf gibt es auch

Baustoffe aus dem technologischen

Kreislauf. Etwa Recyclingbaustoffe wie

PET-Flaschen oder Altkleider. Diese Produkte

können etwa für Akustikplatten

verwendet werden. So wird Abfall reduziert

und der Materialkreislauf geschlossen.

Vor der Sanierung müssen zunächst

die bereits verwendeten Baustoffe sowie

der Untergrund der Bauteile untersucht

werden. Um Bauschadstoffe zu

entdecken, aber auch weil nicht alle

Baustoffe auf dem alten Untergrund haften.

Dr. Eliane E. Ganz,

Casafair-Fachberaterin,

LL.M. Rechtsanwältin,

Kämpfen Rechtsanwälte Zürich

Eva Schmidt,

Hindernisfreie Architektur

Jordan Kouto,

Projektleiter Planung & Bau,

sanu future learning ag

CASANOSTRA 180 2025


RATGEBER

SERVICE 15

Wohnungsabgabe –

die Vorbereitungen

Ein Mieterwechsel steht an und damit rückt

das Thema Wohnungsabgabe in den Vordergrund.

Zeit für die Vorbereitung.

Am Ende des Mietverhältnisses zieht die Mieterschaft

aus – so weit, so klar. In der Praxis stellt sich die Frage,

wann genau denn die Wohnungsabgabe stattfinden soll.

Gemäss Gesetz müssen die Mietenden am letzten Tag

der Mietdauer zur Geschäftszeit das Objekt zurückgeben.

In vielen Mietverträgen ist die Abgabe bis spätestens

am Mittag des darauffolgenden Tages vorgesehen. Es

lohnt sich, den/die ausziehende Mieter*in zu fragen,

wann er/sie für die Abgabe bereit ist. Allenfalls entsteht

dadurch eine kleine Lücke von ein paar Tagen bis zum

Beginn des neuen Mietvertrags, in der man kleinere

Unterhalts arbeiten ausführen lassen kann.

Der/die Vermieter*in sendet dem/der Mieter*in vorgängig

eine auf das Objekt angepasste Checkliste, damit

möglichst wenig vergessen wird. Immer wieder sind Details

unklar, etwa ob zum Beispiel die Rollläden innen und

aussen gereinigt werden müssen und ob es reicht, den

Estrich besenrein abzugeben. Ein Hinweis auf den «kleinen

Unterhalt» hilft zu vermeiden, dass die ausziehende

Mieterschaft nachträglich noch diversen Kleinkram erledigen

oder nachliefern muss. Ebenfalls kann erwähnt

werden, dass die ausziehende Mieterschaft ein paar

Reinigungsutensilien für allfällige Nachreinigungen zur

Abgabe mitbringen soll.

Der Termin für die Wohnungsabgabe muss so gewählt

werden, dass auch bei düsterem Wetter und frühem Einbruch

der Dunkelheit genügend natürliches Licht vorhanden

ist. Im Winter können das wenige Stunden tagsüber

sein. Falls das nicht möglich ist, empfiehlt es sich, eine

tragbare Lichtquelle mitzunehmen.

Der/die Vermieter*in kann der ausziehenden und der

einziehenden Mieterschaft einen Terminvorschlag machen

und sich diesen bestätigen lassen. Sind beide gleichzeitig

vor Ort, können allfällige unterschiedliche Ansichten

– etwa was die Reinigung betrifft – direkt diskutiert

werden.

Beratung

Bei Casafair erhalten Sie

individuelle und kompetente

Beratung von Fachpersonen

in allen Fragen rund um Haus

und Wohnen.

Beratung für Mitglieder

15 Minuten Gratisberatung

für Mitglieder

Beratung auf Deutsch

Mietrecht, Stockwerkeigentum,

Geld und Recht:

Montag bis Freitag, 9 – 12 Uhr

plus Dienstag, 14 – 17 Uhr

Telefon 031 312 00 21

Bauen, Umbauen, Baumängel

(z. B. Schimmel), Energie:

Mittwoch, 14 – 17 Uhr

Telefon 031 312 00 21

casafair.ch/beratung

Beratung auf Französisch

Téléphone 021 652 88 77,

Questions juridiques:

lundi 9 h – 12 h,

questions techniques:

mercredi 9 h – 12 h

habitatdurable.ch/conseil

Förderpartner schaft

Foto: Theodor Stalder

Simone de Redelijkheid-Pfister,

Immobilientreuhänderin,

Casafair-Fachberaterin,

ater-immobilien

Platin:

Mehr Informationen:

casafair.ch/partnerschaften

CASANOSTRA 180 2025


16 INSERATE

VCS-VELOVERSICHERUNG:

MEHR ALS NUR SCHUTZ

FÜR IHR VELO.

Die richtige Wahl für Ihr geliebtes Velo als VCS-Mitglied:

Die VCS-Veloversicherung bietet eine umfassende

Absicherung gegen Beschädigung, Diebstahl,

Akku-Defekt und vieles mehr – für Ihr Rennvelo,

Mountainbike und E-Bike.

Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne: Tel. 031 328 58 11

© Adobe Stock – Halfpoint

Jetzt Prämie berechnen:

verkehrsclub.ch/veloversicherung

Versicherungsträgerin:

Energie und Geld sparen

mit dem neuen GEAK Plus

Erhalten Sie eine umfassende

Energieberatung für Ihr Gebäude.

SONNE

AUFS DACH.

STROMKOSTEN

RUNTER

Rufen Sie

uns an

044 940 74 15

ENGEL & PARTNER

Immobilien- und Bauberatung

www.sustech.ch

Wir bewerten Ihre

Liegenschaft. Intelligent.

SOLAR-BERATUNG

KOSTENLOS BUCHEN

iwb.ch/kunz-solartech

Affolternstrasse Birchstrasse 185 128 Postfach 8050 Zürich

Telefon 044 312 76 768080 mail@ Fax 044 engel-partner.ch

312 76 81

engelpartner@bluewin.ch

www.engel-partner.ch

CASANOSTRA 180 2025


MITGLIEDERANGEBOTE

SERVICE 17

Datenraum für

Stockwerkeigentümerschaften

Im Stockwerkeigentum vermeidet eine sichere

und zentrale Datenablage aller relevanten Gebäudedokumente

für den langfristigen Zugriff administrativen

Aufwand für alle Eigentümer*innen und externen

beteiligten Dienstleister*innen. Ein Bonusangebot

der Daten Partner GmbH bietet neu allen Casafair-

Mitgliedern eine sichere und benutzerfreundliche Datenraumlösung

für Eigentümergemeinschaften zum

Vorteilspreis von CHF 500.– statt CHF 660.– an. Im Paket

inbegriffen sind die Einrichtung des Datenraums mit

Upload allfälliger bestehender Strukturen, 15 GB

Speicherplatz, individualisierbare Zugriffsrechte für

bis zu 25 Personen (erweiterbar), sowie eine eigene

Login-Page mit Logo.

