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Inhalt
Hof Markt
Aktuelles S 3-6
Der etwas andere KäseS 11
Erdbeeren: Königlicher Genuss
S 12
Blattgemüse als Frühlingsgruß
S 13
Fleisch Markt
„Wir machen kein Mainstream“
S 17
Präzision im
Fleischerhandwerk S 20
Glutgenuss und Würzwelten
S 27
Leberkäse – eckig statt rund
S 30
Hof Gast
Schmankerl, Wein und
Geselligkeit S 7
Fruchtige Kuchen zur Saison
Seite 10
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Summ, summ,
Honigmanufaktur
Im Frühling starten die Bienen in Vorarlberg wieder
voll durch.
Von Katrin Hammer
Die ersten warmen Sonnentage
lassen den Frühling
bereits erahnen und die
Natur wacht langsam wieder
auf. Auch für die Bienen startet
nun eine arbeitsreiche Zeit –
sie sammeln fleißig Pollen zur
Nahrungssicherung. Die ersten
Flugbienen steuern Haselsträucher
und Krokusse an und mit der
beginnenden Weiden- und Obstblüte
schwirrt das Volk schließlich
geschäftig umher. Dieser Nektarreichtum
erfreut nicht nur die
UNÜBERTROFFENE QUALITÄT
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Qualität, Technologie, Service – dafür steht SORGO.
fleißigen Insekten, sondern auch
Honigliebhaber. Denn je nachdem
welche Blüten von den Bienen
angeflogen werden, schmeckt
das Naturprodukt Honig überraschend
unterschiedlich.
Matthias Neuhauser macht sich
genau das zu Nutze und produ-
Würste in Hülle und Fülle
Wir freuen uns auf
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„Wir machen kein Mainstream“
Die Spezialitäten vom Wagyuhof stehen für Nachhaltigkeit, Regionalität und bewussten Genuss.
A
Spezial
Tierwohl wird am Wagyuhof
großgeschrieben.
ls Florian Irxenmayr,
einer der Gründer von
Wagyuhof, den elterlichen
Hof in Haag/Niederösterreich
übernahm, entschied
er sich bewusst dazu, neue
Wege zu gehen. „Unseren
landwirtschaftlichen Betrieb
gibt es mittlerweile schon seit
vier Generationen und wurde
immer als typische Landwirtschaft
geführt mit Milch- und
Fleischproduktion“, erzählt
Florian Irxenmayr. Doch bei
der traditionellen Landwirtschaft
sollte es nicht bleiben.
Aus der Idee, hochwertiges
Fleisch so nachhaltig und tierwohlorientiert
wie möglich zu
produzieren, entstand 2011 der
Wagyuhof Österreich. „Unsere
Leidenschaft für gutes Fleisch
PREISAUSZEICHNUNGSSYSTEM
MIT WAAGE
und artgerechte Tierhaltung
hat mich schon früh auf den
Weg der Direktvermarktung
gebracht. Der Wagyuhof ist
seit vielen Jahren ein Herzensprojekt,
das langsam gewachsen
ist – mit dem Ziel, ehrliche
Produkte direkt vom Bauernhof
zu den Menschen zu bringen.
So können wir garantieren,
dass bei uns vom Sta l bis zum
ETIKETTIERSYSTEM
HALBAUTOMATISCH
Te ler a les in einer Hand bleibt“,
so der Niederösterreicher.
Seit 2012 wird das Fleisch der
Wagyu-Rinder direkt vermarktet.
Während zu Beginn die
ersten Steaks und Burger noch
aus der eigenen Garage heraus
verkauft wurden, wird das
Wagyu-Fleisch mittlerweile in
ganz Österreich und Deutschland
verschickt.
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Von Katrin Hammer
Vom Arbeitstier zur
Delikatesse
Übersetzt heißt Wagyu schlicht
„japanisches Rind“, wo wir
schon bei der Herkunft sind.
Wagyu ist eine Bezeichnung
mehrerer Rinderrassen japanischen
Ursprungs. Bis vor etwa
150 Jahren wurden diese Tiere
ausschließlich als Arbeitstiere
auf den Reisfeldern sowie
ziert in Zusammenarbeit mit
seinen rund 450 Bienenvölkern
eine wunderbare Honig-Palette.
„Honig ist ein Naturprodukt und
kein Industrieerzeugnis, weshalb
sich sein Geschmack von Jahr zu
Jahr verändern kann. Besonders
die Tracht und die Witterungsbedingungen
haben einen
großen Einfluss auf den
Geschmack. Das sorgt dafür,
dass der Honig nie langweilig
wird, sondern immer wieder
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Seite 2, 4/2025
Coverstory
Hof & Markt
Editorial
Für jeden
Geschmack gibt
es den passenden
Honig.
von Kurt
& Michael
Heinz
Mai-Magie & Messefieber
Im Mai erwachen unsere Höfe und Kellereien endgültig aus dem
Winterschlaf. Jetzt heißt es, Stecklinge vorbereiten, Jungpflanzen
mit Nährstoffen versorgen und Heu- sowie Grasflächen mähen, um
beste Produkte für Direktvermarktung und Hofverkauf zu garantieren.
Außerdem steht am 11. Mai der Muttertag an, ein idealer Anlass um
blumige Geschenksets im Hofladen anzubieten. Fleischerbetriebe
lassen sich von der wärmeren Jahreszeit inspirieren: regionale Bratwurstkreationen
testen und dafür sorgen, dass der Smoker pünktlich
zum Vatertag im Juni einsatzbereit ist.
Für Heurige bietet der Mai die Chance, Terrassen und Schankräume
frühlingsfit zu machen: Pflanzkübel mit bunten Kräutern bestücken,
gemütliche Sitzgruppen herrichten und erste Kostproben der neuen
Weinjahrgänge einplanen. Winzer achten jetzt auf Entblättern und
Drahten der Reben, kontrollieren gesundes Laubwachstum und bereiten
die Böden für den richtigen Rebschutz vor.
Bereits am Horizont zeichnen sich drei Branchentreffs ab: Die IFFA
in Frankfurt bringt vom 3. bis 8. Mai modernste Technik für Fleischund
Wurstproduktion auf die Bühne, die IBA in Düsseldorf (18. – 22.
Mai) steht ganz im Zeichen innovativer Back- und Konditoreilösungen,
und auf der Wieselburger Messe (22. – 25. Mai) präsentieren sich
heimische Direktvermarkter, Agrarbetriebe und Genussregionen.
Nutzen Sie den Mai, um im Stall, im Keller und am Messestand Gas zu
geben – denn wer jetzt Weichen stellt, sichert sich frischen Schwung
für den Sommer!
Mit einer Abo-Bestellung (10 Ausgaben/€ 46,-) verpassen Sie
zukünftig garantiert keine Ausgabe mehr! Schicken Sie dafür einfach
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Hof&Markt/Fleisch&Markt/Hof&Gast erscheint 2025 bereits
10-mal/Jahr und erreicht Direktvermarkter, Fleischer, Heurige und
Winzer in ganz Österreich, Südtirol und Süddeutschland. In der
nächsten Ausgabe blicken wir zurück auf die IFFA, die IBA und auf
die Wieselburger Messe. Außerdem haben wir die Themen Speiseeis-Produktion,
Gemüse&Obst-Verarbeitung, das Bauernbrot, unser
Milch&Käse-Spezial und in Hof&Gast das Thema Grill-Technik und
Hofcafé. In Fleisch & Markt haben wir die Fachthemen Schlachten
& Zerlegen/Sägen & Hygiene, Jagd & Wild, Kühltechnik & Transport
sowie in unserer Herstellungs-Serie die „Zungenwurst“. Bis dahin
wünschen wir Ihnen einen umsatzstarken Mai.
Hof Markt
Impressum
Fleisch Markt
Hof Gast
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz (MedG) für die Print-Ausgabe der Zeitung
„Hof&Markt“ | Medieninhaber: H1 Medien & GASTRO Verlag GmbH, Gersthofer
Straße 87, 1180 Wien | Herausgeber, Verleger: H1 Medien & GASTRO Verlag
GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien, Tel.: +43/664/7510 26 29, E-Mail: office@
hofundmarkt.at | Gegenstand des Unternehmens: Herausgabe, Verlag, Druck und
Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften.
Die Durchführung von Werbungen aller Art, insbesondere Inseratenwerbung (Anzeigenannahme),
Plakatwerbung, Ton- und Bildwerbung, Reportagen, Ausarbeitung
von Werbeplänen und alle sonstigen zur Förderung der Kundenwerbung dienenden
Leistungen. | Blattlinie: Hof & Markt versteht sich als das Informationsmedium für
alle Direktvermarkter, Fleischer, Heurige und Winzer des gesamten deutschsprachigen
Raumes. Hof & Markt ist unabhängig und bündelt mediengerecht das Beste aus
allen Informations- und Unterhaltungsbereichen. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen
Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form
| Redaktion: Kurt Heinz (Chefredakteur), Michael Heinz (Chef vom Dienst), Katrin
Hammer, Andrea Jungwirth, Petra Pachler, Nele Klaffl | Anzeigen: H1 Medien & GAS-
TRO Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien, Kurt HEINZ Tel.: +43/664/7510
26 29, E-Mail: k.heinz@hofundmarkt.at und Michael HEINZ Tel.: +43/664/521 69 36,
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A - 2345 Brunn am Gebirge, Krotenbachgasse 21, Tel.: +43/699/191 303 42, E-Mail:
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| Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger &
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rascht“, erklärt der Fachmann.
Die Leidenschaft für Bienen hat
Matthias Neuhauser von seinem
Vater, der 1962 die Imkerei gründete,
geerbt. Dabei machte dem
Vorarlberger eine Bienenallergie
fast einen Strich durch die Rechnung.
„Schon als Kind hatte ich
viel mit der Imkerei zu tun, doch
mit 10 Jahren entwickelte ich eine
Bienenallergie. Dadurch war das
Thema für mich zunächst erledigt.
Mit 32 Jahren entschloss ich
mich jedoch, meinen Job in einem
Industriebetrieb zu beenden und
der Imkerei noch einmal eine
Chance zu geben. Durch zahlreiche
Bienenstiche habe ich meine
Allergie schließlich überwunden
und bin seitdem wieder voll in
der Imkerei tätig“, so Matthias
Neuhauser von der Neuhauser
Honigmanufaktur.
Von Jahr zu Jahr
unterschiedlich
Der Frühlingsblütenhonig ist die
erste Sorte, die inmitten großflächiger
Streuwiesen in diesem Jahr
geerntet wird. Im Naturschutzgebiet
Mäander an der Dornbirner
Ach in Vorarlberg sammeln die
Bienen von der Neuhauser
Honigmanufaktur den Nektar
aus Obstblüten, Wildblüten und
Löwenzahn, wodurch der Honig
auch seine goldgelbe Farbe erhält.
Genauso wie der Frühlingsverlauf,
ändert sich auch der Charakter
des Honigs jährlich. Einmal ist er
durch einen größeren Obstblütenanteil
milder und im nächsten Jahr
kann er aufgrund des größeren
Wildblütenanteils eher kräftiger
und würziger wirken. Natur pur
eben. Eine Sammelbiene unternimmt
pro Tag bis zu 10 Ausflüge,
für 1 Kilo Blütenhonig werden bis
zu 2 Millionen Blüten in einem
Radius von bis zu drei Kilometern
angeflogen. Eine ordentliche
Leistung für so eine kleine Biene!
Während der Frühlingsblütenhonig
ein Mischhonig ist, gehören
Kastanien-, Akazien- oder Weißtannenhonig
zu den sortenreinen
Honigen. Laut Honig-Verordnung
darf ein Honig nur dann mit einer
Pflanze in Verbindung gebracht
werden, wenn der Honig vollständig
oder überwiegend den
genannten Blüten oder Pflanzen
entstammt und die entsprechenden
organoleptischen, physikalisch-chemischen
und mikroskopischen
Merkmale aufweist.
So schmeckt z.B. Weißtannenhonig
nach zarten Tannennadeln,
beinhaltet eine feine Süße
und ist herb und süß zugleich.
Den Honig hierfür sammeln die
Bienen im schönen Leiblachtal
in einer schattigen Lage, wo sich
noch einer der letzten großen
Tannenwälder Vorarlbergs befindet.
„Unsere beliebteste Sorte ist
der Waldhonig, der in unseren
Erntegebieten besonders würzig
und kräftig im Geschmack ist.
Die außergewöhnlichste Sorte für
mich persönlich ist der Silphienhonig.
Dieser zeichnet sich durch
sein fruchtiges Aroma aus, das an
Mango erinnert“, verrät der Imker.
Das Hauptaugenmerk liegt auf
der Honigproduktion aber auch
Propolis-Produkte, Blütenpollen,
Honigspirituosen und Bienenwachskerzen
werden in der
Neuhauser Honigmanufaktur
hergestellt.
Ohne Bienen kein Honig
„Für uns spielt es keine große Rolle,
welche Bienenrasse wir verwenden.
Wir betreiben eine Kombinationszucht,
bei der wir verschiedene
Bienenrassen miteinander
vereinen. Die Buckfast-Biene hat
sich jedoch als besonders geeignet
für unsere Zucht bewährt. Wichtig
für die Honigproduktion ist vor
allem, dass die Bienenvölker
gesund und vital sind. Eine große
Anzahl an Bienen in der Beute
sorgt dafür, dass der Honig oft
umgetragen wird. Dadurch geben
die Bienen mehr Enzyme ab und
der natürliche Wassergehalt des
Honigs sinkt, was die Qualität
des Honigs erheblich verbessert“,
weiss Matthias Neuhauser
und ergänzt: „Für mich sind
derzeit die Klimaveränderungen,
eingeschleppte Feinde wie die
Asiatische Hornisse und natürlich
die Varroa-Milbe die größten
Bedrohungen. Ein weiterer negativer
Faktor ist die nach wie vor
unzureichende Fachausbildung
in der Imkerei. Viele Menschen
möchten etwas Gutes für die
Bienen und die Umwelt tun und
legen sich eigene Bienenvölker zu.
Doch ohne fundierte Ausbildung
kann dies leider mehr Schaden
anrichten, da Bienenkrankheiten
durch Unwissenheit unabsichtlich
verbreitet werden.“ Auch ohne
eigene Bienenvölker kann jeder
von uns etwas für den Bienenschutz
tun. Da wäre beispielsweise
der Erhalt von artenreichen
Wiesen (z.B. Wiese statt Rasen im
Garten), das Anlegen von blühenden
Ackerrandstreifen oder der
Erhalt von Ackerwildkräuter auf
Feldern. Die naturnahe Nutzung
und der Verzicht auf Düngung
und Herbizide fördern die Blütenpflanzendichte
und somit das
Nahrungsangebot der Bienen.
Außerdem macht es Sinn, auch
bei Honig auf regionale Produkte
zu setzen – so wie die Honige von
der Neuhauser Honigmanufaktur
in Vorarlberg.
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Foto: Neuhauser Honigmanufaktur
& Hof Markt
Seite 3, 4/2025
Wenn Honig auf Herz
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Seite 4, 4/2025
Aktuelles
Hof & Markt
Foto: Bernhard Bergmann
Ländliche Inspiration
Zwischen den Hügeln der
Oststeiermark, im malerischen
Pöllau, öffnet vom 10. Mai
bis 14. Juni 2025 der Hofladen
von DESIGN AB HOF erneut
seine Türen – ein Ort, an dem
die Grenzen zwischen Landwirtschaft
und Kreativwirtschaft
verschwimmen. Dieses
Konzept, das kürzlich mit dem
renommierten landwirtschaftlichen
Innovationspreis „Vifzack“
ausgezeichnet wurde, lädt zu
einer künstlerischen Entdeckungsreise
ein.
Der saisonal geöffnete Hofladen
vereint das Beste aus beiden
Welten: Hier finden Besucher
nicht nur erlesene landwirtschaftliche
Produkte, sondern
auch Design-Objekte, die die
ländliche Tradition in neuem
Licht erscheinen lassen. Ein
abwechslungsreiches Programm
aus Workshops und Veranstaltungen
wie Kranz-Binden, Sirup-
Kochen oder Handlettering
ermöglicht es, selbst kreativ zu
werden und die Kunst des Handwerks
neu zu entdecken.
Zum Auftakt lädt DESIGN AB
HOF zu einer besonderen Vernissage
ein: Die Künstlerin Anne
des Brugassières präsentiert ihre
farbenfrohen Bilder und beeindruckenden
Holzskulpturen, die
mit Kettensäge und Gasbrenner
geschaffen wurden. Ihre Werke
zeugen von einer tiefen Verbundenheit
mit Form und Farbe und
verleihen diesem einzigartigen Ort
eine ganz besondere Atmosphäre.
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Alles im Blick
Ein Verkaufsautomat bietet
viele Absatzmöglichkeiten.
