GASTRO das Fachmagazin 5/25
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Königsklasse Grillen (Seite 16)
D A S F A C H M A G A Z I N
Ausgabe 5/2025
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
Ausgabe 5, Mai 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Königshofer & Conversion Club (großes Foto), Omid/stock.adobe.com (Frau mit Kaffee), Andrea Jungwirth (Teller)
DIE SATTLERS:
EIN DYNAMISCHES
QUARTETT
Kaffee: Hell oder dunkel? (Seite 56)
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Ausgabe 5, Mai 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Königshofer & Conversion Club (großes Foto), Omid/stock.adobe.com (Frau mit Kaffee), Andrea Jungwirth (Teller)
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GASTROTECHNIK
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5/2025
EDITORIAL 3
Quo vadis, Tourismus?
Die Sommer werden
kühler, die Winter
wärmer, die stabilen
Wetterphasen weniger
und die Saisonen verschwimmen.
Touristiker
sind (noch) nicht verzweifelt,
aber gefordert. Aber nicht nur der Klimawandel
erfordert ein Umdenken im Tourismus,
sondern auch das Urlaubsverhalten der Gäste.
Sie kommen öfter, bleiben kürzer und buchen
kurzfristiger. Was also ist das Gebot der Stunde,
was muss getan werden?
Ganzjahrestourismus ist eines der Codeworte
für die Adaptierung der touristischen
Angebote und die Kultur dabei eine der wachsenden
Säulen. Diese zu forcieren, sollte im
Kulturland Österreich nicht so schwierig sein.
Dass diese Transformation bereits erfolgreich
im Gange ist, zeigen die Zahlen des letztjährigen
Kulturjahres in OÖ mit dem Brucknerjubiläum
und der Kulturhauptstadt Bad Ischl.
Österreich hat einen Nächtigungsrekord
hingelegt, aber deshalb hurra zu schreien,
wäre verfrüht. Denn trotz steigender Nächtigungszahlen
und höherer Umsätze sinken die
Betriebsergebnisse, was vor allem auf die gestiegenen
Kosten zurückgeht. Die Betriebe sind also
ebenfalls gefordert und deren Rückgrat sind die
Mitarbeiter und deren Freundlichkeit und Herzlichkeit,
denn diese bleiben im Gedächtnis. Diese
freundlich zu stimmen und bei Laune zu halten,
gehört zu den Basics in diesem Geschäft und
ist wichtiger denn je. Und
da ist die Besteuerung des
Trinkgeldes vielleicht keine
so gute Idee.
An anderen Stellschrauben
zu drehen, wäre
allerdings mehr als notwendig
– Stichwort Abgaben und Bürokratie – denn
auch Gastronomiebetriebe, die nur mehr vier
oder fünf Tage die Woche geöffnet haben – und
das meist unisono Donnerstag bis Sonntag –
sind nicht hilfreich. Bleiben doch Gäste immer
noch oft eine Woche in der Region und da möchten
sie auch am Montag essen gehen. Betriebe
dahingehend zu motivieren, wieder täglich zu
öffnen und dafür auch genügend – und motivierte
– Mitarbeiter zu finden, kann als Aufforderung
an die Politik verstanden werden. Stichwort
Steuern, Lohnnebenkosten und Bürokratie …
Der Reiseverkehr hat vergangenes Jahr mit
8,6 Mrd. Euro den höchsten Beitrag zur österreichischen
Leistungsbilanz erzielt und ist damit
einer der wesentlichsten Wirtschaftszweige.
Und diesen weiter strampeln zu lassen, bringt
auf Dauer weder ausreichend neue Mitarbeiter,
noch einen Anreiz für Betriebe, was Generationen-Übergaben
betrifft.
Es besteht also dringender Handlungsbedarf
in unterschiedlichen Bereichen, und der kann
nicht nur von den Touristikern ausgehen. Sonst
bleibt die Frage „Quo vadis“ womöglich unbeantwortet!
Kurt & Michael HEINZ
d e i n
herz
schmilzt mit.
Königsklasse Grillen (Seite 16)
EIN DYNAMISCHES
QUARTETT
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4
INHALT 5/2025
Aktuell & angesagt
Food 14 bis 41
Personelles Seite 80
Buchtipps Seite 81
Vorschau und Impressum Seite 82
Österreich ist ein Tourismusland
GASTRO hat die wichtigsten Protagonisten
zum Thema Tourismus um Ihr Statement
gebeten.
Seite 10
Königsklasse Grillen
Kochen ohne Gewürze ist wie Malen
ohne Farben. Egal was zubereitet wird, ob
Fleisch, Fisch, Gemüse oder vegan, der
besondere Geschmack entfaltet sich erst
durch die Würzung. Und auch Grillen ist
ohne das gewisse Etwas eine langweilige
Angelegenheit.
Seite 16
Foto: pixabay
Burger, Beef & Beyond:
Wie prägen Burger und BBQ die Gastronomie
2025 – von klassischen Beef-Varianten
bis zu pflanzlichen Innovationen.
Seite 26
Pommes, Wedges und Co.
Mit den richtigen Beilagen erfolgreich
durch die Grillsaison. In der oft hektischen
Sommersaison helfen Fertigprodukte,
Küchenprozesse zu standardisieren
und Qualität zu sichern.
Seite 30
Alles andere als langweilig
Zwischen fernöstlicher Neugier und modernen
Gesundheitsidealen, verspricht
der Sommer Genuss, der in die weite Welt
entführt und gleichzeitig auf Bekanntes
setzt.
Seite 34
Das Qualitäts-Quartett vom
Sattlerhof
Weingut, Wirtshaus und Genießerrestaurant!
Der Sattlerhof im südsteirischen
Gamlitz hat eine lange Tradition, was
guten Wein und gute Küche betrifft!
Seite 38
Cold & hot drinks 42 bis 57
Foto: K.- P. Adler / stock.adobe.com
Fass-zination
Warum gezapftes Bier mehr als nur Geschmack
liefert.
Seite 44
Flüssiges Glück: Vodka & Gin
Innovative Vodka- und Gin-Trends beleben
die Gastronomie und welche Tipps
Sie für Qualität und alkoholfreie Varianten
brauchen.
Seite 46
Foto: KLPictures
Ein Achterl Schankwein, bitte!
Authentisch, regional und wirtschaftlich
attraktiv. Der oftmals unterschätzte
Schankwein erlebt heute eine Renaissance.
Seite 51
Das alkoholfreie Comeback der Cocktail-Klassiker
Man sagt, alles kommt irgendwann zurück
– in der Mode, in der Musik und jetzt
auch hinter der Bar.
Seite 52
Der Hang zum Besonderen
Im Pechgraben bei Großraming, am Fuße
der oberösterreichischen Kalkalpen,
wächst keine gewöhnliche Pflanze.
Seite 55
Foto: pixabay
Hell oder dunkel?
Österreich ist als (H)ort der Kaffeegenießer
bekannt und das schätzen auch viele
Touristen.
Seite 56
Tourismus, Hotellerie & Karriere 68 bis 79 Non food 58 bis 67
Eine Partnerschaft zum Wohlfühlen
Das Wellness- und Thermenhotel NOVA
in Köflach setzt auf kompromisslose
Qualitätsstandards und Hygiene.
Seite 60
Frische in der Großküche
Mit smarten Abläufen, modernen Geräten
und nachhaltiger Chemie zu makelloser
Hygiene.
Seite 61
Technik mit Leidenschaft
Ein Gespräch zwischen dem Fachmagazin
GASTRO und Swen Armin May,
Geschäftsführer von MAYWAY.
Seite 62
Wir sind Feuer & Flamme
Grillen ist 2025 mehr als nur Hitze und
Rauch – es ist Präzision, Vielfalt und Erlebnis.
Seite 64
Die Glut gibt den Ton an
Der Sommer gehört dem Grill – und Gastronomen
stehen vor einer stilistischen
Entscheidung.
Seite 66
Foto: Gert Perauer
Slow trifft Business
Im Urlaub soll es einerseits immer ruhiger
und entspannter zugehen, andererseits
wird aber in dieser Zeit auch deutlich
mehr gearbeitet.
Seite 70
Urlaub im Holzhaus
Holz im Baubereich hat eine Menge Vorteile
und findet sich deshalb immer öfter
auch in der Hotellerie.
Seite 76
Foto: Anna Shvets
Von süßen Träumen und großen
Plänen
Wer eine Tourismus- oder Hotelfachschule
besucht, steht früher oder später
vor einer entscheidenden Frage: Welche
Zusatzqualifikationen sollen es sein?
Seite 78
5/2025
AKTUELL & ANGESAGT 5
Das Schöne wird erweitert
Foto: Rosewood Vienna
Gut essen, schön wohnen und genießen:
Das Hotel ROSEWOOD VIENNA hat
nach der Renovierung nicht nur drei neue
Suiten, sondern auch eine kulinarische
Neuausrichtung des Restaurant. Der kulinarische
Mittelpunkt des Hauses, bisher als
Brasserie bekannt, wurde neu interpretiert
und trägt nun den Namen Neue Hoheit mit
drei eigenständigen Bereichen: das Neue
Hoheit Restaurant, die neu gestaltete Neue
Hoheit Bar sowie die exklusive Rooftop-
Destination THE1835, benannt nach dem
Baujahr des historischen Gebäudes.
Im Restaurant Neue Hoheit wird österreichische
Küche modern interpretiert und
seit Anfang Mai gibt es eine besondere Liaison:
In Kooperation mit dem renommierten
Restaurant IKI am Erste Campus zieht ein
Hauch japanischer Raffinesse ins Haus ein,
die seit fast einem Jahrzehnt das IKI am
Erste Campus ausmacht. Die Pop-up-Kollaboration
vereint asiatische Küche mit
Wiener Charme. Mit dem historischen Erste
Bank Gebäude am Graben im 1. Bezirk als
Ursprungshaus und dem Sitz Erste Campus,
teilen das IKI Restaurant und die Neue
Hoheit Bar nicht nur gemeinsame Wurzeln,
sondern feiern nun auch den Pop-up „Neue.
rosewoodhotels.com.
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Guest Mobility Ticket im
SalzburgerLand
Seit 1. Mai 2025 können alle Übernachtungsgäste
im SalzburgerLand während
ihres Aufenthalts sämtliche öffentlichen
Verkehrsmittel im Bundesland kostenlos
nutzen. Möglich macht das das neue Guest
Mobility Ticket, das automatisch bei der
Anreise von den Beherbergungsbetrieben
ausgestellt wird und für die Dauer des Aufenthaltes
gültig ist. Das Ticket gilt für den
gesamten öffentlichen Verkehr im Bundesland
Salzburg – einschließlich Regionalbusse,
S-Bahnen und Nahverkehrszüge der
ÖBB. Das neue Mobilitätsangebot lässt sich
mit allen Urlaubsangeboten im SalzburgerLand
kombinieren – unabhängig davon,
ob es sich um Aktivurlaub in den Bergen,
kulturelle Erlebnisse oder Erholung am See
handelt. Ziel der Initiative ist es, den öffentlichen
Verkehr für Gäste leicht zugänglich zu
machen und einen Beitrag zu nachhaltiger
Mobilität zu leisten.
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6 AKTUELL & ANGESAGT
5/2025
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Meeting Hotel mit Geschichte
Nur ein Jahr nach der Eröffnung wurde das
Imperial Riding School, Autograph Collection
in Wien von Cvent – Anbieter von
Technologien für Meetings und Events weltweit
– zur Nummer Eins unter den Top 50
Meeting Hotels in Europa ernannt. Die Veranstaltungsräume
des Hotels sind Ausdruck
der Geschichte, Identität und Kreativität des
Hauses. Insgesamt 13 Räume auf über 1.200
m2 bieten Platz für die unterschiedlichsten
Klarheit am Teller
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Dieser Ausgabe von
GASTRO liegt eine
Beilage der Firma
Edna bei.
Anlässe. Jeder dieser Räume trägt einen
Namen mit Bezug zur Historie des Gebäudes
oder zur Umgebung Wiens. Ursprünglich
1727 als Gartenpalais Harrach erbaut, später
k.u.k. Militärreitschule, Kino und Postbus-
Garage, wurde das Gebäude 2024 unter der
Marke Autograph Collection neu eröffnet.
Der weitläufige Garten, der Veranstaltungen
unter freiem Himmel ermöglicht, rundet das
Angebot ab. www.autograph-hotels.marriott.com
Als erster großer Gastronomiebetrieb
führt XXXLutz eine
freiwillige, umfassende Herkunftskennzeichnung
seiner Zutaten ein.
Denn aktuell besteht keine gesetzliche
Verpflichtung dazu. Nun sind
heimische Produkte auf den Speisekarten
der XXXLutz-Restaurants
deutlich gekennzeichnet. Zusätzlich
verweist ein QR-Code auf eine Website,
auf der die Herkunft sämtlicher
eingesetzter Lebensmittel nachvollziehbar
gemacht wird. Bereits
90 Prozent aller Lebensmittel in
den XXXLutz-Restaurants stammen aus
Österreich. Die freiwillige Maßnahme entstand
in enger Zusammenarbeit mit dem
Verein Land schafft Leben. Hannes Royer,
Gründer von Land schafft Leben, bezeichnet
die Initiative als richtungsweisend: „Die
XXXLutz-Restaurants zeigen, dass das
Thema Herkunftskennzeichnung auch im
größeren Rahmen umsetzbar ist.“
www.landschafftleben.at
Foto: Imperial Riding School
UNTERNEHMEN
8
AKTUELL & ANGESAGT 5/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 5/25
So is(s) es …!
KI ist nach wie vor in aller Munde.
Aber was bedeutet KI für
einzelne Mitarbeiter und Unternehmen
tatsächlich? Welche Auswirkungen
können wir jetzt in der Gastronomie
und dem Tourismus erkennen? Und viel
wichtiger gibt es KI für alle? Oder sind es wieder
nur die ganz Großen die davon profitieren und der
individuelle Mensch/Betrieb bleibt auf der Strecke.
Unlängst bei einem Gemeinschaftsverpfleger
im Großrestaurant: Die gut trainierte KI hat meine
Speisen und Getränke auf meinem Serviertablett
automatisch und fehlerfrei erkannt und mir in Sekunden
die Rechnung erstellt. Bezahlen mit Karte
ebenfalls in Sekunden. Die Kunden sind froh über
den Service, denn sie wollen ja in der ohnehin
kurzen Mittagspause nicht unnötig bei der Kasse
anstehen.
Das dafür eine mehrere Jahre dauernde Entwicklung
des Systems mit gut 7-stelligen Investitionen
vorangegangen ist, sei nur nebenbei erwähnt.
Welches kleinere Unternehmen kann sich
solch eine Entwicklung leisten? -Um auch für
seine Kunden diesen Mehrwert des schnelleren
Einkaufsprozesses bieten zu können. Wir werden
sehen, wie lange es dauert bis auch in den Supermärkten
der Einkaufswagen automatisch gescannt
wird und man nichts mehr bei der Kasse
aufs Förderband legen muss.
Ferdinand Höppe BEd.
Vice President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Barock-Juwel im Detail
Im Herzen der Wiener Innenstadt,
wurde nun das Palais Mailberger
Hof, ein barockes Juwel mit einer
Geschichte, die bis ins Jahr 1452
zurückreicht, nach aufwendiger
Renovierung neu eröffnet. Als 18.
Haus der Schiehser-Hotels verbindet
das Stadt-Refugium historische
Eleganz mit modernem
Komfort – und setzt dabei auf
typisch wienerischen Charme. Nur
wenige Schritte vom Stephansdom
entfernt, entsteht damit die
wichtigste Visitenkarte für eines
der jüngsten Hotelunternehmen
Wiens unter der Leitung von Alexander Schiehser. Zwischen
kunstvollem Stuck und Wiener Geflecht entsteht ein Ambiente,
das zeitlose Eleganz mit einem Gefühl von Zuhause inmitten der
pulsierenden Hauptstadt vereint. Für Ruhe sorgt der geschlossene
und begrünte Innenhof – abgeschirmt von den Geräuschen der
umliegenden Gassen.
www.mailbergerhof.at
Guglhupf und
Lipizzaner
Die Spanische Hofreitschule
und
das Café Landtmann
bündeln ihre Traditionen
zu einer
Wiener Melange aus
Kultur und Kulinarik.
Zum Auftakt wurde
der berühmte Landtmann-Guglhupf
in
einer Sonderedition
präsentiert. Bei einem
Frühstück in der Hofreitschule
wurde die Kooperation zelebriert – samt Guglhupf,
Meinl-Kaffee und prominentem Publikum. Auch die Pferde
kommen auf ihre Kosten: Einmal im Monat lädt das Café Landtmann
zum „Karottenfrühstück“ – exklusiv für die vierbeinigen
Stars der Hofreitschule. Ergänzend bieten beide Partner ab sofort
Angebote, die Kaffeegenuss und Reitkunst verbinden. Alle Besucher
der „Morgenarbeit“ der Lipizzaner können sich auf 1+1 Kaffee
im Café Landtmann freuen, während Frühstücksgäste des Café
Landtmann 30 Prozent auf das Ticket der „Morgenarbeit“ erhalten.
www.srs.at
www.landtmann.at
Foto: Palais Mailberger Hof
Foto: Clemens Schmiedbauer
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10
TOURISMUS-SPEZIAL 5/2025
Der österreichische Tourismus ist nicht
nur eine Erfolgsgeschichte – er ist aktuell
auch unsere Konjunkturlokomotive.
Während andere Branchen mit Gegenwind
kämpfen, sorgt der Tourismus für Stabilität,
Investitionen und Beschäftigung. Das
zeigt seine besondere Krisenfestigkeit und
seinen unschätzbaren Wert für die gesamte
Volkswirtschaft.
Allein in der bisherigen Wintersaison
von November bis März wurden über
64 Millionen Nächtigungen gezählt. Die
Gästeausgaben lagen 2023 bei rund 36
Milliarden Euro – ein enormer Beitrag
zur regionalen Wertschöpfung. Direkt
und indirekt sichert der Tourismus rund
311.000 Vollzeitstellen, das sind 7,6 Prozent
aller Erwerbstätigen in Österreich.
Auch der Blick nach vorn stimmt zuversichtlich:
In unseren wichtigsten Herkunftsmärkten
sagen bis zu 80 Prozent der Menschen,
dass ihre finanzielle Situation stabil
bleibt oder sich verbessert. Fast 90 Prozent
planen einen Sommerurlaub – und Österreich
steht dabei ganz oben auf der Liste.
Unsere Aufgabe ist klar: Wir wollen
diese Stärke nutzen, weiter ausbauen und
zukunftssicher gestalten. Deshalb arbeiten
wir an einem umfassenden Update der
österreichischen Tourismusstrategie –
für einen Tourismus, der in den Regionen
verwurzelt ist, Innovation fördert und die
Vielfalt unserer Angebote sichtbar macht.
Denn Tourismus ist weit mehr als eine Zahl
im BIP. Er ist das, was unser Land lebendig,
offen und einladend macht.
Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin
für Energie, Startups und Tourismus.
Foto: BKA/Wenzel
Österreich ist ein
Aktuelle Zahlen bestätigen, was Insider schon längst wissen: Der Tourismus ist eine tragende
Abgaben. Da ist der eklatante Mitarbeitermangel noch gar nicht angesprochen. GASTRO hat
Rekorde bei Nächtigungen, Milliardenbeiträge
zur Leistungsbilanz, doch
die Bruttowertschöpfung sinkt. In einem
European Business Contest wäre der Tourismus
ein 12-Punkte-Garant. Jetzt braucht
er Rückenwind.
Die Wirtschaft ankurbeln war eine zentrale
Botschaft in der vielbeachteten Budgetrede
von Finanzminister Marterbauer.
Das ist erstens gut analysiert und wäre
zweitens eine gute Handlungsmaxime an
die ganze Regierung.
Denn wer mit offenen Augen durchs
Land fährt, sieht: Wo Tourismus ist, ist
Leben. Dort ist Österreich am schönsten.
Es sind die Ferienregionen, wo Sport- und
Freizeitinfrastruktur entsteht, wo Kultur
und kulinarische Spitzenleistungen genossen
werden, wo Arbeitsplätze weit über
die Branchengrenzen hinaus entstehen.
Während anderswo die letzten Dorfwirtshäuser
zusperren, entstehen in den Tourismusregionen
immer neue Gästemagneten.
Dank des Geldes, das die Hotelgäste im
Land lassen. Im Vorjahr waren das 24,3
Mrd. Euro. Um die erwähnten 8,6 Mrd. Euro
mehr, als die österreichischen Urlauber im
Ausland lassen.
Das ist kein Ausreißer in der Reihe der
Leistungsbilanzen, sondern Ausdruck des
hohen Stellenwerts der Branche fürs Land
als regionale Leitbetriebe, als Auftraggeber
ans Gewerbe, als Arbeitgeber bis in die
entlegensten Täler. Gleichzeitig sinkt die
Bruttowertschöpfung im Tourismus laut
WIFO um 3,9 %. Mehr Gäste geben weniger
aus. Die Kosten steigen stärker als die
Einnahmen.
Wer sparen muss, darf nicht an jenen
sparen, die Geld hereinbringen. Und das
tut der Tourismus zuverlässig. Steigende
Zölle? Die interessieren unsere Gäste
nicht! Also heißt es jetzt den Turbo nachzünden,
wenn der Nächtigungsmotor
brummt, und bei der Wertschöpfung einen
Gang höher schalten! Keine Ausreden,
ÖHV-Präsident Walter Veit.
Foto: ÖHV
sondern eine Entbürokratisierungs- und
Arbeitsmarktoffensive und sobald es geht
eine spürbare Lohnnebenkostensenkung:
Die haben wir uns dann echt verdient!
5/2025
TOURISMUS-SPEZIAL 11
Der Tourismus zählt zu den wichtigsten
Säulen der österreichischen Wirtschaft
– mit einer Bruttowertschöpfung
von rund 6,2 Prozent trägt er wesentlich
zu Wachstum, Beschäftigung und
regionaler Entwicklung bei. Besonders in
struktursschwächeren Regionen schafft er
Perspektiven, hält Wertschöpfung vor Ort
und stärkt den sozialen Zusammenhalt.
Für den Sommer 2025 erwarten wir eine
stabile Nachfrage, getragen von der Sehnsucht
nach Natur, Erholung, aktiven Erlebnissen
und kulturellem Genuss. Österreich
überzeugt mit hoher Qualität, Authentizität
und nachhaltigen Angeboten – Stärken,
die in einem international zunehmend
wettbewerbsintensiven Umfeld entscheidend
sind.
Gerade in Zeiten zunehmender globaler
Unsicherheiten ist der Tourismus
ein verlässlicher Impulsgeber für Standortattraktivität
und internationalen Austausch.
Die Österreich Werbung unterstützt
diese Rolle aktiv mit strategischen
Kampagnen und Marktbearbeitung: Mit
der aktuellen Imagekampagne „Austria
is just Lebensgefühl“ positionieren wir
Österreich als Ganzjahresdestination
mit starkem Profil. Im Mittelpunkt stehen
inspirierende Naturerlebnisse, kulturelle
Vielfalt und authentische Begegnungen
– Aspekte, die zunehmend zur Entscheidung
für ein Reiseziel beitragen. Damit
leisten wir einen zentralen Beitrag zur
Wettbewerbsfähigkeit des Standorts
Österreich.
Astrid Steharnig-Staudinger,
Geschäftsführerin Österreich Werbung.
Foto: Pamela Russmann
Tourismusland
Säule der österreichischen Wirtschaft und gerade er ächzt unter hohen Belastungen und
die wichtigsten Protagonisten zum Thema Tourismus um ihr Statement gebeten! Von Petra Pachler
Welche Relevanz haben Tourismus- und
Freizeitwirtschaft für die österreichische
Wirtschaft? Der Tourismus ist und
bleibt klar eine österreichische Leitbranche
und Teil der österreichischen Identität: Er
ist eine der wichtigsten tragenden Säulen
des Wirtschaftsstandorts Österreich und
seiner Leistungsbilanz. Der Tourismus
spielt für Österreichs Wirtschaft eine
Schlüsselrolle, denn er stärkt die Wertschöpfung
im Land bis in die Regionen.
Wie top-aktuelle Zahlen der OeNB belegen,
entwickelte sich der Tourismus erneut
als stabile Einnahmequelle: Mit 24,3 Mrd.
Euro lagen die Reiseverkehrseinnahmen
laut OeNB wieder auf dem Niveau von vor
der Coronavirus-Pandemie. Trotz steigender
Ausgaben der Österreicher:innen für
Auslandsreisen konnte ein Überschuss von
8,6 Mrd. Euro erzielt werden.
Die Betriebe der Bundessparte sind
für direkte und indirekte Wertschöpfung
in den Bereichen Tourismus und Freizeitwirtschaft
verantwortlich, die
zusammen 66,8 Mrd. Euro, das
sind 14% des BIP, ausmachen
(WIFO, TSA 2023).
Der Tourismus ist durch
Regionalität der Wertschöpfung
charakterisiert. Bei geförderten
Investitionen stammen
92% der leistungserbringenden
und damit profitierenden
Unternehmen aus Österreich.
Rund 81% des Investitionsvolumens
werden im Umkreis von
60 Kilometern wertschöpfungswirksam.
Die Tourismuswirtschaft
generiert durch direkte und
indirekte Effekte rund 311.300
Vollzeitarbeitsplätze (etwa 7,6%
aller Erwerbstätigen), die Freizeitwirtschaft
rund 367.000
Vollzeitarbeitsplätze (etwa 9%
der Gesamtbeschäftigung).
Robert Seeber, Obmann der Sparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft der WKÖ.
Foto: Roland Moherndl
12 AKTUELL & ANGESAGT
5/2025
Gesegnetes Café
am Dom
Am Stephansplatz eröffnete die
Figlmüller Gruppe das neue „Café
am Dom“ und haucht einem historischen
Ort frisches Leben ein. Dort,
wo einst Wiens erstes Stehkaffee die
Stadt prägte, vereinen sich nun italienische
Espressokultur und Wiener
Kaffeehaustradition. „Mit dem ‚Café
am Dom‘ schaffen wir einen Ort, an
dem Geschichte auf Innovation trifft
– mitten im Herzen Wiens“, so Hans
und Thomas Figlmüller. Dompfarrer
Toni Faber segnete das Haus feierlich
am Eröffnungsabend und freut
sich: „Wie der Stephansdom die Stadt
verbindet, so möge auch das ‚Café am
Dom‘ ein Ort sein, an dem Menschen
zusammenfinden.“ Die von BWM
Designers & Architects gestalteten
Räume verbinden Wiener Gemütlichkeit
mit der Leichtigkeit italienischer
Tagesbars – ein Treffpunkt für Einheimische
und Gäste aus aller Welt.
www.cafeamdom.at
Nach Elisabeths Geschmack
Gerettetes Brot
Rund 162.000 Tonnen Brot und Gebäck
werden in Österreich pro Jahr entlang
der Wertschöpfungskette weggeworfen, die
Hälfte davon in privaten Haushalten. Mit
dem „Geier-Tafelsackerl“ setzt die Traditionsbäckerei
Geier nun ein starkes Zeichen gegen
Lebensmittelverschwendung und Armut. Seit
Mitte Mai können Kunden täglich über die
Geier-App vergünstigte Backwaren im Wert
von rund 12 Euro für nur 3,99 Euro bestellen
und in der letzten Stunde vor Ladenschluss
abholen. Pro verkauftem Sackerl gehen 50
Cent an Die Tafel Österreich, die über 75.000
armutsbetroffene Menschen mit Lebebsmittel
versorgt. „Altes Brot ist nicht hart. Kein
Brot, das ist hart“, betont Erika Geier-Tschernig,
Geschäftsführerin der Bäckerei. Bereits
Mit dem „Grand Elisabeth“ eröffnet in Bad
Ischl ein neues 4* Plus Hotel, das kaiserliche
Geschichte und zeitgenössischen Stil
vereint. Inspiriert von der rebellischen Kaiserin
Elisabeth, steht das Haus für Freiheit,
Genuss und modernes Lebensgefühl. 132
Zimmer und Suiten, gestaltet in klassischem
Stil mit avantgardistischen Akzenten, laden
zum Verweilen ein. In der Lobby erinnert die
Originalkutsche aus den „Sissi“-Filmen an
vergangene Zeiten, während der „Organic
Alps Spa by Dorissima“ alpine Wellness-
Traditionen neu interpretiert. Kulinarisch
versorgt Küchenchef Daniel Gschwandtner
im Restaurant „Grand Liberté“ mit regionalen
Klassikern und veganen Kompositionen
die Gäste. Direkt am Kurpark gelegen,
wird das Grand Elisabeth zu einem Ort, der
Geschichte lebendig und zeitgemäß erzählt.
www.grand-elisabeth.at
seit 2006 engagiert sich Geier für soziale
Projekte und spendet überschüssige Ware.
www.geier.at
Foto: Grand Elisabeth Hotel
Foto: Thomas Topf
Foto: Anastasija Holnyk
GASTROBETRIEB
in Schigebiet
mit Weltneuheit
(fast) zu verschenken
Endwert ca. € 10 Mio.
Investition nur mind.€ 1. Mio.
0043 -676-3784089
5/2025
ADVERTORIAL 13
Foto: ÖW/Captif
Österreichs kulinarische Spitzenleistung
im Rampenlicht.
Christine Höller und Maria Schmid-Harml
unterwegs auf einer Waldwiese.
Christa Erdely mit ihrem Team bei der
Zubereitung der Sterz-Kombinationen.
Die Winzerin bei der Kostprobe.
Foto: ÖW/Captif Foto: ÖW/Kurt Prinz Foto: ÖW/Karolin Pernegger
Kennen Sie schon den Culinary
Showroom?
Der „Culinary Showroom“ gibt Österreichs kulinarischen Spitzenleistungen eine Bühne.
Verschiedene Formate erzählen von den Produkten, Schauplätzen und Charakteren, die
Österreich zur einzigartigen Kulinarikdestination machen. Content-Nutzung ausdrücklich
erwünscht!
Wir stellen Österreichs Kulinarik mit
einer umfassenden Contentproduktion
international noch eindrucksvoller
ins Rampenlicht. Gemeinsam
mit acht Bundesländern und der Österreich
Wein Marketing hat die Österreich Werbung
den Culinary Showroom gelauncht
– eine Bühne für Klassiker genauso wie für
weniger bekannte, überraschende Schätze,
Gerichte, Schauplätze und Charaktere.
Wir präsentieren unserer kulinarikaffinen
internationalen Zielgruppe ein Spiegelbild
der kreativen, leidenschaftlichen, mutigen
und experimentierfreudigen Kulinariklandschaft
Österreichs. Der Content leitet sich
von der neuen Kulinarik-Positionierung
„Originale und Topografie“ ab und wird
unter dem einheitlichen Hashtag #eatAUT
präsentiert.
