14. Mai 2025
- STEK 4.08 bringt fixen Umweltschutz in Stadtentwicklung - Gastro-Test: Senf & Söhne im "Steirer" - BusBahnBim ist jetzt interaktiv - Gratis Psychoanalyse im Park
- STEK 4.08 bringt fixen Umweltschutz in Stadtentwicklung
- Gastro-Test: Senf & Söhne im "Steirer"
- BusBahnBim ist jetzt interaktiv
- Gratis Psychoanalyse im Park
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Grazer14. MAI 2025, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
21°
Morgen starten
wir noch
mit viel Sonne
in den Tag. Am
Nachmittag ziehen
Wolken auf. Es sollte aber
trocken bleiben. Max. 21 Grad.
Digitale Öffis
Verkehrsverbund und Land haben heute
die BusBahnBim Erlebniswelt mit
Drohnenbildern gezeigt. 5
Analoge Psychoanalyse
Das Gesundheitsamt der Stadt Graz
lädt wieder zur gratis Psychoanalyse im
Augarten und auf der Uni ein. 5
STEK 4.08
Umweltfreundlichkeit
in Stadtentwicklung
verankert
GETTY, RESCH, STADT GRAZ
Nachhaltig. Das Stadtentwicklungskonzept (STEK) 4.08 wurde in Kraft gesetzt. Es verankert verbindlich Maßnahmen zum Umweltschutz und der
Klimafreundlichkeit im Grazer Stadtgebiet. So ist künftig bei Neubauten eine verpflichtende Quote an Grünraum zu realisieren und vieles mehr. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 14. MAI 2025
Kurt Jungwirth ist mit 95 Jahren
in Graz gestorben. STADT GRAZ/FISCHER
Trauer um Kurt
Jungwirth groß
■ Die Steirische Politik trauert
um Landeshauptmann-Stellvertreter
a.D. Kurt Jungwirth.
Er ist in der Nacht im Alter von
95 Jahren verstorben. Von 1970
bis 1991 war Jungwirth Mitglied
der Landesregierung in der
Steiermark, ab 1985 als Landeshauptmann-Stellvertreter
von
Josef Krainer. Als Präsident
des „steirischen herbst“ von
1976 bis 2006 sowie als Präsident
des Trägervereins der Styriarte
prägte er über Jahrzehnte
die kulturpolitische Landschaft
der Steiermark. „Die Nachricht
vom Tod Kurt Jungwirths macht
mich zutiefst betroffen. Mit ihm
verliert die Steiermark einen
Ermöglicher im besten Sinne –
jemanden, der die Kulturpolitik
über Jahrzehnte entscheidend
mitgestaltete“, meint LH-Stv.
Manuela Khom von der ÖVP.
Auch Kulturlandesrat Karlheinz
Kornhäusl, er war unter
Jungwirth Generalsekretär des
Akademikerbundes, trauert
um einen Freund, Vorbild und
Mentor: „Mit dem Tod von Professor
Kurt Jungwirth trauern
wir um einen großen steirischen
Lehrer des Humanismus.
Er war als Mensch und Politiker
für viele, so auch für mich, ein
großes Vorbild.“ Auch abseits
seiner Partei, der ÖVP, gibt es
Reaktionen. Bürgermeisterin
Elke Kahr: „Kurt Jungwirth
hat als Kulturpolitiker einen
großen Anteil daran, dass die
Landeshauptstadt weltoffener
geworden ist. Sein Tod ist ein
schmerzlicher Verlust.“ Auch
LH Mario Kunasek meint:
„Das Land Steiermark wird
Kurt Jungwirth als großen Sohn
seiner Heimat stets in ehrender
und wertschätzender Erinnerung
behalten.“
STEK 4.08
Umweltschutz in
Stadtentwicklung
verankert
Mit dem Wirksamwerden der 8. Änderung des Stadtentwicklungskonzepts (STEK) setzt die Stadt Graz neue Maßstäbe für
eine klimafreundliche, nachhaltige und widerstandsfähige Stadtentwicklung - verbindlich.
SYMBOLBILD/GETTY
TOP. Seit dem 8. Mai ist es offiziell: Mit dem Wirksamwerden der 8. Änderung
des Stadtentwicklungskonzepts setzt Graz neue Maßstäbe für eine
klimafreundliche, nachhaltige und widerstandsfähige Stadtentwicklung.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Was auf den ersten Blick
technisch klingt, ist in
Wahrheit ein zentraler
Hebel, um die Lebensqualität
der Stadt langfristig zu sichern –
für heutige wie kommende Generationen.
Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner betont: „Mit
dem Inkrafttreten des STEK 4.08
beginnt ein neues Kapitel für die
Stadtentwicklung in Graz. Klimaschutz
ist jetzt verbindlicher
Teil unserer Planungsgrundlagen
– das ist ein starkes Zeichen
für unsere Zukunft. Wir bremsen
die willkürliche Verbauung,
schützen wertvolle Grünräume
und machen unsere Stadt widerstandsfähiger
gegen Extremwetter.
Mein Dank gilt allen, die
diesen mutigen, vorausschauenden
Weg mittragen.“
Graz wächst und stellt sich aktiv
den Herausforderungen der
Klimakrise und des Klimawandels.
Mit diesem Wachstum stei-
gen auch die Anforderungen an
Stadtplanung, Infrastruktur und
Klimaanpassung. Das überarbeitete
Konzept ermöglicht weiterhin
maßvolles Wachstum, konzentriert
auf gut erschlos- sene Lagen
mit vorhandener Infrastruktur.
Der Fokus liegt klar auf Nachverdichtung
statt Zersiedelung: weniger
neue Bauflä- chen auf der
grünen Wiese, mehr Nutzung von
Baulücken, kompaktere Bebauung
und eine gezielte Umnutzung
bestehender Flächen, z. B. ehemaliger
Gewerbeareale.
Was ist neu
Die wichtigsten Neuerungen:
- Stärkung des Grüngürtels: Bestehende
Grünräume bleiben
geschützt. Bauen ist dort nur
in Ausnahmefällen und unter
strengen Auflagen erlaubt.
- Klimawälder & Inselwälder:
Der gezielte Ausbau innerstädtischer
Waldflächen unterstützt
Frischluftzufuhr, Artenvielfalt
und Klimaschutz.
- Grünflächenfaktor bei Neu-
bauten: Künftig ist ein verpflichtender
Mindestanteil an
Grünflächen bei Bauprojek- ten
vorgeschrieben.
- Dachbegrünung & Photovoltaik:
Neue Flachdächer ab 60 m²
müssen begrünt und – wo möglich
– mit Photovoltaik kombiniert
werden.
- Boden & Wasser: Maßnahmen
zur Entsiegelung, Schutz des
Grundwassers und zum Regenwasserrückhalt
wer- den verbindlich
vorgeschrieben
- Hochwasserschutz: In Gefahrenzonen
wird Bauland rückgewidmet.
Neue Bauten in Hanglagen
brauchen ein umfassendes
Konzept zur Wasserableitung.
- Genauere Prüfung bei Neuausweisungen:
Insbesondere
in Hanglagen wird künftig das
Oberflächen- und Hangwasser
detaillierter geprüft.
- Neue Fließpfad- und Versickerungskarte.
- Materialvorgaben und helle
Farben: Diese tragen zur Reduktion
von Hitzeinseln bei.
14. MAI 2025 www.grazer.at
graz 3
Wohnen, Schulbau und Rad-Raser
BRISANT. Im morgigen Gemeinderat werden Millionen-Investitionen für den Schulbau beschlossen.
Heiße Diskussionen werden um den Mobilitätsplan, Gemeindewohnungen und die Radfahrer erwartet.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Tagesordnung des
morgigen Gemeinderats
läßt sich grob mit „Verkehr
und Schulausbau“ zusammenfassen.
Gleich vier große
Schulbauprojekte werden beschlossen:
neben der Neuerrichtung
der VS Graz-Fischerau (42
Millionen Euro) und der Sanierung
der Schulen Am Fröbelpark
(1,9 Millionen Euro) und St. Leonhard
(3,5 Millionen), steht die
Freigabe von 32,8 Millionen Euro
für den Bau der neuen Sportmittelschule
in Eggenberg an.
