GRAVELFUN 02/2025 - Magazin rund ums Gravelbike
+++ Eurobike voraus: Die heißesten Neuheiten schon jetzt am Start +++ Ernährungstipps vom Profi: Power für die Pedale +++ Outfits für den Gravelbike-Sommer +++ Im Test: 6 Gravelbikes mit dem neuen Super-Getriebe von Pinion
+++ Eurobike voraus: Die heißesten Neuheiten schon jetzt am Start
+++ Ernährungstipps vom Profi: Power für die Pedale
+++ Outfits für den Gravelbike-Sommer
+++ Im Test: 6 Gravelbikes mit dem neuen Super-Getriebe von Pinion
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2/2025
MAGAZIN RUND UMS GRAVELBIKE
ERNÄHRUNGSTIPPS
VOM PROFI
POWER FÜR
DIE PEDALE
WEB: WWW.GRAVELFUN.BIZ • KIOSK: HTTPS://KIOSK.VELOTOTAL.DE
DIE HEISSESTEN
NEUHEITEN
SCHON JETZT AM START
EUROBIKE VORAUS
COOL &
KOMFORTABEL
OUTFITS FÜR
DEN SOMMER
SCHALT DICH GLÜCKLICH
6 GRAVELBIKES MIT DEM NEUEN
SUPER-GETRIEBE VON PINION
Auf die Kupplung,
fertig, los!
QUALITÄTS-
PRODUKT
E-BIKE
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VOLLE FAHRT VORAUS
FIT, SMART & STYLISCH IN DEN GRAVEL-SOMMER!
Der Frühling gibt gerade richtig Gas –
und wir natürlich auch! Die Trails sind
trocken, die Sonne lacht, und wer jetzt
mit voller Kraft in die neue Saison starten
will, sollte nicht nur sein Bike in
Schuss bringen, sondern auch auf den
eigenen „Motor“ achten: den Körper.
Denn wer auf Touren kommen will,
muss ihn richtig „betanken“.
Unser Ernährungsexperte René Müller
hat deshalb den Mixer angeschmissen
und gibt euch in dieser Ausgabe wertvolle
Tipps, wie ihr mit smarter Ernährung
im Frühling und Sommer fit bleibt
– ohne auf Genuss zu verzichten.
Und während wir
schon fleißig
testen, werfen
wir auch
einen Blick
nach vorn: Die
EUROBIKE 2025
steht in den Startlöchern
– wieder in
Frankfurt, wieder mit jeder Menge Neuheiten
im Gepäck. Einige davon sind sogar
schon jetzt im Handel erhältlich. Was
euch erwartet? Wir haben schon mal einen
Schwung spannender Produkte für euch
gesichtet.
Titelbild:Urwahn
Apropos smart: Getriebespezialist Pinion
schaltet einen Gang hoch – oder besser gesagt:
gleich mehrere! Die neue Schaltungstechnologie
hat uns neugierig gemacht.
Grund genug für einen großen Test. Sechs
brandaktuelle Gravelbikes, alle mit dem
neuen Schaltwunder ausgestattet, mussten
bei uns auf den Prüfstand – von sportlichambitioniert
bis gemütlich-kommod. Wie
sich das neue Pinion-Getriebe in den verschiedenen
Kategorien schlägt? Ihr erfahrt
es in unserem ausführlichen Technik-Special!
Zu guter Letzt: Wer schwitzt, braucht nicht
nur die richtige Verpflegung, sondern auch
das passende Outfit. Wir zeigen euch funktionelle,
stylishe und vor allem sommertaugliche
Bekleidung, mit der ihr nicht nur
auf dem Bike, sondern auch beim Cappuccino-Stop
eine gute Figur macht.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Blättern,
Staunen und natürlich beim Graveln!
Euer Heiko Halbauer
3
Fotos: Lisa Espig, Hersteller, Heiko Halbauer, Veranstalter
24 DER GROSSE TEST
Wie clever ist das neue Pinion-
Getriebe wirklich?
100 WELTREISE UPDATE
Marc Tiburski auf Gravel-Mission
durch Afrika.
54 ERNÄHRUNG
René Müller mixt dir den perfekten
Gravel-Treibstoff.
60 PRODUKTE/NEUHEITEN
Praktisches Zubehör, technische
Innovationen und neue Gravelbikes.
80 NEUHEITEN SATT
Frische Produkte und Zubehör –
direkt vom Schottertrail auf den
Markt.
04 INHALT
INHALT
106 LEICHT, LUFTIG, LÄSSIG
Gravel-Outfits für heiße Tage
und coole Rides.
114 IMPRESSUM
05
GRENZGENIALES.
GRAVEL.TIROL.
- READY TO GET DIRTY?
Nomen est Omen – hier ist der Name Programm!
Im Tiroler Außerfern haben sich
gleich vier Tourismusregionen zur Gravel.
Tirol zusammengeschlossen. Und damit
das größte Gravel-Revier im westlichsten
Bundesland Österreichs aus der Taufe gehoben.
Gebiked wird – wie der Name schon
verspricht – querfeldein über Stock & Stein
durch die Alpen. Oder genauer gesagt: Entlang
der deutsch-bayerischen Grenze von
der Zugspitze bis nach Lech, Füssen und
Oberjoch. Also, ab ins Gelände!
Das ist ein Schulterschluss ganz nach unserem
Geschmack. Zumindest für Jene, die
über ihre Grenzen hinausgehen wollen, es
gern ein bisschen abenteuerlich und staubig
mögen und deren Währung der Wahl
Schotter ist. Denn in der noch taufrischen
Region Gravel.Tirol im Tiroler Außerfern
06
verlässt man altbekannte Pfade und wagt
sich gemeinsam ins Outback. Und zwar ins
wildromantisch und alpin-anspruchsvolle
Backcountry des drittgrößten Bundeslands
von Österreich. Are you ready?
Alpin, staubig & wildromantisch.
Gebiked wird in Gravel.Tirol wie der Name
schon sagt, querfeldein über Stock & Stein.
Quer durch die Alpen. Der Schulterschluss
der vier Tourismusregionen Lechtal, Naturparkregion
Reutte, Tannheimer Tal und der
Tiroler Zugspitz Arena im Tiroler Außerfern
bringt nicht nur jede Menge Abwechslung
unter die breiten Stollenräder, sondern
hebt das Trendthema Gravelbiken abermals
auf ein ganz anderes Level. Denn mit dem
Zusammenschluss der vier Regionen haben
die bikeverrückten Tiroler kurzerhand
das größte Gravel-Revier im westlichsten
Bundesland Österreichs geschaffen – und
uns eine grenzenlose alpine Graveldestination
vom Feinsten vor unsere Lenker gesetzt.
Die Gravelbike-Region verläuft dabei
großzügig entlang der deutsch-bayrischen
Grenze – von der bekannten Zugspitze bis
nach Lech, Füssen und Oberjoch. Damit
schlägt die Superregion mit einer Auswahl
an 18 abwechslungsreichen Touren zu Buche.
Und mit mehr als 22.000 hm und 1.000
km Gesamtlänge Gravelgenuss. Von anspruchsvoll
bis aussichtsreich, von Einsteiger-Level
bis Profi-Niveau.
Vier Gravel-Regionen auf einen
Streich
Für all jene, für die das Tiroler Außerfern
bislang nur ein weißer Fleck auf der Österreich-Landkarte
war, sei soviel vorab
verraten: Das Außerfern ist überaus facettenreich,
denn jede der vier genannten Regionen
hat ihren ganz eigenen Tiroler Charakterkopf
unterm Radhelm – und unterm
traditionellen Filzhut. Alle Viere bringen
zudem jahrzehntelange, gelebte Rennrad-
Tradition mit.
Griass Di im Tiroler Lechtal!
Ganz fernab des großen Touristen-Trubels
besticht die alpine, atemberaubende Landschaft
des Tiroler Lechtals mit kristallklaren
Gipfelseen, breiten Schotterbänken des
Lech und großflächigen Waldgebieten. Eine
Postkarte könnte nicht schöner sein; das
07
Fotos: MTS
oftmals inflationär verwendete Attribut „ursprünglich“
trifft auf diese Naturlandschaft
tatsächlich zu. Der Lech, der letzte Wildfluss
der nördlichen Kalkalpen, fließt in
den schönsten Türkisnuancen wild und frei
durch das Alpental und prägt es nachhaltig
– manchmal stürmisch, manchmal sanft.
Hier hat nicht nur die Natur ein Stückchen
mehr Raum und Zeit …
Direkt an der Quelle Tirols
In der Naturparkregion Reutte wird es noch
ursprünglich und naturverbunden. Geprägt
vom zweitgrößten See Tirols, dem Plansee,
und dem Lech, ist die einzigartige Natur- &
Kulturlandschaft Dreh- und Angelpunkt
für Touren in die umliegenden Gravel.Tirol-Charakterregionen.
Dabei gibt es auch
abseits der Gravelpfade und Rennradstrecken
einiges zu entdecken – wie etwa die
schwindelerregende highline179 Hängebrücke,
die traumhafte Panoramablicke
und das Extra an Nervenkitzel bietet. Oder
aber die Burgenwelt Ehrenberg, die uns auf
eine interaktive Zeitreise ins düstere Mittelalter
– und in einen geheimen Felsgang –
lockt. Aber auch eine Steig-Wanderung zu
den Stuibenfällen sorgt für extra Adrenalin.
Das schönste Hochtal Europas
Weiter geht’s ins linksseitige Nebental des
Lechtals, ins wilde Tannheimer Tal. Das Tiroler
Hochtal zwischen Allgäuer Alpen und
Tannheimer Gruppe öffnet sich gleich in
drei Himmelsrichtungen und bietet dementsprechend
viele Möglichkeiten. Die Region
rangiert unter eingefleischten Rennradfahrern
bereits seit vielen Jahren als
08
09
absolute Top-Destination – nicht umsonst
wird das Tal auch „Das schönste Hochtal
in Europa“ genannt. Gravelbiker erkunden
hier auf 1.100 m Höhe über dem Meer
querfeldein idyllische – um nicht zu sagen
kitschige! – Almwiesen, Bergseen und steile
Gipfel. Und natürlich die typische Tiroler
Gastfreundschaft und Gemütlichkeit! Zeit
für einen „Plausch“ – eine kleine Plauderei
– und einen flaumigen Kaiserschmarren ist
in den sechs Ferienorten und unzähligen
Almhütten der Region immer!
Sehnsuchtsberg Zugspitze
Last but not least richten sich die Blicke
und die Ziele der Gravelbiker in der anspruchsvollen
und wildromantischen Tiroler
Zugspitz Arena stets nach oben. Denn
hier thront die namensgebende, imposante
Zugspitze: mit 2.962 m der höchste Gipfel
des Wettersteingebirges und Deutschlands
höchster Berg. Das Zugspitzmassiv liegt
südwestlich von Garmisch-Partenkirchen
an der Grenze zwischen Bayern und Tirol.
Wo sich sonst nur Mountainbiker, Wanderer
und hochalpine Kletterer austoben, machen
nun auch die Gravel-Abenteurer die
Tiroler Seite der Zugspitze unsicher – und
bringen die Muskeln zum Brennen. Wer
den Gipfel dann doch schneller erreichen
möchte, steigt in die Zugspitzbahn ein und
lässt sich in nur 10 Minuten auf 2.962 m
kutschieren. Und genießt den einzigartigen
360°-Rundumblick über die Alpen – mit bis
zu 400 Gipfeln in vier Ländern, darunter
den Großglockner und den Piz Bernina.
Nachhaltiger Tourismus
Nach diesem Abstecher nun aber wieder
zurück zur Superregion Gravel-Tirol: Denn
010
die vier vereinten Regionen verbinden nicht
nur ihre Schotter-Begeisterung, sondern
auch die Vision von nachhaltigem Tourismus
– mit dem Ziel, die imposante Natur
des Außerfern zu schützen. Die alpine
Landschaft des Tiroler Lechtals mit ihren
kristallklaren Gipfelseen, breiten Schotterbänken
und dichten Waldgebieten steht
hier etwa stellvertretend für nachhaltigen,
authentischen und naturnahen Tourismus.
Der bereits erwähnte zweitlängste Fluss Tirols,
der Lech, wurde als einer der letzten
Wildflüsse Europas und aufgrund seiner
Ursprünglichkeit bereits vor einigen Jahren
unter Naturschutz gestellt. Damit wurde
das Lechtal zum Natura-2000 Gebiet und
zur Naturparkregion. Zudem ist auch der
zweitgrößte See Tirols, der Plansee, Teil der
Naturparkregion Reutte-Region.
Ordentlich Schotter im Außerfern!
Das ausgedehnte Wegnetz ist mit seinen
weitläufigen, eher moderaten Anstiegen
und Abfahrten für jedermann geeignet –
mit der perfekten Mischung aus Schotterstraßen,
Feldwegen und wenig befahrenen
Asphalt-Strecken. Durch die Lechtaler und
Ammergauer Alpen, rund um die Tannheimer
Berge und um die Zugspitze bis zur
anspruchsvollen Berwanger Talrunde. Kitschig
sind die sanften Seen- & Almentouren
– knackig wird’s hingegen bei der Graveltour
rund um den Thaneller, die Erkundung
der Allgäuer Kalkalpen, Touren rund
um den Tiroler Lech und der sechsstündigen
Talumrundung Tannheimer Tal. All das
hoch oben in den Bergen und abseits der
gewohnten Pfade inmitten von imposantem
Alpen-Panorama. Von anspruchsvoll
011
012
bis aussichtsreich ist in Gravel.Tirol also für
jeden Gravelbiker das Passende dabei. Interaktive
Tourenkarten und gut-gewartete
Gravelbike-Verleihstationen machen der
jungen Bikeregion dabei alle Ehre. Immerhin
gilt es hier international einen Ruf aufzubauen.
GravelKING:
Einmal quer durch Tirol
Beim Gravelbiken in Gravel.Tirol verschiebt
und überschreitet man nicht nur sprichwörtlich,
sondern wortwörtlich (seine)
Grenzen: im Tannheimer Tal geht es etwa
bei der Vilstalrunde auf knapp 35 km über
Asphalt und Schotterwegen bis ins Nachbarland
Deutschland, genauer gesagt nach
Bayern. Entlang der Vils führt die Route
Gravelbiker durch das Vilstal, an der Nordseite
der Vilsschlucht über den Kappler
Berg und durch das Engetal wieder retour
nach Grän zum Startpunkt. Und natürlich
kommt auch die Zugspitze bei der ein oder
anderen Tour ins Spiel. Wer die Ambitionen
höher setzt, umrundet Deutschlands höchsten
Berg von der Talstation der Ehrwalder
Almbahn aus. Und wem das alles noch nicht
genug ist, der kann Gravel.Tirol einmal im
Schnelldurchlauf erleben, indem er sich
dem GravelKING stellt. Die Querfeldein-
Tour ist eine waschechte Tiroler Challenge:
3 Tage – 4 Regionen – 248 km – 3.200 Hm.
Mehr Alpen geht nicht, echt nicht. Der GravelKING
ist einfach das Nonplusultra, was
die Region Gravel.Triol zu bieten hat – und
definitiv nichts für schwache Muskeln und
Nerven.
Infos: https://www.mts-austria.at/
013
NOVA EROICA 2025
SCHOTTERSPORT-FESTIVAL
MIT SPANNENDEN NEUERUNGEN
Die NOVA Eroica verbindet Abenteuerlust,
sportlichen Ehrgeiz und die Faszination
der legendären Strade Bianche. Dieses besondere
Schotter-Event ist längst mehr als
ein Rennen – es ist eine Hommage an den
klassischen Radsport mit modernem Twist.
2025 erwartet die Teilnehmer ein erweitertes
Programm und neue, spektakuläre Austragungsorte.
Die Mischung aus Transferstrecken und
Sonderprüfungen bleiben das Herzstück
der Veranstaltung. Jede Route bietet atemberaubende
Naturerlebnisse und kulturelle
Highlights – von den sanften Hügeln der
Prosecco-Region bis zur rauen Landschaft
des Gran Sasso. Seit der Gründung 2017
wächst die NOVA Eroica stetig. Über 5.000
Teilnehmer, davon mehr als ein Drittel aus
dem Ausland, sind jährlich dabei. In den
nächsten Jahren soll die Teilnehmerzahl auf
15.000 steigen. Dabei steht nicht nur der
Sport im Fokus, sondern auch das Gemeinschaftserlebnis.
Die Teilnehmer tauchen in
die Kultur, Gastronomie und Geschichte
der Regionen ein – ganz im Geist des legendären
L‘Eroica im Chianti.
Neben den sportlichen Herausforderungen
bietet jede Veranstaltung ein Rahmenprogramm
mit Musik, Vorträgen, Verkostungen
und familienfreundlichen Aktivitäten.
014
Fotos: Eroica
VERANSTALTUNGSTERMINE 2025
• 26.-27. April:
NOVA Eroica Prosecco Hills (Italien)
• 7.-8. Juni:
NOVA Eroica Gran Sasso (Italien)
• 21.-22. Juni:
NOVA Eroica Buonconvento (Italien)
• 13.-14. September:
NOVA Eroica Ivrea (Italien)
• 20.-21. September:
NOVA Eroica Istrien (Kroatien)
Die „Eroica Family“ macht das Event für
Jung und Alt zu einem besonderen Erlebnis.
Erstmals gibt es ein Mehrfach-Abonnement
für drei italienische Veranstaltungen (Buonconvento,
Gran Sasso, Prosecco Hills).
Diese Option erleichtert die Anmeldung
und bietet finanzielle Vorteile. Für Ultra-
Distanz-Fahrer gibt es eine spannende Erweiterung:
Nach dem erfolgreichen Debüt
der Epic Route in Buonconvento (über 200
km) wird es 2025 auch in den Prosecco-Hügeln
eine Ultradistanz geben. Diese Strecke
wurde mit Mattia De Marchi, einem führenden
Gravel-Spezialisten, entwickelt.
Die NOVA Eroica 2025 verspricht ein weiteres
aufregendes Kapitel in der Geschichte
dieses außergewöhnlichen Events. Wer
Abenteuer, sportliche Herausforderungen
und beeindruckende Landschaften sucht,
sollte sich diese Termine vormerken!
Infos: www.eroica.cc
015
GRAVEL-BIKEPACKING DURCH GROSSBRITANNIENS
NATIONALPARKS –
DIRT DASH-SERIE 2025
Die beliebte Veranstaltungsreihe Dirt Dash,
bekannt für ihre zugänglichen und gemeinschaftlichen
Gravel- und Bikepacking-Erlebnisse,
kehrt im Jahr 2025 mit drei Wochenendtouren
zurück. Die Events führen
durch einige der eindrucksvollsten Nationalparks
Schottlands und Englands und
richten sich an Radfahrer*innen jeden Erfahrungslevels
– vom Gravel-Neuling bis
zum erfahrenen Bikepacking-Enthusiasten.
