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Emsblick Lingen - Heft 04 (Juni 2025)

im Juni steht Lingen ganz im Zeichen des Feierns. Das bevorstehende Jubiläumswochenende bringt ein abwechslungsreiches Programm für alle, die in unsere Stadt kommen. Freuen Sie sich auf Schlagerstars am Freitag, Rock und Pop am Samstag und ein Familienfest am Sonntag im Herzen von Lingen. In dieser Ausgabe werfen wir zudem einen Blick auf die Wiederherstellung eines geschichtsträchtigen Gebäudes in Darme, Damaschke feiert 100 Jahre und der Tennisclub Lingen Blau-Weiß blickt auf ein stolzes Jahrhundert zurück. Im Bereich Kultur gibt es ebenfalls viel zu zeigen. Die Ausstellung mit den Arbeiten von Claudia Arns im NordNeun lädt zum Staunen ein. Zudem können Sie die faszinierende Ausstellung mit dem Titel „Where the Sun Pauses“ besuchen, die in der Kunsthalle Lingen zu sehen ist. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der Marketenderinnen gewürdigt: Eine neue Statue wurde enthüllt und ein Platz eingeweiht, der ihre wichtige Rolle in der Geschichte unserer Stadt sichtbar macht. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern durch unser Magazin und beim Besuch der zahlreichen Angebote in unserer Stadt. Herzliche Grüße, Ihr Redaktionsteam vom Emsblick Lingen

im Juni steht Lingen ganz im Zeichen des Feierns. Das bevorstehende Jubiläumswochenende bringt ein abwechslungsreiches Programm für alle, die in unsere Stadt kommen. Freuen Sie sich auf Schlagerstars am Freitag, Rock und Pop am Samstag und ein Familienfest am Sonntag im Herzen von Lingen.

In dieser Ausgabe werfen wir zudem einen Blick auf die Wiederherstellung eines geschichtsträchtigen Gebäudes in Darme, Damaschke feiert 100 Jahre und der Tennisclub Lingen Blau-Weiß blickt auf ein stolzes Jahrhundert zurück.

Im Bereich Kultur gibt es ebenfalls viel zu zeigen. Die Ausstellung mit den Arbeiten von Claudia Arns im NordNeun lädt zum Staunen ein. Zudem können Sie die faszinierende Ausstellung mit dem Titel „Where the Sun Pauses“ besuchen, die in der Kunsthalle Lingen zu sehen ist. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der Marketenderinnen gewürdigt: Eine neue Statue wurde enthüllt und ein Platz eingeweiht, der ihre wichtige Rolle in der Geschichte unserer Stadt sichtbar macht.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern
durch unser Magazin und beim Besuch der zahlreichen Angebote in unserer Stadt.

Herzliche Grüße,

Ihr Redaktionsteam vom Emsblick Lingen

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bereits berücksichtigt. Details erfahren Sie bei uns.


Liebe Leserinnen und Leser,

im Juni steht Lingen ganz im Zeichen des Feierns.

Das bevorstehende Jubiläumswochenende bringt ein

abwechslungsreiches Programm für alle, die in unsere

Stadt kommen. Freuen Sie sich auf Schlagerstars am

Freitag, Rock und Pop am Samstag und ein Familienfest

am Sonntag im Herzen von Lingen.

In dieser Ausgabe werfen wir zudem einen Blick auf die

Wiederherstellung eines geschichtsträchtigen Gebäudes

in Darme, Damaschke feiert 100 Jahre und der Tennisclub

Lingen Blau-Weiß blickt auf ein stolzes Jahrhundert

zurück.

Im Bereich Kultur gibt es ebenfalls viel zu zeigen. Die

Ausstellung mit den Arbeiten von Claudia Arns im

NordNeun lädt zum Staunen ein. Zudem können Sie

die faszinierende Ausstellung mit dem Titel „Where the

Sun Pauses“ besuchen, die in der Kunsthalle Lingen

zu sehen ist. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der

Marketenderinnen gewürdigt: Eine neue Statue wurde

enthüllt und ein Platz eingeweiht, der ihre wichtige Rolle

in der Geschichte unserer Stadt sichtbar macht.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern

durch unser Magazin und beim Besuch der zahlreichen

Angebote in unserer Stadt.

Herzliche Grüße,

Ihr Redaktionsteam vom Emsblick Lingen

INHALT

4 STADTGESPRÄCH

11 VERANSTALTUNGEN

16 WIRTSCHAFT

24 BILDUNG

30 VEREINSLEBEN

36 KULTUR

44 LEBEN

RUBRIKEN

34 LINfluencer

29 Wine not?

37 SpekersCorner

49 Das Grünzeug ruft

42 Seitenblicke

50 Veranstaltungskalender

Impressum

Verlag:

Emsblick Medien UG

(haftungsbeschränkt)

Neuer Markt 3

49733 Haren (Ems)

Tel. 05932-5004575

info@emsblick.net

www.emsblick.news

Redaktion:

Christiane Adam,

Elisabeth Tondera,

Meike Blunk,

Maxim Grinke,

Andreas B. Steffens

(ViSdP)

T 05932-5004575

lingen@emsblick.net

Medienberatung:

Ilona Kemper

T 05932-5004578

kemper@emsblick.net

Druck:

printoo GmbH

26789 Leer

Layout:

mediabase

Werbeagentur UG

(haftungsbeschränkt)

& Co. KG

Erscheinungsweise:

mindestens 10 x jählich

Fotos:

Christiane Adam,

Elisabeth Tondera,

Meike Blunk, LWT,

Stadt Lingen, Emsland-

Arena, Andreas Steffens,

stock.adobe.com,

freepik.com

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aus Lingen, Haren, Meppen und umzu!

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bestem Wissen und Gewissen der jeweiligen Autoren zusammengestellt.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder.

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Presserechts. Nachdruck des gesamten Inhaltes, auch auszugsweise,

sowie der vom Verlag gestalteten Anzeigen nur mit schriftlicher Freigabe

des Verlages. Alle Rechte liegen beim Verlag.

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3


STADTGESPRÄCH

Feste muss man feiern!

Das Jubiläumswochenende

in Lingen:

Schlagerstars und Familienfest

erobern die Innenstadt

Das Jahr 2025 wird für Lingen ein ganz besonderes

– vom 20. bis 22. Juni feiert die

Stadt ihr 1050-jähriges Bestehen. Der Höhepunkt

dieses Jubiläums ist ein spektakuläres

Festwochenende, das den Lingener

Marktplatz in eine große Open-Air-Bühne

verwandelt. Am Freitag, den 20. Juni, eröffnet

ein hochkarätiges Schlagerfestival

das Festwochenende mit renommierten

Künstlern wie der Kultband Münchener

Freiheit, Partyikone Mickie Krause und der

beliebten Schlagerkönigin Anna-Maria

Zimmermann.

Schlagerstars heizen ein

Die Vorfreude auf das Schlagerfestival

am Freitag ist groß. Die Münchener

Freiheit wird mit ihren zeitlosen Hits

wie „Ohne Dich“ und „1000-mal Du“

eine ganze Generation von Musikliebhaber*innen

begeistern. Frontmann Tim

Wilhelm und seine Band präsentieren emotionale Rock-Pop-

Klassiker live. Auch Anna-Maria Zimmermann bringt ihre berühmten

Stücke „Himmelblaue Augen“ und „100.000 leuchtende

Sterne“ mit, die genutzt werden, um das Publikum mit

ihrer belebenden Stimme mitzureißen. Mickie Krause, bekannt

für seine mitreißenden Partyhits, wie „Schatzi, schenk

mir ein Foto“ und „Eine Woche wach“, sorgt für ausgelassene

Stimmung und wird die Menge zum Feiern animieren.

„Wir haben ein abwechslungsreiches

Programm aufgestellt, das Jung und Alt

gleichermaßen anspricht. Ich lade alle

Lingenerinnen und Lingener sowie unsere

Gäste herzlich ein, an diesem Festwochenende

auf dem Marktplatz mit uns zu feiern“,

erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Rock und Pop am Samstag

Der Samstag, 21. Juni, verspricht mit den

Auftritten von Fury in the Slaughterhouse

und Tim Bendzko weitere musikalische

Highlights. Die Band Fury in the Slaughterhouse

zählt zu den erfolgreichsten Rockbands

Deutschlands und begeistert mit Hits

wie „Time to Wonder“.

Tim Bendzko, bekannt für seine gefühlvollen

Songs wie „Hoch“ und „Nur noch

kurz die Welt retten“, wird ebenfalls sein Publikum

im Lingener Marktplatz verzaubern.

Susan Albers eröffnet den Abend und sorgt

dafür, dass die ersten Klänge für eine tolle

Stimmung sorgen.

4 Juni 2025 emsblick


Ob beim Bungeejumping, einem unvergesslichen Helikopterrundflug,

oder kreativen Mitmachaktionen – der Festsonntag präsentiert

eine Fülle an Aktivitäten. Auf mehreren Bühnen wird für

musikalische Unterhaltung gesorgt, und verschiedene örtlichen

Gruppen zeigen ihr Können. Kulinarisch verwöhnt das Fest diverse

Geschmäcker mit regionalen und internationalen Spezialitäten.

Ein lebendiges Fest für alle Generationen

Die Innenstadt wird zur Erlebnismeile: Vereine,

Gruppen und Einrichtungen präsentieren sich mit

interaktiven Aktionen. Die Polizei, Feuerwehr und

Rettungsdienste zeigen ihre Technik auf der größten

Blaulichtmeile der Region. Darüber hinaus wird es

ein umfangreiches Kinderprogramm geben, mit Hüpfburgen,

Bastelstationen und einem großen Spielpark.

„Der große Festsonntag ist das Herzstück unseres

Jubiläumswochenendes“, sagt Oberbürgermeister Dieter

Krone. „Mit diesem vielfältigen Programm möchten

wir allen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit

bieten, unsere Stadt in ihrer ganzen Lebendigkeit

und Vielfalt zu erleben.“

Bereiten Sie sich darauf vor, ein unvergessliches Festwochenende

in Lingen zu genießen!

„DANK VERSCHIEDENER

SPONSOREN AUS DER

WIRTSCHAFT KONNTEN

WIR ES ERMÖGLICHEN,

DASS ALLE KONZERTE

DES FESTWOCHENENDES

UMSONST UND DRAUSSEN

STATTFINDEN“,

betonte Oberbürgermeister Krone.

Ein Festsonntag für die ganze Familie

Der krönende Abschluss des Jubiläumswochenendes

ist der Festsonntag am 22. Juni. Die Innenstadt verwandelt

sich von 11 bis 18 Uhr in eine bunte Erlebniswelt,

die ganz im Zeichen des Mottos steht: „1050 Momente

im Herzen von Lingen erleben“. Die Festparade,

die sich in Herzform durch die Stadt schlängelt, bringt

Gemeinschaft und Lebensfreude zum Ausdruck.

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen

Gottesdienst auf dem Marktplatz, gefolgt von einem

aufregenden Familienprogramm, das für alle Altersgruppen

etwas zu bieten hat.

Lasst uns feiern!

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STADTGESPRÄCH

1050 Jahre Lingen in aller Munde

Die Lingener Festkruste ist mindestens bis zum

Jubiläumswochenende erhältlich

(r.) Ramona Schmidt

aus der Biener Filiale.

Von Christiane Adam

Dass die Stadt Lingen in diesem Jahr ihr

1050-jähriges Bestehen feiert, ist derzeit

in aller Munde. Wie wortwörtlich

dies zu verstehen ist, zeigt sich in den

Jubiläumsprodukten, die einheimische

Hersteller anlässlich der Feierlichkeiten

kreiert haben. Es gibt ein Jubiläumsbier,

einen Jubiläumswein und einiges mehr.

In essbarer Form kann man sich die

1050-Jahr-Feier mit der Lingener Festkruste

von der Biener Landbäckerei Wintering

einverleiben.

„Die Anfrage dazu kam von der Stadt

selbst“, erzählt Bäckermeister Daniel

Wintering, der gemeinsam mit seinem

Bruder Manuel Geschäftsführer der Biener

Landbäckerei Wintering ist. Der geprüfte

Brot-Sommelier hat sich daraufhin

Gedanken darüber gemacht, was für

ein Brot zu solch einem Jubiläum passen

könnte. Dabei herausgekommen ist die

Festkruste.

„Sie enthält viele Mineralstoffe, Roggenvollkornschrot,

Leinsaat und Sonnenblumenkerne“,

zählt er auf. Die Brotkruste

habe dabei gleich zwei Vorteile:

Sie enthalte röstige Aromen und halte

das Brot länger frisch; Letzteres auch

dadurch, dass er den traditionellen

Sauerteig 24 Stunden lang ruhen lasse,

bevor er ihn weiterverarbeitet. „In dieses

Brot ist viel Erfahrung geflossen“,

betont Daniel Wintering.

Ohnehin: Brot sei etwas sehr Traditionelles.

„Schon seit 4000 vor Christus backen

Menschen Brot“, weiß der Bäckermeister.

Gar so lange existiert zwar die

Biener Landbäckerei noch nicht, dennoch

sei die Stadt Lingen bereits seit

vielen Generationen die Heimat der

Familie Wintering“, unterstreicht er die

Verbundenheit mit der Stadt.

Doch nicht nur in Lingen ist die Festkruste

seit Ostern erhältlich: Auch in

allen anderen Wintering-Filialen, etwa in

Haren oder Meppen, ist die neue Brotkreation

zu kaufen, und das mindestens

bis zum 22. Juni, dem Festsonntag innerhalb

des Jubiläumsjahres.

„Die Festkruste kommt bei unseren Kunden

sehr gut an“, weiß Ramona Schmidt

aus der Filiale in Biene zu berichten.

Eine Verzehrempfehlung gibt es auch

dazu: Erdbeermarmelade, herzhafter

Käse oder geräucherter Schinken.

Nebenbei: Wer das Jubiläum nicht aufessen

möchte, kann sich auch ein Souvenir

in Form des Maskottchens Lingo,

dem Löwen, eines Jubiläumsarmbands,

eines Jubiläumsbriefmarkensets und

vieler anderer dauerhafter Erinnerungsstücke

zulegen.

Hat die Festkruste

auf Wunsch der

Stadt kreiert:

Bäckermeister

Daniel Wintering

6 Juni 2025 emsblick


SONDERBEILAGE

EMS

MAGAZIN FÜR BAUEN, WOHNEN UND LEBEN

Ein Stück Darmer

Geschichte erstrahlt neu

Im Mai feierte der Ortsrat Darme mit einer

kleinen Feierstunde die offizielle Einweihung

der sanierten Giebelfront „Zum Heidhof“. Dieser

markante Giebel, Teil der Feierlichkeiten zum

700-jährigen Bestehen des Ortsteils, erstrahlt

nun in neuem Glanz und bietet Radfahrern eine

willkommene Gelegenheit zur Rast.

Gemeinsames Engagement für den Erhalt

Ortsbürgermeister Christoph Stafflage lobte die zahlreiche

Unterstützung bei der Sanierung. „Darme hat jetzt wieder seinen

markanten Punkt mit dem Hinweis auf die 700-Jahr-Feier –

das ist ein sichtbares Zeichen unserer Geschichte“, so Stafflage.

Dank des Engagements von Sponsoren, Planern, Statikern,

Handwerkern und der Stadt Lingen (Ems) konnte der Giebel

erfolgreich restauriert werden.

Die Zukunft des Giebels war 2020 ungewiss. Sollte er saniert

oder abgerissen werden? Doch eine engagierte Nachbarschaft

setzte sich für den Erhalt ein. Der Ortsrat mobilisierte Unterstützung,

und mit viel ehrenamtlichem Einsatz wurde das Projekt

erfolgreich abgeschlossen.

Die Geschichte des Giebels „Zum Heidhof“

Der Giebel wurde im Jahr 2002 anlässlich der 700-Jahr-Feier von

Darme errichtet. Ein Festausschuss unter der Leitung des damaligen

Ortsbürgermeisters Franz Beckmann koordinierte mehrere

Projekte, darunter diesen Giebel westlich der Darmer Bahnlinie.

Er steht symbolisch für das lebendige Miteinander und den starken

Gemeinschaftssinn in Darme.

Im Februar 2007 hatte der Giebel durch den Sturm Kyrill erneut

gelitten. Doch dank einer aktiven Nachbarschaftsinitiative und

der Unterstützung des Ortsrates konnte er noch im selben Jahr

erneut aufgebaut werden. Auch der damalige Ortsbürgermeister

Werner Hartke spielte eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung.

Somit ist der Giebel „Zum Heidhof“ nicht nur ein

markantes Bauwerk, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für

den Zusammenhalt und den Gemeinschaftsgeist der Darmer

Bürgerinnen und Bürger. Die Einweihung der sanierungssanierten

Giebelfront ist ein weiterer Schritt in der Geschichte

dieses besonderen Orts.

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7


STADTGESPRÄCH

Damaschke feiert

100-jähriges Bestehen

Einst Keimzellen auf Selbstversorgergrundstücken, heute facettenreiches Quartier

Von Christiane Adam

Axel Wortmann (von links), Stefan Heskamp, Renate Heskamp und Petra Wilbers

gehören dem Vorstand des Förderkreises Stadtteil Damaschke an.

Hier ist eine sogenannte „Keimzelle“ nachgestellt worden.

950 Jahre, nachdem die heutige

Stadt Lingen erstmals urkundlich

erwähnt worden ist, ist der Stadtteil

Damaschke gegründet worden.

Anders ausgedrückt: 1925 ist eine

Chaussee nordöstlich der Innenstadt

nach dem Berliner Lehrer und

Reformer Adolf Damaschke benannt

worden. Um die Damaschkestraße

herum ist vor 100 Jahren

ein Stadtteil entstanden, um der

Wohnungsnot zu begegnen. Das

feiern die Damaschkaner in diesem

Jahr mit einem Festwochenende

im Juni.

Drei Tage lang wird in Damaschke

gefeiert, gleichzeitig mit dem

Schützenfest. „Wir machen damit

den Aufschlag für die Jubiläumswoche

der 1050-Jahr-Feier der

Stadt Lingen“, unterstreicht der

erste Vorsitzende des Förderkreises

Stadtteil Damaschke

Stefan Heskamp. Er und viele weitere

Menschen haben das Jubiläum

des Stadtteils vorbereitet.

Begonnen wird die dreitägige

Sause mit einem Jubiläumsfest am

Freitag, dem 13. Juni. Dafür sind

im Vorfeld Eintrittskarten verkauft

worden. „Alle verfügbaren 400 Karten

waren innerhalb von zwei Tagen

weg“, freut sich Renate Heskamp,

stellvertretende Schatzmeisterin

des Förderkreises. Der Festakt wird

moderiert von Mario Köhne, seines

Zeichens Radiomoderator, dessen

Elternhaus in Damaschke steht.

Nach den offiziellen Grußworten

wird die Chronik vorgestellt, die

Klaudia Frerich, Sven Mielke und

Josef Brüning erarbeitet haben.

Mit dem Antreten des Schützenvereins

bei der Majestät am Sonnabend

um 13 Uhr beginnt dann

das öffentliche Programm, das bis

Sonntagabend geht. „Wir möchten,

dass uns die Lingener besuchen“,

lädt Stefan Heskamp nach Damaschke

ein. Als Highlights sind

hier „Bingo live“ ab 15 Uhr mit dem

NDR-Moderator Michael Thürnau

zu nennen, der Jubiläumsball mit

der Liveband Suntime und eine

Feuershow ab 22 Uhr. Am Sonntag

findet um 9.30 Uhr ein ökumenischer

Gottesdienst statt. Um13.30

Uhr gibt es einen großen Umzug

8 Juni 2025 emsblick


Das Haus der

Vereine ist Treffund

Mittelpunkt

vieler Aktivitäten

in Damaschke.

durch den Stadtteil, an dem alle Vereine und Gruppen beteiligt

sein werden. Kaffee und Kuchen, ein Platzkonzert

der Lustigen Musikanten Brögbern und eine Zaubershow

sollen für einen abwechslungsreichen Nachmittag sorgen.

An beiden Tagen können sich die Kinder ab 15 Uhr auf

allerlei Attraktionen freuen: Von einer Kinderdisco über ein

Glücksrad, ein Bungee Trampolin, Schminken und vielem

mehr ist für kleines Geld jede Menge Action auf dem Festplatz

in der Goethestraße vorzufinden.

„Das alles ist möglich dank großzügiger Sponsoren“,

freut sich Stefan Heskamp. Diese hätten auch ermöglicht,

die Bingo-Lose kostenlos ausgeben zu können. „Da

warten attraktive Gewinne“, verrät der Vorsitzende des

Förderkreises.

