GASTRO das Fachmagazin 4/25
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D A S F A C H M A G A Z I N
Ausgabe 4/2025
Vegane Traditions-Gerichte (Seite 16)
Liebherr. Qualität,
die überzeugt.
Ausgabe 4, April 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: pixabay (Glas), Andrea Jungwirth (Teller)
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Gültig nur in Österreich von 01.04. bis 30.09.2025.
Spirituosen-Avantgarde (Seite 46)
FFFCvg 6501 / FRFCvg 6501
Burger & Sommerkuchen
4
INHALT 4/2025
Foto: Dave H
Foto: Alexas_Fotos
Personelles Seite 80
Buchtipps Seite 81
Vorschau und Impressum Seite 82
Aktuell & angesagt
Food 14 bis 43
Foto: Johannes / stock.adobe.com
Nachhaltigkeit wirkt!
Der aktuelle Sustainable Development
Report zeigt, dass wir auf dem richtigen
Weg hin zu Green Future sind.
Seite 10
Zeit für einen Ölwechsel
Tag für Tag fallen in der Gastronomie
Liter um Liter an gebrauchten Speiseölen
und Frittierfetten an - unsichtbare
Nebenprodukte einer gut laufenden
Küche.
Seite 13
Traditionelle Gerichte werden vegan
Kohlroulade, Sauce Bolognese oder
Muffins sind alles klassische Gerichte, die
uns schmecken. Doch viele davon gibt es
heute auch vegan, als Convenience-Produkt
oder im Restaurant.
Seite 16
Foto: Andrea Jungwirth
Gutes auf der Hütte – fast alles ist
möglich
Mit herzhaften Suppen und der kalten
Brettljause ist die Alpenküche durchaus
deftig.
Seite 30
Klein, aber oho!
Knödel-Spezialist Weinbergmaier ließ
GASTRO in sein Portfolio blicken. Und wir
haben Neues entdeckt.
Seite 34
Döner-Genuss wie in Istanbul
In Wien-Favoriten erlebt man bei Közde
Döner echte türkische Handwerkskunst –
mit sorgfältig ausgewähltem Fleisch, das
so zubereitet wird, wie es in der Türkei
traditionell genossen wird.
Seite 36
Food
Cold & hot drinks 44 bis 57
Gegessen wird, was berührt
Gutes Essen stillt den Hunger, großartiges
weckt Sehnsucht.
Seite 36
„Ein Familienbetrieb ist das
schlagkräftigste Produkt“
„Ein Familienbetrieb ist aus meiner Sicht
das schlagkräftigste touristische Produkt“,
so Hannes Müller, der mit seinem
Familienbetrieb Genießerhotel Die Forelle
am Weissensee gerade den Grünen
Michelin-Stern eroberte!
Seite 40
Radler im Gastro-Setting
Ein erfrischendes Highlight, das Ihre Getränkekarte
bereichern kann.
Seite 45
Spirituosen-Avantgarde
Mit leichten, spritzigen Kreationen ein
neues Level an Frische und Finesse erleben.
Seite 46
Foto: leohau
Veganer Weingenuss
Vegane Weine sind eine sinnvolle Ergänzung
für jede gut durchdachte Weinkarte.
Sie stehen für Transparenz, Nachhaltigkeit
und zeitgemäßen Genuss.
Seite 49
Daheim verwurzelt
Rooibos aus Südafrika oder Chai aus Indien
– Namen, die Fernweh wecken. Doch
mit jedem Schluck reisen auch tausende
Transportkilometer mit.
Seite 55
Think green beim Kaffee
Zotter Schokoladen und Nachhaltigkeit
sind zwei Begriffe, die schon von Anfang
an zusammengehörten.
Seite 54
Wasserfilter schützen Maschinen
Matthias Grössinger, Leiter Außendienst
und Key Account Manager bei BRITA Professional
in Österreich, über die Relevanz
von gutem Wasser!
Seite 56
Tourismus, Hotellerie 66 bis 79 Non food 58 bis 65
„Green Packaging“ in der
Gastronomie
Nachhaltigkeit steht in der heutigen
Gastronomie- und Hotelleriebranche zunehmend
im Fokus. Umweltfreundliche
Verpackungen bringen dabei Mehrwert
für alle.
Seite 60
Ästhetik auf Augenhöhe
Street Food präsentiert sich unter „Street
Food Couture“ als elegante Neuinterpretation
der urbanen Esskultur.
Seite 62
Zukunftsweisende Mobilität
Wie moderne Mobilitätskonzepte den
Betrieb nachhaltig und effizient gestalten.
Seite 64
Der Sommer ist grün
No na, werden vielleicht manche denken.
Das ist doch selbstverständlich, wo um
diese Jahreszeit doch alles blüht.
Seite 68
Wer zertifiziert, gewinnt
Hotels mit dem Umweltzeichen gewinnen
stark an Bedeutung!
Seite 72
Sauberkeit in Grün
Nur wer weiß, wie umweltfreundliche Hygiene
funktioniert, kann sie auch richtig
anwenden.
Seite 76
Foto: Bunda / stock.adobe.com
Heute lernen, morgen handeln
Die Klimakrise ist ungerecht: Wer heute
jung ist, trägt die Folgen von morgen.
Doch zwischen Zukunftsangst und Tatendrang
wächst eine Generation heran,
die Verantwortung übernehmen will.
Seite 78
Ausgabe 4, April 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: pixabay (Glas), Andrea Jungwirth (Teller)
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Liebherr. Qualität,
die überzeugt.
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Ausgabe 4/2025
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TOBIAS UND TANJA SCHÖPF
4/2025
EDITORIAL 5
Green versus Green washing
Nachhaltigkeit!
DAS Schlagwort
seit einiger Zeit.
Ja eh, werden Sie sagen!
Alle reden davon, alle
wollen sie, aber die notwendigen
Maßnahmen
dann bitte doch nicht vor der Haustüre!
Wie in vielen Bereichen ist auch hier
genau dieser Zugang das Dilemma: Wir alle
wollen eine intakte Natur, die sprichwörtlich
glücklichen Kühe und natürlich auch
gesunde, sprich pestizidfreie Lebensmittel.
Aber gute Straßen, um flott vorwärtszukommen
und die nachhaltigen Waren von
A nach B zu bringen und Seilbahnen, um die
Berge sommers wie winters zu erklimmen,
wollen wir halt auch!
Wo liegt die Lösung? Vermutlich in vernünftigen
Konzepten, die beides ermöglichen
und von Fachleuten erstellt werden.
Ja, genau: Auf Fachleute zu hören, lohnt
wirklich und die haben schon viele gute
Vorschläge in der Schublade.
Obwohl, und auch das muss gesagt
werden, Österreich im Green-Bereich schon
recht gut unterwegs ist. Bei den Unternehmen
sind bereits über 1.000 mit dem
Umweltzeichen zertifiziert und im Tourismus
gibt es vier Regionen mit dem Umweltzeichen.
Eine stolze Zahl für so ein kleines
Land, aber wir tun uns damit ja selbst etwas
Gutes. Denn eine intakte Natur sorgt nicht
nur für gesunde Lebensmittel
sondern auch
für einen florierenden
Tourismus als eine der
Lebensadern des Landes!
Eines der größten
Probleme im Bereich
der Nachhaltigkeit ist das Greenwashing,
also das Versprechen von Nachhaltigkeit,
obwohl dem nicht so ist. Die Industrie tut
das oft mit der Schaffung eigener Siegel, als
Verkaufsförderung - gerne in Grün gehalten.
Die Gütezeichen-Guides von Greenpeace für
Lebensmittel, Produkte im Drogeriehandel
sowie Kleidung sind hier ein guter Wegweiser.
Die in Arbeit befindliche „Green Claims“
EU-Richtlinie gegen Greenwashing soll
Transparenz bringen und täuschende
Umweltversprechen verhindern. Tatsache
ist, dass ausschließlich das Österreichische
Umweltzeichen und das EU-Ecolabel Nachhaltigkeit
garantieren. Alles andere, was so
im Siegeldschungel auftaucht, ist mit Vorsicht
zu genießen.
Apropos genießen: Wir haben uns in
dieser Ausgabe unter anderem auch der
Hütteneindeckung gewidmet, inklusive eines
genaueren Blicks in das vegane Angebot.
Nachhaltigkeit auch hier und auch in
vielen anderen Bereichen, die wir uns angesehen
haben. Und wow, da tut sich viel. Aber
lesen Sie selbst!
Kurt & Michael HEINZ
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herz
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6 AKTUELL & ANGESAGT
4/2025
Wirtschaftsmotor bringt eine
Steuermillion am Tag
Die wirtschaftlichen Effekte der Wiener
Tagungsindustrie reichen weit über die
Stadtgrenzen hinaus und sind ein bedeutender
Wachstumstreiber für ganz Österreich“,
so der Wiener Tourismusdirektor
Norbert Kettner anlässlich der Präsentation
der Kongresszahlen. Die gesamtösterreichische
Wertschöpfung durch Meetings
erreichte 2024 mit 1,32 Milliarden Euro ein
Rekordhoch – ein starkes Signal in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten. Auch
die Steuererträge stiegen auf 365 Millionen
Euro, wovon 213 Millionen Euro dem Bund
und 152 Millionen Euro den Ländern und
Gemeinden zuflossen. Davon entfielen 45
Millionen Euro auf Wien selbst. „Doch die
Branche trägt nicht nur erheblich zur Wirtschaftsleistung
bei, sondern schafft auch
tausende Jobs: Als zuverlässige Arbeitgeberin
sicherte die Wiener Tagungsindustrie
2024 insgesamt 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze.
Um dies in Relation zu bringen: Das
entspricht etwa der Bevölkerungszahl von
Amstetten“, so Kettner.
Mit 6.619 Meetings setzte Wien 2024
neue Maßstäbe und übertraf das Vorjahr
dabei deutlich. Jede 9. Nächtigung 2024
stammt von Kongress oder Firmentagung.
Dass immer mehr Kongresse als „Green
Meeting“ abgehalten werden, zeigt die
hohen Ambitionen Österreichs in Richtung
Nachhaltigkeit.
https://vienna.info/
Klassentreffen der Branche
Das Messezentrum Salzburg verwandelte
sich erneut zum Marktplatz für Genuss,
Innovation und Branchenaustausch: Die
Transgourmet PUR 2025 lockte rund 6.000
Fachbesucher aus Gastronomie und Hotellerie
an. Mit 300 Ausstellern, 109 Winzern,
acht hochdekorierten Gastköchen und
einem Programm, das Genuss und Zukunftsfragen
gleichermaßen aufgriff, wurde die
PUR einmal mehr zum „Klassentreffen der
Branche“.
„Die PUR ist für viele Gastronomen und
Hoteliers zum Fixpunkt im Jahr geworden“,
so Thomas Panholzer, Geschäftsführer von
Transgourmet Österreich. Deutlich wurde
das beim Thema Smart Cuisine – einer
neuen High-End-Convenience-Linie, die
speziell für Betriebe mit Personalmangel
entwickelt wurde. Neben Technik und
Konzepten stand natürlich das kulinarische
Handwerk im Mittelpunkt. In Masterclasses
gaben Top-Köche und -Sommeliers ihr
Wissen weiter – von pflanzenbasiertem
Fine Dining bis hin zur Blindverkostung
Wiener Tourismusdirektor
Norbert Kettner.
Foto: WienTourismus_ Peter Rigaud
beim „Sommelier-Battle“. Zum dritten Mal
in Folge wurden außerdem die „Schlemmer
Atlas Awards TOP50 Köche Österreich
2025“ verliehen, die die kulinarische
Handschrift herausragender Köche ehrt.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der
Big Bottle-Party statt, die sich mittlerweile
als gesellschaftlicher Höhepunkt der Messe
etabliert hat.
www.transgourmet.at
Foto: Andreas Kolarik
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AKTUELL & ANGESAGT 4/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 4/25
So is(s) es …!
Dieser Tage habe ich mein
letztes FAKTUM Magazin mit
der Post erhalten. Ein Magazin
primär für Touristiker als für Gastronomen
– aber die haben ja auch viele
Gemeinsamkeiten. Es ist mit der Ausgabe April,
so Christian Mucha – Verleger & Herausgeber, die
letzte Printversion. Künftig wird es diese nur noch
als Online-Version zum Nachlesen geben. Das
Heft gab es seit den späten 70ern in Österreich.
„Nur ein Blinder“, so Mucha, „würde nicht sehen,
dass sich die Zeit der Printmedien ihrem Ende zuneigt.“
Ähnlich auch in unserem LIONS Forum, dem
ich angehöre. Die monatliche Print-Ausgabe
musste einer Quartalserscheinungsvariante weichen.
Umweltfreundlicher! Und diese wird nicht
einmal durch Inserenten oder Abonnenten finanziert,
was sicher auch immer schwieriger geworden
ist.
Schade für die vielen Älteren, die sicher gerne
das Heft vom Briefkasten in die Hand nahmen
und durchblätterten. Ein Informationsfluss der
für Nicht-mit-der-Zeit-Gehende oder technisch
Geminderte wegfällt.
Auch bei uns Gastronomen, mal ehrlich, die
täglichen Nachrichten beim ersten Café aus
dem Handy, okay, aber doch kein Fachmagazin
aus dem Internet. Wer hat denn für sowas Zeit?
Wenn‘s in der Firma rumliegt, nehmen es gleich
mehr in die Hand und schnappen Wissenswertes
auf beim Lunch oder zwischendurch.
Gut, dass GASTRO keine solchen Überlegungen
hegt. Sympathischer ist es schon aus dem
Heft, so wie jetzt in Händen, zu lesen und informiert
zu werden oder bin ich da wirklich zu altmodisch?
Mark Chad Lewis
President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Urbaner Luxus
Nach umfassender Renovierung
präsentiert sich
das Anantara Palais Hansen
Vienna Hotel als erstes urbanes
Luxusresort der Stadt
an der Wiener Ringstraße.
800 Quadratmeter Spa, zwei
Restaurants und der THEO’s
Lounge & Bar. Restaurant
EDVARD erhielt im Februar
2025 erneut einen Michelin-
Foto: Minor Hotels
Stern und ab sofort ist nun
die Brasserie Sophie, benannt nach der Ehefrau des berühmten
namensgebenden Architekten, das neueste kulinarische Erlebnis
des Palais. Während in THEO‘s innovative Cocktailkunst auf
renommierte Kaffeehauskultur trifft, überzeugt Chefkoch Paul
Gamauf mit seiner Low-Waste-Philosophie im Sternerestaurant
und die Brasserie wartet täglich mit neuinterpretierten österreichischen
Rezepten auf. Außerdem erwarten Gäste asiatische
Behandlungen, die typisch sind für die thailändische Hotelmarke
Anantara Hotels & Resorts.
www.anantara.com/de/palais-hansen-vienna
Alles außer gewöhnlich
TAVOLATA 2025 verspricht erneut ein außergewöhnliches Kulinarikfestival
in der Region Steyr und dem Nationalpark Kalkalpen.
Vom 24. Mai bis 14. Juni feiern die Michelin-Sterneköche
Klemens Gold und Lukas Kapeller sowie Gault-Millau-Haubenkoch
Max Rahofer die Regionalität in all ihren Facetten – jedoch fernab
klassischer Restaurantatmosphäre. Bei Events wie dem Eröffnungsabend
im historischen Quenghof, einer Verkostung im Dunkeln
oder einem vegetarischen Fine Dining in der Duftmanufaktur
wird Essen zu einem multisensorischen Erlebnis. „Mit TAVOLATA
ist ein Genussfestival entstanden, das auf unaufgeregte Weise all
das in den Mittelpunkt rückt, was unsere Heimat so vielfältig und
besonders macht“, so Eva Pötzl, stellvertretende Geschäftsführerin
des Tourismusverbands Steyr und Nationalpark Region.
www.tavolata.at
Foto: Drehwerk
UNTERNEHMEN
10
GREEN FUTURE 4/2025
Nachhaltigkeit wirkt
GREEN
FUTURE
Foto: Johannes / stock.adobe.com
Der aktuelle Sustainable Development Report zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg hin zu
Green Future sind.
Von Petra Pachler
Green Future ist ein Gebot der Stunde,
sieht man sich die (Um)Welt genauer
an. Müßig, auf Einzelheiten einzugehen,
denn davon sind die Medien ohnehin
voll. Doch was kann konkret für eine grüne
Zukunft gemacht werden. Von jedem Einzelnen,
von Seiten der Wirtschaft, von Seiten
der Politik?
Es sind viele kleine Schrauben, an
denen gedreht werden kann und muss, und
einzelne Bereiche sind da schon sehr gut
unterwegs. Einer davon ist der Tourismus,
der hier, wohl auch aus Eigeninteresse, eine
treibende Kraft ist, die andere Branchen mitzieht.
Wie den Einkauf für die Gastronomie
oder die Abfallwirtschaft. Auch der Trend
hin zu veganer und vegetarischer Ernährung
ist ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit,
wenn er richtig umgesetzt wird. Das betrifft
vor allem den Anbau und hier hat Burgenland
Tourismus mit „Soja zum Genießen“
ein Projekt gestartet, das heimischen Gastronomiebetrieben
praxisnahe Möglichkeiten
aufzeigen sollte, mit heimischen Sojaprodukten
schmackhafte, zeitgemäße Gerichte
umzusetzen. Womit gleich die nächste
Säule in der Nachhaltigkeit und damit für
eine grüne Zukunft ins Spiel kommt, nämlich
die Regionalität. Denn es nützt nichts,
grüne Produkte zu verwenden, wenn diese
über tausende Kilometer herangekarrt, dann
hohe CO 2 -Werte verursachen.
Kongresse werden grün
Eine neue Website, herausgegeben vom BM
für Klima und Umweltschutz und erreichbar
unter www.kreislaufwirtschaft-helpdesk.at
gibt Tipps zur österreichischen
Kreislaufwirtschaft und Tipps für entsprechende
Maßnahmen. Immer mehr Locations
werben mit Green Meetings, die einen
erheblichen Teil an Umweltbelastungen
4/2025
GREEN FUTURE 11
reduzieren können. In Anbetracht von über
150 Meetings, die allein in Wien im Vorjahr
durchgeführt wurden, ist das ein wesentlicher
Aspekt. In Wien gibt es seit 15 Jahren
das Prädikat ÖkoEvent und bis Ende 2024
wurden mehr als 1.700 ÖkoEvents mit über
8 Millionen Besuchern durchgeführt. Mit
dabei waren Großveranstaltungen wie der
European Song Contest 2015, aber auch der
jährliche Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz
oder der Wiener Eistraum werden
als Öko-Event durchgeführt. Sämtliche Veranstaltungen,
die im Wiener Rathaus stattfanden,
wurden als ÖkoEvents durchgeführt.
Ein Vorzeigemodell ist die Region Klimaberg
Katschberg, wo mit entsprechenden
Projekten von 2021 und bis 31.12.2024
bereits ca. 26.000 Tonnen CO 2 eingespart
werden konnten. Das Klima Zertifikat
dokumentiert, wie viel CO 2 durch die Ausgleichsmaßnahmen
vermieden, eingespart
sowie kompensiert wird. Innovative Mobilitätskonzepte,
aktiver Klimaschutz auf dem
Teller sowie der Einsatz von e4f-klimaerde
leisten in diesem Prozess einen wichtigen
Beitrag zum Schutz der natürlichen Umwelt
im UNESCO Biosphärenpark Salzburger
Lungau & Kärntner Nockberge.
Die Gastronomie – ein Klimakiller?
Der Gastronomie wird in regelmäßigen
Abständen vorgeworfen, einen großen
Beitrag zur Klimakrise beizutragen. Stichwort
Lebensmittelabfälle oder Energie.
Den gleichen Vorwurf müssen sich Hotels
gefallen lassen und da besonders jene mit
einem großzügigen Wellnessbereich. Aber
in beiden Fällen gilt: Man muss genauer
hinsehen, um sich ein Urteil zu erlauben,
denn Vieles von den gegensteuernden Maßnahmen
dringt nicht an die Öffentlichkeit.
Zum Beispiel, wenn Abfälle zu Bio-Energie
umgewandelt werden oder die im Wellnessbereich
mit Energie aus eigenen Sonnenkollektoren
arbeiten. Oder auch mit Abwärme.
Aktuell realisiert gerade das Thermenresort
Laa ein Photovoltaik-Projekt auf dem Dach
der Therme, des Hotels und auf den Resort-
Parkplätzen, wo mehr als 2.000 Module
installiert werden. Künftig sollen so rund 20
Prozent des jährlichen Strombedarfs selbst
produziert werden.
Richtiger Einkauf
In der Gastronomie ist der – richtige – Einkauf
ein wesentlicher Bestandteil für die
Green Future. Wo wird eingekauft, bzw.
Zitat
„Mit 154 Millionen
Nächtigungen
und über 46 Millionen
Ankünften
war 2024 das
erfolgreichste
Tourismusjahr
aller Zeiten – ein
eindrucksvoller
Beweis dafür, wie
stark und beliebt
Foto: BKA/Wenzel
der Tourismusstandort
Österreich ist. Doch Erfolg
bemisst sich heute nicht nur in Zahlen:
Eine zukunftsfähige Tourismusbranche
baut auf Nachhaltigkeit,
Innovation und regionale Stärke. Es
begeistert mich zu sehen, wie viele
Betriebe und Regionen Verantwortung
übernehmen und mit kreativen
Lösungen vorangehen. Diese Leuchtturmprojekte
zeigen: Klimaschutz
und Qualitätstourismus gehen Hand
in Hand – und machen Österreich fit
für die Green Future.“
Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth
Zehetner
woher bezieht mein Großhändler seine
Produkte? Einige Großhändler setzen in
diesem Bereich auf nachhaltige Eigenmarken,
regionaler Einkauf, dort wo es möglich
ist, ist schon fast ein Muss. Dazu kommen
ein umweltfreundlicher Transport, z.B.mit
E-Lkw oder eine umweltfreundliche Verpackung.
Denn die Reduzierung von Verpackungsmüll
ist eine wachsende Herausforderung
in der Gastronomie. Weniger Plastik,
große Gebinde und recyclebare oder wieder
verwendbare Materialien sind hier gefragt.
Es geht was weiter
Laut Sustainability-Ranking (Der Nachhaltigkeitsbericht
verfolgt die Leistung
aller 193 UN-Mitgliedstaaten in Bezug auf
die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung)
findet sich Österreich neben den skandinavischen
Ländern und Neuseeland ganz
oben im Spitzenfeld. Im aktuellen Sustainable
Development Report von 2024
liegt Österreich auf Platz acht und das will
schon etwas heißen.
Wir sind also auf dem richtigen Weg
und ein großer Bereich in diesem Zusammenhang
ist die Energie. Hier wird zwar
viel getan und es sind auch alle dafür. Aber
nur so lange, bis die Planung die Windräder
in Sichtweite vorsieht. Das dann bitte doch
nicht! Aber so wird’s nicht gehen, denn wir
wollen konsequent an einer Green Future
arbeiten, dann muss jeder seinen Beitrag
leisten. Auch, wenn’s manchmal weh tut.
Speisereste?
Einfach.
Hygienisch.
Nachhaltig.
Grüne Lösungen von MEIKO GREEN
erleichtern die Arbeit spürbar: die Eingabestation
ist ergonomisch in den
Arbeitsablauf integriert, so gelangen die
Reste hygienisch und geruchlos in den
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4/2025
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das ist die Zukunft
Bei MEIKO GREEN dreht sich alles
um Speisereste und organische
Küchenabfälle. Beides fällt überall
an, wo Mahlzeiten zubereitet und
verzehrt werden – weltweit, in großen
Mengen und jeden Tag aufs Neue. Für
Kerne, Schalen, Gräten und Co. gibt
es keine Verwendung mehr. Hinzu
kommt all das, was auf Tellern und
in Buffets zurückbleibt. Doch das ist
kein Abfall, es ist ein wertvoller Energieträger.
Hier kommt MEIKO GREEN ins
Spiel: intelligente Lösungen, die Einfachheit,
Hygiene und Ergonomie
garantieren. Ganz nebenbei werden
die täglichen Arbeitsprozesse optimiert
und Kosten gesenkt. Am
Anfang steht immer die Analyse vor
Ort, denn keine Küche gleicht der
anderen. Es folgen maßgeschneiderte
Eingabestationen, Transportleitungen
und die geruchsneutrale
Lagerung in Sammeltanks.
Im Vergleich zur Logistik beim
Sammeln in Kübeln, sinkt die Zahl
der Abholungen um bis zu 90 %. Biogasanlagen
schätzten die fremdstofffreie
Biomasse, was einen effizienten
Umschlag sichert. Und dann wird
daraus Energie. Echte Nachhaltigkeit,
die sich bezahlt macht! Das ist
MEIKO.
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Foto: Meiko
Kostenersparnis bei
Fettabscheiderwartungen?
Mit der Novelle der Indirekteinleiterverordnung
2019
wurde die erleichterte Überwachung
von Fettabscheideranlagen
eingeführt. Bei
Einhaltung der vorgeschriebenen
Wartungen und mit
Zustimmung des Kanalbetreibers
kann die Abwasseruntersuchung
des Fettabscheiders
entfallen.
Der Indirekteinleiter muss
beim Kanalbetreiber einen
Antrag auf erleichterte Überwachung
stellen. Voraussetzung
ist der Abschluss eines
Wartungsvertrages mit einer
Fachfirma oder die Bestellung einer zuverlässigen,
geschulten Person im Unternehmen,
die die regelmäßige Wartung übernehmen
kann.
Im laufenden Betrieb muss der Anlagenbetreiber
die vorgeschriebenen Überprüfungen,
Entsorgungsintervalle und Wartungen
Goldene Nachhaltigkeit
Die Duni Group hat
erneut die EcoVadis-Gold-Auszeichnung
erhalten und seine Nachhaltigkeitsleistung
im
sechsten Jahr in Folge
verbessert. Mit einem
Punkteanstieg von 77 auf
79, bleibt der Hersteller
für Tischdekoration und
Verpackungslösungen
unter den besten drei Prozent
der Unternehmen in
der Papier- und Kartonindustrie
weltweit. Die
diesjährige Bewertung
zeigt Fortschritte in Schlüsselbereichen.
Darunter Optimierungen in den Bereichen
Arbeit und Menschenrechte, Ethik sowie
nachhaltige Beschaffung. „Während wir
diese Errungenschaft feiern, freuen wir uns
darauf, das Platin-Niveau anzustreben“, sagt
genau einhalten und dokumentieren. Die
Dokumentation muss dem Kanalisationsunternehmen
alle 2 Jahre unaufgefordert
übermittelt werden. Kommt es dadurch zu
einer Aufwand- und Kostenersparnis? Das
kann nur individuell beurteilt werden.
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Nermana Bulic, Nachhaltigkeitsmanagerin
der Duni Group. Denn mit Blick auf die
Zukunft wird das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie
zusammen mit Kunden
und Lieferanten weiter ausbauen.
www.duni.at
Foto: Fischer
Foto: Duni
4/2025
FETT & SPEISERESTE 13
Zeit für einen Ölwechsel
Tag für Tag fallen in der Gastronomie Liter um Liter an gebrauchten Speiseölen und
Frittierfetten an - unsichtbare Nebenprodukte einer gut laufenden Küche. Doch was passiert
mit dem Öl, nachdem die letzte Portion Pommes die Fritteuse verlassen hat?
Von Nele Klaffl
Foto: RDNE Stock project
Eines ist klar: Es darf nicht einfach im
Ausguss verschwinden. Fett in der
Kanalisation sorgt für verstopfte Leitungen,
unangenehme Gerüche und teure
Schäden. Dabei ist Altspeiseöl ein wertvoller
Rohstoff, dessen Rückführung in den Kreislauf
mit der richtigen Abholung beginnt.
Tauschen, abholen, verwerten
Der erste Schritt ist die gesetzlich vorgeschriebene
Trennung über Fettabscheider.
Diese Geräte sorgen dafür, dass sich Fette im
Abwasser absetzen, bevor sie in die Kanalisation
gelangen. Die Entleerung davon übernehmen
zertifizierte Entsorgungsbetriebe,
die das Fett abholen, aufbereiten und letztendlich
verwerten.
Je nach Betriebsgröße erfolgt die Sammlung
über Tauschsysteme, bei denen volle
Gebinde direkt vor Ort gegen leere ausgetauscht
werden. Während Großküchen
regelmäßige Abholrouten nutzen, greifen
kleinere Betriebe oftmals auf kommunale
Sammelstellen zurück. Rund 320.000 Kilogramm
Altspeiseöl werden allein in Wien
jährlich gesammelt. Daraus entsteht CO 2 -
neutraler Biodiesel, der pro Liter rund drei
Kilogramm CO 2 einspart. Insgesamt bedeutet
das: mehr als 880 Tonnen CO 2 -Einsparung
jährlich.
Reste mit Potenzial
Auch Speisereste gehen heute einen besseren
Weg: Statt im Restmüll zu landen,
werden sie gesammelt und in Biogasanlagen
zu Strom, Wärme und Dünger umgewandelt.
Eine Tonne Biomüll oder Speisereste kann
dabei bis zu 20 Kilogramm CO 2 sparen.
Was früher als lästiger Abfall galt, ist
heute Teil nachhaltiger Küchenpraxis. Die
Voraussetzung: eine funktionierende Logistik,
verlässliche Partner – und ein bewusster
Umgang mit Lebensmitteln sowie dem, was
davon übrigbleibt.
Foto: pexels
Anzeige_GAST_230_73.qxp_Anzeige_GAST_230_73 03.02.21 13:45 Seite 1
Entsorgung_Recycling_Kanal_Service
BEI DA RESTFETTN
REICHT UNS
NIEMAND DAS WASSER.
Hotellerie und Gastronomie in ganz Österreich wissen
seit vielen Jahren, was man mit der Fettn am besten
macht: Fettabscheiderwartung, -entsorgung, Abwasserprobenahmen,
§134-WRG-Überprüfungen, Planung und
Beratung von Fischer!
FISCHER
Ratzfatz
Martin Gugerell, Fettabscheidungsanwalt
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Seite 14 bis Seite 43
Food
Foto: pixabay
Ratzeputz: Gefülltes Gemüse
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Lebensmittel landen zu oft im Müll. Würde die Gastronomie aber das im selben Ausmaß machen wie Privathaushalte, so wären
viele Betriebe schon pleite. Gemeint sind hier Lebensmittel und Reste von Gerichten (Buffet und Küche), natürlich nicht das,
was am Teller des Gastes übrig bleibt. Aber auch hier hat sich was geändert. Früher ein Tabu, Essensreste aus dem Restaurant
mitzunehmen, ist es heute normal. Gäste lassen sich viel öfter ihre Speisereste einpacken und nehmen sie mit nach Hause.
