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baustoffPARTNER Mai 2025

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05

2025

Heidelberg Materials

»evoBuild« –

Die neue Marke

für Nachhaltigkeit

TOP-THEMA

Rohbau

Ziegelvarianten,

Bauwerksabdichtung

und Dämmung

IM BLICKPUNKT

Codex

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Editorial

Start-up-Geist

im Bauministerium

Zum Stabwechsel im Bundesbauministerium erhielt Verena

Hubertz von ihrer Vorgängerin Klara Geywitz einen Bauhelm

überreicht. Und das erste von ihr überlieferte Zitat

im neuen Amt lautet: »Die Bagger müssen wieder rollen.«

Wer ist diese Frau, die wohl eine der anspruchsvollsten

Aufgaben in der neuen Regierung übernommen hat? Die

37-Jährige aus Trier/Rheinland-Pfalz ist nicht nur die zweitjüngste

Ministerin im Kabinett Merz, sondern auch eine von

drei mit eigener Unternehmervergangenheit. Die studierte

Betriebswirtin gründete mit 25 Jahren zusammen mit einer

Studienkollegin ein eigenes Start-up in Berlin – die Vermarktung

der crossmedialen Kochplattform »Kitchen Stories«

entwickelte sich zu einem Riesenerfolg und wurde 2017

mehrheitlich von der Bosch-Tochter BSH Haushaltsgeräte

übernommen. 2020 stieg Hubertz als Geschäftsführerin

bei »Kitchen Stories« aus, um für die SPD im Landkreis

Trier bei der Bundestagswahl 2021 zu kandidieren.

Als Gewinnerin eines Direktmandats legte sie auch in der

Politik eine Blitzkarriere hin, wurde gleich zu einer der stellvertretenden

Fraktionsvorsitzenden ihrer Partei gewählt.

Ihre Themenschwerpunkte lagen zuletzt auf den Gebieten

Wirtschaft, Klimaschutz und Energie sowie Bauen und

Wohnen. Verena Hubertz gilt als geschickte Verhandlerin

und saß bei den Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU

in der Arbeitsgruppe »Wirtschaft«. Die Durchsetzung des

»Deutschlandfonds« wird Verena Hubertz zugerechnet. Der

Bund soll dort 10 Mrd. Euro einzahlen und dadurch weitere

100 Mrd. Euro aus der Privatwirtschaft zur Unterstützung

von Start-ups und Innovationen hebeln.

Als Mitglied beim SPD-Parteiflügel der »Netzwerker« hat

Verena Hubertz sehr schnell enge persönliche Kontakte zu

wichtigen Parteimitgliedern geknüpft. Die ehemalige Rheinland-pfälzische

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gilt ebenso

als ihre Fürsprecherin wie der jetzige Ministerpräsident

Alexander Schweitzer. Außerdem wird der 37-Jährigen ein

sehr enges Vertrauensverhältnis zum neuen Finanzminister

Lars Klingbeil nachgesagt, was in ihrem neuen Amt sicher

kein Nachteil sein dürfte. Auch die Bauwirtschaft hat die

Ernennung von Verena Hubertz überwiegend positiv aufgenommen.

Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes

der Wohnungswirtschaft GdW, betonte etwa: »Wir haben

sie als freundliche und zugewandte Persönlichkeit kennen

gelernt, die sich offen und klug neuen Themen widmet.«

In ihrer ersten Pressekonferenz als Bundesbauministerin

erklärte Verena Hubertz: »Wir bauen erstens viel zu wenig

und zweitens viel zu teuer.« Sie selbst stehe für pragmatische

Problemlösungen und wolle frischen Wind einbringen.

Das dürfte angesichts der bevorstehenden Aufgaben

auch nötig sein. Schon in den ersten hundert Tagen will

die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Einführung

eines Wohnungsbau-Turbos vorlegen. Anschließend soll

eine grundlegende Reform zur Beschleunigung von Bauvorhaben

im Baugesetzbuch verankert werden.

Auf der Agenda der neuen Bauministerin ganz oben

stehen wird auch das Thema »Bezahlbarer Wohnraum«

in Ballungsgebieten. Hierzu sollen einerseits dem sozialen

Wohnungsbau zusätzliche Finanzmittel zufließen. Zum

anderen ist eine engere Verzahnung von Bund und privater

Bauwirtschaft bei der Schaffung von neuem Wohnraum

geplant. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: »Wir

wollen zudem die günstigen Finanzierungskonditionen

des Bundes und die Expertise der Wohnungswirtschaft

für schnelles und effizientes Bauen zusammenbringen

und werden daher zeitnah durch eine Beteiligung des

Bundes, zum Beispiel durch Garantien, die Finanzierungskosten

so senken, dass gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft

in großer Zahl Wohnungen in angespannten

Wohnungsmärkten für unter 15 Euro pro Quadratmeter

entstehen können.«

Auf Verena Hubertz wartet eine wahre Mammutaufgabe

– sie wird ihre Innovationsfreude als Unternehmensgründerin

bewahren und gleichzeitig die Geduld aufbringen müssen,

die das Bohren dicker Bretter in der Politik erfordert.

Wir können ihr dazu nur viel Erfolg wünschen.

Peter Lang

Redakteur

4 l Mai 2025

Editorial


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Inhalt

4 EDITORIAL

?TITELSTORY

8 HEIDELBERG MATERIALS Neue nachhaltige Marke »evoBuild«

10 NAMEN UND NEUIGKEITEN

BLICKPUNKT

37

12 CODEX Experte für das Verlegen von Fliesen und Natursteinen

15 TOP-THEMA: ROHBAU

15 UNIKA Zukunftsweisendes Bauen mit »Unika ecobluu«

18 GIRNGHUBER Bauartgenehmigung für Lehmsteinmauerwerk

20 FRANKEN SYSTEMS Patentiertes System »Frankosil 1K FBV«

22 KLB Wabenstein erhält bauaufsichtliche Zulassung

23 DOYMA Wärmepumpeneinführung »Doymafix HP/O-S«

24 SCHLAGMANN POROTON Neue Wohnraumlüftung »Aireco«

26 JASTO BAUSTOFFWERKE System ermöglicht effizienten Baufortschritt

27 STOCRETEC Instandsetzungsmörtel für Industrieböden

28 BPA »DualProof«-Abdichtung für Betonflächen

30 HÖRL+HARTMANN Ziegel »WS065« für energieeffizientes Bauen

31 SONDERTHEMA: SCHALUNG

31 MAYER SCHALTECHNIK Testlauf für Schalbox »Klappmax«

32 MEVA Flexibles Baukastensystem »MEKit« erleichtert komplexe Projekte

34 DOKA Neue Schalungsplatte aus recycletem Kunststoff

35 ROLAND WOLF »Thepro Schottwand« für Großbaustellen

36 PERI Neue Generation der »Maximo«-Rahmenschalung

37 THEMA: DACH & HOLZBAU

37 FLECK Vielfältiges Zubehör für das Gründach

40 GUTEX Holzfaserdämmstoffe für Passivhaus

42 ZAMBELLI Wiederverwendbares Dachsystem »Rib-Roof«

43 MAGE Energieversorgung mit »Mage Autark«-Komplettservice

44 LAMILUX Imposantes Glasdach für Kompetenzzentrum Breisgau

45 VELUX Reduzierter Aufpreis für Solar- und Elektro-Fenstern

46 FHS Treppenbau mit Brettsperrholz

47 LINZMEIER Öko-Dämmstoff mit PU-Dämmkern

48 SFS Verbindungssysteme ermöglichen Rückbau

16


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49

49 THEMA: FASSADE

49 MOSO »Varibo«-Fassadenelemente aus Bambus

52 SAINT-GOBAIN ISOVER Fassadendämmung für Hochhaus

54 MOCOPINUS Neues Holzprofilsystem »Pinuflex«

55 HAURATON Anpassungsfähige Kastenrinne für tiefliegende Glasfassaden

56 HEROAL Außenliegender Sonnenschutz für Verwaltungsgebäude

58 THEMA: AUSSENANLAGEN

58 BRAUN-STEINE Begrünungssysteme mit Pflastersteinen

60 HAURATON »Calbonex«-Filtersubstrate im Exklusivvertrieb

61 URBANUS Edelstahlsperrpfosten für stark frequentierte Orte

62 GUTJAHR Schnellbausysteme für Balkon und Terrasse

63 BETONWERK LINDEN Wasserdurchlässige Pflastersysteme

64 LITHONPLUS Klebbare Flachbordsteine für Infrastrukturprojekte

65 KANN »Montery«-Platten mit Terracotta-Optik

66 BETONWERK PFENNING Pflastersystem »CombiConnect«

67 THEMA: WERKZEUGE

67 WOLFF Zwei neue Ride-on-Stripper vorgestellt

68 NORTON CLIPPER Erweiterung der »Invincible«-Produktlinie

69 EUROTEC Neue Verbindungstechnologie für Holz und Beton

70 DEWALT Neue Akku-Geräte für den Außenbereich

73 BÖCK Cleanspace-Atemschutzgeräte mit Luftreinigungung

74 BOSCH Akku-Schlaghammer »GSH 18V-5 Professional«

75 COLLOMIX Erfolgreicher Messeauftritt

76 MESSERÜCKBLICK

76 MESSE MÜNCHEN Bauma mit 600 000 Besuchern erfolgreich beendet

78 AKTUELLES

80 IMPRESSUM

81 AUF EINEN BLICK

82 VORSCHAU

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Auf dem Weg in die

Net-Zero-Zukunft

HEIDELBERG MATERIALS – Unter der neuen, global einheitlichen

Marke »evoBuild« bündelt Heidelberg Materials jetzt sein Produktportfolio

aus CO 2

-reduzierten und zirkulären Produkten. Damit ergänzt

das Unternehmen die kürzlich eingeführte Marke »evoZero«, die für

den weltweit ersten Net-Zero-Zement aus CCS-Technologie steht.

»evoBuild« bündelt somit all jene Produkte von Heidelberg Materials,

die nachhaltiger, aber nicht Net-Zero sind.

?

Zentraler Baustein der CO 2

-Roadmap

von Heidelberg Materials ist

die Abscheidung und anschließende

Speicherung oder Nutzung von

hochreinem CO 2

aus der Zementherstellung.

Beim Abscheideprozess

wird das CO 2

im Produktionsprozess

aufgefangen, sodass es nicht

mehr in die Atmosphäre gelangt.

Das abgeschiedene CO 2

wird dann

dauerhaft in sicheren unterirdischen

geologischen Formationen gespeichert

(Carbon Capture and Storage;

CCS) oder anderen Industrien zur

weiteren Nutzung zur Verfügung

gestellt, beispielsweise zur Produktion

synthetischer Kraftstoffe (Carbon

Capture and Utilization; CCU).

Quelle: Heidelberg Materials

Unter der Marke »evoBuild« bündelt

Heidelberg Materials sein Produktportfolio

aus CO 2

-reduzierten und zirkulären

Zement- und Betonprodukten.

Zement und Beton sind unverzichtbar für die Infrastruktur

der Zukunft. Ob Brücken, Straßen, Wohnungen,

Windräder oder Staudämme – überall

kommen die Baustoffe zum Einsatz. Allerdings

gehört die Baustoffindustrie mit zu den größten

Verursachern von CO 2

-Emissionen. Heidelberg

Materials sieht dieses Problem als Chance: Das

Unternehmen übernimmt als Technologieführer

seit Jahren eine Vorreiterrolle bei der Dekarbonisierung

der Branche ein und unternimmt konkrete

Schritte zu einem deutlich reduzierten CO 2

-Fußabdruck.

Mit der neuen Marke »evoBuild« soll die Transparenz

gegenüber Kunden und Stakeholdern deutlich

erhöht werden. Bisher war das Engagement

für CO 2

-reduzierte Produkte in Deutschland unter

dem Label »EcoCrete« bekannt. Dieses war im

Bereich der nachhaltigen Betone der Vorläufer.

»evoBuild« als Produktportfolio gibt transparent

und nachvollziehbar Orientierung, denn als erstes

Unternehmen in der Baustoffindustrie wendet Heidelberg

Materials damit weltweit einheitliche Kriterien

zur Kennzeichnung nachhaltiger Produkte an.

Bedingungen für

»evoBuild«-Zemente und -Betone

Um Teil des umfangreichen »evoBuild«-Portfolios

zu werden, muss jedes Produkt strenge

Anforderungen erfüllen: Für Zemente verlangt

»evoBuild« eine CO 2

-Reduktion von mindestens

30 Prozent gegenüber den globalen Referenzwerten

der Global Cement and Concrete Association

(GCCA) für CEM I von 2020. Bezogen auf das

Treibhauspotenzial bedeutet das ein Global Warming

Potential (GWP) ≤ 500 kg CO 2

-Äquivalent pro

Tonne Zement. Erst wenn Zemente diese Anforderung

erfüllen, tragen sie das »evoBuild«-Label.

Jeder CO 2

-reduzierte »evoBuild«-Beton von

Heidelberg Materials ist ein Beton gemäß DIN

1045-2 und erfüllt mindestens einen der Einstiegsstandards

für nachhaltige Lösungen: für

CO 2

-reduziert das CSC-Level 1 oder einen Anteil

von mindestens 30 Volumenprozent Recyclingmaterial

oder beides zugleich.

Hightech-Material

für den 3D-Betondruck

Der 3D-Betondruck ist bereits Teil

der Nachhaltigkeitsstrategie von Heidelberg

Materials und wird somit ebenfalls ein Teil

des »evoBuild«-Produktportfolios. Der »evoBuild«-3D-Druck

bietet viele Vorteile und Möglichkeiten

für den Bau der Zukunft: Digitalisierung

und Automatisierung können den Materialverbrauch

reduzieren, die Prozesseffizienz steigern

und die Arbeitssicherheit verbessern. Zudem

ermöglicht der »evoBuild«-3D-Druck eine größere

Gestaltungsfreiheit für Planer und Architekten.

Die Baustoffe von Heidelberg Materials

für den 3D-Betondruck sind darüber hinaus vollständig

recyclebar.

»evoBuild-Produkte sind in allen Geschäftsbereichen

von Heidelberg Materials erhältlich:

Neben Zementen bietet das Unternehmen Transportbetone

und Betonelemente an, die CO 2

-

reduziert, zirkulär oder beides zugleich sind.

Das Unternehmen wird das Produktportfolio

stetig um weitere Produkte mit dem Fokus auf

Nachhaltigkeit und CO 2

-Reduzierung ergänzen.

»evoZero« – weltweit erster Carbon

Captured Net-Zero-Zement

Mit »evoZero« hat Heidelberg Materials kürzlich

den weltweit ersten Carbon Captured Net-Zero-

Zement eingeführt. Dieser gibt zukunftsorientierten

Partnern in der Baubranche die Möglichkeit,

eine bessere Zukunft zu gestalten. In diesem Jahr

startet die Auslieferung von »evoZero« – Kunden

haben dabei die Wahl zwischen zwei evoZero-Produkten:

»evoZero Carbon Captured Brevik« ist ein

massenbilanziertes Produkt. Es wird in Brevik produziert

und von dort ausgeliefert. Der Net-Zero-

Footprint wird über den gesamten Lebenszyklus

erreicht. »evoZero Carbon Captured« kann aus

jedem europäischen Werk in der Nähe eines Kundenprojekts

ausgeliefert werden. Dabei können die

8 l Mai 2025 Titelstory


WISSENSWERTES...

Das neue CO 2

-Label des VDZ ebnet den Weg dafür, Zemente künftig anhand

ihrer Treibhausgasemissionen in eine »Cement Carbon Class« (CCC) einzustufen.

Die entsprechenden Klassen leiten sich aus dem 2024 im Stakeholderprozess

des BMWK definierten Konzept »Leitmärkte für klimafreundliche

Grundstoffe« ab. Beim neuen CO 2

-Label des VDZ wird die Klassifizierung klimafreundlicher

Zemente wie folgt umgesetzt: Die Klassen A bis D kennzeichnen

emissionsreduzierte Zemente mit einem CO 2

-Fußabdruck zwischen

100 kg CO 2

-Äq./t Zement und 500 kg CO 2

-Äq./t Zement in vier Stufen.

Als »Near Zero«-Zemente gelten solche mit einem CO 2

-

Fußabdruck von weniger als 100 kg CO 2

-Äq./t Zement.

Dieser Wert ist nur durch den Einsatz von Technologien

zur CO 2

-Abscheidung und Speicherung in

der Zementherstellung erreichbar (CCS).

Quelle: Verein Deutscher Zementwerke

e.V. (VDZ)

?

einzigartigen,

in

Brevik realisierten

CO 2

-Einsparungsattribute

genutzt werden. Bei

Lieferung weist das Produkt einen

Net-Zero-Footprint auf. Die Mechanismen

zur Erfassung von CO 2

-Abscheidung und -emissionen

werden von einem unabhängigen Prüfer

überprüft. So ist sichergestellt, dass jede Tonne

abgeschiedenes CO 2

nur einmal erfasst wird. Um

das Ziel der Technologieführerschaft zu erreichen,

wird Heidelberg Materials die Blockchain-Technologie

nutzen. Damit kann das Unternehmen den

Nachweis erbringen, dass jedes CO 2

-Einsparattribut

nur einmal verbraucht wird und sorgt so für

zusätzliches Vertrauen.

Innovative Herstellungsprozesse

für nachhaltige Produkte

Um seine ambitionierten Ziele zu erreichen, nutzt

Heidelberg Materials neueste Technologien zur

CO 2

-Abtrennung und -Speicherung und entwickelt

alternative Bindemittel, um die CO 2

-Intensität

zu reduzieren. Zudem engagiert sich das

Unternehmen für eine umfassende Kreislaufwirtschaft,

indem es unter anderem auf Ressourceneffizienz

und Betonrecycling setzt.

Heidelberg Materials will seinen Beitrag zur

Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs

auf 1,5 °C leisten. Bis 2030 ist es deshalb

das Ziel, 50 Prozent des weltweiten Umsatzes

mit nachhaltigen Produkten zu erwirtschaften.

Spätestens 2050 will das Unternehmen seine

CO 2

-Emissionen auf Net-Zero reduzieren – dank

des branchenweit ambitioniertesten Portfolios.?

HEIDELBERG MATERIALS (3)

»evoBuild«-Produkte von Heidelberg Materials

sind in den Bereichen Zement, Transportbetone

und Betonelemente erhältlich.

Für »evoBuild«-Produkte gibt es

einheitliche und stringente Kriterien.

Titelstory

Mai 2025 l 9


05 Namen und Neuigkeiten 2025

Axel Kern ist neuer Finanzvorstand

SIEVERT

Diplom-Wirtschaftsinformatiker Axel Kern (r.) ist CFO bei Sievert

neben dem CEO René Grupp.

Axel Kern hat zum 24. März dieses Jahres die Position des Chief Financial

Officer (CFO) bei der Sievert SE übernommen. Der studierte Wirtschaftsinformatiker

verfügt über langjährige Erfahrung im Finanzmanagement internationaler

Unternehmen sowie in den Bereichen Einkauf und IT. Nach fast zehn

Jahren als Geschäftsführer eines eigenen IT- Beratungsunternehmens wechselte

er 2008 zur BMI Group, wo er bis 2022 verschiedene Führungspositionen

innehatte. Zuletzt war Axel Kern als Business Development Director bei

Cedro in Kuala Lumpur, Malaysia, tätig. Mit seiner umfangreichen Erfahrung

SIEVERT

wird er als Mitglied des Managementteams am Standort Osnabrück die strategische

Entwicklung der Sievert Unternehmensgruppe maßgeblich mitgestalten.

»Axel Kern ist aufgrund seiner breiten Erfahrung ein sehr guter Kandidat für

die Position des CFO der Sievert Unternehmensgruppe«, betont Prof. Dr. Norbert

Winkeljohann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sievert SE. »In seinen

früheren Funktionen hat er die Wachstums- und Finanzstrategie von diversen

Unternehmen aktiv mitentwickelt. Zusammen mit René Grupp wird Axel Kern

die strategische Entwicklung der Sievert Unternehmensgruppe entscheidend

vorantreiben. In seiner neuen Rolle wünschen wir Axel Kern viel Erfolg.«

»Mit Axel Kern gewinnt die Sievert SE eine erfahrene Führungspersönlichkeit,

die nicht nur über eine ausgeprägte Finanzexpertise verfügt, sondern auch die

digitale Transformation und Prozessoptimierung in Unternehmen erfolgreich

vorangetrieben hat«, sagt René Grupp, Vorstandsvorsitzender der Sievert SE.

»Ich bin überzeugt, dass Axel die Position des Finanzvorstands optimal ausfüllen

wird und perfekt ins Team passt.«

»Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei Sievert in Osnabrück«, ergänzt Axel

Kern. »Hier kann ich meine Erfahrung in der Baustoffbranche optimal einbringen,

um gemeinsam mit dem Team kontinuierlich Schritt für Schritt neue Potenziale

zu nutzen – denn auch in diesem herausfordernden Marktumfeld werden

wir weitere Wachstumschancen realisieren können.«

?

Geschäftsführung erweitert

GEIGER

Seit April neu in der Geschäftsführung

von Geiger: Dr. Bertram Melzig-Thiel.

GEIGER

Die Firma Gerhard Geiger in Bissingen hat neben

Dipl.-Ing. Roland Kraus einen weiteren Geschäftsführer:

Im April hat Dr. Bertram Melzig- Thiel die Verantwortung

für Vertrieb und Marketing, Produktmanagement,

Business Development sowie Customer

Service übernommen. »Die außergewöhnlich hohe

Fertigungstiefe bei Geiger begeistert mich. Sie bietet

viele Gestaltungsspielräume, die wir mit bestehenden

und neuen Kunden erschließen können«, sagt

Dr. Melzig-Thiel. Für ihn steht die Verbindung von

Technik und Markt, von Ingenieurskunst und Vertrieb,

stets im Fokus.

1970 in Dresden geboren, studierte der neue Geschäftsführer

Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften

an den Universitäten Stuttgart, Hohenheim und

Cambridge (UK). Nach der Promotion beriet er namhafte

Kunden im industriellen Mittelstand zur strategischen

Unternehmensentwicklung und übernahm

schließlich selbst operative Verantwortung bis hin zur

Vertriebsgeschäftsführung. Seine vielfältigen Erfahrungen

aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der

Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie aus der

Automatisierungs- und Elektrotechnik bringt Dr. Melzig-Thiel

nun kundenorientiert bei Geiger ein. Er arbeitet

dabei eng zusammen mit Roland Kraus, der das

Unternehmen seit 2016 erfolgreich führt, sowie den

Segmentleitern für elektrische und mechanische Antriebe,

Marinus van Dam und Martin Schäfer. ?

Andreas Baltronat

verstärkt Geschäftsleitung

MUREXIN

Mit seiner langjährigen Expertise und Leidenschaft

für den Vertrieb bringt Andreas Baltronat beste Voraussetzungen

mit, um die strategische Weiterentwicklung

von Murexin mit voranzutreiben.

MUREXIN

Andreas Baltronat verstärkt seit Mitte März dieses

Jahres den Geschäftsleitungskreis von Murexin

Deutschland und verantwortet dort die

Verkaufseinheit »Fußboden-, Maler- und

Beschichtungstechnik«. Der 58-Jährige bringt

umfassende Erfahrung aus der Bauchemie-Branche

mit: Über 20 Jahre war er bei einem namhaften

Marktführer tätig, wo er als Verkaufsleiter

maßgeblich zur Markenbildung beitrug. In seiner

neuen Funktion unterstützt Baltronat Wolfgang

Hormuth, Geschäftsführer Murexin Deutschland,

sowie Thomas Prechtl, Leiter Verkaufseinheit

»Fliesen-, Bau- und Abdichtungstechnik«. Gemeinsam

mit dem gesamten Murexin-Team verfolgen

sie das Ziel, das Unternehmen unter die Top fünf

der Bauchemie-Hersteller zu führen und Murexin

als starke Marke zu etablieren.

?

Daniela Schmiedle übernimmt

Geschäftsführung der Sika-Töchter

SIKA

Erweitertes Verantwortungsgebiet: Sika Deutschland-Geschäftsführerin

Daniela Schmiedle.

SIKA

Zum 1. April übernahm Daniela Schmiedle neben der

Geschäftsführung von Sika Deutschland auch die

Geschäftsführung der Tochtergesellschaften PCI Augsburg

und MBCC Investments. Im Zuge der Verschmelzung

der Sika Deutschland GmbH auf die Sika Holding

CH AG & Co KG und der Umfirmierung auf die

Sika Deutschland CH AG & Co KG ist Daniela Schmiedle

seit Januar 2025 bereits alleinige Geschäftsführerin

der Sika in Deutschland. Bei PCI folgt sie auf Joachim

Straub, der nach 36 Jahren bei Sika im Juni

2025 in den Ruhestand tritt, und bei MBCC I auf Thomas

Gmelin, der in den Sika-Konzern wechselt. ?

10 l Mai 2025 Namen & Neuigkeiten


Tobias Pfoh verantwortet Deutschland-Geschäft

DOVISTA

Dovista geht mit Tobias Pfoh in die Offensive – und bringt

Vertriebskraft, Strategie und Produktoffensive in Einklang.

Seit dem 1. April dieses Jahres verantwortet Tobias Pfoh das Deutschland-

Geschäft der Dovista-Gruppe. In dieser Rolle ist er als Vice President Commercial

Germany zuständig für das gesamte in Deutschland vertriebene Produktsortiment,

darunter die etablierten Marken Weru und Dobroplast.

Der erfahrene Vertriebs- und Branchenprofi bringt langjährige Expertise aus

der Sanitär- und Bauelementeindustrie mit. In den vergangenen Jahren war

er in leitenden Vertriebsfunktionen bei namhaften Unternehmen wie Villeroy

& Boch und Duravit tätig. Dort zeigte er ein besonderes Gespür für Produkte

mit hohem Individualisierungsgrad, starke Markenführung und partnerschaftliche

Zusammenarbeit mit dem Fachhandel wie für die Digitalisierung von

Vertriebskanälen. Seine Karriere begann Pfoh bei Würth – eine Station, die

WERU

seine Nähe zum Handwerk bis heute prägt. »Ich liebe Handwerk, ich komme

vom Handwerk«, erklärt Tobias Pfoh. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis

– es ist Haltung. Mit seinem jüngst gestarteten Instagram-Account rückt

Pfoh sich bewusst in die Nähe von Weru und versteht sich sichtbar als Ambassador

der Marke. Einer seiner ersten Schritte im neuen Verantwortungsbereich:

persönliche Besuche bei Fachpartnern und Händlern, um direkte Rückmeldungen

aufzunehmen und den Dialog vor Ort zu stärken.

Pfoh steht einer Unternehmensmitteilung zufolge für Verlässlichkeit, kurze

Wege und echtes Interesse an nachhaltiger Zusammenarbeit – Werte, die

auch das Fundament der Dovista-Marken in Deutschland bilden. Dabei liegt

ihm insbesondere die Stärkung der Teamkultur und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit allen Beteiligten am Herzen. Seine Erfahrungen aus dem Sanitärmarkt,

insbesondere im Umgang mit modularen Produktlösungen, Designanspruch

und Endkundenberatung, bringen wichtige Impulse in das Fenster- und

Türengeschäft. Synergien sieht er besonders in Themen wie digitalem Beratungsprozess,

Markenpositionierung, Kanalstrukturierung und der Integration

von Serviceangeboten.

Die Dovista-Gruppe setzt mit dieser Personalie bewusst auf Nähe zum Markt,

Branchenkompetenz und eine Hands-on-Mentalität. Mit über 6500 Mitarbeitern

in Europa und Marken wie Weru, Egokiefer (Schweiz) und Dobroplast hat

sich der dänische Konzern eine führende Rolle im Segment Fenster und Außentüren

erarbeitet. Deutschland spielt dabei als einer der zentralen Märkte eine

Schlüsselrolle. Mit dem neuen Verantwortlichen für das Deutschlandgeschäft

setzt die Gruppe nach eigenen Angaben auf Marktpräsenz, kurze Wege und

echte Macherqualitäten.

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Die Marke für den

professionellen Fliesenleger

CODEX – Wenn es um das Verlegen von Fliesen und Natursteinen geht,

fällt sofort der Name Codex – die Uzin-Utz-Tochter ist fester Bestandteil

der Mehrmarkenstrategie des Ulmer Bodenspezialisten. Im Gespräch mit

dem baustoffPARTNER erläutert Codex-Geschäftsführer Mario Meuler, wie

sich die Marke seit 2007 entwickelt hat und wie die Zielsetzung für die

nächsten Jahre aussieht.

von Peter Lang

Die 3-K-Epoxi-Fuge »X-Fusion« eignet sich zum Verkleben

und Verfugen optisch ansprechender Keramikbeläge. Durch

die feine und geschlossene Fugenoberfläche ist die Fuge

sehr hygienisch und pflegeleicht.

»Uns war es wichtig, für die Zielgruppe Fliesenleger

innerhalb unseres Unternehmens

eine eigene Identität zu schaffen«, nennt

Geschäftsführer Mario Meuler den Hintergrund

für die Gründung der Marke Codex

im Jahre 2007. »Das ist uns mit Codex sehr

gut gelungen«, betont Meuler. »Des Weiteren

haben wir in jedem Unternehmensbereich

Mitarbeiter mit außerordentlicher

Expertise rund um die Verlegestoffe von

Fliesen aufgebaut.«

Die Schwerpunkte im Codex-Sortiment

liegen auf der Untergrundvorbereitung,

Abdichtung, Verlegung und Verfugung

von keramischen Fliesen und Platten über

Steingut, Naturstein und Mosaik bis hin zu

Klinker und Pflaster im Innen- und Außenbereich,

im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich.

Das klingt äußerst komplex

und umfangreich, trotzdem setzt Codex

auf eine klare Strukturierung: »Unser Sortiment

ist schlank, aber mit einem größtmöglichen

Produktspektrum. So bieten

wir für jede Aufgabe die passende Produktlösung.

Wir versuchen, unser

Produktsortiment sehr breit aufzustellen,

ohne unsere Kunden

dabei zu überfordern«,

umschreibt Mario Meuler die

Sortimentspolitik. Wichtig als

Komplettanbieter sei, dass die

Produkte optimal aufeinander abgestimmt

sind – für einfaches Handling

und beste Ergebnisse.

Gamechanger »X-Fusion«

und GaLaBau-Erweiterung

Aus dem Komplettsortiment einzelne

Produkte herauszuheben, ist nach

Ansicht von Mario Meuler schwierig:

»Alle unsere Produkte gehören zu den Top-

Produkten der Branche«, sagt er. »Herausragend

war aber sicher unsere Epoxi-Fuge

›X-Fusion‹, die ein echter ›Gamechanger‹

für den Markt war. Aber auch unsere

Dünnbettmörtel

und Spachtelmassen

gehören

zu den besten weltweit.«

Mittlerweile bietet

Codex auch Produkte außerhalb

des klassischen Fliesenlegerhandwerks

an. Mit dem »X-Terra«-Sortiment

wurde eine eigene Linie für GaLaBauer auf

den Markt gebracht. Für Mario Meuler eine

logische Weiterentwicklung im Sortiment:

»Für die Verlegung von Fliesen und Platten

auf Terrassen und Balkonen bietet unser

Sortiment technisch hervorragende Produkte,

die den Anforderungen im Außenbereich

mehr als gerecht werden. Wir haben

unser Know-how genutzt, um die ›X-Terra‹-

Produkte zu entwickeln, die das Aufgabenspektrum

der Fliesenleger in den ›grünen

Bereich‹ erweitern und gleichzeitig GaLa-

Bauern innovative Produktkompositionen

bieten, die das Beste aus beiden Welten

vereinen. Das wurde so gut angenommen,

dass wir bereits mit dem Zement-

Pflasterfugmörtel ›codex X-Terra Street B‹

den nächsten Schritt Richtung Wege- und

Straßenbau einschlagen.«

Eigener Firmensitz im Donautal

Die positive Geschäftsentwicklung von

Codex seit 2007 hat auch dazu geführt, dass

das Unternehmen nach einem Jahrzehnt

12 l Mai 2025 Im Blickpunkt


Im Blickpunkt

Der Firmensitz von Codex im

Ulmer Donautal – das Herzstück,

die Produktion, ist in einem 34 m

hohen Turm untergebracht.

in einen eigenen Firmensitz inklusive Produktion

investiert hat. Nach nur eineinhalb

Jahren Bauzeit eröffnete die Uzin-Utz-Tochter

ihr neues Werk im Ulmer Donautal. Das

rund 10 000 m² umfassende Gelände verfügt

neben der neuen High-End-Produktionsanlage

auch über ein angrenzendes dreistöckiges

Verwaltungsgebäude. Hier sind das

eigene Forschungs- und Entwicklungscenter

sowie Schulungsräume angesiedelt. Für

Mario Meuler bedeutet der Neubau einen

Meilenstein für Codex: »Es war uns wichtig,

Top-Qualität zu liefern. Mit modernster

Produktionstechnologie konnten wir

ab 2018 neue Maßstäbe in Qualität und

Produktionsgeschwindigkeit setzen. Wir

freuen uns seither über eine extrem hohe

Verfügbarkeit. Außerdem haben wir einen

wirklich sehr schönen Standort erhalten,

in dem sich Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen

wohlfühlen.« Die Investition

hat sich nach Aussage von Meuler schnell

bezahlt gemacht und war wegweisend für

den künftigen Unternehmenserfolg. Dieser

Erfolg beruht aber nicht nur auf den

eigenen Produkten, sondern vor allem auf

dem intensiven Austausch mit der eigenen

Zielgruppe. Bestes Beispiel dafür ist das

»Netzwerk der Besten«, der Codex-Kundenclub,

der exklusiv für gelernte Fliesenleger

und Fliesenlegermeister ins Leben

gerufen wurde. Laut Codex kommen nur

die qualifiziertesten Handwerker als Mitglieder

infrage. Diese erhalten dann aber

auch eine entsprechend vielfältige Unterstützung

von Codex, wie Mario Meuler

erläutert: »Die Unterstützung basiert im

Wesentlichen auf drei Säulen des Marketings:

Wissensvermittlung – Erscheinungsbild

– Vernetzung. In der Praxis sieht das

so aus: Der Schwerpunkt liegt neben der

Informationsbereitstellung im aktuellen

Blog und einer umfangreich gefütterten

Fliesenlegersuchmaschine vor allem auf

»Es war uns wichtig, Top-Qualität

zu liefern. Mit modernster

Produktionstechnologie konnten

wir ab 2018 neue Maßstäbe

in Qualität und Produktionsgeschwindigkeit

setzen. Wir freuen

uns seither über eine extrem

hohe Verfügbarkeit.«

Mario Meuler

Geschäftsführer Codex

Im Blickpunkt

Mai 2025 l 13


»Netzwerk der

Besten«: Im Codex-

Kundenclub sind

die besten Fliesenleger

des Landes

vereint.

im Hofbräuhaus mit köstlichem Essen und

Partyfeeling abgerundet wird.«

Daneben hat Codex seit 2023 auch

ein eigenes Kundenbindungsprogramm

aufgelegt, den »X-Club«. Die Informations-

und Prämienplattform kann als App

heruntergeladen werden – angemeldete

Codex-Kunden können Punkte sammeln,

die sie jederzeit gegen eine Auswahl von

ca. 120 attraktiven Prämien einlösen können.