Im Culinary Showroom gleicht kein
Inhalt dem anderen. Der Content aus ganz
Österreich wurde in verschiedensten Formaten
produziert – redaktionelle Interviews
sind genauso darunter wie Social-
Media-taugliche Videos. Gerne stellen wir
der Branche unser „Content-Kit Partner“
für die Nutzung im Rahmen ihrer eigenen
Kommunikation zur Verfügung.
Hier geht’s zum Culinary Showroom:
www.austria.info/culinary-showroom
Branchen-Anfragen bitte an Daniela Andert,
Topic-Managerin Kulinarik:
daniela.andert@austria.info
Seite 14 bis Seite 41
Food
Foto: pixabay
Ratzeputz: Gegrillte Hühnerspieße für die Tarte
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Kaum ein Grillevent, bei dem nicht gegrilltes Fleisch, etwa kleine Fleischspieße, übrig bleibt. Gut gekühlt lassen
sie sich bis zum nächsten Tag aufbewahren. Würden die würzigen Spieße zu Hause übrig bleiben, so würden sie
wahrscheinlich kalt zur Jause gegessen werden, aber nicht in der Gastronomie. Bleiben größere Mengen gegartes
Fleisch übrig, so lassen sie sich schmackhaft zu neuen Gerichten verkochen. Aus Schweine- oder Rindfleisch wird
ein köstliches Gröstl, ein Fleischstrudel, oder es landet in einer Fülle für Knödel. Gut gewürztes Hühnerfleisch dagegen
passt auf die Tarte, zusammen mit Tomatensauce und Käse. Warm und kalt in kleine Stücke geschnitten,
ist die Hühnertarte ideal für ein Buffet, als kleine Vorspeise oder Gruß aus der Küche.
Mit Putz und Stingl
HÜHNERTARTE
Zutaten für eine kleine Auflaufform:
Teig:
250 g glattes Mehl
200 g Butter
250 g Topfen
› etwas Salz
Belag:
400 g gebratenes Hühnerfleisch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
800 g Tomaten aus der Dose
Salz und Pfeffer
› getrocknete Kräuter, wie Thymian oder
Oregano
etwas Olivenöl und Chiliöl
Salz und Pfeffer
4 Esslöffel geriebener Parmesan
› 100 g geriebener Käse
Zubereitung:
❱ Für den Teig Topfen, Butter, Salz und Mehl
zu einem glatten Teig verarbeiten und zugedeckt
eine Stunde im Kühlschrank rasten
lassen.
❱ Tomaten aus der Dose mit etwas Saft pürieren
und mit Kräutern, Olivenöl, Chiliöl, Salz
und Pfeffer abschmecken.
❱ Das gebratene Hühnerfleisch in grobe
Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch
schälen und klein würfeln.
❱ Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
Den Teig in eine Form geben und auf den Boden und den Seitenrand
gut andrücken. Den überstehenden Rand abschneiden. Mit einer Gabel
den Teig mehrmals anstechen.
❱ Den Parmesan auf dem Teig verteilen, die Tomatensauce darauf geben.
Anschließend Fleisch, Zwiebel und Knoblauch darüber geben. Zum
Schluss Käse verteilen und die Tarte bei 180 Grad Celsius etwa 45 Minuten
knusprig backen.
nnatürlich ∙ ausgenomme
nnatürlich ∙ ausgenomme
5/2025
AKTUELLES 15
Mexico Spareribs mit
Frühlingszwiebeln und Ofenkartoffel
Zutaten für 10 Personen:
Mexico Spareribs
5 kg Spare Ribs
› 100 g Honig
Beilagen
500 g Frühlingszwiebel
10 ST Kartoffeln, mehlig
400 g Sauerrahm
200 g Topfen
1 EL WIBERG Schweins-Knuspri rustikal
1 TL WIBERG Knofi Pur, Knoblauchpaste, kräftig
1 TL WIBERG Mühle Pfeffer, mit Keramik-Mahlwerk
› 1 TL WIBERG Mühle Ursalz, mit Keramik-Mahlwerk
Neuheiten
Roggen
Lorem ipsum
Art. 2765*
FF-Roggen Burger,
geschnitten
Gewicht: 90 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lauge
Art. 2883*
FF-Brezel Peitsche
Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 5059*
FF-Brezel Dip-Stick,
3-fach sortiert
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
❱ Spareribs dämpfen, kräftig mit Würzcreme Mexico sowie
Honig einstreichen und einige Stunden marinieren.
Anschließend im Rohr saftig braten.
❱ Währendessen für die Beilage Frühlingszwiebeln mit
Würzcreme Provence würzen und kurz anbraten. Kartoffeln
in der Schale im Ofen garen und einschneiden.
Sauerrahm mit Ursalz, Pfeffer sowie Knofi Pur gut abschmecken
und glattrühren. Kartoffeln damit füllen und
mit Schweins-Knuspri großzügig bestreuen.
www.wiberg.eu
Foto: Matthias Muenz
Art. 5036*
FF-Laugen Dip-Ball
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20
A-4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
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* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,
Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website
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16 GRILLEN & GEWÜRZE
5/2025
Königsklasse Grillen:
geschmackvoll und aromatisch
Kochen ohne Gewürze ist wie Malen ohne Farben. Egal was zubereitet wird, ob Fleisch, Fisch,
Gemüse oder vegan, der besondere Geschmack entfaltet sich erst durch die Würzung. Und
auch Grillen ist ohne das gewisse Etwas eine langweilige Angelegenheit. Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Die Zeiten haben sich geändert, nicht
nur Steak, Kotelette und Würste
landen auf dem Rost, sondern vermehrt
Gemüse und Fisch. Vor allem
vegane Spezialitäten gesellen sich dazu.
Tofu, vegane Patties oder Tempeh werden
inzwischen genauso selbstverständlich
gegrillt wie die bewährten Fleischklassiker.
Die Herausforderung für den Grillmeister
ist, dass alles, was zubereitet wird, gut
schmeckt.
Dabei überzeugen die erwünschten
Grillaromen und eine gute, aber nicht zu
starke Würzung. Wird Fleisch über der Glut
zubereitet, so sind die Raucharomen meist
leicht zu erreichen, denn sie haften durch
das enthaltene Fett daran. Anders sieht es
bei gegrilltem Gemüse oder veganen, fettarmen
Produkten wie Seitan oder Tofu aus.
Wird das Grillgut zuvor mit Öl bestrichen,
nimmt es Grillaromen aber besser auf. Mit
Öl einpinseln hilft!
Melanzaniröllchen
Zutaten für 12 Stück:
2 längliche Auberginen
› 2 – 3 Stück Mozzarella (oder
vegane Variante)
2 Knoblauchzehen
Basilikumblätter
Oregano
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer
› Olivenöl
❱ Auberginen der Länge nach in 0,5 cm dicke Scheiben
schneiden, leicht salzen und eine halbe Stunde
ziehen lassen.
❱ Auberginen mit Küchenpapier abtupfen und mit
Olivenöl bestreichen. Die Auberginen am Grill beidseitig
grillen, bis sie weich, aber nicht matschig sind.
❱ Auberginenscheiben vom Grillen nehmen und
auf eine Platte legen, abkühlen oder erkalten lassen.
Das Gemüse pfeffern und mit etwas Zitronensaft
beträufeln. Frischgepressten Knoblauch und gezupfte
Basilikumblätter darauf verteilen.
❱ Käse in längliche Stangen schneiden, je ein Stück
auf die Auberginenscheiben setzen. Die Scheiben
zu Röllchen einrollen. Die gefüllten Auberginenröllchen
mit Oregano bestreuen und mit Olivenöl
beträufeln.
5/2025
Von Sojasauce, Majoran
und Räuchersalzen
Weitere Geschmacksträger sind Gewürze,
die den Eigengeschmack verstärken, aber
nicht zu dominant sein sollen. Fleisch wird
daher mit Rubs eingerieben oder mariniert,
und erlaubt ist dabei, was schmeckt. Gerade
Spareribs, Schweinebauch oder Rinderbrust
vertragen schon einiges an Gewürzen, wie
Paprika, Ingwer, Knoblauch oder Pfeffer.
Bei Gemüse wird meist erst im Nachhinein
gewürzt, damit Oregano, Rosmarin und
Co. durch das kurze, aber scharfe Erhitzen
nicht verbrennen. Die schönen Kräuterzweige,
die gerne beim Grillen auf das
Grillgut gelegt werden, werden meist nur
schwarz und würzen nicht.
Auch beim veganen Grillvergnügen wird
nicht auf den Wohlgeschmack verzichtet,
obwohl Tofu, Seitan oder auch bestimmte
Gemüsesorten eher geschmacksarm sind.
Um ausreichend „Umami“ zu erhalten, wird
mit Sojasauce, Salz oder Gewürzmischungen
nicht gespart. Die meisten Gewürze
sind pflanzlich und somit von Natur aus
vegan, anders sieht es mit Marinaden
aus, denn sie können Honig, Joghurt oder
auch Fischsauce enthalten. Einfach zu
verwenden sind Räuchersalze, die mehr
GRILLEN & GEWÜRZE 17
Geschmack mitbringen als normales
Steinsalz, oder auch der beherzte Einsatz
von Majoran. Das Mittelmeergewürz wird
nicht umsonst als Wurstkraut bezeichnet,
da es gerne für Fleischgerichte und
bei der Wurstherstellung verwendet wird.
Viele interpretieren Majoran mit Fleischgeschmack,
und er kann daher großzügig
für veganes Sojagyros oder Seitanschnitzel
verwendet werden. Da vegane Ersatzprodukte
nur kurz gegrillt werden, kann das
aromatische Gewürz schon im Vorhinein
verwendet werden. Auch Sojasauce und
Liquid Smoke eignen sich zum Marinieren
von Naturtofu.
Ersatzprodukte als Vorteil
Wer regelmäßig grillt, weiß, dass Produkte
mit Nitritpökelsalz wie Frankfurter und
Co. nicht am Rost landen sollen, da dies
ungesund ist. Es könnten krebserregende
Nitrosamine entstehen. Daher zählt auch
der Leberkäse nicht zu den Fleischprodukten,
die man beim Grillevent findet. Anders
sieht es mit veganen Ersatzprodukten aus.
Veganer Leberkäse wird aus pflanzlichen
Proteinen hergestellt, und kann, nur kurz
gebraten, durchaus zu einem beliebten
Grillgut werden.
Crunchy
Power für
alle!
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Hühnerspieß auf Gemüsesalat
Zutaten für 4 Personen:
Spieß:
600 g Hühnerbrüstchen
4 Esslöffel Sojasauce
4 Esslöffel Rapsöl
1 Teelöffel getrockneter Ingwer
› etwas Chilipulver, Curcuma und
Pfeffer
Salat:
1 Salatgurke
2 Karotten
1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
3 Esslöffel Weißweinessig
4 Esslöffel Rapsöl
frisch gehackte Kräuter
› 8 Holzspieße
❱ Holzspieße in kaltem Wasser einweichen.
Hühnerfleisch der Länge nach in
dickere Streifen schneiden. Aus Sojasauce,
Öl und Gewürzen eine Marinade
rühren, das Fleisch darin etwa eine
halbe Stunde ziehen lassen.
❱ Fleisch auf die Spieße stecken und
auf dem Grill knusprig braten.
❱ Gemüse waschen, putzen und in
dünne Stifte oder Scheiben schneiden.
Karottenstifte in Salzwasser
bissfest kochen und danach kalt abschrecken.
❱ Gemüsestifte in einer Salatschüssel
mit Essig, Öl und Kräutern marinieren.
Den Salat zu den Spießen reichen.
FARBE, TEXTUR
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Die perfekte Kombination
aus Frucht, Schärfe und
Würze veredelt nicht nur
Bowls, Salate und Dips!
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18 GRILLEN & GEWÜRZE
5/2025
Gefüllte Champignons
Zutaten für 4 Personen:
› 1 Tasse Champignons (große Köpfe lassen sich
leichter und mehr befüllen)
125 g vom REIBKÄSE-SACKERL
200 g SAUERRAHM
Frische Petersilie
› Zum Abschmecken: Salz, Pfeffer und Paprikapulver
❱ Die Stiele der Champignons entfernen und mit einem
Teelöffel aushöhlen. Das Pilzinnere klein hacken und in
eine Schüssel geben. 3/4 vom Reibkäse und den ganzen
Sauerrahm hinzufügen und gründlich vermischen.
Mit den Gewürzen und Kräutern abschmecken und in
die Champignons füllen. Mit dem restlichen Reibkäse
garnieren. Optional sorgen geriebener Bergkäse oder
Speckwürfel für ein noch würzigeres Ergebnis.
❱ Entweder direkt auf den Grill oder ins Backrohr – auf
der Grillstufe – bis der Käse geschmolzen ist und die
Pilze weich sind. Passend dazu eine Grillsauce nach Wahl
servieren.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Foto: HLPhoto/stock.adobe.com
50 Jahre Genuss mit
Vespa-Gewinnspiel
Die Nannerl GmbH & Co
KG feiert dieses Jahr
ihr 50-jähriges Firmenjubiläum.
Gegründet am
23. Mai 1975 als „Mercator
– Spirituosen Vertriebsgesellschaft
m.b.H.“, hat sich
das Familienunternehmen
vom kleinen Spirituosenlieferanten
zu einem
international tätigen Hersteller
von Nahrungs- und
Genussmitteln entwickelt.
Heute exportiert Nannerl seine Spirituosen, Getränkekonzentrate
sowie Convenience- und Gewürzspezialitäten in rund 40 Länder
weltweit.„Seit fünf Jahrzehnten stehen wir für Qualität ‚Made in
Austria‘. Unser Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Partnern,
Kunden und Fans feiern – und uns mit einer besonderen Aktion
bedanken“, so Geschäftsführer Markus Pfarrhofer. Herzstück der
Jubiläumsaktivitäten ist ein großes Gewinnspiel auf der Micro-
Website https://gewinnspiel.nannerl.at. Der Hauptpreis: eine originale
Vespa Baujahr 1975 – genauso alt wie das Unternehmen.
Weitere attraktive Sachpreise aus den Bereichen Genuss, Küche
und Lifestyle kommen laufend hinzu. Teilnehmen kann, wer Nannerl
auf Instagram oder Facebook folgt, den Jubiläums-Post liked
und kommentiert. Einsendeschluss ist der 8. November2025.
Der oder die Gewinner der Vespa wird feierlich auf der Fachmesse
„Alles für den Gast“ (8.–11. November 2025, Messezentrum
Salzburg) am Nannerl-Messestand bekannt gegeben und parallel
per Direktnachricht informiert.
www.nannerl.at
Foto: Nannerl
ADVERTORIAL
„Eurogast kocht“
entlastet Profi-Küchen
Bei knappen Personalressourcen und
hohen Qualitätsansprüchen liefert
Eurogast Österreich eine echte Entlastung
für Profi-Küchen: Mit der neuen
Eigenmarke „Eurogast kocht“ setzt der Gastrogroßhändler
auf frische High-Convenience-Lösungen,
entwickelt von Küchenprofis
für Küchenprofis. Dies steigert den
Spaß am Kochen.
„Unser Ziel ist es, auch im High-Convenience-Segment
ein verlässlicher Partner für
Österreichs Gastronomie zu sein“, erklärt
Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast
Österreich.
Das Sortiment umfasst über 400 frisch
produzierte Gerichte – von Suppen, Vor- und
Hauptspeisen, Teigwaren und Beilagen bis
hin zu Desserts. Produziert wird erst auf
Bestellung, geliefert oft binnen 24 Stunden
– für maximale Frische und konstante
Qualität.
Mehr Infos: kocht.eurogast.at
Foto: StockFood Studios_Jessen, Maike
5/2025
GRILLEN & GEWÜRZE 19
NEU: ALL-IN
WÜRZUNG
FÜR BIERFLEISCH
Foto: Meisterfrost
Knusprige Grillbegleitung
Was bei keinem Grillabend fehlen darf?
Neben saftigem Steak, frischen Salaten,
eiskalten Getränken und einer Auswahl an
pikanten Saucen natürlich ein knuspriges
Kräuterbaguette. Das vorgebackene Kräuter-Knoblauch
Brot von Meisterfrost überzeugt
dabei mit hochwertiger Qualität und
praktischer Convenience. Das locker-luftige
Ciabatta-Sandwichbrot ist großzügig mit
einer aromatischen Mischung aus würzigem
Brotkunst
Gutes Brot kann ein Kunstwerk des
Geschmacks und der Qualität sein – das
gilt auch für den Haubis Bio-Lieblingslaib.
Mit Bio-Natursauerteig hergestellt durchläuft
dieses Bio-Weizenmischbrot einen
langen Reifeprozess, der seine besondere
Textur und seinen unwiderstehlichen
Geschmack hervorbringt. Durch die sorgfältig
ausgewählten Bio-Zutaten
ist sein Geschmack reichhaltig,
vollmundig und
tief. Der Natursauerteig
verleiht dem Laib zudem
eine lange Frischehaltung.
Für die Kruste und die herrlich
weiche Krume sorgt die Langzeitführung,
die jeden Bissen zu einem Genuss
macht. Haubis Engagement für Qualität
und Achtsamkeit schmeckt man. Das
vegane, laktosefreie Bio-Weizenmischbrot
ist ballaststoffreich, frei von Zusatzstoffen
Knoblauch, frisch gemahlenem Pfeffer und
fein gehackter Petersilie verfeinert. In nur
wenigen Minuten lässt es sich direkt aus
dem Tiefkühler ofenfrisch zubereiten und
servieren. Besonders praktisch: Die Brote
sind vegan, einzeln entnehmbar und vielseitig
belegbar. Mit 40 Stück à 65 g pro Karton
eignet es sich ideal für flexible Portionierung,
schnellen Service und spontane Gästewünsche.
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Foto: Haubis
und wird traditionell im Simperl
gefertigt und auf Stein vorgebacken.
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der österreichischen Küche
im Handumdrehen zu.
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20 FLEISCH
5/2025
Es geht auch anders: Leberkäse
mit Herkunftsgarantie
Wie gourmetfein die Tradition revolutioniert.
gourmetfein steht für Leberkäse mit
Anspruch – ehrlich produziert, kompromisslos
in der Qualität und überraschend
vielfältig. Ein Einblick in die
Philosophie eines oberösterreichischen
Vorzeigebetriebs, der sich nicht weniger vorgenommen
hat, als den besten Leberkäse
Österreichs herzustellen.Wenn von Leberkäse
die Rede ist, denken viele an schnelle
Snacks oder einfache Hausmannskost. Doch
was, wenn man Leberkäse völlig neu denkt?
Was, wenn man ihm den Stellenwert gibt,
den nur echte Lebensmittel verdienen – mit
hochwertigen Zutaten, transparenter Herkunft
und einer Produktion, die Verantwortung
übernimmt?gourmetfein tut genau das.
Seit über 20 Jahren widmet sich das
Familienunternehmen aus Oberösterreich
der Entwicklung von Leberkäse – und das
auf einem Niveau, das sich weit von der Massenproduktion
abhebt. Für Genießer, für Feinschmecker,
für alle, die wissen wollen, was sie
essen.Keine Kompromisse bei der Herkunft.
Der beste Leberkäse Österreichs
Was gourmetfein von anderen unterscheidet,
ist die kompromisslose Haltung zur
Herkunft seiner Rohstoffe. Für das Unternehmen
sind Rohstoffe keine „Fleischteile,
die man sonst für kaum etwas verwenden
kann“, sondern zentrale Qualitätsbausteine.
Seit der Gründung ist es erklärtes Ziel, den
besten Leberkäse Österreichs zu produzieren
– und zwar mit bestem Fleisch, das ausschließlich
von rund 200 österreichischen
Partnerbauern stammt.Der Beweis: gourmetfein
ist der einzige Leberkäse-Hersteller,
der eidesstattlich garantiert, dass kein einziges
Kilo Schweine- oder Rindfleisch von
außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette
stammt. Damit verbunden sind klare Richtlinien:
› Kein gentechnisch verändertes Soja –
insbesondere nicht aus dem Amazonas
› Kein Glyphosat auf den Feldern der Vertragsbauern
› Lebendtiertransporte, die maximal eine
Stunde dauern
Transparenz, die man schmeckt – und die
Vertrauen schafft.Geschmack, Vielfalt und
Qualität – für jeden Gaumen.
gourmetfein-Leberkäse ist längst nicht
mehr nur „klassisch“. Die Produktpalette
wurde über Jahre hinweg mit Kreativität
und kulinarischem Gespür weiterentwickelt.
Heute umfasst das Sortiment rund 20 Sorten
– darunter echte Favoriten wie Classic, Käse,
Foto: gourmetfein
ADVERTORIAL
5/2025
FLEISCH 21
Foto: gourmetfein
Chili-Cheese, Käse-Speck, Pizza, Paprika oder
Steinpilz-Trüffel.
Für Menschen, die bewusst auf Schweinefleisch
verzichten, bietet gourmetfein je
drei Sorten Leberkäse aus 100 % Rindfleisch
sowie Putenleberkäse, jeweils hergestellt mit
hochwertigem Pflanzenfett.
Ohne Zusatzstoffe
Dabei selbstverständlich: Alle Produkte
sind frei von künstlichen Geschmacksverstärkern,
gluten- und laktosefrei sowie
Verdickungsmittel.Der Leberkäse als
Umweltchampion– Nachhaltigkeit ist bei
gourmetfein nicht bloß ein Schlagwort –
sie ist Teil der Unternehmens-DNA. Entlang
der gesamten Wertschöpfungskette
wurde der CO 2 -Ausstoß um rund 50 %
gesenkt. Damit setzt gourmetfein nicht nur
in der Fleischbranche ein starkes Zeichen,
sondern erfüllt auch eine Vorbildfunktion
für den gesamten Lebensmittelmarkt.Ein
Produkt, das ankommt – in Österreich und
Deutschland
Dass dieser Anspruch auf Qualität nicht
unbemerkt bleibt, zeigen die Zahlen: Im Jahr
2024 verließen rund 3.500 Tonnen Leberkäse
das gourmetfein-Werk – das entspricht
etwa 35 Millionen Leberkäsesemmerl jährlich,
also rund 96.000 pro Tag.
Erhältlich ist gourmetfein-Leberkäse
heute in fast allen BP-, ENI-, Shell- und
SOCAR-Tankstellenshops in Österreich, darüber
hinaus in zahlreichen Lebensmittelläden
und Gastronomiebetrieben. Mit über 3.500
Verkaufsstellen in Deutschland – darunter
ARAL, ESSO, ENI, Shell, TOTAL, SPRINT und
Westfalen – sowie einer wachsenden Verfügbarkeit
bei OMV in Tschechien, Ungarn und
der Slowakei ist gourmetfein-Leberkäse längst
auch über die Landesgrenzen hinaus gefragt.
Mehr als ein Snack – eine Philosophie
gourmetfein zeigt eindrucksvoll, dass Leberkäse
weit mehr sein kann als ein schnelles
Gericht. Hier wird mit echter Leidenschaft,
Verantwortung und Innovationsfreude
gearbeitet. Das Ergebnis: Ein Leberkäse, der
schmeckt und gleichzeitig Maßstäbe setzt in
Sachen Herkunft, Nachhaltigkeit und Transparenz.gourmetfein.
Der Leberkäse einer neuen
Generation. Für Menschen, die mehr erwarten.
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Gerald Jungmair, A-4611 Buchkirchen
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22 GRILLEN & GEWÜRZE
5/2025
Kolumne
Klar gestellt:
Kräuter sind gesund
Kochen mit frischen Kräutern ist
wieder in. Sie sind das Tüpfelchen
auf dem i und kaum ein Rezept
kommt ohne sie aus. Wer aber gerne
in der Küche experimentiert,
dem sind Petersilie, Thymian und
Co. zu wenig. Exotische, noch relativ
unbekannte Kräuter, wie das
Pilzkraut oder das Käseblatt, bieten
Abwechslung. Aber Kräuter können
viel mehr, als nur zu würzen, sie sind
reich an Vitaminen und sekundären
Inhaltsstoffen. Gerade die Stoffe
in Kräutern, die das Aroma ausmachen,
haben es in sich, und ihre
gesundheitsfördernden Wirkungen
sind so vielfältig wie die Stoffgruppen
selbst. Tausende Stoffe sind inzwischen
bekannt und sie können
das Risiko für Krebs reduzieren, die
Funktion der Blutgefäße verbessern,
Cholesterinspiegel und Blutdruck
senken und den Blutzuckerspiegel
normalisieren. Sie sollen Zellen vor
schädlichen Einflüssen schützen,
Entzündungen hemmen und gegen
Bakterien und Viren wirken. Bekannt
sind etwa das Menthol in der Pfefferminze,
das Capsaicin im Chili, die
Glucosinolate im Senf oder das Carvon
im Kümmel, die für das Aroma
bestimmend sind. Meist ist es aber
eine Kombination von verschiedenen
Stoffen. Wo aber eine positive
Wirkung ist, kann auch eine Nebenwirkung
auftreten. Daher sollten
Kräuter und Gewürze zwar regelmäßig
und reichlich in der Küche verwendet
werden, aber man darf es
auch nicht übertreiben. Der intensive
Geschmack von Kräutern verhindert
eine Überdosierung, denn das
Gericht würde bei zu großzügigem
Gebrauch einfach überwürzt und
somit ungenießbar sein.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Döner zum Aufbacken
Saftig gegrilltes Hähnchenfleisch, außen
knusprig und innen zart, bildet das
Herzstück dieser kulinarischen Neuheit
aus Thüringen: der Dönerback. Er vereint
traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßem
Convenience-Food und bringt
authentischen Dönergeschmack im Handumdrehen
auf den Teller – wann immer
der Appetit danach ruft. Drei sorgfältig
abgestimmte Soßenvarianten stehen zur
Wahl: eine aromatische Kräutersoße, eine
Gut gewürzt
Ein Grillabend wird erst durch die richtigen
Gewürze zum Erfolg und Wedl liefert
genau dafür das Aroma. Von klassischen
BBQ-Rubs über exotische Marinaden bis
hin zu Kräutermischungen für mediterrane
Varianten der hohen Kunst am Rost: Die
Vielfalt der Gewürze ist nahezu grenzenlos.
Chili- und Pfeffermischungen sorgen
für feurige Akzente, während süßliche
Honig-BBQ-Saucen die Herzen der Fans
milder Geschmacksnoten höherschlagen
würzig-intensive Knoblauchsoße und eine
feurige Chilisoße. Dank der innovativen
Verpackung bleibt der Dönerback ab Produktion
25 Tage haltbar, ohne an Frische
oder Geschmack einzubüßen. Und durch
die Zubereitung im Ofen, Air-Fryer oder
Konvektomat eignet sich der Dönerback für
den schnellen Genuss und in nur 15 Minuten
steht ein Gericht von gleichbleibend hoher
Qualität bereit.
www.alzarro-doenerworld.com
lassen. Für vegane Grillsessions bietet Wedl
spannende Kräuterzusammenstellungen,
die simple Gemüsegerichte kulinarisch aufpeppen.
Fischfans finden bei Wedl Gewürze
für frischen Thunfisch oder Wolfsbarsch –
von asiatischen bis zu heimischen Noten.
Mit durchdachten Kombinationen, hochwertigen
Salzen und individuellen Gewürzmischungen
inspiriert Wedl die Meister der
Grillkunst.
www.wedl.com
Foto: Alzarro Dönerworld GmbH
Foto: Anton Chernov
5/2025
GRILLEN & GEWÜRZE 23
Klassisch oder
außergewöhnlich?
Foto: qFOTO
Das Grillportfolio der Marcher Gruppe ruht
auf zwei Säulen: bewährten Klassikern und
hochwertigen Premium-Produkten. Die Marke
LANDHOF bleibt mit beliebten Artikeln wie
dem Grillparty-Mix, Berner Würstel und
Grillern das Herzstück des Sortiments. Parallel
dazu setzt die Marcher Fleischwerkstatt
auf exklusive Teilstücke wie bone-aged Steaks
und lang gereifte Ripperl. Diese Dualstrategie
bedient den Trend nach Alltagsklassikern
ebenso wie nach Grilloptionen für Genießer.
„Unsere Stärke liegt in der Verbindung von
traditionellem Handwerk und sorgfältiger
Auswahl der besten Fleischstücke“, betont
GF Norbert Marcher. Während Würstel und
Griller besonders bei Schönwetter-Hochs
gefragt sind, gewinnen Premium-Artikel auch
bei Indoor-Events an Bedeutung.
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High Convenience
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Von Profis für Profis
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Mit Röstzwiebel-Charme
Burger sind allseits beliebt. Für rund 84
Prozent der Verbraucher sind sie das
beliebteste Fast Food Gericht. Der neue
Onion Burger Bun von Vandemoortele
bereichert das Burger-Sortiment mit einer
würzigen Note. Mit sechs Prozent Röstzwiebeln
im Teig bietet das Brötchen einen
aromatischen und würzigen Geschmack.
Das Topping aus weißem und schwarzem
Sesam, Zwiebelflocken und Knoblauch
sorgt für zusätzlichen Pfiff. Durch die eingearbeiteten
Röstzwiebeln entfällt das
aufwendige Belegen mit Zwiebelringen,
was das Produkt zu einer idealen Wahl für
To-Go-Mahlzeiten macht. Das 90 Gramm
schwere Bun ist vegan, fertig gebacken
und bleibt nach dem Auftauen 24 Stunden
im Kühlschrank frisch. Es eignet sich
sowohl für klassische Burger als auch für
den Brunch oder als schneller Snack für
zwischendurch.
www.vandemortele.com
kocht.eurogast.at
24 FLEISCH
5/2025
Bio-Rindfleisch aus Irland
Bei einer Fach-Pressereise nach Irland erhielten wir einen Überblick über das nachhaltige
Programm zu Biofleisch von Bord Bia. Teil 1 der Serie.
FLEISCH
KULTUR
Fotos: Bord Bia_The Good Herdsmen Organic Farm
Bord Bia, die irische Lebensmittel-
Marketingorganisation, fördert Bio-
Lebensmittel offensiv. So erhielt Bord
Bia EU-Fördergelder für eine Kampagne,
die irisches Bio-Rind- und Lammfleisch in
Schlüsselmärkten bewerben soll. Irisches
Bio-Fleisch ist für seinen guten Geschmack
und seine Qualität bekannt. Mit dem Ziel,
den Bio-Sektor zu stärken, strebt Irland bis
2030 einen Anteil von etwa zehn Prozent
Öko-Ackerland an.
Bio-Fleisch in Irland
Trotz guter Rahmenbedingungen ist der Bio-
Anteil am irischen Rindfleischmarkt bisher
noch gering. Aktuell sind nur etwa zwei
Prozent der Rinder in Irland Bio-zertifiziert.
Bord Bia zufolge gehen rund zwei Drittel des
irischen Bio-Rindfleischs ins Ausland, etwa
nach Deutschland und Benelux. In Deutschland
startete Bord Bia sogar eine Kampagne
namens „EU Bio-Rindfleisch & Lamm – Weidehaltung
in Irland“, mit der die positiven
Eigenschaften des Weidefleischs und das
EU-Bio-Logo beworben werden.
