Matthias Schultze ist der neue Geschäftsführer des GCB!

convention.net.de

Matthias Schultze ist der neue Geschäftsführer des GCB!

W W W . C O N V E N T I O N - N E T . D E

29. JAHRGANG (SEIT 1982) ///

convention

AUSGABE 2/10 | MAI 2010 | F 8.50

Matthias Schultze ist

der neue Geschäftsführer

des GCB!

INTERNATIONAL

DAS MAGAZIN FÜR VERANSTALTUNGSPLANER

Destinationen: Karlsruhe und Region · Baden-Baden · Landau · Köln ///

Porträts: CPH Hanau · m:con · KFP /// FamTrips: Einladung nach Florenz und Chianti · Zürich


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Frischer Wind

Wie sich die Zeiten ändern: Vor 30, 40

Jahren war es herrschende Gesellschaftsmeinung,

dass der Staat alles besser

kann. Die Wende kam zur Wende: Ende

der Achtziger, Anfang der Neunziger

wurde der Rollback eingeleitet und seitdem

bekanntlich privatisiert auf Teufel

komm’ heraus. Inzwischen weiß man:

Nicht alles, was privatwirtschaftlich geregelt ist, muss deshalb schon

effizient sein. Umgekehrt gilt, dass das öffentliche Organisationsprinzip

durchaus seine Vorteile haben kann. Es geht also, wie fast immer

im Leben, nicht ums Entweder-oder, sondern um ein kluges Sowohl-als-auch.

Beispiele einer funktionierenden Synthese liefert unsere Branche Tag

für Tag. Es ist schon toll, beobachten bzw. erleben zu dürfen, wie immer

mehr Standorte sich authentisch und kreativ neu inszenieren, weg

vom Einheitsbrei vergangener Zeiten und gleichzeitig mit immer mehr

Souveränität ausgestattet, wenn es darum geht, nicht jeden zeitgeis -

tigen Mainstream mitzufeiern, sondern sich stattdessen auf das Wah -

re zu besinnen. Denn das ist der Unterschied zwischen Destinationen

und Produkten: Letztere werden irgendwann austauschbar, Erste dagegen

nie. Jede Stadt und jede Region sind einzigartig aufgrund ihrer

Geschichte, Topographie und Zusammensetzung von Wirtschaft und

Gesellschaft. Diese Einzigartigkeit gilt es herauszuarbeiten, in ansprechender

Form zu kommunizieren und passende Programme dazu

zu entwickeln. Und vor allem die Leistungsträger vor Ort auf die gemeinsame

Positionierung einzuschwören – sie sind verantwortlich für

den Service, den der Gast aufgrund von Ankündigung oder Berichterstattung

jeweils erwartet.

Als spezialisierte Organisationsform für all diese Aufgaben hat sich

das ,Convention Bureau‘ etabliert, das in öffentlichen Strukturen – zumeist

in den Tourismusgesellschaften – verankert ist, aber in den aller -

meisten Fällen ziemlich „privat“ fungiert – mit gut ausgebildeten jun-

HOTELS

EDITORIAL

gen Mitarbeitern, motiviert, zügig, effektiv. Und wenn es hierfür noch

eines Beweises bedurft hätte, so liefert ihn das „oberste“ aller deutschen

Convention Bureaus – das GCB. Seit 1. Mai ist Matthias Schultze

(38) dessen neuer Chef und der erfahrene Fachmann und Branchen -

insider dürfte etlichen frischen Wind mitbringen. Das German Convention

Bureau hat seine Wahl getroffen und zu der ist es zu beglück -

wünschen. Und vor allem beglückwünschen wir Matthias Schultze

selbst zu seiner neuen Aufgabe, in der er Benchmarks setzen kann!

In einer der nächsten Ausgaben von CI wird er sich detaillierter zu

Herausforderungen, Plänen und Machbarkeiten äußern.

Frischen Wind hat auch eine weitere namhafte Brancheninstitution

erfahren, die DeGefest. Das ist vor allem das Verdienst von Jörn Raith,

der einer noch vor gar nicht so langer Zeit taumelnden Organisation

wieder ein Profil gegeben hat. Zur weiteren Stärkung wurde eine ganze

Reihe von interessanten Maßnahmen in Gang gesetzt – an vorderster

Stelle vielleicht die regelmäßige Trendanalyse sowie deren praktische

Fortführung. Genau das ist die Chance der „DeGefest neu“ – keine verkrustete

Verbandsstruktur zu sein, die sich irgendwann selbst überlebt,

sondern ein modernes Netzwerk von Spezialisten und Experten,

jeder in seiner Verrichtung, mit echtem Nutzwert. Und der heißt vor

allem Unterstützung beim täglichen Business in Form der richtigen

Kontakte. Auf den kommenden Fachtagen der DeGefest im Juni in Nürn-

berg kann man mehr erfahren – als Einstimmung darauf sei Ihnen die

entsprechende Beilage in diesem Heft zur Lektüre empfohlen.

Ansonsten haben wir uns mit dieser Ausgabe gerne wieder für Sie angestrengt

und ein, wie wir meinen, interessantes Nachrichten- und Informationspotpourri

zusammengetragen, was sich in unserer Branche

in den vergangenen zwei Monaten so getan hat und dessen Strahlkraft

deutlich über die kommende IMEX hinausreicht. In diesem Sinne:

Viel Spaß mit dem vorliegenden Heft!

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3


TITELTHEMA: Karlsruhe + Region – 100 Prozent M.I.C.E ( ab S. 16)

Veranstaltungen: Haftungsrisiken

durch Gefährdungsbeurteilung

minimieren 6

4

PORTRÄT

CPH empfiehlt sich für

diverse Formate 10

m:con mit Rekordumsatz 14

DESTINATION

Baden-Baden –

Es ist und bleibt das

„Städtchen der Superlative“ 40

IMPRESSUM 2/10 | Mai 2010 convention INTERNATIONAL

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Verleger und Herausgeber:

Heinz-Dieter Gras

Medienkoordination

und Redaktionsleitung:

Thomas P. Scholz

Marketing- und Vertriebsleitung:

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Redaktion:

Elvira Trotno,

Thomas Jäckle, Knut Mans

Anzeigenvertretungen:

Thomas Jäckle, Knut Mans,

Roger Rommel

Tipps für den Umgang mit

Internet-Bewertungen 50

Best Practice: Hotelevents 54

DESTINATION

Landau/Südliche Weinstraße –

Wo Deutschland

fast mediterran ist 56

Vorschau: IMEX 2010

mit dem bisher größten

Seminarprogramm 66

PORTRÄT

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PRAXIS SICHERHEIT

Wer nicht VORdenkt hat das NACHsehen …

6

Gefährdungsbeurteilung minimiert (Haftungs-)Risiken auf Veranstaltungen

für Betreiber und Veranstalter

■ Von Gerd Gross und Olaf Jastrob

Lassen sich Unglücke wie der Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall oder der Brand in der

Moskauer Diskothek verhindern? Während Gerichte Schuldige suchen, sind die gestellten Fragen für

die Öffentlichkeit bald in Vergessenheit geraten. Die Frage nach Verhinderung muss aber beantwortet

werden und deshalb sind Experten aufgefordert, mit neuen Initiativen und Verordnungen die not -

wendigen Schutzmaßnahmen zu etablieren. Dabei gibt es in der Event-Welt bereits eine einfache Lösung:

die Anwendung der Versammlungsstättenverordnung. Aufgrund einer nicht praktizierten Öffent -

lichkeitsarbeit hat aber kaum jemand Kenntnis von ihr genommen oder weiß nicht, wie man den Anfor -

derungen sachgerecht entsprechen kann.

Foto: © Bela Königes

In den Bundesländern ist sie bereits

in Kraft, meist als

Versammlungsstättenverordnung VStättV, aber auch

als Teil der Sonderbauverordnung SBauV wie z.B.

seit Dezember 2009 in NRW. Sichere Veranstaltungen

kann es nur geben, wenn alle Beteiligten sich ihrer

Verantwortung für die anwesenden Personen bewusst

werden. Jeder Betreiber einer Veranstaltungsstätte

und Veranstalter sollte schon zur Abwehr etwaiger

Schadensersatzansprüche diese Verordnung an -

wenden, unabhängig davon, ob die Veranstaltung

formal der VStättV unterliegt oder nicht. Eine typische

Veranstaltung besteht aus Gästen, Arbeitnehmern,

die für Service und Technik zuständig sind, und externen

Lieferanten bzw. Dienstleistern. Hieraus entstehen

für Betreiber, Veranstalter, Arbeitgeber und die Ver -

anstaltungsleitung besondere Verpflichtungen zum

Schutz der anwesenden Personen. Diese Verpflichtungen

sind im Arbeitsschutzgesetz und den Unfall -

verhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften

fest verankert.


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PRAXIS SICHERHEIT

■ Wie setzt man Sicherheit

praxisgerecht um?

Die Definition von übergeordneten

Schutzzielen spielt hierbei eine entscheidende

Rolle. Die Sicherheit der

Veranstaltung fängt bei der Planung an

und endet frühestens, wenn die Betreiberhalle

zurückgebaut wurde, besser

noch, wenn eine abschließende Beurteilungsrunde

aller Mitwirkenden ein Fazit

gezogen hat und dadurch den Verbesserungsprozess

in Gang hält. Eine herausragende

Bedeutung muss der Organisation

der Veranstaltung, gerade auch im

Hinblick auf die Sicherheit, beigemessen

werden. Sorgt sie doch durch die Auswahl

externer Dienstleister und Lieferanten

dafür, dass ausschließlich qua -

lifiziertes Personal und geeignete Materialien,

z.B. bei der Dekoration, zum

Einsatz kommen. Schon bei der Planung

der Veranstaltung müssen also vorab

strategische Schutzziele benannt werden,

etwa die Durchführung einer

Veranstaltung ohne Zwischenfälle, die

Gewährleistung der Arbeitssicherheit

vor, während und nach der Veranstaltung

sowie die Vermeidung technischer

Betriebsstörungen.

Ausgerichtet an diesen Leitlinien wird

mit der Anfertigung einer umfassenden

und qualifizierten Gefährdungsbeurteilung

das Fundament der Veranstaltungssicherheit

gelegt. Jene ist das entscheidende

Werkzeug der Organisation

und Leitung, das sämtliche Prozesse

der Veranstaltung berücksichtigt. Die

erstellte und dokumentierte Gefährdungsbeurteilung

dient auch zur Bestimmung

der operativen Schutzziele,

8

Gerd Gross

Olaf Jastrob; Foto: © Beate Nelken

wobei das Herunterbrechen von über -

geordneten auf konkrete Ziele entscheidend

ist, weil sie dann messbar werden

und dadurch Abweichungen – also

Mängel – abgestellt werden können.

■ Beispiel für ein konkretes

Schutzziel

Die Gefährdungsbeurteilung einer Veranstaltung

hat ergeben, dass sie u.a.

zwei Ersthelfer und einen Rettungs -

sanitäter bereithalten muss. Eine

Stunde vor Veranstaltungsbeginn fehlt

jedoch einer der Ersthelfer. Aufgrund

guter Organisation und einer Checkliste

wird der Mangel aufgedeckt und kann

noch rechtzeitig beseitigt werden, da

ein weiterer Ersthelfer als Ausfallersatz

im Organisationsplan vorgesehen war.

Das macht deutlich: Nur eine qualifizierte

Gefährdungsbeurteilung macht

die Risiken kalkulierbar. Was auf den

Über die Autoren

ersten Blick aufwändig erscheint, ist bei

praxisgerechter Umsetzung letztlich

eine Checkliste, die alle sicherheitsrelevanten

Aspekte abfragt.

Bei Veranstaltungen mit einer geringen

Gefährdungsklassifizierung kann diese

Checkliste mit geringfügigen Modifikationen

immer wieder verwendet werden.

Ob Risiken bei Veranstaltungen

eingegangen werden und in welchem

Umfang, liegt letztendlich bei den Betreibern,

den Veranstaltern, den Arbeitgebern

und den leitenden Aufsichts -

personen. Doch nur wer Gefährdungen

erkennt und die Risiken beurteilt, hat

überhaupt die Chance einer begründeten

Entscheidung. Die Sicherheit von

Veranstaltungen steht und fällt mit der

Wahrnehmung gesetzlicher Pflichten –

sie schützt nicht nur die anwesenden

Personen vor körperlichen Schäden,

sondern auch die Verantwortungsträger

vor der persönlichen Haftung!

❚ Termine 2010

Seminar:

„Sachkundige Aufsichtsperson

für Veranstaltungen

und Versammlungsstätten“

Göttingen: 31. Mai – 02. Juni

Köln: 23. – 25. August

Dortmund: 13. – 15. September

Köln: 27. – 29. September

Köln: 28. – 30. Oktober

Gerd Gross und Olaf Jastrob sind Experten für Unfallverhütung, Arbeits- und

Gesundheitsschutz auf Veranstaltungen, Notfall- und Sicherheitsplanung sowie

Veranstaltungsorganisation und Veranstaltungsabläufe. Wobei Olaf Jastrob aus der

Not eine Tugend gemacht hat: Die hohen Risiken bei Veranstaltungen waren dem

Betriebswirt schon Ende der 80er und in den 90er Jahren ein Dorn im Auge – deshalb

nahm er 2006 die aktualisierte Fassung der Versammlungsstättenverordnung zum

Anlass, das Unternehmen GvWD zu gründen. Das Kernteam besteht aus Veranstaltungsmeistern

mit unterschiedlichen Fachbereichen, einem Versicherungsspezialisten,

Rechtsanwälten sowie ihm selbst. Olaf Jastrob wurde 2008 als erster Sachverständiger

für Veranstaltungen in Deutschland registriert und ist inzwischen an

mehreren Oberlandes-, Land- und Amtsgerichten erfasst. Das gesamte Team besteht

aus Profis in den Bereichen Sicherheit, Technik und Haftung; neuester Zugang ist

der Sicherheitsingenieur Gerd Gross, ein Spezialist für Arbeitsschutz und elektrische

Gefährdungen. www.gvwd.info


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PORTRÄT LOCATIONS

❚ Hanau: CPH empfiehlt sich

auch für ungewöhnliche Formate

Und so sah die Umsetzung aus: Dank

der variablen Räumlichkeiten am Hanauer

Schlossgarten konnten tagsüber Anfänger

und Fortgeschrittene mehr als 90

Workshops mit Tanzlehrern und Künst-

10

Musterbeispiel für multifunktionale Bespielbarkeit: Vom 12. bis 14. Februar war das 4. Internationale

Salsa-Festival im Congress Park Hanau zu Gast. Mehr als 5.000 Gäste, viele davon aus dem Ausland,

hatten die Erwartungen der Veranstalter nicht enttäuscht.

lern in allen Salsa-Stilen besuchen. Als

perfekt für die abendlichen Salsa-Shows

erwies sich der Paul-Hindemith-Saal mit

seiner ausgefeilten Bühnentechnik. Parallel

zum Showprogramm stiegen im

Brüder-Grimm-Saal Tanzpartys, bei denen

die Festivalgäste bis in die frühen

Morgenstunden übers Parkett wirbelten.

Und in den Foyers konnte man sich entweder

der Kulinarik hingeben oder aber

etwa passende Tanzschuhe kaufen … Begeistert

zeigten sich nicht nur die Teilnehmer,

sondern auch der Veranstalter

Roberto Laura, der in den Jahren zuvor

das Festival in Frankfurt ausgerichtet

hatte: „Wir sind glücklich, CPH als Location

entdeckt zu haben, denn hier konnten

wir zum ersten Mal alle Veranstaltungen

unter einem Dach anbieten.“

Zufrieden war man nicht nur mit den

räumlichen und technischen Möglichkeiten

des Hauses, sondern auch mit

dem reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung.

Die vielen internationalen

Gäste machten während des Festival-

Wochenendes auch Hanau selbst bunter.


Viele von ihnen übernachteten in der

Brüder-Grimm-Stadt, so dass sämtliche

Hotels ausgebucht waren. „Wir kommen

mit dem Festival im nächsten Jahr auf

jeden Fall wieder nach Hanau“, zog Roberto

Laura eine definitiv positive Bilanz,

„die Stimmung war einfach toll, was sicherlich

auch an der wunderbaren Umgebung

hier im CPH liegt. Beide Säle und

die Tagungsräume mit ihrem Parkettboden

sind wie gemacht fürs Salsatanzen.“

Wenn das kein Lob aus berufenem Mun -

de ist.

■ Eine der ersten Adressen

für Events in Rhein-Main

Im variabel nutzbaren Congress Park

Hanau gastieren normalerweise Roadshows,

Fachausstellungen, Produktlaun-

ches, Vertriebsveranstaltungen und Kon-

gresse, aber z. B. auch große Bürgerversammlungen.

Die schöne Lage am

Schloss garten in unmittelbarer Nähe

zur Altstadt machen die Location zusätzlich

attraktiv, die logistisch vom ICE-

Bahnhof der Stadt und kurzen Wegen

zur Autobahn wie zum Frankfurter Flughafen

profitiert. Was manche (noch)

nicht wissen: Das CPH ist

auch ein Haus der Kunst. Und

zwar nicht nur, weil der moderne

Kongressbereich und

der historische Marstall des

ehemaligen Schlosses ein in

der Kombination einmaliges

Ensemble bilden. Veranstalter,

die kulturelle Rahmenprogramme

anbieten möchten,

finden nämlich im CPH

ebenfalls Gelegenheit dazu:

2009 war hier die Landeskunstausstellung

HESSIALE vier Wochen lang zu sehen

und in diesem Jahr präsentiert das

Hanauer Kongresshaus vom 15.8. bis zum

19.9. Arbeiten des renommierten Reuters-

Fotografen Kai Pfaffenbach. Nicht zu vergessen:

Ab September geht die eigene

Sinfoniereihe „Congress Park Sinfonie“

mit der Neuen Philharmonie Frankfurt

in die zweite Spielzeit – absolut besuchenswert!

LOCATIONS PORTRÄT

❚ Steckbrief „CPH“

Für Veranstaltungen stehen insgesamt

zehn Räume und fünf Foyers zur

Verfügung. Der in drei Sektionen teilbare

Kongresssaal (Brüder-Grimm-Saal) bietet

rund 1.000 Sitzplätze, der Theaterund

Konzertsaal „Paul Hindemith“ verfügt

über 700 Sitzplätze. Dazu kommen

mehrere mittlere und kleinere Säle so-

Schon zum zweiten Mal nach 2007 war

im vergangenen Dezember der Auto -

mobilhersteller Ford in Hanau zu Gast.

wie insgesamt rund 2.000 qm Foyerflächen.

Die Tagungsräume im Erdgeschoss

haben direkten Zugang zum Schlossgarten

und können auch zu einem größeren

Raum verbunden werden. Ein weiteres

Plus ist die Gastronomie im CPH: Das Restaurant

„Holle’s am Schlossgarten“ und

der Paulanergarten mit 240 Plätzen setzen

hier die Akzente, wobei das Haus

jedoch an keinen Caterer gebunden ist

Veranstalter können zwischen unterschiedlichen

Angeboten wählen.

Günstig mit der Bahn

nach Hanau

Der Congress Park Hanau bietet seit

April in Zusammenarbeit mit der Deutschen

Bahn eine günstige An- und Abreise

zu Veranstaltungen in der Stadt an.

Gäste des CPH können nun von jedem

DB-Bahnhof in Deutschland aus zu inter -

essanten Sonderkonditionen reisen: Das

Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn

kostet für die Hin- und Rückfahrt im Entfernungsbereich

bis 350 km 79 Euro für

die 2. Klasse und 139 Euro für die 1. Klasse;

wer von weiter her kommt, zahlt für die

Hin- und Rückfahrt mit einem Zweite-

Klasse-Ticket 139 Euro bzw. 219 Euro in

der 1. Klasse.

www.cph-hanau.de

11


INFOBÖRSE LOCATIONS

❚ Achten Sie auf den Butler …

Mit einem interessanten Service wartet

die Congress Allianz, der Zusammenschluss

von zehn deutschen Veranstaltungszentren

aus überwiegend mittleren

Großstädten, auf. Ihr „Congress Butler“

ist ein effektives Marketingtool, das

kurze Informationswege und Service aus

einer Hand gewährleistet. Wichtig gerade

beim Standortwechsel von Veranstaltungen,

so dass Planer in der neuen Location

nicht wieder von vorn anfangen müssen

– die eventspezifischen Details ziehen

nämlich einfach mit um. So etwa beim

Deutschen Ärztetag, der 2007 in Münster

und 2009 in Mainz war und als nächstes

in Hannover stattfindet. Ein weiterer Vor-

Im mittlerweile sechsten Betriebsjahr

hat der 2004 neu eröffnete und von der

Reed Exhibitions Messe Wien geführte

Messeplatz einen Rekord der besonderen

Art zu verzeichnen. Das Messe Wien Exhibition

& Congress Center war Veranstaltungsort

von neun internationalen

Großkongressen mit insgesamt mehr als

60.000 Teilnehmern, wobei die themati-

12

teil ist die Sortimentsvielfalt – auf Anfragen

gibt es im Idealfall zehn passende

Angebote. Aber nicht nur das fest installierte

Austauschprogramm zwischen

den Mitgliedshäusern, die übrigens zum

größten Teil auch Gründungsmitglieder

(seit 2003) sind, spricht für die Congress

Allianz, auch sonst ist die Initiative eine

sehr vitale.

In diesem Jahr gibt es eine Fortsetzung

der erfolgreichen Road-Show in Deutschland

(Termine: 22.11. Stuttgart, 23.11.

Frankfurt, 24.11. Hamburg) und ebenfalls

noch für 2010 geplant ist ein spezielles

Gütesiegel von neutraler Seite. Denn die

Congress Allianz will exklusiv für ihre

❚ Messe Wien meldet Rekord

bei internationalen Großkongressen

sche Bandbreite von medizinischen Kongressen

über den Weltkongress für den

öffentlichen Nahverkehr bis hin zu aktuellen

Fragen der Medienwirtschaft

reichte. Mit rund 200.000 Nächtigungen

trug das Kongressgeschäft der Reed

Messe Wien erheblich zur Tourismusbilanz

2009 der österreichischen Bundeshauptstadt

bei. „Die Messe Wien Neu

Kunden und Mitglieder bleiben – Letztere

sollen immer zehn sein. Aktuell gehören

dazu Eurogress Aachen, das Graf-Zeppelin-Haus

Friedrichshafen, das Kongress

Palais Kassel, die Halle Münsterland, die

Stadthalle Rostock, Ruhrcongress Bochum,

das Han nover Congress Centrum,

das Congress Centrum Mainz, das Congresscentrum

Pforzheim sowie die Neue

Weimarhalle. Den Vorsitz in diesem Jahr

hat das CCM Mainz. Wer sich über einzelne

Mitglieder oder die Organisation

insgesamt orientieren möchte, hat auf

der kommenden IMEX in Frankfurt die

komfortable Gelegenheit dazu.

www.congressallianz.de

hat den Messe- und Kongressstandort

Wien in der Tagungsindustrie nochmals

stark aufgewertet. Denn nur hier können

in Österreich Großveranstaltungen aus

Kongress und begleitender Fachausstellung

mit bis zu 30.000 Teilnehmern

durchgeführt werden“, meint Direktor

Johann Jungreithmair.


Seit der Schließung des Flughafens Tempelhof

im Oktober 2009 ist Hangar 2 eine

der meistgebuchten Locations in Berlin

geworden. Veranstaltungen wie das inter -

nationale Reit- und Springturnier „Hauptstadt-Turnier“

wurden etabliert und das

weltgrößte Festival der Musik-Feuerwerke,

die PYROmusikale mit rund 60.000 Besuchern,

fand ebenfalls hier statt. Die dafür

benötigten Freiflächen wie auch die weiteren

6 Hangars sowie die Abflughalle

stehen seit Einstellung des Flugbetriebs

für Eventzwecke zur Verfügung, was die

Betreiber zu einem neuen Unternehmensauftritt

ver anlasst hat.

Unter dem Namen „Eventcenter Flughafen

Tempelhof“ – kurz: ECFT – soll künftig

die Vielfalt an Eventmöglichkeiten am

Standort vermarktet werden. „Im Rahmen

der bevorstehenden Neuerungen wurde

im Dezember 2009 sowohl im Hangar als

auch im Außenbereich viel umgebaut, so

dass für Messekunden nun insgesamt

2.200 qm Ausstellungsfläche zur Verfü-

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TAGUNGSZENTRUM

BURGUNDERSAAL — 93 m 2

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FREIE

AUSWAHL *

gung stehen. Hinzu kommen

neue Möglichkeiten

der Zufahrt über das Rollfeld

und die weitere Nutzbarmachung

des Außen -

areals für Events“, so Sales

Managerin Janka Altmann,

deren Team vom

Hangar 2 bestehen bleibt.

Ab sofort gibt es eine neue

Homepage: www.ecft.de.

Ergänzt wird das interessante

Angebot durch das

Berliner Cateringunternehmen

Optimahl, das

Hand in Hand mit ECFT arbeitet.

Kunden wie die Sanofi Aventis

Deutschland GmbH, die Deutsche Telekom

AG oder Schwarzkopf haben bereits

von der Zusammenarbeit profitiert:

„Möglichkeiten und Infrastruktur im

Hangar 2 sind uns bestens vertraut, dadurch

können wir Durchführbarkeiten

von Eventkonzepten prüfen und indivi-

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Ganz gleich, ob Sie ein klassisches Seminar im exklusiven

Kreis oder doch eine große Show für ein noch größeres

Publikum durchführen wollen, wir unterstützen Sie vom

einfachen Catering bis hin zum umfassenden Rahmenprogramm

inklusive Hotelreservierungen, Führungen durch

unsere historische Stadt, Weinproben und vielem anderen

mehr.

LOCATIONS INFOBÖRSE

❚ Hangar 2 heißt jetzt „Eventcenter Flughafen Tempelhof“

duell beraten“, so Mirko Mann, Geschäfts -

führer der Optimahl Catering GmbH. Der

„Haus und Hof“-Caterer vom ECFT wurde

1994 von Mirko Mann und Ulrich Schulze

gegründet und zeichnet heute mit 70 Mitarbeitern

für ca. 1.500 Veranstaltungen

jährlich und 200.000 Gäste verantwortlich.

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PORTRÄT LOCATIONS

❚ m:con mit viel Selbstbewusstsein

Die m:con mannheim:congress GmbH hat 2009 ihr erfolgreichstes Jahr überhaupt geschrieben.

Der Gesamtumsatz stieg von knapp 18 Mio. Euro (2008) auf rund 20 Mio. und somit um 11 Prozent.

In beiden Sparten des m:con Portfolios, d. h. Betreibung des Rosengartens und externe Kongress -

organisation, erhöhten sich die Umsätze zweistellig. Interessant sind diese Zahlen auch im Hinblick

auf den vor drei Jahren stattgefundenen großen Umbau.

Der Umsatz des Congress Centrum Rosengarten konnte von

12,8 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro (+1,1 Mio.) gesteigert werden.

Vergleicht man diese Zahlen mit denen vor dem Ausbau (Fertigstellung

Ende 2007), so zeigt sich die positive Entwicklung

noch klarer: 2006 betrug der Umsatz im Rosengarten 11,0 Mio.

Euro, 2007 lag er bei 11,9 Mio. Durch die Erweiterung legte vor

allem das Segment ‚2.000–3.000 Kongressteilnehmer‘ zu. Auch

das Geschäft mit Großkongressen entwickelte sich positiv: 2009

erwirtschaftete m:con mit 28 Kongressen 75 Prozent des Rosen -

garten-Gesamtumsatzes. Hier lagen die durchschnittlichen Teil-

nehmerzahlen bei 3.900 je Tagung; der durchschnittlich erzielte

Umsatz betrug respektable 470.000 Euro.

■ Full-Service-Strategie als Erfolgskatalysator

„Die Full-Service-Strategie, die m:con vor mehr als sechs Jahren

eingeführt hat, hat sich als richtig erwiesen“, lautet das Fazit

von Geschäftsführer Michel Maugé. m:con übernimmt für seine

Kunden auf Wunsch die gesamte Organisation der Veranstaltung,

von der Konzeption über Technik und Catering bis hin zur

Finanzierung. Wobei sich der Service gleich doppelt auszahlt:

Rund 200.000 Kongress- und Tagungsgäste frequentierten 2009

die 237 Kongresse im Rosengarten. Und: Das besondere Knowhow

kommt auch dem zweiten Unternehmensstandbein zugute,

dem externen Organisationsgeschäft, das m:con mit der

Ausrichtung wissenschaftlicher Tagungen in Deutschland und

im benachbarten Ausland erzielt – es legte von 4,5 Mio. Euro (2008)

auf satte 5,8 Mio. Euro (+1,3 Mio.) im vergangenen Jahr zu!

■ Hotellerie in der Pflicht

Wer Gutes tut, darf das auch sagen: „Die m:con kann stolz sein,

dass das Congress Centrum Rosengarten Mannheim aufgrund

der überdurchschnittlich guten Entwicklung 2009 zu einem der

umsatzstärksten Kongresszentren in Deutschland aufgestiegen

ist“, betont Maugé. Denn mit den genannten Umsatzzahlen

liegt der Rosengarten nach eigenen Angaben auf Platz 2 hinter

dem ICC Berlin (20,0 Mio. Euro in 2008), mit erheblichem Vorsprung

etwa gegenüber dem CCH Hamburg (9 Mio. Euro) und

dem ICS in Stuttgart (4,1 Mio. Euro).

Vom prosperierenden Kongressgeschäft profitiert naturgemäß

die heimische Tagungs hotellerie: 146.000 Übernachtungen mit

über 15 Mio. Euro Umsatz haben die m:con-Aktivitäten den

Mannheimer Hotels im vergangenen Jahr gebracht, was einem

Anteil von 22 Prozent an den insgesamt städtisch registrierten

660.000 Hotelübernachtungen entspricht.

Um in der Erfolgsspur zu bleiben, fordert Maugé eine noch intensivere

Akquisition von Kongressen und Events und dazu vor

allem ein stärkeres finanzielles Engagement seitens des lokalen

Tourismusgewerbes: „Es ist zu hoffen, dass in Zukunft vor

allem das Hotelgewerbe die Marketingmaßnahmen der Stadt,

des Stadtmarketings und der m:con mit einem deutlich höheren

Betrag als derzeit ,nahe null‘ mitträgt. Ich erwarte seitens der

Hotellerie keine Kaufmannstränen, sondern aktives Anpacken.“

m:con / Fotos li.o. und re. © Sven Bratulic, li.u. © Eduardo Perez


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DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

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Hundert Prozent

M.I.C.E. ...

… verspricht das Convention Bureau Karlsruhe & Region in seiner neuen

Kampagne und darf dabei zu Recht stolz auf die jüngsten Erfolge sein. Mit

dessen Gründung 2008 hat die Vermarktung der Destination einen deutlichen

Schub erfahren, spielt Karlsruhe doch längst in der höchsten Liga der deutschen

Veranstaltungsstandorte mit. „Das Convention Bureau fungiert als Service-

Schnittstelle zwischen potenziellen Kunden und Partnerbetrieben und ist erster

Ansprechpartner für alle, die in der TechnologieRegion Meetings, Kongresse

und Events planen“, resümiert Geschäftsführer Klaus Hoffmann, der zugleich

zusammen mit Britta Wirtz auch die Fäden bei der KMK (Karlsruher Messeund

Kongress-GmbH) zieht – der Oberinstanz des Convention Bureau. Letzteres

bietet von der Kontaktvermittlung bis zum individuellen Komplettangebot

alles kostenfrei aus einer Hand und ist dank guter Arbeit und viel persönlichem

Engagement von Pia Kumpmann und Roberto Alcaide inzwischen auf über

30 teilnehmende Partner angewachsen. Genauso präsentiert sich die gesamte

Region – unkompliziert, dynamisch und voller Ideen.


Das liegt auch daran, dass der Standort als solcher noch ein

ziemlich junger ist: Erst 1715 verlegte Markgraf Karl Wilhelm von

Baden- Durlach die Residenz ins neu gegründete „Carols Ruh“. Wobei

Schlossbau und Stadtgründung hier aufs engste miteinander ver -

woben sind, haben die Straßen doch ihren Ausgangspunkt im Turm

des Schlosses (!) – daher die typische Karlsruher Stadtarchitektur

und daher auch der Beiname „Fächerstadt“. Schon bald ging es

stetig aufwärts: 1825 eröffnet die Technische Hochschule den Lehrbetrieb,

1950/51 kommen der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht

nach Karlsruhe und 2003 wird die neue Messe

samt Multifunktionsarena eingeweiht – eine mutige Entscheidung

für ein neues Flaggschiff neben dem traditionellen Kongresszentrum

auf dem innerstädtischen Festplatzgelände. 2009 schließlich wird

das „Karlsruher Institut für Technologie“ als Zusammenschluss

von Universität Karlsruhe und Forschungszentrum aus der Taufe

gehoben – es genießt in den Fächern Physik, Maschinenbau,

Informatik und Elektrotechnik hohes Ansehen!

,Köpfe’ hat Karlsruhe schon immer angezogen – und die haben

sich hier offenbar wohlgefühlt und also niedergelassen. Die „Großstadt

im Grünen“ – dank über 800 (!) ha Parks und Gartenanlagen –

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

reüssiert gleichermaßen als Kulturmetropole, Technologieregion und

Wissenschaftszentrum. Ihre Wahrzeichen sind die Pyramide des

Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm auf dem Marktplatz sowie das

Schloss, das heute das badische Landesmuseum beherbergt. Als

IT-Region zählt Karlsruhe zu den führenden Innovationsstandorten

und ist Europas drittgrößter IT-Cluster. Hier begann übrigens auch

das nationale Online-Zeitalter: Am 3. August 1984 landete die erste

E-Mail in Deutschland auf dem Karlsruher Server von Professor

Michael Rotert, damals Technischer Leiter der Informatikrechner -

abteilung an der Universität Karlsruhe (TH). Sogar die Uhrzeit ist

belegt, nämlich exakt um 10.14 Uhr … Da wundert es eigentlich

kaum mehr, dass die Karlsruher Uni eine der drei bundesweit ersten

Hochschulen war, die im Zuge der Exzellenzinitiative den Titel

„Elite-Universität“ verliehen bekam.

Und Karlsruhe bastelt weiter an Clustern und Netzwerken, sei es in

den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Automotive,

Energie oder Nanotechnologie. Über das Thema Technologie

Region wird später noch speziell zu reden sein, nur eines vorweg – sie

markiert inzwischen eine der führenden Forschungs-, Entwicklungsund

Innovationslandschaften in Deutschland und Europa.

17


DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

18

So kommen

Sie hierher!

Auto

direkter Anschluss an die Autobahnen

A5 und A8.

Bahn

Karlsruhe ist ICE- und TGV-Haltepunkt.

Flugzeug

Flughafen Frankfurt (60–90 Minuten),

Baden Airpark (30–40 Minuten),

Flughafen Stuttgart (45–60 Minuten).

Was indes Stadt und Umland so attraktiv macht

– nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch

für die restlichen knapp 300.000 Karlsruher –

sind die facettenreichen Ausgleichs- und Entspannungsmöglichkeiten.

Es ist eigentlich immer

was los und für jede(n) was dabei: Kennen

sollte man die renommierte Kunstmesse

„art Karlsruhe“, die sich inzwischen zu einer der

namhaftesten ihrer Zunft entwickelt hat,

DAS FEST als eine der größten Open-Air-Veranstaltungen

im gesamten Land und natürlich

das Zentrum für Kunst und Medientechnologie

(Bild o. li.; www.zkm.de), feste Größe in der

internationalen Kulturszene: In einem denkmalgeschützten

Fabrikgebäude ist Europas

größte Produk tionsstätte für Medienkunst

zusammen mit dem weltweit ersten Medien -

museum untergebracht!

Karlsruhe wäre nicht Karlsruhe, hätte es

nicht eine besonders intelligente Verkehrs -

lösung zustande gebracht. Weltweit sogar

einmalig ist das hiesige Nahverkehrsmodell,

bei dem eine Stadtbahn auf Straßenbahn- und

Eisenbahngleisen fahren kann – dank der

engen Taktung des Karlsruher Verkehrsverbundes

KVV wartet man nie länger als ein paar

Minuten auf seinen nächsten Anschluss. Apropos:

Verbunden sind Stadt und Region auch

mit der restlichen Welt in bemerkenswerter

Weise. Der berühmte Train à Grande Vitesse

(TGV) fährt einmal täglich von Paris aus über

Straßburg, Karlsruhe und Stuttgart bis nach

München, drei weitere Verbindungen haben

Stuttgart als Endhaltestelle.

Fazit: Eine prosperierende, aufstrebende

Destination mit viel Potenzial, deren genauere

Betrachtung deshalb besonders lohnt. Auf den

nächsten Seiten möchten wir Ihnen dazu einen

aktuellen Planerüberblick liefern – für alle

weitergehenden organisatorischen und logistischen

Veranstaltungsbelange gibt es, wie

gesagt, seit zwei Jahren das Convention Bureau

Karlsruhe & Region als spezialisierte Anlaufstelle.

Falls Sie konkrete Fragen haben oder ein -

fach „nur“ mal reinklicken möchten:

www.conventionbureau-karlsruhe.de


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DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

20

Ausgewählte

Dienstleister in der

Region Karlsruhe

Lichtdesign und Technik:

www.hellbegeistert.de

Präsentations- und Datensysteme:

www.avdata.de

Mietmöbel: www.blowout.de

Veranstaltungstechnik:

www.crystal-sound.info

Übersetzungen:

www.bbklanguages.com

Messe: www.hinte-messe.de

www.messebau-gleich.de

Incentives: www.bitou.eu

■ Auf diesen Service können Sie

1

sich verlassen!

tungsspektrum bis zur Full-Service- Betreuung

von Großevents reicht! Und dass man bereits

Als Partner des Convention Bureau

Karlsruhe bietet die renommierte Stockheim-

Gruppe die gesamte Bandbreite des Veranstaltungs-Caterings

– von der Konferenz- und

Pausenbewirtung über Food Corner mit indi -

viduellen Variationsmöglichkeiten und Frontcooking

sowie Stehempfängen mit Fingerfood

und Flying Buffets bis hin zu Sternemenüs für

Galaabende. Just-in-time-Bedienung und Bankettgeschäft

sind an diversen Standorten wie

Kongresszentrum, Konzerthaus und Messe

möglich. Zudem stehen weitere Event- Loca -

tions – etwa das Schloss Karlsruhe, der Bota -

nische Garten, das Südwerk, die Karlsruher

Stadtbahn, der Rheinhafen und die Karlsburg

Durlach zur Verfügung. Wobei das Dienstleis-

■ Es gibt auch noch den „anderen“

Karlsruher Standortfaktor...

… und der hat ebenfalls hochgradig

mit Service zu tun. Im westlichen Baden-Württemberg

ist man bekanntlich nur durch den

Rhein von Frankreich getrennt und dies mag

ein Grund für das erstaunlich hohe Gastronomieangebot

in der Region sein. Hier sollten Sie

gerne ein wenig länger verweilen:

Hinter unscheinbarer Fassade in der Akademiestraße

verbirgt sich mit der Oberländer

Weinstube eines der besten Karlsruher Restaurants

(50 Plätze) mit feiner Küche, lauschiger

Terrasse und einem der bestsortierten Wein -

keller Deutschlands! (www.oberlaenderweinstube.de)

(Weiter-)Bildungstipp

Karlshochschule

Eine ebenfalls hervorragende Weinkarte mit

korrespondierenden badischen Spezialitäten

bietet Klenerts Restaurant auf dem Durlacher

Turmberg (bis 50 Pers., www.klenerts.de).—

Und schließlich: Das Hotel und Restaurant

Zum Ochsen wurde bereits im 17. Jh. erwähnt,

dafür allerdings auch von den Truppen des

Sonnenkönigs verwüstet. Dreihundert Jahre

später kam wieder ein Franzose, diesmal

jedoch in friedlicher Mission: Sie brachte dem

Karlsruher Stadtteil Durlach ein internationales

Aushängeschild mit bester badischer und

französischer Küche und Spitzenweinen

(60 Plätze, www.ochsen-durlach.de).

Karlsruhe gehört zu den wenigen deutschen Städten, in denen man das

Thema Messe und Event von der Pike auf studieren kann. Der Bachelorstudiengang

„Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ an der Karlshochschule

International University geht auf alle Bereiche der Veranstaltungsbranche ein,

durch Kooperationen mit der Wirtschaft werden Theorie und Praxis integriert.