Das Punktekonto wird durch den Kauf

von Codex-Produkten oder die Teilnahme

an Schulungen, Infotagen, Messen oder

anderen Codex-Veranstaltungen aufgefüllt.

CODEX (5)

Felix Traub, Leiter Anwendungstechnik bei Codex, stellt

die Codex-Neuheiten auf dem Netzwerk-Event vor.

der ganzheitlichen Marketingunterstützung

der mittlerweile fast 1 500 Mitglieder. Die

Teilnahme am Netzwerk-Event ist der jährliche

Höhepunkt.« In diesem Jahr findet

die Veranstaltung im Mai in München statt.

Die besten Fliesenleger aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz erwartet dabei

zwei Tage Infotainment der Spitzenklasse.

Mario Meuler verrät schon mal, was alles

auf dem Programm steht: »Neben spannenden

Fachvorträgen und der Präsentation

der neuesten Codex-Entwicklungen

wird Star-Comedian Matze Knop mit seinem

Programm ›Mut zur Lücke‹ auftreten.

Networking steht im Mittelpunkt, mit

zahlreichen Gelegenheiten zum Austausch

mit Kollegen, Ausstellern und Referenten,

sowie einer Fachausstellung namhafter

Branchenpartner. Für die mitgereisten

Frauen und Kinder gibt es ein abwechslungsreiches

Tagesprogramm, das von

einer gemeinsamen Abendveranstaltung

Marktposition weiter ausbauen

Trotz der aktuell angespannten Wirtschaftslage

sieht Mario Meuler sein Unternehmen

in einer guten Position: »Wir haben

es geschafft, in relativ kurzer Zeit zu den

Top-Anbietern in Deutschland zu gehören.

Diese Position werden wir in den nächsten

Jahren sicherlich weiter ausbauen. Die konjunkturelle

Entspannung wird sicherlich noch

einige Zeit auf sich warten lassen, da wir

uns im Innenausbau befinden und unsere

Leistungen immer erst am Ende der Bauphase

zum Tragen kommen. Es werden

noch ein bis zwei harte Jahre, aber dann

sollte die Konjunktur wieder anspringen.«

Pro Jahr bringt Codex zwischen drei

und fünf Produktneuheiten auf den Markt.

Zuletzt hat das Unternehmen, das seine

Produkte weltweit vertreibt, auch in den

US-Markt investiert. »Auch dort möchten

wir in den nächsten Jahren mit dem Fliesensortiment

durchstarten«, so Mario Meuler.

»Darüber hinaus möchten wir in den

nächsten Jahren unsere Marktposition in

der DACH- und BeNeLux-Region ausbauen.

Es wird uns sicherlich nicht langweilig

werden.«

?

In der modernen

Produktion in Ulm kann

Codex bis zu 60 000 t

Pulverprodukte pro Jahr

fertigen.

14 l Mai 2025 Im Blickpunkt


Top-Thema

Rohbau

UNIKA


Zukunft bauen

mit Kalksandstein

Die großformatigen

Kalksandsteinelemente

können für einzelne Wände,

ganze Geschosse oder ganze Häuser

industriell und kostengünstig in Serie

produziert werden.

?

UNIKA

UNIKA – Mehr denn je gilt

es heute, beim Bauen

Möglichkeiten und Potenziale

zu erkennen und sie

zu nutzen. Die Rufe nach

einfachen technischen

Lösungen, nach seriellem

Bauen und nach mehr

Effizienz sind laut. Die

Mauerwerksexperten von

Unika haben hingehört

und ihre bewährten großformatigen

Bausysteme

zukunftsweisend

weiterentwickelt.

Nachhaltig und wirtschaftlich ist

der Einsatz von »Unika ecobluu«-

Kalksandstein.

Der Einsatz von Raster-Bausystemen und werkseitig

konfektionierten Wandbausätzen aus Unika-Planelementen

im Wohnungsbau bietet eine

Vielzahl an Vorteilen. Die stetig fortschreitende

Digitalisierung der Abwicklungs- und Produktionsprozesse

mit wandweiser maßgenauer Fertigung

von Regel-, Pass- und Ergänzungssteinen

wird einer seriellen Bauweise in besonderem

Maße gerecht.

Die großformatigen Kalksandsteinelemente

von Unika können nicht nur für einzelne Wände,

sondern für ganze Bereiche, Geschosse oder

Häuser industriell und kostengünstig in Serie

produziert und bedarfsgerecht an die Baustelle

geliefert werden. Das reduziert bauseits die vorbereitenden

und ergänzenden Arbeiten, aber auch

Lärm, Staub und Materialabfall. Duch die digitale

Erfassung und Prüfung aller technischen Details

werden eine maximale Ausführungssicherheit,

gleichbleibend hohe Qualität und ein schneller

Baufortschritt möglich.

Massiv einfach

Was so unkompliziert klingt, ist laut Unika tatsächlich

auch in der Praxis einfach. Vor allem für

die Erstellung der Wände an der Baustelle. Die

technischen Eigenschaften von Kalksandstein

sind nach Unternehmensangaben überragend.

Damit ergeben sich Lösungen für verschiedenste

bautechnische Anforderungen ohne zusätzlichen

Aufwand und mit traditionell einfachen

Ausführungsdetails.

So bietet Mauerwerk aus Kalksandstein etwa

bereits ohne Beschichtungen oder Verkleidungen

den vergleichsweise besten Brandschutz. Feuerhemmende

Wände, Brandwände und sogar

Komplextrennwände nach geltender Norm für

vorbeugenden baulichen Brandschutz sind kein

Problem. Im Gegenteil, eine »Brandwand« (REI-

M 90) kann mit Kalksandstein der Rohdichteklasse

1,8 oder höher bereits mit einer Wanddicke

von nur 17,5 cm hergestellt werden. Bei nicht

tragenden raumabschließenden Wänden wird

die Feuerwiderstandsklasse von 90 min (EI 90)

bereits mit einer Wanddicke von 11,5 cm erreicht.

Auch beim Raumklima, beim sommerlichen Wärmeschutz,

beim Schallschutz und insbesondere

bei der Tragfähigkeit punktet Mauerwerk aus

Kalksandstein aufgrund gegebener Materialeigenschaften

gegenüber anderen Bauweisen

und zeichnet sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit

aus.

Rohbau | Mauerwerk & Beton


Massiv weitergedacht

Die neueste Entwicklung von Unika zielt auf die

Reduzierung von CO 2

-Emissionen und den Schutz

von Klima und Umwelt ab. Unter dem Markennamen

»Unika ecobluu« bieten inzwischen alle

Unika-Werksstandorte in Deutschland Kalksandsteine

mit deutlich reduziertem CO 2

-Fußabdruck

an. Was heute »Unika ecobluu«-Technologie

genannt wird, steht – Stand heute – für eine Reduzierung

von CO 2

-Emissionen um durchschnittlich

40 Prozent gegenüber herkömmlich produzierten

Kalksandsteinen.

»Damit ist uns ein gewaltiger Schritt in Richtung

Klimaneutralität gelungen«, sagt Henry

Thierschmidt, Geschäftsführer von Unika. Er

führt weiter aus: »Berücksichtigt man zusätzlich,

dass Kalksandsteine nachweislich über Jahrzehnte

CO 2

aus der Luft binden – Recarbonatisierung

genannt –, ist die Ziellinie zumindest in Sichtweite.

Und: Neben der weiteren Entwicklung unserer

Technologie ist die Recarbonatisierung bei Kalksandstein

vor allem deshalb von Bedeutung, weil

auch beim späteren Recycling des Materials das

CO 2

gebunden bleibt und nicht wie zum Beispiel

bei der thermischen Verwertung von Holz freigesetzt

wird. Betrachtet man Mauerwerk aus Kalksandstein

über eine Nutzungsdauer von ca. 70

bis 80 Jahren sowie seine potenziell hohe Recyclingfähigkeit,

ist der Baustoff in Sachen Nachhaltigkeit

zumindest gleichauf mit Holz – aufgrund

vieler technischer umweltrelevanter Vorteile möglicherweise

deutlich besser.«

Massiv gebaut

Immer mehr Planer und Bauträger setzen daher

auf »Unika ecobluu«-Kalksandstein. So entstehen

unter anderem in Schwendi (Baden-Württemberg)

zwei moderne und innovative Mehrfamilienhäuser

im Effizienzhaus-Standard 40. Die 22

hellen und energieeffizienten Wohnungen mit 2,5

bis 4,5 Zimmern liegen sehr zentral und bieten

ihren künftigen Bewohnern eine hohe Lebensund

Versorgungsqualität.

ROCK-BAU (3)

Bauträger Rock-Bau aus Laupheim setzt auf hohe

Qualität, Ausführungssicherheit und Wertbeständigkeit

und legt besonderen Wert auf klima- und

umweltfreundliche Aspekte. Diesen Ansatz vertreten

auch das Architekturbüro Osswald-Architekten

und das Bauunternehmen König – beide

ebenfalls aus Laupheim – und sehen die CO 2

-

reduzierten Kalksandsteine als wichtigen Schritt

hin zu nachhaltigem Bauen. Geliefert werden die

»Unika ecobluu«-Planelemente vom Unika-Werk

Friedberg-Derching bei Augsburg.

Massiv gut beraten

Nach Markteinführung im Januar 2023 durch

die Rodgauer Baustoffwerke wurde die »Unika

ecobluu«-Technologie innerhalb eines Jahres an

allen Unika-Werksstandorten etabliert und im

November 2024 wurde eine Produkt-Umwelt-

Deklaration (EPD) veröffentlicht. Auch an die Wissensvermittlung

ist gedacht: Das Unternehmen

bietet zu Planung, Ausschreibung und Ausführung

von Mauerwerk aus Unika-Kalksandstein

und »Unika ecobluu« an allen Werksstandorten

eine kostenlose und fachkompetente Beratung für

Wohnungsbaugesellschaften, Bauträger, Architekten

und Ingenieure sowie Bauausführende

an. Darüber hinaus werden im Rahmen der Unika-Akademie

regional Seminare und Workshops

ausgerichtet.

?

Beim Bau von 22 modernen,

energieeffizienten Wohnungen in

Schwendi kommt »Unika ecobluu«-

Kalksandstein zum Einsatz.

?

Bauträger Rock-Bau setzt auf

hohe Qualität, Ausführungssicherheit

und Wertbeständigkeit

und legt besonderen Wert auf

klima- und umweltfreundliche

Aspekte mit »Unika ecobluu«.

Mai 2025 l 17


Kreislauffähiges

Lehmsteinmauerwerk

wird massentauglich

GIRNGHUBER – Großer Erfolg für das zirkuläre Bauen:

Zum ersten Mal erteilt das Deutsche Institut für Bautechnik

(DIBt) der Firma Girnghuber die allgemeine Bauartgenehmigung

für tragendes Lehmsteinmauerwerk im

Dünnbettverfahren. Zugleich wird dem Gima-Lehmhochlochziegel

die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

gemäß DIN 18945 mit der Nummer Z-17.6-1306 erteilt.

Der Lehmziegel wird somit in Verbindung

mit dem ClayTec-Lehm-Dünnbettmörtel

gemäß DIN 18940 für sämtliche Gebäude

der Gebäudeklasse 4 uneingeschränkt

nutzbar und kann ebenso effizient verarbeitet

werden wie herkömmliche Plansteine.

»Mit dem Gima-Lehmhochlochziegel haben

wir einen massentauglichen, industriell herstellbaren

und somit bezahlbaren Baustoff

entwickelt, der als reines Naturprodukt aus

100 Prozent Lehm zugleich höchsten Nachhaltigkeitsanforderungen

entspricht«, freut

sich Simon Irlbeck, der als Leiter der Gima-

Bautechnik maßgeblich an der Entwicklung

beteiligt war.

Bauen mit Lehm gilt als eine der ressourcenschonendsten

und energieeffizientesten

Bauweisen. Mit der DIN 18940,

die 2023 in Kraft trat, wurde erstmals eine

normierte Grundlage für tragendes Lehmsteinmauerwerk

bis vier Geschosse geschaffen.

Bislang war allerdings nur das Mauern

Gima

empfiehlt die

Planung der Fassade

als zweischaliges

Mauerwerk.

mit kleinformatigen

Lehmsteinen im zeitaufwendigen

Dickbettmörtelverfahren

zugelassen.

Wirtschaftlich

konkurrenzfähig

Mit der jetzt erteilten

allgemeinen Bauartgenehmigung

an Gima ist

das tragende Mauern mit großformatigen

Lehmsteinen im Dünnbettverfahren

erstmals offiziell möglich. »Wir sparen

dadurch mehr als ein Drittel der kostenintensiven

Arbeitszeit gegenüber dem Mauern

mit Lehmsteinen im Dickbettmörtelverfahren.

Das macht Mauerwerk aus Lehm

wirtschaftlich konkurrenzfähig und beweist,

dass Lehmbaustoffe heute als praxisgerechte

Industrieprodukte auf Augenhöhe

mit konventionellen Materialien stehen können«,

sagt Maximilian Breidenbach, Leiter

des Geschäftsbereichs Produktion &

Unternehmensentwicklung bei ClayTec.

Lehm besteht aus Ton, Kies, Sand

und Schluff und ist mit dem geeigneten

Anteil von Wasser als plastische

Masse leicht zu verarbeiten. Als

Baustoff erfüllt Lehm höchste ökologische

und baubiologische Anforderungen:

Er ist örtlich verfügbar,

schont Ressourcen und kann zu

100 Prozent recyclet werden.

In der Herstellung benötigt

Lehm wenig Energie, da er

nicht gebrannt werden muss.

Hinzu kommt, dass Lehm

entscheidend das Raumklima

verbessert: Er sondert

keine Schadstoffe ab und durch

Aufnahme und Abgabe von

Wasserdampf reguliert er Luftfeuchtigkeit

auf natürliche Weise. Zudem

bietet Lehm durch seine Masse gute Schalldämmung

und wärmespeichernde Eigenschaften.

CO₂-neutrale Produktion der Ziegel

Bei der Formgebung der Lehmhochlochziegel

orientiert sich Gima an den üblichen

Mauerziegel-Formaten, sodass zur Herstellung

die bestehenden Produktionsstraßen

der Mauerziegelproduktion genutzt werden.

Nach der Formgebung trocknen Lehmziegel

bei ca. 80 °C in den Trockenkammern, der

nachfolgende Brennprozess entfällt gänzlich.

So kann der Energiebedarf für alle Produktionsschritte

durch den Strom der Gimaeigenen

Photovoltaikanlagen sowie durch

die anlageninterne Wärmerückgewinnung

gedeckt werden.

Gima-Lehmhochlochziegel erfüllen die

Anforderungen der Druckfestigkeitsklasse

5 und können sowohl für tragende als auch

nichttragende Wände verwendet werden.

Dank herkömmlicher Mauerziegel-Formate

können sie effizient und schnell verarbeitet

werden. Für nichttragende Innenwände

stehen die Lehmziegel »LZ11« und »LZ17«

mit den Breiten 115 und 175 mm zur Verfü-

18 l Mai 2025 Rohbau | Mauerwerk & Beton


Bei der Formgebung der Lehmhochlochziegel

orientiert sich

Gima an den üblichen Mauerziegel-Formaten,

sodass zur

Herstellung die bestehenden

Produktionsstraßen der Mauerziegelproduktion

genutzt werden.

gung. Für tragende Innenwände und Außenwände

produziert Gima Formate mit Breiten

von 240, 300 oder 365 mm.

Lehm-Dünnbettmörtel von ClayTec

Der prämierte Lehm-Dünnbettmörtel ist

eine Innovation aus dem Hause ClayTec

und besteht aus Baulehm, anderen mineralischen

Primärrohstoffen und Pflanzenfasern,

die gemahlen und gemischt werden.

Im Herstellungsprozess benötigt der Lehm-

Dünnbettmörtel einen Bruchteil der Herstellungsenergie

von zementhaltigen Mörteln.

Dank seiner Löslichkeit lässt sich einmal verklebtes

Mauerwerk rückstandslos wieder

trennen. Das Produkt lässt sich verarbeiten

wie jeder konventionelle Dünnbettmörtel:

Die Trockenmasse wird mit Wasser angerührt

und dann mit üblichen Dünnbett-Mörtelschlitten,

-Mörtelrollen oder -Auftragswalzen

in 2 mm Stärke aufgetragen. Die Fugen härten

allein durch Trocknung aus.

Gima empfiehlt die Planung von Außenwänden

als zweischalige Wandkonstruktion.

Der Lehmziegel kann so seine Vorteile für

das Raumklima ausspielen und ist langfristig

vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt.

Eine verbundfreie Wandmontage ermöglicht

BAUHAUS FILMWERKSTATT

eine vollständige Rückbaubarkeit:

Außen schützt eine

Vorhangfassade die Lehmziegel,

die mit Lehm-Dünnbettmörtel

verklebt sind. Innen

vervollständigt ein Lehmputz

den zirkulären Wandaufbau,

sodass alle Materialien

nach Ende der Gebäudelebenszeit

sortenrein getrennt

und wiederverwertet werden

können.

Auch für die Gesundheit

von Verarbeitern hat

der Lehmbau Vorteile: »Für

das ausführende Unternehmen

ist die Arbeit mit naturbelassenen

Materialien wie

Lehmziegel, Lehmkleber und

Lehmputz gesünder als die

mit teilweise hochchemischen

Baustoffen«, sagt

Daniel Neuer, Bauunternehmer

des Pilotprojektes Green-

ConceptLehm in Meißen,

bei dem Gima-Lehmhochlochziegel

verbaut wurden.

Lehmziegel lassen sich bei

Verwendung von Lehmmörtel und

Lehmputz vollständig in den Rohstoffkreislauf

zurückführen. Auch Bruch kann jederzeit

wieder vollständig verwertet werden. So

können aus dem Material alter Lehmwände

neue Lehmziegel produziert werden,

wodurch der Abbau weiterer Rohstoffe

vermieden werden kann. Ist eine

Lehmgrube nicht mehr ergiebig oder

die Qualität des Lehms nicht mehr

ausreichend, beginnt Gima umgehend

mit der Renaturierung des

Gebiets.

»Für den Lehmziegel spricht,

dass es ein nachhaltiger Baustoff

ist, den man am Ende

des Lebenszykluses in den

eigentlichen Zustand zurückführen

kann. Sie wohnen

gesund und das Klima wird

natürlich geregelt. Es lebt

sich in einem Lehmhaus

besser als in einem

anderen«, sagt Prof.

Dr. Wolfram Jäger,

Initiator des Pilotprojektes

Green-

ConceptLehm und

ehemaliger Professor

für Tragwerksplanung

an der TU

Dresden.

?

WISSENSWERTES...

ClayTec ist Europas führender Hersteller

von Lehmbaustoffen und Experte

für ressourcenschonende Lösungen

im Massiv- und Innenausbau. Vor über

40 Jahren als Spezialist für Denkmalpflege

und Fachwerksanierung gestartet,

entwickelt und vertreibt das Unternehmen

heute massentaugliche, ökologische

und kreislauffähige Lehmbauprodukte

in höchster Qualität. Zur Produktpalette

gehören Mauermörtel, Innendämmung,

Lehmputze und vielseitig

einsetzbare Lehm-Trockenbausysteme.

ClayTec fördert durch Forschung,

Entwicklung und Schulungen den fachgerechten

Einsatz von Lehmbaustoffen

und unterstützt Architekten, Bauherren

und Handwerker bei der Umsetzung.

Das inhabergeführte Familienunternehmen

mit Hauptsitz in Viersen produziert

deutschlandweit für einen internationalen

Markt und beschäftigt rund

80 Mitarbeitende an sieben Standorten.

Das Verkleben der Gima-

Lehmhochlochziegel mit

ClayTecs Lehm-Dünnbettmörtel

funktioniert analog

zum Mauern mit konventionellen

Baustoffen.

CLAYTEC

Rohbau | Mauerwerk & Beton


Patentierte Übergänge

bei FBV-System

FRANKEN SYSTEMS (2)

Bei einer 2,1 mm dicken Abdichtungs- stärke liegt

der sd-Wert von »Frankosil 1K FBV« bei 1,81 m.

FRANKEN SYSTEMS – Frischbetonverbundfolien auf Basis von FPO, PVC,

Bitumen etc. stehen seit den letzten zehn Jahren für eine neue Generation

der Bauwerksabdichtung und sind aus der Abdichtungswelt nicht mehr

wegzudenken. Franken Systems hat mit »Frankosil 1K FBV« ein patentiertes

System entwickelt.

Die große Herausforderung bei den FBV-

Systemen sind neben der Planung die

Ausführungen der Detaillösungen bei den

kritischen Übergängen wie dem Schalungsvorsprung,

beim Übergang von der

Bodenplatte zur Wand, den Ankerlöchern

und dem Übergang auf die Sockelabdichtung.

Von Systemlieferanten werden als

Lösung Dichtbänder und 2K-Epoxidharzkleber

empfohlen. Dies kann aber im Hinblick

auf nachhaltige Aspekte, schlechte Wetterbedingungen

unter +5 °C und Feuchtigkeit,

zu Einschränkungen führen.

Franken Systems hat sich dieser Problematik

bereits vor zehn Jahren angenommen

und seine Systemlösung mit der

1K-SMP-Technologie für diese Übergänge

der FBV-Abdichtung 2015 patentieren lassen.

»Frankosil 1K FBV« ist universell einsetzbar

und haftet auf vielen Bahnen aus

FPO/TPO, PVC oder EPDM sowie Fensterprofilen

mit dem zweikomponentigen

Multi-Kunststoff-Primer »PR115«. Die Flüssigabdichtung

kann auch auf mattfeuchtem

Betonuntergrund ohne Grundierung appliziert

werden. Zudem ist die Verarbeitung bei

Temperaturen von -5 °C bis +50 °C möglich.

Keine Misch- und

Verarbeitungsfehler

»Unsere einkomponentige Flüssigabdichtung

auf Basis von SMP ist einfach, schnell

und sicher anzuwenden. Misch- und Verarbeitungsfehler

sind für Verarbeiter ausgeschlossen«,

erklärt Volker Kramer von

Franken Systems. Ein weiteres Merkmal sei,

dass bei einer 2,1-mm-Abdichtungsstärke

der sd-Wert von »Frankosil 1K FBV« kleiner

als 2 m ist und das System entsprechend

für den Anschluss an Holzbauten besonders

geeignet ist. In Kombination mit der Spachtelmasse

»Frankosil Speedfix« können alle

Unebenheiten im Untergrund ausgeglichen

werden. Es kann frisch in frisch mit »Frankosil

1K FBV« weitergearbeitet werden.

»Frankosil 1K FBV« ist geruchsneutral in

der Anwendung und zertifiziert nach Emicode

EC1 Plus für höchste, internationale

Standards. Franken Systems trägt als

Produzent das europäische Patent für die

nachhaltige Werkstoffgruppe der silanterminierten

Polyurethane (SMP) in Verbindung

mit Frischbetonverbundfolie.

Die Auszeichnung mit dem QNG-Ready-Siegel

vom Sentinel-Haus Institut unter-

streicht das Engagement von Franken

Systems für eine gesunde Wohn- und Arbeitsumgebung.

Durch dieses Siegel wird

nicht nur der Weg für eine QNG-Zertifizierung

geebnet, sondern auch die Möglichkeit

einer Förderung durch die KfW eröffnet.

Darüber hinaus erfüllt »Frankosil 1K FBV«

die strengen Anforderungen des aktuellen

Kriterienkatalogs der DGNB und hat hierbei

die höchste Qualitätsstufe erreicht. Diese

Anerkennung bestätigt die Position von

Franken Systems als Vorreiter in der Entwicklung

und Herstellung hochwertiger und

nachhaltiger Abdichtungslösungen. ?

»FrankosilL 1K FBV« dichtet an Stoß- und Nahtstellen der

Folie sowie an Übergängen von Sockeln und Fundamenten

optimal ab – auch auf mattfeuchten Untergründen.

20 l Mai 2025 Rohbau | Mauerwerk & Beton


ERFÜLLUNG DER GEBÄUDEENERGIEGESETZ-FORDERUNG –

FIX FERTIG. DOYMAfix ® SORTIMENT.

DOYMA, die Nr. 1,

wenn es um Wärmepumpen-

einführungen geht.

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Oberirdische Wanddurchführung für

Luft-Wasser-Wärmepumpen (Monoblock)

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Gebäudeaußenwände

Gleich scannen

und informieren.

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Ein leistungsstarker

Allrounder in Wabenform

KLB – Der »KLB-Wabenstein« von KLB Klimaleichtblock

hat die bauaufsichtliche Zulassung (Nr. Z-17.23-1298)

vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt, Berlin)

erhalten. Verfügbar ist der neue Leichtbetonstein

zunächst in Wandstärken von 36,5 und 42,5 cm, wo

er jeweils die Festigkeitsklassen 2 und 4 erreicht.

Dank seiner bionischen Wabengeometrie

und integrierten Dämmstoff-Füllung aus

rein mineralischem Schaum erzielt er niedrige

Wärmeleitwerte von bis zu 0,08 W/mK

und ein Schalldämm-Maß von mindestens

48 Dezibel. Auch im Hinblick auf Tragfähigkeit

und Brandschutz kann der umweltschonende

Baustoff überzeugen: »Die bauphysikalischen

Stärken unseres Wabensteines

sind umfassend. So hat er beispielsweise

die Brandwand-Prüfung bereits ab der

Rohdichteklasse 0,4 bestanden – ein echtes

Novum«, erklärt KLB-Geschäftsführer

Andreas Krechting. Weitere Daten zum

»KLB-Wabenstein« liefert die gleichnamige

Fachbroschüre des Herstellers, die interessierte

Bauprofis kostenfrei anfordern können.

Im Herbst letzten Jahres stellte KLB Klimaleichtblock

mit dem »KLB-Wabenstein«

seine neueste Produktinnovation der

Öffentlichkeit vor: einen umweltschonend

produzierten Leichtbeton-Planstein mit bionischer

Wabenstruktur und neuartiger Mineralschaum-Füllung.

Jetzt liegt die offizielle

Zulassung (Nr. Z-17.23-1298) vom Deut-

Seine bionische Kammerstruktur und Dämmstoff-

Füllung aus rein mineralischem Schaum verleihen

dem KLB-Wabenstein hervorragende bauphysikalische

Eigenschaften, die von sehr guter Tragfähigkeit

bis hin zu hohem Schall- und Wärmeschutz reichen.

KLB (2)

schen Institut für

Bautechnik (DiBt)

vor, sodass der hoch

wärmedämmende

Stein ab sofort rechtssicher

zum Einsatz kommen

kann. Seine bionische

Kammerstruktur – inspiriert

von Bienenwaben in der

Natur – verleiht ihm eine hohe

Festigkeit, die ihn für eine vielseitige

Nutzung in klimafreundlichen

Neubauten prädestiniert.

Sind die Wabenstein-Planblöcke ausgehärtet, werden ihre

Kammern in einer speziellen Anlage mit zunächst flüssigem,

mineralischem Dämmschaum verfüllt.

Topwerte in allen Kategorien

Dem Vorbild der Natur folgend, sorgt

die einzigartige Lochgeometrie des

Wabensteins nicht nur für eine hohe Tragfähigkeit

– sie verbessert auch den Schallschutz:

So verleiht die Anordnung der

Waben dem massiven Baustoff eine dynamische

Steifigkeit und spürbare Reduktion

der Eigenschwingung. Zusätzlich verringert

auch die Dämmstoff-Füllung aus rein mineralischem

Schaum die Schallübertragung der

Außenwände. Schon in der Festigkeitsklasse

2 kann somit ein Direktschalldämm-Maß

(Rw,Bau,ref) von mindestens 48 Dezibel

erzielt werden. Der zu etwa 90 Prozent aus

Lufteinschlüssen bestehende Schaum verbessert

darüber hinaus maßgeblich den

Wärmeschutz auf bis zu 0,08 W/mK.

Damit erreichen 36,5 cm starke, verputzte

Außenwände einen sehr

guten U-Wert von 0,21 W/

(m²K), was den Bau von Effizienzhäusern

nach allen aktuellen

Förderstandards ermöglicht.

Da die Prüfungen zur Brandwand

(F90) ebenfalls herausragende

Ergebnisse erzielt

haben, ist auch hier für

das höchste Maß an

Sicherheit gesorgt. »Wir

bringen den rein mineralischen

›KLB-Wabenstein‹ daher als leistungsstarken

Allrounder auf den Markt, der in

allen Kennwert-Kategorien hervorragt und

insbesondere auch in ökologischer Hinsicht

zu überzeugen weiß«, erklärt Andreas

Krechting.

Leichtbetonsteine weisen generell eine

sehr gute Ökobilanz auf, da der vulkanische

Rohstoff Bims – von der Natur bereits »aufbereitet«

– keinen energiereichen Brenn- oder

Härtungsprozess mehr durchlaufen muss.

Die Rohmasse wird lediglich in Stahlformen

verfüllt, verdichtet und in Hochregallagern

an der Luft getrocknet. Das Innenleben des

Wabensteins kann mit weiteren ökologischen

Vorteilen punkten: Zum einen wird

der zur Verfüllung produzierte mineralische

Schaum dank der Nutzung von Eigenrezyklaten

besonders ressourcenschonend hergestellt.

Zum anderen verbraucht er dabei

sogar noch weniger Energie als Leichtbeton-Planblöcke,

weshalb der Wabenstein

seinen CO 2

-Fußabdruck im Gesamtvergleich

noch einmal deutlich verbessert. In

absehbarer Zeit soll laut KLB eine unabhängige

Umweltproduktdeklaration (EPD) dazu

noch genauere Daten liefern.

?

22 l Mai 2025 Rohbau | Mauerwerk & Beton


Die »Wärmepumpeneinführung »Doymafix HP/O-S«

eignet sich insbesondere für Luft-Wasser-Wärmepumpen

in Split-Ausführung.

Wanddurchführung für

oberirdische Außenwände

DOYMA – Als Hersteller von Wärmepumpeneinführungen hat

sich Doyma einen hervorragenden Ruf in der Branche erarbeitet.

Jetzt erweitert das Unternehmen aus Niedersachsen sein

aktuelles Produktportfolio um die Neuheit »Doymafix HP/O-S«.

Bei der neuen »Doymafix HP/O-S« handelt

es sich um eine Wanddurchführung

für oberirdische Gebäudeaußenwände. Sie

besitzt eine integrierte Wärmedämmung und

eignet sich ideal für Luft-Wasser-Wärmepumpen

in Split-Ausführung – somit kann

die »HP/O-S« auch für die Leitungseinführung

von Klimaanlagen genutzt werden.

Der Zuwachs in der »Doymafix«-Produktfamilie

findet seine Anwendung sowohl in

Neubau- als auch in Bestandsgebäuden

und ist in den unterschiedlichsten Wandaufbauten

einsetzbar.

Wie alle Produkte der »Doymafix«-Produktreihe

erfüllt auch die »Doymafix HP/O-

S« die energetischen Anforderungen gemäß

Gebäudeenergiegesetz (GEG). Umfangreiche

Prüfungen der neue Wärmepumpeneinführung

sichern die Luftdichtheit, Schalldämmung

und Schlagregendichtheit ab. Auch

die Installation innerhalb des Schutzbereiches

bei R290 ist bedenkenlos möglich, da

die »Doymafix HP/O-S« gasdicht ist.

DOYMA

Schnell angepasst

Die »Doymafix HP/O-S« kann schnell und

einfach an die vorhandene Wandstärke

angepasst werden. Dabei ist der Einsatz

eines Futterrohres nur bei innenliegenden

Luftdichtheitsebenen erforderlich, ansonsten

kann sie direkt in eine Kernbohrung

eingesetzt werden. Das geringe Gewicht

erleichtert den Einbau und kann ohne weitere

Montagehilfe fachgerecht montiert

werden. Natürlich sind bei der »HP/O-S«

Rohre und Leitungen voneinander getrennt

und auch Spannungs- und Steuerleitungen

werden separat geführt.

Zusätzlich zu den technischen Vorteilen

bietet die »Doymafix HP/O-S« einen ästhetischen

Wandübergang und ist optisch

ansprechend. Dank der vogelpicksicheren

Konstruktion sind die Produkte der »Doymafix«-Reihe

sicher verbaut, sodass man

keine Beschädigungen befürchten muss.?

WISSENSWERTES...

Die Firma Doyma mit Hauptsitz in Oyten

konstruiert und fertigt Dichtungssysteme

zur Abdichtung von Ver- und Entsorgungsleitungen,

die durch Wände und

Decken geführt werden, sowie Brandschutzsysteme

für den vorbeugenden

baulichen Brandschutz. Darüber hinaus

ist Doyma Hersteller von Wärmepumpeneinführungssystemen.

Das Unternehmen

ist seit mehr als 60 Jahren aktiv

und hat sich seither kontinuierlich bei

Planern, Fachhändlern und Bauherren

einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Doyma beschäftigt ca. 260 Mitarbeiter

in Produktion, Entwicklung und Vertrieb

im Innen- und Außendienst und ist zur

Wahrung seines Qualitätsstandards seit

1995 ständig nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Niederlassungen und Partner

befinden sich in Österreich und vielen

anderen europäischen Ländern.

Rohbau | Mauerwerk & Beton

Mai 2025 l 23


Das neue Schlagmann-Poroton-Lüftungssystem »Aireco«

kann laut Hersteller einen Luftvolumenstrom von bis

zu 60 m³/h erreichen. Die Luftrichtung wird durch zwei

»Aireco«-Geräte koordiniert und nach dem Push-and-Pull-

Prinzip alle 70 Sekunden umgekehrt.

