e-News 1-2025
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
eNews
Ihrer Stadtwerke Hanau | 1.2025
Feste Termine und mehr Service
Willkommen im
Kundenzentrum!
6 8
an der Leipziger Straße
Umbau
Stadtwerke sanieren Standort
Zwischenbilanz
Gesucht
CO 2-Minderungspfad
10
Leitungstechniker und
auf gutem Weg Rohrnetzmonteure
Unabhängige
Energieberatung
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
für ein Unternehmen ist es wichtig, am richtigen Standort
zu sein. Die Stadtwerke Hanau und Hanau Netz machen
da keine Ausnahme. Wir sind dabei von Beginn an in einer
guten Lage gewesen: Unser Sitz war stets in der Leipziger
Straße in Hanau. Das war bisher gut so, und das wird auch
so bleiben.
Was sich aber ändert: Wir werden unseren Standort modernisieren.
Die Gebäude sind in die Jahre gekommen. Technik
und Einrichtungen entsprechen zum Teil nicht mehr heutigen
Standards. Auch im Hinblick auf Energieeffizienz und
die Nutzung erneuerbarer Energien hat der Standort Nachholbedarf.
Also gehen wir das nun an.
Daneben verbessern wir kontinuierlich unseren Service für
Sie. Im Kundenzentrum sorgt die nun obligatorische Terminvereinbarung
für weniger Wartezeiten. In den meisten
Fällen auch für eine abschließende Bearbeitung, weil sich
unsere Mitarbeitenden nun besser vorbereiten können.
Bei Standardprozessen unterstützt neuerdings auch eine
„Künstliche Intelligenz“. Dadurch können wir uns stärker auf
komplexere Anfragen konzentrieren.
Auf unserem CO 2-Minderungspfad geht es ebenfalls vo ran.
Eine erste Zwischenbilanz zeigt: Wir liegen im Plan, den
Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zu verringern.
Mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein. Wir sind zuversichtlich,
dies mit unserem Know-how und unserer Leistungskraft
zu schaffen.
Hierfür benötigen wir aber auch Verstärkung: Wir suchen
ständig neue Fachkräfte in vielen Bereichen. Aktuell können
sich Leitungstechniker und Rohrnetzmonteure gern bei
Hanau Netz bewerben. Es warten viele spannende Aufgaben
auf unser wachsendes Team.
Herzlich, Ihre
Martina Butz, Geschäftsführerin
Welche Heizungsanlage darf ich als Hausbesitzer
noch einbauen? Habe ich Chancen für den Anschluss
an Fernwärme? Wann lohnt es sich, die Fenster auszutauschen,
das Dach zu sanieren oder eine Photovoltaik-Anlage
zu installieren? Fragen, die Energieberater
Marco Lachmann häufig von den Hanauern
gestellt werden. Der zertifizierte, unabhängige Fachmann
steht für eine kostenlose Erstberatung im ImmobilienCenter
der Sparkasse Hanau zur Verfügung.
Der Service wird von der Sparkasse gemeinsam mit
der Stadt Hanau und den Stadtwerken Hanau angeboten.
Generell beschäftigt viele Hausbesitzer das
Thema Heizen: „Im ersten Gespräch geht es um eine
Bestandsaufnahme. Also das Alter des Gebäudes
und der Heizung, den Energieverbrauch, die Größe
der Wohn- und Nutzflächen und auch das maximale
Budget. Bei manchen Fragen wie zum Beispiel der
nach Fernwärme gebe ich für weiterführende Informationen
an einen Experten der Stadtwerke weiter“,
sagt Lachmann. „Details sind dann vor Ort zu klären.
So ist zum Beispiel eine raumweise Heizlastberechnung
nötig, um eine neue Heiztechnik und die zugehörigen
Komponenten wie Heizkörper fachgerecht
dimensionieren zu können.“
Kostenfreie Energie-Impulsberatung
mit Marco Lachmann
im Immobilien Center der
Sparkasse Hanau, Am Markt 3.
Termine können online (QR-Code),
per E-Mail an klima@hanau.de oder
Telefon 06181 295-1600 (Amt für
Umwelt-, Natur- und Klimaschutz
der Stadt Hanau) vereinbart werden.
Impressum eNews: Stadtwerke Hanau GmbH, Leipziger Straße 17, 63450
Hanau | Verantwortlich: Katrin Lotz | Kontakt: marketing@stadtwerkehanau.de
| Redaktion : Jürgen Bermes | Gestaltung : Körner agentur GmbH,
www.koerneragentur.de | Corporate Design: ReachX, www.reachx.de |
Druck: JD Druck GmbH, 36341 Lauterbach | Fotos: © Stadtwerke Hanau
GmbH (S. 2, 4, 6, 7, 9), © Andreas Varnhorn (S. 1), © Marco Lachmann
(S. 2), © Trägerverein Bibliothek Großauheim e. V. ( S. 3), © freepik.com
(S. 4), © YNEO.ai (S. 5), JOH-Media (S. 8), © www.felixkrumbholz.com
(S. 10), Hanau Netz GmbH (S. 11) | Gedruckt auf Papier aus verantwortungsvollen
Quellen. Klima neutral ausgeglichener Druck.