Umstritten
Weitaus umstrittener ist der
Mobilitätsplan 2040, der ebenfalls
beschlossen wird. Bereits
im Vorfeld kündigte Verkehrs-
landesrätin Claudia Holzer an,
mit weiten Teilen des Papiers
nicht mitgehen zu wollen. Auch
die ÖVP hat angekündigt, dem
Plan nicht zuzustimmen. Ganz
im Gegenteil: die Schwarzen
werden den ursprünglichen Vergabeprozess
der Mobilitäsplan-
Erstellung inklusive Gremiums-
Mitgliedern hinterfragen.
Weiters werden die „rasenden
Radler“ in der Innenstadt gleich
zwei Mal thematisiert. FPÖ-Gemeinderat
Günter Wagner fordert
ein Fahrverbot in der Schmiedgasse,
während Mandatar Mario Eustacchio
kritisiert, dass die Radfahrer
diverse Fahrvebote in Graz
unter anderem in der Herrengasse,
der Sporgasse, der Färbergasse
und seit geraumer Zeit auch am
Franziskanerplatz schlicht und
einfach ignorieren, ohne, dass dies
exekutiert wird.
Im Gemeinderatssaal wird es morgen wieder hoch hergehen.
Auch die günstigen Mietpreise
der Gemeindewohnungen werden
abermals thematisiert. Nachdem
das Thema Bürgermeisterin
Elke Kahr schon im letzten Gemeinderat
die Zornesröte ins Gesicht
trieb, reitet die ÖVP morgen
gleich noch einmal drauf herum
und will die Verträge in Gemeindewohnungen
zum Einen befristen
und zum Anderen ans Einkommen
koppeln.
KK
4 graz
www.grazer.at 14. MAI 2025
Senf & Söhne im „Steirer“
Der Umbau ist gelungen.
Das Senf & Söhne
bietet ein gemütliches
Ambiente und herrliche
Kulinarik mit italienischem
Flair. KK (4)
KULINARIK. Mit Senf & Söhne startet „Der Steirer“ ein zweites kulinarisches Konzept. Nach dem
behutsamen Umbau erwartet die Gäste eine Portion Italien. Südliches Stehbar-Flair inklusive.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Eines gleich vorweg, im Restaurant
„Der Steirer“ bleibt
alles wie gehabt. Alle Fans
der guten steirischen Küche kommen
hier weiterhin auf ihre Kosten.
Der ehemalige Shop Bereich
wurde sanft umgestaltet und
erstrahlt nun unter dem Namen
Senf & Söhne in einem neuen
sehr gemütlichen Glanz, der an
ein wenig an ein K&K Kaffeehaus
erinnert. Optisches Highlight ist
der feuerrote Fiat Cinquecento.
Neue Kulinarik
Kulinarisch orientiert man sich
im Senf & Söhne an der steirischen
Gastlichkeit und Geselligkeit
gepaart mit italienischem
Flair. Geboten werden Cotechino,
Rindszunge und Porcina
aber auch Gulasch und Krainer.
Bei unserem Besuch durften wir
einen kleine Auszug der Speisekarte
verkosten. Darunter waren
Krainer, Zunge, Schweinsbraten,
Schinken und Cotechino.
Serviert wurde das ganze mit
Senf und den Söhnen in Form
von Essiggurkerl. Auch der Kren
durfte nicht fehlen. Das Fleisch
war herrlich saftig und die Krainer
und die Cotechino hatten
eine feine Konsistenz und waren
herrlich abgeschmeckt. Das
Ganze erinnert ein wenig an
eine warme Osterjause. Etwas,
was eigentlich immer schmeckt.
Dazu gibt es frisches Brot und
knusprige Semmeln. Auch der
Prosecco und das Bier schmecken.
Geöffnet ist Senf & Söhne
von Donnerstag bis Samstag von
10 bis 17 Uhr. Wir kommen sicher
wieder.
Eine herrliche Auswahl an verschiedenen
Fleischsorten mit Senf & Kren.
An der Stehtheke kann man sich aussuchen
wonach es einem Gelüstet.
Die Gäste haben im Senf & Söhne die
Qual der (Fleisch-)Wahl.