Die Saison startet mit dem Dexshell Cateran
Dirt Dash am 3. und 4. Mai. Weiter geht
es am 5. und 6. Juli mit dem Stans Yorkshire
Coast Dirt Dash, bevor am 27. und 28. September
der Lezyne Dunoon Dirt Dash den
Abschluss bildet. Organisiert wird die Serie
vom Abenteurer und Langstreckenradfahrer
Markus Stitz. Alle Veranstaltungen sind
als Selbstversorgertouren konzipiert und
beinhalten GPX-Tracks, digitale Briefings,
016
Zugang zu Begleitfahrzeugen, sowie Übernachtungsmöglichkeiten
mit Abendessen
und Frühstück.
Die Teilnahmegebühr liegt bei £95 pro
Event. Mitglieder des britischen Fahrradverbands
Cycling UK erhalten einen Rabatt
von £5. Für den Cateran Dirt Dash stehen
zudem 20 vergünstigte Plätze zum Preis
von £40 zur Verfügung – gefördert durch
den Drumderg Community Fund von SSE
Renewables. Diese subventionierten Plätze
sind vorrangig für Bewohner*innen der
Postleitzahlen PH11 8 und PH10 7 sowie
für Menschen aus unterrepräsentierten
Gruppen vorgesehen, darunter Frauen,
nicht-binäre und LGBTQ+-Personen, People
of Colour, Menschen mit Behinderung,
ältere Erwachsene, Pflegekräfte, Geflüchtete
und Personen mit geringem Einkommen.
017
Fotos: Veranstalter
Ein besonderes Augenmerk liegt 2025 auf
dem kulturellen Erbe entlang der Cateran-Strecke.
In Zusammenarbeit mit dem
Cateran Ecomuseum, komoot und dem
National Lottery Heritage Fund wurden
38 Sehenswürdigkeiten entlang der Route
identifiziert, die über den Komoot-Kanal
des Museums erkundet werden können.
Zu den Stationen zählen etwa der Kynballoch
Stone, The Lunch Hut, Dirnanean,
Diarmuid’s Tomb und Loch Shandra.
Die Rückmeldungen aus dem Vorjahr fielen
durchweg positiv aus. Teilnehmende lobten
die gute Organisation, die freundliche Atmosphäre
und die besondere Kombination
aus sportlicher Herausforderung und landschaftlicher
Schönheit.
Auch die weiteren Veranstaltungen im Juli
und September bieten zweitägige Routen
TERMINE IM ÜBERBLICK:
Dexshell Cateran Dirt Dash:
3.–4. Mai 2025
Stans Yorkshire Coast Dirt Dash:
5.–6. Juli 2025
Lezyne Dunoon Dirt Dash:
27.–28. September 2025
durch beeindruckende Regionen – namentlich
den North York Moors National Park
sowie den Loch Lomond and the Trossachs
National Park – und versprechen unvergessliche
Bikepacking-Erlebnisse unter
Gleichgesinnten.
Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten
unter https://dirtdash.cc/.
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Fotos: Veranstalter
9. GRAVEL-MARATHON
IM RAHMEN DER SALZKAMMERGUT TROPHY
Am 12. Juli 2025 findet im Rahmen der
Salzkammergut Trophy zum neunten Mal
der Gravel-Marathon statt. Bereits über
1.000 Radsportbegeisterte haben sich für
die verschiedenen Bewerbe des Events angemeldet.
Bis zum 15. April besteht noch
die Möglichkeit, sich zu vergünstigten Konditionen
zu registrieren. Die Salzkammergut
Trophy zählt zu den größten Mountainbike-Marathons
Österreichs und bietet
sieben Strecken mit Distanzen zwischen 22
und 210 Kilometern. Ergänzend dazu gibt
es in diesem Jahr eine dritte Gravel-Strecke,
die mit einer Länge von 52 Kilometern und
1.236 Höhenmetern eine technisch einfachere
Alternative darstellt.
Die Route führt durch die beeindruckende
Landschaft des Dachstein-Salzkammergut-
Gebiets. Teilnehmerinnen und Teilnehmer
erwartet eine abwechslungsreiche Streckenführung
auf Schotter-, Forst- und Nebenstraßen
sowie ein Panorama aus imposanten
Bergkulissen und glasklaren Seen.
Damit richtet sich der Bewerb nicht nur an
ambitionierte Rennfahrer, sondern auch
an Hobbybiker, die eine sportliche Herausforderung
in einzigartiger Naturkulisse suchen.
Weitere Infos zur Anmeldung und zum
Streckenverlauf sind auf der offiziellen Website
der Salzkammergut Trophy verfügbar:
https://www.salzkammergut-trophy.at
019
Fotos: Veranstalter
DEUTSCHE MEISTERSCHAFT
GRAVEL 2025
IM RAHMEN DES SPARKASSEN-HEIDEGRAVEL
Am 31. August 2025 wird die 3. Deutsche
Meisterschaft Gravel in Taura bei Torgau
ausgetragen. Die Veranstaltung findet im
Rahmen des Sparkassen-HeideGravel statt
und bringt den Wettbewerb erstmals nach
Sachsen. Hauptsponsor des Events ist ROSE
Bikes, ein renommierter Fahrradhersteller
aus Bocholt, der sich auf die Entwicklung
und Produktion hochwertiger Fahrräder
und Zubehör spezialisiert hat.
Die Meisterschaft wird auf einer anspruchsvollen
Strecke in der Dahlener Heide ausgetragen.
Bereits 2024 war diese Kulisse
Schauplatz der 1. Norddeutschen Gravel-
Meisterschaft. 2025 wird hier die rund 180
km lange Meisterschaftsrunde stattfinden,
die mit abwechslungsreichem Gelände,
Schotterpassagen, steilen Anstiegen und
schnellen Waldabschnitten eine besondere
Herausforderung darstellt.
020
FAKTEN:
- 30. August 2025: Sparkassen-HeideGravel mit Strecken über 30 km, 50 km und 100 km
- 31. August 2025: Deutsche Meisterschaft Gravel 2025 powered by ROSE
- Ort: Taura bei Torgau (Belgern-Schildau), Sachsen
- Strecken: 30 km, 50 km, 100 km sowie die Meisterschaftsrunde mit ca. 180 km
- Hobbyfahrerinnen und -fahrer aller Altersklassen (30 km, 50 km, 100 km)
- Lizenzsportlerinnen und -sportler im Kampf um den DM-Titel
EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PROFIS
UND AMBITIONIERTE SPORTLER
Die Meisterschaftsstrecke erstreckt sich
über 180 km mit etwa 1500 Höhenmetern.
Die Fahrenden absolvieren eine 25 km lange
Runde mehrfach, was sowohl für Profis
als auch ambitionierte Gravel-Enthusiasten
eine anspruchsvolle Prüfung darstellt.
Während die Deutsche Meisterschaft ausschließlich
für Lizenzfahrende reserviert ist,
können Hobbyfahrerinnen und -fahrer auf
den kürzeren Strecken teilnehmen. Neben
den Wettkämpfen sorgen verschiedene Side-Events
für ein gemeinschaftliches Erlebnis.
Eine entspannte Camping-Atmosphäre
bietet die Möglichkeit zum Austausch mit
Gleichgesinnten. Begrenzte Campingmöglichkeiten
sind vor Ort verfügbar.
Infos: https://heide-gravel.de
021
GRAVELBIKE HOLIDAYS:
NEUE PLATTFORM FÜR GRAVELBIKE-URLAUB
IN DEN ALPEN GESTARTET
Am 29. April 2025 ist mit Gravelbike Holidays
die erste spezialisierte Plattform für
Gravelbike-Tourismus in Europa online gegangen.
Ziel des Angebots ist es, Urlauberinnen
und Urlaubern, die das Abenteuer
auf unbefestigten Wegen suchen, eine zentrale
Anlaufstelle für Planung, Inspiration
und Buchung zu bieten. Im Fokus stehen
dabei ausgewählte Unterkünfte und Gravelbike-Routen
in Österreich, Deutschland,
Italien und Slowenien.
Die Plattform versteht sich als Bindeglied
zwischen Road- und Mountainbike-Welt.
Gravelbikes, die sowohl auf Asphalt als
auch auf Schotter- und Waldwegen einsetzbar
sind, erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Gravelbike Holidays reagiert auf diesen
Trend mit einem länderübergreifenden
022
Fotos: Veranstalter
Netzwerk, das aktuell 35 zertifizierte Bike-
Hotels sowie 20 spezialisierte Regionen
umfasst.
Hinter dem Projekt steht das Team von MTS
Austria, einem Unternehmen aus Salzburg
mit langjähriger Erfahrung im Bike-Tourismus.
Martin Baumann, Marketingmanager
und geprüfter Bike-Guide, betont: „Unsere
Gastgeber sind selbst begeisterte Biker und
wissen daher genau, was für einen gelungenen
Bikeurlaub notwendig ist.“
Neben Unterkunftsangeboten bietet die
Plattform Tourenvorschläge, lokale Empfehlungen
sowie regelmäßig aktualisierte
Inhalte im hauseigenen Blog. Der Anspruch
liegt auf Qualität und authentischem Outdoor-Erlebnis.
Die teilnehmenden Hotels
erfüllen strenge Kriterien, etwa in Bezug auf
Infrastruktur, Sicherheit und Service. Dazu
zählen unter anderem GPS-Tourenplanung,
abschließbare Radgaragen, geführte Ausfahrten
und Wellness-Angebote.
Mit dem Slogan „OFFRoad. AdventureON.“
richtet sich Gravelbike Holidays an eine
Zielgruppe, die das Naturerlebnis sucht und
dabei Wert auf professionelle Rahmenbedingungen
legt. Die Plattform ist ab sofort
unter https://www.gravelbike-holidays.
com/ erreichbar.
023
ELEKTRONISCHE GETRIEBETECHNIK IDEAL FÜR GRAVELBIKES
PINION SMART.SHIFT
Fotos: Heiko Halbauer, Lisa Espig
24
Das neue Pinion Smart.Shift-Getriebe markiert einen bedeutenden
Fortschritt in der Schalttechnologie, indem es die bewährte mechanische
Getriebetechnik von Pinion mit moderner Elektronik kombiniert.
Besonders bei Gravelbikes findet das neue System großen Zuspruch
und Anwendung seitens der Fahrradhersteller. Wir durften gleich sechs
Räder namhafter Hersteller testen und das Smart.Shift ausgiebig ausprobieren.
Bevor wir jedoch zu den Bikes kommen, werfen wir zunächst
einen genaueren Blick auf das Pinion Smart.Shift-System.
Text: Heiko Halbauer
Technologische Funktionsweise
Das Smart.Shift-System basiert auf den
Getrieben der Pinion C-Linie, die für ihre
Robustheit und Wartungsarmut bekannt
sind. Für die Integration der elektrischen
Schalttechnologie wurden sowohl der
innere Aufbau als auch das Gehäuse der
Getriebe modifiziert, um die höheren
Schaltkräfte aufnehmen zu können. Zusätzlich
wurde ein Kadenzsensor integriert,
der die Trittfrequenz des Fahrers
misst. Smart.Shift-Getriebe sind an einem
„i“ im Namen erkennbar, beispielsweise
C1.12i. Angeboten wird die Schaltung mit
6, 9 und 12 Gängen.
Die Schaltbefehle werden über den angenehm
ergonomisch geformten TRP-
HYWIRE-Bremsschalthebel gegeben.
Ein kurzer Tastendruck genügt, um den
Gangwechsel auszulösen – dieser erfolgt
in nur 0,2 Sekunden. Die Schaltvorgänge
werden von der Smart.Shift-Box gesteuert,
die den Schaltimpuls an das Getriebe
weitergibt.
Für Fahrräder ohne Motorunterstützung
bietet Pinion ein eigenes Smart.Shift-Akkupack
an, das über 20.000 Schaltvorgänge
ermöglicht und in etwa drei Stunden
vollständig geladen werden kann. Das
System erlaubt blitzschnelles Schalten –
auch mehrerer Gänge in schneller Abfolge.
Es funktioniert in jeder Situation: im
Stand, während der Fahrt und unter Last.
Die gleichmäßige Gangabstufung von
17,7 % über alle 12 Gänge sorgt für ein
vorhersehbares und harmonisches Schaltverhalten.
Neben dem manuellen Schalten bietet
Smart.Shift auch halb- und vollautomatische
Modi:
25
- Start.Select: Automatisches Schalten in
einen vordefinierten Startgang beim Anhalten
– ideal für den Stadtverkehr.
- Pre.Select: Automatische Gangwahl
während des Rollens (ohne Pedalieren),
basierend auf der Geschwindigkeit.
Das System verfügt über eine Bluetooth-
Low-Energy-(BLE)-Schnittstelle und
kann mit der Pinion-Smart.Shift-App
verbunden werden. Über die App lassen
sich Schaltverhalten und Tastenbelegung
individuell anpassen. Außerdem liefert sie
Informationen zum Akkustand, ermöglicht
Softwareupdates und dient als digitales
Servicetool.
Der Praxistest
Wartungsarm, leise, zuverlässig – aber
nicht ohne Einschränkungen. Mit Smart.
Shift bringt Pinion seine erste elektronische
Getriebeschaltung auf den Markt.
Wir haben das System auf insgesamt sechs
aktuellen Gravelbikes unterschiedlicher
Charakteristik getestet – die wir im Anschluss
an diesen Artikel im Einzelnen
vorstellen – und konnten so die Stärken
und Schwächen des Systems fundiert vergleichen.
Optisch wirkt das System aufgeräumt:
keine außenliegenden Schaltwerke, keine
öligen Ketten. Stattdessen ein integriertes
Getriebe am Tretlager und ein Gates-Carbon-Drive-Riemen.
Schon auf den ersten
Blick wird klar: Hier stehen Funktionalität
und Pflegeleichtigkeit im Fokus. Der elektronische
Schalthebel ist schlicht gehalten
und lässt sich intuitiv bedienen.
Im Fahrbetrieb überzeugt das System
mit einem angenehm leisen Antrieb und
überraschend schnellen Gangwechseln.
Die Elektronik arbeitet auch in der Praxis
zügig und erlaubt Schalten im Stand sowie
unter leichter Last. Besonders nützlich:
Der Startgang lässt sich individuell konfigurieren,
was den Anfahrkomfort deutlich
erhöht – etwa an Steigungen oder bei
Ampelstarts.
Die Schaltlogik ist einfach nachvollziehbar.
Die Anzahl der Gänge – je nach Modell
bis zu zwölf – bietet eine gleichmäßige
Abstufung. Wer von einem klassischen
Kettensystem umsteigt, muss sich zwar
an das Getriebegeräusch gewöhnen – das
fällt im Alltag jedoch kaum ins Gewicht.
26
Um den Gangwechsel mit größerer Wahrscheinlichkeit
erfolgreich durchführen zu
können, schaltet Smart.Shift immer im
Totpunkt. Dadurch ist am wenigsten Last
auf dem Pedal, aber unter Umständen
muss die Kurbel ein gutes Stück bewegt
werden, um den nächsten Totpunkt zu
erreichen – was dann die wahrgenommene
Verzögerung erklärt. (Profi-Info:
Unterhalb einer Trittfrequenz von 40 rpm
schaltet Smart.Shift in jeder Kurbelposition
– sonst könnten wir im Stillstand nicht
schalten – und dadurch gibt es dann auch
Situationen, in denen die Last zu groß ist
und der Gangwechsel abgebrochen wird.)
Das größte Argument für das System
bleibt jedoch die Wartungsarmut: Ein
Ölwechsel ist nur alle 10.000 Kilometer
nötig, der Riemenantrieb kommt ganz
ohne Schmierung aus. Verschleißteile wie
Kassette, Kette oder Schaltwerk entfallen
vollständig. Für Pendler, Vielfahrer oder
Tourenradler ist das ein klarer Pluspunkt.
Wer häufig in anspruchsvollem Gelände
unterwegs ist oder sportlich-agil fährt,
muss die Schalttechnik entsprechend
anpassen: Antreten, entlasten, schalten
– diese Reihenfolge sollte sitzen. In dynamischen
Fahrsituationen kann das als
störend empfunden werden.
Auch das Gewicht spielt eine Rolle: Das
zentrale Getriebe bringt mehrere Hundert
Gramm mehr auf die Waage als ein
vergleichbares Kettensystem. Besonders
beim Tragen oder bei schnellen Antritten
ist dieser Unterschied spürbar. Der tiefere
Schwerpunkt verändert das Fahrverhalten
– für manche angenehm stabil, für andere
etwas träger.
FAZIT: Die Pinion-Smart.Shift-Schaltung
richtet sich klar an Fahrerinnen und
Fahrer, die ein wartungsarmes, langlebiges
Schaltsystem suchen – sei es für den
Arbeitsweg, für Bikepacking-Abenteuer
oder aus technischer Überzeugung. Wer
sein Gravelbike als zuverlässigen Begleiter
sieht und keine Rennen fährt, findet
hier ein durchdachtes Konzept. Sportlich
orientierte Fahrer, die häufig unter Last
schalten oder auf jedes Gramm achten,
sollten vor dem Kauf unbedingt eine
Probefahrt einplanen. Denn so innovativ
das System auch ist: Es passt nicht zu
jedem Fahrstil.
27
Pinion gab uns die Möglichkeit, mit
Dirk Menze (Head of Marketing &
Design bei Pinion) noch einige interessante
Fragen hinter den Kulissen
des Herstellers zu stellen und gewährte
uns darüber hinaus zusätzliche,
tiefere Einblicke.
Dirk Menze, Pinion,
Head of Marketing & Design
Hallo Herr Menze, vielen Dank, dass
Sie sich die Zeit nehmen, uns ein paar
Fragen zur neuen Pinion Smart.Shift-
Getriebeschaltung zu beantworten.
Was stand bei der Entwicklung des
Smart.Shift-Getriebes im Fokus?
Ziel war es, die bewährte mechanische
Pinion-Zentralgetriebetechnik mit digitaler
Schaltintelligenz zu verbinden.
Im Fokus standen maximaler Schaltkomfort,
präzise Gangwechsel – auch
unter Last oder im Stand – und intuitive
Bedienung per Schalttaster. Besonders
wichtig war die autarke Energieversorgung:
Die kompakte Batterie ermöglicht
mehr als 10.000 Schaltvorgänge pro
Ladung. Zudem sollte das System nahtlos
in moderne Bike-Plattformen integrierbar
sein, inklusive aller Smart.Shift
Funktionen und einer gut gemachten
App mit vielen Möglichkeiten zur Einstellung
und Individualisierbarkeit.
Welche Herausforderungen gab es?
Die Verbindung aus robuster Mechanik
und präziser, wetterfester Elektronik
28
war anspruchsvoll. Der Schaltmotor muss
kompakt, langlebig und dauerhaft zuverlässig
arbeiten. Auch die Entwicklung des
neuen Bedienkonzepts und die Integration
in unterschiedliche E-Systeme stellten
hohe Anforderungen an Hard- und Software.
Nicht zuletzt wollten wir maximale
Unabhängigkeit durch extrem lange Batterie
Lebensdauer ermöglichen, was den
Platzbedarf und die Art der Batterie maßgeblich
mitbestimmte.
