24.04.2025 Aufrufe

blu Mai / Juni 2025

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

MAI / JUNI 2025 I HEFT 159

BERLIN

PRIDE

Der Berliner

CSD will

„nie wieder

still“ sein

DESIGN

Unser

Wohn-Special

inspiriert!

KUNST

„CHROMOTHERAPIA“

mit der Kunst von Pierre et Gilles

Esther Abrami I Romain Berger I Kevin Olusola I Faithless

Christopher I BerlinBlick I Peer Kriesel I Maximilian Otte

Nina Queer I Luke Carter I Penelope Trappes


JETZT 0 % FINANZIERUNG*

FÜR DEN RZ 300e SICHERN

RZ

VOLLELEKTRISCH

RUHE GENIESSEN

HÖCHSTER FAHRKOMFORT FÜR BESONDERE MOMENTE

In diesem vollelektrischen Premium-SUV erleben Sie mehr Komfort pro Kilometer – dank der einzigartigen

Lexus Driving Signature. Entscheiden Sie sich mit dem Lexus RZ für Dynamik und Sicherheit, und profitieren

Sie von der 0 % Finanzierung*. Erleben Sie das Lexus Gefühl in vollelektrisch.

LEXUS FORUM BERLIN | M.C.F. Motor Company Fahrzeugvertriebsgesellschaft mbH

Ollenhauerstraße 9–13 | 13403 Berlin |www.lexusforum-berlin.de

Energieverbrauch Lexus RZ 300e mit Elektromotor, 150 kW (204 PS), kombiniert: 14,9 kWh/100 km, CO 2

-Emissionen (kombiniert): 0 g/km,

CO 2

-Klasse: A; elektrische Reichweite (EAER): 479 km, elektrische Reichweite (EAER City): 669 km. Die Werte für die elektrische Reichweite

und den Stromverbrauch Ihres Fahrzeugs können von den gemessenen oder berechneten Werten abweichen, da das Fahrverhalten

sowie andere Faktoren (wie Außentemperatur, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Straßenverhältnisse, Verkehr, Fahrzeugzustand,

Reifendruck, Zuladung, Anzahl der Mitfahrer usw.) einen Einfluss auf die elektrische Reichweite und den Stromverbrauch haben.

* Ein unverbindliches Finanzierungsangebot von Lexus Financial Services (eine Geschäftsbezeichnung der Toyota Kreditbank GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln)

für den Lexus RZ 300e Comfort: Fahrzeugpreis 1 55.590,00 €, abzgl. Aktionsrabatt: 5.025,34 €, zzgl. 1.570,00 € Überführung, Anzahlung 0,00 €, einmalige Schlussrate:

29.461,66 €, Nettodarlehensbetrag: 50.564,66 €, Gesamtbetrag: 50.564,66 €, Vertragslaufzeit: 48 Monate, gebundener Sollzins: 0,00 %, effektiver

Jahreszins: 0,00 %, 47 monatl. Raten à 449,00 €. Nur bei teilnehmenden Lexus Händlern. Das Finanzierungsangebot gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum

30.06.2025 und entspricht dem Beispiel nach § 17 Abs. 4 PAngV. Individuelle Preise und Finanzangebote bei den teilnehmenden Lexus Händlern. ¹Unvebindliche

Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, inkl. MwSt., zzgl. 1.570,00 € Überführung.


Intro 3

INHALT

Kaey von Das Hoven

Nachgefragt bei

Christopher Lund Nissen

Musik

Film

IMPRESSUM

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

KONTAKT:

Frankfurt: T: 069 83044510 F: 069 83040990,

redaktion@gab-magazin.de

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77, F: 040 28008178,

redaktion@hinnerk.de

Berlin: Degnerstr. 9b, 13053 Berlin, T: 030 4431980,

F: 030 44319877, redaktion@blumediengruppe.de

Köln: T: 0221 29497538, termine@rik-magazin.de,

c.lohrum@rik-magazin.de

München: redaktion@leo-magazin.de

REDAKTION:

Mitarbeiter*innen: Thomas Wassermann,

Dagmar Leischow, Michael Krawczyk (mk),

Patrick Heidmann, Christian K. L. Fischer (fis),

Christian Knuth (ck)

Lektorat (ausgewählte Texte): Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

GRAFIK: Janis Cimbulis, Viktoriia Izotova

COVER: Pierre et Gilles: La promesse (Bogdan Romanovic),

2022 ink-jet photograph printed on canvas and painted,

165 × 115 cm — 65 x 45 2/7 in, courtesy of the artist and

Templon, Paris – Brussels – NYC

Voll auf Liebe eingestellt:

„Mein schwules Auge“

Stadt

Stadtgespräch

Wohnen / Design

Termine

Klubwelt

Kultur

Nachgefragt bei

Dag Johan Haugerud

Kunst

Buch

Mode

Sexualität

ANZEIGEN:

Berlin: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blumediengruppe.de

Köln: Charles Lohrum (cl): c.lohrum@rik-magazin.de

München: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blumediengruppe.de

Hamburg: Jimmy Blum (jb): jimmy.blum@hinnerk.de

Frankfurt: Sabine Lux: sabine.lux@gab-magazin.de

Christian Fischer (cf): christian.fischer@blumediengruppe.de

VERLAG:

blu media network GmbH, Degnerstr. 9b, 13053 Berlin

Verwaltung: Sonja Ohnesorge

Geschäftsführer: Hendrik Techel, Christian Fischer (cf)

Vertrieb: Eigenvertireb

Druck: PerCom Druck- und Vertriebsgesellschaft mbH

Am Busbahnhof 1, 24784 Westerrönfeld

Abonnentenservice: Möller Medien Versand GmbH,

Tel. 030-4 190 93 31, Zeppelinstr. 6, 16356 Ahrensfelde,

Gläubiger-ID DE06 ZZZ 000 000 793 04

Franz Schuberts Winterreise

Luke Carter: „… die beste Entscheidung

meines Lebens“

epaper.männer.media

Alle Magazine, alle Termine, kostenlos und digital!

Auch in der männer* App!

Unsere Anzeigenpartner haben es ermöglicht, dass

du alle zwei Monate dein blu Magazin bekommst. Bitte

unterstütze beim Ausgehen oder Einkaufen unsere

Werbepartner.

Es gilt die blu Anzeigenpreisliste (gültig seit

01. Dezember 2024). Namentlich gekennzeichnete

Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der

Redaktion wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer

Person ist kein Hinweis auf deren sexuelle Identität.

Wir freuen uns über eingesandte Beiträge, behalten

uns aber eine Veröffentlichung oder Kürzung vor.

Für eingesandte Manuskripte und Fotos wird nicht

gehaftet. Der Nachdruck von Text, Fotos, Grafik oder

Anzeigen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlags möglich. Für den Inhalt der Anzeigen sind

die Inserenten verantwortlich. Bei Gewinnspielen ist

der Rechtsweg ausgeschlossen. Der Gerichtsstand

ist Berlin. Abonnement: Inlandspreis 30 Euro pro Jahr,

Auslandspreis 50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften wird

die Abogebühr am 3. Bankarbeitstag des laufenden

Monats abgebucht.

Mehr Rizz

als Dein Display

»Mit Charisma und Ausstrahlung souverän überzeugen«

und noch viel mehr Kurse für Dein Selbstbewusstsein

Deine vhs –

im Kiez

und online

die Berliner

Volkshochschulen

vhs.link/kampagne


4 STADT

NACHGEFRAGT

KAEY VON DAS HOVEN

Immer wieder berichten wir über die Schattenseiten queerer Sichtbarkeit außerhalb von Mitte, Schöneberg und

Charlottenburg. In Kiezen, wo gesellschaftliche Spannungen spürbarer sind, wo es auch zu direkten Konfrontationen zwischen

der LGBTIQ*-Community und Intoleranten kommen kann. Auch über die Angriffe auf Das Hoven (Pflügerstraße 19) haben

wir regelmäßig informiert. Nun ist es wieder an der Zeit, erneut nachzufragen.

Kaey, du bist vor

einigen Wochen zum

Hoven gekommen. Was

machst du als Assistenz

der Geschäftsleitung?

Ich unterstütze den

Inhaber Danjel Zarte bei

den unterschiedlichsten

Belangen. Dabei kümmere

ich mich um Bereiche

im Personalwesen,

der Buchhaltung, Social

Media, der Pressearbeit

und der Organisation im

gastronomischen Betrieb.

Du bist aber auch Eventund

Projektmanagerin,

richtig?

Genau. Ich organisiere

ja seit zwanzig Jahren

Events in Berlin und freue

mich, dass ich jetzt in

den drei Locations „Kleine

FOTO: M. RÄDEL

Freiheit“, „Das Hoven“ und „Grosse Freiheit 114“, von denen Danjel

der Inhaber ist, ebenfalls tolle Veranstaltungen umsetzen kann.

Von „Drag Bingo“ bis zum Pianokonzert ist alles dabei.

Wie erlebst du die Situation des Hoven in Sachen Übergriffe?

Die Situation im Hoven ist schon extrem. Im Grunde wird das

Restaurant seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren attackiert.

Es ist belastend, wenn man regelmäßig von seinem Chef die

Nachricht bekommt, dass schon wieder etwas passiert ist.

Bisher war ich bei den Angriffen nie selbst dabei, weil sie meist

nachts passieren. Trotzdem bin ich sehr stark in die Kommunikation

mit der Polizei, aber auch zum Beispiel mit Streetworkern

involviert. Aus der Community gibt es sehr viel Support, doch

die Behörden könnten meiner Meinung nach mehr machen.

Mittlerweile haben wir wirklich schon viele finanzielle Ausfälle

wegen der Situation und

kämpfen quasi ums

Überleben.

Aber es gibt auch sehr

schöne Seiten, etwa die

Solidarität der Nachbarschaft,

oder?

Die direkte Nachbarschaft

steht hinter uns. Die Häuser

rings um das Hoven sind

mit Regenbogenfahnen

behangen und die Nachbarn

geben uns immer Bescheid,

wenn etwas passiert.

Einige haben sich sogar

zusammengetan und eine

Spendenkampagne bei betterplace.me

angelegt. Das

ist natürlich super. Generell

etabliert sich „Das Hoven“

und die „Kleine Freiheit“ – die

kleine Bar neben dem Hoven

Kaey und Freundin Betty BücKse

– als queerer Space, in dem

man sich als Community zu Hause fühlen kann. Das erfreut

natürlich mein großes Herz sehr.

Worauf freust du dich im Mai?

Ist im Mai nicht der ESC? Ungut, darauf freue ich mich nicht

wirklich. Aber auf die „Madonnamania“. Bei dieser Partyreihe im

SchwuZ moderiere ich schon gefühlt zwanzig Jahre, und jetzt

werde ich wieder öfter Shownummern dort präsentieren. Damit

man die Popgöttin Madonna und mich altes Showpferd nicht

vergisst.

*Interview: Michael Rädel

www.dashoven.de, www.betterplace.me/

ujnterstuetzung-fuer-das-hoven-queer-und-friends

GEBURTSTAGSKINDER

Der Mai macht seinem Zusatz

Wonnemonat alle Ehre und erfreut

mit vielen Geburtstagen. Hier sind

einige Künstler*innen, denen wir

von Herzen alles Liebe zum neuen

Lebensjahr wünschen! Zum Beispiel

Joko Koma, der am 13. Mai 1974

geboren wurde. Aber auch die

Model- und Musik-Ikone Grace

Jones, geboren am 19. Mai 1948,

zelebriert ihr Wiegenfest. Mit ihr

feiern drei weitere Sängerinnen,

die der LGBTIQ*-Community viel

bedeuten, ein weiteres Lebensjahr

in den nächsten Wochen. Cher,

geboren wurde sie am 20. Mai 1946,

Kylie Minogue am 28. Mai und Robyn

am 12. Juni. Alles Liebe und Gute

wünschen wir auch Rinaldo Hopf,

der am 30. Juni siebzig wird! *rä

FOTO: M. RÄDEL


STADT 5

PRIDE

MEIN Lieblingsplatz

Ungestört entspannt es sich am besten –

die Fontane Therme überzeugt dank des begrenzten

Ticket-Kontingents mit ihrem exklusiven Charakter.

Hier erwarten Sie neben der schwimmenden Seesauna

und einem exzellenten Beauty & SPA Angebot auch

drei Solepools mit unterschiedlicher Salzkonzentration.

Vom sanften Auftrieb bis zu völliger Schwerelosigkeit

ist alles mit dabei.

FOTO: M. RÄDEL

Der Berliner CSD will

„nie wieder still“ sein

In einigen Wochen startet der Berliner „Pride Month“

(vom 28. Juni bis zum 27. Juli, die Demonstration in

Berlin ist am 26. Juli). Schon jetzt gibt es erste Updates,

die wir verkünden können. Zum Beispiel zum Motto.

An der Seepromenade 20 · 16816 Neuruppin · www.resort-mark-brandenburg.de

Marcel Voges, Vorstandsmitglied des Berliner CSD e. V.,

äußert sich schriftlich via E-Mail zum CSD-Motto 2025:

„Nie wieder still heißt für uns als Community, dass wir

laut bleiben, dass wir uns nicht verdrängen, übersehen

oder unsichtbar machen lassen. Die Angriffe auf

unsere Rechte werden nach der Bundestagswahl

nicht verschwinden. Wir müssen wachsam bleiben.

Als Berliner CSD e. V. werden wir einen Schutzschild um

die queere Community bilden. Still war gestern, heute

wirds laut und bunt.“ Das diesjährige Motto „Nie wieder

still” sei die Fortführung der Kampagne „Wähl Liebe“,

an der sich mehr als fünfzig CSDs in ganz Deutschland

beteiligt haben. Thomas Hoffmann, Vorstandsmitglied

des Berliner CSD e. V., ergänzt: „Der Berliner CSD ist

eine der wichtigsten und größten Demonstrationen

nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland.

Nach unserem sehr erfolgreichen Winter-CSD vor der

Bundestagswahl werden wir auch beim Sommer-CSD

ein klares Zeichen für Demokratie, Gleichberechtigung

und Vielfalt setzen.“

RENNBAHN

HOPPEGARTEN/

BERLIN-BRANDENBURG

23. BIS 25. MAI

MIT PFLANZENARZT

RENÉ WADAS

UND TV-KOCH

RALF JAKUMEIT

Hintergrundwissen: CSD steht für Christopher Street

Day. Jedes Jahr (meist im Sommer) gedenkt die

Community mit ihren CSD-Paraden und Straßenfesten

(fast) weltweit der Aufstände und Demonstrationen auf

der Christopher Street 1969 in New York. Nachdem sich

damals mutige Queers in der Szene-Bar „Stonewall Inn“

tagelang aus Protest gegen andauernde Polizeirazzien

verschanzt hatten, ging alles los, was wir heute feiern.

Ausgelöst, so die Legende, habe die Revolte die Feier

nach der Beerdigung von Judy Garland, deren größter

Hit „Over the Rainbow“ ist. *rä

csd-berlin.de

WWW.GARTENTRAEUME.DE

NUR BIS 15. MAI: FRÜHBUCHERTICKETS MIT 20 % ONLINE-RABATT SICHERN!*

GARTENMESSE MIT RUND 100 AUSSTELLER*INNEN

PFLANZENSPRECHSTUNDE, BERATUNG UND KOCHSHOW

INSPIRATIONEN UND TRENDS

GARTENTECHNIK UND OUTDOOR-MÖBEL

RARITÄTEN AUS DER PFLANZENWELT

*Nur online. Gültig auf den Vollpreis der Tageskarte. Nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar.


6 STADT

MÄNNER

Voll auf Liebe eingestellt:

„MEIN SCHWULES AUGE“

Die 21. Ausgabe von „Mein schwules Auge – My Gay Eye – Love,

Not War“ ist Ende März erschienen. Das Buch-Kunst-Projekt von

Rinaldo Hopf ist mittlerweile eine feste Größe auf dem Buchmarkt.

Auch weil Newcomer wie Ringo Sommerfeld mit ihrer Kunst neben

den Werken etablierter Künstler präsentiert werden. Wir fragten bei

dem Leipziger nach.

Seit wann beschäftigst du dich mit der Fotografie?

Ich habe mich schon als kleines Kind für die Fotografie interessiert,

egal ob mit dem Motorola meiner Schwester oder einer analogen

Kamera aus dem Schlecker. Mit 19 habe ich endlich mein eigenes

Handy mit Kamera bekommen und konnte damit noch freier

fotografieren: Selfies von mir und

Freunden, Alltagsaufnahmen von Essen

und Umgebung, Makroaufnahmen

von Pflanzen. Irgendwann habe ich

angefangen, erotische Porträts von

mir zu machen. 2024 war ich das erste

Mal beim Lesbisch-schwulen Stadtfest

Berlin. Durch das Schlendern durch die

Straßen vom Nollendorfplatz habe ich

eine kleine Galerie entdeckt, in der es

homoerotische Gemälde gab. Ich dachte,

ich wäre im Himmel! Diese gemalten

Bilder haben mich sehr inspiriert, auch

etwas Ähnliches zu machen. Nur was? Ein

Blick weiter habe ich auf einem Tisch ein

Buch entdeckt und wusste sofort, dass ich

es haben musste. Zurück im Hotel habe

ich mir das Buch genauer angeschaut:

FOTOS: @RINGO.PHOTOGRAPHY24


STADT 7

Ein Buch, das verschiedenen Künstlern eine Plattform

bietet, ihre Kunst zu zeigen – egal ob Kurzgeschichten,

gemalte Kunst oder Fotoaufnahmen. Ich dachte mir,

das möchte ich auch machen, und habe mich für die

Akt- und Porträtfotografie entschieden. Zurück in Leipzig

habe ich mir Gedanken gemacht. Bevor ich mich teuer

mit Kameraequipment eindecke, wollte ich einen guten

Freund fragen, da ich wusste, dass er eine Kamera hat.

Ob ich sie mir mal ausleihen darf. Für ein Shooting mit

einer kurzen Einweisung habe ich sie bekommen. Interessante

Männer habe ich in den altbekannten Apps wie

Grindr und Romeo angefragt. Das erste Shooting war

mit einem Yogi – Yoga-Stellungen am See. Das Shooting

und die Bilder haben uns sehr gefallen. Somit habe ich

mich entschieden, selbst eine Kamera zu kaufen, um

dieses Hobby weiterzuführen.

Infektiologie

Ärzteforum Seestrasse

Bewerbungen bitte an:

praxis@infektiologie-seestrasse.de

Tel.: 030 . 455 095 - 0

Fax: 030 . 455 095 - 22

Seestraße 64 • 13347 Berlin

(Eingang: Oudenarder Straße)

Medizinisches Versorgungszentrum

Schwerpunktpraxis für HIV/AIDS,

Infektiologie, Hepatologie, Suchtmedizin,

Hausärztliche Versorgung

Wir suchen zur Unterstützung unseres Teams ab sofort:

Medizinische Fachangestellte/MFA (m/w/d)

www.infektiologie-seestrasse.de

Wie entstanden die Bilder, die in der neuen Ausgabe

der Buchreihe zu sehen sein werden?

Einige Zeit und Shootings später habe ich über Grindr

einen Inder kennengelernt. Ich habe ihn auch gleich

gefragt, ob ich ihn fotografieren darf. Nach kurzem

Überlegen war er dabei. Das erste Shooting habe ich mir

auf dem Hauptbahnhof Leipzig gewünscht, da es dort

auf einem Gleis historische Züge gibt. Er fand die Idee

sehr spannend und hat sich auf das Shooting gefreut.

Nach ein paar Tagen haben wir uns dann auf dem

Hauptbahnhof getroffen. Wir beide waren etwas zurückhaltend,

aber tauten ganz schnell auf. Das Shooting

lief fantastisch, und wir haben gemerkt, dass wir viele

gemeinsame Interessen teilen. Nach dem Shooting ist

er noch zu mir mit in den Garten gekommen. Dort sind

wir in meinen Pool gesprungen und haben uns dann am

Lagerfeuer am Abend gewärmt.

Für den nächsten Tag haben wir uns wieder verabredet

und haben wieder Fotos gemacht, diesmal im Garten.

Dabei kamen uns die verrücktesten Ideen: Ob mit Blättern

bedeckt oder nackt in Gummistiefeln und Turban

auf dem Kopf – wir hatten sehr viel Spaß an diesem

heißen Septemberwochenende. Aus den Albernheiten

entstand eine enge Freundschaft.

Das Thema ist ja „Love, Not War“. Wie setzt du dich im

Alltag mit ernsten Themen auseinander?

Die Liebe zur Kunst ist mein Antrieb. In jedem Bild sehe

ich die Möglichkeit, eine Geschichte zu erzählen, eine

Emotion zu wecken, eine Veränderung anzustoßen.

Kriege hingegen zerstören nicht nur Leben, sondern

auch die Schönheit und Vielfalt der menschlichen Kultur.

Kunst ist für mich ein Mittel, um Brücken zu bauen und

Menschen zu verbinden. Wenn Liebe die stärkste Waffe

wäre, würde ich sie mit meiner Kamera gegen den Hass

richten. Ich glaube an eine Welt, in der Kreativität und

Mitgefühl siegen.

Und worauf freust du dich gerade?

Ich freue mich über die Projekte, die ich in Zukunft haben

werde, und die Männer, die diese Projekte zum Leben

erwecken. Vielleicht bist du einer davon. Darüber hinaus

freue ich mich sehr über die 21. Ausgabe von „My Gay

Eye“ und zusätzlich über diesen Artikel.

*Interview: Michael Rädel

@ringo.photography24

Standort im aufstrebenden Sudkreuzkiez

französisches Bistro mit 2 Terrassen

französische Küche, mediterrane Vielfalt

typische französische Mittagskarte bis 15 Uhr,

Menü du Jour, durchgängige Küche

Gotenstraße 50 | 10829 Berlin | Tel: +49 30 53857138

www.le-quartier-bistronomie.de

Foto: Le Quartier / A.Sulzmann


8 STADTGESPRÄCH

BILDBAND

Coriander Pinxits

„UTOPIA“ – EINE ZEITREISE?!

Der Münchner Künstler Coriander Pinxit veröffentlicht im Frühling sein neues Buchprojekt, den Nachfolger von

„Villa Lagunta“ aus dem Jahr 2023. Die (queere) Bildsprache des 19. Jahrhunderts, ein Bildband, der ausschließlich

in limitierter und signierter Auflage erscheint.

Schriftlich verrät er über die

Entstehung des Buchs Folgendes:

„2023 veröffentlichte ich das

Art-Book-Project Villa Lagunta, mit

zahlreichen Bildern, die ich bei einem

Hofflohmarkt im Münchner Glockenbachviertel

in einer alten Blechdose

gefunden hatte. Die Villa Lagunta im

Voralpenland gehörte einem exklusiven

Herrenklub. In den heiligen Hallen

des Klubs trafen sich Intellektuelle,

Musiker, Künstler, Komponisten, Dichter,

Adelige, Forscher, Freigeister und

Freidenker, vereint in ihrem Streben

nach Unkonventionellem,

nach Exotik und

neuen Ideen.

Häufig luden sie

Burschen und

junge Männer aus

dem nächsten Ort

zu sich ein. Meist

gut aussehende

Kerle, die für ein

bisschen Handgeld

für Aktzeichnungen

Modell standen oder

beim Nachstellen

klassischer Akte für

Fotos posierten.“ So

die Legende. Und die

wird nun fortgeschrie- ben, denn:

„Erstaunlicherweise fanden sich unter den

Fotos auch solche, die seltene, exotische

oder gar inzwischen ausgestorbene Tiere

zeigten. So schlich ein Tasmanischer

Tiger durch einige Fotografien, auf

anderen sah man einen Schuhschnabel

oder auch eine Hyäne. Am seltsamsten

fand ich die Bilder, in denen ein Dodo

fotobombt. Auf einem Foto beobachtet

ein Mann gar zwei Dodos in exotischer

Umgebung. Ob das Bild auf Mauritius

entstand? Der Verdacht liegt nahe – aber

Dodos sind ja angeblich seit über 300

Jahren ausgestorben …“

Spätestens jetzt ist klar, dass es sich

hierbei um Kunstwerke handelt, auch entstanden

mit originalen Fotografien. 1839

gilt ja dank Joseph Nicéphore Niépce

und Louis Daguerre als das Geburtsjahr

der Fotografie (durch die (Wieder-)

Entdeckung des Prinzips der Camera

obscura). Coriander

Pinxit nimmt uns mit

auf eine künstlerische

Zeitreise dorthin.

Und auf eine Reise

in ferne Welten und vielleicht nie da

gewesene Momente. Wobei: „Die Fotos

[…] entdeckte ich (auch) in Paris bei

zwei verschiedenen Flohmarkthändlern.

Den größten Schwung erstand ich auf

dem Flohmarkt Saint-Ouen, Porte de

Clignancourt.“ „UTOPIA“ ist ein großartiges

Kunstwerk, das aus dem Alltag befreit und

träumen lässt. Kunst von Coriander Pinxit

aka Martin Arz, die von Sorgen und Stress

befreit, die Ästhetik der „guten alten Zeit“,

die ohne schlechtes Gewissen genossen

werden kann.

„Utopia“, der Name des Buchs ist

eindeutig. Wie kann träumerische

Weltflucht mithilfe der Kunst helfen, im

Alltag klarzukommen?

Kunst ist für mich immer das beste Mittel,

um Weltflucht zu betreiben. Das bedeutet

nicht nur, Kunst zu produzieren, sondern

auch, Kunst zu konsumieren (Ausstellungen,

Bücher etc.). Es sind kleine Fluchten,

die den Alltag vergessen lassen. Und den

Alltag manchmal zu vergessen, hilft,

mit ihm besser klarzukommen, weil

man Abstand gewonnen und Kraft

getankt hat. Kunst ist meine Kraftquelle.

Die Utopie, die ich in diesem

Buch entwickelt habe, half mir jedes

Mal, wenn ich neue Ideen umgesetzt

habe, mich in eine Gesellschaftsform

zu träumen, in der Männer Männer

lieben können, ohne Wenn und Aber. Und

auch weiter dafür einzustehen. Gerade

angesichts der weltweiten Entwicklung,

bei der vor unseren Augen die mühsam

erkämpften Rechte und Freiheiten mit

einem Wimpernschlag wieder rückgängig

gemacht werden (können), möchte

ich zum einem zum Träumen einladen,

zum anderen aber auch deutlich Stellung

beziehen. Es gibt keinen Weg zurück.

Was macht für dich ein Bild erotisch?

Natürlich zunächst ein hübscher Kerl.

Der muss nicht nackt sein, kann er aber

gerne. Wobei mir der reine Sixpack-Hype

gewaltig auf die Nerven geht. Klar, schön

trainiert ist immer gut anzusehen, aber

seit einigen Jahren wird ein Männerbild

propagiert, das ohne Pharmazie gar nicht

mehr möglich ist und zu körperdysmorphen

Störungen en masse führt. Was ich

ziemlich unerotisch finde, ist, dass einem

sofort immer der Ständer um die Ohren

gehauen wird. Weniger Brunft ist oft mehr

Erotik. Ich mag Andeutungen lieber.

*Interview: Michael Rädel

martin-arz.de


Nähe zulassen, Freiheit leben,

einfach den Moment genießen –

ohne Sorgen im Hinterkopf

HIV

Flexibel im Alltag,

KONSEQUENT GEGEN

RESISTENZEN

Wie robuste HIV-Therapien vor gefährlichen

Medikamenten-Resistenzen schützen, damit sich

Menschen mit HIV weniger Gedanken machen müssen

Die Entstehung

von Resistenzen

1. Ist ausreichend viel

antiretroviraler Wirkstoff

im Körper, ist die

Vermehrung von

HIV UNTER KONTROLLE.

2. Ist weniger Wirkstoff im Körper

(z. B. durch unabsichtliches

Vergessen der Tablette), ist

HIV nicht mehr unter Kontrolle

und kann sich VERMEHREN.

3. Bei dieser Vermehrung kann

es zu Mutationen kommen.

Manche Mutationen können

das Virus resistent gegen einen

Wirkstoff machen. Dadurch

kann die derzeitige Therapie

zukünftig nicht mehr eingesetzt

werden und die Behandlungsoptionen

reduzieren sich.

Das ist das problematische

an RESISTENZEN.

Stark vereinfachte schematische Darstellung

Das Leben kann manchmal chaotisch

sein. Reisen, Feiern oder einfach der

alltägliche Wahnsinn – es gibt immer so

viel zu tun, dass man schnell mal den

Überblick verlieren kann. Für Menschen mit

HIV kommt im Alltag noch die Therapie

hinzu. Dabei ist es wichtig, die Tabletten

regelmäßig und wie vorgeschrieben

einzunehmen. Aber manchmal passiert,

was nicht passieren darf: Eine Tablette wird

vergessen.

Wenn das passiert, sinkt der Wirkstoffspiegel

im Körper, und die Therapie könnte

ihre Wirksamkeit verlieren. Das bedeutet,

dass HI-Viren sich wieder vermehren

können und das Risiko für Resistenzen

steigt. Denn wenn HIV gegen einen

bestimmten Wirkstoff resistent wird, hat

es „gelernt“, diesen zu umgehen – was die

Therapie weniger effektiv machen kann.

KEINE SORGE! Wahrscheinlich nimmst du

deine Medikamente sowieso korrekt ein.

Wenn dich jedoch Bedenken plagen, ob

du bei der Medikamenteneinnahme alles

richtig machst, solltest du dich an den Arzt

oder die Ärztin wenden. Diese können

robuste Therapien und das Konzept der

„Forgiveness“ erläutern – was den Stress

reduzieren kann.

MEHR INFOS

Menschen mit HIV verdienen

Sicherheit und eine Therapie, die

ihnen Rückendeckung gibt, auch

wenn das Leben mal hektisch wird!

