Recht & Gesetz - Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und ...

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Recht & Gesetz - Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und ...

Kammernachrichten • März 2002

KammerNachrichten

1/ 02





Basiswert ersetzt Zeitgrundgebühr

Neuer Basiswert ab 1. 4. 2002:

€ 59,81

Neue Stundentarife ab 1. 1. 2002

3 Leistungskategorien für die

neuen Stundentarife

Straßenbau- und Vermessungsindex

Neue Werte ab 1. 4. 2002

ZT-GesmbH: Wer haftet wann und wofür?

Rechtsanwalt Dr. Cronenberg

informiert


Inhalt

Kommentar

Brief des Präsidenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

In eigener Sache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

In unserer Sache – Architektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Aktuell

Basiswert ersetzt Zeitgrundgebühr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Neue Stundentarife ab 1.1.2002 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Neuer Straßenbau- und Vermessungsindex ab 1.4.2002 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Neue ÖNORM B 2110 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Geramb-Dankzeichen 2002 – BauKultur Steiermark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

ZT-AWARD 2002 für innovative Bauherrn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Kammerwahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Service

Neues in Sozialversicherung und Lohnsteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Mobilität im Büro . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Steirischer Bildungspass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Eco&Co Ökotechnik-Netzwerk Steiermark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Architektur

Neue Honorarordnung für Architekten (HOA) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Grand Egyptian Museum in Cairo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Vortrag: Schweizer Positionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Ausstellungskatalog „Geöffnet: Frische Fische aus dem Architektenpool“ . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Neue Homepage der Bundessektion Architekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Wasserwirtschaft

Überprüfung von Kanalrohrleitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Bauwesen

Neuer Planungsleitfaden Lärmschutz an Bundesstraßen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Recht & Gesetz

ZT-GesmbH: Wer haftet wann und wofür? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Beendigung von Dienstverhältnissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Interessantes aus der Rechtsprechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Probe- und Behaltezeit bei Lehrlingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Unerwünschte Email-Werbung – was tun? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Neue Gesetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Sonstiges

Jobbörse/Inserate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Publikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Personalia

Neue Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Kammerwahlen

ZT-Berufsstand unser, quo vadis? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Kurz notiert

Landeshochbau Steiermark – Fachabteilung 20A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Arbeitsgruppe Abfallwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Siedlungswasserwirtschaft – Indexänderung 2002 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Verleihung Staatspreis Consulting 2001 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

2

KammerNachrichten 1/02


Brief des Präsidenten

Präsident Dipl.-Ing. Andreas Turk

Unlängst wollten mein Sohn und sein

Freund mit der Bahn von Gleisdorf

nach Weiz fahren. Pünktlich trafen

sie am Bahnhof ein. Am Bahnsteig

daneben fuhr ein Zug ein. Sachlich stellten

beide fest: „Das ist nicht unser Zug“. Dieser

Zug verließ den Bahnhof, aber es kam kein

weiterer. Nach vielen weiteren Minuten stellten

die beiden jungen Männer ebenso sachlich

wie beim ersten Mal fest: „Es war doch unser

Zug.“

Als mir mein Sohn noch am selben Abend

diese Geschichte erzählte, sah ich unseren

Berufsstand und unsere Kammer am Bahnsteig

stehen. Pünktlich standen wir am Bahnhof.

Der Reformzug fuhr ein und verließ den

Bahnhof ohne uns. Lange nachdem der

Reformzug abgefahren ist, stellen wir sachlich

fest: „Es war doch unser Zug.“

Ein versäumter Zug ist nun mal weg. Es gibt

zwar möglicherweise noch Spätzüge, doch es

bleibt eine verspätete Ankunft und möglicherweise

laufen wir Gefahr, zu spät ans Ziel zu

gelangen. Wer zu spät kommt, den straft die

Geschichte!

Beim letzten Kammertag in Wien sollten die

Weichen für ein neues Berufsgesetz und

neues Kammergesetz gestellt werden. Beide

Modelle wurden im Prinzip abgelehnt.

Somit kommt es in nächster Zukunft zu keiner

Öffnung der Kammer für alle freiberuflich

tätigen Techniker. Genau so wenig

kommt es zu einer Verbesserung der Kammerstrukturen.

Es verbleiben zu viele Gremien,

die sich weiterhin gegenseitig ihre

Arbeit erschweren. Die Frustration bei den

Funktionären ist zum Teil sehr hoch. So verwundert

es auch nicht, wenn immer weniger

Kollegen Bereitschaft zeigen, als Vertreter für

unseren Berufsstand tätig zu werden.

Ich wirkte bei jenem Arbeitskreis mit, der

eine neue Kammerstruktur konzipierte. Diese

Struktur sah nur mehr eine einzige Kammer

für ganz Österreich vor. Derzeit sind es ja

bekannterweise fünf Kammern. Die Aufgaben

wären je nach Thema von den einzelnen

Bundesländern getrennt oder bundesweit

gemeinsam wahrgenommen worden.

Die zwanghafte Gemeinsamkeit zwischen den

Sektionen, auch dort, wo nur eine Sektion

allein betroffen ist, wäre durch einen hohen

Grad an Autonomie ersetzt worden. Die

Kooperation sollte aus Vernunft, nicht aus

Zwang stattfinden.

Der öffentliche Auftraggeber wird vermehrt

bedeutungslos, die privaten Aufträge nehmen

zu. Die Vergabemodalitäten unterliegen enormen

Veränderungen. Der Markt verlangt

Kommentar

umfassende Leistungen. Immer kürzere Fristen

bei höherer Komplexität erfordern neue

und innovative Bürostrukturen. Die Halbwertzeit

des Wissens wird immer kürzer,

somit die Anforderung an Fort- und Weiterbildung

höher.

Ein modernes Berufs- und Kammergesetz

muss diese Änderungen berücksichtigen. Die

Gesetze müssen uns die Berufsausübung

erleichtern und nicht erschweren. Etwas zu

verteidigen, was nicht mehr besteht, führt zu

Misserfolg und vergeudet Energie, welche

weit besser genutzt werden könnte.

Den letzten Zug haben wir leider versäumt.

Ein Blick auf den Fahrplan zeigt, dass der

nächste Zug nicht so schnell kommen wird.

Ich hoffe, dass die Geschichte uns nicht

strafen wird. ■

(DIPL.-ING. ANDREAS TURK)

KammerNachrichten 1/02 3


Kommentar

In eigener Sache

Dr. Karl-Peter Pany

Altersoptimismus wird das wohl

genannt, was mich – nach Ende der

Faschingzeit – mit verklärtem Blick

an die „gute alte Zeit“ zurückdenken

lässt. Aktueller Anlassfall ist die ab 2002

vorzunehmende Berechnung von Kammerumlage

und Versicherungsprämie nach dem

Umsatz aus Ziviltechnikertätigkeit.

Um von vornherein nicht missverstanden zu

werden: unbestritten ist, dass es Aufgabe der

Administration ist, Beschlüsse der Kammerorgane

zu exekutieren, auch wenn damit ein

Mehraufwand verbunden ist. Das, was mich

eher nachdenklich stimmt, sind die Reaktionen

von Mitgliedern nach Zusendung der

Zahlscheine. Das bezieht sich nicht so sehr

auf die zahlreichen Anfragen bei der Kammer

– hier hat unser Siegfried Wittmann wieder

eine seiner vielen Feuertaufen erlebt -, sondern

auf das Auseinanderdriften von Ingenieuren

und Architekten im täglichen Umgang

bei der Berufsausübung und auch innerhalb

4

Der Fasching ist vorbei

der Kammer. Offensichtlich ist es mit dem

seit 1994 bestehenden 2-Säulenmodell nicht

gelungen, den Berufsstand der Ziviltechniker

als solchen zu festigen, sondern es hat in beiden

Sektionen das selbstständige Agieren

eher zugenommen, während die Gemeinsamkeiten

des Gesamtberufsstandes im Hintergrund

blieben. Diese Entwicklung ging gerade

in letzter Zeit so weit, dass in beiden Sektionen

Stimmen in Richtung auf eine völlige

Trennung der beiden Berufsstände in 2

getrennte Kammern laut wurden. Die geplanten

Novellierungen sowohl des Berufsrechts

(Ziviltechnikergesetz) als auch des Kammerorganisationsgesetzes

(ZTKG) werden

sich daher auch um diese Problematik drehen

und es wird Aufgabe der neuen Funktionärsgeneration

sein, eine Richtungsentscheidung

zu treffen, die auf zumindest überwiegend

mehrheitliche Zustimmung der Mitglieder

stößt.

Zweiter und ebenso brisanter Problemkreis ist

die geplante Aufnahme von HTL-Absolventen

in die ZT-Kammer als Ingenieurkonsulenten

und die Schaffung abgestufter ZT-Befugnisse.

Auch hier gibt es sowohl zwischen den

beiden Sektionen als auch innerhalb einzelner

Fachgruppen durchaus unterschiedliche Positionen.

Dazu kommt, dass die derzeit in Begutachtung

befindliche Novelle der Gewerbeordnung

wesentliche Erleichterungen beim

Antritt eines Gewerbes vorsieht. Ach wenn

die Baumeister und Technischen Büros weiter

noch zu den „geschützteren„ Bereichen gehören,

so zeigt allein schon das derzeit zu beobachtende

Ansteigen der Anzahl der sog.

„Zeichenbüros“ als freies Gewerbe, dass es

für Ziviltechniker, aber auch die Baumeister

und Technischen Büros, nicht einfacher werden

wird.

KammerNachrichten 1/02

Vor diesem berufspolitischen Hintergrund

werden also am 4. Juni 2002 die ZT-Kammerwahlen

stattfinden. Wenn es auch bei den

letzten Wahlgängen in Graz eher die Ausnahme

war, dass sich mehrere wahlwerbende

Gruppen um Mandate beworben haben, so hat

auch 2002 selbstverständlich der Kammervorstandsbeschluss

weiter Gültigkeit, wonach

jede wahlwerbende Gruppe die Möglichkeit

haben soll, in eigenen Aussendungen und

auch in den Kammernachrichten ihr Programm

vorzustellen und damit um Stimmen

zu werben. Welches Interesse aber tatsächlich

daran besteht, ehrenamtlich – also ohne

Bezahlung – in der Kammer tätig zu werden,

kann erst am 7. Mai 2002 beantwortet werden.

Dann endet nämlich die Frist zur Einbringung

von Wahlvorschlägen. ■

Herzlichst

Ihr

(DR. KARL-PETER PANY)


In unserer Sache – Architektur

Architekt Dipl.-Ing.

Christian Andexer

Eingeladen vom Unterausschuss

„Wohnbauförderungsgesetz“ des

steiermärkischen Landtages, Thema

„Wo gibt es im steirischen Wohnbau

Kostensenkungspotenziale“ habe ich folgende

Anregungen unserer Sektion vorgetragen:

• PROBLEMLÖSUNG

Sparen alleine ist keine Lösung. Der staatlich

geförderte Wohnbau muss sich an den künftigen

Wohnbedürfnissen orientieren, um besser,

intelligenter, effizienter zu werden.

Die Kostensituation ist ganzheitlich neu zu

bewerten (Investition - Betriebskosten - Verwaltung

- Erhaltung).

• REALE FAMILIENSTRUKTUR

Die Wohnformen müssen sich endlich an den

neuen (schon längst realen) Familienstrukturen

orientieren:

Alleinerziehende, Doppelverdiener, Bedürftige,

Senioren, Behinderte, Wohnen und Arbeiten

= Flexible Grundrissgestaltung, Doppel-

Wohnbau die Zweite

nutzung von Räumen, Schaffung von Funktionen

in Verkehrsbereichen, Wachsen und

Verkleinern der Wohnung, Bezug zum Freiraum,

Personenverkehrsströme, Infrastruktur

vor Ort....

Höhere Wohnzufriedenheit = höhere Identifikation

= weniger Instandsetzungskosten

• ENERGIEEFFIZIENZ

Höhere Investition in Alternativenergie =

geringere Betriebskosten

Erreichen der Kyoto Ziele

• INNOVATIVE

WOHNBAUFÖRDERUNGSMODELLE

Analyse innovativerer Förderungssysteme

(z.B. Salzburg) und Übernahme guter Lösungen

in die Wohnbauförderungsrichtlinien.

Überdenken aller bisherigen Regelungen

• BAUPHYSIK

Überdenken und (Kosten)Optimierung des

Standards

Verbesserung der Kommunikation zwischen

Förderungsstelle und Planern

• FINANZIERUNG

Einsparung im Bereich der Finanzierung

Holzbau = kürzere Bauzeit = weniger Zinsen

Anreiz für jederzeitige Eigenmitteleinbringung

der Bewohner

• KINDERGERECHTIGKEIT

„Räume der Kindheit prägen das ganze

Leben.“ Dies betrifft die Vorbildverantwortung

des „staatlichen Wohnbaus“. Diese ist

momentan nicht zufriedenstellend.

• KOMMUNALE KOORDINATION

Bessere Vernetzung und Kooperation zwischen

den Gemeinden = Koordination von

Infrastruktur = konzentriertere Stückzahlen

von Wohnungen = geringere Kosten.

Kommentar

• ARCHITEKTINNEN ALS PARTNER

Aufgreifen der Forderungen des Positionspapiers

Mai 2001 der Sektion Architekten:

Höhere Innovationskraft durch neue Modelle

Offene Wettbewerbe als Konkurrenz der

besten Konzepte

Volle Beauftragung der Architektenleistung

als Qualitätssicherung

Als ArchitektInnen kennen wir die Probleme

bis ins Detail, haben aber oft keine Möglichkeit,

im real existierenden Wohnbau Verbesserungen

durchzusetzen. Die existierenden

innovativen Wohnmodelle stellen nur einen

Tropfen auf den heißen Stein dar. Die Ernsthaftigkeit

der Anstrengungen des Wohnbauförderungsausschusses

werden wir an der

Bereitschaft zum Meinungsaustausch mit den

ArchitektInnen zu messen haben. Wir haben

die Fähigkeit, Räume zu gestalten, aber auch

die Verantwortung über die sozialen und

gesellschaftlichen Auswirkungen unserer

Arbeit nachzudenken, nachzulesen in der

EWR-Architektenrichtlinie der EU. ■

(ARCHITEKT DIPL.-ING. CHRISTIAN ANDEXER)

Sektionsvorsitzender Architekten

KammerNachrichten 1/02 5


Aktuell

Basiswert ersetzt Zeitgrundgebühr

DER „BASISWERT“ STELLT DIE FORTSCHREIBUNG DER EHEMALIGEN „ZEITGRUNDGEBÜHR“ GEMÄSS § 4 ABS. 2 DES

„ALTEN“, VOR DEM 1.1.2002 GÜLTIGEN, ALLGEMEINEN TEILES DER GEBÜHRENORDNUNGEN DER ZIVILTECHNIKER DAR.

Der Basiswert stellt einen Parameter

für die Berechnung von Indexerhöhungen

in den bis zum 31.12.2001

bestehenden Honorarordnungen, aufrechten

Sondervereinbarungen und Tarifen

dar.

Er ist nicht zu verwechseln mit den ab

1.1.2002 geltenden Stundentarifen nach dem

ab 1.1.2002 geltenden Allgemeinen Teil der

Honorarordnungen der Ziviltechniker.

NEUER BASISWERT AB 1.4.2002: € 59,81

Für öffentliche Auftraggeber (BMWA,

Bundesländer, ÖBB, HL-AG, ÖSAG, Alpen-

6

straßen AG) beträgt der Basiswert ab

1.4.2002 Euro 59,81. Für alle übrigen Auftraggeber

beträgt der Basiswert (ersetzt Zeitgrundgebühr)

Euro 60,50.

Basiswerte

Auftraggeber

BMWA,

Bundesländer,

bis 31.3.2002 ab 1.4.2002

ÖBB, HL-AG,

ÖSAG,

Alpenstraßen AG

€ 58,28 € 59,81

Alle übrigen

Auftraggeber

€ 60,50 € 59,81

Neue Stundentarife ab 1.1.2002

FÜR HONORARABRECHNUNGEN NACH DEM ZEITAUFWAND

GELTEN AB 1.1.2002 NEUE STUNDENTARIFE, WELCHE DIE BIS-

HERIGE ZEITGRUNDGEBÜHR ABLÖSEN.

Sie umfassen 3 Leistungskategorien.

§ 5 (5) Allgemeiner Teil der Honorarordnungen

Leistungskategorien Stundentarif

A Konzeptive und strategische Aufgaben

Senior Experts, Experts

€ 120 – 150

B Technische und wirtschaftliche Aufgaben

Experts, Junior Experts

€ 90 – 120

C Administrative Aufgaben € 60 – 90

KammerNachrichten 1/02

Der per 1.1.2002 in der 192. Verordnung der

BAIK publizierte Basiswert von € 60,50 gilt

daher nur bis 31.3.2002 für alle Auftraggeber,

ausgenommen die vom Übereinkommen vom

30.3.1995 umfassten Auftraggeber (Bund,

Bundesländer, ÖBB, HL-AG, ÖSAG und

Alpenstraßen AG).

Ab 1.4.2002 gilt sodann generell ein Basiswert

von € 59,81.

Neuer Straßenbau- und Vermessungsindex ab 1.4.2002

DER BUNDESKAMMERTAG HAT AM 1.2.2002 DIE INDICES (ENTSPRECHEND DEM BASISWERT € 59,81) NEU FEST-

GESETZT.

Der Erhöhungsfaktor bezogen auf die Werte vom 1.1.2001 lautet: 1,0259.

Es gelten daher folgende Werte:

Indices ab 1.4.2002

Honorarindex zu Projektierungsarbeiten an Autobahnen, Bundesstraßen, Brückenbauten sowie für Vermessungsarbeiten an Autobahnen

(Index „Straße“): 6,54

Honorarindex für Vermessungsarbeiten an Bundesstraßen (Index „Vermessung“): 5,38

Auftraggeber bis 31.3.2002 ab 1.4.2002

BMWA, Bundesländer, ÖBB, HL-AG, ÖSAG, Index „Straße“ 6,37 Index „Straße“ 6,54

Alpenstraßen AG Index „Vermessung“ 5,25 Index „Vermessung“ 5,38

Alle übrigen Auftraggeber Index „Straße“ 6,61 Index „Straße“ 6,54

Index „Vermessung“ 5,45 Index „Vermessung“ 5,38


Neue ÖNORM B 2110

DIE ÖNORM B 2110 „ALLGEMEINE VERTRAGSBESTIMMUNGEN FÜR

BAULEISTUNGEN“ IST MIT 1. MÄRZ 2002 NEU ERSCHIENEN.

Hauptanlass für eine Novellierung der

B 2110, die bei Bauverträgen eine

wesentliche Rolle spielt, war die

Neuregelung des Gewährleistungsrechtes

ab 1. Jänner 2002. Die wichtigsten

Änderungen der ÖNORM B 2110, die mit

1. März neu erschienen ist, sind folgende:

Prüf- und Warnpflicht

Die diesbezüglichen Bestimmungen wurden

überarbeitet und in einem eigenen Absatz

zusammengefasst. Damit wird die ÖNORM

klarer und übersichtlicher.

Mengenänderungsklausel

Hier soll eine wesentliche Änderung erfolgen.

Ein neuer Einheitspreis muss in Hinkunft

durch eine reine Mengenänderung kalkulatorisch

begründbar sein. Die kalkulatorische

Begründung darf nicht in der Änderung der

Art einer Leistung liegen. Weiters wird der

Schwellenwert nicht mehr auf Leistungsgruppen-

oder Gesamtpreisebene gesehen, sondern

eine Mengenänderung von +/- 20 % in

einer Position genügt, um die formalen

Anspruchsvoraussetzungen zu begründen.

Im Spannungsfeld von Qualität, Innovation und Investition

reflektiert der Begriff Baukultur die permanente Auseinandersetzung

von gestalterischem Anspruch gegenüber funktioneller

Alltagstauglichkeit, örtlicher Einbindung des Umraums und

finanziellen Rahmenbedingungen. Dies entspricht auch den grundsätzlichen

Bewertungskriterien zum Geramb-Dankzeichen.

Das derzeitige Hauptanliegen des Vereins BauKultur ist die Auszeichnung

und somit Hervorhebung qualitätsvollen Bauens. Die

Bearbeitung folgender Schwerpunkte steht nach den Intentionen

seines Präsidenten, Landesbaudirektor Hofrat Dipl.-Ing. Gunther

Hasewend, im Vordergrund:

1. Umfassende Bewusstseinsbildung

Neue Wege der Information, Wertevermittlung und Akzeptanzerhöhung

zur Baukultur sind zu erproben und zu verbessern.

2. Aktive Bauberatung – bis zu Innovationsprojekten

Organisation der regionalen Beratung bis zur Unterstützung von

zukunftsweisenden Lösungsansätzen

Der neue Einheitspreis ist so zu bilden, dass

er für die gesamte Menge der Position Gültigkeit

hat.

Neue Regelungen wurden auch bezüglich der

Benützung von Teilen der Leistung vor der

Übernahme vorgenommen. Danach bewirkt

eine Benützung vertragsgemäß fertiggestellter

Teile durch den Auftraggeber eine Übernahme

dieser Teile. Sind Leistungen noch nicht

vollständig fertiggestellt, erfolgt aber bereits

eine Benützung durch den Auftraggeber, so

hat der Auftraggeber auch für die Kosten von

Schäden sowie für Betrieb, Wartung und

Abnützung aufzukommen.

Neue Gewährleistungsbestimmungen

Grundlegende Änderungen finden sich in den

Gewährleistungsbestimmungen, die sich

weitgehend an den neuen gesetzlichen

Bestimmungen orientieren.

So wurde die Gewährleistungsfrist von 2 auf

3 Jahre verlängert, für bewegliche Sachen

von Haustechnikleistungen beträgt sie 2

Jahre.

Aktuell

Die Vermutung der Mangelhaftigkeit gilt bei

einer Rüge innerhalb von 6 Monaten ab Übernahme.

Die Regelungen über die Beweislast bei

Schadenersatzansprüchen entsprechen ebenfalls

den gesetzlichen Bestimmungen. Die

Beweislast liegt bezüglich Verschulden bei 10

Jahren ab Übernahme beim Auftragnehmer,

danach beim Auftraggeber.

Im Hinblick auf die Ausdehnung der Gewährleistungsfrist

ist es zu Änderungen bei der

Höhe des Deckungsrücklasses und Haftungsrücklasses

gekommen. Der Deckungsrücklass

beträgt in Hinkunft 5 %, der Haftungsrücklass

2 %.

Einer Pressemeldung war zu entnehmen, dass

das Normungsinstitut beabsichtigt, nach dem

Erscheinen der neuen ÖNORM B 2110 im

März 2002 einen Kommentar zu dieser Norm

herauszugeben. Nähere Informationen dazu:

Österreichisches Normungsinstitut, 1021

Wien, Heinestraße 38, Tel (01) 213 00, Internet:

www.on-norm.at.

Geramb-Dankzeichen 2002 – BauKultur Steiermark

BIS 31. MAI 2002 KÖNNEN BAUMASSNAHMEN FÜR

DIE VERLEIHUNG DES GERAMB-DANKZEICHENS

VORGESCHLAGEN WERDEN.

3. Markensetzung „Regionale Architektur Steiermark

Information-Motivation-Dokumentation bis zum Marketing neu

organisierter Dienstleistungen

4. Qualifizierung in baukulturellen Fragen

Aus der Geschichte über Gegenwartsprobleme: Anforderungsprofile

und Organisationshilfe zur praxisorientierten Weiterbildung

anbieten!

5. Vernetzung der Beteiligten

wie Bauherren, Architekten, Kammern, Bauinnung, TU-Graz,

Bundesdenkmalamt, Haus der Architektur, ZT-Forum, Forum

Stadtpark u.a.m.

vom kulturpolitischen bis in den wirtschaftspolitischen Bereich!

Sichtbare Zeichen dieser Bemühungen wird weiterhin das seit

1981 alljährlich verliehene „Geramb Dankzeichen für Gutes

Bauen“ sein.

Anträge sind beim Verein BauKultur Steiermark, Landesbaudirektion,

Landhausgasse 7, 8010 Graz oder

DI Karl Amtmann, Baubezirksleitung Hartberg, Rochusplatz 2,

8230 Hartberg, „Geramb Dankzeichen 2002 – BauKultur Steiermark

einzureichen. Unter www.aikammer.org können Sie das

Einreichformular downloaden.

KammerNachrichten 1/02 7


Aktuell

ZT-AWARD 2002 für innovative Bauherren

HEUER WIRD ERSTMALS DER ZT-AWARD AN INNOVATIVE, ZUKUNFTS-

ORIENTIERTE UND QUALITÄTSBEWUSSTE BAUHERREN VERLIEHEN.

Ausgezeichnet werden Menschen,

Unternehmen oder Organisationen,

denen eine besonders innovative,

zukunftsorientierte und qualitätsvolle

Planung ein Anliegen ist.

Dies dokumentiert sich durch folgende Kriterien:

• Bewusstsein / Wertschätzung für qualitätsvolle

Planung

• Nachhaltigkeit (Umwelt-, Ressourcenschonung...)

• Neuester Stand der Technik / Innovative

Ideen

• Wirtschaftlichkeit / Lebenszykluskosten

• Soziale Komponente / Menschenverträglichkeit

8

Kammerwahlen 2002

• Partnerschaftliches Denken und Handeln bei

Projektabwicklung

• Bewusstsein für Ästhetik

Verleihung:

Die Überreichung des ZT-Awards und der

Anerkennungspreise an die PreisträgerInnen

des Jahres 2002 soll

für die Steiermark im Rahmen des für den

16. Mai 2002 in Graz geplanten Hausfestes,

für Kärnten im Rahmen des offiziellen

Programmteiles der im November 2002 in

Klagenfurt geplanten Kammervollversammlung

erfolgen.

