blu Mai / Juni 2025
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MAI / JUNI 2025 I HEFT 159
BERLIN
PRIDE
Der Berliner
CSD will
„nie wieder
still“ sein
DESIGN
Unser
Wohn-Special
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Intro 3
INHALT
Kaey von Das Hoven
Nachgefragt bei
Christopher Lund Nissen
Musik
Film
IMPRESSUM
Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)
Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)
KONTAKT:
Frankfurt: T: 069 83044510 F: 069 83040990,
redaktion@gab-magazin.de
Hamburg: T: 040 280081-76 /-77, F: 040 28008178,
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Berlin: Degnerstr. 9b, 13053 Berlin, T: 030 4431980,
F: 030 44319877, redaktion@blumediengruppe.de
Köln: T: 0221 29497538, termine@rik-magazin.de,
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München: redaktion@leo-magazin.de
REDAKTION:
Mitarbeiter*innen: Thomas Wassermann,
Dagmar Leischow, Michael Krawczyk (mk),
Patrick Heidmann, Christian K. L. Fischer (fis),
Christian Knuth (ck)
Lektorat (ausgewählte Texte): Tomas M. Mielke,
www.sprachdesign.de
GRAFIK: Janis Cimbulis, Viktoriia Izotova
COVER: Pierre et Gilles: La promesse (Bogdan Romanovic),
2022 ink-jet photograph printed on canvas and painted,
165 × 115 cm — 65 x 45 2/7 in, courtesy of the artist and
Templon, Paris – Brussels – NYC
Voll auf Liebe eingestellt:
„Mein schwules Auge“
Stadt
Stadtgespräch
Wohnen / Design
Termine
Klubwelt
Kultur
Nachgefragt bei
Dag Johan Haugerud
Kunst
Buch
Mode
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4 STADT
NACHGEFRAGT
KAEY VON DAS HOVEN
Immer wieder berichten wir über die Schattenseiten queerer Sichtbarkeit außerhalb von Mitte, Schöneberg und
Charlottenburg. In Kiezen, wo gesellschaftliche Spannungen spürbarer sind, wo es auch zu direkten Konfrontationen zwischen
der LGBTIQ*-Community und Intoleranten kommen kann. Auch über die Angriffe auf Das Hoven (Pflügerstraße 19) haben
wir regelmäßig informiert. Nun ist es wieder an der Zeit, erneut nachzufragen.
Kaey, du bist vor
einigen Wochen zum
Hoven gekommen. Was
machst du als Assistenz
der Geschäftsleitung?
Ich unterstütze den
Inhaber Danjel Zarte bei
den unterschiedlichsten
Belangen. Dabei kümmere
ich mich um Bereiche
im Personalwesen,
der Buchhaltung, Social
Media, der Pressearbeit
und der Organisation im
gastronomischen Betrieb.
Du bist aber auch Eventund
Projektmanagerin,
richtig?
Genau. Ich organisiere
ja seit zwanzig Jahren
Events in Berlin und freue
mich, dass ich jetzt in
den drei Locations „Kleine
FOTO: M. RÄDEL
Freiheit“, „Das Hoven“ und „Grosse Freiheit 114“, von denen Danjel
der Inhaber ist, ebenfalls tolle Veranstaltungen umsetzen kann.
Von „Drag Bingo“ bis zum Pianokonzert ist alles dabei.
Wie erlebst du die Situation des Hoven in Sachen Übergriffe?
Die Situation im Hoven ist schon extrem. Im Grunde wird das
Restaurant seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren attackiert.
Es ist belastend, wenn man regelmäßig von seinem Chef die
Nachricht bekommt, dass schon wieder etwas passiert ist.
Bisher war ich bei den Angriffen nie selbst dabei, weil sie meist
nachts passieren. Trotzdem bin ich sehr stark in die Kommunikation
mit der Polizei, aber auch zum Beispiel mit Streetworkern
involviert. Aus der Community gibt es sehr viel Support, doch
die Behörden könnten meiner Meinung nach mehr machen.
Mittlerweile haben wir wirklich schon viele finanzielle Ausfälle
wegen der Situation und
kämpfen quasi ums
Überleben.
Aber es gibt auch sehr
schöne Seiten, etwa die
Solidarität der Nachbarschaft,
oder?
Die direkte Nachbarschaft
steht hinter uns. Die Häuser
rings um das Hoven sind
mit Regenbogenfahnen
behangen und die Nachbarn
geben uns immer Bescheid,
wenn etwas passiert.
Einige haben sich sogar
zusammengetan und eine
Spendenkampagne bei betterplace.me
angelegt. Das
ist natürlich super. Generell
etabliert sich „Das Hoven“
und die „Kleine Freiheit“ – die
kleine Bar neben dem Hoven
Kaey und Freundin Betty BücKse
– als queerer Space, in dem
man sich als Community zu Hause fühlen kann. Das erfreut
natürlich mein großes Herz sehr.
Worauf freust du dich im Mai?
Ist im Mai nicht der ESC? Ungut, darauf freue ich mich nicht
wirklich. Aber auf die „Madonnamania“. Bei dieser Partyreihe im
SchwuZ moderiere ich schon gefühlt zwanzig Jahre, und jetzt
werde ich wieder öfter Shownummern dort präsentieren. Damit
man die Popgöttin Madonna und mich altes Showpferd nicht
vergisst.
*Interview: Michael Rädel
www.dashoven.de, www.betterplace.me/
ujnterstuetzung-fuer-das-hoven-queer-und-friends
GEBURTSTAGSKINDER
Der Mai macht seinem Zusatz
Wonnemonat alle Ehre und erfreut
mit vielen Geburtstagen. Hier sind
einige Künstler*innen, denen wir
von Herzen alles Liebe zum neuen
Lebensjahr wünschen! Zum Beispiel
Joko Koma, der am 13. Mai 1974
geboren wurde. Aber auch die
Model- und Musik-Ikone Grace
Jones, geboren am 19. Mai 1948,
zelebriert ihr Wiegenfest. Mit ihr
feiern drei weitere Sängerinnen,
die der LGBTIQ*-Community viel
bedeuten, ein weiteres Lebensjahr
in den nächsten Wochen. Cher,
geboren wurde sie am 20. Mai 1946,
Kylie Minogue am 28. Mai und Robyn
am 12. Juni. Alles Liebe und Gute
wünschen wir auch Rinaldo Hopf,
der am 30. Juni siebzig wird! *rä
FOTO: M. RÄDEL
STADT 5
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Vom sanften Auftrieb bis zu völliger Schwerelosigkeit
ist alles mit dabei.
FOTO: M. RÄDEL
Der Berliner CSD will
„nie wieder still“ sein
In einigen Wochen startet der Berliner „Pride Month“
(vom 28. Juni bis zum 27. Juli, die Demonstration in
Berlin ist am 26. Juli). Schon jetzt gibt es erste Updates,
die wir verkünden können. Zum Beispiel zum Motto.
An der Seepromenade 20 · 16816 Neuruppin · www.resort-mark-brandenburg.de
Marcel Voges, Vorstandsmitglied des Berliner CSD e. V.,
äußert sich schriftlich via E-Mail zum CSD-Motto 2025:
„Nie wieder still heißt für uns als Community, dass wir
laut bleiben, dass wir uns nicht verdrängen, übersehen
oder unsichtbar machen lassen. Die Angriffe auf
unsere Rechte werden nach der Bundestagswahl
nicht verschwinden. Wir müssen wachsam bleiben.
Als Berliner CSD e. V. werden wir einen Schutzschild um
die queere Community bilden. Still war gestern, heute
wirds laut und bunt.“ Das diesjährige Motto „Nie wieder
still” sei die Fortführung der Kampagne „Wähl Liebe“,
an der sich mehr als fünfzig CSDs in ganz Deutschland
beteiligt haben. Thomas Hoffmann, Vorstandsmitglied
des Berliner CSD e. V., ergänzt: „Der Berliner CSD ist
eine der wichtigsten und größten Demonstrationen
nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland.
Nach unserem sehr erfolgreichen Winter-CSD vor der
Bundestagswahl werden wir auch beim Sommer-CSD
ein klares Zeichen für Demokratie, Gleichberechtigung
und Vielfalt setzen.“
RENNBAHN
HOPPEGARTEN/
BERLIN-BRANDENBURG
23. BIS 25. MAI
MIT PFLANZENARZT
RENÉ WADAS
UND TV-KOCH
RALF JAKUMEIT
Hintergrundwissen: CSD steht für Christopher Street
Day. Jedes Jahr (meist im Sommer) gedenkt die
Community mit ihren CSD-Paraden und Straßenfesten
(fast) weltweit der Aufstände und Demonstrationen auf
der Christopher Street 1969 in New York. Nachdem sich
damals mutige Queers in der Szene-Bar „Stonewall Inn“
tagelang aus Protest gegen andauernde Polizeirazzien
verschanzt hatten, ging alles los, was wir heute feiern.
Ausgelöst, so die Legende, habe die Revolte die Feier
nach der Beerdigung von Judy Garland, deren größter
Hit „Over the Rainbow“ ist. *rä
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6 STADT
MÄNNER
Voll auf Liebe eingestellt:
„MEIN SCHWULES AUGE“
Die 21. Ausgabe von „Mein schwules Auge – My Gay Eye – Love,
Not War“ ist Ende März erschienen. Das Buch-Kunst-Projekt von
Rinaldo Hopf ist mittlerweile eine feste Größe auf dem Buchmarkt.
Auch weil Newcomer wie Ringo Sommerfeld mit ihrer Kunst neben
den Werken etablierter Künstler präsentiert werden. Wir fragten bei
dem Leipziger nach.
Seit wann beschäftigst du dich mit der Fotografie?
Ich habe mich schon als kleines Kind für die Fotografie interessiert,
egal ob mit dem Motorola meiner Schwester oder einer analogen
Kamera aus dem Schlecker. Mit 19 habe ich endlich mein eigenes
Handy mit Kamera bekommen und konnte damit noch freier
fotografieren: Selfies von mir und
Freunden, Alltagsaufnahmen von Essen
und Umgebung, Makroaufnahmen
von Pflanzen. Irgendwann habe ich
angefangen, erotische Porträts von
mir zu machen. 2024 war ich das erste
Mal beim Lesbisch-schwulen Stadtfest
Berlin. Durch das Schlendern durch die
Straßen vom Nollendorfplatz habe ich
eine kleine Galerie entdeckt, in der es
homoerotische Gemälde gab. Ich dachte,
ich wäre im Himmel! Diese gemalten
Bilder haben mich sehr inspiriert, auch
etwas Ähnliches zu machen. Nur was? Ein
Blick weiter habe ich auf einem Tisch ein
Buch entdeckt und wusste sofort, dass ich
es haben musste. Zurück im Hotel habe
ich mir das Buch genauer angeschaut:
FOTOS: @RINGO.PHOTOGRAPHY24
STADT 7
Ein Buch, das verschiedenen Künstlern eine Plattform
bietet, ihre Kunst zu zeigen – egal ob Kurzgeschichten,
gemalte Kunst oder Fotoaufnahmen. Ich dachte mir,
das möchte ich auch machen, und habe mich für die
Akt- und Porträtfotografie entschieden. Zurück in Leipzig
habe ich mir Gedanken gemacht. Bevor ich mich teuer
mit Kameraequipment eindecke, wollte ich einen guten
Freund fragen, da ich wusste, dass er eine Kamera hat.
Ob ich sie mir mal ausleihen darf. Für ein Shooting mit
einer kurzen Einweisung habe ich sie bekommen. Interessante
Männer habe ich in den altbekannten Apps wie
Grindr und Romeo angefragt. Das erste Shooting war
mit einem Yogi – Yoga-Stellungen am See. Das Shooting
und die Bilder haben uns sehr gefallen. Somit habe ich
mich entschieden, selbst eine Kamera zu kaufen, um
dieses Hobby weiterzuführen.
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Wie entstanden die Bilder, die in der neuen Ausgabe
der Buchreihe zu sehen sein werden?
Einige Zeit und Shootings später habe ich über Grindr
einen Inder kennengelernt. Ich habe ihn auch gleich
gefragt, ob ich ihn fotografieren darf. Nach kurzem
Überlegen war er dabei. Das erste Shooting habe ich mir
auf dem Hauptbahnhof Leipzig gewünscht, da es dort
auf einem Gleis historische Züge gibt. Er fand die Idee
sehr spannend und hat sich auf das Shooting gefreut.
Nach ein paar Tagen haben wir uns dann auf dem
Hauptbahnhof getroffen. Wir beide waren etwas zurückhaltend,
aber tauten ganz schnell auf. Das Shooting
lief fantastisch, und wir haben gemerkt, dass wir viele
gemeinsame Interessen teilen. Nach dem Shooting ist
er noch zu mir mit in den Garten gekommen. Dort sind
wir in meinen Pool gesprungen und haben uns dann am
Lagerfeuer am Abend gewärmt.
Für den nächsten Tag haben wir uns wieder verabredet
und haben wieder Fotos gemacht, diesmal im Garten.
Dabei kamen uns die verrücktesten Ideen: Ob mit Blättern
bedeckt oder nackt in Gummistiefeln und Turban
auf dem Kopf – wir hatten sehr viel Spaß an diesem
heißen Septemberwochenende. Aus den Albernheiten
entstand eine enge Freundschaft.
Das Thema ist ja „Love, Not War“. Wie setzt du dich im
Alltag mit ernsten Themen auseinander?
Die Liebe zur Kunst ist mein Antrieb. In jedem Bild sehe
ich die Möglichkeit, eine Geschichte zu erzählen, eine
Emotion zu wecken, eine Veränderung anzustoßen.
Kriege hingegen zerstören nicht nur Leben, sondern
auch die Schönheit und Vielfalt der menschlichen Kultur.
Kunst ist für mich ein Mittel, um Brücken zu bauen und
Menschen zu verbinden. Wenn Liebe die stärkste Waffe
wäre, würde ich sie mit meiner Kamera gegen den Hass
richten. Ich glaube an eine Welt, in der Kreativität und
Mitgefühl siegen.
Und worauf freust du dich gerade?
Ich freue mich über die Projekte, die ich in Zukunft haben
werde, und die Männer, die diese Projekte zum Leben
erwecken. Vielleicht bist du einer davon. Darüber hinaus
freue ich mich sehr über die 21. Ausgabe von „My Gay
Eye“ und zusätzlich über diesen Artikel.
*Interview: Michael Rädel
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Coriander Pinxits
„UTOPIA“ – EINE ZEITREISE?!
Der Münchner Künstler Coriander Pinxit veröffentlicht im Frühling sein neues Buchprojekt, den Nachfolger von
„Villa Lagunta“ aus dem Jahr 2023. Die (queere) Bildsprache des 19. Jahrhunderts, ein Bildband, der ausschließlich
in limitierter und signierter Auflage erscheint.
Schriftlich verrät er über die
Entstehung des Buchs Folgendes:
„2023 veröffentlichte ich das
Art-Book-Project Villa Lagunta, mit
zahlreichen Bildern, die ich bei einem
Hofflohmarkt im Münchner Glockenbachviertel
in einer alten Blechdose
gefunden hatte. Die Villa Lagunta im
Voralpenland gehörte einem exklusiven
Herrenklub. In den heiligen Hallen
des Klubs trafen sich Intellektuelle,
Musiker, Künstler, Komponisten, Dichter,
Adelige, Forscher, Freigeister und
Freidenker, vereint in ihrem Streben
nach Unkonventionellem,
nach Exotik und
neuen Ideen.
Häufig luden sie
Burschen und
junge Männer aus
dem nächsten Ort
zu sich ein. Meist
gut aussehende
Kerle, die für ein
bisschen Handgeld
für Aktzeichnungen
Modell standen oder
beim Nachstellen
klassischer Akte für
Fotos posierten.“ So
die Legende. Und die
wird nun fortgeschrie- ben, denn:
„Erstaunlicherweise fanden sich unter den
Fotos auch solche, die seltene, exotische
oder gar inzwischen ausgestorbene Tiere
zeigten. So schlich ein Tasmanischer
Tiger durch einige Fotografien, auf
anderen sah man einen Schuhschnabel
oder auch eine Hyäne. Am seltsamsten
fand ich die Bilder, in denen ein Dodo
fotobombt. Auf einem Foto beobachtet
ein Mann gar zwei Dodos in exotischer
Umgebung. Ob das Bild auf Mauritius
entstand? Der Verdacht liegt nahe – aber
Dodos sind ja angeblich seit über 300
Jahren ausgestorben …“
Spätestens jetzt ist klar, dass es sich
hierbei um Kunstwerke handelt, auch entstanden
mit originalen Fotografien. 1839
gilt ja dank Joseph Nicéphore Niépce
und Louis Daguerre als das Geburtsjahr
der Fotografie (durch die (Wieder-)
Entdeckung des Prinzips der Camera
obscura). Coriander
Pinxit nimmt uns mit
auf eine künstlerische
Zeitreise dorthin.
Und auf eine Reise
in ferne Welten und vielleicht nie da
gewesene Momente. Wobei: „Die Fotos
[…] entdeckte ich (auch) in Paris bei
zwei verschiedenen Flohmarkthändlern.
Den größten Schwung erstand ich auf
dem Flohmarkt Saint-Ouen, Porte de
Clignancourt.“ „UTOPIA“ ist ein großartiges
Kunstwerk, das aus dem Alltag befreit und
träumen lässt. Kunst von Coriander Pinxit
aka Martin Arz, die von Sorgen und Stress
befreit, die Ästhetik der „guten alten Zeit“,
die ohne schlechtes Gewissen genossen
werden kann.
„Utopia“, der Name des Buchs ist
eindeutig. Wie kann träumerische
Weltflucht mithilfe der Kunst helfen, im
Alltag klarzukommen?
Kunst ist für mich immer das beste Mittel,
um Weltflucht zu betreiben. Das bedeutet
nicht nur, Kunst zu produzieren, sondern
auch, Kunst zu konsumieren (Ausstellungen,
Bücher etc.). Es sind kleine Fluchten,
die den Alltag vergessen lassen. Und den
Alltag manchmal zu vergessen, hilft,
mit ihm besser klarzukommen, weil
man Abstand gewonnen und Kraft
getankt hat. Kunst ist meine Kraftquelle.
Die Utopie, die ich in diesem
Buch entwickelt habe, half mir jedes
Mal, wenn ich neue Ideen umgesetzt
habe, mich in eine Gesellschaftsform
zu träumen, in der Männer Männer
lieben können, ohne Wenn und Aber. Und
auch weiter dafür einzustehen. Gerade
angesichts der weltweiten Entwicklung,
bei der vor unseren Augen die mühsam
erkämpften Rechte und Freiheiten mit
einem Wimpernschlag wieder rückgängig
gemacht werden (können), möchte
ich zum einem zum Träumen einladen,
zum anderen aber auch deutlich Stellung
beziehen. Es gibt keinen Weg zurück.
Was macht für dich ein Bild erotisch?
Natürlich zunächst ein hübscher Kerl.
Der muss nicht nackt sein, kann er aber
gerne. Wobei mir der reine Sixpack-Hype
gewaltig auf die Nerven geht. Klar, schön
trainiert ist immer gut anzusehen, aber
seit einigen Jahren wird ein Männerbild
propagiert, das ohne Pharmazie gar nicht
mehr möglich ist und zu körperdysmorphen
Störungen en masse führt. Was ich
ziemlich unerotisch finde, ist, dass einem
sofort immer der Ständer um die Ohren
gehauen wird. Weniger Brunft ist oft mehr
Erotik. Ich mag Andeutungen lieber.
*Interview: Michael Rädel
martin-arz.de
Nähe zulassen, Freiheit leben,
einfach den Moment genießen –
ohne Sorgen im Hinterkopf
HIV
Flexibel im Alltag,
KONSEQUENT GEGEN
RESISTENZEN
Wie robuste HIV-Therapien vor gefährlichen
Medikamenten-Resistenzen schützen, damit sich
Menschen mit HIV weniger Gedanken machen müssen
Die Entstehung
von Resistenzen
1. Ist ausreichend viel
antiretroviraler Wirkstoff
im Körper, ist die
Vermehrung von
HIV UNTER KONTROLLE.
2. Ist weniger Wirkstoff im Körper
(z. B. durch unabsichtliches
Vergessen der Tablette), ist
HIV nicht mehr unter Kontrolle
und kann sich VERMEHREN.
3. Bei dieser Vermehrung kann
es zu Mutationen kommen.
Manche Mutationen können
das Virus resistent gegen einen
Wirkstoff machen. Dadurch
kann die derzeitige Therapie
zukünftig nicht mehr eingesetzt
werden und die Behandlungsoptionen
reduzieren sich.
Das ist das problematische
an RESISTENZEN.
Stark vereinfachte schematische Darstellung
Das Leben kann manchmal chaotisch
sein. Reisen, Feiern oder einfach der
alltägliche Wahnsinn – es gibt immer so
viel zu tun, dass man schnell mal den
Überblick verlieren kann. Für Menschen mit
HIV kommt im Alltag noch die Therapie
hinzu. Dabei ist es wichtig, die Tabletten
regelmäßig und wie vorgeschrieben
einzunehmen. Aber manchmal passiert,
was nicht passieren darf: Eine Tablette wird
vergessen.
Wenn das passiert, sinkt der Wirkstoffspiegel
im Körper, und die Therapie könnte
ihre Wirksamkeit verlieren. Das bedeutet,
dass HI-Viren sich wieder vermehren
können und das Risiko für Resistenzen
steigt. Denn wenn HIV gegen einen
bestimmten Wirkstoff resistent wird, hat
es „gelernt“, diesen zu umgehen – was die
Therapie weniger effektiv machen kann.
KEINE SORGE! Wahrscheinlich nimmst du
deine Medikamente sowieso korrekt ein.
Wenn dich jedoch Bedenken plagen, ob
du bei der Medikamenteneinnahme alles
richtig machst, solltest du dich an den Arzt
oder die Ärztin wenden. Diese können
robuste Therapien und das Konzept der
„Forgiveness“ erläutern – was den Stress
reduzieren kann.
MEHR INFOS
Menschen mit HIV verdienen
Sicherheit und eine Therapie, die
ihnen Rückendeckung gibt, auch
wenn das Leben mal hektisch wird!
Die Initiative #NOCHVIELVOR hat
auf ihrer Website dazu viele nützliche
Informationen zusammengestellt.
www.nochvielvor.de
Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b.
München, info.germany@gilead.com DE-ADM-0045
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RESTAURANT
Le Quartier – Bistronomie
Ein Stück Paris an der südlichen Zwei Terrassen laden zum
Spitze Schönebergs: Mit dem Le Verweilen ein – die eine ruhig zum
Quartier – Bistronomie bringt Innenhof, die andere mit Blick auf
der französische Koch Philippe das Treiben im aufstrebenden
Lemoine seine kulinarische
Kiez. Das Team rund um Philippe
Heimat nach Berlin. Von mittags ist herzlich, aufmerksam und
bis abends stehen all die Klassiker authentisch.
auf der Karte, die das französische
Herz begehrt – vom Boeuf Ich hab’s zum ersten Mal getan
Zum Schluss bleibt nur zu sagen:
Bourguignon über frische Austern – Schnecken, Jakobsmuscheln
und Jakobsmuscheln bis hin zu und Austern gegessen. Hätte
Escargots. Dazu gibt es eine feine ich ehrlich nicht gedacht, aber:
Auswahl französischer Weine. Ich würde es jederzeit wieder
Was Philippe besonders
machen! *mk
wichtig ist: Seine Küche soll
nahbar bleiben. Kein Getue, keine Le Quartier Bistronomie,
überzogenen Preise – sondern Gotenstraße 50, 10829 Berlin,
ehrliches, französisches Essen. www.le-quartier-bistronomie.de
NEUERÖFFNUNG
Französisches Flair im
Carte Blanche
Mit dem neu eröffneten Carte
Blanche bringt das SO/ Berlin
Das Stue französische Brasserie-Kultur
in die Hauptstadt.
Küchenchef Andreas Schatzschneider
serviert Klassiker wie
Entrecôte, Trüffelpasta und
Crème Brûlée – authentisch,
modern interpretiert und mit
Liebe zum Detail. Hotel Direktor
Zeèv Rosenberg verwirklicht
damit seine Vision einer
eleganten, aber bodenständigen
Genusswelt. In stilvoller
Atmosphäre – mit bretonisch
inspirierten Uniformen und
Porträts französischer Ikonen
– lädt das Carte Blanche zum
Business Lunch oder Dinner
mit Freunden. Auch optisch
spiegelt sich französischer
Esprit in jedem Detail wider.
Restaurantleiter Adnan Cetin
verspricht: „Carte Blanche
steht für kulinarische Freiheit
– unkompliziert, hochwertig,
charmant.“ Ein neues Highlight
der Berliner Gastroszene! *mk
Carte Blanche,
Drakestraße 1, Berlin,
www.so-berlin-das-stue.com
TIPP
Im Herzen von Schöneberg
Nur ein paar Schritte vom Nollendorfplatz entfernt, liegt „ILOsBAR“
– ein echter Insider-Tipp für alle, die stylishe Drinks, gute Musik
und entspannte Vibes lieben.
Ob chilliger Cocktail-
Dienstag oder der legendäre 2for1
Hendrick’s Gin Tonic Mittwoch
– hier gibt’s beste Drinks für beste
Laune. Und am Wochenende
wird es wild: Auf dem Dancefloor
legen wechselnde DJs auf und
bringen die Crowd zum Tanzen.
Das Publikum? So bunt wie Berlin
selbst – von Anwohner*innen bis
zu internationalen Gästen sind
alle dabei. Im Sommer wird es
nochmal nicer: Auf der gemütlichen
Lounge-Terrasse genießt du
deine Drinks unter freiem Himmel.
Und mit Events wie „Drinks.Drag.
Dance“, „Queer Silent Disco“ oder
der „Ibiza Beach Party“ ist klar
– die ILOsBAR bleibt nicht mehr
lange ein Geheimtipp.
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Winter
reise
Choreographie und
Inszenierung von Christian Spuck
Musik von Hans Zender nach
Franz Schuberts Winterreise
PREMIERE
11. Mai 2025
14. | 17. | 23. | 29. Mai 2025
7. | 9. | 14. Juni 2025
Staatsoper Unter den Linden
12 STADTGESPRÄCH
TIPP
NASTY PIG –
„NYC F#$K BOY“-Kollektion
Machos, die zeigen, was sie haben. Eine
Fantasie des/der ein oder anderen. Ein
Modelabel aus den Vereinigten Staaten
setzte diese sexuelle Träumerei geradezu
kunstvoll um.
Die Bilder erinnern an den umstrittenen
Künstler Terry Richardson, der ja auch
schon mehrmals mit Lady Gaga
arbeitete, sind aber brandneu und
vom grandiosen Sam Waxman. Denn
die schwule US-Modemarke Nasty Pig
hat für den Sommer 2025 neue Teile
am Start – und beschreibt die neue
Kampagne zudem als „versauter denn
je. Ganz passend zum Namen der neuen
Savignyplatz 07-08 | 10623 Berlin
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abklappbar, Liegefl äche: 115 x 200 cm,
in verschiedenen Stoffen bestellbar.
in verschiedenen Stoffen bestellbar.
