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Leben mit Hund & Katze

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www.lebenmit.de

Leben mit ...

Hund & Katze

Seite 6

Lebensfroh und agil –

trotz Arthrose: Jenny über

ihre Erfahrungen mit Bo

Seite 12

„Ein Leben ohne Katzen kann

ich mir nicht mehr vorstellen!“,

sagt Marleen

Seite 20

Überlebenskünstler – das

traurige Leben von Straßenkatzen

Reiselust auf

vier Pfoten

Für Sabrina sind ihre Hunde die wichtigsten

Reisebegleiter. Warum, lesen Sie im Interview.


2Vorwort

Foto: Nataba

Glücklich und gesund

durch den Sommer

Der Sommer ist da – und mit ihm die perfekte Zeit, um gemeinsam mit unseren vierbeinigen

Begleitern unvergessliche Momente in der Natur zu erleben. Die Sonne strahlt vom blauen

Himmel, Wiesen duften nach frischem Gras, und ein sanfter Wind trägt das fröhliche Bellen

unserer Hunde oder das zufriedene Schnurren unserer Katzen durch die Luft. Ob bei einem

ausgedehnten Spaziergang durch schattige Wälder, einer spielerischen Abkühlung im kühlen

Wasser oder beim gemütlichen Dösen unter einem alten Baum – der Sommer schenkt uns

zahllose Möglichkeiten, wertvolle Zeit mit unseren tierischen Freunden zu verbringen.

Doch während wir die warmen

Tage genießen, dürfen wir eines

nicht vergessen: Die Hitze

stellt für unsere Haustiere

eine besondere Herausforderung

dar. Sie können nicht

wie wir einfach in den Schatten flüchten oder

sich mit einem kühlen Getränk erfrischen. Also

wie schützen wir sie vor Überhitzung? Welche

sommerlichen Leckereien sind gesund und

welche eher ungeeignet? Und wie stellen wir sicher,

dass ihre Ernährung ihnen genau das gibt,

was sie brauchen? In dieser Ausgabe tauchen

wir tief in diese Fragen ein und geben Ihnen

wertvolle Tipps für einen entspannten, sicheren

und glücklichen Sommer mit Ihrem Liebling.

Ein weiteres wichtiges Thema, das uns sehr am

Herzen liegt: Arthrose. Vor allem ältere Tiere

oder solche mit Vorerkrankungen leiden unter

Gelenkproblemen, die sich durch Wärme

oft verbessern, aber dennoch besondere Aufmerksamkeit

erfordern. Wir zeigen Ihnen, wie

Sie Ihren Vierbeiner mit gezielter Bewegung,

einer passenden Ernährung und sanften Therapieansätzen

unterstützen können, um die

Lebensqualität zu erhalten.

Leider bringt der Sommer nicht für alle Tiere

unbeschwerte Tage. Jahr für Jahr werden Hunde

und Katzen ausgesetzt, weil sie nicht in die

Urlaubspläne ihrer Besitzer passen. Tierschutz

beginnt mit Verantwortung – sei es durch eine

bewusste Reiseplanung, Adoption statt Kauf

oder einfach durch aufmerksames Handeln

gegenüber Tieren in Not.

Freuen Sie sich auf inspirierende Geschichten,

spannende Artikel und hilfreiche Ratschläge,

die Ihnen und Ihrem tierischen Gefährten eine

harmonische, gesunde und glückliche Sommerzeit

ermöglichen. Denn eines ist sicher:

Die schönsten Sommermomente sind die, die

wir gemeinsam erleben.

Wir – und Redaktionshund Emma – wünschen

Ihnen viel Freude beim Lesen und einen

wundervollen Sommer mit Ihren vierbeinigen

Lieblingen!.

Leben mit ... Magazine Healthcare Mediapartner GmbH | Pariser Platz 6a | 10117 Berlin | www.healthcare-mediapartner.de

Herausgeberin Franziska Manske Projektmanagerin Norema Pauw Redaktionsleitung Benjamin Pank

Layout Elias Karberg Coverbild Nicole Lenhardt Druck BNN Badendruck GmbH Kontakt redaktion@lebenmit.de | www.lebenmit.de

Alle Artikel, die mit „in Zusammenarbeit mit“ und „Advertorial“ gekennzeichnet sind, sind gesponserte Beiträge.

Die Texte der Ausgabe schließen alle Geschlechter mit ein. Zur besseren Lesbarkeit wird jedoch nur eine Geschlechtsform verwendet.


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Schutz, der von Herzen kommt:

Die Uelzener OP- und Krankenversicherungen

für Hunde und Katzen

Advertorial

Hunde und Katzen bereichern

unser Leben auf

einzigartige Weise. Sie lieben

uns bedingungslos,

bringen uns zum Lachen

und trösten uns mit einem

lieben Blick oder feuchten Nasenstupser

manchmal mehr, als Worte es vermögen.

Unsere Haustiere zeigen uns, was wirklich

zählt: Nähe, Vertrauen und gemeinsame

Zeit. Doch so sehr wir uns wünschen, dass

diese Momente ewig währen, kann es passieren,

dass der geliebte Vierbeiner erkrankt

oder sich verletzt und das leichte, unbeschwerte

Leben von Sorgen überschattet

wird. Hat das Tier gesundheitliche Probleme,

ist das für Halter oft nicht nur mit einer

emotionalen Belastung, sondern auch mit

finanziellen Herausforderungen verbunden,

denn tierärztliche Behandlungen können

kostspielig sein. Die Uelzener OP- und Krankenversicherungen

für Hunde und Katzen

bieten im Ernstfall Schutz.

Moderne Tiermedizin,

moderne Absicherung

Die Veterinärmedizin hat in den letzten

Jahrzehnten große Fortschritte gemacht.

Dank neuer Technologien und moderner

Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten

hat sich die gesundheitliche Versorgung

von Hunden, Katzen und anderen Tieren

in vielen Bereichen verbessert. Gleichzeitig

sind aber auch die Kosten für tierärztliche

Leistungen deutlich gestiegen. Die OP- und

Krankenversicherungen für Hunde und Katzen

der Uelzener schützen Halter vor dem finanziellen

Risiko, indem sie bis zu 100 % der

Tierarztkosten unabhängig vom GOT-Satz

erstatten. Während die OP-Versicherungen

chirurgische Eingriffe übernehmen, decken

die Krankenversicherungen sowohl Operationen

als auch konservative Behandlungen

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Rundum geschützt in jeder Lebenslage

Die OP- und Krankenversicherungen der

Uelzener können für Hunde und Katzen aller

Rassen und jeden Alters abgeschlossen

werden – schon ab dem ersten Lebenstag.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit,

Tierarzt oder Tierklinik frei zu wählen und

telediagnostische Beratungen in Anspruch

zu nehmen, falls keine Praxis erreichbar

oder schnelle Hilfe bei Unsicherheiten gefragt

ist. Des Weiteren ist ein Auslandsschutz

von 12 Monaten inbegriffen, um auch

im Urlaub oder auf Reisen auf der sicheren

Seite zu sein.

Gut vorbereitet für den Ernstfall

Flexibilität und Modularität stehen bei den

Tierkranken- und Tier-OP-Versicherungen

der Uelzener im Fokus. Halter können zwischen

mehreren Tarifen mit unterschiedlichem

Leistungsumfang wählen und haben

so die Möglichkeit, einen Versicherungsschutz

zu finden, der zu ihren Bedürfnissen

und ihrem Budget passt. Darüber hinaus

sind die Versicherungslösungen mit optionalen

Zusatzbausteinen kombinierbar, um

die Absicherung noch umfassender zu gestalten.