Zum Titelbild: Merve Yogarajah erwartet Sie im Kundenzentrum der
Stadtwerke Hanau.
2 | Stadtwerke Hanau
Nutzern der Bibliothek Großauheim stehen nun
zwei neue PC-Arbeitsplätze zur Verfügung
Carmela Weis ist eine von rund 20 Ehrenamtlichen
in der Bibliothek Großauheim
Computer-Rechercheplätze für die Bibliothek Großauheim
Von Fitzek bis Heidenreich
Mit zwei neuen Computern für die Recherche von Informationen unterstützen die Stadtwerke
Hanau die Bibliothek Großauheim. Damit würdigt das Unternehmen die vorbildliche Arbeit des
Trägervereins, dessen Mitglieder ehrenamtlich für ein wichtiges Kulturangebot sorgen.
Vor rund zehn Jahren taten sich Bürgerinnen und Bürger
in Großauheim zusammen. Sie wollten die Schließung der
örtlichen Bibliothek verhindern. Die Lösung: Sie gründeten
einen Trägerverein und übernahmen die Einrichtung.
Das Konzept funktioniert bis heute. „Wir sind rund
20 Ehrenamtliche, die sich um alles kümmern. Ausleihe,
Beschaffung, Verwaltung, eben alles, was anfällt“, erläutert
Martina Körner, Erste Vorsitzende des Trägervereins.
Die Bibliothek ist im ersten Obergeschoss des Hauses an
der Alten Langgasse 9 untergebracht. Die Stadt stellt die
Räume kostenlos zur Verfügung und überweist dem Trägerverein
einen jährlichen Zuschuss. Spenden und Fördermittel
ermöglichen wichtige Anschaffungen. „Ein Mitglied
in unserem Vereinsvorstand hat ein gutes Gespür
dafür, wen man für eine Spende ansprechen kann“, sagt
Martina Körner. „Als wir neue Computer für unsere Nutzer
brauchten, kamen ihr die Stadtwerke in den Sinn. Und
wir erhielten sofort die Zusage.“ Eine leichte Entscheidung
für Mirco Budeck, Vertriebsleiter der Stadtwerke
Hanau: „Wir unterstützen die Bildung in vielen Bereichen,
besonders von Kindern und Jugendlichen. Da passte die
Anfrage perfekt.“
Aktuelles und breit gefächertes Angebot
Die zwei Rechner können unter anderem von Schulen genutzt
werden. „Wir haben regelmäßig Klassen hier, die
im Rahmen einer Projektwoche bei uns recherchieren. Da
sind natürlich die modernen Computer genau das Richtige“,
erklärt die Vereinsvorsitzende. Überhaupt legt die
Bibliothek auf Aktualität sehr viel Wert. „Wir haben neue
Belletristik wie auch Sachbücher in der Ausleihe – von
Fitzek bis Heidenreich sozusagen. Wir haben auch Spiele,
digital und analog, außerdem DVDs und Zeitschriften. Bei
der Auswahl helfen uns Vorschläge unserer Nutzer. Und
wir sind natürlich in unserem Team auf dem Laufenden.
Außerdem haben wir seit Kurzem eine ‚Bibliothek der
Dinge‘. Da kann man sich Gegenstände für den Alltag ausleihen.
Wir wollen einfach so viel es geht ermöglichen.“
Öffnungszeiten der Bibliothek Großauheim,
Alte Langgasse 9: Dienstag 10–12 Uhr und 15–17 Uhr,
Mittwoch 15–17 Uhr, Donnerstag 15–19 Uhr
eNews | 1.2025
Sponsoring | 3
Termine im
Kundenzentrum
können schnell
und einfach online
gebucht werden
Neuorganisation des Kundenzentrums
Modern und gut erreichbar: das Kundenzentrum
der Stadtwerke im Einkaufszentrum Forum Hanau
Den Fall abschließend behandeln
Das Kundenzentrum der Stadtwerke Hanau arbeitet seit Kurzem mit festen Terminen und einem neuen
Sicherheitskonzept. Vertriebsleiter Mirco Budeck zu den Gründen der Umstellung und dazu, welche Vorteile
diese für die Kunden bietet.
Herr Budeck, das Kundenzentrum
liegt ja sehr zentral im Einkaufszentrum
Forum Hanau. Da ist entsprechend
mit viel Laufkundschaft zu
rechnen, die spontan vorbeischaut.
Das geht nun nicht mehr. Warum?
Wir wollen unsere Kunden besser
zufriedenstellen. Es gehen zwar viele
Menschen täglich ins Einkaufszentrum,
schauen mal hier, mal dort. Zu
uns kommen die Hanauer allerdings
meist ganz gezielt mit einem Anliegen.
Dann kann es passieren, dass
diese Idee an einem Tag sehr viele
haben: Es kommt zu hohen Wartezeiten,
und am Ende kann vielleicht
sogar der Fall gar nicht abschließend
behandelt werden. Das erzeugt natürlich
Frust bei unseren Kunden.
Wie auch bei unseren Mitarbeitenden,
die schließlich auch die Kundenbedürfnisse
erfolgreich erfüllen
wollen. Abgesehen von dem Stress
und dem Zeitdruck angesichts einer
langen Warteschlange.
Wie sieht die Lösung aus?
