Rettung - Regierungsrat - Basel-Stadt

regierungsrat.bs.ch

Rettung - Regierungsrat - Basel-Stadt

PERSONALMAGAZIN NR.185 MÄRZ 2005

Der Rettungssanitäter Rolf Vetsch steigt mit seinem Notfallrucksack und dem EKG-Gerät aus

dem Rettungswagen. In seiner Freizeit spielt er ausgesprochen erfolgreich Backgammon.


I N H A L T

S. 4 BASEL-STADT AKTUELL

Nach grösseren Anlaufschwierigkeiten

ist das Projekt Phönix unterdessen auf

Kurs. Die Umstellung von LinkWorks auf

OCS-BS hat begonnen.

S. 5 BASEL-STADT AKTUELL

Spitzenmedizin und ein herausragendes

Angebot an Kultur – bei der medArt.

verschmelzen zwei Spezialitäten von

Basel.

S. 6 BASEL-STADT AKTUELL

Das Corporate Design des Kantons

Basel-Stadt soll seinem Namen wieder

gerecht werden – das Zauberwort

heisst Switchboard.

S. 7 BASEL-STADT AKTUELL

Mit einem neuen Bewegungskonzept

macht das Sportamt den «Sportmuffeln»

Beine.

S. 8 HINTERGRUND

Die Fussball-Europameisterschaft

2008 wird der grösste je in der Schweiz

durchgeführte Sportanlass sein. Die

Vorbereitungen laufen auch bei BASEL-

STADT bereits jetzt auf Hochtouren.

S. 10 ZUSAMMEN MIT …

Die Basler Kantonsärztin Anne Witschi

hat nicht nur einen abwechslungsreichen

sondern auch einen anstrengenden

Job. Das pibs hat die sympathische

Bernerin einen Tag lang begleitet.

S. 14 PORTRÄ T

Was machen, wenn in der Schule gekifft

wird? Mit dieser und vielen anderen

Fragen beschäftigt sich die Abteilung

Jugend, Familie und Prävention.

S. 16 DIENSTJUBILÄEN

I M P R E S S U M

pibs (Personal-Informationen Basel-Stadt) ist

das Personalmagazin für alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie alle Pensionierten

von BASEL-STADT.

S. 19 NACHGEFRAGT

Weshalb hat Regierungsrat Ralph Lewin

nicht das Finanzdepartement übernommen?

Welche Schwerpunkte will

er im Präsidialjahr setzen? Der neue

Regierungspräsident Ralph Lewin im

Interview.

S. 20 BLITZLICHT

Prominenter Besuch im Rathaus: Der

Regierungsrat hat Seine Königliche Hoheit

Prinzgemahl Henrik von Dänemark

empfangen – Impressionen aus dem

Regierungsratssaal

S. 22 KURZ + BÜNDIG

Was läuft in den Museen? Wie kann

man sich weiterbilden? Was unternehmen

die Pensionierten? Kurzmeldungen

aus der Verwaltung

S. 24 MÄRT

S. 27 RÄTSEL

S. 29 DAMALS

Kurz vor der letzten Fahrt mit der Postkutsche

S. 32 AUGENBLICK

Der Rettungssanitäter Rolf Vetsch ist

einer der erfolgreichsten Backgammon-

Spieler, er wurde auch schon Europameister

– pibs zeigt ihn an seinem

Lieblingsplatz in Basel.

Redaktionskommission: Andreas Bitterlin,

Felix Drechsler, Sabine Horvath

Redaktion: Jakob Gubler (Leitung),

Felix Ruhl, Monika Wirth, Rolf Zenklusen

Redaktionsadresse:

Redaktion pibs,

Information und Öffentlichkeitsarbeit,

Marktplatz 9

Postfach 844, 4001 Basel

Telefon 061 267 86 54

Fax 061 267 86 29,

E-Mail: pibs@bs.ch

Einen kühlen Kopf behalten

Rolf Vetsch arbeitet schon seit 24 Jahren

bei der Sanität Basel und ist glücklich in

seinem Beruf, obwohl dieser physisch

und psychisch anstrengend sein kann.

«Wir sehen hinter jede Mauer», sagt der

45-jährige Rettungssanitäter, «es gibt

fast nichts, was es nicht gibt.» Immer

öfters werden sie wegen Alkoholproblemen

gerufen, von denen immer

mehr junge Menschen betroffen sind.

Zunehmend müssen sie sich auch mit

Bagatellen abgeben: «Manchmal sollten

die Leute zuerst eine Situation genauer

betrachten, statt sofort zum Handy

zu greifen und die 144 zu wählen. Wir

haben schon mehrmals jemanden geweckt,

der einfach schlief.» Besonderes

nahe gehen ihm die Einsätze, bei denen

Kinder die Opfer sind. Das geht wohl

allen Kolleginnen und Kollegen so. Dennoch

behält Rolf Vetsch bei seinen Fahrten

einen kühlen Kopf. «Wir arbeiten im

Team und verlassen uns aufeinander.

Ausserdem sage ich mir: Wir können

die Situation, die wir antreffen, nicht

ändern. Wir können nur versuchen, das

Richtige zu tun.» Ein Grossteil seiner

Arbeit besteht aus geplanten Krankentransporten.

«Dann rede ich immer mit

den Leuten, die im Wagen liegen, um

ihnen ihre schwierige Situation etwas

zu erleichtern.» (vgl. S. 32)

T E X T: M O N I K A W I R T H

F OTO S : B A R B A R A J U N G

Gestaltung: Jundt & Partner

Druck: Kreis Druck AG, Basel

Auflage: 32 500 Exemplare

Nachdruck nur mit Quellenangabe

Erscheinungsweise: Viermal jährlich, jeweils

am Monatsende März, Juni, September,

Dezember.

Adressänderungen bitte an folgende Stelle

melden:

Kantonsangestellte an die jeweilige Personalabteilung

Pensionierte schriftlich an die Pensionskasse

E D I T O R I A L

Liebe Leserin, lieber Leser

Per Ende des Jahres 2004 ist der langjährige Chefredaktor des pibs, Silvio Bui, in Pension gegangen. Seine

schwere Krankheit hat ihm nun aber nicht mehr viel Zeit im Ruhestand gelassen. Silvio Bui ist am 4. März

gestorben. Wir entbieten seinen Angehörigen und Freunden unser herzliches Beileid. Silvio Bui hat die Per-

sonalinformationen des Kantons Basel-Stadt (pibs) vor rund 30 Jahren entwickelt und das pibs dann auch

mit viel Enthusiasmus und Herzblut entscheidend geprägt. Das pibs ist bei den Mitarbeiterinnen und Mit-

arbeitern von BASEL-STADT und auch bei den Pensionierten sehr beliebt.

Mit der Pensionierung von Silvio Bui ist die Verantwortung für das pibs nun an die Abteilung Information-

und Öffentlichkeitsarbeit der Staatskanzlei übergegangen. Wir freuen uns auf die neue Herausforderung. Es

ist unser Ziel, weiterhin ein interessantes, aufschlussreiches und natürlich auch unterhaltendes Magazin zu

machen. Dabei dürfen wir auch auf das Kommunikations-Know-how der neuen Redaktionskommission mit

Sabine Horvath (Leiterin Stadtmarketing), Andreas Bitterlin (Informationsbeauftragter des Universitätsspitals

Basel) und Felix Drechsler (Informationsbeauftragter des Regierungsrates) zählen.

Wir werden Sie im pibs über die aktuellen Geschäfte innerhalb der Verwaltung auf dem Laufenden halten.

Wir möchten aber auch hinter die Kulissen blicken, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Arbeitstag lang

begleiten, staatliche Betriebe oder Institutionen näher beleuchten oder auch zeigen, wie erfolgreich sich die

Angestellten von BASEL-STADT auch fernab vom Arbeitsplatz betätigen. Haben Sie beispielsweise gewusst,

dass sogar ein Europameister bei BASEL-STADT arbeitet?

Themen und Köpfe werden also auch künftig das pibs dominieren. Wir

möchten das staatliche Handeln verständlich und nachvollziehbar machen

und die verschiedenen Facetten des attraktiven Arbeitgebers BASEL-STADT

vermitteln. Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, gibt es neu feste Rubriken.

Dazu wurde auch das Erscheinungsbild aufgefrischt.

Wir hoffen, dass Ihnen das «neue» pibs, welches auf Bewährtes setzt und

Neuem gegenüber offen ist, gefällt. Verbesserungsvorschläge sind natür-

lich jederzeit willkommen (pibs@bs.ch), denn das pibs möchte auch in den

nächsten 25 Jahren ein interessantes, aufschlussreiches und natürlich auch

unterhaltendes Magazin bleiben.

Herausgeberin: Staatskanzlei BASEL-STADT Internet: www.pibs.ch

des Basler Staatspersonals, Postfach,

2 Jakob Gubler 3

4005 Basel oder per Fax 061 264 80 30


B A S E L A K T U E L L

Nach grösseren Startschwierigkeiten

ist das

Projekt Phönix unterdessen

auf Kurs. Die Umstellung

von LinkWorks auf OCS-BS

hat erfolgreich begonnen.

Ein Gespräch mit dem

Co-Projektleiter

Thomas Riedtmann.

Das Projekt Phönix war lange ein

«Sorgenkind». Wie ist der aktuelle

Projektstatus?

Als wir im Frühjahr 2004 die Projektleitung

übernommen haben, befand

sich das Projekt tatsächlich in einer

bedenklichen Schieflage. Es erforderte

konsequente Sanierungsarbeit und

vorbildliches Engagement des gesamten,

neu zusammengestellten Projektteams,

um das Schiff wieder auf Kurs zu

bringen. Im Juni 2004 haben wir dem

Lenkungsausschuss einen überarbeiteten

Projektplan vorgelegt, der bis heute

Bestand hat. Alle Projektaktivitäten

liefen zielgerichtet auf den Start des

Rollouts der Anwendung OCS-BS zu. Gestartet

wurde mit der Umstellung des

Sanitätsdepartements und der Gerichte

am 26./27. Februar.

Mit OCS-BS wird LinkWorks und TM6

abgelöst. Wie lässt sich der Nutzen der

neuen Anwendung umschreiben?

LinkWorks ist veraltet und wird vom Lieferanten

schon einige Jahre nicht mehr

gewartet. Das Risiko eines Ausfalls ist

immens. Mit OCS-BS wird ein moderne,

auf neuesten Technologien basierende

Anwendung eingeführt, die den höchsten

Ansprüchen nach Betriebssicherheit

gerecht wird. Die Voraussetzungen für

einen stabilen Betrieb sind damit sehr

gut; die Benutzer werden künftig mit

einem modernen System arbeiten, das

höchste Verfügbarkeit verspricht.

Gibt es weitere Aspekte, auf die sich

der Endbenutzer freuen darf?

Das Projekt Phönix ist auf Kurs

I N T E R V I E W : J A K O B G U B L E R | F OTO : B A R B A R A J U N G

Die Endbenutzer werden für Email und

den elektronischen Kalender «Microsoft

Outlook» nutzen. Diese Anwendung

kann ohne Übertreibung als «Welt-

Standard» bezeichnet werden – sie

hat weltweit höchste Akzeptanz. Viele

Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung

kennen Outlook bereits, weil sie

es z.B. zu Hause nutzen. Ausserdem

unterscheidet sich der Aufbau kaum

von anderen Microsoft-Programmen

wie z.B. Word oder Excel. Alle dürften

sich schnell in der neuen Welt zurecht

finden.

Wie gehen Sie mit Anregungen zur

Verbesserung der Systeme um?

Im Grossen und Ganzen erhalten wir

sehr positive Feedbacks. Sämtliche

Verbesserungsvorschläge nehmen wir

auf und bemühen uns – soweit möglich

– um kurzfristig umsetzbare Lösungen.

So können wir z.B. eine Lösung für die

Mehrfachansicht von Kalendern zumindest

für Outlook unter XP anbieten.

Thomas Riedtmann, Departementssekretär und Co-Projektleiter Phönix (seit Februar 2004)

Gibt es auch Dinge, die als Rückschritt

gesehen werden können?

Standard-Lösungen werden immer für

ein möglichst grosses Publikum entwickelt.

Deshalb können nicht alle individuellen

Wünsche einzelner Benutzer

berücksichtigt werden und es müssen

gewisse Kompromisse eingegangen

werden. Auch OCS-BS ist in dem Sinne

keine «eierlegende Wollmilchsau», bietet

aber für alle erforderlichen Funktionen

durchwegs gangbare Lösungen.

Wie geht es mit OCS-BS weiter?

Bei OCS-BS werden System-Komponenten

von Oracle und Microsoft

eingesetzt. Dies sind die beiden weltweit

grössten Software-Hersteller.

Beide Häuser arbeiten permanent an

der Weiterentwicklung ihrer Systeme.

Indem wir solch standardisierte Systeme

einsetzen, profitieren wir direkt von

solchen Weiterentwicklungen, kommen

doch in regelmässigen Abständen neue

Versionen mit verbesserter Funktionalität

auf den Markt.

Was können die Mitarbeitenden dazu

beitragen, dass die Umstellung weitestgehend

störungsfrei verläuft?

Die Mitwirkung der Mitarbeitenden ist

von grosser Wichtigkeit: Einerseits muss

jede Benutzerin und jeder Benutzer die

im Link-Works abgelegten persönlichen

Dokumente ausmisten und für den Umzug

nach OCS-BS bereitstellen. Andererseits

empfehlen wir dringend, die angebotenen

Schulungskurse zu besuchen.

Dies reduziert den Support-Aufwand in

der Anfangsphase. Ausserdem erhalten

am Montag nach der Umstellung alle

Benutzer einige schriftliche Anweisungen,

die unbedingt durchzuführen sind.

Ansonsten braucht es – wie bei jeder

Umstellung auf ein neues System – zu

Beginn etwas Geduld mit der Anwendung

OCS-BS und sich selbst.

Ars medica in Basel

Das Universitätsspital Basel

bereichert den ärztlichen

Kongress-Kalender um eine

neuartige internistische Fortbildung.

Die medArt ist eine

koordinierte Aktion von 90

Basler Spezialisten, die in 220

Veranstaltungen für Besucher

aus dem deutschsprachigen

Raum das Leistungsspektrum

und die Forschungsbemühungen des

Universitätsspitals demonstrieren. Ziel

ist es, durch den nun regelmässig einmal

im Jahr stattfindenden Anlass, den

medizinischen Standort Basel neu zu

positionieren. Dies kommt auch darin

zum Ausdruck, dass Teilnehmer dank

des breiten inhaltlichen Spektrums an

der medArt 32,5 der jährlich zu sammelnden

50 CME-Punkte für kontinuierliche

Fortbildung erlangen können.