AERECO S.A.

Bessere Luft und weniger

Wärmeverlust durch unauffälligen Helfer

SCHLAGMANN POROTON – Dezent, leise und effizient: Mit »Aireco« bringt

Schlagmann Poroton ein neues dezentrales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung

auf den Markt. Es reguliert Feuchtigkeit und Luftqualität

automatisch, ist laut Hersteller leise im Betrieb und kann zudem nahezu

unsichtbar ins Gebäude integriert werden.

Mit »Aireco« bringt Schlagmann Poroton

erstmals eine dezentrale Wohnraumlüftung

mit Wärmerückgewinnung auf den Markt.

Integriert in die Rollladenkästen »Poroton-

ROK« bzw. die Raffstorekästen »Poroton-RSK«

oder zum Wandeinbau ist das

Poroton-Zubehör platzsparend und dezent.

Die hohe Wärmerückgewinnung und eine

optionale Feuchtesteuerung steigern laut

Schlagmann Poroton den Wohnkomfort

sowie die Energieeffizienz von Gebäuden

und optimieren die Luftqualität von Wohninnenräumen.

Ziegel hat bereits dank seines Ursprungsmaterials

Lehm feuchteregulierende Eigenschaften

und sorgt damit von Natur aus

für ein angenehmes Raumklima. Um die

Feuchtigkeit sowie die Kohlenstoffdioxidund

Schadstoffkonzentration aktiv und

konstant zu regulieren, bedarf es eines

kontrollierten Luftaustauschs. Hier schafft

»Aireco« Abhilfe. Das System komplettiert

das Lüftungskonzept moderner Neubauund

Sanierungsprojekte. Das Herzstück

der Lüftung, der Wärmetauscher, gewinnt

thermische Energie aus der Abluft und

erwärmt die Zuluft, was den Luftwärmeverlust

des Gebäudes deutlich verringert.

Daraus ergibt sich in Abhängigkeit verschiedener

physikalischer Einflussfaktoren

eine Wärmerückgewinnung von über

90 Prozent, so der Hersteller. Außerdem

werden über den keramischen Wärmetauscher

bis zu 60 Prozent der Feuchte

aus der Abluft zurückgewonnen und das

Feuchteniveau der Frischluft angehoben.

Der »Aireco«-Ventilator kann laut Schlagmann

Poroton einen Luftvolumenstrom

von bis zu 60 m³/h erreichen. Die Luftrichtung

wird durch zwei »Aireco«-Geräte,

die als Gegenspieler agieren, koordiniert

und nach dem Push-and-Pull-Prinzip alle

70 Sekunden umgekehrt. Die entstehenden

Druckunterschiede fördern die Luftzirkulation

im Raum. Die integrierbare

Feuchtesteuerung kann außerdem durch

einen optionalen Multisensor automatisiert

werden.

Geringer Aufwand bei der Montage

Rollladen- und Raffstorekästen führt Schlagmann

Poroton bereits im Sortiment. Am

Schlagmann-Standort Rötz werden zusätzlich

Lüftungssysteme in die Kästen integriert.

Eine effiziente Raumnutzung verhindert

dabei die Beeinträchtigung von Rollraum

bzw. Schacht.

Der Umlenkkanal befindet sich direkt im

Rollladenkasten und ist somit von außen

nahezu unsichtbar. Die werksseitige Vormontage

der Lüftung am Rollladen- oder

WISSENSWERTES...

Das System entstand in Zusammenarbeit

mit der Aereco. Der Entwickler

von Lüftungssystemen gehört zur

französischen Aldes-Gruppe und hat

sich auf die Qualität von Innenraumluft

spezialisiert. Die Verbindung des

Sachverständnisses für Lüftung und

Raumluftqualität von Aereco mit der

Baukompetenz des Ziegelherstellers

schafft eine Partnerschaft, von der

am Ende der Bauherr profitiert, so

Schlagmann Poroton.

24 l Mai 2025 Rohbau | Mauerwerk & Beton


Raffstorekasten sowie der lückenlose Übergang

zur Außenfassade verringern nach

Aussagen des Herstellers den bauseitigen

Montageaufwand.

Optional kann das Lüftungsgerät auch

zur klassischen Wandmontage eingesetzt

werden. Für diesen Einsatz bietet Schlagmann

einen passenden Mauerstein an.

Dadurch ist auch ein direkter Wandeinbau

des Lüftungsgeräts ohne vorherige Kernbohrung

möglich. Ist etwa bei Sanierungen

eine Kernbohrung nötig, wird für den

Wandeinbau ein Rundkanal bereitgestellt.

Die Schlagmann-Bauberatung unterstützt

hier mit objektbezogenen Auslegungsvorschlägen

und Detailplanung.

An Bedürfnisse anpassbar

Der Ziegelhersteller bietet das Lüftungssystem

mit variabler Ausstattung an, um allen

individuellen Wohnbedürfnissen gerecht zu

werden. Außerdem bietet die breite Palette

an Außen- und Innenblenden vielfältige

Designoptionen. Das Lüftungssystem »Aireco«

ist laut Hersteller zum einen leise im

Betrieb und bietet zum anderen eine sehr

hohe Schalldämmung gegen Außenlärm.

Die benutzerfreundlichen Steuerungen runden

demnach das Komplettpaket ab. Die

intuitive Handhabe ermöglicht eine simple

Anpassung der Lüftungsmodi an Tagesoder

Jahreszeit. Außerdem wird angezeigt,

wann ein Filterwechsel nötig wird.

»Wichtig ist uns, für jedes einzelne Bauprojekt

die optimale Lüftungslösung zu

finden«, so Markus Aich, Vertriebsleiter

Dezente Außen- und Innenblenden bieten flexible Designoptionen

und machen »Aireco«, das Lüftungssystem mit

Wärmerückgewinnung, laut Hersteller nahezu unsichtbar.

bei Schlagmann Poroton. »Dafür begleiten

wir unsere Kunden und bieten neben

einem objektbezogenen Planungsservice

auch Unterstützung bei der Lüftungsauslegung.«

Ein intensiver Austausch mit Planern

und Architekten sowie die Einweisung

vor Ort gehören ebenfalls zu den angebotenen

Leistungen.

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REINHARD FÜRSTBERGER / SCHLAGMANN POROTON

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mit der BPA Abdichtungstechnologie.

Bauwerke, Tunnel und Fundamente schützen wir mit unseren

hoch belastbaren Abdichtungssystemen für lange, lange Zeit

gegen Feuchtigkeit und Nässe. So bleiben Werte erhalten und

Investitionen für Jahrzehnte ganz sicher in trockenen Tüchern.

BPA Produkte veschmelzen förmlich mit Beton und aktivieren

ihre exzellenten Eigenschaften unmittelbar, sobald sie mit

Feuchtigkeit in Berührung kommen. Geadelt als TOP 100

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Rohbau | Mauerwerk & Beton

Mai 2025 l 25


Durchdachtes System

beschleunigt Abläufe

JASTO BAUSTOFFWERKE – Das »Jasto Quadro Lang

System« setzt gezielt auf einen effizienten Baufortschritt.

Die Jasto Baustoffwerke haben das Leichtbeton-

Mauerwerk mit Blick auf den mehrgeschossigen

Wohnungsbau entwickelt. Es spielt seine Vorteile jedoch

in gleicher Weise auch im Einfamilienhausbau aus.

»Jasto Quadro Lang Therm«

steht für einen effizienten Bauprozess,

eine gesundheitsschonende Verarbeitung und einen

hervorragenden Wärmeschutz in monolithischer Bauweise.

JASTO BAUSTOFFWERKE

Das System besteht aus dem »Jasto Quadro Lang Therm« und

dem »Jasto Quadro Lang Phon«. Der »Therm«-Stein ist für monolithische

Außenwände mit hervorragenden Wärmedämmwerten

bestimmt, der »Phon«-Stein ist auf Tragfähigkeit und Schallschutz

ausgerichtet.

Beide Varianten haben eine Steinlänge von 99,7 cm und eine

Höhe von 24,9 cm. Aufgrund dieser Maße kann ein »Quadro Lang«

bis zu vier herkömmliche Einzelsteine ersetzen. Pro Quadratmeter

Mauerwerk sind nur noch vier Hub erforderlich. Dabei bleibt der

Stein trotz seiner außergewöhnlichen Länge im gewohnten Raster

der DF-Formate und kann mit anderen Jasto-Steinen kombiniert

werden. Mit dem »Quadro Lang« lassen sich die üblichen

Geschoss- und Brüstungshöhen ohne Mehraufwand realisieren.

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Die Arbeitsabläufe auf der Baustelle werden erheblich beschleunigt

und die Arbeitskräfte können effizienter eingesetzt werden.

Gleichzeitig trägt das System auch zur Gesundheit der Mitarbeiter

bei, denn die großen Steine werden rückenschonend mit einem

Kleinkran versetzt. Die körperliche Belastung sinkt aufgrund der

maschinellen Unterstützung deutlich.

Werte sprechen für sich

Der »Jasto Quadro Lang Therm« wird aufgrund seines hervorragenden

Wärmeschutzes für monolithische Außenwände eingesetzt.

Dank einer integrierten mineralischen Dämmung erreicht er

bei einer Wanddicke von 36,5 cm je nach Rohdichte Wärmeleitfähigkeiten

von 0,08 und 0,09 W/mK und U-Werte zwischen 0,21

und 0,23 W/m²K. Diese Werte beruhen nicht zuletzt auf dem erheblich

reduzierten Stoßfugenanteil, den die außergewöhnliche Länge

des Steins mit sich bringt. Der »Quadro Lang Therm« ist fünfseitig

geschlossen, denn die integrierte Dämmung im Stein wird durch

einen »Deckel« aus Leichtbeton vor mechanischen Beschädigungen

geschützt. Gleichzeitig erhöht dieser Aufsatz die charakteristische

Druckfestigkeit auf einen fk-Wert von bis zu 2,2 N/mm².

Mit dem »Jasto Quadro Lang Phon« steht dem »Quadro Lang

Therm« ein Stein gleicher Länge mit hoher Tragfähigkeit (fk-Wert

10,0) und besonders gutem Schallschutz zur Seite. Die »Phon«-Steine

können nicht nur für tragende Innenwände eingesetzt werden,

sondern sie lassen sich auf Wunsch auch als Außenmauerwerk mit

einem Wärmedämmverbundsystem kombinieren. Diese Kombination

bietet sich vor allem im mehrgeschossigen Wohnungsbau an,

wenn die Gebäudehöhe eine entsprechende Tragfähigkeit erfordert.

Bei niedrigeren Geschosszahlen und im Einfamilienhausbau

ist dagegen ein monolithisches Außenmauerwerk mit dem »Quadro

Lang Therm« im Vorteil. Die monolithische Bauweise ist weniger

aufwendig und extrem langlebig.

Wohnflächengewinn möglich

Jasto bietet den »Quadro Lang Phon« in den Wanddicken 17,5 cm

(24 DF), 20 cm (28 DF) und 24 cm (32 DF) an. Er ist in den Rohdichteklassen

2,0 und 2,2 verfügbar und erzielt aufgrund der haufwerksporigen

Struktur von Leichtbeton Schalldämmwerte, die andere

Mauerwerksarten nur mit größeren Wanddicken erreichen. Bei

gleichen Schallschutzeigenschaften kann ein »Jasto Quadro Lang

Phon« mit einer Wanddicke von 20 cm andere Mauerwerksarten

mit einer Wanddicke von 24 cm ersetzen. So lässt sich dank des

»Quadro Lang Phons« ein deutlicher Wohnflächen- und Wohnraumgewinn

umsetzen.

?

FLECK GmbH

Industriestr. 12 | 45711 Datteln | T +49 2363 9123-0 | info@fleck-dach.de | fleck-dach.de

Rohbau | Mauerwerk & Beton


Mörtel für robuste

Industrieböden

STOCRETEC – Besser zu verarbeiten und noch

dauerhafter: Stocretec entwickelt seine Instandsetzungsmörtel

weiter. Bis zu 30 Prozent Zeitersparnis

bringt der neue schwabbelfähige »Stocrete TG

302«, da er sich wesentlich leichter verdichten lässt.

Die bewährten Instandsetzungsmörtel »Stocrete TG

104« und »Stocrete TG 108« lassen sich dank ihrer

neuen Rezeptur ebenfalls besser verarbeiten.

Technologische Weiterentwicklungen verbessern die Eigenschaften

von Estrichmörteln von Stocretec: Sie lassen sich einfacher

verarbeiten und überzeugen mit ihrer Robustheit. Sie eignen sich

für die Instandsetzung befahrbarer Flächen, innen wie außen: Mit

den Mörteln lassen sich Schäden und Unebenheiten ausgleichen

und Instandsetzungen durchführen, auf horizontalen und schwach

geneigten Flächen. Durch den hohen Frost-Tausalz-Widerstand

sind die Mörtel enorm langlebig, auch ohne Deckbeschichtung.

Um Industrieböden besonders schnell zu sanieren, wurde der

neue kunststoffmodifizierte Mörtel »Stocrete TG 302« konzipiert.

Er ist als thixotrop eingestellter, schwabbelfähiger Betonersatz

einfach zu verarbeiten. Er ermöglicht äußerst flexible

Schichtdicken von 6 bis 100 mm in nur einem Arbeitsgang. Der

Mörtel ist somit besonders verarbeitungssicher, da keine zweite

Lage notwendig ist und in vielen Fällen sogar eine zusätzliche

Haftschlämme entfällt.

»Stocrete TG 302« ist pumpfähig und eignet sich damit

besonders für große Industriebodenflächen.

Verdichten mit Schwabbelstange oder Estrichverteiler

»Stocrete TG 302« lässt sich mit marktüblicher Maschinentechnik

fördern – eine Erleichterung besonders für große Flächen. Im

Anschluss lässt er sich knie- und rückenschonend im Stehen mit

Schwabbelstange oder Estrichverteiler leicht verdichten und glätten.

Auch die Festigkeitsentwicklung ist schnell: In vielen Fällen

kann der Boden bereits nach 48 Stunden überarbeitet werden (bei

23 °C) – abhängig von den Baustellenbedingungen.

Die Mörtel »Stocrete TG 104« und »TG 108« eignen sich besonders

als Unterbau zur Aufnahme eines Nutzbelages im Hochbau

und für befahrene Flächen. Sie sind nichtbrennbar (Baustoffklasse

A1 gemäß MVVTB). Die beiden einkomponentigen Instandsetzungsmörtel

kombinieren plastische Konsistenz und hohe

Standfestigkeit. Sie lassen sich kraftsparend verdichten. Auch das

maschinelle Fördern und Pumpen ist möglich. In einem Arbeitsgang

ist mit »Stocrete TG 104« eine Schichtdicke von 10 bis

50 mm erreichbar, mit »Stocrete TG 108« sind es 20 bis 100 mm.

Die neue Qualität verlängert die Verarbeitungszeit – Verarbeiter

haben so mehr Zeit, um Oberflächen zu verdichten, zu glätten,

anzuarbeiten oder zu korrigieren. Durch ihren hohen Frost-Tausalz-Widerstand

sind beide Mörtel enorm langlebig, auch ohne

Deckbeschichtung.

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Rohbau | Mauerwerk & Beton

Mai 2025 l 27

Frischbetonverbund-Systeme | Beschichtete Fugenbleche | Injektionsschlauch-Systeme | Quellbänder | Fugenabdichtungsprofile | Dicht- und Klebmassen


»Von Profis für Profis«:

BPA sorgt für die richtige Abdichtung

BPA – Als Spezialist für dichte Bauwerke greift BPA auf exakt zwei Dinge

zurück: eine anwendernahe Entwicklung und Werte, die auf über 25-jähriger

Erfahrung beruhen. Der schwäbische Hersteller mit Sitz in Herrenberg

bietet Abdichtungslösungen wie »DualProof A/A+« an, eine Frischbeton-

Verbundabdichtung, die weltweit zum Einsatz kommt. Und obwohl BPA über

ein stetig wachsendes, internationales Netzwerk verfügt, hat das Unternehmen

seine eigentlichen Wurzeln nicht vergessen. »Wir wissen sehr genau,

wer unsere Lösungen verwendet und worauf es dem Verarbeiter ankommt.

Erst durch den direkten Austausch mit dem Anwender gelingt es uns,

unsere Produkte praxisorientiert weiterzuentwickeln«, stellt Adrian Pflieger,

Geschäftsführer von BPA, klar.

mit einseitig aufkaschierter Dichtmembran.

Geeignet ist sie für die thermische Fügung

sowie Verklebung mit dem Systemkleber

»CEM811« bzw. mit einem vorapplizierten

Selbstklebestoß. Das »DualProof«-System

ist hochflexibel und rissüberbrückend, was

ein einfaches aber eben auch wirtschaftliches

Verlegen bietet. Was viele Verarbeiter

schätzen: Durch zwei verschiedene Membranstärken

(0,8 und 1,2 mm) ist die FBV

Die »DualProof«-Abdichtung ist das ideale

Beispiel dafür, wie sich herstellerseitiger

Erfindergeist mit Erfahrungen aus der Praxis

verbindet. Sie wurde für Beton-Bauwerke,

Fundamente sowie Tunnel konzipiert und

beruht auf den Erfahrungswerten von Verarbeitern,

kombiniert mit der von BPA entwickelten

»Barritex«-Technologie. Dahinter

verbirgt sich ein spezielles Vlies, das mit

dem Frischbeton einen extremen Verbund

eingeht und so für eine zuverlässige sowie

hinterlaufsichere Abdichtung sorgt. Bei einer

Beschädigung der Dichtmembran, die eintretendes

Wasser zur Folge hat, stellt der

Verbund mit dem Beton sicher, dass das

Bauwerk weiterhin geschützt bleibt. Ein

weiterer Vorteil ist aus Anwendersicht,

dass die Dichtmembran zuverlässigen

Schutz vor Durchwurzelung, Salzwasser

und Radon bietet.

Bei der Verarbeitung

geht alles Hand in Hand

Die Frischbeton-Verbundabdichtung (kurz

FBV) soll vor allem eines sein – unkompliziert.

Aus diesem Grund lässt sich »DualProof

A/A+« schnell und einfach an vorhandene

Abdichtungen und Fugenbänder anschließen.

»Unser Ziel war es, eine robuste,

aber gleichzeitig flexible TPO/FPO-Dichtungsbahn

zu entwickeln, die eine präzise

und saubere Verklebung bzw. thermische

Verschweißung ermöglicht«, so Ulrich Hoppenkamps,

Key Account Manager von BPA.

Gedacht ist das FBV-System für den Einsatz

als Streifen- und Flächenabdichtung von

erdberührten Betonflächen, (WU-) Betonkonstruktionen

und Betonfertigteilen, womit

es ein bewusst breites Einsatzspektrum

abdeckt. Im Kern handelt es sich bei der

»DualProof A/A+« um ein vernadeltes Vlies

WISSENSWERTES...

Die Firma BPA mit Sitz in Herrenberg ist seit

mehr als 20 Jahren als Spezialist für hochwertige

Bau-Abdichtungsprodukte bekannt.

Zurückgreifen kann der Entwickler und Hersteller

auf ein weltweites Netzwerk, weshalb

BPA auf zahlreichen internationalen

Märkten vertreten ist. Das erklärte Ziel ist

es, den Abdichtungsmarkt mit innovativen

Produkten zu revolutionieren. Seinen Kunden

bietet das Unternehmen sowohl individuelle

als auch objektbezogene Systemlösungen für

wasserundurchlässige Beton-Bauwerke im

Hoch-, Tief-, Ing.- und Tunnelbau. Die wichtigsten

Produktionsanlagen des Herstellers

befinden sich in Deutschland und der

Schweiz. Seit 2016 ist BPA zudem Teil der

CEMproof Group, eines Firmennetzwerks,

das sein Hauptaugenmerk auf innovative

Bau-Abdichtungssysteme legt.

BPA ist bekannt für Abdichtungslösungen

wie die Frischbeton-Verbundabdichtung

»DualProof«.


Das FBV-System »DualProof

A/A+« eignet sich für die

Abdichtung von erdberührten

Betonflächen, WU-Betonkonstruktionen

und Betonfertigteilen.

je nach Anwendungsfall flexibel einsetzbar.

Überdies weist sie eine hohe Alterungsbeständigkeit

sowie eine extreme Widerstandsfähigkeit

gegenüber Radongas, Zwängen

oder Wasserdruck auf.

Auf Herz und Nieren geprüft

Zusätzlich zu den Verarbeitungsvorteilen

erfüllt die »DualProof A/A+« alle relevanten

Prüfnachweise und ist nach DIN EN

ISO 9001:2015 zertifiziert. Unter anderem

hat das System kürzlich seinen aA-FBVS

(allgemeiner Anwendbarkeitsnachweis)

erhalten, was die Verwendung sowie den

Einsatz auf deutschen Baustellen regeln

und vereinheitlichen soll. Hinzu kommt,

dass das FBV-System bei Arbeits- und Sollrissfugen

(Rissüberbrückung) von bis zu

1 mm erfolgreich mit einem Wasserdruck

von 11 bar geprüft wurde und problemlos

mit Beton der Konsistenzklasse F3 verbaut

werden kann. Insgesamt kann die »Dual-

Proof A/A+« aufgrund ihrer hochflexiblen

Dichtungsmembrane mit hervorragenden

Verarbeitungseigenschaften sowie hoher

Formstabilität punkten. Sie lässt sich bei

Temperaturen von +5 bis +50°C verkleben

sowie zwischen -5 und +50°C thermisch

verschweißen und ist überdies bitumenverträglich.

Nützliche Helfer, die neben »Dual-

Proof A/A+« häufig auf der Baustelle zum

Einsatz kommen, sind der bereits erwähnte

BPA (3)

Bei der »DualProof« handelt es sich

um ein vernadeltes Vlies mit einseitig

aufkaschierter Dichtmembran.

Systemkleber »CEM811«, der als vielseitiger

Dicht- und Klebstoff eingesetzt werden

kann, sowie das flexible »CEMflex«-Fugendichtblech.

Es wurde für die Abdichtung von

Arbeitsfugen sowie Sollrissfugen konzipiert

und hält einem Wasserdruck von bis zu

80 m WS (8 bar) stand. ?

Nachhaltig und massiv bauen

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Rohbau | Mauerwerk & Beton

Mai 2025 l 29


Thermische Effizienz plus

statische Robustheit

Das Lochbild ist der Schlüssel beim

»WS065«: Vorne im Bild ist der

»Silvacor« mit Holzwollefüllung,

dahinter der baugleiche »Coriso«,

gefüllt mit Mineralwolle.

HÖRL + HARTMANN – Angesichts steigender Energiekosten

und verschärfter Klimaziele rückt energieeffizientes

Bauen immer stärker in den Fokus. Der neue

Ziegel »WS065« von Hörl + Hartmann bietet Bauherren

eine moderne Lösung, um nicht nur die aktuellen KfW-

40-Standards zu erfüllen, sondern auch langfristig

Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Mit dem »WS065« wird das Angebot um einen hochmodernen

Ziegel, der speziell für energieeffiziente Gebäude konzipiert wurde,

erweitert. Der Ziegel ist mit der nachhaltigen Holzfaserfüllung »Silvacor«

oder mit der Mineralwollefüllung »Coriso« erhältlich und

sorgt dank seines optimierten Lochbildes für eine ausgezeichnete

Wärmedämmung bei gleichzeitig guter statischer Belastbarkeit.

Das Lochbild des »WS065« spielt eine zentrale Rolle für seine

hervorragenden Dämmeigenschaften, so Hörl + Hartmann. Eine

optimierte Lochreihenzahl sowie die durchdachte Anordnung und

Dicke der Stege sorgen für eine hohe Wärmedämmung bei solider

Statik. Die versteiften Außenstege tragen zusätzlich zu einem

verbesserten Schallschutz bei. Sie verringern die Schwingung des

Materials, was die Schallübertragung deutlich reduziert.

Das neue Lochbild ist das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit

und kombiniert thermische Effizienz mit statischer Robustheit.

Dadurch eignet sich der Ziegel ideal für den Bau energieeffizienter

Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser bis Gebäudeklasse 4

und trägt zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Bauweise bei.

Mit dem »WS065« von Hörl + Hartmann können

energieeffiziente Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser

bis Gebäudeklasse 4 gebaut werden.

Ideale Lösung für KfW-40-Häuser

Dank seiner herausragenden Wärmedämmleistung bietet der

»WS065« laut Hersteller eine optimale Grundlage für den Bau energieeffizienter

Gebäude nach dem KfW-40 -Standard. Seine exzellenten

Dämmeigenschaften tragen wesentlich dazu bei, sowohl

den Primärenergiebedarf als auch den Transmissionswärmeverlust

eines Gebäudes erheblich zu reduzieren. Damit erfüllt der Ziegel

die strengen Anforderungen an die Energieeffizienz, die für die

KfW-40-Förderung notwendig sind. Besonders in Verbindung mit

einer präzisen Ausführung der Wärmebrückendetails und einer klugen

Planung eines kompakten Baukörpers – mit einem geringen

A/V-Verhältnis (Verhältnis von Außenfläche zu Volumen) – lassen

sich weitere Optimierungspotenziale nutzen, um den Energieverbrauch

des Gebäudes auf ein Minimum zu senken.

Doch der »WS065« ist mehr als nur ein Baustein für effiziente

Gebäudehüllen: In Kombination mit modernster Haustechnik, wie

zum Beispiel effizienten Heizungs- und Lüftungssystemen, sowie

einer hochwertigen Fensterdämmung, ermöglicht er es, den Wohnkomfort

zu steigern und langfristig signifikante Energie- und Kosteneinsparungen

zu erzielen. Der Ziegel ist somit eine zukunftssichere

Lösung für Bauherren und Planer, die nicht nur die heutigen energetischen

Anforderungen erfüllen, sondern auch nachhaltig wirtschaftliche

Vorteile bieten wollen. Der »WS065« macht es möglich,

die strengen KfW-40-Kriterien zu erreichen und gleichzeitig in eine

umweltfreundliche, energieeffiziente Zukunft zu investieren.

Der »WS065« bietet Bauherren die Wahl zwischen zwei herausragenden

Füllungen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten

sind: »Silvacor« für mehr Nachhaltigkeit, »Coriso« für

mehr Sicherheit im Brandfall dank Brandschutzklasse A1. ?

ADOBE STOCK HÖRL+HARTMANN


MAYER

Schalung

Die Deckenschalbox »Klappmax«

ist mit nur einer Arbeitskraft

bedienbar.

Erfolgreicher Testlauf

für Schalungsbox »Klappmax«

MAYER SCHALTECHNIK – Mit »Klappmax« hat Mayer Schaltechnik eine

Schalungsbox entwickelt, die aufgrund ihrer Kompaktheit schnell und

unkompliziert durch eine Tür gerollt werden kann. Im oberfränkischen

Breitengüssbach konnte die »Klappmax« ihre Vorteile unter Beweis stellen.

Seit dem offiziellen Baubeginn Anfang

2024 hat sich auf der Baustelle der neuen

barrierefreien Wohnanlage für Senioren in

Breitengüßbach einiges getan. Die vor Ort

verantwortliche Firma Raab aus Ebensfeld

bei Lichtenfels hat im Rahmen dieses

Projekts das neueste Produkt von Mayer

Schaltechnik, die Decken-Schalungsbox

»Klappmax«, getestet und erfolgreich in

den Bauprozess integrieren können.

So konnten seither 201 m² Deckenfläche

mit Deckenstärken 23 cm und 25 cm für drei

geplante Geschosse bei einer lichten Höhe

von 277 cm mit lediglich zwei »Klappmax«-

Schalboxen in Rekordzeit betoniert werden.

Auszeichnen kann sich »Klappmax« vor

allem dadurch, dass eine einzige Arbeitskraft

genügt, um Aufbau, Einschalen und Ausschalen

bei geringer körperlicher Anstrengung

durchzuführen. Unterstützt wurde

zusätzlich mit bauseitigen »Minimax«-Trägern,

welche seit Jahrzehnten als Gamechanger

auf Baustellen überzeugen. Polier

Florian Esselberger von der Raab Baugesellschaft

zeigt sich sehr zufrieden mit der

Effizienz und dem Baufortschritt. »Ich bin

äußerst zufrieden mit der ›Klappmax‹-Decken-

schalbox. Besonders beeindruckt hat mich

die erhebliche zeitliche Einsparung, die wir

durch den Einsatz dieses innovativen Produkts

erzielen konnten. Die einfache Handhabung

und die durchdachte Konstruktion

ermöglichen es uns, unsere Projekte effizienter

zu gestalten.«

Ein weiteres Augenmerk wurde auch auf

die Sicherheitsstandards gelegt: Die 22 eingesetzten

»sigeMax«-Gerüstbühnen von

Mayer Schaltechnik gewährleisten nicht nur

die erforderliche Sicherheit beim Betonieren,

sondern auch die Effizienz der Arbeitsabläufe.

Das System ermöglicht eine schnelle

Vorbereitung und einfaches Versetzen der

Bühnen, wodurch der Baufortschritt erheblich

beschleunigt wird.

Mit nur einer Arbeitskraft bedienbar

Mit dem Projekt in Breitengüßbach setzt

das Bauunternehmen Raab einen wichtigen

Schritt in Richtung ökologischer Bauweise

und stellt dabei sicher, dass die neuen

Wohnräume nicht nur funktional, sondern

auch ästhetisch ansprechend sind. Die Kombination

aus modernster Schaltechnik und

einem von Erfahrung geprägtem und durch-

»Die einfache Handhabung und

die durchdachte Konstruktion

ermöglichen es uns, unsere Projekte

effizienter zu gestalten.«

Florian Esselberger

Polier, Raab Baugesellschaft

dachten Baukonzept verspricht eine hohe

Lebensqualität für zukünftige Bewohner.

Die Wohnanlage ist als klimafreundliches

und nachhaltiges Wohnprojekt besonders

auf die Bedürfnisse von Senioren ausgelegt

und bietet eine umfassende Barrierefreiheit.

In den nächsten Wochen werden weitere

Bauphasen durchgeführt, welche die Arbeiten

an der Wohnanlage kontinuierlich voranbringen.

Mayer Schaltechnik hat einmal

mehr mit seinen praxisorientierten Produkten

zeigen können, warum diese seit vielen

Jahren im Bestand der Firma Raab aus

Ebensfeld sind. Die Schalungsbox »Klappmax«

hat ihre Feuertaufe jedenfalls mit

Bestnote bestanden und dürfte sich demnächst

dazu gesellen. »Klappmax« ist nach

Unternehmensangaben ab Mitte des Jahres

lieferbar.

?

Schalung

Mai 2025 l 31


Flexibles Baukastensystem

für anspruchsvolle Bauprojekte

MEVA – Mit dem neuen »MEKit« bietet Meva eine neue Lösung für

komplexe Infrastruktur- und Hochbauprojekte an. Das modulare

Baukastensystem kombiniert hohe Tragfähigkeit mit einfacher Handhabung.

Laut Meva reduziert das »MEKit« Aufwand, spart Zeit und

ersetzt teure Sonderlösungen – mit nur vier Standardkomponenten.

Als Hersteller cleverer Schalungs-, Traggerüst-

und Sicherheitssysteme für die

Baubranche präsentiert Meva mit seinem

Engineering Kit – kurz: »MEKit« – ein wirt-

schaftliches System für hohe Lastansprüche

im Ingenieurbau. Anwender können aus

wenigen Bauteilen beispielsweise Schwerlasttürme,

Schalwagen, Fachwerkträger

und vieles mehr individuell zusammenstellen.

So eignet sich »MEKit« u. a. für den

Bau von Tunneln, Ortbeton- und Fertigteilbrücken

sowie zur Fassadenschalung und

Unterstützung mehrerer oder sehr starker

Decken und überhängender Geschosse.

Vormontage spart Zeit und Platz

Mit nur vier Standardkomponenten – Stiele,

Profile, Verbindungselemente und Spindeln

– lassen sich Tragkonstruktionen laut Meva

kostengünstig und schnell herstellen. Lagerhaltung

und Montage werden vereinfacht,

Planungs- und Arbeitsaufwand reduziert.

»MEKit« kann teure Sonderkonstruktionen

ersetzen und wurde im Hinblick auf hohe Flexibilität

und Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und

einfaches Handling entwickelt, so der Hersteller.

Die modulare Bauweise ermöglicht

Das »MEKit« ist pro Turm mit vier Stielen

für schwere Lasten über 1000 kN (= 100 t)

nutzbar. Hier ist das System zu sehen, wie es

die Betondecke eines Fachwerks unterstützt.

32 l Mai 2025 Schalung


Hier ist die Aufbausituation der Tragtürme

zu sehen. Mit nur vier Standardkomponenten

lassen sich Tragkonstruktionen laut

Meva kostengünstig und schnell herstellen.

eine flexible Anpassung an räumliche Gegebenheiten.

Stiele und komplette Rahmen

können vormontiert werden, um die Baustellenlogistik

zu entlasten und Zeit zu

gewinnen. Alle Standardkomponenten sind

auch mietbar.

MEVA (2)

MOSER

100 t Last pro Turm

Das »MEKit« ist pro Turm mit vier Stielen

für schwere Lasten über 1000 kN

(= 100 t) nutzbar und kann im Längen- und

Breitenraster 1,50, 2,00 und 2,50 m konfiguriert

werden. Doppel-U-Profil-Stiele in

verschiedenen Längen werden mit Vierkant-

und Rundprofilen verbunden und

stabilisiert. Die Komponenten bestehen

aus feuerverzinktem oder pulverbeschichtetem

Stahl für eine lange Lebensdauer.

Fußspindeln ermöglichen nach Aussagen

des Herstellers eine zentimetergenaue

Höheneinstellung.

Das neue Baukastensystem »MEKit« von Meva im

Einsatz bei einem Projekt des Bauunternehmens Moser in

Karlsruhe: Die modulare Bauweise ermöglicht eine flexible

Anpassung an räumliche Gegebenheiten.

Erfolgreiche Ersteinsätze

Das neue »MEKit« wird bereits auf mehreren

Baustellen erfolgreich eingesetzt –

bei der Abstützung einer maroden Brücke,

beim Bau von Wirtschafts- und Bürogebäuden

sowie als Schalwagen für einen Tunnel

in offener Bauweise. Die ersten Rückmeldungen

sind laut Meva durchweg positiv.?