Ermittlung der Preisträger:

Alle ZiviltechnikerInnen der Steiermark und

HABEN SIE SCHON NOMINIERT?

Verlautbarung gemäß § 40 Abs 3 des Ziviltechnikerkammergesetzes

KammerNachrichten 1/02

Kärntens nominieren Menschen, Unternehmen

oder Organisationen, die ihrer Meinung

nach die o.a. Kriterien erfüllen.

Einsendeschluss für die Steiermark:

31. März 2002

Einsendeschluss für Kärnten:

30. Juni 2002

Ansprechpartner:

Bei Rückfragen wenden Sie sich an das

ZIVILTECHNIKER-FORUM,

Mag. Pia Frühwirt,

Tel (0316) 81 18 02 DW 28,

Fax (0316) 81 18 02 – DW 5,

email: pia.fruehwirt@aikammer.org

Zur Durchführung der Kammerwahlen 2002 wurden gemäß § 40 Abs 1 Ziviltechnikerkammergesetz 1993 vom Bundesminister

für Arbeit und Wirtschaft folgende Ziviltechniker zu Mitgliedern bzw. Ersatzmitgliedern der Wahlkommission bestellt:

Wahlkommissär

Mag.Dr. Matthias NEUBAUER

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Mitglieder Ersatzmitglieder

Architekt Dipl.-Ing. Herbert MISSONI, Graz Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang GÄRTNER, Villach

Architekt Dipl.-Ing. Andreas MIKULA, Graz Architekt Dipl.-Ing. Manfred POPELKA, Graz

Baurat h.c. Dipl.-Ing. Rudolf GUTMANN, Dipl.-Ing. Meinrad BREINL,

Ing.Kons. f. Vermessungswesen, Graz Ing.Kons. f. Vermessungswesen, Graz

Dipl.-Ing. Emmerich SCHUSCHA, Dipl.-Ing.Dr. Manfred KOLOUCH,

Ing.Kons. f. Markscheidewesen, Leoben Ziv.Ing. f. Maschinenbau, Graz

Dipl.-Ing.Dr. Wolfram WALLUSCHEK- Dipl.-Ing. Christian KAISER, Ziv.Ing. f. Kulturtechnik

WALLFELD, Ziv.Ing. f. Bauwesen, Graz und Wasserwirtschaft, Judendorf-Straßengel


Dr. Karl Hammerl

ist Steuerberater in Graz

Neues in der Sozialversicherung

und Lohnsteuer 2002

Obwohl bereits seit 1.1.1999 die Eurozeit

läuft, wurde sie jedoch erst mit

der tatsächlichen Einführung des

Eurogeldes in vielen täglichen

Belangen richtig spürbar. Dies gilt vor allem

auch für die Bereiche Lohnverrechnung und

Sozialversicherung. Hier trat die echte

Umstellung praktisch mit Stichtag 1.1.2002 in

Kraft, was notwendigerweise die Beachtung

zahlreicher Änderungen erfordert.

Im nachfolgenden soll eine Kurzfassung, die

zwangsläufig unvollständig sein muss, die

wichtigsten Neuerungen und Änderungen in

der Lohnverrechnung und Sozialversicherung

2002 aufzeigen.

GESETZLICHE GRUNDLAGEN

Die Einführung des Euro hatte bis Ende des

Jahres 2001 eine wahre Flut von “Euro-

Umstellungs-Gesetzen” zur Folge. So mussten

435 Gesetze und Verordnungen in 32

Euro-Umstellungs-Gesetzen geändert werden,

wobei für die Lohnverrechnung vor allem die

dementsprechenden Bestimmungen des Einkommen-,

Sozialversicherungs-, Familienlastenausgleichs-

und Karenzgeldgesetzes mit

den dazugehörigen Verordnungen zu beachten

sind. Die wichtigsten Neuerungen sind hiebei

unter anderem die unzähligen Umstellungen

von Schillingbeträgen auf Eurowerte,

wobei diese aber nur in den wenigsten Fällen

genau kursgerecht erfolgten, sondern kleinere

und größere Auf- oder Abrundungen die

Regel darstellen.

LOHNVERRECHNUNG

Die Lohnverrechnung ist mit Stichtag

1.1.2002 ausschließlich in Euro durchzuführen

und sind hiebei sämtliche relevanten

neuen Eurowerte zu berücksichtigen. Bei der

Berechnung entfällt für Zeiträume ab dem

1.1.2002 die bisherige Rundung des Einkom-

Service

mens auf volle ATS 100,-. Das bedeutet, dass

es für die Erstellung und Handhabung von

Lohnsteuertabellen keine feststehenden Stufen

mehr gibt. Daher ist die Steuer grundsätzlich

für die jeweiligen ungerundeten Bemessungsgrundlagen

exakt zu ermitteln, wobei

dies auch an Hand von sogenannten Effektiv-

Tarif-Tabellen erfolgen kann. Im Normalfall

wird aber die Berechnung mittels entsprechender

Software erfolgen.

Bezüglich der Jahreslohnzettel ist im Zuge

der Euroumstellung Folgendes zu beachten.

Händische Lohnzettel (Formular L16) für

Zahlungszeiträume bis Ende 2001 sind ausschließlich

in Schilling auszustellen und bis

31.1.2002 an das Finanzamt zu übermitteln.

Elektronische Lohnzettel für Zahlungszeiträume

bis Ende 2001 dürfen wahlweise in

Schilling oder in Euro übermittelt werden und

ist hiefür die Frist bis 28.2.2002 verlängert.

Die durch das Neugründungs-Förderungsgesetz

(NEUFÖG) eingeführte Befreiung

hinsichtlich der Wohnbauförderungsbeiträge

und der Unfallversicherungsbeiträge für

Betriebe, die nach dem 1.5.1999 und vor dem

1.1.2003 neu gegründet werden, gilt noch für

das Jahr 2002. Für die ersten zwölf Monate

ab Neugründung entfällt vom Entgelt aller

Dienstnehmer (auch freier Dienstnehmer und

Lehrlinge) der Wohnbauförderungsbeitrag

und Unfallversicherungsbeitrag. (Vordruck

Neufö 1)

Für Leistungen von bestimmten Personen

außerhalb eines Dienstverhältnisses müssen ab

1.1.2002 Mitteilungen (ähnlich den Lohnzetteln

und mit gleichen Fristen) ausgestellt und

dem Finanzamt übermittelt werden. Unter

anderem sind diese für Aufsichtsräte, selbstständige

Vortragende, Lehrende und Unterrichtende

sowie freie Dienstnehmer auszustellen.

KammerNachrichten 1/02 9


Service

10

LOHNSTEUER

Die wichtigsten Eurobeträge 2002 (im Vergleich zu den ATS-Beträgen 2001)

2002 2001

EUR ATS

Betriebsveranstaltungen p.a. 365,00 5.000,00

Sachzuwendungen p.a. 186,00 2.550,00

Zukunftsvorsorge 300,00 4.000,00

Essensbons Lebensmittel/Tag 1,10 15,00

Essensbons Gaststätte/Tag 4,40 60,00

Alleinverdiener, -erzieher 364,00 5.000,00

Arbeitnehmer/Grenzgänger 54,00 750,00

Verkehrsabsetzbetrag 291,00 4.000,00

Pensionistenabsetzbetrag 400,00 5.500,00

Werbungskosten 132,00 1.800,00

Sonderausgaben 60,00 819,00

Zinsersparnis für DG-Darlehen bis 7.300,00 100.000,00

volle freie Station 196,20 2.700,00

KFZ-Privatnutzung max.Mon. 510,00 7.000,00

KFZ-Privatnutzung bis 500 km /Mon. 255,00 3.500,00

Garagen 14,53 200,00

Km-Geld (0,36 toleriert) 0,356 4,90

Taggeld 26,40 360,00

Taggeld/Std. 2,20 30,00

Nächtigungsgeld 15,00 200,00

Beim großen Pendlerpauschale entfällt ab

2002 die befristete Erhöhung des Jahres 2001.

Sonstige Bezüge bis zu € 1.680,- (ATS

23.000,-) innerhalb eines Kalenderjahres sind

lohnsteuerfrei. Sonstige Bezüge innerhalb

des Jahressechstels werden unter Berücksichtigung

eines Freibetrages von € 620,-

(ATS 8.500,-) mit 6 % besteuert. Sonstige

Bezüge über dem Jahressechstel werden tarifmäßig

versteuert.

SOZIALVERSICHERUNG

Zulagen (Gefahren-, Erschwernis-, Schmutz-)

sowie Zuschläge (Sonn-, Feiertags- und

Nachtarbeit) und mit diesen Arbeiten

zusammenhängende Zuschläge sind insgesamt

bis € 360,- (ATS 4.940,-) (bei überwiegender

Nachtarbeit bis € 540,- ATS

7.410,-) mtl. steuerfrei. Zusätzlich dazu sind

Zuschläge für die ersten 5 Überstunden im

Monat im Ausmaß von höchsten 50 % des

Grundlohnes, max. € 43,- (ATS 590,-)

steuerfrei.

Die wichtigsten Euro-Beträge 2002 (im Vergleich zu den ATS-Beträgen 2001)

2002 2002

EUR ATS

Geringfügigkeitsgrenze 301,54 4.076,00

Geringfügigkeitsgrenze/Tag

1

23,16 313,00

1 /2fache Geringfügikeitsgrenze

für Dienstgeber 452,31 6.114,00

Höchstbeitragsgrundlage/Mon. 3.270,00 44.400,00

Höchstbeitragsgrundlage SZ 6.540,00 88.800,00

Höchstbeitragsgrundlage/Tag 109,00 1.480,00

Krankenscheingebühr 3,63 50,00

KammerNachrichten 1/02

Anstelle des bisherigen Beitragsvorschreibeverfahren

erfolgt ab 1.1.2002 generell das

Lohnsummenverfahren, wobei aber Betriebe

mit weniger als 15 Dienstnehmern auf Verlangen

die Beiträge weiterhin vorgeschrieben

bekommen können. Beim Lohnsummenverfahren

werden die Dienstnehmer- und Dienstgeberbeiträge

vom Dienstgeber selbst berechnet.

Das Bonus-Malus-System für Einstellungen

bzw. Beendigungen von Dienstverhältnissen

läuft mit der schrittweisen Anhebung des

Antrittsalters für die vorzeitige Alterspension

bis 1.10.2002 weiter und ist hiefür in

jedem Quartal eine neue Malustabelle zu

verwenden bzw. entfällt beim Bonus der

DG-Anteil des Arbeitslosenversicherungsbeitrages

(3%).

Ab 1.8.2001 gibt es auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen

in Anlehnung an die

Bundesabgabenordnung eine 3-tägige Respirofrist.

Somit können in der Regel die monatlichen

Steuerabgaben gleichzeitig mit den SV-

Beiträgen eingezahlt werden. Spätestens drei

Tage nach Ablauf der 15-Tagefrist (Lohnsummenverfahren)

müssen die Beiträge aber am

Empfängerkonto der GKK gutgeschrieben

sein. Samstage, Sonntage, Feiertage, Karfreitag

und 24.Dezember erstrecken die Respirofrist

bis zum nächsten Werktag.

DIENSTGEBERBEITRAG

UND KOMMUNALSTEUER

Der DB beträgt weiterhin 4,5 % der Beitragsgrundlage

wobei sich diese um € 1.095,-

(ATS 15.000,-) verringert, wenn sie in einem

Kalendermonat nicht den Betrag von

€ 1.460,- (ATS 20.000,-) übersteigt (Freigrenze).

Die Befreiung nach dem NEUFÖG bezüglich

der ersten 12 Monate für den DB gilt auch für

das Jahr 2002 unverändert.

Die Kommunalsteuer beträgt weiterhin

3%der Bemessungsgrundlage, wobei auch

hier die gleichen Freibeträge bzw. Freigrenzen

wie beim Dienstgeberbeitrag gelten.

Zusammenfassend wird die neue Lohnverrechnung

sicherlich einige Umstellungserfordernisse

nach sich ziehen, wobei aber dabei

die dementsprechende Software bzw. die hiefür

kompetenten Anbieter zur Lösung beitragen

werden. ■


Mobilität im Büro

Heinz Fleischhacker, hf-softline,

it-consulting, ist EDV-Berater

der AIK für Steiermark und Kärnten

Wer als Reisender sein Business

voll aktionsfähig auch von

unterwegs betreiben möchte,

müsste eigentlich zu jeder Zeit

seine Emails empfangen und versenden können.

Mit Laptop und Handy ist das zwar schon

seit längerem möglich, stellt jedoch von der

Übertragungsgeschwindigkeit keine wirkliche

Lösung dar. Mit modernen Wireless Netzwerkprodukten

hingegen wird mobilen PC-Nutzern

der schnelle Zugang zu privaten und öffentlichen

Netzwerken ermöglicht. Die Geschwindigkeit

in diesen Netzwerken ist mit den verkabelten

10BaseT Ethernet Verbindungen vergleichbar

und durch die Standardisierung innerhalb

der IEEE 802.11 ist gewährleistet, dass

alle Produkte der verschiedenen Hersteller

untereinander kompatibel sind. Dieser Standard,

auch bekannt unter dem Namen WiFi

(Wireless Fidelity), unterstützt eine Datenübertragungsrate

von 11Mbit und ermöglicht einem

Unternehmen, seine bestehende Netzwerkstruktur

rasch und einfach zu erweitern. Moderne

Hotels, Flughäfen und Konferenzzentren

sind bereits mit dieser Technologie ausgestattet.

So kann auch am Flughafen Wien, wie in allen

größeren Flughäfen Europas, diese moderne

Kommunikationsmethode genutzt werden.

Auch die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

für Steiermark und Kärnten

kann mit Stolz darauf hinweisen, dass diese

moderne Technologie in den Sitzungsräumen

zum Einsatz kommt.

Mobilität und mobile Lösungen bestimmten

auch den diesjährigen Auftritt von Microsoft

auf der Exponet. Gemeinsam mit Compaq prä-

sentierte Microsoft Lösungen zu flexiblen

Mobility – Konzepten. Microsoft plant in

Österreich auf Basis der .NET Plattform, das

Mobile Solution Framework in die Realität

umzusetzen. Die Zielsetzung dabei ist, dass im

Bereich mobiler Lösungen auf PDA oder Notebook

Plattformen Applikationen entwickelt

werden können die auf den unterschiedlichen

Gerätetypen mit Standard Entwicklungswerkzeugen

lauffähig sind. Als einer der Partner für

die Entwicklung mobiler Lösungen in Österreich

stellte ONE das mobile Intranet vor, mit

dem sich Mitarbeiter von unterwegs über sichere

verschlüsselte Leitungen in das Firmennetzwerk

einwählen können.

Ein Blick in die Textilbranche zeigt einen weiteren

zukunftsweisenden Trend. Es klingt ein

wenig nach James Bond, jedoch das Telefon im

Persönlichkeitstraining

Der heutige Arbeitsmarkt erfordert ein

immer größeres Maß an sozialen und

kommunikativen Fertigkeiten. Längst

genügt es nicht mehr, sich allein auf Fachkompetenz

zu berufen. Beide Kompetenzbereiche

sind für Erfolg oder Misserfolg

im späteren Berufsleben entscheidend.

Die Akademiker Bildung Steiermark hat

es sich zur Aufgabe gemacht, für Studierende

konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten

im Bereich der sozialen Kompetenzen

anzubieten.

Im Studienjahr 2002 werden hierzu viertägige

Persönlichkeitstrainings-Seminare zu

folgenden Themen abgehalten:

• self-assesment: Potenzialanalyse,

• Selbstmarketing: Stil und Präsentation,

• Kommunikation: Stimm- & Sprechtraining,

• work-life-balancing: Stressmanagement I.

Zielgruppe/Kosten

Gratis für inskribierte Studierende.

Service

Jackenkragen, die WEB-Cam im Knopfloch,

schlicht die „Intelligente Kleidung“ (i-wear),

gibt es zwar noch nicht von der Stange, aber

die Telekommunikationsexperten und Textilforscher

arbeiten mit Nachdruck daran. So hat der

Elektronik-Konzern Philips eine eigene Forschungsabteilung

eingerichtet, deren Ziel es ist,

die Verschmelzung von elektronischen Komponenten

mit der Kleidung zu perfektionieren. In

diesem Projekt wurden erstaunliche Prototypen

entworfen, wie Stofftastaturen, die sich aus

einer Tasche entfalten lassen, flexible Organizer

oder für den Outdoorbereich Handschuhe

mit eingebautem Folienmonitor.

Bleibt nur zuletzt die Frage, ob alle die modernen

Kommunikationsmethoden ein Segen sind,

oder ob sie uns doch nur den letzten Rest der

Privatsphäre wegnehmen... ■

Steirischer Bildungspass

Der Steirische Bildungspass dient als Bewerbungsunterlage und

als Nachweis für persönliches Engagement. Studierenden soll

nach deren Abschluss der Einstieg bzw. Übergang in das Berufsleben

erleichtert werden bzw. werden berufsbegleitende Impulse

im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung gesetzt. Weiters

besteht die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Selbstzahler: Basisseminar € 280,00,

Aufbauseminar: € 55,00.

Arbeitssuchende Jungakademiker

Im Einzelfall kann für Arbeitssuchende

und beim AMS vorgemerkte JungakademikerInnen

eine Übernahme der Kurskosten

durch das AMS erfolgen. Eine Abklärung

hat vor Beginn der Maßnahme mit

dem(r) zuständigen BeraterIn zu erfolgen.

Termine

3.4.2002 – 6.4.2002

15.5.2002 – 18.5.2002

5.6.2002 – 8.6.2002

3.7.2002 – 6.7.2002

Ort

Studienzentrum Inffeldgasse 10/01 (1.

Stock über der Mensa im ÖH-Büro), 8010

Graz, Tel (0316) 873 DW 43 92, Fax

(0316) 873 DW 43 97, Handy: (0699) 12

40 44 08, email: abs@htu.tugraz.at, internet:

http://www.steirischerbildungspass.at.

KammerNachrichten 1/02 11


Service

Eco&Co Ökotechnik-Netzwerk Steiermark

ALLE VORTEILE AUF IHRER „SITE“

Die Steiermark ist auf dem Weg, sich

innerhalb Europas als eine Kompetenzregion

in der Querschnittsbranche

Umwelttechnik zu etablieren.

Vom Consulting über den Anlagenbau bis hin

zur Entwicklung innovativer Energietechnologien

bietet dieses Bundesland qualifizierte

zuverlässige Geschäftspartner. Die steirische

Öko-Technik Szene wird – neben einigen global

players – von einer Vielzahl kleiner und

mittlerer Produktions- und Dienstleistungsunternehmen

sowie Ziviltechnikern und

Technischen Büros geprägt, die insgesamt

eine leistungsstarke Wirtschaftsregion repräsentieren.

Seit nunmehr drei Jahren wird intensiv am

Aufbau und der Etablierung eines Netzwerkes

12

gearbeitet, das möglichst viele Interessen und

Ressourcen bündelt und insgesamt das steirische

Stärkefeld Öko-Technik repräsentiert.

Für dieses Vorhaben wurde die Marke Eco &

Co kreiert.

Bereits über 550 steirische Unternehmen,

Forschungseinrichtungen und Institutionen die

sich mit umweltrelevanten Technologien

beschäftigen, sind auf der Internetplattform des

Öko-Technik Netzwerks www.ecoundco.at,

die als Marketing Instrument für Firmen und

Technische Büros entwickelt wurde.

Mit speziellen Kommunikationswerkzeugen,

wie der interaktiven Kooperationsbörse, der

Volltextsuchfunktion oder den Diskussionsforen

bietet die Plattform vor allem den

Eco & Co

Ökotechnik – Netzwerk Steiermark

Abfalltechnik

Biogas

Biomasse

Emissionsschutz

Kompostiertechnik

Luftreinhaltung

Nachhaltiges Bauen

Ökodrive

Ökoprofit

Recycling

Solarenergie

Stoffstrom-Management

Thermoprofit

Wasser – Abwasser

Windenergie

Informationen unter:

Eco & Co

Messendorfgrund 30

A - 8042 Graz

Tel.: +43 316 40 77 44

Fax: +43 316 40 77 44-44

projektteam.team@ecoundco.at

www.ecoundco.at

Gefördert von Stadt Graz und Land Steiermark

KammerNachrichten 1/02

sogenannten „Members of www.ecoundco.at“

Unterstützung bei der Geschäftsanbahnung.

Außerdem wird jedem Teilnehmer

genügend Raum geboten, um PR und Marketing

in eigener Sache zu machen. Dazu ist

vor allem das Modul Success-Story hervorragend

geeignet.

Members of www.ecoundco.at profitieren

weiters von der intensiven Bewerbung der

Plattform bei Außenhandelsstellen, Messen

und Fachtagungen.

Auch im umwelttechnischen Bereich zeigt

sich der Trend, dass Kunden ganzheitliche

Problemlösungen nachfragen, die vielfach

nur in Kooperation mit anderen Ziviltechnikern

oder Unternehmen geboten werden können.

Eine Befragung von knapp 100 Ziviltechnikern

und Technischen Büros ergab, dass für

die folgenden Netzwerk-Dienstleistungen das

größte Interesse besteht:

• Unterstützung bei der Suche nach Kooperationspartnern

• Zugang zu Firmen- und Produktinformationen

im Öko-Technik Bereich

• Öffentlichkeitsarbeit für den Öko-Technikbereich

Als wichtigste Vorteile einer Netzwerkbildung

wurde von den befragten Ziviltechnikern

und Technischen Büros genannt:

• Erfahrungsaustausch der Mitglieder

• Netzwerk ist ein guter Nährboden für Innovation

• Mitglieder eines Netzwerks profitieren von

einer Vielzahl miteinander verbundener

Marketingmechanismen

• Netzwerke erleichtern den Informationsfluss

zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft

Das Öko-Technik Netzwerk Eco & Co sieht es

als Herausforderung an, für Unternehmen/

Büros, die sich im Umwelttechnik-Bereich

engagieren, die geeigneten Dienstleistungen

anzubieten, das steirische Stärkefeld Öko-

Technik zu kommunizieren, das durch Vernetzung

und Kooperation noch stärker wird.

Nähere Informationen bei ECO & CO:

Ansprechpersonen: Dr. Hannes Piber, Mag.

Trude Kalcher; Messendorfgrund 30, A-8042

Graz, Tel.: 0316-40 77 44-0 Fax: DW 44,

Mail: projekt.team@ecoundco.at Web:

http://www.ecoundco.at ■


Neue Honorarordnung für Architekten (HOA)

Von der Bundeskammer wurde uns eine Kurzinformation zur HOA 2002 zur Verfügung gestellt. Für weitere

Informationen dazu steht Ihnen Mag. Heidrun Schmalzer, Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten,

Karlsgasse 9/2, 1040 Wien, Tel (01) 505 58 07, email: office@arching.at, zur Verfügung.

In der ab 1.1.2002 geltenden Honorarordnung

für Architekten (neue Abkürzung

HOA 2002 statt GOA) wurden die

Abschnitte in der Logik neu gereiht, die

Systematik in allen Abschnitten an bestehende

Honorarordnungen angepasst und Begriffe

vereinheitlicht.

Die wesentlichen Änderungen in den einzelnen

Abschnitten sind:

ABSCHNITT A

BAULICHE PLANUNGSLEISTUNGEN

In § 5 Mehrleistungen wird der Begriff der

Vorleistungen eliminiert, da dieser von dem

Begriff Zusatzleistungen umfasst ist.

Für die Übergabe von CAD-Files wird in § 5

(3) eine neue Regelung geschaffen.

Der Begriff „Ausbauverhältnis“ wird durch

„Schwierigkeitsgrad“ ersetzt, spezielle Regelungen

für die Einordnung wurden getroffen

(§ 6). Die Berechnungsmöglichkeit entfällt.

Die Klassen des Schwierigkeitsgrades werden

in § 7 neu bewertet und ihnen Faktoren zugeordnet,

die den früheren Prozentsätzen entsprechen.

Die früheren Ausbauverhältnisse

0/100 bis 20/100 werden in der Klasse 1

zusammengefasst. Für Sonderbauten wird

eine neue Klasse 10 eingeführt. Daneben

wurden noch einige Gebäudetypen in andere

Klassen umgeordnet.

Für die Honorarermittlung in § 9 wird der

Vorrang der Honorarberechnung nach der

Tabelle normiert. Die Formel findet nur bei

vertraglicher Vereinbarung Anwendung.

Die Honorarsätze bleiben bis auf marginale

Rundungsdifferenzen gleich. Die Bewertung

der Teilleistungen wird insofern geändert, als

die Ausführungsplanung nunmehr mit 33 %

und die Kostenermittlungsgrundlagen mit

12% bewertet werden.

Für den Abbruch eines Auftrages wird in § 16

eine eigene Bestimmung geschaffen.

ABSCHNITT B

INNENRAUMGESTALTUNG, KUNST-

GEWERBLICHE UND INDUSTRIELLE

FORMGEBUNG

Der Abschnitt B wird in der Systematik dem

Abschnitt A angepasst.

In § 1 werden Regelungen hinsichtlich der

Zurverfügungstellung von Planungsgrundlagen

getroffen.

Der § 5 Örtliche Aufsicht der Durchführung

wird analog dem Abschnitt A formuliert.

Eine Bestimmung zu besonderen Einrichtungsgegenständen

wird in § 6 (3) eingefügt.

Auch hier ist die Honorarberechnung vorrangig

nach den Tabellen durchzuführen.

ABSCHNITT C

FREIANLAGENGESTALTUNG

Im Abschnitt C wird das Leistungsbild in der

Systematik analog zum Abschnitt A formuliert

und umfasst nun neben den gartengestalterischen

Leistungen auch die Gestaltung des

öffentlichen Raumes.

Die Ermittlung des Honorars wird auf die

Größe der zu bearbeitenden Fläche und nicht

mehr auf die Herstellungskosten abgestimmt.