Damaschke ist ein Stadtteil von Lingen mit rund 2600 Einwohnern.

1979 hat sich hier ein Förderkreis gegründet, da

die Stadtteile – im Gegensatz zu den Ortsteilen – keine

politischen Gremien haben. Um etwas für den Stadtteil

zu erreichen, wird alle fünf Jahre der Vorstand des Förderkreises

Stadtteil Damaschke von den Vereinen, Gruppen

und Initiativen des Stadtteils gewählt. Treff- und Mittelpunkt

ist das Haus der Vereine in der Goethestraße.

Hier ist gerade der Außenbereich neugestaltet worden.

Eine sogenannte „Keimzelle“ steht symbolisch für die

ersten Häuser in Damaschke. „Das waren Selbstversorgergrundstücke“,

erzählt Axel Wortmann, zweiter Vorsitzender

des Förderkreises. Diese kleinen Häuser bestanden aus

einer Küche und zwei Stuben, angeschlossen ein Stall, und

dahinter ein großes Grundstück, um selbst Gemüse, Obst

etc. anbauen zu können. So eine symbolisch dargestellte

Keimzelle kann nun auf dem Grundstück in der Goethestraße

22 besichtigt werden. Die Bodenpflasterung deutet

die Wände an, der Rest ist dem Vorstellungsvermögen des

Betrachters überlassen.

Vor 100 Jahren wurde der Stadtteil Damaschke gegründet.

einstigen Arbeitersiedlung ein lebendiger Stadtteil mit großen

Arbeitgebern, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangeboten

und medizinischer Versorgung hervorgetan hat, wird beim

Festwochenende vom 13. bis zum 15. Juni zu erfahren sein.

Das Programm im Detail findet sich unter www.förderkreis-damaschke.de.

DAMASCHKER HOF

HEIMAT AUF DEM TELLER.

„Die Neugestaltung der Außenanlagen ist das Geschenk

der Stadt zu unserem Jubiläum“, sagt Stefan Heskamp.

Dass es früher in Damaschke eine Rennbahn gab, wie

sich die Infrastruktur entwickelt hat und wie sich aus der

HASELÜNNERSTR. 157

49811 LINGEN

0591 I 722 74

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9


STADTGESPRÄCH

Seit 60 Jahren rocken Menschen

beim Christophorus-Werk ihr Leben

Musikfestival auf dem Universitätsplatz

Video

in der APP

Von Christiane Adam

Scan mich!

Vorfreude auf „Rock das Leben“

beim Christophorus-Werk.

„Rock das Leben!“ Im Christophorus-

Werk Lingen „rocken“ seit 60 Jahren

Menschen ihr Leben, was umgangssprachlich

ausgedrückt etwa heißt,

dass sie es erfolgreich bewältigen bzw.

meistern. „Rock das Leben“ ist aber

auch der Name eines Festivals, das seit

2012 immer mal wieder in Lingen stattgefunden

hat. Am 17. Mai hat die Band

„Bad Taste“ erstmals auf großer Bühne

gezeigt, was sie draufhat.

Frank Kühn (zu der Zeit noch Eichholt)

hatte 2012 die Idee, die Band „Shit Happens“

im Alten Schlachthof auftreten

zu lassen. „Wir brauchen eine Bühne

dafür, dass Menschen mit Behinderung

ihr Können zeigen“, so war der Gedanke

des „LinaS“-Projektleiters („Lingen integriert

natürlich alle Sportler“) damals.

„Als mich während des Konzerts jemand

ansprach und fragte, wer von den Bandmitgliedern

denn überhaupt eine Behinderung

habe, war das die schönste

Rückmeldung“, meint er. Seither hatte

„Shit Happens“ immer mal wieder Auftritte

gemeinsam mit anderen Musikern.

„Das letzte Mal war vor Corona. In diesem

Jahr besteht das Christophorus-

Werk 60 Jahre. Da bot es sich an, ‚Rock

das Leben‘ wieder durchzuführen“, erklärt

Frank Surmann, Geschäftsführer

der Einrichtung. Die Band „Shit Happens“

existiert nicht mehr, dafür aber

„Bad Taste“, das ist die Band der Mosaik-Schule

am Christophorus-Werk.

„Bad Taste“ trat dabei nicht allein auf

die Bühne. Der Gebärden-Chor „Klanghände“

der Mosaik-Schule, der Chor

der Akademie St. Franziskus und eine

Gesangsgruppe aus dem Wohnheim

Schapen waren das Warm-up für das

Publikum.

Im Anschluss betrat KLiFF die Bühne.

Krankheitsbedingt musste die ursprünglich

engagierte Band Acoustic Steel

ihren Auftritt absagen. Mit KLiFF fand

sich ein sehr passender Musiker, zumal

der Lingener der Combo früher selbst

angehörte.

Ob Ohren oder Augen: Was danach auf

der Stage stattfand, war ein Vergnügen

für viele Sinne. Vier australische Brüder

sorgten für Aufsehen: alle vier mit

langen Locken – und einem Sinn fürs

Rocken! „Mixed up Everything“ brachte

das Publikum mit einem Mix aus selbstgeschriebenen

und bekannten Rocksongs

zum Tanzen und Mitsingen. Felix

K. & Friends, zu denen u. a. Piano Pete

zählt, bildeten den Abschluss des gelungenen

Abends, in dessen Verlauf

sich der Universitätsplatz mehr und

mehr füllte. Gut zu tun hatte deshalb

auch das Team des Wirz. Das neu eröffnete

Restaurant des Christophorus-

Werks hatte die Bewirtung auf dem Festival

übernommen.

Möglich gemacht worden ist das Festival,

das innerhalb des 1050-Feierjahres

der Stadt einen weiteren Höhepunkt

bildete, mit Unterstützung der Lethmate

Stiftung und der Organisation durch

Rock Range. Mit dabei war auch das

Netzwerk „Metality“. Die Erlöse fließen

in die Refinanzierung des Festivals.

Der Lingener

Bad Taste, die Band der Mosaik-Schule,

Künstler KLiFF.

rockte die Bühne.

10 Juni 2025 emsblick


Bernd Stelter

mit neuem

Bühnenprogramm

in Lingen

Der bekannte Comedian Bernd Stelter

bringt sein neues Bühnenprogramm

„Reg Dich nicht auf“ ins Theater an

der Wilhelmshöhe in Lingen. Ab sofort

sind die Tickets für die Veranstaltung

am 03. Mai 2026 erhältlich.

Kraftwerk zu Gast in

der EmslandArena:

Ein Abend der elektronischen

Pionierkunst

Am 04. Dezember 2025 bringt die legändere Band

Kraftwerk ihre Musik in die EmslandArena nach

Lingen. Bekannt als eine der einflussreichsten

Gruppen in der Musikgeschichte, haben Kraftwerk

die Landschaft der elektronischen Tanzmusik

revolutioniert. Die New York Times bezeichnete

sie einst als „die Beatles der elektronischen

Tanzmusik“, was ihren Stellenwert in der

Musikszene unterstreicht.

Auszeichnungen und Einfluss

Kraftwerk hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter drei

Grammy-Auszeichnungen, und wurde als erste deutsche Band

in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Ihr einzigartiger

Sound und ihre Visionen prägten nicht nur ihre eigene Musik,

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In seinem Programm reflektiert Stelter humorvoll

über die täglichen Ärgernisse, die uns

alle betreffen: sei es das Knöllchen an der

Windschutzscheibe, die langsame Kassiererin

im Supermarkt oder die Launen der Bundesregierung.

Er thematisiert, wie sich unser Stress

in der sogenannten Zornesfalte zwischen den

Augenbrauen niederschlägt, und zeigt auf,

dass Lachen nicht nur die Stimmung hebt, sondern

auch gesund ist. Mit einem Lächeln können

wir unser Hautbild verbessern und attraktiver

wirken. Lachen trainiert nicht nur die Lunge,

sondern sorgt auch für eine Sauerstoffdusche

für das Gehirn.

In zwei Stunden präsentiert Bernd Stelter eine

humorvolle „Beautybehandlung“ ganz ohne

Botox oder Schönheitsoperationen. Das Programm

verspricht, die Mundwinkel nach oben

zu ziehen und sorgt somit für zahlreiche Lacher

und gute Laune.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen

oder auf www.eventim.de und seien

Sie dabei, wenn Bernd Stelter Sie mit seinem

Wahnsinn zum Lachen bringt!

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses einmalige Event in

der EmslandArena zu erleben. Sichern Sie sich Ihre Tickets für

eine Nacht voller Innovation und Inspiration, die die Grenzen des

Möglichen neu definiert!

emsblick.news

11


VERANSTALTUNGEN

50 Jahre Alter Schlachthof

Open-Air-Festival feiert mit musikalischer Vielfalt

Das Kinder- und Jugend-Kulturzentrum Alter

Schlachthof wird 50 Jahre alt, und dieses Jubiläum

wird gebührend gefeiert! Am 20. und 21.

Juni 2025 findet auf dem Open-Air-Gelände

„Am Wall Süd“ ein großes Festival statt, das

die Vielfalt von Kultur, Jugendarbeit und Popkultur

für die Provinz in den Mittelpunkt stellt.

Der Eintritt ist kostenlos und lädt alle ein, dieses

besondere Ereignis gemeinsam zu erleben.

Ein unvergessliches Wochenende für alle

Eines der Highlights am Freitagabend ist die

Künstlerin NURA, die für ihre Hits mit Gold- und

Platinauszeichnungen sowie ausverkauften

Touren bekannt ist. Mit ihrem Solodebüt „habibi“

und der Einslive Krone als beste Künstlerin

sorgte sie bereits vor ihrer Veröffentlichung für

Furore. In ihrer Autobiografie „Weißt du, was

ich meine?“ erzählt sie von ihrer Kindheit als

geflüchtete Person aus Kuwait, ihrem Leben in

Berlin und ihrem Weg in die männerdominierte

Musikindustrie. Aktuell ist sie

in der Vox-Show „Sing meinen

Song“ zu sehen. Gemeinsam

mit AYMZ, die mit ihrer Liveband

einen letzten Auftritt

feiert, bietet sie ein emotionales

Erlebnis, das

Pop-Punk-Klischees

neu interpretiert.

AYMZ verzaubert

mit gefühlvollen

Songs, die Trost

und Hoffnung

spenden.

Der Samstag verspricht ein weiteres

Highlight mit einer Vielzahl

von Bands. Die finnische Band

Steve‘n‘Seagulls bringt große

Classic-Rock-Hymnen im Bluegrass-Stil

auf die Bühne. In Jeans,

Overalls und Redneckhüten und

mit einem fröhlichen Auftritt sorgen

sie für eine ausgelassene

Stimmung. „Schnüre deine

Boots, denn wenn die Boys in

der Stadt sind, wird gefeiert!“

RAUM27 sind mehr als nur eine

Band – sie sind das Sprachrohr

einer Generation im Wandel.

Voller Leidenschaft und musikalischem

Gespür thematisieren

sie wichtige Anliegen wie mentale

Gesundheit und den Druck

durch soziale Medien. Ihre

Songs berühren und animieren

zugleich zum Tanzen, alles verpackt

in einer mitreißenden

Performance.

Die Drunken Masters bieten

eine energiegeladene

Bühnenpräsenz und

ihre Hits, wie „Bier“ und

„Hartz 4“, begeistern das

Publikum. Mit Millionen

Streams gehören sie zu

den Stars, die auf keiner

Party fehlen dürfen.

AYMZ

Das LineUp (unter Vorbehalt)

Freitag, 20.6.

NieKO & Vaso

Zecondz

Zanji

AYMZ

NURA

Das Festival findet auf einem asphaltierten

Parkplatz statt, der für eine angenehme

Atmosphäre sorgt. Der Einlass

erfolgt über zwei Zugänge: den regulären

Zugang von der Parkplatzzufahrt

am Konrad-Adenauer-Ring und den fußläufigen

Zugang aus der Sturmstraße.

Dadurch gelangen die Gäste bequem

und problemlos zu den Veranstaltungen.

Gemeinsam feiern und genießen

Seit fünf Jahrzehnten ist das Alter

Schlachthof ein bedeutender Teil der

regionalen Kulturszene – ein Ort, an

dem Jung und Alt zusammenkommen,

feiern und lachen können. Bringen Sie

Freundinnen, Freunde und Familie mit,

genießen Sie die Musik und schaffen

Sie gemeinsam unvergessliche Erinnerungen.

50 Jahre voller Kultur und

Lebensfreude!

Steve‘n‘Seagulls

Samstag, 21.6.

Stagehands from Hell

TBA

Steve’N’Seagulls

Raum27

Drunken Masters

©Jaakko Manninen

RAUM27

NURA

Drunken Masters

12 Juni 2025 emsblick


Französische Sängerin Zaz

kommt im Dezember nach Lingen

Die französische Musikerin Zaz, bürgerlich Isabelle

Geffroy, beehrt die Emslandarena in Lingen am Freitag,

den 12. Dezember 2025. Mit ihrem ikonischen Hit „Je veux“

katapultierte sie sich 2010 an die Spitze der französischen

Musikszene und gilt seitdem als eine der erfolgreichsten

Künstlerinnen des neuen Jahrtausends.

Zaz vereint verschiedene Musikstile – von Chanson über Pop bis

hin zu Jazz – in ihrer einzigartigen Stimme, die mal rau und mal

sanft klingt. Geboren am 1. Mai 1980 in Tours, zeigte sie bereits

früh ihr musikalisches Talent, als sie im Alter von sieben Jahren

in einem Radiowettbewerb den zweiten Platz belegte. Nach ihrem

Musikstudium in Bordeaux trat sie mit der Latin-Rockband Don

Diego auf und trat anschließend in einem Pariser Cabaret auf.

Diese Erfahrungen prägten ihre musikalische Karriere und führten

sie schließlich zu ihrem Durchbruch.

Der entscheidende Moment kam, als

Zaz den Produzenten Kerredine Soltani

im Künstlerviertel Montmartre traf. Gemeinsam

schufen sie den erfolgreichen

Song „Je veux“, der auf ihrem gleichnamigen

Debütalbum zu finden ist. Das

Album erreichte 2010 in Frankreich Platz

eins der Charts und begeisterte auch

das deutsche Publikum. Ihre musikalischen

Erfolge sind vielfältig: Zaz erhielt

unter anderem den ECHO in der Kategorie

„Beste Künstlerin international

Rock/Pop“ und veröffentlichte bis heute

vier Alben, die in zwölf Ländern mit Platin

oder Gold ausgezeichnet wurden.

Engagement und neue

musikalische Wege

Zaz ist nicht nur eine herausragende musikalische

Persönlichkeit, sondern auch

sozial engagiert. Sie unterstützt die

Bewegung Colibri von Pierre Rabhi, die

sich für ein nachhaltiges Gesellschaftsmodell

starkmacht. Ihre Alben, darunter

„Recto verso“ (2013), „Paris“ (2014) und

„Effet miroir“ (2018), zeigen ihre Vielseitigkeit

und ihr musikalisches Spektrum.

Nach einer dreijährigen schöpferischen

Pause veröffentlichte sie 2021 ihr

Album „Isa“, das einen weiteren Höhepunkt

in ihrer Karriere darstellt.

Im Laufe der Jahre machte Zaz auch

durch symbolische Auftritte auf sich aufmerksam,

wie beispielsweise 2012, als

sie mit zwei Musikern den Mont Blanc

bestieg und dort „Je veux“ unplugged

spielte – ein Ereignis, das in einem von

ZDF und Arte koproduzierten Film festgehalten

wurde.

Vorfreude auf die neue Tour

2025 markiert ein neues Kapitel in Zaz‘

Karriere. Die Leserinnen und Leser können

sich freuen, dass sie im Rahmen

ihrer neuen Tournee auch in Deutschland

auftreten wird. „Ich freue mich darauf,

wieder auf der Bühne zu stehen“,

sagt Zaz. „Im Ausland sagen die Menschen

oft, dass sie meine Texte nicht

verstehen, aber meine Botschaft trotzdem

empfangen.“ Diese Mischung aus

Stimme, Energie und Emotion berührt

das Publikum auf der ganzen Welt.

Karten für das Konzert in Lingen sind

ab sofort erhältlich, und die Vorfreude

steigt, Zaz im Dezember live erleben zu

dürfen – mit all der Leidenschaft, die sie

zu einer unverwechselbaren Künstlerin

gemacht hat. Der Ticketverkauf erfolgt

zuzüglich Gebühren an allen bekannten

Vorverkaufsstellen.

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13


VERANSTALTUNGEN

70 Jahre nach dem Durchbruch des „King“: „ELVIS -

DAS MUSICAL“ kommt zurück in die Emslandarena

Mitreißende Darbietung und musikalische Vielfalt

Grahame Patrick, der als der „beste Elvis-Darsteller seit Elvis“

gilt, bringt die Essenz des Originals zurück auf die Bühne. In authentischen

Kostümen und mit erheblicher stimmlicher Nähe zu

Presley zieht er die Zuschauer in seinen Bann. Unterstützt wird er

von erstklassigen Sängerinnen und Sängern, talentierten Schauspielenden

sowie der „Las Vegas Showband“. Gemeinsam garantieren

sie ein unvergessliches Erlebnis, das die großen Hits von

Elvis sowie Gospel-Songs umfasst, darunter „Why me, Lord?“ und

„How Great Thou Art“, der 1974 mit einem Grammy ausgezeichnet

wurde. Besondere Choreografien und Spielszenen begleiten das

Publikum durch die bewegte Biografie des „King of Rock’n’Roll“.

Am Freitag, dem 6. März 2026, heißt die

Emslandarena in Lingen erneut „ELVIS

- DAS MUSICAL“ willkommen. Nach der

ausverkauften Veranstaltung im Vorjahr

sind die Vorfreude und Erwartungen

hoch, wenn das hochgelobte Musical

erneut auf die Bühne tritt. Mit Grahame

Patrick als Hauptdarsteller und einer

beeindruckenden Besetzung verspricht

die Show eine Reise durch das Leben

und die Musik der Rock’n’Roll-Legende

Elvis Presley.

Ein Blick auf die musikalische Karriere

von Elvis Presley

Elvis Presley, bekannt für seine legendären Hüftbewegungen

und seine unverwechselbare Stimme,

gilt als der erfolgreichste Solokünstler aller Zeiten.

Mit über einer Milliarde verkaufter Tonträger hinterlässt

er einen bleibenden Eindruck in der Musikwelt.

„ELVIS - DAS MUSICAL“ hat bereits über eine

Million Zuschauer begeistert und bietet eine einzigartige

Zeitreise durch Presleys Leben. Premiere

feierte das Musical 2014, und 2026 markiert das

zehnjährige Bestehen dieser beeindruckenden

Produktion. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen

sich auf Hits wie „Love Me Tender“, „Jailhouse

Rock“ und „Suspicious Minds“ freuen, die live dargeboten

werden.

Einzigartiges Erlebnis mit Zeitzeugen

Besonderes Highlight sind die Gastauftritte von Weggefährten

wie Ed Enoch, dem Leiter des „Stamps Quartet“. Enoch war von

1971 bis 1977 bei über 1.000 Konzerten mit Elvis auf Tour und wird

auch 2026 wieder Teil der Show sein. Die Einbindung von originalem

Film- und Fotomaterial des ehemaligen Tour-Managers und

Konzertfotografen Ed Bonja, der das Projekt mit Insiderwissen

unterstützte, verleiht dem Musical eine authentische Note.

Produzent Bernhard Kurz hat mit „ELVIS - DAS MUSICAL“ ein

Denkmal für den „King“ geschaffen. Seine Erfolge werden nicht

nur durch die positive Resonanz der Zuschauer belegt, sondern

auch durch mehrere Auszeichnungen, darunter der „Artist Choice

Award“ in Las Vegas. Kurz ist auch für andere erfolgreiche Produktionen

wie „Simply The Best“, die Tina Turner gewidmet ist, und

„all you need is love!“, eine Hommage an die Beatles, bekannt.

Tickets für die Show in der Emslandarena sind an allen bekannten

Vorverkaufsstellen erhältlich. „ELVIS - DAS MUSICAL“ verspricht

ein spektakuläres Erlebnis, das die Magie des Rock’n’Roll wieder

aufleben lässt und die unvergesslichen Hits von Elvis Presley lebendig

werden lässt.

14 Juni 2025 emsblick


Akademieabend mit

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Am 7. Oktober, findet ab 19 Uhr ein

spannender Akademieabend im Theater

an der Wilhelmshöhe statt.