Grüner Balkon für alle

Die Boum AG ist ein preisgekröntes Schweizer

Start up und Spin-Off der Universität Bern. Ihr Produkt?

Ein innovatives und ökologisches Pflanzenpflegesystem,

welches Topfpflanzen auch ohne Strom- oder Wasseranschluss

optimal mit Wasser versorgt. Boum ermöglicht

es damit auch all jenen, die keinen «Grünen Daumen»

haben oder deren Balkon stets gnadenlos der Sonne ausgeliefert

ist, erfolgreich Pflanzen anzubauen. Kernstück

von Boum ist eine sensorgesteuerte, wassersparende

Bewässerung mit Wassertank, Solarpanel, Sensoren und

Pumpe. Casafair-Mitglieder erhalten 20 Prozent Rabatt

auf den Kauf eines Boum-Pflanzsystems. Dabei stehen

verschiedene Sets mit unterschiedlichen Topfgrössen

und Balkonkisten zur Verfügung.

casafair.ch/datenraum-fuer-stockwerkeigentuemerschaften

casafair.ch/boum

Die Kraft der Sonne nutzen

Seit Anfang Jahr hat Casafair

mit Younergy, LESOL, Sonnwende

und Sunroots vier junge Unternehmen

als neue Solarpartner dazugewonnen.

Das zeigt: Die Zukunft

gehört der Sonnenenergie.

Seit vielen Jahren profitieren

Casafair-Mitglieder bei unseren

Solaraktion-Partnerbetrieben

von 3 Prozent Rabatt auf die Materialkosten.

Zur Einlösung dieses

Rabatts verlangen Sie von einem

unserer Solarpartner (siehe Liste)

einen Kostenvoranschlag für

einen Stromspeicher und/oder

eine Solaranlage. Bei der Bestellung

machen Sie den Rabatt

als Casafair-Mitglied geltend.

Den Gutschein dazu fordern Sie

im Casafair-Zentralsekretariat an.

Frauenfeld

Tel. 052 723 00 40

alsol.ch

Bern, Luzern und Zürich

Tel. 031 55 202 55

energiegenossenschaft.ch

Brittnau und Inwil

Tel. 062 752 53 07

www.kunz-solartech.ch

Die Casafair-Solarpartner

Luzern

Tel. 041 319 00 00

benetz.ch

Zillis

Tel. 081 650 77 77

hassler-solarenergie.ch

St. Pelagiberg (TG)

Tel. 071 560 56 66

lesol.ch

Wyssachen (BE), Hinwil (ZH) und

Bennau (SZ), Tel. 062 966 00 66

clevergie.ch

Ihr Partner für erneuerbare Energien und solares Heizen

Lochbachstrasse 22 • Postfach

CH-3414 Oberburg bei Burgdorf • Schweiz

T + 41 34 420 30 00 • www.jenni.ch

Oberburg (BE)

Tel. 034 420 30 00

jenni.ch

Deitingen (SO)

Tel. 062 919 90 90,

megasol.ch

Frauenfeld, Tel. 052 511 83 90

rg-energietechnik.ch

Wallisellen, Tel. 044 830 50 50

solosolar.ch

Basel, Tel. 061 200 20 00

sonnwende.ch

casafair.ch/angebot/solaraktion

Seuzach

Tel. 078 310 22 13

sunroots.ch

Zürich, Solothurn, Fribourg,

Wallis, Tel. 0800 800 850

younergy.ch

CASANOSTRA 180 2025


18 SERVICE BRANCHENVERZEICHNIS

FORTSETZUNG SEITE 20

ARCHITEKTUR

AAB Architekten – Nachhaltige Baukultur

Denkmalgeschüzte Objekte, Baubiologie,

energetische Sanierungen, Lehmbau

Schlossstrasse 122a, 3008 Bern

Tel. 031 533 60 62; www.aab-architekten.ch

Architektur Schaltegger – ökologische Sanierungen,

Umbauten und Neubauten, Feng Shui. In der

ganzen Ostschweiz tätig. Bütschwilerstrasse 11,

9607 Mosnang, Tel. 071 983 44 22, www.a-s-m.ch

degen hettenbach & partner

Architekturbüro für ökologisches Bauen + Lehmbau.

Hinterweg 14, 4106 Therwil

Tel. 061 721 88 81, www.degenhettenbach.ch

jomini & zimmermann

Regenerative Architektur, denkmalgeschützte

Objekte, Holz- und Lehmbau.

Wasserwerkstrasse 129, 8037 Zürich,

Tel. 044 201 88 96, www.j-z.ch

Landolf Architekten – Umbauten und Instandsetzungen

von historischer Bausubstanz im Raum

Zürich und Graubünden. Fundierte Erfahrung

im Umgang mit denkmalpflegerischen Objekten.

Schaffhauserstrasse 120c, 8057 Zürich,

mail@landolf.net, www.landolf.net

Liis Architektur GmbH – Massgeschneiderte und

durchdachte Visionen für Architektur und Innenarchitektur

– von Sanierungen und Umbauten bis

Neubauten – von Beratung, Studien und Planung

über Realisierung bis Bauleitung – Uetlibergstrasse

20, 8045 Zürich, 044 450 25 20,

mail@liis.ch, www.liis.ch

P. Sulser Architektur GmbH

Im Tobel 5, 8340 Hinwil, Tel. 044 977 29 89

www.psulser.ch

Philip Loskant Architekt eth/sia

Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung

Ihres Projekts – ob Umbau oder Neubau.

Tel. 079 2767214, www.philiploskant.ch

Schwob, Sutter, Architekten AG

Benzburweg 20, 4410 Liestal

Tel. 061 931 30 60, www.schwobsutter.ch

Stöckli Grenacher Schäubli AG

Architektenteam mit vielfältigem Tätigkeitsbereich.

Entwerfen – planen – realisieren. Energ.

Sanierungen, Umbauten, Neubauten.

Waserstrasse 16, 8032 Zürich, Tel. 044 389 85 85,

office@stoegresch.ch, www.stoegresch.ch

Ulrich Schlegel, dipl. Arch. ETH SIA

Neu- und Umbauten, Planung und Realisierung,

Sonnenenergie, Minergie, Energieberatung

www.schlegelarchitekten.ch, Tel. 044 310 85 44

ASBEST

STUTZ AG Bauunternehmung

9016 St. Gallen, R. Engeler, Tel. 058 269 09 09,

www.stutzag.ch

BAUBERATUNG

Gröbly Fischer Architekten, Zürich

Planung, Ausführung, Baubiologie, Bauberatungen,

Liegenschaftsbewertungen. Tel. 044 980 41 41,

info@gf-arch.ch, www.gf-arch.ch

Philosimo. Gerne unterstützen wir Sie bei

betrieblichen & baulichen Optimierungen,

Nachhaltigkeits- & Zukunftsstrategien u.v.m.

Tel. 079 276 72 14, info@philosimo.ch,

www.philosimo.ch

Stöckli Grenacher Schäubli AG Architektenteam

mit vielfältigem Tätigkeitsbereich.

Entwerfen – planen – realisieren.

