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GASTRO das Fachmagazin 4/25

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D A S F A C H M A G A Z I N

Ausgabe 4/2025

Vegane Traditions-Gerichte (Seite 16)

Liebherr. Qualität,

die überzeugt.

Ausgabe 4, April 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: pixabay (Glas), Andrea Jungwirth (Teller)

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Spirituosen-Avantgarde (Seite 46)

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Burger & Sommerkuchen




4

INHALT 4/2025

Foto: Dave H

Foto: Alexas_Fotos

Personelles Seite 80

Buchtipps Seite 81

Vorschau und Impressum Seite 82

Aktuell & angesagt

Food 14 bis 43

Foto: Johannes / stock.adobe.com

Nachhaltigkeit wirkt!

Der aktuelle Sustainable Development

Report zeigt, dass wir auf dem richtigen

Weg hin zu Green Future sind.

Seite 10

Zeit für einen Ölwechsel

Tag für Tag fallen in der Gastronomie

Liter um Liter an gebrauchten Speiseölen

und Frittierfetten an - unsichtbare

Nebenprodukte einer gut laufenden

Küche.

Seite 13

Traditionelle Gerichte werden vegan

Kohlroulade, Sauce Bolognese oder

Muffins sind alles klassische Gerichte, die

uns schmecken. Doch viele davon gibt es

heute auch vegan, als Convenience-Produkt

oder im Restaurant.

Seite 16

Foto: Andrea Jungwirth

Gutes auf der Hütte – fast alles ist

möglich

Mit herzhaften Suppen und der kalten

Brettljause ist die Alpenküche durchaus

deftig.

Seite 30

Klein, aber oho!

Knödel-Spezialist Weinbergmaier ließ

GASTRO in sein Portfolio blicken. Und wir

haben Neues entdeckt.

Seite 34

Döner-Genuss wie in Istanbul

In Wien-Favoriten erlebt man bei Közde

Döner echte türkische Handwerkskunst –

mit sorgfältig ausgewähltem Fleisch, das

so zubereitet wird, wie es in der Türkei

traditionell genossen wird.

Seite 36

Food

Cold & hot drinks 44 bis 57

Gegessen wird, was berührt

Gutes Essen stillt den Hunger, großartiges

weckt Sehnsucht.

Seite 36

„Ein Familienbetrieb ist das

schlagkräftigste Produkt“

„Ein Familienbetrieb ist aus meiner Sicht

das schlagkräftigste touristische Produkt“,

so Hannes Müller, der mit seinem

Familienbetrieb Genießerhotel Die Forelle

am Weissensee gerade den Grünen

Michelin-Stern eroberte!

Seite 40

Radler im Gastro-Setting

Ein erfrischendes Highlight, das Ihre Getränkekarte

bereichern kann.

Seite 45

Spirituosen-Avantgarde

Mit leichten, spritzigen Kreationen ein

neues Level an Frische und Finesse erleben.

Seite 46

Foto: leohau

Veganer Weingenuss

Vegane Weine sind eine sinnvolle Ergänzung

für jede gut durchdachte Weinkarte.

Sie stehen für Transparenz, Nachhaltigkeit

und zeitgemäßen Genuss.

Seite 49

Daheim verwurzelt

Rooibos aus Südafrika oder Chai aus Indien

– Namen, die Fernweh wecken. Doch

mit jedem Schluck reisen auch tausende

Transportkilometer mit.

Seite 55

Think green beim Kaffee

Zotter Schokoladen und Nachhaltigkeit

sind zwei Begriffe, die schon von Anfang

an zusammengehörten.

Seite 54

Wasserfilter schützen Maschinen

Matthias Grössinger, Leiter Außendienst

und Key Account Manager bei BRITA Professional

in Österreich, über die Relevanz

von gutem Wasser!

Seite 56

Tourismus, Hotellerie 66 bis 79 Non food 58 bis 65

„Green Packaging“ in der

Gastronomie

Nachhaltigkeit steht in der heutigen

Gastronomie- und Hotelleriebranche zunehmend

im Fokus. Umweltfreundliche

Verpackungen bringen dabei Mehrwert

für alle.

Seite 60

Ästhetik auf Augenhöhe

Street Food präsentiert sich unter „Street

Food Couture“ als elegante Neuinterpretation

der urbanen Esskultur.

Seite 62

Zukunftsweisende Mobilität

Wie moderne Mobilitätskonzepte den

Betrieb nachhaltig und effizient gestalten.

Seite 64

Der Sommer ist grün

No na, werden vielleicht manche denken.

Das ist doch selbstverständlich, wo um

diese Jahreszeit doch alles blüht.

Seite 68

Wer zertifiziert, gewinnt

Hotels mit dem Umweltzeichen gewinnen

stark an Bedeutung!

Seite 72

Sauberkeit in Grün

Nur wer weiß, wie umweltfreundliche Hygiene

funktioniert, kann sie auch richtig

anwenden.

Seite 76

Foto: Bunda / stock.adobe.com

Heute lernen, morgen handeln

Die Klimakrise ist ungerecht: Wer heute

jung ist, trägt die Folgen von morgen.

Doch zwischen Zukunftsangst und Tatendrang

wächst eine Generation heran,

die Verantwortung übernehmen will.

Seite 78


Ausgabe 4, April 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: pixabay (Glas), Andrea Jungwirth (Teller)

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Ausgabe 4/2025

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TOBIAS UND TANJA SCHÖPF

4/2025

EDITORIAL 5

Green versus Green washing

Nachhaltigkeit!

DAS Schlagwort

seit einiger Zeit.

Ja eh, werden Sie sagen!

Alle reden davon, alle

wollen sie, aber die notwendigen

Maßnahmen

dann bitte doch nicht vor der Haustüre!

Wie in vielen Bereichen ist auch hier

genau dieser Zugang das Dilemma: Wir alle

wollen eine intakte Natur, die sprichwörtlich

glücklichen Kühe und natürlich auch

gesunde, sprich pestizidfreie Lebensmittel.

Aber gute Straßen, um flott vorwärtszukommen

und die nachhaltigen Waren von

A nach B zu bringen und Seilbahnen, um die

Berge sommers wie winters zu erklimmen,

wollen wir halt auch!

Wo liegt die Lösung? Vermutlich in vernünftigen

Konzepten, die beides ermöglichen

und von Fachleuten erstellt werden.

Ja, genau: Auf Fachleute zu hören, lohnt

wirklich und die haben schon viele gute

Vorschläge in der Schublade.

Obwohl, und auch das muss gesagt

werden, Österreich im Green-Bereich schon

recht gut unterwegs ist. Bei den Unternehmen

sind bereits über 1.000 mit dem

Umweltzeichen zertifiziert und im Tourismus

gibt es vier Regionen mit dem Umweltzeichen.

Eine stolze Zahl für so ein kleines

Land, aber wir tun uns damit ja selbst etwas

Gutes. Denn eine intakte Natur sorgt nicht

nur für gesunde Lebensmittel

sondern auch

für einen florierenden

Tourismus als eine der

Lebensadern des Landes!

Eines der größten

Probleme im Bereich

der Nachhaltigkeit ist das Greenwashing,

also das Versprechen von Nachhaltigkeit,

obwohl dem nicht so ist. Die Industrie tut

das oft mit der Schaffung eigener Siegel, als

Verkaufsförderung - gerne in Grün gehalten.

Die Gütezeichen-Guides von Greenpeace für

Lebensmittel, Produkte im Drogeriehandel

sowie Kleidung sind hier ein guter Wegweiser.

Die in Arbeit befindliche „Green Claims“

EU-Richtlinie gegen Greenwashing soll

Transparenz bringen und täuschende

Umweltversprechen verhindern. Tatsache

ist, dass ausschließlich das Österreichische

Umweltzeichen und das EU-Ecolabel Nachhaltigkeit

garantieren. Alles andere, was so

im Siegeldschungel auftaucht, ist mit Vorsicht

zu genießen.

Apropos genießen: Wir haben uns in

dieser Ausgabe unter anderem auch der

Hütteneindeckung gewidmet, inklusive eines

genaueren Blicks in das vegane Angebot.

Nachhaltigkeit auch hier und auch in

vielen anderen Bereichen, die wir uns angesehen

haben. Und wow, da tut sich viel. Aber

lesen Sie selbst!

Kurt & Michael HEINZ

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herz

schmilzt mit.

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6 AKTUELL & ANGESAGT

4/2025

Wirtschaftsmotor bringt eine

Steuermillion am Tag

Die wirtschaftlichen Effekte der Wiener

Tagungsindustrie reichen weit über die

Stadtgrenzen hinaus und sind ein bedeutender

Wachstumstreiber für ganz Österreich“,

so der Wiener Tourismusdirektor

Norbert Kettner anlässlich der Präsentation

der Kongresszahlen. Die gesamtösterreichische

Wertschöpfung durch Meetings

erreichte 2024 mit 1,32 Milliarden Euro ein

Rekordhoch – ein starkes Signal in wirtschaftlich

herausfordernden Zeiten. Auch

die Steuererträge stiegen auf 365 Millionen

Euro, wovon 213 Millionen Euro dem Bund

und 152 Millionen Euro den Ländern und

Gemeinden zuflossen. Davon entfielen 45

Millionen Euro auf Wien selbst. „Doch die

Branche trägt nicht nur erheblich zur Wirtschaftsleistung

bei, sondern schafft auch

tausende Jobs: Als zuverlässige Arbeitgeberin

sicherte die Wiener Tagungsindustrie

2024 insgesamt 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze.

Um dies in Relation zu bringen: Das

entspricht etwa der Bevölkerungszahl von

Amstetten“, so Kettner.

Mit 6.619 Meetings setzte Wien 2024

neue Maßstäbe und übertraf das Vorjahr

dabei deutlich. Jede 9. Nächtigung 2024

stammt von Kongress oder Firmentagung.

Dass immer mehr Kongresse als „Green

Meeting“ abgehalten werden, zeigt die

hohen Ambitionen Österreichs in Richtung

Nachhaltigkeit.

https://vienna.info/

Klassentreffen der Branche

Das Messezentrum Salzburg verwandelte

sich erneut zum Marktplatz für Genuss,

Innovation und Branchenaustausch: Die

Transgourmet PUR 2025 lockte rund 6.000

Fachbesucher aus Gastronomie und Hotellerie

an. Mit 300 Ausstellern, 109 Winzern,

acht hochdekorierten Gastköchen und

einem Programm, das Genuss und Zukunftsfragen

gleichermaßen aufgriff, wurde die

PUR einmal mehr zum „Klassentreffen der

Branche“.

„Die PUR ist für viele Gastronomen und

Hoteliers zum Fixpunkt im Jahr geworden“,

so Thomas Panholzer, Geschäftsführer von

Transgourmet Österreich. Deutlich wurde

das beim Thema Smart Cuisine – einer

neuen High-End-Convenience-Linie, die

speziell für Betriebe mit Personalmangel

entwickelt wurde. Neben Technik und

Konzepten stand natürlich das kulinarische

Handwerk im Mittelpunkt. In Masterclasses

gaben Top-Köche und -Sommeliers ihr

Wissen weiter – von pflanzenbasiertem

Fine Dining bis hin zur Blindverkostung

Wiener Tourismusdirektor

Norbert Kettner.

Foto: WienTourismus_ Peter Rigaud

beim „Sommelier-Battle“. Zum dritten Mal

in Folge wurden außerdem die „Schlemmer

Atlas Awards TOP50 Köche Österreich

2025“ verliehen, die die kulinarische

Handschrift herausragender Köche ehrt.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der

Big Bottle-Party statt, die sich mittlerweile

als gesellschaftlicher Höhepunkt der Messe

etabliert hat.

www.transgourmet.at

Foto: Andreas Kolarik


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8

AKTUELL & ANGESAGT 4/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 4/25

So is(s) es …!

Dieser Tage habe ich mein

letztes FAKTUM Magazin mit

der Post erhalten. Ein Magazin

primär für Touristiker als für Gastronomen

– aber die haben ja auch viele

Gemeinsamkeiten. Es ist mit der Ausgabe April,

so Christian Mucha – Verleger & Herausgeber, die

letzte Printversion. Künftig wird es diese nur noch

als Online-Version zum Nachlesen geben. Das

Heft gab es seit den späten 70ern in Österreich.

„Nur ein Blinder“, so Mucha, „würde nicht sehen,

dass sich die Zeit der Printmedien ihrem Ende zuneigt.“

Ähnlich auch in unserem LIONS Forum, dem

ich angehöre. Die monatliche Print-Ausgabe

musste einer Quartalserscheinungsvariante weichen.

Umweltfreundlicher! Und diese wird nicht

einmal durch Inserenten oder Abonnenten finanziert,

was sicher auch immer schwieriger geworden

ist.

Schade für die vielen Älteren, die sicher gerne

das Heft vom Briefkasten in die Hand nahmen

und durchblätterten. Ein Informationsfluss der

für Nicht-mit-der-Zeit-Gehende oder technisch

Geminderte wegfällt.

Auch bei uns Gastronomen, mal ehrlich, die

täglichen Nachrichten beim ersten Café aus

dem Handy, okay, aber doch kein Fachmagazin

aus dem Internet. Wer hat denn für sowas Zeit?

Wenn‘s in der Firma rumliegt, nehmen es gleich

mehr in die Hand und schnappen Wissenswertes

auf beim Lunch oder zwischendurch.

Gut, dass GASTRO keine solchen Überlegungen

hegt. Sympathischer ist es schon aus dem

Heft, so wie jetzt in Händen, zu lesen und informiert

zu werden oder bin ich da wirklich zu altmodisch?

Mark Chad Lewis

President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Urbaner Luxus

Nach umfassender Renovierung

präsentiert sich

das Anantara Palais Hansen

Vienna Hotel als erstes urbanes

Luxusresort der Stadt

an der Wiener Ringstraße.

800 Quadratmeter Spa, zwei

Restaurants und der THEO’s

Lounge & Bar. Restaurant

EDVARD erhielt im Februar

2025 erneut einen Michelin-

Foto: Minor Hotels

Stern und ab sofort ist nun

die Brasserie Sophie, benannt nach der Ehefrau des berühmten

namensgebenden Architekten, das neueste kulinarische Erlebnis

des Palais. Während in THEO‘s innovative Cocktailkunst auf

renommierte Kaffeehauskultur trifft, überzeugt Chefkoch Paul

Gamauf mit seiner Low-Waste-Philosophie im Sternerestaurant

und die Brasserie wartet täglich mit neuinterpretierten österreichischen

Rezepten auf. Außerdem erwarten Gäste asiatische

Behandlungen, die typisch sind für die thailändische Hotelmarke

Anantara Hotels & Resorts.

www.anantara.com/de/palais-hansen-vienna

Alles außer gewöhnlich

TAVOLATA 2025 verspricht erneut ein außergewöhnliches Kulinarikfestival

in der Region Steyr und dem Nationalpark Kalkalpen.

Vom 24. Mai bis 14. Juni feiern die Michelin-Sterneköche

Klemens Gold und Lukas Kapeller sowie Gault-Millau-Haubenkoch

Max Rahofer die Regionalität in all ihren Facetten – jedoch fernab

klassischer Restaurantatmosphäre. Bei Events wie dem Eröffnungsabend

im historischen Quenghof, einer Verkostung im Dunkeln

oder einem vegetarischen Fine Dining in der Duftmanufaktur

wird Essen zu einem multisensorischen Erlebnis. „Mit TAVOLATA

ist ein Genussfestival entstanden, das auf unaufgeregte Weise all

das in den Mittelpunkt rückt, was unsere Heimat so vielfältig und

besonders macht“, so Eva Pötzl, stellvertretende Geschäftsführerin

des Tourismusverbands Steyr und Nationalpark Region.

www.tavolata.at

Foto: Drehwerk


UNTERNEHMEN


10

GREEN FUTURE 4/2025

Nachhaltigkeit wirkt

GREEN

FUTURE

Foto: Johannes / stock.adobe.com

Der aktuelle Sustainable Development Report zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg hin zu

Green Future sind.

Von Petra Pachler

Green Future ist ein Gebot der Stunde,

sieht man sich die (Um)Welt genauer

an. Müßig, auf Einzelheiten einzugehen,

denn davon sind die Medien ohnehin

voll. Doch was kann konkret für eine grüne

Zukunft gemacht werden. Von jedem Einzelnen,

von Seiten der Wirtschaft, von Seiten

der Politik?

Es sind viele kleine Schrauben, an

denen gedreht werden kann und muss, und

einzelne Bereiche sind da schon sehr gut

unterwegs. Einer davon ist der Tourismus,

der hier, wohl auch aus Eigeninteresse, eine

treibende Kraft ist, die andere Branchen mitzieht.

Wie den Einkauf für die Gastronomie

oder die Abfallwirtschaft. Auch der Trend

hin zu veganer und vegetarischer Ernährung

ist ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit,

wenn er richtig umgesetzt wird. Das betrifft

vor allem den Anbau und hier hat Burgenland

Tourismus mit „Soja zum Genießen“

ein Projekt gestartet, das heimischen Gastronomiebetrieben

praxisnahe Möglichkeiten

aufzeigen sollte, mit heimischen Sojaprodukten

schmackhafte, zeitgemäße Gerichte

umzusetzen. Womit gleich die nächste

Säule in der Nachhaltigkeit und damit für

eine grüne Zukunft ins Spiel kommt, nämlich

die Regionalität. Denn es nützt nichts,

grüne Produkte zu verwenden, wenn diese

über tausende Kilometer herangekarrt, dann

hohe CO 2 -Werte verursachen.

Kongresse werden grün

Eine neue Website, herausgegeben vom BM

für Klima und Umweltschutz und erreichbar

unter www.kreislaufwirtschaft-helpdesk.at

gibt Tipps zur österreichischen

Kreislaufwirtschaft und Tipps für entsprechende

Maßnahmen. Immer mehr Locations

werben mit Green Meetings, die einen

erheblichen Teil an Umweltbelastungen


4/2025

GREEN FUTURE 11

reduzieren können. In Anbetracht von über

150 Meetings, die allein in Wien im Vorjahr

durchgeführt wurden, ist das ein wesentlicher

Aspekt. In Wien gibt es seit 15 Jahren

das Prädikat ÖkoEvent und bis Ende 2024

wurden mehr als 1.700 ÖkoEvents mit über

8 Millionen Besuchern durchgeführt. Mit

dabei waren Großveranstaltungen wie der

European Song Contest 2015, aber auch der

jährliche Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz

oder der Wiener Eistraum werden

als Öko-Event durchgeführt. Sämtliche Veranstaltungen,

die im Wiener Rathaus stattfanden,

wurden als ÖkoEvents durchgeführt.

Ein Vorzeigemodell ist die Region Klimaberg

Katschberg, wo mit entsprechenden

Projekten von 2021 und bis 31.12.2024

bereits ca. 26.000 Tonnen CO 2 eingespart

werden konnten. Das Klima Zertifikat

dokumentiert, wie viel CO 2 durch die Ausgleichsmaßnahmen

vermieden, eingespart

sowie kompensiert wird. Innovative Mobilitätskonzepte,

aktiver Klimaschutz auf dem

Teller sowie der Einsatz von e4f-klimaerde

leisten in diesem Prozess einen wichtigen

Beitrag zum Schutz der natürlichen Umwelt

im UNESCO Biosphärenpark Salzburger

Lungau & Kärntner Nockberge.

Die Gastronomie – ein Klimakiller?

Der Gastronomie wird in regelmäßigen

Abständen vorgeworfen, einen großen

Beitrag zur Klimakrise beizutragen. Stichwort

Lebensmittelabfälle oder Energie.

Den gleichen Vorwurf müssen sich Hotels

gefallen lassen und da besonders jene mit

einem großzügigen Wellnessbereich. Aber

in beiden Fällen gilt: Man muss genauer

hinsehen, um sich ein Urteil zu erlauben,

denn Vieles von den gegensteuernden Maßnahmen

dringt nicht an die Öffentlichkeit.

Zum Beispiel, wenn Abfälle zu Bio-Energie

umgewandelt werden oder die im Wellnessbereich

mit Energie aus eigenen Sonnenkollektoren

arbeiten. Oder auch mit Abwärme.

Aktuell realisiert gerade das Thermenresort

Laa ein Photovoltaik-Projekt auf dem Dach

der Therme, des Hotels und auf den Resort-

Parkplätzen, wo mehr als 2.000 Module

installiert werden. Künftig sollen so rund 20

Prozent des jährlichen Strombedarfs selbst

produziert werden.

Richtiger Einkauf

In der Gastronomie ist der – richtige – Einkauf

ein wesentlicher Bestandteil für die

Green Future. Wo wird eingekauft, bzw.

Zitat

„Mit 154 Millionen

Nächtigungen

und über 46 Millionen

Ankünften

war 2024 das

erfolgreichste

Tourismusjahr

aller Zeiten – ein

eindrucksvoller

Beweis dafür, wie

stark und beliebt

Foto: BKA/Wenzel

der Tourismusstandort

Österreich ist. Doch Erfolg

bemisst sich heute nicht nur in Zahlen:

Eine zukunftsfähige Tourismusbranche

baut auf Nachhaltigkeit,

Innovation und regionale Stärke. Es

begeistert mich zu sehen, wie viele

Betriebe und Regionen Verantwortung

übernehmen und mit kreativen

Lösungen vorangehen. Diese Leuchtturmprojekte

zeigen: Klimaschutz

und Qualitätstourismus gehen Hand

in Hand – und machen Österreich fit

für die Green Future.“

Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth

Zehetner

woher bezieht mein Großhändler seine

Produkte? Einige Großhändler setzen in

diesem Bereich auf nachhaltige Eigenmarken,

regionaler Einkauf, dort wo es möglich

ist, ist schon fast ein Muss. Dazu kommen

ein umweltfreundlicher Transport, z.B.mit

E-Lkw oder eine umweltfreundliche Verpackung.

Denn die Reduzierung von Verpackungsmüll

ist eine wachsende Herausforderung

in der Gastronomie. Weniger Plastik,

große Gebinde und recyclebare oder wieder

verwendbare Materialien sind hier gefragt.

Es geht was weiter

Laut Sustainability-Ranking (Der Nachhaltigkeitsbericht

verfolgt die Leistung

aller 193 UN-Mitgliedstaaten in Bezug auf

die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung)

findet sich Österreich neben den skandinavischen

Ländern und Neuseeland ganz

oben im Spitzenfeld. Im aktuellen Sustainable

Development Report von 2024

liegt Österreich auf Platz acht und das will

schon etwas heißen.

Wir sind also auf dem richtigen Weg

und ein großer Bereich in diesem Zusammenhang

ist die Energie. Hier wird zwar

viel getan und es sind auch alle dafür. Aber

nur so lange, bis die Planung die Windräder

in Sichtweite vorsieht. Das dann bitte doch

nicht! Aber so wird’s nicht gehen, denn wir

wollen konsequent an einer Green Future

arbeiten, dann muss jeder seinen Beitrag

leisten. Auch, wenn’s manchmal weh tut.

Speisereste?

Einfach.

Hygienisch.

Nachhaltig.

Grüne Lösungen von MEIKO GREEN

erleichtern die Arbeit spürbar: die Eingabestation

ist ergonomisch in den

Arbeitsablauf integriert, so gelangen die

Reste hygienisch und geruchlos in den

Sammeltank. Sie wollen auch restlos

glücklich sein? Wir beraten Sie gerne!

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12 FETT & SPEISERESTE

4/2025

Grüne Lösungen –

das ist die Zukunft

Bei MEIKO GREEN dreht sich alles

um Speisereste und organische

Küchenabfälle. Beides fällt überall

an, wo Mahlzeiten zubereitet und

verzehrt werden – weltweit, in großen

Mengen und jeden Tag aufs Neue. Für

Kerne, Schalen, Gräten und Co. gibt

es keine Verwendung mehr. Hinzu

kommt all das, was auf Tellern und

in Buffets zurückbleibt. Doch das ist

kein Abfall, es ist ein wertvoller Energieträger.

Hier kommt MEIKO GREEN ins

Spiel: intelligente Lösungen, die Einfachheit,

Hygiene und Ergonomie

garantieren. Ganz nebenbei werden

die täglichen Arbeitsprozesse optimiert

und Kosten gesenkt. Am

Anfang steht immer die Analyse vor

Ort, denn keine Küche gleicht der

anderen. Es folgen maßgeschneiderte

Eingabestationen, Transportleitungen

und die geruchsneutrale

Lagerung in Sammeltanks.

Im Vergleich zur Logistik beim

Sammeln in Kübeln, sinkt die Zahl

der Abholungen um bis zu 90 %. Biogasanlagen

schätzten die fremdstofffreie

Biomasse, was einen effizienten

Umschlag sichert. Und dann wird

daraus Energie. Echte Nachhaltigkeit,

die sich bezahlt macht! Das ist

MEIKO.

www.meiko.at

Foto: Meiko

Kostenersparnis bei

Fettabscheiderwartungen?

Mit der Novelle der Indirekteinleiterverordnung

2019

wurde die erleichterte Überwachung

von Fettabscheideranlagen

eingeführt. Bei

Einhaltung der vorgeschriebenen

Wartungen und mit

Zustimmung des Kanalbetreibers

kann die Abwasseruntersuchung

des Fettabscheiders

entfallen.

Der Indirekteinleiter muss

beim Kanalbetreiber einen

Antrag auf erleichterte Überwachung

stellen. Voraussetzung

ist der Abschluss eines

Wartungsvertrages mit einer

Fachfirma oder die Bestellung einer zuverlässigen,

geschulten Person im Unternehmen,

die die regelmäßige Wartung übernehmen

kann.

Im laufenden Betrieb muss der Anlagenbetreiber

die vorgeschriebenen Überprüfungen,

Entsorgungsintervalle und Wartungen

Goldene Nachhaltigkeit

Die Duni Group hat

erneut die EcoVadis-Gold-Auszeichnung

erhalten und seine Nachhaltigkeitsleistung

im

sechsten Jahr in Folge

verbessert. Mit einem

Punkteanstieg von 77 auf

79, bleibt der Hersteller

für Tischdekoration und

Verpackungslösungen

unter den besten drei Prozent

der Unternehmen in

der Papier- und Kartonindustrie

weltweit. Die

diesjährige Bewertung

zeigt Fortschritte in Schlüsselbereichen.

Darunter Optimierungen in den Bereichen

Arbeit und Menschenrechte, Ethik sowie

nachhaltige Beschaffung. „Während wir

diese Errungenschaft feiern, freuen wir uns

darauf, das Platin-Niveau anzustreben“, sagt

genau einhalten und dokumentieren. Die

Dokumentation muss dem Kanalisationsunternehmen

alle 2 Jahre unaufgefordert

übermittelt werden. Kommt es dadurch zu

einer Aufwand- und Kostenersparnis? Das

kann nur individuell beurteilt werden.

www.fischer-entsorgung.at

Nermana Bulic, Nachhaltigkeitsmanagerin

der Duni Group. Denn mit Blick auf die

Zukunft wird das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie

zusammen mit Kunden

und Lieferanten weiter ausbauen.

www.duni.at

Foto: Fischer

Foto: Duni


4/2025

FETT & SPEISERESTE 13

Zeit für einen Ölwechsel

Tag für Tag fallen in der Gastronomie Liter um Liter an gebrauchten Speiseölen und

Frittierfetten an - unsichtbare Nebenprodukte einer gut laufenden Küche. Doch was passiert

mit dem Öl, nachdem die letzte Portion Pommes die Fritteuse verlassen hat?

Von Nele Klaffl

Foto: RDNE Stock project

Eines ist klar: Es darf nicht einfach im

Ausguss verschwinden. Fett in der

Kanalisation sorgt für verstopfte Leitungen,

unangenehme Gerüche und teure

Schäden. Dabei ist Altspeiseöl ein wertvoller

Rohstoff, dessen Rückführung in den Kreislauf

mit der richtigen Abholung beginnt.

Tauschen, abholen, verwerten

Der erste Schritt ist die gesetzlich vorgeschriebene

Trennung über Fettabscheider.

Diese Geräte sorgen dafür, dass sich Fette im

Abwasser absetzen, bevor sie in die Kanalisation

gelangen. Die Entleerung davon übernehmen

zertifizierte Entsorgungsbetriebe,

die das Fett abholen, aufbereiten und letztendlich

verwerten.

Je nach Betriebsgröße erfolgt die Sammlung

über Tauschsysteme, bei denen volle

Gebinde direkt vor Ort gegen leere ausgetauscht

werden. Während Großküchen

regelmäßige Abholrouten nutzen, greifen

kleinere Betriebe oftmals auf kommunale

Sammelstellen zurück. Rund 320.000 Kilogramm

Altspeiseöl werden allein in Wien

jährlich gesammelt. Daraus entsteht CO 2 -

neutraler Biodiesel, der pro Liter rund drei

Kilogramm CO 2 einspart. Insgesamt bedeutet

das: mehr als 880 Tonnen CO 2 -Einsparung

jährlich.

Reste mit Potenzial

Auch Speisereste gehen heute einen besseren

Weg: Statt im Restmüll zu landen,

werden sie gesammelt und in Biogasanlagen

zu Strom, Wärme und Dünger umgewandelt.

Eine Tonne Biomüll oder Speisereste kann

dabei bis zu 20 Kilogramm CO 2 sparen.

Was früher als lästiger Abfall galt, ist

heute Teil nachhaltiger Küchenpraxis. Die

Voraussetzung: eine funktionierende Logistik,

verlässliche Partner – und ein bewusster

Umgang mit Lebensmitteln sowie dem, was

davon übrigbleibt.

Foto: pexels

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Hotellerie und Gastronomie in ganz Österreich wissen

seit vielen Jahren, was man mit der Fettn am besten

macht: Fettabscheiderwartung, -entsorgung, Abwasserprobenahmen,

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Beratung von Fischer!

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Martin Gugerell, Fettabscheidungsanwalt

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Seite 14 bis Seite 43

Food

Foto: pixabay

Ratzeputz: Gefülltes Gemüse

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Lebensmittel landen zu oft im Müll. Würde die Gastronomie aber das im selben Ausmaß machen wie Privathaushalte, so wären

viele Betriebe schon pleite. Gemeint sind hier Lebensmittel und Reste von Gerichten (Buffet und Küche), natürlich nicht das,

was am Teller des Gastes übrig bleibt. Aber auch hier hat sich was geändert. Früher ein Tabu, Essensreste aus dem Restaurant

mitzunehmen, ist es heute normal. Gäste lassen sich viel öfter ihre Speisereste einpacken und nehmen sie mit nach Hause.

Bleiben fertig gekochte Gerichte in der Gastroküche übrig, so wird vieles davon wiederverwertet. Doch oft mangelt es noch

an Kreativität. Klassiker wie Grenadiermarsch, Arme Ritter oder Geröstete Knödel mit Ei liegen wieder im Trend, aber was tun

mit Risotto, Kartoffelpüree oder gekochten Linsen? Es soll ja gut schmecken und der Gast nicht das Gefühl haben, dass er nur

Übriggebliebenes isst. Daher als Tipp, nicht zu viele verschiedene Reste in einem neuen Gericht verwerten. Wer etwa alle möglichen

gekochten Fleischreste mit unterschiedlicher Würzung faschiert und daraus Laibchen formt und brät, macht es sich zu

einfach. Der Gast glaubt, faschierte Laibchen zu bekommen, bekommt aber etwas, das in Konsistenz und Geschmack dem nicht

gerecht wird. Nur eine Sorte Fleisch, gemischt mit Hülsenfrüchten und vielleicht etwas Gemüse als Bällchen geformt, würde

eher überzeugen. Gefülltes Gemüse ist eine gute Möglichkeit der Resteverwertung, vor allem auch für vegetarische Gäste. Bleibt

Risotto, Cousous, Linsen oder Risipisi übrig, so kann es als Fülle für Gemüse verwendet werden.

