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GASTRO das Fachmagazin 5/25

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Königsklasse Grillen (Seite 16)

D A S F A C H M A G A Z I N

Ausgabe 5/2025

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

Ausgabe 5, Mai 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Königshofer & Conversion Club (großes Foto), Omid/stock.adobe.com (Frau mit Kaffee), Andrea Jungwirth (Teller)

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Kaffee: Hell oder dunkel? (Seite 56)

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Kaffee: Hell oder dunkel? (Seite 56)

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Ausgabe 5/2025

GASTROTECHNIK

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5/2025

EDITORIAL 3

Quo vadis, Tourismus?

Die Sommer werden

kühler, die Winter

wärmer, die stabilen

Wetterphasen weniger

und die Saisonen verschwimmen.

Touristiker

sind (noch) nicht verzweifelt,

aber gefordert. Aber nicht nur der Klimawandel

erfordert ein Umdenken im Tourismus,

sondern auch das Urlaubsverhalten der Gäste.

Sie kommen öfter, bleiben kürzer und buchen

kurzfristiger. Was also ist das Gebot der Stunde,

was muss getan werden?

Ganzjahrestourismus ist eines der Codeworte

für die Adaptierung der touristischen

Angebote und die Kultur dabei eine der wachsenden

Säulen. Diese zu forcieren, sollte im

Kulturland Österreich nicht so schwierig sein.

Dass diese Transformation bereits erfolgreich

im Gange ist, zeigen die Zahlen des letztjährigen

Kulturjahres in OÖ mit dem Brucknerjubiläum

und der Kulturhauptstadt Bad Ischl.

Österreich hat einen Nächtigungsrekord

hingelegt, aber deshalb hurra zu schreien,

wäre verfrüht. Denn trotz steigender Nächtigungszahlen

und höherer Umsätze sinken die

Betriebsergebnisse, was vor allem auf die gestiegenen

Kosten zurückgeht. Die Betriebe sind also

ebenfalls gefordert und deren Rückgrat sind die

Mitarbeiter und deren Freundlichkeit und Herzlichkeit,

denn diese bleiben im Gedächtnis. Diese

freundlich zu stimmen und bei Laune zu halten,

gehört zu den Basics in diesem Geschäft und

ist wichtiger denn je. Und

da ist die Besteuerung des

Trinkgeldes vielleicht keine

so gute Idee.

An anderen Stellschrauben

zu drehen, wäre

allerdings mehr als notwendig

– Stichwort Abgaben und Bürokratie – denn

auch Gastronomiebetriebe, die nur mehr vier

oder fünf Tage die Woche geöffnet haben – und

das meist unisono Donnerstag bis Sonntag –

sind nicht hilfreich. Bleiben doch Gäste immer

noch oft eine Woche in der Region und da möchten

sie auch am Montag essen gehen. Betriebe

dahingehend zu motivieren, wieder täglich zu

öffnen und dafür auch genügend – und motivierte

– Mitarbeiter zu finden, kann als Aufforderung

an die Politik verstanden werden. Stichwort

Steuern, Lohnnebenkosten und Bürokratie …

Der Reiseverkehr hat vergangenes Jahr mit

8,6 Mrd. Euro den höchsten Beitrag zur österreichischen

Leistungsbilanz erzielt und ist damit

einer der wesentlichsten Wirtschaftszweige.

Und diesen weiter strampeln zu lassen, bringt

auf Dauer weder ausreichend neue Mitarbeiter,

noch einen Anreiz für Betriebe, was Generationen-Übergaben

betrifft.

Es besteht also dringender Handlungsbedarf

in unterschiedlichen Bereichen, und der kann

nicht nur von den Touristikern ausgehen. Sonst

bleibt die Frage „Quo vadis“ womöglich unbeantwortet!

Kurt & Michael HEINZ

d e i n

herz

schmilzt mit.

Königsklasse Grillen (Seite 16)

EIN DYNAMISCHES

QUARTETT

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4

INHALT 5/2025

Aktuell & angesagt

Food 14 bis 41

Personelles Seite 80

Buchtipps Seite 81

Vorschau und Impressum Seite 82

Österreich ist ein Tourismusland

GASTRO hat die wichtigsten Protagonisten

zum Thema Tourismus um Ihr Statement

gebeten.

Seite 10

Königsklasse Grillen

Kochen ohne Gewürze ist wie Malen

ohne Farben. Egal was zubereitet wird, ob

Fleisch, Fisch, Gemüse oder vegan, der

besondere Geschmack entfaltet sich erst

durch die Würzung. Und auch Grillen ist

ohne das gewisse Etwas eine langweilige

Angelegenheit.

Seite 16

Foto: pixabay

Burger, Beef & Beyond:

Wie prägen Burger und BBQ die Gastronomie

2025 – von klassischen Beef-Varianten

bis zu pflanzlichen Innovationen.

Seite 26

Pommes, Wedges und Co.

Mit den richtigen Beilagen erfolgreich

durch die Grillsaison. In der oft hektischen

Sommersaison helfen Fertigprodukte,

Küchenprozesse zu standardisieren

und Qualität zu sichern.

Seite 30

Alles andere als langweilig

Zwischen fernöstlicher Neugier und modernen

Gesundheitsidealen, verspricht

der Sommer Genuss, der in die weite Welt

entführt und gleichzeitig auf Bekanntes

setzt.

Seite 34

Das Qualitäts-Quartett vom

Sattlerhof

Weingut, Wirtshaus und Genießerrestaurant!

Der Sattlerhof im südsteirischen

Gamlitz hat eine lange Tradition, was

guten Wein und gute Küche betrifft!

Seite 38

Cold & hot drinks 42 bis 57

Foto: K.- P. Adler / stock.adobe.com

Fass-zination

Warum gezapftes Bier mehr als nur Geschmack

liefert.

Seite 44

Flüssiges Glück: Vodka & Gin

Innovative Vodka- und Gin-Trends beleben

die Gastronomie und welche Tipps

Sie für Qualität und alkoholfreie Varianten

brauchen.

Seite 46

Foto: KLPictures

Ein Achterl Schankwein, bitte!

Authentisch, regional und wirtschaftlich

attraktiv. Der oftmals unterschätzte

Schankwein erlebt heute eine Renaissance.

Seite 51

Das alkoholfreie Comeback der Cocktail-Klassiker

Man sagt, alles kommt irgendwann zurück

– in der Mode, in der Musik und jetzt

auch hinter der Bar.

Seite 52

Der Hang zum Besonderen

Im Pechgraben bei Großraming, am Fuße

der oberösterreichischen Kalkalpen,

wächst keine gewöhnliche Pflanze.

Seite 55

Foto: pixabay

Hell oder dunkel?

Österreich ist als (H)ort der Kaffeegenießer

bekannt und das schätzen auch viele

Touristen.

Seite 56

Tourismus, Hotellerie & Karriere 68 bis 79 Non food 58 bis 67

Eine Partnerschaft zum Wohlfühlen

Das Wellness- und Thermenhotel NOVA

in Köflach setzt auf kompromisslose

Qualitätsstandards und Hygiene.

Seite 60

Frische in der Großküche

Mit smarten Abläufen, modernen Geräten

und nachhaltiger Chemie zu makelloser

Hygiene.

Seite 61

Technik mit Leidenschaft

Ein Gespräch zwischen dem Fachmagazin

GASTRO und Swen Armin May,

Geschäftsführer von MAYWAY.

Seite 62

Wir sind Feuer & Flamme

Grillen ist 2025 mehr als nur Hitze und

Rauch – es ist Präzision, Vielfalt und Erlebnis.

Seite 64

Die Glut gibt den Ton an

Der Sommer gehört dem Grill – und Gastronomen

stehen vor einer stilistischen

Entscheidung.

Seite 66

Foto: Gert Perauer

Slow trifft Business

Im Urlaub soll es einerseits immer ruhiger

und entspannter zugehen, andererseits

wird aber in dieser Zeit auch deutlich

mehr gearbeitet.

Seite 70

Urlaub im Holzhaus

Holz im Baubereich hat eine Menge Vorteile

und findet sich deshalb immer öfter

auch in der Hotellerie.

Seite 76

Foto: Anna Shvets

Von süßen Träumen und großen

Plänen

Wer eine Tourismus- oder Hotelfachschule

besucht, steht früher oder später

vor einer entscheidenden Frage: Welche

Zusatzqualifikationen sollen es sein?

Seite 78


5/2025

AKTUELL & ANGESAGT 5

Das Schöne wird erweitert

Foto: Rosewood Vienna

Gut essen, schön wohnen und genießen:

Das Hotel ROSEWOOD VIENNA hat

nach der Renovierung nicht nur drei neue

Suiten, sondern auch eine kulinarische

Neuausrichtung des Restaurant. Der kulinarische

Mittelpunkt des Hauses, bisher als

Brasserie bekannt, wurde neu interpretiert

und trägt nun den Namen Neue Hoheit mit

drei eigenständigen Bereichen: das Neue

Hoheit Restaurant, die neu gestaltete Neue

Hoheit Bar sowie die exklusive Rooftop-

Destination THE1835, benannt nach dem

Baujahr des historischen Gebäudes.

Im Restaurant Neue Hoheit wird österreichische

Küche modern interpretiert und

seit Anfang Mai gibt es eine besondere Liaison:

In Kooperation mit dem renommierten

Restaurant IKI am Erste Campus zieht ein

Hauch japanischer Raffinesse ins Haus ein,

die seit fast einem Jahrzehnt das IKI am

Erste Campus ausmacht. Die Pop-up-Kollaboration

vereint asiatische Küche mit

Wiener Charme. Mit dem historischen Erste

Bank Gebäude am Graben im 1. Bezirk als

Ursprungshaus und dem Sitz Erste Campus,

teilen das IKI Restaurant und die Neue

Hoheit Bar nicht nur gemeinsame Wurzeln,

sondern feiern nun auch den Pop-up „Neue.

rosewoodhotels.com.

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Guest Mobility Ticket im

SalzburgerLand

Seit 1. Mai 2025 können alle Übernachtungsgäste

im SalzburgerLand während

ihres Aufenthalts sämtliche öffentlichen

Verkehrsmittel im Bundesland kostenlos

nutzen. Möglich macht das das neue Guest

Mobility Ticket, das automatisch bei der

Anreise von den Beherbergungsbetrieben

ausgestellt wird und für die Dauer des Aufenthaltes

gültig ist. Das Ticket gilt für den

gesamten öffentlichen Verkehr im Bundesland

Salzburg – einschließlich Regionalbusse,

S-Bahnen und Nahverkehrszüge der

ÖBB. Das neue Mobilitätsangebot lässt sich

mit allen Urlaubsangeboten im SalzburgerLand

kombinieren – unabhängig davon,

ob es sich um Aktivurlaub in den Bergen,

kulturelle Erlebnisse oder Erholung am See

handelt. Ziel der Initiative ist es, den öffentlichen

Verkehr für Gäste leicht zugänglich zu

machen und einen Beitrag zu nachhaltiger

Mobilität zu leisten.

www.guestmobilityticket.at.

Durch dieses Full-Service-

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6 AKTUELL & ANGESAGT

5/2025

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Meeting Hotel mit Geschichte

Nur ein Jahr nach der Eröffnung wurde das

Imperial Riding School, Autograph Collection

in Wien von Cvent – Anbieter von

Technologien für Meetings und Events weltweit

– zur Nummer Eins unter den Top 50

Meeting Hotels in Europa ernannt. Die Veranstaltungsräume

des Hotels sind Ausdruck

der Geschichte, Identität und Kreativität des

Hauses. Insgesamt 13 Räume auf über 1.200

m2 bieten Platz für die unterschiedlichsten

Klarheit am Teller

Neuheiten

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Dieser Ausgabe von

GASTRO liegt eine

Beilage der Firma

Edna bei.

Anlässe. Jeder dieser Räume trägt einen

Namen mit Bezug zur Historie des Gebäudes

oder zur Umgebung Wiens. Ursprünglich

1727 als Gartenpalais Harrach erbaut, später

k.u.k. Militärreitschule, Kino und Postbus-

Garage, wurde das Gebäude 2024 unter der

Marke Autograph Collection neu eröffnet.

Der weitläufige Garten, der Veranstaltungen

unter freiem Himmel ermöglicht, rundet das

Angebot ab. www.autograph-hotels.marriott.com

Als erster großer Gastronomiebetrieb

führt XXXLutz eine

freiwillige, umfassende Herkunftskennzeichnung

seiner Zutaten ein.

Denn aktuell besteht keine gesetzliche

Verpflichtung dazu. Nun sind

heimische Produkte auf den Speisekarten

der XXXLutz-Restaurants

deutlich gekennzeichnet. Zusätzlich

verweist ein QR-Code auf eine Website,

auf der die Herkunft sämtlicher

eingesetzter Lebensmittel nachvollziehbar

gemacht wird. Bereits

90 Prozent aller Lebensmittel in

den XXXLutz-Restaurants stammen aus

Österreich. Die freiwillige Maßnahme entstand

in enger Zusammenarbeit mit dem

Verein Land schafft Leben. Hannes Royer,

Gründer von Land schafft Leben, bezeichnet

die Initiative als richtungsweisend: „Die

XXXLutz-Restaurants zeigen, dass das

Thema Herkunftskennzeichnung auch im

größeren Rahmen umsetzbar ist.“

www.landschafftleben.at

Foto: Imperial Riding School


UNTERNEHMEN


8

AKTUELL & ANGESAGT 5/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 5/25

So is(s) es …!

KI ist nach wie vor in aller Munde.

Aber was bedeutet KI für

einzelne Mitarbeiter und Unternehmen

tatsächlich? Welche Auswirkungen

können wir jetzt in der Gastronomie

und dem Tourismus erkennen? Und viel

wichtiger gibt es KI für alle? Oder sind es wieder

nur die ganz Großen die davon profitieren und der

individuelle Mensch/Betrieb bleibt auf der Strecke.

Unlängst bei einem Gemeinschaftsverpfleger

im Großrestaurant: Die gut trainierte KI hat meine

Speisen und Getränke auf meinem Serviertablett

automatisch und fehlerfrei erkannt und mir in Sekunden

die Rechnung erstellt. Bezahlen mit Karte

ebenfalls in Sekunden. Die Kunden sind froh über

den Service, denn sie wollen ja in der ohnehin

kurzen Mittagspause nicht unnötig bei der Kasse

anstehen.

Das dafür eine mehrere Jahre dauernde Entwicklung

des Systems mit gut 7-stelligen Investitionen

vorangegangen ist, sei nur nebenbei erwähnt.

Welches kleinere Unternehmen kann sich

solch eine Entwicklung leisten? -Um auch für

seine Kunden diesen Mehrwert des schnelleren

Einkaufsprozesses bieten zu können. Wir werden

sehen, wie lange es dauert bis auch in den Supermärkten

der Einkaufswagen automatisch gescannt

wird und man nichts mehr bei der Kasse

aufs Förderband legen muss.

Ferdinand Höppe BEd.

Vice President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Barock-Juwel im Detail

Im Herzen der Wiener Innenstadt,

wurde nun das Palais Mailberger

Hof, ein barockes Juwel mit einer

Geschichte, die bis ins Jahr 1452

zurückreicht, nach aufwendiger

Renovierung neu eröffnet. Als 18.

Haus der Schiehser-Hotels verbindet

das Stadt-Refugium historische

Eleganz mit modernem

Komfort – und setzt dabei auf

typisch wienerischen Charme. Nur

wenige Schritte vom Stephansdom

entfernt, entsteht damit die

wichtigste Visitenkarte für eines

der jüngsten Hotelunternehmen

Wiens unter der Leitung von Alexander Schiehser. Zwischen

kunstvollem Stuck und Wiener Geflecht entsteht ein Ambiente,

das zeitlose Eleganz mit einem Gefühl von Zuhause inmitten der

pulsierenden Hauptstadt vereint. Für Ruhe sorgt der geschlossene

und begrünte Innenhof – abgeschirmt von den Geräuschen der

umliegenden Gassen.

www.mailbergerhof.at

Guglhupf und

Lipizzaner

Die Spanische Hofreitschule

und

das Café Landtmann

bündeln ihre Traditionen

zu einer

Wiener Melange aus

Kultur und Kulinarik.

Zum Auftakt wurde

der berühmte Landtmann-Guglhupf

in

einer Sonderedition

präsentiert. Bei einem

Frühstück in der Hofreitschule

wurde die Kooperation zelebriert – samt Guglhupf,

Meinl-Kaffee und prominentem Publikum. Auch die Pferde

kommen auf ihre Kosten: Einmal im Monat lädt das Café Landtmann

zum „Karottenfrühstück“ – exklusiv für die vierbeinigen

Stars der Hofreitschule. Ergänzend bieten beide Partner ab sofort

Angebote, die Kaffeegenuss und Reitkunst verbinden. Alle Besucher

der „Morgenarbeit“ der Lipizzaner können sich auf 1+1 Kaffee

im Café Landtmann freuen, während Frühstücksgäste des Café

Landtmann 30 Prozent auf das Ticket der „Morgenarbeit“ erhalten.

www.srs.at

www.landtmann.at

Foto: Palais Mailberger Hof

Foto: Clemens Schmiedbauer


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Technik mit Leidenschaft

für die Gastronomie

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10

TOURISMUS-SPEZIAL 5/2025

Der österreichische Tourismus ist nicht

nur eine Erfolgsgeschichte – er ist aktuell

auch unsere Konjunkturlokomotive.

Während andere Branchen mit Gegenwind

kämpfen, sorgt der Tourismus für Stabilität,

Investitionen und Beschäftigung. Das

zeigt seine besondere Krisenfestigkeit und

seinen unschätzbaren Wert für die gesamte

Volkswirtschaft.

Allein in der bisherigen Wintersaison

von November bis März wurden über

64 Millionen Nächtigungen gezählt. Die

Gästeausgaben lagen 2023 bei rund 36

Milliarden Euro – ein enormer Beitrag

zur regionalen Wertschöpfung. Direkt

und indirekt sichert der Tourismus rund

311.000 Vollzeitstellen, das sind 7,6 Prozent

aller Erwerbstätigen in Österreich.

Auch der Blick nach vorn stimmt zuversichtlich:

In unseren wichtigsten Herkunftsmärkten

sagen bis zu 80 Prozent der Menschen,

dass ihre finanzielle Situation stabil

bleibt oder sich verbessert. Fast 90 Prozent

planen einen Sommerurlaub – und Österreich

steht dabei ganz oben auf der Liste.

Unsere Aufgabe ist klar: Wir wollen

diese Stärke nutzen, weiter ausbauen und

zukunftssicher gestalten. Deshalb arbeiten

wir an einem umfassenden Update der

österreichischen Tourismusstrategie –

für einen Tourismus, der in den Regionen

verwurzelt ist, Innovation fördert und die

Vielfalt unserer Angebote sichtbar macht.

Denn Tourismus ist weit mehr als eine Zahl

im BIP. Er ist das, was unser Land lebendig,

offen und einladend macht.

Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin

für Energie, Startups und Tourismus.

Foto: BKA/Wenzel

Österreich ist ein

Aktuelle Zahlen bestätigen, was Insider schon längst wissen: Der Tourismus ist eine tragende

Abgaben. Da ist der eklatante Mitarbeitermangel noch gar nicht angesprochen. GASTRO hat

Rekorde bei Nächtigungen, Milliardenbeiträge

zur Leistungsbilanz, doch

die Bruttowertschöpfung sinkt. In einem

European Business Contest wäre der Tourismus

ein 12-Punkte-Garant. Jetzt braucht

er Rückenwind.

Die Wirtschaft ankurbeln war eine zentrale

Botschaft in der vielbeachteten Budgetrede

von Finanzminister Marterbauer.

Das ist erstens gut analysiert und wäre

zweitens eine gute Handlungsmaxime an

die ganze Regierung.

Denn wer mit offenen Augen durchs

Land fährt, sieht: Wo Tourismus ist, ist

Leben. Dort ist Österreich am schönsten.

Es sind die Ferienregionen, wo Sport- und

Freizeitinfrastruktur entsteht, wo Kultur

und kulinarische Spitzenleistungen genossen

werden, wo Arbeitsplätze weit über

die Branchengrenzen hinaus entstehen.

Während anderswo die letzten Dorfwirtshäuser

zusperren, entstehen in den Tourismusregionen

immer neue Gästemagneten.

Dank des Geldes, das die Hotelgäste im

Land lassen. Im Vorjahr waren das 24,3

Mrd. Euro. Um die erwähnten 8,6 Mrd. Euro

mehr, als die österreichischen Urlauber im

Ausland lassen.

Das ist kein Ausreißer in der Reihe der

Leistungsbilanzen, sondern Ausdruck des

hohen Stellenwerts der Branche fürs Land

als regionale Leitbetriebe, als Auftraggeber

ans Gewerbe, als Arbeitgeber bis in die

entlegensten Täler. Gleichzeitig sinkt die

Bruttowertschöpfung im Tourismus laut

WIFO um 3,9 %. Mehr Gäste geben weniger

aus. Die Kosten steigen stärker als die

Einnahmen.

Wer sparen muss, darf nicht an jenen

sparen, die Geld hereinbringen. Und das

tut der Tourismus zuverlässig. Steigende

Zölle? Die interessieren unsere Gäste

nicht! Also heißt es jetzt den Turbo nachzünden,

wenn der Nächtigungsmotor

brummt, und bei der Wertschöpfung einen

Gang höher schalten! Keine Ausreden,

ÖHV-Präsident Walter Veit.

Foto: ÖHV

sondern eine Entbürokratisierungs- und

Arbeitsmarktoffensive und sobald es geht

eine spürbare Lohnnebenkostensenkung:

Die haben wir uns dann echt verdient!


5/2025

TOURISMUS-SPEZIAL 11

Der Tourismus zählt zu den wichtigsten

Säulen der österreichischen Wirtschaft

– mit einer Bruttowertschöpfung

von rund 6,2 Prozent trägt er wesentlich

zu Wachstum, Beschäftigung und

regionaler Entwicklung bei. Besonders in

struktursschwächeren Regionen schafft er

Perspektiven, hält Wertschöpfung vor Ort

und stärkt den sozialen Zusammenhalt.

Für den Sommer 2025 erwarten wir eine

stabile Nachfrage, getragen von der Sehnsucht

nach Natur, Erholung, aktiven Erlebnissen

und kulturellem Genuss. Österreich

überzeugt mit hoher Qualität, Authentizität

und nachhaltigen Angeboten – Stärken,

die in einem international zunehmend

wettbewerbsintensiven Umfeld entscheidend

sind.

Gerade in Zeiten zunehmender globaler

Unsicherheiten ist der Tourismus

ein verlässlicher Impulsgeber für Standortattraktivität

und internationalen Austausch.

Die Österreich Werbung unterstützt

diese Rolle aktiv mit strategischen

Kampagnen und Marktbearbeitung: Mit

der aktuellen Imagekampagne „Austria

is just Lebensgefühl“ positionieren wir

Österreich als Ganzjahresdestination

mit starkem Profil. Im Mittelpunkt stehen

inspirierende Naturerlebnisse, kulturelle

Vielfalt und authentische Begegnungen

– Aspekte, die zunehmend zur Entscheidung

für ein Reiseziel beitragen. Damit

leisten wir einen zentralen Beitrag zur

Wettbewerbsfähigkeit des Standorts

Österreich.

Astrid Steharnig-Staudinger,

Geschäftsführerin Österreich Werbung.

Foto: Pamela Russmann

Tourismusland

Säule der österreichischen Wirtschaft und gerade er ächzt unter hohen Belastungen und

die wichtigsten Protagonisten zum Thema Tourismus um ihr Statement gebeten! Von Petra Pachler

Welche Relevanz haben Tourismus- und

Freizeitwirtschaft für die österreichische

Wirtschaft? Der Tourismus ist und

bleibt klar eine österreichische Leitbranche

und Teil der österreichischen Identität: Er

ist eine der wichtigsten tragenden Säulen

des Wirtschaftsstandorts Österreich und

seiner Leistungsbilanz. Der Tourismus

spielt für Österreichs Wirtschaft eine

Schlüsselrolle, denn er stärkt die Wertschöpfung

im Land bis in die Regionen.

Wie top-aktuelle Zahlen der OeNB belegen,

entwickelte sich der Tourismus erneut

als stabile Einnahmequelle: Mit 24,3 Mrd.

Euro lagen die Reiseverkehrseinnahmen

laut OeNB wieder auf dem Niveau von vor

der Coronavirus-Pandemie. Trotz steigender

Ausgaben der Österreicher:innen für

Auslandsreisen konnte ein Überschuss von

8,6 Mrd. Euro erzielt werden.

Die Betriebe der Bundessparte sind

für direkte und indirekte Wertschöpfung

in den Bereichen Tourismus und Freizeitwirtschaft

verantwortlich, die

zusammen 66,8 Mrd. Euro, das

sind 14% des BIP, ausmachen

(WIFO, TSA 2023).

Der Tourismus ist durch

Regionalität der Wertschöpfung

charakterisiert. Bei geförderten

Investitionen stammen

92% der leistungserbringenden

und damit profitierenden

Unternehmen aus Österreich.

Rund 81% des Investitionsvolumens

werden im Umkreis von

60 Kilometern wertschöpfungswirksam.

Die Tourismuswirtschaft

generiert durch direkte und

indirekte Effekte rund 311.300

Vollzeitarbeitsplätze (etwa 7,6%

aller Erwerbstätigen), die Freizeitwirtschaft

rund 367.000

Vollzeitarbeitsplätze (etwa 9%

der Gesamtbeschäftigung).

Robert Seeber, Obmann der Sparte Tourismus und

Freizeitwirtschaft der WKÖ.

Foto: Roland Moherndl


12 AKTUELL & ANGESAGT

5/2025

Gesegnetes Café

am Dom

Am Stephansplatz eröffnete die

Figlmüller Gruppe das neue „Café

am Dom“ und haucht einem historischen

Ort frisches Leben ein. Dort,

wo einst Wiens erstes Stehkaffee die

Stadt prägte, vereinen sich nun italienische

Espressokultur und Wiener

Kaffeehaustradition. „Mit dem ‚Café

am Dom‘ schaffen wir einen Ort, an

dem Geschichte auf Innovation trifft

– mitten im Herzen Wiens“, so Hans

und Thomas Figlmüller. Dompfarrer

Toni Faber segnete das Haus feierlich

am Eröffnungsabend und freut

sich: „Wie der Stephansdom die Stadt

verbindet, so möge auch das ‚Café am

Dom‘ ein Ort sein, an dem Menschen

zusammenfinden.“ Die von BWM

Designers & Architects gestalteten

Räume verbinden Wiener Gemütlichkeit

mit der Leichtigkeit italienischer

Tagesbars – ein Treffpunkt für Einheimische

und Gäste aus aller Welt.

www.cafeamdom.at

Nach Elisabeths Geschmack

Gerettetes Brot

Rund 162.000 Tonnen Brot und Gebäck

werden in Österreich pro Jahr entlang

der Wertschöpfungskette weggeworfen, die

Hälfte davon in privaten Haushalten. Mit

dem „Geier-Tafelsackerl“ setzt die Traditionsbäckerei

Geier nun ein starkes Zeichen gegen

Lebensmittelverschwendung und Armut. Seit

Mitte Mai können Kunden täglich über die

Geier-App vergünstigte Backwaren im Wert

von rund 12 Euro für nur 3,99 Euro bestellen

und in der letzten Stunde vor Ladenschluss

abholen. Pro verkauftem Sackerl gehen 50

Cent an Die Tafel Österreich, die über 75.000

armutsbetroffene Menschen mit Lebebsmittel

versorgt. „Altes Brot ist nicht hart. Kein

Brot, das ist hart“, betont Erika Geier-Tschernig,

Geschäftsführerin der Bäckerei. Bereits

Mit dem „Grand Elisabeth“ eröffnet in Bad

Ischl ein neues 4* Plus Hotel, das kaiserliche

Geschichte und zeitgenössischen Stil

vereint. Inspiriert von der rebellischen Kaiserin

Elisabeth, steht das Haus für Freiheit,

Genuss und modernes Lebensgefühl. 132

Zimmer und Suiten, gestaltet in klassischem

Stil mit avantgardistischen Akzenten, laden

zum Verweilen ein. In der Lobby erinnert die

Originalkutsche aus den „Sissi“-Filmen an

vergangene Zeiten, während der „Organic

Alps Spa by Dorissima“ alpine Wellness-

Traditionen neu interpretiert. Kulinarisch

versorgt Küchenchef Daniel Gschwandtner

im Restaurant „Grand Liberté“ mit regionalen

Klassikern und veganen Kompositionen

die Gäste. Direkt am Kurpark gelegen,

wird das Grand Elisabeth zu einem Ort, der

Geschichte lebendig und zeitgemäß erzählt.

www.grand-elisabeth.at

seit 2006 engagiert sich Geier für soziale

Projekte und spendet überschüssige Ware.

www.geier.at

Foto: Grand Elisabeth Hotel

Foto: Thomas Topf

Foto: Anastasija Holnyk

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in Schigebiet

mit Weltneuheit

(fast) zu verschenken

Endwert ca. € 10 Mio.

Investition nur mind.€ 1. Mio.

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5/2025

ADVERTORIAL 13

Foto: ÖW/Captif

Österreichs kulinarische Spitzenleistung

im Rampenlicht.

Christine Höller und Maria Schmid-Harml

unterwegs auf einer Waldwiese.

Christa Erdely mit ihrem Team bei der

Zubereitung der Sterz-Kombinationen.

Die Winzerin bei der Kostprobe.

Foto: ÖW/Captif Foto: ÖW/Kurt Prinz Foto: ÖW/Karolin Pernegger

Kennen Sie schon den Culinary

Showroom?

Der „Culinary Showroom“ gibt Österreichs kulinarischen Spitzenleistungen eine Bühne.

Verschiedene Formate erzählen von den Produkten, Schauplätzen und Charakteren, die

Österreich zur einzigartigen Kulinarikdestination machen. Content-Nutzung ausdrücklich

erwünscht!

Wir stellen Österreichs Kulinarik mit

einer umfassenden Contentproduktion

international noch eindrucksvoller

ins Rampenlicht. Gemeinsam

mit acht Bundesländern und der Österreich

Wein Marketing hat die Österreich Werbung

den Culinary Showroom gelauncht

– eine Bühne für Klassiker genauso wie für

weniger bekannte, überraschende Schätze,

Gerichte, Schauplätze und Charaktere.

Wir präsentieren unserer kulinarikaffinen

internationalen Zielgruppe ein Spiegelbild

der kreativen, leidenschaftlichen, mutigen

und experimentierfreudigen Kulinariklandschaft

Österreichs. Der Content leitet sich

von der neuen Kulinarik-Positionierung

„Originale und Topografie“ ab und wird

unter dem einheitlichen Hashtag #eatAUT

präsentiert.

Im Culinary Showroom gleicht kein

Inhalt dem anderen. Der Content aus ganz

Österreich wurde in verschiedensten Formaten

produziert – redaktionelle Interviews

sind genauso darunter wie Social-

Media-taugliche Videos. Gerne stellen wir

der Branche unser „Content-Kit Partner“

für die Nutzung im Rahmen ihrer eigenen

Kommunikation zur Verfügung.