Vorbildliche Bio-Rinderhaltung
Ein überzeugendes Beispiel für nachhaltige
Bio-Rinderhaltung ist der Betrieb The Good
Herdsmen in Tipperary. Das Unternehmen
gilt als einer der größten Bio-Rindfleisch-
Produzenten Europas und besitzt nach eigenen
Angaben Irlands größte Bio-Rinderfarm.
Auf rund 1.000 bis 1.300 Hektar Weideland
und Futterfeldern grasen etwa 1.200 Rinder
(Ochsen und Färsen) in kleinen Herden.
Die Tiere genießen artgerechte Bedingungen:
Sie verbringen den Großteil des Jahres
draußen auf saftigen Weiden, fernab von
Stress und engen Stallungen.
Die Fütterung bei The Good Herdsmen
erfolgt ausschließlich mit Weidegräsern
und Eiweißpflanzen (z. B. Klee, Luzerne,
Hafer, Erbsen), größtenteils vom eigenen
Acker. Im Winter stehen ausschließlich aus
5/2025
FLEISCH 25
eigenem Ackerbau gewonnene Futtermittel
bereit – ganz ohne Kraftfutter oder Silage.
Auf Antibiotika, Hormone oder künstliche
Zusatzstoffe wird vollständig verzichtet.
Stattdessen erhalten die Rinder natürliche
Futterergänzungen wie Klee und Chicorée,
die gegen Parasiten wirken und die Gesundheit
der Tiere fördern.
Nachhaltigkeit und Fleischqualität
Nachhaltige Landwirtschaft ist integraler
Bestandteil der Betriebsphilosophie.
In den letzten Jahren wurden über 10.000
heimische Bäume auf den Good-Herdsmen-Flächen
gepflanzt und etwa zehn
Prozent der Fläche in Blühwiesen, Hecken
und Uferschutzzonen umgewandelt. Auch
ein Schilfklärsystem verbessert die Wasserqualität
der Bäche und Flüsse auf dem Hof.
Diese Maßnahmen fördern die Artenvielfalt
und binden zusätzlich Kohlenstoff.
Der Aufwand zahlt sich in der Fleischqualität
aus: Stressarme Haltung und reine
Grasfütterung machen das Rindfleisch
besonders zart und aromatisch. Verarbeitet
werden nur Ochsen und Färsen, die unter 36
Monaten geschlachtet werden – das garantiert
besonders feinfaseriges Fleisch. Kenner
loben den Geschmack: Dank des hohen
Omega-3-Gehalts und natürlicher Fütterung
erhält man saftige Steaks und Braten mit
intensivem Aroma. Diese Kombination aus
Umweltengagement und Tierwohl macht
The Good Herdsmen zu einem echten Aushängeschild
der irischen Bio-Beef-Branche.
www.bordbia.ie/organic/
www.goodherdsmen.ie
ETHNO
FOOD
Burger, Beef & Beyond:
Trends und Tipps für die Gastro
Wie prägen Burger und BBQ die
Gastronomie 2025 – von klassischen
Beef-Varianten bis zu pflanzlichen
Innovationen.
Von Kurt Heinz
5/2025
BURGER & BBQ 27
Burger sind längst mehr als Fast Food –
sie sind kulinarische Statements. 2025
dominieren zwei gegensätzliche Strömungen
die Szene: der klassische, dicke Bistro-Burger
und der knusprige Smash Burger.
Letzterer erlebt ein Revival, da er durch die
Maillard-Reaktion eine intensive Kruste
erhält und in nur wenigen Minuten zubereitet
ist – ideal für die schnelle Gastronomie .
Parallel dazu wächst die Nachfrage
nach Premium-Fleisch. Wagyu- und Dry-
Aged-Beef-Patties punkten mit intensiver
Marmorierung und buttrigem Biss, werden
auf Brioche- oder Sesam-Buns serviert und
gern mit feinen Aioli-Saucen veredelt. Für
Abwechslung sorgen auch regionale Einflüsse:
Green-Chili-Toppings in Anlehnung
an New Mexico oder hausgemachter Zwiebel-Confit
und South-Indian-Chutneys, die
an Currys erinnern .
Vegane und vegetarische Patties haben
sich vom Nischenprodukt zur festen Größe
entwickelt. Diese Produkte imitieren
Geschmack und Textur von Rindfleisch und
bedienen Flexitarianer genauso wie konsequente
Veganer . Darüber hinaus entstehen in
der Gastro immer mehr Eigenkreationen aus
Hülsenfrüchten, Tofu oder Pilzen, die auf Grill
oder in der Pfanne ähnlich wie ihre fleischlichen
Pendants behandelt werden müssen
– etwa bei mittlerer Hitze für gleichmäßige
Garung und Vermeidung von Austrocknen .
Buns, Toppings & Saucen
Die Wahl des Buns beeinflusst Geschmack
und Handling entscheidend. Brioche-Buns
glänzen durch samtige Süße und stabilisieren
saftige Patties, während Kartoffel- oder
Vollkornbuns mit rustikalem Biss und herzhaftem
Aroma punkten . Gerade bei Smash
Burgers empfiehlt sich ein leicht angebuttertes,
weiches Brötchen, das die Säfte aufnimmt
und dennoch formstabil bleibt.
Toppings und Saucen verleihen dem
Burger Charakter. Zwiebel-Confit harmoniert
hervorragend mit kräftigem Rindfleisch,
während fruchtige Chutneys pflanzlichen
Patties Tiefe verleihen. Klassiker wie Cheddar,
Bacon und BBQ-Sauce bleiben beliebt,
doch auch kreative Kombinationen wie
Avocado-Crème mit Mango-Chutney oder
Trüffel-Mayo mit karamellisierten Zwiebeln
setzen Akzente .
Zubereitung: Tipps für die
perfekte Garung
Für klassische Patties von 150–200 g bietet
sich indirektes Grillen oder eine gut vorgeheizte
Pfanne an, um ein saftiges Inneres
zu garantieren. Die Kerntemperatur sollte,
je nach gewünschtem Gargrad, zwischen 50
°C (rare) und 70 °C (well done) liegen. Beim
Smash Burger genügt eine heiße Grillplatte
(ca. 200 °C), auf der das Pattie 60 bis 90
Sekunden pro Seite gegrillt wird. Vegane Patties
brauchen etwas längere Hitzeeinwirkung
bei mittlerer Temperatur, damit sie nicht zerfallen
und ihr Aroma optimal entfalten.
Mit diesen Trends und Rezeptideen sind
Gastronomen bestens gerüstet, um den Burger-Hunger
ihrer Gäste zu stillen – egal ob
klassisch, knusprig oder rein pflanzlich.
Rezepte
Classic BBQ Beef Burger
❱ 180 g Rindfleisch-Patty (80/20) mit
grobem Salz & Pfeffer würzen.
❱ Bei direkter Hitze (200 °C) 3 Minuten
pro Seite grillen (medium).
❱ Brioche-Bun leicht buttern und
kurz angrillen.
❱ Bun-Boden: BBQ-Sauce (z. B.
Hickory), Rucola, Patty, Cheddar,
rote Zwiebel-Ringe, Zwiebel-Confit,
Bun-Deckel.
Veganer Pilz-Erbsen-
Smasher
❱ 100 g Erbsen-Pilz-Patty (TK) bei
mittlerer Hitze 4 Minuten pro Seite
in der Pfanne braten.
❱ Vollkorn-Quinoa-Bun kurz toasten.
❱ Bun-Boden: Avocado-Crème,
Patty, Mango-Chutney, Feldsalat,
gehobelter Rettich, Bun-Deckel.
Fotos: pixabay
passt perfekt zu Burgern,
Steaks, Wildgerichten
oder Käse.
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Gewicht: 115 g, 60 St. / Kt.
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Gewicht: 140 g, 35 St. / Kt.
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Maße: L 21,0 x B 3,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 150 g, 35 St. / Kt.
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Maße: L 21,0 x B 3,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 150 g, 35 St. / Kt.
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Börek mit
Käsefüllung
Maße: L 19,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 95 g, 100 St. / Kt.
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Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.
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FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 5036*
FF-Laugen Dip-Ball
Maße: L 3,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 5059*
FF-Brezel Dip-Stick,
3-fach sortiert
Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lauge
Art. 2882*
FF-Pretzel Pearls
Maße: L 59,2 x B 39,2 x H 18,3 cm
Gewicht: 5.400 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2883*
FF-Brezel Peitsche
Maße: L 50,0 x B 3,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 100 g, 50 St. / Kt.
fertig gebacken
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FF-Laugendreieck
Maße: L 10,0 x B 8,5 x H 4,0 cm
Gewicht: 85 g, 40 St. / Kt.
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Backblech, Silikon,
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28 BURGER & BBQ
5/2025
„Zeit für Fleisch.
Aus Österreich“
Fazit nach einem Jahr. Gastronomen
bekennen sich mit Erfolg zu Qualität!
Dauerbrenner
Grillen ist längst kein
reines Sommervergnügen
mehr. Der
rauchige Geschmack,
das Branding auf dem
Fleisch und das rustikale
Grill-Erlebnis sprechen
Gäste das ganze
Jahr über an. Besonders
Showcooking hat dabei
an Bedeutung gewonnen
– vor allem bei Burger-Konzepten, wo Authentizität und Handwerk
erlebbar werden. Die Grillküche hat sich in den vergangenen Jahren
stark gewandelt: Neben Klassikern wie Steaks setzen internationale
BBQ-Trends und neue Cuts spannende Akzente. Spezialitäten
wie die knusprig karamellisierten Pork Belly Chunks von Salomon
Foodworld treffen dabei den Nerv der Zeit. Ob Premium-Steak,
Streetfood oder kreative Beilagen – Grillen ist heute vielseitig,
saisonunabhängig und wirtschaftlich attraktiv umsetzbar. Smarte
Produkte und moderne Zubereitungsmethoden machen’s möglich.
www.salomon-foodworld.com
Foto: Vandemoortele
Foto: Kröswang
Vor einem Jahr rief Frische-Lieferant KRÖSWANG die Initiative
„Zeit für Fleisch. Aus Österreich“ ins Leben und
setzte damit ein Zeichen für Regionalität und Qualität
auch oder gerade in Zeiten von Kostendruck. Über 250 Gastronomen
schlossen sich seitdem an, der AT-Frischfleisch-Absatz
bei KRÖSWANG explodiert und auch 2025 bleibt man dieser
Qualitätsbewegung treu. Das Gesicht der Initiative, Eigentümer
Manfred KRÖSWANG, erklärt: „Speziell in einer Zeit, wo der
Kosten- und Spardruck steigt, war es uns wichtig, zu zeigen,
dass für hochwertige österreichische Produkte immer ein Platz
ist.“
Mehr Zeit für Fleisch. Aus Österreich
Was als Bekenntnis zu heimischer Qualität begann, entwickelte
sich schnell zum Erfolg, der sich auch in Zahlen niederschlägt.
Denn 2024 erzielte das Unternehmen mit seinem 500 Produkte
starken Frischfleisch-Sortiment aus Österreich über 60 Millionen
Euro – ein sattes Umsatzplus von 11 Prozent. Auch 2025
steht KRÖSWANG ganz im Zeichen von „Zeit für Fleisch. Aus
Österreich“, um noch mehr Österreich auf die Teller zu bringen.
Als erster Meilenstein wurde das Sortiment im heurigen Jahr
bereits um über 20 weitere Frischfleisch-Artikel aus Österreich
erweitert.
www.kroeswang.at
Im Garnelenfieber
Die Grillsaison ist
da – und mit ihr
die Nachfrage nach
nachhaltigen Alternativen
zu Fleisch.
Garnelen rücken dabei
verstärkt in den Fokus
der Gastronomie:
Laut einer aktuellen
Umfrage wünschen
sich 70 Prozent der
Konsumenten mehr
Garnelengerichte auf
der Speisekarte. Naturbelassene
Produkte
ohne Zusatzstoffe sind
der Befragung zufolge
kaufentscheidend. Die
Black Tiger Garnele von
Yuu’n Mee stammt aus einer „Zero-Input- Mangrovenwald-Farm“
in Vietnam und wächst ohne Zufütterung oder Antibiotika auf.
Auch nach dem Fang wird konsequent auf künstliche Zusatzstoffe
wie Phosphate verzichtet. „Unsere Garnelen zeichnen sich durch
ein mild-nussiges Geschmackprofil aus, mit spürbarem Biss – ein
Qualitätsprodukt für die Speisekarten der Gastronomie.“, so Yuu’n
Mee Geschäftsführer Robert Herman.
www.yuu-n-mee.at
Foto: Yuu’n Mee
5/2025
BURGER & BBQ 29
Foto: THE GREEN MOUNTAIN
Null Fleisch
2024 präsentierte THE
GREEN MOUNTAIN
den ersten Plant-based
Smash Burger. Nun kommt
mit dem Plant-based Smash
Burger Patty erneut eine
Innovation auf den Markt.
Das vorgeformte Patty
hat einen größeren Durchmesser
als das klassische
Burger Patty, ist flacher, mit
90g etwas leichter und lässt
sich deshalb ideal stapeln.
Am besten macht es sich in
der klassischen Zubereitung auf der Grillplatte, wo sich die Pattys
zusätzlich zerdrücken lassen – für einen besonders knusprig-karamellisierenden
Geschmack. Auch die Zubereitung in der Fritteuse
ist möglich und dadurch besonders saftig. Gemäß des Mottos NULL
FLEISCH. ÄCHT GENUSS. wurde auch an der Rezeptur des Produkts
geschraubt. Nun überzeugt das neue Patty mit einem leicht
rauchigen Beef-Geschmack Veganer, Vegetarier und Flexitarier gleichermaßen.
thegreenmountain-foodservice.com
Roter Akzent
Mit den Roten Zwiebeln BBQ
erweitert efko das Sortiment
um eine raffinierte Komponente,
die sich ideal zur Verfeinerung
bekannter und neuer
Gerichte eignet. Dafür werden
frische Zwiebeln in feine Streifen
geschnitten und anschließend
in aromatischer Marinade eingelegt.
Ob als krönendes Topping
für Burger, als delikate Beilage zu
Fleisch- und Grillgerichten oder
als spannender Akzent bei Vorspeisen
– fertig mariniert und
sofort einsatzbereit sparen die
Roten Zwiebeln BBQ wertvolle Zeit in der Küche. Sie reduzieren
den Aufwand durch wenige Handgriffe und bringen zudem leuchtend
rote Farbe, ausgeklügelten Geschmack und einen Hauch von
Raffinesse auf den Teller, ohne zusätzlichen Aufwand. Erhältlich
im praktischen Großgebinde und ungekühlt haltbar, tragen sie zur
effizienten Küchenorganisation bei.
www.efko.at
Foto: efko
ADVERTORIAL
Natürlich gut: Der Roggenburger für
Genießer
Kräftig im Geschmack, vollmundig im Biss
und in 100 Prozent Natural-Qualität –
der Roggen-Burger von EDNA bietet
die ideale Basis für kreative Burgerideen mit
Charakter und Individualität. Sein rustikales
Aussehen kombiniert mit dem intensiven,
aromatischen Roggen-Geschmack verspricht
anspruchsvollen Gästen ein besonderes,
unverfälschtes Geschmackserlebnis, das in
Erinnerung bleibt.
Das vegane Bun ist ohne zugesetzten
Kristallzucker hergestellt und bereits fertig
gebacken. Praktischerweise schon in der
Hälfte vorgeschnitten, ist der Roggen-Burger
daher sofort einsatzbereit. So ermöglicht
er eine schnelle, reibungslose und zugleich
hochwertige Verarbeitung – ideal in der
Restaurantküche, am Imbissstand oder im
trendigen Foodtruck. Besonders vielseitig
einsetzbar, bietet der Roggen-Burger die
perfekte Bühne für klassische Burger-Kreationen,
kreative vegetarische Varianten
oder ausgefallene Gourmet-Burger mit
exklusiven Toppings. Er vereint hochwertige
Qualität, authentischen Geschmack
und natürliche Zutaten zu einem stimmigen
Gesamtpaket, das bewusste Genießer
ebenso begeistert wie Liebhaber der modernen
Streetfood-Küche. Der Roggen-Burger
ist nur einer von über 1.000 diversen Backwaren,
die die EDNA International GmbH
anbietet.
www.edna.at
Foto: Edna
30 POMMES & CO.
5/2025
Pommes, Wedges und Co.
Mit den richtigen Beilagen erfolgreich durch die Grillsaison. In der oft hektischen
Sommersaison helfen Fertigprodukte, Küchenprozesse zu standardisieren und
Qualität zu sichern.
Von Katrin Hammer
Die Gastgärten sind pünktlich aufpoliert
und bereit für die Sommersaison.
Das ist auch gut so, denn sobald die
Temperaturen steigen, lockt es viele Gäste
vermehrt in die Außenbereiche der Gastronomie.
Mit dem Sommer beginnt auch
die lukrative Grillsaison und Klassiker wie
Steaks, Bratwürste, Grillkäse sowie mittlerweile
auch vermehrt vegane Alternativen
sind gefragt.
Doch was wäre ein Grillgericht ohne die
passenden Beilagen? Gerade Produkte wie
Wedges, Kroketten, Pommes frites oder
auch Gemüse-Alternativen sind nicht nur
geschmacklich eine Ergänzung, sondern
bieten auch wirtschaftliche Vorteile. Mit
einer schnellen und unkomplizierten Zubereitung,
kalkulierbaren Kosten und hohen
Gästezufriedenheit punkten die Grillbeilagen
auf ganzer Linie. Ebenso gewinnen
Fertigprodukte für den Grill immer mehr
an Bedeutung, denn sie ermöglichen eine
gleichbleibende Qualität bei hoher Auslastung
und Mitarbeitermangel.
Klassiker und Neuheiten
Die unangefochtene Nummer Eins unter den
Grillbeilagen sind nach wie vor Pommes. Sie
gibt es mittlerweile in so vielen verschiedenen
Varianten, dass Gastronomen leicht
den Überblick verlieren können. Produzenten
erweitern das Sortiment vor allem im
Sommer immer wieder mit neuen Kreationen
und gehen so auf Kundenwünsche ein. Mittlerweile
gibt es für jeden Geschmack und gastronomischen
Anspruch passende Produkte.
Es macht natürlich nicht wirklich Sinn,
Ihren Gästen unzählige Produkte anzubieten,
doch eine wohl überlegte Auswahl an
unterschiedlichen Beilagen begeistert mit
Sicherheit. Je nach Grillspezialität kann
auch die Beilagenempfehlung unterschiedlich
ausfallen. Steakhouse-Pommes sind
beispielsweise extra dick und mit einer
besonders krossen Hülle – dadurch eignen
sie sich ideal für BBQ-Gerichte mit viel
Sauce. Wellenschnitt-Pommes sind nicht
Produkte wie Wedges, Kroketten, Pommes frites oder auch Gemüse-Alternativen sind
nicht nur geschmacklich eine Ergänzung, sondern bieten auch wirtschaftliche Vorteile.
Foto: Wirestock
nur besonders knusprig, sondern visuell
sehr ansprechend und Süßkartoffelpommes
passen mit ihrem süßlichen Geschmack und
feiner Textur wunderbar zu Burgern und
Pulled Pork-Gerichten. Zu Spareribs eignen
sich Kartoffelwedges mit Schale ausgezeichnet.
Sie wirken hausgemacht, sind würzig
mariniert und besonders sättigend. Bratkartoffel-Scheiben
und Country Potatoes
lassen sich ganz einfach mit Zwiebeln und
Speck verfeinern und sind so eine ideale Beilage
für rustikale Grillspezialitäten. Knusprig
frittierte oder gegrillte Gemüse-Fries aus
Karotten, Zucchini oder Roter Bete werden
immer mehr nachgefragt und sind eine
geschmackvolle Alternative zu den Kartoffel-Beilagen.
Für Gastronomen bieten die TK-Beilagen
einige Vorteile: Sie sind zuverlässig kalkulierbar,
einfach zu lagern, haben eine lange
Haltbarkeit und minimieren den Wareneinsatzverlust.
Außerdem ermöglichen sie in
Stoßzeiten eine zügige und reproduzierbare
Küchenleistung, denn auch in der Zubereitung
sind die Beilagen unkompliziert. Wie
überall, gibt es auch bei Pommes und Co.
qualitative Unterschiede. Hochwertige Produkte
sind geschmacklich meist überlegen
und rechtfertigen auch einen entsprechenden
Preis auf der Karte – also unbedingt auf
Qualität achten.
Grill-Fertigprodukte
Neben den klassischen Rohprodukten etablieren
sich in der Gastronomie zunehmend
Fertigprodukte für den Grill. Neben einer
gleichbleibenden Qualität bieten sie eine
einfache Lagerung sowie Zeitersparnis.
In der Grillsaison stehen die unterschiedlichsten
Produkte zur Auswahl: Von bereits
küchenfertig eingelegten/marinierten,
portionierten Steaks über rohe oder tiefgefrorene
Burger-Patties vom Rind, Geflügel
oder vegan, vorgegarten und marinierten
Spareribs, die nur noch auf dem Grill oder
im Konvektomaten regeneriert werden
müssen bis hin zu fertig gewürzten und
portionierten Tofu- und Seitan-Spezialitäten,
Gemüse-Patties, veganen Bratwürsten
oder unterschiedlich marinierten Grillkäse.
Wer klassische Grillgerichte mit modernen
Beilagen kombiniert, bleibt wettbewerbsfähig
und spricht ein breites Publikum an – die
Grillsaison kann starten.
5/2025
POMMES & CO. 31
Foto: Aviko
Topping-Paradies
Der Loaded-Trend zeigt
sich ungebrochen
und sorgt nach wie vor
für Begeisterung. Ob als
attraktive Beilage oder
als Fingerfood-Snack to
go – die „Pommes mit was
drauf “ gibt es in immer
mehr köstlichen Variationen.
Dabei muss es längst
nicht mehr bei klassischen
Pommes frites bleiben,
denn moderne Interpretationen
bringen Abwechslung ins Spiel. Mit seinem „Crunchy Shapes“-Sortiment
bietet Aviko eine breite Auswahl an außergewöhnlichen
Kartoffelprodukten wie Dipper-Pommes, Kartoffelscheiben
im Wellenschnitt und rustikale Kartoffelspalten im Wellenschnitt
mit Schale. Was sie alle verbindet, ist das innovative Knusper-Coating,
das nicht nur für ein besonders krosses Esserlebnis sorgt, sondern
die Produkte auch länger warm hält – selbst dann, wenn das
Topping einmal üppiger oder saftig ausfällt.
www.aviko.at
Für Groß und Klein
Mit Mayo oder
Ketchup?
Pommes aller Art
sind ein Genuss
für die ganze
Familie, denn sie
eignen sich ideal
zum Teilen. Ob als
knusprige Beilage
oder als schneller
Snack zwischendurch,
die Kartoffelklassiker sind mittlerweile auf den Speisekarten
der Restaurants nicht mehr wegzudenken. Besonders im Sommer,
wenn die Aktivitäten an der frischen Luft zunehmen und das Freibad
ruft, sind sie ein beliebter Begleiter für Groß und Klein. Das iglo
Gastronomie Sortiment bietet eine Vielfalt an Pommes-Variationen:
von der klassischen Form über gewellte Pommes bis hin zu
den feinen Allumettes. Für alle, die Abwechslung lieben, gibt es
auch Kroketten mit Erdäpfeln aus dem Marchfeld. Eine hervorragende
Alternative für mehr Vielfalt auf den Tellern. So gelingt
echtes Summerfeeling für die Gäste.
www.iglo-gastronomie.at
Foto: Iglo
Pommes kommen
bei uns aus Österreich.
Weil meine Gäste sie
zu 100 % lieben!
www.bauernland.at
32 POMMES & CO
5/2025
Kolumne
Grillen und Eis
In der Grillsaison gibt es für diejenigen,
die keine tierischen Produkte
verwenden möchten, eine breite
Palette an Produkten. Gemüse, Pilze,
Salate und die Fleischalternativen
wie Burger aus Linsen, Erbse
oder Soja. Tofu und Tempeh mariniert
und gegrillt sind ebenso eine
schmackhafte Grillvariante. Weitere
pflanzliche Fleischalternativen
wie Filets, Würstl, Huhn und auch
Spareribs runden das vegane Angebot
ab.
Es müssen jedoch nicht nur Gemüse
und Fleischalternativen sein.
Ebenso lassen sich viele verschiedene
Obstsorten gut grillen. Banane
in der Folie, die anschließend
mit Eis serviert wird, schmeckt
ausgezeichnet. Pfirsiche und Wassermelone
mariniert lassen sich
ebenfalls auf dem Grill gut zubereiten.
Zu allen Grillgerichten passen
auch sehr gut frische Salate, wie
Tomaten, Mais, Gurke mit Joghurt,
Bohnensalat und Erdäpfelsalat. Für
Dipsaucen eignen sich Guacamole,
Koriander, Relish und würzige Mayonnaise-Saucen.
Der süße Abschluss kommt
auch nicht zu kurz. Was eignet
sich im Sommer besser als Eis?
Der Handel bietet mittlerweile
eine große Vielfalt an verschiedenen
Geschmackssorten in der
veganen Variante an. Selbst hergestelltes
Eis schmeckt aber immer
noch am besten. Tiefgekühlte
Bananen, Himbeeren oder Heidelbeeren
werden mit Mandel-, Haferoder
Kokosmilch im Mixer zu einer
schmackhaften und cremigen Eisvariante.
Ich wünsche Euch eine schöne
vegane Grillsaison, gutes Gelingen
und guten Appetit.
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Mac’n’Cheese in Mini
Pommes sind aus gutem Grund
ein weltweiter Klassiker und
aus der Gastronomie nicht mehr
wegzudenken. Ihre Qualität hängt
von der Wahl der Kartoffeln, einer
sorgfältigen Verarbeitung und
einer schonenden Zubereitung
ab. Vor dem Hintergrund der
zunehmenden Bedeutung von
Nachhaltigkeit stehen BAUERN-
LAND Pommes für ehrliche und
unverwechselbare Qualität aus
Österreich. Sie werden aus 100
Prozent heimischen Erdäpfeln
hergestellt, die unter strengen
landwirtschaftlichen Richtlinien
kultiviert werden. Mit Kartoffeln
von 220 Vertragsbauern aus den
Anbaugebieten des Weinviertels,
des Marchfelds und des Burgenlands,
bietet die Marke BAUERN-
LAND ein Qualitätsversprechen
für Gastronomen und Kunden.
Gleichzeitig wird die heimische
Landwirtschaft unterstützt, denn
die gesamte Wertschöpfungskette
bleibt im Land.
www.weinbergmaier.at
Mac’n’Cheese zählt wohl
zu den Klassikern der
US-amerikanischen Küche.
Nun bringt SALOMON
FoodWorld das amerikanische
Comfort Food auf heimische
Teller – und zwar im
Fingerfood-Format. Bei den
neuen Mac’n’Cheese Bites
treffen cremiger Cheddar
und zarte Makkaroni auf ein
krosses Cornflakes-Coating.
Eine feine Chipotle-Note
verleiht dem Klassiker einen
spannenden Twist. Besonders bei jungen
Gästen, die sich oft für trendige Food-Konzepte
begeistern, ist dieser Snack ideal – ob
auf einem Texas-BBQ-Burger mit Coleslaw,
als Element einer Sharing-Platte oder mit
Ofengemüse und Pickles. In der Zubereitung
sind die tiefgefrorenen Bites denkbar
unkompliziert: In der Fritteuse brauchen sie
nur rund drei Minuten, im Ofen oder Kombidämpfer
sind sie in lediglich sechs bis acht
Minuten goldbraun und knusprig.
www.salomon-foodworld.com
Aus heimischen Kartoffeln
Foto: Weinbergmaier
Foto: Daniel Esswein
5/2025
BURGER & BBQ 33
Für Profis entwickelt
Foto: Unterweger Früchteküche
Für Burger & Co.
Kaum eine Speisekarte kommt heute ohne Burger-Variante
aus. Umso wichtiger ist es, dass sich der hauseigene Burger
geschmacklich von der Masse abhebt. Genau das gelingt mit dem
Zwiebel-Konfit aus der Unterweger Früchteküche – einem traditionsreichen
Familienbetrieb in dritter Generation. Diese exquisite
Komposition aus süßen Zwiebeln, hochwertigem Rotwein, saftigen
Birnen und sorgfältig ausgewählten Gewürzen verleiht Gerichten
aller Art das gewisse Extra. Ob als überraschendes Burger-Topping,
raffinierte Beilage zu Steak und Wild oder als geschmacklicher
Begleiter zu Käse - dieses Konfit ist ein vielseitiger Allrounder und
rundet Menüs gekonnt ab. Geliefert wird das Produkt der Osttiroler
Konfitüren-Spezialisten im praktischen Zwei-Kilo-Kübel – ideal für
Gastronomie und Catering.
www.fruechtekueche.at
Alles beginnt mit guten Produkten. Deshalb haben wir in den
Ausbau unserer Eigenmarken investiert“, so METRO Österreich
Director Einkauf und Supply Chain Angela Wider. Der Eigenmarkenumsatzanteil
stieg in den letzten vier Jahren um sechs Prozent,
im HoReCa-Bereich um über fünf Prozent. Derzeit entfallen 21,7
Prozent des Gesamtumsatzes auf Eigenmarken, in der Gastronomie
bereits 26 Prozent – bis 2030 sollen es 30 Prozent werden. Das
Sortiment umfasst rund 5.000 Produkte, von Lebensmitteln bis zu
Kochutensilien. Entwickelt für Gastronomen, erfüllen diese Produkte
hohe Qualitätsansprüche und werden regelmäßig geprüft.
Besonders beliebt ist METRO Chef, die für 47 Prozent des Eigenmarkenumsatzes
steht und mit METRO Professional, METRO
Premium und aro ein vielseitiges Angebot für Profis ergänzt.
www.metro.at
Foto: Metro
Sommer auf den
Tisch bringen.
Mit den passenden
Servietten für Terrassen,
Garten und To-go.
messerle.com
34 SOMMERDESSERT
5/2025
Foto: pexels
Foto: cottonbro studio
Alles andere als langweilig
Zwischen fernöstlicher Neugier und modernen Gesundheitsidealen, verspricht der Sommer
Genuss, der in die weite Welt entführt und gleichzeitig auf Bekanntes setzt.
Von Nele Klaffl
Dieser Sommer zeigt: Tee kann man
essen. Der japanische Matcha etwa
bleibt ein Dauerbrenner: als Mousse,
in Tartes oder als trendiges Mochi-Eis.
Sein charakteristisches Aroma und die
satte grüne Farbe machen ihn zum Liebling
vieler Patissiers. Jasmintee hingegen verleiht
Desserts eine feine Blumigkeit, während
Hojicha – der geröstete Verwandte des
Matcha – mit seinem nussig-warmen, fast
karamelligen Aroma neue Akzente einfängt.