Bei NonStop Shop sind es
ganze 430 Artikel(-pakete), die
Betreiber mit einer individuellen
Befüllung anbieten können. In
jeweils zehn Schalen, finden 43
unterschiedliche Produktpakete
ihren Platz. Auf konstant drei
Grad gekühlt bleibt alles frisch
und lose Waren wie Fleisch
können grammgenau abgerechnet
werden. Das Abrechnen
selbst funktioniert kontakt- und
bargeldlos, also nur mit Karte
und damit auch mit problemloser
Altersüberprüfung. Über
drei verschiedene Apps haben
sowohl Kunden, Befüller und
Betreiber den Automaten im
Blick. Der Kunde kann sich durch
das aktuelle Angebot klicken
und seine Ware sogar reservieren.
Die App zeigt ihm zudem
den Standort des Automaten
an und navigiert ihn dorthin.
Der Befüller nutzt die mobile
Software, um den Warenbestand
zu kontrollieren oder neue
Produkte zu integrieren. Auch
als Werbeplattform eignet sich
die Applikation. Informationen
über neue Waren, veränderte
Preise oder spezielle Saisonartikel
können per Push-Nachricht
geteilt werden. Damit kann eine
eigene Community aufgebaut
und gepflegt werden. Über die
App kontrolliert und dokumentiert
der Betreiber die komplette
Kassenführung und die Kühlkurve
des Automaten.
Die gut drei mal vier Meter
messenden Container können
individuell foliert werden und
sich so optisch optimal dem
Angebot oder Standort anpassen.
Den NonStop Shop gibt es
auch als einbaubare Module für
Bestandsgebäude und in einer
XXL-Variante für ganze Ladensysteme.
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Wieselburger Messe 2025
Vom 22. bis 25. Mai wird
Wieselburg erneut zum
Zentrum für Landwirtschaft,
Forstwirtschaft und Jagd. Die
Messe überzeugt mit einer
gelungenen Mischung aus
bewährtem Praxiswissen,
neuester Technik und abwechslungsreichem
Programm. Ein
Highlight: das große Gewinnspiel,
bei dem jede Eintrittskarte
automatisch zum Los wird. Zu
gewinnen gibt es u.a. einen
Fendt 516 Vario für ein Jahr, ein
Quad in Jagd-Edition und eine
praktische Forstkiste.
Technikfans können sich
beim Farming Simulator 2025
an digitalen Anwendungen
versuchen, während Modeinteressierte
bei der Trachtenmodenschau
auf ihre Kosten
kommen. Für Unterhaltung
sorgt Kabarettist Petutschnig
Hons am 23. Mai mit seinem
Programm „Bauernschlau“.
Fachlich setzt die Messe mit
dem neuen Feldtag „Voraus
säen“ sowie Beratungen zur
Hofübernahme klare Akzente.
Familien erwartet eine eigene
Kindererlebnishalle mit
Mitmachstationen.
Ein Muss für alle, die Landwirtschaft
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leben!
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Foto: onStop-Shop
& Hof Markt
Aktuelles
Spezial
Seite 5, 4/2025
Wussten Sie schon, …
dass am 25. April der „Tag der Streuobstwiese“ war? Mit
dem „Hof der alten Sorten – Salzburger Obstsortensammlung“
und dem „Obstsortengarten Goldenstein“
beteiligen sich nun auch Salzburger Sammlungen obstgenetischer
Ressourcen am österreichweiten Projekt „Obst-
Monitoring“. Gemeinsam die Erhaltung der heimischen
Obstvielfalt voranzutreiben, das haben 2024 österreichische
Obst-Sammlungen beschlossen. Gemeinsam wollen
sie Zustand und Trends der Obstvielfalt erfassen und
bewerten. Die Sammlungen wollen konkrete Maßnahmen
zur Rettung besonders gefährdeter Sorten einleiten, begleitet
durch ein bundesweites Monitoring der Obst-Vielfalt
und einen jährlichen Zustandsbericht. Die gemeinsame
Vision: Bis zum Jahr 2035 sind alle in Österreich
vorhandenen Obstsorten in den Sammlungen gut abgesichert.
„Die Erhaltung und Erforschung seltener Obstsorten
brauchen eine gemeinsame Anstrengung der österreichischen
Obstsammlungen“, sagt Projektleiter Philipp
Bodner vom Verein ARCHE NOAH in Schiltern (NÖ).
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Sie uns!
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Marktführer im Bereich Fleischereibedarf,
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Hanke. Gemeinsam bieten
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Lösungen – von der Ausstattung
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maßgeschneiderte Verkaufskonzepte
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traditionelle Handwerkskunst
mit modernen Einkaufsbedürfnissen
verbinden. Ziel ist ein
Einkaufserlebnis, das begeistert
– effizient, flexibel und digital.
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Überblick
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Bedientheke trifft Selbstbedienung
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unabhängigen Verkauf
rund um die Uhr.
u Digitale Bestelllösungen:
Kunden bestellen bequem
online und holen ihre Ware
zur Wunschzeit ab.
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Kundenbindung durch individuelle
Ansprache.
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Marketing.
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Hanke-Kühltechnik
Das innovative Theken-Kühlsystem
sorgt für gleichmäßige
Kühlung, optimale Präsentation
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– bei reduziertem Energieverbrauch.
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vereinfachen die Reinigung
deutlich.
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Produktionsplanung
Durch individuelle Betriebsanalysen
entstehen Arbeitsabläufe
und Raumkonzepte,
die Hygiene und Effizienz auf
höchstem Niveau vereinen – von
der Herstellung bis zum Verkauf.
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Thomas Hanke setzt auf Ehrlichkeit,
Innovation und Respekt vor
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Seite 6, 4/2025
Aktuelles
Hof & Markt
Foto: Land schafft Leben
Kolumne
Von Hannes
Royer
Wer hat noch Ahnung von
Saisonalität?
Die Temperaturen werden wärmer und unsere Ackerbäuerinnen
und -bauern kommen so richtig in Fahrt: Unter anderem
werden Kartoffeln gelegt und Gemüse wie Kürbis und Karotten
können jetzt im Freiland angebaut werden. Außerdem hat vor
kurzem die Spargelernte in Österreich gestartet. Aber Moment,
gibt es Spargel im Supermarkt nicht schon seit einigen Wochen
zu kaufen?
Was bei Konsumentinnen und Konsumenten eventuell für Verwirrung
sorgen kann, zeigt einmal mehr, dass nicht alles, was in österreichischen
Supermarktregalen liegt, automatisch von österreichischen
Feldern stammt. Durch die ständige Verfügbarkeit von Lebensmitteln
kann unser Gefühl für Saisonalität verloren gehen. Für die meisten von
uns ist Spargel vermutlich das Saisongemüse schlechthin. Aber wie
viele wissen, wann genau Spargel in Österreich geerntet wird? Das
Spargelangebot in den Supermärkten lässt vermuten, dass die Ernte
bereits in vollem Gange ist. Dass diese aber gerade erst gestartet und
man im Supermarkt bisher ausschließlich Importware bekommen hat,
ist vielen gar nicht bewusst.
Wer sich bewusst für österreichische Lebensmittel entscheiden
möchte, kann einen genauen Blick auf das Etikett werfen. Denn bei
allen frischen Gemüsesorten muss die Herkunft angegeben werden
– so auch beim Spargel. Außerdem gibt es die Möglichkeit, direkt
ab Hof bei den Landwirtinnen und Landwirten einzukaufen. Wer
auf Regionalität setzt, entscheidet sich dadurch in der Regel auch
für Saisonalität.
Indem man bewusst zu österreichischen Lebensmitteln greift,
unterstützt man die heimische Landwirtschaft. Auch für das Klima
kann man etwas tun, nicht zuletzt wegen der strengen Umweltauflagen,
die in Österreich gelten. Obendrein entwickelt man über
die Zeit ein gutes Gespür dafür, wann welches Obst oder Gemüse
geerntet wird. Für mich sind das nur einige von vielen Gründen,
warum wir bei Spargel, Erdbeeren und Co. dann zugreifen sollten,
wenn sie tatsächlich Saison haben.
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Buchtipps
Nur das Beste
Valesa Schell ist SPIEGEL-Bestseller-Autorin
und eine der erfolgreichsten Food-Bloggerinnen
Deutschlands. In ihrem neuen Buch vereint
sie in einem „Best-of“ ihre beliebtesten und gelingsichersten
Herzensrezepte für Brot & Co. Von
Rotkorn-Buttermilch-Laib bis hin zu Gelbweizen-Zucchini-Nuss-Zwirbel
findet man in diesem
persönlichen Backbuch 50 raffinierte Rezepte für
Brot, Weckerl & herzhafte Gebäcke.
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Umfang: 144 Seiten
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Ohne klebrige Finger
Das Backen von Weckerl kann so einfach sein. Mit
ihrer „No-Knead-Methode“ und der Abstech-Technik
vereint Valesa Schell zwei unkomplizierte Techniken,
die Brötchen mit lockerem Innenleben und
knuspriger Kruste garantieren. Mit 60 Rezepten, inklusive
Schritt-für-Schritt-Anleitungen, kann man
sich von dem klebrigen, komplizierten Formen von
Teig verabschieden und zaubert fluffige Weckerl
und Beilagenbrote.
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Umfang: 176 Seiten
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ISBN: 978-3-8186-2391-3
Foto: Ulmer
Illustriertes Backen
Mit nur fünf Teiggrundlagen lassen sich 55 kreative
Rezepte zaubern, die von Brioche, Croissants über
Tartelettes und Mini-Pizzen bis zu Zimtschnecken
und Focaccias reichen – sei es für den Brunch mit
Freunden, als Snack oder „Comfort Food“. Die von
der Autorin handillustrierten Notizbücher und zahlreiche
Stepfotos machen das Backen zugänglich
und enthüllen die Geheimnisse des Sauerteigs.
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Veganes Brot? Mit ausschließlich natürlichen und
pflanzlichen Zutaten zeigt Shane Martin in über 70
Rezepten wie das geht. Ganz ohne Eier, Butter und
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saftige Scones, Waffeln und Donuts, samtige
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Abgerundet mit Tipps und Tricks wird das
vegane Backen zum Kinderspiel für Anfänger und
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Hof Gast
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Schmankerl, Wein und Geselligkeit
Ein Streifzug durch österreichische
Buschenschanken und Heurige.
Von Katrin Hammer
Wenn die sommerlichen
Temperaturen
nach einer spritzigen
Abkühlung verlangen, dann ist
es höchste Zeit für einen Heurigenbesuch
oder Buschenschank.
Denn während man in Wien
den beliebten Spritzer in einem
Heurigen, sprich dem echten
Wiener Heurigen, bekommt,
sind Eigenbauweine und Brettljause
im restlichen Österreich im
Buschenschank zu finden. Der
Buschenschank und Heurige, wie
wir ihn heute kennen, war stets
mit der Geschichte des Weinbaus
gekoppelt und ist schon seit
jeher eine wichtige Vertriebsmöglichkeit
für Winzer, bei der
die Weinbauern ihre Erzeugnisse
ausschenken und dazu
kalte Speisen anbieten. In Wien,
Niederösterreich, Oberösterreich,
Kärnten, in der Steiermark und im
Burgenland wird der Buschenschank
durch eigene Buschenschankgesetze
geregelt. Je nach
Weinbauregion werden dabei die
verschiedensten traditionellen
Gebräuche berücksichtigt, doch
eines haben sie gemeinsam: Es
dürfen lediglich Waren aus eigener
Produktion bzw. aus bäuerlichen
Betrieben zugekaufte Ware angeboten
werden und Speisen sind
lediglich in kalter Form erlaubt.
So kommt es, dass das typische
Buschenschank-Gericht die
Brettljause in den verschiedensten
Varianten ist. Verhackerts,
Grammelschmalz, Speck, Jausenwürstl,
eingelegtes Gemüse, kreative
Auftstriche, frischer Kren,
regionaler Käse – die Vielfalt ist
groß und macht auch vor veganen
und vegetarischen Angeboten
nicht Halt. Übrigens: Während es
für den Buschenschank Gesetze
gibt, ist die Bezeichnung Heuriger
nicht gesetzlich definiert
oder geschützt. Im Prinzip kann
sich jeder Gastgewerbebetrieb so
nennen. Allerdings gibt es Landesgesetze
– wie beispielsweise das
Wiener Buschenschankgesetz -,
die „echte Heurige“ als Buschenschank
regeln. Das heißt also,
dass Weingüter, die zwar eigene
Weine, typische Brettljausen aber
auch warme Speisen anbieten, als
Heurigen-Betriebe gekennzeichnet
sind.
Traditionell und
modern
So unterschiedlich wie die
österreichischen Weine, so
unterschiedlich sind auch die
Buschenschanken und Heurigen.
Im Kremstal befindet sich der
Winzerhof der Familie Dockner.
Rund vier Mal pro Jahr hat der
Stammhaus-Heurige, ein klassischer
Heuriger mit gemütlichen
Innenhof und Stüberl, für einige
Wochen geöffnet. Neben Wein,
Sekt und Fruchtsaft aus dem
Hause Dockner werden traditionelle,
bodenständige Speisen
serviert. Die Rezepturen für die
kalten und warmen Schmankerl
stammen oft noch aus Großmutters
Rezeptbüchlein, die
Zutaten kommen soweit es geht
aus der Region. Zusätzlich lockt
Lesen Sie weiter auf Seite 8 ›
Seite 8, 4/2025
Wein & Aktuelles
Hof Gast
Foto: Katrin Hammer
der moderne Genussheurige in
absoluter Traumlage am Frauengrund.
Auf der überdachten
Terrasse und an den Tischen
zwischen den Weinreben werden
feine Schmankerl serviert. Gleich
nebenan ensteht und reift der
bekannte Dockner-Sekt – da
schmeckt das prickelnde Gläschen
gleich viel besser.
Steirische
Gemütlichkeit
Abseits des Trubels und doch
direkt an der Südsteirischen
Weinstraße gelegen, werden
in der Buschenschank am
Hermannhof traditionelle
Jausengerichte serviert, Qualität
und Regionalität wird dabei
großgeschrieben. Ganz nach
dem Motto „A Bauer isst nur
des was er kennt“ bietet die
Familie Hernach ihren Gästen
ausschließlich hausgemachte
steirische Schmankerl an, von
Aufstrich über Bratfett bis hin
zu Schweinsbraten.
Der Großteil an Fleischprodukten,
vom Geselchten bis
zum Bauchspeck, wird sogar im
eigenen Schlachtraum produziert
und in der Selchkammer veredelt.
Salate und Gemüse kommen
direkt vom eigenen Garten auf
den Tisch. Zusammen mit einem
guten Gläschen Wein lassen sich
die steirischen Köstlichkeiten
mit Blick über die Weingärten
herrlich genießen.
Saisonal und regional
Im Zentrum von Mödling befindet
sich der Heurige der Familie
Pferschy-Seper. „Der Heurige
ist unsere absolute Herzensangelegenheit
und vom Betrieb
nicht wegzudenken“, so Birgit
Pferschy-Seper. Vom Kümmelbraten
über frische Salate bis
zum Liptauerbrot ist bei dem
Heurigen-Buffet alles zu finden.
Dabei wird großer Wert auf
saisonale Speisen und regionale
Lieferanten gelegt.
„Unsere traditionelle Vielfalt
wird von hausgemachten
vegetarischen und veganen
Speisen ergänzt, zum Beispiel
durch Spinatknödel auf Rucola
mit getrockneten Tomaten und
Parmesan oder veganem Chili“,
zeigt sich die Familie offen für
Neues. Den Charakter eines
Heurigen beschreibt die Gastgeberin
folgendermaßen: „Ein
traditioneller Heurige zeichnet
sich für mich durch eine familiäre
Atmosphäre aus, die ein
willkommenes Ziel für Jung und
Alt ist.“ Also nichts wie hin zum
Heurigen.
Bio und vegan
„Bio ist für uns eine umfassende
und für alle Bereiche des Hofs
geltende Lebenseinstellung“, so
Dani und Otto Knaus vom gleichnamigen
Bioweingut im Sulztal
an der Weinstraße. 2005 haben
sich die beiden entschlossen
ihren Buschenschank in einen Bio
Buschenschank umzuwandeln,
denn „nur“ Bio Wein zu erzeugen
war ihnen zu wenig. Außerdem
etablierten die Gastgeber 2010
die vegane Bio Brettljause, die
ganz ohne tierische Produkte
serviert wird. Neben Käferbohnenaufstrich,
Apfel-Zwiebel-
Schmalz und Karotten-Kren-
Aufstrich kommen frisches Obst
und Gemüse sowie ofenfrisches
Brot auf den urigen Holztisch.
Und der Wein? Der ist natürlich
auch bio und vegan-zertifiziert.