So untersuchten Studenten der Karlshochschule im Auftrag der Tourismus-

Marketing Baden-Württemberg (TMBW), wie der neu gestaltete Messeauftritt

des südwestdeutschen Bundeslands auf der ITB in Berlin ankam. Neben dem

Studienbetrieb hat sich die Karlshochschule auch die wissenschaftliche Weiterbildung

zur Aufgabe gemacht. Zu den Kernkompetenzen gehören neben

Messe-, Kongress- und Eventmanagement u.a. Marketing, Tourismus, Kultur,

BWL, Management und Kommunikation. (www.karlshochschule.de)

zweimal als Caterer des Jahres ausgezeichnet

wurde, spricht ebenfalls für Stockheim und

die Gruppe.

Ein empfehlenswerter Agenturpartner ist

u-motions, die seit 20 Jahren im Eventgeschäft

national und international tätig sind. Der Bereich

„Event-Services“ bietet Dekoration, Technik

und Equipment und vermittelt Künstler. Inter -

essant: Mit der Ausrichtung „neuro events“ will

u-motions die Erfahrungen aus der Eventplanung

mit wissenschaftlichen Erkenntnissen der

Hirnforschung (!) kombinieren und in konkreten

Jobs umsetzen. (www.u-motions.de)

Weitere Restaurant -

empfehlungen

Aposto: www.casa-aposto.de

Cantina Majolika:

www.cantinamajolika.de

Dudelsack:

www.restaurant-dudelsack.de

Fleur de Sel:

www.fleur-de-sel-restaurant.de

Nagels Kranz:

www.nagels-kranz.de

ViVA, vegetarisch:

www.viva-restaurant.de


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DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ Very special: Originelle Locations in und um Karlsruhe

Fangen wir an mit dem Bürgerzentrum

Südwerk – das denkmalgeschützte Sandsteingebäude

in der Südoststadt war früher die

Kantine des Bundesbahn-Ausbesserungswerks.

Heute bietet der 700 qm große Saal – je nach

Format – 600 Sitz- oder 1.500 Stehplätze, eine

Profiküche, fest installierte Veranstaltungs -

technik, komplettes Tagungsequipment sowie

eine 96 qm große Bühne. Der Raum lässt sich

auch in drei kleinere Einheiten à 240 qm unterteilen.

(www.suedwerk-karlsruhe.de)

Ein Industriedenkmal für besondere Anläs se

ist die Palazzo Halle (Bilder oben), in der früher

Maschinen hergestellt wurden. Drei Räumlichkeiten

stehen zur Verfügung: Die imposante,

1899 erbaute Fabrikhalle mit freitragender

Eisenkonstruktion, ein Loft mit Bar sowie

der Gewölbekeller. Eigenes Gourmet-Catering,

charmanter Service und eine phantasievolle

Dekoration in Verbindung mit außergewöhnlicher

Lichttechnik tragen hier zum Veranstal-

Majolika

22

tungserlebnis bei. Vor dreizehn Jahren mietete

sich „Projekt Eins“ in das 450 qm große Areal

als Hausherr ein; individuelle Organisation

nach Absprache ist hier ein weiteres planerisches

Plus. (www.projekteins.de)

Mit viel Liebe zum Detail wurde vor einigen

Jahren die ehemalige Gipserei der staatlichen

Majolika zur Cantina Majolika um gestaltet. In

den Bereichen Bar (50 Pers.), Restaurant (65),

Terrasse (70) und Innenhof (3.000) lassen sich

ganz unterschiedliche Formate durchführen.

Besonderes Highlight ist das ehemalige Atelier

des „Malerfürsten“ Markus Lüpertz, das sich im

Hauptgebäude direkt über der Manufaktur befindet.

Der Raum bietet in Bankettausstattung

100 Plätze, bei Reihenbestuhlung sogar 180.

(www.cantinamajolika.de)

Einen Fokus verdient auch das Kulturzentrum

Tollhaus in Karlsruhe, das mit diversen

Konzerten, Kabarett und Festivals einen Mittelpunkt

des kulturellen Lebens bildet. Hier ist

Platz für 100 bis 450 Gäste, eine große halbrunde

Theke ermöglicht schnelle Bedienung in

den Pausen und viel Raum für gemütliches

Come-together. Der Veranstaltungssaal

(450 Pers.) bietet dank seiner nahezu runden

Form besondere Bühnennähe. Ein neuer Saal

mit Bühne und 750 Sitzplätzen wird gerade

angebaut und soll bereits im Sommer eröffnen.

(www.tollhaus.de)

Zehn Autominuten von der Karlsruher City

entfernt, sollte die Badnerlandhalle Neureut

nicht übersehen werden, die als Tagungs- und

Kongresszentrum für Veranstaltungen bis

1.400 Teilnehmer genutzt werden kann. Das

angeschlossene Restaurant bietet 120 Sitzplätze

und eine Küchenkapazität für bis zu

1.000 Gäste bei Saalbewirtschaftung.

(www.badnerlandhalle.de)

Zu den ältesten noch aktiven Unternehmen

in Karlsruhe gehört die 1798 gegründete

Hoepfnerbrauerei. Gebraut wird bis heute in der

vor über hundert Jahren erbauten Hoepfner

Burg in der Karlsruher Oststadt. Den Schalander,

die ehemalige Kantine der Brauer, kann

man mieten. (www.hoepfner.de)

Sogar der Rhein kann veranstaltungstechnisch

„genutzt“ werden – das Fahrgastschiff MS

Karlsruhe (www.fahrgastschiff-karlsruhe.de)

verkehrt zwischen Speyer und Straßburg,

ist ebenfalls mietbar und befördert bis

zu 600 Personen.

Good to know...

Die in der Touristinformation am

Bahnhofplatz oder in der Stadtinformation

am Marktplatz erhältliche Welcome

Card Karlsruhe ist die bequemste Art,

Karlsruhe kennen zu lernen. Sie ermöglicht

freie Fahrt mit den Bussen und Bahnen

im gesamten Stadtgebiet und zudem

noch in Ettlingen. Man profitiert von

zahlreichen Ermäßigungen z. B. bei Stadtführungen,

Museen und Freizeit einrichtungen,

Theatern, Schiffstouren, Erlebnisund

Thermalbädern, dem Fahrradverleih

und Gutscheinen für Karlsruher Restaurants.

Die WelcomeCard ist 24,

48 oder 72 Stunden gültig. Auch nach

Karlsruhe selbst kommt man preiswert –

mit dem Happy-Rail-Ticket der Deutschen

Bahn, erhältlich unter: www.kmkg.de


■ „Motto ist: HighTech meets Lebensart“

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

Britta Wirtz (38) ist Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH.

Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin kennt das Veranstaltungsgeschäft von Grund auf.

Nach ihrem Berufseinstieg bei Blenheim International Deutschland, später übernommen durch Miller

Freeman Europe und 1999 durch Reed Exhibitions, managte sie die Projekte Moderner Staat und

Aluminium, war maßgeblich an der Übernahme der SHOWTECH Berlin sowie der Markteinführung

der Composites Europe beteiligt und erhielt für ihre Leistungen die höchste Mitarbeiterauszeichnung,

den Chairman’s Award. Seit Anfang 2009 steht sie der KMK vor.

C.I.: Frau Wirtz, wo sehen Sie die wichtigsten

Stärken der KMK, d.h. Alleinstellungsmerkmale

im Wettbewerb?

B.W.: Die Karlsruher Messe- und Kongress-

Gesellschaft hat das im Logo – „Ideen verbinden“

und „Alles. Außergewöhnlich.“ Ich

glaube, das zeigt schon ein bisschen die Bandbreite

unserer Tätigkeit. Wir sind als Messeund

Kongress-Gesellschaft darüber hinaus

auch für den Tourismus und das Convention

Bureau der Region zuständig. Wir verfügen

über mannigfaltige Fazilitäten sowohl im

Stadtinneren als auch am Stadtrand mit dem

modernen Messegelände – insofern in dieser

Zusammensetzung sicherlich einzigartig.

C.I.: Welche Vorteile haben Veranstaltungsund

Tagungsplaner konkret davon?

B.W.: Dass wir für die verschiedensten

Veranstaltungsformate auch ideale Locations

zur Verfügung stellen können. Zum Beispiel

direkt am wunderschönen Stadtgarten gelegene

Fazilitäten im Kongressbereich – von

„Technik up to date“ über stilechte 50er-Jahreund

moderne Industriearchitektur bis hin

zum klassizistischen Ambiente innerhalb des

Konzerthauses. Da haben Veranstaltungs-

und Tagungsplaner fast die „Qual der Wahl...“

C.I.: Wie sehen Sie den Standort Karlsruhe

generell im Vergleich der Destinationen auf -

gestellt?

Feiern wie ein König!

Feiern und Tagen

in königlichem

Ambiente

Ob Konferenz oder Konzert, festliches Bankett oder rauschende Hochzeitsfeier. Die Schlösser in Bruchsal und Rastatt, sowie

der Botanische Garten in Karlsruhe schaffen mit ihrer einzigartigen Atmosphäre einen glanzvolle Rahmen für Ihre Events.

Weitere Informationen: Tina Rausch, Telefon (07521) 74-2736 oder unter www.schloesser-und-gaerten.de

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DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

B.W.: Karlsruhe hat sich in der letzten Zeit

als Herz der TechnologieRegion mit dem

Motto: „HighTech meets Lebensart“ einen

besonderen Ruf geschaffen. Ich denke, die

Faszination hier ist wirklich Hightech ‚zum

Anfassen’ kombiniert mit der Badischen

Genießerkultur.

C.I.: Kritiker haben zuletzt im Internet die

Geschäftsfähigkeit der KMK kritisch kommentiert

– wohl vor allem im Hinblick auf das

Veranstaltungsportfolio. Was entgegnen Sie

darauf?

B.W.: Wir haben das erfolgreichste Messejahr

aller Zeiten hingelegt im ersten Quartal –

eine Viertelmillion Besucher war in unseren

Hallen zu Gast bei insgesamt 13 Messen. Das

ist ein ganz tolles Ergebnis für unser Haus.

Insgesamt haben wir Jahr für Jahr 400 Veranstaltungen,

von der Produktpräsentation bis

zur internationalen Fachmesse: Wir haben unser

Portfolio extrem ausgebaut und sind auch

mit dem Convention Bureau neue Wege gegangen.

Insofern spreche ich gerne mit unseren

Kritikern und überzeuge sie vom Gegenteil.

C.I.: Wie ist die Gesellschaft derzeit auf -

gestellt und mit welchen Konzepten und Maßnahmen

wollen Sie in Zukunft punkten?

B.W.: Wir haben unser Geschäft in vier

Tätigkeitsfelder untergliedert, das ist neu im

Hause. Im Geschäftsfeld Karlsruhe Messe wird

es natürlich darum gehen, zukunftsorientierte

Fachmesse- mit Publikumsthemen zu mischen,

sowohl im Eigen- als auch im Gastgeschäft.

Im Geschäftsfeld Karlsruhe Kongress geht es

im Wesentlichen darum, die Stärken der Wirtschafts-

wie auch Wissenschaftsregion zum

Zuge kommen zu lassen. Hier werden wir in

Kürze einen Rahmenvertrag mit dem Karlsruhe

24

Institut of Technology, einer der europäisch

führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen,

unterzeichnen. Das ist ein klarer

Baustein für die Zukunft, auch für unseren

Standort Festplatz. Der dritte Bereich ist Karlsruhe

Event mit tollen Veranstaltungen – denken

Sie an den Radio-Regenbogen-Award, der

Karlsruhe einmal im Jahr zum Promi-Magneten

werden lässt. Außerdem gehen wir ganz klar

auf den Bereich Geschäftsreise- aber auch

Kultur-Tourismus.

C.I.: Zum Thema Veranstaltungen: Planen

Sie in absehbarer Zeit nennenswerte Zukäufe

bzw. Eigenentwicklungen?

B.W.: Natürlich scannen wir den Markt. Und

schauen, ob es interessante Veranstaltungen

in unserem Portfolio zu ergänzen gibt. Darüber

kann ich natürlich aus bekannten Gründen

keine Angaben geben, aber auch der Bereich

Eigenentwicklung oder Kooperationsveranstaltung

steht bei uns immer hoch im Kurs und

wird es auch weiterhin tun.

C.I.: In welchem Wirtschaftsbereich könnte

was passen ...?

B.W.: Wir schauen immer, dass wir regional

affine Themenbereiche nach vorne bringen.

Das sind für uns insbesondere die im Bereich

der Technologie oder die wir über unser

Forschungszentrum abbilden können und wo

wir entsprechende Player aus der Wirtschaft

haben.

C.I.: Inwieweit profitieren Sie von der

Positionierung als Technologieregion?

B.W.: Karlsruhe ist in den letzten Jahren in

verschiedenen Wirtschaftsrankings extrem

positiv aufgefallen und als eine der Zukunfts -

regionen Deutschlands bezeichnet worden.

Denken sie beispielsweise an das hochkarätige

IT-Cluster, das wir hier haben!

C.I.: Können Sie ein Beispiel nennen für

Synergieeffekte durch die Arbeit des neuen

Convention Bureaus?

B.W.: Das Convention Bureau ist eines unserer

vielen Gesichter nach außen, vertreten

auf allen wichtigen Tagungs- und Fachmessen,

und bringt immer wieder interessante Anfragen

für unser Haus mit. Ab einer Personenzahl

der Größenordnung 300 spielt das Convention

Bureau, das ja auch von unserem Hause maßgeblich

mitge tragen wird, immer eine ganz

besondere Rolle.

C.I.: Bitte vervollständigen Sie den Satz:

„Man sollte seine nächste Veranstaltung in

Karlsruhe planen, weil …“

B.W.: ... wir perfekte Locations haben,

perfekt angebunden, und unglaublich nette

und kompetente Projektteams.

C.I.: Wo möchten Sie die KMK in fünf Jahren

sehen?

B.W.: Die KMK wird sich mit Sicherheit in

fünf Jahren weiter dem Wettbewerb gestellt,

weiter in ihre Fazilitäten investiert und ihr Programm

im Eigen- und Gastbereich noch weiter

ausgebreitet haben. Sie wird sicherlich Gast -

geber hochspannender Veranstaltungen sein –

insbesondere in 5 Jahren feiern wir den

300-jährigen Stadtgeburtstag Karlsruhes und

2015 wird gerade in diesem Licht glänzen!

C.I.: Frau Wirtz, wir bedanken uns für

das Gespräch.

Convention Bureau Karlsruhe & Region – Ihre Ansprechpartner:

Pia Kumpmann · Projektleiterin

Tel. +49 (0) 721 3720 - 2500 | Fax +49 (0) 721 3720 - 5394

pia.kumpmann@conventionbureau-karlsruhe.de

Roberto Alcaide · Projektleiter

Tel. +49 (0) 721 3720 - 2501 | Fax +49 (0) 721 3720 - 5394

roberto.alcaide@conventionbureau-karlsruhe.de


■ Tipp: Karlsruhe mal ganz anders erkunden

Recht witzig ist das immer stärker aufkommende Geocaching

als Hightech-Variante der klassischen Schnitzeljagd, das per GPS-

Empfänger zu den schönsten Punkten der Stadt führt. Nach einer ca.

15-minütigen Einweisung starten die Teilnehmer zu ihren breit

gefächerten Aufgaben, die einen guten Überblick über die Destination

verschaffen. Das beliebte Teamspiel modern interpretiert – warum nicht?

Mindestens genauso spannend ist die Erkundung der City per

SEGWAY, dem automatisch ausbalancierten Elektroroller. Dazu hat die

Firma City Seg ein passendes Angebot parat: Rundkurse durch Karlsruhe

für Gruppen bis 8 Personen, Dauer 2,5 Stunden inklusive Instruktion.

Start der Tour ist das TUI ReiseCenter am Siemens Industriepark – von

dort geht es über die Staatliche Majolika Manufaktur durch den Schlossgarten

zum Festplatz mit Kongresszentrum und Zoologischem Garten

und zurück. Auch individuelle Routen sind dem Vernehmen nach

möglich. (www.city-seg.de)

Wenn man schon mal dran vorbeifährt: Empfehlenswert wäre die

Kombination mit einem Besuch in der sehenswerten Majolika Manu -

faktur, die im übrigen auch so manche Phantasie für schöne Souvenirs

oder Mitbringsel birgt … Vor allem besteht hier aber die Möglichkeit,

unter fachlicher Anleitung selbst auf den Spuren der Künstler zu wandeln

und sich im Gestalten und Malen zu versuchen.

(www.majolika-karlsruhe.com)

Und auch das ist ein standorttypischer Vorschlag und bestimmt inter -

essanter als „normale“ Betriebsbesichtigungen: Der Verkehrsverbund

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KVV hat bekanntlich ein weltweit beachtetes Modell des öffentlichen

Nahverkehrs entwickelt, bei dem man – zumindest innerstädtisch – auf

den PKW guten Gewissens verzichten kann. Wie Straßenbahnwagen auf

Eisenbahngleisen mit zwei verschiedenen Stromsystemen und Betriebsordnungen

so effektiv rollen können, erfahren bis zu 30 Teilnehmer in

einem aufschlussreichen Vortrag inklusive Führung durch die Betriebsleitstelle

(ca. 2 Stunden).

Von der Planung über modernstes Equipment bis zur eingehenden Beratung –

profitieren Sie von unseren langjährigen Erfahrungen. Für Ihren Geschäftstermin

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■ Mit dem Bambi auf Gipfel-Tour…

Bild: res-ebert

Persönliche Erinnerungen, auch

die eines Unternehmens, sind immer gepaart

mit einer Portion Nostalgie. Anders, wenn

der aktuelle Auftritt der Vergangenheit einen

bewegenden Schritt voraus ist. „Ihr Auftritt

entscheidet!“: Mit dieser Botschaft ging das

Karlsruher Unternehmen RES-EBERT ® vor

über 50 Jahren und mit einem außergewöhn -

lichen Gestaltungsauftrag auf „Erfolgs-Tour“ –

der Ausstattung der ersten öffentlichen

Bambi-Verleihungen. Was 1957 unter der Firmengründerin,

der Bühnengestalterin Therese

Ebert, in Karlsruhe mit einem ausdrucksstarken,

grafisch wie technisch präzisen Gesamt -

gestaltungs konzept begann, legte den Grundstein

des heute nicht nur bundesweit viel

beachteten Alleinstellungsmerkmals des Un ter-

26

nehmens: dem RES-EBERT ® - Auftrittsdesign.

Von einer Erfolgstour zu sprechen, auch

dies beruht im Falle RES-EBERT ® weniger auf

nostalgischer Reflexion als vielmehr auf einer

objektiven Wahrnehmung all derer, die das

Unternehmen seit vielen Jahre beobachten,

begleiten und in Anspruch nehmen. Der Ruf

der RES-EBERT ® -Truppe gleicht dem einer

Popgruppe auf Tournee: Man kennt das Team,

seine Einsätze, seine Perfektion, seine unverwechselbare

gestalterische Handschrift. Eine

Wander-Truppe, sollte man manchmal meinen,

denn RES-EBERT ® ist nicht nur mit zwei Service-

und Produktions-Centern am Firmenstandort

Karlsruhe anzutreffen, sondern mit kompletter

mobiler Werkstatt – einschließlich EDV,

Folienplotter und Digital-Großdrucker – überall

Bild: res-ebert Bild: Bundesregierung/Bergmann

dort, wo große Auftritte geplant und realisiert

werden: bei den Telekom-Hauptversammlungen

in der Köln-Arena ebenso wie beim Gewerkschaftskongress

der Industriegewerkschaft

Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) 2009

in Hannover oder den Electronic Arts 2010

in Barcelona!

Ein „Hintergrund“ der Weltpolitik …

RES-EBERT ® entwirft und gestaltet seit über

50 Jahren maßgeschneiderte Präsentationskonzepte

für öffentliche Auftritte. Ob Ausstattungs-

und Interior-Design für internationale

politische Medienereignisse, flexibel einsetzbare

Messearchitektur, räumeübergreifendes

Kongressdesign, Showroomkonzepte oder

medientaugliche Hintergrund- und Bühnen -

gestaltung: Innovatives, aufmerksamkeits -

starkes Auftrittsdesign ist das Markenzeichen

des Traditionsunternehmens. Mit dem „Bambi

zum G8-Gipfel“ ließe sich die RES-EBERT ® -Story

ebenfalls überschreiben, denn mit der Aus -

stattung politisch hochkarätiger Ereignisse

hat sich RES-EBERT ® unter Federführung

von Unternehmenschefin Sabine Abrolat in

den vergangenen Jahren einen weiteren

guten Namen gemacht.

Voran mit dem NATO-Gipfel 2009 in Baden-

Baden/Kehl/Straßburg, dem G8-Gipfel in

Heiligendamm, der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

2007 oder dem NATO-Gipfel 2005

in Berlin hat das Unternehmen seit Mitte der

90er Jahre eine beachtliche Zahl von Hintergründen

für die Bühnen der Weltpolitik mitgestaltet

und damit nicht nur das Auswärtige

Amt oder das Presse- und Informationsamt der

Bundesregierung, sondern auch die Europä -

ische Union überzeugt. Alles unter dem Motto:

„Kein Gipfel zu steil, kein Aufbau zu kom -

pliziert, keine Gestaltung zu vielschichtig.“


■ Von S bis XXL – die KMK

hat immer den passenden Raum

Für (ganz)

große Anlässe

bietet das Messe -

gelände an der verkehrsgünstigenStadtrand-Peripherie

drei

moderne Hallen sowie

die benachbarte

dm-arena mit ins -

gesamt 52.000 qm

sowie zusätzliche

10.000 qm Frei -

fläche. Viel Platz für

denkwürdige Celebrations also. Aber auch mitten in der Stadt, unweit

vom Hauptbahnhof, gibt es genügend und vor allem unterschiedliche

Fazilitäten. Das Karlsruher Kongresszentrum teilt sich auf mehrere Einzel-

Locations auf und ist mit 28 Räumen, zusammen 13.000 Sitzplätzen,

seinerseits 20.000 qm Ausstellungsfläche sowie großzügigen 1.000 PKW-

Stellplätzen in der Tiefgarage direkt unterm Festplatz eine der größten

diesbezüglichen Veranstaltungsstandorte in Deutschland.

Besondere Erwähnung verdient das stilvolle Konzerthaus, wobei der

klassizistische Bau nicht nur durch sein prächtiges Ambiente gefällt,

sondern auch durch variable Bespielungsmöglichkeiten. Der modern gestaltete

„Große Saal“ wird gerne für Theateraufführungen und Konzerte

gebucht (bis 1.000 Personen in Reihenbestuhlung); Kleiner Saal und drei

Seminarräume runden das Gesamtangebot des historischen Hauses ab.

Spezielle Würdigung soll an dieser Stelle auch die Europahalle erfahren.

Sie besteht aus vier Hallenteilen (ges. 2.200 qm Nutzfläche) mit einer

Gesamtkapazität von 9.000 Plätzen, verfügt u.a. über 78 Pressearbeitsplätze

und acht schallisolierte Radiosprecherkabinen sowie großzügige

Foyerflächen. Dazu kommen die multifunktionale Wandelhalle (360 qm),

die teilbaren Karl-Benz-Säle (zusammen 260 qm) sowie der Karl-Wolf-Saal

(208 qm). Und noch ein Goody hat der Standort zu bieten:

Gleich neben dem Kongresszentrum beginnt der Stadtgarten samt

Zoo! Karlsruhes grüne Oase mitten im Zentrum erstreckt sich über

22 Hektar und bietet 800 Tiere mit 150 Arten aus der ganzen Welt –

die Stars hier sind die Eisbären … (www.karlsruhe.de/zoo)

Fact Box

Messegelände

■ drei Hallen & dm-arena mit je 12.500 qm

■ 13 Konferenzsäle von 66–440 qm

Kongresszentrum

■ Stadthalle mit fünf Sälen (220–1.371 qm), Foyers und

Clubraum

■ Konzerthaus mit zwei Sälen (1.002/160 Personen) und Foyer

■ Europahalle (2.200 qm)

■ Gartenhalle mit zwei Hallen (2.247/2.653 qm) und Foyer

sowie Glasgang

■ Schwarzwaldhalle (2.575 qm)

■ Außengelände (10.000 qm)

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KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

Neues

aus der

Raumfabrik:

Ab 01.09.10

können Sie

bei uns:

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Hotel Der Blaue Reiter

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27


DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ „Wir gestalten Zukunft“

28

Die TechnologieRegion Karlsruhe umfasst mittlerweile die Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal,

Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Karlsruhe, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee sowie die Landkreise

Karlsruhe, Rastatt, Germersheim und Südliche Weinstraße, außerdem den Regionalverband Mittlerer

Oberrhein. Darüber hinaus pflegt man eine enge Beziehung zum Nordelsass. Im Jahr 1988 wurde eine

grenzüberschreitende Zusammenarbeit der drei Teilräume Palatinat (PA), Mittlerer Oberrhein (MI)

und Nord Alsace (NA) vereinbart; 2003 wurde daraus der Zweckverband REGIO PAMINA nach französischem

Recht. CI sprach mit dem Geschäftsführer der TechnologieRegion Jochen Ehlgötz.

C.I.: Herr Ehlgötz, worin manifestiert sich

das Thema TechnologieRegion besonders?

J.E.: Die TechnologieRegion Karlsruhe gehört

zur nationalen wie internationalen Spitze,

wenn es um Zukunftstechnologien geht. Ob

Informations- und Kommunikationstechnologie,

Automotive, Nanotechnologie oder Energie –

bei uns existieren enorme Potenziale. Der Zukunftsforscher

Matthias Horx bescheinigte unserer

Power-Region einer der „hoffnungsvollsten

Hightech-Cluster in Zentraleuropa“ zu sein.

Für das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut

zählen wir zu den Standorten mit den besten

Wachstumschancen in Deutschland. Und das

„fDi Magazin“ der Financial Times Group

London sah uns in der Studie „European Cities

& Regions of the Future“ jüngst unter den

Top Ten westeuropäischer Regionen.

C.I.: Wie kommt man zu solchen

Spitzenbewertungen?

J.E.: Natürlich nicht von ungefähr.

Bei uns ist mit dem „CyberForum“

eines der größten IT-Netzwerke

Deutschlands zu Hause: Es zählt

mittlerweile über 700 Mitglieder.

Bedeutende IT-Unternehmen haben

hier ihren Sitz – ich nenne nur 1&1

und web.de. Mit dem „Karls ruher

Institut für Technologie“, kurz KIT,

und weiteren Hochschuleinrichtungen

beherbergen wir führende

Forschungseinrichtungen – in

Deutschland, in Europa und weltweit.

Gerade dieser Tage wurde der

Grundstein für das Steinbuch Center

for Computing (SCC) gelegt, das

zu einem der wichtigsten Knoten im

weltweiten Grid Computing-Netz

werden wird.

Mit der Knowledge & Innovation

Community (KIC) „InnoEnergy“ beheimatet die

TechnologieRegion Karlsruhe am KIT zudem

eine von vier Säulen des Europäischen Instituts

für Technologie (EIT). Es gibt in Deutschland

keine energiefachliche oder energiepolitische

Entscheidung, die nicht in Karlsruhe maßgeblich

mitbestimmt wird! Darüber hinaus ist in

unserer Region mit dem „nanoValley.eu“ eines

der größten nanotechnologischen Cluster

Deutschlands beheimatet. Um es auf den

Punkt zu bringen: In der TechnologieRegion

Karlsruhe gestalten wir Zukunft.

C.I.: Noch weitere Vorzeigeadressen?

J.E.: Ich will nur wenige Namen heraus -

greifen. Das KIT habe ich ja bereits erwähnt.

Mit dem für Deutschland wegweisenden

Zusammenschluss des ehemaligen Forschungszentrums

Karlsruhe mit der Exzellenz- Univer -

sität ist ein internationales Schwergewicht in

der Wissenschaftslandschaft entstanden!

Dazu kommt das Zentrum für Kunst und Medientechnologie,

das zeitgenössische Kunst mit

technologischen Entwicklungen verbindet und

sich weltweiten Renommees als Ausstellungsund

Forschungsinstitution erfreut. Einmalig ist

auch die Hochschule für Gestaltung mit Professor

Peter Sloterdijk an der Spitze. Und nicht zu

vergessen die EnBW Energie Baden-Württemberg

AG, die als drittgrößter Energieversorger

Deutschlands ihren Sitz in Karlsruhe hat.

Unser IT-Standort wird darüber hinaus ganz

entscheidend von einem breit aufgestellten

Mittelstand geprägt, darunter Unternehmen

wie CAS, PTV, init AG, SEW und vielen anderen

mehr, die nicht selten weltweit Branchenführer

in ihren Bereichen sind.

C.I.: Was haben externe Investoren vom

Thema TechnologieRegion?

J.E.: Eine hervorragende Infrastruktur –

beim Verkehr, in der Forschung, beim Wissenstransfer,

im Bereich hochqualifizierter

Nachwuchskräfte, aber auch im Bereich Kultur,

Freizeit, Lebensart. Dazu ein attraktives

Flächenangebot, anerkannt dienstleistungs -

orientierte Wirtschaftsförderer – und natürlich

die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, die

sich mit ihrem Fullservice-Angebot, regional,

national und international eingeführten

Messe- und Kongressthemen sowie immer

wieder neu entwickelten Veranstaltungen zum

wichtigen Schaufenster für die Unternehmen

in der Region entwickelt hat.

C.I.: Wie ist die TechnologieRegion national/international

vernetzt und wie lauten die

weiteren Entwicklungspläne?

J.E.: Um es in Stichworte zu fassen: Zum

Ausbau der europäischen Hochgeschwindigkeits-Schienenverbindungen

hat Karlsruhe den

Vorsitz in der grenzüberschreitenden Initiative


„Magistrale für Europa“ (d.h. Schienenschnellverbindung

Paris—Budapest/Bratislava) und

CODE24 (COrridor DEvelopment der trans -

europäischen Verkehrstrasse 24 Rotterdam/

Genua). Dazu kommen das Indo-German-

Network Karlsruhe, der oberrheinweite Software-Cluster

„IT2Rhine“, das Netzwerk „Tourismus

am Oberrhein“, das „nanoValley.eu“ und

die Einbindung in das „BioValley“.

National und regional lauten die Begriffe:

Energieforum Karlsruhe, Automotive Engineering

Network Südwest und Cyberforum (IT).

Und wir kooperieren projektbezogen sehr erfolgreich

mit der Metropolregion Rhein-Neckar.

Diese Netzwerke auszubauen und weiter zu

entwickeln, lautet das eine Ziel. Darüber

hinaus konzentrieren wir uns darauf, die Marke

TechnologieRegion Karlsruhe und das, wofür

sie steht, noch stärker national und international

zu profilieren. „Hightech trifft Lebensart“,

das ist die Kernbotschaft: Die Kombination

aus Hochtechnologie und Lebensqualität

schafft ein Klima für Menschen und Unternehmen,

das Ideen fördert und Innovationen

freien Lauf lässt.

C.I.: Herr Ehlgötz, wir bedanken uns für

das Gespräch.

RENAISSANCE KARLSRUHE HOTEL

Mendelssohnplatz

76131 Karlsruhe

Tel.: 0721 - 3717 - 0

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

Übersicht: Die Mitglieder des

Convention Bureaus Karlsruhe

Locations

❚ BadnerHalle Rastatt

❚ Europahalle Karlsruhe

❚ Festhalle Wörth

❚ Hoepfner Burggarten mit Schalander,

Karlsruhe

❚ Jugendstil-Festhalle Landau

❚ Karlsruhe Messe

❚ Kongresszentrum Karlsruhe

❚ Palazzo Halle, Karlsruhe

❚ Südwerk Karlsruhe

❚ Technologiepark Karlsruhe

Tagungshotels

❚ Akademie Hotel Karlsruhe

❚ Best Western Queens Hotel Karlsruhe

❚ Hotel Der Blaue Reiter, Karlsruhe

❚ Hotel Restaurant Erbprinz, Ettlingen

❚ Hotel Greif Karlsruhe

❚ Ibis Hotel Karlsruhe City

KONFERENZ,

SYMPOSIUM & BANKETT

Es gibt viele Gelegenheiten, sich persönlich zu treffen.

Im Renaissance Karlsruhe Hotel finden Sie für jede

Veranstaltung das passende Ambiente. Unsere 7 Tagungsräume

eignen sich für Tagungen von 5 bis 300

Personen. Ein ganz besonderes Ambiente bietet der

Raum Carl Benz / von Drais mit Dachterrasse.

Unser Eventmanagement-Team steht Ihnen bei der

Planung gerne mit Rat und Tat zur Seite und unser

Service liest Ihnen jeden Wunsch von den Augen ab.

Denn wir möchten, dass Sie die ungeteilte Aufmerksamkeit

Ihrer Gäste haben.

Für weitere Informationen, Anfragen und

Reservierungen wählen Sie 0721 - 3717 - 0

oder besuchen Sie Renaissance-Karlsruhe.de

❚ NOVOTEL Karlsruhe

❚ Radisson BLU, Ettlingen

❚ Renaissance Hotel Karlsruhe

❚ Hotel Residenz Ringhotel Karlsruhe

❚ Schlosshotel Karlsruhe

❚ Star Inn Hotel Karlsruhe

❚ Hotel-Restaurant Villa Hammerschmiede,

Pfinztal-Söllingen

Dienstleister und Caterer

❚ AVDATA Präsentations- und

Datensysteme GmbH

❚ BBK Gesellschaft für moderne

Sprachen mbH

❚ b.i.g. sicherheit gmbh

❚ BiTou GmbH

❚ Crystal Sound Veranstaltungstechnik

❚ Party-Service Kunzmann

❚ Res Ebert Auftrittsdesign

❚ Restaurationsbetriebe Stockheim

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29


DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ Tagungshotels: Viele gute Adressen

Voran sei hier das NOVOTEL Karlsruhe

CITY genannt, denn es befindet sich in zentraler

Lage zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt

– und vor allem direkt am Kongresszentrum!

Die 246 Zimmer und Suiten des 4-Sterne-

Superior-Hotels sind voll klimatisiert und

ver fügen über eine moderne Ausstattung mit

vielen technischen Details: Neben neuen LCD-

Fernsehern haben die Zimmer u.a. auch einen

Safe mit Stromversorgung für Laptop und

Handy sowie einen DSL-Anschluss. W-LAN

steht im gesamten öffentlichen Bereich sowie

einem großen Teil der Zimmer zur Verfügung.

Dazu kommt ein großzügiger Tagungs- und

Konferenzbereich mit 10 lichten Veranstaltungsräumen

für bis zu 260 Personen. Auch

das gastronomische Angebot kann sich sehen

lassen: Das (hoteleigene) Restaurant „Majolika“

offeriert mediterran inspirierte Küche

und in der wärmeren Jahreszeit lädt die große

Außenterrasse bis in den Abend hinein zum

Verweilen ein. Für Figurbewusste steht ein

Wellness- und Fitnessbereich (320 qm) zur

Verfügung und besonders praktisch – neben

30

der großen Tiefgaragenanlage unterm Festplatz

ist die S-Bahn-Haltestelle vorm Haus

mit Anschluss an das gut ausgebaute und

bereits hinreichend gewürdigte ÖPNV-Netz.

Das Best Western Queens Hotel punktet

nicht nur durch seine unmittelbare Nähe zum

Kongresszentrum, sondern auch durch eine

sehr kommunikative Post-Convention-Einrichtung:

Wer nach der Tagung ein wenig aus -

spannen möchte, sich aufs abendliche Rahmenprogramm

einstimmen will oder aber fürs

späte kollegiale Fachsimpeln – Elio’s Bar ist für

seine Cocktails stadtbekannt und daher hier

der besondere Tipp! Ansonsten verfügt das

Haus über 147 Zimmer – alle mit W-LAN und

Klimaanlage ausgestattet – sowie sieben

Tagungsräume bis 400 Personen.

(www.queens-hotel-karlsruhe.

bestwestern.de)

Ebenfalls in Gehnähe zum Kongresszentrum

bietet das Renaissance Karlsruhe Hotel 207

Zimmer und 8 Suiten mit u.a. großem Schreibtisch

und W-LAN. Empfehlenswert ist das im

badischen Stil gehaltene Restaurant „Zum

Markgrafen“, das durch gute regionale Küche

und spezielle Weindegustationen auffällt.

Sieben Tagungsräume bis 300 Teilnehmer

stehen zur Verfügung.

Weitere empfehlenswerte Adressen sind

diese: Das Ringhotel Residenz Karlsruhe (103

Zimmer) direkt am Hauptbahnhof und Stadtgarten

offeriert neben sieben Veranstaltungsräumen

bis 120 Personen gute regionale

wie internationale Küche im hoteleigenen

Restaurant „Ketterer“ (www.hotel-residenzkarlsruhe.de).

Beachtenswert ist auch das

Akademiehotel (154 Zimmer), das dank 31 (!)

Tagungsräumen von 12–370 pax., Sauna mit

Sonnenwiese und Frontcooking im Casino eini -

ge veritable Argumente für sich verbuchen kann!

(www.akademiehotel-karlsruhe.de)

Eine interessante Hotel-Location ist der

2001 eröffnete ‚Blaue Reiter’ in Karlsruhe-Durlach

mit schicken, gemütlichen 68 Zimmern

einschließlich zweier Suiten. Für Meetings stehen

vier kombinierbare Räume bis 70 Personen,

zwei kleine Besprechungsräume sowie der

sicher nicht uninteressante Penthouse-Tagungsraum

(16 Plätze, Bild) zur Verfügung. Das

familiengeführte Hotel leistet sich seine eige ne

Philosophie und hat sich deshalb den Werken

und Design der Künstlergruppe „Der Blaue

Reiter“ verschrieben … Das gastronomische,

aber deshalb nicht minder empfehlenswerte

Hotelwelt Kübler


Kontrastprogramm dazu liefert das im Haus

untergebrachte rustikale Restaurant „Vogelbräu“

– mit selbstgebrauten Spezialitäten, bayerisch-badischer

Küche und schönem Biergarten!

Wer etwas Passendes abseits vom Mainstream

sucht, ist auch in der Hotelwelt Kübler

richtig. Das Unternehmen wuchs zu einem Hotelkomplex

mit 125 Zimmern und 200 Betten.

Tipp: Richtig spannend sind die Zimmer im

„Alvitalis-Traumhotel“, etwa das Froschkönigzimmer

... Daneben gibt es zwei Tagungsräume

für 50 und 70 Personen sowie weitere individuelle

Veranstaltungsmöglichkeiten im BA-

DISCH BRAUHAUS, das – der Name lässt es

vermuten – mit gutbürgerlicher, badischer

Küche und eigener Hausbrauerei aufwartet.

(www.hotel-kuebler.de)

„Tradition und Moderne zusammenzubringen,

das ist unser Ziel“, erklärt Karl Brüggemann,

Direktor des Schlosshotel Karlsruhe (Bild re.).

Und es gelingt – für viele gehört das 1914 er -

baute imposante Haus am Stadtgarten genau -

so zur Stadt wie Residenzschloss oder Pyramide.

Top-Adresse am Hauptbahnhof mit 93 modern

gestalteten Zimmern, vier Tagungs- und Veranstaltungsräumen

bis 130 Personen und dem

Gourmetrestaurant „Zum Großherzog“.

(www.schlosshotel-karlsruhe.de)

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

Noch zwei Tipps für zeitgemäße Unterkünfte

in Karlsruhe & Region: Die originelle Kombination

von ,economy meets history’ liefert das

neu eröffnete Ibis Hotel Karlsruhe City, denn

die 139 Zimmer befinden sich im denkmal -

geschützten Postgebäude direkt neben dem

Hauptbahnhof. Außerdem gibt es einen Tagungsraum

für 50 Plätze. (www.ibishotel.

com) — Das Gegenstück für Romantiker liegt

am Rande des Nordschwarzwalds in Pfinztal:

Die Villa Hammerschmiede anno 1893 ist ein

5-Sterne-(Relais & Chateaux)-Domizil und bekannt

für seine Feinschmeckerküche. 25 Appartements,

5 Suiten sowie ein 100 qm großer

Konferenzraum sorgen für gemütlichen und

vielleicht gerade dadurch besonders produk -

tiven Aufenthalt.

(www.villa-hammerschmiede.de)

www.messe-karlsruhe.de

In Karlsruhe erwartet Sie ein attraktives Trio! Die hochmoderne

Messe, das repräsentative Kongresszentrum, die beeindruckende

Europahalle. Flexible Raumangebote, durchdachte Funktionalität,

modernste Technik, erstklassiger Service - alles, was einen

internationalen Top-Veranstaltungsort ausmacht!

Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH | Ansprechpartnerin: Claudia Nötzelmann | Festplatz 9 | 76137 Karlsruhe

Tel.: +49 721 3720-2133 | Fax: +49 721 3720-99-2133 | www.messe-karlsruhe.de | E-Mail: claudia.noetzelmann@kmkg.de

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DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ Kreativstandort Karlsruhe fördert die „Ressource der Zukunft“

In ökonomisch schwierigen Zeiten

gewinnt die Kreativwirtschaft an Bedeutung.