Die Initiative #NOCHVIELVOR hat

auf ihrer Website dazu viele nützliche

Informationen zusammengestellt.

www.nochvielvor.de

Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b.

München, info.germany@gilead.com DE-ADM-0045


10 STADTGESPRÄCH

RESTAURANT

Le Quartier – Bistronomie

Ein Stück Paris an der südlichen Zwei Terrassen laden zum

Spitze Schönebergs: Mit dem Le Verweilen ein – die eine ruhig zum

Quartier – Bistronomie bringt Innenhof, die andere mit Blick auf

der französische Koch Philippe das Treiben im aufstrebenden

Lemoine seine kulinarische

Kiez. Das Team rund um Philippe

Heimat nach Berlin. Von mittags ist herzlich, aufmerksam und

bis abends stehen all die Klassiker authentisch.

auf der Karte, die das französische

Herz begehrt – vom Boeuf Ich hab’s zum ersten Mal getan

Zum Schluss bleibt nur zu sagen:

Bourguignon über frische Austern – Schnecken, Jakobsmuscheln

und Jakobsmuscheln bis hin zu und Austern gegessen. Hätte

Escargots. Dazu gibt es eine feine ich ehrlich nicht gedacht, aber:

Auswahl französischer Weine. Ich würde es jederzeit wieder

Was Philippe besonders

machen! *mk

wichtig ist: Seine Küche soll

nahbar bleiben. Kein Getue, keine Le Quartier Bistronomie,

überzogenen Preise – sondern Gotenstraße 50, 10829 Berlin,

ehrliches, französisches Essen. www.le-quartier-bistronomie.de

NEUERÖFFNUNG

Französisches Flair im

Carte Blanche

Mit dem neu eröffneten Carte

Blanche bringt das SO/ Berlin

Das Stue französische Brasserie-Kultur

in die Hauptstadt.

Küchenchef Andreas Schatzschneider

serviert Klassiker wie

Entrecôte, Trüffelpasta und

Crème Brûlée – authentisch,

modern interpretiert und mit

Liebe zum Detail. Hotel Direktor

Zeèv Rosenberg verwirklicht

damit seine Vision einer

eleganten, aber bodenständigen

Genusswelt. In stilvoller

Atmosphäre – mit bretonisch

inspirierten Uniformen und

Porträts französischer Ikonen

– lädt das Carte Blanche zum

Business Lunch oder Dinner

mit Freunden. Auch optisch

spiegelt sich französischer

Esprit in jedem Detail wider.

Restaurantleiter Adnan Cetin

verspricht: „Carte Blanche

steht für kulinarische Freiheit

– unkompliziert, hochwertig,

charmant.“ Ein neues Highlight

der Berliner Gastroszene! *mk

Carte Blanche,

Drakestraße 1, Berlin,

www.so-berlin-das-stue.com

TIPP

Im Herzen von Schöneberg

Nur ein paar Schritte vom Nollendorfplatz entfernt, liegt „ILOsBAR“

– ein echter Insider-Tipp für alle, die stylishe Drinks, gute Musik

und entspannte Vibes lieben.

Ob chilliger Cocktail-

Dienstag oder der legendäre 2for1

Hendrick’s Gin Tonic Mittwoch

– hier gibt’s beste Drinks für beste

Laune. Und am Wochenende

wird es wild: Auf dem Dancefloor

legen wechselnde DJs auf und

bringen die Crowd zum Tanzen.

Das Publikum? So bunt wie Berlin

selbst – von Anwohner*innen bis

zu internationalen Gästen sind

alle dabei. Im Sommer wird es

nochmal nicer: Auf der gemütlichen

Lounge-Terrasse genießt du

deine Drinks unter freiem Himmel.

Und mit Events wie „Drinks.Drag.

Dance“, „Queer Silent Disco“ oder

der „Ibiza Beach Party“ ist klar

– die ILOsBAR bleibt nicht mehr

lange ein Geheimtipp.

ILOsBAR, Motzstraße 30,

U Nollendorfplatz,

www.ilosbar.de


PREMIERE

Winter

reise

Choreographie und

Inszenierung von Christian Spuck

Musik von Hans Zender nach

Franz Schuberts Winterreise

PREMIERE

11. Mai 2025

14. | 17. | 23. | 29. Mai 2025

7. | 9. | 14. Juni 2025

Staatsoper Unter den Linden


12 STADTGESPRÄCH

TIPP

NASTY PIG –

„NYC F#$K BOY“-Kollektion

Machos, die zeigen, was sie haben. Eine

Fantasie des/der ein oder anderen. Ein

Modelabel aus den Vereinigten Staaten

setzte diese sexuelle Träumerei geradezu

kunstvoll um.

Die Bilder erinnern an den umstrittenen

Künstler Terry Richardson, der ja auch

schon mehrmals mit Lady Gaga

arbeitete, sind aber brandneu und

vom grandiosen Sam Waxman. Denn

die schwule US-Modemarke Nasty Pig

hat für den Sommer 2025 neue Teile

am Start – und beschreibt die neue

Kampagne zudem als „versauter denn

je. Ganz passend zum Namen der neuen

Savignyplatz 07-08 | 10623 Berlin

030-318.64.711 | www.habitare.de

Mo. bis Fr. 10 - 19 Uhr | Sa. 10 - 18 Uhr

Klappsofa „JILLIS“, € 879,-*

Klappsofa „SPLITBACK“, € 992,-*

Rückenlehne abklappbar,

Rückenlehnen getrennt von einander

Liegefl äche: 126 x 201 cm,

abklappbar, Liegefl äche: 115 x 200 cm,

in verschiedenen Stoffen bestellbar.

in verschiedenen Stoffen bestellbar.


FOTOS: SAM WAXMAN

SHOPPING

STADTGESPRÄCH 13

Brunos – Ein Neuanfang

mit Herz und Vision

Seit der Corona-Pandemie haben sich die Einkaufsgewohnheiten

verändert – nicht nur in der

queeren Community. Daher richtet Brunos seinen

Fokus künftig noch stärker auf den Online-Handel.

Mit vier Filialen und einem erfolgreichen Webshop

hat Brunos über Jahrzehnte hinweg Trends

gesetzt, queere Orte geschaffen und die Freude an

Mode gefeiert.

Kollektion: NYC FUCK BOY.“ Die

Bilder für die aktuelle „NYC

FUCK BOY“-Kollektion seien

„eine Liebeserklärung an den

alltäglichen Sex-Appeal queerer

Hotties in der Stadt, die niemals

schläft“, wie das Label verrät.

„Ob sie nun ihre Jockstraps im

Waschsalon hin und her werfen,

ein fettiges Stück verschlingen,

in prallen Slips U-Bahn fahren,

vor dem Village Barbershop ihre

Muskeln spielen lassen oder

auf der Straße für Aufsehen

sorgen – diese Jungs beweisen,

dass Nasty Pig nicht nur eine

Marke ist – es ist ein Lebensstil.“

Zumindest als erotische Fantasie

können wir mit dieser Art

Chauvinismus und Manspreading

ganz gut leben. *rä

nastypig.com,

www.instagram.com/nastypig

FOTO: OA

„Innerhalb der nächsten drei Monate werden die

Kräfte neu gebündelt und auf das pulsierende

Herzstück der Marke konzentriert“, wird nun verraten.

„Der Berliner Store bleibt bestehen, ergänzt durch

einen dynamischen Webshop, der mit Fahrrad- und

Sofortkurieren noch schneller und nachhaltiger

liefert. Die Standorte in München, Köln und Hamburg

werden ab dem Sommer 2025 in neue Hände

gelegt.“

Auch das Team im Berliner Store und der Verwaltung

bleibt erhalten – insbesondere die Mitarbeiter

aus der Community, die mit ihrer Expertise und

ihrem Engagement die Kundschaft unterstützen.

Ihr Wissen, ihre Leidenschaft und ihr Einsatz bleiben

das Herz des Unternehmens. Brunos steht auch

künftig allen offen – nicht nur homosexuellen

Männern, sondern allen, die Lust, Sinnlichkeit und

Freiheit zelebrieren. Menschen in Transition, trans

Personen und alle,

die einen sicheren

Raum suchen. Der

Store am Winterfeldplatz

bleibt ein Ort, an

dem Vielfalt gefeiert

und jeder Mensch

in seiner Identität

respektiert wird. Mit

frischer Energie kommen

neue Marken

ins Sortiment – innovative

Produkte, die

sich in der Zielgruppe

etablieren.

brunosfashion.de

*Abholpreise ohne Dekoration

Klappsofa „UNFURL“, € 864,-*

Rückenlehne abklappbar,

Liegefl äche: 120 x 200 cm,

in verschiedenen Stoffen bestellbar.

Daybed „ZEAL“, € 644,-

beide Seiten können abgeklappt werden,

Liegefl äche: 70 x 200 cm,

in verschiedenen Stoffen bestellbar.

W O H N E N + W O H N E N G M B H


14 WOHNEN / DESIGN

Advertorial

FOTOS: GARTENTRAEUME B.V.

Grüne Daumen statt Hufeisen: Hoppegarten blüht auf!

Bereit, den Balkon in eine Dschungel-

Lounge oder den Garten zum Catwalk

der Botanik zu machen? Vom 23. bis

25. Mai lockt die Messe „Gartenträume”

auf die Rennbahn Hoppegarten. Richtig

gehört: Wo sonst Pferde galoppieren,

sprießen jetzt Ideen! Rund 100 Aussteller

zeigen alles von hippen Outdoor-Küchen

über Pflanzen-Raritäten (Kiwibeere,

anyone?) bis zu Mährobotern für die

gepflegte Faulheit. Höhepunkt: Pflanzen-

Doc René Wadas und TV-Koch Ralf

Jakumeit schmeißen den Grill an – Kostproben

inklusive! Dazu gibt’s Profi-Tipps

gegen Blattläuse & Co. (natürlich ohne

Chemie!) und Inspiration für eure

persönliche Wohlfühl-Oase. Macht euer

Grün zum Hingucker!

20% Frühbucherrabatt bis zum 15.05.,

gartentraeume.de

TIPP

NEUE WOHNKULTUR

Advertorial

Stil mit Haltung –

Design trifft Nachhaltigkeit

Wahrer Stil kennt Verantwortung. Die Neue Wohnkultur setzt bewusst

auf Hersteller, die nachhaltig produzieren, faire Arbeitsbedingungen

sichern und langlebige Qualität garantieren. Möbel aus nachhaltigem

Holzanbau, lokale Manufakturen und innovative Materialien zeigen:

Exklusives Wohnen und ökologische Verantwortung schließen sich

nicht aus – sie ergänzen sich auf ideale Weise.

So wird jedes Stück, das hier seinen

Platz findet, zu mehr als einem

Möbelstück: Es wird zum Ausdruck

eines Lebensstils, der Ästhetik mit

Werten verbindet.

EIN BESUCH, DER INSPIRIERT

Ob zur konkreten Planung oder

einfach zur Inspiration – ein Besuch

bei der Neuen Wohnkultur ist

immer ein Erlebnis. Die Villa an der

Berliner Straße lädt zum Flanieren,

Verweilen und Entdecken ein. Wer

einmal hier war, spürt: Dies ist kein

gewöhnliches Einrichtungshaus.

Es ist ein Ort, an dem Wohnen zur

Kunst wird und wo Menschen mit

Leidenschaft Räume gestalten,

die weit über den Standard

hinausgehen.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich

in unserer Villa willkommen

zu heißen – und gemeinsam mit

Ihnen Wohnträume Wirklichkeit

werden zu lassen.

Neue Wohnkultur, Berliner Str. 9,

www.neue-wohnkultur.de

Wir sind auf skandinavische

Vintage Möbel spezialisiert.

Von der Klassik bis zur Moderne

haben wir alles, was Sie

brauchen, um sich einzurichten

und beraten Sie auch gerne

persönlich.

www.nordiskmoebler.de

Mobil: 0179 / 4569840


WOHNEN / DESIGN 15

Ab nach draußen:

Camping mit Tchibo

Der Frühling ist da, die Tage werden

länger, und mit steigenden Temperaturen

steigt auch die Lust auf Zeit in der Natur.

Die neue Camping-Kollektion (R)AUSZEIT

von Tchibo hat alles Nötige – ob für

spontane Kurztrips oder längere

Outdoor-Abenteuer.

Ohne geht’s nicht: Der Outdoor-Rucksack

mit großzügigen Stauraum

und Schlaufen für Schlafsack

oder Isomatte hält Ausrüstung

und Proviant dank wasserabweisendem

Material trocken.

Für launische Wetterphasen

empfiehlt sich eine leichte

Funktionsjacke, die Wind und

Regen abweist. Bei freundlichen

Temperaturen reichen

ein luftiges Outdoorhemd

oder ein T-Shirt, kombiniert

mit strapazierfähigen Funktionsshorts.

Und wenn keine

Steckdose in Sicht ist, liefert

ein faltbares Solar-Ladegerät

nachhaltige Energie

– einfach aufklappen und

Sonne tanken.

Diese und noch viele weitere

Camping-Must-Haves sind

vom 13. Mai bis 09. Juni in

Tchibo-Filialen und online

bis 23. Juni erhältlich. *mk

www.tchibo.de

WOHNKULTUR

ENDET NICHT AN

DER TÜRSCHWELLE.

GARTENMÖBEL

Sessel MBRACE mit Hocker,

Alu, Geflecht Pepper,

Gestell Lipari, Stoff Muse.

Neue Wohnkultur GmbH

Berliner Straße 9 · 14169 Berlin

Tel. 030 81 05 89 69-0

www.neue-wohnkultur.de

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 10–19 Uhr · Sa. 10–18 Uhr

JETZT MIT

20 %

RABATT

Nur solange der

Vorrat reicht.


16 WOHNEN / DESIGN

Yes and yes

Der deutsche Designer Stefan Dietz zeichnet

für dieses Sofa von Magis verantwortlich. Bei

der Konzeptionierung hat er sich überlegt, dass

Produkte immer dann besonders nachhaltig sind,

wenn sie Teil eines unendlichen Kreislaufsystems

werden. So wird die Innenstruktur von „Costume“

aus recyceltem UND recycelbarem Material

hergestellt, sodass es nicht nur alten Dingen

zu neuem Leben verhilft, sondern irgendwann

selbst in neuer Form wiedergeboren werden

kann. Zudem ist der Bezug dank der in den Boden

eingehängten elastischen Schlaufen vollständig

abnehmbar und kann so jederzeit ausgetauscht

oder gereinigt werden, was zur Langlebigkeit des

Produkts beiträgt. Costume ist modular erweiterbar

und mit oder ohne Armlehnen zu haben.

www.magisdesign.com

Yummy

Weich, weicher, Burrata! Angelehnt an die weiche

Geschmeidigkeit der italienischen Käsesorte, ist die

„Burra“-Kollektion von Normann Copenhagen mit

ausgesprochen bequemen Sitzflächen ausgestattet

und macht in ihrer üppigen Ästhetik einfach Lust

zum Lümmeln. Als Stuhl und Loungechair zu haben.

www.normann-copenhagen.com

BOLIA

Genau wie MOEBE (rechte

Seite) folgt Bolia dem skandinavischen

Prinzip „weniger ist

mehr“ und passt daher ganz

wunderbar in dieses Feature.

Der „Elton“-Tisch zeichnet sich

durch seine klaren Linien aus,

ist in Teilen austauschbar

und somit besonders

langlebig. Elton wird extrem

flach, also umweltfreundlich,

verpackt und transportiert.

www.bolia.com

FOTO: FREEPIK.COM

Der Anzeigenschluss

für die CSD-Ausgabe

ist am

13.6.2025

Buchen sie ihre unter

anzeigen@blumediengruppe.de


1

Bis zu 15 %

STOFF-VORTEIL

im Rolf Benz Haus

ZEITLICH BEGRENZT

STOFF-VORTEIL

1) Sichern Sie sich Ihren Preisvorteil

bei Rolf Benz MERA und vielen anderen

Modellen. Wählen Sie aus über 200

Stoffen der Rolf Benz Stoffkollektion

Ihren favorisierten Stoffbezug aus.

Nur bis zum 31.07.2025 zum Preis

des günstigsten Stoffes.

ENTDECKEN SIE NOCH VIELE WEITERE EXKLUSIVE HERSTELLER BEI UNS IM ROLF BENZ HAUS

ATÜ Einrichtungshaus GmbH · Kantstraße 17 · 10623 Berlin · Telefon: +49 (0) 30/31 51 56 50

www.rolf-benz-haus-berlin.de · Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 10 –19 Uhr

IM LIVING BERLIN · 3. OBERGESCHOSS


18 WOHNEN / DESIGN

MÖBEL

Erstklassige Wohnkultur im Rolf Benz Haus

Das Rolf Benz Haus ist seit 1999 ein fester Bestandteil des Designcenters LIVING BERLIN und begeistert

seine Kunden mit Leidenschaft, Kreativität und innenarchitektonischem Know-How.

Advertorial

B C M Y CMY B4 C4 M4 Y4 40% 8

1 2

Neben hochwertigen Marken wie

Interlübke, Schramm und Kettnaker

findet man natürlich auch die Hausmarke

ROLF BENZ, die seit Jahrzehnten

außergewöhnlich gute Qualität „Made

in Germany“ liefert. Der Anspruch,

langlebige Produkte zu schaffen, war

hier schon immer selbstverständlich

und passt damit perfekt in die heutige

Zeit und den wachsenden Wunsch nach

Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund

ist auch das zeitlose ROLF BENZ Design

ein entscheidender Erfolgsaspekt.

Nicht zu vergessen ist die erstklassige

Funktionalität. Dabei sind Sofas von ROLF

BENZ niemals „Sitzmaschinen“, sondern

immer zeitlos elegant.

Das Sortiment bietet eine riesige

Produkt-auswahl für unterschiedlichste

Wohnstile: loungige Wohnlandschaften

zum Relaxen, kubische Sofa-Klassiker,

flexible Multifunktionsmöbel – sowie

Stühle, Esstische, Betten und Accessoires.

Der moderne und klare Wohnstil von

ROLF BENZ orientiert sich an den Kundenbedürfnissen

und berücksichtigt aktuelle

Wohntrends, ohne die klar erkennbare

Handschrift zu verlieren.

Die Loft-Architektur im ROLF BENZ

HAUS schafft die perfekte Szenerie für

die Polstermöbel, Tische, Stühle und

Teppiche der ROLF BENZ-Wohnwelten. Die

eingespielten Experten um Alexandros

Chomatopoulos realisieren einzelne

Räume, Wohnungen und Häuser, aber

auch ganze Objekte und freuen sich auf

Ihren Besuch.

ROLF BENZ MERA

Das Einzel- oder Anreihsofa Rolf Benz

MERA ist Liebe auf den ersten Blick – und

auf den zweiten auch, denn hinter dem

zierlichen Erscheinungsbild versteckt sich

maximale Funktionalität. Damit verspricht

das Sofa höchste Individualität, sowohl in

Sachen Design als auch beim Komfort.

STOFF-VORTEIL

Sichern Sie sich Ihren Preisvorteil bei Rolf

Benz MERA und wählen Sie aus über 200

Stoffen der Rolf Benz Stoffkollektion Ihren

favorisierten Stoffbezug aus. Nur bis zum

31.07.2025 zum Preis des günstigsten

Stoffes.

Rolf Benz Haus Berlin im

LIVING BERLIN, Kantstraße 17,

www.rolf-benz-haus-berlin.de

CHAS

THE W

ORNE HARBOUR, ANTARKTIS

Auf den Moment. Auf die Ort

Auf die Neugier, die Sie an de

das Unentdeckte zu entdecke

erfinden und allen Grund zum

Kontaktieren Sie Ihren Re

oder besuchen Sie Silvers

20250310 - AD - MATE.indd 1

Traveler_0125_Umschlag_65.indd 29229_Traveller_0125 1 1 25

UMZUGS

MEISTER*

BETRIEB

WIR HABEN DIE MEISTERSCHAFT.

Die Umzugsmeister* von zapf umzüge sorgen dafür,

dass jeder Umzug ein voller Erfolg wird – mit einer Portion

Berliner Charme und einer großen Ladung Fachwissen.


5

4

3

2

1

2

3

4

5

5

4

3

2

1

2

3

4

5

5

4

3

2

1

2

3

4

5

5

4

3

2

1

2

3

4

5

URLAUBSZIELE & REISETRENDS

FÜR SCHWULE MÄNNER

0% BPerCom C 1FO071113 M Y B C M Y 40% 80% B C M Y B C M Y Prinect/FOGRA 4 Dipco 2.0 Format 74 © 2003 FOGRA/Heidelberger Druckmaschinen AG 80% B C M Y B C M Y 40% 80% B C M Y

B C M Y 40% 80% B C M Y

B C M Y 40% 80% B4 C4 M4 Y4 MY CY CM B C M Y 40% 80% B C M Y CMY B4 C4 M4 Y4 40%

3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

DAS REISEMAGAZIN FÜR SCHWULE MÄNNER AUSGABE 1/2025

E

ILD.

FIND

THE WONDER.

LA PALMA

TANZ UM DEN VULKAN

JAPAN

KARAOKE & KULTUR

nächte

die

funkeln

CARTAGENA, KOLUMBIEN

e, die Ihnen eine Perspektive geben, und auf die Menschen, die diese Perspektive verändern.

n Rand der Erde führt - und die Freude, die Sie dort erfüllt. Auf diejenigen, die davon träumen,

n. Und auf das sanfte Rauschen des Ozeans. Auf die, die sich vom Alltag lösen, sich neu

Feiern haben. Auf das Entdecken von mehr.

EINMAL UM

DIE WELT

DIE SCHÖNSTEN SCHWULEN

URLAUBSZIELE

Spartacus Traveler erscheint in der DMA –

Deutsche Media Agentur & Verlag GmbH

Degnerstr. 9b, 13053 Berlin / Germany

iseberater

ea.com

ABO

AUSGABE 1/2025

01

4 192126 905959

EU € 5,95 /// CH CHF 8,00

3 Hefte für nur 11,95 €

gleich bestellen unter:

www.spartacus.travel/abo

USA: BOSTON, PROVINCETOWN & ILLINOIS

-03-27 info: 29229_Traveller_0125 Bogen: 1 3/12/25 2:10 unten PM

cover_125.indd 1 info:700 mm 25-03-27 11:56:27

1081-2B501081-2C8C1081-2DC81081-2F04

26.03.25 14:13

Chicago

SPARTACUS INTERNATIONAL GAY GUIDE

Gratis: Ausgewählter Gratis-Inhalt, Premium-Pakete verfügbar

Weltweit: Über 20.000 Einträge in 2.500 Städten in 126 Ländern

APP


20 TERMINE

TERMINE

Mai

Alle Termine auf

männer.media/termine

Szene

DO 1.5.

17:30 MALE.SPACE, Kiez

Tour, Reservierung

unter www.male.

space, Stierstr. 15

18:00 Mann-O-Meter,

Tests auf HIV und

andere STIs, bis 21:30

Uhr, anonym und

ohne Voranmeldung,

Bülowstr. 106

FR 2.5.

10:00 Brunos Store Berlin

Schöneberg, BLACK-

WEEKEND Shopping

Special, bis 22 Uhr,

Maaßenstr. 14

SA 3.5.

GÜNSTIGE

TICKETS

NUR ONLINE

www.schwuz.de

10:00 Brunos Store Berlin

Schöneberg, BLACK-

WEEKEND Shopping

Special, bis 22 Uhr,

Maaßenstr. 14

21:00 Segunda Casa,

Berlin Cigarmen Pop

Up, Eisenacherstr. 3

Kultur

DO 1.5.

20:00 Tipi, Meret Becker

& Dietmar Loeffler

intepretieren Barbara:

NACHTBLAU

– Chanson für eine

Abwesende, Große

Querallee

21:00 Rauschgold, Spuk

in Glamourschloss

- eine gruselig-komische

Walpurgisnacht,

mit Tom Bola,

Destiny Drescher,

Kelly Kinki, Jade

Pearl Baker, Miss Pan

Am Drag Airlines,

Mehringdamm 62

FR 2.5.

19:30 Friedrichstadt-

Palast, Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 BKA Theater,

Robert Alan: Pervekt,

Mehringdamm 34

20:00 Wintergarten, Variete

Gaga, Potsdamer

Str. 96

20:00 Wühlmäuse, Tobias

Mann: Real / Fake,

Pommernallee 2-4

20:30 Zum Schmutzigen

Hobby, Magnus

Hirschfeld Superstar,

Drag-Musical, Revaler

Straße 99

21:00 Rauschgold, Spuk

in Glamourschloss

- eine gruselig-komische

Walpurgisnacht,

mit Tom Bola,

Destiny Drescher,

Kelly Kinki, Jade

Pearl Baker, Miss Pan

Am Drag Airlines,

Mehringdamm 62

SA 3.5.

18:00 Buchhandlung

Eisenherz, Vernissage:

Hannes

Steinert - Boys for

Boys (Linolschnitte),

Motzstr. 23

19:00 Deutsches Theater,

P*RN, Konzept &

Regie Sofie Boiten,

Lorenz Nolting,

Schumannstr. 13a

19:30 Renaissance Theater,

The Who and

the What, von Ayad

Akhtar, Knesebeckstr.

100

20:00 AHA, Q-STORIES -

Geschichten von

Verlangen und

Vielfalt, Erzähl-Performance

von Wim

Rooth. Einlass ab 19

Uhr, Monumentenstraße

13

20:00 BKA Theater, Nessi

Tausendschön:

30 Jahre Zenit,

Mehringdamm 34

20:00 Forum Factory,

Trash Deluxe - Feinperlig,

halbtrocken...,

Queere Burlesque

Open Stage

Show. Einlass ab

19 Uhr. Ab ca. 23:30

Uhr: After-Show-

Party mit Trudi

Padma Knusprig,

Besselstraße 13-14

20:00 Neuköllner Oper,

Gegengift, Karl-

Marx-Str. 131 – 133

20:00 Tipi, Queenz

of Piano: Piano

Cosmos – Classical

Music For The Next

Generation, Große

Querallee

SO 4.5.

12:00 KINDL – Zentrum

für zeitgenössische

Kunst, Caught

in a Landslide,

(Maschinenhaus

M2) Künstler*innen:

virgil b/g taylor,

Christopher Kline,

Luzie Meyer, Nguy

n + Transitory

und Bussaraporn

Thongchai,u.a. Bis

zum 6. Juli 2025.

Mi, 12 – 20 Uhr, Do –

So, 12 – 18 Uhr, Am

Sudhaus 3

18:00 Komische Oper im

Schiller Theater, Die

Perlen der Cleopatra,

Oscar Straus,

Bismarckstr. 110

18:00 Schlosspark

Theater, Winterrose,

Schlossstr. 48

18:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

19:00 Admiralspalast,

Ballet for Life by

Iana Salenko, 2025

für humanitäre Projekte

in der Ukraine,

Friedrichstraße 101

19:00 Deutsches Theater,

Blutbuch, Roman

von Kim de l’Horizon

in einer Fassung

von Jan Friedrich,

Schumannstr. 13a

19:00 Wabe, Sigrid Grajek

& Jens-Karsten

Stoll: Aufgestanden

ist er,welcher

lange schlief ..., Eine

Spurensuche auf

dem Minenfeld der

Sprache, Danzigerstr.

101

MO 5.5.

18:00 Theater am Frankfurter

Tor, War‘n Sie

schon mal in mich

verliebt?, Maximilian

Nowka singt Max

Hansen, Karl-Marx-

Allee 133

20:00 BKA Theater,

Chaos Royal:

IMPROTANIA – das

Spiel um die Krone,

Mehringdamm 34

21:30 Babylon Kreuzberg,

MonGay Preview:

Oslo Stories:

Träume, N 2024,

OmU, Dresdener

Straße 126

DI 6.5.

19:30 Renaissance Theater,

The Who and

the What, von Ayad

Akhtar, Knesebeckstr.

100

20:00 BKA Theater,

Unerhörte Musik:

EMP (European

Music Ensemble),

Mehringdamm 34

20:00 Deutsches Theater,

Der Zähmung

Widerspenstigkeit,

von Katja Brunner

nach William

Shakespeare, Schumannstr.

13a

MI 7.5.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Anna Mateur

& The Beuys - Kaoshüter,

Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Eva

Karl Faltermeier:

Taxi. Uhr läuft,

Mehringdamm 34

20:00 INCOGNITO,

SKINGO, Bingoshow

mit Skinny Marie,

Hohenstaufenstr. 53

DO 8.5.

19:30 Renaissance Theater,

The Who and

the What, von Ayad

Akhtar, Knesebeckstr.

100

20:00 BKA Theater,

Stefan Danziger:

Mittel und Wege,

Mehringdamm 34

FR 9.5.

18:00 Nachbarschaftshaus

im Ostseeviertel,

Westler,

„Filmabend unterm

Regenbogen“

präsentiert von der

MANEO-Außenkontaktstelle

Neu-

Hohenschönhausen

(Wartenberg),

Ribnitzer Straße 1b

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Anna Mateur

& The Beuys - Kaoshüter,

Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater,

Roger G. Live: So

Freunde!, Mehringdamm

34

20:00 Wabe, Victor Rodriguez

- Unidos (Album

Release-Tour),

Danzigerstr. 101

SA 10.5.

17:00 Deutsches Theater,

Hospital der

Geister, nach der

Fernsehserie von

Lars von Trier und

Niels Vørsel, Schumannstr.

13a

18:00 Chamäleon, Play

Dead, weitere Vorstellung

um: 21:30

Uhr, Rosenthaler

Straße 40

20:00 BKA Theater, The

Cast – die Opernband:

OPER à la

carte, Mehringdamm

34

20:00 Neuköllner Oper,

Gegengift, Karl-

Marx-Str. 131 – 133

20:00 Tipi, Martin Reinl

& Carsten Haffke:

Puppen Gucken,

Große Querallee

SO 11.5.