Tee verbindet zudem kulinarische Tiefe mit
Health-Appeal, denn er gilt als natürlich,
hochwertig und „clean“.
Zitrus mit Kultpotenzial
Yuzu – das klingt exotisch und schmeckt
auch so. Diese asiatische Zitrusfrucht erinnert
optisch an eine Mischung aus Zitrone,
Mandarine und Limette, hat aber ein ganz
eigenes Aroma: fruchtig, floral, leicht herb,
mit bitter-säuerlicher Eigenart und einer
feinen Süße. In Japan wird vor allem die
Schale verwendet. Sie verleiht Cremes, Sorbets
oder Cheesecakes eine unvergleichliche
Note. Der Saft ist rar, da die Frucht viele
Kerne enthält, doch seine Multidimensionalität
macht ihn besonders wertvoll.
Grüne Erfolgsgarantie
Abseits der Geschmäcker Südost-Asiens,
kommt die sommerliche Dessertwelle wohl
kaum ohne sie aus: die Pistazie. Was mit
dem Dubai-Schokoladen-Hype begann, ist
gekommen, um vorerst zu bleiben. Sie füllt
Croissants, färbt Cremes und krönt Eisbecher.
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, sich
bewusst dem Trend zuzuwenden, mit der
Pistazie zu experimentieren und die Aufmerksamkeit
zu nutzen, solange sie noch
da ist. Doch auch das bewusste Gegensteuern
kann Stil beweisen: Wer die Pistazie
clever ersetzt, kann sich vom Mainstream
abheben.
Süß darf gesund sein
Der anhaltende Gesundheits-Trend macht
auch vor der Dessertküche nicht halt.
Unter dem Einfluss einer gesundheitsbewussten
Gesellschaft wandeln sich Süßspeisen
zunehmend zu nährstoffreichen,
proteinbetonten Alternativen: Skyr ersetzt
Obers, Proteinpulver verleiht Cremes einen
ernährungsphysiologischen Mehrwert, und
Zutaten wie Sesam oder Nüsse dienen als
nahrhafte Basis. Ein Blick auf das digitale
Konsumverhalten bestätigt diesen Wandel:
In Österreich hat sich die Google-Suche
nach dem Begriff „Protein“ seit 2021 nahezu
verdoppelt.
Die Dessertwelt ist gesünder, weltoffen
und dank Matcha, Pistazie und Co. nicht
selten grün. Besonders asiatische Einflüsse –
allen voran aus Südostasien – bereichern die
Patisserie mit ungewohnten Texturen und
neuen Kompositionen, die das klassische
Repertoire erweitern.
5/2025
SOMMERDESSERT 35
Rosé im Eisbecher
Im Rahmen der aktuell laufenden
Sparkling Spring
Kampagne bringt Schlumberger
gemeinsam mit
Eis-Greissler wahre Frühlingsgefühle
in die heimischen
Eisvitrinen. Das neue
„Schlumberger Rosé-Himbeere“-Sorbet
vereint die
spritzige Frische des Rosé
Brut mit cremiger Eisfreude
– zart, floral, belebend. „Für
mich war es ein ganz besonderes
Erlebnis, erstmals bei
der Kreation einer Eissorte mitzuwirken“,
erzählt Schlumberger-Kellermeisterin
Aurore Jeudy begeistert. Ihr persönlicher
Geheimtipp: das Sorbet im Sektglas mit
Rosé Brut aufgießen. Auch Eis-Greissler-
Produktionsleiter Thomas Stocker zeigt sich
angetan: „Das perfekte Frühlingsprodukt –
edel, erfrischend, verspielt.“ Erhältlich ist
die exklusive Sorte ab Ende April in allen
Eis-Greissler-Filialen – aber nur solange der
Vorrat reicht.
www.schlumberger.at
Beerige Sommermomente
Mit den veganen iglo Strudelteigblättern
und dem iglo Blätterteig lassen sich im
Handumdrehen köstliche Desserts kreieren,
die wenig Aufwand benötigen und Gäste
begeistern. Besonders zu warmen Temperaturen,
kommen sie in Kombination mit erfrischenden,
süß-sauren Beeren noch besser an.
Ob ein klassischer Himbeer-Topfen-Strudel
oder kreative Blätterteigtaschen mit einer
gemischten Beerenfüllung, die Möglichkeiten
sind vielfältig. Am besten eignen sich
Tiefkühlbeeren, denn sie bringen einige Vorteile
für die Gastronomie mit sich. So sind sie
portionierbar, ganzjährig verfügbar und durch
das Schockfrosten bleiben wichtige Inhaltsstoffe
sowie der Geschmack der Beeren
bestmöglich erhalten. Damit sorgen Beeren
gepaart mit Blätterteig für fruchtvolle und vor
allem wohlschmeckende Sommermomente.
www.iglo-gastronomie.at
Foto: Iglo Foto: Schlumberger / Adrian Almasan
Foto: Viktoria Kornfeld
Knusprig außen,
weicher Kern
Außen goldbraun und knusprig,
innen zart und saftig – die Lütticher
Waffel von Caterline ist ein
kleines Meisterwerk belgischer Backkunst.
Ihr feiner Karamellton und die
herrlich fluffige Textur machen sie zu
einer unwiderstehlichen Versuchung,
die sich sowohl pur als auch raffiniert
garniert mit frischen Beeren, diverser
Eiscreme oder kreativen Toppings
inszenieren lässt. Dabei überzeugt
die belgische Waffel nicht alleine mit
dem Geschmack. Auch ihre praktische
Seite darf sich zeigen lassen.
Tiefgekühlt haltbar und in kurzer Zeit
servierbereit, wird sie zum zuverlässigen
Partner in der Profiküche – ob
als süße Komponente beim Brunch,
elegantes Dessert oder schneller
Snack zwischendurch. Mit der Unterstützung
von Caterline bleibt Profis
mehr wertvolle Zeit für Kreativität in
der eigenen Küche.
www.unileverfoodsolutions.at
36 SOMMERDESSERT
5/2025
Erfrischender Sommerkuchen
Frozen Mango-Joghurt mit Karamellespuma
Zutaten für 6 Personen:
Für den Teig
› 250 g Naturjoghurt aus
Almmilch
150 ml Öl
1 Prise Salz
180 g Zucker
Zitronenabrieb
4 Eier
340 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
› 2 Nektarinen
Für die Füllung & Dekoration
250 g Speisetopfen
› 100 g Naturjoghurt aus
Almmilch
2 EL Staubzucker
3 Nektarinen
› Zitronensaft
Zutaten für
10 Personen:
Gegrillte Birne
10 ST Birnen, halbiert
1 EL WIBERG Lebkuchen
50 ml WIBERG Walnuss-Öl
› 40 ml WIBERG AcetoPlus
Preiselbeere
Nussige Vanillesauce
400 ml Milch
550 ml Obers
8 ST Eigelb
150 g Zucker
20 ml Rum
1 TL WIBERG Vanille-Mix
› 40 ml WIBERG
Macadamianuss-Öl
Garnitur
› 50 g Schokoladeperlen
› 10 ST Zitronenmelisse,
frisch
Foto: Come cook with Eli
❱ Joghurt, Öl, Salz, Zucker, Zitronenschale und Eier zu
einer cremigen Masse verrühren. Mehl mit Backpulver
mischen und unterrühren. Zwei Nektarinen würfeln. Teig
in Springform (Ø 21 cm) füllen, Nektarinen darauf verteilen
und bei 170 °C 70 Minuten backen.
❱ Für die Füllung Topfen, Joghurt und Zucker verrühren.
Eine Nektarine mit Zitronensaft pürieren. Den abgekühlten
Kuchen waagrecht halbieren. Unteren Boden mit
einem Drittel der Creme bestreichen, mit dem Großteil
des Pürees beträufeln. Zweiten Boden aufsetzen, restliche
Creme darauf verteilen. Zwei Nektarinen in Spalten
schneiden, als Dekoration anrichten, mit dem übrigen
Püree beträufeln.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Foto: Frutarom
❱ Die halbierten Birnen mit Lebkuchen, Walnuss-Öl
sowie AcetoPlus Preiselbeere sorgfältig marinieren und
grillen.
❱ Für die nussige Sauce, Vanille-Mix mit Milch und
400ml Obers erhitzen. Eigelb mit Zucker glattrühren, die
heiße Vanillemilch zugießen und zur Rose abziehen. Anschließend
auskühlen lassen und mit Rum sowie Macadamianuss-Öl
abschmecken. Zum Schluss 150 ml Obers
steif schlagen und vorsichtig unterrühren.
www.wiberg.eu
Blutorangen-Rosmarin-Törtchen
Zutaten für 10 Portionen:
Blutorangen-Rosmarin Curd:
200g Blutorangen-Püree
4g Rosmarin, frisch
300g Zucker
80g Eigelb
› 150g Butterwürfel
Törtchen:
800g Milch, kalt
320g Semifreddo Pulver
250g Biskuit Brösel
› Blutorangen-Rosmarin Curd
Foto: Hügli
❱ Blutorangen-Püree mit Rosmarin, Zucker
und Eigelb über Wasserbad schlagen, bis die
Masse dicklich wird. Masse durch ein Sieb
gießen. Butter dazu geben und rühren bis
es geschmolzen ist. Abgedeckt abkühlen
lassen.
❱ Biskuit Brösel mit 175g des Curds vermischen,
in die Formen verteilen, andrücken
und kühl stellen. Semifreddo Pulver in die
Milch einrühren und so lange schlagen bis
sich das Volumen verdoppelt. Restliches Curd
unterheben. Die Formen befüllen und tiefkühlen.
Vor dem Servieren mit Blutorangenschnitze,
Rosmarin und Pistazien garnieren.
www.huegli.com
Eindrucksvolle
Tradition seit mehr
als 155 Jahren
Seit Generationen stehen wir als in Österreich gegründetes
Familienunternehmen und inhabergeführter
Traditionsbetrieb für höchste Qualität und absolute
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Handeln sorgen dafür, dass wir diesen Ansprüchen
auch in Zukunft gerecht werden.
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Das Qualitäts-Quartett
vom Sattlerhof
Foto: Conversion Club
Foto: Konigshofer
5/2025
PORTRAIT 39
Weingut, Wirtshaus und Genießerrestaurant! Der Sattlerhof im südsteirischen Gamlitz hat
eine lange Tradition, was guten Wein und gute Küche betrifft!
Von Petra Pachler
Vater Willi und Sohn Andreas bestücken den Weinautomaten mit guten Tropfen.
Foto: art-wolfgang-neuhuber
Wer kriegt nun den Kochlöffel? Natürlich
Markus, der von Vater Hannes die Kochleidenschaft
geerbt hat.
Foto: conversion-club
Wie schwierig war es, in die doch
großen Fußstapfen der Väter
Willi und Hannes Sattler zu
treten? Das haben wir die
Kinder der beiden gefragt!
Vielleicht als erstes gleich die Frage an
Markus Sattler, der das Restaurant von
seinem Vater Hannes, einem 3-Haubenkoch
übernommen hat: Sie haben in kürzester
Zeit einen Guide Michelin Stern
erkocht. Wie wichtig ist diese Auszeichnung
für Sie persönlich und wie wichtig
empfinden Sie die Rückkehr des Guide
Michelin für die österreichische Kulinarik?
Bedeutet diese Auszeichnung mehr
Herausforderung oder mehr Druck?
Wir haben uns sehr darüber gefreut, einen
Michelin Stern zu bekommen. Für uns und
für das Team ist eine tolle Auszeichnung
und eine super Bestätigung, wo unser Level
liegt. Ich denke, die Rückkehr des Michelin
nach Österreich gibt allen Restaurants einen
guten internationalen Vergleich. Wenn ich
im Ausland war und ein Restaurant gesucht
habe, war der Guide Michelin immer das Goto-Tool,
um Restaurants zu finden, die gut
sind - nicht nur in der Sterne Liga, sondern
auch die Empfehlungen für Restaurants mit
guter Preis-Leistung oder einfach gutem
Essen. So, wie wir eine in unserem Wirtshaus
bekommen haben. So bleibt eigentlich
kein Restaurant, das gutes Essen macht auf
der Strecke und man kann trotzdem gut
unterscheiden unter den Kategorien.
Ich denke, der Anspruch, unsere Gäste
glücklich zu machen, begleitet uns ohnehin
jeden Tag. Vielleicht ist die Erwartungshaltung
jetzt durch den Stern noch etwas höher
– aber wir sind überzeugt, dass wir diese
Auszeichnung verdient haben. Sonst hätten
wir sie nicht bekommen. Unsere Küchenlinie
steht auf einem starken Fundament, und
daran halten wir fest. Gleichzeitig wollen wir
jetzt natürlich noch mehr Gas geben und
uns keinesfalls auf dem Erreichten ausruhen.
Andreas und Alexander sind verantwortlich
für das Weingut, aber mit klarer
Aufgabentrennung. Alexander werkt im
Weingarten, Andreas ist für den Keller
zuständig – wie hat sich diese Verteilung
ergeben?
Prinzipiell arbeitet jeder von uns in beiden
Bereichen aktiv, doch die geteilte Verantwortung
schafft Raum für den Einzelnen,
um Details zu entwickeln und kreativ zu
wachsen. Die wichtigsten Entscheidungen
treffen wir dann gemeinsam.
Auch bei Ihnen gibt es mit Ihrem Vater
Willi ein großes Vorbild, was den Weinbau
betrifft. War für Sie immer klar, in
seine Fußstapfen zu treten?
Wir hatten beide die freie Entscheidung zu
tun, was wir wollen. Erst dadurch konnten
wir den eigenen Antrieb entwickeln in den
Betrieb einzusteigen.
Ein biodynamisches Weingut, wie ihr
es führt, ist eine Herausforderung, was
Pflege und Ertrag betrifft. Warum habt
ihr Euch trotzdem entschlossen, diese
Umstellung zu machen?
Unser Hof ist seit Generationen das Zentrum
unserer Familie. Die Umstellung ist für
uns ein Gedanke an die Zukunft, um unsere
Böden zu schonen und einen eigenständigen
Weg zu gehen, der noch für viele Generationen
Raum bietet zu wachsen. Das ist
nicht der leichte Weg, aber für einen Familienbetrieb
wie unseren der richtige.
Auch für den Wein gibt es bereits zahlreiche
Auszeichnungen, welche würdet
Info
Andreas und Alex Sattlers neueste
Kreation ist „Justė“, ein alkoholfreier
Speisenbegleiter mit Kräuterauszügen
aus Linde, Schafgarbe und
Brennessel, kombiniert mit einer
alten Quittensorte. Entstanden
ist das Getränk in der Schwangerschaft
von Andreas‘ Frau auf der
Suche nach einer Alternative zum
Weißwein. Und genauso wird er
auch abgefüllt und serviert – wie
ein edler Weißwein. Man sieht, kreative
Köpfe haben auch abseits ihrer
Kernkompetenz neue Ideen.
40 PORTRAIT
5/2025
Der Sattlerhof liegt inmitten der
Weinberge.
Foto: Robert A. Herbst
ihr als die wichtigste bezeichnen? Vom
US Weinmagazin „Wine & Spirits“ wurde
der Sattlerhof ja bereits zu den 100 besten
Weingütern der Welt gekürt. Welchen Einfluss
hat das auf den Export nach Übersee
und wie hoch ist der Anteil dorthin?
Unser Ansporn ist es mit unseren Weinen
Menschen in mittlerweile 40 Ländern
Freude zu bereiten und diese Freude kommt
von jedem Einzelnen von Innen. Der hohe
Exportanteil von uns von 60% geht darauf
zurück, dass wir Menschen suchen, die
diese Freude mit unseren Weinen erleben.
Ganz besonders interessiert uns die Rolle
von Anna Sattler, der Schwester von Spitzenkoch
Markus: Frau Sattler, ist es schwierig,
in einer doch so ausgeprägten Männerrunde
seine Vorstellungen umzusetzen?
Beziehungsweise haben Sie das Gefühl,
manchmal im Schatten Ihres Bruders zu
stehen, der als Spitzenkoch doch öfters in
der Öffentlichkeit wahrgenommen wird?
Ich habe nie das Gefühl im Schatten meines
Bruders zu stehen – wir sind ein tolles Team
und erbringen gemeinsam Spitzenleistungen.
Wir haben verschiedene Stärken, was
maßgeblich zu unserem Konzept beiträgt.
Die Spitzengastronomie ist eine von Männern
dominierte Branche und ich habe schon
früh gelernt mich durchzusetzen. Frauen
müssen oft mehr leisten um sich zu beweisen.
Ich habe durch viele Jahre harte Schule
mir viel Selbstbewusstsein und einen starken
Charakter aufgebaut und arbeite gerne und
viel mit Männern und habe eigentlich nie das
Gefühl, nicht respektiert zu werden.
Sie führen das Hotel und leiten den Service,
wie viele Mitarbeiter haben Sie hier
zu managen?
Ich habe ca. 17 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
zu managen. Wir haben ein tolles dynamisches
Team und es macht mir sehr viel
Spaß. Ich hatte in früheren Betrieben weitaus
mehr Kollegen und Kolleginnen unter mir –
also komme ich damit sehr gut zurecht.
Foto: Stiefkind
Der Wein hat am Sattlerhof die gleiche
Relevanz, wie die Kulinarik und die
Weinbegleitung wird von Ihrem Partner,
Thomas Ferrand, einem französischen
Sommelier, gemacht. Wie läuft das im
Normalfall? Wird der Wein immer auf
das Gericht abgestimmt? Oder kommen
auch mal die beiden Cousins und sagen
zu Ihrem Bruder: Wir haben diesen und
jenen besonderen Wein, „überlege Dir ein
Gericht dazu“!
Thomas, Markus und ich stimmen die
Weine immer auf die Gerichte ab. Es ist ein
Dialog zwischen uns und wir probieren die
Gerichte und Weine bzw. nicht alkoholischen
Getränke zusammen und Thomas
erstellt dann die Begleitungen.
Wir lieben und schätzen die Weine unserer
Cousins natürlich sehr – und die dürfen
in unseren Begleitungen nie fehlen (einige
Gäste kommen auch wegen dem Wein zu
uns), trotzdem liegt unser Fokus auf der
Kulinarik. Der Wein wird zum Essen ausgesucht
und nicht umgekehrt.
Nochmals zurück zu Markus Sattler: Ihre
Prägungsjahre in Malmö und Kopenhagen
haben Ihre Affinität zu Gemüse
erzeugt. Wie wird das Gemüse im Vergleich
zu früher dabei in Szene gesetzt?
Es geht nicht wirklich darum, Gemüse in
Szene zu setzen, sondern um die Natur um
uns herum und was die Natur hergibt. Im
Frühling steht unser Menü unter dem Thema
Blüten und Knospen – wie der Name sagt
wird hier viel in der Natur gesammelt. Im
Sommer heißt es bei uns Garten und Erde –
da darf das Menü dann auch mal ein bisschen
gemüselastiger sein. Im Herbst prägt uns das
Thema Jagd und Ernte – da findet man dann
Foto: Sattlerhof
5/2025
PORTRAIT 41
Fine Dining oder Wirtshausküche – beides findet sich im Sattlerhof.
Fotos: Conversion Club
Foto: Dominik Jöbstl
viele Pilze und viel Wild bei uns auf der Karte.
Der sanfte Umgang mit der Natur und der
Saisonalität ist uns besonders wichtig.
Saisonalität war und ist ja immer eine
Kernkompetenz des Sattlerhofs! Ein eigener
Gemüsegarten ist da wohl schon eine
der Basiskomponenten – was findet sich
bei Ihnen dort alles und vor allem: wer
kümmert sich darum? Denn so etwas ist
durchaus zeitintensiv.
Der Gemüsegarten ist der Bereich unseres
Vaters, dem Seniorchef Hannes Sattler
– er hat den grünen Daumen bei uns.
Von Tomaten, Karotten, Salat, Zwiebel
über Mangold, grüne Erbsen und Beeren
ist alles dabei. Wir probieren auch immer
mal wieder neue Sorten aus und Markus
fermentiert auch.
Zum Schluss noch eine Frage an alle: Im
Sattlerhof gibt’s ein Wirtshaus und ein
Genießerrestaurant. Wo kocht, serviert und
kredenzt die Familie Sattler am liebsten?
Die Mischung macht es aus – wir lieben
beides. Die Perfektion und Leidenschaft, die
wir mit viel Liebe und Präzision im Restaurant
umsetzen. Genauso wie wir die warme
herzliche und bodenständige Atmosphäre
im Wirtshaus.
Last, but not least, die Frage: Die Aufgaben
am Sattlerhof sind zwar klar verteilt – gibt
es trotzdem manchmal Diskrepanzen,
wenn Entscheidungen anstehen?
Es ist nie nur alles Sonnenschein, aber fast.
Wir kommen super miteinander aus. Jeder
hat seinen Kompetenzbereich und wir
können über alles reden.
Fein geschnittener Spargel mit Holunderblütenrahm, Kaviar & Blüten
Zutaten pro Portion:
1 Stange weißer Spargel
Spargelöl
Kaviar
› Frische Blüten zur Dekoration
Für den Holunderblütenrahm:
1 l Schlagobers
ca. 100 g frische Holunderblüten
Fermentierter Spargelsaft
ca. 2 g Xanthan
› Salz, Zucker, Zitronensaft nach
Geschmack
Weinempfehlung:
2022 Muskateller Ried Marein,
Sattlerhof, Südsteiermark
Foto: Cris C. / stock.adobe.com
Foto: Conversion Club
❱ Spargelöl (Vorbereitung): Spargelschalen
mit neutralem Pflanzenöl
bedecken. Für 2 Stunden
bei 90 °C konfieren. Anschließend
absieben und kühl lagern.
❱ Fermentierter Spargelsaft (1
Woche vorher): Spargelschalen
abwiegen, mit 3 % unjodiertem
Salz vakuumieren. Bei Raumtemperatur
7 Tage lacto-fermentieren
lassen. Danach abseihen und kühl
lagern.
❱ Spargel: Den Spargel sorgfältig
schälen. In Spargelöl vakuumieren.
Bei 80 °C für ca. 10 Minuten
dämpfen (dickere Stangen entsprechend länger). Anschließend schräg in feine,
gleichmäßige Blätter schneiden.
❱ Holunderblütenrahm: Schlagobers auf etwa die Hälfte einreduzieren. Die Holunderblüten
einrühren, abdecken und 1 Stunde ziehen lassen. Danach fein mixen
und mit fermentiertem Spargelsaft, Xanthan, Salz, etwas Zucker und Zitronensaft
abschmecken. Die Sauce sollte leicht gebunden, frisch und aromatisch sein.
❱ Anrichten: Den Holunderblütenrahm als Basis auf dem Teller platzieren. Den
fein geschnittenen Spargel mittig obenauf setzen – elegant geschichtet. Kaviar auf
dem Spargel anrichten. Mit frischen Blüten dekorieren.
Seite 42 bis Seite 53
Cold Drinks
Kolumne
Foto: pixabay
Stilfragen
Wer Bier bestellt, orientiert sich gern
an dessen Stil – ein Pils deutscher
Brauart (wie es auch in Österreich
üblich ist) ist stilgerecht, wenn es hell,
schlank und mit klassischen Aromahopfen
fein, aber kräftig gehopft ist.
Trumer oder auch Ottakringer liefern
mit ihrem jeweiligen Pils gute
Beispiele. Ein Pale Ale sollte orangebernsteinfarben,
also etwas dunkler
sein, durch seine Obergärung und
durch seine Hopfung fruchtige Aromen
haben – Sierra Nevada Pale Ale
gilt als Referenz, viele haben diesem
Vorbild nachgeeifert, auch hierzulande.
Und jetzt das: Dieser Tage war
ich als Juror beim World Beer Cup in
Indianapolis und habe festgestellt,
dass sich die Regeln (die ich seit Jahrzehnten
zum Vergleich abgespeichert
habe) geändert haben: Moderne
American Style Pale Ales sollten
stroh- bis goldgelb sein, Sierra Nevadas
Pale Ale hätte da gar keine Chance
mehr. Es wurde tatsächlich Sieger
in einer ganz anderen Kategorie. Das
ist ein schlechtes Signal: Stilfragen
sind etwas anderes als Modefragen
– Stile umzudefinieren, verwirrt die
Konsumenten.
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
5/2025
AKTUELLES 43
Junges Publikum
Unter der seit dem Vorjahr
bestehenden Eigentümerschaft
von Coca-Cola HBC
Österreich stellte Finlandia
Vodka global ihre neue Kampagne
vor, die darauf abzielt,
ein jüngeres erwachsenes
Publikum anzusprechen, das
einen differenzierteren und
werteorientierten Zugang zu
Alkohol lebt. Ausgehend von
der Entwicklung, dass sich
diese Generation zunehmend
nach eigener Zeit und Raum
sehnt, wurde der Slogan „It’s soooooo Fine“
mit doppelter Bedeutung entwickelt. Die
Kampagne feiert sowohl die Art, wie Finlandia
Vodka diese unbeschwerten Genussmomente
ermöglichen kann, als auch den
Charakter des Vodkas, der angenehm auf
der Zunge liegt und von Finnlands „Mitternachtssonne“
seidig-weich gemacht wird.
Das Kampagnenmotto steht am 5. Juni im
Mittelpunkt des Finlandia-Abends in der
Bojito-Bar in Wien.
https://at.coca-colahellenic.com/
Foto: Coca Cola HBC
Mit Ohne im
Trend
Alkoholfreie Trendgetränke entwickeln
sich zum festen Bestandteil
moderner Barkarten. Del Fabro Kolarik
beschäftigt sich seit Jahren intensiv
mit dem Thema und unterstützt
Gastronomen dabei, zeitgemäße
und abwechslungsreiche Angebote
zu schaffen. „Unser Ziel ist es, der
Gastronomie Sicherheit und Inspiration
zugleich zu bieten“, erklärt Rafael
Topf, Sortimentsexperte bei Del
Fabro Kolarik. Im stark wachsenden
No & Low-Segment entstehen laufend
spannende Innovationen – von
alkoholfreien Aperitifs über Biere bis
zu Limonaden. Orientierung bietet
der Austrian Zero Award, eine Initiative
der VieVinum Future Academy
und Del Fabro Kolarik. In Blindverkostungen
wurden herausragende
Produkte in 13 Kategorien bewertet
– eine wertvolle Bühne für alkoholfreie
Kreationen und ein Kompass im
Trendmarkt.
www.delfabrokolarik.at
Rot oder gelb?
Ausgezeichneter Geschmack gepaart mit
ehrlichem Handwerk – das findet man im
neuen alkoholfreien Premium-Aperitif von
Franz von Fein. Er ist aus frischen Bio-Früchten,
Kräutern und Blüten sorgfältig hergestellt
– ganz ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe.
Die zwei Sorten Rubin (Wacholder,
Hibiskus, Zitrone) und Bernstein (Lavendel,
Rosmarin, Orange) überzeugen durch komplexe
Aromen mit feinem Nachhall – ob
mit Mineralwasser als „Rubin Spritz“ bzw.
„Bernstein Spritz“ oder auch als alkoholfreier
Cocktail wie dem “Rubin Negroni” oder dem
“Bernstein Sour”. Der Erfolg spricht für sich:
Franz von Fein wurde bereits mit renommierten
Preisen geehrt. Neben Goldmedaillen des
WAFA und der Auszeichnung als „Bester Aperitif
“, erhielten die beiden Geschmacksvarianten
auch Top-Bewertungen beim IWSC.
www.franzvonfein.de
Foto: Fritz von Fein
Foto: Del Fabro Kolarik
Foto: K.- P. Adler / stock.adobe.com
Fass-zination
Warum gezapftes Bier mehr als nur Geschmack liefert.
Von Kurt Heinz
Fassbier ist in der Gastronomie nicht nur
ein Getränk, sondern ein Qualitätsversprechen.
Für Gastronomen bedeutet es
Frische, Effizienz und ein unverwechselbares
Erlebnis für den Gast. Doch damit das Bier
aus dem Hahn stets überzeugt, sind Fachwissen,
Technik und Hygiene entscheidend.
Frisch, fein, fassbar
Fassbier enthält etwa 5 % mehr Kohlensäure
als Flaschenbier, was es spritziger
und frischer im Geschmack macht. Durch
die Lagerung in lichtundurchlässigen Edelstahlfässern
bleibt das Bier besser vor
Umwelteinflüssen geschützt und behält
sein Aroma länger. Für Gastronomen bietet
Fassbier zudem Vorteile in der Lagerung
und im Ausschank: Ein Fass ersetzt viele
Flaschen, reduziert den Müll und spart Zeit
beim Service.
Hygiene ist das A und O
Eine saubere Schankanlage ist unerlässlich
für die Qualität des Bieres. Tägliche Reinigung
der Zapfhähne und Tropfschalen sowie
wöchentliche Reinigung der Getränkeleitungen
sind Pflicht. Bei einem Getränkwechsel
oder nach längeren Betriebspausen sollten
die Leitungen zusätzlich gereinigt werden.
Der Zapfkopf sollte bei jedem Fasswechsel
mit Trinkwasser ausgespült und wöchentlich
zerlegt und gründlich gereinigt werden.
Regelmäßige Schulungen des Personals in
Sachen Hygiene tragen ebenfalls zur Qualitätssicherung
bei.
Richtig zapfen
Für ein perfekt gezapftes Bier sind Temperatur,
Druck und Technik entscheidend.
Die ideale Biertemperatur liegt je nach Sorte
zwischen 5 °C und 8 °C. Vor dem Zapfen
sollte das Glas mit kaltem Wasser ausgespült
5/2025
BIER 45
werden, um eine optimale Schaumkrone zu
gewährleisten. Das Glas wird schräg unter
den Zapfhahn gehalten, und das Bier wird
mit voll geöffnetem Hahn eingeschenkt.
Nach einer kurzen Ruhezeit wird das Glas
aufgefüllt, um eine cremige Schaumkrone
zu erzielen.
Der CO 2 -Druck sollte je nach Biersorte
zwischen 1,0 und 1,2 bar liegen, um
ein gleichmäßiges Fließen und die richtige
Schaumkrone zu gewährleisten. Moderne
Schankanlagen bieten zudem die Möglichkeit,
neben Bier auch andere Getränke wie
Limonaden, Wasser oder Wein auszuschenken,
was die Vielseitigkeit im Ausschank
erhöht.
Fassbier international
Weltweit erlebt das Fassbier 2025 eine spannende
Renaissance – angetrieben von Innovation,
Nachhaltigkeit und dem Wunsch
nach authentischem Genuss. In den USA
beispielsweise übertrifft der Fassbierabsatz
erstmals seit Jahren den von Flaschen- und
Dosenbier in der Gastronomie. Laut dem
Draft Beer Report von CGA by NIQ und
Draftline Technologies ist das Segment nun
über 21 Milliarden US-Dollar wert, mit rund
1,5 Millionen Zapfstellen – dreimal so viele
wie in den 1980er Jahren.