Mit Putz und Stingl

PAPRIKA MIT LINSENFÜLLE

Zutaten für 2 Personen:

2 Spitzpaprika

400 g gekochte Linsen (gelbe oder rote)

1 Rosmarinzweig

Salz und Pfeffer

100 g Feta oder Tofu

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

1 Lorbeerblatt

400 ml Tomatensauce

› Olivenöl zum Anschwitzen

Zubereitung:

❱ Zwiebel und Knoblauch schälen, klein

würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Paprika

halbieren und entkernen.

❱ Gekochte Linsen eventuell mit Salz und

Pfeffer abschmecken.

❱ Feta in Würfel schneiden, Feta, Zwiebel und

Knoblauch in die Linsen einrühren.

❱ Tomatensauce in eine Auflaufform geben,

Lorbeerblatt und Rosmarinzweig hineinlegen.

Paprikahälften mit den Linsen füllen, diese in

eine Auflaufform setzen. Paprika bei 180 Grad

Celsius etwa eine halbe Stunde backen. Eventuell

mit wenig Wasser oder Rindssuppe aufgießen.

❱ Tipp: Wer möchte, kann die Linsenmasse mit Salami-, Speck- oder

Schinkenwürfeln verfeinern.


nnatürlich ∙ ausgenomme

4/2025

AKTUELLES 15

Burger &

Sandwiches

Foto: Bürger

Foto: Iglo

Runder Alleskönner

Ob als Beilage oder Hauptgericht – Knödel sind echte Allrounder.

Sie lassen sich vielseitig einsetzen, sind kalkulationssicher,

gelingsicher und sorgen für Abwechslung auf der Speisekarte. Zum

Beispiel mit den veganen Mini-Semmelknödel mit Kichererbsen

von BÜRGER. Diese Knödelkreation vereint traditionelle Rezepturen

mit orientalischem Flair. Knuspriger Semmelknödel trifft dabei

auf fein abgestimmte Gewürze. Es geht aber auch klassisch, etwa

mit Erdäpfelknödel. Diese machen sich besonders gut als Beilage

zu Fleischgerichten. Dank ihrer neutralen, aber dennoch vollmundigen

Basis können sie mit der richtigen Sauce auch problemlos

als vegetarisches Hauptgericht serviert werden. Egal, ob in der

Gemeinschaftsverpflegung, in der Gastronomie oder bei Volksfesten

– Knödel gehen immer.

www.buerger-profikueche.de

Herzhaft sowie süß

Ob als wärmende Suppeneinlage,

herzhafte Beilage

oder süßer Abschluss

– Knödel punkten in der

Gastronomie als echte Alleskönner

mit Vielseitigkeit und

Convenience. Das Sortiment

der iglo Gastronomie bietet

eine abwechslungsreiche

Auswahl für verschiedene

Gelegenheiten: Leberknödel

als Vorspeise und Grammeloder

Selchfleischknödel als

Beilage bringen klassische

Hausmannskost auf die Teller – schnell und gelingsicher. Für die

süße Karte überzeugen Topfen- oder Marillenknödel sowie der

beliebte Germknödel. Und auch für kreative Akzente ist gesorgt:

Mit dem iglo Blattspinat aus dem Marchfeld steht eine vielseitige

und hochwertige Basis zur Verfügung, aus der sich im Handumdrehen

individuelle Spinatknödel zaubern lassen. So entstehen mit

wenig Aufwand hausgemachte, runde Köstlichkeiten.

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Potato Split Bun

Maße: Ø 10,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.

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Brezel Sandwich,

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16 VEGAN & VEGETARISCH

4/2025

Traditionelle Gerichte

werden vegan

Kohlroulade, Sauce Bolognese oder Muffins sind alles klassische Gerichte, die uns schmecken.

Doch viele davon gibt es heute auch vegan, als Convenience-Produkt oder im Restaurant.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Milch, Eier und vor allem Fleisch werden

durch Alternativen ersetzt, gleichzeitig

steigt das Interesse an natürlichen

Ersatzprodukten, denn viele industriell

erzeugte Ersatzprodukte wie Würste,

Käse und Co. bestechen vor allem durch

eine lange Zutatenliste mit Geschmacksverstärkern

und etlichen Hilfsstoffen. Wer

es etwas natürlicher am Teller bevorzugt,

entscheidet sich oft für Gerichte, die schon

immer vegetarisch und vegan waren oder für

Lebensmittel wie Linsen, Lupine oder Jackfrucht,

die anstelle von Fleisch verwendet

werden. Davon abgesehen gibt es fleischlose

Gerichte in jeder Landesküche schon

viel länger als vegane Trendlabels.

Jackfrucht, die Riesenfrüchte

Der Newcomer auf dem Fleischersatzmarkt

ist die Jackfrucht aus der Familie der

Maulbeergewächse, die vom tropischen

Jackfruchtbaum stammt. Die schwergewichtigen

Früchte, die bis zu 35 kg wiegen

können, werden dazu unreif geerntet. Das

Fruchtfleisch der Jackfrucht besteht aus

vielen Segmenten, Einzelfrüchten mit

Kern, und wird durch eine dicke Schale mit

Noppen geschützt. Als Fleischersatz wird

der sogenannte Samenmantel, das Fruchtfleisch,

das die Kerne umgibt, genutzt. Unreif

ist es geschmacksneutral, aber sehr faserreich,

gekocht ähnelt die Konsistenz niedrigtemperaturgegartem

Fleisch oder pulled

pork. Mit Gewürzen verfeinert und etwa

mit einer Barbecue Sauce mariniert, eignet

es sich zum Anbraten, vor allem für Currys

oder für Füllungen für Tacos. In ihrer südasiatischen

Heimat sind sie schon lange ein

Grundnahrungsmittel und werden, ähnlich

wie Gemüse, in den verschiedensten Gerichten

verkocht, aber nicht als Fleischersatz

verwendet. Reif geerntet, schmecken sie

Die Samen der Süßlupinen werden

ähnlich wie Sojabohnen zu einer Art Tofu

verarbeitet.

Bolognese mit Süßlupine

Zutaten für 4 Personen:

100 g Süßlupinenschrot

250 ml Wasser

› 1 Esslöffel Hefepulver oder

Suppenwürze

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Karotte

500 g passierte Tomaten

2 Esslöffel Sojasauce

› Saft und Abrieb einer halben

Bio-Zitrone

2 Lorbeerblätter

1 Rosmarinzweig

getrockneter Oregano

Salz und Pfeffer

etwas Chiliöl oder -pulver

› Olivenöl zum Anbraten

❱ Süßlupinenschrot mit Wasser und Hefepulver

kurz aufkochen lassen und danach 15 Minuten

zugedeckt ziehen und quellen lassen.

❱ Zwiebel, Knoblauch und Karotte sehr klein

würfeln. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl

anschwitzen, das Gemüse dazugeben und anrösten.

❱ Süßlupinenschrot und Sojasauce dazugeben

und danach mit Tomatensauce aufgießen. Das

Ganze salzen und pfeffern, Abrieb und Saft

einer halben Zitrone, Oregano, Lorbeerblätter

und den Rosmarinzweig dazugeben und die

Sauce etwa 15 Minuten köcheln lassen. Mit Chilipulver

oder Chiliöl abschmecken.


4/2025

VEGAN 17

Null Fleisch.

ächt EASY.

süß und fruchtig, unreif geerntet, sind sie dann der Fleischersatz.

Schneidet man die unreifen Früchte an, so sondern sie einen latexähnlichen

Saft ab und sind so völlig ungenießbar, erst durch das

Garen kann man sie essen.

Die Jackfrucht enthält Kohlenhydrate und in ihrer Heimat wird

sie nicht umsonst als Reisersatz verwendet.

Lupine, wunderschöner Eiweißlieferant

Die Grundlage eines Kaffeegetränks, bis heute als Altreier Kaffee

bekannt, ist das Gewächs Lupinus. Seit einiger Zeit erlangt die

Pflanze wieder an Bedeutung, aber nicht im Kaffee, sondern als

Fleischersatz. Verwendet werden dazu die eiweißreichen Samen

der Süßlupine. Der Unterschied zur normalen Lupine, der Zierpflanze,

ist, dass die Süßlupine speziell gezüchtet wurde und so

einen niedrigen Alkaloidgehalt enthält. Sie ist im Gegensatz zur

Zierpflanze ungiftig und die Bezeichnung kommt daher, dass

sie durch die weggezüchteten Stoffe nicht bitter schmeckt. Die

Samen der Pflanze werden ähnlich wie Sojabohnen verarbeitet,

zu einer Art Tofu. Öfter wird jedoch das Lupinenmehl industriell

als Eiersatz verwendet oder das Lupinenprotein für Fleischersatz.

Das Beste an den Samen ist jedoch, dass sie geschrotet in allerlei

Gerichte passen und so als Basis anstelle von Fleisch für eine Sauce

Bolognese oder Laibchen dienen. Sie werden daher statt Fleisch

verkocht und müssen davor nicht industriell zu Ersatzprodukten

verarbeitet werden. Lupinensamen sind sehr eiweißreich, zugleich

aber fett- und eher kohlenhydratarm. Bemerkenswert ist der hohe

Gehalt an Ballaststoffen.

Null

Aufwand

Der neue Plant-based Easy Burger

Zubereitung direkt aus dem Tiefkühler.

Gelingt in der Fritteuse, im Kombisteamer

und auf dem Grill.

100 % pflanzlich.

Lass dich

inspirieren!

DIe unreife Jackfrucht ist ein guter Fleischersatz.

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18 VEGAN & VEGETARISCH

4/2025

Vegetarisch und vegan

Wo stehen wir heute, dieses Thema

betreffend? Wissen schon alle den

Unterschied zwischen vegetarisch

und vegan? Kurz erklärt: Vegetarisch

bedeutet kein Fleisch und

keinen Fisch zu essen. Die vegane

Ernährungsvariante ist ebenso

ohne Fleisch und ohne Fisch und

zusätzlich auch ohne andere tierische

Produkte wie Milch und deren

Produkte, Käse, Eier, Honig etc.

Dass vegane Ernährung kein

kurzer Trend ist, sondern ein wichtiger

Beitrag zum Tierwohl, zur Gesundheit

und zum Umweltschutz,

sieht man daran, dass uns das Thema

schon über mehrere Jahre begleitet

und immer mehr Menschen

ihre Ernährung hinterfragen und

diese ändern.

Die vegetarische Ernährung ist

schon vor Jahrzenten in der Mitte

der Gesellschaft angekommen.

Mittlerweile hat sich aber auch

die vegane Ernährung einen Namen

gemacht. Immer mehr Menschen

greifen zu pflanzlichen Produkten

– dementsprechend ist

auch die Lebensmittelindustrie

sehr innovativ geworden und bietet

immer mehr vegane Produkte an.

Darunter sind viele Fleischalternativen,

die geschmacklich und in der

Textur immer mehr den tierischen

Produkten ähneln. Dies führt zu

einer breiteren Akzeptanz, da, wie

schon erwähnt, Nachhaltigkeit und

Ethik für viele Menschen sehr wichtig

geworden sind. Insgesamt wird

sich die Ernährung in den nächsten

Jahren stark in Richtung pflanzenbasierte

Produkte entwickeln und

das ist gut so. In diesem Sinne wünsche

ich allen eine schöne Zeit.

Durst auf Zukunft

Nachhaltigkeit ist in der Gastronomie

längst zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor

geworden – und das gilt auch beim

Getränkeausschank. Grapos zeigt mit

seinem Postmix-System, wie Klimaschutz,

Effizienz und Genuss gekonnt zusammenspielen

können. Statt schwerer Flaschen

setzt das Unternehmen auf vegane, teils Biozertifizierte

Konzentrate im platzsparenden

Bag-in-Box-System. Diese umweltfreundliche

Lösung spart wertvolle Lagerfläche,

Energie und reduziert die CO 2 -Emissionen

um bis zu 90 Prozent. Das Besondere: Die

Getränke werden erst beim Zapfen mit

Wasser gemischt – frisch, kühl und umweltschonend.

Vor allem vegane Softdrinks, allen

voran Cola in hochwertiger Bio-Qualität,

spiegeln den aktuellen Zeitgeist wider und

sind ein starkes Argument für eine moderne,

nachhaltige Getränkekarte.

www.grapos.com

Foto: THE GREEN MOUNTAIN

Foto: Grapos

Kolumne

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Grillstart leicht gemacht

Pflanzlich rockt: Der Easy Burger von THE

GREEN MOUNTAIN zeigt, wie unkompliziert

und beeindruckend im Geschmack

ein pflanzlicher Burger sein kann. Der innen

saftige und außen knusprige Burger gelingt

Anfängern genauso wie Profis. Auch beim

Start in die diesjährige Grillsaison zeigt er,

was er kann. Das Patty muss lediglich direkt

aus dem Tiefkühler bei mittlerer Hitze aufgelegt

werden und etwa fünf Minuten auf jeder

Seite garen – und schon ist es fertig und kann

ins Burgerbrot. Egal ob auf dem Grill, in der

Pfanne oder der Fritteuse – der Easy Burger

überzeugt mit Geschmack und Einfachheit

und passt daher ideal in die Abläufe von Gastronomie

und Gemeinschaftsverpflegung, wo

Zeit eine knappe Ressource ist. Er ist der flexible

Alleskönner - sowohl für kleine Betriebe

als auch für Großabnehmer.

thegreenmountain-foodservice.com


4/2025

VEGAN 19

Foto: Iglo

Ohne Verzicht

Geschnetzeltes geht auch

pflanzlich. The Green

Mountain hat das mit seinen

Chicken Chunks bewiesen.

Jetzt wurde das pflanzliche

Geschnetzelte weiterentwickelt:

Es besteht aus natürlichen

Zutaten, ist vegan-zertifiziert

und liefert genauso

viel Protein wie das tierische

Original – bei geringerer

Umweltbelastung. Die Rohstoffe

stammen größtenteils

Foto: THE GREEN MOUNTAIN

aus Europa und der Schweiz. Dabei konzentriert sich The Green

Mountain auf das Wesentliche: natürliche Zutaten, ohne Zusatzstoffe

und Geschmacksverstärker. Dank Individual Quick Freezing

lässt sich die exakt benötigte Menge entnehmen, sodass Food

Waste reduziert werden kann. Auch die Verpackung besteht aus

einem Monomaterial und ist vollständig recyclebar.

Die Konsistenz und der milde Geschmack kommen Hühnerfleisch

verblüffend nahe. Die faserige Struktur sorgt außerdem

dafür, dass Saucen und Marinaden großzügig aufgesaugt werden

können. So kann das Geschnetzelte etwa für Saucengerichte, Tacos

und Wraps verwendet werden. Rezeptideen mit monatlich aktualisiertem

Klima- und Nutri-Score für das Geschnetzelte gibt es

kostenfrei in der Rezeptdatenbank von Hilcona Foodservice. Das

Plant-based Geschnetzelte wird im 1500g Schmuckbeutel, bzw.

2x1500g pro Karton erhältlich sein – tiefgefroren und exklusiv im

Großhandel.

thegreenmountain-foodservice.com

Fester Bestandteil

Pflanzliche Küche ist schon lange aus

der Rolle als bloßer Trend geschlüpft

– denn mittlerweile ist sie in der österreichischen

Gastronomie fest etabliert

und begeistert Gäste quer durch

alle Zielgruppen. Mit der Vital Linie,

exklusiv für die Gastronomie entwickelt,

bietet iglo eine abwechslungsreiche

Auswahl an vegetarischen und veganen

Produkten für die moderne Küche. Ob panierter

Karfiol oder herzhaftes Gemüseschnitzel – die kreativen Gemüsegerichte

lassen sich blitzschnell und abwechslungsreich einsetzen.

Neu im Sortiment: iglo Falafel auf Basis von Kichererbsen.

Die pflanzlichen Proteinquellen lassen sich auf jeder Speisekarte

integrieren und gelten zudem als bewährte Alternative zu Fleisch.

Die Vital Linie lässt damit gekonnt auch die Herzen von Fleischliebhaber

höherschlagen.

www.iglo-gastronomie.at

NEU

Einfach.

Ohne Ei.

Die leckere pflanzenbasierte Rührei

Alternative von nøgg:

Tolle Optik und absolut gelingsicher

in der Zubereitung.

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20 VEGAN & VEGETARISCH

4/2025

Klar gestellt: Populäres

Intervallfasten

Kolumne

Die Fastenart, die zurzeit in aller

Munde ist, ist das Intervallfasten,

entweder 14 zu 10 oder 16 zu

8. Aber es ist mehr eine Ernährungsform

als ein Fasten. Die

Zahlen geben nichts Anderes an,

als wie viele Stunden man essen

darf, und wie viele nicht. Bei 16

zu 8 darf sechzehn Stunden lang

nichts gegessen werden, in den

acht Stunden danach werden

zwei Mahlzeiten zu sich genommen.

Bei der 14 zu 10 Methode,

darf 14 Stunden nichts gegessen

werden. Diese Art des Intervallfastens

ist für viele leicht durchzuhalten,

denn man lässt entweder

das Frühstück oder das

Abendessen aus und die Hälfte

der Nahrungskarenz fällt in die

Nacht.

Manchen wiederum fällt es

leicht, eine bestimmte Anzahl

von Tagen in der Woche nichts

zu essen. Bei 5 zu 2 isst man an

fünf Tagen in der Woche normal,

an den folgenden zwei Tagen

nur sehr wenig, etwa 500 kcal

pro Tag.

Dieses Intervallfasten soll

auf den Körper ähnlich wie herkömmliches

Fasten wirken und

helfen, gesund zu bleiben. Es

fällt vielen leichter, das Gewicht

zu halten, oder gar etwas zu reduzieren.

Aber offenbar kann Intervallfasten

noch viel mehr. Es

scheint den Stoffwechsel zu verbessern

und eventuell vor Herz-

Kreislauferkrankungen und Diabetes

Typ 2 zu schützen, ebenso

schützt es die Gehirnfunktion.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Pflanzlich, bitte!

Die Grillsaison 2025 wird heiß – und vor

allem grün. Mit dem neuen planted.steak

Paprika sorgt Planted für Abwechslung auf

dem Rost und zeigt: pflanzlicher Grillgenuss

braucht weder Kompromisse noch Verzicht.

Stattdessen heißt es: rauchiges Aroma und

saftige Konsistenz. Die neue BBQ-Variante

punktet mit einer herzhaften Paprika-Kräuter-Marinade

und ist dank fein geschnittener

Struktur in nur fünf Minuten grillfertig.

Dauerbrenner aus

Blätterteig

Wenn

bodenständiger

Genuss auf

gereifte Erfahrung

trifft: Die vegetarischen

Blätterteigstrudel von

Meisterfrost sind wahre

Dauerbrenner in der

Gastronomie: Gemüsestrudel

mit einer

bunten Mischung aus

Neben dem Steakklassiker und seiner neuen

Paprika-Version gehören zur Planted BBQ-

Range auch die planted.bratwurst Kräuter

mit 36 Prozent mehr Protein und die planted.

spieße Kräuter. Alle Produkte bestehen aus

natürlichen Zutaten, liefern Mikronährstoffe

wie Vitamin B12 und Eisen und benötigen

bis zu 97 Prozent weniger CO 2 und 90 Prozent

weniger Wasser als tierisches Fleisch.

www.eatplanted.com

knackigem Gemüse,

Broccoli-Käse-Strudel

mit würzigem Käse und

Spinat-Käse-Strudel

mit aromatischem Weichkäse. Außen sind

sie herrlich knusprig und innen saftig und

voller Geschmack. Frei von gehärteten

Fetten und im Handumdrehen servierbereit,

erfüllen sie die hohen Ansprüche moderner

Profiküchen. Serviert mit einer feinen Sauce

Tartare oder einer cremigen Rahm-Knoblauch-Sauce

entfalten die Strudel ihr volles

Potenzial und ergänzen jede Speisekarte

als schmackhafte Veggie-Option. Denn die

Zeiten, in denen Vegetarier sich mit Beilagensalat

und Pommes begnügen mussten,

gehören der Vergangenheit an.

www.meisterfrost.at

Foto: Planted

Foto: Meisterfrost


SO VEGAN.

SO EINFACH.

SO WAS VON GUT.

1

UMAMI-GESCHMACK

Die tiefgehende, herzhaft-salzige Note sorgt

für eine perfekte Basis für vegane

Fleischalternativen.

2

ÄHNLICHKEIT ZU FLEISCH

Textur des Pilzes erinnert an Fleisch, wodurch es

für Menschen leichter wird, auf eine Fleischalternative

umzusteigen.

3

ECHTER, GEWACHSENER ROHSTOFF

Nicht aus Pulver und Wasser – natürliche,

nahrhafte Pilze.

4

NACHHALTIGKEIT MIT PILZEN

Nachwachsender Rohstoff aus

platzsparendem und effizientem Anbau

(Vertical farming), welcher weniger Wasser

und Land benötigt.

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TRANSGOURMET

QUALITY LINE!

fungi-food.eu


22 INTERVIEW

4/2025

Gemeinsam mit seinem Sohn Thomas

entwickelte Hermann Neuburger die Idee

von HERMANN.BIO für eine nachh altige

Alternative zu Fleisch.

Fotos: Fungi Food

Veganer Genuss für die Speisekarte

Die meisten Leser verbinden mit dem Namen Neuburger wahrscheinlich ein österreichisches

Fleischprodukt. Warum produziert ein Fleischhauer vegane Alternativen?

Als Familienunternehmen sind wir

immer mit der Zeit gegangen und

haben aktuelle Trends aufgegriffen.

Als mein Vater in den 1980ern den Betrieb

übernahm, hat er alles auf den Neuburger

gesetzt. Er hat damals viel Kritik dafür einstecken

müssen, seinen Fokus auf ein einziges

Produkt zu legen. Er hat seine Vision

gegen alle Widerstände verfolgt und heute

stellt wohl kaum jemand in Frage, dass er

damals den Zeitgeist getroffen hat. Heute

geht der Trend ganz klar in Richtung fleischreduzierte

Ernährung, die auch zunehmend

in der Gastronomie ankommt.

GASTRO: Bedeutet das, dass sich mit jedem

Generationen-Wechsel das Neuburger-Sortiment

ändert?

Thomas und Hermann Neuburger: Ganz und

gar nicht. Das ist keine Frage der Generation,

sondern der Verantwortung. Als Familienväter

beobachten wir mit Sorge, dass sich

seit den 1960ern der Fleischkonsum unserer

Gesellschaft verfünffacht hat. Das kann

sich auf Dauer weder für die Konsumenten

noch für unsere Ressourcen ausgehen. Wir

wollen niemandem das Fleisch wegnehmen,

meinen aber, dass zweimal pro Woche genug

ist. Um den Speiseplan diverser zu gestalten,

haben wir uns jahrelang mit fleischlosen

Lebensmitteln auseinandergesetzt und

schlussendlich den Pilz als perfekte Fleischalternative

entdeckt. Pilze sind ein nachhaltig

nachwachsender Rohstoff, liefern

Nährstoffe, sind voll von Aromen, bissfest,

lassen sich hervorragend verarbeiten und

schmecken hervorragend.

Welche Rolle spielt die Gastronomie in Hinblick

auf Fleischalternativen?

Etwa zwei Drittel aller tierischen Produkte

werden in Österreich in der Gastronomie

bzw. in öffentlichen Küchen konsumiert.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für

nachhaltige und fleischlose Alternativen. Das

führt auch in Restaurants zu einer steigenden

Nachfrage nach pflanzlichen Optionen. Die

Gastronomie kann es sich schlichtweg nicht

leisten, diesen Trend zu verpassen.

Wie unterstützen Sie die Gastronomie

dabei, diesen Trend zu bedienen?

Für die Spitzen-Gastronomie, die sich permanent

neu erfinden muss, ist das Problem nicht

ganz so groß. Allerdings ist es für Restaurants,

die auf einen hohen Tischumschlag angewiesen

sind, herausfordernd, qualitativ hochwertige

Alternativen zu finden. In diesem kompetitiven

Umfeld spielt der Preis eine große

Rolle. Mi t unserem Fungi Food bieten wir

einen leistbaren Fleischersatz auf Pilz-Basis,

den wir in Österreich produzieren. Unsere

Fungi-Burger, wahlweise paniert, Fungi-

Frikadellen, Fungi-Bällchen und panierte

Fungi-Nuggets sind kalorienarm, reich an

Ballast- und Mineralstoffen, sind die ideale

Ergänzung auf einem abwechslungsreichen

Speiseplan und schmecken einfach hervorragend.

Je nach Verwendung bieten wir unser

Fungi Food in der Frische-Verpackung oder

tiefgekühlt an.

Wo ist das Fungi Food erhältlich?

Aktuell ist Fungi Food bei Transgourmet

Quality erhältlich.

Danke für das Gespräch

www.fungi-food.eu


4/2025

V & V 23

Mini Gnocchi Kürbis mit Spitzkohl und Speckersatz

Zutaten für 10 Personen:

2,5 kg BÜRGER Profiküche Mini-Gnocchi mit Kürbis

1,2 kg Spitzkohl

400 ml Obers

300 g vegane Speckwürfel

› 3–5 EL neutrales Öl

› 5 Tomaten (alternativ ca. 300 g küchenfertige

Tomatenwürfel)

› Salz, Pfeffer, Muskatnuss (nach Geschmack)

Knusprig und

weich

Foto: Bürger

❱ Spitzkohl in feine Streifen oder Rauten schneiden. Tomaten

kreuzweise einritzen, kurz blanchieren, abschrecken,

häuten, entkernen und würfeln. Vegane Speckwürfel

in Öl knusprig anbraten und die Mini-Gnocchi nach

Packungsanweisung zubereiten. Gnocchi und Spitzkohl

zusammen mit dem veganen Speck kurz anbraten.

Obers angießen und alles ca. drei Minuten einköcheln

lassen, bis eine cremige Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer

und Muskat abschmecken und kurz vor dem Servieren

die Tomatenwürfel unterheben.

www.buerger-profiküche.de

Fixtermin für Veganer

Die Veganmania, das vegane

Sommerfestival, steht vor

der Türe, im Juni ist es so weit.

Eine Vielfalt an pflanzlichen

Speisen und Getränken wartet

auf die Besucher – Neues und

Altbewährtes trifft auf innovative

Kreationen. Die Speisen

sind sowohl international, als

auch typisch österreichisch

Foto: VEGAN.AT Kerstin Brueller.

und erreichen alle Geschmäcker.

Ebenso können vegane Produkte aus den unterschiedlichsten

Bereichen beim größten veganen Streetfood-Festival Europas

erstanden werden. Veganmania: 06.–09. Juni 2025 im Museums-

Quartier und 12. – 14. September auf der Donauinsel.

www.veganmania.at

ADVERTORIAL

Die Soft Brezel mit Sesam der EDNA Backwaren GmbH

bringt frischen Wind in das Sortiment und vereint gekonnt

Tradition und Innovation in jedem Bissen: Sie kombiniert den

unverwechselbaren, herzhaften Geschmack einer klassischen

Brezel mit einer besonders weichen Textur. Außen zeigt sie

sich in einem appetitlich goldbraunen Farbton, mit einer

zarten, aber dennoch knusprigen Kruste, während das Innere

angenehm weich und aromatisch bleibt – eine Symbiose aus

Tradition und Raffinesse. Die feine Sesam-Bestreuung sorgt

für den zusätzlichen Geschmackskick und ist auch optisch

ein ansprechender Hingucker – ob als praktischer Snack im

„to-go“-Bereich, als Blickfang am Frühstücksbuffet oder als

kreative Basis für moderne Snack-Konzepte

Fertig gebacken und in kürzester Zeit servierbereit, garantiert

sie Komfort bei stets gleichbleibend hoher Qualität. So

lassen sich spontane Snack-Ideen ganz unkompliziert und

ohne großen Aufwand realisieren. Ob sie nun pur genossen,

mit etwas Butter verfeinert oder mit diversen Belägen garniert

wird – die Soft Brezel ist ein wahrer kulinarischer Allrounder.

Sie vereint modernen Genuss mit dem traditionellen

Charme eines beliebten Backwerks und lässt sich vielfältig in

verschiedenen Gastronomiekontexten einsetzen.

www.edna.at

Fotos: Edna


24 VEGAN & VEGETARISCH

4/2025

Kolumne

Gutes Essen, viele Wege

Manche essen alles, andere leben freiwillig vegan, wieder

andere müssen wegen Allergien oder Unverträglichkeiten

bestimmte Lebensmittel meiden. Doch gibt

es die eine perfekte Ernährungsform überhaupt? Nein,

denn entscheidend sind vielmehr die Lebensmittel, die

auf den Teller kommen und wie ausgewogen wir insgesamt

essen. Unbestritten ist, dass eine ausreichende

Nährstoffversorgung für uns alle wichtig ist – und die

ist nicht automatisch gegeben, nur weil man alles isst.

Wer ganze Lebensmittelgruppen wie Fleisch, Milchprodukte

oder Getreide meidet, ist jedoch anfälliger

dafür, bestimmte Nährstoffe nicht mehr ausreichend

zuzuführen. Dies vor allem dann, wenn keine bewussten

Alternativen eingebaut werden. Wer zum Beispiel

auf Milchprodukte verzichtet, könnte für ausreichendes

Eiweiß mehr Hülsenfrüchte essen.

In Österreich waren 2023 laut einer Umfrage im

Rahmen des Projekts „Smart Protein“ 48 Prozent omnivor

– also alles-essend, 37 Prozent flexitarisch mit

gelegentlichem Fisch- und Fleischkonsum und je fünf

Prozent pescetarisch, vegetarisch und vegan. Das zeigt,

dass Essen eine ganz persönliche Entscheidung ist –

jeder Mensch kann selbst bestimmen, welche Lebensmittel

er seinem Körper zuführt.

Unabhängig von der Ernährungsform gilt für uns

alle: Die Herkunft und Qualität der Lebensmittel spielen

eine entscheidende Rolle. Wer viel Regionales und

Saisonales isst, unterstützt die heimische Produktion

und bringt zugleich frische und nährstoffreiche Lebensmittel

auf den Teller.

In der Gastronomie kann es für Betriebe ein Alleinstellungsmerkmal

sein, österreichische Produkte in den

Mittelpunkt zu rücken. Wer saisonale und regionale Produkte

bewusst auf seine Speisekarte setzt und dies auch

klar kommuniziert, kann sich von der Konkurrenz abheben

– und zusätzlich das Bewusstsein der Gäste stärken.

Am Ende zählt wie immer nicht die Perfektion an

jedem einzelnen Tag, sondern vielmehr die Summe

der vielen kleinen Entscheidungen, die wir über die

Zeit treffen. Große Vielfalt und hohe Qualität verpackt

in Genuss ist das Erfolgsrezept – sowohl im Alltag als

auch beim Restaurantbesuch.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Foto: Eipro

Ei ohne Ei

Mit nøgg, der pflanzlichen Ei-Alternative von EIPRO, lassen sich

Snacks und kleine Gerichte – süß oder herzhaft – spielend

leicht vegan zubereiten. Einfach die Ei-Komponente durch nøgg

ersetzen, und schon eröffnen sich neue Möglichkeiten, Gäste mit

pflanzenbasierten Gerichten zu begeistern. Die flüssige Ei-Alternative

auf Basis von Ackerbohnenprotein überzeugt durch ihre

Vielseitigkeit: In der Pfanne gelingt sie blitzschnell als Rührei, zum

Frühstück oder als Snack. Doch auch Carbonara, Flammkuchen

oder Muffins lassen sich mühelos damit zaubern. Für noch mehr

Komfort gibt es nøgg Rührei tiefgekühlt und bereits gegart – aus

Kichererbsenprotein, fein gewürzt und individuell portionierbar.