Bleiben fertig gekochte Gerichte in der Gastroküche übrig, so wird vieles davon wiederverwertet. Doch oft mangelt es noch
an Kreativität. Klassiker wie Grenadiermarsch, Arme Ritter oder Geröstete Knödel mit Ei liegen wieder im Trend, aber was tun
mit Risotto, Kartoffelpüree oder gekochten Linsen? Es soll ja gut schmecken und der Gast nicht das Gefühl haben, dass er nur
Übriggebliebenes isst. Daher als Tipp, nicht zu viele verschiedene Reste in einem neuen Gericht verwerten. Wer etwa alle möglichen
gekochten Fleischreste mit unterschiedlicher Würzung faschiert und daraus Laibchen formt und brät, macht es sich zu
einfach. Der Gast glaubt, faschierte Laibchen zu bekommen, bekommt aber etwas, das in Konsistenz und Geschmack dem nicht
gerecht wird. Nur eine Sorte Fleisch, gemischt mit Hülsenfrüchten und vielleicht etwas Gemüse als Bällchen geformt, würde
eher überzeugen. Gefülltes Gemüse ist eine gute Möglichkeit der Resteverwertung, vor allem auch für vegetarische Gäste. Bleibt
Risotto, Cousous, Linsen oder Risipisi übrig, so kann es als Fülle für Gemüse verwendet werden.
Mit Putz und Stingl
PAPRIKA MIT LINSENFÜLLE
Zutaten für 2 Personen:
2 Spitzpaprika
400 g gekochte Linsen (gelbe oder rote)
1 Rosmarinzweig
Salz und Pfeffer
100 g Feta oder Tofu
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
400 ml Tomatensauce
› Olivenöl zum Anschwitzen
Zubereitung:
❱ Zwiebel und Knoblauch schälen, klein
würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Paprika
halbieren und entkernen.
❱ Gekochte Linsen eventuell mit Salz und
Pfeffer abschmecken.
❱ Feta in Würfel schneiden, Feta, Zwiebel und
Knoblauch in die Linsen einrühren.
❱ Tomatensauce in eine Auflaufform geben,
Lorbeerblatt und Rosmarinzweig hineinlegen.
Paprikahälften mit den Linsen füllen, diese in
eine Auflaufform setzen. Paprika bei 180 Grad
Celsius etwa eine halbe Stunde backen. Eventuell
mit wenig Wasser oder Rindssuppe aufgießen.
❱ Tipp: Wer möchte, kann die Linsenmasse mit Salami-, Speck- oder
Schinkenwürfeln verfeinern.
nnatürlich ∙ ausgenomme
4/2025
AKTUELLES 15
Burger &
Sandwiches
Foto: Bürger
Foto: Iglo
Runder Alleskönner
Ob als Beilage oder Hauptgericht – Knödel sind echte Allrounder.
Sie lassen sich vielseitig einsetzen, sind kalkulationssicher,
gelingsicher und sorgen für Abwechslung auf der Speisekarte. Zum
Beispiel mit den veganen Mini-Semmelknödel mit Kichererbsen
von BÜRGER. Diese Knödelkreation vereint traditionelle Rezepturen
mit orientalischem Flair. Knuspriger Semmelknödel trifft dabei
auf fein abgestimmte Gewürze. Es geht aber auch klassisch, etwa
mit Erdäpfelknödel. Diese machen sich besonders gut als Beilage
zu Fleischgerichten. Dank ihrer neutralen, aber dennoch vollmundigen
Basis können sie mit der richtigen Sauce auch problemlos
als vegetarisches Hauptgericht serviert werden. Egal, ob in der
Gemeinschaftsverpflegung, in der Gastronomie oder bei Volksfesten
– Knödel gehen immer.
www.buerger-profikueche.de
Herzhaft sowie süß
Ob als wärmende Suppeneinlage,
herzhafte Beilage
oder süßer Abschluss
– Knödel punkten in der
Gastronomie als echte Alleskönner
mit Vielseitigkeit und
Convenience. Das Sortiment
der iglo Gastronomie bietet
eine abwechslungsreiche
Auswahl für verschiedene
Gelegenheiten: Leberknödel
als Vorspeise und Grammeloder
Selchfleischknödel als
Beilage bringen klassische
Hausmannskost auf die Teller – schnell und gelingsicher. Für die
süße Karte überzeugen Topfen- oder Marillenknödel sowie der
beliebte Germknödel. Und auch für kreative Akzente ist gesorgt:
Mit dem iglo Blattspinat aus dem Marchfeld steht eine vielseitige
und hochwertige Basis zur Verfügung, aus der sich im Handumdrehen
individuelle Spinatknödel zaubern lassen. So entstehen mit
wenig Aufwand hausgemachte, runde Köstlichkeiten.
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Potato Split Bun
Maße: Ø 10,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.
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Lauge
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Brezel Sandwich,
geschnitten
Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm
Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.
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Gewicht: 90g, 40 St. / Kt.
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16 VEGAN & VEGETARISCH
4/2025
Traditionelle Gerichte
werden vegan
Kohlroulade, Sauce Bolognese oder Muffins sind alles klassische Gerichte, die uns schmecken.
Doch viele davon gibt es heute auch vegan, als Convenience-Produkt oder im Restaurant.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Milch, Eier und vor allem Fleisch werden
durch Alternativen ersetzt, gleichzeitig
steigt das Interesse an natürlichen
Ersatzprodukten, denn viele industriell
erzeugte Ersatzprodukte wie Würste,
Käse und Co. bestechen vor allem durch
eine lange Zutatenliste mit Geschmacksverstärkern
und etlichen Hilfsstoffen. Wer
es etwas natürlicher am Teller bevorzugt,
entscheidet sich oft für Gerichte, die schon
immer vegetarisch und vegan waren oder für
Lebensmittel wie Linsen, Lupine oder Jackfrucht,
die anstelle von Fleisch verwendet
werden. Davon abgesehen gibt es fleischlose
Gerichte in jeder Landesküche schon
viel länger als vegane Trendlabels.
Jackfrucht, die Riesenfrüchte
Der Newcomer auf dem Fleischersatzmarkt
ist die Jackfrucht aus der Familie der
Maulbeergewächse, die vom tropischen
Jackfruchtbaum stammt. Die schwergewichtigen
Früchte, die bis zu 35 kg wiegen
können, werden dazu unreif geerntet. Das
Fruchtfleisch der Jackfrucht besteht aus
vielen Segmenten, Einzelfrüchten mit
Kern, und wird durch eine dicke Schale mit
Noppen geschützt. Als Fleischersatz wird
der sogenannte Samenmantel, das Fruchtfleisch,
das die Kerne umgibt, genutzt. Unreif
ist es geschmacksneutral, aber sehr faserreich,
gekocht ähnelt die Konsistenz niedrigtemperaturgegartem
Fleisch oder pulled
pork. Mit Gewürzen verfeinert und etwa
mit einer Barbecue Sauce mariniert, eignet
es sich zum Anbraten, vor allem für Currys
oder für Füllungen für Tacos. In ihrer südasiatischen
Heimat sind sie schon lange ein
Grundnahrungsmittel und werden, ähnlich
wie Gemüse, in den verschiedensten Gerichten
verkocht, aber nicht als Fleischersatz
verwendet. Reif geerntet, schmecken sie
Die Samen der Süßlupinen werden
ähnlich wie Sojabohnen zu einer Art Tofu
verarbeitet.
Bolognese mit Süßlupine
Zutaten für 4 Personen:
100 g Süßlupinenschrot
250 ml Wasser
› 1 Esslöffel Hefepulver oder
Suppenwürze
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Karotte
500 g passierte Tomaten
2 Esslöffel Sojasauce
› Saft und Abrieb einer halben
Bio-Zitrone
2 Lorbeerblätter
1 Rosmarinzweig
getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer
etwas Chiliöl oder -pulver
› Olivenöl zum Anbraten
❱ Süßlupinenschrot mit Wasser und Hefepulver
kurz aufkochen lassen und danach 15 Minuten
zugedeckt ziehen und quellen lassen.
❱ Zwiebel, Knoblauch und Karotte sehr klein
würfeln. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl
anschwitzen, das Gemüse dazugeben und anrösten.
❱ Süßlupinenschrot und Sojasauce dazugeben
und danach mit Tomatensauce aufgießen. Das
Ganze salzen und pfeffern, Abrieb und Saft
einer halben Zitrone, Oregano, Lorbeerblätter
und den Rosmarinzweig dazugeben und die
Sauce etwa 15 Minuten köcheln lassen. Mit Chilipulver
oder Chiliöl abschmecken.
4/2025
VEGAN 17
Null Fleisch.
ächt EASY.
süß und fruchtig, unreif geerntet, sind sie dann der Fleischersatz.
Schneidet man die unreifen Früchte an, so sondern sie einen latexähnlichen
Saft ab und sind so völlig ungenießbar, erst durch das
Garen kann man sie essen.
Die Jackfrucht enthält Kohlenhydrate und in ihrer Heimat wird
sie nicht umsonst als Reisersatz verwendet.
Lupine, wunderschöner Eiweißlieferant
Die Grundlage eines Kaffeegetränks, bis heute als Altreier Kaffee
bekannt, ist das Gewächs Lupinus. Seit einiger Zeit erlangt die
Pflanze wieder an Bedeutung, aber nicht im Kaffee, sondern als
Fleischersatz. Verwendet werden dazu die eiweißreichen Samen
der Süßlupine. Der Unterschied zur normalen Lupine, der Zierpflanze,
ist, dass die Süßlupine speziell gezüchtet wurde und so
einen niedrigen Alkaloidgehalt enthält. Sie ist im Gegensatz zur
Zierpflanze ungiftig und die Bezeichnung kommt daher, dass
sie durch die weggezüchteten Stoffe nicht bitter schmeckt. Die
Samen der Pflanze werden ähnlich wie Sojabohnen verarbeitet,
zu einer Art Tofu. Öfter wird jedoch das Lupinenmehl industriell
als Eiersatz verwendet oder das Lupinenprotein für Fleischersatz.
Das Beste an den Samen ist jedoch, dass sie geschrotet in allerlei
Gerichte passen und so als Basis anstelle von Fleisch für eine Sauce
Bolognese oder Laibchen dienen. Sie werden daher statt Fleisch
verkocht und müssen davor nicht industriell zu Ersatzprodukten
verarbeitet werden. Lupinensamen sind sehr eiweißreich, zugleich
aber fett- und eher kohlenhydratarm. Bemerkenswert ist der hohe
Gehalt an Ballaststoffen.
Null
Aufwand
Der neue Plant-based Easy Burger
Zubereitung direkt aus dem Tiefkühler.
Gelingt in der Fritteuse, im Kombisteamer
und auf dem Grill.
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DIe unreife Jackfrucht ist ein guter Fleischersatz.
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18 VEGAN & VEGETARISCH
4/2025
Vegetarisch und vegan
Wo stehen wir heute, dieses Thema
betreffend? Wissen schon alle den
Unterschied zwischen vegetarisch
und vegan? Kurz erklärt: Vegetarisch
bedeutet kein Fleisch und
keinen Fisch zu essen. Die vegane
Ernährungsvariante ist ebenso
ohne Fleisch und ohne Fisch und
zusätzlich auch ohne andere tierische
Produkte wie Milch und deren
Produkte, Käse, Eier, Honig etc.
Dass vegane Ernährung kein
kurzer Trend ist, sondern ein wichtiger
Beitrag zum Tierwohl, zur Gesundheit
und zum Umweltschutz,
sieht man daran, dass uns das Thema
schon über mehrere Jahre begleitet
und immer mehr Menschen
ihre Ernährung hinterfragen und
diese ändern.
Die vegetarische Ernährung ist
schon vor Jahrzenten in der Mitte
der Gesellschaft angekommen.
Mittlerweile hat sich aber auch
die vegane Ernährung einen Namen
gemacht. Immer mehr Menschen
greifen zu pflanzlichen Produkten
– dementsprechend ist
auch die Lebensmittelindustrie
sehr innovativ geworden und bietet
immer mehr vegane Produkte an.
Darunter sind viele Fleischalternativen,
die geschmacklich und in der
Textur immer mehr den tierischen
Produkten ähneln. Dies führt zu
einer breiteren Akzeptanz, da, wie
schon erwähnt, Nachhaltigkeit und
Ethik für viele Menschen sehr wichtig
geworden sind. Insgesamt wird
sich die Ernährung in den nächsten
Jahren stark in Richtung pflanzenbasierte
Produkte entwickeln und
das ist gut so. In diesem Sinne wünsche
ich allen eine schöne Zeit.
Durst auf Zukunft
Nachhaltigkeit ist in der Gastronomie
längst zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor
geworden – und das gilt auch beim
Getränkeausschank. Grapos zeigt mit
seinem Postmix-System, wie Klimaschutz,
Effizienz und Genuss gekonnt zusammenspielen
können. Statt schwerer Flaschen
setzt das Unternehmen auf vegane, teils Biozertifizierte
Konzentrate im platzsparenden
Bag-in-Box-System. Diese umweltfreundliche
Lösung spart wertvolle Lagerfläche,
Energie und reduziert die CO 2 -Emissionen
um bis zu 90 Prozent. Das Besondere: Die
Getränke werden erst beim Zapfen mit
Wasser gemischt – frisch, kühl und umweltschonend.
Vor allem vegane Softdrinks, allen
voran Cola in hochwertiger Bio-Qualität,
spiegeln den aktuellen Zeitgeist wider und
sind ein starkes Argument für eine moderne,
nachhaltige Getränkekarte.
www.grapos.com
Foto: THE GREEN MOUNTAIN
Foto: Grapos
Kolumne
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Grillstart leicht gemacht
Pflanzlich rockt: Der Easy Burger von THE
GREEN MOUNTAIN zeigt, wie unkompliziert
und beeindruckend im Geschmack
ein pflanzlicher Burger sein kann. Der innen
saftige und außen knusprige Burger gelingt
Anfängern genauso wie Profis. Auch beim
Start in die diesjährige Grillsaison zeigt er,
was er kann. Das Patty muss lediglich direkt
aus dem Tiefkühler bei mittlerer Hitze aufgelegt
werden und etwa fünf Minuten auf jeder
Seite garen – und schon ist es fertig und kann
ins Burgerbrot. Egal ob auf dem Grill, in der
Pfanne oder der Fritteuse – der Easy Burger
überzeugt mit Geschmack und Einfachheit
und passt daher ideal in die Abläufe von Gastronomie
und Gemeinschaftsverpflegung, wo
Zeit eine knappe Ressource ist. Er ist der flexible
Alleskönner - sowohl für kleine Betriebe
als auch für Großabnehmer.
thegreenmountain-foodservice.com
4/2025
VEGAN 19
Foto: Iglo
Ohne Verzicht
Geschnetzeltes geht auch
pflanzlich. The Green
Mountain hat das mit seinen
Chicken Chunks bewiesen.
Jetzt wurde das pflanzliche
Geschnetzelte weiterentwickelt:
Es besteht aus natürlichen
Zutaten, ist vegan-zertifiziert
und liefert genauso
viel Protein wie das tierische
Original – bei geringerer
Umweltbelastung. Die Rohstoffe
stammen größtenteils
Foto: THE GREEN MOUNTAIN
aus Europa und der Schweiz. Dabei konzentriert sich The Green
Mountain auf das Wesentliche: natürliche Zutaten, ohne Zusatzstoffe
und Geschmacksverstärker. Dank Individual Quick Freezing
lässt sich die exakt benötigte Menge entnehmen, sodass Food
Waste reduziert werden kann. Auch die Verpackung besteht aus
einem Monomaterial und ist vollständig recyclebar.
Die Konsistenz und der milde Geschmack kommen Hühnerfleisch
verblüffend nahe. Die faserige Struktur sorgt außerdem
dafür, dass Saucen und Marinaden großzügig aufgesaugt werden
können. So kann das Geschnetzelte etwa für Saucengerichte, Tacos
und Wraps verwendet werden. Rezeptideen mit monatlich aktualisiertem
Klima- und Nutri-Score für das Geschnetzelte gibt es
kostenfrei in der Rezeptdatenbank von Hilcona Foodservice. Das
Plant-based Geschnetzelte wird im 1500g Schmuckbeutel, bzw.
2x1500g pro Karton erhältlich sein – tiefgefroren und exklusiv im
Großhandel.
thegreenmountain-foodservice.com
Fester Bestandteil
Pflanzliche Küche ist schon lange aus
der Rolle als bloßer Trend geschlüpft
– denn mittlerweile ist sie in der österreichischen
Gastronomie fest etabliert
und begeistert Gäste quer durch
alle Zielgruppen. Mit der Vital Linie,
exklusiv für die Gastronomie entwickelt,
bietet iglo eine abwechslungsreiche
Auswahl an vegetarischen und veganen
Produkten für die moderne Küche. Ob panierter
Karfiol oder herzhaftes Gemüseschnitzel – die kreativen Gemüsegerichte
lassen sich blitzschnell und abwechslungsreich einsetzen.
Neu im Sortiment: iglo Falafel auf Basis von Kichererbsen.
Die pflanzlichen Proteinquellen lassen sich auf jeder Speisekarte
integrieren und gelten zudem als bewährte Alternative zu Fleisch.
Die Vital Linie lässt damit gekonnt auch die Herzen von Fleischliebhaber
höherschlagen.
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Einfach.
Ohne Ei.
Die leckere pflanzenbasierte Rührei
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in der Zubereitung.
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20 VEGAN & VEGETARISCH
4/2025
Klar gestellt: Populäres
Intervallfasten
Kolumne
Die Fastenart, die zurzeit in aller
Munde ist, ist das Intervallfasten,
entweder 14 zu 10 oder 16 zu
8. Aber es ist mehr eine Ernährungsform
als ein Fasten. Die
Zahlen geben nichts Anderes an,
als wie viele Stunden man essen
darf, und wie viele nicht. Bei 16
zu 8 darf sechzehn Stunden lang
nichts gegessen werden, in den
acht Stunden danach werden
zwei Mahlzeiten zu sich genommen.
Bei der 14 zu 10 Methode,
darf 14 Stunden nichts gegessen
werden. Diese Art des Intervallfastens
ist für viele leicht durchzuhalten,
denn man lässt entweder
das Frühstück oder das
Abendessen aus und die Hälfte
der Nahrungskarenz fällt in die
Nacht.
Manchen wiederum fällt es
leicht, eine bestimmte Anzahl
von Tagen in der Woche nichts
zu essen. Bei 5 zu 2 isst man an
fünf Tagen in der Woche normal,
an den folgenden zwei Tagen
nur sehr wenig, etwa 500 kcal
pro Tag.
Dieses Intervallfasten soll
auf den Körper ähnlich wie herkömmliches
Fasten wirken und
helfen, gesund zu bleiben. Es
fällt vielen leichter, das Gewicht
zu halten, oder gar etwas zu reduzieren.
Aber offenbar kann Intervallfasten
noch viel mehr. Es
scheint den Stoffwechsel zu verbessern
und eventuell vor Herz-
Kreislauferkrankungen und Diabetes
Typ 2 zu schützen, ebenso
schützt es die Gehirnfunktion.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Pflanzlich, bitte!
Die Grillsaison 2025 wird heiß – und vor
allem grün. Mit dem neuen planted.steak
Paprika sorgt Planted für Abwechslung auf
dem Rost und zeigt: pflanzlicher Grillgenuss
braucht weder Kompromisse noch Verzicht.
Stattdessen heißt es: rauchiges Aroma und
saftige Konsistenz. Die neue BBQ-Variante
punktet mit einer herzhaften Paprika-Kräuter-Marinade
und ist dank fein geschnittener
Struktur in nur fünf Minuten grillfertig.
Dauerbrenner aus
Blätterteig
Wenn
bodenständiger
Genuss auf
gereifte Erfahrung
trifft: Die vegetarischen
Blätterteigstrudel von
Meisterfrost sind wahre
Dauerbrenner in der
Gastronomie: Gemüsestrudel
mit einer
bunten Mischung aus
Neben dem Steakklassiker und seiner neuen
Paprika-Version gehören zur Planted BBQ-
Range auch die planted.bratwurst Kräuter
mit 36 Prozent mehr Protein und die planted.
spieße Kräuter. Alle Produkte bestehen aus
natürlichen Zutaten, liefern Mikronährstoffe
wie Vitamin B12 und Eisen und benötigen
bis zu 97 Prozent weniger CO 2 und 90 Prozent
weniger Wasser als tierisches Fleisch.
www.eatplanted.com
knackigem Gemüse,
Broccoli-Käse-Strudel
mit würzigem Käse und
Spinat-Käse-Strudel
mit aromatischem Weichkäse. Außen sind
sie herrlich knusprig und innen saftig und
voller Geschmack. Frei von gehärteten
Fetten und im Handumdrehen servierbereit,
erfüllen sie die hohen Ansprüche moderner
Profiküchen. Serviert mit einer feinen Sauce
Tartare oder einer cremigen Rahm-Knoblauch-Sauce
entfalten die Strudel ihr volles
Potenzial und ergänzen jede Speisekarte
als schmackhafte Veggie-Option. Denn die
Zeiten, in denen Vegetarier sich mit Beilagensalat
und Pommes begnügen mussten,
gehören der Vergangenheit an.
www.meisterfrost.at
Foto: Planted
Foto: Meisterfrost
SO VEGAN.
SO EINFACH.
SO WAS VON GUT.
1
UMAMI-GESCHMACK
Die tiefgehende, herzhaft-salzige Note sorgt
für eine perfekte Basis für vegane
Fleischalternativen.
2
ÄHNLICHKEIT ZU FLEISCH
Textur des Pilzes erinnert an Fleisch, wodurch es
für Menschen leichter wird, auf eine Fleischalternative
umzusteigen.
3
ECHTER, GEWACHSENER ROHSTOFF
Nicht aus Pulver und Wasser – natürliche,
nahrhafte Pilze.
4
NACHHALTIGKEIT MIT PILZEN
Nachwachsender Rohstoff aus
platzsparendem und effizientem Anbau
(Vertical farming), welcher weniger Wasser
und Land benötigt.
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TRANSGOURMET
QUALITY LINE!
fungi-food.eu
22 INTERVIEW
4/2025
Gemeinsam mit seinem Sohn Thomas
entwickelte Hermann Neuburger die Idee
von HERMANN.BIO für eine nachh altige
Alternative zu Fleisch.
Fotos: Fungi Food
Veganer Genuss für die Speisekarte
Die meisten Leser verbinden mit dem Namen Neuburger wahrscheinlich ein österreichisches
Fleischprodukt. Warum produziert ein Fleischhauer vegane Alternativen?
Als Familienunternehmen sind wir
immer mit der Zeit gegangen und
haben aktuelle Trends aufgegriffen.
Als mein Vater in den 1980ern den Betrieb
übernahm, hat er alles auf den Neuburger
gesetzt. Er hat damals viel Kritik dafür einstecken
müssen, seinen Fokus auf ein einziges
Produkt zu legen. Er hat seine Vision
gegen alle Widerstände verfolgt und heute
stellt wohl kaum jemand in Frage, dass er
damals den Zeitgeist getroffen hat. Heute
geht der Trend ganz klar in Richtung fleischreduzierte
Ernährung, die auch zunehmend
in der Gastronomie ankommt.
GASTRO: Bedeutet das, dass sich mit jedem
Generationen-Wechsel das Neuburger-Sortiment
ändert?
Thomas und Hermann Neuburger: Ganz und
gar nicht. Das ist keine Frage der Generation,
sondern der Verantwortung. Als Familienväter
beobachten wir mit Sorge, dass sich
seit den 1960ern der Fleischkonsum unserer
Gesellschaft verfünffacht hat. Das kann
sich auf Dauer weder für die Konsumenten
noch für unsere Ressourcen ausgehen. Wir
wollen niemandem das Fleisch wegnehmen,
meinen aber, dass zweimal pro Woche genug
ist. Um den Speiseplan diverser zu gestalten,
haben wir uns jahrelang mit fleischlosen
Lebensmitteln auseinandergesetzt und
schlussendlich den Pilz als perfekte Fleischalternative
entdeckt. Pilze sind ein nachhaltig
nachwachsender Rohstoff, liefern
Nährstoffe, sind voll von Aromen, bissfest,
lassen sich hervorragend verarbeiten und
schmecken hervorragend.
Welche Rolle spielt die Gastronomie in Hinblick
auf Fleischalternativen?
Etwa zwei Drittel aller tierischen Produkte
werden in Österreich in der Gastronomie
bzw. in öffentlichen Küchen konsumiert.
Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für
nachhaltige und fleischlose Alternativen. Das
führt auch in Restaurants zu einer steigenden
Nachfrage nach pflanzlichen Optionen. Die
Gastronomie kann es sich schlichtweg nicht
leisten, diesen Trend zu verpassen.
Wie unterstützen Sie die Gastronomie
dabei, diesen Trend zu bedienen?
Für die Spitzen-Gastronomie, die sich permanent
neu erfinden muss, ist das Problem nicht
ganz so groß. Allerdings ist es für Restaurants,
die auf einen hohen Tischumschlag angewiesen
sind, herausfordernd, qualitativ hochwertige
Alternativen zu finden. In diesem kompetitiven
Umfeld spielt der Preis eine große
Rolle. Mi t unserem Fungi Food bieten wir
einen leistbaren Fleischersatz auf Pilz-Basis,
den wir in Österreich produzieren. Unsere
Fungi-Burger, wahlweise paniert, Fungi-
Frikadellen, Fungi-Bällchen und panierte
Fungi-Nuggets sind kalorienarm, reich an
Ballast- und Mineralstoffen, sind die ideale
Ergänzung auf einem abwechslungsreichen
Speiseplan und schmecken einfach hervorragend.
Je nach Verwendung bieten wir unser
Fungi Food in der Frische-Verpackung oder
tiefgekühlt an.
Wo ist das Fungi Food erhältlich?
Aktuell ist Fungi Food bei Transgourmet
Quality erhältlich.
Danke für das Gespräch
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4/2025
V & V 23
Mini Gnocchi Kürbis mit Spitzkohl und Speckersatz
Zutaten für 10 Personen:
2,5 kg BÜRGER Profiküche Mini-Gnocchi mit Kürbis
1,2 kg Spitzkohl
400 ml Obers
300 g vegane Speckwürfel
› 3–5 EL neutrales Öl
› 5 Tomaten (alternativ ca. 300 g küchenfertige
Tomatenwürfel)
› Salz, Pfeffer, Muskatnuss (nach Geschmack)
Knusprig und
weich
Foto: Bürger
❱ Spitzkohl in feine Streifen oder Rauten schneiden. Tomaten
kreuzweise einritzen, kurz blanchieren, abschrecken,
häuten, entkernen und würfeln. Vegane Speckwürfel
in Öl knusprig anbraten und die Mini-Gnocchi nach
Packungsanweisung zubereiten. Gnocchi und Spitzkohl
zusammen mit dem veganen Speck kurz anbraten.
Obers angießen und alles ca. drei Minuten einköcheln
lassen, bis eine cremige Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer
und Muskat abschmecken und kurz vor dem Servieren
die Tomatenwürfel unterheben.
www.buerger-profiküche.de
Fixtermin für Veganer
Die Veganmania, das vegane
Sommerfestival, steht vor
der Türe, im Juni ist es so weit.
Eine Vielfalt an pflanzlichen
Speisen und Getränken wartet
auf die Besucher – Neues und
Altbewährtes trifft auf innovative
Kreationen. Die Speisen
sind sowohl international, als
auch typisch österreichisch
Foto: VEGAN.AT Kerstin Brueller.
und erreichen alle Geschmäcker.
Ebenso können vegane Produkte aus den unterschiedlichsten
Bereichen beim größten veganen Streetfood-Festival Europas
erstanden werden. Veganmania: 06.–09. Juni 2025 im Museums-
Quartier und 12. – 14. September auf der Donauinsel.
www.veganmania.at
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Die Soft Brezel mit Sesam der EDNA Backwaren GmbH
bringt frischen Wind in das Sortiment und vereint gekonnt
Tradition und Innovation in jedem Bissen: Sie kombiniert den
unverwechselbaren, herzhaften Geschmack einer klassischen
Brezel mit einer besonders weichen Textur. Außen zeigt sie
sich in einem appetitlich goldbraunen Farbton, mit einer
zarten, aber dennoch knusprigen Kruste, während das Innere
angenehm weich und aromatisch bleibt – eine Symbiose aus
Tradition und Raffinesse. Die feine Sesam-Bestreuung sorgt
für den zusätzlichen Geschmackskick und ist auch optisch
ein ansprechender Hingucker – ob als praktischer Snack im
„to-go“-Bereich, als Blickfang am Frühstücksbuffet oder als
kreative Basis für moderne Snack-Konzepte
Fertig gebacken und in kürzester Zeit servierbereit, garantiert
sie Komfort bei stets gleichbleibend hoher Qualität. So
lassen sich spontane Snack-Ideen ganz unkompliziert und
ohne großen Aufwand realisieren. Ob sie nun pur genossen,
mit etwas Butter verfeinert oder mit diversen Belägen garniert
wird – die Soft Brezel ist ein wahrer kulinarischer Allrounder.
Sie vereint modernen Genuss mit dem traditionellen
Charme eines beliebten Backwerks und lässt sich vielfältig in
verschiedenen Gastronomiekontexten einsetzen.
www.edna.at
Fotos: Edna
24 VEGAN & VEGETARISCH
4/2025
Kolumne
Gutes Essen, viele Wege
Manche essen alles, andere leben freiwillig vegan, wieder
andere müssen wegen Allergien oder Unverträglichkeiten
bestimmte Lebensmittel meiden. Doch gibt
es die eine perfekte Ernährungsform überhaupt? Nein,
denn entscheidend sind vielmehr die Lebensmittel, die
auf den Teller kommen und wie ausgewogen wir insgesamt
essen. Unbestritten ist, dass eine ausreichende
Nährstoffversorgung für uns alle wichtig ist – und die
ist nicht automatisch gegeben, nur weil man alles isst.
Wer ganze Lebensmittelgruppen wie Fleisch, Milchprodukte
oder Getreide meidet, ist jedoch anfälliger
dafür, bestimmte Nährstoffe nicht mehr ausreichend
zuzuführen. Dies vor allem dann, wenn keine bewussten
Alternativen eingebaut werden. Wer zum Beispiel
auf Milchprodukte verzichtet, könnte für ausreichendes
Eiweiß mehr Hülsenfrüchte essen.
In Österreich waren 2023 laut einer Umfrage im
Rahmen des Projekts „Smart Protein“ 48 Prozent omnivor
– also alles-essend, 37 Prozent flexitarisch mit
gelegentlichem Fisch- und Fleischkonsum und je fünf
Prozent pescetarisch, vegetarisch und vegan. Das zeigt,
dass Essen eine ganz persönliche Entscheidung ist –
jeder Mensch kann selbst bestimmen, welche Lebensmittel
er seinem Körper zuführt.
Unabhängig von der Ernährungsform gilt für uns
alle: Die Herkunft und Qualität der Lebensmittel spielen
eine entscheidende Rolle. Wer viel Regionales und
Saisonales isst, unterstützt die heimische Produktion
und bringt zugleich frische und nährstoffreiche Lebensmittel
auf den Teller.
In der Gastronomie kann es für Betriebe ein Alleinstellungsmerkmal
sein, österreichische Produkte in den
Mittelpunkt zu rücken. Wer saisonale und regionale Produkte
bewusst auf seine Speisekarte setzt und dies auch
klar kommuniziert, kann sich von der Konkurrenz abheben
– und zusätzlich das Bewusstsein der Gäste stärken.