So können Halter die gemeinsame

Zeit mit ihrem Tier genießen – mit dem beruhigenden

Gefühl, im Ernstfall gut vorbereitet

zu sein. ■

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6

Fotos: privat

Lebensfroh und agil

– trotz Arthrose

Der sieben Jahre alte Labrador Bo hat Arthrose. Die Diagnose war für sein Frauchen Jenny

ein Schock, doch sie war fest entschlossen, Bo zu helfen und ihm ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Wie sie das geschafft hat, erzählt sie hier.

Bo ist ein Labrador, der mein Leben

verändert hat. Seit dem Tag,

an dem ich ihn als kleinen Welpen

in meine Arme schloss, sind

wir unzertrennlich. Ich heiße

Jenny, und Bo ist nicht einfach

nur ein Hund – er ist mein bester Freund, mein

treuer Begleiter und meine größte Freude. Wir

haben unzählige Abenteuer erlebt, sind durch

Wälder gestreift, haben gemeinsam am See gesessen

und uns den Wind um die Nase wehen

lassen. Doch irgendwann änderte sich etwas.

Bo war immer ein fröhlicher Labrador. Schon

als Welpe tollte er durch den Park, jagte

Schmetterlingen hinterher und sprang voller

Freude ins Wasser, sobald er nur eine Pfütze

sah. Ich liebte es, mit ihm lange Spaziergänge

zu machen oder im Park Stöckchen zu werfen.

Er war voller Energie, immer bereit für

das nächste Abenteuer. Doch mit den Jahren

wurde Bo ruhiger. Anfangs dachte ich, mein

treuer Begleiter würde einfach nur erwachsener

und gelassener werden. Doch dann bemerkte

ich, dass Bo manchmal nach langen

Spaziergängen humpelte. Morgens fiel es ihm

schwer, aufzustehen, und er zögerte, bevor er

ins Auto sprang. Ich beobachtete ihn genau

und bemerkte, dass mein einst so lebensfroher

Hund nicht mehr mit derselben Begeisterung

spielte wie früher. Besorgt fuhr ich mit Bo zum

Tierarzt. Nach einigen Untersuchungen kam

die Diagnose: Arthrose. Die Krankheit war bereits

fortgeschritten. Es tat mir im Herzen weh,

meinen besten Freund leiden zu sehen. Doch

ich wollte ihn nicht einfach seinem Schicksal

überlassen. Der Tierarzt empfahl spezielle

Nahrungsergänzungsmittel, eine monatliche

Injektion und sanfte Bewegung. Ich stellte Bos

Futter um und kaufte ihm ein orthopädisches

Hundebett, um seine Gelenke zu entlasten.

Unsere Spaziergänge wurden kürzer und wir

machten genug Pausen, damit Bo sich nicht

überanstrengte. Anstatt lange Runden zu drehen,

fuhr ich mit Bo nun oft an den See. Dort

konnte er im Wasser schwimmen, was seine

Gelenke entlastete und gleichzeitig seine Muskeln

stärkte. Er blühte dabei richtig auf – sein

Schwanz wedelte wieder, und in seinen Augen

blitzte Lebensfreude auf.

Seit einiger Zeit bekommt Bo einmal im Monat

eine Injektion beim Tierarzt. Seitdem geht es

ihm besser. Die Schmerzen sind weniger geworden,

und er bewegt sich wieder mit mehr

Leichtigkeit. Es ist eine Erleichterung zu sehen,

dass er wieder Freude an unseren gemeinsamen

Momenten hat. Zwar kann er nicht mehr

so ausgelassen rennen wie früher, aber wir haben

andere Wege gefunden, sein Leben lebenswert

zu gestalten. Neben der medizinischen

Versorgung und Physiotherapie versuche ich,

Bo mit kleinen Dingen den Alltag zu verschönern.

Ich gebe ihm sanfte Massagen, um seine

Muskulatur zu lockern, lasse ihn auf weichen

Unterlagen schlafen und genieße jede Minute

mit ihm. Wir verbringen viel Zeit auf der Terrasse,

wo er sich in der Sonne rekelt, oder im Park,

wo er gemächlich über die Wiesen schlendert.

Dank moderner Therapien und kleiner Änderungen

im Alltag bedeutet die Diagnose Arthrose

nicht das Ende von Bos Freude am Leben.

Sie bedeutete nur, dass ich lernen musste, seine

Bedürfnisse anders zu erfüllen. Und das tue

ich mit ganzem Herzen. Ich weiß nicht, wie viel

Zeit wir noch miteinander haben, aber eines

ist sicher: Ich werde alles tun, um ihm jeden

einzelnen Tag so schön wie möglich zu machen..

Redaktion Jenny


Arthrose

CIAO AU, HALLO WAU!

Ein Hund als Familienmitglied ist für immer mehr Menschen aus dem

Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonders die gemeinsame Bewegung

und der aktive Lebensstil verbinden und prägen das Zusammenleben.

Doch was, wenn der Hund durch chronische arthrosebedingte Schmerzen

und starke Bewegungseinschränkungen leidet?

Dr. Charlotte Reimann

Fachtierärztin für Innere Medizin

der Kleintiere

Gastbeitrag

Arthrose ist eine chronische,

fortschreitende Gelenkerkrankung.

Sie kann bei allen

ausgewachsenen Hunden

vorkommen und nicht geheilt

werden. Schmerzen im

Zusammenhang mit Arthrose stellen eine

große Beeinträchtigung der Lebensqualität

dar und beeinflussen viele Lebensbereiche.

Hunde verbergen häufig die Anzeichen von

Schmerzen, noch dazu übersehen Tierbesitzer

diese oft, da sie dem „Alter“ oder anderen

Umständen zugeschrieben werden.

Dies kann dazu führen, dass sie Schmerzanzeichen

erst sehr spät im Krankheitsverlauf

erkennen und die Arthrose bereits weit fortgeschritten

ist. Wie Sie Anzeichen von arthrosebedingten

Schmerzen erkennen und

Ihrem Hund helfen können, erklärt Zoetis-

Arthrose-Expertin Dr. Charlotte Reimann im

Interview.

Frau Dr. Reimann, Arthrose bringt man ja

eher mit einem gehobenen Alter in Verbindung.

Wie ist das bei Hunden?

Das ist leider ein Trugschluss. Arthrose kann

in jedem Alter auftreten. Es gibt aktuelle Studien,

die zeigen, dass 40 Prozent der Hunde

im Laufe ihres Lebens an Arthrose erkranken.

Auch Jungtiere können betroffen sein. 1-3

Diese Hunde zeigen klinische Anzeichen für

die Erkrankung, sprich Lahmheiten, Bewegungseinschränkungen,

Verhaltensveränderungen

oder Schmerzen.

Was sind die Ursachen für Arthrose?

Es gibt genetische Ursachen für Arthrose,

das heißt, bestimmte Rassen sind häufiger

betroffen als andere. Aber auch die falsche

Ernährung kann eine Rolle spielen, vor allem

wenn das Tier Übergewicht hat, da jedes

Kilo zu viel die Bänder und Gelenke deutlich

belastet. Zudem kann jedes vorangegangene

Trauma, eine Gelenkerkrankung oder auch

ein chirurgischer Eingriff am Gelenk eine

Ursache sein. Das heißt, jede Über- bzw.