Ob als Salat-Topping, im Wrap oder auf Brot: Einfach im Kombidämpfer

oder der Mikrowelle erwärmen und genießen.

www.eipro.de

Vegane Kochlehre

Das Hotel Hochschober

hat die vegane Küche

bereits 2013 in sein kulinarisches

Angebot integriert

und gehörte damals zu den

ersten Betrieben in Österreich

mit diesem Angebot. So

gibt es vom Frühstück bis zum

Abendmenü zu allen Gerichten

vegane Alternativen, auch

für Kinder und im Mitarbeiter-

Speiseplan. Heute essen knapp 30 Prozent der Gäste vegetarisch

oder vegan. Und als Vorreiter agiert der Hochschober weiterhin. Ab

dem 1. Juli 2025 wird es in Österreich erstmals möglich sein, eine

Ausbildung zur „Fachkraft für vegetarische Kulinarik“ zu absolvieren

Derzeit laufen im Hotel Vorbereitungen, um auch selbst ein bis

zwei Lehrlinge hierfür auszubilden. „Wir haben eine hohe, langjährige

Kompetenz zu diesem Thema. Zudem gewinnt die vegetarisch-vegane

Küche immer mehr an Bedeutung. Europaweit gibt

es derzeit keine vergleichbare Ausbildung“, so die Gastgeber Karin

Leeb und Martin Klein.

www.hochschober.com

Foto: Hotel Hochschober


4/2025

ADVERTORIAL 25

Foto: Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

Cook the Garden

Küche mit Haltung im Falkensteiner Balance Resort Stegersbach.

Wer heute von zeitgemäßer Kulinarik

spricht, kommt an Begriffen

wie Regionalität, Saisonalität und

pflanzenbasierter Küche kaum vorbei. Im

Falkensteiner Balance Resort Stegersbach

bleibt es aber nicht bei leeren Schlagworten

– hier wird mit „Cook the Garden“ ein Konzept

umgesetzt, das diese Ansätze in eine

klare, authentische Küchenlinie überführt.

Das Adults-Only-Resort im Südburgenland

(ab 14 Jahren) setzt mit „Cook

the Garden“ auf ehrliche Küche, die ihren

Ursprung im Südburgenland hat und mit

Einflüssen aus der gesunden internationalen

und mediterranen Küche spielt. Herzstück

ist Österreichs größter hoteleigener Permakultur-Garten:

Ein über 5.000 m 2 großes

Areal, in dem über 60 Sorten Gemüse,

Obst und Kräuter gedeihen. Der Garten ist

Impulsgeber für die Küche, liefert Inspiration,

Aromatik und Frische. Ergänzt wird das

Angebot gezielt durch hochwertige, vorwiegend

regionale Produkte, die den saisonalen

Spielraum sinnvoll erweitern.

Die Küche im Balance Resort orientiert

sich nicht an Effekthascherei, sondern an

Klarheit. Das kulinarische Angebot folgt

einem bewusst strukturierten Tagesrhythmus:

ein umfangreiches Frühstücksbuffet,

ein leichter Lunch aus der Schauküche

und ein abendliches 5-Gang-Wahlmenü,

das täglich neue Akzente setzt. Dabei wird

nicht dogmatisch gekocht, sondern flexibel

gedacht. Wer sich glutenfrei, vegan oder

low carb ernährt, wird nicht als Sonderfall

behandelt, sondern als selbstverständlicher

Teil des kulinarischen Spektrums.

Auch beim Plating gilt: weniger Inszenierung,

mehr Substanz. Produkte werden

geschmacklich auf den Punkt gebracht und

visuell reduziert präsentiert. Keine überladenen

Teller, keine Dekor-Experimente –

stattdessen: aromatische Saucen (auch auf

pflanzlicher Basis), frische Kräuter, knusprige

Texturen. Die Küche soll nicht überfordern,

sondern balancieren.

Im großzügigen Acquapura SPA by

Merkur Health mit Infinity-Pools, Saunen

und Blick in die Hügellandschaft lässt sich

dieser ganzheitliche Anspruch an Erholung

nahtlos weiterdenken. Hier wird Entspannung

nicht nur über Treatments vermittelt,

sondern auch über das, was auf dem Teller

landet.

„Cook the Garden“ ist damit mehr als ein

Slogan. Es ist eine Haltung – zur Natur, zum

Gast und zur Rolle der Küche im größeren

Ganzen. Eine Einladung, bewusst zu genießen.

Und ein klares Statement, wie moderne

Hotelgastronomie aussehen kann: reduziert

aufs Wesentliche, präzise in der Umsetzung

– und mit echtem Geschmack.

info

Falkensteiner Balance

Resort Stegersbach

Panoramaweg 1

7551 Stegersbach

www.hotelsone.com/

stegersbach


26 VEGAN & VEGETARISCH

4/2025

Veganer Genuss für alle

Fleischreduzierte Ernährung liegt im

Trend und immer mehr Konsumentinnen

und Konsumenten fordern auch in

der Gastronomie Alternativen.

Für Restaurants ist es gar

nicht so einfach, einen qualitativ

hochwertigen Ersatz

zu finden, der geschmacklich

überzeugt und gleichzeitig

leistbar ist. Neuburger Fleischlos

bietet mit Fungi Food eine neue

Produktserie, die auf Basis von

Pilzen in Österreich produziert wird.

Fungi-Burger, Fungi-Frikadellen,

Fungi-Bällchen und Fungi-Nuggets

überzeugen mit ihrer fleischähnlichen

Textur,

sind eine natürliche Eiweißquelle,

reich an Ballast- und Mineralstoffen und kalorienarm. Die

geschmackvolle Alternative zu herkömmlichen Fast-Food-Produkten

ist wahlweise in der Frische- oder Tiefkühl-Verpackung

bei Transgourmet Quality erhältlich.

www.fungi-food.eu

Logistik im Alpenraum

Eurogast Österreich

setzt einen Schritt

für nachhaltige Logistik

im Alpenraum: Mit

der Inbetriebnahme der

ersten vier vollelektrischen

LKWs in Zams

und Bludenz startet

das Unternehmen eine

E-Mobilitäts-Offensive.

„Dieser Moment ist ein

Foto: Eurogast

Meilenstein für Eurogast

Österreich“, betont Geschäftsführer Peter Krug. Die neuen

E-LKWs beliefern ab sofort mehrere alpine Tourismusregionen,

darunter das Ötztal und das Montafon. Die nahezu geräuschlosen

Fahrzeuge bringen Vorteile für Gäste und Einheimische und

leisten zudem einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Ein

einzelner E-LKW spart im Nutzungszeitraum von fünf Jahren über

680 Tonnen CO 2 ein. In naher Zukunft ist eine Erweiterung des

Tourenplans vorgesehen. Das Projekt wird durch Mittel der FFG,

die zentrale nationale Förderorganisation, gefördert.

www.eurogast.at

ADVERTORIAL

EISLIEBE ist Natur Eis handgemacht und ab sofort exklusiv

erhältlich bei KRÖSWANG.

Foto: Kröswang

EISLIEBE:

Dein Herz

schmilzt mit

Eis-Fans haben Grund zum Feiern:

KRÖSWANG launcht mit EISLIEBE

eine Premium-Eismarke, die garantiert

neue Maßstäbe für Eisgenuss in Gastronomie

und Hotellerie setzt. Handgemacht.

Kompromisslos. Außergewöhnlich. In jeder

Kugel steckt die Passion für beste, natürliche

Zutaten, höchste Qualität und Eis-Handwerkskunst.

Doch gerade was nicht drin ist,

macht EISLIEBE so besonders. Denn EIS-

LIEBE verzichtet aus Prinzip auf industrieübliche

Farbstoffe, künstliche Aromen und

Zusatzstoffe. Eis in seiner reinsten, seiner

köstlichsten Form. Pure EISLIEBE.

Extraportion Liebe

Zum Start laden 14 Sorten zum Verlieben

ein: von zeitlosen Klassikern wie Vanille,

Schokolade oder Erdbeere bis hin zu exotischem

Maracuja, das komplett auf Zucker

verzichtet und darüber hinaus als veganer

Genuss den Puls der Zeit trifft.

Das Geschmackserlebnis

Was EISLIEBE besonders macht, ist die

Textur. Cremig, aber nicht schwer. Intensiv,

aber nicht erschlagend. Jede Sorte ein köstliches

Statement, das bis zur Perfektion

verfeinert wurde und erneut das Thema der

natürlichen, hochwertigen Zutaten aufgreift.

So werden etwa für Pistazie ausschließlich

beste italienische Pistazien verwendet und

Schokolade besticht durch edlen Kakao aus

nachhaltigem Anbau.

eis-liebe.at


4/2025

VEGAN & VEGETARISCH 27

Fermentierte

Kraftpakete

Ein herzhaftes Eiweißwunder aus Java für kreative

Küchenkonzepte.

Von Michael Heinz

Genuss

nehmen wir

persönlich.

Foto: Pexels

Tempeh ist ein traditionelles indonesisches

Produkt aus fermentierten Sojabohnen,

das durch den Pilz Rhizopus

oligosporus zu festen, kuchenförmigen

Blöcken verwoben wird. Im Gegensatz zu

Tofu, das aus Sojamilch gerinnt, bleibt bei

Tempeh die ganze Bohne erhalten, was ihm

eine festere, nussige Textur verleiht und den

Proteingehalt steigert.

Der Ursprung liegt auf Java, wo Tempeh

seit Jahrhunderten als preiswerte, eiweißreiche

Grundnahrung gilt. In Indonesien

fermentieren Familien die Bohnen traditionell

in Bananenblättern, wodurch ein feines

Myzelfilz-Netz entsteht. Die Fermentation

reduziert Phytinsäure, verbessert die Nährstoffaufnahme

und sorgt für einen charakteristischen,

leicht erdigen Geschmack.

In der Profiküche lässt sich Tempeh

höchst vielseitig einsetzen: In Scheiben

geschnitten und mariniert, nimmt er

Gewürze rasch auf und eignet sich zum

Braten, Grillen oder Frittieren. Als Röststreusel

bereichert er Salate und Bowls, in

Würfeln knusprig gebacken wird er zum

herzhaften Burger-Patty oder zur Suppeneinlage.

Tempeh ist von Natur aus pflanzlich

und somit ideal für vegane und vegetarische

Speisepläne. Seine ballaststoffreiche Struktur

und probiotischen Anteile fördern die

Darmgesundheit und bieten eine nahrhafte

Alternative zu Fleisch.

Rezeptvorschlag

Tempeh in 1 cm dicke Scheiben schneiden, in

Sojasauce, geröstetem Sesamöl und Limettensaft

15 Minuten marinieren. Anschließend

in einer heißen, beschichteten Pfanne

ohne zusätzliches Fett jeweils 3 Minuten pro

Seite goldbraun braten. Mit Koriander und

gehackten Erdnüssen bestreut servieren –

ein unkompliziertes, geschmacksintensives

Gericht für moderne Speisekarten.

wedl.com


28 ADVERTORIAL

4/2025

Fotos: Polly

Ein Klassiker für alle Fälle

Polly’s Marillen-Eisknödel machen ihr Sommerangebot komplett!

Seit 1982 hat sich der Familienbetrieb

Polly mit großer Leidenschaft der

Produktion köstlicher Eisspezialitäten

verschrieben. Höchste Qualitätsansprüche

und stetige Weiterentwicklung wurden von

Anfang an großgeschrieben. Mit diesem

jahrzehntelangen Know-how ist es ihnen

nicht nur gelungen immer wieder mit kreativen

Neukreationen zu überraschen, sondern

auch ihre Hausspezialität, den Marillen-Eisknödel,

stetig weiter zu entwickeln und dem

Zeitgeist anzupassen. Heimische Naturprodukte

und täglich frische Produktion waren

dabei immer Fixpunkte.

Eine runde Sache – einzigartig,

hochwertig & erfrischend

Ein Marillen-Eisknödel ist mehr als nur

ein Speiseeis: Das mit hochwertigen Zutaten

hergestellte Dessert hat ein fruchtiges

Herz aus Marillenmark und ist umhüllt mit

einem Mantel aus cremigem Milcheis. Verfeinert

mit echtem Bienenhonig und gerollt

in einer krossen, goldgelben Haselnuss-Brösel-Panade

ergibt sich eine sensationelle

Geschmacks-Kombination. Klein aber fein

ist es auch eine Köstlichkeit für Zwischendurch

– für Alt und Jung.

Perfekt für alle Bedürfnisse der

Gastronomie, Hotellerie und im

Catering

Polly’s Marillen-Eisknödel sind ein vielseitiges

Convenience Produkt für eine breite

Zielgruppe ohne Alterseinschränkung und

jedes Event. Köstlich und leicht zuzubereiten

ermöglichen sie unzählige Varianten, um

kreativ und individuell auf diverse Anlässe

eingehen zu können. Zusätzlich bestechen

sie durch ihre einfache Lagerung im Tiefkühlregal,

was sie für den Einzelhandel und

für diverse Sparten am B2B-Sektor im Großhandel

auszeichnet.

Das süße Plus

Rohstoffe und Verpackungsmaterialien

werden zur Gänze von heimischen Händlern

bezogen. Das verbessert nicht nur den CO 2

-

Foot-Print, sondern ermöglicht es auch, hohe

Stückzahlen mit gleichbleibend hohem Qualitätsstandard

effizient zu liefern. Alles zu einem

fairen Preis für Handel und Konsumenten.

Gusto bekommen?

Überzeugen Sie sich selbst von der einzigartigen

Qualität und dem unverwechselbaren

Geschmackserlebnis! Mehr Infos finden

Sie auf www.polly-eis.at unter +43 676 761

65 20 oder in unserem Eissalon.

Info

Die süßen Fakten auf einen

Blick:

Frei von Konservierungsstoffen

Frei von künstlichen Aromen

Frei von Farbstoffen

Produziert in Österreich

Verpackung aus Österreich

Inhaltsstoffe aus Österreich

Einfache Handhabung

› In wenigen Handgriffen

servierfertig


Einzigartig,

hochwertig &

erfrischend:

Polly’s Marilleneis-Knödel!

So machen Sie Ihre Gäste ganz einfach glücklich:

• Ein vielseitiges Convenience Produkt für eine breite

Zielgruppe ohne Alterseinschränkung.

• Einfache Lagerung im Tiefkühlregal.

• Köstlich und leicht zuzubereiten – offen für kreative Varianten.

• Frei von Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen

und Farbstoffen.

BELIEBT BEI

GROSS & KLEIN

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Österreichweit erhältlich bei Metro, Billa Plus, Sutterlüty,

Transgourmet, Gurkerl.at uvm. Im Raum Wien auch Abholung und

Lieferung möglich unter Tel.: +43 676 761 65 20.

Erich Polly Speiseeiserzeugung GmbH ∙ Friedrich-Engels-Platz 20, 1020 Wien ∙ www.polly-eis.at ∙

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Gutes auf der Hütte –

fast alles ist möglich

Vegetarische oder vegane Linsenlaibchen

Zutaten für 4 Personen:

› 300 g braune Linsen

› 1 Ei (Vegane Variante:

stattdessen 1,5 Esslöffel

Maisstärke oder 3 Esslöffel

gemahlene Haferflocken oder 3

Esslöffel Vollkornmehl)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Esslöffel Essig

Salz und Pfeffer

Majoran

Frische Petersilie

1 Gewürznelke

Semmelbrösel zum Wälzen

› Olivenöl zum Braten

❱ Braune Linsen mit einer Gewürznelke in etwa

600 ml Wasser oder Gemüsefond weich kochen,

zum Schluss salzen. Linsen im Sieb gut abtropfen

lassen.

❱ Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken.

Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl

anschwitzen. Linsen in eine Schüssel geben

und grob pürieren. Ei oder veganer Ersatz,

Zwiebel, Knoblauch, Gewürze und Essig dazugeben.

❱ Masse gut vermischen und falls sie zu weich

ist, ein bis zwei Esslöffel Semmelbrösel dazugeben.

Kleine Laibchen formen und in Semmelbrösel

wälzen. Laibchen beidseitig in Olivenöl

knusprig braten. Mit Kartoffeln und Salat

servieren.


4/2025

HÜTTENEINDECKUNG 31

Mit herzhaften Suppen und der kalten Brettljause ist die Alpenküche durchaus deftig.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Tiroler Gröstl, Käsespätzle, gebratener

Leberkäse mit Spiegelei oder Kaiserschmarrn

sind die Klassiker auf Hütten,

die auch heute immer noch gerne gegessen

werden. Das liegt wahrscheinlich daran,

dass die Bergsteiger nach einem anstrengenden

Aufstieg auch einen gesegneten

Appetit haben. Ein leichter Salat reicht da

vielen nicht.

Von traditionell bis vegan

Doch die Ansprüche an die Hüttenverpflegung

haben sich geändert, viele erwarten sich

eine Speisekarte wie in einem Hotel im Tal

und berücksichtigen oft nicht die erschwerten

Bedingungen von Stromversorgung,

Lagerung und vor allem durch die Lieferung.

Viele Hütten sind oft nur über einen holprigen

Weg mit einem Jeep zu erreichen, und

manche Hüttenwirte erledigen nur zweimal

im Jahr den Transport von Grundnahrungsmitteln

mit dem Helikopter. Da gibt es

Linsen, Sauerkraut und Kaspressknödel zum

Essen, und die Gerichte werden schmackhaft

zubereitet und kommen gut an.

Wo es die Lage zulässt, wird abwechslungsreicher

gekocht, auch mit mehr

frischen Zutaten. Dabei setzen viele auf

Lebensmittel aus der Region und kaufen

Käse beim Almbauern. Doch viele Trends,

die es im Tal gibt, erreichen auch den Berg.

Vegetarische und vegane Gerichte sind

vermehrt gefragt, wobei viele Bergsteigergerichte

schon immer vegetarisch waren,

wie Kaspressknödel auf Sauerkraut, Kaiserschmarrn,

Pinzgauer Bladln und Schlutzkrapfen.

Auch lassen sich viele Gerichte

ADVERTORIAL

100 % Österreich. 100 % Geschmack.

100 % Eurogast.

Ob saftiges Steak, zartes Filet oder aromatischer

Burger – wer professionell grillt,

weiß: Der Unterschied beginnt bei der

Qualität der Zutaten. Mit den GENUSS AUS

ÖSTERREICH Fleischprodukten liefert Eurogast

Österreich genau das, was Küchenprofis

brauchen: Herkunftssicheres Qualitätsfleisch

mit unverwechselbarem Geschmack – geboren,

aufgezogen, geschlachtet und verarbeitet

in Österreich (4 x AT). Besonders beliebt: die

Burger Patties aus 100 % österreichischem

Rindfleisch – saftig, aromatisch und in 100 g,

150 g oder 180 g erhältlich.

Die drei wichtigsten Zutaten für den perfekten

BBQ-Genuss:

› 1. Hochwertiges Fleisch aus Österreich:

Mit GENUSS AUS ÖSTERREICH bietet

Eurogast Österreich eine Premium-Auswahl

für anspruchsvolle Gastronomen.

„Unsere regionalen Lieferanten garantieren

Fleisch mit intensivem Geschmack

und perfekter Zartheit – ein Qualitätsversprechen

mit Handschlagqualität“,

betont Peter Krug, Geschäftsführer von

Eurogast Österreich.

› 2. Saucen, die überzeugen: Die Eurogast

Eigenmarke bietet eine Vielfalt an erstklassigen

Saucen für jeden Geschmack.

Von rauchiger Grill Sauce bis zur frischen

Sour Cream – ideal für jedes BBQ-Erlebnis.

› 3. Flexibilität für Profis: Mit über 44.000

Produkten, effizienter Logistik und

Online-Bestellung sorgt Eurogast Österreich

für höchste Verfügbarkeit – heute

bestellt, morgen geliefert.

Jetzt reinschauen und die Grillsaison

starten:

genuss.eurogast.at

Foto: Eurogast


32 HÜTTENEINDECKUNG

4/2025

Faschierte Laibchen

Zutaten für 4 Personen:

› 600 g Faschiertes (Rind- und

Schweinefleisch gemischt)

2 altbackene Semmeln

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Eier

1 Esslöffel Senf

Salz, Pfeffer, Majoran, Petersilie

Semmelbrösel zum Wälzen

› Rapsöl oder Butterschmalz zum

Anbraten

❱ Semmel in warmem Wasser einweichen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken

und in etwas Öl leicht anbraten.

❱ Faschiertes, Zwiebel, Knoblauch, Ei,

Senf und Gewürze vermischen. Eingeweichte

Semmel gut ausdrücken

und zur Fleischmasse geben. Masse

verrühren und zu Laibchen formen.

❱ Die Laibchen in Bröseln wälzen und

auf Etappen beidseitig langsam in Öl

knusprig braten.

leicht abwandeln, sodass sie ohne Fleisch

zubereitet werden können. Eintöpfe, Currys

oder ein Knödeltris schmecken auch ohne

Fleisch und Speck, Ein Großteil der Unterkünfte

bietet zumindest ein vegetarisches

oder veganes Gericht an. Hütten, die sich

für mehr vegane und vegetarische Gerichte

einsetzen, tun dies aus Überzeugung, sie

erleben den Klimawandel hautnah. Sie versuchen

es dann auch mit ganzheitlichen

Konzepten: ökologischer Strom, regionale

Lebensmittel und was auf einer Hütte ganz

wichtig ist, wenig Müll, denn der muss

wieder ins Tal gebracht werden.

Entscheiden sich die Hütten für vegane

Gerichte, so lassen sie sich meist Schmackhaftes

einfallen, wie ein veganes Sugo mit

Süsslupinenschrot, Linsenlaibchen oder

einen Gemüseeintopf mit Rollgerste. Alle

drei sättigen gut, schmecken und sind ganz

einfach umzusetzen. Ersatzprodukte wie

veganer Leberkäse oder Eiersatz sind im

Kommen Tofuprodukte, die im Gulasch oder

im Curry landen, sind fast Standard. Das gilt

auch für den Leberkäse, denn die gebratene

Scheibe Leberkäse, egal ob vegan oder aus

Fleisch, mit einem Kartoffelgröstl ist ein

klassisches Hüttenessen.

Runde Traditionsbissen

Rustikal und raffiniert

zugleich, sind Knödel

ein unverzichtbarer

Bestandteil der österreichischen

Küche. BLASKO

Convenience hat es sich

zur Aufgabe gemacht,

diese Klassiker direkt auf

den Tisch zu bringen. Ob

die deftigen Grammelknödel,

die würzigen Speckknödel,

oder die kräftigen

Selchfleischknödel, die mit

ihrem rauchigen Aroma

den Gaumen kitzeln, jede

dieser Varianten überzeugt

mit einer tief verwurzelten

Tradition und einer mühelosen

Zubereitung, die das

Kochen zum Kinderspiel

macht. Für mehr Abwechslung

sorgen Semmel- und

Serviettenknödel, die mit

ihrer fluffigen Textur als

Beilage zu den verschiedensten

Gerichten glän-

Foto: Marcher

zen. Wer etwas Besonderes

sucht, sollte die Wurst-Käse-Knödel mit ihrer zartschmelzenden

Füllung kosten oder die Spinatknödel als fleischfreie Alternative

ausprobieren.

www.marcher.at

Rote Rübe Knödel mit Bergkäse auf Kümmelschaum

Zutaten für 10 Personen:

Rote Rübe Knödel

› 200 g Bergkäse,

gewürfelt

› 350 g Rote Beete,

gekocht

› 375 ml Milch

› 80 g Zwiebeln, fein

gehackt

› 50 g Butter

› 750 g Knödelbrot,

gewürfelt

› 5 Eier

› 125 g Parmesan,

gerieben

› 1 EL WIBERG Petersilie,

gefriergetrocknet

Foto: FRUTAROM Savory Solutions

› 10 g WIBERG Ursalz pur

fein

› 1 TL WIBERG Pfeffer

weiß, gemahlen

Kümmelschaum

› 250 g Schalotten,

kleinwürfelig

40 g Butter

80 ml Weißwein

250 ml Obers

› 1 TL WIBERG Kümmel,

ganz

› 6 g WIBERG

Vital-Gemüse-Bouillon

› 250 ml Wasser

❱ Bergkäsewürfel in Petersilie

wälzen. Rote Rübe mit

Milch pürieren. Zwiebeln in

Butter andünsten und zum

Knödelbrot geben. Rote

Rübe-Masse, Eier, Parmesan

zugeben, zu homogenen

Masse verarbeiten und

mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Daraus Knödel

formen und mit einem Käsewürfel füllen. Anschließend

zehn Minuten in Salzwasser kochen.

❱ Für den Kümmelschaum Schalotten in Butter anschwitzen,

mit Weißwein ablöschen und einkochen

lassen. Kräftig mit Kümmel würzen und mit Bouillon

aufgießen. Auf die Hälfte einkochen und Obers zugießen.

Aufkochen lassen, abseihen und schaumig aufschlagen.

www.wiberg.eu


4/2025

HÜTTENEINDECKUNG 33

Ei-Convenience rockt die

Hütten

Ein Frühstück ohne Ei? Für viele

unvorstellbar! Auch als Zwischenmahlzeit

dürfen herzhafte Eierspeisen

nicht fehlen. Und was wäre die alpine

Genusswelt ohne süße „Must-haves“

wie Kaiserschmarrn? Dank pflanzlicher

Ei-Alternativen können Gastronomen

diese Speisen auch vegan

anbieten. In luftiger Höhe zählen

Genuss, Produktsicherheit und vor

allem unkompliziertes Handling. Deshalb

setzen Hüttengastronomen auf

die Eiprodukte von EIPRO.

Ein Hüttenklassiker

Foto: Eipro

Rührei gehört zum Hüttenfrühstück einfach

dazu. Mit dem Eifix Schlemmer Rührei

haben Gastronomen eine gelingsichere

Basis – flüssig, perfekt gewürzt und mit

Obers verfeinert. Es kann direkt aus dem

Tetra Brik in die Pfanne gegeben und optimal

portioniert werden. Durch den Schraubverschluss

lassen sich Restmengen im Kühlschrank

aufbewahren. Wer kreativ werden

will, verfeinert mit Kräutern, Champignons,

Bacon oder Krabben.

Süßes schmeckt immer

Für Chefs, die ihre Gäste auch auf der Berghütte

mit süßen Klassikern verwöhnen

möchten, hält EIPRO das „Eifix Frische

Teige“- Trio bereit. Sie sind nach Original-Rezepten

zubereitet und im Handling

denkbar einfach. Der Teig kommt direkt aus

dem Tetra Brik in die Pfanne oder auf das

Waffeleisen, ganz ohne Messen, Abwiegen

oder lange Ruhezeiten. Serviert wird „just

in time“ und dank des Wiederverschlusses

bleibt alles hygienisch sauber.

www.eipro.de

EIN STEIRISCHES

FAMILIENUNTERNEHMEN

Feiner Mürbteig mit Butter

35 Stück à 90 g

NEU

Apfelfleck

- der gedeckte Apfelkuchen -

gefüllt mit köstlicher Apfelfülle

Vegane Speckknödel

Zutaten für 2 Knödel:

80g Knödelbrot

50g pflanzliche Milch

› 20g Greenforce veganer Bacon

Bits Mix

15g gewürfelte Zwiebeln

8g Greenforce veganer Ei Mix

10g gehackte Petersilie

› Pflanzenöl, Salz, Pfeffer, Muskat

Foto: Bernd Juergens/Shutterstock

❱ Erwärmte Milch über Knödelbrot

gießen und rund 20-30 Minuten quellen

lassen. Vegane Bacon Bits Mix

nach Packungsanleitung mit Wasser

und Speiseöl vermengen, quellen

lassen und kurz anbraten. Zwiebel

dazugeben und alles drei Minuten

braten. Anschließend gemeinsam auf

das gequollene Knödelbrot geben.

Veganer Ei Mix nach Packungsanleitung

mit Wasser glattrühren und auf

das Knödelbrot geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und gut durchkneten.

Gehackte Petersilie untermischen. Knödel mit je ca. 120g Gewicht formen

und 20 Minuten in gesalzenem Wasser ziehen lassen.

www.greenforce.com

www.meisterfrost.at


34 HÜTTENEINDECKUNG

4/2025

Foto: Weinbergmaier

Klein, aber oho!

Knödel-Spezialist Weinbergmaier ließ GASTRO in sein Portfolio blicken. Und wir haben Neues

entdeckt.

Von Petra Pachler

Mini-Knödel sind einer der neuen

Trends und auf unsere Frage, ob hier

Erkenntnisse aus der Marktforschung

mitbeteiligt waren, kam eine ganz klare

Antwort. „Mini-Knödel entstanden bei

uns nicht am Reißbrett, sondern direkt aus

der Praxis. Die Idee entwickelte sich durch

zahlreiche Rückmeldungen aus Kundengesprächen

und Inputs durch unsere Verkaufsmannschaft.

Die Gastronomie steht

vor vielen Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel,

Kostendruck und geänderte

Kundenbedürfnisse, daher ist der Wunsch

nach handlichen, vielseitig einsetzbaren

Convenience-Produkten sehr hoch“, so die

Verantwortlichen.

Und Mini-Formate sind gefragt, sowohl

als Beilage, Snack oder Bestandteil kreativer

Gerichte.

Was die Füllung anbelangt, so sind die

Österreicher ganz klar in ihren Präferenzen:

Es werden überwiegend pikante Knödel

bevorzugt, wenn man die Beilagenknödel

mit dazu rechnet.

Zahlen zum Knödel

Bei Weinbergmaier verteilt sich der Knödelmarkt

wie folgt. Unter der Marke TONI

KAISER – Beste Wiener Mehlspeisküche –

wurden 31 % süße Knödel und unter der Traditionsmarke

BAUERNLAND 69 % pikante

Knödel verkauft. Unter BAUERNLAND wird

mit 73 % der überwiegende Teil im Bereich

Beilagenknödel abgenommen. (Gastro Data

2024, Menge).

Als absolute Top Seller haben sich bei

Weinbergmaier im süßen Bereich die TONI

KAISER Nougatknödel, im pikanten Bereich

die BAUERNLAND Semmelknödel als Beilage

und die BAUERNLAND Hascheeknödel

im pikant gefüllten Segment etabliert.

Pflanzliches ist im Vormarsch

„Vegetarische und vegane Produkte sind

aus unserem Sortiment längst nicht mehr

wegzudenken. Sie stellen einen wichtigen

und stetig wachsenden Anteil an unserem

Umsatz sowie Absatz dar. Rund 40 %

unserer BAUERNLAND Produkte sind entweder

vegan oder vegetarisch, was unseren

Kunden eine breite Auswahl an fleischlosen

Spezialitäten bietet.

Bei TONI KAISER sind alle Produkte

vegetarisch und ein aktuelles Highlight

sind die neuen TONI KAISER Mini Sticks in

den Sorten Kirsch und Nougat. Die ca. 30 g

kleinen Sticks sind fertig gekocht, goldbraun

gebröselt und müssen nur noch aufgetaut

und erwärmt werden“.