Energ. Sanierungen, Umbauten, Neubauten.

Waserstr. 16, 8032 Zürich, Tel. 044 389 85 85,

office@stoegresch.ch, www.stoegresch.ch

BAUBIOLOGIE

Gröbly Fischer Architekten, Zürich

Planung, Ausführung, Baubiologie, Bauberatungen,

Liegenschaftsbewertungen. Tel. 044 980 41 41,

info@gf-arch.ch, www.gf-arch.ch

P. Sulser Architektur GmbH

Im Tobel 5, 8340 Hinwil, Tel. 044 977 29 89

www.psulser.ch

Schwob, Sutter, Architekten AG

Benzburweg 20, 4410 Liestal

Tel. 061 931 30 60, www.schwobsutter.ch

BAUSCHÄDEN

jm-Bauberatung bei Bauschäden

Hans Mühlebach, Unterfeldstrasse 25,

8050 Zürich, Tel. 076 522 19 96,

www.jm-bauberatung.ch

BOILERENTKALKUNG

Stucki Walter AG – 7 × 24 h Notfalldienst

Rohrreinigungen, Sauglastwagen

Kanalfernsehen, Dichtheitsprüfungen.

Bahnhofstrasse 9, 3322 Urtenen-Schönbühl

info@walterstucki.ch – Tel. 031 938 01 01

BRANDSCHUTZ/SICHERHEIT

STUTZ AG Bauunternehmung

8580 Hefenhofen, T. Hartmann,

Tel. 058 269 09 09, www.stutzag.ch

DRUCKEREI

Vogt-Schild Druck AG print- & publishing services.

Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen,

Tel. 058 330 11 11, info@vsdruck.ch,

www.vsdruck.ch

ENERGIEBERATUNG

edelmann energie ag Allmendstrasse 149,

8041 Zürich, Tel. 043 211 90 00

info@edelmann-energie.ch

www.edelmann-energie.ch

Enora AG | Energie & Raum | 8645 Jona

Energieberatung, Energieplanung, Bauleitung.

Gebäude modernisieren, Wohnkomfort

verbessern – wir zeigen den Weg.

www.enora.ch, Tel. 055 214 11 77

Ihre Heizung erreicht bald das Ende der

Nutzungsdauer. Was nun? Lassen Sie sich

frühzeitig beraten. Besuchen Sie meine Homepage

www.jm-bauberatung.ch

jm-Bauberatung bei Bauschäden

Hans Mühlebach

Unterfeldstrasse 25, 8050 Zürich

Tel. 076 522 19 96, www.jm-bauberatung.ch

OekoWatt AG – Energieprojekte, Luzern –

Rotkreuz – Sursee

Energie-, Solar- und Nachhaltigkeitsberatung,

Impulsberatung, GEAK, Bauherrenberatung für

Gebäudesanierungen und Dekarbonisierung,

Energiekonzepte, Zertifizierungen – Kostenlose

Erstberatung www.oekowatt.ch Tel. 041 768 66 66

Sustech AG, 8610 Uster

Energieberatung, Lüftung, Heizung, Solar,

Expertisen, MINERGIE, Gebäudeenergie ausweise

– GEAK. Ingenieurbüro für nachhaltige Gebäudetechnik

und Planung. Brunnenstrasse 1,

8610 Uster, Tel. 044 940 74 15 – www.sustech.ch

FENG SHUI

Karin Weissenberger Immobilien

Dipl. Feng Shui-Beraterin, Tobelstrasse 3a,

8127 Forch, Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

FENSTER

www.schreiner-kilchenmann.ch

Fensterlösungen für Umbauten, Holzfenster

aus lokalen Hölzern, Fenstersanierungen.

Enggisteinstrasse 30, 3076 Worb Tel. 031 839 23 79

FINANZEN, VORSORGE

Alternative Bank Schweiz AG

Amthausquai 21, Postfach, 4601 Olten

Tel. 062 206 16 16, und Kalkbreitestrasse 10,

8036 Zürich, Tel. 044 279 72 00, www.abs.ch,

contact@abs.ch, Sozial, ökologisch und

transparent seit über 30 Jahren. Für eine lebenswerte

Welt – heute und in Zukunft.

MANDAT-IN, Ihre kompetente Partnerin für

Pensionsplanung, Finanzberatung, Vorsorge,

Versicherung, Budgetberatung und Fach seminare.

MANDAT-IN, Vorsorge- und Finanz lösungen,

Brunnenhofstrasse 43, 3063 Ittigen,

Tel. 031 922 40 22, www.mandat-in.ch,

sylvia.raguth@mandat-in.ch

GARTENGESTALTUNG/NATURGARTEN

Lebendige Natur- und Permakulturgärten

Ihr Garten, eine lebendige, blühende und

fruchtende Oase für Menschen und Natur?

Beratung, Gestaltung, Unterstützung. Illnau ZH,

Tel. 052 346 0325 dnaegeli@gmx.ch,

www.permakulturgarten.ch

pflanzenreich gmbh Bepflanzungen, Garten- u.

Baumpflege. Hofstattweg 1a, 3054 Schüpfen,

www.pflanzenrei.ch

SKW AG ALLES IM GRÜNEN

Naturgartenbau, Gartenunterhalt.

Wändhüslenstrasse 1, 8608 Bubikon

Tel. 044 930 20 50, www.skwag.ch

Zollinger Stettler Gartengestaltung GmbH

Bioterra-Fachbetrieb, Schloss 1, 3177 Laupen,

www.garten-zollinger.ch

GRAFIK

Clerici Partner Design

Münstergasse 18a, 8001 Zürich, Tel. 044 252 97 79

www.clerici-partner.ch, mail@clerici-partner.ch

FundCom AG

Marketingkommunikation & Fundraising

für den guten Zweck. Langstrasse 229, 8005 Zürich

Tel. 044 271 02 02, www.fundcom.ch

HOLZBAU

Bau + Holz Engineering GmbH

Ingenieurs- und Konstruktionsplanung

mit Schwerpunkt Holzbau.

Bärenfelserstrasse 21, 4057 Basel

Ramseier Holzbau AG – Einer für alles aus Holz.

Burgdorfstrase 7, 3550 Langnau,

Tel. 034 402 15 8181, www.ramseierholzbau.ch,

info@ramseierholzbau.ch

CASANOSTRA 180 2025


KURSE UND VERANSTALTUNGEN

SERVICE 19

Foto: Patricia Lehner

Foto: Corinne Rüedi

Foto: Martin Zweifel

NATUR & GARTEN NATUR & GARTEN NATUR & GARTEN

Nelkendach Lebensraum Fassade Die Welt der Stauden entdecken

Ein Dachgarten kann einen abwechslungsreichen

Lebensraum für Mensch,

Tier und Pflanzen bieten. Er dient als

Erholungsort, zur Gemeinschaftspflege

und fördert die Artenvielfalt auch mitten

in der Stadt. Eine Besichtigung mit

der Planerin, dem Gartenbauer und der

Eigentümerschaft.

Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt,

worauf bei einer neuen Fassadenbegrünung

geachtet werden muss und

wie im Lebensraum Fassade gleichzeitig

Tiere gefördert und geschützt werden

können. Was fällt an Pflegeaufwand an

und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Wie fördere ich mit meinem Blumenbeet

die Biodiversität am wirkungsvollsten?

Sie erhalten Erläuterungen und

Anleitungen zur faszinierenden Welt der

Stauden, inklusive gemeinsamer praktischer

Übungen im freien zur Bepflanzung

und jahreszeitlich notwendigen

Pflege des Staudenbeets.

Weitere Infos Weitere Infos Weitere Infos

Datum Mittwoch, 7. Mai 2025,

18 bis 19.30 Uhr

(bei schlechtem Wetter: 14. 5.)

Ort

Biel

Kosten Fr. 20.–, Mitglied gratis

Anmeldung bis 1. Mai

Datum Donnerstag, 8. Mai 2025,

16 bis 18 Uhr

Ort

Zürich

Kosten Fr. 30.–, Mitglied Fr. 20.–

Anmeldung bis 4. Mai

Datum Freitag, 9. Mai 2025,

14 bis 17 Uhr

Ort

Neuenegg BE

Kosten Fr. 40.–, Mitglied Fr. 20.–

Anmeldung bis 2. Mai

NATUR & GARTEN BAUEN, SANIEREN & ENERGIE VERMIETEN & VERKAUFEN

Biologisches Saatgut Sonnenschutz und Sonnenkraft Wie verkaufe ich richtig?

Die Firma Sativa setzt sich für eine

biologische und gentechnikfreie Saatgutversorgung

für Gärten und Landwirtschaft

ein. Wir besichtigen die Züchtungs-,

Anbau- und Abfüllanlagen.

Anschliessend Mittagessen im Kaisersaal

und Möglichkeit zur freien

Besichtigung der Insel Rheinau.

Anhand von Best-Practice-Beispielen

diskutieren wir mit Fachpersonen über

die Machbarkeit und energetische sowie

wirtschaftliche Effizienz von Massnahmen

zum Sonnenschutz und Solarenergie.

Auch Fördermassnahmen und Beratungsangebote

werden ein Thema sein.

Was ist ein fairer Preis für meine Liegenschaft?

Welche Verkaufsvorbereitungen

braucht es darüber hinaus? Wie inseriere

ich? Was Sie zum Verkauf Ihres Eigenheims

wissen müssen, erfahren Sie von

A bis Z in diesem Fachvortrag.

Weitere Infos Weitere Infos Weitere Infos

Datum Freitag, 23. Mai 2025,

10.20 bis 14 Uhr

Ort

Rheinau ZH

Kosten Fr. 70.–, Mitglied Fr. 50.–

Anmeldung bis 11. Mai

Datum Montag, 2. Juni 2025,

17.30 bis 21 Uhr

Ort

Basel

Kosten Fr. 40.–, Mitglied Fr. 25.–

Anmeldung bis 26. Mai

Datum Montag, 2. Juni 2025,

18.15 bis 19.45 Uhr

Ort

Lenzburg

Kosten Fr. 20.–, Mitglied gratis

Anmeldung bis 26. Mai

Weitere Kurse finden Sie auf casafair.ch/veranstaltungen

CASANOSTRA 180 2025


20 SERVICE BRANCHENVERZEICHNIS

FORTSETZUNG SEITE 22

IMMOBILIEN

Ambito Immobilien, Jolanda Schäfer,

klein. kompetent.fair.anders. Region Bern-Mittelland

und Freiburg – Verkauf und Bewirt schaftung.

www.ambito.ch, Tel. 031 752 04 04,

j.schaefer@ambito.ch

Beratung, Bewertung, Verkauf und

Stockwerkeigentum

Wyss Liegenschaften GmbH,

Parkstrasse 6, 3084 Wabern,

Tel. 031 534 00 14, www.wyssliegenschaften.ch

Bodinvest GmbH Bodinvest GmbH Immobiliendienstleistungen.

Probieren Sie unser Gratistool

für eine kostenlose Erstbewertung Ihrer Immobilie

aus! www.bodinvest.ch, info@bodinvest.ch,

Tel. 031 352 55 55

CASA IMMOBILIEN AG Die schönsten Immobilien

finden Sie bei uns. Verkauf & Bewertung.

Am Plätzli, Obere Hauptgasse 74, 3600 Thun,

Tel. 033 222 66 55, info@casa-immo.ch

Hardegger Liegenschaften GmbH

Verwaltung und Verkauf. Glattalstrasse 188,

8153 Rümlang; info@ha-lie.ch;

Tel. 043 211 06 73

Hecht IMMO Consult AG

Bewertungen EFH, MFH, STWEG, Geschäfts-/Industrieanlagen.

Kauf und Verkauf.

Birsigstrasse 2, 4054 Basel

Tel. +41 61 336 3061, mobil +41 79 311 9919

hecht@hic-basel.ch, www.hic-basel.ch

IDAG Immobilien Dienstleistungen Büren an der

Aare, Verkauf und Bewertungen seit 2002

in den Kantonen Bern, Solothurn und Freiburg,

www.idag-immo.ch, info@idag-immo.ch,

Tel. 032 351 01 01

Immobilienberatung Eduard Weisz

Verwaltung, Bewertung, Verkauf.

Sumatrastrasse 25, 8006 Zürich

Tel. 043 343 11 01, www.immoprojekte.ch

immoschwab ag – Immobiliendienstleistungen

Verkauf, Verkehrswertschätzung, Bewirtschaftung

Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum,

Spezialaufträge. Bernstrasse 30,

3280 Murten Tel. +41 26 672 98 98

www.immoschwab.ch, info@immoschwab.ch

Karin Weissenberger Immobilien

Verkauf – Beratung – Mietrecht – Stockwerkeigentum.

Tobelstrasse 3a, 8127 Forch,

Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

Liegenschaftsverkauf mit HERZ

erfrischend anders – ganze Schweiz.

Matthias Frutig und Ornella Leone,

www.liegenschaftsverkauf.ch

LUNG LAND Immobilien, Verkauf und

Bewertungen von Häusern und

Wohnungen, Immobilien verkauf für

Erben & Erben gemeinschaften.

Tel. 079 298 46 56. Zürcher Unterland,

Zürich & Schaffhausen. toni.lung@lungland.ch,

www.lungland.ch

Rauber Immobilien Bewirtschaftung von

Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum.

Tannenweg 13, 5442 Fislisbach

rcrauber@bluewin.ch, www.immorauber.ch

REVE Immobilien AG

Bewertung, Erstvermietung, Verkauf.