Fehlbelastung der Gelenke kann die Entstehung

einer Arthrose begünstigen.

Woran kann ich erkennen, dass mein

Hund sehr wahrscheinlich an Arthrose

leidet?

Die ersten Warnsignale können schon frühzeitig

erkannt werden: Der Hund wirkt vielleicht

etwas steifer als sonst oder hat weniger

Lust, sich zu bewegen. Vielleicht will er

auch nicht mehr so gerne aufs Sofa springen,

hat keine Lust mehr, Treppen zu laufen,

oder schafft es auch einfach nicht mehr.

Viele Hunde belecken die betroffenen Gelenke.

Manche fangen auch an zu humpeln

oder zu lahmen. Es gibt auch die, die eher

die verhaltensbedingten Anzeichen dieser

arthrosebedingten Schmerzen zeigen. Das

heißt, sie liegen vielleicht teilnahmslos im

!

Körbchen, sind aggressiv gegenüber Menschen

und anderen Hunden oder zeigen ein

verändertes Schlafverhalten.

Wie kann ich meiner Fellnase dann helfen?

Grundsätzlich empfehlen wir, spätestens bei

den ersten Anzeichen eine Tierarztpraxis

aufzusuchen. Wenn eine Arthrose diagnostiziert

wurde, ist die Basis der Therapie immer

eine ganz individuelle Schmerzbehandlung.

Mittlerweile gibt es hier auch sehr innovative

und gut verträgliche Produkte. Jeder

Patient sollte aber unbedingt multimodal

behandelt werden. Das heißt, neben der

Schmerzlinderung müssen auch die Ernährung,

Bewegung und die Umwelt angepasst

werden. Die Therapie sollte dann regelmäßig

mit Ihrem Tierarzt oder Ihrer Tierärztin

besprochen und angepasst werden..

Referenzen:

1

Wright A., et al., JSAP 2022 1–10, 2 IHS Markit and Stonehaven

Consulting: Canine and Feline Pain Market Animal Health Market

Analysis, 2021, 3 Enomoto M., et al. Sci Rep. 2024 Feb 3;14(1)

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Weitere

Infos zur Tiergesundheit

finden Sie unter:

www.zoetispets.com


8

Notfallhilfe

Mehr Sonne,

mehr Wärme –

und mehr entlaufene

Tiere

TASSO ist im Notfall rund

um die Uhr für Sie da!

Fotos: TASSO e. V. (Hund), Angelina Brückner Fotografie (Katze)

Gemeinsam neue Wanderwege erkunden, schöne Stunden im Garten verbringen oder in den

lang ersehnten Urlaub reisen – im Sommer verbringen die meisten Menschen gerne mehr Zeit

mit ihren Vierbeinern im Freien. Und auch Freigängerkatzen zieht es bei sommerlichen Temperaturen

häufiger in die Natur. Doch mit der vermehrten Zeit draußen steigt auch die Zahl der

entlaufenen Tiere. Um den tierischen Begleiter vor dem endgültigen Verschwinden zu schützen,

rät die Tierschutzorganisation TASSO e. V., die Europas größtes kostenloses Heimtierregister

betreibt, allen Tierhalterinnen und Tierhaltern, ihre Hunde und Katzen spätestens jetzt – zur

Sommer- und Urlaubszeit – kennzeichnen und registrieren zu lassen.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit

umgesetzt.

Freigängerkater Kläuschen ist

im rheinland-pfälzischen Örtchen

Hamm unbemerkt auf ein

Frachtschiff geschlüpft und als

blinder Passagier bis ins 400 Kilometer

entfernte niederländische

Rotterdam geschippert. Wohnungskatze

Emma ist in einem Moment der Unachtsamkeit

durch die einen Spaltbreit geöffnete Tür

in eine ihr unbekannte Welt entwischt. Hündin

Luna wiederum erschrak sich im Kroatienurlaub

bei einem Ausflug so sehr, dass

sie ihrem Halter davonlief. Und die kleine,

leicht demente Hundedame Mimi nutzte

die kurze Gelegenheit

und suchte

vor der

eigenen Haustür das Weite. Was die vier Ausreißer

gemeinsam haben? Dank ihrer Kennzeichnung

und kostenlosen Registrierung bei

TASSO konnten Kläuschen, Emma, Luna und

Mimi zweifelsfrei identifiziert und mit ihren

Menschen wiedervereint werden.

Weltweiter Schutz – wie funktioniert das?

Die Tiere werden in einer Tierarztpraxis mit

einem Transponder (auch Chip genannt) gekennzeichnet.

Auf dem Transponder selbst

werden allerdings weder persönliche Daten

gespeichert noch kann er geortet werden.

Wichtig ist daher, dass das Tier von seinen

Menschen auch registriert wird. Bei der Registrierung

wird die auf dem Transponder

gespeicherte 15-stellige Nummer gemeinsam

mit den Tier- und Halterdaten in der TASSO-

Datenbank hinterlegt. Sollte der tierische

Liebling einmal entlaufen, können aufmerksame

Finder den Transponder in einer Tierarztpraxis

oder im Tierheim mit einem speziellen

Lesegerät auslesen lassen und TASSO

informieren – dann reichen ein paar Klicks

und der Vierbeiner oder die Samtpfote kann in

sein oder ihr sicheres Zuhause zurückkehren.

Das Prinzip der Kennzeichnung und Registrierung

funktioniert auch noch nach Jahren

zuverlässig. Und auch Ländergrenzen spielen

keine Rolle, da TASSO an eine internationale

Meta-Suchmaschine angebunden ist, die eine

weltweite Transponderabfrage ermöglicht

und das angeschlossene Register anzeigt, in

dem der Hund oder die Katze registriert ist.

Unterstützung rund um die Uhr

Schutz und Sicherheit der Tiere stehen bei

TASSO an erster Stelle. Daher ist jegliche

Unterstützung wie die 24-Stunden-Notrufzentrale,

Suchplakate, die TASSO-Plakette

oder der Suchservice kostenlos.

Sollte der Ernstfall eintreten, steht das Team

der TASSO-Notrufzentrale verzweifelten

Menschen, die ihr Tier vermissen, rund um

die Uhr zur Seite. Die Kolleginnen und Kollegen

nehmen die Vermisstenmeldungen

auf, geben wertvolle Tipps für die Suche und

rufen die Halterinnen und Halter sofort an,

wenn ihr Tier gesichtet oder gefunden wurde.

Durchschnittlich alle fünf Minuten trägt

TASSO dazu bei, ein entlaufenes Tier wieder

mit seinem Menschen zu vereinen: Im vergangenen

Jahr waren das mehr als 95.000

Erfolge. Derzeit sind 11,5 Millionen Tiere

bei der Tierschutzorganisation registriert.

Neben Hunden und Katzen, die die große

.

Mehrheit ausmachen, sind unter anderem

auch Hasenartige, Frettchen, Nager oder

Vögel vor dem endgültigen Verschwinden

geschützt.

www.tasso.net


Flexible Fütterung

Immer da – auch wenn

Sie unterwegs sind

Katzen sind zwar sehr unabhängige Tiere, doch sie brauchen

dennoch eine regelmäßige Fütterung. Wenn Sie arbeiten oder für

einige Tage verreisen, stellt sich oft die Frage: Wer sorgt dafür, dass

meine Katze ihre Mahlzeiten pünktlich bekommt? Ein smarter Futterautomat

mit integrierter Kamera bietet eine perfekte Lösung.