Während in vielen Wirtschaftszweigen hohe

Umsatzeinbußen und Entlassungen zu verzeichnen

sind, steigt die Zahl der Erwerbstätigen

in diesem Bereich kontinuierlich: Rund 17.000

Arbeitsplätze sind in Baden-Württemberg in

den Jahren 2000 bis 2009 dazugekommen!

Damit zählt Karlsruhe zu den vier Städten des

Landes mit mehr als 10.000 Beschäftigten

in der Kreativ- und Kulturbranche.

Dieses Potential beeinflusst auch das Messegeschäft.

„Mit der EUNIQUE positioniert sich

die Messe Karlsruhe als führender Messestandort

im Bereich Angewandte Kunst und Design,

mit der art Karlsruhe verfügen wir seit Jahren

über eine besondere Kompetenz in der Bildenden

Kunst“, sagt Britta Wirtz, Sprecherin der

Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und

Kongress-GmbH. „Ein wichtiger Erfolgsfaktor

für Messen ist ihre Qualität und darüber hin -

aus müssen die Veranstaltungen zum Standort

32

passen. Optimalerweise schaffen Messen und

Kongresse Synergien und Netzwerke zwischen

Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Hochschule“,

so die Messechefin.

In der Tat ein kreativer Standort…

In Karlsruhe besteht viel Potenzial dank der

stark ausgebildeten Kulturlandschaft. Eine

besondere Rolle spielt hier das ZKM – Zentrum

für Kunst und Medien. Seine Strahlkraft und

die von weiteren Einrichtungen wie der Hochschule

für Gestaltung, der international renommierten

Staatlichen Kunsthalle, dem Badischen

Tipp: Das KIT beim Automobilsommer

2011 erleben

Der in Karlsruhe geborene Ingenieur Carl Benz war einer der Pioniere der

Mobilität: Deshalb feiert Baden-Württemberg 2011 die Erfindung des Autos

mit zahlreichen Events. Auch das KIT macht mit und wird am 2. Juli 2011 seine

Labore und Fahrzeugprüfstände für Besucher öffnen und die neuesten Forschungsergebnisse

aus dem Bereich Mobilitätssysteme präsentieren. Prof. Dr. Horst

Hipp ler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie – KIT kündigt an:

„Mit dem Thema ,Zukunft der Mobilität’ wird das KIT einen hervorragenden Beitrag

zum Automobilsommer 2011 leisten.“ Übrigens: Schon jetzt vermitteln KIT-

Wissenschaftler am Campus Nord Einblicke ins aktuelle Forschungsgeschehen.

Bei Bedarf werden sogar ein- bis zweitägige Seminare zu ausgewählten Themen

angeboten – kostenlos. (www.pkm.kit.edu/besucherfuehrungen)

Bild: Markus Breig

Landesmuseum im Schloss, dem Badischen

Staatstheater und den zahlreichen privaten

Bühnen sowie eine breit gefächerte Galerienlandschaft

von etabliert bis experimentell

bieten den Nährboden für kreatives Schaffen.

Hinzu kommen Raritäten wie die seit 1901

bestehende Majolika Manufaktur Karlsruhe –

die noch einzig existierende in Deutschland

übrigens – oder die Glockengießerei Bachert,

die als eine der ganz wenigen in Europa mit

ihren spektakulären Glockenkreationen (etwa

für die Dresdner Frauenkirche!) künstlerisches

und technisches Know-how mit wirtschaftlicher

Prosperität zu verknüpfen vermag.

Zudem profitiert die Karlsruher Kreativwirtschaft

vom innovativen und stark wachsenden

Technologiesektor. Insbesondere das Mammutprojekt

KIT (Karlsruhe Institut of Technology),

das aus einer Verbindung von Universität

Karlsruhe und Forschungszentrum entstanden

ist, bringt Karlsruhe in der Liga der Spitzen -

forschung an vorderste Stelle. Darüber hinaus

sorgen weitere Hochschulen, darunter die

Hochschule für Gestaltung, die Staatliche

Musikhochschule Karlsruhe und Staatliche

Kunstakademie Karlsruhe sowie u.a. Fraun -

hofer-Institute und führende IT-Unternehmen

für die Attraktivität – vor allem auch die

künftige – des Standorts Karlsruhe.


■ Ettlingen – der kleine, aber feine „Bruder

Tipp: Die Location Lauerturm – für 50 pax. und mit eigener Schnapsbrennerei; www.lauerturmstueble.de

Das nordbadische Städtchen in

unmittelbarer Nähe zu Karlsruhe punktet mit

seinem historischen Stadtkern, bester Gastronomie

sowie einer günstigen geographischen

Portallage. Und nicht allein das: Kulturelles

Aushängeschild der Stadt sind die bekannten

Schlossfestspiele, die schon seit über 30 Jahren

die Kulturszene weit über die Region hin -

aus begeistern.

Ein besonderes Highlight ist dieses: Die Tradition

des (5 Sterne) Hotel Erbprinz reicht bis

ins Jahr 1788 zurück, wobei sogar Staatsgäste

zur illustren Gästeklientel zählen – mit Helmut

Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel war

eine ganze Riege deutscher Bundeskanzler im

„Erbprinz“ zu Gast! Küchenchef Ralph Knebel

verzückt mit modern interpretierter französischer

Küche und auch sonst ist die Gastronomie

vom Feinsten: In der Weinstube „Sybilla“

werden regionale Weine und Köstlichkeiten an-

geboten und seit Februar ist die „Green-Horse

Bar“ als offizielle Davidoff-Lounge zertifiziert ...

Zusätzlich zu den bestehenden 83 Zimmern -

davon 5 Suiten und eine riesige Penthouse-

Suite! – sowie den fünf Tagungsräumen (bis

150 Pers.) wird im kommenden Herbst ein Erweiterungsbau

eröffnet mit 40 neuen Zimmern

und einem 400 qm großen Convention-Center.

Da soll der Hinweis auf den ebenfalls neuen

SPA-Bereich sowie die Golfarrangements des

Hofgut Scheibenhardt nicht fehlen.

(www.hofgut-scheibenhardt.de)

Was gibt es sonst noch? Eine exklusive Kulisse

für Veranstaltungen offeriert das Kulturund

Veranstaltungszentrum Schloss Ettlingen

mit aufwändig gestalteten Räumen (www.

ettlingen.de). Auch die Buhlsche Mühle

sollte nicht übersehen werden: Die restaurierte

ehemalige Papiermühle bietet sieben Tagungsräume

mit Kapazitäten bis 230 Personen

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

(www.buhlsche-muehle.de). Übrigens:

Der heimische Caterer Himmlisch ist in der

Lage, 3.000 Gäste gastronomisch zu versorgen

(www.himmlisch.de). Gleich gegenüber

der Mühle lässt sich’s im Hotel Watthalden

(www.watthalden.de) schön wohnen:

Es gibt 83 Zimmer, Tagungsmöglichkeiten bis

50 Personen und 120 Parkplätze; empfehlenswert

ist die WaTT’s Brasserie mit großem Biergarten

(200 Plätze pax) und dem angrenzenden

Hartmaiers Villa-Restaurant samt Vinothek.

Eine verkehrsgünstige und auch sonst inter -

essante Wohn- und Tagungsalternative direkt

an der A5 gibt es auch: Das Radisson BLU

Hotel verfügt neben 199 Zimmern und 19 kombinierbaren

Veranstaltungsräumen bis 320

Personen nämlich über ein respektables

Außen gelände (2600 qm) für Outdoorevents.

(www.radissonblu.de/hotelkarlsruhe)

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DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ Eine ganze Region als „Rahmenprogramm“

34

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Das Schloss Ettlingen …

…bietet eine exklusive Kulisse mit aufwändig

gestalteten Räumen, die Ihre Veranstaltung

zum Erlebnis werden lässt. Ob Tagungen,

Firmenjubiläen, Vorträge, Seminare, Produktpräsentationen

oder andere Veranstaltungen,

wir haben mehr zu bieten als nur Räumlichkeiten.

Veranstatungen in Ettlingen bedeutet

auch individuelle Betreuung, perfekte Durchführung

sowie Einsatz modernster Technik.

Fragen Sie nach unseren Tagungspauschalen!

M2 Reihen Parlament Bankett

BESTUHLUNG

Roter Saal 70 50 25 40

Blauer Saal 100 80 40 70

Kasino 180 180 100 120

Musensaal 200 180 90 150

Rittersaal 200 256 100 200

Rohrersaal 210 260 110 250

Asamsaal 220 285 80 —

Epernaysaal 230 260 110 250

Waldsaum-Halle 300 350 180 300

Stadthalle 500 650 300 400

Schlossgartenhalle 500 709 300 500

■ Schloss Ettlingen · Kultur- und Veranstaltungszentrum · Klostergasse 8

76275 Ettlingen · Tel. +49 (0) 7243 101-161/ -206 · Fax +49 (0) 7243 101-432

Ansprechpartner: Martina Lumpp · www.ettlingen.de · schloss@ettlingen.de

Lassen Sie sich überraschen: Bruchsal – im Dreieck zwischen

Karlsruhe, Heidelberg und Stuttgart gelegen – wird sogar mit der Toska na

verglichen. Wer den Spargel von hier oder die sonnenverwöhnten Weine

genossen hat, weiß auch warum ... Tagungsräume (7) gibt es im örtlichen

„Bürger- und Veranstaltungszentrum“ (bis 950 Pers.) – dazu bietet das

4-Sterne-Hotel Scheffelhöhe 93 Zimmer sowie Tagungsmöglichkeiten bis

40 Plätze. (www.bruchsal-erleben.de)

Bretten ist der Geburtsort des Reformators Philipp Melanchthon, dem

das heutige Baden-Württemberg den Protestantismus zu verdanken

hat. Einen Besuch wert ist Brettens größtes Fest: Das Historienspektakel

„ Peter und Paul“ zeichnet eine Schlacht der Einheimischen gegen die

Schwaben von 1504 nach, wozu sich die Altstadt am ersten Wochenende

nach dem 29. Juni in ein zünftiges Landsknechtlager verwandelt ...

Wer die Kulisse nutzen möchte: Im Hotel Krone am Marktplatz gibt es

einen Saal (100 qm), elsässische Küche und 55 Zimmer.

(www.krone-bretten.de)

Tagen im UNESCO-Weltkulturerbe? Das geht im Kloster Maulbronn!

1147 gegründet, ist es nicht nur ein ganz wichtiges Zeugnis der Zisterzienserkultur,

sondern auch die besterhaltene Klosteranlage nördlich der

Alpen. Persönlichkeiten wie Friedrich Hölderlin und Hermann Hesse

erhielten hier ihre Ausbildung. Der Tagungsraum im Infozentrum ist für

60 Personen geeignet. (www.kloster-maulbronn.de)

Tipp: Das Unimog-Museum vergisst man nicht ...

Ein Ort mit „Weitblick“ ist Rulands Thermenhotel Bad Herrenalb: Das

4-Sterne-Superior-Haus ist mit 100 Zimmern, Suiten und Appartements,

15 Tagungsräumen (bis 200 Pers.) sowie einem üppigen Wellnessbereich

ausgestattet (www.rulands-thermenhotel.de). Wenn Sie badische

und schwäbische Spezialitäten verkosten möchten: Das Restaurant


Klosterscheuer ist Teil des ehemaligen Zisterzienserklosters Herrenalb

und wartet zudem mit einem Bankettraum für Tagungen bis 50 Teilnehmer

auf. (www.klosterscheuer.de)

In Gaggenau muss man sich vor allem das Unimog-Museum merken.

Es präsentiert nicht nur 60 Jahre Geschichte rund um das bis 2002 hier

produzierte nützliche Allrad-Vehikel. Die Abkürzung „Unimog“ steht für

Universal-Motor-Gerät und was man damit so alles Universelles leisten

kann, lässt sich im Hindernisparcours neben dem Gebäude selbst testen

– natürlich mit kompetenter Einweisung und Betreuung. Tolles Incentive

zu erschwinglichen Preisen! Außerdem bietet das Museum Veranstaltungskapazitäten

in der Ausstellungshalle für rund 250 Personen, einen

barrierefreien Konferenzraum im OG (100 pax.) sowie kostenfreie PKWund

Busparkplätze. Autobahnnähe A5! (www.unimog-museum.de)

Unterschätzen Sie Rastatt nicht

Hier befindet sich nämlich das sehenswerte dschungelartige Naturschutzgebiet

„Rastätter Rheinaue“ (www.pamina-rheinpark.org),

aber nicht nur: Es gibt auch veritable Veranstaltungsmöglichkeiten.

Etwa die BadnerHalle Rastatt, eine Multifunktionskonzerthalle mit 1.100

Sitz- bzw. 2.100 Stehplätzen. Großevents werden im Sommer in der historischen

Pagodenburganlage direkt davor veranstaltet (bis 10.000 Besucher).

Unweit entfernt befinden sich das Holiday Inn GardenCourt

Rastatt/Baden-Baden (129 Zimmern, 7 Suiten; www.holiday-innrastatt.de)

sowie das Ringhotel Schwert (51 Zimmer und Suiten;

www.ringhotel-schwert.de).

Stichwort Baden-Airpark

Verkehrsgünstig zwischen Karlsruhe (30 km) und Baden-Baden

(10 km) gelegen, stellt der Baden-Airpark auf über 600 Hektar

Wirtschaftsfläche einen ganzheitlichen Ansatz der Regionalförderung

dar; mit Gewerbepark, Fahrsicherheitszentrum, Hotel und –

Airport! Die Kapazitäten sind auf 2 Mio. Fluggäste pro Jahr ausgelegt,

wichtige Geschäftsmetropolen in Deutschland und Europa

sind von hier aus erreichbar. (www.badenairpark.de)

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

Eine interessante Location offeriert die große Kreisstadt Bühl: Ihr multifunktionales

Bürgerhaus NEUER MARKT verfügt dank eines Drei-Hallen-Konzepts

– bestehend aus Großem Saal mit Empore (500/120 pax.),

Rechtecksaal (140) und Dreiecksaal (50) über flexible Bespielungs-

Varianten (www.buehl.de). Hoch über der Stadt thront die Ruine der

Burg Windeck – mit Hotel, Panorama-Restaurant (90 Plätze) und vier

Tagungsräumen. Tipp ist die Brennerei (www.burg-windeck.de).

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WIR TREFFEN UNS IM ERBPRINZ.

schon mal so schön getagt?

die neue exklusivität im erbprinz.

Schon bisher waren die Tagungen im Erbprinz außer ge -

wöhnlich schön. Freuen Sie sich auf mehr: Ein exklusives,

400 qm großes Convention Center, 40 zusätzliche Zimmer

und ein neuer Spa-Bereich mit Pool erwarten Sie ab Herbst

2010. Lassen Sie sich überraschen!

Hotel Erbprinz · Rheinstraße 1 · 76275 Ettlingen · Telefon 07243 322 0

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35


DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ Was für ein Finale: Staatliche Schlösser

Fangen wir mit dem prächtigen Karlsruher Schloss an, das für

entsprechende Anlässe vielfältig genutzt werden kann. Geeignet für

Stehempfänge sind z.B. die Schauhäuser des botanischen Gartens. Das

Torbogengebäude bietet hundert, das Teehaus bei der Schlossgärtnerei

150 Tischplätze sowie 800 qm Außenfläche. Für größere Open-Air-Ver -

anstaltungen eignet sich der vordere Schlossplatz mit 800 möglichen

Sitzplätzen. Sie denken in ganz anderen Dimensionen? Bitte: Die Wiesenfläche

im Schlossgarten kann 10.000 Stehplätze fassen, der Schlossplatz

im Ehrenhof auf 5.000 Sitzplätze ausgelegt werden.

Natürlich lässt sich auch indoor repräsentieren. Im Gartensaal können

120 Gäste gesetzt oder 220 stehend bewirtet werden, Vorträge sind

bis 180 Teilnehmer möglich. Zur Verfügung steht auch das Kommuni -

kations- und Medienstudio des Badischen Landesmuseums im west -

lichen Wachhaus vor dem Schloss. Hier finden Workshops und Seminare

Nach Wiederaufbau und originalgetreuer Rekonstruktion vermittelt

Schloss Bruchsal einen authentischen Eindruck seiner alten Pracht.

Der Ehrenhof des Schlosses fasst 5.000 Sitzplätze, Bewirtung über die

Gastronomie des „Gasthaus zum Bären“ oder andere externe Caterer möglich.

„Openair“ kann auch die große Gartenterrasse (1800 qm) genutzt

werden. Weitere Veranstaltungskapazitäten sind gegeben im Fürstensaal

(160 Sitz- bzw. 200 Stehplätze), im Gartensaal (120/200) und im Marmorsaal

(160/200; Bewirtung eingeschränkt). Auch der Kammermusiksaal

ist verfügbar (214 Sitz- bzw. 300 Stehplätze) – Catering ist hier

allerdings nicht gestattet, Stehempfänge im Foyer sind jedoch möglich.

36

(25–30 Pers.) statt, umfangreiche Technik ist, na klar, vorhanden.

Und wenn es ein besonders origineller Rahmen sein soll, empfiehlt sich

Die Wirtschaft – möbliert mit einer Gaststätteneinrichtung des 19. Jahrhunderts,

Küche vorhanden, und mietbar für private wie Firmenevents

von 30–75 Personen!

Die erste große Barockresidenz Deutschlands ...

Um 1700 ließ sich Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden in

den damaligen Weiten der Rheinebene eine standesgemäße Residenz

in Anlehnung an Versailles bauen. Nahezu unzerstört blieb sie bis heute

erhalten. Das prunkvolle Ambiente kann für Veranstaltungen genutzt

werden: Von April bis Oktober steht der imposante Ahnensaal zur Ver -

fügung (bis 200 Pers., ab 17 Uhr). Openair eignet sich der Ehrenhof, der

7.000 Sitzplätze aufnehmen kann und bei freier Cateringwahl ganzjäh-


KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

und Gärten in der Region Karlsruhe!

rig buchbar ist. Weitere Kapazitäten gibt es im Marstall (500 qm), der

Sala terrana (200 qm) sowie auf den Rasenflächen im Schlossgarten –

hier können 2.000 Sitzplätze gestellt werden.

Interessant: In der Nähe befindet sich das älteste deutsche Porzellanschloss.

Das kam so: Nach dem frühen Tod des Markgrafen übernahm

seine junge Gattin Sibylla Augusta die Regentschaft und ließ unweit

vom Residenzschloss ein feinst ausgestattetes „Lust- und Jagdschlösschen“

erbauen – mit farbigen Scagliola-Böden, opulenten Stuck- und

Freskendecken und prächtigen Wandbehängen. Ein würdiger „Rahmen“

für die Porzellan- und Fayencensammlungen der Markgräfin, der sich

ebenfalls in seiner ursprünglichen Form erhalten hat – und in diesem

Jahr 300. Geburtstag feiert! Bespielbar für Veranstaltungen sind die

Erste Orangerie sowie der offene Wandelgang (50/300 Steh- bzw. 40/

150 Sitzplätze), allerdings nur von Mai—September, da nicht beheizbar.

Zurück zu den Wurzeln – vor 800 Jahren

Hoch über Baden-Baden erhebt sich majestätisch die Ruine des Alten

Schlosses, der Burg Hohenbaden, als erste Residenz der hiesigen Markgrafen.

Hier kann man einiges über die Geschichte der Region lernen.

Den Grundstein für den Stammsitz der Familie legte vermutlich der erste

Markgraf Hermann II. Anfang des 12. Jahrhunderts. Auf der steilen Westspitze

des Batterts, der einen früher strategisch und heute touristisch

bedeutsamen Rundblick in die Rheinebene ermöglicht, ließ er die Oberburg

mit dem Bergfried errichten. Seine Nachfolger erweiterten die

Anlage gemäß den politischen Erfordernissen, bis die Residenz 1479 ins

Neue Schloss Baden-Baden verlegt wurde und die mächtige Anlage an

Bedeutung verlor. Hundert Jahre später wurde sie durch einen Brand

zerstört, es blieb die große Ruine. Heute gibt es hier auch dank des

Eventgeschäfts neues Leben: Gefeiert wird im Gewölbekeller (100 Sitzplätze),

wobei das Catering entweder über die Burggastronomie oder

aber extern erfolgen kann (geöffnet Mai—September). Auch der Rittersaal

kann genutzt werden – er hat aus den genannten Gründen zwar

keine Überdachung mehr, eignet sich aber „openair“ für rund 200 Gäste.

37


DESTINATIONEN KARLSRUHE + REGION

■ Neu im Europa-Park: Die GAZPROM Erlebniswelt

Möglich wird die ambitionierte Performance

dank einer ausgezeichneten Infra struktur,

die von thematisch inspirierter Gastronomie

über internationale Spitzen-Shows bis zu

mehreren 4-Sterne-Er leb nis hotels reicht. Das

38

Der nach eigenen Angaben größte deutsche Freizeitpark hat sich seit der Gründung des „Confertainment“ als

erstklassige und zudem sehr originelle Tagungs- und Event-Destination weit über die regionalen Grenzen hinaus

etabliert. Jahr für Jahr finden über 1.000 Veranstaltungen im Europa-Park statt: Die gelungene Mischung aus

„Conference“ und „Entertainment“ wissen Firmenkunden offenkundig zu schätzen.

logistische Kern stück des Confertainment-

Konzepts bildet eine Fülle von abwechslungsreich

inszenierten Räumlichkeiten, die sich an

unterschiedlicher Geographie orientieren, mit

moderner Kommunikations- und Präsentations-

technik state of the art ausgerüstet sind und

Formate bis 2.000 Teilnehmer ermöglichen.

Neben den klassischen Tagungs- und Veranstaltungsräumen

können auf Wunsch auch

diverse Locations sowohl im Parkbereich als

auch in den Hotels gebucht werden. Oder

sogar das gesamte Areal!

Vom Wilden Westen bis nach

Sibirien …

Langweilig wird es im Ruster Europa-Park

zwischen Baden-Baden und Freiburg nämlich

nie, denn in jeder Saison gibt es interessante

Innovationen. Ganz neu ist etwa das Wildwest-

Feeling im „Silver Lake Saloon“, wo nicht nur

ein schöner Blick über das gesamte Camp Resort

inklusive See dominiert, sondern auch für

jede Menge kulinarische und atmosphärische

Unterhaltung gesorgt ist. Tipp für Tagungsplaner:

In der ebenfalls neuen Veranstaltungsund

Informationshalle „GAZPROM Erlebniswelt

– Abenteuer Ener gie“ gibt es zwei Tagungsräume

im 1. und 2. Stock des futuristisch an-


mutenden Gebäudes, die sich analog zur Ausstellung

in puristischem Design präsentieren.

Die moderne Einrichtung gefällt durch helle

Räume, weiße Möbel und klare Linien, wobei

■ Spitzen-Auftakt für

Karls ruher

Tourismus 2010

Beachtlicher Erfolg: Für das 1. Quartal 2010 stiegen die Übernachtungszahlen

auf exakt 214.031 Übernachtungen, ein Plus von

35.861 bzw. 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein ähnliches Wachstum

ist bei den ausländischen Gästen in Karlsruhe festzustellen:

Verglichen mit dem 1. Quartal 2009 (34.083) übernachteten in diesem

Jahr zum gleichen Zeitpunkt 41.086 Besucher aus dem Ausland in der

Fächerstadt.

„Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis“, sagt Monika Storck,

Leiterin der Karlsruher Tourismuszentrale unter dem Dach der Karls -

ruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK): „Es ist großartig, dass wir

entgegen aller wirtschaftlichen Entwicklungen die Zahlen aus dem

Vorjahr – das ja bereits entgegen dem Trend ein gutes Jahr war – weit

übertreffen konnten.“ Der Erfolg dürfte dabei zum einen auf der Marketingoffensive

beruhen, die der Karlsruhe Tourismus 2009 gestartet

hatte. „Darüber hin aus,“ so Storck, „verdanken wir diese Zahlen natürlich

in der Hauptsache den erfolgreichen Messe- und Kongressveranstaltungen

im ersten Quartal 2010, wie den großen Publikumsmessen art

KARLSRUHE und der Faszination Modellbau sowie den internationalen

Kongressen LEARNTEC und IT-TRANS.“ Spitzenreiter bei den Über -

nachtungen aus dem Ausland im 1. Quartal war übrigens Österreich,

gefolgt von der Schweiz.

der Raum in der oberen Etage eine tolle Aussicht

über den „blue fire Megacoaster“ und

den gesamten Park bis hin zum Hotel Resort

erlaubt.

KARLSRUHE + REGION DESTINATIONEN

Die Erlebniswelt des russischen, weltweit

tätigen Energieversorgers beherbergt auch

eine interaktive Ausstellung rund um das Unternehmen

GAZPROM und den Energieträger

Erdgas. Der Weg in die Halle führt über einen

See, der die imposante Glasfront des Gebäudes

zusätzlich unter streicht. Das ist aber längst

nicht alles. Mit Hilfe von Projektionen und

Soundeffekten können sich die Besucher im

ersten zylindrischen Baukörper auf eine Reise

ins Erdinnere begeben, während spannen de

Informationen rund um die Erschlie ßung und

Förderung von Erdgas die Gäste im zweiten

Zylinder der Erlebniswelt erwarten. Ansprechend

umgesetzt!

Organisatorisch gut zu wissen ist, dass das

Confertainment des Europa-Parks von der

Planung über den Service vor Ort bis hin zum

reibungslosen Ablauf am Veranstaltungstag

ein Gesamtpaket bietet, das sich vom Konzept

her individuell maßschneidern lässt.

Und: Das Angebot ist ganzjährig buchbar,

also unabhängig von den (Publikums-)Öffnungszeiten.

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39


DESTINATIONEN BADEN-BADEN

n Veranstaltungskapazitäten steht das bemerkenswerte

„Triple“ aus Kongress-, Kur- und Festspielhaus zur Verfügung,

alle direkt im oder in Gehnähe zum Stadtzentrum.

Das Kongresshaus mit seiner modernen Glas architektur eignet

sich sowohl für Kongresse wie auch für Fachausstellungen und

verfügt über drei Säle (bis 690 pax.), 13 Sitzungsräume sowie

ein großzügiges Foyer (2.400 qm). Gesellschaftlicher Mittelpunkt

der Stadt ist das Kurhaus, wo diverse Räumlichkeiten von

40 bis 2.000 Personen (im Bénazetsaal) bereitstehen und das

sich u. a. für TV-Shows, Hauptversammlungen und Symposien

anbietet.

40

Bild: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Bild: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

❚ Es ist und bleibt – das Städtchen der Superlative!

Mondän, einzigartig, rekordverdächtig: Der Kur- und Lifestyle-Klassiker Baden-Baden (56.000 EW) bietet

gleich fünf Veranstaltungshäuser und allein zwei der Top-Ten-Hotels Deutschlands! Dazu kommen

als herausragende „Benefits“ eine attraktive Lage an der Peripherie zwischen Schwarzwald und Elsass und

in der Stadt selbst vor allem die schicke Kunst- und Kulturmeile, die vom Festspielhaus bis zum Kloster

Lichtenthal durch prachtvolle Park- und Gartenlandschaften führt und damit praktischerweise auch an

allen ,Points of Interest‘ vorbei!

A

Auch das zweitgrößte Opernhaus Europas steht für Events offen:

Ob Firmengalas über mehrere Etagen, Produktpräsentationen,

Backstagepartys oder gar eigene Klassik-Nights – die variable

Raumaufteilung und perfekte Akustik machen das Festspielhaus

zu einem Premium-Standort für 50 bis 2.500 Gäste. Allerdings

empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage.

Eine originelle Standort-Alternative ist das denkmalgeschützte

Alte E-Werk, wo Frank Elstner seine „Menschen der Woche“ vorstellt.

Auf 410 qm finden bis zu 300 Personen Platz. Im Palais

Biron tagt man in Räumen für 10 bis 400 Personen in diskreter

Galopprennbahn Iffezheim. Bild: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH Kunstmuseum Gehrke-Remund


Atmosphäre. Und die Akademiebühne im Stadtteil Cité bietet

Räume für 20 bis 200 Personen, mit multifunktionaler Bühnenund

Szenenflächenausstattung.

Für Baden-Baden schwärmten schon Kaiser und Könige in der

„Belle Époque“ – die örtliche Wohlfühlkultur hat aber eine noch

viel längere Tradition. Schon die Römer badeten einst in den

warmen Heilquellen; heute strömt das Wasser aus 2.000 Metern

Tiefe in die Becken des irisch-römischen Friedrichsbades

und der Caracalla-Therme. Lebensfreude und Genuss spiegeln

sich in prächtigen Hotels, Villen und Parks wider, in avantgardistischer

Kunst und klassischer Kultur – fast komplett im sogenannten

„Grünen Salon“ entlang der Lichtentaler Allee gelegen!

Ein hochkarätiges Ensemble mit Festspielhaus, dem Museum

LA8 für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, der

Staatlichen Kunsthalle, dem Museum Frieder Burda und dem

Stadtmuseum hat sich hier „versammelt“.

Mittendrin: Das strahlend weiße Kurhaus mit dem für die große

Filmdiva Marlene Dietrich weiland „schönsten Casino der Welt.“

Doch Baden-Baden ist nicht nur große Geschichte, sondern

Caracalla-Therme. Bild:

Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Festspielhaus. Bild: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

BADEN-BADEN DESTINATIONEN

auch ein moderner Medienstandort: Media Control, eines der

führenden Marktforschungsunternehmen in den Bereichen

Buch, Musik, Spiele und Film, das seit 1992 auch den Deutschen

Medienpreis vergibt, hat hier seinen Sitz, dazu der Südwestrundfunk

und die Europäische Medien- und Eventakademie.

Der SWR betreibt am Standort Baden-Baden einen der größten

Fernsehproduktionsbetriebe der ARD und zudem die Hörfunkdirektion.

Auch die Europäische Medien- und Event-Akademie,

die im aufstrebenden Stadtteil Cité residiert, verdient einen spe-

ziellen Fokus:

Mit der Europäischen Hotelfachschule, Ausbildungen und Se -

mi naren in Eventmanagement, Veranstaltungs- und Audiotechnik

bietet die Eventakademie nämlich ein vielfältiges

Angebotsspektrum mit angeschlossenem Campus und der

Akademiebühne als, siehe oben, moderner Produktions- und

Veranstaltungsstätte: Im November wird hier der „Baden-

Baden Award 2010 Event und Medien“ als Nachwuchspreis für

duale Theater-, Film-, Fernseh- und Veranstaltungsberufe verliehen!

Brenner’s Parkvilla Museum Frieder Burda, Baden-Baden

41


DESTINATIONEN BADEN-BADEN

❚ Top Class: Überblick über Baden-Badens feine (Tagungs-) Hotellerie

Das zentral an den Kurhaus-Kolonnaden

gelegene Dorint Maison Messmer wartet

mit 146 Doppel- und Deluxe-Zimmern

sowie zehn Suiten auf. Neben sechs Tagungsräumen

bis 130 Personen ist vor allem

der große Malersaal mit sieben Metern

Raumhöhe bemerkenswert – der ehemalige

kaiserliche Ballsaal hat seinerzeit

die Abrissbirne überlebt und wurde im

Stil der Belle Époque detailgetreu restauriert.

Edles Ambiente für gehobene Veranstaltungen,

zu dem auch moderne Medientechnik

und professionelle Tagungsbetreuung

gehören. After Convention

bietet sich ein Besuch in der 800 qm großen

Wasser-, Sauna- und Sportwelt an.

www.dorint.com/baden-baden

42

G

astfreundschaft at its very best: Das zu den „Leading Hotels oft the World“

zählende 5-Sterne-Superior Brenner’s Park-Hotel und Spa verfügt über 100

Zimmer und Suiten, Oleanderbar sowie 6 Tagungsräume (bis 250 pax.) mit

Blick auf Baden-Badens grüne Lunge, die Lichtentaler Allee. Die Brenner’s Parkvilla

umfasst 600 qm luxuriöse Wohnfläche auf drei Etagen mit Garten im Park.

Großes Spa (2.000 qm), Beauty-Suiten sowie Küche vom Allerfeinsten! Zum

Portfolio gehört auch die Brenner’s Lounge für 60 Personen im Clubturm der Bénazet-Tribüne

auf dem Rennplatz Iffezheim, mit einem einzigartigen Ambiente

auch außerhalb der Renntermine. www.brenners.com

Maler-Saal im Dorint Maison Messmer

Kleiner Prinz

Weiter geht’s mit unserer kleinen Hoteltour

durch die City: Das im frühen 19. Jh.

erbaute Grandhotel Steigenberger Europäischer

Hof verfügt über 120 Zimmer und

5 Suiten, 6 Veranstaltungsräume (bis 200

pax) und einen großen Wellnessbereich.

Im Restaurant de L’Europe lässt sich gut

speisen, in der Horse Bar kann man mit

leckeren Cocktails den Abend ausklingen

lassen.

www.europaeischer-hof.

steigenberger.de

Ein interessantes Haus ist Der Kleine

Prinz: Jedes seiner 40 Zimmer und Suiten

(teils mit Balkon, offenem Kamin oder

Belle Epoque

Whirlpool) ist mit unterschiedlichen Motiven

aus dem gleichnamigen Buch von

Antoine de Saint-Exupéry dekoriert. Meetingkapazitäten

bis 80 Personen, dazu

französisch-badische Gourmetküche und

hoteleigene VIP-Plätze im Festspielhaus.

www.derkleineprinz.de

Hideaway-Charakter besitzt das zu den

„Small Luxury Hotels of the World“ zählende

Belle Époque – Schwesterhotel des

„Kleinen Prinzen.“ Die 1874 erbaute Villa

verfügt über 22 Zimmer und Suiten, die

mit Originalmöbeln aus der Belle-

Epoque-Zeit eingerichtet sind. 3 Salons

und der hoteleigene Park können für Veranstaltungen

genutzt werden.

www.hotel-belle-epoque.de

Tipp: Etwas außerhalb der Stadt (15 km) ist das Schlosshotel Bühlerhöhe eine ganz

noble Adresse und dank wunderschöner landschaftlicher Lage auch ein idealer Ausgangspunkt

für Ausflüge in die Umgebung, z. B. ins Elsass. Das Schlosshotel verfügt über

77 Zimmer und 13 Suiten. Für Seminare, Tagungen oder Konferenzen stehen zehn Räume

zur Verfügung (bis 180 pax). Und: Das 5-Sterne-Superior-Hotel bietet im Gourmetrestaurant

Imperial nicht „nur“ einen phänomenalen Blick über die Rheinebene, sondern vor

allem internationale und regionale Küche der Spitzenklasse unter der Leitung von Matthias

Schormann! www.buehlerhoehe.de


Baden-Baden

Professioneller Service

aus einer Hand

Tagen und feiern im »grünen Salon«:

Nationale und internationale Kunden

schätzen den hochprofessionellen Service

und erkennen den besonderen Reiz der

Baden-Badener Tagungs- und Veranstaltungslocations:

Alles mitten im Centrum,

eingebettet in eine unvergleichliche

Parklandschaft.

Eine moderne und lichte Glasarchitektur

inmitten einer großzügigen und gepflegten

Parklandschaft, direkt im Centrum

Baden-Badens. Das Kongresshaus eignet

sich sowohl für große und kleine Kongresse,

wie auch für Fachausstellungen.

Drei Kongress-Säle und 13 Sitzungräume

sowie ein großzügiges Foyer mit einer

Ausstellungsfläche von über 2400 qm

lassen eine kreative und flexible Ausgestaltung

Ihrer Veranstaltung zu. Ein kompetentes

Team begleitet Sie von der

Planung bis zur erfolgreichen Durchführung

Ihrer Veranstaltung.

Baden-Baden bietet ein breitgefächertes

Angebot an Incentive-Veranstaltungen.

Ein besonderes Highlight ist eine Ballonfahrt

mit Europas größter Heissluft-

Ballonflotte, Teamtraining im Hoch- und

Niederseilgarten mitten im Stadtwald

Baden-Badens, ein Fahrertraining im LUK

Driving Center, eine nostalgische Oldtimerausfahrt

oder schauen Sie einmal

den Radio- oder Fernsehmachern des

Südwestrundfunks über die Schulter.

Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Kongress- und Veranstaltungsabteilung

Solmsstraße 1, 76530 Baden-Baden

Telefon: +49 (0)7221 275206

Fax: +49 (0)7221 275261

Internet: www.baden-baden.com


DESTINATIONEN BADEN-BADEN

Atlantic Parkhotel

Und auch das sind schöne Unterkünfte:

Eine stilvolle Adresse ist das DeGefestgeprüfte

Holland Hotel Sophienpark mit 73

Zimmern und 3 Veranstaltungsräumen

bis 75 Personen.

www.holland-hotel-sophienpark.de

Mit 53 Zimmern und zwei Veranstaltungsräumen

wartet das Atlantic Parkho-

44

Kunst & Kultur liegen hier so nahe ...

tel auf. Empfehlenswert: Das Terrassencafé

an der Oos mit Blick in die Lichtentaler

Allee. www.atlantic-parkhotel.de

Das erst 2008 erbaute Suitenhotel Aqua

Aurelia liegt gleich gegenüber der Caracalla-Therme.

Zwei Veranstaltungsräu -

me (bis 75 pax) sind u.a. schallisoliert.

www.aquaaurelia.de

Umgeben von viel Grün verfügt das Best

Western Queens Hotel Baden-Baden über 6

Tagungsräume für 10–120 Personen. Fast

alle 121 Zimmer haben einen eigenen

Balkon. Interessant sind auch der angeschlossene

große Beauty-Tempel „Eber -

le“ und die möglichen Segway-Touren

von City Seg. www.best-western-queenshotel-baden-baden.de

Ein Ort mit besonderer Geschichte ist das

Batschari Suite Hotel – hier befand sich

einst Europas erste Zigarettenfabrik, die

die Marke der Fürsten- und Königshäuser

hergestellt hat.

www.batschari-hotel.de

Last but not least: Das Radisson Blu Badischer

Hof Hotel befindet sich in einem

ehemaligen Kapuzinerkloster und bietet

141 Zimmer sowie 7 Veranstaltungsräume

bis 220 Personen.

www.radissonblu.de/hotel-badenbaden

Damit noch lange nicht genug. 2010 will

die kuwaitische Al-Hassawi-Group mit

der Verwandlung des Neuen Schlosses

Baden-Baden in ein 5-Sterne-Lu xus -

resort beginnen. Die Eröffnung des künftigen

„Schlosshotel Baden-Baden“ mit

129 Zimmern und Suiten sowie drei Restaurants

und Tagungsräumen ist für 2013

geplant.

… und deshalb kann es keine Ausrede geben. Empfehlenswert ist z.B. das

vom New Yorker Stararchitekten Richard Meier entworfene renommierte

Museum Frieder Burda, das sich auf die Klassische Moderne konzentriert und

rund 1.000 Objekte umfasst. In einer großen Sommerausstellung von Juli bis

November 2010 präsentiert das Museum Miró. Die Farben der Poesie.

www.sammlung-frieder-burda.de — Nicht minder einen Besuch wert ist das

Kunstmuseum Gehrke-Remund, das in einer Dauer ausstellung über 100 lizen -

zierte Repliken der mexikanischen Malerin Frida Kahlo zeigt. www.kunst-

Bild: LA8 Museum

museum-gehrke-remund.de — Rund 500 Exponate vom besten Hofjuwelier

der russischen Zarenfamilie, Carl Fabergé, sind im Fabergé-Museum Baden-Baden zu sehen. www.fabergemuseum.de —

Auch das kulinarische Begleitprogramm passt: 2009 eröffnete die Gastronomie von Brenner’s Park-Hotel im LA8, dem Museum

für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts das Restaurant RIVE GAUCHE (60 pax). Darüber hinaus übernimmt Brenner’s

das Management von zwei historischen Veranstaltungssälen im EG und OG – mit Kapazitäten bis 400 Personen!

www.la8.de

❚ Viel Phantasie für hochwertige Incentives

D

ie Liste der hiesigen Post-Conventionoder

Side-Event-Programme ist lang,

einen kompetenten Partner hat man dabei immer

an seiner Seite: Die Kongress- und Veranstaltungs

abteilung der Baden-Baden Kur &

Tourismus GmbH liefert einen Überblick über

Mög lichkeiten, klärt Vakanzen, erstellt Angebote

und betreut von der ersten Kontaktaufnahme

bis zur Durchführung (www.badenbaden.com).

Nachfolgend eine klei ne Auswahl

mit dem besonderen Charme der Exklusivität:

Wer Stadt und Umland auf wirklich unvergessliche

Weise erkunden möchte, sollte wissen,

dass die Baden-Badener (Heißluft-)Ballonflotte

die größte Europas ist. Täglich sind bis zu

Nostalgische Oldtimerausfahrt. Bild: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH


25 Ballons startklar, was einer Gesamtkapazität bis 100 Personen

entspricht. Allerdings muss man früh aufstehen: Gestartet

wird bei Sonnenaufgang und klarer Sicht – dafür gehören neben

der Ballonfahrt auch noch ein Frühstückspicknick und die

abschließende Champagnertaufe zum Programm, das insgesamt

ca. vier bis sechs Stunden dauert.