Wir empfangen unsere Kunden nun
ausschließlich nach Terminvereinbarung.
Sie können sich online einen
Zeitraum aussuchen, montags bis
freitags zwischen 9 und 12 Uhr sowie
13 bis 16 Uhr. Auf der Stadtwerke-
Hanau-Homepage unter dem Stichwort
Kundenservice gibt es dazu
eine Übersicht, welche Termine noch
frei sind. Und die können dann online
ganz einfach gebucht werden. Dort
kann der Kunde auch vermerken,
um was es ihm geht. So können sich
unsere Service-Mitarbeitenden vorbereiten.
Außerdem können wir den
Kunden darüber informieren, was er
zum Termin mitbringen soll. Dadurch
verläuft der Termin schneller und
es wird wahrscheinlicher, dass das
Anliegen des Kunden abschließend
behandelt werden kann. Die Terminvereinbarung
klappt übrigens auch
telefonisch, falls der Kunde das online
nicht machen will oder kann.
Es gibt außerdem ein neues Sicherheitskonzept.
Was soll es bewirken?
Wir hatten einen Vorfall Anfang März.
Es ging um Androhung von Gewalt
gegenüber unseren Mitarbeitenden.
Das darf sich natürlich nicht wiederholen.
Wir verbinden daher die Terminvereinbarung
mit einem Einlass
in das Kundenzentrum durch eine
Sicherheitskraft. Der Kunde zeigt
seinen Termin und ihm wird dann die
Tür geöffnet. Auf diese Weise ergibt
sich ein ganz geordneter und sicherer
Ablauf. Die Anwesenheit einer
Security verstärkt das Sicherheitsgefühl
sowohl des Kunden als auch
unserer Mitarbeitenden.
Wie haben die Kunden bisher auf die
Veränderungen reagiert?
Mit Verständnis. Negative Äußerungen
sind selten und werden oft im Termin
wieder revidiert, weil es gut funktioniert.
Es läuft nun viel ruhiger, und
die meisten Anliegen können wir bereits
im Kundenzentrum erledigen,
wie erhofft. Und auch für die Standardfälle
haben wir die Prozesse im
Kundenservice und der Abrechnung
beschleunigt. Unter anderem mit Hilfe
einer neuen Technik. (Lesen Sie
dazu „‚Emma‘, übernehmen Sie!“.)
stadtwerke-hanau.de/
service/kundenservice
Telefon: 06181 365-1999
4 | Kundenservice
Kognitive Künstliche Intelligenz bei den Stadtwerken Hanau
„Emma, übernehmen Sie!“
Es gibt viele Arbeitsabläufe, die standardisiert sind und sich wiederholen. Und
andere, die wegen ihrer Komplexität speziellen Aufwand und Kenntnis erfordern.
Für diese braucht es erfahrene Experten. Bei Routine-Aufgaben geht es hingegen um
die stets gleiche und präzise Ausführung. Ein Job wie gemacht für „Emma“.
Kunden der Stadtwerke Hanau vertrauen selbstverständlich
darauf, dass ihre Abrechnungen des Verbrauchs
stimmen. Auch im Falle von Zählerwechseln und Umzügen,
Um- und Abmeldungen muss alles korrekt verlaufen
– und möglichst zügig. Dafür arbeiten beim Versorger
zahlreiche kaufmännisch geschulte Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in den Abteilungen Kundenservice und Abrechnung.
Wiederkehrende Prozesse wechseln sich ab mit Aufgaben,
die mehr Zeit erfordern, weil sie mit sehr individuellen
Anforderungen von Kunden zu tun haben. „Um für
die besonderen Fälle Entlastung zu schaffen, wollen wir
für die Routine-Tätigkeiten eine neue Technik einsetzen:
eine sogenannte kognitive Künstliche Intelligenz unter
dem Namen Emma“, erläutert Katja Januschka, Leiterin
Kundenservice.
„Emma“ beigebracht, was sie leisten soll. Denn „Emma“ ist
ein lernendes System und kann von Laien auf spezielle
Aufgaben programmiert werden.
Gute Erfahrungen –
auch beim Standesamt
„Das ist für uns ein ganz großer Vorzug. Ohne umständliche
und kostenträchtige Einschaltung von externen
Dienstleistern können wir die Technik auf unsere Bedürfnisse
zuschneiden“, sagt David Schäffling. Ein weiteres
Argument für „Emma“: Sie ist bereits an anderen Stellen
in der Stadt im Einsatz und hat sich bewährt. Sogar beim
Standesamt – allerdings schließt „Emma“ keine Ehen, sondern
hält sich vornehm im Hintergrund …
Die Menschen entscheiden –
die Maschine arbeitet ab
„Emma“ ist in der Lage, Texte und Zahlen
zu erkennen, sie zu analysieren und
automatisierte Prozesse abzuarbeiten.
Auch kann sie Rechnungen auf Plausibilität
prüfen und den Menschen auf
Unstimmigkeiten hinweisen. „Sie entscheidet
aber nichts“, betont Januschka.
„Das obliegt weiter den Kolleginnen
und Kollegen. Diese bestimmen auch,
ob und wo sie „Emma“ einsetzen.“ In
einem „Aufgabenkorb“ liegen dann die
Jobs, die „Emma“ für die Erledigung zugewiesen
werden.