FOTOS: SAM WAXMAN
SHOPPING
STADTGESPRÄCH 13
Brunos – Ein Neuanfang
mit Herz und Vision
Seit der Corona-Pandemie haben sich die Einkaufsgewohnheiten
verändert – nicht nur in der
queeren Community. Daher richtet Brunos seinen
Fokus künftig noch stärker auf den Online-Handel.
Mit vier Filialen und einem erfolgreichen Webshop
hat Brunos über Jahrzehnte hinweg Trends
gesetzt, queere Orte geschaffen und die Freude an
Mode gefeiert.
Kollektion: NYC FUCK BOY.“ Die
Bilder für die aktuelle „NYC
FUCK BOY“-Kollektion seien
„eine Liebeserklärung an den
alltäglichen Sex-Appeal queerer
Hotties in der Stadt, die niemals
schläft“, wie das Label verrät.
„Ob sie nun ihre Jockstraps im
Waschsalon hin und her werfen,
ein fettiges Stück verschlingen,
in prallen Slips U-Bahn fahren,
vor dem Village Barbershop ihre
Muskeln spielen lassen oder
auf der Straße für Aufsehen
sorgen – diese Jungs beweisen,
dass Nasty Pig nicht nur eine
Marke ist – es ist ein Lebensstil.“
Zumindest als erotische Fantasie
können wir mit dieser Art
Chauvinismus und Manspreading
ganz gut leben. *rä
nastypig.com,
www.instagram.com/nastypig
FOTO: OA
„Innerhalb der nächsten drei Monate werden die
Kräfte neu gebündelt und auf das pulsierende
Herzstück der Marke konzentriert“, wird nun verraten.
„Der Berliner Store bleibt bestehen, ergänzt durch
einen dynamischen Webshop, der mit Fahrrad- und
Sofortkurieren noch schneller und nachhaltiger
liefert. Die Standorte in München, Köln und Hamburg
werden ab dem Sommer 2025 in neue Hände
gelegt.“
Auch das Team im Berliner Store und der Verwaltung
bleibt erhalten – insbesondere die Mitarbeiter
aus der Community, die mit ihrer Expertise und
ihrem Engagement die Kundschaft unterstützen.
Ihr Wissen, ihre Leidenschaft und ihr Einsatz bleiben
das Herz des Unternehmens. Brunos steht auch
künftig allen offen – nicht nur homosexuellen
Männern, sondern allen, die Lust, Sinnlichkeit und
Freiheit zelebrieren. Menschen in Transition, trans
Personen und alle,
die einen sicheren
Raum suchen. Der
Store am Winterfeldplatz
bleibt ein Ort, an
dem Vielfalt gefeiert
und jeder Mensch
in seiner Identität
respektiert wird. Mit
frischer Energie kommen
neue Marken
ins Sortiment – innovative
Produkte, die
sich in der Zielgruppe
etablieren.
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14 WOHNEN / DESIGN
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Grüne Daumen statt Hufeisen: Hoppegarten blüht auf!
Bereit, den Balkon in eine Dschungel-
Lounge oder den Garten zum Catwalk
der Botanik zu machen? Vom 23. bis
25. Mai lockt die Messe „Gartenträume”
auf die Rennbahn Hoppegarten. Richtig
gehört: Wo sonst Pferde galoppieren,
sprießen jetzt Ideen! Rund 100 Aussteller
zeigen alles von hippen Outdoor-Küchen
über Pflanzen-Raritäten (Kiwibeere,
anyone?) bis zu Mährobotern für die
gepflegte Faulheit. Höhepunkt: Pflanzen-
Doc René Wadas und TV-Koch Ralf
Jakumeit schmeißen den Grill an – Kostproben
inklusive! Dazu gibt’s Profi-Tipps
gegen Blattläuse & Co. (natürlich ohne
Chemie!) und Inspiration für eure
persönliche Wohlfühl-Oase. Macht euer
Grün zum Hingucker!
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TIPP
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Stil mit Haltung –
Design trifft Nachhaltigkeit
Wahrer Stil kennt Verantwortung. Die Neue Wohnkultur setzt bewusst
auf Hersteller, die nachhaltig produzieren, faire Arbeitsbedingungen
sichern und langlebige Qualität garantieren. Möbel aus nachhaltigem
Holzanbau, lokale Manufakturen und innovative Materialien zeigen:
Exklusives Wohnen und ökologische Verantwortung schließen sich
nicht aus – sie ergänzen sich auf ideale Weise.
So wird jedes Stück, das hier seinen
Platz findet, zu mehr als einem
Möbelstück: Es wird zum Ausdruck
eines Lebensstils, der Ästhetik mit
Werten verbindet.
EIN BESUCH, DER INSPIRIERT
Ob zur konkreten Planung oder
einfach zur Inspiration – ein Besuch
bei der Neuen Wohnkultur ist
immer ein Erlebnis. Die Villa an der
Berliner Straße lädt zum Flanieren,
Verweilen und Entdecken ein. Wer
einmal hier war, spürt: Dies ist kein
gewöhnliches Einrichtungshaus.
Es ist ein Ort, an dem Wohnen zur
Kunst wird und wo Menschen mit
Leidenschaft Räume gestalten,
die weit über den Standard
hinausgehen.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich
in unserer Villa willkommen
zu heißen – und gemeinsam mit
Ihnen Wohnträume Wirklichkeit
werden zu lassen.
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persönlich.
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Mobil: 0179 / 4569840
WOHNEN / DESIGN 15
Ab nach draußen:
Camping mit Tchibo
Der Frühling ist da, die Tage werden
länger, und mit steigenden Temperaturen
steigt auch die Lust auf Zeit in der Natur.
Die neue Camping-Kollektion (R)AUSZEIT
von Tchibo hat alles Nötige – ob für
spontane Kurztrips oder längere
Outdoor-Abenteuer.
Ohne geht’s nicht: Der Outdoor-Rucksack
mit großzügigen Stauraum
und Schlaufen für Schlafsack
oder Isomatte hält Ausrüstung
und Proviant dank wasserabweisendem
Material trocken.
Für launische Wetterphasen
empfiehlt sich eine leichte
Funktionsjacke, die Wind und
Regen abweist. Bei freundlichen
Temperaturen reichen
ein luftiges Outdoorhemd
oder ein T-Shirt, kombiniert
mit strapazierfähigen Funktionsshorts.
Und wenn keine
Steckdose in Sicht ist, liefert
ein faltbares Solar-Ladegerät
nachhaltige Energie
– einfach aufklappen und
Sonne tanken.
Diese und noch viele weitere
Camping-Must-Haves sind
vom 13. Mai bis 09. Juni in
Tchibo-Filialen und online
bis 23. Juni erhältlich. *mk
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Vorrat reicht.
16 WOHNEN / DESIGN
Yes and yes
Der deutsche Designer Stefan Dietz zeichnet
für dieses Sofa von Magis verantwortlich. Bei
der Konzeptionierung hat er sich überlegt, dass
Produkte immer dann besonders nachhaltig sind,
wenn sie Teil eines unendlichen Kreislaufsystems
werden. So wird die Innenstruktur von „Costume“
aus recyceltem UND recycelbarem Material
hergestellt, sodass es nicht nur alten Dingen
zu neuem Leben verhilft, sondern irgendwann
selbst in neuer Form wiedergeboren werden
kann. Zudem ist der Bezug dank der in den Boden
eingehängten elastischen Schlaufen vollständig
abnehmbar und kann so jederzeit ausgetauscht
oder gereinigt werden, was zur Langlebigkeit des
Produkts beiträgt. Costume ist modular erweiterbar
und mit oder ohne Armlehnen zu haben.
www.magisdesign.com
Yummy
Weich, weicher, Burrata! Angelehnt an die weiche
Geschmeidigkeit der italienischen Käsesorte, ist die
„Burra“-Kollektion von Normann Copenhagen mit
ausgesprochen bequemen Sitzflächen ausgestattet
und macht in ihrer üppigen Ästhetik einfach Lust
zum Lümmeln. Als Stuhl und Loungechair zu haben.
www.normann-copenhagen.com
BOLIA
Genau wie MOEBE (rechte
Seite) folgt Bolia dem skandinavischen
Prinzip „weniger ist
mehr“ und passt daher ganz
wunderbar in dieses Feature.
Der „Elton“-Tisch zeichnet sich
durch seine klaren Linien aus,
ist in Teilen austauschbar
und somit besonders
langlebig. Elton wird extrem
flach, also umweltfreundlich,
verpackt und transportiert.
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FOTO: FREEPIK.COM
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Neben hochwertigen Marken wie
Interlübke, Schramm und Kettnaker
findet man natürlich auch die Hausmarke
ROLF BENZ, die seit Jahrzehnten
außergewöhnlich gute Qualität „Made
in Germany“ liefert. Der Anspruch,
langlebige Produkte zu schaffen, war
hier schon immer selbstverständlich
und passt damit perfekt in die heutige
Zeit und den wachsenden Wunsch nach
Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund
ist auch das zeitlose ROLF BENZ Design
ein entscheidender Erfolgsaspekt.
Nicht zu vergessen ist die erstklassige
Funktionalität. Dabei sind Sofas von ROLF
BENZ niemals „Sitzmaschinen“, sondern
immer zeitlos elegant.
Das Sortiment bietet eine riesige
Produkt-auswahl für unterschiedlichste
Wohnstile: loungige Wohnlandschaften
zum Relaxen, kubische Sofa-Klassiker,
flexible Multifunktionsmöbel – sowie
Stühle, Esstische, Betten und Accessoires.
Der moderne und klare Wohnstil von
ROLF BENZ orientiert sich an den Kundenbedürfnissen
und berücksichtigt aktuelle
Wohntrends, ohne die klar erkennbare
Handschrift zu verlieren.
Die Loft-Architektur im ROLF BENZ
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die Polstermöbel, Tische, Stühle und
Teppiche der ROLF BENZ-Wohnwelten. Die
eingespielten Experten um Alexandros
Chomatopoulos realisieren einzelne
Räume, Wohnungen und Häuser, aber
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auf den zweiten auch, denn hinter dem
zierlichen Erscheinungsbild versteckt sich
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Sachen Design als auch beim Komfort.
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Abwesende, Große
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21:00 Rauschgold, Spuk
in Glamourschloss
- eine gruselig-komische
Walpurgisnacht,
mit Tom Bola,
Destiny Drescher,
Kelly Kinki, Jade
Pearl Baker, Miss Pan
Am Drag Airlines,
Mehringdamm 62
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Palast, Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 BKA Theater,
Robert Alan: Pervekt,
Mehringdamm 34
20:00 Wintergarten, Variete
Gaga, Potsdamer
Str. 96
20:00 Wühlmäuse, Tobias
Mann: Real / Fake,
Pommernallee 2-4
20:30 Zum Schmutzigen
Hobby, Magnus
Hirschfeld Superstar,
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Steinert - Boys for
Boys (Linolschnitte),
Motzstr. 23
19:00 Deutsches Theater,
P*RN, Konzept &
Regie Sofie Boiten,
Lorenz Nolting,
Schumannstr. 13a
19:30 Renaissance Theater,
The Who and
the What, von Ayad
Akhtar, Knesebeckstr.
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Geschichten von
Verlangen und
Vielfalt, Erzähl-Performance
von Wim
Rooth. Einlass ab 19
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20:00 BKA Theater, Nessi
Tausendschön:
30 Jahre Zenit,
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20:00 Forum Factory,
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halbtrocken...,
Queere Burlesque
Open Stage
Show. Einlass ab
19 Uhr. Ab ca. 23:30
Uhr: After-Show-
Party mit Trudi
Padma Knusprig,
Besselstraße 13-14
20:00 Neuköllner Oper,
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Marx-Str. 131 – 133
20:00 Tipi, Queenz
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Cosmos – Classical
Music For The Next
Generation, Große
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Kunst, Caught
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So, 12 – 18 Uhr, Am
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Schiller Theater, Die
Perlen der Cleopatra,
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Bismarckstr. 110
18:00 Schlosspark
Theater, Winterrose,
Schlossstr. 48
18:00 Wintergarten,
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Str. 96
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von Jan Friedrich,
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Stoll: Aufgestanden
ist er,welcher
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18:00 Theater am Frankfurter
Tor, War‘n Sie
schon mal in mich
verliebt?, Maximilian
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Chaos Royal:
IMPROTANIA – das
Spiel um die Krone,
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21:30 Babylon Kreuzberg,
MonGay Preview:
Oslo Stories:
Träume, N 2024,
OmU, Dresdener
Straße 126
DI 6.5.
19:30 Renaissance Theater,
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the What, von Ayad
Akhtar, Knesebeckstr.
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20:00 BKA Theater,
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EMP (European
Music Ensemble),
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20:00 Deutsches Theater,
Der Zähmung
Widerspenstigkeit,
von Katja Brunner
nach William
Shakespeare, Schumannstr.
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& The Beuys - Kaoshüter,
Schaperstraße
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20:00 BKA Theater, Eva
Karl Faltermeier:
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20:00 INCOGNITO,
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mit Skinny Marie,
Hohenstaufenstr. 53
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The Who and
the What, von Ayad
Akhtar, Knesebeckstr.
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Stefan Danziger:
Mittel und Wege,
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18:00 Nachbarschaftshaus
im Ostseeviertel,
Westler,
„Filmabend unterm
Regenbogen“
präsentiert von der
MANEO-Außenkontaktstelle
Neu-
Hohenschönhausen
(Wartenberg),
Ribnitzer Straße 1b
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Anna Mateur
& The Beuys - Kaoshüter,
Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater,
Roger G. Live: So
Freunde!, Mehringdamm
34
20:00 Wabe, Victor Rodriguez
- Unidos (Album
Release-Tour),
Danzigerstr. 101
SA 10.5.
17:00 Deutsches Theater,
Hospital der
Geister, nach der
Fernsehserie von
Lars von Trier und
Niels Vørsel, Schumannstr.
13a
18:00 Chamäleon, Play
Dead, weitere Vorstellung
um: 21:30
Uhr, Rosenthaler
Straße 40
20:00 BKA Theater, The
Cast – die Opernband:
OPER à la
carte, Mehringdamm
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20:00 Neuköllner Oper,
Gegengift, Karl-
Marx-Str. 131 – 133
20:00 Tipi, Martin Reinl
& Carsten Haffke:
Puppen Gucken,
Große Querallee
SO 11.5.
15:00 BKA Theater, Sigrid
Grajek: Claire Waldoff
- Ich will aber
gerade vom Leben
singen..., Mehringdamm
34
18:00 SchwuZ, DFIU
Events Berlin
presents: Anetra,
Special Guest:
Marina Summers,
Rollbergstraße 26
18:00 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
18:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
20:00 BKA Theater, Okan
Seese: Lieber Taub
als gar kein Vogel,
Mehringdamm 34
20:00 SO36, Faravaz -
Criminal Charge:
Singing, A Night of
Musical Rebellion,
Oranienstraße 190
MO 12.5.
20:00 Bar Jeder
Vernunft, Michael
Heller & Christoph
Bolam: L is for…,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: The Voice
of Kreuzberg – Unser
Song für Basel,
Mehringdamm 34
DI 13.5.
19:30 Renaissance Theater,
Lélé - Lesestück
von Sathyan
Ramesh, gelesen
von Julia Jäger und
Matthias Habich,
Knesebeckstr. 100
19:30 fabrik Potsdam,
Black – Festivaleröffnung,
Oulouy
(Barcelona) (Potsdamer
Tanztage),
Schiffbauergasse 10
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik: Ivo Berg,
Zeitgenössisches
Konzert, Mehringdamm
34
20:00 Chamäleon, Play
Dead, Rosenthaler
Straße 40
20:00 Deutsches Theater,
F. Zawrel – Erbbiologisch
und sozial
minderwertig, von
und mit Nikolaus
Habjan, Schumannstr.
13a
MI 14.5.
19:00 Komische Oper im
Schiller Theater, Don
Giovanni / Requiem,
W. A. Mozart., Bismarckstr.
110
19:00 SchwuZ, Pepsi Boston
Bar: VOICE AND
PIANO, Live-Gesang
trifft virtuoses
Klavierspiel. Vielfältige
Musikstyles,
Rollbergstraße 26
19:30 Deutsches Theater,
Die Insel der Perversen,
Ein deutsches
Singspiel von Rosa
von Praunheim. Regie:
Heiner Bomhard,
Schumannstr. 13a
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 BKA Theater,
Jacky-Oh Weinhaus
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Süss und Deftig,
Mehringdamm 34
20:00 fabrik Potsdam,
Black, Oulouy (Barcelona)
(Potsdamer
Tanztage), Schiffbauergasse
10
21:00 AHA, Go West
Comedy, English
Comedy Showcase.
Einlass: 20 Uhr, Monumentenstraße
13
DO 15.5.
19:30 Renaissance Theater,
Wirklich schade
um Fred, Es lesen
Julia von Sell und
Thomas Thieme,
Knesebeckstr. 100
20:00 BKA Theater,
Fortuna Ehrenfeld:
Solo am Klavier,
Mehringdamm 34
20:00 Buchhandlung
Eisenherz, Queeres
literarisches Quartett,
mit Paul Schulz,
Tatjana Berlin.
Als Gäste: Fabian
Hischmann und ein
Überraschungsgast,
Motzstr. 23
Festival für
Zeitgenössischen
Tanz 13. –25. Mai
potsdamer-tanztage.de
FR 16.5.
19:30 fabrik Potsdam, Fugaces,
Aina Alegre
(Grenoble) Potsdamer
Tanztage,
Schiffbauergasse 10
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
19:30 Komödie im
Theater am Potsdamer
Platz, Mord
im Orientexpress,
Marlene-Dietrich-
Platz 1
20:00 AHA, LIght and
Shine, Die vielfältige
Show zum IDAHO-
BITA*. Moderation:
Aurelia Stardust.
Einlass ab 19 Uhr,
Monumentenstraße
13
20:00 Halle am Berghain,
Orchestral Sessions:
Phase Eins,
Streicherwerke von
Giacinto Scelsi; Avi
Caspi, Am Wriezener
Bahnhof
20:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
SA 17.5.
10:00 Buchhandlung
Eisenherz, Ausstellung:
Hannes
Steinert - Boys for
Boys (Linolschnitte),
bis zum Monatsende
während der
Öffnungszeiten,
Motzstr. 23
19:00 Sonntags-Club
e.V., Drag-Show mit
Janoma Banger,
Greifenhagener
Straße 28
19:30 fabrik Potsdam, Fugaces,
Aina Alegre
(Grenoble) Potsdamer
Tanztage,
Schiffbauergasse 10
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Arsen und
Spitzenhäubchen,
Palisadenstr. 48
20:00 BKA Theater,
Jurassica Parka:
Paillette geht immer,
Mehringdamm 34
20:00 Tipi, Pe Werner:
Vitamin Pe, Große
Querallee
21:00 BKA Theater,
Jurassica Parka:
Nicht ohne meine
Windmaschine,
ESC-Public Viewing,
Mehringdamm 34
21:00 fabrik Potsdam,
René, (fabrik Vorplatz
/ Open Air),
Schiffbauergasse 10
SO 18.5.
18:00 fabrik Potsdam,
René, (fabrik Vorplatz
/ Open Air),
Schiffbauergasse 10
18:00 Komische Oper im
Schiller Theater, Die
Perlen der Cleopatra,
Oscar Straus,
Bismarckstr. 110
18:00 Schlosspark
Theater, Fisch sucht
Fahrrad, Schlossstr.
48
19:00 Deutsches Theater,
Böhm, von Paulus
Hochgatterer, Schumannstr.
13a
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 BKA Theater,
Suchtpotenzial:
Wunschkonzert -
Suchti Ultra Edition,
Mehringdamm 34
MO 19.5.
19:30 Deutsches Theater,
Die Insel der Perversen,
Ein deutsches
Singspiel von Rosa
von Praunheim. Regie:
Heiner Bomhard,
Schumannstr. 13a
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Sago Song
Salon, Mit Sebastian
Krämer & Matthias
Binner und Gästen,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
DI 20.5.
20:30 Kino Casablanca,
Queerfilmnacht:
Blindgänger, D 2024,
Friedenstraße 12
MI 21.5.
19:00 Komische Oper im
Schiller Theater, La
Cage aux Folles,
Bismarckstr. 110
19:00 SO36, Queer Slam
Berlin, Berlins
queerster Poetry
Slam, Oranienstraße
190
19:30 Deutsche Oper, Ein
Sommernachtstraum,
Staatsballetts
Berlin,
Bismarckstr. 35
19:30 fabrik Potsdam,
All´arme, Ginevra
Panzetti & Enrico
Ticconi (Turin/Berlin)
Potsdamer Tanztage,
Schiffbauergasse
10
20:00 BKA Theater, C.
Heiland: Wahre
Schönheit kommt
von außen,
Mehringdamm 34
20:15 Kino Union,
Queerfilmnacht:
Blindgänger, D 2024,
Bölschestraße 69
21:00 Französische
Kirche, zu.zweit,
tanzkompanie
Golde g. (Cottbus)
Potsdamer Tanztage,
Charlottenstraße
55-58
DO 22.5.
20:00 BKA Theater,
Schwester Cordula:
Der Westernroman,
Mehringdamm 34
FR 23.5.
19:30 Deutsches Theater,
Die Insel der Perversen,
Ein deutsches
Singspiel von Rosa
von Praunheim. Regie:
Heiner Bomhard,
Schumannstr. 13a
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Sven Ratzke & Band:
We could be heroes,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Sherry
Vine: Comedy
Couture, Drag Show,
Mehringdamm 34
20:00 Wabe, Davor
/ Danach, Eine
Produktion von
OFFstage Germany
e.V., Danzigerstr. 101
20:30 Schinkelhalle,
Le Sacre du Printemps
– Nach der
Choreografie von
Pina Bausch, Roger
Bernat (Barcelona)
Potsdamer Tanztage,
Schiffbauergasse
4A
SA 24.5.
20:00 Tipi, The 12 Tenors:
15 Years Celebration
Tour – The Summer
Edition, Große
Querallee
20:00 Wabe, Davor
/ Danach, Eine
Produktion von
OFFstage Germany
e.V., Danzigerstr. 101
20:30 fabrik Potsdam,
Portrait, Mehdi
Kerkouche (Créteil)
Potsdamer Tanztage,
Schiffbauergasse
10
SO 25.5.
16:00 fabrik Potsdam, Le
Petit B (1+), Marion
Muzac (Toulouse)
Potsdamer Tanztage,
Schiffbauergasse
10
18:00 Chamäleon, Play
Dead, Rosenthaler
Straße 40
18:00 Komische Oper im
Schiller Theater, La
Cage aux Folles,
Bismarckstr. 110
18:00 Komödie im
Theater am Potsdamer
Platz, Mord
im Orientexpress,
Marlene-Dietrich-
Platz 1
18:00 Schlosspark
Theater, Fisch sucht
Fahrrad, Schlossstr.
48
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Sven Ratzke & Band:
We could be heroes,
Schaperstraße 24
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
MI 28.5.
19:30 Deutsches Theater,
Schicklgruber, von
Neville Tranter und
Jan Veldman, Schumannstr.
13a
19:30 Eierhäuschen, Der
Preis ist ein Ei, Ein Zyklusliederzyklus
von
und mit The Present,
Kienwerderallee 2
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Pigor & Eichhorn: LA
GROETE – Sag nicht
Kleinkunst, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater,
Operette für zwei
schwule Tenöre,
Mehringdamm 34
DO 29.5.
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 BKA Theater,
Operette für zwei
schwule Tenöre,
Mehringdamm 34
20:00 Kleines Theater
Berlin, Miss Daisy
und ihr Chauffeur,
mit Ute Lubosch, Pierre
Sanoussi-Bliss,
Matthias Freihof,
Südwestkorso 64
20:00 Tipi, The 12 Tenors:
15 Years Celebration
Tour – The Summer
Edition, Große
Querallee
20:00 Ufa-Fabrik, The
Funky Monkeys -
Groove, 10 Jahre The
Funky Monkeys &
Outbox Me Fusion
Dancebattle!, Viktoriastraße
10
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20:00 Wabe, Thrill Me,
Musical-Thriller des
OFFstage Germany
e.V., Danzigerstr. 101
FR 30.5.
19:30 Staatsoper
Unter den Linden,
2 Chapters in Love,
Staatsballett Berlin,
Unter den Linden 7
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Pigor & Eichhorn: LA
GROETE – Sag nicht
Kleinkunst, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater,
Operette für zwei
schwule Tenöre,
Mehringdamm 34
20:00 Deutsches Theater,
ugly duckling, von
Bastian Kraft und
Ensemble nach
Hans Christian
Andersen, Schumannstr.
13a
20:00 Wabe, Thrill Me,
Musical-Thriller des
OFFstage Germany
e.V., Danzigerstr. 101
Party
DO 1.5.
12:00 Berghain, Gartenöffnung,
Eintritt
frei, Am Wriezener
Bahnhof
18:00 Quaelgeist Berlin
e.V., Red Butts,
Spanking-Afterwork
Party für Männer*
- Kein Dresscode,
Fetisch willkommen.
Bis 24 Uhr, Lankwitzer
Str. 42 – 43
19:30 BLOND, Schlager
- Sing your song,
Motzstraße 28
20:15 Zum Schmutzigen
Hobby, Klum-
Bum, hosted by
Brigitte Skrothum. Im
Anschluss Donners-
Dance mit DJ Austin,
Revaler Straße 99
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
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Dancing - Tanz
ins Wochenende,
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20:30 BLOND, Sexy-
Music-Box: Du bist
DJ im Blond, Motzstraße
28
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BERLINCIGARMEN
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Salon für Zigarren
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& deren Freunde,
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Berlin city beats,
house, main, electro,
charts, techno,
schlager, oldies, 80s,
90s u.a., Warschauer
Platz 18
22:00 Große Freiheit 114,
FunkySexadelicDopalicious,
Barabend
mit DJ TheGent
(House Music), Boxhagener
Str. 114
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BLUE HOUR - a Fetish
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Uhr, Eisenacherstr. 3
19:00 ILOsBAR, Dancing,
Cocktails, Drink,
Motzstrasse 30
19:30 BLOND, Saturday
Night Gay Warm-
Up-Party, Motzstraße
28
20:00 INCOGNITO, Karaoke
Night, Hohenstaufenstr.
53
20:00 SchwuZ, Schlagerhimmel,
die
Schlagerparty,
Rollbergstraße 26
21:00 Rauschgold, Ein Lied
für den Mehringdamm,
Rauschgold
Grand Prix, Mehringdamm
62
22:00 Große Freiheit
114, Butch Barflys,
Barabend mit DJ
Team Königsmann,
Boxhagener Str. 114
23:00 SchwuZ, bump! -
Back in Time, Tos,
80s, 90s, 00s Music &
Show, Rollbergstraße
26
23:59 GRETCHEN, Beyoncé
Club Night by
Hollywood Tramp,
Beyoncé im legendären
Sound von DJ
Hollywood Tramp
& Pop-Non-Stop!,
Obentrautstr. 19
SO 4.5.