Buchtipps
Ein ausdrucksstarker Jahrgang
Voll im Trend
Umfang:128 Seiten
Einband: Gebunden
Preis: 15 €, ISBN: 978-3-7459-2760-3
Kekse, Kuchen, Torten und Cupcakes
– dieses Buch ist eine liebevolle
Einladung in die Welt
des Backens. Mit 50 unkomplizierten
Rezepten und leicht
verständlichen Grundlagen
vermittelt es alles, was für farbenfrohe,
süße Kreationen nötig
ist. Ob für den Pausensnack,
die Party oder den Familiengeburtstag
– hier findet sich das
passende Gebäck für jeden Anlass,
hübsch präsentiert und
garantiert gelingsicher.
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Eisgekühlter Küchenhelfer
Hier werden Kindheitsträume
wahr – mit der Ninja Creami
und diesem Buch. Die Sammlung
von 50 kreativen und kinderleichten
Rezepten reicht
von klassischer Eiscreme
über Sorbets und Frozen Yogurt
bis hin zu Smoothie-
Bowls und Milchshakes. Ergänzt
durch Tipps für Mix-Ins,
Toppings und Swirls, bietet
dieses Buch Inspiration für
gesunde, preiswerte und individuelle
Eiskreationen – ganz
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Preis: 20€, ISBN: 978-3-7459-2805-1
Foto: EMF Verlag
Der 2. April 2025 markierte
den Startschuss für die
steirische Weinsaison. In der
Stadthalle Graz versammelten
sich rund 3.000 Weinliebhaber,
von Fachleuten aus Gastronomie
und Handel bis hin zu
privaten Genießern, um die
Highlights des neuen Jahrgangs
zu verkosten. Über 100
Winzer aus der West-, Südund
Vulkanland-Steiermark
präsentierten ihre edelsten
Tropfen – und sorgten damit für
glänzende Augen und gefüllte
Gläser.
Im Mittelpunkt standen die
Weine des Jahrgangs 2024, die
mit ihrer hohen Fruchtreife und
ausdrucksstarken Aromen für
Begeisterung sorgten. „Der Jahrgang
2024 verspricht kräftigere,
physiologisch reife Weine mit
ausgeprägter Fruchtaromatik“,
so Ing. Martin Palz, Geschäftsführer
der Wein Steiermark.
Auch Stefan Potzinger, Obmann
von Wein Steiermark, betonte
die hohe Qualität dieses Jahrgangs:
„Sicher ist jedenfalls, dass
wir bei unseren Top-Rieden-
Weinen einen der besten Jahrgänge
der letzten Dekaden
erwarten können.“
Neben der Verkostung
bot die Veranstaltung eine
Plattform für den Austausch
zwischen Winzern, Fachleuten
und Gästen. Die Winzer laden
nun zu Ab-Hof-Verkäufen
und Weinverkostungen ein,
um die steirische Weinkultur
weiter erlebbar zu machen.
Ende April werden die Weine
des neuen Jahrgangs auch in
Wien präsentiert. Darüber
hinaus ist die Wein Steiermark
im DACH-Raum sowie
auf internationalen Märkten
aktiv, um die Bekanntheit des
steirischen Weins weiter zu
stärken.
www.steiermark.wine
Foto: Werner Krug
Hof Gast
Aktuelles
Seite 9, 4/2025
Foto: iba
iba 2025: Handwerk
im Rampenlicht
Vom 18. bis 22. Mai 2025
verwandelt sich Düsseldorf
in das Zentrum der internationalen
Backbranche: Die iba, Weltleitmesse
für Bäckerei, Konditorei
und Snacks, präsentiert auf
über 98.000 Quadratmetern die
ganze Vielfalt des Handwerks.
Im Fokus steht dabei das Bäckerhandwerk
– mit einer eigenen
Ausstellungsfläche von 19.000
Quadratmetern in den Hallen 13
und 14.
Ob innovative Ladenkonzepte
wie hybride Stores, mobile Tiny-
Stores oder energieeffiziente
Technik – Besucher können sich
auf spannende Impulse für die
Zukunft des Handwerks freuen.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine
zentrale Rolle: Reet, Bambus oder
Baumwolle zeigen, wie umweltfreundlicher
Ladenbau aussehen
kann.
Der Zentralverband des Deutschen
Bäckerhandwerks e.V.
als ideeller Träger der Messe
vertritt über 9.200 Betriebe mit
rund 240.000 Beschäftigten.
Präsident Roland Ermer betont:
„Nachwuchsförderung ist essenziell,
um dem Fachkräftemangel
entgegenzuwirken.“ Der Verband
unterstützt Betriebe mit praxisnahen
Angeboten und informiert
über Karrieremöglichkeiten.
Highlight für junge Talente ist
der neue „Azubi Campus“, der
Prüfungsvorbereitung via Tutorials
bietet. Auf der Messe selbst
können sich Auszubildende in
der Azubi-Werkstatt ausprobieren
und wertvolle Einblicke
gewinnen.
Im Rahmenprogramm
steht das Handwerk ebenfalls
im Mittelpunkt: In der iba.
ACADEMY können Besucher
das Brezenbacken erlernen,
während das iba.FORUM zahlreiche
Vorträge und Events wie
die Verleihung des „Ehrenpreises
des Deutschen Bäckerhandwerks“
oder internationale Wettbewerbe
wie der iba.UIBC Cup of
Bakers und Confectioners bietet.
Auch die „WM der Brot-Sommeliers“
wird hier ausgetragen.
Ein weiteres Highlight: Der
Design-Wettbewerb „Die Bäckerei
der Zukunft“. Visionäre Konzepte
werden am 20. Mai auf der Messe
prämiert – ein Blick in die Zukunft
des Bäckerhandwerks.
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Mit einem Sortiment von
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Gastronomie und die lebensmittelverarbeitende
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und müheloses Handling
– ob beim Schneiden von
Gemüse, Obst oder Fleisch.
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Präzision kochen. Mit dem
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japanische Messerkultur und
deutsche Ingenieurskunst auf
beeindruckende Weise. Der
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die gekonnte Balance lassen
die Klinge mit einer Länge
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durch jedes Schneidgut
gleiten. Gefertigt aus gehärtetem
Chrom-Molybdän-Stahl
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veredelt durch feine Politur und
den letzten Schliff von Meisterhand,
versprechen beide
Messer langanhaltende Schärfe
und vor allem besonders viel
Schneidfreude. Abgerundet
wird jedes Modell durch einen
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Seite 10, 4/2025
Saisonales
Hof Gast
Rezepte
Marillentorte mit Sauerrahmguss
Zutaten für eine Springform
mit 24 – 26 cm
Durchmesser:
Teig:
u 300 g Mehl
u 200 g Butter
u 100 g Zucker
u 1 gute Prise Salz
u 1 – 2 Esslöffel Sauerrahm
Belag:
u 600 – 700 g entkernte und
halbierte Marillen
u 2 Esslöffel Amaretto
u 250 ml Sauerrahm
u 125 ml Schlagobers
u 125 g Topfen
u 50 g Zucker
u 2 Eier
u etwas Vanillezucker
Fruchtige Kuchen
zur Saison
Nichts gegen Sachertorte,
Schwarzwälder Kirschoder
Linzertorte, aber
an heißen Tagen schmecken
fruchtige Kuchen am besten.
Wenn der Frühsommer Einzug
hält, dann sehnt man sich nach
leichteren Backgenüssen. Auch
wenn der Kaloriengehalt sich
oft nicht ändert, so fühlt sich
die Nascherei mit Obst gleich
viel leichter an. Bald beginnt die
heimische Saison für Beeren,
Marillen oder Kirschen und sie
machen im einfachen Blechkuchen
eine genauso gute Figur wie
auf Torten oder im Strudel.
Genuss an heißen
Tagen
Die bunte Vielfalt an Obst lässt
sich auf verschiedene Arten
verarbeiten. Sie schmecken mit
leichtem Biskuitteig, auf knusprigem
Mürbteig, mit Streusel
oder im Rührteig. Frische,
aromatische, aber nicht überreife
Früchte sind ideal zum Backen.
Sind sie zu reif, neigen sie dazu,
matschig zu werden und den Teig
zu verwässern. Auch lassen sich
die unterschiedlichen Obstsorten
nicht beliebig in den Rezepten
austauschen und die Menge
an verwendetem Obst nicht
erhöhen. Man sollte sich an die
Rezepte und die Empfehlungen
halten.
Bunte Palette an Obst
Erdbeeren sind sehr empfindliche
Früchte, erhitzt werden
sie schnell matschig und unansehnlich,
daher werden sie oft
roh verwendet und auf den
Teigboden oder auf eine Creme
gelegt und mit Gelatine/ Agar
agar bedeckt. Die roten Früchtchen
passen gut zu Biskuitteigen,
Joghurt- oder Topfencremen
oder auf klassische Obstböden.
Kirschen wiederum sind ideal
für Rezepte mit Rührteigen oder
auch mit Streusel. Entkernt
saften die Früchte mehr, mit
Kern bleiben sie kompakter,
aber sind unbequemer zu essen.
Mit etwas Stärke überzogen
saften entkernte Kirschen beim
Backen weniger. Besonders gut
passt Schokolade in den Teig
oder auch Nüsse.
Marillen sind kompakter als
Beeren und für viele Rezepte
geeignet. Sie passen auf Tartes,
in den Strudel oder in den einfachen
Blechkuchen. Mohn, Nüsse
und Topfen sind die idealen
Begleiter, die das Aroma der
Marille umschmeicheln.
Beeren begleiten uns durch
den ganzen Sommer, es beginnt
mit den Erdbeeren und endet mit
Heidelbeeren und Brombeeren.
Sie mögen vor allem eines nicht,
zu starkes Rühren. Sie werden
daher immer sehr vorsichtig in
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
verschiedene Teige eingerührt.
Sie passen in Muffins, unter den
Baiser, mögen Streusel und einfache
Rührteige.
Optimale Mehle
Der Klassiker unter den Mehlen
zum Backen ist das Weizenmehl
und es ist ideal für Rühr-,
Biskuit- und Mürbteige. Es
macht besonders luftige Teige
und wird daher gerne für Obstkuchen
verwendet. Dinkelmehl,
mit seinem nussigen Aroma, ist
eine willkommene Alternative.
Teige mit Dinkel sollten etwas
vorsichtiger gerührt werden,
um die etwas schlechteren
Backeigenschaften gegenüber
Weizenmehl auszugleichen.
Vollkornvarianten aus den
beiden Getreidesorten eignen
sich für rustikalere Rezepte.
Die etwas festere Konsistenz
kann durch saftiges Obst etwas
ausgeglichen werden. Mandelmehl
dagegen ist eigentlich
kein echtes Mehl, da es nicht
aus Getreide hergestellt wird.
Es enthält daher kein Gluten
und hat somit auch keine guten
Backeigenschaften. Aber es
eignet sich zum Untermischen
in Teige und sorgt für ein nussiges
Aroma und eine saftige
Konsistenz. Beeren und Marillen
passen besonders gut zu dieser
Alternative.
❱ Alle Zutaten für den Teig
rasch zu einem Mürbteig
kneten, den Teig zugedeckt
im Kühlschrank eine Stunde
rasten lassen.
❱ Marillen waschen, halbieren
und entkernen. Die
Hälften mit dem Amaretto
beträufeln.
❱ Alle Zutaten für den Guss
gut verrühren.
❱ Den Teig auf einer bemehlten
Fläche ausrollen
und Boden und Rand einer
Tortenform damit auslegen. Den Rand gut andrücken
und den Tortenboden mit einer Gabel mehrmals anstechen.
Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit
Linsen auffüllen. Das Backpapier sollte groß genug sein
und über den Formenrand hinausreichen. Den Teig bei
200 Grad Celsius etwa 15 Minuten blind backen.
❱ Das Backpapier mit den Linsen entfernen und die Marillenhälften
auf den Teigboden legen. Den Guss darüber
verteilen. Die Torte nun bei 180 Grad Celsius etwa 40
Minuten fertig backen.
Kirschen-Schokoladenkuchen
Zutaten für 1 kleine, runde
Form:
u 250 g Kirschen
u 100 g Butter
u 100 g Zucker
u 100 g Schokolade
u 100 g Walnüsse
u 50 g Brösel
u 3 Eier
u Butter und Mehl für die
Form
❱ Kirschen waschen und
vom Stiel befreien, aber
nicht entkernen.
❱ Eier in Eidotter und Eiklar
trennen. Zucker mit Butter
schaumig rühren.
❱ Eidotter unterrühren,
geriebene Schokolade, geriebene
Nüsse und Brösel
dazugeben.
❱ Eiklar zu steifem Schnee
schlagen und vorsichtig
unter die Masse heben. Den
Teig in eine gefettete und
bemehlte Tortenform füllen.
Die Kirschen auf dem Teig verteilen.
❱ Den Kuchen bei 180 Grad Celsius etwa 30 – 45 Minuten
backen.
❱ Tipp: Wer gerne etwas mehr Teig möchte, kann die
Teigmasse verdoppeln und den Kuchen mit den Kirschen
backen.
& Hof Markt
Milch&Käse
Seite 11, 4/2025
Der etwas andere Käse
Von „Eckerlkäse“, dem Schmelzkäse als Erfindung und Kochkäse, der nicht kochen soll.
Text & Foto: Katrin Hammer
Rezepte
Würziger Kochkäse
Zutaten:
u 250 g Magertopfen
u 100 g Quargel
u 100 ml Milch
u 40 g Butter
u 1 Eidotter
u Salz
u Pfeffer
u Kümmel nach Geschmack
Die Käselandschaft ist so
wunderbar vielfältig, dass
für jeden Geschmack
etwas dabei ist: von Frischkäse,
Schimmelkäse über Weichkäse,
Schnittkäse bis hin zu Hartkäse.
Und dann gibt es Sorten, die eine
besondere Stellung einnehmen,
weil sie in ihrer Eigenschaft so
gar nicht typisch sind für Käse.
Schmelzkäse und Kochkäse, eine
Untergruppe von Schmelzkäse,
gehören hier dazu und unterscheiden
sich in ihrer Herstellung
als auch in ihrer Verwendung
deutlich von den klassischen
Sorten.
Wer hat’s erfunden?
Schmelzkäse ist im Prinzip kein
Käse im herkömmlichen Sinne.
Er ist ein weiterverarbeitetes
Produkt aus einer oder mehreren
Käsesorten. Der Käse wird
durch Erhitzen und Schmelzen
hergestellt, wobei auch andere
Milcherzeugnisse (Sahne,
Butter, Milch- oder Molkepulver),
Schmelzsalze und Emulgatoren
zugefügt werden können.
Die Käsemasse wird in Formen
gefüllt und abgekühlt, bis sie sich
wieder verfestigt. Für die typsiche
Konsistenz und Streichfähigkeit
sind die speziellen Schmelzsalze
verantwortlich, manche Sorten
werden mit Kräutern und Gewürzen,
Schinkenstückchen oder
Paprikapulver weiter verfeinert.
Das Österreichische Lebensmittelbuch
schreibt vor, dass die
Trockenmasse des Endprodukts
zumindest zu 51 Prozenz des
Gewichts aus Käsetrockenmasse
bestehen muss. Schmelzkäse ist
also nicht zu 100 Prozent Käse. In
der Verpackung ungeöffnet ist ein
Schmelzkäse sehr lange haltbar,
das war auch entscheidend für
seine Erfindung. Der Schweizer
Industrielle Walter Gerber
stellte fest, dass der beliebte
Schweizer Hartkäse in warmen
Ländern der „Äquatorkrankheit“
erlag, stark schwitzte und
verschimmelte. Dieses Problem
war Antrieb für seine Erfindung:
den Schmelzkäse. Nach jahrelangen
Versuchen gelang ihm 1913
die richtige Rezeptur und somit
ein Käse, der auch ohne ständige
Kühlung lange haltbar ist. Das
damalige Herstellungsprinzip ist
mit dem heutigen verleichbar,
wobei die Sortenvielfalt mit den
Jahren zunahm. Auch andere
Käsehersteller entdeckten den
Schmelzkäse für sich, so wurde
beispielsweise in Österreich 1925
unter der Marke „Alma“ begonnen,
Schmelzkäse herzustellen,
womit sie die älteste Schmelzkäsemarke
Österreichs ist.
Häufig wird der Schmelzkäse als
Streichkäse in Form kleiner dreieckiger
Kreissektoren in Alufolie
angeboten, was ihm auch den
geläufigen Namen „Eckerlkäse“
einbrachte. Doch auch als Scheiben
(schnittfest) mit Trennfolie
in einer Kunststoffverpackung ist
der Schmelzkäse beliebt und wird
in dieser Form häufig als Belag für
Cheeseburger oder zum Überbacken
von Toasts verwendet. Der
Schmelzkäse in Frischeschalen
bindet Suppen und Saucen ideal
❱ In einem Topf die Milch auf ca. 80 Grad erwärmen. Den
kleingeschnittenen Quargel unter ständigem Rühren
hinzugeben und schmelzen lassen. Anschließend den
Topfen dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.