Am Ende zählt wie immer nicht die Perfektion an
jedem einzelnen Tag, sondern vielmehr die Summe
der vielen kleinen Entscheidungen, die wir über die
Zeit treffen. Große Vielfalt und hohe Qualität verpackt
in Genuss ist das Erfolgsrezept – sowohl im Alltag als
auch beim Restaurantbesuch.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Foto: Eipro
Ei ohne Ei
Mit nøgg, der pflanzlichen Ei-Alternative von EIPRO, lassen sich
Snacks und kleine Gerichte – süß oder herzhaft – spielend
leicht vegan zubereiten. Einfach die Ei-Komponente durch nøgg
ersetzen, und schon eröffnen sich neue Möglichkeiten, Gäste mit
pflanzenbasierten Gerichten zu begeistern. Die flüssige Ei-Alternative
auf Basis von Ackerbohnenprotein überzeugt durch ihre
Vielseitigkeit: In der Pfanne gelingt sie blitzschnell als Rührei, zum
Frühstück oder als Snack. Doch auch Carbonara, Flammkuchen
oder Muffins lassen sich mühelos damit zaubern. Für noch mehr
Komfort gibt es nøgg Rührei tiefgekühlt und bereits gegart – aus
Kichererbsenprotein, fein gewürzt und individuell portionierbar.
Ob als Salat-Topping, im Wrap oder auf Brot: Einfach im Kombidämpfer
oder der Mikrowelle erwärmen und genießen.
www.eipro.de
Vegane Kochlehre
Das Hotel Hochschober
hat die vegane Küche
bereits 2013 in sein kulinarisches
Angebot integriert
und gehörte damals zu den
ersten Betrieben in Österreich
mit diesem Angebot. So
gibt es vom Frühstück bis zum
Abendmenü zu allen Gerichten
vegane Alternativen, auch
für Kinder und im Mitarbeiter-
Speiseplan. Heute essen knapp 30 Prozent der Gäste vegetarisch
oder vegan. Und als Vorreiter agiert der Hochschober weiterhin. Ab
dem 1. Juli 2025 wird es in Österreich erstmals möglich sein, eine
Ausbildung zur „Fachkraft für vegetarische Kulinarik“ zu absolvieren
Derzeit laufen im Hotel Vorbereitungen, um auch selbst ein bis
zwei Lehrlinge hierfür auszubilden. „Wir haben eine hohe, langjährige
Kompetenz zu diesem Thema. Zudem gewinnt die vegetarisch-vegane
Küche immer mehr an Bedeutung. Europaweit gibt
es derzeit keine vergleichbare Ausbildung“, so die Gastgeber Karin
Leeb und Martin Klein.
www.hochschober.com
Foto: Hotel Hochschober
4/2025
ADVERTORIAL 25
Foto: Falkensteiner Balance Resort Stegersbach
Cook the Garden
Küche mit Haltung im Falkensteiner Balance Resort Stegersbach.
Wer heute von zeitgemäßer Kulinarik
spricht, kommt an Begriffen
wie Regionalität, Saisonalität und
pflanzenbasierter Küche kaum vorbei. Im
Falkensteiner Balance Resort Stegersbach
bleibt es aber nicht bei leeren Schlagworten
– hier wird mit „Cook the Garden“ ein Konzept
umgesetzt, das diese Ansätze in eine
klare, authentische Küchenlinie überführt.
Das Adults-Only-Resort im Südburgenland
(ab 14 Jahren) setzt mit „Cook
the Garden“ auf ehrliche Küche, die ihren
Ursprung im Südburgenland hat und mit
Einflüssen aus der gesunden internationalen
und mediterranen Küche spielt. Herzstück
ist Österreichs größter hoteleigener Permakultur-Garten:
Ein über 5.000 m 2 großes
Areal, in dem über 60 Sorten Gemüse,
Obst und Kräuter gedeihen. Der Garten ist
Impulsgeber für die Küche, liefert Inspiration,
Aromatik und Frische. Ergänzt wird das
Angebot gezielt durch hochwertige, vorwiegend
regionale Produkte, die den saisonalen
Spielraum sinnvoll erweitern.
Die Küche im Balance Resort orientiert
sich nicht an Effekthascherei, sondern an
Klarheit. Das kulinarische Angebot folgt
einem bewusst strukturierten Tagesrhythmus:
ein umfangreiches Frühstücksbuffet,
ein leichter Lunch aus der Schauküche
und ein abendliches 5-Gang-Wahlmenü,
das täglich neue Akzente setzt. Dabei wird
nicht dogmatisch gekocht, sondern flexibel
gedacht. Wer sich glutenfrei, vegan oder
low carb ernährt, wird nicht als Sonderfall
behandelt, sondern als selbstverständlicher
Teil des kulinarischen Spektrums.
Auch beim Plating gilt: weniger Inszenierung,
mehr Substanz. Produkte werden
geschmacklich auf den Punkt gebracht und
visuell reduziert präsentiert. Keine überladenen
Teller, keine Dekor-Experimente –
stattdessen: aromatische Saucen (auch auf
pflanzlicher Basis), frische Kräuter, knusprige
Texturen. Die Küche soll nicht überfordern,
sondern balancieren.
Im großzügigen Acquapura SPA by
Merkur Health mit Infinity-Pools, Saunen
und Blick in die Hügellandschaft lässt sich
dieser ganzheitliche Anspruch an Erholung
nahtlos weiterdenken. Hier wird Entspannung
nicht nur über Treatments vermittelt,
sondern auch über das, was auf dem Teller
landet.
„Cook the Garden“ ist damit mehr als ein
Slogan. Es ist eine Haltung – zur Natur, zum
Gast und zur Rolle der Küche im größeren
Ganzen. Eine Einladung, bewusst zu genießen.
Und ein klares Statement, wie moderne
Hotelgastronomie aussehen kann: reduziert
aufs Wesentliche, präzise in der Umsetzung
– und mit echtem Geschmack.
info
Falkensteiner Balance
Resort Stegersbach
Panoramaweg 1
7551 Stegersbach
www.hotelsone.com/
stegersbach
26 VEGAN & VEGETARISCH
4/2025
Veganer Genuss für alle
Fleischreduzierte Ernährung liegt im
Trend und immer mehr Konsumentinnen
und Konsumenten fordern auch in
der Gastronomie Alternativen.
Für Restaurants ist es gar
nicht so einfach, einen qualitativ
hochwertigen Ersatz
zu finden, der geschmacklich
überzeugt und gleichzeitig
leistbar ist. Neuburger Fleischlos
bietet mit Fungi Food eine neue
Produktserie, die auf Basis von
Pilzen in Österreich produziert wird.
Fungi-Burger, Fungi-Frikadellen,
Fungi-Bällchen und Fungi-Nuggets
überzeugen mit ihrer fleischähnlichen
Textur,
sind eine natürliche Eiweißquelle,
reich an Ballast- und Mineralstoffen und kalorienarm. Die
geschmackvolle Alternative zu herkömmlichen Fast-Food-Produkten
ist wahlweise in der Frische- oder Tiefkühl-Verpackung
bei Transgourmet Quality erhältlich.
www.fungi-food.eu
Logistik im Alpenraum
Eurogast Österreich
setzt einen Schritt
für nachhaltige Logistik
im Alpenraum: Mit
der Inbetriebnahme der
ersten vier vollelektrischen
LKWs in Zams
und Bludenz startet
das Unternehmen eine
E-Mobilitäts-Offensive.
„Dieser Moment ist ein
Foto: Eurogast
Meilenstein für Eurogast
Österreich“, betont Geschäftsführer Peter Krug. Die neuen
E-LKWs beliefern ab sofort mehrere alpine Tourismusregionen,
darunter das Ötztal und das Montafon. Die nahezu geräuschlosen
Fahrzeuge bringen Vorteile für Gäste und Einheimische und
leisten zudem einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Ein
einzelner E-LKW spart im Nutzungszeitraum von fünf Jahren über
680 Tonnen CO 2 ein. In naher Zukunft ist eine Erweiterung des
Tourenplans vorgesehen. Das Projekt wird durch Mittel der FFG,
die zentrale nationale Förderorganisation, gefördert.
www.eurogast.at
ADVERTORIAL
EISLIEBE ist Natur Eis handgemacht und ab sofort exklusiv
erhältlich bei KRÖSWANG.
Foto: Kröswang
EISLIEBE:
Dein Herz
schmilzt mit
Eis-Fans haben Grund zum Feiern:
KRÖSWANG launcht mit EISLIEBE
eine Premium-Eismarke, die garantiert
neue Maßstäbe für Eisgenuss in Gastronomie
und Hotellerie setzt. Handgemacht.
Kompromisslos. Außergewöhnlich. In jeder
Kugel steckt die Passion für beste, natürliche
Zutaten, höchste Qualität und Eis-Handwerkskunst.
Doch gerade was nicht drin ist,
macht EISLIEBE so besonders. Denn EIS-
LIEBE verzichtet aus Prinzip auf industrieübliche
Farbstoffe, künstliche Aromen und
Zusatzstoffe. Eis in seiner reinsten, seiner
köstlichsten Form. Pure EISLIEBE.
Extraportion Liebe
Zum Start laden 14 Sorten zum Verlieben
ein: von zeitlosen Klassikern wie Vanille,
Schokolade oder Erdbeere bis hin zu exotischem
Maracuja, das komplett auf Zucker
verzichtet und darüber hinaus als veganer
Genuss den Puls der Zeit trifft.
Das Geschmackserlebnis
Was EISLIEBE besonders macht, ist die
Textur. Cremig, aber nicht schwer. Intensiv,
aber nicht erschlagend. Jede Sorte ein köstliches
Statement, das bis zur Perfektion
verfeinert wurde und erneut das Thema der
natürlichen, hochwertigen Zutaten aufgreift.
So werden etwa für Pistazie ausschließlich
beste italienische Pistazien verwendet und
Schokolade besticht durch edlen Kakao aus
nachhaltigem Anbau.
eis-liebe.at
4/2025
VEGAN & VEGETARISCH 27
Fermentierte
Kraftpakete
Ein herzhaftes Eiweißwunder aus Java für kreative
Küchenkonzepte.
Von Michael Heinz
Genuss
nehmen wir
persönlich.
Foto: Pexels
Tempeh ist ein traditionelles indonesisches
Produkt aus fermentierten Sojabohnen,
das durch den Pilz Rhizopus
oligosporus zu festen, kuchenförmigen
Blöcken verwoben wird. Im Gegensatz zu
Tofu, das aus Sojamilch gerinnt, bleibt bei
Tempeh die ganze Bohne erhalten, was ihm
eine festere, nussige Textur verleiht und den
Proteingehalt steigert.
Der Ursprung liegt auf Java, wo Tempeh
seit Jahrhunderten als preiswerte, eiweißreiche
Grundnahrung gilt. In Indonesien
fermentieren Familien die Bohnen traditionell
in Bananenblättern, wodurch ein feines
Myzelfilz-Netz entsteht. Die Fermentation
reduziert Phytinsäure, verbessert die Nährstoffaufnahme
und sorgt für einen charakteristischen,
leicht erdigen Geschmack.
In der Profiküche lässt sich Tempeh
höchst vielseitig einsetzen: In Scheiben
geschnitten und mariniert, nimmt er
Gewürze rasch auf und eignet sich zum
Braten, Grillen oder Frittieren. Als Röststreusel
bereichert er Salate und Bowls, in
Würfeln knusprig gebacken wird er zum
herzhaften Burger-Patty oder zur Suppeneinlage.
Tempeh ist von Natur aus pflanzlich
und somit ideal für vegane und vegetarische
Speisepläne. Seine ballaststoffreiche Struktur
und probiotischen Anteile fördern die
Darmgesundheit und bieten eine nahrhafte
Alternative zu Fleisch.
Rezeptvorschlag
Tempeh in 1 cm dicke Scheiben schneiden, in
Sojasauce, geröstetem Sesamöl und Limettensaft
15 Minuten marinieren. Anschließend
in einer heißen, beschichteten Pfanne
ohne zusätzliches Fett jeweils 3 Minuten pro
Seite goldbraun braten. Mit Koriander und
gehackten Erdnüssen bestreut servieren –
ein unkompliziertes, geschmacksintensives
Gericht für moderne Speisekarten.
wedl.com
28 ADVERTORIAL
4/2025
Fotos: Polly
Ein Klassiker für alle Fälle
Polly’s Marillen-Eisknödel machen ihr Sommerangebot komplett!
Seit 1982 hat sich der Familienbetrieb
Polly mit großer Leidenschaft der
Produktion köstlicher Eisspezialitäten
verschrieben. Höchste Qualitätsansprüche
und stetige Weiterentwicklung wurden von
Anfang an großgeschrieben. Mit diesem
jahrzehntelangen Know-how ist es ihnen
nicht nur gelungen immer wieder mit kreativen
Neukreationen zu überraschen, sondern
auch ihre Hausspezialität, den Marillen-Eisknödel,
stetig weiter zu entwickeln und dem
Zeitgeist anzupassen. Heimische Naturprodukte
und täglich frische Produktion waren
dabei immer Fixpunkte.
Eine runde Sache – einzigartig,
hochwertig & erfrischend
Ein Marillen-Eisknödel ist mehr als nur
ein Speiseeis: Das mit hochwertigen Zutaten
hergestellte Dessert hat ein fruchtiges
Herz aus Marillenmark und ist umhüllt mit
einem Mantel aus cremigem Milcheis. Verfeinert
mit echtem Bienenhonig und gerollt
in einer krossen, goldgelben Haselnuss-Brösel-Panade
ergibt sich eine sensationelle
Geschmacks-Kombination. Klein aber fein
ist es auch eine Köstlichkeit für Zwischendurch
– für Alt und Jung.
Perfekt für alle Bedürfnisse der
Gastronomie, Hotellerie und im
Catering
Polly’s Marillen-Eisknödel sind ein vielseitiges
Convenience Produkt für eine breite
Zielgruppe ohne Alterseinschränkung und
jedes Event. Köstlich und leicht zuzubereiten
ermöglichen sie unzählige Varianten, um
kreativ und individuell auf diverse Anlässe
eingehen zu können. Zusätzlich bestechen
sie durch ihre einfache Lagerung im Tiefkühlregal,
was sie für den Einzelhandel und
für diverse Sparten am B2B-Sektor im Großhandel
auszeichnet.
Das süße Plus
Rohstoffe und Verpackungsmaterialien
werden zur Gänze von heimischen Händlern
bezogen. Das verbessert nicht nur den CO 2
-
Foot-Print, sondern ermöglicht es auch, hohe
Stückzahlen mit gleichbleibend hohem Qualitätsstandard
effizient zu liefern. Alles zu einem
fairen Preis für Handel und Konsumenten.
Gusto bekommen?
Überzeugen Sie sich selbst von der einzigartigen
Qualität und dem unverwechselbaren
Geschmackserlebnis! Mehr Infos finden
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Die süßen Fakten auf einen
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Gutes auf der Hütte –
fast alles ist möglich
Vegetarische oder vegane Linsenlaibchen
Zutaten für 4 Personen:
› 300 g braune Linsen
› 1 Ei (Vegane Variante:
stattdessen 1,5 Esslöffel
Maisstärke oder 3 Esslöffel
gemahlene Haferflocken oder 3
Esslöffel Vollkornmehl)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Essig
Salz und Pfeffer
Majoran
Frische Petersilie
1 Gewürznelke
Semmelbrösel zum Wälzen
› Olivenöl zum Braten
❱ Braune Linsen mit einer Gewürznelke in etwa
600 ml Wasser oder Gemüsefond weich kochen,
zum Schluss salzen. Linsen im Sieb gut abtropfen
lassen.
❱ Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl
anschwitzen. Linsen in eine Schüssel geben
und grob pürieren. Ei oder veganer Ersatz,
Zwiebel, Knoblauch, Gewürze und Essig dazugeben.
❱ Masse gut vermischen und falls sie zu weich
ist, ein bis zwei Esslöffel Semmelbrösel dazugeben.
Kleine Laibchen formen und in Semmelbrösel
wälzen. Laibchen beidseitig in Olivenöl
knusprig braten. Mit Kartoffeln und Salat
servieren.
4/2025
HÜTTENEINDECKUNG 31
Mit herzhaften Suppen und der kalten Brettljause ist die Alpenküche durchaus deftig.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Tiroler Gröstl, Käsespätzle, gebratener
Leberkäse mit Spiegelei oder Kaiserschmarrn
sind die Klassiker auf Hütten,
die auch heute immer noch gerne gegessen
werden. Das liegt wahrscheinlich daran,
dass die Bergsteiger nach einem anstrengenden
Aufstieg auch einen gesegneten
Appetit haben. Ein leichter Salat reicht da
vielen nicht.
Von traditionell bis vegan
Doch die Ansprüche an die Hüttenverpflegung
haben sich geändert, viele erwarten sich
eine Speisekarte wie in einem Hotel im Tal
und berücksichtigen oft nicht die erschwerten
Bedingungen von Stromversorgung,
Lagerung und vor allem durch die Lieferung.
Viele Hütten sind oft nur über einen holprigen
Weg mit einem Jeep zu erreichen, und
manche Hüttenwirte erledigen nur zweimal
im Jahr den Transport von Grundnahrungsmitteln
mit dem Helikopter. Da gibt es
Linsen, Sauerkraut und Kaspressknödel zum
Essen, und die Gerichte werden schmackhaft
zubereitet und kommen gut an.
Wo es die Lage zulässt, wird abwechslungsreicher
gekocht, auch mit mehr
frischen Zutaten. Dabei setzen viele auf
Lebensmittel aus der Region und kaufen
Käse beim Almbauern. Doch viele Trends,
die es im Tal gibt, erreichen auch den Berg.
Vegetarische und vegane Gerichte sind
vermehrt gefragt, wobei viele Bergsteigergerichte
schon immer vegetarisch waren,
wie Kaspressknödel auf Sauerkraut, Kaiserschmarrn,
Pinzgauer Bladln und Schlutzkrapfen.
Auch lassen sich viele Gerichte
ADVERTORIAL
100 % Österreich. 100 % Geschmack.
100 % Eurogast.
Ob saftiges Steak, zartes Filet oder aromatischer
Burger – wer professionell grillt,
weiß: Der Unterschied beginnt bei der
Qualität der Zutaten. Mit den GENUSS AUS
ÖSTERREICH Fleischprodukten liefert Eurogast
Österreich genau das, was Küchenprofis
brauchen: Herkunftssicheres Qualitätsfleisch
mit unverwechselbarem Geschmack – geboren,
aufgezogen, geschlachtet und verarbeitet
in Österreich (4 x AT). Besonders beliebt: die
Burger Patties aus 100 % österreichischem
Rindfleisch – saftig, aromatisch und in 100 g,
150 g oder 180 g erhältlich.
Die drei wichtigsten Zutaten für den perfekten
BBQ-Genuss:
› 1. Hochwertiges Fleisch aus Österreich:
Mit GENUSS AUS ÖSTERREICH bietet
Eurogast Österreich eine Premium-Auswahl
für anspruchsvolle Gastronomen.
„Unsere regionalen Lieferanten garantieren
Fleisch mit intensivem Geschmack
und perfekter Zartheit – ein Qualitätsversprechen
mit Handschlagqualität“,
betont Peter Krug, Geschäftsführer von
Eurogast Österreich.
› 2. Saucen, die überzeugen: Die Eurogast
Eigenmarke bietet eine Vielfalt an erstklassigen
Saucen für jeden Geschmack.
Von rauchiger Grill Sauce bis zur frischen
Sour Cream – ideal für jedes BBQ-Erlebnis.
› 3. Flexibilität für Profis: Mit über 44.000
Produkten, effizienter Logistik und
Online-Bestellung sorgt Eurogast Österreich
für höchste Verfügbarkeit – heute
bestellt, morgen geliefert.
Jetzt reinschauen und die Grillsaison
starten:
genuss.eurogast.at
Foto: Eurogast
32 HÜTTENEINDECKUNG
4/2025
Faschierte Laibchen
Zutaten für 4 Personen:
› 600 g Faschiertes (Rind- und
Schweinefleisch gemischt)
2 altbackene Semmeln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Eier
1 Esslöffel Senf
Salz, Pfeffer, Majoran, Petersilie
Semmelbrösel zum Wälzen
› Rapsöl oder Butterschmalz zum
Anbraten
❱ Semmel in warmem Wasser einweichen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken
und in etwas Öl leicht anbraten.
❱ Faschiertes, Zwiebel, Knoblauch, Ei,
Senf und Gewürze vermischen. Eingeweichte
Semmel gut ausdrücken
und zur Fleischmasse geben. Masse
verrühren und zu Laibchen formen.
❱ Die Laibchen in Bröseln wälzen und
auf Etappen beidseitig langsam in Öl
knusprig braten.
leicht abwandeln, sodass sie ohne Fleisch
zubereitet werden können. Eintöpfe, Currys
oder ein Knödeltris schmecken auch ohne
Fleisch und Speck, Ein Großteil der Unterkünfte
bietet zumindest ein vegetarisches
oder veganes Gericht an. Hütten, die sich
für mehr vegane und vegetarische Gerichte
einsetzen, tun dies aus Überzeugung, sie
erleben den Klimawandel hautnah. Sie versuchen
es dann auch mit ganzheitlichen
Konzepten: ökologischer Strom, regionale
Lebensmittel und was auf einer Hütte ganz
wichtig ist, wenig Müll, denn der muss
wieder ins Tal gebracht werden.
Entscheiden sich die Hütten für vegane
Gerichte, so lassen sie sich meist Schmackhaftes
einfallen, wie ein veganes Sugo mit
Süsslupinenschrot, Linsenlaibchen oder
einen Gemüseeintopf mit Rollgerste. Alle
drei sättigen gut, schmecken und sind ganz
einfach umzusetzen. Ersatzprodukte wie
veganer Leberkäse oder Eiersatz sind im
Kommen Tofuprodukte, die im Gulasch oder
im Curry landen, sind fast Standard. Das gilt
auch für den Leberkäse, denn die gebratene
Scheibe Leberkäse, egal ob vegan oder aus
Fleisch, mit einem Kartoffelgröstl ist ein
klassisches Hüttenessen.
Runde Traditionsbissen
Rustikal und raffiniert
zugleich, sind Knödel
ein unverzichtbarer
Bestandteil der österreichischen
Küche. BLASKO
Convenience hat es sich
zur Aufgabe gemacht,
diese Klassiker direkt auf
den Tisch zu bringen. Ob
die deftigen Grammelknödel,
die würzigen Speckknödel,
oder die kräftigen
Selchfleischknödel, die mit
ihrem rauchigen Aroma
den Gaumen kitzeln, jede
dieser Varianten überzeugt
mit einer tief verwurzelten
Tradition und einer mühelosen
Zubereitung, die das
Kochen zum Kinderspiel
macht. Für mehr Abwechslung
sorgen Semmel- und
Serviettenknödel, die mit
ihrer fluffigen Textur als
Beilage zu den verschiedensten
Gerichten glän-
Foto: Marcher
zen. Wer etwas Besonderes
sucht, sollte die Wurst-Käse-Knödel mit ihrer zartschmelzenden
Füllung kosten oder die Spinatknödel als fleischfreie Alternative
ausprobieren.
www.marcher.at
Rote Rübe Knödel mit Bergkäse auf Kümmelschaum
Zutaten für 10 Personen:
Rote Rübe Knödel
› 200 g Bergkäse,
gewürfelt
› 350 g Rote Beete,
gekocht
› 375 ml Milch
› 80 g Zwiebeln, fein
gehackt
› 50 g Butter
› 750 g Knödelbrot,
gewürfelt
› 5 Eier
› 125 g Parmesan,
gerieben
› 1 EL WIBERG Petersilie,
gefriergetrocknet
Foto: FRUTAROM Savory Solutions
› 10 g WIBERG Ursalz pur
fein
› 1 TL WIBERG Pfeffer
weiß, gemahlen
Kümmelschaum
› 250 g Schalotten,
kleinwürfelig
40 g Butter
80 ml Weißwein
250 ml Obers
› 1 TL WIBERG Kümmel,
ganz
› 6 g WIBERG
Vital-Gemüse-Bouillon
› 250 ml Wasser
❱ Bergkäsewürfel in Petersilie
wälzen. Rote Rübe mit
Milch pürieren. Zwiebeln in
Butter andünsten und zum
Knödelbrot geben. Rote
Rübe-Masse, Eier, Parmesan
zugeben, zu homogenen
Masse verarbeiten und
mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daraus Knödel
formen und mit einem Käsewürfel füllen. Anschließend
zehn Minuten in Salzwasser kochen.
❱ Für den Kümmelschaum Schalotten in Butter anschwitzen,
mit Weißwein ablöschen und einkochen
lassen. Kräftig mit Kümmel würzen und mit Bouillon
aufgießen. Auf die Hälfte einkochen und Obers zugießen.
Aufkochen lassen, abseihen und schaumig aufschlagen.
www.wiberg.eu
4/2025
HÜTTENEINDECKUNG 33
Ei-Convenience rockt die
Hütten
Ein Frühstück ohne Ei? Für viele
unvorstellbar! Auch als Zwischenmahlzeit
dürfen herzhafte Eierspeisen
nicht fehlen. Und was wäre die alpine
Genusswelt ohne süße „Must-haves“
wie Kaiserschmarrn? Dank pflanzlicher
Ei-Alternativen können Gastronomen
diese Speisen auch vegan
anbieten. In luftiger Höhe zählen
Genuss, Produktsicherheit und vor
allem unkompliziertes Handling. Deshalb
setzen Hüttengastronomen auf
die Eiprodukte von EIPRO.
Ein Hüttenklassiker
Foto: Eipro
Rührei gehört zum Hüttenfrühstück einfach
dazu. Mit dem Eifix Schlemmer Rührei
haben Gastronomen eine gelingsichere
Basis – flüssig, perfekt gewürzt und mit
Obers verfeinert. Es kann direkt aus dem
Tetra Brik in die Pfanne gegeben und optimal
portioniert werden. Durch den Schraubverschluss
lassen sich Restmengen im Kühlschrank
aufbewahren. Wer kreativ werden
will, verfeinert mit Kräutern, Champignons,
Bacon oder Krabben.
Süßes schmeckt immer
Für Chefs, die ihre Gäste auch auf der Berghütte
mit süßen Klassikern verwöhnen
möchten, hält EIPRO das „Eifix Frische
Teige“- Trio bereit. Sie sind nach Original-Rezepten
zubereitet und im Handling
denkbar einfach. Der Teig kommt direkt aus
dem Tetra Brik in die Pfanne oder auf das
Waffeleisen, ganz ohne Messen, Abwiegen
oder lange Ruhezeiten. Serviert wird „just
in time“ und dank des Wiederverschlusses
bleibt alles hygienisch sauber.
www.eipro.de
EIN STEIRISCHES
FAMILIENUNTERNEHMEN
Feiner Mürbteig mit Butter
35 Stück à 90 g
NEU
Apfelfleck
- der gedeckte Apfelkuchen -
gefüllt mit köstlicher Apfelfülle
Vegane Speckknödel
Zutaten für 2 Knödel:
80g Knödelbrot
50g pflanzliche Milch
› 20g Greenforce veganer Bacon
Bits Mix
15g gewürfelte Zwiebeln
8g Greenforce veganer Ei Mix
10g gehackte Petersilie
› Pflanzenöl, Salz, Pfeffer, Muskat
Foto: Bernd Juergens/Shutterstock
❱ Erwärmte Milch über Knödelbrot
gießen und rund 20-30 Minuten quellen
lassen. Vegane Bacon Bits Mix
nach Packungsanleitung mit Wasser
und Speiseöl vermengen, quellen
lassen und kurz anbraten. Zwiebel
dazugeben und alles drei Minuten
braten. Anschließend gemeinsam auf
das gequollene Knödelbrot geben.
Veganer Ei Mix nach Packungsanleitung
mit Wasser glattrühren und auf
das Knödelbrot geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und gut durchkneten.
Gehackte Petersilie untermischen. Knödel mit je ca. 120g Gewicht formen
und 20 Minuten in gesalzenem Wasser ziehen lassen.
www.greenforce.com
www.meisterfrost.at
34 HÜTTENEINDECKUNG
4/2025
Foto: Weinbergmaier
Klein, aber oho!
Knödel-Spezialist Weinbergmaier ließ GASTRO in sein Portfolio blicken. Und wir haben Neues
entdeckt.
Von Petra Pachler
Mini-Knödel sind einer der neuen
Trends und auf unsere Frage, ob hier
Erkenntnisse aus der Marktforschung
mitbeteiligt waren, kam eine ganz klare
Antwort. „Mini-Knödel entstanden bei
uns nicht am Reißbrett, sondern direkt aus
der Praxis. Die Idee entwickelte sich durch
zahlreiche Rückmeldungen aus Kundengesprächen
und Inputs durch unsere Verkaufsmannschaft.
Die Gastronomie steht
vor vielen Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel,
Kostendruck und geänderte
Kundenbedürfnisse, daher ist der Wunsch
nach handlichen, vielseitig einsetzbaren
Convenience-Produkten sehr hoch“, so die
Verantwortlichen.
Und Mini-Formate sind gefragt, sowohl
als Beilage, Snack oder Bestandteil kreativer
Gerichte.
Was die Füllung anbelangt, so sind die
Österreicher ganz klar in ihren Präferenzen:
Es werden überwiegend pikante Knödel
bevorzugt, wenn man die Beilagenknödel
mit dazu rechnet.
Zahlen zum Knödel
Bei Weinbergmaier verteilt sich der Knödelmarkt
wie folgt. Unter der Marke TONI
KAISER – Beste Wiener Mehlspeisküche –
wurden 31 % süße Knödel und unter der Traditionsmarke
BAUERNLAND 69 % pikante
Knödel verkauft. Unter BAUERNLAND wird
mit 73 % der überwiegende Teil im Bereich
Beilagenknödel abgenommen. (Gastro Data
2024, Menge).
Als absolute Top Seller haben sich bei
Weinbergmaier im süßen Bereich die TONI
KAISER Nougatknödel, im pikanten Bereich
die BAUERNLAND Semmelknödel als Beilage
und die BAUERNLAND Hascheeknödel
im pikant gefüllten Segment etabliert.
Pflanzliches ist im Vormarsch
„Vegetarische und vegane Produkte sind
aus unserem Sortiment längst nicht mehr
wegzudenken. Sie stellen einen wichtigen
und stetig wachsenden Anteil an unserem
Umsatz sowie Absatz dar. Rund 40 %
unserer BAUERNLAND Produkte sind entweder
vegan oder vegetarisch, was unseren
Kunden eine breite Auswahl an fleischlosen
Spezialitäten bietet.
Bei TONI KAISER sind alle Produkte
vegetarisch und ein aktuelles Highlight
sind die neuen TONI KAISER Mini Sticks in
den Sorten Kirsch und Nougat. Die ca. 30 g
kleinen Sticks sind fertig gekocht, goldbraun
gebröselt und müssen nur noch aufgetaut
und erwärmt werden“.