16:30 BLOND, Kaffeeklatsch
mit deutschen
Schlagern,
Motzstraße 28
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
MO 5.5.
18:00 SO36, Roller Disco,
Roller Dance Lessons,
ab 20:30 Uhr
Disko, Oranienstraße
190
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
19:30 BLOND, Schlager a
la carte, Motzstraße
28
DI 6.5.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
DO 8.5.
20:15 Zum Schmutzigen
Hobby, Klum-
Bum, hosted by
Brigitte Skrothum. Im
Anschluss Donners-
Dance mit DJ Austin,
Revaler Straße 99
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 9.5.
Mi. bis Sa. ab 19 Uhr Eintritt frei
Wed. to Sat. from 7pm Free of charge
19:00 ILOsBAR, DJ &
Dancing - Tanz
ins Wochenende,
Motzstrasse 30
19:30 BLOND, Sexy-Music-
Box: Du bist DJ im
Blond, Motzstraße 28
21:00 AHA, Erotikparty, Safer-Sex-Party,
men
only!, Monumentenstraße
13
22:00 Berghain, PanoramaBar
- Love on the
Rocks, Am Wriezener
Bahnhof
22:00 Große Freiheit 114,
Retro Queen, Barabend
mit DJ Kaey
(Retro Pop & R’n’B,
Y2K), Boxhagener
Str. 114
23:00 SchwuZ, Tasty,
Divas-Pop, HipHop
& Habibi Sounds
ft. S.W.A.N.A. Beats,
Rollbergstraße 26
SA 10.5.
19:00 SchwuZ, Ballhaus
König - Cha Cha,
Rumba, Walzer
& Co., hosted by
Ingmar König, Rollbergstraße
26
19:30 BLOND, Saturday
Night Gay Warm-
Up-Party, Motzstraße
28
20:00 ILOsBAR, Dancing,
Cocktails, Drink, mit
DJ Candy, Motzstrasse
30
22:00 Busche Club, Funky
House Party, Warschauer
Platz 18
22:00 Große Freiheit 114,
Queerbeats, Barabend
mit DJ Estelle
van der Rhône,
Boxhagener Str. 114
22:00 Rauschgold, 20
Jahre Rauschgold
- Die Party, Mehringdamm
62
SO 11.5.
14:00 Clärchens Ballhaus,
Pansy Presents SIZZ-
LE DISCO, Daytime
Disco and Drag Performaces.
Bis 22 Uhr,
Auguststraße 24
15:00 Humboldthain
Club, Saints&Sinners,
House-Party. Bis 0:00
Uhr, Hochstr. 46
16:30 BLOND, Kaffeeklatsch
mit deutschen
Schlagern,
Motzstraße 28
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
MO 12.5.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
DI 13.5.
18:00 Boyberry Berlin,
Lights out & Youngster
Day, 2 for 1, U30
Jahre alt. Men only,
Motzstraße 19
19:00 Baergarten at
Revier Südost, ESC
2025 Public viewing,
Schnellerstraße 137
19:00 SO36, Kiezbingo,
präsentiert von
Inge Borg & Gisela
Sommer, Oranienstraße
190
19:30 BLOND, Sing Sing
Sing – Star Party,
Motzstraße 28
20:00 Große Freiheit 114,
Estelle’s KNEIPENQUIZ,
Drag-Host: Estelle
van der Rhône, Boxhagener
Str. 114
20:00 ILOsBAR, Public
Viewing von ESC
2025 1. Halbfinale,
Motzstrasse 30
20:00 Rauschgold, Eurovision
Song Contest
– 1. Semifinale,
Mehringdamm 62
21:00 INCOGNITO, Eurovision
Song Contest
2025 - Erstes Halbfinale,
Livestream,
Hohenstaufenstr. 53
DO 15.5.
18:00 the Knast, Shibari
Performance, Intim
und sinnlich: ein
fesselnder Genuss.
ü18. Tickets: www.
gay-bdsm.club,
Söhtstraße 7
19:00 Baergarten at
Revier Südost, ESC
2025 Public viewing,
Schnellerstraße 137
19:30 BLOND, Schlager
- KARAOKE, Motzstraße
28
20:00 ILOsBAR, Public
Viewing von ESC
2025 2. Halbfinale,
Motzstrasse 30
20:00 Rauschgold,
Eurovision Song
Contest – 2. Semifinale,
Public Viewing,
Mehringdamm 62
20:15 Zum Schmutzigen
Hobby, Klum-
Bum, hosted by
Brigitte Skrothum. Im
Anschluss Donners-
Dance mit DJ Austin,
Revaler Straße 99
21:00 INCOGNITO, Eurovision
Song Contest
2025 - Zweites Halbfinale,
Livestream,
Hohenstaufenstr. 53
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
SA 17.5.
19:00 Baergarten at
Revier Südost, ESC
2025 Public viewing,
Schnellerstraße 137
20:00 AHA, Eurovision
Song Contest 2025,
Betreutes Public
Viewing zum ESC-
Finale präsentiert
von Gundel
Schlauch und Cathérine,
Monumentenstraße
13
20:00 ILOsBAR, Public
Viewing von ESC
2025 Finale, Motzstrasse
30
20:00 Rauschgold,
Eurovision Song
Contest – Finale,
anschließend
Grand-Prix-Party,
Mehringdamm 62
22:00 Busche Club,
Sweatpants Night,
Die Knackärschli &
Beulenparty, Warschauer
Platz 18
22:00 Cassiopeia, Nina
Queers IRRENHOUSE,
Pop, Retro, House,
Party mit Darkroom,
DRAG SHOW hosted
by Nina Queer,
Revaler Str. 99
22:00 SO36, Dancing
with Tears in your
Eyes - Summertime
Special - Tag 1, die
80er Party, Oranienstraße
190
23:00 SchwuZ, FEMME TOP
by Miss Ivanka T., 90s
Abriss, 00er Trash &
FemmePop Icons,
Rollbergstraße 26
SO 18.5.
18:00 Boyberry Berlin,
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1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
18:00 SchwuZ, ALMOST
NAKED, Disco-
House & Retro-Pop.
Dresscode: Boxer,
Tanga, JockStrap,
Badehose, Shorts,
Lendenschurz etc,
Rollbergstraße 26
MO 19.5.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
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18:00 Boyberry Berlin,
Lights out & Youngster
Day, 2 for 1, U30
Jahre alt. Men only,
Motzstraße 19
DO 22.5.
18:00 ClubCultureHouze,
Puppys & Gear,
Play Zone (queer),
Görlitzer Str. 71
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
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19:30 BLOND, Sexy-Cocktail-Night,
Motzstraße
28
20:00 ILOsBAR, Queer
Silent Disco, 3 Kanäle
- 1 Dancefloor
- Finde deinen Beat,
Motzstrasse 30
22:00 Busche Club, BCB//
Berlin city beats,
house, main, electro,
charts, techno,
schlager, oldies, 80s,
90s u.a., Warschauer
Platz 18
22:00 Große Freiheit 114, A
Night to Remember,
Barabend mit DJ:
Chris Tone (Disco-
Pop, House), Boxhagener
Str. 114
22:00 KitKat, PiepShow
- MayPiep, Your
queer Techno Rave,
Köpenicker Str. 76
SA 24.5.
19:00 ILOsBAR, Dancing,
Cocktails, Drink,
Motzstrasse 30
19:30 BLOND, Saturday
Night Gay Warm-
Up-Party, Motzstraße
28
22:00 Große Freiheit 114,
Studio 114, Barabend
mit DJ Tiasz (Disco-
Pop, House), Boxhagener
Str. 114
22:00 lab.oratory, SneakerSox,
dresscode:
sneakers, sox. Einlass
bis 24 Uhr, Am
Wriezener Bhf.
23:00 SchwuZ, Madonnamania
– die
Ikonenparty, Die ultimative
Madonna-
Party mit DJs &
Spektakuläre Shows
& Madonna-Hits auf
dem Dancefloor,
Rollbergstraße 26
23:59 Berghain, Klubnacht,
Am Wriezener
Bahnhof
SO 25.5.
15:00 Böse Buben, Spank-
Club, Red Butt Day.
Bis 21 Uhr, Sachsendamm
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16:00 BLOND, Sonntags
Afternoon Schlagerparty,
Motzstraße 28
16:00 lab.oratory, Yellow
Facts, Einlass bis
18 Uhr, piss without
dresscode, Am
Wriezener Bhf.
18:00 Boyberry Berlin,
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1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
19:00 ClubCultureHouze,
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Machine Night. All
Gender, Görlitzer
Str. 71
MO 26.5.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
19:00 AHA, AHA-Plenum,
Öffentliches Plenum.
Mitreden, Mitgestalten,
Mitentscheiden.
Bis 22 Uhr, Monumentenstraße
13
19:30 BLOND, Schlager a
la carte, Motzstraße
28
DI 27.5.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
19:00 ClubCultureHouze,
Trans & Friends,
LGBTQ+ & Friends,
Görlitzer Str. 71
19:30 BLOND, Sing Sing
Sing – Star Party,
Motzstraße 28
20:00 Große Freiheit
114, Karaoke Night,
hostet by Nikita
Vegaz (Teilnehmerin
bei Rupaul’s Drag
Race Germany),
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MI 28.5.
16:00 Böse Buben,
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Spanking or SM. Bis
21 Uhr, Sachsendamm
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19:30 BLOND, BINGO, fun &
more, Motzstraße 28
20:00 Insomnia, Tango
Vicioso, Tango
Argentino ausschweifend
und
lasterhaft. Musik:
Tango, NonTango,
Tango Nuevo, Tango
Fusion, Electrotango.
Specials: ab 20.30
Uhr kostenlose
Tangoeinführung;
DC: gerne elegant,
Abendgarderobe,
Fetisch, sexy, Haut,
Alt-Tempelhof 17
21:00 Böse Buben, Club of
Bitches, Schlampen
Sex-Party, Rudelbums.
Bis 3 Uhr,
Sachsendamm 76
21:00 Quaelgeist Berlin
e.V., SM Nacht,
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Dresscode, Fetisch
willkommen, Lankwitzer
Str. 42 – 43
DO 29.5.
19:00 KitKat, Burlesque
Inferno The Fusion
of Drag & Burlesque,
LineUp: Secret Show
XXX, Maria Mané,
Darjeeling Divine,
Equaltitty, Köpenicker
Str. 76
FR 30.5.
19:00 ILOsBAR, DJ &
Dancing - Tanz
ins Wochenende,
Motzstrasse 30
20:00 SO36, Children of
the Revolution, Ü40
Party mit Paula Sau
& DJ Lenny, Oranienstraße
190
22:00 Große Freiheit
114, Super Disco,
Barabend mit DJ
Laurent Crémant,
Boxhagener Str. 114
23:00 SchwuZ, VROOM
VROOM - Ignite the
Hype!, 9Tease /
Y2k Pop, Hyperpop,
K-Pop & Show:, Rollbergstraße
26
SA 31.5.
17:30 KitKatClub Dragon
Floor (Eingang über
U-Bahn-Station
Heinrich-Heine-
Str.), 154. Fickstuten-
Markt, Einlass Stuten:
17:30 bis 18:30 Uhr,
Einlass Hengste: 19
bis 20 Uhr, Köpenicker
Str. 76
19:00 ILOsBAR, Dancing,
Cocktails, Drink,
Motzstrasse 30
22:00 Busche Club,
Schlager Power, Die
besten Schlagerhits
aller Zeiten, Warschauer
Platz 18
22:00 Große Freiheit 114,
12 Inch, Barabend
mit 80s Sounds with
Vinyl, Boxhagener
Str. 114
22:00 SO36, Gayhane
- House of
Halay, QueerOriental
Dancefloor, Oranienstraße
190
23:00 SchwuZ, BUTT-
COCKS, Kinky Pop,
House, Disco,
Darkroom & Show,
Rollbergstraße 26
TERMINE
Juni
TERMINE 23
Alle Termine auf
männer.media/termine
Szene
DI 3.6.
18:00 Mann-O-Meter,
Tests auf HIV und
andere STIs, bis 21:30
Uhr, anonym und
ohne Voranmeldung,
Bülowstr. 106
19:30 Sonntags-Club e.V.,
Kerle und Bären-
Stammtisch, Greifenhagener
Straße 28
DI 17.6.
19:00 Sonntags-Club e.V.,
Trans*Masc, Greifenhagener
Straße 28
MI 18.6.
18:00 AHA, Workshop: Die
Innere Bühne, Queere
Selbstbestimmung
im szenischen Spiel
mit Martin Baierlein.
Anmeldung: kontakt@martin-baierlein.de,
Monumentenstraße
13
19:00 Sonntags-Club e.V.,
A*-Spec, Treffen für
Personen aus dem
A-Spektrum, Greifenhagener
Straße 28
19:00 Sonntags-Club e.V.,
Rechtsberatung
Arbeitsrecht mit RA
Weigelt, Greifenhagener
Straße 28
FR 20.6.
19:00 Quaelgeist Berlin
e.V., MoM Sitzung,
Monatliche Mitgliederversammlung.
Bis
20:30 Uhr, Lankwitzer
Str. 42 – 43
SO 22.6.
12:00 XXL, Sunday Sex,
Cruising & Movies,
Bornholmer Straße 7
13:00 Quaelgeist Berlin
e.V., Mit uns drüber
reden, Gespräche
und/oder Einzelberatung
zu BDSM-Fragen,
Safer-Sex, STI-/
HIV-Problemen. Bis
15 Uhr, Lankwitzer Str.
42 – 43
DI 24.6.
19:00 Sonntags-Club
e.V., TIN + Friends -
BDSM-Stammtisch,
BDSM Stammtisch,
Greifenhagener
Straße 28
MI 25.6.
18:30 Mann-O-Meter,
Rosa Wohntisch
„Jean Cocteau“, Treffen
zur Findung einer
Wohngruppe zum
Cluster-Wohnen. Bis
20 Uhr, Bülowstr. 106
19:00 Sonntags-Club e.V.,
Ü40-Transmasc-
Treffen, Greifenhagener
Straße 28
19:00 Sonntags-Club
e.V., SHG Prostata,
Greifenhagener
Straße 28
DO 26.6.
19:00 XXL, XXL Dresscode,
Naked- &
Underwear-Party.
Einlass vorbehalten.,
Bornholmer Straße 7
19:30 Sonntags-Club
e.V., LokRuf-Schwule
Freunde des
Eisenbahnverkehr,
Greifenhagener
Straße 28
19:30 Sonntags-Club e.V.,
Offenes Bi-Treffen,
Greifenhagener
Straße 28
Kultur
SO 1.6.
10:00 Schloss Biesdorf,
Worin unsere Stärke
besteht – to be continued,
Mit: Tina Bara,
Barbara Berthold,
Sibylle Bergemann,
Yvon Chabrowski,
Regina Fleck, Ellen
Fuhr, Ulla Gottschalk-
Walter, Sabina
Grzimek, Monika
Hahmann, Angelika
Hampel u.v.a. Bis
zum 13.7.2025, Alt-
Biesdorf 55
12:00 KINDL – Zentrum
für zeitgenössische
Kunst, Caught
in a Landslide,
(Maschinenhaus
M2) Künstler*innen:
virgil b/g taylor,
Christopher Kline,
Luzie Meyer, Nguy
n + Transitory
und Bussaraporn
Thongchai,u.a. Bis
zum 6. Juli 2025. Mi, 12
– 20 Uhr, Do – So, 12 –
18 Uhr, Am Sudhaus 3
14:00 SchwulesMUSEUM,
Erich Paproth. Spuren,
bis 16.06.2025,
Täglich, außer
Dienstags geöffnet,
Lützowstraße 73
16:00 Chamäleon, Play
Dead, Rosenthaler
Straße 40
18:00 Schlosspark Theater,
Fisch sucht Fahrrad,
Schlossstr. 48
18:00 Staatsoper Unter
den Linden, Ballett
Gala, Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
18:00 Wintergarten, Variete
Gaga, Potsdamer
Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Pigor & Eichhorn: LA
GROETE – Sag nicht
Kleinkunst, Schaperstraße
24
19:00 BKA Theater, MKSM:
Acoustic Pride,
Mehringdamm 34
19:00 Eierhäuschen, Der
Preis ist ein Ei, Ein Zyklusliederzyklus
von
und mit The Present,
Kienwerderallee 2
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
MO 2.6.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Berni Wagner:
Monster, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
20:00 Wühlmäuse, Der
Blaue Montag, präsentiert
von Arnulf
Rating, Pommernallee
2-4
DI 3.6.
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik: XelmYa,
Zeitgenössisches
Konzert, Mehringdamm
34
MI 4.6.
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
20:00 BKA Theater, Jade
Pearl Baker & The
Pearls: DRAG. GLAM.
BERLIN, Mehringdamm
34
20:00 INCOGNITO, SKINGO,
Bingoshow mit
Skinny Marie, Hohenstaufenstr.
53
DO 5.6.
19:30 Renaissance
Theater, Oktoberfest
the Musical. Beinah
wahr ..., von Philip
LaZebnik und Harold
Faltermeyer, Knesebeckstr.
100
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Der Tatortreiniger,
Palisadenstr.
48
20:00 BKA Theater, Jade
Pearl Baker & The
Pearls: DRAG. GLAM.
BERLIN, Mehringdamm
34
FR 6.6.
09:00 Museum für Kommunikation
Berlin,
UDERZO – Von Asterix
bis Zaubertrank,
Ausstellung zur
Kommunikation der
Klimakrise. Bis zum
15.06.2025, Leipziger
Straße 16
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Meow Meow: She’s
BACK!, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Jade
Pearl Baker & The
Pearls: DRAG. GLAM.
BERLIN, Mehringdamm
34
20:00 Galerie Studio St.
St., Show, Kunst &
Puffi-Puffi Lounge,
von & mit Juwelia
StSt, Sanderstr. 26
20:00 INCOGNITO, Travestie
der Extraklasse,
mit Ive Star, Skinny
Marie, Tina de Vinta
& Harun, Hohenstaufenstr.
53
20:00 Wabe, Davor
/ Danach, Eine
Produktion von OFFstage
Germany e.V.,
Danzigerstr. 101
20:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
SA 7.6.
10:00 Museum für Kommunikation
Berlin,
Nachrichten-News,
bis zum 7. September
2025, Leipziger
Straße 16
10:00 Schloss Biesdorf,
L’hexagone – eine
historische Reise
durch Frankreich,
Zeichnungen von
Heino Schmieden
(1835–1913). Bis
zum 3.08.2025, Alt-
Biesdorf 55
12:00 Haus der Kulturen
der Welt, Musafiri:
Von Reisenden und
Gästen, Multimediale
Gruppenausstellung
mit über
40 Positionen. Ein
umfangreiches
kulturelles Vermittlungsprogramm
mit Führungen,
Workshops und Gesprächsformaten.
Bis zum 16. Juni 2025,
John-Foster-Dulles-
Allee 10
14:00 SchwulesMUSEUM,
Young Birds From
Strange Mountains,
bis August 2025,
Täglich, außer
Dienstags geöffnet,
Lützowstraße 73
19:30 Renaissance
Theater, Oktoberfest
the Musical. Beinah
wahr ..., von Philip
LaZebnik und Harold
Faltermeyer, Knesebeckstr.
100
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Der Enkeltrick,
Palisadenstr. 48
20:00 BKA Theater, Jade
Pearl Baker & The
Pearls: DRAG. GLAM.
BERLIN, Mehringdamm
34
20:00 Galerie Studio St.
St., Show, Kunst &
Puffi-Puffi Lounge,
von & mit Juwelia
StSt, Sanderstr. 26
20:00 INCOGNITO, Travestie
der Extraklasse,
mit Ive Star, Skinny
Marie, Tina de Vinta
& Harun, Hohenstaufenstr.
53
20:00 Tipi, Meret Becker
& Dietmar Loeffler
intepretieren
Barbara: NACHTBLAU
– Chanson für eine
Abwesende, Große
Querallee
20:00 Wabe, Davor
/ Danach, Eine
Produktion von
OFFstage Germany
e.V., Danzigerstr. 101
23:59 BKA Theater,
Jurassica Parka:
Paillette geht immer,
Mehringdamm 34
SO 8.6.
12:00 KINDL – Zentrum
für zeitgenössische
Kunst, Aslan
Goisum: Suspect,
Ausstellung bis zum
27. Juli 2025, Mi. 12 -
20 Uhr, Do. 12 - 18 Uhr,
Am Sudhaus 3
14:00 SchwulesMUSEUM,
Erich Paproth. Spuren,
bis 16.06.2025,
Täglich, außer
Dienstags geöffnet,
Lützowstraße 73
15:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
weitere Vorstellung
um 19:30 Uhr, Friedrichstraße
107
18:00 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
18:00 Schlosspark
Theater, Fisch sucht
Fahrrad, Schlossstr.
48
18:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Vladimir Korneev
& Band: YOUKALI,
Schaperstraße 24
19:00 Haus Kunst Mitte,
FOUNDATIONS - 15
internationale
Perspektiven,
Teilnehmende
Künstler:innen:
Osi Audu, Philip
Crawford, Adelaide
Damoah, Kevin
Demery, Jerry Helle,
Mario Joyce u.a. Bis
zum 25. Juli 2025,
Mi bis So: 12 – 18 Uhr,
Heidestraße 54
19:00 Wabe, Davor
/ Danach, Eine
Produktion von
OFFstage Germany
e.V., Danzigerstr. 101
MO 9.6.
14:00 Wabe, Best OF(f)
Muscial, Musical-
Gala des OFFstage
Germany e.V.,
Danzigerstr. 101
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 BKA Theater,
Chaos Royal:
Das Pfingstduell,
Mehringdamm 34
DI 10.6.
19:30 Renaissance
Theater, Oktoberfest
the Musical. Beinah
wahr ..., von Philip
LaZebnik und Harold
Faltermeyer, Knesebeckstr.
100
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik: Ensemble
Kompopolex,
Zeitgenössisches
Konzert, Mehringdamm
34
20:00 Tipi, 15 Years
Celebration Tour –
The Summer Edition,
Große Querallee
MI 11.6.
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
20:00 BKA Theater, The
Golden Gmilfs:
Sisters of no mercy,
Mehringdamm 34
21:00 AHA, Go West
Comedy, English
Comedy Showcase.
Einlass: 20 Uhr, Monumentenstraße
13
GÜNSTIGE
TICKETS
NUR ONLINE
www.schwuz.de
24 TERMINE
DO 12.6.
12:00 SchwulesMUSEUM,
Love at First Fight!
Queere Bewegungen
in Deutschland
seit Stonewall, bis
30.09.2025, Täglich,
außer Dienstags
geöffnet, Lützowstraße
73
19:30 Renaissance
Theater, Oktoberfest
the Musical. Beinah
wahr ..., von Philip
LaZebnik und Harold
Faltermeyer, Knesebeckstr.
100
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Die acht
Millionäre, Palisadenstr.
48
20:00 BKA Theater, The
Golden Gmilfs:
Sisters of no mercy,
Mehringdamm 34
20:00 Tipi, 15 Years
Celebration Tour –
The Summer Edition,
Große Querallee
FR 13.6.
09:00 Museum für Kommunikation
Berlin,
UDERZO – Von Asterix
bis Zaubertrank,
Ausstellung zur
Kommunikation der
Klimakrise. Bis zum
15.06.2025, Leipziger
Straße 16
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Tim Fischer: Glücklich,
Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, The
Golden Gmilfs:
Sisters of no mercy,
Mehringdamm 34
20:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
SA 14.6.
10:00 Leo Spik, Auktion 692,
Vorbesichtigung,
Kurfürstendamm 66
10:00 Museum für Kommunikation
Berlin,
Nachrichten-News,
bis zum 7. September
2025, Leipziger
Straße 16
12:00 Haus der Kulturen
der Welt, Musafiri:
Von Reisenden und
Gästen, Multimediale
Gruppenausstellung
mit über 40 Positionen.
Ein umfangreiches
kulturelles
Vermittlungsprogramm
mit Führungen,
Workshops und
Gesprächsformaten.
Bis zum 16. Juni 2025,
John-Foster-Dulles-
Allee 10
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Winterreise,
Staatsballett
Berlin, Unter den
Linden 7
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Der Enkeltrick,
Palisadenstr. 48
20:00 BKA Theater, The
Golden Gmilfs:
Sisters of no mercy,
Mehringdamm 34
20:00 Galerie Studio St. St.,
Show, Kunst & Puffi-
Puffi Lounge, von
& mit Juwelia StSt,
Sanderstr. 26
20:00 Tipi, 15 Years Celebration
Tour – The
Summer Edition,
Große Querallee
23:59 BKA Theater, Rachel
Intervention: Die
Eiersalat-Show,
LateNight, Mehringdamm
34
SO 15.6.
14:00 SchwulesMUSEUM,
Erich Paproth. Spuren,
bis 16.06.2025,
Täglich, außer
Dienstags geöffnet,
Lützowstraße 73
18:00 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
18:00 Schlosspark Theater,
Fisch sucht Fahrrad,
Schlossstr. 48
18:00 Wintergarten, Variete
Gaga, Potsdamer
Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Tim Fischer: Glücklich,
Schaperstraße
24
19:00 BKA Theater, The
Cast – die Opernband:
OPER à la
carte, Mehringdamm
34
19:00 Festsaal Kreuzberg,
Sasha Colby Europe,
Am Flutgraben 2
MO 16.6.
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Marie Diot: Unwahrscheinliche
Hits,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
DI 17.6.
17:00 Museum für Kommunikation
Berlin,
Rohrpost-Führung,
Der Rohrpostkeller
ist die einzige
noch vorhandene
Maschinenstation
der Berliner Stadtrohrpost
und damit
ein einzigartiges Industriedenkmal
des
20. Jahrhunderts.,
Leipziger Straße 16
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik: PULSE,
Mehringdamm 34
20:00 Tipi, 15 Years Celebration
Tour – The
Summer Edition,
Große Querallee
MI 18.6.
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Carrington-Brown:
So British, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Bodo
Wartke und die
SchönenGutenA-
Band: In guter
Begleitung, Mehringdamm
34
20:00 INCOGNITO,
SKINGO, Bingoshow
mit Skinny Marie, Hohenstaufenstr.
53
DO 19.6.
10:00 Leo Spik, Auktion
692, Neue Gemälde,
Alte Gemälde,
Aquarelle, Zeichnungen,
Graphik,
Bücher, Schnitzereien,
Skulpturen,
Kurfürstendamm 66
19:30 Renaissance Theater,
Im Exil - Ben Becker
liest Josef Roth,
Knesebeckstr. 100
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Ein Mord
wird angekündigt,
Palisadenstr. 48
20:00 BKA Theater, Bodo
Wartke und die
SchönenGutenA-
Band: In guter
Begleitung, Mehringdamm
34
20:00 Tipi, 15 Years Celebration
Tour – The
Summer Edition,
Große Querallee
FR 20.6.
10:00 Leo Spik, Auktion
692, Porzellan,
Fayence, Silber, Glas,
Dosen, Miniaturen,
Taschenuhren,
Schmuck, Kurfürstendamm
66
19:30 Ernst-Reuter-Saal,
Keiner hat gesagt,
dass Du ausziehen
sollst, (Komödie am
Kurfürstendamm),
Eichborndamm
215.239
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Carrington-Brown:
So British, Schaperstraße
24
20:00 BKA Theater, Bodo
Wartke und die
SchönenGutenA-
Band: In guter
Begleitung, Mehringdamm
34
20:00 Galerie Studio St.