Butter zugeben und ständig weiter rühren,
bis sie geschmolzen ist und sich in die Masse eingebunden
hat. Achtung, auch wenn der Käse Kochkäse heißt,
sollte die Masse nicht kochen. Nach ca. 4-5 Minuten ist
der Kochkäse soweit und für die schöne Gelbfärbung
wird noch der Eidotter untergerührt. In ein Schälchen
füllen und kaltstellen. Wer nicht abwarten möchte, kann
den Kochkäse auch warm genießen. Tipp: Wird eine geschmeidige
Konsistenz gewünscht, kann dem Topfen zu
Beginn ca. ½ TL Natron beigefügt werden.
und eigent sich zum Dippen in
geselliger Runde oder als Brotaufstrich.
Ein Muss für die
oberösterreichische
Brettljause
Wie bereits erwähnt ist der
Kochkäse eine Art Schmelzkäse,
gehört jedoch zu der Gruppe der
Sauermilchkäse. Im Gegensatz
zum industriell hergetellten
Schmelzkäse wird Kochkäse oft
noch handwerklich oder sogar
zu Hause produziert und gehört
definitiv zu den nicht alltäglichen
Spezialitäten. Rein optisch
sieht der Käse wie ein sehr gelber
Schmelzkäse aus, doch schon
der würzige Geschmack und der
strenge Geruch unterscheidet ihn
vom „Eckerlkäse“. Basis für den
Kochkäse, der in Mundart auch
„Ab’kochter“ genannt wird, ist
trockener Topfen. Was zusätzlich
alles in den Käse hineinkommt,
ist von Produzent zu Produzent
unterschiedlich. Zu Beginn
muss der Topfen reifen. Manche
Hersteller fügen hier Natron
hinzu, manche Hersteller verzichten
jedoch ganz auf Natron und
auch auf Schmelzsalze (sie sind
für eine dauerhafte Streichfähigkeit
verantwortlich). Nach
einigen Tagen ist der Topfen
glasig und wird erhitzt sowie
mit Zutaten wie Salz, Pfeffer und
Kümmel verfeinert. Auch Butter,
Sahne und Eigelb finden sich in
manchen Rezepturen und wer
einen besonders aromatischen
Kochkäse bevorzugt, der kann
anstatt oder zusätzlich zu dem
Topfen einen Quargel verwenden.
Der oberösterreichische
„Ab’kochte“ nimmt in den heimischen
Mostschänken übrigens
den selben Stellenwert ein wie der
Liptauer in den Wiener Heurigen
– ein Muss für die traditionelle
Brettljause.
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Seite 12, 4/2025
Obst&Gemüse
Hof & Markt
Rezepte
Erdbeerkuchen
Zutaten für 1 Blech:
Teig:
u 100 g Butter
u 100 g Zucker
u 160 g Mehl
u 4 Eidotter
u 1 halbe Packung Backpulver
u etwas Milch
Fülle:
u 400 g Erdbeeren
u 6 Blatt Gelatine
u 300 ml Joghurt
u 50 g Zucker
u Saft von 1 Zitrone
u Etwas Zitronenschalenabrieb
u 1 Stamperl Cognac
u 400 ml Obers
u Erdbeermarmelade zum
Bestreichen
Erdbeeren:
Königlicher Genuss
Wer auf die ersten
heimischen Erdbeeren
wartet, wird mit einer
fruchtigen Geschmacksexplosion
überrascht. Süß, aromatisch
und saftig, so müssen
gute Erdbeeren schmecken und
das können die kleinen Früchtchen
nur, wenn sie reif geerntet
werden und keine langen Transportwege
hinter sich haben.
Daten und Fakten
Die roten kleinen Früchtchen
zählen zum Lieblingsobst der
Österreicher, etwa drei Kilogramm
davon nascht jeder
hierzulande im Durchschnitt
pro Jahr. Aber leider ist mehr als
die Hälfte davon Importware,
meistens aus Spanien, und nur
knapp 40 Prozent stammen aus
heimischem Anbau. Die meisten
Erdbeeren stammen aus Oberund
Niederösterreich, gefolgt von
der Steiermark und dem Burgenland.
Die heimische Anbaufläche
mit etwa 1600 Hektar kann sich
zwar sehen lassen, reicht aber
nicht zur Eigenversorgung. Das
liegt unter anderem daran, dass
viele Früchtchen außerhalb der
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Saison gekauft werden, wie etwa
im Winter. Die heimische Hauptsaison
beginnt Anfang Mai und
reicht bis in den Juli und August
hinein. Das wird durch unterschiedliche
Erntezeitpunkte
verschiedener Sorten möglich.
Und trotzdem ist die Sortenvielfalt
im Handel und Anbau
vergleichsweise überschaubar,
da hier Kriterien wie Lagerung,
Erntemenge oder Krankheitsanfälligkeit
der Pflanzen im
Vordergrund stehen. Für Liebhabersorten
ist da kein Platz.
In den Genuss der über 1000
Erdbeersorten, die unterschiedlich
schmecken und auch weiß
oder gelb gefärbt sein können,
kommen daher nur mehr Privatgärtner.
Denn der Grund, warum
bestimmte Sorten so selten
geworden sind, liegt oft an der
geringen Wirtschaftlichkeit.
Einige Raritäten wie die aromatische,
aber nicht lagerbare „Mieze
Schindler“ oder die weiß reifende
„Snow white“ gedeihen nur auf
wenigen heimischen Feldern
bei Direktvermarktern. „Mieze
Schindler“ gilt aber immer noch
als die Praline unter den Erdbeeren.
Die aromatische Frucht ist
etwas kleiner und ähnelt durch
die Erhebungen einer Himbeere.
Sie wird daher auch als Himbeererdbeere
bezeichnet. Die dunkelroten
Früchte schmecken besonders
süß und werden gerne für
Marmelade verwendet.
Junge Frucht
Die Erdbeere, so wie wir sie heut
kennen, ist noch einen relativ
junge Frucht. Zwar gibt es die
Walderdbeeren schon lange und
die ältesten Funde gehen auf
die Steinzeit zurück, aber die
Früchte sind sehr klein. Erst als
andere Sorten aus Amerika und
Chile zu uns kamen, entstand
die Kulturerdbeere. Aus Übersee
kam die „Amerikanische Scharlacherdbeere“
nach Europa und
aus Südamerika die „Chilierdbeere“.
Erst eine Kreuzung dieser
beiden Wildsorten brachte im 18.
Jahrhundert die heute bekannte
Ananaserdbeere (Fragaria
ananassa) hervor. Die Walderdbeere
hat mit der Züchtung der
heute beliebten roten Frucht
nichts zu tun. Den Namen, den
man der Frucht gab, führte Jahr-
❱ Für den Teig Butter, Zucker und Eidotter schaumig rühren.
Mehl mit Backpulver mischen und mit etwas Milch
unter die Eimasse heben.
❱ Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen
und bei 170 Grad Celsius etwa 20 – 25 Minuten backen.
Den Teig ausgekühlt halbieren.
❱ Für die Fülle Erdbeeren klein schneiden.
❱ Joghurt, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale und
-saft gut verrühren, Schlagobers steif schlagen.
❱ Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken
und in Cognac leicht erwärmen, bis sie sich löst.
Einige Esslöffel Joghurtmasse in die Gelatine einrühren.
❱ Gelatine in die Joghurtmasse rühren, das Schlagobers
unterrühren, die Erdbeeren unterheben.
❱ Eine Teigplatte in eine rechteckige Tortenform legen,
mit etwas Marmelade bestreichen. Die Erdbeermasse
darüberstreichen und die zweite Teigplatte daraufsetzen
und leicht andrücken.
❱ Tipp: Es schmeckt sehr gut, wenn aus den Eiklar mit
etwas Zucker ein Baiser geschlagen wird. Eine Hälfte des
Teiges wird damit bestrichen und mitgebacken. Die Hälfte
mit Baiser bildet den oberen Abschluss im Rezept.
zehnte später zu Verwirrung.
Unsere Großmütter, speziell in
Wien, kennen vielleicht noch
die Bezeichnung Ananas für
Erdbeere. Erst als die echte
Ananas im Handel angeboten
wurde, kam es zur sprachlichen
Verwirrung. Heute hat sich der
Begriff Erdbeere eindeutig durchgesetzt.
Genuss vom feinsten
Die Erdbeere ist und bleibt die
Edelste unter den Beeren. Sie
schmeckt süß, aromatisch und
ist nicht so säurebetont wie
die Ribisel. Sie überzeugt daher
pur, oder nur mit etwas Zucker,
Schlagobers oder Pfeffer. Aber
sie ist natürlich ein Allrounder in
der Küche und harmoniert mit
Milchprodukten wie Schlagobers,
Joghurt und Topfen sehr gut, passt
hervorragend zu Schokolade und
kann auch gut mit Pikantem. Sie
überzeugt mit Partnern wie Essig,
Fleisch, Spargel, Ziegenkäse oder
Blattsalat und passt daher auch
ins Chutney. Für viele zählt die
einfache Erdbeermarmelade,
pur ohne Kräuter oder Rhabarber,
zur besten Marmelade. Sie
besticht durch den feinen süßen
Geschmack und ist vom heimischen
Frühstückstisch nicht
mehr wegzudenken.
& Hof Markt
Obst&Gemüse
Seite 13, 4/2025
Blattgemüse als Frühlingsgruß
Es grünt, so grün, … . Wenn
draußen die Natur zu sprießen
beginnt, dann wächst
die Lust auf Grünes am Teller.
Beliebt sind Spinat, Pak choi oder
verschiedene Blattsalate und das
auch einmal anders als gewohnt
zubereitet.
Leckerbissen aus der
Salatküche
Ein knackiger Salat überzeugt
in der Frühlings- und Sommerküche.
Egal, ob Eichblatt, Lollo
rosso oder Kopfsalat, Salate
werden gewaschen, gezupft und
mit unterschiedlichem Dressing
verfeinert. Oft mit gegrilltem
Fisch, Fleischstreifen oder
Käse verfeinert, sind sie eigenständige,
leichte Gerichte. Die
unterschiedlichsten Salatsorten
haben aber eines gemeinsam,
sie werden meist roh gegessen,
nur einige wenige eignen sich
auch für warme Zubereitungen.
Der Romanasalat, auch als
römischer Salat bekannt, überzeugt
durch seine Knackigkeit
und man erkennt ihn an den
schmalen Salatköpfen mit länglichen
Blättern und einer ausgeprägten
Mittelrippe. Er ist nicht
nur Hauptzutat im berühmten
Caesar Salad, sondern eignet
sich auch zum Erhitzen. Durch
den kompakten Wuchs und die
Blattrippen ist er bestens dazu
geeignet und unsere italienischen
Nachbarn bereiten ihn ähnlich
wie Spinat oder Mangold zu. Der
Länge nach halbiert und danach
gebraten oder gegrillt, passt er
perfekt zu mildem Fleisch wie
Steak oder Huhn oder auch zu
gebratenem Fisch.
Spinat und Pak choi
mal anders
Beide sind perfekte Zutaten
für die Frühlingsküche und
bringen Frische und Farbe in
leichte Gerichte. Die Gemüsesorten
schmecken mild und
sind äußerst vielseitig in der
Küche, und doch unterscheiden
sie sich. Spinat wird roh und
gekocht verwendet, die Blätter
sind besonders zart, Pak choi
dagegen hat knackige Stiele
und ist ideal zum Anbraten oder
Grillen. Für beide Gemüsesorten
gibt es eine Fülle an Rezepten,
aber es macht Spaß einfach
mal was Neues auszuprobieren.
Spinat passt in den Smoothie,
schmeckt im Pesto anstatt
Basilikum oder überzeugt in
der veganen Frühlingsrolle. Das
knackige Pendant dagegen ist
der Klassiker der asiatischen
Küche und wird oft nur kurz
mit Knoblauch und Sesam angebraten.
Aber in dünne Streifen
geschnitten, passt er roh auch in
den Salat oder ist eine knackige
Einlage für die beliebte japanische
Nudelsuppe „Ramen“.
Wild versus Kultur
Wer es geschmacksintensiver
bevorzugt, liegt mit Wildkräutern
anstatt Blattsalaten, Spinat
oder Pak choi genau richtig.
Obwohl das Angebot an kultiviertem
Gemüse sehr groß ist
und neue Züchtungen jedes Jahr
das Sortiment bereichern, ist die
Vielfalt an Wildgemüse unübertroffen.
Nicht nur das Zubereiten
und Essen von Wildgemüse
ist wieder in, sondern auch das
Sammeln in der Natur. Doch
nicht jeder hat die Möglichkeit,
es zu sammeln und kann es
nur auf Märkten kaufen. Noch
führen die „wilden“ Kräuter aber
ein Schattendasein bei Direktvermarktern,
die Nachfrage ist
noch zu gering.
Einige Wildkräuter lassen
sich kultivieren und werden
auf relativ kleinen Flächen
angebaut, aber das meiste
stammt aus Wildsammlungen.
Einige Direktvermarkter
haben sich darauf spezialisiert
und verarbeiten Brennnessel,
Giersch und Löwenzahn zu
Pesto, Sirup oder Kräutersalz.
Entsprechende Betriebe bieten
zusätzlich Kurse oder Exkursionen
zum Thema Wildkräuter an
und erweitern so ihre Erwerbsmöglichkeiten.
In der Küche werden die Kräuter
klassisch in Salaten, Aufstrichen
und Suppen verwendet, aber auch
als Gemüse gedünstet. Vor allem
aber sind sie ideal, um Gerichte
aufzupeppen. Wie wäre es mit
einem Flammkuchen, der mit
frischen Wildkräutern, Spinatblättern
und rohen, feinen Pak
choi-Streifen garniert wird.
Rezepte
Bio-Branchenverzeichnis
mit Map & News
Grüne Pizzen mit Wildkräutern
Zutaten für 4 kleine Pizzen:
Teig:
u 300 g Mehl
u 15 g Germ
u 1 TL Salz
u 1 Esslöffel Öl
u ~ 200 ml Wasser (lauwarm)
u etwas Olivenöl
Belag:
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u 4 Esslöffel Tomatenmark
u 75 ml Joghurt oder Kefir
u 100 ml Sauerrahm
u Salz und Pfeffer
u 4 Handvoll Blattsalate und
Wildkräuter gemischt
u 2 Esslöffel Olivenöl
u Saft einer halben Zitrone
❱ Alle Zutaten für den
Teig verkneten und
zugedeckt langsam
gehen lassen, bis er
sein Volumen fast verdoppelt
hat.
❱ Den Teig in vier Teile
teilen und auf einer
bemehlten Fläche
dünn rund ausrollen.
Den Rand etwas einrollen.
❱ Die Pizzen auf ein
mit Backpapier belegtes
Backblech legen
und mit dem Tomatenmark
bestreichen
und etwas salzen,
den Rand auslassen.
Etwas Olivenöl darüber träufeln. Die Pizzen bei 220 Grad
Celsius etwa 10 Minuten knusprig backen.
❱ Sauerrahm mit Joghurt und Salz gut verrühren. Salat
und Kräuter waschen, klein zupfen und mit Salz, Zitronensaft
und Olivenöl würzen.
❱ Die heißen Pizzen mit dem Sauerrahm bestreichen und
die Wildkräutermischung in der Mitte darauf setzen.
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Text & Fotos: Andrea Jungwirth
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„Wir machen kein Mainstream“
Die Spezialitäten vom Wagyuhof stehen für Nachhaltigkeit, Regionalität und bewussten Genuss.
Von Katrin Hammer
Als Florian Irxenmayr,
einer der Gründer von
Wagyuhof, den elterlichen
Hof in Haag/Niederösterreich
übernahm, entschied
er sich bewusst dazu, neue
Wege zu gehen. „Unseren
landwirtschaftlichen Betrieb
gibt es mittlerweile schon seit
vier Generationen und wurde
immer als typische Landwirtschaft
geführt mit Milch- und
Fleischproduktion“, erzählt
Florian Irxenmayr. Doch bei
der traditionellen Landwirtschaft
sollte es nicht bleiben.
Aus der Idee, hochwertiges
Fleisch so nachhaltig und tierwohlorientiert
wie möglich zu
produzieren, entstand 2011 der
Wagyuhof Österreich. „Unsere
Leidenschaft für gutes Fleisch
und artgerechte Tierhaltung
hat mich schon früh auf den
Weg der Direktvermarktung
gebracht. Der Wagyuhof ist
seit vielen Jahren ein Herzensprojekt,
das langsam gewachsen
ist – mit dem Ziel, ehrliche
Produkte direkt vom Bauernhof
zu den Menschen zu bringen.
So können wir garantieren,
dass bei uns vom Stall bis zum
Teller alles in einer Hand bleibt“,
so der Niederösterreicher.
Seit 2012 wird das Fleisch der
Wagyu-Rinder direkt vermarktet.