Die revolutionäre Deckenschalung

klapp

Die Decken-Schalbox

Doppelte Leistung pro Arbeitskraft

Weniger Verluste und Schäden

Einfachere Technik & Logistik

Geringere körperliche Anstrengung

Schalung

Mai 2025 l 33


Der Plattenkern der neuen »Xlife top« besteht zu 100

Prozent aus recyceltem Kunststoff.

Nachhaltiger Betonbau

durch Recycling-Platten

DOKA – Mit der »Xlife top« bringt

Doka eine Schalungsplatte auf den

Markt, deren Kern vollständig aus

recycletem Kunststoff besteht.

Durch ihre lange Lebensdauer und

die Verwendung von recycleten

Materialien hat die »Xlife top« laut

Doka einen signifikant reduzierten

CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu

herkömmlichen Holz-Verbundplatten.

Doka arbeitet in verschiedenen Produktsegmenten

aktiv daran, ein wachsendes

Portfolio klimafreundlicherer Lösungen zu

entwickeln. Ziel ist es, damit zur Reduzierung

der Treibhausgasemissionen auf Baustellen

beizutragen. Ein wesentlicher Transformationsfaktor

ist das Produktdesign mit den

Schwerpunkten Materialauswahl, Modularität

und Wiederaufbereitung. Doka setzt

diese Prinzipien bereits in dem unternehmenseigenen

Mietmodell um: Schalungen

DOKA (2)

Doka hat die neue Schalungsplatte »Xlife top« auf der Bauma 2025 präsentiert.

werden bei Bedarf in eigenen Servicecentern

weltweit aufbereitet, um ihre Lebensdauer

deutlich zu verlängern.

Mit der »Xlife top« hat Doka nach eigenen

Aussagen den geschlossenen Recyclingkreislauf

erfolgreich in eine Lösung industriellen

Maßstabs übersetzt. Der Plattenkern

besteht zu 100 Prozent aus recycletem

Kunststoff. Am Ende ihres Lebenszyklus

werden die gebrauchten Platten von

Doka zurückgenommen und vollständig

in den Kreislauf zurückgeführt (Closed-

Loop). Durch ihre lange Lebensdauer und

die Verwendung von recycletem Kunststoff

hat die neue »Xlife top«-Platte einen

signifikant reduzierten CO₂-Fußabdruck im

Vergleich zu herkömmlichen Holz-Verbundplatten,

so Doka.

Fortschritt für bessere

Betonqualität und Effizienz

Neben den ökologischen Vorteilen bietet die

»Xlife top« vor allem einen spürbaren Nutzen

hinsichtlich Leistung und Wirtschaftlichkeit:

Ein besonderes Merkmal ist ihre seidenmatte

Oberfläche, die äußerst kratzfest

ist und eine gleichbleibende Betonqualität

über mehrere Einsätze hinweg gewährleistet.

Anders als Phenolharzplatten hinterlässt

sie keine Flecken auf dem Beton, und ihr

bündiger Einbau in Schaltafeln sorgt für ein

hochwertiges Finish.

Die »Xlife top«-Oberfläche und die fortschrittliche

Verbundtechnologie machen die

Platte widerstandsfähiger gegen Beschädigungen

und deutlich langlebiger als herkömmliche

Schalungsplatten, erklärt der

Hersteller. Ihre robuste Struktur ermöglicht

eine schnelle und einfache Reinigung, was

den Arbeitsaufwand auf der Baustelle reduziert.

Sanierungskosten fallen durch verbesserte

Sanierungsmethoden wesentlich

geringer aus, da sogar ein teilweiser Austausch

der Platte möglich ist.

Alle »Xlife top«-Platten sind für die nahtlose

Integration in die bewährten Doka-Rahmenschalungssysteme

konzipiert. Weniger

Austauschvorgänge, geringere Instandhaltung

und reduzierte Betonsanierung

bedeuten für Bauunternehmen erhebliche

Kosteneinsparungen.

Mit der »Xlife top« läutet Doka nach eigenen

Angaben den Übergang in eine neue Ära

ein: die des kosteneffizienten und nachhaltigen

Betonbaus. Diese Innovation bedeutet

ein grundlegendes Umdenken, wie Schalungsmaterial

gestaltet, eingesetzt und wieder

in den Materialkreislauf gebracht wird

– und steht damit ganz im Einklang mit dem

ehrgeizigen Ziel von Doka, bis 2040 Net-

Zero zu erreichen.

?

34 l Mai 2025 Schalung


Schalung, Dämmung

und Abdichtung in einem

ROLAND WOLF – Die Firma Roland Wolf, ein führender Anbieter im

Bereich Bauwerksabdichtung, stellt mit der »Thepro Schottwand« eine

fortschrittliche Lösung für Großbaustellen und Lückenbebauungen

vor. Dieses System ermöglicht eine effektive Abdichtung und Dämmung

ohne zusätzliche Kosten für die Begradigung des Untergrunds.

Die »Thepro Schottwand«-Elemente kombinieren

die bewährte »Wolfseal«-Frischbetonverbund-Dichtungsbahn

mit einer

hochwertigen Dämmung. Dadurch bietet

das System nicht nur eine zuverlässige

Abdichtung gegen Wasser, sondern verbessert

gleichzeitig die Wärmedämmung

der Bauwerke.

Die »Thepro Schottwand« besteht aus

2,40 m breiten Elementen, die in ein am

Untergrund befestigtes U-Profil eingesetzt

und mit speziellen Montagestangen

am Verbau fixiert werden. Ein zusätzlicher

Arbeitsraum zwischen Verbau und Schale

ist dabei nicht erforderlich. Nach dem Einbau

der Bodenplattenbewehrung wird der

Hohlraum zwischen Verbau und Schottwand

mit geeignetem Füllmaterial wie Sand

oder Kies bis zur Oberkante der Bodenplatte

verfüllt, wodurch die Konstruktion stabilisiert

wird und dem Betondruck standhält.

Für die präzise Einhaltung der Wandstärke

sorgen »Thepro«-Abstandshalter, die im

Raster von etwa 45 x 45 cm in die Wandbewehrung

integriert werden. Nach dem

Schließen der einhäuptigen Schalung auf

der Innenseite wird der verbleibende Raum

zwischen Verbau und »Thepro«-Element

Schalung

»Thepro Schottwand« mit

Schalung: Für die exakte

Einhaltung der Wandstärke

sorgen Abstandshalter, die

in die Wandbewehrung

integriert werden.

erneut mit Füllmaterial verfüllt. Dieses Verfahren

gewährleistet eine exakte Wandstärke

und entspricht den konventionellen

Betonier- und Ausschalarbeiten. Die »Thepro

Schottwand« bietet zahlreiche Vorteile,

darunter die Einsparung von Zeit und Kosten

durch den Wegfall aufwendiger Untergrundvorbereitungen

sowie die Eignung für

Sichtbetonflächen. Zusätzlich dient sie als

Flächenabdichtung, Wärmedämmung und

Schalung in einem System.

?

Die »Thepro Schottwand« besteht aus 2,40 m

breiten Elementen, die in ein am Untergrund

befestigtes U-Profil eingesetzt werden.

ROLAND WOLF (2)

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Anwendungsvielfalt

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Rahmenschalung mit

Anti-Korrosions-Beschichtung

PERI – Peri hat die neue Generation

seiner »Maximo«- Rahmenschalung

vorgestellt. Sie vereint bewährte

Stärken mit neuen innovativen Features,

die die Arbeit auf der Baustelle

noch bedienungsfreundlicher,

sicherer und nachhaltiger gestalten.

Die neue »Maximo«-Generation kombiniert

gewohnte Alleinstellungsmerkmale –

wie das einhändig bedienbare und dreifach

funktionale Richtschloss BFD, das einseitig

bedienbare Ankersystem ohne Distanzrohre

und Konen sowie eine Betonoberfläche

in Sichtbetonqualität – mit durchdachten

neuen Funktionen.

Die neue Generation der »Maximo«-Rahmenschalung

soll Maßstäbe in puncto Langlebigkeit

und Nachhaltigkeit setzen. Die

innovative Beschichtung »Periskin« bietet

einen umfassenden und lang anhaltenden

Korrosionsschutz für den Stahlrahmen. Darüber

hinaus ist die robuste, mit Polypropylen

beschichtete »Robu B«-Schalhaut für

einen häufigen Einsatz konzipiert, wodurch

Wartungskosten erheblich gesenkt und die

Instandhaltung optimiert werden.

Integrierte RFID-Tags verschaffen mithilfe

der passenden Peri-App einen schnellen

und einfachen Zugang zu Produkt- und Aufbauinformationen

vor Ort. Darüber hinaus

sind die neuen Bauteile zu 100 Prozent kompatibel

innerhalb des bestehenden »Maximo«-Systems.

Die neue Generation

der »Maximo«-

Rahmenschalung

vereint bewährte

Stärken mit durchdachten

Neuerungen.

Nachhaltiger Korrosionsschutz

Das neuartige Korrosionsschutzverfahren

»Periskin« umhüllt die »Maximo«-Elemente

vollständig, einschließlich schwer zugänglicher

Hohlräume, und bietet so einen umfassenden

Schutz. Die Beschichtung erfolgt

bei Raumtemperatur und reduziert den

CO 2

-Fußabdruck in der Herstellung signifikant

im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren.

Vereint mit dem neuen, optimierten

Rahmenprofil im innovativen Design (Knochenprofil)

überzeugt die neue »Maximo«-

Generation durch erhöhte Langlebigkeit und

einfache Reinigung.

An dem Knochenprofil können sowohl

bestehende als auch neue Zubehörteile flexibel

angebracht werden, wie zum Beispiel

das »Peri up«-Gerüstsystem oder Peri-Richt-

stützen. Die neuen Positioniergriffe sorgen

für ein einfacheres und ergonomischeres

Handling. Dank ihrer bedienerfreundlichen

Anordnung können die »Maximo«-Elemente

mühelos und präzise positioniert werden.

Ergänzt wird diese Optimierung durch die

vergrößerte Fläche der Hebelecke, die den

Zugang mit dem Hebeleisen und damit auch

das Ausschalen erleichtert.

Die neue »Maximo«-Generation ist im

Standard mit der hybriden »Robu B«-Schalungsplatte

ausgestattet, welche mit ihrem

Birkenkern und der Polypropylenschicht die

Vorteile von Holz- und Polypropylenplatten

kombiniert. Allerdings bleibt Kunden die Option

offen, die neue »Maximo«-Generation mit

einer anderen Schalhaut, wie zum Beispiel

der bewährten »FinPly«, zu bestellen. ?

PERI (3)

In kleinen Abständen angeordnet, bieten

die ergonomischen Positioniergriffe extra Halt.

Die Beschichtung mit dem neuartigen Korrosionsschutzverfahren »Periskin« erfolgt

bei Raumtemperatur und sorgt damit für einen ressourcenschonenden Einsatz.

36 l Mai 2025 Schalung


FLECK (6)

Dach & Holzbau


Gründächer neu

durchdacht

Der Flachdach-Schwanenhals

mit Klappelement ermöglicht

die sichere Durchführung

starrer Leitungen.

FLECK – Gründächer haben sich von rein optischen Aufwertungen

zu multifunktionalen Flächen entwickelt. Sie reduzieren

Hitze in Städten, verbessern die Gebäudekühlung und senken

Treibhausgase. Um dieser Aufgabe langfristig nachzukommen,

ist nicht nur ein durchdachter Aufbau, sondern auch ein passendes

System zur Entlüftung und Entwässerung entscheidend. Die

Firma Fleck aus Datteln bietet hierzu vielfältige Lösungen.

Der Flachdach-Universalkiesfang »Ringo«

schützt Gründach-Abläufe (einteilig) und

den »Roofguard« (zweiteilig) von Fleck.

Während der Neubaumarkt stagniert, zeigen die

Bereiche Sanierung, Renovierung und Modernisierung

(SanReMo), Solar und Gründach positive

Tendenzen. Besonders Gründächer – ursprünglich

als optische Aufwertung von Dachflächen eingeführt

– gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Denn Flachdächer entwickeln sich von reinen

Schutzflächen zu multifunktionalen und nachhaltigen

Nutzräumen. Damit einher gehen steigende

Anforderungen an moderne Flachdächer – etwa

bei Entwässerung, Wärmeschutz oder der Anpassung

an klimatische Veränderungen. Diese erfordern

eine präzise Planung und spezielle Lösungen.

Als führender Hersteller von Dachzubehör bietet

Fleck vor diesem Hintergrund vielfältige Lösungen

und ein umfangreiches Flachdach-Sortiment.

Gründächer als nachhaltige Lösung

Gründächer sind heute aus der Dachlandschaft

nicht mehr wegzudenken. Denn unbegrünte

Dächer heizen sich an sonnigen Tagen aufgrund

der oft dunklen Oberflächen stark auf. Dabei wird

viel Wärme abgestrahlt und die Umgebung überdurchschnittlich

aufgeheizt. Die Flachdach-Oberflächen

können Temperaturen von über 80 Grad

Celsius erreichen – und geben diese Wärme-

energie zudem über die Bauteilschichten in das

Gebäudeinnere ab. Ein funktionierendes Gründach

trägt durch Verdunstungskühlung und Verschattung

der dunklen Dachflächen erheblich dazu

bei, diese unerwünschten Hitzequellen zu reduzieren.

Zusätzlich werden schädliche Treibhausgase

reduziert oder sogar vollständig vermieden.

Gründächer lassen sich nach ihrem unterschiedlichen

Aufbau differenzieren. Unterteilt werden

sie in extensiv und intensiv begrünte Flachdächer.

Diese können auf Kalt-, Warm- und Umkehrdächern

aufgebaut werden, sofern die erhöhte Tragfähigkeit

für die zusätzlichen Lasten nachgewiesen

wird. Extensiv begrünte Flachdächer findet man

häufig auf Garagen, Wohnhäusern oder gewerblichen

Dächern. Sie bestehen aus einer dünnen

Substratschicht, die auf einer zusätzlichen Drainagematte

oder auf Schutzvliesen aufliegt. Auf

dem Substrat werden Vegetationsmatten verlegt,

die ausschließlich kleinwüchsige Pflanzen beinhalten.

Bewässerungssysteme sind hier meist

nicht vorgesehen.

Intensiv begrünte Flachdächer werden für große

Pflanzen oder Dachgärten genutzt. Damit diese

ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt

sind, werden die Schichtaufbauten an die Größe

der Pflanzen angepasst und gestaltet. Passive und

aktive Bewässerungslösungen gewährleisten bei

intensiv begrünten Flachdächern, dass diese Flächen

nicht zu stark austrocknen. Passive Systeme

wie Wasserspeicherelemente können zusätzlich

mit Retentionslösungen kombiniert werden, die

das Regenwasser bis zu einem vorgegebenen

Speicherniveau langsam entwässern und halten.

38 l Mai 2025

Dach- & Holzbau


Lösungen für Retentionsdächer

Vorhandene Flachdachabläufe lassen sich in der

Regel problemlos zu Retentionsabläufen umbauen.

Dazu hat Fleck Retentionsdrosseln und -boxen

im Sortiment. Diese sind passend zu den Abläufen

und den erforderlichen Ablaufleistungen

konzipiert. Um ein möglichst effektives Wasserreservoir

gewährleisten zu können, werden die

Einlauföffnungen der Retentionsdrosseln entweder

entsprechend höher platziert oder die Abläufe

auf ein etwas höheres Niveau als die Dachfläche

eingebaut. Das Regenwasser wird dadurch sicher

über längere Perioden zurückgehalten und langsam

durch Pflanzen und Verdunstung verbraucht.

Auch das Thema Starkregenereignisse gilt es bei

Gründächern mit Retention besonders zu beachten.

Da Regenwasser bei Stark- und Jahrhundertregenereignissen

auf Gründächern nur verzögert

abfließen kann, steigt die Gefahr, dass Dächer zu

stark angestaut werden. Dies birgt statische Risiken.

Den Notüberläufen kommt hier deshalb eine

höhere Bedeutung zu. Die Flachdach-Rechteck-

Notüberläufe »Gigant« und »Big« bieten eine Entwässerungsleistung

von bis zu 30 l/Sek. und sind

damit für die zuverlässige Entwässerung auch bei

stärksten Regenfällen bestens geeignet. Die Einbauhöhe

der Notüberläufe, die über bis zu einem

Meter breite Einlaufbereiche verfügen, wird durch

die Tragfähigkeit des Daches vorgegeben. Bei

einem Kilonewton Tragfähigkeit (100 kg/m²) kann

beispielsweise maximal auf ca. 100 mm Überflutungshöhe

angestaut werden. Der Notüberlauf

entwässert dann ab einer Höhe von 60 mm

bei 40 mm Wassersäule (Druckhöhe) im Ablauf.

Zusatzschutz mit Universalkiesfang

Bei der Freispiegel-Entwässerung von Flachdächern

spielen begrünte Bereiche eine entscheidende

Rolle, denn sie verzögern die Ablaufmengen.

Somit verhindern sie, dass bei Starkregenereignissen

die Ablaufleistung der vorhandenen Abläufe

gegebenenfalls nicht ausreicht. Allerdings können

Gründächer auch für verstärkte Ablagerungen

von organischem Material im Bereich der Schutzvorrichtungen

der Abläufe verantwortlich sein.

Deshalb sollte dafür gesorgt werden, dass die

vorhandenen Flachdach-Abläufe und Gullys ihre

Entwässerungsleistung nicht verlieren. Für Retentionsdächer

werden Wartungsintervalle im Quartalsrhythmus

empfohlen. Das ursächliche Risiko

lässt sich durch zusätzliche Schutzvorrichtungen

um die Abläufe wie den Flachdach-Universalkiesfang

»Ringo« von Fleck erheblich minimieren. Er

hält Kies und Wurzeln weiträumig zurück. Zudem

ist dieser unkompliziert auf den gewünschten

Durchmesser einstellbar.

Mit zunehmender Aufbauhöhe der Schichten

in intensiv begrünten Flachdächern wächst auch

die Notwendigkeit, das Flachdachzubehör entsprechend

anzupassen. Ab Schichtaufbauten

von mehr als 50 cm bieten die Fleck-Gründachlüfter

»Classic« und »Max« die richtige Lösung.

Diese Lüfter sorgen für eine effiziente Belüftung,

da sie mit Längen von bis zu einem Meter erhältlich

sind, sodass die Mündungsöffnung mindestens

15 cm über der obersten Auflageebene liegt.

Sie werden doppelwandig und mit Dämmung produziert,

um den Effekt der Wasserkondensation

im Lüfterrohr zu vermeiden.

Sortiment für Durchführungen

Für die Durchführung von Kabelsträngen oder

mehreren Leitungen durch das Dach ist der Flachdach-Schwanenhals

mit Klappelement von Fleck

die geeignete Lösung. Dieser Schwanenhals, mit

einem Durchmesser von bis zu 300 mm, wurde speziell

für nachgelagerte Dacharbeiten durch andere

Gewerke wie Elektroinstallation oder Sanitär- und

Heizungsarbeiten entwickelt. Das Klappelement

erleichtert die Durchführung starrer Leitungen

und Kabel. Für sonstige Durchdringungen im

Bereich der extensiven Gründachflächen eignet

sich »Schrumpfi-XL« von Fleck. Der Flachdachdurchgang

wird mit verlängertem Schaft bis 30 cm

angeboten und ist mit einem mit Schmelzkleber

beschichteten Schrumpfschlauch ausgestattet.

Durch die clevere Kombination von Entwässerungs-

und Belüftungslösungen sowie Schutzvorrichtungen

trägt Fleck entscheidend dazu bei, die

Langlebigkeit und Effizienz von Gründächern zu

sichern. Gerade in Zeiten von Klimawandel und

urbaner Verdichtung wird deutlich, dass durchdachte

Systeme für Gründächer nicht nur einen

Beitrag zur Gebäudetechnik, sondern auch zur

ökologischen Nachhaltigkeit leisten.

?

»Schrumpfi-XL« dient als

Einfassung für Flachdachdurchdringungen

mit extra

langem 300-Millimeter-

Schaft inklusive Schrumpfschlauch

und Schelle.

Die Retentionsbox dient als Schutzvorrichtung

für die Retentionsdrossel. Hergestellt

aus pulverbeschichtetem Aluminium,

ist die Box aufklappbar und beliebig

aufstockbar.

Der Gründachlüfter

»Classic« in DN 125

ist zusätzlich wärmegedämmt,

mit Systemrohren

erweiterbar und

auch als Gründachlüfter

»Max« in DN 250

erhältlich.

Dach- & Holzbau

Mai 2025 l 39


Klimafreundliches Passivhaus

mit Holzfaserdämmung

MIRAN KAMBI (4)

GUTEX – In Ljubljana

ist ein eingeschossiges

Holzhaus im Passivhausstandard

entstanden.

Verantwortlich dafür sind

u. a. Holzfaserdämmstoffe

des Schwarzwälder Unternehmens

Gutex – sie

sorgen für eine effektive

Dämmung von Außen- und

Innenwand sowie Dach.

Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens am Fluss

Ljubljanica, gilt als grüne Hauptstadt Europas.

Berge und Meer gibt es hier fast vor der Haustür

und die slowenischen Alpen sind nur knapp

eine Autostunde entfernt. Das eingeschossige

Holzhaus nach einem Entwurf des Architekturbüros

Biro Gasperic fügt sich harmonisch in

die bewaldete Umgebung des Dörfchens Trzin

ein, das zehn Kilometer nördlich der Stadt liegt.

Der niedrige Energieverbrauch des Passivhauses

wird durch nachhaltige Holzfaserdämmstoffe

von Gutex erreicht. Das Haus mit 218 m²

Wohnfläche beeindruckt mit einer ungewöhnlichen

Fassade aus vertikal montierten und um

90° gedrehten Lärchenholzlatten. Seine Holzskelett-Bauweise,

das komplett begrünte Dach

und ein Energieverbrauch von nur 14,7 kWh/

(m 2 a) machen es zu einem besonders nachhaltigen

Gebäude. Um Passivhaus-Niveau zu erreichen,

wurden Außenwände, Innenräume und

Dach mit ökologischer Holzfaserdämmung von

Gutex gedämmt.

»Thermowall« außen,

»Thermoinstal« innen

Hinter der vorgehängten Lärchenholzfassade

dämmt mit »Gutex Thermowall« eine 80 mm

dicke homogene Holzfaserdämmplatte die Außenwand.

Mit einem Nennwert λD der Wärmeleitfähigkeit

von 0,040 W/mK (Bemessungswert

λB in Deutschland von 0,042 W/mK) ermöglicht

?

Um Passivhaus-Niveau zu erreichen, wurden Außenwände,

Innenräume und das Dach des Holzskelettbaus

mit einer ökologischen Holzfaserdämmung

von Gutex gedämmt. Die verbauten Holzfaserplatten

sind recyclingfähig und baubiologisch unbedenklich.


Die Fassade

besteht aus vertikal

montierten und um 90° gedrehten

Lärchenholzlatten. Die Außenwände

sind mit »Gutex Thermowall«-Holzfaserplatten

gedämmt.

In den Wohnräumen sorgen

»Gutex Thermoinstal«-Holzfaserplatten

dank ihrer diffusionsoffenen

Produkteigenschaft für ein

angenehmes Raumklima.

die Holzfaserdämmplatte einen optimalen

sommerlichen und winterlichen

Wärmeschutz. Zugleich sorgt

sie für ein angenehmes, feuchtigkeitsregulierendes

Raumklima sowie eine hohe

Schalldämmung.

Als Innendämmung dient die Dämmplatte

»Gutex Thermoinstall 50 mm«, die auf Holzrahmen

mit einer Zwischendämmung aus Holzwolle

montiert und mit einem ökologischen Lehmputz

versehen wurde. »Gutex Thermoinstal« ermöglicht

es, Installationsebenen für Kabel und Rohre

gegenüber der üblichen Dämmung von Lattenkonstruktionen

wärmebrückenreduziert auszuführen.

Die Holzfaserdämmplatte wird vollflächig und

hohlraumfrei auf der Innenseite der Holzrahmenkonstruktion

verlegt. Die Installationskanäle können

anschließend in die Platte gefräst werden.

?

Dachdämmung mit

Gutex-Holzfaserplatten

Das Dach des modernen Holzhauses

bedeckt eine widerstandsfähige

Sedum-Vegetationsschicht, unter

der sich eine Drainageschicht mit Wasserspeicher

und Bitumenabdichtung befindet. Als hinterlüftete

zweite wasserführende Ebene kamen

»Gutex Multiplex-top«-Holzfaserplatten zum

Einsatz, aufgebracht auf Sparren mit einer Zwischensparrendämmung

aus flexiblen Holzfaserdämmstoffen.

Mit »Gutex Multiplex-top« lässt sich – ab einer

Dachneigung von 15° – eine regensichere Unterdeckung

dank einer speziellen Nut-Feder-Profilierung

der Platten realisieren. Eine zusätzliche

Abdeckung oder Abklebung der normalen Plattenstöße

ist laut Gutex nicht notwendig. ?

WISSENSWERTES...

Gutex-Holzfaserdämmplatten

bieten in den verschiedenen

Anwendungsbereichen ganzjährig

einen optimalen Wärmeund

Hitzeschutz, sorgen für ein

angenehmes, feuchtigkeitsregulierendes

Raumklima und stellen

eine effiziente Schalldämmung

sicher. Alle bei diesem Projekt

verbauten Holzfaserdämmstoffe

sind zudem recyclingfähig und

baubiologisch unbedenklich, wie

die »natureplus«-Zertifizierung

bestätigt.

Mit »Gutex Multiplex-top« lassen sich ab

15° Dachneigung dank Nut-Feder-Profilierung

regensichere Holzfaserdämmungen

mit geringen Aufbauhöhen realisieren.

Dach- & Holzbau

41 l Mai 2025


Wiederverwendbare

Profilbahnen für

Bauernhof

ZAMBELLI – Zambelli setzt seit

Jahren auf Nachhaltigkeit und

unterstreicht dies mit den Metalldächern

der »Rib-Roof«-Serie. Diese

bestehen aus vollständig recyclebaren

Materialien und ermöglichen

durch einfache Rückbauprozesse

eine Wiederverwendbarkeit des

Dachsystems, wie ein Beispiel aus

Oberbayern zeigt.

Das Projekt »Peterkainhof« zeigt, wie langlebig

und ressourcenschonend moderne

Dachlösungen von Zambelli sein können.

Idyllisch am Waginger See gelegen, lädt der

»Peterkainhof« zum Entspannen für Groß und

Klein ein. Im Frühjahr 2022 stellte Hofbetreiber

Nikolaus Mayr eine besondere Anfrage

an Zambelli: Ist es möglich, »Rib-Roof«-Profilbahnen

nach jahrzehntelangem Einsatz

schadlos zurückzubauen und erneut zu verwenden?

Der Landwirt plante eine Erweiterung

seines über 20 Jahre alten Stalls und

verfolgte das Ziel, möglichst viele der vorhandenen

»Rib-Roof Speed 500«-Profilbahnen

erneut zu nutzen.

Dieses Vorhaben bot für Zambelli eine

wertvolle Gelegenheit, sich als Modellprojekt

für ressourcenschonendes und

nachhaltiges Bauen zu präsentieren. Die

Dank der Zusammenarbeit mit Zambelli konnten die

über 20 Jahre alten »Rib-Roof Speed 500«-Profilbahnen

schadlos zurückgebaut und wiederverwendet werden.

ZAMBELLI (2)

Die Zambelli »Rib-

Roof«-Systeme erlauben eine

thermische Ausdehnung der Profilbahnen

bei Sonneneinstrahlung und

eignen sie sich optimal für die Installation

von PV-Anlagen.

besondere Geometrie des Bestandsgebäudes

machte die Planung des Anbaus jedoch

anspruchsvoll. Da die Grundstücksgrenzen

einen mittigen Querbau erforderten,

mussten drei Dachschrägen und eine individuelle

Zimmermannskonstruktion berücksichtigt

werden. Ein Mitarbeiter von Zambelli

im technischen Außendienst begutachtete

die Bestandsdächer vor Ort und entwickelte

gemeinsam mit dem CAD-Team in

Stephansposching einen detaillierten Verlegeplan,

um die Bestandsbahnen nahtlos

in das neue Dach zu integrieren.

Wiederverwertung leicht gemacht

»Rib-Roof«-Metalldachsysteme stehen

für höchste Funktionalität und Sicherheit.

Sie bestehen aus vollständig recyclebaren

Materialien und bieten hervorragende bauphysikalische

Eigenschaften. Dank der Gleitfalz-Technologie

konnten die Profilbahnen

zerstörungsfrei demontiert und wiederverwendet

werden. Das Ergebnis spricht für

sich: »Von den alten Bahnen blieben nur

zwei übrig, der Rest fand im Neubau eine

neue Verwendung«, freut sich Nikolaus Mayr.

Das »Rib-Roof«-Metalldachsystem überzeugt

durch seine schnelle und einfache

Montage. Die Befestigung der einzelnen

Bahnen auf den Profilstegen erfolgt mittels

Clipmontage, d. h. mit zum System gehören-

den Halteclips für eine durchdringungsfreie

Befestigung. Durch die Clip- und Profilbahngeometrie

entsteht eine dauerhaft formschlüssige

Verbindung. Dies verspricht eine

lange Lebensdauer und macht das System zu

einer zukunftsfähigen Lösung für umweltbewusstes

Bauen. Das System erlaubt zudem

die natürliche thermische Ausdehnung der

Profilbahnen bei Sonneneinstrahlung. Ein

wichtiger Beitrag zu Langlebigkeit und Flexibilität

des Daches.

»Mit dem Projekt ›Peterkainhof‹ zeigt Zambelli,

wie Recycling und Wiederverwendbarkeit

von Materialien im Bauwesen gemäß

der aktuell gesetzten Nachhaltigkeitsanforderungen

umgesetzt werden können«,

sagt Frank Anders, Geschäftsführer Zambelli

»Rib-Roof«. Das Unternehmen bekräftigt

mit diesem Projekt sein Engagement bei

der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges

Bauen (DGNB), welche moderne Richtlinien

für eine nachhaltige Bauweisen aufzeigt und

damit auch klare Richtungen zur Schonung

von Ressourcen vorgibt. »Wir sind stolz

darauf, mit unseren Zambelli-Metalldachlösungen

einen konsequent richtigen Weg

bei der Umsetzung von Wirtschaftlichkeit,

wie auch neu gestellten Umweltanforderungen

gestalten und auch verantworten zu

können – beides muss kein Widerspruch

sein«, schließt Frank Anders.

?

42 l Mai 2025 Dach- & Holzbau


Ganzheitliches

Energiekonzept für

Fachhandwerker

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Zeit zum Handwerken: »Mage Autark«

kümmert sich um Planung, Dokumentation,

Logistik und Support fürs passgenaue

Heim-Energiesystem.

MAGE – Ungestört anpacken können,

weil man das Projektmanagement in

zuverlässigen Händen weiß: Möglich

macht dies das neue Konzept »Mage

Autark« von Mage Roof & Building. Es

vereint durchdachte Komponenten-

Pakete aus PV-Modulen, Speichern und

Regelungssoftware mit ganzheitlichem

Expertenservice – von der Anlagenplanung

über Logistik bis hin zu After Sales.

Zur Einrichtung einer zukunftssicheren Heim-

Energieversorgung gehören viele Puzzleteile.

Den Löwenanteil dieser zeitintensiven Teilaufgaben

können Fachhandwerker vertrauensvoll

ihrem zentralen Fachberater bei »Mage Autark«

überlassen. Zum Beispiel die bedarfsgerechte

Planung von Indach- und Aufdach-Anlagen für

Ein- und Zweifamilienhäuser, sowohl im Neubau

als auch im Bestand. Mit dem Technik-Baukasten

von »Mage Autark« lässt sich fast jedes

Zuhause zügig auf unabhängige Energieversorgung

umrüsten. Der Clou: »Mage Autark« liefert

alle Komponenten aus einer Hand und ist auch

zentraler Ansprechpartner für Garantiefragen.

Zur Verfügung stehen hochwertige PV-Module

vom Hersteller Sonnenstromfabrik und ein flexibles

modulares Batteriespeicher-System mit Hybrid-Wechselrichter

samt Erstmontage-Support.

Smarte PV-Montagesysteme (Renusol) plus eine

komfortable Energie-Management-App (Voltara)

komplettieren das jeweilige Heim-Versorgungssystem

passgenau.

Um Endkunden und weiteren Baubeteiligten

optimale Transparenz zu verschaffen, unterstützt

»Mage Autark« Partner-Betriebe mit detaillierten

Projektberichten. Enthalten sind unter

anderem Simulationsergebnisse der Wirtschaftlichkeit,

Berechnung der String-Auslegung, Verschattungsanalyse

und Modulbelegung in 3D

sowie eine professionelle Ertragsprognose der

PV-Anlage.

?

»Mage Autark« bietet ein Komponentenpaket

inklusive Serviceleistungen.

MAGE (2)

Besuchen Sie uns!

26. - 30. Mai 2025

Halle 015 Stand D25

E-Mail: Kontakt@sl-laser.com

Telefon: +49 8669 8638-11

Dach- & Holzbau

www.SL-LASER.com


Ein ovales Glasdach

für das Atrium

Ansprechende Symmetrie

des Atriums dank individueller

Dachverglasung – mit

dem Glasdach »PR60« von

Lamilux.

LAMILUX – Mitten im Breisgau ist in Eschbach ein außergewöhnlicher

Neubau entstanden: Das Kompetenzzentrum Breisgau vereint

modernes Arbeiten mit einem durchdachten architektonischen

Konzept und einem besonderen Fokus auf Licht, Offenheit und

Vernetzung. Das Lamilux-Glasdach »PR60« verleiht dem Gebäude

lichtdurchflutete Räume zum Netzwerken und Arbeiten.

LAMILUX (2)

Auf rund 4 000 m² Fläche bietet das Kompetenzzentrum

16 moderne Büroeinheiten im

Erstbezug, flexibel buchbare Seminar- und

Meetingräume, einen einladenden Co-Working-Bereich

sowie eine exklusive Eventlocation

mit Blick auf die angrenzende Natur.