Welche pflanzlichen Knödel werden

am häufigsten nachgefragt? Die beliebtesten

pflanzlichen Knödel im Sortiment von

Weinbergmaier sind die Spinat-Käse-Knödel

und die Steinpilzknödel mit Semmelteig. Die

Spinat-Käse-Knödel überzeugen durch die

harmonische Verbindung von Spinat und

mildem Käse, während die Steinpilzknödel

mit ihrem intensiven Pilzgeschmack und

dem feinen Semmelteig besonders geschätzt

werden. Beide Varianten sind nicht nur

geschmacklich ein Genuss, sondern auch

beliebte fleischlose Alternativen.

www.weinbergmaier.at


4/2025

HÜTTEN 35

Tradition auf dem Teller

Der Apfelfleck von

Meisterfrost vereint

in sich die feine

Kunst traditioneller

Backkunst und den

unverwechselbaren

Geschmack saftigsüßer

Äpfel. Eingebettet

in zarten,

buttrigen Mürbteig,

entfaltet die fruchtig-aromatische

Füllung ihr volles

Foto: Meisterfrost

Bouquet und weckt

Erinnerungen an jene besonderen Momente in Omas duftender

Backstube. Sorgfältig zubereitet und liebevoll belegt, präsentiert

sich dieser gedeckte Apfelkuchen als süße Versuchung, die zu jeder

Gelegenheit ihren Platz findet — sei es als krönender Abschluss

eines Menüs, als Begleiter zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag

oder als charmantes Angebot für Gäste. Mit einer zarten Schicht

Staubzucker bestäubt und nach kurzem Auftauen servierfertig,

verbindet der Apfelfleck Konditorkunst mit dem behaglichen

Geschmack von Kindheitserinnerungen.

www.meisterfrost.at

Foto: Wiberg

Finetuning bei Tisch

Gäste greifen gerne zu Gewürzmühlen,

um das Genusserlebnis

am Tisch individuell zu

verfeinern und ihre Speisen nach

eigenen Vorlieben zu würzen. Die

WIBERG Gewürzmühlen gelten

daher seit Jahren als Favorit am

Tisch oder Buffet. Nun wurde

das Sortiment um zwei Produkte

erweitert: Das Knoblauch-Salz

kombiniert Meersalz, Knoblauch,

Bärlauch und Ingwer und

kommt hervorragend zu Fisch,

Fleisch und Saucen zur Geltung.

Der Rauchsalz-Mix überzeugt

mit einer Kombination aus Salzaroma,

natürlicher Rauchnote

sowie Piment- und Pfeffernoten

und harmoniert ideal mit Steaks, Gemüse und würzigen Gerichten.

Für kulinarische Entdecker bietet das WIBERG Sortiment Gewürzmischungen

aller Art – von klassischem Meersalz und buntem

Pfeffer bis hin zu kreativen Varianten wie Italia Style, Wilde Kräuter

oder Steak Pfeffer.

www.wiberg.eu


Art. 1324*

Burger &

Sandwiches

Schon vorgeschnitten,

sofort servierfertig!

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Art. 2128*

Art. 751*

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Art. 6002*

Potato-Smash

Burger

Maße: Ø 9,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 75 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 6006*

Potato Split Bun

Maße: Ø 10,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken

Burger

HIGHLIGHTS

Art. 2682*

BB-Brezel-Brioche

Burger mit Sesam,

4 Inch

Maße: Ø 10,0 x H 5,0 cm

Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2434*

Burger Sesam

Maße: Ø 12,0 x H 4,2 cm

Gewicht: 86 g, 24 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2661*

FF-Glossy Brioche

Burger 4,5-Inch

Maße: Ø 11,0 x H 5,0 cm

Gewicht: 100 g, 44 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1160*

FF-PartyBurger-

Mischkiste,

4-fach sortiert

Maße: Ø 6,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

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Lauge

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Art. 2374*

FF-Oriental Burger,

geschnitten

Maße: Ø 12,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2681*

Brezel Sandwich,

geschnitten

Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm

Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 252*

FF-Rusty Burger,

geschnitten

Maße: Ø 12,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1600*

FF-Gourmet Burger

rund, geschnitten

Maße: Ø 12,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Schnell, sauber & günstig –

das vorgeschnittene Sandwich!

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Art. 2548*

FF-OMG Sandwich,

geschnitten

Maße: L 18,5 x B 8,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 115 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken


nnatürlich ∙ ausgenomme

nnatürlich ∙ ausgenomme

Lauge

Art. 5059*

FF-Brezel Dip-Stick,

3-fach sortiert

Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

Laugen Minis

Lauge

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Art. 2756*

FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 5036*

FF-Laugen Dip-Ball

Maße: L 3,0 x B 3,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

Leicht, fruchtig & köstlich –

der perfekte

Sommerkuchen!

NEUHEITEN

Die MINIS

vielseitig einsetzbar

optisch

ansprechend

einfach

portionierbar

ideal als Snack

oder Fingerfood

Art. 2626*

Fruchtiger

Kuchenmix,

3-fach sortiert

Maße: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2652*

Donauwelle,

klassisch

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2816*

Exquisite

Fruchtkuchenbox,

3-fach sortiert

Gewicht: 2.530 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

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Bio Blechkuchen-

Mischkarton,

3-fach sortiert

Maße: L 27,0 x B 21,2 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.200 g, 3 Pl. / Kt.

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Beilage AT Mai_2025


Gegessen wird,

was berührt

ETHNO

FOOD

Foto: Doğu Tuncer


4/2025

ETHNO FOOD 37

Gutes Essen stillt den Hunger, großartiges weckt Sehnsucht.

Von Nele Klaffl

Es erzählt Geschichten und lässt uns

mit jedem Bissen in andere Kulturen

eintauchen. Ein Blick in den aktuellen

Future Menus Trendreport von Unilever

Food Solutions, der auf Daten aus 21

Ländern, 1.100 Küchenchefs und 237.000

Keywords basiert, verrät: In der Kulinarik

von heute – mehr noch in der von morgen

– geht es um Identität, Leidenschaft und

Verbundenheit. Um das orchestrierte Spiel

von Aromen, Texturen und kulturellen Einflüssen.

Und um einen globalen Taktgeber:

Südostasien.

Der Reiz des Unkomplizierten

Was einst als Sattmacher für unterwegs

galt, erfährt heute eine Renaissance als Stilmittel

der gehobenen Gastronomie: Street

Food. Besonders in asiatischen Ländern

ist Street Food tief verwurzelt. Indonesien

etwa bringt Gerichte wie Martabak hervor

– eine Art gefaltete Palatschinke, süß oder

herzhaft, ursprünglich simpel, heute in edlen

Varianten neu interpretiert: mit gereiftem

Käse, feiner Schokolade oder einem Hauch

Trüffel. Was hier geschieht, ist exemplarisch

für einen größeren Trend. „Street Food Couture“

verbindet den unaufgeregten Charme

der Straße mit dem Anspruch der Haute

Cuisine. Lässig im Look, hochkarätig im

Geschmack. Kleine Gerichte in Street-Food-

Manier eignen sich ideal für Sharing-Konzepte

und sprechen damit einen weiteren

Trend an, der sich bereits etabliert hat.

Generation Flexibel

Es ist vor allem die Generation Z, die den

Markt verändert: Sie sucht das Authentische,

fordert Flexibilität und liebt das Experiment.

Die Dichotomie zwischen Gourmetrestaurant

und Fast Food wurde von neuen

Zwischenräumen ersetzt. Von Orten und

Formaten, die Geschmack, Individualisierung

und kulturelle Diversität zusammenbringen.

Grenzenloses Denken

Grenzen werden aufgelöst – geografisch

wie stilistisch. Vermeintlich vertraute

Gerichte überraschen plötzlich mit einem

Hauch Miso, fermentiertem Kimchi oder

Shiso-Blättern. Sojasaucen werden gereift

wie Wein, und jeder Löffel ist Träger einer

„Street Food Couture“ verbindet den unaufgeregten Charme der Straße mit dem Anspruch

der Haute Cuisine.

Geschichte von Herkunft, Technik und

Persönlichkeit. Köche erzählen ihre Biografien

und ihren Blickwinkel auf Gerichte,

die bewusst zwischen den Welten stehen.

Miso, Gochujang oder Yuzu haben längst

ihren festen Platz – nicht mehr als exotische

Tupfer, sondern als strukturgebende

Elemente.

Zum Mitmachen, bitte!

Der zunehmende Wunsch unserer Gesellschaft,

selbst Teil des Prozesses zu werden,

verändert die Art, wie gegessen wird. Ob

durch Topping-Stationen für Sommerrollen,

individuell kombinierbare Wraps oder wählbare

Geschmacksprofile wie scharf, süß oder

umami – Essen avanciert zum interaktiven

Erlebnis und der Gast zum Mitgestalter.

Was zählt, ist der Moment – das Zischen der

Pfanne, das Anrichten am Tisch, der Dampf,

der aus einem Bambuskorb aufsteigt. All das

wird Teil eines multisensorischen Erlebnisses.

Selbst Klassiker wie Eiscreme erfahren

durch neue Verfahren und Zutaten ein

Revival. So hat sich Speiseeis zur global am

schnellsten wachsenden Online-Suchanfrage

im Bereich Food entwickelt und birgt

enormes Potenzial.

Der Sinn für das Besondere

Auch technologisch erfindet sich die Gastronomie

neu. KI empfiehlt mittlerweile

Gerichte basierend auf den Vorlieben des

Gastes, und 3D-Drucker produzieren fragile

Dessertkunst. Dabei geht es mehr darum,

das Menschliche zu erweitern, als dieses

zu ersetzen. Es bedarf keinesfalls immer

modernster Technologien. Schon kleine

Effekte wie aufgeschäumte Saucen, Rauchinszenierungen

oder Flambieren am Tisch

reichen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Die Zukunft des Essens ist vor allem

eines: offen. Sie schmeckt nach Ferne, aber

fühlt sich nah an. Und sie beginnt dort, wo

sich Kreativität, Handwerk und Haltung auf

dem Teller begegnen. Es ist die Antwort auf

eine neue gastronomische Realität, in der

kulturelle Vielfalt, technologische Möglichkeiten

und veränderte Gästebedürfnisse aufeinandertreffen.

Foto: Dave H

Foto: Bilakis


38 PORTRAIT

4/2025

FLEISCH

KULTUR

Fotos: Közde Döner

Döner-Genuss wie in Istanbul

In Wien-Favoriten erlebt man bei Közde Döner echte türkische Handwerkskunst – mit sorgfältig

ausgewähltem Fleisch, das so zubereitet wird, wie es in der Türkei traditionell genossen

wird.

Von Kurt Heinz

Bei Közde Döner steht das Fleisch im

Mittelpunkt. Hier wird nicht auf vorgefertigte

Tiefkühlspieße gesetzt,

sondern ausschließlich auf erstklassiges

Rindfleisch aus Österreich – speziell aus

der Oberschale. Das Fleisch wird von Hand

in einer eigens kreierten, hausgemachten

Marinade gepflegt, die alle Aromen optimal

hervorhebt. Täglich frisch aufgespießt und

über glühender Holzkohle gegrillt, erhält

es eine perfekte Kombination aus Saftigkeit

und einer knusprigen, aromatischen

Oberfläche. Diese handwerkliche Sorgfalt

garantiert ein Geschmackserlebnis, das an

die authentische Döner-Kultur in der Türkei

erinnert.

Traditionelle Zubereitung

Das Geheimnis des authentischen Döner-

Genusses liegt in der traditionellen Zubereitung,

die bei Közde Döner großgeschrieben

wird. In der offenen Küche können Gäste

hautnah erleben, wie das frisch marinierte

Fleisch über Holzkohle gegrillt wird. Diese

transparente Zubereitung vermittelt nicht

nur Vertrauen, sondern unterstreicht auch

die Qualität und Handwerkskunst, die in

jedem Dreh des Spießes steckt. Der Einsatz

von Holzkohle verleiht dem Döner nicht nur

ein unverwechselbares Aroma, sondern verbindet

moderne Kochkunst mit jahrhundertealter

türkischer Tradition – genau so, wie

es in den Straßen Istanbuls üblich ist.

Echtes Döner-Erlebnis

Über das hervorragende Fleisch hinaus

rundet bei Közde Döner das gesamte Angebot

das authentische Döner-Erlebnis ab.

Selbstgemachtes Fladenbrot, knackiges, frisches

Gemüse und eine sorgfältige Auswahl

an Gewürzen spielen dabei eine wichtige

Rolle. Ob als klassischer Döner-Teller oder

in Form des beliebten Iskender – hier kann

jeder Gast die für ihn ideale Portion wählen.

„Abhängig von den individuellen Vorlieben

und wie groß der Hunger ist, können Gäste

drei verschiedene Portionsgrößen bestellen,

was die Fleischmenge anbelangt. Zur

Wahl stehen 150 Gramm, 230 Gramm oder

300 Gramm“,erklärt Kemal Ünal, Gründer

des Restaurants Közde Döner. Das stilvolle

Ambiente, kombiniert mit einem aufmerksamen

Service und dem Blick in die offene

Küche, vermittelt das Gefühl, als wäre man

mitten in einem türkischen Lokal in Istanbul.

So wird aus dem schnellen Snack ein

kulinarischer Genuss, der zum Verweilen

und bewussten Schlemmen einlädt.

Közde Döner beweist, dass Döner mehr

ist als Fastfood. Mit hochwertigem, frisch

zubereitetem Fleisch und authentischer,

traditioneller Zubereitung erleben Gäste

in Wien-Favoriten ein Döner-Erlebnis, das

an die echten Geschmäcker und die Atmosphäre

der Türkei erinnert. Wer bei Közde

Döner speist, genießt nicht nur exzellentes

Fleisch, sondern taucht ein in eine Kultur

des bewussten, authentischen Genusses.

www.kozdedoner-restaurant.at


4/2025

AKTUELLES 39

Aha-Effekt

AcetoPlus kombiniert hochwertige

Essige und vollreife Früchte.

Das Sortiment wurde um zwei Sorten

erweitert und zusätzlich erstrahlen alle

Flaschen in einem neuen, modernen

Design. Die Serie erweckt Experimentierfreude

in der Küche: Ob in Dressings,

Saucen, Schmorgerichten oder sogar in

Desserts – die Verbindung von fruchtiger

Süße und ausgewogener Säure inspiriert

zu kreativen Rezeptideen. AcetoPlus

Marille vereint etwa sonnengereifte Fruchtnoten

mit Weißweinessig – ideal für Bowls,

Chutneys oder süße Akzente. Auch Aceto-

Plus Sauerkirsche begeistert mit intensivem

Fruchtgeschmack und frischer Säure – geeignet

für Dressings oder als raffinierter Portweinersatz.

Mit insgesamt neun Geschmacksrichtungen

lädt die AcetoPlus-Range zum kreativen

Ausprobieren ein – für moderne Küche mit Aha-

Effekt.

www.wiberg.eu

Foto: Wiberg

Knusprig ist ein Muss

Wenn es um Kartoffelprodukte

geht, setzt Aviko vor

allem auf zwei Faktoren

für den Erfolg: eine

attraktive Optik und

eine hohe Knusprigkeit.

Der Foodservice-

Spezialist bringt gleich

zwei TK-Beilagen auf

den Markt. Die „Extra

Thin Wedges“ sind

besonders dünne, handwerklich geschnittene Kartoffelspalten

mit naturbelassener Schale. Dadurch sehen sie wie handgemacht

aus – und schmecken auch so. Nach nur drei Minuten in der Fritteuse,

bleiben sie selbst unter Saucen und Toppings lange knusprig.

„Deep Crinkle Slices“ heißen die Kartoffelscheiben der etwas

anderen Art. Mit ihrem markanten Wellenschnitt bringen sie das

gewisse Etwas auf den Teller – und das nicht nur visuell. Durch ihr

glutenfreies Coating sind sie äußerst kross und haben eine lange

Standzeit von bis zu 20 Minuten nach Zubereitung.

www.aviko.at

Foto: Studio Philippi


„Ein Familienbetrieb ist das

schlagkräftigste Produkt“

Foto: Inge Prader Familie


4/2025

PORTRAIT 41

„Ein Familienbetrieb ist aus meiner Sicht das schlagkräftigste touristische Produkt“, so

Hannes Müller, der mit seinem Familienbetrieb Genießerhotel Die Forelle am Weissensee

gerade den Grünen Michelin-Stern eroberte!

Von Petra Pachler

Herr Müller, ein grüner Michelin-Stern

in der aktuellen Bewertung – überrascht

oder insgeheim doch ein bisschen damit

geliebäugelt?

Ja, definitiv haben wir damit schon ein

bisserl geliebäugelt. Da wir ja eigentlich

all diese Kriterien schon einige Jahre erfüllen.

Und ganz ehrlich gesagt freut uns der

grüne Stern fast genau so viel wie der Rote,

wenn nicht sogar en bisserl mehr. Unter

dem grünen Stern verstehen wir die ganze

Arbeit bis zum Teller, sprich die Entstehung

der Lebensmittel, den Zugang zu den Bauern

bzw. zur heimischen Landwirtschaft, zu

Jahreszeiten und zu ökologischen und ökonomischen

Betriebsabläufen etc. quasi die

ganze Entstehung eines Gerichtes.

Was haben die Tester als Hauptkriterium

für die Auszeichnung angeführt?

Unsere Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft

auf 90 Hektar Wald und Wiese

prägen auch unsere Küche, sprich eigene

Schafe und Schweine, Gemüse, Obst und

Kräuter etc. Genauso wichtig ist die Verarbeitung

von Holzabschnitten aus unserem

bewirtschafteten Wald, die unsere

Hackschnitzelheizung befeuern. Zugekaufte

Produkte kommen alle von nahegelegenen

Bauern. Wir nutzen keine Einwegprodukte,

wir arbeiten mit Sonnenenergie und bei uns

wird natürlich selbst kompostiert.“ So sahen

es auch die Tester.

Dazu noch Koch des Jahres 2025 von Gault

Millau und vier Hauben sowieso – was

machen diese Auszeichnungen mit Ihnen?

Entsteht Druck oder ist es mehr Motivation?

In erster Linie ist es eine Bestätigung, dass

man mit seinem Schaffen, seinem Denken

am richtigen Weg ist. Ich würde es nicht

als Druck bezeichnen, sondern mehr als

Ansporn nicht nachzulassen und auf dem

selben Weg weiterzumachen.

Saisonale Produkte liegen stark im Trend.

Wie decken Sie zum Beispiel den Gemüsebedarf

im Winter ab? Ausschließlich

mit den vorhanden Sorten oder wird im

Sommer eingekocht, fermentiert und

Regionalität beim Interieur und auf dem Teller.

Fotos: Lukas Kirchgasser

welche Produkte eignen sich am besten

dafür?

Zum einen muss ich sagen, dass wir hier

in der unmittelbaren Umgebung hervorragende

Gemüsebauern haben, die hinsichtlich

Wintergemüse-Vielfalt sowie auch

Gemüselagerung auf einem unglaublichen

Niveau sind. Da sind wir tatsächlich bestens

versorgt.

Was das Obst bzw. Beerenobst angeht,

muss man natürlich im Sommer ausreichend

vorarbeiten. Dafür haben wir eigens

je ein Tiefkühl- bzw. Kühlhaus, um all diese

Lebensmittel zu bevorraten. Lebensmittelfermentation

bzw. alle Arten der Konservierung

sind in unserem jahreszeitlichen Ablauf

nicht mehr wegzudenken.

Es eignen sich eigentlich alle Lebensmittel

für irgendeine Art der Bevorratung.

Entweder werden sie fermentiert, eingelegt,

gefroren oder getrocknet.

Ebenso ist „nose to tail“ in aller Munde.

Gibt es in Ihrer Küche ein Gericht, das

speziell dafür kreiert wurde?

Nein, denn dieses Denken ist in unseren

Abläufen von Haus aus integriert. Das

müssen wir nicht extra deklarieren, das ist

Voraussetzung.

Die Restlküche, ein spannendes Thema.

Was kommt hier zum Beispiel auf den

Tisch?

Ja, wir haben sogar einen eigenen Brand

dafür entwickelt – „rescued kitchen“ vom

überschüssigen zum unerwarteten - z.B.

am Frühstücksbuffet werden sämtliche

Produkte diesbezüglich eigens ausgelobt.

Z.B. Brotmüsli, Gemüsehumus, Apfelschalenmehl

oder die Brotscherzl`n ….

Regional heißt ja nicht unbedingt nur

aus Österreich, sondern ist eine Sache des

Radius? Welche Produkte beziehen Sie aus

dem benachbarten Ausland?

Wir orientieren uns da nach unseren eigenen

Prinzipen. WWWW - Wie wird das Lebensmittel

hergestellt? Zu welcher Jahreszeit?

Wer baut es an? Wer profitiert davon? Dahinter

stecken noch jeweils Ableitungen. Und


42

PORTRAIT 4/2025

erst wenn all diese Fakten für uns nachvollziehbar

sind, dann kommt das Lebensmittel

in unsere Küche. In der Praxis ist das wirklich

ein aufwendiger Prozess, den man nicht

immer ganz schafft, aber es ist immer unser

Anspruch, genau so vorzugehen. Regionalität

bzw. Radius ist da eher zweitrangig. Aber

diese Vorgaben an sich schließen einen überregionalen

Einkauf teilweise aus. Wenn es um

das benachbarte Ausland geht, so beziehen

wir schon gerne – gerade in der Winterzeit

Gemüse wie etwa die Rose von Görz, Puntarelle

oder auch gerne Olivenöl.

Sie bezeichnen Ihre Küche als Berg-See-

Küche: Woher beziehen Sie dabei Ihre

Produkte vorrangig?

Die Jahreszeit gibt den Takt vor. Die Bauern

liefern, was sie gerade haben und ich als

Koch orientiere mich nach den natürlichen

Gegebenheiten des Weissenseetales – Wildpflanzen,

Kräuter, Blüten, Beeren etc. quasi

die Ressourcen unserer Landschaft. Wir

haben eine Vielzahl an Bauern, Gärtnern

und Sammlern, die uns das ganze Jahr über

beliefern. Da gibt es nichts Formelles wie

eine Abnahmegarantie – Vertrauen und

Wertschätzung sind stärker als jedes Papier.

Foto: Krenn Verlag

Kennen Sie alle Ihre Lieferanten/Bauern

persönlich?

Ja, das ist Voraussetzung. Das sind sogar

richtige Freundschaften.

Ihre Kochwerkstatt bringt Hobbyköchen

ein bisschen das Kochen bei! Sind Sie da in

Richtung Haubenküche unterwegs oder

geht es hier um einfache Gerichte?

Da muss man immer eine gute Mischung

haben. Natürlich muss es zu Hause nachkochbar

sein aber man darf nicht vergessen,

dass viele Kursteilnehmer auch schon

auf einem richtige hohen Niveau unterwegs

sind und gerades deshalb darf es auch nicht

zu banal bzw. einfach sein.

Das Restaurant ist abgekoppelt vom Hotelbetrieb!

Was und wie kochen Sie für Ihre

Hotelgäste? Und, können diese mit Aufzahlung

die Halbpension auch a la carte

essen?

Wir unterscheiden zwischen unserem Berg.

See.Tagesmenü und unserem Berg.See.

Degustationsmenü. Das Tagesmenü gibt

es an 7 Tagen die Woche und ist das Menü,

welches unsere Hotelgäste täglich genießen.

Das Degustationsmenü ist um einiges

Eingelegt statt reingelegt: Lebensmittelfermentation bzw. alle Arten der Konservierung

sind im jahreszeitlichen Ablauf nicht mehr wegzudenken.

Foto: Lukas Kirchgasser

umfangreicher und gibt es an vier Abenden

in der Woche. Natürlich können unsere

Hotelgäste auch gerne einmal gegen Aufpreis

diese genießen. Von der Qualität her

unterscheiden sich die beiden Menüs überhaupt

nicht. Beim Degustationsmenü ist die

Anrichteweise bzw. Präsentation um einiges

aufwändiger.

Die Forelle ist ein klassischer Familienbetrieb,

in dem jeder seinen Bereich hat.

Wie viele Mitarbeiter sind noch bei Ihnen

tätig?

Genau. Deshalb bin ich auch sehr stolz

darauf, so unseren Betrieb zu gestalten. Ein

Familienbetrieb ist aus meiner Sicht das

wertigste und schlagkräftigste touristische

Produkt! Zu unserer Familie haben wir noch

20 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit.

Welche Ausbildung zum Koch haben Sie

gemacht und welche Stationen waren da

am prägendsten?

Drei Jahre Hotelfachschule Villach. Danach

Restaurant Goldener Hirsch in Salzburg und

anschließend Restaurant Korso bei der Oper

(Reinhard Gerer) – diese Zeit war für mich

sehr prägend, da es Reinhard Gerer verstand,

mit allen Lebensmitteln gleichwertig umzugehen,

auch wenn diese noch so „minderwertig“

waren.

Herr Müller, vielen Dank für das

Gespräch!


4/2025

ADVERTORIAL 43

Foto: Darbo

Köstlicher Start in den Tag

info

Das Frühstück hat für den Gast und die

Hotellerie einen hohen Stellenwert,

zumal das Frühstück oft die einzige

Mahlzeit im Hotel ist. Umso mehr Wert

muss das Hotel somit auf das Frühstück

legen. Zeitgerechte Präsentation sowie eine

zeitgemäße Angebotsauswahl und Sortenvielfalt

stellen daher wichtige Faktoren

für die Zufriedenheit des Gastes und das

Renommée des Hauses dar.

In den besten Häusern gibt es auch zum

Frühstück nur das Beste. Dazu gehören

Darbo Naturrein Konfitüre, Honig, Sirup und

Nougatcreme.

Die Produktrange des Familienbetriebs

aus Stans in Tirol reicht von Minigläsern

bis zu Fruchtaufstrichen in Großgebinden

(Eimer und Dosen), Dekorgläsern – natürlich

auch in Bio-Qualität – Portionsbechern

und Dosierflaschen. Hinsichtlich der Konfitüren-Sorten

sind Kenner von der Vielfalt

der Geschmacksrichtungen begeistert. So

befinden sich Marillen, Erdbeeren, Himbeeren,

Pfirsiche, Orangen, Heidelbeeren,

Schwarzkirschen und einige andere köstliche

Früchte im Angebot von Darbo. Auch

beim Honig gibt es eine große Sortenauswahl,

die Honig-Liebhaber zu schätzen

wissen. Natürlich bieten wir auch diesen in

Bio-Qualität an. Den Blütenhonig, der ideal

zum Süßen von Tee oder anderen Getränken

sowie zum Verfeinern von Müsli oder

Joghurt ist, gibt es auch in Form von Honigsticks.

Zur Präsentation bietet Ihnen das Haus

Darbo dekorative Platzierungshilfen an, die

es Ihnen erleichtern, aus Ihrem Frühstücksbuffet

ein optisches Erlebnis für Ihre Gäste

zu machen. Diese speziellen Präsentationshilfen

bestehen aus handbemalten Keramiktöpfen,

Acryltöpfen, Platzierungen für

Portionsbecher Konfitüre oder Honig bzw.

Aufstellern. Die Präsentationshilfen wurden

in Zusammenarbeit mit der Gastronomie

entwickelt, um eine appetitliche Platzierung

am Frühstücksbuffet zu ermöglichen. Natürlich

sind diese Platzierungshilfen dem hochwertigen

Darbo-Auftritt angepasst.

Beim Frühstücksbuffet dürfen auch

unsere dekorativen Dispenser – ein hygienisches

Dosiersystem für Fruchtaufstriche,

Honig und Nougatcreme in der Dosierflasche

– nicht fehlen. Hochwertige Materialien

wie Edelstahl und Aluminium machen

den Dispenser zu einem perfekten Präsentations-Tool,

um Ihren Gästen erlesene Köstlichkeiten

anzubieten und ihnen den Beginn

des Tages zu versüßen. Diese sind übrigens

sowohl in weiß als auch in schwarz erhältlich.

shop.darbo.com

Die Vorteile auf einen Blick:

Mühelose und unkomplizierte Handhabung

Flexible Verwendung für alle Sorten

Einfache Säuberung ohne Zerlegen

Hygienische und saubere Dosierung

Kein Tropfen

Einfaches Austauschen der leeren Dosierflaschen

Kein Werkzeug notwendig

Keine komplizierte Mechanik

Ansprechende Optik durch schlichtes Design

Dosierflaschen sind wiederverschließbar

Funktioniert ohne Strom

› Klare Sortenerkennung durch ins Auge fallende Illustrationen und

mehrsprachige Beschriftung auf den Etiketten der Dosierflaschen.


Seite 44 bis Seite 51

Cold Drinks

Foto: pixabay

Kolumne

Sind unabhängige Brauer besser?

Der 27. April ist ein besonderes Datum.

Wer im Geschichtsunterricht zu kosten. Sind diese Biere besser

nehmen und natürlich auch Biere

aufgepasst hat, weiß um die Bedeutung:

1945, also vor 80 Jahren, wurde Budweiser, Weihenstephan oder

als Biere aus Staatsbrauereien wie

am 27. April die Unabhängigkeit der dem Münchner Hofbräuhaus? Sind

Republik Österreich vom damals sie besser als die Biere aus Konzernbrauereien,

die zwar auch in Privatei-

noch in aussichtslose Kämpfe verstrickten

Nazi-Imperium erklärt. Es gentum stehen, von den unabhängigen

Privatbrauern aber noch stärker

ist wohl kein Zufall, dass die unabhängigen

Privatbrauereien Österreichs

genau das Wochenende vom dischen Staatsbrauer? Nun: Das ist

abgelehnt werden als die auslän-

25. bis 27. April zur Feier ihrer Unabhängigkeit

gewählt haben – und ihre ein Argument haben die Privatbrau-

weitgehend Geschmackssache. Aber

Kunden einladen, die Brauereien zu ereien für sich: Sie versteuern ihre

besuchen, an Gewinnspielen teilzu-

Gewinne ausschließlich in Österreich.

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


4/2025

BIER 45

Radler im Gastro-Setting

Ein erfrischendes Highlight, das Ihre Getränkekarte bereichern kann.

Von Kurt Heinz

Als Gastronom wissen Sie, dass der

Wandel der Gästebedürfnisse einen

stetigen Innovationsdruck erzeugt

– hier setzt der Radler an. Das klassische

Biermischgetränk erlebt gerade eine Renaissance,

die weit über die traditionelle Kombination

mit Zitronenlimonade hinausgeht.

Moderne Kreationen, verfeinert mit regionalen

und fruchtigen Aromen wie Grapefruit,

Holunder oder Beerennoten, sind aktuell

besonders gefragt. Dabei können Varianten

mit reduziertem Alkoholanteil (oft zwischen

2 und 3 Volumenprozent) ein breites Publikum

ansprechen, insbesondere gesundheitsbewusste

Gäste oder solche, die einen

leichten Sommergenuss bevorzugen.

Für den optimalen Genuss empfiehlt sich

eine zielgerichtete Präsentation: Servieren

Sie den Radler in gut gekühlten, schlanken

Gläsern oder modernen Tumblern, um das

lebhafte Farbenspiel und die Spritzigkeit des

Getränks hervorzuheben. Kombinieren Sie

diese erfrischenden Mischgetränke idealerweise

mit leichten, sommerlichen Speisen

wie frischen Salaten, gegrilltem Fisch oder

mediterranen Tapas, die das Aroma harmonisch

abrunden.