Astrid und Florian Weitzer vor dem
Senf & Söhne. FLORIAN WEITZER HOTELS & RESTAURANTS
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
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2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner
(0664 80 666 6694), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.606 (Der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2024) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
14. MAI 2025 www.grazer.at
graz 5
Interaktive Öffi-Information
SPANNEND. Mit der BusBahnBim Erlebniswelt erweitert der Verkehrsverbund Steiermark sein Informationsangebot
und will mit dem interaktiven Erlebnis neue Zielgruppen in die Öffis locken.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Wer von A nach B kommen
will, hat oft nur die
Auswahl eine schnöde
und technische Fahrplanauskunft
zu bemühen. Wichtig, ja,
aber nicht schön. Das will der
Verkehrsverbund Steiermark mit
Unterstützung des Landes Steiermark
ändern und bietet mit
der BusBahnBim Erlebniswelt
eine interaktive Reise, die nicht
nur Öffis, sondern auch Wahrzeichen
und Interessante Ausflugsziele
zeigt.
Drohnenflug
Mittels Drohenaufnahmen sind
derzeit sieben Regionen zu bereisen.
In Graz-Umgebung das
Schocklland und Premstätten.
Aus der Höhe kann man sich die
Linienführung von Buslinien anzeigen
lassen und zu spannenden
Orten direkt hin navigieren. Für
die Haltestellen gibt es eine Echtzeitanzeige,
eine Kooperation mit
der Stieermark-Card zeigt Orte
mit Ermäßigungen und Kooperationen
mit derselben an. Derzeit
sind sieben Regionen verfügbar,
heuer sollen noch zwei dazukommen.
Ob Graz als Stadt mitmacht
ist unsicher und unwahrscheinlich,
da so eine Darstellung den
Rahmen sprengen würde.
Verkehrslandesrätin Claudia
Holzer betont, dass mit diesem
Angebot auch Ausflügler und
Wanderer auf Öffis umsteigen
könnten und dies eines der Ziele
des Angebots ist. Aber natürlich
soll und darf jeder hineinschauen.
Infos: www.verbundlinie.at/
busbahnbimerlebniswelt/
LR Claudia Holzer, Bernhard Breid, Leiter Referat Öffentlicher Verkehr, Peter
Gspaltl, Geschäftsführer Verkehrsverbund Steiermark (v.l.).
LAND/RESCH
Psycho-Sitzungen im Park
WICHTIG. „Du bist nicht allein“ bietet kostenlose psychologische Beratungen im Augarten an. Das
Angebot startet am 17. Mai. Am 24. Mai gibt es bei der Universitätsbibliothek dasselbe Angebot.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Psychische Probleme sind
noch immer ein Tabuthema.
Die Stadt Graz will das
ändern. Mit der Kampagne „Du
bist nicht allein“ setzt das Gesundheitsamt
Graz gemeinsam
mit vielen Partnern seit Jahren
ein klares Zeichen für mehr Mut
über seelische Belastungen zu
sprechen. Dabei geht es nicht
nur um Worte, sondern um
konkrete, niederschwellige Angebote,
die den Zugang zu Hilfe
erleichtern.
Eines dieser Angebote heißt
„Psychoanalyse im Park“ und
startet am 17. Mai im Augarten.
Eine Woche später, am 24. Mai,
gibt es auch bei der Universitätsbibliothek
Graz die Möglichkeit,
ohne Voranmeldung und kos-
tenlos eine Sprechstunde in Anspruch
zu nehmen. Jeweils von
11 bis 13 Uhr.
Raum schafen
„Oft ist es ein Tabu, über die eigene
seelische Gesundheit zu
sprechen. Mit „Psychoanalyse
im Park“ wird Raum geschaffen,
in dem Menschen einfach Platz
nehmen und reden können – anonym,
respektvoll, auf Augenhöhe.
Wer spricht, wird gehört“,
erklärt Gesundheitsstadtrat Robert
Krotzer.
Die Projektleiterin Ruth Neumeister
beschreibt das Angebot:
„Wir bieten unser psychoanalytisch-psychotherapeutisches
Zuhören,
unsere Aufmerksamkeit,
Mitdenken, unsere Kompetenz
an. Man kann einfach auch mal
ausprobieren. Es ist ein ernstgemeinter
Beitrag.“
„Psychoanalyse im Park“ startet am 17. Mai im Augarten.
DU BIST NICHT ALLEIN
14. MAI 2025 www.grazer.at
graz 7
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Brand auf einem
Firmengelände
■ Am Dienstagnachmittag,
dem 13. Mai, wurden die Freiwillige
Feuerwehr Peggau und
die Betriebsfeuerwehr Zuser
zu einem Firmengelände eines
Entsorgungsunternehmens im
Industriegebiet Peggau in der
Wilhelm-Jentsch-Straße gerufen.