Auch zu Lande kann man sich hier mit speziellem Erinnerungswert

fortbewegen: Die nostalgische Oldtimerausfahrt führt

z.B. von Baden-Baden über Lichtental, Bühlerhöhe und Iffezheim

(ca. drei bis vier Stunden). Ganz entspannt, dafür aber

auch nicht so weit, ist das Programm Baden-Baden per Kutsche.

Man lässt die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt

ansteuern und fährt sozusagen auf den Spuren von Kaisern und

Königen durch die berühmte Lichtentaler Allee (Dauer ca. eine

Stunde).

Danach wäre noch Zeit, um den richtigen Umgang mit einem

zeitgemäßeren Gefährt zu testen. Das LUK Driving Center am

Baden Airpark bietet Fahrsicherheitstrainings und Erprobungsfahrten

für Autos und Motorräder. Wobei der drei Kilometer

lange Rundkurs durch unterschiedliche Streckenvarianten flexibel

gestaltet werden kann. Außerdem steht der ehemalige

Hangar der kanadischen Air Force heute als Location für über

hundert Gäste zur Verfügung.

Apropos Location: In Baden-Badens Spielbank, der größten und

ältesten Deutschlands, lassen sich VIP-Empfänge bis 35 Personen

inszenieren – auf Wunsch auch mit Spieldemonstration.

Eine größere Veranstaltung ist geplant? Auch kein Problem –

Wo Ihre Veranstaltung zum ultimativen Erlebnis wird!

Sensationell

tagen

Mehr Confertainment gibt es nirgendwo!

26 Räume von 40 bis 2.600 qm

für 10 bis 2.000 Personen

Insgesamt mehr als 13.000 qm

Veran staltungsfl äche

BADEN-BADEN DESTINATIONEN

auf der Galopprennbahn in Iffezheim ‚laufen sie nicht nur‘ – hier

finden auch Produktpräsentationen, Betriebsfeiern u.Ä. statt –

möglich bis 1.500 Personen.

Und wenn man sich mal ganz besonders beweisen will (oder

muss): Mit 16 Übungen in luftiger Höhe bietet der Hochseilgarten

Baden-Baden reichlich Gelegenheit zum Teambuilding für

Gruppen ab 10 Personen. Wem das noch nicht reicht: Beim Klettern

an den Battertfelsen hoch über der Stadt sind alle alpinistischen

Schwierigkeitsgrade gegeben, wobei sowohl Anfänger wie

auch Fortgeschrittene in einem der schönsten Klettergebiete

des Schwarzwaldes willkommen sind.

Vielfältiges Raumangebot in themenorientiertem

Ambiente

725 Zimmer und Suiten in den vier

Erlebnishotels des Europa-Park Resort

Seilgarten Baden-Baden. Bild: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Große Auswahl an Unter haltungs angeboten

Weitere Informationen erhalten Sie über Telefon +49 (0) 78 22/77 14 400 oder E-Mail: confertainment@europapark.de

www.confertainment.de · www.europapark.de · Autobahn A5 Karlsruhe – Basel · Ausfahrt 57b Europa-Park

Vielzahl an Restaurants, Bars, Bistros,

ein Wein- und Brauereikeller

Kompetente Beratung, Organisation und

Service – persönliche Event betreuung

Professionell tagen ... Spaß haben ... den Abend genießen ... und traumhaft übernachten.

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INFOBÖRSE HOTELS

❚ Best Western kam mit einem blauen Auge davon

Das schwierige Geschäftsjahr 2009 hat

die große deutsche Hotelgruppe mit

Rückgängen in der Belegung und beim

Zimmerpreis getroffen. Dennoch konnte

mit 504 Mio. Euro der Vorjahresumsatz

leicht gesteigert werden, was dem Port-

Auf der internationalen Immobilienmesse

MIPIM 2010 in Cannes wurde in

der Kategorie Hotels & Ferienanlagen das

Kameha Grand Bonn, entwickelt von

Bonn Visio Real Estate, ausgezeichnet

und konnte sich damit in der Finalrunde

gegen starke internationale Konkurrenz

aus Polen (Lodz, andel’s Hotel) und Tschechien

(Prag, The Augustine Rocco Forte)

durchsetzen.

Nachdem man sich auf nationaler Ebene

gegen seine Mitbewerber behauptet hat -

te, wählte eine unabhängige Jury im Januar

für jede der insgesamt fünf Immobilienkategorien

jeweils drei Nominierte

– am Ende votierten die Teilnehmer der

internationalen Immobilienmesse MIPIM

2010 für das Kameha Grand in Bonn als

Gewinner in seiner Kategorie. Die Architektur

des außergewöhnlichen Hotels

stammt vom Bonner Architekten Karl-

Heinz Schommer und das Interieur Design

vom Amsterdamer Stardesigner Marcel

Wanders. Die Außen- und Innenarchi -

tektur, Lage des Hotels sowie die Nutzung

regenerativer Energien waren wichtige

Auswahlkriterien für den Award, den Investor

Dr. Jörg Haas gemeinsam mit Karl-

46

folio-Zuwachs um 15 neue Häuser zu verdanken

ist. Für das laufende Geschäftsjahr

rechnet man mit einer leichten

Erholung des Marktes und weiterer Expansion,

da sich bereits im ersten Quartal

zehn neue Häuser der Marke angeschlossen

haben und sich die Zahl der

Best Western Hotels in Deutschland somit

auf 189 erhöht.

„Wir haben den Vorteil, dass unsere

Hotels sowohl in allen Metropolen, aber

auch in 1B-Destinationen liegen, von denen

viele nicht so stark unter der Krise

leiden. Das Volumen an Geschäftsreisen

und Tagungen hat im vergangenen Jahr

insgesamt abgenommen. Jedoch wurden

einige Tagungen und Geschäftsreisen,

die bisher im Luxussegment stattfanden,

in unseren Hotels gebucht und haben uns

damit eine Anzahl von Neukunden beschert“,

bestätigt Marcus Smola, Geschäftsführer

der Best Western Hotels

Deutschland GmbH, die gegenwärtige

Tendenz zur Verlagerung in günstigere

Kategorien der Drei- bis Vier-Sterne-Ho -

❚ MIPIM Award 2010 geht an Kameha Grand Bonn

Heinz Schommer und Carsten Rath –

Gründer und CEO der LH&E-Group, die

das Kameha Grand Bonn betreibt – entgegennahm.

Seit 19 Jahren werden die MIPIM Awards

von der Reed Midem, dem Veranstalter

der internationalen Immobilienmesse

MIPIM (Marché international des profes-

tellerie. Den reduzierten Mehrwertsteuer

satz will die Best Western Gruppe in

diesem Jahr nutzen, um ein umfassendes

Investitionspaket von rund 50 Mio. Euro

anschieben zu können, wobei die geplanten

Maßnahmen in alle Bereiche –

d.h. Renovierung, Instandsetzung, Ausbau

und Grundsanierung – fließen sollen.

„Obwohl die Talsohle erreicht zu sein

scheint, bleiben die Wirtschaftsbedingungen

schwierig“, so Smola, „allerdings

sind bei Reisenden ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

sowie die Sicherheit

einer Qualitätsmarke das entscheidende

Kriterium bei der Hotelwahl.“ Hinsichtlich

der Unternehmensentwicklung erwartet

die Best Western Gruppe im laufenden

Jahr, dass das Hotelangebot in

Deutschland bis zum Jahresende auf

über 200 Häuser ausgebaut werden kann.

Ob der veranschlagte Gesamtumsatz der

Gruppe im Jahr 2010 damit um rund 10

Prozent auf dann 550 Mio. Euro gesteigert

werden kann, bleibt abzuwarten.

sionnels de l’immobilier) ausgeschrieben.

Mit der Auszeichnung sollen weltweit

herausragende Projekte in den Kategorien

Büroimmobilien, Wohnimmobilien,

modernisierte Bürogebäude, Hotels

& Ferienanlagen sowie Green Buildings

gewürdigt werden.


❚ Dorint hat das silberne Qualitätssiegel

Das Dorint Kongresshotel Mannheim darf sich ab sofort mit dem „Safehotel-Star“ – dem Qualitätssiegel

für Brandschutz in Hotels – schmücken (Bild li.: Markus Proßwitz); Bild re.: Michael H. Göldner.

Als erste deutsche Hotelgesellschaft

haben sich die Dorint Hotels & Resorts

geschlossen an der Initiative „Service-

Qualität Deutschland“ beteiligt: Alle 29

deutschen Dorint-Betriebe haben inzwischen

die Stufe 1 der Qualitätsoffensive

erreicht und dürfen nun mit dem silbernen

Q-Logo an ihren Hoteleingängen

werben. Initiiert wurde die Zertifizierung

von den Landestourismusverbänden und

den Lan desregierungen.

Der Qualifizierungsprozess in den Dorint

Hotels & Resorts hat knapp ein Jahr gedauert,

da zunächst in allen deutschen

Dorint-Betrieben 122 Mitarbeiter zu sogenannten

Qualitäts-Coaches ausgebildet

wurden, deren Aufgabe es ist, andere

Mitarbeiter für den Servicegedanken zu

sensibilisieren. In besonderen Schulungen

wurden Themen wie z.B. Beschwerdemanagement

vermittelt oder wie man

Qualitätslücken im eigenen Hotel erkennen

und beheben kann. „Die Teilnahme

an der Qualitätsoffensive zwingt uns

dazu, unsere Arbeit regelmäßig zu hinterfragen

und die Sicht der Gäste ein -

Übrigens …

HOTELS INFOBÖRSE

zunehmen“, sagt E. Ulrich Schweitzer,

Leiter Unternehmensentwicklung und

verantwortlich für die Umsetzung der

Zertifizierung.

Das Qualitätssiegel der Stufe 1 gilt maximal

drei Jahre, wobei eine jährliche Aktualisierung

des Maßnahmenplans mit

mindestens 8 neuen Zielen und die Bestätigung

der Umsetzung der Maßnahmen

des Vorjahres Voraussetzungen sind.

Nachdem die Stufe 1 nun erfolgreich umgesetzt

wurde, kann im nächsten Schritt

in die Stufe 2 der Qualitäts offensive gewechselt

werden, die darauf abzielt,

das Unternehmen stärker von außen zu

betrachten und den Qualitätsstandard

objektiv zu bewerten. Hilfsmittel hierbei

sind u.a. Kundenbefragungen und My stery

Checks.

Künftig sind die Dorint Hotels & Resorts auch Brandschutz-zertifiziert. Das erste Hotel

der Kette, das sich ab sofort mit dem Qualitätssiegel „Safehotel-Star“ schmücken darf,

ist das Dorint Kongresshotel Mannheim. Safehotels haben sich zu besonderen Maßnahmen

hinsichtlich des Brandschutzes bereit erklärt. Die Initiative der Feuerwehrverbände

in der EU beruht auf den drei Säulen baulicher Brandschutz, abwehrender Brandschutz

und Schulung des Personals.

„Gerade in Hotels stellt die Brandgefahr eine ernste Bedrohung der Gäste dar, da diese

durch fehlende Ortskenntnis gefährdet sind. Deshalb haben wir uns entschlossen, alle

Dorint Hotels und Resorts im Bereich Brandschutz zertifizieren zu lassen“, erklärt Michael

H. Göldner, Geschäftsführer Neue Dorint GmbH. Dabei bestünden die größten Defizite

hinsichtlich der Brandschutzausbildung des Personals – nicht zuletzt wegen der branchenüblichen

starken Fluktuation. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren

soll diese Wissenslücke nun geschlossen werden: So wurden etwa in Mannheim alle 120

Mitarbeiter inklusive Azubis durch eine Fachkraft der Berufsfeuerwehr geschult. Und

nicht nur das: Das neu erworbene Wissen mussten die Mitarbeiter anschließend in einer

Prüfung unter Beweis stellen!

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47


INFOBÖRSE HOTELS

❚ Wer nachhaltig wirtschaftet, hat die besten Zukunftschancen

Die inhaltliche Bilanz:Das Hotel von morgen

wird „grüner“ – wobei sich die Nachfrage

immer stärker hin zu maßgeschnei -

derten Konzepten bewegt, die sich an den

individuellen Wünschen der anvisierten

Zielgruppe orientieren, wie Vanessa Bork-

mann (Projektleiterin FutureHotel, Fraunhofer

Institut) und Jeanette Huber (Mitglied

der Geschäftsleitung, Zukunftsinsti -

tut Matthias Horx) berichteten. Die Chance

liegt dabei im „more-for-less“-Prinzip, bei

dem letztendlich alle profitieren. Denn

durch den gezielten Fokus auf die jeweiligen

Kundenwünsche – das Fraunhofer

Institut kennt 17 verschiedene Gasttypen

– ergibt sich laut Trendforschung ein erhebliches

Einsparpotenzial.

❚ NH belegt den 1. Platz in der Kategorie „Unternehmenskultur“

Bereits zum siebten Mal wurde die Studie

„Top Arbeitgeber Deutschland“ vom

CRF Institute, einem unabhängigen Research-Unternehmen,

durchgeführt. Dabei

belegte NH Hoteles Deutschland in der

Kategorie „Unternehmenskultur“ den ersten

und im Gesamtranking den sechsten

Platz. In diesem Jahr wurden in der bundesweiten

und branchenübergreifenden

48

Ein Mix aus hochkarätigen Referenten, interessanten Themen, Vorstandswahlen und der Vergabe des 4. HDV-

Wissenschaftspreises Hotellerie sorgte für rund 190 Anmeldungen und damit eine Rekordbeteiligung bei der

Frühjahrstagung der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) im Kameha Grand Bonn.

Der alte HDV-Vorstand ist auch der neue – mit Jochen Zillert, Carsten Lütkemann, Carsten Schmahl,

David Depenau und Alexander Aisenbrey (v.l.n.r.)

Beispielsweise legt der Geschäftsreisende,

der vom Zimmer aus arbeiten möchte,

mehr Wert auf die technische Ausstattung

denn auf üppige Wellness-Landschaften.

Eine besondere Bedeutung

kom me künftig den so genannten LoHaS

(Lifestyle of Health and Sustainability) zu

– also jener gut ausgebildeten Konsumentengruppe

mit überdurchschnittlichem

Einkommen, die mit einer gezielten

Produktauswahl Nachhaltigkeit und

Gesundheit fördern möchte. In einem

zentralen Bereich sollte aber auf gar keinen

Fall gespart werden: Das wichtigste

Kriterium für einen angenehmen Hotelaufenthalt

ist laut Fraunhofer-Studie für

alle Zielgruppen „das Bett“.

Erhebung insgesamt 93 Unternehmen auf

ihre Qualitäten als Arbeitgeber untersucht.

Dabei wurden Entwicklungsmöglichkeiten,

Marktposition, Unternehmensimage

und -kultur, Vergütung und Anerkennung

sowie Jobsicherheit und Work-Life-Ba -

lance bewertet.

„Es ist für uns eine großartige Anerkennung.

Auch unser Engagement im Bereich

■ Vorstand einstimmig

bestätigt

Personell vertraut die Hoteldirektorenvereinigung

der bewährten Führungsspitze,

wie das Ergebnis der Vorstandswahlen

zeigt. Mit Alexander Aisenbrey (1.

Vorsitzender), Carsten Schmahl (2. Vorsitzender),

David Depenau (Schatzmeister),

Jochen Zillert (1. Beisitzer) und Carsten

Lütkemann (2. Beisitzer) wurden alle

bisherigen Vorstandsmitglieder jeweils

ohne Gegenstimme für weitere zwei

Jahre im Amt bestätigt.

Auch der Branchennachwuchs gibt Anlass

zu Optimismus, was die Preisverleihung

des HDV-Wissenschaftspreises Hotellerie

verdeutlichte. Unterstützt von

den HDV-Fördermitgliedern Micros-Fidelio

und progros belohnte die Auszeichnung

in diesem Jahr Stefan Muschik und

Georg-Friedrich Gerstenkamp (2. und 1.

Platz wissenschaftlich-theoretisch orientierte

Arbeiten) sowie Julia Ruthus und

Sabine Preis (2. und 1. Platz praxisorientierte

Arbeiten) mit begehrten Kursen

an der Cornell University in Ithaca, New

York und der École Hotelière Lausanne

(Schweiz).

Zum Hintergrund: In der 1981 gegründeten

Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V.

(HDV) engagieren sich 140 ordentliche Mitglieder

und 46 Fördermitglieder. Die Vereinigung

hat ihren Sitz in Bad Honnef und dient

als Interessenvertretung der deutschen Top-

Hotellerie.

der Weiterbildung und Entwicklung unserer

Mitarbeiter wird damit gewürdigt“, erklärt

José Luis Cernuda, Director Human

Resources, der sich gemeinsam mit Jan

Hein Simons, Geschäftsführer/Business

Unit Director NH Hoteles Deutschland

GmbH über die Auszeichnung freute.


❚ Endlich – Essens neues Hotel an der Messe ist offen!

Die Kulturhauptstadt Essen hat ein weiteres

Highlight in der Tagungshotellerie.

Am 25. März feierte das ATLANTIC Congress

Hotel Essen seine offizielle Eröffnung

– in Anwesenheit von Bürgermeister

Rudolf Jelinek, Investor Kurt Zech, Hoteldirektorin

Marion Hagemeier und 600

geladenen Gästen. Rechtzeitig zum Auftakt

des Kulturhauptstadt-Jahres konnten

die ersten Gäste ins neue Kongress- und

Seminarhotel einchecken. Das direkt neben

der Grugahalle und der Messe Essen

gelegene Vier-Sterne-Superior-Haus verfügt

über 250 Zimmer, davon 20 Suiten,

und ein 1.200 qm großes Conference-Center

mit 9 multifunktionalen Tagungsräumen

(max. 730 pax/Tageslicht/barrierefrei).

Zusammen mit den Partnern Grugahalle

(7.700 pax) und Congress Center

Essen (1.000 pax) lassen sich so auch

kombinierte größere Formate durchführen.

Für Veranstaltungen steht ein persönlicher

Ansprechpartner zur Verfügung,

avisiert wird die Beantwortung von An-

fragen binnen 24 Stunden. Kleinere Meetings

sind in einem Boardroom oder in

den Suiten möglich.

Den besonderen Stil des Hauses erkennt

man bereits in der Lobby wieder. Der gesamte

öffentliche Bereich ist ein großer

gläserner Kubus, wobei die in Grün- und

Brauntönen gehaltenen Bereiche ohne

Türen und starre Wände fließend inein -

ander übergehen und durch Kamine –

sie symbolisieren die alten Zechen der

Region – und Pflanzen getrennt werden;

letztere stehen für die Natur, die sich die

ehemaligen Industrieareale zurückerobert.

Das besondere Designkonzept findet

sich auch in den Zimmern wieder:

HOTELS INFOBÖRSE

Große Fensterfronten vermitteln ein Gefühl

von Weitläufigkeit, dazu kommen

u.a. 32 Zoll Flatscreen TV und Safes mit

integrierter Laptop-Lademöglichkeit(!).

Was das nagelneue Haus außerdem zu

bieten hat: Regionale und internationale

Küche im Gastronomiebereich CUXX,

kos tenfreies Internet im gesamten Hotel

sowie eine Dachterrasse, die z.B. für Empfänge

genutzt werden kann, schöner

Blick auf die Stadt inklusive. Auch die

gute Logistik ist eine Erwähnung wert –

dank hoteleigener Tiefgarage, angrenzenden

(Messe-)Parkflächen, nahem Anschluss

zur A52 sowie U-Bahn-Station direkt

gegenüber dem Hotel (5 Minuten bis

HBF). www.atlantic-essen.de

www.nellsparkhotel.de

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49


INFOBÖRSE HOTELS

❚ Experte gibt Tipps für

Umgang mit Internetbewertungen

1.

Warum sollte ich Bewertungen zu

meinem Hotel im Auge behalten?

Jeder Hotelier sollte darüber Bescheid wis-

sen, wie sein Hotel von den Gästen bewer -

tet wird. Immerhin informieren sich mehr

als 85 Prozent aller Kunden bereits im Netz

über Angebot und Qualität, bevor sie sich

für ein Hotel entscheiden. Wiederholte

schlechte Bewertungen sind da oft ein

K.-o.-Kriterium. Für Hoteliers ist es deshalb

immens wichtig, den Ruf ihres Hauses

im Internet genau zu beobachten und

zu überprüfen, was Gäste über ihren Aufenthalt

schreiben und veröffentlichen.

2.

Wo kann ich sehen, wie mein Hotel

bewertet wird?

Das Internet bietet eine Vielzahl an Foren,

Blogs und Social Media Communities,

auf denen Hotels bewertet werden

können. Bekannte Namen sind hier HolidayCheck,

Tripadvisor oder HRS. Alle

Portale einzeln zu untersuchen und Bewertungen

zu Hotels nachzulesen, ist nahezu

unmöglich. Einen zeitsparenden

Überblick über alle Reviews zum eigenen

Hotel liefern Online-Programme wie

TrustYou-Analytics. Hier findet man,

siehe auch unten, alle Bewertungen zum

eigenen Hotel gebündelt auf einen Blick.

3.

Eine Bewertung zu meinem Hotel

scheint gefälscht – Was kann ich tun?

In einigen Fällen lässt sich sehr deutlich

erkennen, dass eine Bewertung gefälscht

ist, wenn z.B. ein Hotel übermäßig positiv

bzw. negativ bewertet wurde. In diesem

Fall führt kein Weg am Betreiber der Originalseite,

auf dem die Bewertung hinterlegt

wurde, vorbei, um eine Löschung

des Eintrags zu beantragen. Nur so kann

gewährleistet werden, dass der Artikel

dauerhaft von der Seite verschwindet.

4.

50

Wie wird mein Haus im Internet bewertet, was kann ich machen, damit es stärker

bewertet wird und wie soll ich reagieren, wenn es jemand negativ beurteilt hat?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich immer mehr Hoteliers und wissen oft nicht,

wie sie sich in der wachsenden Flut an Informationen aus Web 2.0 und Social

Media einen Überblick verschaffen können. Benjamin Jost, Geschäftsführer der

Bewertungs-Suchmaschine www.trustyou.com hat sechs Ratschläge parat:

Ich bin mit einer Bewertung nicht

zufrieden und würde den Sach verhalt

gerne klarstellen. Wie sollte ich reagieren?

Bewertungsportale mit einer Funktion

zum öffentlichen Kommentar bieten die

Möglichkeit, für alle sichtbar Stellung zu

nehmen. Bei berechtigten negativen Bewertungen

erscheint eine angemessene

Reaktion durchaus sinnvoll, z.B. um sich

für eventuelle Mängel zu entschuldigen

und Besserung zu geloben. Hier gilt: Der

Ton macht die Musik. Abweisend auf negative

Kritik zu reagieren, kann den Ruf

des Hotels nachhaltig schädigen. Ein kurzer

Kommentar ist völlig ausreichend.

Möchte der Gast dennoch in eine Diskussion

einsteigen, sollte die Kommunikation

aus dem für alle sichtbaren Raum auf

eine nichtöffentliche Ebene wie E-Mails

oder Telefonat umgeleitet werden.

5.

Wie kann ich meine Gäste mobili sieren,

Bewertungen zum Hotel abzugeben?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Gäste

eines Hotels aktiv darauf aufmerksam zu

machen, eine Bewertung im Internet abzugeben.

Sie sollten motiviert sein und

daher nicht lange suchen müssen, wo sie

im Netz dazu die Gelegenheit haben. Hinweise

können in E-Mails, z.B. bei der Buchungsbestätigung,

im Hotelzimmer oder

auf der eigenen Homepage platziert werden.

Sie können in Flyern und Broschüren

beworben oder im direk ten Kontakt

mit den Gästen beim Check-out übermittelt

werden. Es gibt zudem eine Vielzahl

an Online-Bewertungsportalen wie

HolidayCheck, die dazu schon spezielle

Lösungen für den Hotelier bereitstellen.

6.

Was habe ich als Hotelier für

Möglichkeiten, die Bewertungen

im Internet zu untersuchen?

Das Online-Programm TrustYou-Analytics

ist aktuell der einzige deutschsprachige

Anbieter mit der Funktion, alle hinterleg ten

Bewertungen – ob als Noten abgegeben oder

in einem Text formuliert – im Internet zu

untersuchen. Kunden des Analysetools

erhalten somit ein vollstän diges und unabhängiges

Bild des eigenen Unternehmens

im Internet und können auf einen

Blick die Stärken und Schwächen erkennen

und so richtig und zeitnah reagieren.

❚ BMF-Schreiben

berücksichtigt

VDR-Vorschläge

Das am 5. März veröffentlichte Schreiben

des Bundesministeriums für Finanzen

zur umsatz- und lohnsteuerrechtlichen

Behandlung der Mehrwertsteuer-

Senkung für Hotels ist ein Meilenstein:

Bekanntlich hatten die unterschiedlichen

Steuersätze für Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen

zu einem erheblichen

Verwaltungsaufwand und damit zu

Mehrkosten in deutschen Unternehmen

geführt. Dies wiederum entfachte einen

Proteststurm in der Fachöffentlichkeit –

mit dem GeschäftsreiseVerband VDR an

der Spitze.

Das Schreiben des BMF vereinfacht nun

die aufwändigen Prozesse, die die Regelung

seit 1. Januar 2010 erfordert hatte. So

kann das Frühstück jetzt mit anderen Nebenleistungen

zusammengefasst werden,

die als Reisenebenkosten anerkannt werden;

der getrennte Ausweis von Übernachtungsleistung

und einem Pauschalbetrag

für Nebenleistungen erlaubt, dass die sogenannte

„Vereinfachungsregelung“ ange -

wendet wird. Weil der Frühstücksanteil

so nicht mehr zu identifizieren ist, kann

das Frühstück weiterhin mit dem Pausch-

betrag von 4,80 Euro berücksichtigt wer-

den. „Werden sonstige Leistungen wie Früh-

stück, Internet und Parkplatz nutzung als

Business-Package zusammen gefasst und

getrennt vom Übernachtungsanteil ausgewiesen,

erleichtert das enorm die inter -

nen Prozesse und entlastet den Arbeitnehmer“,

so VDR-Präsident Dirk Gerdom.

Voraussetzung ist, dass die Hotels entspre -

chende Pakete anbieten. Schwierig wird

es bei kleineren Häusern, die keine Business-Packages

anbieten können. Um den

Reisenden trotzdem zu entlasten, müssen

Unternehmen darauf achten, dass die sogenannte

„Arbeitgeberveranlassung“ greift.

Das BMF-Schreiben entschärft dafür die

Vorgaben: Künftig reicht es aus, wenn das

Unternehmen festlegt, wer buchen darf.

So genügt es, wenn in der Reiserichtlinie

festgeschrieben ist, dass jeder Reisende

seinen Hotelaufenthalt selbst buchen

kann oder ein vorgeschriebenes Online-

Buchungstool im Un ternehmen genutzt

wird. Unabhängig von den unterschiedlichen

Steuersätzen kann beim Hotelfrühstück

dann wieder der Sachbezugswert

von 1,57 Euro angesetzt werden.


❚ Marriott klar auf Expansionskurs

Im Zuge der globalen Reorganisation, die

auch die weltweite Wachstumsstrategie

von Marriott International betrifft, soll

das Portfolio in Europa bis 2015 auf rund

80.000 Zimmer verdoppelt werden. Derzeit

sind sieben der 18 möglichen Marriott-Marken

präsent: Ritz-Carlton, Bulgari,

JW Marriott, Marriott Hotels & Resorts,

Renaissance Hotels, Courtyard by

Marriott und Marriott Executive Apartments.

Zusätzlich soll 2012 das erste europäische

Residence Inn, eine Marke für

Langzeitaufenthalte, in München eröffnet

werden. Rund 30 weitere Projekte sind

darüber hinaus bereits in Bau, darunter

das Renaissance Moscow Monarch Center

Hotel, das Courtyard by Marriott Budapest

und das JW Marriott Hotel Ankara,

deren Eröffnungen noch für 2010 geplant

sind.

„Europa ist der größte Hotelmarkt der

Welt und hat ein großes Potenzial für

Marriott. Da wir in den meisten europä -

ischen Metropolen bereits präsent sind,

liegt der Fokus der Expansion auf weiteren

großen Städten und neuen Märkten“,

erläutert Amy McPherson, President und

Managing Director der neuen Region

Europa bei Marriott International. Die

lang gediente Managerin – bereits seit

1986 im Unternehmen – ist für rund drei

Mrd. US-Dollar Umsatz in 24 Ländern verantwortlich

sowie seit 2009 auch für die

Führung und Entwicklung der neuen Region,

die jetzt Kontinentaleuropa und

Großbritannien vereint. Die Wachstumspläne

für Europa beinhalten auch die

Einführung zweier neuer Marken: Edition

sowie The Autograph Collection – erstere

im Segment Boutiquehotels angesiedelt,

Letztere fasst unabhängige Hotels und

Resorts mit sehr luxuriösem Ambiente

global zusammen.

„Lifetime Achievement Award“ geht an J.W. Marriott jr.

Anlässlich des 13. International Hotel Investment Forums (IHIF) in Berlin am 10. März erhielt

J.W. Marriott jr., Chairman und CEO von Marriott International den „Lifetime Achievement

Award“, der an hochrangige Persönlichkeiten aus der Hotelbranche für ihr Lebenswerk

vergeben wird. „Der Denkansatz, das eigentliche Hotelgeschäft mit einer grünen

Strategie zu kombinieren, ist ein positives Beispiel, wie ein Hotelunternehmen

heutzutage zukunftsorientiert arbeiten sollte“, unterstreicht Jonathan Worsley, Mitorganisator

des IHIF, die Entscheidung. Die Unterstützung des Umweltschutzes ist eine

Schlüsselrolle der Unternehmenskultur: Die Strategie besteht aus dem Ausgleich von

Kohlendioxidausstoß durch Reduktion von Brennstoff- und Wasserverbrauch um 25 Prozent

pro buchbarem Zimmer innerhalb der nächsten zehn Jahre, den Bau von Solaran -

lagen in bis zu 40 Hotels bis 2017, die Nutzung von ökologischen Angeboten der 40 größten

Zulieferer sowie die Zusammenarbeit mit jenen Hotelentwicklern, die die ökolo -

gischen Baustandards des U.S. Green Building Council umsetzen. — Der Lifetime

Achie vement Award, den Amy McPherson, Europa-Chefin von Marriott International,

stellvertretend entgegennahm, wird durch ein Komitee verliehen, das sich aus Förderern,

Sponsoren, Ausrichtern und Organisatoren des IHIF zusammensetzt.

HOTELS INFOBÖRSE

❚ Freie

Hotelzimmer

übers Handy

finden

Falls man seinen Anschlussflug verpasst

hat oder der Zug nicht mehr

fährt, nicht verzagen: HRS bietet mit

„Hotels Now!“ einen neuen mobilen

Dienst, mit dem verfügbare Hotelzimmer

in der unmittelbaren Umgebung

gefunden und ohne Gebühren direkt

gebucht werden können. Die möglichen

Hotels erscheinen in Echtzeit auf

dem Handy, wobei der Dienst weltweit

in Deutsch und Englisch zur Verfügung

steht. Die zugrundeliegende Technik

heißt „erweiterte Realität“ (Augmented

Reality) – Basis dafür ist Layar, ein

so genannter Augmented Reality

Browser, mit dessen Hilfe Dinge auf

dem Handy angezeigt werden, die mit

bloßem Auge nicht zu sehen sind.

Um „Hotels Now!“ nutzen zu können,

muss man die Applikation Layar installieren

(gibt es derzeit für das iPhone

3GS und Smartphones mit Arnold-Betriebssystem,

weitere Geräte sollen

bald folgen) und starten. In der Suchmaske

nach HRS suchen und „Hotels

Now!“ auswählen, dann Zimmertyp

und Anzahl der Zimmer und Übernachtungen

sowie den Umkreis auswählen,

in dem gesucht werden soll.

Verfügbare Hotels werden auf dem

Handy mit dem HRS-Bett-Symbol und

den dazugehörigen Details wie Adres -

se, Preis und Entfernung angezeigt.

Infos sowie ein Video, das den neuen

Dienst anschaulich darstellt, unter:

www.hotels-now.de

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INFOBÖRSE HOTELS

❚ Maritim trotz Krise mit 2009 zufrieden

Maritim Alexandria

Die Maritim Hotelgesellschaft konnte

im vergangenen Jahr angesichts des bekannt

schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes

ein zufriedenstellendes Ergebnis

erzielen – wenngleich 10 Prozent unter

Vorjahresniveau. Dazu muss man allerdings

wissen, dass das Maritim Hotel

Mauritius wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten

von April bis Oktober 2009

52

geschlossen war, was Auslastung und

Gesamtumsatz beeinflusst hat.

Im vergangenen Jahr wurde das Hotel-

Portfolio um zwei Häuser erweitert. Die

mit Maritim verbundene HMS International

Hotel GmbH unterzeichnete einen

Managementvertrag für das 5 Sterne Maritim

Jolie Ville Hotel Alexandria in Ägypten,

das seit dem 1. Juli 2009 unter diesem

Namen geführt wird. Das mit 116

Zimmern und 42 Suiten ausgestattete

First-Class-Hotel liegt direkt an der „Corniche“,

der bekannten Küstenstraße Alexandrias

am Mittelmeer, und ist nur 10

Kilometer vom Nozha Flughafen entfernt.

Mit unterschiedlich großen Veranstaltungsräumlichkeiten

erfüllt dieses

Haus die Ansprüche von Tagungs- und

Geschäftsreisenden. Seit 1. September 2009

betreibt das Unternehmen auch das Maritim

Hotel Esquinzo Beach auf Fuerteventura.

Nahe dem Fischerdorf Morro Jable

im südlichen Teil der Insel bietet das

First-Class-Hotel mit 389 Zimmern und

einer weitläufigen Gartenanlage direkt am

Meer vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

Weitere Neuerung war der Web-2.0-fä -

hige Internet-Relaunch, wobei Planer im

Tagungs- und Veranstaltungsbereich so-

Platz Kategorie A Kategorie B Kategorie C

Tagungshotels Tagungshotels

weniger als mit 100 Zimmern

100 Zimmer und mehr

genannte Online-Buchungsmappen mit

integriertem Budgetkalkulator nutzen

können. Wichtig war auch die Verknüpfung

der einzelnen Hotels mit dem bekanntesten

Hotelbewertungsportal von

TripAdvisor. Für Hotelbewertungen muss

man nun die Maritim Website nicht mehr

verlassen, sondern kann sich die Kommentare

anderer Gäste über die einzelnen

Maritim Hotels ansehen oder selbst

eine Bewertung online abgeben. „Damit

wollen wir unter Beweis stellen, wie ernst

wir die Anmerkungen unserer Gäste nehmen“,

meint Geschäftsführer Gerd Prochaska.

Maritim Mauritius

Berichtigung – leider hat in Ausgabe CI März 2010 der Fehlerteufel zugeschlagen. Sieger beim diesjährigen Grand Prix der

Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen in der Kategorie C (Reine Tagungsstätten) wurde das Management Centrum

Schloss Lautrach. Zur vollständigen Information nachfolgend noch einmal die korrigierte komplette Siegerliste. Wir danken

für den Hinweis und bitten unsere Leser und den Preisträger, den Fehler zu entschuldigen.

Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen: Die Besten der Besten – Plätze 1–3

Reine Tagungs-Hideaway

Tagungsstätten des Jahres

1 Schindlerhof Bio-Seehotel Management Centrum

Nürnberg-Boxdorf Zeulenroda Schloss Lautrach

2

Pfalzhotel Hotel Marc Aurel

Asselheim Bad Gögging

3 Romantik Hotel

Schloss Rheinfels

St. Goar

Seminarzentrum

Gut Keuchhof

Köln-Lövenich

Hotel Zugbrücke Schloss

Höhr-Grenzhausen Krickenbeck

Schloss

Hubertushöhe

in Storkow

bei Potsdam


Am 25. März nahm der rheinland-pfälzische

Kultur-Staatssekretär Prof. Dr. Joachim

Hofmann-Göttig die offizielle Einweihung

von „Residenz Schloss Engers“

bei Neuwied vor. Erstmals in Deutschland

wurde das Prinzip eines Passivhauses

auf einen Hotelneubau übertragen.

Dem Architekten Christoph Mendel ist es

gelungen, das Gebäude in den historischen

Ortskern von Engers – nur wenige

Meter vom Barockschloss entfernt – zu

integrieren, während man im Innern modernes

Know-how in Sachen Umweltschutz

vorfindet.

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem

ohne separate Heizung oder Klimatisie-

rung im Winter wie im Sommer angeneh -

me Temperaturen herrschen. Dabei wird

die notwendige Restwärme über die Zuluft

der sowieso vorhandenen Lüftungsanlage

in die Räume transportiert. Es bietet

behaglichen Wohnkomfort bei einem

Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh

und einem Primärenergiebedarf einschließ

lich Warmwasser und Haushaltsstrom

von unter 120 kWh. Wenn man

bedenkt, dass 90 Prozent der im privaten

Haushalt verursachten CO2-Emission durch die Hausheizung und Warmwasseraufbereitung

entstehen, wird schnell

deutlich, wie umweltfreundlich ein Passivhaus

ist, das ca. 80 Prozent weniger

HOTELS INFOBÖRSE

❚ Schloss Engers eröffnet erstes Passivhaus-Hotel im Rheinland

V.l.n.r.: Arno Gattschau, Leiter des Hotel-Restaurants Schloss Engers, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig,

damals rheinland-pfälzischer Kultur-Staatssekretär und seit 1. 5. OB der Stadt Koblenz, sowie Architekt

Christoph Mendel

Heiz energie verbraucht als ein Gebäude

nach neuester Energiesparverordnung.

Ziel der neuen Technologie ist, die aktive

Heizung auf eine minimale Notheizung

zu reduzieren, die nur an wenigen Tagen

im Jahr gefordert ist. Weniger Heizenergie

bedeutet nicht nur weniger Umweltverschmutzung,

sondern eben auch gerin

gere Heizkosten.

„Uns war es wichtig, durch umweltfreundliches

und nachhaltiges Bauen

auch im Hotelgewerbe ein Zeichen zu

setzen und in Sachen Umweltschutz aktiv

zu bleiben“, meint Arno Gattschau,

Gastronom des Hotel-Restaurants Schloss

Engers. Das Vier-Sterne-Komfort-Haus

bie tet 15 Zimmer, keines kleiner als 30 qm,

die alle individuell gestaltet und mit modernen

Möbeln aus Mooreiche ausgestattet

sind. Im Saunabereich können sich

Gäste bei Massage und Kosmetikanwen -

dungen verwöhnen lassen. Eine Hotelbar

sowie kostenfreie LAN und W-LAN stehen

dem Besucher ebenfalls zur Verfügung.

Foto: Behrendt

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53


BEST PRACTICE HOTELS

❚ Die können

was, die Rheinfels-

Azubis!

Es ist schon gute Tradition auf Schloss

Rheinfels in St. Goar am (Mittel-)Rhein:

Auch dieses Jahr durften die Auszubildenden

des 1.–3. Lehrjahres wieder zeigen,

was sie drauf haben. Wohlgemerkt: Die

gesamte Veranstaltung wird selbständig

von den Lehrlingen geplant, organisiert

und durchgeführt – und das vor versammeltem

Publikum aus Vorgesetzten, Eltern,

Lehrern, Stammgästen, Presse und Sponsoren.

„Eine Mittelmeerkreuzfahrt auf der

MS Rheinfels“ war das diesjährige Motto,

❚ Dolce Bad Nauheim:

Ein neuer Engel hinter der Bar…

Kunden-Event in lockerem Come-together: Das Dolce Bad

Nauheim lud zur Finalshow des Castings der „Cocktail Angels“

ein! Dabei wurde ein neuer „Engel“ gesucht – und gefunden.

„Cocktail Angels“ ist ein international mobiler Bar-Service, der

2004 gegründet wurde und ausschließlich aus weiblichem Barpersonal

besteht. Mittlerweile sind die Damen in sechs europäischen

Ländern ein Begriff und das bedeutet kein kleines

Pensum: jährlich bis zu 150 Veranstaltungen mit Kapazitäten

bis 3.000 Gäste ...