In einer zweimonatigen Testphase hat
ein Team von sieben Mitarbeitenden
ausprobiert, welche Tätigkeiten am
besten der neuen Technik anvertraut
werden können. Unter der Leitung von
Katja Januschka und dem Leiter Abrechnung,
David Schäffling, haben sie auch
In einem Workshop lernten die
Stadtwerke-Teams Kundenservice und
Abrechnung die KI „Emma“ kennen – und
schätzen
eNews | 1.2025
Kundenservice | 5
Stadtwerke-Geschäftsführerin
Martina Butz (links) und
Barbara Rudolph, Bereichsleiterin
Zentralfunktionen, planen den
Umbau an der Leipziger Straße
Stadtwerke Hanau und Hanau Netz bauen um
„Investition in die Zukunft“
Der Standort der Geschäftsräume an der Leipziger Straße 17 ist in der bis ins Jahr 1848 zurückreichenden
Geschichte der Stadtwerke auf eine Fläche von rund zwei Fußballfeldern gewachsen. Mit neuen Aufgaben
kamen neue Gebäude und Lagerhallen hinzu. Nun sollen manche Gebäude saniert werden, andere abgerissen.
Stadtwerke-Geschäftsführerin Martina Butz und Barbara Rudolph, Bereichsleiterin Zentralfunktionen, zu
Gründen und Einzelheiten des geplanten Umbaus:
Frau Butz, warum muss der Standort der Stadtwerke
Hanau und Hanau Netz modernisiert werden?
Martina Butz: Weil er eben zu großen Teilen nicht mehr
den Anforderungen eines modernen Versorgers genügt.
Stadtwerke und Netzgesellschaft haben sich in den letzten
Jahren enorm weiterentwickelt im Hinblick auf die
Technik, auf die Organisation und auf das Tempo, in dem
viele Maßnahmen umgesetzt werden. Und es wird so anspruchsvoll
weitergehen. Denken Sie nur an die kommunale
Wärmeplanung mit dem Ausbau der Stromnetze und
die mögliche Umstellung auf Wasserstoff. Riesenprojekte,
die nur mit erfahrenen und motivierten Fachkräften zu
bewältigen sein werden. Und diese Fachkräfte benötigen
ein Optimum an zeitgemäßen Arbeitsbedingungen.
Und die sind in manchen Bereichen nicht mehr gegeben?
Das muss man leider so sagen, ja. Gerade im gewerblichtechnischen
Bereich ist sehr viel Luft nach oben, um es
salopp zu formulieren. Deshalb fangen wir dort auch zuallererst
an. Gemeinsam mit Hanau Netz werden wir eine
neue Lagerhalle mit einer zeitgemäßen Logistik bauen,
um die Arbeitsabläufe zu optimieren. Aber auch Werkstatt-,
Büro- und vor allem Sanitärräume der gewerblichen
Mitarbeiter erfahren ein Hauptaugenmerk. Mit den
6 | Stadtwerke Hanau
Abrissarbeiten der alten Fahrzeughalle und der
Stahlhalle sowie eines weiteren Gebäudes starten
wir voraussichtlich Ende des Jahres. Für den Übergang
haben wir eine freie Lagerfläche in Hanau angemietet.
Wichtig ist aber auch: Wir verbessern mit
dem neuen Lagerkonzept die Vorratshaltung – und
den Schutz, denn bisher konnte ein Großteil des
Lagermaterials nur im Freien gelagert werden.
Was passiert mit den anderen Gebäuden?
Barbara Rudolph: Nach Errichtung der Lagerhalle
mit angrenzenden Büro- und Werkstattgebäuden
ist geplant, die beiden Hauptverwaltungsgebäude
energetisch zu sanieren. Das bedeutet unter anderem
wärmedämmende Fenster und Fassaden,
Klimatisierung sowie begrünte Dächer mit Photovoltaik-Anlagen.
Außerdem legen wir großen Wert
auf barrierefreie Arbeitsplätze, Sonnenschutz und
Lärmdämmung insbesondere zur Leipziger Straße.
Bei einem der Verwaltungsgebäude ist vorgesehen,
das bisher kaum zu nutzende Stockwerk direkt
unter dem Dach für weitere Arbeitsplätze herzurichten
und das vorhandene Satteldach durch ein
Flachdach zu ersetzen. Daneben ist geplant, die
zahlreichen Versorgungsleitungen auf dem Gelände
zu prüfen und, wo erforderlich, zu erneuern. Wir
haben hier schließlich nicht nur Büros, Werkstatt
und Lager, sondern auch eine für die Gasversorgung
der Stadt Hanau enorm wichtige Gasdruckregelstation
und Netzübergabestelle auf dem Gelände.
nun einmal in Reichweite vieler bedeutender Hanauer
Firmen. Da gab es in der Vergangenheit
immer mal wieder Interesse an einem Ankauf.
Und vor einigen Jahren kam auch die Idee auf,
alle städtischen Unternehmen auf einem ehemaligen
Militärgelände zu konzentrieren, also auch
die Stadtwerke und Hanau Netz. Keine dieser
Überlegungen wurde aber schließlich ernsthaft
verfolgt. Damit war klar: Wir bleiben hier. Und so
war der Weg frei für Pläne, den Standort für die
Zukunft zu rüsten.