Genug Futter für entspannte Tage

Mit einem großzügigen Futtertank bleibt Ihre

Katze auch dann bestens versorgt, wenn Sie

längere Zeit unterwegs sind. Die programmierbaren

Fütterungszeiten sorgen dafür,

dass Ihr Liebling sein Futter immer zur richtigen

Zeit erhält. Der große Tank muss nicht

ständig nachgefüllt werden, sodass der gewohnte

Fütterungsrhythmus erhalten bleibt.

Ihre Katze immer im Blick

Dank der integrierten Kamera können Sie jederzeit

nach Ihrer Katze sehen. Beobachten

Sie, ob sie schläft, spielt oder entspannt auf

ihrem Lieblingsplatz liegt. Mit der Nachtsichtfunktion

behalten Sie Ihre Katze auch

PT_Pet-Cam-Buddy_AZ_LMH+K_RZ.pdf 1 01.04.25 15:21

bei Dunkelheit im Auge. Die Zwei-Wege-

Audiofunktion ermöglicht es Ihnen zudem,

auch aus der Ferne mit Ihrer Samtpfote zu

sprechen.

Smarte Funktionen für mehr Sicherheit

Die integrierte Geräusch- und Bewegungserkennung

sendet bei auffälligen Aktivitäten

eine Benachrichtigung auf Ihr Smartphone.

So können Sie jederzeit reagieren, falls etwas

Ungewöhnliches passiert.

Zuverlässigkeit, auch wenn mal etwas

schiefgeht

Dank Notstromversorgung sorgt der Futterautomat

dafür, dass Ihre Katze auch bei

Stromausfällen

weiterhin ihre Mahlzeiten erhält. So bleibt

Ihre Katze zuverlässig versorgt.

Auch für Hunde bestens geeignet

Auch für Hundebesitzer ist der Futterautomat

eine praktische Lösung. Zwar sollte Ihr

Hund nicht zu lange alleine bleiben, aber bei

kurzen Abwesenheiten sorgt der Automat

für eine pünktliche Mahlzeit. Ob Katze oder

Hund – dieser Futterautomat ist die ideale

Lösung, um für Ihr Haustier zu sorgen, auch

wenn Sie mal nicht da sein können..

Redaktion Leonie Zell

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Coverstory

instagram.com/

brina.explores

Fotos: privat

„Gemeinsam entdecken

wir die Welt“

Sabrina lebt ihren Traum – mit ihren beiden treuen Hunden Gerda und Matilda an ihrer

Seite. In diesem Interview erzählt sie, wie ihre Fellnasen ihr Vanlife-Abenteuer prägen,

welche Herausforderungen das Leben mit Hunden im Van mit sich bringt und warum

ihre Hunde für sie mehr sind als nur Reisebegleiter.

Redaktion Emma Howe


Sabrina, stell dich bitte einmal vor. Wer

steckt hinter deinen Abenteuern? Was

treibt dich an, und wie sieht dein Leben als

Reise-Influencerin aus?

Ich bin Brina, 35, ursprünglich aus dem Saarland

und schon immer eine kleine Weltenbummlerin.

Mein Traum war es, nach dem

Abi mit einem VW-Bus quer durch Europa zu

reisen – das Leben hatte jedoch andere Pläne.

Doch am Reisen hat mich das nie gehindert.

Während meines Studiums zog es mich immer

wieder in die Ferne – ob Auslandssemester,

Praktika oder spontane Städtetrips. Mit

27 kam dann Igor in mein Leben – zum Glück

mit genauso viel Reiselust wie ich. Irgendwann

erwähnte ich meinen alten Traum vom

VW-Bus, und ein paar Monate später hatten

wir unseren ersten eigenen Bus: einen Mercedes

Vito, den wir selbst ausbauten. 2019

zog unsere Hündin Gerda bei uns ein, und

kurz darauf haben wir auf einen größeren

Sprinter umgerüstet, damit sie sicher mit uns

reisen konnte. Seitdem sind wir einen Großteil

des Jahres mit dem Van unterwegs und

entdecken gemeinsam neue Orte.

Von der „normalen“ Sabrina zur Vanlife-

Abenteurerin – wie hat sich dein Weg entwickelt?

Hattest du schon immer diesen

Freiheitsdrang, oder gab es einen besonderen

Moment, der alles verändert hat?

Mein Freiheitsdrang war irgendwie schon

immer da – vermutlich habe ich ihn von

meinem Opa geerbt. Als Kind und Teenager

war ich allerdings nie wirklich campen, geschweige

denn mit einem Wohnmobil unterwegs.

Woher genau der Wunsch kam, einen

Bus auszubauen und damit durch die Welt zu

reisen, kann ich gar nicht sagen. Aber es ist

für mich die schönste und entspannteste Art

des Reisens geblieben.

Wann begann deine Liebe zu Hunden, und

war für dich immer klar, dass sie dich auf

deinen Reisen begleiten werden?

Ich war schon immer ein absoluter Hundemensch.

Mit sechs Jahren holten meine Eltern

– wahrscheinlich auf mein Drängen hin

– unsere erste Hündin Frenzy aus dem Tierheim,

eine kleine Spanierin und der beste

Hund, den man sich vorstellen konnte. Auch

danach hatten wir immer wieder Hunde aus

dem Tierschutz. Mit 19 zog ich wegen meines

Studiums aus und konnte erst mal keinen eigenen

Hund haben – und das habe ich sehr

vermisst. Ich wusste aber, dass irgendwann

der richtige Zeitpunkt kommen würde. 2019

war es dann so weit: Ich hatte einen Jobwechsel,

bei dem mein Chef einverstanden war,

dass ich einen Hund mit ins Büro bringe. Das

war mein Zeichen! Und so zog Gerda bei uns

ein – ursprünglich aus Russland, aber bereits

in Deutschland vermittelt.

Gerda und Matilda – deine tierischen Reisegefährten:

Wie haben die beiden Fellnasen

ihren Weg zu dir gefunden, und was

macht eure Verbindung so besonders?

Gerda fanden wir über eine Facebook-Gruppe,

nachdem wir dort ein Gesuch veröffentlicht

hatten. Matilda – die bei uns nur Tildi

oder Kröte heißt – kam aus einem rumänischen

Shelter und war bereits auf einer

Pflegestelle in Bayern. Uns war wichtig,

dass sich die Hunde vorher kennenlernen

konnten, denn Gerda entscheidet bei anderen

Hündinnen sehr nach Sympathie. Zum

Glück hat es direkt zwischen den beiden

gefunkt.

Zwei Hunde, zwei Charaktere – was macht

Gerda und Matilda einzigartig? Welche

Eigenschaften unterscheiden sie am

meisten, und wie ergänzen sie sich auf

euren Reisen?

Gerda und Tildi könnten unterschiedlicher

nicht sein. Gerda hat uns das Leben von

Anfang an leicht gemacht – sie ist der perfekte

Ersthund: geduldig, verschmust und

ein kleiner Clown. Tildi hingegen war anfangs

eine echte Herausforderung. Die ersten

Wochen mit ihr waren oft frustrierend

und emotional anstrengend. Wir fühlten

uns überfordert und fragten uns, ob wir das

jemals meistern würden. Doch von Anfang

an war klar: Wir brauchen Unterstützung.

Eine Trainerin half uns dabei – die beste

Entscheidung, die wir treffen konnten.

Wir lernten nicht nur viel über Hunde, sondern

auch über uns selbst – über Körpersprache,

Reaktionen und Kommunikation

mit unseren Vierbeinern. Heute sind wir

unglaublich stolz auf Tildi und ihre Entwicklung.