Eine großzügige Lounge und ein Restaurant

im Haus sorgen für Begegnungen auch außerhalb

des Arbeitsalltags – ob beim Business-

Lunch oder beim After-Work-Event auf der

Dachterrasse. Direkt gegenüber: ein Hotel

für Übernachtungsgäste. So ist das Zentrum

bestens ausgestattet, um produktives

Arbeiten mit Lebensqualität zu verbinden.

Nachhaltige Flachdachnutzung

dank Tageslichtsystemen und Photovoltaik.

Licht als zentrales

Gestaltungselement

Im Mittelpunkt des Gebäudes befindet sich

das weitläufige Atrium – ein kommunikativer

Treffpunkt für Mitarbeiter, Kunden und

Besucher. Überdacht wird dieser zentrale

Raum von einem imposanten Glasdach der

Firma Lamilux. Das filigran konstruierte Glasdach

»PR60« in ovaler Form lässt großzügig

Tageslicht ins Gebäudeinnere strömen und

schafft so eine helle, freundliche Atmosphäre,

die unabhängig von Jahreszeit und Wetter

wirkt. Dabei passt es sich individuell an die

umliegende geschwungene Architektur an

und sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.

Für Reinhold Noel, Geschäftsführer der

Firma KBS-Bau, war die Tageslichtplanung

ein wesentlicher Bestandteil des Architekturkonzepts:

»Bei der Planung des Gebäudes

war uns die Helligkeit in den Räumen sehr

wichtig.« Das Glasdach im Atrium sei dabei

ein zentrales Element, so Noel: »Obwohl es

ein Innenraum ist, bekommen wir durch das

Glasdach sehr viel natürliches Licht.«

Das Atrium dient nicht nur als verbindendes

Element zwischen den Gebäudeteilen, sondern

auch als Ort der Begegnung. Die Verbindung

zur Natur bleibt dank des gläsernen

Dachs stets erhalten – ein Effekt, der sich

auch positiv auf den Körper auswirkt. »Tageslichtsysteme

haben für uns einen hohen Stellenwert,

da hierdurch die Produktivität, das

Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter

deutlich gesteigert werden können

– was sich letztlich auch positiv auf die Leistung

auswirkt«, so Noel.

Moderne Technik trifft

auf architektonische Effizienz

Neben dem architektonischen Anspruch

spielt auch das energetische Konzept eine

große Rolle. Das Gebäude ist mit Heiz- und

Kühldecken sowie einer Photovoltaikanlage

ausgestattet, die einen Teil des Energiebedarfs

autark abdeckt. Das Lamilux-Glasdach

»PR60« fügt sich dabei optimal in dieses

Konzept ein: Mit seinen exzellenten Wärmedämmeigenschaften,

hoher Tragfähigkeit

und der Möglichkeit zur Integration von Verschattungs-

oder Lüftungselementen erfüllt

es alle Anforderungen an eine zukunftsfähige

Gebäudehülle.

Für die Umsetzung des Glasdachs fiel die

Wahl schnell auf Lamilux – nicht nur wegen

der technischen Performance, sondern auch

aufgrund der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

»Die Zusammenarbeit mit Lamilux

war von Beginn an reibungslos – ein echtes

Rundum-Sorglos-Paket, das ich gerne weiterempfehle«,

fasst Noel zusammen. ?

44 l Mai 2025 Dach- & Holzbau


Kaufanreize für

Solar- und Elektrofenster

VELUX – Velux liefert dem Handwerk

ab sofort starke Argumente

für den Verkauf von Solar- und

Elektro-Dachfenstern. Mit einem

um 40 Prozent reduzierten Aufpreis

im Vergleich zum entsprechenden

manuellen Schwingfenster

ist das Preis-Leistungs-Verhältnis

für automatische Varianten künftig

deutlich attraktiver.

Handwerksbetriebe können automatische Velux-Schwingfenster für einen deutlich

reduzierten Aufpreis im Vergleich zur entsprechenden manuellen Variante anbieten.

VELUX (2)

Beim Verkauf automatischer Dachfenster und Flachdach-

Fenster gibt es die »Velux App Control Gateway« für die

Steuerung via Smartphone kostenlos dazu.

Zusätzlich gibt es beim Kauf von elektrischoder

solarbetriebenen Velux-Fenstern jetzt

das »Velux App Control Gateway« kostenlos

dazu. Damit wird neben dem Wandtaster

auch die Steuerung per Smartphone oder

sogar Sprachbefehl zum Standard. Damit

liefert Velux nach eigenen Angaben zwei

zusätzliche Argumente, mit denen das

Handwerk im Beratungsgespräch überzeugen

und so Zusatzgeschäft generieren

kann. Der Arbeitsaufwand für die Montage

des Solarfensters ist dabei der gleiche

wie beim manuellen Schwingfenster.

Denn dank integriertem Solar-Panel ist es

energieautark und für den Stromanschluss

müssen keine Kabel verlegt werden. Damit

ist es prädestiniert für die Modernisierung

oder Nachrüstung.

Solar- oder Elektro-Fenster bieten übrigens

nicht nur bei schwer erreichbaren Einbauhöhen

viele Vorteile. Da sie mit einem

Regensensor ausgestattet sind, schließen

die Fenster bei einsetzendem Niederschlag

automatisch, sodass keine Feuchteschäden

mehr drohen. Die Bedienung über »Velux

App Control« per Smartphone oder Sprachbefehl

ermöglicht neben der flexiblen Steuerung

von überall und jederzeit auch das

Festlegen von regelmäßigen Lüftungsintervallen.

Mit den passenden automatischen

Sonnen- oder Hitzeschutzprodukten

könen gleichzeitig Temperatur und Tageslichteinfall

bequem via App reguliert werden.

Mit einer Garantie von zehn Jahren

auf das Schwingfenster sowie von fünf

Jahren auf die integrierten Elektrokomponenten

stärkt Velux zudem das Vertrauen

in die Langlebigkeit der Produkte, wie das

Unternehmen mitteilt. ?

Noch ganz dicht?

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Dach- & Holzbau

Mai 2025 l 45


Von der Bau- zur

Wohnraum-Treppe

FHS – Zeit ist Geld, speziell im Bau: Vorgefertigte Elemente

erleichtern zügiges Arbeiten – FHS Treppen und FHS Holzbau

aus dem bayerischen Grassau haben sich darauf eingestellt.

Bestes Beispiel dafür ist eine Fertigtreppe aus Brettsperrholz.

Die Fertigtreppe aus Brettsperrholz wird

mit dem Kran in das Gebäude eingehoben,

verschraubt und ist sofort als Bautreppe

nutzbar. Auch für die spätere Fertigstellung

der Treppe als Wohnraum-Treppe mit Stufen

und Geländern ist schon vorgesorgt:

Dank der im Werk vorliegenden CAD-Dateien

ist kein erneutes Aufmaß auf der Baustelle

erforderlich, lediglich die Wünsche

des Endkunden – wie Holzauswahl und

Geländer-Materialien (Holz, Stahl, Glas,

Edelstahl) – sind noch zu erfassen.

Hier bietet FHS als langjähriger Hersteller

von Treppen in Holz, Stahl, Edelstahl und

Glas ein weites Sortiment an Holzarten

sowie Geländer-Ausführungen an – gerne

auch mit Wangenverkleidungen aus Massivholz

oder Stahl. Sogar die werkseitige

Vormontage von Stahl-Geländern ist möglich.

Stufen (und Setzstufen) in allen Holzarten

werden je nach Wunsch mit- oder

nachgeliefert. Stufen aus Stein, Fliesen

oder andere Materialien könnten bauseits

aufgebracht werden.

Die fertige Wohnraum-

Treppe mit Stufen in Eiche

und Edelstahl-Reling-

Geländer.

FHS (2)

Faltwerk- oder

Blockstufentreppe

Die Brettsperrholz-

Treppe von FHS gibt

es in verschiedenen

Ausführungen. Die

Faltwerk-Treppe eignet

sich für alle Treppengrundrisse

und

wird standardmäßig

mit einer wandseitigen

Stahlwange gefertigt.

Bei der Blockstufen-Treppe

sind die Stufen auf

einer Trägerplatte montiert.

Mit dieser Ausführung

können ausschließlich

gerade Treppen und Podest-

Treppen realisiert werden;

dank der geraden Läufe ist

eine sehr platzsparende Verladung

der Teile möglich.

FHS bietet aber noch mehr

Vorfertigung: Für Sanierungen

im Bestand, aber ebenso

für den Neubau, eignet sich das

Treppen-Modul »Treppenturm«.

Es kommt komplett montiert einschließlich

der Brettsperrholz-Wände

für das Treppenhaus zur Baustelle. Auch

hier werden die Treppen samt Wänden mit

dem Kran in das Gebäude eingehoben und

passgenau übereinandergesetzt – alternativ

steht zuerst der »Treppenturm«, dann

wird das Gebäude darum herum errichtet.

Die Anforderungen für Brand- und Schallschutz

können nach Vorgabe des Gebäudefachplaners

umgesetzt werden.

Eigenes Produktionswerk von FHS

Mit einem eigenen Werk in Tschechien

ist FHS Treppen seit 25 Jahren ein erfahrener

und zuverlässiger Partner für alle

Ansprüche rund um die Treppe. Verarbeitet

werden die verschiedensten Massivhölzer,

Stahl, Edelstahl und Glas. Auch das

Brettsperrholz produziert FHS im eigenen

Die Fertig-Treppe aus Brettsperrholz wird mit dem Kran

in das Gebäude eingehoben und passgenau in das Treppenhaus

gesenkt.

Werk, vom Baumstamm bis zum fertigen

Wand- und Deckenelement inklusive Planung.

Ansprechpartner für Elemente und

Hausbau aus Brettsperrholz ist die FHS

Holzbau. Besonders mit den exklusiven

und nahezu rissfreien Sichtoberflächen

für Brettsperrholz (z.B. in Eiche, Esche,

Weißtanne, Lärche, Altholz etc.) hat sich

der Holzbau von FHS einen guten Namen

gemacht. Die Fertigteil-Treppe aus Brettsperrholz

von FHS verbindet die Kompetenz

aus beiden Bereichen: die Präzision

im Treppenbau mit der Erfahrung in der

Herstellung und Verarbeitung von Brettsperrholz.

?

46 l Mai 2025 Dach- & Holzbau


Dämmstoff mit hohem

Biomasse-Anteil

Die dünnen und leichten »Linitherm Loop«-

Produkte werden aus Rohstoffen hergestellt,

die wiederum aus rund 60 Prozent

Biomasse (landwirtschaftlichen Pflanzenabfällen

wie ausgedroschenem Mais, Pflanzenstängeln

oder Stroh) generiert werden.

Lebensmittel werden in der Dämmstoffproduktion

nicht eingesetzt. Ein 100 mm starkes

»Linitherm Loop PAL N+F«-Dämmelement

weist bereits einen U-Wert von 0,22 W/(m 2 K)

auf, bei 160 mm Stärke liegt dieser bei hervorragenden

0,14 W/(m 2 K). Damit verfügt

»Linitherm Loop PAL N+F« nach Unternehmensangaben

über die höchste Dämmeffizienz

(Wärmeleitfähigkeitsstufe 023)

Verlegung der »Linitherm

Loop PAL N+F«-Dämmplatten

auf dem Steildach.

LINZMEIER – Linzmeier Bauelemente bietet vier Lösungen des

ökologischen Dämmstoffs »Linitherm Loop« für das Steil-, Flachund

Gefälledach an. Der PU-Dämmkern der Dämmelemente wird

zu 60 Prozent aus biomassebasierten Rohstoffen hergestellt.

aller derzeit auf dem Markt befindlichen

biobasierten Dämmstoffe.

Ökologisch durchdacht

Die Aludeckschichten der »Linitherm Loop«-

Produkte sind recyclebar und enthalten bei

gleicher Dämmleistung weniger nicht nachwachsende

Rohstoffe als eine Holzfaserdämmplatte.

»Linitherm Loop« hält bei

gleichbleibend hocheffizienten Dämmeigenschaften

ein Gebäudeleben lang. Die

Wiederverwertbarkeit im Ganzen oder in

Teilen entlastet die Umwelt und sorgt nach

dem ersten langen Leben sogar noch für

ein weiteres.

LINZMEIER/ULRICH STUDIOS (2)

»Linitherm Loop PAL N+F« und »Linitherm

Loop PAL 2U« sind typische Dämmelemente

für das Steildach. Beide Produkte haben

beidseitig recyclebare Aludeckschichten und

Dämmkerne aus PU-Hartschaum mit Biomasseanteil.

In Verbindung mit der »Linitherm«-

Nageldichtung sind sie als Behelfsdeckung

geeignet. »Linitherm Loop PAL N+F« kann

beidseitig verlegt werden und ist mit der höchsten

Hagelwiderstandsklasse 5 klassifiziert.

Die Universaldämmung »Linitherm Loop

PAL« ist in sieben Stärken zwischen 30 und

160 mm erhältlich und kann in Kombination

mit der Gefälledämmung lange Dächer

mit einem gleichmäßigen Gefälle versehen.

»Linitherm Loop PAL«-Gefälleplatten, die bei

einem Deckmaß von 1200 x 1200 mm in den

Stärken 30/55 mm, 55/80 mm, 80/105 mm

und 105/130 mm verfügbar sind, ergänzen

das System. Bei einlagiger Verlegung lässt

sich ein Gefälle bis 4,80 m Länge realisieren,

in Kombination mit der Universaldämmplatte

sind auch längere Gefällestrecken möglich.

Linzmeier plant und kommissioniert

die Dämmelemente auftragsbezogen und

liefert einen Gefälleplan mit. Mit der Kombination

von biomassebasierter Flachdachund

Gefälledämmung deckt Linzmeier den

kompletten Flachdachbereich mit nachhaltigen

Lösungen in der Wärmeleitfähigkeitsstufe

023 ab.

?

»Linitherm Loop PAL« besteht zu rund 60 Prozent

aus biomassebasierten Rohstoffen.

Alles dicht!

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Dach- & Holzbau

Mai 2025 l 47


Flachdach-Rückbau leicht gemacht

Zerlegbar in einzelne

Komponenten: Rückbaubarkeit

von Gebäuden wird

ein immer wichtigeres

Thema – so auch beim

Flachdach.

SFS (2)

SFS – Beim Thema Nachhaltigkeit im Bauwesen spielt die Rückbaubarkeit

von Konstruktionen eine große Rolle. In Zukunft wird diesem Aspekt immer

mehr Bedeutung zukommen und auch den Bereich der Flachdächer betreffen.

SFS bietet in diesem Kontext ein Sortiment, dass lückenlos geeignet für

einen einfachen Rückbau ist. Die Realisierung von Gebäuden, die einer

lückenlosen Kreislaufwirtschaft Rechnung tragen, wird dadurch erleichtert.

Nicht erst seit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz

setzt sich die Baubranche mit der

Nachhaltigkeit von Gebäuden auseinander.

Viele Konstruktionen lassen sich zurückbauen

und sortenrein trennen. Auf diese Weise

wird ein Rückführen in den Kreislauf und

letztlich eine Wiederverwendung oder -verwertung

möglich. Insbesondere durch die

Wiederverwendung wird Abfall vermieden

und Ressourcen werden geschont. Diese

Aspekte gewinnen auch im Dachbau immer

mehr an Bedeutung. So ist die Berücksichtigung

von Nachhaltigkeitsaspekten oftmals

bereits in der Finanzierungsphase des

Gebäudes gefordert – oder grundsätzlich

durch den Investor. Das wirkt sich auch auf

die Dachkonstruktion aus. So ist zu erwarten,

dass sich Dachdecker künftig stärker

auf sortenreine, rückbaubare Dachaufbauten

spezialisieren werden. Dabei sind lösbare

Verbindungssysteme von zentraler

Bedeutung. Denn je einfacher sich Verbindungen

lösen lassen, umso schneller kann

der Rückbau realisiert werden.

Einfach dran und wieder ab

Nicht überall, aber zunehmend: Die Nachfrage

nach einer rückbaubaren Dachkonstruktion

steigt. Bereits bei der Planung von

Gebäuden lassen sich alle Materialien erfassen

und nach Rückbaubarkeit einstufen. SFS

ist mit seinen Produkten in diesem Bereich

gut aufgestellt: Das gesamte Sortiment für

das Flachdach ist geeignet für den Rückbau.

Ein Beispiel ist das Feldbefestigungssystem

»Isoweld«. Die Kombination aus Befestiger

und Tülle sowie fortschrittlicher Induktionsschweiß-Technologie

überzeugt insbesondere

durch eine einfache Montage der

Abdichtung, bei der lediglich eine geringe

Überlappung nötig ist. Dazu wird der Befestiger

mit der passenden Kunststoff-Tülle

Das Feldbefestigungssystem »Isoweld«

von SFS ermöglicht einen leichten Rückbau

der Dachkonstruktion.

durch die Wärmedämmschicht verschraubt.

Anschließend werden die Abdichtungsbahnen

ausgerollt und an den beschichteten

Lastverteiltellern durchdringungsfrei

verschweißt. Soll das Dach im Zuge einer

Sanierung oder eines Abrisses rückgebaut

werden, lassen sich die Schritte zur Montage

einfach umkehren und die Konstruktion

lässt sich unkompliziert wieder lösen.

»Auch bei allen anderen Befestigungssystemen

von SFS lassen sich sämtliche Schichtlagen

sauber voneinander trennen«, erklärt

Michael Weis, Leiter Anwendungstechnik

bei SFS. »So kann man sagen, dass unsere

Produkte für einen schnellen und einfachen

Rückbau sorgen.«

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei SFS

schon länger eine große Rolle. Der Spezialist

für Befestigungssysteme setzt den

Fokus auf eine bewusste Rohstoffverwendung,

ein gewissenhaftes Abfallmanagement

und Recycling sowie ein energieeffizientes

Produktdesign. So basiert beispielsweise

die Mono-Metalllösung der Schrauben auf

einer neuen Fertigungstechnologie, welche

im Vergleich zur Bi-Metall-Lösung mit einer

besseren CO 2

-Bilanz aufwartet. Zudem lässt

sich der Befestiger leichter recyclen. Darüber

hinaus liegen zur besseren Transparenz

und Messbarkeit der Umwelteinwirkungen

auch EPDs für alle Flachdach-Befestigungslösungen

vor. »Ein ganzheitliches Denken

mit Fokus auf Nachhaltigkeit ist bei SFS in

der DNA verankert. Deswegen sind wir mit

unseren Produkten, mit denen ein komfortabler

Rückbau von Flachdächern möglich ist,

gut für die Zukunft gerüstet«, sagt Weis. ?

48 l Mai 2025 Dach- & Holzbau


Fassade


»Für das Bauen der Zukunft

kommt man an Bambus nicht vorbei«

Auch die Moso-Zentrale im

niederländischen Zwaag ist

mit einer Bambusfassade

verkleidet.

MOSO – Klimagerechtes Bauen ist angesichts der Auswirkungen

der Klimakrise in Europa ein Gebot der Stunde. Der niederländische

Bambusspezialist Moso beschäftigt sich mit diesem Thema bereits

seit Langem. Neben Terrassendielen bietet das Unternehmen auch

CO 2

-neutrale Fassadenelemente an.

Der aktuelle Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus

zeigt es: Insbesondere Europa ist von den

Folgen der Erderwärmung betroffen. Die Experten

sind sich einig, dass der Klimaschutz in allen

Sektoren nun konsequent vorangetrieben werden

muss. Dem Bausektor kommt dabei eine

besondere Bedeutung zu. Er trägt Verantwortung

für rund 40 Prozent des globalen CO 2

-Ausstoßes.

Klimagerechtes Bauen ist deshalb eines

der Top-Themen, mit dem sich die Baubranche

auseinandersetzen muss. Bambusspezialist Moso

International ist auf dem europäischen Markt

bereits für seine Terrassendielen aus nachhaltigem

Bambus bekannt. Das Unternehmen entwickelt

auch Fassadenelemente aus Bambus, die

klimagerechtes Bauen möglich machen.

Bereits seit 1997 beschäftigt sich Moso mit

der Entwicklung von Bauelementen aus Bambus.

Was in Europa lange Zeit eher ungewöhnlich

war, ist in Asien seit Jahrhunderten etabliert:

Bambus als Baumaterial. Erst jetzt, im Zuge der

Suche nach nachhaltigen Baustoffen für den

Bausektor, rückt Bambus auch hier mehr und

mehr in den Fokus von Bauherren, Architekten

und Planern.

Nachhaltig, stabil und

hart wie Tropenholz

Die Spezialisten entwickeln nicht nur Terrassendielen,

sondern auch nachhaltige Fassadenelemente,

einschließlich zusätzlicher Credits für die

DGNB-, LEED- und BREEAM-Gebäudezertifizierung.

Und die Nachfrage steigt. Moso hat viel in

die Entwicklungsarbeit seiner Produkte investiert

und kann heute ein Fassadensortiment mit

rund 30 Produktvarianten anbieten, sowohl für

die Arbeit am Bestand als auch für Neubauten.

Moso-Fassadenelemente sind massive Dielen,

hergestellt aus hochverdichteten, thermisch

behandelten Bambusstreifen. Damit erreicht

Moso für Stabilität, Dichte und Härte des Materials

die höchste Dauerhaftigkeitsklasse, die in

den entsprechenden EU-Normen möglich ist.

Und ebenso wichtig: Alle Varianten erfüllen die

Brandschutzklasse B-s2-d0 ohne Imprägnierung

mit teuren und umweltschädlichen Brandschutzmitteln.

Das spart Kosten, ist deutlich nachhaltiger

und ermöglicht den Einsatz an Gebäuden mit

hohen Brandschutzanforderungen wie Wohnungen,

Gewerbebauten oder Tankstellen.

Die Fassadenelemente sind resistent gegen

Pilze und Mikroorganismen. Das Unternehmen

gibt 25 Jahre Garantie. Durch die spezielle Weiterverarbeitung

des Bambus-Rohstoffs widerstehen

die Fassadenelemente auch extremen

Temperaturschwankungen. Die Erfahrung gibt den

Spezialisten recht.

50 l Mai 2025

Fassade | Systeme & Produkte


MOSO (3)

»Wir haben unsere Fassadenprofile bereits in

zahlreichen Ländern eingesetzt, auch in solchen

mit extremen Klimabedingungen. Von Island bis

Dubai«, so Michael van Houten, Vertriebsleiter

DACH, Skandinavien, England und Osteuropa bei

Moso. »Und wir sind überzeugt, dass wir hier

Produkte entwickeln, die umweltfreundlich sind,

mit hervorragenden technischen Eigenschaften,

und die sowohl nicht erneuerbare Materialien als

auch Holz ersetzen können. Für das Bauen der

Zukunft kommt man an Bambus im Grunde gar

nicht vorbei.«

Moso hat große Investitionen getätigt, um in

Zusammenarbeit mit Prüfinstituten zu zeigen,

dass es keine Einschränkungen mehr für den

großflächigen Einsatz von Industriebambus gibt.

Ob DGNB-, LEED- und BREEAM-Gebäudezertifizierung,

FSC oder LCA-Studien in Zusammenarbeit

mit der Technischen Universität Delft zur

CO 2

-Bilanz: Alle bestätigen, dass die Bambuselemente

nicht nur nachhaltig sind, sondern auch

ideal für die Gebäudehülle geeignet.

Das Bambus-Fassadensortiment

»Varibo« – zu sehen in Bonn

Ein Teil des Fassadensortiments nennt sich »Bamboo

X-treme Varibo« und steht für Fassadenelemente

in verschiedenen Breiten und Stärken. Damit

lassen sich viele Gestaltungen realisieren, unter

anderem 3D-Optiken. So wie bei einem aktuellen

Bauprojekt in Bonn. In Zusammenarbeit mit den

Projektentwicklern Ten Brinke wurde die Fassade

eines neuen Gebäudekomplexes mit 900 m²

»Varibo 3D«-Fassadenelementen verkleidet. Nicht

nur die Stabilität, Dichte und Härte, sondern auch

die designerischen Möglichkeiten überzeugten

die Projektplaner. Sie haben für ihr Projekt Elemente

in 30 mm und 18 mm Stärke eingesetzt,

um die 3D-Fassade zu gestalten.

Der Pflegeaufwand ist, wie bei Terrassendielen

des Herstellers auch, minimal. Die Elemente

erfordern keine regelmäßige Behandlung,

um Stabilität und Qualität zu erhalten – anders

als Holz.

Von der Bambuspflanze

zum Fassadenelement

Moso verarbeitet für seine Produkte Stämme

des Moso-Bambus, der am schnellsten wachsenden

Pflanze der Welt. Bis zu einem Meter

pro Tag wachsen die Stämme, nach fünf Jahren

können sie geerntet werden. (Hart-)Hölzer benötigen

hierfür 40 bis 80 Jahre und mehr. Für die

Ernte von Bambus findet kein Kahlschlag statt.

Es werden lediglich einzelne Stämme gerodet,

sodass der Rest der Pflanze weiter austreiben

kann. Moso-Bambus absorbiert während des

Wachstums erhebliche Mengen CO 2

. Das trägt

zur extrem positiven CO 2

-Bilanz der Produkte bei.

Nach der Ernte werden die Bambusstämme

in Längsrichtung gespalten, nach dem Schälen

gequetscht und in mehreren Schritten in einer

Kombination aus Hochverdichtung und thermischer

Behandlung bei 200 °C weiterverarbeitet.

Mit diesem Verfahren erhöht Moso die Dichte des

Materials von 650 bis 700 kg/m³ auf ca. 1150 kg/

m³ und bringt seine Außendielen in Härte, Formstabilität,

Brandschutz und Widerstandsfähigkeit

auf ein Niveau, das über dem der besten tropischen

Hartholzarten liegt.

?

LIOR TEILTLER

Bei diesem Neubau in Bonn

kamen 900 m 2 Bambus-Fassadenelemente

zum Einsatz.

Eingesetzt wurden Elemente in

30 bzw. 18 mm Stärke.

Ein weiteres Wohnprojekt mit Moso

Bambusfassade - Moso bietet

Elemente mit unterschiedlichen

Breiten und Stärken an.

Fassade | Systeme & Produkte


Hochleistungs-Mineralwolle

für »Orbit«-Fassade

SAINT-GOBAIN ISOVER – Im Mannheimer Stadtteil Franklin entsteht derzeit

das »Orbit«, ein spektakuläres Hochhaus mit weithin sichtbarer O-Form. Die

Außenwände werden als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) realisiert,

für den zuverlässigen Wärme-, Brand- und Schallschutz wird eine 160 mm

starke Dämmung aus »Isover Ultimate FSP-034« eingebaut.

Franklin ist der jüngste Stadtteil Mannheims

und in etwa so groß wie die Mannheimer

Innenstadt. Wo sich heute ein neues Stadtquartier

entwickelt, fand sich einst die größte

Siedlung der US-Armee in Deutschland.

Für Franklin-Mitte hat das Architekturbüro

MVRDV aus Rotterdam vier Hochpunkte

in Buchstabenform und in verschiedenen

Farbtönen entwickelt. Gelesen ergeben die

Nach der Befestigung

der Unterkonstruktion

wurden die »Isover Ultimate FSP-

034«-Fassaden-Dämmplatten dicht

gestoßen und im Verband verlegt.

riesigen Buchstaben das Wort »Home« als

Symbol für die Verbundenheit Mannheims

mit der amerikanischen Geschichte und als

Willkommensgruß an alle, die in Franklin

eine neue Heimat finden wollen.

Das Gebäude ist, wie alle Hochpunkte

des Ensembles, 50 m

hoch und verfügt über

eine Fassadenfläche

von 4 300 m², die als vorgehängte hinterlüftete

Fassade realisiert wird. Deren

große Vorzüge liegen in der konstruktiven

Trennung der Funktionsschichten (Massivwand

/ Dämmung / Bekleidung) und dem

so entstehenden Hinterlüftungsraum. Dieser

sorgt dafür, dass etwaige Feuchte – verursacht

beispielsweise durch Schlagregen

– sicher abtransportiert wird. Die VHF bietet

damit zuverlässigen Schutz vor Witterungs-

und Umwelteinflüssen. Für das

außergewöhnliche Hochhaus in O-Form

wurde ein Hinterlüftungsquerschnitt von

130 mm gewählt.

Verantwortlich für die Fassadenarbeiten

ist in Franklin die Firma Metall-

und Stahlbau Scholl aus Tholey, die

im Mai 2023 mit den Arbeiten an

»Orbit« begonnen hat. »Vor Baubeginn

haben wir auf unserem Firmengelände

eine 10 x 10 m große,

den Plänen entsprechende Musterfassade

errichtet«, erklärt Andreas

Caryot, Geschäftsführer des saarländischen

Unternehmens. »Dabei haben wir

den Wandaufbau eins zu eins so realisiert,

wie er sich später am Gebäude tatsächlich

darstellen sollte. So konnten wir ›am Boden‹

sämtliche Details wie Anschlüsse oder Öffnungen

klären, die später in der Masse am

Gebäude gar nicht oder nur schwer aufzufangen

gewesen wären.«

Hochleistungs-Dämmung

für höchste Ansprüche

Mit im Schnitt acht bis zwölf Mitarbeitern ist

das Team von Metall- und Stahlbau Scholl

täglich auf der Baustelle. Zunächst galt es,

die Unterkonstruktion an den Gebäudeaußenwänden

des aus Stahlbeton errichteten

Baukörpers zu befestigen. Dazu wurden die

Wandkonsolen aus Edelstahl und Aluminium

in der Gebäudewand verankert. Rund

12 000 Konsolen kommen an der Fassade

insgesamt zum Einsatz. Anschließend werden

160 mm dicke, nichtbrennbare »Isover

Ultimate FSP-034«-Fassaden-Dämmplatten

dicht gestoßen und im Verband verlegt.

Die Hochleistungs-Mineralwolle von

Isover vereint die Vorteile einer herkömmlichen

Steinwolle mit den positiven Eigenschaften

der Glaswolle und verfügt über

ausgezeichnete Brand- und Schallschutzeigenschaften

sowie eine niedrige Wär-

Fassade | Systeme & Produkte


Die Klinker werden eingeklickt, mit dem Gummihammer

festgeklopft und im nächsten Schritt zementär verfugt.

schallschutz ist der längenbezogene Strömungswiderstand

des Dämmmaterials

entscheidend, der ≥ 5 kPa∙s/m² betragen

sollte. Mit den in Mannheim eingesetzten

»Ultimate FSP-034«-Platten wird ein

Strömungswiderstand von 10 kPa erreicht,

sodass auch diese Anforderung problemlos

erfüllt werden kann.

Damit im Brandfall die Ausbreitung des

Feuers im Hinterlüftungsraum über eine

ausreichend lange Zeit verzögert wird,

bauen die Metall- und Stahlbau-Spezialisten

alle zwei Etagen horizontal im unteren

Bereich der Fenster Brandsperren aus

gekantetem und angepasstem Stahlblech

ein. Bevor die Tragprofile an die Wandkonsolen

montiert werden, sichern die Profis

MARC WIEGELMANN FOTOGRAFIE, MANNHEIM (3)

MVRDV ARCHITECTS

Illustration: So soll das

»Orbit« nach der Fertigstellung

aussehen.

meleitfähigkeit. »Isover Ultimate« ist als

nichtbrennbar gemäß Euroklasse A1 klassifiziert

und weist einen Schmelzpunkt von

> 1 000 °C auf. Im Brandfall gewährleistet

»Isover Ultimate« damit ein Maximum an

Sicherheit: Sie glimmt nicht, raucht nicht,

tropft nicht und fällt auch nicht brennend ab.

»Die Platten lassen sich schnell und einfach

montieren«, so Andreas Caryot. »Sie sind

gut komprimierbar und ganz einfach zuzuschneiden.

Das erleichtert uns das Handling

und den Einbau auf der Baustelle enorm.

Hinzu kommt, dass ›Ultimate‹ eine sehr

hohe Elastizität besitzt, formstabil ist und

sich jedem Untergrund anpasst.« Darüber

hinaus leisten die Fassaden-Dämmplatten

einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung

des Schallschutzes: »Isover Ultimate«

erreicht bei einer bis zu 50 Prozent geringeren

Rohdichte eine ebenso gute Schallabsorption

wie herkömmliche Steinwolle.

Wichtig ist dabei, dass der Dämmstoff weich

federnd und nicht zu hart ist. Für den Luftvon

Metall- und Stahlbau Scholl die Fassaden-Dämmplatten

jeweils mit fünf »Isover

Kontur DH«-Dämmstoffhaltern pro Quadratmeter.

»Die zweigeteilte Bauweise der

Halter aus Schaft und Teller hat zum einen

den großen Vorteil, dass weniger Packvolumen

entsteht und Lagerplatz eingespart

wird. Außerdem ist der Schaft fein gerastert,

sodass man gut Druck vom Teller auf

die Dämmplatte abgeben kann.« Grundsätzlich

ist – nach vorheriger Freigabe durch Isover

– auch die Eindübelmontage zulässig.

Im Dämmstoff

integrierte Frischluftkanäle

In die mit 60-mm-»Ultimate«-Dämmplatten

ausgeführte Dämmung der Fenster- und Balkonlaibungen

integrieren die Fassaden-Spezialisten

spezielle Lüftungskanäle, mit denen

eine Frischluftzufuhr auch bei geschlossenem

Fenster ermöglicht wird. Das Lüftungssystem

wird an mindestens zwei Fenstern

oder einem Balkon und einem Fenster pro

Wohnung eingebaut. Während ein Lüfter

frische Luft von außen ansaugt, wird die

verbrauchte Luft über den zweiten Kanal

nach draußen abtransportiert. »Das ›O‹ hat

insgesamt 377 Fensterlaibungen – an jeder

zweiten sieht man ein Lüftungsgitter, hinter

dem sich ein Lüftungskanal befindet.

Das Gleiche gilt für die Balkonlaibungen –

auch hier ist in jede zweite ein Frischluftkanal

integriert.«

Anschließend werden die Tragprofile

montiert, an die wiederum Aluminium-Profilschienen

als Trägerelemente für die Klinker

befestigt werden. Die Schienen sind

gewalzt und perfekt auf die Ziegel abgestimmt.