Sind innerhalb dieser Varianten auch
unterschiedliche Übersetzungsabstufungen
geplant oder denkbar?
Aktuell bieten wir mit den 6-, 9- und
12-Gang-Versionen drei optimal abgestimmte
Übersetzungsvarianten an, die
ein breites Spektrum an Einsatzbereichen
abdecken – von urbaner Mobilität bis hin
zum anspruchsvollen E-MTB-Einsatz. Ob
und in welcher Form künftig weitere oder
differenzierte Übersetzungsabstufungen
angeboten werden, evaluieren wir fortlaufend
auf Basis von Marktanforderungen,
OEM-Rückmeldungen und Anwendungs-
Das Interview führte Heiko Halbauer.
szenarien. Dabei steht stets der Nutzen für
den Endkunden im Vordergrund – insbesondere
mit Blick auf Effizienz, Schaltlogik
und Fahrdynamik.
Eine Frage, die uns auch aus der Leserschaft
häufig erreicht: Warum sieht man
das Pinion-Getriebe so selten in Carbonrahmen?
Die Integration eines Pinion-Getriebes in
Carbonrahmen ist grundsätzlich möglich,
stellt aber besondere Anforderungen an
Konstruktion und Fertigung. Anders als
bei Aluminium- oder Stahlrahmen erfordert
die Getriebemontage bei Carbon eine
präzise und aufwändige Auslegung im
Bereich des Tretlagers. Das bringt konstruktive
und wirtschaftliche Herausforderungen
mit sich, insbesondere bei kleineren
Stückzahlen. Im MTB Bereich bieten
die Marken Zerode und Instinctiv schon
seit Jahren hervorragende Carbonrahmen
für Pinion Getriebe an.
Wo seht ihr als Entwickler den idealen
Einsatzbereich für das Smart.Shift-System
innerhalb der vielfältigen Gravelbike-Welt?
Das Smart.Shift-System spielt seine Stärken
besonders dort aus, wo Fahrdynamik,
Vielseitigkeit und geringe Wartungsanforderungen
gefragt sind – also genau in jenem
Spektrum, das moderne Gravelbikes
heute abdecken. Gravelbiker:innen, die
regelmäßig bei wechselnden Bedingungen
unterwegs sind – ob auf langen Bikepacking-Touren,
bei Pendelfahrten oder
im Alltag – profitieren besonders vom
verschleißfreien Getriebe, den schnellen
Gangwechseln auch im Stand und der
sauberen, wetterfesten Integration. Sportlich
orientierte Fahrer:innen schätzen
zudem die gleichmäßige Übersetzungsabstufung
und die Möglichkeit, auch unter
Last präzise zu schalten. Kurz gesagt:
Das System richtet sich weniger an reine
Rennperformance, sondern vielmehr an
alle, die ein technisch zuverlässiges, intuitives
und vielseitiges Schaltsystem für unterschiedlichste
Gravel-Einsätze suchen.
Derzeit ist der TRP-Hebel die einzige
Lösung für die Kombination von Schaltung
und Bremse am Rennlenker. Können
Nutzer hier in Zukunft mit weiteren
Alternativen rechnen?
Der TRP-Hebel ist aktuell eine bewährte
Lösung, die die Kombination von
Schaltung und Bremse am Rennlenker
elegant ermöglicht. Wir beobachten den
Markt und die Anforderungen unserer
Nutzer:innen sehr genau und stehen im
engen Austausch mit verschiedenen Komponentenherstellern.
Ob und wann weitere
Alternativen auf den Markt kommen,
hängt von mehreren Faktoren ab – darunter
technische Machbarkeit, Bedienkomfort
und Integration in bestehende Systeme.
Unser Fokus liegt darauf, Lösungen
zu unterstützen, die den Fahrkomfort und
die Zuverlässigkeit für Endkunden bestmöglich
gewährleisten.
29
NICOLAI ARGON GX PI
Ohne Schweiß, kein Preis. Was im Sport
generell zutrifft, könnte auch die Firmenphilosophie
von Nicolai Bicycles aus
Mehle im südlichen Niedersachsen sein.
So setzt die 1995 von Karlheinz „Kalle“
Nicolai gegründete Bikeschmiede seit
Anbeginn konsequent auf Aluminium als
Werkstoff für Ihre Rahmen. Diese werden
nicht aus Fernost importiert, sondern in
Deutschland, in der eigenen Werkstatt,
selbst verschweißt. Dabei kommt auch
nicht irgendein Alu, sondern hochwertiges
7020-T6 Flugzeugaluminium zum
Einsatz.
Um die Fertigungsqualität zu veranschaulichen,
welche bei Aluminium stets mit
den Schweißnähten steht und fällt, werden
selbige nicht abgeschliffen, sondern stolz
zur Schau getragen. Die daraus resultierende,
relativ grobschlächtige Optik, die
bei unserem Testbike noch durch den
bewussten Verzicht auf eine Lackierung
verstärkt wird, trifft vermutlich nicht
jeden Geschmack auf Anhieb. Kenner
wissen jedoch genau diesen Look und die
schonungslose Ehrlichkeit und sichtbare
Fertigungsqualität zu schätzen.
Die Geometrie des Bikes ist grundsätzlich
auf Vielseitigkeit ausgelegt, auch wenn
30 INFOS: HTTPS://WWW.NICOLAI-BICYCLES.COM/
TECHNIK
Preis: 6.400,00 Euro
Gewicht: 12,1 kg
Rahmen: Alu Argon GX GPI
Rahmengrößen: XS, S, M, L, XL, XXL
Gabel: Moquai Gravel Carbon ICR 12x100
Bremsen: TRP Hywire
Schalthebel: TRP
Laufräder: DT Swiss G1800 700C CL 25mm
Reifen: Continental Terra Trail 700 x 40C
Kurbel: Pinion 170mm forged
Getriebe: Pinion Smart.Shift C1.12i (12 Gänge)
Antrieb: Gates Carbon Drive CDX
Lenker: Easton AX
Sattelstütze: Raceface Turbine
Sattel: SQlab 614 Ergowave Active 2.1
wir unserem Testbike schon eine Tendenz
zum sportlichen Fahren attestieren möchten.
Der steife Rahmen, der direkte Vortrieb
und die Agilität animieren jedenfalls
dazu, es gerne auch mal krachen zu lassen.
Mit satten 6 Rahmengrößen von XS bis
XXL, passend für Körpergrößen von 155
cm bis 208 cm, ist Nicolai ebenso vielseitig
wie vorbildlich. Damit nicht genug stehen
im Konfigurator neben „Alu natur“ satte
50 Farben in matt oder glänzend, sowie
eine Harteloxierung in schwarz, bronze
und titan zur Auswahl.
Weniger gut finden wir die Kabelverlegung
im Bereich der Hinterradstreben.
Die Hydraulikleitung für die Hinterradbremse
sowie das Kabel für den Drehzahlsensor
stehen relativ weit vom Rahmen ab
und damit für unseren Geschmack etwas
31
nah an Speichen und der Bremsscheibe.
Ob dies nur bei unserem Testbike so ist,
welches allem Anschein nach schon einige
Redaktionen durchlaufen hat, oder
ob „das so muss“, können wir nicht beurteilen.
Elegant und absolut sicher sieht es
jedenfalls nicht aus.
Damit hat sich unsere Kritik am Argon
GX PI aber auch schon erschöpft. Mit gut
12 kg ist es für ein Alubike mit Piniongetriebe
ziemlich leicht, wirkt grundsätzlich
extrem robust und bietet eine Vielzahl an
Konfigurationsmöglichkeiten. Die weitere
Ausstattung unseres Testbikes mit
Laufrädern von DT Swiss mit Continental
Terra Trail 40 mm, Carbongabel, Easton
AX Lenker, Raceface Turbine Sattelstütze
sowie SQlab 614 Ergowave Active 2.1
Sattel ist sinnvoll gewählt und passt zum
sportlichen Charakter des Bikes. Für
Bikepackingtouren würden wir breitere
Reifen empfehlen, möglich sind mit den
700c Zoll Laufrädern bis 45 mm, um den
Komfort zu erhöhen.
FAZIT: Das Nicolai Argon GX PI ist ein
robustes, ehrliches Bike, das natürlich
auch dank des Piniongetriebes für viele
Jahre unbesorgten Fahrspaß sorgen wird.
Unsere Testkonfiguration sehen wir eher
im sportlichen Einsatz, auch wenn alle anderen
Gravel-Spielarten wie Bikepacking
usw. natürlich problemlos möglich sind.
Der bockharte, sehr gut verarbeitete Rahmen
und direkte Vortrieb animieren aber
zum sportlichen Graveln. Wer es beim
Argon GX PI komfortabler möchte, sollte
am besten direkt zu 650B Laufrädern mit
breiteren Reifen greifen.
32
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KOCMO DAYTONA PI
Das letzte Rad im Leben? Für manche ist
es ein Titanrad. Das Material genießt fast
mythisches Ansehen unter Materialfetischisten:
edle Optik, Korrosionsfreiheit,
eine äußerst kratzfeste Oberfläche und –
angeblich – eine besonders lange Lebensdauer,
sofern die Schweißnähte sorgfältig
gezogen sind. Diese Eigenschaften sorgen
für eine treue Fangemeinde.
Genug Erfahrung dafür kann Kocmo
vorweisen. Das Berliner Unternehmen
fertigt Titanrahmen seit 1994. Mit dem
Gravelrad „Daytona Pi“ haben sie ein
besonders wartungsarmes Rad entwickelt:
Der Gates-Zahnriemen und die
Pinion-Schaltung sind im wahrsten Sinne
des Wortes eine saubere Lösung, weil der
Riemen nicht geschmiert werden muss
und die Getriebebox ein geschlossenes,
schlammgeschütztes System darstellt. Die
Fahrradpflege erfolgt im Wesentlichen
mit dem Gartenschlauch. Außerdem sorgt
die zentrale und tief liegende Position der
Box für eine bessere Fahrdynamik und
ein leichtes Hinterrad, was die Gefahr von
Durchschlägen und platten Reifen verringert.
34 INFOS: HTTPS://WWW.KOCMO.DE/
TECHNIK
Preis: ab 6.700,00 Euro
Gewicht Testbike: 12,2 kg
Rahmen: Titan
Gabel: KOCMO Carbon
Schaltung: Pinion
Kurbeln: Pinion
Antrieb: Gates Zahnriemen
Bremsen: TRP
Felgen: Carbon
Reifen: Schwalbe G-One Overland (45 mm)
Sattel: Fizik Argo Adaptive
Sattelstütze: Kocmo Titan
Klemmschelle: Kocmo Titan
Vorbau: Kocmo Titan
Lenker: Ritchey WCS
Steuersatz Chris King
Aheadkappe: Kocmo Titan
Gepäckträger: Kocmo Titan
Nabendynamo: SON
Vorderlampe SON Ladelux mit Fernlicht
Rücklicht: SON
Das Pinion-Getriebe ist mit 6, 9 und 12
Gängen verfügbar – je nach Einsatzzweck.
Gesteuert wird die Schaltung mit einer
elektronischen Taste am Lenker. Vollautomatisch
funktioniert auch das Licht:
Bewegt man den Nabendynamo, springen
die Lampen von SON an, die nicht nur
mit ihrer Strahlkraft, sondern auch durch
ihre hochwertige Verarbeitung überzeugen.
Auch die zahlreichen Titanteile – etwa
Klemmschelle, Sattelstütze oder Steuersatzkappe
– sorgen für glückliche Gesichter
bei Titanfans. Geschmackssache ist der
35
Sattel. Zumindest ist die Gitterstruktur
nicht ganz so einfach zu reinigen wie glatte
Oberflächen. Unkompliziert hingegen
ist das Fahrverhalten: Das Rad dämpft
sehr gut – was nicht nur an den breiten
Reifen mit geringem Luftdruck, sondern
auch am Rahmen liegt. Alles in allem eignet
sich das Rad hervorragend für ausgedehnte
Touren. Der Gepäckträger und die
Anschlagpunkte am Oberrohr, am Sitzrohr
sowie auf und unter dem Unterrohr
und an der Gabel erlauben eine entsprechende
Zuladung.
Bleibt die Frage, wo eigentlich der Haken
ist: natürlich beim Preis. Über 4.000 Euro
kostet bereits der Rahmen allein. Das
Komplettrad gibt es je nach Ausstattung
ab 6.700 Euro aufwärts. Auch das trägt
dazu bei, dass der exklusive Club der Titanfans
überschaubar bleiben wird. Aber
vielleicht macht ja gerade das den Reiz
aus.
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URWAHN WALDWIESEL 2.0
Herzstück des Waldwiesels ist zweifelsohne
der einzigartige Softride Rahmen. Dieses
feine Stück deutscher Ingenieurskunst wurde
nicht umsonst mit etlichen Design- und
Innovationsawards prämiert.
Zum einen sticht das Design, bei welchem
das Sattelrohr weichen musste, sofort ins
Auge. Das Waldwiesel wirkt dank dieser
einzigartigen Konstruktion futuristisch
und zeitlos zugleich. Für den Betrachter
erschaffen die geschwungenen Formen
eine Dynamik, die im Idealfall auch auf
die Fahrer:innen abfärbt. Doch auch im
gemütlichen Tempo: Mann oder Frau sieht
einfach lässig aus, wenn sich das Bike durch
die Stadt oder den Wald wieselt.
Zum anderen steckt in dem Rahmen
aktuellste, innovative Fertigungstechnik.
Wer denkt, die Formensprache lässt sich
bestimmt nur mit Plastik und Kohlefaserfäden
realisieren: falsch. Der Rahmen
besteht aus Stahl. Genauer gesagt 3Dgedrucktem
Stahl. So bleibt das Rad trotz
des eigentlich schweren Materials immer
noch vergleichsweise leicht und der Rahmen
weist keinerlei Schweißnähte auf,
sondern wirkt wahrlich wie aus einem
Guss – oder eben Druck. Bei 11,5 kg ohne
weitere Ausstattung, wie den optional
erhältlichen, bestens integrierten Schutz-
38 INFOS: HTTPS://WWW.URWAHN.COM/
TECHNIK
Preis: ca. 5.500,00 Euro (inkl. Schutzbleche)
Gewicht: 15,5 kg
Rahmengrößen: S, M, L
Rahmen: Urwahn Softride, 3D-gedruckter Stahl
Gabel: Urwahn Carbon
Lenker: Dropbar, 440 mm Breite, 138 mm Drop, 80
mm Reach, 8° Flare,
Sattel: Ergon SFC30 Evo Gel Stealth
Sattelstütze: Lightskin mit integrierter Beleuchtung
(5 LEDs, USB)
Kurbel: Pinion
Getriebe: Pinion Smart Shift C1.12i (12 Gänge)
Antrieb: Gates Riemenantrieb
Schalthebel: TRP
Bremsen: TRP
Laufräder: Alu
Reifen: Continental Terra Trail 45 mm
blechen, geht es los.
Die Schutzbleche werden sicherlich den
einen oder anderen Abnehmer finden, denn
auch die Nachteile des Designs wollen wir
nicht unerwähnt lassen. So kann Nässe und
Dreck ohne das Sattelrohr leichter nach
vorn spritzen, weswegen die Schutzbleche
gerade zum Pendeln sehr empfehlenswert
sind. Wer auch mal lange Touren fahren
möchte, wird einen Trinkflaschenhalter am
Sattelrohr vermissen. Und last but not least
sind die Einstellmöglichkeiten der Sattelstütze
in der Höhe begrenzt.
Allerdings bietet Urwahn hierfür einen
vorbildlichen Konfigurator, der es allen
Fahrer:innen möglich machen sollte, innerhalb
der vorgegebenen Parameter das
Bike optimal auf die eigene Anatomie anzupassen.
Besonders interessant finden wir
außerdem, dass es ohne weiteres möglich ist
das Bike mit einem Mahle X20 Hecknabenmotor
zu elektrifizieren. Der 236 Wh Akku
verschwindet dabei im Unterrohr, die Optik
39
ändert sich somit im Vergleich zum Biowiesel
quasi überhaupt nicht.
Wie alle unsere Testbikes ist auch das Waldwiesel
mit Pinions Smartshift Getriebe
ausgestattet, was das Gewicht zwar leicht
erhöht, aber dem Bike bestens zu Gesicht
steht. Urwahn erlaubt im Konfigurator die
Auswahl zwischen den Versionen mit 9 und
12 Gängen, wobei wir der 12-Gang Pinion
jederzeit den Vorzug im sportlichen Einsatz
geben würden.
Aber wie fährt sich das Bike denn nun?
Überraschend sportlich. Trotz der guten
Dämpfungseigenschaften des Rahmens ist
der Antrieb dennoch steif und direkt. Continentals
Terra Trail in 45 mm Breite sorgen
auch in ruppigerem Gelände für gute Traktion
ohne auf Asphalt als Bremsklotz zu
wirken. Die Geometrie ist ausgewogen und
bietet mit entsprechenden Anpassungen
im Konfigurator, z. B. bei der Spacerhöhe,
eine gute Bandbreite zwischen Komfort und
Sportlichkeit, ganz wie es beliebt.
FAZIT: Das Waldwiesel ist ein echtes
Schmuckstück, das den Spagat zwischen
Style aus der Stadt und hartem Einsatz im
Wald und Gelände erfolgreich meistert. Das
Piniongetriebe passt mit seinen Eigenschaften
hervorragend zum Charakter des Bikes.
Besonders toll sind außerdem die umfangreichen
Konfigurationsmöglichkeiten und
der Fokus auf nachhaltige Entwicklung und
Produktion in Deutschland.
40
FALKENJAGD ARISTOS PI GRAVEL
Kaum ein Hersteller setzt so konsequent auf
den Werkstoff Titan, wie die 2007 gegründete
Marke Falkenjagd. So sind beim, im
April 2025 neu auf den Markt kommenden,
Aristos PI Gravel nicht nur der Rahmen,
sondern auch die Gabel, Sattelstütze, Vorbau
und sogar der Gepäckträger aus dem
edlen Material gefertigt.
Unser Test fand im Februar und März 2025
mit einem Vorserienmodell statt – daher
wird es bis zum Erscheinen dieses Tests
noch diverse Verbesserungen am fertigen
Bike geben. So wird u. a. die Kabelverlegung
im Bereich des Cockpits noch voll integriert
und die Bremsleitung zur Vorderbremse
verschwindet ebenfalls. Die Hinterradstrebe
wird noch einen Zentimeter verlängert
um dem Schutzblech etwas mehr
Spielraum zu geben. Für die Bikepacker
wird es je zwei zusätzliche Anschraubpunkte
unten und oben am Oberrohr
geben.