International beobachten Sie zudem

spannende Trends: In Ländern wie Deutschland,

Italien und Skandinavien experimentieren

Betriebe mit regionalen Zutaten und

innovativen Aromakreationen. Nutzen Sie

diese Impulse, um sich im Wettbewerb zu

differenzieren und Ihren Gästen ein unvergessliches

Geschmackserlebnis zu bieten.

Foto: harmedlightph / stock.adobe.com

Foto: Erik Lösch

Spritzige Auszeit

Stiegl-Radler bringt fruchtige Erfrischung für die Mittagspause,

beim Afterwork oder nach dem Sport – ganz gleich, ob mit oder

ohne Alkohol. Die naturtrüben Sorten Zitrone und Grapefruit verbinden

das Beste aus Stiegl-Goldbräu und lebendiger Limonade.

Der Grapefruit-Radler tanzt auf der Zunge mit seiner fruchtigherben

Frische, während der Zitronen-Radler mit der prickelnden

Leichtigkeit sonnengereifter Zitronen begeistert. Und das Ganze

mit nur 31 bzw. 33 kcal pro 100 ml – ein leichtes Vergnügen. Für

den Sommer lädt der Himbeer-Radler zu einer beerig-süßen Verführung

ein, die mit einer dezenten Biernote für unerwartete Tiefe

sorgt. Wer auf Alkohol verzichtet, findet im Stiegl-Radler 0,0% Zitrone

eine spritzige Wahl – fruchtig, leicht und mit nur 24 kcal/100

ml, ideal nach dem Sport.

www.stiegl.at

Für kommende

Generationen

Nur aus einer intakten Natur

können auch zukünftige Generationen

wertvolle natürliche Rohstoffe

für feine Tiroler Bierspezialitäten

schöpfen. Deshalb arbeitet

die Privatbrauerei Zillertal Bier in

mehreren Projekten daran, mittelfristig

CO2 neutral zu werden.

Alle Bierspezialitäten werden mit

hochwertigen, heimischen Rohstoffen

gebraut, die teilweise sogar

aus biologischem Anbau kommen

– wie beispielsweise der BioRadler

naturtrüb. Seine Trübung erhält er

nicht durch eine naturtrübe Limonade,

sondern durch ein naturtrübes

BioZwickl. Die Mischung mit

einer zurückhaltend süßen Bio-

Zitronenlimonade, die eigens für den BioRadler entwickelt wurde,

verleiht ihm den ausgewogenen und frischen Charakter. Mit nur 1,6

Prozent Alkohol ist der Zillertal BioRadler der Begleiter zu fruchtig

süßen Gerichten.

www.zillertal-bier.at

Foto: Zillertal Bier


46 SPIRITUOSEN

4/2025

Fotos: pixabay

Spirituosen-Avantgarde

Mit leichten, spritzigen Kreationen ein neues Level an Frische und Finesse erleben.

Von Michael Heinz

In der österreichischen Gastronomie

zeichnet sich ein spannender Trend ab:

Trendspirituosen wie Vermouth, Limoncello,

Kräuter- und Bitterliköre gewinnen

als Basis für innovative Aperitifs

zunehmend an Bedeutung. Die moderne

Getränkekultur setzt nicht mehr auf hohe

Alkoholstärken, sondern auf erlesene

Aromen, Frische und eine anspruchsvolle

Präsentation. Gastronomen können hier

mit vielfältigen, leichten Spritzgetränken

punkten, die durch ihre visuelle Eleganz

in hochstilisierten Weingläsern – garniert

mit einem Stück Obst oder einem Zweig

frischer Kräuter – begeistern.

Richtige Komponenten

Der Einsatz von Vermouth bietet zahlreiche

Möglichkeiten: Ob klassisch als Basis für

einen spritzigen Aperitif mit Soda oder als

raffinierte Zutat in einer Cocktailvariation,

Vermouth entfaltet durch ausgewogene

Bitter- und Süßnoten seinen Charme. Eine

Rezeptidee: 50 ml Vermouth, 100 ml kühles

Soda und ein Spritzer frischer Zitrone,

abgerundet mit einer Orangenscheibe und

einem Zweig Rosmarin. Diese Komposition

überzeugt nicht nur optisch, sondern auch

geschmacklich und sorgt für einen gelungenen

Start in den Abend.

Auch Limoncello erfreut sich immer

größerer Beliebtheit. Als aromatische Komponente

bringt er eine unverwechselbare

Zitrusnote ein, die in Kombination mit Secco

oder Tonic zu einem erfrischenden Spritzgetränk

mutiert. Ein Vorschlag: 40 ml Limoncello,

80 ml Tonic und ein Schuss Mineralwasser,

serviert in einem schlanken Weinglas.

Garnieren Sie mit einer Zitronenzeste

und einem Minzzweig, um das Bouquet noch

weiter zu verfeinern. Diese leichten Drinks

sprechen vor allem anspruchsvolle Gäste

an, die Wert auf Genuss ohne übermäßigen

Alkohol legen.

Kräuter- und Bitterliköre runden das

Spektrum ab und bieten ein facettenreiches

Aromaerlebnis. Eine kreative Kombination

aus Bitterlikör, Soda und einem Hauch

Limette ergibt einen Drink, der sowohl als

Aperitif als auch als leichter Begleiter zu

kleinen Vorspeisen hervorragend geeignet

ist. Variieren Sie die Rezeptur, indem Sie saisonale

Kräuter wie Basilikum oder Thymian

hinzufügen, um den regionalen Charakter

Ihrer Getränke zu unterstreichen.

Das Auge trinkt mit

Neben dem reinen Geschmackserlebnis

steht auch die Inszenierung im Vordergrund.

Ein elegantes, hochstilisiertes Weinglas hebt

nicht nur die Optik hervor, sondern betont

auch das erfrischende Trinkerlebnis. Setzen

Sie auf immer frische Garnituren – ein Stück

Obst oder ein duftender Kräuterzweig – um

Ihren Gästen neben der geschmacklichen

Vielfalt auch visuelle Highlights zu bieten.

So wird jeder Schluck zum Erlebnis und Ihre

Getränkekarte erhält ein modernes, trendbewusstes

Profil. Experimentieren Sie mit

Rezepten und passen Sie die Geschmacksrichtungen

saisonal an – so bleibt Ihr Angebot

stets aktuell und spannend.


4/2025

SPIRITUOSEN 47

Fotos: Julius_Hirtzberger Foto: Fratelli Branca

Bittere Süße

Der italienische Wermut „Punt

e Mes“ (dt. eineinhalb Punkte)

besticht mit seiner Mischung

aus einer Portion Süße und einer

halben Portion Bitter – daher auch

sein Name. Seine Entstehung ist

dabei genauso spannend wie sein

Geschmacksprofil: Im Jahr 1870

soll ein italienischer Börsenmakler

in der Bottega Carpano eine

Portion Wermut mit einer halben

Portion Bitter bestellt haben. Der

daraus entstandene Punt e Mes

überzeugt mit einem ausdrucksstarken Bouquet

aus Kräutern, Chinarinde und Nelken,

begleitet von den verlockenden Noten süßer

Bitterorangen. Punt e Mes eignet sich als

elegante Begleitung zu diversen, herzhaften

Antipasti oder als Grundzutat für vielfältige

Cocktailkreationen. Vertrieben wird „Punt

e Mes“ von EGGERS & FRANKE Österreich

und ist im Groß- und Fachhandel erhältlich.

www.egfra.at

Der „Zeitgeist“

Es ist Zeit für einen Aperitif made in Germany

– Zeit für Zeitgeist. Die traditionsreiche

Destillerie Ziegler hat mit diesem innovativen

Produkt einen Nerv getroffen: modern,

mutig, nachhaltig. Ausgezeichnet mit dem

Fizzz Newcomer Award 2022, bringt Zeitgeist

frischen Wind ins Glas und auf die Karte. Was

ihn so besonders macht? Eine einzigartige

Komposition aus Kirsche, Apfelblüte, Stachelbeere

und Ringelblume – wild gewachsen

auf unberührten Wiesen der Republik. Das

Ergebnis ist ein fruchtig-floraler Aperitif mit

Starker Charakter

Altos Plata steht exemplarisch

für den Aufstieg hochwertiger

Tequilas zu Trendspirituosen

in der Barwelt.

Hergestellt aus 100 Prozent

handverlesener blauer Weber-

Agave und traditionell mit einer

Radpresse und einem Vulkanstein

zerkleinert, überzeugt der

Tequila durch Authentizität

und Charakter. Destilliert in

den Highlands von Jalisco, Mexiko, bringt

Altos Plata intensive Agavenaromen, frische

Zitrusnoten und feine Kräuteranklänge ins

Glas. Das weiche, ausgewogene Finish macht

ihn zur beliebten Komponente für moderne

Klassiker wie Margarita oder Paloma – ein

echter Tipp für Genießer, die Qualität und

Herkunft in jedem Tropfen schmecken

möchten. Auch optisch überzeugt Altos mit

einem markanten, klaren Flaschendesign,

das sich stilvoll in das Barregal einfügt.

www.pernod-ricard.at

Foto: Pernod Ricard Austria

samtigen Beerennoten, ausgewogener Bitterkeit

und einem kräutrigen, blumigen Finish.

Ein echtes Geschmackserlebnis, das bewusst

auf regionale Zutaten setzt und dabei völlig

neue Akzente im Glas setzt. Serviert wird

Zeitgeist am besten eisgekühlt im Verhältnis

1:3 – ob mit Soda, Secco oder Tonic, der

Aperitif überzeugt durch Vielseitigkeit und

Charakter. „Zeitgeist“ – unverwechselbar,

nachhaltig, made in Germany. Jetzt exklusiv

erhältlich bei Morandell.

www.morandell.com

WILDE

ZEITEN

WILDER

GENUSS

M O R A N D E L L . C O M

@MORANDELL.INTERNATIONAL


48 SPIRITUOSEN & WEIN

4/2025

Kolumne

Die richtige Weinauswahl

Der beste Wein bringt nichts, wenn

er nicht getrunken wird. Einen Blick

auf das eigene Weinangebot zu

werfen und vielleicht den einen

oder anderen Tropfen zu hinterfragen

lohnt sich allemal. Die richtige

Weinauswahl sorgt nämlich nicht

nur für zufriedene Gäste, sondern

kann auch die Rentabilität steigern.

Doch wie findet man die passenden

Weine? Der erste Schritt ist eine

Analyse des eigenen gastronomischen

Konzepts. Welche Zielgruppe

spricht Ihr Lokal an und welche

Art von Küche bieten Sie an? Wie

ist das Preisniveau? Denn ganz klar:

ein rustikales Wirtshaus wird eine

andere Weinauswahl benötigen

als ein Fine-Dining-Restaurant. Im

zweiten Schritt sollten Sie sich mit

den Grundlagen der Wein-Speisen-Kombination

befassen und die

Speisenkarte als Orientierungshilfe

hernehmen, denn der Wein sollte

die Speisen im besten Fall optimal

begleiten. Der Winzer und die

Winzerin Ihres Vertrauens können

Ihnen hier mit Sicherheit behilflich

sein. Auch die verschiedenen Getränkefachhändler

bieten eine professionelle

Beratung an. Vielfalt ist

gut, aber eine überladene Weinkarte

kann Gäste verwirren und zudem

die Lagerhaltung erschweren. Decken

Sie verschiedene Geschmacksrichtungen

und Preisklassen ab und

berücksichtigen Sie regionale sowie

internationale Weine – aber alles mit

Maß und Ziel. Hören Sie außerdem

auf die Rückmeldungen Ihrer Gäste

und nutzen Sie diese Informationen,

um das Weinangebot kontinuierlich

zu optimieren.

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Vielfalt mit Handschrift

Erfahrene Sommeliers treffen bei Wedl eine

sorgfältige Auswahl renommierter Jahrgänge

und Rebsorten – abgestimmt auf die

Bedürfnisse von Gastronomie und Hotellerie

sowie ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

Neben großen Namen der Weinszene finden

sich auch aufstrebende Talente mit Potenzial.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Weinen aus

Österreich, ergänzt durch ein Angebot aus

Italien, Slowenien, Frankreich, Spanien und

Cremig erfrischend

Anfang des 20. Jahrhunderts kreierte

Vincenza Canale das Originalrezept des

Limoncello DICAPRI in ihrem Restaurant

auf Capri und setzte damit den Grundstein

des Spirituosenklassikers. Schon bald

erlangte ihr Rezept Bekanntheit, sodass die

Familie 1988 die Rezeptur patentieren ließ

und Limoncello DICAPRI bis heute unverändert

nach Originalrezept hergestellt wird.

Ab sofort erweitert der cremig erfrischende

Zitronenlikör aus dem Hause Limoncello

DICAPRI das Premium-Sortiment von

EGGERS & FRANKE. Limoncello DICAPRI

Crema vereint den intensiven, zitronigen

Geschmack des Klassikers Limoncello mit

einer Note nach zartem Obers. Das Naturprodukt

aus den Sorrento IGP-Zitronen von

der Insel Capri verzaubert mit seiner natürlichen,

gelben Farbe, die je nach Zeitpunkt

der Zitronenernte variieren kann.

www.egfra.at

weiteren internationalen Regionen. Um am

Puls der Zeit zu bleiben, besuchen die Sommeliers

von Wedl die Weingüter persönlich – und

garantieren so ein Sortiment, das sowohl alltagstaugliche

Qualitätsweine als auch edlere

Tropfen umfasst. Der jährlich erscheinende

Weinkatalog leistet zudem Unterstützung

für alle, die ihre Weinkarte mit Charakter und

Komplexität ausstatten möchten.

www.wedl.com

Foto: Wedl

Foto: Molinari


4/2025

WEIN 49

Unabhängig

vom Weinausbau

(klassisch

im Stahltank

oder im Holzfass)

können

vegane Weine

mit top Qualität

gekeltert

werden.

Foto: leohau

Veganer Weingenuss

Vegane Weine sind eine sinnvolle Ergänzung für jede gut durchdachte Weinkarte. Sie stehen

für Transparenz, Nachhaltigkeit und zeitgemäßen Genuss.

Von Katrin Hammer

Viele Konsumenten nehmen an, dass

Wein grundsätzlich ein vegetarisches

bzw. veganes Produkt ist, schließlich

besteht er aus vergorenen Trauben. Doch

blickt man genauer hin, wird klar: Wein

wird zwar aus Trauben produziert, doch

das bedeutet nicht, dass er auch ein vegetarisches

bzw. veganes Genussmittel ist.

Bei der Vinifikation kommen oft Produkte

tierischen Ursprungs zum Einsatz, sei es zur

Harmonisierung, Stabilisierung oder Klärung.

Trub- und Gerbstoffe mittels Gelatine,

Fischblase oder Eiklar zu entfernen ist nicht

neu. Seit der Zeit des Römischen Reiches ist

das Schönen mit Eiweiß (Eiklarschönung)

bekannt und wird auch heute noch angewandt,

um die im Rotwein vorhandenen

Tannine zu glätten. Fischblase und Gelatine

(oft aus Schweineknochen gewonnen)

dienen seit dem Mittelalter dem gleichen

Zweck. Ebenso wird Kasein, ein Nebenprodukt

der Käseherstellung, verwendet, um

Trubstoffe zu binden.

Schönungsmittel für

den Weingenuss

Wein ist ein Naturprodukt. Somit ist es ganz

normal, dass sich im Traubenmost nach

der Herstellung Trubstoffe als Bodensatz

absetzen. Um eine gleichbleibende Qualität

zu erhalten, filtern viele Winzer diese Trübstoffe

mit Hilfsmittel heraus. Vor allem bei

Weißwein wird die getrocknete Fischblase

als Schönungsmittel eingesetzt. Durch die

Zugabe des tierischen Produkts werden die

Trubstoffe gebunden, sinken zu Boden und

nach ca. 9 Stunden kann der klare Traubenmost

von oben abgezogen werden. Im fertigen

Wein hinterlassen diese Hilfsstoffe zwar

keine Rückstände, sie machen ihn jedoch für

Veganer und teilweise Vegetarier ungeeignet.

Vegane Alternativen

Doch wie so oft gibt es Alternativen, die

in diesem Fall rein pflanzlich oder mineralisch

sind. Erbsen- oder Kartoffelproteine

als Ersatz für Eiklar und Gelatine, Bentonit

(Tonmineral) zur Klärung oder Aktivkohle

zum Entfernen von Unreinheiten kommen

dann zum Einsatz. Geschmacklich und qualitativ

gibt es keine Unterschiede zwischen

veganem und konventionellem Wein. Aus

diesem Grund können unabhängig von

der Rebsorte und dem Weinausbau vegane

Weine mit top Qualität gekeltert werden. Da

tierische Stoffe im Wein nicht deklarationspflichtig

sind und der Begriff „vegan“ auf

Schönungsmittel helfen zur

Stabilisierung des Weins.

Foto: pau_noia0

europäischer Ebene nicht gesetzlich definiert

und geschützt ist, hilft eine offizielle

Zertifizierung, um Klarheit zu schaffen. Zu

den wichtigsten Siegeln für vegane Weine

zählen das europaweit anerkannte V-Label

sowie das Bio-Wein-Siegel mit veganem

Zusatz („BIO AUSTRIA Wein/Traubensaft,

für Veganer geeignet“).


50 ADVERTORIAL

4/2025

Softdrinks stehen in der Gastronomie für

hohen Absatz, breite Zielgruppen und

attraktive Margen. Aber was Gäste heute

erwarten, geht über Geschmack hinaus:

Tierfreie Inhaltsstoffe, natürliche Aromen,

transparente Herkunft. Vegane Produkte

sind nicht länger Nischenprodukte. Sie sind

Ausdruck eines neuen Konsumbewusstseins

– und müssen auf jede moderne Getränkekarte.

Grapos hat das früh erkannt und

bietet mittlerweile nahezu alle Sorten – von

Cola über Kräuterlimonade bis zu exotischen

Fruchtsorten – auch in veganer Aus-

Grapos-Geschäftsführer-

Wolfgang Zmugg: „Unsere

Gäste erwarten nicht nur

Qualität, sondern auch

Haltung.“

Foto: Renate Trummer/Fotogenia

Green Future im Glas

Wie vegane Softdrinks und nachhaltiger Getränkeausschank die Gastronomie revolutionieren.

Klimafreundlich zapfen, Genuss neu

denken und dabei höchste Qualitätsansprüche

erfüllen – das ist

keine Vision mehr, sondern längst

Realität. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit

zum zentralen Kaufkriterium geworden ist

und vegane Produkte auf keiner Getränkekarte

mehr fehlen dürfen, zeigt ein österreichisches

Traditionsunternehmen, wie der

Getränkeausschank der Zukunft aussieht:

umweltfreundlich, platzsparend, effizient –

und vor allem lecker.

Inmitten der grünen Steiermark entwickelt

Grapos seit mehr als 50 Jahren

zukunftsweisende Lösungen für die Gastronomie.

Mit der Eigenmarke Schankomat

hat das Unternehmen ein professionelles

Ausschanksystem etabliert, das Ökologie,

Ökonomie und Genuss in einem beeindruckenden

Gesamtkonzept verbindet. Der

nachhaltige Postmix-Ausschank spart CO 2 ,

reduziert Abfall und setzt auf vegane, teils

sogar zertifizierte Bio-Getränke – ein echtes

Vorzeigeprojekt für die Branche.

Die Revolution kommt

aus dem Zapfhahn

„Bis vor wenigen Jahren galten Postmix-Systeme

noch als einfache Limonadenlösung.

Heute ist klar: Wer nachhaltig wirtschaften

will, kommt an dieser Technologie

kaum vorbei“, erklärt KR Wolfgang Zmugg,

Geschäftsführer in zweiter Generation. Was

ihn besonders stolz macht: Die stetige Weiterentwicklung

des Systems hat Grapos zu

einem führenden Anbieter gemacht, der

nicht nur technisch, sondern auch ethisch

neue Maßstäbe setzt.

Denn: Nachhaltigkeit beginnt lange vor

dem Ausschank. Die Konzentrate werden

regional produziert, kommen in leichten

Bag-in-Box-Systemen, benötigen kaum

Lagerfläche und vermeiden den aufwendigen

Transport von Flüssiggewicht. Das spart

nicht nur CO 2 , sondern auch bares Geld – bei

Lieferung, Lagerung und Energieeinsatz. Die

Kühlung erfolgt erst beim Zapfen direkt im

Gerät, wodurch zusätzliche Stromfresser im

Lager entfallen. Die Folge: ein deutlich reduzierter

ökologischer Fußabdruck.

Vegane Getränke –

mehr als ein Trend


4/2025

ADVERTORIAL 51

Fotos: Grapos

führung an. Wer will, bekommt sie in zertifizierter

Bio-Qualität. Besonders gefragt: das

vegane Cola, das in Geschmackstests Bestnoten

erzielt – sowohl in der klassischen als

auch in der zuckerfreien Variante.

„Unsere Gäste erwarten nicht nur Qualität,

sondern auch Haltung“, sagt Zmugg.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe, Lösungen

anzubieten, die Genuss mit Verantwortung

verbinden. Und das möglichst regional,

energieeffizient und klimafreundlich.“

Nachhaltigkeit messbar gemacht

Um der Branche belastbare Zahlen zu liefern,

ließ Grapos sein Ausschanksystem von der

TU Graz untersuchen. Das Ergebnis ist eindrucksvoll:

Getränke aus dem Grapos-System

verursachen bis zu 90 Prozent weniger CO 2

als klassische Mehrwegflaschen. Auch der

Wasserverbrauch sinkt drastisch, weil weder

Flaschenreinigung noch Rücktransport notwendig

sind. Das bringt echte Vorteile – für

Umwelt, Personal und Betriebskosten. Mit

dem Sustainable Process Index (SPI) wurde

diese Leistung wissenschaftlich zertifiziert.

Damit setzt Grapos ein starkes Zeichen

gegen Greenwashing: „Wir wollten von

Anfang an transparente Fakten. Wer sich für

unsere Produkte entscheidet, kann sich auf

echte Nachhaltigkeit verlassen“, so Zmugg.

Große Auswahl, kleiner Platzbedarf

Ein weiteres Plus: Die Vielfalt der angebotenen

Getränke. Ob fruchtig, spritzig, zuckerfrei

oder vitaminreich – das Portfolio ist breit

gefächert. Auch funktionale Getränke mit

isotonischen Eigenschaften oder angereichert

mit Vitaminen und Mineralstoffen finden sich

im Sortiment. All das auf kleinstem Raum.

Denn die Konzentrate nehmen kaum Lagerfläche

ein und sind besonders ergiebig.

Dank intelligenter Ausschanksysteme,

geringem Wartungsaufwand und schneller

Serviceeinsätze bietet das Grapos Profi

System Gastronomen ein Höchstmaß an

Komfort. Der Anspruch: Alles aus einer

Hand, alles aus einer Quelle – von der Technik

über die Belieferung bis zur Beratung.

Nachhaltigkeit wird zur

Selbstverständlichkeit

Wer heute zukunftsfähig wirtschaften will,

muss Umwelt- und Klimaschutz in den

Betriebsalltag integrieren – ohne Kompromisse

bei Geschmack oder Qualität. Die

nachhaltige Postmix-Technologie von Grapos

zeigt, wie das gelingen kann. Vegan, bio, effizient

und ökonomisch sinnvoll – das Ergebnis

überzeugt Gäste ebenso wie Betreiber.

Die Gastronomie steht im Wandel –

und Grapos liefert das passende Konzept

für eine neue Getränkekultur. Eine Kultur,

in der bewusster Genuss und betriebliche

Effizienz Hand in Hand gehen. Eine Kultur

der Green Future.

www.grapos.com


Seite 52 bis Seite 57

Hot Drinks

Foto: pixabay

Erfrischend anders: Der Sommer bringt Kaffee- und

Tee-Drinks auf die Karte

Kolumne

Die Temperaturen steigen, die Terrassen

füllen sich – jetzt sind erfrischende Drinks

mit Charakter gefragt, denn Hugo und

Spritz waren gestern. Kaffee-Cocktails

bieten das perfekte Gleichgewicht aus

Aroma, Frische und Koffein-Kick.

Bekannte Zutaten neu interpretiert:

Ein Coffee Limoncello Tonic vereint die

belebende Bitterkeit von Espresso mit der

zitronigen Leichtigkeit des Limoncellos.

Wer es fruchtig und herb zugleich mag,

setzt auf den Lychee Cider Cold Brew – eine

Kombination aus frischer Lychee, spritzigem

Apfelcider und intensivem Cold Brew.

Neue Aromen für spannende Drinks:

Nicht nur Kaffee, auch Tee kann interessante

Geschmackselemente beisteuern.

Ein mit Earl Grey oder Hibiskustee verfeinerter

Cocktail bringt eine elegante Note

ins Glas.

Minimaler Aufwand und maximaler

Effekt: Mit Cold Brew, Sirup, Zitrus und

Tonic entstehen ansprechende Drinks,

die ganz ohne aufwändige Schulung

gelingen. Die Farbspiele und elegante

Schichten machen sie zudem zum Hingucker.

Gäste wollen Klassiker mit neuem

Twist. Kaffee- und Tee-Cocktails bieten

genau das – geschmacklich aufregend,

visuell ansprechend und schnell serviert.

Ein Muss für jede Sommerkarte!

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


4/2025

TEE & KAFFEE 53

Daheim verwurzelt

Rooibos aus Südafrika oder Chai aus Indien – Namen, die Fernweh wecken. Doch mit jedem

Schluck reisen auch tausende Transportkilometer mit.

Von Nele Klaffl

Dabei braucht es das gar nicht. Direkt

vor unserer Haustür gedeiht ein ganz

eigenes Kräuteruniversum – wild,

würzig, wohltuend.

Nomen est omen

Alpenkräuter wachsen in den Höhen und

Tiefen der Alpen. Ihre Widerstandskraft

schenkt ihnen eine besondere Tiefe im

Geschmack, ihre Herkunft macht sie zu Botschaftern

der Nachhaltigkeit. Österreich ist

reich an Kräuterbauernhöfen, die auf Regionalität

und achtsame Ernte setzen. So bleibt

der ökologische Fußabdruck klein und ein

Stück bäuerlicher Tradition lebendig.

Zarte Blüten, starke Wirkung

Die alpine Kräuterwelt ist bunt: von Alpenminze

bis hin zu Himbeerblättern – und

mittendrin: das Echte Eisenkraut. Seine

Blüten entfalten ein dezentes, würziges

Geschmacksspiel, mit einer sanft bitteren

Note – ideal für Kräutermischungen. Wunderbar

ergänzt wird es etwa vom Quendel,

dem wilden Bruder des Gartenthymians.

Herb und frisch zugleich transportiert er

den Duft des Sommers. In Kombination mit

heimischer Zitronenmelisse erinnert er an

laue Berghüttenabende. Etwas süßer wird

es mit Mädesüß – einem Geheimtipp mit

einem Hauch von Mandel. Ob solo oder als

samtweiche Ergänzung zu Holunder vereint

es Tiefe mit Leichtigkeit.

Manchmal bedarf es keiner Weltreise,

um Großes zu entdecken – nur einen Blick

in die heimische Flora. Denn dort wartet

ein Schatz an Aromen, Tradition und Heilwissen.

Foto: M. Winkeltier

ADVERTORIAL

Wenn Kaffeekultur auf Hochleistung trifft

Foto: MayWay

Ein Espresso am Morgen, ein Latte Macchiato

am Nachmittag, ein Cappuccino zur

goldenen Stunde – Kaffee hat viele Gesichter.

Der AROMACHEF 600 C von MAYWAY

kennt sie alle. Mit diesem Kaffeevollautomaten

betritt ein Gerät die Bühne, das durch

Technik und Leistungsstärke überzeugt, vor

allem aber durch das, was wirklich zählt:

Geschmack, Vielfalt und absolute Verlässlichkeit.

Entwickelt für Profis in gehobener

Gastronomie, Hotellobbys und anspruchsvollen

Büros liefert der AROMACHEF bis

zu 90 Tassen pro Stunde in konstant hoher

Qualität. „Der AROMACHEF ist nicht nur

schnell, sondern liefert auch geschmacklich

auf konstant hohem Niveau“, so Anna R.,

Hoteldirektorin aus München.

Zwei getrennte Bohnenbehälter und

präzise Mahlwerke ermöglichen die parallele

Nutzung verschiedener Sorten. Das

duale Pumpensystem sorgt für perfekten

Kaffeefluss. Besonders beeindruckend:

die intelligente Milchschaumtechnologie

für feinporigen Schaum, unabhängig von

der Milchtemperatur. „Der Schaum ist

unglaublich – standfest, cremig, baristalike“,

schwärmt Felix M., Cafébesitzer in

Wien. Dazu kommen ein großes Touchdisplay,

intuitive Bedienung und ein elegantes

Design in Schwarz-Silber. Ein Vollautomat,

der Genuss, Technik und Design vereint.

www.mayway.eu


54 KAFFEE

4/2025

Josef Zotter

(Mi.) reist

regelmäßig in

die Anbaugebiete,

um sich

sowohl von der

Qualität der

Kaffee- und

Kakaobohnen

als auch von

den dortigen

Arbeitsbedingungen

zu

überzeugen.

Foto: graeme-kennedy-zotter-schokolade

Think green beim Kaffee

Zotter Schokoladen und Nachhaltigkeit sind zwei Begriffe, die schon von Anfang an

zusammengehörten.

Von Petra Pachler

Was für die Kakaobohnen gilt, nämlich

die Verwendung fair gehandelter

Bohnen, gilt auch für den Kaffee. Bei

beiden Rohstoffen reist Josef Zotter regelmäßig

in die Anbaugebiete, um sich sowohl

von der Qualität, als auch von den dortigen

Arbeitsbedingungen zu überzeugen.

Zotter verwendet nur bio und fair gehandelte

Rohstoffe, im Sinne der Umwelt, aber

auch im Sinne der Menschen. Zudem wurde

Zotter 2024 beim Internationalen Jahresforum

der Europäischen Kommission in

Slowenien mit dem EUSALP Energy Award,

für „Energiewende im KMU“ ausgezeichnet

und das gesamte Unternehmen ist Fair

Trade verifiziert. Die Manufaktur ist auch

Mitglied bei der WFTO – World Fair Trade

Organization (die Dachorganisation des

fairen Handels).

Schon 2011 wurde eine Photovoltaik-

Anlage errichtet, es gibt eine eigene Quelle

zur Trinkwasserversorgung, 2014 erhält

Zotter die ISO 14001 und die EMAS-Zertifizierung

und zählt damit zu den Vorzeigeunternehmen

in punkto Umweltschutz.

2018 verzichtet Zotter auf das Fairtrade-

Siegel und setzt ein neues Fair-„Handzeichen“

als Logo ein. Das Unternehmen Zotter

setzt diesen Schritt, um sich von der Massenbilanzierung

im Fairtrade-System zu distanzieren

und verfolgt stattdessen weiterhin

100 Prozent fairen Handel mit physischer

Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe.

Fairer Handel, faire Preise,

gute Qualität

Bei Josef Zotter werden die Bohnen selbst

geröstet und der Ursprungsgedanke dahinter

war, die Qualität in den Schokoladeprodukten

zu gewährleisten. Denn wenn eine

falsch geröstete oder bittere Bohne dabei ist,

dann ist das ganze Produkt beeinträchtigt.