ABSCHNITT D

RAUMPLANUNG UND STÄDTEBAU

Der Abschnitt D wurde im Leistungsbild zur

Gänze neu bearbeitet und in klärender Weise

gestrafft. Aus den Erfahrungen in der Vergangenheit

hat sich gezeigt, dass als Parameter

zur Ermittlung des Honorars die Größe der zu

bearbeitenden Fläche ausreicht. In den verschiedenen

Bearbeitungsklassen wird jeweils

ein Sockelbetrag definiert, der bei jeder Bear-

Architektur

beitung anfällt, und eine flächenbezogene

Honorarermittlung eingeführt.

Da österreichweit deutliche Unterschiede in

den Anforderungen der einzelnen Bundesländer

bestehen, können die Planungsleistungen

gemäß Abschnitt D anteilig verwendet

und honoriert werden, bzw. sind auf der

vorliegenden Grundlage Sondervereinbarungen

zwischen den einzelnen Bundesländern

und den zuständigen Länderkammern möglich.

ABSCHNITT E

GUTACHTEN UND

IMMOBILIENBEWERTUNGEN

Der Abschnitt E ist den heutigen Gegebenheiten

angepasst und in der Leistungsbeschreibung

klarer definiert. Die Honorierung der

Bewertungen von unbebauten und bebauten

Immobilien ist aufeinander abgestimmt.

Architekt Reinhard Medek

Vorsitzender des Ausschusses Vertragswesen und

Honorare der Bundessektion der Architekten

Die neue Honorarordnung für Architekten

(HOA) ist auf der Homepage www.arching.at

zum downloaden und ab sofort auch in der

AIK für Steiermark und Kärnten, Tel (0316)

82 63 44, email: barbara.goelles@aikammer.org,

erhältlich. ■

KOSTENLOSES INFORMATIONSSEMINAR

FÜR MITGLIEDER DER AIK

FÜR STEIERMARK UND KÄRNTEN

Mittwoch, 3. April 2002, von 16.00 bis 19.00 Uhr in Graz

ZIVILTECHNIKER-FORUM, 8010 Graz, Schönaugasse 7/3

Referent: Architekt Dipl.-Ing. Reinhard Medek, Wien

Donnerstag, 4. April 2002, von 9.00 bis 12.00 Uhr in Klagenfurt

Haus der Architektur, 9020 Klagenfurt, St. Veiter Ring 10

Referent: Architekt Dipl.-Ing. Reinhard Medek, Wien

Info: ZIVILTECHNIKER-FORUM für Ausbildung und Berufsförderung, Schönaugasse

7/3, 8010 Graz, Tel (0316) 81 18 02 DW 18, Inge Hochfelner.

KammerNachrichten 1/02 13


Architektur

Vortrag: Schweizer

Positionen

Die Schweizer Architektur zeichnet sich durch

Präzision in Maßstab, Material und Konstruktion

aus. Diese Präzision erlaubt es der

Schweizer Architektur, bestimmt aber zurückhaltend

in Erscheinung zu treten und so eine

große Wirkung zu erzielen. Sie hat sich international

ein hohes Ansehen erworben.

Das Institut für Regionales Bauwesen an der

Technischen Universität Graz unter der Leitung

von Universitätsprofessor Daniele Marques

möchte diese Positionen vorstellen. Ziel

ist es aktuelle Positionen Schweizer Architektinnen

und Architekten in die hiesige Architekturdiskussion

einzubringen.

Eingeladen sind Christian Kerez, Meinrad

Morger, Marianne Burkharter, Annette Gigon

und 2 weitere Architektinnen bzw. Architekten.

In den Vorträgen stellen sie an Hand von

eigenen Projekten ihre Positionen zur Architektur

vor. Ihnen gemeinsam ist ein hoher

Anspruch an die Architektur der von ihnen

erdachten und realisierten Bauwerke. Die

Reihe erstreckt sich bis ins Wintersemester

2002/2003.

Kontakt: Dipl.-Ing. Kai Uwe Holtin, Universitätsassistent,

Tel (0316) 873 63 14,

Fax (0316) 873 68 09, email: holtin@lsw.tugraz.ac.at.

14

Grand Egyptian Museum in Cairo

Das Kulturministerium von Ägypten schreibt

in Abstimmung mit der UIA einen internationalen

2-stufigen Wettbewerb für die

Errichtung des Grand Egyptian Museum auf

dem Plateau von Giza aus. Das Museum wird

auf einem archäologisch bedeutenden Areal

von 50 ha in der Nähe der Pyramiden errichtet.

In der ersten Stufe werden 20 Teilnehmer ausgewählt.

Preisgeldsumme: 700.000 US$.

KammerNachrichten 1/02

Anmeldefrist: 7. April 2002.

Einschreibgebühr: 350 US$.

Abgabe 1. Stufe: 17. August 2002.

2. Stufe: November 2002 bis 17. März 2003.

AUSSTELLUNGSKATALOG

„GEÖFFNET: FRISCHE FISCHE AUS DEM ARCHITEKTENPOOL“.

Information und Registrierung: The Grand

Egyptian Museum, Coordinator Dr. Yasser

Mansour, Al Remayah Square, Pyramids,

Giza, P.O. Box no 469 Al Orman, Giza

(Egypt), Tel (0020) 23 86 59 17, Fax (0020)

23 86 58 71, email: gem1@idisc.gov.eg,

internet: www.gem.gov.eg.

25 junge Architekturarbeitsgemeinschaften und private Architekturzeichensäle aus Graz

präsentieren neue Tendenzen in Planungs- und Arbeitsstrukturen.

Vom 8.12. bis 12.12 2000 fand im Eisernen Haus in Graz (das zukünftig ein Teil des

Kunsthausprojekts wird) die Ausstellung „Geöffnet: Frische Fische aus dem Architektenpool“

statt.

Veranstalter: Als Veranstalter ist die ARGE Loft aufgetreten, eine Gruppierung junger

Architekten und angehender Absolventen aus Graz.

Ausstellungskatalog: Nach einer entsprechenden Bearbeitungszeit ist es gelungen, den

dazugehörigen Ausstellungskatalog herauszubringen. Dieser bietet einen Überblick über

die in der Ausstellung vertretenen Gruppierungen und deren Exponate, inklusive Adressen

und Kontaktmöglichkeiten.

Bestellung: Zu bestellen ist der Katalog zum Preis von 6 (exkl. Porto und Versand) bei

folgender Adresse: Arge Loft, Kernstockgasse 16, 8020 Graz, Fax (0316) 76 04 41, email:

loft@aon.at.

Kontaktpersonen: Dipl.-Ing. Mabel Altmann, Tel (0699) 10 69 66 72,

Dipl.-Ing. Markus Bogensberger, Tel (0699) 11 85 62 65,

Dipl.-Ing. Karin Hubmer, Tel (0699) 10 51 78 57.

NEUE HOMEPAGE DER

BUNDESSEKTION ARCHITEKTEN

Die Bundessektion Architekten hat Informationen zu

Wettbewerben, Wettbewerbsergebnissen, zur WOA,

zu Veranstaltungen und sonstige Informationen in

das Internet gestellt:

http://architekten.arching.at/


Architektur

KammerNachrichten 1/02 15


Wasserwirtschaft

Kanalrohrleitungen: Wer prüft die Dichtheit?

Foto: DI Robert Zach

Bauwesen

Neuer Planungsleitfaden

Lärmschutz an Bundesstraßen

Der neue Planungsleitfaden „Lärmschutz

an Bundesstraßen“ wurde

vom Bundesministerium für Verkehr,

Innovation und Technologie

(BMVIT) und der Autobahn- und Schnellstraßenfinanzierungs-AG

(ASFINAG) österreichweit

für verbindlich erklärt und ist ab sofort

anzuwenden.

Die entsprechenden Word-Dateien stehen als

16

Überprüfung von Kanalrohrleitungen

Bei der Überprüfung der Dichtheit der Kanäle ist es nicht erforderlich, sie von einem

akkreditierten Unternehmen vornehmen zu lassen. Es muss genügen, dass die Überprüfung

der Kanäle auf Dichtheit von einem befugten Unternehmen durchgeführt wird, dessen Prüfgeräte

von einer akkreditierten Prüfanstalt regelmäßig (1 mal im Jahr) geeicht werden.

Nach Auskunft des Bundesministeriums

für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft

(BMLFUW) stellt die Durchführung

von Kanaldichtheitsprüfungen ein freies

Gewerbe dar. In der Regel wird bei der Prüfung

der Kanaldichtheit die Einhaltung der

ÖNORM B 2503 gefordert. Für die Praxis

bedeutet dies, dass den einschlägigen Förderungsbestimmungen

dann entsprochen wird,

wenn die Überprüfung der Kanäle auf Dichtheit

von einem befugten Unternehmen durchgeführt

wird, dessen Prüfgeräte von einer

akkreditierten Prüfanstalt regelmäßig (1 mal

im Jahr) geeicht werden. Es ist jedoch nicht

erforderlich, dass die Überprüfung der Dichtheit

der Kanäle selbst nur von einem akkreditierten

Unternehmen vorgenommen wird.

Das BMLFUW empfiehlt jedoch im Hinblick

auf die Wichtigkeit der Dichtheit der

„down-load“ am Verkehrsserver unter der

Internetadresse www.verkehr.steiermark.at

zur Verfügung.

Weiters kann der neue Leistungstarif

Umwelt, welcher auf Euro umgestellt wurde,

und die ebenfalls eurofite Excel-Datei

„Tarif40.xls“ unter www.verkehr.steiermark.at

heruntergeladen werden. ■

KammerNachrichten 1/02

Kanäle für die Dichtheitsprüfung akkreditierte

Unternehmen zu beauftragen. Sofern

dieser Sachverhalt bei der Ausschreibung

bzw. bei der Anbotslegung berücksichtigt

wird, sollten in weiterer Folge weder

Unklarheiten betreffend geeigneter Prüfunternehmen,

noch die Gefahr eines eingeschränkten

Wettbewerbes gegeben sein.

Unter diesem Aspekt wird seitens der Fachabteilung

19 C (ehemalige Fachabteilung

3b), des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung,

von der Erstellung einer Liste

von zur Prüfung zugelassenen Unternehmen

abgesehen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Wirtschaftskammer

Steiermark, Fachvertretung

der Bauindustrie, Herrn Dr. Stefan Pilz, Körblergasse

111 – 113, 8021 Graz, Tel (0316)

601 DW 519, Fax (0316) 601 DW 516,

email: bau@wkstmk.at ■


ZT-GesmbH: Wer haftet wann und wofür?

Dr. Helmut Cronenberg ist

Rechtsanwalt in Graz.

Viele Anfragen lassen darauf

schließen, dass die mit der

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung zusammenhängenden

Haftungsfragen für viele Kammermitglieder

interessant, aber auch

erläuterungsbedürftig sind.

Rechtsanwalt Dr. Cronenberg

geht auf dieses Thema in den

nächsten Ausgaben der Kammernachrichten

näher ein.

1. BEGRIFF DER HAFTUNG

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Haftung

vielfach gleichgesetzt mit Gewährleistung

oder Schadenersatz. Der juristische

Fachausdruck geht jedoch viel weiter. Unter

Haftung versteht man jede Durchsetzbarkeit

eines Anspruches durch die entsprechende

Sanktion, meist also durch die Möglichkeit

einer Klagsführung bei Gericht. So haftet

etwa der Käufer einer Liegenschaft für die

Bezahlung des Kaufpreises, d.h. er kann auf

Bezahlung des Kaufpreises geklagt werden;

ebenso haftet der Besteller für die Bezahlung

des Werklohns, der Unternehmer für die

Ablieferung des Werks und seine Mängelfreiheit

usw.

Haftung setzt einen gültigen, d.h. rechtswirksamen,

und durchsetzbaren privatrechtlichen

Anspruch voraus; dieser wiederum hat auf

einem gültigen RechtsgrundRechtsgeschäft,

Gesetz oder Richterspruch – zu beruhen.

Schuldrechtliche Ansprüche entfalten ihre

Rechtswirkung grundsätzlich nur gegenüber

bestimmten Personen, den Parteien des

Schuldverhältnisses. Der durch das Schuldverhältnis

bestimmte Schuldner haftet dem

bestimmten Gläubiger für die durch den

Rechtsgrund bestimmte Leistung.

Sich mit Haftungsfragen zu beschäftigen

heißt daher, die typischen Schuldverhältnisse,

die zwischen der Gesellschaft, ihren Gesellschaftern,

den Gesellschaftsorganen wechselseitig

und untereinander sowie all dieser zu

Dritten bestehen können, zu beleuchten.

2. RECHTSPERSÖNLICHKEIT

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung

ist eine eigene juristische Person, die

als solche zu unterscheiden ist von der Person

– den Personen – ihres/ihrer Gesellschafter.

Die Rechtspersönlichkeit der Gesellschaft

ermöglicht es ihr, selbst Gläubiger oder

Schuldner zu sein, Vermögen zu erwerben

usw. Die von der Gesellschaft eingegangenen

Recht & Gesetz

Schuldverhältnisse sind zu unterscheiden von

den Schuldverhältnissen, die ihre Gesellschafter

eingegangen sind. Die Rechtsfähigkeit der

Gesellschaft ist nicht auf ihren Unternehmensgegenstand

beschränkt, die sogenannte

Ultravires-Lehre ist im österreichischen

Recht abgelehnt. Danach dürfte die Gesellschaft

nur solche Geschäfte tätigen, die zur

Erfüllung ihres Gesellschaftszweckes zählen,

was mit erheblicher Rechtsunsicherheit verbunden

wäre. Aus der Natur der Sache ergibt

sich allerdings, dass die Rechtsfähigkeit der

juristischen Person auch nicht so unbeschränkt

ist wie bei natürlichen Personen;

denken wir etwa an das Familien- und

Erbrecht.

Im geschäftlichen Verkehr ist die juristische

Person der natürlichen Person weitgehend

gleichgestellt, wenngleich in manchen Grenzfällen

doch zu unterscheiden sein wird, ob

auch eine juristische Person bestimmte

Schuldverhältnisse eingehen kann, was z.B.

beim Dienstvertrag eines Unselbstständigen

auszuschließen ist.

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung

ist auch in der Lage, mit ihren Gesellschaftern

in eine schuldrechtliche Beziehung zu treten.

Solche Schuldverhältnisse gründen sich entweder

auf den Gesellschaftsvertrag oder auf

andere Rechtsgründe. Aus dem Gesellschaftsvertrag

entspringen die typischen gesellschaftsrechtlichen

Beziehungen. Die Gesellschafter

können mit der Gesellschaft aber

beliebige andere Verträge schließen, z.B.

Kauf-, Werk-, Miet-, Darlehensverträge; sie

können aber auch gegenüber der Gesellschaft

und umgekehrt zum Schadenersatz verpflichtet

sein. Schuldverhältnisse sind ferner ohne

weiteres möglich zwischen der Gesellschaft

und in ihren Organen (Geschäftsführer, Mitglieder

des Aufsichtsrates); zwischen den

Gesellschaftern und den Organen und schließlich

und selbstverständlich zwischen der

Gesellschaft, den Organen und den Gesellschaftern

einerseits und außerhalb der Gesellschaft

stehenden dritten Personen andererseits.

KammerNachrichten 1/02 17


Recht & Gesetz

3. HAFTUNGSFONDS

Als juristische Person ist die Gesellschaft mit

beschränkter Haftung selbst und ausschließlich

Eigentümerin ihres Gesellschaftsvermögens.

Dazu zählen alle Sachgüter, Rechte und

sonstige Werte, die die Gesellschaft durch

ihre Geschäftstätigkeit erwirbt oder die ihr

sonst zugewendet werden, als Aktiva; auf der

Passivseite stehen natürlich die Verbindlichkeiten,

die die Gesellschaft eingegangen ist.

Trotz ihres Namens haftet die Gesellschaft

mit beschränkter Haftung für ihre Verbindlichkeiten

durchaus nicht beschränkt, sondern

mit ihrem gesamten Gesellschaftsvermögen.

Haftung in diesem Sinne bedeutet, dass ein

Gläubiger der Gesellschaft, nachdem über

seine Forderung durch Gerichtsurteil – oder

durch einen vollstreckbaren Vergleich – abgesprochen

wurde, im Wege der Zwangsvollstreckung

auf alle der Gesellschaft gehörigen

Güter, Forderungen und sonstige Rechte

zugreifen und diese verwerten kann.

Jede Gesellschaft wird im Rahmen ihrer

Geschäftspolitik zu entscheiden haben, ob es

für sie vernünftig ist, Sachgüter anzuhäufen;

dafür spräche die Steigerung der Kreditwürdigkeit,

dagegen die Anfälligkeit gegenüber

andringenden Gläubigern. Auf die Aspekte

des Gläubigerschutzes wird weiter unten noch

einzugehen sein.

Das Gesellschaftsvermögen bildet den alleinigen

Deckungsfonds für die Gläubiger der

Gesellschaft. Gläubiger der Gesellschaft können

sich grundsätzlich nur an das Vermögen

der Gesellschaft und nicht an das der Gesellschafter

halten. Dass ein Gläubiger der Gesellschaft

einen bestimmten Anspruch auch gegenüber

einem Gesellschafter oder einem Gesellschaftsorgan

geltend machen und durchsetzen

kann, setzt voraus, dass zwischen dem Gläubiger

und dem Gesellschafter bzw. dem Gesellschaftsorgan

ein eigenes, auf einem besonderen

Rechtsgrund beruhendes Schuldverhältnis

begründet wurde. Auf solche Rechtsgründe

wird später noch einzugehen sein.

4. GESELLSCHAFTSRECHTLICHE

PFLICHTEN DER GESELLSCHAFTER

Aus dem Gesellschaftsverhältnis ergeben sich

folgende typische gesellschaftsrechtliche

Pflichten der Gesellschafter:

18

a) Leistung der Stammeinlage (§ 6 GmbHG):

Jeder Gesellschafter ist nach dem Gesetz und

nach dem Gesellschaftsvertrag zur Leistung

einer Stammeinlage verpflichtet. Die Summe

der Stammeinlagen ergibt das Stammkapital

der Gesellschaft. Die Stammeinlagen sind

entweder durch Bareinzahlung oder durch

Sacheinlagen aufzubringen; für die Bewertung

der Sacheinlagen bestehen zwingende

dem Gläubigerschutz dienende gesetzliche

Vorschriften.

Ist ein Gesellschafter mit der Einzahlung der

Stammeinlage im Verzug, kann der

Geschäftsführer das Kaduzierungsverfahren

(§§ 66 ff GmbHG) einleiten: Einforderung

der noch nicht eingezahlten Stammeinlage

durch den Geschäftsführer mittels Einschreibebrief;

Androhung des Ausschlusses bei Verzug

unter Setzung einer Nachfrist von mindestens

einem Monat; nach Ablauf der Nachfrist

Erklärung des Ausschlusses durch den

Geschäftsführer; Haftung der Vormänner des

Ausgeschlossenen für die rückständige

Stammeinlage; Vormann ist, wer früher

Eigentümer des Geschäftsanteiles war. Zahlt

der Rechtsvorgänger den geschuldeten Betrag

an die Gesellschaft ein, erhält er dadurch den

Geschäftsanteil des Säumigen zurück. Die

Gesellschaft kann den Geschäftsanteil des

Säumigen an Dritte veräußern; der ausgeschlossene

Gesellschafter bleibt jedoch für

die Stammeinlage haftbar. Kann eine Stammeinlage

auf diese Weise nicht aufgebracht

werden, haften die Mitgesellschafter für den

Fehlbetrag.

b) Nachschusspflicht (§ 72 GmbHG):

Die Pflicht zur Leistung von Nachschüssen

beruht nicht auf dem Gesetz; sie kann aber im

Gesellschaftsvertrag vorgesehen sein.

Die Nachschusspflicht muss auf einen im Verhältnis

der Stammeinlage bestimmten Betrag

beschränkt sein. Alle Gesellschafter sind

gleich zu behandeln.

Der Nachschuss unterscheidet sich von der

Stammeinlage dadurch, dass er, wenn die

Gesellschaft dazu in der Lage ist, an die

Gesellschafter rückgewährt werden darf; dies

ist im Bezug auf die Stammeinlage gesetzlich

ausgeschlossen.

KammerNachrichten 1/02

Nachschüsse dürfen an die Gesellschafter nur

unter Einhaltung folgenden Verfahrens rückgezahlt

werden: Veröffentlichung der Absicht

der Rückgewähr und Ablauf von 3 Monaten.

In dieser Zeit haben Gläubiger der Gesellschaft

die Möglichkeit ihre Ansprüche anzumelden

und geltend zu machen. Wird dieses

Verfahren nicht eingehalten, sind die begünstigten

Gesellschafter zur Rückzahlung des

rückgewährten Nachschusses an die Gesellschaft

verpflichtet, wie dies auch der Fall

wäre, wenn eine Stammeinlage an die Gesellschafter

zurückbezahlt worden sein sollte.

c) Rückersatz zu Unrecht erhaltener

Leistungen (§ 83 GmbHG):

Das GmbH-Gesetz verbietet die Rückgewährung

der Stammeinlagen (§ 82) und die

Begünstigung der Gesellschafter durch Rückzahlung

von eigenkapitalersetzenden Leistungen.

Unter Eigenkapitalersetzenden Leistungen

versteht man alle Leistungen, die ein Gesellschafter

zu einer Zeit, in der sich die Gesellschaft

in einer wirtschaftlichen Krise befindet

und in der sie auf dem allgemeinen

Markt keinen Kredit von dritter Seite mehr

erhalten würde, an die Gesellschaft erbringt.

Von jedem Gesellschafter wird nämlich verlangt,

dass er seiner Gesellschaft durch die

Zufuhr von Eigenkapital aus der Krise hilft.

Eigenkapital würde den Gläubigern der

Gesellschaft als Deckungsfonds zur Verfügung

stehen und im Falle des Konkurses

oder der Zwangsvollstreckung an die Gläubiger

verteilt werden, ohne dass der Gesellschafter

daran mit einer Quote beteiligt

wäre. Diese Pflicht zur Ausstattung der

Gesellschaft mit Eigenkapital würde in

unzulässiger Weise umgangen werden, wenn

der Gesellschafter der Gesellschaft lediglich

ein Darlehen gewährte und dieses im Konkursfall

wie jede andere Konkursforderung

behandelt werden würde, sodass der Gesellschafter,

wie jeder andere Gläubiger der

Gesellschaft, aus seiner Darlehensforderung

die Konkursquote erhielte.

Jede in der wirtschaftlichen Krise der Gesellschaft

von ihren Gesellschaftern gewährte

Leistung wird daher für die Dauer der Krise

als Eigenkapital behandelt. Seine Rückzah-


lung ist bis zur Entsperrung, also bis zur wirtschaftlichen

Erholung des Unternehmens,

verboten.

An dieser Stelle ist allerdings zu betonen,

dass der Gesellschafter einer in der wirtschaftlichen

Krise befindlichen Gesellschaft

mbH nicht verpflichtet ist, diese Gesellschaft

überhaupt zu retten. Rettet er sie nicht, geht

die Gesellschaft in Konkurs. Rettet er sie

aber, dann muss er dies durch Zuführung von

Eigenkapital tun.

Vom Gesellschafter gutgläubig erhaltene

Gewinnanteile müssen nicht zurückgezahlt

werden. Gutgläubig ist der Gesellschafter nur,

wenn er aus gutem Grund glauben darf, dass

ihm der Gewinnanteil zusteht.

Für unberechtigte Auszahlungen der Stammeinlagen

oder für die unberechtigte Rückzahlung

von eigenkapitalersetzenden Leistungen

haften auch die Geschäftsführer der Gesellschaft.

Wurde das Stammkapital durch die Rückgewährung

der Stammeinlagen vermindert,

kommt auch eine anteilige Haftung der Mitgesellschafter,

wenn die Stammeinlage nicht

wieder erlangt werden kann, in Betracht.

d) Treuepflicht:

Die Gesellschafter sind zur Wahrung der am

Gesellschaftszweck orientierten Interessen

der Gesellschaft verpflichtet. Die Treuepflicht

umfasst nicht auch ein Konkurrenzverbot. Ein

solches besteht für die Gesellschafter nur,

wenn es der Gesellschaftsvertrag vorsieht.

Ein gesetzliches Konkurrenzverbot trifft

jedoch die Geschäftsführer.

Die Treuepflicht umfasst auch das Verbot, die

Gesellschaft zu schädigen. Eine Schädigung

liegt jedoch nicht schon darin, dass der

Gesellschafter berechtigte Ansprüche gegenüber

der Gesellschaft geltend macht, z.B. sein

Recht auf Gewinnausschüttung.

Die Verletzung der Treuepflicht führt jedoch

zur Anfechtbarkeit treuwidriger Beschlüsse,

das heißt, dass die Gesellschafter bei Abstimmungen

in der Generalversammlung die

Interessen der Gesellschaft zu wahren haben.

Anfechtbar sind auch Gesellschafterbeschlüs-

se, mit denen den Geschäftsführern gesetzwidrige

Weisungen erteilt werden, z.B. die

Weisung, Gläubigerschutzbestimmungen zu

verletzen.

e) Durchsetzung von Ansprüchen der

Gesellschaft gegen die Gesellschafter

(§ 48 GmbHG):

Die vorgenannten Ansprüche stehen der

Gesellschaft gegenüber ihren eigenen Gesellschaftern

zu. Werden solche Ansprüche nicht

erfüllt, muss letztlich die Gesellschaft ihre

eigenen Gesellschafter klagen. Dazu ist

gemäß § 35 Abs 1 Z 6 GmbHG ein Gesellschafterbeschluss

erforderlich. Ein solcher

Beschluss wird bei einer Einmanngesellschaft

kaum zustande kommen. Bei mehreren

Gesellschaftern könnte die Mehrheit natürlich

einen solchen Beschluss fassen; lehnt sie die

Anspruchsverfolgung jedoch ab, hat die überstimmte

Minderheit die Möglichkeit, binnen

einem Jahr die Mehrheit auf Zustimmung zur

Prozessführung zu klagen. Eine Klage der

Minderheit zur Durchsetzung des Anspruches

zugunsten der Gesellschaft (actio pro socio)

ist dem GmbH-Recht fremd.