Hier geht’s zum Culinary Showroom:

www.austria.info/culinary-showroom

Branchen-Anfragen bitte an Daniela Andert,

Topic-Managerin Kulinarik:

daniela.andert@austria.info


Seite 14 bis Seite 41

Food

Foto: pixabay

Ratzeputz: Gegrillte Hühnerspieße für die Tarte

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Kaum ein Grillevent, bei dem nicht gegrilltes Fleisch, etwa kleine Fleischspieße, übrig bleibt. Gut gekühlt lassen

sie sich bis zum nächsten Tag aufbewahren. Würden die würzigen Spieße zu Hause übrig bleiben, so würden sie

wahrscheinlich kalt zur Jause gegessen werden, aber nicht in der Gastronomie. Bleiben größere Mengen gegartes

Fleisch übrig, so lassen sie sich schmackhaft zu neuen Gerichten verkochen. Aus Schweine- oder Rindfleisch wird

ein köstliches Gröstl, ein Fleischstrudel, oder es landet in einer Fülle für Knödel. Gut gewürztes Hühnerfleisch dagegen

passt auf die Tarte, zusammen mit Tomatensauce und Käse. Warm und kalt in kleine Stücke geschnitten,

ist die Hühnertarte ideal für ein Buffet, als kleine Vorspeise oder Gruß aus der Küche.

Mit Putz und Stingl

HÜHNERTARTE

Zutaten für eine kleine Auflaufform:

Teig:

250 g glattes Mehl

200 g Butter

250 g Topfen

› etwas Salz

Belag:

400 g gebratenes Hühnerfleisch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

800 g Tomaten aus der Dose

Salz und Pfeffer

› getrocknete Kräuter, wie Thymian oder

Oregano

etwas Olivenöl und Chiliöl

Salz und Pfeffer

4 Esslöffel geriebener Parmesan

› 100 g geriebener Käse

Zubereitung:

❱ Für den Teig Topfen, Butter, Salz und Mehl

zu einem glatten Teig verarbeiten und zugedeckt

eine Stunde im Kühlschrank rasten

lassen.

❱ Tomaten aus der Dose mit etwas Saft pürieren

und mit Kräutern, Olivenöl, Chiliöl, Salz

und Pfeffer abschmecken.

❱ Das gebratene Hühnerfleisch in grobe

Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch

schälen und klein würfeln.

❱ Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen.

Den Teig in eine Form geben und auf den Boden und den Seitenrand

gut andrücken. Den überstehenden Rand abschneiden. Mit einer Gabel

den Teig mehrmals anstechen.

❱ Den Parmesan auf dem Teig verteilen, die Tomatensauce darauf geben.

Anschließend Fleisch, Zwiebel und Knoblauch darüber geben. Zum

Schluss Käse verteilen und die Tarte bei 180 Grad Celsius etwa 45 Minuten

knusprig backen.


nnatürlich ∙ ausgenomme

nnatürlich ∙ ausgenomme

5/2025

AKTUELLES 15

Mexico Spareribs mit

Frühlingszwiebeln und Ofenkartoffel

Zutaten für 10 Personen:

Mexico Spareribs

5 kg Spare Ribs

› 100 g Honig

Beilagen

500 g Frühlingszwiebel

10 ST Kartoffeln, mehlig

400 g Sauerrahm

200 g Topfen

1 EL WIBERG Schweins-Knuspri rustikal

1 TL WIBERG Knofi Pur, Knoblauchpaste, kräftig

1 TL WIBERG Mühle Pfeffer, mit Keramik-Mahlwerk

› 1 TL WIBERG Mühle Ursalz, mit Keramik-Mahlwerk

Neuheiten

Roggen

Lorem ipsum

Art. 2765*

FF-Roggen Burger,

geschnitten

Gewicht: 90 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Lauge

Art. 2883*

FF-Brezel Peitsche

Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 5059*

FF-Brezel Dip-Stick,

3-fach sortiert

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

❱ Spareribs dämpfen, kräftig mit Würzcreme Mexico sowie

Honig einstreichen und einige Stunden marinieren.

Anschließend im Rohr saftig braten.

❱ Währendessen für die Beilage Frühlingszwiebeln mit

Würzcreme Provence würzen und kurz anbraten. Kartoffeln

in der Schale im Ofen garen und einschneiden.

Sauerrahm mit Ursalz, Pfeffer sowie Knofi Pur gut abschmecken

und glattrühren. Kartoffeln damit füllen und

mit Schweins-Knuspri großzügig bestreuen.

www.wiberg.eu

Foto: Matthias Muenz

Art. 5036*

FF-Laugen Dip-Ball

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20

A-4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

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* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website

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16 GRILLEN & GEWÜRZE

5/2025

Königsklasse Grillen:

geschmackvoll und aromatisch

Kochen ohne Gewürze ist wie Malen ohne Farben. Egal was zubereitet wird, ob Fleisch, Fisch,

Gemüse oder vegan, der besondere Geschmack entfaltet sich erst durch die Würzung. Und

auch Grillen ist ohne das gewisse Etwas eine langweilige Angelegenheit. Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Die Zeiten haben sich geändert, nicht

nur Steak, Kotelette und Würste

landen auf dem Rost, sondern vermehrt

Gemüse und Fisch. Vor allem

vegane Spezialitäten gesellen sich dazu.

Tofu, vegane Patties oder Tempeh werden

inzwischen genauso selbstverständlich

gegrillt wie die bewährten Fleischklassiker.

Die Herausforderung für den Grillmeister

ist, dass alles, was zubereitet wird, gut

schmeckt.

Dabei überzeugen die erwünschten

Grillaromen und eine gute, aber nicht zu

starke Würzung. Wird Fleisch über der Glut

zubereitet, so sind die Raucharomen meist

leicht zu erreichen, denn sie haften durch

das enthaltene Fett daran. Anders sieht es

bei gegrilltem Gemüse oder veganen, fettarmen

Produkten wie Seitan oder Tofu aus.

Wird das Grillgut zuvor mit Öl bestrichen,

nimmt es Grillaromen aber besser auf. Mit

Öl einpinseln hilft!

Melanzaniröllchen

Zutaten für 12 Stück:

2 längliche Auberginen

› 2 – 3 Stück Mozzarella (oder

vegane Variante)

2 Knoblauchzehen

Basilikumblätter

Oregano

Saft einer halben Zitrone

Salz und Pfeffer

› Olivenöl

❱ Auberginen der Länge nach in 0,5 cm dicke Scheiben

schneiden, leicht salzen und eine halbe Stunde

ziehen lassen.

❱ Auberginen mit Küchenpapier abtupfen und mit

Olivenöl bestreichen. Die Auberginen am Grill beidseitig

grillen, bis sie weich, aber nicht matschig sind.

❱ Auberginenscheiben vom Grillen nehmen und

auf eine Platte legen, abkühlen oder erkalten lassen.

Das Gemüse pfeffern und mit etwas Zitronensaft

beträufeln. Frischgepressten Knoblauch und gezupfte

Basilikumblätter darauf verteilen.

❱ Käse in längliche Stangen schneiden, je ein Stück

auf die Auberginenscheiben setzen. Die Scheiben

zu Röllchen einrollen. Die gefüllten Auberginenröllchen

mit Oregano bestreuen und mit Olivenöl

beträufeln.


5/2025

Von Sojasauce, Majoran

und Räuchersalzen

Weitere Geschmacksträger sind Gewürze,

die den Eigengeschmack verstärken, aber

nicht zu dominant sein sollen. Fleisch wird

daher mit Rubs eingerieben oder mariniert,

und erlaubt ist dabei, was schmeckt. Gerade

Spareribs, Schweinebauch oder Rinderbrust

vertragen schon einiges an Gewürzen, wie

Paprika, Ingwer, Knoblauch oder Pfeffer.

Bei Gemüse wird meist erst im Nachhinein

gewürzt, damit Oregano, Rosmarin und

Co. durch das kurze, aber scharfe Erhitzen

nicht verbrennen. Die schönen Kräuterzweige,

die gerne beim Grillen auf das

Grillgut gelegt werden, werden meist nur

schwarz und würzen nicht.

Auch beim veganen Grillvergnügen wird

nicht auf den Wohlgeschmack verzichtet,

obwohl Tofu, Seitan oder auch bestimmte

Gemüsesorten eher geschmacksarm sind.

Um ausreichend „Umami“ zu erhalten, wird

mit Sojasauce, Salz oder Gewürzmischungen

nicht gespart. Die meisten Gewürze

sind pflanzlich und somit von Natur aus

vegan, anders sieht es mit Marinaden

aus, denn sie können Honig, Joghurt oder

auch Fischsauce enthalten. Einfach zu

verwenden sind Räuchersalze, die mehr

GRILLEN & GEWÜRZE 17

Geschmack mitbringen als normales

Steinsalz, oder auch der beherzte Einsatz

von Majoran. Das Mittelmeergewürz wird

nicht umsonst als Wurstkraut bezeichnet,

da es gerne für Fleischgerichte und

bei der Wurstherstellung verwendet wird.

Viele interpretieren Majoran mit Fleischgeschmack,

und er kann daher großzügig

für veganes Sojagyros oder Seitanschnitzel

verwendet werden. Da vegane Ersatzprodukte

nur kurz gegrillt werden, kann das

aromatische Gewürz schon im Vorhinein

verwendet werden. Auch Sojasauce und

Liquid Smoke eignen sich zum Marinieren

von Naturtofu.

Ersatzprodukte als Vorteil

Wer regelmäßig grillt, weiß, dass Produkte

mit Nitritpökelsalz wie Frankfurter und

Co. nicht am Rost landen sollen, da dies

ungesund ist. Es könnten krebserregende

Nitrosamine entstehen. Daher zählt auch

der Leberkäse nicht zu den Fleischprodukten,

die man beim Grillevent findet. Anders

sieht es mit veganen Ersatzprodukten aus.

Veganer Leberkäse wird aus pflanzlichen

Proteinen hergestellt, und kann, nur kurz

gebraten, durchaus zu einem beliebten

Grillgut werden.

Crunchy

Power für

alle!

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Hühnerspieß auf Gemüsesalat

Zutaten für 4 Personen:

Spieß:

600 g Hühnerbrüstchen

4 Esslöffel Sojasauce

4 Esslöffel Rapsöl

1 Teelöffel getrockneter Ingwer

› etwas Chilipulver, Curcuma und

Pfeffer

Salat:

1 Salatgurke

2 Karotten

1 rote und 1 gelbe Paprikaschote

3 Esslöffel Weißweinessig

4 Esslöffel Rapsöl

frisch gehackte Kräuter

› 8 Holzspieße

❱ Holzspieße in kaltem Wasser einweichen.

Hühnerfleisch der Länge nach in

dickere Streifen schneiden. Aus Sojasauce,

Öl und Gewürzen eine Marinade

rühren, das Fleisch darin etwa eine

halbe Stunde ziehen lassen.

❱ Fleisch auf die Spieße stecken und

auf dem Grill knusprig braten.

❱ Gemüse waschen, putzen und in

dünne Stifte oder Scheiben schneiden.

Karottenstifte in Salzwasser

bissfest kochen und danach kalt abschrecken.

❱ Gemüsestifte in einer Salatschüssel

mit Essig, Öl und Kräutern marinieren.

Den Salat zu den Spießen reichen.

FARBE, TEXTUR

& GESCHMACK:

Die perfekte Kombination

aus Frucht, Schärfe und

Würze veredelt nicht nur

Bowls, Salate und Dips!

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Das Beste noch besser!

Nannerl GmbH & Co KG

5102 Anthering bei Salzburg

www.nannerl.at


18 GRILLEN & GEWÜRZE

5/2025

Gefüllte Champignons

Zutaten für 4 Personen:

› 1 Tasse Champignons (große Köpfe lassen sich

leichter und mehr befüllen)

125 g vom REIBKÄSE-SACKERL

200 g SAUERRAHM

Frische Petersilie

› Zum Abschmecken: Salz, Pfeffer und Paprikapulver

❱ Die Stiele der Champignons entfernen und mit einem

Teelöffel aushöhlen. Das Pilzinnere klein hacken und in

eine Schüssel geben. 3/4 vom Reibkäse und den ganzen

Sauerrahm hinzufügen und gründlich vermischen.

Mit den Gewürzen und Kräutern abschmecken und in

die Champignons füllen. Mit dem restlichen Reibkäse

garnieren. Optional sorgen geriebener Bergkäse oder

Speckwürfel für ein noch würzigeres Ergebnis.

❱ Entweder direkt auf den Grill oder ins Backrohr – auf

der Grillstufe – bis der Käse geschmolzen ist und die

Pilze weich sind. Passend dazu eine Grillsauce nach Wahl

servieren.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Foto: HLPhoto/stock.adobe.com

50 Jahre Genuss mit

Vespa-Gewinnspiel

Die Nannerl GmbH & Co

KG feiert dieses Jahr

ihr 50-jähriges Firmenjubiläum.

Gegründet am

23. Mai 1975 als „Mercator

– Spirituosen Vertriebsgesellschaft

m.b.H.“, hat sich

das Familienunternehmen

vom kleinen Spirituosenlieferanten

zu einem

international tätigen Hersteller

von Nahrungs- und

Genussmitteln entwickelt.

Heute exportiert Nannerl seine Spirituosen, Getränkekonzentrate

sowie Convenience- und Gewürzspezialitäten in rund 40 Länder

weltweit.„Seit fünf Jahrzehnten stehen wir für Qualität ‚Made in

Austria‘. Unser Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Partnern,

Kunden und Fans feiern – und uns mit einer besonderen Aktion

bedanken“, so Geschäftsführer Markus Pfarrhofer. Herzstück der

Jubiläumsaktivitäten ist ein großes Gewinnspiel auf der Micro-

Website https://gewinnspiel.nannerl.at. Der Hauptpreis: eine originale

Vespa Baujahr 1975 – genauso alt wie das Unternehmen.

Weitere attraktive Sachpreise aus den Bereichen Genuss, Küche

und Lifestyle kommen laufend hinzu. Teilnehmen kann, wer Nannerl

auf Instagram oder Facebook folgt, den Jubiläums-Post liked

und kommentiert. Einsendeschluss ist der 8. November2025.

Der oder die Gewinner der Vespa wird feierlich auf der Fachmesse

„Alles für den Gast“ (8.–11. November 2025, Messezentrum

Salzburg) am Nannerl-Messestand bekannt gegeben und parallel

per Direktnachricht informiert.

www.nannerl.at

Foto: Nannerl

ADVERTORIAL

„Eurogast kocht“

entlastet Profi-Küchen

Bei knappen Personalressourcen und

hohen Qualitätsansprüchen liefert

Eurogast Österreich eine echte Entlastung

für Profi-Küchen: Mit der neuen

Eigenmarke „Eurogast kocht“ setzt der Gastrogroßhändler

auf frische High-Convenience-Lösungen,

entwickelt von Küchenprofis

für Küchenprofis. Dies steigert den

Spaß am Kochen.

„Unser Ziel ist es, auch im High-Convenience-Segment

ein verlässlicher Partner für

Österreichs Gastronomie zu sein“, erklärt

Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast

Österreich.

Das Sortiment umfasst über 400 frisch

produzierte Gerichte – von Suppen, Vor- und

Hauptspeisen, Teigwaren und Beilagen bis

hin zu Desserts. Produziert wird erst auf

Bestellung, geliefert oft binnen 24 Stunden

– für maximale Frische und konstante

Qualität.

Mehr Infos: kocht.eurogast.at

Foto: StockFood Studios_Jessen, Maike


5/2025

GRILLEN & GEWÜRZE 19

NEU: ALL-IN

WÜRZUNG

FÜR BIERFLEISCH

Foto: Meisterfrost

Knusprige Grillbegleitung

Was bei keinem Grillabend fehlen darf?

Neben saftigem Steak, frischen Salaten,

eiskalten Getränken und einer Auswahl an

pikanten Saucen natürlich ein knuspriges

Kräuterbaguette. Das vorgebackene Kräuter-Knoblauch

Brot von Meisterfrost überzeugt

dabei mit hochwertiger Qualität und

praktischer Convenience. Das locker-luftige

Ciabatta-Sandwichbrot ist großzügig mit

einer aromatischen Mischung aus würzigem

Brotkunst

Gutes Brot kann ein Kunstwerk des

Geschmacks und der Qualität sein – das

gilt auch für den Haubis Bio-Lieblingslaib.

Mit Bio-Natursauerteig hergestellt durchläuft

dieses Bio-Weizenmischbrot einen

langen Reifeprozess, der seine besondere

Textur und seinen unwiderstehlichen

Geschmack hervorbringt. Durch die sorgfältig

ausgewählten Bio-Zutaten

ist sein Geschmack reichhaltig,

vollmundig und

tief. Der Natursauerteig

verleiht dem Laib zudem

eine lange Frischehaltung.

Für die Kruste und die herrlich

weiche Krume sorgt die Langzeitführung,

die jeden Bissen zu einem Genuss

macht. Haubis Engagement für Qualität

und Achtsamkeit schmeckt man. Das

vegane, laktosefreie Bio-Weizenmischbrot

ist ballaststoffreich, frei von Zusatzstoffen

Knoblauch, frisch gemahlenem Pfeffer und

fein gehackter Petersilie verfeinert. In nur

wenigen Minuten lässt es sich direkt aus

dem Tiefkühler ofenfrisch zubereiten und

servieren. Besonders praktisch: Die Brote

sind vegan, einzeln entnehmbar und vielseitig

belegbar. Mit 40 Stück à 65 g pro Karton

eignet es sich ideal für flexible Portionierung,

schnellen Service und spontane Gästewünsche.

www.meisterfrost.at

Foto: Haubis

und wird traditionell im Simperl

gefertigt und auf Stein vorgebacken.

www.haubis.at

NEU

Mit unserer neuen

All-in-Würzung BIERFLEISCH SF

bereiten Sie einen Klassiker

der österreichischen Küche

im Handumdrehen zu.

Vollmundig, würzig, sämig –

besser geht’s nicht!

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5162 Obertrum – Austria · Tel.: +43 / 62 19 / 75 57-0

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20 FLEISCH

5/2025

Es geht auch anders: Leberkäse

mit Herkunftsgarantie

Wie gourmetfein die Tradition revolutioniert.

gourmetfein steht für Leberkäse mit

Anspruch – ehrlich produziert, kompromisslos

in der Qualität und überraschend

vielfältig. Ein Einblick in die

Philosophie eines oberösterreichischen

Vorzeigebetriebs, der sich nicht weniger vorgenommen

hat, als den besten Leberkäse

Österreichs herzustellen.Wenn von Leberkäse

die Rede ist, denken viele an schnelle

Snacks oder einfache Hausmannskost. Doch

was, wenn man Leberkäse völlig neu denkt?

Was, wenn man ihm den Stellenwert gibt,

den nur echte Lebensmittel verdienen – mit

hochwertigen Zutaten, transparenter Herkunft

und einer Produktion, die Verantwortung

übernimmt?gourmetfein tut genau das.

Seit über 20 Jahren widmet sich das

Familienunternehmen aus Oberösterreich

der Entwicklung von Leberkäse – und das

auf einem Niveau, das sich weit von der Massenproduktion

abhebt. Für Genießer, für Feinschmecker,

für alle, die wissen wollen, was sie

essen.Keine Kompromisse bei der Herkunft.

Der beste Leberkäse Österreichs

Was gourmetfein von anderen unterscheidet,

ist die kompromisslose Haltung zur

Herkunft seiner Rohstoffe. Für das Unternehmen

sind Rohstoffe keine „Fleischteile,

die man sonst für kaum etwas verwenden

kann“, sondern zentrale Qualitätsbausteine.

Seit der Gründung ist es erklärtes Ziel, den

besten Leberkäse Österreichs zu produzieren

– und zwar mit bestem Fleisch, das ausschließlich

von rund 200 österreichischen

Partnerbauern stammt.Der Beweis: gourmetfein

ist der einzige Leberkäse-Hersteller,

der eidesstattlich garantiert, dass kein einziges

Kilo Schweine- oder Rindfleisch von

außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette

stammt. Damit verbunden sind klare Richtlinien:

› Kein gentechnisch verändertes Soja –

insbesondere nicht aus dem Amazonas

› Kein Glyphosat auf den Feldern der Vertragsbauern

› Lebendtiertransporte, die maximal eine

Stunde dauern

Transparenz, die man schmeckt – und die

Vertrauen schafft.Geschmack, Vielfalt und

Qualität – für jeden Gaumen.

gourmetfein-Leberkäse ist längst nicht

mehr nur „klassisch“. Die Produktpalette

wurde über Jahre hinweg mit Kreativität

und kulinarischem Gespür weiterentwickelt.

Heute umfasst das Sortiment rund 20 Sorten

– darunter echte Favoriten wie Classic, Käse,

Foto: gourmetfein

ADVERTORIAL


5/2025

FLEISCH 21

Foto: gourmetfein

Chili-Cheese, Käse-Speck, Pizza, Paprika oder

Steinpilz-Trüffel.

Für Menschen, die bewusst auf Schweinefleisch

verzichten, bietet gourmetfein je

drei Sorten Leberkäse aus 100 % Rindfleisch

sowie Putenleberkäse, jeweils hergestellt mit

hochwertigem Pflanzenfett.

Ohne Zusatzstoffe

Dabei selbstverständlich: Alle Produkte

sind frei von künstlichen Geschmacksverstärkern,

gluten- und laktosefrei sowie

Verdickungsmittel.Der Leberkäse als

Umweltchampion– Nachhaltigkeit ist bei

gourmetfein nicht bloß ein Schlagwort –

sie ist Teil der Unternehmens-DNA. Entlang

der gesamten Wertschöpfungskette

wurde der CO 2 -Ausstoß um rund 50 %

gesenkt. Damit setzt gourmetfein nicht nur

in der Fleischbranche ein starkes Zeichen,

sondern erfüllt auch eine Vorbildfunktion

für den gesamten Lebensmittelmarkt.Ein

Produkt, das ankommt – in Österreich und

Deutschland

Dass dieser Anspruch auf Qualität nicht

unbemerkt bleibt, zeigen die Zahlen: Im Jahr

2024 verließen rund 3.500 Tonnen Leberkäse

das gourmetfein-Werk – das entspricht

etwa 35 Millionen Leberkäsesemmerl jährlich,

also rund 96.000 pro Tag.

Erhältlich ist gourmetfein-Leberkäse

heute in fast allen BP-, ENI-, Shell- und

SOCAR-Tankstellenshops in Österreich, darüber

hinaus in zahlreichen Lebensmittelläden

und Gastronomiebetrieben. Mit über 3.500

Verkaufsstellen in Deutschland – darunter

ARAL, ESSO, ENI, Shell, TOTAL, SPRINT und

Westfalen – sowie einer wachsenden Verfügbarkeit

bei OMV in Tschechien, Ungarn und

der Slowakei ist gourmetfein-Leberkäse längst

auch über die Landesgrenzen hinaus gefragt.

Mehr als ein Snack – eine Philosophie

gourmetfein zeigt eindrucksvoll, dass Leberkäse

weit mehr sein kann als ein schnelles

Gericht. Hier wird mit echter Leidenschaft,

Verantwortung und Innovationsfreude

gearbeitet. Das Ergebnis: Ein Leberkäse, der

schmeckt und gleichzeitig Maßstäbe setzt in

Sachen Herkunft, Nachhaltigkeit und Transparenz.gourmetfein.

Der Leberkäse einer neuen

Generation. Für Menschen, die mehr erwarten.

www.gourmetfein.com

DER BESTE UND EINZIGE LEBERKÄSE

ÖSTERREICHS MIT EIDESSTATTLICH

GARANTIERTER HERKUNFTSKENNZEICHNUNG!

Wissen wo‘s

herkommt!

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10695461

Classic Leberkäse

Art.-Nr. 401

Herkunftskennzeichnung:

Gerald Jungmair, A-4611 Buchkirchen

Martin Voraberger, A-4741 Wendling

mehr erfahren unter: www.gourmetfein.com

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22 GRILLEN & GEWÜRZE

5/2025

Kolumne

Klar gestellt:

Kräuter sind gesund

Kochen mit frischen Kräutern ist

wieder in. Sie sind das Tüpfelchen

auf dem i und kaum ein Rezept

kommt ohne sie aus. Wer aber gerne

in der Küche experimentiert,

dem sind Petersilie, Thymian und

Co. zu wenig. Exotische, noch relativ

unbekannte Kräuter, wie das

Pilzkraut oder das Käseblatt, bieten

Abwechslung. Aber Kräuter können

viel mehr, als nur zu würzen, sie sind

reich an Vitaminen und sekundären

Inhaltsstoffen. Gerade die Stoffe

in Kräutern, die das Aroma ausmachen,

haben es in sich, und ihre

gesundheitsfördernden Wirkungen

sind so vielfältig wie die Stoffgruppen

selbst. Tausende Stoffe sind inzwischen

bekannt und sie können

das Risiko für Krebs reduzieren, die

Funktion der Blutgefäße verbessern,

Cholesterinspiegel und Blutdruck

senken und den Blutzuckerspiegel

normalisieren. Sie sollen Zellen vor

schädlichen Einflüssen schützen,

Entzündungen hemmen und gegen

Bakterien und Viren wirken. Bekannt

sind etwa das Menthol in der Pfefferminze,

das Capsaicin im Chili, die

Glucosinolate im Senf oder das Carvon

im Kümmel, die für das Aroma

bestimmend sind. Meist ist es aber

eine Kombination von verschiedenen

Stoffen. Wo aber eine positive

Wirkung ist, kann auch eine Nebenwirkung

auftreten. Daher sollten

Kräuter und Gewürze zwar regelmäßig

und reichlich in der Küche verwendet

werden, aber man darf es

auch nicht übertreiben. Der intensive

Geschmack von Kräutern verhindert

eine Überdosierung, denn das

Gericht würde bei zu großzügigem

Gebrauch einfach überwürzt und

somit ungenießbar sein.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Döner zum Aufbacken

Saftig gegrilltes Hähnchenfleisch, außen

knusprig und innen zart, bildet das

Herzstück dieser kulinarischen Neuheit

aus Thüringen: der Dönerback. Er vereint

traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßem

Convenience-Food und bringt

authentischen Dönergeschmack im Handumdrehen

auf den Teller – wann immer

der Appetit danach ruft. Drei sorgfältig

abgestimmte Soßenvarianten stehen zur

Wahl: eine aromatische Kräutersoße, eine

Gut gewürzt

Ein Grillabend wird erst durch die richtigen

Gewürze zum Erfolg und Wedl liefert

genau dafür das Aroma. Von klassischen

BBQ-Rubs über exotische Marinaden bis

hin zu Kräutermischungen für mediterrane

Varianten der hohen Kunst am Rost: Die

Vielfalt der Gewürze ist nahezu grenzenlos.

Chili- und Pfeffermischungen sorgen

für feurige Akzente, während süßliche

Honig-BBQ-Saucen die Herzen der Fans

milder Geschmacksnoten höherschlagen

würzig-intensive Knoblauchsoße und eine

feurige Chilisoße. Dank der innovativen

Verpackung bleibt der Dönerback ab Produktion

25 Tage haltbar, ohne an Frische

oder Geschmack einzubüßen. Und durch

die Zubereitung im Ofen, Air-Fryer oder

Konvektomat eignet sich der Dönerback für

den schnellen Genuss und in nur 15 Minuten

steht ein Gericht von gleichbleibend hoher

Qualität bereit.

www.alzarro-doenerworld.com

lassen. Für vegane Grillsessions bietet Wedl

spannende Kräuterzusammenstellungen,

die simple Gemüsegerichte kulinarisch aufpeppen.

Fischfans finden bei Wedl Gewürze

für frischen Thunfisch oder Wolfsbarsch –

von asiatischen bis zu heimischen Noten.

Mit durchdachten Kombinationen, hochwertigen

Salzen und individuellen Gewürzmischungen

inspiriert Wedl die Meister der

Grillkunst.

www.wedl.com

Foto: Alzarro Dönerworld GmbH

Foto: Anton Chernov


5/2025

GRILLEN & GEWÜRZE 23

Klassisch oder

außergewöhnlich?

Foto: qFOTO

Das Grillportfolio der Marcher Gruppe ruht

auf zwei Säulen: bewährten Klassikern und

hochwertigen Premium-Produkten. Die Marke

LANDHOF bleibt mit beliebten Artikeln wie

dem Grillparty-Mix, Berner Würstel und

Grillern das Herzstück des Sortiments. Parallel

dazu setzt die Marcher Fleischwerkstatt

auf exklusive Teilstücke wie bone-aged Steaks

und lang gereifte Ripperl. Diese Dualstrategie

bedient den Trend nach Alltagsklassikern

ebenso wie nach Grilloptionen für Genießer.

„Unsere Stärke liegt in der Verbindung von

traditionellem Handwerk und sorgfältiger

Auswahl der besten Fleischstücke“, betont

GF Norbert Marcher. Während Würstel und

Griller besonders bei Schönwetter-Hochs

gefragt sind, gewinnen Premium-Artikel auch

bei Indoor-Events an Bedeutung.

www.marcher.at

Mit über 400

Qualitätsprodukten der

Marktführer für

High Convenience

Lösungen

Damit Kochen

Spaß macht

Von Profis für Profis

Neu!

Foto: Vandemoortele

Mit Röstzwiebel-Charme

Burger sind allseits beliebt. Für rund 84

Prozent der Verbraucher sind sie das

beliebteste Fast Food Gericht. Der neue

Onion Burger Bun von Vandemoortele

bereichert das Burger-Sortiment mit einer

würzigen Note. Mit sechs Prozent Röstzwiebeln

im Teig bietet das Brötchen einen

aromatischen und würzigen Geschmack.

Das Topping aus weißem und schwarzem

Sesam, Zwiebelflocken und Knoblauch

sorgt für zusätzlichen Pfiff. Durch die eingearbeiteten

Röstzwiebeln entfällt das

aufwendige Belegen mit Zwiebelringen,

was das Produkt zu einer idealen Wahl für

To-Go-Mahlzeiten macht. Das 90 Gramm

schwere Bun ist vegan, fertig gebacken

und bleibt nach dem Auftauen 24 Stunden

im Kühlschrank frisch. Es eignet sich

sowohl für klassische Burger als auch für

den Brunch oder als schneller Snack für

zwischendurch.

www.vandemortele.com

kocht.eurogast.at


24 FLEISCH

5/2025

Bio-Rindfleisch aus Irland

Bei einer Fach-Pressereise nach Irland erhielten wir einen Überblick über das nachhaltige

Programm zu Biofleisch von Bord Bia. Teil 1 der Serie.