Wir machen uns fit für die kommenden Aufgaben
und attraktiv für die vielen neuen Fachkräfte,
die wir dringend benötigen. Und für uns als
Energiedienstleister und Netzbetreiber steht
Versorgungssicherheit der Bürgerschaft an erster
Stelle. Um dies weiterhin zu gewährleisten
und uns für die kommenden Herausforderungen
zu rüsten, ist es unabdingbar, dass wir unseren
Standort entsprechend ausrichten – eine Investition
in die Zukunft.
Wie wird sich die Sanierung auf die Arbeit auswirken?
Wir wollen für eine flexiblere und zeitgemäßere Arbeitswelt
sorgen. Vorgesehen sind Bereiche, die von
den Mitarbeitenden wechselweise genutzt werden
können, um den Anforderungen an eine moderne Arbeitsumgebung
gerecht zu werden. Unter dem Stichwort
„New Work“ haben wir vor, Rückzugsräume zu
schaffen, aber gleichzeitig auch mehr Gelegenheiten
für Austausch und Begegnungen. Wir haben uns das
bei anderen Unternehmen angesehen und werden
gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden schauen,
was davon bei uns am besten funktioniert. Im Wettbewerb
um die besten Fachkräfte möchten wir in
Zukunft eine angemessene Arbeitsumgebung bieten.
Warum hat man mit dem Umbau nicht schon früher
angefangen?
Martina Butz: Es war lange Zeit nicht klar, ob wir an
diesem Standort bleiben. Unser Grundstück liegt
Beim Umbau ist unter anderem geplant, das Satteldach
des großen Verwaltungsgebäudes (links) durch ein Flachdach
zu ersetzen und das Dachgeschoss auszubauen
eNews | 1.2025 Stadtwerke Hanau | 7
Zwischenbilanz des CO 2-Minderungspfades der Stadtwerke Hanau
Auf einem guten Weg
Vor einem Jahr berichteten die eNews über den Plan der Stadtwerke, ihren Ausstoß an
Treibhausgasen, besonders CO 2, deutlich zu verringern, um bis 2040 klimaneutral zu sein.
Wie sieht es nun damit aus? Was wurde seither erreicht, was steht weiter an?
Keine Rakete,
sondern der
Schornstein für
das neue Gemeinschaftskraftwerk
in Großauheim
„Wir sind auf einem guten Weg“,
sagt Louis Bange zu den Fortschritten
beim CO 2 -Minderungspfad der
Stadtwerke Hanau. Er koordiniert
die Anstrengungen des Versorgers
in Sachen Klimaschutz. Also wie bei
Strom, Wärme, Wasser und Mobilität
der klimaschädliche Ausstoß an
Treibhausgasen reduziert wird. Auch
der eigene Verbrauch von Energie
soll spürbar sinken, und die Stadtwerke
wollen den Klimaschutz in der
Region fördern.
Solarpark Hanau in Betrieb
Zu den Fortschritten zählt Louis Bange
unter anderem den seit Februar
aktiven Solarpark Hanau: „Ein großer
Schritt hin zu unserem Ziel, bis 2030
den Bestand an Photovoltaik-Anlagen
zu vervierfachen. Bei der Installation
solcher Anlagen auf Dächern von
Privathäusern, Unternehmen und öffentlichen
Gebäuden verzeichnen wir
ebenfalls deutlichen Zuwachs. Und
wir planen, auch Mietern in Mehrfamilienhäusern
die Nutzung von
Photovoltaik zu ermöglichen. Dazu
entwickeln wir ein entsprechendes
Produkt.“ Für die vermehrte Stromerzeugung
mit Solaranlagen passt Hanau
Netz die Leitungen kontinuierlich an.
Gemeinschaftskraftwerk
angeschlossen
Im vergangenen Jahr konnten die
Stadtwerke das neue Gemeinschafts-
kraftwerk in Großauheim in einem
aufwendigen Verfahren an das bestehende
Wärmenetz anschließen.
Ferner sanierte das Unternehmen
Fernwärmeleitungen, um Energieverluste
zu verringern. „Noch in diesem
Jahr starten wir mit dem Transformationsplan“,
erläutert Bange. „Es
geht unter anderem darum, die nötige
Temperatur in der Fernwärme zu
senken wie auch den Anteil von Erdgas
in der Erzeugung. Denn unser
CO 2 -Minderungspfad beinhaltet, bis
2040 komplett ohne Erdgas auszukommen.
Dabei ist vor allem an die
Umstellung auf Wasserstoff, aber
auch Biomasse und industrielle Abwärme
gedacht. Eine große Herausforderung.“
8 | Klimaschutz
„Intelligente“ Pumpenregler
im Wasserwerk
Mit der Sanierung und Inbetriebnahme
des Wasserwerks III sind die
Stadtwerke auf ihrem Minderungspfad
ein weiteres Stück vorangekommen.
Durch den erfolgreichen Einsatz
„intelligenter“ Pumpenregler sank der
Stromverbrauch bei gleicher Leistung
um rund ein Viertel. In den nächsten
Jahren wird diese Technik auch in den
anderen Wasserwerken installiert
werden, was den Verbrauch und damit
den Ausstoß von Treibhausgasen
weiter verringert.