Bahnhofstrasse 4, 5103 Wildegg

Tel. 062 558 75 00, info@reveag.ch, www.reveag.ch

INNENAUSBAU

Arbos AG

Schreinerei Zimmerei Parkett Dämmtechnik,

Ebnet strasse 6, 8474 Dinhard,

Tel. 052 336 21 24, info@arbos.ch,

www.arbos.ch

KÜCHEN

DIE SCHREINER, Hartmann Meier GmbH

Gewerbehallenstr. 6, 8304 Wallisellen

Individuelle Massküchen

dieschreiner.ch, info@dieschreiner.ch

LADEINFASTRUKTUR

sympacharge.gmbh – objektiv – unabhängig

– neutral Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen von

Mehrparteiengebäuden: Situationsaufnahme

vor Ort als Einstieg. Fürs EFH reicht ein Gratistipp

am Telefon. info@sympacharge.com;

Tel. +41 62 923 60 16

LIEGENSCHAFTSBEWERTUNGEN

Beratung, Bewertung, Verkauf und

Stockwerkeigentum

Wyss Liegenschaften GmbH

Parkstrasse 6, 3084 Wabern

Tel. 031 534 00 14, www.wyssliegenschaften.ch

Immobilienberatung Eduard Weisz

Verwaltung, Bewertung, Verkauf.

Sumatrastrasse 25, 8006 Zürich

Tel. 043 343 11 01, www.immoprojekte.ch

Engel & Partner Immobilien- und Bauberatung.

Lehfrauenweg 1, 8053 Zürich,

Tel. 044 312 76 80, mail@engel-partner.ch,

www.engel-partner.ch

REVE Immobilien AG Bewertung, Erstvermietung.

Verkauf Bahnhofstrasse 4, 5103 Wildegg

062 558 75 00, info@reveag.ch, www.reveag.ch

Hecht IMMO Consult AG

Bewertungen EFH, MFH, STWEG, Geschäfts-/Industrieanlagen.

Kauf und Verkauf.

Birsigstrasse 2, 4054 Basel

Tel. +41 61 336 3061, mobil +41 79 311 9919

hecht@hic-basel.ch, www.hic-basel.ch

MALERARBEITEN

andreas rudolf malergeschäft

eidg. dipl. malermeister, 8400 winterthur

malerarbeiten, gipserarbeiten, umbauten, renovationen.

Tel. 079 832 66 57, www.andreasrudolf.ch

Hofer Malerei-Gipserei AG

Maler und Gipser aus Leidenschaft mit grossem

Fachwissen für Naturfarben und Naturbaustoffe

eidg. Dipl. Malermeister, dipl. Handwerker in

Denkmalpflege FA, hofer-malerei.ch,

3324 Hindelbank, Tel. 034 411 23 46

Maler mit HERZig

Adresse Büro: Hinterdorfstrasse 8, 8315 Lindau.

Wekstatt: Dorfstrasse 3, 8620 Wetzikon.

herzigachill@gmail.com

www.malermitherzig.com, Tel 078 257 99 80

Ihr fairer und vertrauensvoller Partner

Naturfarbenmalerei Schulz & Rotach GmbH:

Seit 30 Jahren führen wir alle Malerarbeiten aus

Überzeugung mit natürlichen Produkten aus:

Lehm, Kalkputze, Mineral- und Ölfarben, Tadelakt,

Lehmkasein-Spachtelungen usw.

naturfarbenmalerei.ch, Tel. 071 891 58 77

MEDIATION

Nachbarschaft, Wohnen, Erbengemeinschaften

etc. Irene Wegmann, Windisch, Tel. 079 795 17 25,

kontakt@mediatorin-wegmann.ch

www.mediatorin-wegmann.ch

Nachbarschaft, Wohnen, Nachfolgeregelung etc.

Michel Wyss, Parkstrasse 6, 3084 Wabern

Tel. 076 461 26 28, michel@wyssliegenschaften.ch

Konflikt um Bauen, Wohnen und Beziehung

Mediator, ehemals Architekt ETH,

hilft Menschen, die miteinander zu tun haben,

aber sich nicht mehr verständigen können.

www.konfliktklaerung-luzern.ch

NATURFARBEN/ÖLE/BAUSTOFFE

Thymos AG

natürlich farbig, natürliche Farben & Lacke.

Niederlenzer Kirchweg 2, 5600 Lenzburg

Tel. 062 892 44 44, info@thymos.ch,

www.thymos.ch

OPTIKGESCHÄFT

Kaiser Optik GmbH

Ihr Gesundheitsoptiker in Steinhausen,

Tel. 041 741 16 43 und Cham, Tel. 041 741 16 80.

www.kaiser-optik.ch, info@kaiser-optik.ch

PARKETT

www.bodenschleifmaschinen.ch

wir vermieten alle bodenschleifmaschinen;

inkl. beratung und (bio)-materialien, anti-stressprogramm:

nach m², nicht nach zeit. f.b. keller

zürich, tel. 044 450 84 84. filialen in basel, bern,

gossau, thusis, genf. Wir arbeiten gerne auch

selbst.

RECHTSBERATUNG

Mediations- & Anwaltskanzlei Chur

RA lic. iur. Laura Oesch, Mediatorin SAV,

spezialisiert im Privatrecht, Bahnhofstrasse 4,

7000 Chur, Tel. +41 81 515 57 57,

www.anwaltskanzlei-chur.ch

ROHR- UND KANALREINIGUNGEN

Stucki Walter AG – 7 × 24 h Notfalldienst

Rohrreinigungen, Sauglastwagen

Kanalfernsehen, Dichtheitsprüfungen.

Bahnhofstrasse 9, 3322 Urtenen-Schönbühl

info@walterstucki.ch – Tel. 031 938 01 01

SANIERUNGEN, UMBAU

Renovesa 9016 St. Gallen, M. Gasser,

Tel. 058 269 09 09, www.stutzag.ch

www.renoviert.ch

wir haben wieder kapazität für renovierungen

und umbauten, besonders gut und erfahren im

denkmalschutzbereich; wir arbeiten nur mit

biomaterialien. beispiele anschauen! stadt zürich

und unterland. f.b.keller Tel. 044 450 84 84

SCHREINEREI

Arbos AG Schreinerei Zimmerei Parkett Dämmtechnik.

Ebnet strasse 6, 8474 Dinhard,

Tel. 052 336 21 24, info@arbos.ch, www.arbos.ch

holzx Schreinerei

Massgeschreinerte Küchen und Möbel aus Massivholz,

Innenausbau mit natürlichen Baustoffen.

holzx GmbH, Hauptstrasse 44, 4938 Rohrbach

Tel. 062 965 09 59, www.holzx-schreiner.ch

Kambium_Kyburz GmbH Realisationen in Massivholz

oder Altholz Möbel, Küchen, Trennwandmöbel.

Tel. 061 411 32 68, 4142 Münchenstein,

kambiumkyburz.ch

CASANOSTRA 180 2025


NEWS

SERVICE 21

Neues Merkblatt

«Ökologisch Einkaufen im Gebäudeunterhalt»

als Gratis-Download

NH. Wer eine Immobilie verwaltet, hat über den ökologischen

Einkauf für den Unterhalt einen beachtlichen Hebel. Die

Stiftung Pusch für praktischen Um weltschutz hat zu diesem

Thema mit Reffnet.ch und zahlreichen weiteren Organisationen,

darunter Casafair, ein umfassendes Merkblatt mit

Tipps, Empfehlungen und Adressen erarbeitet. Das Merkblatt

ist ab sofort als kostenloser Download im Casafair Web-

Shop erhältlich.

casafair.ch/produkt/merkblatt-oekologischeinkaufen-im-gebaeudeunterhalt

Ideen für den Tag der Nachbarschaft

Am 23. Mai 2025 feiern wir den internationalen Tag

der Nachbarschaft. Casafair hat drei Ideen

für Aktionen, welche den Austausch im Haus oder

Quartier fördern.