5. GESELLSCHAFTSRECHTLICHE

ANSPRÜCHE DER GESELLSCHAFTER

GEGEN DIE GESELLSCHAFT

Natürlich haben die Gesellschafter nicht nur

Pflichten gegenüber der Gesellschaft; es stehen

ihnen auch Ansprüche gegenüber der

Gesellschaft zu, und zwar die folgenden:

a) Beteiligung am Gewinn (§ 82 GmbHG):

Die Gesellschafter haben einen gesetzlichen

Anspruch auf den nach dem Jahresabschluss

als Überschuss der Aktiven über die Passiven

sich ergebenden Bilanzgewinn. Dieser

Anspruch auf den Gewinnanteil kann durch

den Gesellschaftsvertrag oder durch einen

Gesellschafterbeschluss ausgeschlossen oder

eingeschränkt werden, durch einen Gesellschafterbeschluss

jedoch nur dann, wenn die

Verteilung des Gewinns im Gesellschaftsvertrag

einer Beschlussfassung durch die Gesellschafter

vorbehalten ist (§ 35 GmbHG). Eine

solche Festlegung empfiehlt sich, wenn die

Thesaurierung von Gewinnen z.B. zum

Zwecke von Investitionen beabsichtigt ist,

einzelne Gesellschafter jedoch eine Gewinn-

Recht & Gesetz

ausschüttung bevorzugen.

Wenn im Gesellschaftsvertrag nichts anderes

vorgesehen ist, ist der Gewinn (zwingend)

nach dem Verhältnis der eingezahlten Stammeinlagen

zu verteilen.

Lässt der Gesellschafter den abgereiften

Gewinnanteil freiwillig stehen, kann er ihn

später ohne weiteres nachfordern, es sei denn,

die Gesellschaft wäre in der Zwischenzeit in

eine wirtschaftliche Krise gelangt und der stehengebliebene

Gewinn zum Eigenkapitalersatz

mutiert.

b) Anteil am Liquidationserlös

(§ 91 GmbHG):

Nach Berichtigung und Sicherstellung der

Schulden noch übrigbleibendes Vermögen

wird nach dem Verhältnis der eingezahlten

Stammeinlagen an die Gesellschafter verteilt.

Ein anderes Verteilungsverhältnis müsste im

Gesellschaftsvertrag vereinbart sein.

c) Mitgliedsrechte:

Stimmrecht, Informationsrecht, Anfechtung

fehlerhafter Beschlüsse, Sonderrechte nach

Gesellschaftsvertrag

d) Treuepflicht der Gesellschaft:

Auch die Gesellschaft ist gegenüber ihren

Gesellschaftern zur Treue verpflichtet, diese

Pflicht umfasst insbesondere ein Verbot der

Schädigung durch rechtsmissbräuchliche

Beschlüsse.

Fortsetzung folgt

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KammerNachrichten 1/02 19


Recht & Gesetz

Beendigung von Dienstverhältnissen

Dr. Dagmar Gruber ist stellvertretende

Kammerdirektorin in der

AIK für Steiermark und Kärnten.

20

WAS VERSTEHT MAN UNTER KÜNDIGUNG, KÜNDIGUNGSFRIST,

KÜNDIGUNGSTERMIN? WIE LANGE SIND DIE KÜNDIGUNGSFRISTEN?

Aus vermehrten Anfragen zeigt sich

immer wieder, dass offensichtlich

unter den Ziviltechnikern ein Informationsbedarf

über verschiedene

Fragen im Zusammenhang mit dem Arbeitsrecht

besteht. Zentrales Thema ist dabei die

Möglichkeit der Beendigung eines Dienstverhältnisses.

Dazu sollen zunächst die allgemeinen

Arten der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

angeführt werden:

1. Ablauf der Zeit bei befristeten Arbeitsverhältnissen

2. Auflösung während der Probezeit (jederzeit

möglich)

3. Einvernehmliche Auflösung

4. Kündigung

5. Entlassung seitens des Arbeitgebers

6. Vorzeitiger Austritt seitens des Arbeitnehmers

7. Tod des Arbeitnehmers.

EINVERNEHMLICHE AUFLÖSUNG

Bei der einvernehmlichen Auflösung erzielen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Willenseinigung

darüber, das Arbeitsverhältnis im

gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen.

Dabei muss auch klar sein, zu welchem Zeitpunkt

das Arbeitsverhältnis enden soll.

Die einvernehmliche Auflösung ist weder an

eine bestimmte Frist noch an einen bestimmten

Termin gebunden. Gewisse Schutzvorschriften

für die einvernehmliche Auflösung

gibt es für Schwangere, Präsenz- und Zivildiener

und Lehrlinge.

Die einvernehmliche Auflösung ist ein formloses,

zweiseitiges Rechtsgeschäft. Es empfiehlt

sich jedoch, aus Beweisgründen dazu eine

schriftliche Vereinbarung zu verfassen, die

von beiden Seiten unterschrieben wird.

KÜNDIGUNG

Während die einvernehmliche Auflösung ein

zweiseitiges Rechtsgeschäft ist, stellt die

Kündigung eine einseitige Lösungsart dar.

Dabei handelt es sich um eine eindeutige und

KammerNachrichten 1/02

bestimmte Erklärung des Dienstgebers oder

Dienstnehmers, wonach das Dienstverhältnis

unter Einhaltung der vorgeschriebenen

Fristen (Kündigungsfrist) zu einem bestimmten

Zeitpunkt (Kündigungstermin)

als beendet zu gelten hat.

Die Kündigung ist grundsätzlich formfrei, sie

kann schriftlich, mündlich oder konkludent

erfolgen. Es ist jedoch möglich, dass in einzelnen

Kollektivverträgen festgelegt wird,

dass die Kündigung nur schriftlich erfolgen

kann. Beim Kollektivvertrag für Angestellte

bei Ziviltechnikern trifft dies nicht zu. Auf

jeden Fall empfiehlt es sich, eine entsprechende

schriftliche Kündigung bzw. Bestätigung

über den Zugang der Kündigung vom Angestellten

unterfertigen zu lassen, um damit die

Einhaltung der vorgeschriebenen Zeitbestimmungen

zu dokumentieren.

KÜNDIGUNGSTERMIN

UND KÜNDIGUNGSFRIST

Kündigungsfrist ist die Zeitspanne zwischen

Zugang der Kündigungserklärung und

Endigungszeitpunkt des Arbeitsverhältnisses.

Kündigungstermin ist der Zeitpunkt, an dem

das Arbeitsverhältnis endgültig aufgelöst sein

soll. Wenn kein ausdrücklicher Kündigungstermin

bei Ausspruch der Kündigung angegeben

wird, gilt die Kündigung als bis zum

nächstzulässigen Termin erklärt.

Kündigungsfristen bei Angestellten

a) Kündigung durch den Arbeitgeber:

im 1. und 2. Dienstjahr 6 Wochen

im 3. bis 5. Dienstjahr 2 Monate

im 6. bis 15. Dienstjahr 3 Monate

im 16. bis 25. Dienstjahr 4 Monate

ab dem 26. Dienstjahr 5 Monate

Diese Kündigungsfristen können auf keinen

Fall verkürzt werden. Eine diesbezügliche

Vereinbarung in einem Dienstvertrag wäre

nichtig.

b) Kündigung durch den Angestellten

Die Kündigungsfrist beträgt für den Dienst-


nehmer unabhängig von der Dauer des

Dienstverhältnisses 1 Monat (von einem

Monatsletzten zum nächsten Monatsletzten).

Die einmonatige Kündigungsfrist kann auf

Grund der Bestimmungen des Angestelltengesetzes

durch Vereinbarung bis zu einem halben

Jahr ausgedehnt werden, wobei jedoch

die vom Arbeitgeber einzuhaltende Kündigungsfrist

nicht kürzer sein darf, als jene des

Angestellten.

Kündigungsfristen bei Arbeitern

Obwohl Arbeiter bei Ziviltechnikern in der

Regel kaum beschäftigt werden, allenfalls für

Reinigungs- und Hilfsarbeiten, soll hier der

Vollständigkeit halber auch auf die diesbezüglichen

Kündigungsfristen eingegangen werden.

Bei Arbeitern sind die Kündigungsfristen und

Kündigungstermine aus dem jeweiligen Kollektivvertrag

zu ersehen. Da es für Arbeiter

bei Ziviltechnikern keinen Kollektivvertrag

gibt, können die Kündigungsfristen und Kündigungstermine

in einem Einzelvertrag oder

einer Betriebsvereinbarung vereinbart werden.

Fehlt auch hier eine Kündigungsregelung,

so gelten die Fristen des Allgemeinen

Bürgerlichen Gesetzbuches, die in der Regel

14 Tage betragen (§§ 1158 ABGB).

KÜNDIGUNGSTERMIN

Wie bereits oben ausgeführt, handelt es sich

beim Kündigungstermin um jenen Zeitpunkt,

zu dem das Dienstverhältnis als beendet gelten

soll. Auf Grund der Bestimmungen des

Angestelltengesetzes ist zulässiger Kündigungstermin

immer das Ende eines jeden

Quartals (31. März, 30. Juni, 30. September,

31. Dezember). Das bedeutet, dass der Arbeitgeber

so kündigen muss, dass die vorgeschriebene

Kündigungsfrist immer am Quartalsende

endet. Der Dienstgeber muss die

Kündigung beispielsweise spätestens 6

Wochen (bzw. 2 Monate, 3 Monate etc.) vor

dem 31. März (bzw. 30. Juni, 30. September

etc.) aussprechen.

Gemäß § 20 Abs. 2 und Abs. 3 Angestelltengesetz

kann vereinbart werden, dass bei Kündigung

durch den Arbeitgeber die Kündigungsfrist

am 15. oder am Monatsletzten

endet. Es können lediglich derartig abweichende

Kündigungstermine vereinbart wer-

den. Als Kündigungstermin beispielsweise

den 20. eines Monats zu vereinbaren, ist

unzulässig.

Im Hinblick darauf, dass diese Vereinbarung

für den Arbeitgeber günstig ist, ist davon auszugehen,

dass es auch notwendig ist, dieselben

Kündigungstermine auch im Falle einer

Kündigung durch den Angestellten vorzusehen.

Bei der Kündigung durch den Angestellten

selbst ist zulässiger Kündigungstermin –

sofern nicht der 15. oder Monatsletzte vereinbart

wurde – immer der jeweilige Monatsletzte.

Bei Arbeitern gibt es mangels entsprechender

vertraglicher Vereinbarung bei Ziviltechnikern

keinen gesetzlichen Kündigungstermin.

TEILZEITBESCHÄFTIGTE ANGESTELLTE

Die oben angeführten Kündigungsfristen und

Kündigungstermine gelten nur für Angestellte,

deren vereinbarte oder tatsächlich geleistete

Arbeitszeit, bezogen auf den Monat, mindestens

ein Fünftel der 4,3-fachen der durch

Gesetz oder Kollektivvertrag vorgesehenen

wöchentlichen Normalarbeitszeit beträgt. Da

im Kollektivvertrag für Angestellte bei Ziviltechnikern

eine wöchentliche Normalarbeitszeit

von 40 Stunden enthalten ist, beträgt die

Mindest/Monatsarbeitszeit somit 34,4 Stunden.

Für teilzeitbeschäftigte Angestellte, die diese

Mindest-Monatsarbeitszeit nicht erreichen,

gibt es eine Kündigungsfrist von 2 Wochen

ohne bestimmten Kündigungstermin.

TIPPS AUS DER PRAXIS

Auch wenn die Kündigung grundsätzlich

formfrei ist, sollte abhängig von der jeweiligen

Situation und vor allem der Beweislage

eine schriftliche Dokumentation erfolgen.

Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die

Kündigung nicht vor verlässlichen Zeugen

ausgesprochen werden kann. Bei einer

schriftlichen Kündigung muss man keine juristisch

ausgefeilten Formulierungen wählen.

Im Vordergrund steht dabei vor allem, dass

klar und deutlich festgehalten wird, dass das

Arbeitsverhältnis gekündigt wird. Dabei sollte

Recht & Gesetz

darauf hingewiesen werden, dass die gesetzlichen

Fristen bei der Kündigung eingehalten

werden. Sofern man sich über den zulässigen

Kündigungstermin sicher ist, sollte dieser

Endzeitpunkt in das Kündigungsschreiben

aufgenommen werden.

Es ist auch zulässig, eine Kündigung während

des Krankenstandes auszusprechen. Dabei

ist jedoch immer zu berücksichtigen, dass im

Falle eines Krankenstandes der rechtzeitige

Zugang des Ausspruchs der Kündigung

sichergestellt sein muss.

Wird ein Arbeitnehmer während des Krankenstandes

gekündigt, endet das Dienstverhältnis

mit Ablauf der regulären Kündigungszeit. Der

Arbeitnehmer kann aber durch die Kündigung

nicht um jenes Krankenentgelt gebracht werden,

das ihm ohne Kündigung zugestanden

wäre.

Kündigung und Urlaub:

Grundsätzlich kann eine Kündigung auch

während des Urlaubs wirksam zugestellt und

ausgesprochen werden, wobei auch hier zu

beachten ist, dass sie tatsächlich zugekommen

sein muss. Der OGH hat in einer Entscheidung

jedoch ausgesprochen, dass eine während

des Urlaubs zu einen Termin, der noch in

den Urlaub fällt, ausgesprochene Kündigung

zeitwidrig ist.

Dies deshalb, weil sie ein Verstoß gegen die

Fürsorgepflicht ist und damit mit dem Erholungszweck

des Urlaubs im Widerspruch

steht. Somit würde diese Kündigung als zeitwidrig

gewertet werden und hätte zur Folge,

dass eine Kündigungsentschädigung für jenen

Zeitraum ausgesprochen wird, der sich ergeben

hätte, wäre der Angestellte erst nach

Rückkehr aus dem Urlaub gekündigt worden.

Dabei handelt es sich zwar um eine Einzelentscheidung

des OGH, im Hinblick auf das

damit verbundene Entschädigungsrisiko und

das Zugangsrisiko der rechtzeitigen Kündigung

ist generell von Kündigungen im Urlaub

abzuraten.

Freizeit zur Stellensuche

Seit 1.1.2001 gibt es bei der Frage der sogenannten

Freizeit zur Stellen- bzw. Postensuche

neue Regelungen. Ein Anspruch auf einen

Postensuchetag pro Woche der Kündigungs-

KammerNachrichten 1/02 21


Recht & Gesetz

frist (genau 1/5 der regelmäßigen wöchentlichen

Arbeitszeit) besteht danach nur mehr

im Falle einer Kündigung durch den

Dienstgeber. Kündigt der Dienstnehmer

selbst, so hat er nun keinen Anspruch mehr

auf einen Postensuchetag, mit Ausnahme

einer Kündigung wegen Inanspruchnahme

einer Gleitpension.

Diese Postensuchfreizeit besteht nur während

der gesetzlich einzuhaltenden Kündigungsfrist

und nicht generell während der Zeitspanne

zwischen Ausspruch der Kündigung und

Kündigungstermin. Sollte die Kündigung früher

als gesetzlich erforderlich ausgesprochen

werden, so bedeutet dies also nicht, dass während

dieser gesamten Zeitspanne der

Anspruch auf die Postensuchtage besteht.

Dabei ist der Arbeitnehmer verpflichtet, den

Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Freizeit

dem Arbeitgeber vorweg mitzuteilen. Der

Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Arbeitnehmer

ausdrücklich auf die Inanspruchnahme

dieser Freizeit hinzuweisen. Den Nachweis

eines tatsächlichen Vorstellungsgespräches

etc. darf der Arbeitgeber vom gekündigten

Arbeitnehmer nicht verlangen.

Entlassung

Unter Entlassung versteht man eine einseitige

fristlose Lösung eines Dienstverhältnisses

seitens des Dienstgebers. Eine solche fristlose

Entlassung ist nur bei Vorliegen wichtiger

Gründe zulässig, die im Angestelltengesetz

(§ 27) einzeln genannt werden. Darunter

fallen unter anderem Untreue im Dienst,

Unfähigkeit, die versprochenen oder die den

Umständen nach angemessenen Dienste zu

leisten, Verstoß gegen Konkurrenzverbot,

beharrliche Verweigerung der Arbeitsleistung

usw.

Dabei ist auch auf die Bestimmungen des

Kollektivvertrages für Angestellte bei Ziviltechnikern

hinzuweisen, wonach Arbeitnehmer

verpflichtet sind, alle mit ihrer Stellung

verbundenen Dienstleistungen nach Maßgabe

der gesetzlichen Bestimmungen und der Aufträge

des Arbeitgebers ordnungsgemäß durchzuführen.

Vor allem ist der Arbeitgeber nicht

berechtigt, eine Provision oder sonstige

Zuwendungen von Auftraggebern oder Kunden

anzunehmen.

22

Angestellte sind weder berechtigt, ein selbstständiges

Unternehmen zu betreiben, noch

ohne ausdrückliche Zustimmung des Arbeitgebers

für eigene oder fremde Rechnung eine

Tätigkeit im Fachgebiet des Arbeitgebers auszuüben

oder zu vermitteln oder an einem

Wettbewerb im Fachgebiet des Arbeitgebers

teilzunehmen.

Die Nichteinhaltung dieser Bestimmungen

bildet laut Kollektivvertrag einen wichtigen

Grund für die Auflösung des Dienstverhältnisses

(Entlassung) gemäß § 27 Angestelltengesetz.

Entlassungsgründe müssen ohne Aufschub

geltend gemacht werden. Ansonsten ist der

Entlassungsgrund verwirkt. Dies deshalb,

weil auf einen Verzicht des Arbeitgebers auf

die Geltendmachung der Entlassung

geschlossen werden könnte. Dennoch darf

dieser Grundsatz der Unverzüglichkeit nicht

überspannt werden. Dem Dienstgeber muss in

Abhängigkeit von der jeweiligen Situation

eine ausreichende Überlegungsfrist zugestanden

werden.

Vorzeitiger Austritt

Bei einem vorzeitigen Austritt handelt es sich

um eine fristlose Beendigung des Dienstverhältnisses

seitens des Angestellten. Auch

hiefür sind ausdrücklich im Gesetz genannte

Austrittsgründe erforderlich. So kann ein

Angestellter ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist

sofort austreten, wenn der Angestellte

zur Fortsetzung seiner Arbeitsleistung

unfähig wird, oder diese ohne Schaden für

seine Gesundheit oder Sittlichkeit nicht fortsetzen

kann, der Arbeitgeber das dem Angestellten

zukommende Entgelt ungebührlich

schmälert oder vorenthält, der Arbeitgeber

sich Tätlichkeiten, Verletzungen der Sittlichkeit

gegen den Angestellten zu Schulden

kommen lässt etc.

Vor Ausspruch einer Entlassung empfiehlt es

sich auf jeden Fall, sich unverzüglich rechtlich

zu informieren, da im Falle einer ungerechtfertigten

Entlassung dem Angestellten

ein Anspruch auf Kündigungsentschädigung,

Urlaubsentschädigung, aliquote Anteile von

Weihnachts-, Urlaubs- und sonstigen Remunerationen

auch für die Zeit während der

Kündigungsentschädigung sowie eine allfällige

Abfertigung zusteht. ■

KammerNachrichten 1/02

Interessantes aus

der Rechtsprechung

Haftung für unrichtiges Gutachten

1. Ein Sachverständiger haftet für jene Kenntnisse

und jenen Fleiß, den seine Fachkollegen

gewöhnlicherweise haben. Ihm ist auch dann

ein Schuldvorwurf zu machen, wenn es ihm

an den für eine Gutachtenserstellung erforderlichen

Fähigkeiten mangelte.

2. Verliert ein Kläger infolge der Unrichtigkeit

eines von ihm in Auftrag gegebenen Privatgutachtens

(teilweise) seinen Prozess, haftet

ihm der Gutachter für den dadurch entstandenen

Schaden. Dieser umfasst die Prozesskosten,

zu deren Ersatz der Kläger verpflichtet

wurde, sowie dessen eigenen zweckmäßigen

Kostenaufwand. Den Kläger trifft

aber die Schadensminderungspflicht, sein

Begehren einzuschränken, sobald Gewissheit

über die Unrichtigkeit des der Klage zu Grunde

liegenden Gutachtens besteht (OGH

5.7.2001, 6 Ob 84/01y).

Aufhebung einer Schiedsgerichtsordnung

1. Eine Schiedsvereinbarung, der die vereinbarte

Schiedsgerichtsordnung nicht angeschlossen

ist, ist dennoch gültig zustande

gekommen, wenn es sich bei Letzterer um

eine generelle Rechtsvorschrift im Verordnungsrang

handelt.

2. Auch der Einzelrechtsnachfolger einer Vertragspartei

tritt in die Schiedsvereinbarung

ein, ohne dass es eines gesonderten Beitritts

zum Schiedsvertrag in der Form des § 577

Abs. 3 ZPO bedürfte.

3. Aus der schiedsgerichtlichen Vereinbarung,

dass bei Unwirksamkeit einer Bestimmung

diese durch eine wirtschaftlich gleichwertige

zu ersetzen sei, ergibt sich nach der ersatzlosen

Aufhebung der institutionellen Kammerschiedsgerichtsbarkeit

und der Schiedsgerichtsordnung

der österreichischen Bundesingenieurkammer

durch das Außerkrafttreten

des IKG 1969, dass auf die Bestimmungen

der ZPO soweit zurückzugreifen ist, dass das

gültig vereinbarte Schiedsgericht tätig werden

kann. Wenn sich die bestellten Schiedsrichter

nicht auf einen Obmann einigen können,

jedoch der vertragsmäßig zur Obmannbestel-


lung im Nichteinigungsfall berufene Dritte

wegen Aufhebung der Schiedsgerichtsordnung

nicht mehr tätig werden kann, findet §

585 ZPO keine Anwendung, sondern hat das

Gericht gem. § 582 ZPO auf Antrag den

Obmann zu bestellen (OGH 26.4.2001, 8 Ob

179/00g).

Schadenersatzanspruch des Bestbieters bei

Vergabeverstoß (BVergG)

1. Wer bei gesetzmäßiger Durchführung des

Vergabeverfahrens nach dem BVergG als

Bestbieter anzusehen gewesen wäre, hat

Anspruch auf das Erfüllungsinteresse.

2. Dieser Anspruch kann nur geltend gemacht

werden, wenn das BVA (Bundesvergabeamt)

zuvor mit Bescheid einen Vergabeverstoß

festgestellt hat.

3. Die Unterlassung des Antrags auf Feststellung

durch das BVA, dass der Bieter keine

„echte Chance“ auf den Zuschlag gehabt habe,

betrifft nur den Anspruch auf Kostenersatz

nach § 122 Abs.1 BVergG und hindert nicht

den Einwand des im Schadenersatzprozess

Beklagten, dass der Kläger auch ohne Vergabeverstoß

nicht Bestbieter gewesen wäre.

4. Der Bestbieter kann wahlweise das Erfüllungsinteresse

oder Kostenersatz nach § 122

Abs.1 BVergG begehren. Eine Kumulierung

beider Ansprüche ist nicht möglich (OGH

27.6.2001, 7 Ob 200/00p).

Mehrdeutige Angebote – Ausscheidung

1. Ist das Angebot des Bieters mit Unklarheiten

behaftet, können diese jedoch unter

Anwendung der §§ 914 – 916 ABGB insoferne

behoben werden, als durch Auslegung ein

eindeutiger, objektiver Sinngehalt zu ermitteln

ist, liegt keine aufklärungsbedürftige

Unklarheit des Angebotes iSv § 52 Abs.1 Z 5

BVergG vor, die ein Ausscheiden des Angebotes

rechtfertigen würde.

2. Unter Bedachtnahme auf die Ausschreibung,

in der ausdrücklich festgelegt wurde,

Probe- und Behaltezeit bei Lehrlingen

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat sich in seiner Entscheidung vom 5.9.2001, 9 ObA 186/01w

sowie 218/01a mit der Frage der Auswirkungen der BAG-Novelle 2000 auf bestehende Lehrverhältnisse

auseinandergesetzt.

Der Zeitschrift ARD 5277 vom 15.1.2002

konnten wir einen Hinweis auf eine interessante

Entscheidung des OGH im Zusammenhang

mit Lehrverhältnissen entnehmen.

Während die Frage der Auswirkungen der Verlängerung

der Probezeit von ursprünglich zwei

Monaten auf drei Monate durch die Novelle

zum Berufsausbildungsgesetz (BAG) 2000,

mit 1.9.2000 in Kraft getreten, kaum mehr von

Relevanz sein wird, trifft dies auf die Frage der

Verkürzung der Behaltezeit sehr wohl zu.

Vor der BAG-Novelle 2000 war der Lehrberechtigte

verpflichtet, den Lehrling im Betrieb

für vier Monate im erlernten Beruf weiterzuverwenden,

sofern er seine gesamte Lehrzeit

bei ihm verbracht hat.

Durch die BAG-Novelle 2000 wurde diese

Weiterverwendungspflicht (“Behaltepflicht”)

auf 3 Monate verkürzt. Diese Änderung ist

mit 1.9.2000 in Kraft getreten. Übergangsbestimmungen,

die die Anwendung der geänder-

ten Bestimmungen auf bereits geschlossene

Verträge regeln, wurden ins Gesetz nicht aufgenommen.