Mehr Wallboxen für
Privathäuser
Ein wenig ins Stocken geraten ist der
Ausbau von öffentlichen Lademöglichkeiten
für Elektroautos: „Unser
Plan sah ursprünglich vor, jedes Jahr
mindestens zwei neue Ladepunkte
zu installieren. Jedoch hat sich herausgestellt,
dass es in Hanau derzeit
keinen Bedarf an zusätzlichen
Ladepunkten gibt. Also haben wir
das Projekt zunächst eingestellt. Wir
konzentrieren uns nun darauf, noch
mehr Wallboxen in die Privathäuser
zu bringen. Den Absatz konnten
wir im vergangenen Jahr bereits um
zwölf Prozent steigern“, erklärt der
Nachhaltigkeitskoordinator.
Anteil der Elektroautos im
Fuhrpark wächst
Außerdem wächst der Anteil von
Elektrofahrzeugen im Fuhrpark. Was
den internen Ausstoß von CO 2 reduziert,
ebenso wie die weitere Installation
von Photovoltaik-Anlagen auf
den Dächern der Stadtwerke-Liegenschaften,
zum Beispiel beim Wasserwerk
II. Und im Zuge des geplanten
Umbaus an der Leipziger Straße: Der
führt natürlich auch durch die energetische
Sanierung zu einer deutlichen
Senkung des CO 2 -Ausstoßes.
Alle zwei Jahre 1.000
neue Bäume
Ein zwar nicht allzu großer, aber doch
nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz
war die Pflanzung von 2.000
Eichensetzlingen im Wald Hanau-
Wolfgang. Alle zwei Jahre sollen
1.000 neue Bäume gepflanzt werden.
„Wir sind im ständigen Kontakt
Mit „intelligenter“ Regelung
der Pumpen spart das
Wasserwerk III rund ein Viertel
an Stromverbrauch ein
mit dem Forstamt“, sagt Louis Bange.
„Wir werden auch Projekte in der
Stadt unterstützen zum Erhalt der
Artenvielfalt. Und unsere Gebäude
sollen auf den Dächern neben PV-
Anlagen eine Begrünung bekommen.“
Die Hanauer mitnehmen
Also alles gut auf dem Pfad der CO 2 -
Minderung? „Der Anfang ist gemacht,
und der ist gelungen“, resümiert Bange.
„Sicher wird nicht alles zu hundert
Prozent klappen. Wichtig ist, dass wir
genau zeigen, was funktioniert und
was warum nicht. Das ist schließlich
Neuland für alle. Und dabei nehmen
wir die Hanauer mit. Denn sie müssen
verstehen, warum wir was tun.
Nur so können wir auf deren Unterstützung
hoffen.“
„CO 2 -Fußabdruck“ und Stadtwerke- Initiative Klimaschutz
CO 2
Bevor ein Unternehmen beginnt, seinen Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, muss natürlich erst einmal
erfasst werden: Um welche Mengen geht es? Also welche Menge an Treibhausgasen gibt es in einem Jahr ab und
an welchen Stellen? Diese Bilanz ist unter dem Begriff „CO 2-Fußabdruck“ bekannt. Die Stadtwerke Hanau haben
ihn 2023 zum dritten Mal in Folge für sich ermittelt (stadtwerke-hanau.de/co2-fussabdruck). Dies geschieht
nach einem international anerkannten Standard, und wird von der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energieund
Wasserverwendung (ASEW) überprüft.
Der auf dem CO 2-Fußabdruck basierende CO 2-Minderungspfad (stadtwerke-hanau.de/co2-minderungspfad) wird
laufend von der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz der ASEW geprüft. „Im Zuge der zweiten, offiziellen Prüfung
konnten wir nun nachweisen, dass wir eine jährliche, interne Überprüfung der erarbeiteten Strategie
implementiert haben und die formulierten Ziele und Maßnahmen in einem stetigen Prozess nachverfolgen“,
sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Martina Butz.
„Treibhausgas-Neutralität ist kein Ziel, das man als Unternehmen mal eben im Vorbeigehen realisiert“, betont
Maria Möhner, Projektmanagerin Klimaschutz bei der ASEW. „Es bedarf eines erheblichen Arbeitspensums
über mehrere Jahre hinweg. Dass die Stadtwerke Hanau sich dieser Herausforderung stellen, zeigt, dass Klimaschutz
hier mehr ist als nur ein schönes Wort.“
eNews | 1.2025 Klimaschutz | 9
In voller Montur, mit Schutz für
Arbeiten unter Spannung:
Leitungstechniker Patrick Möser
den Strecke keinesfalls unterbrochen
werden darf. Beispielsweise weil eine
Apotheke oder eine Arztpraxis daran
hängt oder eine Firma mit 24-Stunden-Betrieb.
„Das erledigen entsprechend
ausgebildete und erfahrene
Techniker. Und sie müssen körperlich
und geistig belastbar sein. Unter der
speziellen Schutzausrüstung kann
es schon mal sehr warm werden.