Das Format aus charmantem Service und solidem fachlichen

Know-how rund um die Drinks stimmt und deshalb wurde

bereits zum zweiten Mal „gecastet.“ 36 Bewerberinnen haben

sich gemeldet mit dem Ziel, ins Team zu kommen – drei von

ihnen konnten im Dolce noch einmal ihr Können zeigen. Auf

dem Programm standen Cocktail-Klassiker mit und ohne Alko -

hol – von Pina Colada bis zum Mojito. Stefan Fischer, DOSM im

Dolce Bad Nauheim hatte für seine Gäste aber noch eine zweite

Attraktion parat, die ideal zum Setting passte: eine Casino-

Night, bei der es ausnahmsweise mal nicht ums Cash ging,

sondern um einen Wochenendaufenthalt im neuen Dolce

Munich Unterschleissheim ...

Am Ende des Abends wurde der neue „Cocktail Angel“ gekürt –

die 30-jährige Daniela Winter aus Hanau erwarten zum Einzug

54

sehr ansprechend und unterhaltsam inszeniert

von „Chefstewardess“ Kerstin

Wagner und „Kapitän“ Jens Brandt, die

als Azubisprecher mit tatkräftiger Unterstützung

von Christoph Wölbert auch als

Projektleiter fungierten.

Nach Sektempfang, Foto mit dem

„Käpt’n“ und einer nett improvisierten

Begrüßung „legte die MS Rheinfels ab“

zur kulinarischen Vier-Gänge-Reise nach

Griechenland (marinierter Feta-Käse auf Ru-

colabett), Italien (landestypische Minestro ne),

Frankreich (Ente à l’Orange) und Spanien

(Parfait von gebrannten Mandeln). Dazu wur-

den kor respondierende Weine aus der

Rheinregion vorgestellt und serviert. Es

wurde aber nicht nur verkostet: Neben einem

kleinen Mittelmeer-Quiz und Live-

musik von Carolin Mayer und Michael

Bixler durften sich besonders die weiblichen

Zuschauer erfreuen, als die Azubi-

Jungs eine späte Tanz-Showeinlage auf

„YMCA“ einlegten ... Spontanen Charme

hatten auch die kleinen Reden der Moderatoren

Kerstin Wagner, Jens Brandt,

Christoph Wölbert und Johannes König –

und so wurde der Abend zu einem kurzweiligen

und geselligen Erlebnis, abseits

des üblichen Event-Mainstreams. Fazit:

So geht’s nämlich auch.

Übrigens: „Schlossherr“ Gerd Ripp hielt

sich an diesem Abend im Hintergrund

und das konnte er auch – bei diesem

Nachwuchs dürfte die Zukunft der vielfach

ausgezeichneten Tagungs- und

Hotel-Location wohl gesichert sein ...

ins Team eine professionelle Ausbildung zur Cocktailmixerin

sowie Jobs für namhafte Unternehmen. – Hinter dem Konzept

der „Cocktail Angels“ steht als Inhaber Eloed Ollmann; der Selfmademan

und ehemalige Programmierer hat selbst hinter der

Bar gearbeitet, wobei ihm die zündende Idee kam: professionelles

Barkeeping mit Erlebnischarakter – und viel nötigem

Fachwissen. „Extrem wichtig

ist es, dass man die

richtige Menge einhält“

sagt Ollmann, der noch

reichlich Potenzial sieht.

Die artistische Showbar

soll die Zukunft sein und

dabei setzt er ganz auf

seine „Angels“ – die aktuellen

wie die neuen.


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DESTINATIONEN LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE

56

Wo Deutschland

fast schon mediterran ist ...

A

Bild: www.genussradeln-pfalz.de Altstadt von Bad Bergzabern

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen eine besonders interessante, weil nicht unbedingt

alltägliche Destination vor. Das pfälzische Landau und den Landkreis Südliche Weinstraße darf man nämlich noch

entdecken und dabei zugleich erfahren, warum viele die Gegend völlig zu Recht als die ‚deutsche Toskana’ adeln.

Das liegt an den jährlich immerhin 1.800 Sonnenstunden, die nicht nur das mildeste Klima des Landes bewirken,

sondern auch, dass sich die Landauer im Durchschnitt über eine um einen Monat längere Vegetationsperiode

freuen können. Das wiederum hat positive wirtschaftliche Folgen: Der Name ‚Weinstraße‘ deutet auf den mit

Abstand wichtigsten Erwerbszweig der Region hin, der sich natürlich auch touristisch entsprechend nutzen lässt.

Und genutzt wird – z.B. im Rahmen von interessant-authentischen Incentive- und Rahmenprogrammen.


Jugendstil-Festhalle/Großer Saal

Auch der Katzensprung von hier nach Frankreich trägt zum spürbar entspannten,

mediterranen Lebensgefühl bei. Landau mit seinen acht Stadtteilen – alle

übrigens über 1.200 (!) Jahre alte Winzerorte – markiert den urbanen Mittelpunkt der

Südpfalz und verdient nicht nur deshalb eine intensivere Betrachtung. Die Festungs-,

Garten- und Kultur- ist nämlich auch Universitätsstadt und mit 6.000 Studenten eine

erfrischend junge Kommune; Pädagogik und Psychologie werden an der hiesigen

Uni vorrangig gelehrt. Zum Thema Wissens- und Informationstransfer passt, dass

Landau auch ein empfehlenswerter Standort für Tagungen und Veranstaltungen

ist. Wichtigste Location ist die imposante Jugendstil-Festhalle, die gleich noch

eingehender vorgestellt wird und Kapazitäten vom Seminar bis zum Corporate Event

offeriert.

Die Verkehrsanbindung stimmt ebenfalls: Über die A61, A5, A6 und A8 ist die

Region aus allen Richtungen gut und schnell erreichbar und dank der „Pfalzautobahn“

A65 fährt man in Landau direkt vor. Beste Voraussetzungen also, um sich von einer

noch recht unverbrauchten Destination auf den nächsten Seiten inspirieren zu lassen …

LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE DESTINATIONEN

NATURPARK PFÄLZER WALD

Wernersberg

Annweiler

Gossersweiler-

Stein

Silz

Eußerthal

Klingenmünster

Bad Bergzabern

Dörrenbach

Schweigen-

Rechtenbach

Siebeldingen

Leinsweiler

Eschbach

Steinfeld

St. Martin

Edenkoben

Gleisweiler

Frankweiler

Kirrweiler

Maikammer

Venningen

Rhodt unter Rietburg

Landau

Impflingen

Heuchelheim-

Klingen

Billigheim-Ingenheim

Dierbach

Weyher

Godramstein

Arzheim

Mörzheim

Walsheim

Edesheim

Mörlheim

Insheim

Bornheim

Offenbach

Hochstadt

Herxheim

Gommersheim

57


DESTINATIONEN LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE

■ Die Jugendstil-Festhalle – ein echtes Prachtstück!

Sie wird zu den bedeutendsten Festspiel-

und Theaterbauten des Jugendstils im

süddeutschen Raum gezählt: Nach ihrer Generalsanierung

2002 kann die zentrale Landauer

Veranstaltungsstätte in der Liga der besten

Tagungszentren des Landes mitspielen – Letzteres

belegt auch die TÜV-Zertifizierung gemäß

DIN EN ISO 9001:2000 von vor drei Jahren.

Nördlich von Landau, bei Edesheim,

liegt Venningen: Besuchenswert

ist dort der „Doktorenhof“, wo man

Edelweinessige verkosten kann. Diese

werden auf natürliche Weise gemäß

alten Rezepten hergestellt; nach jahrelanger

Gärung in Eichenfässern ohne

Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel

entsteht die Grundessenz als Basis für

58

In der Jugendstil-Festhalle stehen neben moderner

technischer Ausstattung mehrere Räumlichkeiten

für unterschiedliche Formate zur

Verfügung, wobei die Kapazitäten im Großen

Saal bis 1.000 Plätze reichen. Dazu kommen

der architektonisch originelle Kleine Saal

(bis 140 Personen), mehrere Tagungssalons für

35 –100 Teilnehmer und Ausstellungsmög -

lichkeiten im stilvollen Foyer der Halle. Das

4-Sterne-Parkhotel gleich nebenan rundet das

empfehlenswerte Gesamtensemble im Sinne

der kurzen Wege praktisch ab.

Landau bietet im Stadtzentrum, d.h. am

Marktplatz, noch eine zweite interessante Location

mit historischem Flair. Das ,Alte Kaufhaus‘

liefert einen hübschen individuellen Rahmen

für Veranstaltungen bis 300 Gäste. Natürlich

verfügt das zu den ältesten Gebäuden der

Stadt zählende Denkmal ebenfalls über moderne

technische Ausstattung – etwa für Meetings,

Empfänge und (Firmen-)Präsentationen.

Betrieben und vermarktet werden beide Veranstaltungsstätten

von der Stadtholding Landau

in der Pfalz GmbH, einer 100%igen Tochter -

gesellschaft der Stadt.

www.jugendstil-festhalle.de

■ Programmtipp im „Norden“: Weinessiggut Doktorenhof

die verschiedensten Weinessigsorten.

Die alten Mauern versprühen ehrwürdigen

Charme und so passt es bestens ins Bild,

wenn die Teilnehmer an Degustationen in

Mönchskutten gewandet kerzenbeleuchtete

Räume betreten, in denen gregorianische

Gesänge erschallen … Dabei erfährt man

nicht nur alles über den Doktorenhof selbst,

sondern auch über die Anwendung und

Wirkung der Essige. Exklusive Programme

außerhalb der normalen Öffnungszeiten

sind möglich, haben allerdings ihren Preis.

Dafür gibt es hier eine große Auswahl an

Souvenirs – neben den Wein essigen werden

nämlich noch Essigpralinés, Senf mit Trüffel,

Essig-Kaffee, kalt gepresstes Oliven- und

Traubenkernöl, Essigbücher und sogar CDs

mit Rezepten und Gedichten angeboten …

www.doktorenhof.de


■ Programmtipp im „Süden“:

Kakteenland Steinfeld

Die Wüste lebt – südlich von Landau.

Unweit Bad Bergzabern gibt es ein spektakuläres,

7.000 qm großes Glas- und Gewächshaus,

LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE DESTINATIONEN

das über tausend unterschiedliche Kakteen -

arten und weitere 600 verwandte Spezies

beherbergt – vom winzig kleinen Kaktus bis zu

meterhohen Säulenkakteen, wie sie in den großen

Wüstengebieten dieser Welt vorkommen.

Viele Exemplare kann man übrigens käuflich

erwerben – deshalb gibt es hier kein Eintrittsgeld

… Im Kakteenland befindet sich auch das

Deutsche Aloe Vera Zentrum, das von der

Diplom-Biologin Kim Beisel geleitet wird.

Sie beschäftigt sich u.a. mit der Kultivierung

dieser Heilpflanze zu kosmetischen und medi -

zinischen Zwecken. Und nicht nur das. Es gibt

sogar einen Aloe-Vera-Cocktail: Man nehme

300 g Aloe Vera frisch geerntet, 500 g reinen

Bienenhonig und 3 bis 4 Esslöffel Zuckerrohrschnaps

zur Konservierung, zerkleinere das

Ganze in einem Mixer und fülle es in ein Glas

ab – im Kühlschrank aufbewahrt hält sich

dieser Cocktail mehrere Tage lang.

www.kakteenland.de

Bild: Kim Beisel

Was ist eigentlich

ein Landauer?

In diesem Fall kein Einwohner der

Stadt, sondern – siehe unser Titelbild –

der bedeutendste Reisewagen des 18. und

19. Jahrhunderts, sozusagen ein frühes

Cabrio. Erstmals erwähnt wurde der Begriff

um 1704: Damals übernahm König

Joseph I. den Oberbefehl über die kaiserliche

Belagerungsarmee vor der fran -

zösisch besetzten Festung Landau. Für

seine Fahrt von Wien in die Südpfalz

benutzte der König einen neuartigen

Reisewagen mit besonderer Federung,

dessen Verdeck nach vorne und hinten

aufklappbar war. Seit dieser Zeit gibt es

wohl den „Landauer“. Wer sich für ein

persönliches Fahrerlebnis interessiert:

Das Büro für Tourismus in Landau bietet

von Mai bis Oktober an den jeweils un -

geraden Samstagen halbstündige Kutschfahrten

durch die Innenstadt zu mode -

raten Preisen an.

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Im Zentrum der anregende Tagungsort: Die

Universitätsstadt Landau in der Pfalz. Mit

ihrer einzigartigen Jugendstilfesthalle, die

jedem Anlass einen großartigen Rahmen

gibt. Mit Tagungsräumen, die Businessanforderungen

gerecht werden. Mit Hotels und

Restaurants mit Niveau. Mit einem städtischen

Umfeld, das mit Charme und Ruhe für

konzentrierte Arbeitsatmosphäre sorgen wird.

Zur Anfahrt stehen alle Verkehrswege offen.

Büro für Tourismus Landau, Tel. 0 63 41/13-83 01, www.landau-tourismus.de

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Rundum das schönste Erholungsland: Kopf

lüften, bewegen, die Augen an den hinreißenden

Landschaftsbildern der Südlichen Weinstrasse

laben. Und Geist und Sinne beleben:

Mit dem Kennenlernen der herausragenden

Weine und ihrer Winzer, mit dem Genuss der

ländlichen Gastlichkeit und ihrer berühmten

Spezialitäten. Dieser Tagungsort bietet ein

farbiges Panorama vieler Möglichkeiten.

Darüber informieren wir Sie gerne ausführlich:

Südliche Weinstrasse e. V., Tel. 0 63 41/940-407, www.suedlicheweinstrasse.de


DESTINATIONEN LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE

60

■ „Haben eine Scharnierfunktion

zwischen wichtigen Regionen“

Bürgermeister Thomas Hirsch ist zugleich Geschäftsführer der Stadtholding Landau in der Pfalz

GmbH, die die prächtige Jugendstil-Festhalle betreibt. Warum auch Mittelstädte – Landau

als Zentrum der Südpfalz hat rund 43.000 Einwohner – interessante Destinationen sein können,

erklärt er im Gespräch mit Convention International.

Landaus engagierter Bürgermeister

Thomas Hirsch

C.I.: Herr Hirsch, was prädestiniert den

Standort Landau für Tagungs- und Veranstaltungsplaner?

T.H.: Im Wesentlichen sind es drei Punkte:

Die verkehrsgünstige Lage im Oberrheingraben,

die Jugendstil-Festhalle als Location mit einem

wirklich ganz außergewöhnlichen Ambiente

und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis plus

TÜV-zertifiziertem Service.

C.I.: Welche Formatgrößen sind für Stadt

und Peripherie ideal?

Landauer Impressionen:

T.H.: Veranstaltungen zwischen 100

und 400 Teilnehmern. In diesem wichtigen

Segment wollen wir künftig noch besser

aufgestellt sein.

C.I.: Heißt das, dass mit größeren Investi -

tionen in absehbarer Zeit zu rechnen ist?

T.H.: Das heißt vor allem Ausbau der

Hotelkapazitäten. Geplant ist ein Drei-Sterneplus

bis Vier-Sterne-Haus im Innenstadtbereich.

Zur Zeit laufen Gespräche mit Investoren,

zur Landesgartenschau 2014 könnten wir

fertig sein.

C.I.: Was umfasst die Region um Landau

genau und welche Besonderheiten etwa

im Hinblick auf Rahmenprogramme gibt es?

T.H.: Landau ist eine kreisfreie Stadt, mit

den beiden Landkreisen Germersheim und Südliche

Weinstraße drum herum. Insgesamt leben

in diesem Gebiet 250.000 Menschen. Der Rhein

und die Reben spielen hier eine wichtige Rolle.

Wir haben es auch nicht weit nach Speyer oder

auf den Kaiserslauterner Betzenberg. Und Lan -

dau hat den einzigen wissenschaftlichen Zoo in

Rheinland-Pfalz mit eigener Zooschule, wo anhand

der Fauna Umweltorientierung vermittelt

wird, in Zusammenarbeit mit unserer Universität.

Ein Workshop im Zoo zu Umweltthemen ist

sicher etwas Besonderes und hier möglich.

C.I.: Welche Positionierung streben Stadt und

Region im M.I.C.E.-Segment mittelfristig an?

T.H.: Wir bieten eine hervorragende Lage

zwischen zwei Ballungszentren – der Metropolregion

Rhein-Neckar und der Technologieregion

Karlsruhe. Die Südpfalz hat hier eine Scharnierfunktion

bis ins Elsässische. Positionieren möchten

wir uns als außerordentliche Veranstaltungsdestination

vor dem Hintergrund intakter

Landschaften – immerhin sind wir auch die

größte Weinbau treibende Gemeinde Deutschlands

…!

C.I.: Herr Bürgermeister, wir bedanken uns

für das Gespräch.

Aktuell:

Die Stadtholding Landau in der

Pfalz GmbH wird Mitglied beim Convention

Bureau Karlsruhe + Region!

Als Betreiber der Jugendstil-Festhalle

und des Kulturzentrums Altes Kaufhaus

ist die Stadtholding bereits seit 2008

Gründungs- und Steuerkreismitglied im

Convention Bureau der Metropolregion

Rhein-Neckar. Durch die geographische

Lage sowohl im Einzugsbereich der Metropolregion

als auch der Technologie -

region Karlsruhe stelle die Mitgliedschaft

im Convention Bureau Karlsruhe eine

sinnvolle Ergänzung dar, so die offizielle

Begründung.


■ Tipp für konzentriertes Arbeiten im Grünen:

Das ruhig gelegene Stiftsgut Keysermühle

in Klingenmünster bietet einen weit läufigen

Park und vier helle Tagungsräume mit

moderner Technik. Zur Verfügung stehen im

LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE DESTINATIONEN

einzelnen der rote Salon

(40–50 Personen in

Reihe), der Denk- sowie

Stiftungsraum (beide ca.

20 Plätze) und der in der

Remise im Nordflügel

untergebrachte deutlich

größere Klangraum, der

bis zu 100 Teilnehmer

fasst und sich dank seiner

Ausstattung mit Flügel

und Orgel auch für Chorproben

u.Ä. eignet. Die

38 gemüt lichen Zimmer

sind mit Naturholzmöbeln

und Internetanschluss ausgerüstet; ein haus -

eigenes Restaurant mit Stiftsgarten zum Park

hin komplettiert das Angebot.

www.stiftsgut-keysermuehle.de

■ Neue (Hotel-)Adresse

für Feinschmecker – und nicht nur das

Aus dem ehemaligen Marstall und

Amtshaus direkt neben dem Bad Bergzaberner

Schloss (Bild) soll nach zweijähriger Bauzeit

das Schloss Hotel Bergzaberner Hof werden.

Dazu wurde der historische Gebäudekomplex

(17. Jh.) entkernt, das denkmalgeschützte Ensemble

bleibt somit erhalten. Die Teileröffnung

soll am 1. Juli stattfinden, die Gesamteröffnung

ist für November geplant. Nach DEHO GA-

Klassi fizierung werden 4 Sterne Superior an -

gestrebt. Neben 21 komfortablen, individuell

eingerich teten Zimmern und einem Wellnessbereich

mit Sauna und Dampfbad verspricht

vor allem das kulinarische Angebot des künftigen

Hotels zum ,Point of Interest‘ zu werden.

Vom Betreiber des Hotels, der Schlosshotel

Bergzaberner Hof Betriebs GmbH, wird jeden-

falls größtes Augenmerk

auf das neue Hotelrestaurant

gelegt. Küchenchef

Carsten Neutmann plant

aus dem „Walram“ einen

Gourmettempel zu machen,

der in einigen Jahren weit

über die Region hinaus

gastrono mischen Spitzenruf

genießen soll. Das

fachlich-kreative Rüstzeug

dazu hat Neutmann – dies

dokumentieren Sta tionen

im Restaurant „Marstall“

in München oder in der

„Zirbelstube“ in Stuttgart. Im „Walram“ soll es

eine leichte Haute Cuisine und nur erlesene

Weine geben, die Öffnungszeiten sind limitiert

(Mi–So, mittags und abends). Daneben werden

im eher rustikalen „Marktstübchen“ regionale

Küche und Weine angeboten.

Direktorin Marion Merk, wird in der Doppelfunktion

als Hotel- und Restaurantleiterin die

Geschicke des Hauses lenken. Für Veranstaltungen

und Tagungen will man sich besonders

auf entsprechende Meeting- und Entspannungsangebote

für Führungskräfte konzentrieren.

Dazu entsteht im Innenhof des Hotels ein vollkommen

transparenter Glaskubus mit Kapa -

zitäten bis 120 Personen. Das Marktstübchen

bietet noch einmal 24 Plätze.

www.bergzaberner-hof.de

www.suedpfalz-therme.de

THERME · SAUNA · WELLNESS & GESUNDHEIT

GASTRONOMIE · BADESHOP

Therme

Heilkraft der Petronella Heilquelle

- Thermalbecken innen und außen (26-32 °C)

- Natrium-Chlorid-Therme

- Gegenstromanlage, Wasserfontänen,

Sprudelliegen, Therapiebecken

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Gesunde und entspannende Wärme

- Je zwei Außen- und Innensaunen 60-90 °C

- Dampfbad, Saunadachgarten

- Sprudel- und Tauchbecken, Erlebnisduschen

- Täglich 1/2-1 stündlich Erlebnisaufgüsse

- Damensauna: Dienstag ab 16 Uhr

mit kleinen Wellness-Extras.

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Körper und Seele im Einklang

Wohlfühlpakete und Einzelanwendungen:

Petronella Grotte, Sand-Licht-Bad, Serailbad,

Warmer Stein, Güldenes Karolinenbad,

Soft-Pack-Liege, Massagen: Kräuterstempel-,

Hotstone-, Corbage-, Teil- und Ganzkörper-,

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im Thermenbistro, in der Saunabar, auf der

Thermenterrasse oder in der kleinen Brasserie.

Von 11.30 - 21.30 Uhr durchgehend warme

Küche, Frühstück bis 12 Uhr.

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Kurtalstraße 27 · 76887 Bad Bergzabern

Öffnungszeiten: Therme-Sauna: So - Do: 9 - 22 Uhr, Fr, Sa

9 - 23 Uhr, Di 16 - 22 Uhr Damensauna · Wellness täglich

10-20 Uhr. · Med. Heilanw.: Di, Mi, Fr. 9 - 17.30 Uhr,

Mo, Do 9 - 20 Uhr

61


DESTINATIONEN LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE

■ Originelle Location mit vinophilem Ambiente…

62

... und vor allem nagelneu: Anfang April wurde das „Culinarium“ im Haus des Gastes

in Bad Bergzabern eröffnet – hier beeindruckt das multifunktionale Konzept aus Weingalerie,

Restaurant mit kreativer und regional ausgerichteter Küche, Café samt eigener Patisserie,

Terrasse und veritablen Veranstaltungsräumlichkeiten. Auch die Lage direkt am Kurpark ist

attraktiv. Planer dürften besonders die Tagungs- und Eventmöglichkeiten interessieren, wobei

sogar Konzerte machbar sind. Es gibt einen großen Saal mit 430 (Reihe) bzw. 300 Plätzen

(Bankett), dazu kommen ein Konferenzraum bis 80 Personen sowie ein ebenfalls bespielbares

Foyer. Die Geschicke der Küche verantwortet Thomas Siegle – der Mitinhaber und Chefkoch

verfügt über jahrzehntelange Erfahrung aus diversen Häusern im In- und Ausland. Auch die

Culinarium Weingalerie ist spezielle Erwähnung wert: Alle hier verkosteten Tropfen stammen

von hiesigen Winzern und können selbstverständlich auch erstanden werden.

www.suedpfalz-culinarium.de

■ Auch das ist die Südpfalz:

Fünf dynamische Jungwinzer gründeten ein starkes Team

Fünf junge Winzer, die alle ein eigenes

Weingut betreiben, haben sich vor zehn Jahren

zu einer Weinkooperative namens „Südpfalz

Connexion“ zusammengeschlossen. Was sie

umtreibt, ist die Optimierung der eigenen

Weine und des Images der Südpfalz. Nächtelang

saßen sie in der Gründungsphase zusammen,

probierten und diskutierten – und haben

dabei gemerkt, dass man gemeinsam viel bewegen

kann. Im Juli 2000 stellten sie sich auf

der „Viniété unter den Burgen“ zum ersten Mal

als Südpfalz Connexion vor. Ihr Credo: Die

Individualität des Einzelnen lässt sich erst in

der Gruppe so richtig entfalten.

Damit es dazu kommen konnte, mussten die

Jungwinzer sich aufeinander zubewegen, vieles

hinterfragen und sich gegenseitig motivieren,

um schließlich das Herzstück der Südpfalz Connexion

zu erzeugen – den Grafenhauser Edelburgunder.

Spannend: Das Projekt führt zu den

Wurzeln der Weinregion ins Mittelalter zurück,

Sie sind die „Fünf von der Südpfalz Connexion“ (v.r.n.l.): Sven Leiner (Weingut Jürgen Leiner, Ilbes -

heim), Peter Siener (Weingut Siener, Birkweiler), Volker Gies (Weingut Gies-Düppel, Birkweiler),

Klaus Scheu (Weinhof Scheu, Schweigen-Rechtenbach) und Boris Kranz (Weingut Kranz, Ilbesheim)!

als die „Winzer“ noch Mönche waren. Und damit

wird die Sache rund. Die „Connexion“ versteht

den Wein als dynamisches Kulturgut mit

Verankerung in der Tradition, die die Jungwinzer

wieder neu aufleben lassen wollen.

■ Incentive-Idee: Radtouren an der Deutschen Weinstraße

Bild: www.genussradeln-pfalz.de

Die Südliche Weinstraße ist eine hervorragende Incentive-Region. Neue Motivation

kann man aber nicht nur in rustikalen Wein stuben oder guten Restaurants schöpfen, sondern

auch mitten in der Natur – warum sich also nicht mal wieder aufs Rad schwingen, angesichts

der herrlichen Landschaften und pittoresken Orte überall? Professioneller Dienstleister rund

ums Gruppenincentive Radfahren ist Norbert Arend von „Genussradeln Pfalz“, der auch mehrtägige

Touren anbietet – schließlich liegt ja auch Frankreich ganz nah … Spezialisiert hat sich

die Agentur auf geführte Radtouren mit überwiegend flachen Wegen, so dass auch eher

Untrainierte gut mitkommen. — Besonders beliebt sind eintägige Routen, die inklusive aus -

reichender Pausen bis zu acht Stunden dauern. Dabei legt man 35–50 Kilometer zurück, also

ein schönes Tagespensum. Unterwegs werden renommierte Winzer, Saumagenmacher, urige

Weinstuben und Destillateure der Region angesteuert. Alle Touren be inhalten zum Abschluss

eine Pfälzer Vesper in einem ausgesuchten Lokal. Der Veranstalter „Genussradeln Pfalz“

kooperiert u.a. mit dem Hotel Schloss Edesheim (siehe nachstehenden Bericht), außerdem

besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Fahrradverleih Südpfalz.


Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH

Jugendstil-Festhalle Landau in der Pfalz

Tagen mit Stil!

Seien Sie bei uns zu Gast

– wir freuen uns auf Sie.

Einer der bedeutendsten Festspiel-

und Theaterbauten des

Jugendstils lädt ein:

Ganz gleich, ob Konzert, Schauspiel,

Ball oder Gala, ob Tagung,

Kongress, Seminar oder

Ausstellung – die Jugendstil-

Festhalle in Landau bietet für

jede Veranstaltung den richtigen

Rahmen.

Wir sorgen für Ihr

Wohlbefi nden!

Genießen Sie unsere attraktive

Wasserwelt mit Meeresbrandung

und Riesenrutsche sowie unsere

großzügige Saunaanlage und

nutzen Sie unsere Massage- und

Beautyangebote.

Bei uns werden Sie erholt.

Mit der ganzen Familie.

Bei jedem Wetter.

Liebe Gäste,

gerne sind wir

für Sie da.

Wir versprechen Ihnen

höchste Servicequalität

zu fairen Preisen.

Ihr

Thomas Hirsch

Geschäftsführer

Jugendstil-Festhalle Landau

Mahlastraße 3

76829 Landau in der Pfalz

Telefon: 0 63 41/13-9010

Telefax: 0 63 41/13-9019

A65 · Abfahrt: Landau-Zentrum

www.jugendstil-festhalle.de

Freizeitbad LA OLA

Landau in der Pfalz

Horstring 2

Telefon: 0 63 41/13-9200

A65 · Abfahrt: Landau-Zentrum

Öffnungszeiten:

Mo 14-22 h (in den Ferien RLP 10-22 h)

Di-Mi 10-22 h · Do 10-23 h · Fr 10-24 h

Sa 10-22 h · So 10-21 h

Damensauna: Mo 14-22 h

www.la-ola.de

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Business und Wellness in Landau erleben – seien Sie bei uns zu Gast!


DESTINATIONEN LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE

■ Hideaway nahe der A65

Der kleine Winzerort Edesheim

gleich neben der Autobahn Ludwigshafen-

Landau birgt eine Kostbarkeit, deren Ursprung

bis ins mittelalterliche 8. Jh. zurückreicht.

An der Weinberg-Peripherie liegt das wunderschöne

Hotel Schloss Edesheim, das genauso

freundlich, unkompliziert und zuvorkommend

geführt wird. Eine eigene kleine Welt, in der

man Ruhe hat, Abstand gewinnt und damit

beste Voraussetzungen für kreative Meetings

vorfindet. Wohlfühlen heißt hier auch: 38 geschmackvoll

und großzügig eingerichtete Zimmer

und Suiten sowie hervorragende frische

Küche, mediterran inspiriert. Für Tagungen

64

Ideal zum Relaxen – die Südpfalz Therme in Bad Bergzabern

Sie wollen sich

nach dem Meeting

mal so richtig erholen

und dabei auch was

für die Gesundheit

tun? Empfehlenswert

ist dafür diese Location:

Vor rund drei

Jahren wurde die

Südpfalz Therme als

eines der vier rheinland-pfälzischen

Staatsbäder nach umfangreichen Umbaumaßnahmen

unter neuem Namen wiedereröffnet. Dabei hat die frühere

Petronella Therme sowohl ihr Äußeres als auch ihr Angebot grund -

legend relauncht.

Eine der Neuerungen, mit der die Therme nun punktet, ist die

attraktive Wellnessabteilung. Hier wird Entspannung ganz groß

stehen 5 moderne Tageslicht-Seminarräume

mit ISDN und W-LAN zur Verfügung, die beiden

historischen Gewölbekeller eignen sich für

Abendprogramme. Unternehmen kann man

aber natürlich mehr. Neben dem beliebten

Klassiker „Essigprobe im Weinessiggut Doktorenhof“

verspricht die „Fürstliche Sauhatz im

Schlossgelände“ unterhaltsam, das (bei gutem

Wetter) „Barbecue auf der Panoramaterrasse

am Faselstall“ kommunikativ zu werden.

Wer den Kopf mal wieder freikriegen möchte –

in Edesheim ist man richtig!

www.schloss-edesheim.de

geschrieben. So kann man sich beispielsweise mit Aromamassagen,

die zur jeweiligen Jahreszeit passen (!), verwöhnen lassen oder

als Novum das Wohlfühlpaket „Vinum spectaculum“ mit warmem

Traubenkernöl genießen. Ansonsten gibt es vier Thermalbecken

im Innen- und Außenbereich mit Gegenstromanlage, Wasserfontäne

und Sprudelliegen, wobei die Becken wie auch die medizinischen

Wannenbäder mit Heilquellwasser aus den beiden natürlichen

Thermalquellen namens Petronella gespeist werden. Aus 240 Metern

Tiefe sprudelt das Thermalwasser und hat dabei bereits eine natür -

liche Temperatur von 24 Grad – bevor es schließlich auf 30–32 Grad

hochgeheizt wird. — Saunafans werden sich über eine reichhaltige

diesbezügliche Landschaft bestehend aus Saunagarten, Sprudelund

Tauchbecken, Erlebnis- und Kübelduschen, Eisbrunnen, Kneippschläuchen

sowie einem einladenden Ruhebereich freuen. Und wer

sich danach wieder kulinarisch stärken möchte, bitte sehr: Das gastronomische

Angebot in der Südpfalz Therme reicht von asiatischer

Küche bis zu italienischen Spezialitäten.


LANDAU/ SÜDLICHE WEINSTRASSE DESTINATIONEN

■ Hier können Sie das Abenteuer „Weinstraße“ starten

Die Deutsche Weinstraße ist etwas Besonderes

und verläuft rund 80 Kilometer quer durch die Pfalz.

Ihr südlicher Startpunkt liegt in Schweigen kurz vor der

französischen Grenze – übersehen kann man ihn dank

des riesigen, 18 Meter hohen Weintors nicht. Interessant:

Im „Deutschen Weintor Restaurant“, das von der hiesigen

Winzergenossenschaft betrieben wird, gibt es einen

teilbaren Saal mit insgesamt 150 Plätzen, der mit kompletter

Moderations- und Tagungstechnik ausgestattet

ist. Daneben stehen noch die „Gute Stube“ (25 Personen)

und die schöne Panorama-Terrasse (150 Plätze) zur

Verfügung; das Restaurant selbst kann bis zu 60 Gäste

aufnehmen.

www.deutsches-weintor.de

■ Zum Vormerken:

6. Internationaler Pfälzer Saumagenwettbewerb …

Wer den Saumagen nicht kennt, kennt auch die Pfalz

nicht richtig – das hiesige „Nationalgericht“ gibt es in unzähligen

kulinarischen Varianten von deftig bis edel. Schmackhaft ist es immer

und Wein passt vor allem ganz vorzüglich dazu. Die Leute wissen’s ja

Ansprechpartner für die Region Landau/Südliche Weinstraße

■ Stadtholding Landau

in der Pfalz GmbH

Marktstraße 50

76829 Landau in der Pfalz

Telefon: (06341) 13 9000

Telefax: (06341) 13 9019

www.stadtholding.de

■ Stadt Landau in der Pfalz

Büro für Tourismus

Marktstraße 50

76829 Landau in der Pfalz

Telefon: (06341) 13-8301

Telefax: (06341) 13-8309

www.landau-tourismus.de

schließlich. Wer sich dem Thema intensiver widmen möchte, sollte

sich den 10. November im Terminkalender anstreichen: Dann findet in

Landau-Godramstein der „6. Internationale Pfälzer Saumagenwett -

bewerb“ statt. Das ist wohlgemerkt keine Spaß veranstaltung. Profis

des Pfälzer Saumagens, d. h. Fleischerfachbetriebe, Gastronomen

und Köche präsentieren dann unter der Schirmherrschaft des

Landauer Oberbürgermeisters ihre mit Können, Kreativität und

Leidenschaft hergestellten Produkte einer fachkundigen Jury.

Wobei die Prüfung und Bewertung in den drei Kategorien „Original

Pfälzer Saumagen (typisch/traditionell)“, „Pfälzer Saumagen mit

Zutaten variationen“ und „Saumagenfüllung in besonderer Form

(Pastete, Terrine, Torte etc.)“ erfolgt.

Erfunden wurde der nahrhafte Saumagen übrigens um 1700 von

Westricher Bauern. Längst hat er sich zum Feinschmeckerprodukt

entwickelt, das mit großer Raffinesse zubereitet wird und eine

verlockende Vielfalt bietet. Bei den mittlerweile unzähligen Rezept -

varianten sind allein die Verwendung der Gewürze Majoran, Muskat

und Pfeffer Standard – ansonsten sind dem Erfindungsreichtum der

Produzenten kaum Grenzen gesetzt. Das schlägt sich inzwischen in einer

überregionalen Beliebtheit nieder: Die Teilnehmer am Saumagenwett -

bewerb kommen nämlich nicht nur aus der Pfalz, sondern auch aus dem

benachbarten Elsass sowie anderen deutschen Bundesländern!

■ Südliche Weinstraße e.V.

Zentrale für Tourismus

An der Kreuzmühle 2

D-76829 Landau

Telefon: (06341) 940 407

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65


Dienstag 25. Mai 2010

VORSCHAU IMEX

❚ IMEX 2010 mit bisher größtem Seminarprogramm

So viele Aussteller wie nie zuvor (3.500 aus 150 Ländern) verheißt

die diesjährige „IMEX – incorporating Meetings made in

Germany – the worldwide exhibition for incentive travel, meetings

and events“ in Frankfurt (25.–27.5) und auch das Seminarangebot

hat’s in sich: Unter den 75 Workshops und Präsentationen

finden sich Highlights wie der New-York-Times-

Bestseller „Influencer: The Power to Change Anything“ sowie

die Vorstellung der ersten Ergebnisse der neuen Studie „Convention

2020“. Als kurzfristige Ergänzung des aktuellen Seminarplans

wird ICCA-CEO Martin Sirk eine aktuelle Session zu

„Einfluss und Bedeutung des Vulkanausbruchs in Island“ halten

www.imex-frankfurt.com/eventsandseminars.php.

Ein Großteil der deutschsprachigen Seminare wird vom strategischen

Partner der IMEX, dem GCB German Convention Bureau

09.30 –10.30 Uhr

66

Genius

9.1

09.30 –10.30 Uhr Esprit

09.30 –10.30 Uhr

16.00 –17.00 Uhr

16.00 –17.00 Uhr

16.00 –17.00 Uhr

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9.1

Logos

9.1

Dialog

9.2

Genius

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Change Management im Verband – Erfolgsfaktoren

für eine effektive Steuerung von Veränderungsprozessen

CSR meets „life“ communication –

Corporate Events mit Mehrwert

Von Pecha Kucha bis Open Space:

Moderne Veranstaltungsformen und wie Sie davon profitieren

Augen auf beim Eierkauf – und auch beim Event-Einkauf:

Kriterien zur Zuliefererauswahl

Green Meetings – Trend oder Notwendigkeit?

Dargestellt am erfolgreichen Beispiel der klimaneutralen

Tourismus-Messe „Bonn Börse“ im Jahr 2009

Sponsoring! Erfolgreiche Finanzierungs möglichkeiten

für Verbandsmedien und Veranstaltungen

e.V., organisiert, wobei die bewährten ‚GCB Seminartage Meetings

made in Germany‘ insgesamt 15 kostenfreie deutschsprachige

Seminare sowie einen Vortrag in englischer Sprache

umfassen. Neben der Keynote von n-tv-Anchorman Christoph

Teuner (26.5.) sei an dieser Stelle auf das spezielle Angebot für

Veranstaltungsplaner aus Verbänden hingewiesen: Prof. Axel

Uhrmacher, Vizepräsident des Bundesverbandes der Bilanzbuchhalter

und Controller (BVBC) e.V., sowie Volker Zanetti von

der zanetti altstoetter und team gbr richten in ihren beiden Vorträgen

am 25.5. den Fokus auf die Themen Change Management

und Sponsoring (Informationen zu allen Themen und Referenten

unter www.imex-frankfurt.de/seminars.html).

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Prof. Dr. Uhrmacher,

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Stefanie Laschet, Sustainable Bonn

Volker Zanetti,

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Axel Uhrmacher Nico Zorn Thomas Pfeiffer Aimé Sans Stefanie Laschet

Mittwoch, 26. Mai 2010

Donnerstag, 27. Mai 2010

Uhrzeit Raum Titel Referent, Firma

09.30 –10.30 Uhr Esprit

09.30 –10.30 Uhr

16.00 –17.00 Uhr

16.00 –17.00 Uhr

09.30 –10.30 Uhr

09.30 –10.30 Uhr

Logos

9.1

Genius

9.1

Logos

9.1

Logos

9.1

Genius

9.1

08.45 – 09.45 Uhr Esprit

Trends in den Medien – Inhaltlich-programmliche und technische

Entwicklungen in der deutschen Medienlandschaft

Trends und Herausforderungen

im Online-Direktmarketing

Rettungswege, Bestuhlungspläne, Ordnungsdienst – an alles gedacht?

Grundlagen der VstättV am Beispiel von Großveranstaltungen

Wer haftet, wenn’s schief geht? Haftungsprobleme

von der Planung bis zur Abrechnung einer Veranstaltung

Konzeption + Design

moderner Medientechnik bei Events

Veränderungen im Business Travel Management

durch die Wirtschafts- und Finanzkrise –

Wie sieht der Geschäftsreisemarkt der Zukunft aus?

Sustainability and Aviation –

How Lufthansa manages its daily challenges

IMEX VORSCHAU

Christoph Teuner,

Chefmoderator n-tv

Nico Zorn, saphiron management

& technology consultants

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Kanzlei Hortig

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RÜCKBLICK JHV EVVC

❚ EVVC Awards 2010 gehen an Häuser in Schwäbisch-Gmünd,

Filderstadt und Lübeck

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung

in Düsseldorf verlieh der Europä -

ische Verband der Veranstaltungs-Centren

e.V. am 19. April zum vierten Mal die

EVVC Awards in den Kategorien „Corporate

Social Responsibility/Ökologie“, „Corporate

Social Responsibility/Gesellschaft

& Soziales“ sowie „Beste Eigenveranstaltung“.