Also „Do it yourself “. Was in diesem Fall mild

und lange bedeutet.

Die Bio und Fair Arabica-Bohnen werden

über kleine Kooperativen in Kolumbien,

Mexiko und Peru bezogen und dort von

kleinen Bauern, dazu kommen 10 Prozent

Robusta aus Indien für die Kaffee-Crema.

Dann wird der Kaffee länderspezifisch

geröstet und durch die separate Soft-Chargen-Röstung

entsteht ein Kaffee mit wenig

Säure und viel Aroma. Durch die schonende

Langzeitröstung bei niedriger Temperatur

kann der Arabica sein volles Geschmacksprofil

entwickeln.

Verwendet werden die Bohnen dann für

alle Produkte, die mit Kaffee zu tun haben:

Den Trinkschokolade-Kaffee, die Kaffeedatteln

und natürlich die Kaffeeschokoladen.

Und der Kaffee wird auch in der eigenen

Gastronomie ausgeschenkt – und in Kombination

mit einem Stück Kaffeeschokolade

hat der Genuss dort dann ein gutes Gewissen!

www.zotter.at


4/2025

KAFFEE 55

Für den Hotelgast

Foto: Nespresso

Mit seiner HOME COMPOSTABLE Collection bringt Nespresso

nachhaltigen Kaffeegenuss in Österreichs Hotels. Die heimkompostierbaren

Kaffeekapseln bestehen zu 82 Prozent aus

Papierzellstoff und sind mit dem Nespresso ORIGINAL Maschinensystem

kompatibel. So bleibt das gewohnte Nespresso-Aroma

erhalten, während die Kapseln umweltfreundlich im Kompost entsorgt

werden können. Zum Launch wurden sechs besondere Kaffeevarianten

entwickelt, darunter Ispirazione AOSTA, Ispirazione

EMILIA und PERU ORGANIC, die Kaffeeliebhabern eine Vielfalt

an Aromen bieten. Neben der neuen Kapsel-Innovation erweitert

Nespresso auch seine ORIGINS Reihe mit dem Fairtrade-zertifizierten

„Indonesia“. Das Geschmacksprofil überzeugt mit holzigen,

malzigen Noten und einer süßen Honignuance – ideal als Espresso

oder Ristretto.

www.nespresso.com

Die unsichtbare Zutat

Ob beim Spülen, bei der Zubereitung von Speisen oder Heißgetränken

– die Wasserqualität beeinflusst das Ergebnis. MAYWAY

bietet mit seinen Wasseroptimierungssystemen maßgeschneiderte

Lösungen. Kalkflecken auf Gläsern oder Schlieren auf Besteck – diese

Makel entstehen oft durch mineralstoffreiches Wasser. MAYWAY

Filtersysteme mit Mehrstufenfiltration entziehen dem Rohwasser

Kalk und andere unerwünschte Bestandteile – für makellose Resultate

und zufriedene Gäste. Auch in der Garküche sorgt aufbereitetes

Wasser dafür, dass Brot luftig aufgeht, Gemüse farbenfroh bleibt und

Technik vor Kalk geschützt wird. Kaffee und Tee bestehen zu 95

Prozent aus Wasser – Grund genug, auch hier auf hohe Qualität zu

setzen. MAYWAY optimiert Kalkgehalt, Geschmack und Geruch für

ein herausragendes Heißgetränkeerlebnis.

www.mayway.eu

Foto: MayWay

Kaffee für alle!

Der Österreichische Kaffeeverband fordert

eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf

Kaffee. Die stark gestiegenen Rohkaffeepreise

gefährden nicht nur die tägliche

Tasse, sondern auch Österreichs einzigartige

Kaffeekultur. Doch die anhaltenden

Preissteigerungen entlang der gesamten

Lieferkette stellen die Leistbarkeit zunehmend

infrage. Seit Anfang 2019 haben sich

die Durchschnittspreise für Rohkaffee deutlich

nach oben entwickelt: Sowohl Arabica

als auch Robusta haben sich in diesem Zeitraum

jeweils knapp vervierfacht (Arabica:

+270 %, also das 3,7-Fache; Robusta: +250

%, also das 3,5-Fache).

Die Österreicher trinken im europäischen

Vergleich besonders viel Kaffee, damit

gehört Kaffee zum fixen Bestandteil des

Genusses. Daher fordert der Österreichische

Kaffeeverband eine Reduktion der Mehrwertsteuer

auf Kaffee – konkret auf 10% im

Einzelhandel sowie eine angemessene Entlastung

in der Gastronomie. In mehreren

Nachbarländern wird Kaffee bereits steuerlich

begünstigt.

„Ein reduzierter Steuersatz würde helfen,

die Preisspirale abzufedern und sicherzustellen,

dass Kaffee für alle leistbar bleibt – im

Haushalt ebenso wie im Kaffeehaus“, erklärt

Dr. Johann Brunner, Geschäftsführer des

Österreichischen Kaffeeverbands.

Der Österreichische Kaffeeverband weist

darauf hin, dass bereits in der Vergangenheit

– etwa während der Covid-Pandemie – temporäre

Steuersenkungen in der Gastronomie

möglich waren. Auch beim Thema Kaffee

gibt es Handlungsspielraum: Eine Reduktion

des Mehrwertsteuersatzes auf 10 % im Einzelhandel

und in der Gastronomie würde die

Konsumentenpreise spürbar entlasten.

www.kaffeeverband.at

Foto: pixabay


56 INTERVIEW

4/2025

Matthias Grössinger.

Foto: Brita

Foto: Dusko / stock.adobe.com

Wasserfilter schützen Maschinen

Matthias Grössinger, Leiter Außendienst und Key Account Manager bei BRITA Professional in

Österreich, über die Relevanz von gutem Wasser!

Von Petra Pachler

Herr Grössinger, Ihr neuestes Produkt für

die Professional Filter ist der neue Durchflusssensor

iQ Meter für intelligente Filterüberwachung.

Wie funktioniert das genau?

Unsere neue BRITA iQ Technologie bringt

frischen Wind in die Filterüberwachung. Der

iQ Meter ist ein smarter Durchflusssensor,

der in Echtzeit den Wasserverbrauch, die

Restkapazität, Restlaufzeit und letzte Filteraktivität

misst und diese Daten im cloudbasierten

iQ Portal anzeigt. Dort hat man alle

Standorte, Geräte und Filter im Blick und

sieht sofort, wann ein Filterwechsel ansteht

oder ob irgendwo Handlungsbedarf besteht.

Das macht die Wartung planbar, minimiert

Geräteausfallzeiten und sorgt für konstant

hohe Wasserqualität – ein echter Pluspunkt

im stressigen Gastro-Alltag.

Ein weiteres Highlight im Bereich Wasserspender

ist „PureProtect“, ein KI-basiertes

System. Worin liegt der Vorteil?

PureProtect ist ein echtes Highlight bezüglich

Hygiene und Produktsicherheit bei

unseren leitungsgebundenen Wasserspendern.

Die Idee dahinter: Das Wasser bleibt

im System praktisch immer in Bewegung,

es gibt keine längeren Stillstandzeiten, also

kein Stagnationswasser, das Nährboden

für Keime oder Biofilme sein könnte. Möglich

macht das eine KI-basierte Steuerung,

die die Wassernutzung analysiert und das

System in regelmäßigen Abständen automatisch

durchspült – je nach individuellem

Nutzerverhalten. Das ist nicht nur hygienisch

ein großer Vorteil, es senkt auch den

Verbrauch von Wasser sowie Reinigungsmitteln

und minimiert den Wartungsaufwand.

Zusammen mit dem CLARITY Protect

Eingangsfilter und der thermischen

Keimsperre ThermalGate ist PureProtect

ein Garant für besten Wassergeschmack und

konstantem Schutz.

In Österreich haben wir eine ausgezeichnete

Wasserqualität, trotzdem gibt es Regionen,

wo es ohne Filter nicht geht. Was bewirken

diese genau?

Österreichisches Leitungswasser kommt in

hervorragender Qualität aus der Leitung –

geschmacklich neutral, ohne störende

Gerüche. Aber: Wenn der Grundwasserspiegel

sinkt, wird zusätzlich Oberflächenwasser

eingespeist – und das kann zu unterschiedlich

hohen Mengen an Mineralien

wie Kalk, Gips oder auch Chlor im Wasser

führen. Diese Stoffe beeinflussen den

Geschmack und das Aroma beispielsweise

von Kaffee – er wird seifig, bitter, ranzig

oder muffig. Mit professioneller Filtration

kann man gegensteuern und den Mineraliengehalt

exakt auf die verwendete Bohne

abstimmen. Gleichzeitig schützen Filter

empfindliche Maschinenkomponenten vor

Kalk und Gips und damit verbundenen lästigen

und teuren Funktionsstörungen. Das

betrifft längst nicht nur Kaffeemaschinen

oder Vendingautomaten, sondern auch

Dampfgarer, Kombiöfen und Spültechnik.

Und wenn notwendig, dann greifen

wir auch selbst zum Schraubenschlüssel,

spülen einen Filter durch oder justieren die

Verschnitteinstellung – ganz pragmatisch,

damit’s wieder läuft.

www.brita.at


4/2025

WASSER 57

Wasser 2.0

Köstliches für den Gaumen, technologische Neuheiten und anregende

Gespräche – das war die Internorga 2025. Auch dieses

Jahr setzte Wasserexperte BRITA darauf, der Branche Innovationen

an die Hand zu geben. Großes Interesse erweckte die BRITA iQ

Technologie – samt Durchflusssensor iQ Meter für intelligente und

intuitive Filterüberwachung. Diese cloudbasierte Lösung ermöglicht

eine einfache und effiziente Kontrolle sämtlicher Filterdaten,

was die Wartung und den Austausch von Filtern deutlich vereinfacht.

Das Messeangebot wurde durch den neuen BRITA Dispenser

mit der zum Patent angemeldeten PureProtect-Technologie

ergänzt, die dank regelmäßiger Zirkulation des Wassers für noch

höhere Hygienestandards sorgt. Für den kulinarischen Aspekt

sorgte Barkeeper Ilias Kousis mit innovativen Wassercocktails.

www.brita.at

Foto: Brita

Flüssiges optimiert

Seit 20 Jahren beschäftigt sich BWT water+more damit, Wasser

bestmöglich aufzubereiten. Was 2005 begann, ist heute ein

global vernetztes Unternehmen. Im Zentrum steht dabei immer

das Ziel, Wasser an die jeweiligen Anforderungen anzupassen – ob

für Kaffee, Spültechnik oder Trinkwassersysteme. Technologische

Meilensteine wie die BWT bestmax Filterkerzen oder die gezielte

Magnesium-Mineralisierung haben den Umgang mit Wasser in

vielen Bereichen verändert. Jüngster Schritt ist eine Umkehrosmoseanlage,

die weltweit konstante Wasserqualität für Kaffee verspricht

– unabhängig von der lokalen Versorgung. Auch in Sachen

Nachhaltigkeit hat sich viel getan: Filterkartuschen werden recycelt,

Produktionsprozesse optimiert. Die digitale Plattform BWT

b.Connect ermöglicht zudem die Überwachung von Anlagen.

www.bwt-wam.com

Foto: BWT water+more

Wer immer guten Kaffee machen will,

braucht auch immer gutes Wasser.

Das intelligente PURITY C iQ Filter system

gleicht schwankende Wasserqualitäten

aus – für den perfekten Kaffeegenuss.

Turn on the taste.

Klasse Kaffee?

Jederzeit!

www.brita.at


Seite 58 bis Seite 65

Non-Food

Foto: pexels

Kolumne

Die Stimme, die nie Pause macht

Stell dir vor, jemand geht immer ans Telefon

– immer freundlich, immer wach, niemals

gestresst. Klingt unmöglich? Dann hast du

Telefon-KI noch nicht erlebt.

Ich erinnere mich noch gut an die Umstellung

von Fax auf E-Mail. Damals hieß es:

„E-Mail? Unsicher! Beim Fax sieht man wenigstens,

dass es rausgeht.“ Und dann kamen die

Chatbots – die nächste Welle der Skepsis.

Heute stehen wir wieder an einer solchen

Schwelle. Die Rede ist von Telefon-KI. Eine

künstliche Intelligenz, die freundlich bleibt,

auch wenn’s stressig wird, niemals müde ist

und zehn Anrufe gleichzeitig entgegennehmen

kann – 24 Stunden am Tag, sieben Tage

die Woche.

Klingt unpersönlich? Vielleicht. Aber nur,

wenn wir vergessen, was „persönlich“ eigentlich

bedeutet.

Ein gestresster Mitarbeiter am Telefon,

der nebenbei noch den Frühstücksservice

koordiniert, klingt selten nach echter Gastfreundschaft.

Die Telefon-KI hingegen – ruhig,

strukturiert, stets gleichbleibend höflich – kann

in vielen Fällen der angenehmere Gesprächspartner

sein. Und machen wir uns nichts vor:

Nicht jeder Gast sucht das große Gespräch.

Viele wollen einfach nur eine schnelle, reibungslose

Reservierung – ohne Warteschleife

und Hintergrundlärm.

Natürlich ist das nicht für alle Gäste die

Lösung. Der eine schwört auf das persönliche

Telefonat, der nächste schreibt lieber per

WhatsApp, und manch einer schickt sogar

noch ein Fax. Die Stärke moderner Hotellerie

liegt genau in dieser Vielfalt: Wir müssen nicht

alles durch KI ersetzen, aber wir können durch

sie mehr Wahlmöglichkeiten schaffen.

Denn Telefon-KI ist kein Ersatz für echte

Gastfreundschaft – sie ist ein intelligentes

Werkzeug. Sie filtert, sie entlastet, sie bereitet

vor. Sie nimmt Anfragen entgegen, sortiert

und übergibt an das Team – genau dann, wenn

echte Empathie gefragt ist. Sie gibt uns Zeit

zurück: für echte Gespräche, für individuelle

Empfehlungen, für das besondere Erlebnis, das

kein Algorithmus liefern kann.

Und noch ein Punkt: Sie macht unseren

Betrieb unabhängiger von klassischen Bürozeiten.

Gäste rufen nicht nur zwischen neun und

fünf an. Eine Telefon-KI ist da, wenn es wirklich

zählt – am späten Abend, an Feiertagen, wenn

der Mensch längst im Feierabend ist.

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

Wir sollten aufhören, Technologie als

Bedrohung zu sehen. Vielleicht ist Telefon-KI

nicht das Ende des persönlichen Service –

sondern seine Rettung. Denn wenn sie uns die

Routine abnimmt, bleibt mehr Zeit für das, was

uns wirklich ausmacht: menschliche Nähe.

Der nächste Schritt in der Digitalisierung

hat längst begonnen. Die Frage ist nicht, ob

wir mitmachen – sondern, wie klug wir ihn

gestalten.

Foto: Riccardo Giacometti


4/2025

ADVERTORIAL 59

Fotos: Liebherr

Qualität, die überzeugt. Liebherr.

Wer Perfektion bieten möchte, setzt

auf höchste Qualität: Speziell für die

Gastronomie entwickelt, erfüllen die

professionellen Kühl- und Gefriergeräte von

Liebherr höchste Ansprüche kombiniert mit

Robustheit, Kosteneffizienz und Reinigungsfreundlichkeit.

Darüber hinaus ist Liebherr

für die herausragende Lebensdauer seiner

Geräte bekannt. Obwohl Kühl- und Gefriergeräte

rund um die Uhr im Einsatz und im

Bereich Gastronomie einer besonders intensiven

Nutzung ausgesetzt sind, unterstreicht

Liebherr mit der Gastro-Garantieverlängerung

seine Zuverlässigkeit in puncto

Qualität. Wenn man im Zeitraum zwischen

1. April und 30. September ein Gerät des Sortiments

„Professioneller Einsatz 2025“ (ausgenommen

Eiscremetruhen) erwirbt, erhält

man zusätzlich zur 24-monatigen Liebherr

Garantie eine Garantieverlängerung von

36-Monaten, indem man sein Gerät online

unter home.liebherr.com/foodservice registriert.

Die Ausweitung der Ersatzteilverfügbarkeit

ist ein weiterer kundenorientierter

Schritt, um die Lebensdauer von professionellen

Geräten zu verlängern. Von bislang

10 Jahren wurde die Verfügbarkeit von Zubehörteilen

auf 15 Jahre nach Produktionsende

des jeweiligen Modells verlängert.

Qualität und Langlebigkeit gehen bei

Liebherr Hand in Hand mit Energieeffizienz.

Vom Kompressor über die Dichtung

bis hin zur Beleuchtung und Elektronik: das

Einsparpotenzial aller Komponenten wird

voll ausgeschöpft und das Kältesystem

ist besonders effizient. Dadurch erreicht

eine Vielzahl der Kühl- und Gefriergeräte

die Energieeffizienzklassen A und B und

sorgen somit für niedrigere Energiekosten.

Besonders hervorzuheben ist das Kühlgerät

FRPSvh 6501. Mit einem Energieverbrauch

von nur 302 kWh pro Jahr ist das Gerät aus

Edelstahl mit stolzen 597 Liter Bruttoinhalt

ein wahrer Energie-Champion.

Perfekt gekühlt,

individuell gestaltet:

Jetzt auch personalisierbare Getränkekühlschränke

für Ihr Unternehmen. Ob in Cafés,

Supermärkten oder bei Veranstaltungen -

Getränkekühler stehen oft im Zentrum der

Aufmerksamkeit, ihr Inhalt ist begehrt. Ab

sofort steht für diese überwiegend gewerblich

genutzten Geräte ebenfalls der MyStyle-

Konfigurator von Liebherr zur Verfügung

– für ein hochgradig individuelles Außendesign

und eine Innenausstattung ganz

nach Bedarf. MyStyle Professional bietet

somit beispielsweise Restaurants oder Bars,

Vereinen ebenso wie Einzelunternehmern

unbegrenzte Möglichkeiten: Sie können

Getränkekühlschränke mit eigenen Logos,

Motiven oder Fotos branden, im individuellen

Corporate Design gestalten oder zum

optischen Bestandteil eines besonderen

Events machen. Bisher war das Branding-

Angebot von Liebherr für professionelle

Getränkekühlschränke an eine bestimmte

Mindestmenge geknüpft. Indem MyStyle

Professional die Möglichkeit bietet, problemlos

nur einzelne Exemplare nach Kundenwunsch

zu gestalten, können besonders

Kleingewerbetreibende ihren Markenauftritt

verbessern.


60 VERPACKUNGSTRENDS

4/2025

„Green Packaging“

in der Gastronomie

Nachhaltigkeit steht in der heutigen Gastronomie- und Hotelleriebranche zunehmend im

Fokus. Umweltfreundliche Verpackungen bringen dabei Mehrwert für alle.

Von Katrin Hammer

Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen

auf nachhaltige Mehrwegsysteme.

Foto: Alexas_Fotos

Gesetzliche Vorgaben treiben die Entwicklung

nachhaltiger Verpackungen

stetig voran und auch Gäste legen

immer mehr Wert auf umweltfreundliche

Konzepte. Durch den Einsatz innovativer

Materialien, bewusster Einkaufsentscheidungen

und smarter Mehrwegsysteme

können Unternehmen nicht nur die

Umwelt ein Stück schonen, sondern auch

wirtschaftliche Vorteile erzielen und sich

zudem positiv bei ihren Gästen positionieren.

Die Zeiten, in denen Verpackungen in

der Gastronomie aus natürlichen Materialien

wie Keramik, Stoff oder sogar Blättern

gefertig wurden, sind längst vorbei. In den

1950er-Jahren setzte sich mit der Industrialisierung

und dem Aufkommen von Kunststoffen

die Einwegverpackung aus Plastik

durch: praktisch, kostengünstig, jedoch mit

gravierenden Umweltfolgen. Diese Problematik

wurde in den letzten Jahrzehnten

erkannt, und es wurde begonnen Alternativen

zu suchen und zu entwickeln, die sowohl

funktional als auch umweltfreundlich sind.

Mehrweg-Systeme

Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen

auf nachhaltige Mehrwegsysteme, die

Gäste gegen Pfand nutzen können. Die Verpackungen

sind dabei aus robustem Glas,

Edelstahl oder hochwertigem Kunststoff.

Glas eignet sich hervorragend z.B. für Salate

und Desserts, während Edelstahlbehälter

ideal für heiße Suppen und andere Speisen

sind. Die Anschaffungskosten sind hier

zwar höher, langfristig jedoch wirtschaftlich

sinnvoll. Ein Beispiel für eine einfache und

günstige Mehrweglösung ist „Recup“. Mit

rund 200.000 Partnern in Österreich und

Deutschland ist das Unternehmen marktführend

im Bereich Mehrweg-Pfandsystem.

Die wiederverwendbaren Schüsseln und

Becher wurden mit und für die Gastro entwickelt,

sind lebensmittelecht, bruch- und

auslaufsicher, spülmaschinen- und mikrowellengeeignet,

platzsparend stapelbar und

zu 100 % recyclebar. Der Bestellprozess für

Gastronomen wurde so einfach wie möglich

gestaltet, es muss keine App installiert

werden und die Kosten sind kalkulierbar

(kein Pay-per-use). Egal, ob Bäckerei, Restaurant,

Hotel, Café oder Betriebsgastronomie

– die Pfandbecher und -schüsseln sind

für alle geeignet. In Österreich landen täglich

rund 1,86 Millionen Einwegverpackungen im

Müll. Mit dem Mehrweg-System lässt sich

diese Zahl um ein schönes Stück reduzieren.

Minimalistische

Verpackungskonzepte

Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“

können durch smarte Gestaltung und effiziente

Materialnutzung Verpackungsabfälle


4/2025

VERPACKUNGSTRENDS 61

reduziert werden. Kombiniert mit biologisch

abbaubaren Materialien lässt sich durch

den sparsamen Einsatz von Verpackungsmaterial

die Umweltbilanz verbessern. Eine

Einsparung bei der Verpackung bedeutet

jedoch nicht, dass die Qualität auf der Strecke

bleiben soll. Denn es nützt natürlich

nichts, wenn Speisen und Getränke nicht

sicher nach Hause gebracht werden können.

Aufgeweichte Boxen und undichte Deckel

können für sehr viel Ärger sorgen. Die Verpackung

soll auch zum Produkt passen

- hier muss jeder für sich entscheiden, ob

Standardverpackungen ausreichend sind

oder eine maßgeschneiderte Verpackung

die ideale Lösung ist.

Nachhaltige Materialien

Zu den wichtigsten Biokunststoffen im Verpackungsmarkt

gehört PLA. Es lässt sich gut

verarbeiten und ist in großen Mengen verfügbar.

Aus Maisstärke hergestellt, ist PLA

komplett kreislauffähig und punktet mit

einer hohen Festigkeit und Transparenz,

außerdem ist es wasserdampfdurchlässig,

was das Aroma von Lebesmitteln länger

erhält. Das Angebot an PLA-Verapckungen

ist vielfältig und reicht von Besteck über

Deckel für Heißgetränkebecher bis hin zu

Getränkeflaschen. Der Biokunststoff gilt

aus verschiedenen Gründen als nachhaltiges

Verpackungsmaterial. Zum einen ist

die Grundlage für PLA Industriemais (kein

Lebensmittel-Mais), also ein nachwachsender

Rohstoff. Zum anderen kann sich die

CO2-Bilanz von PLA sehen lassen: Im Vergleich

zu anderen Kunststoffen wie PET ist

In Österreich landen täglich rund 1,86 Millionen Einwegverpackungen im Müll.

Foto: AtlasStudio

der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid bei dessen

Herstellung geringer. PLA-Verpackungen

eignen sich vorrangig für kalte Getränke

und Speisen, Eis oder Kuchen, CPLA (eine

Variante des Biokunststoffs) hingegen ist

hitzebeständig und eignet sich für Heißgetränke

und warme Mahlzeiten. Ein weiteres

nachhaltiges Material ist Bagasse, ein

Nebenprodukt der Zuckerrohrverarbeitung.

Getreu dem „waste-to-value“-Prinzip wird

Bagasse auch als Futtermittel für Rinder verwendet,

zu Feinstpapier und eben auch zu

Verpackungen und Einweggeschirr weiterverarbeitet.

Verpackungen aus Bagasse sind

wasserfest, fettdicht sowie hitzebeständig

und eignen sich optimal für heiße und fettige

Speisen, wie beispielsweise Pommes

oder Currygerichte. Sie weichen nicht auf

und sind genauso schnittfest wie Einweggeschirr

aus herkömmlichem Kunststoff. Die

Produktpalette aus Bagasse umfasst mittlerweile

die unterschiedlichsten Behältnisse

in den verschiedensten Größen: von Menüschalen

mit praktischen Fächerunterteilungen

über Salatschalen bis hin zu Tellern.

Neben den praktischen Vorteilen punktet

das Bagasse-Geschirr zusätzlich mit seiner

Optik, weshalb es sich auch besonders gut

für ein nachhaltiges Catering eignet. Auch

eine Kombination aus verschiedenen nachhaltigen

Materialien ist natürlich möglich.

So sind z.B. Bagasse-Becher dank einer

natürlichen PLA-Beschichtung ideal für

Heißgetränke.

GREET –

die nachhaltige

Verpackungslösung

von MESSERLE

• Plastikfrei und recycelbar

• Aus ressourcenschonendem HT-Board®

• Robust, lebensmittelecht und nachhaltig

Jetzt auf umweltfreundliche Verpackungen

ohne Kompromisse setzen!

Greet – die zukunftssichere Alternative.

Jetzt informieren: messerle.com


62 VERPACKUNGSTRENDS

4/2025

Ästhetik auf Augenhöhe

Street Food präsentiert sich unter „Street Food Couture“ als elegante Neuinterpretation der

urbanen Esskultur.

Von Nele Klaffl

Wer den Street-Look ernst nimmt,

greift zum Pappgeschirr – nicht aus

Mangel an Alternativen, sondern

mit Haltung.

Pappe mit Prinzip

Der Markt hat aufgerüstet: Pappteller und

Co. aus nachwachsenden Rohstoffen und

mit biobasierter Laminierung ermöglichen

den Spagat zwischen Streetfood-Flair und

ökologischem Gewissen. Palmblatt und

Holz fügen dem Auftritt eine natürliche

Struktur hinzu – vor allem, wenn ein Hauch

Südostasien mitschwingen soll. Bambus ist

derzeit das Material der Stunde. Es wächst

schnell, ist stabil, leicht und biologisch

abbaubar. Das dezente Farbspiel der Oberfläche

und die weiche Maserung machen

jedes Produkt zu einem Unikat. Spannung

entsteht dabei durch das Spiel mit Gegensätzen.

Das Mix & Match-Prinzip erlaubt

Kombinationen aus Einweg und Mehrweg,

Porzellan mit Palmblatt, Bambus mit

Pappe.

Weitergedacht

Nachhaltigkeit geht über Materialien

hinaus. Wer seinen Anspruch lebt, setzt auf

Hersteller, die auf allen Ebenen ethisch handeln.

Zertifikate wie die EcoVadis Gold-Auszeichnung

bieten Orientierung – sie stehen

für faire Arbeitsbedingungen und umweltbewusste

Lieferketten. Wer bei Street Food

Couture mit einfachen Mitteln überzeugen

möchte, muss das große Ganze im Blick

behalten.

Foto: Shameel mukkath

Effizient versiegelt

Foto: KOMET

Effizienz und Nachhaltigkeit bilden beim GreenVAC-Mehrwegsystem

von KOMET ein eingespieltes Team. Es basiert auf

einem umweltfreundlichen Vakuumiersystem, das in speziell entwickelten

Gastronorm-Behältern aus Edelstahl mit Sichtdeckeln

aus Hochleistungskunststoff arbeitet. Diese Technik ermöglicht

es, auch druckempfindliche Produkte wie Salate, Pilze oder Patisserie

ohne Verformung zu vakuumieren. Durch die Optimierung

der Lagerhaltung und des „Mise en Place“ entfällt das portionsweise

Umfüllen. Dank der stapelbaren Behälter in verschiedenen

Größen ist das System zudem besonders für die Gastronomie und

den Cateringbereich geeignet. KOMET bietet das komplette Green-

VAC-System ab sofort an und unterstützt damit alle, die ihre Effizienz

steigern und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit setzen möchten.

www.vakuumverpacken.de

Nachhaltig & plastikfrei

Angesichts steigender Umweltauflagen und eines wachsenden

Umweltbewusstseins setzen immer mehr Betriebe auf Alternativen.

Eine davon ist Greet, die plastikfreie Verpackungslinie von

MESSERLE. Greet steht für Verpackungen, die vollständig ohne

Plastik auskommen und höchste funktionale Ansprüche erfüllen.

Hergestellt aus HT-Board, einem ressourcenschonenden Material,

sind sie recycelbar und damit eine umweltfreundliche Alternative

zu herkömmlichen Einwegverpackungen. Die MESSERLE

Greet-Verpackungen bieten eine robuste, lebensmittelechte und

nachhaltige Lösung. Kunden erwarten nicht nur Qualität, sondern

auch verantwortungsbewusstes Handeln. MESSERLE unterstützt

Betriebe mit innovativen Verpackungslösungen. Jetzt auf Greet

umsteigen und aktiv Plastikmüll reduzieren!

www.messerle.com

Foto: Messerle


4/2025

ADVERTORIAL 63

PAPSTAR: Nachhaltige Verpackungslösungen

für die Gastronomie

Die Herausforderungen für eine grüne

Zukunft sind umfangreich: PAPSTAR

geht mit gutem Beispiel voran und

begleitet den gesamten Lebenszyklus seiner

Produkte. Das Unternehmen sieht sich

längst nicht mehr „nur“ als In-Verkehr-Bringer

von hygienisch und sicherheitstechnisch

einwandfreien Verpackungslösungen und

Einmalprodukten, sondern kümmert sich

auch nach dem Gebrauch um die stoffliche

Wiederverwertung.

Vielfältiges Sortiment für

umweltbewusste Verbraucher

Die Produktpalette umfasst über 5.000 Artikel,

die aus Materialien wie Holz, Zuckerrohr,

Bambus und Palmblatt hergestellt werden.

Diese Produkte sind biologisch abbaubar

und helfen, den ökologischen Fußabdruck

von Gastronomiebetrieben zu reduzieren.

Neben dem konsequenten Einsatz nachwachsender

Rohstoffe konzipiert PAPSTAR

auch fundierte Zero-Waste-Ansätze (faserrückgewinnende

Aufbereitungsprozesse

und Recycling) im Rahmen vieler Großveranstaltungen.

Europaweite Logistik- und

Servicekonzepte stellen die permanente

Verfügbarkeit der gesamten Produktpalette

sicher.

Grüne Fakten und grüne Zukunft

PAPSTAR positioniert sich somit nicht nur

als Anbieter von Einmalartikeln, sondern als

Partner für Gastronomiebetriebe, die Wert

auf ökologische Verantwortung legen. Durch

die Wahl von PAPSTAR-Produkten können

Gastronomen aktiv zu einer nachhaltigeren

Zukunft beitragen.

Info

Foto: Papstar

PAPSTAR Österreich Vertriebs AG

Villacher Straße 28b

A-9800 Spittal/Drau

+43 4762 61581

www.papstar.com

www.papstar-shop.at


64 MOBILITÄT

4/2025

Foto: Gastro/KI

Zukunftsweisende Mobilität

Wie moderne Mobilitätskonzepte den Betrieb nachhaltig und effizient gestalten.