Und die ganze Aktion bedeutet natürlich
einen besonderen Stress. Der
Strom fließt ja weiter, und ein Kurzschluss
ist unbedingt zu vermeiden.“
Gesucht: Leitungstechniker
Kümmerer, Ersthelfer
und Detektiv
Wenn ein Stromnetz gut in Schuss ist und wenig störanfällig, haben die
Leitungstechniker alles richtig gemacht. Sie warten und erneuern die
Leitungen, stellen bei den seltenen Ausfällen die Stromversorgung
schnellstmöglich wieder her und fahnden akribisch nach Störungsursachen.
Kurzum: ein abwechslungsreicher, verantwortungsvoller Job.
Hanau Netz sucht aktuell Verstärkung.
Um es gleich zu sagen: Der Beruf
des Leitungstechnikers ist nicht jedermanns
Sache. „Man muss gern im
Freien arbeiten, auch bei nicht so gutem
Wetter, und die Herausforderung
mögen, spontan tätig werden zu müssen,
auch außerhalb der normalen
Arbeitszeit“, schildert Volker Kreuzer
die besonderen Ansprüche an einen
Leitungstechniker. Kreuzer hat Elektrotechnik
studiert und leitet den Bereich
Bau und Betrieb Netze Strom
bei Hanau Netz. Er führt ein Team
von insgesamt 24 Mitarbeitern, aufgeteilt
in drei Abteilungen. „Eine Stelle
in der Abteilung Leitungstechnik ist
allerdings vakant, und zwei Kollegen
wechseln bald in die Altersteilzeit.
Deshalb benötigen wir in absehbarer
Zeit drei neue Netzmonteure.“
Gutes Arbeitsklima
Die neuen Fachkräfte treffen auf eine
eingespielte Mannschaft. Es gibt klare
Abläufe und Arbeitszeiten, ein gutes
Gehaltsniveau, Sozialleistungen,
einen sicheren Arbeitsplatz – und
ein angenehmes Betriebsklima: „Viele
Mitarbeiter sind auf Empfehlung
durch Kollegen auf uns aufmerksam
geworden. Das zeigt, bei Hanau Netz
funktioniert die Zusammenarbeit“,
betont Kreuzer.
Die Leitungstechniker wechseln Stromkabel
aus, erneuern die Anschlüsse
an Gebäuden und Trafostationen. Es
geht dabei um Montage von Hausanschlüssen
und Kabelverteilern, um Kabelschneiden
und -ziehen in Gräben.
Teilweise unter Spannung, wenn die
Stromversorgung auf der betreffen-
Schnelle Reaktion gefordert
Diese Herausforderung macht den
Beruf buchstäblich spannend. Wie
auch die schnelle Reparatur bei einer
Versorgungsunterbrechung. Da wird
dann mit mobilen Verteilerschränken
die Verbindung provisorisch wiederhergestellt.
Bis eine in gewisser Weise
detektivische Suche den genauen
Ort des Kabelfehlers herausfindet
und dort dann die Leitung instandgesetzt
wird. „Der Leitungstechniker
ist sozusagen Ersthelfer bei einer
Störung“, sagt Volker Kreuzer. „Er
prüft als Erster die Lage, untersucht
die Sicherungen, ersetzt beschädigte
und schaut, ob damit schon das Problem
zunächst behoben ist.“
Rufbereitschaft für alle Fälle
Für Fälle außerhalb der normalen
Arbeitszeiten gibt es bei Hanau Netz
die Rufbereitschaft. „Das geht reihum,
vom Ende der Arbeit am Nachmittag
bis zum nächsten Morgen“, erläutert
der Bereichsleiter. Allzu oft wird die
Rufbereitschaft bei Hanau Netz jedoch
nicht aktiviert: Nur durchschnittlich
rund vier Minuten fiel 2023 in der
Stadt der Strom aus. Die entsprechenden
Daten für ganz Deutschland:
knapp 13 Minuten. Und die liegen
schon im internationalen Vergleich
hervorragend. Aber keine Sorge –
langweilig wird es als Leitungstechniker
bei Hanau Netz auch sonst nicht.
10 | Karriere
Gesucht: Rohrnetzmonteur
Dicht halten
Durch Hanau ziehen sich 329 Kilometer Gas- und 368
Kilometer Wasserleitungen. Sie bestehen aus Stahl, Guss oder
Kunststoff, liegen in der Erde und sollten dicht sein. Damit
weder Gas ausströmt noch Wasser verloren geht, pflegt und
repariert Hanau Netz die Verbindungen. Rohrnetzmonteure
nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Ein paar mehr von ihnen
könnte Hanau Netz gerade gut gebrauchen.
Haben Sie Interesse,
bei Hanau Netz als
Leitungstechniker oder
Rohrnetzmonteur
anzufangen? Mehr Informationen
zur Bewerbung unter
hanau-netz.de/karriere/
angebote
Sicher, die Arbeit ist stellenweise anstrengend. Schließlich
geht es um große Rohre, um Tätigkeiten in einem Graben,
um Bücken und Heben. Gefordert sind auch penible Dokumentation
der Prozesse via App, eine präzise Prüfung
auf Dichtigkeit der Leitungen und die sorgfältige Suche
nach etwaigen Leckagen.