In Europa setzen Brauereien auf kreative
Fassbiere mit lokalen Zutaten. Heineken
experimentiert in Amsterdam mit individuell
anpassbaren Zapfanlagen, die es Gästen
ermöglichen, Bitterkeit, Schaumart und
sogar Alkoholgehalt selbst zu bestimmen.
Besondere Kreationen wie ein Campari-
Schaum oder tropische Aromen zeigen, wie
Fassbier zum Erlebnis wird.
Auch in Asien wächst der Markt: In
Vietnam und Thailand boomt die Craft-
Beer-Szene mit frischen Fassbieren, oft in
Bars mit westlichem Flair. In Großbritannien
wiederum erleben fruchtige Fassbiere
einen Aufschwung – besonders bei jungen
Konsumenten, die Mango-, Himbeer- oder
Zitrusnoten bevorzugen.
Für Gastronomen bedeutet das: Fassbier
ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch ein
Innovationsmotor. Wer auf moderne Zapftechnologie,
kreative Sorten und nachhaltige
Konzepte setzt, kann sich international
inspirieren lassen – und seinen Gästen ein
zeitgemäßes Biererlebnis bieten.
Foto: pixabay
Foto: Brau Union Österreich
Unsichtbares Fundament
Bier schmeckt in der Gastronomie
besser als zu
Hause – dieser Meinung sind
ein Drittel der Österreicher,
nur 18 Prozent trinken es
lieber zu Hause. Gründe dafür
sind die Frische sowie die
schöne Schaumkrone, das
gesellige Ambiente und die
größere Auswahl an Bieren
passend zum Essen. Die Basis
für gelebte Bierkultur ist vor
den Augen der meisten Gäste
unsichtbar, dennoch am
Resultat bemerkbar: eine gut
gewartete Zapfanlage. Denn nur aus einer sauberen Zapfanlage
läuft das Bier so gut heraus, wie es in der Brauerei in das Fass gefüllt
worden ist: sauber und ohne geschmackliche Veränderung. Die
Brau Union Österreich unterstützt Gastronomen mit professionellem
Schankservice, Bierkompetenz-Schulungen und Werkzeugen
für Beratung und Gästekommunikation – für ein rundum
gelungenes Fassbier-Erlebnis.
www.brauunion.at
Rundum versorgt
Für maximalen Biergenuss
ist die Ausschank-Qualität
ein
wichtiges Kriterium.
Das beginnt bei der
optimalen Lagerung
und Kühlung und
reicht über die fachgerechte
Reinigung
bis zum Bierzapfen
selbst. Mit einem
Drei-Säulen-Modell,
basierend auf Schankservice,
Schanktechnik sowie dem praxisbewährtem Schanksystem
„Drink Modul“, bietet Stiegl seinen Gastronomie-Partnern eine
Rundum-Lösung. Das modulare Touch-Schanksystem kann dabei
für jeden Betrieb und jede Theke individuell angepasst werden.
Zudem ermöglicht die innovative Technik die Anbindung handelsüblicher
Kassensysteme, externer Geräte wie Kaffeemaschinen
sowie Wiegetechnik und die digitale Kontrolle des Kühlraums.
Auch optisch fügt sich die Anlage mit Schankbalken und Schanksäulen
in individuell gewünschten Farben in den Betrieb ein.
www.drinkmodul.at
Foto: Marco Riebler
46 SPIRITUOSEN
5/2025
Foto: Gastro
Foto: pixabay
Flüssiges Glück: Vodka & Gin
Innovative Vodka- und Gin-Trends beleben die Gastronomie und welche Tipps Sie für
Qualität und alkoholfreie Varianten brauchen.
Von Michael Heinz
Vodka und Gin erleben derzeit eine Renaissance,
getragen von Premiumisierung,
Craft-Ansätzen und Nachhaltigkeitsansprüchen
in Bars und Restaurants. Besonders
Gin profitiert vom Craft-Movement: Kleinbrennereien
experimentieren mit regionalen
Botanicals, um individuelle Aromaprofile zu
schaffen. Vodka wiederum zeigt sich vielseitig:
Neben klassischen Clear-Labels liegen gereifte
Varianten auf Holzfässern im Trend, um einen
Hauch von Komplexität zu bieten.
Einsatzgebiete & Mixology
In der gehobenen Gastronomie dienen
Vodka und Gin nicht mehr nur als Basis für
Klassiker wie Martini oder Moscow Mule,
sondern als Highlight in Signature-Cocktails.
Gin-Infusionen mit lokalem Lavendel
Tipps
oder Bohnenkaffee bereichern kreative
Longdrinks. Vodka punktet in klaren, fruchtigen
Kombinationen und als Grundlage für
proteinreiche „Brothtails“, in denen Brühen
statt Zucker die Tiefe liefern.
Woran erkennt man Qualität?
Gute Vodka-Qualität zeigt sich im Fehlen
von unangenehmen Restsüßen, einem weichen,
neutralen Abgang und klarer Flüssigkeit
ohne Trübungen. Hochwertiger Gin
besticht durch ein ausgewogenes Verhältnis
von Wacholder zu begleitenden Botanicals
und eine transparente Herstellungsangabe
(z. B. Anzahl der Destillationsdurchgänge).
Achten Sie zudem auf Nachhaltigkeitszertifikate
und Bio-Qualitäten, die in der Zielgruppe
immer wichtiger werden.
Bartender-Schulungen: Investieren Sie in Wissen über Botanicals, Dosierung und
Aromenkombinationen.
Regionale Partner: Kooperieren Sie mit lokalen Brennereien, um exklusive
Produkte anzubieten.
Nachhaltige Präsentation: Setzen Sie auf umweltfreundliche Flaschen und
reduzierte Verpackung.
RTD-Produkte als Zusatz: Bieten Sie hochwertige Ready-to-drink-Cocktails als
Alternative zum Glas.
Alkoholfreie Alternativen
Mindful Drinking gewinnt auch im Bar- und
Restaurantbereich: Alkoholfreie Spirits auf
Basis von Hopfen-, Wacholder- oder Kräuterextrakten
bieten Betonung auf Aromen
statt Alkohol.
Diese antialkoholischen Optionen lassen
sich perfekt in Mocktails integrieren oder als
Basis für alkoholfreie Analogs von Klassikern
nutzen.
Rezepte
Nordic Garden Mule (Vodka)
❱ 4 cl Premium Vodka
❱ 2 cl Limettensaft
❱ 1 TL Gurken-Lavendel-Sirup
❱ Top mit Ginger Beer
❱ Gurkenscheibe und Lavendelzweig
als Garnitur
Herbal Blossom Fizz (Gin)
❱ 5 cl Craft-Gin mit Rosmarin
❱ 2 cl Holunderblütenlikör
❱ 2 cl Zitronensaft
❱ Mit Soda auffüllen
❱ Rosmarinzweig und Zitronenzeste
M O R A N D E L L . C O M @MORANDELL.INTERNATIONAL
48 ALKOHOLFREI
5/2025
Kolumne
Genuss kennt viele Gläser
Wer in Österreich keinen Alkohol trinkt, wird meist
gleich gefragt: „Fährst du?“, „Fühlst du dich krank?“
oder „Bist du schwanger?“. Dabei ist der Verzicht
auf Alkohol längst kein Randthema mehr – ob aus
Gründen der Gesundheit, Religion, des Berufes oder
einfach aus persönlicher Entscheidung. Und trotzdem
fühlt man sich in Gesellschaft oft exotisch,
wenn man mit Wasser, Limonaden oder Saft am
Tisch sitzt, während rundum mit Kristallgläsern
angestoßen wird.
Apropos Kristallglas. Ich bin überzeugt, dass die
Darreichung eine wichtige Rolle spielt. Alkoholische
Getränke werden zelebriert – fachkundig empfohlen,
feierlich geöffnet und verkostet und in eleganten
Gläsern serviert. Wie wäre es, dasselbe Ritual
auch für alkoholfreie Alternativen einzuführen?
Ein handverlesener Traubensaft aus der Region,
ein sortenreiner Apfelsaft, ein Wasser, vielleicht
leicht perlend – im schönen Glas serviert, am Tisch
geöffnet, präsentiert wie ein guter Wein. Hauslimonaden
mit frischen Kräutern, fermentierte Getränke
mit Charakter oder hochwertige Säfte. So würde
man hinter dem schönen Glas nicht auffallen, sondern
dazugehören.
In der Gastronomie kann das ein echtes Alleinstellungsmerkmal
sein: Wer alkoholfreie Getränkebegleitung
nicht als Notlösung, sondern als
selbstverständlichen Teil eines Genusserlebnisses
versteht und schön darreicht, kann viele Zielgruppen
ansprechen – von jungen Gästen über Gesundheitsbewusste
bis hin zu Schwangeren. Oder aber
ganz einfach jene, die am liebsten einen alkoholfreien
Lifestyle pflegen.
Denn am Ende geht’s ums gemeinsame Genießen.
Um das Gefühl, dabei zu sein. Und das gelingt
oft schon mit der richtigen Flasche, dem passenden
Glas – und der klaren Botschaft, dass Genuss
viele Gesichter haben kann, ob mit oder ohne Alkohol.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft
Leben. Der unabhängige und unpolitische Verein klärt
über die Produktion österreichischer Lebensmittel auf und
schafft Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Dreifache alkoholfreie
Neuigkeiten
Bei Eckes-Granini Austria tut sich
einiges: Um dem boomenden „on the
go“-Trend gerecht zu werden, gibt es den
Pago Eistee jetzt auch in der praktischen
0,5-Liter-PET-Flasche. Damit trifft Pago
den Geschmack einer jungen Zielgruppe,
die nach einer Alternative zu klassischen
Fruchtsäften oder Limonaden sucht. Im
Sommer 2025 folgt die nächste Neuigkeit.
Hohes C bringt sein neues Vitamin Water
in den Sorten Energy (Orange, Maracuja),
Antiox (Erdbeere, Grapefruit) und Protect
(Limette, Ingwer) auf den Markt – mit
mindestens 8,5 Prozent Fruchtgehalt,
ganz ohne Zuckerzusatz oder Süßstoffe.
Außerdem präsentiert hohes C seinen
Direktsaft im frischen Design und erweitert
damit das Orangen-Portfolio. Wie
alle Produkte aus der Orangensaft-Reihe,
besteht auch dieser zu 100 Prozent aus
Fruchtsaft.
www.eckes-granini.at
Kein Alkohol, viel Beere
Foto: IMS Hoellinger GmbH
Fruchtig, spritzig und alkoholfrei:
Mit dem neuen Bio-Cocktailsirup
„Lilly Berry“ bringt Höllinger
laue Sommerabende ins Glas. Die
Produktneuheit überzeugt durch
einen bittersüßen Geschmack mit
einer feinen Säure und intensiven
Beerennoten – ganz ohne Alkohol.
Ob als stilvoller After-Work-Drink,
prickelnder Aperitif oder alkoholfreier
Genussmoment bei geselligen
Anlässen: „Lilly Berry“ sorgt für
Sommerlaune. Einfach im Verhältnis
1:9 mit Sodawasser aufgießen,
mit Eiswürfeln verfeinern und mit
frischen Beeren garnieren – fertig
ist der fruchtige Signature-Drink für
warme Tage. „Gerade in der warmen
Jahreszeit wächst das Bedürfnis
nach leichten, erfrischenden Getränken
– und genau hier setzen wir an“,
erklärt Gerhard Höllinger, Gründer
und Geschäftsführer von Höllinger.
www.hoellinger-juice.at
Foto: Eckes-Granini Deutschland GmbH
5/2025
SPIRITUOSEN 49
Foto: Nemiroff
Zweierlei Vodka
Nemiroff steht für die
gekonnte Verbindung
aus traditioneller ukrainischer
Destillationskunst und
moderner Technologie. Mit
viel Leidenschaft werden hierfür
hochwertige Zutaten verarbeitet:
100 Prozent natürliche
Aromen, kristallklares
Quellwasser und erlesener
Weizen bilden die Grundlage
für einen besonders weichen,
geschmeidigen Vodka. Das
elfstufige Filtrationsverfahren
sorgt für einen klaren,
charakteristischen Geschmack in jeder Flasche. Mit De Luxe und
De Luxe Honey Pepper bietet Nemiroff zwei besondere Varianten:
De Luxe überzeugt als klassischer Vodka mit vollmundigem Aroma
und einer feinen Lindenblütennote. De Luxe Honey Pepper basiert
auf einem Rezept aus dem 16. Jahrhundert und kombiniert Chili,
Honig und eine Auswahl von 27 Kräutern zu einem scharf-süßlichen
Geschmackserlebnis.
www.egfra.at
Gin im Sinn
Die
Vinothek
Wedls könnte
man aufgrund ihres
umfangreichen
Gin-Sortiments
fast als „GINothek“
bezeichnen. Hoch
im Kurs stehen dort
neuerdings alkoholfreie
Varianten des
Wacholderdestillats:
Der Gordon’s 0.0
überzeugt mit kräftigen Bitterstoffen, während der Tanqueray 0.0
eine klassische Alternative bietet. Fachleute wie Wedl-Sommelière
Sabrina Eichner geben diesen alkoholfreien Varianten bestes
Zeugnis. Natürlich wird man auch im Segment der alkoholhaltigen
Gins bei Wedl fündig. Auch dort gibt es Neues zu entdecken: Der
„Oasium“-Gin etwa besticht durch florale Aromen, Zitrusnoten und
einen Hauch exotischer Frische – ideal für sommerliche Drinks.
„Die Tonics von Thomas Henry sind ausgezeichnete Partner dafür,
denn die Geschmacksnoten ergänzen sich kongenial“, weiß die
Fachfrau aus der Vinothek Wedl.
www.wedl.com
Foto: HASIBEDER
ADVERTORIAL
Le Tribute Gin – der Sommer im Glas
Wenn die Temperaturen steigen, verlangt
der Gaumen nach Frische,
Leichtigkeit und Raffinesse – genau
hier setzt LE TRIBUTE GIN an. Der Premium-
Gin aus dem Hause MG Destilerías überzeugt
mit einem eleganten Zusammenspiel mediterraner
Botanicals, darunter Zitronengras,
Orangen, Limetten und Grapefruit. Das
Ergebnis: ein außergewöhnlich frischer, zitronig-herber
Geschmack, der ihn zur perfekten
Basis für sommerliche Drinks macht.
Ob klassisch mit Tonic – idealerweise
mit dem eigens dafür kreierten LE TRIBUTE
Tonic Water – oder kreativ interpretiert als
Signature Cocktail: Dieser Gin begeistert
anspruchsvolle Gäste ebenso wie innovative
Barkeeper.
Exklusiv bei Morandell erhältlich ist
auch die limitierte Edition LE TRIBUTE
COUNTRYSIDE – mit fein abgestimmten
Botanicals aus der spanischen Natur, ideal
für Liebhaber feiner Nuancen. Jetzt entdecken
– und den Sommer stilvoll servieren!
www.morandell.com
Fotos: Le Tribute
50 WEIN & SPIRITUOSEN
5/2025
Streetfood und Wein:
Unerwartet perfekt
Kolumne
Die aktuellen warmen Temperaturen
sind wie gemacht für Streetfood
und kleine Speisen. Egal, ob
am Nachmittag oder abends beim
Zusammensitzen mit Freunden:
kleine Häppchen erfreuen den
Gaumen. Besonders die salzigen,
pikanten Varianten machen durchaus
durstig – wer hätte gedacht,
dass Wein überraschend gut zu
modernem Streetfood passt? Die
Kombination von Fine Drinking
mit Casual Eating bringt nicht nur
überraschende Geschmackserlebnisse,
sondern auch neue Margenpotenziale
für die Gastronomie. Österreichs
Rebsorte Nr. 1 – der Grüne
Veltliner – harmoniert mit seinem
fruchtigen Charakter wunderbar
mit orientalischem Fingerfood.
Falafel mit Hummus, Tahini und
Kräutern trifft auf orientalische
Gewürze und leichte Bitternoten,
der GV besitzt genug Frische, um
das Fett zu balancieren und etwas
Süße, um mit der Würze zu spielen.
Koreanisch frittiertes Hühnchen
mit Gochujang-Dip schreit regelrecht
nach einem heimischen
Riesling-Sekt brut. Während die
Säure die Fritte durchschneidet,
passt das Prickeln zur knusprigen
Textur und die Frucht kontert die
Schärfe. Gerade weil klassische Regeln
bei Streetfood nicht greifen,
können Gastronomen mit unkonventionellen
Weinbegleitungen
überraschen und im Gedächtnis
bleiben. Probieren Sie’s aus!
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Aus der Region
Auf dem Stiegl-Gut Wildshut widmet
man sich auch dem Brennen edler Premium-Spirituosen
in Bio-Qualität. Zum
Sortiment der hochprozentigen Wildshut
Produkte zählt der mehrfach ausgezeichnete
Hopfen-Gin. Die Kombination erlesener
Zutaten und eine schonende Destillation
formen diesen ausdruckstarken und
facettenreichen Gin. Blumiger Bio-Aromahopfen
aus dem eigenen Hopfengarten und
erntefrische Latschenkiefer aus der Region
Raffinierte Botanicals
Gin Gold 999.9 ist ein Gin, der sowohl
geschmacklich als auch optisch ein
Highlight für Gäste darstellt. Schon beim
ersten Schluck begeistert er mit einer
fruchtig-frischen Note sonnengereifter
Mandarinen, begleitet von floralen Nuancen
und einem Hauch von Würze – ob in
raffinierten Cocktails, spritzigen Longdrinks
oder pur auf Eis. Hergestellt wird
dieser edle Gin aus französischem Getreidealkohol
und sorgfältig ausgewählten
spanischen Zitrusfrüchten, die ihm seine
außergewöhnliche Frische und milde Süße
verleihen. Veredelt wird das Aromenspiel
durch erlesene Botanicals wie Koriander,
Angelikawurzel und Javapfeffer, die dem
Gin eine facettenreiche Tiefe schenken.
Seine schimmernde Flasche in edler Goldfarbe
zieht alle Blicke auf sich und wird auf
jedem Event zum stilvollen Hingucker.
www.egfra.at
verleihen dem Wildshut Bio Hopfen Gin
(46% vol.) seine besondere, reich nuancierte
Note. Das Aroma ist geprägt von
Wacholder, Zitrone, Latschenkiefer, grasigem
Hopfen und einem Hauch Rosmarin
und Lavendel. Die hohe Qualität bestätigen
auch mehrfache Auszeichnungen: So gab’s
beim World Spirits Award 2025 für den
Wildshut Bio Hopfen Gin erneut die Doppelgold-Auszeichnung.
www.wildshut.at
Foto: Neumayr
Foto: Osborne
5/2025
WEIN 51
Foto: KLPictures
Ausgeschenkt wird der einfache aber
fehlerlose Wein meist aus einem
größeren Gebinde.
Foto: Katrin Hammer
Ein Achterl Schankwein, bitte!
Authentisch, regional und wirtschaftlich attraktiv. Der oftmals unterschätzte Schankwein
erlebt heute eine Renaissance.
Von Katrin Hammer
Eines gleich vorweg: Den Ruf als „billigen
Wein“ hat der Schankwein nicht
verdient. Denn auch der einfache Wein
aus Großgebinden kann mit einer sauberen
Verarbeitung und einem klarem Profil
überzeugen. Zugegeben, der italienische
„Vino della casa“, der nichts anderes ist als
ein Schankwein, klingt verlockender, doch
auch wenn beim Marketingauftritt des Zapfweins
noch Luft nach oben ist, punktet er
mit seiner Kontinuität.
Ausgeschenkt wird der einfache aber
fehlerlose Wein meist aus einem größeren
Gebinde, das kann ein Fass, ein Tank, größere
Glasflaschen oder auch „Bag in Box“
sein. Schon in seiner Verpackung unterscheidet
sich der Schankwein vom klassischen
österreichischen Qualitätswein, der
üblicherweise in 0,75-Liter-Flaschen gefüllt
wird. Noch ein Unterschied: Während Weinkenner
gerne mal eine Diskussion über Jahrgangsunterschiede
und Co. starten, möchte
der Achtelgenießer an der Schank keine
Überraschungen im Glas und verlässt sich
auf einen gleichbleibenden Geschmack.
Kein neues Konzept
Die Tradition reicht dabei bis ins Mittelalter
zurück, mit dem Aufkommen der Flaschenwein-Kultur
wurde der Schankwein jedoch
vielerorts in den Hintergrund gedrängt. Rot
und Weiß – das sind die gängigen Schankweinoptionen
in der Gastronomie, wobei
jeweils zwei Vertreter empfehlenswert sind.
Denn während beim G’spritzten eine Säure
im Wein erwünscht ist, wirkt ein Schankwein
mit zu viel Lebendigkeit als Achtel
unruhig. Werden zwei Optionen angeboten,
z.B. ein trockener, frischer Grüner Veltliner
und ein fruchtiger Muskateller, gibt es hier
keine Streitigkeiten.
Auch beim Roten ist zu viel Säure
fehl am Platz. Vollmundig soll er sein, der
Trinkfluss darf nicht durch Tannin gestört
werden und Holztöne sind auch nicht
erwünscht. So sind oftmals ein fruchtig,
weicher Zweigelt mit wenig Tannin und
ein runder Merlot mit wenig Säure die Allrounder
an der Schank.
Preiskalkulation mit Augenmaß
Was den Schankwein für Gastronomen so
attraktiv macht, ist sicherlich die positive
Wirtschaftlichkeit, denn der offene Wein
bietet hervorragende Margen. Zum einen ist
der Einkauf im Großgebinde deutlich günstiger
als Flaschenware, zum anderen können
Gastronomen durch den glasweisen Verkauf
mehr Gewinn erzielen, ohne dass der Gast
eine große Investition tätigt.
Die Marge ist zwar hoch, doch zu hohe
Preise schrecken Schankweintrinker ab.
Auch wenn der Schankwein für günstigeren
Weingenuss steht, sollte er ansprechend
präsentiert werden. Das heißt saubere Gläser
und eine entsprechende Temperatur sind
Grundvoraussetzung. Richtig eingesetzt, ist
Schankwein ein echter Umsatzbringer und
mehr als nur ein günstiger Hauswein.
52 ALKOHOLFREI
5/2025
Foto: Antoni Shkraba Studio
Foto: Lazarus Ziridis
Das alkoholfreie Comeback der
Cocktail-Klassiker
Man sagt, alles kommt irgendwann zurück – in der Mode, in der Musik und jetzt auch hinter
der Bar.
Von Nele Klaffl
Inmitten eines Überangebots an Neuheiten
vollzieht sich eine stille Rückbesinnung:
Cocktail-Klassiker feiern ihr Comeback –
ganz ohne Alkohol.
Weniger ist mehr
Mit dem Aufkommen alkoholfreier Spirituosen,
die dem Original erstaunlich nahekommen,
lassen sich Klassiker heute auch
frei von Promille genießen – ohne auf überzuckerte
Mocktails ausweichen zu müssen.
Bartender kehren zurück zu ausgewogenen,
ehrlichen Rezepten. Klassiker wie Old Fashioned,
Manhattan oder Daiquiri bestanden
ursprünglich aus nur drei bis vier Zutaten:
Drinks, die den Charakter der Spirituose in
den Mittelpunkt stellten.
Old Fashioned 2.0
Der Old Fashioned macht seinem Namen
alle Ehre – ein Retro-Schatz wie aus einer
anderen Zeit. Wer ihn alkoholfrei genießen
möchte, kann zu entalkoholisiertem Bourbon
greifen. Spannender ist allerdings eine
Variante mit Gerstentee als Basis. Dieser
bringt ähnlich komplexe Eigenschaften
wie Whiskey mit: eine Bitterkeit, erdige
Tiefe und rauchige Noten. In Kombination
mit Zucker und Bitters entsteht so ein
erstaunlich authentischer Drink. Was im
Originalrezept dazu dient, die Schärfe des
Alkohols zu bändigen – nämlich Zucker
und Bitters – erfüllt hier die Aufgabe, dem
Tee mehr Struktur zu verleihen. Bitters
enthalten zwar Alkohol, doch durch die
geringe Dosierung bleibt der Gehalt unter
den üblichen Grenzwerten alkoholischer
Getränke.
Pinke Ikone
Und dann wäre da noch der Cosmopolitan.
Pink, ikonisch, elegant – bekannt aus Filmen
und Bars weltweit. Normalerweise besteht
er aus Vodka, Orangenlikör, Cranberrysaft
und Limettensaft. Für die alkoholfreie
Variante bleibt man beim frisch gepressten
Orangensaft, kombiniert mit Cranberry- und
Limettensaft. Als Filler dient Tonic Water,
das die bittere Tiefe bringt, die sonst vom
Alkohol käme.
DIY mit Schuss
Für eine kostengünstigere Alternative lassen
sich hausgemachte Limonaden und Eistees
im Handumdrehen mit einem Schuss Alkoholfreiem
aufpeppen – sei es alkoholfreier
Sekt oder entalkoholisierte Spirituosen. Die
beliebten Erfrischungsgetränke haben sich
vielerorts längst zum DIY-Signature-Drink
gemausert und bieten viel Spielraum für
individuelle und saisonale Kreationen. Mit
wenig Aufwand entsteht so ein alkoholfreier
Drink, der sich mühelos ins eigene Getränkekonzept
integrieren lässt.
Diese Neuinterpretationen stehen für
bewussten Konsum, für neue Ästhetik –
und für eine Trinkkultur, die Genuss über
Promille stellt. Cheers, auf das Comeback
der Klassiker!
5/2025
ALKOHOLFREI 53
Foto: Dreh und Trink
Gruß aus dem All
Zum aller ersten Mal seit
dem Jahr 1973 erweitert
die österreichische Marke
Dreh und Trink ihr Sortiment
um eine neue Linie: Dreh und
Trink CREATIONS. Die vier
auffallenden Sorten Cosmic
Coke, Gamma Bears, Candy
Clouds und Bubble Gum,
inspiriert von Kult-Süßigkeiten,
präsentieren sich im
bunten Universum-Design
in Flaschen aus 100 Prozent
recyclingfähigem Material.
Ideal für die warme Jahreszeit,
in der die Welt ohnehin schon bunt erstrahlt, sorgt die farbenfrohe
Verpackung im Space-Look für zusätzliche Verspieltheit in
der Barkarte. Dabei muss nicht direkt aus den Flaschen mit dem
bekannten Dreh-Verschluss zum Aufreißen getrunken werden. Die
vier Varianten kommen auch in kreativen Eigenkreationen hervorragend
zur Geltung – für einen Hauch Magie aus dem Weltall und
ein Schuss Nostalgie.
www.drehundtrink.com
Voll im Trend
Der Gast von
heute wünscht
sich hochwertige
Alternativen – alkoholfrei,
aber voller
Geschmack und Individualität.
Wellwasser®
still oder perlend
liefert dafür die ideale
Basis. Das innovative
und preisgekrönte
Getränke-Konzept
verwandelt Leitungswasser
in hochwertiges, stilles oder perlendes Premiumwasser.
Dank eines fortschrittlichen Filtersystems werden Verunreinigungen
entfernt, während Mineralstoffe erhalten bleiben. So entsteht
ein frisches, gesundes Getränk direkt vor Ort – ohne Transport,
Lagerung oder Verpackung. Als wellwasser® VITAL verfeinert
mit saisonalen Früchten, Beeren, Kräutern oder hausgemachten
Sirupen entstehen individuelle und kreative Kompositionen, ganz
ohne Alkohol, die ein echtes Genusserlebnis bieten und aktuelle
Trends in Natürlichkeit und Regionalität vereinen.
www.wellwasser.at
Foto: www.guentheregger.at
ADVERTORIAL
Natürlich erfrischend und
nachhaltig erfolgreich
Wenn die Temperaturen steigen, wächst
auch die Nachfrage nach gesunden
Durstlöschern. Drinks mit natürlichen
Zutaten, Bio-Qualität und modernen
Geschmacksrichtungen liegen klar im
Trend – eine Chance für die Gastronomie,
ihr Angebot nachhaltig und zeitgemäß zu
erweitern.
Natürlich, vegan, vielseitig
Immer mehr Gäste achten auf Herkunft und
Umweltbilanz ihrer Getränke. Vegane, allergenfreie
Produkte mit natürlichen Aromen
und Bio-Zertifizierung werden zum neuen
Standard. Der steirische Hersteller Grapos
hat diesen Trend früh erkannt. Mit der
Linie Brooklyn – Homemade Style bietet
das Unternehmen elf Sorten, die still oder
prickelnd serviert werden können. Darunter
Sommerfavoriten wie Wassermelone,
Lemon und Granatapfel-Drachenfrucht,
ergänzt durch einen Eistee aus echtem
Grüntee mit Kaktusfeige.
Mix & Match
Foto: Grapos
Die Sirupe kommen in platzsparenden,
ungekühlt lagerbaren Bag-in-Box-Systemen,
die direkt an die Schankanlage angeschlossen
werden. Das reduziert Kühl-,
Lager- und Logistikaufwand und spart bis
zu 40 Prozent Energie bei der Getränkekühlung.
Alkoholfreie Sommerdrinks sind
gefragt – besonders, wenn sie nachhaltig
und kreativ serviert werden. Die Brooklyn-Linie
von Grapos zeigt, wie das gelingt:
frisch gezapft, stilvoll präsentiert und wirtschaftlich
überzeugend.
www.grapos.at
Foto: Korobkova Nadezda Andreevna
Seite 54 bis Seite 57
Hot Drinks
Foto: pixabay
Milchalternativen – Was auf der Karte stehen sollte und warum
Kolumne
Zum Weltmilchtag am 1. Juni lohnt sich
ein Blick auf das, was Gäste heute längst
erwarten: Auswahl. Pflanzliche Milchalternativen
gehören mittlerweile in der Gastronomie
zum Standard – und zwar nicht nur
für Veganer:innen und laktoseintolerante
Personen. Wer hier also überzeugt, stärkt
seine Position im Wettbewerb.
Der Haferdrink gilt als Allrounder –
geschmacklich ausgewogen, gut schäumbar,
barista-tauglich. Ein Sojadrink in
Barista-Qualität liefert ein kräftiges Aroma
und stabilen Milchschaum, ist aber säureempfindlich
und passt damit ideal zu
Espresso-Drinks mit schonender Röstung.
Mandeldrinks überzeugen mit feinen
Nussnoten, während der Kokosdrink vor
allem in sommerlichen Iced Drinks für
Abwechslung sorgt. Der Reisdrink bleibt
eine Nischenlösung: Er ist süß, aber kaum
schäumbar und somit eher für Gäste
geeignet, die wenig Milch im Kaffee wünschen.
Als alleinige Alternative auf der
Karte ist er aber nicht geeignet.
Empfehlenswert ist ein festes Angebot
aus zwei pflanzlichen Optionen – etwa
Hafer plus Soja oder Mandel. Entscheidend
ist die Wahl barista-tauglicher Produkte,
die sich ohne Mehraufwand integrieren
lassen. Klare Kennzeichnung auf der Karte
und aktives Empfehlungsverhalten im Service
fördern die Nachfrage.