Schon der Titel macht deutlich, dass es

sich bei der medArt um eine Besonderheit

handelt. Während andere Kongressorte

den Teilnehmern neben dem Programm

– je nach geographischer Lage

und Saison – verschneite Berge oder

Sandstrände bieten, verbindet medArt

die theoretischen und praktischen Kurse

mit einem Rahmenprogramm aus Kunst

und Kultur. Zwei Spezialitäten Basels,

Spitzenmedizin und ein herausragendes

Angebot an Museen, Architektur und

kunstschaffenden Persönlichkeiten,

verschmelzen dabei und bieten den

etwa 150 anreisenden Medizinern eine

anregende Atmosphäre. Wissensvermittlung

und kulturelle Anreize gehen

eine fruchtbare Verbindung ein.

Augenmerk auf die Praxis

Auch inhaltlich beschreitet medArt

neue Wege. Neben den für medizinische

Fortbildungen üblichen Lernformen

Frontalvorlesung und Seminar, kommt

in Basel auch praktischen Übungen, in

denen manuelle Fertigkeiten trainiert

werden, eine grosse Bedeutung zu. «Wir

zeichnen uns durch einen starken Praxisbezug

aus, da bei vielen Ärzten nach

der Ausbildung das manuelle Training

T E X T: F E L I X R U H L

medArt, eine internistische

Fortbildung der anderen Art am

Universitätsspital, präsentierte

zwischen dem 7. und 11. März

Basel als Anziehungsort für

Medizin und Kunst.

etwas zu kurz kommt», sagt Professor

Stefan Osswald, Kardiologe am Universitätsspital,

der zusammen mit seinen

Professorenkollegen André Perruchoud

und Jürg Schifferli zu den Organisatoren

von medArt zählt.

Das Universitätsspital ist nicht nur

Veranstalter, sondern auch Hauptsponsor.

Es investiert also in sich selbst, um

in der Schweizer Spitallandschaft ein

stärkeres Gewicht zu erzielen und auch

die Wahrnehmung Basels im Ausland

zu intensivieren. MedArt ist in diesem

Zusammenhang auch ein Element der

Standortpolitik für Universität und

Stadt.

Konzentriertes Programm

Das Angebot zur Fortbildung beschäftigte

sich mit der Inneren Medizin und

ihren Subdisziplinen unter besonderer

Berücksichtigung didaktischer Aspekte.

An den Vormittagen fanden zwei Blöcke

mit je drei «state of the art lectures»

statt, gefolgt von Podiumsdiskussionen,

die Möglichkeiten boten, den Inhalt der

Vorlesungen zu diskutieren. Die Zeit des

Mittagessens blieb nicht ungenutzt.

Unter dem Motto «lunch with experts»

behandelten Fachleute interdisziplinär

ein Thema, das auf dem Schnittpunkt

zweier Fachgebiete liegt. Nachmittags

hatten die Teilnehmer die Wahl zwischen

einer Vielzahl von praktischen

Übungen in kleineren Gruppen und

Workshops.

Nach so viel konzentrierter Arbeit bot

das vielseitige Kunst-Programm am

Abend Gelegenheit, die kulturellen

Seiten der Stadt kennen zu lernen und

zu geniessen.

4 5


B A S E L A K T U E L L

Mehr und

besser bewegen

T E X T: R O L F Z E N K L U S E N | F OTO : Z V G

Die Bewegungspolitik des Sportamtes verwandelt

Sportmuffel in aktive Menschen. Animiert

dazu werden sie mit einem Wettbewerb und mit

Projekten wie «City Golf» oder «Burzelbaum».

Das Sportamt macht den

Baslerinnen und Baslern

Beine. «Mehr und besser

bewegen», heisst die

Kernaussage der neuen

Bewegungspolitik. Dass

diese dringend nötig

ist, zeigte eine Gesundheitsbefragung,

in der 55

Prozent der Basler Bevölkerung

angeben, «nie»

Aktivitäten wie Fitness,

Sport oder Gymnastik zu

betreiben. «42 Prozent

sagen, dass sie in der

Freizeit überhaupt keine

körperlichen Aktivitäten

ausüben», weiss Andrea

Müller, Leiter des Sportamtes.

Die Bewegungspolitik

hat zum Ziel, dass pro

Jahr ein Prozent der

sportlich Inaktiven zum

aktiven Teil wechselt.

Nicht jede und jeder soll

zur Spitzensportlerin

oder zum Spitzensportler

werden. Gefördert

wird künftig weniger der

organisierte Sport, dafür

mehr individuelle Bewegungsformen.

«Wer

wandert oder mit dem

Velo zur Arbeit fährt, tut

viel für seine Gesundheit»,

sagt Müller.

Ansetzen möchte er

bei den Kindern. «Der Hauptfokus der

Bewegungspolitik liegt in der Schule

und in den Kindergärten. Kinder haben

einen natürlichen Bewegungsdrang.

Deshalb müssen wir sie möglichst früh

dazu animieren, ihr Leben lang Sport

zu treiben.» Genau in diese Richtung

zielt das Projekt «Burzelbaum», das

zur Zeit als Pilot in acht Kindergärten

Basels läuft. Ziel ist, dass Bewegung

jederzeit und überall im Kindergarten

stattfindet, indem beispielsweise die

Kinder hüpfend die Zehnerreihe lernen.

Eine Arbeitsgruppe des Erziehungsdepartements

prüft derzeit im Auftrag

von Regierungsrat Christoph Eymann,

ob das Projekt auf die Primarschulen

ausgeweitet werden kann.

Neue Skating-Routen im Erlenpark,

«CityGolf» im Bachgraben und ein begleitetes

Rheinschwimmen pro Woche

sind weitere Aktivitäten im Rahmen der

neuen Bewegungspolitik. Zudem wurde

ein Wettbewerb zur «Durchführung von

vier breitensportlichen Gross-Events»

ausgeschrieben. Private oder juristische

Personen, die es schaffen, möglichst

viele Menschen in der Region Basel zu

mehr Bewegung zu animieren, können

40 000 Franken gewinnen. Da das

Sportamt seine finanziellen Ressourcen

gezielter einsetzt und vermehrt mit

anderen Institutionen zusammen arbeitet,

löst die Bewegungspolitik keinen

zusätzlichen Kostenschub aus.

Weitere Informationen:

www.sportamtbasel.ch

Einheitliches

Erscheinungsbild

für Basel-Stadt T E X T: D E N I S E E L L E N B E R G E R | G R A F I K : S TA AT S K A N Z L E I

Wildwuchs herrscht zur Zeit punkto Corporate

Design des Kantons Basel-Stadt (CD BS) –

Switchboard soll das ändern

Das Logo des Kantons ist beliebt.

Schmückend steht es auf dem Politikplan

des Regierungsrats und zeigt es

sich auf der Visitenkarte der Arbeitnehmerin

von BASEL-STADT. Und unbeliebt

ist es auch: Auf der Steuererklärung

erinnert es den Bürger seiner Pflichten,

auf dem Bussenzettel die Bürgerin an

ihr Vergehen. Überall begegnet es uns,

in ganz unterschiedlicher Weise. Ein

Steinbruch ist es geworden, das Logo,

aus dem beliebig Elemente genommen

und in ebenso beliebigem Kontext

wieder verwendet werden. Und so ist da

ein regelrechter Wildwuchs entstanden:

je nach Bedürfnis und Gusto der Benutzenden

verändert das Logo sein Erscheinen

und seinen Inhalt. Dies könnte

kreativ sein, widerspräche es nicht dem

zentralen Sinn des Corporate Design:

eine einheitliche Identität zu stiften.

Corporate Design als Teil der Corporate

Identity

Die Identität eines Unternehmens (Corporate

Identity) entsteht aus seinem

Verhalten (Corporate Behaviour), seinem

Kommunizieren (Corporate Com-

munications) und seinem Erscheinen

(Corporate Design). Eine feste, einheitliche

Identität wächst von innen heraus

aus dem kohärenten Zusammenspiel

aller drei Elemente. Von aussen wahrgenommen,

spiegelt sich diese Identität

als Bild, als Image wieder. So kommt

dem einheitlichen Erscheinungsbild

eines Unternehmens eine zentrale Rolle

zu, ganz gleich, ob es sich um ein privates

oder ein staatliches handelt.

Um ein solch einheitliches visuelles Erscheinungsbild

des Kantons Basel-Stadt

zu schaffen, erliess der Regierungsrat

2003 Richtlinien zu einem Relaunch

des Corporate Design. Jedem Produkt

des Kantons sollte angesehen werden,

woher es stammt, ganz gleich, ob dies

ein Brief, ein Couvert, eine Publikation,

ein Inserat, eine Präsentation oder die

Beschriftung auf einem Container sei.

Switchboard

Das CD BS besteht aus den Elementen

Baselstab, der Vertikallinie und den

Textbereichen, welche die jeweilige

Organisationszugehörigkeit wiedergeben

(siehe Abbildung). Ein solch

dynamisches CD ist nicht einfach zu

handhaben. Deshalb stellt der Kanton

das Zusatzprogramm Switchboard zur

Verfügung, das es erlaubt, auf einfache

Weise CD BS-konforme Dokumente zu

erstellen. Nicht nur verwaltet Switchboard

zentral die von der Staatskanzlei

erstellten und gepflegten Vorlagen der

verschiedenen Dokumentsorten, in denen

das CD BS zur Anwendung kommt

(Briefe, Telefaxe, Medienmitteilungen,

Inserate, parlamentarische Geschäfte,

Berichte, Powerpoint-Masterfolien,

Grafiken usw.), sondern es assistiert

die Benutzenden auch im individuellen

Erstellen dieser Vorlagen.

Switchboard wird im Zuge der Ablösung

von Linkworks, bzw. der Einführung von

OCS departementsweise eingeführt

und bis Mitte 2005 allen Usern des

Kantons zur Verfügung stehen.

Auskünfte: Staatskanzlei,

denise.ellenberger@bs.ch

6 7

= 1

/ 2.9

= 1

x 2.54

/ 3.2

/ 3.2

/ 5.4

/ 3.5

Sicherheitsdepartement des K

/ 1.63

Rettung


H I N T E R G R U N D

Gemäss einer von der UEFA und dem

Schweizerischen Fussballverband (SFV)

in Auftrag gegebenen Studie über die

ökonomischen Auswirkungen der Fussball-Europameisterschaft

2008 darf die

Schweiz mit einem zusätzlichen Umsatz

zwischen 468 und 544 Millionen Franken

rechnen. Dieser resultiert aus der

Stadionerweiterung in Basel, dem Budgetanteil

der UEFA für die Schweiz, den

Auswirkungen des Tourismus aus den

Werbe- und Medienaktivitäten sowie

aus den Umsätzen des Telekommunikations-Sektors.

Die Bruttowertschöpfung

beträgt zwischen 280 und 315 Millionen

Franken. Die Spannbreite in der Kalkulation

ergibt sich daraus, dass zum jetzigen

Zeitpunkt noch nicht bekannt ist,

welche Begegnungen in den Schweizer

Stadien stattfinden und wie stark die

Auslastung sein wird.

Die Region Basel wird von den Schweizer

Turnierstätten dank der Stadionerweiterung

und den Viertel- bzw.

Halbfinalbegegnungen mit Abstand am

stärksten von der EURO 2008 profitieren.

Die Wertschöpfung und der Anstieg

der Beschäftigung werden in der Region

Basel mehr als doppelt so hoch sein wie

in der Region Bern und im Kanton Genf

und auch signifikant höher als im Kanton

Zürich. Gemäss der Studie darf von

Umsätzen zwischen 51 und 67 Millionen

Franken und einer daraus entstehenden

Wertschöpfung von über 30 Millionen

Franken ausgegangen werden. Wegen

der im Raum Basel knappen Kapazitäten

in der Hotellerie ist jedoch mit einem

Verdrängungseffekt zu rechnen. Trotz-

EURO 2008 – Riesen chance für Basel

T E X T: F E L I X R U H L | F OTO : H A N S - J Ü R G E N S I E G E R T

Die Fussball-Europameisterschaft EURO 2008 ist

der drittgrösste Event weltweit und der grösste

je in der Schweiz durchgeführte Sportanlass. Für

Basel bietet sich eine einmalige Gelegenheit, sich

der Welt als fussballbegeisterte Kulturstadt und

perfekter Gastgeber zu präsentieren.

dem dürfen sich Basels Hoteliers gemäss

der Studie über 60 000 bis 74 000

zusätzliche Logiernächte freuen.

Bikantonaler Lenkungsausschuss

Zur Vorbereitung der EURO 2008 wurde

ein bikantonaler Lenkungsausschuss

eingesetzt, der aus je zwei Vertretern

der Regierungsräte von Basel-Stadt

und Basel-Landschaft zusammengesetzt

ist. Die Federführung liegt beim

städtischen Erziehungsdepartement.

Delegierter der host city Basel ist

Andrea Müller, Leiter des Ressorts Sport.

Christoph Bosshard ist Projektleiter. Ziel

ist es, in der Region Basel Fragen der

Sicherheit, des Verkehrs, der Standortmarketing

und des Tourismus zu erörtern

sowie mit den Veranstaltern der

UEFA und des SFV zu kooperieren. Bei

den Verhandlungen mit der UEFA gilt

es auch die zentrale Frage zu klären, wie

hoch die Staatskosten für die Durchführung

der EURO 08 sein werden. Dies

ist bisher noch nicht bekannt. Regierungsrat

Christoph Eymann hat klare

Vorstellungen: «Das give and take muss

stimmen».

Potential für das Stadtmarketing

Das Aufeinandertreffen von Europas

besten Ballartisten hat aber nicht

nur finanzielle Auswirkungen. Die zu

erwartende intensive Medienberichterstattung

und die Vielzahl von Besucherinnen

und Besuchern steigern den

Bekanntheitsgrad und das Image der

Schweiz und ihrer Regionen. Die EURO

2008 ist gerade für die Region Basel

eine grosse Chance, ihr urbanes Flair, die

einzigartige Vielfalt von Museen und

Architektur sowie die Vorzüge des Baselbietes

ins rechte Licht zu rücken. Bei

geschickter Koordination der Schweizer

Städte und touristisch attraktiven

Regionen könnte die Aufenthaltsdauer

der Besucherinnen und Besucher deutlich

erhöht werden.