Zeitlicher Geltungsbereich von Gesetzen

Nach der Regel des § 5 ABGB wirken Gesetze

im Allgemeinen nicht zurück, weshalb nur

die nach dem Inkrafttreten eines Gesetzes

verwirklichten Sachverhalte nach dem neuen

Gesetz zu beurteilen sind. Dabei ist auch zu

beachten, dass das Dienstverhältnis während

der Behaltefrist kein „gesetzliches Arbeitsverhältnis“

begründet, sondern eine Kontrahierungspflicht

des Lehrberechtigten gegenüber

dem Lehrling aufstellt. Der Lehrberechtigte

ist danach verpflichtet, dem „ausgelernten“

Lehrling den Abschluss eines Arbeitsvertrages

zum Zweck der Erfüllung der Behaltepflicht

anzubieten.

Diese Verpflichtung besteht daher mit der im

Gesetz als maßgebend angeführten Beendigung

des Lehrverhältnisses. Die nachfolgen-

Recht & Gesetz

dass der Bieter sich zum Anbieten eines Produktes,

das eine Übertragungsfrequenz von

600 Mhz aufweist, zu verpflichten hatte,

könnte bereits unter Anwendung des § 914

ABGB, nämlich unter Bedachtnahme auf die

Absicht der Parteien und die Übung des redlichen

Verkehrs, zum Schluss gekommen werden,

dass der Bieter im Zweifel eben ausschreibungskonform

angeboten hat. Jedenfalls

aber unter Anwendung des § 915 ABGB

ist davon auszugehen, dass der Bieter sich zu

der ihm nachteiligeren Variante, nämlich dem

Anbieten der höherwertigen, von der Ausschreibung

verlangten Übertragungsfrequenzkapazität

verpflichtet hat. Da durch Auslegung

der Erklärung des Angebots der Antragsteller

ein objektiver, ausschreibungskonformer

Sinngehalt zu ermitteln war, lag keine für

die Beurteilung des Angebotes wesentliche

Unklarheit vor, und kam daher auch eine Aufklärung

bzw. ein Ausscheiden mangels ausreichender

Aufklärung nicht in Betracht. (BVA

12.6.2001, N 34/99-41). ■

den Wirkungen des in der Erfüllung dieser

Verpflichtung abgeschlossenen Arbeitsvertrages

leiten sich nicht mehr unmittelbar aus

dem Gesetz, sondern aus dem Arbeitsvertrag

ab. Mit dessen Abschluss ist der gesetzlichen

Anordnung endgültig entsprochen. Insofern

kann daher nicht von einem Dauerschuldverhältnis

gesprochen werden, vielmehr handelt

es sich um eine mit dem Ende des Lehrverhältnisses

eintretende Rechtswirkung, die

lediglich den Abschluss eines Dauerschuldverhältnisses

zur Folge hat. Damit kann aber

eine erst nach der Konkretisierung der Verpflichtung

des Lehrberechtigten in Kraft

getretene Gesetzesänderung ohne ausdrückliche

Anordnung einer Rückwirkung nicht auf

den Zeitpunkt der Beendigung des Lehrvertrages

und der sich damit konkretisierenden

Verpflichtung, einen Arbeitsvertrag abzuschließen,

zurückwirken.

Anwendungsbereich der BAG-Novelle 2000

Die mit der BAG-Novelle 2000 erfolgte

Änderung bezüglich der Behaltepflicht ist laut

OGH daher nur anzuwenden, wenn die in dieser

Bestimmung als Anknüpfungspunkt normierte

Beendigung des Lehrverhältnisses

nach dem Inkrafttreten der Novelle, also

nach dem 1.9.2000, erfolgte. Auf früher ver-

KammerNachrichten 1/02 23


Recht & Gesetz

wirklichte Rechtswirkungen, also vor der

Beendigung des Lehrverhältnisses abgeschlossene

Arbeitsverträge, ist sie nicht

anzuwenden, sodass keine Verkürzung

der damals wirksam vereinbarten Vertragsdauer

eintritt. Die Wirksamkeit der

Verkürzung der Weiterverwendungszeit

von Lehrlingen beschränkt sich somit auf

Behaltezeiten, die kraft Gesetzes nach

dem Inkrafttreten der Novelle mit

1.9.2000 zu vereinbaren waren.

Anmerkung zur Behaltezeit

In arbeitsrechtlicher Hinsicht ist zu beachten,

dass im Falle einer Weiterbeschäftigung über

die Lehrzeit hinaus grundsätzlich ein unbefristetes

Dienstverhältnis zustandekommt,

sofern nicht ausdrücklich eine Befristung für

die Dauer der gesetzlichen Behaltefrist vereinbart

wurde. Das hat zur Folge, dass dieses

Dienstverhältnis nur unter Einhaltung der

Kündigungsfrist zum Ende der Behaltefrist

Unerwünschte Email-Werbung – was tun?

Die Möglichkeit, Nachrichten schnell und unkompliziert via Telefax oder Email zu verschicken,

hat auch einen unangenehmen Nebeneffekt nach sich gezogen, den wohl jeder

von uns schon bemerkt hat: Wer ärgert sich nicht immer wieder über unerwünschte Werbefaxe

oder Werbeemails? Abgesehen davon, dass das Faxgerät blockiert ist und der Ausdruck

Papier kostet, ist vor allem doch ein gewisser Zeitaufwand mit der Bearbeitung dieser

Werbenachrichten verbunden.

Was tun?

Vermehrt werden Anfragen an das Kammeramt

gerichtet, ob es rechtliche Möglichkeiten

gibt, derartige Werbung zu verbieten.

Hier ist zuallererst auf das Telekommunikationsgesetz

hinzuweisen, das sich in seinen §§

101 mit unerbetenen Anrufen und Werbesendungen

befasst. Danach bedarf die Zusendung

einer elektronischen Post als Massensendung

oder zu Werbezwecken der vorherigen jederzeit

widerrufbaren Zustimmung des Empfängers.

Wer entgegen dieser Bestimmung unerbetene

Anrufe oder die Zusendung elektronischer

Post als Massensendung oder zu Werbezwecken

tätigt, begeht einerseits eine Verwaltensübertretung,

die mit Geldstrafen von bis

zu ATS 500.000,00 zu bestrafen ist. Andererseits

steht dem Empfänger ein Unterlassungsanspruch

zu.

Robinson-Liste

Auch das neue E-Commerce-Gesetz, das mit

1.1.2002 in Kraft getreten ist und die EU-

Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr

umsetzt, befasst sich mit nicht angeforderter

kommerzieller Kommunikation.

Gemäß § 7 Abs. 1 des Gesetzes hat ein Diensteanbieter,

der eine kommerzielle Kommunikation

zulässigerweise ohne vorherige

Zustimmung des Empfängers mittels elektronischer

Post versendet, dafür zu sorgen, dass

diese Kommunikation bei ihrem Empfangs-

24

eingang beim Nutzer klar und eindeutig als

solche erkennbar ist.

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-

GmbH hat eine Liste zu führen, in die sich

diejenigen Personen und Unternehmen

kostenlos eintragen können, die für sich die

Zusendung kommerzieller Kommunikation

im Weg der elektronischen Post ausgeschlossen

haben. Die Online-Diensteanbieter haben

diese Liste zu beachten. Bezüglich der

Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes

wird ausdrücklich im § 7 Abs. 3 E-

Commerce-Gesetz festgehalten, dass Rechtsvorschriften

über die Zulässigkeit und Unzulässigkeit

der Übermittlung kommerzieller

Kommunikation im Weg der elektronischen

Post unberührt bleiben. Das bedeutet also,

dass in Österreich weiterhin das Opt-In-

Prinzip gilt, wonach auf jeden Fall die

Zustimmung des Empfängers vor Zusendung

elektronischer Post zu Werbezwecken einzuholen

ist. Die Frage der Zulässigkeit von

unangeforderter Emailwerbung ist auch vom

Herkunftslandsprinzip ausdrücklich ausgenommen.

Da es in der Praxis jedoch schwierig sein

wird, die gesetzlichen Ansprüche gegenüber

Online-Anbietern mit Niederlassungen im

EU-Ausland durchzusetzen, empfiehlt es sich

auf jeden Fall, unerwünschte Emailabsender,

sofern sie bekannt sind, „auszusperren”. ■

KammerNachrichten 1/02

oder zum nächstmöglichen Termin nach Ende

der Behaltefrist gekündigt werden kann.

Wer den ausgelernten Lehrling nicht weiterhin

im Unternehmen beschäftigen möchte,

sollte daher noch vor Ende des Lehrverhältnisses

mit dem Lehrling schriftlich ein befristetes

Dienstverhältnis für die Dauer der

Behaltefrist abschließen. In den Lehrverträgen

ist eine diesbezügliche Vereinbarung

nicht enthalten. ■

Neue

Gesetze

ARBEITNEHMERSCHUTZ-REFORMGE-

SETZ-ÄNDERUNGEN IM BAUKG

Das Arbeitnehmerschutz-Reformgesetz (ANS-

RG, BGBl. I Nr. 159/2001) ist mit 1. Jänner

2002 in Kraft getreten. Neben Änderungen

des Arbeitsinspektionsgesetzes und des

Arbeitnehmerschutzgesetzes bringt es vor

allem auch Neuregelungen im Bereich des

Bauarbeitenkoordinationsgesetzes.

Arbeitsinspektion

Im Bereich der Arbeitsinspektion ist es unter

anderem von Bedeutung, dass bisher Kontrollen

der Arbeitsinspektion grundsätzlich

unangemeldet erfolgen mussten. Künftig

können Arbeitsinspektoren entscheiden, ob

sie ihre Kontrollen ankündigen, wobei auf

Erfolg und Zweck der Amtshandlung sowie

auf betriebliche Erfordernisse Bedacht zu

nehmen ist.

Die Verpflichtung des Arbeitgebers, den

Arbeitsinspektor auf Verlangen persönlich

bei der Kontrolle zu begleiten, entfällt.

Präventionszeit

Die starren Mindesteinsatzzeiten für sicherheitstechnische

und arbeitsmedizinische

Betreuung von durchschnittlich 1,6 bis 1,7

Stunden pro Arbeitnehmer und Jahr wurden

durch ein Präventionszeit-System ersetzt, das

auf das Gefährdungspotenzial am jeweiligen

Arbeitsplatz abstellt.


Die neue Präventionszeiten betragen:

– Für Arbeitnehmer an Büroarbeitsplätzen

sowie an Arbeitsplätzen mit vergleichbaren

Belastungen 1,2 Stunden pro Jahr,

für Arbeitnehmer an allen anderen Arbeitsplätzen

1,5 Stunden pro Jahr,

für Arbeitnehmer an Nachtarbeitsplätzen

0,5 Stunden pro Jahr zusätzlich.

Bauarbeitenkoordinationsgesetz

Hier wurden die Regelungen klarer gefasst

und präzisiert, um auf die Anforderungen der

Anwendung des Gesetzes in der Praxis einzugehen.

Dabei wurde vor allem die Bestellung

des Koordinators neu geregelt.

In Hinkunft kann als Projektleiter auch ein

fachkundiger Dritter bestellt werden, der

Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben

im Auftrag des Bauherrn durchführt.

Der Bauherr kann die Aufgaben des Planungs-

und Baustellenkoordinators selbst

wahrnehmen, wenn er die erforderlichen Voraussetzungen

dafür (Ausbildung) erfüllt.

§ 3 Abs. 3 regelt die Voraussetzungen für die

Bestellung zum Koordinator und lautet nun

folgendermaßen:

„Zum Koordinator darf nur eine Person

bestellt werden, die über eine für die jeweilige

Bauwerksplanung oder Bauwerksausführung

einschlägige Ausbildung und eine

mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung

verfügt. Dazu zählen insbesondere

Baumeister und Personen, die eine sonstige

baugewerbliche Ausbildung erfolgreich

abgeschlossen haben, sowie Personen, die

ein Universitätsstudium, ein Fachhochschulstudium,

eine Höhere Technische Lehranstalt

oder eine vergleichbare Ausbildung auf dem

Gebiet des Hoch- oder Tiefbaus erfolgreich

abgeschlossen haben. Wird eine juristische

Person oder sonstige Gesellschaft mit Rechtspersönlichkeit

zum Koordinator bestellt, müssen

diese Voraussetzungen von jeder gemäß

Abs. 2 genannten natürlichen Person erbracht

werden.”

§ 3 Abs. 4 geht ausdrücklich auf die Bestellung

mehrerer Personen zu Koordinatoren

ein und bestimmt diesbezüglich Folgendes:

„Die Bestellung mehrerer Personen zu nacheinander

tätigen Planungs- oder Baustellenkoordinatoren

ist zulässig. Die Bestellung

mehrerer Personen zu nebeneinander tätigen

Planungs- oder Baustellenkoordinatoren ist

nur zulässig, wenn deren Verantwortungsbereiche

räumlich klar voneinander abgegrenzt

sind.”

Das Gesetz zählt nun viel detaillierter als bisher

auf, was der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan

beinhalten muss. § 7 Abs. 3

lautet:

„Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan

muss enthalten:

1. die zur Festsetzung von Schutzmaßnahmen

für die jeweilige Baustelle erforderlichen

Angaben über das Baugelände und das

Umfeld der Bauarbeiten, insbesondere auch

über mögliche Gefahren im Bereich des Baugrundes;

2. eine Auflistung aller für die Baustelle in

Aussicht genommenen Arbeiten gemäß § 2

Abs. 3 zweiter Satz (wie z.B. Erdarbeiten,

Abbrucharbeiten, Bauarbeiten im engeren

Sinn, Malerarbeiten) unter Berücksichtigung

ihres zeitlichen Ablaufs;

3. die entsprechend dem zeitlichen Ablauf

dieser Arbeiten und dem Baufortschritt

jeweils festgelegten Schutzmaßnahmen sowie

baustellenspezifische Regelungen unter Hinweis

auf die jeweils anzuwendenden Arbeitnehmerschutzbestimmungen;

4. die erforderlichen Koordinierungsmaßnahmen,

Schutzmaßnahmen und Einrichtungen

zur Beseitigung bzw. Minimierung der gegenseitigen

Gefährdungen, die durch das Miteinander-

oder Nacheinanderarbeiten entstehen

oder entstehen können;

5. die Schutzeinrichtungen und sonstigen Einrichtungen,

die für gemeinsame Nutzung auf

der Baustelle geplant sind bzw. zur Verfügung

gestellt werden;

6. Maßnahmen bezüglich der Arbeiten, die

mit besonderen Gefahren für Sicherheit und

Gesundheit der Arbeitnehmer verbunden sind;

7. die Festlegung, wer für die Durchführung

der in Z 3 bis 6 genannten Maßnahmen auf

der Baustelle jeweils zuständig ist.”

Das Arbeitnehmerschutz-Reformgesetz finden

Sie im Internet unter der Adresse

http://www.bgbl.at/BGBL/BASIS/bgblmeta/www/bgbl/sf,

auf Anforderung (Tel (0316)

82 63 44 DW 23, Barbara Gölles, email: barbara.goelles@aikammer.org),

schicken wir

Ihnen es auch gerne zu.

DAS NEUE E-COMMERCE-GESETZ

Am 1.1.2002 ist das neue E-Commerce-

Gesetz (ECG) in Kraft getreten. Damit wer-

Recht & Gesetz

den Unternehmen verpflichtet, auf ihrer

Homepage bestimmte Informationen zur Verfügung

zu stellen.

Das neue E-Commerce-Gesetz setzt die E-

Commerce-Richtlinie der EU in österreichisches

Recht um. Europaweit soll damit ein

einheitlicher Rahmen für elektronische Dienste

geschaffen werden. Wichtigstes Anliegen

ist Transparenz im elektronischen Geschäftsverkehr,

Nutzer und Anbieter sollen klare und

einfache rechtliche Vorgaben erhalten.

Informationspflichten

Da auch viele Ziviltechniker ihre Leistungen

im Internet auf einer Homepage präsentieren,

ist für sie von Interesse, welche Informationen

laut E-Commerce-Gesetz in Hinkunft auf

der Homepage ausgewiesen werden müssen:

– Name oder Firma des Unternehmens

– geografische Anschrift

– Kommunikationsdaten wie Telefon, Fax,

email, Internetadresse

– Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht,

sofern vorhanden

– zuständige Aufsichtsbehörde, sofern die

Tätigkeit einer behördlichen Aufsicht

unterliegt (bei Ziviltechnikern in der Regel

nicht der Fall)

– Angehörigkeit zur Kammer der Architekten

und Ingenieurkonsulenten für Steiermark

und Kärnten

– Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,

sofern vorhanden

Sofern auch Onlinedienstleistungen angeboten

und Verträge online abgeschlossen werden

können, müssen dem Internet-Benützer in

speicherbarer und ausdruckbarer Form vorhandene

Allgemeine Geschäftsbedingungen

zur Verfügung gestellt werden. Die Kammer

der Architekten und Ingenieurkonsulenten für

Steiermark und Kärnten hat Allgemeine

Geschäftsbedingungen für Ziviltechniker ausgearbeitet,

worauf sich auf unserer Homepage

ein entsprechender Hinweis befindet.

Da Sie auf Ihrer Homepage auch einen Hinweis

auf die für Sie geltenden berufsrechtlichen

Regelungen haben sollten, ist es

empfehlenswert, einen Link zur Kammer-

Website aufzunehmen, auf welchem die entsprechenden

Informationen, auch Allgemeinen

Geschäftsbedingungen, abgerufen werden

können. Nochmals zur Erinnerung: Unsere

Adresse lautet www.aikammer.org.

KammerNachrichten 1/02 25


Recht & Gesetz

Das neue E-Commerce-Gesetz ist am

1.1.2002 in Kraft getreten und wurde im

BGBl. Nr. 152/2001 am 21.12.2001 verlautbart.

DEREGULIERUNGSGESETZ 2001

FÖRDERT BESCHÄFTIGUNG VON ZT

Mit dem Deregulierungsgesetz werden Bestimmungen

über einen Deregulierungsauftrag

erlassen sowie das Eisenbahngesetz

1957, das Rohrleitungsgesetz und das

Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000

geändert. (BGBl. Nr 151/2001). Die Änderung

des Eisenbahngesetzes bringt neue

Tätigkeitsgebiete für Ziviltechniker.

Gemäß § 15 Eisenbahngesetz hat in Hinkunft

der Bundesminister für Verkehr, Innovation

und Technologie auf Antrag folgende Personen

in einem nach eisenbahntechnischen

Fachgebieten unterteilten Verzeichnis zu führen:

1. Ziviltechniker im Rahmen ihrer Befugnisse

2. Personen, wenn sie die Erfordernisse erfüllen

und hinsichtlich ihrer Verlässlichkeit und

Eignung keine Bedenken bestehen.

Die Erfordernisse erfüllen Personen, die ein

für das in Betracht kommende Fachgebiet

vorgesehenes Studium an einer technischen

Hochschule absolviert haben sowie eine praktische

Betätigung im Eisenbahndienst bei

einem öffentlichen inländischen Eisenbahnunternehmen

in der Dauer von mindestens 7

Jahren, davon 3 Jahre in dem Fachgebiet der

Verwendung, nachweisen können und über

eine Kenntnis der für das Fachgebiet in

Betracht kommenden Rechtsvorschriften verfügen.

Gemäß § 19 Abs. 1 Eisenbahngesetz ist durch

Anstalten des Bundes oder eines Bundeslandes,

akkreditierte Stellen oder benannte Stellen

im Rahmen des fachlichen Umfanges

ihrer Akkreditierung, staatlich autorisierte

Anstalten und Ziviltechniker, jeweils im

Rahmen ihrer Befugnisse, in einem Zeitraum

von jeweils 5 Jahren regelmäßig

wiederkehrend prüfen zu lassen, ob die Eisenbahn

einschließlich der Betriebsmittel und

des sonstigen Zubehörs den Bestimmungen

des Bundesgesetzes und der dazugehörigen

Verordnungen und den eisenbahnrechtlichen

26

Baugenehmigungs- und Betriebsbewilligungsbescheiden

noch entspricht.

Die neuen Bestimmungen auf Grund des

Deregulierungsgesetzes sind mit 1. Jänner

2002 in Kraft getreten.

Euro Steuerumstellungsgesetz –

EuroStUG 2001

BGBl. I/59/2001

59. Bundesgesetz, mit dem unter anderem das

Einkommensteuergesetz 1988, das Körperschaftsteuergesetz

1988, das Umsatzsteuergesetz

1994, das Bewertungsgesetz 1955, das

Grundsteuergesetz 1955, das Bewertungsänderungsgesetz

1987, das Erbschafts- und

Schenkungssteuergesetz 1955, das Grunderwerbsteuergesetz

1987, das Straßenbenützungsabgabegesetz,

das Kommunalsteuergesetz,

das Versicherungssteuergesetz 1953, und

das Glücksspielgesetz geändert werden.

Sachverständigen- und Dolmetscher-

Gesetz – Änderung

BGBl. I/133/2001

133. Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz

über die allgemein beeideten und gerichtlich

zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher,

BGBl. Nr. 137/1975, geändert wird.

Änderung des Telekommunikationsgesetzes

BGBl. I/134/2001

134. Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz

über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen

erlassen wird und das

Telekommunikationsgesetz sowie das

Bundesgesetz über die Verkehrs-Arbeitsinspektion

geändert werden.

Euro-Umstellungsgesetz – Bund

BGBl. I/136/2001

136. Bundesgesetz, mit dem unter anderem

das Bundesvergabegesetz, das Ziviltechnikergesetz

und das Ziviltechnikerkammergesetz

auf Euro umgestellt werden.

Verfassungswidrigkeit im BVergG

BGBl. I/145/2001

„Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis

vom 9. Oktober 2001, G10/01-8, dem

Bundeskanzler zugestellt am 19. November

2001, ausgesprochen, dass die Wortfolge

„dann, wenn der geschätzte Auftragswert

ohne Umsatzsteuer mindestens fünf Millionen

ECU beträgt“ in § 6 Abs. 1 des Bundesvergabegesetzes,

BGBl. Nr. 56/1997, verfassungswidrig

war.”

KammerNachrichten 1/02

Änderung der Kraftfahrgesetz-

DurchführungsVO

BGBl. II/414/2001

414. Verordnung der Bundesministerin für

Verkehr, Innovation und Technologie, mit der

die Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung

1967 geändert wird (47. Novelle zur

KDV 1967).

Gasölkennzeichnungsverordnung

BGBl. II/450/2001

450. Verordnung des Bundesministers für

Finanzen betreffend die steuerliche Kennzeichnung

von Gasöl (Gasölkennzeichnungsverordnung).

Geltende Schwellenwerte

BGBl. II/457/2001

457. Kundmachung des Bundeskanzlers

betreffend die Bekanntmachung der im

Anwendungsbereich des Bundesvergabegesetzes

geltenden Schwellenwerte.

Mineralrohstoffgesetznovelle 2001

BGBl. I/21/2002

21. Bundesgesetz, mit dem unter anderem das

Mineralrohstoffgesetz – MinroG, die Allgemeine

Bergpolizeiverordnung, die Erdöl-

Bergpolizeiverordnung, die Verordnung zur

Verhütung einer Vergeudung der Energie von

Erdöl- und Erdgaslagerstätten und die Bergpolizeiverordnung

für die Seilfahrt geändert,

sowie unter anderem die Verordnung über

Standorte und Amtsbezirke der Berghauptmannschaften,

das IX. Hauptstück des Allgemeinen

Berggesetzes aufgehoben werden.

Änderung der Pflanzenschutzverordnung

BGBl. II/31/2002

31. Verordnung des Bundesministers für

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft,

mit der die Pflanzenschutzverordnung

geändert wird.

Verzeichnis: Sicherheit von Maschinen

BGBl. II/41/2002

41. Kundmachung des Bundesministers für

Wirtschaft und Arbeit betreffend das Verzeichnis

der harmonisierten Europäischen

Normen für die Sicherheit von Maschinen

und von Sicherheitsbauteilen für Maschinen.

AEV Salzherstellung

BGBl. II/43/2002

43. Verordnung des Bundesministers für

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

über die Begrenzung von


Abwasseremissionen aus der Aufbreitung,

Veredelung und Weiterverarbeitung von Steinsalz

und von allen anderen mit diesem vorkommenden

Salzen (AEV Salzherstellung).

AEV Oberflächenbehandlung

BGBl. II/44/2002

44. Verordnung des Bundesministers für

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

über die Begrenzung von

Abwasseremissionen aus der Behandlung von

metallischen Oberflächen (AEV Oberflächenbehandlung).

AEV Druck – Foto

BGBl. II/45/2002

45. Verordnung des Bundesministers für Landund

Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

über die Begrenzung von Abwasseremissionen

aus grafischen oder fotografischen

Prozessen (AEV Druck – Foto).

Änderung der Grundstücksdatenbankverordnung

1999

BGBl. II/48/2002

48. Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft

und Arbeit, mit der die Grundstücksdatenbankverordnung

1999 geändert wird.

Änderung der Kraftstoffverordnung 1999

BGBl. II/56/2002

56. Verordnung des Bundesministers für

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft,

mit der die Kraftstoffverordnung

1999 geändert wird.

Änderung d. Vermessungsgebührenverordnung

1994

BGBl. II/58/2002

58. Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft

und Arbeit, mit der die Vermessungsgebührenverordnung

1994 geändert wird.

Regelung der Stromkennzeichnung

LGBl. 31/88/2001

88. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung

vom 12. November 2001, mit welcher

die Stromkennzeichnung (Labeling)

geregelt wird (Stmk. Stromkennzeichnungsverordnung).

Ermittlung des Marktpreises

für elektrische Energie

LGBl. 31/89/2001

89. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung

vom 19. November 2001, mit wel-

cher die Grundlagen für die Ermittlung des

Marktpreises für elektrische Energie festgesetzt

werden.

Geschäftsverteilung der Mitglieder

der Stmk. Landesregierung

LGBl. 34/107/2001

107. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung

vom 17. September 2001, mit der die

Geschäftsverteilung der Mitarbeiter der Steiermärkischen

Landesregierung als Anlage zu § 2

der Geschäftsordnung der Steiermärkischen

Landesregierung festgelegt wird.