Der Soziologe und Bildungsforscher

Prof. Dr. Aladin El-

Mafaalani präsentiert seinen

Vortrag zur „Transformation

von Kindheit und Jugend in

der alternden Gesellschaft“.

In seinem Vortrag erörtert

El-Mafaalani, wie tiefgreifende

gesellschaftliche

Veränderungen Kindheit und

Jugend beeinflussen, insbesondere

vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung.

Zentrale Themen sind soziale Ungleichheiten, migrationsbedingte

Diversität, die fortschreitende Digitalisierung und

die Pluralisierung von Familienmodellen. Diese Aspekte führen

zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Funktionen

von Sozialstaat und Bildungssystem. Im abschließenden

Teil reflektiert El-Mafaalani die aktuellen Diskussionen in

der Bildungs- und Gesellschaftspolitik und identifiziert entscheidende

Leerstellen.

Dieser Akademieabend wird vom Ludwig-Windthorst-Haus in

Kooperation mit der Stadt Lingen im Rahmen des 1050-jährigen

Stadtjubiläums veranstaltet und bietet eine wertvolle

Plattform für den Austausch über zentrale gesellschaftliche

Fragestellungen.

Impulse für Unternehmen

90 Minuten plus Nachspielzeit

Am 27. Juni lädt der Campus Handwerk Lingen von 10 bis 12 Uhr

zu einem praxisnahen Impulsformat für Unternehmerinnen

und Unternehmer ein.

In fünf kompakten Vorträgen erhalten Teilnehmende konkrete

Anregungen zu Themen wie Mitarbeiterbindung, Qualifizierung,

Fördermitteln und Energieeffizienz im Betrieb.

Zielgruppe sind insbesondere kleine und mittelständische

Unternehmen, die sich zukunftssicher aufstellen wollen. Die

Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter

www.campushandwerk-swn.de/90.

Marienberger Bergsänger

mit Musik zur Marktzeit

Im Rahmen des großen Festwochenendes

zur 1050-Jahr-Feier der Stadt Lingen

werden die „Marienberger Bergsänger“

aus dem Erzgebirge am Samstag, den

21. Juni, ein besonderes musikalisches

Highlight setzen. Ab 11 Uhr präsentieren

die talentierten Sänger ihren Gesang in

der Kreuzkirche am Universitätsplatz und

bringen das bergmännische Liedgut zurück

ins Rampenlicht.

Foto: Stadtverwaltung Marienberg

Eine lange Tradition der Bergsänger

Die Marienberger Bergsänger blicken auf eine über

200-jährige Geschichte zurück. Ursprünglich gegründet,

um bergmännische Veranstaltungen festlich zu umrahmen,

gerieten die Sänger mit dem Rückgang des Bergbaus

in Marienberg in den 1950er Jahren in Vergessenheit.

Doch die Tradition lebte 2006 erneut auf, als die Kantorei

St. Marien den Entschluss fasste, die Marienberger Bergsänger

wieder ins Leben zu rufen. Seitdem erklingt wieder

lebhaftes bergmännisches Liedgut in der Region.

In den letzten Jahren haben die Bergsänger zahlreiche Auftritte

genossen, darunter Fernsehmitschnitte sowie Reisen

in die Tschechische Republik und die Schweiz, die zu den

Höhepunkten ihrer modernen Geschichte zählen. Die

künstlerische Leitung liegt seit der Neugründung in den

fähigen Händen von KMD Rudolf Winkler, der die künstlerische

Vision des Chors entscheidend prägt.

Freier Eintritt für alle

Die Veranstaltung im Rahmen von „Musik zur Marktzeit“

verspricht ein musikalisches Erlebnis für alle Interessierten.

Der Eintritt ist frei, und jeder ist herzlich eingeladen,

den Klängen der Marienberger Bergsänger zu lauschen.

Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns ein Stück kultureller

Tradition!

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15


WIRTSCHAFT

Erfolgreiches

Fraunhofer Matching

Event in Lingen

Mittelstand trifft auf

Zukunftstechnologien

Am 7. Mai 2025 fand am Campus der Hochschule

Osnabrück in Lingen das erste Fraunhofer Matching

Event statt. Diese Veranstaltung bot Unternehmen

des Mittelstands die Möglichkeit, direkt mit innovativen

Technologien in Kontakt zu treten. Zahlreiche

Besucherinnen und Besucher aus Wirtschaft und

Wissenschaft ergriffen die Gelegenheit, sich mit

ausgewählten Projektteams des Fraunhofer AHEAD

Programms auszutauschen und Inspiration für ihre

eigenen Vorhaben zu sammeln.

Ein starkes Netzwerk für Innovation

Das Event wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft

in Zusammenarbeit mit dem Business-Inkubator

Fraunhofer AHEAD sowie den Landkreisen Emsland

und Grafschaft Bentheim, der Stadt Lingen,

dem Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.

Osnabrück und CorneXion initiiert. Die Eröffnungsansprache

hielten namhafte Vertreter, darunter

Landrat Marc-André Burgdorf, Lothar Schreinemacher

(Erster Stadtrat der Stadt Lingen), Prof. Dr.

Liane Haak (Dekanin der Fakultät Management,

Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück),

Sascha Haverland (Mittelstand-Digital Zentrum)

und Antonia Arnold (Program Manager bei Fraunhofer

AHEAD).

Fokus auf produzierendes

Gewerbe und Automation

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Technologien

und Entwicklungen aus den Bereichen produzierendes

Gewerbe und Automation, die von

Teams aus ganz Deutschland präsentiert wurden. Bastian Papen, Geschäftsführer

von CorneXion, betonte: „Es freut uns sehr, dass wir gemeinsam

mit unseren Partnern bereits zum dritten Mal Teams des Fraunhofer

AHEAD Programms nach Lingen holen konnten. Forschende aus

ganz Deutschland haben hier ihre innovativen Lösungen vorgestellt, direkt

vor Unternehmerinnen und Unternehmern der Region.“

Interaktive Möglichkeiten für den Austausch

Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, sich direkt mit den Entwicklerinnen

und Entwicklern der vorgestellten Projekte auszutauschen,

Fragen zu stellen und Impulse für potenzielle Kooperationen mitzunehmen.

Durch offene Pitches, persönliche Gespräche und Live-Demonstrationen

wurde deutlich, welches enorme Potenzial in den dargebotenen

Technologien steckt.

Ein kontinuierlicher Innovationsprozess

Das Fraunhofer Matching Event ist Teil einer langfristigen Initiative,

die den Wissenstransfer zwischen Fraunhofer-Instituten und mittelständischen

Unternehmen in der Region erheblich fördern soll. Es setzt

den bereits in den letzten zwei Jahren begonnenen Innovationsprozess

konsequent fort und hebt diesen auf eine neue Ebene.

Fraunhofer AHEAD agiert als Deeptech-Inkubator der Fraunhofer-Gesellschaft

und begleitet wissenschaftliche Teams auf ihrem Weg von der Forschung

zum Markt. Mit flexibler Finanzierung und Unterstützung für Spinoffs

sowie Lizenzmodelle zielt das Programm darauf ab, bahnbrechende

Technologien aus der angewandten Forschung in unternehmerische Anwendungen

zu überführen.

Die CorneXion GmbH unterstützt den

erfolgreichen Innovationstransfer in

ländlichen Regionen und betreibt ein

umfangreiches Innovationsnetzwerk mit

rund 100 Mitgliedern. Das Unternehmen

veranstaltet regelmäßig Pitch-Events

unter dem Motto „Mittelstand meets

Start-ups“ und agiert als Netzwerkmanager

des neuen KI-Park Satelliten

in Lingen. Mit einem ganzheitlichen Ansatz

begleitet CorneXion Unternehmen

durch den gesamten Innovationsprozess

– von der Ideenfindung über die

individuelle Projektentwicklung bis hin

zur Umsetzung neuer Technologien. Ziel

ist es, den ländlichen Raum nachhaltig

zu stärken und durch neue Innovationen

und Kooperationen zu beleben.

16 Juni 2025 emsblick


Christiane Humbert eröffnet neue Praxis

für Physio und Coaching in Darme

In der Ortsmitte von Darme gibt es einen neuen Anziehungspunkt:

Christiane Humbert hat kürzlich ihre Praxis für Physio und Coaching in

der Bernhard-Lohmann-Straße 23 eröffnet.

Mit 51 Jahren wagt die Lingenerin den Schritt in die

Selbstständigkeit – zum zweiten Mal nach ihrer ersten

eigenen Praxis bis zu ihrem 30. Lebensjahr. „Mit meinem

zweiten Sohn stand zunächst meine Familie im

Mittelpunkt. Doch der Wunsch, wieder selbstständig

zu sein, war immer da“, erklärt Humbert.

In ihrer neuen Praxis verbindet Christiane Humbert

Physiotherapie und Coaching. „Mich interessiert der

ganze Mensch mit allen seinen Bedürfnissen. Körper,

Seele und Geist gehören zusammen“, fügt sie hinzu.

Die Räume der Praxis umfassen zwei Behandlungszimmer

– das Kronen- und das Sonnenzimmer. Hier

bietet sie eine Vielzahl von Therapien an, darunter

Krankengymnastik, Massagen, Wärme- und Kältetherapie,

Kiefergelenksbehandlungen sowie manuelle

und osteopathische Techniken.

Ein Ort der Begegnung

Zusätzlich steht ein großer Raum der Begegnung

zur Verfügung, der für Gesprächskreise, Coachings,

Sport und sogar Gastdozenten genutzt werden kann.

Humbert plant ein breites Angebot: Resilienz- und

Achtsamkeitstraining, Entspannungstechniken, Meditationen

sowie Gruppen- und Einzel-Coachings

gehören dazu. „Ich wünsche mir, dass dies ein Ort

der Begegnung wird“, betont sie. Zur Feier der Neueröffnung

hatte sie eine besondere Aktion gestartet.

Besucherinnen und Besucher konnten sich für eine

Spende an den Verein „Herzenswünsche“ aus einer

Geschenkekiste etwas aussuchen. „Das Leben ist

immer beides: Geben und Nehmen. Das möchte ich

damit auch noch einmal ausdrücken.“

Herzliche Glückwünsche

zur Neueröffnung

Ortsbürgermeister Christoph Stafflage,

der Zweite Bürgermeister Werner

Hartke und Caroline Ohmann von der

Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen

gratulierten Christiane Humbert

herzlich zur Eröffnung. „Ich freue

mich, dass die Räumlichkeiten nun

endlich wieder belebt sind und wir

solch ein tolles Angebot in Darme

haben“, sagte Stafflage.

Darüber hinaus sucht Christiane

Humbert engagierte Kolleginnen

und Kollegen, die Lust haben, gemeinsam

etwas aufzubauen. Interessierte

Therapeuten können sich

jederzeit in ihrer Praxis melden.

emsblick.news

17


WIRTSCHAFT

IHK-Regionalausschuss tagt bei emco Group:

Unternehmen fordern weniger Bürokratie bei Fachkräfteeinwanderung

In der Sitzung des IHK-Regionalausschusses

Emsland wurde deutlich,

dass Unternehmen händeringend

nach qualifizierten Mitarbeiter*innen

suchen. „Die Ergebnisse unserer IHK-

Konjunkturumfragen zeigen, dass der

Bedarf an Fachkräften aufgrund der

demografischen Entwicklungen nicht

vollständig aus der Region gedeckt

werden kann. Daher benötigen die

Unternehmen dringend eine unbürokratischere

Zuwanderung von außen“,

erklärte Maria Borgmann, stellvertretende

Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses,

bei der Versammlung in

Lingen. Gastgeber war die emco Group,

deren Geschäftsführer Dr. Andreas

Stepping die Teilnehmenden herzlich

willkommen hieß.

Fachkräfteeinwanderung

als zentrales Thema

Im Fokus der Sitzung stand die Fachkräfteeinwanderung,

insbesondere

die Unterstützungsangebote für Unternehmen.

Grundlage der Diskussion bildeten

die Ergebnisse einer aktuellen

Unternehmensumfrage der IHK: 78 Prozent

der Betriebe aus der Wirtschaftsregion

Osnabrück-Emsland-Grafschaft

Bentheim äußerten den Bedarf an Fachkräften

aus Nicht-EU-Staaten, vor allem

in den Bereichen Fertigung und Produktion.

Gleichzeitig gaben 69 Prozent

der Befragten an, das Fachkräfteeinwanderungsgesetz,

das den rechtlichen

Rahmen für die Arbeitsmigration bildet,

nicht zu kennen.

Beratungsbedarf bleibt hoch

Dr. Ulf Kemper, IHK-Berater für Fachkräfteeinwanderung,

betonte, dass der

Beratungsbedarf enorm bleibt. Nahezu

90 Prozent der Unternehmen, die bereits

Erfahrungen mit der Einstellung

ausländischer Fachkräfte gesammelt

haben, berichteten von bürokratischen

Hindernissen. Lange Bearbeitungszeiten

bei Visaanträgen und Unsicherheiten

bezüglich der Anerkennung

ausländischer Qualifikationen zählen

zu den größten Herausforderungen.

Positiv sei jedoch, dass das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz

zusätzliche

Möglichkeiten wie die „Anerkennungspartnerschaft“

und die „Chancenkarte“

eröffnet. Diese Optionen müssten jetzt

besser kommuniziert werden.

Praktische Unterstützung

Julia Noglik vom Welcome Center der

Wachstumsregion Ems-Achse erläuterte,

wie praktische Unterstützung

aussehen kann. Ihr Team berät Unternehmen

und begleitet ausländische

Fachkräfte von der Anwerbung bis zur Integration

im Betrieb. Die Unterstützung

reicht von internationalen Interviews

über Sprachkurse bis hin zu Onboarding-Prozessen.

Besonders stark ist der

Bedarf aktuell in den Bereichen Pflege,

Elektronik und Industrie. Zudem bietet

das Welcome Center Recruiting-Reisen,

beispielsweise nach Mexiko und Südafrika,

an – und das unabhängig von

einer Mitgliedschaft bei der Wachstumsregion

Ems-Achse.

Sabrina Wendt, Geschäftsführerin des

Wirtschaftsverbands Emsland, stellte

das Projekt „Perspektive Ems-Vechte“

vor. Ziel ist es, Strukturen zur langfristigen

Bindung von angeworbenen

Fachkräften zu schaffen und Doppelstrukturen

in der Region zu vermeiden.

Das Projekt umfasst ein umfassendes

Maßnahmenpaket, das von Beratungen

zu Qualifizierungsmöglichkeiten bis zur

Koordination branchenübergreifender

Anwerbeaktivitäten reicht. „Zugewanderte

Fachkräfte sollen die Region

als ihr neues Zuhause verstehen“, so

Wendt. Das Projekt, das in Zusammenarbeit

mit der Wirtschaftsvereinigung

und der Ems-Achse initiiert wurde, läuft

zunächst bis Ende 2026. Gemeinsam mit

allen Akteuren wird ein praxisnaher Leitfaden

entwickelt, der Unternehmen für

die erfolgreiche Integration unterstützt.

Zukünftige Unterstützung

durch die IHK

Die IHK kündigte an, Unternehmen gezielt

zu unterstützen. Dr. Ulf Kemper

steht als fester Ansprechpartner für alle

Fragen zur Fachkräfteeinwanderung zur

Verfügung, und Termine können ab sofort

vereinbart werden.

18 Juni 2025 emsblick


ADVERTORIAL

TOP, DER

ZAPFHAHN LÄUFT

(WIEDER)!

Am 12. Juni 2025 wird auf dem

Lingener Marktplatz beim 4. Gastro-

Zapfenstreich wieder Bier um die

Wette gezapft: Dabei gehen die

gezapften Biere als Freibier gegen

eine Spende raus an die Zuschauer.

Am Ende wird dann der traditionelle

Wanderpokal, der goldene Zapfhahn,

wieder vergeben.

Wer folgt auf Amel Hekalo und Markus

Quadt? Nachdem der goldene Zapfhahn

zunächst für ein Jahr im Café Extrablatt

Lingen Lookentor hängen durfte, zog

er im Jahr 2023 in der Alten Posthalterei

ein und ziert seitdem die Gaststube.

Wird es in diesem Jahr einen neuen

Zapfmeister geben? „Im mittlerweile

vierten Veranstaltungsjahr kann man

schon von einer Tradition sprechen“, freut

Jan Koormann von der veranstaltenden

Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH

auf die am Donnerstag,

12. Juni 2025 ab ca. 17 Uhr

auf dem Lingener Marktplatz

stattfindende Veranstaltung.

Insgesamt 15 Gastronomen zapfen dabei Bier um die

Wette und diese werden gegen eine freiwillige Spende

an die Zuschauer verteilt. Zusätzlich unterstützen

Lingener Firmen als Sponsoren der Bierfässer das Event.

Der Reinerlös kommt einem guten Zweck zu Gute.

Unterstützt wird die Veranstaltung traditionsgemäß von

Getränke Essmann und der Veltins Brauerei.

Es heißt zwar „Ein gutes Pils braucht sieben Minuten“,

aber an diesem Abend wird frisches, kühles Bier wesentlich

schneller ausgeschenkt. Im Rahmen der Veranstaltung

müssen die Gastronomen folgende Regeln beim Bier zapfen

beachten: Berührt zum Beispiel der Zapfhahn das Glas,

werden fünf Strafsekunden fällig. Ist zu wenig Bier im Glas

werden drei Sekunden

auf die Gesamtzeit

addiert. Wer am Ende

sein Fass am schnellsten

geleert hat, gewinnt den

goldenen Zapfhahn.

Markus Quadt, der Gewinner der letzten zwei Jahre,

erklärt: „Was die Veranstaltung ausmacht,

ist dieser besondere Zusammenhalt zwischen

uns Gastronomen, aber auch mit den

Schiedsrichtern und den Veranstaltern.“

www.tourismus-lingen.de19


WIRTSCHAFT

Ein Stück Türkei in Lingen

Mangal Kebabhaus eröffnet in der Georgstraße

In der Georgstraße 29 hat das Mangal Kebabhaus seine Türen

eröffnet und bringt mit seinen köstlichen Speisen ein Stück

türkische Kultur nach Lingen. Inhaber Cihat Altundag führt

das Restaurant gemeinsam mit seinem Bruder Deniz und wird

dabei von ihrem Cousin Ömer Yigit unterstützt, der mit 25 Jahren

Branchenerfahrung den operativen Bereich verantwortet.

Das Mangal Lingen bietet eine köstliche Auswahl an Kebab-

Gerichten, Pide, Salaten und Pizzen.

Hörakustik Vehr

ausgezeichnet als

„Top 100 Akustiker

2025/2026“

Die Firma VEHR – Der persönliche

Hörakustiker aus Lingen wurde kürzlich in

Düsseldorf als eines der „Top 100 Akustiker

2025/2026“ ausgezeichnet.

Diese besondere Ehrung belegt, dass das Unternehmen

in den Bereichen Kundenorientierung, Marktorientierung,

Unternehmensführung und Ladengestaltung überdurchschnittlich

hohe Standards erfüllt. Oberbürgermeister

Dieter Krone gratulierte den Geschäftsführern Edeltraud und

Jannik Vehr persönlich zu diesem beeindruckenden Erfolg.

Einladende Atmosphäre für Genießer

Das Restaurant erstreckt sich über etwa 150 Quadratmeter

und bietet Platz für rund 60 Gäste im Innenbereich. Zusätzlich

stehen außen weitere 40 Plätze zur Verfügung, die zum

Verweilen einladen. Die Brüder Altundag haben die Tische

und Speisekarten eigens in der Türkei anfertigen lassen, um

ihren Gästen auch visuell ein Stück Heimat zu präsentieren.

Sarah Koopmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen

gratulierte den Inhabern zur Neueröffnung und wünschte

ihnen viel Erfolg.

Das „Mangal“ setzt auf ein engagiertes Team, das aus fünf

Vollzeitkräften und sieben Teilzeitmitarbeitenden besteht.

Diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Gäste nicht nur kulinarisch

verwöhnt werden, sondern sich auch in einem freundlichen

und familiären Ambiente wohlfühlen können.

Eine Auszeichnung mit Bedeutung

Die Auszeichnung wurde vom BGW Institut für innovative

Marktforschung vergeben. Oberbürgermeister Krone äußerte

sich begeistert: „Ich freue mich sehr, dass wir mit

Hörakustik Vehr ein so leistungsfähiges Unternehmen in

der Stadt haben.“ Er hob hervor, dass das Unternehmen

seit 2009 kontinuierlich hohe Standards aufrechterhält

und sogar weiter ausbaut. Der Stolz des gesamten Teams

ist gerechtfertigt, denn ihr Engagement und die kundenorientierte

Arbeitsweise wurden erneut gewürdigt. In diesem

Jahr überreichte Senta Berger, die Schirmherrin der

Veranstaltung, den Preis.