Von Michael Heinz

Im Zuge des steigenden Umweltbewusstseins

und der rasanten Digitalisierung

gewinnt die E-Mobilität zunehmend an

Bedeutung – auch in der Hotellerie und im

Tourismus. Für Hoteliers und tourismusverantwortliche

Entscheider ist es heute

entscheidend, den Fuhrpark an die neuen

ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen

anzupassen. Neben dem klassischen

Dienstwagen rücken auch Gästeshuttlebusse

und Leihwagenservices immer mehr

in den Fokus, um den unterschiedlichen

Ansprüchen Ihrer Gäste gerecht zu werden.

In Österreich zeigt sich, dass Fahrzeuge mit

umweltfreundlichen Antrieben, hoher Energieeffizienz

und niedrigem CO 2 -Ausstoß

bevorzugt werden. Dabei spielt die aktuell

bis zum 31.05.2025 gewährte Förderung

von Elektrofahrzeugen eine zentrale Rolle –

geplante Anschaffungen sollten daher zügig

realisiert werden, um von den Förderungen

noch zu profitieren.

Bei der Fuhrparkplanung sind mehrere

Faktoren zu berücksichtigen. Neben den

reinen Anschaffungskosten sollten Sie die

gesamten Lebenszykluskosten im Blick

haben, die Aspekte wie Wartung, Betrieb

und Restwert betreffen. Insbesondere bei

E-Fahrzeugen ist die Reichweite ein bedeutender

Faktor: Prüfen Sie, ob die geplante

Fahrzeugflotte den täglichen Einsatzanforderungen

genügt. Ebenso wichtig ist der

Aufbau einer stabilen Ladeinfrastruktur.

Investieren Sie frühzeitig in ein Netzwerk

von Ladestationen, das Ihren betrieblichen

Anforderungen entspricht – egal, ob zentral

vor Ort oder über eine regionale Kooperation.

Ein gut durchdachtes Lademanagement

gewährleistet den reibungslosen

Betrieb und flexible Nutzung der Flotte.

Für den Einsatz im Gästetransfer bieten

sich geräumige und komfortable Elektrobusse

an, die für eine leise und angenehme

Fahrt sorgen. Im Rahmen des Leiwagenservices

oder als klassischer Dienstwagen

kommen besonders kompakte, agile E-Fahrzeuge

zum Einsatz, die sowohl in urbanen

Zentren als auch auf ländlicheren Strecken

ihre Stärken ausspielen. So lässt sich der

Fuhrpark optimal diversifizieren, um den

speziellen Bedürfnissen Ihrer Gäste gerecht

zu werden.

Ein weiterer Tipp: Starten Sie Pilotprojekte

mit einer überschaubaren Fahrzeugflotte.

Testen Sie verschiedene Modelle und

Nutzungskonzepte, um Praxistauglichkeit

und Wirtschaftlichkeit zu evaluieren. Kombinieren

Sie beispielsweise einen zentralen

E-Gästetransferbus mit flexiblen E-Dienstwagen,

um ein optimal abgestimmtes Mobilitätskonzept

zu schaffen. So können Sie

nicht nur Umweltaspekte berücksichtigen,

sondern auch den gestiegenen Komfortansprüchen

moderner Reisender gerecht

werden.

Nutzen Sie die aktuellen Fördermöglichkeiten

und stellen Sie sicher, dass Ihre

Fahrzeugflotte nicht nur umweltfreundlich,

sondern auch effizient, komfortabel und

wirtschaftlich aufgestellt ist – für einen reibungslosen

und attraktiven Service, der den

Gästen in Erinnerung bleibt.


4/2025

ADVERTORIAL 65

Foto: VW

Foto: ingobarenschee.com

Transformation einer Ikone

Neuer Transporter und Caravelle bilden mit Multivan, California und ID. Buzz das Bulli-

Spektrum der Neuzeit.

Mit dem Serienstart der neuen Generation

von Transporter und Caravelle

beginnt bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

eine neue Ära – und zugleich wird

ein ikonisches Kapitel vollendet: Aus dem

Bulli von einst ist ein vielseitiges Spektrum

moderner Modelle geworden. Das neue

Bulli-Programm besteht nun aus den drei

Baureihen Transporter/Caravelle, Multivan/California

und ID. Buzz und bildet das

umfassendste Bulli-Portfolio aller Zeiten

– maßgeschneidert für nahezu jeden Einsatzzweck.

Mehr Raum, höhere Zuladung und

größere Anhängelasten

Der neue Transporter präsentiert sich

als echtes Multitool und hat sich in allen

Bereichen verbessert: Er bietet mehr Raum,

höhere Zuladung, größere Anhängelasten

und markant gestiegener Effizienz. Mit Kastenwagen-,

Kombi- und Pritschenwagenvarianten

ist er so vielseitig wie nie. Sein Pendant,

der Caravelle, ist der Spezialist für den

Personentransport. Bis zu neun Sitzplätze

machen ihn zur perfekten Wahl für Großraumtaxis

oder VIP-Shuttles. Beide Modelle

überzeugen mit einer klaren Designsprache,

die die Tradition der Bulli-Ikone ins Heute

überführt.

Profis am Werk

Transporter und Caravelle sind automobile

Werkzeuge für Profis – und das zeigt sich in

jeder Dimension. Die Fahrzeuge sind deutlich

gewachsen: Mit bis zu 5.450 mm Länge,

2.032 mm Breite und 9,0 m 3 Ladevolumen

setzen sie neue Maßstäbe im Segment.

Auch die Zuladung wurde optimiert – bis

zu 1,33 Tonnen können die neuen Modelle

tragen. Für noch mehr Flexibilität sorgen

die unterschiedlichen Radstände, die eine

passgenaue Anpassung an die Bedürfnisse

der Nutzer ermöglichen.

Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde konsequent

überarbeitet: Ergonomische Sitze

mit AGR-Zertifizierung, digitale Cockpitlandschaft

mit einem 12-Zoll-Instrumentendisplay

und 13-Zoll-Infotainment-Touchscreen

sowie ein digitaler Innenspiegel mit

Dashcam-Funktion sorgen für Komfort und

Sicherheit. Hinzu kommen neue „Edition“-

Modelle mit exklusiven Design-Features

– etwa einem schwarz lackierten Dach,

getönten Scheiben im Fahrgastraum und

stylischen Leichtmetallrädern.

Ein legendärer Klassiker

in der Neuzeit

In Österreich startet die neue Generation

mit einer großzügigen, serienmäßigen

Fünf-Jahres-Garantie (250.000 km) und

umfassender Serienausstattung, darunter

LED-Scheinwerfer, Spurhalteassistent und

„Keyless Start“. Damit gelingt Volkswagen

Nutzfahrzeuge die Transformation einer

Ikone – funktional, digital und bereit für die

Herausforderungen von morgen.

www.vw-nutzfahrzeuge.at


Seite 66 bis Seite 79

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pixabay

Unter Kollegen

Kolumne

Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz

– sie ist wirtschaftliche Notwendigkeit

und Zukunftsstrategie zugleich.

Der Tourismus lebt von einer intakten

Natur und kulturellen Vielfalt. Aber

auch von Betrieben, die investieren

können – in regionale Produkte, energieeffiziente

Technik und klimafreundliche

Mobilität. Viele Hoteliers tun das

längst. Doch nachhaltiges Handeln

darf kein Wettbewerbsnachteil sein.

Benötigt wird: Gezielte Förderprogramme

für nachhaltige Investitionen,

steuerliche Anreize für Öko-Sanierungen

und einen Abbau der Bürokratie,

die gute Ideen oft ausbremst.

Es braucht eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie

für den Tourismus

mit messbaren Zielen, Zeitplänen

und Budgets. Denn wer mehr verlangt,

muss auch mehr möglich machen.

Nachhaltigkeit heißt auch: Lebensqualität

für Gäste und Mitarbeitende.

Gute Luft, sauberes Wasser, regionale

Wertschöpfung. Das macht uns als

Destination stark – heute und morgen.

Die Politik ist gefordert, dafür den

Boden zu bereiten. Wir sind bereit,

unseren Teil zu leisten. Packen wir’s

an – gemeinsam für einen nachhaltig

erfolgreichen Tourismusstandort

Österreich.

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


4/2025

AKTUELLES 67

Meisterhafter Master

Bereits zum 16. Mal in Folge wurde das MCI Tourismus mit einem der

renommierten DGT-ITB Wissenschaftspreise ausgezeichnet. In der

Kategorie „Beste Nachwuchsarbeit“ erhielt MCI-Absolventin Gloria

Bukal, M.A., die begehrte Ehrung, die auf der weltweit größten Tourismusmesse,

der ITB, verliehen wurde. Die Auszeichnung wurde ihr für ihre

Masterarbeit zuteil, die sich mit der Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung

in der saisonalen Beschäftigung von Schneesportlehrern in der

Skischulbranche beschäftigt. Ihr Ziel war es, zu untersuchen, wie Schneesportlehrer

die Bemühungen ihrer Arbeitgeber in Bezug auf Arbeitszufriedenheit

und Bindung während ihrer saisonalen Tätigkeit wahrnehmen.

Die Auszeichnung gilt als Bestätigung für die exzellente Ausbildung und

fundierte Fachkompetenz des MCI Tourismus.

www.mci.edu

Foto: MCI Tourismus

Foto: Brandmedia

45 Jahre Engagement

Im April feierte der Verband der Privatvermieter Südtirols, südtirol privat,

sein 45-jähriges Bestehen. Gegründet 1980, setzt sich der Verband seit

jeher für die Belange der rund 1.000 Privatvermieter in Südtirol ein. „Es

ist an der Zeit, dass auch die kleinen Vermieter eine Stimme bekommen

und wir an einer qualitätsvollen Zukunft arbeiten“, formulierte südtirolprivat-Gründungspräsident

Sebastian Brugger 1980 in der Festschrift

des Verbandes. Ein zentrales Ziel bleibt die gesetzliche Verankerung des

Berufsbildes der Privatzimmervermietung, um klarer zu definieren, was

genau den Beruf umfasst, welche Aufgaben dazugehören und welche Qualifikationen

notwendig sind. Die neu gegründete Privatvermieterakademie

bietet zudem ein umfassendes Fortbildungsangebot für eine qualitätsvolle

Betriebsführung.

www.suedtirolprivat.com

Österreich trifft Asien

Unter dem Motto „Austria meets Asia“ vereinten Schüler

der Tourismusschule Bad Hofgastein im Rahmen eines

Themenabends heimische Spezialitäten mit den Aromen der

asiatischen Küche. Vom Finden des Mottos über die Zusammenstellung

des Menüs bis hin zur Dekoration sowie den

selbstgebackenen Glückskeksen als Tombola-Lose – sämtliche

Ideen wurden von den Jugendlichen entwickelt. Im

Mittelpunkt des Abends stand das Fusions-Menü, bei dem

österreichische Klassiker mit asiatischen Einflüssen kreativ

verschmolzen. So wurde etwa Sashimi vom Seesaibling in

Miso-Marinade serviert und Tauernlamm im Teriyaki-Stil

zubereitet. Den krönenden Abschluss bildete ein Erdbeer-

Rhabarber gefüllter Sticky-Rice-Knödel. Begleitet wurden die

Speisen von auserlesenen Tropfen der Weinagentur Jordan

aus Micheldorf.

www.ts-badhofgastein.at

Foto: Wolkersdorfer – Traumbild Gastein


Der Sommer

ist grün

Die Zeitkapsel birgt ein fiktives Tagebuch

der Bürgermeisterin von Linz aus

dem Jahr 2040 — ein Artefakt der Zukunft,

das die Gegenwart mit Visionen

herausfordert..

Foto: Linz Tourismus

Info

Green Claims im Tourismus

Der bereits seit 2023 veröffentlichte Richtlinien-Entwurf über umweltbezogene

Angaben („Green Claims-RL“) soll Greenwashing eindämmen und Konsumenten

helfen, fundierte Kaufentscheidungen auf der Grundlage zuverlässiger Umweltinformationen

zu treffen. Die von der Österreich Werbung herausgegebene Publikation

„Green Claims im Tourismus“ stellt einen Leitfaden dar, dessen Ziel es ist, den

österreichischen Tourismus- und Freizeitbetrieben die entsprechenden Werkzeuge

an die Hand zu geben und er unterteilt sich in zwei Abschnitte: Der erste Teil erklärt

die Grundregeln für die Verwendung von Green Claims. Der zweite Teil listet konkrete

Praxisbeispiele aus den Bereichen, Destinationen, Beherbergungsbetriebe,

Gastronomie sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen auf.

www.austriatourism.com/fileadmin/user_upload/Media_Library/NETA/

Nachhaltigkeit/Leitfaden_Green_Claims_im_Tourismus_final.pdf

Foto: BMWET sLKphoto.at_Sebastian Kreuzberger


4/2025

TOURISMUS 69

No na, werden vielleicht manche denken. Das ist doch selbstverständlich, wo um diese

Jahreszeit doch alles blüht.

Von Petra Pachler

Wir meinen das aber in zweierlei

Hinsicht, nämlich nicht nur das

blühende Grün, sondern auch das

nachhaltige. Was in Anbetracht des Klimawandels

nicht nur notwendig ist, sondern

mittlerweile auch in (fast) alle Köpfe gedrungen

ist.

Was hat das nun konkret mit dem

Tourismus zu tun? Na ja, einerseits, weil

vor allem der Tourismus von einer intakten

Natur lebt und andererseits, weil die

Angebote immer mehr auf Nachhaltigkeit

fokussieren. Fragt man gezielt nach aktuellen

Themen, so ist in jedem Bundesland

zumindest eines mit Grün dabei.

Fangen wir vielleicht gleich bei Wien

an, ist die Stadt doch kürzlich Mitglied des

International Network of Sustainable Tourism

Observatories (INSTO) der Welttourismusorganisation

UN Tourism geworden,

das sich dem nachhaltigen Tourismus verschreibt.

In dem Netzwerk sind Destinationen

versammelt, die ökologische und soziale

Auswirkungen der Tourismusentwicklung

analysieren und sich gemeinsamen Zielen

verschreiben.. „Wien orientiert sich an internationalen

Standards“, so der Wiener Tourismusdirektor

Kettner.

Im Rahmen des Vienna Sustainable Tourism

Observatory (STO) wird Wien künftig

regelmäßig Indikatoren in allen Dimensionen

der Nachhaltigkeit erheben und veröffentlichen.

Als Teil des INSTO-Netzwerks

von UN Tourism kann die Stadt zudem von

den Erfahrungen von aktuell weltweit 45

Destinationen profitieren.

Vegane Hüttenrunde

Die grüne Steiermark greift aktuelle und

nachhaltige Themen auf, wie Europas erste

vegane Hüttenrunde im Gesäuse oder den

Mariazeller Gründerweg „Gemeinsam pilgern

im Heiligen Jahr 2025“. Nicht zu vergessen

die Destination Ausseerland, die auf

dem Weg zur Umweltzeichen-Destination

ist.

Spannend klingt hier die neu belebte

Gesäuse Hüttenrunde, die als erster veganer

Höhenweg Europas auf jeder Hütte

mindestens ein veganes Gericht anbietet

– von Hüttenteigtaschen bis zum veganen

Kaiserschmarrn ist alles dabei.

In der Hochsteiermark wurde anlässlich

des Heiligen Jahres 2025 der historische

Mariazeller Gründerweg in Zusammenarbeit

mit vier Tourismusregionen neu belebt und

bietet nun auch spirituelle Kraftplätze.

www.steiermark.com

Wirtschaftsfaktor Golf in Salzburg

Ende Mai blickt im Salzburgerland bei der

Austrian Alpine Open alles auf den Golfplatz.

Das Event findet im Rahmen der

renommierten DP World Tour statt, die in

der Steiermark rund 8 Millionen Euro in der

Beherbergung und Gastronomie generiert.

Der Tross der Spieler, deren Begleitung und

Caddies, die Tourofficials, die TV-Crew und

das Team vor Ort sorgen in der Turnierwoche

für mehr als 4.000 Nächtigungen und

knapp eine dreiviertel Million Euro Umsatz

in den Beherbergungsbetrieben im Umfeld

des Golfclubs Gut Altentann. Da sind die

so genannten Sekundäreffekte wie Restaurantbesuche,

Einkäufe, Mietautos und

dergleichen nicht eingerechnet. Insgesamt

erwirtschaftet ein derartiger DP World Tour

Event rund 14 Millionen Euro Umsatz, der

zu knapp einem Drittel in der Region bleibt.

Neben dem Jubiläum 60 Jahre „The

Sound of Music“, dessen Thema schon ohne

Jubiläum jedes Jahr mehr als 300.000 Gäste

aus aller Welt ins SalzburgerLand bringt,

wird der Besucherstrom weiterlaufen.

www.salzburgerland.com

Die Donau als Tourismusmagnet

In Oberösterreich sind es Linz und die

Donauregion, die heuer im Fokus stehen.

Einen „mutigen Blick in die Zukunft“ riskiert

Linz nach eigener Formulierung mit

einer Destinationsstrategie, die sich auch

in der neu gestalteten Tourist Information

am Hauptplatz spiegelt: Ein Artefakt aus der

Zukunft – eine Zeitkapsel voller Visionen für

das Jahr 2040. Sie zeigt, wie sich die Stadt

entwickeln könnte und welche Wünsche

die Menschen für ihre Zukunft haben. Tourismus

wird als gesamtheitliches Konzept

gedacht, die Handlungsfelder umfassen

unter anderem die Förderung nachhaltiger

Mobilität und der Zertifizierung der Destination

mit dem Österreichischen Umweltzeichen

bis 2030.

60 Jahre Sound of Music beschert

Salzburg viele Touristen.

Foto: Salzburger Land

In der Donauregion stehen Landschaft

und Angebote an der Donau im Mittelpunkt,

inklusive Radfahren und Wandern. Und das

gerne in Kombination mit kulinarischen

Angeboten. Zum Thema Nachhaltigkeit

setzt man hier auf autoloses Reisen innerhalb

der Region, was mit E-Bikes und der

Schifffahrt gut zu machen ist.

donauregion.at

Auf die Räder!

Und dann wäre da noch Kärnten, das bereits

seit einiger Zeit auf das Raderlebnis setzt.

Und auch die besten Voraussetzungen dafür

hat: Rund um die Seen, ein bisschen Richtung

Berg und immer in Richtung Genuss.

Mit VELOVISTA, dem Rad- & Genuss Event

entlang der Seenschleife läutet man Ende

Mai die Radsaison ein. Was kann man aus

dem Themenschwerpunkt ableiten? Dass

auch Kärnten auf Nachhaltigkeit setzt,

denn CO 2 -freier als mit dem Rad, geht’s

wohl kaum.

www.kaernten.at

Alles gemeinsam ist die Ausrichtung hin

zum naturnahen Tourismus, was wiederum

eine intakte Natur voraussetzt. Und die

gibt’s nur mit nachhaltigem Engagement.

Und alle wissen es! Und tun etwas dafür.

Der Kreis schließt sich also.


70 TOURISMUS

4/2025

Kolumne

Bitte die letzte Meile

schließen!

Alle reden von Klimaschutz, dem

grünen Tourismus und wie wichtig

das ist. Und alle wissen auch, dass

die Anreise in den Urlaub eine der

größten Klimabelastungen ist.

Bahnfahren hat sich – nicht nur,

aber auch – durch das Klimaticket

in den letzten Jahren verzigfacht,

damit ist eigentlich der wichtigste

Schritt getan. Was aber nach

wie vor fehlt oder zumindest nur

lückenhaft vorhanden ist, das ist

die letzte Meile. Die Abholung vom

Bahnhof muss einfach kostenlos

werden, und zwar egal, wie weit

entfernt der Beherbergungsbetrieb

vom Bahnhof ist. Denn kein Urlauber

ist bereit, hohe Taxikosten in

Kauf zu nehmen, wenn er davor aus

Sparmaßnahmen die ÖBB-Sparschiene

gebucht hat.

Wenn Betriebe das aus Kostengründen

nicht machen können

oder wollen, dann sollten sich die

Tourismusvereine etwas einfallen

lassen und hier aktiv werden. Was

zum Teil auch schon passiert, denn

in immer mehr Tourismusregionen

werden Gäste-Cards ab der ersten

Nächtigung angeboten, die meist

den gesamten öffentlichen Verkehr

mit einbinden. Wäre das nicht

eine Idee, auch die Abholung von

der Bahn zu inkludieren oder zumindest

gegen einen kleinen Obolus

anzubieten?

Die Anreise mit dem Auto wird

immer unattraktiver, was vor allem

auch mit den zunehmenden Staus

zusammenhängt. Und die werden

mit Sicherheit nicht weniger. Also,

bitte das Thema mal kurz in die

Agenda für’s nächste Meeting aufnehmen!

Danke!

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

Mythen aufdecken

Aufgrund des Klimawandels

werden wir

in wenigen Jahren nicht

mehr Skifahren“ – dies

ist nur eines von vielen

Beispielen für Mythen,

die immer wieder im

Zusammenhang mit

dem Tiroler Tourismus

verbreitet werden. Dass

diese und viele weitere

Behauptungen nicht den

Tatsachen entsprechen, will das neugegründete

„F.acT – Zentrum für Tourismus, Forschung

und Medien“ unter dem Slogan „Mehr

Weitsicht durch Daten“ aufzeigen. F.acT wird

in enger Zusammenarbeit zwischen dem

Land Tirol, der MCI | Die Unternehmerische

Hochschule und der Universität Innsbruck

Grünes Rekordjahr

2024 verzeichnete das Österreichische

Umweltzeichen einen Rekord von 549

zertifizierten Veranstaltungen, das höchste

Ergebnis seit 2010. Besonders im Bereich der

Green Meetings stieg die Zahl der zertifizierten

Events von 2023 auf 2024 um 60 Prozent.

„Die Daten zeigen einen klaren Trend in Richtung

nachhaltige Events“, erklärt Julia Füreder,

Verantwortliche für Green Events und

Meetings. Die Zahl der Lizenznehmer stieg

durchgeführt. Es soll durch die wissenschaftliche

Auseinandersetzung mit vermeintlichen

Halbwahrheiten und die gezielte Vermittlung

von belastbaren Daten das Bewusstsein für

die tatsächlichen Entwicklungen im Tiroler

Tourismus gestärkt werden.

www.mci.edu

ebenfalls kontinuierlich, und rund 720.000

Besucher nahmen 2024 an Green Events

teil. Diese Veranstaltungen, die strenge ökologische

und soziale Kriterien erfüllen, reichen

von Kongressen bis zu Festivals. Auch

in der Unterstützung seitens der Regierung,

die ökologische Standards für große Veranstaltungen

im Programm hat, zeigt sich die

zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit.

www.umweltzeichen.at

Foto: Land Tirol/Hörmann


4/2025

ADVERTORIAL 71

Foto: Studio Draussen

Foto: Kaindlstorfer

Kleine Abenteuer & große Panoramen

Aktivurlaub mit Herz und Seele.

Die Rad- und Wandertouren in der

Donauregion sind mehr als nur ein

aktiver Zeitvertreib. Sie sind eine

Reise zu den Wurzeln der Region. Mit jedem

Schritt und jedem Tritt in die Pedale, kommt

man unserer Geschichte, Kultur und unseren

Gastgeber:innen näher.

Egal, ob am Inn- oder Donauradweg, den

E-Bike Genusstouren, am Weitwanderweg

Donausteig oder den zahlreichen Wanderrouten,

unsere Aktivtouren hinterlassen

Ohh-, Ahh-, Mmh- und Wow-Momente, die

Herz und Seele berühren. In der Donauregion

Oberösterreich liegt eines der bekanntesten

und schönsten Postkarten-Motive

Österreichs – die Schlögener Schlinge. Hier

windet sich die Donau elegant und kurvenreich

durch die Landschaft und lässt jeden

Wandernden am Donausteig oder Radfan

am Donauradweg für ein Foto anhalten.

Genuss auf allen Wegen

Die Donauregion ist für bewusste Genussmenschen

und all diejenigen, die authentische

Eindrücke und Begegnungen mit Menschen

gerne auf sich wirken lassen und aus

ihnen Kraft schöpfen. Das gilt auch für das

Kulinarische, denn die Donau ist eine Quelle

des Genusses. Ob fangfrischer Donaufisch,

knackiges Gemüse aus den fruchtbaren

Ebenen des Eferdinger Beckens oder des

Machlandes - alles frisch und mit viel Liebe

zubereitet.

www.donauregion.at/kostbarkeiten

Auto aus, Radurlaub an

Die Donauregion ist ganz einfach ohne

Auto zu erkunden. Zu Fuß, am Rad, mit

dem Schwung des E-Bikes oder per Schiff

kommt man der Natur ganz nahe und erlebt

Momente, die auf vier Rädern womöglich

im Verborgenen bleiben würden. Von ausgewählten

Hotels und Campingplätzen gibt

es eine Reihe von autofreien Ausflugstipps,

die zum Entdecken der Region einladen. Inspiration

für Ihren Urlaub ohne Auto in der

Donauregion gibt es unter

donauregion.at/urlaub-vom-auto

DONAU.Erlebnis Card –

Sparen mit der Gästekarte

Ein wichtiger Wegbegleiter im Urlaub in

der oberösterreichischen Donauregion ist

die DONAU.Erlebnis Card. Die Gästekarte

bietet zahlreiche Vorteile bei rund 80 Partnern

in der Region – und das bereits ab der

ersten Übernachtung in vielen Unterkünften.

So gibt es unter anderem 50 Prozent

Ermäßigungen bei Top-Ausflugszielen,

Museen, Sportgeräte-Verleihstellen, Freibädern,

Badeseen und mehr. Auch kostenlose

und ermäßigte Fährfahrten gibt es inklusive.

donaucard.info

Kostenlose Karten, Tourenbeschreibungen,

GPS-Daten zum Gratis-Download,

buchbare Angebote gibt es unter

donauregion.at

info

Tourismusverband Donau

Oberösterreich

Lindengasse 9, 4040 Linz

+43 732 7277-888

info@donauregion.at

www.donauregion.at

Foto: CMVisuals


72 HOTELLERIE

4/2025

Foto: Christoph Weiss

Wer zertifiziert, gewinnt

Hotels mit dem Umweltzeichen gewinnen stark an Bedeutung!

Von Petra Pachler

Die Urlauber planen einen Urlaub vermehrt

nach nachhaltigen Kriterien

und der erste Schritt dabei ist die

Unterkunft. Unterkünfte und auch Gastronomiebetriebe,

die das Umweltzeichen

führen, haben hier einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Nachhaltigkeit im

Novotel Wien Hauptbahnhof

So setzt das Novotel Wien Hauptbahnhof

konsequent auf nachhaltige Praktiken im

täglichen Betrieb. Als Teil der internationalen

Hospitality-Gruppe Accor werden alle

Mitarbeiter von Anfang an umfassend zu

umweltbewusstem Verhalten geschult – sei

es durch Papiereinsparung beim Drucken,

dem bewussten Ausschalten der Beleuchtung

in ungenutzten Räumen oder den sparsamen

Umgang mit Wasser. Darüber hinaus

wird sowohl im Gästebereich, als auch in

allen weiteren Teilen des Hotels durch spezielle

Trennsysteme Wert auf eine stringente

Mülltrennung gelegt.

Auch Gäste können aktiv zur Ressourcenschonung

beitragen. Durch den bewussten

Verzicht auf täglichen Handtuch- und Bettwäschewechsel

leisten sie einen wertvollen

Beitrag zum Umweltschutz. Accor und das

Novotel Wien Hauptbahnhof belohnt das

Engagement: Für jeden Tag ohne Handtuchwechsel

wird ein Baum gepflanzt.

Für umweltbewusste Veranstaltungsplanung

bietet das Hotel die Möglichkeit,

Events als „Green Meeting und Green

Event“ zertifizieren zu lassen. Als lizenzierter

Anbieter für Green Meetings & Green Events

kann das Novotel jede geeignete Veranstaltung

nach der Richtlinie „UZ 62“ offiziell

zertifizieren und übernimmt auch bei Bedarf

den gesamten Zertifizierungsprozess für die

Kunden. https://all.accor.com/

Business in Grün

Seminare sind eine besondere Herausforderung,

wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Andererseits sorgen in vielen Hotels gerade

Veranstaltungen für die Basisauslastung von

Montag bis Donnerstag und werden forciert.

Auch für die drei Häuser der Steigenberger

Gruppe in Wien und NÖ ist das Seminargeschäft

ein wesentlicher Faktor und so bietet

man den Gästen einen besonderen Service

mit dem Green-Meeting-Konzept. Ziel des

Angebots ist es, die ökologischen Auswirkungen

einer Veranstaltung über sämtliche

Phasen – von der Planung über die Durchführung

bis zur Abreise – zu minimieren.

Das Konzept basiert auf sich ergänzenden

Vermeidungs-, Reduktions- und Kompensationsmaßnahmen.

Alle Green Meeting Hotels stellen

Tagungsutensilien aus recycelten sowie

nachhaltigen Materialien zur Verfügung,

bieten bevorzugt regionale sowie saisonale

Lebensmittel an und kompensieren nicht

vermeidbare Treibhausgas-Emissionen

durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte.

Die Zertifizierung mit dem

Umweltzeichen ist sowieso klar. Steigenberger

Hotels & Resorts I Luxushotels online

buchen | H Rewards

Beide Beispiele zeigen, dass vor allem

auch große, internationale Hotelketten

den Trend der Zeit erkannt haben, und auf

nachhaltige Aspekte setzen. Was in diesem

Kontext noch viel schwieriger ist, weil man

langfristig auch alle Betriebe an Bord holen

muss, deren Länderstrukturen in diesem

Bereich noch nicht mal annähernd so weit

sind wie Österreich.


4/2025

HOTELLERIE 73

1. Wanderdorf in Oberösterreich

Das Curhaus Bad Kreuzen ist ein

Kur- und Wanderparadies zugleich und

Bewegung und Wohlfühlen gehen hier

Hand in Hand.

Bad Kreuzen, sieben Kilometer nördlich

der Donau bei Grein gelegen, begeistert

mit einer jahrhundertelangen Kneippkur-Tradition

und Wandernde finden hier

in der hügeligen Landschaft des Unteren

Mühlviertels ein wahres Wanderparadies.

Das 1. Wanderdorf Oberösterreichs ist der

ideale Ausgangspunkt, um den idyllischen

und naturbelassenen Strudengau zu erkunden.

Am Programm stehen überwältigende

und überraschende Aussichten auf die

Flusslandschaft, saftig grüne Hügel, unberührte

Landschaftsstriche und erfrischende

Touren durch die Klammen und Schluchten.

Natur- und erlebnisorientiertes Wandern,

zeitgemäße touristische Angebote, eine

intakte Infrastruktur und Serviceleistungen

ermöglichen Wanderfans ein natürliches

Lebensgefühl und eine der wohl schönsten

Wanderauszeiten. Nach den Genusswanderungen

entspannt es sich am besten in

einem der vier Wanderbetriebe, die auch

buchbare Wanderurlaube anbieten.

Für gesundheitsbewusste

Wanderfans

Eine gesunde Auszeit erlebt man dabei im

Curhaus Bad Kreuzen. Hier lässt man sich

von der Natur und den einzigartigen Angeboten

verzaubern und kehrt erfrischt und

gestärkt in den Alltag zurück. Das Curhaus

lädt zu Angeboten wie „Bewegung für die

Seele“ oder „Verwöhn-Tagen für die Frau“

ein, bei denen die ganzheitliche Frauenheil-

Massage MANNEA im Mittelpunkt steht.