Das Basler Stadtmarketing hat sich

bereits vier Jahre vor dem Anpfiff des

Eröffnungsspiels in Basel grundsätzliche

Gedanken gemacht. «Die Erfahrungen

beispielsweise in Zusammenhang

mit der Tutanchamun-Ausstellung

im Antikenmuseum waren für uns sehr

lehrreich. Der Erfolg unserer Aktivitäten

war auch darauf zurückzuführen, dass

wir alle Partner rechtzeitig involviert

haben und daher detaillierte Planungen

machen konnten», sagt Sabine Horvath,

Leiterin des Basler Stadtmarketings.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von

Hotellerie, Gewerbe, Messe, Gastronomie

und Detailhandel soll Ideen und

Erfahrungen bündeln, um eine umfassende

Marketing-Plattform für die

Region zu erarbeiten.

Nachhaltiges Image

Ideen sind gefragt, was die Region Basel

seinen Besucherinnen und Besuchern

an den sechs Spieltagen, aber auch an

den Tagen bieten soll, an denen in Basel

keine Spiele terminiert sind – erste

Vorstellungen diesbezüglich werden

bereits diskutiert. Die Region Basel will

aber auch die Chance wahrnehmen,

ihren Bekanntheitsgrad im Ausland

zu steigern und für ein nachhaltig

positives Image zu sorgen. Auch die

Bevölkerung muss über die Ereignisse

rechtzeitig informiert und vorbereitet

werden. In diesem Zusammenhang

sind die Sicherheitsbemühungen von

besonderer Bedeutung. Nicht alle Fans

sind so freundlich und friedlich wie die

Anhänger aus Schottland und Irland,

die zuletzt bei National- und UEFA-Cup-

Spielen in Basel für ausgezeichnete

Stimmung sorgten. Viele Fragen können

in Basel allerdings erst dann diskutiert

werden, wenn feststeht, welche Mannschaften

in unserem prächtigen neuen

Stadion spielen werden.

Wie man es besser nicht macht, erfuhren

Vertreter aus Basel an der letzten

EM in Portugal. Sie waren im letzten

Jahr dorthin gereist, um zu beobachten,

wie die Kollegen aus Portugal mit dem

Grossereignis umgingen. Sabine Horvath

besuchte das Spiel zwischen der

Schweiz und Kroatien in Leira. «15 000

konsumwillige Schweizer Fans waren in

der Stadt. Weil es Sonntag war, hatten

aber die meisten Läden zu. Wenn in

Basel ein Spiel auf einen Sonntag fallen

sollte, werden wir darauf vorbereitet

sein.»

8 9


Z U S A M M E N M I T

Am Nachmittag ist Telebasel zu Besuch.

«Wie schlimm ist die Grippewelle

in diesem Jahr?» fragt die junge Reporterin,

während der Kameramann konzentriert

das Objektiv auf sie richtet.

«Nicht schlimmer als in den vorigen

Jahren», antwortet Anne Witschi ruhig.

«Wie lange dauert die Grippewelle

noch?» – Journalistenfragen gehören

für die Kantonsärztin zum Alltag, Anne

Witschi ist eine gefragte Frau. Ob es

um SARS, die Vogelgrippe, den Zulassungsstopp

für Ärzte im

«Ein Tag mit» der

Kantonsärztin

Anne Witschi

zeigt breite

Arbeitsfelder

– und dauert

ziemlich lang.

Kanton geht,

wenn ein

Geistheiler-

Kongress

ansteht, sich

Salmonellen-

Fälle häufen

oder der

Norovirus Pflegeheime

und

Spitäler heimsucht

– mit

allem hat die Kantonsärztin zu tun,

zu allem soll sie Stellung nehmen.

«Man muss immer eine gute Balance

finden, wenn man die Bevölkerung via

Medien informiert: Die Fakten müssen

stimmen, aber die Leute dürfen nicht

Von Grippewellen und Katastrophenschutz

unnötig verunsichert werden», erklärt

Anne Witschi.

Epidemienschutz und Gefängnisbetreuung

Die Lehre über Infektionskrankheiten

und deren Auftreten ist das Spezialgebiet

der 40-jährigen Internistin aus

Bern, die sich dafür in London zum

Gefragte Frau – Anne Witschi mit Telebasel und der pibs-Journalistin

«Master of Science in Control of Infectious

Diseases» weitergebildet hat.

«Hier setze ich meinen Schwerpunkt.

Mich interessieren der globale Zugang

und die interdisziplinäre Sicht auf die

Dinge. Deshalb arbeite ich auch nicht

mehr im Spital mit einzelnen Patientinnen

und Patienten», erklärt sie. Doch

der Epidemienschutz ist nur eine der

vielen Aufgaben im Pflichtenheft einer

Kantonsärztin. «Hier bei den Gesundheitsdiensten

laufen sehr viele Fäden

zusammen», erklärt ihre Sachbearbeiterin

Sylvie Böhringer, «die Arbeit ist sehr

interessant und vielseitig.»

Und diese Fäden hält Anne Witschi seit

knapp anderthalb Jahren in der Hand:

Auch das Aufsichts- und Bewilligungsverfahren,

Kostengutsprachen für ausserkantonale

Spitalaufenthalte, der Katastrophendienst,

die Gefängnisbetreuung

oder der vertrauensärztliche Dienst sind

bei den Gesundheitsdiensten des Sanitätsdepartements

untergebracht.

Post sichten, Rapporte lesen

«Es gibt noch eine Fülle weiterer Aufgaben»,

erzählt Witschi, während sie

die Post sichtet. Die

Zimmer in der Villa an

der St. Alban-Vorstadt

sind an diesem frühen

Morgen sonnendurchflutet,

funktionale Büroeinrichtung

drängt

sich neben Stukkatur.

Die Kantonsärztin setzt

sich mit ihrer persönlichen

Sachbearbeiterin

Kathrin Heinzer in

deren Zimmer und

spricht die Post durch.

Die medizinische

Gesellschaft hat die

Namen aller aktuell

praktizierenden

Ärztinnen und Ärzte

geschickt. Da zwar eine

Anmelde-, aber keine Abmeldepflicht

besteht, fehlte im Kanton bisher die genaue

Zahl der frei praktizierenden Ärztinnen

und Ärzte. Im letzten Jahr wurden

alle Basler Mediziner elektronisch

erfasst, so dass auf Knopfdruck zum

Beispiel alle Rheumatologen zu sehen

sein werden. «Ein grosser Teil meiner

Kaffeepause und Gespräch mit Sachbearbeiterin Sylvie Böhringer

Arbeit besteht darin, zu koordinieren, zu

ordnen und zu systematisieren», erklärt

Anne Witschi. Seit dem vergangenen

Dezember umfassen die Gesundheitsdienste

neu fünf Fachstellen. «Jetzt geht

es darum, eine gemeinsame Kultur und

Ordnung zu finden. Um effizient arbeiten

zu können, braucht es Systematik.»

Etwas Neues bei den Infektionskrankheiten? – Gesundheitsschwester Caroline Schachenmann informiert

T E X T: M O N I K A W I R T H | F OTO S B A R B A R A J U N G

Auch Rapporte wie jener der Gesundheitsschwester

müssen gelesen werden.

Während ein Mann im Spital war,

beschwerten sich Nachbarn über den

Gestank aus seiner Wohnung. Deshalb

wurde eine Reinigung veranlasst. Und

auch mit skurrilen Fällen müssen sich

Anne Witschi und ihr Team beschäfti-

10 11


Z U S A M M E N M I T

Marc Meier, Leiter Vertrauensärztlicher Dienst,

beim Patientengespräch

gen. So meldet sich hartnäckig eine besorgte

Mutter, die sich darüber beklagt,

ihr erwachsener Sohn bekäme hier

keine adäquate medizinische Versorgung.

Jenem, dem die Sorge gilt, scheint

es aber nicht sehr schlecht zu gehen.

Auf die Anfragen der Kantonsärztin hat

er aber nicht geantwortet.

Verwahrloste Wohnungen

Später geht es über die gewundene

Treppe nach oben. Im geräumigen

Büro stapeln sich Dossiers, Wälzer über

Infektionskrankheiten und Studien,

doch Anne Witschi macht sich als erstes

daran, ihre Mails zu beantworten.

Zum Beispiel eine Anfrage bezüglich

Aufgaben abgeben – zum Beispiel an Vertrauensärztin Martina Lehr und die

MPA Maria Caterina Cammarota

des «Netzwerks Flughafen Basel-Mulhouse»,

in dem die Kantonsärztin im

Auftrag des Bundesamts für Gesundheit

sitzt: Bis Juli sollte ein Konzept

vorliegen, wie etwa ein Passagier mit

einer schweren Infektionskrankheit

sofort effektiv isoliert werden könnte

oder wie beim Auftreten einer Epidemie

vorgegangen werden soll. Anne Witschi

sitzt in vielen Gremien wie zum Beispiel

in der eidgenössischen Kommission für

Aidsfragen oder in der Arbeitsgruppe

über das Impfmonitoring, ist an Tagungen

und Meetings engagiert. «Alles,

was mit Infektionsbiologie zu tun hat,

mache ich sehr gern.»

Sie schaut bei Marc Meier, dem neuen

Leiter des Vertrauensärztlichen Dienstes

vorbei, der gerade mit einem Patienten

spricht. In den nächsten Monaten wird

Anne Witschi ihren neuen leitenden

Mitarbeiter überall einführen. Gleich

nebenan ist das Büro von Caroline Schachenmann,

der Gesundheitsschwester.

«Hinter jedem Anruf, den ich bekomme,

steht eine komplizierte Geschichte»,

erzählt diese und zeigt Bilder von

unglaublich verwahrlosten Wohnungen,

in denen sich der Unrat häuft, verdorbene

Lebensmittel neben Exkrementen

lagern, undefinierbare Spritzer an der

Küchenabdeckung kleben. Man ist froh,

das nicht zu riechen. Auch Beanstandungen

über Schimmel, Kakerlaken oder

zu vielen Ratten im öffentlichen Raum

gehen an die Gesundheitsschwester.

Neben diesen Fällen bearbeitet Caroline

Schachenmann die Datenbank über die

meldepflichtigen Infektionskrankheiten

wie etwa Masern oder bakterielle

Hirnhautentzündungen, die sie eben

mit Anne Witschi bespricht. Im letzten

Sommer gabs eine kleine Salmonellen-

Epidemie, das Ansteigen von starken

Durchfällen nach Auslandreisen in

Schnelle Suppe über Mittag

Wasserqualität oder Aidsprävention? – das breite Arbeitsspektrum beansprucht ganz

den heissen Sommermonaten ist eine

normale Erscheinung. Anschliessend

bespricht sich Anne Witschi mit ihrer

jüngsten Sekretärin Brigitte Vogel, ihr

wird die Aufarbeitung der Ärzteliste

angetragen.

Delegieren muss sein

Insgesamt 13 Leute gehören zu Anne

Witschis Team, Ärztinnen und Ärzte,

Sachbearbeiterinnen, eine medizinische

Praxis-Assistentin und mehr.

«Ich habe mir eine leitende Position

gewünscht, auch weil man damit eine

grosse Gestaltungsmöglichkeit hat»,

sagt Anne Witschi. Sie habe allerdings

auch viel gelernt im vergangenen Jahr.

«Man schaut genauer hin, wenn eine

Frau führt», sagt sie. Und: «Man kann

nicht alle glücklich machen.» Manchmal

würde sie selber gern mehr Studien und

nicht bloss Zusammenfassungen lesen,

ein medizinisches Thema aufarbeiten,

mal wieder einen Patienten sehen oder

praktische Arbeit leisten. Aber Delegieren

gehöre eben zum Führen, darüber

ist sie sich im Klaren.

Abschalten muss auch sein

Über Mittag geht es raschen Schrittes

um die Ecke in die «Soup» – Suppenbar

an der Dufourstrasse zu einer Rüebli-Suppe

mit Ingwer. «Das ist meine

Kantine», sagt Witschi. Und wenn sie

von den Ferien zurück zur Arbeit kommt,

Koordinieren und Systematisieren

– Anne Witschi mit Assistentin

Katherine Heinzer und Gesundheitsschwester

Caroline Schachenmann

(Bilder rechts)

Knappe Zeit für die Lektüre (Bild

ganz unten)

zieht sie sich mit der gesammelten

Korrespondenz manchmal für die erste

Arbeitsstunde hierher zurück, um den

Anfang von «back to work» zu erleichtern.

Die Mittagspause ist kurz, eine halbe

Stunde muss reichen. Denn das breite

Aufgabenspektrum vom Katastrophenschutz

über Prävention für Prostituierte

bis zu den Ratten im öffentlichen Raum

beansprucht die Fachfrau ganz. Rund

50 Stunden in der Woche ist sie an der

Arbeit. Trotzdem schafft sie es, sich zu

Hause und in der Freizeit von ihren

Aufgaben gedanklich zu lösen. «Das

muss man, das habe ich auch in meiner

Zeit als Assistenzärztin gelernt», sagt

sie bestimmt. Nach dem Interview

mit Telebasel ist auch der Nachmittag

voll ausgebucht. Im Auftrag von ihrem

obersten Chef, Regierungsrat Carlo

Conti, soll sie die geschützten Operationssäle

des Kantons prüfen. Dann sind

zwei wichtige Sitzungen – eine mit dem

Leiter des zentralen Personaldienstes,

die andere mit dem Leiter eines der beiden

Basler Gefängnisse – für den nächsten

Tag vorzubereiten. Schliesslich steht

ein Termin mit einem Arzt an, der sich

mit der Kantonsärztin über die Wasserqualität

unterhalten möchte, und der

Subventionsvertrag mit der Aids-Hilfe

muss noch ausgearbeitet werden. Anne

Witschi setzt sich auf ihren Bürosessel

und dreht sich zum Bildschirm.

12 13


P O R T R Ä T

Optimal gebündeltes Fachwissen

In der Abteilung Jugend, Familie und Prävention (AJFP)

steht die Förderung von Kindern, Jugendlichen und

Familien im Vordergrund. Die AJFP ist aber auch kantonale

Fachstelle für Sucht- und Gewaltprävention. Diese

komplexen Aufgaben bedingen eine enge Zusammenarbeit

mit den unterschiedlichsten Institutionen.

Im Justizdepartement am Rheinsprung

16 bewegen sich 14 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter tagtäglich im vielfältigen

Spannungsfeld von Kinder-,

Jugend- und Familienfragen sowie von

Sucht- und Gewaltprävention. Psychologinnen,

Erwachsenenbildnerinnen und

Sozialarbeiter bilden gemeinsam mit

einem Sekretariat die Abteilung Jugend,

Familie und Prävention (AJFP). «Unser

Aufgabengebiet ist sehr breit gefächert.