Welche pflanzlichen Knödel werden
am häufigsten nachgefragt? Die beliebtesten
pflanzlichen Knödel im Sortiment von
Weinbergmaier sind die Spinat-Käse-Knödel
und die Steinpilzknödel mit Semmelteig. Die
Spinat-Käse-Knödel überzeugen durch die
harmonische Verbindung von Spinat und
mildem Käse, während die Steinpilzknödel
mit ihrem intensiven Pilzgeschmack und
dem feinen Semmelteig besonders geschätzt
werden. Beide Varianten sind nicht nur
geschmacklich ein Genuss, sondern auch
beliebte fleischlose Alternativen.
www.weinbergmaier.at
4/2025
HÜTTEN 35
Tradition auf dem Teller
Der Apfelfleck von
Meisterfrost vereint
in sich die feine
Kunst traditioneller
Backkunst und den
unverwechselbaren
Geschmack saftigsüßer
Äpfel. Eingebettet
in zarten,
buttrigen Mürbteig,
entfaltet die fruchtig-aromatische
Füllung ihr volles
Foto: Meisterfrost
Bouquet und weckt
Erinnerungen an jene besonderen Momente in Omas duftender
Backstube. Sorgfältig zubereitet und liebevoll belegt, präsentiert
sich dieser gedeckte Apfelkuchen als süße Versuchung, die zu jeder
Gelegenheit ihren Platz findet — sei es als krönender Abschluss
eines Menüs, als Begleiter zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag
oder als charmantes Angebot für Gäste. Mit einer zarten Schicht
Staubzucker bestäubt und nach kurzem Auftauen servierfertig,
verbindet der Apfelfleck Konditorkunst mit dem behaglichen
Geschmack von Kindheitserinnerungen.
www.meisterfrost.at
Foto: Wiberg
Finetuning bei Tisch
Gäste greifen gerne zu Gewürzmühlen,
um das Genusserlebnis
am Tisch individuell zu
verfeinern und ihre Speisen nach
eigenen Vorlieben zu würzen. Die
WIBERG Gewürzmühlen gelten
daher seit Jahren als Favorit am
Tisch oder Buffet. Nun wurde
das Sortiment um zwei Produkte
erweitert: Das Knoblauch-Salz
kombiniert Meersalz, Knoblauch,
Bärlauch und Ingwer und
kommt hervorragend zu Fisch,
Fleisch und Saucen zur Geltung.
Der Rauchsalz-Mix überzeugt
mit einer Kombination aus Salzaroma,
natürlicher Rauchnote
sowie Piment- und Pfeffernoten
und harmoniert ideal mit Steaks, Gemüse und würzigen Gerichten.
Für kulinarische Entdecker bietet das WIBERG Sortiment Gewürzmischungen
aller Art – von klassischem Meersalz und buntem
Pfeffer bis hin zu kreativen Varianten wie Italia Style, Wilde Kräuter
oder Steak Pfeffer.
www.wiberg.eu
Art. 1324*
Burger &
Sandwiches
Schon vorgeschnitten,
sofort servierfertig!
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Art. 2128*
Art. 751*
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Art. 6002*
Potato-Smash
Burger
Maße: Ø 9,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 75 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 6006*
Potato Split Bun
Maße: Ø 10,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Burger
HIGHLIGHTS
Art. 2682*
BB-Brezel-Brioche
Burger mit Sesam,
4 Inch
Maße: Ø 10,0 x H 5,0 cm
Gewicht: 80 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 2434*
Burger Sesam
Maße: Ø 12,0 x H 4,2 cm
Gewicht: 86 g, 24 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2661*
FF-Glossy Brioche
Burger 4,5-Inch
Maße: Ø 11,0 x H 5,0 cm
Gewicht: 100 g, 44 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1160*
FF-PartyBurger-
Mischkiste,
4-fach sortiert
Maße: Ø 6,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Lauge
Lorem ipsum
Art. 2374*
FF-Oriental Burger,
geschnitten
Maße: Ø 12,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 2681*
Brezel Sandwich,
geschnitten
Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm
Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 252*
FF-Rusty Burger,
geschnitten
Maße: Ø 12,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1600*
FF-Gourmet Burger
rund, geschnitten
Maße: Ø 12,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 100 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Schnell, sauber & günstig –
das vorgeschnittene Sandwich!
Lorem ipsum
Art. 2548*
FF-OMG Sandwich,
geschnitten
Maße: L 18,5 x B 8,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 115 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
Lauge
Art. 5059*
FF-Brezel Dip-Stick,
3-fach sortiert
Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
Laugen Minis
Lauge
Lorem ipsum
Art. 2756*
FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 5036*
FF-Laugen Dip-Ball
Maße: L 3,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
Leicht, fruchtig & köstlich –
der perfekte
Sommerkuchen!
NEUHEITEN
Die MINIS
vielseitig einsetzbar
optisch
ansprechend
einfach
portionierbar
ideal als Snack
oder Fingerfood
Art. 2626*
Fruchtiger
Kuchenmix,
3-fach sortiert
Maße: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2652*
Donauwelle,
klassisch
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2816*
Exquisite
Fruchtkuchenbox,
3-fach sortiert
Gewicht: 2.530 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
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Bio Blechkuchen-
Mischkarton,
3-fach sortiert
Maße: L 27,0 x B 21,2 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.200 g, 3 Pl. / Kt.
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Beilage AT Mai_2025
Gegessen wird,
was berührt
ETHNO
FOOD
Foto: Doğu Tuncer
4/2025
ETHNO FOOD 37
Gutes Essen stillt den Hunger, großartiges weckt Sehnsucht.
Von Nele Klaffl
Es erzählt Geschichten und lässt uns
mit jedem Bissen in andere Kulturen
eintauchen. Ein Blick in den aktuellen
Future Menus Trendreport von Unilever
Food Solutions, der auf Daten aus 21
Ländern, 1.100 Küchenchefs und 237.000
Keywords basiert, verrät: In der Kulinarik
von heute – mehr noch in der von morgen
– geht es um Identität, Leidenschaft und
Verbundenheit. Um das orchestrierte Spiel
von Aromen, Texturen und kulturellen Einflüssen.
Und um einen globalen Taktgeber:
Südostasien.
Der Reiz des Unkomplizierten
Was einst als Sattmacher für unterwegs
galt, erfährt heute eine Renaissance als Stilmittel
der gehobenen Gastronomie: Street
Food. Besonders in asiatischen Ländern
ist Street Food tief verwurzelt. Indonesien
etwa bringt Gerichte wie Martabak hervor
– eine Art gefaltete Palatschinke, süß oder
herzhaft, ursprünglich simpel, heute in edlen
Varianten neu interpretiert: mit gereiftem
Käse, feiner Schokolade oder einem Hauch
Trüffel. Was hier geschieht, ist exemplarisch
für einen größeren Trend. „Street Food Couture“
verbindet den unaufgeregten Charme
der Straße mit dem Anspruch der Haute
Cuisine. Lässig im Look, hochkarätig im
Geschmack. Kleine Gerichte in Street-Food-
Manier eignen sich ideal für Sharing-Konzepte
und sprechen damit einen weiteren
Trend an, der sich bereits etabliert hat.
Generation Flexibel
Es ist vor allem die Generation Z, die den
Markt verändert: Sie sucht das Authentische,
fordert Flexibilität und liebt das Experiment.
Die Dichotomie zwischen Gourmetrestaurant
und Fast Food wurde von neuen
Zwischenräumen ersetzt. Von Orten und
Formaten, die Geschmack, Individualisierung
und kulturelle Diversität zusammenbringen.
Grenzenloses Denken
Grenzen werden aufgelöst – geografisch
wie stilistisch. Vermeintlich vertraute
Gerichte überraschen plötzlich mit einem
Hauch Miso, fermentiertem Kimchi oder
Shiso-Blättern. Sojasaucen werden gereift
wie Wein, und jeder Löffel ist Träger einer
„Street Food Couture“ verbindet den unaufgeregten Charme der Straße mit dem Anspruch
der Haute Cuisine.
Geschichte von Herkunft, Technik und
Persönlichkeit. Köche erzählen ihre Biografien
und ihren Blickwinkel auf Gerichte,
die bewusst zwischen den Welten stehen.
Miso, Gochujang oder Yuzu haben längst
ihren festen Platz – nicht mehr als exotische
Tupfer, sondern als strukturgebende
Elemente.
Zum Mitmachen, bitte!
Der zunehmende Wunsch unserer Gesellschaft,
selbst Teil des Prozesses zu werden,
verändert die Art, wie gegessen wird. Ob
durch Topping-Stationen für Sommerrollen,
individuell kombinierbare Wraps oder wählbare
Geschmacksprofile wie scharf, süß oder
umami – Essen avanciert zum interaktiven
Erlebnis und der Gast zum Mitgestalter.
Was zählt, ist der Moment – das Zischen der
Pfanne, das Anrichten am Tisch, der Dampf,
der aus einem Bambuskorb aufsteigt. All das
wird Teil eines multisensorischen Erlebnisses.
Selbst Klassiker wie Eiscreme erfahren
durch neue Verfahren und Zutaten ein
Revival. So hat sich Speiseeis zur global am
schnellsten wachsenden Online-Suchanfrage
im Bereich Food entwickelt und birgt
enormes Potenzial.
Der Sinn für das Besondere
Auch technologisch erfindet sich die Gastronomie
neu. KI empfiehlt mittlerweile
Gerichte basierend auf den Vorlieben des
Gastes, und 3D-Drucker produzieren fragile
Dessertkunst. Dabei geht es mehr darum,
das Menschliche zu erweitern, als dieses
zu ersetzen. Es bedarf keinesfalls immer
modernster Technologien. Schon kleine
Effekte wie aufgeschäumte Saucen, Rauchinszenierungen
oder Flambieren am Tisch
reichen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Die Zukunft des Essens ist vor allem
eines: offen. Sie schmeckt nach Ferne, aber
fühlt sich nah an. Und sie beginnt dort, wo
sich Kreativität, Handwerk und Haltung auf
dem Teller begegnen. Es ist die Antwort auf
eine neue gastronomische Realität, in der
kulturelle Vielfalt, technologische Möglichkeiten
und veränderte Gästebedürfnisse aufeinandertreffen.
Foto: Dave H
Foto: Bilakis
38 PORTRAIT
4/2025
FLEISCH
KULTUR
Fotos: Közde Döner
Döner-Genuss wie in Istanbul
In Wien-Favoriten erlebt man bei Közde Döner echte türkische Handwerkskunst – mit sorgfältig
ausgewähltem Fleisch, das so zubereitet wird, wie es in der Türkei traditionell genossen
wird.
Von Kurt Heinz
Bei Közde Döner steht das Fleisch im
Mittelpunkt. Hier wird nicht auf vorgefertigte
Tiefkühlspieße gesetzt,
sondern ausschließlich auf erstklassiges
Rindfleisch aus Österreich – speziell aus
der Oberschale. Das Fleisch wird von Hand
in einer eigens kreierten, hausgemachten
Marinade gepflegt, die alle Aromen optimal
hervorhebt. Täglich frisch aufgespießt und
über glühender Holzkohle gegrillt, erhält
es eine perfekte Kombination aus Saftigkeit
und einer knusprigen, aromatischen
Oberfläche. Diese handwerkliche Sorgfalt
garantiert ein Geschmackserlebnis, das an
die authentische Döner-Kultur in der Türkei
erinnert.
Traditionelle Zubereitung
Das Geheimnis des authentischen Döner-
Genusses liegt in der traditionellen Zubereitung,
die bei Közde Döner großgeschrieben
wird. In der offenen Küche können Gäste
hautnah erleben, wie das frisch marinierte
Fleisch über Holzkohle gegrillt wird. Diese
transparente Zubereitung vermittelt nicht
nur Vertrauen, sondern unterstreicht auch
die Qualität und Handwerkskunst, die in
jedem Dreh des Spießes steckt. Der Einsatz
von Holzkohle verleiht dem Döner nicht nur
ein unverwechselbares Aroma, sondern verbindet
moderne Kochkunst mit jahrhundertealter
türkischer Tradition – genau so, wie
es in den Straßen Istanbuls üblich ist.
Echtes Döner-Erlebnis
Über das hervorragende Fleisch hinaus
rundet bei Közde Döner das gesamte Angebot
das authentische Döner-Erlebnis ab.
Selbstgemachtes Fladenbrot, knackiges, frisches
Gemüse und eine sorgfältige Auswahl
an Gewürzen spielen dabei eine wichtige
Rolle. Ob als klassischer Döner-Teller oder
in Form des beliebten Iskender – hier kann
jeder Gast die für ihn ideale Portion wählen.
„Abhängig von den individuellen Vorlieben
und wie groß der Hunger ist, können Gäste
drei verschiedene Portionsgrößen bestellen,
was die Fleischmenge anbelangt. Zur
Wahl stehen 150 Gramm, 230 Gramm oder
300 Gramm“,erklärt Kemal Ünal, Gründer
des Restaurants Közde Döner. Das stilvolle
Ambiente, kombiniert mit einem aufmerksamen
Service und dem Blick in die offene
Küche, vermittelt das Gefühl, als wäre man
mitten in einem türkischen Lokal in Istanbul.
So wird aus dem schnellen Snack ein
kulinarischer Genuss, der zum Verweilen
und bewussten Schlemmen einlädt.
Közde Döner beweist, dass Döner mehr
ist als Fastfood. Mit hochwertigem, frisch
zubereitetem Fleisch und authentischer,
traditioneller Zubereitung erleben Gäste
in Wien-Favoriten ein Döner-Erlebnis, das
an die echten Geschmäcker und die Atmosphäre
der Türkei erinnert. Wer bei Közde
Döner speist, genießt nicht nur exzellentes
Fleisch, sondern taucht ein in eine Kultur
des bewussten, authentischen Genusses.
www.kozdedoner-restaurant.at
4/2025
AKTUELLES 39
Aha-Effekt
AcetoPlus kombiniert hochwertige
Essige und vollreife Früchte.
Das Sortiment wurde um zwei Sorten
erweitert und zusätzlich erstrahlen alle
Flaschen in einem neuen, modernen
Design. Die Serie erweckt Experimentierfreude
in der Küche: Ob in Dressings,
Saucen, Schmorgerichten oder sogar in
Desserts – die Verbindung von fruchtiger
Süße und ausgewogener Säure inspiriert
zu kreativen Rezeptideen. AcetoPlus
Marille vereint etwa sonnengereifte Fruchtnoten
mit Weißweinessig – ideal für Bowls,
Chutneys oder süße Akzente. Auch Aceto-
Plus Sauerkirsche begeistert mit intensivem
Fruchtgeschmack und frischer Säure – geeignet
für Dressings oder als raffinierter Portweinersatz.
Mit insgesamt neun Geschmacksrichtungen
lädt die AcetoPlus-Range zum kreativen
Ausprobieren ein – für moderne Küche mit Aha-
Effekt.
www.wiberg.eu
Foto: Wiberg
Knusprig ist ein Muss
Wenn es um Kartoffelprodukte
geht, setzt Aviko vor
allem auf zwei Faktoren
für den Erfolg: eine
attraktive Optik und
eine hohe Knusprigkeit.
Der Foodservice-
Spezialist bringt gleich
zwei TK-Beilagen auf
den Markt. Die „Extra
Thin Wedges“ sind
besonders dünne, handwerklich geschnittene Kartoffelspalten
mit naturbelassener Schale. Dadurch sehen sie wie handgemacht
aus – und schmecken auch so. Nach nur drei Minuten in der Fritteuse,
bleiben sie selbst unter Saucen und Toppings lange knusprig.
„Deep Crinkle Slices“ heißen die Kartoffelscheiben der etwas
anderen Art. Mit ihrem markanten Wellenschnitt bringen sie das
gewisse Etwas auf den Teller – und das nicht nur visuell. Durch ihr
glutenfreies Coating sind sie äußerst kross und haben eine lange
Standzeit von bis zu 20 Minuten nach Zubereitung.
www.aviko.at
Foto: Studio Philippi
„Ein Familienbetrieb ist das
schlagkräftigste Produkt“
Foto: Inge Prader Familie
4/2025
PORTRAIT 41
„Ein Familienbetrieb ist aus meiner Sicht das schlagkräftigste touristische Produkt“, so
Hannes Müller, der mit seinem Familienbetrieb Genießerhotel Die Forelle am Weissensee
gerade den Grünen Michelin-Stern eroberte!
Von Petra Pachler
Herr Müller, ein grüner Michelin-Stern
in der aktuellen Bewertung – überrascht
oder insgeheim doch ein bisschen damit
geliebäugelt?
Ja, definitiv haben wir damit schon ein
bisserl geliebäugelt. Da wir ja eigentlich
all diese Kriterien schon einige Jahre erfüllen.
Und ganz ehrlich gesagt freut uns der
grüne Stern fast genau so viel wie der Rote,
wenn nicht sogar en bisserl mehr. Unter
dem grünen Stern verstehen wir die ganze
Arbeit bis zum Teller, sprich die Entstehung
der Lebensmittel, den Zugang zu den Bauern
bzw. zur heimischen Landwirtschaft, zu
Jahreszeiten und zu ökologischen und ökonomischen
Betriebsabläufen etc. quasi die
ganze Entstehung eines Gerichtes.
Was haben die Tester als Hauptkriterium
für die Auszeichnung angeführt?
Unsere Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft
auf 90 Hektar Wald und Wiese
prägen auch unsere Küche, sprich eigene
Schafe und Schweine, Gemüse, Obst und
Kräuter etc. Genauso wichtig ist die Verarbeitung
von Holzabschnitten aus unserem
bewirtschafteten Wald, die unsere
Hackschnitzelheizung befeuern. Zugekaufte
Produkte kommen alle von nahegelegenen
Bauern. Wir nutzen keine Einwegprodukte,
wir arbeiten mit Sonnenenergie und bei uns
wird natürlich selbst kompostiert.“ So sahen
es auch die Tester.
Dazu noch Koch des Jahres 2025 von Gault
Millau und vier Hauben sowieso – was
machen diese Auszeichnungen mit Ihnen?
Entsteht Druck oder ist es mehr Motivation?
In erster Linie ist es eine Bestätigung, dass
man mit seinem Schaffen, seinem Denken
am richtigen Weg ist. Ich würde es nicht
als Druck bezeichnen, sondern mehr als
Ansporn nicht nachzulassen und auf dem
selben Weg weiterzumachen.
Saisonale Produkte liegen stark im Trend.
Wie decken Sie zum Beispiel den Gemüsebedarf
im Winter ab? Ausschließlich
mit den vorhanden Sorten oder wird im
Sommer eingekocht, fermentiert und
Regionalität beim Interieur und auf dem Teller.
Fotos: Lukas Kirchgasser
welche Produkte eignen sich am besten
dafür?
Zum einen muss ich sagen, dass wir hier
in der unmittelbaren Umgebung hervorragende
Gemüsebauern haben, die hinsichtlich
Wintergemüse-Vielfalt sowie auch
Gemüselagerung auf einem unglaublichen
Niveau sind. Da sind wir tatsächlich bestens
versorgt.
Was das Obst bzw. Beerenobst angeht,
muss man natürlich im Sommer ausreichend
vorarbeiten. Dafür haben wir eigens
je ein Tiefkühl- bzw. Kühlhaus, um all diese
Lebensmittel zu bevorraten. Lebensmittelfermentation
bzw. alle Arten der Konservierung
sind in unserem jahreszeitlichen Ablauf
nicht mehr wegzudenken.
Es eignen sich eigentlich alle Lebensmittel
für irgendeine Art der Bevorratung.
Entweder werden sie fermentiert, eingelegt,
gefroren oder getrocknet.
Ebenso ist „nose to tail“ in aller Munde.
Gibt es in Ihrer Küche ein Gericht, das
speziell dafür kreiert wurde?
Nein, denn dieses Denken ist in unseren
Abläufen von Haus aus integriert. Das
müssen wir nicht extra deklarieren, das ist
Voraussetzung.
Die Restlküche, ein spannendes Thema.
Was kommt hier zum Beispiel auf den
Tisch?
Ja, wir haben sogar einen eigenen Brand
dafür entwickelt – „rescued kitchen“ vom
überschüssigen zum unerwarteten - z.B.
am Frühstücksbuffet werden sämtliche
Produkte diesbezüglich eigens ausgelobt.
Z.B. Brotmüsli, Gemüsehumus, Apfelschalenmehl
oder die Brotscherzl`n ….
Regional heißt ja nicht unbedingt nur
aus Österreich, sondern ist eine Sache des
Radius? Welche Produkte beziehen Sie aus
dem benachbarten Ausland?
Wir orientieren uns da nach unseren eigenen
Prinzipen. WWWW - Wie wird das Lebensmittel
hergestellt? Zu welcher Jahreszeit?
Wer baut es an? Wer profitiert davon? Dahinter
stecken noch jeweils Ableitungen. Und
42
PORTRAIT 4/2025
erst wenn all diese Fakten für uns nachvollziehbar
sind, dann kommt das Lebensmittel
in unsere Küche. In der Praxis ist das wirklich
ein aufwendiger Prozess, den man nicht
immer ganz schafft, aber es ist immer unser
Anspruch, genau so vorzugehen. Regionalität
bzw. Radius ist da eher zweitrangig. Aber
diese Vorgaben an sich schließen einen überregionalen
Einkauf teilweise aus. Wenn es um
das benachbarte Ausland geht, so beziehen
wir schon gerne – gerade in der Winterzeit
Gemüse wie etwa die Rose von Görz, Puntarelle
oder auch gerne Olivenöl.
Sie bezeichnen Ihre Küche als Berg-See-
Küche: Woher beziehen Sie dabei Ihre
Produkte vorrangig?
Die Jahreszeit gibt den Takt vor. Die Bauern
liefern, was sie gerade haben und ich als
Koch orientiere mich nach den natürlichen
Gegebenheiten des Weissenseetales – Wildpflanzen,
Kräuter, Blüten, Beeren etc. quasi
die Ressourcen unserer Landschaft. Wir
haben eine Vielzahl an Bauern, Gärtnern
und Sammlern, die uns das ganze Jahr über
beliefern. Da gibt es nichts Formelles wie
eine Abnahmegarantie – Vertrauen und
Wertschätzung sind stärker als jedes Papier.
Foto: Krenn Verlag
Kennen Sie alle Ihre Lieferanten/Bauern
persönlich?
Ja, das ist Voraussetzung. Das sind sogar
richtige Freundschaften.
Ihre Kochwerkstatt bringt Hobbyköchen
ein bisschen das Kochen bei! Sind Sie da in
Richtung Haubenküche unterwegs oder
geht es hier um einfache Gerichte?
Da muss man immer eine gute Mischung
haben. Natürlich muss es zu Hause nachkochbar
sein aber man darf nicht vergessen,
dass viele Kursteilnehmer auch schon
auf einem richtige hohen Niveau unterwegs
sind und gerades deshalb darf es auch nicht
zu banal bzw. einfach sein.
Das Restaurant ist abgekoppelt vom Hotelbetrieb!
Was und wie kochen Sie für Ihre
Hotelgäste? Und, können diese mit Aufzahlung
die Halbpension auch a la carte
essen?
Wir unterscheiden zwischen unserem Berg.
See.Tagesmenü und unserem Berg.See.
Degustationsmenü. Das Tagesmenü gibt
es an 7 Tagen die Woche und ist das Menü,
welches unsere Hotelgäste täglich genießen.
Das Degustationsmenü ist um einiges
Eingelegt statt reingelegt: Lebensmittelfermentation bzw. alle Arten der Konservierung
sind im jahreszeitlichen Ablauf nicht mehr wegzudenken.
Foto: Lukas Kirchgasser
umfangreicher und gibt es an vier Abenden
in der Woche. Natürlich können unsere
Hotelgäste auch gerne einmal gegen Aufpreis
diese genießen. Von der Qualität her
unterscheiden sich die beiden Menüs überhaupt
nicht. Beim Degustationsmenü ist die
Anrichteweise bzw. Präsentation um einiges
aufwändiger.
Die Forelle ist ein klassischer Familienbetrieb,
in dem jeder seinen Bereich hat.
Wie viele Mitarbeiter sind noch bei Ihnen
tätig?
Genau. Deshalb bin ich auch sehr stolz
darauf, so unseren Betrieb zu gestalten. Ein
Familienbetrieb ist aus meiner Sicht das
wertigste und schlagkräftigste touristische
Produkt! Zu unserer Familie haben wir noch
20 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit.
Welche Ausbildung zum Koch haben Sie
gemacht und welche Stationen waren da
am prägendsten?
Drei Jahre Hotelfachschule Villach. Danach
Restaurant Goldener Hirsch in Salzburg und
anschließend Restaurant Korso bei der Oper
(Reinhard Gerer) – diese Zeit war für mich
sehr prägend, da es Reinhard Gerer verstand,
mit allen Lebensmitteln gleichwertig umzugehen,
auch wenn diese noch so „minderwertig“
waren.
Herr Müller, vielen Dank für das
Gespräch!
4/2025
ADVERTORIAL 43
Foto: Darbo
Köstlicher Start in den Tag
info
Das Frühstück hat für den Gast und die
Hotellerie einen hohen Stellenwert,
zumal das Frühstück oft die einzige
Mahlzeit im Hotel ist. Umso mehr Wert
muss das Hotel somit auf das Frühstück
legen. Zeitgerechte Präsentation sowie eine
zeitgemäße Angebotsauswahl und Sortenvielfalt
stellen daher wichtige Faktoren
für die Zufriedenheit des Gastes und das
Renommée des Hauses dar.
In den besten Häusern gibt es auch zum
Frühstück nur das Beste. Dazu gehören
Darbo Naturrein Konfitüre, Honig, Sirup und
Nougatcreme.
Die Produktrange des Familienbetriebs
aus Stans in Tirol reicht von Minigläsern
bis zu Fruchtaufstrichen in Großgebinden
(Eimer und Dosen), Dekorgläsern – natürlich
auch in Bio-Qualität – Portionsbechern
und Dosierflaschen. Hinsichtlich der Konfitüren-Sorten
sind Kenner von der Vielfalt
der Geschmacksrichtungen begeistert. So
befinden sich Marillen, Erdbeeren, Himbeeren,
Pfirsiche, Orangen, Heidelbeeren,
Schwarzkirschen und einige andere köstliche
Früchte im Angebot von Darbo. Auch
beim Honig gibt es eine große Sortenauswahl,
die Honig-Liebhaber zu schätzen
wissen. Natürlich bieten wir auch diesen in
Bio-Qualität an. Den Blütenhonig, der ideal
zum Süßen von Tee oder anderen Getränken
sowie zum Verfeinern von Müsli oder
Joghurt ist, gibt es auch in Form von Honigsticks.
Zur Präsentation bietet Ihnen das Haus
Darbo dekorative Platzierungshilfen an, die
es Ihnen erleichtern, aus Ihrem Frühstücksbuffet
ein optisches Erlebnis für Ihre Gäste
zu machen. Diese speziellen Präsentationshilfen
bestehen aus handbemalten Keramiktöpfen,
Acryltöpfen, Platzierungen für
Portionsbecher Konfitüre oder Honig bzw.
Aufstellern. Die Präsentationshilfen wurden
in Zusammenarbeit mit der Gastronomie
entwickelt, um eine appetitliche Platzierung
am Frühstücksbuffet zu ermöglichen. Natürlich
sind diese Platzierungshilfen dem hochwertigen
Darbo-Auftritt angepasst.
Beim Frühstücksbuffet dürfen auch
unsere dekorativen Dispenser – ein hygienisches
Dosiersystem für Fruchtaufstriche,
Honig und Nougatcreme in der Dosierflasche
– nicht fehlen. Hochwertige Materialien
wie Edelstahl und Aluminium machen
den Dispenser zu einem perfekten Präsentations-Tool,
um Ihren Gästen erlesene Köstlichkeiten
anzubieten und ihnen den Beginn
des Tages zu versüßen. Diese sind übrigens
sowohl in weiß als auch in schwarz erhältlich.
shop.darbo.com
Die Vorteile auf einen Blick:
Mühelose und unkomplizierte Handhabung
Flexible Verwendung für alle Sorten
Einfache Säuberung ohne Zerlegen
Hygienische und saubere Dosierung
Kein Tropfen
Einfaches Austauschen der leeren Dosierflaschen
Kein Werkzeug notwendig
Keine komplizierte Mechanik
Ansprechende Optik durch schlichtes Design
Dosierflaschen sind wiederverschließbar
Funktioniert ohne Strom
› Klare Sortenerkennung durch ins Auge fallende Illustrationen und
mehrsprachige Beschriftung auf den Etiketten der Dosierflaschen.
Seite 44 bis Seite 51
Cold Drinks
Foto: pixabay
Kolumne
Sind unabhängige Brauer besser?
Der 27. April ist ein besonderes Datum.
Wer im Geschichtsunterricht zu kosten. Sind diese Biere besser
nehmen und natürlich auch Biere
aufgepasst hat, weiß um die Bedeutung:
1945, also vor 80 Jahren, wurde Budweiser, Weihenstephan oder
als Biere aus Staatsbrauereien wie
am 27. April die Unabhängigkeit der dem Münchner Hofbräuhaus? Sind
Republik Österreich vom damals sie besser als die Biere aus Konzernbrauereien,
die zwar auch in Privatei-
noch in aussichtslose Kämpfe verstrickten
Nazi-Imperium erklärt. Es gentum stehen, von den unabhängigen
Privatbrauern aber noch stärker
ist wohl kein Zufall, dass die unabhängigen
Privatbrauereien Österreichs
genau das Wochenende vom dischen Staatsbrauer? Nun: Das ist
abgelehnt werden als die auslän-
25. bis 27. April zur Feier ihrer Unabhängigkeit
gewählt haben – und ihre ein Argument haben die Privatbrau-
weitgehend Geschmackssache. Aber
Kunden einladen, die Brauereien zu ereien für sich: Sie versteuern ihre
besuchen, an Gewinnspielen teilzu-
Gewinne ausschließlich in Österreich.
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
4/2025
BIER 45
Radler im Gastro-Setting
Ein erfrischendes Highlight, das Ihre Getränkekarte bereichern kann.
Von Kurt Heinz
Als Gastronom wissen Sie, dass der
Wandel der Gästebedürfnisse einen
stetigen Innovationsdruck erzeugt
– hier setzt der Radler an. Das klassische
Biermischgetränk erlebt gerade eine Renaissance,
die weit über die traditionelle Kombination
mit Zitronenlimonade hinausgeht.
Moderne Kreationen, verfeinert mit regionalen
und fruchtigen Aromen wie Grapefruit,
Holunder oder Beerennoten, sind aktuell
besonders gefragt. Dabei können Varianten
mit reduziertem Alkoholanteil (oft zwischen
2 und 3 Volumenprozent) ein breites Publikum
ansprechen, insbesondere gesundheitsbewusste
Gäste oder solche, die einen
leichten Sommergenuss bevorzugen.
Für den optimalen Genuss empfiehlt sich
eine zielgerichtete Präsentation: Servieren
Sie den Radler in gut gekühlten, schlanken
Gläsern oder modernen Tumblern, um das
lebhafte Farbenspiel und die Spritzigkeit des
Getränks hervorzuheben. Kombinieren Sie
diese erfrischenden Mischgetränke idealerweise
mit leichten, sommerlichen Speisen
wie frischen Salaten, gegrilltem Fisch oder
mediterranen Tapas, die das Aroma harmonisch
abrunden.
International beobachten Sie zudem
spannende Trends: In Ländern wie Deutschland,
Italien und Skandinavien experimentieren
Betriebe mit regionalen Zutaten und
innovativen Aromakreationen. Nutzen Sie
diese Impulse, um sich im Wettbewerb zu
differenzieren und Ihren Gästen ein unvergessliches
Geschmackserlebnis zu bieten.