Während zu Beginn die
ersten Steaks und Burger noch
aus der eigenen Garage heraus
verkauft wurden, wird das
Wagyu-Fleisch mittlerweile in
ganz Österreich und Deutschland
verschickt.
Vom Arbeitstier zur
Delikatesse
Übersetzt heißt Wagyu schlicht
„japanisches Rind“, wo wir
schon bei der Herkunft sind.
Wagyu ist eine Bezeichnung
mehrerer Rinderrassen japanischen
Ursprungs. Bis vor etwa
150 Jahren wurden diese Tiere
ausschließlich als Arbeitstiere
auf den Reisfeldern sowie
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Portrait
Seite 18, 4/2025
Fleisch Markt
Spezial
im Bergbau eingesetzt, den
Inselstaat verließen sie nie. So
kommt es, dass sie in ihrer langen
Geschichte kaum Kreuzungen
unterzogen wurden, erst nach
der Öffnung Japans 1868 wurde
das Wagyu-Rind für die Nutzung
als Fleischrind durch Zucht optimiert.
Über die Hafenstadt Kobe
gelangten die ersten Tiere in
andere Nationen, wodurch sich
die Bezeichnung „Kobe Beef “
als Synonym für das Fleisch von
Wagyu-Rindern eingebürgert
hat. Allerdings ist dies nicht
richtig, denn nur das Fleisch von
jenen Wagyu-Rindern, welche
in der japanischen Region
Kobe geboren, gemästet und
geschlachtet wurden, dürfen als
„Kobe Beef “ bezeichnet werden.
Es handelt sich also um eine
geschützte Ursprungsbezeichnung.
Wagyu ist das
Nonplusultra
Doch zurück zu den niederösterreichischen
Wagyu-Rindern vom
Wagyuhof. Hier leben die Tiere in
einem großzügigen Freilaufstall
mit angrenzendem 50.000 m 2
großen Auslaufbereich, der ihnen
genügend Platz für Bewegung und
ein stressfreies Leben bietet. Denn
den Tieren soll es gut gehen, von
Anfang an. „Wir legen größten
Wert auf Transparenz und Qualität.
Um die Züchtung kümmern
wir uns selbst, hier schauen wir
darauf, bestes Zuchtmaterial
durch perfekte Anpaarungen zu
züchten. Die Tiere werden nach
den AMA-Gütesiegel-Richtlinien
gehalten, in der Aufzucht in einem
Mutterkuhverbund, das heißt die
Kälber bleiben bei ihren Müttern
und können auch auf die Weide.
Die Schlachtung wird bei einem
naheliegenden Metzger durchgeführt
und bei der Abholung
legen wir großen Wert auf eine
stressfreie Verladung, darum sind
wir hier stets dabei. So bleibt die
Qualität lückenlos gewährleistet“,
erklärt der Direktvermarkter.
Weshalb das Wagyu-Fleisch
zu den Delikatessen zählt weiß
Florian Irxenmayr ganz genau:
„Wagyu ist für uns das Nonplusultra
in Sachen Fleischqualität.
Diese Rinder bringen nicht
nur ein einzigartiges Aroma mit,
sondern auch eine bemerkenswerte
Marmorierung voller
Foto: Wagyuhof
gesunder Omega-3- und Omega-
6-Fettsäuren. Wer einmal echtes
Wagyu gegessen hat, weiß: Das ist
kein Vergleich zu herkömmlichem
Rindfleisch. Die Marmorierung
im Wagyu-Fleisch ist legendär –
feine Fettäderchen durchziehen
das Fleisch und sorgen für einen
zarten, buttrigen Schmelz. Gleichzeitig
ist es durch die speziellen
Fettsäuren nicht nur geschmacklich,
sondern auch gesundheitlich
ein Highlight.“ Die Philosophie des
Wagyuhofs basiert auf drei zentralen
Säulen: Nachhaltigkeit, Tierwohl
und Qualität. Dabei bedeutet
Nachhaltigkeit für die Direktvermarkter
auch, das ganze Tier zu
nutzen, nicht nur die Edelteile.
Was selbst nicht verwendet
wird, geht in die Tierfutterproduktion.
So geht „From Nose
to Tail“. Dass das Fleisch der
Wagyu-Rinder etwas Besonderes
ist, dem sind sich die Niederösterreicher
bewusst: „Wir machen
kein Mainstream – wir machen
Qualität. Unsere Produkte sind
für Menschen, die wissen wollen,
wo ihr Fleisch herkommt und wer
dahinter steht. Für Genießer, für
Familien, für echte Grillfans. Wer
bei uns bestellt, bekommt mehr
als nur gutes Fleisch – er bekommt
ein Stück Verantwortung, Nachhaltigkeit
und ganz viel Leidenschaft.“
Die Grillsaison kann
starten
Angeboten werden nicht nur die
verschiedensten perfekt gereiften
Cuts vom Wagyu-Rind wie T-Bone,
Rump Steak, Rib Eye, Porterhouse
und so weiter, sondern auch
Burger Patties, Pulled Beef, Käsekrainer,
Bratwürste und weitere
Köstlichkeiten. Das Fleisch wird
in der hauseigenen Produktion
nach traditionellen Rezepten und
Methoden verarbeitet, um den
einzigartigen Geschmack des
Fleisches zu bewahren und hervorzuheben.
Sämtliche Produkte
kommen dabei ohne künstliche
Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker
aus. „Unsere Grillspezialitäten
gehören jedes Jahr zu
den Highlights. Besonders gefragt
sind die Pulled Beef Boxen, die
Chili & Cheese Box mit ,Eitrigen‘
aus 100 % Rind sowie unsere
edlen Wagyu-Steaks. Ob Tri
Tip oder Short Ribs – einmal
gegrillt, für immer überzeugt. Ein
Geheimtipp ist auch unsere Beef
Butter – perfekt zum Anbraten
und Veredeln. Dazu gibt’s Burgerboxen,
Käsekrainer und Steaks
in allen Variationen – alles aus
bestem österreichischem Rindfleisch“,
macht Florian Irxenmayr
Gusto aufs Grillen. Einen Tipp
für die Grillfans hat der Profi
auch noch: „Das Fleisch kurz
auf Zimmertemperatur bringen,
heiß angrillen, einmal wenden
bis schöne Röstaromen entstehen
und bei indirekter Hitze auf
57–60 °C ziehen lassen. Nicht
lange ruhen lassen – sonst wird’s
kalt. Für extra Geschmack: Hier
empfehlen wir unsere Beef Butter!
Hat sich als absoluter Topseller
entwickelt, egal ob Gemüse oder
Fleisch, sie ist bei uns immer
dabei!“ Die Wagyuhof- Produkte
gibt es direkt über den Onlineshop,
die dann gekühlt sowie tiefgekühlt
verschickt werden. Jeden
Freitag gibt’s auch die Möglichkeit
direkt ab Hof einzukaufen. „Von
Bauern. Für Menschen. – Das ist
unser Leitgedanke. Wir glauben,
dass echtes Essen wieder mehr
Wertschätzung verdient. Unsere
Produkte stehen für Regionalität,
Nachhaltigkeit und bewussten
Genuss – ohne versteckte Zusatzstoffe,
ohne Kompromisse bei
der Qualität. Jeder Bissen soll ein
Erlebnis sein“, so der Wagyuhof-
Gründer. Nichts wie ran an den
Grill!
Die neue Generation der Fülltechnologie
Mit der F60R bringt die Heinrich
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eine innovative Weiterentwicklung
der bewährten F60 auf den Markt.
Die kompakte Füllmaschine wurde
speziell für handwerkliche Betriebe
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Fleisch
Markt
Spezial
Füllen & Clippen
Seite 19, 4/2025
Zukunftsweisende Lösungen
Qualität aus Bochum
Foto: Poly-clip System
Auf der IFFA 2025 präsentiert
Poly-clip System eine beeindruckende
Vielfalt an innovativen
Lösungen für die Lebensmittelindustrie.
Von handwerklicher
Fertigung bis zur industriellen
Großproduktion – das Unternehmen
bietet maßgeschneiderte
Technologien für das Verschließen,
Portionieren und Verpacken
von Fleischprodukten, aber auch
von anderen Lebensmitteln wie
Geflügel, Käse und pflanzlichen
Produkten. Im Fokus stehen
leistungsstarke Clipmaschinen
und fortschrittliche Automatisierungslösungen,
die Effizienz
und Hygiene steigern und den
Personalaufwand erheblich
reduzieren. Ganz neu im Portfolio
sind etwa die automatischen
Lösungen zur Darmnachladung
(ADNL) und Rauchwagenbeladung
(HSH 18).
Automatisierung für
mehr Effizienz
Die ADNL-Maschine übernimmt
den Darmwechsel sowie
die Restdarmentfernung nahezu
autonom und vereinfacht so den
Produktionsprozess erheblich.
So kann eine Person mehrere
Maschinen gleichzeitig betreuen,
während die ADNL für eine
durchgängige Produktion von
bis zu zwei Stunden sorgt. Die
Integration in die gängigen Clip-
Systeme FCA 120/160 sowie FCA
160 XL hilft, Maschinenstillstandzeiten
weiter zu verringern
und somit die Effizienz in der
Wurstproduktion signifikant zu
steigern.
Auch die HSH 18, eine vollautomatische
Lösung zur Beladung
von Rauchwagen mit liegenden
Würsten, steht im Mittelpunkt
des Messeauftritts. Durch intelligente
Kameraerkennung werden
die Würste horizontal in die
Rauchwagen positioniert – ohne
jegliche manuellen Eingriffe.
Diese Technologie ermöglicht
somit einen nahezu mannlosen
Betrieb und vermeidet zu 100
Prozent Verpackungsplatzer. Die
HSH 18 eignet sich für Würste bis
zu einem Gewicht von 18 kg und
1.200 mm Länge und lässt sich
flexibel in bestehende Rauchwagen
integrieren, wodurch eine
kostspielige Neuanschaffung
entfällt.
Für alle Betriebsgrößen
Für jedes Unternehmen, ob
groß oder klein, bietet Poly-clip
System passende Lösungen. So
auch die TSCA 120 – eine innovative
Siegel-Clip-Maschine, die
speziell für Snacks und Kleinportionen
entwickelt wurde.
Sie ermöglicht eine PVDC-freie
Verpackung und sorgt für eine
bakterienfreie Versiegelung.
Eine weitere Neuheit ist die ICA,
die sich für die Verarbeitung
von Stangenwürsten und Formprodukten
bis zu einem Kaliber
von 200 mm eignet. Mit ihrer
präzisen Verarbeitung mit hoher
Leistung und Flexibilität ist sie
ideal für Betriebe mit hohem
Produktionsvolumen.
Fachbesucher können die
neuesten Technologien und
Maschinen vom 3. bis 8. Mai
2025 in Frankfurt/Main, Halle
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Seit ihrer Gründung konzentriert
sich die WEBOMATIC
Maschinenfabrik GmbH aus
Bochum auf ihre Kernkompetenz:
die Entwicklung und
Herstellung von Vakuum-
Verpackungen. Auf der IFFA
2025 stellt das Unternehmen
in Halle 12.1, Stand-Nr. E18,
aktuelle Entwicklungen aus
ihrem Sortiment an Schalensiegel-,
Kammer- und Tiefziehmaschinen
vor, die sowohl
für das Handwerk als auch die
Industrie von Bedeutung sind.
Angesichts der zunehmenden
Nachfrage nach Convenience-Produkten
und dem
wachsenden E-Commerce-
Markt müssen Verpackungen
nicht nur das Produkt
schützen, sondern auch eine
starke Markenkommunikation
ermöglichen. Dabei gewinnt die
Nachhaltigkeit zunehmend an
Bedeutung: WEBOMATIC setzt
auf umweltfreundliche Materialien
und energieeffiziente
Systeme, die den Anforderungen
moderner Verpackungsprozesse
gerecht werden. Das
Unternehmen bietet maßgeschneiderte
Lösungen, die den
spezifischen Bedürfnissen der
Kunden gerecht werden, und
begleitet diese von der ersten
Idee bis zur fertigen Verpackung.
Zu den Highlights der Messe
gehören unter anderem die
Tiefziehmaschine ML-C 1600,
eine kompakte Lösung für
kleinere Betriebe, sowie die leistungsstärkeren
Modelle ML-C
2600 und ML-C 3600. Darüber
hinaus wird die vollautomatische
Schalensiegelmaschine
TL 650 für Ready-Meals sowie
die Doppelkammermaschinen
factory 450 und 650 vorgestellt,
die für ihre Flexibilität und hohe
Prozesssicherheit bekannt sind.
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Seite 20, 4/2025
Fleisch Markt
Füllen & Clippen
Spezial
Präzision im Fleischerhandwerk
Im Fleischerhandwerk zählen Wurstfüllen und Abclippen zu den wichtigsten Produktionsschritten. Die
Wahl des passenden Geräts und eine sorgfältige Arbeitsweise sorgen für konsistente Qualität, optimale
Ausbeute und effiziente Abläufe.
Von Kurt Heinz
Die Entscheidung für einen
bestimmten Füllertyp
richtet sich nach der
Betriebsgröße, der Vielfalt der
Produkte und dem gewünschten
Automatisierungsgrad. Kleinbetriebe
greifen häufig zu manuellen
Kolbenfüllern mit einem
Fassungsvermögen von fünf bis
zwanzig Litern. Sie zeichnen sich
durch geringe Anschaffungskosten,
einfache Bedienung und
flexiblen Standortbedarf aus.
Mittelständische Fleischereien
setzen zunehmend auf elektrische
Kolben- oder Vakuumfüller.
Letztere entziehen der
Brätmasse Luft, was zu feinerem
Füllbild und höherer Saftigkeit
führt. Viele Modelle lassen sich
modular mit Portionier- oder
Linklängenschneidern ergänzen
und automatisieren so Teilprozesse
ohne großen Umbauaufwand.
In Großbetrieben kommen
vollautomatische Vakuumfüller
mit Zellenrad oder Schraubförderung
zum Einsatz, oft in Twin
Piston Ausführung. Sie erreichen
Durchsätze von mehreren
hundert Kilogramm pro Stunde,
portionieren gewichtsgenau
und schonen das Produkt durch
sanftes Fördern. Ein zentraler
Vorteil ist die Einsparung von
Personal und die Minimierung
von Schwankungen in der
Wursttextur.
Profi Tipps für die
Handhabung
Temperatur der Brätmasse: Ideal
sind 4 – 8 °C. Kühlt die Masse
nicht ausreichend, wird sie zäh;
zu kalt arbeitet sie nicht gut
durch die Fördersysteme.
Füllgeschwindigkeit: Niedrige
Geschwindigkeit verhindert
Lufteinschlüsse. Wer zu schnell
füllt, riskiert Blasen in der Hülle
und unregelmäßige Linklängen.
Dichtungen und Schmierung:
Lebensmittelechtes Fett
auf Rotoren und Dichtungen
sichert gleichmäßigen Lauf und
verlängert Wartungsintervalle.
Überprüfungen der Dichtungen
alle 50 Betriebsstunden beugen
Ausfällen vor.
Reinigung: Tägliches Zerlegen
und Reinigen aller produktberührten
Teile ist Pflicht. So lassen
sich Rückstände restlos entfernen
und Korrosion vermeiden.
Mundstückwahl: Verschiedene
Düsendurchmesser für
Frühstücksbratwürste, grobe
Dauerwürste oder Teewurst
garantieren optimale Füllbilder.
Wechselbare Adapter erleichtern
schnelle Produktwechsel.
Clippen: Methoden und
Maschinentypen
Nicht jede Wurst wird geclippt:
Während wurstdicke Naturdärme
traditionell mit Schlaufen
gedreht werden, verschließt
man Kollagen- und Kunstdärme
in der Regel mit Clips.
Fußbetriebene Tischclipper
eignen sich für kleine Tageschargen
bis circa 50 kg und
sind wartungsarm. Für mittlere
Mengen bieten halbautomatische
Clipper Kapazitäten
von 100 bis 300 Verschlüssen
pro Minute. Sie punkten mit
gleichbleibender Clipstärke und
ergonomischer Handhabung.
In größeren Produktionslinien
kommen vollautomatische
Inline-Clipper zum Einsatz,
die direkt am Füller angebracht
werden. Sie trennen und
verschließen Würste in einem
Arbeitsgang und erzielen Durchsätze
von mehreren Tonnen pro
Schicht.
Unterschiedliche Clip Typen
– U Clips für feine Kollagendärme,
R Clips für dickwandige
Kunstdärme – lassen sich meist
ohne großen Werkzeugwechsel
umstellen. Glatte Edelstahlgehäuse
und geringer Luftverbrauch
erleichtern die tägliche
Reinigung und senken Betriebskosten.