Diese Breite ist eine Chance. Wir

konzentrieren uns auf das Wesentliche

und verknüpfen das unterschiedliche

Fachwissen aus den verschiedenen Bereichen

möglichst optimal. Im Zentrum

steht immer das Wohl von Kindern und

Jugendlichen – im Sinne eines präventiven

Kinder- und Jugendschutzes und

einer effektiven Jugendförderung», sagt

AJFP-Leiter Marc Flückiger.

Die Fachleute, die sich 850 Stellenprozente

teilen, haben die Aufgabe, aufzu-

spüren, wie sich die gesellschaftlichen

Trends ändern und wie sich dies auf

Kinder, Jugendliche und Familien auswirkt.

Daraus entwickelt die Abteilung

handlungsorientierte Konzepte und

nimmt Einfluss auf die Gestaltung der

Rahmenbedingungen. Die Abteilung

koordiniert alle subventionierten Angebote

der offenen Kinder- und Jugendarbeit

in Basel-Stadt. Die AJFP ist verantwortlich

für die Leistungsaufträge und

übernimmt eine wichtige Funktion in

der Weiterentwicklung dieser Angebote

sowie für die Einrichtung von neuen,

wie z.B. dem Jugendtreffpunkt Mädona,

Dalbeloch und Neubad. Die AJFP setzt

sich dafür ein, dass die Jugendlichen

in Basel eine Stimme bekommen. Auf

Initiative der AJFP hin wurde im Dezember

2004 der Junge Rat als regierungsrätliche

Kommission gegründet. Dieser

berät den Regierungsrat bei jugendrelevanten

Geschäften, informiert die

Leitung und Sekretariat (v.l.n.r.): Anastasia Planta, stellvertretende Leiterin / Gewaltprävention;

Marc Flückiger, Abteilungsleiter; Sabina Reichen, Sekretärin; Sabine Etter, Leitungs- und Projektassistentin

Öffentlichkeit über Jugendanliegen und

sensibilisiert Jugendliche für die Politik.

Die Fachleute arbeiten mit privaten und

staatlichen Organisationen zusammen

– sowohl finanziell wie organisatorisch.

Das motivierte Team erfüllt Aufträge

des Parlaments bzw. des Regierungsrates.

Weil ihre Arbeit oft nicht unmittelbar

ersichtlich oder schwer messbar ist,

wird der AJFP zuweilen vorgeworfen,

ihre Tätigkeit sei zu wenig konkret. «Unsere

Arbeit ist manchmal im Vergleich

mit einem Bauvorhaben oder der Arbeit

der Polizei schwieriger zu vermitteln»,

bestätigt Marc Flückiger.

Doch wer genau hinsieht, dem stechen

konkrete Resultate ins Auge. Pionierarbeit

hat die AJFP zum Beispiel mit dem

Familiennetz (www.familiennetz.bs.ch)

geleistet: Die Website mit viel Wissenswertem

ist so strukturiert, dass

Rat Suchende fast auf jede Frage eine

Antwort finden. Die hohe Zahl von

Rückmeldungen bestätigt, wie stark der

konkrete Nutzen ist. Gut an kommt der

von der AJPF mitfinanzierte Familienpass

(www.familienpass.ch) mit rund

Bereich Familie: Claudia Ermert Kaufmann

(links) und Madeleine Lüdi-Tripet, Beauftragte

für Familienfragen

T E X T: R O L F Z E N K L U S E N | F OTO S : E R W I N Z B I N D E N

100 Vergünstigungen oder Gratisangeboten

für die ganze Familie. Soeben

wurde der zweite Basler Familienbericht

fertig gestellt, der von der AJFP initiiert

und begleitet wurde. Der zweite Familienbericht

wird noch diesen Frühling

publiziert und liefert wertvolle Grundlagen

für die weitere Entwicklung der

Basler Familienpolitik.

Ein wichtiges Gebiet für den Kinder-

und Jugendschutz ist die Suchtprävention.

Nehmen wir als Beispiel das

«Massnahmenpaket Cannabis»: Hier

hat die AJFP in Zusammenarbeit mit der

schweizerischen Fachstelle für Alkohol

und andere Drogenprobleme SFA

Lehrmaterial für Schulen erarbeitet. Die

Abteilung fördert die Durchführung von

Elternabenden und berät Lehrkräfte, wie

sie reagieren können, wenn in der Schule

gekifft wird. Erst vor kurzem wurde im

Grossen Rat eine vor allem von der AJFP

ausgearbeitete Gesetzesvorlage für

ein Plakatwerbeverbot für Alkohol und

Tabak verabschiedet. «Halt-Gewalt», die

Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt,

ist in der AJFP untergebracht. Die

Bereich Kinder und Jugend (v.l.n.r.): Natalie Bucher und Jürg Caflisch, Beauftragte für Kinder- und

Jugendfragen; Susanna Piccarreta, stellvertretende Beauftragte für Kinder- und Jugendfragen;

Panagiola Mistridu, Praktikantin

Bereiche Gewaltprävention / Suchtprävention (v.l.n.r.): Josha Frey, Charlotte Strub, Beauftragte

für Suchtprävention, und Anastasia Planta, Beauftragte für Gewaltprävention

dafür zuständigen Fachfrauen haben

wesentlich dazu beigetragen, dass im

Bereich häusliche Gewalt die Gerichtspraxis

geändert hat. Und nun wird ein

Gesetz ausgearbeitet, das der Polizei

die Kompetenz gibt, den gewalttätigen

Partner aus der Wohnung zu weisen. Im

Bereich Gewaltprävention hat die AJFP

im Übrigen das Fanprojekt gegen Gewalt

im Fussball auf die Beine gestellt.

Auch zum Thema Rechtsextremismus

ist die AJFP aktiv: In Zusammenarbeit

mit Baselland hat sie die Beratungs-

und Anlaufstelle Rechtsextremismus

ins Leben gerufen. Diese Stelle berät Rat

suchende Eltern und Jugendliche und

bietet Ausstiegshilfe.

Öffentliche Aufmerksamkeit erhält

die Abteilung jeweils auch viermal pro

Jahr mit der Förderaktion «schappo!»

(www.schappo.ch). Diese Auszeichnung

erhalten Menschen, die sich im Alltag

besonders für Jugend, Familie und Prä-

vention einsetzen – Menschen, die mit

Ideen und Engagement einen besonderen

Beitrag leisten.

Im ganzen Aufgabenfeld müssen seit

letztem Jahr zehn Prozent gespart

werden, was einen spürbaren Abbau

von Stellen und Dienstleistungen zur

Folge hat. Trotzdem ist AJFP-Leiter Marc

Flückiger überzeugt, dass der präventive

Kinder- und Jugendschutz künftig noch

verstärkt werden muss: «Es besteht die

Gefahr, dass wir uns in Richtung einer

Zwei-Klassen-Gesellschaft bewegen,

in der vermehrt bereits Kinder und

Jugendliche ohne Perspektiven dazustehen

drohen. Einer solchen Entwicklung

wollen wir entgegenwirken. Unser Ziel

ist es, die Lebensqualität zu verbessern,

dass die Kinder, Jugendlichen und

Familien in unserem Kanton sich wohl

fühlen und ihre Zukunft gesichert ist».

Abteilung Jugend, Familie und Prävention / Halt-Gewalt,

Cécile Speitel (links) und Karin Haeberli

14 15


P E R S O N A L

4 0 D I E N S T J A H R E

BIELMANN ROLF 15.4.1965

ED, Schulbetrieb GB

D‘AMBROSIO DOMENICO 31.5.1965

Universitätsspital, Patiententransport

TREFZGER ARNO 26.4.1965

BVB, Fahrdienst Aushilfen

VAZQUEZ MARIA 10.6.1965

Universitätsspital, Objektgruppe 2

WÜRMLIN URSULA 1.4.1965

ED, Schulbetrieb WBS I

3 5 D I E N S T J A H R E

ATTILI ANNELIESE 15.4.1970

Universitätsspital, Isolierstation

BACHER RENE 1.4.1970

ED, Betrieb SBA

BIRRER RENÉ 1.4.1970

ED, Materialzentrale

BREITER MIRJAM 21.5.1970

Felix Platter Spital, Wohnheim

BRENNER ANDREAS 15.5.1970

Kantonspolizei, Verkehrsabteilung

BROGLI MONIQUE 1.4.1970

ED, Schulbetrieb DMS/FMS

BÜRGIN ROLF 1.6.1970

IWB, Anlagen

DÄTWYLER HANS 1.4.1970

ED, Schulbetrieb WG/WMS

DE BELLIS GIANFRANCO 1.4.1970

ED, AGS-Bildung

EHINGER MARCUS 1.4.1970

ED, KKL WBS Heilpäd.

GIGON BEAT 1.4.1970

ED, Schulbetrieb WG/WMS

GUILLAUME ANDRE 1.4.1970

ED, Schulbetrieb OS

GUION GIOVANNI 10.5.1970

BD, Tiefbauamt / Stadtreinigung

HOLLAUS FRANZ JOSEF 19.5.1970

Universitätsspital, Bettenstation

HÜGIN URSULA 1.6.1970

ED/Museen, Antikenmuseum

JURADO CARMEN 8.6.1970

Universitätsspital, Objektgruppe 1

KADERLI HENRIKA 1.4.1970

ED, Schulbetrieb PSO

KELLER RENE 22.6.1970

Universitätsspital, Hörsaaldienst

KRAUS PETER 17.4.1970

BD, Amt für Umwelt und Energie

LÄUPPI ANDREAS 1.4.1970

ED, Sozialstellenplan Schulen

LOERTSCHER SYLVIA 1.4.1970

ED, Schulbetrieb OS

MEBOLD MARCEL 1.4.1970

ED, Schulbetrieb GM

MENOLFI ERNST 16.6.1970

ED, Schulbetrieb GL

MOHLER URSULA 1.4.1970

Dienstjubiläen

PERSENICO JEANNETTE 1.5.1970

Universitätsspital, Hämostaselabor

RADICKE DAGMAR 1.4.1970

ED, Schulbetrieb OS

RITTER HEIDI 1.4.1970

ED, Betrieb Staatl. KG

SASSE BRUNO 1.6.1970

WSD, Rheinschifffahrtsdirektion

SCHETTY SUZANNE 1.6.1970

JD, Zivilstandsamt

SUTER RUDOLF 3.5.1970

ED, Schulbetrieb OS

SUTER KATHARINA 1.4.1970

ED, Heilpädagogische

SZALOKY SUSANNE 16.6.1970

ED, Schulbetrieb BFS

VANTREPOL GRIT 20.4.1970

Universitätsspital, Rechnungswesen

WILLUMAT MICHAEL 1.4.1970

ED, Schulbetrieb GK

WIRZ URSULA 1.4.1970

ED, Schulbetrieb OS

ZAUGG FRIEDRICH 1.4.1970

ED, Schulbetrieb PSK

3 0 D I E N S T J A H R E

ARESTA ISABELLE 16.4.1975

ED, PI-Lehrkräfte

BACHMANN JÜRG 1.6.1975

ED, Schulbetrieb DMS/FMS

BALESTRIERI GIOVANNI 1.4.1975

Universit. Psych. Kliniken UPK, Chronobiologie

BALMER ANITA 12.5.1975

FD, STV, Spezialsteuern

BEGERT BRIGITTE 1.5.1975

Universitätsspital, Zellersatzambulatorium

BOHRER FRANZ 1.6.1975

ED/Sport, Gartenbad/Kunsti Eglisee

BORN ERWIN 16.4.1975

ED, Schulbetrieb GL

BORN JEAN-MARC 1.6.1975

JD, Grundbuch GVA

BREDA FRANCESCA 11.6.1975

Universitätsspital, Chirurgie 1 Ost

BRON BERNARD 5.5.1975

JD, Strafgericht

CHAPUIS SONJA 1.4.1975

Universitätsspital, Ltg. Ressort P/F/B

DAHINDEN DANILA 16.4.1975

ED, Betrieb Staatl. KG

DILL JACQUELINE 1.6.1975

Universitätsspital, Frauen-Poliklinik

DÜBLIN CECILE 18.5.1975

ED, KKL PS Heilpäd.

DÜRRWANG RUDOLF 16.4.1975

ED, Schulbetrieb GL

EHRLER ROBERT 1.6.1975

ED, Materialzentrale

FEIGENWINTER EDGAR 1.4.1975

IWB, Installationskontrolle

FOHRLER ELISABETH 22.4.1975

ED, PA Lehrer/Sekretariat

FORGO CHRISTA 16.4.1975

ED, Schulbetrieb OS

FREY MARKUS 1.6.1975

JD, Zivilgericht

GIESS CHRISTA 1.6.1975

WSD, Ausgleichskasse

GILOMEN GUIDO 1.4.1975

BD, Tiefbauamt / Werkstätten

GOLDIGER AGNESE 1.4.1975

ED, KKL PS Tagesbetreuung

GRAF WERNER 16.4.1975

ED, Schulbetrieb GB

GRAND JULES 16.4.1975

ED, Verwaltung GM

GRIESHABER MARGOT 1.6.1975

JD, Amtsvormundschaft

GSCHWIND ANTON 1.4.1975

JD, Interkantonale Strafanstalt Bostadel

HAFEN SERGE 2.6.1975

BD, Stadtgärtnerei

HALLAUER ELISABETH 16.4.1975

ED, Schulbetrieb PSW

HANDSCHIN CHRISTINE 16.4.1975

ED, Schulbetrieb OS

HÄNNI HERBERT 16.4.1975

ED, Schulbetrieb WG/WMS

HEITZ CHRISTIAN 16.4.1975

ED, Schulbetrieb GB

HEITZ DOLORES 1.6.1975

Universitätsspital, Med. Diagnostik

HÜRLIMANN ALOIS 1.4.1975

ED, KKL OS Heilpäd.