»Insgesamt verarbeiten wir mehr

als 500 000 gebrannte und konfektionierte

Klinker in 9 bis 24 cm Länge und 5 cm Höhe,

die nach einem detaillierten Ausführungsplan

wie ein riesiges Puzzle verlegt werden. Für

die Farbgestaltung der Fassade ist es wichtig,

die kobaltblauen Ziegel gleichzeitig von

verschiedenen Paletten zu verarbeiten, um

mögliche Farbunterschiede zu vermeiden

und fließende Übergänge zu erzielen«, so

Andreas Caryot. Die Klinker sind mit einer

praktischen Steckverbindung ausgestattet

und werden per Hand in die Profilschienen

»eingeklickt« und mit dem Gummihammer

festgeklopft. Anschließend werden die Ziegel

zementär verfugt. »Mit der Verfugung

entsteht quasi eine ›gemauerte Wand‹, was

der Fassadenkonstruktion eine hohe Stabilität

verleiht. In Deutschland ist das ›O‹ eines

der ersten Hochhäuser mit dieser innovativen

Bekleidungsform. Da gehören wir absolut

zu den Vorreitern.«

?

Auf die Dämmplatten werden die Tragprofile sowie

die gewalzten Trägerelemente für die Ziegel montiert.

Fassade | Systeme & Produkte

Mai 2025 l 53


Flexibel in

alle Richtungen

Das Profilsystem »Pinuflex« gibt es in zwei Holzarten:

Nordische Fichte und Nordamerikanische Douglasie.

MOCOPINUS – Das Industriehobelwerk Mocopinus aus Ulm hat mit

»Pinuflex« ein neues Profilsystem für Fassaden vorgestellt. Die

Paneele können nach Unternehmensangaben variabel verlegt werden

und erfüllen damit unterschiedliche Designwünsche.

Holz als Werkstoff überzeugt mit seiner

Ökobilanz und natürlichen Ästhetik. Holzfassaden

versprühen einen zeitlos-modernen

Charme und beeinflussen die Optik eines

Hauses: Horizontal verlegt, betonen sie die

Gebäudebreite und kreieren ein Gefühl von

Stabilität, während eine senkrechte Anordnung

der Paneele Bauwerke visuell streckt.

Beide Verlegarten in Kombination befriedigen

Stil-Visionäre. Diese Möglichkeit bietet

das innovative Profilsystem »Pinuflex« für

die variable Fassadengestaltung aus dem

Hause Mocopinus: Drei unterschiedlich

konzipierte Grundprofile – ohne, mit mittiger

und mit asymmetrischer Nut – erfüllen

hohe Designansprüche.

Ob homogene, gleichmäßige Optik oder

spannungsreiche Combo für Formaffine:

Die »Pinuflex«-Vollholzprofile erlauben die

senkrechte, waagerechte oder kombinierte

Fassadenbelegung, ohne auf verschiedene

Profilbreiten achten zu müssen. Bauherren

verdanken diese gestalterische Freiheit in

puncto Verlegerichtung den mit 15°-Neigung

gefrästen Nuten. Mit einer beidseitigen

Sichtfläche eignet sich »Pinuflex« für

den Fassadeneinsatz und beispielsweise

auch als Carportprofil.

Hochwertige Hölzer,

robuste Fassaden

Durchdachtes Design gepaart mit Funktionalität:

Die Holzelemente verbergen Verschraubungspunkte

geschickt, sodass diese

unsichtbar sind. Optional kommt »Pinuflex«

mit stirnseitiger Nut und Feder für die horizontale

oder 15- beziehungsweise 30°-Tropfkante

für die vertikale Montage. Bei Bedarf

reduziert ein auf das Projekt abgestimmter

Längenzuschnitt den bauseitigen Aufwand.

Vorab wählen Auftraggebende zwischen den

Holzarten Nordische Fichte oder Nordamerikanische

Douglasie; auf Wunsch werksseitig

mit Qualitätsfarben veredelt.

Wo die in den Gebirgswäldern Nordamerikas

beheimatete Douglasie durch Langlebigkeit

und Widerstandsfähigkeit besticht,

punktet das eher weiche, elastische Holz

der Nordischen Fichte aus Skandinavien mit

gleichmäßiger Struktur und feiner Maserung.

Mocopinus bleibt seiner ökologischen Verantwortung

treu und verwendet ausschließlich

PEFC- oder FSC-zertifizierte Hölzer aus

nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

»›Pinuflex‹ steht für eine neue Flexibilität

in der Fassadengestaltung – ohne Kompromisse

bei Qualität, Funktionsumfang oder

Das neue Profilsystem »Pinuflex«

mit senkrechten Paneelen.

Nachhaltigkeit. Wir bieten Architekten und

Bauherren kreativen Spielraum frei von

Vorgaben und eröffnen darüber innovative

Designoptionen. So entstehen ausgeklügelte

Gebäudehüllen, die optisch begeistern«,

verdeutlicht Ulrich Braig, Geschäftsführer

von Mocopinus.

?

MOCOPINUS (2)

54 l Mai 2025 Fassade | Systeme & Produkte


Fassadenrinne mit

flexibler Einbaufunktion

HAURATON – Hauraton baut sein Stahlrinnensortiment »Steelfix«

weiter aus. Mit der »Steelfix Flex«-Rinne steht ab sofort eine besonders

anpassungsfähige Kastenrinne zur Verfügung. Der große Vorteil:

Die abnehmbare Seitenwand des Rinnenkörpers bietet bei Bedarf den

notwendigen Platz, um selbst bodentiefe Fassadenelemente auch

nachträglich bequem montieren zu können.

Die

Fassadenrinne

»Steelfix Flex« wurde

speziell für tiefliegende

Glasfassaden entwickelt.

Das Sortiment »Steelfix Flex« ergänzt das

Produktportfolio für die anspruchsvolle

Fassadenentwässerung. Die Stahlrinnensysteme

»Steelfix Regular« und »Steelfix

Air« sind als Standardprodukte bereits etabliert

und haben sich in der Praxis bewährt.

Die neue Fassadenrinne »Steelfix Flex«

wurde speziell für tiefliegende Glasfassaden

entwickelt und ermöglicht den einfachen

Austausch beschädigter Scheiben

bei Pfosten-Riegel-Fassaden – als individuell

konfigurierbare Maßanfertigung und

zugleich auch als fester Bestandteil des

Gesamtsortiments.

Einseitig abnehmbare Seitenwand

ermöglicht Montagezugang

Moderne Glasfassaden sind zwar robust,

aber Schäden können dennoch auftreten.

Dann ist eine oft kostspielige und aufwendige

Reparatur erforderlich. Denn wenn

defekte Fassadenelemente entfernt werden

müssen, ist meist der angrenzende

Oberflächenbereich mit betroffen. Dabei

werden häufig die Fassadenentwässerung

oder angrenzender Belag in Mitleidenschaft

gezogen. Insbesondere bei bodentiefer

Verglasung, der Pfosten-Riegel-Fassade,

wandert die untere Pressleiste, mit der die

Verglasung arretiert ist, unter die Geländeoberkante

in den nicht sichtbaren Bereich.

Pressleisten und Verschraubungen

sind zugänglich

Um diese Montagesysteme der Fassade –

wie etwa Leisten und Verschraubungen –

im Schadensfall erreichen zu können,

braucht es an der Unterkante der Fassade

Platz. Dazu wird eine Rinne benötigt, die es

erlaubt, im eingebauten Zustand die Pressleiste

zugänglich zu machen – und das,

ohne die fest installierte Rinne mit ihren

Anschlüssen herausreißen zu müssen. Mit

der neuen »Steelfix Flex« wird dies ermöglicht.

Für die Reparatur der defekten Fassadenteile

wird zunächst die Abdeckung der

Rinne und die einseitig herausnehmbare,

der Fassade zugewandte Seitenwand entfernt.

Damit sind die Scheibenbefestigungen

erreichbar, und der Austausch einer

kaputten Scheibe kann schnell und kostensparend

durchgeführt werden. Die Seitenwand

der Entwässerungsrinne wird wieder

befestigt. Sobald die Rinnenabdeckung korrekt

installiert ist, sind die Reparaturarbeiten

abgeschlossen. Das Entwässerungssystem

und der Anschlussbelag bleiben bestehen

und funktionieren wie zuvor.

Materialmix und

optionales Tropfblech

»Steelfix Flex«-Rinnen werden in Edelstahl

V2A 1.4301/V4A 1.4404, Cortenstahl

oder verzinktem Stahl angeboten.

Das System wird mit einer Seitenwand in

zwei verschiedenen Ausführungen vorgehalten:

ohne oder mit einem integrierten

Tropfblech. Dieses leitet – je nach Anforderung

– Tropfwasser unterhalb der eigentlichen

Fassadenentwässerung zusätzlich in

die Rinne und bietet weitere Sicherheit für

das Gebäude.

?

Mit der neuen

»Steelfix Flex« bleibt die

Glasscheibe zugänglich.

HAURATON (2)


Effiziente Beschattung

mit vorgefertigten Elementen

HEROAL –Um die Raumtemperatur

auch an heißen Sommertagen angenehm

konstant zu halten, entschied

sich die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft

1956 (PWG) im

Rahmen ihres Klimapfades dazu,

ihren Unternehmenssitz in der Zeppelinstraße

mit außenliegenden

Sonnenschutzsystemen von Heroal

ausstatten zu lassen.

STUDIO BLICKFANG (2)

Die Heroal-Systemlösungen sorgen

im Unternehmenssitz der PWG für

eine effiziente Beschattung und halten

die Raumtemperatur auch an heißen

Sommertagen angenehm konstant.

Der klemmbare Sonnenschutz »Heroal VS Z EM« erlaubte

eine einfache Montage auch in den oberen Etagen.

KÖHLER

Für die zum Teil schwierige Montagesituation

fand die Firma Köhler Rolladen & Sonnenschutz

aus Wittenberge mithilfe des

klemmbaren Sonnenschutzes »Heroal VS

Z EM« eine äußerst effektive Lösung: Das

innovative Zip-Screen-System überzeugte

durch die Erfüllung höchster optischer und

funktionaler Anforderungen sowie durch

eine einfache, wirtschaftliche Montage. Für

die besondere Montagefreundlichkeit und

Nachhaltigkeit sorgte ein integrierter Solarmotor.

Ergänzend kam der textile Sonnenschutz

»Heroal VS Z« zum Einsatz.

Im Zuge ihres Klimapfades hatte die PWG

beschlossen, die Energieeffizienz ihres Verwaltungsgebäudes

zu optimieren. Ein sommerlicher

Wärmeschutz sollte künftig ein

angenehmes Raumklima sicherstellen, den

Kühlungsbedarf während der heißen Jahreszeit

reduzieren und zugleich für Blendund

Sichtschutz sorgen.

Mit der Herstellung einer außenliegenden

Sonnenschutzlösung beauftragte die PWG

die erfahrenen Spezialisten der Firma Köhler

Rolladen & Sonnenschutz. Robert Zippel,

Projektleiter der Firma Köhler, schildert:

»Die große Herausforderung war die schwierige

Zugänglichkeit: Die Montage des Sonnenschutzes

musste z. T. in großer Höhe

erfolgen; allerdings ließen sich ein Steiger

und ein Gerüst aufgrund der Lage an einer

stark befahrenen Straße sowie einem direkt

am Gebäude verlaufenden Gehweg nur

schwer aufstellen. Von dieser Problematik

betroffen war auch der Innenhof mit seiner

Restaurantterrasse. Gemeinsam mit unserem

langjährigen Partner Heroal haben wir

mit dem Sonnenschutzsystem ›Heroal VS

Z EM‹ die ideale Lösung für diese Herausforderung

gefunden.«

Einfache Montage auch in

schwierigen Einbausituationen

Spezieller Fokus des »Heroal VS Z EM (Easy

Mount)« ist die einfache, effiziente Montage.

Die klemmbare Variante des textilen

Zip-Screen-Systems »Heroal VS Z« wird

ohne Bohren und mit nur wenigen Handgriffen

im Fensterrahmen installiert. So

kann die Montage am Einsatzort besonders

schnell und unkompliziert durchgeführt

werden, denn ein zusätzliches Verschrauben

im Fensterrahmen entfällt. Insgesamt

16 verschiedene Klemmhalter unterstützen

den Einsatz in allen gängigen Aluminium-,

PVC- und Holzfenstern. Die mit bis zu 2 m

Breite und 2,20 m Höhe äußerst variablen

Maße erlauben die Beschattung von bis zu

4,4 m² großen Fensterflächen und sorgen

für größtmögliche Flexibilität. Unter Designaspekten

überzeugend sind das moderne

kubische Design mit dem 90°-Blendkasten

56 l Mai 2025 Fassade | Systeme & Produkte


in der Größe 85 x 85 mm sowie die schmale

Ansichtsbreite der Führungsschiene von

nur 34 mm.

Als ideale Lösung für Nachrüstungs- und

Sanierungsvorhaben ist der »Heroal VS Z

EM« zudem dank seines Solarmotors ausgesprochen

nachhaltig – und bietet damit

aus Sicht von Robert Zippel sowohl bei der

Montage als auch im täglichen Einsatz einen

Mehrwert: »Das System punktet mit seinem

integrierten Solarmotor für einen energieeffizienten

Antrieb. Zusätzliche Elektroarbeiten

wie das Verlegen von Stromleitungen

entfallen dadurch – für noch mehr Effizienz

bei der Projektabwicklung.«

Insgesamt 88 Elemente des Systems

»Heroal VS Z EM« sorgten in den oberen

Etagen des PWG-Unternehmenssitzes für

höchste Montageeffizienz: Der Einbau in die

Fensterlaibungen konnte unkompliziert vom

Gebäudeinneren erfolgen. Acht Zip-Screen-

Systeme des »Heroal VS Z« dienen zudem

der Beschattung von Festverglasungen und

gewährleisten in Kombination mit Sonnenund

Windwächtern eine intelligente, witterungsabhängige

Steuerung.

Wirkungsvoller Wärmeschutz,

umfassende Designvielfalt

Mit bis zu 18 m² Fläche schützt das Zip-

Screen-System »Heroal VS Z« Innenräume

auch bei großen Glasflächen vor Überhitzung.

Im Gegensatz zum klemmbaren System

»Heroal VS Z EM« wird der Zip-Screen

»Heroal VS Z« mit dem Fensterrahmen verschraubt.

Der Behang wird über einen am

Gewebe befestigten Reißverschluss in stabilen

Aluminium-Führungsschienen mit Endleiste

geführt, denen er seine besondere

Witterungsbeständigkeit verdankt. Selbst

bei starkem Wind (bis zu 145 km/h) bleibt

der »Heroal VS Z« sicher in der Führungsschiene.

Dank der besonders kleinen Kastengrößen,

schmaler Führungsschienen

von nur 25 mm Ansichtsbreite sowie der

Möglichkeit, diese auf Wunsch vollständig

zu verputzen, ist das Sonnenschutzsystem

äußerst dezent.

Auch die Möglichkeit, je nach Textil die

Sonneneinstrahlung und UV-Strahlung um

bis zu 100 Prozent zu reduzieren, sprach

bei der energetischen Optimierung des

PWG-Gebäudes für den Einsatz der Heroal-Sonnenschutzsysteme.

Mithilfe eines

Gewebes im Design 3961 in Leinen-Flechte

und einem Öffnungsfaktor von fünf Prozent

dunkelt das Textil eindringendes Sonnenlicht

stark ab und gewährleistet so ein gesundes

Arbeiten sowie ein jederzeit angenehmes

Raumklima.

Die hohe Designvielfalt der Heroal-Sonnenschutzlösungen

machte sich die Firma

Köhler darüber hinaus bei der farblichen

Gestaltung der Aluminium-Bauteile zunutze.

Diese erfolgte passend zu den Fensterprofilen

in der hochwertigen »Heroal hwr-Pulverbeschichtung«

im Farbton Weiß.

»Sämtliche 88 Elemente wurden von uns

in der Fertigung bereits vollständig montiert,

fertig programmiert und auf tadellose

Funktion überprüft«, so Robert Zippel.

Neben der Gewissheit qualitativ erstklassiger

Lösungen bot dies den zusätzlichen

Vorteil, dass die erforderliche Zeit für die

Die Anlieferung des »Heroal

VS Z EM« in Form von vollständig

vorgefertigten

und funktionsgeprüften

Elementen gewährleistete

eine besonders effiziente

Projektabwicklung.

Vor-Ort-Montage dadurch auf drei bis vier

Minuten pro Element reduziert werden

konnte. Das macht den »Heroal VS Z EM«

laut Hersteller zu einer ausgesprochen wirtschaftlichen

Lösung mit hervorragendem

Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Fazit von

Robert Zippel: »Vor Ort auf der Baustelle

wurden die Elemente nur noch mit Klemmhaltern

in die Fensterrahmen eingesetzt. Da

keine Verschraubungen erforderlich waren,

war dies besonders zeitsparend. So konnten

wir in kurzer Zeit eine große Anzahl an Elementen

montieren und das Projekt besonders

effizient abwickeln.«

?

Fassade | Systeme & Produkte

Mai 2025 l 57


Mehr Mut zur »Grünen Lücke«

BRAUN-STEINE – Dach- und Fassadenbegrünungen, Stadtbäume und

eine wassersensible Stadtgestaltung rücken immer mehr in den Fokus

einer grün-blauen Stadtentwicklung. Doch auch auf befestigten Flächen

ist noch »Luft nach oben«. Braun-Steine verfolgt mit seinen aktuellen

Pflaster-Innovationen genau dieses Ziel: Belastbare

Begrünungssysteme für befestigte Flächen im privaten sowie im

gesamten öffentlichen und gewerblichen Raum salonfähig zu machen.

Beispiel für eine Teilentsiegelung

mit dem Pflastersystem

»Polyline«.

Im urbanen Raum zählt mittlerweile jeder Quadratmeter

Grün, um die Temperaturen im Sommer

durch die Verdunstungsleistung niederzuhalten

und das Regenwassermanagement zu unterstützen.

Damit dies in Zukunft auch auf befestigten

Flächen umsetzbar ist, kreierte Braun-Steine

gleich mehrere Stein-Innovationen. Durch aktive

Überzeugungsarbeit bei Privatkunden sowie

bei gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern

können Landschaftsarchitekten, aber auch

der Garten- und Landschaftsbau als Branche das

notwendige Umdenken vorantreiben. Denn nur

BRAUN-STEINE (3)

dort, wo diese Ideen angeboten und kommuniziert

werden, kann eine Entscheidung dafür fallen

und mehr Mut zur »Grünen Lücke« entstehen.

Bodendeckende robuste Pflanzenarten werden

durch Vegetationsfugensteine mit breiten

Abstandshaltern zum integralen Bestandteil des

Pflasterbelags und reduzieren den Grad der Versiegelung

um bis zu 40 oder sogar 50 Prozent.

Darüber freut sich nicht nur das Auge des Betrachters,

sondern auch Insektenarten profitieren, und

es kommt automatisch zu einer Steigerung der

Artenvielfalt in der Stadt. Selbst Geophyten fühlen

sich in den breiten Vegetationsfugen wohl und

bieten im zeitigen Frühjahr Nektar und Pollen als

wichtige erste Nahrungsgrundlage.

Vegetationsflächensteine

für noch mehr Grün

Über die neuen Vegetationsflächensteine lässt

sich sogar noch mehr Grün in die Beläge bringen.

Diese Steine bieten mit ihrem exakt zum

Flächenverbund passenden Rahmen eine stabile

Basis, ohne dabei die Tragfähigkeit oder den

Verbund des Belags zu schwächen. Optisch nicht

sichtbar, weil mit Substrat befüllt und bewachsen,

bietet dieses System anspruchslosen Pflanzen

eine ausreichende Lebensgrundlage. Für

die Herstellung wird ressourcenschonend überschüssiger

Beton verwendet, was diese Idee

noch nachhaltiger macht. Die Pflanzen steigern

das Wohlfühlklima und für die Nutzung sowie die

Befahrbarkeit entstehen keinerlei Nachteile. So

lassen sich befestigte Flächen in Zukunft sehr

apart an Baumquartiere und Grünflächen anbinden

und durch grüne Lücken kühler und ansprechender

gestalten.

Teilentsiegelung mit

Pflastersystem »Polyline«

Flexibel gestaltbare Vegetationsanteile lassen

befestigte Flächen im wahrsten Sinne des Wortes

aufblühen. Diese Teilentsiegelung gelingt

beim sechseckigen Pflastersystem »Polyline«

über breitere Fugen beim Vario-Stein, halbe Pflastersteine

oder eingestreute Vegetationsflächen

ganz ohne Stein. Abstandshalter gewährleisten

zuverlässigen Schutz vor Verschiebung und Verdrehung.

Somit sind einem optisch kreativen

Spiel aus Stein und Grün kaum Grenzen gesetzt

und es lassen sich harmonische Übergänge zu

Pflanz- oder Rasenflächen gestalten. Der Vegetationsfugenstein

»Vario« wird in zwei Varianten

produziert. Bei beiden Steinen sind Fugen

von 30 oder sogar von 55 mm (durch das Aneinanderstoßen

der Abstandshalter) möglich und

58 l Mai 2025 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


lassen bei weiterhin stabilen Pflasterflächen bis

zu 40 Prozent mehr Grünanteil zu. Das System

lässt sich mit den neuen Vegetationsflächensteinen

in den Maßen 15 x 15 cm und 30 x 15 cm für

die Begrünung ganzer Streifen oder sogar größerer

Flächen kombinieren. Die »Arena«-Vegetationsfugensteine

ermöglichen durch die variabel

handhabbaren Abstandsnocken drei unterschiedliche

Fugenbreiten: Je nach Verlegeart greifen die

Nocken aneinander, liegen nebeneinander oder

es wird – wie bei »Arena«-Steinen ohne Nocken

– Stein an Stein verlegt. Die technisch ausgefeilten

Abstandsnocken gewährleisten zusammen

mit der Steindicke eine hohe Stabilität, selbst für

hoch belastete Pflasterflächen wie Feuerwehrzufahrten.

Die breiten Fugen sind fleißige Helfer

bei der Versickerung des Regenwassers und

schaffen Lebensraum für genügsame Pflanzen

wie Hauswurz oder Thymian. Je breiter die Fugen,

desto vielfältiger die Pflanzenarten, die hier etabliert

werden können. Mit diesen drei Pflastersystemen

lassen sich zuverlässig befestigte Flächen

mit bis zu 50 Prozent mehr Grün bauen.

Außenanlagen

Substrat »Pavena«

und »Fugenbegrüner«

Das extra entwickelte und mit aktiver Pflanzenkohle

angereicherte Vegetationsfugensubstrat

»Pavena« besitzt optimale Eigenschaften hinsichtlich

Wasserspeicherung, Drainfähigkeit,

Porenvolumen und langfristiger Nährstoffversorgung,

um den Pflanzen die Lebensgrundlage

auf diesem Extremstandort zu sichern. Alle

Systeme wurden von Braun-Steine im Reallabor

unter Praxisbedingungen getestet, um diese

Erfahrungen in die technische Nachjustierung einfließen

zu lassen, damit die Anwendung zuverlässig

funktioniert. Viele Ziergräser-Arten haben

sich inzwischen als wenig klimastabil erwiesen

und lassen sich durch robustere Pflanzenarten

ersetzen. Eine Pflanzenliste mit »Sonnenhungrigen«

und Arten, die lieber im Schattendasein

ins Rampenlicht wachsen, rundet die neue Broschüre

»Alles auf Grün« für Planer und Anwender

fachkundig ab.

?

?

Beim Vegetationsfugenstein »Vario« sind

Fugen von 30 bzw. von 55 mm möglich.

Der »Arena«-Vegetationsfugenstein

von Braun-Steine: Mit ihm kann die

Versiegelung um bis zu 50 Prozent

verringert werden.

Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Calciumcarbonat-Substrat

für Retentionsbodenfilter

Das »Calbonex«-Filtersubstrat

wurde speziell für Retentionsbodenfilter

entwickelt.

HAURATON

HAURATON – Hauraton nimmt ab

sofort die »Calbonex«-Filtersubstrate

der Steinbach-Gruppe

exklusiv in sein Vertriebssortiment

auf. Mit der neuen strategischen

Partnerschaft stärkt Hauraton eine

seiner Kernkompetenzen – das

Behandeln von Niederschlagswasser

– und erweitert sein Portfolio

für ganzheitliches Regenwassermanagement.

Strategische Partnerschaft:

Hauraton-Geschäftsführer Christoph

Ochs (li.) und Bastian Steinbach,

geschäftsführender Gesellschafter

der Steinbach-Gruppe.

»Unsere Lösungsbandbreite wird mit ›Calbonex‹

noch umfassender. Planer und

Ingenieure finden bei uns für jede Anforderung

das optimale System – jetzt auch

im Bereich Retentionsbodenfilter«, sagte

Christoph Ochs, Hauraton-Geschäftsführer,

anlässlich der Bekanntgabe der Vertriebspartnerschaft.

Bastian Steinbach, geschäftsführender

Gesellschafter von Steinbach,

ergänzt: »Unsere technischen Filtersubstrate

passen ideal in die Produktwelt von

Hauraton. Wir freuen uns, dass sie künftig

aus einer Hand mit kompatiblen Systemen

angeboten werden. Das erleichtert die Planungsprozesse

für Kunden und liefert ihnen

stimmige Lösungen für komplexe Projekte.«

»Calbonex«-Filtersubstrate wurden speziell

für Retentionsbodenfilter entwickelt,

die eine zentrale Rolle bei der Reinigung

von Niederschlagswasser und Mischwasser

aus Regenwasserüberläufen spielen. Im

Gegensatz zu dezentralen Versickerungsmulden

sind Retentionsbodenfilter nach

unten abgedichtet, wodurch das gereinigte

Wasser gesammelt und anschließend

einem Oberflächengewässer oder der Versickerung

zugeführt wird.

Mit Calciumcarbonat Schadstoffe

dauerhaft und effizient binden

Integriert in die Entwässerungsprodukte

von Hauraton kann »Calbonex« Schadstoffe

im Regenwasser erfolgreich binden.

»Calbonex« erfüllt die Anforderungen des

DWA-Regelwerks A 178 und besteht weitestgehend

aus Calciumcarbonat, was einen

langfristig zuverlässigen Betrieb gewährleistet

– ein Vorteil, den etwa Retentionsbodenfilter

mit Natursand nicht in gleichem

Maße bieten können.

Die Reinigung erfolgt durch den Durchlauf

einer bis zu 75 cm starken Schicht aus

»Calbonex«-Filtersubstrat, das in Verbindung

mit Dränmaterial und Deckschicht (beides

Edelsplitt aus Carbonatgestein) verwendet

wird. Der hohe Carbonatgehalt ermöglicht

unter anderem das sichere Zurückhalten von

Schwermetallen und ähnlichen Partikeln.

Die Vorteile von »Calbonex« auf einen

Blick: Klare Pluspunkte sind die hohe Bindeund

Leistungsfähigkeit, eine größere Siedlungsoberfläche

für Mikroorganismen und

deutlich geringere Nitratwerte im Vergleich

zu anderen Lösungen. Für Planer und Betreiber

sind bei Anlagen mit dem Filtersubstrat

»Calbonex« keine zusätzlichen Aufbereitungs-

oder Prüfprozesse mehr notwendig.

Wichtige Faktoren wie Kornfraktionen,

Korngrößenverteilung, Anteile des zugemischten

Carbonatbrechsands und Durchlässigkeit

entsprechen bereits den Vorgaben

des DWA-Regelwerks.

Auch bei zusätzlicher Belastung durch

Tausalze wird die Leistungsfähigkeit von

Calbonex nicht beeinträchtigt: Zeitweise

in großen Mengen aufgebrachtes Tausalz

wird im Filtersubstrat angelagert, zurückgehalten

und erst in den Folgemonaten nach

und nach verstetigt und in deutlich reduzierter

Konzentration abgegeben. ?

WISSENSWERTES...

Die Steinbach-Gruppe mit Hauptsitz in

Salz/Unterfranken vereint mehrere inhabergeführte

Unternehmen, die auf die

Sparten Baustoffe, Bauwesen, Entsorgung

und Sondermaschinenbau spezialisiert

sind. Bauprojekte, -materialien

und Sondermaschinen von Steinbach

zeichnen sich durch wirtschaftliche

Effizienz und nachhaltige Prozesse aus.

Dank moderner Technologien, hoher

Eigenfertigungstiefe und durchgängiger

Digitalisierung gestaltet das Unternehmen

zukunftsorientierte Lösungen,

in denen die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft

eine zentrale Rolle spielen.

Das Sortiment der Unternehmensgruppe

reicht von Gesteinskörnungen und

Recyclingbaustoffen über Natur- und

Betonwerksteine bis hin zu Sondermaschinen,

wie z. B. Prüfständen.

60 l Mai 2025 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Fahrbahn und Gehwege

sicher voneinander getrennt

URBANUS

Vor der Messe Düsseldorf: Edelstahlsperrpfosten von

Urbanus trennen deutlich Fahrbahn und Gehweg.

URBANUS – Überall dort, wo öffentliche Einrichtungen

besonders publikumsfrequentiert sind, werden sicherheitstechnische

Auflagen zwingende Notwendigkeit. Im

Fokus steht dabei in der Regel eine intelligente Verkehrssteuerung

von motorisierten Verkehrsteilnehmern

und Fußgängerströmen. Um Konfliktsituationen zu

vemeiden, können Sperrpfosten, wie sie Urbanus anbietet,

sinnvoll sein.

Eine sehr gute Lösung zur sicheren Regelung von motorisiertem

Verkehr und Fußgängern sind gut platzierte und sicher angebrachte

Sperrpfosten. Und wenn wie in Düsseldorf gleich zwei publikumsträchtige,

öffentliche Einrichtungen wie das Messegelände und die

Merkur-Spiel-Arena auch noch direkt nebeneinanderliegen, ist die

Frage nach der Sicherheit besonders anspruchsvoll. In Düsseldorf

entschied man sich für die Edelstahlsperrpfosten des Arnsberger

Unternehmens Urbanus, die mit einem Anker am Fuß fest in den

Boden betoniert werden, um eine maximale Stabilität zu gewährleisten.

Sie trennen deutlich die Fahrbahn vom Gehweg und geben

damit ein optisches »Vorsicht-Signal«. Selbstverständlich ist

die Sicherheit und Führung bei der Planung die vorrangige Frage.

Doch sind bei der Absperrplanung immer auch noch andere Aspekte

bei der Wahl von Sperrpfosten zu bedenken.

Da wäre unter anderem die visuelle Attraktivität durch repräsentatives

Design, was gerade Edelstahlpfosten besonders auszeichnet.

Urbanus-Edelstahlpfosten werden aus hochwertigem

Edelstahl der Qualität V2A und V4A gefertigt. In geschliffener

oder glasperlengestrahlter Oberfläche. Auch RAL-Töne sind denkbar.

Diese nicht rostenden Edelstahle finden immer dort ihren Einsatz,

wo auch Langlebigkeit und besondere Erwartungen an die

Haltbarkeit der Bauteile über einen sehr langen Zeitraum gestellt

werden. Denn Edelstahl ist weitgehend salz- und säureresistent,

auch unempfindlich gegen weitere Umwelteinflüsse. Er ist besonders

hart und zäh, dazu mit einer sehr hohen Wärme- und Kälteverträglichkeit

ausgestattet. Allerdings, um das zu gewährleisten,

braucht es zwei Voraussetzungen: Die Oberfläche muss »unver-

Außenanlagen | Gestaltung & Technik

letzt« bleiben, also frei von Beschädigungen und darf, um Verfärbungen

zu vermeiden, nicht mit Fremdrost oder Flugrost in Berührung

kommen. Ist dies trotzdem einmal eingetreten, bietet

Urbanus hilfreiche Pflegeanleitungen – auch für die generelle

Pflege – an.

?

Bewährte Klassiker & innovative Neuheiten:

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2025 l 61


Schnelle Komplettsysteme

für Balkone und Terrassen

GUTJAHR – Das Wetter ist oft

unberechenbar. Deshalb ist der Zeitdruck

bei Arbeiten auf Balkonen und

Terrassen besonders groß. Abhilfe

schaffen drei schnelle Komplettsysteme

von Gutjahr – für jeden Einsatzbereich

das passende. Alle

Aufbauten sind dünnschichtig, auf

Wunsch schwellenfrei und eignen

sich sowohl für Neubau- als auch

für Sanierungsprojekte.

Das »Schnellbausystem

1.0« – bestehend aus der

Schnelldichtbahn »DiProtec

SDB« und der kapillarpassiven

Dünnschichtdrainage

»WatecDrain KP+« – reduziert

die Verlegezeit um bis

zu 80 Prozent.

Gerade bei der Sanierung von Balkonen

und Terrassen kommt es darauf an, Verzögerungen

zu vermeiden und Baumaßnahmen

effizient abzuwickeln.. Mit gleich drei

maßgeschneiderten Schnellbausystemen

begegnet der Entwässerungsspezialist Gutjahr

diesen Herausforderungen. »Unsere

Systeme sind alle leichtgewichtig und sehr

dünnschichtig und damit ideal für die Balkonsanierung«,

betont Ralph Johann. »Zudem

sind sie einfach und schnell verlegbar. Das

macht sie unabhängiger von Wetterkapriolen,

und die Arbeiten sind zügig abgeschlossen.

Das entspannt alle Beteiligten.«

Der Clou des Verlegesystems »TerraMaxx PF« von

Gutjahr: Es kombiniert die Stabilität einer festen

Verlegung mit den Vorteilen einer losen Verlegung.

Das »Schnellbausystem 1.0« von Gutjahr

sorgt für eine sichere Entwässerung

bei unterschiedlichen Belägen auf Balkonen

und Terrassen. Es besteht aus der Schnelldichtbahn

»DiProtec SDB« und der kapillarpassiven

Dünnschichtdrainage »WatecDrain

KP+«. Das System reduziert die Verlegezeit

um bis zu 80 Prozent – dank des dünnschichtigen

Aufbaus ab 21 mm inklusive

Belag. »Die Bahnenabdichtung ›DiProtec

SDB‹ wird ohne aufwendige Vorbereitung

lose auf dem Untergrund verlegt. Dadurch

spart man im Vergleich zu mineralischen

GUTJAHR (3)

Dichtschlämmen oder Flüssigabdichtungen

einen großen Teil der Verlegezeit«, erklärt

Ralph Johann.