FLEISCH

KULTUR

Fotos: Bord Bia_The Good Herdsmen Organic Farm

Bord Bia, die irische Lebensmittel-

Marketingorganisation, fördert Bio-

Lebensmittel offensiv. So erhielt Bord

Bia EU-Fördergelder für eine Kampagne,

die irisches Bio-Rind- und Lammfleisch in

Schlüsselmärkten bewerben soll. Irisches

Bio-Fleisch ist für seinen guten Geschmack

und seine Qualität bekannt. Mit dem Ziel,

den Bio-Sektor zu stärken, strebt Irland bis

2030 einen Anteil von etwa zehn Prozent

Öko-Ackerland an.

Bio-Fleisch in Irland

Trotz guter Rahmenbedingungen ist der Bio-

Anteil am irischen Rindfleischmarkt bisher

noch gering. Aktuell sind nur etwa zwei

Prozent der Rinder in Irland Bio-zertifiziert.

Bord Bia zufolge gehen rund zwei Drittel des

irischen Bio-Rindfleischs ins Ausland, etwa

nach Deutschland und Benelux. In Deutschland

startete Bord Bia sogar eine Kampagne

namens „EU Bio-Rindfleisch & Lamm – Weidehaltung

in Irland“, mit der die positiven

Eigenschaften des Weidefleischs und das

EU-Bio-Logo beworben werden.

Vorbildliche Bio-Rinderhaltung

Ein überzeugendes Beispiel für nachhaltige

Bio-Rinderhaltung ist der Betrieb The Good

Herdsmen in Tipperary. Das Unternehmen

gilt als einer der größten Bio-Rindfleisch-

Produzenten Europas und besitzt nach eigenen

Angaben Irlands größte Bio-Rinderfarm.

Auf rund 1.000 bis 1.300 Hektar Weideland

und Futterfeldern grasen etwa 1.200 Rinder

(Ochsen und Färsen) in kleinen Herden.

Die Tiere genießen artgerechte Bedingungen:

Sie verbringen den Großteil des Jahres

draußen auf saftigen Weiden, fernab von

Stress und engen Stallungen.

Die Fütterung bei The Good Herdsmen

erfolgt ausschließlich mit Weidegräsern

und Eiweißpflanzen (z. B. Klee, Luzerne,

Hafer, Erbsen), größtenteils vom eigenen

Acker. Im Winter stehen ausschließlich aus


5/2025

FLEISCH 25

eigenem Ackerbau gewonnene Futtermittel

bereit – ganz ohne Kraftfutter oder Silage.

Auf Antibiotika, Hormone oder künstliche

Zusatzstoffe wird vollständig verzichtet.

Stattdessen erhalten die Rinder natürliche

Futterergänzungen wie Klee und Chicorée,

die gegen Parasiten wirken und die Gesundheit

der Tiere fördern.

Nachhaltigkeit und Fleischqualität

Nachhaltige Landwirtschaft ist integraler

Bestandteil der Betriebsphilosophie.

In den letzten Jahren wurden über 10.000

heimische Bäume auf den Good-Herdsmen-Flächen

gepflanzt und etwa zehn

Prozent der Fläche in Blühwiesen, Hecken

und Uferschutzzonen umgewandelt. Auch

ein Schilfklärsystem verbessert die Wasserqualität

der Bäche und Flüsse auf dem Hof.

Diese Maßnahmen fördern die Artenvielfalt

und binden zusätzlich Kohlenstoff.

Der Aufwand zahlt sich in der Fleischqualität

aus: Stressarme Haltung und reine

Grasfütterung machen das Rindfleisch

besonders zart und aromatisch. Verarbeitet

werden nur Ochsen und Färsen, die unter 36

Monaten geschlachtet werden – das garantiert

besonders feinfaseriges Fleisch. Kenner

loben den Geschmack: Dank des hohen

Omega-3-Gehalts und natürlicher Fütterung

erhält man saftige Steaks und Braten mit

intensivem Aroma. Diese Kombination aus

Umweltengagement und Tierwohl macht

The Good Herdsmen zu einem echten Aushängeschild

der irischen Bio-Beef-Branche.

www.bordbia.ie/organic/

www.goodherdsmen.ie


ETHNO

FOOD

Burger, Beef & Beyond:

Trends und Tipps für die Gastro

Wie prägen Burger und BBQ die

Gastronomie 2025 – von klassischen

Beef-Varianten bis zu pflanzlichen

Innovationen.

Von Kurt Heinz


5/2025

BURGER & BBQ 27

Burger sind längst mehr als Fast Food –

sie sind kulinarische Statements. 2025

dominieren zwei gegensätzliche Strömungen

die Szene: der klassische, dicke Bistro-Burger

und der knusprige Smash Burger.

Letzterer erlebt ein Revival, da er durch die

Maillard-Reaktion eine intensive Kruste

erhält und in nur wenigen Minuten zubereitet

ist – ideal für die schnelle Gastronomie .

Parallel dazu wächst die Nachfrage

nach Premium-Fleisch. Wagyu- und Dry-

Aged-Beef-Patties punkten mit intensiver

Marmorierung und buttrigem Biss, werden

auf Brioche- oder Sesam-Buns serviert und

gern mit feinen Aioli-Saucen veredelt. Für

Abwechslung sorgen auch regionale Einflüsse:

Green-Chili-Toppings in Anlehnung

an New Mexico oder hausgemachter Zwiebel-Confit

und South-Indian-Chutneys, die

an Currys erinnern .

Vegane und vegetarische Patties haben

sich vom Nischenprodukt zur festen Größe

entwickelt. Diese Produkte imitieren

Geschmack und Textur von Rindfleisch und

bedienen Flexitarianer genauso wie konsequente

Veganer . Darüber hinaus entstehen in

der Gastro immer mehr Eigenkreationen aus

Hülsenfrüchten, Tofu oder Pilzen, die auf Grill

oder in der Pfanne ähnlich wie ihre fleischlichen

Pendants behandelt werden müssen

– etwa bei mittlerer Hitze für gleichmäßige

Garung und Vermeidung von Austrocknen .

Buns, Toppings & Saucen

Die Wahl des Buns beeinflusst Geschmack

und Handling entscheidend. Brioche-Buns

glänzen durch samtige Süße und stabilisieren

saftige Patties, während Kartoffel- oder

Vollkornbuns mit rustikalem Biss und herzhaftem

Aroma punkten . Gerade bei Smash

Burgers empfiehlt sich ein leicht angebuttertes,

weiches Brötchen, das die Säfte aufnimmt

und dennoch formstabil bleibt.

Toppings und Saucen verleihen dem

Burger Charakter. Zwiebel-Confit harmoniert

hervorragend mit kräftigem Rindfleisch,

während fruchtige Chutneys pflanzlichen

Patties Tiefe verleihen. Klassiker wie Cheddar,

Bacon und BBQ-Sauce bleiben beliebt,

doch auch kreative Kombinationen wie

Avocado-Crème mit Mango-Chutney oder

Trüffel-Mayo mit karamellisierten Zwiebeln

setzen Akzente .

Zubereitung: Tipps für die

perfekte Garung

Für klassische Patties von 150–200 g bietet

sich indirektes Grillen oder eine gut vorgeheizte

Pfanne an, um ein saftiges Inneres

zu garantieren. Die Kerntemperatur sollte,

je nach gewünschtem Gargrad, zwischen 50

°C (rare) und 70 °C (well done) liegen. Beim

Smash Burger genügt eine heiße Grillplatte

(ca. 200 °C), auf der das Pattie 60 bis 90

Sekunden pro Seite gegrillt wird. Vegane Patties

brauchen etwas längere Hitzeeinwirkung

bei mittlerer Temperatur, damit sie nicht zerfallen

und ihr Aroma optimal entfalten.

Mit diesen Trends und Rezeptideen sind

Gastronomen bestens gerüstet, um den Burger-Hunger

ihrer Gäste zu stillen – egal ob

klassisch, knusprig oder rein pflanzlich.

Rezepte

Classic BBQ Beef Burger

❱ 180 g Rindfleisch-Patty (80/20) mit

grobem Salz & Pfeffer würzen.

❱ Bei direkter Hitze (200 °C) 3 Minuten

pro Seite grillen (medium).

❱ Brioche-Bun leicht buttern und

kurz angrillen.

❱ Bun-Boden: BBQ-Sauce (z. B.

Hickory), Rucola, Patty, Cheddar,

rote Zwiebel-Ringe, Zwiebel-Confit,

Bun-Deckel.

Veganer Pilz-Erbsen-

Smasher

❱ 100 g Erbsen-Pilz-Patty (TK) bei

mittlerer Hitze 4 Minuten pro Seite

in der Pfanne braten.

❱ Vollkorn-Quinoa-Bun kurz toasten.

❱ Bun-Boden: Avocado-Crème,

Patty, Mango-Chutney, Feldsalat,

gehobelter Rettich, Bun-Deckel.

Fotos: pixabay

passt perfekt zu Burgern,

Steaks, Wildgerichten

oder Käse.

Unterweger Früchteküche GmbH • www.fruechtekueche.at


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28 BURGER & BBQ

5/2025

„Zeit für Fleisch.

Aus Österreich“

Fazit nach einem Jahr. Gastronomen

bekennen sich mit Erfolg zu Qualität!

Dauerbrenner

Grillen ist längst kein

reines Sommervergnügen

mehr. Der

rauchige Geschmack,

das Branding auf dem

Fleisch und das rustikale

Grill-Erlebnis sprechen

Gäste das ganze

Jahr über an. Besonders

Showcooking hat dabei

an Bedeutung gewonnen

– vor allem bei Burger-Konzepten, wo Authentizität und Handwerk

erlebbar werden. Die Grillküche hat sich in den vergangenen Jahren

stark gewandelt: Neben Klassikern wie Steaks setzen internationale

BBQ-Trends und neue Cuts spannende Akzente. Spezialitäten

wie die knusprig karamellisierten Pork Belly Chunks von Salomon

Foodworld treffen dabei den Nerv der Zeit. Ob Premium-Steak,

Streetfood oder kreative Beilagen – Grillen ist heute vielseitig,

saisonunabhängig und wirtschaftlich attraktiv umsetzbar. Smarte

Produkte und moderne Zubereitungsmethoden machen’s möglich.

www.salomon-foodworld.com

Foto: Vandemoortele

Foto: Kröswang

Vor einem Jahr rief Frische-Lieferant KRÖSWANG die Initiative

„Zeit für Fleisch. Aus Österreich“ ins Leben und

setzte damit ein Zeichen für Regionalität und Qualität

auch oder gerade in Zeiten von Kostendruck. Über 250 Gastronomen

schlossen sich seitdem an, der AT-Frischfleisch-Absatz

bei KRÖSWANG explodiert und auch 2025 bleibt man dieser

Qualitätsbewegung treu. Das Gesicht der Initiative, Eigentümer

Manfred KRÖSWANG, erklärt: „Speziell in einer Zeit, wo der

Kosten- und Spardruck steigt, war es uns wichtig, zu zeigen,

dass für hochwertige österreichische Produkte immer ein Platz

ist.“

Mehr Zeit für Fleisch. Aus Österreich

Was als Bekenntnis zu heimischer Qualität begann, entwickelte

sich schnell zum Erfolg, der sich auch in Zahlen niederschlägt.

Denn 2024 erzielte das Unternehmen mit seinem 500 Produkte

starken Frischfleisch-Sortiment aus Österreich über 60 Millionen

Euro – ein sattes Umsatzplus von 11 Prozent. Auch 2025

steht KRÖSWANG ganz im Zeichen von „Zeit für Fleisch. Aus

Österreich“, um noch mehr Österreich auf die Teller zu bringen.

Als erster Meilenstein wurde das Sortiment im heurigen Jahr

bereits um über 20 weitere Frischfleisch-Artikel aus Österreich

erweitert.

www.kroeswang.at

Im Garnelenfieber

Die Grillsaison ist

da – und mit ihr

die Nachfrage nach

nachhaltigen Alternativen

zu Fleisch.

Garnelen rücken dabei

verstärkt in den Fokus

der Gastronomie:

Laut einer aktuellen

Umfrage wünschen

sich 70 Prozent der

Konsumenten mehr

Garnelengerichte auf

der Speisekarte. Naturbelassene

Produkte

ohne Zusatzstoffe sind

der Befragung zufolge

kaufentscheidend. Die

Black Tiger Garnele von

Yuu’n Mee stammt aus einer „Zero-Input- Mangrovenwald-Farm“

in Vietnam und wächst ohne Zufütterung oder Antibiotika auf.

Auch nach dem Fang wird konsequent auf künstliche Zusatzstoffe

wie Phosphate verzichtet. „Unsere Garnelen zeichnen sich durch

ein mild-nussiges Geschmackprofil aus, mit spürbarem Biss – ein

Qualitätsprodukt für die Speisekarten der Gastronomie.“, so Yuu’n

Mee Geschäftsführer Robert Herman.

www.yuu-n-mee.at

Foto: Yuu’n Mee


5/2025

BURGER & BBQ 29

Foto: THE GREEN MOUNTAIN

Null Fleisch

2024 präsentierte THE

GREEN MOUNTAIN

den ersten Plant-based

Smash Burger. Nun kommt

mit dem Plant-based Smash

Burger Patty erneut eine

Innovation auf den Markt.

Das vorgeformte Patty

hat einen größeren Durchmesser

als das klassische

Burger Patty, ist flacher, mit

90g etwas leichter und lässt

sich deshalb ideal stapeln.

Am besten macht es sich in

der klassischen Zubereitung auf der Grillplatte, wo sich die Pattys

zusätzlich zerdrücken lassen – für einen besonders knusprig-karamellisierenden

Geschmack. Auch die Zubereitung in der Fritteuse

ist möglich und dadurch besonders saftig. Gemäß des Mottos NULL

FLEISCH. ÄCHT GENUSS. wurde auch an der Rezeptur des Produkts

geschraubt. Nun überzeugt das neue Patty mit einem leicht

rauchigen Beef-Geschmack Veganer, Vegetarier und Flexitarier gleichermaßen.

thegreenmountain-foodservice.com

Roter Akzent

Mit den Roten Zwiebeln BBQ

erweitert efko das Sortiment

um eine raffinierte Komponente,

die sich ideal zur Verfeinerung

bekannter und neuer

Gerichte eignet. Dafür werden

frische Zwiebeln in feine Streifen

geschnitten und anschließend

in aromatischer Marinade eingelegt.

Ob als krönendes Topping

für Burger, als delikate Beilage zu

Fleisch- und Grillgerichten oder

als spannender Akzent bei Vorspeisen

– fertig mariniert und

sofort einsatzbereit sparen die

Roten Zwiebeln BBQ wertvolle Zeit in der Küche. Sie reduzieren

den Aufwand durch wenige Handgriffe und bringen zudem leuchtend

rote Farbe, ausgeklügelten Geschmack und einen Hauch von

Raffinesse auf den Teller, ohne zusätzlichen Aufwand. Erhältlich

im praktischen Großgebinde und ungekühlt haltbar, tragen sie zur

effizienten Küchenorganisation bei.

www.efko.at

Foto: efko

ADVERTORIAL

Natürlich gut: Der Roggenburger für

Genießer

Kräftig im Geschmack, vollmundig im Biss

und in 100 Prozent Natural-Qualität –

der Roggen-Burger von EDNA bietet

die ideale Basis für kreative Burgerideen mit

Charakter und Individualität. Sein rustikales

Aussehen kombiniert mit dem intensiven,

aromatischen Roggen-Geschmack verspricht

anspruchsvollen Gästen ein besonderes,

unverfälschtes Geschmackserlebnis, das in

Erinnerung bleibt.

Das vegane Bun ist ohne zugesetzten

Kristallzucker hergestellt und bereits fertig

gebacken. Praktischerweise schon in der

Hälfte vorgeschnitten, ist der Roggen-Burger

daher sofort einsatzbereit. So ermöglicht

er eine schnelle, reibungslose und zugleich

hochwertige Verarbeitung – ideal in der

Restaurantküche, am Imbissstand oder im

trendigen Foodtruck. Besonders vielseitig

einsetzbar, bietet der Roggen-Burger die

perfekte Bühne für klassische Burger-Kreationen,

kreative vegetarische Varianten

oder ausgefallene Gourmet-Burger mit

exklusiven Toppings. Er vereint hochwertige

Qualität, authentischen Geschmack

und natürliche Zutaten zu einem stimmigen

Gesamtpaket, das bewusste Genießer

ebenso begeistert wie Liebhaber der modernen

Streetfood-Küche. Der Roggen-Burger

ist nur einer von über 1.000 diversen Backwaren,

die die EDNA International GmbH

anbietet.

www.edna.at

Foto: Edna


30 POMMES & CO.

5/2025

Pommes, Wedges und Co.

Mit den richtigen Beilagen erfolgreich durch die Grillsaison. In der oft hektischen

Sommersaison helfen Fertigprodukte, Küchenprozesse zu standardisieren und

Qualität zu sichern.

Von Katrin Hammer

Die Gastgärten sind pünktlich aufpoliert

und bereit für die Sommersaison.

Das ist auch gut so, denn sobald die

Temperaturen steigen, lockt es viele Gäste

vermehrt in die Außenbereiche der Gastronomie.

Mit dem Sommer beginnt auch

die lukrative Grillsaison und Klassiker wie

Steaks, Bratwürste, Grillkäse sowie mittlerweile

auch vermehrt vegane Alternativen

sind gefragt.

Doch was wäre ein Grillgericht ohne die

passenden Beilagen? Gerade Produkte wie

Wedges, Kroketten, Pommes frites oder

auch Gemüse-Alternativen sind nicht nur

geschmacklich eine Ergänzung, sondern

bieten auch wirtschaftliche Vorteile. Mit

einer schnellen und unkomplizierten Zubereitung,

kalkulierbaren Kosten und hohen

Gästezufriedenheit punkten die Grillbeilagen

auf ganzer Linie. Ebenso gewinnen

Fertigprodukte für den Grill immer mehr

an Bedeutung, denn sie ermöglichen eine

gleichbleibende Qualität bei hoher Auslastung

und Mitarbeitermangel.

Klassiker und Neuheiten

Die unangefochtene Nummer Eins unter den

Grillbeilagen sind nach wie vor Pommes. Sie

gibt es mittlerweile in so vielen verschiedenen

Varianten, dass Gastronomen leicht

den Überblick verlieren können. Produzenten

erweitern das Sortiment vor allem im

Sommer immer wieder mit neuen Kreationen

und gehen so auf Kundenwünsche ein. Mittlerweile

gibt es für jeden Geschmack und gastronomischen

Anspruch passende Produkte.

Es macht natürlich nicht wirklich Sinn,

Ihren Gästen unzählige Produkte anzubieten,

doch eine wohl überlegte Auswahl an

unterschiedlichen Beilagen begeistert mit

Sicherheit. Je nach Grillspezialität kann

auch die Beilagenempfehlung unterschiedlich

ausfallen. Steakhouse-Pommes sind

beispielsweise extra dick und mit einer

besonders krossen Hülle – dadurch eignen

sie sich ideal für BBQ-Gerichte mit viel

Sauce. Wellenschnitt-Pommes sind nicht

Produkte wie Wedges, Kroketten, Pommes frites oder auch Gemüse-Alternativen sind

nicht nur geschmacklich eine Ergänzung, sondern bieten auch wirtschaftliche Vorteile.

Foto: Wirestock

nur besonders knusprig, sondern visuell

sehr ansprechend und Süßkartoffelpommes

passen mit ihrem süßlichen Geschmack und

feiner Textur wunderbar zu Burgern und

Pulled Pork-Gerichten. Zu Spareribs eignen

sich Kartoffelwedges mit Schale ausgezeichnet.

Sie wirken hausgemacht, sind würzig

mariniert und besonders sättigend. Bratkartoffel-Scheiben

und Country Potatoes

lassen sich ganz einfach mit Zwiebeln und

Speck verfeinern und sind so eine ideale Beilage

für rustikale Grillspezialitäten. Knusprig

frittierte oder gegrillte Gemüse-Fries aus

Karotten, Zucchini oder Roter Bete werden

immer mehr nachgefragt und sind eine

geschmackvolle Alternative zu den Kartoffel-Beilagen.

Für Gastronomen bieten die TK-Beilagen

einige Vorteile: Sie sind zuverlässig kalkulierbar,

einfach zu lagern, haben eine lange

Haltbarkeit und minimieren den Wareneinsatzverlust.

Außerdem ermöglichen sie in

Stoßzeiten eine zügige und reproduzierbare

Küchenleistung, denn auch in der Zubereitung

sind die Beilagen unkompliziert. Wie

überall, gibt es auch bei Pommes und Co.

qualitative Unterschiede. Hochwertige Produkte

sind geschmacklich meist überlegen

und rechtfertigen auch einen entsprechenden

Preis auf der Karte – also unbedingt auf

Qualität achten.

Grill-Fertigprodukte

Neben den klassischen Rohprodukten etablieren

sich in der Gastronomie zunehmend

Fertigprodukte für den Grill. Neben einer

gleichbleibenden Qualität bieten sie eine

einfache Lagerung sowie Zeitersparnis.

In der Grillsaison stehen die unterschiedlichsten

Produkte zur Auswahl: Von bereits

küchenfertig eingelegten/marinierten,

portionierten Steaks über rohe oder tiefgefrorene

Burger-Patties vom Rind, Geflügel

oder vegan, vorgegarten und marinierten

Spareribs, die nur noch auf dem Grill oder

im Konvektomaten regeneriert werden

müssen bis hin zu fertig gewürzten und

portionierten Tofu- und Seitan-Spezialitäten,

Gemüse-Patties, veganen Bratwürsten

oder unterschiedlich marinierten Grillkäse.

Wer klassische Grillgerichte mit modernen

Beilagen kombiniert, bleibt wettbewerbsfähig

und spricht ein breites Publikum an – die

Grillsaison kann starten.


5/2025

POMMES & CO. 31

Foto: Aviko

Topping-Paradies

Der Loaded-Trend zeigt

sich ungebrochen

und sorgt nach wie vor

für Begeisterung. Ob als

attraktive Beilage oder

als Fingerfood-Snack to

go – die „Pommes mit was

drauf “ gibt es in immer

mehr köstlichen Variationen.

Dabei muss es längst

nicht mehr bei klassischen

Pommes frites bleiben,

denn moderne Interpretationen

bringen Abwechslung ins Spiel. Mit seinem „Crunchy Shapes“-Sortiment

bietet Aviko eine breite Auswahl an außergewöhnlichen

Kartoffelprodukten wie Dipper-Pommes, Kartoffelscheiben

im Wellenschnitt und rustikale Kartoffelspalten im Wellenschnitt

mit Schale. Was sie alle verbindet, ist das innovative Knusper-Coating,

das nicht nur für ein besonders krosses Esserlebnis sorgt, sondern

die Produkte auch länger warm hält – selbst dann, wenn das

Topping einmal üppiger oder saftig ausfällt.

www.aviko.at

Für Groß und Klein

Mit Mayo oder

Ketchup?

Pommes aller Art

sind ein Genuss

für die ganze

Familie, denn sie

eignen sich ideal

zum Teilen. Ob als

knusprige Beilage

oder als schneller

Snack zwischendurch,

die Kartoffelklassiker sind mittlerweile auf den Speisekarten

der Restaurants nicht mehr wegzudenken. Besonders im Sommer,

wenn die Aktivitäten an der frischen Luft zunehmen und das Freibad

ruft, sind sie ein beliebter Begleiter für Groß und Klein. Das iglo

Gastronomie Sortiment bietet eine Vielfalt an Pommes-Variationen:

von der klassischen Form über gewellte Pommes bis hin zu

den feinen Allumettes. Für alle, die Abwechslung lieben, gibt es

auch Kroketten mit Erdäpfeln aus dem Marchfeld. Eine hervorragende

Alternative für mehr Vielfalt auf den Tellern. So gelingt

echtes Summerfeeling für die Gäste.

www.iglo-gastronomie.at

Foto: Iglo

Pommes kommen

bei uns aus Österreich.

Weil meine Gäste sie

zu 100 % lieben!

www.bauernland.at


32 POMMES & CO

5/2025

Kolumne

Grillen und Eis

In der Grillsaison gibt es für diejenigen,

die keine tierischen Produkte

verwenden möchten, eine breite

Palette an Produkten. Gemüse, Pilze,

Salate und die Fleischalternativen

wie Burger aus Linsen, Erbse

oder Soja. Tofu und Tempeh mariniert

und gegrillt sind ebenso eine

schmackhafte Grillvariante. Weitere

pflanzliche Fleischalternativen

wie Filets, Würstl, Huhn und auch

Spareribs runden das vegane Angebot

ab.

Es müssen jedoch nicht nur Gemüse

und Fleischalternativen sein.

Ebenso lassen sich viele verschiedene

Obstsorten gut grillen. Banane

in der Folie, die anschließend

mit Eis serviert wird, schmeckt

ausgezeichnet. Pfirsiche und Wassermelone

mariniert lassen sich

ebenfalls auf dem Grill gut zubereiten.

Zu allen Grillgerichten passen

auch sehr gut frische Salate, wie

Tomaten, Mais, Gurke mit Joghurt,

Bohnensalat und Erdäpfelsalat. Für

Dipsaucen eignen sich Guacamole,

Koriander, Relish und würzige Mayonnaise-Saucen.

Der süße Abschluss kommt

auch nicht zu kurz. Was eignet

sich im Sommer besser als Eis?

Der Handel bietet mittlerweile

eine große Vielfalt an verschiedenen

Geschmackssorten in der

veganen Variante an. Selbst hergestelltes

Eis schmeckt aber immer

noch am besten. Tiefgekühlte

Bananen, Himbeeren oder Heidelbeeren

werden mit Mandel-, Haferoder

Kokosmilch im Mixer zu einer

schmackhaften und cremigen Eisvariante.

Ich wünsche Euch eine schöne

vegane Grillsaison, gutes Gelingen

und guten Appetit.

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Mac’n’Cheese in Mini

Pommes sind aus gutem Grund

ein weltweiter Klassiker und

aus der Gastronomie nicht mehr

wegzudenken. Ihre Qualität hängt

von der Wahl der Kartoffeln, einer

sorgfältigen Verarbeitung und

einer schonenden Zubereitung

ab. Vor dem Hintergrund der

zunehmenden Bedeutung von

Nachhaltigkeit stehen BAUERN-

LAND Pommes für ehrliche und

unverwechselbare Qualität aus

Österreich. Sie werden aus 100

Prozent heimischen Erdäpfeln

hergestellt, die unter strengen

landwirtschaftlichen Richtlinien

kultiviert werden. Mit Kartoffeln

von 220 Vertragsbauern aus den

Anbaugebieten des Weinviertels,

des Marchfelds und des Burgenlands,

bietet die Marke BAUERN-

LAND ein Qualitätsversprechen

für Gastronomen und Kunden.

Gleichzeitig wird die heimische

Landwirtschaft unterstützt, denn

die gesamte Wertschöpfungskette

bleibt im Land.

www.weinbergmaier.at

Mac’n’Cheese zählt wohl

zu den Klassikern der

US-amerikanischen Küche.

Nun bringt SALOMON

FoodWorld das amerikanische

Comfort Food auf heimische

Teller – und zwar im

Fingerfood-Format. Bei den

neuen Mac’n’Cheese Bites

treffen cremiger Cheddar

und zarte Makkaroni auf ein

krosses Cornflakes-Coating.

Eine feine Chipotle-Note

verleiht dem Klassiker einen

spannenden Twist. Besonders bei jungen

Gästen, die sich oft für trendige Food-Konzepte

begeistern, ist dieser Snack ideal – ob

auf einem Texas-BBQ-Burger mit Coleslaw,

als Element einer Sharing-Platte oder mit

Ofengemüse und Pickles. In der Zubereitung

sind die tiefgefrorenen Bites denkbar

unkompliziert: In der Fritteuse brauchen sie

nur rund drei Minuten, im Ofen oder Kombidämpfer

sind sie in lediglich sechs bis acht

Minuten goldbraun und knusprig.

www.salomon-foodworld.com

Aus heimischen Kartoffeln

Foto: Weinbergmaier

Foto: Daniel Esswein


5/2025

BURGER & BBQ 33

Für Profis entwickelt

Foto: Unterweger Früchteküche

Für Burger & Co.

Kaum eine Speisekarte kommt heute ohne Burger-Variante

aus. Umso wichtiger ist es, dass sich der hauseigene Burger

geschmacklich von der Masse abhebt. Genau das gelingt mit dem

Zwiebel-Konfit aus der Unterweger Früchteküche – einem traditionsreichen

Familienbetrieb in dritter Generation. Diese exquisite

Komposition aus süßen Zwiebeln, hochwertigem Rotwein, saftigen

Birnen und sorgfältig ausgewählten Gewürzen verleiht Gerichten

aller Art das gewisse Extra. Ob als überraschendes Burger-Topping,

raffinierte Beilage zu Steak und Wild oder als geschmacklicher

Begleiter zu Käse - dieses Konfit ist ein vielseitiger Allrounder und

rundet Menüs gekonnt ab. Geliefert wird das Produkt der Osttiroler

Konfitüren-Spezialisten im praktischen Zwei-Kilo-Kübel – ideal für

Gastronomie und Catering.

www.fruechtekueche.at

Alles beginnt mit guten Produkten. Deshalb haben wir in den

Ausbau unserer Eigenmarken investiert“, so METRO Österreich

Director Einkauf und Supply Chain Angela Wider. Der Eigenmarkenumsatzanteil

stieg in den letzten vier Jahren um sechs Prozent,

im HoReCa-Bereich um über fünf Prozent. Derzeit entfallen 21,7

Prozent des Gesamtumsatzes auf Eigenmarken, in der Gastronomie

bereits 26 Prozent – bis 2030 sollen es 30 Prozent werden. Das

Sortiment umfasst rund 5.000 Produkte, von Lebensmitteln bis zu

Kochutensilien. Entwickelt für Gastronomen, erfüllen diese Produkte

hohe Qualitätsansprüche und werden regelmäßig geprüft.

Besonders beliebt ist METRO Chef, die für 47 Prozent des Eigenmarkenumsatzes

steht und mit METRO Professional, METRO

Premium und aro ein vielseitiges Angebot für Profis ergänzt.

www.metro.at

Foto: Metro

Sommer auf den

Tisch bringen.

Mit den passenden

Servietten für Terrassen,

Garten und To-go.

messerle.com


34 SOMMERDESSERT

5/2025

Foto: pexels

Foto: cottonbro studio

Alles andere als langweilig

Zwischen fernöstlicher Neugier und modernen Gesundheitsidealen, verspricht der Sommer

Genuss, der in die weite Welt entführt und gleichzeitig auf Bekanntes setzt.

Von Nele Klaffl

Dieser Sommer zeigt: Tee kann man

essen. Der japanische Matcha etwa

bleibt ein Dauerbrenner: als Mousse,

in Tartes oder als trendiges Mochi-Eis.

Sein charakteristisches Aroma und die

satte grüne Farbe machen ihn zum Liebling

vieler Patissiers. Jasmintee hingegen verleiht

Desserts eine feine Blumigkeit, während

Hojicha – der geröstete Verwandte des

Matcha – mit seinem nussig-warmen, fast

karamelligen Aroma neue Akzente einfängt.

Tee verbindet zudem kulinarische Tiefe mit

Health-Appeal, denn er gilt als natürlich,

hochwertig und „clean“.