Milchalternativen sind kein Trend – sie
sind Teil eines modernen Kaffeeangebots.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
5/2025
TEE & KAFFEE 55
Der Hang zum Besonderen
Im Pechgraben bei Großraming, am Fuße der
oberösterreichischen Kalkalpen, wächst keine gewöhnliche Pflanze.
Von Nele Klaffl
Foto: Andreas Schnabl
Hier kultiviert Spitzenkoch Klemens
Gold mit rund 400 Teepflanzen auf
zwei Hektar den nach eigenen Angaben
ersten Teegarten Österreichs.
Auf Schräglage
Im Mittelpunkt steht die Camellia sinensis,
jene Teepflanze, aus der weltweit etwa
Grün-, Schwarz- oder Oolong-Tee gewonnen
wird. Sie gedeiht dort, wo andere Kulturen
an ihre Grenzen stoßen: steile, schattige
und regenreiche Hänge.
Diese Eigenschaften macht sich Gold
zunutze, um eine an den Klimawandel
angepasste Landwirtschaft zu erproben.
Nebenbei stabilisiert die Pflanze den Boden,
fördert Biodiversität und hilft, Erosionen zu
verhindern.
Mit klarer Vision
Mit dem Teegarten will der Michelin-prämierte
Küchenchef seines Restaurants
„Rau“ Europas erstes wirtschaftlich orientiertes
Teeanbaugebiet etablieren. Dies soll
künftig regionalen Landwirten zugutekommen,
gerade jenen, die auf schwierigen Flächen
wirtschaften.
Die geernteten Blätter sollen auch in
die hauseigene Teekellerei einfließen, wo
Gold seine alkoholarme Champagner-
Alternative „Combuchont“ – basierend auf
einer alten Kombucha-Kultur – mit dem
Tee veredeln will. Die robusten Sträucher
stammen aus asiatischen Kultivaren, sind
an mitteleuropäische Bedingungen angepasst
– doch bis zur ersten Ernte vergehen
Jahre.
Foto: Emily Eberlein
So einfach geht‘s
Erfrischender Matcha
Latte, eisgekühlte
Frappés und fruchtige
Eistees – Genuss kann
so unkompliziert sein.
Für einen Iced Matcha
Latte einfach einen Esslöffel
Matcha Latte Mix
mit heißer Milch oder
dem Lieblings-Pflanzendrink
anrühren, Eiswürfel
ins Glas geben
und mit kalter Milch
auffüllen. Fertig ist der
grüne Genussmoment.
Wer es fruchtiger mag,
greift zum Erdbeer-
Minze Frappé: Eiswürfel
und Milch oder Pflanzendrink in einen 250-ml-Becher füllen, zwei
Esslöffel Frappé Mix dazu und alles für 30 Sekunden mixen – eine
herrlich erfrischende Abkühlung. Für unterwegs eignen sich die
Bio Matcha- und Kurkuma-Eistees in der praktischen Flasche.
Erfrischend, natürlich und ohne Zuckerzusatz, nur mit der feinen
Süße aus Früchten. Nachhaltig abgefüllt und ideal für den schnellen
Genuss zwischendurch.
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Ihr eigener
Kaffee?
Lohnröstung: Kaffee veredelt
im Trommelröstverfahren,
gebrandet mit Ihrem Logo.
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56 KAFFEE
5/2025
Zitat
„Innovative Spezialitäten, neue Zubereitungsarten
und qualitätsbewusste Sortimente
machen den Markt dynamischer denn
je und unterstreichen Österreichs Rolle als
anspruchsvolle Kaffeegenuss-Nation.“
Dr. Johann Brunner, GF österreichische
Kaffeeverband
Foto: pixabay
Hell oder dunkel?
Österreich ist als (H)ort der Kaffeegenießer bekannt und das schätzen auch viele Touristen.
Von Petra Pachler
Kaffee ist ein Teil der kulturellen Identität
und in Österreich mit seiner langen
Kaffeetradition ganz besonders. Das
spiegelt sich natürlich auch in den Vorlieben
der Gäste und den vielfältigen Angeboten
in diesem Bereich wider. Kleiner Schwarzer,
Verlängerter, Espresso, Melange, Kapuziner
oder Fiaker – die Liste könnte noch ordentlich
fortgesetzt werden, denn neben diesen
Klassikern lassen auch innovative Ideen der
Gastronomen aufhorchen.
Im Kaffeebereich wird viel experimentiert,
doch welchen Kaffee trinken
eigentlich unsere ausländischen Gäste
am liebsten? Wie so oft, ist auch hier ein
deutliches Ost-West-Gefälle auszumachen:
Da im Westen unter anderem auch unser
Kernmarkt, die Deutschen, häufig Urlaub
machen, herrschen dort auch deren Kaffeegeschmäcker
vor.
Der Klassiker bei den Nachbarn ist der
Filterkaffee und wird dort nicht selten noch
als „Kännchen Kaffee“ serviert. Die Wiener
Melange ist im Westen bei den Gästen fast
gänzlich unbekannt, wird aber, so sie davon
hören, mit dem Cappuccino gleichgesetzt
und genauso gerne bestellt.
Urbaner Style
Ganz anders verhält es sich im Osten, wo der
Großraum Wien im touristischen Geschehen
dominant ist. Denn jener Urlauber, der
Städtetrips bucht, informiert sich meist
vorab auch eingehend über die Gewohnheiten
der Region und da ganz besonders über
die dortige Kulinarik. So wird in Wien ziemlich
selten ein Kännchen Kaffee bestellt –
was bei einem typischen Wiener Ober auch
gar nicht gut ankommen würde – sondern
man gibt sich weltmännisch und wählt aus
der Kaffeekarte - wissend, was einen erwartet.
Die klassischen Wiener Spezialitäten
sind hier gut nachgefragt, denn schließlich
möchte man im Land der Kaffeehaus-Kultur
auch als Fachmann dastehen und ebenso
entsprechend genießen.
In den großen Hotels sind selbst zu
bedienende Kaffeeautomaten beim Frühstück
mittlerweile Standard, so dass der
Gast wählen kann. Während in der Ferienhotellerie
noch immer der klassische Frühstückskaffee
dominiert, der in der (Isolier)
Kanne auf den Tisch kommt. Das ist dann
häufig ein Filterkaffee, der aber keineswegs
vergleichbar ist mit jenem vor einigen Jahrzehnten.
Denn Filterkaffee hat eine qualitative
Wandlung erfahren und ist daher neben
dem Frühstückbereich auch sonst vermehrt
zu finden und da wird er dann entsprechend
zelebriert: In der klassischen Chemex
Karaffe wird der Filterkaffee manchmal
direkt am Tisch zubereitet. Oder auch als
French Press, bzw. in der Karlsbader Kanne
serviert. Das bedarf aber eines großen Fachwissens
seitens der Barista, doch die hat
Österreich zum Glück ja ausreichend. Auf
den Kaffee ist somit in jeder Tourismusregion
auf jeden Fall Verlass.
Und um die Frage im Titel zu beantworten:
Hell und dunkel wird in allen Teilen des
Landes getrunken, aber manchmal heißen
sie einfach anders.
5/2025
KAFFEE 57
Italienischer Qualitätskaffee
aus Südtirol
Caroma röstet sortenreine Arabicas und
edle Blends im traditionellen Trommelröster
– langsam, aromaschonend,
bekömmlich. Perfekt für alle, die mit
Espressomaschine oder Siebträger arbeiten
und ihren Gästen Spitzenkaffee aus Italien
servieren möchten. Das breit gefächerte
Sortiment der Rösterei ist auf die hohen
Anforderungen in der Gastronomie abgestimmt.
Wer auf dem Weg in den Italienurlaub
ist, sollte sich einen Besuch in der
Schaurösterei in Völs am Schlern nicht entgehen
lassen. Dort können Besucher den
Röstern bei der Arbeit zusehen und sich im
Anschluss im Laden mit besten Kaffees eindecken.
Im Coffeeseum erleben Besucher
nach Voranmeldung die faszinierende Reise
der Kaffeekirsche vom Strauch bis in die
Tasse – inklusive historischem Kaffeegarten.
Außerdem findet sich in der Rösterei
die wohl größte Kaffeemühlensammlung
der Welt. Kaffee, der Gäste begeistert – und
Gastgeberinnen überzeugt.
www.caroma.info
Foto: BrandGorillas
Kräftiger
Neuzugang
Mit prodomo intensiv erweitert
Dallmayr seine traditionsreiche
prodomo Linie um eine kräftige,
dunkel geröstete Variante – und
trifft damit den Geschmack all jener,
die ihren Filterkaffee intensiv mögen.
Der Neuzugang bringt das sortenreine
prodomo-Geschmacksprofil
mit, besteht zu 100 Prozent aus
Arabica-Bohnen und setzt auf eine
dunklere Röstung für vollmundigen
Genuss. Damit reagiert Dallmayr
auf einen wachsenden Markttrend:
Der Bereich starker Filterkaffees
verzeichnete zuletzt ein Plus von
4,5 Prozent. Dallmayr prodomo zählt
heute zu den erfolgreichsten Filterkaffeemarken
Deutschlands – mit
einer Markenbekanntheit von 95 Prozent.
Auch im internationalen Handel
ist prodomo ein Begriff und wird in
über 40 Ländern vertrieben. Filterkaffee
bleibt im Trend – und Dallmayr
liefert den Geschmack dazu.
www.dallmayr.com
Foto: Franz Oss
Kaffee mit Charakter
Kaffeeliebhaber finden bei Wedl eine
Vielfalt an aromatischen Sorten, ausgezeichnet
durch den kompromisslosen
Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit.
Ob ein kräftiger Espresso aus den hauseigenen
Röstereien in Mils und Belluno
oder eine klassische Wiener Mischung
– jede Bohne steht für Handwerk. Wedl
setzt dabei auf sorgfältig ausgewählte
Rohkaffees und ein präzises Röstverfahren.
Nachhaltige Produkte wie der Testa
Rossa caffè BiOrganic zeigen: Genuss und
Umweltbewusstsein schließen einander
nicht aus – ganz im Gegenteil. Denn vom
Ursprung bis zur Tasse verfolgt Wedl eine
klare Philosophie: Qualität ist kein Zufall,
sondern gelebte Leidenschaft. So wird
die tägliche Kaffeepause zum Verwöhnmoment
und feinste Röstungen verleihen
dem beliebten Muntermacher erst seinen
einzigartigen Charakter.
www.wedl.com
Foto: Dallmayr
Seite 58 bis Seite 67
Non-Food
Foto: pexels
Kolumne
Menschlichkeit ist keine Option –
sie ist Strategie.
Die Frage, ob man KI im Betrieb einsetzt,
ist inzwischen so aktuell wie die
Überlegung, ob man im Winter heizt.
Natürlich tun wir das. Die wahre Frage
ist: Was bleibt uns, das KI nicht kann?
Denn machen wir uns nichts vor: KI
kann viel. Sie organisiert Reservierungen,
erstellt Dienstpläne, schlägt
Weinempfehlungen vor und erkennt
sogar den Lieblingsplatz des Gastes
– noch bevor dieser selbst weiß, dass
er heute lieber am Fenster sitzen will.
Beeindruckend? Absolut. Berührend?
Kein bisschen.
Was die KI nicht kann, ist spüren,
was zwischen den Zeilen passiert. Sie
erkennt keine angespannte Stille beim
Frühstück. Sie hinterfragt kein „Passt
schon“. Und sie entscheidet nicht, dass
man besser schweigt, statt nochmals
zu fragen. Diese emotionale Präzision,
diese Sensibilität – das ist unsere
Kompetenz. Unsere Pflicht.
Ich habe Betriebe gesehen, in
denen alles lief wie geschmiert – und
trotzdem war keiner wirklich da. Perfekt,
aber seelenlos. Und dann gab es
die anderen: etwas chaotisch, aber
mit einem Taktgefühl, das man nicht
lehren kann – nur kultivieren.
Emotional Infrastructure, nennen
es die einen. Für mich ist es das
unsichtbare Rückgrat eines wirklich
guten Betriebs. Es geht nicht um
mehr Effizienz, sondern um spürbare
Aufmerksamkeit. Nicht um Standards,
sondern um Haltung.
Und wenn du jetzt denkst: „Das
lässt sich nicht skalieren“ – stimmt.
Aber genau das ist unsere Chance.
Systeme skalieren Prozesse. Kultur
skaliert Urteilskraft.
Also: Lasst uns unsere Teams nicht
nur in Tools, sondern im Wahrnehmen
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
schulen. Nicht der schnellste Checkin
bleibt in Erinnerung, sondern das
Gefühl, wirklich willkommen zu sein.
Wer das vergisst, wird in einer KI-Welt
austauschbar. Und wer es beherrscht,
bleibt einzigartig – trotz aller Technik.
Foto: Riccardo Giacometti
5/2025
AKTUELLES 59
Foto: Meiko
Spülen zum
monatlichen Fixpreis
Meiko steht für zuverlässige Premiumtechnik,
kompetenten
Service, sichere Hygiene und perfekte
Spülergebnisse. Mit Meiko All
Inklusive wird jetzt zusätzlich ein
neues, fix kalkulierbares Full-Service-System
angeboten. Es wurden
zwei verschiedene „Sorglos-Pakete“
entwickelt, die den laufenden
Betrieb mit Meiko Spülmaschinen
noch einfacher und komfortabler
machen: Damit spült man ab
sofort zum monatlichen Fixpreis.
Das ,,Komplett-Paket“ beinhaltet
ein neues Gerät, vollen Service und
die Spülchemie. Die Laufzeit beträgt 72 Monate. Das „Betriebspaket“
bietet ebenso vollen Service und die Spülchemie für bereits
erworbene und in Betrieb befindliche Meiko-Spülmaschinen. Hier
gibt es keine Bindung, der Vertrag ist innerhalb von fünf Jahren ab
Kauf abschließbar.
www.meiko.at/all-inclusive
Der Sommer am Tisch
Die Outdoor-Saison ist eröffnet – und mit ihr steigt der Anspruch
an Tischkultur unter freiem Himmel. Servietten, die zur Stimmung,
zum Stil und zur Nutzung passen, sind dabei mehr als ein
Extra. MESSERLE liefert sie in großer Vielfalt: farbenfroh, funktional
und nachhaltig – von Marken wie Mank und Fasana bis zur
hauseigenen Kollektion me:tex. Als Familienunternehmen steht
MESSERLE seit über 65 Jahren für persönliche Beratung, Verlässlichkeit
und innovative Lösungen – speziell für Gastronomie,
Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.
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Foto: Messerle
Verwirklichte Träume
Foto: Ecolab
Reinigungslösungen, die hervorragende Ergebnisse liefern, gleichzeitig
unsere Umwelt für zukünftige Generationen schützten
und Aufwand und Kosten minimieren – es klingt nach dem Traum
eines jeden Hoteliers, der sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat.
Dabei ist es weder Traum noch Utopie, sondern gelebte Realität,
die Ecolab möglich macht. Die neuen, phosphorfreien Geschirrspülprodukte
der Linie SMARTPOWERTM schützen Oberflächengewässer
vor Nährstoffeintrag und erfüllen somit bereits heute
zukünftige Umweltschutz-Anforderungen. Mit der innovativen
Ergänzung des Programms durch SMARTPOWER Clean bringt
Ecolab gleich zwei neue Produkte auf den Markt. Die Formulierungen
sind zu 100 Prozent frei von Chlor, EDTA, Phosphat und
Phosphonat – hochkonzentriert, effizient und brillant im Ergebnis.
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60 HYGIENE
5/2025
Das Wellness- und Thermenhotel NOVA
liegt im Herzen der Steiermark. Mit hollu
stellt es höchste Hygienestandards sicher.
Autonome Reinigung leichtgemacht –
mit dem smarten, leicht programmierbaren
Reinigungsroboter R3 Scrub PRO.
Fotos: hollu
Über die NOA App wird das Reinigungsteam
der Therme NOVA digital durch den
Tag begleitet.
Eine Partnerschaft zum Wohlfühlen
Im Herzen der steirischen Lipizzanerheimat bietet das Wellness- und Thermenhotel NOVA
in Köflach seinen Gästen Entspannung, Gesundheit und Wohlbefinden auf höchstem
Niveau. Um diesen Anspruch dauerhaft zu erfüllen, setzt das Haus auf kompromisslose
Qualitätsstandards – insbesondere bei Reinigung und Hygiene.
Mit dem Hygienespezialisten hollu hat
NOVA einen starken Partner gefunden,
um Qualität, Digitalisierung und
Nachhaltigkeit wirkungsvoll zu vereinen.
„In einem Haus, das ganz auf Wohlfühlmomente
ausgerichtet ist, ist professionelle
Hygiene unverzichtbar – nicht nur zur Einhaltung
gesetzlicher Vorgaben, sondern vor
allem, um die Erwartungen unserer Gäste zu
übertreffen“, so Stefanie Langer, Prokuristin
der Therme NOVA. Gemeinsam mit hollu
werden hochwertige Reinigungsprodukte,
maßgeschneiderte Reinigungspläne, Spezialreinigungen,
Messungen, Mitarbeiterschulungen
und digitale Unterstützung durch die
NOA App nahtlos in den Alltag integriert.
Qualität, die spürbar ist
Dank der engen Zusammenarbeit mit
hollu – insbesondere mit Ansprechpartnerin
Sonja Mathy-Joham – können Prozesse
laufend optimiert werden. So wurde etwa
die Rutschfestigkeit der Fliesen deutlich
verbessert. Ein technisches Highlight ist der
Reinigungsroboter R3 Scrub PRO, der autonom
für konstant hohe Sauberkeit sorgt und
das Team entlastet.
Nachhaltigkeit im Fokus
Auch ökologische Verantwortung wird bei
NOVA großgeschrieben. Umweltbelastende
Reinigungsmittel werden vermieden, Nachfüllsysteme
und Großgebinde reduzieren
Verpackungsmüll. Mit der nachhaltigen
Produktlinie hollueco werden alle Bereiche
effizient und umweltfreundlich gereinigt.
Factbox
Digitale Unterstützung mit NOA
Die digitale Plattform NOA bringt zusätzliche
Transparenz in alle Abläufe und hilft,
Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
„NOA unterstützt uns dabei, Prozesse
reibungslos zu gestalten und die Qualität
weiter zu steigern“, so Langer. Ihr Fazit:
„Wir fühlen uns bei hollu bestens aufgehoben.“
www.hollu.com
www.novakoeflach.at
Reinigungsroboter R3 Scrub PRO
Scheuersaugroboter R3 Scrub PRO
Die Zukunft der Bodenreinigung – smart, sauber und selbstständig! R3 Scrub sorgt
für erstklassige Reinigungsergebnisse und entlastet Ihr Team.
Facts & Vorteile
• Lückenlose Reinigung bis an die Wand
• Saugen und Wischen in einem Schritt
• Reinigt bis zu 800 m2 pro Stunde
• Rechnet sich nach 9 Monaten
• Werkzeugfreie Wartung
Jetzt mehr erfahren und Vorführtermin vereinbaren: www.hollu.com/reinigungsroboter
5/2025
HYGIENE 61
Frische in der Großküche
Mit smarten Abläufen, modernen Geräten und nachhaltiger Chemie zu makelloser Hygiene.
Von Michael Heinz
Eine durchdachte Hygiene-Strategie
ist das Rückgrat jeder professionellen
Küche. Sie schützt Gäste vor Krankheitserregern
und sichert gleichzeitig
den reibungslosen Ablauf im hektischen
Küchenalltag. Entscheidend sind dabei
passende Geräte, effiziente Reinigungs- und
Desinfektionsmittel sowie klare Intervalle
und Dokumentationspflichten. Dabei darf
Nachhaltigkeit keinesfalls zu kurz kommen.
Die richtige Ausrüstung
und Chemie
Moderne Großküchen setzen auf automatisierte
Spültechnik, Dampfreiniger und
Hochdruckgeräte mit einstellbaren Druckund
Temperaturstufen. Sie entfernen selbst
hartnäckige Fett- und Speisereste in Industriegeschirrspülern
(ab 60 °C Heißwasser).
Dosiersysteme gewährleisten dabei exakte
Wirkstoffkonzentrationen und verhindern
Über- oder Unterdosierung.
› Alkalische Reiniger lösen Fettschichten
auf Schneidebrettern und Arbeitsflächen.
› Saure Entkalker entfernen Kalkablagerungen
in Geräten und Rohrleitungen.
› Flächendesinfektionsmittel mit breitem
Wirkspektrum bekämpfen Bakterien,
Viren und Pilze.
Tipp: Achten Sie auf EU-Ecolabel oder
Ecocert-Zertifikate – viele Bio-Reiniger
basieren auf nachwachsenden Rohstoffen
und sind genauso wirksam wie herkömmliche
Mittel, schonen aber Umwelt und Mitarbeitende.
Ablauf und Intervalle
Das HACCP-Konzept (Hazard Analysis and
Critical Control Points) definiert kritische
Kontrollpunkte in der Lebensmittelverarbeitung.
Jeder Arbeitsbereich – von der Rohwarenannahme
bis zum Servieren – wird
auf mögliche Gefahren analysiert. Typische
Kontrollpunkte sind:
› Kühlkette überwachen (Temperaturkontrolle
bei ≤ 5 °C, digitale Loggeräte),
› Schneid- und Arbeitsflächen (täglich
oder nach Produktwechsel),
› Küchengeräte (Dunstabzugshaube,
Mixer: wöchentlich),
› Hände- und Fußbodenhygiene (mindestens
stündlich, nach jedem Arbeitsgang).
Erstellen Sie einen Reinigungs- und Desinfektionsplan
mit klaren Intervallen:
› Täglich: Oberflächen, Utensilien, Arbeitskleidung
wechseln
› Wöchentlich: Großgeräte, Abflüsse,
Wände
› Monatlich: Grundreinigung von Rohrsystemen,
Lagerbereiche
Alle Maßnahmen dokumentieren Sie in Protokollen
– digital per App oder klassisch auf
Papier. Notieren Sie dabei Datum, Uhrzeit,
verantwortliche Person, verwendetes Mittel
und Messergebnis (z. B. Oberflächenabtropfungstest).
Nachhaltigkeit und
Umweltverträglichkeit
Nachhaltige Hygienekonzepte sparen Ressourcen
und reduzieren Abfall. So geht’s:
› Wasser- und Energiesparfunktionen an
Spülmaschinen aktivieren.
› Mikrofasertücher mehrfach nutzen statt
Einweg.
› Ozon- oder UV-Desinfektion ergänzt
chemische Verfahren und minimiert Mittelverbrauch.
› Nachfüllbare Kanister und zentrale
Dosiersysteme verhindern Plastikmüll
und Leerlauf.
Tipp: Schulungen stärken das Bewusstsein
für Umweltschutz. Legen Sie eine wöchentliche
Kurzschulung an, in der das Team über
neue Reinigungsmittel, Dosiertechniken und
umweltfreundliche Alternativen informiert
wird.
Foto: Gastro
Höchste Umwelt-Standards für
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Hochkonzentriert, effizient und brillant im Ergebnis.
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62 INTERVIEW
5/2025
Fotos: MAYWAY
60 Jahre MAYWAY:
Technik mit Leidenschaft
Ein Gespräch zwischen dem Fachmagazin GASTRO und Swen Armin May, Geschäftsführer
von MAYWAY.
GASTRO: Herr May, herzlichen Glückwunsch
zum 60-jährigen Bestehen von
MAYWAY! Wie fühlt es sich an, dieses Jubiläum
zu feiern?
Swen Armin May: Vielen Dank! Es ist ein
zutiefst bewegender Moment. Dieses Jubiläum
bedeutet für uns nicht nur eine Zahl
– es ist das sichtbare Zeichen einer langen,
intensiven Reise. Eine Reise voller
Herausforderungen, mutiger
Entscheidungen,
unzähliger Arbeitsstunden und vor
allem außergewöhnlicher Menschen. Dass
wir dieses Jubiläum heute gemeinsam feiern
dürfen, erfüllt mich mit Stolz und tiefer
Dankbarkeit.
GASTRO: Blicken wir zurück: Wie hat
alles angefangen?
Swen Armin May: Gegründet wurde
MAYWAY 1965 als klassischer Kältetechnikbetrieb
von unserem
Vater Herbert May. Er war ein echter Tüftler,
ein Visionär mit Leidenschaft und Überzeugung.
Dass er in den 1980er Jahren als erster
in Österreich eine Heizungswärmepumpe
entwickelte und erfolgreich verkaufte,
zeigt seine Weitsicht. Mit handwerklichem
Geschick, Mut und einer klaren Vorstellung
von Qualität legte er den Grundstein für
alles, was wir heute sind. Diese Pionierzeit
war geprägt von Herzblut und echter
Überzeugung.
GASTRO: Welche
Meilensteine haben
Sie besonders
geprägt?
5/2025
INTERVIEW 63
Swen Armin May: Da gibt es viele, aber
manche haben sich tief eingebrannt. Die
Einführung unseres MAYWAY Fachmarktsystems
1995 war ein Wendepunkt. Von
einem kleinen Betrieb entwickelten wir uns
dynamisch weiter und wuchsen auf heute
160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Besonders stolz bin ich auf unser starkes
Technikerteam: 60 Kälte- und Großküchenmonteure,
die täglich draußen bei unseren
Kunden Höchstleistungen erbringen. Auch
der Schritt nach Slowenien und Deutschland
war für uns emotional – es zeigte, dass
wir bereit waren, Grenzen zu überwinden.
Seit unserem Bestehen haben wir tausende
Gastroküchen und mindestens ebenso
viele Kälteanlagen errichtet. Dabei freut es
mich besonders, dass wir bis heute täglich
Kunden aus der ersten Stunde bei MAYWAY
begrüßen dürfen – inzwischen meist schon
in der nächsten Generation.
GASTRO: Welche Rolle spielt Risikobereitschaft
bei MAYWAY?
Swen Armin May: Eine entscheidende.
Unternehmer sein bedeutet für mich, Verantwortung
zu übernehmen – auch in ungewissen
Zeiten. Risikobereitschaft ist nicht
Leichtsinn, sondern Vertrauen: in die eigene
Idee, in das Team, in den gemeinsamen Weg.
Ohne diese Haltung wäre MAYWAY nicht
das, was es heute ist.
GASTRO: Wie führen Sie das Unternehmen
heute?
Swen Armin May: Mit viel Herz und offenen
Ohren. Ich glaube an Ehrlichkeit, Nähe und
das Prinzip der Mitgestaltung. Unsere Mitarbeiter
sind das Herz des Unternehmens.
Sie bringen ihre Ideen, ihre Energie und ihren
Anspruch an Qualität ein. Vertrauen ist dabei
das Fundament. Ich bin überzeugt: Nur wer auf
Augenhöhe führt, kann nachhaltig wachsen.
GASTRO: Welche Herausforderungen
sehen Sie aktuell in der Gastronomiebranche?
Swen Armin May: Die Zeiten sind fordernd.
Die Branche ist im Wandel, viele kämpfen
mit Personalmangel, hohen Kosten und
neuen Anforderungen. Aber gleichzeitig
spüren wir eine große Aufbruchsstimmung
– neue Konzepte, mutige Gastronomen, viel
Innovationsgeist. Das macht Hoffnung.
GASTRO: Wie begegnet MAYWAY diesen
Entwicklungen?
Swen Armin May: Indem wir offen bleiben,
zuhören und vorausdenken. Wir setzen auf
energieeffiziente Technik, digitale Planungswerkzeuge
und vor allem auf individuelle
Beratung. Unsere Kunden sollen spüren: Wir
verstehen ihre Welt. Und wir sind an ihrer
Seite – von der ersten Idee bis zur letzten
Schraube.
GASTRO: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit
in Ihrem Unternehmen?
Swen Armin May: Eine sehr große. Nachhaltigkeit
ist für uns kein Trend, sondern
ein Grundwert. Wir achten auf langlebige
Produkte, bieten Reparaturen statt Austausch
und führen ein durchdachtes Gerätemanagement
im Angebot. Auch intern
leben wir ressourcenschonend – weil wir an
die Verantwortung gegenüber kommenden
Generationen glauben.
GASTRO: Was erwartet Ihre Kunden im
Jubiläumsjahr?
Swen Armin May: Es wird ein Festjahr, das
wir gemeinsam gestalten möchten. Mit Aktionen,
Einblicken hinter die Kulissen, besonderen
Angeboten und hoffentlich vielen persönlichen
Begegnungen. Dieses Jubiläum ist
kein Selbstzweck – es ist ein Dankeschön an
alle, die uns begleitet haben.
GASTRO: Wenn Sie auf die nächsten zehn
Jahre blicken: Wo sehen Sie MAYWAY in
Zukunft?
Swen Armin May: Wir wollen unsere Rolle
als verlässlicher Partner weiter stärken.
Digitalisierung und Servicequalität werden
noch wichtiger werden. Aber das Fundament
bleibt: Handschlagqualität, Ehrlichkeit und
echte Nähe zum Kunden. Ich wünsche mir,
dass wir auch in zehn Jahren sagen können:
Wir sind MAYWAY – und wir stehen zu
unserem Wort.
GASTRO: Zum Abschluss: Was möchten
Sie Kunden, Partnern und Mitarbeitenden
sagen?
Swen Armin May: Von Herzen: Danke. Danke
für Ihr Vertrauen, Ihre Treue, Ihre Ideen.
Ohne Sie gäbe es dieses Jubiläum nicht. Es ist
ein gemeinsamer Erfolg – und ich freue mich
auf alles, was noch kommt. Mit Begeisterung,
Verantwortung und dem festen Willen, weiterhin
Maßstäbe zu setzen.
64 KÜCHENTECHNIK
5/2025
Foto: Weber
Zitat
„Wenn es 2025 am Grill
richtig heiß hergeht, dann
auf der Plancha: Auf der
heißen Platte gelingt alles,
was sonst durch den Rost
fällt – von perfekt gebratenen
Smash Burgern über
knusprige Fischfilets bis
hin zu überraschenden
Desserts.“
Grillweltmeister Patrick Bayer
Wir sind Feuer & Flamme
Grillen ist 2025 mehr als nur Hitze und Rauch – es ist Präzision, Vielfalt und Erlebnis.
Von Michael Heinz
Gasgrills bleiben in der Gastronomie
erste Wahl, wenn es um Effizienz und
Kontrolle geht. Modelle mit Boost-
Zonen bieten bis zu 40 % mehr Hitze – ideal
für scharfes Anbraten und präzise Temperaturführung.
Holzkohle erlebt 2025 ein Revival
– dank High-Performance-Modellen mit
schneller Zündung und präziser Steuerung.
Einige Modelle zünden Kohle in nur zwei
Minuten und eignen sich perfekt für Show-
Cooking-Formate. Pelletgrills punkten mit
Vielseitigkeit: Smoken, Backen, Braten –
alles in einem Gerät. Neuere Modelle kombinieren
Pelletkomfort mit Sear-Zonen für
bessere Röstaromen.