Talentfrage Schweißen
„Dafür bringen gelernte Rohrnetzbauer, Heizungsmonteure
oder Gas- und Wasserinstallateure schon eine Menge
mit. Was fehlt, lernen sie bei uns“, sagt Manfred Staab,
Abteilungsleiter Bau und Betrieb Gas und Wasser bei Hanau
Netz. „Aber was ich immer wieder in meiner langjährigen
Tätigkeit erlebt habe: Für das Verschweißen von Stahlrohren
haben manche ein Talent, und manche tun sich
damit schwer.“ Staab meint damit die „saubere Naht“. „Die
bestandene Schweißprüfung ist das eine, die Praxis und
das Händchen dafür das andere.“ Beim Verschweißen von
Kunststoffrohren unterstützt ein Computer sogar die Arbeit.
„Doch handwerkliches Geschick bleibt erforderlich.“
Was die Angelegenheit für die mit Talent natürlich spannend
und attraktiv macht. Für die anderen bleibt jedoch
genug zu tun. Denn der Job des Rohrnetzmonteurs erschöpft
sich nicht mit dem Schweißen. Bei einem erforderlichen
Austausch von Leitungen muss der Tiefbau für
das Ausheben organisiert werden, die Anrainer sind zu informieren,
die Arbeitsteilung im Team ist zu besprechen.
Außerdem geht es um die Wartung der Absperrschieber
im Gasnetz und die Prüfung der Wasserschieber-Schächte
sowie um die Erfassung und Aktualisierung der Daten.
ppm, also ein Teil auf eine Million Teile. Das sind so geringe
Mengen, da besteht weder für den Gasspürer noch
die Bevölkerung Gefahr“, erläutert Manfred Staab. Beim
Wasser kommt eine akustische Lecksuche zum Einsatz.
In beiden Fällen übernehmen Rohrnetzmonteure diese
Aufgabe. Und wie die Kollegen Leitungstechniker auf
der Stromseite halten sie sich abwechselnd in Rufbereitschaft.
Damit egal zu welcher Zeit sofort eine Störung
beseitigt werden kann.
„Der Rohrnetzmonteur von heute arbeitet natürlich auch
mit digitaler Technik und verfügt über viele weitere Hilfen.
In den 1990er-Jahren benötigten wir noch 45 Kollegen,
um unser Rohrnetz zu betreuen", erinnert sich der
Abteilungsleiter. „Jetzt genügen 20 Monteure im Team.
Und das bei gewachsenem Netz.“
Eine Frage von richtiger
Technik, aber auch Talent:
das Verschweißen von
Rohren
Leckagen aufspüren
Bei einer spontanen Störung kommt hinzu: Wo liegt das
Leck? Gasspürer rücken aus mit speziellen „Teppichsonden“,
die kleinste Mengen, die aus dem Boden entweichen,
erkennen. „Da bewegen wir uns in dem Bereich
eNews | 1.2025 Karriere | 11
– An alle Haushalte –
Logik gefordert
Gewinnspiel | Alle Antworten in den waagerechten Zeilen des
Rätsels ergeben das Lösungswort in der Mittelspalte, bei dem
der erste und der letzte Buchstabe schon vorgegeben sind.
1. Pfad, Straße
2. Plan, Übersicht
3. Musikinstrument
4. Sehr häufig, oft
5. Persönliches Fürwort
1
2
3
4
5
S
Ein märchenhafter
Gewinn
Unser Preisrätsel bietet den Gewinnern
nicht nur die märchenhafte Aussicht auf
einen guten Handel. Sie unterstützen
gleichzeitig die lokalen Geschäfte und die
Gastronomie. Wer rechtzeitig die richtige
Lösung einsendet, kann sich einen
von fünf „Grimmschecks“ im Wert von
15 Euro sichern. So genießen Sie Hanau
rundum: Der beliebte Einkaufsgutschein
kann bei rund 150 Kooperationspartnern
eingelöst werden. Ob für Mode, Schmuck,
Kunst und Dekoration, Freizeit oder den
täglichen Bedarf, bei einem Besuch im
Café oder Restaurant – eine Liste der teilnehmenden
Geschäfte und Betriebe und
zusätzliche Informationen gibt es unter:
E
www.grimmscheck-hanau.de
Lösungswort:
S
Lösung | Schicken Sie das Lösungswort in einer E-Mail an
raetsel@stadtwerke-hanau.de, Betreff: Rätsel eNews.
Einsendeschluss: 20. Juni 2025
Preis | Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösung verlosen
wir fünfmal je einen „Grimmscheck“ im Wert von 15 Euro.
Viel Glück!
E
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Stadtwerke Hanau GmbH
und der Hanau Netz GmbH sowie ihre Angehörigen sind von der Teilnahme
ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Die Gewinner werden schriftlich
benachrichtigt. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie unter
www.stadtwerke-hanau.de/blog/artikel.
Besuchen Sie uns auf Instagram, Facebook oder LinkedIn:
www.instagram.com/stadtwerke_hanau/
www.facebook.com/Stadtwerke.Hanau
www.de.linkedin.com/company/
stadtwerke-hanau-gmbh
Soweit in diesem Magazin das generische Maskulinum bei
Personengruppen verwendet wurde, ist dies geschlechtsneutral
gemeint und umfasst sowohl maskuline als auch
feminine Personen und zudem alle diversen Menschen.
12 | Gewinnspiel