Das »Schnellbausystem 2.0« kombiniert

das Verlegesystem »TerraMaxx PF« mit der

Spezialfuge »MorTec Soft«. Der Clou des

Verlegesystems »TerraMaxx PF«: Es vereint

die Stabilität einer festen Verlegung mit

den Vorteilen einer losen Verlegung. Das

macht »TerraMaxx PF« zur idealen Lösung

für leichtgewichtige Keramikelemente auf

Balkonen und Terrassen. »Das Wandern

und Wackeln der Beläge wird zuverlässig

verhindert. Das ist ideal auch für großformatige

Beläge, die besondere Stabilität und

Präzision erfordern«, so Ralph Johann. Die

punktweise Fixierung mit der Spezial-Fixiermasse

»TerraMaxx PF-FM« macht aufwendige,

wasserspeichernde Mörtelschichten

überflüssig. Dieser minimale Aufbau spart

wertvolle Zeit und Material, bei einer weitgehend

witterungsunabhängigen Verlegung.

In Kombination mit dem Spezialfugenfüllstoff

»MorTec Soft« von Gutjahr können

die Fugen direkt nach der Begehbarkeit des

Belags ausgefüllt werden. Mit einer minimalen

Aufbauhöhe ab 31 mm inklusive Belag

und einer Gewichtsersparnis von bis zu

80 Prozent ist das System besonders schnell

und einfach zu verarbeiten.

Das »Schnellbausystem 3.0« nennt Gutjahr

die schnelle Trockenbaulösung – optimal

für Großformate im Wohnungsbau.

Mit »TerraMaxx TSL« plus Abdichtung hat

Gutjahr ein besonders flexibles Komplettsystem

auf dem Markt etabliert. Denn das

Trocken-Stelzlager ist komplett vormontiert,

höhenverstellbar und nivellierfähig. Dadurch

lassen sich auch großformatige Platten und

Elemente schnell und einfach verlegen –

selbst wenn der Untergrund Unebenheiten

oder ein anderes Gefälle aufweist, als

der Belag am Ende haben soll. So erlaubt

der dünnschichtige, zementfreie Aufbau ab

34 mm inklusive Belag eine zügige Installation

ohne Wartezeiten. Das ist ideal für

Projekte, bei denen Zeit eine entscheidende

Rolle spielt.

?

Mit »TerraMaxx TSL« plus Abdichtung hat Gutjahr ein

besonders flexibles Komplettsystem auf dem Markt

etabliert. Das Trocken-Stelzlager ist komplett vormontiert,

höhenverstellbar und nivellierfähig.

62 l Mai 2025 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Mit Ökopflaster dem Starkregen trotzen

BETONWERK LINDEN – Effektiver

Schutz vor Starkregen und reduzierte

Abwassergebühren lassen

sich durch innovative Pflastersysteme

realisieren. Das Betonwerk

Linden aus Niederbayern bietet

dazu ein Sortiment an unterschiedlichen,

wasserdurchlässigen Pflastersystemen

an.

Lässt Rasenwuchs in den

Fugen zu und entsiegelt

damit optimal: Das Linden-

Ökopflaster »Carre Rasen

naturgrau«.

Starkregenereignisse treten in Mitteleuropa

besonders häufig im Sommerhalbjahr

von Mai bis September auf. Aufgrund

zunehmender Wetterextreme in den letzten

Jahren rückt die Flächenversiegelung

verstärkt in die Diskussion.

Versiegelte Oberflächen wie Garageneinfahrten,

Wege oder Terrassen leiten das

Wasser direkt in die Kanalisation, was die

Abwassersysteme vermehrt belastet. Viele

Gemeinden reagieren darauf mit der Einführung

einer gesplitteten Abwassergebühr. Je

nach Kommune zahlen Grundstücksbesitzer

zwischen 30 Cent und zwei Euro pro

Quadratmeter anteilig für die versiegelte

Fläche an Abwassergebühr.

Doch nicht nur aus finanziellen Gründen

lohnt sich eine Entsiegelung: Starkregen

kann versiegelte Einfahrten zu regelrechten

»Wasserrutschen« verwandeln oder Was-

Das Linden-Ökopflaster

»Carre Kombi Drain grauschwarz-meliert«.

ser unkontrolliert in Richtung Haus leiten.

In Hanglagen besteht die Gefahr, dass sich

das Wasser am tiefsten Punkt sammelt,

über Lüftungs- und Kellerfensterschächte

eindringt und Keller flutet.

Wasserdurchlässige Pflastersteine

Eine effektive Lösung zur Entsiegelung von

Flächen bieten geeignete, wasserdurchlässige

Pflastersteine. Das Betonwerk Linden

produziert seit Jahren innovative ökologische

Pflastersysteme für unterschiedliche

Einsatzbereiche, die entweder eine Entwässerung

über Fugen oder direkt über die

Pflasterfläche ermöglichen. In den Gemeinden

werden solche Flächen in verschiedene

Flächentypen sowie Befestigungsarten eingestuft

und reduzieren letztlich die Abwassergebühren.

Haus- und Wohnungsbesitzer, die bereits

nach Starkregen Wasseransammlungen rund

um ihr Gebäude beobachtet oder vollgelaufene

Keller erlebt haben, sollten jetzt handeln.

Vor der kommenden Sommersaison ist der

ideale Zeitpunkt, um eine Flächenentsiegelung

in Angriff zu nehmen und mit einem

nachhaltigen Pflaster zu ersetzen. Linden

bietet eine große Auswahl an bauaufsichtlich

geprüften Drain- und Rasenfugensteinen

mit unterschiedlichen Eigenschaften

und in vielen Oberflächen und Farben, auch

mit Recycling-Beton-Anteil, an. Eine fachkundige

Beratung unterstützt dabei, den

richtigen Pflasterstein für den jeweiligen

individuellen Einsatz zu finden. ?

LINDEN (3)

Ideal für Parkplätze:

das Linden-Ökopflaster

»Tegula Rasa«.

Außenanlagen | Gestaltung & Technik

Mai 2025 l 63


Kleben statt verlegen:

Sortiment für Infrastruktur-Projekte erweitert

LITHONPLUS – Ob Kreisverkehr,

Bushaltestelle oder Überquerungsstelle:

Mit dem Flachbord-System

»LP« und der neuen klebbaren

Baulinie »LP Fix« sowie barrierefreien

Lösungen wie »OmniBord

Plus« und »Querungsbord Plus«

bietet der Betonwarenhersteller

Lithonplus eigenen Aussagen

zufolge zuverlässige und sichere

Lösungen für die verschiedensten

Infrastruktur-Projekte.

Das Bordsteinsystem

»Querungsbord Plus«

ermöglicht die barrierefreie

Nutzung von Überquerungsstellen.

LITHONPLUS (2)

Formsteine im System »OmniBord Plus«

wurde bereits am ZOB in Ulm eingesetzt.

Lithonplus ergänzt sein Flachbordstein-Angebot:

Mit dem »Flachbord LP Fix« steht nun eine klebbare

Alternative zur Verfügung. Die neue Baulinie eignet

sich besonders, wenn Tiefbauarbeiten an der Fahrbahndecke

vermieden werden sollen.

Den Anforderungen an Infrastruktur-Projekten

mit einem lösungsorientierten und praxiserprobten

Systemangebot zu begegnen,

hat sich der Betonwarenhersteller Lithonplus

auf die Fahne geschrieben. Mit zielgerichteten

Weiterentwicklungen ist das Sortiment

laut Hersteller nun komplettiert worden und

bietet zuverlässige und sichere Lösungen

für den Bau von Verkehrsflächen und Verkehrsleitsystemen

– barrierefreie Systeme

für Halte- und Überquerungsstellen inklusive.

Kunden profitieren on top von der digitalen

Projektbegleitung.

Flexible Lösungen

für Verkehrsleitsysteme

Flachbord-Systeme sind bei der Planung

von Kreisverkehren und Verkehrsinseln

unverzichtbare Elemente. Sie tragen nicht

nur zur sicheren Führung des Verkehrs bei,

sondern helfen auch, die Sichtbarkeit und

Orientierung für alle Verkehrsteilnehmer

zu verbessern.

Mit »Flachbord LP« und »Flachbord LP

Fix« stehen zwei Baulinien zur Verfügung:

in konventioneller Bauweise und – neu –

in Klebetechnik. Letztere ist insbesondere

dann eine effiziente Alternative, wenn

Tiefbauarbeiten an der Fahrbahndecke vermieden

werden sollen, so der Betonwarenhersteller.

Die Bordsteine werden einfach

auf die fertige Fläche geklebt.

Beide Baulinien enthalten einen großen

Pool an Standard-Formaten für individuelle

Verkehrslösungen. Jedes Element ist weiß

durchgefärbt, was die Sichtbarkeit verbes-

sert und bei Bearbeitung oder Beschädigung

ein homogenes Bild erhält. Eine hohe

Kompatibilität zu allen anderen Systemen

gewährleisten zahlreiche Übergangssteine

und Anschlussformate.

Zuverlässige Barrierefreiheit

ermöglichen

Speziell entwickelte Formsteine im System

»OmniBord Plus« machen ÖPNV-Haltestellen

barrierefrei nutzbar. Lithonplus zufolge

ist das Sortiment auf höchste Kompatibilität

zu Busmodellen mit oder ohne Kneeling

bei verschiedenen Einstiegshöhen ausgerichtet.

Für barrierefreie Überquerungsstellen

hat sich »Querungsbord Plus« etabliert.

Es gewährleistet zuverlässig und dauerhaft

eine optische sowie taktile Begrenzung

zwischen Fahrbahn und Fahrweg. Die Elemente

sind für den Bau gemeinsamer und

getrennter Überquerungsstellen optimiert.

»OmniBord Plus« und »Querungsbord

Plus« sind aus hochleistungsfähigem,

selbstverdichtendem Beton mit Weißzement

hergestellt. Eine spezielle Oberflächenprofilierung

sichert nach Aussagen des

Herstellers ein komfortables Begehen. Zur

Ausbildung barrierefreier Leitsysteme stehen

Bodenindikatoren mit taktil ertastbaren

Rippen- und Noppenstrukturen zur Verfügung.

Für Infrastruktur-Projekte besteht

ein professioneller CAD-Support, der die

Erstellung detaillierter Zeichnungen und

die präzise Ermittlung des Materialbedarfs

umfasst. Alle Bauteile sind als BIM-Objekte

verfügbar.

?

64 l Mai 2025 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Von mediterran

bis rustikal

KANN (2)

»Montery«-Platten in Steingrau:

Vier Farbabstufungen sorgen für

ein nuanciertes Farbspiel.

Die im Wetcast-Verfahren hergestellten

»Montery«-Platten in Terracotta-Optik.

KANN – Die Optik von Terracotta kombiniert mit der

Robustheit von Beton – das zeichnet die neuen »Montery«-Platten

von Kann aus. Sie verleihen jedem Garten

ein mediterranes Flair, passen aber auch zum klassischen

Landhaus-Ambiente.

30x30 cm

Die »Montery«-Platten gibt es im klassischen Steinformat

in den Farbausführungen Terracotta und Steingrau.

Die mit dem Wetcast-Verfahren hergestellten »Montery«-Platten

vereinen die typische Optik von Terracotta mit der Robustheit und

Unempfindlichkeit des Betons. Wie ihr Vorbild aus Ton eignen sich

die Platten zur Gestaltung des klassisch-eleganten Landhausambientes,

sind jedoch wesentlich witterungsbeständiger und frostfest.

Ihr stilechtes Aussehen und die für Terracotta typische, leicht

strukturierte Oberfläche schaffen Individualität und harmonieren

sowohl mit traditioneller als auch mit moderner Architektur.

Hervorgehoben wird ihr besonderer Charakter noch durch die

strukturierten, leicht gerundeten Kanten, wie sie auch bei Terracottafliesen

zu finden sind. Das Plattensystem ist in den Abmessungen

30 x 30 cm in 3 cm Dicke erhältlich. Auch die Farbgebung

unterstützt das Erscheinungsbild. Jede Platte ist einfarbig, insgesamt

gibt es jedoch innerhalb der beiden Farbausführungen Terracotta

und Steingrau jeweils vier verschiedene Abstufungen, die

kombiniert in einem Paket geliefert werden. Im Zusammenspiel

ergibt sich dadurch in der verlegten Fläche eine dezente Nuancierung

mit harmonischem Farbspiel.

?

nachhaltig

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Außenanlagen | Gestaltung & Technik

Mai 2025 l 65


Pflegeleichtes Pflastersystem

mit EPDM-Fuge

Im verlegten Zustand ist der

Hochleistungsfugenfüllstoff

kaum zu erkennen.

BETONWERK PFENNING – In Ramstein-Miesenbach wurde im Rahmen der

öffentlichen Freiraumplanung das Pflastersystem »CombiConnect« des

Betonsteinherstellers Pfenning verlegt. Neben seiner Stabilität zeichnet sich

das Pflastersystem dank seiner EPDM-Fuge auch als sehr pflegeleicht aus.

Die öffentliche Freiraumplanung verfolgt

das Ziel, ästhetisch, ökologisch und sozial

konstante Freiraumstrukturen zu schaffen.

Dabei gelten zumeist zwei Restriktionen:

Erstens sollte die Optik auf breite Anerkennung

stoßen, zweitens ist gewünscht, dass

alles auch bei intensiver Nutzung dauerhaft

funktioniert. Hierzu trägt insbesondere eine

geeignete Gestaltung der Außenflächen bei.

Verantwortliche Stadtplaner stehen dabei

vor der Frage, mit welcher Art der Flächenbefestigung

diese Ziele am besten erreicht

werden können. Welche Steine, Formate und

Verlegearten sind zu wählen? Wie lässt sich

das Pflastersystem verlegen? Wie reagiert

der Belag auf Verkehrsbelastungen, und wie

stellt sich der Pflegeaufwand der Pflasterflächen

dar? Die Gemeinde Ramstein-Miesenbach

im Landkreis Kaiserslautern macht

seit einiger Zeit sehr gute Erfahrungen mit

einem Betonpflastersystem vom Betonwerk

Pfenning, welches zahlreiche Vorteile

in sich vereint.

BETON PFENNINGE (2)

Ramstein-Miesenbach stellt nach Landstuhl

gemessen an der Einwohnerzahl die

zweitgrößte Ortsgemeinde im Landkreis

Kaiserslautern dar. Immer wieder berichten

die Verantwortlichen im Tiefbauamt von

Problemen mit verschobenen Pflastersteinen

auf den unterschiedlichsten befestigten

Flächen innerhalb der Gemeinde.

Testfläche hat sich bewährt

Im Jahre 2022 wurde erstmalig der Straßenbereich

zwischen der katholischen Sankt-

Nikolaus-Kirche und der Sparkasse mit dem

Pflastersystem »CombiConnect« des Betonsteinherstellers

Pfenning aus Lampertheim

saniert. Es verfügt über einen werkseitig

fixierten Fugenfüllstoff aus dem Material

EPDM und garantiert somit systembedingt

stets eine normgerechte Fuge. Schäden, die

auf eine nicht lagerungsdichte Fuge zurückzuführen

sind, sollen damit auch auf lange

Sicht vermieden werden. Diese Fläche

wurde zunächst als Testfläche befestigt,

Lässt sich schnell

und einfach verlegen:

das Pflastersystem

»CombiConnect« mit

werkseitig fixiertem

EPDM-Profil.

um zu prüfen, wie sich das Pflastersystem

bewährt. Weil bis heute an der ca. 500 m²

großen Fläche keine Schäden zu erkennen

sind, wurden in der Gemeinde mittlerweile

weitere Flächen mit diesem innovativen

Pflastersystem befestigt. So setzten die

Stadtplaner 2024 bei der Erschließung der

Straße »Im Wiesengrund« im Ortsteil Hütschenhausen

ebenso auf das »CombiConnect«-Pflastersystem.

Neben den Stabilitätseigenschaften bietet

das System nach Aussagen der Planer

aus Ramstein-Miesenbach auch den

Vorteil, dass es sehr pflegeleicht ist. Es

braucht nicht eingesandet zu werden, und

da die EPDM-Fugen nicht ausgespült werden

können, lässt es sich auch viel leichter

reinigen als herkömmliche, mit Sand oder

Splitt verfugte Pflastersysteme.

Aber auch gestalterisch hat das Pflaster

mit dem Hochleistungsfugenfüllstoff einiges

zu bieten. Selbst für Flächen mit großzügiger

Ausstrahlung und wenig Fugenanteil

bietet es eine Lösung. So kam 2024 bei der

Sanierung der Außenanlagen der städtischen

Kindertagesstätte »Pinocchio« in Ramstein-

Miesenbach das »CombiConnect«-Pflastersystem

in der Variante »LoftLineConnect«

zum Einsatz. Mit seinen großformatigen

Pflasterelementen im Format 60 x 30 x 8 cm

für weniger belastete Flächen im changierenden

Farbton Buntsandstein, wird der

Außenbereich der Einrichtung sehr schön

aufgewertet, und dank des geringen Fugenanteils

und der EPDM-Fuge sind auch diese

Flächen sehr pflegeleicht: Das Unkraut

hat in den Fugen keine Chance und der

Reinigungsaufwand reduziert sich auf ein

Minimum.

?

Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Zwei Kraftpakete für

die Bodenbearbeitung

Werkzeuge

WOLFF – Der Maschinen- und Werkzeugspezialist

Wolff (Uzin Utz Tools)

steht für praxisorientierte Maschinenlösungen

in der Bodenbelagsentfernung

und Untergrundvorbereitung. Auf der

Bauma 2025 stellte Wolff seine Kompetenz

anhand der Ride-on-Stripper »Independence«

und »Maverick« vor.

Wenn es um das Entfernen von Bodenbelägen

geht, bietet Wolff seit vielen Jahren Maschinen

für verschiedene Anwendungsbereiche. Auf der

Bauma stand die Ride-on-Power mit zwei besonderen

Kraftpaketen im Fokus: den Strippern »Independence«

und »Maverick«. Beide Maschinen

haben sich bereits in der Praxis bewährt. Besucher

konnten sie live im Einsatz erleben und Einblicke

in ihre Anwendungsmöglichkeiten erhalten.

Elektrische Freiheit auf der Baustelle

Mit dem »Independence« bringt Wolff maximale

Freiheit auf die Baustelle: Der rein elektrisch

angetriebene Ride-on-Stripper ist nicht nur leise

und kraftvoll, sondern kann wahlweise im Mitfahrer-

(Ride-on) oder Mitgängerbetrieb (Walkbeside)

eingesetzt werden. Das macht ihn nach

Aussage von Wolff besonders flexibel im Handling

und präzise in der Steuerung. Die Maschine

vereint Leistung und Bedienkomfort mit einem

innovativen Akku-Konzept. Mit einem wartungsfreien

Batteriesystem und intuitiver Funkfernbedienung

eignet sich der »Independence« speziell

für große Flächen und lange Einsatztage.

Kompakt, wendig, effizient

Der »Maverick« wurde für Einsätze in beengten

Raumverhältnissen entwickelt. Mit weniger

als 60 cm Breite

passt der kompakte

Ride-on-Strip- per durch Standardtüren

und in viele Aufzüge. Trotz seiner Größe

liefert er zuverlässige Leistung – ideal für kleinere

Objekte, Einzelbüros oder Bereiche mit reduzierter

Traglast. Agilität, Flexibilität und Mobilität

standen bei der Entwicklung laut Wolff im Fokus.

Auch der »Maverick« ist elektrisch betrieben und

lässt sich im Ride-on- sowie im Walk-beside-

Modus steuern.

Beide Stripper-Modelle sind Bestandteil des

Produktportfolios von Wolff zur Bodenbelagsentfernung.

Mit ihrer robusten Bauweise, modernsten

Akku-Technologie und anwenderfreundlichen

Bedienung sind sie in puncto Effizienz und Ergonomie

der passende Begleiter auf der Baustelle.

Darüber hinaus bietet Wolff auch Lösungen für

alle weiteren zentralen Arbeitsschritte der Untergrundbearbeitung

an – vom Entfernen alter Bodenbeläge

über das Fräsen bis hin zum Schleifen und

Reinigen. Damit ergänzt das Gesamtportfolio der

Marke das Stripper-Angebot sinnvoll und unterstützt

Fachhandwerker bei der vollständigen Vorbereitung

unterschiedlichster Bodenflächen. ?

WOLFF (2)

Kompakt und wendig auf engem

Raum: Der »Maverick« ist elektrisch

betrieben und lässt sich im

Ride-on- sowie im Walk-beside-

Modus steuern.

60 cm

Dank seiner geringen Breite

passt der »Maverick« durch

viele Türen.

Der »Independence« vereint Leistung und

Bedienkomfort mit einem innovativen

Akku-Konzept – er eignet sich vor allem

für große Flächen.

Werkzeuge & Befestigungstechnik

Mai 2025 l 67


Mit den neuen Durchmessern von

180 und 230 mm trennt die »Invincible«-Diamantscheibe,

die zudem

einen besonders schnellen Schnitt

ermöglicht, sämtliche Baumaterialien

einschließlich Baustahl bis zu

einer Stärke von 5 mm.

»Mr. Invincible« trennt jetzt auch in groß

NORTON CLIPPER – Schneiden wie ein Superheld: Norton Clipper erweitert

seine »Mr. Invincible«-Serie um zwei neue Diamantscheiben in den Größen

180 mm und 230 mm. Die neuen Trennscheiben können laut Hersteller die

unterschiedlichsten Baumaterialien durchschneiden – einschließlich Baustahl

bis zu einer Stärke von 5 mm.

Mit »Mr. Invincible« in der 180-mm- und

der 230-mm-Ausführung erweitert Norton

Clipper nach eigenen Angaben seine

»Invincible«-Produktlinie um zwei außergewöhnlich

leistungsstarke und sichere

Diamantscheiben. Hergestellt werden die

Trennscheiben des Spezialisten für Trennoperationen

und Oberflächenbearbeitungen

auf Basis der innovativen »iHD«-Technologie

(Infiltrated High Density) der zweiten

Generation. Im Mittelpunkt des speziellen

Herstellungsprozesses steht die starke Verbindung

von Stahlkern und Diamantsegmenten,

die für höchste Widerstandsfähigkeit

und maximale Anwendersicherheit sorgt.

Mit den neuen Durchmessern von 180

und 230 mm trennt die »Invincible«-Scheibe,

die zudem einen besonders schnellen

Schnitt ermöglicht, sämtliche Baumaterialien

bis zu einer Stärke von 5 mm – ein

Scheibenwechsel bei der Bearbeitung verschiedener

Materialien ist damit laut Hersteller

überflüssig.

»Mit unserem ›Mr. Invincible‹-Sortiment

bieten wir Diamantscheiben, die mit unerreichter

Leistung, maximaler Sicherheit

und längerer Lebensdauer überzeugen«,

erklärt Marko Waldschmidt, Vertriebs- und

Marketingdirektor Deutschland, Österreich

und Schweiz bei Saint-Gobain Abrasives.

Starke Verbindung von

Stahlkern und Diamantsegment

Während der Herstellung wird die gesamte

Scheibe bei hoher Temperatur gehärtet.

Die Diamantsegmente werden mit verflüssigten

Metalllegierungen gefüllt und mittels

Infiltration direkt mit dem Stahlkern verbunden.

Die Kohäsionskraft dieser Verbindung

bewirkt die herausragende Widerstandsfähigkeit

der »unbesiegbaren«-Segmente, so

der Hersteller.

Neben großer Anwendungssicherheit

und einer ausgezeichneten Standzeit überzeugt

die »Mr. Invincible« laut Norton Clipper

dank des 12 mm hohen Spezialsegments

mit langer Lebensdauer und hoher Schnittgeschwindigkeit.

Mit kraftvollem Schnitt

trennt die Diamantscheibe alle Baumaterialien

– angefangen bei Beton und Stahlbeton

über Pflastersteine, Dachziegel und

Granit bis hin zu 5 mm dickem Baustahl. Die

Zusammensetzung der Segmente wurde

eigens so entwickelt, dass eine große

Anwendungsvielfalt gegeben ist.

Alle Produkte aus dem »Invincible«-Sortiment

zeichnen sich zudem durch eine

gleichmäßige, konstante Abnutzung der

Bindung und eine erhöhte Diamantkornretention

während der gesamten Standzeit

aus. Einsetzbar sind die Scheiben auf

kabel- und akkubetriebenen Winkelschleifern,

wobei auch der Akkubetrieb zu keinerlei

Leistungsverlust führt.

Neben den neuen Ausführungen in 230 mm

und 180 mm sind »Mr. Invincible«-Diamantscheiben

auch in den Durchmessern 115,

125 und 150 mm erhältlich. ?

SAINT-GOBAIN ABRASIVES GMBH (2)

Die Trennscheiben des Spezialisten für Trennoperationen

und Oberflächenbearbeitungen werden laut Norton Clipper

auf Basis der iHD-Technologie (Infiltrated High Density) der

zweiten Generation hergestellt.

68 l Mai 2025 Werkzeuge & Befestigungstechnik


Starke Verbindungen für

stabile Konstruktionen

Für den Verbund und die damit einhergehende Anwendung

des »TCC Max« können diverse Holzarten genutzt werden.

Der »TCC Max« besteht aus

einem Stahlzylinder, der am

Holzbauteil befestigt und

im Beton mit einer Bolzenschraube

verankert wird.

EUROTEC (2)

EUROTEC – Eine kleine Komponente mit großer Wirkung:

Der neue »TCC Max« von Eurotec ermöglicht tragfähige

Verbindungen in der Holz-Beton-Verbundbauweise. Der

Verbinder, bestehend aus einem Stahlzylinder und einer

Bolzenschraube, ist bei unterschiedlichen Holzarten und

Betonklassen einsetzbar.

Eurotec hat mit dem »TCC MAX« eine neue Verbindungstechnologie

zur Herstellung von Verbundwirkung zwischen Holz und

Beton herausgebracht. Die Holz-Beton-Verbundbauweise (HBV)

stellt ein hybrides Konstruktionssystem dar, bei dem die Baustoffe

Holz und Beton in einer Einheit kombiniert werden. Das Holz

übernimmt dabei die Zugkräfte, während der Beton die Druckkräfte

aufnimmt. So entsteht ein sowohl effizientes als auch tragfähiges

Bauelement, das sich vor allem im mehrgeschossigen Holzbau

oder in der Sanierung von Bestandsgebäuden wiederfindet.

Mit dem »TCC Max« ist nach Angaben von Eurotec die Herstellung

von dauerhaften Verbundwirkungen zwischen Holz und Beton

in Form von Balken oder Platten keine Herausforderung mehr.

Der Verbinder besteht aus einem Stahlzylinder, der am Holzbauteil

mittels »KonstruX«-Vollgewindeschrauben aus dem hauseigenen

Sortiment befestigt und im Beton mit einer Bolzenschraube

(M14 x 60 mm) verankert wird.

Die eingesetzten Schrauben stellen laut Hersteller einen Rückzugwiderstand

sowie eine hohe Anfangssteifigkeit sicher, während

der Bolzen gemeinsam mit dem zylindrischen Teil die Tragfähigkeit

des Verbundsystems unterstützt.

Feste Verbindungen im Tragwerk

Der Verbund zwischen Holz und Beton hängt maßgeblich von der

Leistungsfähigkeit der Verbindungsmittel ab. Besonders bei großen

Spannweiten und hohen Nutzlasten ist eine hohe Steifigkeit

erforderlich – der duktile Versagensmodus wird somit sichergestellt.

Für den Verbund und die damit einhergehende Anwendung

des »TCC Max« können diverse Holzarten genutzt werden. Je

nach Anforderungen und örtlichen Gegebenheiten kommen beispielsweise

CLT, Brettschichtholz oder Furnierschichtholz zum Einsatz.

Der Verbinder eignet sich für konventionellen Beton sowie

für Leichtbeton mit einer Mindestfestigkeitsklasse von C20/C25

und einer maximalen Korngröße von 8 mm, so der Spezialist für

Befestigungstechnik.

Für die Herstellung eines tragfähigen, statischen Verbunds

beider Materialien sind zunächst umfassende Berechnungen

sowie die Wahl der optimalen Verbindungsmittel notwendig.

Dabei müssen sämtliche relevanten statischen Anforderungen

berücksichtigt werden. Mit der ECS-Bemessungssoftware von

Eurotec lässt sich nach Angaben des Herstellers eine präzise

Bemessung im Rahmen der Tragwerksplanung durchführen. Die

Software stellt alle erforderlichen Nachweise sowie prüffähigen

Unterlagen bereit.

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Mai 2025 l 69


Frischer Wind beim Outdoor-Equipment:

Neue Akku-Werkzeuge im Sortiment

DEWALT – Pünktlich zum Frühjahr

bringt Dewalt zahlreiche neue Akku-

Werkzeuge auf den Markt. So erweitert

der Elektrowerkzeughersteller u.

a. sein 18V-Sortiment um eine Akku-

Stabastschere sowie zwei Akku-

Heckenscheren. Auch das

54V-Angebot erhält Zuwachs.

Die Heckenschere

»DCMHT562N-XJ« hat

eine Schnittkapazität

von 19 mm.

Dewalt baut sein umfangreiches Outdoor-

Sortiment im Frühjahr 2025 weiter aus und

präsentiert mehrere leistungsstarke kabellose

Outdoor-Neuheiten: Mit der »DCMPP569N-

XJ« bietet Dewalt eine leistungsstarke

18V-Akku-Stabastschere an, die sich laut

Hersteller ideal für die allgemeine Baumpflege

und für Anwendungen im Wein- und

Obstbau sowie in der Land- und Forstwirtschaft

eignet. Das 3- m-Stabsystem aus

leichtem Aluminium ist dreifach unterteilt

und lässt sich je nach Anwendungsbereich

auf die individuelle Wunschlänge einstellen.

Die ergonomische Bauweise in Verbindung

mit einem geringen Gewicht von 3,3 kg

ohne Akku und Komfortfeatures wie dem

gummierten Handgriff erlauben ein ermüdungsarmes

Arbeiten. Die Sicherheitseinschaltsperre

und der leicht auszulösende

zweite Schalter sorgen für einen sicheren

und komfortablen Gebrauch auch bei längeren

Einsätzen.

Die »DCMPP569N-XJ« bietet eine Schnittkapazität

von 38 mm für Zweige bis zu

32 mm Dicke und eine Laufzeit von bis zu

2715 Schnitten in 10 mm Birkenholz beim

Einsatz eines »DCB184« 18V-5Ah-Akkus.

Der kompakte Schneidkopf ist in sieben

Einstellungen individuell justierbar, die

Schneidmesser sind antihaftbeschichtet –

für saubere Schnitte und leichte Reinigung.

Zur Entnahme von geschnittenen Ästen

besitzt die Stabastschere einen zusätzlichen

Haken aus Metall.

Das unterteilbare System ermöglicht

eine besonders platzsparende Aufbewahrung:

Die Stäbe lassen sich laut Hersteller

einfach über einen Drehverschluss öffnen

und einzeln verstauen.

Neue 18V-Akku-Heckenschere

Auch das Heckenscheren-Sortiment

bekommt Zuwachs und wird um zwei leistungsstarke

18V-Geräte erweitert: Mit

einer Schwertlänge von 55 cm eignen sich

die neuen Heckenscheren-Modelle auch

für breitere Hecken, so Dewalt. Das lasergeschliffene

Dual-Action-Schwert sorgt

mit einer Schnittkapazität von 19 mm bei

der »DCMHT562N-XJ« bzw. 25 mm bei

der »DCMHT564N-XJ« für professionelle

Schnittergebnisse.

Beide Modelle sind nach Angaben von

Dewalt mit einem kompakten Motor ausgestattet

und aufgrund ihrer ergonomischen,

leichten Bauweise (3,2 kg ohne Akku) mit

optimiertem Geräteschwerpunkt für ermüdungsarmes

Arbeiten konzipiert. Auch der

Bügelhandgriff sorgt für einen hohen Bedienkomfort

und bietet optimale Kontrolle; großflächige

Gummierungen garantieren einen

sicheren Griff.

Zusätzliche Sicherheit bietet die Zwei-

Hand-Sicherheitsschaltung, die ein unbeabsichtigtes

Anlaufen der Maschine verhindert.

Für sicheres Arbeiten sorgen außerdem

der elektronische Messer-Schnellstopp in

weniger als einer Sekunde und der besonders

große Handschutz, wie Dewalt mitteilt.

Der im Lieferumfang enthaltene Messerschutzköcher

schützt das Schwert während

Transport und Aufbewahrung. Die integrierte

Wandaufhängung erlaubt eine einfache

Lagerung an der Wand.

Beide Modelle eignen sich nach Unternehmensangaben

als Basistyp (ohne Akku und

Ladegerät) optimal zum Einsatz mit bereits

vorhandenen 18V-»XR« oder 54V-»XR Flexvolt«-Akkus

aller Ah-Klassen.

Weitere Neuheiten im Sortiment

Das 18V-Sortiment wird neben der neuen

Akku-Stabastschere und den zwei neuen

Akku-Heckenscheren auch um eine Akku-

Kompakt-Kettensäge ergänzt. Das 54V-System

von Dewalt wird zudem um einen

Akku-Rasenmäher, zwei Akku-Rasentrimmer,

zwei Akku-Motorsensen, eine Akku-

Forstsäge, zwei Akku-Hochentaster sowie

umfangreiches Zubehör erweitert. ?

Die 18V-Akku-Stabastschere »DCMPP569N-XJ« von

Dewalt eignet sich laut Hersteller ideal für die allgemeine

Baumpflege sowie für Anwendungen im Wein- und

Obstbau oder in der Land- und Forstwirtschaft.

DEWALT (2)

70 l Mai 2025 Werkzeuge & Befestigungstechnik


Frei drehender Verstellkopf

EISYS-H FASSADEN-/

VERSTELLSCHRAUBE

FÜR HOLZUNTERKONSTRUKTIONEN

Für die Befestigung von Unterkonstruktionen aus Holz oder

Aluminium bietet Eurotec diverse Methoden.

EiSYS-Holz

Eindrehwerkzeug

Passend

dazu

Die EiSYS-Holz Fassaden-/Verstellschraube wird für die

Verwendung mit einer Unterkonstruktion aus Holzlatten

genutzt und besticht durch eine äußerst anwenderfreundliche

sowie zeitsparende Montage.

Die Schraube ist einstellbar und ermöglicht so eine genaue

Distanzregulierung zwischen Konterlatte und Verankerungsgrund.

Sie eignet sich für weiche und druckfeste Dämmstoffe

mit einer Dicke von 60 - 300 mm.

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ÜBER JAHRE

Mai 2025 l 71


Suchbild

Der Spaß darf in unserem Magazin natürlich nicht zu kurz kommen, daher haben wir für alle Rätsel-Fans hier

ein kleines Suchspiel. Im unteren Bild haben sich acht Fehler versteckt – wer findet sie?