Foto: harmedlightph / stock.adobe.com
Foto: Erik Lösch
Spritzige Auszeit
Stiegl-Radler bringt fruchtige Erfrischung für die Mittagspause,
beim Afterwork oder nach dem Sport – ganz gleich, ob mit oder
ohne Alkohol. Die naturtrüben Sorten Zitrone und Grapefruit verbinden
das Beste aus Stiegl-Goldbräu und lebendiger Limonade.
Der Grapefruit-Radler tanzt auf der Zunge mit seiner fruchtigherben
Frische, während der Zitronen-Radler mit der prickelnden
Leichtigkeit sonnengereifter Zitronen begeistert. Und das Ganze
mit nur 31 bzw. 33 kcal pro 100 ml – ein leichtes Vergnügen. Für
den Sommer lädt der Himbeer-Radler zu einer beerig-süßen Verführung
ein, die mit einer dezenten Biernote für unerwartete Tiefe
sorgt. Wer auf Alkohol verzichtet, findet im Stiegl-Radler 0,0% Zitrone
eine spritzige Wahl – fruchtig, leicht und mit nur 24 kcal/100
ml, ideal nach dem Sport.
www.stiegl.at
Für kommende
Generationen
Nur aus einer intakten Natur
können auch zukünftige Generationen
wertvolle natürliche Rohstoffe
für feine Tiroler Bierspezialitäten
schöpfen. Deshalb arbeitet
die Privatbrauerei Zillertal Bier in
mehreren Projekten daran, mittelfristig
CO2 neutral zu werden.
Alle Bierspezialitäten werden mit
hochwertigen, heimischen Rohstoffen
gebraut, die teilweise sogar
aus biologischem Anbau kommen
– wie beispielsweise der BioRadler
naturtrüb. Seine Trübung erhält er
nicht durch eine naturtrübe Limonade,
sondern durch ein naturtrübes
BioZwickl. Die Mischung mit
einer zurückhaltend süßen Bio-
Zitronenlimonade, die eigens für den BioRadler entwickelt wurde,
verleiht ihm den ausgewogenen und frischen Charakter. Mit nur 1,6
Prozent Alkohol ist der Zillertal BioRadler der Begleiter zu fruchtig
süßen Gerichten.
www.zillertal-bier.at
Foto: Zillertal Bier
46 SPIRITUOSEN
4/2025
Fotos: pixabay
Spirituosen-Avantgarde
Mit leichten, spritzigen Kreationen ein neues Level an Frische und Finesse erleben.
Von Michael Heinz
In der österreichischen Gastronomie
zeichnet sich ein spannender Trend ab:
Trendspirituosen wie Vermouth, Limoncello,
Kräuter- und Bitterliköre gewinnen
als Basis für innovative Aperitifs
zunehmend an Bedeutung. Die moderne
Getränkekultur setzt nicht mehr auf hohe
Alkoholstärken, sondern auf erlesene
Aromen, Frische und eine anspruchsvolle
Präsentation. Gastronomen können hier
mit vielfältigen, leichten Spritzgetränken
punkten, die durch ihre visuelle Eleganz
in hochstilisierten Weingläsern – garniert
mit einem Stück Obst oder einem Zweig
frischer Kräuter – begeistern.
Richtige Komponenten
Der Einsatz von Vermouth bietet zahlreiche
Möglichkeiten: Ob klassisch als Basis für
einen spritzigen Aperitif mit Soda oder als
raffinierte Zutat in einer Cocktailvariation,
Vermouth entfaltet durch ausgewogene
Bitter- und Süßnoten seinen Charme. Eine
Rezeptidee: 50 ml Vermouth, 100 ml kühles
Soda und ein Spritzer frischer Zitrone,
abgerundet mit einer Orangenscheibe und
einem Zweig Rosmarin. Diese Komposition
überzeugt nicht nur optisch, sondern auch
geschmacklich und sorgt für einen gelungenen
Start in den Abend.
Auch Limoncello erfreut sich immer
größerer Beliebtheit. Als aromatische Komponente
bringt er eine unverwechselbare
Zitrusnote ein, die in Kombination mit Secco
oder Tonic zu einem erfrischenden Spritzgetränk
mutiert. Ein Vorschlag: 40 ml Limoncello,
80 ml Tonic und ein Schuss Mineralwasser,
serviert in einem schlanken Weinglas.
Garnieren Sie mit einer Zitronenzeste
und einem Minzzweig, um das Bouquet noch
weiter zu verfeinern. Diese leichten Drinks
sprechen vor allem anspruchsvolle Gäste
an, die Wert auf Genuss ohne übermäßigen
Alkohol legen.
Kräuter- und Bitterliköre runden das
Spektrum ab und bieten ein facettenreiches
Aromaerlebnis. Eine kreative Kombination
aus Bitterlikör, Soda und einem Hauch
Limette ergibt einen Drink, der sowohl als
Aperitif als auch als leichter Begleiter zu
kleinen Vorspeisen hervorragend geeignet
ist. Variieren Sie die Rezeptur, indem Sie saisonale
Kräuter wie Basilikum oder Thymian
hinzufügen, um den regionalen Charakter
Ihrer Getränke zu unterstreichen.
Das Auge trinkt mit
Neben dem reinen Geschmackserlebnis
steht auch die Inszenierung im Vordergrund.
Ein elegantes, hochstilisiertes Weinglas hebt
nicht nur die Optik hervor, sondern betont
auch das erfrischende Trinkerlebnis. Setzen
Sie auf immer frische Garnituren – ein Stück
Obst oder ein duftender Kräuterzweig – um
Ihren Gästen neben der geschmacklichen
Vielfalt auch visuelle Highlights zu bieten.
So wird jeder Schluck zum Erlebnis und Ihre
Getränkekarte erhält ein modernes, trendbewusstes
Profil. Experimentieren Sie mit
Rezepten und passen Sie die Geschmacksrichtungen
saisonal an – so bleibt Ihr Angebot
stets aktuell und spannend.
4/2025
SPIRITUOSEN 47
Fotos: Julius_Hirtzberger Foto: Fratelli Branca
Bittere Süße
Der italienische Wermut „Punt
e Mes“ (dt. eineinhalb Punkte)
besticht mit seiner Mischung
aus einer Portion Süße und einer
halben Portion Bitter – daher auch
sein Name. Seine Entstehung ist
dabei genauso spannend wie sein
Geschmacksprofil: Im Jahr 1870
soll ein italienischer Börsenmakler
in der Bottega Carpano eine
Portion Wermut mit einer halben
Portion Bitter bestellt haben. Der
daraus entstandene Punt e Mes
überzeugt mit einem ausdrucksstarken Bouquet
aus Kräutern, Chinarinde und Nelken,
begleitet von den verlockenden Noten süßer
Bitterorangen. Punt e Mes eignet sich als
elegante Begleitung zu diversen, herzhaften
Antipasti oder als Grundzutat für vielfältige
Cocktailkreationen. Vertrieben wird „Punt
e Mes“ von EGGERS & FRANKE Österreich
und ist im Groß- und Fachhandel erhältlich.
www.egfra.at
Der „Zeitgeist“
Es ist Zeit für einen Aperitif made in Germany
– Zeit für Zeitgeist. Die traditionsreiche
Destillerie Ziegler hat mit diesem innovativen
Produkt einen Nerv getroffen: modern,
mutig, nachhaltig. Ausgezeichnet mit dem
Fizzz Newcomer Award 2022, bringt Zeitgeist
frischen Wind ins Glas und auf die Karte. Was
ihn so besonders macht? Eine einzigartige
Komposition aus Kirsche, Apfelblüte, Stachelbeere
und Ringelblume – wild gewachsen
auf unberührten Wiesen der Republik. Das
Ergebnis ist ein fruchtig-floraler Aperitif mit
Starker Charakter
Altos Plata steht exemplarisch
für den Aufstieg hochwertiger
Tequilas zu Trendspirituosen
in der Barwelt.
Hergestellt aus 100 Prozent
handverlesener blauer Weber-
Agave und traditionell mit einer
Radpresse und einem Vulkanstein
zerkleinert, überzeugt der
Tequila durch Authentizität
und Charakter. Destilliert in
den Highlands von Jalisco, Mexiko, bringt
Altos Plata intensive Agavenaromen, frische
Zitrusnoten und feine Kräuteranklänge ins
Glas. Das weiche, ausgewogene Finish macht
ihn zur beliebten Komponente für moderne
Klassiker wie Margarita oder Paloma – ein
echter Tipp für Genießer, die Qualität und
Herkunft in jedem Tropfen schmecken
möchten. Auch optisch überzeugt Altos mit
einem markanten, klaren Flaschendesign,
das sich stilvoll in das Barregal einfügt.
www.pernod-ricard.at
Foto: Pernod Ricard Austria
samtigen Beerennoten, ausgewogener Bitterkeit
und einem kräutrigen, blumigen Finish.
Ein echtes Geschmackserlebnis, das bewusst
auf regionale Zutaten setzt und dabei völlig
neue Akzente im Glas setzt. Serviert wird
Zeitgeist am besten eisgekühlt im Verhältnis
1:3 – ob mit Soda, Secco oder Tonic, der
Aperitif überzeugt durch Vielseitigkeit und
Charakter. „Zeitgeist“ – unverwechselbar,
nachhaltig, made in Germany. Jetzt exklusiv
erhältlich bei Morandell.
www.morandell.com
WILDE
ZEITEN
WILDER
GENUSS
M O R A N D E L L . C O M
@MORANDELL.INTERNATIONAL
48 SPIRITUOSEN & WEIN
4/2025
Kolumne
Die richtige Weinauswahl
Der beste Wein bringt nichts, wenn
er nicht getrunken wird. Einen Blick
auf das eigene Weinangebot zu
werfen und vielleicht den einen
oder anderen Tropfen zu hinterfragen
lohnt sich allemal. Die richtige
Weinauswahl sorgt nämlich nicht
nur für zufriedene Gäste, sondern
kann auch die Rentabilität steigern.
Doch wie findet man die passenden
Weine? Der erste Schritt ist eine
Analyse des eigenen gastronomischen
Konzepts. Welche Zielgruppe
spricht Ihr Lokal an und welche
Art von Küche bieten Sie an? Wie
ist das Preisniveau? Denn ganz klar:
ein rustikales Wirtshaus wird eine
andere Weinauswahl benötigen
als ein Fine-Dining-Restaurant. Im
zweiten Schritt sollten Sie sich mit
den Grundlagen der Wein-Speisen-Kombination
befassen und die
Speisenkarte als Orientierungshilfe
hernehmen, denn der Wein sollte
die Speisen im besten Fall optimal
begleiten. Der Winzer und die
Winzerin Ihres Vertrauens können
Ihnen hier mit Sicherheit behilflich
sein. Auch die verschiedenen Getränkefachhändler
bieten eine professionelle
Beratung an. Vielfalt ist
gut, aber eine überladene Weinkarte
kann Gäste verwirren und zudem
die Lagerhaltung erschweren. Decken
Sie verschiedene Geschmacksrichtungen
und Preisklassen ab und
berücksichtigen Sie regionale sowie
internationale Weine – aber alles mit
Maß und Ziel. Hören Sie außerdem
auf die Rückmeldungen Ihrer Gäste
und nutzen Sie diese Informationen,
um das Weinangebot kontinuierlich
zu optimieren.
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Vielfalt mit Handschrift
Erfahrene Sommeliers treffen bei Wedl eine
sorgfältige Auswahl renommierter Jahrgänge
und Rebsorten – abgestimmt auf die
Bedürfnisse von Gastronomie und Hotellerie
sowie ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Neben großen Namen der Weinszene finden
sich auch aufstrebende Talente mit Potenzial.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Weinen aus
Österreich, ergänzt durch ein Angebot aus
Italien, Slowenien, Frankreich, Spanien und
Cremig erfrischend
Anfang des 20. Jahrhunderts kreierte
Vincenza Canale das Originalrezept des
Limoncello DICAPRI in ihrem Restaurant
auf Capri und setzte damit den Grundstein
des Spirituosenklassikers. Schon bald
erlangte ihr Rezept Bekanntheit, sodass die
Familie 1988 die Rezeptur patentieren ließ
und Limoncello DICAPRI bis heute unverändert
nach Originalrezept hergestellt wird.
Ab sofort erweitert der cremig erfrischende
Zitronenlikör aus dem Hause Limoncello
DICAPRI das Premium-Sortiment von
EGGERS & FRANKE. Limoncello DICAPRI
Crema vereint den intensiven, zitronigen
Geschmack des Klassikers Limoncello mit
einer Note nach zartem Obers. Das Naturprodukt
aus den Sorrento IGP-Zitronen von
der Insel Capri verzaubert mit seiner natürlichen,
gelben Farbe, die je nach Zeitpunkt
der Zitronenernte variieren kann.
www.egfra.at
weiteren internationalen Regionen. Um am
Puls der Zeit zu bleiben, besuchen die Sommeliers
von Wedl die Weingüter persönlich – und
garantieren so ein Sortiment, das sowohl alltagstaugliche
Qualitätsweine als auch edlere
Tropfen umfasst. Der jährlich erscheinende
Weinkatalog leistet zudem Unterstützung
für alle, die ihre Weinkarte mit Charakter und
Komplexität ausstatten möchten.
www.wedl.com
Foto: Wedl
Foto: Molinari
4/2025
WEIN 49
Unabhängig
vom Weinausbau
(klassisch
im Stahltank
oder im Holzfass)
können
vegane Weine
mit top Qualität
gekeltert
werden.
Foto: leohau
Veganer Weingenuss
Vegane Weine sind eine sinnvolle Ergänzung für jede gut durchdachte Weinkarte. Sie stehen
für Transparenz, Nachhaltigkeit und zeitgemäßen Genuss.
Von Katrin Hammer
Viele Konsumenten nehmen an, dass
Wein grundsätzlich ein vegetarisches
bzw. veganes Produkt ist, schließlich
besteht er aus vergorenen Trauben. Doch
blickt man genauer hin, wird klar: Wein
wird zwar aus Trauben produziert, doch
das bedeutet nicht, dass er auch ein vegetarisches
bzw. veganes Genussmittel ist.
Bei der Vinifikation kommen oft Produkte
tierischen Ursprungs zum Einsatz, sei es zur
Harmonisierung, Stabilisierung oder Klärung.
Trub- und Gerbstoffe mittels Gelatine,
Fischblase oder Eiklar zu entfernen ist nicht
neu. Seit der Zeit des Römischen Reiches ist
das Schönen mit Eiweiß (Eiklarschönung)
bekannt und wird auch heute noch angewandt,
um die im Rotwein vorhandenen
Tannine zu glätten. Fischblase und Gelatine
(oft aus Schweineknochen gewonnen)
dienen seit dem Mittelalter dem gleichen
Zweck. Ebenso wird Kasein, ein Nebenprodukt
der Käseherstellung, verwendet, um
Trubstoffe zu binden.
Schönungsmittel für
den Weingenuss
Wein ist ein Naturprodukt. Somit ist es ganz
normal, dass sich im Traubenmost nach
der Herstellung Trubstoffe als Bodensatz
absetzen. Um eine gleichbleibende Qualität
zu erhalten, filtern viele Winzer diese Trübstoffe
mit Hilfsmittel heraus. Vor allem bei
Weißwein wird die getrocknete Fischblase
als Schönungsmittel eingesetzt. Durch die
Zugabe des tierischen Produkts werden die
Trubstoffe gebunden, sinken zu Boden und
nach ca. 9 Stunden kann der klare Traubenmost
von oben abgezogen werden. Im fertigen
Wein hinterlassen diese Hilfsstoffe zwar
keine Rückstände, sie machen ihn jedoch für
Veganer und teilweise Vegetarier ungeeignet.
Vegane Alternativen
Doch wie so oft gibt es Alternativen, die
in diesem Fall rein pflanzlich oder mineralisch
sind. Erbsen- oder Kartoffelproteine
als Ersatz für Eiklar und Gelatine, Bentonit
(Tonmineral) zur Klärung oder Aktivkohle
zum Entfernen von Unreinheiten kommen
dann zum Einsatz. Geschmacklich und qualitativ
gibt es keine Unterschiede zwischen
veganem und konventionellem Wein. Aus
diesem Grund können unabhängig von
der Rebsorte und dem Weinausbau vegane
Weine mit top Qualität gekeltert werden. Da
tierische Stoffe im Wein nicht deklarationspflichtig
sind und der Begriff „vegan“ auf
Schönungsmittel helfen zur
Stabilisierung des Weins.
Foto: pau_noia0
europäischer Ebene nicht gesetzlich definiert
und geschützt ist, hilft eine offizielle
Zertifizierung, um Klarheit zu schaffen. Zu
den wichtigsten Siegeln für vegane Weine
zählen das europaweit anerkannte V-Label
sowie das Bio-Wein-Siegel mit veganem
Zusatz („BIO AUSTRIA Wein/Traubensaft,
für Veganer geeignet“).
50 ADVERTORIAL
4/2025
Softdrinks stehen in der Gastronomie für
hohen Absatz, breite Zielgruppen und
attraktive Margen. Aber was Gäste heute
erwarten, geht über Geschmack hinaus:
Tierfreie Inhaltsstoffe, natürliche Aromen,
transparente Herkunft. Vegane Produkte
sind nicht länger Nischenprodukte. Sie sind
Ausdruck eines neuen Konsumbewusstseins
– und müssen auf jede moderne Getränkekarte.
Grapos hat das früh erkannt und
bietet mittlerweile nahezu alle Sorten – von
Cola über Kräuterlimonade bis zu exotischen
Fruchtsorten – auch in veganer Aus-
Grapos-Geschäftsführer-
Wolfgang Zmugg: „Unsere
Gäste erwarten nicht nur
Qualität, sondern auch
Haltung.“
Foto: Renate Trummer/Fotogenia
Green Future im Glas
Wie vegane Softdrinks und nachhaltiger Getränkeausschank die Gastronomie revolutionieren.
Klimafreundlich zapfen, Genuss neu
denken und dabei höchste Qualitätsansprüche
erfüllen – das ist
keine Vision mehr, sondern längst
Realität. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit
zum zentralen Kaufkriterium geworden ist
und vegane Produkte auf keiner Getränkekarte
mehr fehlen dürfen, zeigt ein österreichisches
Traditionsunternehmen, wie der
Getränkeausschank der Zukunft aussieht:
umweltfreundlich, platzsparend, effizient –
und vor allem lecker.
Inmitten der grünen Steiermark entwickelt
Grapos seit mehr als 50 Jahren
zukunftsweisende Lösungen für die Gastronomie.
Mit der Eigenmarke Schankomat
hat das Unternehmen ein professionelles
Ausschanksystem etabliert, das Ökologie,
Ökonomie und Genuss in einem beeindruckenden
Gesamtkonzept verbindet. Der
nachhaltige Postmix-Ausschank spart CO 2 ,
reduziert Abfall und setzt auf vegane, teils
sogar zertifizierte Bio-Getränke – ein echtes
Vorzeigeprojekt für die Branche.
Die Revolution kommt
aus dem Zapfhahn
„Bis vor wenigen Jahren galten Postmix-Systeme
noch als einfache Limonadenlösung.
Heute ist klar: Wer nachhaltig wirtschaften
will, kommt an dieser Technologie
kaum vorbei“, erklärt KR Wolfgang Zmugg,
Geschäftsführer in zweiter Generation. Was
ihn besonders stolz macht: Die stetige Weiterentwicklung
des Systems hat Grapos zu
einem führenden Anbieter gemacht, der
nicht nur technisch, sondern auch ethisch
neue Maßstäbe setzt.
Denn: Nachhaltigkeit beginnt lange vor
dem Ausschank. Die Konzentrate werden
regional produziert, kommen in leichten
Bag-in-Box-Systemen, benötigen kaum
Lagerfläche und vermeiden den aufwendigen
Transport von Flüssiggewicht. Das spart
nicht nur CO 2 , sondern auch bares Geld – bei
Lieferung, Lagerung und Energieeinsatz. Die
Kühlung erfolgt erst beim Zapfen direkt im
Gerät, wodurch zusätzliche Stromfresser im
Lager entfallen. Die Folge: ein deutlich reduzierter
ökologischer Fußabdruck.
Vegane Getränke –
mehr als ein Trend
4/2025
ADVERTORIAL 51
Fotos: Grapos
führung an. Wer will, bekommt sie in zertifizierter
Bio-Qualität. Besonders gefragt: das
vegane Cola, das in Geschmackstests Bestnoten
erzielt – sowohl in der klassischen als
auch in der zuckerfreien Variante.
„Unsere Gäste erwarten nicht nur Qualität,
sondern auch Haltung“, sagt Zmugg.
„Wir sehen es als unsere Aufgabe, Lösungen
anzubieten, die Genuss mit Verantwortung
verbinden. Und das möglichst regional,
energieeffizient und klimafreundlich.“
Nachhaltigkeit messbar gemacht
Um der Branche belastbare Zahlen zu liefern,
ließ Grapos sein Ausschanksystem von der
TU Graz untersuchen. Das Ergebnis ist eindrucksvoll:
Getränke aus dem Grapos-System
verursachen bis zu 90 Prozent weniger CO 2
als klassische Mehrwegflaschen. Auch der
Wasserverbrauch sinkt drastisch, weil weder
Flaschenreinigung noch Rücktransport notwendig
sind. Das bringt echte Vorteile – für
Umwelt, Personal und Betriebskosten. Mit
dem Sustainable Process Index (SPI) wurde
diese Leistung wissenschaftlich zertifiziert.
Damit setzt Grapos ein starkes Zeichen
gegen Greenwashing: „Wir wollten von
Anfang an transparente Fakten. Wer sich für
unsere Produkte entscheidet, kann sich auf
echte Nachhaltigkeit verlassen“, so Zmugg.
Große Auswahl, kleiner Platzbedarf
Ein weiteres Plus: Die Vielfalt der angebotenen
Getränke. Ob fruchtig, spritzig, zuckerfrei
oder vitaminreich – das Portfolio ist breit
gefächert. Auch funktionale Getränke mit
isotonischen Eigenschaften oder angereichert
mit Vitaminen und Mineralstoffen finden sich
im Sortiment. All das auf kleinstem Raum.
Denn die Konzentrate nehmen kaum Lagerfläche
ein und sind besonders ergiebig.
Dank intelligenter Ausschanksysteme,
geringem Wartungsaufwand und schneller
Serviceeinsätze bietet das Grapos Profi
System Gastronomen ein Höchstmaß an
Komfort. Der Anspruch: Alles aus einer
Hand, alles aus einer Quelle – von der Technik
über die Belieferung bis zur Beratung.
Nachhaltigkeit wird zur
Selbstverständlichkeit
Wer heute zukunftsfähig wirtschaften will,
muss Umwelt- und Klimaschutz in den
Betriebsalltag integrieren – ohne Kompromisse
bei Geschmack oder Qualität. Die
nachhaltige Postmix-Technologie von Grapos
zeigt, wie das gelingen kann. Vegan, bio, effizient
und ökonomisch sinnvoll – das Ergebnis
überzeugt Gäste ebenso wie Betreiber.
Die Gastronomie steht im Wandel –
und Grapos liefert das passende Konzept
für eine neue Getränkekultur. Eine Kultur,
in der bewusster Genuss und betriebliche
Effizienz Hand in Hand gehen. Eine Kultur
der Green Future.
www.grapos.com
Seite 52 bis Seite 57
Hot Drinks
Foto: pixabay
Erfrischend anders: Der Sommer bringt Kaffee- und
Tee-Drinks auf die Karte
Kolumne
Die Temperaturen steigen, die Terrassen
füllen sich – jetzt sind erfrischende Drinks
mit Charakter gefragt, denn Hugo und
Spritz waren gestern. Kaffee-Cocktails
bieten das perfekte Gleichgewicht aus
Aroma, Frische und Koffein-Kick.
Bekannte Zutaten neu interpretiert:
Ein Coffee Limoncello Tonic vereint die
belebende Bitterkeit von Espresso mit der
zitronigen Leichtigkeit des Limoncellos.
Wer es fruchtig und herb zugleich mag,
setzt auf den Lychee Cider Cold Brew – eine
Kombination aus frischer Lychee, spritzigem
Apfelcider und intensivem Cold Brew.
Neue Aromen für spannende Drinks:
Nicht nur Kaffee, auch Tee kann interessante
Geschmackselemente beisteuern.
Ein mit Earl Grey oder Hibiskustee verfeinerter
Cocktail bringt eine elegante Note
ins Glas.
Minimaler Aufwand und maximaler
Effekt: Mit Cold Brew, Sirup, Zitrus und
Tonic entstehen ansprechende Drinks,
die ganz ohne aufwändige Schulung
gelingen. Die Farbspiele und elegante
Schichten machen sie zudem zum Hingucker.
Gäste wollen Klassiker mit neuem
Twist. Kaffee- und Tee-Cocktails bieten
genau das – geschmacklich aufregend,
visuell ansprechend und schnell serviert.
Ein Muss für jede Sommerkarte!
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
4/2025
TEE & KAFFEE 53
Daheim verwurzelt
Rooibos aus Südafrika oder Chai aus Indien – Namen, die Fernweh wecken. Doch mit jedem
Schluck reisen auch tausende Transportkilometer mit.
Von Nele Klaffl
Dabei braucht es das gar nicht. Direkt
vor unserer Haustür gedeiht ein ganz
eigenes Kräuteruniversum – wild,
würzig, wohltuend.
Nomen est omen
Alpenkräuter wachsen in den Höhen und
Tiefen der Alpen. Ihre Widerstandskraft
schenkt ihnen eine besondere Tiefe im
Geschmack, ihre Herkunft macht sie zu Botschaftern
der Nachhaltigkeit. Österreich ist
reich an Kräuterbauernhöfen, die auf Regionalität
und achtsame Ernte setzen. So bleibt
der ökologische Fußabdruck klein und ein
Stück bäuerlicher Tradition lebendig.
Zarte Blüten, starke Wirkung
Die alpine Kräuterwelt ist bunt: von Alpenminze
bis hin zu Himbeerblättern – und
mittendrin: das Echte Eisenkraut. Seine
Blüten entfalten ein dezentes, würziges
Geschmacksspiel, mit einer sanft bitteren
Note – ideal für Kräutermischungen. Wunderbar
ergänzt wird es etwa vom Quendel,
dem wilden Bruder des Gartenthymians.
Herb und frisch zugleich transportiert er
den Duft des Sommers. In Kombination mit
heimischer Zitronenmelisse erinnert er an
laue Berghüttenabende. Etwas süßer wird
es mit Mädesüß – einem Geheimtipp mit
einem Hauch von Mandel. Ob solo oder als
samtweiche Ergänzung zu Holunder vereint
es Tiefe mit Leichtigkeit.
Manchmal bedarf es keiner Weltreise,
um Großes zu entdecken – nur einen Blick
in die heimische Flora. Denn dort wartet
ein Schatz an Aromen, Tradition und Heilwissen.
Foto: M. Winkeltier
ADVERTORIAL
Wenn Kaffeekultur auf Hochleistung trifft
Foto: MayWay
Ein Espresso am Morgen, ein Latte Macchiato
am Nachmittag, ein Cappuccino zur
goldenen Stunde – Kaffee hat viele Gesichter.
Der AROMACHEF 600 C von MAYWAY
kennt sie alle. Mit diesem Kaffeevollautomaten
betritt ein Gerät die Bühne, das durch
Technik und Leistungsstärke überzeugt, vor
allem aber durch das, was wirklich zählt:
Geschmack, Vielfalt und absolute Verlässlichkeit.
Entwickelt für Profis in gehobener
Gastronomie, Hotellobbys und anspruchsvollen
Büros liefert der AROMACHEF bis
zu 90 Tassen pro Stunde in konstant hoher
Qualität. „Der AROMACHEF ist nicht nur
schnell, sondern liefert auch geschmacklich
auf konstant hohem Niveau“, so Anna R.,
Hoteldirektorin aus München.
Zwei getrennte Bohnenbehälter und
präzise Mahlwerke ermöglichen die parallele
Nutzung verschiedener Sorten. Das
duale Pumpensystem sorgt für perfekten
Kaffeefluss. Besonders beeindruckend:
die intelligente Milchschaumtechnologie
für feinporigen Schaum, unabhängig von
der Milchtemperatur. „Der Schaum ist
unglaublich – standfest, cremig, baristalike“,
schwärmt Felix M., Cafébesitzer in
Wien. Dazu kommen ein großes Touchdisplay,
intuitive Bedienung und ein elegantes
Design in Schwarz-Silber. Ein Vollautomat,
der Genuss, Technik und Design vereint.
www.mayway.eu
54 KAFFEE
4/2025
Josef Zotter
(Mi.) reist
regelmäßig in
die Anbaugebiete,
um sich
sowohl von der
Qualität der
Kaffee- und
Kakaobohnen
als auch von
den dortigen
Arbeitsbedingungen
zu
überzeugen.
Foto: graeme-kennedy-zotter-schokolade
Think green beim Kaffee
Zotter Schokoladen und Nachhaltigkeit sind zwei Begriffe, die schon von Anfang an
zusammengehörten.
Von Petra Pachler
Was für die Kakaobohnen gilt, nämlich
die Verwendung fair gehandelter
Bohnen, gilt auch für den Kaffee. Bei
beiden Rohstoffen reist Josef Zotter regelmäßig
in die Anbaugebiete, um sich sowohl
von der Qualität, als auch von den dortigen
Arbeitsbedingungen zu überzeugen.
Zotter verwendet nur bio und fair gehandelte
Rohstoffe, im Sinne der Umwelt, aber
auch im Sinne der Menschen. Zudem wurde
Zotter 2024 beim Internationalen Jahresforum
der Europäischen Kommission in
Slowenien mit dem EUSALP Energy Award,
für „Energiewende im KMU“ ausgezeichnet
und das gesamte Unternehmen ist Fair
Trade verifiziert. Die Manufaktur ist auch
Mitglied bei der WFTO – World Fair Trade
Organization (die Dachorganisation des
fairen Handels).
Schon 2011 wurde eine Photovoltaik-
Anlage errichtet, es gibt eine eigene Quelle
zur Trinkwasserversorgung, 2014 erhält
Zotter die ISO 14001 und die EMAS-Zertifizierung
und zählt damit zu den Vorzeigeunternehmen
in punkto Umweltschutz.
2018 verzichtet Zotter auf das Fairtrade-
Siegel und setzt ein neues Fair-„Handzeichen“
als Logo ein. Das Unternehmen Zotter
setzt diesen Schritt, um sich von der Massenbilanzierung
im Fairtrade-System zu distanzieren
und verfolgt stattdessen weiterhin
100 Prozent fairen Handel mit physischer
Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe.
Fairer Handel, faire Preise,
gute Qualität
Bei Josef Zotter werden die Bohnen selbst
geröstet und der Ursprungsgedanke dahinter
war, die Qualität in den Schokoladeprodukten
zu gewährleisten. Denn wenn eine
falsch geröstete oder bittere Bohne dabei ist,
dann ist das ganze Produkt beeinträchtigt.
Also „Do it yourself “. Was in diesem Fall mild
und lange bedeutet.
Die Bio und Fair Arabica-Bohnen werden
über kleine Kooperativen in Kolumbien,
Mexiko und Peru bezogen und dort von
kleinen Bauern, dazu kommen 10 Prozent
Robusta aus Indien für die Kaffee-Crema.