Und Gerda verdient ein riesiges

Lob, dass sie diese turbulente Phase so geduldig

mit uns gemeistert hat.

Vanlife zu viert – Chaos oder das größte

Glück? Welche besonderen Herausforderungen

bringt das Reisen mit zwei Hunden

im Van mit sich?

Mit Tildis Einzug mussten wir den Van noch

einmal umbauen – die Sicherheit unserer

Hunde hat für uns höchste Priorität. Das

Leben auf engem Raum erfordert Organisation,

Geduld und eine gute Routine. Hundehaare

und dreckige Pfoten gehören einfach

dazu. (lacht)

Wir fahren am liebsten in den hohen Norden

– Wandern mit den Hunden in Norwegen,

Irland oder Schottland ist für uns

perfekt. Allerdings gibt es dort auch viel Regen,

und zwei nasse Hunde im Camper sind

nicht immer ein Kinderspiel. Aber das hält

uns nicht vom Reisen ab – man wächst mit

seinen Herausforderungen.

Was sind eure Tipps für Hunde im Camper?

Unsere wichtigste Empfehlung für alle Hundebesitzer

im Campervan: Ein Handstaubsauger

ist die beste Investition – er hilft

enorm, Hundehaare und Schmutz in

Schach zu halten. Außerdem sollten immer

reichlich Handtücher für dreckige Pfoten

an Bord sein, denn unterwegs lässt sich

Matsch kaum vermeiden. Beim Futter gilt

es, vorausschauend zu planen – besonders

11

Mehr auf www.lebenmit.de | 11

bei empfindlichen Hundemägen sollte man

das gewohnte Futter für die gesamte Reise

mitnehmen, um Verdauungsprobleme zu

vermeiden. Ebenso wichtig ist die Wahl des

Reiseziels: Zu heiße Gebiete sind für Hunde

belastend, besonders wenn keine Standklimaanlage

im Van vorhanden ist. Und nicht

zuletzt sollte man vor jeder Reise unbedingt

die Einreisebestimmungen für Hunde im

jeweiligen Land prüfen, um unangenehme

Überraschungen zu vermeiden.

Unvergessliche Momente on the Road –

gibt es eine besonders lustige oder verrückte

Geschichte, die ihr zu viert unterwegs

erlebt habt?

Die eine verrückte Geschichte haben wir

vielleicht noch nicht erlebt – aber unsere

erste Reise zu viert war für uns ein kleines

Abenteuer. Wir hatten ziemlichen Bammel,

wie es mit Tildi auf engem Raum funktionieren

würde. Wird sie zur Ruhe kommen?

Oder wird es purer Stress? Doch diese Reise

hat uns eines gezeigt: Manchmal muss

man einfach Vertrauen in seinen Hund haben.

Tildi hat sich super eingefügt und wir

waren erstaunt, wie schnell sie sich an das

neue Leben im Van angepasst hat. Seitdem

wissen wir: Nicht alles zerdenken – einfach

machen! Meistens wird es viel entspannter,

als man denkt.

Sind weitere tierische Reisebegleiter geplant

oder bleibt es bei eurem eingespielten

Dream-Team?

Definitiv bleibt es bei unserer Vierertruppe.

Ich würde manchmal gerne alle Hunde

dieser Welt adoptieren, aber ich halte mich

an mein persönliches Gesetz: Nicht mehr

Hunde aufnehmen, als man Arme hat.

(lacht)

Gesunde Hunde, glückliche Hunde! Worauf

achtest du bei der Ernährung von

Gerda und Matilda besonders, und hast

du Geheimtipps für gesunde und nachhaltige

Fütterung unterwegs?

Wir achten auf eine getreidefreie, ausgewogene

Ernährung und setzen unterwegs auf

eine Mischung aus Trocken- und Nassfutter

– praktisch und nährstoffreich. Ein wichtiger

Punkt: Wir nehmen unser gewohntes

Futter von Zuhause mit oder checken vorher,

ob es unsere Marke im Reiseland gibt.

Ständige Futterwechsel vermeiden wir, damit

der Magen-Darm-Trakt unserer Hunde

entspannt bleibt. Zwei glückliche Hunde –

entspannte Reisen.

Was steht 2025 auf eurer Abenteuerliste?

Gibt es schon große Reisepläne oder besondere

Ziele, die du mit deinen Hunden

erkunden möchtest?

Aktuell bauen wir unseren zweiten Sprinter

aus – sobald er fertig ist, geht’s los! Für 2025

stehen Skandinavien, Wales und Schottland

auf der Liste. Außerdem lieben wir spontane

Kurztrips in die Berge – Österreich, Italien

oder die Schweiz sind für uns immer

eine Reise wert..


12

Samtpfotenalltag

instagram.com/

marleenscatdiary

Fotos: privat

„Ein Leben ohne Katzen kann

ich mir nicht mehr vorstellen!“

Marleen ist nicht nur Katzenmama mit Herz und Seele, sondern auch erfolgreiche Start-up-

Gründerin – und bald wird sie zum ersten Mal Mutter. In ihrem turbulenten Alltag zwischen

Business, Haustieren und Schwangerschaft bleibt sie dennoch voller Energie und Lebensfreude.

Im Interview erzählt sie von ihrem Leben mit drei Samtpfoten, der besonderen Bindung zu

ihren Katzen und ihrer gemeinsamen Reise mit Ehemann Marc – privat wie beruflich.

Liebe Marleen, du bist nicht nur Katzenmama

und Start-up-Gründerin, sondern

bald auch Mama deines ersten Kindes.

Mit all der Energie, die du ausstrahlst –

wie geht es dir aktuell, und was macht

dich gerade besonders glücklich?

Ehrlich gesagt weiß ich manchmal selbst

nicht, woher ich die Energie nehme. Bei

uns ist gerade wirklich viel los. Ich bin einfach

unglaublich dankbar und glücklich

darüber, wie sich unser Leben entwickelt,

und vor allem gespannt darauf, wie unser

Redaktion Emma Howe

neuer Alltag als Familie aussehen wird!

Vier Katzen unter einem Dach – wie können

wir uns das vorstellen? Wie sieht

euer Alltag aus?

Leider haben wir nur noch drei Katzen,

da wir uns im Oktober auf tragische Weise

von unserer Minty verabschieden mussten.

Unser Tag beginnt immer damit, dass

wir die Katzen füttern – morgens haben

sie besonders großen Hunger. Oft nehmen

wir unsere Katze Milly mit ins Büro, während

die anderen beiden das Homeoffice

bevorzugen. Im Laufe des Tages wird ausgiebig

gespielt, und natürlich dürfen sie

täglich auf die Terrasse, um frische Luft zu

schnuppern. Nach dem Abendessen (das

sie selbstverständlich vor uns bekommen)

gibt es dann ausgiebige Kuschelzeit.

Stell uns bitte deine drei Pfotenfreunde

vor. Was macht jeden von ihnen einzigartig?

Unsere erste eigene Katze war Marla. ▶


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Mehr auf www.lebenmit.de | 13

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Das Zusammenleben

mit Katzen ist wundervoll,

aber sie machen eben auch

gerne mal Blödsinn und halten

einen auf Trab.

Zusammen mit ihrer kleinen Schwester

Minty ist sie übrigens die Namensgeberin

unserer Firma für schönes Katzenzubehör.