St., Show, Kunst &
Puffi-Puffi Lounge,
von & mit Juwelia
StSt, Sanderstr. 26
20:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
SA 21.6.
10:00 Leo Spik, Auktion
692, Möbel,
Uhren, Spiegel,
Beleuchtungen,
Kunstgewerbe-Varia,
Asiatica, Tapisserien,
Teppiche, Textilien,
Kurfürstendamm 66
10:00 Museum für Kommunikation
Berlin,
Nachrichten-News,
bis zum 7. September
2025, Leipziger
Straße 16
14:00 SchwulesMUSEUM,
Young Birds From
Strange Mountains,
bis August 2025,
Täglich, außer
Dienstags geöffnet,
Lützowstraße 73
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Außer Kontrolle,
Palisadenstr. 48
20:00 BKA Theater, Bodo
Wartke und die
SchönenGutenA-
Band: In guter
Begleitung, Mehringdamm
34
20:00 Galerie Studio St.
St., Show, Kunst &
Puffi-Puffi Lounge,
von & mit Juwelia
StSt, Sanderstr. 26
20:00 Tipi, 15 Years Celebration
Tour – The
Summer Edition,
Große Querallee
23:59 BKA Theater,
Jurassica Parka:
Paillette geht immer,
Mehringdamm 34
SO 22.6.
12:00 KINDL – Zentrum
für zeitgenössische
Kunst, Aslan Goisum:
Suspect, Ausstellung
bis zum 27. Juli 2025,
Mi. 12 - 20 Uhr, Do. 12 -
18 Uhr, Am Sudhaus 3
18:00 Schlosspark Theater,
Fisch sucht Fahrrad,
Schlossstr. 48
18:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Brüning & Betancor:
Eine Prise Licht,
Schaperstraße 24
19:00 Haus Kunst Mitte,
FOUNDATIONS - 15
internationale
Perspektiven,
Teilnehmende
Künstler:innen:
Osi Audu, Philip
Crawford, Adelaide
Damoah, Kevin
Demery, Jerry Helle,
Mario Joyce u.a. Bis
zum 25. Juli 2025,
Mi bis So: 12 – 18 Uhr,
Heidestraße 54
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 BKA Theater, Bodo
Wartke und die
SchönenGutenA-
Band: In guter
Begleitung, Mehringdamm
34
MO 23.6.
18:00 Kaiser-Wilhelm-
Gedächtnis-Kirche,
Stadtführung zum
100. Geburtstag von
Hildegard Knef „Berlin,
dein Gesicht hat
Sommersprossen“,
(Treff am Haupteingang)
Führung mit
Dieter Bornemann.
Breitscheidplatz
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Die acht
Millionäre, Palisadenstr.
48
20:00 BKA Theater, Chaos
Royal: IMPROTANIA
– das Spiel um die
Krone, Mehringdamm
34
20:00 Renaissance Theater,
Jakob Augstein
im Gespräch, Knesebeckstr.
100
DI 24.6.
20:00 BKA Theater, Unerhörte
Musik: Moritz
Ernst, Mehringdamm
34
20:00 KLICK Kino, Queer
Media Society:
Klandestin, Zu Gast:
Regisseurin Angelina
Maccarone und
Hauptdarstellerin
Banafshe Hourmazdi,
Windscheidstraße
19
MI 25.6.
19:00 Deutsche Oper,
Staatlichen Ballettund
Artistikschule,
Galaprogramm,
Bismarckstr. 35
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Gayle Tufts: Please
Don‘t Stop the Music,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Ades
Zabel & Company:
Edith rennt, Mehringdamm
34
DO 26.6.
12:00 SchwulesMUSEUM,
Love at First Fight!
Queere Bewegungen
in Deutschland
seit Stonewall, bis
30.09.2025, Täglich,
außer Dienstags
geöffnet, Lützowstraße
73
19:30 Deutsches Theater,
Schicklgruber, von
Neville Tranter und
Jan Veldman, Schumannstr.
13a
20:00 Berliner Kriminal
Theater, Tod auf
dem Nil, Palisadenstr.
48
20:00 BKA Theater, Ades
Zabel & Company:
Edith rennt, Mehringdamm
34
FR 27.6.
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
20:00 Bar Jeder Vernunft,
Gayle Tufts: Please
Don‘t Stop the Music,
Schaperstraße 24
20:00 BKA Theater, Ades
Zabel & Company:
Edith rennt, Mehringdamm
34
20:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
SA 28.6.
17:00 Deutsches Theater,
Hospital der Geister,
nach der Fernsehserie
von Lars von
Trier und Niels Vørsel,
Schumannstr. 13a
19:30 Staatsoper Unter
den Linden, Gods
and Dogs, Staatsballett
Berlin, Unter
den Linden 7
20:00 BKA Theater, Ades
Zabel & Company:
Edith rennt, Mehringdamm
34
23:59 BKA Theater, Der
Tod: Geisterstunde,
Mehringdamm 34
SO 29.6.
11:00 Deutsche Oper,
Staatlichen Ballettund
Artistikschule,
Galaprogramm,
Bismarckstr. 35
18:00 Schlosspark Theater,
Fisch sucht Fahrrad,
Schlossstr. 48
18:00 Wintergarten,
Variete Gaga, Potsdamer
Str. 96
19:00 Bar Jeder Vernunft,
Atrin Madani: Welcome
To My World,
Schaperstraße 24
19:00 BKA Theater,
Margot Schlönzke:
Margot Schlönzkes
Schattenkabinett,
Polit-Talk, Mehringdamm
34
19:00 Staatsoper Unter
den Linden, Gods
and Dogs, Staatsballett
Berlin, Unter
den Linden 7
19:30 Friedrichstadt-Palast,
Falling in Love,
Friedrichstraße 107
Party
SO 22.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
MO 2.6.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
DI 3.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
20:00 Monarch, Pansy‘s
Playhouse, Pretty
little Pillow Party.
Drag Show ab 21 Uhr.
BIs 2 Uhr, Skalitzer
Str. 134
DO 5.6.
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 6.6.
21:00 Pussycat Bar,
BERLINCIGARMEN
XXL Lounge, Berlins
only Gay Cigar
Salon für Zigarren
oder Pfeifenraucher
& deren Freunde,
Kalckreuthstr. 7
22:00 Busche Club, BCB//
Berlin city beats,
Warschauer Platz 18
22:00 KitKat, Four Play
Anniversary, Techno,
House, Soft Tech,
Köpenicker Str. 76
22:00 lab.oratory, Lab.
dance, Men only!.
Einlass bis 24 Uhr.,
Am Wriezener Bhf.
SA 7.6.
19:00 SchwuZ, Ballhaus
König - Cha Cha,
Rumba, Walzer & Co.,
hosted by Ingmar
König, Rollbergstraße
26
22:00 Busche Club, The
Decision, Warschauer
Platz 18
22:00 lab.oratory, Daddy
meets Twink, no
dresscode, men on
boys. Einlass bis 24
Uhr, Am Wriezener
Bhf.
23:00 SchwuZ, bump! -
back in time, 80s,
90s, 70s, Schlager &
Show, Rollbergstraße
26
SO 8.6.
14:00 Clärchens Ballhaus,
Pansy Presents SIZZ-
LE DISCO, Daytime
Disco and Drag Performaces.
Bis 22 Uhr,
Auguststraße 24
TERMINE 25
15:00 Sage Beach, IN-
SOMNIA Kinky Beach
Festival, Techhouse,
Techno, Electro &
Goa. Dresscode:
Kinky, Beach Wear,
Black & Fetish., Köpenicker
Str. 18-20
MO 9.6.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
DI 10.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Lights out & Youngster
Day, 2 for 1, U30
Jahre alt. Men only,
Motzstraße 19
DO 12.6.
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 13.6.
18:00 the Knast, ropeXchange
- Sommer
im Knast, The cozy
kinky rope retreat.
ü18. S+, k+ & polynormal.
https://www.
gay-bdsm.club/,
Söhtstraße 7
20:00 KitKatClub Dragon
Floor (Eingang über
U-Bahn-Station
Heinrich-Heine-
Str.), PARADIS0 by
Revolver Party, with
Kevin Aviance, Köpenicker
Str. 76
21:00 AHA, Erotikparty,
Safer-Sex-Party,
men only!, Monumentenstraße
13
22:00 Busche Club, BCB//
Berlin city beats,
Warschauer Platz 18
23:00 SchwuZ, Tasty, Pop,
HipHop & Habibi
Sounds - S.W.A.N.A.
& South Asian Beats,
Rollbergstraße 26
SA 14.6.
10:00 the Knast, ropeXchange
- Sommer
im Knast, The cozy
kinky rope retreat.
ü18. S+, k+ & polynormal.
https://www.
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Söhtstraße 7
20:00 INCOGNITO, Karaoke
Night, Hohenstaufenstr.
53
21:00 Rauschgold, RSDS -
unsere Karaokeshow
mit Morticia
von Schreck, Die
Reservierung eines
Tisches wird empfohlen.,
Mehringdamm
62
22:00 Busche Club,
Konfetti Bums - Jetzt
knallt‘s, Techno,
Electro, Schlager,
Pop, Charts, Warschauer
Platz 18
SO 15.6.
10:00 the Knast, ropeXchange
- Sommer
im Knast, The cozy
kinky rope retreat.
ü18. S+, k+ & polynormal.
https://www.
gay-bdsm.club/,
Söhtstraße 7
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
19:00 SchwuZ, Schlager
Nackt-Party, Retro-
Schlager und deutsche
Coverversionen,
Rollbergstraße 26
DI 17.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
DO 19.6.
18:00 the Knast, Shibari
Performance, Intim
und sinnlich: ein
fesselnder Genuss.
ü18. Tickets: www.
gay-bdsm.club,
Söhtstraße 7
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide Club),
Chantals House of
Shame, Super Disco,
Show, Entertainment,
Revaler Str. 99
SA 21.6.
22:00 Busche Club,
Sweatpants Night,
Die Knackärschli &
Beulenparty, Warschauer
Platz 18
22:00 Cassiopeia, Nina
Queers IRRENHOUSE,
Pop, Retro, House,
Party mit Darkroom,
DRAG SHOW hosted
by Nina Queer, Revaler
Str. 99
22:00 SO36, Dancing with
Tears in your Eyes,
die 80er Party, Oranienstraße
190
23:00 SchwuZ, FEMME TOP
by Miss Ivanka T., 90s
Abriss, 00er Trash &
FemmePop Icons,
Rollbergstraße 26
SO 22.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
MO 23.6.
18:00 Monster Ronson‘s
Ichiban Karaoke,
MultiSEXual BOXhopping!,
Karaoke;
ab 21 Uhr: Sing on
Stage, Warschauer
Straße 34
DI 24.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Youngsters Tag, 2 for
1, U30 Jahre alt, Men
only, Motzstraße 19
DO 26.6.
23:00 Lokschuppen
(ehem. Suicide
Club), Chantals
House of Shame,
Super Disco, Show,
Entertainment,
Revaler Str. 99
FR 27.6.
20:00 Quaelgeist Berlin
e.V., Nappies for a
Change, Playparty
für Adult Babies,
Windeljungs, leidenschaftliche
Windelpisser
sowie deren
Wickler & Erzieher.
Nur für Männer*.
Dresscode: Das
Tragen einer Windel
ist Pflicht, Lankwitzer
Str. 42 – 43
Mi. bis Sa. ab 19 Uhr Eintritt frei
Wed. to Sat. from 7pm Free of charge
22:00 Busche Club, BCB//
Berlin city beats,
Warschauer Platz 18
22:00 KitKat, PiepShow
- JunePiep, Your
queer Techno Rave,
Köpenicker Str. 76
23:00 SchwuZ, VROOM
VROOM - Ignite the
Hype!, Y2K, 90‘s-
Realness, Hyperpop,
Eurodance, Trance,
K-Pop, Rollbergstraße
26
SA 28.6.
21:00 Rauschgold, RSDS -
unsere Karaokeshow
mit Mae Drescher,
Die Reservierung
eines Tisches
wird empfohlen.,
Mehringdamm 62
22:00 Busche Club,
Schlager Power, Die
besten Schlagerhits
aller Zeiten, Warschauer
Platz 18
22:00 SO36, Gayhane
- House of
Halay, QueerOriental
Dancefloor, Oranienstraße
190
23:00 SchwuZ, BUTT-
COCKS, Kinky Pop,
House, Disco,
Darkroom & Show,
Rollbergstraße 26
SO 29.6.
18:00 Boyberry Berlin,
Happy Sunday, 2 for
1 bis 22:00 Uhr. Men
only, Motzstraße 19
26 KLUBWELT
PARTY
Fast nackt im
SchwuZ – Premiere
mit Destiny Drescher
Mitte Mai geht eine brandneue Party im
SchwuZ an den Start. Hinter den Kulissen
wirkt dabei eine bekannte Veranstaltergröße
des Berliner Nachtlebens: Doris
Disse. Unterstützt wird Doris, einst bekannt
für Partys wie „Club 69“ und „GayMeBoy“,
von Ulf Tiedemann.
Und die fährt am 18. Mai ab (wahrscheinlich)
18 Uhr ganz groß auf. Neben der in der Überschrift
schon erwähnten Dragqueen Destiny
Drescher werden dich auf dem Dancefloor
Retro-Pop und Disco-House erfreuen. Und
jede Menge Queers in Jockstraps, Tangas,
Shorts, Badehosen oder auch Boxershorts,
denn bei „Almost Naked“ gilt ein Dresscode:
fast nackt. *rä
18.5., „Almost Naked“, SchwuZ, Rollbergstr.
26, U Rathaus Neukölln, 18 Uhr
TIPP
Über den Dächern der Stadt
FOTO: @LARSMAURER
Mitten in der Spandauer Vorstadt
liegt die AMANO Rooftop Bar – auf
dem Dach des ersten Hauses der
Gruppe. Zentral, urban und mit
vielleicht dem besten Blick auf
den Berliner Fernsehturm. Der
Charakter: loungig. Die Stimmung:
entspannt. Es gibt schattige
Ecken zum Zurückziehen und
sonnige Plätze mit Panorama.
Berliner*innen und Hotelgäste
treffen sich hier zum After-Work-
Aperitivo oder starten entspannt
ins Wochenende. An warmen
Tagen öffnet die Bar bereits am
frühen Nachmittag – mit einem
ausgewählten Angebot an klassischen
Drinks, Longdrinks, Weinen
und Highballs. Dazu kommen
Frozen Drinks wie Margarita oder
Daiquiri – perfekt für sonnige
Tage über den Dächern der Stadt.
Mai bis September, Mittwoch bis
Samstag ab 15 Uhr, Dachterrasse
des Hotel AMANO, Auguststraße 43,
www.amanogroup.com/de/bars/
amano-rooftop-bar-berlin-mitte
FOTO: C. HAMMER
PARTY
Nüchtern feiern, das geht (sehr gut!)
Am 1. Mai steigt wieder eine neue einer Stadt wie Berlin. Genau deshalb
von einer ganzen Reihe „Lemonade feiern wir bei Lemonade Queers
Queers – Sober Partys“ im SchwuZ die Nüchternheit und laden sober
in Neukölln. Eine queere Veranstaltung,
die zeigt, wie viel Spaß gemeinsam einen unvergesslichen
Queers, sober Curious und Allies ein,
#mensch haben kann, auch wenn Abend zu erleben.“ *rä
auf Alkohol verzichtet wird.
1.5., „Lemonade Queers – Sober
Via E-Mail wird dazu schriftlich Folgendes
verraten: „Leben ohne Alkohol Rollbergstr. 26, U Rathaus Neukölln,
Party“, SchwuZ – Pepsi Boston Bar,
ist nicht immer einfach, besonders in Einlass ab 19 Uhr, Show um 21 Uhr
28 kultur
NACHGEFRAGT
Katja von Kassel
und Dim Shaker
FOTOS: TRIGGERTRAX RECORDINGS / KVK
Katja von Kassel hat eine außergewöhnliche
Stimme, die mit ihrem Timbre sofort berührt
– und hervorragend zu Klub-Tracks
passt. Ihre neue Single entstand daher
mit zwei Producern aus der Klubwelt: Dim
Shaker. Dahinter stecken Ian Henderson
(Irland) und Harry Castioni (Hayo Lewerentz,
Deutschland, auch Teil von U96).
Wir fragten nach.
Wie seid ihr auf Katja von Kassel
gestoßen?
Hayo: Ich kenne Katja schon eine
ganze Weile, seit ca. 2006, aus
der Zeit mit meinem Label Major
Records. Sie war für mich immer
eine besondere Künstlerin mit
einer außergewöhnlichen Stimme.
Allerdings hatte ich damals nur
einige ihrer Produktionen auf meinem
Label veröffentlicht und war
nicht an der Produktion beteiligt.
Das hat sich letztes Jahr geändert,
als ich mit meinem Freund Ian
Henderson aus Irland das Projekt
Dim Shaker ins Leben gerufen
habe, mit dem wir sowohl eigene
Tracks veröffentlichen als auch
andere Künstler, die uns gefallen,
produzieren.
Worauf legst du bei deiner Kunst
Wert?
Katja: In meiner Kunst lege ich
besonderen Wert auf Echtheit und
die Freiheit, verschiedene Musikstile
zu kombinieren. Ich experimentiere
gerne mit elektronischen und
klassischen Elementen, um etwas
Emotionales und Neues zu schaffen.
Wie und wo ist das Lied
entstanden?
Katja: Die Arbeit an „Love Machine“
war ein spannender Prozess. Das Lied
entstand in einem kleinen Studio in
Dublin, in dem wir viel experimentiert
haben. Es sollte eine Mischung aus
Disco und elektronischen Klängen
werden – eine Art musikalische
Brücke zwischen zwei Welten.
„Love Machine“: Ist das ein Cover
des spacigen und irgendwie
psychedelischen 1970er-Disco-
Klassikers von Supermax?
Hayo: Ja, das ist ein Supermax-
Cover. Den Track habe ich in den
1980ern immer in dem Hamburger
Kultklub „Sitrone“ gespielt, in dem
ich damals aufgelegt habe. Er war
immer ein Garant für eine volle
Tanzfläche.
Wie war die Zusammenarbeit als
Trio?
Hayo: Super, wir kommen hervorragend
miteinander aus und
inspirieren uns gegenseitig.
Worauf freust du dich 2025?
Katja: Ich freue mich darauf,
2025 neue Musik zu veröffentlichen
und meine Kunst weiterzuentwickeln.
Es gibt viele spannende
Projekte in der Pipeline, und ich kann
es kaum erwarten, meine Fans auf
diese Reise mitzunehmen. Es wird
auch spannende Live-Auftritte
geben, auf die ich mich sehr freue!
*Interview: Michael Rädel
www.instagram.com/
katjavonkassel,
www.instagram.com/dimshaker
COMEDY
kultur 29
FOTO: FRANCES CARTER
Hairy Situation: A Comedy Show By ALOK
ALOK (they/them) hat sich in den letzten
Jahren als SchriftstellerIn, Comedian,
SpeakerIn und SchauspielerIn international
einen Namen gemacht.
Am 2. und 3. Mai bringt ALOK endlich
ihr neues Programm „HAIRY SITUATION:
A Comedy Show by ALOK“ live auf die
Bühne des Berliner Punchline Clubs
(Marlene-Dietrich-Platz 1) – mit pointiertem
Humor, einzigartigem Stil und
vielen persönlichen Geschichten. Trans
zu sein und aus Indien zu kommen, ist
für ALOK schon per se häufig genug
eine klassische „haarige Situation“. In
solchen findet sich ALOK in ihrer neuen
Stand-up-Show gleich mehrfach
wieder: für einen mega-bekannten
brasilianischen DJ gehalten zu werden,
TikTok-Make-up-Tutorials zu vermasseln
und einen Termin im European Wax
Center zu buchen.
semmel.de
DASMINSK.DE
Gerhard Richter, A B, Still, 1986.
Sammlung Hasso Plattner © Gerhard Richter 2025 (10012025)
30 kultur
FOTO: CAROLINE MACKINTOSH
TANZ
Franz Schuberts Winterreise
Ein Liederzyklus aus 24 Kompositionen
für Singstimme und Klavier auf
Gedichte von Wilhelm Müller – entstand
im Herbst 1827, ein Jahr vor dem Tod
des Komponisten. Er gilt nicht nur als
Höhepunkt in Schuberts Liedschaffen,
sondern als Meilenstein des deutschen
Kunstlieds.
In 24 eindrucksvollen Momentaufnahmen
entfaltet sich ein vielschichtiges
Seelenbild eines verletzten, vereinsamten
Menschen. Kaum ein anderes Werk
bringt das existenzielle Ringen des
Menschseins so erschütternd zum
Ausdruck. Der deutsche Komponist Hans
Zender schuf 1993 eine eigenständige
Interpretation des Zyklus unter dem
Titel Schuberts Winterreise – eine
komponierte Interpretation. Seine
Fassung für Tenor und kleines Orchester,
uraufgeführt in Frankfurt, ist weit
mehr als eine bloße Orchestrierung.
Zender legt mit seiner Bearbeitung die
verstörenden Abgründe des Zyklus offen
und nähert sich den Texten Wilhelm
Müllers auf neue, eindringliche Weise.
Er dringt tief in die dunklen Regionen
menschlicher Existenz vor und bringt
jene unheimlichen Schichten ans Licht,
die in Schuberts Original nur leise unter
der Oberfläche pulsieren.In ähnlicher
Weise sucht Christian Spuck in seiner
choreografischen Umsetzung keine
illustrative Nacherzählung der äußeren
Stationen des Wanderers. Vielmehr
nähert er sich dem Werk mit abstrahierender,
bildstarker Sprache und bringt es
in eine neue Form. In einer Mischung aus
großen Ensembleszenen und intimen
Solo-Momenten begibt er sich auf eine
emotionale Reise ins Innere des Menschen.
Liebe, Sehnsucht, Entfremdung
und Einsamkeit – zentrale Themen
der Winterreise – werden durch die
Ausdruckskraft des Tanzes neu erlebbar
und eröffnen einen frischen Zugang zu
diesem Meisterwerk der Musikgeschichte.
www.staatsballett-berlin.de
TIPI AM KANZLERAMT
Der Klavierabend mit Dr. Pop –
Mitsingen erwünscht
FOTO: MORITZ „MUMPI“ KÜNSTER
Dr. Pop ist promovierter
Musikwissenschaftler und
Comedian. Bekannt u. a.
durch die Reihe „Dr. Pops
Tonstudio“ bei radioeins
vom RBB, als Musikexperte
im Sat.1 Frühstücksfernsehen
und von diversen Musik-TV-
Dokumentationen. Er ist Autor
mehrerer Bücher, sein letztes
Buch „Dr. Pops musikalische
Sprechstunde“ wurde ins
Koreanische übersetzt. Am 18.
Mai schlägt Dr. Pop ab 19 Uhr
ruhigere Töne an. Es geht um
die Magie bekannter Klavierballaden.
Welche Analogien
zwischen Mozart und Take
That liegen vor? Warum sang
Barry Manilow „I write the
songs“, wenn er den Song gar
nicht selber geschrieben hat?
Dr. Pop sitzt am Flügel und
bringt noch weitere Tasteninstrumente
mit – an diesem
wohligen Abend gilt: Mitsingen
ausdrücklich erwünscht!
www.dr-pop.de,
www.tipi-am-kanzleramt.de
kultur 31
FOTOGRAFIE
„POLAROIDS“ –
Helmut Newton Foundation
Bilder, die sofort genutzt werden können – das war im 20.
Jahrhundert etwas ganz Besonderes. Und der erfolgreichste
Hersteller der Technik dazu wurde zum Synonym
dieser Art der Kunst. Freilich war es nicht immer Kunst,
was wir hier sehen dürfen, aber schon. Immerhin ist es
eine Ausstellung der Helmut Newton Foundation in Berlin.
Die Ausstellung
„Polaroids“ startete
im März und ist
noch bis zum 27. Juli
geöffnet. Ausgestellt
werden hier direkt
am Bahnhof Zoo
Kunstwerke von so
unterschiedlichen
Künstler*innen
wie Lucien Clergue,
Barbara Crane,
Alma Davenport,
Toto Frima,
Maurizio Galimberti,
Luigi Ghirri, Erich
Hartmann, Arnold
Newman, Charles
Johnstone, Marike
Pola Sieverding: Valet # 1 1, 2014 (Integralfilm
/ Polaroid), © Pola Sieverding, VG Bild-Kunst,
Courtesy Office Impart, Berlin
Schuurman, Stephen Shore, Jeanloup Sieff, Pola Sieverding,
Christer Strömholm, Oliviero Toscani und natürlich Helmut
Newton. Diese Gruppenausstellung in der Jebensstraße 2
sollte #mensch sich nicht entgehen lassen! *rä
www.helmutnewton.com
William Wegman: Ohne Titel, 1988 (Polacolor 20 x 24), © William Wegman,
Courtesy OstLicht Collection, Vienna
C
M
Y
CM
MY
CY
CMY
K
Philip-gla s-final-v2.pdf 1 03/12/2024 16:10
32 kultur
FOTO: MARÍA CRISTINA MORENO
KONZERT
Zweimal Klassik im Juni
Zehn Pianist*innen spielen sämtliche
Piano-Etüden von Philip Glass – und
das in zwei der attraktivsten Städte
Deutschlands: der wunderschönen
Hafenstadt Hamburg und unserer
prächtigen Hauptstadt Berlin.
Große Kunst im Sommer: Im Juni wird
es so weit sein, „Philip Glass: the complete
Piano Etudes.“ feiert den 1937 in
Baltimore geborenen US-Komponisten
mit seinen zwanzig Stücken, seinen
zwanzig Piano-Etüden. Die sind mal
meditativ, mal rhythmisch, auch mal
romantisch – und sie ermöglichen uns
zwei wunderbare Konzerte.
Mit dabei sind am 13. Juni (Hamburg,
Elbphilharmonie) und am 16. Juni
(Berlin, Philharmonie) unter anderem
Timo Andres, Anton Batagov, Aaron
Diehl, Daniela Liebman, Jenny Lin,
Maki Namekawa, Christian Sands, Kai
Schumacher und Sofi Paez. Ein wahrer
Sommernachtstraum! *rä
www.kdpalme.de
BAR JEDER VERNUNFT
Musik-Kabarett mit
Anna Mateur
An den Gitarren bei „Kaoshüter“ sind Samuel Halscheidt
und Kim Efert zu erleben, im Zentrum der Show
steht die großartige Anna Mateur. Zu genießen vom
6. bis zum 11. Mai in der Bar jeder Vernunft (Schaperstraße
24).