NH. Damit der Tag der Nachbarschaft zum Fest wird,

braucht es vor allem eine oder ein paar Personen, welche die

Initiative ergreifen, eine gute Idee, eine Zeit und ein Ort,

eine gedruckte, gemailte, mündlich oder per Chat geteilte

Einladung. Gemeinsames Picknicken und Anstossen im

Garten oder auf Festbänken vor dem Haus reichen meist

schon aus. Wer noch mehr Inspiration sucht, wird auf der

Casafair-Website fündig. Wie wäre es mit einem lebendigen

Wörterbuch, bei welchem die Gegend mit Strassenkreide

beschriftet wird, einem Quartier-Wunsch-Wimmelbild oder

einer Setzlings-Tauschbörse?

Inserat

Kollektiver Rechtsschutz

Ständerat soll Gesetzeslücke

schliessen

NC. In der Frühjahrssession hat der Nationalrat bei der

Änderung der Zivilprozessordnung Nichteintreten

beschlossen. Beat Flach, Casafair-Vizepräsident und

Nationalrat, kommentiert den Entscheid: «Es ist unverständlich,

dass der Schutz von Hauseigentümerinnen

und Konsumenten an parteipolitischen Spielchen

scheitert. Ein kollektiver Rechtsschutz ist überfällig –

er gibt den Menschen die Möglichkeit, sich gegen schadhafte

Produkte zu wehren, ohne vor den Hürden einer

Einzelklage kapitulieren zu müssen.»

Bei systematischen Gesetzesverstössen mit Schadensfolge

muss in der Schweiz jeder Einzelne, der

Anspruch hat, diese Klage tatsächlich selbst einreichen.

Werden schadhafte Bauteile verkauft oder eingebaut,

sind Einzelklagen für die Betroffenen oft finanziell

kaum machbar und haben wenig Aussicht auf Erfolg.

Doch die Schäden summieren sich gesamthaft zu

er heblichen Belastungen, die Schadenersatzansprüche

rechtfertigen.

Der Ständerat hat nun die Chance, moderne Instrumente

des kollektiven Rechtsschutzes im Schweizer

Recht zu verankern.

casafair.ch/drei-ideen-zum-tag-dernachbarschaft

Inserat

- Elementbau

- Rahmenbau

- Treppenbau

- Wintergärten

- Parkettarbeiten

- Reparaturarbeiten

- Innenausbau

- Schreinerarbeiten

Einer für alles aus Holz

Ramseier Holzbau AG

Burgdorfstrasse 7

034 40215 81

3550

Langnau

CASANOSTRA 180 2025


22 SERVICE

BRANCHENVERZEICHNIS & KLEINANZEIGEN

Massivholzmöbel, Küchen, Schränke, Türen,

Böden, Terrassen, Innenausbau, Umbau.

mais en bois! Schreiner AG, Bernstrasse 15,

3262 Suberg, Tel. 032 389 27 73

www.maisenbois.ch, schreiner@maisenbois.ch

Schreinerarbeitenundmehr, Schreinerarbeiten

auch mit Entwurf. Bauschreinerarbeiten,

Umbauten, Türen, Küchen. Möbel in Vollholz.

Waserstr. 16, 8032 Zürich,

m.queval@schreinerarbeitenundmehr.ch.

SOFTWARE

DATEN PARTNER GmbH

Ihr Schweizer Partner für die digitale Dokumentenverwaltung.

Napfgasse 5, 8001 Zürich

Tel. +41 44 260 46 06, info@datenpartner.ch

SOLARENERGIE

alsol ag alternative energiesysteme – kompetent

und erfahren seit über 25 Jahren – Beratung,

Planung, Montage, Speichersysteme, Ladestationen,

ZEV. Hungerbüelstrasse 22, 8500 Frauenfeld

www.alsol.ch, Tel. 052 723 00 40

BE | Netz AG Bau und Energie

Beratung, Planung und Realisation

von Photovoltaik- und thermischen Solaranlagen,

Heizungsersatz mit erneuerbaren Energien.

Luzernerstrasse 131, 6014 Luzern

Tel. 041 319 00 00, info@benetz.ch,

www.benetz.ch, www.energiehaus-luzern.ch

Energie Genossenschaft Schweiz

Standorte: Bern, Zürich, Luzern

Planung und Bau von Solaranlagen. Netzwerk

für Solarstrom. Schönburgstrasse 48, 3013 Bern,

Tel. +41 31 55 202 55

www.energiegenossenschaft.ch

www.stromallmend.ch

Heizplan AG Wärmepumpen, Photovoltaik,

Solarthermie, LED-Beleuchtungen.

Karmaad 38, 9473 Gams, Tel. 081 750 34 50,

www.heizplan.ch

Jenni Energietechnik AG · Ihr Partner für erneuerbare

Energien und solares Heizen · Solarthermie ·

Solarstrom · Energiedach · Energiespeicher · Holzheizungen.

Über 45 Jahre Erfahrung.

Tel. 034 420 30 00, www.jenni.ch, info@jenni.ch

Kunz-Solartech GmbH Solaranlagen im Aargau

und Luzern. Tel. 062 752 53 07, M 079 780 88 37

info@kunz-solartech.ch, www.kunz-solartech.ch

Solar Energie Beratung Kostenschätzung,

Förderbeiträge, Offerten einholen und

vergleichen, Eigenverbrauch maximieren.

Lösungen für Stockwerkeigentümer.

Zusammenspiel Heizung, Boiler und Solaranlage

optimieren. Beratung vom unabhängigen

Fachmann. Falls eine Dachrenovation

ansteht, unbedingt vorher Kontakt

aufnehmen!

Uli Nusko, Solarplaner, Bern. Tel. 079 755 74 64.

www.solar-energieberatung.ch,

sonnenstrom@pm.me

Solarspar, Verein mit über 30 Jahren Erfahrung

in der Solarbranche. Photovoltaik-Contracting

mit Beteiligungsmöglichkeit, Netzwerk für Solarforschung

und -förderung.

info@solarspar.ch, www.solarspar.ch

solar4you ag Solarwärme, Solarstrom (Netzeinspeisung,

Batteriebetrieb oder hybrid),

E-Tank stellen. Heinrich Holinger, Talweg 57 ,

4436 Oberdorf, Tel. 061 961 10 10,

info@solar4you.ch, www.solar4you.ch

SOLOSOLAR GMBH

Türliackerstrasse 15, 8304 Wallisellen

Tel. 044 830 50 50, info@solosolar.ch,

www.solosolar.ch, www.solarluftkollektoren.ch

Stöckli Grenacher Schäubli AG Architektenteam

mit vielfältigem Tätigkeitsbereich.