Gleichwohl gibt das Bike schon mal einen
guten Vorgeschmack auf das, was wir
vom fertigen Aristos PI Gravel erwarten
dürfen. Und das ist ziemlich lecker. In der
von uns getesteten Vollausstattung mit
Beleuchtung mit Nabendynamo, Schutzblechen
und Gepäckträger sowie Ständer
ist das Aristos PI Gravel ein Traum für
42 INFOS: HTTPS://WWW.1BIKE4LIFE.COM/FALKENJAGD
TECHNIK
Preis: 8.791,00 Euro
Gewicht: 14,7 kg
Rahmengrößen: S, M, L, XL, XXL
Rahmen: Falkenjagd Titan
Gabel: Falkenjagd Titan Gabel Gravel (mit Lowrider
Anschraubpunkt)
Lenker: Parapera Speed Gravel Carbon 18° Flare
Sattel: Brooks Cambium C17
Sattelstütze: Falkenjagd Titan
Kurbel: Pinion
Getriebe: Pinion Smart Shift C1.12i (12 Gänge)
Antrieb: Gates Riemenantrieb
Schalthebel: TRP Hylex RS
Laufräder: Mavic Allroad SL (Testrad)
Reifen: Schwalbe G-One Bite 45 mm
Sonstiges: Nabendynamo, SON Beleuchtung vorne
und hinten, Titan Gepäckträger
Pendler und Bikepacker. Selbstverständlich
lässt sich das Bike auch „nackt“ bestellen
oder individuell den eigenen Bedürfnissen
anpassen.
Die Geometrie des PI Gravel entspricht,
abgesehen von den Änderungen für das
Pinion-Getriebe, weitestgehend der Aristos
Familie – also Gravel pur. Unser Testbike
ist innerhalb dieser Parameter dennoch
auf Komfort ausgelegt: die Sitzhaltung ist
aufrecht, der Rahmen dämpft gut und die
breiten 45 mm Schwalbe G-One Bite tun
ihr Übriges, um lange Touren maximal
angenehm zu gestalten. Besonders erwähnenswert
ist in dem Zusammenhang auch
der Brooks Cambium C17 Sattel, den wir als
außerordentlich angenehm fürs Hinterteil
empfanden.
Angesichts der reichhaltigen Ausstattung,
des mit zahlreichen Spacern unterfütterten
Carbon-Lenkers und des nach oben
gewinkelten Vorbaus ist das Bike im Um-
43
kehrschluss für den sportlichen Einsatz im
Gelände in unserer Konfiguration nur bedingt
geeignet. Die Stärken liegen ganz klar
im Bereich Touring und Commuting, auch
wenn das Bike, spartanischer ausgestattet
und mit leichten Anpassungen, schon
sportliche Gene aufweist.
Das Pinion Smartshift Getriebe bietet Falkenjagd
ausschließlich in der 12-Gang Version
an, was angesichts des Premiumsegments,
in welchem sich Hersteller und Bike
bewegen, nicht verwunderlich ist und – unserer
Meinung nach - ohnehin generell Sinn
macht. Auch bei den weiteren Komponenten
wie der Beleuchtung und Anbauteilen
ist Falkenjagd nicht kleinlich und bietet ausschließlich
hochqualitative Komponenten
aus eigenem Hause bzw. von renommierten
Herstellern. Der Konfigurator bietet etliche
Möglichkeiten das Bike entsprechend anzupassen,
der Basispreis von 6.999,- € wird
dabei jedoch schnell gesprengt.
FAZIT: Das Falkenjagd Aristos PI Gravel
setzt konsequent auf Titan und ist damit ein
hochqualitatives Premiumbike - zum Premiumpreis.
Unser Testbike in Vollausstattung
legt den Fokus ganz klar auf den Touren- und
Pendlereinsatz bei maximalem Komfort. Die
Geometrie ist aber grundsätzlich für sportlichere
Einsatzzwecke geeignet, die Konfigurationsmöglichkeiten
lassen auch für diesen
Zweck und alle Schattierungen dazwischen
keine Wünsche offen.
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Tel.: +49 152 23119293
Videos: Fabian Bodem
fairnamic GmbH
Neue Messe 1, D-88046 Friedrichshafen
info@eurobike.com
RENNSTAHL 853 PI GRAVEL MIT PINION
Die Marke Rennstahl steht für puristische
und zugleich äußerst belastbare Stahlrahmen.
Die handgeschweißten Edelstahlrahmen
zeichnen sich durch ihre Robustheit
und Langlebigkeit aus und unterstreichen
die Exklusivität der Marke. Mit dem neuen
Modell 853 PI Gravel bringt der Hersteller
nun ein Bike auf den Markt, das mit dem
Smart.Shift-Getriebe von Pinion ausgestattet
ist.
Obwohl es sich bei dem getesteten Modell
noch um eine Vorserienversion handelt, liefert
es bereits einen guten Eindruck davon,
was das finale Bike bieten wird.
Die Rahmengeometrie wurde überarbeitet,
unter anderem durch verlängerte
Hinterbaustreben, um genügend Platz für
Schutzbleche zu schaffen. Zudem bietet
das 853 PI zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten
für Gepäcksysteme, darunter
Ösen an Gabel, Unterrohr und Hinterbau.
Neu hinzugekommen sind zusätzliche
Gewindeöffnungen an den Flaschenhalterpunkten,
um eine flexible Montage von
Rahmentaschen zu ermöglichen.
Zudem wird zukünftig die Kabelöffnung
vom Unterrohr auf das Steuerrohr verlegt,
was eine noch aufgeräumtere Kabelver-
46
INFOS: HTTPS://WWW.1BIKE4LIFE.COM/RENNSTAHL
SMART.SHIFT-GETRIEBE
TECHNIK
Preis: ab 4.999,00 Euro
Gewicht: 13,4 kg (Gr. L)
Rahmen: Stahl 853
Gabel: Carbon
Schalthebel: TRP
Schaltung: Pinion Smart.Shift 12 Gang
Antrieb: Gates Riemenantrieb
Bremsen: TRP hydr. Scheibenbremsen 160 mm
Lenker: Aluminium
Vorbau: Aluminium
Sattelstütze: Carbon
Sattel: Brooks C17
Naben: Tune
Felgen: Mavic
Reifen: Schwalbe G-One Bite
legung und damit eine verbesserte Optik
ermöglicht. Auf eine Verlegung durch den
Vorbau wird verzichtet, da durch den Flip-
Flop-Mechanismus der Neigungswinkel
des Vorbaus geändert werden kann. Das
Konzept des 853 PI setzt auf Vielseitigkeit:
Es lässt sich sowohl sportlich als auch komfortabel
fahren und kann individuell ausgestattet
werden. Damit eignet sich das Rad
gleichermaßen für Touren, Bikepacking-
Abenteuer oder den täglichen Pendelverkehr.
Für den Test wurde das Fahrrad in einer
reduzierten Basisausstattung konfiguriert,
ideal für sportliche Tagesausflüge. Dabei
kommen hochwertige, leichte Komponenten
zum Einsatz, darunter Tune-Naben mit
Mavic-Felgen, ein komfortabler Brooks-
Sattel sowie eine Gabel und Sattelstütze aus
Carbon. Das Smart.Shift-Getriebe über-
47
zeugte mit einer geschmeidigen Schaltperformance
und einem gut abgestimmten
Übersetzungsverhältnis mit 12 Gängen.
FAZIT: Das Rennstahl 853 PI Gravel präsentiert
sich als vielseitiges Gravelbike, das
individuell angepasst werden kann. Dank
der zahlreichen Befestigungspunkte eignet
es sich gleichermaßen für Bikepacking-
Enthusiasten wie für den urbanen Einsatz.
Auch in der Basisversion bietet es eine solide
Ausstattung für sportliche Fahrten. Besonders
hervorzuheben ist das Fahrverhalten:
Der Stahlrahmen sorgt für eine angenehme
Dämpfung, ohne die Steifigkeit beim Antritt
zu beeinträchtigen. Ein echter Allrounder
mit hohem Individualisierungspotenzial.
48
NEXT LEVEL
ELECTRIC
SHIFTING
//
//
//
//
SCHALTEN AUF KNOPFDRUCK
SCHALTEN IN 0,2 SEKUNDEN
SCHALTEN IN JEDER SITUATION & IM STAND
HALBAUTOMATISCHE SCHALTMODI
// IN VIELEN BIKES & E-BIKES INTEGRIERT
KOMPATIBEL MIT TRP BREMS-
SCHALTHEBEL-EINHEIT
(BRIFTER)
M83 VAGABUND P12
Aufregend anders und haltbar durch und
durch. So etwa kann man das Gravelrad
mit seinem blanken Stahl und bläulichdunklen
hitzebedingte Verfärbungen an
den Schweißnähten des niedersächsischen
Herstellers M83 beschreiben.
Geschweißt wird das Vagabund Iron P12
in Deutschland, die Rohre kommen von
der italienischen Traditionsmarke Columbus.
Um den Rahmen im sogenannten Raw-
Look vor übermäßiger Korrosion und
Kratzern zu schützen, wird eine resistente
Klarlack-Pulverbeschichtung aufgetragen.
Trotzdem wird sich die Oberfläche
im Laufe der Jahre durch Oxidation
langsam verfärben. Dies ist ein normaler
Prozess, da Lack beim Altern brüchig
werden kann und durch Steinschläge
oder Stürze Lackabplatzer unvermeidbar
sind. Auch herkömmlich mit Farbe
lackierte Rahmen altern und sind den
selben Bedingungen ausgesetzt, jedoch
geschieht dies unsichtbar unter dem
Lack. Hier ist diese Patina ein kalkulierter
Teil der M83-Optik. Im Inneren wird sich
nichts ändern, da die Rohre dank einer
speziellen Hohlraum-Wachsversiegelung
50 INFOS: HTTPS://MANUFAKTUR83.BIKE
TECHNIK
Preis: ab 6.400,00 Euro
Gewicht: 12,5 kg
Rahmenset: M83 Vagabund IRON P.12 Smart.Shift
Gabel: M83 Vagabund Carbon Gravelgabel 28”
Steuersatz: Reset
Leitungsführungen: semi integriert
Laufräder: M83 Gravel Lilienthal GX 30 Carbonfelgen mit
Hope-Hinterradnabe
Lenker, Vorbau, Sattelstütze : M83 Carbon
Sattel: SQlab 614
Reifen: Schwalbe G-One Overland
Antrieb: Pinion Smart.Shift mit Zahnriemen
Bremse und Bremsschalthebel: TRP Hylex 12-fach elektrische
Schaltung
Rahmenmaterial: CroMo Stahl Columbus Zona
Schaltbandbreite: 601 %
geschützt sind. Unabhängig davon ließe
sich durch eine Rundumerneuerung der
Beschichtung laut M83 der Ursprungslook
aber auch wieder herstellen.
Dazu kommt, dass man beschädigte
Stahlrahmen bis hin zum Tausch einzelner
Rohre wieder reparieren kann. Diese
müssten allerdings schon durch grobe
Gewalt entstehen, da Stahl eine hohe
Dauerschwingfestigkeit aufweist – Ermüdungsrisse
treten da noch seltener auf
als bei Aluminiumrahmen.
All diese Hingabe hat ihren Preis: in der
Grundausstattung mit einfacheren Laufrädern
und einer Lackierung in einer
RAL-Farbe ist das Vagabund ab 6.400
Euro verfügbar. Im Raw-Look (plus 289
Euro) und mit den aufpreispflichtigen
Carbonfelgen kostet das Vagabund
dann 7.788 Euro.
51
Doch dafür bekommt man auch die Leistung,
die man erwartet: ein elektrisch
betriebenes Pinion-Getriebe mit Smartshift-Funktion,
ein Gates-Zahnriemen und
die Hope-Nabe mit dem Freilaufsound
eines wütenden Bienenschwarms lassen
das Radfahrerherz schon beim Betrachten
höher springen.
So konfiguriert ist das Rad nicht nur sehr
wartungsarm, sondern macht auch Spaß.
Besonders auf der Langstrecke, und das,
obwohl das Vagabund gänzlich ungefedert
ist. Das kompensieren die breiten Reifen
und die bekanntermaßen guten Dämpfungseigenschaften
von Stahl. Das Material
erlaubt nämlich schlankere Rohrdurchmesser
als Aluminium, was neben vielen
anderen Faktoren wie Rahmengeometrie
und Anbauteilen auch zur Dämpfung
beiträgt. Besonders bei ständigen Mikrovibrationen,
etwa auf Kopfsteinpflaster, ist
das wichtig.
Stahl hat also nicht nur aus optischen, sondern
auch aus funktionalen Gründen hin
zum Fahrverhalten eine Fangemeinde im
High-End-Bereich. M83 dürfte mit jedem
verkauften Exemplar dazu beitragen, dass
diese Fangemeinde nicht kleiner wird.
52
»
Mail:
Tel.: +49 (0)9 41 / 7 96 07 - 0
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1:1 Young Gen Schrift.indd 1 27.11.24 11:02
Der Winter ist vorbei, und die
Sonne zeigt sich wieder. Es ist an
der Zeit, das Gravelbike aus dem
Keller zu holen und Kilometer
zu sammeln. Während viele ihre
Technik und Ausrüstung optimieren,
wird ein wesentlicher Faktor
oft vernachlässigt: die Ernährung.
Diese kann jedoch besonders im
Sommer, wenn lange Touren, Hitze
und hohe Belastung auf den Körper
wirken, einen entscheidenden
Unterschied machen.
DER KÖRPER IM FRÜHJAHR – ANPAS-
SUNG NACH DEM WINTERSCHLAF
Die kalte Jahreszeit hat häufig Spuren hinterlassen:
weniger Bewegung, deftigere
Mahlzeiten und eventuell einige zusätzliche
Kilos. Das ist häufig kein Problem, jedoch
ist es jetzt wichtig, den Stoffwechsel schrittweise
wieder anzukurbeln und den Körper
langsam an steigende Belastungen zu gewöhnen.
Eine ausgewogene Ernährung,
bestehend aus Eiweiß, gesunden Fetten
und komplexen Kohlenhydraten, unterstützt
den Muskelaufbau, stabilisiert den
Energiehaushalt und fördert die Rege-
54
ERNÄHRUNGSTIPPS FÜR GRAVELBIKER –
EINFACH, EFFEKTIV UND ALLTAGSTAUGLICH
MIT VOLLER ENERGIE
IN DEN SOMMER
Fotos: pixabay
neration. Ein überhasteter Einstieg mit
intensiven Belastungen kann Müdigkeit
oder gar Verletzungen zur Folge haben.
Eine kluge Ernährungsweise erleichtert
die Rückkehr in eine gute körperliche
Form.
Steigende Temperaturen stellen den Körper
vor besondere Herausforderungen: Verdauung,
Energieproduktion und Temperaturregulation
müssen optimal zusammenspielen.
Deshalb sollte eine sommergerechte Ernährung
leicht, frisch und funktional sein. Aus-
55
reichende Flüssigkeitszufuhr ist essenziell,
da bei Hitze nicht nur Wasser, sondern auch
Elektrolyte wie Natrium, Magnesium und
Kalium verloren gehen. Besonders guttuend
ist hier selbstgemachtes Infused Water,
zum Beispiel mit Zitrone, frischer Minze
und einer Prise Salz.
Frisches Obst und Gemüse tragen zusätzlich
zur Flüssigkeitszufuhr bei und liefern
Antioxidantien sowie Vitamine. Beeren,
Tomaten, Paprika, Gurken oder Wassermelonen
sind ideale Begleiter für den Sommer.
Komplexe Kohlenhydrate wie Haferflocken,
Quinoa oder Vollkornreis sorgen für langanhaltende
Energie ohne Blutzuckerspitzen.
Ergänzt werden diese durch gesunde
Fette aus Nüssen, Avocado oder Leinöl, die
wichtige Funktionen bei Zellregeneration,
Hormonhaushalt und Erholung übernehmen.
Eiweiß spielt eine zentrale Rolle, insbesondere
nach langen Tagen auf dem Rad oder
an der frischen Luft. Lebensmittel wie Skyr,
Hüttenkäse oder hochwertige Proteinshakes
vor der Tour unterstützen die Muskelregeneration
und erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit
– ohne unangenehmes Völlegefühl.
56
ESSEN AUF RÄDERN: MEAL PREP UND
SNACKS FÜR UNTERWEGS
Die richtige Ernährung ist entscheidend
für Ausdauer, Leistung und Wohlbefinden
während langer Gravel-Touren. Ein verspäteter
Snack kann schnell zu einem Leistungseinbruch
führen – dem gefürchteten
„Hungerast“-Gefühl. Mit sorgfältiger Planung
lässt sich dies vermeiden.
Bereits vor der Tour sollte die Basis gelegt
werden: Etwa ein bis zwei Stunden vor
dem Start bietet sich eine leicht verdauliche
Mahlzeit an, die sowohl Kohlenhydrate als
auch etwas Eiweiß enthält. Ein warmes Porridge
mit Banane und einem Löffel Nussmus
liefert schnell verfügbare Energie und
sättigt angenehm.
Unterwegs ist regelmäßiges Snacken besser,
als zu warten, bis der Hunger kommt. Alle
60 bis 90 Minuten eine Kleinigkeit zu essen
– zum Beispiel getrocknete Früchte, salzige
Nüsse oder selbstgemachte Energieriegel –
versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen
und hält den Blutzuckerspiegel stabil.
Nach der Tour benötigt der Körper vor allem
Flüssigkeit, Elektrolyte und Eiweiß, um
sich zu regenerieren. Ein kalter Smoothie
mit Beeren, Haferflocken und Proteinpulver
oder ein frischer Wrap mit Hähnchen, Gemüse
und etwas Hummus erfüllt diese Anforderungen
optimal.
PRAKTISCH UND NÄHRSTOFFREICH:
ENERGIERIEGEL FÜR UNTERWEGS
Für Radtouren eignen sich selbstgemachte
Energieriegel hervorragend, da sie schnell
Energie liefern und bei Wärme stabil bleiben.
Zur Zubereitung werden 150 g entsteinte
57
Fotos: pixabay
ERNÄHRUNG ALS UNTERSCHÄTZ-
TER PERFORMANCE-BOOSTER
Datteln im Mixer zerkleinert. In einem kleinen
Topf werden 40 g Honig (oder Ahornsirup)
und 60 g Erdnussbutter erwärmt, bis
eine cremige Konsistenz entsteht. Diese Mischung
wird mit den zerkleinerten Datteln
verrührt. Anschließend kommen 90 g Haferflocken
und 30 g gehackte Mandeln hinzu,
und alles wird gut vermengt. Die Masse
wird in eine rechteckige Form gedrückt,
glattgestrichen und für mindestens eine
Stunde in den Kühlschrank gestellt. Danach
wird sie in Riegel geschnitten. Diese Riegel
liefern hochwertige Kohlenhydrate, gesunde
Fette und schnelle Energie – ideal für
lange Touren. Wer mag, kann ein bisschen
dunkle Schokolade schmelzen und diese
über die Riegel geben.
Viele Gravelbiker investieren viel Energie
in Technik, Training und Material
– doch die wahre Veränderung liegt oftmals
in der Ernährung. Kleine Anpassungen
können große Effekte haben: weniger
Krämpfe, konstantere Leistung und
schnellere Erholung. Wer seine Ernährung
gezielt unterstützt, fährt langfristig
besser.