Zitrus mit Kultpotenzial

Yuzu – das klingt exotisch und schmeckt

auch so. Diese asiatische Zitrusfrucht erinnert

optisch an eine Mischung aus Zitrone,

Mandarine und Limette, hat aber ein ganz

eigenes Aroma: fruchtig, floral, leicht herb,

mit bitter-säuerlicher Eigenart und einer

feinen Süße. In Japan wird vor allem die

Schale verwendet. Sie verleiht Cremes, Sorbets

oder Cheesecakes eine unvergleichliche

Note. Der Saft ist rar, da die Frucht viele

Kerne enthält, doch seine Multidimensionalität

macht ihn besonders wertvoll.

Grüne Erfolgsgarantie

Abseits der Geschmäcker Südost-Asiens,

kommt die sommerliche Dessertwelle wohl

kaum ohne sie aus: die Pistazie. Was mit

dem Dubai-Schokoladen-Hype begann, ist

gekommen, um vorerst zu bleiben. Sie füllt

Croissants, färbt Cremes und krönt Eisbecher.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, sich

bewusst dem Trend zuzuwenden, mit der

Pistazie zu experimentieren und die Aufmerksamkeit

zu nutzen, solange sie noch

da ist. Doch auch das bewusste Gegensteuern

kann Stil beweisen: Wer die Pistazie

clever ersetzt, kann sich vom Mainstream

abheben.

Süß darf gesund sein

Der anhaltende Gesundheits-Trend macht

auch vor der Dessertküche nicht halt.

Unter dem Einfluss einer gesundheitsbewussten

Gesellschaft wandeln sich Süßspeisen

zunehmend zu nährstoffreichen,

proteinbetonten Alternativen: Skyr ersetzt

Obers, Proteinpulver verleiht Cremes einen

ernährungsphysiologischen Mehrwert, und

Zutaten wie Sesam oder Nüsse dienen als

nahrhafte Basis. Ein Blick auf das digitale

Konsumverhalten bestätigt diesen Wandel:

In Österreich hat sich die Google-Suche

nach dem Begriff „Protein“ seit 2021 nahezu

verdoppelt.

Die Dessertwelt ist gesünder, weltoffen

und dank Matcha, Pistazie und Co. nicht

selten grün. Besonders asiatische Einflüsse –

allen voran aus Südostasien – bereichern die

Patisserie mit ungewohnten Texturen und

neuen Kompositionen, die das klassische

Repertoire erweitern.


5/2025

SOMMERDESSERT 35

Rosé im Eisbecher

Im Rahmen der aktuell laufenden

Sparkling Spring

Kampagne bringt Schlumberger

gemeinsam mit

Eis-Greissler wahre Frühlingsgefühle

in die heimischen

Eisvitrinen. Das neue

„Schlumberger Rosé-Himbeere“-Sorbet

vereint die

spritzige Frische des Rosé

Brut mit cremiger Eisfreude

– zart, floral, belebend. „Für

mich war es ein ganz besonderes

Erlebnis, erstmals bei

der Kreation einer Eissorte mitzuwirken“,

erzählt Schlumberger-Kellermeisterin

Aurore Jeudy begeistert. Ihr persönlicher

Geheimtipp: das Sorbet im Sektglas mit

Rosé Brut aufgießen. Auch Eis-Greissler-

Produktionsleiter Thomas Stocker zeigt sich

angetan: „Das perfekte Frühlingsprodukt –

edel, erfrischend, verspielt.“ Erhältlich ist

die exklusive Sorte ab Ende April in allen

Eis-Greissler-Filialen – aber nur solange der

Vorrat reicht.

www.schlumberger.at

Beerige Sommermomente

Mit den veganen iglo Strudelteigblättern

und dem iglo Blätterteig lassen sich im

Handumdrehen köstliche Desserts kreieren,

die wenig Aufwand benötigen und Gäste

begeistern. Besonders zu warmen Temperaturen,

kommen sie in Kombination mit erfrischenden,

süß-sauren Beeren noch besser an.

Ob ein klassischer Himbeer-Topfen-Strudel

oder kreative Blätterteigtaschen mit einer

gemischten Beerenfüllung, die Möglichkeiten

sind vielfältig. Am besten eignen sich

Tiefkühlbeeren, denn sie bringen einige Vorteile

für die Gastronomie mit sich. So sind sie

portionierbar, ganzjährig verfügbar und durch

das Schockfrosten bleiben wichtige Inhaltsstoffe

sowie der Geschmack der Beeren

bestmöglich erhalten. Damit sorgen Beeren

gepaart mit Blätterteig für fruchtvolle und vor

allem wohlschmeckende Sommermomente.

www.iglo-gastronomie.at

Foto: Iglo Foto: Schlumberger / Adrian Almasan

Foto: Viktoria Kornfeld

Knusprig außen,

weicher Kern

Außen goldbraun und knusprig,

innen zart und saftig – die Lütticher

Waffel von Caterline ist ein

kleines Meisterwerk belgischer Backkunst.

Ihr feiner Karamellton und die

herrlich fluffige Textur machen sie zu

einer unwiderstehlichen Versuchung,

die sich sowohl pur als auch raffiniert

garniert mit frischen Beeren, diverser

Eiscreme oder kreativen Toppings

inszenieren lässt. Dabei überzeugt

die belgische Waffel nicht alleine mit

dem Geschmack. Auch ihre praktische

Seite darf sich zeigen lassen.

Tiefgekühlt haltbar und in kurzer Zeit

servierbereit, wird sie zum zuverlässigen

Partner in der Profiküche – ob

als süße Komponente beim Brunch,

elegantes Dessert oder schneller

Snack zwischendurch. Mit der Unterstützung

von Caterline bleibt Profis

mehr wertvolle Zeit für Kreativität in

der eigenen Küche.

www.unileverfoodsolutions.at


36 SOMMERDESSERT

5/2025

Erfrischender Sommerkuchen

Frozen Mango-Joghurt mit Karamellespuma

Zutaten für 6 Personen:

Für den Teig

› 250 g Naturjoghurt aus

Almmilch

150 ml Öl

1 Prise Salz

180 g Zucker

Zitronenabrieb

4 Eier

340 g Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

› 2 Nektarinen

Für die Füllung & Dekoration

250 g Speisetopfen

› 100 g Naturjoghurt aus

Almmilch

2 EL Staubzucker

3 Nektarinen

› Zitronensaft

Zutaten für

10 Personen:

Gegrillte Birne

10 ST Birnen, halbiert

1 EL WIBERG Lebkuchen

50 ml WIBERG Walnuss-Öl

› 40 ml WIBERG AcetoPlus

Preiselbeere

Nussige Vanillesauce

400 ml Milch

550 ml Obers

8 ST Eigelb

150 g Zucker

20 ml Rum

1 TL WIBERG Vanille-Mix

› 40 ml WIBERG

Macadamianuss-Öl

Garnitur

› 50 g Schokoladeperlen

› 10 ST Zitronenmelisse,

frisch

Foto: Come cook with Eli

❱ Joghurt, Öl, Salz, Zucker, Zitronenschale und Eier zu

einer cremigen Masse verrühren. Mehl mit Backpulver

mischen und unterrühren. Zwei Nektarinen würfeln. Teig

in Springform (Ø 21 cm) füllen, Nektarinen darauf verteilen

und bei 170 °C 70 Minuten backen.

❱ Für die Füllung Topfen, Joghurt und Zucker verrühren.

Eine Nektarine mit Zitronensaft pürieren. Den abgekühlten

Kuchen waagrecht halbieren. Unteren Boden mit

einem Drittel der Creme bestreichen, mit dem Großteil

des Pürees beträufeln. Zweiten Boden aufsetzen, restliche

Creme darauf verteilen. Zwei Nektarinen in Spalten

schneiden, als Dekoration anrichten, mit dem übrigen

Püree beträufeln.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Foto: Frutarom

❱ Die halbierten Birnen mit Lebkuchen, Walnuss-Öl

sowie AcetoPlus Preiselbeere sorgfältig marinieren und

grillen.

❱ Für die nussige Sauce, Vanille-Mix mit Milch und

400ml Obers erhitzen. Eigelb mit Zucker glattrühren, die

heiße Vanillemilch zugießen und zur Rose abziehen. Anschließend

auskühlen lassen und mit Rum sowie Macadamianuss-Öl

abschmecken. Zum Schluss 150 ml Obers

steif schlagen und vorsichtig unterrühren.

www.wiberg.eu

Blutorangen-Rosmarin-Törtchen

Zutaten für 10 Portionen:

Blutorangen-Rosmarin Curd:

200g Blutorangen-Püree

4g Rosmarin, frisch

300g Zucker

80g Eigelb

› 150g Butterwürfel

Törtchen:

800g Milch, kalt

320g Semifreddo Pulver

250g Biskuit Brösel

› Blutorangen-Rosmarin Curd

Foto: Hügli

❱ Blutorangen-Püree mit Rosmarin, Zucker

und Eigelb über Wasserbad schlagen, bis die

Masse dicklich wird. Masse durch ein Sieb

gießen. Butter dazu geben und rühren bis

es geschmolzen ist. Abgedeckt abkühlen

lassen.

❱ Biskuit Brösel mit 175g des Curds vermischen,

in die Formen verteilen, andrücken

und kühl stellen. Semifreddo Pulver in die

Milch einrühren und so lange schlagen bis

sich das Volumen verdoppelt. Restliches Curd

unterheben. Die Formen befüllen und tiefkühlen.

Vor dem Servieren mit Blutorangenschnitze,

Rosmarin und Pistazien garnieren.

www.huegli.com


Eindrucksvolle

Tradition seit mehr

als 155 Jahren

Seit Generationen stehen wir als in Österreich gegründetes

Familienunternehmen und inhabergeführter

Traditionsbetrieb für höchste Qualität und absolute

Verlässlichkeit. Modernste Technologien und umsichtiges

Handeln sorgen dafür, dass wir diesen Ansprüchen

auch in Zukunft gerecht werden.

Ihr Peter Berger – peter@berger.at

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Das Qualitäts-Quartett

vom Sattlerhof

Foto: Conversion Club

Foto: Konigshofer


5/2025

PORTRAIT 39

Weingut, Wirtshaus und Genießerrestaurant! Der Sattlerhof im südsteirischen Gamlitz hat

eine lange Tradition, was guten Wein und gute Küche betrifft!

Von Petra Pachler

Vater Willi und Sohn Andreas bestücken den Weinautomaten mit guten Tropfen.

Foto: art-wolfgang-neuhuber

Wer kriegt nun den Kochlöffel? Natürlich

Markus, der von Vater Hannes die Kochleidenschaft

geerbt hat.

Foto: conversion-club

Wie schwierig war es, in die doch

großen Fußstapfen der Väter

Willi und Hannes Sattler zu

treten? Das haben wir die

Kinder der beiden gefragt!

Vielleicht als erstes gleich die Frage an

Markus Sattler, der das Restaurant von

seinem Vater Hannes, einem 3-Haubenkoch

übernommen hat: Sie haben in kürzester

Zeit einen Guide Michelin Stern

erkocht. Wie wichtig ist diese Auszeichnung

für Sie persönlich und wie wichtig

empfinden Sie die Rückkehr des Guide

Michelin für die österreichische Kulinarik?

Bedeutet diese Auszeichnung mehr

Herausforderung oder mehr Druck?

Wir haben uns sehr darüber gefreut, einen

Michelin Stern zu bekommen. Für uns und

für das Team ist eine tolle Auszeichnung

und eine super Bestätigung, wo unser Level

liegt. Ich denke, die Rückkehr des Michelin

nach Österreich gibt allen Restaurants einen

guten internationalen Vergleich. Wenn ich

im Ausland war und ein Restaurant gesucht

habe, war der Guide Michelin immer das Goto-Tool,

um Restaurants zu finden, die gut

sind - nicht nur in der Sterne Liga, sondern

auch die Empfehlungen für Restaurants mit

guter Preis-Leistung oder einfach gutem

Essen. So, wie wir eine in unserem Wirtshaus

bekommen haben. So bleibt eigentlich

kein Restaurant, das gutes Essen macht auf

der Strecke und man kann trotzdem gut

unterscheiden unter den Kategorien.

Ich denke, der Anspruch, unsere Gäste

glücklich zu machen, begleitet uns ohnehin

jeden Tag. Vielleicht ist die Erwartungshaltung

jetzt durch den Stern noch etwas höher

– aber wir sind überzeugt, dass wir diese

Auszeichnung verdient haben. Sonst hätten

wir sie nicht bekommen. Unsere Küchenlinie

steht auf einem starken Fundament, und

daran halten wir fest. Gleichzeitig wollen wir

jetzt natürlich noch mehr Gas geben und

uns keinesfalls auf dem Erreichten ausruhen.

Andreas und Alexander sind verantwortlich

für das Weingut, aber mit klarer

Aufgabentrennung. Alexander werkt im

Weingarten, Andreas ist für den Keller

zuständig – wie hat sich diese Verteilung

ergeben?

Prinzipiell arbeitet jeder von uns in beiden

Bereichen aktiv, doch die geteilte Verantwortung

schafft Raum für den Einzelnen,

um Details zu entwickeln und kreativ zu

wachsen. Die wichtigsten Entscheidungen

treffen wir dann gemeinsam.

Auch bei Ihnen gibt es mit Ihrem Vater

Willi ein großes Vorbild, was den Weinbau

betrifft. War für Sie immer klar, in

seine Fußstapfen zu treten?

Wir hatten beide die freie Entscheidung zu

tun, was wir wollen. Erst dadurch konnten

wir den eigenen Antrieb entwickeln in den

Betrieb einzusteigen.

Ein biodynamisches Weingut, wie ihr

es führt, ist eine Herausforderung, was

Pflege und Ertrag betrifft. Warum habt

ihr Euch trotzdem entschlossen, diese

Umstellung zu machen?

Unser Hof ist seit Generationen das Zentrum

unserer Familie. Die Umstellung ist für

uns ein Gedanke an die Zukunft, um unsere

Böden zu schonen und einen eigenständigen

Weg zu gehen, der noch für viele Generationen

Raum bietet zu wachsen. Das ist

nicht der leichte Weg, aber für einen Familienbetrieb

wie unseren der richtige.

Auch für den Wein gibt es bereits zahlreiche

Auszeichnungen, welche würdet

Info

Andreas und Alex Sattlers neueste

Kreation ist „Justė“, ein alkoholfreier

Speisenbegleiter mit Kräuterauszügen

aus Linde, Schafgarbe und

Brennessel, kombiniert mit einer

alten Quittensorte. Entstanden

ist das Getränk in der Schwangerschaft

von Andreas‘ Frau auf der

Suche nach einer Alternative zum

Weißwein. Und genauso wird er

auch abgefüllt und serviert – wie

ein edler Weißwein. Man sieht, kreative

Köpfe haben auch abseits ihrer

Kernkompetenz neue Ideen.


40 PORTRAIT

5/2025

Der Sattlerhof liegt inmitten der

Weinberge.

Foto: Robert A. Herbst

ihr als die wichtigste bezeichnen? Vom

US Weinmagazin „Wine & Spirits“ wurde

der Sattlerhof ja bereits zu den 100 besten

Weingütern der Welt gekürt. Welchen Einfluss

hat das auf den Export nach Übersee

und wie hoch ist der Anteil dorthin?

Unser Ansporn ist es mit unseren Weinen

Menschen in mittlerweile 40 Ländern

Freude zu bereiten und diese Freude kommt

von jedem Einzelnen von Innen. Der hohe

Exportanteil von uns von 60% geht darauf

zurück, dass wir Menschen suchen, die

diese Freude mit unseren Weinen erleben.

Ganz besonders interessiert uns die Rolle

von Anna Sattler, der Schwester von Spitzenkoch

Markus: Frau Sattler, ist es schwierig,

in einer doch so ausgeprägten Männerrunde

seine Vorstellungen umzusetzen?

Beziehungsweise haben Sie das Gefühl,

manchmal im Schatten Ihres Bruders zu

stehen, der als Spitzenkoch doch öfters in

der Öffentlichkeit wahrgenommen wird?

Ich habe nie das Gefühl im Schatten meines

Bruders zu stehen – wir sind ein tolles Team

und erbringen gemeinsam Spitzenleistungen.

Wir haben verschiedene Stärken, was

maßgeblich zu unserem Konzept beiträgt.

Die Spitzengastronomie ist eine von Männern

dominierte Branche und ich habe schon

früh gelernt mich durchzusetzen. Frauen

müssen oft mehr leisten um sich zu beweisen.

Ich habe durch viele Jahre harte Schule

mir viel Selbstbewusstsein und einen starken

Charakter aufgebaut und arbeite gerne und

viel mit Männern und habe eigentlich nie das

Gefühl, nicht respektiert zu werden.

Sie führen das Hotel und leiten den Service,

wie viele Mitarbeiter haben Sie hier

zu managen?

Ich habe ca. 17 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

zu managen. Wir haben ein tolles dynamisches

Team und es macht mir sehr viel

Spaß. Ich hatte in früheren Betrieben weitaus

mehr Kollegen und Kolleginnen unter mir –

also komme ich damit sehr gut zurecht.

Foto: Stiefkind

Der Wein hat am Sattlerhof die gleiche

Relevanz, wie die Kulinarik und die

Weinbegleitung wird von Ihrem Partner,

Thomas Ferrand, einem französischen

Sommelier, gemacht. Wie läuft das im

Normalfall? Wird der Wein immer auf

das Gericht abgestimmt? Oder kommen

auch mal die beiden Cousins und sagen

zu Ihrem Bruder: Wir haben diesen und

jenen besonderen Wein, „überlege Dir ein

Gericht dazu“!

Thomas, Markus und ich stimmen die

Weine immer auf die Gerichte ab. Es ist ein

Dialog zwischen uns und wir probieren die

Gerichte und Weine bzw. nicht alkoholischen

Getränke zusammen und Thomas

erstellt dann die Begleitungen.

Wir lieben und schätzen die Weine unserer

Cousins natürlich sehr – und die dürfen

in unseren Begleitungen nie fehlen (einige

Gäste kommen auch wegen dem Wein zu

uns), trotzdem liegt unser Fokus auf der

Kulinarik. Der Wein wird zum Essen ausgesucht

und nicht umgekehrt.

Nochmals zurück zu Markus Sattler: Ihre

Prägungsjahre in Malmö und Kopenhagen

haben Ihre Affinität zu Gemüse

erzeugt. Wie wird das Gemüse im Vergleich

zu früher dabei in Szene gesetzt?

Es geht nicht wirklich darum, Gemüse in

Szene zu setzen, sondern um die Natur um

uns herum und was die Natur hergibt. Im

Frühling steht unser Menü unter dem Thema

Blüten und Knospen – wie der Name sagt

wird hier viel in der Natur gesammelt. Im

Sommer heißt es bei uns Garten und Erde –

da darf das Menü dann auch mal ein bisschen

gemüselastiger sein. Im Herbst prägt uns das

Thema Jagd und Ernte – da findet man dann

Foto: Sattlerhof


5/2025

PORTRAIT 41

Fine Dining oder Wirtshausküche – beides findet sich im Sattlerhof.

Fotos: Conversion Club

Foto: Dominik Jöbstl

viele Pilze und viel Wild bei uns auf der Karte.

Der sanfte Umgang mit der Natur und der

Saisonalität ist uns besonders wichtig.

Saisonalität war und ist ja immer eine

Kernkompetenz des Sattlerhofs! Ein eigener

Gemüsegarten ist da wohl schon eine

der Basiskomponenten – was findet sich

bei Ihnen dort alles und vor allem: wer

kümmert sich darum? Denn so etwas ist

durchaus zeitintensiv.

Der Gemüsegarten ist der Bereich unseres

Vaters, dem Seniorchef Hannes Sattler

– er hat den grünen Daumen bei uns.

Von Tomaten, Karotten, Salat, Zwiebel

über Mangold, grüne Erbsen und Beeren

ist alles dabei. Wir probieren auch immer

mal wieder neue Sorten aus und Markus

fermentiert auch.

Zum Schluss noch eine Frage an alle: Im

Sattlerhof gibt’s ein Wirtshaus und ein

Genießerrestaurant. Wo kocht, serviert und

kredenzt die Familie Sattler am liebsten?

Die Mischung macht es aus – wir lieben

beides. Die Perfektion und Leidenschaft, die

wir mit viel Liebe und Präzision im Restaurant

umsetzen. Genauso wie wir die warme

herzliche und bodenständige Atmosphäre

im Wirtshaus.

Last, but not least, die Frage: Die Aufgaben

am Sattlerhof sind zwar klar verteilt – gibt

es trotzdem manchmal Diskrepanzen,

wenn Entscheidungen anstehen?

Es ist nie nur alles Sonnenschein, aber fast.

Wir kommen super miteinander aus. Jeder

hat seinen Kompetenzbereich und wir

können über alles reden.

Fein geschnittener Spargel mit Holunderblütenrahm, Kaviar & Blüten

Zutaten pro Portion:

1 Stange weißer Spargel

Spargelöl

Kaviar

› Frische Blüten zur Dekoration

Für den Holunderblütenrahm:

1 l Schlagobers

ca. 100 g frische Holunderblüten

Fermentierter Spargelsaft

ca. 2 g Xanthan

› Salz, Zucker, Zitronensaft nach

Geschmack

Weinempfehlung:

2022 Muskateller Ried Marein,

Sattlerhof, Südsteiermark

Foto: Cris C. / stock.adobe.com

Foto: Conversion Club

❱ Spargelöl (Vorbereitung): Spargelschalen

mit neutralem Pflanzenöl

bedecken. Für 2 Stunden

bei 90 °C konfieren. Anschließend

absieben und kühl lagern.

❱ Fermentierter Spargelsaft (1

Woche vorher): Spargelschalen

abwiegen, mit 3 % unjodiertem

Salz vakuumieren. Bei Raumtemperatur

7 Tage lacto-fermentieren

lassen. Danach abseihen und kühl

lagern.

❱ Spargel: Den Spargel sorgfältig

schälen. In Spargelöl vakuumieren.

Bei 80 °C für ca. 10 Minuten

dämpfen (dickere Stangen entsprechend länger). Anschließend schräg in feine,

gleichmäßige Blätter schneiden.

❱ Holunderblütenrahm: Schlagobers auf etwa die Hälfte einreduzieren. Die Holunderblüten

einrühren, abdecken und 1 Stunde ziehen lassen. Danach fein mixen

und mit fermentiertem Spargelsaft, Xanthan, Salz, etwas Zucker und Zitronensaft

abschmecken. Die Sauce sollte leicht gebunden, frisch und aromatisch sein.

❱ Anrichten: Den Holunderblütenrahm als Basis auf dem Teller platzieren. Den

fein geschnittenen Spargel mittig obenauf setzen – elegant geschichtet. Kaviar auf

dem Spargel anrichten. Mit frischen Blüten dekorieren.


Seite 42 bis Seite 53

Cold Drinks

Kolumne

Foto: pixabay

Stilfragen

Wer Bier bestellt, orientiert sich gern

an dessen Stil – ein Pils deutscher

Brauart (wie es auch in Österreich

üblich ist) ist stilgerecht, wenn es hell,

schlank und mit klassischen Aromahopfen

fein, aber kräftig gehopft ist.

Trumer oder auch Ottakringer liefern

mit ihrem jeweiligen Pils gute

Beispiele. Ein Pale Ale sollte orangebernsteinfarben,

also etwas dunkler

sein, durch seine Obergärung und

durch seine Hopfung fruchtige Aromen

haben – Sierra Nevada Pale Ale

gilt als Referenz, viele haben diesem

Vorbild nachgeeifert, auch hierzulande.

Und jetzt das: Dieser Tage war

ich als Juror beim World Beer Cup in

Indianapolis und habe festgestellt,

dass sich die Regeln (die ich seit Jahrzehnten

zum Vergleich abgespeichert

habe) geändert haben: Moderne

American Style Pale Ales sollten

stroh- bis goldgelb sein, Sierra Nevadas

Pale Ale hätte da gar keine Chance

mehr. Es wurde tatsächlich Sieger

in einer ganz anderen Kategorie. Das

ist ein schlechtes Signal: Stilfragen

sind etwas anderes als Modefragen

– Stile umzudefinieren, verwirrt die

Konsumenten.

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


5/2025

AKTUELLES 43

Junges Publikum

Unter der seit dem Vorjahr

bestehenden Eigentümerschaft

von Coca-Cola HBC

Österreich stellte Finlandia

Vodka global ihre neue Kampagne

vor, die darauf abzielt,

ein jüngeres erwachsenes

Publikum anzusprechen, das

einen differenzierteren und

werteorientierten Zugang zu

Alkohol lebt. Ausgehend von

der Entwicklung, dass sich

diese Generation zunehmend

nach eigener Zeit und Raum

sehnt, wurde der Slogan „It’s soooooo Fine“

mit doppelter Bedeutung entwickelt. Die

Kampagne feiert sowohl die Art, wie Finlandia

Vodka diese unbeschwerten Genussmomente

ermöglichen kann, als auch den

Charakter des Vodkas, der angenehm auf

der Zunge liegt und von Finnlands „Mitternachtssonne“

seidig-weich gemacht wird.

Das Kampagnenmotto steht am 5. Juni im

Mittelpunkt des Finlandia-Abends in der

Bojito-Bar in Wien.

https://at.coca-colahellenic.com/

Foto: Coca Cola HBC

Mit Ohne im

Trend

Alkoholfreie Trendgetränke entwickeln

sich zum festen Bestandteil

moderner Barkarten. Del Fabro Kolarik

beschäftigt sich seit Jahren intensiv

mit dem Thema und unterstützt

Gastronomen dabei, zeitgemäße

und abwechslungsreiche Angebote

zu schaffen. „Unser Ziel ist es, der

Gastronomie Sicherheit und Inspiration

zugleich zu bieten“, erklärt Rafael

Topf, Sortimentsexperte bei Del

Fabro Kolarik. Im stark wachsenden

No & Low-Segment entstehen laufend

spannende Innovationen – von

alkoholfreien Aperitifs über Biere bis

zu Limonaden. Orientierung bietet

der Austrian Zero Award, eine Initiative

der VieVinum Future Academy

und Del Fabro Kolarik. In Blindverkostungen

wurden herausragende

Produkte in 13 Kategorien bewertet

– eine wertvolle Bühne für alkoholfreie

Kreationen und ein Kompass im

Trendmarkt.

www.delfabrokolarik.at

Rot oder gelb?

Ausgezeichneter Geschmack gepaart mit

ehrlichem Handwerk – das findet man im

neuen alkoholfreien Premium-Aperitif von

Franz von Fein. Er ist aus frischen Bio-Früchten,

Kräutern und Blüten sorgfältig hergestellt

– ganz ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe.

Die zwei Sorten Rubin (Wacholder,

Hibiskus, Zitrone) und Bernstein (Lavendel,

Rosmarin, Orange) überzeugen durch komplexe

Aromen mit feinem Nachhall – ob

mit Mineralwasser als „Rubin Spritz“ bzw.

„Bernstein Spritz“ oder auch als alkoholfreier

Cocktail wie dem “Rubin Negroni” oder dem

“Bernstein Sour”. Der Erfolg spricht für sich:

Franz von Fein wurde bereits mit renommierten

Preisen geehrt. Neben Goldmedaillen des

WAFA und der Auszeichnung als „Bester Aperitif

“, erhielten die beiden Geschmacksvarianten

auch Top-Bewertungen beim IWSC.

www.franzvonfein.de

Foto: Fritz von Fein

Foto: Del Fabro Kolarik


Foto: K.- P. Adler / stock.adobe.com

Fass-zination

Warum gezapftes Bier mehr als nur Geschmack liefert.

Von Kurt Heinz

Fassbier ist in der Gastronomie nicht nur

ein Getränk, sondern ein Qualitätsversprechen.

Für Gastronomen bedeutet es

Frische, Effizienz und ein unverwechselbares

Erlebnis für den Gast. Doch damit das Bier

aus dem Hahn stets überzeugt, sind Fachwissen,

Technik und Hygiene entscheidend.

Frisch, fein, fassbar

Fassbier enthält etwa 5 % mehr Kohlensäure

als Flaschenbier, was es spritziger

und frischer im Geschmack macht. Durch

die Lagerung in lichtundurchlässigen Edelstahlfässern

bleibt das Bier besser vor

Umwelteinflüssen geschützt und behält

sein Aroma länger. Für Gastronomen bietet

Fassbier zudem Vorteile in der Lagerung

und im Ausschank: Ein Fass ersetzt viele

Flaschen, reduziert den Müll und spart Zeit

beim Service.

Hygiene ist das A und O

Eine saubere Schankanlage ist unerlässlich

für die Qualität des Bieres. Tägliche Reinigung

der Zapfhähne und Tropfschalen sowie

wöchentliche Reinigung der Getränkeleitungen

sind Pflicht. Bei einem Getränkwechsel

oder nach längeren Betriebspausen sollten

die Leitungen zusätzlich gereinigt werden.

Der Zapfkopf sollte bei jedem Fasswechsel

mit Trinkwasser ausgespült und wöchentlich

zerlegt und gründlich gereinigt werden.

Regelmäßige Schulungen des Personals in

Sachen Hygiene tragen ebenfalls zur Qualitätssicherung

bei.

Richtig zapfen

Für ein perfekt gezapftes Bier sind Temperatur,

Druck und Technik entscheidend.

Die ideale Biertemperatur liegt je nach Sorte

zwischen 5 °C und 8 °C. Vor dem Zapfen

sollte das Glas mit kaltem Wasser ausgespült


5/2025

BIER 45

werden, um eine optimale Schaumkrone zu

gewährleisten. Das Glas wird schräg unter

den Zapfhahn gehalten, und das Bier wird

mit voll geöffnetem Hahn eingeschenkt.

Nach einer kurzen Ruhezeit wird das Glas

aufgefüllt, um eine cremige Schaumkrone

zu erzielen.

Der CO 2 -Druck sollte je nach Biersorte

zwischen 1,0 und 1,2 bar liegen, um

ein gleichmäßiges Fließen und die richtige

Schaumkrone zu gewährleisten. Moderne

Schankanlagen bieten zudem die Möglichkeit,

neben Bier auch andere Getränke wie

Limonaden, Wasser oder Wein auszuschenken,

was die Vielseitigkeit im Ausschank

erhöht.

Fassbier international

Weltweit erlebt das Fassbier 2025 eine spannende

Renaissance – angetrieben von Innovation,

Nachhaltigkeit und dem Wunsch

nach authentischem Genuss. In den USA

beispielsweise übertrifft der Fassbierabsatz

erstmals seit Jahren den von Flaschen- und

Dosenbier in der Gastronomie. Laut dem

Draft Beer Report von CGA by NIQ und

Draftline Technologies ist das Segment nun

über 21 Milliarden US-Dollar wert, mit rund

1,5 Millionen Zapfstellen – dreimal so viele

wie in den 1980er Jahren.

In Europa setzen Brauereien auf kreative

Fassbiere mit lokalen Zutaten. Heineken

experimentiert in Amsterdam mit individuell

anpassbaren Zapfanlagen, die es Gästen

ermöglichen, Bitterkeit, Schaumart und

sogar Alkoholgehalt selbst zu bestimmen.