Ein intensiver Auswahlprozess

Im Vorfeld der Vergabe hatte eine Jury aus Wissenschaftsund

Marketingexpert:innen sämtliche Bewerbungen

genau unter die Lupe genommen. Die Auswahlkriterien

umfassten einen Fragebogen, der durch Geschäftsbesichtigungen

und Testkäufe ergänzt wurde. So entstand

ein umfassendes Bild der Leistungsfähigkeit und Kundenorientierung

der teilnehmenden Unternehmen.

Öffnungszeiten für alle Feinschmecker

Das Mangal Kebabhaus hat von Dienstag bis Sonntag jeweils

von 11:30 Uhr bis 22:30 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Restaurant

geschlossen. Die Altundag-Brüder laden alle Lingerinnen

und Linger ein, die abwechslungsreiche Speisekarte

zu entdecken und sich von der türkischen Gastfreundschaft

verzaubern zu lassen.

Mit der Neueröffnung des Mangal Kebabhauses bereichert

ein neuer gastronomischer Hotspot die Linger Innenstadt und

bietet eine tolle Möglichkeit, türkische Spezialitäten in entspannter

Atmosphäre zu genießen.

20 Juni 2025 emsblick


Jury besucht die besten Gründungen

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird eine unabhängige

Jury alle eingereichten Bewerbungen

begutachten. Die überzeugendsten Gründungen

haben die Möglichkeit, am 23. und 24. September

2025 direkt vor Ort besucht zu werden. Medienvertreter*innen

bekommen die Chance, die Unternehmen

kennenzulernen und über die Besuche zu

berichten.

Unterstützung und Informationen

Alle Details zu den Teilnahmebedingungen, Kriterien

und dem Bewerbungsverfahren finden Interessierte

unter www.gruenderpreis-nordwest.de.

Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung

steht Ihnen gerne zur Verfügung und unterstützt

Lingener Unternehmen bei der Bewerbung. Sie erreichen

sie unter c.ohmann@lingen.de oder telefonisch

unter 0591/9144 808.

Gründerpreis Nordwest 2025

Bewerben und gewinnen! Feierliche

Preisverleihung in Lingen

Der Gründerpreis Nordwest startet in die nächste Runde,

und die Bewerbungsphase für 2025 ist nun offiziell eröffnet.

Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Firmen

im Jahr 2020 oder später gegründet oder im Zuge einer

Unternehmensnachfolge übernommen haben, haben bis

zum 22. Juni 2025 Zeit, ihre Bewerbungen einzureichen.

„In diesem Jahr wird die feierliche Preisverleihung erstmals

in Lingen (Ems) ausgerichtet – ein starkes Zeichen für die

Bedeutung der Gründerszene in der Region“, betont Oberbürgermeister

Dieter Krone.

Teilnahmeberechtigt sind Gründerinnen und Gründer aus

sämtlichen Branchen, ganz gleich, wie groß oder klein

das Unternehmen ist. Die einzige Voraussetzung ist,

dass der Unternehmenssitz in einem der folgenden Gebiete

liegt: die Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg,

Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer,

Oldenburg, Vechta oder Wittmund sowie die kreisfreien

Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg und Wilhelmshaven.

Auch Bewerber*innen aus den Vorjahren dürfen

erneut antreten, sofern sich seitdem signifikante Veränderungen

in ihrem Unternehmen ergeben haben.

Attraktive Preise und Medienaufmerksamkeit

Die Gewinner*innen des Gründerpreises Nordwest können

sich nicht nur über mediale Aufmerksamkeit freuen,

sondern auch über Preisgelder von insgesamt über

6.000 Euro. Der erste Platz ist mit 2.500 Euro dotiert,

der zweite Platz erhält 1.000 Euro und der dritte Platz

500 Euro. Zudem werden drei Sonderpreise vergeben:

Für Kleinunternehmen winken 750 Euro, während Schulprojekte

mit 500 Euro und gelungene Unternehmensnachfolgen

mit 1.500 Euro ausgezeichnet werden.

Jürgen Brüna, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft

Nordwest, ermutigt Gründerinnen und Gründer

zur Teilnahme: „Eine Bewerbung bringt immer

etwas – Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, neue

wertvolle Kontakte, persönliche Weiterentwicklung

– und das völlig kostenlos. Stellen Sie sich dem

Prozess und wachsen Sie daran.“

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21


WIRTSCHAFT

„Die führende Veranstaltung

mit überregionalem Publikum

in unserer Region“

Forum Produktion & IT befasst

sich mit Transformation

Von Christiane Adam

„Zukunftsperspektiven durch Transformation

- Anregungen und Lösungsansätze

für Produktion & IT“ – unter

diesem Motto haben sich am 14. und 15.

Mai zahlreiche Vertreter aus der regionalen

Wirtschaft im IT-Zentrum Lingen

getroffen. Transformation, dieser Begriff

steht für einen grundlegenden Wandel.

Dieser spiegelte sich in den vielfältigen

Vorträgen und Diskussionen wider.

Seit rund zehn Jahren treffen sich die

einschlägigen Branchen an wechselnden

Orten im Forum Produktion & IT.

„Es ist die führende Veranstaltung mit

überregionalem Publikum in unserer

Region“, befindet Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer

der Ems-Achse. Die Ems-

Achse ist Ausrichter des Forums. „Das

Format bietet einen guten Mix aus Theorie

und Praxis“, so Lüerßen.

In diesem Jahr stand die digitale Transformation

als Überschrift über vielen der

Informationsangebote. „Was bedeutet

das für den Arbeitsmarkt? Wie müssen

sich die Qualifikationen der Menschen

ändern, und wie können sich die Unternehmen

darauf einstellen? Das sind

wichtige Punkte, die sich beim Einsatz

von künstlicher Intelligenz ergeben“,

führt der Geschäftsführer der Ems-Achse

aus.

Repräsentierten das

hochschulübergreifende Projekt

GROWTH: Bettina Henglmüller und

Jonas Sandfort.

Dr. Dirk Lüerßen,

Geschäftsführer der

Ems-Achse.

22 Juni 2025 emsblick


Zum Abschluss diskutierten unter

der Moderation von Alexander Redder

(von links) Michael Berndt,

Eduard Stach, René Duvinage,

Prof. Liane Haak und

Tom Becker miteinander.

Klar sei, so Lüerßen, dass man

die „multiple Krisensituation“, in

der sich die Gesellschaft befinde

– Kriegsgeschehen, Zollstreitigkeiten,

Energiepreise, globale

Unsicherheit, Fachkräftemangel

etc. – nur gemeinsam lösen

könne. „Deshalb geht es neben

den Fachvorträgen auch ganz

stark ums Netzwerken“, bekräftigt

er.

Einen größeren Anteil als bei

den früheren Foren haben wohl

daher auch die Exkursionen eingenommen.

Nicht wie sonst nur

am ersten Veranstaltungstag

hatten die Teilnehmer in diesem

Jahr die Möglichkeit, auch

am zweiten Tag Betriebe zu besichtigen.

So haben Kampmann,

emco, der H2 Filling Hub, das

Krone Future Lab, die bp Raffinerie

Lingen sowie die Neuenhauser

Maschinenbau ihre Türen

für Besucherinnen und Besucher

geöffnet.

Neben den Exkursionen stand

den Teilnehmern ein prall gefülltes

Vortragsprogramm zur

Zahlreiche Aussteller aus der Region

nutzen die Gelegenheit, sich beim

Forum Produktion & IT zu präsentieren.

Auswahl. IT in der Produktion,

Produktionstechnologien und

Energie: Unter diesen drei Überschriften

fanden parallele Vorträge

statt. Spezialisten aus

Forschung und Lehre sowie aus

der Industrie hatten sich auf

die Tagung in Lingen vorbereitet

und ließen Interessierte an

ihren Erkenntnissen teilhaben.

So sprachen etwa Bettina

Henglmüller und ihre Kollegen

vom Institut für duale Studiengänge

Lingen über das hochschulübergreifende

Projekt

GROWTH. „Wir unterstützen

Unternehmen dabei, nachhaltige

Werkstoffe in ihrer Produktentwicklung

einzusetzen und die

CO2-Fußabdruckberechnung als

Werkzeug zur Bewertung ihrer

Prozesse zu nutzen“, führte die

Lingenerin nur einen von mehreren

Teilbereichen innerhalb des

Projekts GROWTH aus.

Dem abschließenden Vortrag

über Industrie 5.0 folgte eine

Podiumsdiskussion, die von

Alexander Redder (bp Lingen)

moderiert wurde. IT-Experten

diskutierten dabei mit der Dekanin

am Campus Lingen und

dem Chef der Agentur für Arbeit

Nordhorn. Das nächste Forum

Produktion & IT wird im zweiten

Quartal 2026 stattfinden.

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23


BILDUNG

Theo eroberte Kinderherzen

Autorenlesung für Kinder im Krankenhaus

Gespannt folgten Kinder und Erwachsene Theos Geschichte,

die Petra und Bernhard Kües vorstellten.

Von Elisabeth Tondera

Wer ist Theo? Das weiße Plüschtier ruht

verträumt auf dem Cover des Bilderbuches

„Mit Theo durch das Jahr“ von

Petra und Bernhard Kües. Schlägt man

das Buch auf, findet man auf jeder

Seite ein neues, der Jahreszeit entsprechendes

Abenteuer mit Theo. Im

Winter rodelt er mit einem dicken Schal

um den Hals einen verschneiten Hang

hinunter, im Frühjahr sucht er nach

Ostereiern, er feiert Geburtstag, Weihnachten

und Silvester und erlebt noch

einiges mehr.

Am Ende durfte jedes Kind Theo in den Arm nehmen.

Im Spielzimmer der Kinderstation des

Bonifatius Hospitals stellten Petra und

Bernhard Kües Theos Geschichte vor.

„Wisst ihr, was ein Jahr ist?“, fragte Petra

Kües die Kinder. Als sie begann, die

Monate aufzuzählen, fiel ein Mädchen

ein und sang „Die Jahresuhr“ von Rolf

Zuckowski“ von vorne bis hinten. Die

ganze Zeit waren die Kinder aufmerksam

dabei und machten begeistert mit.

Das Laternenlied sangen alle mit, auch

die Erwachsenen. Bernhard Kües projizierte

die Bilder auf die Leinwand und

las den Text vor, und Petra stellte jeweils

entsprechende Fragen dazu. Sie wollte

wissen, ob die Kinder auch Ostereier

gesucht hätten, ob sie gerne auf einer

Blumenwiese spielten und was in dem

Paket sein könnte, das Theo zum Geburtstag

bekommen hatte. Diese Frage

war besonders spannend, blieb aber

unbeantwortet. Petra Kües erzählte,

dass die Zweitklässler in der Overbergschule,

wo sie und ihr Mann das Buch

vor einigen Monaten vorgestellt hatten,

sich noch Wochen später Gedanken

über den möglichen Inhalt des Paketes

machten. „Manche

Kinder fragen

mich bis heute:

‚Wie geht es Theo?

Wer passt auf ihn

auf?‘“, sagte Petra

Kües, die in der

Overbergschule

Sprachförderung

anbietet.

Gruppenfoto

mit Theo,

den Autoren und

Publikum.

Das Bilderbuch hat eine lange und interessante

Entstehungsgeschichte.

Theo wohnt seit etwa 20 Jahren bei der

Familie Kües. Petra entdeckte ihn auf

einem Flohmarkt in Hamburg. In der

Corona-Zeit fiel ihr auf, dass das Plüschtier

einen unterschiedlichen Ausdruck

hatte, je nachdem, wo es gerade saß

oder lag. Sie und ihr Mann, ein leidenschaftlicher

Fotograf, kamen auf die

Idee, einen Fotokalender mit Theo für

ihre Enkel zu machen. Als die sorgfältig

und liebevoll inszenierten Fotos fertig

waren, stellten sie fest, dass Kinder mit

einem Buch mehr anfangen könnten als

mit einem Kalender.

Wenn man erlebte, wie fasziniert die

Kinder bei der Lesung im Krankenhaus

der Geschichte folgten und wie

begeistert sie sich beteiligten, war

die Entscheidung richtig, ein Buch

herauszugeben.

Das nächste Mal stellt das Ehepaar Kües

das Bilderbuch am 10. August im Dorfkind-Laden

in Lingen-Baccum vor (Baccumer

Kirmes-Wochenende). Die Uhrzeit

wird noch bekannt gegeben.

Das Bilderbuch „Mit Theo durch das

Jahr“ kostet 15 Euro und ist an folgenden

Stellen erhältlich: Buchhandlung

Blanke, „Dorfkind“ (Lingen-Baccum),

„Oh, wie schön“ (Burgstraße), Stofferie

Pasbrig (Große Straße), Stadtpastoral,

(Große Straße), Geschenke und Kunst

(Bernardstraße) und direkt bei Petra

und Bernhard Kües (E-Mail: bernhard.

kuees@ewetel.net oder Telefon: 0591

8075177.

24 Juni 2025 emsblick


27. Juni - 04. Juli 2025 in Lingen (Ems)

Unter dem Motto “It´s About Us!” kehrt das Welt-

Kindertheater-Fest mit 15 internationalen

Kindertheatergruppen in seine Geburtsstadt Lingen zurück.

ERÖFFNUNG AUF

DEM LINGENER

MARKTPLATZ

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WILHELMSHÖHE MIT SPIEL-,

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emsblick.news

25


BILDUNG

Fortbildung für

Krippenfachkräfte

Projektpräsentationen im

Ludwig-Windthorst-Haus

Mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe und einer

spannenden Präsentation ihrer Projekte endete

die halbjährige Fortbildung für Krippenfachkräfte

im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH). Insgesamt 17

engagierte Kita-Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit,

sich für die Arbeit mit Krippenkindern zu qualifizieren

und diese Qualifikationen in die Praxis

umzusetzen. Die persönliche Note dieser Weiterbildung

lag in der Entwicklung individueller Projektideen,

die die Teilnehmenden eigenständig in ihren

Kitas einführten.

Eine Plattform für neue Ideen

Der Abschluss fand im Rahmen eines „Marktes der

Möglichkeiten“ in der Aula des LWH statt, der großes

Interesse bei Fachschüler*innen, Kita-Leitungen

und anderen Interessierten weckte. Sie konnten

innovative Trends und vielversprechende Ideen für

die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren entdecken.

Von selbstgebauten Wagen mit haptischen Erlebnis-Wannen

bis hin zu neuen Entspannungsritualen

zur Mittagszeit, die Projekte zeigten eine Vielzahl

an kreativen Ansätzen, die sicherstellen, dass die

Kleinsten bestmöglich gefördert werden.

Suzanne von Melle,

Referentin in der

Qualifizierung,

betonte den

Unterschied in

der Arbeit mit

unter und über

Dreijährigen.

Michaela Pott von der Kita St. Johann in Melle stellte

ein Projekt zur Sinneswahrnehmung vor, das

sensorische Angebote integrierte. „Ich habe mobile

Wahrnehmungswagen erstellt, weil mir aufgefallen

ist, dass gerade in der Arbeit mit den Kindern von

0 bis 3 oft spontane Angebote fehlten“, erklärte

sie. Diese mobilen Wagen ermöglichen nicht nur

den Kindern das Erkunden, sondern bieten auch

den Kolleg*innen jederzeit Zugriff auf Materialien,

die sie zur Unterstützung und Förderung der Kinder

benötigen.

Die Teilnehmenden

erhielten ihre Zertifikate

aus den Händen

von Referentin

Susann von Melle,

LWH-Studienleiterin

Eva Peters und

LWH-Direktor

Marcel Speker.

Besondere Anforderungen an Krippenfachkräfte

Die Referentin Suzanne von Melle hob hervor, dass die Fähigkeiten von

Fachkräften in der Krippenarbeit sich erheblich von jenen für ältere Kinder

unterscheiden. „Fachkräfte in Krippen leisten eine besondere Arbeit und

benötigen sowohl fachliche als auch methodische Kompetenzen“, betonte

sie. Die Herausforderung bestehe darin, die individuellen Bedürfnisse

der Kinder im Blick zu behalten und sie entsprechend in ihrer Entwicklung

zu begleiten. „In der Krippenqualifizierung konnten wir in den Projekten

spezifische Veränderungen anstoßen, die den Bedürfnissen der Kinder

und Mitarbeitenden in ihren jeweiligen Einrichtungen gerecht werden.“

Erfahrungen aus erster Hand

Michaela Pott bestätigte den positiven Einfluss der Fortbildung auf ihre

tägliche Arbeit. „Ich habe von dieser Fortbildung unfassbar viel mitnehmen

können. Für mich persönlich habe ich ganz viel gelernt und neue

Impulse für die praktische Arbeit erhalten“, sagte sie. Durch genauere

Beobachtungen und die Umsetzung von Erfahrungen, die sie während der

Fortbildung gemacht hat, konnte sie sich erheblich weiterentwickeln. „Es

war insgesamt ein großer Benefit für mich und eine Bereicherung für die

Kinder.“

Eva Peters, die zuständige Studienleiterin

im LWH für die „Krippenqualifizierung“,

bedankte sich ausdrücklich

bei den Einrichtungen, die

trotz des hohen Arbeitsaufwands

und des Fachkräftemangels ihre Mitarbeitenden

in die Fortbildung geschickt

hatten. „Die konkreten Umsetzungsergebnisse,

die sich aus

dieser Fortbildung ergeben, lohnen

sich für die Kitas selbst auch – das

ist auch diesmal wieder deutlich

geworden.“ Die Fortbildung setzt

damit nicht nur neue Impulse für die

Fachkräfte, sondern auch für die gesamte

Kita-Landschaft im Emsland.

Michaela Pott von der Kita St.

Johann in Melle präsentierte

eine praktische Arbeit zur

Sinneswahrnehmung mithilfe

sensorischer Angebote.

26 Juni 2025 emsblick


Selbst im Orchestergraben

wird es eng werden

Franziskusgymnasium führt ein Musical im Theater auf

Die beiden Schulchöre, das

Orchester, die Big Band und

die die Schulband “Francis’

Finest” treten gemeinsam auf

Von Elisabeth Tondera

Es wird voll auf der Bühne des Theaters,

wenn das Franziskusgymnasium

das Musical „Change the World - Die

Macht der Worte“ aufführt. Insgesamt

130 Schülerinnen und Schüler wirken

dabei mit. Sie agieren als Darstellerinnen

und Darsteller, tanzen,

singen, spielen verschiedene Instrumente.

Die beiden Schulchöre, das Orchester,

die Big Band und die Schulband

“Francis’ Finest” treten gemeinsam auf.

„Selbst im Orchestergraben wird es

eng werden“, meint Musiklehrer Stefan

Pohlmann scherzhaft und fährt fort: „Es

ist uns wichtig, dass die Schülerinnen

und Schüler die Möglichkeit bekommen,

sich zu präsentieren, sei es als Musizierende,

Darstellende, als Statisten oder

Bühnenbauer.“

Spielszenen im Klassenzimmer

und auf dem Pausenhof.

Die Handlung des Musicals ist spannend.

Das Franziskusgymnasium Lingen

soll an seinem Schulfest den

Namen seines berühmtesten Schülers,

eines Nobelpreisträgers, bekommen.

Dazu findet an der Schule ein Gedichtwettbewerb

statt, für den die Schüler

Gedichte und Songs singen und schreiben.

Welcher Text macht das Rennen?

Eigentlich war die Aufführung im Jahr

2021 geplant. „Wir hatten uns vorgenommen,

alle fünf Jahre ein großes

Musical aufzuführen. Das Stück war ausgesucht,

die Rollen waren verteilt, 2019

hatten wir mit den Proben begonnen“,

erzählt Stefan Pohlmann. Da es kein

Playback sein sollte, hätten er und sein

Kollege Ralf Jost-Westendorf die Musik

neu bearbeitet und arrangiert. Dann

kam Corona, und es habe bis Ende 2023

gedauert, bis das Projekt

wieder in Angriff genommen

werden konnte. „Wir mussten

die Stücke neu arrangieren,

weil die Besetzung

jetzt ganz anders ist, und die

Schüler zum Teil andere Instrumente

spielen. Ursprünglich

hatten wir zum Beispiel

vier Klarinetten, diesmal ist

kein Schüler dabei, der Klarinette

spielt. Wir müssen uns

nach den Schülern richten“,

sagt der Musiklehrer.