Dieser Artikel gibt erste Anregungen für
die warme Jahreszeit. Ernährung ist jedoch
keine Momentaufnahme, sondern
ein ständiger Prozess. Auch Themen wie
Herbst- und Winterernährung sowie
sinnvolle Off-Season-Ernährung werden
zukünftig behandelt.
58
ÜBER DEN AUTOR:
René Müller ist zertifizierter Ernährungsberater
und Fitnesstrainer mit einem
klaren Fokus auf ganzheitliche Gesundheit.
Als leidenschaftlicher Freizeitsportler
(Marathon, Rennrad, Triathlon) und
Outdoor-Enthusiast (Wandern) verbindet
er praktisches Wissen aus Sport und
Ernährung mit einem tiefen Verständnis
für die Bedürfnisse von Ausdauersportlern.
René unterstützt seine Klienten
nicht nur beim Erreichen ihrer individuellen
Fitnessziele, sondern zeigt auch, wie
Ernährung als leistungsstarker Verbündeter
funktioniert – ob auf dem Rad oder im
Alltag.
Fotos: pixabay, Autor
Instagram: @lvlup.your.life
59
TREK
CHECKPOINT ALR 3 2025
ERSCHWINGLICHES EINSTIEGS-GRA-
VELBIKE MIT GUTER AUSSTATTUNG
Mit dem neuen Checkpoint ALR 3 bringt
Trek für 2025 ein Gravelbike auf den Markt,
das durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
überzeugt. Es richtet sich an Einsteiger
und alle, die ein vielseitiges und zuverlässiges
Bike suchen, das sich auf Schotter ebenso
wohlfühlt wie auf glattem Asphalt.
Das Herzstück des Checkpoint ALR 3 bildet
ein Rahmen aus hochwertigem 300 Series
Alpha Aluminium, der für Stabilität und
Agilität sorgt. Das konische Steuerrohr, interne
Zugführungen und ein T47-Innenlager
unterstreichen die durchdachte Konstruktion.
Praktische Details wie Gepäckträger- und
Schutzblechösen sowie integrierte Befestigungsmöglichkeiten
für eine Rahmentasche
machen das Bike zu einem echten Allrounder.
Dank der Flat Mount-Scheibenbremsaufnahme
und der 142 x 12 mm Steckachse wird die
Montage von Komponenten noch unkomplizierter.
Die Ausstattung des Checkpoint ALR 3 ist auf
Langlebigkeit und Funktionalität ausgelegt.
Der 2x9-Antrieb von Shimano mit der Sora
R3000-Gruppe bietet eine breite Übersetzung,
die sowohl steile Anstiege als auch schnelle
Abfahrten problemlos bewältigt.
Die Kombination aus einer FSA Omega-Kurbel
(46/30 Zähne) und einer Shimano Sora-
Kassette (11–32 Zähne) sorgt für präzises
Schalten und eine optimale Kraftübertragung.
Für Sicherheit und Kontrolle in jeder Situation
sorgen die mechanischen 2-Kolben-Scheibenbremsen
Tektro C550 mit Flat Mount-
Aufnahme.
Auch im unwegsamen Gelände oder bei
widrigen Witterungsbedingungen bleibt die
60
Bremsleistung zuverlässig. Die Tubeless-Ready-Laufräder
des Checkpoint ALR 3 tragen
nicht nur zur Gewichtsreduktion bei, sondern
minimieren das Risiko von Reifenpannen
– ein entscheidender Vorteil, besonders auf
anspruchsvollem Untergrund. Diese Eigenschaft
macht das Bike ideal für Abenteurer,
die auch abseits befestigter Straßen unterwegs
sind. Mit dem Checkpoint ALR 3 liefert Trek
ein erschwingliches Gravelbike, das durch
stimmige Details und zuverlässige Komponenten
überzeugt. das Checkpoint ALR 3
bietet Einsteigern und preisbewussten Gravel-
Enthusiasten eine gute Basis für vielseitige
Touren. Preis: UVP 1.299,00 Euro.
Infos: www.trekbikes.com/de/de_DE/
Bilder: Hersteller
61
GRAVEL RIDES
CAIRNGORMS &
PERTHSHIRE
NEUER GRAVEL-RADREISEFÜHRER
ERSCHLIESST SCHOTTLANDS
WILDE LANDSCHAFTEN
Am 8. Mai 2025 erscheint mit Gravel Rides
Cairngorms & Perthshire ein neuer Radreiseführer,
der 15 ausgewählte Schotterrouten
durch einige der abgelegensten und landschaftlich
reizvollsten Regionen Schottlands
vorstellt. Herausgegeben von Vertebrate Publishing,
bietet das Buch detaillierte Tourenvorschläge
durch den Cairngorms National
Park, Perthshire und die Angus Glens – von
kurzen Ausflügen bis zu anspruchsvollen
Tagesetappen.
Verfasst wurde der Führer vom Abenteuerautor
und Filmemacher Markus Stitz, Gründer
von Bikepacking Scotland. Seit 2009 lebt der
gebürtige Deutsche in Schottland und ist
unter anderem Co-Direktor des Cateran Ecomuseums.
Seine tiefe Verbindung zur Region
spiegelt sich in der sorgfältigen Auswahl der
Routen wider, die zwischen 14 und 77 Kilometern
lang sind und sowohl Einsteiger als
auch erfahrene Gravelbiker ansprechen sollen.
Neben präzisen Wegbeschreibungen enthält
das Buch Ordnance-Survey-Karten, Informationen
zu Gelände, Höhenprofilen und
Schwierigkeitsgraden sowie Tipps zu emp-
62
fehlenswerten Stopps entlang der Strecke.
Ergänzt wird das Ganze durch Fotografien
und lokale Einblicke. GPX-Dateien stehen
zum Download bereit, ein Anhang liefert
praktische Zusatzinformationen. Ein einleitendes
Kapitel vermittelt Grundlagen des
Gravelbikens in Schottland, einschließlich
Ausrüstungstipps und Hinweisen zum verantwortungsvollen
Verhalten in der Natur gemäß
dem Scottish Outdoor Access Code.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf nachhaltiger
Mobilität: Zehn der Touren sind mit
öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, was
die Anreise umweltfreundlich gestaltet.
Auch der aus Perthshire stammende Langstreckenradfahrer
Mark Beaumont zeigt sich
angetan: Das Buch sei mehr als ein Wegweiser
– es sei eine Einladung, die Natur und
Geschichte dieser Regionen per Fahrrad zu
entdecken.
Gravel Rides Cairngorms & Perthshire ist ab
dem 8. Mai im Buchhandel sowie online unter
bikepackingscotland.com/books und adventurebooks.com
erhältlich. Eine Buchpräsentation
mit Filmvorführung findet am 12. Mai in
Aviemore statt.
Bilder: Hersteller
63
BITURBO GRAVEL AERO CLASSIFIED
MAXIMALE ÜBERSETZUNGSBAND-
BREITE MIT NUR EINEM KETTENBLATT
Die Würzburger Carbon-Manufaktur Bike
Ahead Components präsentiert das BITURBO
Gravel Aero Classified – das perfekte Laufrad
für die innovative Classified Powershift-
Getriebenabe mit Wireless-Technologie. Zwei
Gänge, direkt in der Nabe geschaltet, kabellos:
Die Classified Powershift-Getriebenabe zählt
zu den großen Innovationen im Radsport. Sie
verdoppelt die Anzahl der Gänge. So steht mit
Einfach-Kettenblatt eine Übersetzungsbandbreite
wie mit zwei Kettenblättern zur Verfügung,
was den Umwerfer überflüssig macht.
auszuspielen. Es ist ein aerodynamisches, steifes
und gleichzeitig komfortables Laufrad, das
Gravelbiken auf ein neues Level hebt. Egal, ob
auf der Rennstrecke oder im täglichen Einsatz.
Das neue Classified-Modell basiert auf dem
bekannten BITURBO Gravel Aero, verfügt
jedoch über einen komplett neu entwickelten
Nabenbereich. Das Laufrad ist mit einem
eigens konstruierten, leichten Classified-Nabenkörper
aus Aluminium ausgestattet. Das
Powershift-System muss nur noch eingesetzt
werden. Der Einbau erfolgt über die offiziellen
Classified-Händler. Das Powershift-System ist
nicht Teil des Lieferumfangs.
Der Schaltimpuls wird über eine spezielle
Bluetooth-Achse auf das Getriebe übertragen.
Alles passiert dezent im Inneren der Nabe.
Vorteil: Cleane Optik, maximale Schalt-Performance
und bessere Aerodynamik. Powershift
kombiniert die Vorteile von 1-fach und 2-fach.
Das BITURBO Gravel Aero Classified wurde
entwickelt, um die Vorteile des Systems perfekt
Das BITURBO Gravel Aero Classified ist ein
Sechs-Speichen-Monocoque, gefertigt per
Hand in höchster Manufaktur-Qualität. Die
Verarbeitung ist so herausragend, das eine
Lackierung überflüssig ist. Das Laufrad besitzt
eine Raw-Carbon-Optik. Das markante, matte
Schimmern der Oberfläche wird durch einen
aufwendigen Polierprozess erzeugt. In dessen
Anschluss wird die Oberfläche versiegelt. So
ist sie resistent gegen Kratzer.
Die Felge ist 39,5 Millimeter hoch. Sie hat eine
Hookless-Innenweite von 26 Millimetern, was
den Einsatz von breiten Reifen von bis zu 58
Millimetern (2,3 Zoll) möglich macht. Felge,
Speichen und Nabenstern besitzen ein perfekt
aufeinander abgestimmtes D-Shape-Profil.
Das sieht elegant aus und garantiert optimale
Aerodynamik. Auch das Carbon-Layup wurde
64
Infos: https://www.classified-cycling.cc, https://bike-ahead-composites.de
für die speziellen Anforderungen beim Gravelbiken
entwickelt. Das Laufrad ist steif, bietet
aber dennoch Komfort. Möglich machen das
eine gute Eigendämpfung und eine herausragende
dynamische Steifigkeit. Dank des innovativen
Layups beträgt das Laufradgewicht nur
578 Gramm.
Von der Idee bis zur Serienreife vergingen nur
knapp neun Monate. Möglich ist das aufgrund
der effektiven Prozesse bei Bike Ahead. Alles
läuft unter einem Dach ab, angefangen bei der
Entwicklung, über den 3D-Druck und den Prototypen-Bau
hin zu Tests und Serienfertigung.
Bereits im vergangenen Herbst waren die ersten
fahrbaren Prototypen fertig, sodass die Testfahrer
damit bei härtesten Winter-Bedingungen
tausende Kilometer sammeln konnten.
Das BITURBO Gravel Aero Classified ist ab
sofort verfügbar. Es kann einzeln als Hinterrad
oder als Set mit Vorderrad bestellt werden.
Weitere Classified-Varianten, etwa des BI-
TURBO Road, werden in Kürze folgen.
TECHNISCHE DETAILS
• 6-Speichen-Monocoque-Konstruktion
• Made in Germany
• Gewicht: 578 Gramm, exklusive Centerlock-Ring (6 Gramm),
Tubeless Tape & Ventil
• Felgenhöhe 39,5 mm
• Zulässiges Fahrergewicht 95 kg (Fahrer + Gepäck) – ASTM2
• Felgeninnenweite: 26 mm
• Einsatzbereich: Gravel
• Originale Classified-Nabengehäuse, bereit für den Einbau des
Classified Powershift-Systems
• Finish: matt undirektional Carbon
• Laufrad ist Tubeless und auch mit Schlauch fahrbar
• Inklusive Laufradtasche, Tubeless-Ventile und Tubeless-Band
• Preis: 2249,50 Euro (im Set mit Vorderrad: 3999,00 Euro)
• Powershift System nicht im Lieferumfang enthalten
65
Bilder: Hersteller
CONTINENTAL TERRA ADVENTURE
CONTINENTAL ERWEITERT GRAVEL-REIFEN-SERIE UM DEN TERRA ADVENTURE
Der Reifenhersteller Continental stellt mit
dem Terra Adventure ein neues Modell für
anspruchsvolle Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer
vor. Der Reifen kombiniert Technologien
aus dem Cross-Country-Mountainbiking mit
den spezifischen Anforderungen des Gravel-
Segments und bietet dadurch eine optimale
Balance aus Grip, Geschwindigkeit und Komfort.
Mit dem Terra Adventure erweitert Continental
seine bestehende Terra-Serie, die bereits
die Modelle Hardpack, Speed und Trail umfassen.
Das neue Modell zeichnet sich durch
ein offenes, schnell abrollendes Profil aus, das
sowohl auf weichen als auch auf harten Untergründen
für hohe Traktion bei gleichzeitig
geringem Rollwiderstand sorgt. Inspiriert von
Cross-Country-MTB-Reifen, bietet der Terra
Adventure verstärkte, angewinkelte Schulterstollen
für besseren Halt in Kurven sowie
optimierte Bremsleistung.
Der Terra Adventure ist mit mehreren Continental-Technologien
ausgestattet, darunter
das speziell entwickelte Grip Compound für
verbesserten Halt sowie eine verstärkte Ein-
Lagen-Konstruktion für höhere Widerstandsfähigkeit.
Zudem ist der Reifen Tubeless-
Ready und mit hookless Felgen kompatibel,
66
Infos: https://www.continental-tires.com/products/b2c/bicycle/
dem Terra Adventure ein Modell zu präsentieren,
das Gravel-Fahrerinnen und -Fahrern
noch mehr Möglichkeiten eröffnet. Gerade der
Trend zu herausfordernden Offroad-Strecken
macht einen leistungsfähigen Reifen wie diesen
besonders relevant.“
was für eine bessere Dämpfung und einen
reduzierten Pannenrisiko sorgt.
Der Continental Terra Adventure ist seit dem
25. März 2025 weltweit erhältlich. Die unverbindliche
Preisempfehlung beträgt 61,95 Euro
pro Reifen.
Das neue Modell ist in unterschiedlichen
Breiten erhältlich, um den jeweiligen Bedürfnissen
von Gravel-Fahrern gerecht zu
werden. Die 45-mm-Variante ist auf Geschwindigkeit
und geringes Gewicht ausgelegt,
während die 55-mm-Version durch
ein höheres Volumen, mehr Komfort und
Dämpfung für lange Offroad-Fahrten bietet.
Alle Versionen verfügen über verstärkte Seitenwände
sowie eine robuste Lauffläche für
verbesserten Pannenschutz.
Laut Alexander Haenke, Produktmanager
für MTB- und Gravel-Reifen bei Continental,
schließt der Terra Adventure die Lücke
zwischen klassischen Gravel- und Cross-
Country-MTB-Reifen. „Wir freuen uns, mit
Bilder: Hersteller
67
FIDLOCK Infos: https://www.fidlock.com/
NEUE BEFESTIGUNGSLÖSUNGEN FÜR BIKEPACKING-ENTHUSIASTEN
Bikepacking verbindet die Freiheit des Radfahrens
mit der Einfachheit des Campings
und erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei
Abenteurern, die ihre Ausrüstung direkt am
Fahrrad transportieren. Das Unternehmen
FIDLOCK präsentiert zwei neue Produkte,
die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden:
den TWIST uni connector XL und die
TWIST vario base.
Der TWIST uni connector XL wurde entwickelt,
um große Gepäckstücke sicher am
Fahrrad zu befestigen. Durch die Kombination
des bewährten TWIST force connector
mit einer cargo plate und zwei Straps entsteht
eine stabile Halterung für Ausrüstung wie
Trinkflaschen, Schlafsäcke oder Dry Bags. Die
Kompatibilität mit allen TWIST Bases sorgt
für eine einfache Montage und maximale
Vielseitigkeit.
Die TWIST vario base bietet eine variable
magnet-mechanische Halterung, die sowohl
am Fahrradrahmen als auch an der Gabel
befestigt werden kann. Die Basis verfügt über
vier Langlöcher, die flexible Montageoptio-
68
nen ermöglichen. Je nach Bedarf kann sie mit
Schrauben oder Kabelbindern an zwei bis drei
Befestigungspunkten montiert werden und
bietet insgesamt zehn variable Befestigungsmöglichkeiten.
Wie alle TWIST-Module lässt
sich auch die vario base schnell und sicher
anbringen.
Die vielseitigen Befestigungsmöglichkeiten der
neuen FIDLOCK-Produkte werden auch von
erfahrenen Bikepackerinnen geschätzt. Wiebke
Lühmann, leidenschaftliche Gravelbikerin, hebt
die Vorteile der magnet-mechanischen Halterungen
hervor: „Die Produkte von FIDLOCK
sind nicht nur praktisch, sondern halten auch
auf anspruchsvollen Strecken sicher. Für meine
Abenteuer zählt jedes Detail, und diese Lösungen
erleichtern den Transport enorm.“
Mit diesen neuen Produkten erweitert FID-
LOCK das Angebot für Bikepacking-Enthusiasten
und bietet flexible sowie zuverlässige
Lösungen für den sicheren Transport von
Ausrüstung am Fahrrad.
Bilder: Hersteller
69
ASSOS
Infos: www.assos.com
ASSOS GT SPIDER BAG C2 RUCKSACK:
MODERN, LEICHT UND KOMPAKT
Mit der neuesten Version des Spider Bag
präsentiert Assos eine überarbeitete Lösung
eines Rucksacks für Biker, die auf Funktionalität,
Komfort und modernes Design setzen.
Der kompakte und wetterfeste Begleiter bietet
nicht nur mehr Stauraum, sondern auch ein
reduziertes Gewicht und innovative Features,
die speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern
zugeschnitten sind.
Die aktuelle Generation des Spider Bag besticht
durch eine deutliche Gewichtsreduktion,
die durch den Einsatz fortschrittlicher Materialien
erzielt wurde. Besonders die Träger,
inspiriert von der Performance-Ausrüstung
des Herstellers, überzeugen durch Stabilität
und Komfort. Ihre flache Verarbeitung und die
zusätzlichen Stabilisierungsschlaufen, die beispielsweise
zur Befestigung einer Brille dienen,
sorgen für hohe Funktionalität und eine sichere
Handhabung.
Das Herzstück des neuen Spider Bag bildet die
innovative AIRBLOCK.888-Membran. Dieses
dreilagige, wasserdichte Material schützt den
Inhalt des Rucksacks zuverlässig vor Regen
und Feuchtigkeit. Gleichzeitig sorgt die at-
70
mungsaktive Spacer airMesh3D-Stoffbahn
dafür, dass der Rücken weniger schwitzt – ein
Vorteil, der besonders an warmen Tagen oder
bei intensiven Touren zum Tragen kommt.
Neben der Gewichtsoptimierung
punktet der neue Spider Bag mit
einer Vielzahl praktischer Details:
• Mehrere Reißverschlusstaschen: Drei separate
Taschen ermöglichen eine sichere
und organisierte Aufbewahrung.
• Gepolstertes Tablet-Fach: Empfindliche
Geräte wie Tablets oder kleine Laptops
finden in einem speziellen Fach sicheren
Schutz.