Das sind die Preisträger:

Gewinner in der Kategorie Corporate Social

Responsibility/Ökologie ist das Congress

Centrum Stadtgarten Schwäbisch

Gmünd mit seinem Projekt „Licht für die

Zukunft“. Um die Unterhaltskosten der

Saalbeleuchtung sowie die Anschaffungs-

und Umbaukosten so niedrig wie

68

möglich zu halten und gleichzeitig den

CO2-Ausstoß wesentlich und dauerhaft

zu senken, wurde die gesamte Beleuchtung

im Saal auf LED umgerüstet. Professor

Dr. Gerd Schwandner als Sprecher

der Jury: „Hochgradig technisch innovativ

ist der Austausch/Einsatz von LED-

Leuchten im selben Gehäuse. Das Konzept

besticht durch seine spektakuläre

Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche Effekte

entstehen durch eine geringere Kühllast

und den minimalen Wartungsaufwand –

vorbildlich!“

Den Award in der Kategorie Corporate Social

Responsibility/Gesellschaft & Soziales

sicherte sich das Kultur- und Kongress-Zen-

trum FILharmonie Filderstadt für seine

Patenschaft mit den Karl-Schubert-

Werkstätten Filderstadt KSW. „Beispielhaft

ist die Zusammenarbeit des Zen-

trums mit den Werkstätten. Diese Kooperation

„auf Augenhöhe“ bezieht sich

auf ein sehr breites Spektrum von Dienstleistungen

und „Auftrittsmöglichkeiten.“

Erreicht werden dadurch ein Abbau von

Vorurteilen und eine Normalität im Umgang

mit Menschen mit Behinderungen.

Das Modell ist ohne weiteres auf andere

Häuser übertragbar“, so die Begründung

der Jury.

Für „Rocktower/Metalfestival“ im April

2009 ging der Preis für die Beste Eigenveranstaltung

an die Lübecker Musik- und Kongresshallen

GmbH. Ziel ist es, das Veranstaltungshaus

als Ort der gegenseitigen

Akzeptanz unterschiedlicher kultureller

Richtungen zu prägen. Das hat die Juroren

überzeugt: „Ein Zentrum mit „bürgerlichem

Programm“ zeigt Mut und öffnet

sich durch ein Indoor-Heavy-Metal-

Festival für eine neue Zielgruppe. Auch

wenn oder gerade weil die Stilrichtung

Metal häufig polarisiert ist, gelingt es,

einen neuen Markt zu erschließen.“

Einen Sonderpreis der Jury im Bereich

Corporate Social Responsibility/Ökologie

erhielt das Zentrum für Umweltkommunikation

(ZUK) der Deutschen Bundesstiftung

Umwelt in Osnabrück für ein

ökologisches Gesamtkonzept.

Rochade im EVVC-Vorstand: Außerplanmäßige Wahlen

wurden notwen dig, da der bisherige Vizepräsident Matthias

Schultze zum Geschäftsführer des German Con vention

Bu reaus berufen wurde und somit seinen Mitgliedsstatus

im Verband verliert. Als neue EVVC-Vizepräsidentin

wurde Dr. Ursula Paschke (2.v. li.) vom Messe- und

Congress-Centrum Halle Münsterland einstimmig gewählt.

Paschke ist bereits seit 2004 im Vorstand des Verbands

aktiv und hatte zuletzt die Position der Beisitzerin

für den Bereich Corporate Social Responsibility inne, der

nun von Kristina Wulf (3.v. li.), Eurogress Aachen, übernommen

wird. Wulf wiederum vertrat seit 2009 die Mitglieder

der Arbeitsgruppe II (Häuser für 1.200–4.000 Personen

in Reihenbestuhlung im größten Saal) – deren Vorsitz

übernimmt jetzt Ilona Jarabek (vorne Mitte, Musikund

Kongresshalle Lübeck). Außerdem fungiert Jonas

Scharf (ganz rechts) vom Congress Center Basel/ MCH

Messe Schweiz AG als neuer Beisitzer Internationales.


Als eines der ersten Kongresszentren weltweit wurde das CCD Congress Center Düssel

dorf mit dem Green-Globe-Zertifikat ausgezeichnet. Die offizielle Übergabe des international

anerkannten Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegels fand im Rahmen der Eröffnungsfeier

der EVVC-Jahreshauptversammlung statt. Im Bild (v.li.n.re.): Joachim

König (Präsident EVVC), Heinz Winterwerber (Aufsichtsratsvorsitzender Düsseldorf-

Congress), Hilmar Guckert (Sprecher der Geschäftsführung DüsseldorfCongress), Marion

Drozdek (Green Globe Certification), Dr. Peter Zimmer (Green-Globe-Auditor) und der

Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dirk Elbers.

JHV EVVC RÜCKBLICK

Bereits seit einigen Jahren

prüft die Organisation ‚Green

Globe Certification‘ weltweit

Hotels und andere touristische

Einrichtungen auf ihr Umweltbewusstsein.

Gemeinsam mit

dem EVVC hat Green Globe in

den vergangenen Monaten ein

spezielles Zertifizierungsverfahren

für Veranstaltungshäuser

entwickelt. Insgesamt 125 Kri -

terien werden derzeit im Rahmen

des Green-Globe-Zertifizie -

rungsverfahrens abgefragt – um

die Auszeichnung zu erhalten,

müssen mindestens 51 Prozent

der bestehenden Kriterien erfüllt

sein. Dies wird durch einen

unabhängigen Auditor überprüft.

Die Auditierung wird alle

zwei Jahre erneut durchgeführt,

sodass den Teilnehmern hinreichend

Zeit bleibt, sich den bisher

nicht erfüllten Kriterien zu widmen,

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❚ GTM in Mainz: Gute Gespräche, nur leider zu wenige

Der 36. Germany Travel Mart, der von

der ARGE Mainz-Marketing gemeinsam

mit Wiesbaden und Frankfurt organisiert

wurde und vom 18. bis 20. April in Mainz

stattfand, zeigte deutlich, wie wichtig der

internationale und Übersee-Reisemarkt

für Deutschland ist.

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes

der Deutschen Zentrale für Tourismus

(DZT), wies bei der Pressekonferenz

des GTM am 19. April darauf hin, dass

Deutschland sich langfristig auf weltweit

veränderte Reiseströme und einen verschärften

Wettbewerb einstellen müsse.

Europa ist zwar traditionell wichtigste

Zielregion der internationalen Reiseströme,

allerdings werden die Markanteile

der großen europäischen Destina-

Petra Hedorfer

tionen am globalen Reiseaufkommen in

Zukunft sinken. Gleichzeitig wird in den

nächsten Jahren eine deutliche Verschiebung

bei den überseeischen Quellmärkten

erwartet.

So soll das Reiseaufkommen nach Euro -

pa aus den BRIC-Staaten (Brasilien Russland,

Indien und China) signifikant stärker

wachsen als das aus den klassischen

Märkten Nordamerika und Japan. „Der

Die österreichische M.I.C.E.-Branche präsentiert sich in diesem

Jahr am 4. und 5. Oktober in der Wiener Hofburg – ein Besuch

ist empfehlenswert, hat sich die access doch in den vergangenen

sechs Jahren zur Leitveranstaltung für die Kongressund

Tagungswirtschaft beim südöstlichen Nachbarn entwickelt.

Dies belegen mehr als 2.000 offiziell registrierte nationale

und 300 internationale Fachbesucher sowie rund 250 Aussteller.

Neben der Messe konnte sich auch die begleitende access

academy mit interessanten Vorträgen etablieren. Jetzt haben

die 5 Trägerorganisationen der access – das abcn austrian business

and convention network - Österreich Werbung, das ACB –

Austrian Convention Bureau, Austrian Airlines, die RTK - Round

70

Deutschland-Tourismus konnte sich im

internationalen und im europäischen

Vergleich trotz Krisenjahr 2009 gut behaupten.

Aber wir sehen, dass sich der

Wettbewerb der Destinationen weiter

verschärft und deshalb die internationale

Werbung für das Reiseland Deutschland

weiter intensiviert werden muss“,

so Hedorfer.

Aufgrund der in den letzten Wochen omnipräsenten

Aschewolke aus Island und

dem daraus resultierenden Flugverbot

konnten viele der erwarteten Einkäufer

aus Übersee nicht nach Mainz kommen.

Etliche Anbieter klagten daher über einen

Ausfall von bis zu 50 Prozent der im Vorfeld

vereinbarten Kundengespräche. Die

DZT reagiert und will im Herbst einen

zusätzlichen Incoming-Workshop für

Einkäufer aus Übersee und Russland in

Deutschland durchführen, um doch noch

❚ access 2010 lässt sich umweltzertifizieren

den direkten Kontakt mit entsprechenden

Tourismusentscheidern zu ermög -

lichen.

Denn am Format liegt’s nicht: Anbieter,

die sich das erste Mal beim Germany Travel

Mart präsentierten, zeigten sich vom

gezielten Interesse der Einkäufer begeistert,

was durchaus für das Konzept konkreter,

direkter Gespräche spricht, die

nicht selten in einen Vertragsabschluß

münden. Offiziell haben 1.100 Teilnehmer

diesmal den Weg in die rheinlandpfälzische

Landeshauptstadt gefunden,

wie das neu eingeführte Registrierungssystem

ermittelte. Eine Befragung durch

die DZT auf dem Workshop ergab, dass

90 Prozent der Anbieter im nächsten Jahr

wieder am GTM teilnehmen wollen.

Dann werden Bonn, Köln und Düsseldorf

die Organisatoren sein – hoffentlich ohne

Vulkanausbrüche ...

Table Konferenz Hotels Österreich und das Vienna Convention

Bureau – beschlossen, die access 2010 als erste Veranstaltung

nach den Kriterien der im Juli neu erscheinenden Umweltzeichen-Richtlinie

für Green Meetings zertifizieren zu lassen.

„Wenn wir künftig nur mehr Green Meetings abhalten, werden

wir Ressourcen einsparen und Kosten senken. Das kommt nicht

nur dem Veranstalter und Kongressanbieter zugute, sondern

auch der öffentlichen Hand. Zudem werden unsere Veranstaltungsorte

moderner, umweltfreundlicher und konkurrenzfähiger“,

meint ACB-Präsident Christain Mutschlechner dazu. Infos

für Aussteller und Besucher: www.access-austria.at


❚ WebhostingDay 2010

erneut im Phantasialand

Rund 2.900 Fachbesucher aus über 60

Ländern machten die Freizeit- und Business-Location

bei Köln erneut zum Treffpunkt

der IT-Branche: Zum dritten Mal in

Folge hatte die deutsche Intergenia AG

zum WebhostingDay ins Phantasialand

eingeladen und konnte nach dem Besucherrekord

im Vorjahr in diesem Jahr

einen erneuten Gästezuwachs um ca. 50

Prozent verzeichnen. Mehr als die Hälfte

der Gäste waren nach offiziellen Angaben

Entscheider aus der Vorstandsebene

oder verantwortlich für die Entwicklung

und Forschung bei internationalen Unternehmen.

— Schauplatz der Veranstaltung

waren diesmal hauptsächlich die

BEST OF EVENTS AUSTRIA soll 2011 starten

Themenbereiche Mexiko, China Town,

Deep in Africa sowie die beiden Phantasialand-Themenhotels

LING BAO und

MATAMBA. Das „main.Forum“ mit Fachvorträgen

und Diskussionen fand im Silverado

Theater statt, das Platz für rund

1.300 Gäste bietet. Zu weiteren Vorträgen

luden „hostingSESSIONs“ in den diversen

Locations ein. Parallel dazu gab es an

allen Veranstaltungstagen die Fachmesse

„hosting.FAIR“, bei der 70 Unternehmen

– darunter Branchen-Schwergewichte

wie Microsoft, Intel, AMD, Fujitsu,

HP und die Deutsche Telekom – aktuelle

Dienstleistungen und Produkte präsentierten.

Nach der erfolgreichen Premiere im Januar in den Dortmunder Westfalenhallen

exportiert sich die „Best of Events“ selbst: Schon im kommenden Jahr soll es einen Ableger

in Österreich geben. Auch der Termin steht bereits fest: vom 19.–20. Oktober 2011 in Salzburg,

wie Bea Nöhre von CC Corporate Communications und Henrik Häcker, Geschäftsführer

Messezentrum Salzburg, vor kurzem bekannt gaben. Die fachliche Ausrichtung

wird sich am Konzept der deutschen „Mutter“ orientieren, dazu ist ein begleitendes Vortrags-

und Seminarprogramm mit angesehenen Fachreferenten geplant. „Durch die BEST

OF EVENTS AUSTRIA wird die Internationalisierung der Messe vorangetrieben“, unterstreicht

Henrik Häcker, wobei die zentrale Lage Salzburgs auf Zielgruppen in Zentral -

europa fokussiert – neben Österreich, der Schweiz und Süddeutschland sollen auch

Italien und Tschechien erreicht werden. Die „BEST OF EVENTS INTERNATIONAL“ – wie man

sich jetzt nennt – konnte vor vier Monaten in Dortmund nach offiziellen Angaben 9.100

Fachbesucher und 473 Aussteller auf 11.500 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche

verzeichnen.

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INFOBÖRSE VERANSTALTUNGEN

❚ Aufbruchstimmung auf der ITB

Und auch das belegt die Alleinstellung

der ITB: Vertreter von Politik und Diplomatie

aus aller Welt kamen auf der Internationalen

Berliner Tourismusbörse

zusammen. Neben 95 ausländischen

Län derdelegationen reisten immerhin

vier „Königliche Hoheiten“, der Präsident

72

Mehr als nur Zweckoptimismus: Ein leichter Zuwachs an Ausstellern und eine konstant hohe Zahl an Fachbesuchern

aus dem In- und Ausland sorgten für eine erfolgreiche 44. Auflage der ITB Berlin, die mit exakt

11.127 ausstellenden Unternehmen aus 187 Ländern (2009: 11.098) sowie offiziellen 110.953 Fachbesuchern

ihre Position als Leitmesse der Tourismusbranche nachdrücklich unterstrich. Auch im Hinblick auf die internationale

Akzeptanz: Der Anteil der ausländischen Fachbesucher betrug wie im Jahr zuvor 45 Prozent.

Erfreulich, dass sich der begleitende „ITB Berlin Kongress“ ebenfalls gut entwickelt: Mit insgesamt 12.500

Teilnehmern konnte er einen erneuten Zuwachs verzeichnen und stieß dem Vernehmen nach bei Trendthemen

wie Web 2.0 oder dem Future Day erstmals sogar an räumliche Kapazitätsgrenzen ...

Erfolgreicher ITB MICE DAY

Erstmals veranstaltete die Messe

Berlin in Zusammenarbeit mit der Vereinigung

Deutscher Veranstaltungsorga -

nisatoren e.V. den „MICE DAY“ im Rahmen

der ITB Business Travel Days. Einen Tag

lang wurden spannende Themen behandelt

wie etwa die Körpersprache bei inter

nationalen Meetings, Aspekte bei der

Auswahl einer Eventagentur oder die virtuellen

Einflüsse auf die Veranstaltungswelt.

Rund 650 Teilnehmer sind ein Plädoyer

für die Fortsetzung im kommenden

Jahr.

der Republik der Malediven, der Vizepremier

minister der Mongolei und der Vizepräsi

dent der Seychellen an. 111 Botschafter,

drei Generalkonsuln, 17 ausländische

Prä sidenten oder Premierminister

sowie 76 ausländische Minister oder deren

Stellvertreter zeugen von der Bedeutung

der Tourismuswirtschaft als volkswirtschaft

liche Schlüsselbranche. An der

Spitze der heimischen Politiker zeigten

Rainer Brüderle, Bundesminister für

Wirtschaft und Technologie, und Peter

Ramsauer, Bundesminister für Verkehr,

Bau und Stadtentwicklung, Präsenz.

Auch das diesjährige Partnerland Türkei

war offenbar zufrieden mit der Resonanz

– schließlich ist Deutschland mit 4,4 Millionen

Touristen der wichtigste türkische

Quellmarkt.

Natürlich gab es wieder zahlreiche Stimmen

zur Messe, zwei seien an dieser

Stelle zitiert. Für Klaus Laepple, Präsident

Deutscher ReiseVerband (DRV) und Bundesverband

der Deutschen Tourismus-

Bilder: Bernhard Brügger

wirtschaft (BTW), ist die Rezession erst

einmal überwunden: „Die deutsche Tourismusbranche

geht davon aus, dass die

ITB ein Auftragsvolumen von rund sechs

Milliarden Euro angestoßen hat. Diese

Zahl stimmt uns zuversichtlich. Wir rech-

nen damit, dass die Reisebranche mittelund

langfristig wieder zu ihrem langjährigen

Wachstumskurs zurückkehren wird.

Für das Reisejahr 2010 erwarten wir eine

weitere Stabilisierung des Marktes.“ Und

Taleb Rifai, Generalsekretär der UNWTO,

betont ausdrücklich die tragende wirtschaftspolitische

Bedeutung der Tourismusbranche:

„Gerade jetzt, da die Welt von

der Wirtschaft bis hin zur Umwelt grundlegende

Veränderungen erfährt, leistet

der Tourismus als globale Aktivität in dieser

von Umgestaltung geprägten Zeit

einen bedeutenden Beitrag.“ Mobilität ist

eben ein unumkehrbarer Wachstumsfaktor,

daran besteht kein Zweifel. – Die

nächste ITB Berlin findet vom 9.–13. März

2011 statt, Partnerland ist dann Polen.


Gelungener Auftakt: Die vierte Edition der Vienna-International-Musik-CD „The

Motown Story“ nahm die VI Hotelmanagement AG zum Anlass, am Vorabend der ITB ins

Berliner andel’s Hotel zu bitten. CEO Rudolf Tucek zeigte sich genau ein Jahr nach Eröffnung

des „Vier-Sterne-Superior-Designhotels“ mit der erreichten Auslastung von 57 Prozent

und respektablen 11,7 Mio. Euro Umsatz zufrieden. Und kündigte neben einem besonderen

Augenmerk auf die Bewertungsportale („Man lernt, was die Leute wirklich

bewegt“) die Planung weiterer Ausbaustufen an. Außerdem, so sickerte durch, wollen sich

die expansiven Vienna International Hotels & Resorts mit Ungarn und Bulgarien zwei weitere

„Ostmärkte“ erschließen. Man darf es noch mal sagen: Das ambitionierte „andel’s

Berlin“ verfügt über 557 Zimmer und Suiten, eine flexibel gestaltbare Konferenzfläche von

3.800 qm, einen großen Ballsaal (570 qm) sowie – Tipp! – die tolle Sky Bar im 14. Stock des

60 Meter hohen Turms.

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Kommunikation braucht Raum.

Den bieten wir. Für 10 bis über 10 000 Personen.

So geht Accor mit dem MwSt-Effekt um

Nach zweistelligen Umsatzeinbußen im vergangenen

Jahr geht der Konzern in die Offensive. In einer

bemerkenswert offenen Pressekonferenz zum Auftakt

der diesjährigen ITB wurden konkrete Maßnahmen als

Folge des ermäßigten Steuersatzes auf Übernachtungsleistungen

vorgestellt. Ein Mix aus Renovierung,

Upgrades und Preissenkungen soll es sein und auch die

Mitarbeiter sollen etwas davon haben. Angekündigt

wurden um knapp ein Drittel höhere Investitionen und

ein groß angelegtes Renovierungsprogramm „über alle

Marken“ sowie ein Upgrade-Programm vor allem für

Budgetmarken wie Ibis. Auch das neue „Business-Package“

bestehend aus Frühstück und Internetnutzung

und versteuert mit 19 Prozent zeugt von Beweglichkeit.

An neuen Hotels in 2010 dürften die M-Gallery in Frankfurt,

das Novotel am Münchner sowie das Ibis am Stuttgarter

Flughafen besonders interessant sein. Ein Hauptfokus

soll künftig auf den Faktoren Franchise, Low

Budget und Produktverbesserung liegen. Für die Hauptversammlung

Ende Juni liegt der Beschluss einer Aufspaltung

des Konzerns in einen Hospitality- und einen

Service-Sektor vor. Accor’s Deutschland-Chef Peter Verhoeven

erläutert als plausiblen Hintergrund die Zielsetzung,

dass die Bewertung beider Teile größer ist als

die Bewertung als Ganzes – von der Trennung erhofft

man sich also zusätzlichen Wert.

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jeder Art

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❚ Die Win-win-Strategen

Der nach eigenen Angaben „Marktführer

im Bereich der AV-Medientechnologie

und -services in Deutschland“ bietet von

audiovisuellen Präsentationstechniken

über Videoconferencing bis hin zu Outsourcing-Lösungen

die gesamte diesbezügliche

Palette fürs professionelle Meeting-

und Veranstaltungsmanagement.

74

Wie kommt man eigentlich immer an jene „modernste Tagungstechnik“, mit der vor allem Businesshotels

und sonstige Locations unablässig und gar nicht zu Unrecht werben? Antwort: am besten über ent -

sprechend spezialisierte Dienstleister, von denen die Frankfurter KFP inzwischen eine der renommiertes -

ten Adressen darstellt. KFP wurde 1989 gegründet, beschäftigt rund 140 fest angestellte Mitarbeiter

und rüstet über diverse Büros an wichtigen M.I.C.E.-Standorten wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,

München und Zürich respektable 15.000 Veranstaltungen jährlich aus.

Klaus Flettner

60 Prozent der Kunden sind Hotels, 30

Prozent kommen aus der Industrie, ein

Zehntel von Agenturen. Die Zulieferung

technischer Komponenten besonders an

Auftraggeber mit mehreren Standorten

sowie das Outsourcing für große Konferenzzentren

werden als hauptsächliche

Geschäftsfelder genannt. Doch nicht aus-

schließlich, denn zur Hardware kommt

noch die Software:

Der Name KFP leitet sich von „Klaus Flettner

Projects“ ab – Unternehmensgründer

Klaus Flettner war früher Chef der deutschen

Lowe Group und hat nicht nur deshalb

die strategische Chance der Beratung

verinnerlicht. Sein „Five Star Conference

Service“ versteht sich neben der

technischen Ausrüstung vor allem als

One-Stop-Shop und M.I.C.E.-Consultan -

cy. Erlebte Dienst leistungsqualität ist für

ihn der „Point of Difference“, denn im

Wettbewerb sieht er nur diejenigen bestehen,

„die sich in die Bedürfnisse hin -

einversetzen können.“ Vorteil Soft Skills.

Wenn Service und Betreuung immer

wichtiger werden, tritt für den Transport

von Botschaften neben dem ‚Was‘ vor

allem das ‚Wie‘ in den Vordergrund.

Wo KFP draufsteht, ist Mehrleistung drin.

Wohl auch ein Grund, warum die Frankfurter

mit ihrer dezentralen Strategie

neben dem rein ökologischen Vorteil der

Transportwege-Minimierung so erfolgreich

sind. Die Verleihung des Business

Diamond 2009 in der Kategorie Dienstleistung

mag hierfür ein Signal sein. Wegen

der rasanten technischen Entwicklung

könnten viele Locations ein permanent

notwendiges Investment gar nicht

mehr leisten, betont Christian Rafflen-

Christian Rafflenbeul

beul, seit vergangenem Jahr neben Flettner

ebenfalls KFP-Geschäftsführer. Dazu

komme die immer wichtigere Inszenierung,

weshalb sich der Technik-Provider

genauso als Consultant sieht. Und entsprechende

Weichen in die Zukunft

stellt. KFP ist übrigens zugleich 100%ige

Mutter von Change Communication, die

vor zwölf Jahren aus der bekannten

Agentur Lintas entstanden ist.

www.kfp.de | www.change.de


■ ARCOTEL hat nun

einen Area Manager Germany

Die neu geschaffene Position übernahm Andreas Macher (40)

der gebürtige Steirer begann seine Unternehmenskarriere

in Linz im ARCOTEL Nike als Assistant General Manager und

eröffnete 2008 als General Manager das ARCOTEL Camino

Stuttgart. — In den vergangenen Monaten wurde ein Team

formiert, das von den ARCOTEL Zentralen in Wien und Berlin

aus die Geschicke des mittlerweile 750 Mitarbeiter umfassenden

Unternehmens lenkt. An der Spitze der Hotelgruppe

stehen mit dem Vorstand nun zwei Area Manager – Andreas

Macher in Deutschland und Rinaldo Bortoli in Österreich.

„Neben disziplinärer und budgetärer Verantwortung ist es

vor allem ihre Aufgabe, den hohen Servicestandard und

die Qualität zu halten und auszubauen“, erläutert Manfred

Mayer, Vorstand der ARCOTEL Hotel AG, die Gründe zur

Neuschaffung dieser Managementpositionen.

■ Angela Krohne jetzt bei der KFP

Seit 1. März ist Angela

Krohne Projektmanagerin

bei der KFP GmbH in

Frankfurt – zuvor war sie

bei CC Corporate Communications

GmbH in

Norderstedt als Projektleiterin

für die Fachmesse

„Best of Events“ zuständig.

Nach ihrer Ausbildung

zur Hotelfachfrau

arbeitete Krohne als Tagungskoordinatorin

im

Dorint Sofitel Pallas Wiesbaden

und später als

Eventkoordinatorin im Hotel Calimera Delfin Playa auf Ibiza

sowie im Dorint Royal Golfresort & Spa (Mallorca). Aufgrund

langjähriger Erfahrungen aus der Hotel-, Messe- und Eventbranche

kennt die 26-Jährige den M.I.C.E.-Dienstleister KFP

Five Star Conference Service, der zur KFP Holding gehört, bereits

aus gemeinsamen Projekten. KFP ist mit 140 fest angestellten

Mitarbeitern und 15.000 bestückten Veranstaltungen

jährlich nach eigenen Angaben „Marktführer im Bereich der

AV-Medientechnologie und -services in Deutschland.“

■ Chefwechsel im Park Inn Zürich Airport

Jan Halvorsen verantwortet ab sofort die Leitung des 208-

Zimmer-Hotels Park Inn Zürich Airport und ersetzt damit

Tanja Schulte, die The Rezidor Hotel Group verlassen hat.

Nachdem er 1998 die Swiss School of Hotel Management in

Chur/Schweiz erfolgreich abgeschlossen hatte, war der gebürtige

Norweger in unterschiedlichen Abteilungen im Millennium

Hotel Paris Opéra tätig, bevor er 2002 zur Rezidor Hotel

Group ins Radisson Blu Hotel, Basel wechselte. Die Berufung

zum General Manager im Park Inn Lully in Estavayer-le-Lac,

PERSONAL INFOBÖRSE

das ebenfalls zu Rezidor gehört, erfolgte im Februar 2006. Vor

seiner neuen Aufgabe in Zürich war der 43-jährige Halvorsen

als General Manager im Park Inn Orange in Frankreich tätig.

■ Kai Lamlé ist neuer Deutschland-Chef

von Sol Meliá

Als Managing Director

Germany und „Area Vice

President Meliá Hotels &

Resorts EMEA“ verantwortet

Kai Lamlé seit

Beginn dieses Jahres die

hiesigen Aktivitäten der

spanischen Hotelgesellschaft

Sol Meliá, die derzeit

mit 21 Häusern der

Marken Meliá, Innside

by Meliá und Tryp in

Deutschland vertreten

ist und weltweit über

300 Hotels in rund 30

Ländern steuert. Dazu koordiniert der 44-Jährige am Firmensitz

der Sol Meliá Deutschland GmbH in Ratingen bei Düsseldorf

ein Backoffice-, Sales-, Marketing- und Operations-Team

mit 30 Mitarbeitern.

Sol Melias neuer Deutschland-Chef ist ein Weltenbummler:

Nach der Hotelausbildung führte ihn sein Weg über San Francisco

(Fairmont) und Riad ins Inter-Continental nach Dubai.

Für diese Kette war Lamlé zehn Jahre in diversen Positionen

tätig, bis hin zum General Manager (Toronto, New York). 2005

wechselte er als GM des damaligen Gran Meliá Mexico Reforma

(Mexico City) zur spanischen Sol-Meliá-Gruppe und

wurde zwei Jahre später zusätzlich zum Area Vice President

Meliá Hotels & Resorts Americas ernannt. 2009 zog es den

Kosmopoliten nach London, wo er als General Manager nicht

nur das Meliá White House leitete, sondern auch die Entwicklung

der Marke in der EMEA-Region außerhalb Spaniens verantwortete.

Unter seiner Ägide erfolgten die Eröffnungen der

neuen Meliá Hotels in Düsseldorf und Luxemburg sowie des

Innside by Meliá in Dresden im Januar 2010.

■ Presse-Team bei ARCOTEL umbesetzt

Ab sofort zeichnen

Carmen

Pihan (Bild li.)

und Karin

Maurer (Bild

re.) für die Koordination

der

Kom munikations

aktivitäten

aller zehn

ARCOTEL Hotels

in Österreich, Deutschland und Kroatien verantwortlich.

Die 33-jährige Oberösterreicherin Carmen Pihan war mehrere

75


INFOBÖRSE PERSONAL

Jahre in Wien in der 4- und 5-Sterne-Hotellerie tätig und sammelte

Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

bei ihrem letzten Arbeitgeber UPC, wo sie berufsbegleitend

den 2-jährigen Lehrgang Kommunikationsmanagement absolvierte.

Bevor die gebürtige Niederösterreicherin Karin

Maurer (26) bei ARCOTEL „anheuerte“ war sie im In- und Ausland

im Tourismus und in der Kommunikationsbranche unterwegs.

Nach ihrem fachbezogenen Studium am IMC Krems

betreute sie u.a. bei einer Stuttgarter PR-Agentur NGOs und –

inter nationale Pharmakonzerne.

■ Birgit Raderer geht neue Wege

Ende Februar hat Raderer

(35), PR & Communications

Manager bei AR-

COTEL Hotels seit 2007,

ihr Beschäftigungsverhältnis

bei der österreichischen

Hotelgruppe

beendet. In den vergangenen

Jahren hat sie

maßgeblich für die erfolgreicheMedienpräsenz

des Familienunternehmens

in Österreich

und Deutschland gesorgt

und vor allem zur Bekanntheitssteigerung

auf dem deutschen Markt beigetragen:

In ihrer Zeit bei ARCOTEL Hotels wurden das ARCOTEL

Camino Stuttgart und das ARCOTEL John F Berlin eröffnet.

Künftig möchte die gelernte Touristikkauffrau, die ihr Marketing-

und PR-Know-how berufsbegleitend erwarb, weiterhin

im Kommunikationsbereich tätig sein und widmet sich derzeit

der Weiterbildung, bevor sie sich einer neuen beruflichen

Herausforderung stellt.

■ One for two

Charles Muller heißt der

Cluster General Manager

der beiden neuen Hilton

Hotels im Airrail Center

Frankfurt, die Ende des

Jahres eröffnen sollen –

das Hilton Frankfurt Airport

(Luxusstandard) mit

248 Zimmern und Suiten

und das Hilton Garden

Inn Frankfurt Airport

mit 334 Zimmern. Treue

zur Firma lohnt sich:

Die Karriere im Unternehmen

begann für den

gebürtigen Niederländer 1994 im London Hilton Park Lane.

Danach hatte Muller diverse Positionen auf drei Kontinenten

inne, darunter als Rooms Division Manager des 490-Zimmer-

76

Hotels Hilton Margarita & Suites in Venezuela, als Area Direc -

tor of Revenue Development für den karibischen Raum und

als General Manager des Hilton Tobago Golf Resort & Spa.

2005 verantwortete er die Eröffnung eines der luxuriösesten

Hotels der Dominikanischen Republik, das Hilton Santo

Domingo und war darüber hinaus auch als Country Director

tätig. Mit dem Flughafenhotel Hilton Madrid eröffnete der

41-Jährige 2008 das erste der Marke in der spanischen

Hauptstadt.

■ Rocco Forte Collection besetzt

zwei Schlüsselpositionen „deutsch“

Und zwar so: Peter Kienast (Bild li.) ist der neue General

Manager im The Lowry Hotel in Manchester. Er verfügt über

20 Jahre Erfahrung in der Hotelbranche und startete seine

Karriere in der Kempinski Gruppe. Später war er Food & Beverage

Manager im The Langham in London, Food & Beverage

Director im Reid’s Palace Hotel auf Madeira und Executive

Assistant im Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz. Vor acht

Jahren wurde Kienast erstmals General Manager im Grand

Hotel Park in Gstaad, 2006 schließlich zum GM in Schloss

Elmau ernannt. Der neue Regional Sales Director in London

heißt Stephan Hein (Bild re.). Er wird sich in der britischen

Hauptstadt um den Gruppenmarkt Großbritannien kümmern

und außerdem für die Weiterentwicklung des M.I.C.E.-

Geschäfts der Collection zuständig sein. Hein war drei Jahre

lang Senior Sales Manager im Hotel de Rome in Berlin.

■ Thomas M. Fischer leitet das Kempinski Hotel

Gravenbruch Frankfurt

Der neue Direktor will vor allem das Tagungsgeschäft an -

kurbeln: „Nach der soeben neu aufgelegten Tagungspauschale

möchten wir für unsere Firmenkunden weitere attraktive

Angebote schnüren“, so Fischer, der im Fünf-Sterne-Haus vor

den Toren der Mainmetropole die Nachfolge von Jens Marten

Schwass antritt, der Anfang des Jahres nach Jakarta (Indonesien)

gewechselt ist. Thomas M. Fischer (39) leitete zuletzt

das Hotel Baltschug Kempinski in Moskau und davor die

Kempinski Häuser in Peking und Halle-Leipzig. Weitere Erfahrungen

sammelte er im Le Méridien Parkhotel in Frankfurt,

im Hyatt Regency London, im Hilton Luxor und im Crown

Plaza Köln.


❚ Maastricht Convention Bureau erhält Verstärkung

Beatrice Dormans, Leiterin der Maastricht

Events Company und Gunnar Souren,

General Manager des Crowne Plaza

Maastricht, haben sich jüngst dem Maastricht

Convention Bureau (MCB) angeschlossen,

das die Vermarktung von Stadt

Als eines der ersten europäischen Länder

hat sich das Reiseland Deutschland

in der indischen Provinz Gujarat präsentiert

– als Teil einer Aktivitätswoche im

Rahmen des von der Deutschen Zentrale

für Tourismus (DZT) ins Leben gerufenen

Indien-Pools. Mit individuellen Sales

Calls und einer Abendveranstaltung hat

die DZT zusammen mit der Berlin Tourismus

Marketing GmbH wichtige Multiplikatoren

der Region zum touris tischen

Angebot in Deutschland informiert. Die

Provinz Gujarat gilt als Industriestaat

Nummer 1 in Indien und ist eine wichtige

Quellregion für den internationalen

Tourismus aus dem südasiatischen Subkontinent.

Ahmedabad, das kommerzielle

Zentrum der Provinz, zählt zu den

zehn reichsten Städten des Landes.

Anschließend besuchten die Partner

Mumbai. Hier waren im Rahmen früherer

Aktivitätswochen des Indien-Pools

bereits 2009 intensive Kontakte geknüpft

und Geschäftsbeziehungen aufgebaut

worden. Als Folge hätten viele Veranstalter

ihre Deutschlandprogramme erheblich

erweitert. Indien markiert einen

wichtigen Wachstumsmarkt für den

und Umland als Destination für Tagungen/

Veranstaltungen fördert. Weitere Part ner

sind das MECC Maastricht, das Maastricht

Tourist Office, mehrere Hotels sowie

Dienstleister, die im M.I.C.E.-Sektor tätig

sind.

Zusammen mit den anderen Partnern

des MCB will die 34-jährige Dormans Initiativen

entwickeln, um mehr Besucher

in die Region zu bringen. „Der Schlüssel

zum Erfolg ist Kooperation“, meint sie und

sieht sich gleichzeitig als Vermittlerin

zwischen den einzelnen Partnerfirmen

und dem Convention Bureau. Über die

MCB-Mitgliedschaft freut sich auch Gunnar

Souren, wobei der 41-Jährige auf jahrelange

Erfahrung im Hotelbetrieb, speziell

im Eventbereich, zurückblicken

kann und deshalb als Repräsentant der

Hotellerie fungieren wird. Die weiteren

Protagonisten im MCB sind: Hr. R. Stevens

(unabhängiger Vorsitzender), Hr. R. Hanssen

(für MECC Maastricht) und Hr. N. Bos

(für das Maastricht Tourist Office) sowie

❚ DZT forciert den indischen Markt

Deutschland-Tourismus: Die Bundesrepublik

ist dort als Urlaubs- wie Geschäfts

reiseziel weiterhin stark gefragt

und steht immerhin an vierter Stelle unter

den beliebtesten europäischen Destinationen.

Deshalb wurde der Indien-Pool

vor zwei Jahren auf Initiative der DZT gegründet

und ermöglicht konzertierte und

marktspezifische Auftritte des Reiselands

Deutschland in Indien.

In insgesamt drei Aktivitätswochen vor

Ort präsentieren die derzeit 14 Partner

nicht nur ihre eigene Region, sondern alle

Partner des Pools. Diese sind aktuell:

Deutsche Zentrale für Tourismus, Alpha

Travel Consultants GmbH, Bayern Tourismus

Marketing GmbH, Berlin Tourismus

Marketing GmbH, Zugspitze – Top of

Germany (Garmisch/Grainau), Berliner

Flughafen Gesellschaft mbH, Flughafen

München GmbH, FRAPORT, Köln Tourismus,

Magic Cities Germany, Stuttgart

Marketing GmbH, Tourismus + Congress

GmbH Frankfurt, das Tourismusamt der

Landeshauptstadt München e.V. sowie

die Tourismus Marketing Gesellschaft

Sachsen mbH.

DESTINATIONEN INFOBÖRSE

Marcel Knols (Direktor), Tamara Weide

(Sales Manager Meetings & Incentives),

Sonja Speth (Sales Manager Conventions)

und Katja Otten (MICE Coordinator)

– letztere vier kümmern sich um das tägliche

Geschäft.

❚ Wien verzeichnet

2009 zweitbestes

Kongressergebnis!

0mehr Nächtigungen und 12 Prozent

mehr Wertschöpfung als 2008 erzielte

Wien im Vorjahr sein zweitbestes Kongressergebnis,

knapp unter dem Rekord

von 2007. Die Bilanz für das Kongressjahr

2009 zog Vizebürgermeisterin Renate

Brau ner bei einer Pressekonferenz Anfang

April, gemeinsam mit Tourismus -

direktor Norbert Kettner und dem Leiter

des Vienna Convention Bureau im Wien-

Tourismus Christian Mutschlechner.

„Die Wiener Tagungsindustrie hat 2009 in

unserer Stadt 1.372.884 Nächtigungen

bewirkt, obwohl die Anzahl der Veranstaltungen

– nationale und internationa -

le Kongresse sowie Firmenveranstaltungen

gesunken ist“, berichtete Brauner und

erläuterte dazu: „Diesen Rückgang haben

die Firmenveranstaltungen verursacht:

Im Gegensatz zu den Kongressen, die

eine zweistellige Zuwachsrate ausweisen,

haben sie abgenommen, und zwar aus

zwei Gründen. Während sich bei den

Kongressen keine Auswirkung der Weltwirtschaftskrise

gezeigt hat, haben die

77


INFOBÖRSE DESTINATIONEN

Firmen sehr stark darauf reagiert. Zusätzlich

hat es 2008 aufgrund der Fußball-EM

außergewöhnlich viele Firmenveranstaltungen

gegeben, sodass die Differenz

2009 auch von dieser Seite her

noch verstärkt worden ist. Weil in Wien

aber die Kongresse den Löwenanteil am

Tagungsgeschäft ausmachen, ist das Gesamtergebnis

so positiv ausgefallen. Außerdem

hat die Wiener Tagungsindustrie

im Vorjahr rund 15.000 Ganzjahres-Arbeitsplätze

gesichert.“

Die Zahlen im Einzelnen: Unter den 2.569

Veranstaltungen (–21 %), die Wien 2009

verzeichnete, waren 882 Kongresse (+ 26 %),

davon 556 internationale (+ 18 %) und 326

nationale (+41 %) sowie 1.687 Firmenveranstaltungen

(–34 %). Gemeinsam lösten

sie landesweit eine Wertschöpfung von

736,1 Millionen Euro (+12 %) aus, daraus

ergab sich wiederum ein Steueraufkommen

von 202,8 Millionen Euro. Die Berechnung

der Wertschöpfung erfolgte von berufener

Seite, nämlich durch Dr. Martina

Stoff-Hochreiner, Unternehmensberaterin

und Lehrbeauftragte an der Wirtschaftsuniversität

Wien. Enthalten darin

sind alle inlandswirksamen Umsätze – die

direkten Ausgaben von Veranstaltungsteilnehmern,

Veranstaltern, Ausstellern

und Begleitpersonen sowie Umsätze in

„vorgelagerten“ Wirtschaftszweigen (z.B.

Bauwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittelindustrie,

Druckereigewerbe, Banken,

Versicherungen, Kommunikationsunternehmen

etc.).