15:00 BKA Theater, Sigrid

Grajek: Claire Waldoff

- Ich will aber

gerade vom Leben

singen..., Mehringdamm

34

18:00 SchwuZ, DFIU

Events Berlin

presents: Anetra,

Special Guest:

Marina Summers,

Rollbergstraße 26

18:00 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

18:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

20:00 BKA Theater, Okan

Seese: Lieber Taub

als gar kein Vogel,

Mehringdamm 34

20:00 SO36, Faravaz -

Criminal Charge:

Singing, A Night of

Musical Rebellion,

Oranienstraße 190

MO 12.5.

20:00 Bar Jeder

Vernunft, Michael

Heller & Christoph

Bolam: L is for…,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: The Voice

of Kreuzberg – Unser

Song für Basel,

Mehringdamm 34

DI 13.5.

19:30 Renaissance Theater,

Lélé - Lesestück

von Sathyan

Ramesh, gelesen

von Julia Jäger und

Matthias Habich,

Knesebeckstr. 100

19:30 fabrik Potsdam,

Black – Festivaleröffnung,

Oulouy

(Barcelona) (Potsdamer

Tanztage),

Schiffbauergasse 10

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik: Ivo Berg,

Zeitgenössisches

Konzert, Mehringdamm

34

20:00 Chamäleon, Play

Dead, Rosenthaler

Straße 40

20:00 Deutsches Theater,

F. Zawrel – Erbbiologisch

und sozial

minderwertig, von

und mit Nikolaus

Habjan, Schumannstr.

13a

MI 14.5.

19:00 Komische Oper im

Schiller Theater, Don

Giovanni / Requiem,

W. A. Mozart., Bismarckstr.

110

19:00 SchwuZ, Pepsi Boston

Bar: VOICE AND

PIANO, Live-Gesang

trifft virtuoses

Klavierspiel. Vielfältige

Musikstyles,

Rollbergstraße 26

19:30 Deutsches Theater,

Die Insel der Perversen,

Ein deutsches

Singspiel von Rosa

von Praunheim. Regie:

Heiner Bomhard,

Schumannstr. 13a

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 BKA Theater,

Jacky-Oh Weinhaus

& Jurassica Parka:

Süss und Deftig,

Mehringdamm 34

20:00 fabrik Potsdam,

Black, Oulouy (Barcelona)

(Potsdamer

Tanztage), Schiffbauergasse

10

21:00 AHA, Go West

Comedy, English

Comedy Showcase.

Einlass: 20 Uhr, Monumentenstraße

13

DO 15.5.

19:30 Renaissance Theater,

Wirklich schade

um Fred, Es lesen

Julia von Sell und

Thomas Thieme,

Knesebeckstr. 100

20:00 BKA Theater,

Fortuna Ehrenfeld:

Solo am Klavier,

Mehringdamm 34

20:00 Buchhandlung

Eisenherz, Queeres

literarisches Quartett,

mit Paul Schulz,

Tatjana Berlin.

Als Gäste: Fabian

Hischmann und ein

Überraschungsgast,

Motzstr. 23

Festival für

Zeitgenössischen

Tanz 13. –25. Mai

potsdamer-tanztage.de


FR 16.5.

19:30 fabrik Potsdam, Fugaces,

Aina Alegre

(Grenoble) Potsdamer

Tanztage,

Schiffbauergasse 10

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

19:30 Komödie im

Theater am Potsdamer

Platz, Mord

im Orientexpress,

Marlene-Dietrich-

Platz 1

20:00 AHA, LIght and

Shine, Die vielfältige

Show zum IDAHO-

BITA*. Moderation:

Aurelia Stardust.

Einlass ab 19 Uhr,

Monumentenstraße

13

20:00 Halle am Berghain,

Orchestral Sessions:

Phase Eins,

Streicherwerke von

Giacinto Scelsi; Avi

Caspi, Am Wriezener

Bahnhof

20:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

SA 17.5.

10:00 Buchhandlung

Eisenherz, Ausstellung:

Hannes

Steinert - Boys for

Boys (Linolschnitte),

bis zum Monatsende

während der

Öffnungszeiten,

Motzstr. 23

19:00 Sonntags-Club

e.V., Drag-Show mit

Janoma Banger,

Greifenhagener

Straße 28

19:30 fabrik Potsdam, Fugaces,

Aina Alegre

(Grenoble) Potsdamer

Tanztage,

Schiffbauergasse 10

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Arsen und

Spitzenhäubchen,

Palisadenstr. 48

20:00 BKA Theater,

Jurassica Parka:

Paillette geht immer,

Mehringdamm 34

20:00 Tipi, Pe Werner:

Vitamin Pe, Große

Querallee

21:00 BKA Theater,

Jurassica Parka:

Nicht ohne meine

Windmaschine,

ESC-Public Viewing,

Mehringdamm 34

21:00 fabrik Potsdam,

René, (fabrik Vorplatz

/ Open Air),

Schiffbauergasse 10

SO 18.5.

18:00 fabrik Potsdam,

René, (fabrik Vorplatz

/ Open Air),

Schiffbauergasse 10

18:00 Komische Oper im

Schiller Theater, Die

Perlen der Cleopatra,

Oscar Straus,

Bismarckstr. 110

18:00 Schlosspark

Theater, Fisch sucht

Fahrrad, Schlossstr.

48

19:00 Deutsches Theater,

Böhm, von Paulus

Hochgatterer, Schumannstr.

13a

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 BKA Theater,

Suchtpotenzial:

Wunschkonzert -

Suchti Ultra Edition,

Mehringdamm 34

MO 19.5.

19:30 Deutsches Theater,

Die Insel der Perversen,

Ein deutsches

Singspiel von Rosa

von Praunheim. Regie:

Heiner Bomhard,

Schumannstr. 13a

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Sago Song

Salon, Mit Sebastian

Krämer & Matthias

Binner und Gästen,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

DI 20.5.

20:30 Kino Casablanca,

Queerfilmnacht:

Blindgänger, D 2024,

Friedenstraße 12

MI 21.5.

19:00 Komische Oper im

Schiller Theater, La

Cage aux Folles,

Bismarckstr. 110

19:00 SO36, Queer Slam

Berlin, Berlins

queerster Poetry

Slam, Oranienstraße

190

19:30 Deutsche Oper, Ein

Sommernachtstraum,

Staatsballetts

Berlin,

Bismarckstr. 35

19:30 fabrik Potsdam,

All´arme, Ginevra

Panzetti & Enrico

Ticconi (Turin/Berlin)

Potsdamer Tanztage,

Schiffbauergasse

10

20:00 BKA Theater, C.

Heiland: Wahre

Schönheit kommt

von außen,

Mehringdamm 34

20:15 Kino Union,

Queerfilmnacht:

Blindgänger, D 2024,

Bölschestraße 69

21:00 Französische

Kirche, zu.zweit,

tanzkompanie

Golde g. (Cottbus)

Potsdamer Tanztage,

Charlottenstraße

55-58

DO 22.5.

20:00 BKA Theater,

Schwester Cordula:

Der Westernroman,

Mehringdamm 34

FR 23.5.

19:30 Deutsches Theater,

Die Insel der Perversen,

Ein deutsches

Singspiel von Rosa

von Praunheim. Regie:

Heiner Bomhard,

Schumannstr. 13a

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Sven Ratzke & Band:

We could be heroes,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Sherry

Vine: Comedy

Couture, Drag Show,

Mehringdamm 34

20:00 Wabe, Davor

/ Danach, Eine

Produktion von

OFFstage Germany

e.V., Danzigerstr. 101

20:30 Schinkelhalle,

Le Sacre du Printemps

– Nach der

Choreografie von

Pina Bausch, Roger

Bernat (Barcelona)

Potsdamer Tanztage,

Schiffbauergasse

4A

SA 24.5.

20:00 Tipi, The 12 Tenors:

15 Years Celebration

Tour – The Summer

Edition, Große

Querallee

20:00 Wabe, Davor

/ Danach, Eine

Produktion von

OFFstage Germany

e.V., Danzigerstr. 101

20:30 fabrik Potsdam,

Portrait, Mehdi

Kerkouche (Créteil)

Potsdamer Tanztage,

Schiffbauergasse

10

SO 25.5.

16:00 fabrik Potsdam, Le

Petit B (1+), Marion

Muzac (Toulouse)

Potsdamer Tanztage,

Schiffbauergasse

10

18:00 Chamäleon, Play

Dead, Rosenthaler

Straße 40

18:00 Komische Oper im

Schiller Theater, La

Cage aux Folles,

Bismarckstr. 110

18:00 Komödie im

Theater am Potsdamer

Platz, Mord

im Orientexpress,

Marlene-Dietrich-

Platz 1

18:00 Schlosspark

Theater, Fisch sucht

Fahrrad, Schlossstr.

48

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Sven Ratzke & Band:

We could be heroes,

Schaperstraße 24

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

MI 28.5.

19:30 Deutsches Theater,

Schicklgruber, von

Neville Tranter und

Jan Veldman, Schumannstr.

13a

19:30 Eierhäuschen, Der

Preis ist ein Ei, Ein Zyklusliederzyklus

von

und mit The Present,

Kienwerderallee 2

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Pigor & Eichhorn: LA

GROETE – Sag nicht

Kleinkunst, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater,

Operette für zwei

schwule Tenöre,

Mehringdamm 34

DO 29.5.

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 BKA Theater,

Operette für zwei

schwule Tenöre,

Mehringdamm 34

20:00 Kleines Theater

Berlin, Miss Daisy

und ihr Chauffeur,

mit Ute Lubosch, Pierre

Sanoussi-Bliss,

Matthias Freihof,

Südwestkorso 64

20:00 Tipi, The 12 Tenors:

15 Years Celebration

Tour – The Summer

Edition, Große

Querallee

20:00 Ufa-Fabrik, The

Funky Monkeys -

Groove, 10 Jahre The

Funky Monkeys &

Outbox Me Fusion

Dancebattle!, Viktoriastraße

10

Boxenstop –

Musik tanken

im LIVING Berlin · Kantstrasse 17 · 10623 Berlin

www.maxschlundt.de

20:00 Wabe, Thrill Me,

Musical-Thriller des

OFFstage Germany

e.V., Danzigerstr. 101

FR 30.5.

19:30 Staatsoper

Unter den Linden,

2 Chapters in Love,

Staatsballett Berlin,

Unter den Linden 7

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Pigor & Eichhorn: LA

GROETE – Sag nicht

Kleinkunst, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater,

Operette für zwei

schwule Tenöre,

Mehringdamm 34

20:00 Deutsches Theater,

ugly duckling, von

Bastian Kraft und

Ensemble nach

Hans Christian

Andersen, Schumannstr.

13a

20:00 Wabe, Thrill Me,

Musical-Thriller des

OFFstage Germany

e.V., Danzigerstr. 101

Party

DO 1.5.

12:00 Berghain, Gartenöffnung,

Eintritt

frei, Am Wriezener

Bahnhof

18:00 Quaelgeist Berlin

e.V., Red Butts,

Spanking-Afterwork

Party für Männer*

- Kein Dresscode,

Fetisch willkommen.

Bis 24 Uhr, Lankwitzer

Str. 42 – 43

19:30 BLOND, Schlager

- Sing your song,

Motzstraße 28

20:15 Zum Schmutzigen

Hobby, Klum-

Bum, hosted by

Brigitte Skrothum. Im

Anschluss Donners-

Dance mit DJ Austin,

Revaler Straße 99

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

NUR

14

AUCH MOBIL

Cent/ Min.

FR 2.5.

TERMINE 21

19:00 ILOsBAR, DJ &

Dancing - Tanz

ins Wochenende,

Motzstrasse 30

20:30 BLOND, Sexy-

Music-Box: Du bist

DJ im Blond, Motzstraße

28

21:00 Pussycat Bar,

BERLINCIGARMEN

XXL Lounge, Berlins

only Gay Cigar

Salon für Zigarren

oder Pfeifenraucher

& deren Freunde,

Kalckreuthstr. 7

22:00 Busche Club, BCB//

Berlin city beats,

house, main, electro,

charts, techno,

schlager, oldies, 80s,

90s u.a., Warschauer

Platz 18

22:00 Große Freiheit 114,

FunkySexadelicDopalicious,

Barabend

mit DJ TheGent

(House Music), Boxhagener

Str. 114

GAYBOYS

LIVE AM

TELEFON

RUF AN!

LERNE HEISSE

MÄNNER KENNEN

0180 5 00 43 35*

SD - 14 Cent/Min. aus allen deutschen Netzen

Neu !!! - Jetzt auch mobil nur 14 Cent/Minute

Boxhagener Str. 114

10245 Berlin

Neu: Täglich

ab 19 Uhr

QUEER & FRIENDS

All Gender • Darkroom • Bingo • Kneipenquiz • DJ‘s: Fr - Sa

www.grosse-freiheit-114.de


22 TERMINE

SA 3.5.

17:00 Segunda Casa,

BLUE HOUR - a Fetish

Cocktail reception,

Blackweekend XXL -

Genießt coole Drinks

in einer riesigen

Gruppe von Leder- &

Fetischkerlen. Bis 20

Uhr, Eisenacherstr. 3

19:00 ILOsBAR, Dancing,

Cocktails, Drink,

Motzstrasse 30

19:30 BLOND, Saturday

Night Gay Warm-

Up-Party, Motzstraße

28

20:00 INCOGNITO, Karaoke

Night, Hohenstaufenstr.

53

20:00 SchwuZ, Schlagerhimmel,

die

Schlagerparty,

Rollbergstraße 26

21:00 Rauschgold, Ein Lied

für den Mehringdamm,

Rauschgold

Grand Prix, Mehringdamm

62

22:00 Große Freiheit

114, Butch Barflys,

Barabend mit DJ

Team Königsmann,

Boxhagener Str. 114

23:00 SchwuZ, bump! -

Back in Time, Tos,

80s, 90s, 00s Music &

Show, Rollbergstraße

26

23:59 GRETCHEN, Beyoncé

Club Night by

Hollywood Tramp,

Beyoncé im legendären

Sound von DJ

Hollywood Tramp

& Pop-Non-Stop!,

Obentrautstr. 19

SO 4.5.

16:30 BLOND, Kaffeeklatsch

mit deutschen

Schlagern,

Motzstraße 28

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

MO 5.5.

18:00 SO36, Roller Disco,

Roller Dance Lessons,

ab 20:30 Uhr

Disko, Oranienstraße

190

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

19:30 BLOND, Schlager a

la carte, Motzstraße

28

DI 6.5.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

DO 8.5.

20:15 Zum Schmutzigen

Hobby, Klum-

Bum, hosted by

Brigitte Skrothum. Im

Anschluss Donners-

Dance mit DJ Austin,

Revaler Straße 99

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 9.5.

Mi. bis Sa. ab 19 Uhr Eintritt frei

Wed. to Sat. from 7pm Free of charge

19:00 ILOsBAR, DJ &

Dancing - Tanz

ins Wochenende,

Motzstrasse 30

19:30 BLOND, Sexy-Music-

Box: Du bist DJ im

Blond, Motzstraße 28

21:00 AHA, Erotikparty, Safer-Sex-Party,

men

only!, Monumentenstraße

13

22:00 Berghain, PanoramaBar

- Love on the

Rocks, Am Wriezener

Bahnhof

22:00 Große Freiheit 114,

Retro Queen, Barabend

mit DJ Kaey

(Retro Pop & R’n’B,

Y2K), Boxhagener

Str. 114

23:00 SchwuZ, Tasty,

Divas-Pop, HipHop

& Habibi Sounds

ft. S.W.A.N.A. Beats,

Rollbergstraße 26

SA 10.5.

19:00 SchwuZ, Ballhaus

König - Cha Cha,

Rumba, Walzer

& Co., hosted by

Ingmar König, Rollbergstraße

26

19:30 BLOND, Saturday

Night Gay Warm-

Up-Party, Motzstraße

28

20:00 ILOsBAR, Dancing,

Cocktails, Drink, mit

DJ Candy, Motzstrasse

30

22:00 Busche Club, Funky

House Party, Warschauer

Platz 18

22:00 Große Freiheit 114,

Queerbeats, Barabend

mit DJ Estelle

van der Rhône,

Boxhagener Str. 114

22:00 Rauschgold, 20

Jahre Rauschgold

- Die Party, Mehringdamm

62

SO 11.5.

14:00 Clärchens Ballhaus,

Pansy Presents SIZZ-

LE DISCO, Daytime

Disco and Drag Performaces.

Bis 22 Uhr,

Auguststraße 24

15:00 Humboldthain

Club, Saints&Sinners,

House-Party. Bis 0:00

Uhr, Hochstr. 46

16:30 BLOND, Kaffeeklatsch

mit deutschen

Schlagern,

Motzstraße 28

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

MO 12.5.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 13.5.

18:00 Boyberry Berlin,

Lights out & Youngster

Day, 2 for 1, U30

Jahre alt. Men only,

Motzstraße 19

19:00 Baergarten at

Revier Südost, ESC

2025 Public viewing,

Schnellerstraße 137

19:00 SO36, Kiezbingo,

präsentiert von

Inge Borg & Gisela

Sommer, Oranienstraße

190

19:30 BLOND, Sing Sing

Sing – Star Party,

Motzstraße 28

20:00 Große Freiheit 114,

Estelle’s KNEIPENQUIZ,

Drag-Host: Estelle

van der Rhône, Boxhagener

Str. 114

20:00 ILOsBAR, Public

Viewing von ESC

2025 1. Halbfinale,

Motzstrasse 30

20:00 Rauschgold, Eurovision

Song Contest

– 1. Semifinale,

Mehringdamm 62

21:00 INCOGNITO, Eurovision

Song Contest

2025 - Erstes Halbfinale,

Livestream,

Hohenstaufenstr. 53

DO 15.5.

18:00 the Knast, Shibari

Performance, Intim

und sinnlich: ein

fesselnder Genuss.

ü18. Tickets: www.

gay-bdsm.club,

Söhtstraße 7

19:00 Baergarten at

Revier Südost, ESC

2025 Public viewing,

Schnellerstraße 137

19:30 BLOND, Schlager

- KARAOKE, Motzstraße

28

20:00 ILOsBAR, Public

Viewing von ESC

2025 2. Halbfinale,

Motzstrasse 30

20:00 Rauschgold,

Eurovision Song

Contest – 2. Semifinale,

Public Viewing,

Mehringdamm 62

20:15 Zum Schmutzigen

Hobby, Klum-

Bum, hosted by

Brigitte Skrothum. Im

Anschluss Donners-

Dance mit DJ Austin,

Revaler Straße 99

21:00 INCOGNITO, Eurovision

Song Contest

2025 - Zweites Halbfinale,

Livestream,

Hohenstaufenstr. 53

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

SA 17.5.

19:00 Baergarten at

Revier Südost, ESC

2025 Public viewing,

Schnellerstraße 137

20:00 AHA, Eurovision

Song Contest 2025,

Betreutes Public

Viewing zum ESC-

Finale präsentiert

von Gundel

Schlauch und Cathérine,

Monumentenstraße

13

20:00 ILOsBAR, Public

Viewing von ESC

2025 Finale, Motzstrasse

30

20:00 Rauschgold,

Eurovision Song

Contest – Finale,

anschließend

Grand-Prix-Party,

Mehringdamm 62

22:00 Busche Club,

Sweatpants Night,

Die Knackärschli &

Beulenparty, Warschauer

Platz 18

22:00 Cassiopeia, Nina

Queers IRRENHOUSE,

Pop, Retro, House,

Party mit Darkroom,

DRAG SHOW hosted

by Nina Queer,

Revaler Str. 99

22:00 SO36, Dancing

with Tears in your

Eyes - Summertime

Special - Tag 1, die

80er Party, Oranienstraße

190

23:00 SchwuZ, FEMME TOP

by Miss Ivanka T., 90s

Abriss, 00er Trash &

FemmePop Icons,

Rollbergstraße 26

SO 18.5.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

18:00 SchwuZ, ALMOST

NAKED, Disco-

House & Retro-Pop.

Dresscode: Boxer,

Tanga, JockStrap,

Badehose, Shorts,

Lendenschurz etc,

Rollbergstraße 26

MO 19.5.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 20.5.

18:00 Boyberry Berlin,

Lights out & Youngster

Day, 2 for 1, U30

Jahre alt. Men only,

Motzstraße 19

DO 22.5.

18:00 ClubCultureHouze,

Puppys & Gear,

Play Zone (queer),

Görlitzer Str. 71

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 23.5.

19:30 BLOND, Sexy-Cocktail-Night,

Motzstraße

28

20:00 ILOsBAR, Queer

Silent Disco, 3 Kanäle

- 1 Dancefloor

- Finde deinen Beat,

Motzstrasse 30

22:00 Busche Club, BCB//

Berlin city beats,

house, main, electro,

charts, techno,

schlager, oldies, 80s,

90s u.a., Warschauer

Platz 18

22:00 Große Freiheit 114, A

Night to Remember,

Barabend mit DJ:

Chris Tone (Disco-

Pop, House), Boxhagener

Str. 114

22:00 KitKat, PiepShow

- MayPiep, Your

queer Techno Rave,

Köpenicker Str. 76

SA 24.5.

19:00 ILOsBAR, Dancing,

Cocktails, Drink,

Motzstrasse 30

19:30 BLOND, Saturday

Night Gay Warm-

Up-Party, Motzstraße

28

22:00 Große Freiheit 114,

Studio 114, Barabend

mit DJ Tiasz (Disco-

Pop, House), Boxhagener

Str. 114

22:00 lab.oratory, SneakerSox,

dresscode:

sneakers, sox. Einlass

bis 24 Uhr, Am

Wriezener Bhf.

23:00 SchwuZ, Madonnamania

– die

Ikonenparty, Die ultimative

Madonna-

Party mit DJs &

Spektakuläre Shows

& Madonna-Hits auf

dem Dancefloor,

Rollbergstraße 26

23:59 Berghain, Klubnacht,

Am Wriezener

Bahnhof

SO 25.5.

15:00 Böse Buben, Spank-

Club, Red Butt Day.

Bis 21 Uhr, Sachsendamm

76

16:00 BLOND, Sonntags

Afternoon Schlagerparty,

Motzstraße 28

16:00 lab.oratory, Yellow

Facts, Einlass bis

18 Uhr, piss without

dresscode, Am

Wriezener Bhf.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

19:00 ClubCultureHouze,

Motor Fuck, Fuck

Machine Night. All

Gender, Görlitzer

Str. 71

MO 26.5.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

19:00 AHA, AHA-Plenum,

Öffentliches Plenum.

Mitreden, Mitgestalten,

Mitentscheiden.

Bis 22 Uhr, Monumentenstraße

13

19:30 BLOND, Schlager a

la carte, Motzstraße

28

DI 27.5.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

19:00 ClubCultureHouze,

Trans & Friends,

LGBTQ+ & Friends,

Görlitzer Str. 71

19:30 BLOND, Sing Sing

Sing – Star Party,

Motzstraße 28

20:00 Große Freiheit

114, Karaoke Night,

hostet by Nikita

Vegaz (Teilnehmerin

bei Rupaul’s Drag

Race Germany),

Boxhagener Str. 114

MI 28.5.

16:00 Böse Buben,

After Work, Just Sex,

Spanking or SM. Bis

21 Uhr, Sachsendamm

76

19:30 BLOND, BINGO, fun &

more, Motzstraße 28

20:00 Insomnia, Tango

Vicioso, Tango

Argentino ausschweifend

und

lasterhaft. Musik:

Tango, NonTango,

Tango Nuevo, Tango

Fusion, Electrotango.

Specials: ab 20.30

Uhr kostenlose

Tangoeinführung;

DC: gerne elegant,

Abendgarderobe,

Fetisch, sexy, Haut,

Alt-Tempelhof 17

21:00 Böse Buben, Club of

Bitches, Schlampen

Sex-Party, Rudelbums.

Bis 3 Uhr,

Sachsendamm 76

21:00 Quaelgeist Berlin

e.V., SM Nacht,

Offene BDSM-Party

für Männer*. - Kein

Dresscode, Fetisch

willkommen, Lankwitzer

Str. 42 – 43

DO 29.5.

19:00 KitKat, Burlesque

Inferno The Fusion

of Drag & Burlesque,

LineUp: Secret Show

XXX, Maria Mané,

Darjeeling Divine,

Equaltitty, Köpenicker

Str. 76

FR 30.5.

19:00 ILOsBAR, DJ &

Dancing - Tanz

ins Wochenende,

Motzstrasse 30

20:00 SO36, Children of

the Revolution, Ü40

Party mit Paula Sau

& DJ Lenny, Oranienstraße

190

22:00 Große Freiheit

114, Super Disco,

Barabend mit DJ

Laurent Crémant,

Boxhagener Str. 114

23:00 SchwuZ, VROOM

VROOM - Ignite the

Hype!, 9Tease /

Y2k Pop, Hyperpop,

K-Pop & Show:, Rollbergstraße

26

SA 31.5.

17:30 KitKatClub Dragon

Floor (Eingang über

U-Bahn-Station

Heinrich-Heine-

Str.), 154. Fickstuten-

Markt, Einlass Stuten:

17:30 bis 18:30 Uhr,

Einlass Hengste: 19

bis 20 Uhr, Köpenicker

Str. 76

19:00 ILOsBAR, Dancing,

Cocktails, Drink,

Motzstrasse 30

22:00 Busche Club,

Schlager Power, Die

besten Schlagerhits

aller Zeiten, Warschauer

Platz 18

22:00 Große Freiheit 114,

12 Inch, Barabend

mit 80s Sounds with

Vinyl, Boxhagener

Str. 114

22:00 SO36, Gayhane

- House of

Halay, QueerOriental

Dancefloor, Oranienstraße

190

23:00 SchwuZ, BUTT-

COCKS, Kinky Pop,

House, Disco,

Darkroom & Show,

Rollbergstraße 26


TERMINE

Juni

TERMINE 23

Alle Termine auf

männer.media/termine

Szene

DI 3.6.

18:00 Mann-O-Meter,

Tests auf HIV und

andere STIs, bis 21:30

Uhr, anonym und

ohne Voranmeldung,

Bülowstr. 106

19:30 Sonntags-Club e.V.,

Kerle und Bären-

Stammtisch, Greifenhagener

Straße 28

DI 17.6.

19:00 Sonntags-Club e.V.,

Trans*Masc, Greifenhagener

Straße 28

MI 18.6.

18:00 AHA, Workshop: Die

Innere Bühne, Queere

Selbstbestimmung

im szenischen Spiel

mit Martin Baierlein.

Anmeldung: kontakt@martin-baierlein.de,

Monumentenstraße

13

19:00 Sonntags-Club e.V.,

A*-Spec, Treffen für

Personen aus dem

A-Spektrum, Greifenhagener

Straße 28

19:00 Sonntags-Club e.V.,

Rechtsberatung

Arbeitsrecht mit RA

Weigelt, Greifenhagener

Straße 28

FR 20.6.

19:00 Quaelgeist Berlin

e.V., MoM Sitzung,

Monatliche Mitgliederversammlung.

Bis

20:30 Uhr, Lankwitzer

Str. 42 – 43

SO 22.6.

12:00 XXL, Sunday Sex,

Cruising & Movies,

Bornholmer Straße 7

13:00 Quaelgeist Berlin

e.V., Mit uns drüber

reden, Gespräche

und/oder Einzelberatung

zu BDSM-Fragen,

Safer-Sex, STI-/

HIV-Problemen. Bis

15 Uhr, Lankwitzer Str.

42 – 43

DI 24.6.

19:00 Sonntags-Club

e.V., TIN + Friends -

BDSM-Stammtisch,

BDSM Stammtisch,

Greifenhagener

Straße 28

MI 25.6.

18:30 Mann-O-Meter,

Rosa Wohntisch

„Jean Cocteau“, Treffen

zur Findung einer

Wohngruppe zum

Cluster-Wohnen. Bis

20 Uhr, Bülowstr. 106

19:00 Sonntags-Club e.V.,

Ü40-Transmasc-

Treffen, Greifenhagener

Straße 28

19:00 Sonntags-Club

e.V., SHG Prostata,

Greifenhagener

Straße 28

DO 26.6.

19:00 XXL, XXL Dresscode,

Naked- &

Underwear-Party.

Einlass vorbehalten.,

Bornholmer Straße 7

19:30 Sonntags-Club

e.V., LokRuf-Schwule

Freunde des

Eisenbahnverkehr,

Greifenhagener

Straße 28

19:30 Sonntags-Club e.V.,

Offenes Bi-Treffen,

Greifenhagener

Straße 28

Kultur

SO 1.6.