Da es ein Musical ist, wird in dem Stück

sehr viel gesungen. „Es gibt nicht viele

reine Sprechrollen, die meisten sind

Kombirollen, also Schauspiel und Gesang“,

berichtet Antje Zander, die Mit

Silvia Lühn und Gesine Redenius-Hoppe

für das darstellende Spiel zuständig ist.

Bei der ersten gemeinsamen Spiel- und

Sprechprobe mit allen Mitwirkenden

haben die drei Lehrerinnen alle Hände

voll zu tun. Es ist eine Herausforderung,

das Spiel, die Sprechparts und den

Szenenumbau zu koordinieren. Die

Inszenierung entwickelt sich noch,

die Schülerinnen und Schüler werfen

zwischendurch Vorschläge ein, alle

sind hochmotiviert und fiebern den Aufführungen

im Theater entgegen.

„Change the World - Die Macht der

Worte“ wird am Donnerstag, 5. Juni um

19 Uhr und am Freitag, 6. Juni um 17

Uhr im Theater an der Wilhelmshöhe

aufgeführt. Karten gibt es in der Tourist

Information oder online unter: tickets.

vibus.de

emsblick.news

27


BILDUNG

Lebendige Steine

Ausbildung zu ehrenamtlichen

Kirchenführerinnen und -führern

Von Elisabeth Tondera

Ein Donnerstagabend im Mai im Pfarrzentrum St. Bonifatius.

Gisela Bolmer, Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung

(KEB) Emsland-Süd, packt Unterrichtsmaterial

aus, Dekanatsreferent Holger Berentzen baut einen

Beamer auf. Die ersten drei Teilnehmenden der Ausbildung

zu ehrenamtlichen Kirchenführerinnen und -führern sind frühzeitig

da, weitere kommen etwas später.

Es ist die dritte von sechs Kurseinheiten, alle anderen finden

an Samstagen statt. Insgesamt sind es 60 Stunden, die die

Teilnehmenden in das Seminar investieren. Warum tun sie

das? Helga Hensel von der Kirchengemeinde St. Nikolaus in

Groß Hesepe bietet seit einem Jahr geführte Fahrradtouren von

der Gemeinde Geeste an und wollte mehr Informationen über

die Kirchen haben. Eine Teilnehmerin aus Haselünne interessiert

die Kirche als architektonischer, historischer, ganz besonders

aber als liturgischer Raum, und Alwin Hackmann aus

Messingen möchte mehr über die Geschichte der Messinger

Kirche St. Antonius erfahren. „Dadurch, dass ich an dem Kurs

teilnehme, bin ich auch bereit, mein Wissen weiterzugeben“,

sagt er.

Im Kirchenführerkurs

entdecken die

Teilnehmenden

Kirchen und ihre

Geschichte(n) für

sich und andere.

Was bezweckt diese Ausbildung? „Das Emsland besitzt eine

Vielzahl von großen und kleinen Kirchen. Es lohnt, deren Vielfalt

und Schönheit als Räume des Glaubens zu entdecken und

für Touristen und Einheimische zu erschließen“, ist in dem Informationsflyer

zu lesen.

„Es ist der dritte Kurs für Kirchenführerinnen und -führer“,

berichtet Gisela Bolmer, die an dem Abend über die Theorie

und Praxis der Kirchenführung zum Thema „Typen der Kirchenführung

unter Einbeziehung unterschiedlicher Zielgruppen“

referiert. Jedes Mal sind zehn bis zwölf Teilnehmende dabei.

„Es sind immer Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit in

der Gemeinde, in Gremien, Heimatvereinen etc. in ihrer

Heimatgemeinde ihre Kirche Besuchern zugänglich machen

möchten“, sagt Gisela Bolmer und führt aus: „Dieser Kurs

bietet ein gewisses Fachwissen dazu. Dazu gehört kirchengeschichtlicher

Hintergrund, die Bedeutung der Liturgie („Eine

Kirche ist nicht einfach irgendein Haus, eine Kirche vermittelt

eine Botschaft“), Ökumene im Kirchenbau, christliche Architektur,

Kunstgeschichte. Zu jedem Thema kommen fachkundige

Referentinnen und Referenten.

Wer Gruppen führen will, braucht allerdings mehr als theoretisches

Wissen. Deshalb sollen die Teilnehmenden Kompetenzen

entwickeln, die das Führen einer Gruppe erleichtern.

„Wie muss ich die Gruppe ansprechen? Was muss ich in der

Vorbereitung bedenken? Wie muss ich auf bestimmte Zielgruppen

eingehen? Es geht auch darum, den Kirchenraum lebendig

werden zu lassen für eine Gruppe. Deshalb heißt der

Kurs auch ‚Lebendige Steine‘, sagt Gisela Bolmer und Holger

Berentzen fügt hinzu: „Es sollten keine reinen Fakten und Zahlen

vermittelt werden. Es ist zwar gut, sie zu kennen, sie sind

aber schnell vergessen. Wichtig sind Geschichten und Anekdoten,

denn das hören Menschen gerne und nehmen es auch

gerne mit.“

Der aktuelle Kirchenführerkurs dauert bis Ende Juni. Weitere

Informationen gibt es telefonisch unter 0592 6102 202 oder

online unter www.keb-lingen.de.

28 Juni 2025 emsblick


WINE

NOT?

Was du schon

immer über

Wein wusstest…

…aber gar

nicht stimmt.

Lingen feiert in diesem Monat 1050 Jahre Stadtrechte. Ein großes Ereignis

für eine lange Stadtgeschichte, zu dem ohne Zweifel auch die ein oder andere

Flasche guten Weines geköpft wird. Doch wussten Sie, dass Wein noch

viel viel älter ist? Wein wird schon seit etwa 8000 v. Chr., also inzwischen

seit zehntausend Jahren, angebaut. Wein ist aus unserer Kultur nicht wegzudenken,

ob aus gesellschaftlicher, kultureller oder religiöser Perspektive.

Wein gehört zu unserem Leben und ist ein Kulturgut, das unsere Gesellschaft

geprägt hat und um das gerade deshalb viele Mythen kursieren.

Hendrick Willenbrock –

vielfach ausgezeichneter

Weinhändler aus Lingen

– ist Experte auf seinem

Fachgebiet und gibt Tipps

rund um das Genuss- &

Kulturthema Wein.

Je älter der Wein, desto besser wird er

Ein Großteil des Weinkonsums spielt sich im Bereich der Weine

unterhalb von zehn Euro ab. Diese Weine sind für den zeitnahen

Konsum gemacht. Weiß- und Roséweine schmecken innerhalb

von ein bis drei Jahren am besten, Rotweine können aufgrund der

Bitterstoffe auch mal etwas länger liegen bleiben. Ein Wein, der

jung getrunken werden sollte, kann (geschmacklich) im Alter ganz

schön „in die Knie“ gehen. Also nicht das Alter formt die Qualität,

sondern die Qualität definiert die Lagerfähigkeit. Weine großer

Qualität wird man im Handel nicht mit jungem Jahrgang finden,

da diese Weine in den Kellern der Winzer erst ihr Entwicklungspotenzial

bilden müssen, bevor sie abgefüllte werden. Fazit: Je

teurer der Wein, desto lagerfähiger ist er. So definiert jede Preisstufe

auch ein wenig die Konsumfreudigkeit. Aber Achtung! Wie

auch bei Lebensmitteln spiegelt der Preis vielfach auch das wider,

was qualitativ erwartet werden kann. Das bezieht sich nicht nur auf

den Geschmack, sondern auch auf alles, was drin ist.

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VEREINSLEBEN

Deutsches Sportabzeichen 2025:

Jetzt anmelden und aktiv werden!

Auch in diesem Jahr haben sportbegeisterte Menschen die

Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben.

An ausgewählten Terminen können

Sie Ihre sportlichen Fähigkeiten unter

Beweis stellen und sich auf den Weg zu

Bronze, Silber oder Gold machen.

Eine Übersicht über alle Termine an der

Freisportanlage des Franziskusgymnasiums

und im Linus Lingen ist online auf

(http://www.lingen.de/tourismus-freizeit-kultur/freizeit-sport)

verfügbar.

Leichtathletik-Abnahme bis Oktober

Die Abnahme für die Disziplin Leichtathletik

findet bis zum 20. Oktober jeweils

montags von 17 bis 19 Uhr auf der

Freisportanlage des Franziskusgymnasiums

statt. Bitte beachten Sie, dass

an den Tagen 9. Juni, 21. und 28. Juli

keine Abnahmen erfolgen können. Diese

wöchentlichen Termine bieten allen

Interessierten die Gelegenheit, in entspannter

Atmosphäre an ihrer Fitness

zu arbeiten und sich auf das Sportabzeichen

vorzubereiten.

Schwimmen und Radfahren: Flexibel

im Wasser und auf zwei Rädern

Für die Disziplin Schwimmen stehen folgende

Termine fest: Am 4. Mai, 1. Juni, 6.

Juli, 3. August, 7. September und 5. Oktober

können Sie von 9 bis 10 Uhr in den

Linus Lingen Wasserwelten Ihre Leistung

ablegen. Auch im Radfahren haben Sie

die Möglichkeit, an fünf Terminen aktiv

zu werden: 2. Juni, 7. Juli, 18. August, 22.

September und 19. Oktober, jeweils um

17 Uhr. Der Treffpunkt ist am Dortmund-

Ems-Kanal, gegenüber vom Betonwerk

Biene.

Bei Fragen oder Unklarheiten können

Sie sich jederzeit an Jörg Sentker, den

Sportabzeichenreferenten, unter der

Telefonnummer 0151 18363027 wenden.

Er beantwortet Ihre Anliegen gern und

hilft Ihnen, die besten Voraussetzungen

für Ihre Sportabzeichen-Abnahme zu

schaffen.

Das Sportabzeichen für alle

Altersgruppen

Das Deutsche Sportabzeichen können

Interessierte bereits seit 2013 erwerben.

Ob in Bronze, Silber oder Gold, je nach

erbrachter Leistung wird das Abzeichen

verliehen. Außerdem können Kinder und

Jugendliche im Alter von sechs bis 17

Jahren am „Deutschen Sportabzeichen

für Kinder und Jugendliche“ teilnehmen.

Eine Übersicht des aktuellen Leistungskatalogs

finden Sie bequem über die digitale

App oder auf der Webseite https://

sportabzeichen.dosb.de/video.

Für echte Spargelfans: Bio,

frisch und regional

Feldfrischer Bio-Spargel – direkt nach Hause geliefert

Die Spargelsaison ist in vollem

Gange – und wer Wert auf

Frische, Regionalität und Bio-

Qualität legt, bekommt all das

aktuell beim Lieferservice des

Bioboten aus Haren.

Der Bio-Spargel stammt von

regionalen Betrieben wie dem

Gut Holsterfeld, wird feldfrisch

geerntet und ohne lange Lagerzeiten

direkt an Kundinnen

und Kunden ausgeliefert – auf

Wunsch auch geschält.

Zum Angebot gehören neben

dem Spargel auch passende

Zutaten wie Bio-Kartoffeln, Eier,

Butter, Sauce Hollandaise oder

Schinken – alles bequem per

Online-Shop bestellbar. Jede

Lieferung enthält zudem abwechslungsreiche

Rezeptideen,

von klassisch bis überraschend,

passend zur Saison.

Wer über den Bioboten bestellt,

unterstützt regionale Bio-Höfe

und eine nachhaltige Landwirtschaft

– und bekommt obendrein

frische Produkte direkt

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Mehr Infos findest du hier:

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Praktisch:

Zum Kennenlernen gibt es die sogenannte

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dich von der Qualität und dem

Service überzeugen.

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30 Juni 2025 emsblick


Lingen Friendscup 2025:

Internationales C-Jugend-Fußballturnier

im Zeichen der Freundschaft

Am Samstag, den 21. Juni 2025, wird das Stadion des SV Olympia Laxten

zum Hotspot für Nachwuchsfußballbegeisterte.

EMSLÄNDISCHE

FREILICHTBÜHNE

MEPPEN

Spielzeit 2025

Anlässlich der 1050-Jahr-Feier der Stadt Lingen

(Ems) findet dort der Lingen Friendscup

statt, ein internationales C-Jugend-Fußballturnier,

das Talente und Freundschaften fördert.

Die Veranstaltung verspricht nicht nur

spannende Spiele, sondern auch einen Austausch

zwischen jungen Sportlerinnen und

Sportlern aus verschiedenen europäischen

Ländern.

Gastmannschaften aus Europa

In diesem Jahr dürfen die Gastgeber eine

Reihe aufregender Nachwuchsmannschaften

willkommen heißen. Das Teilnehmerfeld besteht

aus:

→ Burton Windhill FC (England)

→ Elbeuf Football School (Frankreich)

→ Löwen von Lanivtsi (Ukraine)

→ VfB Zöblitz (Marienberg/Sachsen)

→ U15 des SV Olympia Laxten

→ Stadtauswahl Lingen – mit Talenten aus

allen elf Lingener Fußballvereinen

Über 100 Jugendliche und ihre Betreuer

werden zu einem sportlichen und kulturellen

Wochenende in Laxten erwartet. Neben

packenden Spielen stehen Freundschaft,

interkultureller Austausch und Gemeinschaft

im Vordergrund.

Eintritt frei – Kommt vorbei!

Die Spiele beginnen um 10:00 Uhr im Stadion

des SV Olympia Laxten und der Eintritt

ist kostenlos. Die Teilnehmenden freuen sich

auf zahlreiche Zuschauer, die sie anfeuern.

Ein weiteres Highlight des Wochenendes ist

die Teilnahme an der Parade am Festsonntag

sowie die Siegerehrung auf dem Marktplatz.

Weitere Informationen finden Sie auf der

Webseite www.lingen-friendscup.de. Lassen

Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen

und feiern Sie mit uns in Lingen!

PREMIERE:

Samstag, 21. Juni,

19.30 Uhr

Freitag, 27. Juni 19.30 Uhr

Samstag, 28. Juni 19.30 Uhr

Freitag, 04. Juli 19.30 Uhr

Samstag, 05. Juli 19.30 Uhr

Freitag, 25. Juli 19.30 Uhr

Samstag, 26. Juli 19.30 Uhr

Freitag, 01. August 19.30 Uhr

Samstag, 02. August 19.30 Uhr

Freitag, 08. August 19.30 Uhr

Samstag, 09. August 19.30 Uhr

Freitag, 15. August 19.30 Uhr

Samstag, 16. August 19.30 Uhr

Freitag, 22. August 19.30 Uhr

Samstag, 23. August 19.30 Uhr

Sonntag, 15. Juni 16.00 Uhr

Sonntag, 06. Juli 16.00 Uhr

Sonntag, 27. Juli 16.00 Uhr

Mittwoch, 30. Juli 16.00 Uhr

Sonntag, 03. Aug. 16.00 Uhr

Donnerstag, 07. Aug. 19.00 Uhr

Sonntag, 10. Aug. 16.00 Uhr

Dienstag, 12. Aug. 19.00 Uhr

Sonntag, 17. Aug. 16.00 Uhr

Dirigiert

von

JASON

WEAVER

29.+30. August 2025

jeweils 20.00 Uhr

emsblick.news

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IM INTERNET BUCHEN:

www.freilichtbuehne-meppen.de 31


VEREINSLEBEN

Kraftvolles Tennis

bot Nicole Rivkin aus

Hannover.

Tennisclub Lingen Blau-Weiß

wird 100 Jahre alt

„Den Platz ausgemessen“ – Nicole Rivkin aus Hannover

und Timo Stodder aus Berlin tragen Sieg davon

Von Christiane Adam

Spannung pur an der Waldstraße Ende April: Vier

Tage lang ist auf den Plätzen vom TC (Tennisclub)

Lingen Blau-Weiß auf hohem Niveau Tennis gespielt

worden. Das offene Turnier, das der Tennisclub

alljährlich seit 1953 veranstaltet, hat in diesem

Jahr für zwei hart umkämpfte Siege gesorgt.

Bei den Damen konnte sich die 22-jährige Nicole

Rivkin vom DTV Hannover gegen die vier Jahre jüngere

Hamburgerin Filippa Stieg durchsetzen. Wenn

auch der Sieg von Rivkin am Ende deutlich war: Geschenkt

bekommen hat sie ihn von ihrer Gegnerin

nicht.

32 Juni 2025 emsblick


Die Herren lieferten sich ein Match, bei

dem bis zum letzten Punkt nicht klar

war, wer als Gewinner vom Platz gehen

würde. Der auf Nummer 1 gesetzte Lucas

Gerch vom Kölner THC Stadion Rot-Weiß

musste sich schließlich gegen den auf

Nummer 2 gesetzten Timo Stodder aus

Berlin geschlagen geben.

In beiden Matches haben die Spieler

„den Platz ausgemessen“, wie man im

Tennisjargon gern sagt, wenn die Bälle

gerade noch im Feld landen. Die Preisverleihung

hat Oberbürgermeister Dieter

Krone vorgenommen. Die Stadt Lingen

hatte anlässlich des Jubiläums „1050

Jahre Lingen“ einen großen Teil des

Preisgeldes beigesteuert. Insgesamt

15.000 Euro sowie Punkte für die Rangliste

konnten die Turniersieger mit nach

Hause nehmen.

„Großes Tennis“

bekamen die Zuschauer

beim offenen Turnier des

TC Lingen Blau-Weiß

geboten.

Zu dem offenen Turnier vom TC Lingen

Blau-Weiß sind stets Teilnehmer aus

ganz Deutschland eingeladen. Lucas

Gerch war nicht das erste Mal dabei,

wie er erzählt. An seine Teilnahme

vor einigen Jahren erinnert er sich

gern: „Ich fühle mich wohl hier, nette

Leute. Es macht Spaß hier“, lobt er die

Turnieratmosphäre.

Die 71. Auflage des offenen Turniers

(Unterbrechungen gab es nur während

der Corona-Jahre) fällt nicht nur in das

Jubiläumsjahr der Stadt, sondern der

Verein TC Lingen Blau-Weiß feiert selbst:

100 Jahre besteht der Tennisclub an

der Waldstraße. Damit ist er der älteste

Tennisclub der Stadt und hat auch

die meisten Mitglieder. „Lange Zeit war

Blau-Weiß sogar der einzige Tennisclub

in Lingen“, sagt Werner Lampen. Er ist

der erste Vorsitzende eines Vereins, der

über acht Außenplätze und eine Tennishalle

mit drei Spielfeldern verfügt. Die

Halle umfasst zudem eine Gastronomie

in Pachtbetrieb, die im Übrigen auch

Nicht-Vereinsmitgliedern zur Verfügung

steht. „Mit Björn Engelsberg haben wir

seit Oktober 2023 einen sehr guten Trainer

im Verein“, freut sich Lampen.

Siegreich in

Lingen:

Timo Stodder

aus Berlin.

Die 18-jährige

Filippa Stieg aus

Hamburg erlangte

Platz 2 beim

offenen Turnier.

Das Vereinsjubiläum wird am 16. und

17. August mit einem großen Fest begangen,

kündigt er jetzt schon an.

Lucas Gerch (von links), Timo Stodder,

Werner Lampen, Dieter Krone, Filippa Stieg

und Nicole Rivkin beim Siegerfoto.

emsblick.news

33


LINFLUENCER

Von Christiane Adam

Pillen, Politik und Präsident

des Kreissportbundes (KSB):

Michael Koop hat in diesem

Jahr die Goldene Ehrennadel

des Landessportbundes

erhalten. Der Apotheker und

Kreistagsabgeordnete ist ein

echter „LINfluencer“. Wie

er dank zweier großartiger

Teams alles unter einen Hut

bekommt, welche große

Aufgabe er dem Sport

zumisst und was er sich für

die kommenden Jahre noch

vorgenommen hat, hat er

Christiane Adam bei einem

Besuch erzählt.

Herzlich willkommen, Michael Koop! Was darf ich dir in unseren

„LINfluencer“-Becher einschenken?

Da ich heute schon mehrere Tassen Kaffee hatte, gern ein Mineralwasser.

Bitte schön. Ich habe dir ein gutes Mineralwasser mit einem

ausgewogenen Kalzium-Magnesium-Verhältnis eingeschenkt,

sehr wichtig für Sportler, nicht wahr?

Das ist richtig.

Als approbierter Apotheker kennst du die Zusammenhänge. Wo treffen

sich deine drei Leidenschaften – Pharmazie, Politik und Präsidentschaft

des Kreissportbundes bzw. wie bekommst du sie unter einen Hut?