Solide Konstruktionen
Die Doppelclip-Automaten der
TT-Serie von JBT Tipper Tie
stehen für hohe Arbeitsleistung,
eine robuste Konstruktion und
eine außergewöhnliche Flexibilität
bei der Clipanwendung. Basierend
auf langjähriger Erfahrung
und kontinuierlicher Produktentwicklung,
bieten diese Maschinen
eine präzise und effiziente Lösung
für das Verschließen von Kunststoff-,
Faser- und Kollagendärmen
mit einem Kaliber von 35
bis 140 mm. Dank des schnellen
Umbaus auf unterschiedliche
Clip-Teilungen können sie an
verschiedenste Anforderungen
angepasst werden.
Die TT Doppelclip-Automaten
lassen sich problemlos an
handelsübliche Füllmaschinen
anschließen und verschließen die
Portionen zu Einzel-, Ketten- und
Ringwürsten – ohne Brätrückstände
in den Wurstzipfeln. Die
moderne Verschließtechnik
kommt nicht nur in der Fleischindustrie
zum Einsatz, sondern
auch in anderen Bereichen wie
der Verpackung von Konditoreihalbfabrikaten,
Käse oder Non-
Food-Produkten.
Die elektronische Clipverschlusskraftüberwachung
„NewCon“ verhindert Maschinenschäden
durch Fehlmanipulationen,
denn bei Erreichen
des eingestellten Grenzwerts
stoppt das Sicherheitssystem
die Maschine automatisch. Die
gesamte Maschine ist rostfrei
und zeichnet sich durch langlebige,
minimal verschleißende
Konstruktionselemente aus. Mit
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Spezial
Füllen & Clippen
Seite 21, 4/2025
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Formen und Ablegen verschiedenster
Produkte. Vorgestellt
werden unter anderem neue
Entwicklungen in der Würstchenproduktion,
Frischfleischverarbeitung
und Herstellung
von Convenience-Produkten.
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Die neue Vakuumfüllmaschine
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schonende Portionierung unterschiedlichster
Massen, pastöser
Lebensmittel und weiterer
Rohstoffe. Sie garantiert hohe
Produktqualität, minimierte
Restmengen und eine erhöhte
Maschinenverfügbarkeit, was zu
reduzierten Betriebskosten führt.
Mit ihrer Flexibilität, einfachen
Bedienung, hohen Sicherheit,
optimalen Leistung und Hygiene
überzeugt die HPnx auf ganzer
Linie. Ergänzt wird das Angebot
durch den neuen Fülltisch FT722,
der eine kompakte Lösung für die
teilautomatisierte Befüllung von
Gläsern, Bechern und anderen
Behältern bietet – besonders
geeignet für Soßen, Salate oder
Suppen. Diese smarte Automatisierung
steigert die Effizienz und
Präzision und lässt sich flexibel
an individuelle Anforderungen
anpassen. Darüber hinaus ermöglicht
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Produktdatenerfassung, die für
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Seite 22, 4/2025
Fleisch Markt
Füllen & Clippen
Spezial
712 26 53
n-gmbh.at
Tel. +43/1/718 53 55, Tel. + Fax: +43/1/712 26 53
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Effizienz als Zukunftsprinzip
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Die
fleischverarbeitende
Industrie steht vor einer
doppelten Herausforderung: Sie
muss ökologischen Anforderungen
gerecht werden und gleichzeitig
wirtschaftlich effizient
bleiben. Die Lösung liegt in der
intelligenten Verzahnung beider
Ansprüche – und genau hier setzt
die IFFA 2025 an. Unter dem
Leitthema „Nachhaltigkeit in der
Praxis“ zeigt die internationale
Leitmesse für Fleisch und alternative
Proteine in Frankfurt am
Main, wie moderne Technologie
hilft, Ressourcen zu schonen,
Prozesse zu optimieren und die
Klimabilanz messbar zu verbessern.
„Nachhaltigkeit ist immer mit
Effizienz verbunden“, bringt es
Klaus Schröter, Vorsitzender der
VDMA-Fachabteilung Prozesstechnik
für Fleisch- und Proteinverarbeitung,
auf den Punkt. Die
Branche denkt um – und handelt.
Energie im Kreislauf
Ein zentrales Feld nachhaltiger
Innovation ist die Energienutzung.
Rund 60 Prozent des Energiebedarfs
in der Fleischverarbeitung
entfallen auf thermische
Prozesse – also Erhitzen, Kochen,
Pasteurisieren und anschließendes
Kühlen. Wärmepumpen
bieten hier eine hocheffiziente
Lösung: Sie fangen Abwärme auf,
bringen sie auf bis zu 90 Grad und
führen sie direkt anderen Prozessen
zu. Im Zusammenspiel mit
modernen Prozesskühlsystemen
senken sie den Energieverbrauch
um etwa 30 Prozent – und die
CO 2 -Emissionen sogar um die
Hälfte.
Integriert in Photovoltaik- oder
Biogasanlagen, die Energie aus
organischen Produktionsabfällen
gewinnen, wird das System
noch nachhaltiger. Für mittelständische
Betriebe bedeutet
das: Einsparungen von bis zu
1.500 Tonnen CO 2 pro Jahr – bei
gleichzeitig sinkenden Betriebskosten.
Wasser als
wertvoller Rohstoff
Auch beim Thema Wasser setzt
die Branche auf geschlossene
Kreisläufe. Abwasser wird gefiltert,
mit Verfahren wie Ultrafiltration
oder Umkehrosmose
aufbereitet und für weniger kritische
Anwendungen wie Kühlung
oder Reinigung wiederverwendet.
Hygienic Design – glatte,
schmutzabweisende Edelstahloberflächen,
abgeschlossene
Bauformen, optimierte Spülgeometrien
– trägt zusätzlich dazu
bei, Wasser und Reinigungsmittel
zu sparen.
Künstliche Intelligenz
macht Kühlung klüger
Der Einsatz von KI gewinnt
an Bedeutung. Ein Beispiel:
KI-gestützte Steuerungssysteme
in Kühlhäusern analysieren in
Echtzeit den Energiebedarf und
regulieren Kühlkurven automatisch
– das spart Strom und
senkt den CO 2 -Ausstoß. Auch
in kleineren Handwerksbetrieben
machen sich Investitionen
in smarte Technologien bezahlt.
Systeme zur Stromnetz-Optimierung
eliminieren Blindströme
und Spannungsschwankungen,
reduzieren den Energiebedarf
um bis zu 20 Prozent. Intelligente
Motorsteuerungen in Maschinen
wie Schneidern oder Kuttern
regulieren die Leistung bedarfsgerecht
– und sparen bis zu 45
Prozent Strom.
Verpackung neu
gedacht
Ein weiteres zentrales Feld ist
die Verpackung. Mit der neuen
EU-Verpackungsverordnung
werden bis 2040 hohe Wiederverwendungsquoten
und Rezyklatanteile
gesetzlich vorgeschrieben.
Die Antwort der Branche:
innovative Verpackungslösungen
aus nachwachsenden
Rohstoffen – etwa Meeresalgen
oder Molkenproteinen – die
entweder biologisch abbaubar
oder vollständig recyclingfähig
sind. Papierverbunde mit Nanocellulose-Beschichtungen
ersetzen
zunehmend Kunststoff: Sie
bieten eine gute Sauerstoffbarriere
und sind auch als Monomaterial
über den Altpapierstrom
zu 100 Prozent rezyklierbar. Für
komplexe Mehrschichtverpackungen
entwickeln Forscher
enzymbasierte Trenntechniken
und nutzen lösemittelgestützte
Verfahren, wie sie etwa am
Fraunhofer IVV zur Anwendung
kommen. Sie ermöglichen die
Rückgewinnung hochwertiger
Kunststoffe aus Verbundmaterialien
– und erhöhen die Recyclingquote
spürbar.
Auch das Verpackungsdesign
wird digital. Im Forschungsprojekt
KIOptiPack entwickeln
Wissenschaftler gemeinsam
mit Industriepartnern eine
KI-gestützte Software, die optimale
Verpackungslösungen generiert
– mit minimalem Materialeinsatz,
hoher Recyclingfähigkeit
und maximaler Funktionalität.
Haltbarkeit, Kundenakzeptanz
und Design werden ebenso
berücksichtigt wie ökologische
Vorgaben. Unternehmen sparen
damit Ressourcen sowie Zeit –
denn aufwendige Testphasen
entfallen.
Vom 3. bis 8. Mai 2025 wird
Frankfurt am Main zum Schaufenster
für die Fleischverarbeitung
von morgen. Die IFFA präsentiert
Lösungen, die zeigen: Nachhaltigkeit
ist nicht nur ein ethischer
Imperativ, sondern ein Innovationstreiber
– und wirtschaftlich
sinnvoll. Die Zukunft der Branche
ist effizient, ressourcenschonend
und technologisch smart.
www.iffa.com
Foto: Messe Frankfurt / Pietro Sutera
Foto: Messe Frankfurt / Petra Welzel
Fleisch
Markt
Spezial
Füllen & Clippen
Seite 23, 4/2025
Burger – grammgenau und
schnell geformt
Handtmann, der renommierte
und weltgrößte Hersteller
von Vakuum-Füllmaschinen, hat
auch für die vielfältigen Anforderungen
in Handwerks- und
Mittelbetrieben eine Reihe von
Vorsatzgeräten und -maschinen
im Angebot.
So ist beispielsweise die manuelle
Formeinheit MFE 431 zur
halbautomatischen Herstellung
von Burger-Patties entwickelt
worden. Damit lassen sich aus
zahlreichen Ausgangsmaterialien
bis zu 30 Burger pro Minute
herstellen und eine gleichbleibende
Produktqualität in
Form, Größe und Gewicht ist
garantiert. In Verbindung mit
Foto: Handtmann
Neues Kapitel
Mit Stefan Sacher übernimmt ein
versierter Vertriebsprofi mit langjähriger
Branchenerfahrung die
Position des Verkaufsleiters bei der
Laska Deutschland GmbH. Sein
beruflicher Werdegang ist durch
einen systematischen Aufbau
umfassender Fachkenntnisse in
der Prozess- und Verpackungstechnologie
für die lebensmittelverarbeitende
Industrie gekennzeichnet.
Herr Sacher bringt nicht
nur tiefgehendes technisches
Know-how mit, sondern auch ein
dem Handtmann Vakuumfüller
die perfekte Lösung für das
Fleischereigewerbe, Caterer und
Großküchen.
feines Gespür für Kundenbedürfnisse.
Als neuer Ansprechpartner
im deutschen Markt steht er
künftig mit Kompetenz und Engagement
zur Verfügung. Gleichzeitig
verlässt Holger Schwenk das
Unternehmen. Er wird sich neuen
beruflichen Herausforderungen
außerhalb der Laska Gruppe
stellen und künftig wieder Aufgaben
in einer technisch verantwortlichen
Position übernehmen.
www.laska.at
Mit der MFE 431 lassen sich
Burger in vielfältigen Durchmessern
und Produkthöhen
produzieren. Die dafür erforderlichen
Formscheiben sind
werkzeuglos und mit wenigen
Handgriffen austauschbar. Auch
individuelle Sonderformen sind
lieferbar. Hygienic Design für
optimale Hygienebedingungen
und einfache Handhabung sind
gewährleistet.
Info
Johann Laska u. Söhne
Linz – Wien – Graz
Tel. +43 (0)732/77 32 11
info@laska.co.at
www.laska.co.at
Foto: Laska
Kontinuierlicher
Kolbenfüller
Wenn es um hohe Präzision,
Produktschonung und
kompromisslose Leistung geht,
ist der KK500 aus der K-LINE
von Frey eine sichere Wahl in
der Industrie. Herzstück ist das
Kreiskolbensystem mit sechs
umlaufenden Kolben, die das
Produkt schonen vom Aufladen
bis zum großdimensionierten
Auslauf fördert. Dank minimaler
Schmiereffekte lassen sich
auch empfindliche Produkte,
wie Rohwurst oder Dauerware,
optimal verarbeiten. Selbst bei
Temperaturen über 0 °C liefert
der KK500 ein exzellentes
Füllbild. Mit einer Füllleistung
von bis 8.500 kg/h und einem
Fülldruck von bis zu 25 bar
überzeugt das System auch
bei hohen Produktionsanforderungen.
Präzise, zuverlässig
und ohne metallischen Abrieb
erreicht die Portionierleistung
bis zu 350 Portionen pro Minute.
Eine patentierte wechselbare
Foto: Strasser
Schneidekante für die 500ml
großen Füllkammern sorgt für
klare Trennschnitte und vermeidet
Quetschung. Ein optimaler
angepasster Auslauf (Standard
65 mm, optional 75 mm) rundet
die schonende Verarbeitung ab.
Ergänzt wird das System
durch das neue Bandabdrehsystem
BAS03/SA, das bewährte
Technologien kombiniert.
Besonders bei großen Darmkalibern
punktet das angetriebene
Darmhaltegerät mit schneller
Rüstzeit, individuell anpassbaren
Manschetten und optionaler
Sensorik – für maximale Effizienz
bei minimalem Aufwand.
Info
Strasser GmbH & Co. KG
Gewerbestraße 1
Gewerbegebiet Weitwörth
A - 5151 Nussdorf am Haunsberg
Tel.:+4362726184
office@strasser.co.at
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...perfekt gefüllt
perfekt geclippt!
Handtmann VF 838 S
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vergessen!
Treffpunkt LASKA
3.- 8. Mai 2025
IFFA
Der Handtmann Vakuumfüller
VF 838 S setzt neue Maßstäbe
im Bereich der Vakuumfüller.
Frankfurt/Main
INOTEC WT 99-iT
Wursttrennmaschinen
Wursttrennmaschinen
von INOTEC
für die präzise, schnelle
und automatisierte
Vereinzelung
abgebundener oder
abgedrehter Wurstwaren
in Kunst-
Collagen-oder
Naturdarm.
Johann Laska u. Söhne
Linz/Wien/Graz
Tel.: +43 (0)732/77 32 11
info@laska.co.at, www.laska.co.at
LASKA, der Partner
für innovative Fleisch- und
Lebensmittelverarbeiter.
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Fleisch Markt
Füllen & Clippen
Spezial
Aus zweiter Hand
Industrial Auctions ist ein
Online-Auktionator, der sich auf
die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
spezialisiert hat und
über umfassende Erfahrung in
der Organisation von Auktionen
in ganz Europa verfügt. Das
Unternehmen hat bereits den
Verkauf von Tausenden Maschinen
begleitet – von einzelnen
Geräten bis hin zu kompletten
Produktionslinien und Fabrikanlagen.
Der entscheidende Vorteil?
Die Verfügbarkeit. Bei Industrial
Info
Industrial Auctions BV
Looyenbeemd 11
5652 BH Eindhoven (NL)
T: +31 (0)40 2409 208
info@industrial-auctions.com
www.Industrial-Auctions.com
Auctions können Unternehmen
gebrauchte Maschinen für die
Lebensmittel- und Getränkeproduktion
erwerben, die bereits
eine Woche nach Auktionsende
abholbereit sind – und somit
die Wartezeit im Vergleich zum
Neukauf deutlich verkürzt.
Ein weiterer großer Pluspunkt
ist die benutzerfreundliche
Online-Plattform von Industrial
Auctions. Käufer können von
überall auf der Welt teilnehmen,
was Reiseaufwand spart
und wertvolle Zeit schont. Für
Unternehmen, die ihre Abläufe
effizienter gestalten möchten,
bietet Industrial Auctions auch
komplette Produktionslinien an
– mit nur einem Gebot kann eine
gesamte Linie erworben werden.
Diese Kombination aus Schnelligkeit,
Zugänglichkeit und einem
umfassenden Angebot macht
Industrial Auctions zu einem
unverzichtbaren Partner für
Unternehmen der Lebensmittel-
und Getränkeindustrie, die
schnelle und effiziente Maschinenlösungen
suchen.
In Kürze stehen viele neue
Auktionen an. Unter anderem die
Auktion in Lynge (Dänemark),
die eine Vielzahl an Maschinen
und Tanks speziell für die
Lebensmittelverarbeitung und
die pharmazeutische Industrie
bietet – eine einzigartige Gelegenheit
für Fachleute auf diesem
Gebiet. Zudem findet in Boxtel
(Niederlande) eine vielseitige
Auktion mit einem breiten
Angebot an Geräten für die
Fleischindustrie statt, darunter
Verpackungsmaschinen und
Gastronomieausstattung.
Das vollständige Angebot
finden Interessierte auf der
Website. Zudem ist das Unternehmen
auch auf der IFFA 2025
zu finden und stets für Fragen zur
Verfügung.
Foto: Industrial Auctions BV
Foto: Strasser GmbH
Wissenswertes vermittelt
Mitte März lud Strasser zu einem
exklusiven Praxisseminar für Fleischereien.
Im Rahmen dessen erhielten
die Teilnehmer spannende Einblicke
in die neuesten Entwicklungen der
Fleischverarbeitung und profitierten von
praxisnahen Vorführungen. Ein zentrales
Thema war die traditionelle Herstellung
von Kochpökelwaren, wobei besonders
die Brühwurstherstellung und innovative
Verfahren zur Herstellung von Fertiggerichten
ohne Konservierungsstoffe im
Glas großes Interesse weckten.