Dann wird der Kaffee länderspezifisch
geröstet und durch die separate Soft-Chargen-Röstung
entsteht ein Kaffee mit wenig
Säure und viel Aroma. Durch die schonende
Langzeitröstung bei niedriger Temperatur
kann der Arabica sein volles Geschmacksprofil
entwickeln.
Verwendet werden die Bohnen dann für
alle Produkte, die mit Kaffee zu tun haben:
Den Trinkschokolade-Kaffee, die Kaffeedatteln
und natürlich die Kaffeeschokoladen.
Und der Kaffee wird auch in der eigenen
Gastronomie ausgeschenkt – und in Kombination
mit einem Stück Kaffeeschokolade
hat der Genuss dort dann ein gutes Gewissen!
www.zotter.at
4/2025
KAFFEE 55
Für den Hotelgast
Foto: Nespresso
Mit seiner HOME COMPOSTABLE Collection bringt Nespresso
nachhaltigen Kaffeegenuss in Österreichs Hotels. Die heimkompostierbaren
Kaffeekapseln bestehen zu 82 Prozent aus
Papierzellstoff und sind mit dem Nespresso ORIGINAL Maschinensystem
kompatibel. So bleibt das gewohnte Nespresso-Aroma
erhalten, während die Kapseln umweltfreundlich im Kompost entsorgt
werden können. Zum Launch wurden sechs besondere Kaffeevarianten
entwickelt, darunter Ispirazione AOSTA, Ispirazione
EMILIA und PERU ORGANIC, die Kaffeeliebhabern eine Vielfalt
an Aromen bieten. Neben der neuen Kapsel-Innovation erweitert
Nespresso auch seine ORIGINS Reihe mit dem Fairtrade-zertifizierten
„Indonesia“. Das Geschmacksprofil überzeugt mit holzigen,
malzigen Noten und einer süßen Honignuance – ideal als Espresso
oder Ristretto.
www.nespresso.com
Die unsichtbare Zutat
Ob beim Spülen, bei der Zubereitung von Speisen oder Heißgetränken
– die Wasserqualität beeinflusst das Ergebnis. MAYWAY
bietet mit seinen Wasseroptimierungssystemen maßgeschneiderte
Lösungen. Kalkflecken auf Gläsern oder Schlieren auf Besteck – diese
Makel entstehen oft durch mineralstoffreiches Wasser. MAYWAY
Filtersysteme mit Mehrstufenfiltration entziehen dem Rohwasser
Kalk und andere unerwünschte Bestandteile – für makellose Resultate
und zufriedene Gäste. Auch in der Garküche sorgt aufbereitetes
Wasser dafür, dass Brot luftig aufgeht, Gemüse farbenfroh bleibt und
Technik vor Kalk geschützt wird. Kaffee und Tee bestehen zu 95
Prozent aus Wasser – Grund genug, auch hier auf hohe Qualität zu
setzen. MAYWAY optimiert Kalkgehalt, Geschmack und Geruch für
ein herausragendes Heißgetränkeerlebnis.
www.mayway.eu
Foto: MayWay
Kaffee für alle!
Der Österreichische Kaffeeverband fordert
eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf
Kaffee. Die stark gestiegenen Rohkaffeepreise
gefährden nicht nur die tägliche
Tasse, sondern auch Österreichs einzigartige
Kaffeekultur. Doch die anhaltenden
Preissteigerungen entlang der gesamten
Lieferkette stellen die Leistbarkeit zunehmend
infrage. Seit Anfang 2019 haben sich
die Durchschnittspreise für Rohkaffee deutlich
nach oben entwickelt: Sowohl Arabica
als auch Robusta haben sich in diesem Zeitraum
jeweils knapp vervierfacht (Arabica:
+270 %, also das 3,7-Fache; Robusta: +250
%, also das 3,5-Fache).
Die Österreicher trinken im europäischen
Vergleich besonders viel Kaffee, damit
gehört Kaffee zum fixen Bestandteil des
Genusses. Daher fordert der Österreichische
Kaffeeverband eine Reduktion der Mehrwertsteuer
auf Kaffee – konkret auf 10% im
Einzelhandel sowie eine angemessene Entlastung
in der Gastronomie. In mehreren
Nachbarländern wird Kaffee bereits steuerlich
begünstigt.
„Ein reduzierter Steuersatz würde helfen,
die Preisspirale abzufedern und sicherzustellen,
dass Kaffee für alle leistbar bleibt – im
Haushalt ebenso wie im Kaffeehaus“, erklärt
Dr. Johann Brunner, Geschäftsführer des
Österreichischen Kaffeeverbands.
Der Österreichische Kaffeeverband weist
darauf hin, dass bereits in der Vergangenheit
– etwa während der Covid-Pandemie – temporäre
Steuersenkungen in der Gastronomie
möglich waren. Auch beim Thema Kaffee
gibt es Handlungsspielraum: Eine Reduktion
des Mehrwertsteuersatzes auf 10 % im Einzelhandel
und in der Gastronomie würde die
Konsumentenpreise spürbar entlasten.
www.kaffeeverband.at
Foto: pixabay
56 INTERVIEW
4/2025
Matthias Grössinger.
Foto: Brita
Foto: Dusko / stock.adobe.com
Wasserfilter schützen Maschinen
Matthias Grössinger, Leiter Außendienst und Key Account Manager bei BRITA Professional in
Österreich, über die Relevanz von gutem Wasser!
Von Petra Pachler
Herr Grössinger, Ihr neuestes Produkt für
die Professional Filter ist der neue Durchflusssensor
iQ Meter für intelligente Filterüberwachung.
Wie funktioniert das genau?
Unsere neue BRITA iQ Technologie bringt
frischen Wind in die Filterüberwachung. Der
iQ Meter ist ein smarter Durchflusssensor,
der in Echtzeit den Wasserverbrauch, die
Restkapazität, Restlaufzeit und letzte Filteraktivität
misst und diese Daten im cloudbasierten
iQ Portal anzeigt. Dort hat man alle
Standorte, Geräte und Filter im Blick und
sieht sofort, wann ein Filterwechsel ansteht
oder ob irgendwo Handlungsbedarf besteht.
Das macht die Wartung planbar, minimiert
Geräteausfallzeiten und sorgt für konstant
hohe Wasserqualität – ein echter Pluspunkt
im stressigen Gastro-Alltag.
Ein weiteres Highlight im Bereich Wasserspender
ist „PureProtect“, ein KI-basiertes
System. Worin liegt der Vorteil?
PureProtect ist ein echtes Highlight bezüglich
Hygiene und Produktsicherheit bei
unseren leitungsgebundenen Wasserspendern.
Die Idee dahinter: Das Wasser bleibt
im System praktisch immer in Bewegung,
es gibt keine längeren Stillstandzeiten, also
kein Stagnationswasser, das Nährboden
für Keime oder Biofilme sein könnte. Möglich
macht das eine KI-basierte Steuerung,
die die Wassernutzung analysiert und das
System in regelmäßigen Abständen automatisch
durchspült – je nach individuellem
Nutzerverhalten. Das ist nicht nur hygienisch
ein großer Vorteil, es senkt auch den
Verbrauch von Wasser sowie Reinigungsmitteln
und minimiert den Wartungsaufwand.
Zusammen mit dem CLARITY Protect
Eingangsfilter und der thermischen
Keimsperre ThermalGate ist PureProtect
ein Garant für besten Wassergeschmack und
konstantem Schutz.
In Österreich haben wir eine ausgezeichnete
Wasserqualität, trotzdem gibt es Regionen,
wo es ohne Filter nicht geht. Was bewirken
diese genau?
Österreichisches Leitungswasser kommt in
hervorragender Qualität aus der Leitung –
geschmacklich neutral, ohne störende
Gerüche. Aber: Wenn der Grundwasserspiegel
sinkt, wird zusätzlich Oberflächenwasser
eingespeist – und das kann zu unterschiedlich
hohen Mengen an Mineralien
wie Kalk, Gips oder auch Chlor im Wasser
führen. Diese Stoffe beeinflussen den
Geschmack und das Aroma beispielsweise
von Kaffee – er wird seifig, bitter, ranzig
oder muffig. Mit professioneller Filtration
kann man gegensteuern und den Mineraliengehalt
exakt auf die verwendete Bohne
abstimmen. Gleichzeitig schützen Filter
empfindliche Maschinenkomponenten vor
Kalk und Gips und damit verbundenen lästigen
und teuren Funktionsstörungen. Das
betrifft längst nicht nur Kaffeemaschinen
oder Vendingautomaten, sondern auch
Dampfgarer, Kombiöfen und Spültechnik.
Und wenn notwendig, dann greifen
wir auch selbst zum Schraubenschlüssel,
spülen einen Filter durch oder justieren die
Verschnitteinstellung – ganz pragmatisch,
damit’s wieder läuft.
www.brita.at
4/2025
WASSER 57
Wasser 2.0
Köstliches für den Gaumen, technologische Neuheiten und anregende
Gespräche – das war die Internorga 2025. Auch dieses
Jahr setzte Wasserexperte BRITA darauf, der Branche Innovationen
an die Hand zu geben. Großes Interesse erweckte die BRITA iQ
Technologie – samt Durchflusssensor iQ Meter für intelligente und
intuitive Filterüberwachung. Diese cloudbasierte Lösung ermöglicht
eine einfache und effiziente Kontrolle sämtlicher Filterdaten,
was die Wartung und den Austausch von Filtern deutlich vereinfacht.
Das Messeangebot wurde durch den neuen BRITA Dispenser
mit der zum Patent angemeldeten PureProtect-Technologie
ergänzt, die dank regelmäßiger Zirkulation des Wassers für noch
höhere Hygienestandards sorgt. Für den kulinarischen Aspekt
sorgte Barkeeper Ilias Kousis mit innovativen Wassercocktails.
www.brita.at
Foto: Brita
Flüssiges optimiert
Seit 20 Jahren beschäftigt sich BWT water+more damit, Wasser
bestmöglich aufzubereiten. Was 2005 begann, ist heute ein
global vernetztes Unternehmen. Im Zentrum steht dabei immer
das Ziel, Wasser an die jeweiligen Anforderungen anzupassen – ob
für Kaffee, Spültechnik oder Trinkwassersysteme. Technologische
Meilensteine wie die BWT bestmax Filterkerzen oder die gezielte
Magnesium-Mineralisierung haben den Umgang mit Wasser in
vielen Bereichen verändert. Jüngster Schritt ist eine Umkehrosmoseanlage,
die weltweit konstante Wasserqualität für Kaffee verspricht
– unabhängig von der lokalen Versorgung. Auch in Sachen
Nachhaltigkeit hat sich viel getan: Filterkartuschen werden recycelt,
Produktionsprozesse optimiert. Die digitale Plattform BWT
b.Connect ermöglicht zudem die Überwachung von Anlagen.
www.bwt-wam.com
Foto: BWT water+more
Wer immer guten Kaffee machen will,
braucht auch immer gutes Wasser.
Das intelligente PURITY C iQ Filter system
gleicht schwankende Wasserqualitäten
aus – für den perfekten Kaffeegenuss.
Turn on the taste.
Klasse Kaffee?
Jederzeit!
www.brita.at
Seite 58 bis Seite 65
Non-Food
Foto: pexels
Kolumne
Die Stimme, die nie Pause macht
Stell dir vor, jemand geht immer ans Telefon
– immer freundlich, immer wach, niemals
gestresst. Klingt unmöglich? Dann hast du
Telefon-KI noch nicht erlebt.
Ich erinnere mich noch gut an die Umstellung
von Fax auf E-Mail. Damals hieß es:
„E-Mail? Unsicher! Beim Fax sieht man wenigstens,
dass es rausgeht.“ Und dann kamen die
Chatbots – die nächste Welle der Skepsis.
Heute stehen wir wieder an einer solchen
Schwelle. Die Rede ist von Telefon-KI. Eine
künstliche Intelligenz, die freundlich bleibt,
auch wenn’s stressig wird, niemals müde ist
und zehn Anrufe gleichzeitig entgegennehmen
kann – 24 Stunden am Tag, sieben Tage
die Woche.
Klingt unpersönlich? Vielleicht. Aber nur,
wenn wir vergessen, was „persönlich“ eigentlich
bedeutet.
Ein gestresster Mitarbeiter am Telefon,
der nebenbei noch den Frühstücksservice
koordiniert, klingt selten nach echter Gastfreundschaft.
Die Telefon-KI hingegen – ruhig,
strukturiert, stets gleichbleibend höflich – kann
in vielen Fällen der angenehmere Gesprächspartner
sein. Und machen wir uns nichts vor:
Nicht jeder Gast sucht das große Gespräch.
Viele wollen einfach nur eine schnelle, reibungslose
Reservierung – ohne Warteschleife
und Hintergrundlärm.
Natürlich ist das nicht für alle Gäste die
Lösung. Der eine schwört auf das persönliche
Telefonat, der nächste schreibt lieber per
WhatsApp, und manch einer schickt sogar
noch ein Fax. Die Stärke moderner Hotellerie
liegt genau in dieser Vielfalt: Wir müssen nicht
alles durch KI ersetzen, aber wir können durch
sie mehr Wahlmöglichkeiten schaffen.
Denn Telefon-KI ist kein Ersatz für echte
Gastfreundschaft – sie ist ein intelligentes
Werkzeug. Sie filtert, sie entlastet, sie bereitet
vor. Sie nimmt Anfragen entgegen, sortiert
und übergibt an das Team – genau dann, wenn
echte Empathie gefragt ist. Sie gibt uns Zeit
zurück: für echte Gespräche, für individuelle
Empfehlungen, für das besondere Erlebnis, das
kein Algorithmus liefern kann.
Und noch ein Punkt: Sie macht unseren
Betrieb unabhängiger von klassischen Bürozeiten.
Gäste rufen nicht nur zwischen neun und
fünf an. Eine Telefon-KI ist da, wenn es wirklich
zählt – am späten Abend, an Feiertagen, wenn
der Mensch längst im Feierabend ist.
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
Wir sollten aufhören, Technologie als
Bedrohung zu sehen. Vielleicht ist Telefon-KI
nicht das Ende des persönlichen Service –
sondern seine Rettung. Denn wenn sie uns die
Routine abnimmt, bleibt mehr Zeit für das, was
uns wirklich ausmacht: menschliche Nähe.
Der nächste Schritt in der Digitalisierung
hat längst begonnen. Die Frage ist nicht, ob
wir mitmachen – sondern, wie klug wir ihn
gestalten.
Foto: Riccardo Giacometti
4/2025
ADVERTORIAL 59
Fotos: Liebherr
Qualität, die überzeugt. Liebherr.
Wer Perfektion bieten möchte, setzt
auf höchste Qualität: Speziell für die
Gastronomie entwickelt, erfüllen die
professionellen Kühl- und Gefriergeräte von
Liebherr höchste Ansprüche kombiniert mit
Robustheit, Kosteneffizienz und Reinigungsfreundlichkeit.
Darüber hinaus ist Liebherr
für die herausragende Lebensdauer seiner
Geräte bekannt. Obwohl Kühl- und Gefriergeräte
rund um die Uhr im Einsatz und im
Bereich Gastronomie einer besonders intensiven
Nutzung ausgesetzt sind, unterstreicht
Liebherr mit der Gastro-Garantieverlängerung
seine Zuverlässigkeit in puncto
Qualität. Wenn man im Zeitraum zwischen
1. April und 30. September ein Gerät des Sortiments
„Professioneller Einsatz 2025“ (ausgenommen
Eiscremetruhen) erwirbt, erhält
man zusätzlich zur 24-monatigen Liebherr
Garantie eine Garantieverlängerung von
36-Monaten, indem man sein Gerät online
unter home.liebherr.com/foodservice registriert.
Die Ausweitung der Ersatzteilverfügbarkeit
ist ein weiterer kundenorientierter
Schritt, um die Lebensdauer von professionellen
Geräten zu verlängern. Von bislang
10 Jahren wurde die Verfügbarkeit von Zubehörteilen
auf 15 Jahre nach Produktionsende
des jeweiligen Modells verlängert.
Qualität und Langlebigkeit gehen bei
Liebherr Hand in Hand mit Energieeffizienz.
Vom Kompressor über die Dichtung
bis hin zur Beleuchtung und Elektronik: das
Einsparpotenzial aller Komponenten wird
voll ausgeschöpft und das Kältesystem
ist besonders effizient. Dadurch erreicht
eine Vielzahl der Kühl- und Gefriergeräte
die Energieeffizienzklassen A und B und
sorgen somit für niedrigere Energiekosten.
Besonders hervorzuheben ist das Kühlgerät
FRPSvh 6501. Mit einem Energieverbrauch
von nur 302 kWh pro Jahr ist das Gerät aus
Edelstahl mit stolzen 597 Liter Bruttoinhalt
ein wahrer Energie-Champion.
Perfekt gekühlt,
individuell gestaltet:
Jetzt auch personalisierbare Getränkekühlschränke
für Ihr Unternehmen. Ob in Cafés,
Supermärkten oder bei Veranstaltungen -
Getränkekühler stehen oft im Zentrum der
Aufmerksamkeit, ihr Inhalt ist begehrt. Ab
sofort steht für diese überwiegend gewerblich
genutzten Geräte ebenfalls der MyStyle-
Konfigurator von Liebherr zur Verfügung
– für ein hochgradig individuelles Außendesign
und eine Innenausstattung ganz
nach Bedarf. MyStyle Professional bietet
somit beispielsweise Restaurants oder Bars,
Vereinen ebenso wie Einzelunternehmern
unbegrenzte Möglichkeiten: Sie können
Getränkekühlschränke mit eigenen Logos,
Motiven oder Fotos branden, im individuellen
Corporate Design gestalten oder zum
optischen Bestandteil eines besonderen
Events machen. Bisher war das Branding-
Angebot von Liebherr für professionelle
Getränkekühlschränke an eine bestimmte
Mindestmenge geknüpft. Indem MyStyle
Professional die Möglichkeit bietet, problemlos
nur einzelne Exemplare nach Kundenwunsch
zu gestalten, können besonders
Kleingewerbetreibende ihren Markenauftritt
verbessern.
60 VERPACKUNGSTRENDS
4/2025
„Green Packaging“
in der Gastronomie
Nachhaltigkeit steht in der heutigen Gastronomie- und Hotelleriebranche zunehmend im
Fokus. Umweltfreundliche Verpackungen bringen dabei Mehrwert für alle.
Von Katrin Hammer
Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen
auf nachhaltige Mehrwegsysteme.
Foto: Alexas_Fotos
Gesetzliche Vorgaben treiben die Entwicklung
nachhaltiger Verpackungen
stetig voran und auch Gäste legen
immer mehr Wert auf umweltfreundliche
Konzepte. Durch den Einsatz innovativer
Materialien, bewusster Einkaufsentscheidungen
und smarter Mehrwegsysteme
können Unternehmen nicht nur die
Umwelt ein Stück schonen, sondern auch
wirtschaftliche Vorteile erzielen und sich
zudem positiv bei ihren Gästen positionieren.
Die Zeiten, in denen Verpackungen in
der Gastronomie aus natürlichen Materialien
wie Keramik, Stoff oder sogar Blättern
gefertig wurden, sind längst vorbei. In den
1950er-Jahren setzte sich mit der Industrialisierung
und dem Aufkommen von Kunststoffen
die Einwegverpackung aus Plastik
durch: praktisch, kostengünstig, jedoch mit
gravierenden Umweltfolgen. Diese Problematik
wurde in den letzten Jahrzehnten
erkannt, und es wurde begonnen Alternativen
zu suchen und zu entwickeln, die sowohl
funktional als auch umweltfreundlich sind.
Mehrweg-Systeme
Immer mehr Gastronomiebetriebe setzen
auf nachhaltige Mehrwegsysteme, die
Gäste gegen Pfand nutzen können. Die Verpackungen
sind dabei aus robustem Glas,
Edelstahl oder hochwertigem Kunststoff.
Glas eignet sich hervorragend z.B. für Salate
und Desserts, während Edelstahlbehälter
ideal für heiße Suppen und andere Speisen
sind. Die Anschaffungskosten sind hier
zwar höher, langfristig jedoch wirtschaftlich
sinnvoll. Ein Beispiel für eine einfache und
günstige Mehrweglösung ist „Recup“. Mit
rund 200.000 Partnern in Österreich und
Deutschland ist das Unternehmen marktführend
im Bereich Mehrweg-Pfandsystem.
Die wiederverwendbaren Schüsseln und
Becher wurden mit und für die Gastro entwickelt,
sind lebensmittelecht, bruch- und
auslaufsicher, spülmaschinen- und mikrowellengeeignet,
platzsparend stapelbar und
zu 100 % recyclebar. Der Bestellprozess für
Gastronomen wurde so einfach wie möglich
gestaltet, es muss keine App installiert
werden und die Kosten sind kalkulierbar
(kein Pay-per-use). Egal, ob Bäckerei, Restaurant,
Hotel, Café oder Betriebsgastronomie
– die Pfandbecher und -schüsseln sind
für alle geeignet. In Österreich landen täglich
rund 1,86 Millionen Einwegverpackungen im
Müll. Mit dem Mehrweg-System lässt sich
diese Zahl um ein schönes Stück reduzieren.
Minimalistische
Verpackungskonzepte
Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“
können durch smarte Gestaltung und effiziente
Materialnutzung Verpackungsabfälle
4/2025
VERPACKUNGSTRENDS 61
reduziert werden. Kombiniert mit biologisch
abbaubaren Materialien lässt sich durch
den sparsamen Einsatz von Verpackungsmaterial
die Umweltbilanz verbessern. Eine
Einsparung bei der Verpackung bedeutet
jedoch nicht, dass die Qualität auf der Strecke
bleiben soll. Denn es nützt natürlich
nichts, wenn Speisen und Getränke nicht
sicher nach Hause gebracht werden können.
Aufgeweichte Boxen und undichte Deckel
können für sehr viel Ärger sorgen. Die Verpackung
soll auch zum Produkt passen
- hier muss jeder für sich entscheiden, ob
Standardverpackungen ausreichend sind
oder eine maßgeschneiderte Verpackung
die ideale Lösung ist.
Nachhaltige Materialien
Zu den wichtigsten Biokunststoffen im Verpackungsmarkt
gehört PLA. Es lässt sich gut
verarbeiten und ist in großen Mengen verfügbar.
Aus Maisstärke hergestellt, ist PLA
komplett kreislauffähig und punktet mit
einer hohen Festigkeit und Transparenz,
außerdem ist es wasserdampfdurchlässig,
was das Aroma von Lebesmitteln länger
erhält. Das Angebot an PLA-Verapckungen
ist vielfältig und reicht von Besteck über
Deckel für Heißgetränkebecher bis hin zu
Getränkeflaschen. Der Biokunststoff gilt
aus verschiedenen Gründen als nachhaltiges
Verpackungsmaterial. Zum einen ist
die Grundlage für PLA Industriemais (kein
Lebensmittel-Mais), also ein nachwachsender
Rohstoff. Zum anderen kann sich die
CO2-Bilanz von PLA sehen lassen: Im Vergleich
zu anderen Kunststoffen wie PET ist
In Österreich landen täglich rund 1,86 Millionen Einwegverpackungen im Müll.
Foto: AtlasStudio
der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid bei dessen
Herstellung geringer. PLA-Verpackungen
eignen sich vorrangig für kalte Getränke
und Speisen, Eis oder Kuchen, CPLA (eine
Variante des Biokunststoffs) hingegen ist
hitzebeständig und eignet sich für Heißgetränke
und warme Mahlzeiten. Ein weiteres
nachhaltiges Material ist Bagasse, ein
Nebenprodukt der Zuckerrohrverarbeitung.
Getreu dem „waste-to-value“-Prinzip wird
Bagasse auch als Futtermittel für Rinder verwendet,
zu Feinstpapier und eben auch zu
Verpackungen und Einweggeschirr weiterverarbeitet.
Verpackungen aus Bagasse sind
wasserfest, fettdicht sowie hitzebeständig
und eignen sich optimal für heiße und fettige
Speisen, wie beispielsweise Pommes
oder Currygerichte. Sie weichen nicht auf
und sind genauso schnittfest wie Einweggeschirr
aus herkömmlichem Kunststoff. Die
Produktpalette aus Bagasse umfasst mittlerweile
die unterschiedlichsten Behältnisse
in den verschiedensten Größen: von Menüschalen
mit praktischen Fächerunterteilungen
über Salatschalen bis hin zu Tellern.
Neben den praktischen Vorteilen punktet
das Bagasse-Geschirr zusätzlich mit seiner
Optik, weshalb es sich auch besonders gut
für ein nachhaltiges Catering eignet. Auch
eine Kombination aus verschiedenen nachhaltigen
Materialien ist natürlich möglich.
So sind z.B. Bagasse-Becher dank einer
natürlichen PLA-Beschichtung ideal für
Heißgetränke.
GREET –
die nachhaltige
Verpackungslösung
von MESSERLE
• Plastikfrei und recycelbar
• Aus ressourcenschonendem HT-Board®
• Robust, lebensmittelecht und nachhaltig
Jetzt auf umweltfreundliche Verpackungen
ohne Kompromisse setzen!
Greet – die zukunftssichere Alternative.
Jetzt informieren: messerle.com
62 VERPACKUNGSTRENDS
4/2025
Ästhetik auf Augenhöhe
Street Food präsentiert sich unter „Street Food Couture“ als elegante Neuinterpretation der
urbanen Esskultur.
Von Nele Klaffl
Wer den Street-Look ernst nimmt,
greift zum Pappgeschirr – nicht aus
Mangel an Alternativen, sondern
mit Haltung.
Pappe mit Prinzip
Der Markt hat aufgerüstet: Pappteller und
Co. aus nachwachsenden Rohstoffen und
mit biobasierter Laminierung ermöglichen
den Spagat zwischen Streetfood-Flair und
ökologischem Gewissen. Palmblatt und
Holz fügen dem Auftritt eine natürliche
Struktur hinzu – vor allem, wenn ein Hauch
Südostasien mitschwingen soll. Bambus ist
derzeit das Material der Stunde. Es wächst
schnell, ist stabil, leicht und biologisch
abbaubar. Das dezente Farbspiel der Oberfläche
und die weiche Maserung machen
jedes Produkt zu einem Unikat. Spannung
entsteht dabei durch das Spiel mit Gegensätzen.
Das Mix & Match-Prinzip erlaubt
Kombinationen aus Einweg und Mehrweg,
Porzellan mit Palmblatt, Bambus mit
Pappe.
Weitergedacht
Nachhaltigkeit geht über Materialien
hinaus. Wer seinen Anspruch lebt, setzt auf
Hersteller, die auf allen Ebenen ethisch handeln.
Zertifikate wie die EcoVadis Gold-Auszeichnung
bieten Orientierung – sie stehen
für faire Arbeitsbedingungen und umweltbewusste
Lieferketten. Wer bei Street Food
Couture mit einfachen Mitteln überzeugen
möchte, muss das große Ganze im Blick
behalten.
Foto: Shameel mukkath
Effizient versiegelt
Foto: KOMET
Effizienz und Nachhaltigkeit bilden beim GreenVAC-Mehrwegsystem
von KOMET ein eingespieltes Team. Es basiert auf
einem umweltfreundlichen Vakuumiersystem, das in speziell entwickelten
Gastronorm-Behältern aus Edelstahl mit Sichtdeckeln
aus Hochleistungskunststoff arbeitet. Diese Technik ermöglicht
es, auch druckempfindliche Produkte wie Salate, Pilze oder Patisserie
ohne Verformung zu vakuumieren. Durch die Optimierung
der Lagerhaltung und des „Mise en Place“ entfällt das portionsweise
Umfüllen. Dank der stapelbaren Behälter in verschiedenen
Größen ist das System zudem besonders für die Gastronomie und
den Cateringbereich geeignet. KOMET bietet das komplette Green-
VAC-System ab sofort an und unterstützt damit alle, die ihre Effizienz
steigern und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit setzen möchten.
www.vakuumverpacken.de
Nachhaltig & plastikfrei
Angesichts steigender Umweltauflagen und eines wachsenden
Umweltbewusstseins setzen immer mehr Betriebe auf Alternativen.
Eine davon ist Greet, die plastikfreie Verpackungslinie von
MESSERLE. Greet steht für Verpackungen, die vollständig ohne
Plastik auskommen und höchste funktionale Ansprüche erfüllen.
Hergestellt aus HT-Board, einem ressourcenschonenden Material,
sind sie recycelbar und damit eine umweltfreundliche Alternative
zu herkömmlichen Einwegverpackungen. Die MESSERLE
Greet-Verpackungen bieten eine robuste, lebensmittelechte und
nachhaltige Lösung. Kunden erwarten nicht nur Qualität, sondern
auch verantwortungsbewusstes Handeln. MESSERLE unterstützt
Betriebe mit innovativen Verpackungslösungen. Jetzt auf Greet
umsteigen und aktiv Plastikmüll reduzieren!
www.messerle.com
Foto: Messerle
4/2025
ADVERTORIAL 63
PAPSTAR: Nachhaltige Verpackungslösungen
für die Gastronomie
Die Herausforderungen für eine grüne
Zukunft sind umfangreich: PAPSTAR
geht mit gutem Beispiel voran und
begleitet den gesamten Lebenszyklus seiner
Produkte. Das Unternehmen sieht sich
längst nicht mehr „nur“ als In-Verkehr-Bringer
von hygienisch und sicherheitstechnisch
einwandfreien Verpackungslösungen und
Einmalprodukten, sondern kümmert sich
auch nach dem Gebrauch um die stoffliche
Wiederverwertung.
Vielfältiges Sortiment für
umweltbewusste Verbraucher
Die Produktpalette umfasst über 5.000 Artikel,
die aus Materialien wie Holz, Zuckerrohr,
Bambus und Palmblatt hergestellt werden.
Diese Produkte sind biologisch abbaubar
und helfen, den ökologischen Fußabdruck
von Gastronomiebetrieben zu reduzieren.
Neben dem konsequenten Einsatz nachwachsender
Rohstoffe konzipiert PAPSTAR
auch fundierte Zero-Waste-Ansätze (faserrückgewinnende
Aufbereitungsprozesse
und Recycling) im Rahmen vieler Großveranstaltungen.
Europaweite Logistik- und
Servicekonzepte stellen die permanente
Verfügbarkeit der gesamten Produktpalette
sicher.
Grüne Fakten und grüne Zukunft
PAPSTAR positioniert sich somit nicht nur
als Anbieter von Einmalartikeln, sondern als
Partner für Gastronomiebetriebe, die Wert
auf ökologische Verantwortung legen. Durch
die Wahl von PAPSTAR-Produkten können
Gastronomen aktiv zu einer nachhaltigeren
Zukunft beitragen.
Info
Foto: Papstar
PAPSTAR Österreich Vertriebs AG
Villacher Straße 28b
A-9800 Spittal/Drau
+43 4762 61581
www.papstar.com
www.papstar-shop.at
64 MOBILITÄT
4/2025
Foto: Gastro/KI
Zukunftsweisende Mobilität
Wie moderne Mobilitätskonzepte den Betrieb nachhaltig und effizient gestalten.