Original

Fälschung

Dieses Suchbild könnte in der nächsten Ausgabe auch ein Foto oder eine Anzeige von Ihnen sein – wenden Sie

sich dazu einfach an die Mediaberater Markus Maier (08 31 / 5 22 04-37) oder Elmar Romanesen (08 31 / 5 22 04-16).

ROLAND WOLF

Die Auflösung gibt es auf

unserem Instagram-Kanal.

Werkzeuge & Befestigungstechnik


CLEANSPACE (2)

Cleanspace-Atemschutzgeräte –

hier das Modell »Ultra« – liefern

frische Luft und kommen ohne

Schläuche und Kabel aus.

Effektiver Atemschutz

mit hohem

Tragekomfort

BÖCK – Mit den gebläseunterstützten Atemschutzmasken von Cleanspace

bietet Böck Staubschutzsysteme Produkte an, die mit einem patentierten

Luftreinigungssystem ausgestattet sind und dank ihres geringen Gewichts

einen hohen Tragekomfort gewährleisten.

Cleanspace-Atemschutzmasken arbeiten

mit einem intelligenten Algorithmus, der bei

Bedarf gereinigte Luft liefert. Das patentierte

»AirSensit«-System passt den Luftstrom

an die Atmung an und sorgt so für

einen bemerkenswert hohen Tragekomfort,

auch bei längerem Gebrauch. Da für

verschiedene Einsatzgebiete auch jeweils

besondere Anforderungen an Filterstufe

und Schutz der einzelnen Gesichtspartien

bestehen, bietet Cleanspace ein einfaches

und modulares System aus austauschbaren

Komponenten für Gebläse, Maskentyp

und Filter, welches problemlos auch

für Brillenträger geeignet ist. Zudem sind

die Gebläseeinheiten vielseitig genug, um

in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen

und Sektoren getragen zu werden.

Neben den einfachen Cleanspace-Masken

gibt es zudem noch die »EX«-Variante, welche

eigensicher für explosionsgefährdete

Bereiche ist. Die »Ultra«-Ausführung wiederum

ist für Dekontaminationsduschen

und Ersthelfereinsätze konzipiert. Die Funktionalität

und das Design von Cleanspace

sorgen dafür, dass die Masken sehr leicht

sind und ohne separate Schläuche oder

Riemen betrieben werden können – der

Träger hat leichten Zugang und Freiheit mit

hohem Schutz während der Arbeit. Cleanspace-Atemschutzgeräte

sind mit einem

akustischen sowie optischen Alarm für

niedrigen Batteriestand und bei verstopftem

Filter ausgestattet und warnen den

Träger während des Gebrauchs.

Lange Betriebsdauer bei

hohem Tragekomfort

Cleanspace-Atemschutzmasken liefern

frische, saubere Luft an die Maske und

spülen Hitze, Feuchtigkeit und wieder

eingeatmete Luft aus, was den Komfort

der Maske erheblich verbessert. Um volle

Bewegungsfreiheit während des Arbeitens

auch bei anstrengenden Tätigkeiten

zu gewährleisten, kommen die Cleanspace-Systeme

ohne Schläuche, Kabel oder

Akku-Gürtel aus.

Die Halbmasken aus weichem Silikonpolster,

Nylonclips und Polycarbonat lassen

sich einfach mit der Gebläseeinheit verbinden.

Durch das geringe Gewicht und das

kompakte Design sind sie für lange Tragezeiten

geeignet. Auch die Vollmasken

behindern den Träger nicht, weder in seiner

Sicht noch in den Arbeitsabläufen: Das

breite Panoramavisier besitzt eine robuste,

kratz- und lösemittelfeste Beschichtung

und durch die Silikondichtung sitzt

das Glas optimal am Gesicht. Kommt es

im Zuge anstrengenderer Tätigkeiten zu

einer schnellen Atmung, verhindert eine

Der »Cleanspace Halo Work« ist der leichteste

PAPR im Sortiment und bietet mit einem

Abscheidegrad von 99,95 Prozent den höchsten

Schutz vor Luftschadstoffen.

Mund-Nasen-Innenmaske zudem das

Beschlagen. Eine Sprechmembran aus

Mylar sorgt für klare Kommunikation während

der Arbeit.

Die Lithium-Polymer-Batterie sorgt für

lange Betriebszeiten von bis zu acht Stunden,

mit der Option des Schnellaufladens,

sodass ein kompletter Schichtbetrieb auch

bei starker Belastung vollendet werden

kann. Nach der Verwendung lassen sich

die Cleanspace-Ausrüstungen einfach in

einer industriellen Reinigungsanlage säubern

oder abwischen und für den nächsten

Einsatz vorbereiten.

Mit »Cleanspace Halo Work« kommt

jetzt die leichteste PAPR-Maske (Powered

Air Purifying Respirator, zu deutsch:

Atemschutzgerät mit Luftreinigung) auf den

Markt – sie wiegt gerade einmal 340 g. Mit

einem Abscheidegrad von 99,95 Prozent

schützt sie die Lungen effektiv vor Staub

und Luftschadstoffen. Die Textil-Kopfhalterung

sorgt für hohen Komfort, das Produkt

ist sowohl für die Verwendung mit

Halb- als auch Vollmaske zertifiziert. ?

Werkzeuge & Befestigungstechnik

Mai 2025 l 73


Mehr Freiheit bei

voller Leistung

BOSCH– Mit dem »GSH 18V-5 Professional«

bringt Bosch seinen ersten

Akku-Schlaghammer auf den

Markt. Das neue Gerät verbindet laut

Hersteller die Leistung kabelgebundener

Schlaghammer mit der Freiheit

akkubetriebener Geräte sowie einem

hohen Anwenderschutz.

Bosch erweitert sein Sortiment für Abbruchwerkzeuge

und präsentiert mit dem »GSH

18V-5 Professional« seinen ersten Akku-

Schlaghammer. Das neue Gerät im »Professional

18V System« kombiniert die Leistung

kabelgebundener Geräte mit der Freiheit,

die nur ein Akku bieten kann, und setzt neue

Maßstäbe: Der »GSH 18V-5 Professional«

ist laut Bosch dank verbessertem Schlagwerk

mit höherer Schlagenergie und reduziertem

Gewicht des Antriebsstrangs der

leichteste und kompakteste Akku-Schlaghammer

der 5-kg-Klasse. Er bietet eine

Schlagenergie von 8,5 J und liegt damit

auf Augenhöhe mit vergleichbaren Kabel-

Geräten wie dem »GSH 5 CE Professional«.

Diese Leistung lässt sich am besten

mit einem 12,0-Ah-Akku abrufen.

Das »Professional 18V System« deckt

darüber hinaus alle weiteren maßgeblichen

Anwendungen mit 18 V ab – und geht dank

herstellerübergreifender »AmpShare«-Allianz

sogar über das Angebot von Bosch

hinaus. Viele Marken, viele Maschinen, ein

Akku-System: Alle Geräte – vom kompakten

Schrauber bis hin zur Kapp- und Gehrungssäge

– lassen sich mit ein und demselben

18V-Lithium-Ionen-Akku und nur einem

Ladegerät betreiben. Das spart Handwerkern

Zeit, Platz und Geld.

Der »GSH 18V-5 Professional« eignet sich

dank optimalem Verhältnis von Leistung zu

Gewicht für den Einsatz in schwer zugänglichen

oder beengten Arbeitsbereichen. Er

besitzt eine SDS-max-Aufnahme, und Profis

können ihre Meißel aus dem Zubehörsortiment

von Bosch genau auf die anstehende

Aufgabe abstimmen. Mit dem Flachmeißel

»Pro SDS max-5C« etwa lassen sich Kabelkanäle

schnell und präzise anlegen.

Der neue »GSH 18V-5 Professional« von Bosch

eignet sich dank seinem Verhältnis von Leistung

zu Gewicht auch für den Einsatz in schwer

zugänglichen oder beengten Arbeitsbereichen.

Maximaler Anwenderschutz:

staub- und vibrationsarmes Meißeln

Der »GSH 18V-5 Professional« bietet maximale

Kraft bei minimalem Gewicht und

gleichzeitig einen hohen Anwenderschutz,

so der Hersteller. Seine Vibrationskontrolle

minimiert Vibrationen, sodass Anwender

langsamer ermüden. Darüber hinaus lässt

sich mit passendem Zubehör eine staubarme

Baustelle schaffen: Sowohl an das

»Expert SDS Clean Set« als auch an die

Staubabsaugung »GDE max Professional«

ist zum Beispiel der neue M-Klasse-Sauger

»GAS 18V-12 MC Professional« anschließbar.

Der Staub wird direkt abgesaugt, wo er

entsteht. So werden Profis nach Aussage

von Bosch bestmöglich geschützt.

Der »GSH 18V-5 Professional«

ist laut Bosch der

leichteste und kompakteste

Akku-Schlaghammer der

5-kg-Klasse.

Einfache Bedienung durch

optimale Werkzeugsteuerung

Besonders präzise und einfach ist das Meißeln

dank Sanftanlauf (Adaptive Speed

Control, ASC). Der »GSH 18V-5 Professional«

reduziert im Leerlauf die Drehzahl

und läuft beim Ansetzen des Meißels

zügig auf die eingestellte Drehzahl hoch.

Diese Funktion ermöglicht es Handwerkern,

den Meißel präzise anzusetzen und

punktgenau zu arbeiten.

Die integrierte Bedienoberfläche bietet

zwei Arbeitsmodi, die per Knopfdruck eingestellt

werden. Für harte Durchbruchanwendungen

wählen Anwender 100 Prozent

der Leistung. Für leichtere Arbeiten wie

das Entfernen von Putzresten oder Fliesen

stellen sie auf 70 Prozent Leistung

um, wodurch der Akku eine noch längere

Laufzeit aufweist. Darüber hinaus haben

Anwender den Werkzeug- und Akku-Status

über die integrierte Bedienoberfläche

immer im Blick.

Ein Vario-Lock erlaubt es, den Meißel

in zwölf unterschiedlichen Positionen zu

arretieren, wodurch jeweils die passendste

und angenehmste Arbeitsposition gewählt

werden kann. Die Schalterarretierung sorgt

darüber hinaus für bequemes Meißeln im

Dauerbetrieb.

?

BOSCH (2)

74 l Mai 2025 Werkzeuge & Befestigungstechnik


Gute Mischung auf der Messe

Die Neuheit »oneMix 340« bietet

speziell für Ein-Mann-Baustellen,

auf denen häufig nur eine geringe

bis mittlere Anzahl von Säcken

gemischt werden muss, eine

effektive Entlastung.

Viel internationales Publikum am

Collomix-Stand auf der Bauma.

COLLOMIX (2)

COLLOMIX –Seit mehr als 40 Jahren präsentiert sich

Collomix auf der weltgrößten Messe für Baumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte. Nach sieben Tagen Messe

zog der Spezialist für Mischtechnik ein positives Fazit –

insbesondere die neuen »XQ«-Rührwerke und ein neuer

Ein-Sack-Mischer kamen beim Fachpublikum gut an.

Die Bauma 2025 erfüllte trotz der gegenwärtigen globalen Herausforderungen

ihren Anspruch, Gradmesser für Fortschritt und

Impulsgeber für Innovationen zu sein. Auch für Collomix war die

Messe – seit jeher eine wichtige Veranstaltung für das Unternehmen

aus Gaimersheim – ein voller Erfolg: »Unsere Teilnahme an

der Bauma war erneut positiv und hat unsere Erwartungen übertroffen«,

bilanziert Stephan Tschernek, Chief Market Officer bei

Collomix, die Messewoche. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses

standen die neuen »XQ«-Rührwerke mit digitaler Steuerungstechnik

und der Ein-Sack-Mischer »oneMix 340«, der

speziell für Ein-Mann-Baustellen entwickelt wurde. »Die Besucher

waren durchweg positiv gestimmt. Wir konnten wertvolle

Kontakte knüpfen und unsere Zielgruppe effektiv erreichen. Wir

hatten internationales Publikum vom Entscheidungsträger bis zum

Fachexperten aus dem Hoch- und Tiefbau sowie der Sanierung bei

uns am Messestand«, freut sich Stephan Tschernek, der besonders

die Internationalität und Innovationskraft der Messe schätzt.

»Sie ist Motor für die neuesten Technologien in der Bauindustrie.

Außerdem gibt uns der Austausch mit anderen Branchenführern

wertvolle Impulse. Insgesamt war die Bauma ein voller Erfolg

für uns.«

?

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Werkzeuge & Befestigungstechnik

Luftdichte Fugen OHNE zweite Abdichtung


Bauma 2025

das stabile Fundament

der Branche

Blick über das Bauma-Messeareal

mit dem riesigen Freigelände.

Die Messe

in Bildern

MESSE MÜNCHENQUELLE

MESSE MÜNCHEN – Mit rund 600 000 Besuchern aus

mehr als 200 Ländern sowie 3 601 Ausstellern aus 57

Nationen zeigte sich die Bauma 2025 als stabiles Fundament

und zukunftsweisende Plattform in unruhigen Zeiten.

Auch in diesem Jahr konnte die Bauma ihre Funktion

als zentraler Impulsgeber der Branche einmal

mehr unter Beweis stellen. Gerade der Anteil der

ausländischen Besucher ist noch einmal gestiegen.

Deutliche Besucherzuwächse verzeichnete

die Bauma hierbei insbesondere aus Brasilien,

Portugal, Rumänien, den Niederlanden, der Türkei

und Spanien. Auch China konnte nochmals gegenüber

dem Top-Ergebnis der Bauma 2019 zulegen.

Joachim Schmid, Geschäftsführer des VDMA

Fachverbands Baumaschinen und Baustoffanlagen,

sieht auch positive Tendenzen für den deutschen

Markt: »Die Messe ist ein großer Erfolg

und übertrifft teilweise die Geschäftserwartungen

unserer Mitgliedsunternehmen. Die anstehende

Regierungsbildung mit dem gerade veröffentlichten

Koalitionsvertrag und den zu erwartenden

Investitionspaketen gibt ebenso positive Impulse

wie die Tendenz, sich stärker auf den europäischen

Markt zu konzentrieren.« Die nächste

Bauma findet in drei Jahren, und zwar vom 3. bis

9. April 2028 auf dem Messegelände in München

statt.

?

Schwamborn-Marketing-Managerin Petra Bleich mit der

ferngesteuerten Fräs- und Schneidemaschine »BEF 400RC«.

Alle Bildquellen: baustoffPARTNER

76 l Mai 2025 Messerückblick


Collomix-Marketingleiter Herbert

Geier mit den beiden Neuheiten, der

»XQ«-Rührwerkserie und der »oneMix

340«-Mischmaschine.

Anwendungstechniker Christian Simon und

Marketing Manager Gustav Berggren präsentieren

die neue Bodenschleifmaschine »Autogrinder

8D« von Husqvarna.

Saint-Gobain-Abrasives-Vertriebs- und Marketingdirektor

Marko Waldschmidt stellte auf der Bauma die

neue Tischsäge »CM 42 D« vor – inklusive Industriestaubsauger

»CV 340 Uno«.

Wolff-Verkaufsleiter Mike Rudloff mit dem

neuen Ride-on-Stripper »Independence«.

Jonas Gensler, Verkaufsleiter Professional

Sales bei Kärcher, mit dem Heißwasser-Hochdruckreiniger

»HDS 17/20«

– der HDS-Trailer verfügt über einen 500 l

großen Wassertank.

Hilti-Anwendungsberater Mario

Göbel demonstriert die Anwendung

des »Cut Assist«.

MESSE MÜNCHENQUELLE

Rund

60 0000 Besucher

aus über 200 Ländern

kamen im April

nach München

auf die Bauma.


05 Aktuelles

2025

SHI-Produktpass erleichtert nachhaltiges Bauen

AUSTROTHERM

Auf der BAU in München wurde der SHI-Produktpass

symbolisch an Austrotherm übergeben.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema in der Bauindustrie. Austrotherm will

hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Mit dem digitalen SHI-Produktpass des

Sentinel Holding Instituts (SHI) erleichtert der führende Hersteller von energiesparender

Wärmedämmung die Nachweisführung für Gebäudezertifizierungen

und fördert Transparenz bei nachhaltigen Baustoffen. Der SHI-Produktpass

steht für sichere, schadstoffarme und nachhaltige Bauprodukte. Er

deckt wichtige Standards wie DGNB, QNG, BNB, BREEAM sowie die EU-

Taxonomie ab und bietet Bauunternehmen, Architekturbüros und Auditoren

schnellen Zugriff auf alle relevanten Nachhaltigkeitsnachweise. Die Austrotherm-XPS-Dämmstoffe

und -Bauplatten, darunter »XPS Plus 30«, »XPS TOP

30«, »XPS TOP 50« und »Uniplatten«, sind umfassend in der SHI-Datenbank

gelistet. Auch Speziallösungen wie Thermobonding-Varianten (TB) und geprägte

Dämmstoffplatten stehen mit den entsprechenden Nachweisen bereit.

AUSTROTHERM/SENTINEL

Das Prüfsystem der SHI-Datenbank sorgt für maximale Sicherheit: Relevante

Angaben werden regelmäßig geprüft, automatisch aktualisiert und abgelaufene

Zertifikate sofort entfernt. Zusätzlich wird die SHI-Datenbank alle

sechs Monate vom SGS-TÜV Saar kontrolliert. Für Bauprojekte mit höchsten

Nachhaltigkeitsstandards liefert der SHI-Produktpass Nachweise, die den

spezifischen Anforderungen führender Gebäudezertifizierungen wie DGNB,

BNB, QNG und der EU-Taxonomie entsprechen. Besonders QNG-ready-Produkte

eröffnen Bauherren den Zugang zu Förderprogrammen wie der KfW-

Neubau-Förderung. Darüber hinaus umfasst der SHI-Produktpass Umweltproduktdeklarationen

(EPD) und weitere relevante Siegel, die Austrotherm

für seine Produkte bereitstellt. »Mit dem SHI-Produktpass stellen wir unseren

Kunden eine praxistaugliche Lösung zur Verfügung, die nicht nur Zeit und

Ressourcen spart, sondern auch die Qualität und Nachhaltigkeit unserer Produkte

unterstreicht«, erklärt Alexander Sinner, Geschäftsführer von Austrotherm.

»Dieser Service erleichtert die Umsetzung nachhaltiger Bauvorhaben

erheblich.«

Mit dieser Initiative stärkt Austrotherm seine Marktposition als innovativer

Partner für energieeffizientes und klimaschonendes Bauen. Nach ISO-Standards

zertifiziert und mit dem Ecovadis-Gütesiegel ausgezeichnet, engagiert

sich das Unternehmen auch als Mitglied der DGNB aktiv für zukunftsfähiges

Bauen. Erst kürzlich weihte Austrotherm seine hochmoderne Photovoltaik-Anlage

am Standort Wittenberge ein. Über 20 Prozent des Strombedarfs

werden nun durch Solarenergie gedeckt, während in den

Sommermonaten sogar eine Deckung von bis zu 100 Prozent erreicht werden

kann.

?

Flachdachentwässerungs-Spezialist auf Wachstumskurs

SITA

Spatenstich auf dem neuen Baugrundstück –

hier entsteht die neue Sita-Logistikhalle mit Bürokomplex, ...

2009 war Sita der erste Bauherr im neu gegründeten Aurea-Gewerbegebiet.

Im Laufe der Jahre wuchsen sowohl Sita als auch das Gewerbegebiet in Rheda-Wiedenbrück.

2019 erwarb der Hersteller von Flachdachentwässerungen

vorsorglich das letzte Baugrundstück in direkter Nachbarschaft des Werkes.

Am 26. März trafen sich Bauherren und Bürgermeister zum Spatenstich. Aktuell

entsteht auf einem 20 000-m²-Grundstück direkt an der A2 eine neue

7 800 m² große Logistikhalle mit integriertem Bürokomplex. Angelegt als Mezzanine

sind 800 m² Bürofläche platzsparend in der zweiten Ebene angesiedelt.

»Die Logistikhalle werden wir erst einmal nur zum Teil nutzen. Sie ist für uns

ein Stück weit strategische Zukunft, denn sie bietet uns Raum und Chancen

für weiteres Wachstum«, so Geschäftsführer Thomas Kleinegees.

In der Vergangenheit wurde Sita immer wieder von seinem Erfolg überholt.

1976 startete der Hamburger Firmengründer Karl-Heinz Gelsen in Herzebrock-

Clarholz mit der Idee, einen Dachgully so zu konstruieren, dass er einfach,

sicher und preiswert auf den Markt gebracht werden konnte. Zusammen mit

der Firma Paul Craemer in Herzebrock-Clarholz, die von Anfang an als Produktionspartner

agierte, konnte die Idee innerhalb weniger Monate realisiert werden.

Den Gully »SitaStandard«, das Erfolgsprodukt der ersten Stunde, gibt es

noch heute. Ab 1990 übernahm Sita die Fertigung. Seither werden die Bauteile

aus Polyurethan im eigenen Werk produziert. 2009 braucht das wachsende

Unternehmen mehr Platz. Es fand ihn auf gut 15 000 m² in einem neuen Werksund

Verwaltungskomplex im Aurea-Gewerbegebiet. Aber schon acht Jahre

später wurde es auch dort zu eng. Ein Erweiterungsbau, der direkt an das

Stammhaus angedockt wurde, eröffnet 2017 neue Perspektiven. 2019 wurde

dort u. a. der Sita Campus, ein hauseigenes Schulungszentrum für Kunden

eröffnet. Vom Ein-Mann-Betrieb der ersten Stunde ist der Spezialist für die

Lüftung und Entwässerung flacher Dächer auf aktuell 122 Mitarbeitende angewachsen.

Über ein gut ausgebautes Vertriebsnetz gelangen die in Rheda-Wiedenbrück

produzierten Bauteile und Systeme zu Kunden in ganz Europa. ?

... die nach Fertigstellung so aussehen soll.

SITA (2)

78 l Mai 2025 Aktuelles


Holzfenster stehen bei Partner-Event im Fokus

KNEER

Die ausgewählten Kunden kamen gerne nach Stuttgart, um sich

über die neuesten Entwicklungen im Bereich Holzfenster zu informieren.

KNEER

NEU!

Mit 120 seiner besten Kunden hat Kneer-Südfenster

Anfang April im Porsche Zentrum in Stuttgart-Zuffenhausen

seine Entwicklungen im Produktbereich

Holzfenster gefeiert. Schon lange ehe Horst Kneer

anfing, »industrielle Strukturen« in die Fensterherstellung

zu implementieren, wurden von dessen Vater

auf der Schwäbischen Alb Fenster gebaut. »Natürlich

in Holz – das war damals der Werkstoff«, stellte

Keynote-Speaker Wolf Hirschmann fest, der den

Vater des heutigen Geschäftsführers Florian Kneer

gut kannte und in Stuttgart auch die Diskussionsrunde

mit den Kneer-Partnern Philipp Koch (Fenster Koch),

Jens Mayer (Schreinerei Jens Mayer) und Markus

Weber (Franz Weber Fensterbau) leitete.

Seit diesen Anfangszeiten ist viel passiert. Inzwischen

gibt es eine Vielzahl weiterer Rahmenmaterialien,

teils thermisch und chemisch modifiziert,

teils in Kombination. Und wenn es um Argumentationsketten

und die Für- und Widersprecher geht,

spielen kreislaufwirtschaftliche Erwägungen, Recyclingfähigkeit,

Pflegeintensität, Witterungsbeständigkeit

und noch einiges mehr eine Rolle. Nicht bei

jedem schneidet das Holz im Vergleich von Kosten

gegen Sorglosigkeit sehr gut ab. Kneer-Südfenster

hat sich dennoch entschieden, nun namhaft ins Holzfenster

zu investieren. Die Kunden bei Porsche, die

auch gerne die Gelegenheit zum Museumsrundgang

wahrnahmen, schätzen diesen Umstand per se. Lars

Peters von avest Bauelemente in Wuppertal sagt:

»Ich bin gerne gekommen und ich freue mich, das

neue Holzfenstersystem zu verkaufen – auch wenn

das bei uns in der Großstadt nicht einfach ist.« Und

Alfred Laible von Laible Bauelemente im Ortsteil

Stötten in Geislingen an der Steige, sagt: »Wir haben

seit 40 Jahren eng mit der Firma Kneer zu tun und

schätzen bis heute den persönlichen Umgang auch

mit der Inhaberfamilie.«

Was hat Kneer dazu bewogen, gerade jetzt diesen

Schritt zu wagen? »Bei uns stand am Standort Schnelldorf

die Erneuerung der bestehenden Anlage an, und

wir haben uns entschieden, die Ersatzinvestition mit

der Entwicklung und Einführung eines komplett neuen

Systems zu verknüpfen«, sagt Florian Kneer. Vertriebsleiter

Patrick Wörz ergänzt: »Das Material Holz

ist für uns Geschichte. Es ist aber vor allem Zukunft.«

Thomas Reinhard, Leiter Produktmanagement und

Prokurist, hat bei Porsche einige Produktspezialitäten

präzisiert. So etwa das »FK System«: Es kombiniert

eine Holz-Vorsatzschale mit den Vorteilen moderner

Technik – ganz ohne Glasstab. Stattdessen

kommen Nassversiegelung, Trockenverglasung und

eine Duo-Kantel zum Einsatz. Auch bei den Standard-Holzfenstern

hat sich einiges getan: Sie sind

ab sofort mit einem Flügelabdeckprofil erhältlich,

das zusätzlichen Witterungsschutz bietet. Optisch

unterscheidet sich diese Variante außen nicht vom

»FK System« und kann je nach Bauvorhaben individuell

kombiniert werden. Darüber hinaus wurde ein

Hybrid-System vorgestellt: Es verfügt über eine Aluminiumschale

auf dem Flügel, einen vollständig überdämmten

Rahmen und eine besonders schmale Flügelansicht.

Ergänzt wird das System durch eine

Aluminium-Regenschiene und eine temporär integrierte

Jalousie im Scheibenzwischenraum. ?

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Neue Broschüren für Dachprofis

FLECK

Die neuen Broschüren von Fleck.

FLECK

Fleck hat zwei neue Broschüren veröffentlicht, welche

Dachprofis bei der Wartung und Sanierung von

Dächern unterstützen. Unter den Titeln »Zubehör

für Monitoring und Wartung« sowie »Zubehör für

die Dachsanierung« erhalten Dachhandwerker, Planer

und ausschreibende Stellen sowie Fachhändler

einen Überblick über Lösungen, die dazu beitragen,

Dächer effizient instand zu halten, Schäden

vorzubeugen und langlebig zu sanieren.

Ein zentrales Produkt ist der »RoofGuard«, ein selbstreinigendes

Laubsieb. In Kombination mit dem Funkmodul

»Fleck connect« sendet das System eine Statusmeldung,

sobald es zu einer Verstopfung nkommt

– ideal für eine lückenlose Überwachung auch bei

schwer zugänglichen Dachbereichen.

Ebenfalls in der Broschüre enthalten sind Kontrollöffnungsschächte,

die Inspektionen unterhalb der

Dachabdichtung ermöglichen – und das, ohne die

Dachhaut zu öffnen.

Wenn Dächer in die Jahre kommen, ist eine Sanierung

oft die wirtschaftlichere Alternative zum Neubau.

Die Broschüre »Zubehör für die Dachsanierung«

liefert deshalb einen Überblick über Lösungen,

mit denen bestehende Dächer nachhaltig instandgesetzt

werden können. Dazu zählen zum Beispiel

Flachdach-Sanierungsabläufe und -gullys, die mit

extralangen Anschlussrohren und einer mehrlippigen

Rückstaudichtung ausgestattet sind. Sie ermöglichen

eine einfache Sanierung bzw. Aufstockung

bereits bestehender oder beschädigter Abläufe und

Gullys.

Auch im Bereich Solartechnik bietet Fleck passende

Lösungen: Das Dachzubehör für Solaranlagen

umfasst über 150 vorgefertigte Funktions-Dachpfannen,

die sich optisch an bestehende Dächer

anpassen und die fachgerechte Montage von PVund

Solarthermieanlagen ermöglichen – ideal für

Modernisierungen. Ergänzt wird das Sortiment

durch universelle Dachpfannen mit formbarem »Eco

Form«-Kragen für die Sanierung älterer Dächer.

Dazu gehören auch Produkte für die Installation

von PV- oder Solarthermieanlagen. Die beiden neuen

Broschüren stehen ab sofort auf der Fleck-Website

zum Download zur Verfügung.

?

Impressum

Verlag

SBM Verlag GmbH

Hermann-von-Barth-Straße 2

87435 Kempten

Telefon (08 31) 5 22 04-0

E-Mail: info@sbm-verlag.de

Herausgeber

Markus Holl

Joachim Plath

Andreas Kanat (verantwortlich i. S. d. P.)

Redaktion

Christine Seif (-25)

Frauke Fink (-36)

Peter Lang (-46)

Dan Windhorst (-0)

Pascal Guegan (-11)

Anzeigendisposition

Markus Maier (-37)

Elmar Romanesen (-16)

Layout

Imelda Weidhaas (-24)

Jessica Grahle (0)

Lisa Schröder Leitung (-23)

Peter Kunze (-27)

Simone Frank (-38)

Leser- und Abonnenten-Service

Monika Thuy (-29)

Susanne Traub (-30)

Rubo Fenster aus Porta Westfalica übernommen

HILZINGER

HILZINGER

Rubo gehört jetzt zur Hilzinger-Gruppe: Zum Produktprogramm

gehören u. a. Bogenfenster, Schrägfenster,

Kurvenfenster, Schwingfenster, Kreis- und

Ovalfenster, Hebeschiebetüren sowie Falttüren aus

Kunststoff.

Die Unternehmensgruppe Hilzinger, mit Hauptsitz

im Badischen Willstätt, hat sich entschlossen, die

Firma Rubo Fenster mit allen Beschäftigten im Rahmen

einer übertragenden Sanierung, in Form eines

Asset Deals, unter Zustimmung der Gläubigerversammlung

zu übernehmen. Rubo Fenster aus Porta-Westfalica,

Spezialist für Sonderelemente und

Hebeschiebetüren, ist u.a. aufgrund seiner komplizierten

Firmenstruktur unerwartet in eine finanzielle

Schieflage geraten und musste schließlich

Ende Januar einen Insolvenzantrag stellen. Das

Unternehmen agierte seither stabil in Eigenverwaltung

und konnte die Maßnahmen und Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Sanierung in enger

Zusammenarbeit mit dem Sachwalter schaffen.

Hilzinger sieht in Rubo ein sehr großes Potenzial

mit einer sehr hohen Expertise und qualifiziertem

Fachpersonal. Rubo steht seit Jahren für erstklassige

Qualität, verarbeitet insgesamt über 15 Profilsysteme

und ist ein gefragter Kooperationspartner

für zahlreiche Fensterhersteller im nationalen

und internationalen Markt. Die Hilzinger-Gruppe

bezieht bereits seit Langem Schiebetüren und Sonderbauelemente

bei Rubo. Alle Kundenkontakte,

Kooperationen und Partnerschaften sollen ohne

Einschränkungen fortgeführt, intensiviert und weiter

ausgebaut werden. Partnerhersteller können

in gewohnter Weise auf das volle Produkt-Portfolio

und die Marke Rubo zählen. Auch der Markenname

Rubo soll erhalten bleiben. Zudem bleibt die

Geschäftsleitung mit Carsten Winkler an der Spitze

bestehen und wird ergänzt durch die Geschäftsführer

Helmut Hilzinger, Christian Bandle und

Roman Hilzinger.

Rubo hat eine Tradition von über 30 Jahren. Mit der

sehr zentralen logistischen Lage werden neben den

deutschen auch die angrenzenden europäischen

Märkte bearbeitet. Mit einer Exportquote von 18

Prozent bedient man auch die Märkte in Frankreich,

Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten.

Mit der Übernahme wächst die Hilzinger-Gruppe auf

47 Standorte und rund 1480 Beschäftigte. ?

Anzeigen

Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 19

vom 1. Januar 2025

Bezugspreis

Einzelheft 5,00 € baustoffPARTNER

im Einzelabonnement

bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer):

Inland: 55,00 € inkl. Versand

Ausland: 82,50 € inkl. Versand

Druckvorstufe und Druck

W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG,

Stuttgart

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BLZ 733 200 73

DE75 73320073 6690419872

BIC HYVEOEMM428

Titelbild

Heidelberg Materials AG / Aleksej Keksel

IVW angeschlossen

ISSN 1439-5606

Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Genehmigung

des Verlages. Jahresabonnements

können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate

vor Ablauf des Bezugszeit raumes) schriftlich

beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt

eingesandte Manus kripte wird keine Haftung

übernommen. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht

der Redaktion.

80 l Mai 2025 Aktuelles / Impressum


Redaktionsverzeichnis

Auf einen Blick

Austrotherm78

Betonwerk Pfenning GmbH 66

Böck Staubschutzsysteme KG 73

braun-steine GmbH 58

BWL Betonwerk Linden GmbH & Co. KG 63

codex GmbH & Co. KG 12

Collomix GmbH 75

Doka Deutschland GmbH 34

Dovista11

Doyma GmbH & Co 23

E.u.r.o. Tec GmbH für Verbindungs- und Befestigungstechnik 69

FHS Treppen GmbH 46

Fleck GmbH 38,80

Franken Systems GmbH 20

Geiger10

Girnghuber18

GUTEX Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co KG 40

Gutjahr Systemtechnik GmbH 62

Hauraton GmbH & Co KG 55,60

Heidelberg Materials AG 8

heroal - Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG 56

Hilzinger80

Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG 30

Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG 26

BPA GmbH 28

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KLB Klimaleichtblock GmbH 22

Kneer79

Lamilux Heinrich Strunz GmbH 44

Linzmeier Bauelemente GmbH 47

Lithonplus GmbH & Co. KG 64

MAGE Roof and Building Components GmbH 43

Mayer Schaltechnik 31

Messe München GmbH 76

Meva Schalungs-Systeme GmbH 32

Mocopinus GmbH & Co. KG 54

Moso International BV 50

Murexin10

PERI GmbH 36

Roland Wolf GmbH 35

Saint-Gobain Abrasives GmbH 68

Saint-Gobain Isover G+H AG 52

Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH 24

SFS Group Germany GmbH 48

Sievert SE 10

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