10:00 Schloss Biesdorf,

Worin unsere Stärke

besteht – to be continued,

Mit: Tina Bara,

Barbara Berthold,

Sibylle Bergemann,

Yvon Chabrowski,

Regina Fleck, Ellen

Fuhr, Ulla Gottschalk-

Walter, Sabina

Grzimek, Monika

Hahmann, Angelika

Hampel u.v.a. Bis

zum 13.7.2025, Alt-

Biesdorf 55

12:00 KINDL – Zentrum

für zeitgenössische

Kunst, Caught

in a Landslide,

(Maschinenhaus

M2) Künstler*innen:

virgil b/g taylor,

Christopher Kline,

Luzie Meyer, Nguy

n + Transitory

und Bussaraporn

Thongchai,u.a. Bis

zum 6. Juli 2025. Mi, 12

– 20 Uhr, Do – So, 12 –

18 Uhr, Am Sudhaus 3

14:00 SchwulesMUSEUM,

Erich Paproth. Spuren,

bis 16.06.2025,

Täglich, außer

Dienstags geöffnet,

Lützowstraße 73

16:00 Chamäleon, Play

Dead, Rosenthaler

Straße 40

18:00 Schlosspark Theater,

Fisch sucht Fahrrad,

Schlossstr. 48

18:00 Staatsoper Unter

den Linden, Ballett

Gala, Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

18:00 Wintergarten, Variete

Gaga, Potsdamer

Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Pigor & Eichhorn: LA

GROETE – Sag nicht

Kleinkunst, Schaperstraße

24

19:00 BKA Theater, MKSM:

Acoustic Pride,

Mehringdamm 34

19:00 Eierhäuschen, Der

Preis ist ein Ei, Ein Zyklusliederzyklus

von

und mit The Present,

Kienwerderallee 2

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

MO 2.6.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Berni Wagner:

Monster, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

20:00 Wühlmäuse, Der

Blaue Montag, präsentiert

von Arnulf

Rating, Pommernallee

2-4

DI 3.6.

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik: XelmYa,

Zeitgenössisches

Konzert, Mehringdamm

34

MI 4.6.

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

20:00 BKA Theater, Jade

Pearl Baker & The

Pearls: DRAG. GLAM.

BERLIN, Mehringdamm

34

20:00 INCOGNITO, SKINGO,

Bingoshow mit

Skinny Marie, Hohenstaufenstr.

53

DO 5.6.

19:30 Renaissance

Theater, Oktoberfest

the Musical. Beinah

wahr ..., von Philip

LaZebnik und Harold

Faltermeyer, Knesebeckstr.

100

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Der Tatortreiniger,

Palisadenstr.

48

20:00 BKA Theater, Jade

Pearl Baker & The

Pearls: DRAG. GLAM.

BERLIN, Mehringdamm

34

FR 6.6.

09:00 Museum für Kommunikation

Berlin,

UDERZO – Von Asterix

bis Zaubertrank,

Ausstellung zur

Kommunikation der

Klimakrise. Bis zum

15.06.2025, Leipziger

Straße 16

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Meow Meow: She’s

BACK!, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Jade

Pearl Baker & The

Pearls: DRAG. GLAM.

BERLIN, Mehringdamm

34

20:00 Galerie Studio St.

St., Show, Kunst &

Puffi-Puffi Lounge,

von & mit Juwelia

StSt, Sanderstr. 26

20:00 INCOGNITO, Travestie

der Extraklasse,

mit Ive Star, Skinny

Marie, Tina de Vinta

& Harun, Hohenstaufenstr.

53

20:00 Wabe, Davor

/ Danach, Eine

Produktion von OFFstage

Germany e.V.,

Danzigerstr. 101

20:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

SA 7.6.

10:00 Museum für Kommunikation

Berlin,

Nachrichten-News,

bis zum 7. September

2025, Leipziger

Straße 16

10:00 Schloss Biesdorf,

L’hexagone – eine

historische Reise

durch Frankreich,

Zeichnungen von

Heino Schmieden

(1835–1913). Bis

zum 3.08.2025, Alt-

Biesdorf 55

12:00 Haus der Kulturen

der Welt, Musafiri:

Von Reisenden und

Gästen, Multimediale

Gruppenausstellung

mit über

40 Positionen. Ein

umfangreiches

kulturelles Vermittlungsprogramm

mit Führungen,

Workshops und Gesprächsformaten.

Bis zum 16. Juni 2025,

John-Foster-Dulles-

Allee 10

14:00 SchwulesMUSEUM,

Young Birds From

Strange Mountains,

bis August 2025,

Täglich, außer

Dienstags geöffnet,

Lützowstraße 73

19:30 Renaissance

Theater, Oktoberfest

the Musical. Beinah

wahr ..., von Philip

LaZebnik und Harold

Faltermeyer, Knesebeckstr.

100

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Der Enkeltrick,

Palisadenstr. 48

20:00 BKA Theater, Jade

Pearl Baker & The

Pearls: DRAG. GLAM.

BERLIN, Mehringdamm

34

20:00 Galerie Studio St.

St., Show, Kunst &

Puffi-Puffi Lounge,

von & mit Juwelia

StSt, Sanderstr. 26

20:00 INCOGNITO, Travestie

der Extraklasse,

mit Ive Star, Skinny

Marie, Tina de Vinta

& Harun, Hohenstaufenstr.

53

20:00 Tipi, Meret Becker

& Dietmar Loeffler

intepretieren

Barbara: NACHTBLAU

– Chanson für eine

Abwesende, Große

Querallee

20:00 Wabe, Davor

/ Danach, Eine

Produktion von

OFFstage Germany

e.V., Danzigerstr. 101

23:59 BKA Theater,

Jurassica Parka:

Paillette geht immer,

Mehringdamm 34

SO 8.6.

12:00 KINDL – Zentrum

für zeitgenössische

Kunst, Aslan

Goisum: Suspect,

Ausstellung bis zum

27. Juli 2025, Mi. 12 -

20 Uhr, Do. 12 - 18 Uhr,

Am Sudhaus 3

14:00 SchwulesMUSEUM,

Erich Paproth. Spuren,

bis 16.06.2025,

Täglich, außer

Dienstags geöffnet,

Lützowstraße 73

15:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

weitere Vorstellung

um 19:30 Uhr, Friedrichstraße

107

18:00 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

18:00 Schlosspark

Theater, Fisch sucht

Fahrrad, Schlossstr.

48

18:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Vladimir Korneev

& Band: YOUKALI,

Schaperstraße 24

19:00 Haus Kunst Mitte,

FOUNDATIONS - 15

internationale

Perspektiven,

Teilnehmende

Künstler:innen:

Osi Audu, Philip

Crawford, Adelaide

Damoah, Kevin

Demery, Jerry Helle,

Mario Joyce u.a. Bis

zum 25. Juli 2025,

Mi bis So: 12 – 18 Uhr,

Heidestraße 54

19:00 Wabe, Davor

/ Danach, Eine

Produktion von

OFFstage Germany

e.V., Danzigerstr. 101

MO 9.6.

14:00 Wabe, Best OF(f)

Muscial, Musical-

Gala des OFFstage

Germany e.V.,

Danzigerstr. 101

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 BKA Theater,

Chaos Royal:

Das Pfingstduell,

Mehringdamm 34

DI 10.6.

19:30 Renaissance

Theater, Oktoberfest

the Musical. Beinah

wahr ..., von Philip

LaZebnik und Harold

Faltermeyer, Knesebeckstr.

100

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik: Ensemble

Kompopolex,

Zeitgenössisches

Konzert, Mehringdamm

34

20:00 Tipi, 15 Years

Celebration Tour –

The Summer Edition,

Große Querallee

MI 11.6.

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

20:00 BKA Theater, The

Golden Gmilfs:

Sisters of no mercy,

Mehringdamm 34

21:00 AHA, Go West

Comedy, English

Comedy Showcase.

Einlass: 20 Uhr, Monumentenstraße

13

GÜNSTIGE

TICKETS

NUR ONLINE

www.schwuz.de


24 TERMINE

DO 12.6.

12:00 SchwulesMUSEUM,

Love at First Fight!

Queere Bewegungen

in Deutschland

seit Stonewall, bis

30.09.2025, Täglich,

außer Dienstags

geöffnet, Lützowstraße

73

19:30 Renaissance

Theater, Oktoberfest

the Musical. Beinah

wahr ..., von Philip

LaZebnik und Harold

Faltermeyer, Knesebeckstr.

100

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Die acht

Millionäre, Palisadenstr.

48

20:00 BKA Theater, The

Golden Gmilfs:

Sisters of no mercy,

Mehringdamm 34

20:00 Tipi, 15 Years

Celebration Tour –

The Summer Edition,

Große Querallee

FR 13.6.

09:00 Museum für Kommunikation

Berlin,

UDERZO – Von Asterix

bis Zaubertrank,

Ausstellung zur

Kommunikation der

Klimakrise. Bis zum

15.06.2025, Leipziger

Straße 16

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Tim Fischer: Glücklich,

Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, The

Golden Gmilfs:

Sisters of no mercy,

Mehringdamm 34

20:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

SA 14.6.

10:00 Leo Spik, Auktion 692,

Vorbesichtigung,

Kurfürstendamm 66

10:00 Museum für Kommunikation

Berlin,

Nachrichten-News,

bis zum 7. September

2025, Leipziger

Straße 16

12:00 Haus der Kulturen

der Welt, Musafiri:

Von Reisenden und

Gästen, Multimediale

Gruppenausstellung

mit über 40 Positionen.

Ein umfangreiches

kulturelles

Vermittlungsprogramm

mit Führungen,

Workshops und

Gesprächsformaten.

Bis zum 16. Juni 2025,

John-Foster-Dulles-

Allee 10

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Winterreise,

Staatsballett

Berlin, Unter den

Linden 7

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Der Enkeltrick,

Palisadenstr. 48

20:00 BKA Theater, The

Golden Gmilfs:

Sisters of no mercy,

Mehringdamm 34

20:00 Galerie Studio St. St.,

Show, Kunst & Puffi-

Puffi Lounge, von

& mit Juwelia StSt,

Sanderstr. 26

20:00 Tipi, 15 Years Celebration

Tour – The

Summer Edition,

Große Querallee

23:59 BKA Theater, Rachel

Intervention: Die

Eiersalat-Show,

LateNight, Mehringdamm

34

SO 15.6.

14:00 SchwulesMUSEUM,

Erich Paproth. Spuren,

bis 16.06.2025,

Täglich, außer

Dienstags geöffnet,

Lützowstraße 73

18:00 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

18:00 Schlosspark Theater,

Fisch sucht Fahrrad,

Schlossstr. 48

18:00 Wintergarten, Variete

Gaga, Potsdamer

Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Tim Fischer: Glücklich,

Schaperstraße

24

19:00 BKA Theater, The

Cast – die Opernband:

OPER à la

carte, Mehringdamm

34

19:00 Festsaal Kreuzberg,

Sasha Colby Europe,

Am Flutgraben 2

MO 16.6.

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Marie Diot: Unwahrscheinliche

Hits,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

DI 17.6.

17:00 Museum für Kommunikation

Berlin,

Rohrpost-Führung,

Der Rohrpostkeller

ist die einzige

noch vorhandene

Maschinenstation

der Berliner Stadtrohrpost

und damit

ein einzigartiges Industriedenkmal

des

20. Jahrhunderts.,

Leipziger Straße 16

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik: PULSE,

Mehringdamm 34

20:00 Tipi, 15 Years Celebration

Tour – The

Summer Edition,

Große Querallee

MI 18.6.

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Carrington-Brown:

So British, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Bodo

Wartke und die

SchönenGutenA-

Band: In guter

Begleitung, Mehringdamm

34

20:00 INCOGNITO,

SKINGO, Bingoshow

mit Skinny Marie, Hohenstaufenstr.

53

DO 19.6.

10:00 Leo Spik, Auktion

692, Neue Gemälde,

Alte Gemälde,

Aquarelle, Zeichnungen,

Graphik,

Bücher, Schnitzereien,

Skulpturen,

Kurfürstendamm 66

19:30 Renaissance Theater,

Im Exil - Ben Becker

liest Josef Roth,

Knesebeckstr. 100

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Ein Mord

wird angekündigt,

Palisadenstr. 48

20:00 BKA Theater, Bodo

Wartke und die

SchönenGutenA-

Band: In guter

Begleitung, Mehringdamm

34

20:00 Tipi, 15 Years Celebration

Tour – The

Summer Edition,

Große Querallee

FR 20.6.

10:00 Leo Spik, Auktion

692, Porzellan,

Fayence, Silber, Glas,

Dosen, Miniaturen,

Taschenuhren,

Schmuck, Kurfürstendamm

66

19:30 Ernst-Reuter-Saal,

Keiner hat gesagt,

dass Du ausziehen

sollst, (Komödie am

Kurfürstendamm),

Eichborndamm

215.239

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Carrington-Brown:

So British, Schaperstraße

24

20:00 BKA Theater, Bodo

Wartke und die

SchönenGutenA-

Band: In guter

Begleitung, Mehringdamm

34

20:00 Galerie Studio St.

St., Show, Kunst &

Puffi-Puffi Lounge,

von & mit Juwelia

StSt, Sanderstr. 26

20:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

SA 21.6.

10:00 Leo Spik, Auktion

692, Möbel,

Uhren, Spiegel,

Beleuchtungen,

Kunstgewerbe-Varia,

Asiatica, Tapisserien,

Teppiche, Textilien,

Kurfürstendamm 66

10:00 Museum für Kommunikation

Berlin,

Nachrichten-News,

bis zum 7. September

2025, Leipziger

Straße 16

14:00 SchwulesMUSEUM,

Young Birds From

Strange Mountains,

bis August 2025,

Täglich, außer

Dienstags geöffnet,

Lützowstraße 73

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Außer Kontrolle,

Palisadenstr. 48

20:00 BKA Theater, Bodo

Wartke und die

SchönenGutenA-

Band: In guter

Begleitung, Mehringdamm

34

20:00 Galerie Studio St.

St., Show, Kunst &

Puffi-Puffi Lounge,

von & mit Juwelia

StSt, Sanderstr. 26

20:00 Tipi, 15 Years Celebration

Tour – The

Summer Edition,

Große Querallee

23:59 BKA Theater,

Jurassica Parka:

Paillette geht immer,

Mehringdamm 34

SO 22.6.

12:00 KINDL – Zentrum

für zeitgenössische

Kunst, Aslan Goisum:

Suspect, Ausstellung

bis zum 27. Juli 2025,

Mi. 12 - 20 Uhr, Do. 12 -

18 Uhr, Am Sudhaus 3

18:00 Schlosspark Theater,

Fisch sucht Fahrrad,

Schlossstr. 48

18:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Brüning & Betancor:

Eine Prise Licht,

Schaperstraße 24

19:00 Haus Kunst Mitte,

FOUNDATIONS - 15

internationale

Perspektiven,

Teilnehmende

Künstler:innen:

Osi Audu, Philip

Crawford, Adelaide

Damoah, Kevin

Demery, Jerry Helle,

Mario Joyce u.a. Bis

zum 25. Juli 2025,

Mi bis So: 12 – 18 Uhr,

Heidestraße 54

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 BKA Theater, Bodo

Wartke und die

SchönenGutenA-

Band: In guter

Begleitung, Mehringdamm

34

MO 23.6.

18:00 Kaiser-Wilhelm-

Gedächtnis-Kirche,

Stadtführung zum

100. Geburtstag von

Hildegard Knef „Berlin,

dein Gesicht hat

Sommersprossen“,

(Treff am Haupteingang)

Führung mit

Dieter Bornemann.

Breitscheidplatz

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Die acht

Millionäre, Palisadenstr.

48

20:00 BKA Theater, Chaos

Royal: IMPROTANIA

– das Spiel um die

Krone, Mehringdamm

34

20:00 Renaissance Theater,

Jakob Augstein

im Gespräch, Knesebeckstr.

100

DI 24.6.

20:00 BKA Theater, Unerhörte

Musik: Moritz

Ernst, Mehringdamm

34

20:00 KLICK Kino, Queer

Media Society:

Klandestin, Zu Gast:

Regisseurin Angelina

Maccarone und

Hauptdarstellerin

Banafshe Hourmazdi,

Windscheidstraße

19

MI 25.6.

19:00 Deutsche Oper,

Staatlichen Ballettund

Artistikschule,

Galaprogramm,

Bismarckstr. 35

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Gayle Tufts: Please

Don‘t Stop the Music,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Ades

Zabel & Company:

Edith rennt, Mehringdamm

34

DO 26.6.

12:00 SchwulesMUSEUM,

Love at First Fight!

Queere Bewegungen

in Deutschland

seit Stonewall, bis

30.09.2025, Täglich,

außer Dienstags

geöffnet, Lützowstraße

73

19:30 Deutsches Theater,

Schicklgruber, von

Neville Tranter und

Jan Veldman, Schumannstr.

13a

20:00 Berliner Kriminal

Theater, Tod auf

dem Nil, Palisadenstr.

48

20:00 BKA Theater, Ades

Zabel & Company:

Edith rennt, Mehringdamm

34

FR 27.6.

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

20:00 Bar Jeder Vernunft,

Gayle Tufts: Please

Don‘t Stop the Music,

Schaperstraße 24

20:00 BKA Theater, Ades

Zabel & Company:

Edith rennt, Mehringdamm

34

20:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

SA 28.6.

17:00 Deutsches Theater,

Hospital der Geister,

nach der Fernsehserie

von Lars von

Trier und Niels Vørsel,

Schumannstr. 13a

19:30 Staatsoper Unter

den Linden, Gods

and Dogs, Staatsballett

Berlin, Unter

den Linden 7

20:00 BKA Theater, Ades

Zabel & Company:

Edith rennt, Mehringdamm

34

23:59 BKA Theater, Der

Tod: Geisterstunde,

Mehringdamm 34

SO 29.6.

11:00 Deutsche Oper,

Staatlichen Ballettund

Artistikschule,

Galaprogramm,

Bismarckstr. 35

18:00 Schlosspark Theater,

Fisch sucht Fahrrad,

Schlossstr. 48

18:00 Wintergarten,

Variete Gaga, Potsdamer

Str. 96

19:00 Bar Jeder Vernunft,

Atrin Madani: Welcome

To My World,

Schaperstraße 24

19:00 BKA Theater,

Margot Schlönzke:

Margot Schlönzkes

Schattenkabinett,

Polit-Talk, Mehringdamm

34

19:00 Staatsoper Unter

den Linden, Gods

and Dogs, Staatsballett

Berlin, Unter

den Linden 7

19:30 Friedrichstadt-Palast,

Falling in Love,

Friedrichstraße 107

Party

SO 22.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

MO 2.6.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 3.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

20:00 Monarch, Pansy‘s

Playhouse, Pretty

little Pillow Party.

Drag Show ab 21 Uhr.

BIs 2 Uhr, Skalitzer

Str. 134

DO 5.6.

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 6.6.

21:00 Pussycat Bar,

BERLINCIGARMEN

XXL Lounge, Berlins

only Gay Cigar

Salon für Zigarren

oder Pfeifenraucher

& deren Freunde,

Kalckreuthstr. 7

22:00 Busche Club, BCB//

Berlin city beats,

Warschauer Platz 18

22:00 KitKat, Four Play

Anniversary, Techno,

House, Soft Tech,

Köpenicker Str. 76

22:00 lab.oratory, Lab.

dance, Men only!.

Einlass bis 24 Uhr.,

Am Wriezener Bhf.

SA 7.6.

19:00 SchwuZ, Ballhaus

König - Cha Cha,

Rumba, Walzer & Co.,

hosted by Ingmar

König, Rollbergstraße

26

22:00 Busche Club, The

Decision, Warschauer

Platz 18

22:00 lab.oratory, Daddy

meets Twink, no

dresscode, men on

boys. Einlass bis 24

Uhr, Am Wriezener

Bhf.

23:00 SchwuZ, bump! -

back in time, 80s,

90s, 70s, Schlager &

Show, Rollbergstraße

26

SO 8.6.

14:00 Clärchens Ballhaus,

Pansy Presents SIZZ-

LE DISCO, Daytime

Disco and Drag Performaces.

Bis 22 Uhr,

Auguststraße 24


TERMINE 25

15:00 Sage Beach, IN-

SOMNIA Kinky Beach

Festival, Techhouse,

Techno, Electro &

Goa. Dresscode:

Kinky, Beach Wear,

Black & Fetish., Köpenicker

Str. 18-20

MO 9.6.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 10.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Lights out & Youngster

Day, 2 for 1, U30

Jahre alt. Men only,

Motzstraße 19

DO 12.6.

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 13.6.

18:00 the Knast, ropeXchange

- Sommer

im Knast, The cozy

kinky rope retreat.

ü18. S+, k+ & polynormal.

https://www.

gay-bdsm.club/,

Söhtstraße 7

20:00 KitKatClub Dragon

Floor (Eingang über

U-Bahn-Station

Heinrich-Heine-

Str.), PARADIS0 by

Revolver Party, with

Kevin Aviance, Köpenicker

Str. 76

21:00 AHA, Erotikparty,

Safer-Sex-Party,

men only!, Monumentenstraße

13

22:00 Busche Club, BCB//

Berlin city beats,

Warschauer Platz 18

23:00 SchwuZ, Tasty, Pop,

HipHop & Habibi

Sounds - S.W.A.N.A.

& South Asian Beats,

Rollbergstraße 26

SA 14.6.

10:00 the Knast, ropeXchange

- Sommer

im Knast, The cozy

kinky rope retreat.

ü18. S+, k+ & polynormal.

https://www.

gay-bdsm.club/,

Söhtstraße 7

20:00 INCOGNITO, Karaoke

Night, Hohenstaufenstr.

53

21:00 Rauschgold, RSDS -

unsere Karaokeshow

mit Morticia

von Schreck, Die

Reservierung eines

Tisches wird empfohlen.,

Mehringdamm

62

22:00 Busche Club,

Konfetti Bums - Jetzt

knallt‘s, Techno,

Electro, Schlager,

Pop, Charts, Warschauer

Platz 18

SO 15.6.

10:00 the Knast, ropeXchange

- Sommer

im Knast, The cozy

kinky rope retreat.

ü18. S+, k+ & polynormal.

https://www.

gay-bdsm.club/,

Söhtstraße 7

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

19:00 SchwuZ, Schlager

Nackt-Party, Retro-

Schlager und deutsche

Coverversionen,

Rollbergstraße 26

DI 17.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

DO 19.6.

18:00 the Knast, Shibari

Performance, Intim

und sinnlich: ein

fesselnder Genuss.

ü18. Tickets: www.

gay-bdsm.club,

Söhtstraße 7

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide Club),

Chantals House of

Shame, Super Disco,

Show, Entertainment,

Revaler Str. 99

SA 21.6.

22:00 Busche Club,

Sweatpants Night,

Die Knackärschli &

Beulenparty, Warschauer

Platz 18

22:00 Cassiopeia, Nina

Queers IRRENHOUSE,

Pop, Retro, House,

Party mit Darkroom,

DRAG SHOW hosted

by Nina Queer, Revaler

Str. 99

22:00 SO36, Dancing with

Tears in your Eyes,

die 80er Party, Oranienstraße

190

23:00 SchwuZ, FEMME TOP

by Miss Ivanka T., 90s

Abriss, 00er Trash &

FemmePop Icons,

Rollbergstraße 26

SO 22.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19

MO 23.6.

18:00 Monster Ronson‘s

Ichiban Karaoke,

MultiSEXual BOXhopping!,

Karaoke;

ab 21 Uhr: Sing on

Stage, Warschauer

Straße 34

DI 24.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Youngsters Tag, 2 for

1, U30 Jahre alt, Men

only, Motzstraße 19

DO 26.6.

23:00 Lokschuppen

(ehem. Suicide

Club), Chantals

House of Shame,

Super Disco, Show,

Entertainment,

Revaler Str. 99

FR 27.6.

20:00 Quaelgeist Berlin

e.V., Nappies for a

Change, Playparty

für Adult Babies,

Windeljungs, leidenschaftliche

Windelpisser

sowie deren

Wickler & Erzieher.

Nur für Männer*.

Dresscode: Das

Tragen einer Windel

ist Pflicht, Lankwitzer

Str. 42 – 43

Mi. bis Sa. ab 19 Uhr Eintritt frei

Wed. to Sat. from 7pm Free of charge

22:00 Busche Club, BCB//

Berlin city beats,

Warschauer Platz 18

22:00 KitKat, PiepShow

- JunePiep, Your

queer Techno Rave,

Köpenicker Str. 76

23:00 SchwuZ, VROOM

VROOM - Ignite the

Hype!, Y2K, 90‘s-

Realness, Hyperpop,

Eurodance, Trance,

K-Pop, Rollbergstraße

26

SA 28.6.

21:00 Rauschgold, RSDS -

unsere Karaokeshow

mit Mae Drescher,

Die Reservierung

eines Tisches

wird empfohlen.,

Mehringdamm 62

22:00 Busche Club,

Schlager Power, Die

besten Schlagerhits

aller Zeiten, Warschauer

Platz 18

22:00 SO36, Gayhane

- House of

Halay, QueerOriental

Dancefloor, Oranienstraße

190

23:00 SchwuZ, BUTT-

COCKS, Kinky Pop,

House, Disco,

Darkroom & Show,

Rollbergstraße 26

SO 29.6.

18:00 Boyberry Berlin,

Happy Sunday, 2 for

1 bis 22:00 Uhr. Men

only, Motzstraße 19


26 KLUBWELT

PARTY

Fast nackt im

SchwuZ – Premiere

mit Destiny Drescher

Mitte Mai geht eine brandneue Party im

SchwuZ an den Start. Hinter den Kulissen

wirkt dabei eine bekannte Veranstaltergröße

des Berliner Nachtlebens: Doris

Disse. Unterstützt wird Doris, einst bekannt

für Partys wie „Club 69“ und „GayMeBoy“,

von Ulf Tiedemann.

Und die fährt am 18. Mai ab (wahrscheinlich)

18 Uhr ganz groß auf. Neben der in der Überschrift

schon erwähnten Dragqueen Destiny

Drescher werden dich auf dem Dancefloor

Retro-Pop und Disco-House erfreuen. Und

jede Menge Queers in Jockstraps, Tangas,

Shorts, Badehosen oder auch Boxershorts,

denn bei „Almost Naked“ gilt ein Dresscode:

fast nackt. *rä

18.5., „Almost Naked“, SchwuZ, Rollbergstr.

26, U Rathaus Neukölln, 18 Uhr

TIPP

Über den Dächern der Stadt

FOTO: @LARSMAURER

Mitten in der Spandauer Vorstadt

liegt die AMANO Rooftop Bar – auf

dem Dach des ersten Hauses der

Gruppe. Zentral, urban und mit

vielleicht dem besten Blick auf

den Berliner Fernsehturm. Der

Charakter: loungig. Die Stimmung:

entspannt. Es gibt schattige

Ecken zum Zurückziehen und

sonnige Plätze mit Panorama.

Berliner*innen und Hotelgäste

treffen sich hier zum After-Work-

Aperitivo oder starten entspannt

ins Wochenende. An warmen

Tagen öffnet die Bar bereits am

frühen Nachmittag – mit einem

ausgewählten Angebot an klassischen

Drinks, Longdrinks, Weinen

und Highballs. Dazu kommen

Frozen Drinks wie Margarita oder

Daiquiri – perfekt für sonnige

Tage über den Dächern der Stadt.

Mai bis September, Mittwoch bis

Samstag ab 15 Uhr, Dachterrasse

des Hotel AMANO, Auguststraße 43,

www.amanogroup.com/de/bars/

amano-rooftop-bar-berlin-mitte

FOTO: C. HAMMER

PARTY

Nüchtern feiern, das geht (sehr gut!)

Am 1. Mai steigt wieder eine neue einer Stadt wie Berlin. Genau deshalb

von einer ganzen Reihe „Lemonade feiern wir bei Lemonade Queers

Queers – Sober Partys“ im SchwuZ die Nüchternheit und laden sober

in Neukölln. Eine queere Veranstaltung,

die zeigt, wie viel Spaß gemeinsam einen unvergesslichen

Queers, sober Curious und Allies ein,

#mensch haben kann, auch wenn Abend zu erleben.“ *rä

auf Alkohol verzichtet wird.

1.5., „Lemonade Queers – Sober

Via E-Mail wird dazu schriftlich Folgendes

verraten: „Leben ohne Alkohol Rollbergstr. 26, U Rathaus Neukölln,

Party“, SchwuZ – Pepsi Boston Bar,

ist nicht immer einfach, besonders in Einlass ab 19 Uhr, Show um 21 Uhr



28 kultur

NACHGEFRAGT

Katja von Kassel

und Dim Shaker

FOTOS: TRIGGERTRAX RECORDINGS / KVK

Katja von Kassel hat eine außergewöhnliche

Stimme, die mit ihrem Timbre sofort berührt

– und hervorragend zu Klub-Tracks

passt. Ihre neue Single entstand daher

mit zwei Producern aus der Klubwelt: Dim

Shaker. Dahinter stecken Ian Henderson

(Irland) und Harry Castioni (Hayo Lewerentz,

Deutschland, auch Teil von U96).

Wir fragten nach.

Wie seid ihr auf Katja von Kassel

gestoßen?

Hayo: Ich kenne Katja schon eine

ganze Weile, seit ca. 2006, aus

der Zeit mit meinem Label Major

Records. Sie war für mich immer

eine besondere Künstlerin mit

einer außergewöhnlichen Stimme.

Allerdings hatte ich damals nur

einige ihrer Produktionen auf meinem

Label veröffentlicht und war

nicht an der Produktion beteiligt.

Das hat sich letztes Jahr geändert,

als ich mit meinem Freund Ian

Henderson aus Irland das Projekt

Dim Shaker ins Leben gerufen

habe, mit dem wir sowohl eigene

Tracks veröffentlichen als auch

andere Künstler, die uns gefallen,

produzieren.

Worauf legst du bei deiner Kunst

Wert?

Katja: In meiner Kunst lege ich

besonderen Wert auf Echtheit und

die Freiheit, verschiedene Musikstile

zu kombinieren. Ich experimentiere

gerne mit elektronischen und

klassischen Elementen, um etwas

Emotionales und Neues zu schaffen.

Wie und wo ist das Lied

entstanden?

Katja: Die Arbeit an „Love Machine“

war ein spannender Prozess. Das Lied

entstand in einem kleinen Studio in

Dublin, in dem wir viel experimentiert

haben. Es sollte eine Mischung aus

Disco und elektronischen Klängen

werden – eine Art musikalische

Brücke zwischen zwei Welten.