Franz Thalhammer, Fleischermeister
und Seminartrainer, zeigte den Teilnehmern
modernste Produktionstechnologien
und erklärte praxisorientiert die
Technik des Autoklavierens, mit der
sich Fertiggerichte ganz ohne künstliche
Zusätze haltbar machen lassen. Ein
beliebter Programmpunkt des Seminars
war die Verkostung frisch produzierter
Produkte, die den Teilnehmern einen
unmittelbaren Eindruck von Qualität
vermittelten. Besonders wertvoll waren
die praktischen Tipps vom Fachmetzger
Hans Walter sowie die inspirierenden
Diskussionen mit Experten wie Franz
Thalhammer und Peter Ott. Die zahlreichen
Austauschmöglichkeiten machten
das Seminar zu einer bereichernden
Erfahrung für alle Beteiligten.
Interessierte dürfen sich auf weitere
Veranstaltungen freuen, die Fachwissen
und Innovationen im Bereich der Fleischverarbeitung
weiter voranbringen.
www.strasser.co.at
Flexibilität in der
Fleischproduktion
Die diesjährige IFFA bietet den
idealen Rahmen, um die
Lösungen von REX-Technologie
für die Lebensmittelverarbeitung
einem breiten Publikum vorzustellen.
Dort zeigt das Unternehmen
seine beeindruckende Auswahl an
Maschinen, die sich sowohl für Handwerksbetriebe
als auch
für den Mittelstand und
die Industrie in Form von
maßgeschneiderten Lösungen eignen.
Zu den Exponaten zählen unter
anderem Vakuumfüller, Universalformmaschinen,
Schneidsysteme,
Wursttrennlagen sowie die Kalibriersysteme
AKS 65 und AKS 65M.
So ist auch der Vakuumfüller RVF 436
auf der Messe zu finden. Dieser
zeichnet sich durch seine
Vielseitigkeit für Betriebe
jeder Größenordnung aus.
Das platzsparende Edelstahlgehäuse
vereint Hygiene und Funktionalität,
während das große Flügelzellenförderwerk
eine exakte Portionierung
und eine schonende Verarbeitung
sämtlicher Füllmassen gewährleistet.
Das Förderwerk ist in Varianten mit
acht, 12 oder 14 Schiebern erhältlich,
wobei die größte Ausführung optional
mit Blindschiebern ausgestattet werden
kann. Ein Druckausgleichskolben sorgt
zudem für präzise Portionierungen. Die
neu entwickelte Hebe-Kippvorrichtung
ermöglicht ein hygienisches Befüllen mit
120- und 200-Liter-Hubwagen, während
Trichter in Größen von 100 bis 350
Litern für zusätzliche Flexibilität sorgen.
Über die intuitive
Touchscreensteuerung lassen sich Clipmaschinen,
Aufhängelinien und weitere
Vorsatzgeräte problemlos integrieren.
Besonders benutzerfreundlich gestaltet
sich das Abdrehen von Kunst- und
Naturdärmen: Eine rotierende oder
starre Darmhaltevorrichtung erleichtert
diesen Schritt und verbessert sowohl die
Effizienz als auch die Ergonomie für die
Mitarbeiter. Mit dem RVF 436 & 436 S
präsentiert REX eine leistungsstarke
Lösung, die sich flexibel an die Bedürfnisse
der modernen Fleischverarbeitung
anpasst.
www.rex-technologie.com
Foto: Rex Technologie
Fleisch
Markt
Spezial
IFFA Spezial
Seite 25, 4/2025
Zuverlässige, starke Leistung – Kolbe Qualität erleben
Fotos: Kolbe
In der Fleischverarbeitung
setzen Unternehmen weltweit
auf die bewährte Qualität von
Kolbe Foodtec. Das Unternehmen
entwickelt seine Maschinen
kontinuierlich weiter, um
stets höchste Qualität und eine
optimale Nutzererfahrung zu
gewährleisten.
Ob für den regionalen Metzgereibetrieb
oder für große
industrielle Fleischverarbeitungsanlagen
– Kolbe Foodtec bietet für
jede Betriebsgröße die passende
Lösung. Das erfahrene Fachpersonal
unterstützt bei der Auswahl
der richtigen Maschine und steht
beratend zur Seite. Dank zahlreicher
Ausstattungsoptionen
lassen sich die Bandsägen und
Fleischwölfe individuell an die
Anforderungen und Wünsche der
Kundschaft anpassen.
Ein Beispiel dafür ist der
AWM130-100, der als kompakte
Alternative zu den größeren
Automatenwinkelwölfen
entwickelt wurde. Mit einem
leistungsstarken Antrieb und
hoher Förderleistung überzeugt
er besonders in der Verarbeitung
großer Fleischstücke. Die
Anordnung von Zubringer- und
Arbeitsschnecke ermöglicht
einen reibungslosen Materialfluss.
Zudem bietet der flexibel
einsetzbare Mischarm eine
Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten.
Auf der IFFA 2025 in Frankfurt
präsentiert Kolbe Foodtec das
gesamte Maschinenportfolio.
Besucherinnen und Besucher
erwartet eine Mischung aus
neuesten Innovationen im
Bereich Sägen und Wolfen sowie
bewährten Lösungen für die
moderne Fleischverarbeitung.
Neben der Effizienz der Produktion
legt Kolbe großen Wert auf
die Benutzerfreundlichkeit und
die Sicherheit der Maschinen.
Interessierte haben in Halle 8,
Stand E55 die Gelegenheit, sich
persönlich von der Leistungsfähigkeit
und Zuverlässigkeit der
Kolbe Maschinen zu überzeugen.
Auch der langjährige Partner
in Österreich, Johann Laska &
Söhne Gesellschaft m.b.H. &
Co.KG, steht für Beratung und
Service gerne zur Verfügung.
Info
Paul KOLBE GmbH
foodtec
Gewerbestraße 5
D-89275 Elchingen
Tel. +49/73 08/96 10 - 0
info@kolbe-foodtec.com
www.kolbe-foodtec.com
Johann Laska u. Söhne
Linz – Wien – Graz
info@laska.co.at
www.laska.co.at
IFFA Spezial
Seite 26, 4/2025
Fleisch Markt
Spezial
Foto: PricoPlex
In Szene gesetzt
Wenn es um clevere Lösungen
für die Lebensmittelpräsentation
geht, ist PricoPlex
seit Jahrzehnten eine feste
Größe. Seit 1954 beliefert das
Unternehmen Fleischereien,
den Lebensmitteleinzelhandel,
Bäcker und Caterer mit modularen
Auslageschalen und -platten,
die durch ihre lange Haltbarkeit
überzeugen und gleichzeitig
Ressourcen schonen. Im Fokus
stehen dabei praxisnahe Lösungen
und ein Full-Service-Angebot:
von der Bedarfsabfrage über
die individuelle Thekenplanung
UNIVERSAL-HEISSRAUCH- UND
KOCHANLAGE TYP SORGO HR1900
bis hin zum Vor-Ort-Support.
Auf der IFFA 2025 präsentiert
PricoPlex die Serie GRACE,
die kürzlich mit dem German
Design Award 2025 in der Kategorie
„Excellent Product Design
– Retail“ ausgezeichnet wurde.
Das außergewöhnliche Design ist
speziell auf den Einsatz in Bedientheken
abgestimmt – und jetzt
auch international geschützt.
Neu im Sortiment ist außerdem
die Serie CATE, die für Catering
und Buffet entwickelt wurde.
Inspiriert von Keramikschalen
überzeugt sie durch eine ansprechende
Haptik, einen breiten
Rand zum sicheren Tragen und
ihre Vielseitigkeit bei der Präsentation
kalter Speisen. Abgerundet
wird das Sortiment durch elegante
Tableware-Schalen für die freie
Präsentation – stilvoll, hochwertig
und in der Trendfarbe Petrol.
PricoPlex beweist: Funktion kann
und darf auch gut aussehen. Und
wie schon auf der SÜFFA 2024
unterstützt das Unternehmen
auch in diesem Jahr wieder den
Wettbewerb „Fleischer des Jahres“.
www.pricoplex.com
GEBRAUCHT - TOPZU-
STAND mit 12 Monaten
Garantie
Anlage ist komplett aufbereitet
und mit neuer Steuerung,
Elektronik, Ventilen,
Verkabelung, Rauchverrohrung
etc. ausgestattet.
Zur Beschickung mit 1 Wagen
der Größe: 90 x 75 x 155 cm
Rauchstocklänge: 90 cm
Elektrobeheizt 18 kW für Temperaturbereich
bis +150°C
Inkl. Glimmraucherzeuger
Inkl. automatischem Reinigungssystem
Inkl. Steuerung über Touchscreen
Auf Option: Klimapaket zum
Reifen und Kalträuchern,
Datenaufzeichnung
Bei Interesse melden unter:
Sorgo Anlagenbau GmbH
Hirschstraße 39
9020 Klagenfurt
Tel.: +43 463 34242
Mail: office@sorgo.at
Im Doppelpack
Mit fast 100 Installationen
weltweit verfügt die
MULTIVAC Group über eine
umfassende Erfahrung bei
Automatisierungslösungen für
das Beladen von Würstchen in
Verpackungsmaschinen. Auf
der diesjährigen IFFA werden
zwei Lösungen für Würstchen-
Anwendungen präsentiert: Ein
Demo-System zur produktschonenden
Würstchenbeladung
sowie ein automatisches
System für die Herstellung von
Duo-Packs. Ersteres transportiert
über ein Steigband
große Mengen unsortierter
Würstchen in den MULTIVAC
Centrifuge Feeder. Dort werden
sie schonend ausgerichtet und
anschließend dem Handhabungsmodell
zugeführt. Das auf
der IFFA ausgestellte Demo-
System simuliert die hygienische
und produktschonende
Pick-and-Place-Beladung einer
Verpackungsmaschine.
Die zweite Würstchenanwendung
ist ein L 310 Full-
WRAP-Etikettierer zusammen
mit einer Stapeleinrichtung
für Duo-Packs am Beispiel
von vakuumierten Würstchenpackungen
in Weichfolie.
Ein Zuführband transportiert
die Packungen in die Stapeleinrichtung,
wo jeweils zwei
Packungen aufeinandergestapelt
werden. Durch das
FullWRAP-Etikett, welches
über alle vier Seiten wie eine
Banderole angebracht wird,
werden die beiden Packungen
gebündelt und gleichzeitig
gekennzeichnet.
www.multivac.com
Ums Eck gedacht
Die Fußballlegende Sepp
Herberger erklärte die
Essenz des Spiels einst mit
den Worten: „Das Runde
muss ins Eckige.“ Bei Seydelmann
heißt es nun: Es geht
rund im Eckigen. Der erstmals
auf der IFFA 2025 vorgestellte
Normwagenmischer
ermöglicht das Mischen
von Produkten direkt
in branchenüblichen
eckigen Behältern – den
Norm- oder Beladewagen
mit 200l oder 300l Inhalt.
Für diese Maschine stehen
verschiedene Mischarme zur
Verfügung, die entweder eine
schonende Standardisierung
der Produkte, ein bindiges
Mischen oder eine intensive
Knetung ermöglichen. Diese
können über ein Schnellwechselsystem
werkzeuglos
eingesetzt werden. Durch die
Kombination der Bewegung
der rotierenden Mischarme
und der des Normwagens
selbst wird sichergestellt,
dass jeder Winkel des eckigen
Behälters erreicht wird und
das gesamte Mischgut zuverlässig
erfasst wird.
Die Nutzung eines Normwagens
als Mischbehälter bringt
eine Vielzahl an Vorteilen mit
sich. Zeitaufwendiges und mit
Kontaminationsrisiken
behaftetes Umfüllen
– oft per Hand – entfällt. Das
Beladen von nachgelagerten
Produktionsmaschinen, wie
etwa Füllern oder Portionierern,
erfolgt mit demselben
Behälter durch bereits vorhandene
Hebe- und Kippvorrichtungen.
Darüber hinaus sind
Normwagen kostengünstiger
als runde Mischbehälter
vergleichbarer Maschinen und
benötigen bei gleichem Innenvolumen
erheblich weniger
Lagerfläche. Der Normwagenmischer
setzt zudem auf die
Verwendung bereits vorhandener
Betriebsmittel und trägt
so zur Kostenreduktion in der
Produktion bei.
www.seydelmann.com
Foto: Multivac
Foto: Seydelmann
Fleisch
Markt
Spezial
Gewürze
Seite 27, 4/2025
Glutgenuss und Würzwelten
Regionale Grilltraditionen in Österreich, Deutschland und Südtirol sowie passende Würzkonzepte für
Fleisch, Gemüse und vegane Alternativen.
Von Michael Heinz
In Österreich zählen nach wie
vor klassische Grillwürste wie
Brat- und Käsekrainer zu den
Dauerbrennern, ergänzt durch
bunte Gemüsespieße als leichte
Beilage. Die heimischen Grillfans
legen Wert auf einfache, bodenständige
Aromen, die Fleisch und
Gemüse geschmacklich in den
Mittelpunkt rücken. In Deutschland
steht neben traditionellen
Bratwürsten zunehmend das
internationale Flair im Vordergrund:
Würzmischungen im Stil
von Cajun, Creole oder koreanischem
Gochujang treffen auf
Gold Honig Glaze und Chili
Ahornsirup. Das Resultat sind
facettenreiche Geschmackserlebnisse,
die von scharf über
süß bis würzig-salzig reichen.
In Südtirol verbindet man
beim Grillen alpine Tradition
mit mediterranen Einflüssen:
Rosmarin und Bergkräuter
aus den Dolomiten treffen auf
Olivenöl Marinaden und mild
geräuchertes Meersalz – ideal
für saftige Steaks und Gemüsepfannen
mitten in den Bergen.
Würzen nach Produkt
und Grilltyp
Trockene Rubs eignen sich
hervorragend für Rind, Schwein
und Geflügel: Sie werden vor dem
Grillen trocken eingerieben und
bilden beim Braten eine aromatische
Kruste. Für Holzkohlegrills
empfiehlt sich ein grobkörniger
Rub mit Zucker- und Rauchsalz-
Anteil, der bei niedriger Hitze
eine karamellisierte Oberfläche
erzeugt. Gasgrills, die schneller
arbeiten, profitieren von feinen
gemahlenen Kräutermischungen
ohne Zucker, die direktes Hitzegrillen
vertragen und frische
Kräuteraromen entfalten. Pellet
oder Smoker Grills erlauben durch
lange Garzeiten den Einsatz
komplexer Geschmacksprofile
wie Zitronengras Chili oder Curry
Garam Masala.
Marinaden mit Öl Essig Grundlage
oder Joghurt sorgen für
zusätzliche Saftigkeit. Empfehlenswert
ist das Abarbeiten in
drei Schritten: 1) Grundmarinade
4–6 Stunden, 2) Rub vor dem
Grillen einmassieren, 3) während
des Garens gelegentlich mit der
Restmarinade bepinseln. So
ziehen Aromen tief ein und das
Grillgut bleibt zart.
Gemüse & pflanzliche
Alternativen
Gemüse und vegane Ersatzprodukte
nehmen Rubs und Marinaden
genauso gut an wie Fleisch.
Paprika Kreuzkümmel Mischungen,
geräuchertes Meersalz oder
mediterrane Kräuter passen ideal
zu Zucchini, Auberginen und
Paprika. Tofu Steaks oder Seitan
Spieße profitieren von fruchtigen
Citrus Chili Marinaden oder
asiatischen Soja Sesam Note. Um
die Aromaintensität zu erhöhen,
kann das Grillgut vorab in einer
würzigen Salzlake ziehen oder –
für besonders saftige Ergebnisse
– mit einem Marinade Injektor
punktgenau durchzogen werden.
Verkaufsfördernde
Tipps & Vorbereitung
Gewürzprobierer: Bieten Sie
kleine Probierpackungen
verschiedener Rubs an, um Cross
Selling zu fördern.
Fertig mariniertes Grillgut:
Verpacken Sie bereits gewürzte
und vakuumierte Portionen für
den direkten Verkauf.
Live Demos: Veranstalten
Sie kurze Grillvorführungen im
Laden, um die Wirkung Ihrer
Gewürze und Marinaden zu
zeigen.
Service rund ums Grillen:
Bieten Sie auf Wunsch Injektionsservice
oder individuelle
Marinaden-Mischungen an,
um Ihren Kunden einen echten
Mehrwert zu bieten.
Mit diesen regionalen Insights,
zielgerichteten Würzkonzepten
und umsatzstarken Tipps
ist der Fleischerbetrieb perfekt
gerüstet, um in der kommenden
Grillsaison alle Kundengruppen
– vom Fleischliebhaber bis
zum überzeugten Veganer – zu
begeistern.