Plancha & Feuerplatten:
Flach grillt besser
Die Plancha – ob gasbetrieben oder über
offenem Feuer – ist 2025 ein Muss für
moderne Küchen. Sie ermöglicht gleichmäßiges
Garen ohne Flammenbildung, ideal für
empfindliches Grillgut wie Fisch, Gemüse
oder Burger-Patties.
Feuerplatten bringen rustikales Flair
ins Catering: Gäste erleben das Grillen live,
während Köche auf der heißen Eisenplatte
Speisen mit Röstaromen veredeln.
Für Gastronomen:
Technik trifft Erlebnis
2025 verschmilzt Grilltechnik mit Erlebnisgastronomie.
Hybridgrills, die Gas, Kohle
und Smoker-Funktionen vereinen, bieten
maximale Flexibilität für wechselnde
Menüs. Smart-Steuerungen per App ermöglichen
präzise Temperaturkontrolle – ideal
für Catering-Events mit hohem Gästeaufkommen.
Outdoor-Küchen mit modularen Grillsystemen,
integrierten Seitenkochern und
Zubehör wie Pizzasteinen oder Woks verwandeln
den Grillplatz in eine vollwertige
Kochstation. So wird Grillen zum kulinarischen
Erlebnis für Ihre Gäste.
Die Auswahl des Grillguts sollte auf die
jeweilige Grilltechnik abgestimmt sein, um
optimale Ergebnisse zu erzielen.
Gasgrill: Ideal für empfindliche Lebensmittel
wie Fisch und Meeresfrüchte, da die
Hitze präzise reguliert werden kann. Auch
Gemüse und Geflügel profitieren von der
gleichmäßigen Temperaturverteilung.
Holzkohlegrill: Perfekt für Steaks, Würstchen
und Burger, da die hohen Temperaturen
und das Raucharoma diesen Fleischsorten
ein intensives Geschmackserlebnis verleihen.
Pelletgrill: Besonders geeignet für das
langsame Garen von großen Fleischstücken
wie Pulled Pork, Rippchen oder Brisket. Die
Kombination aus Rauch und konstanter
Hitze sorgt für zarte und saftige Ergebnisse.
Plancha oder Feuerplatte: Optimal für
dünn geschnittenes Fleisch, Meeresfrüchte,
Gemüse und sogar Frühstücksgerichte wie
Eier und Speck. Die gleichmäßige Hitzeverteilung
ermöglicht eine schonende Zubereitung
mit intensiven Röstaromen.
Durch die richtige Kombination von
Grilltechnik und Grillgut können Gastronomen
und Caterer ein vielseitiges und
geschmackvolles Grillerlebnis bieten.
5/2025
ADVERTORIAL 65
Foto: Weber
Volle Kontrolle, große Hitze: Weber erneuert
2025 die GENESIS®-Gasgrillreihe
Mit einer der größten Sear Zones ihrer Klasse und cleverem Zubehör-System starten die
GENESIS®-Grills in die neue Saison.
Das Grilljahr 2025 beginnt mit einem
Knall: Die Kultmarke Weber hat ihre
GENESIS®-Gasgrillreihen grundlegend
überarbeitet und bringt 2025 echte Schwergewichte
auf die Terrassen der Nation. Das
Versprechen: mehr Leistung, mehr Möglichkeiten
und vor allem mehr Genuss. „Grillen
ist unsere Leidenschaft“, betont Michael
Jacobs, Präsident von Weber LLC. „Unser Ziel
ist es, jedes Grillerlebnis zu einem Highlight
zu machen – kreativ, einfach, unterhaltsam
und vor allem lecker.“ Und das gelingt 2025
mit einem Innovationspaket, das Grillherzen
höherschlagen lässt.
Vom Klassiker zur Outdoorküche
Der GENESIS®-Gasgrill war immer ein Star
am Rost. 2025 avanciert er zur vollständigen
Outdoorküche. Mit Modellen wie dem EP-
335W, SP-335W, EP-435W und SP-435W
bietet Weber Grills, die sowohl optisch als
auch technisch brillieren. Herzstück ist die
weiterentwickelte Hochtemperatur-Sear
Zone – eine der größten ihrer Klasse. Dank
eines zusätzlichen Brenners liefert sie bis zu
50 Prozent mehr Power und zaubert Steaks,
Thunfisch oder Gemüse in höchster Qualität.
Unterstützt wird das Ganze von einem
digitalen Thermometer für präzise Temperaturkontrolle
und integrierte Grifflichter, die
die Grillfläche rund um die Uhr ausleuchten
– für spontane Mitternachts-Burger oder
das späte Sous-vide-Steak unter Sternenhimmel.
Kompatibel, clever und vielseitig:
Weber WORKS und CRAFTED
Besonders praktisch zeigt sich der neue
GENESIS® auch im Detail. Mit dem Weber
WORKS-System lassen sich Getränkehalter,
Besteckhaken und Aufbewahrungsboxen
direkt an den Grill montieren. Der porzellanemaillierte
Gusseisen-Grillrost ist kompatibel
mit dem Weber CRAFTED Gourmet BBQ
System. Die eine Seite des Grillrosts lässt
sich herausnehmen und gegen eine heiße
Plancha tauschen. Dutch Oven, Pizzastein
oder Plancha? Alles passt, alles sitzt, nichts
verrutscht.
BBQ Kitchen-ready und exklusiv:
Die GENESIS® Stealth Edition
Für alle, die ihre Outdoorküche zur Genuss-
Zentrale machen wollen: Die neuen GENE-
SIS®-Grills lassen sich nahtlos in die Weber
BBQ Kitchen-Module integrieren. So wird
aus dem Grillplatz ein voll ausgestattetes
Freiluft-Kochparadies. Stilbewusste
Grillfans sollten sich die limitierte Stealth
Edition vormerken. Komplett in mattem
Schwarz, von Drehknopf bis Seitentisch,
bleibt dieser GENESIS® nicht unbemerkt.
Erhältlich ist die Stealth Edition ausschließlich
in den Weber Original Stores – solange
der Vorrat reicht.
www.weber.com
66 TISCHKULTUR
5/2025
Die Glut gibt den Ton an
Der Sommer gehört dem Grill – und Gastronomen stehen vor einer stilistischen
Entscheidung.
Von Nele Klaffl
Sie können sich ganz auf die archaische
Kraft des Feuers einlassen und diese
durch rustikales Geschirr und robustes
Besteck unterstreichen. Oder sie setzen
bewusst Kontraste, konterkarieren das Urige
mit eleganter Zurückhaltung.
Der Tisch als Bühne
Die Ära der Grillteller mit abgetrennten Sektionen
– eine Reminiszenz an die 1970er –
ist passé. Stattdessen dominiert ein offener
Gestaltungsansatz, der das Teilen und Inszenieren
in den Mittelpunkt rückt. Selbst wenn
die Speisen nicht ausdrücklich zum Teilen
gedacht sind, erzeugt ein Arrangement aus
Schüsseln, Tellern und Platten eine visuelle
Dynamik, die den Tisch zur Bühne macht.
Grillgerichte bringen oft eine Vielzahl an
Komponenten mit sich – Hauptakteure,
Beilagen, Saucen, Brot – und verlangen nach
einer Präsentationsform, die Raum lässt.
Servierplatten ermöglichen es, opulente
Kompositionen zu arrangieren und schaffen
visuelle Klarheit. Porzellanplatten mit subtilen
Farbakzenten – etwa einem maritimen
Blau am Rand – vermitteln sommerliche
Leichtigkeit. Eine Alternative bieten Servierplatten
in Chrom oder mit Vintage-Charme
aus gebürstetem Edelstahl. Ihr industrieller
Look harmoniert besonders gut mit urbanen
Grillkonzepten.
Hart im Nehmen
Grillen bedeutet Hitze, Fett, intensive
Gewürze und das Geschirr muss mithalten
können. Ideal sind robuste Teller aus
hochwertigem Porzellan, das bei besonders
hohen Temperaturen gebrannt wurde. So
entsteht eine langlebige, kratzfeste Oberfläche,
die auch scharfen Messern standhält
– unverzichtbar beim Schneiden von Steaks
und Co. Das Besteck sollte nicht bloß funktional
sein, sondern zur Atmosphäre passen.
Ein gutes Steakmesser schneidet sauber und
mühelos – ob im rustikalen Holzlook oder in
minimalistischer Edelstahlausführung.
Holz als Material nimmt eine Sonderstellung
ein. Es greift den naturverbundenen
Aspekt des Grillens auf, eignet sich jedoch
eher als Präsentationsfläche. Denn scharfe
Messer hinterlassen schnell Spuren, Risse
entstehen, die die Ästhetik stören und zum
Hygiene-Problem werden können. Hier
lohnt es sich, Qualität und Zweckmäßigkeit
zu priorisieren.
Bis ins Detail
Abgerundet wird das Grill-Ensemble durch
sommerliche Details: rustikale Chrom-
Strohhalme oder farbige Varianten aus Glas,
passende Servietten – kariert oder einfarbigminimalistisch.
Auch für tierische Begleiter,
die in der Schanigarten-Saison häufig dabei
sind, sorgt ein Hundenapf mit frischem
Wasser für Pluspunkte bei Zwei- und Vierbeinern
gleichermaßen.
Sanfte Konturen, starke
Wirkung
Foto: VEGA
Mit ihrer fließenden Blütenform
bringt die Porzellan-
Serie Flora von VEGA eine
organische Eleganz in die Gastronomie.
Die sanft geschwungenen
Konturen sorgen für eine
feine, lebendige Optik, die klassische
und moderne Elemente
verbindet. In zurückhaltendem
Grau gehalten, lässt sich die
Serie vielseitig kombinieren und
in verschiedene Gastronomiekonzepte integrieren. Bescheiden
setzt sie Speisen in den Mittelpunkt, ohne sich aufzudrängen. Spülmaschinenfest
und mikrowellengeeignet, hält Flora den Anforderungen
der Gastronomie mühelos stand. Die Glasur sorgt für eine
glatte, widerstandsfähige Oberfläche, die auch nach häufigem
Gebrauch makellos bleibt. Mit Tassen, Schüsseln, Gießern sowie
flachen und tiefen Tellern bietet Flora zahlreiche Möglichkeiten
für eine stimmige Tischgestaltung.
www.lusini.com
Eleganz aus Baumwolle
er Hoteltextilien-Spezia-
Wäschekrone erweitert
Dlist
sein Sortiment um exklusive
Designs und raffinierte Materialien.
Mit filigranem weißem
Spitzendessin in edlem Jacquard
präsentiert sich die neue Zwirnkörper-Tischwäsche.
Feinste
Baumwollqualität zeichnet
auch die zeitlose Vollzwirn-
Damast-Tischwäsche in dezenten
Naturtönen aus. Sie ist ideal
für eine schlichte, aber elegante
Tischgestaltung. Eine weitere
Vollzwirn-Damast-Tischdecke
aus 100 Prozent Baumwolle besticht durch ihre Strapazierfähigkeit
und moderne Farbgebung. Von der Natur inspiriert ist die Farbauswahl
der edlen Halbleinen-Vollzwirn-Damast-Tischwäsche, die
außerdem mit ihrer Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit überzeugt.
Die florale Damast-Tischwäsche besteht zu 60 Prozent aus
Baumwolle und zu 40 Prozent aus Polyester.
www.wäschekrone.de
Foto: Wäschekrone
5/2025
ADVERTORIAL 67
Feiern mit der PAPSTAR ROYAL Collection
Fotos: Papstar
Die warme Jahreszeit bringt frische
Farben, Energie und Feierlichkeiten.
In der Gastronomie wissen Sie: Bei
besonderen Ereignissen, sind unvergessliche
Erlebnisse entscheidend. PAPSTAR begleitet
mit einem umfangreichen Sortiment an
hochwertigen Produkten, darunter unsere
ROYAL Collection, die Ihre Tische mit Liebe
und Eleganz verschönern.
Zertifizierte Nachhaltigkeit
im Fokus
Nachhaltigkeit ist unser Versprechen. Ein
Großteil unserer Produkte, wie die ROYAL
Servietten, werden mit Sorgfalt unter
modernen Umweltstandards
in Spittal/
Drau gefertigt. Sie sind
FSC-zertifiziert, bestehen
aus nachwachsenden
Rohstoffen und
sind mit dem Nordic Eco Label
„Svanen“ ausgezeichnet, dass ihre
industrielle Kompostierbarkeit
bestätigt.
Mix & Match
Ob Hochzeiten oder Taufen – die ROYAL
Collection bietet über 20 Farben, die eine
festliche und emotionale Atmosphäre
schaffen. Ein besonderes Merkmal unseres
Sortiments ist die Möglichkeit, Produkte
kreativ zu kombinieren. Bieten Sie Ihren
Gästen eine Auswahl an Serviettenmustern,
Tischläufern und Tischdecken und ergänzen
Sie diese mit unseren stilvollen Kerzen,
für stimmungsvolle Akzente. Mit
PAPSTAR gestalten Sie
nicht nur stilvolle Tische,
sondern bieten auch ein
Konzept aus Umweltbewusstsein
und Kreativität.
Erhältlich im österreichischen Gastrogroßhandel.
Info
PAPSTAR Österreich Vertriebs AG
Villacher Straße 28b
A-9800 Spittal/Drau
+43 4762 61581
www.papstar.com
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Slowfood
stilvoll in
Szene gesetzt
Manuel Ressi
Sternegastronom und Slowfood-Pionier - Bärenwirt/Hermagor
Slowfood-Pioniere vereinen Kreativität mit Regionalität und
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Mehr zu unserem Premium-Label:
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Seite 68 bis Seite 79
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pixabay
Unter Kollegen
Kolumne
Trinkgeld: gelebte Wertschätzung oder
eine unschöne Farce? Zweiteres, geht
es nach der ÖGK, die von uns Sozialabgaben
auf Summen nachfordert, deren
Höhe wir gar nicht kennen können.
Auch weil sie von Monat zu Monat stark
variieren: Eine Ferienwoche verschiebt
sich? Ein langes Wochenende? Kommen
mehr US-amerikanische oder italienische
Gäste? Alles bleibt anders.
Außer bei den Sozialabgaben ist
Trinkgeld in allen Belangen anders als
Löhne: Niemand hat Anspruch darauf.
Es kommt nicht vom Arbeitgeber.
Es gleicht mehr einem Geschenk. Im
Krankheitsfall, beim Arbeitslosengeld
oder auch bei der Corona-Kurzarbeit
wird es nicht berücksichtigt. Dass Betriebe
nun mit hohen Nachforderungen
konfrontiert werden, passt so gar nicht
ins Bild, irgendwie aber doch: Wir sind
ja in Österreich, da wird alles versteuert
und verteuert, ist alles kompliziert und
föderal hoch neun: Nach Bundesländern
unterschiedliche Pauschalen und
die noch dazu nach Berufsgruppen differenziert.
Es ist an der Zeit, Trinkgeld als das
zu behandeln, was es ist: ein Geschenk.
Weg mit bürokratischen Fallstricken,
lassen wir das Trinkgeld eine nette Geste
der Wertschätzung sein: ein Lächeln,
das klimpern und durchaus auch rascheln
kann.
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
5/2025
TOURISMUS 69
Internationales Potenzial
Der Österreichische Tourismustag
bot spannende Einblicke
in die Potenziale der Fernmärkte
für den Tourismus- und
Wirtschaftsstandort Österreich.
Mit 154,3 Millionen Nächtigungen
war 2024 ein starkes Tourismusjahr.
Besonders die USA mit
2,38 Millionen Nächtigungen und
China mit 654.000 zeigen die
Bedeutung internationaler Gäste.
Elisabeth Zehetner (Foto Mitte)
betonte: „Wer in der ersten Liga
des internationalen Tourismus
mitspielen will, darf nicht nur
auf die Nähe schauen – sondern muss über
den Horizont hinausdenken.“ Fernmärkte
sorgen für höhere Ausgaben und saisonale
Entlastung. Gäste aus Nord- und Lateinamerika
wünschen sich vor allem Natur und
Kulinarik. Beide Märkte verbindet zudem die
Orientierung an Luxusreisen. Asiatische Touristen
hingegen suchen zunehmend Wintererlebnisse,
Wandern und Wellness.
www.austriatourism.com
Foto: Österreich Werbung/Ben Leitner
Entschleunigte
Auszeit
Im norditalienischen Trentino
können Wanderer auf historischen
Pfaden eine besondere Auszeit zu
erleben. Der Trend zur „Quietcation“,
der auf Ruhe, Natur und kulturelles
Eintauchen setzt, gehört zu den Traveltrends
2025. Mehrere historische
Routen laden dazu ein, die Region
abseits bekannter Wege zu entdecken.
Der San Vili Weg verbindet
Trient mit Madonna di Campiglio
und führt auf rund 100 Kilometern
durch Landschaften und traditionelle
Dörfer. Zur Besinnung kommen
können Wanderer auf dem Cammino
Jacopeo d’Anaunia, der durch Wälder
und Obstgärten bis zum Wallfahrtsort
San Romedio führt. Auf dem Cammino
Retico schließlich begeben sich
Besucher auf die Spuren der Räter
und durchstreifen archäologische
Stätten und stille Berglandschaften.
Drei Wege, die Natur, Geschichte und
Stille vereinen.
www.visittrentino.info
Burgenlands 1. Wanderdorf
Mit einem Festakt wurde Bad Tatzmannsdorf
offiziell in das Netzwerk
der „Österreichischen Wanderdörfer“ aufgenommen.
Die Aufnahme ist Teil des
Projekts „Pannonisch Wandern“, einer
burgenlandweiten Initiative zur Förderung
nachhaltiger Naturerlebnisse und qualitätsvollen
Wandertourismus. In der ersten
Projektphase entstanden bereits 15 neu
beschilderte Wanderwege, die das Angebot
für Naturbegeisterte erweitern. Laufend
kommen weitere Routen hinzu. Auch sechs
Wandergastgeber wurden zertifiziert und
bieten nun maßgeschneiderte Angebote
und fachkundige Beratung. „,Pannonisch
Wandern‘ ist die einzigartige Verbindung
von Natur, Genuss und Kultur, die das
Burgenland zu einem attraktiven Ziel für
Genusswanderer und Outdoorbegeisterte
macht“, so Didi Tunkel, Geschäftsführer
Burgenland Tourismus.
www.burgenland.info
Foto: Bad Tatzmannsdorf Tourismus
Foto: Trentino Marketing/Carlo Baroni
Slow trifft Business
Im Urlaub soll es einerseits immer ruhiger und entspannter
zugehen, andererseits wird aber in dieser Zeit auch deutlich
mehr gearbeitet. Ein Widerspruch? Nein, denn die Angebote
müssen entsprechend sein und entscheiden über den Erfolg.
Von Petra Pachler
Fotos: Salzburgerland
Foto: Gert Perauer
Im Tourismus gibt es einige konkrete Wachstumstreiber,
die großes Potenzial für noch
weiteres Wachstum haben. Das ist einerseits
die Gesundheit, die sich in immer mehr
Angeboten niederschlägt und das Gesamtpaket
Urlaub stark verändert. Denn die Gäste
wollen entspannen und aktiv sein zugleich,
was einerseits großes Potenzial birgt, auf der
anderen Seite aber auch herausfordernd ist.
Bitte entspannt
Die zweite Schiene, die thematisch hier gut
dazu passt, das ist der „Slow Trend“, denn
auch er hat, durch seine Entschleunigung,
Einfluss auf die Gesundheit. Slow bezieht
sich im Tourismus sowohl auf die Kulinarik,
wo schonend und oft „wie früher“, Stichwort
Kochkiste gekocht wird, als auch auf die
Urlaubsangebote. Die Zeiten von noch mehr
Action sind vorbei, innehalten ist angesagt.
Davon profitieren Regionen, die sich dem
sanften Tourismus verschrieben haben.
Es muss Sinn machen – was in der
Lebens- und Arbeitswelt zunehmend an
Bedeutung gewinnt, schlägt sich auch im
Urlaubsverhalten nieder. Der Aufenthalt
soll Selbstfindung und Selbsterfahrung
beinhalten und eine nachhaltige Wirkung
haben. Das geschieht, indem sinnorientierte
Erlebnisse geschaffen werden, die im
hektischen Alltag oft verloren gehen –Natur,
gemeinsame Momente mit der Familie oder
die Reduktion auf das Wesentliche sind für
dieses Klientel wichtig.
Nachhaltigkeit ist DAS Thema, das den
Tourismus, genauso wie alle anderen Unternehmen,
zunehmend prägt. Immer mehr
Regionen starten Prozesse zur Zertifizierung
mit dem Umweltzeichen, die Betriebe sind
diesbezüglich schon seit vielen Jahren gut
unterwegs.
Es wird aber auch
gearbeitet – im Urlaub
Die klassische Gegenbewegung zur Entspannung
ist der Trend zu Workation, einer
Kombination aus Urlaub und Arbeit, der
stetig steigt. Man arbeitet im Urlaub, worauf
auch immer mehr Betriebe mit entsprechender
Infrastruktur reagieren, aber man unterbricht
auch die Arbeitszeit immer wieder
mal für eine Auszeit. Arbeit und Freizeit
verschmelzen also. Für Betriebe bedeutet
das eine enorme Chance, sofern sie bereit
sind, in die notwendige, meist technische
Infrastruktur zu investieren, und auch ausreichend
Raum vorhanden ist.
Gearbeitet wird auch bei Kongressen,
die ihre Zahlen vom Vorkrisenniveau sogar
noch steigern konnte, wie der Meeting
Industry Report Austria 2024 zeigt. Ein Plus
von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und
eine Teilnehmerzahl von 1,83 Millionen ist
eine beachtenswerte Steigerung.
Aber auch in diesem Bereich zeigt sich
der Trend zur Nachhaltigkeit ganz deutlich,
denn im Jahr 2024 wurden an die 650 Green
Meetings veranstaltet, das entspricht fast
einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr.
Wenig überraschend dominieren im Kongressbereich
die Städte Wien und Salzburg.
Es wird gereist
Dass der Reisetrend ungebrochen wird, und
ganz offensichtlich noch immer Aufhol-
5/2025
TOURISMUS 71
bedarf nach den Pandemie-Schließungen
besteht, zeigen die Zahlen, die beim Tourismustag
präsentiert wurden. Mit154,3 Millionen
Nächtigungen trägt der Tourismus
ordentlich zum BIP bei und auch die internationalen
Gäste sind wieder ganz stark da:
Mit 2,38 Millionen Nächtigungen ist die USA
der bedeutendste Fernmarkt, gefolgt von
China mit rund 654.000. Wachstumsmärkte
sind Lateinamerika und auch Kanada.
Der Tourismusmonitor Austria untersucht
jene Kriterien, die für eine Urlaubsbuchung
ausschlaggebend sind und da
zeigt sich, auch wenig überraschend, dass
Sehenswürdigkeiten und Kultur die Hauptmotive
für Reisen nach Österreich sind, aber
dicht gefolgt von der Kulinarik. Gut also, dass
Österreich mit der Strategie Kulinarik Österreich
– Aus der Region. Für die Region. In die
Welt. - im Tourismusplan T einen diesbezüglichen
Schwerpunkt gesetzt hat. Ebenso
findet sich im Tourismusplan die Vorgabe
zum nachhaltigen Tourismus, der in allen
Dimensionen die künftige Tourismuspolitik
bestimmen soll.
Dass diese im Jahr 2019 beschlossenen
Richtlinien greifen, zeigen eine Vielzahl von
Projekten, die in der Zwischenzeit umgesetzt
wurden, genauso aber auch, dass die Botschaft
von den Gästen wahrgenommen wird.
Jubiläen bringen Gäste
Jubiläen sind immer Magnete im touristischen
Umfeld. Was es im letzten Jahr das
Bruckner-Jubiläum in OÖ war, ist es heuer
60 Jahre Sound of Music im Salzburgerland.
Aufgrund der Special-Packages, die in diesem
Zusammenhang immer geschnürt werden
und der zahlreichen Zusatzevents, erreicht
man Gästegruppen, die sich sonst mit dem
Thema eher weniger beschäftig haben.
Eines zeigen aber alle Erhebungen, die
auch durch Österreich Werbung bestätigt
wird: Die strikte Trennung der Saisonen
verliert immer mehr an Relevanz, was nicht
zuletzt dem Klimawandel geschuldet ist.
Das Thema Ganzjahrestourismus wird zum
ausschlaggebenden Asset für alle Tourismusregionen,
für einige aber ist es überlebensnotwendig.
Kulinarik gehört zur DNA des österreichischen
Tourismus.
Foto: Salzburgerland
Und was wollen Reisende wirklich? Sie
wollen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis,
bei Buchungen Sofortrabatte und kein Gutscheinsystem
und sie wollen authentische,
freundliche Menschen. Und die haben wir
ja nun wirklich. Was auch die Österreicher
schätzen, denn 51 Prozent der Befragten des
ÖAMTC Reismonitoring plant einen Urlaub
daheim. Na, dann – alles paletti.
ADVERTORIAL
Foto: Tirol Werbung _Ramon Haindl
Bis 2040 könnte der Fachkräftebedarf in
Tirol um bis zu 33 Prozent steigen. Die
Lebensraum Tirol Gruppe, zu der auch
die Tirol Werbung gehört, reagiert auf diese
Entwicklung mit der Kampagne „Tirol. Bleib
doch länger“, deren Ziel es ist, Tirol national
und international als attraktiven Ort zum
Leben und Arbeiten zu präsentieren.
Zentrale Anlaufstelle für interessierte
Fachkräfte ist dabei willkommen.tirol. Die
Plattform bündelt verschiedene Karriereseiten,
bietet nützliche Informationen und
verweist auf die App „Tirol Tourism Jobs“, die
Tourismusbetriebe mit passenden Bewerber:innen
zusammenbringt. Begleitend
dazu bietet das Welcome Package Tirol,
erhältlich in Deutsch oder Englisch, auf
Basis einer Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden
regionale Informationen
und praktische Tipps für die ersten Wochen
am neuen Wohn- und Arbeitsort. Unternehmen
können sich ihrerseits auf willkommen.
Fachkräfte
gewinnen
mit der
Marke Tirol
tirol registrieren und ihr Employer Branding
gezielt mit der Strahlkraft der Marke Tirol
verknüpfen.
Info
Fachkräfte finden, ganz ohne
regionale Grenzen: Jetzt bis 15. Juli
registrieren und 6 Monate kostenlos
auf willkommen.tirol inserieren:
www.tirol-tourism-jobs.com/
aktion
72 TOURISMUS
5/2025
Kolumne
Der neue Masterplan
für Tourismus
Die neue Bundesregierung verfolgt
im Regierungsprogramm
mit dem „Masterplan für Tourismus“
eine frische Tourismus-Strategie.
Der Fokus soll
besonders auf aktuellen Zukunftstrends
wie der Digitalisierung
und Herausforderungen
wie dem Klimawandel liegen
und soziale Nachhaltigkeit stärker
in der Branche verankern.
Auch dem Zusammenspiel zwischen
Tourismus und Regionen
wird im Rahmen der Regionalentwicklung
ein wichtiger Anteil
eingeräumt. Die Koordination
dieser Strategie geschieht
durch das neu geschaffene
Wirtschaftsministerium, das
nun auch die Tourismusagenden
übernommen hat.
Das Österreichische Umweltzeichen,
verliehen durch das
Umweltministerium, verfolgt im
Tourismusbereich bereits seit
1996 ähnliche Ziele. Es strebt die
Einbettung ökologischer, sozialer
und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit
in der Betriebsführung
an. Das staatliche Gütesiegel
fördert nicht nur Geschlechtergerechtigkeit
und Barrierefreiheit,
sondern auch den Einsatz
erneuerbarer Energien, Abfallvermeidung
und die Anwendung
nachhaltiger Mobilitätskonzepte.
So unterstützt das
Umweltzeichen die Umsetzung
des Masterplans und trägt dazu
bei, Österreichs Tourismus zukunftsfähig
und umweltbewusst
zu gestalten.
Gernot Müller, MA
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Alles Kulinarik
Die Steirische Tourismus und Standortmarketing
GmbH setzt 2025 gezielt auf
Kulinarik als zentralen Bestandteil des Marketings:
Mit der Rückkehr des Guide Michelin
und 52 Auszeichnungen für die Steiermark,
der Kulinarium Steiermark-Gala und
den dabei neuen ausgezeichneten Betrieben,
dem Steiermark-Frühling als größtem Popup-Restaurant
Österreichs, der erfolgreichen
Zusammenarbeit mit Sterne- und TV-Koch
Tim Raue, dem Auftritt bei der ITB 2025 in
Berlin, dem Culinary Content Showroom
der Österreich Werbung und vielem mehr,
macht die STG Gusto auf die (kulinarische)
Steiermark aufmerksam. „Unsere Kulinarik
ist ein zentraler Bestandteil der Markenidentität.
Mit den Maßnahmen stärken wir
nicht nur den Tourismus, sondern auch
Grill & Chill 2025 in der Mariatrink: Mit Mai
2025 kehrt Wiens lässigstes BBQ-Event
in die Rooftop-Bar im Jaz in the City zurück.
Mit frischen Cocktails und Mocktails, spritzigen
Bubbles und einer neuen kreativen
Sommerkarte. Zwei mal die Woche kann
nach Herzenslust geschlemmt werden,
wenn Christopher Uxa und sein Team am
Holzkohlegrill auflegen. Z.B: das Duroc-
Sur-Schopfsteak mit Grillgemüse oder den
großen Portobello Burger mit Gemüsechips
für die Vegetarier. Restaurant & Bar in Wien
| Jaz in the City Vienna
Im Béla Béla im Hotel Steigenberger
Wien lädt Küchenchef Marcus Bauer auf
eine kulinarische Reise in die Levante ein:
Geschmorte Orangen-Karfiol mit Curry, Pignoli
und Erdäpfelcreme oder bunte Rübenvariation
mit veganem Zitronenjoghurt.
Ebenso köstlich ist das Ofen-Rotkraut mit
Kreuzkümmel, Hummus und Olivenöl und
als Abschluss das Banoffee mit Banane
Karamell und Schokolade oder der vegane
Milchreiskuchen mit frischen Ingwer-Zitrusfrüchten.
So gut, und zugleich leicht,
kann die Sommerküche in Wien sein.
www.belabela.at
den gesamten Standort Steiermark“, so
Geschäftsführer Michael Feiertag.
www.steiermark.com
Kulinarischer Sommer
in Wien
Foto: STG/Jesse Streibl
Foto: Steigenberger Hotels GmbH - Felix Fichtner
5/2025
ADVERTORIAL 73
Fotos: TVB Ausseerland Salzkammergut/Jacqueline Korber
Dein Moment im Ausseerland
Salzkammergut
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft: Unsere Pionierbetriebe setzen neue Maßstäbe.