FOTO: BARBARA BRAUN / BAR JEDER VERNUNFT
Wenn Anna Mateur ihr Programm „Kaoshüter“ nennt,
dann ist das mehr als ein Wortspiel. Die stimm- wie
wortgewaltige Spezialphilosophin schaut auf eine Welt
voller Ordnungshüter – und konstatiert: Kreativität muss
her, sonst platzen alle Ventile. Mit erfrischendem Überdruck,
neuen Songs und verschrobenen Geschichten
macht Anna Mateur jeden Status quo zu Konfetti und
feiert mit den bestens aufgelegten Beuys das lang
erwartete Unerwartete.
www.bar-jeder-vernunft.de
kultur 33
POP
Vorfreude auf den
Eurovision Song
Contest 2025!
DIE INSEL DER
PERVERSEN
EIN DEUTSCHES SINGSPIEL
VON ROSA VON PRAUNHEIM
© Eike Walkenhorst
Die Spannung steigt, denn der Eurovision Song Contest
steht vor der Tür! Musikfans in ganz Europa und darüber
hinaus fiebern bereits dem spektakulären Gesangswettbewerb
am 17. Mai in Basel entgegen. Deutschland schickt
das Geschwisterpaar Abor & Tynna ins Rennen, um die
europäischen Musikherzen zu erobern. Wie werden sie
abschneiden? Für alle, die die musikalische Vielfalt des
ESC lieben: Auch in diesem Jahr werden alle teilnehmenden
Künstler*innen mit ihren Beiträgen auf einer offiziellen
Doppel-CD zum immer wieder anhören veröffentlicht!
eurovision.de
Rosemarie Trockel,
„Ohne Titel (Schizopullover)“,
1988 © VG Bild-
Kunst, Bonn 2025
23. – 25.5. / 6. – 8.6. Tickets und Infos: WABE-BERLIN.DE
TIPP
PalaisPopulaire
Die Ausstellung „It’s Just a Matter of Time“ wirft einen
Blick auf Zeit und die Präsenz des Vergänglichen.
Das PalaisPopulaire lädt vom 10. April bis 18. August 2025
mit seiner aktuellen Ausstellung zu einer Reise durch
die Zeit ein. Mit rund 30 künstlerischen Positionen aus
der Sammlung Deutsche Bank und Leihgaben folgen
die Ausstellungskuratorinnen Liberty Adrien und Carina
Bukuts, sich überlagernden Spuren der Zeit, Erinnerungen
und Geschichte. Diese verbinden sich assoziativ mit dem
historischen Standort und der wechselhaften Geschichte
des Hauses, der Institutionen und Ideologien, die das
Gebäude seit seiner Errichtung 1730 repräsentierte: Von
einer königlichen Residenz über ein Museum und eine
Kriegsruine bis hin zum legendären Operncafé und
heutigen Kulturzentrum – das Gebäude bietet vielfältige
Ansatzpunkte.
www.instagram.com/palaispopulaire
34 kultur
FOTOGRAFIE
STÉPHANE GIZARDS
erotische Bilderwelten
Der 1977 in Paris geborene Künstler Stéphane Gizard entdeckte
schon früh seine Leidenschaft für die Fotografie. So soll der
Franzose bereits mit sieben Jahren erste Bilder geschossen
haben. Seine jüngsten Arbeiten haben wir hier für dich. Sie sind
Teil der brandneuen Ausgabe von „BOYS! BOYS! BOYS! Zine No
4“. Seine erotischen und verträumten, nie kitschigen und doch
sanften Bilder, Polaroids, stehen im Mittelpunkt der aktuellen
Ausgabe des eben
erwähnten Kunstmagazins.
Mehr über Stéphane
Gizard und auch
die Arbeiten anderer
Künstler findest du hier:
boysboysboys.org. *rä
FOTO: BUDWETH
FOTOS: STÉPHANE GIZARD
Advertorial
FREIZEITPARK
Filmpark Babelsberg
Action, Fun und Entertainment live Exponaten und neuen Sets skizziert
erleben. Spektakuläre Shows, Erlebniskinos,
riskante Stunts, faszinieren-
Geschichten.
und berichtet von Geschichte und
de Ausstellungen und Kulissen laden Spaß für die ganze Familie wartet in
zum unterhaltsamen Blick hinter die der Snapshot Factory, im Sandmann
Kulissen von Film und Fernsehen ein. Haus, auf dem Jim Knopf Abenteuerspielplatz,
der Goldwaschanlage
Die indoor geführte Filmset-Tour „Die Flimmys Goldrausch und in Panama
Geschichte der Traumfabrik“ würdigt – Janoschs Traumland!
den legendären Standort. Die über
100-jährige Filmgeschichte von den Filmpark Babelsberg GmbH,
Anfängen der UFA, über DEFA bis hin Tel: 0331 72 127 50, info@filmpark.de,
zur Gegenwart wird mit bekannten www.filmpark-babelsberg.de
kultur 35
AUSSTELLUNG
„PRIMAL MATTER 4.0“ – queere Kunst
Malerei, Fotografie, Porzellan-Preziosen,
Keramiken, kleine Skulpturen,
Scherenschnitte, Kurzfilme,
Bildbände: Auch 2025 präsentiert
prideART eine Fülle queerer Kunst
verschiedenster Genres. Wie immer
im prideART-Atelierhaus, in The
Knast in der Söhtstraße 7 in Berlin-
Lichterfelde.
Angekündigt wurden für die neue
Ausstellung „PRIMAL MATTER 4.0“
unter anderem Comicstar Ralf König,
der legendäre Peter Berlin, Michael
Childers, Nadine Dinter und Henning
von Gierke. Die Ausstellung feierte im
April ihre Eröffnung und ist noch bis
zum 4. Mai zu besuchen. Die Finissage
am 4. Mai startet um 15 Uhr. „prideART
Berlin ist keine kommerzielle Galerie
mit großen Budgets und bezahlten
Mitarbeiter*innen, sondern ein
FOTO: VEGAS ROUGE
gemeinnütziger Künstlerverein mit freiwilligen Ehrenamtlern. Alle
dürfen mitmachen: offen für jedes Alter, alle Geschlechts-Identitäten,
alle Ethnien, alle Nationalitäten“, verrät das Team via E-Mail.
„Bei der alljährlichen Oster-Ausstellung zeigen über 45 Artists aus
4 Kontinenten ein Spektrum von fast 200 Werken. Unterschied-
„TERESITA TIEN ESCALERA REAL“
lichste Arbeiten für jedes Portemonnaie; von bunten Kleinigkeiten
für 10 Euro bis zu limitierten Sammlerstücken für 7.400 Euro. Herzlich
willkommen.“ Jede*r ab 18 Jahren darf kommen! *rä
www.prideART.eu
DAS GARTENREICH
DESSAU-WÖRLITZ
ERLEBEN
www.gorki.de
28. MAI bis 30. NOVEMBER
Ausstellung:Vulkane, Götter, Großsteingräber
13. & 14. JUNI
Kleinkunsttraum Oranienbaum
10. AUGUST
Picknick bei Franz &
Gondelfahrt zur Blauen Stunde
15. & 16. AUGUST
Das Spiel der Elemente.
Wörlitz, der Vulkan ruft!
event.gartenreich.de
36 kultur
KONZERT
MKSM: „ACOUSTIC PRIDE“ im BKA
Einer von Deutschlands
Pop-Newcomerinnen“ gefeiert,
meistgebuchter queeren steht er für empowernde
Künstler*innen eröffnet am 1. Tracks und ehrliche Storys. Mit
Juni um 19 Uhr den „BKA Pride seinem Self-Love-Song „Loving
Month“! Natürlich mit queeren Myself“ sorgte er nicht nur bei
Pop-Songs – aber akustisch den CSDs für Aufsehen – 2024
verpackt. Wunderbar.
performte er den Track sogar
live im ZDF. Beim Akustik-
Ein starker Auftakt zum „BKA Konzert im BKA-Theater gibt
Pride Month“, getragen von MKSM nicht nur seine neue EP
intensiven Lyrics – begleitet von zum Besten, sondern erzählt
Geige, Flügel und Gitarre. MKSM auch bewegende Geschichten
ist queerer Sänger, Songwriter aus dem Leben eines schwulen
und Geiger mit russisch-ukrainischen
Wurzeln. Von Deezer
Spätaussiedlers. *rä
als „einer der spannendsten www.bka-theater.de
FOTO: T. PAUL
VIP
Startipps mit Pancho Assoluto
Gleich mit und bei vier (!) Ausstellungen war und ist der Fotograf
Pancho Assoluto im Frühling in Berlin am Start. Für uns
hatte der Meister an der Kamera aber trotzdem Zeit, um seine
drei Lieblingslieder zu verraten.
Los geht es mit „Queen“ von Tracey Thorn (Everything but the
Girl): „Ihr Stimme ist erwachsen geworden und die Lyrics sind
tolle zeitgemäße Beobachtungen.“ Ein echter Disco-Klassiker
von 1978 ist der nächste Tipp: Blondies „Heart of Glass“. Dazu
verrät der Künstler: „Blondie war meine erste große Liebe.“
Und dann wären da noch The Cure. „Alone“ von 2024 ist sein
Lied der Band. „Melancholische Songs öffnen nicht nur Ohren,
sondern auch meine Seele. Am Ende des letzten Jahres kamen
meine Alltime Favoriten The Cure mit dieser glasklaren Analyse
der Zeit in der wir leben ‚Songs of a lost world‘ raus.“ *rä
www.instagram.com/panchoassoluto
TIPP
Funkige Oden an Resilienz und Selbstfindung
2019 haben Lisa Michèle Lietz und Jordi
Arnau Rubio Luna Soul gegründet –
seitdem sind sie ständig unterwegs und
spielen Shows in Deutschland, Spanien
und Frankreich. Die zehn Lieder ihres Albums
„First Move“ stecken deshalb voller
Live-Energie.
„Die nächtliche Großstadt-Skyline ist
einfach eine großartige Metapher, um
beim Komponieren durch die Emotionen
navigieren zu können“, verrät das Duo
Luna Soul, dessen neues Album am
11. April erscheinen wird, über eines
der Lieder: „City Lights“. „Wir glauben
fest daran, dass es in Momenten des
Schmerzes und der Verlustbewältigung
stille, unsichtbare Verbindungen gibt, die
uns die uns gerade in herausfordernden
Lebenssituationen tragen und eine
Grunderdung geben. Sie schenken Halt
und Hoffnung in unserer immer mehr
digitalisierten Welt.“
Hintergrundwissen: Lisa Michèle Lietz
kommt aus Schwerin und hat Gitarre bei
Ernst Ulrich Deuker gelernt – ja genau,
dem Bassisten von Ideal! Später hat sie
Musikwissenschaft studiert. Jordi Arnau
Rubio stammt aus Barcelona und hat
schon als Teenager Spanien verlassen,
um in ganz Europa als Profitänzer durchzustarten.
Heute ist er Komponist und
lässt sich dabei von Blues, Jazz, Soul und
Funk inspirieren. Lietz und Rubio haben sie
mit viel Gespür gemeinsam geschrieben,
bei einigen Tracks waren auch Joel
Sarakula, Daniel Fell und Paul Milne als
Co-Songwriter dabei. *rä
www.instagram.com/lunasoulmusic
kultur 37
FOTOS: P.C.P FOTOGRAFIE
FOTOGRAFIE
Sebastian aus Panama –
P.C.P Fotografie
Auch 2025 gibt es neue – erotische – Kunst von
P.C.P Fotografie aus Österreich. Der Fotograf inszenierte
einen aufgeschlossenen Alpen-Urlauber recht
freizügig ... Wir haben hier einige Bilder aus der Serie
für dich.
Angesprochen auf das Fotoshooting verriet uns der
Fotograf im Chat: „Sebastian aus Panama lernte
ich über Social Media kennen! Während seines
Österreich-Urlaubes hatte ich dann endlich die
Chance, ihn zu shooten.“ Herausgekommen sind
Bilder voller Lebensfreude, die durchaus Lust auf den
Sommer machen. *rä
https://linktr.ee/pcpfotografie
It's Just
a Matter
of Time
Deutsche Bank Collection
in Dialogue
10.4.
18.8.
25
Rosemarie Trockel, Ohne Titel (Schizopullover), 1988
©VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Unter den Linden 5
10117 Berlin
palaispopulaire.db.com
38 kultur
FOTO: MORITZ FREUDENBERG
FOTO: ANDREAS ETTER
FESTIVAL
Tanz im August - Erste Highlights
Der Vorverkauf für die 37. Ausgabe von „Tanz im August“ ist schon Anfang April angelaufen! Das internationale
Festival, präsentiertvom HAU Hebbel am Ufer und unter der künstlerischen Leitung von Ricardo Carmona, bringt
auch dieses Jahr wieder frischen Wind in die Berliner Tanzszene.
Frühbucher*innen erhalten bis zum 4. Mai
15 % Rabatt auf den regulären Ticketpreis.
Das vollständige Programm von Tanz im
August 2025 wird Mitte Juni veröffentlicht.
Zu den Programmhighlights, die bereits
in den Vorverkauf gehen, zählt die
Deutschlandpremiere von „Jungle 정글“,
einer Choreografie von Kim Sungyong für
die Korea National Contemporary Dance
Company. Außerdem freuen wir uns auf
„Trailer Park“, choreografiert von Moritz
Ostruschnjak für tanzmainz – präsentiert
von Tanz im August in Kooperation mit
Sasha Waltz & Guests. Neugierig macht
auch „Borda“, die neueste Arbeit der Lia
Rodrigues Companhia de Danças.
Und mit Spannung erwartet wird zudem
die Premiere von „Some Thing Folk“,
einer Choreografie von Ligia Lewis in
Zusammenarbeit mit der renommierten
Company Cullberg.
ZWEI STÜCKE STELLEN WIR DIR HIER VOR:
Wie verändert das Internet eigentlich
unsere Körper und unser Miteinander?
Genau darum geht’s in „Trailer Park“,
einer Kooperation von tanzmainz und
Choreograf Moritz Ostruschnjak. Inspiriert
von Social Media werden hier virale Clips,
Moves und Memes neu zusammengesetzt.
In knalligen Sportoutfits tanzen zehn
Performer*innen durch eine bunte
Mischung aus Stilbrüchen, schnellen Cuts
und Gruppenchoreos. Sie swipen sich
durch Bewegungen wie durch TikTok – und
holen das Digitale zurück in den echten
Raum. Laut, schnell, intensiv – und absolut
sehenswert.
Zum ersten Mal arbeitet die bekannte Tanzcompagnie
Cullberg mit der Choreografin
Ligia Lewis zusammen. Sie beschäftigt sich
oft mit der Frage, welche Machtverhältnisse
unsere Körper beeinflussen – und wie man
sich dagegen auflehnen kann. In ihrem
neuen Stück „Some Thing Folk“ denkt sie
den Begriff „Volk“ ganz neu, löst sich dabei
vom Nationalen und entwirft eine utopische
Vision von Zugehörigkeit. Inspiration holt
sie sich von Aleksei Germans Filmversion
des Science-Fiction-Romans „Hard to Be a
God“. Entfremdung und Distanz werden hier
zu Mitteln, um neue Welten zu entdecken
– und der Tanz wird zum Werkzeug, um
unsere Vorstellungskraft anzukurbeln.
13. – 30. August, „TANZ IM AUGUST –
37. Internationales Festival Berlin“
präsentiert von HAU Hebbel am Ufer,
Spielorte 2025: HAU Hebbel am Ufer
(HAU1, HAU2, HAU3), Alte Münze Berlin,
Haus der Berliner Festspiele, Radialsystem,
Sophiensæle, St. Elisabeth-Kirche,
Tempelhofer Feld, www.tanzimaugust.de
AUSSTELLUNG
Erez Israeli + Sharon Paz
im Meinblau Projektraum
FOTO: HADAS TAPOUCHI
In der spannenden zweiteiligen Ausstellung
„ALIENS ANYWHERE“ werden
von Mai bis Juli individuelle künstlerische
Positionen gezeigt, die das
komplexe Thema jüdischer Identität
im gegenwärtigen Deutschland
reflektieren.
In Berlin lebende internationale
jüdische Künstler*innen, u. a. David
Krippendorff, Erez Israeli, Hadas Tapouchi
und Sharon Paz, verhandeln hierbei
künstlerisch die deutsche Geschichte,
Themen wie Migration, Erinnerung
und Identität. Historische und aktuelle
Lebenswirklichkeiten werden gleichermaßen
im Kontext der bildenden Kunst
aufgearbeitet. So erschafft Erez Israeli
mit seinem „The Pretzelman Cathedral
Project (2018 – 21)“ hybride skulpturalsakrale
Ikonen, die Deutschsein als
Projektionsfläche untersuchen. Und
Sharon Paz’ interaktive Videoinstallation
„Dare to Dream“ (2020) thematisiert
faschistische Propaganda im Kontext
der Olympischen Spiele 1936.
9.5. – 13.7., „ALIENS ANYWHERE –
Fotografie – Video – Installation –
Skulptur“, Part I: 9. Mai bis 8. Juni,
Part II: 20. Juni bis 13. Juli, Meinblau
Projektraum, Pfefferberg Haus 5,
Christinenstraße 18 / 19, Berlin,
www.meinblau.de
kultur 39
Ein Soundtrack zu einem Film, der so
ganz anders ist, muss auch anders klingen.
Und ebenso überraschend wie der
Film selbst, den er musikalisch begleitet
und einrahmt. Das ist immer ein Wagnis
– bei Til-Schweiger-Filmen geht das oft
schief: #Mensch wusste bei den Szenen
mit Musik einfach sofort, dass gerade
Promo für einen Titel gemacht wird.
Vielleicht täusche ich mich.
Der Soundtrack von Nina Queers kommendem
starbesetzten Film „Der Saft
des Bösen“ – unter anderem mit Jürgen
Vogel und Rolf Scheider – ist hingegen
ein echtes musikalisches Ereignis. Schon
das erste Lied, ein von den 1970ern
TIPP
„DER SAFT DES BÖSEN“ –
Die Musik zum Film
geküsstes Discostück, das Berlin besingt,
ist ein Highlight. Natürlich samt F-Wort –
das gehört bei Nina einfach dazu. Und ist,
wenn man sich ihr gesamtes Team und
Umfeld anschaut, auch von allen Seiten
abgesegnet. Denn bei diesem Film wurde
Girlpower großgeschrieben – vor und
hinter der Kamera. So sehen wir auch
Sarah Knappik mal ganz anders als sonst.
Aber ich schweife ab.
Der Soundtrack, er soll am 1. Mai
veröffentlicht werden, besticht durch
eine hervorragende Auswahl an Songs,
die zum Nina-Kosmos gehören – ein
bisschen „Bukkake“ darf natürlich nicht
fehlen – sowie durch eigens für den
Film komponierte Stücke. Ein rasanter
Ritt, der beim Filmegucken ebenso viel
Spaß macht wie ohne Bewegtbild. Von
Disco über Hip-Hop bis hin zu Elektro und
House ist vieles dabei, das begeistert. 24
Lieder (immer in Zusammenarbeit mit DJ
Divinity entstanden)! Der Film ist definitiv
der beste Trash-Film der letzten 25
Jahre! Mindestens so kultig wie „Club Las
Piranhas“ oder im „Himmel ist die Hölle
los“. Und der Soundtrack dazu auf jeden
Fall ein stimmungsvoller musikalischer
Reigen, der seinen Weg stöckeln wird. *rä
„Der Saft des Bösen“ startet im Sommer
in den Kinos, wir durften ihn schon
bei einer exklusiven Pressevorführung
sehen. www.ninaqueer.com
FOTO: M. RÄDEL
United By Music
DAS ALBUM
ZUM GRÖSSTEN
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mit beiden
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dem Finale
ab Anfang Juli
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2CD
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www.eurovision.tv
40 kultur
AUSSTELLUNG
Wechselvolle Geschichte:
„Kunst in Berlin 1880 – 1980“
Hundert Jahre stehen im Fokus der Ausstellung zur bewegten Kunst- und Kulturgeschichte Berlins. Hundert
Jahre, in denen die Monarchie endete, zwei Weltkriege und die Nazis so vieles zerstörten. Jahrzehnte, in
denen dem Disco-Hedonismus und der freien Liebe gefrönt wurde. Zehn Jahrzehnte, in denen sich Frauen
und Queers vom heterosexuellen Patriarchat befreien mussten.
Eugen Spiro, Tänzerin Baladine Klossowska
(Merline), 1901, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Entdeckungen und Wiederentdeckungen:
Ab dem 9. April 2025 zeigt sich die
Sammlung der Berlinischen Galerie auf
über 1.000 Quadratmetern so vielfältig
wie nie zuvor. Zum Jubiläum blickt
#mensch hinter die Kulissen: Wie kommen
Kunstwerke eigentlich ins Museum
– und warum? Außerdem wurden
viele Ausstellungskapitel komplett
neu gestaltet. Ein Highlight: Der Raum
„Hannah Höch – Eine Hommage“, der
ganz der ikonischen Dada-Künstlerin
gewidmet ist. Unter den rund 250
Kunstwerken gibt es wahre Schätze
zu entdecken – viele davon sind
selten oder sogar noch nie öffentlich
gezeigt worden. Mit dabei: Malerei,
Skulptur, Grafik, Fotografie, Architektur
und Archivmaterial. Fast vergessene
Künstler*innen werden ins Rampenlicht
geholt – und auch spannende Neuzugänge
der Sammlung präsentiert.
Die Dauerausstellung „Kunst in
Berlin 1880 –1980“ nimmt mit auf eine
Zeitreise in 17 Kapiteln. Vom Kaiserreich
über die Weimarer Republik, die NS-Zeit
und den Neuanfang nach 1945 bis
hin zum Kalten Krieg in der geteilten
Stadt. Dabei geht es nicht nur um
große Geschichte, sondern auch um
alternative Lebensentwürfe in Ost
Hannah Höch, Die Braut, 1924/1927, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
und West – etwa um die Ostberliner die damals (bis heute!) international
DDR-Underground-Kunstszene ab den für Furore sorgten. *rä
späten 1970ern oder den wilden Aufbruch
der Neuen Wilden in Westberlin, berlinischegalerie.de
kultur 41
FOTOS: V.L © ANDRE ROEHNER, OLAF KROENKE, CHRISTIAN HARTMANN
Neuruppin, die Geburtsstadt Theodor
Fontanes, lädt Pfingsten zu literarischen
Entdeckungen bei den 12. Fontane-
Festspielen ein und liefert dazu gratis
die herrlich entspannte Atmosphäre
am Ruppiner See.
In der Neuruppiner Kulturkirche präsentieren
am Samstag, 7. Juni, die Schauspieler
LITERARISCHE ABENTEUER ZU PFINGSTEN IN NEURUPPIN
Jürgen Tonkel, Tessa Mittelstaedt und
Robert Dölle das 12. Fontane-Lyrik-Projekt.
Fünf Autorinnen stellen beim Literaturfest
„Neben der Spur“ ihre neuesten Bücher
vor: u.a. Carolin Würfel („Zuhause ist das
Wetter unzuverlässig“), Annett Gröschner
(„Schwebende Lasten“), Nikoletta Kiss
(„Rückkehr nach Budapest“). Die Schauspieler
Hans Machowiak und Alexander
Tessa Mittelstaedt, Jürgen Tonkel, Robert Dölle,
Fontane-Lyrik-Projekt 2025 Collage
Fontane-Festspiele
entführen in die Welt des Reisens und der Literatur
Bandilla führen literarisch durch die Stadt.
15 Veranstaltungen gibt es zu Pfingsten in
Neuruppin, im November das Poesiefestival
„Pop & Petersilie“.
Fr, 6. Juni – Mo, 9. Juni 2025 (Pfingsten),
Die Fontane-Festspiele in Neuruppin,
www.fontane-kosmos.de,
T: 03391 65 98 198
Anyone can fit in.
Mo-So 10-20Uhr
Karl-Marx-Allee 93A 10243 Berlin
www.computerspielemuseum.de
42 kultur
FOTOS: M. RÄDEL
AUSSTELLUNG
65 JAHRE HAUS AM LÜTZOWPLATZ
Mit 28 Arbeiten zeitgenössischer
Künstler*innen aus Berlin feiert das
Haus am Lützowplatz seinen 65. Geburtstag.
Die Ausstellung begann bereits
im März und läuft bis in den Juni
hinein, bis zum 9. Juni, um ganz genau
zu sein. Wir gratulieren zu sechseinhalb
Jahrzehnten Kulturschaffen!
Die Ausstellung im Haus am Lützowplatz
(Lützowplatz 9) widmet sich anlässlich
der Gründung des Fördererkreises
Kulturzentrum Berlin e. V. im April 1960
den „Berliner Realistinnen“. Zu sehen sind
unter anderem Werke von Franziska Klotz,
Kathrin Landa, Florence Obrecht sowie
von Maria und Natalia Petschatnikov. Die
Geschichte der Kulturadresse ist bewegt,
wie schriftlich verraten wird: „Nach einem
mehr als zehnjährigen Restitutionsprozess
hatte die im Nationalsozialismus
verfolgte Familie Fürstenberg im Dezember
1959 ihre Eigentumsrechte an der
Immobilie vom Verein Berliner Künstler
(VBK) zurückerlangt. Das Gebäude war
1938 von den zur Emigration gezwungenen
jüdischen Eigentümern vom VBK
erworben worden und wurde während
des Krieges stark beschädigt. Der VBK
konnte es mit eigenen Mitteln teilweise
instand setzen und betrieb es ab 1950
als neues Kulturzentrum, wobei die Kommunale
Galerie des Bezirks Tiergarten
Mieterin im ersten Obergeschoss war.“
Der Ausstellungsteil „Berliner Realistinnen“
sei als „genderpolitisches
Reenactment“ zu verstehen. Die
Werkschau sei eine „bewusste Geste
für Gleichberechtigung“, auch im
Zusammenhang mit dem Internationalen
Frauentag im März, dem Tag der
Eröffnung, und in Kooperation mit der
Initiative „fair share! Sichtbarkeit für
Künstlerinnen“ seien „alle Beteiligten
weiblich oder lassen sich weiblich
lesen“. Wir feiern das! *rä
www.hal-berlin.de
POP-ART
Romain Bergers Geschenk
Er begeistert international mit seiner erotischen Pop-Art-
Fotografie und präsentiert aktuell auch seine Kunst – aber
(noch) nicht in Deutschland. Trotzdem können sich unsere
Leser*innen an seiner Kunst freuen.
„Gerade noch stellte ich in Luxemburg im Rainbow Centre aus
(19 Rue du St Esprit, 1475 Ville-Haute Luxembourg)“, verrät der
gefeierte französische Künstler im Chat mit uns. „Im Mai werde
ich dann in Nizza, wieder in Frankreich, meine Werke ausstellen.
Im Moment habe ich keine Ausstellung in Berlin geplant,
würde aber gerne eine machen!“ Und hier ist Romain Bergers
Geschenk für alle Leser*innen von männer*: „Für diesen Artikel
möchte ich in meinem Online-Shop einen speziellen Code für
jeden Kauf eines Drucks anbieten. Mit dem Code ‚MANNER25‘
erhalten alle 10 % Rabatt auf den Gesamtbetrag der Bestellung
in meinem Shop, gültig bis einschließlich 30. Juni:
www.romainberger-photography.com/category/boutique“.