• Reflektierende Details: Für eine bessere
Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen
sind die Träger mit reflektierenden
Elementen ausgestattet, die für zusätzliche
Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.
FAZIT:
Mit dem neuen Spider Bag setzt Assos Maßstäbe
im Bereich Fahrradzubehör. Moderne
Materialien, ein durchdachtes Design und
zahlreiche praktische Features wie reflektierende
Details, ein gepolstertes Tablet-Fach
und mehrere Reißverschlusstaschen vereinen
sich zu einem komfortablen und sicheren
Rucksack, der für Gravelbike-Touren mit
leichtem Gepäck besonders gut geeignet ist.
Preis: 154,00 Euro.
Bilder: Hersteller
Das kompakte Design, die verbesserte Funktionalität
und die hohe Wetterfestigkeit machen
ihn zu einem zuverlässigen Begleiter in verschiedensten
Situationen.
71
M-WAVE
PURRIDE TPU 700 X 32 - 45C
INNOVATIVER FAHRRADSCHLAUCH
Der M-WAVE PURride TPU-Fahrradschlauch
überzeugt als leichtgewichtige und leistungsstarke
Option für Gravelbikes. Mit einer
Gewichtsersparnis von rund 70 Gramm pro
Laufrad bietet er einen spürbaren Vorteil gegenüber
herkömmlichen Schläuchen. Gleichzeitig
punktet der Schlauch mit einem höheren
Pannenschutz und reduziertem Luftverlust,
wodurch er ideal für anspruchsvolle Touren
und längere Strecken geeignet ist.
Scheibenbremsen geeignet und bleibt temperaturstabil
zwischen -50 °C und +80 °C.
Zum Preis von 16,90 Euro bietet der M-WAVE
PURride eine innovative Lösung für alle, die
Wert auf Leichtigkeit, Zuverlässigkeit und Performance
legen. Weitere Informationen finden
Sie unter
www.messingschlager.com
Dank des TPU-Materials ermöglicht der
PURride einen besonders niedrigen Rollwiderstand,
der auf dem Niveau von Latex-Schläuchen
und Tubeless-Systemen liegt. Zudem ist
er ultra-kompakt und damit perfekt als Ersatzschlauch
einsetzbar. Die einfache Montage und
Reparatur machen ihn zusätzlich benutzerfreundlich.
Der TPU-Ventilschaft mit verklebtem Aluminium-Ventileinsatz
sorgt für einen besseren
Halt und minimiert Luftverlust.
Der Schlauch ist für Felgen- und
72
GUNSHA
CXG POWERMETER
GUNSHA CX STABILITY DISC 2.0 TLR –
STABILITÄT TRIFFT VIELSEITIGKEIT
Mit dem neuen Gunsha Laufradsatz CX Stability
Disc 2.0 setzt der Hersteller auf bewährte
Technik und durchdachte Weiterentwicklung.
Der Laufradsatz überzeugt durch seine breite
Maulweite und ein beeindruckend geringes
Gewicht ab 1.358 Gramm – ideal für sportliche
wie alltägliche Einsätze. Die Felgenhöhe
orientiert sich am Vorgängermodell 1.0,
erlaubt jedoch die Nutzung breiterer Reifen
und bleibt dabei angenehm leicht. Ob Gravel,
Bikepacking, Commuting oder Rennen – die
2.0-Version bietet optimale Performance auf
jedem Terrain. Bei den Naben und Speichen
zeigt sich der Laufradsatz flexibel: Wahlweise
mit 24 oder 28 Speichen, für Fahrergewichte
bis 90 kg, stehen klassische oder Straightpull-
Naben zur Verfügung. Als Speichen kommen
Sapim Laser oder CX-Ray zum Einsatz, ergänzt
durch hochwertige Alu-, Messing- oder
Secure-Nippel. Mit klassischem Design und
robuster Technik bleibt der CX Stability Disc
2.0 TLR ein verlässlicher Partner für ambitionierte
Rides – leicht, stabil und kompromisslos
vielseitig.
CXG POWERMETER - PEDALKRAFT-
MESSUNG
Der Gunsha CXG Powermeter ist ein leichtes
(218 g/Pedal inkl. Batterie), präzises Pedalsystem
für ambitionierte Radsportler mit beidseitiger
Leistungsmessung. Gefertigt aus CNCgefrästem
6061er Aluminium mit robusten
Chromoly-Stahl-Achsen, bietet es hohe Verarbeitungsqualität
und Langlebigkeit. Gedichtete
LSL-Gleitlager und eine glasfaserverstärkte,
individuell einstellbare Bindung sorgen für
Halt und Komfort. Mit ANT+ und Bluetooth
Smart (Low Energy) werden Leistungsdaten in
Echtzeit an Geräte wie Garmin, Wahoo, Zwift
oder Strava übertragen. Die SPD-kompatiblen
Pedale (54 × 98 mm) sind vielseitig einsetzbar,
IPX6-zertifiziert und temperaturbeständig von
-20 ° C bis +50 ° C. Preis: 619,00 Euro.
Infos: https://www.cyclocross-store.de/
Bilder: Hersteller
73
MAXXIS Infos: https://maxxistires.de/produkte/reifen/gravel-cx
MAXXIS STELLT ÜBERARBEITETE GRAVELREIFEN-SERIE FÜR 2025 VOR
Neue Gummimischung, verbesserte Karkasse
und nachhaltige Verpackung im Fokus: Der
Reifenhersteller MAXXIS hat für das Jahr
2025 umfassende Neuerungen im Gravel-
Segment angekündigt. Im Zentrum des Updates
stehen eine neue Gummimischung, ein
überarbeitetes Karkassengewebe sowie ein
modernes Produktdesign. Ziel ist es, die Performance
der Reifen sowohl auf der Straße als
auch im Gelände weiter zu optimieren.
Lösung auf den Markt. Die Mischung vereint
Eigenschaften aus der HYPR-Technologie aus
dem Rennradbereich und der MaxxSpeed-
Rezeptur aus dem Mountainbike-Segment. Laut
Herstellerangaben führt dies zu einem um 25
Prozent reduzierten Rollwiderstand und einer
um 19 Prozent verbesserten Kurventraktion
im Vergleich zur bisherigen DualCompound-
Mischung.
HYPR-X: Weiterentwicklung
bewährter Technologien
Mit der neuen HYPR-X Gummimischung
bringt MAXXIS eine speziell auf die Anforderungen
von Gravelbikes zugeschnittene
74
Verbesserte Karkasse für mehr
Pannenschutz
Ein weiteres zentrales Element der Produktüberarbeitung
ist die neue 120 TPI Karkasse.
Durch die Verwendung robusterer Nylonfasern
soll der Pannenschutz insbesondere
im Bereich der Lauffläche erhöht werden.
Gleichzeitig trägt die Konstruktion zur Reduzierung
des Rollwiderstands bei, ohne dabei
Gewicht oder Fahrkomfort negativ zu beeinflussen.
Alle Modelle verfügen zusätzlich über
die bewährte EXO-Seitenwandverstärkung
und sind für den Tubeless-Betrieb ausgelegt.
Neues Design und Fokus auf Nachhaltigkeit
Neben den technischen Neuerungen präsentiert
sich die überarbeitete Gravel-Serie auch
optisch in einem neuen Look. Ein dezentes,
graues Hotpatch ersetzt das bisherige Branding
und soll für einen unaufdringlichen,
modernen Auftritt sorgen. Auch in puncto
Verpackung geht MAXXIS neue Wege:
Künftig werden alle neuen Gravelreifen in
nachhaltigem Kartonmaterial ausgeliefert,
um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Mit dem umfassenden Update verfolgt
MAXXIS das Ziel, den wachsenden Ansprüchen
im Gravelbereich gerecht zu werden
und gleichzeitig Umweltaspekte stärker in
den Entwicklungsprozess zu integrieren.
Bilder: Hersteller
75
NEVER2FAR Infos: www.never2far.com
SCHÖN AUFGERÄUMT: LENKEREND-KLINGEL ROAD`N`GRAVEL VON NEVER2FAR
Die RNG Lenkerend-Klingel Road+Gravel
überzeugt durch ihre dezente Integration im
Lenkerende, die sowohl optisch ansprechend
als auch praktisch ist. Sie ersetzt den herkömmlichen
Lenkerstopfen, was eine schnelle
und einfache Montage ermöglicht – ohne das
Lenkerband neu wickeln zu müssen.
Durch die Positionierung im Lenkerende
bleibt mehr Platz am Lenker für weiteres
Zubehör wie Lampen, Tachos oder Halterungen.
Die RNG Lenkerend-Klingel ist besonders
geeignet für Räder mit (teil-)integrierten
Vorbau-Lenkereinheiten und aerooptimierten
Lenkern, bei denen herkömmliche Klingeln
oft nicht montiert werden können. Sie ist
damit eine optimale Ergänzung für Rennräder
und Gravel-Bikes. Mit ihrem lauten Klang
sorgt die Klingel für Sicherheit im Straßenverkehr
und auf Trails. Dank des cleveren
Designs lässt sich die Klingel sicher im Lenkerende
befestigen und ist mit allen gängigen
Lenkerdurchmessern kompatibel. Ein
Innensechskant-Schlüssel ist im Lieferumfang
enthalten, um die Montage noch einfacher zu
machen.
Die Montage der Klingel kann bei elektroni-
76
schen Schaltsystemen eingeschränkt sein.
Da der Akku solcher Systeme oft im Lenkerende
platziert ist, sollte bei der Montage darauf
geachtet werden, welche Lenkerseite genutzt
werden kann. Mit einem Gewicht von ca. 50
Gramm ist die Klingel zudem leicht und fügt
sich nahtlos in das Design des Rads ein. Die
RNG Lenkerend-Klingel Road+Gravel kombiniert
Funktionalität, Design und Sicherheit auf
innovative Weise. Passend zum Slogan „RNG
ist Rock´N´Roll für RoadNGravel“ bringt sie
sowohl Stil als auch Lautstärke auf die Pisten
und die Straße. Preis: 17,90 Euro.
77
Bilder: Hersteller
OLD MAN MOUNTAIN Infos: https://oldmanmountain.com/de
ATLAS RACK PACK
Der Atlas Rack Pack bietet eine kompakte
und stabile Lösung für Radfahrer, die auf
einen herkömmlichen Sattelrucksack verzichten
möchten. Durch seine tiefe Positionierung
auf dem Fahrrad trägt er zur Verbesserung
des Schwerpunkts bei und ermöglicht
eine uneingeschränkte Beweglichkeit der
Sattelstütze. Dank der sicheren Befestigung
auf dem Gepäckträger bleibt die Tasche auch
bei anspruchsvollen Fahrten zuverlässig an
ihrem Platz.
Gefertigt aus widerstandsfähigem TPU-Gewebe
mit Hypalon-Verstärkungen sowie verschweißten
Nähten, bietet der Atlas Rack Pack
optimalen Schutz vor Nässe und Schmutz.
Die Rolltop-Konstruktion sorgt für eine
sichere Versiegelung und schützt den Inhalt
vor äußeren Einflüssen – selbst bei widrigen
Wetterbedingungen oder Wasserquerungen.
Mit einem Fassungsvermögen von neun
Litern bietet der Atlas Rack Pack ausreichend
Platz für zusätzliche Verpflegung und Ausrüstung.
Das Volumen bleibt auch bei dreifach
gerolltem Verschluss erhalten. Eine elastische
78
/
Bungee-Kordel auf der Oberseite ermöglicht
die schnelle Verstauung von leicht zugänglichen
Gegenständen wie einer Regenjacke
oder Snacks.
Der Atlas Rack Pack ist für 95,00 Euro erhältlich
und bietet eine funktionale, wetterfeste
und benutzerfreundliche Lösung für Radreisende
und Abenteurer.
Die durchdachte Formgebung der Tasche
berücksichtigt auch kleinere Fahrradrahmen,
indem sie am vorderen Ende verjüngt ist, um
den Sitzabstand zu maximieren. Die Befestigung
erfolgt mit vier Gurten, die für einen
sicheren Halt sorgen, während Schnellverschlussschnallen
eine einfache Handhabung
ermöglichen.
Bilder: Hersteller
79
PRIMUS
PRAKTISCHE OUTDOOR-AUS-
RÜSTUNG FÜR DIE NEUE BIKE-
PACKING-SAISON
Mit den ersten Frühlingsblumen und längeren
Tagen beginnt die Outdoor-Saison. Ob beim
Wandern in den bayerischen Voralpen, beim
Camping in Riva oder bei einer Bikepacking-
Tour – die richtige Ausrüstung macht das Erlebnis
noch angenehmer. Drei neue Produkte
bieten praktische Lösungen für unterwegs.
KOMPAKTER KOCHER FÜR
UNTERWEGS: MICRON III
Der MICRON III-Kocher ist ideal für Outdoor-Abenteuer
mit leichtem Gepäck. Mit
einem Gewicht von nur 58 Gramm und einer
Größe von 41 x 62 Millimetern passt er in jede
Tasche. Direkt auf die Gaskartusche aufgeschraubt,
bringt er einen Liter Wasser in nur 3
Minuten und 35 Sekunden zum Kochen. Damit
eignet er sich besonders für Bikepacking-,
Kletter- und Trekkingtouren. UVP: 69,95 Euro
(74,95 Euro mit Piezo-Zündung)
KAFFEE UND TEE STILVOLL GENIESSEN:
CAMPFIRE KETTLE
Die CAMPFIRE KETTLE aus rostfreiem Edelstahl
bietet mit 0,9 oder 1,5 Litern Fassungsvermögen
genügend Platz für heiße Getränke
am Morgen. Der widerstandsfähige Edelstahl
ist rostbeständig und langlebig. Zudem sorgt
80
die Kupferbeschichtung am Boden für eine
schnellere Wärmeleitung, sodass das Wasser
bis zu 10 % schneller kocht. Ein praktisches
Accessoire für Kletter- und Campingausflüge.
UVP: 44,95 Euro
PLATZSPARENDER KLASSIKER:
KOPPEN TREKKING MUG
Der KOPPEN TREKKING MUG ist ein Musthave
für jede Outdoor-Tour. Die doppelwandige
Edelstahlkonstruktion hält Getränke
länger warm und bleibt dabei geschmacksneutral.
Dank umklappbarer Henkel lässt sich
die 0,3-Liter-Tasse besonders platzsparend
verstauen. Ein BPA-freier Kunststoffdeckel mit
Trinköffnung erleichtert das Trinken unterwegs
und verhindert ein Auslaufen. UVP:
24,95 Euro
Infos: https://primusequipment.com/
Bilder: Hersteller
81
RESTRAP Infos: https://eu.restrap.com
RESTRAP FAST STRAPS –
VIELSEITIGE BEFESTIGUNGSLÖSUNG
FÜR UNTERWEGS
Die neuen Fast Straps von Restrap bieten eine
praktische und vielseitige Möglichkeit, Gegenstände
sicher zu befestigen. Ob auf dem
Fahrrad, zum Transportieren von Gepäck,
zum Zusammenbinden von Objekten oder sogar
für Reparaturen – die robusten Hypalon-
Riemen überzeugen durch ihre Strapazierfähigkeit
und Zuverlässigkeit.
Die Gurte sind in drei Größen erhältlich: 25
cm, 45 cm und 65 cm. Damit eignen sie sich
für eine Vielzahl von Anwendungen und lassen
sich individuell anpassen. Kunden können
die Fast Straps entweder im Paar oder in einer
Mischung aus allen drei Größen erwerben.
82
Um den Einsatz der Gurte zu veranschaulichen,
zeigt Restrap einige Anwendungsbeispiele
– darunter die Befestigung von
Gegenständen am Fahrrad. Allerdings wird
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass
sensible oder verderbliche Dinge wie Lebensmittel
nicht am Fahrrad transportiert
werden sollten.
Besonders hervorzuheben ist die lebenslange
Garantie, die Restrap auf Material- und
Verarbeitungsfehler bietet. Sollte ein Produkt
defekt sein, übernimmt das Unternehmen
die Reparatur oder den Ersatz – ein klares
Zeichen für das Vertrauen in die Qualität
der eigenen Produkte. Mit den Fast Straps
bietet Restrap eine langlebige und vielseitige
Lösung für alle, die unterwegs auf flexible
Befestigungsmöglichkeiten angewiesen sind.
Preis: 12,99 Euro (Paar).
Bilder: Hersteller
83
ZWEI WEGE, EIN ZIEL
Infos: https://www.1bike4life.com/
2 GETRIEBE-GRAVELBIKES DER EXTRAKLASSE VON FALKENJAGD IM VERGLEICH -
PINION SMART.SHIFT IM ARISTOS PI VS. ROHLOFF STERN SHIFT IM ARISTOS CR
Im High-End-Bereich zählt längst mehr
als nur Material. Es geht um Systemintegration,
Fahrdynamik und das Zusammenspiel
von Innovation und Zuverlässigkeit.
Mit dem Aristos PI und dem Aristos CR
präsentiert Falkenjagd zwei Titan-Gravelbikes
mit Riemenantrieb und Getriebeschaltung
– technisch ähnlich, konzeptionell
verschieden.
intuitive, blitzschnelle Schaltvorgänge. Dank
TRP Hywire bleibt das Cockpit aufgeräumt,
zwölf fein abgestufte Gänge bieten Fahrspaß
auf jedem Terrain.
Im Aristos CR arbeitet die bewährte Rohloff
Speedhub 14-Gang-Nabe, erstmals mit
dem vollelektronischen Stern Shift von Hans
Herms kombiniert. Statt Seilzügen gibt’s
digitale Steuerimpulse. Das System punktet
ZENTRAL VS. HECK – ZWEI GETRIE-
BEWELTEN
Das Aristos PI setzt auf das zentral verbaute
Pinion Smart.Shift C1.12 mit elektronischer
Steuerung. Vorteile: ideale
Gewichtsverteilung, tiefer Schwerpunkt,
84
mit Zuverlässigkeit, minimalem Wartungsaufwand
und hoher Bandbreite – ideal für Pendler,
Reiseradler oder alle, die ein „Sorglos-
Rad“ suchen.
RIEMENANTRIEB – LEISE KRAFT
Beide Modelle nutzen den Gates Carbon Drive
– sauber, leise, wartungsarm. Keine öligen
Ketten, kein Nachspannen, kein Klappern.
Der Riemen passt perfekt zur Getriebetechnik
– technisch überlegen, optisch klar.
FAHREINDRUCK UND CHARAKTER
Das Aristos PI richtet sich an Technikliebhaber
und sportlich Ambitionierte. Voll integrierte
Schaltung, agiles Fahrverhalten – ideal
für wechselndes Terrain.
Das Aristos CR bleibt dem klassischen Tourenverständnis
treu, bietet aber dank Stern
Shift moderne Elektronik. Hecklastiger, aber
ideal für Reisen mit Gepäck. Die Speedhub
glänzt mit Schaltpräzision und Dauerhaltbarkeit
– auch im Stand.
FAZIT
ZWEI BIKES, ZWEI PHILOSOPHIEN –
VEREINT DURCH HÖCHSTE QUALITÄT.