Dort löste die Brandmeldeanlage
einen Alarm aus. Im
Bereich eines Lagerplatzes für
PVC-Materialien kam es aus einer
noch unbekannten Ursache
zu einem Brand mit einer sehr
starken Rauchentwicklung. Sie
war so stark, dass zusätzlich die
Feuerwehren Deutschfeistritz
und Friesach-Wörth nachalarmiert
wurden. Bevor die Freiwillige
Feuerwehr Peggau eintraf,
Am Dienstag in der Früh fuhr eine Frau aus Graz-Umgebung auf ein stehendes
Motorrad auf. Der Fahrer wurde in das UKH Graz eingeliefert. STREET VIEW
gelang es der Betriebsfeuerwehr
Zuser, das Feuer unter Kontrolle
zu bringen, sodass die zusätzlichen
Einsatzkräfte aus Deutschfeistritz
und Friesach-Wörth storniert
werden konnten. Weitere
Nachlöscharbeiten übernahm
die Betriebsfeuerwehr Zuser,
weshalb die Freiwillige Feuerwehr
Peggau nach 45 Minuten
den Einsatzort verlassen, wieder
einrücken und schließlich die
Einsatzbereitschaft wiederherstellen
konnte.
Raaba: Baby wurde
aus Auto befreit
■ Am Montag, dem 12. Mai,
wurde die Freiwillige Feuerwehr
Raaba gemeinsam mit der Freiwilligen
Feuerwehr Grambach
zu einer Menschenrettung aus
einem PKW in die Dr. Ritter Straße/Johann
Puch Weg in Raaba
gerufen. Als die Mutter ihr drei
Monate altes Kind im Fahrzeug
aus dem Kindersitz in eine Trage
umpacken wollte, versperrte
sich das Auto von selbst, allerdings
lag der Fahrzeugschlüssel
noch in dem PKW. Der Einsatz
dauerte nur wenige Minuten.
Es wurde ein Zugang durch eine
Seitenscheibe geschaffen. Das
Kind konnte befreit und der
Mutter übergeben werden.
Motorradlenker
leicht verletzt
■ Am Dienstag, dem 13. Mai,
war ein 28-Jähriger mit seinem
Motorrad von Judendorf kommend
in Gratwein unterwegs.
Der Motorradfahrer wollte nach
links auf den Bahnhofplatz einbiegen,
weshalb er das Zweirad
verkehrsbedingt halten musste.
Eine nachkommende 28-jährige
PKW-Lenkerin dürfte das Haltemanöver
des Motorradfahrers
zu spät gesehen haben, weshalb
sie beinahe ungebremst auf das
Motorrad auffuhr. Es wurde einige
Meter weiter geschleudert.
Der Fahrer wurde mit leichten
Verletzungen in das UKH Graz
eingeliefert. Beide Lenker waren
nüchtern.
Endspurt für die Neutorlinie!ANZEIGE
Finale Bauarbeiten auf der neuen Straßenbahnstrecke von Mai bis September 2025.
Nach der Fertigstellung
der Neutorgasse und
der Tegetthoffbrücke im
Vorjahr im Rahmen der Innenstadtentlastung
finden derzeit
die finalen Bauarbeiten auf
der neuen Straßenbahnstrecke
statt. Für die Anbindung
der Gleise von der Vorbeckgasse
an die Annenstraße ist
ein Schienenersatzverkehr für
die Linien 1, 4, 6 und 7 ab
dem Jakominiplatz von Mai
bis September notwendig. Mit
Ende November wird die Neutorlinie
dann ihren Betrieb aufnehmen.
Der Schienenersatzverkehr
in Phasen
Phase 1 (3. bis 23. Mai): Die
westliche Weichenanlage der
Straßenbahn zur Remise 3
wird erneuert. Daher werden
für die Straßenbahnlinien 4
und 7 ab der Haltestelle Laudongasse
die Ersatzbuslinien
E4 nach Reininghaus und E7
nach Wetzelsdorf eingerichtet.