Besondere Kreationen wie ein Campari-

Schaum oder tropische Aromen zeigen, wie

Fassbier zum Erlebnis wird.

Auch in Asien wächst der Markt: In

Vietnam und Thailand boomt die Craft-

Beer-Szene mit frischen Fassbieren, oft in

Bars mit westlichem Flair. In Großbritannien

wiederum erleben fruchtige Fassbiere

einen Aufschwung – besonders bei jungen

Konsumenten, die Mango-, Himbeer- oder

Zitrusnoten bevorzugen.

Für Gastronomen bedeutet das: Fassbier

ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch ein

Innovationsmotor. Wer auf moderne Zapftechnologie,

kreative Sorten und nachhaltige

Konzepte setzt, kann sich international

inspirieren lassen – und seinen Gästen ein

zeitgemäßes Biererlebnis bieten.

Foto: pixabay

Foto: Brau Union Österreich

Unsichtbares Fundament

Bier schmeckt in der Gastronomie

besser als zu

Hause – dieser Meinung sind

ein Drittel der Österreicher,

nur 18 Prozent trinken es

lieber zu Hause. Gründe dafür

sind die Frische sowie die

schöne Schaumkrone, das

gesellige Ambiente und die

größere Auswahl an Bieren

passend zum Essen. Die Basis

für gelebte Bierkultur ist vor

den Augen der meisten Gäste

unsichtbar, dennoch am

Resultat bemerkbar: eine gut

gewartete Zapfanlage. Denn nur aus einer sauberen Zapfanlage

läuft das Bier so gut heraus, wie es in der Brauerei in das Fass gefüllt

worden ist: sauber und ohne geschmackliche Veränderung. Die

Brau Union Österreich unterstützt Gastronomen mit professionellem

Schankservice, Bierkompetenz-Schulungen und Werkzeugen

für Beratung und Gästekommunikation – für ein rundum

gelungenes Fassbier-Erlebnis.

www.brauunion.at

Rundum versorgt

Für maximalen Biergenuss

ist die Ausschank-Qualität

ein

wichtiges Kriterium.

Das beginnt bei der

optimalen Lagerung

und Kühlung und

reicht über die fachgerechte

Reinigung

bis zum Bierzapfen

selbst. Mit einem

Drei-Säulen-Modell,

basierend auf Schankservice,

Schanktechnik sowie dem praxisbewährtem Schanksystem

„Drink Modul“, bietet Stiegl seinen Gastronomie-Partnern eine

Rundum-Lösung. Das modulare Touch-Schanksystem kann dabei

für jeden Betrieb und jede Theke individuell angepasst werden.

Zudem ermöglicht die innovative Technik die Anbindung handelsüblicher

Kassensysteme, externer Geräte wie Kaffeemaschinen

sowie Wiegetechnik und die digitale Kontrolle des Kühlraums.

Auch optisch fügt sich die Anlage mit Schankbalken und Schanksäulen

in individuell gewünschten Farben in den Betrieb ein.

www.drinkmodul.at

Foto: Marco Riebler


46 SPIRITUOSEN

5/2025

Foto: Gastro

Foto: pixabay

Flüssiges Glück: Vodka & Gin

Innovative Vodka- und Gin-Trends beleben die Gastronomie und welche Tipps Sie für

Qualität und alkoholfreie Varianten brauchen.

Von Michael Heinz

Vodka und Gin erleben derzeit eine Renaissance,

getragen von Premiumisierung,

Craft-Ansätzen und Nachhaltigkeitsansprüchen

in Bars und Restaurants. Besonders

Gin profitiert vom Craft-Movement: Kleinbrennereien

experimentieren mit regionalen

Botanicals, um individuelle Aromaprofile zu

schaffen. Vodka wiederum zeigt sich vielseitig:

Neben klassischen Clear-Labels liegen gereifte

Varianten auf Holzfässern im Trend, um einen

Hauch von Komplexität zu bieten.

Einsatzgebiete & Mixology

In der gehobenen Gastronomie dienen

Vodka und Gin nicht mehr nur als Basis für

Klassiker wie Martini oder Moscow Mule,

sondern als Highlight in Signature-Cocktails.

Gin-Infusionen mit lokalem Lavendel

Tipps

oder Bohnenkaffee bereichern kreative

Longdrinks. Vodka punktet in klaren, fruchtigen

Kombinationen und als Grundlage für

proteinreiche „Brothtails“, in denen Brühen

statt Zucker die Tiefe liefern.

Woran erkennt man Qualität?

Gute Vodka-Qualität zeigt sich im Fehlen

von unangenehmen Restsüßen, einem weichen,

neutralen Abgang und klarer Flüssigkeit

ohne Trübungen. Hochwertiger Gin

besticht durch ein ausgewogenes Verhältnis

von Wacholder zu begleitenden Botanicals

und eine transparente Herstellungsangabe

(z. B. Anzahl der Destillationsdurchgänge).

Achten Sie zudem auf Nachhaltigkeitszertifikate

und Bio-Qualitäten, die in der Zielgruppe

immer wichtiger werden.

Bartender-Schulungen: Investieren Sie in Wissen über Botanicals, Dosierung und

Aromenkombinationen.

Regionale Partner: Kooperieren Sie mit lokalen Brennereien, um exklusive

Produkte anzubieten.

Nachhaltige Präsentation: Setzen Sie auf umweltfreundliche Flaschen und

reduzierte Verpackung.

RTD-Produkte als Zusatz: Bieten Sie hochwertige Ready-to-drink-Cocktails als

Alternative zum Glas.

Alkoholfreie Alternativen

Mindful Drinking gewinnt auch im Bar- und

Restaurantbereich: Alkoholfreie Spirits auf

Basis von Hopfen-, Wacholder- oder Kräuterextrakten

bieten Betonung auf Aromen

statt Alkohol.

Diese antialkoholischen Optionen lassen

sich perfekt in Mocktails integrieren oder als

Basis für alkoholfreie Analogs von Klassikern

nutzen.

Rezepte

Nordic Garden Mule (Vodka)

❱ 4 cl Premium Vodka

❱ 2 cl Limettensaft

❱ 1 TL Gurken-Lavendel-Sirup

❱ Top mit Ginger Beer

❱ Gurkenscheibe und Lavendelzweig

als Garnitur

Herbal Blossom Fizz (Gin)

❱ 5 cl Craft-Gin mit Rosmarin

❱ 2 cl Holunderblütenlikör

❱ 2 cl Zitronensaft

❱ Mit Soda auffüllen

❱ Rosmarinzweig und Zitronenzeste


M O R A N D E L L . C O M @MORANDELL.INTERNATIONAL


48 ALKOHOLFREI

5/2025

Kolumne

Genuss kennt viele Gläser

Wer in Österreich keinen Alkohol trinkt, wird meist

gleich gefragt: „Fährst du?“, „Fühlst du dich krank?“

oder „Bist du schwanger?“. Dabei ist der Verzicht

auf Alkohol längst kein Randthema mehr – ob aus

Gründen der Gesundheit, Religion, des Berufes oder

einfach aus persönlicher Entscheidung. Und trotzdem

fühlt man sich in Gesellschaft oft exotisch,

wenn man mit Wasser, Limonaden oder Saft am

Tisch sitzt, während rundum mit Kristallgläsern

angestoßen wird.

Apropos Kristallglas. Ich bin überzeugt, dass die

Darreichung eine wichtige Rolle spielt. Alkoholische

Getränke werden zelebriert – fachkundig empfohlen,

feierlich geöffnet und verkostet und in eleganten

Gläsern serviert. Wie wäre es, dasselbe Ritual

auch für alkoholfreie Alternativen einzuführen?

Ein handverlesener Traubensaft aus der Region,

ein sortenreiner Apfelsaft, ein Wasser, vielleicht

leicht perlend – im schönen Glas serviert, am Tisch

geöffnet, präsentiert wie ein guter Wein. Hauslimonaden

mit frischen Kräutern, fermentierte Getränke

mit Charakter oder hochwertige Säfte. So würde

man hinter dem schönen Glas nicht auffallen, sondern

dazugehören.

In der Gastronomie kann das ein echtes Alleinstellungsmerkmal

sein: Wer alkoholfreie Getränkebegleitung

nicht als Notlösung, sondern als

selbstverständlichen Teil eines Genusserlebnisses

versteht und schön darreicht, kann viele Zielgruppen

ansprechen – von jungen Gästen über Gesundheitsbewusste

bis hin zu Schwangeren. Oder aber

ganz einfach jene, die am liebsten einen alkoholfreien

Lifestyle pflegen.

Denn am Ende geht’s ums gemeinsame Genießen.

Um das Gefühl, dabei zu sein. Und das gelingt

oft schon mit der richtigen Flasche, dem passenden

Glas – und der klaren Botschaft, dass Genuss

viele Gesichter haben kann, ob mit oder ohne Alkohol.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft

Leben. Der unabhängige und unpolitische Verein klärt

über die Produktion österreichischer Lebensmittel auf und

schafft Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Dreifache alkoholfreie

Neuigkeiten

Bei Eckes-Granini Austria tut sich

einiges: Um dem boomenden „on the

go“-Trend gerecht zu werden, gibt es den

Pago Eistee jetzt auch in der praktischen

0,5-Liter-PET-Flasche. Damit trifft Pago

den Geschmack einer jungen Zielgruppe,

die nach einer Alternative zu klassischen

Fruchtsäften oder Limonaden sucht. Im

Sommer 2025 folgt die nächste Neuigkeit.

Hohes C bringt sein neues Vitamin Water

in den Sorten Energy (Orange, Maracuja),

Antiox (Erdbeere, Grapefruit) und Protect

(Limette, Ingwer) auf den Markt – mit

mindestens 8,5 Prozent Fruchtgehalt,

ganz ohne Zuckerzusatz oder Süßstoffe.

Außerdem präsentiert hohes C seinen

Direktsaft im frischen Design und erweitert

damit das Orangen-Portfolio. Wie

alle Produkte aus der Orangensaft-Reihe,

besteht auch dieser zu 100 Prozent aus

Fruchtsaft.

www.eckes-granini.at

Kein Alkohol, viel Beere

Foto: IMS Hoellinger GmbH

Fruchtig, spritzig und alkoholfrei:

Mit dem neuen Bio-Cocktailsirup

„Lilly Berry“ bringt Höllinger

laue Sommerabende ins Glas. Die

Produktneuheit überzeugt durch

einen bittersüßen Geschmack mit

einer feinen Säure und intensiven

Beerennoten – ganz ohne Alkohol.

Ob als stilvoller After-Work-Drink,

prickelnder Aperitif oder alkoholfreier

Genussmoment bei geselligen

Anlässen: „Lilly Berry“ sorgt für

Sommerlaune. Einfach im Verhältnis

1:9 mit Sodawasser aufgießen,

mit Eiswürfeln verfeinern und mit

frischen Beeren garnieren – fertig

ist der fruchtige Signature-Drink für

warme Tage. „Gerade in der warmen

Jahreszeit wächst das Bedürfnis

nach leichten, erfrischenden Getränken

– und genau hier setzen wir an“,

erklärt Gerhard Höllinger, Gründer

und Geschäftsführer von Höllinger.

www.hoellinger-juice.at

Foto: Eckes-Granini Deutschland GmbH


5/2025

SPIRITUOSEN 49

Foto: Nemiroff

Zweierlei Vodka

Nemiroff steht für die

gekonnte Verbindung

aus traditioneller ukrainischer

Destillationskunst und

moderner Technologie. Mit

viel Leidenschaft werden hierfür

hochwertige Zutaten verarbeitet:

100 Prozent natürliche

Aromen, kristallklares

Quellwasser und erlesener

Weizen bilden die Grundlage

für einen besonders weichen,

geschmeidigen Vodka. Das

elfstufige Filtrationsverfahren

sorgt für einen klaren,

charakteristischen Geschmack in jeder Flasche. Mit De Luxe und

De Luxe Honey Pepper bietet Nemiroff zwei besondere Varianten:

De Luxe überzeugt als klassischer Vodka mit vollmundigem Aroma

und einer feinen Lindenblütennote. De Luxe Honey Pepper basiert

auf einem Rezept aus dem 16. Jahrhundert und kombiniert Chili,

Honig und eine Auswahl von 27 Kräutern zu einem scharf-süßlichen

Geschmackserlebnis.

www.egfra.at

Gin im Sinn

Die

Vinothek

Wedls könnte

man aufgrund ihres

umfangreichen

Gin-Sortiments

fast als „GINothek“

bezeichnen. Hoch

im Kurs stehen dort

neuerdings alkoholfreie

Varianten des

Wacholderdestillats:

Der Gordon’s 0.0

überzeugt mit kräftigen Bitterstoffen, während der Tanqueray 0.0

eine klassische Alternative bietet. Fachleute wie Wedl-Sommelière

Sabrina Eichner geben diesen alkoholfreien Varianten bestes

Zeugnis. Natürlich wird man auch im Segment der alkoholhaltigen

Gins bei Wedl fündig. Auch dort gibt es Neues zu entdecken: Der

„Oasium“-Gin etwa besticht durch florale Aromen, Zitrusnoten und

einen Hauch exotischer Frische – ideal für sommerliche Drinks.

„Die Tonics von Thomas Henry sind ausgezeichnete Partner dafür,

denn die Geschmacksnoten ergänzen sich kongenial“, weiß die

Fachfrau aus der Vinothek Wedl.

www.wedl.com

Foto: HASIBEDER

ADVERTORIAL

Le Tribute Gin – der Sommer im Glas

Wenn die Temperaturen steigen, verlangt

der Gaumen nach Frische,

Leichtigkeit und Raffinesse – genau

hier setzt LE TRIBUTE GIN an. Der Premium-

Gin aus dem Hause MG Destilerías überzeugt

mit einem eleganten Zusammenspiel mediterraner

Botanicals, darunter Zitronengras,

Orangen, Limetten und Grapefruit. Das

Ergebnis: ein außergewöhnlich frischer, zitronig-herber

Geschmack, der ihn zur perfekten

Basis für sommerliche Drinks macht.

Ob klassisch mit Tonic – idealerweise

mit dem eigens dafür kreierten LE TRIBUTE

Tonic Water – oder kreativ interpretiert als

Signature Cocktail: Dieser Gin begeistert

anspruchsvolle Gäste ebenso wie innovative

Barkeeper.

Exklusiv bei Morandell erhältlich ist

auch die limitierte Edition LE TRIBUTE

COUNTRYSIDE – mit fein abgestimmten

Botanicals aus der spanischen Natur, ideal

für Liebhaber feiner Nuancen. Jetzt entdecken

– und den Sommer stilvoll servieren!

www.morandell.com

Fotos: Le Tribute


50 WEIN & SPIRITUOSEN

5/2025

Streetfood und Wein:

Unerwartet perfekt

Kolumne

Die aktuellen warmen Temperaturen

sind wie gemacht für Streetfood

und kleine Speisen. Egal, ob

am Nachmittag oder abends beim

Zusammensitzen mit Freunden:

kleine Häppchen erfreuen den

Gaumen. Besonders die salzigen,

pikanten Varianten machen durchaus

durstig – wer hätte gedacht,

dass Wein überraschend gut zu

modernem Streetfood passt? Die

Kombination von Fine Drinking

mit Casual Eating bringt nicht nur

überraschende Geschmackserlebnisse,

sondern auch neue Margenpotenziale

für die Gastronomie. Österreichs

Rebsorte Nr. 1 – der Grüne

Veltliner – harmoniert mit seinem

fruchtigen Charakter wunderbar

mit orientalischem Fingerfood.

Falafel mit Hummus, Tahini und

Kräutern trifft auf orientalische

Gewürze und leichte Bitternoten,

der GV besitzt genug Frische, um

das Fett zu balancieren und etwas

Süße, um mit der Würze zu spielen.

Koreanisch frittiertes Hühnchen

mit Gochujang-Dip schreit regelrecht

nach einem heimischen

Riesling-Sekt brut. Während die

Säure die Fritte durchschneidet,

passt das Prickeln zur knusprigen

Textur und die Frucht kontert die

Schärfe. Gerade weil klassische Regeln

bei Streetfood nicht greifen,

können Gastronomen mit unkonventionellen

Weinbegleitungen

überraschen und im Gedächtnis

bleiben. Probieren Sie’s aus!

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Aus der Region

Auf dem Stiegl-Gut Wildshut widmet

man sich auch dem Brennen edler Premium-Spirituosen

in Bio-Qualität. Zum

Sortiment der hochprozentigen Wildshut

Produkte zählt der mehrfach ausgezeichnete

Hopfen-Gin. Die Kombination erlesener

Zutaten und eine schonende Destillation

formen diesen ausdruckstarken und

facettenreichen Gin. Blumiger Bio-Aromahopfen

aus dem eigenen Hopfengarten und

erntefrische Latschenkiefer aus der Region

Raffinierte Botanicals

Gin Gold 999.9 ist ein Gin, der sowohl

geschmacklich als auch optisch ein

Highlight für Gäste darstellt. Schon beim

ersten Schluck begeistert er mit einer

fruchtig-frischen Note sonnengereifter

Mandarinen, begleitet von floralen Nuancen

und einem Hauch von Würze – ob in

raffinierten Cocktails, spritzigen Longdrinks

oder pur auf Eis. Hergestellt wird

dieser edle Gin aus französischem Getreidealkohol

und sorgfältig ausgewählten

spanischen Zitrusfrüchten, die ihm seine

außergewöhnliche Frische und milde Süße

verleihen. Veredelt wird das Aromenspiel

durch erlesene Botanicals wie Koriander,

Angelikawurzel und Javapfeffer, die dem

Gin eine facettenreiche Tiefe schenken.

Seine schimmernde Flasche in edler Goldfarbe

zieht alle Blicke auf sich und wird auf

jedem Event zum stilvollen Hingucker.

www.egfra.at

verleihen dem Wildshut Bio Hopfen Gin

(46% vol.) seine besondere, reich nuancierte

Note. Das Aroma ist geprägt von

Wacholder, Zitrone, Latschenkiefer, grasigem

Hopfen und einem Hauch Rosmarin

und Lavendel. Die hohe Qualität bestätigen

auch mehrfache Auszeichnungen: So gab’s

beim World Spirits Award 2025 für den

Wildshut Bio Hopfen Gin erneut die Doppelgold-Auszeichnung.

www.wildshut.at

Foto: Neumayr

Foto: Osborne


5/2025

WEIN 51

Foto: KLPictures

Ausgeschenkt wird der einfache aber

fehlerlose Wein meist aus einem

größeren Gebinde.

Foto: Katrin Hammer

Ein Achterl Schankwein, bitte!

Authentisch, regional und wirtschaftlich attraktiv. Der oftmals unterschätzte Schankwein

erlebt heute eine Renaissance.

Von Katrin Hammer

Eines gleich vorweg: Den Ruf als „billigen

Wein“ hat der Schankwein nicht

verdient. Denn auch der einfache Wein

aus Großgebinden kann mit einer sauberen

Verarbeitung und einem klarem Profil

überzeugen. Zugegeben, der italienische

„Vino della casa“, der nichts anderes ist als

ein Schankwein, klingt verlockender, doch

auch wenn beim Marketingauftritt des Zapfweins

noch Luft nach oben ist, punktet er

mit seiner Kontinuität.

Ausgeschenkt wird der einfache aber

fehlerlose Wein meist aus einem größeren

Gebinde, das kann ein Fass, ein Tank, größere

Glasflaschen oder auch „Bag in Box“

sein. Schon in seiner Verpackung unterscheidet

sich der Schankwein vom klassischen

österreichischen Qualitätswein, der

üblicherweise in 0,75-Liter-Flaschen gefüllt

wird. Noch ein Unterschied: Während Weinkenner

gerne mal eine Diskussion über Jahrgangsunterschiede

und Co. starten, möchte

der Achtelgenießer an der Schank keine

Überraschungen im Glas und verlässt sich

auf einen gleichbleibenden Geschmack.

Kein neues Konzept

Die Tradition reicht dabei bis ins Mittelalter

zurück, mit dem Aufkommen der Flaschenwein-Kultur

wurde der Schankwein jedoch

vielerorts in den Hintergrund gedrängt. Rot

und Weiß – das sind die gängigen Schankweinoptionen

in der Gastronomie, wobei

jeweils zwei Vertreter empfehlenswert sind.

Denn während beim G’spritzten eine Säure

im Wein erwünscht ist, wirkt ein Schankwein

mit zu viel Lebendigkeit als Achtel

unruhig. Werden zwei Optionen angeboten,

z.B. ein trockener, frischer Grüner Veltliner

und ein fruchtiger Muskateller, gibt es hier

keine Streitigkeiten.

Auch beim Roten ist zu viel Säure

fehl am Platz. Vollmundig soll er sein, der

Trinkfluss darf nicht durch Tannin gestört

werden und Holztöne sind auch nicht

erwünscht. So sind oftmals ein fruchtig,

weicher Zweigelt mit wenig Tannin und

ein runder Merlot mit wenig Säure die Allrounder

an der Schank.

Preiskalkulation mit Augenmaß

Was den Schankwein für Gastronomen so

attraktiv macht, ist sicherlich die positive

Wirtschaftlichkeit, denn der offene Wein

bietet hervorragende Margen. Zum einen ist

der Einkauf im Großgebinde deutlich günstiger

als Flaschenware, zum anderen können

Gastronomen durch den glasweisen Verkauf

mehr Gewinn erzielen, ohne dass der Gast

eine große Investition tätigt.

Die Marge ist zwar hoch, doch zu hohe

Preise schrecken Schankweintrinker ab.

Auch wenn der Schankwein für günstigeren

Weingenuss steht, sollte er ansprechend

präsentiert werden. Das heißt saubere Gläser

und eine entsprechende Temperatur sind

Grundvoraussetzung. Richtig eingesetzt, ist

Schankwein ein echter Umsatzbringer und

mehr als nur ein günstiger Hauswein.


52 ALKOHOLFREI

5/2025

Foto: Antoni Shkraba Studio

Foto: Lazarus Ziridis

Das alkoholfreie Comeback der

Cocktail-Klassiker

Man sagt, alles kommt irgendwann zurück – in der Mode, in der Musik und jetzt auch hinter

der Bar.

Von Nele Klaffl

Inmitten eines Überangebots an Neuheiten

vollzieht sich eine stille Rückbesinnung:

Cocktail-Klassiker feiern ihr Comeback –

ganz ohne Alkohol.

Weniger ist mehr

Mit dem Aufkommen alkoholfreier Spirituosen,

die dem Original erstaunlich nahekommen,

lassen sich Klassiker heute auch

frei von Promille genießen – ohne auf überzuckerte

Mocktails ausweichen zu müssen.

Bartender kehren zurück zu ausgewogenen,

ehrlichen Rezepten. Klassiker wie Old Fashioned,

Manhattan oder Daiquiri bestanden

ursprünglich aus nur drei bis vier Zutaten:

Drinks, die den Charakter der Spirituose in

den Mittelpunkt stellten.

Old Fashioned 2.0

Der Old Fashioned macht seinem Namen

alle Ehre – ein Retro-Schatz wie aus einer

anderen Zeit. Wer ihn alkoholfrei genießen

möchte, kann zu entalkoholisiertem Bourbon

greifen. Spannender ist allerdings eine

Variante mit Gerstentee als Basis. Dieser

bringt ähnlich komplexe Eigenschaften

wie Whiskey mit: eine Bitterkeit, erdige

Tiefe und rauchige Noten. In Kombination

mit Zucker und Bitters entsteht so ein

erstaunlich authentischer Drink. Was im

Originalrezept dazu dient, die Schärfe des

Alkohols zu bändigen – nämlich Zucker

und Bitters – erfüllt hier die Aufgabe, dem

Tee mehr Struktur zu verleihen. Bitters

enthalten zwar Alkohol, doch durch die

geringe Dosierung bleibt der Gehalt unter

den üblichen Grenzwerten alkoholischer

Getränke.

Pinke Ikone

Und dann wäre da noch der Cosmopolitan.

Pink, ikonisch, elegant – bekannt aus Filmen

und Bars weltweit. Normalerweise besteht

er aus Vodka, Orangenlikör, Cranberrysaft

und Limettensaft. Für die alkoholfreie

Variante bleibt man beim frisch gepressten

Orangensaft, kombiniert mit Cranberry- und

Limettensaft. Als Filler dient Tonic Water,

das die bittere Tiefe bringt, die sonst vom

Alkohol käme.

DIY mit Schuss

Für eine kostengünstigere Alternative lassen

sich hausgemachte Limonaden und Eistees

im Handumdrehen mit einem Schuss Alkoholfreiem

aufpeppen – sei es alkoholfreier

Sekt oder entalkoholisierte Spirituosen. Die

beliebten Erfrischungsgetränke haben sich

vielerorts längst zum DIY-Signature-Drink

gemausert und bieten viel Spielraum für

individuelle und saisonale Kreationen. Mit

wenig Aufwand entsteht so ein alkoholfreier

Drink, der sich mühelos ins eigene Getränkekonzept

integrieren lässt.

Diese Neuinterpretationen stehen für

bewussten Konsum, für neue Ästhetik –

und für eine Trinkkultur, die Genuss über

Promille stellt. Cheers, auf das Comeback

der Klassiker!


5/2025

ALKOHOLFREI 53

Foto: Dreh und Trink

Gruß aus dem All

Zum aller ersten Mal seit

dem Jahr 1973 erweitert

die österreichische Marke

Dreh und Trink ihr Sortiment

um eine neue Linie: Dreh und

Trink CREATIONS. Die vier

auffallenden Sorten Cosmic

Coke, Gamma Bears, Candy

Clouds und Bubble Gum,

inspiriert von Kult-Süßigkeiten,

präsentieren sich im

bunten Universum-Design

in Flaschen aus 100 Prozent

recyclingfähigem Material.

Ideal für die warme Jahreszeit,

in der die Welt ohnehin schon bunt erstrahlt, sorgt die farbenfrohe

Verpackung im Space-Look für zusätzliche Verspieltheit in

der Barkarte. Dabei muss nicht direkt aus den Flaschen mit dem

bekannten Dreh-Verschluss zum Aufreißen getrunken werden. Die

vier Varianten kommen auch in kreativen Eigenkreationen hervorragend

zur Geltung – für einen Hauch Magie aus dem Weltall und

ein Schuss Nostalgie.

www.drehundtrink.com

Voll im Trend

Der Gast von

heute wünscht

sich hochwertige

Alternativen – alkoholfrei,

aber voller

Geschmack und Individualität.

Wellwasser®

still oder perlend

liefert dafür die ideale

Basis. Das innovative

und preisgekrönte

Getränke-Konzept

verwandelt Leitungswasser

in hochwertiges, stilles oder perlendes Premiumwasser.

Dank eines fortschrittlichen Filtersystems werden Verunreinigungen

entfernt, während Mineralstoffe erhalten bleiben. So entsteht

ein frisches, gesundes Getränk direkt vor Ort – ohne Transport,

Lagerung oder Verpackung. Als wellwasser® VITAL verfeinert

mit saisonalen Früchten, Beeren, Kräutern oder hausgemachten

Sirupen entstehen individuelle und kreative Kompositionen, ganz

ohne Alkohol, die ein echtes Genusserlebnis bieten und aktuelle

Trends in Natürlichkeit und Regionalität vereinen.

www.wellwasser.at

Foto: www.guentheregger.at

ADVERTORIAL

Natürlich erfrischend und

nachhaltig erfolgreich

Wenn die Temperaturen steigen, wächst

auch die Nachfrage nach gesunden

Durstlöschern. Drinks mit natürlichen

Zutaten, Bio-Qualität und modernen

Geschmacksrichtungen liegen klar im

Trend – eine Chance für die Gastronomie,

ihr Angebot nachhaltig und zeitgemäß zu

erweitern.

Natürlich, vegan, vielseitig

Immer mehr Gäste achten auf Herkunft und

Umweltbilanz ihrer Getränke. Vegane, allergenfreie

Produkte mit natürlichen Aromen

und Bio-Zertifizierung werden zum neuen

Standard. Der steirische Hersteller Grapos

hat diesen Trend früh erkannt. Mit der

Linie Brooklyn – Homemade Style bietet

das Unternehmen elf Sorten, die still oder

prickelnd serviert werden können. Darunter

Sommerfavoriten wie Wassermelone,

Lemon und Granatapfel-Drachenfrucht,

ergänzt durch einen Eistee aus echtem

Grüntee mit Kaktusfeige.

Mix & Match

Foto: Grapos

Die Sirupe kommen in platzsparenden,

ungekühlt lagerbaren Bag-in-Box-Systemen,

die direkt an die Schankanlage angeschlossen

werden. Das reduziert Kühl-,

Lager- und Logistikaufwand und spart bis

zu 40 Prozent Energie bei der Getränkekühlung.

Alkoholfreie Sommerdrinks sind

gefragt – besonders, wenn sie nachhaltig

und kreativ serviert werden. Die Brooklyn-Linie

von Grapos zeigt, wie das gelingt:

frisch gezapft, stilvoll präsentiert und wirtschaftlich

überzeugend.

www.grapos.at

Foto: Korobkova Nadezda Andreevna


Seite 54 bis Seite 57

Hot Drinks

Foto: pixabay

Milchalternativen – Was auf der Karte stehen sollte und warum

Kolumne

Zum Weltmilchtag am 1. Juni lohnt sich

ein Blick auf das, was Gäste heute längst

erwarten: Auswahl. Pflanzliche Milchalternativen

gehören mittlerweile in der Gastronomie

zum Standard – und zwar nicht nur

für Veganer:innen und laktoseintolerante

Personen. Wer hier also überzeugt, stärkt

seine Position im Wettbewerb.

Der Haferdrink gilt als Allrounder –

geschmacklich ausgewogen, gut schäumbar,

barista-tauglich. Ein Sojadrink in

Barista-Qualität liefert ein kräftiges Aroma

und stabilen Milchschaum, ist aber säureempfindlich

und passt damit ideal zu

Espresso-Drinks mit schonender Röstung.

Mandeldrinks überzeugen mit feinen

Nussnoten, während der Kokosdrink vor

allem in sommerlichen Iced Drinks für

Abwechslung sorgt. Der Reisdrink bleibt

eine Nischenlösung: Er ist süß, aber kaum

schäumbar und somit eher für Gäste

geeignet, die wenig Milch im Kaffee wünschen.

Als alleinige Alternative auf der

Karte ist er aber nicht geeignet.

Empfehlenswert ist ein festes Angebot

aus zwei pflanzlichen Optionen – etwa

Hafer plus Soja oder Mandel. Entscheidend

ist die Wahl barista-tauglicher Produkte,

die sich ohne Mehraufwand integrieren

lassen. Klare Kennzeichnung auf der Karte

und aktives Empfehlungsverhalten im Service

fördern die Nachfrage.

Milchalternativen sind kein Trend – sie

sind Teil eines modernen Kaffeeangebots.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


5/2025

TEE & KAFFEE 55

Der Hang zum Besonderen

Im Pechgraben bei Großraming, am Fuße der

oberösterreichischen Kalkalpen, wächst keine gewöhnliche Pflanze.