1987 habe ich mein Pharmaziestudium abgeschlossen. Bis 2005 habe ich

mich vor allem dem Aufbau meiner eigenen Apotheken gewidmet. Das

lief recht gut. Ab 1996 bin ich in der Lokalpolitik aktiv gewesen. Damals

wurde ich Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Lingen. Darüber

habe ich Leute aus dem Kreissportbund kennengelernt. Offenbar bin ich

da nicht unangenehm aufgefallen, sodass man mich gefragt hat, ob ich

mir vorstellen könnte, mich beim KSB zu engagieren. 2008 hat man mich

34 Juni 2025 emsblick


LIN-fluencer Michael Koop

dann gefragt, ob ich Präsident werden

möchte. Von 2013 bis 2021 war ich darüber

hinaus Sprecher aller Sportbünde

des Landes Niedersachsen.

Das alles geht nur, wenn die Familie

dahintersteht. Dazu kommt, dass

ich mich sowohl in den Apotheken

als auch beim KSB auf großartige

Teams verlassen darf. Rund 70 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind es in

den Apotheken, über 20 beschäftigt der

Kreissportbund.

Das hätte ich nicht vermutet,

dass so viele Menschen fest angestellt

sind beim KSB.

Der Sport hat im Emsland einen hohen

Stellenwert. Positiv ist hier auch hervorzuheben,

dass sich auf Kreisebene

parteiübergreifend alle einig sind,

dass es sich lohnt, den Sport zu

fördern, allen voran der Landrat

und der Erste Kreisrat. Ich habe in

der Zeit als Landessprecher der

Sportbünde erfahren, dass jeder

Kreissportbund anders aufgestellt

ist. Wir im Emsland haben zum

Beispiel sechs Vizepräsidentinnen

und -präsidenten für unterschiedliche

Bereiche, so etwa für das

Thema Inklusion, für das Ehrenamt

usw. Damit haben wir uns unsere

ganz eigene Struktur geschaffen.

Ich hätte gern noch einen Vizepräsidenten

für Vereinsfragen, damit

die Vereine einen Ansprechpartner

dafür haben, wie sie an Fördermittel

kommen und ähnliches.

Wenn man an Sportvereine

denkt, denken viele Menschen

wohl zuerst an Fußball.

Welche Sportart ist deine?

Ich selbst komme aus dem Tischtennis.

Da war ich schon seit 1992

auf Verbandsebene tätig. Fußball

hat einen hohen Stellenwert in

Deutschland. Aber dort geht leider

auch viel schief, Stichwort Hooligans.

Ich würde da einiges anders

machen. Was man auch nicht vergessen

darf: Viele andere Sportarten

boomen, so zum Beispiel Tennis;

auch Boule ist sehr beliebt, und die

Darts-Abteilungen schießen aus

dem Boden. Ich rate allen reinen

Fußballvereinen immer: Stellt euch

breiter auf! Macht was in Richtung

Gesundheitssport, Sport fürs Alter,

bewegungsarme Sportarten etc.

Aktuell denke ich über eine Boule-

Pflegeheimliga nach. Oder Crossboccia!

Das könnte man sogar auf

den Heimfluren spielen. Wir müssen

mit dem Sport in die Häuser gehen.

Spielt dein eigenes Alter bei

solchen Überlegungen eine Rolle?

Wenn ich Sport gemacht habe,

merke ich danach schon, dass mir

die Knochen wehtun (lacht).

Ich rate dir zu Magnesium (lacht

auch)! Aber ansonsten denkst

du auch gerade an die Jüngsten,

richtig?

Ja, weil wir bei den Kindern noch

die Chance haben, etwas zu bewegen.

Ich freue mich immer, wenn

ich Kinder sehe, die Sport treiben.

Sport hat aber auch eine zutiefst

demokratische Ebene. Sport ist

Jugendhilfe, fördert soziale Kompetenzen,

hilft, verlieren zu lernen,

vermittelt Werte. Sport hat zudem

ein großes Integrationspotenzial.

Um all das zu fördern, finde ich es

wichtig, dass die Sportstätten gut

ausgestattet sind. Je besser die

Sportstätten, desto öfter kommen

die Kinder.

Das sind schon sehr viele Bereiche,

die ihr im Blick haben müsst.

Wo tut sich noch etwas?

Im Moment bauen wir die Sportschule

Emsland in Sögel zum

„Sportcampus Emsland“ aus. Sie

gilt als „Sportschule mit landesweiter

Bedeutung“. Die Bauarbeiten

für die Erweiterung der

Sportschule Emsland mit rund 35

Doppelzimmern sollen im Herbst

2025 abgeschlossen werden.

Seit einigen Jahren bilden wir Erzieherinnen

aus, damit sie Kinder

in Bewegung bringen. Im Bereich

der Demokratisierung möchten wir

demnächst mit einer Institution aus

Hannover zusammenarbeiten.

Wie soll es für dich selbst

weitergehen?

Wir haben die Satzung so geändert,

dass es künftig mehrere Präsidenten

geben kann. Ich möchte nämlich

nicht, dass sich nach 20 Jahren

kein Nachfolger für mich findet, weil

das Amt zu groß ist. Die wichtigste

Eigenschaft für dieses Ehrenamt

ist übrigens die gute Vernetzung.

Aber noch macht es mir Freude, vor

allem, wenn ich mitbekomme, wie

andere sich freuen. Das ist mein

Antrieb.

emsblick.news

35


KULTUR

„Im Malprozess lasse ich mich selbst gerne überraschen“

Das großformatige Bild ist während

der Pandemie entstanden.

Bilder der Künstlerin

Claudia Arns im NordNeun

Bilder von Claudia Arns (rechts) sind im NordNeun zu

sehen. Mit auf dem Bild sind (von links): Anika Künnemann

(Marketing) und Kuratorin der Ausstellung Meike Behm.

Von Elisabeth Tondera

Die Kunst von Claudia Arns ist farbenfroh, dynamisch

und emotional. Ihre Bilder strahlen Energie

aus und changieren zwischen abstrakt und gegenständlich.

Einige von ihren Werken unter dem Titel

„Augenblicke“ sind zurzeit im NordNeun zu sehen.

Es ist die erste Ausstellung in dem kürzlich errichteten

neuen Firmensitz der Bau- und Projektplanung

(BPL) Exeler GmbH und bildet den Auftakt

zu einer Kooperation mit der Kunsthalle Lingen

unter dem Titel „Kunst im NordNeun. Kuratiert

werden die Ausstellungen jeweils gemeinsam von

Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle und Janina

Heuer, Teamleiterin Marketing bei der BPL Exeler.

Mehrere kleinere Bilder sind

im Treppenhaus zu sehen.

Wie ist es zu der Ausstellung und Kooperation zwischen der Kunsthalle

und der BPL Exeler gekommen? „Firmeninhaber Frank Exeler

und Janina Heuer sind noch in der Bauphase des Gebäudes auf

mich zugekommen“, berichtet Meike Behm. Sie hat sich das Gebäude

im Rohbau angesehen, fand die Architektur sehr spannend

und dachte sofort an die farbenfrohen Bilder der Emsbürenerin

Claudia Arns.

Im Rahmen der Ausstellung fand ein von Meike Behm moderiertes

öffentliches Gespräch mit der Künstlerin statt. Die Kuratorin

fragte Claudia Arns nach Inspirationen, nach ihrer Maltechnik,

nach künstlerischen Vorbildern und wie sie zur Kunst gekommen

war. „Es steckte schon immer in mir drin“, sagte die Künstlerin,

doch bis 2003, als sie das Studium an der Kunstakademie in Enschede

aufgenommen habe, sei die Beschäftigung mit der Kunst

Liebhaberei gewesen. Heute hat sie ein Atelier in Emsbüren, wo

sie mit ihrer Familie lebt, und sie hat ihre Werke regelmäßig in

Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, u.a. in Münster,

Das imposante Gebäude NordNeun in der Nachbarschaft

der Stadtwerke Lingen fügt sich harmonisch

in die Umgebung ein und besticht trotz seiner Größe

durch schlichte Eleganz. Das gilt auch für das Innere,

dessen raffinierte Innenarchitektur neben Büroräumen

viel Platz für Ausstellungen und Präsentationen bietet.

Verteilt auf verschiedenen Ebenen korrespondieren die

polychromen Bilder von Claudia Arns mit der dezenten

Farbigkeit des Interieurs und erzeugen eine besondere

Spannung. Bereits neben der Eingangstür lenken einige

Bilder den Blick der Besucher auf sich, weitere sind

im Treppenhaus bis zum Empfang in der zweiten Etage

verteilt, wo großformatige Werke zu sehen sind. Einige

Bilder hat Claudia Arns eigens für die Ausstellung in

NordNeun gemalt.

36 Juni 2025 emsblick


SPEKERS

C•RNER

#04

Früher war nicht alles besser, aber

jedenfalls mancher Tagesablauf deutlich

strukturierter. Die Dinge wurden

nacheinander abgehandelt. Heute findet

Vieles gleichzeitig statt.

Osnabrück, Bad Bentheim, Lingen, Apeldoorn, Hengelo

und Enschede. Bei der Führung durch die Ausstellung

erzählte sie, wie sie beim Malen vorgeht und

was sie dabei empfindet. „Ich arbeite intuitiv“, sagte

Claudia Arns. Sie male nach Motiven aus ihrem Umfeld,

lasse sich von bewegenden Ereignissen, der Natur,

aber auch von Alltagsgegenständen inspirieren. „Im

Malprozess lasse ich mich selbst gerne überraschen“,

so die Künstlerin.

Die Bilder von Claudia Arns sind noch bis zum 28. September

im NordNeun zu den Bürozeiten von 07.30 bis

17 Uhr zu sehen. Weitere Informationen zu ihrer Kunst

sind im Internet unter www. claudia-arns.de zu finden.

Claudia Arns (links) und Meike Behm im Gespräch.

Heute steht man zum Beispiel am Fußballplatz,

während der Junior trainiert - das Handy in der

Hand. Man checkt die Nachrichtenlage, schreibt

eine WhatsApp an die Stammtisch-Kollegen, prüft

die Tagesbilanz der Solaranlage und schaut auch

nochmal in die dienstlichen Mails. Und dann,

wenn einem plötzlich siedendheiß einfällt, dass

heute doch Redaktionsschluss für die Rubrik im

Emsblick ist, aktiviert man die Diktierfunktion

der Notizen und formuliert seine Gedanken über

die Herausforderung der Gleichzeitigkeit, der

ständigen Aktivität, des kontinuierlichen Sendens

und Empfangens.

Wissen Sie noch, wie das früher war, als man eine

halbe Stunde auf den Zug warten musste und die

Zeit damit zubrachte, die Gedanken schweifen

zu lassen oder kontemplativ Löcher in die Luft zu

starren? Wie gesagt:

„Es war nicht

zwingend besser.

Aber es war

anders.“

Der Politikwissenschaftler und Redakteur Marcel Speker leitet

seit 2021 das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Die Katholisch-

Soziale Akademie des Bistum Osnabrück versteht sich als Raum für

gesellschaftspolitischen Austausch. Dabei leiten das LWH einerseits

das christliche Menschenbild und andererseits die politischen

Werte Ludwig Windthorsts – nämlich der Schutz von Minderheiten

und die Herrschaft des Rechts. Für Speker ist klar: „Das stärkste

Schwert gegen Populismus ist Bildung.“

emsblick.news

37


'KULTUR

50.000 Euro-

Grenze geknackt

Ein Teil der Crew Lingen:

Jonas Beerboom (von

links), Lara Eggengoor

und Antje Linz mit einer

der bunt gestalteten

Sammeltonnen.

Die Viva con Agua-Crew Lingen sammelt

Pfandbecher für weltweite Wasserprojekte

für das Pfandgeld anzustellen oder wer bewusst spenden

möchte, kann seinen leeren Becher einfach in eine

der Tonnen werfen. Die Crew von Viva con Agua gibt die

Becher später ab und erhält das Pfandgeld. Dieses wird

dann weitergereicht an die Viva con Agua-Zentrale in

Hamburg, wo wiederum die Wasserprojekte koordiniert

werden. Als Nebeneffekt kommen die Crew-Mitglieder in

den Genuss kostenloser Eintritte für Konzerte und andere

Aufführungen.

Auf diese Weise hat die Lingener Crew im Lauf der Zeit

bereits mehr als 55.000 Euro zusammenbekommen,

je nach Publikum im Einzelnen unterschiedlich hohe

Beträge. „Unser Rekord waren 2.192,80 Euro. Das war

beim Auftritt von Sting im letzten Jahr“, erzählt Lara

Eggengoor, zuständig für Finanzen. Der krumme Betrag

erkläre sich durch Barspenden, die auch hin und wieder

eintrudeln.

Wenn es sich auch bei Viva con Agua de Sankt Pauli um

einen Verein handelt, so haben die Crews vor Ort keine

Vereinsstruktur, weiß Antje Linz, die bereits einige Jahre

dabei ist. Es gebe verschiedene Zuständigkeiten, aber

keine Vereinsvorsitzenden oder ähnliches. „Alles ist

freiwillig und zwanglos“, betont Jonas Beerboom. Rund

30 Aktivposten teilen sich zurzeit auf die verschiedenen

Veranstaltungen auf, für die man sich nach Neigung

melden kann.

Derzeit sind die Emslandarena, der Alte Schlachthof,

Rock am Pferdemarkt und das Kleinstadtfestival in

Meppen Orte, an denen Viva con Agua ihre Tonnen aufstellen.

Weitere Veranstalter, sofern sie ihre Getränke im

Pfandsystem ausschenken, könnten gern bei der Crew

anfragen. Neben der Bechersammlung informiert die

Crew auf Nachfrage Schulklassen über die Ressource

Wasser und den verantwortungsvollen Umgang damit.

Wer sich dafür interessiert oder Lust hat, selbst dazuzustoßen,

kann sich entweder per E-Mail unter lingen@

vivaconagua.org an die Crew wenden. Sie ist auch auf

Instagram aktiv. Alternativ kann man einfach zum regelmäßigen

Treffen an jedem ersten Dienstag im Monat um

19 Uhr ins Calvinhaus in der Wilhelmstraße 42 kommen.

Von Christiane Adam

Die Vollversammlung der Vereinten

Nationen hat das Recht auf Zugang zu

sauberem Wasser 2010 als Menschenrecht

anerkannt. Die Erfahrung, dass ein

solcher Zugang nicht in jedem Land gewährleistet

ist, machte Benjamin Adrion,

als er 2005 mit dem Fußball-Club St.

Pauli in einem Trainingslager auf Kuba

war. Er hat dort miterlebt, wie problematisch

die Wasserversorgung vor Ort ist.

Daraufhin gründete er 2006 den Verein

„Viva con Agua de Sankt Pauli“. Dessen

Ziel ist es, Menschen in verschiedenen

Ländern zu unterstützen, damit ihnen

Trinkwasser und sanitäre Anlagen zur

Verfügung stehen. Aus der Initiative des

Profifußballers hat sich eine Bewegung

entwickelt, die sich in sogenannten

Crews in mehreren deutschen Städten

organisiert.

Seit 2018 existiert eine solche Crew auch

in Lingen. Jonas Beerboom weiß noch,

dass in dem Jahr eine E-Mail aus Osnabrück

am Campus Lingen einging. „Die

landete bei mir, und wir wurden darin

gefragt, ob wir uns vorstellen könnten,

eine eigene Crew in Lingen zu gründen“,

erinnert sich der damalige Student.

Was gilt es da zu tun?

Hier treffen sich Vergnügen und soziales

Engagement. Das Motto von Viva con

Agua lautet „all profit“, und das passiert,

indem sich die Crew-Mitglieder bei

Veranstaltungen in den Pausen mit Tonnen

positionieren, in denen sie Pfandbecher

sammeln, so zum Beispiel in der

Emslandarena. Wer keine Lust hat, sich

Hier hinein können Veranstaltungsbesucher

einfach ihre Becher werfen.

38 Juni 2025 emsblick


Wilfrid Almendra: „Where the Sun Pauses“

Die Kunsthalle Lingen lädt zur ersten institutionellen Einzelausstellung des

portugiesisch-französischen Künstlers Wilfrid Almendra in Deutschland ein. Vom 07.

Juni bis zum 17. August 2025 präsentiert die Ausstellung mit dem Titel „Where the Sun

Pauses“ (Wo die Sonne innehält) eine spannende Auswahl neuer Werke. Diese Schau,

das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Stiftung Pernod Ricard in Paris, beleuchtet

verschiedene Phasen von Almendras künstlerischem Schaffen und weckt Emotionen.

Ein Spiel der Intensitäten

„Where the Sun Pauses“ thematisiert Momente, die zwischen

verschiedenen Intensitäten oszillieren. Diese besondere

Hitze spiegelt sich in den Materialien und Gesten wider und

ist tief verwurzelt in der Geschichte der Landbevölkerung,

der Arbeiterklasse und der Diaspora. Installationen aus

Glasmodulen, die den Raum strukturieren und zugleich eine

transzendente Wirkung entfalten, werden mit getrockneten

Wildpflanzen wie Klatschmohn ergänzt. Sie schaffen die Atmosphäre

eines Schrebergartens, in dem viele Arbeiter:innen

auch heute noch ihre Freizeit genießen.

Zerbrochene Glasscheiben erzählen von neu entstehenden

Gewächshäusern, während verstreute Arbeitsschuhe auf den

Traum von Ablösung und Freiheit hinweisen. Fragile Nacktschnecken

durchstreifen den Raum, und ein stolzer Pfau

thront auf einer Leiter und überwacht das Geschehen. Auf dem

Boden liegen Orangen, die eine Horizontlinie bilden und alle

Elemente zu einer märchenhaften sowie zerbrechlichen Komposition

verbinden.

Musik und Emotionen

Eines der zentralen Werke trägt den Titel „Model Home (Sonata)“.

Dieses Kunstwerk weckt musikalische Assoziationen.

Bunt gefärbtes Glas kombiniert mit einem schützenden Gitter

symbolisiert sowohl Einfamilienhäuser als auch den Traum

eines komfortablen Lebens für die Arbeiterklasse. Die Installation

fängt eine Atmosphäre von Stille und ruhiger Anspannung

ein. Vage Szenen, die Realität und Fiktion vermischen, erzeugen

das Gefühl, dass eine potenzielle Handlung geheimnisvoll

unterbrochen wurde.

Gesellschaftskritik und Reflexion

Die Ausstellung bietet nicht nur eine eindringliche künstlerische

Erfahrung, sondern regt auch zu kritischen Reflexionen

über die Dominanz des Neoliberalismus und die Diskrepanz

zwischen Arm und Reich an. Licht durchdringt die Oberflächen,

die von vergangener Arbeit und gelebten Erinnerungen geprägt

sind, und erzählt von einem Raum und einer Zeit, in der

die Sonne innehält.

Wilfrid Almendra, geboren 1972 in Cholet, Frankreich, lebt und

arbeitet in Marseille und Casario, Portugal. Er studierte von

1996 bis 2000 freie Kunst in Lissabon, Manchester und an der

École de Beaux Arts in Rennes. Seine Werke wurden in zahlreichen

Einzelausstellungen – darunter im Frac Provence-Alpes-Côte

d‘Azur und im Palais de Tokyo in Paris – gezeigt. Er

nahm auch an bedeutenden Gruppenausstellungen wie Manifesta

13 in Marseille teil.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Fondation

Pernod Ricard in Paris realisiert und erhält großzügige Unterstützung

vom Institut Français, dem französischen Ministerium

für Kultur, Klaas Management, der Krone Group, fair4you,

dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und

Kultur, dem Landkreis Emsland, der Stadt Lingen (Ems) und

der Kulturstiftung Heinrich Kampmann.

emsblick.news

39


KULTUR

Wertschätzung für

die Marketenderinnen

Statue enthüllt und Platz eingeweiht

Blickt

selbstbewusst:

die Marketenderin

aus Bronze.

Von Christiane Adam

Seit 1949 ist es Tradition, dass die Kivelinge ihrer Stadt

nach jedem Kivelingsfest ein Geschenk machen. Seit

dem letzten Fest im Jahr 2024 hat die Bronzestatue

einer Marketenderin darauf gewartet, einen schönen

Platz zu erhalten. Nun hat sie nicht nur einen solchen

bekommen, sondern diesem Platz auch gleich ihren

Namen gegeben: Der Platz der Marketenderinnen ist

am 16. Mai offiziell und mit einem Straßenfest eingeweiht

worden.