Entwerfen – planen – realisieren.

Energ. Sanierungen, Umbauten, Neubauten.

Waserstr. 16, 8032 Zürich, Tel. 044 389 85 85,

office@stoegresch.ch, www.stoegresch.ch

SUN4Everyone GmbH

Sind Sie bereit, Sonnenstrom zu produzieren?

Wir beraten Sie gerne.

Tel. 031 371 15 37, www.sun4everyone.ch

TANKREVISION / RÜCKBAU

Stucki Walter AG – 7 × 24 h Notfalldienst

Rohrreinigungen, Sauglastwagen

Kanalfernsehen, Dichtheitsprüfungen.

Bahnhofstrasse 9, 3322 Urtenen-Schönbühl

info@walterstucki.ch – Tel. 031 938 01 01

WOHNUNGSABNAHMEN

mietbegleitung.ch – 4856 Glashütten AG

Kompetente Wohnungs- und Hausabnahmen,

fachliche Beratung bei Mängeln am Mietobjekt

oder bei Schimmelbefall. 30 Jahre Erfahrung.

Tel. 062 926 15 10, www.mietbegleitung.ch,

info@mietbegleitung.ch

Der Marktplatz im

Casanostra

Verkaufen, vermieten, verschenken oder

tauschen? Gesucht und ge funden. Casafair

möchte den unkomplizierten Austausch

zwischen den Mitgliedern fördern.

Jedes Mitglied hat deshalb jährlich eine

kostenlose Kleinan zeige à 6 Zeilen zugut.

Weitere Anzeigen und Zusatz zeilen sind

kosten pflichtig. (CHF 60.– für 6 Zeilen,

Zusatzzeilen CHF 15.–). Casafair- Mitglieder

benutzen für die Bestellung einer Kleinanzeige

das Formular auf casafair.ch/kleinanzeige.

Nicht-Mitglieder wenden sich

an anzeigen@casafair.ch.

Anzeigeschluss für das nächste

Casanostra ist der 6. Juni 2025.

casanostra 181 erscheint

am 27. Juni 2025.

Insertionsschluss: 6. Juni 2025.

SUCHE

Grundstück

Wer würde mir 300 – 400 m 2 Bauland verkaufen

zur Realisation eines kleinen Bungalows

mit Autounterstand und Gartenhüsli. Wichtig:

sehr ruhig gelegen und ÖV in der Nähe

Heidi: Tel. 079 684 89 54 bitte auch Comb.

bedienen

4–5 Zimmer-Eigentumswohnung gesucht

Sie sollte im Raum Stadt Bern oder 3047,

3097 sein, mit Balkon/Terrasse, nicht im EG,

mit Lift, mit ÖV- und Einkaufsmöglichkeiten.

Wir, ein älteres Paar, haben noch Träume und

freuen uns auf Ihr Angebot: rmha@bluewin.ch

Mieten 3–4 Zimmer- Wohnung

Paar ( 61 / 62 ) mit Katze sucht ruhige 3 – 4-Zimmer-

Wohnung. Wir wohnen in der Nähe des Bahnhofs

und werden zunehmend durch anhaltende

Bauarbeiten in unserer nächtlichen Ruhe gestört.

Wer hätte längerfristig eine Wohnung mit Balkon

oder Garten in Thun und Umgebung zu vermieten?

E- Mail: brigitta.anliker@gmx.ch

FERIEN

Authentische Ferien im Valle Onsernone

Stilvolles Gästezimmer mit Frühstück –

Palazzo «Cas in Scima» Baujahr 1676.

Der Blick aus jedem Fenster ist wie ein Bild –

immer neu, je nach Jahreszeit und Wetter.

Kontakt: palazzobarione.ch

Scuol Ferienwohnung: sportlich & entspannt

zentral & ruhig, sonnige 2,5 Zi-Whg,

unterhalb Bahnhof, neben Postautstation.

Spielwiese, -raum, Sauna uvm in Siedlung.

10% Rabatt bei Direktbuchung an L-immo@gmx.ch

Fotos & Infos unter https://t1p.de/Scuol

Casaluis Ökoferienhaus

mit schönster Aussicht in der ruhigen Val Medel

(GR) am Dorfrand gelegen. Zwei Wohnungen,

1 – 4 Personen. Zum Wandern, Skitouren, Biken

und Ausruhen. http://www.casaluis.ch

ZU VERKAUFEN/VERMIETEN

Freistehendes EFH mit Atelier/Musiksalon in

Laufen BL an guter Lage. Besonders geeignet

für Musiker:innen oder Interessent:innen, die

Wohnen und Arbeiten/Hobby verbinden möchten.

Infos unter: info@inhouse-immobilien.ch

Flyer 45 km/h

Älteres Herrenfahrrad zu verkaufen, Farbe blau.

Total revidiert mit neuem Akku und Schnellladegerät.

In sehr gutem Allgemeinzustand! Für

weitere Auskünfte erreichen Sie mich unter:

Tel. 079 500 70 15

Pedersen Hängesattelfahrrad rot

Pedersen Hängesattelfahrrad von 1993 wegen

Nichtmehrgebrauchs abzugeben. Länger

nicht benutzt, vollständig, aber nicht fahrbereit.

Gegenleistung nach Absprache. Bei Interesse:

liloe@bluewin.ch

Nebenkostenabrechnung – www.clk.ch/chasa –

Mit Filemaker Heiz- und Nebenkosten abrechnen,

inklusive Mieten, Akonti und Betriebskosten für

STWEG. CHF 150 einmalig, keine weiteren Kosten,

Filemaker Pro muss aber vorhanden sein.

Lofthaus in Benken SG zu verkaufen

4,5 Zi-Design-Lofthaus mit Garten und Teich, Solaranlage,

ruhig und sonnig, Schule, Dorfzentrum,

Wald sind in Gehdistanz zu erreichen, 150 m 2

Wohnfläche, 674 m 2 Grundstück

Kontakt: designhausbenken@gmx.ch

Naturkeller als Weinlager gesucht?

Anteil Naturkeller in Müntschemier, frisch saniert,

Boden aus Backsteinen für optimale Regulation

der Feuchtigkeit, Beleuchtung und Steckdosen,

ca. 2,55 × 4,7 m, Höhe 2,15 m. Interessiert?

wohnen3225@gmx.ch

Auszeit? Temporärer Rückzug? Ferien?