Von Michael Heinz
Im Zuge des steigenden Umweltbewusstseins
und der rasanten Digitalisierung
gewinnt die E-Mobilität zunehmend an
Bedeutung – auch in der Hotellerie und im
Tourismus. Für Hoteliers und tourismusverantwortliche
Entscheider ist es heute
entscheidend, den Fuhrpark an die neuen
ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen
anzupassen. Neben dem klassischen
Dienstwagen rücken auch Gästeshuttlebusse
und Leihwagenservices immer mehr
in den Fokus, um den unterschiedlichen
Ansprüchen Ihrer Gäste gerecht zu werden.
In Österreich zeigt sich, dass Fahrzeuge mit
umweltfreundlichen Antrieben, hoher Energieeffizienz
und niedrigem CO 2 -Ausstoß
bevorzugt werden. Dabei spielt die aktuell
bis zum 31.05.2025 gewährte Förderung
von Elektrofahrzeugen eine zentrale Rolle –
geplante Anschaffungen sollten daher zügig
realisiert werden, um von den Förderungen
noch zu profitieren.
Bei der Fuhrparkplanung sind mehrere
Faktoren zu berücksichtigen. Neben den
reinen Anschaffungskosten sollten Sie die
gesamten Lebenszykluskosten im Blick
haben, die Aspekte wie Wartung, Betrieb
und Restwert betreffen. Insbesondere bei
E-Fahrzeugen ist die Reichweite ein bedeutender
Faktor: Prüfen Sie, ob die geplante
Fahrzeugflotte den täglichen Einsatzanforderungen
genügt. Ebenso wichtig ist der
Aufbau einer stabilen Ladeinfrastruktur.
Investieren Sie frühzeitig in ein Netzwerk
von Ladestationen, das Ihren betrieblichen
Anforderungen entspricht – egal, ob zentral
vor Ort oder über eine regionale Kooperation.
Ein gut durchdachtes Lademanagement
gewährleistet den reibungslosen
Betrieb und flexible Nutzung der Flotte.
Für den Einsatz im Gästetransfer bieten
sich geräumige und komfortable Elektrobusse
an, die für eine leise und angenehme
Fahrt sorgen. Im Rahmen des Leiwagenservices
oder als klassischer Dienstwagen
kommen besonders kompakte, agile E-Fahrzeuge
zum Einsatz, die sowohl in urbanen
Zentren als auch auf ländlicheren Strecken
ihre Stärken ausspielen. So lässt sich der
Fuhrpark optimal diversifizieren, um den
speziellen Bedürfnissen Ihrer Gäste gerecht
zu werden.
Ein weiterer Tipp: Starten Sie Pilotprojekte
mit einer überschaubaren Fahrzeugflotte.
Testen Sie verschiedene Modelle und
Nutzungskonzepte, um Praxistauglichkeit
und Wirtschaftlichkeit zu evaluieren. Kombinieren
Sie beispielsweise einen zentralen
E-Gästetransferbus mit flexiblen E-Dienstwagen,
um ein optimal abgestimmtes Mobilitätskonzept
zu schaffen. So können Sie
nicht nur Umweltaspekte berücksichtigen,
sondern auch den gestiegenen Komfortansprüchen
moderner Reisender gerecht
werden.
Nutzen Sie die aktuellen Fördermöglichkeiten
und stellen Sie sicher, dass Ihre
Fahrzeugflotte nicht nur umweltfreundlich,
sondern auch effizient, komfortabel und
wirtschaftlich aufgestellt ist – für einen reibungslosen
und attraktiven Service, der den
Gästen in Erinnerung bleibt.
4/2025
ADVERTORIAL 65
Foto: VW
Foto: ingobarenschee.com
Transformation einer Ikone
Neuer Transporter und Caravelle bilden mit Multivan, California und ID. Buzz das Bulli-
Spektrum der Neuzeit.
Mit dem Serienstart der neuen Generation
von Transporter und Caravelle
beginnt bei Volkswagen Nutzfahrzeuge
eine neue Ära – und zugleich wird
ein ikonisches Kapitel vollendet: Aus dem
Bulli von einst ist ein vielseitiges Spektrum
moderner Modelle geworden. Das neue
Bulli-Programm besteht nun aus den drei
Baureihen Transporter/Caravelle, Multivan/California
und ID. Buzz und bildet das
umfassendste Bulli-Portfolio aller Zeiten
– maßgeschneidert für nahezu jeden Einsatzzweck.
Mehr Raum, höhere Zuladung und
größere Anhängelasten
Der neue Transporter präsentiert sich
als echtes Multitool und hat sich in allen
Bereichen verbessert: Er bietet mehr Raum,
höhere Zuladung, größere Anhängelasten
und markant gestiegener Effizienz. Mit Kastenwagen-,
Kombi- und Pritschenwagenvarianten
ist er so vielseitig wie nie. Sein Pendant,
der Caravelle, ist der Spezialist für den
Personentransport. Bis zu neun Sitzplätze
machen ihn zur perfekten Wahl für Großraumtaxis
oder VIP-Shuttles. Beide Modelle
überzeugen mit einer klaren Designsprache,
die die Tradition der Bulli-Ikone ins Heute
überführt.
Profis am Werk
Transporter und Caravelle sind automobile
Werkzeuge für Profis – und das zeigt sich in
jeder Dimension. Die Fahrzeuge sind deutlich
gewachsen: Mit bis zu 5.450 mm Länge,
2.032 mm Breite und 9,0 m 3 Ladevolumen
setzen sie neue Maßstäbe im Segment.
Auch die Zuladung wurde optimiert – bis
zu 1,33 Tonnen können die neuen Modelle
tragen. Für noch mehr Flexibilität sorgen
die unterschiedlichen Radstände, die eine
passgenaue Anpassung an die Bedürfnisse
der Nutzer ermöglichen.
Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde konsequent
überarbeitet: Ergonomische Sitze
mit AGR-Zertifizierung, digitale Cockpitlandschaft
mit einem 12-Zoll-Instrumentendisplay
und 13-Zoll-Infotainment-Touchscreen
sowie ein digitaler Innenspiegel mit
Dashcam-Funktion sorgen für Komfort und
Sicherheit. Hinzu kommen neue „Edition“-
Modelle mit exklusiven Design-Features
– etwa einem schwarz lackierten Dach,
getönten Scheiben im Fahrgastraum und
stylischen Leichtmetallrädern.
Ein legendärer Klassiker
in der Neuzeit
In Österreich startet die neue Generation
mit einer großzügigen, serienmäßigen
Fünf-Jahres-Garantie (250.000 km) und
umfassender Serienausstattung, darunter
LED-Scheinwerfer, Spurhalteassistent und
„Keyless Start“. Damit gelingt Volkswagen
Nutzfahrzeuge die Transformation einer
Ikone – funktional, digital und bereit für die
Herausforderungen von morgen.
www.vw-nutzfahrzeuge.at
Seite 66 bis Seite 79
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pixabay
Unter Kollegen
Kolumne
Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz
– sie ist wirtschaftliche Notwendigkeit
und Zukunftsstrategie zugleich.
Der Tourismus lebt von einer intakten
Natur und kulturellen Vielfalt. Aber
auch von Betrieben, die investieren
können – in regionale Produkte, energieeffiziente
Technik und klimafreundliche
Mobilität. Viele Hoteliers tun das
längst. Doch nachhaltiges Handeln
darf kein Wettbewerbsnachteil sein.
Benötigt wird: Gezielte Förderprogramme
für nachhaltige Investitionen,
steuerliche Anreize für Öko-Sanierungen
und einen Abbau der Bürokratie,
die gute Ideen oft ausbremst.
Es braucht eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie
für den Tourismus
mit messbaren Zielen, Zeitplänen
und Budgets. Denn wer mehr verlangt,
muss auch mehr möglich machen.
Nachhaltigkeit heißt auch: Lebensqualität
für Gäste und Mitarbeitende.
Gute Luft, sauberes Wasser, regionale
Wertschöpfung. Das macht uns als
Destination stark – heute und morgen.
Die Politik ist gefordert, dafür den
Boden zu bereiten. Wir sind bereit,
unseren Teil zu leisten. Packen wir’s
an – gemeinsam für einen nachhaltig
erfolgreichen Tourismusstandort
Österreich.
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
4/2025
AKTUELLES 67
Meisterhafter Master
Bereits zum 16. Mal in Folge wurde das MCI Tourismus mit einem der
renommierten DGT-ITB Wissenschaftspreise ausgezeichnet. In der
Kategorie „Beste Nachwuchsarbeit“ erhielt MCI-Absolventin Gloria
Bukal, M.A., die begehrte Ehrung, die auf der weltweit größten Tourismusmesse,
der ITB, verliehen wurde. Die Auszeichnung wurde ihr für ihre
Masterarbeit zuteil, die sich mit der Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung
in der saisonalen Beschäftigung von Schneesportlehrern in der
Skischulbranche beschäftigt. Ihr Ziel war es, zu untersuchen, wie Schneesportlehrer
die Bemühungen ihrer Arbeitgeber in Bezug auf Arbeitszufriedenheit
und Bindung während ihrer saisonalen Tätigkeit wahrnehmen.
Die Auszeichnung gilt als Bestätigung für die exzellente Ausbildung und
fundierte Fachkompetenz des MCI Tourismus.
www.mci.edu
Foto: MCI Tourismus
Foto: Brandmedia
45 Jahre Engagement
Im April feierte der Verband der Privatvermieter Südtirols, südtirol privat,
sein 45-jähriges Bestehen. Gegründet 1980, setzt sich der Verband seit
jeher für die Belange der rund 1.000 Privatvermieter in Südtirol ein. „Es
ist an der Zeit, dass auch die kleinen Vermieter eine Stimme bekommen
und wir an einer qualitätsvollen Zukunft arbeiten“, formulierte südtirolprivat-Gründungspräsident
Sebastian Brugger 1980 in der Festschrift
des Verbandes. Ein zentrales Ziel bleibt die gesetzliche Verankerung des
Berufsbildes der Privatzimmervermietung, um klarer zu definieren, was
genau den Beruf umfasst, welche Aufgaben dazugehören und welche Qualifikationen
notwendig sind. Die neu gegründete Privatvermieterakademie
bietet zudem ein umfassendes Fortbildungsangebot für eine qualitätsvolle
Betriebsführung.
www.suedtirolprivat.com
Österreich trifft Asien
Unter dem Motto „Austria meets Asia“ vereinten Schüler
der Tourismusschule Bad Hofgastein im Rahmen eines
Themenabends heimische Spezialitäten mit den Aromen der
asiatischen Küche. Vom Finden des Mottos über die Zusammenstellung
des Menüs bis hin zur Dekoration sowie den
selbstgebackenen Glückskeksen als Tombola-Lose – sämtliche
Ideen wurden von den Jugendlichen entwickelt. Im
Mittelpunkt des Abends stand das Fusions-Menü, bei dem
österreichische Klassiker mit asiatischen Einflüssen kreativ
verschmolzen. So wurde etwa Sashimi vom Seesaibling in
Miso-Marinade serviert und Tauernlamm im Teriyaki-Stil
zubereitet. Den krönenden Abschluss bildete ein Erdbeer-
Rhabarber gefüllter Sticky-Rice-Knödel. Begleitet wurden die
Speisen von auserlesenen Tropfen der Weinagentur Jordan
aus Micheldorf.
www.ts-badhofgastein.at
Foto: Wolkersdorfer – Traumbild Gastein
Der Sommer
ist grün
Die Zeitkapsel birgt ein fiktives Tagebuch
der Bürgermeisterin von Linz aus
dem Jahr 2040 — ein Artefakt der Zukunft,
das die Gegenwart mit Visionen
herausfordert..
Foto: Linz Tourismus
Info
Green Claims im Tourismus
Der bereits seit 2023 veröffentlichte Richtlinien-Entwurf über umweltbezogene
Angaben („Green Claims-RL“) soll Greenwashing eindämmen und Konsumenten
helfen, fundierte Kaufentscheidungen auf der Grundlage zuverlässiger Umweltinformationen
zu treffen. Die von der Österreich Werbung herausgegebene Publikation
„Green Claims im Tourismus“ stellt einen Leitfaden dar, dessen Ziel es ist, den
österreichischen Tourismus- und Freizeitbetrieben die entsprechenden Werkzeuge
an die Hand zu geben und er unterteilt sich in zwei Abschnitte: Der erste Teil erklärt
die Grundregeln für die Verwendung von Green Claims. Der zweite Teil listet konkrete
Praxisbeispiele aus den Bereichen, Destinationen, Beherbergungsbetriebe,
Gastronomie sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen auf.
www.austriatourism.com/fileadmin/user_upload/Media_Library/NETA/
Nachhaltigkeit/Leitfaden_Green_Claims_im_Tourismus_final.pdf
Foto: BMWET sLKphoto.at_Sebastian Kreuzberger
4/2025
TOURISMUS 69
No na, werden vielleicht manche denken. Das ist doch selbstverständlich, wo um diese
Jahreszeit doch alles blüht.
Von Petra Pachler
Wir meinen das aber in zweierlei
Hinsicht, nämlich nicht nur das
blühende Grün, sondern auch das
nachhaltige. Was in Anbetracht des Klimawandels
nicht nur notwendig ist, sondern
mittlerweile auch in (fast) alle Köpfe gedrungen
ist.
Was hat das nun konkret mit dem
Tourismus zu tun? Na ja, einerseits, weil
vor allem der Tourismus von einer intakten
Natur lebt und andererseits, weil die
Angebote immer mehr auf Nachhaltigkeit
fokussieren. Fragt man gezielt nach aktuellen
Themen, so ist in jedem Bundesland
zumindest eines mit Grün dabei.
Fangen wir vielleicht gleich bei Wien
an, ist die Stadt doch kürzlich Mitglied des
International Network of Sustainable Tourism
Observatories (INSTO) der Welttourismusorganisation
UN Tourism geworden,
das sich dem nachhaltigen Tourismus verschreibt.
In dem Netzwerk sind Destinationen
versammelt, die ökologische und soziale
Auswirkungen der Tourismusentwicklung
analysieren und sich gemeinsamen Zielen
verschreiben.. „Wien orientiert sich an internationalen
Standards“, so der Wiener Tourismusdirektor
Kettner.
Im Rahmen des Vienna Sustainable Tourism
Observatory (STO) wird Wien künftig
regelmäßig Indikatoren in allen Dimensionen
der Nachhaltigkeit erheben und veröffentlichen.
Als Teil des INSTO-Netzwerks
von UN Tourism kann die Stadt zudem von
den Erfahrungen von aktuell weltweit 45
Destinationen profitieren.
Vegane Hüttenrunde
Die grüne Steiermark greift aktuelle und
nachhaltige Themen auf, wie Europas erste
vegane Hüttenrunde im Gesäuse oder den
Mariazeller Gründerweg „Gemeinsam pilgern
im Heiligen Jahr 2025“. Nicht zu vergessen
die Destination Ausseerland, die auf
dem Weg zur Umweltzeichen-Destination
ist.
Spannend klingt hier die neu belebte
Gesäuse Hüttenrunde, die als erster veganer
Höhenweg Europas auf jeder Hütte
mindestens ein veganes Gericht anbietet
– von Hüttenteigtaschen bis zum veganen
Kaiserschmarrn ist alles dabei.
In der Hochsteiermark wurde anlässlich
des Heiligen Jahres 2025 der historische
Mariazeller Gründerweg in Zusammenarbeit
mit vier Tourismusregionen neu belebt und
bietet nun auch spirituelle Kraftplätze.
www.steiermark.com
Wirtschaftsfaktor Golf in Salzburg
Ende Mai blickt im Salzburgerland bei der
Austrian Alpine Open alles auf den Golfplatz.
Das Event findet im Rahmen der
renommierten DP World Tour statt, die in
der Steiermark rund 8 Millionen Euro in der
Beherbergung und Gastronomie generiert.
Der Tross der Spieler, deren Begleitung und
Caddies, die Tourofficials, die TV-Crew und
das Team vor Ort sorgen in der Turnierwoche
für mehr als 4.000 Nächtigungen und
knapp eine dreiviertel Million Euro Umsatz
in den Beherbergungsbetrieben im Umfeld
des Golfclubs Gut Altentann. Da sind die
so genannten Sekundäreffekte wie Restaurantbesuche,
Einkäufe, Mietautos und
dergleichen nicht eingerechnet. Insgesamt
erwirtschaftet ein derartiger DP World Tour
Event rund 14 Millionen Euro Umsatz, der
zu knapp einem Drittel in der Region bleibt.
Neben dem Jubiläum 60 Jahre „The
Sound of Music“, dessen Thema schon ohne
Jubiläum jedes Jahr mehr als 300.000 Gäste
aus aller Welt ins SalzburgerLand bringt,
wird der Besucherstrom weiterlaufen.
www.salzburgerland.com
Die Donau als Tourismusmagnet
In Oberösterreich sind es Linz und die
Donauregion, die heuer im Fokus stehen.
Einen „mutigen Blick in die Zukunft“ riskiert
Linz nach eigener Formulierung mit
einer Destinationsstrategie, die sich auch
in der neu gestalteten Tourist Information
am Hauptplatz spiegelt: Ein Artefakt aus der
Zukunft – eine Zeitkapsel voller Visionen für
das Jahr 2040. Sie zeigt, wie sich die Stadt
entwickeln könnte und welche Wünsche
die Menschen für ihre Zukunft haben. Tourismus
wird als gesamtheitliches Konzept
gedacht, die Handlungsfelder umfassen
unter anderem die Förderung nachhaltiger
Mobilität und der Zertifizierung der Destination
mit dem Österreichischen Umweltzeichen
bis 2030.
60 Jahre Sound of Music beschert
Salzburg viele Touristen.
Foto: Salzburger Land
In der Donauregion stehen Landschaft
und Angebote an der Donau im Mittelpunkt,
inklusive Radfahren und Wandern. Und das
gerne in Kombination mit kulinarischen
Angeboten. Zum Thema Nachhaltigkeit
setzt man hier auf autoloses Reisen innerhalb
der Region, was mit E-Bikes und der
Schifffahrt gut zu machen ist.
donauregion.at
Auf die Räder!
Und dann wäre da noch Kärnten, das bereits
seit einiger Zeit auf das Raderlebnis setzt.
Und auch die besten Voraussetzungen dafür
hat: Rund um die Seen, ein bisschen Richtung
Berg und immer in Richtung Genuss.
Mit VELOVISTA, dem Rad- & Genuss Event
entlang der Seenschleife läutet man Ende
Mai die Radsaison ein. Was kann man aus
dem Themenschwerpunkt ableiten? Dass
auch Kärnten auf Nachhaltigkeit setzt,
denn CO 2 -freier als mit dem Rad, geht’s
wohl kaum.
www.kaernten.at
Alles gemeinsam ist die Ausrichtung hin
zum naturnahen Tourismus, was wiederum
eine intakte Natur voraussetzt. Und die
gibt’s nur mit nachhaltigem Engagement.
Und alle wissen es! Und tun etwas dafür.
Der Kreis schließt sich also.
70 TOURISMUS
4/2025
Kolumne
Bitte die letzte Meile
schließen!
Alle reden von Klimaschutz, dem
grünen Tourismus und wie wichtig
das ist. Und alle wissen auch, dass
die Anreise in den Urlaub eine der
größten Klimabelastungen ist.
Bahnfahren hat sich – nicht nur,
aber auch – durch das Klimaticket
in den letzten Jahren verzigfacht,
damit ist eigentlich der wichtigste
Schritt getan. Was aber nach
wie vor fehlt oder zumindest nur
lückenhaft vorhanden ist, das ist
die letzte Meile. Die Abholung vom
Bahnhof muss einfach kostenlos
werden, und zwar egal, wie weit
entfernt der Beherbergungsbetrieb
vom Bahnhof ist. Denn kein Urlauber
ist bereit, hohe Taxikosten in
Kauf zu nehmen, wenn er davor aus
Sparmaßnahmen die ÖBB-Sparschiene
gebucht hat.
Wenn Betriebe das aus Kostengründen
nicht machen können
oder wollen, dann sollten sich die
Tourismusvereine etwas einfallen
lassen und hier aktiv werden. Was
zum Teil auch schon passiert, denn
in immer mehr Tourismusregionen
werden Gäste-Cards ab der ersten
Nächtigung angeboten, die meist
den gesamten öffentlichen Verkehr
mit einbinden. Wäre das nicht
eine Idee, auch die Abholung von
der Bahn zu inkludieren oder zumindest
gegen einen kleinen Obolus
anzubieten?
Die Anreise mit dem Auto wird
immer unattraktiver, was vor allem
auch mit den zunehmenden Staus
zusammenhängt. Und die werden
mit Sicherheit nicht weniger. Also,
bitte das Thema mal kurz in die
Agenda für’s nächste Meeting aufnehmen!
Danke!
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
Mythen aufdecken
Aufgrund des Klimawandels
werden wir
in wenigen Jahren nicht
mehr Skifahren“ – dies
ist nur eines von vielen
Beispielen für Mythen,
die immer wieder im
Zusammenhang mit
dem Tiroler Tourismus
verbreitet werden. Dass
diese und viele weitere
Behauptungen nicht den
Tatsachen entsprechen, will das neugegründete
„F.acT – Zentrum für Tourismus, Forschung
und Medien“ unter dem Slogan „Mehr
Weitsicht durch Daten“ aufzeigen. F.acT wird
in enger Zusammenarbeit zwischen dem
Land Tirol, der MCI | Die Unternehmerische
Hochschule und der Universität Innsbruck
Grünes Rekordjahr
2024 verzeichnete das Österreichische
Umweltzeichen einen Rekord von 549
zertifizierten Veranstaltungen, das höchste
Ergebnis seit 2010. Besonders im Bereich der
Green Meetings stieg die Zahl der zertifizierten
Events von 2023 auf 2024 um 60 Prozent.
„Die Daten zeigen einen klaren Trend in Richtung
nachhaltige Events“, erklärt Julia Füreder,
Verantwortliche für Green Events und
Meetings. Die Zahl der Lizenznehmer stieg
durchgeführt. Es soll durch die wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit vermeintlichen
Halbwahrheiten und die gezielte Vermittlung
von belastbaren Daten das Bewusstsein für
die tatsächlichen Entwicklungen im Tiroler
Tourismus gestärkt werden.
www.mci.edu
ebenfalls kontinuierlich, und rund 720.000
Besucher nahmen 2024 an Green Events
teil. Diese Veranstaltungen, die strenge ökologische
und soziale Kriterien erfüllen, reichen
von Kongressen bis zu Festivals. Auch
in der Unterstützung seitens der Regierung,
die ökologische Standards für große Veranstaltungen
im Programm hat, zeigt sich die
zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit.
www.umweltzeichen.at
Foto: Land Tirol/Hörmann
4/2025
ADVERTORIAL 71
Foto: Studio Draussen
Foto: Kaindlstorfer
Kleine Abenteuer & große Panoramen
Aktivurlaub mit Herz und Seele.
Die Rad- und Wandertouren in der
Donauregion sind mehr als nur ein
aktiver Zeitvertreib. Sie sind eine
Reise zu den Wurzeln der Region. Mit jedem
Schritt und jedem Tritt in die Pedale, kommt
man unserer Geschichte, Kultur und unseren
Gastgeber:innen näher.
Egal, ob am Inn- oder Donauradweg, den
E-Bike Genusstouren, am Weitwanderweg
Donausteig oder den zahlreichen Wanderrouten,
unsere Aktivtouren hinterlassen
Ohh-, Ahh-, Mmh- und Wow-Momente, die
Herz und Seele berühren. In der Donauregion
Oberösterreich liegt eines der bekanntesten
und schönsten Postkarten-Motive
Österreichs – die Schlögener Schlinge. Hier
windet sich die Donau elegant und kurvenreich
durch die Landschaft und lässt jeden
Wandernden am Donausteig oder Radfan
am Donauradweg für ein Foto anhalten.
Genuss auf allen Wegen
Die Donauregion ist für bewusste Genussmenschen
und all diejenigen, die authentische
Eindrücke und Begegnungen mit Menschen
gerne auf sich wirken lassen und aus
ihnen Kraft schöpfen. Das gilt auch für das
Kulinarische, denn die Donau ist eine Quelle
des Genusses. Ob fangfrischer Donaufisch,
knackiges Gemüse aus den fruchtbaren
Ebenen des Eferdinger Beckens oder des
Machlandes - alles frisch und mit viel Liebe
zubereitet.
www.donauregion.at/kostbarkeiten
Auto aus, Radurlaub an
Die Donauregion ist ganz einfach ohne
Auto zu erkunden. Zu Fuß, am Rad, mit
dem Schwung des E-Bikes oder per Schiff
kommt man der Natur ganz nahe und erlebt
Momente, die auf vier Rädern womöglich
im Verborgenen bleiben würden. Von ausgewählten
Hotels und Campingplätzen gibt
es eine Reihe von autofreien Ausflugstipps,
die zum Entdecken der Region einladen. Inspiration
für Ihren Urlaub ohne Auto in der
Donauregion gibt es unter
donauregion.at/urlaub-vom-auto
DONAU.Erlebnis Card –
Sparen mit der Gästekarte
Ein wichtiger Wegbegleiter im Urlaub in
der oberösterreichischen Donauregion ist
die DONAU.Erlebnis Card. Die Gästekarte
bietet zahlreiche Vorteile bei rund 80 Partnern
in der Region – und das bereits ab der
ersten Übernachtung in vielen Unterkünften.
So gibt es unter anderem 50 Prozent
Ermäßigungen bei Top-Ausflugszielen,
Museen, Sportgeräte-Verleihstellen, Freibädern,
Badeseen und mehr. Auch kostenlose
und ermäßigte Fährfahrten gibt es inklusive.
donaucard.info
Kostenlose Karten, Tourenbeschreibungen,
GPS-Daten zum Gratis-Download,
buchbare Angebote gibt es unter
donauregion.at
info
Tourismusverband Donau
Oberösterreich
Lindengasse 9, 4040 Linz
+43 732 7277-888
info@donauregion.at
www.donauregion.at
Foto: CMVisuals
72 HOTELLERIE
4/2025
Foto: Christoph Weiss
Wer zertifiziert, gewinnt
Hotels mit dem Umweltzeichen gewinnen stark an Bedeutung!
Von Petra Pachler
Die Urlauber planen einen Urlaub vermehrt
nach nachhaltigen Kriterien
und der erste Schritt dabei ist die
Unterkunft. Unterkünfte und auch Gastronomiebetriebe,
die das Umweltzeichen
führen, haben hier einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.
Nachhaltigkeit im
Novotel Wien Hauptbahnhof
So setzt das Novotel Wien Hauptbahnhof
konsequent auf nachhaltige Praktiken im
täglichen Betrieb. Als Teil der internationalen
Hospitality-Gruppe Accor werden alle
Mitarbeiter von Anfang an umfassend zu
umweltbewusstem Verhalten geschult – sei
es durch Papiereinsparung beim Drucken,
dem bewussten Ausschalten der Beleuchtung
in ungenutzten Räumen oder den sparsamen
Umgang mit Wasser. Darüber hinaus
wird sowohl im Gästebereich, als auch in
allen weiteren Teilen des Hotels durch spezielle
Trennsysteme Wert auf eine stringente
Mülltrennung gelegt.
Auch Gäste können aktiv zur Ressourcenschonung
beitragen. Durch den bewussten
Verzicht auf täglichen Handtuch- und Bettwäschewechsel
leisten sie einen wertvollen
Beitrag zum Umweltschutz. Accor und das
Novotel Wien Hauptbahnhof belohnt das
Engagement: Für jeden Tag ohne Handtuchwechsel
wird ein Baum gepflanzt.
Für umweltbewusste Veranstaltungsplanung
bietet das Hotel die Möglichkeit,
Events als „Green Meeting und Green
Event“ zertifizieren zu lassen. Als lizenzierter
Anbieter für Green Meetings & Green Events
kann das Novotel jede geeignete Veranstaltung
nach der Richtlinie „UZ 62“ offiziell
zertifizieren und übernimmt auch bei Bedarf
den gesamten Zertifizierungsprozess für die
Kunden. https://all.accor.com/
Business in Grün
Seminare sind eine besondere Herausforderung,
wenn es um Nachhaltigkeit geht.
Andererseits sorgen in vielen Hotels gerade
Veranstaltungen für die Basisauslastung von
Montag bis Donnerstag und werden forciert.
Auch für die drei Häuser der Steigenberger
Gruppe in Wien und NÖ ist das Seminargeschäft
ein wesentlicher Faktor und so bietet
man den Gästen einen besonderen Service
mit dem Green-Meeting-Konzept. Ziel des
Angebots ist es, die ökologischen Auswirkungen
einer Veranstaltung über sämtliche
Phasen – von der Planung über die Durchführung
bis zur Abreise – zu minimieren.
Das Konzept basiert auf sich ergänzenden
Vermeidungs-, Reduktions- und Kompensationsmaßnahmen.
Alle Green Meeting Hotels stellen
Tagungsutensilien aus recycelten sowie
nachhaltigen Materialien zur Verfügung,
bieten bevorzugt regionale sowie saisonale
Lebensmittel an und kompensieren nicht
vermeidbare Treibhausgas-Emissionen
durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte.
Die Zertifizierung mit dem
Umweltzeichen ist sowieso klar. Steigenberger
Hotels & Resorts I Luxushotels online
buchen | H Rewards
Beide Beispiele zeigen, dass vor allem
auch große, internationale Hotelketten
den Trend der Zeit erkannt haben, und auf
nachhaltige Aspekte setzen. Was in diesem
Kontext noch viel schwieriger ist, weil man
langfristig auch alle Betriebe an Bord holen
muss, deren Länderstrukturen in diesem
Bereich noch nicht mal annähernd so weit
sind wie Österreich.
4/2025
HOTELLERIE 73
1. Wanderdorf in Oberösterreich
Das Curhaus Bad Kreuzen ist ein
Kur- und Wanderparadies zugleich und
Bewegung und Wohlfühlen gehen hier
Hand in Hand.
Bad Kreuzen, sieben Kilometer nördlich
der Donau bei Grein gelegen, begeistert
mit einer jahrhundertelangen Kneippkur-Tradition
und Wandernde finden hier
in der hügeligen Landschaft des Unteren
Mühlviertels ein wahres Wanderparadies.
Das 1. Wanderdorf Oberösterreichs ist der
ideale Ausgangspunkt, um den idyllischen
und naturbelassenen Strudengau zu erkunden.
Am Programm stehen überwältigende
und überraschende Aussichten auf die
Flusslandschaft, saftig grüne Hügel, unberührte
Landschaftsstriche und erfrischende
Touren durch die Klammen und Schluchten.
Natur- und erlebnisorientiertes Wandern,
zeitgemäße touristische Angebote, eine
intakte Infrastruktur und Serviceleistungen
ermöglichen Wanderfans ein natürliches
Lebensgefühl und eine der wohl schönsten
Wanderauszeiten. Nach den Genusswanderungen
entspannt es sich am besten in
einem der vier Wanderbetriebe, die auch
buchbare Wanderurlaube anbieten.
Für gesundheitsbewusste
Wanderfans
Eine gesunde Auszeit erlebt man dabei im
Curhaus Bad Kreuzen. Hier lässt man sich
von der Natur und den einzigartigen Angeboten
verzaubern und kehrt erfrischt und
gestärkt in den Alltag zurück. Das Curhaus
lädt zu Angeboten wie „Bewegung für die
Seele“ oder „Verwöhn-Tagen für die Frau“
ein, bei denen die ganzheitliche Frauenheil-
Massage MANNEA im Mittelpunkt steht.