Phase 2 (24. Mai bis 4. Juli):
Die Baustellen der Phasen 2
und 3 erfordern einen Schienenersatzverkehr
für die Linien
1, 4, 6 und 7 mit den Ersatzbuslinien
E1 und E6. Die
Linien E1 und E6 starten am
Jakominiplatz zu den Bushaltestellen
am Hauptbahnhof und
weiter zur Alten Poststraße. Ab
hier teilen sich die Ersatzbuslinien:
Die E1 fährt weiter nach
Eggenberg/UKH und die E6
zur Smart City. Die Straßen-
bahnlinien 4 und 7 fahren
ab Alte Poststraße nach Reininghaus
bzw. Wetzelsdorf.
Phase 3 (5. Juli bis 7.
September): In der dritten
Bauphase kann die Straßenbahnhaltestelle
am
Hauptbahnhof wieder bedient
werden.
Infos und Kontakt
● Großräumiger
Schienenersatzverkehr
im Grazer Westen:
Von 24. Mai bis 7.
September fahren die
Ersatzbuslinien E1 und
E6 für die Straßenbahnen
1, 4, 6 und 7 ab
Jakominiplatz
● Fragen? Infos zu den
Baustellen und zum
Schienenersatzverkehr
unter holding-graz.at/
grazbautaus oder unter
0316/887-4224 (täglich
von 7 bis 17 Uhr)
8 graz
www.grazer.at 14. MAI 2025
Neues Gesundheitszentrum
VERSICHERT. Am Campus Wirtschaft der WKO entsteht derzeit das neue Geseundheitszentrum der
Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS). Die Eröffnung ist für Anfang 2027 geplant.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Das neue Gesundheitszentrum
entsteht am Campus
Wirtschaft der WKO in
Graz und soll den SVS-Versicherten
die Möglichkeit eine allumfassenden
Gesundheitsvorsorge bieten.
„Wir wollen unseren 210.000
Versicherten die Möglichkeit zur
Prävention bieten. Jeden Euro
den wir hier investieren rechnet
sich“, so Peter Lehner, Obmann
der SVS, bei der Präsentation des
neuen Gebäudes.
Vorsorge
Wie wichtig die Vorsorge für Unternehmer
ist, weiß auch Gesundheitslandesrat
Karlheinz
Kornhäusl, dessen Vater Unternehmer
ist: „Ich habe mehrere
Gründe mich heute zu freuen,
das hier dieses Zentrum entsteht:
als Arzt, als Landesrat und
als Sohn bzw. Enkel eines Unternehmers.“
Auch WKO-Präsident
Josef Herk zeigt sich stolz, was
auf „seinem“ Areal entsteht: „Wir
setzen damit ein starkes Zeichen
für mehr Eigenverantwortung
in der Gesundheitsvorsorge.“
Betrieben wird das Zentrum
zukünftig von den Barmherzigen
Brüdern und der Vinzenz
Gruppe. Oliver Szmej, Direktor
Barmherzigen Brüder KH Graz
und Michael Heinisch, Vorsitzender
der Vinzenz Gruppe betonten
beide ebenfalls, wie wichtig
zukünftig die Vorsorge sein
wird. Das Gesundheitszentrum
wird 1400 Quadratmeter umfassen
und zahlreiche Fachgebiete
abdecken. Die Eröffnung ist für
2027 geplant.
Michael Heinisch, Josef Herk, Peter Lehner, Karlheinz Kornhäusl und Oliver
Szmej (v.l.) vor dem künftigen Gesundheitszentrum für Selbständige. FISCHER
Summer
in the City
im Viertel 4
PRESENTED BY
Mariahilferplatz
Kaiser-Franz-Josef-Kai
Sackstraße
Karmelite
Hofgasse
Fr
Sackstraße
Sporgasse
Lendkai
Hauptplatz
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Neutorgasse
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Die Summerlounge im
Joanneumsviertel
ab 15. Mai immer
Di – Sa ab 15:15 Uhr
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15. Mai ’25
15:15 Uhr
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Griesgasse
Nikolaiplatz
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Hofer-
Platz
Neutorgasse
Kalchberggasse
Landhausgasse
Wir
sehen
uns
hier!