Lauschiges Rebhaus am Vully (Murtensee) mit

grossem Garten im Sommer an 1 – 2 sorgsame

Personen (Nichtraucher) zu vermieten. Bestens

eingerichtet, Klavier vorhanden, Blick auf See

und Alpen, 5 Min. zum See. Mindestmietdauer

1 Monat, vorgängige Besichtigung möglich,

Tel. 077 426 45 39

CASANOSTRA 180 2025


SCHLUSSPUNKT

SERVICE 23

Auf einen Schlag fehlen Milliarden

Was uns in der Schweiz zwar erschüttert,

aber vorerst nur entfernt betrifft, ist

für zahlreiche Menschen im globalen

Süden lebensbedrohend. Die abrupte Abschaffung

der Hilfsorganisation USAID

trifft vulnerable Menschen weltweit direkt

ins Mark. Auf einen Schlag fehlen 43 Milliarden

US-Dollar, die sonst humanitärer Hilfe,

Gesundheits-, Bildungs- und anderen Entwicklungsprojekten

zugutegekommen wären. Aber auch Staaten

in Europa bauen ihre Verteidigungsbudgets aus – zulasten

der Mittel für die internationale Zusammenarbeit. In der

Schweiz hat das Parlament vergangenes Jahr ebenfalls

Kürzungen am Budget für die internationale

Zusammenarbeit vorgenommen.

Es stellt sich die Frage, wer nun in die Bresche springt.

Zahlreiche Schweizer Hilfsorganisationen sind in der

humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit

tätig. Im Bereich Ernährung arbeitet die Stiftung Biovision

seit ihrer Gründung im Jahr 1998 mit einem klaren

Fokus auf nach haltige Landwirtschaft und den Schutz

von Umwelt und Natur, insbesondere in Afrika.

Die Arbeit von Biovision stellt die Bedürfnisse der

lokalen Bevölkerung in den Vordergrund.

Die Projekte unterstützen Kleinbauern in Afrika

dabei, nachhaltige und umweltschonende Anbaumethoden

anzuwenden, die ihre Ernteerträge

steigern. Zudem arbeitet Biovision gemeinsam

mit lokalen Partnern an der Verbesserung der

politischen Rahmenbedingungen und an innovativen

Ansätzen zur Förderung von kleinen und mittleren

Unternehmen im Ernährungsbereich.

Die Entwicklungsorganisationen in der Schweiz sind

aber auf externe Unterstützung angewiesen. Um die

staatlichen Ausfälle zu kompensieren, braucht es enorme

Mittel, auch von der Bevölkerung. Die Spendenbereitschaft

der Schweizerinnen und Schweizer war in den vergangenen

Jahren rückläufig. Die Entwicklungsorganisationen

müssen viel Überzeugungsarbeit leisten, um die

Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Entwicklungsarbeit

aufzuzeigen.

Anders Gautschi,

CEO, Biovision Stiftung für ökologische Entwicklung

Foto: zvg

WICHTIGE ADRESSEN

Casafair ist der Verband für

umweltbewusste und faire Wohneigentümer*innen.

Wir setzen

uns für klimafreundliches Bauen,

gesundes Wohnen, haushälterische

Bodennutzung und faire

Miet- und Nachbarschaftsverhältnisse

ein. Gegründet wurde

Casafair 1988; heute zählt der

Verband über 15 000 Mitglieder

in sieben Sektionen. Die Sektionen

engagieren sich in allen

Teilen der Schweiz für die Interessen

und Ziele. Das Dach bildet

der Zentralvorstand mit der Präsidentin

Claudia Friedl, St.Galler

SP-Nationalrätin. In der Westschweiz

tritt der Verband unter

dem Namen HabitatDurable auf.

www.casafair.ch

casafair

Eigentum

mit Verantwortung

KONTAK T:

Casafair Schweiz

Postfach

Bollwerk 35, 3001 Bern

Tel. 031 311 50 55

kontakt@casafair.ch

Sekretariat:

Mo – Fr 8.30–12.00 und Mo/Di/

Do 13.30–16.30 Uhr

(keine Beratung)

IBAN

CH18 0900 0000 3003 6061 3

MITGLIEDERBERATUNG:

Mietrecht, Stowe

Mo bis Fr, 9 – 12 Uhr

plus Di 14 – 17 Uhr

Tel. 031 312 00 21

casafair.ch/beratung

Bauen, Energie

Mi, 14 – 17 Uhr

Tel. 031 312 00 21

casafair.ch/beratung

SEKTIONEN:

BE, SO, AG, VS, FR

Casafair Mittelland

mittelland@casafair.ch

Tel. 031 312 00 25

Mo/Di/Fr 8.30−12.00,

Mo/Di 13.30−16.30 Uhr

BL, BS

Casafair Nordwestschweiz

Claragraben 121, 4057 Basel

nordwestschweiz@casafair.ch

Tel. 077 510 21 30

OW, NW, UR, LU, ZG, SZ

Casafair Zentralschweiz

Moos 5, 6243 Egolzwil

Tel. 041 422 03 33

zentralschweiz@casafair.ch

AI, AR, FL, GL, GR, SG, SH, TG

Casafair Ostschweiz

Dorfstrasse 11, 9423 Altenrhein

Tel. 071 220 71 44

ostschweiz@casafair.ch

Mo – Fr 8.30–12.00

und Mo 15.00–18.00 Uhr

TI

Casafair Ticino

Karin Weissenberger,

Weissenberger Immobilien,

Tobelstrasse 3a, 8127 Forch

ZH

Casafair Zürich

8000 Zürich, Tel. 044 461 79 77

zuerich@casafair.ch

NE

HabitatDurable Neuchâtel

2000 Neuchâtel

neuchatel@habitatdurable.ch

FR, VS, VD, JU, JU-BE, GE

HabitatDurable Suisse romande

1000 Lausanne

suisseromande@habitatdurable.ch

Die Sektionen bieten keine

Mitgliederberatung an.

CASANOSTRA 180 2025


Im nächsten Heft

Solarenergie für den Winter

speichern

Schweizer Ingenieur*innen entwickeln neue

Möglichkeiten, um Wärme für Heizung und

Warmwasser kompakter und länger zu speichern

als mit den herkömmlichen Technologien.

So kann PV-Strom vom Sommer in den Winter

gerettet werden. Casanostra besucht für Sie zwei

Pilotanlagen. Welche innovativen Technologien

demnächst zur Marktreife gelangen, erfahren Sie

in der nächsten Ausgabe.

Foto: zvg

Inserat

PRODUCTS PROGRAM

Der Film

Holz bleibt Holz.

Auch in Farbe.

KEIM Lignosil-Artis

Die mineralische Holzschutzfarbe ohne

Zugabe biozider Filmschutzmittel:

Natürlicher Holzschutz und mineralischmatte

Holzästhetik in Farbe.

Herkömmliche kunstharzgebundene und

filmbildende Holzbeschichtungen verspröden,

hinterfeuchten mit der Zeit und blättern ab.

Die dünnschichtige Mineralfarbe KEIM

Lignosil-Artis dagegen schützt Holzfassaden

nach dem Vorbild der Natur mineralischnachhaltig,

rationell und kostengünstig.

Unübertroffen langlebig, unübertroffen lichtecht

– geeignet für handwerklich-kreative

ebenso wie für industrielle Beschichtungen.

Der Unterschied. Einfach KEIM.

KEIMFARBEN AG / Wiesentalstrasse 6 / 9425 Thal / +41 71 737 70 10 / www.keim.com

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!