JAGGY KLAUS 1.4.1975

BD, Tiefbauamt / Stadtreinigung

JEGER ALEXANDRA 16.4.1975

ED, Schulbetrieb PSK

KOCHHANN CHRISTA 1.4.1975

Universitätsspital, OPS

KOHLMANN CHRISTA 16.4.1975

ED, Schulbetrieb PSW

KREIN HANSPETER 1.4.1975

SD, Öffentliche Zahnkliniken Basel

KUGEL CHRISTIAN 1.6.1975

SiD, Rettung/Einsatz BFW

KUNLE RENATO 1.4.1975

BVB, Bahnunterhalt

LUGINBÜHL REINHARD 16.4.1975

ED, AGS-Bildung

MALER CLAUS 16.4.1975

ED, Betrieb SBA

MANNHART CHRISTOPH 16.4.1975

ED, Schulbetrieb WG/WMS

MARTIN EVELYNE 1.6.1975

SiD, Bereich Recht SiD

MATEFI STEPHAN 16.4.1975

ED, Schulbetrieb GM

MAYSER ELISABETH 15.4.1975

Universitätsspital, Kurzzeitklinik

MEYER KARL 16.4.1975

ED, Amt für Berufsbildung und -beratung

MÖSCH THOMAS 1.4.1975

Universitäre Psych. Kliniken UPK, Sozialdienst

MOSER HEINZ 1.4.1975

FD, ZID Betrieb

MÜLLER CHRISTOF 20.5.1975

ED, Schulbetrieb OS

NYFFELER WERNER 1.5.1975

ED, Schulbetrieb WG/WMS

PINO MOLINA CHRISTEL 23.4.1975

Universitätsspital, Isolierstation

PLANZER ROBERT 16.4.1975

ED, Betrieb SBA

RICKLI MARLIES 1.6.1975

Universitätsspital, Chirurgie 4 Ost

ROTH WERNER 10.4.1975

BVB, Fahrgastzählung

ROUSSEAU ELISABETH 19.6.1975

ED, Schulbetrieb OS

SAFARIK CHRISTA 16.4.1975

ED, Schulbetrieb OS

SALADIN MARCEL 5.5.1975

IWB, Anschlussleitungen Bau/Montage

SANDRIN BERNARD 16.4.1975

ED, Schulbetrieb WG/WMS

SANTANERA FRANCESCA 1.4.1975

ED, B/R Gebäudeunterhalt

SCHLEGEL SUSANNE 16.4.1975

ED, Betrieb SBA

SCHNEIDER ELISABETH 16.4.1975

ED, Schulbetrieb PSW

SCHÖNENBERG HANS 19.5.1975

ED, Schulbetrieb OS

SCHWINDL ROLF 16.4.1975

BD, Amt f. Bausubventionen + Zivilschutzbau

SIEFERT ERNST 12.4.1975

IWB, Planung Fernwärme Gas Wasser

STÄHLI JÜRG 16.4.1975

ED, Schulbetrieb GM

STRÜBIN FRIEDRICH 1.4.1975

BD, Stadtgärtnerei

STÜCKLIN MAGDALENA 16.4.1975

ED, Schulbetrieb WG/WMS

STUDER FRANZISKA 16.6.1975

ED, Schulbetrieb PSW

SUTER ROLAND 16.4.1975

ED, Schulbetrieb OS

SUTER GABRIELLA 1.6.1975

Universitätsspital, Mutter und Kind

THOMMEN JAMES 16.4.1975

ED, Betr. OS Riehen/Bett

WAHLSTER THOMAS 7.4.1975

SD, Amt für Alterspflege

WECHSLER KURT 1.5.1975

BVB, Kontrolldienst

WIDMER KATHARINA 22.4.1975

Universitätsspital, Chirurgie 5 Ost

WINTER URS 1.6.1975

BVB, Fahrdienst Wagenführer

WÜEST EDITH 16.4.1975

ED, Schulbetrieb WBS I

ZIMMERLI WERNER 29.6.1975

ED, Schulbetrieb GB

ZULAUF JOSEF 16.4.1975

ED, Schulbetrieb OS

2 5 D I E N S T J A H R E

ALBRECHT MONIKA 16.4.1980

ED, Schulbetrieb PSW

ALTHAUS CHRISTINE 16.4.1980

ED, Schulbetrieb GL

AMWEG ROGER 1.5.1980

SiD, Rettung/Sanität

BAUER JÜRG 6.4.1980

ED, Verwaltung GK

BÄUMLER MARKUS 16.4.1980

ED, Betr. OS Riehen/Bett

BEGLINGER CHRISTOPH 1.4.1980

Uni.-spital, Gastroenterologie & Hepatologie

BELBEY CHARLOTTE 15.5.1980

Felix Platter Spital, Tagespflegeheim S 1

BLÜMEL KARIN 15.6.1980

Universitätsspital, Gynäkologie

BRAUN DIDIER 1.5.1980

WSD, Einigungsamt

BUCHERER CHRISTINE 27.6.1980

Universitätsspital, Medizinische Radiologie

BUCHMANN ALFRED 1.4.1980

ED, Tagesbetreuung

BUCHMÜLLER VERENA 16.4.1980

ED, Betr. PS Riehen/Bett

BUESS ANDREAS 16.4.1980

ED, Betr. OS Riehen/Bett

BUSER WILLY 16.4.1980

ED, Schulbetrieb DMS/FMS

CANJI ZOLTAN 1.6.1980

Universitätsspital, Medizin 5.1

CASCIANO ANTONIO 1.4.2005

IWB, Betrieb Wasser öff. Brunnen

CECERE COSIMO 1.5.1980

IWB, Messdatenmanagement Bewirtschaftung

CORLUKA MILORADA 1.4.1980

Universitäre Psych. Kliniken UPK, Raumservice

CORZANI RENATO 16.4.1980

ED, Schulbetrieb GB

DELPY JAN 16.4.1980

ED, Schulbetrieb WBS I

DREIER FELIX 16.4.1980

ED, Verwaltung BFS

EGGER CATHERINE 16.4.1980

ED, Schulbetrieb WG/WMS

EGLI KATHARINA 16.4.1980

ED, Betr. OS Riehen/Bett

EGLI ANDRÉ 1.4.1980

SiD, Dienste/Waaghof

EMHARDT JOERG 16.4.1980

ED, Schulbetrieb BFS

ENGELER ROLAND 16.4.1980

ED, Schulbetrieb BFS

FALZONE ANGELO 1.5.1980

BD, Tiefbauamt / Stadtreinigung

FEY INGE 1.4.1980

Universitätsspital, Anästhesie

FRECH PETER 1.5.1980

IWB, Versorgungsleitungen

FREI RENO 15.6.1980

Universitätsspital, Bakteriologielabor

FREY WERNER 1.5.1980

BD, Tiefbauamt / Stadtreinigung

FURER MONIKA 16.4.1980

ED, Schulbetrieb PSO

GALANO ANTONIETTA 23.6.1980

Universitätsspital, Objektgruppe 4

GOTTI CARMEN 16.4.1980

ED, Schulbetrieb WBS I

GROSSNIKLAUS URSULA 9.6.1980

Universitätsspital, Labor

HAMMEL ANTON 16.4.1980

ED, Schulbetrieb OS

HARTMANN HANS-RUDOLF 16.4.1980

ED, AGS-Bildung

HASLER PHILIPP 1.5.1980

Kantonspolizei, Sicherheitsabteilung

HÄSLER PETER 1.4.1980

JD, Interkantonale Strafanstalt Bostadel

HEGER ARTHUR 1.5.1980

Universitätsspital, Gas-& Sanitärtechnik

HOCHSTRASSER WERNER 16.4.1980

ED, AGS-Bildung

HUBLER MONIKA 17.5.1980

Universitätsspital, Pathologie

JÄGGI IRENE 23.5.1980

ED, Logopädischer Dienst

KANJUPARAMBIL VALSAMMA 1.5.1980

Universitätsspital, Chirurgie 7 Ost

KILCHENMANN ROGER 1.5.1980

BVB, Fahrdienst Polyvalen

KOELLA RUTH 1.6.1980

ED, Betrieb Staatl. KG

KÖPFLI HERBERT 16.4.1980

ED, Schulheim Gute Herberge

KREBS MARIANNE 1.4.1980

ED, Tagesbetreuung

KURIGER NICOLE 1.5.1980

Universitätsspital, Telefonzentrale

LÜDIN RETO 1.5.1980

SiD, Dienste/Logistik

LÜTHI HANS 16.4.1980

ED, AGS-Bildung

MAGGI LAURA 16.4.1980

ED, Schulbetrieb GL

MEIER AMERICA 1.4.1980

Felix Platter Spital, Bettenstation 8

MUCHENBERGER BENJAMIN 5.5.1980

BVB, Carroserie

NALDI BRUNO 1.6.1980

BD, Amt für Umwelt und Energie

NEBEL ROLF 1.4.1980

IWB, Technische Dienste

NUCIFORO MARIA 14.4.1980

Universitätsspital, Orthopäd. Administr.

OETIKER URS 1.5.1980

JD, Abteilung Kindes- & Jugendschutz AKJS

ORBAN SILVIA 9.6.1980

ED, Betrieb Staatl. KG

PEREZ REYES 1.5.1980

Universitätsspital, Patienten-Services

PEREZ DANIEL 1.6.1980

Universitätsspital, Gebäudereinigung

PFAENDLER JAKOB 1.5.1980

IWB, Energiehandel

QUITT URS-PETER 16.4.1980

ED, AGS-Bildung

REDELSPERGER BALBINE 19.5.1980

Universitätsspital, Objektgruppe 4

ROCKLIN BEATRICE 16.4.1980

ED, Betrieb Staatl. KG

SAUTER MARTIN 1.6.1980

ED/Museen, Historisches Museum

SCHALTENBRAND PETER 1.4.1980

SD, Kantonales Laboratorium

SCHNIDER HANS 1.5.1980

Kantonspolizei, Sicherheitsabteilung

SCHORNER WILLIAM 16.4.1980

ED, SfG-Bildung

SILVEIRA JESUS 1.4.1980

Universitätsspital, Bettenzentrale

SORG BRIGITTA 1.5.1980

Universitätsspital, Kardiologie

SPADA KATHARINA 16.4.1980

ED, AGS-Bildung

STOCKER MARTIN 1.4.1980

Kantonspolizei, Verkehrsabteilung

STRÄHL KURT 16.4.1980

ED, Schulbetrieb OS

STUDER MICHEL 16.4.1980

ED, Schulbetrieb WG/WMS

SUTER FRANZ-XAVER 1.6.1980

ED, Finanzdienstleistungen

SUTTER EDITH 15.4.1980

ED, Sonderschulheim Zur Hoffnung

TANNER THOMAS 1.4.1980

BVB, Depotdienst Wiesenplatz

ULMANN BRIGITTE 29.6.1980

ED, KKL PS Heilpäd.

VARGA GERTRUDE 17.6.1980

Universitätsspital, Bettenstation

VOGT RENÉ 16.4.1980

ED, AGS-Bildung

VOIGTMANN RUTH 14.4.1980

ED, KKL PS Tagesbetreuung

WAGNER ALAIN 16.4.1980

ED, Schulbetrieb GK

WALZER CAROLINE 14.4.1980

Universitätsspital, Chirurgie 7 Ost

WITTEK CHRISTL 15.5.1980

Universitätsspital, Operative Intensivbehandl.