Änderung des Stmk. Wohnbauförderungsgesetzes

LGBl. Stmk./4/2002

4. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung

vom 17. Dezember 2001, mit der

die Durchführungsverordnung zum Steiermärkischen

Wohnbauförderungsgesetz 1993

geändert wird.

Kärntner Alternativenergieverordnungen

Ktn. LGBl. 47/103/2001

103. Verordnung der Landesregierung vom

30. Oktober 2001, Zahl 8-En-36/41/2001, mit

Die neuen Betonbaunormen

ÖN B4700:2001, ÖN B4701:2002 und ÖN B4705:2002 -

Einführung in die Theorie und IT- unterstützte Anwendung

Recht & Gesetz

der Regelungen über Kleinwasserkraft- und

Ökostromanlagen und über die Ausweisung

der Primärenergieträger auf den Stromrechnungen

erlassen werden (Kärntner Alternativenergieverordnung

– K-AEV).

Kärntner Bauordnung 1996; Änderung

Ktn. LGBl. 57/134/2001

134. Gesetz vom 19. Oktober 2001, mit dem

die Kärntner Bauordnung 1996 geändert wird.

Kärntner Raumordnungsgesetz; Änderung

Ktn. LGBl. 57/136/2001

136. Gesetz vom 19. Oktober 2001, mit dem

das Kärntner Raumordnungsgesetz geändert

wird (Regelung des Raumordnungsbeirats).

Kärntner Grundverkehrsgesetz; Änderung

Ktn. LGBl. 57/137/2001

137. Gesetz vom 19. Oktober 2001, mit dem

das Kärntner Grundverkehrsgesetz 1994

geändert wird.

Im § 2a Abs. 2 wird der Betrag von

„ATS 5.600.000,00“ durch den Betrag von

„€ 400.000,00“ ersetzt. ■

15. Mai 2002, 10:00 bis 17:00 Uhr

Ort: 8020 Graz, Alte Poststraße 154

Kosten: 200,00 einschließlich Unterlagen, Mittagessen, Getränke und Kaffee (excl.

10% Ust.); 100.- für Hochschulangehörige u. Mitglieder des Absolventenvereins

Anmeldung: FH Joanneum, Fr. Simbürger; Tel (0316) 54 53 - 8214 (8:00 - 12:00);

Fax: (0316) 5453 - 8201; email: andrea.simbuerger@fh-joanneum.at

Seminarziel:

Im Jahr 2002 wird die Umstellung auf die Betonbau-Normenserie ÖN B47xx durch die

Herausgabe der noch fehlenden Normenteile abgeschlossen. Danach können Betonbauwerke

durchgängig nach dem neuen Normenwerk bemessen werden. Die alte Normenserie ÖN

B42xx wurde bereits mit 31.12.2001 außer Kraft gesetzt.

Seit 1.6.2001 liegt die neu überarbeitete Grundnorm ÖN B4700 für Stahlbetonbauwerke

vor, die neue ÖN 4701 für unbewehrte, gering bewehrte und bewehrte Betonbauwerke ist

am 1.1.2002 erschienen und die ÖN B4705 für Fertigteile ist als Nachfolgenorm der ÖN

B4200/Teil 5 am 1.2.2002 in Kraft gesetzt worden. In alle drei Normen wurden die neuesten

Erkenntnisse aus Praxis und Forschung eingearbeitet und für den Anwender zugänglich

gemacht. So wurde z.B. das bereits in der Brückenbaunorm ON B4702 enthaltene Verfahren

zur Berechnung verschieblicher Rahmensysteme nach der Theorie 2.Ordnung auch in die

Grundnorm übernommen.

Ziel des Seminars ist es, alle Änderungen und Neuerungen, die mit der Einführung der drei

Normen verbunden sind, komprimiert zu erläutern und vor allem durch Beispiele die

Anwendung vorzuführen. Jeder Seminarteilnehmer bearbeitet die Beispiele direkt an einem

eigenen modern ausgestatteten EDV-Arbeitsplatz. Damit soll allen Praktikern der rasche

und effiziente Einstieg in die Anwendung dieser Normenwerke ermöglicht werden.

KammerNachrichten 1/02 27


28

KammerNachrichten 1/02


Jobbörse

BÜROPARTNER(IN)

GESUCHT

Suche Büro- und/oder Arbeitspartner(innen),

Fachgebiet Architektur,

Büroräumlichkeiten 90 m 2

in 8010 Graz vorhanden.

Kontakt: Architekt Dipl.-Ing.

Dieter Wanz, Schumanngasse 14,

8010 Graz, Tel (0316) 36 62 89,

email: diz@via.at

KANZLEINACH-

FOLGER GESUCHT

Kanzleinachfolger mit ZT-Befugnis

im Vermessungswesen gesucht.

Zusätzliche ZT-Partnerschaft

mit Kulturtechniker und/

oder Raumplaner bzw. Landschaftsplaner

sind von der Büroraumgröße

– bzw. Technologieausstattung

her möglich.

Kontakt: Kammer der Architekten

und Ingenieurkonsulenten für

Steiermark und Kärnten, 8010

Graz, Schönaugasse 7, Tel (0316)

82 63 44 DW 12 Irene Brugmayer,

email: irene.brugmayer@

aikammer.org

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offen, teamfähig, mit

Freude an guter Architektur und

Praxis in Detailplanung, Ausschreibung

sowie CAD (insbesondere

ARCHICAD auf Mac)

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10. Oktoberstr. 18, A-9500 Villach

fon +43 4242 22061 0 fax +43

4242 22061 1, arch@gasparinmeier.at,

www.gasparinmeier.at

Ambitionierte(r) Mitarbeiter(in)

ab sofort für längerfristige Beschäftigung

gesucht.

Aufgabenbereiche: Bearbeitung

interessanter Projekte, Studien,

Wettbewerbe, Polier- und Detailplanung.

Voraussetzungen: Architekturstudium,verantwortungsbewusstes

und ambitioniertes Arbeiten,

sehr gute ArchiCad-Kenntnisse

und alle gängigen Graphik-Programme,

Praxis.

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Portfolio an: Architekt Dipl.-Ing.

Heinz Plöderl, Bernardingasse

14, 4600 Wels, email: office@

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und konstruktiven Hochbau einen

Bauingenieur mit konstruktiver

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Kontakt: Dipl.-Ing. Oberressl &

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9020 Klagenfurt, Tel (0463)

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abgeschlossenes Studium des

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großem Gestaltungsspielraum

mit modernster Technik ausgestattetes

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die Perspektive einer späteren

Geschäftsübernahme

Kontakt: Vermessung Dipl.-Ing.

R. Klocker, ZT GmbH, 6900

Bregenz, Gerberstraße 6, Tel

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wird ein junger engagierter Techniker

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erfüllen sollte:

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– Tiefbau,

– Grundkenntnisse EDV,

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Dienstort: Klagenfurt. Arbeitsbeginn

ab sofort möglich.

Schriftliche Bewerbungen an

Büro Dipl.-Ing. Oberressl & Partner

ZT-GmbH, Frau Greifeneder,

Feldkirchner Str. 84, 9020 Klagenfurt,

Tel (0463) 44 44 40, Fax

(0463) 44 44 40 DW 44, email:

office@okzt.at.

HochbautechnikerIn in Klagenfurt

ab sofort gesucht. Aufgabenbereich/Kenntnisse:

CAD,

Deutsch in Wort und Schrift,

Ausschreibungen, Abrechnungen,

Bauleitung. Kleinwohnung kann

beigestellt werden.

Kontakt: (0463) 241 23 (am

Abend).

STELLENGESUCHE

Diplomingenieurin der Architektur

sucht eine Stelle in einem

Architekturbüro im Raum Graz.

27 Jahre, Studienabschluss an der

TU Graz im November 2001,

Erfahrung als freie Mitarbeiterin

und als Ferialpraktikantin in

Architekturbüros. Kenntnisse in:

Auto-CAD 14/2000, Form-Z (3-

D Darstellungen), Photoshop,

Power Point und Word-Textverarbeitung

sind vorhanden.

Weitere Auskünfte: Manuela

Maurer, Maygasse 39, 8010

Graz, Tel (0664) 126 01 66,

email: manuela.maurer@gmx.net

Dipl.-Ing. für Architektur sucht

Arbeit in Architekturbüro in Graz

und Umgebung; auch projektweise.

Diplom: Sept. 2001, TU-Graz.

Mitarbeit in Architekturbüros

neben dem Studium, im Bereich

Einreich-, Polier-, Detailplanung.

Fähigkeiten: engagiert, genaues

Sonstiges

Arbeiten, sehr gute Teamfähigkeit.

Kenntnisse: AutoCad, Corel Programme,

QuarkExpress, Photoshop,

Powerpoint, MSOffice.

Kontakt: Dipl.-Ing. Ulrike

Schlossinger, Kastellfeldgasse

11, 8010 Graz, Tel (0316) 81 28

60 oder (0664) 200 59 84,email:

ulli.schlossinger@aon.at

Architekt, mit Berufserfahrung

in der Planung (computerunterstützte

Bearbeitung von Einreich-,

Polier-, Detail- und Innenarchitekturplänen),

zusätzliche Grafik

und Web-Design Ausbildung

sucht im Raum Graz ein neues

Tätigkeitsfeld.

Kontakt: Dipl.-Ing. Halitzki

Radu, Siemensgasse 3, 8010

Graz, Tel (0316) 32 85 71, email:

halitzki@utanet.at

Architektin sucht Anstellung in

Kärnten, 4 Jahre Führung eines

eigenen Architekturbüros. Erfahrung

in allen Leistungsphasen

(vom Entwurf bis Baufertigstellung).

Sehr gute Computerkenntnisse

in CAD-Anwendung

Nemetschek Allplan FT (eigene

Lizenz kann eingebracht werden)

sowie in Auto-Cad, Ausschreibungssoftware

und büroübliche

Software. Flexible, gewissenhafte

Arbeitsweise; selbstständig und

im Team; angenehmes Äußeres.

Kontakt: Annemarie Schulz, Tel:

(0173) 904 03 39, email: AnnemarieSchulz@gmx.de

Dipl.-Ing. für Architektur mit

mehrjähriger Erfahrung als Mitarbeiter

in einem Architekturbüro

(Spezialgebiet: Wohnbau – Wettbewerbe,

Entwurf, Einreichung,

Polier- und Detailplanung, Ausschreibung

und Abrechungskontrolle,

Bauleitung) sucht neue

Stelle. Diplomprüfung: Juni

1994, TU Graz. CAD Kenntnisse:

ABISPLAN, AUTOCAD,

ABIS-AVA Ausschreibungsprogramm,

Excel, Winword.

KammerNachrichten 1/02 29


Sonstiges

Kontakt: Dipl.-Ing. Sabine Purkowitzer,

Rilkeweg 26, 8010

Graz, Tel (0664) 136 60 30

Dipl.-Ing. für Architektur sucht

Anstellung (ortsunabhängig).

Profunde Kenntnisse in Statik,

Geometrie, Bauphysik, Bauökologie,

Visualisierung und Animation,

Entwicklung von innovativen

Details und Bautechniken.

Wirtschaftliches Denken bei

ästhetischem Anspruch. Kein

technischer Zeichner. Computerkenntnisse:

autocad3d, maya.

Praxis: Zur Zeit entsteht ein

Bürogebäude bei Graz.

Kontakt: Ralph Sobetz, Lessingstrasse

12, 8010 Graz, Tel (0316)

32 22 69, email: ralph.sobetz@

gmx.at

Dipl.-Ing. für Architektur sucht

Arbeit. Abschluss des Architekturstudiums:

Mai 2001. Praxis:

langjährige Mitarbeit in einem

Architekturbüro. Kenntnisse:

Einreich-, Polier- und Detailplanung,

Ausschreibung, Raumplanung

und Aufmaßarbeiten. Computerkenntnisse:

Auto CAD

14/2000, Caddy, MS Office,

Corel Draw, Photo Shop.

Kontakt: Dipl.-Ing. Barbara Fuhrmann,

Fischeraustraße 57/5/34,

8051 Graz, Tel (0676) 493 55 10

Dipl.-Ing. für Architektur sucht

interessante Tätigkeit in einem

Architekturbüro in Graz/Umgebung.

29 Jahre, Diplom im Juni

1998 an der TU Graz, Erfahrung

in den Bereichen Entwurf, Einreich-,

Polier- und Detailplanung,

engagiert, eigenständiges Arbeiten

sowie sehr gute Teamfähigkeit.

CAD-Kenntnisse: AutoCAD

14/2000, ACAD Bau, ACAD

Map, MS Office.

Kontakt: Dipl.-Ing. Alexandra

Alvermann, Innerhoferstraße 12,

8045 Graz, Tel (0699) 111 755 65

30

Verlässlicher, neugieriger, junger

Dipl.-Ing. für Architektur sucht

interessante Tätigkeit in Graz. Vielfältige

Erfahrungen vom Wettbewerb

bis zur ausführlichen Detailplanung,

sowie Stadtplanung,

Denkmalschutz bis hin zum Lehmbau

(Kurs Prof. Minke). Kenntnisse

in AutoCAD, Photoshop, etc.

Kontakt: Robert Moosbrugger,

Felix-Dahn-Platz 7, 8010 Graz,

Tel (0316) 83 15 90, email: augustin.moosbrugger@utanet.at

Dipl.-Ing. für Architektur sucht

interessante, abwechslungsreiche

Tätigkeit in einem dynamischen

Team, das zukunftsweisende

Architektur entwickelt und verwirklicht,

im Raum Graz. Charakter:

jung, engagiert und teamfähig.

Kenntnisse: Erfahrungen

vom Entwurf bis zur Detailplanung

sowie mit Wettbewerben,

spezielle Kenntnisse über Stahlund

Glaskonstruktionen und textile

Architektur, erfahren im

Umgang mit gängiger CAD- und

Graphik-Software.

Kontakt: email: eschloffer@hotmail.com,

Tel (0676) 780 04 67

Diplomingenieurin für Architektur

sucht Stelle im Raum

Graz. 27 Jahre, Studienabschluss

an der TU-Graz im November

2001. Erfahrung als freie Mitarbeiterin

und als Ferialpraktikantin

in Architekturbüros. Kenntnisse

in der Anwendung von Auto-

CAD 14/2000, Form-Z (3-D Darstellungen),

Photoshop, Power

Point und Word-Textverarbeitung

sind vorhanden.

Kontakt: Manuela Maurer, Maygasse

39, 8010 Graz, Tel (0664)

126 01 66, email: manuela.maurer@gmx.net

Hochbautechniker sucht Arbeit

in Architekturbüro in Graz und

Umgebung, auch als Teilzeitkraft,

26 Jahre, mehrjährige

Erfahrung vor allem als CAD-

Konstrukteur im Tiefbau.

Kenntnisse: Autocad 14/2000

Kontakt: Donatus Dornetshuber,

Augasse 58, 8051 Graz, Tel

(0664) 400 13 42

Bautechniker sucht Stelle als

freier Mitarbeiter im Bereich

Hochbau.

Kontakt: Thomas Steindorf,

Andrägasse 8, 8020 Graz, Tel

(0664) 366 37 28, email:

tom.steindorf@web.de

Student sucht Stelle als Bautechniker

im Raum Graz.

Kontakt: Gingl Arno, Fröbelgasse

16, 8020 Graz, Tel (0664) 933 39 98

Techn. Zeichner, im 3. Lehrjahr

sucht wegen Auflösung des Lehrvertrages

(wegen wirtschaftlicher

Schwierigkeiten des Lehrherrn)

einen Ausbildungsplatz in Klagenfurt,

um das 3. Lehrjahr beenden

zu können (Ende: 30.11.2002).

Kontakt: Georg Ozegovic, Dr. R.

Canavalgasse 17, 9020 Klagenfurt,

Tel (0664) 56 96 445

HTL-Absolvent, Hochbau, abgeleisteter

Präsenzdienst, CAD-

Kenntnisse, sucht interessante

Tätigkeit in Architektur- bzw.

Planungsbüro. Wunsch: Anstellung

in Graz bzw. Weststeiermark.

Kontakt: Tel (0699) 120 457 98

CAD-Technikerin mit folgenden

Kenntnissen: sehr gute AutoCAD

14.0/2000/3D-Konstruktion,

ArchiCAD 6.5, Acad-Bau, Geographisches

Informationssystem

(DOOGIE), MS Office (Word,

Excel); mehrjährige Berufserfahrung

im Hochbau (Einreich- und

Polierplanung) und in der Raumplanung

(Erstellen von Bebauungsplänen,Flächenwidmungsplänen

und Änderungen) sucht

Stelle im Raum Graz.

KammerNachrichten 1/02

Kontakt: Gerlinde Reinisch, Tel

(0316) 42 39 10 bzw. (0676)

74 25 349

CAD-Technikerin sucht Stelle

im Raum Graz. Kenntnisse: sehr

gute Kenntnisse in AutoCAD

14.0/2000/3D-Konstruktion,

ArchiCAD 6.5, Acad-Bau, Geographisches

Informationssystem

(DOOGIE), MS Office (Word,

Excel). Mehrjährige Berufserfahrung

im Hochbau (Einreich- und

Polierplanung) und in der Raumplanung

(Erstellen von Bebauungs-,

Flächenwidmungsplänen

und Änderungen) .

Kontakt: G. Reinisch, Tel (0316)

42 39 10 bzw. (0676) 742 53 49

29-jährige Bürokauffrau mit

Handelsschulabschluss und

Zusatzausbildungen in Steno-

Phonotypie, Buchhaltung, Lohnverrechnung,

EDV (Windows,

Word, Excel) sucht Dauerstelle.

Bietet Probemonat als kostenloses

Betriebspraktikum an.

Kontakt: Tel (0664) 782 82 96

ZU VERMIETEN

Bürofläche, Erdgeschoss ca.

81 m 2 , Bürofläche 1. Stock ca.

350 m 2 , separat begehbar. Preis

für gesamte Mietfläche ca. EUR

5.842,00 pro Monat. Zusätzlich

gibt es 2 Tiefgaragenparkplätze,

sowie 25 Außenparkplätze.

Standort ist die Liebenauer

Hauptstraße 258, 8041 Graz.

Info: Max Gsellmann, Tel (0316)

41 15 DW 202, Fax (0316) 41 15

DW 292, email: max.gsellmann@daimlerchrysler.com

Büroflächen für Ziviltechniker:

Die Marktgemeinde Hitzendorf

hat in zentraler Lage ein großflächiges

Grundstück einerseits zur

Ansiedelung von Gewerbebetrieben

und andererseits zur Schaffung

von Dienstleitungsbetrieben

angeschafft und ist bestrebt, ins-


esondere den eines Architekten

bzw. Geometers, anzusiedeln, da

derzeit in diesem gesamten Großraum

noch kein Ziviltechniker

tätig ist.

Interessierte Ziviltechniker mögen

sich mit Bürgermeister Ing.

Franz Höfer, Tel (0664) 302 11

19 in Verbindung setzen.

Büroräume in Fernitz, 141 m 2

ebenerdige Büroräume mit WC,

Parkplätzen vorhanden, Toplage

in Fernitz am Kirchplatz.

Kontakt: Tel (03135) 537 DW 77

Mietobjekt in Klagenfurt, Rosentalerstraße

99, geeignet für

Einzelbüros oder auch Gemeinschaftsbüros,

3-stöckiges Gebäude

(ebenerdig, 1. Stock, 2.

Stock), mit ausreichend Parkplätzen

direkt beim Gebäude.

Kontakt: Ferdinand Strauß, Tel

(0664) 411 4 412, Fax (04273)

23 26 31

Anteil an Büroräumen im Zentrum

von Villach

Ideal für Statiker, E- und HKLS-

Planer und Bautechniker. Bürofläche

ca. 70 m 2 .

Kontakt: Tel (04242) 246 21 oder

email: architekt@egger-villach.at.

ZU VERKAUFEN

ACADBAU 2000 Lizenz.

Kontakt: Stöckl Michael, Dorfstraße

1, 6363 Westendorf, Tel

(05334) 62 07 DW 0, Fax

(05334) 62 07 DW 41, email:

architekt@distoeckl.at, internet:

www.distoeckl.at.

Büroausstattung: ARCHICAD-

Systeme 5.1 und 6.0 und 6.5,

dazugehörig Artlantis und Win-

dowmaker Plotter, Marke OCE,

G 1835, Büroschreibtische und

Zeichengeräte, Planschrank aus

Leichtmetall mit 8 Laden je

133/96 cm groß, Planschneidegerät,

Zeichentische (Größe

100/200 cm, mit Magnet-Reißschienen),

und Bürodrehstühle.

Kontakt: Arch. Dipl.-Ing. Othmar

Reinisch, Judenburger Straße 9,

Tel (03144) 22 38, Fax (03144)

22 38 DW 9

Computer und Telefonanlage

Macintosh: verschiedene Apple-

Computer (Quadra, Performa,

Power Mac, G3), Baujahr 1990-

1998, einschl. Monitore (15” und

17”) und Zubehör aus

Architekturverlass günstig abzugeben.

Außerdem: Telefonanlage

Marke Kapsch zu verkaufen.

Kontakt: (0664) 191 24 41

GEODIMETER 620 (Baujahr

1995), Autolock, mit Alphatastatur,

diverse Software und Zubehör

. Verkaufspreis: € 8.700,00.

Kontakt: Dipl.-Ing. J. Zistler, R.

Musil-Straße 12, 9500 Villach,

Tel (04242) 321 23, Fax (04242)

321 23 DW 23, email: zistler@

aon.at

Zeiss Theodolit, servounterstützter

Sekundentheodolit, integrierter

Distanzmesser, PCMIA

Speicher um € 4.000,00 .

Kontakt: Vermessungsbüro D.I.

Ernst Koller, Alois Huthstraße 5,

9400 Wolfsberg, Tel (04352)

210, ekoller@carinthia.com

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Gebrauchte Planschneidemaschine.

Kontakt: Vermessungsbüro

Rinner, Herr Handler, Tel

(0664) 39 26 142

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http://www.aikammer.org

T e r m i n e

Neue Wege durch zukunftsorientierte

Management-Systeme

für ZiviltechnikerInnen

Donnerstag, 25. April 2002, 14.00 bis 18.00 Uhr in Graz

Ort: Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Schönaugasse 8/III,

8010 Graz

Freitag, 26. April 2002, 9.00 bis 13.00 Uhr in Keutschach

Sonstiges

ZIVILTECHNIKER-FORUM

für Ausbildung und Berufsförderung

Ort: Seminarhotel „Hafnersee”, Plescherken 5, 9074 Keutschach

Infos: ZIVILTECHNIKER-FORUM für Ausbildung und Berufsförderung,

Schönaugasse 7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 82 18 02 DW 28,

Mag. Pia Frühwirt, email: pia.fruehwirt@aikammer.org

Seminarinhalt: ZiviltechnikerInnen-Büros stehen unter immer stärkerer

Herausforderung, bedingt durch Zeiterscheinungen wie

– Konjunkturschwankungen,

– zunehmende Konkurrenzsituation,

– sinkende Honorare,

– steigende Qualitätsansprüche,

– verkürzte Projektdurchlaufzeiten etc.

Daraus ergibt sich für ZiviltechnikerInnen ein zunehmender Bedarf,

ihre Büros schlanker, kostengünstiger und effizienter zu strukturieren.

Ziel dieser Seminarreihe ist es daher, grundlegende Kenntnisse

über Inhalt, Wert und Wirksamkeit moderner (Qualitäts-) Management-Systeme

zu vermitteln.

Das neue Bundesvergabegesetz

(BVergG) 2002 und seine Auswirkungen

auf Steiermark und Kärnten

Dienstag, 30. April 2002, 14.00 bis ca. 17.30 Uhr

Ort: Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Schönaugasse 8a/III,

8010 Graz

Infos: ZIVILTECHNIKER-FORUM für Ausbildung und Berufsförderung,

Schönaugasse 7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 82 18 02 DW 28,

Mag. Pia Frühwirt, email: pia.fruehwirt@aikammer.org

Seminarinhalt: Das Bundeskanzleramt hat im Dezember 2001 einen

Entwurf für ein neues Bundesvergabegesetz (BVergG) 2002 zur

Begutachtung versandt, welches bereits im Frühsommer 2002 in

Kraft treten soll.

KammerNachrichten 1/02 31


Sonstiges

Aufgrund einer Vereinbarung der Bundesländer,

das Vergaberecht österreichweit einheitlich zu

regeln, wird diese Novelle auch für die Steiermark

und für Kärnten große Bedeutung haben.

Im Rahmen dieses Seminars werden die wesentlichen

Neuerungen der Verfahrensbestimmungen

und deren Verknüpfung mit den ÖNOR-

MEN A 2050 und A 2051 vorgestellt sowie die

bundesländerspezifischen Auswirkungen auf

Steiermark und Kärnten – insbesondere im Hinblick

auf eine Neugestaltung des Rechtsschutzes

– behandelt.

Die neue Honorarordnung

für Architekten

Kostenloses Informationsseminar für Mitglieder

der AIK für Steiermark und Kärnten

Mittwoch, 3. April 2002, von 16.00 bis

19.00 Uhr in Graz

Ort: ZIVILTECHNIKER-FORUM,

8010 Graz, Schönaugasse 7/3

Referent: Architekt Dipl.-Ing. Reinhard

Medek, Wien

Donnerstag, 4. April 2002, von 9.00 bis

12.00 Uhr in Klagenfurt

Ort: Haus der Architektur, 9020 Klagenfurt,

St. Veiter Ring 10

Referent: Architekt Dipl.-Ing. Reinhard

Medek, Wien

Info: ZIVILTECHNIKER-FORUM für Ausbildung

und Berufsförderung, Schönaugasse

7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 81 18 02 DW

18, Inge Hochfelner, email: inge.hochfelner@

aikammer.org

Wassermangel (?) –

Sicherung der Trinkwasserversorgung

in der

Steiermark

Donnerstag, 4. April 2002, 14.00 bis ca.