„Love Machine“: Ist das ein Cover

des spacigen und irgendwie

psychedelischen 1970er-Disco-

Klassikers von Supermax?

Hayo: Ja, das ist ein Supermax-

Cover. Den Track habe ich in den

1980ern immer in dem Hamburger

Kultklub „Sitrone“ gespielt, in dem

ich damals aufgelegt habe. Er war

immer ein Garant für eine volle

Tanzfläche.

Wie war die Zusammenarbeit als

Trio?

Hayo: Super, wir kommen hervorragend

miteinander aus und

inspirieren uns gegenseitig.

Worauf freust du dich 2025?

Katja: Ich freue mich darauf,

2025 neue Musik zu veröffentlichen

und meine Kunst weiterzuentwickeln.

Es gibt viele spannende

Projekte in der Pipeline, und ich kann

es kaum erwarten, meine Fans auf

diese Reise mitzunehmen. Es wird

auch spannende Live-Auftritte

geben, auf die ich mich sehr freue!

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/

katjavonkassel,

www.instagram.com/dimshaker


COMEDY

kultur 29

FOTO: FRANCES CARTER

Hairy Situation: A Comedy Show By ALOK

ALOK (they/them) hat sich in den letzten

Jahren als SchriftstellerIn, Comedian,

SpeakerIn und SchauspielerIn international

einen Namen gemacht.

Am 2. und 3. Mai bringt ALOK endlich

ihr neues Programm „HAIRY SITUATION:

A Comedy Show by ALOK“ live auf die

Bühne des Berliner Punchline Clubs

(Marlene-Dietrich-Platz 1) – mit pointiertem

Humor, einzigartigem Stil und

vielen persönlichen Geschichten. Trans

zu sein und aus Indien zu kommen, ist

für ALOK schon per se häufig genug

eine klassische „haarige Situation“. In

solchen findet sich ALOK in ihrer neuen

Stand-up-Show gleich mehrfach

wieder: für einen mega-bekannten

brasilianischen DJ gehalten zu werden,

TikTok-Make-up-Tutorials zu vermasseln

und einen Termin im European Wax

Center zu buchen.

semmel.de

DASMINSK.DE

Gerhard Richter, A B, Still, 1986.

Sammlung Hasso Plattner © Gerhard Richter 2025 (10012025)


30 kultur

FOTO: CAROLINE MACKINTOSH

TANZ

Franz Schuberts Winterreise

Ein Liederzyklus aus 24 Kompositionen

für Singstimme und Klavier auf

Gedichte von Wilhelm Müller – entstand

im Herbst 1827, ein Jahr vor dem Tod

des Komponisten. Er gilt nicht nur als

Höhepunkt in Schuberts Liedschaffen,

sondern als Meilenstein des deutschen

Kunstlieds.

In 24 eindrucksvollen Momentaufnahmen

entfaltet sich ein vielschichtiges

Seelenbild eines verletzten, vereinsamten

Menschen. Kaum ein anderes Werk

bringt das existenzielle Ringen des

Menschseins so erschütternd zum

Ausdruck. Der deutsche Komponist Hans

Zender schuf 1993 eine eigenständige

Interpretation des Zyklus unter dem

Titel Schuberts Winterreise – eine

komponierte Interpretation. Seine

Fassung für Tenor und kleines Orchester,

uraufgeführt in Frankfurt, ist weit

mehr als eine bloße Orchestrierung.

Zender legt mit seiner Bearbeitung die

verstörenden Abgründe des Zyklus offen

und nähert sich den Texten Wilhelm

Müllers auf neue, eindringliche Weise.

Er dringt tief in die dunklen Regionen

menschlicher Existenz vor und bringt

jene unheimlichen Schichten ans Licht,

die in Schuberts Original nur leise unter

der Oberfläche pulsieren.In ähnlicher

Weise sucht Christian Spuck in seiner

choreografischen Umsetzung keine

illustrative Nacherzählung der äußeren

Stationen des Wanderers. Vielmehr

nähert er sich dem Werk mit abstrahierender,

bildstarker Sprache und bringt es

in eine neue Form. In einer Mischung aus

großen Ensembleszenen und intimen

Solo-Momenten begibt er sich auf eine

emotionale Reise ins Innere des Menschen.

Liebe, Sehnsucht, Entfremdung

und Einsamkeit – zentrale Themen

der Winterreise – werden durch die

Ausdruckskraft des Tanzes neu erlebbar

und eröffnen einen frischen Zugang zu

diesem Meisterwerk der Musikgeschichte.

www.staatsballett-berlin.de

TIPI AM KANZLERAMT

Der Klavierabend mit Dr. Pop –

Mitsingen erwünscht

FOTO: MORITZ „MUMPI“ KÜNSTER

Dr. Pop ist promovierter

Musikwissenschaftler und

Comedian. Bekannt u. a.

durch die Reihe „Dr. Pops

Tonstudio“ bei radioeins

vom RBB, als Musikexperte

im Sat.1 Frühstücksfernsehen

und von diversen Musik-TV-

Dokumentationen. Er ist Autor

mehrerer Bücher, sein letztes

Buch „Dr. Pops musikalische

Sprechstunde“ wurde ins

Koreanische übersetzt. Am 18.

Mai schlägt Dr. Pop ab 19 Uhr

ruhigere Töne an. Es geht um

die Magie bekannter Klavierballaden.

Welche Analogien

zwischen Mozart und Take

That liegen vor? Warum sang

Barry Manilow „I write the

songs“, wenn er den Song gar

nicht selber geschrieben hat?

Dr. Pop sitzt am Flügel und

bringt noch weitere Tasteninstrumente

mit – an diesem

wohligen Abend gilt: Mitsingen

ausdrücklich erwünscht!

www.dr-pop.de,

www.tipi-am-kanzleramt.de


kultur 31

FOTOGRAFIE

„POLAROIDS“ –

Helmut Newton Foundation

Bilder, die sofort genutzt werden können – das war im 20.

Jahrhundert etwas ganz Besonderes. Und der erfolgreichste

Hersteller der Technik dazu wurde zum Synonym

dieser Art der Kunst. Freilich war es nicht immer Kunst,

was wir hier sehen dürfen, aber schon. Immerhin ist es

eine Ausstellung der Helmut Newton Foundation in Berlin.

Die Ausstellung

„Polaroids“ startete

im März und ist

noch bis zum 27. Juli

geöffnet. Ausgestellt

werden hier direkt

am Bahnhof Zoo

Kunstwerke von so

unterschiedlichen

Künstler*innen

wie Lucien Clergue,

Barbara Crane,

Alma Davenport,

Toto Frima,

Maurizio Galimberti,

Luigi Ghirri, Erich

Hartmann, Arnold

Newman, Charles

Johnstone, Marike

Pola Sieverding: Valet # 1 1, 2014 (Integralfilm

/ Polaroid), © Pola Sieverding, VG Bild-Kunst,

Courtesy Office Impart, Berlin

Schuurman, Stephen Shore, Jeanloup Sieff, Pola Sieverding,

Christer Strömholm, Oliviero Toscani und natürlich Helmut

Newton. Diese Gruppenausstellung in der Jebensstraße 2

sollte #mensch sich nicht entgehen lassen! *rä

www.helmutnewton.com

William Wegman: Ohne Titel, 1988 (Polacolor 20 x 24), © William Wegman,

Courtesy OstLicht Collection, Vienna


C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

Philip-gla s-final-v2.pdf 1 03/12/2024 16:10

32 kultur

FOTO: MARÍA CRISTINA MORENO

KONZERT

Zweimal Klassik im Juni

Zehn Pianist*innen spielen sämtliche

Piano-Etüden von Philip Glass – und

das in zwei der attraktivsten Städte

Deutschlands: der wunderschönen

Hafenstadt Hamburg und unserer

prächtigen Hauptstadt Berlin.

Große Kunst im Sommer: Im Juni wird

es so weit sein, „Philip Glass: the complete

Piano Etudes.“ feiert den 1937 in

Baltimore geborenen US-Komponisten

mit seinen zwanzig Stücken, seinen

zwanzig Piano-Etüden. Die sind mal

meditativ, mal rhythmisch, auch mal

romantisch – und sie ermöglichen uns

zwei wunderbare Konzerte.

Mit dabei sind am 13. Juni (Hamburg,

Elbphilharmonie) und am 16. Juni

(Berlin, Philharmonie) unter anderem

Timo Andres, Anton Batagov, Aaron

Diehl, Daniela Liebman, Jenny Lin,

Maki Namekawa, Christian Sands, Kai

Schumacher und Sofi Paez. Ein wahrer

Sommernachtstraum! *rä

www.kdpalme.de

BAR JEDER VERNUNFT

Musik-Kabarett mit

Anna Mateur

An den Gitarren bei „Kaoshüter“ sind Samuel Halscheidt

und Kim Efert zu erleben, im Zentrum der Show

steht die großartige Anna Mateur. Zu genießen vom

6. bis zum 11. Mai in der Bar jeder Vernunft (Schaperstraße

24).

FOTO: BARBARA BRAUN / BAR JEDER VERNUNFT

Wenn Anna Mateur ihr Programm „Kaoshüter“ nennt,

dann ist das mehr als ein Wortspiel. Die stimm- wie

wortgewaltige Spezialphilosophin schaut auf eine Welt

voller Ordnungshüter – und konstatiert: Kreativität muss

her, sonst platzen alle Ventile. Mit erfrischendem Überdruck,

neuen Songs und verschrobenen Geschichten

macht Anna Mateur jeden Status quo zu Konfetti und

feiert mit den bestens aufgelegten Beuys das lang

erwartete Unerwartete.

www.bar-jeder-vernunft.de


kultur 33

POP

Vorfreude auf den

Eurovision Song

Contest 2025!

DIE INSEL DER

PERVERSEN

EIN DEUTSCHES SINGSPIEL

VON ROSA VON PRAUNHEIM

© Eike Walkenhorst

Die Spannung steigt, denn der Eurovision Song Contest

steht vor der Tür! Musikfans in ganz Europa und darüber

hinaus fiebern bereits dem spektakulären Gesangswettbewerb

am 17. Mai in Basel entgegen. Deutschland schickt

das Geschwisterpaar Abor & Tynna ins Rennen, um die

europäischen Musikherzen zu erobern. Wie werden sie

abschneiden? Für alle, die die musikalische Vielfalt des

ESC lieben: Auch in diesem Jahr werden alle teilnehmenden

Künstler*innen mit ihren Beiträgen auf einer offiziellen

Doppel-CD zum immer wieder anhören veröffentlicht!

eurovision.de

Rosemarie Trockel,

„Ohne Titel (Schizopullover)“,

1988 © VG Bild-

Kunst, Bonn 2025

23. – 25.5. / 6. – 8.6. Tickets und Infos: WABE-BERLIN.DE

TIPP

PalaisPopulaire

Die Ausstellung „It’s Just a Matter of Time“ wirft einen

Blick auf Zeit und die Präsenz des Vergänglichen.

Das PalaisPopulaire lädt vom 10. April bis 18. August 2025

mit seiner aktuellen Ausstellung zu einer Reise durch

die Zeit ein. Mit rund 30 künstlerischen Positionen aus

der Sammlung Deutsche Bank und Leihgaben folgen

die Ausstellungskuratorinnen Liberty Adrien und Carina

Bukuts, sich überlagernden Spuren der Zeit, Erinnerungen

und Geschichte. Diese verbinden sich assoziativ mit dem

historischen Standort und der wechselhaften Geschichte

des Hauses, der Institutionen und Ideologien, die das

Gebäude seit seiner Errichtung 1730 repräsentierte: Von

einer königlichen Residenz über ein Museum und eine

Kriegsruine bis hin zum legendären Operncafé und

heutigen Kulturzentrum – das Gebäude bietet vielfältige

Ansatzpunkte.

www.instagram.com/palaispopulaire


34 kultur

FOTOGRAFIE

STÉPHANE GIZARDS

erotische Bilderwelten

Der 1977 in Paris geborene Künstler Stéphane Gizard entdeckte

schon früh seine Leidenschaft für die Fotografie. So soll der

Franzose bereits mit sieben Jahren erste Bilder geschossen

haben. Seine jüngsten Arbeiten haben wir hier für dich. Sie sind

Teil der brandneuen Ausgabe von „BOYS! BOYS! BOYS! Zine No

4“. Seine erotischen und verträumten, nie kitschigen und doch

sanften Bilder, Polaroids, stehen im Mittelpunkt der aktuellen

Ausgabe des eben

erwähnten Kunstmagazins.

Mehr über Stéphane

Gizard und auch

die Arbeiten anderer

Künstler findest du hier:

boysboysboys.org. *rä

FOTO: BUDWETH

FOTOS: STÉPHANE GIZARD

Advertorial

FREIZEITPARK

Filmpark Babelsberg

Action, Fun und Entertainment live Exponaten und neuen Sets skizziert

erleben. Spektakuläre Shows, Erlebniskinos,

riskante Stunts, faszinieren-

Geschichten.

und berichtet von Geschichte und

de Ausstellungen und Kulissen laden Spaß für die ganze Familie wartet in

zum unterhaltsamen Blick hinter die der Snapshot Factory, im Sandmann

Kulissen von Film und Fernsehen ein. Haus, auf dem Jim Knopf Abenteuerspielplatz,

der Goldwaschanlage

Die indoor geführte Filmset-Tour „Die Flimmys Goldrausch und in Panama

Geschichte der Traumfabrik“ würdigt – Janoschs Traumland!

den legendären Standort. Die über

100-jährige Filmgeschichte von den Filmpark Babelsberg GmbH,

Anfängen der UFA, über DEFA bis hin Tel: 0331 72 127 50, info@filmpark.de,

zur Gegenwart wird mit bekannten www.filmpark-babelsberg.de


kultur 35

AUSSTELLUNG

„PRIMAL MATTER 4.0“ – queere Kunst

Malerei, Fotografie, Porzellan-Preziosen,

Keramiken, kleine Skulpturen,

Scherenschnitte, Kurzfilme,

Bildbände: Auch 2025 präsentiert

prideART eine Fülle queerer Kunst

verschiedenster Genres. Wie immer

im prideART-Atelierhaus, in The

Knast in der Söhtstraße 7 in Berlin-

Lichterfelde.

Angekündigt wurden für die neue

Ausstellung „PRIMAL MATTER 4.0“

unter anderem Comicstar Ralf König,

der legendäre Peter Berlin, Michael

Childers, Nadine Dinter und Henning

von Gierke. Die Ausstellung feierte im

April ihre Eröffnung und ist noch bis

zum 4. Mai zu besuchen. Die Finissage

am 4. Mai startet um 15 Uhr. „prideART

Berlin ist keine kommerzielle Galerie

mit großen Budgets und bezahlten

Mitarbeiter*innen, sondern ein

FOTO: VEGAS ROUGE

gemeinnütziger Künstlerverein mit freiwilligen Ehrenamtlern. Alle

dürfen mitmachen: offen für jedes Alter, alle Geschlechts-Identitäten,

alle Ethnien, alle Nationalitäten“, verrät das Team via E-Mail.

„Bei der alljährlichen Oster-Ausstellung zeigen über 45 Artists aus

4 Kontinenten ein Spektrum von fast 200 Werken. Unterschied-

„TERESITA TIEN ESCALERA REAL“

lichste Arbeiten für jedes Portemonnaie; von bunten Kleinigkeiten

für 10 Euro bis zu limitierten Sammlerstücken für 7.400 Euro. Herzlich

willkommen.“ Jede*r ab 18 Jahren darf kommen! *rä

www.prideART.eu

DAS GARTENREICH

DESSAU-WÖRLITZ

ERLEBEN

www.gorki.de

28. MAI bis 30. NOVEMBER

Ausstellung:Vulkane, Götter, Großsteingräber

13. & 14. JUNI

Kleinkunsttraum Oranienbaum

10. AUGUST

Picknick bei Franz &

Gondelfahrt zur Blauen Stunde

15. & 16. AUGUST

Das Spiel der Elemente.

Wörlitz, der Vulkan ruft!

event.gartenreich.de


36 kultur

KONZERT

MKSM: „ACOUSTIC PRIDE“ im BKA

Einer von Deutschlands

Pop-Newcomerinnen“ gefeiert,

meistgebuchter queeren steht er für empowernde

Künstler*innen eröffnet am 1. Tracks und ehrliche Storys. Mit

Juni um 19 Uhr den „BKA Pride seinem Self-Love-Song „Loving

Month“! Natürlich mit queeren Myself“ sorgte er nicht nur bei

Pop-Songs – aber akustisch den CSDs für Aufsehen – 2024

verpackt. Wunderbar.

performte er den Track sogar

live im ZDF. Beim Akustik-

Ein starker Auftakt zum „BKA Konzert im BKA-Theater gibt

Pride Month“, getragen von MKSM nicht nur seine neue EP

intensiven Lyrics – begleitet von zum Besten, sondern erzählt

Geige, Flügel und Gitarre. MKSM auch bewegende Geschichten

ist queerer Sänger, Songwriter aus dem Leben eines schwulen

und Geiger mit russisch-ukrainischen

Wurzeln. Von Deezer

Spätaussiedlers. *rä

als „einer der spannendsten www.bka-theater.de

FOTO: T. PAUL

VIP

Startipps mit Pancho Assoluto

Gleich mit und bei vier (!) Ausstellungen war und ist der Fotograf

Pancho Assoluto im Frühling in Berlin am Start. Für uns

hatte der Meister an der Kamera aber trotzdem Zeit, um seine

drei Lieblingslieder zu verraten.

Los geht es mit „Queen“ von Tracey Thorn (Everything but the

Girl): „Ihr Stimme ist erwachsen geworden und die Lyrics sind

tolle zeitgemäße Beobachtungen.“ Ein echter Disco-Klassiker

von 1978 ist der nächste Tipp: Blondies „Heart of Glass“. Dazu

verrät der Künstler: „Blondie war meine erste große Liebe.“

Und dann wären da noch The Cure. „Alone“ von 2024 ist sein

Lied der Band. „Melancholische Songs öffnen nicht nur Ohren,

sondern auch meine Seele. Am Ende des letzten Jahres kamen

meine Alltime Favoriten The Cure mit dieser glasklaren Analyse

der Zeit in der wir leben ‚Songs of a lost world‘ raus.“ *rä

www.instagram.com/panchoassoluto

TIPP

Funkige Oden an Resilienz und Selbstfindung

2019 haben Lisa Michèle Lietz und Jordi

Arnau Rubio Luna Soul gegründet –

seitdem sind sie ständig unterwegs und

spielen Shows in Deutschland, Spanien

und Frankreich. Die zehn Lieder ihres Albums

„First Move“ stecken deshalb voller

Live-Energie.

„Die nächtliche Großstadt-Skyline ist

einfach eine großartige Metapher, um

beim Komponieren durch die Emotionen

navigieren zu können“, verrät das Duo

Luna Soul, dessen neues Album am

11. April erscheinen wird, über eines

der Lieder: „City Lights“. „Wir glauben

fest daran, dass es in Momenten des

Schmerzes und der Verlustbewältigung

stille, unsichtbare Verbindungen gibt, die

uns die uns gerade in herausfordernden

Lebenssituationen tragen und eine

Grunderdung geben. Sie schenken Halt

und Hoffnung in unserer immer mehr

digitalisierten Welt.“

Hintergrundwissen: Lisa Michèle Lietz

kommt aus Schwerin und hat Gitarre bei

Ernst Ulrich Deuker gelernt – ja genau,

dem Bassisten von Ideal! Später hat sie

Musikwissenschaft studiert. Jordi Arnau

Rubio stammt aus Barcelona und hat

schon als Teenager Spanien verlassen,

um in ganz Europa als Profitänzer durchzustarten.

Heute ist er Komponist und

lässt sich dabei von Blues, Jazz, Soul und

Funk inspirieren. Lietz und Rubio haben sie

mit viel Gespür gemeinsam geschrieben,

bei einigen Tracks waren auch Joel

Sarakula, Daniel Fell und Paul Milne als

Co-Songwriter dabei. *rä

www.instagram.com/lunasoulmusic


kultur 37

FOTOS: P.C.P FOTOGRAFIE

FOTOGRAFIE

Sebastian aus Panama –

P.C.P Fotografie

Auch 2025 gibt es neue – erotische – Kunst von

P.C.P Fotografie aus Österreich. Der Fotograf inszenierte

einen aufgeschlossenen Alpen-Urlauber recht

freizügig ... Wir haben hier einige Bilder aus der Serie

für dich.

Angesprochen auf das Fotoshooting verriet uns der

Fotograf im Chat: „Sebastian aus Panama lernte

ich über Social Media kennen! Während seines

Österreich-Urlaubes hatte ich dann endlich die

Chance, ihn zu shooten.“ Herausgekommen sind

Bilder voller Lebensfreude, die durchaus Lust auf den

Sommer machen. *rä

https://linktr.ee/pcpfotografie

It's Just

a Matter

of Time

Deutsche Bank Collection

in Dialogue

10.4.

18.8.

25

Rosemarie Trockel, Ohne Titel (Schizopullover), 1988

©VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Unter den Linden 5

10117 Berlin

palaispopulaire.db.com


38 kultur

FOTO: MORITZ FREUDENBERG

FOTO: ANDREAS ETTER

FESTIVAL

Tanz im August - Erste Highlights

Der Vorverkauf für die 37. Ausgabe von „Tanz im August“ ist schon Anfang April angelaufen! Das internationale

Festival, präsentiertvom HAU Hebbel am Ufer und unter der künstlerischen Leitung von Ricardo Carmona, bringt

auch dieses Jahr wieder frischen Wind in die Berliner Tanzszene.

Frühbucher*innen erhalten bis zum 4. Mai

15 % Rabatt auf den regulären Ticketpreis.

Das vollständige Programm von Tanz im

August 2025 wird Mitte Juni veröffentlicht.

Zu den Programmhighlights, die bereits

in den Vorverkauf gehen, zählt die

Deutschlandpremiere von „Jungle 정글“,

einer Choreografie von Kim Sungyong für

die Korea National Contemporary Dance

Company. Außerdem freuen wir uns auf

„Trailer Park“, choreografiert von Moritz

Ostruschnjak für tanzmainz – präsentiert

von Tanz im August in Kooperation mit

Sasha Waltz & Guests. Neugierig macht

auch „Borda“, die neueste Arbeit der Lia

Rodrigues Companhia de Danças.

Und mit Spannung erwartet wird zudem

die Premiere von „Some Thing Folk“,

einer Choreografie von Ligia Lewis in

Zusammenarbeit mit der renommierten

Company Cullberg.

ZWEI STÜCKE STELLEN WIR DIR HIER VOR:

Wie verändert das Internet eigentlich

unsere Körper und unser Miteinander?

Genau darum geht’s in „Trailer Park“,

einer Kooperation von tanzmainz und

Choreograf Moritz Ostruschnjak. Inspiriert

von Social Media werden hier virale Clips,

Moves und Memes neu zusammengesetzt.

In knalligen Sportoutfits tanzen zehn

Performer*innen durch eine bunte

Mischung aus Stilbrüchen, schnellen Cuts

und Gruppenchoreos. Sie swipen sich

durch Bewegungen wie durch TikTok – und

holen das Digitale zurück in den echten

Raum. Laut, schnell, intensiv – und absolut

sehenswert.

Zum ersten Mal arbeitet die bekannte Tanzcompagnie

Cullberg mit der Choreografin

Ligia Lewis zusammen. Sie beschäftigt sich

oft mit der Frage, welche Machtverhältnisse

unsere Körper beeinflussen – und wie man

sich dagegen auflehnen kann. In ihrem

neuen Stück „Some Thing Folk“ denkt sie

den Begriff „Volk“ ganz neu, löst sich dabei

vom Nationalen und entwirft eine utopische

Vision von Zugehörigkeit. Inspiration holt

sie sich von Aleksei Germans Filmversion

des Science-Fiction-Romans „Hard to Be a

God“. Entfremdung und Distanz werden hier

zu Mitteln, um neue Welten zu entdecken

– und der Tanz wird zum Werkzeug, um

unsere Vorstellungskraft anzukurbeln.

13. – 30. August, „TANZ IM AUGUST –

37. Internationales Festival Berlin“

präsentiert von HAU Hebbel am Ufer,

Spielorte 2025: HAU Hebbel am Ufer

(HAU1, HAU2, HAU3), Alte Münze Berlin,

Haus der Berliner Festspiele, Radialsystem,

Sophiensæle, St. Elisabeth-Kirche,

Tempelhofer Feld, www.tanzimaugust.de

AUSSTELLUNG

Erez Israeli + Sharon Paz

im Meinblau Projektraum

FOTO: HADAS TAPOUCHI

In der spannenden zweiteiligen Ausstellung

„ALIENS ANYWHERE“ werden

von Mai bis Juli individuelle künstlerische

Positionen gezeigt, die das

komplexe Thema jüdischer Identität

im gegenwärtigen Deutschland

reflektieren.

In Berlin lebende internationale

jüdische Künstler*innen, u. a. David

Krippendorff, Erez Israeli, Hadas Tapouchi

und Sharon Paz, verhandeln hierbei

künstlerisch die deutsche Geschichte,

Themen wie Migration, Erinnerung

und Identität. Historische und aktuelle

Lebenswirklichkeiten werden gleichermaßen

im Kontext der bildenden Kunst

aufgearbeitet. So erschafft Erez Israeli

mit seinem „The Pretzelman Cathedral

Project (2018 – 21)“ hybride skulpturalsakrale

Ikonen, die Deutschsein als

Projektionsfläche untersuchen. Und

Sharon Paz’ interaktive Videoinstallation

„Dare to Dream“ (2020) thematisiert

faschistische Propaganda im Kontext

der Olympischen Spiele 1936.

9.5. – 13.7., „ALIENS ANYWHERE –

Fotografie – Video – Installation –

Skulptur“, Part I: 9. Mai bis 8. Juni,

Part II: 20. Juni bis 13. Juli, Meinblau

Projektraum, Pfefferberg Haus 5,

Christinenstraße 18 / 19, Berlin,

www.meinblau.de


kultur 39

Ein Soundtrack zu einem Film, der so

ganz anders ist, muss auch anders klingen.

Und ebenso überraschend wie der

Film selbst, den er musikalisch begleitet

und einrahmt. Das ist immer ein Wagnis

– bei Til-Schweiger-Filmen geht das oft

schief: #Mensch wusste bei den Szenen

mit Musik einfach sofort, dass gerade

Promo für einen Titel gemacht wird.

Vielleicht täusche ich mich.

Der Soundtrack von Nina Queers kommendem

starbesetzten Film „Der Saft

des Bösen“ – unter anderem mit Jürgen

Vogel und Rolf Scheider – ist hingegen

ein echtes musikalisches Ereignis. Schon

das erste Lied, ein von den 1970ern

TIPP

„DER SAFT DES BÖSEN“ –

Die Musik zum Film

geküsstes Discostück, das Berlin besingt,

ist ein Highlight. Natürlich samt F-Wort –

das gehört bei Nina einfach dazu. Und ist,

wenn man sich ihr gesamtes Team und

Umfeld anschaut, auch von allen Seiten

abgesegnet. Denn bei diesem Film wurde

Girlpower großgeschrieben – vor und

hinter der Kamera. So sehen wir auch

Sarah Knappik mal ganz anders als sonst.

Aber ich schweife ab.

Der Soundtrack, er soll am 1. Mai

veröffentlicht werden, besticht durch

eine hervorragende Auswahl an Songs,

die zum Nina-Kosmos gehören – ein

bisschen „Bukkake“ darf natürlich nicht

fehlen – sowie durch eigens für den

Film komponierte Stücke. Ein rasanter

Ritt, der beim Filmegucken ebenso viel

Spaß macht wie ohne Bewegtbild. Von

Disco über Hip-Hop bis hin zu Elektro und

House ist vieles dabei, das begeistert. 24

Lieder (immer in Zusammenarbeit mit DJ

Divinity entstanden)! Der Film ist definitiv

der beste Trash-Film der letzten 25

Jahre! Mindestens so kultig wie „Club Las

Piranhas“ oder im „Himmel ist die Hölle

los“. Und der Soundtrack dazu auf jeden

Fall ein stimmungsvoller musikalischer

Reigen, der seinen Weg stöckeln wird. *rä

„Der Saft des Bösen“ startet im Sommer

in den Kinos, wir durften ihn schon

bei einer exklusiven Pressevorführung

sehen. www.ninaqueer.com

FOTO: M. RÄDEL

United By Music

DAS ALBUM

ZUM GRÖSSTEN

MUSIK-EVENT

3 DVD

mit beiden

Halbfinals &

dem Finale

ab Anfang Juli

erhältlich!

DOWNLOAD

2CD

3LP (FARBIG & LIMITIERT)

www.eurovision.tv


40 kultur

AUSSTELLUNG

Wechselvolle Geschichte:

„Kunst in Berlin 1880 – 1980“

Hundert Jahre stehen im Fokus der Ausstellung zur bewegten Kunst- und Kulturgeschichte Berlins. Hundert

Jahre, in denen die Monarchie endete, zwei Weltkriege und die Nazis so vieles zerstörten. Jahrzehnte, in

denen dem Disco-Hedonismus und der freien Liebe gefrönt wurde. Zehn Jahrzehnte, in denen sich Frauen

und Queers vom heterosexuellen Patriarchat befreien mussten.