Die Anwendung wurde sogar zum Best Signature

Treatment Europas ausgezeichnet.

Das Curhaus bietet zudem einen besonderen

Service: Gäste werden auf Anfrage vom

Bahnhof Grein-Bad Kreuzen oder Amstetten

abgeholt, um ihren Aufenthalt so angenehm

wie möglich zu gestalten.

www.curhaus.at

Foto: Erber

AUSZEIT UND WELLNESS

7 Nächte genießen - nur 6 bezahlen!

Gönnen Sie sich eine wohltuende Pause vom Alltag und

schenken Sie Körper, Geist und Seele neue Energie. Im

Hotel Curhaus Bad Kreuzen erwartet Sie eine Woche voller

Ruhe, Genuss und natürlicher Heilimpulse. Nutzen Sie

diese Gelegenheit, um sich selbst etwas Gutes zu tun!

» Vollpension „Gesunde Auszeit“

» Teilnahme am 5-Säulen-Gästeprogramm

» DONAU.Erlebnis Card mit vielen Vorteilen

PREISE

EZ/DZ „Klösterlich“ € 648,-

EZ/DZ „Komfort“ € 912,-

EZ/DZ „Studio“ € 960,-

Preise pro Person, exkl. Ortstaxe. Gültig bis Dezember 2025. Buchbar

ausschließlich von Dienstag bis Dienstag.

HOTEL CURHAUS BAD KREUZEN

Bad Kreuzen 106 · 4362 Bad Kreuzen

07266/6281 · badkreuzen@marienschwestern.at

www.curhaus.at

©OberoesterreichTourismusGmbHMartinFickert


74 TOURISMUS & HOTELLERIE

4/2025

Kolumne

Grüne Hotellerie –

Nachhaltigkeit als

Erfolgsfaktor

Nachhaltigkeit entwickelt sich

in der Hotellerie vom Trend zunehmend

zu einem Must-have.

Gäste legen mehr Wert auf umweltfreundliche

Unterkünfte

– Betriebe, die auf nachhaltige

Konzepte setzen, profitieren

mehrfach. Sie sprechen umweltbewusste

Besucher:innen an,

senken langfristig Kosten und

stärken die Positionierung als verantwortungsbewusster

Betrieb.

Von energieeffizienten Gebäuden

über regionale Küche mit

frischen (Bio-)Lebensmitteln bis

hin zur ressourcenschonenden

Betriebsführung inklusive erhöhtem

Bewusstsein aller Mitarbeiter:innen

– nachhaltige Maßnahmen

steigern die Qualität und

Attraktivität eines Hotels. Dabei

reduziert umweltbewusstes Wirtschaften

den ökologischen Fußabdruck

und steigert die Wettbewerbsfähigkeit.

Zertifizierungen wie das Österreichische

Umweltzeichen für

Hotels setzen klare Standards

und machen nachhaltiges Engagement

sichtbar. Nachhaltigkeit

wirkt über den eigenen Betrieb

hinaus und trägt maßgeblich

zum Ausbau eines umweltfreundlichen

Tourismus in den Regionen

bei. Wer in Nachhaltigkeit investiert,

investiert in die Zukunft – für

Gäste, die Region und den langfristigen

Erfolg des eigenen Betriebs.

Julia Füreder, BSc.

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Finanzierung im Wandel

Wie geht es weiter mit der

Finanzierung im Tourismus?

Diese Frage stand im Fokus des

ÖHV-Forums in Lech. 120 Teilnehmer

nutzten die Gelegenheit,

sich über Herausforderungen wie

Basel IV, ESG-Anforderungen und

alternative Finanzierungsformen

auszutauschen. „Spielraum für

Investitionen ist das Um und Auf

für die Zukunft unserer Unternehmen“,

betonte ÖHV-Präsident

Walter Veit. Erfahrene Experten

und Insider lieferten praxisnahe Einblicke.

Klar wurde: Die Finanzierungslandschaft

ist im Umbruch. Forderungen wie eine Entbürokratisierung

der Kreditvergabe und der

Ausbau von Förderinstrumenten standen

dabei im Raum. In Praxisbeiträgen gaben

Wo Bäume heilen

In Osttirol, wo Bäume heilen und Abenteuer

wachsen, wird der Wald zur natürlichen

Medizin. 680 Quadratkilometer grüne Lunge

bedecken rund 31 Prozent der Region – ein

Ort der Ruhe, Heilung und Inspiration. Das

Wald eine Art Medizin ist, beweist das Waldbaden,

das Stress lindert, den Blutdruck senkt

und das Immunsystem stärkt. In Japan wird

es sogar ärztlich verschrieben. Für Kinder ist

der Wald mehr als ein Spielplatz – auf dem

Brancheninsider konkrete Tipps und nach

intensiven Diskussionen boten Skifahren

mit Benni Raich und ein kulinarischer

Abschluss einen geselligen Rahmen für Networking.

www.oehv.at

neuen Waldwichtelweg in Sillian entdecken

sie Naturgeheimnisse mit allen Sinnen.

Wer barfuß durch Moos schreitet, die Stille

genießt und die Baumkronen betrachtet,

spürt innere Ruhe. Und Walderzeugnisse

wie Heilkräuter, Beeren und Zirbenschnaps

nähren Körper und Seele. Bei geführten

Touren rund um den Tristacher See wird

Waldbaden in Osttirol zum tiefgehenden

Erlebnis.

www.osttirol.com

Foto: ÖHV/Lechner

Foto: TVB Osttirol/Peter Maier


4/2025

HOTELLERIE 75

Wein trifft Wellness

Der Weinfrühling im Balance

Resort.

Wenn Wein auf Wohlbefinden trifft und

Kulinarik nicht inszeniert, sondern

gelebt wird, dann ist im Falkensteiner

Balance Resort Stegersbach Frühling. Am 10.

Mai wird dort erstmals der Balance Resort

Weinfrühling gefeiert – eine Hommage an

den Genuss in all seinen Facetten.

Im Mittelpunkt stehen vier ausgewählte

Winzer aus dem Südburgenland – darunter

das Weingut Jalits, das biodynamisch arbeitende

Weingut Grosz sowie die Familienbetriebe

Horvath und Glatz. Sie alle eint

die Liebe zum Handwerk und ein klares

Bekenntnis zur Herkunft. Ihre Weine spiegeln

den Charakter der Region wider: mineralisch,

strukturiert, dabei immer zugänglich.

Kulinarisch geht es bewusst reduziert zu.

Kein Fine Dining, sondern ehrliche Tellerküche:

Frisch zubereiteter Schmarren, begleitet

von Gegrilltem – herzhaft, unkompliziert,

aber mit Anspruch. Dazu Live-Musik, die

den Tag in zwei akustische Hälften teilt:

zunächst traditionelle Volksmusik mit

Ziehharmonika und Gesang, später das Duo

Christoph Koglmann & Valentina Probst mit

Jazz- und Popklängen.

Gespielt wird, je nach Wetterlage, entweder

im Freien oder in der lichtdurchfluteten

Living Lounge. Ergänzt wird das Programm

durch thematisch abgestimmte Aktivangebote

– etwa geführte Spaziergänge mit

Weinbezug oder kleine Workshops, kuratiert

vom hauseigenen Aktivteam.

Der Weinfrühling versteht sich nicht

als klassisches Tasting-Event, sondern als

bewusst gesetzter Gegenpol zum hektischen

Alltag – ein Nachmittag, an dem Wein, Kulinarik

und Natur ganz selbstverständlich

zusammenspielen.

Für Hotelgäste ist der Eintritt inkludiert.

Auch externe Besucher sind willkommen –

um Anmeldung wird gebeten: reservations.

balanceresort@falkensteiner.com.

Tipp: Der Weinfrühling lässt sich ideal

mit einem Day SPA verbinden – Wein &

Wellness, wie gemacht für einen perfekten

Frühlingstag.

www.falkensteiner.com/balance-resort-stegersbach

Foto: Falkensteiner Stegersbach

ADVERTORIAL

Foto: Derenko

Italienische Eleganz

Am Wiener Graben erstrahlen die neugestalteten

Büroräumlichkeiten von

Campari Austria, in einem Design, das italienische

Raffinesse mit dem Charme der

Wiener Architektur vereint. Zuständig dafür,

war das Innenarchitektur Büro Derenko. Mit

Liebe zum Detail entstand eine Arbeitswelt,

die die Markenidentität in jedem Raum

spürbar macht. Das markante Atrium, das

zwei Stockwerke visuell miteinander verbindet,

bildet das Zentrum des neuen Designs.

Neben der markenspezifischen Gestaltung

wurde großer Wert auf Funktionalität gelegt.

So umfasst der neue Co-Working-Space

semi-private Meetingbereiche, eine Workshop-Zone

und ergonomische Arbeitsplätze.

Nachhaltigkeit und Qualität wurden durch

die Verwendung hochwertiger Materialien

sowie die Wiederaufbereitung bestehender

Möbel in den Mittelpunkt gestellt.

www.derenko.at


76 HOUSEKEEPING

4/2025

Foto: pixabay

Sauberkeit in Grün

Nur wer weiß, wie umweltfreundliche Hygiene funktioniert, kann sie auch richtig anwenden.

Von Petra Pachler

Deshalb bieten Marktführer im Bereich

Hygiene regelmäßig auch Schulungen

an, denn neue Produkte, und das sind

vermehrt umweltfreundliche, brauchen

mitunter eine andere Anwendung. Die 17

Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

(SDGs) sind Grundlage eines nachhaltigen

Unternehmens und auch im Reinigungsbereich

gilt, dass nicht nur die Produkte selbst

umweltfreundlich sein sollen, sondern auch

deren Herstellung.

Wer ökologisch richtig reinigen möchte,

muss auf Desinfektionsmittel herkömmlicher

Art sowie auf Duftverbesserer verzichten.

Der sparsame Umgang ist ein

wesentlicher Bestandteil, denn alle Chemikalien

haben Auswirkungen auf Umwelt

und Gesundheit. Die optimale mechanische

Kraft kann durch Mikrofasertücher erreicht

werden.

Die Wirkung der Zimmer

Besonders Beherbergungsbetriebe, die eine

Zertifizierung mit dem Österreichischen

Umweltzeichen anstreben, sind interessiert,

auch im Reinigungsbereich nachhaltig

zu agieren. Denn für den Erhalt des Labels

müssen alle Bereiche entsprechend ausgerichtet

sein.

Die Zimmer sind das Herz eines Hotels

und das, was in Erinnerung bleibt. Umso

mehr ist gerade hier auf Sauberkeit zu

achten, und zwar nicht nur wegen der

Hygiene, sondern auch für das Image. Eine

blitzende Türklinke, eine Oberfläche, die

sich spiegelt und natürlich die hundertprozentige

Sauberkeit im Sanitärbereich sind

Must haves.

Denn die Küche kann noch so gut und

der Mitarbeiter noch so freundlich sein –

eine schmutzige Toilette bleibt im Gedächtnis

haften und überlagert alle positiven

Erlebnisse.

Weniger ist mehr

Gerade bei den umweltfreundlichen Produkten

ist weniger oft mehr, was nicht nur

der Umwelt, sondern auch der Unternehmenskasse

gut tut. Gut und richtig dosiert,

erzielen sie eine gute Reinigung und damit

ausreichend Hygiene. Reinigungsmittel, die

mit dem ÖKO-Level versehen sind, sind als

nachhaltig einzustufen. Und auch das gute

alte Soda ist in manchen Bereichen eine

gute Alternative und ein wahrer Fettkiller.

Wiederverwendbare Baumwoll-Putztücher

sollten ohnehin selbstverständlich sein,

denn sie sind gut bei 60 Grad in der Waschmaschine

zu reinigen. Bei den Schwämmen

sind Luffa-Schwämme umweltverträglicher,

da sie schneller abgebaut werden.


4/2025

HOUSEKEEPING 77

120 Jahre Hygiene

Was als Seifensiederei im Jahr 1905

begann, ist heute ein führendes Unternehmen

in der Hygienebranche – zum

Jubiläum wird ein neues Kapitel aufgeschlagen:

Im Mai 2025 eröffnet hollu eine

brandneue Produktionsstätte, ein entscheidender

Schritt für die Zukunft des

Unternehmens. „Ein Meilenstein, der unsere

gesamte Erfolgsgeschichte prägt“, so Simon

Meinschad, Geschäftsführer von hollu, und

Werner Holluschek, Inhaber des Unternehmens

und Urenkel des Gründers.

Heute beschäftigt hollu rund 450 Mitarbeitende

und betreut etwa 20.000 Kunden.

Das Familienunternehmen betreibt neun

Niederlassungen in Österreich, Italien

und der Schweiz und geht mit zahlreichen

Hygiene-Innovationen weit über das klassische

Reinigungsprodukt hinaus. Der hollu

Campus in Zirl wurde in den letzten Jahren

kontinuierlich erweitert und entspricht nun

den neuesten ökologischen und technischen

Standards. Die neue Produktionshalle wird

nachhaltig betrieben und basiert daher auf

einem einzigartigen Energiekonzept. Denn

in der hollu DNA steckt der Drang nach

Entwicklung: Bereits 2018 integrierte das

Unternehmen die 17 Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen vollständig in seine

Strategie. Zum Jubiläum lädt hollu am 17.

Mai 2025 zum Tag der offenen Tür ein, bei

dem Besucher einen Blick hinter die Kulissen

werfen können.

www.hollu.com

Foto: Hollu

Foto: Medeco Cleantec

Dampf versus Bettwanze

Bettwanzen

sind schwer zu

bekämpfen, denn

die Blutsauger entwickeln

Resistenzen

gegen Insektizide.

Städtische

Bettwanzen sind bis

zu 33.000 Mal resistenter

als laborgezüchtete

Artgenossen.

Enzyme, die

die Gifte abbauen,

werden durch

ständigen Kontakt

mit Insektiziden in

höheren Mengen produziert. Das bedeutet, dass herkömmliche

Mittel oft wirkungslos sind. Eine wirkungsvolle Lösung bietet der

Micro-Trockendampfreiniger von Medeco Cleantec. Mit einem

neuen Aufsatz wird die Temperatur des bereits überhitzten

Dampfes nochmal auf 150 °C erhöht – heiß und trocken genug,

um Bettwanzen und ihre Eier zu vernichten, ohne Oberflächen zu

schädigen. Der heiße Micro-Trockendampf dringt dabei bis in die

kleinsten und entlegensten Ritzen und Hohlräumen vor und sorgt

für eine chemiefreie Schädlingsbekämpfung.

www.medeco-cleantec.de

JUBILÄUMS-

ANGEBOTE FÜR

STRAHLENDE BÖDEN

Ihr Boden erzählt eine Geschichte – wir helfen Ihnen,

diese zu erhalten. Mit hollu an Ihrer Seite werden Hygienekonzepte

nicht nur umgesetzt, sondern erlebbar.

Noch mehr Aktionen

auf hollu.com/

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Tel. 00800 52800 900 | www.hollu.com

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78 KARRIERE

4/2025

Foto: Bunda / stock.adobe.com

Heute lernen, morgen handeln

Die Klimakrise ist ungerecht: Wer heute jung ist, trägt die Folgen von morgen. Doch zwischen

Zukunftsangst und Tatendrang wächst eine Generation heran, die Verantwortung übernehmen

will.

Von Nele Klaffl

Die Bildungseinrichtungen des Landes

stellen sich zunehmend auf diesen

Wandel ein – und machen Nachhaltigkeit

zur Bildungsaufgabe.

Vom Klassenzimmer zur

Klimapraxis

An der HLT Bad Gleichenberg widmen

sich gleich zwei Zusatzqualifikationen

dem nachhaltigen Wirtschaften. Seit 2015

können Schüler zu Energiemanagern für

Tourismus ausgebildet werden.

In Kooperation mit Energie Steiermark

und weiteren Partnern lernen sie, wie ein

bewusster Umgang mit Energie realisiert

wird. Noch umfassender greift die Ausbildung

zum Nachhaltigkeitsmanager im

Tourismus – ein EU-zertifiziertes Programm

in Zusammenarbeit mit der FH Joanneum.

Hier wird Nachhaltigkeit als strategisches

Werkzeug vermittelt. Damit grüne Ideen

nicht nur gut gemeint, sondern auch gut

gemacht sind.

www.tourismusschule.com

Auch das MODUL in Wien hat Nachhaltigkeit

in den Lehrplan verankert. Im

Ausbildungsschwerpunkt „Nachhaltiges

Tourismus- und Eventmanagement“ lernen

die Jugendlichen, wie Reisen klimafreundlich

und Veranstaltungen ressourcenschonend

geplant werden können. Im Fach „Sustainable

Traveling“ steht dabei im Fokus, wie

Touristen mit möglichst kleinem Fußabdruck

unterwegs sein können.

www.modul.at

Wachstum durch Weiterbildung

Nicht nur der jüngste Nachwuchs wird auf

die Herausforderungen der Branche vorbereitet.

Auch das Weiterbildungsangebot

wächst. So bietet die FH Joanneum im Masterstudiengang

Gesundheits-, Tourismusund

Sportmanagement eine Spezialisierung

auf „Lebensqualität und Nachhaltigkeit im

Tourismus“. Wer es kompakter bevorzugt,

kann bei der ÖHV einen zweitägigen Kurs

absolvieren, in dem es um die Entwicklung

nachhaltiger Betriebskonzepte geht– inklusive

Zertifikat für Nachhaltigkeitsmanagement.

www.fh-joanneum.at

www.oehv.at

Im Süden des Landes macht sich die FH

Kärnten für einen verantwortungsvollen

Tourismus stark. Im Rahmen eines EU-Projekts

wird eine digitale Kursreihe zu nachhaltigem

Destinationsmanagement angeboten.

Zusätzlich laden kostenlose Webinare

zur Vertiefung ein – von kultureller Nachhaltigkeit

bis zur Messung sozioökonomischer

Auswirkungen.

www.wenatour.eu

Zukunft im Gepäck

Nachhaltigkeit wird zur Grundausstattung

– theoretisch fundiert, praktisch

erprobt und zunehmend selbstverständlich.

Wer heute lernt, wie man verantwortungsvoll

wirtschaftet, arbeitet morgen in einer

Branche, die ökologische, ökonomische und

soziale Verantwortung neu denkt.


4/2025

KARRIERE 79

Zukunftsfit

Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung

in Salzburg

endete der zweite Lehrgang

der dna Management Akademie

– ein praxisorientiertes

Weiterbildungsprogramm

des Destinations-Netzwerks

Austria (dna). 14 engagierte

Fachkräfte aus ganz Österreich

erhielten ihr wohlverdientes

Zertifikat als sichtba-

Foto: dna

res Zeichen für ihr neu erworbenes Know-how im strategischen

Destinationsmanagement. Der Lehrgang vermittelte umfassendes

Wissen zu allen relevanten Aspekten des modernen Tourismusmanagements

– von den Grundlagen des Systems Tourismus in

Österreich über Organisations- und Finanzierungsformen, GmbH-

Recht, Nachhaltigkeitsstrategien bis hin zu Digitalisierung und

Innovationsmanagement. Die dna Management Akademie findet

alle zwei Jahre statt – 2025 startet zudem erstmals die neue dna

Nachhaltigkeits-Akademie.

www.dna-tourismus.at

Erfolgsfaktor Hygiene

Die Covid-19-Krise hat die Bedeutung

von Hygiene in Hotels verstärkt,

doch viele Betriebe haben

noch immer kein professionelles

Reinigungssystem. „Wir sehen, dass

viele Angebote zum Thema Hygiene

auf die Hotellerie einprasseln.

Vieles ist gut, aber nicht alles macht

operativ Sinn“, erklärt die Beraterin

Maria Th. Radinger. Daher plädiert

sie gemeinsam mit Stefan Nungesser,

Professor und Programmleiter für

Hotel Management an der FH Kärnten,

dass Reinigungssysteme an die

Foto: Jonathan Borba

Bedürfnisse des Betriebs angepasst

werden müssen. So ist ein Reinigungssystem, wie das HACCP-

Farbleitsystem, entscheidend für hygienische Standards. Darüber

hinaus sind hochwertiges Arbeitsmaterial und kontinuierliche

Schulungen für Mitarbeitende unerlässlich, um höchste Hygienestandards

in allen Bereichen zu gewährleisten.

www.fh-kaernten.at

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80 PERSONALIA

4/2025

Foto: Filta DACH GmbH Foto: Coca-Cola HBC Österreich

Foto:Vicky Posch

Neue General Managerin

Die designierte General Managerin Mirela Toljan Jakomin

übernimmt ab Mai die Verantwortung für rund 800

Mitarbeitende des Getränkeanbieters

Coca-Cola HBC

Österreich und folgt damit auf

Herbert Bauer. Die gebürtige

Kroatin verfügt über langjährige

Unternehmenserfahrung.

So trägt sie seit 2023 als Group

Chief Procurement Officer

maßgeblich zu den positiven

Finanzergebnissen des Unternehmens

bei.

https://at.coca-colahellenic.com/

Neue Wege

Seit April 2025 trägt Filta Deutschland den neuen Namen

Filta DACH GmbH. Savvas Nikolaidis übernahm zudem

die Geschäftsführung sowie die Rolle des Masterfranchisers

für Deutschland, Österreich und die Schweiz von Jos

van Aalst, der sich in

den Ruhestand verabschiedete.

Nikolaidis,

der Filta bereits in den

Benelux-Ländern aufgebaut

hat, wird nun das

nachhaltige Wachstum

in der DACH-Region

vorantreiben.

www.filtafry.de

Marktneuheit

Clara Aue, Gault Millau Newcomerin

des Jahres 2022

und bestplatzierte Frau der

Rolling Pin Best Chefs Top 100,

erkochte in den letzten Jahren

zwei Hauben für das Biohotel

Gralhof. Jetzt wechselte sie

zurück in ihre Heimatstadt und

wird die Küche des Heu&Gabel

am Meidlinger Markt verantworten.

Dort möchte sie Kronländer-Küche

anbieten – mit

starkem französischem Einfluss

und handwerklichem Können.

www.heuundgabel.at

Agilität im On-Trade

DIAGEO ernennt

Samuel Schawalder

zum Head

of On-Trade für

die Schweiz und

Markus Kopfer zum

Pendant für Österreich.

Damit übernehmen

die beiden die Leitung des On-Trade-Geschäfts und

verantworten das Key-Account- sowie das Field-Force-Team,

einschließlich der Luxury Brand Ambassadore. Diese Neuaufstellung

soll die Agilität steigern, die Marktnähe verbessern

und die interne Zusammenarbeit fördern.

www.diageo.com

Von Softdrinks zum Bier

Die Stieglbrauerei hat einen

neuen Geschäftsführer für

Marketing, Vertrieb, Logistik

& HR: Herbert Bauer übernahm

mit Anfang April den

Vorsitz der Geschäftsführung

der österreichischen Privatbrauerei.

Bauer hat Erfahrung

mit Familienunternehmen,

verfügt über hohe Gastro-

Kompetenz und bringt über 20 Jahre Managementerfahrung

mit. Zuletzt fungierte er als General Manager bei Coca-Cola

HBC Österreich.

www.stiegl.at

Frischer Wind

Das Steigenberger Hotel &

Spa Krems steht unter neuer

Leitung: Angelika Ponecz bringt

frischen Wind in die Wachau.

Die erfahrene Hotelière setzt

auf Genuss, Gesundheit und

Events mit Weitblick – buchstäblich,

vom Sky Garden über

den Weingärten. Ihre Vision: ein

Ort der Begegnung für Gäste

und Einheimische, der moderne

Gastlichkeit mit regionaler Verbundenheit

vereint. Ein Neuanfang

mit Stil und Substanz.

www.krems.steigenberger.at

Foto: DIAGEO

Foto:Style up our Life Foto: Stiegl


4/2025

BUCHTIPPS 81

Foto: DK Verlag

Foto: Buchcontact

Foto: DK Verlag

Freude am Kochen

Für warme Tage

Meera Sodha, britische Bestsellerautorin

und Vegan-Kolumnistin,

fand nach Jahren der Leere durch

das Kochen von einfachen Abendessen

wieder zurück zur Freude am

Essen. Ihr persönlichstes Kochbuch

vereint 120 vegetarische und vegane

Rezepte aus Asien und der Levante.

Ob gebackener Butter-Paneer, Kimchi-Tomaten-Spaghetti

oder gebratene

Melanzani in Satay-Sauce –ihre

Gerichte machen einfach „happy“.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 320 Seiten

Einband: Gebunden

29,95 €, ISBN: 978-3-8310-5078-9

Nach den Büchern „Stelzendorfer

Tortenzauber“ und

„Stelzendorfer Lieblingsfrühstück“

präsentiert Doreen

Bergmann nun ihr drittes

Werk. In diesem widmet

sie sich der Leichtigkeit des

Sommers. Über 80 vegetarische

Rezepte –wie Pulled

Mushrooms, ein scharfer

Melonensalat oder Mini-Knoblauchbrötchen – laden dazu ein,

das perfekte Sommerfest zu feiern. Abgerundet wird das Buch

durch Geschichten aus Stelzendorf.

www.patisserie-bergmann.com

Umfang: 188 Seiten

Einband: Gebunden

30 €, ISBN: 978-3-9825586-2-2

Tradition in neuem Glanz

Sascha Stemberg tischt authentische

deutsche Gerichte mit

modernem Twist auf – ehrlich, kreativ

und mit einer Prise Raffinesse. In

über 80 Rezepten wie Fish & Chips

von der Forelle oder Düsseldorfer

Senfrostbraten zeigt er, wie Traditionelles

modern interpretiert wird.

Als Küchenchef im Michelinstern-

Restaurant Haus Stemberg vereint

er Handwerk mit Innovation und

tut dies in seinem Buch gleich.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 240 Seiten

Einband: Gebunden

29,95 €, ISBN: 978-3-8310-5039-0

Foto: Ulmer

Foto: Südwest

Foto: Tyrolia Verlag

Fünf Teige, 55 Rezepte

Teig ohne Tier

Von Hand illustriert, von Hand erlesen

und von Hand gebacken – so

lässt sich dieses kleine Backbüchlein

zusammenfassen. Von Brioche über

Tartelettes, Mini-Pizzen, Croissants

bis hin zu Focaccias und Zimtschnecken,

findet man in diesem Buch

köstliche Gebäcke und Social Media

Trends. Mit nur fünf Teiggrundlagen

stellt Bäckerin Mimi 55 kreative

Rezeptideen vor – verpackt als handillustriertes

Notizbuch.

www.ulmer.de

Umfang: 144 Seiten

Einband: Klappenbroschur

16,50 €, ISBN: 978-3-8186-2486-6

In seinem Buch präsentiert Shane

Martin über 70 Rezepte – ohne

tierische Zutaten! Ob luftiges Brioche

oder saftiges Zitronenbrot,

die Rezepte sind sowohl für Back-

Neulinge als auch für erfahrene

Profis geeignet. Mit natürlichen

Zutaten und hilfreichen Tipps

zeigt er, wie man auch ohne Eier,

Milch und Butter köstliche Brote,

Muffins und Cracker kreieren kann

und dabei einen nachhaltigen

Lebensstil fördert.

www.penguin.de

Umfang: 160 Seiten

Einband: Gebunden

22, 70 €, ISBN: 978-3-517-10395-2

Alles kann, nichts muss

Seit fast 20 Jahren widmet sich

Florian Seidl seiner Kochkolumne

„MundArt“ – und diese Erfahrung

spiegelt sich in seinem Buch wider.

Hier versammelt er raffinierte

Gerichte von der einfachen Radieschensuppe

bis zur Bouillabaisse, von

Salzburger Nockerln bis hin zu Baba

Ganoush und Indischer Kartoffelfrittata.

Und neben hippem Rhonentartar

darf auch einmal ein deftiger

Gänsebraten auf den Tisch kommen.

www.tyroliaverlag.at

Umfang: 232 Seiten

Einband: Gebunden

29 €, ISBN: 978-3-7022-4274-9


82 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

4/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

8. 5. 2025 22. 5. 2025

Food Getränke Non-Food

• Grillen & Gewürze

• Sommer Dessert

• Fleisch & Markt

• Pommes & Co

• Ethno: Burger &

BBQ

• Fassbiere +

Schankpflege

• Alkoholfreie Drinks

• Vodka & Gin

• Kaffee & Tee

• Hygiene: Geräte &

Chemie

• Küchentechnik:

Griller &

Outdoorküchen

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

• Landes-Tourismusvereine

• Architektur: Holz-Design

• Karriere: Aus- &

Weiterbildung

Tourismus Spezial

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara

Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479

84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.

› Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN

AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von

PEFC-zertifiziert

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Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische

Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter

Wäldern

stammt aus

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bewirtschafteten

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Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine

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Alle Preise sind unverb., nicht kart. Angebotspreise für den e-Transporter Kombi First Edition mit 100 kW/136 PS. 1) Erhalten Sie serienmäßig eine um 3 Jahre verlängerte Garantie im Anschluss

an die 2-jährige Herstellergarantie, bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 250.000 km (je nachdem, welches Ereignis als Erstes eintritt). Über die weiteren Einzelheiten zur

Garantie informiert Sie Ihr Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Bei Aus- und Aufbauten nur gültig für werksseitigen Lieferumfang. 2) Der Angebotspreis enthält folgende Boni: E-Power

Bonus gültig für e-Transporter, e-Kombi und e-Caravelle bis 30.06.2025 (Kaufvertrag) Unternehmerbonus: Erhältlich für Unternehmer mit gültiger UID-Nummer bei Kauf und Zulassung bis

31.12.2025 bzw. solange der Vorrat reicht. Porsche Bank Bonus Unternehmer bei Porsche Bank Finanzierung, Mindestlaufzeit 36 Monate, Mindest-Nettokredit 50 % v. Kaufpreis. Gültig bis

30.06.2025 (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Nicht für Flottenkunden, Behörden, ARAC. Porsche Bank Servicebonus: Aktion für alle Modelle von Volkswagen Nutzfahrzeuge (ausgenommen

neuer Transporter TDI) gültig bis 30.06.2025 (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Bei Porsche Bank Finanzierung im All Inclusive-Paket mit SERVICE oder topSERVICE. Mindestlaufzeit 36 Monate,

Mindest-Nettokredit 50 % vom Kaufpreis. Der Bonus ist ein unverbindlicher, nicht kartellierter Nachlass exkl. USt. und NoVA und wird vom Listenpreis abgezogen. Nicht gültig für

Sonderkalkulationen für Flottenkunden und Behörden. Porsche Bank Versicherungsbonus: Unverbindl., nicht kartell. Richtbonus exkl. MwSt. und NoVA. Nur gültig bei Finanzierung (Leasing

oder Kredit) über die Porsche Bank und dem Abschluss einer vollKASKO bzw. vollKASKO Plus über die Porsche Versicherung. Mindestlaufzeit 36 Monate. VW E-Mobilitätsbonus: Bei Kauf

eines ID. Buzz, ID. Buzz Cargo, e-Transporter, e-Transporter Kombi, e-Caravelle. Gültig für Unternehmer- und Privatkunden bei Kaufvertrag-/Antragsdatum bis 30.05.2025. VW E-Mobilitätsbonus

OnTop: Bei Kauf eines e-Transporter Kombi, e-Caravelle. Gültig für Unternehmer- und Privatkunden bei Kaufvertrag-/Antragsdatum bis 30.05.2025. Stromverbrauch: 22,6 –24,9

kWh/100 km. CO 2

-Emission: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 04/2025.

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