Milly haben wir 2021 aus einem Mallorca-

Urlaub mitgebracht – sie wurde von einer

Tierschutzorganisation gerettet. Sie hat

also schon eine Flugreise hinter sich und ist

heute die coolste Bürokatze und unser Feel-

Good-Manager im Unternehmen.

Maiki stammt aus einer bulgarischen Tierschutzorganisation.

Er ist ein kleiner Angsthase,

wenn es um Besuch geht, aber ansonsten

der größte Kuschelkater der Welt – und

er liebt es, mit Olivenblättern von der Terrasse

zu spielen.

Hast du eine „Lieblingsschnurrkatze“ unter

deinen Vierbeinern?

Ganz ehrlich: Ich habe keine Lieblingskatze,

denn alle drei sind auf ihre Weise einzigartig.

Aber ein kleines Geheimnis kann ich

verraten – Milly und Maiki sind heimlich

beste Freunde!

Worauf legst du bei deinen Katzen besonders

Wert? Ist es vor allem die Ernährung,

oder gibt es noch andere Dinge, die dir

wichtig sind?

Seit wir unsere Katzen haben, beschäftige

ich mich intensiv mit ihrer Ernährung

und Haltung. Beides ist mir extrem wichtig

– deshalb kläre ich auch auf meinem Instagram-Profil

über viele Themen rund um

Katzen auf und teile zahlreiche Tipps und

DIY-Ideen.

Du und Marc seid nicht nur privat ein starkes

Team, sondern auch beruflich. Hat

eure gemeinsame Liebe zu Katzen euch

noch enger zusammengeschweißt?

Obwohl wir beide Katzen lieben, waren wir

auch vorher schon ein gutes Team. Wir sind

mittlerweile seit fast zwölf Jahren zusammen

und verheiratet.

Euer Podcast „M-Talk“ – worum geht es

da genau, und was können die Hörer von

euch erwarten?

In unserem Podcast sprechen wir über unsere

Beziehung und unseren Alltag als Ehepaar,

Gründerpaar, Katzeneltern – und bald

auch als Elternpaar. Wir geben ehrliche und

authentische Einblicke hinter die Kulissen

und teilen wertvolle Tipps und Learnings

mit unserer Community.

Und zum Schluss: Was ist dein ultimativer

Tipp für alle Katzenliebhaber, die ein harmonisches

Leben mit mehreren Samtpfoten

führen möchten?

Geduld und gute Nerven! Das Zusammenleben

mit Katzen ist wundervoll, aber sie

machen eben auch gerne mal Blödsinn und

halten einen auf Trab. Dessen sollte man

sich bewusst sein – und auch mal ein Auge

zudrücken, wenn wieder Katzenhaare auf

den schwarzen Klamotten kleben..


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16

Hygiene

Foto: Nicky Lloyd

Haare überall – Liebe sowieso

Tobias und Anna Weber leben in einem gemütlichen, chaotischen Haus in Potsdam, das von

ihren zwei Tieren, Max, dem Dackel, und Lila, der Katze, regiert wird. In einem Haushalt, der

ständig von Hunde- und Katzenhaaren durchzogen ist, geht es nie wirklich ordentlich zu – zumindest

nicht auf den ersten Blick.

Die Haare – ein ständiges

Thema im Weber-Haushalt.

Wo Dackelhaare über den

Boden tanzen und Katzenhaare

sich wie eine feine,

unsichtbare Wolke auf jeder

Oberfläche niederlassen, gibt es eigentlich

keinen Ort, der wirklich „tierfrei“ ist. Und obwohl

Anna und Tobias Weber ihre Wohnung

regelmäßig reinigen, haben sie längst akzeptiert,

dass Perfektion hier keinen Platz hat.

Stattdessen leben sie mit dem Chaos – und

manchmal auch ein bisschen in ihm.

„Mensch, Max, wie oft muss ich dir noch das

Fell bürsten?“, ruft Tobias, während er seinem

kleinen, aber stolzen Dackel die Bürste über

den Rücken zieht. Max sitzt wie ein König auf

seinem Lieblingskissen im Flur, den kurzen

Schwanz leicht wedelnd, den Blick souverän

auf seinen Menschen gerichtet. „Ich bin echt

schon ein Profi darin, das Fell von Max zu

entfernen“, meint Tobias grinsend, während

er mit geübter Hand das lose Unterfell aufsammelt.

Anna kommt aus dem Schlafzimmer und

betrachtet ihre schwarze Leggings – dekoriert

mit feinem, rotbraunem Dackelfell. „Du

weißt ja, wie es ist. Man zieht sich chic an,

dreht sich einmal um – und zack, Max war

schneller.“ Sie lacht, streicht sich über das

Bein und fährt mit der Hand durch die Luft,

als könnte sie die Haare damit vertreiben.

„Ich glaube, ich habe irgendwann einfach

aufgehört zu kämpfen.“ – „Dackelhaare sind

zwar kurz, aber sie stecken einfach überall

drin“, sagt Tobias, während er den Staubsauger

schultert wie ein Profi. „Sie sind wie

kleine Nadeln. Einmal auf dem Sofa, du setzt

dich – und du nimmst Max mit ins Büro.“

Lila, die Katze, spielt in einer ganz anderen

Liga. Ihre Haare sind weicher, fast schon

schwebend, und sie hat ein Talent dafür, die

frisch gewaschene Wäsche zu finden. Oder

den Sessel mit dem hellen Bezug. „Lila ist wie

ein unsichtbares Fellwesen“, sagt Anna. „Sie

hinterlässt keine sichtbaren Spuren – bis du

dein schwarzes Shirt aus dem Schrank ziehst.“

Trotz des täglichen Haarchaos würden Anna

und Tobias ihre beiden pelzigen Mitbewohner

um nichts in der Welt eintauschen. Max

und Lila gehören zur Familie – mit all ihren

Eigenheiten, mit Dreck, Kratzern, Pfotenabdrücken

und natürlich: Haaren. Einmal

pro Woche wird zur großen Schlacht gegen

das Tierhaar geblasen. „Unser Wochenende

beginnt nicht mit Kaffee, sondern mit dem

Staubsauger“, meint Tobias schmunzelnd.

Auch die Tierpflege ist fester Bestandteil ihres

Lebens. Max liebt es, durch Matsch zu

rennen – besonders dann, wenn es geregnet

hat. Baden? Eher nicht sein Ding. Aber wenn

es sein muss, lässt er es über sich ergehen.

„Er sieht dann aus wie ein nasser Handfeger“,

sagt Anna liebevoll. Lila hingegen hat ihr eigenes

Spa-Ritual: ausgiebiges Putzen in der

Morgensonne auf der Fensterbank – aber

wehe, man kommt mit dem Kamm. „Dann

wird aus Prinzessin Lila ganz schnell eine

Kratzbürste“, sagt Tobias lachend.

Die Tierarztbesuche, das Kontrollieren der

Pfoten nach Spaziergängen, das regelmäßige

Krallenschneiden – all das gehört längst zur

Routine. „Ich finde, wenn man Tiere liebt,

dann kümmert man sich. Punkt“, sagt Anna.

Das Leben mit einem Dackel und einer Katze

ist für die Webers manchmal ein Balanceakt –

zwischen Ordnung und Fellsturm, zwischen

Gemütlichkeit und regelmäßigem Reinemachen.