Die Anwendung wurde sogar zum Best Signature
Treatment Europas ausgezeichnet.
Das Curhaus bietet zudem einen besonderen
Service: Gäste werden auf Anfrage vom
Bahnhof Grein-Bad Kreuzen oder Amstetten
abgeholt, um ihren Aufenthalt so angenehm
wie möglich zu gestalten.
www.curhaus.at
Foto: Erber
AUSZEIT UND WELLNESS
7 Nächte genießen - nur 6 bezahlen!
Gönnen Sie sich eine wohltuende Pause vom Alltag und
schenken Sie Körper, Geist und Seele neue Energie. Im
Hotel Curhaus Bad Kreuzen erwartet Sie eine Woche voller
Ruhe, Genuss und natürlicher Heilimpulse. Nutzen Sie
diese Gelegenheit, um sich selbst etwas Gutes zu tun!
» Vollpension „Gesunde Auszeit“
» Teilnahme am 5-Säulen-Gästeprogramm
» DONAU.Erlebnis Card mit vielen Vorteilen
PREISE
EZ/DZ „Klösterlich“ € 648,-
EZ/DZ „Komfort“ € 912,-
EZ/DZ „Studio“ € 960,-
Preise pro Person, exkl. Ortstaxe. Gültig bis Dezember 2025. Buchbar
ausschließlich von Dienstag bis Dienstag.
HOTEL CURHAUS BAD KREUZEN
Bad Kreuzen 106 · 4362 Bad Kreuzen
07266/6281 · badkreuzen@marienschwestern.at
www.curhaus.at
©OberoesterreichTourismusGmbHMartinFickert
74 TOURISMUS & HOTELLERIE
4/2025
Kolumne
Grüne Hotellerie –
Nachhaltigkeit als
Erfolgsfaktor
Nachhaltigkeit entwickelt sich
in der Hotellerie vom Trend zunehmend
zu einem Must-have.
Gäste legen mehr Wert auf umweltfreundliche
Unterkünfte
– Betriebe, die auf nachhaltige
Konzepte setzen, profitieren
mehrfach. Sie sprechen umweltbewusste
Besucher:innen an,
senken langfristig Kosten und
stärken die Positionierung als verantwortungsbewusster
Betrieb.
Von energieeffizienten Gebäuden
über regionale Küche mit
frischen (Bio-)Lebensmitteln bis
hin zur ressourcenschonenden
Betriebsführung inklusive erhöhtem
Bewusstsein aller Mitarbeiter:innen
– nachhaltige Maßnahmen
steigern die Qualität und
Attraktivität eines Hotels. Dabei
reduziert umweltbewusstes Wirtschaften
den ökologischen Fußabdruck
und steigert die Wettbewerbsfähigkeit.
Zertifizierungen wie das Österreichische
Umweltzeichen für
Hotels setzen klare Standards
und machen nachhaltiges Engagement
sichtbar. Nachhaltigkeit
wirkt über den eigenen Betrieb
hinaus und trägt maßgeblich
zum Ausbau eines umweltfreundlichen
Tourismus in den Regionen
bei. Wer in Nachhaltigkeit investiert,
investiert in die Zukunft – für
Gäste, die Region und den langfristigen
Erfolg des eigenen Betriebs.
Julia Füreder, BSc.
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Finanzierung im Wandel
Wie geht es weiter mit der
Finanzierung im Tourismus?
Diese Frage stand im Fokus des
ÖHV-Forums in Lech. 120 Teilnehmer
nutzten die Gelegenheit,
sich über Herausforderungen wie
Basel IV, ESG-Anforderungen und
alternative Finanzierungsformen
auszutauschen. „Spielraum für
Investitionen ist das Um und Auf
für die Zukunft unserer Unternehmen“,
betonte ÖHV-Präsident
Walter Veit. Erfahrene Experten
und Insider lieferten praxisnahe Einblicke.
Klar wurde: Die Finanzierungslandschaft
ist im Umbruch. Forderungen wie eine Entbürokratisierung
der Kreditvergabe und der
Ausbau von Förderinstrumenten standen
dabei im Raum. In Praxisbeiträgen gaben
Wo Bäume heilen
In Osttirol, wo Bäume heilen und Abenteuer
wachsen, wird der Wald zur natürlichen
Medizin. 680 Quadratkilometer grüne Lunge
bedecken rund 31 Prozent der Region – ein
Ort der Ruhe, Heilung und Inspiration. Das
Wald eine Art Medizin ist, beweist das Waldbaden,
das Stress lindert, den Blutdruck senkt
und das Immunsystem stärkt. In Japan wird
es sogar ärztlich verschrieben. Für Kinder ist
der Wald mehr als ein Spielplatz – auf dem
Brancheninsider konkrete Tipps und nach
intensiven Diskussionen boten Skifahren
mit Benni Raich und ein kulinarischer
Abschluss einen geselligen Rahmen für Networking.
www.oehv.at
neuen Waldwichtelweg in Sillian entdecken
sie Naturgeheimnisse mit allen Sinnen.
Wer barfuß durch Moos schreitet, die Stille
genießt und die Baumkronen betrachtet,
spürt innere Ruhe. Und Walderzeugnisse
wie Heilkräuter, Beeren und Zirbenschnaps
nähren Körper und Seele. Bei geführten
Touren rund um den Tristacher See wird
Waldbaden in Osttirol zum tiefgehenden
Erlebnis.
www.osttirol.com
Foto: ÖHV/Lechner
Foto: TVB Osttirol/Peter Maier
4/2025
HOTELLERIE 75
Wein trifft Wellness
Der Weinfrühling im Balance
Resort.
Wenn Wein auf Wohlbefinden trifft und
Kulinarik nicht inszeniert, sondern
gelebt wird, dann ist im Falkensteiner
Balance Resort Stegersbach Frühling. Am 10.
Mai wird dort erstmals der Balance Resort
Weinfrühling gefeiert – eine Hommage an
den Genuss in all seinen Facetten.
Im Mittelpunkt stehen vier ausgewählte
Winzer aus dem Südburgenland – darunter
das Weingut Jalits, das biodynamisch arbeitende
Weingut Grosz sowie die Familienbetriebe
Horvath und Glatz. Sie alle eint
die Liebe zum Handwerk und ein klares
Bekenntnis zur Herkunft. Ihre Weine spiegeln
den Charakter der Region wider: mineralisch,
strukturiert, dabei immer zugänglich.
Kulinarisch geht es bewusst reduziert zu.
Kein Fine Dining, sondern ehrliche Tellerküche:
Frisch zubereiteter Schmarren, begleitet
von Gegrilltem – herzhaft, unkompliziert,
aber mit Anspruch. Dazu Live-Musik, die
den Tag in zwei akustische Hälften teilt:
zunächst traditionelle Volksmusik mit
Ziehharmonika und Gesang, später das Duo
Christoph Koglmann & Valentina Probst mit
Jazz- und Popklängen.
Gespielt wird, je nach Wetterlage, entweder
im Freien oder in der lichtdurchfluteten
Living Lounge. Ergänzt wird das Programm
durch thematisch abgestimmte Aktivangebote
– etwa geführte Spaziergänge mit
Weinbezug oder kleine Workshops, kuratiert
vom hauseigenen Aktivteam.
Der Weinfrühling versteht sich nicht
als klassisches Tasting-Event, sondern als
bewusst gesetzter Gegenpol zum hektischen
Alltag – ein Nachmittag, an dem Wein, Kulinarik
und Natur ganz selbstverständlich
zusammenspielen.
Für Hotelgäste ist der Eintritt inkludiert.
Auch externe Besucher sind willkommen –
um Anmeldung wird gebeten: reservations.
balanceresort@falkensteiner.com.
Tipp: Der Weinfrühling lässt sich ideal
mit einem Day SPA verbinden – Wein &
Wellness, wie gemacht für einen perfekten
Frühlingstag.
www.falkensteiner.com/balance-resort-stegersbach
Foto: Falkensteiner Stegersbach
ADVERTORIAL
Foto: Derenko
Italienische Eleganz
Am Wiener Graben erstrahlen die neugestalteten
Büroräumlichkeiten von
Campari Austria, in einem Design, das italienische
Raffinesse mit dem Charme der
Wiener Architektur vereint. Zuständig dafür,
war das Innenarchitektur Büro Derenko. Mit
Liebe zum Detail entstand eine Arbeitswelt,
die die Markenidentität in jedem Raum
spürbar macht. Das markante Atrium, das
zwei Stockwerke visuell miteinander verbindet,
bildet das Zentrum des neuen Designs.
Neben der markenspezifischen Gestaltung
wurde großer Wert auf Funktionalität gelegt.
So umfasst der neue Co-Working-Space
semi-private Meetingbereiche, eine Workshop-Zone
und ergonomische Arbeitsplätze.
Nachhaltigkeit und Qualität wurden durch
die Verwendung hochwertiger Materialien
sowie die Wiederaufbereitung bestehender
Möbel in den Mittelpunkt gestellt.
www.derenko.at
76 HOUSEKEEPING
4/2025
Foto: pixabay
Sauberkeit in Grün
Nur wer weiß, wie umweltfreundliche Hygiene funktioniert, kann sie auch richtig anwenden.
Von Petra Pachler
Deshalb bieten Marktführer im Bereich
Hygiene regelmäßig auch Schulungen
an, denn neue Produkte, und das sind
vermehrt umweltfreundliche, brauchen
mitunter eine andere Anwendung. Die 17
Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen
(SDGs) sind Grundlage eines nachhaltigen
Unternehmens und auch im Reinigungsbereich
gilt, dass nicht nur die Produkte selbst
umweltfreundlich sein sollen, sondern auch
deren Herstellung.
Wer ökologisch richtig reinigen möchte,
muss auf Desinfektionsmittel herkömmlicher
Art sowie auf Duftverbesserer verzichten.
Der sparsame Umgang ist ein
wesentlicher Bestandteil, denn alle Chemikalien
haben Auswirkungen auf Umwelt
und Gesundheit. Die optimale mechanische
Kraft kann durch Mikrofasertücher erreicht
werden.
Die Wirkung der Zimmer
Besonders Beherbergungsbetriebe, die eine
Zertifizierung mit dem Österreichischen
Umweltzeichen anstreben, sind interessiert,
auch im Reinigungsbereich nachhaltig
zu agieren. Denn für den Erhalt des Labels
müssen alle Bereiche entsprechend ausgerichtet
sein.
Die Zimmer sind das Herz eines Hotels
und das, was in Erinnerung bleibt. Umso
mehr ist gerade hier auf Sauberkeit zu
achten, und zwar nicht nur wegen der
Hygiene, sondern auch für das Image. Eine
blitzende Türklinke, eine Oberfläche, die
sich spiegelt und natürlich die hundertprozentige
Sauberkeit im Sanitärbereich sind
Must haves.
Denn die Küche kann noch so gut und
der Mitarbeiter noch so freundlich sein –
eine schmutzige Toilette bleibt im Gedächtnis
haften und überlagert alle positiven
Erlebnisse.
Weniger ist mehr
Gerade bei den umweltfreundlichen Produkten
ist weniger oft mehr, was nicht nur
der Umwelt, sondern auch der Unternehmenskasse
gut tut. Gut und richtig dosiert,
erzielen sie eine gute Reinigung und damit
ausreichend Hygiene. Reinigungsmittel, die
mit dem ÖKO-Level versehen sind, sind als
nachhaltig einzustufen. Und auch das gute
alte Soda ist in manchen Bereichen eine
gute Alternative und ein wahrer Fettkiller.
Wiederverwendbare Baumwoll-Putztücher
sollten ohnehin selbstverständlich sein,
denn sie sind gut bei 60 Grad in der Waschmaschine
zu reinigen. Bei den Schwämmen
sind Luffa-Schwämme umweltverträglicher,
da sie schneller abgebaut werden.
4/2025
HOUSEKEEPING 77
120 Jahre Hygiene
Was als Seifensiederei im Jahr 1905
begann, ist heute ein führendes Unternehmen
in der Hygienebranche – zum
Jubiläum wird ein neues Kapitel aufgeschlagen:
Im Mai 2025 eröffnet hollu eine
brandneue Produktionsstätte, ein entscheidender
Schritt für die Zukunft des
Unternehmens. „Ein Meilenstein, der unsere
gesamte Erfolgsgeschichte prägt“, so Simon
Meinschad, Geschäftsführer von hollu, und
Werner Holluschek, Inhaber des Unternehmens
und Urenkel des Gründers.
Heute beschäftigt hollu rund 450 Mitarbeitende
und betreut etwa 20.000 Kunden.
Das Familienunternehmen betreibt neun
Niederlassungen in Österreich, Italien
und der Schweiz und geht mit zahlreichen
Hygiene-Innovationen weit über das klassische
Reinigungsprodukt hinaus. Der hollu
Campus in Zirl wurde in den letzten Jahren
kontinuierlich erweitert und entspricht nun
den neuesten ökologischen und technischen
Standards. Die neue Produktionshalle wird
nachhaltig betrieben und basiert daher auf
einem einzigartigen Energiekonzept. Denn
in der hollu DNA steckt der Drang nach
Entwicklung: Bereits 2018 integrierte das
Unternehmen die 17 Nachhaltigkeitsziele
der Vereinten Nationen vollständig in seine
Strategie. Zum Jubiläum lädt hollu am 17.
Mai 2025 zum Tag der offenen Tür ein, bei
dem Besucher einen Blick hinter die Kulissen
werfen können.
www.hollu.com
Foto: Hollu
Foto: Medeco Cleantec
Dampf versus Bettwanze
Bettwanzen
sind schwer zu
bekämpfen, denn
die Blutsauger entwickeln
Resistenzen
gegen Insektizide.
Städtische
Bettwanzen sind bis
zu 33.000 Mal resistenter
als laborgezüchtete
Artgenossen.
Enzyme, die
die Gifte abbauen,
werden durch
ständigen Kontakt
mit Insektiziden in
höheren Mengen produziert. Das bedeutet, dass herkömmliche
Mittel oft wirkungslos sind. Eine wirkungsvolle Lösung bietet der
Micro-Trockendampfreiniger von Medeco Cleantec. Mit einem
neuen Aufsatz wird die Temperatur des bereits überhitzten
Dampfes nochmal auf 150 °C erhöht – heiß und trocken genug,
um Bettwanzen und ihre Eier zu vernichten, ohne Oberflächen zu
schädigen. Der heiße Micro-Trockendampf dringt dabei bis in die
kleinsten und entlegensten Ritzen und Hohlräumen vor und sorgt
für eine chemiefreie Schädlingsbekämpfung.
www.medeco-cleantec.de
JUBILÄUMS-
ANGEBOTE FÜR
STRAHLENDE BÖDEN
Ihr Boden erzählt eine Geschichte – wir helfen Ihnen,
diese zu erhalten. Mit hollu an Ihrer Seite werden Hygienekonzepte
nicht nur umgesetzt, sondern erlebbar.
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78 KARRIERE
4/2025
Foto: Bunda / stock.adobe.com
Heute lernen, morgen handeln
Die Klimakrise ist ungerecht: Wer heute jung ist, trägt die Folgen von morgen. Doch zwischen
Zukunftsangst und Tatendrang wächst eine Generation heran, die Verantwortung übernehmen
will.
Von Nele Klaffl
Die Bildungseinrichtungen des Landes
stellen sich zunehmend auf diesen
Wandel ein – und machen Nachhaltigkeit
zur Bildungsaufgabe.
Vom Klassenzimmer zur
Klimapraxis
An der HLT Bad Gleichenberg widmen
sich gleich zwei Zusatzqualifikationen
dem nachhaltigen Wirtschaften. Seit 2015
können Schüler zu Energiemanagern für
Tourismus ausgebildet werden.
In Kooperation mit Energie Steiermark
und weiteren Partnern lernen sie, wie ein
bewusster Umgang mit Energie realisiert
wird. Noch umfassender greift die Ausbildung
zum Nachhaltigkeitsmanager im
Tourismus – ein EU-zertifiziertes Programm
in Zusammenarbeit mit der FH Joanneum.
Hier wird Nachhaltigkeit als strategisches
Werkzeug vermittelt. Damit grüne Ideen
nicht nur gut gemeint, sondern auch gut
gemacht sind.
www.tourismusschule.com
Auch das MODUL in Wien hat Nachhaltigkeit
in den Lehrplan verankert. Im
Ausbildungsschwerpunkt „Nachhaltiges
Tourismus- und Eventmanagement“ lernen
die Jugendlichen, wie Reisen klimafreundlich
und Veranstaltungen ressourcenschonend
geplant werden können. Im Fach „Sustainable
Traveling“ steht dabei im Fokus, wie
Touristen mit möglichst kleinem Fußabdruck
unterwegs sein können.
www.modul.at
Wachstum durch Weiterbildung
Nicht nur der jüngste Nachwuchs wird auf
die Herausforderungen der Branche vorbereitet.
Auch das Weiterbildungsangebot
wächst. So bietet die FH Joanneum im Masterstudiengang
Gesundheits-, Tourismusund
Sportmanagement eine Spezialisierung
auf „Lebensqualität und Nachhaltigkeit im
Tourismus“. Wer es kompakter bevorzugt,
kann bei der ÖHV einen zweitägigen Kurs
absolvieren, in dem es um die Entwicklung
nachhaltiger Betriebskonzepte geht– inklusive
Zertifikat für Nachhaltigkeitsmanagement.
www.fh-joanneum.at
www.oehv.at
Im Süden des Landes macht sich die FH
Kärnten für einen verantwortungsvollen
Tourismus stark. Im Rahmen eines EU-Projekts
wird eine digitale Kursreihe zu nachhaltigem
Destinationsmanagement angeboten.
Zusätzlich laden kostenlose Webinare
zur Vertiefung ein – von kultureller Nachhaltigkeit
bis zur Messung sozioökonomischer
Auswirkungen.
www.wenatour.eu
Zukunft im Gepäck
Nachhaltigkeit wird zur Grundausstattung
– theoretisch fundiert, praktisch
erprobt und zunehmend selbstverständlich.
Wer heute lernt, wie man verantwortungsvoll
wirtschaftet, arbeitet morgen in einer
Branche, die ökologische, ökonomische und
soziale Verantwortung neu denkt.
4/2025
KARRIERE 79
Zukunftsfit
Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung
in Salzburg
endete der zweite Lehrgang
der dna Management Akademie
– ein praxisorientiertes
Weiterbildungsprogramm
des Destinations-Netzwerks
Austria (dna). 14 engagierte
Fachkräfte aus ganz Österreich
erhielten ihr wohlverdientes
Zertifikat als sichtba-
Foto: dna
res Zeichen für ihr neu erworbenes Know-how im strategischen
Destinationsmanagement. Der Lehrgang vermittelte umfassendes
Wissen zu allen relevanten Aspekten des modernen Tourismusmanagements
– von den Grundlagen des Systems Tourismus in
Österreich über Organisations- und Finanzierungsformen, GmbH-
Recht, Nachhaltigkeitsstrategien bis hin zu Digitalisierung und
Innovationsmanagement. Die dna Management Akademie findet
alle zwei Jahre statt – 2025 startet zudem erstmals die neue dna
Nachhaltigkeits-Akademie.
www.dna-tourismus.at
Erfolgsfaktor Hygiene
Die Covid-19-Krise hat die Bedeutung
von Hygiene in Hotels verstärkt,
doch viele Betriebe haben
noch immer kein professionelles
Reinigungssystem. „Wir sehen, dass
viele Angebote zum Thema Hygiene
auf die Hotellerie einprasseln.
Vieles ist gut, aber nicht alles macht
operativ Sinn“, erklärt die Beraterin
Maria Th. Radinger. Daher plädiert
sie gemeinsam mit Stefan Nungesser,
Professor und Programmleiter für
Hotel Management an der FH Kärnten,
dass Reinigungssysteme an die
Foto: Jonathan Borba
Bedürfnisse des Betriebs angepasst
werden müssen. So ist ein Reinigungssystem, wie das HACCP-
Farbleitsystem, entscheidend für hygienische Standards. Darüber
hinaus sind hochwertiges Arbeitsmaterial und kontinuierliche
Schulungen für Mitarbeitende unerlässlich, um höchste Hygienestandards
in allen Bereichen zu gewährleisten.
www.fh-kaernten.at
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80 PERSONALIA
4/2025
Foto: Filta DACH GmbH Foto: Coca-Cola HBC Österreich
Foto:Vicky Posch
Neue General Managerin
Die designierte General Managerin Mirela Toljan Jakomin
übernimmt ab Mai die Verantwortung für rund 800
Mitarbeitende des Getränkeanbieters
Coca-Cola HBC
Österreich und folgt damit auf
Herbert Bauer. Die gebürtige
Kroatin verfügt über langjährige
Unternehmenserfahrung.
So trägt sie seit 2023 als Group
Chief Procurement Officer
maßgeblich zu den positiven
Finanzergebnissen des Unternehmens
bei.
https://at.coca-colahellenic.com/
Neue Wege
Seit April 2025 trägt Filta Deutschland den neuen Namen
Filta DACH GmbH. Savvas Nikolaidis übernahm zudem
die Geschäftsführung sowie die Rolle des Masterfranchisers
für Deutschland, Österreich und die Schweiz von Jos
van Aalst, der sich in
den Ruhestand verabschiedete.
Nikolaidis,
der Filta bereits in den
Benelux-Ländern aufgebaut
hat, wird nun das
nachhaltige Wachstum
in der DACH-Region
vorantreiben.
www.filtafry.de
Marktneuheit
Clara Aue, Gault Millau Newcomerin
des Jahres 2022
und bestplatzierte Frau der
Rolling Pin Best Chefs Top 100,
erkochte in den letzten Jahren
zwei Hauben für das Biohotel
Gralhof. Jetzt wechselte sie
zurück in ihre Heimatstadt und
wird die Küche des Heu&Gabel
am Meidlinger Markt verantworten.
Dort möchte sie Kronländer-Küche
anbieten – mit
starkem französischem Einfluss
und handwerklichem Können.
www.heuundgabel.at
Agilität im On-Trade
DIAGEO ernennt
Samuel Schawalder
zum Head
of On-Trade für
die Schweiz und
Markus Kopfer zum
Pendant für Österreich.
Damit übernehmen
die beiden die Leitung des On-Trade-Geschäfts und
verantworten das Key-Account- sowie das Field-Force-Team,
einschließlich der Luxury Brand Ambassadore. Diese Neuaufstellung
soll die Agilität steigern, die Marktnähe verbessern
und die interne Zusammenarbeit fördern.
www.diageo.com
Von Softdrinks zum Bier
Die Stieglbrauerei hat einen
neuen Geschäftsführer für
Marketing, Vertrieb, Logistik
& HR: Herbert Bauer übernahm
mit Anfang April den
Vorsitz der Geschäftsführung
der österreichischen Privatbrauerei.
Bauer hat Erfahrung
mit Familienunternehmen,
verfügt über hohe Gastro-
Kompetenz und bringt über 20 Jahre Managementerfahrung
mit. Zuletzt fungierte er als General Manager bei Coca-Cola
HBC Österreich.
www.stiegl.at
Frischer Wind
Das Steigenberger Hotel &
Spa Krems steht unter neuer
Leitung: Angelika Ponecz bringt
frischen Wind in die Wachau.
Die erfahrene Hotelière setzt
auf Genuss, Gesundheit und
Events mit Weitblick – buchstäblich,
vom Sky Garden über
den Weingärten. Ihre Vision: ein
Ort der Begegnung für Gäste
und Einheimische, der moderne
Gastlichkeit mit regionaler Verbundenheit
vereint. Ein Neuanfang
mit Stil und Substanz.
www.krems.steigenberger.at
Foto: DIAGEO
Foto:Style up our Life Foto: Stiegl
4/2025
BUCHTIPPS 81
Foto: DK Verlag
Foto: Buchcontact
Foto: DK Verlag
Freude am Kochen
Für warme Tage
Meera Sodha, britische Bestsellerautorin
und Vegan-Kolumnistin,
fand nach Jahren der Leere durch
das Kochen von einfachen Abendessen
wieder zurück zur Freude am
Essen. Ihr persönlichstes Kochbuch
vereint 120 vegetarische und vegane
Rezepte aus Asien und der Levante.
Ob gebackener Butter-Paneer, Kimchi-Tomaten-Spaghetti
oder gebratene
Melanzani in Satay-Sauce –ihre
Gerichte machen einfach „happy“.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 320 Seiten
Einband: Gebunden
29,95 €, ISBN: 978-3-8310-5078-9
Nach den Büchern „Stelzendorfer
Tortenzauber“ und
„Stelzendorfer Lieblingsfrühstück“
präsentiert Doreen
Bergmann nun ihr drittes
Werk. In diesem widmet
sie sich der Leichtigkeit des
Sommers. Über 80 vegetarische
Rezepte –wie Pulled
Mushrooms, ein scharfer
Melonensalat oder Mini-Knoblauchbrötchen – laden dazu ein,
das perfekte Sommerfest zu feiern. Abgerundet wird das Buch
durch Geschichten aus Stelzendorf.
www.patisserie-bergmann.com
Umfang: 188 Seiten
Einband: Gebunden
30 €, ISBN: 978-3-9825586-2-2
Tradition in neuem Glanz
Sascha Stemberg tischt authentische
deutsche Gerichte mit
modernem Twist auf – ehrlich, kreativ
und mit einer Prise Raffinesse. In
über 80 Rezepten wie Fish & Chips
von der Forelle oder Düsseldorfer
Senfrostbraten zeigt er, wie Traditionelles
modern interpretiert wird.
Als Küchenchef im Michelinstern-
Restaurant Haus Stemberg vereint
er Handwerk mit Innovation und
tut dies in seinem Buch gleich.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 240 Seiten
Einband: Gebunden
29,95 €, ISBN: 978-3-8310-5039-0
Foto: Ulmer
Foto: Südwest
Foto: Tyrolia Verlag
Fünf Teige, 55 Rezepte
Teig ohne Tier
Von Hand illustriert, von Hand erlesen
und von Hand gebacken – so
lässt sich dieses kleine Backbüchlein
zusammenfassen. Von Brioche über
Tartelettes, Mini-Pizzen, Croissants
bis hin zu Focaccias und Zimtschnecken,
findet man in diesem Buch
köstliche Gebäcke und Social Media
Trends. Mit nur fünf Teiggrundlagen
stellt Bäckerin Mimi 55 kreative
Rezeptideen vor – verpackt als handillustriertes
Notizbuch.
www.ulmer.de
Umfang: 144 Seiten
Einband: Klappenbroschur
16,50 €, ISBN: 978-3-8186-2486-6
In seinem Buch präsentiert Shane
Martin über 70 Rezepte – ohne
tierische Zutaten! Ob luftiges Brioche
oder saftiges Zitronenbrot,
die Rezepte sind sowohl für Back-
Neulinge als auch für erfahrene
Profis geeignet. Mit natürlichen
Zutaten und hilfreichen Tipps
zeigt er, wie man auch ohne Eier,
Milch und Butter köstliche Brote,
Muffins und Cracker kreieren kann
und dabei einen nachhaltigen
Lebensstil fördert.
www.penguin.de
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
22, 70 €, ISBN: 978-3-517-10395-2
Alles kann, nichts muss
Seit fast 20 Jahren widmet sich
Florian Seidl seiner Kochkolumne
„MundArt“ – und diese Erfahrung
spiegelt sich in seinem Buch wider.
Hier versammelt er raffinierte
Gerichte von der einfachen Radieschensuppe
bis zur Bouillabaisse, von
Salzburger Nockerln bis hin zu Baba
Ganoush und Indischer Kartoffelfrittata.
Und neben hippem Rhonentartar
darf auch einmal ein deftiger
Gänsebraten auf den Tisch kommen.
www.tyroliaverlag.at
Umfang: 232 Seiten
Einband: Gebunden
29 €, ISBN: 978-3-7022-4274-9
82 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
4/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
8. 5. 2025 22. 5. 2025
Food Getränke Non-Food
• Grillen & Gewürze
• Sommer Dessert
• Fleisch & Markt
• Pommes & Co
• Ethno: Burger &
BBQ
• Fassbiere +
Schankpflege
• Alkoholfreie Drinks
• Vodka & Gin
• Kaffee & Tee
• Hygiene: Geräte &
Chemie
• Küchentechnik:
Griller &
Outdoorküchen
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
• Landes-Tourismusvereine
• Architektur: Holz-Design
• Karriere: Aus- &
Weiterbildung
Tourismus Spezial
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479
84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.
› Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN
AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von
PEFC-zertifiziert
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Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische
Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter
Wäldern
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Alle Preise sind unverb., nicht kart. Angebotspreise für den e-Transporter Kombi First Edition mit 100 kW/136 PS. 1) Erhalten Sie serienmäßig eine um 3 Jahre verlängerte Garantie im Anschluss
an die 2-jährige Herstellergarantie, bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 250.000 km (je nachdem, welches Ereignis als Erstes eintritt). Über die weiteren Einzelheiten zur
Garantie informiert Sie Ihr Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Bei Aus- und Aufbauten nur gültig für werksseitigen Lieferumfang. 2) Der Angebotspreis enthält folgende Boni: E-Power
Bonus gültig für e-Transporter, e-Kombi und e-Caravelle bis 30.06.2025 (Kaufvertrag) Unternehmerbonus: Erhältlich für Unternehmer mit gültiger UID-Nummer bei Kauf und Zulassung bis
31.12.2025 bzw. solange der Vorrat reicht. Porsche Bank Bonus Unternehmer bei Porsche Bank Finanzierung, Mindestlaufzeit 36 Monate, Mindest-Nettokredit 50 % v. Kaufpreis. Gültig bis
30.06.2025 (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Nicht für Flottenkunden, Behörden, ARAC. Porsche Bank Servicebonus: Aktion für alle Modelle von Volkswagen Nutzfahrzeuge (ausgenommen
neuer Transporter TDI) gültig bis 30.06.2025 (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Bei Porsche Bank Finanzierung im All Inclusive-Paket mit SERVICE oder topSERVICE. Mindestlaufzeit 36 Monate,
Mindest-Nettokredit 50 % vom Kaufpreis. Der Bonus ist ein unverbindlicher, nicht kartellierter Nachlass exkl. USt. und NoVA und wird vom Listenpreis abgezogen. Nicht gültig für
Sonderkalkulationen für Flottenkunden und Behörden. Porsche Bank Versicherungsbonus: Unverbindl., nicht kartell. Richtbonus exkl. MwSt. und NoVA. Nur gültig bei Finanzierung (Leasing
oder Kredit) über die Porsche Bank und dem Abschluss einer vollKASKO bzw. vollKASKO Plus über die Porsche Versicherung. Mindestlaufzeit 36 Monate. VW E-Mobilitätsbonus: Bei Kauf
eines ID. Buzz, ID. Buzz Cargo, e-Transporter, e-Transporter Kombi, e-Caravelle. Gültig für Unternehmer- und Privatkunden bei Kaufvertrag-/Antragsdatum bis 30.05.2025. VW E-Mobilitätsbonus
OnTop: Bei Kauf eines e-Transporter Kombi, e-Caravelle. Gültig für Unternehmer- und Privatkunden bei Kaufvertrag-/Antragsdatum bis 30.05.2025. Stromverbrauch: 22,6 –24,9
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-Emission: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 04/2025.