Eugen Spiro, Tänzerin Baladine Klossowska

(Merline), 1901, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Entdeckungen und Wiederentdeckungen:

Ab dem 9. April 2025 zeigt sich die

Sammlung der Berlinischen Galerie auf

über 1.000 Quadratmetern so vielfältig

wie nie zuvor. Zum Jubiläum blickt

#mensch hinter die Kulissen: Wie kommen

Kunstwerke eigentlich ins Museum

– und warum? Außerdem wurden

viele Ausstellungskapitel komplett

neu gestaltet. Ein Highlight: Der Raum

„Hannah Höch – Eine Hommage“, der

ganz der ikonischen Dada-Künstlerin

gewidmet ist. Unter den rund 250

Kunstwerken gibt es wahre Schätze

zu entdecken – viele davon sind

selten oder sogar noch nie öffentlich

gezeigt worden. Mit dabei: Malerei,

Skulptur, Grafik, Fotografie, Architektur

und Archivmaterial. Fast vergessene

Künstler*innen werden ins Rampenlicht

geholt – und auch spannende Neuzugänge

der Sammlung präsentiert.

Die Dauerausstellung „Kunst in

Berlin 1880 –1980“ nimmt mit auf eine

Zeitreise in 17 Kapiteln. Vom Kaiserreich

über die Weimarer Republik, die NS-Zeit

und den Neuanfang nach 1945 bis

hin zum Kalten Krieg in der geteilten

Stadt. Dabei geht es nicht nur um

große Geschichte, sondern auch um

alternative Lebensentwürfe in Ost

Hannah Höch, Die Braut, 1924/1927, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

und West – etwa um die Ostberliner die damals (bis heute!) international

DDR-Underground-Kunstszene ab den für Furore sorgten. *rä

späten 1970ern oder den wilden Aufbruch

der Neuen Wilden in Westberlin, berlinischegalerie.de


kultur 41

FOTOS: V.L © ANDRE ROEHNER, OLAF KROENKE, CHRISTIAN HARTMANN

Neuruppin, die Geburtsstadt Theodor

Fontanes, lädt Pfingsten zu literarischen

Entdeckungen bei den 12. Fontane-

Festspielen ein und liefert dazu gratis

die herrlich entspannte Atmosphäre

am Ruppiner See.

In der Neuruppiner Kulturkirche präsentieren

am Samstag, 7. Juni, die Schauspieler

LITERARISCHE ABENTEUER ZU PFINGSTEN IN NEURUPPIN

Jürgen Tonkel, Tessa Mittelstaedt und

Robert Dölle das 12. Fontane-Lyrik-Projekt.

Fünf Autorinnen stellen beim Literaturfest

„Neben der Spur“ ihre neuesten Bücher

vor: u.a. Carolin Würfel („Zuhause ist das

Wetter unzuverlässig“), Annett Gröschner

(„Schwebende Lasten“), Nikoletta Kiss

(„Rückkehr nach Budapest“). Die Schauspieler

Hans Machowiak und Alexander

Tessa Mittelstaedt, Jürgen Tonkel, Robert Dölle,

Fontane-Lyrik-Projekt 2025 Collage

Fontane-Festspiele

entführen in die Welt des Reisens und der Literatur

Bandilla führen literarisch durch die Stadt.

15 Veranstaltungen gibt es zu Pfingsten in

Neuruppin, im November das Poesiefestival

„Pop & Petersilie“.

Fr, 6. Juni – Mo, 9. Juni 2025 (Pfingsten),

Die Fontane-Festspiele in Neuruppin,

www.fontane-kosmos.de,

T: 03391 65 98 198

Anyone can fit in.

Mo-So 10-20Uhr

Karl-Marx-Allee 93A 10243 Berlin

www.computerspielemuseum.de


42 kultur

FOTOS: M. RÄDEL

AUSSTELLUNG

65 JAHRE HAUS AM LÜTZOWPLATZ

Mit 28 Arbeiten zeitgenössischer

Künstler*innen aus Berlin feiert das

Haus am Lützowplatz seinen 65. Geburtstag.

Die Ausstellung begann bereits

im März und läuft bis in den Juni

hinein, bis zum 9. Juni, um ganz genau

zu sein. Wir gratulieren zu sechseinhalb

Jahrzehnten Kulturschaffen!

Die Ausstellung im Haus am Lützowplatz

(Lützowplatz 9) widmet sich anlässlich

der Gründung des Fördererkreises

Kulturzentrum Berlin e. V. im April 1960

den „Berliner Realistinnen“. Zu sehen sind

unter anderem Werke von Franziska Klotz,

Kathrin Landa, Florence Obrecht sowie

von Maria und Natalia Petschatnikov. Die

Geschichte der Kulturadresse ist bewegt,

wie schriftlich verraten wird: „Nach einem

mehr als zehnjährigen Restitutionsprozess

hatte die im Nationalsozialismus

verfolgte Familie Fürstenberg im Dezember

1959 ihre Eigentumsrechte an der

Immobilie vom Verein Berliner Künstler

(VBK) zurückerlangt. Das Gebäude war

1938 von den zur Emigration gezwungenen

jüdischen Eigentümern vom VBK

erworben worden und wurde während

des Krieges stark beschädigt. Der VBK

konnte es mit eigenen Mitteln teilweise

instand setzen und betrieb es ab 1950

als neues Kulturzentrum, wobei die Kommunale

Galerie des Bezirks Tiergarten

Mieterin im ersten Obergeschoss war.“

Der Ausstellungsteil „Berliner Realistinnen“

sei als „genderpolitisches

Reenactment“ zu verstehen. Die

Werkschau sei eine „bewusste Geste

für Gleichberechtigung“, auch im

Zusammenhang mit dem Internationalen

Frauentag im März, dem Tag der

Eröffnung, und in Kooperation mit der

Initiative „fair share! Sichtbarkeit für

Künstlerinnen“ seien „alle Beteiligten

weiblich oder lassen sich weiblich

lesen“. Wir feiern das! *rä

www.hal-berlin.de

POP-ART

Romain Bergers Geschenk

Er begeistert international mit seiner erotischen Pop-Art-

Fotografie und präsentiert aktuell auch seine Kunst – aber

(noch) nicht in Deutschland. Trotzdem können sich unsere

Leser*innen an seiner Kunst freuen.

„Gerade noch stellte ich in Luxemburg im Rainbow Centre aus

(19 Rue du St Esprit, 1475 Ville-Haute Luxembourg)“, verrät der

gefeierte französische Künstler im Chat mit uns. „Im Mai werde

ich dann in Nizza, wieder in Frankreich, meine Werke ausstellen.

Im Moment habe ich keine Ausstellung in Berlin geplant,

würde aber gerne eine machen!“ Und hier ist Romain Bergers

Geschenk für alle Leser*innen von männer*: „Für diesen Artikel

möchte ich in meinem Online-Shop einen speziellen Code für

jeden Kauf eines Drucks anbieten. Mit dem Code ‚MANNER25‘

erhalten alle 10 % Rabatt auf den Gesamtbetrag der Bestellung

in meinem Shop, gültig bis einschließlich 30. Juni:

www.romainberger-photography.com/category/boutique“.

Merci, Romain! *rä


In jeder

Stadt

zu Hause

Übernachten bei queeren

Gastgebern in über 70 Ländern!

29 €

AB

PRO NACHT

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ SHAPECHARGE

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab


musik

FOTO: XAVIER SOTOMAYER

TIPP

PENTATONIX-STAR OLUSOLA:

Aufbruch eines Außenseiters

Kevin Olusola wurde als stimmliche

Multitalent – Cellist, Beatboxer, Sänger

– der dreifach Grammy-prämierten

A-cappella-Gruppe Pentatonix berühmt.

Sein Solo-Debütalbum „Dawn of

a Misfit” setzt sich mit Identitätsfragen

und der Suche nach dem eigenen Platz

im Leben auseinander. Ein Prozess, der

laut Olusola 17 Jahre dauerte.

Der Begriff „Misfit”, der Außenseiter,

zieht sich wie ein roter Faden durch

Olusolas Erzählung über die Entstehung

des Albums. Als klassisch ausgebildeter

Musiker mit afrikanischen und

karibischen Wurzeln kämpfte er mit

dem Gefühl, „nie schwarz genug”, „nie

afrikanisch genug”, nicht akademisch,

kulturell oder gar „hip-hop genug” zu

sein, um sich in den jeweiligen Szenen

wirklich zugehörig zu fühlen, erzählte er

im Videotalk mit „Godtube”. Selbst innerhalb

von Pentatonix habe es Momente

der inneren Zerrissenheit gegeben,

fühlte sich anders als seine Kollegen, die

oft aus dem Musical-Theater oder der

Chormusik kamen – Hintergründe, die

nicht die seinen waren. Das ständige

Gefühl, nicht ganz hineinzupassen,

nirgends vollständig integriert zu sein,

nährte die Suche nach seiner wahren

Identität und seinem Platz in der Welt

und in der Musik. Musikalisch manifestiert

sich das alles in einem Album, das

Genregrenzen bewusst überschreitet.

Klassische Musik bildet das Fundament,

wird aber kunstvoll verwoben mit Pop,

R&B, Hip-Hop und den Klängen seines

kulturellen Erbes. Es ist eine Musik, die

die Schönheit der Klassik zeigt, sie

aber gleichzeitig durch die Linse seiner

persönlichen Geschichte als „First

Generation Person” bricht und neu

kontextualisiert. Die Einflüsse reichen von

Sting über Fela Kuti und Rachmaninow

bis hin zu Shaboozey.

ANDERSSEIN ALS SUPERKRAFT

Olusola erzählt in dem Videotalk, wie

er sich immer wieder an Gott wandte

mit den Fragen: „Warum bin ich hier?

Was ist mein Zweck? Warum mache ich

Musik?” Die Antwort, die sich über die

Jahre herauskristallisierte, war demnach

ebenso überraschend wie befreiend:

Seine Bestimmung läge nicht darin, sich

einer bestehenden Form anzupassen.

Er erkannte, dass gerade die Dinge,

die ihn das Gefühl gaben, ausgegrenzt

oder „weird” zu sein, genau jene waren,

die Gott in ihn gelegt habe – nicht als

Schwäche, sondern als Zeugnis und als

seine ganz persönliche „Superkraft”.

Im Musikvideo zu „Dark Winter” wird die

Idee bis zum Äußersten getrieben: Olusola

und seine „Misfit Mafia” zerstören

Celli, Gemälde und Statuen. Olusola

betont, dass es hierbei nicht um eine

Zerstörung der Vergangenheit an sich

geht. Es sei „klassicher Punk” und ein

symbolischer, „therapeutischer” Prozess.

Und es habe Spaß gemacht.

Hier liegt der Kern des „Misfit”-Begriffs,

wie Olusola ihn versteht und lebt:

Es geht nicht um ein negatives

Stigma, sondern um das bewusste,

selbstbewusste und „unapologetische”

Annehmen der eigenen Einzigartigkeit.

Es bedeutet, all die verschiedenen

Einflüsse und Identitätsanteile – den

klassischen Cellisten, den Beatboxer,

den Mann mit nigerianischen und

grenadischen Wurzeln, den Pop-

Künstler – nicht länger als Widerspruch

zu sehen, sondern als Bausteine seiner

individuellen künstlerischen Frequenz.

Der ‚Dawn’ im Titel, das englische Wort

für ‚Morgendämmerung’ oder ‚Anbruch’,

symbolisiert dabei genau den Aufbruch,

der in dieser Erkenntnis liegt: Es ist das

Licht, das nach einer langen Nacht der

Suche und des Zweifels aufgeht und

den Weg zur Annahme des eigenen,

einzigartigen Selbst erhellt. *ck

sonymusic.de


musik

MUSICAL

„KINKY BOOTS“ ist

zurück – und wie!

Die gefeierte Broadway- und West-

End-Show kommt in einer brandneuen

Produktion live nach Deutschland und in

die Schweiz! Mit jeder Menge Herz, Humor

und einem mega Soundtrack von Pop-

Ikone Cyndi Lauper bringt das Musical

ordentlich Glitzer, Gefühl und gute Laune

auf die Bühne.

TRUE STORY, ECHTE VIBES:

Charlie erbt die marode

Schuhfabrik seines

Vaters – und steht kurz

vorm Aus. Doch dann trifft

FOTO: JOHAN PERSSON

er auf Dragqueen Lola

und alles ändert sich. Die

zu sich selbst zu stehen. Mit coolen Choreos, echten Emotionen

beiden starten ein unge-

und Songs, die direkt ins Ohr (und Herz) gehen, feiert die Show

wöhnliches Business: High

Heels für alle, die auffallen

wollen!

MEHR ALS NUR SHOW:

„KINKY BOOTS“ ist ein

Statement – für Toleranz,

Freundschaft und den Mut,

FOTO: PAMELA RAITH PHOTOGRAPHY

Vielfalt und Individualität.

FUNFACT:

Die Musik hat sogar einen Grammy gewonnen! Und mit sechs

„Tony Awards“ und drei „Olivier Awards“ ist „KINKY BOOTS“ ein

echtes Highlight für alle Musical-Fans.

www.kinkyboots-musical.com

“Absolut mitreißend. Hier hat jeder Song Hit-Potenzial.” B.Z.

“Das mutigste und beste Musical aller Zeiten.” Queer.de / “Ein Musical mit Weltformat wie am Broadway.” Bunte

im

theater

des

westens

berlin

& den schönsten Songs von

Rosenstolz

der publikums-liebling ist zurück

Die lustigste Show der Stadt

Buch & Regie: Franziska Kuropka & Lukas Nimschek

nur für

kurze zeit

-

jetzt

rabatt

sichern!


musik

NACHGEFRAGT

PENELOPE

TRAPPES:

Keine Angst vor

Schattenarbeit

Sie ist gerade zu einem Spaziergang

aufgebrochen, als wir unser Telefonat

beginnen. Sie konnte nicht anders – es

ist ein strahlend schöner Sonnentag. Ein

Hund bellt im Hintergrund, und Penelope

Trappes klingt friedlich und mit sich

im Reinen.

Vielleicht, weil sie dieses neue Album

gemacht hat, in dem sie sich mit

ihren Abgründen auseinandergesetzt

hat – eine Konfrontation, die sie

zurückgezogen in Schottland anging.

Die entstandene Musik klingt wie das

Gegenteil eines Frühlingstages: Es sind

Klänge, die regelrecht Angst machen

können. Auf A Requiem muss man

sich einlassen – und einlassen wollen.

Keine leichte Unterhaltung, keine Hintergrundmusik:

Diese Songs wollen eine

Auseinandersetzung, denn sie selbst sind

eine Auseinandersetzung der Künstlerin

mit sich selbst, ihren Traumata und dem

Konzept Verlust.

„Ich liebe die Sonne“, holt sie aus,

während sie in Richtung Meer geht. „Ich

suche jeden Tag nach ihr. Deswegen ist

das, was ich mit diesem Album getan

habe, Schattenarbeit. Es soll ein Zugang

zum Licht sein, indem man die Schatten

vertreibt.“

Dafür hat sie sich ihren Dämonen

gestellt – hörbar in jedem Ton. Und das

ganz allein, obwohl man für so etwas

ja eigentlich professionelle Begleitung

an der Seite hat. „Ich habe viel mit

Therapeuten gearbeitet. Ich habe viel

Zeit in der Gesellschaft verbracht. Jetzt

allein zu sein, war zunächst friedlich. Und

ein bisschen wild in der Nacht“, lacht sie.

Darüber hinaus nutzte Penelope diesen

Rückzug, um alle Medien abzuschalten.

Sie wollte sich ganz auf sich konzentrieren

und gleichzeitig das Land auf

sich wirken lassen. So ist die Musik auf A

Requiem beeinflusst von der Folkmusik

Schottlands – von der dunkleren Seite,

wie sie betont: „Weil auch das Land

düster sein kann.“

Begleitet hat sie dabei das Cello, mit

dem sie zwar schon gearbeitet hat, für

das sie aber keine klassische Ausbildung

besitzt. Es ging ihr darum, die Töne, die

sie auf diesem Instrument kreieren kann,

frei und instinktiv zu nutzen. Mit diesen

Werkzeugen – und vor allem mit ihrer

Stimme – wollte sie lernen, sich mit ihrer

Familiengeschichte zu arrangieren.

Wahrscheinlich konnte deswegen nur

dieser drohende Avantgarde-Pop mit

Ambient-Elementen entstehen. Obwohl

sie am Ende fasziniert feststellte: „Dass es

fast weniger um mich geht, auch wenn

das der Antrieb war. Die Musik betrachtet

den Zustand der Welt, der Krisen. So viele

Schwierigkeiten, durch die wir navigieren.

Ich habe damals Probleme gechannelt,

durch die ich lebte – die durch die Musik

jetzt universell sind.“

Jetzt stellt sie sich der Aufgabe, diese

Musik auf die Bühne zu bringen. „Das ist

eine Herausforderung“, sagt sie – und

klingt doch weiterhin völlig ausgeglichen.

„Ich muss es neu anpacken.“ Intim soll es

werden. Obwohl: „Wenn ich ein endloses

Budget hätte, hätte ich einen Chor

dabei.“ Stattdessen arbeitet sie gerade

mit einem Designer an verschiedenen

Kostümen. „Ich möchte die Energie durch

Kleidung übertragen. Es soll eine visuelle

Erfahrung werden.“ Vielleicht erleichtert

das dann den Zugang, denn sie weiß,

dass es eine Herausforderung ist, sich

mit A Requiem auseinanderzusetzen. Sie

hat deswegen auch eine Empfehlung,

wie man das Album am besten hört: ein

stiller Raum, eine Kerze anzünden, sich

zurücklehnen. „Wie bei einer Meditation.“

Penelope hat mittlerweile das Meer

erreicht. Man hört eine Möwe schreien,

ganz nah, als würde sie von der Ankunft

der Musikerin künden. „Keine Wolke am

Himmel“, sagt Penelope noch, bevor wir

uns verabschieden.

*Interview: Christian K. L. Fischer


musik

DISCO

Two Tons O’ Fun – „Get the Feeling:

The Complete Fantasy/Honey Recordings“

1980 veröffentlichten Izora Rhodes

Armstead (1942 – 2004) und Martha

Wash gleich zwei Alben: „Two Tons o’

Fun“ und „Backatcha“. Beide beinhalteten

diverse Hits aus den Klubs und

Dancecharts – alle findest du auf dieser

schönen 2CD.

„I Got the Feeling“, „Earth Can Be Just Like

Heaven“ oder auch „I Depend On You“

werden immer wieder geremixt und sorgen

bis heute für volle Dancefloors in der

queeren Szene. Die Geschichte dahinter

ist ebenfalls interessant: Zuerst waren die

beiden Künstlerinnen die Backgroundsängerinnen

für Sylvester, dann in den Klubs

als Two Tons O’ Fun erfolgreich, später als

The Weather Girls auch in den weltweiten

Charts mit Hits wie „It’s Raining Men“ und

„No One Can Love You More Than Me“

vertreten. 1988 gingen sie getrennte Wege,

Martha Wash sang Hits für Black Box **

und C+C Music Factory *** ein (war aber

nicht zu sehen, sie

musste es einklagen),

Izora reaktivierte in

den 1990ern mit ihrer

Tochter Dynelle die

Weather Girls und landete

mit Eurodance

wieder in den Charts.

Das Album „Get

the Feeling: The

Complete Fantasy/Honey Recordings“

ist eine groovige Zeitreise in eine Zeit

vor Aids, vor Smartphones und ohne die

Klimakrise. Musikalischer Eskapismus mit

großartigen Stimmen, die ohne Vocoder

beeindrucken, und grandioser Musik.

Unsere Anspieltipps sind „I

Got the Feeling (The Patrick

Cowley MegaMix)“ und

„Your Love Is Gonna See Me

Through“. *rä

** Etwa die Top-10-Erfolge „Strike It

Up“, „Everybody Everybody“ und „I

Don‘t Know Anybody Else“

*** „Do You Wanna Get Funky“

und „Gonna Make You Sweat

(Everybody Dance Now)“

„Peace and Noise“: Faithless

HOUSE

Noch dieses Jahr soll ein

neues Faithless-Album

erscheinen: „Champion

Sound“, das erste seit dem

Top-10-Erfolg des letzten

Werks „All Blessed“ 2020.

Jetzt gibt es einen weiteren

Vorgeschmack aus dem

kommenden Werk, eine

Zusammenarbeit mit dem

Musiker Suli Breaks: „Peace

and Noise“. Über die neue Komposition verrieten die Band der

Presse, den Kolleg*innen von djmag.com, vorab: „Suli Breaks

war ein Star auf unserem letzten Album (wir berichteten)

und liefert auch hier wieder Texte, die sowohl prosaisch als

auch tiefgründig sind und die funkige Wildheit dieses Tracks

vertiefen, der an sich ein kleines Juwel ist, das alle auf die

Wärme und Genialität des kommenden Albums Champion

Sound einstimmt.“

Seit dreißig Jahren (!) landet die Band um Produzent Rollo ***

(er zeigt sich nur ungern), Maxi Jazz (1957 – 2022) und Musikerin

Sister Bliss immer wieder hoch in den Charts, etwa mit „God

Is a DJ“, „Not Going Home“, „Insomnia“ und „Mass Destruction“.

Was aber viel wichtiger ist: Faithless liefern als Band, die auch

live besteht, Musik ab, die inspiriert, die tanzen lässt und die

#mensch weltweit gerne hört, um den Alltag zu entkommen.

Auch die neue Komposition hat das Zeug dazu, zu einem

Klassiker wie „We Come 1“ oder „Salva Mea“ zu werden. *rä

faithless.co.uk


musik

INTERVIEW

Nachgefragt bei

CHRISTOPHER LUND NISSEN

Der Musiker, der sich als Musiker einfach Christopher nennt, hat in seiner Heimat Dänemark eine sehr treue Fangemeinde.

Vor seinem Konzert in Hamburg warten schon nachmittags etliche Däninnen vor der Großen Freiheit, um später bei seinem

Gig in der ersten Reihe stehen zu können.

als umgekehrt.“ 2019 hat der Musiker

das Model Cecilie Haugaard geheiratet,

das Paar hat zwei Töchter. Seine Familie,

sagt Christopher, stehe für ihn an erster

Stelle: „Sie ist mein Fundament. Trotzdem

lebe ich mit der Musik meinen Traum. Ich

hoffe, dass meine Kinder das eines Tages

verstehen und selber eine Leidenschaft

für irgendetwas entwickeln werden.“

Stichwort Nachwuchs: Handelt die berührende

Ballade „Be home soon (Alberte‘s

Song) von einer seiner Töchter? Nein,

erklärt Christopher: „Ich habe diesen Titel

der Tochter von einem meiner besten

Freunde gewidmet. Sie hat als Vierjährige

Leukämie bekommen.“ Ihr Schicksal hat

den Dänen nicht bloß berührt, sondern

ihn dazu gebracht, kritisch mit sich ins

Gericht zu gehen: „Normalerweise kreist

man vor allem in seinem eigenen

Universum um sich selbst. Aber wenn

so ein kleines Mädchen krank wird,

rückt das die Dinge wieder in die

richtige Perspektive.“ Christopher

hat inzwischen begriffen: „Meine

Probleme sind nichts im Vergleich

zu so einer schweren Krankheit. Ich

sollte einfach dankbar für die Momente

sein, die ich mit jenen Menschen verbringen

kann, die ich liebe.“

FOTO: SIMON BRADLEY

Der Sänger selbst tummelt sich ganz

relaxt im Backstage-Bereich. Er bietet

Getränke an, bevor das Interview startet.

Lampenfieber scheint er nicht zu haben,

zumindest jetzt noch nicht. Voller Enthusiasmus

redet Christopher, rein äußerlich

Typ kalifornischer Surfer-Boy, über sein

neues Album, das nicht ohne Grund

„Fool‘s Gold“ heißt. Die Songs, erzählt der

33-Jährige, habe er geschrieben, nachdem

seine Karriere dank seiner Hauptrolle

im Netflix-Streifens „A beautiful Life“ quasi

explodiert sei: „Mir wurde eine Welttournee

angeboten, zeitgleich bin ich zum zweiten

Mal Vater geworden. Dadurch steckte

ich in einem Dilemma und fragte mich:

Wie soll ich mich entscheiden? Für oder

gegen die Shows?“

Letztlich tourte er doch acht Monate,

allerdings mit einem ziemlich schlechten

Gewissen: „Ich hatte das Gefühl,

Narrengold hinterherzujagen. Also

einem Material, das zwar aussieht wie

Gold, aber eben nicht echt ist.“ Diese

innere Zerrissenheit war der Motor für

einige Lieder, etwa für die eingängige

Popnummer „Lose a You“: „Dieses Stück ist

eine Hommage an meine Frau. Fakt ist: Es

wäre schlimmer für mich, sie zu verlieren,

Nachdenklich gibt sich auch „Permanent

Scars“. In diesem Lied erzählt Christopher

von den emotionalen Narben, die ihm

eine vergangene Beziehung zugefügt

hat: „Das Leben hinterlässt bei uns allen

Spuren. Ich bin da keine Ausnahme.“

Musikalisch schlägt das Stück einen

Bogen zu jenen Musikern, die Christopher

schon immer inspiriert haben – von

Ed Sheeran über Snow Patrol bis zu

Coldplay. Mal regiert die akustische

Gitarre, mal schiebt sich eine eindringliche

Melodie in den Vordergrund. Egal,

welchen Kurs diese Nummer einschlägt,

sie verliert nie ihre Ohrwurmqualität:

„Dieser Song trägt wirklich meine DNA in

sich.“ Obwohl Christopher privat auch

gern Hip-Hop hört, wäre er niemals

auf die Idee gekommen, musikalisch in

diese Richtung zu streben: „Ich bin halt

ein Popkünstler und finde es wichtig, mir

selbst treu zu bleiben.“

*Interview: Dagmar Leischow


FOTO: STIAN ANDERSEN

Seasons in

Moominvalley

Der finnische Komponist

Lauri Porra lädt Sie auf eine

musikalische Reise durch die

Jahreszeiten in der Welt von

Tove Janssons Mumins ein.

Erkunden Sie mit atmosphärischen

Instrumetalstücken die

Strände, Wälder und Weiten des

Mumintals wie nie zuvor.

ELEKTRO

„TRUE ELECTRIC“ –

Neue Musik von Röyksopp

Svein Berge und Torbjørn Bruntland sorgen seit einigen Wochen wieder für

frischen Wind in den Klubs – und werden sicherlich auch erneut in den Charts

punkten. Mitte April ist ihr neues Röyksopp-Album „True Electric“ in diversen

Formaten, auch auf Vinyl **, erschienen.

Schriftlich verraten die beiden

Musiker aus Norwegen dazu: „True

Electric besteht aus Aufnahmen und

Interpretationen, die darauf abzielen,

das Wesen unserer Liveshows mit

dem gleichen Namen einzufangen.

Die Idee war, die klubbigen Aspekte

unserer Musik in den Vordergrund zu

stellen und gleichzeitig zu unseren

Wurzeln in der elektronischen Musik

zurückzukehren.“

Das klingt doch WUNDERBAR! Schon seit

über zwanzig Jahren sorgen die beiden

kreativen Skandinavier immer wieder

für Überraschungen, was auch daran

liegen mag, dass die Natur, der Wald,

sie (mit-)inspiriert. Hits wie „Poor Leno“,

„What Else Is There?“, „Control“, „Happy

Up Here“ und „Remind Me“ sprechen

für sich. Bisher erreichte jedes Album

von Röyksopp die vordere Hälfte der

Charts Norwegens. Unsere Anspieltipps

auf dem neuen Album sind „The Girl

and the Robot“, „Do It Again“ (beide mit

Robyn) und „Like An Old Dog“ featuring

Pixx (Techno zum Abschluss!). *rä

** „True Electric“ soll in einer auf 3.000 Stück limitierten

und nummerierten 3LP-Vinyl-Edition mit

Poster erhältlich sein.

Als CD oder limitierte Zoetrope-Vinyl

mit zwei exklusiven Lithografien

und vier Postkarten

Ab 6. Juni im Handel


musik

NACHGEFRAGT

Viagra

Boys:

„Ich begreife es nicht!“

Die Post-Punk-Indie-Rocker versuchen auf

„Viagr Boys“ mit Härte der Realität zu trotzen.

Doch obwohl auf dem neuen Album

die rotzigsten Songs dagegenhalten – am

Ende kommt man nicht daran vorbei,

an dem, was in der Welt

passiert, zu verzweifeln.

Ein Gespräch mit dem

eh immer leicht manisch

wirkenden Frontmann

Sebastian Murphy über

neue Musik – und die Welt.

Auf dem vierten Album

könnte alles Routine sein.

Inklusive Mangel an Inspiration

und Langeweile …

Ich bin immer gelangweilt! Ich

muss mich ständig dazu zwingen,

irgendetwas zu machen.

Aber bei diesem Album lief es

ganz geschmeidig. Wir haben

gute Routinen und jetzt unser

eigenes Studio. Wir konnten

jeden Tag hingehen, manchmal absolut

nichts machen – und manchmal viel. Wir

hatten Spaß – normalerweise streiten

wir viel mehr. Aber wenn man Dinge so

lange macht, werden sie einfacher.

Es könnte auch reizloser werden.

Das Album ist total anders geworden!

Neue Genres einfließen lassen, experimentieren

– so bleibt es spannend.

Zum Beispiel der Mittelteil in „Best Of

Show“, der purer, freier Lärm ist?

Wir hatten den und zwei andere Songs,

die erstmal sehr lange, instrumentale

Stücke waren. Sowas passiert von selbst

– die Jungs brauchen einfach den Raum

zum Jammen. Wir wollen immer so einen

psychedelischen Moment haben, damit

niemand denkt, wir machen nur diese

„Hits“. Wir genießen es, es den Leuten ein

bisschen unbequem zu machen.

Ihr habt jetzt euer eigenes Label

gegründet – was vor allem nach mehr

Arbeit und Verantwortung klingt.

Es ist eine gute Art von Verantwortung.