Doch all das gehört für sie zur Definition

von Zuhause. Vielleicht ist es nicht blitzblank,

vielleicht klebt hier und da ein Haar

– aber dafür ist es lebendig. „Klar, manchmal

nervt’s“, sagt Tobias, während Max sich genüsslich

auf die Seite rollt. „Aber wenn dieser

kleine Kerl sich an mich schmiegt, mit seinen

kurzen Beinchen und diesem Dackelblick ...

dann ist alles egal.“.

Redaktion Leonie Zell


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Futter

Bio für Hund und Katze –

Warum nachhaltige Tiernahrung

mehr als ein Trend ist

Gesundheit beginnt bei der Ernährung – nicht nur beim Menschen. Auch Hunde und Katzen

profitieren von hochwertigem, ausgewogenem Futter. Während viele Tierhalter mittlerweile

genauer hinschauen, was sie selbst essen, rückt auch das Thema Tierfutter zunehmend in den

Fokus. Der Griff zum Bio-Futter ist dabei längst keine Randerscheinung mehr, sondern

Ausdruck eines bewussteren Umgangs mit Tieren, Umwelt und Ressourcen.

Die Nachfrage nach Bio-

Tierfutter ist in den letzten

Jahren spürbar gestiegen.

Und das nicht nur

aus idealistischen Gründen.

Vielmehr entscheiden

sich immer mehr Menschen bewusst

dafür, weil sie erkannt haben, dass Qualität,

Herkunft und Nachhaltigkeit auch bei

Tiernahrung einen Unterschied machen.

Was früher oft als „Luxusprodukt“ belächelt

wurde, ist heute für viele Teil eines

achtsamen Alltags geworden – für das Tier

und für das eigene Gewissen.

Konventionelles Futter ist in seiner

Vielfalt kaum zu überblicken. Zwischen

„mit Rind“ und „reich an

Geflügel“, bunten Verpackungen

und klingenden Werbebotschaften

fällt es schwer zu erkennen,

was tatsächlich im Napf landet.

Bei Bio-Futter gelten dagegen

klare Standards: Die verwendeten

Rohstoffe stammen aus ökologischer

Landwirtschaft, müssen

rückverfolgbar und frei von chemisch-synthetischen

Zusätzen sein.

Der Einsatz von Gentechnik ist ausgeschlossen.

Statt undefinierter „tierischer

Nebenerzeugnisse“ findet man in Bio-Futtermitteln

oft explizit genannte Bestandteile

wie Muskelfleisch, Leber oder Herz

– erkennbar, nachvollziehbar und bewusst

ausgewählt.

Für viele Tierhalter ist das nicht nur eine

Frage des Geschmacks, sondern auch des

Vertrauens. Wer sein Tier täglich füttert,

möchte wissen, was darin steckt – vor allem

dann, wenn der Hund oder die Katze

sensibel auf bestimmte Bestandteile reagiert.

Bio-Futterhersteller setzen deshalb

häufig auf sortenreine Rezepturen, verzichten

auf Zucker, Farb- und Lockstoffe

und gestalten ihre Zutatenlisten bewusst

überschaubar. Das macht die Produkte

nicht nur transparenter, sondern reduziert

auch das Risiko von Unverträglichkeiten.

Doch der Trend zum Bio-Futter ist nicht

allein eine Reaktion auf gesundheitliche

Themen. Immer häufiger steht auch die

ethische Dimension im Mittelpunkt.

Die Frage, wie Tiere gehalten, verarbeitet

und transportiert werden, lässt sich

nicht mehr ausklammern – auch nicht in

der Heimtierbranche. Wer sich für Bio

entscheidet, entscheidet sich zugleich

für höhere Tierschutzstandards bei der

Fleischgewinnung, für den Erhalt von Biodiversität,

für umweltfreundlichere Landwirtschaft

und häufig auch für regionale

Wertschöpfung. Bio-Futter ist nicht nur

eine andere Art der Zusammensetzung,

sondern Ausdruck eines grundsätzlich anderen

Verständnisses von Verantwortung:

gegenüber dem Tier im eigenen Zuhause

und dem größeren ökologischen Ganzen.

Einige Hersteller gehen dabei besonders

weit und kombinieren ökologische Landwirtschaft

mit nachhaltiger Produktion

in Deutschland, kurzen Lieferketten und

möglichst ressourcenschonendem Versand.

Gerade Tiere mit sensibler Verdauung

oder bekannten Unverträglichkeiten profitieren

von dieser Entwicklung. Denn während

herkömmliches Futter oft eine Vielzahl

an nicht deklarierten Zusatzstoffen

enthält, konzentriert sich Bio-Tiernahrung

meist auf wenige, hochwertige

Zutaten. Getreidefreie Varianten,

Single-Protein-Rezepturen oder

Futter mit hohem Fleischanteil und

klar definierter Herkunft bieten Alternativen,

die gezielter auf individuelle

Bedürfnisse eingehen können.

Für viele Tierhalter ist das ein

echter Zugewinn an Lebensqualität

– nicht nur für das Tier, sondern auch

für den Alltag.

Dabei geht es längst nicht um Schwarz-

Weiß-Denken. Niemand muss sich rechtfertigen,

konventionelles Futter zu verwenden.

Vielmehr ist die Entwicklung hin

zu mehr Bio auch Ausdruck eines breiteren

Bewusstseins: weg vom schnellen Griff ins

Regal, hin zur bewussten Entscheidung.

Wer sich mit Herkunft, Inhalt und Wirkung

auseinandersetzt, wird früher oder später

bei Fragen landen, die über das Futter

selbst hinausgehen: Wie will ich leben?

Wie konsumiere ich? Und wie achtsam

gehe ich mit anderen Lebewesen um?.

Redaktion Leonie Zell


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Straßenkatzen

Fotos: jcomp

Überlebenskünstler zwischen

Leid und Hoffnung

In den verwinkelten Ecken unserer Städte, zwischen den grauen Fassaden und den

belebten Straßen, leben sie: die Straßenkatzen. Diese Tiere, meist einst Haustiere, die

ausgesetzt wurden oder nie ein Zuhause hatten, kämpfen täglich ums Überleben. Sie

sind immer auf der Suche nach Nahrung, einem sicheren Ort zum Schlafen und dem

Schutz vor den Gefahren der urbanen Wildnis. Ihr Leben ist von Entbehrung und Gefahr

geprägt, doch es gibt auch Hoffnung. Tierschutzorganisationen und engagierte Helfer

setzen sich dafür ein, den Straßenkatzen eine Chance auf ein besseres Leben zu geben.

Doch wie sieht der Alltag dieser Katzen aus, und welche Herausforderungen müssen sie

meistern, um zu überleben? Ein Blick auf das Leben der Straßenkatzen zeigt die Realität

eines oft übersehenen Teils unserer Gesellschaft.

Straßenkatzen sind nicht einfach

streunende Tiere, die sich durch

Glück und Zufall ihren Platz in

der Gesellschaft erkämpfen.

Vielmehr sind sie ein Produkt

der Entsorgung, der Vernachlässigung

und der Ignoranz vieler Menschen

gegenüber den Bedürfnissen von Tieren. In

diesem Artikel werfen wir einen Blick auf

das Leben dieser Katzen, das von Krankheit,

Schmerz und einer nie endenden Suche

nach Nahrung und Schutz bestimmt ist.