Das Aristos PI als sportlich-dynamisches
Allroad-System mit smarter Technik. Das CR
als robuster, elektronisch verfeinerter Tourer.
Die Entscheidung ist keine Frage der Technik,
sondern der persönlichen Ausrichtung.
85
BOTTLE28
BOTTLE28 – DURCHDACHTES TRINKSYSTEM MIT CLEVEREN EXTRAS
Auf der Cyclingworld hatten wir die Gelegenheit,
uns intensiv mit dem Team von
Bottle28.de auszutauschen – und wir waren
beeindruckt von der durchdachten Konzeption
dieses Trinksystems.
Die Bottle28 entstand aus dem Wunsch eines
passionierten Mountainbikers, eine zuverlässige
Trinkflasche für den Geländeeinsatz zu
entwickeln – mit magnetischer Arretierung,
cleverem Design und integriertem Werkzeugfach.
Nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit,
erfolgreichen Praxistests und einem
europäischen Patent kam das System in zwei
Größen auf den Markt und überzeugte auf
Messen durch seine Alltagstauglichkeit und
Innovationskraft. Trotz Herausforderungen
im Onlinevertrieb bleibt die Bottle28 vor
allem durch ihre smarte Handhabung und das
charakteristische „Klack“ beim Einrasten ein
Highlight für technikaffine Biker. Die größte
Stärke des Bottle28 Systems liegt in seinem
magnetisch gesicherten „Simply Drop“-System.
Dieses ermöglicht es, die Trinkflasche
mit nur einer Hand blitzschnell und intuitiv
einzusetzen und zu entnehmen, ohne dass
der Blick von der Straße abgewendet werden
muss. Gerade im hektischen Straßenverkehr
oder auf holprigen Schotterpisten stellt dies
einen deutlichen Sicherheitsgewinn dar, da
86
die Ablenkung minimiert wird. Die Flasche
rastet sicher ein und löst sich bei Bedarf dennoch
mühelos.
sich im ersten Eindruck etwas filigran anfühlt.
Hier bleibt abzuwarten, wie er sich im langfristigen
Gebrauch bewährt.
Ein weiteres durchdachtes Highlight ist das
in die Halterung integrierte Werkzeugfach.
Dieses Fach ist weit mehr als nur ein nettes
Gimmick; es erweist sich als äußerst praktisch
im Alltag. Ein speziell darauf abgestimmtes
Pannenset eines Drittanbieters passt exakt
hinein und bietet Platz für Reifenheber, Flickzeug
und eine CO₂-Kartusche. So hat man die
wichtigsten Utensilien für eine Reifenreparatur
immer griffbereit dabei, ohne zusätzlichen
Stauraum am Fahrrad oder am Körper zu benötigen.
Dies trägt zu einem minimalistischen
und aufgeräumten Erscheinungsbild bei. Die
Montage der Bottle28-Halterung am Fahrradrahmen
gestaltete sich unkompliziert und
war mit einem handelsüblichen Inbusschlüssel
schnell erledigt. Der Hersteller legt sogar
einen kleinen, selbstklebenden Gummipunkt
bei, der bei Bedarf am Rahmen angebracht
werden kann, um eventuelles Klappern zu
verhindern. Dieses simple, aber effektive Detail
zeugt von der Liebe zum Detail und dem
Bestreben, ein rundum durchdachtes Produkt
anzubieten. Die Flasche selbst ist angenehm
leicht, besteht aus BPA-freiem und spülmaschinenfestem
Material und hinterlässt einen
hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung
wirkt solide und langlebig. Einziger kleiner
Kritikpunkt ist der Kunststoffverschluss, der
Fazit: Das Bottle28-Trinksystem kombiniert
auf intelligente Weise durchdachtes Design
mit einem echten Mehrwert für sportliche
Aktivitäten und den alltäglichen Gebrauch. Es
richtet sich an Radfahrer, die Wert auf einen
minimalistischen Ansatz, eine schnelle und
unkomplizierte Handhabung sowie praktische
Zusatzfunktionen legen. Wer also gerne mit
leichtem Gepäck unterwegs ist und ein System
sucht, das den Komfort und die Sicherheit
beim Trinken während der Fahrt erhöht,
sollte sich die Bottle28 definitiv genauer
ansehen.
Mehr dazu unter:
Bilder: Hersteller
87
WANDERER
KLASSIK NEU ERLEBEN –
DAS WANDERER REISERAD R611 ALS STILVOLLER ALLROUNDER
Das Wanderer Reiserad R611 überzeugt durch
ein äußerst stimmiges Gesamtkonzept, bei
dem klassische Elemente mit moderner Technik
harmonieren. Im Kern des Bikes steht ein
robuster Stahlrahmen aus Reynolds-520-Rohren
im charakteristischen Trapez-Design, der
durch seine edle „black-glossy“-Lackierung
besticht und in zwei verschiedenen Rahmenhöhen
(48 cm und 53 cm) erhältlich ist – so
wird für eine optimale, individuelle Ergonomie
gesorgt.
Das Fahrrad entsteht in enger Zusammenarbeit
mit der HERCULES GmbH, einem
Hersteller, der für nachhaltige Qualität und
Präzision steht. Neben der durchdachten
Rahmengeometrie sorgt die sorgfältige Detailverarbeitung
dafür, dass nicht nur moderne
Komfortansprüche erfüllt werden, sondern
auch eine Anmutung klassischer Reisefahrräder
transportiert wird. Die technischen Komponenten
und das Gesamtdesign wurden mit
dem Anspruch entwickelt, traditionelle Handwerkskunst
mit moderner Technik zu verbinden
– ein Konzept, das auch als „Winner“ beim
German Design Award ausgezeichnet wurde.
Bei den Modellen dieser Baureihe kommt eine
präzise GRX-812-11-Gang-Schaltung von
88
https://www.wanderer.eu/de-de/produkt/wanderer-reiserad-r611-2025-trapez
Shimano zum Einsatz, die sanfte und zuverlässige
Gangwechsel gewährleistet. Ergänzend
dazu ist das Fahrrad mit modernen hydraulischen
Shimano-GRX-Scheibenbremsen ausgestattet,
die in allen Fahrsituationen – sei es in
der Stadt oder auf längeren Touren – für eine
kraftvolle und sichere Bremswirkung sorgen.
Ein weiteres Highlight stellt das integrierte
Beleuchtungssystem von Busch & Müller dar.
Dieses wird über einen Nabendynamo betrieben
– eine klassische, wartungsarme Lösung,
die selbst bei nächtlichen Fahrten für eine
zuverlässige Ausleuchtung sorgt, ohne dass
auf externe Batterien zurückgegriffen werden
muss. Für zusätzlichen Fahrkomfort ist häufig
ein hochwertiger Brooks-Cambium-C17-Sattel
verbaut, der für lange, ermüdungsfreie Touren
ideal ist. Charakteristische Designelemente
wie das markante Wanderer-Logo und weitere
Details runden das Gesamtbild ab und unterstreichen
den unverwechselbaren Stil des
Reiserads.
Auch preislich positioniert sich das R611 als
attraktives Angebot: Mit einem unverbindlichen
Preis von 1.999,00 Euro (inklusive 19 %
MwSt.) richtet sich dieses Modell an all jene,
die nicht nur Wert auf ein außergewöhnliches
Design legen, sondern auch in langlebige Technik
investieren möchten.
Wer detailliertere Informationen zu den verbauten
Komponenten sucht, findet auf der
offiziellen Produktseite von Wanderer weitere
spannende Einblicke in die innovative Ausstattung
dieses Bikes.
Bilder: Hersteller
89
VPACE Infos: https://www.vpace.de/
VPACE GRAVEL BIKES FÜR KLEIN UND GROSS
Die deutsche Radmanufaktur VPACE Bikes, bekannt
für seine Rennräder und Gravel Bikes aus Titan sowie
leichten Kinder Mountainbikes, hat früh das
Potential von universellen, schottertauglichen
Dropbar Bikes erkannt und bereits 2013 mit dem
T1ST das erste Gravel Bike ähnliche Rad
vorgestellt. Mittlerweile verfügt das
aktuelle Modell T3ST über ein steifes
T47 Oversized Gewindetretlager,
eine innenliegende Zugführung und
eine Reifenfreiheit von bis zu 45
Millimeter. Der 1.950 Gramm leichte
Titan-Rahmen lässt sich individuell
mit einer Carbon- oder Titangabel
sowie 1- oder 2-fach Antrieb aufbauen und
kostet 1.799 Euro.
90
ADVERTORIAL
Für den Nachwuchs ab einer Körpergröße
von 135 Zentimeter bietet
VPACE seit 2019 das Gravelbike
MICHL für 1.799 Euro an. Herzstück
ist ein leichter Alu-Rahmen mit sportlicher
Geometrie und steifer Carbongabel.
Geschaltet und gebremst wird
mit der Shimano GRX 600 Gruppe. Ein
breitbandiger 1x11-Antrieb mit leichten
VPACE Kids Kurbeln garantiert
schnelle und unkomplizierte Gangwechsel,
während die leichten 27,5 oder
28 Zoll Laufräder mit Schwalbe G-One
Bereifung für zügiges Vorankommen
sorgen. Das Gesamtgewicht liegt bei
rund acht Kilogramm.
Bilder: Hersteller
91
RITCHEY
RITCHEY STELLT DEN NEUEN SUPERLOGIC STREEM-
LENKER VOR
Ritchey erweitert seine SuperLogic Carbonfaser-Serie
mit einer überarbeiteten Version
des bewährten Streem-Lenkers. Der neue
SuperLogic Streem wurde speziell für eine
aerodynamische Fahrposition entwickelt
und richtet sich an leistungsorientierte Gravelbiker.
VERBESSERTE AERODYNAMIK UND
ERGONOMIE
Der SuperLogic Streem zeichnet sich durch
ein aerodynamisches Oberteil mit einem
subtilen 5-Grad-Backsweep aus, das in eine
schmalere Haube übergeht. Diese Konstruktion
unterstützt eine optimierte Position des
Fahrers. Der verlängerte Reach trägt zusätzlich
zur verbesserten Aerodynamik bei.
Ein weiteres Merkmal ist der 10-Grad-Drop-
Flare, der die Breite des Lenkers in den unteren
Griffbereichen um jeweils zwei Zentimeter
erweitert. Dies sorgt für eine erhöhte
Stabilität bei schnellen Abfahrten und in Kurven.
Der Lenker ist in drei Größen erhältlich,
mit folgenden Hauben- und Tropfenbreiten:
36/40 cm, 38/42 cm und 40/44 cm.
92
MODERNE KABELFÜHRUNG UND
FUNKTIONALE DETAILS
Um den Anforderungen moderner Rennradfahrer
gerecht zu werden, bietet der
SuperLogic Streem verschiedene Optionen
für die interne Kabelführung. Diese kann
entweder vollständig vom Bremshebel zum
Steuerrohr oder teilweise bis zum Ende des
Aero-Oberteils erfolgen. Überdies verfügt
der Lenker über eine rutschfeste Körnung
an den Klemmstellen für Vorbau und
Bremshebel sowie abgestufte Rautenmarkierungen
zur einheitlichen Platzierung der
Hebel. UVP: 299,90 Euro.
www.ritcheylogic.com
93
SHIMANO
SHIMANO ERWEITERT CUES-SERIE UM NEUE RENNRAD- UND
GRAVEL-OPTIONEN
Die SHIMANO CUES-Serie wird weiter ausgebaut
und umfasst nun auch Komponenten für
Rennräder und Gravelbikes mit gebogenem
Lenker. Mit dieser Erweiterung richtet sich
SHIMANO an Radfahrerinnen und Radfahrer,
die sowohl auf der Straße als auch auf Schotterpisten
unterwegs sind und dabei auf die
bewährte Qualität und Langlebigkeit des Unternehmens
setzen. Die neuen CUES-Komponenten
sind speziell für Drop-Bars entwickelt
und bieten die gleiche robuste Schalt- und
Kraftübertragungsleistung wie ihre Pendants
für flache Lenker. Damit setzt SHIMANO sein
Ziel fort, den Zugang zum Radsport für alle
Niveaus zu erleichtern. Dank einer ergonomischen
Griffposition, hoher Kontrollierbarkeit
und Kompatibilität mit verschiedenen Handgrößen
sorgt die neue Serie für ein komfortables
Fahrerlebnis. Die CUES-Serie zeichnet sich
durch ein modulares Konzept aus, das Austauschbarkeit
und Wartungsfreundlichkeit in
den Vordergrund stellt. Durch die Vereinheitlichung
von Komponenten wie Schaltwerksröllchen,
Kassetten und Ketten wird der Wartungsaufwand
reduziert. Zudem gewährleistet
der einheitliche Ritzelabstand der 9-, 10- und
94
Infos: www.paul-lange.de
11-fach-Serien eine hohe Kompatibilität über
verschiedene Anwendungsbereiche hinweg.
Die 6000er-Serie der SHIMANO CUES 10-
und 11-fach-Komponenten ist mit hydraulischen
Scheibenbremsen ausgestattet, die eine
leistungsstarke Bremsleistung und reibungslose
Schaltqualität bieten. Dank der LINKGLIDE-
Technologie wird die Haltbarkeit der Antriebskomponenten
deutlich erhöht, was eine
stabile Schaltperformance und eine längere
Lebensdauer garantiert. Für Radfahrerinnen
und Radfahrer, die auf mechanische Scheibenbremsen
setzen, bietet die 3000er-Serie von
SHIMANO CUES neue Optionen. Diese Komponenten
sind besonders wartungsfreundlich
und bieten eine stabile Schaltperformance.
Auch hier sorgt die LINKGLIDE-Technologie
für eine dreifach längere Haltbarkeit im Vergleich
zu herkömmlichen Schaltsystemen.
Neben der CUES-Erweiterung stellt SHIMA-
NO neue ESSA-Komponenten für Rennräder
mit 8-fach-Antrieb vor. Die ESSA-Serie wurde
speziell für preisbewusste Radfahrer entwickelt
und integriert sich nahtlos in bestehende
SHIMANO-Produktlinien. Ergänzend zur
CUES-Serie bringt SHIMANO spezifische
Komponenten für Fahrräder mit kleinen
Laufrädern auf den Markt. Diese umfassen
unter anderem das RD-U4010-SS Schaltwerk
mit Short Cage-Technologie, das bis zu 30 %
mehr Bodenfreiheit bietet, sowie die SM-RT26-
SS Bremsscheibe (140 mm), die für 20- bis
24-Zoll-Räder optimiert wurde. Die neuen
CUES- und ESSA-Produkte bieten sowohl
ambitionierten als auch freizeitorientierten
Radfahrern eine breite Auswahl an leistungsstarken
und wartungsfreundlichen Lösungen.
Bilder: Hersteller
95
KTM
MACINA GRAVELATOR SX PRIME
KTM ist einer der Vorreiter bei der Integration
des Bosch Performance SX in ein leichtes
und schnelles E-Gravelbike. Im Modelljahr
2025 sind vom Macina Gravelator SX fünf
Ausstattungsvarianten mit Aluminium- und
Carbonrahmen verfügbar. Für unseren Test
wurde uns das Topmodell Prime GX T-Type
für 5.999 ,00 Euro zur Verfügung gestellt, das
mit der elektronischen SRAM GX Eagle die
größtmögliche Bandbreite bei der Übersetzung
bietet.
Für Biker:innen, die es gerne bergig mögen,
also genau die richtige Wahl. Mit der 10-52er
Kassette von SRAM und der hauseigenen
46er Kurbel mitsamt Abwurfschutz sind
auch steilste, technisch anspruchsvolle
Passagen ein Kinderspiel – ohne dass
die Performance bei schnellen Abfahrten
leidet. Dazu trägt natürlich auch der Bosch
Performance SX Motor bei, der mit seinen
600 W im Boost-Modus und satten 55 Nm
Drehmoment mit den 14,6 kg des Gravelators
leichtes Spiel hat. Die Schaltvorgänge
der funkgesteuerten SRAM GX Eagle sind
dermaßen präzise und schnell, dass es eine
reine Freude ist, stets den passenden Gang
einzulegen.
Der standesgemäße Bosch Powertube-
Bilder: Heiko Halbauer
96
INFOS: HTTPS://WWW.KTM-BIKES.AT/
GX T-TYPE
TECHNIK
Preis: 5.999,00 Euro
Gewicht: ca. 14,6 kg
Rahmengrößen: XS, S, M, L, XL
Rahmen: Macina Gravelator Premium Carbon UDHCPT400
Bosch BDU31/R4310
Gabel: X-Strada Gravel Perf. Carbon w/mountings F16
Motor: Bosch Performance Line SX
Akku: Bosch CompactTube 400, 400 Wh
Display/Bedieneinheit: Bosch System Control integriert im
Oberrohr + Mini Remote
Lenker: KTM TEAM II Gravel 20°
Vorbau: KTM TEAM Road -7° ICR
Sattel: Fizik Terra Argo X3
Sattelstütze: KTM TEAM II 27.2/350
Kurbel: KTM E-RACE ISIS 170mm Q2 (46 Z)
Kassette: SRAM GX T-Type XS-1275 / 10-52
Schalthebel: SRAM Rival eTap AXS HRD
Schaltwerk: SRAM GX Eagle T-Type 12speed
Bremsen: SRAM Rival eTap AXS HRD 160/160
Laufräder: Mavic Allroad SL 29 CL TLR
Reifen: Continental Terra Speed TL 45-622 ProTection
Akku mit 400 Wh ist – wie üblich – im Unterrohr
integriert und speist sinnvollerweise
auch die Schaltung. Bei Gravelbikes eine
echte Seltenheit: Dank einer Klappe auf der
Oberseite des Unterrohrs lässt er sich ohne
großen Aufwand entnehmen. Das ist besonders
praktisch, wenn das Bike z. B. im Winter
in der Garage gelagert wird. Als kleiner
Wermutstropfen entfallen dadurch jedoch die
Anschraubpunkte für einen Flaschenhalter
am Unterrohr. Wer also auf einer langen Tour
den optional erhältlichen Powermore-Zusatzakku
mit 250 Wh mitnehmen möchte, wird
etwas Kreativität für den Flüssigkeitshaushalt
aufbringen müssen. Dafür gibt es Anschraubpunkte
an der Gabel sowie zur Schutzblechmontage
vorne und hinten – und viel Platz
für eine Rahmentasche.
Die Sattelstütze hätte gerne aus Carbon statt
aus Aluminium sein dürfen, dafür ist jedoch
der Fizik Terra Argo X3 sehr bequem, und
die 45 mm breiten Continental Terra Speed
sorgen bei entsprechendem Druck für so viel
Bilder: Heiko Halbauer
97
Komfort, dass wir in der Praxis davon im Grunde
nichts gemerkt haben. Der ebenfalls aus Aluminium
gefertigte Team II Gravel-Lenker von KTM
eignet sich mit seinem kurzen Reach, niedrigen
Drop und 20° Flare hervorragend zum Graveln.