Von Nele Klaffl

Foto: Andreas Schnabl

Hier kultiviert Spitzenkoch Klemens

Gold mit rund 400 Teepflanzen auf

zwei Hektar den nach eigenen Angaben

ersten Teegarten Österreichs.

Auf Schräglage

Im Mittelpunkt steht die Camellia sinensis,

jene Teepflanze, aus der weltweit etwa

Grün-, Schwarz- oder Oolong-Tee gewonnen

wird. Sie gedeiht dort, wo andere Kulturen

an ihre Grenzen stoßen: steile, schattige

und regenreiche Hänge.

Diese Eigenschaften macht sich Gold

zunutze, um eine an den Klimawandel

angepasste Landwirtschaft zu erproben.

Nebenbei stabilisiert die Pflanze den Boden,

fördert Biodiversität und hilft, Erosionen zu

verhindern.

Mit klarer Vision

Mit dem Teegarten will der Michelin-prämierte

Küchenchef seines Restaurants

„Rau“ Europas erstes wirtschaftlich orientiertes

Teeanbaugebiet etablieren. Dies soll

künftig regionalen Landwirten zugutekommen,

gerade jenen, die auf schwierigen Flächen

wirtschaften.

Die geernteten Blätter sollen auch in

die hauseigene Teekellerei einfließen, wo

Gold seine alkoholarme Champagner-

Alternative „Combuchont“ – basierend auf

einer alten Kombucha-Kultur – mit dem

Tee veredeln will. Die robusten Sträucher

stammen aus asiatischen Kultivaren, sind

an mitteleuropäische Bedingungen angepasst

– doch bis zur ersten Ernte vergehen

Jahre.

Foto: Emily Eberlein

So einfach geht‘s

Erfrischender Matcha

Latte, eisgekühlte

Frappés und fruchtige

Eistees – Genuss kann

so unkompliziert sein.

Für einen Iced Matcha

Latte einfach einen Esslöffel

Matcha Latte Mix

mit heißer Milch oder

dem Lieblings-Pflanzendrink

anrühren, Eiswürfel

ins Glas geben

und mit kalter Milch

auffüllen. Fertig ist der

grüne Genussmoment.

Wer es fruchtiger mag,

greift zum Erdbeer-

Minze Frappé: Eiswürfel

und Milch oder Pflanzendrink in einen 250-ml-Becher füllen, zwei

Esslöffel Frappé Mix dazu und alles für 30 Sekunden mixen – eine

herrlich erfrischende Abkühlung. Für unterwegs eignen sich die

Bio Matcha- und Kurkuma-Eistees in der praktischen Flasche.

Erfrischend, natürlich und ohne Zuckerzusatz, nur mit der feinen

Süße aus Früchten. Nachhaltig abgefüllt und ideal für den schnellen

Genuss zwischendurch.

www.coffeeandflavor.at

Ihr eigener

Kaffee?

Lohnröstung: Kaffee veredelt

im Trommelröstverfahren,

gebrandet mit Ihrem Logo.

Jetzt Anfrage

stellen.

← Infos hier.

CAROMA Spezialitätenrösterei

www.caroma.info . +39 0471 172 52 00

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56 KAFFEE

5/2025

Zitat

„Innovative Spezialitäten, neue Zubereitungsarten

und qualitätsbewusste Sortimente

machen den Markt dynamischer denn

je und unterstreichen Österreichs Rolle als

anspruchsvolle Kaffeegenuss-Nation.“

Dr. Johann Brunner, GF österreichische

Kaffeeverband

Foto: pixabay

Hell oder dunkel?

Österreich ist als (H)ort der Kaffeegenießer bekannt und das schätzen auch viele Touristen.

Von Petra Pachler

Kaffee ist ein Teil der kulturellen Identität

und in Österreich mit seiner langen

Kaffeetradition ganz besonders. Das

spiegelt sich natürlich auch in den Vorlieben

der Gäste und den vielfältigen Angeboten

in diesem Bereich wider. Kleiner Schwarzer,

Verlängerter, Espresso, Melange, Kapuziner

oder Fiaker – die Liste könnte noch ordentlich

fortgesetzt werden, denn neben diesen

Klassikern lassen auch innovative Ideen der

Gastronomen aufhorchen.

Im Kaffeebereich wird viel experimentiert,

doch welchen Kaffee trinken

eigentlich unsere ausländischen Gäste

am liebsten? Wie so oft, ist auch hier ein

deutliches Ost-West-Gefälle auszumachen:

Da im Westen unter anderem auch unser

Kernmarkt, die Deutschen, häufig Urlaub

machen, herrschen dort auch deren Kaffeegeschmäcker

vor.

Der Klassiker bei den Nachbarn ist der

Filterkaffee und wird dort nicht selten noch

als „Kännchen Kaffee“ serviert. Die Wiener

Melange ist im Westen bei den Gästen fast

gänzlich unbekannt, wird aber, so sie davon

hören, mit dem Cappuccino gleichgesetzt

und genauso gerne bestellt.

Urbaner Style

Ganz anders verhält es sich im Osten, wo der

Großraum Wien im touristischen Geschehen

dominant ist. Denn jener Urlauber, der

Städtetrips bucht, informiert sich meist

vorab auch eingehend über die Gewohnheiten

der Region und da ganz besonders über

die dortige Kulinarik. So wird in Wien ziemlich

selten ein Kännchen Kaffee bestellt –

was bei einem typischen Wiener Ober auch

gar nicht gut ankommen würde – sondern

man gibt sich weltmännisch und wählt aus

der Kaffeekarte - wissend, was einen erwartet.

Die klassischen Wiener Spezialitäten

sind hier gut nachgefragt, denn schließlich

möchte man im Land der Kaffeehaus-Kultur

auch als Fachmann dastehen und ebenso

entsprechend genießen.

In den großen Hotels sind selbst zu

bedienende Kaffeeautomaten beim Frühstück

mittlerweile Standard, so dass der

Gast wählen kann. Während in der Ferienhotellerie

noch immer der klassische Frühstückskaffee

dominiert, der in der (Isolier)

Kanne auf den Tisch kommt. Das ist dann

häufig ein Filterkaffee, der aber keineswegs

vergleichbar ist mit jenem vor einigen Jahrzehnten.

Denn Filterkaffee hat eine qualitative

Wandlung erfahren und ist daher neben

dem Frühstückbereich auch sonst vermehrt

zu finden und da wird er dann entsprechend

zelebriert: In der klassischen Chemex

Karaffe wird der Filterkaffee manchmal

direkt am Tisch zubereitet. Oder auch als

French Press, bzw. in der Karlsbader Kanne

serviert. Das bedarf aber eines großen Fachwissens

seitens der Barista, doch die hat

Österreich zum Glück ja ausreichend. Auf

den Kaffee ist somit in jeder Tourismusregion

auf jeden Fall Verlass.

Und um die Frage im Titel zu beantworten:

Hell und dunkel wird in allen Teilen des

Landes getrunken, aber manchmal heißen

sie einfach anders.


5/2025

KAFFEE 57

Italienischer Qualitätskaffee

aus Südtirol

Caroma röstet sortenreine Arabicas und

edle Blends im traditionellen Trommelröster

– langsam, aromaschonend,

bekömmlich. Perfekt für alle, die mit

Espressomaschine oder Siebträger arbeiten

und ihren Gästen Spitzenkaffee aus Italien

servieren möchten. Das breit gefächerte

Sortiment der Rösterei ist auf die hohen

Anforderungen in der Gastronomie abgestimmt.

Wer auf dem Weg in den Italienurlaub

ist, sollte sich einen Besuch in der

Schaurösterei in Völs am Schlern nicht entgehen

lassen. Dort können Besucher den

Röstern bei der Arbeit zusehen und sich im

Anschluss im Laden mit besten Kaffees eindecken.

Im Coffeeseum erleben Besucher

nach Voranmeldung die faszinierende Reise

der Kaffeekirsche vom Strauch bis in die

Tasse – inklusive historischem Kaffeegarten.

Außerdem findet sich in der Rösterei

die wohl größte Kaffeemühlensammlung

der Welt. Kaffee, der Gäste begeistert – und

Gastgeberinnen überzeugt.

www.caroma.info

Foto: BrandGorillas

Kräftiger

Neuzugang

Mit prodomo intensiv erweitert

Dallmayr seine traditionsreiche

prodomo Linie um eine kräftige,

dunkel geröstete Variante – und

trifft damit den Geschmack all jener,

die ihren Filterkaffee intensiv mögen.

Der Neuzugang bringt das sortenreine

prodomo-Geschmacksprofil

mit, besteht zu 100 Prozent aus

Arabica-Bohnen und setzt auf eine

dunklere Röstung für vollmundigen

Genuss. Damit reagiert Dallmayr

auf einen wachsenden Markttrend:

Der Bereich starker Filterkaffees

verzeichnete zuletzt ein Plus von

4,5 Prozent. Dallmayr prodomo zählt

heute zu den erfolgreichsten Filterkaffeemarken

Deutschlands – mit

einer Markenbekanntheit von 95 Prozent.

Auch im internationalen Handel

ist prodomo ein Begriff und wird in

über 40 Ländern vertrieben. Filterkaffee

bleibt im Trend – und Dallmayr

liefert den Geschmack dazu.

www.dallmayr.com

Foto: Franz Oss

Kaffee mit Charakter

Kaffeeliebhaber finden bei Wedl eine

Vielfalt an aromatischen Sorten, ausgezeichnet

durch den kompromisslosen

Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Ob ein kräftiger Espresso aus den hauseigenen

Röstereien in Mils und Belluno

oder eine klassische Wiener Mischung

– jede Bohne steht für Handwerk. Wedl

setzt dabei auf sorgfältig ausgewählte

Rohkaffees und ein präzises Röstverfahren.

Nachhaltige Produkte wie der Testa

Rossa caffè BiOrganic zeigen: Genuss und

Umweltbewusstsein schließen einander

nicht aus – ganz im Gegenteil. Denn vom

Ursprung bis zur Tasse verfolgt Wedl eine

klare Philosophie: Qualität ist kein Zufall,

sondern gelebte Leidenschaft. So wird

die tägliche Kaffeepause zum Verwöhnmoment

und feinste Röstungen verleihen

dem beliebten Muntermacher erst seinen

einzigartigen Charakter.

www.wedl.com

Foto: Dallmayr


Seite 58 bis Seite 67

Non-Food

Foto: pexels

Kolumne

Menschlichkeit ist keine Option –

sie ist Strategie.

Die Frage, ob man KI im Betrieb einsetzt,

ist inzwischen so aktuell wie die

Überlegung, ob man im Winter heizt.

Natürlich tun wir das. Die wahre Frage

ist: Was bleibt uns, das KI nicht kann?

Denn machen wir uns nichts vor: KI

kann viel. Sie organisiert Reservierungen,

erstellt Dienstpläne, schlägt

Weinempfehlungen vor und erkennt

sogar den Lieblingsplatz des Gastes

– noch bevor dieser selbst weiß, dass

er heute lieber am Fenster sitzen will.

Beeindruckend? Absolut. Berührend?

Kein bisschen.

Was die KI nicht kann, ist spüren,

was zwischen den Zeilen passiert. Sie

erkennt keine angespannte Stille beim

Frühstück. Sie hinterfragt kein „Passt

schon“. Und sie entscheidet nicht, dass

man besser schweigt, statt nochmals

zu fragen. Diese emotionale Präzision,

diese Sensibilität – das ist unsere

Kompetenz. Unsere Pflicht.

Ich habe Betriebe gesehen, in

denen alles lief wie geschmiert – und

trotzdem war keiner wirklich da. Perfekt,

aber seelenlos. Und dann gab es

die anderen: etwas chaotisch, aber

mit einem Taktgefühl, das man nicht

lehren kann – nur kultivieren.

Emotional Infrastructure, nennen

es die einen. Für mich ist es das

unsichtbare Rückgrat eines wirklich

guten Betriebs. Es geht nicht um

mehr Effizienz, sondern um spürbare

Aufmerksamkeit. Nicht um Standards,

sondern um Haltung.

Und wenn du jetzt denkst: „Das

lässt sich nicht skalieren“ – stimmt.

Aber genau das ist unsere Chance.

Systeme skalieren Prozesse. Kultur

skaliert Urteilskraft.

Also: Lasst uns unsere Teams nicht

nur in Tools, sondern im Wahrnehmen

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

schulen. Nicht der schnellste Checkin

bleibt in Erinnerung, sondern das

Gefühl, wirklich willkommen zu sein.

Wer das vergisst, wird in einer KI-Welt

austauschbar. Und wer es beherrscht,

bleibt einzigartig – trotz aller Technik.

Foto: Riccardo Giacometti


5/2025

AKTUELLES 59

Foto: Meiko

Spülen zum

monatlichen Fixpreis

Meiko steht für zuverlässige Premiumtechnik,

kompetenten

Service, sichere Hygiene und perfekte

Spülergebnisse. Mit Meiko All

Inklusive wird jetzt zusätzlich ein

neues, fix kalkulierbares Full-Service-System

angeboten. Es wurden

zwei verschiedene „Sorglos-Pakete“

entwickelt, die den laufenden

Betrieb mit Meiko Spülmaschinen

noch einfacher und komfortabler

machen: Damit spült man ab

sofort zum monatlichen Fixpreis.

Das ,,Komplett-Paket“ beinhaltet

ein neues Gerät, vollen Service und

die Spülchemie. Die Laufzeit beträgt 72 Monate. Das „Betriebspaket“

bietet ebenso vollen Service und die Spülchemie für bereits

erworbene und in Betrieb befindliche Meiko-Spülmaschinen. Hier

gibt es keine Bindung, der Vertrag ist innerhalb von fünf Jahren ab

Kauf abschließbar.

www.meiko.at/all-inclusive

Der Sommer am Tisch

Die Outdoor-Saison ist eröffnet – und mit ihr steigt der Anspruch

an Tischkultur unter freiem Himmel. Servietten, die zur Stimmung,

zum Stil und zur Nutzung passen, sind dabei mehr als ein

Extra. MESSERLE liefert sie in großer Vielfalt: farbenfroh, funktional

und nachhaltig – von Marken wie Mank und Fasana bis zur

hauseigenen Kollektion me:tex. Als Familienunternehmen steht

MESSERLE seit über 65 Jahren für persönliche Beratung, Verlässlichkeit

und innovative Lösungen – speziell für Gastronomie,

Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.

MESSERLE Vielfalt beWIRkt. Jetzt entdecken auf messerle.com

Foto: Messerle

Verwirklichte Träume

Foto: Ecolab

Reinigungslösungen, die hervorragende Ergebnisse liefern, gleichzeitig

unsere Umwelt für zukünftige Generationen schützten

und Aufwand und Kosten minimieren – es klingt nach dem Traum

eines jeden Hoteliers, der sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat.

Dabei ist es weder Traum noch Utopie, sondern gelebte Realität,

die Ecolab möglich macht. Die neuen, phosphorfreien Geschirrspülprodukte

der Linie SMARTPOWERTM schützen Oberflächengewässer

vor Nährstoffeintrag und erfüllen somit bereits heute

zukünftige Umweltschutz-Anforderungen. Mit der innovativen

Ergänzung des Programms durch SMARTPOWER Clean bringt

Ecolab gleich zwei neue Produkte auf den Markt. Die Formulierungen

sind zu 100 Prozent frei von Chlor, EDTA, Phosphat und

Phosphonat – hochkonzentriert, effizient und brillant im Ergebnis.

www.ecolab.com

Große Auswahl.

Starker Service.

Ihr stressiger Alltag braucht einfache Lösungen.

Bei uns finden Sie alles – vom Besteck bis zum Outdoorstuhl.

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60 HYGIENE

5/2025

Das Wellness- und Thermenhotel NOVA

liegt im Herzen der Steiermark. Mit hollu

stellt es höchste Hygienestandards sicher.

Autonome Reinigung leichtgemacht –

mit dem smarten, leicht programmierbaren

Reinigungsroboter R3 Scrub PRO.

Fotos: hollu

Über die NOA App wird das Reinigungsteam

der Therme NOVA digital durch den

Tag begleitet.

Eine Partnerschaft zum Wohlfühlen

Im Herzen der steirischen Lipizzanerheimat bietet das Wellness- und Thermenhotel NOVA

in Köflach seinen Gästen Entspannung, Gesundheit und Wohlbefinden auf höchstem

Niveau. Um diesen Anspruch dauerhaft zu erfüllen, setzt das Haus auf kompromisslose

Qualitätsstandards – insbesondere bei Reinigung und Hygiene.

Mit dem Hygienespezialisten hollu hat

NOVA einen starken Partner gefunden,

um Qualität, Digitalisierung und

Nachhaltigkeit wirkungsvoll zu vereinen.

„In einem Haus, das ganz auf Wohlfühlmomente

ausgerichtet ist, ist professionelle

Hygiene unverzichtbar – nicht nur zur Einhaltung

gesetzlicher Vorgaben, sondern vor

allem, um die Erwartungen unserer Gäste zu

übertreffen“, so Stefanie Langer, Prokuristin

der Therme NOVA. Gemeinsam mit hollu

werden hochwertige Reinigungsprodukte,

maßgeschneiderte Reinigungspläne, Spezialreinigungen,

Messungen, Mitarbeiterschulungen

und digitale Unterstützung durch die

NOA App nahtlos in den Alltag integriert.

Qualität, die spürbar ist

Dank der engen Zusammenarbeit mit

hollu – insbesondere mit Ansprechpartnerin

Sonja Mathy-Joham – können Prozesse

laufend optimiert werden. So wurde etwa

die Rutschfestigkeit der Fliesen deutlich

verbessert. Ein technisches Highlight ist der

Reinigungsroboter R3 Scrub PRO, der autonom

für konstant hohe Sauberkeit sorgt und

das Team entlastet.

Nachhaltigkeit im Fokus

Auch ökologische Verantwortung wird bei

NOVA großgeschrieben. Umweltbelastende

Reinigungsmittel werden vermieden, Nachfüllsysteme

und Großgebinde reduzieren

Verpackungsmüll. Mit der nachhaltigen

Produktlinie hollueco werden alle Bereiche

effizient und umweltfreundlich gereinigt.

Factbox

Digitale Unterstützung mit NOA

Die digitale Plattform NOA bringt zusätzliche

Transparenz in alle Abläufe und hilft,

Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.

„NOA unterstützt uns dabei, Prozesse

reibungslos zu gestalten und die Qualität

weiter zu steigern“, so Langer. Ihr Fazit:

„Wir fühlen uns bei hollu bestens aufgehoben.“

www.hollu.com

www.novakoeflach.at

Reinigungsroboter R3 Scrub PRO

Scheuersaugroboter R3 Scrub PRO

Die Zukunft der Bodenreinigung – smart, sauber und selbstständig! R3 Scrub sorgt

für erstklassige Reinigungsergebnisse und entlastet Ihr Team.

Facts & Vorteile

• Lückenlose Reinigung bis an die Wand

• Saugen und Wischen in einem Schritt

• Reinigt bis zu 800 m2 pro Stunde

• Rechnet sich nach 9 Monaten

• Werkzeugfreie Wartung

Jetzt mehr erfahren und Vorführtermin vereinbaren: www.hollu.com/reinigungsroboter


5/2025

HYGIENE 61

Frische in der Großküche

Mit smarten Abläufen, modernen Geräten und nachhaltiger Chemie zu makelloser Hygiene.

Von Michael Heinz

Eine durchdachte Hygiene-Strategie

ist das Rückgrat jeder professionellen

Küche. Sie schützt Gäste vor Krankheitserregern

und sichert gleichzeitig

den reibungslosen Ablauf im hektischen

Küchenalltag. Entscheidend sind dabei

passende Geräte, effiziente Reinigungs- und

Desinfektionsmittel sowie klare Intervalle

und Dokumentationspflichten. Dabei darf

Nachhaltigkeit keinesfalls zu kurz kommen.

Die richtige Ausrüstung

und Chemie

Moderne Großküchen setzen auf automatisierte

Spültechnik, Dampfreiniger und

Hochdruckgeräte mit einstellbaren Druckund

Temperaturstufen. Sie entfernen selbst

hartnäckige Fett- und Speisereste in Industriegeschirrspülern

(ab 60 °C Heißwasser).

Dosiersysteme gewährleisten dabei exakte

Wirkstoffkonzentrationen und verhindern

Über- oder Unterdosierung.

› Alkalische Reiniger lösen Fettschichten

auf Schneidebrettern und Arbeitsflächen.

› Saure Entkalker entfernen Kalkablagerungen

in Geräten und Rohrleitungen.

› Flächendesinfektionsmittel mit breitem

Wirkspektrum bekämpfen Bakterien,

Viren und Pilze.

Tipp: Achten Sie auf EU-Ecolabel oder

Ecocert-Zertifikate – viele Bio-Reiniger

basieren auf nachwachsenden Rohstoffen

und sind genauso wirksam wie herkömmliche

Mittel, schonen aber Umwelt und Mitarbeitende.

Ablauf und Intervalle

Das HACCP-Konzept (Hazard Analysis and

Critical Control Points) definiert kritische

Kontrollpunkte in der Lebensmittelverarbeitung.

Jeder Arbeitsbereich – von der Rohwarenannahme

bis zum Servieren – wird

auf mögliche Gefahren analysiert. Typische

Kontrollpunkte sind:

› Kühlkette überwachen (Temperaturkontrolle

bei ≤ 5 °C, digitale Loggeräte),

› Schneid- und Arbeitsflächen (täglich

oder nach Produktwechsel),

› Küchengeräte (Dunstabzugshaube,

Mixer: wöchentlich),

› Hände- und Fußbodenhygiene (mindestens

stündlich, nach jedem Arbeitsgang).

Erstellen Sie einen Reinigungs- und Desinfektionsplan

mit klaren Intervallen:

› Täglich: Oberflächen, Utensilien, Arbeitskleidung

wechseln

› Wöchentlich: Großgeräte, Abflüsse,

Wände

› Monatlich: Grundreinigung von Rohrsystemen,

Lagerbereiche

Alle Maßnahmen dokumentieren Sie in Protokollen

– digital per App oder klassisch auf

Papier. Notieren Sie dabei Datum, Uhrzeit,

verantwortliche Person, verwendetes Mittel

und Messergebnis (z. B. Oberflächenabtropfungstest).

Nachhaltigkeit und

Umweltverträglichkeit

Nachhaltige Hygienekonzepte sparen Ressourcen

und reduzieren Abfall. So geht’s:

› Wasser- und Energiesparfunktionen an

Spülmaschinen aktivieren.

› Mikrofasertücher mehrfach nutzen statt

Einweg.

› Ozon- oder UV-Desinfektion ergänzt

chemische Verfahren und minimiert Mittelverbrauch.

› Nachfüllbare Kanister und zentrale

Dosiersysteme verhindern Plastikmüll

und Leerlauf.

Tipp: Schulungen stärken das Bewusstsein

für Umweltschutz. Legen Sie eine wöchentliche

Kurzschulung an, in der das Team über

neue Reinigungsmittel, Dosiertechniken und

umweltfreundliche Alternativen informiert

wird.

Foto: Gastro

Höchste Umwelt-Standards für

Rohstoffe und Verpackungen

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Hochkonzentriert, effizient und brillant im Ergebnis.

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62 INTERVIEW

5/2025

Fotos: MAYWAY

60 Jahre MAYWAY:

Technik mit Leidenschaft

Ein Gespräch zwischen dem Fachmagazin GASTRO und Swen Armin May, Geschäftsführer

von MAYWAY.

GASTRO: Herr May, herzlichen Glückwunsch

zum 60-jährigen Bestehen von

MAYWAY! Wie fühlt es sich an, dieses Jubiläum

zu feiern?

Swen Armin May: Vielen Dank! Es ist ein

zutiefst bewegender Moment. Dieses Jubiläum

bedeutet für uns nicht nur eine Zahl

– es ist das sichtbare Zeichen einer langen,

intensiven Reise. Eine Reise voller

Herausforderungen, mutiger

Entscheidungen,

unzähliger Arbeitsstunden und vor

allem außergewöhnlicher Menschen. Dass

wir dieses Jubiläum heute gemeinsam feiern

dürfen, erfüllt mich mit Stolz und tiefer

Dankbarkeit.

GASTRO: Blicken wir zurück: Wie hat

alles angefangen?

Swen Armin May: Gegründet wurde

MAYWAY 1965 als klassischer Kältetechnikbetrieb

von unserem

Vater Herbert May. Er war ein echter Tüftler,

ein Visionär mit Leidenschaft und Überzeugung.

Dass er in den 1980er Jahren als erster

in Österreich eine Heizungswärmepumpe

entwickelte und erfolgreich verkaufte,

zeigt seine Weitsicht. Mit handwerklichem

Geschick, Mut und einer klaren Vorstellung

von Qualität legte er den Grundstein für

alles, was wir heute sind. Diese Pionierzeit

war geprägt von Herzblut und echter

Überzeugung.

GASTRO: Welche

Meilensteine haben

Sie besonders

geprägt?


5/2025

INTERVIEW 63

Swen Armin May: Da gibt es viele, aber

manche haben sich tief eingebrannt. Die

Einführung unseres MAYWAY Fachmarktsystems

1995 war ein Wendepunkt. Von

einem kleinen Betrieb entwickelten wir uns

dynamisch weiter und wuchsen auf heute

160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Besonders stolz bin ich auf unser starkes

Technikerteam: 60 Kälte- und Großküchenmonteure,

die täglich draußen bei unseren

Kunden Höchstleistungen erbringen. Auch

der Schritt nach Slowenien und Deutschland

war für uns emotional – es zeigte, dass

wir bereit waren, Grenzen zu überwinden.

Seit unserem Bestehen haben wir tausende

Gastroküchen und mindestens ebenso

viele Kälteanlagen errichtet. Dabei freut es

mich besonders, dass wir bis heute täglich

Kunden aus der ersten Stunde bei MAYWAY

begrüßen dürfen – inzwischen meist schon

in der nächsten Generation.

GASTRO: Welche Rolle spielt Risikobereitschaft

bei MAYWAY?

Swen Armin May: Eine entscheidende.

Unternehmer sein bedeutet für mich, Verantwortung

zu übernehmen – auch in ungewissen

Zeiten. Risikobereitschaft ist nicht

Leichtsinn, sondern Vertrauen: in die eigene

Idee, in das Team, in den gemeinsamen Weg.

Ohne diese Haltung wäre MAYWAY nicht

das, was es heute ist.

GASTRO: Wie führen Sie das Unternehmen

heute?

Swen Armin May: Mit viel Herz und offenen

Ohren. Ich glaube an Ehrlichkeit, Nähe und

das Prinzip der Mitgestaltung. Unsere Mitarbeiter

sind das Herz des Unternehmens.

Sie bringen ihre Ideen, ihre Energie und ihren

Anspruch an Qualität ein. Vertrauen ist dabei

das Fundament. Ich bin überzeugt: Nur wer auf

Augenhöhe führt, kann nachhaltig wachsen.

GASTRO: Welche Herausforderungen

sehen Sie aktuell in der Gastronomiebranche?

Swen Armin May: Die Zeiten sind fordernd.

Die Branche ist im Wandel, viele kämpfen

mit Personalmangel, hohen Kosten und

neuen Anforderungen. Aber gleichzeitig

spüren wir eine große Aufbruchsstimmung

– neue Konzepte, mutige Gastronomen, viel

Innovationsgeist. Das macht Hoffnung.

GASTRO: Wie begegnet MAYWAY diesen

Entwicklungen?

Swen Armin May: Indem wir offen bleiben,

zuhören und vorausdenken. Wir setzen auf

energieeffiziente Technik, digitale Planungswerkzeuge

und vor allem auf individuelle

Beratung. Unsere Kunden sollen spüren: Wir

verstehen ihre Welt. Und wir sind an ihrer

Seite – von der ersten Idee bis zur letzten

Schraube.

GASTRO: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit

in Ihrem Unternehmen?

Swen Armin May: Eine sehr große. Nachhaltigkeit

ist für uns kein Trend, sondern

ein Grundwert. Wir achten auf langlebige

Produkte, bieten Reparaturen statt Austausch

und führen ein durchdachtes Gerätemanagement

im Angebot. Auch intern

leben wir ressourcenschonend – weil wir an

die Verantwortung gegenüber kommenden

Generationen glauben.

GASTRO: Was erwartet Ihre Kunden im

Jubiläumsjahr?

Swen Armin May: Es wird ein Festjahr, das

wir gemeinsam gestalten möchten. Mit Aktionen,

Einblicken hinter die Kulissen, besonderen

Angeboten und hoffentlich vielen persönlichen

Begegnungen. Dieses Jubiläum ist

kein Selbstzweck – es ist ein Dankeschön an

alle, die uns begleitet haben.

GASTRO: Wenn Sie auf die nächsten zehn

Jahre blicken: Wo sehen Sie MAYWAY in

Zukunft?

Swen Armin May: Wir wollen unsere Rolle

als verlässlicher Partner weiter stärken.

Digitalisierung und Servicequalität werden

noch wichtiger werden. Aber das Fundament

bleibt: Handschlagqualität, Ehrlichkeit und

echte Nähe zum Kunden. Ich wünsche mir,

dass wir auch in zehn Jahren sagen können:

Wir sind MAYWAY – und wir stehen zu

unserem Wort.

GASTRO: Zum Abschluss: Was möchten

Sie Kunden, Partnern und Mitarbeitenden

sagen?

Swen Armin May: Von Herzen: Danke. Danke

für Ihr Vertrauen, Ihre Treue, Ihre Ideen.

Ohne Sie gäbe es dieses Jubiläum nicht. Es ist

ein gemeinsamer Erfolg – und ich freue mich

auf alles, was noch kommt. Mit Begeisterung,

Verantwortung und dem festen Willen, weiterhin

Maßstäbe zu setzen.


64 KÜCHENTECHNIK

5/2025

Foto: Weber

Zitat

„Wenn es 2025 am Grill

richtig heiß hergeht, dann

auf der Plancha: Auf der

heißen Platte gelingt alles,

was sonst durch den Rost

fällt – von perfekt gebratenen

Smash Burgern über

knusprige Fischfilets bis

hin zu überraschenden

Desserts.“

Grillweltmeister Patrick Bayer

Wir sind Feuer & Flamme

Grillen ist 2025 mehr als nur Hitze und Rauch – es ist Präzision, Vielfalt und Erlebnis.

Von Michael Heinz

Gasgrills bleiben in der Gastronomie

erste Wahl, wenn es um Effizienz und

Kontrolle geht. Modelle mit Boost-

Zonen bieten bis zu 40 % mehr Hitze – ideal

für scharfes Anbraten und präzise Temperaturführung.

Holzkohle erlebt 2025 ein Revival

– dank High-Performance-Modellen mit

schneller Zündung und präziser Steuerung.