Die Entstehung von Straßenkatzenpopulationen

Viele Straßenkatzen sind einst Haustiere gewesen,

die entweder ausgesetzt wurden oder

durch unkontrollierte Vermehrung auf der

Straße landeten. „Es gibt eine erschreckend

hohe Zahl von Katzen, die durch verantwortungslose

Züchter oder Haustierbesitzer

auf der Straße landen“, erklärt Claudia Weber,

eine Tierschützerin, die seit Jahren mit

Straßenkatzen arbeitet. „Oft wird vergessen,

dass auch Tiere wie Katzen Verantwortung

brauchen. Wenn sie nicht kastriert werden,

vermehren sie sich unkontrolliert und finden

sich irgendwann in einem Kreislauf des

Überlebens auf der Straße wieder.“

Straßenkatzen, die einmal ein Zuhause hatten,

sind oft besonders verletzlich. Sie wissen

nicht, wie sie sich auf der Straße zurechtfinden

sollen, und sind den Gefahren, die der

Straßenalltag mit sich bringt, hilflos ausgeliefert.

Die Straßenkatzenpopulation wächst

ständig, da die meisten von ihnen keinen

Zugang zu regelmäßiger medizinischer Versorgung

haben und sich weiterhin fortpflanzen.

Ein einziges Katzenpaar kann in kurzer

Zeit zu einer großen, unkontrollierten Kolonie

führen. Diese Überpopulation bedeutet

nicht nur eine ständig wachsende Zahl von

Tieren, die ums Überleben kämpfen, sondern

auch eine zunehmende Belastung für

die städtische Umgebung und die wenigen,

die sich für das Wohl dieser Tiere einsetzen.

Der tägliche Überlebenskampf

Das Leben einer Straßenkatze ist von wenigen

positiven Aspekten geprägt. Stattdessen

kämpfen die Tiere täglich mit einer Vielzahl

von Gefahren und Bedürfnissen, die das

Überleben zu einer konstanten Herausforderung

machen. Eine der größten Herausforderungen

für Straßenkatzen ist die Suche nach

Nahrung und Wasser. Auf den Straßen ist

Futter knapp, und viele Katzen kämpfen tagtäglich

darum, überhaupt etwas zu finden.

Sie schnüffeln in Mülltonnen, suchen in ▶


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Straßenkatzen Straßenkatzen im im Urlaub: Urlaub:

Wie

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du

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helfen

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ohne

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schaden

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Neue Sonne, Orte entdecken, Strand – und entspannen streunende und Katzen: die Seele Die baumeln Vorfreude lassen. auf den Doch Sommerurlaub in vielen beliebten ist groß: Urlaubszielen

Orte begegnen entdecken, uns entspannen immer wieder und Straßenkatzen die Seele baumeln – abgemagert, lassen. Doch vorsichtig in vielen oder beliebten auf der Urlaubs-

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Wir

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Doch was bedeutet

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22

verlassenen Geschäften oder betteln bei Passanten

um Essensreste. Doch diese Gelegenheiten

sind selten, und viele Katzen bleiben

hungrig, was zu Unterernährung und Schwächung

führt. „Es ist herzzerreißend zu sehen,

wie eine Katze auf den Straßen um etwas zu

fressen bettelt und dann enttäuscht weiterzieht“,

sagt Dr. Sarah Müller, eine Veterinärin,

die regelmäßig Straßenkatzen behandelt.

„Häufig sind diese Tiere so schwach, dass

sie kaum die Kraft haben, nach Nahrung zu

suchen. Besonders in den kalten Wintermonaten,

wenn es weniger Müll gibt und viele

Menschen die Straßen meiden, ist es für diese

Tiere nahezu unmöglich, genügend Nahrung

zu finden.“ Hunger und Unterernährung

schwächen das Immunsystem der Katzen,

wodurch sie anfälliger für Krankheiten und

Parasiten werden. Viele Straßenkatzen haben

nicht genug Energie, um gesund zu bleiben

oder ihre Verletzungen zu heilen.

Krankheiten und Parasiten

Straßenkatzen sind extrem anfällig für eine

Vielzahl von Krankheiten und Parasiten.

Ohne medizinische Versorgung sind sie oft

von Infektionen betroffen, die unbehandelt

ihr Leben bedrohen können. Zu den häufigsten

Krankheiten gehören Katzenschnupfen,

Feline Leukämie (FeLV) und das Feline Immunodeficiency

Virus (FIV). Diese Krankheiten

schwächen nicht nur das Immunsystem

der Katzen, sondern führen auch zu schweren

gesundheitlichen Problemen. „Katzen auf

der Straße haben keine Möglichkeit, sich vor

Krankheiten zu schützen“, erklärt Dr. Müller.

„Sie werden ständig von Parasiten wie Flöhen,

Zecken und Würmern geplagt. In vielen

Fällen führt das zu ernsthaften gesundheitlichen

Komplikationen, die unbehandelt das

Leben der Tiere stark verkürzen können.“

Die Katzen leiden an chronischen Krankheiten,

Infektionen und Verletzungen, die nicht

behandelt werden. Oft sind die Symptome

sichtbar, doch die Tiere haben keinen Zugang

zu tierärztlicher Hilfe. Das bedeutet, dass viele

Katzen an den Folgen dieser Krankheiten

versterben, ohne jemals die Chance auf eine

Behandlung zu bekommen.

Verletzungen und Kämpfe

Neben den Krankheiten und der Nahrungsnot

sind auch die ständigen Kämpfe um Territorien

und Futter ein großes Risiko. Straßenkatzen,

vor allem die Kater, streiten häufig mit

anderen Katzen um Reviere oder Nahrung.

Diese Kämpfe hinterlassen nicht nur körperliche

Wunden, sondern fördern auch die

Verbreitung von Krankheiten wie FIV, das von

Katze zu Katze übertragen wird. „Es ist tragisch,

wie viele Katzen aufgrund von Kämpfen

mit anderen Tieren verletzt werden“,

berichtet Dr. Müller. „Katzen kämpfen nicht

nur mit anderen Katzen, sondern auch mit

Hunden oder sogar mit wilden Tieren. Diese

Verletzungen sind oft schwerwiegender,

da die Tiere keine medizinische Versorgung

bekommen und sich die Wunden infizieren

können.“ Straßenkatzen sind ständig gefährdet,

von Autos überfahren oder von anderen

Tieren angegriffen zu werden. Die Straßen

sind ein gefährlicher Ort für diese Tiere – ein

Ort, der nicht nur mit Hunger und Krankheit

gefüllt ist, sondern auch mit der ständigen

Bedrohung durch Unfälle und Gewalt.

Die Notwendigkeit von Tierschutz

Die meisten Straßenkatzen leben ein kurzes

und leidvolles Leben. Ohne Hilfe haben sie

nur wenige Überlebenschancen. Hier kommen

Tierschutzorganisationen ins Spiel, die

sich für die Rettung und Unterstützung dieser

Tiere einsetzen. Ihre Arbeit besteht darin,

Straßenkatzen zu fangen, sie medizinisch zu

versorgen, zu kastrieren und sie dann entweder

wieder freizulassen oder in ein neues

Zuhause zu vermitteln. „Es gibt viele Organisationen,

die versuchen, Straßenkatzen zu

helfen“, sagt Claudia Weber. „Einige fangen

die Katzen, lassen sie kastrieren und kümmern

sich um ihre gesundheitlichen Probleme.

Tierschutzorganisationen leisten großartige

Arbeit, aber sie können nicht alle Katzen

retten“, erklärt sie. „Es ist wichtig, dass wir als

Gesellschaft Verantwortung übernehmen.

Wir müssen den Umgang mit Tieren ernst

nehmen und sicherstellen, dass keine Katze

ausgesetzt oder vernachlässigt wird.“.

Redaktion Leonie Zell


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