WITZIG MARIA 16.4.1980

ED, KIS

ZENKER MARKUS 16.4.1980

ED, Schulbetrieb GK

2 0 D I E N S T J A H R E

AERNI EVA 16.4.1985

ED, Schulbetrieb BFS

AFFELTRANGER URSULA 29.6.1985

Universitätsspital, Frauen-Poliklinik

BARGAS BRIGITTE 1.5.1985

ED, Schulbetrieb PSO

BARTSCH LUKAS 1.4.1985

WSD, Staatsarchiv

BAUMBERGER DANIEL 15.4.1985

IWB, Betrieb Wasser öff. Brunnen

BECKER MONIKA 16.5.1985

Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK, R 4

BIRCHLER LINSENMANN

MONICA 1.6.1985

Universitätsspital, Mutter und Kind

BONDOLFI GIORGIO 16.4.1985

ED, Betr. OS Riehen/Bett

BRESCIA FRANCESCA 20.5.1985

Universitätsspital, Objektgruppe 1

BROGLI HEINER 16.4.1985

ED, Schulbetrieb GK

BUCHWIESER HANSJÖRG 1.6.1985

SiD, Rettung/Sanität

BUOL SILVIA 16.4.1985

ED, SfG-Bildung

BÜRGI MARKUS 1.4.1985

FD, ZID Administration

CARBONETTI SANDRO 1.4.1985

IWB, Instandhaltung Elektro FKW

CASTILLEJOS

MARIA DE ARACELI 1.6.1985

Universitätsspital, Objektgruppe 1

CONZELMANN ROLF 1.4.1985

BD, Stadtgärtnerei

COORS ZEIER ANDREA 1.5.1985

Universitätsspital, Chemielabor

COSTA JOSÉ 1.6.1985

Universitätsspital, Vertr./Foto-& Printcenter

DANG THI-DAU 5.4.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

DENISOV ANITA 16.4.1985

ED, Schulbetrieb OS

DILLON LARRY 1.5.1985

Universitätsspital, Notfallstation

DINKEL RICHARD 1.5.1985

Kantonspolizei, Stawa

DJABAR ZADEGAN

MOHAMMAD 15.6.1985

Universitätsspital, Chirurgie 7 Ost

DÖBELIN ANDREAS 6.4.1985

Universitätsspital, Anästhesie

DUMUID ANNE-LISE 19.6.1985

ED, Schulbetrieb OS

EGGER DANIELA 16.4.1985

ED, Schulbetrieb PSK

EGGS ROGER 15.4.1985

BD, Tiefbauamt / Stadtreinigung

EGLOFF STEPHAN 1.5.1985

BVB, Fahrdienst Polyvalen

EILZER SILVIA 1.5.1985

Universitäre Psych. Kliniken UPK, S 3

EL BEY DANIA 1.4.1985

Universitätsspital, Mutter und Kind

FERRAIOLI LUIGI 1.6.1985

BVB, Depotdienst Wiesenplatz

FISCHER ESTHER 8.5.1985

ED, Heilpäd. Angebote KG

FÜGLISTALER GEORGES 2.6.1985

BVB, Reklame

FURRER ELMA 1.6.1985

ED, Gebäudeunterhalt KG

GRÜTTER SIBYLLA 16.4.1985

ED, Schulbetrieb PSO

GUT FRANZISKA 4.6.1985

ED, Schulbetrieb PSO

HAFNER HANSPETER 1.4.1985

Kantonspolizei, Verkehrsabteilung

HEIMANN ALEXIS 16.4.1985

ED, Schulbetrieb BFS

HÜGI SUSANNE 1.5.1985

Universitätsspital, Isolierstation

ILG DORIS 16.4.1985

ED, Verwaltung PSW

IMHOF FELIX 1.5.1985

BVB, Fahrdienst Polyvalen

INDERBINEN PETER 1.4.1985

IWB, Rechnungswesen

KAPETANOPULOS GEORG 1.5.1985

Felix Platter Spital, Porte

KASPAR ERWIN 1.5.1985

SD, Öffentliche Zahnkliniken Basel

KELLER CHRISTINE 22.6.1985

JD, Zivilgericht

KERN BRUNO 1.4.1985

IWB, Bau/Montage Elektrizität

KNEZEVIC RUZA 1.4.1985

Universitätsspital, Zentralsterilisation

KOELBING REMIGIUS 16.4.1985

ED, Betr. PS Riehen/Bett

KOHLER FREDI 16.4.1985

ED, KKL OS Tagesbetreuung

KÜBLER MARTIN 1.4.1985

BVB, Service-Point

KUNGLER MONICA 3.5.1985

Universitätsspital, Neurologie

KÜNZLER ELIANE 1.6.1985

Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK,

LACHENMEIER ROSA 16.4.1985

ED, SfG-Bildung

LEHNHERR MATTHIAS 16.5.1985

ED, Schulbetrieb OS

LEIBUNDGUT VERENA 16.4.1985

16 ED, Schulbetrieb OS

ED, Betrieb Staatl. KG

17


LIECHTY ANDREAS 15.4.1985

Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK

LÜSCHER RUDOLF 1.4.1985

FD, Dreispitzverwaltung

MARTURANA ROSARIA 1.4.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

MATHYS MAGDALENA 9.6.1985

ED, Heilpäd. Angebote KG

MEIER BEAT 1.5.1985

BVB, Kontrolldienst

MEYER HANSPETER 1.6.1985

BD, Stadtgärtnerei

MEYER RAFFAEL 1.5.1985

JD, Bewährungshilfe AFS

MUCHA ROMUALDA 20.5.1985

Universitätsspital, Hämostaselabor

MÜLLER KARL 1.5.1985

Felix Platter Spital, Psychogeriatrie C

MÜLLER LORENZ 16.4.1985

ED, Schulbetrieb OS

MÜLLER JÜRG 1.5.1985

Kantonspolizei, Sicherheitsabteilung

NEHER ROBERT 1.5.1985

BD, Amt für Umwelt und Energie

NIKOLIC MITRA 1.6.1985

Universitätsspital, Objektgruppe 1

PETRETTA NICOLINA 3.5.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

POWELL PIA 1.5.1985

Universitätsspital, Radiologische Chemie

RAMOS ANA MARIA 10.6.1985

Universitätsspital, Objektgruppe 1

REINSCHMIDT BERNHARD 1.4.1985

Universitätsspital, Gebäude-& Energietechnik

RHYN FRANZ 01.4.1985

JD, Strafvollzug AFS

RICKENBACHER RUEDI 16.4.1985

ED, AGS-Bildung

RIES BRUNO 01.4.1985

ED, AGS-Lehrwerkst. Mech

ROLLÉ CHRISTOPH 1.4.1985

FD, STV, V+K

RUETSCH ERIC 1.4.1985

IWB, Instandhaltung Wasser

SANDRIN MICHELE 16.4.1985

ED, KKL OS AHP

SANTSCHI PETER 1.6.1985

IWB, Versorgungsleitungen Netz 1

SAVONA SERENELLA 5.6.1985

Universitätsspital, Operative Intensivbehandl.

SCHACKEMY SILVAIN 1.6.1985

BD, Stadtgärtnerei

SCHÄFER ROSMARIE 15.4.1985

Universitätsspital, Chirurgie 1 West

SCHALLER SABINA 1.5.1985

ED, Betrieb Staatl. KG

SCHÄUBLIN THOMAS 15.4.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

SCHÄUBLIN KIRSTI 15.4.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

SCHMIDT ANDRÉ 16.4.1985

ED, Schulbetrieb PSW

SCHNEIDER ANNEROSE 1.5.1985

Universitätsspital, Notfallstation

SCHRECK ROLF 1.4.1985

SiD, Rettung/Schiessanlagen

SCHUDEL WALTER 20.5.1985

ED/Sport, Sportanlagen St. Jakob

SCHULTHEISS BEAT 1.5.1985

Uni.-spital, Elektro-& Kommunik.-technik

SCHWEIZER MONIKA 15.5.1985

BD, Amt für Umwelt und Energie

SIEGFRIED ARNOLD 1.6.1985

IWB, System Netzwerke

SINGER DOMINIQUE 1.6.1985

Universitätsspital, Hämatologielabor

SISTI ANDREAS 1.5.1985

Universitätsspital, Sicherheit & Umwelt

SOGUEL RENE 1.4.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

SOGUEL DIT PIQUARD OLGA 1.4.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

SPAAR RUDOLF 1.5.1985

Kantonspolizei, Sicherheitsabteilung

STÄHELI BENEDIKT 16.4.1985

ED, Schulbetrieb GK

STAUFFER RONALD 16.4.1985

ED, KKL OS Heilpäd.

STOTZ FRANZ 22.4.1985

ED/Museen, Museum der Kulturen

STREICH URSULA 1.4.1985

ED, Schulbetrieb PSO

USTERI ANDREAS 16.4.1985

ED, Schulbetrieb PSO

VOGT ROLAND 1.5.1985

BD, Departementssekretariat

VÖGTLI REINHOLD 1.5.1985

Kantonspolizei, Sicherheitsabteilung

VÖLCKER SUZANNE 1.5.1985

JD, Vormundschaftliche Abteilung

WEBER GERHARD 1.4.1985

JD, Strafgericht

WEBER JÜRG 14.5.1985

Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK, Janus

WICK NICOLE 16.4.1985

ED, Schulbetrieb PSO

WIDMER ELISABETH 16.4.1985

ED, AGS-Bildung

WIDMER ESTHER 1.4.1985

Universitätsspital, Küche

WIESNER CHRISTOPH 15.4.1985

Universitätsspital, Psychiatrische Poliklinik

WIRZ KRASSIMIRA 16.4.1985

ED, SfG-Bildung

WITTLIN MARTIN 1.5.1985

ED, B/R Gebäudeunterhalt

ZAHNER ROLAND 1.6.1985

IWB, Service/Unterhalt

ZAUGG ROLAND 1.4.1985

BD, Hochbau-und Planungsamt/Planung

ZAUGG FRANCINE 16.4.1985

ED, Betr. OS Riehen/Bett

ZÜND HEIDI 1.5.1985

FD, STV, Abt Dienste

ZUTTER JÜRG 15.5.1985

FD, STV, V+K












N A C H G E F R A G T

Der promovierte Ökonom Ralph

Lewin wurde 1996 in den Regierungsrat

gewählt. Er übernahm vom zurückgetretenen

Matthias Feldges das Wirtschafts-

und Sozialdepartement, und

diesem ist er bisher treu geblieben. Zum

zweiten Mal nach 2000/2001 amtiert

der ehemalige Chef der OEKK nun als

Regierungspräsident, zum zweiten

musste er dieses Amt recht kurzfristig

übernehmen. 2000/2001 für den aus

gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen

Stefan Cornaz und jetzt, weil mit

Regierungsvizepräsident Ueli Vischer

und mit Hans-Martin Tschudi die beiden

Regierungsmitglieder zurückgetreten

sind, die turnusgemäss jetzt Regierungspräsident

bzw. Regierungsvizepräsident

wären. Ralph Lewin ist verheiratet

und hat zwei Kinder.

Ralph Lewin, sind Sie nach den Gesamterneuerungswahlen

vom Herbst

2004 deshalb im WSD geblieben, weil Sie

nicht gleichzeitig das Regierungspräsidium

und ein neues Departement übernehmen

wollten?

Nein, das war nicht ausschlaggebend.

Zwar wäre es ein tüchtiges Stück Arbeit

gewesen, das Regierungspräsidium inne

zu haben und gleichzeitig die Leitung

eines neuen Departements zu übernehmen.

Im Vordergrund standen aber

meine Freude an den WSD-Dossiers und

die vielen laufenden Projekte, die ich

zusammen mit den engagierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern weiter

voran bringen kann.

Wie konkret waren die Überlegungen,

das Finanzdepartement zu übernehmen?

Nicht sehr konkret, da ich einem Verbleib

im WSD von Anfang an den Vorzug gab,

u.a. darum, weil ich in den grossen Bereichen

Wirtschaft, öffentlicher Verkehr

und Soziales in den vergangenen Jahren

wertvolle Kontakte auch in gesamtschweizerischen

Institutionen aufbauen

konnte. Diese möchte ich zu Gunsten

unseres Kantons weiter nutzen.

Was ist Ihre Hauptbotschaft als Regierungspräsident?

Basel hat als «Stadt in drei Ländern» ein

grosses Potential: Als hervorragender

Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität,

als multikulturelle Metropole

im Taschenformat. Bringen wir – ge-

… beim Regierungspräsidenten

I N T E R V I E W : J A K O B G U B L E R | F OTO : N I C O L E Z I M M E R

meinsam mit unseren Nachbarn – die

entscheidenden Projekte weiter voran:

Stärkung der Universität Basel und

Aufbau des ETH-Instituts, Realisierung

der Fachhochschule Nordwestschweiz,

Stadtentwicklung Basel-Nord mit Pro

Volta, Erlenmatt, Novartis Campus,

Ausbau der trinationalen S-Bahn, Fortführung

unserer Integrationspolitik mit

dem Ziel, das Potential der Bevölkerung

bestmöglich zu nutzen. Die gute Kundenorientierung

der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unseres Kantons sind

Voraussetzung und Trumpf im internationalen

Wettbewerb um Firmen, Talente

und Gäste.

Was sagen Sie zum Präsidialdepartement

im Kanton Basel-Stadt, wie es der

Verfassungsrat jetzt vorschlägt?

Ich kann dieser Idee durchaus Positives

abgewinnen: Basel-Stadt ist als Stadtkanton

in vielem mit anderen Städten

vergleichbar, wo sich die Institution

des »Stapi» klar bewährt hat und zur

Identität des Gemeinwesens beiträgt.

Ebenfalls gut finde ich, dass mit einem

Präsidialdepartement die immer

wichtigere Koordination zwischen

den Departementen gestärkt wird

und Querschnittsthemen, wie z.B. die

Stadtentwicklung ein grösseres Gewicht

erhalten können. Auf der anderen

Seite darf man sich auch nicht zu viel

von dieser Änderung erhoffen: Es ist

undenkbar, dass eine Einzelperson zum

Ansprechpartner für alle Politikbereiche

werden kann. Selbst in Kontakten zum

Ausland werden die fachlich zuständigen

Departemente jeweils die Hauptarbeit

leisten müssen. Sicher wird ein

Präsidialdepartement auch das heute

ausgewogene Gefüge im Regierungskollegium

verändern. Per Saldo neige ich

dazu, dem neuen Modell eine Chance

zu geben.

Wie gross ist die Zusatzbelastung für

das Regierungspräsidium?

Die Zusatzbelastung ist spürbar. So

braucht es etwas mehr Zeit, um die wöchentlichen

Regierungsratssitzungen

vorzubereiten. Dazu kommen sehr viele

Einladungen an Veranstaltungen, bei

welchen ich teilnehmen und oft auch

eine Ansprache halten werde. Ich mache

das gern, aber der Terminkalender füllt

sich jeden Tag mehr. Als Präsident muss

man auch kurzfristig umdisponieren,

wenn eine Angelegenheit plötzlich

einen Einsatz erfordert.

Welche repräsentativen «Verpflichtungen»

machen Ihnen am meisten Spass?

Mir machen diejenigen Veranstaltungen

am meisten Freude, an welchen es

zu Begegnungen mit

bisher Unbekanntem

kommt: Mit Menschen,

die ich nicht

kannte, mit neuen

Projekten oder mit

Fachgebieten, mit denen

ich bisher noch

nicht zu tun hatte.

Für was reicht die

Zeit noch neben dem

Beruf und der Familie?

Meine Familie bedeutet

mir viel. Wir

sind gern zusammen,

auch wenn unsere

beiden Kinder nun

schon erwachsen

sind. Ich reise gern,

fahre Ski und habe Freude am Fotografieren.

Auch verbringe ich gern einen

Abend mit Freunden oder geniesse das

Kulturangebot in unserer Stadt: Dabei

stehen das Schauspiel, anregende Filme

und der Besuch von Kunstausstellungen

– vorzugsweise über moderne Kunst

– im Vordergrund.

Welches ist Ihr grösster Wunsch fürs

2005 (beruflich und privat)?

Beruflich wünsche ich mir, dass wir im

neu zusammengesetzten Regierungsrat

gut zusammenarbeiten und Erfolge

erzielen können. Ich bin stolz auf das

gute rot-grüne Wahlergebnis. Es ist eine

spannende Herausforderung, aus dieser

neuen Konstellation heraus – gegen alle

Vorab-Kritiker, die jetzt den Untergang

von Basel vorhersehen wollen – auf

allenfalls neuen Wegen erfolgreich für

unseren Kanton zu arbeiten. Privat steht

– vielleicht eine Alterserscheinung – der

Wunsch nach guter Gesundheit im

Vordergrund. Ich hoffe aber auch, dass

meine Freunde mich weiterhin durch

meine Tätigkeit begleiten und sich nicht

scheuen, mir ab und zu auch ein kritisches

Feedback zu geben.

18 19


B L I T Z L I C H T

Seine Königliche Hoheit Prinzgemahl von Dänemark

wird von Staatsschreiber Robert Heuss begrüsst.

Christoph Lanz, Sekretär des Verwaltungsrats der

Messe Schweiz, im Gespräch mit Sven Erik Nordberg

und Robert A. Jeker, Präsident des Verwaltungsrates

der Messe Schweiz

Empfang von Prinzgem ahl Henrik von Dänemark

Hochbetrieb herrschte am Donnerstag

nach der Fasnacht im Rathaus. Über

Mittag wurde die offizielle Delegation

von OSC Lille empfangen – dies im Hinblick

auf das UEFA-Cup-Spiel des

FC Basel gegen Lille. Gar ein königlicher

Empfang folgte am Abend. Der

Regierungsrat rollte den roten Teppich

aus und hiess Seine Königliche Hoheit

Prinzgemahl Henrik von Dänemark

zusammen mit weiteren Gästen herzlich

willkommen im Rathaus. In seiner

Ansprache ging Regierungspräsident

Ralph Lewin unter anderem auf berühmte

dänische Landsleute ein, die in

Basel eine wichtige Rolle spielten oder

spielen.

Henrik von Dänemark ist im Zusammenhang

mit der MUBA nach Basel gekommen,

an der Dänemark das offizielle

Gastland war. Seine Königliche Hoheit

nutzte aber auch die Gelegenheit für

einen Besuch bei der Roche, besichtigte

die Fondation Beyeler und das Tinguely-

Museum und spontan äusserte er auch

noch den Wunsch, das Münster und die

Holbein-Sammlung des Kustmuseums

zu besichtigen – Wünsche, die natürlich

gerne erfüllt wurden. Abgerundet

wurde der Tag durch ein Nachtessen im

Restaurant Teufelhof.