Nordwestlich vom Marktplatz aus führt die Große Straße

zur Kivelingstraße. Dort wo sich beide treffen, heißt

es nun „Platz der Marketenderinnen“. Namensgebend

ist die Bronzestatue, die die Kivelinge der Stadt nach

ihrem letzten Fest zum Geschenk gemacht haben. Die

Statue zu Ehren der weiblichen Unterstützung der Kivelinge

findet sich in einem komplett neugestalteten

Ensemble wieder. „1,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm

‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘

von insgesamt 9,3 Millionen Euro sind in die Ertüchtigung

der Kivelingstraße und die Gestaltung dieses

Platzes geflossen“, unterstrich Oberbürgermeister

Dieter Krone bei der Einweihung.

Der Platz markiere eine wichtige Verbindung zwischen

der Altstadt, dem Einzelhandel und kulturellen Einrichtungen

der Innenstadt und liege an einer Fahrradroute,

die über die Große Straße zum Marktplatz führe,

so Krone. „Die Aufenthaltsqualität ist durch Sitzbänke,

Pflanzinseln und Fahrradabstellanlagen deutlich erhöht“,

betonte der Oberbürgermeister mit Dank in

Richtung des Kultur- und des Planungs- und Bauausschusses

sowie den Tief- und Hochbauämtern.

Enthüllten die

Statue: Johannes

Voges (von links),

Flora Hofschröer

und Dieter Krone.

Die „Donnerlittchen“, Trommelgruppe

der Marketenderinnen.

Eine Belebung des Einzelhandels an dieser Seite

der Innenstadt gehe damit einher. Jener beteiligte

sich aktiv an der Einweihung der Statue, indem ein

geplantes Straßenfest mit dem Einweihungstermin

zusammengelegt worden ist. Jannik Vehr von Vehr

Hörakustik und Vincent Brinker von der Kornblume

„freuen sich über ein lebendiges Stadtleben“, wie

die Geschäftsleute stellvertretend für die Anrainer

sagten.

Selbstredend waren auch die Kivelinge und die

Marketenderinnen bei der Einweihung dabei. Die

„Donnerlittchen“, die Trommelgruppe der Marketenderinnen,

machten den lautstarken Auftakt für

die Einweihungszeremonie. Der Kommandeur der

Kivelinge, Johannes Voges, sprach den Marketenderinnen

den Dank und die Wertschätzung aller Kivelinge

aus. „Sie stehen uns in ihrem Engagement

in Nichts mehr nach, Tendenz steigend. Die Marketenderinnen

machen immer mehr in Eigenregie, so

wie beispielsweise die Donnerlittchen“, führte er

aus. Die Stadt sehe dieses Engagement, was sich

in der Benennung des Ortes in „Platz der Marketenderinnen“

zeige. Das nächste Geschenk könne die

Stadt 2027 erwarten.

Zur Enthüllung der Bronzestatue fand sich zu

Dieter Krone und Johannes Voges die Kivelingskönigin

Flora Hofschröer ein. Nach einem dreifachen

„Civis, Civis, Civibus“ und einem nochmaligen Auftritt

der Donnerlittchen ging der offizielle Teil nahtlos

in das zwanglose Straßenfest über.

40 Juni 2025 emsblick


emsblick.news 41


KULTUR

SEITEN

Leselust wecken!

LICKE

Unter Staren

von Antonia Coenen und

Philipp Juranek

Raus in die Natur!

von Iron Tazz und Martin Stanev

Ein nützliches und schönes Buch, das

die Lust weckt, die Natur zu erleben.

Zwanzig unterschiedliche Gelände

und Klimata werden jeweils durch eine

stimmungsvolle Illustration, die sich

über eine Doppelseite erstreckt, dargestellt.

Kurz und prägnant geht der Text

auf die Besonderheiten und die Geheimnisse,

die es auf den verschiedenen Strecken

zu entdecken gibt, ein. So erfahren

wir von Klettern und Bouldern, von Bergwanderungen,

vom Wandern im Heideland und in Mooren u.

v. m.! Zwischen den Ausflugszielen gibt der Autor nützliche

Tipps, wie

CHECK-CI was gehört in die Ausrüstung,

CHECK-CI was muss ich tun, wenn ich mich verlaufen habe,

CHECK-CI wie gehe ich im Wald zur Toilette etc.

Iron Tazz erzählt voller Leidenschaft vom Wandern und Rucksackreisen.

Er vermittelt die wichtigsten Grundregeln für Ausflüge

in die Natur ganz ohne den erhobenen Zeigefinger.

Dieses Buch ist eine Kostbarkeit für Kinder zwischen 5 und 10

Jahren und ihre Eltern. Sowie für alle, die hübsche Coffee-Table-Books

mögen.

Fünf Jahre sind die beiden Autor*innen

bereits in einem erfolgreichen

Vogel-Podcast zu hören.

Jetzt schenken sie einzelnen

Vogelarten eine Bühne in Buchform.

Den Beginn macht der

Vogel Star.

Zwei leidenschaftliche Hobby-Ornithologen, die ein außergewöhnliches

Vogelbuch geschrieben haben: Sehr unterhaltsam,

häufig lustig, manchmal frech, aber immer ernst

zu nehmend, erzählen sie vom Star. Maßgeblich motivierte

sie, dass die Bestände des früheren „Allerweltvogels“ rasant

zurückgehen und er als gefährdet gilt.

Sie stellen persönliche Erlebnisse und Begegnungen in

den Vordergrund, die den Lesenden sehr nahe gehen und

sie für ihre Umwelt sensibilisieren. Dabei betrachten sie

den Star ausgehend von Berlin Alexanderplatz hinaus in

die Welt. Sie lenken den Blick auf seine Rolle in Literatur

und Kunst und vermitteln viel Wissen über den Vogel.

Eindrückliche Fotografien und Zeichnungen unterstreichen,

wie besonders und schützenswert der Star ist.

Ein Buch, an dem schon jugendliche „Birder“ ihre Freude

haben werden.

ISBN 978-3-7106-0856-8

BRANDSTÄTTER VERLAG

192 SEITEN | 25 €

ISBN 978-3-7913-7593-9

PRESTEL VERLAG

96 SEITEN | 24 €

Ich bin ANDREA THAL,

leidenschaftliche Leserin

und Literaturberaterin der

Agentur WORTglitzer.

Seit mehr als 20 Jahren empfehle

ich Bücher und habe mir immer die

Freude daran bewahrt, über Bücher

zu sprechen. Deshalb ist es mir ein

Herzensanliegen, den Funken der

Begeisterung für Literatur auf Sie

überspringen zu lassen.

Perlen

von Siân Hughes

Als Marianne 8 Jahre alt ist, verschwindet ihre Mutter. Es

bleibt unklar, was geschehen ist, aber das Mädchen gibt sich

die Schuld daran. Sie kann mit der Trauer über das „Nicht-da-

Sein der Mutter“ nicht abschließen, durchlebt viele Phasen

der Selbstzerstörung und wandelt immer nahe dem Abgrund.

Die Leserschaft erlebt die Protagonistin zuerst als Kind, dann

als Teenager und später selbst als Mutter. Sie ist immer auf

der Suche nach den eigenen Wurzeln. Allerdings lässt sie Erinnerungen kaum zu bzw.

verfälscht sie. Bis ihr eines Tages gelingt, sich der Vergangenheit zu stellen.

Dieses außergewöhnliche Debüt der Lyrikerin und Buchhändlerin Siân Hughes besticht

durch seine leise und dennoch kräftige Erzählweise, durch seine Melancholie und durch

die psychologische Zeichnung des Lebensweges der Hauptfigur.

Caroline Wahl meets Benedict Wells!

Wem die harten Umstände der Schwestern in „22 Bahnen“ und „Windstärke 17“ zu Herzen

gingen und wer den poetischen Schreibstil von Benedict Wells schätzt, wird diesen

Roman lieben!

ISBN 978-3-7558-0008-8

DUMONT VERLAG

272 SEITEN | 23 €

42 Juni 2025 emsblick


Wo lest

ihr euren

Emsblick?

MITMACHAKTION:

Zeigt uns, wo ihr am liebsten das neue Stadtmagazin

für Lingen und Umgebung lest!

Von Christiane Adam

Familie Kierstein-Bühner aus Biene hat schon

ausprobiert, wo sich der Emsblick am besten lesen lässt.

Seit März findet ihr den Emsblick, das Stadtmagazin

für Lingen und Umgebung an den frequentierten

Orten der Stadt. Wir möchten von

euch wissen, was eure Lieblingsplätze sind, an

denen ihr in aller Ruhe durch unser Magazin

schmökert.

Vielleicht in eurem Garten? Auf der Hollywoodschaukel,

im Strandkorb oder mit den

Beinen in einem kühlenden Wassereimer? Am

See, im Wald, auf der Wiese? Trinkt ihr dabei

Tee oder esst ihr vielleicht ein Eis? Wir möchten

eure Bilder sehen! Schickt uns eure Fotos! Ihr

könnt auch kreativ werden und ein Bild malen,

ein Gedicht schreiben und und und…

Die schönsten, witzigsten, kreativsten

Ideen bekommen von uns eine kleine Belohnung

in Form unseres LINfluencer-Bechers.

Außerdem werden sie in einer der nächsten

Ausgaben veröffentlicht.

Wann?

Ab sofort könnt ihr loslegen.

Der Aktionszeitraum geht bis zum

Ende der Sommerferien, also bis

zum 13. August.

Was?

Fotos, Bilder, Gedichte…

Eurer Fantasie sind im Grunde

keine Grenzen gesetzt.

Wie?

Bitte schickt uns nur Erzeugnisse,

die ihr selbst erstellt habt und auf

die ihr das Urheberrecht habt.

Dass die von euch fotografierten

Personen ihr Einverständnis

zu einer eventuellen Veröffentlichung

gegeben haben, setzen

wir voraus.

Wer?

Teilnehmen können alle

Emsblick-Fans.

Wo?

Sendet eure Beiträge an

lingen@emsblick.net

Warum?

Weil ihr so die Chance auf einen

unserer LINfluencer-Becher und

auf eine Veröffentlichung eurer

Ideen in einem unserer nächsten

Hefte habt.

Also:

Auf geht’s! Wir wünschen euch

einen schönen Sommer! Ausreichend

Veranstaltungstipps für

eine tolle Zeit in unserer Stadt

findet ihr im Emsblick.

Datenschutz: Mit der Teilnahme an der Mitmachaktion

willigen Sie in die Erhebung und Verwendung Ihrer

E-Mail-Adresse ein. Wir erheben, speichern und verarbeiten

diese personenbezogenen Daten zur Durchführung

und Abwicklung der Mitmachaktion und um Sie

im Falle einer Veröffentlichung zu benachrichtigen. Eine

Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Sie

können die Einwilligungen jederzeit durch Nachricht

an uns widerrufen. Ihre Daten werden anschließend

gelöscht.

Die Belohnung wird nicht in bar ausgezahlt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Emsblick Medien UG, Neuer Markt 3, 49733 Haren (Ems)

emsblick.news

Wie lange Luisa (links) und Ylvie diese Leseposition

wohl durchhalten können?

43


LEBEN

Viele unterschiedliche

Schätze fahren jedes Jahr bei

der Rallye des MSC mit.

Zur Burg Bentheim auf verschlungenen Wegen

13. Bernd Rosemeyer ADAC Oldtimer Classic Lingen (Ems)

Von Christiane Adam

Sei es, um selbst teilzunehmen, sei es,

um sich als Zaungast am Straßenrand

oder bei der Zieleinfahrt die vielen unterschiedlichen

Fahrzeuge anzusehen: Für

viele Oldtimerfans aus Lingen gehört

die Rallye des MSC (Motorsportclub)

Bernd Rosemeyer Lingen zu den Pflichtterminen.

Auch in diesem Jahr hatten

sich rund 70 Teams zur Teilnahme angemeldet,

wie Robert Mix, erster Vorsitzender

des MSC, berichtet.

Die Verfasserin dieses Artikels nimmt

ebenfalls seit vielen Jahren mit ihrem

Mann Maik Schmeltzpfenning und ihrem

Mercedes 123 aus dem Jahr 1984 an den

Rallyes teil, um im Anschluss über die

motorisierte Schnitzeljagd zu berichten.

Start am 18. Mai um 10.01 Uhr war

beim Autohaus Mercedes-Benz Senger

in Wietmarschen-Lohne. Völlig übersehen

hatte unser Team dabei, dass

es unmittelbar beim Start mit einer

Stolzer Besitzer eines

Mercedes 123 aus

dem Jahr 1984: Maik

Schmeltzpfenning.

Gleichmäßigkeitsprüfung losging. „Deswegen

lohnt es sich, vorher das Bordbuch

zu lesen“, kommentierte Robert

Mix im Anschluss trocken.

Die von Reinhard Herber in jedem Jahr

akribisch ausgearbeitete Strecke führte

vom Autohaus aus über Wietmarschen

via Hohenkörben am Tierpark Nordhorn

vorbei und über Brandlecht nach Bad

Bentheim. Auf der Wegführung, die die

größeren Straßen weitestgehend meidet,

gilt es, verflixt gut aufzupassen.

Jede noch so kleine Abzweigung kann

die richtige sein, und wehe dem, der sie

verpasst: Stempel oder Schilder, die am

Straßenrand zu finden sind, müssen in

der korrekten Reihenfolge gesammelt

werden. Fehlt eines davon, so gibt es

Strafpunkte.

Anders als in den vorigen Jahren gab

es in diesem Jahr keine lange Mittagsrast.

Unterhalb der Burg Bentheim, die

von der bunten Oldie-Parade umrundet

wurde, gab es eine Brezel und ein Kaltgetränk.

Nach einem kurzen Beinevertreten

ging es auf den Rückweg.

Über Quendorf Richtung Emsbüren rund

um das Gartencenter Emsflower und

dann über die Emsbürener Ortsteile

Ahlde, Leschede, Elbergen und Bernte

galt es noch einmal, sich mit voller

44 Juni 2025 emsblick


Schon alte Rallye-Hasen: Alexandra Hantke

und Jörg Grenzdörfer in ihrem Ford F 100.

Hurra, das Ziel an der Wilhelmshöhe ist erreicht!

Konzentration auf die Streckenführung von Reinhard Herber

einzulassen. Vor der Abfahrt in Bad Bentheim drückte dieser

jedem Team eine Anleitung zur Umleitung in die Hand, denn

auch das kann passieren: Kurzfristige Straßensperrungen können

die Rallyeplanung durcheinanderbringen.

Wie bereits erstmals im letzten Jahr erwartete das MSC-Team

die Teilnehmer beim Hofbräu an der Wilhelmshöhe. Bis zur

Auswertung der Bordbücher und der Siegerehrung gab es dort

die Gelegenheit, sich ausgiebig am vorbereiteten Grillbuffet zu

laben und bei Getränken die Rallye Revue passieren zu lassen.

Nicht zu vergessen: die Benzingespräche!

Für das Reporterteam hat es – einen Tag nach dem Eurovision

Song Contest – ebenfalls für den 15. Platz gereicht! Aber: Ankommen

ist alles; nicht selbstverständlich, wenn man mit über

30 Jahre alten Autos unterwegs ist. Für diese Fälle fährt der

ADAC mit – freilich ebenfalls in einem historischen Fahrzeug!

Im Bordbuch gilt es, Stempel zu sammeln…

Viele unterschiedliche Schätze fahren jedes

Jahr bei der Rallye des MSC mit.

Urlaub

von Anfang

an!

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emsblick.news

45


LEBEN

25 Jahre Donum

Vitae Emsland

Christoph Hutter betont die Bedeutung

von Beratung für die Gesellschaft

Die Vorsitzende

von donum vitae

im Emsland, Marita

Langenbach,

begrüßte gemeinsam

mit LWH-Direktor

Marcel Speker (l.)

den Festredner der

Veranstaltung Dr.

Christoph Hutter (r.)

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Donum Vitae im

Emsland hielt Dr. Christoph Hutter, Leiter des Psychologischen

Beratungszentrums des Bistums Osnabrück in Lingen, einen

aufschlussreichen Vortrag im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH).

Unter dem provokanten Titel „Ist Beratung ein überflüssiger

Luxus?“ setzte sich Hutter kritisch mit der Rolle von Beratung

in unserer modernen Gesellschaft auseinander und verdeutlichte

ihre unabdingbare Relevanz.

In seinem leidenschaftlichen und gleichzeitig humorvollen

Vortrag beleuchtete Hutter gängige Vorurteile gegenüber der

Beratung. Argumente wie deren hohe Kosten, die vermeintliche

Überflüssigkeit oder die Vorstellung, dass Menschen

ihre Probleme eigenständig lösen können, zerlegte er mit

überzeugenden Argumenten. Er stellte klar, dass Beratung

nicht nur eine Option, sondern vielmehr eine unerlässliche

Struktur ist, die gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität

fördert. Besonders wichtig ist ihm die Prävention, die

oft nicht messbar ist, aber enorme volkswirtschaftliche und

gesellschaftliche Vorteile mit sich bringt. „Beratung ist keine

luxuriöse Dienstleistung, sondern eine fundamentale Notwendigkeit“,

so Hutter.

Ein weiterer zentraler Punkt in seinem Vortrag war die Philosophie

der „Selbstsorge“, die er mit antiken Gedanken verknüpfte.

Die Botschaft ist klar: Menschen sind in Krisen – seien

es Schwangerschaft, Trennung oder Krankheit – besonders

verletzlich und benötigen Unterstützung. Hutter stellte in diesem

Kontext fest, dass Beratung keine elitäre Veranstaltung

ist, sondern primär dem menschlichen Miteinander dient.

Diese schafft einen Raum, der Menschen die Möglichkeit zum

Rat und zur Lebenssicherung bietet. Das metaphorische „Türöffnen“

steht für die Hilfsbereitschaft der Beratenden, die sich

für jeden Hilfesuchenden öffnen.

Symbolik des Veranstaltungsortes

Marita Langenbach, Vorsitzende von Donum Vitae im Emsland,

hob in ihrer Ansprache die Bedeutung des Veranstaltungsortes

hervor. Die LWH-Aula war der Ort, an dem vor 25 Jahren die

Deutsche Bischofskonferenz den Ausstieg aus der Schwangerschaftskonfliktberatung

beschloss. „Die Gründung von Donum

Vitae war eine direkte Reaktion auf diesen Beschluss. Wir

wollten Frauen und Familien in Not mit Respekt und Solidarität

unterstützen“, erklärte sie. Dieser Ansatz hat sich im Laufe der

Jahre bewährt und wird heute von vielen anerkannt.

LWH-Direktor Marcel Speker würdigte in seinem Grußwort die

wertvolle Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen von Donum

Vitae. „25 Jahre engagierte Beratung und mutige Unterstützung

für Frauen und Familien in schwierigen Lebenslagen

haben einen bedeutenden Unterschied gemacht“, betonte

er. Darüber hinaus stellte Speker die Verbindung zur Haltung

Ludwig Windthorsts her, dessen Engagement für Gewissensfreiheit

und Menschenwürde auch das Handeln von Donum

Vitae prägt: „Nicht durch Druck, sondern durch Vertrauen.

Nicht durch Ideologie, sondern durch Mitmenschlichkeit“,

erklärte er und verdeutlichte den Grundstein der Arbeit der

Organisation.

Mit einem Dank an alle Beteiligten ermutigte Speker die Anwesenden,

nicht nur in die Vergangenheit zu blicken, sondern

mit Mut und Zuversicht in die Zukunft zu gehen.

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46 Juni 2025 emsblick


Innovative

3D-Ultraschalltechnologie

stärkt Kardiologie

Dank der großzügigen Spende der HEH

Essmann Stiftung von über 13.000 Euro

konnte die Kardiologie des Bonifatius

Hospitals in Lingen eine hochmoderne

3D-fähige Ultraschallsonde anschaffen.

Diese ermöglicht erstmals eine digitale Simulation der Herzvorhöfe

in dreidimensionaler Darstellung. Dadurch wird nicht

nur die Diagnostik beispielweise undichter Herzklappen

deutlich präziser, sondern darauf basierend auch die Therapie

kardiologischer Erkrankungen gezielt verbessert und

erweitert, beschreibt Chefarzt Prof. Dr. Alexander Pott die

Vorteile.

Gedenken an Emma

Weinberg: Stolpersteine

in Haarlem enthüllt

In Haarlem, nahe Amsterdam, wurde kürzlich

der Erinnerung an die Opfer des Naziterrors ein

bewegendes Zeichen gesetzt.