Einige Modelle zünden Kohle in nur zwei

Minuten und eignen sich perfekt für Show-

Cooking-Formate. Pelletgrills punkten mit

Vielseitigkeit: Smoken, Backen, Braten –

alles in einem Gerät. Neuere Modelle kombinieren

Pelletkomfort mit Sear-Zonen für

bessere Röstaromen.

Plancha & Feuerplatten:

Flach grillt besser

Die Plancha – ob gasbetrieben oder über

offenem Feuer – ist 2025 ein Muss für

moderne Küchen. Sie ermöglicht gleichmäßiges

Garen ohne Flammenbildung, ideal für

empfindliches Grillgut wie Fisch, Gemüse

oder Burger-Patties.

Feuerplatten bringen rustikales Flair

ins Catering: Gäste erleben das Grillen live,

während Köche auf der heißen Eisenplatte

Speisen mit Röstaromen veredeln.

Für Gastronomen:

Technik trifft Erlebnis

2025 verschmilzt Grilltechnik mit Erlebnisgastronomie.

Hybridgrills, die Gas, Kohle

und Smoker-Funktionen vereinen, bieten

maximale Flexibilität für wechselnde

Menüs. Smart-Steuerungen per App ermöglichen

präzise Temperaturkontrolle – ideal

für Catering-Events mit hohem Gästeaufkommen.

Outdoor-Küchen mit modularen Grillsystemen,

integrierten Seitenkochern und

Zubehör wie Pizzasteinen oder Woks verwandeln

den Grillplatz in eine vollwertige

Kochstation. So wird Grillen zum kulinarischen

Erlebnis für Ihre Gäste.

Die Auswahl des Grillguts sollte auf die

jeweilige Grilltechnik abgestimmt sein, um

optimale Ergebnisse zu erzielen.

Gasgrill: Ideal für empfindliche Lebensmittel

wie Fisch und Meeresfrüchte, da die

Hitze präzise reguliert werden kann. Auch

Gemüse und Geflügel profitieren von der

gleichmäßigen Temperaturverteilung.

Holzkohlegrill: Perfekt für Steaks, Würstchen

und Burger, da die hohen Temperaturen

und das Raucharoma diesen Fleischsorten

ein intensives Geschmackserlebnis verleihen.

Pelletgrill: Besonders geeignet für das

langsame Garen von großen Fleischstücken

wie Pulled Pork, Rippchen oder Brisket. Die

Kombination aus Rauch und konstanter

Hitze sorgt für zarte und saftige Ergebnisse.

Plancha oder Feuerplatte: Optimal für

dünn geschnittenes Fleisch, Meeresfrüchte,

Gemüse und sogar Frühstücksgerichte wie

Eier und Speck. Die gleichmäßige Hitzeverteilung

ermöglicht eine schonende Zubereitung

mit intensiven Röstaromen.

Durch die richtige Kombination von

Grilltechnik und Grillgut können Gastronomen

und Caterer ein vielseitiges und

geschmackvolles Grillerlebnis bieten.


5/2025

ADVERTORIAL 65

Foto: Weber

Volle Kontrolle, große Hitze: Weber erneuert

2025 die GENESIS®-Gasgrillreihe

Mit einer der größten Sear Zones ihrer Klasse und cleverem Zubehör-System starten die

GENESIS®-Grills in die neue Saison.

Das Grilljahr 2025 beginnt mit einem

Knall: Die Kultmarke Weber hat ihre

GENESIS®-Gasgrillreihen grundlegend

überarbeitet und bringt 2025 echte Schwergewichte

auf die Terrassen der Nation. Das

Versprechen: mehr Leistung, mehr Möglichkeiten

und vor allem mehr Genuss. „Grillen

ist unsere Leidenschaft“, betont Michael

Jacobs, Präsident von Weber LLC. „Unser Ziel

ist es, jedes Grillerlebnis zu einem Highlight

zu machen – kreativ, einfach, unterhaltsam

und vor allem lecker.“ Und das gelingt 2025

mit einem Innovationspaket, das Grillherzen

höherschlagen lässt.

Vom Klassiker zur Outdoorküche

Der GENESIS®-Gasgrill war immer ein Star

am Rost. 2025 avanciert er zur vollständigen

Outdoorküche. Mit Modellen wie dem EP-

335W, SP-335W, EP-435W und SP-435W

bietet Weber Grills, die sowohl optisch als

auch technisch brillieren. Herzstück ist die

weiterentwickelte Hochtemperatur-Sear

Zone – eine der größten ihrer Klasse. Dank

eines zusätzlichen Brenners liefert sie bis zu

50 Prozent mehr Power und zaubert Steaks,

Thunfisch oder Gemüse in höchster Qualität.

Unterstützt wird das Ganze von einem

digitalen Thermometer für präzise Temperaturkontrolle

und integrierte Grifflichter, die

die Grillfläche rund um die Uhr ausleuchten

– für spontane Mitternachts-Burger oder

das späte Sous-vide-Steak unter Sternenhimmel.

Kompatibel, clever und vielseitig:

Weber WORKS und CRAFTED

Besonders praktisch zeigt sich der neue

GENESIS® auch im Detail. Mit dem Weber

WORKS-System lassen sich Getränkehalter,

Besteckhaken und Aufbewahrungsboxen

direkt an den Grill montieren. Der porzellanemaillierte

Gusseisen-Grillrost ist kompatibel

mit dem Weber CRAFTED Gourmet BBQ

System. Die eine Seite des Grillrosts lässt

sich herausnehmen und gegen eine heiße

Plancha tauschen. Dutch Oven, Pizzastein

oder Plancha? Alles passt, alles sitzt, nichts

verrutscht.

BBQ Kitchen-ready und exklusiv:

Die GENESIS® Stealth Edition

Für alle, die ihre Outdoorküche zur Genuss-

Zentrale machen wollen: Die neuen GENE-

SIS®-Grills lassen sich nahtlos in die Weber

BBQ Kitchen-Module integrieren. So wird

aus dem Grillplatz ein voll ausgestattetes

Freiluft-Kochparadies. Stilbewusste

Grillfans sollten sich die limitierte Stealth

Edition vormerken. Komplett in mattem

Schwarz, von Drehknopf bis Seitentisch,

bleibt dieser GENESIS® nicht unbemerkt.

Erhältlich ist die Stealth Edition ausschließlich

in den Weber Original Stores – solange

der Vorrat reicht.

www.weber.com


66 TISCHKULTUR

5/2025

Die Glut gibt den Ton an

Der Sommer gehört dem Grill – und Gastronomen stehen vor einer stilistischen

Entscheidung.

Von Nele Klaffl

Sie können sich ganz auf die archaische

Kraft des Feuers einlassen und diese

durch rustikales Geschirr und robustes

Besteck unterstreichen. Oder sie setzen

bewusst Kontraste, konterkarieren das Urige

mit eleganter Zurückhaltung.

Der Tisch als Bühne

Die Ära der Grillteller mit abgetrennten Sektionen

– eine Reminiszenz an die 1970er –

ist passé. Stattdessen dominiert ein offener

Gestaltungsansatz, der das Teilen und Inszenieren

in den Mittelpunkt rückt. Selbst wenn

die Speisen nicht ausdrücklich zum Teilen

gedacht sind, erzeugt ein Arrangement aus

Schüsseln, Tellern und Platten eine visuelle

Dynamik, die den Tisch zur Bühne macht.

Grillgerichte bringen oft eine Vielzahl an

Komponenten mit sich – Hauptakteure,

Beilagen, Saucen, Brot – und verlangen nach

einer Präsentationsform, die Raum lässt.

Servierplatten ermöglichen es, opulente

Kompositionen zu arrangieren und schaffen

visuelle Klarheit. Porzellanplatten mit subtilen

Farbakzenten – etwa einem maritimen

Blau am Rand – vermitteln sommerliche

Leichtigkeit. Eine Alternative bieten Servierplatten

in Chrom oder mit Vintage-Charme

aus gebürstetem Edelstahl. Ihr industrieller

Look harmoniert besonders gut mit urbanen

Grillkonzepten.

Hart im Nehmen

Grillen bedeutet Hitze, Fett, intensive

Gewürze und das Geschirr muss mithalten

können. Ideal sind robuste Teller aus

hochwertigem Porzellan, das bei besonders

hohen Temperaturen gebrannt wurde. So

entsteht eine langlebige, kratzfeste Oberfläche,

die auch scharfen Messern standhält

– unverzichtbar beim Schneiden von Steaks

und Co. Das Besteck sollte nicht bloß funktional

sein, sondern zur Atmosphäre passen.

Ein gutes Steakmesser schneidet sauber und

mühelos – ob im rustikalen Holzlook oder in

minimalistischer Edelstahlausführung.

Holz als Material nimmt eine Sonderstellung

ein. Es greift den naturverbundenen

Aspekt des Grillens auf, eignet sich jedoch

eher als Präsentationsfläche. Denn scharfe

Messer hinterlassen schnell Spuren, Risse

entstehen, die die Ästhetik stören und zum

Hygiene-Problem werden können. Hier

lohnt es sich, Qualität und Zweckmäßigkeit

zu priorisieren.

Bis ins Detail

Abgerundet wird das Grill-Ensemble durch

sommerliche Details: rustikale Chrom-

Strohhalme oder farbige Varianten aus Glas,

passende Servietten – kariert oder einfarbigminimalistisch.

Auch für tierische Begleiter,

die in der Schanigarten-Saison häufig dabei

sind, sorgt ein Hundenapf mit frischem

Wasser für Pluspunkte bei Zwei- und Vierbeinern

gleichermaßen.

Sanfte Konturen, starke

Wirkung

Foto: VEGA

Mit ihrer fließenden Blütenform

bringt die Porzellan-

Serie Flora von VEGA eine

organische Eleganz in die Gastronomie.

Die sanft geschwungenen

Konturen sorgen für eine

feine, lebendige Optik, die klassische

und moderne Elemente

verbindet. In zurückhaltendem

Grau gehalten, lässt sich die

Serie vielseitig kombinieren und

in verschiedene Gastronomiekonzepte integrieren. Bescheiden

setzt sie Speisen in den Mittelpunkt, ohne sich aufzudrängen. Spülmaschinenfest

und mikrowellengeeignet, hält Flora den Anforderungen

der Gastronomie mühelos stand. Die Glasur sorgt für eine

glatte, widerstandsfähige Oberfläche, die auch nach häufigem

Gebrauch makellos bleibt. Mit Tassen, Schüsseln, Gießern sowie

flachen und tiefen Tellern bietet Flora zahlreiche Möglichkeiten

für eine stimmige Tischgestaltung.

www.lusini.com

Eleganz aus Baumwolle

er Hoteltextilien-Spezia-

Wäschekrone erweitert

Dlist

sein Sortiment um exklusive

Designs und raffinierte Materialien.

Mit filigranem weißem

Spitzendessin in edlem Jacquard

präsentiert sich die neue Zwirnkörper-Tischwäsche.

Feinste

Baumwollqualität zeichnet

auch die zeitlose Vollzwirn-

Damast-Tischwäsche in dezenten

Naturtönen aus. Sie ist ideal

für eine schlichte, aber elegante

Tischgestaltung. Eine weitere

Vollzwirn-Damast-Tischdecke

aus 100 Prozent Baumwolle besticht durch ihre Strapazierfähigkeit

und moderne Farbgebung. Von der Natur inspiriert ist die Farbauswahl

der edlen Halbleinen-Vollzwirn-Damast-Tischwäsche, die

außerdem mit ihrer Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit überzeugt.

Die florale Damast-Tischwäsche besteht zu 60 Prozent aus

Baumwolle und zu 40 Prozent aus Polyester.

www.wäschekrone.de

Foto: Wäschekrone


5/2025

ADVERTORIAL 67

Feiern mit der PAPSTAR ROYAL Collection

Fotos: Papstar

Die warme Jahreszeit bringt frische

Farben, Energie und Feierlichkeiten.

In der Gastronomie wissen Sie: Bei

besonderen Ereignissen, sind unvergessliche

Erlebnisse entscheidend. PAPSTAR begleitet

mit einem umfangreichen Sortiment an

hochwertigen Produkten, darunter unsere

ROYAL Collection, die Ihre Tische mit Liebe

und Eleganz verschönern.

Zertifizierte Nachhaltigkeit

im Fokus

Nachhaltigkeit ist unser Versprechen. Ein

Großteil unserer Produkte, wie die ROYAL

Servietten, werden mit Sorgfalt unter

modernen Umweltstandards

in Spittal/

Drau gefertigt. Sie sind

FSC-zertifiziert, bestehen

aus nachwachsenden

Rohstoffen und

sind mit dem Nordic Eco Label

„Svanen“ ausgezeichnet, dass ihre

industrielle Kompostierbarkeit

bestätigt.

Mix & Match

Ob Hochzeiten oder Taufen – die ROYAL

Collection bietet über 20 Farben, die eine

festliche und emotionale Atmosphäre

schaffen. Ein besonderes Merkmal unseres

Sortiments ist die Möglichkeit, Produkte

kreativ zu kombinieren. Bieten Sie Ihren

Gästen eine Auswahl an Serviettenmustern,

Tischläufern und Tischdecken und ergänzen

Sie diese mit unseren stilvollen Kerzen,

für stimmungsvolle Akzente. Mit

PAPSTAR gestalten Sie

nicht nur stilvolle Tische,

sondern bieten auch ein

Konzept aus Umweltbewusstsein

und Kreativität.

Erhältlich im österreichischen Gastrogroßhandel.

Info

PAPSTAR Österreich Vertriebs AG

Villacher Straße 28b

A-9800 Spittal/Drau

+43 4762 61581

www.papstar.com

www.papstar-shop.at

Slowfood

stilvoll in

Szene gesetzt

Manuel Ressi

Sternegastronom und Slowfood-Pionier - Bärenwirt/Hermagor

Slowfood-Pioniere vereinen Kreativität mit Regionalität und

Qualität - genauso wie unsere ROYAL Collection „made in Austria“.

Mehr zu unserem Premium-Label:

www.papstar.com/sortiment/gedeckter-tisch

papstar-shop.at


Seite 68 bis Seite 79

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pixabay

Unter Kollegen

Kolumne

Trinkgeld: gelebte Wertschätzung oder

eine unschöne Farce? Zweiteres, geht

es nach der ÖGK, die von uns Sozialabgaben

auf Summen nachfordert, deren

Höhe wir gar nicht kennen können.

Auch weil sie von Monat zu Monat stark

variieren: Eine Ferienwoche verschiebt

sich? Ein langes Wochenende? Kommen

mehr US-amerikanische oder italienische

Gäste? Alles bleibt anders.

Außer bei den Sozialabgaben ist

Trinkgeld in allen Belangen anders als

Löhne: Niemand hat Anspruch darauf.

Es kommt nicht vom Arbeitgeber.

Es gleicht mehr einem Geschenk. Im

Krankheitsfall, beim Arbeitslosengeld

oder auch bei der Corona-Kurzarbeit

wird es nicht berücksichtigt. Dass Betriebe

nun mit hohen Nachforderungen

konfrontiert werden, passt so gar nicht

ins Bild, irgendwie aber doch: Wir sind

ja in Österreich, da wird alles versteuert

und verteuert, ist alles kompliziert und

föderal hoch neun: Nach Bundesländern

unterschiedliche Pauschalen und

die noch dazu nach Berufsgruppen differenziert.

Es ist an der Zeit, Trinkgeld als das

zu behandeln, was es ist: ein Geschenk.

Weg mit bürokratischen Fallstricken,

lassen wir das Trinkgeld eine nette Geste

der Wertschätzung sein: ein Lächeln,

das klimpern und durchaus auch rascheln

kann.

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


5/2025

TOURISMUS 69

Internationales Potenzial

Der Österreichische Tourismustag

bot spannende Einblicke

in die Potenziale der Fernmärkte

für den Tourismus- und

Wirtschaftsstandort Österreich.

Mit 154,3 Millionen Nächtigungen

war 2024 ein starkes Tourismusjahr.

Besonders die USA mit

2,38 Millionen Nächtigungen und

China mit 654.000 zeigen die

Bedeutung internationaler Gäste.

Elisabeth Zehetner (Foto Mitte)

betonte: „Wer in der ersten Liga

des internationalen Tourismus

mitspielen will, darf nicht nur

auf die Nähe schauen – sondern muss über

den Horizont hinausdenken.“ Fernmärkte

sorgen für höhere Ausgaben und saisonale

Entlastung. Gäste aus Nord- und Lateinamerika

wünschen sich vor allem Natur und

Kulinarik. Beide Märkte verbindet zudem die

Orientierung an Luxusreisen. Asiatische Touristen

hingegen suchen zunehmend Wintererlebnisse,

Wandern und Wellness.

www.austriatourism.com

Foto: Österreich Werbung/Ben Leitner

Entschleunigte

Auszeit

Im norditalienischen Trentino

können Wanderer auf historischen

Pfaden eine besondere Auszeit zu

erleben. Der Trend zur „Quietcation“,

der auf Ruhe, Natur und kulturelles

Eintauchen setzt, gehört zu den Traveltrends

2025. Mehrere historische

Routen laden dazu ein, die Region

abseits bekannter Wege zu entdecken.

Der San Vili Weg verbindet

Trient mit Madonna di Campiglio

und führt auf rund 100 Kilometern

durch Landschaften und traditionelle

Dörfer. Zur Besinnung kommen

können Wanderer auf dem Cammino

Jacopeo d’Anaunia, der durch Wälder

und Obstgärten bis zum Wallfahrtsort

San Romedio führt. Auf dem Cammino

Retico schließlich begeben sich

Besucher auf die Spuren der Räter

und durchstreifen archäologische

Stätten und stille Berglandschaften.

Drei Wege, die Natur, Geschichte und

Stille vereinen.

www.visittrentino.info

Burgenlands 1. Wanderdorf

Mit einem Festakt wurde Bad Tatzmannsdorf

offiziell in das Netzwerk

der „Österreichischen Wanderdörfer“ aufgenommen.

Die Aufnahme ist Teil des

Projekts „Pannonisch Wandern“, einer

burgenlandweiten Initiative zur Förderung

nachhaltiger Naturerlebnisse und qualitätsvollen

Wandertourismus. In der ersten

Projektphase entstanden bereits 15 neu

beschilderte Wanderwege, die das Angebot

für Naturbegeisterte erweitern. Laufend

kommen weitere Routen hinzu. Auch sechs

Wandergastgeber wurden zertifiziert und

bieten nun maßgeschneiderte Angebote

und fachkundige Beratung. „,Pannonisch

Wandern‘ ist die einzigartige Verbindung

von Natur, Genuss und Kultur, die das

Burgenland zu einem attraktiven Ziel für

Genusswanderer und Outdoorbegeisterte

macht“, so Didi Tunkel, Geschäftsführer

Burgenland Tourismus.

www.burgenland.info

Foto: Bad Tatzmannsdorf Tourismus

Foto: Trentino Marketing/Carlo Baroni


Slow trifft Business

Im Urlaub soll es einerseits immer ruhiger und entspannter

zugehen, andererseits wird aber in dieser Zeit auch deutlich

mehr gearbeitet. Ein Widerspruch? Nein, denn die Angebote

müssen entsprechend sein und entscheiden über den Erfolg.

Von Petra Pachler

Fotos: Salzburgerland

Foto: Gert Perauer

Im Tourismus gibt es einige konkrete Wachstumstreiber,

die großes Potenzial für noch

weiteres Wachstum haben. Das ist einerseits

die Gesundheit, die sich in immer mehr

Angeboten niederschlägt und das Gesamtpaket

Urlaub stark verändert. Denn die Gäste

wollen entspannen und aktiv sein zugleich,

was einerseits großes Potenzial birgt, auf der

anderen Seite aber auch herausfordernd ist.

Bitte entspannt

Die zweite Schiene, die thematisch hier gut

dazu passt, das ist der „Slow Trend“, denn

auch er hat, durch seine Entschleunigung,

Einfluss auf die Gesundheit. Slow bezieht

sich im Tourismus sowohl auf die Kulinarik,

wo schonend und oft „wie früher“, Stichwort

Kochkiste gekocht wird, als auch auf die

Urlaubsangebote. Die Zeiten von noch mehr

Action sind vorbei, innehalten ist angesagt.

Davon profitieren Regionen, die sich dem

sanften Tourismus verschrieben haben.

Es muss Sinn machen – was in der

Lebens- und Arbeitswelt zunehmend an

Bedeutung gewinnt, schlägt sich auch im

Urlaubsverhalten nieder. Der Aufenthalt

soll Selbstfindung und Selbsterfahrung

beinhalten und eine nachhaltige Wirkung

haben. Das geschieht, indem sinnorientierte

Erlebnisse geschaffen werden, die im

hektischen Alltag oft verloren gehen –Natur,

gemeinsame Momente mit der Familie oder

die Reduktion auf das Wesentliche sind für

dieses Klientel wichtig.

Nachhaltigkeit ist DAS Thema, das den

Tourismus, genauso wie alle anderen Unternehmen,

zunehmend prägt. Immer mehr

Regionen starten Prozesse zur Zertifizierung

mit dem Umweltzeichen, die Betriebe sind

diesbezüglich schon seit vielen Jahren gut

unterwegs.

Es wird aber auch

gearbeitet – im Urlaub

Die klassische Gegenbewegung zur Entspannung

ist der Trend zu Workation, einer

Kombination aus Urlaub und Arbeit, der

stetig steigt. Man arbeitet im Urlaub, worauf

auch immer mehr Betriebe mit entsprechender

Infrastruktur reagieren, aber man unterbricht

auch die Arbeitszeit immer wieder

mal für eine Auszeit. Arbeit und Freizeit

verschmelzen also. Für Betriebe bedeutet

das eine enorme Chance, sofern sie bereit

sind, in die notwendige, meist technische

Infrastruktur zu investieren, und auch ausreichend

Raum vorhanden ist.

Gearbeitet wird auch bei Kongressen,

die ihre Zahlen vom Vorkrisenniveau sogar

noch steigern konnte, wie der Meeting

Industry Report Austria 2024 zeigt. Ein Plus

von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und

eine Teilnehmerzahl von 1,83 Millionen ist

eine beachtenswerte Steigerung.

Aber auch in diesem Bereich zeigt sich

der Trend zur Nachhaltigkeit ganz deutlich,

denn im Jahr 2024 wurden an die 650 Green

Meetings veranstaltet, das entspricht fast

einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr.

Wenig überraschend dominieren im Kongressbereich

die Städte Wien und Salzburg.

Es wird gereist

Dass der Reisetrend ungebrochen wird, und

ganz offensichtlich noch immer Aufhol-


5/2025

TOURISMUS 71

bedarf nach den Pandemie-Schließungen

besteht, zeigen die Zahlen, die beim Tourismustag

präsentiert wurden. Mit154,3 Millionen

Nächtigungen trägt der Tourismus

ordentlich zum BIP bei und auch die internationalen

Gäste sind wieder ganz stark da:

Mit 2,38 Millionen Nächtigungen ist die USA

der bedeutendste Fernmarkt, gefolgt von

China mit rund 654.000. Wachstumsmärkte

sind Lateinamerika und auch Kanada.

Der Tourismusmonitor Austria untersucht

jene Kriterien, die für eine Urlaubsbuchung

ausschlaggebend sind und da

zeigt sich, auch wenig überraschend, dass

Sehenswürdigkeiten und Kultur die Hauptmotive

für Reisen nach Österreich sind, aber

dicht gefolgt von der Kulinarik. Gut also, dass

Österreich mit der Strategie Kulinarik Österreich

– Aus der Region. Für die Region. In die

Welt. - im Tourismusplan T einen diesbezüglichen

Schwerpunkt gesetzt hat. Ebenso

findet sich im Tourismusplan die Vorgabe

zum nachhaltigen Tourismus, der in allen

Dimensionen die künftige Tourismuspolitik

bestimmen soll.

Dass diese im Jahr 2019 beschlossenen

Richtlinien greifen, zeigen eine Vielzahl von

Projekten, die in der Zwischenzeit umgesetzt

wurden, genauso aber auch, dass die Botschaft

von den Gästen wahrgenommen wird.

Jubiläen bringen Gäste

Jubiläen sind immer Magnete im touristischen

Umfeld. Was es im letzten Jahr das

Bruckner-Jubiläum in OÖ war, ist es heuer

60 Jahre Sound of Music im Salzburgerland.

Aufgrund der Special-Packages, die in diesem

Zusammenhang immer geschnürt werden

und der zahlreichen Zusatzevents, erreicht

man Gästegruppen, die sich sonst mit dem

Thema eher weniger beschäftig haben.

Eines zeigen aber alle Erhebungen, die

auch durch Österreich Werbung bestätigt

wird: Die strikte Trennung der Saisonen

verliert immer mehr an Relevanz, was nicht

zuletzt dem Klimawandel geschuldet ist.

Das Thema Ganzjahrestourismus wird zum

ausschlaggebenden Asset für alle Tourismusregionen,

für einige aber ist es überlebensnotwendig.

Kulinarik gehört zur DNA des österreichischen

Tourismus.

Foto: Salzburgerland

Und was wollen Reisende wirklich? Sie

wollen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis,

bei Buchungen Sofortrabatte und kein Gutscheinsystem

und sie wollen authentische,

freundliche Menschen. Und die haben wir

ja nun wirklich. Was auch die Österreicher

schätzen, denn 51 Prozent der Befragten des

ÖAMTC Reismonitoring plant einen Urlaub

daheim. Na, dann – alles paletti.

ADVERTORIAL

Foto: Tirol Werbung _Ramon Haindl

Bis 2040 könnte der Fachkräftebedarf in

Tirol um bis zu 33 Prozent steigen. Die

Lebensraum Tirol Gruppe, zu der auch

die Tirol Werbung gehört, reagiert auf diese

Entwicklung mit der Kampagne „Tirol. Bleib

doch länger“, deren Ziel es ist, Tirol national

und international als attraktiven Ort zum

Leben und Arbeiten zu präsentieren.

Zentrale Anlaufstelle für interessierte

Fachkräfte ist dabei willkommen.tirol. Die

Plattform bündelt verschiedene Karriereseiten,

bietet nützliche Informationen und

verweist auf die App „Tirol Tourism Jobs“, die

Tourismusbetriebe mit passenden Bewerber:innen

zusammenbringt. Begleitend

dazu bietet das Welcome Package Tirol,

erhältlich in Deutsch oder Englisch, auf

Basis einer Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden

regionale Informationen

und praktische Tipps für die ersten Wochen

am neuen Wohn- und Arbeitsort. Unternehmen

können sich ihrerseits auf willkommen.

Fachkräfte

gewinnen

mit der

Marke Tirol

tirol registrieren und ihr Employer Branding

gezielt mit der Strahlkraft der Marke Tirol

verknüpfen.

Info

Fachkräfte finden, ganz ohne

regionale Grenzen: Jetzt bis 15. Juli

registrieren und 6 Monate kostenlos

auf willkommen.tirol inserieren:

www.tirol-tourism-jobs.com/

aktion


72 TOURISMUS

5/2025

Kolumne

Der neue Masterplan

für Tourismus

Die neue Bundesregierung verfolgt

im Regierungsprogramm

mit dem „Masterplan für Tourismus“

eine frische Tourismus-Strategie.

Der Fokus soll

besonders auf aktuellen Zukunftstrends

wie der Digitalisierung

und Herausforderungen

wie dem Klimawandel liegen

und soziale Nachhaltigkeit stärker

in der Branche verankern.

Auch dem Zusammenspiel zwischen

Tourismus und Regionen

wird im Rahmen der Regionalentwicklung

ein wichtiger Anteil

eingeräumt. Die Koordination

dieser Strategie geschieht

durch das neu geschaffene

Wirtschaftsministerium, das

nun auch die Tourismusagenden

übernommen hat.

Das Österreichische Umweltzeichen,

verliehen durch das

Umweltministerium, verfolgt im

Tourismusbereich bereits seit

1996 ähnliche Ziele. Es strebt die

Einbettung ökologischer, sozialer

und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit

in der Betriebsführung

an. Das staatliche Gütesiegel

fördert nicht nur Geschlechtergerechtigkeit

und Barrierefreiheit,

sondern auch den Einsatz

erneuerbarer Energien, Abfallvermeidung

und die Anwendung

nachhaltiger Mobilitätskonzepte.

So unterstützt das

Umweltzeichen die Umsetzung

des Masterplans und trägt dazu

bei, Österreichs Tourismus zukunftsfähig

und umweltbewusst

zu gestalten.

Gernot Müller, MA

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Alles Kulinarik

Die Steirische Tourismus und Standortmarketing

GmbH setzt 2025 gezielt auf

Kulinarik als zentralen Bestandteil des Marketings:

Mit der Rückkehr des Guide Michelin

und 52 Auszeichnungen für die Steiermark,

der Kulinarium Steiermark-Gala und

den dabei neuen ausgezeichneten Betrieben,

dem Steiermark-Frühling als größtem Popup-Restaurant

Österreichs, der erfolgreichen

Zusammenarbeit mit Sterne- und TV-Koch

Tim Raue, dem Auftritt bei der ITB 2025 in

Berlin, dem Culinary Content Showroom

der Österreich Werbung und vielem mehr,

macht die STG Gusto auf die (kulinarische)

Steiermark aufmerksam. „Unsere Kulinarik

ist ein zentraler Bestandteil der Markenidentität.

Mit den Maßnahmen stärken wir

nicht nur den Tourismus, sondern auch

Grill & Chill 2025 in der Mariatrink: Mit Mai

2025 kehrt Wiens lässigstes BBQ-Event

in die Rooftop-Bar im Jaz in the City zurück.

Mit frischen Cocktails und Mocktails, spritzigen

Bubbles und einer neuen kreativen

Sommerkarte. Zwei mal die Woche kann

nach Herzenslust geschlemmt werden,

wenn Christopher Uxa und sein Team am

Holzkohlegrill auflegen. Z.B: das Duroc-

Sur-Schopfsteak mit Grillgemüse oder den

großen Portobello Burger mit Gemüsechips

für die Vegetarier. Restaurant & Bar in Wien

| Jaz in the City Vienna

Im Béla Béla im Hotel Steigenberger

Wien lädt Küchenchef Marcus Bauer auf

eine kulinarische Reise in die Levante ein:

Geschmorte Orangen-Karfiol mit Curry, Pignoli

und Erdäpfelcreme oder bunte Rübenvariation

mit veganem Zitronenjoghurt.

Ebenso köstlich ist das Ofen-Rotkraut mit

Kreuzkümmel, Hummus und Olivenöl und

als Abschluss das Banoffee mit Banane

Karamell und Schokolade oder der vegane

Milchreiskuchen mit frischen Ingwer-Zitrusfrüchten.

So gut, und zugleich leicht,

kann die Sommerküche in Wien sein.

www.belabela.at

den gesamten Standort Steiermark“, so

Geschäftsführer Michael Feiertag.

www.steiermark.com

Kulinarischer Sommer

in Wien

Foto: STG/Jesse Streibl

Foto: Steigenberger Hotels GmbH - Felix Fichtner


5/2025

ADVERTORIAL 73

Fotos: TVB Ausseerland Salzkammergut/Jacqueline Korber

Dein Moment im Ausseerland

Salzkammergut

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft: Unsere Pionierbetriebe setzen neue Maßstäbe.