Daniela Schneeberger, Landratspräsidentin des

Kantons Basel-Landschaft links, im Gespräch mit

Regierungsrätin Eva Herzog

Der Prinzgemahl tauscht mit Regierungspräsident

Ralph Lewin Geschenke aus.

Unterwegs in der Basler Altstadt: der Prinzgemahl,

Ralph Lewin und Korvettenkapitän Jens Vester.

Guy Morin und Robert Heuss erläutern dem

Prinzgemahl den Bundesbrief von 1501.

Connie Koefoed Nordberg, Gattin des Dänischen Botschafters; Ruth Ruoff, Dänische

Konsulin in Zürich und Louise Bang Jespersen, Ministerialbeamtin im Dänischen

Aussenministerium (v.l.n.r.) bestaunen den Grossratssaal.

Der Empfang der ganzen Delegation im Regierungsratssaal.

Robert A. Jeker und Christoph Lanz

von der Messe Schweiz

Ralph Lewin im Gespräch mit Kurt Frischknecht

von der Messe Schweiz

Robert Heuss zeigt dem Prinzgemahl die Verzierungen der Decke

des Regierungsratssaals, rechts Regierungsrat Guy Morin und Seine

Exzellenz Sven Erik Nordberg, Dänischer Botschafter in Bern.

Der Prinzgemahl begrüsst Daniela Schneeberger

(unten) und trägt sich ins Gästebuch ein

(rechts).

20 21


K U R Z U N D B Ü N D I G

S E M I N A R T I P P

Strategien: Spiele statt

Spielchen (Nr. 311)

Haben Sie sich auch schon gefragt:

«Was wird hier gespielt?» Oft wird diese

Frage von einem diffusen Unbehagen

der gegenwärtigen Situation gegenüber

begleitet.

Vielleicht liegt dieses ungute Gefühl ja

lediglich an Ihrer Tagesform – es kann

aber auch sein, dass Sie die Strategien

und Spielchen anderer Personen zwar

ahnen, aber nicht richtig interpretiert

oder durchschaut haben.

In diesem Seminar (speziell entwickelt

für Frauen in Führungspositionen) lernen

Sie eine Methode kennen, die es Ihnen

erlaubt, bekannte Situationen neu

zu analysieren – als Spiel nämlich. Nicht

nur sind Sie in der Lage, das jeweilige

Spiel und die darin involvierten Personen

zu erkennen, sondern Sie können

auch nützliche Strategien und Optionen

entwerfen, um dieses Spiel nach Ihren

Regeln und Strategien fortzusetzen

– und zu gewinnen.

Lassen Sie sich auf dieses Spiel ein und

melden Sie sich zum Seminar an!

www.kurse.bs.ch

W E B

Benutzerfreundliches

Internet-Redesign der IWB

Die IWB haben einen neuen Internet-Auftritt.

Die Besucherinnen und

Besucher möchten heute nicht nur

Informationen, sondern auch vermehrt

Dienstleistungen über das Web abwickeln.

Massgabe der IWB war daher, die

Navigation auf ihrer Website einfacher,

vielseitiger und schneller zu machen.

Eine wichtige Neuerung ist dabei der

«Online-Schalter»: Hier findet man

viele Services und Dienstleistungen,

die sich elektronisch abwickeln lassen.

Dazu gehören Ein-, Aus- und Umzugsmeldung,

Fragen zur Rechnung oder

das Selbstablesen auf Online-Basis.

Seit Anfang 2005 wird hier ausserdem

die elektronische Rechnung angeboten:

Kundinnen und Kunden wird die

Rechnung in gewohnter Form elektronisch

übermittelt. Die Rechnung kann

online kontrolliert und mit wenigen

Mausklicks vom gewünschten Konto zur

Zahlung freigegeben werden.

www.iwb.ch

P E N S I O N I E R T E N F O R U M

Programm

«Gipfeli-Treffen» in der Cafeteria des

Kantonsspitals Basel

am 6. April, 8. Juni, 10. August, 12. Oktober

und 7. Dezember, jeweils um 9:30 Uhr.

7. April 2005, 10:00 Uhr: St. Chrischona

– «Mythologie und Wanderung»

11. Mai 2005 14:00 Uhr: Wanderung mit

Beni Wolf

24. Juni 2005: Unbekanntes Basel – das

Dreispitzareal

Für das Vorbereitungsteam:

Edith Hasler, Birsigstrasse 10, 4054 Basel,

Tel. 061 281 25 53

Interessenten, die noch nicht in unserer

Adressliste vermerkt sind, wenden sich

bitte an:

Klaus Wagner, Lenzgasse 28, 4056 Basel,

Tel. 061 322 82 15

T E R M I N E

Lohn- und Rentenzahlungen

2005

Januar 31. 01. 2005

Februar 28. 02. 2005

März 31. 03. 2005

April 29. 04. 2005

Mai 31. 05. 2005

Juni 29. 06. 2005

Juli 29. 07. 2005

August 31. 08. 2005

September 30. 09. 2005

Oktober 31. 10. 2005

November 30. 11. 2005

Dezember 23. 12. 2005

S TA D T B I L D

Neuer Wald beim Bahnhof SBB

Vor dem neu erbauten Geschäftshaus Elsässertor an der Viaduktstrasse wurde

kürzlich ein Wald gepflanzt! Dass mitten in der Stadt neben dem Bahnhof auf einen

Schlag 160 Bäume gepflanzt werden, dürfte etwas Besonderes sein. Und dass es

sich nicht um Jungbäume, sondern auch um bis zu fünf Meter hohe Bäume handelt,

macht die Pflanzaktion nicht nur für die Stadtgärtnerei zu etwas Einmaligem:

«Der Wald soll heute schon als Wald wirken und nicht erst in 30 Jahren», so Daniel

Oertli, stellvertretender Stadtgärtner.

I N F O

«Markgräfler» als neuer Basler Staatswein

Der Markgräflerwein, der vom Grenzacherhorn bis gegen Freiburg an den Hängen

der Oberrheinischen Tiefebene wächst, soll wieder zu einem Hauswein für die

Basler Bevölkerung werden. Darüber hinaus wird der Markgräfler – zusammen mit

einem Wein aus einem Basler Rebberg im Wallis – auch der Basler Staatswein sein.

Die Bezirkskellerei Markgräflerland in Efringen-Kirchen schenkt dem Kanton Basel-

Stadt in den nächsten 15 Jahren jährlich 500 Flaschen «Isteiner Kirchberg, Gutedel

Exklusiv». Die Ernte in diesem Rebberg ergibt in der Regel zwischen 1000 und 1200

Flaschen, so dass auch jedes Jahr rund 500 – 700 Flaschen aus diesem Rebberg in

Basel gekauft werden können.

Wolfgang Fürstenberger, Bürgermeister von Efringen-Kirchen und Gerhard Rüdlin von der Bezirkskellerei

Markgräflerland in Efringen-Kirchen übergeben Regierungsrat Hans Martin Tschudi die

ersten Flaschen des neuen Basler Staatsweins an seinem zweitletzten Arbeitstag.

I N F O

Richtlinien und Bezugsquellen

zum Standardmobiliar

Im Auftrag des Regierungsrates hat das

Baudepartement (HPA-H) geeignete

Möbelprogramme für den Einsatz in der

staatlichen Verwaltung evaluiert, und

mit den Lieferfirmen entsprechende

Rahmenverträge abgeschlossen. Aus der

öffentlichen Ausschreibung für Tische

und Behältermöbel ging die Firma Lista

Office AG, Basel, mit Ihren Programmen

«Lista-Motion» und «Lista-Qub» als

Siegerin hervor. Aufträge für Standardmobiliar

können nun ohne weitere

Submissionen in unbeschränkter Höhe

erteilt werden.

Die Richtlinien zur Beschaffung von

Standardmobiliar sind im Regierungsratsbeschluss

vom 16. November 2004

verbindlich geregelt. Insbesondere wird

festgehalten, dass das neue Standardsortiment

für die künftigen Mobiliar-

Beschaffungen der ganzen Verwaltung

des Kantons Basel-Stadt verbindlich ist,

und von allen Hierarchiestufen zwingend

eingehalten werden muss.

Die finanzielle Verantwortung und die

Entscheidungskompetenz für Mobiliarunterhalt

und Kleininvestitionen

liegen beim Nutzerdepartement. Das

Baudepartement (HPA-H, Ressort

Innenausbau) ist verantwortlich für

die Qualitätssicherung und bietet den

Nutzerdepartementen weiterhin unentgeltlich

seine Dienstleistungen für die

Einrichtungsplanung an.

Kleinbestellungen von Standardmobiliar

ab Katalog können die Nutzer direkt

in Auftrag geben, sofern sie über einen

bewilligten Kredit verfügen. Vgl. dazu

auch http://www.mobiliar-bs.lista.com

Kontaktadresse:

Hochbau- und Planungsamt

Ressort Innenausbau

Münsterplatz 11, 4001 Basel

Kontaktperson:

Werner Imholz, Ressortleiter

Telefon: 061 267 60 41

Telefax: 061 267 93 45

E-Mail: werner.imholz@bs.ch

I N F O

BVB im Exil

Weil das Verwaltungsgebäude der BVB

am Claragraben 55 vollständig saniert

wird, muss die Verwaltung der BVB vorübergehend

ins «Exil». Seit dem 1. März

2005 befindet sich die Verwaltung für

ca. 1 Jahr im ehemaligen Frauenspital,

Eingang Spitalstrasse 33. Die Postanschrift

und die Telefonnummern bleiben

während des Umbaus unverändert.

M U S E U M S - T I P P

Römerstadt Augusta Raurica

Geburtstagsfest

«Fünfzig Jahre ist es nun her, dass Dr. Dr. hc. René Clavel-

Simonius gemeinsam mit anderen Mäzenen der Öffentlichkeit

das Römerhaus von Augusta Raurica geschenkt

hat. Noch heute ist dieses Schmuckstück ein attraktiver

Anziehungspunkt der Römerstadt. Den Geburtstag unseres

«Schatzkästchens» möchten wir gebührend feiern.

Alle sind am 21. Mai ganz herzlich zu einem Geburtstagsfest

mit besonderen Überraschungen eingeladen.

Besuchen Sie uns, bringen Sie Ihre Familie und Freunde

mit.»

Samstag, 21. Mai 2005, 12 bis 17 Uhr:

Geburtstagsfest mit Überraschungen

in der Römerstadt Augusta Raurica,

Giebenacherstr. 17, Augst

www.augusta-raurica.ch

M U S E U M S - T I P P

museen basel: Mittwoch-Matinée

Neu in den Museen Basel

«Entdecken Sie ab April jeden Mittwochmorgen ein

anderes Museum in Basel. Zusammen mit einer Vermittlungsperson

lernen Sie ausgewählte Werke kennen,

werfen einen Blick hinter die Kulissen oder versuchen

sich selbst im Gestalten.»

Zeit: jeweils 10 – 12 Uhr, Kosten: CHF 10.– pro morgen

6.4.2005

Antikenmuseum Basel: Der Wein der alten Griechen

Eine informative und vergnügliche Veranstaltung zur

griechischen Weinkultur

St. Alban-Graben 5, Basel

13.4.2005

Architekturmuseum Basel: Junge Architekturbüros

Wie bauen junge Architektinnen und Architekten heute?

Steinenberg 7, Basel

20.4.2005

Kunstmuseum Basel: Reise durch die Epochen.

Das Porträt im Wandel der Zeit

St. Alban-Graben 16, Basel

27.4.2005

Skulpturhalle Basel: Faszination Antike – Götter,

Tempel und Heroen.

Rundgang, mythologische Geschichten und

eigene Abguss-Herstellung

Mittlere Strasse 17, Basel

www.museenbasel.ch

Cathy Aitken

Römerstadt Augusta Raurica

Corinne Eichenberger

Museumsdienste Basel

W E B

Direktsuche auf www.bs.ch: Schneller und sicherer am Ziel

Mit der neu eingerichteten Direktsuche erhält der User auf www.bs.ch nur noch

ein Suchresultat, dafür wird er gleich auf das richtige weitergeleitet. Möglich ist

dies, dank einer individuellen Programmierung von mehreren tausend Suchbegriffen

und deren Verwaltung im Standard-Content Management System (obtree

C3). Damit wird das Problem traditioneller Suchmaschinen umgangen, die mit den

komplexen Strukturen von öffentlichen Websites meistens überfordert sind. Erste

Erfahrungen auf dem Portal haben gezeigt, dass damit über 99,5 % der Suchanfragen

auf Anhieb richtig verlinkt werden können. – Probieren Sie’s selbst aus! – Und

wenn Sie etwas nicht gefunden haben: Feedback ist erwünscht an juri.weiss@bs.ch.

Weitere Informationen

www.e-gov.bs.ch/searching-url

22 23


24

Märt

Diese Inseratenseite steht allen

Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und

Pensionierten von BASEL-STADT gratis

zur Verfügung.

Den Inseratentext bitte mit folgenden

Angaben einreichen per Mail unter

pibs@bs.ch, per Fax 061 267 86 29 oder

per Post an Redaktion pibs, Information

und Öffentlichkeitsarbeit, Rathaus,

4001 Basel.

1. Name, Vorname, Adresse, Telefon

2. Arbeitsort

3. Kurztext

Die Inserate werden in der Reihenfolge

ihres Eintreffens berücksichtigt. Es

besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Unleserliche Texte werden nicht

berücksichtigt.

Weitere Inserate finden Sie im Intranet

unter

http://intranet.bs.ch/personaldienste

Z U V E R K AU F E N

Hometrainer Kettler Golf E mit Netzanschluss

und Pulsmessung (Ohrclip,

Handsensoren), Fr. 500.–

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Rätsel

Gesucht sind 22 Begriffe rund um den Fussballsport.

10 8 10 1 20 3 7 12 14 22 12 14 20

14 7 12 18 12 14 3 4 14 24 3

12 12 17 21 18 1 2 2 18 23 12 14

8 22 3 8 7 3 1 14 1

20 1 2 25 12 5 12 26 2 12 7 10

3 14 12 14 12 9 12 2 20 8 14

4 13 12 14 1 14 12 20 9 12 1

20 26 12 5 2 12 13 2 7

20 3 12 8 5 1 2 8 6 15 4 22

3 5 10 2 1 9 9 12 14 17

16 6 1 3 3 1 18 6 12 11 14

7 12 10 1 11 4 3 12 4 20 12

1 2 1 15 8 5 12 11 20 1 22

20 23 8 12 2 12 14 1 19 1 13 2 8

8 14 14 5 20 8 12 9 1 7 20

Lösungswort

17 7 23 20 8 12 9 12 14





A L T O

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

A

L

T

O

Verlost werden: 5 Tageskarten der Basler Personenschifffahrt

im Wert von 45 Franken. Senden Sie

eine Postkarte mit dem Lösungswort an:

pibs-Redaktion, Rätsel, Information und

Öffentlichkeitsarbeit, Rathaus, 4001 Basel oder

an www.pibs.ch. Bitte Absender angeben!