17.30 Uhr

Ort: Kammer der Wirtschaftstreuhänder,

Schönaugasse 8a/III, 8010 Graz

Infos: ZIVILTECHNIKER-FORUM für

Ausbildung und Berufsförderung, Schönaugasse

7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 81 18 02

32

DW 28, Mag. Pia Frühwirt, email: pia.fruehwirt@

aikammer.org

Seminarinhalt: Ca. 150.000 Menschen in der

Steiermark fehlt eine zeitgemäße Wasserversorgung.

In Trockenzeiten tritt dieser Mangel äußerst eklatant

zu Tage. In vielen ländlichen Gebieten sind

Einzelversorgungen in Form von Quellen und

Brunnen vorhanden, die jetzt ausgetrocknet sind.

Abhilfe schaffen könnten der Ausbau der Wasserleitungsnetze

und die Fertigstellung des Wasserverbundes

in der Steiermark, in welchem die

Obersteiermark mit dem Raum Graz sowie der

Süd-, Ost- und Weststeiermark verbunden wird.

Das hiefür erforderliche Investitionsvolumen kann

auf 100–200 Mio. geschätzt werden. Diese

Maßnahmen sind mit Förderungen von Bund und

Land sowie einem Wasserpreis für den Endverbraucher

von 1,5 / m 3 (1.000 l) umsetzbar.

Im Rahmen dieses Seminars werden Lösungsansätze

zu dieser Thematik diskutiert und praktische

Umsetzungsbeispiele präsentiert.

Wassermangel (?) –

Sicherung der Trinkwasserversorgung

in

Kärnten

Donnerstag, 11. April 2002, 14.00 bis ca.

17.45 Uhr

Ort: HS 115 des Technikums Kärnten, Villacher

Straße 1, 9800 Spittal / Drau

Infos: ZIVILTECHNIKER-FORUM für Ausbildung

und Berufsförderung, Schönaugasse

7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 81 18 02 DW 28,

Mag. Pia Frühwirt, email: pia.fruehwirt@

aikammer.org

Seminarinhalt: 21. Februar 2002, 12.30 Uhr,

ORF Radio Kärnten, Mittagsjournal: Die Einwohner

einer Kärntner Stadt werden vom

Bürgermeister persönlich zum Wassersparen

aufgefordert. Schon in den Wochen vorher

machten Meldungen über versiegte Quellen

und Brunnen die Runde.

Immer häufiger wird Trinkwassermangel zum

Thema – und das trotz generell sinkendem

Wasserverbrauch. Abhilfe schaffen könnten

der Ausbau und die Sanierung der Versorgungsanlagen

und der Bau von „Wasserschienen”:

Transportleitungen, welche Gebiete mit

Wasserüberschuss mit den bekannten Mangelgebieten

verbinden.

KammerNachrichten 1/02

Gefragt ist die fachliche Kompetenz aller

Beteiligten: von den Beamten über die Planer

bis zu en ehrenamtlichen Vertretern der

Wassergenossenschaften. Im Rahmen dieses

Seminars werden Lösungsmöglichkeiten vorgestellt

– aus technischer, rechtlicher und

finanzieller Sicht.

Kammer-Hausfest

Donnerstag, 16. Mai 2002, 19.00 Uhr

Ort: Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

für Steiermark und Kärnten,

8010 Graz, Schönaugasse 7

Infos: ZIVILTECHNIKER-FORUM für

Ausbildung und Berufsförderung, Schönaugasse

7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 81 18 02

DW 28, Mag. Pia Frühwirt, email: pia.fruehwirt@

aikammer.org

Beim heurigen Kammer-Hausfest wird die

Überreichung des ZT-Awards (siehe Seite 8)

und der Anerkennungspreise an die PreisträgerInnen

des Jahres 2002 für die Steiermark

erfolgen.

Fachexkursion Nordspanien

/ Frankreich

Mittwoch, 29. Mai bis Montag, 3. Juni 2002

Mittwoch, 16. bis Montag, 21. Oktober 2002

Zielgruppe: ZiviltechnikerInnen, BerufsanwärterInnen

und alle an der Thematik Interessierten

Infos: ZIVILTECHNIKER-FORUM für

Ausbildung und Berufsförderung, Schönaugasse

7/III, 8010 Graz, Tel (0316) 81 18 02

DW 28, Mag. Pia Frühwirt, email: pia.fruehwirt@

aikammer.org

Vorbereitungsseminar

für die Ziviltechniker-

Prüfung „Architektur,

Innenarchitektur, Raumplanung/Raumordnung“

Montag, 30. September bis Freitag,

11. Oktober 2002.

Ort: ZIVILTECHNIKER-FORUM, Schönaugasse

7/3, 8010 Graz.


Infos: Für unverbindliche Voranmeldungen

wenden Sie sich an das ZIVILTECHNIKER-

FORUM, Inge Hochfelner, Tel (0316) 81 18

02 – DW 18, Fax (0316) 81 18 02 – DW 5,

email: inge.hochfelner@aikammer.org.

Vorbereitungsseminar

für die Ziviltechniker-

Prüfung „Bauingenieurwesen,WIW-Bauwesen,Kulturtechnik/Wasserwirtschaft

und Erdwissenschaften“

Montag, 4. bis Freitag, 15. Nov. 2002

Ort: ZIVILTECHNIKER-FORUM, Schönaugasse

7/3, 8010 Graz.

Infos: Für unverbindliche Voranmeldungen

wenden Sie sich an das ZIVILTECHNIKER-

FORUM, Inge Hochfelner, Tel (0316) 81 18

02 – DW 18, Fax (0316) 81 18 02 – DW 5,

email: inge.hochfelner@aikammer.org.

International Congress

on the Contruction of

Architecture

International Congress on the Contruction

of Architecture and it’s Teaching.

Mittwoch, 17. bis Freitag, 19. April 2002

Location: Barcelona.

Information: To request more information

address to: Congress Secretariat, Avda. Diagonal

649, 7 planta, 08028 Barcelona. Tel 93

401 10 32 from 9 a.m. to 2 p.m. Fax 93 401

64 26, email: secretaria@ca1.upc.es, Internet:

http://tecno.upc.es/arce.

XVI. Weltkongress

„Innovation und Prävention„

Sonntag, 26. bis Freitag, 31. Mai 2002

Ort: Austria Center Wien, Bruno Kreiskey-

Platz 1, 1220 Wien

Veranstalter: Allgemeine Unfallversicherungsanstalt

(AUVA), Hauptverband der

Österreichischen Sozialversicherungsträger,

Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit

(IVSS), Internationale Arbeitsamt (IAA).

Infos: AUVA, Kongressbüro, Adalbert-Stifter-Straße

65, 1200 Wien, Tel (01) 331 11

DW 537, Fax (01) 331 11 DW 469,

email: safety2002@auva.sozvers.at,

http://www.safety2002.at

„Innovation und Prävention“ ist das Motto

des XVI. Weltkongresses für Sicherheit und

Gesundheit bei der Arbeit. Der Weltkongress

soll ein Forum für die gemeinsame weltweite

Behandlung aktueller, bereichsübergreifender,

die Gesamtheit der Prävention betreffender

Problemstellungen darstellen. Welchen neuen

Herausforderungen müssen wir uns stellen,

damit auch künftig ein sicheres und gesundes

Arbeiten gewährleistet ist? Welche Methoden

und Strategien sind besonders erfolgversprechend?

Welche Wege haben sich bewährt?

Welche neuen Wege sollen beschritten werden?

Reicht der klassische Ansatz der Prävention

in den Unternehmen noch aus, oder muss

die Prävention komplexe Verknüpfungen

beachten?

Der Kongress richtet sich an alle, die direkt

oder indirekt mit Sicherheit und Gesundheit

bei der Arbeit befasst sind und behandelt fünf

besonders aktuelle Themenbereiche:

– Neue Technologien und neue Formen der

Arbeitsorganisation

– Methoden, Verfahren und Instrumente der

Prävention

Sprechtage

Klagenfurt

P u b l i k a t i o n e n

Sonstiges

Die nächsten Sprechtage von Kammerdirektor

Dr. Karl-Peter Pany im Büro Klagenfurt,

8. Mai Straße 28, finden an folgenden

Terminen (jeweils Montag) statt:

22. April 2002

27. Mai 2002

17. Juni 2002

8. Juli 2002

Um Terminvereinbarung mit Gabriele

Schurian, Tel (0463) 51 12 05, wird gebeten.


– Institutionelle und politische Aspekte der

Prävention

– Prävention in kleinen und mittleren Unternehmen

– Prävention in Entwicklungsländern

Vortragende:

Dr. Heinz Bäck, Institut für HumanCultur,

Wirtschaftspsychologe

Ing. Franz Kaida, Vorsitzender des VÖSI Verband

österreichischer Sicherheitsingenieure

Dr. Ulrike Ledochowsky, GF Technische Büro,

Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Österreich

Dr. Josef Paul, Bundeskammer der Architekten

und Ingenieurkonsulenten, VÖSI, B.A.U.M.

Dr. Artur Wechselberger, Präsident Ärztekammer

Tirol, Referatsleiter Arbeitsmedizin der

Ärztekammer Österreich ■

Bewertung abfallwirtschaftlicher

Maßnahmen

Das Umweltbundesamt hat gemeinsam mit den Bundesländern Wien, Oberösterreich und

Steiermark die Studie „Bewertung abfallwirtschaftlicher Maßnahmen mit dem Ziel der

nachsorgefreien Deponie (BEWEND)” in Auftrag gegeben, welche von den 3 folgenden

Institutionen erstellt wurde:

– TU Wien, Abteilung Abfallwirtschaft und Stoffhaushalt

– GUA, Gesellschaft für umfassende Analysen GmbH

– TU Wien, Institut für Finanzwissenschaften und Infrastrukturpolitik

Ziel der vorliegenden Arbeit war das Auffinden der günstigsten Kombination technischer Verfahren

zur Verwertung, Vorbehandlung und Ablagerung von festen Abfällen unter Berücksichtigung

der langfristigen Verträglichkeit und der volkswirtschaftlichen Kosten.

Die umfangreichen Ergebnisse zeigen, dass den thermischen Abfallbehandlungsverfahren

gegenüber mechanisch-biologischen Verfahren und vor allem gegenüber der direkten Deponierung

unbehandelten Abfalls der Vorzug geben ist.

KammerNachrichten 1/02 33


Sonstiges

Exemplare der UBA-Monographie Nr. 149 „BEWEND“ erhalten Sie

beim Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien, Fax (01)

313 04 DW 32 11, email: groeger@ubavie.gv.at zum Preis von €

29,00 zuzüglich Versandkosten.

Skriptenreihe Hochbau

Das Institut für Hoch- und Industriebau, Institutsvorstand Univ.-Prof.

Horst Gamerith, baut eine Skriptenreihe für das Fachgebiet Hochbau

auf. Sie weisen einen starken Praxisbezug auf und sind vor allem auch

für im Beruf stehende Ziviltechniker von Interesse.

Folgende Skripten (Stand 11.2001) sind bereits erschienen:

SKRIPTTITEL

Ausgabe

datum

ATS €

1. TOLERANZEN 1997 200,00 14,53

2. FUNKTION und TRAGWERK 1994 300,00 21,80

3. GRÜNDUNGEN 1993 300,00 21,80

4. KANAL 1997 300,00 21,80

5. BAUWERKSABDICHTUNG 1998 400,00 29,07

6. MAUERWERKSBAU 1992 300,00 21,80

7. BETONFERTIGTEILBAU 1997 300,00 21,80

8. HOLZBAU 1995 400,00 29,07

9. TROCKENAUSBAU 1997 300,00 21,80

10. DÄMMSTOFFE 1997 300,00 21,80

11. FUSSBÖDEN 1997 300,00 21,80

12. TÜREN und TORE 1993 300,00 21,80

13. FENSTER u. FENSTERTÜREN 1993 400,00 29,07

14. STIEGEN 1997 100,00 7,27

15. BAU-SPENGLER 1993 200,00 14,53

16. FLACHDACH 1993 300,00 21,80

17. PUTZ/ANSCHLÜSSE 1992 100,00 7,27

18. FÄNGE 1995 300,00 21,80

19. TECHNISCHER AUSBAU 1999 400,00 29,07

20. ROHBAUKONSTRUKTIONEN

DER GRÜNDERZEIT 1999 400,00 29,07

21. THERMISCHE BAUPHYSIK 2000 400,00 29,07

22. SCHALLSCHUTZ/AKUSTIK 2000 400,00 29,07

23. BRANDSCHUTZ M HOCHBAU 2000 400,00 29,07

24. BELEUCHTUNG IM HOCHBAU 2001 300,00 21,80

25. MAUERWERKS-

TROCKENLEGUNG 2001 300,00 21,80

26. BAUSCHÄDEN 2001 400,00 29,07

34

KammerNachrichten 1/02

Bei Kauf eines Skriptensatzes (derzeit 26 Skriptenteile) erhalten Sie

30 % Rabatt. Der Gesamtpreis beträgt dann ATS 5.670,00 oder

€ 412,00 (zusätzlich Porto- und Nachnahmegebühren).

Kontaktperson: Peter Kohl, E-Mail: kohl@hib.tu-graz.ac.at

Technische Universität Graz, Institut für Hoch- und Industriebau,

8010 Graz, Lessingstraße 25, Tel (0316) 873 DW 6248 oder 6241

Fax (0316) 873 DW6740.

Peter Novak, Kärntner

Gemeindekanalisationsgesetz –

Kommentierte Gesetzesausgabe

Herausgegeben im Auftrag des Kärntner

Gemeindebundes, Kärntner Druckund

Verlagsgesellschaft, Klagenfurt

2001, brosch., 200 S., € 23,26 (ATS

320,00).

Dieses Werk ist die erste kommentierte

Fassung des Gemeindekanalisationsgesetzes

1999. Durch dieses Landesgesetz

werden die Kanalisationsanlagen

und der Bodenschutz in Kärnten

umfassend geregelt: die Entsorgungsverpflichtung

der Gemeinden und die

Anschlusspflicht der Gemeindebürger, der Kanalanschlussbeitrag, die

Kanalgebühren und die diesen zugrunde liegenden Bewertungseinheiten.

Der Kommentar berücksichtigt die Erläuterungen zu den Regierungsvorlagen,

die einschlägige Judikatur des Verfassungs- und des Verwaltungsgerichtshofes

sowie die Erfahrungen aus der Praxis aufgrund von

Anfragen zur Auslegung dieses Gesetzes.

Der Kommentar ist als Hilfe für Gemeindeorgane, ratsuchende Bürger

und für alle jene gedacht, die von Berufs wegen mit der rechtlichen

oder technischen Seite des Gemeindekanalisationsgesetzes 1999

befasst sind.

Studie Abfallwirtschaft

Das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und

Wasserwirtschaft stellt die Studie “ Untersuchungen über die Möglichkeiten

der Ausrichtung der Abfallwirtschaft nach stofflichen Gesichtspunkten“

vor. Die Studie richtet sich an all jene, die direkt oder indirekt,

etwa als Betriebsleiter, Unternehmens- oder Umweltberater, mit

dem Thema Umweltschutz und Abfallwirtschaft konfrontiert sind. In

der vorliegenden Studie wurden die grundsätzlichen Möglichkeiten

untersucht und dargestellt, wie die Erkenntnisse über eine Stoffstrombewirtschaftung

im Abfallmanagement genutzt werden können und in

weiterer Folge die Anforderungen an den Bundes-Abfallwirtschaftsplan

noch besser erfüllen zu können.


Auskünfte: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft, Stubenbastei 5, 1010 Wien, Tel (01)

515 22, Fax (01) 515 22 DW 3003, Homepage: www. lebensministerium.at

Graz auf den zweiten Blick

Die barrierefreie Gestaltung der

Umwelt ist eine wesentliche Bedingung

für die soziale Integration und

eigenständige Lebensführung behinderter

und alter Menschen.

Die Bau- und Wohnberatung für Behinderte

der Stadtbaudirektion erarbeitete

die Broschüre „Graz – auf den

zweiten Blick“ über die barrierefreie

Gestaltung des öffentlichen Raumes,

öffentlicher Gebäude und des Wohnbaus.

Sie soll an Hand von Beispielen

in der Stadt zeigen, wie die für eine barrierefreie Gestaltung erforderlichen

Maßnahmen umgesetzt werden können.

Kontakt: Dipl.-Ing. Gerlinde Hohenester, Tel (0316) 872 35 08,

email: stadtbaudirektion@stadt.graz.at.

Schutz vor Lawinen

Das Bundesministerium für Land- und

Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

hat eine Broschüre herausgegeben,

die über die Ursachen von

Lawinenkatastrophen, über die Wechselwirkung

von Natur und Mensch im

Bergland und über Maßnahmen zum

Schutz der steirischen Bevölkerung

informiert.

Seit 184 hat mit der Einrichtung des

Forsttechnischen Dienstes der Staat

den Schutz vor Lawinen als öffentliche

Aufgabe übernommen. Die fachliche

Grundlage dafür bietet das forsttechnische System, das aus einer

koordinierten Anwendung von bautechnischen, forstlich-biologischen

und raumordnerischen Maßnahmen besteht.

Kontakt: Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung,

Conrad-von-Hötzendorf-Straße 127, 8010 Graz, Tel (0316) 42 58

17 DW 0, Fax (0316) 42 58 17 DW 17, email: sektion.steiermark@

wlv.bmlf.gv.at.

Wohin mit meinem Kind?

Sonstiges

Die steiermarkweite Broschüre bietet eine

Übersicht über Babytreffen und Spielgruppen,

Kurzzeitbetreuungen, Tagesmütter-

Regionalstellen, Kinderhäuser, Kinderkrippen,

Kindergärten und div. Betreuungsformen

für Schulkinder in den steirischen

Bezirken (ohne Graz und Graz-Umgebung

– eine eigene Broschüre für diese Bezirke

erscheint heuer bereits in der 6. Auflage).

Interessante Infos rund um das Thema Kinderbetreuung

gibt es außerdem unter

www.kinderdrehscheibe.net.

Die Broschüre „Wohin mit meinem Kind?”

mit Informationen zu allen steirischen

Betreuungseinrichtungen für Kinder im

Alter von 0 bis 15 Jahren ist jetzt kostenlos in der Kinderdrehscheibe,

Brandhofgasse 13, 8010 Graz, Tel (0316) 37 40 44 und aus der gesamten

Steiermark zum Ortstarif unter (0810) 00 12 42 oder per email:

kinderdrehscheibe@ stmk.volkshilfe.at erhältlich.

Verwertungsmöglichkeiten

von Elektroaltgeräten

Das Bundesministerium für Land- und

Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

stellt die Publikationen „Verwertungsmöglichkeiten

ausgewählter

Fraktionen aus der Demontage von

Elektroaltgeräten, Teile 1 – 3“ vor.

Der Richtlinienentwurf der Europäischen

Kommission für die Sammlung

und Verwertung von Elektroaltgeräten

sieht Quoten für die Wiederverwendung

und stoffliche Verwertung der gesammelten

Geräte und Geräteteile vor. Dies

setzt jedoch die Realisierung einer stofflichen Verwertung der anfallenden

Fraktionen (z.B. Bildschirmgläser) aus der Aufarbeitung voraus.

Für diese aus der Demontage und der mechanischen Aufarbeitung

anfallenden Fraktionen bestehen zurzeit nur teilweise Verwertungsmöglichkeiten

bzw. sind die Verwertungs- bzw. Entsorgungsmöglichkeiten

nicht ausreichend geklärt.

Die Studie kann beim Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung III/3-U, Stubenbastei

5, 1010 Wien, Tel (01) 515 22 DW 3451, Fax (01) 515 22 DW 3003,

Homepage: www.lebensministerium.at, angefordert werden.

BESUCHEN SIE UNS IM INTERNET UNTER: http://www.aikammer.org

KammerNachrichten 1/02 35


Personalia

36

P u b l i k a t i o n

Handbuch Bauarbeitenkoordinationsgesetz

(Bau KG)

Ein Leitfaden und Nachschlagewerk für Baufachleute und Bauherren gibt Antworten

auf wichtige Fragen, die Baukoordinatoren (Bauherren, Planer, Projektleiter, bauausführende

Firmen etc.) anlässlich der Novellierung (2001) des BauKG (1999) interessieren

müssen.

Aufgrund der Novelle des BauKG wird vom Wirtschaftsverlag ein Handbuch BauKG

mit folgenden Inhalten herausgegeben:

– Kommentar zum BauKG

– Erlässe des Zentralarbeitsinspektorates (ZAI)

– Tätigwerden der Behörden

– Muster "Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan" des Bauarbeitsinspektorates

– Gefährliche Arbeitsstoffe am Bau

– Fragen im Zuge der Abwicklung des Bauvorhabens

– Aufgaben der Koordinatoren und Voraussetzungen für die Bestellung

– Erstellung eines Sicherheits-Gesundheitsschutzplans mit Praxisbeispielen

(Hoch- und Tiefbau)

– Erstellung einer Unterlage für spätere Arbeiten mit Praxisbeispielen

– Auswirkungen auf den Bauvertrag

– Honorarkalkulation (Theorie- und Praxisbeispiel)

– Zusammenspiel Evaluierung und Baukoordination

Zu bestellen beim Wirtschaftsverlag, Business-Buchmarkt, redmail Logistik

& Zustellservice GmbH, 1030 Wien, Faradaygasse 6, Fax: (01) 795 00-12,

email: buchmarkt-oewv@redmail.at

€ 43,50 inkl. MWSt zuzüglich Versandkosten.

KammerNachrichten 1/02

NEUE MITGLIEDER

ALBERER Gerhard

Dipl.-Ing., Architekt

9300 St. Veit/Glan, Kirchgasse 11a

ruhend: 20.12.2001

ausübend: 4.3.2002

BACHER Wolfgang

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Sandgasse 51

ruhend: 25.2.2002

BAUER Josef

Dipl.-Ing., Architekt

8041 Graz, Murfelderstraße 99

ruhend: 17.12.2001

DEGEN Christof

Dipl.-Ing., Architekt

8042 Graz, Hohenrainstraße 31

ruhend: 17.12.2001

EDER Wilhelm

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Opernring 2/5

ruhend: 17.12.2001

FRIEDRICH Helmut

Dipl.-Ing., Architekt

8020 Graz, Keplerstraße 4

ausübend: 17.12.2001

GUTTMANN Alois

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Obere Bahnstraße 43

ruhend: 17.12.2001

HERNACH Klaus

Dipl.-Ing., Architekt

8130 Frohnleiten, Rothleiten 50

ruhend: 25.2.2002


HUBMANN Reinhard

Dipl.-Ing., Architekt

8047 Graz, Berthold-Linder-Weg 22/I

ruhend: 17.12.2001

KARL Andreas

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Wittekweg 7

ruhend: 17.12.2001

KARNBERGER Thomas

Dipl.-Ing., Architekt

9020 Klagenfurt, Pichler-Mandorfstraße 38

ausübend: 21.11.2001

KAPELLER Christoph

Dipl.-Ing., Architekt

8530 Deutschlandsberg, Hauptplatz 5

ausübend: 25.2.2002

ruhend: 26.2.2002

KOLLEGGER Werner (Joe)

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Rechbauerstraße 22

ruhend: 17.12.2001

LECHNER Helmut

Dipl.-Ing., Architekt

8261 Sinabelkirchen, Obergroßau 38

ruhend: 25.02.2002

MACH Thomas

Dip.-Ing., Ing.Kons.f.Kulturtechnik und

Wasserwirtschaft

8045 Graz, Ursprungweg 116a

ruhend: 17.12.2001

MAUTNER Alex

Dipl.-Ing., Architekt

8222 St. Johann, St. Johann/Herberstein 65

ausübend: 25.2.2002

MAYER Richard Otto

Dipl.-Ing., Architekt

8045 Graz, Am Arlandgrund 3

ruhend: 25.2.2002

NIEDERL Josef

Dipl.-Ing., Architekt

8330 Feldbach, Bindergasse 33

ruhend: 17.12.2001

OGRIS Gerfried

Dipl.-Ing., Architekt

9020 Klagenfurt, Krassniggstraße 31/2

ruhend: 21.11.2001

OMANN Roland

Dipl.-Ing., Architekt

9500 Villach, Heidenfeldstraße 13/II

ruhend: 21.11.2001

PICHORNER Winfried

Dipl.-Ing., Architekt

9300 St. Veit/Glan, Hauptplatz 2

ruhend: 20.12.2001

ausübend: 1.1.2002

RAINER Helmut

Dipl.-Ing., Architekt

9300 St. Veit/Glan, Haydngasse 16

ruhend: 20.12.2001

ROTH-PRACHER Petra

Dipl.-Ing., Architektin

8010 Graz, Geidorfgürtel 16/10

ruhend: 25.2.2002

SIFFERLINGER Nikolaus

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Elektrotechnik

9431 St. Stefan, Rotkogelstraße 21

ruhend: 21.11.2001

SPENER Gustav

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.WIW/Bauwesen

8010 Graz, Kaiserfeldgasse 1

ruhend: 25.2.2002

Personalia

WAGNER Heimo

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Kulturtechnik u. Wasserwirtschaft