Merci, Romain! *rä
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TIPP
PENTATONIX-STAR OLUSOLA:
Aufbruch eines Außenseiters
Kevin Olusola wurde als stimmliche
Multitalent – Cellist, Beatboxer, Sänger
– der dreifach Grammy-prämierten
A-cappella-Gruppe Pentatonix berühmt.
Sein Solo-Debütalbum „Dawn of
a Misfit” setzt sich mit Identitätsfragen
und der Suche nach dem eigenen Platz
im Leben auseinander. Ein Prozess, der
laut Olusola 17 Jahre dauerte.
Der Begriff „Misfit”, der Außenseiter,
zieht sich wie ein roter Faden durch
Olusolas Erzählung über die Entstehung
des Albums. Als klassisch ausgebildeter
Musiker mit afrikanischen und
karibischen Wurzeln kämpfte er mit
dem Gefühl, „nie schwarz genug”, „nie
afrikanisch genug”, nicht akademisch,
kulturell oder gar „hip-hop genug” zu
sein, um sich in den jeweiligen Szenen
wirklich zugehörig zu fühlen, erzählte er
im Videotalk mit „Godtube”. Selbst innerhalb
von Pentatonix habe es Momente
der inneren Zerrissenheit gegeben,
fühlte sich anders als seine Kollegen, die
oft aus dem Musical-Theater oder der
Chormusik kamen – Hintergründe, die
nicht die seinen waren. Das ständige
Gefühl, nicht ganz hineinzupassen,
nirgends vollständig integriert zu sein,
nährte die Suche nach seiner wahren
Identität und seinem Platz in der Welt
und in der Musik. Musikalisch manifestiert
sich das alles in einem Album, das
Genregrenzen bewusst überschreitet.
Klassische Musik bildet das Fundament,
wird aber kunstvoll verwoben mit Pop,
R&B, Hip-Hop und den Klängen seines
kulturellen Erbes. Es ist eine Musik, die
die Schönheit der Klassik zeigt, sie
aber gleichzeitig durch die Linse seiner
persönlichen Geschichte als „First
Generation Person” bricht und neu
kontextualisiert. Die Einflüsse reichen von
Sting über Fela Kuti und Rachmaninow
bis hin zu Shaboozey.
ANDERSSEIN ALS SUPERKRAFT
Olusola erzählt in dem Videotalk, wie
er sich immer wieder an Gott wandte
mit den Fragen: „Warum bin ich hier?
Was ist mein Zweck? Warum mache ich
Musik?” Die Antwort, die sich über die
Jahre herauskristallisierte, war demnach
ebenso überraschend wie befreiend:
Seine Bestimmung läge nicht darin, sich
einer bestehenden Form anzupassen.
Er erkannte, dass gerade die Dinge,
die ihn das Gefühl gaben, ausgegrenzt
oder „weird” zu sein, genau jene waren,
die Gott in ihn gelegt habe – nicht als
Schwäche, sondern als Zeugnis und als
seine ganz persönliche „Superkraft”.
Im Musikvideo zu „Dark Winter” wird die
Idee bis zum Äußersten getrieben: Olusola
und seine „Misfit Mafia” zerstören
Celli, Gemälde und Statuen. Olusola
betont, dass es hierbei nicht um eine
Zerstörung der Vergangenheit an sich
geht. Es sei „klassicher Punk” und ein
symbolischer, „therapeutischer” Prozess.
Und es habe Spaß gemacht.
Hier liegt der Kern des „Misfit”-Begriffs,
wie Olusola ihn versteht und lebt:
Es geht nicht um ein negatives
Stigma, sondern um das bewusste,
selbstbewusste und „unapologetische”
Annehmen der eigenen Einzigartigkeit.
Es bedeutet, all die verschiedenen
Einflüsse und Identitätsanteile – den
klassischen Cellisten, den Beatboxer,
den Mann mit nigerianischen und
grenadischen Wurzeln, den Pop-
Künstler – nicht länger als Widerspruch
zu sehen, sondern als Bausteine seiner
individuellen künstlerischen Frequenz.
Der ‚Dawn’ im Titel, das englische Wort
für ‚Morgendämmerung’ oder ‚Anbruch’,
symbolisiert dabei genau den Aufbruch,
der in dieser Erkenntnis liegt: Es ist das
Licht, das nach einer langen Nacht der
Suche und des Zweifels aufgeht und
den Weg zur Annahme des eigenen,
einzigartigen Selbst erhellt. *ck
sonymusic.de
musik
MUSICAL
„KINKY BOOTS“ ist
zurück – und wie!
Die gefeierte Broadway- und West-
End-Show kommt in einer brandneuen
Produktion live nach Deutschland und in
die Schweiz! Mit jeder Menge Herz, Humor
und einem mega Soundtrack von Pop-
Ikone Cyndi Lauper bringt das Musical
ordentlich Glitzer, Gefühl und gute Laune
auf die Bühne.
TRUE STORY, ECHTE VIBES:
Charlie erbt die marode
Schuhfabrik seines
Vaters – und steht kurz
vorm Aus. Doch dann trifft
FOTO: JOHAN PERSSON
er auf Dragqueen Lola
und alles ändert sich. Die
zu sich selbst zu stehen. Mit coolen Choreos, echten Emotionen
beiden starten ein unge-
und Songs, die direkt ins Ohr (und Herz) gehen, feiert die Show
wöhnliches Business: High
Heels für alle, die auffallen
wollen!
MEHR ALS NUR SHOW:
„KINKY BOOTS“ ist ein
Statement – für Toleranz,
Freundschaft und den Mut,
FOTO: PAMELA RAITH PHOTOGRAPHY
Vielfalt und Individualität.
FUNFACT:
Die Musik hat sogar einen Grammy gewonnen! Und mit sechs
„Tony Awards“ und drei „Olivier Awards“ ist „KINKY BOOTS“ ein
echtes Highlight für alle Musical-Fans.
www.kinkyboots-musical.com
“Absolut mitreißend. Hier hat jeder Song Hit-Potenzial.” B.Z.
“Das mutigste und beste Musical aller Zeiten.” Queer.de / “Ein Musical mit Weltformat wie am Broadway.” Bunte
im
theater
des
westens
berlin
& den schönsten Songs von
Rosenstolz
der publikums-liebling ist zurück
Die lustigste Show der Stadt
Buch & Regie: Franziska Kuropka & Lukas Nimschek
nur für
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NACHGEFRAGT
PENELOPE
TRAPPES:
Keine Angst vor
Schattenarbeit
Sie ist gerade zu einem Spaziergang
aufgebrochen, als wir unser Telefonat
beginnen. Sie konnte nicht anders – es
ist ein strahlend schöner Sonnentag. Ein
Hund bellt im Hintergrund, und Penelope
Trappes klingt friedlich und mit sich
im Reinen.
Vielleicht, weil sie dieses neue Album
gemacht hat, in dem sie sich mit
ihren Abgründen auseinandergesetzt
hat – eine Konfrontation, die sie
zurückgezogen in Schottland anging.
Die entstandene Musik klingt wie das
Gegenteil eines Frühlingstages: Es sind
Klänge, die regelrecht Angst machen
können. Auf A Requiem muss man
sich einlassen – und einlassen wollen.
Keine leichte Unterhaltung, keine Hintergrundmusik:
Diese Songs wollen eine
Auseinandersetzung, denn sie selbst sind
eine Auseinandersetzung der Künstlerin
mit sich selbst, ihren Traumata und dem
Konzept Verlust.
„Ich liebe die Sonne“, holt sie aus,
während sie in Richtung Meer geht. „Ich
suche jeden Tag nach ihr. Deswegen ist
das, was ich mit diesem Album getan
habe, Schattenarbeit. Es soll ein Zugang
zum Licht sein, indem man die Schatten
vertreibt.“
Dafür hat sie sich ihren Dämonen
gestellt – hörbar in jedem Ton. Und das
ganz allein, obwohl man für so etwas
ja eigentlich professionelle Begleitung
an der Seite hat. „Ich habe viel mit
Therapeuten gearbeitet. Ich habe viel
Zeit in der Gesellschaft verbracht. Jetzt
allein zu sein, war zunächst friedlich. Und
ein bisschen wild in der Nacht“, lacht sie.
Darüber hinaus nutzte Penelope diesen
Rückzug, um alle Medien abzuschalten.
Sie wollte sich ganz auf sich konzentrieren
und gleichzeitig das Land auf
sich wirken lassen. So ist die Musik auf A
Requiem beeinflusst von der Folkmusik
Schottlands – von der dunkleren Seite,
wie sie betont: „Weil auch das Land
düster sein kann.“
Begleitet hat sie dabei das Cello, mit
dem sie zwar schon gearbeitet hat, für
das sie aber keine klassische Ausbildung
besitzt. Es ging ihr darum, die Töne, die
sie auf diesem Instrument kreieren kann,
frei und instinktiv zu nutzen. Mit diesen
Werkzeugen – und vor allem mit ihrer
Stimme – wollte sie lernen, sich mit ihrer
Familiengeschichte zu arrangieren.
Wahrscheinlich konnte deswegen nur
dieser drohende Avantgarde-Pop mit
Ambient-Elementen entstehen. Obwohl
sie am Ende fasziniert feststellte: „Dass es
fast weniger um mich geht, auch wenn
das der Antrieb war. Die Musik betrachtet
den Zustand der Welt, der Krisen. So viele
Schwierigkeiten, durch die wir navigieren.
Ich habe damals Probleme gechannelt,
durch die ich lebte – die durch die Musik
jetzt universell sind.“
Jetzt stellt sie sich der Aufgabe, diese
Musik auf die Bühne zu bringen. „Das ist
eine Herausforderung“, sagt sie – und
klingt doch weiterhin völlig ausgeglichen.
„Ich muss es neu anpacken.“ Intim soll es
werden. Obwohl: „Wenn ich ein endloses
Budget hätte, hätte ich einen Chor
dabei.“ Stattdessen arbeitet sie gerade
mit einem Designer an verschiedenen
Kostümen. „Ich möchte die Energie durch
Kleidung übertragen. Es soll eine visuelle
Erfahrung werden.“ Vielleicht erleichtert
das dann den Zugang, denn sie weiß,
dass es eine Herausforderung ist, sich
mit A Requiem auseinanderzusetzen. Sie
hat deswegen auch eine Empfehlung,
wie man das Album am besten hört: ein
stiller Raum, eine Kerze anzünden, sich
zurücklehnen. „Wie bei einer Meditation.“
Penelope hat mittlerweile das Meer
erreicht. Man hört eine Möwe schreien,
ganz nah, als würde sie von der Ankunft
der Musikerin künden. „Keine Wolke am
Himmel“, sagt Penelope noch, bevor wir
uns verabschieden.
*Interview: Christian K. L. Fischer
musik
DISCO
Two Tons O’ Fun – „Get the Feeling:
The Complete Fantasy/Honey Recordings“
1980 veröffentlichten Izora Rhodes
Armstead (1942 – 2004) und Martha
Wash gleich zwei Alben: „Two Tons o’
Fun“ und „Backatcha“. Beide beinhalteten
diverse Hits aus den Klubs und
Dancecharts – alle findest du auf dieser
schönen 2CD.
„I Got the Feeling“, „Earth Can Be Just Like
Heaven“ oder auch „I Depend On You“
werden immer wieder geremixt und sorgen
bis heute für volle Dancefloors in der
queeren Szene. Die Geschichte dahinter
ist ebenfalls interessant: Zuerst waren die
beiden Künstlerinnen die Backgroundsängerinnen
für Sylvester, dann in den Klubs
als Two Tons O’ Fun erfolgreich, später als
The Weather Girls auch in den weltweiten
Charts mit Hits wie „It’s Raining Men“ und
„No One Can Love You More Than Me“
vertreten. 1988 gingen sie getrennte Wege,
Martha Wash sang Hits für Black Box **
und C+C Music Factory *** ein (war aber
nicht zu sehen, sie
musste es einklagen),
Izora reaktivierte in
den 1990ern mit ihrer
Tochter Dynelle die
Weather Girls und landete
mit Eurodance
wieder in den Charts.
Das Album „Get
the Feeling: The
Complete Fantasy/Honey Recordings“
ist eine groovige Zeitreise in eine Zeit
vor Aids, vor Smartphones und ohne die
Klimakrise. Musikalischer Eskapismus mit
großartigen Stimmen, die ohne Vocoder
beeindrucken, und grandioser Musik.
Unsere Anspieltipps sind „I
Got the Feeling (The Patrick
Cowley MegaMix)“ und
„Your Love Is Gonna See Me
Through“. *rä
** Etwa die Top-10-Erfolge „Strike It
Up“, „Everybody Everybody“ und „I
Don‘t Know Anybody Else“
*** „Do You Wanna Get Funky“
und „Gonna Make You Sweat
(Everybody Dance Now)“
„Peace and Noise“: Faithless
HOUSE
Noch dieses Jahr soll ein
neues Faithless-Album
erscheinen: „Champion
Sound“, das erste seit dem
Top-10-Erfolg des letzten
Werks „All Blessed“ 2020.
Jetzt gibt es einen weiteren
Vorgeschmack aus dem
kommenden Werk, eine
Zusammenarbeit mit dem
Musiker Suli Breaks: „Peace
and Noise“. Über die neue Komposition verrieten die Band der
Presse, den Kolleg*innen von djmag.com, vorab: „Suli Breaks
war ein Star auf unserem letzten Album (wir berichteten)
und liefert auch hier wieder Texte, die sowohl prosaisch als
auch tiefgründig sind und die funkige Wildheit dieses Tracks
vertiefen, der an sich ein kleines Juwel ist, das alle auf die
Wärme und Genialität des kommenden Albums Champion
Sound einstimmt.“
Seit dreißig Jahren (!) landet die Band um Produzent Rollo ***
(er zeigt sich nur ungern), Maxi Jazz (1957 – 2022) und Musikerin
Sister Bliss immer wieder hoch in den Charts, etwa mit „God
Is a DJ“, „Not Going Home“, „Insomnia“ und „Mass Destruction“.
Was aber viel wichtiger ist: Faithless liefern als Band, die auch
live besteht, Musik ab, die inspiriert, die tanzen lässt und die
#mensch weltweit gerne hört, um den Alltag zu entkommen.
Auch die neue Komposition hat das Zeug dazu, zu einem
Klassiker wie „We Come 1“ oder „Salva Mea“ zu werden. *rä
faithless.co.uk
musik
INTERVIEW
Nachgefragt bei
CHRISTOPHER LUND NISSEN
Der Musiker, der sich als Musiker einfach Christopher nennt, hat in seiner Heimat Dänemark eine sehr treue Fangemeinde.
Vor seinem Konzert in Hamburg warten schon nachmittags etliche Däninnen vor der Großen Freiheit, um später bei seinem
Gig in der ersten Reihe stehen zu können.
als umgekehrt.“ 2019 hat der Musiker
das Model Cecilie Haugaard geheiratet,
das Paar hat zwei Töchter. Seine Familie,
sagt Christopher, stehe für ihn an erster
Stelle: „Sie ist mein Fundament. Trotzdem
lebe ich mit der Musik meinen Traum. Ich
hoffe, dass meine Kinder das eines Tages
verstehen und selber eine Leidenschaft
für irgendetwas entwickeln werden.“
Stichwort Nachwuchs: Handelt die berührende
Ballade „Be home soon (Alberte‘s
Song) von einer seiner Töchter? Nein,
erklärt Christopher: „Ich habe diesen Titel
der Tochter von einem meiner besten
Freunde gewidmet. Sie hat als Vierjährige
Leukämie bekommen.“ Ihr Schicksal hat
den Dänen nicht bloß berührt, sondern
ihn dazu gebracht, kritisch mit sich ins
Gericht zu gehen: „Normalerweise kreist
man vor allem in seinem eigenen
Universum um sich selbst. Aber wenn
so ein kleines Mädchen krank wird,
rückt das die Dinge wieder in die
richtige Perspektive.“ Christopher
hat inzwischen begriffen: „Meine
Probleme sind nichts im Vergleich
zu so einer schweren Krankheit. Ich
sollte einfach dankbar für die Momente
sein, die ich mit jenen Menschen verbringen
kann, die ich liebe.“
FOTO: SIMON BRADLEY
Der Sänger selbst tummelt sich ganz
relaxt im Backstage-Bereich. Er bietet
Getränke an, bevor das Interview startet.
Lampenfieber scheint er nicht zu haben,
zumindest jetzt noch nicht. Voller Enthusiasmus
redet Christopher, rein äußerlich
Typ kalifornischer Surfer-Boy, über sein
neues Album, das nicht ohne Grund
„Fool‘s Gold“ heißt. Die Songs, erzählt der
33-Jährige, habe er geschrieben, nachdem
seine Karriere dank seiner Hauptrolle
im Netflix-Streifens „A beautiful Life“ quasi
explodiert sei: „Mir wurde eine Welttournee
angeboten, zeitgleich bin ich zum zweiten
Mal Vater geworden. Dadurch steckte
ich in einem Dilemma und fragte mich:
Wie soll ich mich entscheiden? Für oder
gegen die Shows?“
Letztlich tourte er doch acht Monate,
allerdings mit einem ziemlich schlechten
Gewissen: „Ich hatte das Gefühl,
Narrengold hinterherzujagen. Also
einem Material, das zwar aussieht wie
Gold, aber eben nicht echt ist.“ Diese
innere Zerrissenheit war der Motor für
einige Lieder, etwa für die eingängige
Popnummer „Lose a You“: „Dieses Stück ist
eine Hommage an meine Frau. Fakt ist: Es
wäre schlimmer für mich, sie zu verlieren,
Nachdenklich gibt sich auch „Permanent
Scars“. In diesem Lied erzählt Christopher
von den emotionalen Narben, die ihm
eine vergangene Beziehung zugefügt
hat: „Das Leben hinterlässt bei uns allen
Spuren. Ich bin da keine Ausnahme.“
Musikalisch schlägt das Stück einen
Bogen zu jenen Musikern, die Christopher
schon immer inspiriert haben – von
Ed Sheeran über Snow Patrol bis zu
Coldplay. Mal regiert die akustische
Gitarre, mal schiebt sich eine eindringliche
Melodie in den Vordergrund. Egal,
welchen Kurs diese Nummer einschlägt,
sie verliert nie ihre Ohrwurmqualität:
„Dieser Song trägt wirklich meine DNA in
sich.“ Obwohl Christopher privat auch
gern Hip-Hop hört, wäre er niemals
auf die Idee gekommen, musikalisch in
diese Richtung zu streben: „Ich bin halt
ein Popkünstler und finde es wichtig, mir
selbst treu zu bleiben.“
*Interview: Dagmar Leischow
FOTO: STIAN ANDERSEN
Seasons in
Moominvalley
Der finnische Komponist
Lauri Porra lädt Sie auf eine
musikalische Reise durch die
Jahreszeiten in der Welt von
Tove Janssons Mumins ein.
Erkunden Sie mit atmosphärischen
Instrumetalstücken die
Strände, Wälder und Weiten des
Mumintals wie nie zuvor.
ELEKTRO
„TRUE ELECTRIC“ –
Neue Musik von Röyksopp
Svein Berge und Torbjørn Bruntland sorgen seit einigen Wochen wieder für
frischen Wind in den Klubs – und werden sicherlich auch erneut in den Charts
punkten. Mitte April ist ihr neues Röyksopp-Album „True Electric“ in diversen
Formaten, auch auf Vinyl **, erschienen.
Schriftlich verraten die beiden
Musiker aus Norwegen dazu: „True
Electric besteht aus Aufnahmen und
Interpretationen, die darauf abzielen,
das Wesen unserer Liveshows mit
dem gleichen Namen einzufangen.
Die Idee war, die klubbigen Aspekte
unserer Musik in den Vordergrund zu
stellen und gleichzeitig zu unseren
Wurzeln in der elektronischen Musik
zurückzukehren.“
Das klingt doch WUNDERBAR! Schon seit
über zwanzig Jahren sorgen die beiden
kreativen Skandinavier immer wieder
für Überraschungen, was auch daran
liegen mag, dass die Natur, der Wald,
sie (mit-)inspiriert. Hits wie „Poor Leno“,
„What Else Is There?“, „Control“, „Happy
Up Here“ und „Remind Me“ sprechen
für sich. Bisher erreichte jedes Album
von Röyksopp die vordere Hälfte der
Charts Norwegens. Unsere Anspieltipps
auf dem neuen Album sind „The Girl
and the Robot“, „Do It Again“ (beide mit
Robyn) und „Like An Old Dog“ featuring
Pixx (Techno zum Abschluss!). *rä
** „True Electric“ soll in einer auf 3.000 Stück limitierten
und nummerierten 3LP-Vinyl-Edition mit
Poster erhältlich sein.
Als CD oder limitierte Zoetrope-Vinyl
mit zwei exklusiven Lithografien
und vier Postkarten
Ab 6. Juni im Handel
musik
NACHGEFRAGT
Viagra
Boys:
„Ich begreife es nicht!“
Die Post-Punk-Indie-Rocker versuchen auf
„Viagr Boys“ mit Härte der Realität zu trotzen.
Doch obwohl auf dem neuen Album
die rotzigsten Songs dagegenhalten – am
Ende kommt man nicht daran vorbei,
an dem, was in der Welt
passiert, zu verzweifeln.
Ein Gespräch mit dem
eh immer leicht manisch
wirkenden Frontmann
Sebastian Murphy über
neue Musik – und die Welt.
Auf dem vierten Album
könnte alles Routine sein.
Inklusive Mangel an Inspiration
und Langeweile …
Ich bin immer gelangweilt! Ich
muss mich ständig dazu zwingen,
irgendetwas zu machen.
Aber bei diesem Album lief es
ganz geschmeidig. Wir haben
gute Routinen und jetzt unser
eigenes Studio. Wir konnten
jeden Tag hingehen, manchmal absolut
nichts machen – und manchmal viel. Wir
hatten Spaß – normalerweise streiten
wir viel mehr. Aber wenn man Dinge so
lange macht, werden sie einfacher.
Es könnte auch reizloser werden.
Das Album ist total anders geworden!
Neue Genres einfließen lassen, experimentieren
– so bleibt es spannend.
Zum Beispiel der Mittelteil in „Best Of
Show“, der purer, freier Lärm ist?
Wir hatten den und zwei andere Songs,
die erstmal sehr lange, instrumentale
Stücke waren. Sowas passiert von selbst
– die Jungs brauchen einfach den Raum
zum Jammen. Wir wollen immer so einen
psychedelischen Moment haben, damit
niemand denkt, wir machen nur diese
„Hits“. Wir genießen es, es den Leuten ein
bisschen unbequem zu machen.
Ihr habt jetzt euer eigenes Label
gegründet – was vor allem nach mehr
Arbeit und Verantwortung klingt.
Es ist eine gute Art von Verantwortung.
Wir bauen unsere eigene Welt, und sie
wird größer. Viagra Boys ist nicht mehr
nur die Band – es ist auch Shrimptech
Enterprises, diese mysteriöse Firma, die
eigenartige Sachen macht. Bald werden
wir vielleicht Musik unter anderen Namen
veröffentlichen. Und ganz neue Projekte
starten. Mehr Kunst, mehr Merch.
Also mehr Freiheit?
Ja. Definitiv. Die Kontrolle über unseren
kreativen Output zu haben, ist großartig.
Was ja bedeutet, dass ihr mehr
Optimismus habt, als man eurer Musik
anhört – sonst würde man ja keine
Firma gründen.
Wir wollen nach vorne gehen – mehr
Musik, bessere Musik, egal wie die Welt
gerade aussieht …
Mit der ihr euch trotzdem auseinandersetzen
müsst, wenn ihr jetzt in die
„neue“ USA reist …
Nach den letzten Monaten … (seufzt) …
was dort vor sich geht, ist der Horror.
Aber wir spielen für die Menschen, die
nicht an diese Entwicklungen glauben.
Sie verdienen es, Musik zu hören –
genauso wie sie Protest verdienen. Es ist
wichtig, dort aufzutreten. Offensichtlich
werden wir nicht mehr nach Russland
gehen, aber als wir das letzte Mal dort
waren – direkt vor dem Krieg – war das
Land schon ein schrecklicher Ort, wenn
du homosexuell warst oder die „falsche“
Meinung hattest. Genau deswegen war
es notwendig, dort zu sein.
Es scheint: Je mehr Rechte im Westen
erkämpft werden, desto stärker wird
der Pushback – so stark, dass repressive
Regime an die Macht kommen …
Ich meine – das Erste, was Trump getan
hat … Er hat immer von der Grenze
geredet – aber das Einzige, was er
wirklich getan hat, war, Transmenschen
anzugreifen. Das war sein erster Schritt!
Diese Typen denken anscheinend den
ganzen Tag nur daran – sie hassen
Queers und Transmenschen von morgens
bis abends. Ich hätte nie erwartet,
dass die über diese Themen so sehr den
Verstand verlieren. Es ist doch wild, dass
jemand so viel seiner Lebenszeit damit
verbringt, sich über andere Menschen
aufzuregen, die einfach nur ihr Leben
leben. Ich begreife es nicht!
*Interview: Christian K. L. Fischer
FOTO: FREDRIK BENGTSSON
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musik
INTERVIEW
ESTHER ABRAMI:
„Ich finde es beeindruckend …“
Weil Esther Abrami im Pariser Stadtverkehr
steckengeblieben ist, startet das
Videointerview etwas später als geplant.
Ohne Umschweife beginnt die Geigerin
zu erzählen, warum sie für ihr Album
„Women“ nur Stücke aufgenommen hat,
die von Frauen komponiert wurden.
Nachdem Esther Abrami ihr Studium
am Birmingham Conservatoire beendet
hatte, kam sie zu einem ziemlich
deprimierenden Schluss: „Obwohl ich
professionelle Musikerin war, kannte
ich damals keine einzige Komponistin.“
Sie begann zu recherchieren. Zunächst
entdeckte die Französin eine von Clara
Schumanns Romanzen für sich. Die
Werke weiterer Frauen folgten – etwa
von Rachel Portman und Anne Dudley,
die beiden sind dank ihrer Filmmusik zu
Oscar-Preisträgerinnen geworden.
Damit war die Geigerin in eine Welt
eingetaucht, die sie einfach nicht mehr
losließ. Mit dem Londoner Her Ensemble,
für das sich ausschließlich Frauen
und nonbinäre Musiker zusammengeschlossen
haben, nahm Esther Abrami
für ihre EP „Spotlight“ die Stücke von vier
Komponistinnen auf. Dieses Projekt, sagt
sie, sei die Initialzündung für „Women“
gewesen: „Ich wollte auf Albumlänge
mit der Musik von Frauen durch die
Jahrhunderte zu reisen.“
Daraus ist
eine Weltreise
geworden, weil
sich die 28-Jährige
nicht allein auf
europäische
Komponistinnen
beschränkt hat. Die
Brasilianerin Chiquinha
Gonzaga,
geboren 1847, ist
gleich zweimal auf
„Women“ vertreten.