78

Destinationsmarketing

per Mausklick

Ab sofort können Tourismusverbände

auf der Reise-Community Trip-

Advisor ihre eigenen Inhalte online

stellen: Nutzer erhalten so eine Kombination

aus User Generated Content

und offiziellen Informationen über

das gesuchte Reiseziel. Regionen und

Städte haben auf TripAdvisor die Möglichkeit,

sich mittels eines direkten

Links werblich zu präsentieren. Zusätzlich

sind auf einer Umgebungskarte

Standorte der Touristeninformationen

zu finden. Über einen mit

Login gesicherten Bereich können die

Inhalte aktuell gehalten werden.

www.tripadvisor.de

❚ Nationale Tourismusorganisationen

gründen Meeting Circle

Am neuen Arbeitskreis sind Tourismusorganisationen

mit Meeting- und Incentive-Abteilung

bzw. einem Verantwortlichen

für diesen Bereich und Sitz in

Deutsch land beteiligt. Ziel des NTO Meeting

Circle ist es, die Interessen der nationalen

Tourismusverbände im M.I.C.E.-

Bereich in Deutschland künftig gemeinschaftlich

zu vertreten und die Arbeits -

kreismitglieder als Ansprechpartner für

Kunden, Medien und Branchenverbände

zu stärken. Zusätzlich sollen Informa -

tionstreffen und gemeinsame Messeauftritte

oder Veranstaltungen stattfinden.

Folgende Organisationen gehören dem

neuen NTO Meeting Circle an: Belgien

Tourismus Wallonie-Brüssel, French Con-

❚ Salzburger Eventlocations luden nach Wien

Unter dem Motto „Türen und Tore nach

Salzburg öffnen“ baten Mitte April drei

Salzburger Eventlocations zu einem unterhaltsamen

Abend ins noble Wiener

Palais Daun-Kinsky. Die Gräfin persönlich

übernahm die Begrüßung der Gäste

und stimmte auf das bevorstehende Rahmenprogramm

ein. Historie und Histörchen

hatten die Gastgeber Salzburg Congress,

Salzburger Burgen und Schlösser

sowie der amadeus terminal 2 in ihrer

Einladung versprochen, Salzburg Guide

Alexander Steinhart brachte dazu amüsante

Anekdoten mit. Barbara Schwaiger,

Sales Managerin von Salzburg Congress,

beschreibt die Vorzüge der Mozartstadt

so: „Als viertgrößte Stadt Österreichs verfügt

sie über vielfältige Locations, die wir

im Rahmen dieses Abends präsentieren

konnten.“ Zum Beispiel eines der modernsten

Kongresshäuser Europas, einen

Eventterminal am Salzburg Airport oder

prächtige Burgen und Schlösser, allen vo-

ven tion Bureau, ATOUT FRANCE, German

Convention Bureau, HONG KONG TOUR-

ISM BOARD, mehk – Meetings & Exhibitions

Hong Kong, Italienische Zentrale für

Tourismus (ENIT), Ireland Information

Tourism Ireland, Fremdenverkehrsamt

Malta, Namibia Tourism, Österreich Werbung

/ austrian business & convention

network, Turismo de Portugal, Switzerland

Convention & Incentive Bureau,

Ungarisches Tourismusamt, Tourism Ireland,

VisitBritain, VisitDenmark sowie

Visit Sweden. Ansprechpartner sind Petra

Schmitz (VisitDenmark), Jérôme Poulalier

(French Convention Bureau) und

Kerstin Winkel (ENIT).

ran die Residenz. Interessant fürs deutsche

Publikum: Ähnliche Kunden-Events

sind in München und Berlin geplant.

Versammelte M.I.C.E.-Kompetenz aus West- und

Ostösterreich (v.l.n.r.): Daniela Minatti (amadeus

terminal 2), Kay Fröhlich (Palais Events Wien),

Alexandra Stross (Salzburg Congress), Alfred

Flammer (Palais Events Wien), Barbara Schwaiger

(Salzburg Congress) und Birgit Meixner ( Salz -

burger Burgen und Schlösser)


Meeting Point Zürich:

Qualitätsbewusst. Sicher. Zentral.

Seebrise, Alpenpanorama und erstklassige

Lebensqualität prägen das Schweizer

Kultur- und Wirtschaftszentrum

Zürich. Dank des internationalen Flughafens

sind über 150 Destinationen

welt weit mit Zürich direkt verbunden

und nur 10 Bahn minuten dauert der

Transfer vom Airport zum Hauptbahnhof.

Vom klassischen Kongresshotel

über die größte multifunktionale Eventhalle

der Schweiz bis zur Maso ala-Regenwaldhalle

hält Zürich die passende

Location sowie hochwertige Über nachtungsmöglichkeiten

bereit. Sicherheit,

Sauberkeit und die einmalige Dichte an

Kultur, Shopping und Nightlife zeichnen

Zürich als Gastgeberregion für

Meetings, Kongresse und Seminare aus.

Ihr Standort: Hotel Courtyard

by Marriott Zürich Nord ****

Der Platz für Geschäftsreisende –

Modernität mitten in Zürichs Geschäftsviertel,

wenige Schritte entfernt von

nationalen und internationalen Unternehmen,

Länderfilialen und Haupt -

FAMTRIP EINLADUNG

❚ Zürich Tourismus, SuisseEMEX & Convention International laden ein:

Exklusiver FamTrip nach Zürich

(Do. 26. 8. – Fr. 27. 8. 2010, mit optionaler Verlängerung Sa. 28. 8. – So. 29. 8. 2010)

Exklusive Kooperationspartner des Fam-Trips sind das

Hotel Courtyard by Marriott Zürich Nord****, die Deutsche

Bahn, die Ihnen eine vergünstigte Anreise ermöglicht,

die SuisseEMEX, die Sie zum Messebesuch einlädt, sowie

Zürich Tourismus, die das Programm organisiert und

die Teilnehmer vom 26. – 27. August 2010 betreut.

sitzen. Das Hotel (152 Zimmer) liegt

zwischen Stadtzentrum und Flughafen,

ist innerhalb weniger Minuten mit

öffentlichen Verkehrsmitteln bestens

erreichbar und das erste Courtyard

Hotel in der Schweiz – mit einer perfekten

Kombination aus persönlichem

Service und der ruhigen, behaglichen

Atmosphäre von Zürich Oerlikon.

Das optionale Verlängerungs-Wochenende (28. – 29. August

2010) findet ohne offizielle Begleitung statt, d. h. die Teilnehmer

sind frei in ihrer Programmgestaltung. Für die Unterbringung

im Hotel Courtyard by Marriott Zürich Nord****

während des gesamten Zeitraums vom 26.–29. August

2010 ist gesorgt.

79


EINLADUNG FAMTRIP

❚ Programm

Tag 1 (26.8.2010)

Individuelle Anreise nach Zürich und

Check-in im Hotel.

Sofern Sie mit der Bahn anreisen möchten,

können Sie von der Kooperation der

SuisseEMEX mit der Deutschen Bahn

profitieren (s. Anmeldung).

12.30 Uhr: Begrüßung durch SuisseEMEX

und Zürich Tourismus in der Hotellobby

des Hotel Courtyard by Marriott Zürich

Nord****. Anschließend besuchen Sie

die Messe SuisseEMEX, wo Sie auch zu

Mittag essen.

Die SuisseEMEX ist die größte Schweizer

Business-to-Business Messeplattform

der Branche und zugleich der größte

Marketing-Event mit eigener Community.

Rund 400 Aussteller ver teilen sich

übersichtlich gruppiert in vier Messehallen

auf die drei Haupt bereiche Marketing/Kommunikation,

Promotion/

Werbeartikel und Event/Live Commu -

nication. Lounges, Bars und Kommunikationszonen

laden zu Business-Networking

und Branchengesprächen ein.

Ein hochkarätiges Vortrags- und Eventprogramm

mit 4 Foren und 6 Themenparks

rundet das Messe geschehen ab.

Nach dem Messebesuch geht es zum

Abendessen ins Zürcher Niederdorf.

Im Restaurant Neumarkt erwarten Sie

schmackhafte Sommermenüs und

ein schöner Altstadtgarten.

80

Tag 2 (27.8.2010)

Am Vormittag besichtigen Sie das 5* Hotel

Park Hyatt Zürich. Das Hotel vereint

moderne Architektur, luxuriöse und

moderne Zimmer sowie Tagungsräumlichkeiten

unter einem Dach. Danach

entdecken Sie den Zoo Zürich als Veranstaltungsort.

Auf einem Rundgang besichtigen

Sie dessen Bankettstandorte

und Apéroplätze. Auch der Tropenanlage

Masoala Regenwald wird ein Besuch

abgestattet.

Ihr Mittagessen nehmen Sie ein im

Restaurant Altes Klösterli in gemütlicher

Atmosphäre mit traumhaftem Ausblick.

Vom Restaurant aus bringt Sie ein Bus

ans Ufer des Zürichsees zum Zürichhorn.

Dort steigen Sie ins Taxiboot, welches

Sie auf dem Wasserweg vom Zürichhorn

in die Altstadt führt. Nachdem

Sie das Zunfthaus zur Waag mit seinen

gediegenen Sälen und Stübli besichtigt

haben, erkunden Sie die Stadt Zürich

auf einem geführten Stadtbummel.

Lernen Sie dabei Zürichs Vergangenheit

und Gegenwart anhand ausgewählter

Bauten, Geschichten und Anekdoten

kennen.

Das Abendessen findet im Restaurant

Reithalle statt. Der ehemalige Reitstall

mit großem Garten bietet ein ganz

spezielles Ambiente.

Am Freitagabend endet der offizielle

Teil des Fam-Trips sowie die Betreuung

durch Zürich Tourismus. Ihre Abreise

können Sie entsprechend individuell

gestalten. Gerne bietet Ihnen Zürich

Tourismus jedoch an, auch das Wochenende

(28. – 29. August 2010) in der

Stadt zu verbringen (s. Anmeldung).

Tag 3 und 4 (28. und 29.8.2010)

Entdecken und erkunden Sie am Wochenende

die Stadt Zürich auf eigene

Faust. Es locken der Zürichsee, die

Stadtquartiere oder die schicke Bahnhofstraße.

Abends laden gleich mehrere

Veranstaltungen zum Feiern ein: Das

„Dörflifest“ im Zürcher Niederdorf, das

„Langstrassenfest“ im Stadtquartier Zürich

West oder das Festival „Zürcher

Theater Spektakel“. Auch die Regionen

um Zürich sind einen Besuch wert. Ein

Ausflug nach Zug, Luzern, Rapperswil,

Baden oder Winterthur lohnt sich!

Für die nötigen Informationen über die

Stadt Zürich und Region erhalten Sie

bei Ihrer Ankunft ausführliche Unter -

lagen. Ebenfalls stellt Ihnen Zürich Tourismus

die ZürichCARD zur Verfügung –

diese bietet u.a. folgende Vorteile: freie

Fahrt in der 2. Klasse in allen öffentlichen

Verkehrsmitteln (Tram, Bus, Bahn,

Schiff, Seilbahn und Standseilbahn) der

Stadt Zürich. Auch ein Ausflug auf den

Uetliberg und eine kleine Rundfahrt mit

dem Schiff auf dem Zürichsee und auf

der Limmat sind inkludiert. Ebenso ist

der Transfer vom Flughafen in die Stadt

Zürich mit der ZürichCARD kostenlos.

Freier Eintritt in alle Zürcher Museen

sowie zahlreiche Ermäßigungen auf das

Ausflug- und Nightlife-Angebot sind

ebenfalls Bestandteil der ZürichCARD.

Gerne offeriert Ihnen Zürich Tourismus

für Samstag, 28. August 2010, drei Ausflüge,

für die man sich nach Wunsch zu

einem späteren Zeitpunkt anmelden

kann.


Rheinfall (ca. 3 Stunden)

Besuch des Rheinfalls, des größten

Wasserfalls Europas. Auf einer Breite

von 150 Metern stürzen die tosenden

Wassermassen über die Felsen ins

Rheinfallbecken. Sie haben die Möglichkeit,

ganz nahe an die Fälle heranzufahren

(Schiff fakultativ). Fahrt nach

Schaffhausen, Haupt stadt des gleich -

namigen Kantons. Über der Altstadt

thront die berühmte Festung Munot

aus dem 16. Jh.

Rückfahrt nach Zürich.

Great Countryside Tour

(7,5 Stunden)

Nach einer Stadtrundfahrt in Zürich-

City folgen wir dem Zürichsee nach

Rapperswil. Besuch der Rosenstadt mit

Altstadt und mittelalterlichem Schloss

(Aufenthalt). Über den Rickenpass, mit

Panoramasicht in die Alpen, gelangen

wir ins Toggenburg mit seiner schönen

Hügellandschaft. In Vaduz, dem Haupt-

Ihre exklusiven Partner:

❚ Antwort-Fax: +49 (0) 26 31 96 46 40

ort des Fürstentums Liechtenstein, ist

ein Besuch im Postgebäude empfehlenswert

– die Briefmarken des kleinen

Staates sind bekanntlich auf der ganzen

Welt beliebt ... In der Gegend von Maien

feld sehen Sie die rührenden Schauplätze

der Heidi-Geschichte. Ein kurzer

Spaziergang führt zum Heidi-Dorf.

Rückfahrt nach Zürich entlang dem

Walensee, am Fuße der majestätischen

Churfirsten-Bergkette.

Pilatus – „The Golden Roundtrip“

(9,5 Stunden)

Die Reise führt via Albispass und die

Ufer des Vierwaldstättersees entlang

nach Luzern. Kurze Stadtrundfahrt mit

den wichtigsten Sehenswürdigkeiten,

u. a. das Kongress- und Konzertzentrum

und die berühmte Kapellbrücke. Zeit

zur freien Verfügung, danach geht es

nach Kriens, von wo aus uns die Panorama-Gondelbahn

und die Luftseilbahn

auf den Pilatus (2.132 m) bringen – von

Ja, ich möchte am Fam-Trip nach Zürich teilnehmen (bitte deutlich schreiben).

Firma: Name, Vorname:

Position: Aufgabenbereich:

FAMTRIP EINLADUNG

der Aussichtsterrasse Pilatus Kulm

Straße: PLZ, Ort: Land:

Telefon: E-Mail:

Anreise (bitte Entsprechendes ankreuzen):

� Mi, 25.08.2010 � Do, 26.08.2010 � Treffpunkt Hotellobby: 26.08.2010, 12.30 Uhr

Abreise (bitte Entsprechendes ankreuzen):

� Fr, 27.08.2010 � Sa, 28.08.2010 � So, 29.08.2010

Für Rückfragen:

Convention International • www.convention-net.de • k.mans@convention-net.de

haben Sie einen prachtvollen Rundblick

auf die umliegenden Berge und Seen.

Der sagenumwobene Drachenpfad gehört

ebenso zum Besuch dazu wie eine

(kurze) Wanderung zum Gipfel. Rast auf

der Kulm-Terrasse (fakultativ), danach

Talfahrt mit der steilsten Zahnradbahn

der Welt (Steigung 48%) bis Alpnachstad.

Dort Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee

nach Luzern, anschließend

Rückfahrt im Bus nach Zürich.

Wichtige Hinweise:

Die Hin- und Rückreise nach/von Zürich erfolgt auf individueller Basis auf Kosten des Teilnehmers. Ebenso ist die Versicherung Sache jedes einzelnen Teilnehmers.

Anreise per Bahn zu vergünstigten Preisen möglich: Hin-und Rückfahrt von allen deutschen Bahnhöfen nach Zürich Hauptbahnhof: 2. Klasse 89 Euro, 1. Klasse 129 Euro.

Infos und Tickets zu diesen Sonderpreisen nur unter www.suisse-emex.ch bzw. http://www.suisse-emex.ch/de/besucher/angebote/

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl gilt Ihre Anmeldung erst nach schriftlich erfolgter Rückbestätigung. Die Rückbestätigung bitten wir Sie zu unterzeichnen

und uns per Telefax: 00 49 (0) 26 31 96 46 40 als Ihre verbindliche Teilnahme zu retournieren. Falls Sie kurz vor Antritt des FamTrips doch verhindert sein sollten,

bitten wir um umgehende Mitteilung, damit der Veranstalter, das Kongressbüro von Zürich Tourismus (26.-27.08.2010), entsprechend disponieren kann. Möglich sind

nur Einzelanmeldungen, d.h. Partnerbegleitung kann nicht berücksichtigt werden.

Bitte beachten: Convention International tritt als begleitendes und berichtendes Fachmagazin des FamTrip Zürich auf und ist nicht der Veranstalter.

Convention International übernimmt daher keine Serviceleistungen wie Bahn- oder Fahrplanauskünfte, Hotel- und Ticketreservierungen, Reisebuchungen

oder sonstige organisatorisch-administrative Aufgaben.


lickpunkt SCHWEIZ

82

■ In unserem „Blickpunkt Schweiz“ geht es auch diesmal wieder durchs ganze Land. Mit dabei:

Tagungsmöglichkeiten im historischen Zug und auf dem (Genfer) See; Rahmenprogramm sozusagen

gleich inklusive. Dazu kommt eine Automobil-inspirierte Special Location sowie das schicke Riverside,

ein nagelneues Tagungshotel an der Zürcher Flughafen-Peripherie.

Hier beginnt das Event bereits im Zug …

Die Schweiz ist das Bahnland par excellence. Alle nutzen ihr Lieblingsverkehrsmittel,

denn die „Öffis“ sind in der Eidgenossenschaft

deutlich besser angesehen. Das fällt bei den wunderbaren Strecken

durch die Natur und den pünktlichen Zügen allerdings auch nicht

schwer. Planer aufgepasst: Für Veranstaltungen bieten RailAway und

SBB Extrazüge und Sonderwagen an. Vom ‚Le Salon de Luxe‘ über den

Salon Bleu bis hin zum historischen „Churchill“ steht ein großes Angebot

für Meetings, Dinner & much more zur Verfügung. Und: Die

Wagen können an jeden Linienzug der SBB angehängt werden …

www.sbb.ch · www.gruppen.sbb.ch/Extrazuege-Extrawagen.aspx

Nagelneu und Nähe Zürich Flughafen: Hotel Riverside

Das erst im vergangenen November eröffnete Riverside ist ein Multi -

talent, vereint es doch 4-Sterne-Hotel, Veranstaltungsmöglichkeiten,

drei Restaurants, Bowlingbahn sowie Gewerbeflächen unter einem

Dach – das Ganze auf dem historischen Areal einer ehemaligen

Garnspinnerei. Das Hotel ist direkt am Fluss Glatt gelegen, bietet

44 ruhige Zimmer sowie eine moderne Tagungsinfrastruktur mit

Raumgrößen von 40–300 qm. Im ehemaligen Kämmereisaal können

sogar Bankette bis 300 Gäste durchgeführt werden. Das Haus liegt

15 Minuten vom Zürich Flughafen entfernt, ins Zentrum braucht man

eine knappe halbe Stunde. www.riverside.ch

Genfer See, eine tolle (Veranstaltungs-) Kulisse

Er ist einer der größten Seen Mitteleuropas und lässt sich

sogar tagungstechnisch „nutzen“: Die Schifffahrt auf dem

Genfer See ermöglicht Formate bis immerhin 700 Teilnehmer.

Dafür stehen 20 Schiffe zur Verfügung – vom Schnellboot bis

zum Belle-Époque-Dampfer. Die CGN (Compagnie Générale

de Navigation sur le lac Léman bzw. Genfer Schifffahrtsgesellschaft)

hat rund ums Jahr geöffnet und erstellt nach eigenen

Angaben „365 Tage im Jahr Offerten für jedes Budget.“

Wenn das nicht vielversprechend klingt. www.cgn.ch

Spannende Auto-Erlebniswelt am Bodensee

bei St. Gallen

In der ehemaligen Brennerei im alten Tanklager Romanshorn

wird ein Kapitel Automobilgeschichte inszeniert. Hier präsen -

tieren sich jetzt Rennwagen, exklusive Sportwagen und selte -

ne Modelle aus dem Schweizer Rennsport. Autobau ist aber

auch ein ungewöhnlicher Meetingpoint – mit eigenem Rundkurs,

Gruppenführungen, diversen Gastronomieangeboten

und vor allem einer vielseitig nutzbaren Infrastruktur und Kapazitäten

bis 250 Personen!

www.autobau.ch


■ Neuer Kongress-Saal in Interlaken

Am 1. Mai eröffnete die Casino Kursaal Interlaken AG neben

dem bestehenden Kongresszentrum einen neuen Saal, der

historisches Ambiente mit innovativer Architektur verbindet.

Mit Kapazitäten bis 1.200 Personen und 1.000 qm Foyer- und

Ausstellungsfläche eignet sich der neue Kongress-Saal für

diverse Formate. Hinzu kommen Referenten- und Schulungsräume,

Künstlergarderoben sowie vier schalldichte Kabinen

für Simultanübersetzung. Neu ist auch die Einstellhalle mit

Zufahrt für Autos bis zur Bühne und der Verbindungskorridor

zum historischen Kursaal. Das Kongresszentrum bietet

übrigens individuelle Cateringlösungen „aus erster Hand.“

Das Dolder Grand bietet den richtigen Rahmen für Menschen mit Sinn für Genuss, Exklusivität und

Erholung: 173 luxuriöse Zimmer und Suiten, erlesene Gastronomie, ein Spa auf 4.000 Quadrat -

metern sowie grosszügige Banketträumlichkeiten. Im gesamten Hotel steht W-LAN/LAN kostenlos

zur Verfügung.

Anlässe in neuen Dimensionen | Für Seminare, Bankette, private Feiern oder Meetings –

die Räumlichkeiten des Dolder Grand reichen von 33 bis 715 Quadratmeter und sind mit modernster

Infrastruktur und Technik ausgestattet.

Erreichbarkeit | Das Stadtzentrum ist in 10 Minuten erreichbar. Mit dem Auto sind es 20 Minuten

zum Flughafen.

Kontakt | Gerne beraten wir Sie zu Ihrem individuellen Anlass persönlich. Telefon +41 44 456 62 00

oder banquets@thedoldergrand.com

SCHWEIZ blickpunkt

Einige weitere gute Gründe also für die Destination Interlaken,

die von den Rahmenbedingungen her vor allem mit der

atemberaubenden Alpinlandschaft des gewaltigen Jungfraumassivs

und entsprechenden Ausflugsmöglichkeiten punktet.

Kulturelles Zentrum der Stadt bleibt der historische Kursaal

mit seinem prächtigen Garten und der markanten Blumenuhr

– zu Recht wurde er als einziges Schweizer Mitglied in die

exklusive Vereinigung der „Historic Conference Centres of

Europe (HCCE)“ aufgenommen.

www.casino-kursaal.ch

City Resort of Zurich since 1899

Summer Specials (gültig im Juli und August 2010)

Meet at the Grand CHF 155,00 pro Person (ca. EUR 95,00)

Meetingraum, Kaffeepausen, Stehlunch

Lunch Break CHF 140,00 pro Person (ca. EUR 90,00)

Welcome-Cocktail, 3-Gang-Mittagessen

mit Weinbegleitung

Dinner Experience CHF 170,00 pro Person (ca. EUR 105,00)

Welcome-Cocktail, 1 Glas Champagner,

4-Gang-Abendessen

In allen Packages sind Standardtechnik sowie Softdrinks

und Kaffee inbegriffen.

Doppelzimmer ab CHF 650,00 (ca. EUR 399,00)

The Dolder Grand · Kurhausstrasse 65 · CH-8032 Zürich/Schweiz · Tel +41 44 456 60 00 · Fax +41 44 456 60 01 · www.thedoldergrand.com

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83


Die richtige Adresse für Geschäftsleute

Das Mövenpick Hotel Istanbul, 2009 zum „Europe’s Leading Business Hotel“ gewählt und

bereits in den Jahren 2008 und 2007 als „Turkeys Leading Business Hotel“ von World Travel

Awards ausgezeichnet, punktet mit besonderer Servicequalität für produktive Konferenzen,

Tagungen und Events.

Inmitten der Wolkenkratzer der modernen Skyline von Istanbul

gelegen, fängt das Mövenpick Hotel Istanbul mit seinem persönlichen

Stil und Service die Inspiration und Dynamik der

Stadt ein. Der Trans European Motorway (TEM) verbindet das

Mövenpick Hotel Istanbul, gelegen im 4. Levent des modernen

Istanbuler Geschäftsviertels, mit dem internationalen Istanbuler

Flughafen Atatürk (28 km) ebenso wie mit dem asiatischen

Teil der Millionen-Metropole. Mit der Metro, Haltepunkt

direkt am Hotel, erreichen Gäste in nur 10 Minuten

Fahrtzeit das lebhafte Kulturviertel am Verkehrsknotenpunkt

Taksim Square.

Die 249 Zimmer – davon 71 Zimmer in Executive-Ausstattung,

21 Suiten und einer Skyline Deluxe Suite – wurden mit ihrem

modernen Design ausnahmslos an die Anforderungen von

Geschäftsreisenden angepasst: Extragroße Schreibtische, Internetzugang

und geräumige Safes mit genügend Platz für

Laptops erzeugen ein modernes Arbeitsumfeld auf einer Zimmerfläche

von mindestens 35 Quadratmetern, die auch Raum

für Muße und Entspannung bietet.

Feinschmecker kommen im Restaurant AzzuR auf ihre

Kosten. Das „AzzuR“ ist mittlerweile zum Trendsetter

der pulsierenden Stadt aufgestiegen und wurde für sei ne

mediterrane, Schweizer und moderne türkische Küche

mehrfach ausgezeichnet. Das einladende BarAdoX ist

der ideale Ort für einen entspannten Drink nach getaner

Arbeit oder einen Aperitif vor dem Abendessen. Gesund -

heitsbewusste können sich im hoteleigenen Well ness -

bereich mit Fitnesscenter, Sauna, Whirlpool, Hallen bad

und Massagen verwöhnen lassen.

Die Kapazitäten in den Business-Bereichen reichen von

kleineren Sitzungszimmern bis hin zum großen Ballsaal

und bieten mit ihrer „State-of-the-Art“-Tech no lo gie (inklusive

15 Mbps Wireless Internet und den fernbedienbaren

Audio-Video-Systemen) einen perfekten Rahmen

für die erfolgreiche Durchführung von Veranstaltungen.

Der 521 qm große

Ballsaal kann für Bankette

mit 400 Personen genutzt

werden und ist ebenso als

Auditorium mit 550 Sitzplätzen

verwendbar, lässt

sich aber auch schnell in 3

kleinere Konferenzräume

aufteilen. Der 112 qm gro -

ße Premium-Saal sowie 9

Konferenzräume für 8 bis

70 Personen komplettieren

die Konferenzkapazitäten.

Das Mövenpick Hotel Istanbul

setzt Events perfekt

in Szene, angefangen von

professioneller Lichtinstallation,

erfrischenden Coffee-Breaks

bis hin zu Banketten mit kreativer, mediterraner

Küche oder traditionellen türkischen Rezepten. Stets begleitet

von exzellentem Service.

Mövenpick Hotel Istanbul

Büyükdere Caddesi, 4. Levent, 34330 Istanbul, Turkey

Phone +90 212 319 29 29, Fax +90 212 319 29 00

hotel.istanbul@moevenpick.com, www.moevenpick-istanbul.com

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❚ Incentives welcome

in der „nördlichsten Stadt Italiens“

Vermutlich wurde ihr diese Eigenschaft schon

in die „Wiege“ gelegt – war es doch der römische

Feldherr Marcus Vipsanius Agrippa, der 38 v. Chr.

den Anstoß zur Stadtgründung gab. Inzwischen ist

viel Wasser den Rhein hinunter geflossen, doch:

Et hätt noch’ immer jot jejange wie man hier sagt,

und mit dieser überlegenen Philosophie hat sich

der Rheinländer – frei nach dem Kabarettisten

und bekennenden Kölner

Jürgen Becker – unsterblich gemacht

... Vom „Viva Colonia!“ profitiert

die moderne Destination und

deshalb möchten wir Ihnen in einem

kleinen aktuellen Fokus ohne jeden

Anspruch auf Vollständigkeit etwas

zusätzliche (Veranstaltungs-) Lust

auf die Domstadt machen. Freuen

Sie sich drauf: In einer der nächsten

Ausgaben von CI wird es ein weiteres

Köln-Update geben.

KÖLN DESTINATIONEN

Die viertgrößte deutsche Stadt, deren Einwohnerzahl um die Million pendelt, ist anders. Viele halten

sie sogar für eine Weltanschauung und wer einmal hier war, den lässt sie nie mehr richtig los.

■ Programme: Nur eines ist hier schwer – die Auswahl ...

Nachfolgend ein paar empfehlenswerte Anregungen von sophisticated über

kulinarisch bis spannend-originell. Wie wär’s z.B. mit Unternehmenstheater?

Kaum ein Instrument eignet sich besser, um Change-Management-

Prozesse nachhaltig zu kommunizieren, weil neben dem Inhalt auch die

(anspruchsvolle) Unterhaltung nicht zu kurz kommt. Positive Emotionalisierung

ist die wichtigste Voraussetzung,

um Veränderungen zu

verstehen und mittragen zu wollen.

Es muss übrigens nicht immer

um epochale Tragweite gehen.

Das Impuls -Theater setzt

ganz praktisch am jeweiligen

Tagungsthema an, entwickelt dazu

spezielle Schauspielszenen

und vermittelt so die wichtigsten

Informationen auf interessante

Art und Weise.

85


DESTINATIONEN KÖLN

Beim Feedback-Theater mischen sich Schauspieler tagsüber un-

ter die Teilnehmer, nehmen die Stimmung auf und pointieren

sie im Rahmen vorab festgelegter Inszenierungsansätze. Was

eben noch im Konferenzraum passierte, ist kurz danach schon

auf der Bühne – und hält dem Publikum einen offenen, aber

freundlichen Spiegel vor.

Übrigens kann man mit dem Theater-Training auch selbst zum

Mimen werden – unter Anleitung von erfahrenen Regisseuren

und Theaterpädagogen spielt das Team gemeinsam seinen eigenen

Plot …

❚ Sie wollen einen gastronomischen

Schwerpunkt setzen?

Dann am besten interaktiv! Tipp: Die Sing Cuisine ist eine Küchenparty

mit dem wohl leidenschaftlichsten aller kochenden

Sänger, Oliver Obermöller, und verspricht Live-Entertainment

vom – im wahrsten Sinne des Wortes – Feinsten … Alternative:

In der VINTAGE GENUSS SCHULE lernt man unter professioneller

Anleitung ein Menü der Spitzenklasse zu zaubern, während

sich in den VINTAGE GENUSS WORKSHOPS u.a. Wein-Connaisseure,

Olivenölexperten und Käseaffineure ein interessantes

Stelldichein geben. Wer nicht selber kochen möchte, könnte dafür

einen Ausflug in Kölns antike Vergangenheit unternehmen,

ebenfalls ohne auf kulinarische Erlebnisse verzichten zu müssen

– beim Vorspeisen-Buffet „Genuss im römischen Köln“ offenbaren

sich die Küchengeheimnisse der vor- bis frühchristlichen

Welt … Zum Abschluss sollte ein Abstecher ins „Sweet

Dreams 14hundert60“ nicht fehlen: Dort ist in einem ehemaligen

Glockenturm nicht nur eine der aktuell angesagtesten

Event-Locations der Stadt untergebracht, sondern läutet auch

86

ein Chocolatier mit seiner mitreißenden Live-Dessert-Station

den Abend zum Chillout ein!

❚ Oder lieber mal an einem echten Film mitwirken?

Wer hätte nicht irgendwann davon geträumt – in Köln kann daraus

Wirklichkeit werden. Und so funktioniert’s: Ausgestattet

mit dem nötigen Material machen sich die Teams an die Ausarbeitung

eines kleinen Drehbuches und auf die Suche nach geeigneten

Schauplätzen. Von der Scripterstellung über das Drehen

bis hin zum Schnitt übernehmen die Teilnehmer alle Aufgaben

vor und hinter der Kamera – als Schauspieler, Regisseur,

Tontechniker oder Cutter. Dabei werden sie selbstverständlich

von erfahrenen Filmemachern und Trainern unterstützt. Neben

dem technischen Equipment stehen den Teilnehmern auch

eine Maske und ein Fundus mit Requisiten zur Verfügung. Nach

dem erfolgreichen „Drehtag“ werden am Abend die selbstproduzierten

Filme – fertig nachbearbeitet, geschnitten und vertont

– uraufgeführt. Das vergisst man nie!

Zum Thema Cinema passt auch diese Anregung: Krimidinner

sind eine tolle Sache, weil sie dramaturgisch vom Spannungsfeld

,gewohnter Ablauf – plötzliche Wendung‘ profitieren. In

Köln geht das natürlich auch, aber noch viel mehr, z.B. die Verlagerung

des „kriminellen“ Geschehens an Schauplätze wie den

Hafen, das Ausflugsschiff oder sogar die Messe …

❚ Wenn’s mal etwas Unverbrauchtes sein soll …

Bei Strategy Life handelt es sich um ein „quizziges“ Erlebnisdinner,

bei dem sich Elemente bekannter Spielformen wie „Wer

wird Millionär?“ oder „Monopoly“ mischen und die Teilnehmer


zu lebendigen Spielfiguren werden lassen. Die Teams durchlaufen

die legendären Straßen zwischen Schlossallee und Gefängnis,

beantworten an den einzelnen Stationen Fragen zu

verschiedenen Themenbereichen und müssen auf dem „Erlebnisfeld“

gemeinsam Teamaufgaben lösen. Am Ende wird

das Gewinnerteam ermittelt und mit einer Siegerehrung gebührend

gefeiert.

Letztere ist auch der verdiente Schlusspunkt beim Rahmenprogramm

namens Dream Team: Aufgeteilt in Gruppen messen

sich die Teilnehmer im Sport- und Olympiamuseum in einer

nicht ganz alltäglichen Disziplin – dem Aktivparcours durch

2.000 Jahre Sportgeschichte … Olympischer Einmarsch, offizielle

Gruppenauslosung und anschließende Medaillenverleihung

gehören natürlich dazu.

❚ Technikspezialist im Kurzporträt

Mit der Vermietung, Installation,

Planung und dem Verkauf

von hochwertiger Medien-

und Veranstaltungstechnik

hat sich Kuchem

Konferenz Technik in den vergangenen

30 Jahren national

und international einen Namen

gemacht. 60 Mitarbeiter

an 3 Standorten (Bonn, Köln

und Berlin) bedienen zahlreiche

Hotels, bekannte Firmen

sowie Regierungseinrichtungen

mit moderner Medientechnik.

Rahmenverträge mit

Hotels, dem Bundestag, dem

Auswärtigen Amt und einigen

Ministerien sorgen am Berliner

Standort inzwischen für

die Beschäftigung von 10 festen

Mitarbeitern.

Dieser Expansionskurs soll

künftig weitergehen – erst vor

kurzem wurde der Vermietpool

mit neuer Bosch-Technik

der Serie „DCN Next Generation“

und mit zusätzlichen

2.000 Infra rot-Empfängern, 300

Tischsprechstellen und 10 Zentralen

verstärkt.

Mit der Aufstockung seines

Equipments an Dolmetschtech

nik trägt Kuchem der positiven

Geschäftsentwicklung

in dieser Sparte Rechnung und

kann damit für Konferenzen

jeder Größe einen bestmöglichen

Service anbieten. Auch

in der Personalunterstützung

besitzt Kuchem einen starken

Kundenstamm – etwa in Bonn,

wo 20 Mitarbeiter bei der Telekom

Deutschland GmbH für

die Bereitstellung und Betreuung

der Konferenztechnik sorgen.

Auch das neu eröffnete

„Kameha Grand Bonn“ und

das „Radisson Blu“ Hotel in

Köln profitieren von den professionellenVeranstaltungstechnikern,

die die Arbeit der

Bankett- und Sales-Teams vor

Ort unterstützen.

www.kuchem.com

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raum

Herzklopfen. Freudentränen. Gänsehaut.

Glück und Begeisterung.

Emotionen öffnen Menschen.

Wer fühlt, versteht.

für emotionen

Besuchen Sie uns auf der

IMEX, Stand F 110 und

Stand G 010.

KölnKongress hat den Raum und schafft die

Atmosphäre, die Ihre Veranstaltung zu einem

unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

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DESTINATIONEN KÖLN

„Unser Ziel ist der begeisterte Gast“

88

■ Neues vom Dorint An der Messe Köln: Jochen Zillert ist der neue Direktor – Carola Blum

verstärkt das Hotelteam

Bekanntes und Unbekanntes

erwartet Jochen Zillert in seiner neuen

Position als Hoteldirektor des Dorint

An der Messe Köln. Bereits 1994–2004

hat der 57-jährige Manager für die Dorint

Hotels & Resorts gearbeitet, war

General Manager in Hannover, Potsdam

und Rottach-Egern. 1996 und

2000 erhielt er den Dorint Award „Manager

of the year“. Neu ist für ihn Köln.

Doch nach sechs erfolgreichen Jahren

im Gräf lichen Park Hotel & Spa in Bad

Driburg sah er die Zeit für neue Aufgaben

gekommen, einschließlich der

Rückkehr in die Konzernhotellerie.

Das Dorint An der Messe Köln (Vier-Sterne Superior)

liegt gegenüber dem Messegelände und verfügt über 313

Zimmer und Suiten sowie 13 Veranstaltungs- und Tagungs -

räume mit insgesamt 1.173 qm und Platz für bis zu 550 Teilneh

mer. Erwähnenswert sind auch das gut geführte Gourmetrestaurant

L’Adresse sowie die nach Feng-Shui gestaltete

Badelandschaft mit u. a. nachtglitzerndem Schwimm bad

und Hamam. Noch (viel) mehr Action geht auch: Das Hotel

ist nämlich die einzige House-Running-Station in Nordrhein-Westfalen

– wer sich aus 28 Metern Höhe nach vorne

fallen lassen möchte, um senkrecht die Wand hinunter -

zulaufen: Hier geht es, allerdings zu bestimmten festen

Terminen und auf Anfrage bzw. nach Verfügbarkeit.

Als Direktor in Köln möchte Zillert vor

allem wirtschaftlich erfolgreich arbeiten.

„Nach dem schwierigen Jahr 2009

müssen wir unsere Marktposition neu

ausrichten und uns den derzeitigen

Rah menbedingungen anpassen.“ Großes

Augenmerk liegt dabei auf den Mitarbeitern.

Künftig sollen sie (noch) stärker

in die Abläufe eingebunden werden

und mehr Verantwortung für ihr Handeln

übernehmen. „Mein Ziel ist es,

dass jeder Gast von unserer Leistung

begeistert ist“, sagt der neue Hotelchef.

Trainings und Schulungen sollen diesen

Weg unterstützen.

Verlassen kann er sich bei

seiner neuen Aufgabe auf

Carola Blum, eine weitere

alte Bekannte der Dorint

Hotels & Resorts. Ab sofort

ist Carola Blum im

Kölner Haus als Director

Business Development

verantwortlich für die

Steuerung der Abteilungen

Revenue Management,

Convention Sales,

Sales & Marketing sowie

Front Office. „Das Haus

hat noch große Potenziale,

insbesondere im

M.I.C.E.-Segment. Dieses

wollen wir durch den

Ausbau des vernetzten

Denkens und Handelns der einzelnen

Bereiche untereinander erschließen“,

sagt sie. Blum arbeitete bereits 16 Jahre

in verschiedenen Führungsfunktionen

für Dorint, darunter im Bereich Vertrieb,

Marketing und Operations. Im ehemaligen

Dorint Kongress-Hotel Köln war

sie neun Jahre lang tätig, zuletzt als

stellvertretende und kommissarische

Hoteldirektorin. Weitere Stationen waren

das Hotel Concorde Berlin sowie zuletzt,

ebenfalls als Director Business

Development, das Steigenberger Airport

Hotel Frankfurt.


❚ KölnKongress rechnet wiederum

mit einem guten Jahr

Im Geschäftsjahr 2009 hat KölnKongress

sowohl die Anzahl der Veranstaltungen

in seinen Objekten (Congress-

Centrum Koelnmesse inkl. Rheinparkhallen,

Gürzenich, Tanzbrunnen, Flora,

Bastei, ZooLocation und Zeughaus) als

auch die Besucherzahlen gegenüber dem

Vorjahr gesteigert. Im vergangenen Jahr

wurden insgesamt 2.085 Veranstaltungen

– 61 Prozent davon entfielen allein

auf das Segment Kongresse und Tagungen!

– durchgeführt, die von 1.004.000

Gästen (plus 7 Prozent) besucht wurden.