Im Ausseerland Salzkammergut wird

Nachhaltigkeit nicht nur gedacht, sondern

gelebt. Sieben engagierte Betriebe

unserer Region haben bereits das Österreichische

Umweltzeichen erlangt – ein

klares Bekenntnis zu Umweltbewusstsein,

Qualität und Regionalität. Vier von ihnen

tragen sogar zusätzlich das renommierte

Europäische Umweltzeichen (EU Ecolabel)

und zeigen damit eindrucksvoll, dass nachhaltiger

Tourismus auf höchstem Niveau

möglich ist.

Diese Pionierbetriebe gehen mutig voran:

Sie investieren in energieeffiziente Technologien,

achten auf faire Partnerschaften,

bevorzugen regionale Produkte und schaffen

ein Bewusstsein für umweltschonendes

Handeln – bei ihren Gästen ebenso wie bei

ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Als Tourismusregion folgen wir diesem

Vorbild. Derzeit befinden wir uns auf dem

Weg, das Österreichische Umweltzeichen

für Destinationen zu erlangen. Damit setzen

wir ein starkes Zeichen: für einen Tourismus,

der unsere intakte Natur bewahrt, die regionale

Wertschöpfung stärkt und kommende

Generationen mit Stolz auf unsere lebenswerte

Heimat blicken lässt.

Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir möchten

Gästen ein authentisches, verantwortungsvolles

Urlaubserlebnis bieten – und gleichzeitig

die unvergleichliche Natur- und Kulturlandschaft

des Ausseerlands nachhaltig schützen.

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern

unsere Zukunft. Danke an alle Betriebe, die

diese Reise mit uns gehen.

Factbox

Chalet Tauplitz: www.chalet-tauplitz.at

Genuss am See: www.genussamsee.com

Hotel Der Hechl: www.hotel-hechl.at

Hotel Seebacherhof: www.seebacherhof.at

Alpenparks Hagan Lodge: www.alpenparks.at

Hotel Kogler: www.hotelkogler.at

Podenhaus: www.podenhaus.at

Naturfreundehaus Tauplitzalm: www.tauplitzhaus.at

Kontakt

Tourismusverband Ausseerland

Salzkammergut

Pratergasse 388

8990 Bad Aussee

Tel.: 03622 54040

info@ausseerland.at

nachhaltig@ausseerland.at

www.ausseerland.at


74 TOURISMUS

5/2025

Kolumne

Was ist Tourismus!

Die sperrige Bezeichnung lautet: „…

eine temporäre Ortsveränderung“,

doch wir wissen, dass dieser Terminus

weit mehr beinhaltet. Das Reisen

allein, um an einen anderen Ort zu

gelangen, ist längst passé. Heute will

man etwas erleben – Erinnerungen,

neue Ideen, andere Perspektiven

und neuerdings auch ein bisschen

Selbstfindung. Touristiker haben also

nicht nur große Herausforderungen

zu bewältigen, sondern auch ein gerüttelt

Maß an Verantwortung. Im

21. Jahrhundert sind Fachleute notwendig,

um einzelne Tourismusbereiche

entsprechend abzudecken.

Denn wenn ein Hotel einen Workshop

zu einem Thema anbietet, das

tief in das Leben eingreift und im

Anschluss dann der Gast in tiefe

Depressionen verfällt, oder sich bei

einer sportlichen Aktivität, die über

sein Können hinausgeht, verletzt - na

bumm, dann möchte ich nicht in der

Haut des Hoteliers oder Tourismusvereins

stecken.

Tourismus ist also ein Gebilde,

das aus vielen Modulen besteht –

jedes einzelne muss gut aufgestellt

und mit Fachpersonal besetzt sein.

Eben, und genau dieses fehlt in etlichen

Bereichen. Was dagegen getan

werden kann? Die Verantwortlichen

an der Front könnten mehr Eigenwerbung

betreiben und kommunizieren,

wie abwechslungsreich ein

Job im Tourismus ist. Und wie motivierend

er für einen selbst sein kann,

wenn man für Menschen tätig ist, die

gerade ihre schönste Zeit des Jahres

verbringen. Und natürlich müssen da

und dort auch Arbeitsbedingungen

entsprechend angepasst werden, um

engagierte Mitarbeiter zu bekommen.

Aber das zum Teil schlechte

Image der Branche, das mancherorts

gehegt und gepflegt wird, stimmt

großteils gar nicht. Der Tourismus ist

eines der wesentlichen Standbeine

in der österreichischen Wirtschaft

und deutlich mehr als eine „Ortsveränderung“.

Stellen wir doch das

Schöne an diesem Wirtschaftszweig

mehr in den Vordergrund – Protagonisten,

wo seid ihr?

Petra Pachler

www.genusszeit.at, www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

Erste vegane Hüttenrunde

Von einer Hütte zur nächsten wandern,

durch die Berglandschaft des steirischen

Gesäuses streifen und dabei immer wieder

innehalten, um sich in den Hütten stärken

zu lassen. Die beliebte Gesäuse Hüttenrunde

wird nun um eine vegane Edition erweitert:

Jede der sechs teilnehmenden Schutzhütten

hat mindestens ein vollwertiges veganes

Hauptgericht ins Repertoire aufgenommen

– von Hütten-Teigtaschen bis Kaiserschmarrn

ist alles dabei. Damit entsteht der

erste Höhenweg im gesamten Alpenraum,

auf dem sieben Tage lang vegan gespeist

werden kann. So wird das Gesäuse zum Hotspot

für alle Wanderer, die Naturgenuss und

zeitgemäße Ernährung verbinden möchten

„Weil’s Sinn macht für die Natur, für uns

selbst und für alle, die bewusst genießen

Unter dem Motto „Der Geschmack Südtirols“

wurde das Silent Loft im Wiener

Filmquartier Anfang Mai zur Bühne für

Genuss mit Haltung. Die IDM Südtirol und

die Wiener Agentur Nomads PR & Communications

holten vier außergewöhnliche

Produzenten aus dem norditalienischen

Alpenraum nach Wien – für ein exklusives

Slow-Food-Event, das für regionale

Vielfalt, alte Sorten und echtes Handwerk

stand. Oskar Messner, Zweihaubenkoch

wollen“, so Tourismusverband-Geschäftsführerin

Jaqueline Egger.

www.steiermark.com

Exklusive Schmankerl

und Produzent aus dem Villnösstal, brachte

Delikatessen vom seltenen Villnösser Brillenschaf

mit. Martin Pircher präsentierte

seinen traditionellen Ahrntaler Graukäse,

Pius Schuster das uralte Vinschger Paarl

und Frank Weber sowie Hartmann Varesco

den koffeinfreien Lupinenkaffee. Den kulinarischen

Höhepunkt bildete ein Fünf-Gänge-

Menü von Messner – ehrlich, saisonal, südtirolerisch.

www.suedtirol.info

Foto: Philipp Lipiarski Foto: Christoph Lukas


5/2025

TOURISMUS 75

Sommerfrische im Ausseerland

Genuss pur für Seele und Körper.

Sommerfrische kennt man bereits seit der

Antike. Die Auszeit während der Hitzeperiode,

der Aufenthalt an einem kraftspendenden

Ort wie dem Ausseerland, trifft ein

begehrtes Urlaubsgefühl: Weg von tropischen

Nächten und geschlossenen Rollläden,

stattdessen durchatmen, genießen,

Körper und Seele verwöhnen! Mit Wohlfühlklima,

abwechslungsreicher Natur und

stimmungsvollen Unterhaltungsangeboten

erfüllt das Ausseerland alles, was es zur

Sommerfrische braucht.

Sie ist mehr als ein schneller Urlaubstripp

und schöpft ihre Wirkung aus den

natürlichen Gegebenheiten, gepaart mit

dem Lebensgefühl der Ausseer. Sommerfrische

im Ausseerland steht für atemberaubende

Landschaft, Berge und Seen, für all

die Farbtöne, die darin zu finden sind und

die Herzen höherschlagen lassen. Sommerfrische

steht ebenso für Begegnung, Kultur

und kulinarischen Genuss, der an den

Abenden für Spaß und Stimmung sorgt.

Ganz oben auf der Liste aber steht in der

Sommerfrische der Müßiggang. Die Seele

einmal baumeln lassen und sich im wahrsten

Sinne des Wortes „eine lange Weile“ zu

gönnen.

www.ausseerland.at

Foto: TVB Ausseerland Salzkammergut/Karl Grieshofer

Foto: Julia Schuster, Kleine Zeitung

Kaiserschmarren-

Doppelsieg

Mitte Mai wurde

die Landesberufsschule

Bad Gleichenberg

zur Bühne

für junge Küchentalente.

Beim steirischen

Vorentscheid

von „Smash the

Schmarren 2025“

galt es, Österreichs

Mehlspeisenklassiker

in nur 45

Minuten modern

zu interpretieren.

Und das mit großem Erfolg: Die Tourismusschulen Bad Gleichenberg

feierten einen Doppelsieg. Otis Klocker holte sich mit seinem

„Kaiser Curry Pisana“ den ersten Platz und sicherte sich damit das

Ticket für das Bundesfinale in Wien. Für sein Werk karamellisierte

er den Teig – verfeinert mit Kokosmilch, Curry, Kardamom und

Vanille –in der Pfanne und ergänzte ihn mit einer Mango-Ingwer-

Chilisauce sowie einer cremigen Bananensauce mit Waldhonig,

Zitrone und Rum. Max Pesenhofer überzeugte mit „Der würzige

Kaiser“ und erreichte den hervorragenden dritten Platz.

www.tourismusschule.com

Heidi Strobl, Geschäftsführerin des

Salzburg Convention Bureaus (Mitte).

Wien & Salzburg vorne

Nach Wien, das 2024 mit 6.619 Kongressen und Firmenevents

den Spitzenplatz belegte, rangiert Salzburg auf Platz zwei der

gefragtesten Destinationen für Kongresse, Tagungen und Events

in Österreich. 2024 fanden rund 6.100 Veranstaltungen mit knapp

357.000 Teilnehmern im Bundesland statt. Im Vergleich zu 2023

stieg damit die Zahl der Veranstaltungen um 8,1 Prozent und die

der Teilnehmer um 21,5 Prozent. Und auch nachgelagerte Branchen

profitieren, denn die Ausgaben pro Tagungsgast liegen zwischen

450 € und 550 € pro Tag. Die Attraktivität Salzburgs als Meeting-

Destination ergibt sich durch ein Zusammenspiel der Standortfaktoren.

„Die Region ist aufgrund ihrer geografischen Lage ideal, um

Menschen aus aller Welt zusammenzubringen“, betont Heidi Strobl,

Geschäftsführerin des Salzburg Convention Bureaus.

www.meetsalzburg.com

Foto: Eva trifft Fotografie


76 TOURISMUS

5/2025

Foto: Carina Rebler

Foto: Marc Glisdorf

Holz als Baustoff gewinnt zunehmend an

Bedeutung.

Foto: Marc Gilsdorf Foto: Marc Gilsdorf

Urlaub im Holzhaus

Holz im Baubereich hat eine Menge Vorteile und findet sich deshalb immer öfter auch in der

Hotellerie.

Von Petra Pachler

Holz als nachwachsende Ressource ist

nachhaltig und damit umweltfreundlich,

die unterschiedlichen Holzarten

können sowohl im Innen- als auch im

Außenbereich eingesetzt werden und nicht

zuletzt ist Holz als Dämmung die vermutlich

beste Variante. Holz speichert zudem klimaschädliche

Emissionen und trägt damit

zur Gesundheit bei, außerdem ist Holz weit

günstiger als Beton oder Stein.

Es spricht also alles für den vermehrten

Einsatz von Holz und wenn die Objekte

dann auch noch mitten im Grünen stehen,

ist der Natururlaub nahezu perfekt. Das

Unternehmen „Wohnwagon“ aus Gutenstein

bietet genau das, nämlich Tiny

Houses für die Auszeit im Grünen. Jetzt

werden vielleicht einige meinen, dass ein

mehrwöchiger Urlaub im Tiny House doch

etwas eng werden könnte, dem sei die

Studie der MedUni Wien ans Herz gelegt,

die nämlich sagt, dass nicht die Dauer

ausschlaggebend für den Erholungswert

ist, sondern die Qualität. Und da reichen

schon vier Nächte.

Da trifft es sich dann aber gut, wenn die

Unterkunft nicht all zu weit weg ist und

auch da liegt man bei Wohnwagen richtig:

Gutenstein, Mühlviertel, Burgenland oder

Ramsau am Dachstein – die Qual der Wahl.

Ruhe drinnen und draußen

Kein WLAN, keine To-do-Listen – stattdessen

Stille und der eigene Rhythmus.

Die positiven Effekte eines Aufenthalts im

Grünen sind auch wissenschaftlich belegt:

Der Blutdruck sinkt, der Cortisolspiegel

wird reduziert und sogar die Schlafqualität

verbessert sich. Was immer mehr Urlauber

suchen, nämlich die Auszeit, bietet Wohnwagen

– als Sommer Hideaway einmal

anders.

Die Tiny Houses sind aus Holz und

erfüllen damit alle Anforderungen an einen

gesunden, grünen und auch nachhaltigen

Urlaub. Wer möchte, hat in der Umgebung

ausreichend Möglichkeiten für Ausflüge, wer

lieber vor seinem Tiny House in der Wiese

sitzt, darf auch das.

„Unsere Gäste suchen Orte, an denen

sie zur Ruhe kommen können. Gleichzeitig

wollen sie die Natur genießen, ohne dabei

ihren ökologischen Fußabdruck zu vergrößern“,

so Theresa Mai, Gründerin und

Geschäftsführerin von Wohnwagon. Die

autarken Häuser werden mit Solarstrom

betrieben, gebaut werden sie aus regionalen

Naturmaterialien wie Holz, Schafwolle

und Lehm „Natürliche Materialien schaffen

eine besonders gesunde Wohnatmosphäre,

frei von Schadstoffen und künstlichen Einflüssen“,

so Mai.

https://wohnwagon.at/


5/2025

TOURISMUS 77

Herzensangelegenheit

100 Prozent bio, 100 Prozent

Herzlichkeit – und das

mitten im Etschtal bei Meran.

Theiner’s Garten ist Italiens

erstes Demeter zertifiziertes

Bio-Vitalhotel und ein Ort,

an dem Mensch und Natur im

Einklang leben. Die Wurzeln

reichen bis in die 1980er-Jahre,

als Myriam und Walter Theiner

als Biopioniere in Südtirol

begannen. Heute führen ihre

Kinder das Haus mit derselben

Überzeugung weiter.

Der CO 2 -Fußabdruck beträgt dabei nur

fünf Kilogramm pro Gast und Nacht. Statt

Plastik und Funkwellen gibt es Vollholz,

Lehmwände und Biobaumwolle, die den

Puls senken und den Schlaf vertiefen. Auf

über 1.000 m 2 Spa treffen zertifizierte Biokosmetik

und Yoga auf Detox-Programme

und wohltuende Stille. Und was auf den

Teller kommt, stammt entweder aus dem

hoteleigenen Demeter-Hof oder von Bio-

Partnern aus der Region.

www.theinersgarten.it

Foto: Emi Massmer Emotions

Premiere in den

Alpen

Accor baut sein Markenportfolio

in der DACH-Region weiter aus

und bringt erstmals ein ibis Styles

Hotel in die österreichischen Alpen.

Geplant ist das Projekt gemeinsam

mit der Thurner Immobilien Gruppe

als Eigentümer und der tristar Group

als Franchisepartner und Betreiber.

Das ibis Styles Wörgl wird im

neuen Stadtquartier Wörgl Mitte

entstehen – ein urbanes Entwicklungsprojekt,

das den Ort in Tirol

zusätzlich beleben soll. Geplant sind

104 modern gestaltete Zimmer, ein

Frühstücksrestaurant und das für ibis

Styles typische Designkonzept. Die

Eröffnung ist für 2028 vorgesehen.

Wörgl punktet mit seiner Nähe zu

beliebten Destinationen wie Kitzbühel

und Innsbruck, gleich drei Skigebieten

in der Umgebung sowie einer

ausgezeichneten Bahnanbindung

und Autobahnverbindungen nach

Deutschland und Italien.

www.all.accor.com

Urbane Neueröffnung

Bodentiefe Fenster, zeitgenössische

Kunst, Wiener Geflecht, das sich durch

das gesamte Haus zieht: Das durchdachte

Design und die lichtdurchflutete Raumgestaltung

des im Mai neu eröffneten ARCO-

TEL AQ spiegeln die für Wien charakteristische

Spannung zwischen Geschichte und

Gegenwart wider. Das Vier-Sterne-Hotel

von ARCOTEL Hotels liegt im Althan Quartier

in Wien und ist damit das 12. Hotel der

österreichischen ARCOTEL-Gruppe sowie

das vierte Haus in der Stadt. 157 moderne

Zimmer und Suiten, vier Seminarräume und

ein Fitnessbereich werden ergänzt durch

ein modernes Designkonzept in warmen

Erdtönen, tiefem Moosgrün und urbanen

Dekoelementen – entwickelt vom Innenarchitektur-Studio

destilat aus Wien. „Es

ist ein Wohlfühlort, der mit jeder Pore Wien

atmet“, so Martin Lachout, CEO ARCOTEL

Hotels.

https://aq.arcotel.com

Foto: Harald Eisenberger

Foto: Thurner Immobilien Gruppe


78 KARRIERE

5/2025

Foto: Anna Shvets

Foto: Anna Tarazevich

Von süßen Träumen und

großen Plänen

Wer eine Tourismus- oder Hotelfachschule besucht, steht früher oder später vor einer

entscheidenden Frage: Welche Zusatzqualifikationen sollen es sein?

Von Nele Klaffl

Die Klassiker wie Jungsommelier oder

Jungbarkeeper sind etablierte Größen

in der touristischen Ausbildung. Doch

abseits der abgetretenen Pfade wartet ein

buntes Bouquet an Zusatzqualifikationen –

von der Patisserie bis zum Concierge.

Kreativität im Zuckerrausch

Zuckerguss, Pralinen, Eclairs – die Patisserie

ist eine Welt für sich und die Ausbildung

dazu immer beliebter. Der Reiz der

Ausbildung zum Jung-Patissier liegt wohl

vor allem in der Freiheit, der eigenen Kreativität

Ausdruck zu verleihen. In einigen

Schulen wird diese Zusatzqualifikation

angeboten – mit Prüfung und Zertifikat.

Die Schüler tauchen ein in die österreichische

Mehlspeisküche, lernen aber auch die

Grundlagen der internationalen Patisserie

kennen.

Sie üben sich in der Verarbeitung verschiedenster

Teige, der Kreation raffinierter

Torten sowie im Garnieren mit Schokolade,

Marzipan und Co. Auch vegane und laktosefreie

Varianten sowie saisonale Spezialitäten

stehen oft auf dem Programm. Am Ende des

Kurses wartet je nach Schule eine mehrteilige

Abschlussprüfung mit schriftlichem

Konzept, Theorieprüfung und der Umsetzung

des süßen Werkes.

Auf Gästewunsch

Vom Geschehen hinter den Kulissen zur

Ansprechperson Nummer Eins für die

Gäste: Der Concierge. Er bringt sein ganz

eigenes Skillset mit: Organisationstalent,

Diskretion, Fremdsprachenkenntnisse und

ein Netzwerk, das bis in die entlegensten

Winkel der Welt reicht. Aktuell bieten nur

wenige Schulen die Ausbildung hierfür an.

Eine davon ist die Schule Bad Gleichenberg,

wo die Qualifikation als „Concierge/

Rezeption“ geführt wird. Auch in der Tourismusschule

Semmering wird dieses Spezialwissen

vermittelt. Beide kooperieren

mit dem Österreichischen Hotelportierverband

„Les Clefs d’Or“ – und die Prüfungen

haben es in sich: Ob die Organisation einer

exklusiven Hochzeit oder die kurzfristige

Buchung eines Hotels samt Tickets für ein

Sportevent – die Schüler müssen kreative,

oft knifflige Aufgaben lösen. Und das auf

Englisch. Wer besteht, erhält ein weltweit

anerkanntes Diplom.

www.lesclefsdor.at

Für alles gewappnet

Ob die Glasur einer dreistöckigen Torte

oder die minutiös durchgeplante Überraschungsreise

per Helikopter – die Zusatzqualifikationen

im Tourismus sind so

vielfältig wie die Wünsche der Gäste. Mit

Leidenschaft und Blick fürs Detail wird

der Grundstein für eine berufliche Zukunft

gelegt, in der kein Wunsch zu groß und kein

Traum zu süß ist.


5/2025

KARRIERE 79

Foto: OÖ Tourismus/Martin Fickert

Geteiltes Wissen

Wie lassen sich

Veranstaltungen

klimafreundlich

gestalten – ohne

Verzicht auf Qualität

und Erlebnis? Mit

dieser Frage lud das

Convention Bureau

Oberösterreich über

50 Eventplaner zur

zweiten „Green Event

Experience“ in den TEAM 7-Store am Stubenring. Unter dem

Motto „Schluss mit den Ausreden – Zeit für klimafreundliche

Veranstaltungen!“ bot das Event Inspiration und Werkzeuge für

eine nachhaltigere Planung. „Von der Location über die Anreise

bis zur Kommunikation und der Auswahl von Dienstleistern – es

gibt viele Bereiche, die zu beachten sind“, so Ingrid Pichler, Leitung

Convention Bureau Oberösterreich. Ein Impulsvortrag von

Klimapsychologe Dr. Thomas Brudermann und ein World Café mit

praxisnahen Diskussionen rundeten den Abend ab und lieferten

wertvolle Ansätze für zukunftsfähige Events.

www.oberoesterreich-tourismus.at

Erfolgsfaktor Resilienz

Praxisnahes Fachwissen

und strategische

Kompetenzen

sind essenziell, um den

Tourismus zukunftsfähig

zu gestalten. Genau

das vermittelt der neue

Zertifikatslehrgang

Resilienzmanager im

Tourismus an der FH

Kufstein. Der sich

über zwei Semester erstreckende berufsbegleitende Zertifikatslehrgang

richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Tourismus,

die ihre Organisation oder Destination krisenfester aufstellen und

strategisch nachhaltige Zukunftsperspektiven schaffen möchten.

Teilnehmende werden dazu befähigt, als Gestalter und Impulsgeber

für eine resiliente Tourismuswirtschaft zu agieren. Der Lehrgang ist

dank der Förderung durch INTERREG Bayern-Österreich während

der Laufzeit des Projekts Resilienter Tourismus bis 31. Dezember

2026 kostenfrei. Der nächste Lehrgangsstart ist im Herbst 2025.

www.fh-kufstein.ac.at

Foto: Chiemgau GmbH Tourismus

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80 PERSONALIA

5/2025

Foto: Accor Foto: 25hours Hotels

Neue Hausherrin

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat eine

neue Hausherrin. Ab sofort zeichnet Patricia Rzehatschek

als General Managerin für das

Hotel verantwortlich. Seit

April 2022 war die Hotelfachfrau

als Operations Managerin

und F&B Operation Managerin

im Hotel tätig. „Gemeinsam

mit meinem großartigen

Team möchte ich weiterhin

einen Ort schaffen, der inspiriert

und verbindet“, so Rzehatschek.

www.25hours-hotels.com

Neues Managementteam

Accor stellt ein neues Führungsteam für Deutschland,

Österreich und die Schweiz vor. In Österreich übernehmen

Anna Wahl-Pozeg und Arndt Writzel die Leitung. Wahl-

Pozeg ist aktuell als Senior Vice President Communications

Europe & North

Africa tätig. Arndt

Writzel kam 2023 als

Vice President Operations

Managed Hotels

DACH ins Unternehmen.

Beide werden ihre

derzeitigen Positionen

weiter ausüben.

www.all.accor.com

Foto: www.danielnuderscher.com

Verstärktes Team

Die Brau Union Österreich

stellt ihre

strategischen Bereiche

Nachhaltigkeit, Public

Affairs und Unternehmenskommunikation

mit erfahrenen Experten

neu auf: Martina Prucha

übernimmt die Position der Sustainability Managerin, Gudrun

Zimmerl verantwortet nun den Bereich Public Affairs und

Florian Zimmer ist neuer Head of Communications. Alle

drei berichten direkt an Corporate Affairs Director Daniela

Winnicki.

www.brauunion.at

Feierlich verabschiedet

Nach

beeindruckenden

35

Jahren bei Seltmann

Weiden wurde Josef

Kallmeier, langjähriger

Geschäftsführer

der Seltmann-

Gruppe, feierlich in

den Ruhestand verabschiedet. Seit seinem Eintritt im Jahr

1990 prägte er das Unternehmen mit großem Fachwissen,

unermüdlichem Einsatz und ausgeprägter Führungskompetenz.

Bereits 1993 erhielt er die Gesamtprokura, 2001 folgte

der Eintritt in die Geschäftsführung.

www.seltmann.com

Foto: Brau Union Ö

Foto: Seltmann Weiden

Foto: medianet Verlag GmbH

Österreichs Biervielfalt

Der „Bier Guide 2025“ von Conrad Seidl ist ein Zeugnis der vielfältigen österreichischen

Bierkultur. In seiner bereits 26. Ausgabe präsentiert der „Bierpapst“ so viele Neuheiten

wie nie zuvor. 30 spannende neue Biere, darunter Sorten, die in Wein-, Calvados-, Rumoder

Whiskyfässern reifen durften. Neben kräftigen Imperial Strouts findet sich heuer

auch ein klösterliches Konvent-Bier unter den Empfehlungen. Über 1000 Lokale – vom

einfachen Wirtshaus bis zur Craft-Beer-Bar – wurden für ihre Verdienste um die heimische

Bierkultur ausgezeichnet. Seidl betont: „Die Bierkultur hat in keinem anderen Land so

unterschiedliche Ausprägungen wie in Österreich.“ Der Guide versteht sich dabei auch als

Dank an die Wirte, die gegen wirtschaftliche Herausforderungen und veränderte Konsumgewohnheiten

ankämpfen.

www.medianet.at

Umfang: 432 Seiten

Einband: Gebunden

19 €

ISBN: 978-3-903254-83-1


5/2025

BUCHTIPPS 81

Foto: Südwest

Foto: Südwest

Foto: Phaidon

Mamma mia!

Angelo ist waschechter Italiener

und steckt hinter dem Account

@cookingwithbello auf Instagram

und TikTok. Mit einer großen Portion

Charme, einer Prise Humor und 70

Rezepten, die nach Urlaub schmecken,

fängt er das Dolce Vita Italiens

gekonnt ein – von Bruschetta und

Biscotti über selbstgemachte Pasta

und Pizza bis hin zu unwiderstehlichen

Dolci und kreativen Apperitivo,

wie ein Tiramisu-Espresso Martini.

www.penguin.de

Umfang: 176 Seiten

Einband: Gebunden

25,70 €, ISBN: 978-3-517-10394-5

Impressionen aus Portugal

In Szene gesetzt

Eine Reise nach Porto bedeutet, sich auf

Gerichte voller Aromen und Schlichtheit

einzulassen. So enthält das Buch

bodenständige Fleischgerichte aus dem

Landesinneren als auch traditionelle

Meeresgerichte mit Fisch, Muscheln und

Schalentieren. Dank spannendem Hintergrundwissen,

Restaurantempfehlungen

und dem passenden portugiesischen

Vokabular steht dem nächsten Städtetrip

nichts mehr im Wege.

www.penguin.de

Umfang: 192 Seiten

Einband: Gebunden

24,70 €, ISBN: 978-3-517-10389-1

In Zusammenarbeit von The Leading

Hotels of the World (LHW), Phaidon

und der Medienplattform The

Slowdown ist ein Coffee Table Book

entstanden, das die Kunst der Gastfreundschaft,

besondere Reiseziele

und kulturelle Vielfalt zelebriert – mit

über 400 farbigen Fotografien, inspirierenden

Texten und Porträts. Im Mittelpunkt

stehen über 80 ausgewählte

LHW-Hotels, deren Geschichten in

Szene gesetzt werden.

www.phaidon.com

Umfang: 304 Seiten

Einband: Gebunden

74,95 USD, ISBN: 9781580936842

Foto: AT Verlag

Foto: AT Verlag

Foto: DK Verlag

Knusprige Angelegenheiten

Knusprig und goldbraun: Frittierte

Speisen sind eine Art Lebensfreude.

Der Rezeptteil dieses Buches kombiniert

Klassiker und kreative Neuentdeckungen

– von Salzgurken mit Blauschimmelkäse

bis zu süßen Schmankerln im

heißen Öl zubereitet. Dazu gibt es eine

Einführung zu Technik, Fettarten und

Sicherheit sowie einen spannenden

Beitrag von Dr. Michael Podvinec über

die Chemie und Physik des Frittierens.

www.at-verlag.ch

Umfang: 208 Seiten

Einband: Gebunden

33 €, ISBN: 978-3-03902-267-0

Israelisch frühstücken

Das israelische Frühstück, meist

in Buffetform angerichtet, steht

heute weltweit für Genuss und Vielfalt.

Tom Franz versammelt Rezepte

von Salaten, Aufläufen, Fisch-, Käseund

Eiergerichten bis zu raffiniertem

Gebäck. Gewürze aus Orient und

Osteuropa spiegeln den kulinarischen

Reichtum Israels wider. Alle Rezepte

sind frei kombinierbar und ermöglichen

ausgiebige Frühstücksbuffets

oder Brunch-Menüs.

www.at-verlag.ch

Umfang: 184 Seiten

Einband: Gebunden

33 €, ISBN: 978-3-03902-264-9

Singapur in Buchformat

In diesem Buch tauchen Leser ein in

die traditionelle Küche Singapurs,

die mit ihren vielseitigen Einflüssen

aus China, Malaysia, Indien, Thailand

und Japan mindestens genauso

kunterbunt ist wie die Stadt selbst.

In 80 authentischen Rezepten und

mit nur wenigen Basics aus dem

Supermarkt oder Asialaden lassen

sich Gerichte wie Nasi Goreng, Kaya-

Toast oder Pandan-Biskuitrolle ganz

einfach zubereiten.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 244 Seiten

Einband: Gebunden

26,95 €, ISBN: 978-3-8310-5058-1


82 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

5/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

Food Getränke Non-Food

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

12. 6.

2025

26. 6. 2025

• Pizza & Pasta

• Convenience,

Snacks & Co

• Patisserie

• Ethno: Antipasti/

Tappas

• Bitter & Spritz

• AF & Light-Bier

• Cocktails &

Longdrinks

• Prosecco & Frizzante

• Kaffee & Tee

• Kühltechnik

• Bargeldlose

Zahlung &

Kassensysteme

• Sanitär/Pool &

Pflege

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur

• Nachhaltigkeit im

Tourismus & Hotellerie

• Bad & Wellness

• Karriere: Ausbildung zum

Thema Nachhaltigkeit

Regionalität und Nachhaltigkeit Spezial

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara

Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479

84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.

› Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN

AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von

PEFC-zertifiziert

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Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische

Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter

Wäldern

stammt aus

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Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine

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