Foto: pixabay
Crafting
a world of taste
Entdecken Sie unsere Produktinnovationen sowie unsere
Marken WIBERG, Gewürzmüller, Gewürzmühle Nesse und
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IFFA | Messe Frankfurt
03.– 08.05.2025
Halle 11.1, Stand C41
DEIN WILLY
GESCHEHE
Seite 28, 4/2025
Fleisch Markt
Sommer, Sonne,
Geflügelwurst
Die beliebtesten
Grillmarinaden
Österreichs –
eine Klasse
für sich!
OHNE
PALMÖL!
Herrlicher Geschmack, bestechende Optik am marinierten Fleisch
und hervorragendes Bratverhalten, das sind unsere Willys. Wählen
Sie aus 14 Sorten mit charakteristischem Geschmacksbild.
Großzügiger Anteil von Kräutern und Gewürzen, ohne Palmöl, brillante
Glanzoptik, optimale Verarbeitungskonsistenz, ohne zugesetzte
Geschmacksverstärker und auch für vegetarische Grilladen geeignet.
Foto: NovaTaste
Die Geflügelbratwurst erobert
die Grillsaison mit Leichtigkeit,
einer ordentlichen Portion
Protein und einem Hauch von
Eleganz. Sie trifft genau den
Nerv der Zeit und passt sich mit
ihren überraschend vielfältigen
Geschmacksnuancen mühelos
aktuellen Ernährungstrends an.
Wie zum Beispiel die Excelsior
Bratwurst mit Zitrone, die
mit einer raffinierten Kombination
aus Ingwer, Pfeffer, Macis
und einer zarten Zitronennote
frischen Wind auf den Grill
bringt. Eine wahre Entdeckung
für alle, die sich von der klassischen
Bratwurst verabschieden
und dennoch auf ihre gewohnte
Würze nicht verzichten möchten.
Doch auch für Liebhaber herzhaft-pikanter
Köstlichkeiten ist
gesorgt: Die Novapure Frankfurter,
vollgepackt mit Muskat und
Paprika, bringen die gewohnte
Wurstfreude direkt vom Rost.
Doch bei all dem Genuss darf
eines nicht fehlen: Sicherheit. In
den warmen Monaten spielt die
mikrobiologische Sicherheit eine
entscheidende Rolle. Hier kommt
Germex V ins Spiel – ein cleverer
Säureregulator, der die Haltbarkeit
verlängert und gleichzeitig
das Wachstum von Listerien
erfolgreich hemmt. So bleibt das
Grillvergnügen sorgenfrei.
Geflügelfleisch vom Huhn oder
der Pute gilt zudem als ressourcenschonende
Alternative. So
ist Geflügelbratwurst fettarm,
ökologisch vorteilhaft und eine
ideale Wahl für alle, die bewusst
genießen und dabei auf Qualität
und ein gutes Preis-Leistungs-
Verhältnis setzen.
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Mit gutem Gewissen
Die Grillsaison 2025 wird
grüner denn je – mit der
neuen Planted BBQ-Range.
Im Mittelpunkt steht das neue
planted.steak Paprika, das
durch eine herzhaft-würzige
Paprika-Kräuter-Marinade und
eine saftige Konsistenz besticht.
Es ist dank seiner fein geschnittenen
Struktur in nur fünf
Minuten zubereitet. Die innovative
Fermentationstechnologie
von Planted sorgt zudem für ein
besonders zartes Mundgefühl,
ganz ohne künstliche Zusätze.
Doch das ist noch nicht alles:
Die Planted BBQ-Range bietet
noch viele weitere vegane
Produkte. Das planted.steak
bleibt mit seiner authentischen
Textur und dem klassischen
Geschmack ein Favorit unter
Grillfans, während die planted.
bratwurst Kräuter mit 36 Prozent
mehr Protein und 76 Prozent
weniger gesättigten Fettsäuren
als herkömmliche Bratwürste
punktet. Für den besonderen
Foto: Planted
Kick sorgen die planted.spieße
Kräuter mit ihrer erfrischenden
Zitronen-Kräuter-Marinade.
Alle Produkte bestehen
zu 100 Prozent aus natürlichen
Zutaten, liefern wertvolle Mikronährstoffe
wie Vitamin B12 und
Eisen und zeichnen sich besonders
durch ihre Nachhaltigkeit
aus: Sie verursachen bis zu
97 Prozent weniger CO 2 -Emissionen
und benötigen 90 Prozent
weniger Wasser als tierisches
Fleisch.
www.eatplanted.com
Fleisch
Markt
Spezial
Gewürze
Seite 29, 4/2025
Herstellung
powered by Moguntia
Rostbratwurst / Grillwurst
u 20 kg S III Schweineverarbeitungsfleisch
(Schulter)
u 10 kg Eis
u 35 kg S III grob entsehnt
u 35 kg S IV magerer Schweinebauch
u 20 g/kg (2 kg) Speisesalz
u 6 g/kg (600 g) M6275 Rost-u.frische Bauernbratw.
M ohne Glutamat
u 3 g/kg (300 g) M7140 PERFEKTIN® P Khm M 9)
u 10 g/kg (1 kg) M7730 OPTIPRALL® CL pur
u Brühwurstoptimator
u 2 g/kg (200 g) M7585 Meister-Gold AROSTAR®
pur Geschmacksveredler CL
Zwiebel-Pfeffer-Scheiben mit
Kruste
u 1000 g Schweinehüfte mit Schwarte
u 100 g Gemüsezwiebel 5) 8a)
u 20 g M4260 GRILLETTE® Grill und
Braten Gewürzöl CL
u 20 g M3980 Zwiebel-Pfeffer Dekor
Gewürzsalz CLA
Fotos: Moguntia
❱ Das S IV zusammen mit dem grob entsehnten Schweinefleisch für die grobe Einlage durch
die 5 mm-Scheibe wolfen.
❱ Die 20kg Verarbeitungsfleisch auf 3mm wolfen.
❱ Das gewolfte Verarbeitungsfleisch direkt in den Kutter geben und mit dem PERFEKTIN® P,
dem OPTIPRALL® CL pur und Kochsalz einige Runden trocken ankuttern
❱ Das Eis zugeben und bis 8°C auskuttern.
❱ Das auf 5mm gewolfte Fleisch mit den Gewürzen und restlichen Zutaten zugeben und bis
zur gewünschten Körnung zerkleinern.
❱ In Saitlinge füllen, frisch anbieten oder ca. 20 min bei 72 °C brühen.
❱ Nach dem Brühen schnell herunterkühlen (Eiswasser oder Dusche).
❱ Die Schweinehüfte zuschneiden und die Schwarte
gleichmäßig einritzen.
❱ In ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden.
❱ Das GRILLETTE® Gewürzöl unter die Fleischscheiben
mischen und anschließend mit dem
Zwiebel-Pfeffer Gewürzsalz vermengen.
❱ Die Gemüsezwiebeln in Ringe scheiben und die
Fleischscheiben damit garnieren.
Zusatzstoffe/Kennzeichen: 1) Farbstoffe 1a) Farbstoff (E 124) 2) Konservierungsstoffe 3) Antioxidationsmittel 4) Geschmacksverstärker 5) Geschwefelt 6) Geschwärzt 7) Gewachst 8) Süßungsmittel
8a) Aspartam(Phenylalanin) 9) Stabilisatoren Allergene: a) Glutenhaltiges Getreide(Weizen) b) Krebstiere c) Eier d) Fisch e) Erdnuesse f) Soja g) Milch h) Schalenfruechte i) Sellerie j) Senf k)
Sesamsamen l) Sulfite m) Lupine n) Weichtiere
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Herstellung
Seite 30, 4/2025
Fleisch Markt
Rezepte
Gebackener Leberkäse
Zutaten für 2 Personen:
u 4 Scheiben Leberkäse
nach Wahl, pikant oder
natur
u 2 Scheiben Käse, z.B.
Emmentaler
u etwas Chilipulver
u 2 Eier
u 2 Esslöffel Schlagobers
u Mehl und Semmelbrösel
zum Panieren
u Rapsöl zum Herausbacken
Leberkäse – eckig
statt rund
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Der Leberkäse ist zur Jause
in Österreich nach wie vor
ganz vorne in der Beliebtheit,
vor allem wenn eine dicke
Scheibe warmer Leberkäse in der
Semmel landet. Sie ist das traditionelle
heimische Fast food im
Gegensatz zu Hamburger, Pizzaschnitte
oder Döner.
Lange Tradition
Er ist in Deutschland, besonders
in Bayern, genauso gefragt,
wie in Österreich und wird bei
unseren deutschen Nachbarn
oft als Fleischkäse bezeichnet.
In der Schweiz oder auch in
Teilen Tirols wird er ebenfalls
so genannt, und dieser Name ist
eigentlich auch richtig, denn es
ist ja keine Leber darin enthalten.
Aber das Wort Leberkäse
hat wahrscheinlich einen ganz
anderen Ursprung und hat auch
nichts mit Leber zu tun. Er leitet
sich vom Wort „Lääb Kees“ ab,
da die Form einem Laib Käse
ähnelt, im Lauf der Jahre wurde
daraus Leberkäse. Er ist ein sehr
traditionelles Erzeugnis, das
seit über 250 Jahren bekannt
ist, und mit einer kleinen
Geschichte verknüpft ist. Im
18. Jahrhundert nahm Kurfürst
Karl Theodor seinen Fleischer
von der Pfalz nach Bayern mit.
Dieser backte fein gehacktes
Rind- und Schweinfleisch in
einer Form und orientierte sich
dabei wahrscheinlich ein wenig
an Pasteten und Terrinen vom
französischen Hof. So soll der
Leberkäse entstanden sein.
Gebraten oder
gedämpft
Leberkäse zählt nach dem Österreichischen
Lebensmittelcodex
zu den Brühwürsten und gebratenen
Würsten. Heute wird er aus
Rind- und/oder Schweinefleisch,
Speck, Wasser und für den Biss
und die Kruste ein wenig Kartoffelstärke
hergestellt und typischerweise
in einer rechteckigen
Form gebacken oder gebrüht. Die
Zutaten werden meist sehr fein
gecuttert und das Brät mit Pökelsalz,
Pfeffer, Macis und Ingwer
gewürzt, auch etwas Majoran
oder Thymian passen dazu. Die
Zugabe von Pökelsalz sorgt für
die kräftige, fleischrote Farbe.
Für den gebackenen Leberkäse
werden auf 48 Teile Rindfleisch
und / oder Schweinefleisch, 20
Teile Speck und 32 Teile Wasser
,die Gewürze zugefügt und
auch etwas Kartoffelstärke. Zu
100 Teilen Wurstmasse dürfen
maximal 6 Teile Kartoffelstärke
beigemengt werden. Sie sorgt
beim Backen für eine besonders
schöne Kruste. Dieses Brät wird
meist maschinell in gefettete
Leberkäseformen gefüllt und
bei 150 bis 180 Grad Celsius
herausgebacken. Oft wird die
Oberfläche vor dem Erhitzen
eingeschnitten, um eine noch
❱ Zwischen zwei Leberkäsescheiben eine Käsescheibe
legen und beide fest zusammendrücken. Die Käsescheibe
zuvor mit etwas Chilipulver bestreuen.
❱ Eier mit dem Schlagobers gut verquirlen, eventuell
etwas salzen.
❱ Den Leberkäse in Mehl wenden, durch das Ei ziehen
und in Brösel panieren. Rapsöl erhitzen und den Leberkäse
knusprig herausbacken. Dazu passen Kartoffelpüree
und Salat.
bessere Krustenbildung zu erreichen.
Der gebackene Leberkäse
ist vor allem im Imbissbereich
sehr beliebt und landet daher
bevorzugt in der Leberkäsesemmel.
Er gehört zum Standardangebot
am Wiener Würstelstand
und somit zur Österreichischen
Wurstkultur. Der gedämpfte
Leberkäse dagegen unterscheidet
sich etwas in der Rezeptur,
er enthält eine Spur weniger
Speck und auch Kartoffelstärke.
Er wird ebenfalls in eine Kastenform
gefüllt, aber anschließend
gedämpft.
Für jeden Geschmack
ist etwas dabei
Leberkäse ist aber nicht einfach
Leberkäse, es gibt ihn inzwischen
in zahlreichen Varianten.
Verschiedene Lebensmittel wie
Käse, Chili, aber auch Paprika
können als Einlage verwendet
werden, ebenso variieren die
verwendeten Fleischsorten. Es
gibt ihn aus Kalbfleisch, aber viel
häufiger aus Pferdefleisch. Was
früher Tradition in Wien hatte,
der Pferdeleberkäse, ist inzwischen
selten geworden, aber es
gibt in noch. Farblich unterscheidet
er sich durch seine stärkere
rote Färbung und war eigentlich
ein Arme-Leute-Essen. Heute ist
der Leberkäse nach „Wiener Art“
eine Spezialität.
Aber egal, aus welchem Fleisch
er hergestellt wird, das Fleischerzeugnis
ist nach wie vor sehr
beliebt und ein Allrounder. Denn
er wird kalt, dünn aufgeschnitten
wie Wurst gegessen, heiß und
dick geschnitten in der warmen
Leberkäsesemmel und er passt
auch in die einfache Alltagsküche.
Eine angebratene Scheibe
mit Kartoffeln und Spiegelei ist
ein Klassiker der Hausmannskost,
vor allem auf urigen Berghütten.
Nach Altwiener Art kann
er als eine Art falsches Schnitzel
paniert und herausgebacken
werden und überzeugt auch als
Cordon Bleu.
Fleisch
Markt
Aktuelles
Seite 31, 4/2025
Foto: Vulcano
Luftgetrocknetes Glück
Im eindrucksvollem Palais
Ferstel öffnet die Vulcanothek
unter neuer Führung wieder ihre
Pforten. Die Familie Heinisch
übernimmt das kulinarische
Zepter und lädt mit innovativen
Kreationen rund um den
berühmten Vulcano Schinken
zum Genießen ein. Wienerinnen
und Wiener – ebenso wie
Besucher mit feinem Gaumen
– erwartet hier eine gustatorische
Reise durch das steirische
Vulkanland.
Im Mittelpunkt steht der klassische
Vulcano Rohschinken: ein
Produkt, das durch hohe Fleischqualität,
traditionelle Lufttrocknung
und eine zurückhaltende
Würzung mit Salz und wenigen
Gewürzen überzeugt. Alle
Schinken reifen am Knochen – je
nach Sorte zwischen zwölf und
60 Monaten – was, kombiniert
mit dem Gewicht der Tiere und
ihrer natürlichen Marmorierung,
den unverwechselbaren
Charakter jeder Spezialität
prägt. Dazu gesellen sich Vulcanossis,
Salami, Speckfrüchte
und Delikatessen von Haberl
& Fink – etwa Käse, Pesti oder
Eingelegtes. Passend dazu bietet
die Weinkarte ein erlesenes
Kulturen für Qualität
Sortiment steirischer Weine,
etwa vom Weingut Thaler und
dem Weingut Krispel.
Für Fleisch-Liebhaber gibt es
einen „Schinkenhimmel“ – ein
Reiferaum mit persönlicher
Note: Stammkunden können
ihren eigenen Schinken mit dem
Brennstab markieren. „Damit
ist uns eine Symbiose aus einem
der weltbesten Schinken, einem
wunderschönen Ambiente und
dem besten Service gelungen“,
betonen die Familien Habel und
Heinisch unisono.
www.vulcano.at
Foto: Mona Lorenz Fotografie
Die Lebensmittelindustrie
steht vor der Herausforderung,
sichere, langlebige
Produkte mit gutem Geschmack
und minimalem Abfall zu produzieren.
Lebensmittelkulturen
spielen dabei eine immer wichtigere
Rolle, selbst bei nicht
fermentierten Produkten. Ein
besonders innovativer Ansatz
ist die sogenannte „Fresh
Bioprotection“, die auf den
Schutzfunktionen von „guten“
Bakterien basiert. Diese Kulturen
verhindern das Wachstum
unerwünschter Verderbnisbakterien
und pathogener Keime
– besonders wichtig etwa bei
Wurstwaren, verzehrfertigen
Fischgerichten sowie Salaten
und Dips.
Mit BITEC® B FRESH, das
speziell für frische Hackfleischprodukte,
Salate und Aufstriche
entwickelt wurde, bleibt der
Geschmack länger frisch und
die Lebensmittel sicherer. Für
pflanzliche Fleischalternativen
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eine effektive Lösung, um Keime
zu hemmen und die Farbhaltung
zu verbessern.
Eine weitere Entwicklung
ist die patentierte BITEC®
COTTO® Technologie, die es
ermöglicht, Kochpökelwaren und
Brühwurst ganz ohne Nitrit oder
Nitrat herzustellen. Auf der diesjährigen
IFFA wird BITEC® die
neuesten Innovationen präsentieren,
darunter nitritfreier Kochschinken
und Brühwürste mit
BITEC® B SAFE KNACK.
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