8940 Liezen, Selzthalerstraße 14

ausübend: 25.2.2002

WICHER-SCHERÜBEL Marion

Dipl.-Ing., Architektin

8010 Graz, Rottalgasse 6

ruhend: 25.02.2002

WISSOUNIG Dietger

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Glacisstraße 9

ruhend: 17.12.2001

ZELLOTH Wolfgang

Dipl.-Ing., Architekt

9062 Moosburg, Knasweg 21

ruhend: 21.11.2001

ÜBERTRITTE AUS EINEM ANDEREN

LÄNDERKAMMERBEREICH

KAINZ Harald

DDipl.-Ing. Dr.techn., Ziv.Ing.f.WIW/Bauwesen

von 2340 Mödling, Gärtnergase 7/I

nach 8010 Graz, Zusertalgase 35a,

ruhende Befugnis, per 31.12.2001

KASTENHOFER Gerhard

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Vermessungswesen

von 1130 Wien, Auhofstraße 231-237

nach 9300 St. Veit/Glan, Stiegengasse 10

ausgeübte Befugnis, per 1.1.2002

WOHOFSKY Andreas

Dipl.-Ing. Architekt

von 1190 Wien, Grinzingerstraße 119

nach 8020 Graz, Lendkai 45

ruhende Befugnis, per 1.1.2002

ZIVILTECHNIKERGESELLSCHAFT

[x architekten] Arch DI Rainer Kasik

Ziviltechniker KEG

8010 Graz, Monsbergergasse 5

Befugnis: Architektur

seit 11.12.2001

KammerNachrichten 1/02 37


Personalia

AUFNAHME DER AUSÜBUNG

DER BEFUGNIS

ANGERBAUER Viktor

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Lessingstraße 6

ausübend: 1.1.2002

BUCHMANN Thomas

Dipl.-Ing., Architekt

9400 Wolfsberg, Rindermarkt 4

ausübend: 1.2.2002

DANINGER Walter

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Bauingenieurwesen

8010 Graz, Maygasse 11

ausübend: 1.1.2002

FANTA Maria

Dipl.-Ing., Architektin

8010 Graz, Münzgrabenstraße 114

ausübend: 1.1.2002

FARSOUDI Keyvan

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Liebiggasse 24

ausübend: 1.1.2002

GABBAUER Walter

Dipl.-Ing., Architekt

8047 Graz, Argenotstraße 20

ausübend: 1.3.2002

GELDNER Konrad

Dipl.-Ing., Architekt

8041 Graz, Sternäckerweg 16

ausübend: 1.1.2002

JUSCHITZ Alois

Dipl.-Ing., Architekt

8020 Graz, Lagergasse 65

ausübend: 1.1.2002

LOOS Siegfried

Dipl.-Ing., Architekt

8344 Bad Gleichenberg, Wiesenthal 147

ausübend: 13.12.2001

PECHTIGAM Franz

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Schanzelgasse 22

ausübend: 1.1.2002

RATHMANNER Brigitte

Dipl.-Ing., Architektin

8720 Knittelfeld, Koloman-Wallisch-G. 17

ausübend: 1.12.2001

38

RESCH Manfred

Dipl.-Ing., Architekt

8124 Puch Nr. 84

ausübend: 02.01.2002

RUDISCHER Karl

Dipl.-Ing., Architekt

8680 Mürzzuschlag, Hamerlinggasse 14

ausübend: 1.1.2002

SCHEDELMAIER Alfred

Dipl.-Ing., Architekt

8605 Kapfenberg, Mühlwiesenweg 2

ausübend: 7.2.2002

STALLER Heimo

Dipl.-Ing., Architekt

8184 Anger, Hauptplatz 26

ruhend: 31.12.2001 bis 24.2.2002

ausübend: 25.2.2002

TRITTHART Gregor

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Steyrergasse 103

ausübend: 1.1.2002

WENTNER Heinrich

Dr.phil., Ziv.Ing.f.techn. Physik

8700 Leoben, Schillerstraße 2

ausübend: 14.1.2002

ZAMBALOS Georges

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Gartengasse 19

ausübend: 1.1.2002

RUHEN DER BEFUGNIS

BALKAS Artürk

Dipl.-Ing., Architekt

8042 Graz, St. Peter Hauptstraße 29e

ruhend: 1.1.2002

BECKE Max

Dr.phil., Ing.Kons.f.techn. Geologie

8793 Trofaiach, Goldbachgasse 7

ruhend: 1.1.2002

BRUCKER Herta

Dipl.-Ing., Architektin

8700 Leoben, Peter-Tunner-Straße 2

ruhend: 1.1.2002

FABRO Roland

Dipl.-Ing., Architekt

8043 Graz, Mariatrosterstraße 21/6

ruhend: 31.12.2001

KammerNachrichten 1/02

FREY Konrad

Dipl.-Ing., Architekt

8075 Graz, Rupertistraße 79

ruhend: 20.12.2001

GRABNER Johann

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Mandellstraße 33

ruhend: 31.1.2002

GRUBER Hermann

Dipl.-Ing. Dr.techn., Ing.Kons.f.Landwirtschaft

9560 Feldkirchen, Fasching 5

ruhend: 30.12.2001

HOFFMANN Helmut

Dipl.-Ing. Dr.techn., Architekt

8010 Graz, Schillerstraße 15/II

ruhend: 1.1.2002

HÜTTER Helmut

Dipl.-Ing., Architekt

8230 Hartberg, Am Eggfeld 7

ruhend: 31.12.2001

KANZIAN Michael

Dipl.-Ing., Architekt

8940 Liezen, Schillerstraße 16c

ruhend: 23.1.2002

KUCHER Gerald

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Vermessungswesen

9500 Villach, F.-X.-Wulfen-Straße 9

ruhend: 1.1.2002

MOROKUTTI Klaus

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Schönaugasse 44

ruhend: 31.12.2001

OBERRESSL Heinrich

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

9020 Klagenfurt, Feldkirchnerstraße 84

ruhend: 01.01.2002

PERNTHALER Walter

Dipl.-Ing., Architekt

8573 Fohnsdorf, Trauner Weg 3

ruhend: 31.12.2001

PINTARITSCH Erich

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Schröttergasse 3

ruhend: 31.12.2001


PIRKER Rudolf

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.WIW/Bauwesen

8263 Großwilfersdorf, Herrnberg 43

ruhend: 01.01.2002

REINISCH Othmar

Dipl.-Ing., Architekt

8580 Köflach, Piberstraße 64

ruhend: 1.1.2002

RIESSNER Randolf

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Rechbauerstraße 20

ruhend: 1.1.2002

SCHWARZENBACHER Werner

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Neuholdaugasse 66

ruhend: 1.1.2002

SEEBACHER Heimo

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Wastlergasse 9

ruhend: 01.01.2002

STUMMER Wilfried

Dipl.-Ing., Architekt

8732 Seckau Nr. 48

ruhend: 1.1.2002

TRITTHART Heinrich

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Steyrergasse 103

ruhend: 31.12.2001

TRUPPE Hubert

Dipl.-Ing., Architekt

9500 Villach, Heckenweg 4

ruhend: 1.1.2002

WEISS Alexander

Dipl.-Ing., Architekt

9500 Villach, Treffnerstraße 39

ruhend: 31.12.2001

WEISSENBACHER Wolfgang

Dipl.-Ing., Architekt

8042 Graz, Neue Welt Höhe 52g

ruhend: 30.12.2001

WIELTSCH Gernoth

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

9500 Villach, Seestraße 49

ruhend: 1.1.2002

ADRESSENÄNDERUNGEN

BAIER Johann

Dipl.-Ing., Architekt

8720 Knittelfeld, Herrengasse 8

IDRIS Walid

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Humboldtstraße 45/8

FRELLER Jürgen

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Bauingenieurwesen

9020 Klagenfurt, Villacher Straße 51/II

GARTLER Klaus

Dipl.-Ing., Architekt

8043 Graz, Mariagrüner Wald 7

GROSS-RANNSBACH Dina

Dipl.-Ing., Architektin

8020 Graz, Reininghausstraße 1-7

HAFNER Helmut

Dipl.-Ing., Architekt

8510 Stainz, Pichling 3

HORN Herbert

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Bauingenieurwesen

9073 Viktring, Banater Weg 7

KÖCK Wolfgang

Dipl.-Ing., Architekt

8020 Graz, Stockergasse 10/I

LANDL Franz

Dipl.-Ing., Architekt

8750 Judenburg, Herrengasse 10

LECHNER Winfried

Dipl.-Ing., Architekt

8200 Gleisdorf, Fritz-Huber-Gasse 15

MITTERBERGER Gerhard

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Glacisstraße 7

SABITZER Ewald

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Bauingenieurwesen

9020 Klagenfurt, Villacher Straße 51/II

SPAROWITZ Lutz

o.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.,

Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Scheigergasse 111

STROHECKER Guido R.

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Waltendorfer Hauptstraße 95

SWOBODA Werner

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Hauptplatz 15

TAGGER Ralf

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Pestalozzistraße 3/P

TURK Andreas

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.WIW/Bauwesen

8200 Gleisdorf, Feldbacher Straße 4

ZINGANEL Peter

Dipl.-Ing., Architekt

8010 Graz, Muchargasse 30a

ZIMMERMANN Hans Jörg

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Maschinenbau

9800 Spittal/Drau, Haspingerweg 4

ÜBERTRITT IN EINEN ANDEREN

LÄNDERKAMMERBEREICH

FELDBACHER Felix

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Vermessungswesen

8010 Graz, Carnerigasse 9

Übertritt nach AIK Wien per 1.1.2002

GOLLNER Wolfgang

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Bauingenieurwesen

8010 Graz, Wielandgasse 36

Übertritt nach AIK Linz per 1.1.2002

LORENZ Werner

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Sparbersbachgasse 46

Übertritt nach AIK Linz per 1.1.2002

AUSTRITTE

AICHERNIG Horst

Dipl.-Ing., Architekt,

9500 Villach, Völkendorfer Straße 20

Austritt: 9.1.2002

ALTDORFF Andreas

Dipl.-Ing., Architekt

9372 Eberstein, Dr. Spitzer Siedlung 30

Austritt: 31.12.2001

BRUCKER Peter

Dipl.-Ing., Architekt

8706 Leoben, Pebalstaße 2

Austritt: 29.12.2001

Personalia

GLATZ Arnold

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.WIW/Bauwesen

9560 Feldkirchen, Eppensteiner Straße 18

Austritt: 31.12.2001

KammerNachrichten 1/02 39


Personalia

GOBIET Werner

a.o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.,

Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Lessingstraße 24/I

Austritt: 17.12.2001

HABBÉ Walter

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Maygasse 11/I

Austritt: 31.12.2001

KEIMEL Günter

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Vermessungswesen

8224 Kaindorf Nr. 21

Austritt: 1.1.2002

KNOLL Helmut

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Maschinenbau

8644 Mürzhofen Nr. 21

Austritt: 31.12.2001

KOLBE Gustav

Dipl.-Ing., Ing.Kons.f.Bauingenieurwesen

8302 Nestelbach, Holzhaussiedlung 9

Austritt: 28.12.2001

LORBER Karl E.

o. Univ.-Prof. Dr., Ing.Kons.f.Techn. Chemie

8772 Traboch, Feitschersiedlung 11

Austritt: 31.12.2001

MINUTILLO Christoph

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Forst- und Holzwirtschaft

8813 St. Lambrecht, Hauptstraße 11

Austritt: 31.12.2001

RESINGER Friedrich

em. o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.,

Ziv.Ing.f.Bauwesen

8045 Graz, Rotmoosweg 20

Austritt: 31.12.2001

40

SIBITZ Alfred

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Maschinenbau

8042 Graz, Einödhofweg 53

Austritt: 28.2.2002

SORGO Peter

Dipl.-Ing., Ziv.Ing. f. Bauwesen

9500 Villach, Vassacherstraße 66

Austritt: 24.12.2001

STRUNZ Klaus

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Hüttenwesen

8045 Graz, Weizbachweg 36a

Austritt: 31.12.2001

SALZMANN Dieter

Dipl.-Ing., Architekt

8042 Graz, Prof.-F.-Spath-Ring 42/V

Austritt: 31.12.2001

TEIML Wolfgang

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Hochbau

8010 Graz-Schillingsdorf, Schaftal 165

Austritt: 31.1.2002

TRIEBEL Wolfgang

Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8051 Graz, Anichgasse 24

Austritt: 31.12.2001

VERLEIHUNG DES TITELS BAURAT h.c.

AIGNER Franz

Baurat h.c. Dipl.-Ing., Ziv.Ing.f.Bauwesen

8010 Graz, Kreuzgasse 17

PROMOTION

PLANKENSTEINER Georg

Dipl.-Ing. Dr.techn., Architekt

8010 Graz, Schanzelgasse 56

KammerNachrichten 1/02

TODESFÄLLE

a.o.Univ.Prof. Dipl.-Ing.Dr.mont. Wolfgang

AGGERMANN-BELLENBERG, Ziv.Ing. f.

Hüttenwesen, ist im 70. Lebensjahr verstorben.

Dipl.-Ing.Dr. Lothar BERNHART, ehem.

Ziv.Ing. f. Bauwesen, ist im 84. Lebensjahr

verstorben.

Dipl.-Ing. Robert BREINEDER, Ziv.Ing. f.

Bauwesen i.R., ist im 52. Lebensjahr verstorben.

Dipl.-Ing. Franz HOLZMANN, ehem.

Ziv.Ing. f. Hochbau, ist im 90. Lebensjahr

verstorben.

Dipl.-Ing. Helmut KNOLL, Ziv.Ing. f.

Maschinenbau, ist im 63. Lebensjahr verstorben.

Architekt Dipl.-Ing. Erwin MATZER ist im

45. Lebensjahr verstorben.

Baurat h.c. Dipl.Ing. Robert SKREINER,

Ziv.Ing.f.Bauwesen und Gas- u. Feuerungstechnik,

ist im 78. Lebensjahr verstorben.

Architekt Dipl.-Ing. Helmut STRAMIT-

ZER ist im 66. Lebensjahr verstorben.


ZT – Berufsstand unser, quo vadis?

Nun, die Vorschläge zu ZTG und

ZTKG waren offensichtlich nicht

so, dass unsere derzeitigen Kammerfunktionäre

auf Bundesebene

sich darauf einigen konnten.

Beunruhigend ist: Irgendwie treiben wir auf

eine Spaltung in eine Architekten- und eine

Ingenieurkonsulentenkammer zu. Angeblich

weil keine Gesprächsbasis mehr da ist. Dazu

habe ich eine differenzierte Meinung auch aus

meiner Tätigkeit in der Bundeskammer. Aus

vielen Gesprächen mit Architekten habe ich

den Eindruck gewonnen, dass sich eine

gegenseitige Bunkerstimmung der beiden

Sektionen aufgebaut hat und man offiziell

eigentlich nicht mehr miteinander reden will

und kann. Spricht man jedoch mit einzelnen

Architektenfunktionären, stellt man einen

starken Mangel an Information und den

Wunsch fest, mehr miteinander zu reden, was

durch die derzeitige Sektionseinteilung Architekten

– Ingenieurkonsulenten erschwert ist.

Aus Tirol / Vorarlberg und Oberösterreich /

Salzburg und in einem gewissen Umfang

auch in Wien / Niederösterreich / Burgenland

habe ich eigentlich andere Eindrücke erhalten.

In Innsbruck und Linz können Architek-

ten und Ingenieurkonsulenten durchaus miteinander

reden und arbeiten. Vielleicht liegt

es auch an den agierenden Personen, wo es

doch so wichtig wäre, unnötige Gräben abzubauen

und wiederum mehr miteinander zu

tun. Vielleicht gelingt dies besser mit den zum

Teil neuen Funktionären, die in den kommenden

Länderkammerwahlen und dann auch in

der Bundeskammer gewählt werden. Denn,

eine kleine Freiberuflerkammer zu halbieren,

kann im EU-Umfeld eigentlich keine sinnvolle

Strategie sein. Vielleicht gelingt es doch,

mittelfristig sogar eine fach- und befugnisübergreifende

Kooperation aufzubauen und

auch institutionell zu realisieren.

In einem Europa der Regionen glaube ich,

dass unsere Kammer sowohl vor Ort in den

Regionen bzw. Bundesländern, wie auch in

Wien und Brüssel präsent sein muss. Weiters

glaube ich, dass die Funktionäre unserer

Kammer für Steiermark und Kärnten nicht

gleichzeitig in der Steiermark und in Kärnten

gleich effektiv sein können, da gerade in

unseren beiden Bundesländern das Umfeld

extrem unterschiedlich ist. Um unsere Interessen

in beiden Ländern besser zu vertreten,

glaube ich dass eine Art Kärntner Kammer

(ohne Mehrkosten – siehe auch später) neben

der Steirischen Kammer uns hier viel bringen

könnte. Gemeint ist nur, dass eine Abstimmung

der Bedürfnisse der einzelnen Gruppierungen

erfolgen muss und wir neben der

Steiermark auch in Kärnten eine kleine,

akzeptierte Ansprechpartnergruppierung präsentieren

können. Auch zahlenmäßig geringere

Freiberufler wie die Notare sind von der

Bedeutung und Notwendigkeit z.B. einer

Kärntner Notariatskammer überzeugt.

Mittelfristig muss unser Ziel sein, Mehrfachkompetenzen

in den Länderkammern und der

Bundeskammer zu beseitigen und wenig

gefragte Serviceleistungen zu streichen. So

können wahrscheinlich die Kosten unserer

ZT-Kammer deutlich gesenkt werden, damit

nicht weiterhin viele Ex-Kollegen und Befugnisanwärter

zur Wirtschaftskammer als Technisches

Büro abwandern. Andererseits besteht

Kammerwahlen

Nachdem Anfang Februar 2002 in Wien weder das Ziviltechnikergesetz (ZTG 2002) noch eine Kammerreform über ein Ziviltechnikerkammergesetz

(ZTKG 2002) beschlossen werden konnten, heißt es zurück an den Start. Oder gibt es doch Aussichten auf Lösung dieser

brennenden offenen Fragen? Was bedeutet das für uns einfache Ziviltechniker, Architekten, Ingenieurkonsulenten und natürlich

Zivilingenieure, die bloß ihre Arbeit machen wollen und so manche Dinge in unseren Kammern nicht verstehen können?

Dr. Josef Paul, Ziv.Ing. f. Techn.

Chemie, ist Obmann der Bundesfachgruppe

Industrielle Technik

relativ großes Interesse der Technischen

Büros, mit uns weit enger zusammen zu

arbeiten und so auch eine verstärkte gemeinsame

Interessensvertretung mit den Vorteilen

einer Freiberuflerkammer zu kombinieren.

Wenn wir unsere Kompetenzen bündeln und

vielleicht mit anderen Kammern auch im

Dienstleistungsbereich für die Kollegen mehr

zusammenarbeiten, könnten erhebliche

Kosten gespart und höhere Schlagkraft

erreicht werden. Hier liegt ein Potenzial, das

wir gemeinsam heben und nutzen sollten.

Eine verstärkte Motivation und Aktivierung

auch der kleinen und kleinsten Kanzleien

liegt mir besonders am Herzen. Auch wenn

man nicht zaubern kann, wäre es schon ein

Erfolg, wenn in der Kollegenschaft öfter von

unserer Kammer gesprochen würde. Auch

wenn manche offen sagen, dass die kleinen

Einzelkämpferbüros sowieso weg gehören,

machen sie gut 2/3 von uns aus. Ohne sie

würde es unseren Berufsstand eigentlich nicht

mehr geben, daher müssen wir uns besonderes

um sie kümmern und in Hinkunft deren

Interessen neben denen der Großen intensiver

vertreten. Mein Wunsch wäre, dass wir miteinander

mehr reden, kooperieren und eine

stärkere, gemeinsame Identität schaffen und

so für unseren Berufsstand eine größere

Bedeutung schaffen können, aber ich möchte

keine Trennung unserer Kammer haben.

Um obige Gedanken umsetzen zu können,

beabsichtige ich mit ähnlich denkenden Kollegen

bei der bevorstehenden Wahl mit einer

eigenen Liste der Ingenieurkonsulenten anzutreten,

damit die Kollegen erstmals seit vielen

Jahren wieder eine Wahlmöglichkeit haben. ■

Kollegiale Grüße sendet Euch allen

(DIPL.-ING.DR. JOSEF PAUL)

Fachgruppenobmann Ind. Technik

Unterschrift Josef Paul

anfordern!

KammerNachrichten 1/02 41


Kurz notiert

Landeshochbau

Steiermark – Fachabteilung

20A

Die neue Geschäftseinteilung des Amtes der

Stmk. Landesregierung ist seit 1. Jänner 2002

in Kraft, was neben verschiedenen Veränderungen

im Aufgabengebiet auch neue

Bezeichnungen zur Folge hat.

Die Fachabteilung 4b heißt seit 1.1.2002 somit

Fachabteilung 20A – Landeshochbauten. Die

Adresse bleibt unverändert, alle Mitarbeiter

behalten ihre bisherigen Aufgaben, sodass es

außer der Umbenennung zu keinen Änderungen

kommt. Siehe auch www.stmk.gv.at.

Arbeitsgruppe

Abfallwirtschaft

Der Ausschuss Abfallwirtschaft der Bundesfachgruppe

Bauwesen plant eine Clearing-

Stelle zur Behandlung von abfallrechtlichen,

technischen und wirtschaftlichen Fragen zu

installieren. Diese Arbeitsgruppe soll aus der

Praxis aufgegriffene Themenkreise und Probleme

gemeinsam mit Vertretern des Bundesministeriums,

der Landesregierungen, Amtssachverständigen

und ZT-Büros erörtern und

Lösungsvorschläge erarbeiten, die naturgemäß

keinen rechtlichen, jedoch informellen

Charakter haben und denen durch die authentische

Interpretation des Bundesministeriums

praxisrelevante Bedeutung zukommt.

IMPRESSUM

Kammernachrichten Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Steiermark und Kärnten

Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Karl-Peter Pany, alle: 8010 Graz, Schönaugasse 7,

Tel (0316) 82 63 44-0, Fax (0316) 82 63 44 DW 25, email: office@aikammer.org, internet: http://www.aikammer.org

P.b.b. Erscheinungsort: Graz, Verlagspostamt: 8010 Graz, GZ 02Z032861 M

42

Jene Ziviltechniker, die interessiert sind,

einen Beitrag zu liefern, werden ersucht, sich

bei der Bundeskammer der Architekten und

Ingenieurkonsulenten,Karlsgasse 9/2, 1040

Wien, Frau Reinhilde Thanhäuser, Tel (01)

505 58 07 DW 36, Fax (01) 505 32 11, email:

reinhilde.thanhäuser@arching.at zu melden.

Siedlungswasserwirtschaft

– Indexänderung

2002

Achtung Korrektur vom 18.12.2001!

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft gibt

eine neue Indexänderung I für das Jahr 2002

mit 12,26 % bekannt. Unter dieser Berükksichtigung

ergibt sich für das Jahr 2002 folgende

Formel für die Födersatzberechnung:

Fördersatz [%] = 100 – (50.000/13,7603) x I

x 100/(GK1/BA1 + GK2/BA2) – 25

Die Indexanpassung ist für alle Förderungsfälle

maßgebend, die 2002 zugesichert werden.

Förderungsaufstockungen im Zuge der

Endabrechung erfolgen ohne Indexänderung.

Auskünfte unter: Kommunalkredit Austria

AG, Türkenstraße 9, 1092 Wien, Tel (01) 316

31, Fax (01) 316 31 DW 993 70 oder DW

104, email: C.Ungerboeck@kommunalkredit.at

Berufshaftpflichtversicherung 2002

KammerNachrichten 1/02

Verleihung Staatspreis

Consulting 2001

Am 12.11.2001 wurden die eingereichten

Projekte zum Staatspreis Consulting 2001

im Technischen Zentrum der Creditanstalt,

Julius Tandler-Platz 3, 1090 Wien präsentiert.

Preisträger sind:

GEOCONSULT ZT-GmbH (Salzburg),

Projekt „Large Hadron Collider“ (LHC)

für CERN Civil Works Package 02

Fritsch-Chiari & Partner ZT GmbH (Wien),

Projekt CaSCo

Dipl.-Ing. Dr. Mario Ortner – iC consulenten

Ziviltechniker GesmbH (Wien), Projekt Geothermie

Calimanesti

Architekt Dipl.-Ing. Dr. techn. Adil Lari –

Lari & Associates (Wien), Projekt Holiday

Inn, Amman (Jordanien)

Dr. Peter Niederbacher, Ing.Kons. f. techn.

Geologie (Klosterneuburg), Projekt AR&B

System Brunn a.G.

Dipl.-Ing. Josef Ringhofer ZT-GmbH

(Zöbern), Projekt „Der Kanalbläser“

Architekt Dipl.-Ing. Alexander Runser

(Wien), Projekt „Otto Wagner Spital – Umbau

Pavillon 9“

Die Mitglieder der AIK für Steiermark und Kärnten haben Anfang März 2002 die Polizze der mit Beschluss der Kammervollversammlung

vom 30.11.2001 verpflichtenden Berufshaftpflichtversicherung für Ziviltechniker mit ausgeübter Befugnis und Sitz der Kanzlei in Steiermark

oder Kärnten zugesandt erhalten.

Wesentliche Punkte des neuen Vertrages sind:

• Laufzeit 1.1.2002 bis 31.12.2011

• Selbstbehalt: 75.000,00

• Versicherungs(Deckungs)summe: 730.000,00 pauschal

für Personen- und sonstige Schäden

• Deckungsumfang: gesamter EU-Bereich (Stand 1.1.1996)

• Neubeginn der Schadensentwicklung ab 1.1.2002 (alte Schäden

werden für die Prämienanpassung nicht mehr berücksichtigt)

• Prämienanpassung: max. 20 % pro Jahr (erstmals mit 1.1.2004)

• Unbegrenzte Nachhaftung für Verstöße ab 1.1.2002


KammerNachrichten 1/02 43


Herr Karl

Zahlen bitte!

Arbeit macht nicht nur frei, sondern auch krank.

Am ungesündesten ist ein Job im Magistrat Graz, da wird man durchschnittlich

30,13 Tage pro Jahr krank.

Gesünder ist da schon die Arbeit beim Land Steiermark. Da sind es durchschnittlich

nur 9,73 Krankenstandstage.

Die besten Arbeitsbedingungen gibt es aber offensichtlich in der Grazer ZT-

Kammer. Hier beträgt die durchschnittliche jährliche Krankenstandsdauer nur

1,4 Tage.

Gesundheit!

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