Zum einen mit
dem Tango „Corta
Jaca“, andererseits
mit „Lua branca“, das mit seiner mitreißenden
Melodie besticht. Von Chiquinha
Gonzaga, die als erste Frau in ihrer
Heimat ein Orchester dirigiert hat, spricht
Esther Abrami mit höchstem Respekt: „Als
sie sich zwischen ihrer Ehe und der Musik
entscheiden musste, hat sie ihre Kunst
gewählt. Sie ist ihrem Traum gefolgt,
statt auf Geld und Sicherheit zu setzen.“
Ebenso bewundert Esther Abrami das
Engagement der Brasilianerin: „Sie hat für
die Rechte der Frauen und die Abschaffung
der Sklaverei
gekämpft. Denn
ihre Mutter war
eine Sklavin.“
Von Südamerika
macht Esther
Abrami dann mit
dem Miley-Cyrus-
Hit „Flowers“ einen
Sprung in die USA
und kommt im
21. Jahrhundert
an. Dieses Stück
verströmt mehr
Leichtigkeit als
das Original, wenn
es die Geigerin mit dem ORF Radio-
Symphonieorchester Wien zum Klingen
bringt. Einige mag es verwundern, dass
ein Popsong neben Kompositionen von
Ina Boyle, Hildegard von Bingen oder
Rachel Portman steht. Esther Abrami
hingegen möchte mit ihrer Miley-Cyrus-
Interpretation auch ihre jungen Follower
abholen. Zudem bedeutet „Flowers“ ihr
persönlich sehr viel: „Nach einer Trennung
habe ich dieses Lied oft gehört. Es
hat mir Kraft gegeben.“ Parallel dazu hat
sich Esther Abrami auch mit der Person
Miley Cyrus beschäftigt: „Ich finde es
beeindruckend, wie sie es nach ihrer Zeit
als Kinderstar geschafft hat, die Kontrolle
über ihre Karriere zu bekommen.“
Ilse Weber wiederum bewundert Esther
Abrami aus einem anderen Grund. Die
Jüdin wurden 1942 im Konzentrationslager
Theresienstadt inhaftiert, dort arbeitete
sie als Kinderkrankenschwester. Als eine
Gruppe von Kindern nach Auschwitz
deportiert wurde, begleitete sie sie
freiwillig. Auf dem Weg in die Gaskammer
sollen sie ihr Lied „Wiegala“ gesungen
haben, das ebenfalls auf „Women“ zu
hören ist. Nicht zuletzt, weil Esther Abrami
selber jüdische Wurzeln hat: „Auch einige
meiner Verwandten waren in Auschwitz.“
Ihr Urgroßvater überlebte den Holocaust
nicht, das hallte in ihrer Familie nach: „Ich
habe mit meinen Großeltern über diesen
dunklen Teil der Geschichte gesprochen.“
*Interview: Dagmar Leischow
FOTO: StÉPHANIE VOLPATO
musik
COMEBACK
Miley Cyrus
ist wieder da!
FOTO: G. LUCHFORD
Mit „End of the World“ präsentiert
die US-Sängerin Miley Cyrus einen
garantierten Hit mit vielen, vielen
Pop-Zitaten. Zum Beispiel mussten
wir an ABBA denken. Ein rundum
positives Lied, Zucker für die Ohren
in einer derben Welt ...
Ä
JETZT ERHALTLICH ALS CD, LP UND DIGITAL
PENELOPE TRAPPES' NEUES ALBUM
„End of the World“ kommt zudem
mit einem weiteren starken, aber
schlicht gehaltenen Musikvideo
daher, das die besondere Ästhetik
des Projekts perfekt einfängt. Auf
www.männer.media kannst du
es anschauen! Im Clip sieht man
Miley ganz in ihrem Element – auf
der Bühne, Mikro in der Hand
– eine Szene, die an ihren 2024er-
GRAMMYs-Auftritt erinnert. Ihr Look?
Ein echtes Mugler-Original, designt
von Casey Cadwallader. Das neue
Miley-Cyrus-Album „Something
Beautiful“ erscheint Ende Mai. *rä
FOTO: © DSA MUSIKPRODUKTION GMB| /
M. CLAUSHALLMANN
HÖRBUCH
Guildo Horn:
„Die Guildomacher –
Endlich normale Menschen“
Throwback mit Tiefgang: Vor rund 16 Jahren hat Guildo
Horn mit DoppelIch seine Autobiografie veröffentlicht –
ehrlich, bewegend und absolut einzigartig.
Jetzt kommt das Ganze als Hörbuch zurück – unter
neuem Titel und mit frischem Spirit: „Die Guildomacher
– Endlich normale Menschen“. Mit seiner unverwechselbaren
Art spricht Guildo in der gleichnamigen, mehrfach für
den Grimme-Preis nominierten TV-Show mit Menschen
mit geistiger oder mehrfacher Behinderung – über alles,
was das Leben bewegt: Liebe, Krieg, Fußball, Ängste,
Stärken. Das Ganze? Authentisch, respektvoll – und richtig
witzig. *rä
PENELOPE TRAPPES' NEUES ALBUM
JETZT ERHALTLICH Ä
ALS CD, LP UND DIGITAL
www.instagram.com/guildohorn
film
FOTOS: ALAMODE FILM
Oslo Stories TRÄUME
Oslo Stories LIEBE
INTERVIEW
Nachgefragt bei
DAG JOHAN HAUGERUD
In den 1990er-Jahren begann Dag Johan Haugerud seine Karriere sowohl als Filmemacher wie auch als Schriftsteller. Doch erst
seit dem vergangenen Jahr bekommt der Norweger die internationale Aufmerksamkeit, die er verdient. Bei der Berlinale, den
Filmfestspielen in Venedig und letztens erneut bei der Berlinale feierten seine drei jüngsten Filme ihre Weltpremieren. Nun kommt
die preisgekrönte Trilogie unter dem Titel „Oslo Stories“ zwischen Mitte April und Ende Mai in die deutschen Kinos. In „Liebe“
(ab 17.4.) geht es um eine heterosexuelle Ärztin und einen schwulen Pfleger, die auf ihre je eigene Weise unkonventionellen
Beziehungsvorstellungen anhängen. In „Träume“ (ab 8.5.) verliebt sich eine Teenagerin in ihre Lehrerin. Und in „Sehnsucht“
(ab 22.5.) hinterfragen zwei Schornsteinfeger plötzlich ihre Identität als Hetero-Cis-Männer. Anlässlich dieser nur lose thematisch
zusammenhängenden Filme trafen wir den 60-jährigen Haugerud in Berlin zum Interview.
Oslo Stories SEHNSUCHT
Herr Haugerud, drei lose zusammenhängende Filme, die
innerhalb eines Jahres bei Filmfestivals Premiere feiern und
dann in kurzem zeitlichen Abstand als „Oslo Stories“ in die
Kinos kommen – wie kam es zu diesem anspruchsvollen
Projekt?
Den Anfang nahm eigentlich alles mit der Geschichte,
die nun im Deutschen den Titel „Sehnsucht“ trägt. Die war
zunächst als mittellanger Film von einer knappen Stunde
gedacht, doch so etwas wollte leider niemand finanzieren.
Also fing ich im Gegenteil an, größer zu denken, und hatte
Lust, über Liebe, Sex und Sehnsucht aus verschiedenen Perspektiven
nachzudenken. Außerdem hatte ich verschiedene
Schauspieler*innen im Sinn, mit denen ich arbeiten wollte.
Denen schrieb ich ihre Figuren dann auf den Leib.
film
In allen drei Filmen geht es um ein Begehren abseits von
Monogamie, Heteronormativität und gesellschaftlichem
Status quo. Warum ist Ihnen das so wichtig?
Mir ist es einfach ein Anliegen, Queerness und all die von
Ihnen angesprochenen Dinge auf eine Weise zu zeigen, wo
es nicht ums Problematisieren geht. Die Selbstverständlichkeit
von queerem Leben in einer Hetero-Mehrheitsgesellschaft
ist etwas, das ich darstellen wollte, ohne – wie sonst
meist üblich – von Coming-outs, Homophobie und Ähnlichem
zu erzählen. Gerade in Zeiten, in denen alle liberalen
Fortschritte der vergangenen fünfzig Jahre, angefangen mit
den Errungenschaften der Frauenbewegung, zerbrechlicher
denn je erscheinen.
Lassen Sie sich auch von Ihrem eigenen Leben zu diesen
Geschichten inspirieren?
Sie meinen, weil ich selbst ein queerer Mann bin? Nicht
wirklich. Die Gedanken, Ideen und Biografien anderer Leute
finde ich meistens sehr viel interessanter als meine eigenen.
Außerdem finde ich immer enorm viel Inspiration in Büchern,
die ich lese.
Für „Träume“ gewannen Sie in diesem Jahr auf der Berlinale
den Goldenen Bären. Was reizte Sie daran, von einer
Jugendlichen zu erzählen, die sich in ihre Lehrerin verliebt?
Zu den Schauspieler*innen, die ich von Anfang an für diese
Filme im Sinn hatte, gehörte auch Ella Øverbye, mit der ich
schon einmal gearbeitet hatte. Damals war sie noch ein
Kind, elf Jahre alt, und ich wollte nun herausfinden, wie sie
sich als Schauspielerin weiterentwickelt hat. Und da es in der
Trilogie nun einmal um Liebe und Sexualität geht, erschien
es nur logisch, in „Träume“ von den ersten großen Gefühlen
zu erzählen, die man als Teenager empfindet. Also fing ich
an, mich an meine eigenen Erfahrungen damit zu erinnern.
Aha, also fließt eben doch das Persönliche in Ihre Filme ein!
Ja, klar, aber nicht als hauptsächliche Inspiration. Eher zu
Recherchezwecken, um es mal so auszudrücken. Zur Unterfütterung.
Natürlich erinnere ich mich daran, wie ich mich
das erste Mal verliebt habe und wie ich meine Queerness
entdeckt habe. In beiden Punkten wusste ich vermutlich
nicht auf Anhieb genau, was diese Gefühle bedeuten. Aber
sie waren unglaublich stark; so stark, wie sie wohl nur in
diesem jungen Alter sein können, wenn man noch ganz
unschuldig ist, aber spürt, dass eben diese Unschuld wohl
gerade emotional zu einem Ende kommt. Ich weiß noch
gut, wie sich das anfühlte. Und manchmal vermisse ich das
sogar.
Haben Sie denn den Eindruck, dass Kids heutzutage ihre
Gefühle und ihre Identität noch auf die gleiche Art und
Weise entdecken, wie Sie das damals getan haben?
Natürlich ist heutzutage vieles anders, wenn man jung ist.
In vieler Hinsicht sind Teenager heute sicherlich ein wenig
reifer, als wir es damals waren. Und gerade in Sachen
Queerness hat sich ja einiges geändert: Für die Protagonistin
in „Träume“ und viele andere Jugendliche in einer Gesellschaft
wie der norwegischen wäre ein Coming-out wohl
einigermaßen undramatisch. Trotzdem denke ich, dass die
eigentlichen Gefühle immer die gleichen sind, auch ganz
unabhängig davon, ob man heterosexuell oder queer ist. Bei
all der Aufregung und dem Schmerz, den man in dem Alter
bei der ersten Liebe empfindet, merkt man in der Regel gar
nicht, dass all diese Gefühle weniger mit dem Gegenüber
zu tun haben als mit einem selbst. Man kreist in der Jugend
unglaublich um sich selbst, und es geht mehr um das
Verliebtsein selbst als um eine konkrete Person.
Der deutsche Obertitel der Trilogie deutet es an: Neben
den Figuren spielt auch Oslo als Stadt eine zentrale Rolle in
diesen Geschichten. Warum?
Ich stamme selbst ursprünglich gar nicht aus Oslo, sondern
aus einer Stadt, die rund anderthalb Stunden entfernt ist.
Aber als ich jung war, kamen wir immer wieder nach Oslo,
nicht zuletzt zum Rathaus, das nun in den Filmen auch sehr
präsent ist. Für mich ist gerade dieses Gebäude das Herz von
Oslo, und wenn ich es sehe, spüre ich ein Gefühl von zu Hause.
Mein Blick darauf ist nun bewusst ein nostalgisch geprägter,
denn Oslo hat sich seit meiner Jugend enorm verändert.
Apropos nostalgisch: In „Träume“ gibt es eine wunderbare
Szene, in der die Mutter und Großmutter der Protagonistin
darüber diskutieren, wie die eine in den 1980ern „Flashdance“
für ein feministisches Meisterwerk hielt und die
andere den Film als frauenfeindlichen Mist verurteilte. Wo
gab es in Ihrer Jugend den größten Generationskonflikt in
Sachen Popkultur?
Bei meinen Eltern und mir ging es weniger um „Flashdance“.
Aber solche Diskussionen kennt allgemein wahrscheinlich
jeder, oder? Als Jugendlicher liebt man irgendetwas, doch
die Eltern wollen es einem madigmachen, weil sie es für zu
kommerziell, banal oder sonst irgendwie schlecht halten. Bei
uns drehte sich dieser Konflikt um ABBA. Meine Eltern hassten
die Band, aber ich liebte sie. Und tue es noch!
*Interview: Patrick Heidmann
FOTO: BERLINALE
film
KINO
Die Chanson-Legende CHARLES AZNAVOUR
FOTOS: WELTKINO FILMVERLEIH
Mit weit mehr als tausend Liedern, die
in unzähligen Sprachen interpretiert
wurden, hat Charles Aznavour Generationen
begeistert. Jetzt kommt der
Kinofilm zu diesem Ausnahmekünstler.
Tahar Rahim verkörpert den legendären
Chansonnier in diesem beeindruckenden
Biopic intensiv und authentisch mit
all seinen Facetten.
Zur Handlung von „MONSIEUR AZNAVOUR“:
Paris in den 1930er-Jahren. Als der kleine
Charles für ein paar Münzen an einem
Theaterstück mitwirkt, entdeckt
er sein Talent für die
Bühne und beschließt,
Sänger zu werden. Die
Bedingungen dafür
sind denkbar schlecht:
Ohne Geld, als Sohn
armenischer Einwanderer
und mit einer
ungewöhnlichen Stimme
glaubt niemand an seinen
Erfolg. Von unbändigem
Ehrgeiz getrieben, scheut Charles
weder Mühe noch Risiko, und als die
Chanson-Ikone Édith Piaf
auf ihn aufmerksam
wird, scheint der
Ruhm zum Greifen
nahe. Doch ist er
bereit, für seinen
Traum die Menschen
zurückzulassen,
die er liebt?
Der Kinostart von
„MONSIEUR AZNAVOUR“
ist am 22. Mai.
weltkino.de
„Wenn nichts mehr geht, dann Gran Canaria“
QUEERNESS
Ein Film wie eine Faust. Eine Faust, die
erzwungene Spießigkeit zerschlägt. Tim
Lienhards neuer Film ist so wichtig wie
(selbst-)ironisch.
Etwa, wenn er sich mit seinem prominenten
Nachbarn vergleicht, einem
Politiker. Während der eine der Ukraine
hilft, beschäftigt sich Tim mit seinen
Selfies. Das betont der Filmemacher
selbstironisch. Beides ist wichtig für die
Gesellschaft, wenn auch vollkommen
anders. Das eine schafft Sicherheit,
das andere verändert die Gesellschaft
von innen heraus nach und nach. Etwa
wenn Tim Lienhard mit Robert Royal über
das Altern spricht und fragt, ob ältere
Menschen in der LGBTIQ*-Community
wirklich unsichtbar sind. Die Antworten
überraschen. Die Gedanken dazu auch.
„Meine ersten Schritte in Drag waren
eher Karikaturen von Schönheitsoperierten“,
verrät Tim. Doch immer fühle
er sich in seinem Outfit „pudelwohl“. In
der Dokumentation über sich selbst und
seine Lebenswelten, Gran Canaria und
Berlin, kommen (sehr präsent) Größen
der Erotikszene vor. Aber auch Gastronomen
und andere Künstler*innen. „Wenn
nichts mehr geht, dann Gran Canaria“
ist ein queeres Fest fürs Auge, ein klares
JA zu Toleranz, zum bunten Altern und zu
lebensfroher Diversity. Ein Film mit einem
mitunter sehr amüsanten Soundtrack –
zum Beispiel zum Thema Salatschüsseln
auf den Nippeln. So viel sei verraten: Es
sind keine Salatschüsseln, es ist sein
Markenzeichen ... *rä
www.timlienhard.de
film
TV
Riccardo Simonetti bei der „Sesamstraße“
Seit einigen Wochen laufen die Dreharbeiten
zur neuen Staffel der seit
1972 erfolgreichen „Sesamstraße“. Mit
dabei sind natürlich Ernie, Bert, Elmo
und ihre Freund*innen. Als besondere
Gäste mit von der Partie 2025:
Riccardo Simonetti und das Magierduo
Siegfried & Joy.
„Ich liebe es, dass es der ‹Sesamstraße›
schon immer gelungen ist, ernste
Themen kindgerecht zu verpacken.
Kinder werden nicht angelogen und
auch nicht für doof verkauft – ganz im
Gegenteil, man nimmt sie an die Hand
und führt sie altersgerecht an Themen
heran. Mit Spaß und ganz viel Wärme“
Riccardo, am 16. Februar 1993 in Bad
Reichenhall geboren und inzwischen
in Berlin zu Hause, ist ein echter Stern
der internationalen Netzwelt. Der
Queer ist nicht nur Buchautor und
TV-Host, sondern auch Podcaster,
Werbegesicht für coole Fashion-Brands,
Google und jede Menge Beautylabels.
Doch Riccardo nutzt seine Reichweite
auch für gute Zwecke: Das Europäische
Parlament hat ihn sogar zum
„LGBTIQ*-Sonderbotschafter“ ernannt.
2022 war er in einer Folge der ZDF-Serie
„Notruf Hafenkante“ zu sehen, 2024 ging
es für ihn aufs „Traumschiff“ (wir berichteten)
und nun in die „Sesamstraße“.
Und das provozierte leider einige.
„Die Sesamstraße hat angekündigt,
dass ich (...) dabei bin und Facebook
Deutschland wittert natürlich sofort
Gehirnwäsche – weil ich als schwuler,
geschminkter Mann natürlich nur ein
Anliegen habe und das ist es, fremde
Kinder homosexuell zu machen“,
konterte der Blogger daher auf Social
Media. *rä
Zu sehen sein soll die neue Staffel
ab Oktober in der ARD Mediathek
und bei KiKA.
www.sesamstrasse.de
FOTO: FOTO: NDR /SESAME WORKSHOP / JONATHAN FRIESICKE
ich weiß, wie
ich auch mit hiv
mental stark
bleibe.
NX-DE-HVU-ADVT-230001 – April 2024
wissen fürs leben
findest du hier!
Mach dich schlau - mit
der digitalen HIV-Broschüre
KUNST
NACHGEFRAGT
PEER KRIESEL:
„Auf eine geheimnisvolle Entdeckungsreise schicken …“
Von März an bis in den Mai hinein stellt
der Berliner Maler in Baden-Württemberg
bei Bovistra aus. Für uns hatte er
etwas Zeit.
Wie kamst du zur Malerei?
Ich habe schon immer gezeichnet,
schon als kleiner Junge habe ich im
Atelier meines Vaters, der auch Künstler
ist, gemalt und detailreich gezeichnet.
Später, während meines Kommunikationsdesign-Studiums,
habe ich mich bei
meinem Professor und Künstler, Michael
Bette, mit Masken und Figuren aus alten
Kulturen aus Afrika und der Südsee
beschäftigt. Diese unglaubliche Kraft, die
sie noch heute ausstrahlen, begeistern
mich immer noch, und so tauchen
diese Masken aus einer anderen Zeit in
meinen Werken weiter auf und stehen im
Kontrast zu den modernen Codes und
Bildelementen der heutigen Zeit.
Was ist dir bei deiner Kunst wichtig?
Ich finde es gut, wenn Kunst etwas
Geheimnisvolles hat, etwas, das es zu
entschlüsseln gilt. Das ist mir auch bei
meinen Werken wichtig. Ich möchte den
Betrachter oder die Betrachterin auf
eine geheimnisvolle Entdeckungsreise
schicken.
Du stellst nun in Stuttgart aus. Wie offen
ist „The Länd“ für deine Kunst?
Ich freue mich auf die Ausstellung in
Stuttgart. Ich konnte
schon einige Male auf
der art karlsruhe meine
Werke präsentieren
und empfand „The
Länd“ immer als sehr
offen und zugänglich
zu meinen Arbeiten.
Worauf freust du dich
im Frühling?
Zuallererst freue ich
mich natürlich über
ein Wiedersehen mit
meinen Galeristen Ralf
und Uwe. Aber natürlich
freue ich mich,
persönlich bei der Vernissage dabei sein
zu können, um mit den Besuchern ins
Gespräch zu kommen.
*Interview: Michael Rädel
Bis 9.5., Peer Kriesel, Bovistra Stuttgart,
Ludwigstr. 66, Stuttgart,
www.bovistra.de, peerkriesel.com
FOTO: NORMAN POSSELT / WWW.NORMANPOSSELT.COM
.com
kunst
INTERVIEW
BerlinBlick
– Kunst voller Erotik
Männerbilder, die mit ihrer Perfektion berauschen, Models, die #mensch gerne (immer wieder) anguckt –
das ist die Fotografie von BerlinBlick. Für uns hatte der Fotograf Jens Ochmann Zeit für ein Telefonat.
Wann hast du mit der Kunst begonnen? Ich mache das
bereits seit 2011. Da habe ich mit BerlinBlick angefangen und
habe relativ schnell meine Nische gefunden: Männerfotografie.
Denn das gab es so noch gar nicht so häufig.
Set-Card-Fotografie. Durch Mundpropaganda kamen dann
immer mehr Kontakte dazu und ich konnte Erfahrungen sammeln
und meinen Stil entwickeln. So hat sich meine Fotografie
professionell auch zu meinem Beruf entwickelt.
Wie kamst du anfangs an deine Models?
Anfangs suchte ich online Leute, die Lust und Zeit hatten, auf
freier Basis mitzumachen. Das hat sich relativ schnell gut
entwickelt! Eigentlich angefangen habe ich mit Porträt- und
Worauf legst du Wert bei einem Fotoshooting?
Die Idee, die Person muss mich interessieren! Zusammen
Projekte zu entwickeln, das inspiriert.
kunst
Müssen deine Models immer jung sein?
Nein, das Alter ist vollkommen nebensächlich. Dass bei
mir vor allem junge Menschen zu sehen sind, liegt daran,
dass vor allem junge Menschen bereit sind mitzumachen.
Aber ich habe auch ältere Menschen, so ab siebzig, die
Interesse an meiner Kunst haben – auch an Aktbildern!
Man kann sich auch im Alter noch zeigen, ich finde, das
sollten viel mehr Menschen machen!
Worauf freust du dich gerade in Sachen BerlinBlick?
Ich habe da zum Beispiel meine MaleBook-Serie, die ich
vor einigen Jahren ins Leben gerufen habe. Ich veröffentliche
monatlich über meine Website Magazine mit ausgewählten
Models. Da wird es viele tolle Veröffentlichungen
geben. Aber auch andere, ganz neue Projekte stehen an.
Und privat?
Auf meinen Urlaub! Im Februar geht es in die Sonne, da
verkürze ich den Berliner Winter etwas.
*Interview: Michael Rädel
www.berlinblick.com
kunst
INTERVIEW
LUKE CARTER:
„… die beste Entscheidung meines Lebens“
kunst
Der Künstler hat in Bristol Illustration
studiert und lebt seit 2018 in Leipzig. An
der Hochschule für Grafik und Buchkunst
machte er 2024 sein Diplom in
Malerei und Grafik. In seiner künstlerischen
Arbeit spielt er mit verschiedenen
Techniken – von Linol- und
Holzschnitten über Öl- und Acrylfarben
bis hin zu Zeichnungen und Wandmalereien.
Thematisch dreht sich bei ihm
vieles um Queerness, Sexualität und
Männlichkeit. Ab dem 22. Mai zeigt die
Münchner Kunstbehandlung Werke von
Luke Carter in der Kabinettausstellung
„Graphic Desire“. Zuvor ist seine Kunst
schon in Berlin in der Galerie The Ballery
im Rahmen der Gruppenausstellung
„Mein schwules Auge“ zu sehen, die am
17. April startet. Im Sommer dann, ab
dem 17. Juni, stellt Luke Carter in der
Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz
aus. Wir erreichten den Künstler für ein
Interview.
Wie entsteht bei dir ein Bild?
Das ist nicht so einfach zu beantworten,
da ich mit verschiedenen Medien
arbeite, aber der Ausgangspunkt
ist meist derselbe: Ich beginne mit
kleinen Skizzen, die mir helfen, ein
Konzept zu konkretisieren und Dinge
wie Komposition und Farbe festzulegen.
Wenn mir eine Idee gefällt, fertige
ich größere Skizzen an und probiere
verschiedene Varianten aus. Wenn ich
damit zufrieden bin, beginne ich mit
dem endgültigen Kunstwerk.
aber florierende queere Szene. Einer
meiner Lieblingsorte in Leipzig ist der
Hundestrand am Cospudener See, der
mittlerweile auch ein inoffizieller FKK-
Strand ist. Mit Freunden Radler in der
Sonne trinken und nackt schwimmen zu
können, als wäre es das Normalste der
Welt (was es auch ist) – so etwas findet
man in Großbritannien nicht so oft.
Ab Ende Mai stellst du in Bayern aus, in
München bei der Kunstbehandlung. Was
magst du an der Kunstbehandlung?
Ich bin Galerien wie der Kunstbehandlung
mit ihrem Fokus auf schwuler und queerer
Kunst sehr dankbar. Sie bieten Künstlern
eine wertvolle Möglichkeit, Werke auszustellen,
die in konventionelleren Galerien
unter Umständen abgelehnt werden.
Insbesondere die Kunstbehandlung
war außergewöhnlich freundlich und
unterstützend.
Und worauf freust du dich 2025?
Das ist schwierig. Es fällt mir schwer,
mich im Moment wirklich auf Dinge
zu freuen, so wie die Weltlage ist. Ich
freue mich sehr, dieses Jahr wieder
beim IBUG dabei zu sein – einem
Urban-Arts-Festival, das jedes Jahr an
einem anderen alten Industriestandort
in Sachsen stattfindet. Ansonsten bin
ich mit ein paar Freunden beim „WHOLE
Festival“, was immer ein schönes Stück
queer-hedonistischer Utopie ist.
*Interview: Michael Rädel
www.luke-carter.com,
www.instagram.com/luke_carter_art
Queere Sexualität spielt auch eine
Rolle bei deiner Kunst.
Meine erste echte Verbindung zur
Kunst fand ich als Teenager, als ich
erotische Zeichnungen anfertigte. Das
half mir, mich mit meiner Sexualität
und Identität auseinanderzusetzen.
Ich denke, Sexualität spielt in unserer
Kultur und Psychologie eine große
Rolle, die über den körperlichen Akt
hinausgeht. Sie erinnert uns an unsere
animalische Natur und treibt uns an,
uns zu verbinden und kreativ zu sein.
Ich meine, Sexualität spielt in jeder
Kunst eine Rolle, sie ist nur manchmal
offensichtlicher.
Wie lebt es sich als queerer Brite in
Leipzig?