Die Fahreigenschaften des Macina Gravelator SX
Prime sind im absolut positiven Sinne als neutral
zu bezeichnen. Das Bike macht exakt das, was
man in jeder Situation von ihm erwartet. Auch in
brenzligen Situationen lauern keine Überraschungen:
Es ist laufruhig und auch im Antritt – über
die Motorunterstützung hinaus – direkt. Damit
eignet es sich sowohl für Einsteiger:innen als auch
altgediente Gravelbiker:innen, die auf eine ausgewogene
Balance Wert legen.
98
Fazit: Egal, wie herausfordernd das Gelände
ist – das KTM Macina Gravelator SX Prime
GX T-Type meistert (fast) jedes Gravel-
Abenteuer. Dank des Bosch Performance SX
und der SRAM GX Eagle erlebst du auch an
den steilsten Anstiegen eine beeindruckend
leistungsstarke Unterstützung. Für weniger
anspruchsvolles Terrain hält KTM übrigens
das Gravelator SX auch mit einer SRAM XPLR
mit 10-44 Zähnen und entsprechend feinerer
Abstufung bei einem Gewicht von unter 14 kg
bereit. Sparfüchse werden mit dem SX 10 und
SX 20 mit Alurahmen und Shimanos GRX
ebenfalls bestens bedient.
99
MARC TIBURSKIS
KLEINE WELT
FREUDENSTÄDTER RAD-WELTREISENDER
ERREICHT SÜDAFRIKA
Seit nunmehr 1381 Tagen
(Stand: 30.05.) ist der Freudenstädter
Marc Tiburski heute,
an seinem 34. Geburtstag, mit
dem Fahrrad in der Weltgeschichte
unterwegs. In Zahlen
ausgedrückt: 73.691 Kilometer,
744.621 Höhenmeter, 52 Länder
und insgesamt 4.938 Stunden
auf seinem Gravelbike.
Text: Christian Lenk
Nachdem Tiburski zunächst Südosteuropa
und Arabien radelnd erkundete,
ging es weiter entlang des Mittelmeers
bis nach Spanien – und dort bis zum
südlichsten Ende Europas. Von dort aus
setzte der Radnomade per Schiff über auf
den „Schwarzen Kontinent“. Die letzten
471 Tage ging es seither immer südwärts
– von Marokko durch 19 Länder, in denen
er 20.098 Kilometer und insgesamt
165.289 Höhenmeter in 1.365 Stunden in
Afrika zurücklegte.
100
Zuletzt galt es allerdings noch einige Abenteuer
zu meistern. In Namibias Hauptstadt
Windhoek verzögerte sich zunächst die
Weiterreise des Freudenstädters. In seiner
dortigen Unterkunft, einem Hostel, traf er
nämlich auf weitere Afrikareisende.
„Ich habe auf dem Teilstück von Senegal
bis Namibia kaum andere Reisende getroffen
und mich schon teils ziemlich allein gefühlt.
Das war schon eine echte Challenge
über nahezu ein Jahr. Daher war es dann
umso cooler, im Hostel endlich wieder unter
Gleichgesinnten zu sein. Und so sagte
ich mir jeden Tag: Ach komm, fahr morgen
weiter. Und das ging mehrere Tage so.“
Im Hostel hatte Tiburski auch eine junge
Frau namens Ella kennengelernt, mit der
sich eine tolle Freundschaft entwickelte. Irgendwann
ging es aber doch allein weiter
gen Süden. Als großes Zwischenziel hatte
sich der Nordschwarzwälder Südafrika
vorgenommen – zunächst Kapstadt und
anschließend das Kap Agulhas, den süd-
101
lichsten Punkt Afrikas, rund 300 Kilometer
südöstlich von Kapstadt.
Während der zwei Wochen durch Namibia
führte die Route von Windhoek aus allerdings
nahezu komplett über trockene, staubige
Schotterpisten.
„Ich war teilweise so durchgeschüttelt, dass
ich öfter kurz davor war, das Rad einfach
wegzuwerfen. Als ich dann der Grenze zu
Südafrika näherkam und endlich wieder
auf Asphalt traf, hätte ich beinahe die Straße
geküsst. Auch das Wasser wurde manchmal
knapp, aber die Afrikaner sind immer sehr
hilfsbereit und halfen mir aus der Patsche.
Entschädigt wurde ich aber nachts beim
Schlafen unter freiem Himmel. Durch die
geringe Lichtverschmutzung ist das Sternenpanorama
eines der besten der Welt“,
schildert der Weltreisende diese Zeit.
Kaum hatte er die Grenze nach Südafrika
überquert, traf er dann auch Ella wieder, die
ihm auf einem Stück des Weges in Richtung
Kapstadt Gesellschaft leistete und mit ihm
einige tolle Wandertouren unternahm.
Dieses erste Zwischenziel – Kapstadt in
Südafrika –, auf das er seit seinem ersten
Tag in Afrika hingefiebert hatte, erreichte
102
Marc Tiburski am 13. Mai.
„Das war schon ein sehr emotionaler
Moment, den ich so nicht erwartet hatte.
Gefühlstechnisch sind die letzten Monate
sowieso ganz besonders. Afrika ist das
bisher größte Abenteuer in meinen über
drei Jahren Weltreise. Aus dieser Zeit nehme
ich am meisten für mich mit, und es
hat mir auch bisher am meisten gegeben.
Nach so langer Zeit habe ich immer noch
mehr Fernweh als Heimweh. Was mir allerdings
sehr fehlt, ist ein Zuhause, ein
Rückzugsort, ein Ort, an dem man nicht
auf andere angewiesen ist“, schildert der
Weitgereiste.
103
Eines der Hauptziele war damit nach
vielen Abenteuern mit ihren Höhen und
Tiefen erreicht. Jetzt galt es, neu zu planen.
Er entschloss sich, erst einmal einige
Tage in Kapstadt zu verbringen.
„Die ersten Tage hier waren emotional
eine ziemliche Achterbahnfahrt. Immerhin
war Kapstadt im letzten Jahr
immer das Ziel, das ich genannt habe.
Ich musste mir erst einmal ein bisschen
Zeit nehmen, die letzten 15 Monate zu
verarbeiten.“
Doch auch hier fand sich tolle Gesellschaft.
Kurz vor seiner Ankunft in Kapstadt
hatte sich nämlich ein Motorradfahrer
gemeldet, den er bereits vor drei
Jahren während seiner Reise in Bulgarien
getroffen hatte.
„Er schrieb mir: ‚Hey, wo bist du gerade?
Ich bin in Kapstadt.‘ Und ich dachte
mir: Wahnsinn, wie klein die Welt doch
ist!“ Die beiden zögerten nicht und verabredeten
sich direkt, um diesen Moment
des Wiedersehens zu feiern und
die letzten drei Jahre gemeinsam Revue
passieren zu lassen.
Neben Tiburski und Ella hatten einige
weitere Reisende aus dem Hostel in
Windhoek die gleiche Reiseroute, und
so kam es zu weiteren tollen Begegnungen
– nach den doch langen Monaten
der Einsamkeit.
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Allzu lange wollte und konnte Tiburski die
Gesellschaft jedoch nicht genießen, denn
für seinen heutigen Geburtstag, den 30.05.,
hatte sich der Weltenbummler vorgenommen,
die Ankunft am Kap Agulhas – Afrikas
südlichstem Ende – als kleines Geburtstagsgeschenk
an sich selbst zu machen.
„Heute kann ich sagen: Ich habe Afrika
einmal komplett mit eigener Muskelkraft
durchquert. Darauf bin ich schon ein bisschen
stolz.“
Doch auch hier wird es ihn nicht lange halten.
Afrikas Westküste und den Atlantik
kennt er bereits, und die Route wird ihn
nun wieder nach Norden führen – entlang
des Indischen Ozeans nach Ostafrika. Ob
es allerdings klappt, dass er rechtzeitig zu
den Rad-Weltmeisterschaften vom 21. bis
28. September in Ruanda kommt, ist aktuell
noch ungewiss. Zum einen ist die politische
Lage in der Region so, dass der Radsport-
Weltverband bereits nach alternativen Austragungsländern
sucht. Zum anderen:
„Müsste ich mich jetzt auf direktem Weg
auf nach Ruanda machen, obwohl ich unterwegs
eigentlich noch so viel sehen möchte.
Vielleicht fahre ich dann direkt dorthin –
und danach nochmal ein Stück zurück, mit
mehr Zeit.“
Es bleibt also wie bisher: Marc Tiburski hat
zwar eine Richtung im Kopf – genau festlegen,
wann er wo sein will, möchte sich
der Abenteurer auf dem Fahrrad allerdings
nicht.
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CASTELLI
ULTRA RAIN CAPE X POLARTEC® POW
100 % recyceltem Polyester (PCR) produziert
ist, bietet das Cape hervorragenden Schutz bei
jedem Wetter, ohne die Umwelt zu belasten.
Dank seiner vollkommenen Wasser- und
Winddichtigkeit schützt das Ultra Rain Cape
zuverlässig vor Regen und Wind, während es
gleichzeitig eine außergewöhnliche Atmungsaktivität
bewahrt. Die Polartec® Power Shield
Das Castelli Ultra Rain Cape kombiniert
erstklassige Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität
und Vielseitigkeit und ist damit der ideale
Begleiter für Radfahrende, die auch bei wechselhaftem
Wetter keine Kompromisse eingehen
wollen. Hergestellt aus Polartec® Power Shield
RPM, einem Material, das mit einer PFASfreien
DWR-Beschichtung versehen und aus
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ER SHIELD RPM
RPM-Technologie sorgt dafür, dass Radfahrende
auch bei intensiven Aktivitäten nicht
überhitzen. Das Cape passt sich durch seine
elastische Konstruktion eng an das Trikot an
und ermöglicht uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.
An kalten Tagen lässt es sich zudem
problemlos über dickere Jacken ziehen.
Das Ultra Rain Cape ist besonders praktisch,
da es sich bei Bedarf kompakt zusammenfalten
und in einer integrierten Tasche verstauen
lässt – ideal, um es während der Fahrt immer
griffbereit zu haben. Reflektierende Elemente
an den Armen und der Taille verbessern die
Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen
und sorgen so für mehr Sicherheit.
Preis: 229,95 Euro.
Infos: www.castelli-cycling.com
Bilder: Hersteller, Frederico Ravassard
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SANTINI
MAGIC REGENJACKE X POLARTEC®
Die Santini MAGIC Regenjacke setzt neue
Maßstäbe im Bereich Wetterschutz und
Nachhaltigkeit. Dank des innovativen
Polartec® Power Shield RPM Materials,
einem hoch atmungsaktiven und hochelastischen
Stoff, bietet die Jacke nicht nur
hervorragende Performance, sondern auch
einen umweltfreundlichen Ansatz. Das
zweilagige Material besteht aus 100 Prozent
recyceltem Polyester (PCR) und ist
mit einer PFAS-freien DWR-Beschichtung
ausgestattet, die den Regen abhält, ohne die
Umwelt zu belasten.
Die MAGIC Regenjacke wurde speziell für
Spitzenathleten und ambitionierte Freizeitfahrer
entwickelt, die keine Kompromisse
bei der Leistung und gleichzeitig bei der
Umweltfreundlichkeit eingehen möchten.
Durch den Einsatz von Recyclingfasern
wird der CO 2
-Fußabdruck des Produkts
reduziert, was zur Schaffung einer zirkulären
Wertschöpfungskette beiträgt. Dies
macht die Jacke zu einer idealen Wahl für
umweltbewusste Sportler, die auf der Suche
nach einem hochfunktionalen und nachhaltigen
Bekleidungsstück sind.
Das Design der Santini MAGIC Jacke
bietet eine körpernahe Passform, die sich
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POWER SHIELD RPM
jeder Bewegung anpasst. Thermoverschweißte
Nähte und ein verlängertes
Rückenteil garantieren zuverlässigen
Schutz vor Wind und Regen, selbst bei
schwierigen Bedingungen. Besonders
hervorzuheben ist das geringe Gewicht
der Jacke: Mit nur 100 g/m² Materialgewicht
und einem Gesamtgewicht
von 155 g in Größe M lässt sich die
Jacke mühelos in der Rückentasche
eines Trikots verstauen. Ein weiteres
praktisches Detail ist der doppelseitige
Frontreißverschluss, der sich sowohl
von oben als auch von unten öffnen
lässt, was für zusätzliche Belüftung
sorgt. Der hohe Kragen schützt effektiv
vor Wind und Regen, während das
reflektierende Santini-Logo auf der
Rückseite die Sichtbarkeit und Sicherheit
bei Dunkelheit erhöht. Preis:
200,00 Euro.
Infos: www.santinicycling.com
Bilder: Hersteller
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VIELSEITIGE GRAVEL-OUTFITS VON
SHIMANO
EVOLVE TERRA
Das Evolve Terra Seamless SS Jersey kombiniert
den Komfort eines Baselayers mit der
Funktionalität eines Radtrikots. Die nahtlose,
schmale Passform schmiegt sich perfekt an,
reduziert Flattern und verbessert den Feuchtigkeitstransport.
Das superelastische, schnell
trocknende Material bietet langanhaltenden
Komfort. Ein durchgehender, farblich abgestimmter
Reißverschluss ermöglicht eine
einfache Belüftung, während zwei Rückentaschen
Stauraum bieten.
Farben: Green, Magenta
Größen: S–XL
Preis: 159,95 Euro
Das Evolve Terra Seamless T-Shirt ist ein
vielseitiges, angenehm zu tragendes Shirt
mit schlichter, nahtloser Konstruktion. Das
weiche, schnell trocknende Material sorgt für
hohen Komfort – ideal für den Alltag oder
sportliche Aktivitäten. Ohne Reißverschluss
und Rückentaschen für ein minimalistisches
Design.
Farben: Deep Ocean, Dark Olive
Größen: S–XXL
Preis: 69,95 Euro
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W‘S EVOLVE AVVENTURA BIB SHORT
Diese Bib-Shorts bieten viele praktische Funktionen
für lange Abenteuerfahrten. Das Material
aus 78 % recyceltem Polyamid sorgt für
eine leicht komprimierende Passform, die die
Muskeln unterstützt. Die elastischen, überkreuzten
Träger gewährleisten einen guten
Sitz und hohen Komfort. Robuste Seitentaschen
aus Mesh mit reflektierenden, bronzefarbenen
Elementen passen perfekt zur Evolve
Gravel Kollektion. Die Beinabschlüsse aus
elastischem Band mit reflektierenden Fasern
sorgen für gute Sichtbarkeit. Das in Italien
hergestellte W‘S STERRATO 2.0 Sitzpolster
bietet optimalen Komfort, absorbiert Vibrationen
und verteilt den Druck gleichmäßig.
Farbe: Black
Größen: S–XL
Preis: 129,95 Euro
Infos: https://www.paul-lange.de
Bilder: Hersteller
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CHIBA
Fahrradhandschuhe erfüllen weit mehr
als nur modische Zwecke. Sie schützen vor
Verletzungen, beugen Taubheitsgefühlen in
den Händen vor und bieten je nach Ausführung
wärmende oder kühlende Eigenschaften.
Technologische Entwicklungen sorgen
zudem für verbesserten Tragekomfort und
Funktionalität. Der Markenhersteller Chiba
präsentiert pünktlich zum Saisonstart neue
Modelle, die speziell für die Anforderungen
im Frühling und Sommer entwickelt wurden
und sich ideal zum Gravelbiken eignen.
CHIBA GEL MASTER
Die Oberhand besteht aus elastischen,
luftdurchlässigen Materialien und
sorgt für optimale Passform und tung. Eine neue Innenhand mit einem
Belüf-
geprägten Gelpolster, passt sich besonders
gut an die Anatomie der Hand an.
Die strapazierfähige Innenhand aus
feinem Kunstleder wird durch robuste
Mikrofaser verstärkt. Eine anatomisch
geprägte 3D-Innenhand mit starker
Polsterung bietet exzellenten Tragekomfort
und schützt bei Stürzen.
Poron-Gelpolster entlasten gezielt
den Ulnar-Nerv und den Handwurzelkanal.
Praktische Quick-Pull- und
Puller-Hilfen sowie ein Frotteedaumen
runden das Design ab. Waschbar
bei 30 °C, erhältlich in Weiß, Rot,
Schwarz, Olive und Pink.
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CHIBA BIOXCELL TAN THROUGH
Die Chiba BioXCell Tan Through Fahrradhandschuhe
verbinden innovative Funktionalität
mit sommerlicher Raffinesse. Ihre
Oberhand besteht aus elastischem, luftdurchlässigem
Material, das nicht nur für optimale
Belüftung und eine perfekte Passform sorgt,
sondern durch den speziellen Solarstoff sogar
die Bräunung der Haut ermöglicht – ganz
ohne weiße Abdrücke. Eine neue Innenhand
mit einem geprägten Gelpolster, passt sich
besonders gut an die Anatomie der Hand
an. Die anatomisch geformte 3D-Innenhand
mit ausgeklügelter Belüftung bietet durch ein
zweistufiges BioXCell-Gelkissen wirksamen
Schutz gegen einschlafende Hände. Zusätzlich
schützen integrierte Poron-Gelpolster gezielt
den Ulnar-Nerv und den Karpaltunnel – ideal
für lange Touren. Dank Quick-Pull-Ausziehhilfe
und Puller zum Anziehen gelingt das
Handling kinderleicht. Waschbar bei
30 °C und erhältlich in stylischen Farbkombinationen
wie weiß/schwarz, rot/schwarz, türkis/schwarz
und dunkelgrau/schwarz, setzen
diese Handschuhe neue Maßstäbe in Sachen
Funktion und Style.
Infos: https://www.chiba.de/
Bilder: Chiba
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UNSERE PREMIUMPARTNER
1BIKE4LIFE
https://www.1bike4life.com
BRUNOX
https://www.brunox.swiss/
CHIBA
https://www.chiba.de/
EVO GmbH
https://www.bottle28.de
HERCULES
https://www.hercules-bikes.de
KTM
https://www.ktm-bikes.at/
MTS
https://www.gravelbike-holidays.
com/
PINION
https://pinion.eu/
UEBLER
https://www.uebler.com/
Foto: Urwahn
VPACE
https://www.vpace.de/
IMPRESSUM
Velototal GmbH
Münchberger Straße 5
D-93057 Regensburg
Tel.: +49 (0)9 41/7 96 07-0
E-Mail: info@velototal.de,
www.velototal.de
HERAUSGEBER
Johann Fink
Münchberger Straße 5
D-93057 Regensburg
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REDAKTION
Heiko Halbauer (verantw.)
heiko.halbauer@velototal.de
REDAKTION
David Bahn, Fabian Bodem,
Tillman Lambert
FREIE MITARBEITER
Christian Lenk,Wolfgang Hartl
Marco Berger, Marc Brodesser,
Daniel Jäckel, René Müller,
Horst Brozy
GRAFIK / LAYOUT
Brigitte Kraus, Lisa Espig
FOTOS
Lisa Espig
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Tel.: 0152 3119293
fabian.bodem@velototal.de
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per E-Mail: layout@velototal.de
X-MYROON
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X-MYROON MASTER
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