Neben dem gewohnten Mix vielseitiger

Veranstaltungsformate konnte KölnKongress

in 2009 eine deutliche Steigerung

im Bereich medizinischer Kongresse und

Hauptversammlungen verzeichnen. So

waren u.a. die 12. Europäische AIDS-

Konferenz mit mehr als 4.000 Fachbesuchern,

der Ergotherapie-Kongress 2009,

der 37. Kongress der Deutschen Gesellschaft

für Rheumatologie e.V. und die

neuroRad-Jahrestagung zu Gast.

Die mit Abstand meisten Veranstaltungen

fanden im Congress-Centrum Koelnmesse

statt. Der bestehende Vertrag über

die Vermarktung der Rheinparkhallen

Köln mit der Stadt Köln soll bis zum Jahr

2014 verlängert werden, „da Köln weiterhin

eine Halle in dieser Größe benötigt

und diese Entscheidung für die Kunden

Planungssicherheit für die nächsten

Jahre bedeutet“, meint KölnKongress Geschäftsführer

Bernhard Conin. Die Rhein-

parkhallen Köln werden – CI berichtete

vorab – in „Staatenhaus am Rheinpark“

umbenannt – auch um Besucher bei der

Anreise wegen

gleich klingender

Namen nicht mehr

zu verwirren. Mit

18.400 qm Nutzfläche

und einer Gesamtkapazität

für

bis zu 12.000 Personen

eignet sich das

Staatenhaus am

Rheinpark besonders

für Hauptversammlungen,Produktpräsen

ta tio -

nen, Kongresse mit

und ohne begleitendeFachausstellungen

sowie für Gesell schafts- oder Firmenveranstaltungen.

Auch in Bezug auf den Umsatz konnte

KölnKongress mit voraussichtlich 10,6

Mio. Euro (2008: 11 Mio.) annähernd das

Niveau des Vorjahres halten. „KölnKongress

hat das so genannte „Krisenjahr“

gut überstanden. Wir haben die wenigen

Einbrüche gut auffangen können, teils

auch durch zusätzliche Geschäftsaktivitäten.

Was das kommende Jahr angeht

sind wir aufgrund der Buchungssituation

sehr zuversichtlich, das Vorjahresniveau

wieder zu erreichen“, gibt sich Conin

optimistisch. Die direkten und indirekten

Produktionseffekte der KölnKon-

gress GmbH führten laut ifo-Studie im Jahr

2008 zu einem bundesweiten Umsatz von

rund 386 Mio. Euro, davon entfielen ca.

273 Mio. auf die Domstadt, die damit aus

dem Veranstaltungsgeschäft rund 2,8 Mio.

Euro an direkten Steuern generierte.

Respektabel!

Zentraler Kontakt:

www.conventioncologne.de

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KÖLN DESTINATIONEN

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EINLADUNG FAMTRIP

ENIT – Italienische Zentrale für Tourismus und

nach Florenz und Chianti

Mit seinen ca. 370.000 Einwohnern ist Florenz (UNESCO-

Weltkulturerbe) gut halb so groß wie Frankfurt. Es ist ein Trugschluss

zu glauben, es sei dadurch leicht zu durchschauen!

Kaum eine Stadt ist so facettenreich, bietet ein solch unbesieg -

bar scheinendes Kaleidoskop an immer neuen Geheimnissen;

fast wirkt es so, als wolle sie gar nicht erobert werden.

Selbstverständlich wird man hier das klassische Programm

absolvieren!

Es wäre eine Sünde, den wundervollen Dom nicht besichtigt zu

haben oder den Palazzo Vecchio (heute Rathaus, in dessen kleinem

Atrium Empfänge überschaubarer Größe organisiert werden

dürfen) an der Piazza della Signoria, auf der gleich auch

Michelangelos betörender Marmorjüngling David (Kopie, das

Original steht in der Galleria dell’Accademia) im Adamskostüm

zu bewundern ist und der Neptunbrunnen direkt daneben.

Den Palazzo Pitti muss man einfach besucht haben oder die

Uffizien – schließlich gibt es für Mitglieder privilegierter Incentive-Gruppen

keine Ausrede: Sie brauchen sich nicht in die

notorische Warteschlange einzugliedern …

Gehen Sie von hier lungarno über die schmuckladengesäumte

Ponte Vecchio hinüber nach Oltrarno (jenseits des Arno), Heimat

der ‚Artigianati‘, Handwerkern, die in ihren kleinen Werkstätten

vom exklusiven handgefertigten Schuh über handgeschöpftes

Papier auch Möbel, Stoffe und vieles andere mehr mit

großer Sorgfalt herstellen. Giardino di Boboli auf der gleichen

90

Arno-Seite ist bei schönem Wetter übrigens ein herrliches

Venue für eine stimmungsvolle Midsummer Night.

Das Viertel Santa Maria Novella – mit dem Hauptbahnhof auf

ehemaligem Klostergrund und der bequem fünf Gehminuten

entfernten Zitadelle mit Messegelände, Konferenzgebäuden

und dem Sitz des Convention Bureaus – ist ein Mikrokosmos

für sich, der entdeckt werden will. Praktisch, dass sich um die

gleichnamige Piazza eine Reihe erstklassiger Hotels und ungewöhnlicher

Lounges gruppiert, in direkter Nachbarschaft zum

Museum für Fotografie.


Freitag, 25. Juni 2010:

14.00 Ankunft der Gruppe am Flughafen

in Florenz

14.30 Check-in in einem ausgewählten

4-Sterne-Hotel

14.50 Begrüßung durch die italienischen

Gastgeber im Hotel

15.15 Willkommens-Kaffee

15.30 Sightseeing-Tour Florenz, bes. im

Hinblick auf M.I.C.E.-Möglichkeiten

16.00 Besichtigung der Kathedrale

16.45 Besuche ausgewählter Tagungs -

hotels und anderer Konferenz-

Locations

(z. B.: Hotel Savoy – Auditorium al

Duomo – Palazzo Borghese)

18.45 Ankunft am Ponte Vecchio mit

Zwischenstopp für einen Drink

19.00 Fahrt zurück zum Hotel

20.15 Typisches toskanisches Dinner in

einem Restaurant vor Ort

Samstag, 26. Juni 2010:

09.00 Halb-Tages-Tour durch Florenz:

Besichtigung diverser Konferenzund

Incentive-Locations inkl. der

Messe FIRENZE FIERA

10.30 Kaffeepause

10.45 Besuch der Officina dei Profumi

(Parfümfabrik, eine originelle

Idee für Teambuilding-

Maßnahmen)

11.15 Ankunft an der Piazza Santa Croce

– Besuch der „School of Leather“

12.30 Besuch der Stazione Leopolda

(Schauplatz für große Events)

13.00 Mittagessen

14.30 Abfahrt in die Region Chianti –

Sightseeing und Besuch der

Incentive-Einrichtungen

17.30 Weinprobe in einer ausgewählten

Weinkellerei

19.00 Rückfahrt ins Hotel nach Florenz

20.30 Dinner in einem ausgewählten

Restaurant

FAMTRIP EINLADUNG

Convention International laden ein zum FamTrip

(25.– 27. Juni 2010)

Programm-Überblick

❚ Antwort-Fax: +49 (0) 26 31 96 46 40

Ja, ich möchte am Fam-Trip nach Florenz und Chianti teilnehmen (bitte deutlich schreiben).

Firma: Name, Vorname:

Position: Aufgabenbereich:

Sonntag, 27. Juni 2010:

Straße: PLZ, Ort: Land:

Telefon: E-Mail:

Für Rückfragen:

Convention International • www.convention-net.de • t.jaeckle@convention-net.de

09.00 Besuch der Villa La Petraia, einer

der Medici-Villas

10.30 Besuch des Palazzo Pitti, Museum

und Event-Location

11.15 Spaziergang über den Ponte Vecchio

durch den Vasariano Corridor

11.45 Besichtigung der Räumlichkeiten

des Palazzo Vecchio (Stadtbezirk

Florenz)

12.30 Kurzbesuch in einem Design-Hotel

am Ponte Vecchio

13.00 Mittagessen in einem ausgewählten

Restaurant

15.00 Abfahrt zum Flughafen Florenz –

Rückflug nach Deutschland

Wichtige Hinweise:

Die Hin- und Rückreise zum/vom deutschen Flughafen erfolgt auf individueller Basis auf Kosten des Teilnehmers. Ebenso ist die Versicherung Sache jedes einzelnen

Teilnehmers. Angaben über die Flugverbindungen erfolgen mit der Anmeldebestätigung.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl gilt Ihre Anmeldung erst nach schriftlich erfolgter Rückbestätigung. Die Rückbestätigung bitten wir Sie zu unterzeichnen

und uns per Telefax: 00 49 (0) 26 31 96 46 40 als Ihre verbindliche Teilnahme zu retournieren. Falls Sie kurz vor Antritt des FamTrips doch verhindert sein sollten,

bitten wir um umgehende Mitteilung, damit der Veranstalter entsprechend disponieren kann. Möglich sind nur Einzelanmeldungen, d.h. Partnerbegleitung kann

nicht berücksichtigt werden.

Bitte beachten: Convention International tritt als begleitendes und berichtendes Fachmagazin des FamTrip Florenz und Chianti auf und ist nicht der Veranstalter.

Convention International übernimmt daher keine Serviceleistungen wie Flug- oder Fahrplanauskünfte, Hotel- und Ticketreservierungen, Reisebuchungen

oder sonstige organisatorisch-administrative Aufgaben.


RÜCKBLICK FAMTRIP ROCCO FORTE VERDURA

❚ Die 13 Teilnehmer waren begeistert!

92

Mitte März luden The Rocco Forte Collection und Convention

International in den Westteil Siziliens ein. Standort war das

Rocco Forte Verdura Golf & Spa Resort *****, als exklusive

Kooperationspartner waren außerdem mit dabei:

See Italia & Contact (DMC) und airberlin.

Das sagten die Fachleute:

„Das Verdura Resort ist traumhaft: Ein Schmuckstück mit perfektem Design,

sehr geeignet für Golfer mit hohem Niveau. Die kulturelle Seite war auch

sehr interessant für die Incentive-Programme. Nochmals eine super gelungene

Veranstaltung, wofür ich merci, merci beaucoup! sage.“

„Eine tolle Destination mit einem guten DMC, ein sehr schönes Resort sowie

gute Gespräche.“

„Sizilien bzw. das Rocco Forte Resort ist eine sehr gelungene Destination, in

der meiner Ansicht nach im Vordergrund Events stehen. Ich persönlich

könnte mir vorstellen, mit ‚meiner 80-Gruppe‘ in dieser Location einen 4-

bis 5-Tage-Trip, im Ablauf ähnlich wie dieser Fam Trip, anzubieten.“

„Die kubischen Bungalows sind sehr gut ausgestattet. Für Meetings und Produktpräsentationen

ist Verdura eine außergewöhnlich schöne und geeignete

Anlage. Natürlich für High Budgets, ich hoffe, wir können Verdura bei

unseren Kunden platzieren. Der Transfer vom Flughafen Palermo ist weit,

aber noch im Rahmen.“

Was man hier machen kann, z.B.:

● Besuch des Bergdorfes Caltabellotta mit exklusivem Konzert und Besuch

eines Schäfers und seiner Ricotta-Käse-Produktion

● Besuch der Tempel von Agrigentum oder Selinunt mit Elektroautos

● Pizza-Tasting, Olivenöl-Workshop

● Ausflug nach Marsala mit Besuch der historischen Keller und

der Salzstraße

● Vintage Cars (Fiat 500 Cabrio)

● Abend im typischen Bauerndorf mit Musik und Tänzen

Facts & Figures zur Location

● 203 Zimmer und Suiten in Bungalows mit Terrasse

● div. M.I.C.E-Möglichkeiten, u. a. Freiluft-Amphitheater

für Produktpräsentationen bis 500 pax.

● 4 Restaurants, 4 Bars

● 3 Golfplätze, Luxus-SPA

● div. Programme, u. a. Tiefseefischen, Weinproben,

Helikopter-Rundflüge

● Lage: 115 km südlich von Palermo, bei Sciacca


❚ Neuauflage des FSA-Kodex Fachkreise liegt vor

Der Kodex des Vereins „Freiwillige Selbstkontrolle

für die Arzneimittelindustrie

e.V.“ (FSA) wurde angepasst. Mit der erfolgten

Genehmigung der Neuauflage

durch das Bundeskartellamt treten wesentliche

Änderungen auch hinsichtlich

der Einladung zu wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen

in Kraft.

Der „FSA-Kodex Fachkreise“ ist seit 2004

als striktes Regelwerk der Zusammenarbeit

von Pharmaunternehmen mit Angehörigen

der medizinischen Fachkreise

etabliert. Das Sanktionierungssystem des

FSA und sein Durchgreifen bei Fehlverhalten

haben seither zu einer Verhaltens -

änderung in der Branche beigetragen.

Um noch deutlichere Maßstäbe für ethisches

und transparentes Verhalten in der

forschenden Arzneimittelindustrie zu setzen,

haben die Mitglieder des FSA zwei

Änderungen im FSA-Kodex Fachkreise

beschlossen. Eine davon betrifft die Regelung

zur Einladung zu wissenschaft -

lichen Fortbildungsveranstaltungen, z.B.

GCB unterstützt neue ISO-Norm

Im Rahmen seines Engagements für Umweltbewusstsein in

der Tagungs- und Kongressbranche begleitet das GCB German

Convention Bureau e.V. ein neues Projekt der International Organization

for Standardization (ISO): Bis zu den Olympischen

Spielen 2012 in London soll die neue Norm für nachhaltiges

Event-Management eingeführt werden. Rund 30 Staaten unterstützen

aktiv oder als Beobachter den Ausschuss ISO/PC 250,

der die Norm erarbeitet.

Durch Einbeziehung zahlreicher Interessengruppen wird sichergestellt,

dass der Standard künftig einen international anerkannten

Rahmen für die Umsetzung von Nachhaltigkeit bieten

wird – innerhalb dessen Veranstaltungsplaner, Kunden und

Anbieter Prozesse und Angebote umsetzen können. Die Norm

ISO 20121 wird auf alle Typen von Veranstaltungen anwendbar

sein, z. B. auch Ausstellungen oder Konzerte. www.gcb.de

Für ADAM und EVA 2010 jetzt bewerben

Die diesjährige Runde ist gestartet: Eingereicht werden können

entsprechende Konzepte, die zwischen dem 1. Januar 2009 und

dem 30. Juni 2010 stattgefunden haben. Die reguläre Bewerbungsfrist

läuft bis zum 30. Juni 2010. Bekannt gegeben werden

die Gewinner der goldenen, silbernen und bronzenen ADAMs und

EVAs am 5. November bei der Preisverleihung im Rosengarten in

Mannheim.

Infos: www.adam-award.de bzw. www.eva-award.de

zu ärztlichen Kongressen (§ 20 Absatz 4),

die geschärft wird. Unterhaltungsprogram

me dürfen künftig weder direkt noch

indirekt durch die Erstattung von Teilnah-

megebühren an Ärzte und andere Angehörige

medizinischer Fachkreise finanziert

werden.

Damit soll sichergestellt werden, dass

keine Finanzierung von Unterhaltungsoder

Freizeitprogrammen durch Unternehmen

erfolgt. FSA-Geschäftsführer Michael

Grusa betont: „Die Effektivität der

freiwilligen Selbstkontrolle wird durch

die kontinuierliche Anpassung der Kodex-Richtlinien

weiter gesteigert. Wir

rea gieren damit auch auf unsere Beobachtungen

bei der Handhabung und konkreten

Umsetzung der Regelungen durch

die Unternehmen.“ Die aktuelle Version

des Fachkreise-Kodex kann von der Website

des FSA unter www.fs-arzneimittelindustrie.de

heruntergeladen werden.

Zum Hintergrund: Der Verein „Freiwillige

Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie

e.V.“ (FSA) sichert und überwacht

AGENTUREN / PANORAMA INFOBÖRSE

die Zusammenarbeit zwischen der Pharmaindustrie

und den Angehörigen der

Fachkreise sowie den Organisationen der

Patientenselbsthilfe im Rahmen der bestehenden

rechtlichen Rahmenbedingungen

und seiner Verhaltenskodizes

„FSA-Kodex zur Zusammenarbeit mit

medizinischen Fachkreisen“ und „FSA-

Kodex zur Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen“.

Ziel des FSA ist es, ethisches Verhalten zu

fördern und einen fairen Wettbewerb der

Unternehmen untereinander sicherzustellen.

Gegründet wurde der Verein mit

Sitz in Berlin 2004 durch die Mitglieder

des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller

(VFA). — Mittlerweile haben

sich 68 pharmazeutische Unternehmen,

darunter die großen in Deutschland tätigen,

dem FSA angeschlossen, weitere 24

haben sich den Kodizes angepasst. Der

FSA geht darüber hin aus als Wettbewerbsverein

auch gegen Nichtmitglieder

vor, sodass sich auch diese den Kodexregeln

nicht entziehen können.

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INFOBÖRSE AGENTUREN / PANORAMA

❚ DOMSET „rockt“ den

DEVRO-Etat 2010

Die Kölner Kreativschmiede

hat ihr Corpo

rate Design geschärft

und tritt jetzt unter

„DOMSET Live-Kommu

nikation“ an. „Damit

unterstreichen wir

unseren Anspruch, für

unsere Kunden strategischeErlebniskonzepte

zu entwickeln“, begrün

det Agenturchef Dominik Deubner die

Entschei dung. Über einen Neukunden aus dem

Ausland durfte man sich gleich zu Jahresbeginn

freuen: Die schottische DEVRO LTD kommt aus

der Nahrungsmittelindustrie und gab anlässlich

der internationalen Leitmesse der Fleischwirtschaft,

der Frankfurter IFFA, das präzise

Briefing ab: „We want you to bring the knack to

the world“. Als kommunikative Aufgabe ergab

sich für DOMSET daraus, einem internationalen

Fachpublikum deutlich zu machen, dass

Kunsthäute genau so „knackig“ wie Naturdarmhäute

sind. Für die Messe entwickelten die

Kölner Spezialisten deshalb ein ganzheitliches

Konzept von der Einladung über eine Promotionaktion

am Stand bis hin zur Messeparty –

mit einer zentralen Idee: Der „Knack“ der Wurst

wird als Key Motion inszeniert und bekommt

als gebrandeter „Knackfrosch“ ein physisches

und akustisches Gesicht. Höhepunkt der Live-

Dramaturgie: In Abwandlung des Queen-Klassikers

„We will rock you“ zu „We will, we will

knack you“ sollen die Gäste gemeinsam mit

dem „Knack“ Teil der Show werden …

94

❚ RUHR 2010: GEFA-FLUG realisiert

SchachtZeichen-Projekt

Bei einer europaweiten Ausschreibung für das

Großprojekt konnten sich die Spezialisten für ungewöhnliche

aufblasbare Textilkonstruktionen

durchsetzen: Die Aachener stellen für die Aktion 350

Heliumballone mit Innenbeleuchtung her und verantworten

außerdem die gesamte Ballontechnik,

die Wetterberatung und die Ausbildung der 1.000

Helfer. Beim Kulturhauptstadt-Projekt SchachtZeichen

sollen vom 22. bis 30. Mai die großen gelben

Heliumballons bis zu 80 Meter hoch über ehemaligen

Schachtanlagen schweben und so eine spektakuläre

Kunstinstallation am Himmel über der Ruhrmetropole bilden. Dahinter

steht die Idee, den Strukturwandel im Ruhrgebiet aufzuzeigen und ihn erfahrbar

zu machen, indem die Orte, an denen große Schachtanlagen standen,

kilometerweit sichtbar markiert werden. — GEFA-FLUG bietet Full-Service rund

um den Luftschiffeinsatz – d.h. Designberatung, Wartung und Koordination –

und zählt u.a. die Deutsche Post AG, Warsteiner und Germanwings zu ihren

Kunden. Zum Produktportfolio gehören auch Heißluft-Ballone und Kaltluft-

Displays. Außerdem ist man im Geschäftszweig GEFA-airworxx Zulieferer und

Dienstleister für Messebauer; aufblasbare Sonderkonstruktionen und Produktnachbildungen

runden das Angebot ab.

❚ Neuer IAPCO-Präsident

Auf der jüngsten Generalversammlung in Athen wurde Philippe Fournier

(MCI) zum neuen Präsidenten der internationalen PCO-Vereinigung gewählt

und folgt damit ab sofort auf Patrizia Semprebene Buongiorno, die den Vorsitz

des Ethikausschusses übernommen hat, eine der IAPCO wichtigen Initiativen.

Philippe Fournier gründete 2003 das Pariser Büro von MCI und ist Managing

Director der Gruppe in Frankreich mit inzwischen 5 Niederlassungen in Paris,

Lyon, Marseille, Montpellier und an der Riviera (insgesamt 85 Mitarbeiter).

Der neue IAPCO-Präsident ist für sein hohes Amt bestens gerüstet – kann er

doch auf 25 Jahre Branchenerfahrung im Veranstaltungsmanagement und

-marketing von Firmen, Verbänden und wissenschaftlichen Gesellschaften

zurückblicken.

VOK DAMS Hamburg inszenierte

Husquvarna-Führungstagung

Unter dem Motto „ONE HUSQUVARNA“ trafen

sich Ende März über 300 Führungskräfte des

international renommierten Herstellers von

Geräten zur Garten- und Waldpflege. Ziel der

World Conference in Sevilla, der Hauptstadt

Andalusiens, war es, die Teilnehmer für die

Vielfalt an Produkten und Sub-Brands des

weltweit agierenden Konzerns zu sensibilisieren.

Das Hamburger Team von VOK DAMS betreute

dabei von der Konzeption im Vorfeld bis

zur organisatorischen Umsetzung. Ergebnis:

Die Führungskräfte aller Produktkategorien

konnten sich persönlich kennen lernen und

austauschen, was der Verbesserung des Kommunikationsflusses

künftig dienen dürfte.


❚ BEEFTEA kanalisiert das DMC-Geschäft

Die BEEFTEA GROUP people & brand

communications GmbH führt die Unit

BEEFTEA LOCAL als Destination Management

Company mit Sitz in Berlin und

Hamburg ein. Als Spezialist für Incentives,

Events und Rahmenprogramme will

man künftig Kunden mit lokalem Fachund

Insiderwissen unterstützen, wobei

die Kernkompetenzen die Städte Berlin

und Hamburg sind. „Unsere Kunden sollen

die individuelle Atmosphäre dieser

beiden Metropolen durch maßgeschneiderte

Konzepte abseits des üblichen Touristenprogramms

erleben“, sagt Emily

Dietzsch, Projektleiterin BEEFTEA LOCAL.

Die Berliner Spezialisten für Live-Kommunikation

verantworteten im Auftrag

der WINGAS die feierliche Veranstaltung

zur Grundsteinlegung der „Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung

(OPAL)“: Zum

offiziellen Startschuss der Bauphase

2010 in Lubmin bei Greifswald kamen

Mitte Februar internationale Gäste aus

Politik und Wirtschaft, um dem Festakt

auf der künftigen Verbindungsstation

der Ostsee-Pipeline Nord Stream und der

OPAL beizuwohnen. insglück setzte den

Die neue Unit zeichnet auch für die Vermarktung

der agentureigenen Berliner

Veranstaltungsorte Hangar 2 am Flughafen

Tempelhof sowie Kabelwerke Berlin

Spandau verantwortlich. BEEFTEA LO-

CAL ist neben BEEFTEA LIVE – die sich

künftig auf die Etats von nationalen und

internationalen Marketing-Events konzentriert

– BEEFTEA COM und BEEFTEA

NET die vierte Unit der Agentur. „Mit der

gebündelten Kompetenz können wir unseren

Kunden umfangreiche Dienstleistungen

aus einer Hand anbieten“, erläutert

Andreas Grunszky, Geschäftsführer

der Gruppe.

❚ insglück inszenierte OPAL-Baustart!

Start des gigantischen Bauprojekts als

imposantes Baustellenerlebnis um – mit

Ausstellung eines Pipeline-Stückes in

Originalgröße und historischen Fundstücken

aus der Zeit von 5.300 v. Chr.! Beide

Agenturchefs, Detlef Wintzen und Christoph

Kirst, haben einen Dramaturgieund

Regie-Background und wurden

mehrfach für inszenatorische Leistungen

ausgezeichnet. Zum Team mit insgesamt

38 Mitarbeitern zählt seit zwei

Jahren auch eine Kölner Niederlassung.

Lattoflex „machte sich ein Bild“ mit KahnEvents Incentives & Concepts:

Auch in diesem Jahr konzipierten die Hamburger Kreativen die Lattoflex Convention. Der Fokus

der Veranstaltung lag auf Nachhaltigkeit. Rund 200 Gäste aus Deutschland, dem nahen Ausland

und China konnten sich zu Beginn beim Exklusivempfang im 20. Stock des Empire Riverside

Hotels in Hamburg einen guten Überblick verschaffen: Location für die Tagung war nämlich ein

Speicherboden mitten in der historischen Speicherstadt, der durch seinen Ateliercharakter auch

für das spätere Teambuilding perfekt geeignet war. Denn der besondere Teil der Tagung war es,

dass jeder Teilnehmer sein eigenes Bild malte, wobei die 200 kleinen Gemälde zum Schluss zu

einem großen Ganzen zusammengesetzt wurden. Begleitet wurde die künstlerische Aktion von

Maler Götz Friedewald. Am Folgetag erhielten alle Gäste einen Druck, der daran erinnert, was

gemeinsam geschaffen wurde – eben ganz im verbindenden, nachhaltigen Sinne …

AGENTUREN / PANORAMA INFOBÖRSE

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INFOBÖRSE AGENTUREN / PANORAMA

❚ Gastgeber im Auftrag von König Fußball

Georg W. Broich (Düsseldorf)

verstärkt als kulinarischer

Partner für

die „Business Areas“ das

Team von Alemannia

Aachen. Seit der Premierenfeier

im TIVOLI nach

dem Match gegen Kaiserslautern

ist Broich

Premium Catering nun

bei allen Heimspielen

der Alemannia für das

leibliche Wohl der Businessgäste

im Stadion

zuständig. Thomas Korr,

Bereichsleiter Marketing

& Services beim westdeutschen Kultclub, zur Kooperation: „Mit dem Team von Georg

W. Broich haben wir einen leistungsstarken Partner, vor allem im B2B-Segment. So

ist die Alemannia auch in diesen Bereichen bestens aufgestellt.“ Georg W. Broich unterstreicht

die Motive für die Zusammenarbeit so: „Die Kombination aus Traditionsverein

gepaart mit einem der schönsten neuen Stadien Deutschlands ist eine

tolle Plattform für gemeinsame Aktivitäten – um auch abseits des Spieltags das Veranstaltungsgeschäft

zu bewegen.“

❚ TCC übernimmt

die Repräsentanz von

24° Dubai Die Stadtholding Landau in der Pfalz

GmbH als Betriebsgesellschaft der Ju-

24° fungiert als Destination Management gendstil-Festhalle und des Kulturzen-

Agentur, die über das Headoffice in Dutrums Altes Kaufhaus bietet erstmals in

bai die Branche mit Angeboten in den VAE diesem Jahr einen Ausbildungsplatz im

und dem Oman bzgl. Incentive-, Gruppen- Bereich Bachelor of Arts (BA) Fachrich-

& Luxus-Reisen bedient. Das größenteils tung Messe-, Kongress- und Eventmanage-

deutschsprachige Team von 24° verfügt ment an, in Kooperation mit der Dualen

über langjährige Erfahrung im Handling Hochschule Baden-Württemberg (Mann -

von Gruppen in der Region. Inhaber ist heim). Dabei handelt es sich um ein dua-

der Deutsche Mike Hummel, der schon les Studium im Bereich Betriebswirt-

seit 20 Jahren in Dubai lebt.

schaftslehre mit der Fachrichtung Event-

Ihm zur Seite steht ein Team aus Expermanagement. Die Ausbildung findet im

ten, allen voran General Manager Mary- Wechsel zwischen 12-wöchigen Praxis-

Anne Boyers und Simon Tempest, Leiter und Theoriephasen statt und endet nach

des M.I.C.E-Bereiches. Der USP von 24° drei Jahren mit dem Abschluss Bachelor

sind außergewöhnliche Ideen abseits der of Arts (BA).

touristischen Wege – dank Geschäfts- Außerdem fiel am 12. April 2010 der Startpartner

und Sponsor Sheikh Khaled Bin schuss für den „MBA in Business Travel

Zayed Al Nahayan, Vorsitzender der Bin Management“ an der Fachhochschule

Zayed Group of Companies, existieren Worms. Der erste Jahrgang des zweijäh-

vorzügliche Geschäftsbeziehungen mit rigen entgeltlichen Weiterbildungsstudi-

Zugang zu besonderen Locations. engangs besteht aus sieben Teilnehmern,

www.24degrees.com

die durch das Studium ihre Kompetenzen

im Geschäftsreisemanagement wissenschaftlich

vertiefen. Das speziell für

96

❚ MCI Deutschland will

personell aufrüsten

Gerrit Jessen, Geschäftsführer und Leiter

der Corporate Division, sagt es so:

„Wir planen, bis 2013 auf hundert Mitarbeiter

zu wachsen, und werden dieses

Ziel durch organisches Wachstum und

weitere Akquisitionen von ausgewählten

Agenturen erreichen. In 2010 haben wir

bereits Top Accounts in den Bereichen

Erneuerbare Energien, IT und Maschinenbau

hinzugewonnen.“ Die notwendige

Kasse für die ehrgeizigen Ziele

scheint gut gefüllt: Nach Firmenangaben

schnellte der Umsatz der MCI Deutschland

GmbH im Bereich der Live-Kommunikation

von 11 Mio. Euro (2008) auf 19,8

Mio. Euro in 2009 geradezu in die Höhe -

was einem satten Anstieg von 80 Prozent

entspricht! International ist der 1987 gegründete

Kongress- und Event-Spezialist

MCI mit aktuell 850 Mitarbeitern in 38 Büros

und 20 Ländern ebenfalls perspektivisch

gut aufgestellt.

❚ Interessante Ausbildungsangebote in der

Metropolregion Rhein-Neckar

Profis entwickelte Angebot wird exklusiv

vom VDR unterstützt; im Rahmen einer

Sonderregelung des Landes Rheinland-

Pfalz können auch besonders geeignete

Bewerber ohne ersten Hochschulabschluss

dieses Master-Studium aufnehmen

– dies betrifft die Mehrzahl der jetzt

Zugelassenen. Aufgrund der berufsbegleitenden

Ausrichtung des Studiengangs

wird der Großteil der Inhalte über E-Learning-Module

und Online-Klassen vermittelt;

während des Semesters sind lediglich

elf Präsenztage an der FH Worms vorgese -

hen. Studieninhalte sind neben Grund lagen

in Marketing, Rechnungswesen und

Personal vor allem Methodenkompetenzen

wie Beschaffungsprozesse, Verhandlungsführung,

Zahlungssysteme und

Ver anstaltungsorganisation. Der „MBA in

Business Travel Management“ wird jährlich

mit Beginn des Sommersemesters

angeboten, die Bewerbungsfrist für den

nächsten Jahrgang, beginnend im März

2011, endet am 15. Oktober.

www.fh-worms.de/touristik


Eigens aus den USA angereist waren Firmengründer

Andy Dolce und Steven A.

Rudnitsky, President and Chief Executive

Officer Dolce Hotels and Resorts, in Begleitung

ihres gesamten Mana gement-

Teams. Ebenso waren die General Manager

der Dolce-Hotels aus mittlerweile

vier europäischen Ländern vertreten.

Rudnitsky betonte in seiner Ansprache,

die starke Präsenz sei ein Zeichen dafür,

welch große Bedeutung das Dolce Munich

Unterschleissheim als nun 26. Destination

im Portfolio der Gruppe habe.

Schließlich expandiere das Unternehmen

– allein in den letzten 18 Monaten

habe Dolce drei neue Standorte in USA

und Europa aufgenommen bzw. eröffnet.

Für den Freistaat Bayern lobte beim Festakt

der Staatssekretär des Bayrischen

Staatsministeriums der Finanzen, Franz

Josef Pschierer, das Projekt als herausragenden

Standortfaktor.

Bauherr und Investor Andreas Striebel

zeigte sich in seiner Rede erfreut darüber,

dass die Vision eines großen Konferenzzentrums

in Unterschleissheim nun

Wirklichkeit geworden sei. Ziel für alle

Beteiligten sei es, die Nummer 1 der Konferenzhotels

im Großraum München zu

werden – die ersten beiden Betriebsmonate

seien bereits vielversprechend verlaufen.

Dem konnte Unterschleißheims

Bürgermeister Rolf Zeitler beipflichten:

„Das BallhausForum erhält mit dem

Dolce-Hotel die Ergänzung, die von Anfang

an geplant war.“

Mit der größten und modernsten Tagungslocation

im Münchener Norden will die

amerikanische Hotelgruppe neue Maß -

stäbe setzen. Gemeinsam mit dem Konfe

renzzentrum BallhausForum bietet der

Standort auf 4.700 qm insgesamt 23 flexib

le Meetingräume. Darunter: die priva -

te Sky Lounge „Zugspitze“ mit Alpenblick,

GRAND OPENING BLICKPUNKT

Betrachten ein epochales Werk – die Eröffnung des neuen Tagungs- und Konferenzhotels Dolce Munich Unterschleissheim (v.l.n.r.): Paul van Wijk (Mana ging

Director), Rolf Zeitler (Erster Bürgermeister Stadt Unterschleißheim), Dipl.-Ing. Andreas Striebel (Geschäftsführer Striebel Projektmanagement GmbH), Franz

Josef Pschierer (Staatssekretär Bayrisches Staatsministerium der Finanzen), Steven A. Rudnitsky, (Präsident und Vorstandsvorsitzender (CEO) Dolce Hotels and

Resorts Montvale, New Jersey, USA), Andy Dolce (Gründer und Vorsitzender Dolce Hotels and Resorts Montvale, New Jersey, USA)

❚ Perfekter Auftakt für das neue Dolce Munich Unterschleissheim!

Am 30. April feierte das siebengeschossige Hotel seine offizielle Einweihung – nur knapp eineinhalb Jahre

nach der Grundsteinlegung auf dem 10.000 qm großen Areal. Freuen Sie sich auf eine Bereicherung der

deutschen Tagungshotel-Szene, die sich schon kräftig herumspricht: „Seit unserem Soft Opening Anfang

März beherbergten wir bereits über 2.500 Tagungs- und Übernachtungsgäste“, so Managing Director Paul

C. van Wijk. Zu den ersten Highlights zählte eine Veranstaltung des Luft- und Raumfahrt-Unternehmens

EADS Deutschland GmbH. Auch VIPs residierten bereits im Vier-Sterne-Plus-Hotel – Ende März checkten

die Fußballer des VfB Stuttgart ein, Mitte April das Team von Olympique Lyon.

ein Ballsaal und das großzügige Auditorium

(1.340 Quadratmeter) mit Glas dach.

E-Coffee-Lounges, Concierge im Tagungs -

bereich, High-Speed-Internet, Print on Demand

vom eigenen Laptop sowie Teambuilding-Konzepte

sind die angekündigten

Standards. Insgesamt stehen 255 Zim -

mer und Suiten zur Verfügung.

Eine entscheidende Rolle spielt auch die

Gastronomie unter der Leitung von Küchenchef

Jens Koppermann: Er zeichnet

mit einer 21-köpfigen Crew kulinarisch

verantwortlich für das Tagungsrestaurant

„Viktualien“ (220 Plätze), das À-lacarte-Restaurant

„Redox“ (40 Plätze) sowie

die Bar „Stephan’s.“ Und zur Entspannung

steht Gästen das hochwertige

Dolce Vital Spa by Cinq Mondes zur Verfügung,

das u.a. Massagen mit „Traditionen

und Zeremonien aus Indien, Siam,

Maghreb, Japan und China“ verspricht.

www.dolcemunich.com

97


KOLUMNE HANS KUHLMANN

Neben der Haupttätigkeit

als Geschäftsführer

meiner Agentur bin

ich auch als Dozent für

die IECA Internationale

Event & Congress Akademie

in Mannheim

tätig. Eine Fallstudie

zum Thema Politische

Veranstaltung für den

Kurs zum IHK-geprüften

IEO (International

Event Organizer) sollte im April 2010 in Thessaloniki / Griechenland

stattfinden.

Dank eines tollen Konferenzangebotes der Sani Beach Resort

Hotels fiel mir die Entscheidung für die Destination sehr leicht.

Außerdem hatte ich in der Region schon mehrere Kundenveranstaltungen

erfolgreich durchgeführt und kannte mich ganz

gut mit Land und Leuten aus. Ich ahnte damals noch nicht,

dass Griechenland ein paar Wochen später medienfüllend in

allen Kommunikationskanälen präsent sein würde.

Anfang des Jahres, während meiner Vorbereitung zum Thessaloniki

Case, konnte man in den Medien öfter über anstehende

Finanzprobleme Griechenlands im Zusammenhang mit seiner

EU-Mitgliedschaft lesen, was mir jedoch für meine politische

Case Study nicht ungelegen kam. Somit konnte ich aktuelle

mit fiktiven Infos verbinden. Zunehmend Sorge bereitete mir

aber der ab Ende März immer schärfer werdende Ton in

den jeweiligen, griechischen wie deutschen, Medien.

Beschimpfungen, Schuldzuweisungen und Unterstellungen

von mediensüchtigen Politikern beider Regierungen wurden in

aller Öffentlichkeit ausgetragen. Das traditionell freundschaftliche

Klima zwischen unseren Ländern schien von einem auf

den anderen Tag zu kippen. Auf der einen Seite die vermeintlich

faulen, schnorrenden und auf anderer Leute Kosten lebenden

Griechen, auf der anderen der immer belehrende und alles

könnende Deutsche ...

Unter diesen situativ nicht besonders guten Vorzeichen starteten

meine IEO-Studenten ihren viertägigen Workshop in Thessaloniki.

Sie hatten die Aufgabe, eine fiktive politische „OE

Konferenz“ (One Europe Conference) mit einem begleitenden

Kulturfestival der 24 EU-Staaten vor Ort zu recherchieren und

anschließend ein Basiskonzept dazu zu präsentieren. Neugierig,

aber vorsichtig und überlegt stürzten sie sich in das Gewühl

der zweitgrößten Stadt Griechenlands und recherchierten

98

❚ Mir passiert …

Hans Kuhlmann blickt auf 40 Jahre Erfahrung im Kongress-, Event- und Incentivegeschäft

zurück. In Convention International berichtet er regelmäßig über seine Erlebnisse – und

was man so draus lernen kann …

Geschichten. Mit jungen wie alten Griechen, in der Altstadt,

auf farbenfrohen Märkten, in den alten Kafenions, am Hafen,

auf dem Messegelände sowie in den Hotels. Sie ließen sich

überzeugen von traditioneller Küche und regionalem Wein,

diskutierten mit den Thessalonikern über Historie, Brauchtum,

Musik, Antike und die Götter aus der griechischen Mythologie.

Deren „Wohnstätte“, der Olymp, befindet sich ja gerade mal

einen mittleren Katzensprung entfernt.

Und sie tauchten fasziniert und aktiv ein in das Land, in dem

einige Denkolympioniken vor ca. 2500 Jahren die Philosophie

begründet haben und deren Erkenntnisse und Geschichten

spannender sind als alle deutschen Fernsehprogramme inklusive

DSDS zusammen.

Das wahrhaft Nützliche und Glückbringende

führt die Natur des Menschen

zur Erfüllung seines Wesens

Es zeigte ihnen aber auch, dass man sich in unserer Branche

von Politrambos und deren medialem Potenzgehabe nicht

beeinflussen lassen soll: Unbeirrt von allen Diskussionen in

den Medien entwickelten sie ein tolles Veranstaltungskonzept.

Inhaltlich frei von EU-Polemik – dafür aber mit viel Sinn

für griechische Tradition und feinem Gespür für menschliche

Emotionen. Mir stellte sich da die Frage:

Wären meine Studenten zurzeit nicht die besseren Politiker?

Arbeiten sie nicht multikulturell in weltumspannenden Netzwerken?

Bringen sie nicht Menschen aus den unterschiedlichsten

Kulturen freundschaftlich und partnerschaftlich zusammen?

Sind sie nicht Brückenbauer zwischen den unterschied -

lichen Kulturen dieser Welt? Und sind sie nicht letztendlich die

besseren Botschafter unseres Landes und der EU?

Ja, sie sind es!

Und darauf kann unsere Branche zu Recht stolz sein. Mit dem

Erzählen von Geschichten in unseren Veranstaltungen berühren

wir die emotionalen Bedürfnisse der Menschen und das ist

gut so. Der alte Sokrates erkannte das wahrhaft Nützliche,

Heilsame und Glückbringende – weil es die Natur des Menschen

zur Erfüllung seines Wesens führt.

Ihr Hans E. Kuhlmann

Kuhlmann International, Köln


Wir sehen uns

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in Frankfurt

vom 25.–27. Mai.

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