Ziemlich gut, würde ich sagen! Ich bin
2018 als „Brexit-Flüchtling“ aus Großbritannien
nach Leipzig gezogen und
denke, es war die beste Entscheidung
meines Lebens. Anfangs war ich von
der Kunsthochschule und der Leipziger
Geschichte der Druckgrafik angezogen,
entdeckte jedoch bald eine kleine,
kunst
INTERVIEW
MAXIMILIAN OTTE – STARS UND
GLAMOUR
Kunst, die Freude spendet, Pop-Art 2025, Acryl auf Leinwand. Für uns hatte der Kreative aus Wien etwas Zeit. Die nächste
Ausstellung des 1978 geborenen Künstlers – „Celebrities“ – ist in der Art Gallery am Stadtplatz Bad Dürkheim
(67098 Bad Dürkheim, Stadtplatz 8) vom 22. Mai bis zum 21. Juni geplant.
Wie entsteht bei dir ein Bild?
Der kreative Prozess ist eigentlich ganz kurz: Vor meinem
geistigen Auge läuft quasi eine Videosequenz ab, die an dem
Punkt stehen bleibt, den ich dann malen möchte. Der weitere
(und zeitaufwendige) Verlauf ist dann nur noch Handwerk.
Komposition, Szenerie, Ausstattung, alles steht in dem Moment
schon fest. Mit Modellen stelle ich die jeweilige Situation nach
und mache davon Fotos, an denen ich mich beim Malen
orientiere. Die Gesichter nehme ich immer von Prominenten,
die vom Image her passen.
Amy Winehouse hast du auch verewigt. Warum?
Ich beschäftige mich in meiner Arbeit mit Starkult und wähle
die gemalten Prominenten anhand bzw. aufgrund ihres
Images aus. Amy Winehouse hat schon in jungen Jahren
durch ihre Optik ein unverwechselbares Image geschaffen
und wurde mit ihrem Talent, ihrem Aussehen und leider frühen
Tod zu einer Ikone unserer Zeit. Weiters bin ich auch ein Fan von
ihr, was es mir dann noch einfacher macht, sie zu malen.
Worauf legst du Wert bei deiner Kunst?
Mein Arbeitsprozess folgt keinem Konzept, keiner Hinterfragung
einer Sache, keinem politischen Gedanken oder Ähnlichem. Es
ist auch kein kunstgeschichtliches Vorwissen nötig, die Themen
entspringen der Alltags-, Jugend- und Popkultur. So gesehen
kann man sagen, ich folge hier der Auffassung der Pop-Art, dass
alles Kunst ist und als Kunst dargestellt werden darf. So male
ich alles, was ich interessant, schön und auch lustig finde, gerne
kunst
übertrieben und üppig. Wenn es darum geht, worauf ich bei
der Arbeit Wert lege, dann ist die Antwort: Qualität. Das beginnt
bei qualitativ guten Farben und Bildträgern, Keilrahmen mit
90-Grad-Winkeln, einer korrekten Maltechnik usw. Ich möchte
einfach, dass man lange Freude an meinen Bildern hat. Ein
weiterer Punkt, der mir wichtig ist, ist, dass eine Herausforderung
besteht: technisch, inhaltlich, formatbezogen. …
Was magst du besonders an Wien?
An Wien gefällt mir das Großstadtflair, das aber Hand in Hand
mit einer witzigen Gemütlichkeit geht. Optisch finde ich Wien
besonders im Frühling schön. Von Kulinarik usw. muss ich gar
nicht schwärmen, ich würde allein wegen einem Glas Leitungswasser
immer wieder nach Wien kommen (hier handelt es sich
nämlich um Hochquellwasser aus den Alpen).
Im Frühsommer stellst du in Bad Dürkheim aus.
Vom 22. Mai bis 21. Juni 2025 werden meine Bilder von der Art
Gallery am Stadtplatz in Bad Dürkheim ausgestellt. Wir arbeiten
bereits zum zweiten Mal zusammen und ich freu mich schon
sehr auf die Ausstellung, die den Titel „Celebrities“ haben wird
und aktuelle Bilder, aber auch einige ältere Arbeiten zeigen wird.
*Interview: Michael Rädel
www.maximilianotte.com,
www.instagram.com/maximilian_otte
kunst
EROTIK
HIMMLISCH,
GÖTTLICH,
SCHWUL
Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild, der
Mensch schafft seine Vorstellung von Göttlichkeit und
körperlicher Perfektion in seiner Fantasie. Und damit
auch seine Kunst. Der prächtige Bildband „Unholy – An
Almost Complete Hagiography of Gay Saints“ (ISBN 978-
3-95985-713-0) von F. G. Borghi ist ein wahrlich pralles
Geschenk für deine Lieben oder an dich selbst. Muskulöse
junge Männer, erotisch ikonisiert. Heilige? Natürlich nicht.
Aber himmlisch inszenierte Wesen auf über 170 Seiten,
die der Künstler auch mithilfe von KI gekonnt religiös
verklärte. *rä
salzgeber.shop/68-foto-kunst
kunst
Pierre et Gilles: David (Luca Wegan), 2021, ink-jet photograph
printed on canvas and painted, 164 × 125 cm — 64 5/8 x 49 1/5 in,
courtesy of the artist and Templon, Paris – Brussels – NYC
Pierre et Gilles: La promesse (Bogdan Romanovic),
2022 ink-jet photograph printed on canvas and painted,
165 × 115 cm — 65 x 45 2/7 in, courtesy of the artist and Templon,
Paris – Brussels – NYC
AUSSTELLUNG
„Chromotherapia“
mit der Kunst von
Pierre et Gilles
Der Frühling ist da, die Farben auch. Und das ganz
besonders bei der Ausstellung „CHROMOTHERAPIA –
Feel-Good Color Photography“.
Anlässlich der noch bis zum 9. Juni geöffneten Gruppenausstellung
„Chromotherapia“ stellen Pierre et Gilles
drei ihrer international gefeierten Werke in der im 16.
Jahrhundert erbauten Villa Medici auf dem Pincio-Hügel
in Rom aus. Mit dem französischen Künstlerpaar sind
es insgesamt 19 Künstler*innen, die dort ihre Werke
zeigen. „Die Ausstellung lädt uns ein, die Geschichte der
Farbfotografie im gesamten 20. Jahrhundert durch den
leidenschaftlichen Blick von 19 Künstlern zu erkunden.
Der Rundgang in sieben Kapiteln führt uns in lebendige,
gesättigte Welten, in denen Farben auf die Netzhaut
treffen und den Geist fesseln.“ *rä
Pierre et Gilles: Le petit fleuriste (Victor Weinsanto), 2017,
photographie imprimée par jet d’encre sur toile et peinte,
135 × 108 cm — 53 1/8 x 42 1/2 in, courtesy of the artist and
Templon, Paris – Brussels – NYC
villamedici.it, www.templon.com
buch
FOTO: ATLANTIC RECORDS ARCHIVES, 1969
FOTO: ANTON CORBIJN, THE NETHERLANDS, 1979
PLATTEN
Dusty Springfield und Tom Dowd
Chic
75 Jahre Atlantic Records –
DAS LABEL DER STARS
Dusty Springfield, The Rolling Stones, Coldplay, Aretha Franklin, Chic, The Bee Gees,
ABBA und auch Lil’Kim – sie alle waren oder sind bei diesem New Yorker Plattenlabel
für den US-Markt unter Vertrag.
Das war besonders in den Jahren vor
dem Siegeszug des Internets wichtig, da
europäische Künstler sonst außerhalb
ihrer Heimat nicht stattfanden. Mittlerweile
arbeiten die großen Labels fast
immer weltweit – trotzdem ist Atlantic
Records noch relevant. Und feierte
unlängst seinen 75. Geburtstag. Wir
gratulieren herzlich!
Um diesen schönen Anlass gebührend
(und nachträglich) zu feiern, erscheint
Ende März dieses Jahres beim Kölner
TASCHEN Verlag ein wunderbares Buch:
„75 Years of Atlantic Records“ (ISBN
978-3-8365-9205-5). Ein Werk, das auf
über 460 Seiten mit ikonischen Bildern
weltbester Fotograf*innen – etwa von
Annie Leibovitz, Anton Corbijn, Albert
Watson und David LaChapelle – auf eine
spannende Zeitreise ab 1947 durch die
Jahrzehnte mitnimmt.
All die schon eingangs genannten Stars
sind mit dabei und noch viele mehr,
etwa Led Zeppelin, Bruno Mars und
auch Lizzo. Rock, Disco und Hip-Hop,
Soul und Pop, unterschiedlichste Genres
unter einem Dach, das garantiert eine
Fülle an seltenen Fotos, interessanten
Hintergrundinformationen und zudem
viel „nerdigen“ Lesespaß. Ein kunterbuntes
Muss für alle Musikliebhaber*innen! *rä
www.taschen.com
Eine kurze Geschichte
der queeren Kunst
WISSEN
Bevor im Altertum erste Regeln für das
auf die Vermehrung ausgelegte Leben
die Moral und damit auch die Kunst
extrem beeinflussten, war die Kunst frei.
Und nach und nach wurde sie es wieder.
Das Buch „Eine kurze Geschichte der
queeren Kunst“ (ISBN: 9783962444365)
von Dawn Hoskin – übersetzt von Katrin
Höller – nimmt sich der Künstler*innen
und ihrer Werke an, die für Sichtbarkeit
der LGBTIQ*-Community sorg(t)en. Mal
ganz direkt, mal versteckt. Die Autorin
zeichnet in ihrem am 17. April im Londoner
Laurence King Verlag erscheinenden
Werk ein durchaus vielfältiges und
inklusives Bild der Kunstgeschichte und
widmet sich dabei so gut wie allen wichtigen
Zeitabschnitten: klassische Malerei,
Jugendstil, Pop-Art, Street-Art und aktuelle
Videokunst. Mehr als vierzig queere
Schlüsselwerke, darunter ikonische
Werke wie Frida Kahlos „Selbstporträt mit
abgeschnittenem Haar“ oder Tamara de
Lempickas „Tamara im grünen Bugatti“,
werden uns nähergebracht. Und auch
wenn #mensch sich für Kunst interessiert
und denkt, nicht mehr überrascht
werden zu können: Hier sind auch bisher
nicht so populäre Werke dabei. *rä
www.laurencekingverlag.de
Glanz und Elend –
Popmusik aus
Deutschland
Nicht ganz korrekt heißt das Buch
„Völlig losgelöst – Glanz und Elend
der deutschsprachigen Popmusik
in 99 Songs“, aber zum Beispiel
Modern Talking werden ausführlich
behandelt – und das Duo steht
für englischsprachige Musik. Das
schmälert allerdings nicht den Spaß,
den #mensch beim Lesen hat!
Der Grazer Journalist, Autor,
Musikliebhaber, Pop-Archäologe und
Plattensammler Wolfgang Zechner
erfreut mit einer Unmenge an Wissen,
das immer mit einem Augenzwinkern
an die Lesenden gebracht wird. Er
lässt lachen und amüsiert mit Fakten
und Humor. Um nochmals auf Modern
Talking (Bild oben) zu kommen: Hier
wird es wirklich spaßig!
Der Autor nimmt sich aber auch
Größen wie Nina Hagen und Kraftwerk
an, kümmert sich um weltweit erfolgreichen
Eurodance aus Deutschland
WISSEN
(lieben wir!) und auch um Hip-Hop,
Schlager, Rock ’n’ Roll, Beat, Krautrock,
Politrock, Deutschrock, Fun Punk und
die unvermeidliche Neue Deutsche
Welle. „Völlig losgelöst – Glanz
und Elend der deutschsprachigen
Popmusik in 99 Songs“ (ISBN 978-3-
85445-798-5) ist auf ca. 360 Seiten
purer Lesespaß! *rä
DIE STIMME,
DIE GENERATIONEN
BEWEGTE
TAHAR
RAHIM
BASTIEN
BOUILLON
MARIE-JULIE
BAUP
EIN FILM VON
MEHDI IDIR UND
GRAND CORPS MALADE
Das Buch zur Britney
KULT
Vor allem zur Jahrtausendwende, und
dann immer mal wieder, landete die
US-Künstlerin mehr als einmal einen
Welthit, der sowohl in den Radios als
auch in den Klubs funktionierte.
„Lucky“ und „… Baby One More Time“
zum Beispiel oder auch „Toxic“,
„Gimme More“ und zuletzt „Hold
Me Closer“ an der Seite von Elton
John. Ob, was und wie viel sie da
mitgesungen hat, wurde immer
wieder heiß diskutiert. Aber bei Britney
Spears ging es nie nur um die Stimme.
Das Gesamtkunstwerk stand im
Fokus – und irgendwann auch endlich
der Mensch. Vor Gericht erstritt sich
der einige Zeit lang entmündigte
Kinder- und Popstar die Freiheit aus
der Vormundschaft zurück.
Vor einigen Jahren erschien ein
äußerst spannendes Buch über Britney
beim Hannibal Verlag, das wir dir
hiermit ans Herz legen wollen: „BEING
BRITNEY – Die Britney Spears Biografie“
von Jennifer Otter Bickerdike. Die
Autorin und Professorin für Populäre
Musik kommt aus der Musikbranche,
arbeitete unter anderem mit Nirvana,
U2 oder Eminem zusammen, und
nimmt sich auf über 300 Seiten des
Phänomens an. *rä
Jennifer Otter Bickerdike: „BEING
BRITNEY – Die Britney Spears Biografie“,
304 Seiten, mit 16 Seiten Bilderstrecke,
ISBN 978-3-85445-724-4
AB 22. MAI IM KINO
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MODE
TREND
1980er-Disco-Hedonismus
trifft auf 2025
Das polnische Modelabel kust. nimmt
uns bei seiner aktuellen Modestrecke
mit in wilde Zeiten, als Queers in
versteckten Klubs und Bars zu High
Energy feierten, als ob es keinen
nächsten Morgen gäbe.
Die Mode ist dabei aber weiterhin fair
und nachhaltig produziert, ganz, wie es
im 21. Jahrhundert auch sein sollte. Im
Clip (bei uns auf Instagram!) und auf
den Bildern siehst du das tätowierte
Model Julian, er wurde von Kuba
Stachowiak in Basel in der angesagten
Location 8 Bar inszeniert. Die tollen Teile
der brandneuen „Rib Cotton Collection“
bekommst du hier: www.kust.com.
Do you wanna funk? *rä
Männer
und Meer.
mit der VASCO DA GAMA
Shows
Games
Weiße Nächte auf der Ostsee
vom 09. bis 14. Juni 2026.
Spezielles Bordprogramm mit
Community Künstlern und queeren
Gästen aus der ganzen Welt.
Buchungen nur über
spartacus.cruises
SEXUALITÄT
FOTO: FREEPIK.COM
SEX IN DER FERNBEZIEHUNG
Nähe trotz Distanz?
Sex lebt von Berührung, von Blicken, von spontanen Momenten der Lust. Aber was passiert, wenn genau diese
Nähe fehlt? Fernbeziehungen stellen Paare nicht nur emotional vor Herausforderungen – auch die Sexualität
muss sich neu definieren. Früher oder später trifft jedes Paar auf die Frage: Wie hält man die Lust am Leben,
wenn man sich wochen- oder monatelang nicht sieht? Es geht darum, nicht einfach nur die Tage bis zum Wiedersehen
zu zählen, sondern Sexualität auch in der Distanz lebendig zu gestalten – und so geht’s:
DIGITALE NÄHE – WENN TECHNIK
ZUR BRÜCKE WIRD
Glücklicherweise endet Intimität nicht
dort, wo Kilometer zwischen zwei
Körpern liegen. Digitale Technologien
bieten heute unzählige Möglichkeiten,
um Nähe zu erzeugen – oft anders als
gewohnt, aber nicht weniger wertvoll.
SEXTING
Mehr als nur ein Mittel zum Zweck –
wenn Texte, Sprachnachrichten oder
Bilder bewusst eingesetzt werden,
können sie eine aufregende Form der
Verführung sein. Vom schlichten Flirt bis
hin zur detaillierten Fantasieerzählung:
Erlaubt ist, was sich für beide gut
anfühlt.
Interessanterweise zeigen Studien, dass
Sexting nicht nur die Erregung steigert,
sondern auch die emotionale Verbindung
in Fernbeziehungen stärken kann.
Eine Umfrage von Forschern der Drexel
University fand heraus, dass Paare, die
regelmäßig Sexting praktizieren, sich
emotional näher fühlen und insgesamt
zufriedener mit ihrer Beziehung sind.
Auch psychologisch hat Sexting
Vorteile: Es kann dabei helfen, Scham
oder Hemmungen abzubauen, die
eigene Sexualität besser zu erkunden
und Fantasien mit dem Partner zu teilen,
die man im direkten Gespräch vielleicht
nicht ansprechen würde.
EROTISCHE RITUALE
Regelmäßigkeit kann dabei helfen,
Sexting in den Beziehungsalltag zu
integrieren. Probiert es zum Beispiel
SEXUALITÄT
mit einer „heißen Stunde“ pro Woche,
in der ihr euch bewusst Zeit nehmt, um
erotische Nachrichten oder Sprachnachrichten
auszutauschen. Auch ein
festes Ritual– etwa ein aufreizendes Bild
an einem bestimmten Tag der Woche –
kann Vorfreude erzeugen.
Ähnlich verhält es sich mit Telefon- oder
Video-Sex. Ein geplantes „Telefon-Date“
kann die Lust steigern, wenn beide sich
bewusst darauf einstimmen. Auch wenn
es anfangs ungewohnt sein kann, sich
selbst über eine Kamera zu erleben,
kann es eine intensive Möglichkeit sein,
Nähe aufzubauen. Es kann helfen, mit
dem Setting zu spielen: gedimmtes
Licht, eine vertraute Stimme– visuelle
und auditive Reize können Entfernung
überbrücken.
FOTO: GPOINTSTUDIO _FREEPIK.COM
SURPRISE!
Aber Sexting muss nicht immer geplant
sein. Überraschende kleine Reize– eine
unerwartete Nachricht mitten im
Arbeitstag oder ein Bild mit einem
unmissverständlichen Unterton – können
dafür sorgen, dass die Lust nicht in
den Hintergrund rückt. Eine simple „Ich
kann kaum erwarten, dich zu fühlen...“
kann genügen, um die Fantasie des
anderen in Gang zu setzen.
Spielerisch werden
Auch interaktive Sexspielzeuge können
Nähe auf eine ganz eigene Art spürbar
machen. Ferngesteuerte Toys bringen
eine spielerische Komponente ins
Liebesleben – ein kleines Geheimnis,
das nur ihr beide kennt – und verleihen
das Gefühl, dass der andere trotz
Distanz aktiv ins eigene Lustempfinden
eingreifen kann. Das Überraschungselement,
etwa eine spontane Vibration
während eines Video-Calls, macht das
Ganze besonders aufregend. Hier ist
Kiiroo die richtige Anlaufstelle. Die Marke
bietet eine ganze Palette an interaktiven
Toys, die echtes Paar-Feeling auch
über tausende Kilometer hinweg
ermöglichen. Ein Highlight ist der „Keon
& Feel Stroker“, „the smartest interactive
masturbator in the world“, der mit
realistischen Bewegungen für intensive
Stimulation sorgt– und sich mit dem Toy
des Partners synchronisieren lässt. Auch
der „Onyx+“ bringt Masturbation auf ein
neues Level: Per App steuerbar, reagiert
er in Echtzeit auf Berührungen des
Partners und vermittelt so das Gefühl
echter Nähe, selbst wenn man physisch
getrennt ist.
Dazu gehört aber auch eine gute
Menge Vorstellungskraft. Wer nicht in
der gleichen Stadt, geschweige denn
im selben Bett ist, kann mit Worten weit
kommen. Einer beginnt eine Fantasie
mit „Was wäre, wenn ich dich jetzt
hier hätte…?“ und der andere setzt die
Geschichte mit neuen Details fort. Sich
gegenseitig erotische Szenarien erzählen,
um Fantasien zu erforschen – ohne
Druck, sondern als kreative Spielerei
– kann Intimität schaffen.
VERBUNDEN PER APP?
„Paired“ ist zwar keine klassische
Sex-App, aber sie kann Paaren helfen,
sich auch auf Distanz emotional und
intim verbunden zu fühlen. Mit täglichen
Fragen und Gesprächsthemen regt sie
dazu an, über Bedürfnisse und Intimität
zu sprechen, ohne dass es sich gezwungen
anfühlt. Spielerische Challenges
und Reflexionsübungen bringen frische
Impulse in die Beziehung, während
Audio-Guides und Expertentipps zu
Beziehungsthemen wertvolle Denkanstöße
liefern. Besonders praktisch sind
Erinnerungen für gemeinsame Rituale
– wie eine Date-Night –
wenn auch digital.
PSYCHOLOGIE: LUST UND SEHNSUCHT IN
BALANCE BRINGEN
Die Sehnsucht nach Nähe kann elektrisierend
sein – oder frustrierend. Wer
mit Sexualität auf Distanz umgehen will,
muss auch lernen, mit diesen Gefühlen
umzugehen.
Nicht jedes Bedürfnis kann sofort erfüllt
werden, und das ist okay. Wer die Situation
akzeptiert, kann den Frust loslassen
und sich auf das konzentrieren, was
möglich ist. Statt sich darüber zu ärgern,
dass man sich nicht berühren kann,
kann man die Vorfreude darauf bewusst
kultivieren – sich Fantasien erzählen
oder Wünsche aussprechen.
Wichtig ist auch, eine emotionale
Sicherheit zu schaffen. Gerade in der
Distanz können Unsicherheiten und
Eifersucht stärker werden. Hier hilft nur
Offenheit: Reden über Ängste, Wünsche,
Bedürfnisse. Was braucht der andere,
um sich verbunden zu fühlen? Was
macht unsicher? Intimität besteht nicht
nur aus körperlicher Nähe, sondern
auch aus Vertrauen.
Genauso wichtig ist es, Erwartungen
realistisch zu halten. Sex in einer Fernbeziehung
ist anders, aber nicht weniger
erfüllend. Wer sich von der Vorstellung
verabschiedet, dass alles genau so
sein muss wie in einer Partnerschaft mit
täglicher Nähe, kann neue, spannende
Seiten an sich und dem Partner
entdecken.
Und dann sind da noch die unterschiedlichen
Lustzyklen. Manchmal
passt es einfach nicht zusammen – der
eine sehnt sich nach Nähe, während
der andere gerade keine Kapazität
dafür hat. Kommunikation hilft, solche
Momente nicht persönlich zu nehmen
und stattdessen Wege zu finden, sich
trotzdem verbunden zu fühlen. Vielleicht
durch eine kleine Nachricht, eine
Umarmung in Worten – ein Zeichen: Ich
denke an dich.
Nähe ist mehr als Sex. Denn am Ende
ist es nicht nur der Körperkontakt, der
Intimität schafft, sondern das Gefühl,
verbunden zu sein – egal, wie viele
Kilometer dazwischenliegen. *mk
ADVERTORIAL
REISEN MIT HIV: Was es zu beachten gilt
NP-DE-HVU-ADVR-250001
Reisen öffnet den Blick für andere Länder
und Kulturen und ist eine große Bereicherung
für unser Leben. So schön eine
Reise ist, so aufwendig kann manchmal
ihre Planung sein.
Wie die meisten Menschen sollten sich
auch Menschen die mit HIV leben im
Vorfeld ihres Urlaubs mit der eigenen
Reiseapotheke befassen und genau prüfen,
ob noch alles Nötige dabei ist. Aber
müssen sie zusätzlich noch auf andere
Dinge achten, wenn sie verreisen wollen?
Ausreichend informiert über
das Reiseziel?
Grundsätzlich kann man auch als HIVpositiver
Mensch überall hin verreisen,
ganz egal ob geschäftlich oder für
einen Urlaub. Eine Reise ins europäische
Ausland ist in der Regel völlig unproblematisch.
Bei Fernreisen dagegen gibt
es aus rechtlicher Sicht einige Dinge zu
beachten: In manchen Ländern gilt ein
generelles Verbot von ungeschütztem
Sex für Menschen mit HIV, auch wenn
ihre Viruslast dank erfolgreicher Therapie
unter der Nachweisgrenze liegt. Es gibt
sogar Länder, die HIV-Positiven die
Einreise komplett verweigern oder den
Aufenthalt nur für eine begrenzte Zeit
gestatten. Hier ist es wichtig, sich im
Vorfeld gut zu informieren.
Einnahme der Medikamente gut zu
informieren. Damit beispielsweise eine
problemlose Einreise ins Zielland mit den
HIV-Medikamenten möglich ist, stellen
Ärzt*innen häufig eine Bescheinigung
aus, dass die mitgeführten Tabletten
aufgrund einer chronischen Erkrankung
benötigt werden.
Wenn mit der Reise eine Zeitverschiebung
verbunden ist, kann das schon etwas
komplizierter sein, denn der Einnahmezeitpunkt
der Medikamente sollte möglichst
gleichmäßig bleiben. Um auf Nummer
sicher zu gehen, kann man sich vor Reiseantritt
den Einnahmezeitpunkt gemeinsam
mit dem/r Ärzt*in ausrechnen.
Während einige mit einer täglichen Pille
bestens klarkommen, kann für andere
eine Therapie mit einer regelmäßigen
Spritze die bessere Lösung sein. Ein Wissen
um die verschiedenen Therapieoptionen
ist von großer Bedeutung, denn so kann
man selbst aktiv nach Lösungen suchen
und unter den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten
gemeinsam mit dem/
der Ärzt*in diejenige auswählen, die am
besten zum eigenen Leben passt.
Kurz vor Reisebeginn
Bevor es mit der Reise los geht, gibt es
auch beim Kofferpacken noch ein paar
Dinge zu checken: Wichtig ist vor allem
eine ausreichende Menge an Tabletten
für die gesamte Dauer der Reise sowie
zusätzlich noch einen kleinen Puffer
einzupacken – falls sich der Aufenthalt
ungeplant verlängert. Viele packen ihre
Medikamente ins Handgepäck, falls der
Koffer mal verloren gehen sollte. Das ist
gut mitgedacht, denn es kann sein, dass
die Medikamente am Reiseziel nicht ohne
Weiteres verfügbar sind und Nachschub
vor Ort daher schwer zu besorgen ist.
Sorgenfrei verreisen
Beim Reisen gibt es für HIV-positive
Menschen einige Dinge zu beachten, vor
allem wenn es um die HIV-Medikamente
geht. Wenn man sich dadurch unsicher
fühlt, empfiehlt es sich, mit seinem/r
Ärzt*in darüber zu sprechen. So kann man
gemeinsam eine Lösung dafür finden und
auch zukünftig weiter sorgenfrei verreisen.
Weitere Infos sowie persönliche
Geschichten zum Leben mit HIV findest
du unter www.livlife.de.
Vorbereitung ist das A und O
Um am geplanten Zielort eine sorgenfreie
Zeit verbringen zu können, ist es
für Menschen mit HIV wichtig, sich im
Vorfeld vor allem bezüglich der Mit- und
Unterstützt von ViiV Healthcare
MARVIN
ALLEIN ZU
HAUS.
SAVE
THE DATE
17. Mai 2025
Tag der offenen Tür &
25 Jahre Designhaus
an der Kantstraße
Ihr Experte für Interior
Planung und Design