Die „Stichting Struikelstenen

Haarlem“ ehrte Emma Weinberg,

geborene Grünberg,

sowie ihre Familie, die vor

ihrer Verschleppung in die

Vernichtungslager dort lebte.

Sie betrieben eine Polstermöbelfabrik

und hatten ihren

letzten Wohnsitz in der Duinoordstraat

27.

Ein emotionaler Rückblick

Bernhard Grünberg, Ehrenbürger

von Lingen, besuchte

in den 1930er Jahren seine Verwandten in Groningen und verband

glückliche Erinnerungen mit den Besuchen. Nun ehrte

eine kleine Delegation aus dem Emsland und Berlin die Familie

mit der Enthüllung von Stolpersteinen für Emma Weinberg,

ihren Ehemann Simon und deren Söhne Leo und Iwan. Die

Recherchen, die zur Veranstaltung führten, wurden durch die

Zusammenarbeit des Forums Juden-Christen Altkreis Lingen

und der Organisatoren Kees Zandvliet von der Stiftung und Jet

Herrera-Lambo vom Anne-Frank-Haus ermöglicht.

Teilnahme an internationaler KI-Studie

Ein weiterer besonderer Vorteil der neuen Technologie ist

die Möglichkeit zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen

Studie, die den Einsatz von maschinellem Lernen und

künstlicher Intelligenz (KI) zur frühzeitigen Erkennung von

Schlaganfällen und Vorhofflimmern erforscht. Die Erkenntnisse

aus dieser Studie sollen europaweit zur Optimierung

der Prävention, Diagnostik und Wahl geeigneter Therapien

beitragen.

Stärkung des medizinischen Standorts Lingen

Der Einsatz dieser innovativen Bildgebung steigert zudem

die Attraktivität des Boni für ärztliches Fachpersonal, insbesondere

für Ärztinnen und Ärzte in der Facharztausbildung

zum Kardiologen. Ulrich Hippel, Vorstandsprecher der Stiftung,

betont: „Damit leistet die Anschaffung nicht nur einen

Beitrag zur besseren Patientenversorgung, sondern unterstützt

auch aktiv die Sicherstellung des ärztlichen Nachwuchses

in der Region.“

Dr. Ralf Büring, Vorstandsmitglied der Stiftung, ergänzt:

„Wir freuen uns, dass wir die Kardiologie mit dieser Investition

unterstützen können. Sie passt sehr gut zu unserem

Stiftungszweck Förderung des Gesundheitswesens und der

Gesundheitspflege. Die Kardiologie setzt damit ein weiteres

starkes Zeichen für moderne Medizin, wissenschaftliche Vernetzung

und eine zukunftssichere Versorgung in der Region.“

Eine bewegende Zeremonie

Angela Prenger, stellvertretende Vorsitzende des Forums, hatte

die Ehre, die mit Sand bedeckten Stolpersteine freizulegen. In

einer auf Englisch gehaltenen Ansprache überbrachte sie die

Grüße von Simon Göhler, dem Vorsitzenden des Forums. Auch

Anne-Dore Jakob und ihr Ehemann Johannes, die aus Berlin

angereist waren, unterstützten die Feier. Anne-Dore Jakob, die

früher in Lingen-Baccum lebte, hatte oft mit Bernhard Grünberg

über seine niederländischen Verwandten gesprochen

und setzt sich für das Gedenken an die jüdische Gemeinschaft

ein. Diese Enthüllung erinnert alle an die dunkle Geschichte

und die Wichtigkeit des Gedenkens.

emsblick.news

47


LEBEN

„Es war ein Tag der Befreiung“

Gedenkstunde 80 Jahre Kriegsende in der St. Bonifatiuskirche

Von Elisabeth Tondera

Schülerinnen

des Gymnasiums

Georgianum gestalteten

die Gedenkstunde

musikalisch und mit

Wortbeiträgen.

80 Jahre ist es her, dass der Zweite Weltkrieg

in Europa durch die vollständige

Kapitulation der deutschen Wehrmacht

zu Ende ging. Aus diesem Anlass lud die

Stadt Lingen in Zusammenarbeit mit den

Kirchengemeinden, dem Forum Juden-

Christen Altkreis Lingen und dem Emslandmuseum

zu einem Ökumenischen

Friedensgebet in

die St. Bonifatiuskirche ein.

Mitbeteiligt waren an der Gedenkstunde

Schülerinnen

des Gymnasiums Georgianum.

Sie gestalteten den

musikalischen Rahmen und

sprachen darüber, dass es

auch für ihre Generation

wichtig sei, sich mit dieser

Zeit zu befassen, um aus

der Vergangenheit zu lernen.

„Frieden bedeutet nicht nur

die Abwesenheit von Krieg“,

hieß es und: „Gerade in Zeiten,

in denen extreme Positionen

wieder lauter werden,

ist es unsere gemeinsame

Aufgabe, wachsam zu

bleiben.“

Das betonte auch der 1. Bürgermeister

Stefan Heskamp. „Demokratie ist verletzlich“,

sagte er. Das Erstarken der

AfD, einer Partei, die die Verbrechen der

Nationalsozialisten bagatellisiert, sei

ein deutliches Warnzeichen. Der Zweite

Weltkrieg habe mehr als 60 Millionen

Dekanatsreferent

Holger Berentzen sprach

das Friedensgebet.

Über die Bedeutung der

Erinnerung für den Erhalt der

Demokratie sprach

1. Bürgermeister Stefan Heskamp.

Menschen das Leben gekostet und unzählige

Städte, Dörfer und Landschaften

verwüstet. „Wie viele Überlebende traumatisiert

waren, hat niemand gezählt“,

so Heskamp. Auch sein Großvater gehörte

dazu, der 1939 mit 26 Jahren

eingezogen wurde und nie über diese

Einen Vortrag über das

Kriegsende im Raum Lingen hielt

der Leiter des Emslandmuseums

Dr. Christof Spannhoff.

48 Juni 2025 emsblick


Das Grünzeug ruft!

Juni im Garten

Zeit gesprochen hatte. Damit sich das nie

wiederholt, müsse die Erinnerung daran

wachgehalten werden. „Ich gehöre zu den

Menschen, die in der längsten Friedensperiode

in Europa aufgewachsen sind. Friede

schien selbstverständlich, doch leider

sieht die Situation in Europa gerade wieder

anders aus“, mahnte Heskamp.

Was der Krieg anrichtet, machte der Leiter

des Emslandmuseums Dr. Christof Spannhoff

in einem Bildervortrag über das Kriegsende

in Lingen deutlich. Im Herbst 1942 war

die Stadt Ziel kleinerer Luftangriffe, im Frühjahr

1943 folgten weitere. Ende des Jahres

1944 wurden durch großflächige Bombenangriffe

die Bahnanlagen schwer getroffen,

die Hallen des Eisenbahnausbesserungswerks

und etwa 100 Wohnhäuser zerstört.

Bereits 1943 wurden Jugendliche und Anfang

1945 sogar Kinder für militärische Zwecke

eingesetzt. Als Anfang April englische

Soldaten Lingen erreichten, gab es schwere

Kämpfe, in deren Folge viele Häuser zerstört

und viele Soldaten getötet wurden. Zu der

Zeit bestand die Zivilbevölkerung in Lingen

praktisch nur noch aus Frauen, Kindern und

alten Leuten. Viele flüchteten in die Dörfer

und auf die Bauernhöfe im Umkreis. Um

die Dimension des Krieges deutlich zu machen,

zählte Christof Spannhoff die Toten

der einzelnen Länder auf und nannte die

Schäden, die der Krieg bewirkt hatte. Am

Ende seien die meisten Deutschen froh

und erleichtert gewesen, dass der Krieg

für sie vorbei war und sie überlebt hatten.

„Dass das Kriegsende für Deutschland

auch eine Befreiung war, erkannten viele

aber erst viel, viel später“, so der Leiter des

Emslandmuseums.

Das Wort „Befreiung“ prägte die Gedenkfeier.

Der 1. Bürgermeister erinnerte an die

Rede des Bundespräsidenten Richard von

Weizsäcker zum 40. Jahrestag des Kriegsendes,

in der er „höchstamtlich“ vom „Tag

der Befreiung“ gesprochen hatte und nicht

mehr von einem Tag der Niederlage. Auch

im Abschlussgebet betonte Dekanatsreferent

Holger Berentzen: „Wir gedenken

heute des Kriegsendes vor 80 Jahren, der

Befreiung von der Diktatur der Nationalsozialisten,

danken für 80 Jahre Frieden und

beten gleichzeitig für den Frieden.“

Nachdem die Eisheiligen im Mai zwar nicht viel Spätfrost

gebracht haben, brachten sie doch langanhaltenden, kalten

Wind, und so war der Mai sonnig, aber eben auch recht

kühl. Der Juni mag nun Sonne und Wärme bringen, was

natürlich auch bedeutet, dass die Pflanzen mehr Wasser

benötigen.

Die Sträucher und Stauden im Garten hat der kalte

Wind wenig beeindruckt. Sie sind gewachsen und jetzt,

im Juni, sind die Beete gut gefüllt. Ein ganz anderer

Gesamteindruck ist entstanden. Viel zu tun hat der

Gärtner nun im Garten nicht. Frühjahrsblühende Sträucher

wie Forsythien, Falscher Jasmin und Ginster werden

geschnitten. Sie treiben dann durch und bilden üppig

neue Triebe, um im nächsten Jahr wieder zu Hochform

aufzulaufen.

Möglicherweise ist es sinnvoll, die ein oder andere

hochwachsende Staude zu stützen, damit sie nicht

umfällt, wenn die großen, schweren Blüten sich öffnen.

Die verblühten Blüten der Pfingstrose sollten entfernt

werden. Sie versucht sonst, Saat anzusetzen, mit der wir

in der Regel gar nichts anfangen können. Der Rasen sollte

regelmäßig gemäht werden, damit er schön dicht bleibt.

Hier und da gibt es Unkraut zu entfernen. Da die

Beete inzwischen gut gefüllt sind, hält sich der

Unkrautaufwuchs in Grenzen, so dass dessen Entfernung

eher meditativen Charakter hat. Dabei stellt man auch

schnell fest, ob sich irgendwo eine Lücke im Beet ergeben

hat, weil vielleicht eine Pflanze an diesem Standort nicht

wachsen wollte. Solche Lücken können im Juni noch,

beispielsweise mit einer früh blühenden Taglilie,

geschlossen werden.

freepik.com

Das Highlight im Juni ist sicher

der Beginn der Rosenblüte.

Kletterrosen, Ramblerrosen,

Teerosen, Strauchrosen –

viele bezaubern nicht nur

mit schönen Blüten, sondern

auch mit traumhaftem Duft an

warmen Tagen. Da macht der Gang

durch den Garten schlicht Freude und

vielleicht auch das Schneiden einer

Rose für die Blumenvase.

RENATE BRINKERS, Gärtnermeisterin und Besitzerin der Stauden- und

Raritätengärtnerei Pflanze und Co. in Lingen, Clusorth-Bramhar.

Immer auf der Jagd nach Pflanzenschätzen und häufig unterwegs

auf Pflanzenmärkten, sind ihre Daumen grün oder auch schwarz

vom „Buddeln“ im Garten. Ob Zwiebelpflanzen, Zimmerpflanzen,

Sträucher oder Bäume – ohne Pflanzen fehlt ihr was.

emsblick.news

49


KALENDER

JUNI25

DONNERSTAG | 05.06.

10:00 Energieforum

Campus Lingen

19:00 Change the world -

die Macht der Worte

Theater an der

Wilhelmshöhe

FREITAG | 06.06.

11:00 Wilfrid Almendra

„Where the Sun

Pauses“

Pressegespräch

zur Ausstellung

Kunsthalle Lingen

17:00 Change the world -

die Macht der Worte

Theater an der

Wilhelmshöhe

18.00 Veranstaltungsreihe:

„Wo komme ich her“

präsentiert von Simon

aus Argentinien

Emslandmuseum

mit Anmeldung

SAMSTAG | 07.06.

Schützenfeste:

Schützenverein Biene:

7. bis 9. Juni 2025.

Schützenverein

Baccum-Münnigbüren:

7. bis 9. Juni 2025.

13:00 30. Internationale

Pfingst-E-Jugend-

Fußball-Turnier

des VfB Lingen

16:00 Boule International

– Boule Platz vor der

Halle IV – Kaiserstr.

DIENSTAG | 10.06.

16:00 Einblick in duale

Studiengänge

Wirtschaft, Informatik

und Technik

Campus Lingen

MITTWOCH | 11.06.

16:00 Einblick in duale

Studiengänge

Wirtschaft, Informatik

und Technik

Campus Lingen

Für Angaben zu Veranstaltungen Dritter übernehmen wir keine Haftung, insbesondere

bezüglich der Überprüfung von Urheberrechten Dritter. Dieses gilt für alle

Fremdveranstaltungen in der Ausgabe Emsblick Lingen. Änderungen vorbehalten.

18:30 „Der Ort an dem wir leben“

– Frühlingsspaziergang

durch die Innenstadt

mehrsprachig

Willkommensbüro

mit Anmeldung

DONNERSTAG | 12.06.

17:00 Gastrozapfenstreich

Bierzapf-Wettstreit

Innenstadt

17:00 Wine-After-Work

Willenbrock

FREITAG | 13.06.

Schützenfeste:

Damaschke: bis 15. Juni

Altenlingen: bis 14. Juni

Darme: zum 15. Juni

SAMSTAG | 14.06.

11:00 Drachenboot-Cup

Dortmund-Ems-Kanal

11:00 Stadtführung

"Im Wandel der Zeit"

Historisches Rathaus

20:00 Heilung & Special Guest:

The HU auf Anda Fardha

‚End of a Journey‘ Tour

2025

SONNTAG | 15.06.

10:00 Gartenzauber: Künstler,

Kunsthandwerker und

Kleinstmanufakturen aus

Lingen und Umgebung

Hartmanns Garten

11:00 Gemeindefest

"70 Jahre

Grundsteinlegung"

Ev.-luth. Trinitatiskirche

11:00 Weiber- & Kinderkram

Emslandhallen

12:00 Kinder- & Jugendtag

Jugendzentrum

MONTAG | 16.06.

16:00 Einblick in dualen

Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

und

nachhaltige Entwicklung

(B.Eng.) Campus Lingen

DONNERSTAG | 19.06.

19:00 Miteinander Sprechen

Mehrgenerationenhaus

Mühlentorstr.

FREITAG | 20.06.

Schlagerfestival mit

Münchener Freiheit,

Mickie Krause und Anna-

Maria Zimmermann zum

Jubiläumswochenende

1050 Jahre Lingen

Marktplatz

11.00 Besichtigung der

Kunstschule mit

kleiner Kreativeinheit

Anmeldung beim

Willkommensbüro

18:00 50 Jahre

Alter Schlachthof

Open Air "Am Wall Süd"

19:00 Brettspieltreff

Haus der Vereine

SAMSTAG | 21.06.

Jubiläumswochenende

1050 Jahre Lingen

mit Fury in the

Slaughterhouse und

Tim Bendzko auf dem

Marktplatz

10:00 Lingen Friendscup 2025

SV Olympia Laxten

11:00 Marienberger Bergsänger

Kreuzkirche

18:00 50 Jahre

Alter Schlachthof

Open Air "Am Wall Süd"

SONNTAG | 22.06.

10:00 Jubiläumswochenende

1050 Jahre Lingen

11.00 „Herzensbazar“ – der

Willkommenschor der

Kinder und der Chor

Happy Harmonists singen

im Willkommensbüro

MITTWOCH | 25.06.

17:30 Nebenberufliche

Selbstständigkeit

Bildungszentrum

Gebrüder-Grimm

FREITAG | 27.06.

9:00 Tagesradtour:

Genussradeln

von Hof zu Hof

18:00 „Wo komme ich her“

Emslandmuseum

Eröffnungsveranstaltung

16. Welt-Kindertheater-Fest

Marktplatz

Schützenfeste:

Vereinter Schützenbund

Telgenkamp und

Reuschberge bis

zum 29. Juni.

SAMSTAG | 28.06.

10:00 Selbstverteidigungskurse

für Frauen (ab 16 Jahren)

Easy Fitness

10:30 100 Jahre Damaschke –

Quizrallye für die ganze

Familie!

14:00 Repair Café

19:00 Schützenfest Ramsel

bis zum 29. Juni

Weltkindertheaterfest

14:00 Kanada (Theater an

der Wilhelmshöhe)

20:00 Indonesien (Theater an

der Wilhelmshöhe)

SONNTAG | 29.06.

13.00 Stand des

Willkommensbüro auf

dem Weltkindertheaterfest

– Wilhelmshöhe

17:00 Weltklassik am Klavier

Duo Cecilia Camón &

Mayako Higuchi

Musikschule des

Emslandes Lingen

Weltkindertheaterfest

14:00 Armenien (Cine-World)

17:00 Willkommenschor (Theater

an der Wilhelmshöhe)

20:00 Japan (Theater an der

Wilhelmshöhe)

MONTAG | 30.06.

Weltkindertheaterfest

10:00 Japan (Theater an der

Wilhelmshöhe)

14:00 Uganda (Cine-World)

18:00 Brasilien (Cine-World)

20:00 Finnland (Theater an

der Wilhelmshöhe)

50 Juni 2025 emsblick


88 Jahre: Anni Kock überreicht

88 Schühchen für Frühchen

Anlässlich ihres 88. Geburtstages hat Anni Kock aus

Lingen eine ganz besondere Spende überreicht:

88 liebevoll gestickte Schühchen, Mützen, Pullis und

Decken für die kleinen Patienten der Frühgeborenenund

Kinderintensivstation sowie der geburtshilflichen

Station des Bonifatius Hospitals.

Seit 15 Jahren

strickt Anni Kock

täglich mit viel

Liebe für das

„Boni“. Unterstützt

von zahlreichen

Mitstrickerinnen

und

Förderinnen übergibt

sie traditionell

im Dezember

eine große Anzahl

selbstgefertigter

Bekleidungsteile.

Dieses Jahr jedoch

nutzte sie

ihren Geburtstag,

um ihre Herzensangelegenheit mit einer symbolträchtigen Zahl zu feiern.

Trotz eigener Krankheiten und persönlicher Schicksalsschläge hat sich

Anni Kock nie entmutigen lassen. Ihre Stärke und positive Energie gibt

sie durch ihre Handarbeiten an die kleinen Kämpfer und ihre Familien

weiter – als Zeichen der Hoffnung und Wärme.

Für dieses langjährige Engagement sind die Teams der Kinder- und

Jugendmedizin sowie der Geburtshilfe zutiefst dankbar. Sie gratulierten

Anni Kock herzlich und in freundschaftlicher Verbundenheit zu ihrem

Ehrentag und würdigten ihr außergewöhnliches Engagement.

Gefeiert wird im Kreis der Familie: mit Kindern, Enkeln und Urenkeln.

Begleitet wurde Anni Kock zum Übergabetermin im Bonifatius Hospital

von ihrer jüngsten Enkelin Ina Eixler, die derzeit Pflege dual an der Hochschule

Osnabrück studiert – eine schöne Verbindung der Generationen.

Vorfreude auf den

Weihnachtsmarkt:

Jetzt bewerben!

In Lingen laufen bereits die Vorbereitungen

für den Weihnachtsmarkt, der am 24. November

2025 eröffnet. Die Innenstadt verwandelt

sich dann in ein festliches Winterwunderland.

Interessierte, die mit einem eigenen Stand zur

zauberhaften Atmosphäre beitragen möchten,

können sich ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist

endet am 25. Juli 2025.

Der Weihnachtsmarkt verspricht in diesem Jahr

erneut ein vielfältiges Erlebnis. Vom 24. November

bis zum 28. Dezember 2025 erwarten

die Organisatoren zahlreiche Besucherinnen

und Besucher aus Lingen und der Umgebung.

Die Lingen Wirtschaft und Tourismus (LWT)

setzt auf eine ausgewogene Mischung an kulinarischen

und kulturellen Angeboten.

Besonders angesprochen sind engagierte

Gastronominnen und Gastronom sowie kreative

Händlerinnen und Händler, die mit ihren

handgemachten Produkten und besonderen

Geschenkideen das Marktgeschehen bereichern.

Interessierte können sich über das

Online-Bewerbungsformular auf der Webseite

www.tourismus-lingen.de anmelden. Nutzen

Sie die Gelegenheit, Teil dieses festlichen Ereignisses

zu werden und Ihr Angebot einem

breiten Publikum zu präsentieren.

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