Raubergasse
Herrengasse
Kaiserfeldgasse
14. MAI 2025 www.grazer.at
graz 9
Perchtold verkündet Ende
SCHLUSSSTRICH. Marco Perchtold, GAK-Kapitän, beendet mit dem Ende der aktuellen Saison seine
Karriere als aktiver Fußballspieler. Perchtold absolvierte 259 Pflichtspiele für den Grazer Verein.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Mit Ende der aktuellen
Saison beendet Marco
Perchtold, der Kapitän
des GAK, seine Karriere als
Profifußballer. Der 36-jährige
Grazer absolvierte insgesamt 259
Pflichtspiele für den GAK. Hinzu
kommen weitere Einsätze im
Profi- und Amateurbereich. Er
spielte unter anderem für den
Regionalligisten Pasching, mit
dem er den ÖFB-Cup 2013 gewann,
und für den Bundesliga-
Dritten SV Grödig in der Saison
2013/14. Mit dem GAK feierte
er Meistertitel in der steirischen
Landesliga, Regionalliga Mitte
sowie der 2. Liga und war
am sportlichen Wiederaufstieg
des Traditionsvereins beteiligt.
Perchtold spielte für das U20-
Nationalteam. Er arbeitete mit
Trainern wie Peter Stöger, Adi
Hütter und Karl Daxbacher.
Marco Perchtold fungierte als
Führungsspieler, Integrationsfigur
und Identifikationsperson.
Zufrieden
„Ich blicke auf eine wunderschöne
Karriere zurück – mit vielen
Emotionen und besonderen
Momenten, auf die ich sehr stolz
bin. Besonders dankbar bin ich
dafür, von schweren Verletzungen
verschont geblieben zu sein.
Aktuell spüre ich noch nicht,
dass eine Last von mir abfällt –
ich bin weiterhin voll im Wettkampf-
und Meisterschaftsmodus
und weiß genau, worum es
geht. Genau dieser Moment gibt
uns noch einmal einen positiven
Schub nach vorne“, resümiert
Perchtold.
Marco Perchtold beendet seine Karriere beim GAK mit Saisonende.
GEPA
Easy ist ruhig
und gemütlich Grazer
Pfoten
Als Symbol des Friedens wurde heute nahe dem Kindermuseum
„FRieda&freD“ im Augarten Graz ein Kaki-Baum gepflanzt. STADT GRAZ/FISCHER (2)
Die Kaki aus Nagasaki
■ Als Symbol des Friedens wurde
heute, initiiert von der Initiative
„Kaki Tree for Europe“
und unterstützt von der Stadt
Graz, anlässlich des 80. Jahrestages
des Atombomenabwurfes
auf Nagasaki ein Kaki-Baum
gepflanzt.
1945 hat wie durch ein Wunder
ein Kaki-Baum den Atombombemabwurf
in Nagasaki überlebt.
Aus den Samen seiner Früchte
wurden neue Bäume gepflanzt.
Einer der Setzlinge wurde nach
Graz gebracht. „Der zerstörerischen
Kraft von Kriegen soll die
schöpferische Kraft des Lebens
in Form eines Baumes entgegengesetzt
werden. Danke allen, die
dieses schöne Zeichen setzen
und an all jene Menschen, die
sich unermüdlich weltweit für
den Frieden einsetzen“, so Bürgermeisterin
Elke Kahr.
Zwar ist Easy ruhig, aber augrund ihrer Rasse auch wachsam.
Easy ist aufgrund ihres Alters
ruhig und bevorzugt - 9 Jahre
gebürstet zu werden.
gemütliche Gassirunden. - weiblich
Aufgrund ihrer Rasse ist Easy
wachsam. Die Herdenschutz-
- zurückhaltend
- sucht Routine
Mischlingsdame lässt sich - ruhig
nicht sofort auf neue Menschen
ein und mag nur ausgewählte
Hunde. Kinder sind ihr
nicht geheuer. Easy genießt es,
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
Tel. 0676 84 24 17 437
ARCHE NOAH
10 graz
www.grazer.at 14. MAI 2025
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Frechheit
Es geht ja nur um unser aller
Steuergeld, welches die Grünen
schamlos verbrennen.
Ernst Peter
* * *
Chaos
Tja, dank der Grünen Ideologie
gibt‘s nur mehr Chaos in der
Stadt Graz!
Karl Reiter
* * *
Fragwürdig
Jetzt sind auf einmal nur mehr
knapp 60 Prozent der Anrainer
zufrieden, dabei haben die
Grünen ja in ihrer PA mit 67%
geworben und es sei ja alles so
super. Es wird Zeit, dass diese
Regierung voller Unfähigkeit
ihre Wege geht. Wie oft die
nachbessern müssen, obwohl ja
alles so toll ist.