Im Ausseerland Salzkammergut wird
Nachhaltigkeit nicht nur gedacht, sondern
gelebt. Sieben engagierte Betriebe
unserer Region haben bereits das Österreichische
Umweltzeichen erlangt – ein
klares Bekenntnis zu Umweltbewusstsein,
Qualität und Regionalität. Vier von ihnen
tragen sogar zusätzlich das renommierte
Europäische Umweltzeichen (EU Ecolabel)
und zeigen damit eindrucksvoll, dass nachhaltiger
Tourismus auf höchstem Niveau
möglich ist.
Diese Pionierbetriebe gehen mutig voran:
Sie investieren in energieeffiziente Technologien,
achten auf faire Partnerschaften,
bevorzugen regionale Produkte und schaffen
ein Bewusstsein für umweltschonendes
Handeln – bei ihren Gästen ebenso wie bei
ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Als Tourismusregion folgen wir diesem
Vorbild. Derzeit befinden wir uns auf dem
Weg, das Österreichische Umweltzeichen
für Destinationen zu erlangen. Damit setzen
wir ein starkes Zeichen: für einen Tourismus,
der unsere intakte Natur bewahrt, die regionale
Wertschöpfung stärkt und kommende
Generationen mit Stolz auf unsere lebenswerte
Heimat blicken lässt.
Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir möchten
Gästen ein authentisches, verantwortungsvolles
Urlaubserlebnis bieten – und gleichzeitig
die unvergleichliche Natur- und Kulturlandschaft
des Ausseerlands nachhaltig schützen.
Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern
unsere Zukunft. Danke an alle Betriebe, die
diese Reise mit uns gehen.
Factbox
Chalet Tauplitz: www.chalet-tauplitz.at
Genuss am See: www.genussamsee.com
Hotel Der Hechl: www.hotel-hechl.at
Hotel Seebacherhof: www.seebacherhof.at
Alpenparks Hagan Lodge: www.alpenparks.at
Hotel Kogler: www.hotelkogler.at
Podenhaus: www.podenhaus.at
Naturfreundehaus Tauplitzalm: www.tauplitzhaus.at
Kontakt
Tourismusverband Ausseerland
Salzkammergut
Pratergasse 388
8990 Bad Aussee
Tel.: 03622 54040
info@ausseerland.at
nachhaltig@ausseerland.at
www.ausseerland.at
74 TOURISMUS
5/2025
Kolumne
Was ist Tourismus!
Die sperrige Bezeichnung lautet: „…
eine temporäre Ortsveränderung“,
doch wir wissen, dass dieser Terminus
weit mehr beinhaltet. Das Reisen
allein, um an einen anderen Ort zu
gelangen, ist längst passé. Heute will
man etwas erleben – Erinnerungen,
neue Ideen, andere Perspektiven
und neuerdings auch ein bisschen
Selbstfindung. Touristiker haben also
nicht nur große Herausforderungen
zu bewältigen, sondern auch ein gerüttelt
Maß an Verantwortung. Im
21. Jahrhundert sind Fachleute notwendig,
um einzelne Tourismusbereiche
entsprechend abzudecken.
Denn wenn ein Hotel einen Workshop
zu einem Thema anbietet, das
tief in das Leben eingreift und im
Anschluss dann der Gast in tiefe
Depressionen verfällt, oder sich bei
einer sportlichen Aktivität, die über
sein Können hinausgeht, verletzt - na
bumm, dann möchte ich nicht in der
Haut des Hoteliers oder Tourismusvereins
stecken.
Tourismus ist also ein Gebilde,
das aus vielen Modulen besteht –
jedes einzelne muss gut aufgestellt
und mit Fachpersonal besetzt sein.
Eben, und genau dieses fehlt in etlichen
Bereichen. Was dagegen getan
werden kann? Die Verantwortlichen
an der Front könnten mehr Eigenwerbung
betreiben und kommunizieren,
wie abwechslungsreich ein
Job im Tourismus ist. Und wie motivierend
er für einen selbst sein kann,
wenn man für Menschen tätig ist, die
gerade ihre schönste Zeit des Jahres
verbringen. Und natürlich müssen da
und dort auch Arbeitsbedingungen
entsprechend angepasst werden, um
engagierte Mitarbeiter zu bekommen.
Aber das zum Teil schlechte
Image der Branche, das mancherorts
gehegt und gepflegt wird, stimmt
großteils gar nicht. Der Tourismus ist
eines der wesentlichen Standbeine
in der österreichischen Wirtschaft
und deutlich mehr als eine „Ortsveränderung“.
Stellen wir doch das
Schöne an diesem Wirtschaftszweig
mehr in den Vordergrund – Protagonisten,
wo seid ihr?
Petra Pachler
www.genusszeit.at, www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
Erste vegane Hüttenrunde
Von einer Hütte zur nächsten wandern,
durch die Berglandschaft des steirischen
Gesäuses streifen und dabei immer wieder
innehalten, um sich in den Hütten stärken
zu lassen. Die beliebte Gesäuse Hüttenrunde
wird nun um eine vegane Edition erweitert:
Jede der sechs teilnehmenden Schutzhütten
hat mindestens ein vollwertiges veganes
Hauptgericht ins Repertoire aufgenommen
– von Hütten-Teigtaschen bis Kaiserschmarrn
ist alles dabei. Damit entsteht der
erste Höhenweg im gesamten Alpenraum,
auf dem sieben Tage lang vegan gespeist
werden kann. So wird das Gesäuse zum Hotspot
für alle Wanderer, die Naturgenuss und
zeitgemäße Ernährung verbinden möchten
„Weil’s Sinn macht für die Natur, für uns
selbst und für alle, die bewusst genießen
Unter dem Motto „Der Geschmack Südtirols“
wurde das Silent Loft im Wiener
Filmquartier Anfang Mai zur Bühne für
Genuss mit Haltung. Die IDM Südtirol und
die Wiener Agentur Nomads PR & Communications
holten vier außergewöhnliche
Produzenten aus dem norditalienischen
Alpenraum nach Wien – für ein exklusives
Slow-Food-Event, das für regionale
Vielfalt, alte Sorten und echtes Handwerk
stand. Oskar Messner, Zweihaubenkoch
wollen“, so Tourismusverband-Geschäftsführerin
Jaqueline Egger.
www.steiermark.com
Exklusive Schmankerl
und Produzent aus dem Villnösstal, brachte
Delikatessen vom seltenen Villnösser Brillenschaf
mit. Martin Pircher präsentierte
seinen traditionellen Ahrntaler Graukäse,
Pius Schuster das uralte Vinschger Paarl
und Frank Weber sowie Hartmann Varesco
den koffeinfreien Lupinenkaffee. Den kulinarischen
Höhepunkt bildete ein Fünf-Gänge-
Menü von Messner – ehrlich, saisonal, südtirolerisch.
www.suedtirol.info
Foto: Philipp Lipiarski Foto: Christoph Lukas
5/2025
TOURISMUS 75
Sommerfrische im Ausseerland
Genuss pur für Seele und Körper.
Sommerfrische kennt man bereits seit der
Antike. Die Auszeit während der Hitzeperiode,
der Aufenthalt an einem kraftspendenden
Ort wie dem Ausseerland, trifft ein
begehrtes Urlaubsgefühl: Weg von tropischen
Nächten und geschlossenen Rollläden,
stattdessen durchatmen, genießen,
Körper und Seele verwöhnen! Mit Wohlfühlklima,
abwechslungsreicher Natur und
stimmungsvollen Unterhaltungsangeboten
erfüllt das Ausseerland alles, was es zur
Sommerfrische braucht.
Sie ist mehr als ein schneller Urlaubstripp
und schöpft ihre Wirkung aus den
natürlichen Gegebenheiten, gepaart mit
dem Lebensgefühl der Ausseer. Sommerfrische
im Ausseerland steht für atemberaubende
Landschaft, Berge und Seen, für all
die Farbtöne, die darin zu finden sind und
die Herzen höherschlagen lassen. Sommerfrische
steht ebenso für Begegnung, Kultur
und kulinarischen Genuss, der an den
Abenden für Spaß und Stimmung sorgt.
Ganz oben auf der Liste aber steht in der
Sommerfrische der Müßiggang. Die Seele
einmal baumeln lassen und sich im wahrsten
Sinne des Wortes „eine lange Weile“ zu
gönnen.
www.ausseerland.at
Foto: TVB Ausseerland Salzkammergut/Karl Grieshofer
Foto: Julia Schuster, Kleine Zeitung
Kaiserschmarren-
Doppelsieg
Mitte Mai wurde
die Landesberufsschule
Bad Gleichenberg
zur Bühne
für junge Küchentalente.
Beim steirischen
Vorentscheid
von „Smash the
Schmarren 2025“
galt es, Österreichs
Mehlspeisenklassiker
in nur 45
Minuten modern
zu interpretieren.
Und das mit großem Erfolg: Die Tourismusschulen Bad Gleichenberg
feierten einen Doppelsieg. Otis Klocker holte sich mit seinem
„Kaiser Curry Pisana“ den ersten Platz und sicherte sich damit das
Ticket für das Bundesfinale in Wien. Für sein Werk karamellisierte
er den Teig – verfeinert mit Kokosmilch, Curry, Kardamom und
Vanille –in der Pfanne und ergänzte ihn mit einer Mango-Ingwer-
Chilisauce sowie einer cremigen Bananensauce mit Waldhonig,
Zitrone und Rum. Max Pesenhofer überzeugte mit „Der würzige
Kaiser“ und erreichte den hervorragenden dritten Platz.
www.tourismusschule.com
Heidi Strobl, Geschäftsführerin des
Salzburg Convention Bureaus (Mitte).
Wien & Salzburg vorne
Nach Wien, das 2024 mit 6.619 Kongressen und Firmenevents
den Spitzenplatz belegte, rangiert Salzburg auf Platz zwei der
gefragtesten Destinationen für Kongresse, Tagungen und Events
in Österreich. 2024 fanden rund 6.100 Veranstaltungen mit knapp
357.000 Teilnehmern im Bundesland statt. Im Vergleich zu 2023
stieg damit die Zahl der Veranstaltungen um 8,1 Prozent und die
der Teilnehmer um 21,5 Prozent. Und auch nachgelagerte Branchen
profitieren, denn die Ausgaben pro Tagungsgast liegen zwischen
450 € und 550 € pro Tag. Die Attraktivität Salzburgs als Meeting-
Destination ergibt sich durch ein Zusammenspiel der Standortfaktoren.
„Die Region ist aufgrund ihrer geografischen Lage ideal, um
Menschen aus aller Welt zusammenzubringen“, betont Heidi Strobl,
Geschäftsführerin des Salzburg Convention Bureaus.
www.meetsalzburg.com
Foto: Eva trifft Fotografie
76 TOURISMUS
5/2025
Foto: Carina Rebler
Foto: Marc Glisdorf
Holz als Baustoff gewinnt zunehmend an
Bedeutung.
Foto: Marc Gilsdorf Foto: Marc Gilsdorf
Urlaub im Holzhaus
Holz im Baubereich hat eine Menge Vorteile und findet sich deshalb immer öfter auch in der
Hotellerie.
Von Petra Pachler
Holz als nachwachsende Ressource ist
nachhaltig und damit umweltfreundlich,
die unterschiedlichen Holzarten
können sowohl im Innen- als auch im
Außenbereich eingesetzt werden und nicht
zuletzt ist Holz als Dämmung die vermutlich
beste Variante. Holz speichert zudem klimaschädliche
Emissionen und trägt damit
zur Gesundheit bei, außerdem ist Holz weit
günstiger als Beton oder Stein.
Es spricht also alles für den vermehrten
Einsatz von Holz und wenn die Objekte
dann auch noch mitten im Grünen stehen,
ist der Natururlaub nahezu perfekt. Das
Unternehmen „Wohnwagon“ aus Gutenstein
bietet genau das, nämlich Tiny
Houses für die Auszeit im Grünen. Jetzt
werden vielleicht einige meinen, dass ein
mehrwöchiger Urlaub im Tiny House doch
etwas eng werden könnte, dem sei die
Studie der MedUni Wien ans Herz gelegt,
die nämlich sagt, dass nicht die Dauer
ausschlaggebend für den Erholungswert
ist, sondern die Qualität. Und da reichen
schon vier Nächte.
Da trifft es sich dann aber gut, wenn die
Unterkunft nicht all zu weit weg ist und
auch da liegt man bei Wohnwagen richtig:
Gutenstein, Mühlviertel, Burgenland oder
Ramsau am Dachstein – die Qual der Wahl.
Ruhe drinnen und draußen
Kein WLAN, keine To-do-Listen – stattdessen
Stille und der eigene Rhythmus.
Die positiven Effekte eines Aufenthalts im
Grünen sind auch wissenschaftlich belegt:
Der Blutdruck sinkt, der Cortisolspiegel
wird reduziert und sogar die Schlafqualität
verbessert sich. Was immer mehr Urlauber
suchen, nämlich die Auszeit, bietet Wohnwagen
– als Sommer Hideaway einmal
anders.
Die Tiny Houses sind aus Holz und
erfüllen damit alle Anforderungen an einen
gesunden, grünen und auch nachhaltigen
Urlaub. Wer möchte, hat in der Umgebung
ausreichend Möglichkeiten für Ausflüge, wer
lieber vor seinem Tiny House in der Wiese
sitzt, darf auch das.
„Unsere Gäste suchen Orte, an denen
sie zur Ruhe kommen können. Gleichzeitig
wollen sie die Natur genießen, ohne dabei
ihren ökologischen Fußabdruck zu vergrößern“,
so Theresa Mai, Gründerin und
Geschäftsführerin von Wohnwagon. Die
autarken Häuser werden mit Solarstrom
betrieben, gebaut werden sie aus regionalen
Naturmaterialien wie Holz, Schafwolle
und Lehm „Natürliche Materialien schaffen
eine besonders gesunde Wohnatmosphäre,
frei von Schadstoffen und künstlichen Einflüssen“,
so Mai.
https://wohnwagon.at/
5/2025
TOURISMUS 77
Herzensangelegenheit
100 Prozent bio, 100 Prozent
Herzlichkeit – und das
mitten im Etschtal bei Meran.
Theiner’s Garten ist Italiens
erstes Demeter zertifiziertes
Bio-Vitalhotel und ein Ort,
an dem Mensch und Natur im
Einklang leben. Die Wurzeln
reichen bis in die 1980er-Jahre,
als Myriam und Walter Theiner
als Biopioniere in Südtirol
begannen. Heute führen ihre
Kinder das Haus mit derselben
Überzeugung weiter.
Der CO 2 -Fußabdruck beträgt dabei nur
fünf Kilogramm pro Gast und Nacht. Statt
Plastik und Funkwellen gibt es Vollholz,
Lehmwände und Biobaumwolle, die den
Puls senken und den Schlaf vertiefen. Auf
über 1.000 m 2 Spa treffen zertifizierte Biokosmetik
und Yoga auf Detox-Programme
und wohltuende Stille. Und was auf den
Teller kommt, stammt entweder aus dem
hoteleigenen Demeter-Hof oder von Bio-
Partnern aus der Region.
www.theinersgarten.it
Foto: Emi Massmer Emotions
Premiere in den
Alpen
Accor baut sein Markenportfolio
in der DACH-Region weiter aus
und bringt erstmals ein ibis Styles
Hotel in die österreichischen Alpen.
Geplant ist das Projekt gemeinsam
mit der Thurner Immobilien Gruppe
als Eigentümer und der tristar Group
als Franchisepartner und Betreiber.
Das ibis Styles Wörgl wird im
neuen Stadtquartier Wörgl Mitte
entstehen – ein urbanes Entwicklungsprojekt,
das den Ort in Tirol
zusätzlich beleben soll. Geplant sind
104 modern gestaltete Zimmer, ein
Frühstücksrestaurant und das für ibis
Styles typische Designkonzept. Die
Eröffnung ist für 2028 vorgesehen.
Wörgl punktet mit seiner Nähe zu
beliebten Destinationen wie Kitzbühel
und Innsbruck, gleich drei Skigebieten
in der Umgebung sowie einer
ausgezeichneten Bahnanbindung
und Autobahnverbindungen nach
Deutschland und Italien.
www.all.accor.com
Urbane Neueröffnung
Bodentiefe Fenster, zeitgenössische
Kunst, Wiener Geflecht, das sich durch
das gesamte Haus zieht: Das durchdachte
Design und die lichtdurchflutete Raumgestaltung
des im Mai neu eröffneten ARCO-
TEL AQ spiegeln die für Wien charakteristische
Spannung zwischen Geschichte und
Gegenwart wider. Das Vier-Sterne-Hotel
von ARCOTEL Hotels liegt im Althan Quartier
in Wien und ist damit das 12. Hotel der
österreichischen ARCOTEL-Gruppe sowie
das vierte Haus in der Stadt. 157 moderne
Zimmer und Suiten, vier Seminarräume und
ein Fitnessbereich werden ergänzt durch
ein modernes Designkonzept in warmen
Erdtönen, tiefem Moosgrün und urbanen
Dekoelementen – entwickelt vom Innenarchitektur-Studio
destilat aus Wien. „Es
ist ein Wohlfühlort, der mit jeder Pore Wien
atmet“, so Martin Lachout, CEO ARCOTEL
Hotels.
https://aq.arcotel.com
Foto: Harald Eisenberger
Foto: Thurner Immobilien Gruppe
78 KARRIERE
5/2025
Foto: Anna Shvets
Foto: Anna Tarazevich
Von süßen Träumen und
großen Plänen
Wer eine Tourismus- oder Hotelfachschule besucht, steht früher oder später vor einer
entscheidenden Frage: Welche Zusatzqualifikationen sollen es sein?
Von Nele Klaffl
Die Klassiker wie Jungsommelier oder
Jungbarkeeper sind etablierte Größen
in der touristischen Ausbildung. Doch
abseits der abgetretenen Pfade wartet ein
buntes Bouquet an Zusatzqualifikationen –
von der Patisserie bis zum Concierge.
Kreativität im Zuckerrausch
Zuckerguss, Pralinen, Eclairs – die Patisserie
ist eine Welt für sich und die Ausbildung
dazu immer beliebter. Der Reiz der
Ausbildung zum Jung-Patissier liegt wohl
vor allem in der Freiheit, der eigenen Kreativität
Ausdruck zu verleihen. In einigen
Schulen wird diese Zusatzqualifikation
angeboten – mit Prüfung und Zertifikat.
Die Schüler tauchen ein in die österreichische
Mehlspeisküche, lernen aber auch die
Grundlagen der internationalen Patisserie
kennen.
Sie üben sich in der Verarbeitung verschiedenster
Teige, der Kreation raffinierter
Torten sowie im Garnieren mit Schokolade,
Marzipan und Co. Auch vegane und laktosefreie
Varianten sowie saisonale Spezialitäten
stehen oft auf dem Programm. Am Ende des
Kurses wartet je nach Schule eine mehrteilige
Abschlussprüfung mit schriftlichem
Konzept, Theorieprüfung und der Umsetzung
des süßen Werkes.
Auf Gästewunsch
Vom Geschehen hinter den Kulissen zur
Ansprechperson Nummer Eins für die
Gäste: Der Concierge. Er bringt sein ganz
eigenes Skillset mit: Organisationstalent,
Diskretion, Fremdsprachenkenntnisse und
ein Netzwerk, das bis in die entlegensten
Winkel der Welt reicht. Aktuell bieten nur
wenige Schulen die Ausbildung hierfür an.
Eine davon ist die Schule Bad Gleichenberg,
wo die Qualifikation als „Concierge/
Rezeption“ geführt wird. Auch in der Tourismusschule
Semmering wird dieses Spezialwissen
vermittelt. Beide kooperieren
mit dem Österreichischen Hotelportierverband
„Les Clefs d’Or“ – und die Prüfungen
haben es in sich: Ob die Organisation einer
exklusiven Hochzeit oder die kurzfristige
Buchung eines Hotels samt Tickets für ein
Sportevent – die Schüler müssen kreative,
oft knifflige Aufgaben lösen. Und das auf
Englisch. Wer besteht, erhält ein weltweit
anerkanntes Diplom.
www.lesclefsdor.at
Für alles gewappnet
Ob die Glasur einer dreistöckigen Torte
oder die minutiös durchgeplante Überraschungsreise
per Helikopter – die Zusatzqualifikationen
im Tourismus sind so
vielfältig wie die Wünsche der Gäste. Mit
Leidenschaft und Blick fürs Detail wird
der Grundstein für eine berufliche Zukunft
gelegt, in der kein Wunsch zu groß und kein
Traum zu süß ist.
5/2025
KARRIERE 79
Foto: OÖ Tourismus/Martin Fickert
Geteiltes Wissen
Wie lassen sich
Veranstaltungen
klimafreundlich
gestalten – ohne
Verzicht auf Qualität
und Erlebnis? Mit
dieser Frage lud das
Convention Bureau
Oberösterreich über
50 Eventplaner zur
zweiten „Green Event
Experience“ in den TEAM 7-Store am Stubenring. Unter dem
Motto „Schluss mit den Ausreden – Zeit für klimafreundliche
Veranstaltungen!“ bot das Event Inspiration und Werkzeuge für
eine nachhaltigere Planung. „Von der Location über die Anreise
bis zur Kommunikation und der Auswahl von Dienstleistern – es
gibt viele Bereiche, die zu beachten sind“, so Ingrid Pichler, Leitung
Convention Bureau Oberösterreich. Ein Impulsvortrag von
Klimapsychologe Dr. Thomas Brudermann und ein World Café mit
praxisnahen Diskussionen rundeten den Abend ab und lieferten
wertvolle Ansätze für zukunftsfähige Events.
www.oberoesterreich-tourismus.at
Erfolgsfaktor Resilienz
Praxisnahes Fachwissen
und strategische
Kompetenzen
sind essenziell, um den
Tourismus zukunftsfähig
zu gestalten. Genau
das vermittelt der neue
Zertifikatslehrgang
Resilienzmanager im
Tourismus an der FH
Kufstein. Der sich
über zwei Semester erstreckende berufsbegleitende Zertifikatslehrgang
richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Tourismus,
die ihre Organisation oder Destination krisenfester aufstellen und
strategisch nachhaltige Zukunftsperspektiven schaffen möchten.
Teilnehmende werden dazu befähigt, als Gestalter und Impulsgeber
für eine resiliente Tourismuswirtschaft zu agieren. Der Lehrgang ist
dank der Förderung durch INTERREG Bayern-Österreich während
der Laufzeit des Projekts Resilienter Tourismus bis 31. Dezember
2026 kostenfrei. Der nächste Lehrgangsstart ist im Herbst 2025.
www.fh-kufstein.ac.at
Foto: Chiemgau GmbH Tourismus
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80 PERSONALIA
5/2025
Foto: Accor Foto: 25hours Hotels
Neue Hausherrin
Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat eine
neue Hausherrin. Ab sofort zeichnet Patricia Rzehatschek
als General Managerin für das
Hotel verantwortlich. Seit
April 2022 war die Hotelfachfrau
als Operations Managerin
und F&B Operation Managerin
im Hotel tätig. „Gemeinsam
mit meinem großartigen
Team möchte ich weiterhin
einen Ort schaffen, der inspiriert
und verbindet“, so Rzehatschek.
www.25hours-hotels.com
Neues Managementteam
Accor stellt ein neues Führungsteam für Deutschland,
Österreich und die Schweiz vor. In Österreich übernehmen
Anna Wahl-Pozeg und Arndt Writzel die Leitung. Wahl-
Pozeg ist aktuell als Senior Vice President Communications
Europe & North
Africa tätig. Arndt
Writzel kam 2023 als
Vice President Operations
Managed Hotels
DACH ins Unternehmen.
Beide werden ihre
derzeitigen Positionen
weiter ausüben.
www.all.accor.com
Foto: www.danielnuderscher.com
Verstärktes Team
Die Brau Union Österreich
stellt ihre
strategischen Bereiche
Nachhaltigkeit, Public
Affairs und Unternehmenskommunikation
mit erfahrenen Experten
neu auf: Martina Prucha
übernimmt die Position der Sustainability Managerin, Gudrun
Zimmerl verantwortet nun den Bereich Public Affairs und
Florian Zimmer ist neuer Head of Communications. Alle
drei berichten direkt an Corporate Affairs Director Daniela
Winnicki.
www.brauunion.at
Feierlich verabschiedet
Nach
beeindruckenden
35
Jahren bei Seltmann
Weiden wurde Josef
Kallmeier, langjähriger
Geschäftsführer
der Seltmann-
Gruppe, feierlich in
den Ruhestand verabschiedet. Seit seinem Eintritt im Jahr
1990 prägte er das Unternehmen mit großem Fachwissen,
unermüdlichem Einsatz und ausgeprägter Führungskompetenz.
Bereits 1993 erhielt er die Gesamtprokura, 2001 folgte
der Eintritt in die Geschäftsführung.
www.seltmann.com
Foto: Brau Union Ö
Foto: Seltmann Weiden
Foto: medianet Verlag GmbH
Österreichs Biervielfalt
Der „Bier Guide 2025“ von Conrad Seidl ist ein Zeugnis der vielfältigen österreichischen
Bierkultur. In seiner bereits 26. Ausgabe präsentiert der „Bierpapst“ so viele Neuheiten
wie nie zuvor. 30 spannende neue Biere, darunter Sorten, die in Wein-, Calvados-, Rumoder
Whiskyfässern reifen durften. Neben kräftigen Imperial Strouts findet sich heuer
auch ein klösterliches Konvent-Bier unter den Empfehlungen. Über 1000 Lokale – vom
einfachen Wirtshaus bis zur Craft-Beer-Bar – wurden für ihre Verdienste um die heimische
Bierkultur ausgezeichnet. Seidl betont: „Die Bierkultur hat in keinem anderen Land so
unterschiedliche Ausprägungen wie in Österreich.“ Der Guide versteht sich dabei auch als
Dank an die Wirte, die gegen wirtschaftliche Herausforderungen und veränderte Konsumgewohnheiten
ankämpfen.
www.medianet.at
Umfang: 432 Seiten
Einband: Gebunden
19 €
ISBN: 978-3-903254-83-1
5/2025
BUCHTIPPS 81
Foto: Südwest
Foto: Südwest
Foto: Phaidon
Mamma mia!
Angelo ist waschechter Italiener
und steckt hinter dem Account
@cookingwithbello auf Instagram
und TikTok. Mit einer großen Portion
Charme, einer Prise Humor und 70
Rezepten, die nach Urlaub schmecken,
fängt er das Dolce Vita Italiens
gekonnt ein – von Bruschetta und
Biscotti über selbstgemachte Pasta
und Pizza bis hin zu unwiderstehlichen
Dolci und kreativen Apperitivo,
wie ein Tiramisu-Espresso Martini.
www.penguin.de
Umfang: 176 Seiten
Einband: Gebunden
25,70 €, ISBN: 978-3-517-10394-5
Impressionen aus Portugal
In Szene gesetzt
Eine Reise nach Porto bedeutet, sich auf
Gerichte voller Aromen und Schlichtheit
einzulassen. So enthält das Buch
bodenständige Fleischgerichte aus dem
Landesinneren als auch traditionelle
Meeresgerichte mit Fisch, Muscheln und
Schalentieren. Dank spannendem Hintergrundwissen,
Restaurantempfehlungen
und dem passenden portugiesischen
Vokabular steht dem nächsten Städtetrip
nichts mehr im Wege.
www.penguin.de
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
24,70 €, ISBN: 978-3-517-10389-1
In Zusammenarbeit von The Leading
Hotels of the World (LHW), Phaidon
und der Medienplattform The
Slowdown ist ein Coffee Table Book
entstanden, das die Kunst der Gastfreundschaft,
besondere Reiseziele
und kulturelle Vielfalt zelebriert – mit
über 400 farbigen Fotografien, inspirierenden
Texten und Porträts. Im Mittelpunkt
stehen über 80 ausgewählte
LHW-Hotels, deren Geschichten in
Szene gesetzt werden.
www.phaidon.com
Umfang: 304 Seiten
Einband: Gebunden
74,95 USD, ISBN: 9781580936842
Foto: AT Verlag
Foto: AT Verlag
Foto: DK Verlag
Knusprige Angelegenheiten
Knusprig und goldbraun: Frittierte
Speisen sind eine Art Lebensfreude.
Der Rezeptteil dieses Buches kombiniert
Klassiker und kreative Neuentdeckungen
– von Salzgurken mit Blauschimmelkäse
bis zu süßen Schmankerln im
heißen Öl zubereitet. Dazu gibt es eine
Einführung zu Technik, Fettarten und
Sicherheit sowie einen spannenden
Beitrag von Dr. Michael Podvinec über
die Chemie und Physik des Frittierens.
www.at-verlag.ch
Umfang: 208 Seiten
Einband: Gebunden
33 €, ISBN: 978-3-03902-267-0
Israelisch frühstücken
Das israelische Frühstück, meist
in Buffetform angerichtet, steht
heute weltweit für Genuss und Vielfalt.
Tom Franz versammelt Rezepte
von Salaten, Aufläufen, Fisch-, Käseund
Eiergerichten bis zu raffiniertem
Gebäck. Gewürze aus Orient und
Osteuropa spiegeln den kulinarischen
Reichtum Israels wider. Alle Rezepte
sind frei kombinierbar und ermöglichen
ausgiebige Frühstücksbuffets
oder Brunch-Menüs.
www.at-verlag.ch
Umfang: 184 Seiten
Einband: Gebunden
33 €, ISBN: 978-3-03902-264-9
Singapur in Buchformat
In diesem Buch tauchen Leser ein in
die traditionelle Küche Singapurs,
die mit ihren vielseitigen Einflüssen
aus China, Malaysia, Indien, Thailand
und Japan mindestens genauso
kunterbunt ist wie die Stadt selbst.
In 80 authentischen Rezepten und
mit nur wenigen Basics aus dem
Supermarkt oder Asialaden lassen
sich Gerichte wie Nasi Goreng, Kaya-
Toast oder Pandan-Biskuitrolle ganz
einfach zubereiten.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 244 Seiten
Einband: Gebunden
26,95 €, ISBN: 978-3-8310-5058-1
82 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
5/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
Food Getränke Non-Food
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
12. 6.
2025
26. 6. 2025
• Pizza & Pasta
• Convenience,
Snacks & Co
• Patisserie
• Ethno: Antipasti/
Tappas
• Bitter & Spritz
• AF & Light-Bier
• Cocktails &
Longdrinks
• Prosecco & Frizzante
• Kaffee & Tee
• Kühltechnik
• Bargeldlose
Zahlung &
Kassensysteme
• Sanitär/Pool &
Pflege
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur
• Nachhaltigkeit im
Tourismus & Hotellerie
• Bad & Wellness
• Karriere: Ausbildung zum
Thema Nachhaltigkeit
Regionalität und Nachhaltigkeit Spezial
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479
84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.
› Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN
AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von
PEFC-zertifiziert
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Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische
Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter
Wäldern
stammt aus
nachhaltig
bewirtschafteten
PEFC/06-39-01 www.pefc.at
Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine
Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche Meinung des Autors
wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
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