Wir bauen unsere eigene Welt, und sie

wird größer. Viagra Boys ist nicht mehr

nur die Band – es ist auch Shrimptech

Enterprises, diese mysteriöse Firma, die

eigenartige Sachen macht. Bald werden

wir vielleicht Musik unter anderen Namen

veröffentlichen. Und ganz neue Projekte

starten. Mehr Kunst, mehr Merch.

Also mehr Freiheit?

Ja. Definitiv. Die Kontrolle über unseren

kreativen Output zu haben, ist großartig.

Was ja bedeutet, dass ihr mehr

Optimismus habt, als man eurer Musik

anhört – sonst würde man ja keine

Firma gründen.

Wir wollen nach vorne gehen – mehr

Musik, bessere Musik, egal wie die Welt

gerade aussieht …

Mit der ihr euch trotzdem auseinandersetzen

müsst, wenn ihr jetzt in die

„neue“ USA reist …

Nach den letzten Monaten … (seufzt) …

was dort vor sich geht, ist der Horror.

Aber wir spielen für die Menschen, die

nicht an diese Entwicklungen glauben.

Sie verdienen es, Musik zu hören –

genauso wie sie Protest verdienen. Es ist

wichtig, dort aufzutreten. Offensichtlich

werden wir nicht mehr nach Russland

gehen, aber als wir das letzte Mal dort

waren – direkt vor dem Krieg – war das

Land schon ein schrecklicher Ort, wenn

du homosexuell warst oder die „falsche“

Meinung hattest. Genau deswegen war

es notwendig, dort zu sein.

Es scheint: Je mehr Rechte im Westen

erkämpft werden, desto stärker wird

der Pushback – so stark, dass repressive

Regime an die Macht kommen …

Ich meine – das Erste, was Trump getan

hat … Er hat immer von der Grenze

geredet – aber das Einzige, was er

wirklich getan hat, war, Transmenschen

anzugreifen. Das war sein erster Schritt!

Diese Typen denken anscheinend den

ganzen Tag nur daran – sie hassen

Queers und Transmenschen von morgens

bis abends. Ich hätte nie erwartet,

dass die über diese Themen so sehr den

Verstand verlieren. Es ist doch wild, dass

jemand so viel seiner Lebenszeit damit

verbringt, sich über andere Menschen

aufzuregen, die einfach nur ihr Leben

leben. Ich begreife es nicht!

*Interview: Christian K. L. Fischer

FOTO: FREDRIK BENGTSSON


Alle Links hier!

FOTO: FREEPIK

Unsere digitalen Kanäle

Nachrichten, Szene, Infos, People, Kultur, Reise & Gesundheit –

aus queerer Perspektive

www.männer.media

Neu: LGBTIQ*-News

bei WhatsApp

Dein queerer News-Kanal

bei WhatsApp – jetzt folgen!

Alle Magazine kostenfrei, passend

für jeden Screen

epaper.männer.media

Personalisierte

Newsletter

KI lernt, was du lesen willst


musik

INTERVIEW

ESTHER ABRAMI:

„Ich finde es beeindruckend …“

Weil Esther Abrami im Pariser Stadtverkehr

steckengeblieben ist, startet das

Videointerview etwas später als geplant.

Ohne Umschweife beginnt die Geigerin

zu erzählen, warum sie für ihr Album

„Women“ nur Stücke aufgenommen hat,

die von Frauen komponiert wurden.

Nachdem Esther Abrami ihr Studium

am Birmingham Conservatoire beendet

hatte, kam sie zu einem ziemlich

deprimierenden Schluss: „Obwohl ich

professionelle Musikerin war, kannte

ich damals keine einzige Komponistin.“

Sie begann zu recherchieren. Zunächst

entdeckte die Französin eine von Clara

Schumanns Romanzen für sich. Die

Werke weiterer Frauen folgten – etwa

von Rachel Portman und Anne Dudley,

die beiden sind dank ihrer Filmmusik zu

Oscar-Preisträgerinnen geworden.

Damit war die Geigerin in eine Welt

eingetaucht, die sie einfach nicht mehr

losließ. Mit dem Londoner Her Ensemble,

für das sich ausschließlich Frauen

und nonbinäre Musiker zusammengeschlossen

haben, nahm Esther Abrami

für ihre EP „Spotlight“ die Stücke von vier

Komponistinnen auf. Dieses Projekt, sagt

sie, sei die Initialzündung für „Women“

gewesen: „Ich wollte auf Albumlänge

mit der Musik von Frauen durch die

Jahrhunderte zu reisen.“

Daraus ist

eine Weltreise

geworden, weil

sich die 28-Jährige

nicht allein auf

europäische

Komponistinnen

beschränkt hat. Die

Brasilianerin Chiquinha

Gonzaga,

geboren 1847, ist

gleich zweimal auf

„Women“ vertreten.

Zum einen mit

dem Tango „Corta

Jaca“, andererseits

mit „Lua branca“, das mit seiner mitreißenden

Melodie besticht. Von Chiquinha

Gonzaga, die als erste Frau in ihrer

Heimat ein Orchester dirigiert hat, spricht

Esther Abrami mit höchstem Respekt: „Als

sie sich zwischen ihrer Ehe und der Musik

entscheiden musste, hat sie ihre Kunst

gewählt. Sie ist ihrem Traum gefolgt,

statt auf Geld und Sicherheit zu setzen.“

Ebenso bewundert Esther Abrami das

Engagement der Brasilianerin: „Sie hat für

die Rechte der Frauen und die Abschaffung

der Sklaverei

gekämpft. Denn

ihre Mutter war

eine Sklavin.“

Von Südamerika

macht Esther

Abrami dann mit

dem Miley-Cyrus-

Hit „Flowers“ einen

Sprung in die USA

und kommt im

21. Jahrhundert

an. Dieses Stück

verströmt mehr

Leichtigkeit als

das Original, wenn

es die Geigerin mit dem ORF Radio-

Symphonieorchester Wien zum Klingen

bringt. Einige mag es verwundern, dass

ein Popsong neben Kompositionen von

Ina Boyle, Hildegard von Bingen oder

Rachel Portman steht. Esther Abrami

hingegen möchte mit ihrer Miley-Cyrus-

Interpretation auch ihre jungen Follower

abholen. Zudem bedeutet „Flowers“ ihr

persönlich sehr viel: „Nach einer Trennung

habe ich dieses Lied oft gehört. Es

hat mir Kraft gegeben.“ Parallel dazu hat

sich Esther Abrami auch mit der Person

Miley Cyrus beschäftigt: „Ich finde es

beeindruckend, wie sie es nach ihrer Zeit

als Kinderstar geschafft hat, die Kontrolle

über ihre Karriere zu bekommen.“

Ilse Weber wiederum bewundert Esther

Abrami aus einem anderen Grund. Die

Jüdin wurden 1942 im Konzentrationslager

Theresienstadt inhaftiert, dort arbeitete

sie als Kinderkrankenschwester. Als eine

Gruppe von Kindern nach Auschwitz

deportiert wurde, begleitete sie sie

freiwillig. Auf dem Weg in die Gaskammer

sollen sie ihr Lied „Wiegala“ gesungen

haben, das ebenfalls auf „Women“ zu

hören ist. Nicht zuletzt, weil Esther Abrami

selber jüdische Wurzeln hat: „Auch einige

meiner Verwandten waren in Auschwitz.“

Ihr Urgroßvater überlebte den Holocaust

nicht, das hallte in ihrer Familie nach: „Ich

habe mit meinen Großeltern über diesen

dunklen Teil der Geschichte gesprochen.“

*Interview: Dagmar Leischow

FOTO: StÉPHANIE VOLPATO


musik

COMEBACK

Miley Cyrus

ist wieder da!

FOTO: G. LUCHFORD

Mit „End of the World“ präsentiert

die US-Sängerin Miley Cyrus einen

garantierten Hit mit vielen, vielen

Pop-Zitaten. Zum Beispiel mussten

wir an ABBA denken. Ein rundum

positives Lied, Zucker für die Ohren

in einer derben Welt ...

Ä

JETZT ERHALTLICH ALS CD, LP UND DIGITAL

PENELOPE TRAPPES' NEUES ALBUM

„End of the World“ kommt zudem

mit einem weiteren starken, aber

schlicht gehaltenen Musikvideo

daher, das die besondere Ästhetik

des Projekts perfekt einfängt. Auf

www.männer.media kannst du

es anschauen! Im Clip sieht man

Miley ganz in ihrem Element – auf

der Bühne, Mikro in der Hand

– eine Szene, die an ihren 2024er-

GRAMMYs-Auftritt erinnert. Ihr Look?

Ein echtes Mugler-Original, designt

von Casey Cadwallader. Das neue

Miley-Cyrus-Album „Something

Beautiful“ erscheint Ende Mai. *rä

FOTO: © DSA MUSIKPRODUKTION GMB| /

M. CLAUSHALLMANN

HÖRBUCH

Guildo Horn:

„Die Guildomacher –

Endlich normale Menschen“

Throwback mit Tiefgang: Vor rund 16 Jahren hat Guildo

Horn mit DoppelIch seine Autobiografie veröffentlicht –

ehrlich, bewegend und absolut einzigartig.

Jetzt kommt das Ganze als Hörbuch zurück – unter

neuem Titel und mit frischem Spirit: „Die Guildomacher

– Endlich normale Menschen“. Mit seiner unverwechselbaren

Art spricht Guildo in der gleichnamigen, mehrfach für

den Grimme-Preis nominierten TV-Show mit Menschen

mit geistiger oder mehrfacher Behinderung – über alles,

was das Leben bewegt: Liebe, Krieg, Fußball, Ängste,

Stärken. Das Ganze? Authentisch, respektvoll – und richtig

witzig. *rä

PENELOPE TRAPPES' NEUES ALBUM

JETZT ERHALTLICH Ä

ALS CD, LP UND DIGITAL

www.instagram.com/guildohorn


film

FOTOS: ALAMODE FILM

Oslo Stories TRÄUME

Oslo Stories LIEBE

INTERVIEW

Nachgefragt bei

DAG JOHAN HAUGERUD

In den 1990er-Jahren begann Dag Johan Haugerud seine Karriere sowohl als Filmemacher wie auch als Schriftsteller. Doch erst

seit dem vergangenen Jahr bekommt der Norweger die internationale Aufmerksamkeit, die er verdient. Bei der Berlinale, den

Filmfestspielen in Venedig und letztens erneut bei der Berlinale feierten seine drei jüngsten Filme ihre Weltpremieren. Nun kommt

die preisgekrönte Trilogie unter dem Titel „Oslo Stories“ zwischen Mitte April und Ende Mai in die deutschen Kinos. In „Liebe“

(ab 17.4.) geht es um eine heterosexuelle Ärztin und einen schwulen Pfleger, die auf ihre je eigene Weise unkonventionellen

Beziehungsvorstellungen anhängen. In „Träume“ (ab 8.5.) verliebt sich eine Teenagerin in ihre Lehrerin. Und in „Sehnsucht“

(ab 22.5.) hinterfragen zwei Schornsteinfeger plötzlich ihre Identität als Hetero-Cis-Männer. Anlässlich dieser nur lose thematisch

zusammenhängenden Filme trafen wir den 60-jährigen Haugerud in Berlin zum Interview.

Oslo Stories SEHNSUCHT

Herr Haugerud, drei lose zusammenhängende Filme, die

innerhalb eines Jahres bei Filmfestivals Premiere feiern und

dann in kurzem zeitlichen Abstand als „Oslo Stories“ in die

Kinos kommen – wie kam es zu diesem anspruchsvollen

Projekt?

Den Anfang nahm eigentlich alles mit der Geschichte,

die nun im Deutschen den Titel „Sehnsucht“ trägt. Die war

zunächst als mittellanger Film von einer knappen Stunde

gedacht, doch so etwas wollte leider niemand finanzieren.

Also fing ich im Gegenteil an, größer zu denken, und hatte

Lust, über Liebe, Sex und Sehnsucht aus verschiedenen Perspektiven

nachzudenken. Außerdem hatte ich verschiedene

Schauspieler*innen im Sinn, mit denen ich arbeiten wollte.

Denen schrieb ich ihre Figuren dann auf den Leib.


film

In allen drei Filmen geht es um ein Begehren abseits von

Monogamie, Heteronormativität und gesellschaftlichem

Status quo. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Mir ist es einfach ein Anliegen, Queerness und all die von

Ihnen angesprochenen Dinge auf eine Weise zu zeigen, wo

es nicht ums Problematisieren geht. Die Selbstverständlichkeit

von queerem Leben in einer Hetero-Mehrheitsgesellschaft

ist etwas, das ich darstellen wollte, ohne – wie sonst

meist üblich – von Coming-outs, Homophobie und Ähnlichem

zu erzählen. Gerade in Zeiten, in denen alle liberalen

Fortschritte der vergangenen fünfzig Jahre, angefangen mit

den Errungenschaften der Frauenbewegung, zerbrechlicher

denn je erscheinen.

Lassen Sie sich auch von Ihrem eigenen Leben zu diesen

Geschichten inspirieren?

Sie meinen, weil ich selbst ein queerer Mann bin? Nicht

wirklich. Die Gedanken, Ideen und Biografien anderer Leute

finde ich meistens sehr viel interessanter als meine eigenen.

Außerdem finde ich immer enorm viel Inspiration in Büchern,

die ich lese.

Für „Träume“ gewannen Sie in diesem Jahr auf der Berlinale

den Goldenen Bären. Was reizte Sie daran, von einer

Jugendlichen zu erzählen, die sich in ihre Lehrerin verliebt?

Zu den Schauspieler*innen, die ich von Anfang an für diese

Filme im Sinn hatte, gehörte auch Ella Øverbye, mit der ich

schon einmal gearbeitet hatte. Damals war sie noch ein

Kind, elf Jahre alt, und ich wollte nun herausfinden, wie sie

sich als Schauspielerin weiterentwickelt hat. Und da es in der

Trilogie nun einmal um Liebe und Sexualität geht, erschien

es nur logisch, in „Träume“ von den ersten großen Gefühlen

zu erzählen, die man als Teenager empfindet. Also fing ich

an, mich an meine eigenen Erfahrungen damit zu erinnern.

Aha, also fließt eben doch das Persönliche in Ihre Filme ein!

Ja, klar, aber nicht als hauptsächliche Inspiration. Eher zu

Recherchezwecken, um es mal so auszudrücken. Zur Unterfütterung.

Natürlich erinnere ich mich daran, wie ich mich

das erste Mal verliebt habe und wie ich meine Queerness

entdeckt habe. In beiden Punkten wusste ich vermutlich

nicht auf Anhieb genau, was diese Gefühle bedeuten. Aber

sie waren unglaublich stark; so stark, wie sie wohl nur in

diesem jungen Alter sein können, wenn man noch ganz

unschuldig ist, aber spürt, dass eben diese Unschuld wohl

gerade emotional zu einem Ende kommt. Ich weiß noch

gut, wie sich das anfühlte. Und manchmal vermisse ich das

sogar.

Haben Sie denn den Eindruck, dass Kids heutzutage ihre

Gefühle und ihre Identität noch auf die gleiche Art und

Weise entdecken, wie Sie das damals getan haben?

Natürlich ist heutzutage vieles anders, wenn man jung ist.

In vieler Hinsicht sind Teenager heute sicherlich ein wenig

reifer, als wir es damals waren. Und gerade in Sachen

Queerness hat sich ja einiges geändert: Für die Protagonistin

in „Träume“ und viele andere Jugendliche in einer Gesellschaft

wie der norwegischen wäre ein Coming-out wohl

einigermaßen undramatisch. Trotzdem denke ich, dass die

eigentlichen Gefühle immer die gleichen sind, auch ganz

unabhängig davon, ob man heterosexuell oder queer ist. Bei

all der Aufregung und dem Schmerz, den man in dem Alter

bei der ersten Liebe empfindet, merkt man in der Regel gar

nicht, dass all diese Gefühle weniger mit dem Gegenüber

zu tun haben als mit einem selbst. Man kreist in der Jugend

unglaublich um sich selbst, und es geht mehr um das

Verliebtsein selbst als um eine konkrete Person.

Der deutsche Obertitel der Trilogie deutet es an: Neben

den Figuren spielt auch Oslo als Stadt eine zentrale Rolle in

diesen Geschichten. Warum?

Ich stamme selbst ursprünglich gar nicht aus Oslo, sondern

aus einer Stadt, die rund anderthalb Stunden entfernt ist.

Aber als ich jung war, kamen wir immer wieder nach Oslo,

nicht zuletzt zum Rathaus, das nun in den Filmen auch sehr

präsent ist. Für mich ist gerade dieses Gebäude das Herz von

Oslo, und wenn ich es sehe, spüre ich ein Gefühl von zu Hause.

Mein Blick darauf ist nun bewusst ein nostalgisch geprägter,

denn Oslo hat sich seit meiner Jugend enorm verändert.

Apropos nostalgisch: In „Träume“ gibt es eine wunderbare

Szene, in der die Mutter und Großmutter der Protagonistin

darüber diskutieren, wie die eine in den 1980ern „Flashdance“

für ein feministisches Meisterwerk hielt und die

andere den Film als frauenfeindlichen Mist verurteilte. Wo

gab es in Ihrer Jugend den größten Generationskonflikt in

Sachen Popkultur?

Bei meinen Eltern und mir ging es weniger um „Flashdance“.

Aber solche Diskussionen kennt allgemein wahrscheinlich

jeder, oder? Als Jugendlicher liebt man irgendetwas, doch

die Eltern wollen es einem madigmachen, weil sie es für zu

kommerziell, banal oder sonst irgendwie schlecht halten. Bei

uns drehte sich dieser Konflikt um ABBA. Meine Eltern hassten

die Band, aber ich liebte sie. Und tue es noch!

*Interview: Patrick Heidmann

FOTO: BERLINALE


film

KINO

Die Chanson-Legende CHARLES AZNAVOUR

FOTOS: WELTKINO FILMVERLEIH

Mit weit mehr als tausend Liedern, die

in unzähligen Sprachen interpretiert

wurden, hat Charles Aznavour Generationen

begeistert. Jetzt kommt der

Kinofilm zu diesem Ausnahmekünstler.

Tahar Rahim verkörpert den legendären

Chansonnier in diesem beeindruckenden

Biopic intensiv und authentisch mit

all seinen Facetten.

Zur Handlung von „MONSIEUR AZNAVOUR“:

Paris in den 1930er-Jahren. Als der kleine

Charles für ein paar Münzen an einem

Theaterstück mitwirkt, entdeckt

er sein Talent für die

Bühne und beschließt,

Sänger zu werden. Die

Bedingungen dafür

sind denkbar schlecht:

Ohne Geld, als Sohn

armenischer Einwanderer

und mit einer

ungewöhnlichen Stimme

glaubt niemand an seinen

Erfolg. Von unbändigem

Ehrgeiz getrieben, scheut Charles

weder Mühe noch Risiko, und als die

Chanson-Ikone Édith Piaf

auf ihn aufmerksam

wird, scheint der

Ruhm zum Greifen

nahe. Doch ist er

bereit, für seinen

Traum die Menschen

zurückzulassen,

die er liebt?

Der Kinostart von

„MONSIEUR AZNAVOUR“

ist am 22. Mai.

weltkino.de

„Wenn nichts mehr geht, dann Gran Canaria“

QUEERNESS

Ein Film wie eine Faust. Eine Faust, die

erzwungene Spießigkeit zerschlägt. Tim

Lienhards neuer Film ist so wichtig wie

(selbst-)ironisch.

Etwa, wenn er sich mit seinem prominenten

Nachbarn vergleicht, einem

Politiker. Während der eine der Ukraine

hilft, beschäftigt sich Tim mit seinen

Selfies. Das betont der Filmemacher

selbstironisch. Beides ist wichtig für die

Gesellschaft, wenn auch vollkommen

anders. Das eine schafft Sicherheit,

das andere verändert die Gesellschaft

von innen heraus nach und nach. Etwa

wenn Tim Lienhard mit Robert Royal über

das Altern spricht und fragt, ob ältere

Menschen in der LGBTIQ*-Community

wirklich unsichtbar sind. Die Antworten

überraschen. Die Gedanken dazu auch.

„Meine ersten Schritte in Drag waren

eher Karikaturen von Schönheitsoperierten“,

verrät Tim. Doch immer fühle

er sich in seinem Outfit „pudelwohl“. In

der Dokumentation über sich selbst und

seine Lebenswelten, Gran Canaria und

Berlin, kommen (sehr präsent) Größen

der Erotikszene vor. Aber auch Gastronomen

und andere Künstler*innen. „Wenn

nichts mehr geht, dann Gran Canaria“

ist ein queeres Fest fürs Auge, ein klares

JA zu Toleranz, zum bunten Altern und zu

lebensfroher Diversity. Ein Film mit einem

mitunter sehr amüsanten Soundtrack –

zum Beispiel zum Thema Salatschüsseln

auf den Nippeln. So viel sei verraten: Es

sind keine Salatschüsseln, es ist sein

Markenzeichen ... *rä

www.timlienhard.de


film

TV

Riccardo Simonetti bei der „Sesamstraße“

Seit einigen Wochen laufen die Dreharbeiten

zur neuen Staffel der seit

1972 erfolgreichen „Sesamstraße“. Mit

dabei sind natürlich Ernie, Bert, Elmo

und ihre Freund*innen. Als besondere

Gäste mit von der Partie 2025:

Riccardo Simonetti und das Magierduo

Siegfried & Joy.

„Ich liebe es, dass es der ‹Sesamstraße›

schon immer gelungen ist, ernste

Themen kindgerecht zu verpacken.

Kinder werden nicht angelogen und

auch nicht für doof verkauft – ganz im

Gegenteil, man nimmt sie an die Hand

und führt sie altersgerecht an Themen

heran. Mit Spaß und ganz viel Wärme“

Riccardo, am 16. Februar 1993 in Bad

Reichenhall geboren und inzwischen

in Berlin zu Hause, ist ein echter Stern

der internationalen Netzwelt. Der

Queer ist nicht nur Buchautor und

TV-Host, sondern auch Podcaster,

Werbegesicht für coole Fashion-Brands,

Google und jede Menge Beautylabels.

Doch Riccardo nutzt seine Reichweite

auch für gute Zwecke: Das Europäische

Parlament hat ihn sogar zum

„LGBTIQ*-Sonderbotschafter“ ernannt.

2022 war er in einer Folge der ZDF-Serie

„Notruf Hafenkante“ zu sehen, 2024 ging

es für ihn aufs „Traumschiff“ (wir berichteten)

und nun in die „Sesamstraße“.

Und das provozierte leider einige.

„Die Sesamstraße hat angekündigt,

dass ich (...) dabei bin und Facebook

Deutschland wittert natürlich sofort

Gehirnwäsche – weil ich als schwuler,

geschminkter Mann natürlich nur ein

Anliegen habe und das ist es, fremde

Kinder homosexuell zu machen“,

konterte der Blogger daher auf Social

Media. *rä

Zu sehen sein soll die neue Staffel

ab Oktober in der ARD Mediathek

und bei KiKA.

www.sesamstrasse.de

FOTO: FOTO: NDR /SESAME WORKSHOP / JONATHAN FRIESICKE

ich weiß, wie

ich auch mit hiv

mental stark

bleibe.

NX-DE-HVU-ADVT-230001 – April 2024

wissen fürs leben

findest du hier!

Mach dich schlau - mit

der digitalen HIV-Broschüre


KUNST

NACHGEFRAGT

PEER KRIESEL:

„Auf eine geheimnisvolle Entdeckungsreise schicken …“

Von März an bis in den Mai hinein stellt

der Berliner Maler in Baden-Württemberg

bei Bovistra aus. Für uns hatte er

etwas Zeit.

Wie kamst du zur Malerei?

Ich habe schon immer gezeichnet,

schon als kleiner Junge habe ich im

Atelier meines Vaters, der auch Künstler

ist, gemalt und detailreich gezeichnet.

Später, während meines Kommunikationsdesign-Studiums,

habe ich mich bei

meinem Professor und Künstler, Michael

Bette, mit Masken und Figuren aus alten

Kulturen aus Afrika und der Südsee

beschäftigt. Diese unglaubliche Kraft, die

sie noch heute ausstrahlen, begeistern

mich immer noch, und so tauchen

diese Masken aus einer anderen Zeit in

meinen Werken weiter auf und stehen im

Kontrast zu den modernen Codes und

Bildelementen der heutigen Zeit.

Was ist dir bei deiner Kunst wichtig?

Ich finde es gut, wenn Kunst etwas

Geheimnisvolles hat, etwas, das es zu

entschlüsseln gilt. Das ist mir auch bei

meinen Werken wichtig. Ich möchte den

Betrachter oder die Betrachterin auf

eine geheimnisvolle Entdeckungsreise

schicken.

Du stellst nun in Stuttgart aus. Wie offen

ist „The Länd“ für deine Kunst?

Ich freue mich auf die Ausstellung in

Stuttgart. Ich konnte

schon einige Male auf

der art karlsruhe meine

Werke präsentieren

und empfand „The

Länd“ immer als sehr

offen und zugänglich

zu meinen Arbeiten.

Worauf freust du dich

im Frühling?

Zuallererst freue ich

mich natürlich über

ein Wiedersehen mit

meinen Galeristen Ralf

und Uwe. Aber natürlich

freue ich mich,

persönlich bei der Vernissage dabei sein

zu können, um mit den Besuchern ins

Gespräch zu kommen.

*Interview: Michael Rädel

Bis 9.5., Peer Kriesel, Bovistra Stuttgart,

Ludwigstr. 66, Stuttgart,

www.bovistra.de, peerkriesel.com

FOTO: NORMAN POSSELT / WWW.NORMANPOSSELT.COM


.com


kunst

INTERVIEW

BerlinBlick

– Kunst voller Erotik

Männerbilder, die mit ihrer Perfektion berauschen, Models, die #mensch gerne (immer wieder) anguckt –

das ist die Fotografie von BerlinBlick. Für uns hatte der Fotograf Jens Ochmann Zeit für ein Telefonat.

Wann hast du mit der Kunst begonnen? Ich mache das

bereits seit 2011. Da habe ich mit BerlinBlick angefangen und

habe relativ schnell meine Nische gefunden: Männerfotografie.

Denn das gab es so noch gar nicht so häufig.

Set-Card-Fotografie. Durch Mundpropaganda kamen dann

immer mehr Kontakte dazu und ich konnte Erfahrungen sammeln

und meinen Stil entwickeln. So hat sich meine Fotografie

professionell auch zu meinem Beruf entwickelt.

Wie kamst du anfangs an deine Models?

Anfangs suchte ich online Leute, die Lust und Zeit hatten, auf

freier Basis mitzumachen. Das hat sich relativ schnell gut

entwickelt! Eigentlich angefangen habe ich mit Porträt- und

Worauf legst du Wert bei einem Fotoshooting?

Die Idee, die Person muss mich interessieren! Zusammen

Projekte zu entwickeln, das inspiriert.


kunst

Müssen deine Models immer jung sein?

Nein, das Alter ist vollkommen nebensächlich. Dass bei

mir vor allem junge Menschen zu sehen sind, liegt daran,

dass vor allem junge Menschen bereit sind mitzumachen.

Aber ich habe auch ältere Menschen, so ab siebzig, die

Interesse an meiner Kunst haben – auch an Aktbildern!

Man kann sich auch im Alter noch zeigen, ich finde, das

sollten viel mehr Menschen machen!

Worauf freust du dich gerade in Sachen BerlinBlick?

Ich habe da zum Beispiel meine MaleBook-Serie, die ich

vor einigen Jahren ins Leben gerufen habe. Ich veröffentliche

monatlich über meine Website Magazine mit ausgewählten

Models. Da wird es viele tolle Veröffentlichungen

geben. Aber auch andere, ganz neue Projekte stehen an.

Und privat?

Auf meinen Urlaub! Im Februar geht es in die Sonne, da

verkürze ich den Berliner Winter etwas.

*Interview: Michael Rädel

www.berlinblick.com


kunst

INTERVIEW

LUKE CARTER:

„… die beste Entscheidung meines Lebens“


kunst

Der Künstler hat in Bristol Illustration

studiert und lebt seit 2018 in Leipzig. An

der Hochschule für Grafik und Buchkunst

machte er 2024 sein Diplom in

Malerei und Grafik. In seiner künstlerischen

Arbeit spielt er mit verschiedenen

Techniken – von Linol- und

Holzschnitten über Öl- und Acrylfarben

bis hin zu Zeichnungen und Wandmalereien.

Thematisch dreht sich bei ihm

vieles um Queerness, Sexualität und

Männlichkeit. Ab dem 22. Mai zeigt die

Münchner Kunstbehandlung Werke von

Luke Carter in der Kabinettausstellung

„Graphic Desire“. Zuvor ist seine Kunst

schon in Berlin in der Galerie The Ballery

im Rahmen der Gruppenausstellung

„Mein schwules Auge“ zu sehen, die am

17. April startet. Im Sommer dann, ab

dem 17. Juni, stellt Luke Carter in der

Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz

aus. Wir erreichten den Künstler für ein

Interview.

Wie entsteht bei dir ein Bild?

Das ist nicht so einfach zu beantworten,

da ich mit verschiedenen Medien

arbeite, aber der Ausgangspunkt

ist meist derselbe: Ich beginne mit

kleinen Skizzen, die mir helfen, ein

Konzept zu konkretisieren und Dinge

wie Komposition und Farbe festzulegen.

Wenn mir eine Idee gefällt, fertige

ich größere Skizzen an und probiere

verschiedene Varianten aus. Wenn ich

damit zufrieden bin, beginne ich mit

dem endgültigen Kunstwerk.

aber florierende queere Szene. Einer

meiner Lieblingsorte in Leipzig ist der

Hundestrand am Cospudener See, der

mittlerweile auch ein inoffizieller FKK-

Strand ist. Mit Freunden Radler in der

Sonne trinken und nackt schwimmen zu

können, als wäre es das Normalste der

Welt (was es auch ist) – so etwas findet

man in Großbritannien nicht so oft.