Einsendeschluss: 13. Mai 2005. Das Lösungswort

sowie die Gewinnerinnen und Gewinner werden

in der Juni-Ausgabe bekannt gegeben. Es wird

keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Auflösung

Preisrätsel pibs Nr. 184/Dezember

2004

Das Lösungswort lautet:

FUENFLIBER

Ausgeloste Gewinnerinnen

und Gewinner:

Maria Massaro, Basel

Elsbeth Mehlin, Basel

Mario Rupp, Riehen

Marie-Louise Schuldt, Basel

Hilde Kuon, Allschwil

27


D A M A L S

Bildnachweis: Staatsarchiv Basel-Stadt, Foto Hans Bertolf, Abl. 2001/94, 18.2.1955, Neg. 35

«Eine Einrichtung fällt

der Modernisierung des

Verkehrs zum Opfer»

(National-Zeitung,

24. Februar 1955)

Das Bild des Fotografen Hans Bertolf

(1907–1976) ist als Teil einer ganzen

Serie im Auftrag der damaligen National-Zeitung

entstanden. Eines erschien

in der Samstagsausgabe vom 24. Februar.

Wie mag wohl der Auftrag an den

Zeitungsfotografen gelautet haben?

Auf dieser Fotografie, aufgenommen an

der Kreuzung Viaduktstrasse – Innere

Margarethenstrasse bei der ehemaligen

Garage Schlotterbeck, sind beinahe alle

damals verkehrstauglichen Fahrzeuge

der Zeit dicht an dicht versammelt:

Links und rechts im Bild fahren zwei

Trams auf die Tramhaltestelle in der

Bildmitte zu, alle anderen Verkehrsteil-

Die letzte Basler

Pferdepost

nehmer stehen: auf der linken Fahrspur

zwei Personen auf Fahrrädern, vorne

eine junge Frau mit einem Paket auf

dem Gepäckträger, dicht neben ihr ein

Amerikanerschlitten – wahrscheinlich

ein Cadillac – etwas hinter ihr, ebenfalls

mit Fahrrad ein Mann, auf der rechten

Fahrspur ein Pferdefuhrwerk, dahinter

ein Lambretta-Fahrer. Der Fahrzeugpark

der Zeit ist komplett.

War dies der Auftrag an den Fotografen?

Ein Bild zu schiessen, das die

verkehrspolitische Diskussion der Zeit

auf den Nenner bringt? Pferdefuhrwerk,

Fahrrad, Tram, Auto und motorisiertes

Zweirad im Kampf um Strassenraum

und freie Fahrt an einem der neuralgischen

Verkehrsknotenpunkte der Stadt?

Die 50er Jahre sind das Jahrzehnt der

Massenmotorisierung und der verkehrspolitischen

Diskussionen mit heftig

geführten Abstimmungskämpfen für

oder gegen das Tram oder den neuen

Trolleybus, für oder gegen den flüssigen.

Obwohl das Fahrrad und das Tram

T E X T: E S T H E R B A U R

in diesen Zeiten des wirtschaftlichen

Aufschwungs schnell zu altmodischen

Auslaufmodellen erklärt wurden und

fast jedermann vom eigenen Kleinwagen

oder wenigstens vom Motorrad

träumte, befand sich die Mehrheit der

Stadtbevölkerung mit Fahrrad oder

Tram unterwegs – gleichzeitig nahm

aber der motorisierte Individualverkehr

jährlich um 10% zu und die Strassen

wurden dabei nicht breiter.

Doch all dies ist nur der sinnfällige

Hintergrund: Was der Fotograf im

Auftrag der Zeitung dokumentieren

sollte, war etwas ganz Konkretes, nämlich

das Ende einer Ära. Am 18. Februar

1955 befand sich das einzige wirkliche

Auslaufmodell der Zeit, das so prominent

links im Bild steht, die «Pferdepost»,

auf einer ihrer letzten Fahrten

bevor die private Firma Imhoff nach 105

Jahren den Betrieb ihrer Fuhrhalterei

einstellte. Die Pakete wurden danach

nur noch per Automobil durch die Post

ausgetragen.

29


30

F O R U M

L E S E R B R I E F

«Aus dem Eglisee

vertrieben»

Antwort auf den Leserbrief pibs von

Alfred Prétôt, Dezember 04

Eine Aufgabe von uns Primarlehrkräften

besteht darin, unseren anvertrauten

Schülerinnen und Schülern das Schwimmen

beizubringen. So gilt es zunächst,

Freude am Wasser zu wecken, die Kinder

ans Wasser zu gewöhnen und ans Bewegen

und Spielen im nassen Element.

Aber auch das Hinführen zu ersten

Schwimmzügen der Kinder im tiefen

Wasser (dem Rand entlang!), das Vermitteln

verschiedener Schwimmtechniken

sowie Mut machen, vom Turm zu

springen, gehört zu unseren Aufgaben.

Voraussetzung für unseren Schwimmunterricht

ist ein geordneter Ablauf vor,

während und nach den Schwimmstunden

und die 100%ige Aufmerksamkeit

von uns Lehrkräften. Unsere Aufgabe

nehmen wir sehr ernst. Wir begleiten

unsere Schülerinnen und Schüler ins

Nichtschwimmer-, Schwimmer- oder

Sprungbecken. Im Café sind wir Lehrkräfte

während des Unterrichts nicht

anzutreffen.

Gerne laden wir Sie, Herr Prétôt, oder

auch andere Interessierte ein, im nächsten

Sommer einer unserer Schwimmstunden

im Eglisee beizuwohnen.

K O L L E G I U M

S C H U L H A U S E R L E N S T R Ä S S C H E N

P R I M A R S C H U L E R I E H E N

S P O R T

Laufen Sie mit am

1. Basel City Marathon 2005

Basel wartet in diesem Jahr mit einem

ganz besonderen Sporthighlight auf.

Am 28. August findet der 1. Basel City

Marathon statt. Die Organisatoren erwarten,

dass sich gegen 8000 Läuferinnen

und Läufer auf die 42,195 km lange

Strecke durch Basels Innenstadt und die

Region machen werden. Mit dabei sind

hoffentlich auch viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von BASEL-STADT.

Basel soll einen «Laufrausch» erleben.

Dies jedenfalls wünschen sich die Organisatoren

des 1. Basel City Marathons.

So wird denn auch mit einem grossen

Ansturm von Läuferinnen und Läufern

gerechnet, die im nächsten Sommer auf

der attraktiven Marathonstrecke mit

dabei sind. Beim markanten Messeturm

wird der Marathon gestartet, über die

Mittlere Brücke nach Grossbasel hinein,

durch die historische Altstadt, dem

Rhein entlang und in Schlaufen über die

Kantonsgrenze hinweg durch verschiedene

Baselbieter Gemeinden bis zum

Ziel beim St. Jakob-Park. Für gute Stimmung,

Unterhaltung und das leibliche

Wohl sind Festaktivitäten während des

Anlasses geplant. Eine besondere Rolle

wird dem Publikum entlang der Laufstrecke

zukommen: Die Organisatoren

hoffen, dass möglichst viele Menschen

die Läuferinnen und Läufer anfeuern

und damit zu einem unvergesslichen

Lauferlebnis beitragen werden. Eine

Kampagne mit einem breit angelegten

Wettbewerb in den Detailhandelsgeschäften,

Hotels und Restaurants stehen

dabei im Zentrum der Bemühungen

von Stadtmarketing und des lokalen Gewerbes.

Die Kampagne mit dem Slogan

«Kulturerlebnis für Leute mit Ausdauer:

Basel City Marathon 2005» soll auf den

Anlass in der Kulturstadt Basel aufmerksam

machen, die Bevölkerung zur

Teilnahme begeistern und somit einen

Beitrag zur Belebung der Basler Innenstadt

leisten. Seien Sie dabei, wenn am

28. August um 10 Uhr der Startschuss

fällt. Anmeldungen können ab sofort

unter www.baselcitymarathon.ch

vorgenommen werden.

P E R S O N A L

Neue Bestimmungen für die

Arbeitszeit und die Ferien

Seit dem 1. Januar 2005 sind mit der

Arbeitszeitverordnung und der Ferienverordnung

zwei neue Erlasse in Kraft: Über

die wesentlichen Neuerungen wurden

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im vergangenen Sommer informiert. In

Aussicht gestellt wurde damals, dass

das pibs eine Plattform einrichten wird,

in welcher einzelne Fragestellungen

aus dem Bereich der Arbeitszeit- sowie

der Ferien- und Urlaubsverordnung

behandelt werden. Dieses Versprechen

möchten wir nun gerne einlösen: Falls

sich also Fragen stellen, zur Arbeitszeit

oder zu den Ferien, schreiben Sie an die

pibs-Redaktion. Wir werden Ihre Fragen

und die Antworten dazu im nächsten

pibs beantworten.

Nachfolgend jetzt nochmals die wichtigsten

Neuerungen im Überblick:

1. Arbeitszeitverordnung

Höchstarbeitszeit

Die pro Tag maximal anrechenbare

Arbeitszeit beträgt neu für alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter 12 Stunden.

Zudem gilt die Samstagsarbeit als

normale Werktagsarbeit.

Arbeitszeitmodelle

Neu ist die Möglichkeit der Einführung

der Jahresarbeitszeit.

Pausen

Bei einer Arbeitszeit von mehr als

sieben Stunden muss eine unbezahlte

Verpflegungspause von mindestens

30 Minuten eingehalten werden. Diese

Bestimmung nimmt Rücksicht auf

den Gesundheitsschutzparagrafen im

Personalgesetz.

Absenzen

An die Arbeitszeit angerechnet werden

künftig nur noch die notfallmässigen

ärztlichen und zahnärztlichen Konsultationen.

Nacht-, Sonntags-, Feiertagsarbeit und

Pikett

Neu wird zwischen Nachtarbeit (effektive

Tätigkeit) und Nachtbereitschaftsarbeit

(Bereitschaft am Arbeitsplatz)

unterschieden. Bei einem Pikettdiensteinsatz

gilt auch der Arbeitsweg bis

maximal 30 Minuten als Arbeitszeit.

Überstunden

Der Überstundenbegriff wird für jedes

Arbeitszeitmodell separat definiert. Beim

Fixzeitenmodell (Schichtdienst) gilt die

zusätzlich zur Sollarbeitszeit angeordnete

Arbeitszeit und beim Gleit- und Jahresarbeitszeitmodell

jede Stunde über

dem Saldo von 80 Stunden bzw. die an

geplanten Ruhetagen und gesetzlichen

Feiertagen sowie an den übrigen Tagen

zwischen 20.00 und 06.00 Uhr angeordnete

Arbeitszeit als Überstundenarbeit.

2. Ferien- und Urlaubsverordnung

Anspruch und Bezug

Neu ist die Bestimmung, dass Ferien in

der Regel im Verlauf des betreffenden

Jahres spätestens jedoch bis Ende Juni

des Folgejahres zu beziehen sind. Wenigstens

zwei Wochen müssen zusammenhängen.

Vaterschaftsurlaub

Bei der Geburt des Kindes der Partnerin

sowie der Aufnahme eines Kindes

im Hinblick auf eine spätere Adoption

haben die Mitarbeiter neu Anspruch auf

einen Vaterschaftsurlaub von 5 Arbeitstagen.

Todesfall

Der bezahlte Urlaub im Todesfall eines

nahen Angehörigen erhöht sich von

bisher 4 auf bis zu 5 Arbeitstage.

Ausübung eines öffentlichen Amtes /

Mitwirkung in Personalverbänden

Bis anhin konnten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, die ein öffentliches Amt

ausübten oder in Personalverbänden

mitgewirkt haben, bezahlten Urlaub

grundsätzlich nach Bedarf, jedoch unter

Berücksichtigung der betrieblichen

Möglichkeiten beziehen. Hier gelten

nun gewisse Beschränkungen.


B A S L E R A U G E N B L I C K

Magische Doppelsechsen

«Bist du wieder am Verlieren?», fragt ein Berufskollege grinsend, als er Rolf

Vetsch im Kaffee vor dem Backgammon-Spielbrett entdeckt. Das ist pure

Provokation, denn Rolf Vetsch verliert ziemlich selten. Der 45-jährige Sanitäter

wurde 2002 in Slowenien Backgammon-Europameister, ein Jahr später

Vizeeuropameister und ist amtierender Schweizermeister im «One Point»,

dem Spiel um einen Punkt. Das sei nicht nur eine Frage des Glücks. «Backgammon

ist ein Strategiespiel mit Zufallselementen», stellt Rolf Vetsch klar,

während er mit rascher Hand die roten und weissen Perlmutt-Scheiben auf

den schlanken Zacken des Spielbretts verteilt. «Jedes Spiel ist ein bisschen

Psychokrieg. Man muss jedes Mal zeigen, dass man besser als der andere

ist», erklärt er und schüttelt den Lederbecher mit den «Präzisionswürfeln»

wie einen Cocktail-Shaker. Auch das gehört zum Spiel: ein Pokerface aufzusetzen,

überlegen zu lächeln, ellenlang die Würfel zu mischen – und dann,

im entscheidenden Moment, die Doppelsechs zu werfen. «Das gibts», sagt

er. Das sind die magischen Momente des Backgammon.

So einen hochklassigen Spieler zu schlagen ist natürlich für jeden eine Herausforderung.

Immer wieder wird Rolf Vetsch deshalb von Freunden und

Bekannten angehauen, wenn er sich im Rhybadhysli Breiti erholt. In Birsfelden

aufgewachsen, hat er die Sommer seiner Kindheit am Birsköpfli verbracht. Von

dort ist es bloss ein Katzensprung zum Badhysli am Rhein, seinem Lieblingsplatz.

Überhaupt ist ihm der Fluss sehr wichtig. «Er hat etwas Beruhigendes,

wie er so durch Basel zieht», sagt Vetsch. Direkt nach Schweizerhalle hätte

er allerdings nicht mehr darin gebadet. «Wir waren unter den ersten, die zur

Unglücksstelle kamen, das vergisst man nicht so schnell.» Aber seit einigen

Jahren geniesse auch er es wieder, im Fluss zu schwimmen. Ausserdem könne

man sich am Ufer hinlegen, dem Wasser zuhören und im Rhybadhysli mit

andern Leuten ein Schwätzchen halten. Oder ein Spielchen spielen.

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M O N I K A W I R T H

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