Christian Jany
* * *
Annahme
Für die Busfahrer muss diese
Gasse derzeit ebenfalls ein Albtraum
sein. Ich nehme stark an,
dass sie im Zuge der Evaluierung
eher nicht berücksichtigt
wurden. Zumindest ist nirgendwo
ein Wort zu dem Thema zu
finden.
Name
* * *
Hoffnung
Nachbessern? Was die alles in
Graz angerichtet haben? Das
kostet Millionen, um vielerlei
Schwachsinn rückzubauen! Ich
hoffe so sehr auf die nächste
Wahl! Und ich hoffe, dass die
blauäugigen Studierenden in
dieser Stadt bei der nächsten
Wahl zu faul sind, um wählen
zu gehen. Dann hätten wir die
Chance auf eine hoffentlich vernünftige
Regierung.
Barbara Krebs
* * *
Typisch
Typisch Grüne: Ideologie um
alles in der Welt durchsetzen,
aber keine Ahnung
davon haben, wie man
rechtsrichtige und rechtsgültige
Verordnungen für
eine Strasse erlässt.
Andreas Hirtenberger
* * *
Unverständlich
Ich bin heute Nachmittag
durchgefahren, konnte dabei
aber keinerlei Chaos ausmachen.
Echt lächerlich, wie ein
paar VP-ler hier versuchen,
fernab der Realität Stimmung
zu machen.
Severin Kann
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Reaktion
auf das
Chaos
Seit der umstrittenen Umgestaltung
der Zinzendorfgasse
zu einer Begegnungszone
herrscht vor allem eines: Unklarheit!
Wann darf man wo
und wie parken und wie ist das
Miteinander in der Straße geregelt.
Nicht mal die Parkwächter
selbst können darüber Auskunft
geben, berichtet uns eine
Leserin, die in der Zinzendorfgasse
geparkt hat.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Finanzbildung
fürs Leben
Das FLiP im CoSA
macht Lust auf
finanzielle Bildung.
Ein Projekt der Steiermärkischen Sparkasse
Seit
8. Mai
gibt’s im neuen
FLiP im CoSA die
bunte Welt rund
um’s Geld
Ab
12 Jahren
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14. MAI 2025 www.grazer.at
graz 11
Ausblick
Was morgen in Graz wichtig ist
■ Morgen findet die offizielle Eröffnung des Viertel 4 im Joanneumsviertel
statt. Neben den feinsten Summer Beats von DJ Chris Kent ab
17 Uhr, wird die neue Head Bartenderin Kate Sie die Gäste mit ausgefallenen
& köstlichen Drink-Kreationen verwöhnen. Ab 15:15 Uhr im
Joanneumsviertel.
■ Bei dem morgigen Tag der Kfz-Wirtschaft 2025 erwartet die Gäste
ein spannendes Programm mit Vorträgen und Branchengesprächen.
Dazwischen gibt es die Möglichkeit, die Aussteller an ihren Ständen
zu besuchen. Beginn um 12:00 Uhr im Schloss Vasoldsberg.
■ Eröffnung der Ausstellung „Erinnerungen an Graz. Ansichten unserer
Stadt von 1675 bis 1855“. Mit Katharina Kocher-Lichem, Direktorin
der Steiermärkischen Landesbibliothek, Sandra Holasek, Abgeordnete
zum Steiermärkischen Landtag und Markus Kostajnsek,
Bereichsleiter Sondersammlungen und Buchbinderei. Um 19:00 Uhr
im Veranstaltungssaal der Steiermärkischen Landesbibliothek.
■ Silk Stockings: In der Regie des aus Theater, Film und Fernsehen
bekannten Schauspielers Max Hopp wird Paris zur Traumkulisse
zweier Liebender. Der aus Fernsehserien wie Tatort oder Wilsberg
bekannte österreichische Schauspieler Michael Rotschopf lässt als
amerikanischer Künstleragent all seinen Charme spielen, während
Musical-Spezialist Koen Schoots am Pult der Grazer Philharmoniker
für den richtigen Groove sorgt. Um 19:30 Uhr in der Oper Graz.
Das Official Summer Opening im Viertel 4 wartet mit heißen Beats. JACK COLEMAN