Ab Ende Mai stellst du in Bayern aus, in

München bei der Kunstbehandlung. Was

magst du an der Kunstbehandlung?

Ich bin Galerien wie der Kunstbehandlung

mit ihrem Fokus auf schwuler und queerer

Kunst sehr dankbar. Sie bieten Künstlern

eine wertvolle Möglichkeit, Werke auszustellen,

die in konventionelleren Galerien

unter Umständen abgelehnt werden.

Insbesondere die Kunstbehandlung

war außergewöhnlich freundlich und

unterstützend.

Und worauf freust du dich 2025?

Das ist schwierig. Es fällt mir schwer,

mich im Moment wirklich auf Dinge

zu freuen, so wie die Weltlage ist. Ich

freue mich sehr, dieses Jahr wieder

beim IBUG dabei zu sein – einem

Urban-Arts-Festival, das jedes Jahr an

einem anderen alten Industriestandort

in Sachsen stattfindet. Ansonsten bin

ich mit ein paar Freunden beim „WHOLE

Festival“, was immer ein schönes Stück

queer-hedonistischer Utopie ist.

*Interview: Michael Rädel

www.luke-carter.com,

www.instagram.com/luke_carter_art

Queere Sexualität spielt auch eine

Rolle bei deiner Kunst.

Meine erste echte Verbindung zur

Kunst fand ich als Teenager, als ich

erotische Zeichnungen anfertigte. Das

half mir, mich mit meiner Sexualität

und Identität auseinanderzusetzen.

Ich denke, Sexualität spielt in unserer

Kultur und Psychologie eine große

Rolle, die über den körperlichen Akt

hinausgeht. Sie erinnert uns an unsere

animalische Natur und treibt uns an,

uns zu verbinden und kreativ zu sein.

Ich meine, Sexualität spielt in jeder

Kunst eine Rolle, sie ist nur manchmal

offensichtlicher.

Wie lebt es sich als queerer Brite in

Leipzig?

Ziemlich gut, würde ich sagen! Ich bin

2018 als „Brexit-Flüchtling“ aus Großbritannien

nach Leipzig gezogen und

denke, es war die beste Entscheidung

meines Lebens. Anfangs war ich von

der Kunsthochschule und der Leipziger

Geschichte der Druckgrafik angezogen,

entdeckte jedoch bald eine kleine,


kunst

INTERVIEW

MAXIMILIAN OTTE – STARS UND

GLAMOUR

Kunst, die Freude spendet, Pop-Art 2025, Acryl auf Leinwand. Für uns hatte der Kreative aus Wien etwas Zeit. Die nächste

Ausstellung des 1978 geborenen Künstlers – „Celebrities“ – ist in der Art Gallery am Stadtplatz Bad Dürkheim

(67098 Bad Dürkheim, Stadtplatz 8) vom 22. Mai bis zum 21. Juni geplant.

Wie entsteht bei dir ein Bild?

Der kreative Prozess ist eigentlich ganz kurz: Vor meinem

geistigen Auge läuft quasi eine Videosequenz ab, die an dem

Punkt stehen bleibt, den ich dann malen möchte. Der weitere

(und zeitaufwendige) Verlauf ist dann nur noch Handwerk.

Komposition, Szenerie, Ausstattung, alles steht in dem Moment

schon fest. Mit Modellen stelle ich die jeweilige Situation nach

und mache davon Fotos, an denen ich mich beim Malen

orientiere. Die Gesichter nehme ich immer von Prominenten,

die vom Image her passen.

Amy Winehouse hast du auch verewigt. Warum?

Ich beschäftige mich in meiner Arbeit mit Starkult und wähle

die gemalten Prominenten anhand bzw. aufgrund ihres

Images aus. Amy Winehouse hat schon in jungen Jahren

durch ihre Optik ein unverwechselbares Image geschaffen

und wurde mit ihrem Talent, ihrem Aussehen und leider frühen

Tod zu einer Ikone unserer Zeit. Weiters bin ich auch ein Fan von

ihr, was es mir dann noch einfacher macht, sie zu malen.

Worauf legst du Wert bei deiner Kunst?

Mein Arbeitsprozess folgt keinem Konzept, keiner Hinterfragung

einer Sache, keinem politischen Gedanken oder Ähnlichem. Es

ist auch kein kunstgeschichtliches Vorwissen nötig, die Themen

entspringen der Alltags-, Jugend- und Popkultur. So gesehen

kann man sagen, ich folge hier der Auffassung der Pop-Art, dass

alles Kunst ist und als Kunst dargestellt werden darf. So male

ich alles, was ich interessant, schön und auch lustig finde, gerne


kunst

übertrieben und üppig. Wenn es darum geht, worauf ich bei

der Arbeit Wert lege, dann ist die Antwort: Qualität. Das beginnt

bei qualitativ guten Farben und Bildträgern, Keilrahmen mit

90-Grad-Winkeln, einer korrekten Maltechnik usw. Ich möchte

einfach, dass man lange Freude an meinen Bildern hat. Ein

weiterer Punkt, der mir wichtig ist, ist, dass eine Herausforderung

besteht: technisch, inhaltlich, formatbezogen. …

Was magst du besonders an Wien?

An Wien gefällt mir das Großstadtflair, das aber Hand in Hand

mit einer witzigen Gemütlichkeit geht. Optisch finde ich Wien

besonders im Frühling schön. Von Kulinarik usw. muss ich gar

nicht schwärmen, ich würde allein wegen einem Glas Leitungswasser

immer wieder nach Wien kommen (hier handelt es sich

nämlich um Hochquellwasser aus den Alpen).

Im Frühsommer stellst du in Bad Dürkheim aus.

Vom 22. Mai bis 21. Juni 2025 werden meine Bilder von der Art

Gallery am Stadtplatz in Bad Dürkheim ausgestellt. Wir arbeiten

bereits zum zweiten Mal zusammen und ich freu mich schon

sehr auf die Ausstellung, die den Titel „Celebrities“ haben wird

und aktuelle Bilder, aber auch einige ältere Arbeiten zeigen wird.

*Interview: Michael Rädel

www.maximilianotte.com,

www.instagram.com/maximilian_otte


kunst

EROTIK

HIMMLISCH,

GÖTTLICH,

SCHWUL

Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild, der

Mensch schafft seine Vorstellung von Göttlichkeit und

körperlicher Perfektion in seiner Fantasie. Und damit

auch seine Kunst. Der prächtige Bildband „Unholy – An

Almost Complete Hagiography of Gay Saints“ (ISBN 978-

3-95985-713-0) von F. G. Borghi ist ein wahrlich pralles

Geschenk für deine Lieben oder an dich selbst. Muskulöse

junge Männer, erotisch ikonisiert. Heilige? Natürlich nicht.

Aber himmlisch inszenierte Wesen auf über 170 Seiten,

die der Künstler auch mithilfe von KI gekonnt religiös

verklärte. *rä

salzgeber.shop/68-foto-kunst


kunst

Pierre et Gilles: David (Luca Wegan), 2021, ink-jet photograph

printed on canvas and painted, 164 × 125 cm — 64 5/8 x 49 1/5 in,

courtesy of the artist and Templon, Paris – Brussels – NYC

Pierre et Gilles: La promesse (Bogdan Romanovic),

2022 ink-jet photograph printed on canvas and painted,

165 × 115 cm — 65 x 45 2/7 in, courtesy of the artist and Templon,

Paris – Brussels – NYC

AUSSTELLUNG

„Chromotherapia“

mit der Kunst von

Pierre et Gilles

Der Frühling ist da, die Farben auch. Und das ganz

besonders bei der Ausstellung „CHROMOTHERAPIA –

Feel-Good Color Photography“.

Anlässlich der noch bis zum 9. Juni geöffneten Gruppenausstellung

„Chromotherapia“ stellen Pierre et Gilles

drei ihrer international gefeierten Werke in der im 16.

Jahrhundert erbauten Villa Medici auf dem Pincio-Hügel

in Rom aus. Mit dem französischen Künstlerpaar sind

es insgesamt 19 Künstler*innen, die dort ihre Werke

zeigen. „Die Ausstellung lädt uns ein, die Geschichte der

Farbfotografie im gesamten 20. Jahrhundert durch den

leidenschaftlichen Blick von 19 Künstlern zu erkunden.

Der Rundgang in sieben Kapiteln führt uns in lebendige,

gesättigte Welten, in denen Farben auf die Netzhaut

treffen und den Geist fesseln.“ *rä

Pierre et Gilles: Le petit fleuriste (Victor Weinsanto), 2017,

photographie imprimée par jet d’encre sur toile et peinte,

135 × 108 cm — 53 1/8 x 42 1/2 in, courtesy of the artist and

Templon, Paris – Brussels – NYC

villamedici.it, www.templon.com


buch

FOTO: ATLANTIC RECORDS ARCHIVES, 1969

FOTO: ANTON CORBIJN, THE NETHERLANDS, 1979

PLATTEN

Dusty Springfield und Tom Dowd

Chic

75 Jahre Atlantic Records –

DAS LABEL DER STARS

Dusty Springfield, The Rolling Stones, Coldplay, Aretha Franklin, Chic, The Bee Gees,

ABBA und auch Lil’Kim – sie alle waren oder sind bei diesem New Yorker Plattenlabel

für den US-Markt unter Vertrag.

Das war besonders in den Jahren vor

dem Siegeszug des Internets wichtig, da

europäische Künstler sonst außerhalb

ihrer Heimat nicht stattfanden. Mittlerweile

arbeiten die großen Labels fast

immer weltweit – trotzdem ist Atlantic

Records noch relevant. Und feierte

unlängst seinen 75. Geburtstag. Wir

gratulieren herzlich!

Um diesen schönen Anlass gebührend

(und nachträglich) zu feiern, erscheint

Ende März dieses Jahres beim Kölner

TASCHEN Verlag ein wunderbares Buch:

„75 Years of Atlantic Records“ (ISBN

978-3-8365-9205-5). Ein Werk, das auf

über 460 Seiten mit ikonischen Bildern

weltbester Fotograf*innen – etwa von

Annie Leibovitz, Anton Corbijn, Albert

Watson und David LaChapelle – auf eine

spannende Zeitreise ab 1947 durch die

Jahrzehnte mitnimmt.

All die schon eingangs genannten Stars

sind mit dabei und noch viele mehr,

etwa Led Zeppelin, Bruno Mars und

auch Lizzo. Rock, Disco und Hip-Hop,

Soul und Pop, unterschiedlichste Genres

unter einem Dach, das garantiert eine

Fülle an seltenen Fotos, interessanten

Hintergrundinformationen und zudem

viel „nerdigen“ Lesespaß. Ein kunterbuntes

Muss für alle Musikliebhaber*innen! *rä

www.taschen.com

Eine kurze Geschichte

der queeren Kunst

WISSEN

Bevor im Altertum erste Regeln für das

auf die Vermehrung ausgelegte Leben

die Moral und damit auch die Kunst

extrem beeinflussten, war die Kunst frei.

Und nach und nach wurde sie es wieder.

Das Buch „Eine kurze Geschichte der

queeren Kunst“ (ISBN: 9783962444365)

von Dawn Hoskin – übersetzt von Katrin

Höller – nimmt sich der Künstler*innen

und ihrer Werke an, die für Sichtbarkeit

der LGBTIQ*-Community sorg(t)en. Mal

ganz direkt, mal versteckt. Die Autorin

zeichnet in ihrem am 17. April im Londoner

Laurence King Verlag erscheinenden

Werk ein durchaus vielfältiges und

inklusives Bild der Kunstgeschichte und

widmet sich dabei so gut wie allen wichtigen

Zeitabschnitten: klassische Malerei,

Jugendstil, Pop-Art, Street-Art und aktuelle

Videokunst. Mehr als vierzig queere

Schlüsselwerke, darunter ikonische

Werke wie Frida Kahlos „Selbstporträt mit

abgeschnittenem Haar“ oder Tamara de

Lempickas „Tamara im grünen Bugatti“,

werden uns nähergebracht. Und auch

wenn #mensch sich für Kunst interessiert

und denkt, nicht mehr überrascht

werden zu können: Hier sind auch bisher

nicht so populäre Werke dabei. *rä

www.laurencekingverlag.de


Glanz und Elend –

Popmusik aus

Deutschland

Nicht ganz korrekt heißt das Buch

„Völlig losgelöst – Glanz und Elend

der deutschsprachigen Popmusik

in 99 Songs“, aber zum Beispiel

Modern Talking werden ausführlich

behandelt – und das Duo steht

für englischsprachige Musik. Das

schmälert allerdings nicht den Spaß,

den #mensch beim Lesen hat!

Der Grazer Journalist, Autor,

Musikliebhaber, Pop-Archäologe und

Plattensammler Wolfgang Zechner

erfreut mit einer Unmenge an Wissen,

das immer mit einem Augenzwinkern

an die Lesenden gebracht wird. Er

lässt lachen und amüsiert mit Fakten

und Humor. Um nochmals auf Modern

Talking (Bild oben) zu kommen: Hier

wird es wirklich spaßig!

Der Autor nimmt sich aber auch

Größen wie Nina Hagen und Kraftwerk

an, kümmert sich um weltweit erfolgreichen

Eurodance aus Deutschland

WISSEN

(lieben wir!) und auch um Hip-Hop,

Schlager, Rock ’n’ Roll, Beat, Krautrock,

Politrock, Deutschrock, Fun Punk und

die unvermeidliche Neue Deutsche

Welle. „Völlig losgelöst – Glanz

und Elend der deutschsprachigen

Popmusik in 99 Songs“ (ISBN 978-3-

85445-798-5) ist auf ca. 360 Seiten

purer Lesespaß! *rä

DIE STIMME,

DIE GENERATIONEN

BEWEGTE

TAHAR

RAHIM

BASTIEN

BOUILLON

MARIE-JULIE

BAUP

EIN FILM VON

MEHDI IDIR UND

GRAND CORPS MALADE

Das Buch zur Britney

KULT

Vor allem zur Jahrtausendwende, und

dann immer mal wieder, landete die

US-Künstlerin mehr als einmal einen

Welthit, der sowohl in den Radios als

auch in den Klubs funktionierte.

„Lucky“ und „… Baby One More Time“

zum Beispiel oder auch „Toxic“,

„Gimme More“ und zuletzt „Hold

Me Closer“ an der Seite von Elton

John. Ob, was und wie viel sie da

mitgesungen hat, wurde immer

wieder heiß diskutiert. Aber bei Britney

Spears ging es nie nur um die Stimme.

Das Gesamtkunstwerk stand im

Fokus – und irgendwann auch endlich

der Mensch. Vor Gericht erstritt sich

der einige Zeit lang entmündigte

Kinder- und Popstar die Freiheit aus

der Vormundschaft zurück.

Vor einigen Jahren erschien ein

äußerst spannendes Buch über Britney

beim Hannibal Verlag, das wir dir

hiermit ans Herz legen wollen: „BEING

BRITNEY – Die Britney Spears Biografie“

von Jennifer Otter Bickerdike. Die

Autorin und Professorin für Populäre

Musik kommt aus der Musikbranche,

arbeitete unter anderem mit Nirvana,

U2 oder Eminem zusammen, und

nimmt sich auf über 300 Seiten des

Phänomens an. *rä

Jennifer Otter Bickerdike: „BEING

BRITNEY – Die Britney Spears Biografie“,

304 Seiten, mit 16 Seiten Bilderstrecke,

ISBN 978-3-85445-724-4

AB 22. MAI IM KINO

N O M I N I E R U N G

BESTER HAUPTDARSTELLER

TAHAR RAHIM

N O M I N I E R U N G

BESTES SZENENBILD

N O M I N I E R U N G

BESTE KOSTÜME

N O M I N I E R U N G

BESTE

VISUELLE EFFEKTE

JETZT TRAILER ANSEHEN


MODE

TREND

1980er-Disco-Hedonismus

trifft auf 2025

Das polnische Modelabel kust. nimmt

uns bei seiner aktuellen Modestrecke

mit in wilde Zeiten, als Queers in

versteckten Klubs und Bars zu High

Energy feierten, als ob es keinen

nächsten Morgen gäbe.

Die Mode ist dabei aber weiterhin fair

und nachhaltig produziert, ganz, wie es

im 21. Jahrhundert auch sein sollte. Im

Clip (bei uns auf Instagram!) und auf

den Bildern siehst du das tätowierte

Model Julian, er wurde von Kuba

Stachowiak in Basel in der angesagten

Location 8 Bar inszeniert. Die tollen Teile

der brandneuen „Rib Cotton Collection“

bekommst du hier: www.kust.com.

Do you wanna funk? *rä


Männer

und Meer.

mit der VASCO DA GAMA

Shows

Games

Weiße Nächte auf der Ostsee

vom 09. bis 14. Juni 2026.

Spezielles Bordprogramm mit

Community Künstlern und queeren

Gästen aus der ganzen Welt.

Buchungen nur über

spartacus.cruises


SEXUALITÄT

FOTO: FREEPIK.COM

SEX IN DER FERNBEZIEHUNG

Nähe trotz Distanz?

Sex lebt von Berührung, von Blicken, von spontanen Momenten der Lust. Aber was passiert, wenn genau diese

Nähe fehlt? Fernbeziehungen stellen Paare nicht nur emotional vor Herausforderungen – auch die Sexualität

muss sich neu definieren. Früher oder später trifft jedes Paar auf die Frage: Wie hält man die Lust am Leben,

wenn man sich wochen- oder monatelang nicht sieht? Es geht darum, nicht einfach nur die Tage bis zum Wiedersehen

zu zählen, sondern Sexualität auch in der Distanz lebendig zu gestalten – und so geht’s:

DIGITALE NÄHE – WENN TECHNIK

ZUR BRÜCKE WIRD

Glücklicherweise endet Intimität nicht

dort, wo Kilometer zwischen zwei

Körpern liegen. Digitale Technologien

bieten heute unzählige Möglichkeiten,

um Nähe zu erzeugen – oft anders als

gewohnt, aber nicht weniger wertvoll.

SEXTING

Mehr als nur ein Mittel zum Zweck –

wenn Texte, Sprachnachrichten oder

Bilder bewusst eingesetzt werden,

können sie eine aufregende Form der

Verführung sein. Vom schlichten Flirt bis

hin zur detaillierten Fantasieerzählung:

Erlaubt ist, was sich für beide gut

anfühlt.

Interessanterweise zeigen Studien, dass

Sexting nicht nur die Erregung steigert,

sondern auch die emotionale Verbindung

in Fernbeziehungen stärken kann.

Eine Umfrage von Forschern der Drexel

University fand heraus, dass Paare, die

regelmäßig Sexting praktizieren, sich

emotional näher fühlen und insgesamt

zufriedener mit ihrer Beziehung sind.

Auch psychologisch hat Sexting

Vorteile: Es kann dabei helfen, Scham

oder Hemmungen abzubauen, die

eigene Sexualität besser zu erkunden

und Fantasien mit dem Partner zu teilen,

die man im direkten Gespräch vielleicht

nicht ansprechen würde.

EROTISCHE RITUALE

Regelmäßigkeit kann dabei helfen,

Sexting in den Beziehungsalltag zu

integrieren. Probiert es zum Beispiel


SEXUALITÄT

mit einer „heißen Stunde“ pro Woche,

in der ihr euch bewusst Zeit nehmt, um

erotische Nachrichten oder Sprachnachrichten

auszutauschen. Auch ein

festes Ritual– etwa ein aufreizendes Bild

an einem bestimmten Tag der Woche –

kann Vorfreude erzeugen.

Ähnlich verhält es sich mit Telefon- oder

Video-Sex. Ein geplantes „Telefon-Date“

kann die Lust steigern, wenn beide sich

bewusst darauf einstimmen. Auch wenn

es anfangs ungewohnt sein kann, sich

selbst über eine Kamera zu erleben,

kann es eine intensive Möglichkeit sein,

Nähe aufzubauen. Es kann helfen, mit

dem Setting zu spielen: gedimmtes

Licht, eine vertraute Stimme– visuelle

und auditive Reize können Entfernung

überbrücken.

FOTO: GPOINTSTUDIO _FREEPIK.COM

SURPRISE!

Aber Sexting muss nicht immer geplant

sein. Überraschende kleine Reize– eine

unerwartete Nachricht mitten im

Arbeitstag oder ein Bild mit einem

unmissverständlichen Unterton – können

dafür sorgen, dass die Lust nicht in

den Hintergrund rückt. Eine simple „Ich

kann kaum erwarten, dich zu fühlen...“

kann genügen, um die Fantasie des

anderen in Gang zu setzen.

Spielerisch werden

Auch interaktive Sexspielzeuge können

Nähe auf eine ganz eigene Art spürbar

machen. Ferngesteuerte Toys bringen

eine spielerische Komponente ins

Liebesleben – ein kleines Geheimnis,

das nur ihr beide kennt – und verleihen

das Gefühl, dass der andere trotz

Distanz aktiv ins eigene Lustempfinden

eingreifen kann. Das Überraschungselement,

etwa eine spontane Vibration

während eines Video-Calls, macht das

Ganze besonders aufregend. Hier ist

Kiiroo die richtige Anlaufstelle. Die Marke

bietet eine ganze Palette an interaktiven

Toys, die echtes Paar-Feeling auch

über tausende Kilometer hinweg

ermöglichen. Ein Highlight ist der „Keon

& Feel Stroker“, „the smartest interactive

masturbator in the world“, der mit

realistischen Bewegungen für intensive

Stimulation sorgt– und sich mit dem Toy

des Partners synchronisieren lässt. Auch

der „Onyx+“ bringt Masturbation auf ein

neues Level: Per App steuerbar, reagiert

er in Echtzeit auf Berührungen des

Partners und vermittelt so das Gefühl

echter Nähe, selbst wenn man physisch

getrennt ist.

Dazu gehört aber auch eine gute

Menge Vorstellungskraft. Wer nicht in

der gleichen Stadt, geschweige denn

im selben Bett ist, kann mit Worten weit

kommen. Einer beginnt eine Fantasie

mit „Was wäre, wenn ich dich jetzt

hier hätte…?“ und der andere setzt die

Geschichte mit neuen Details fort. Sich

gegenseitig erotische Szenarien erzählen,

um Fantasien zu erforschen – ohne

Druck, sondern als kreative Spielerei

– kann Intimität schaffen.

VERBUNDEN PER APP?

„Paired“ ist zwar keine klassische

Sex-App, aber sie kann Paaren helfen,

sich auch auf Distanz emotional und

intim verbunden zu fühlen. Mit täglichen

Fragen und Gesprächsthemen regt sie

dazu an, über Bedürfnisse und Intimität

zu sprechen, ohne dass es sich gezwungen

anfühlt. Spielerische Challenges

und Reflexionsübungen bringen frische

Impulse in die Beziehung, während

Audio-Guides und Expertentipps zu

Beziehungsthemen wertvolle Denkanstöße

liefern. Besonders praktisch sind

Erinnerungen für gemeinsame Rituale

– wie eine Date-Night –

wenn auch digital.

PSYCHOLOGIE: LUST UND SEHNSUCHT IN

BALANCE BRINGEN

Die Sehnsucht nach Nähe kann elektrisierend

sein – oder frustrierend. Wer

mit Sexualität auf Distanz umgehen will,

muss auch lernen, mit diesen Gefühlen

umzugehen.

Nicht jedes Bedürfnis kann sofort erfüllt

werden, und das ist okay. Wer die Situation

akzeptiert, kann den Frust loslassen

und sich auf das konzentrieren, was

möglich ist. Statt sich darüber zu ärgern,

dass man sich nicht berühren kann,

kann man die Vorfreude darauf bewusst

kultivieren – sich Fantasien erzählen

oder Wünsche aussprechen.

Wichtig ist auch, eine emotionale

Sicherheit zu schaffen. Gerade in der

Distanz können Unsicherheiten und

Eifersucht stärker werden. Hier hilft nur

Offenheit: Reden über Ängste, Wünsche,

Bedürfnisse. Was braucht der andere,

um sich verbunden zu fühlen? Was

macht unsicher? Intimität besteht nicht

nur aus körperlicher Nähe, sondern

auch aus Vertrauen.

Genauso wichtig ist es, Erwartungen

realistisch zu halten. Sex in einer Fernbeziehung

ist anders, aber nicht weniger

erfüllend. Wer sich von der Vorstellung

verabschiedet, dass alles genau so

sein muss wie in einer Partnerschaft mit

täglicher Nähe, kann neue, spannende

Seiten an sich und dem Partner

entdecken.

Und dann sind da noch die unterschiedlichen

Lustzyklen. Manchmal

passt es einfach nicht zusammen – der

eine sehnt sich nach Nähe, während

der andere gerade keine Kapazität

dafür hat. Kommunikation hilft, solche

Momente nicht persönlich zu nehmen

und stattdessen Wege zu finden, sich

trotzdem verbunden zu fühlen. Vielleicht

durch eine kleine Nachricht, eine

Umarmung in Worten – ein Zeichen: Ich

denke an dich.

Nähe ist mehr als Sex. Denn am Ende

ist es nicht nur der Körperkontakt, der

Intimität schafft, sondern das Gefühl,

verbunden zu sein – egal, wie viele

Kilometer dazwischenliegen. *mk


ADVERTORIAL

REISEN MIT HIV: Was es zu beachten gilt

NP-DE-HVU-ADVR-250001

Reisen öffnet den Blick für andere Länder

und Kulturen und ist eine große Bereicherung

für unser Leben. So schön eine

Reise ist, so aufwendig kann manchmal

ihre Planung sein.

Wie die meisten Menschen sollten sich

auch Menschen die mit HIV leben im

Vorfeld ihres Urlaubs mit der eigenen

Reiseapotheke befassen und genau prüfen,

ob noch alles Nötige dabei ist. Aber

müssen sie zusätzlich noch auf andere

Dinge achten, wenn sie verreisen wollen?

Ausreichend informiert über

das Reiseziel?

Grundsätzlich kann man auch als HIVpositiver

Mensch überall hin verreisen,

ganz egal ob geschäftlich oder für

einen Urlaub. Eine Reise ins europäische

Ausland ist in der Regel völlig unproblematisch.

Bei Fernreisen dagegen gibt

es aus rechtlicher Sicht einige Dinge zu

beachten: In manchen Ländern gilt ein

generelles Verbot von ungeschütztem

Sex für Menschen mit HIV, auch wenn

ihre Viruslast dank erfolgreicher Therapie

unter der Nachweisgrenze liegt. Es gibt

sogar Länder, die HIV-Positiven die

Einreise komplett verweigern oder den

Aufenthalt nur für eine begrenzte Zeit

gestatten. Hier ist es wichtig, sich im

Vorfeld gut zu informieren.

Einnahme der Medikamente gut zu

informieren. Damit beispielsweise eine

problemlose Einreise ins Zielland mit den

HIV-Medikamenten möglich ist, stellen

Ärzt*innen häufig eine Bescheinigung

aus, dass die mitgeführten Tabletten

aufgrund einer chronischen Erkrankung

benötigt werden.

Wenn mit der Reise eine Zeitverschiebung

verbunden ist, kann das schon etwas

komplizierter sein, denn der Einnahmezeitpunkt

der Medikamente sollte möglichst

gleichmäßig bleiben. Um auf Nummer

sicher zu gehen, kann man sich vor Reiseantritt

den Einnahmezeitpunkt gemeinsam

mit dem/r Ärzt*in ausrechnen.

Während einige mit einer täglichen Pille

bestens klarkommen, kann für andere

eine Therapie mit einer regelmäßigen

Spritze die bessere Lösung sein. Ein Wissen

um die verschiedenen Therapieoptionen

ist von großer Bedeutung, denn so kann

man selbst aktiv nach Lösungen suchen

und unter den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten

gemeinsam mit dem/

der Ärzt*in diejenige auswählen, die am

besten zum eigenen Leben passt.

Kurz vor Reisebeginn

Bevor es mit der Reise los geht, gibt es

auch beim Kofferpacken noch ein paar

Dinge zu checken: Wichtig ist vor allem

eine ausreichende Menge an Tabletten

für die gesamte Dauer der Reise sowie

zusätzlich noch einen kleinen Puffer

einzupacken – falls sich der Aufenthalt

ungeplant verlängert. Viele packen ihre

Medikamente ins Handgepäck, falls der

Koffer mal verloren gehen sollte. Das ist

gut mitgedacht, denn es kann sein, dass

die Medikamente am Reiseziel nicht ohne

Weiteres verfügbar sind und Nachschub

vor Ort daher schwer zu besorgen ist.

Sorgenfrei verreisen

Beim Reisen gibt es für HIV-positive

Menschen einige Dinge zu beachten, vor

allem wenn es um die HIV-Medikamente

geht. Wenn man sich dadurch unsicher

fühlt, empfiehlt es sich, mit seinem/r

Ärzt*in darüber zu sprechen. So kann man

gemeinsam eine Lösung dafür finden und

auch zukünftig weiter sorgenfrei verreisen.

Weitere Infos sowie persönliche

Geschichten zum Leben mit HIV findest

du unter www.livlife.de.

Vorbereitung ist das A und O

Um am geplanten Zielort eine sorgenfreie

Zeit verbringen zu können, ist es

für Menschen mit HIV wichtig, sich im

Vorfeld vor allem bezüglich der Mit- und

Unterstützt von ViiV Healthcare


MARVIN

ALLEIN ZU

HAUS.


SAVE

THE DATE

17. Mai 2025

Tag der offenen Tür &

25 Jahre Designhaus

an der Kantstraße

Ihr Experte für Interior

Planung und Design

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!