Emsblick Lingen - Heft 04 (Juni 2025)
im Juni steht Lingen ganz im Zeichen des Feierns. Das bevorstehende Jubiläumswochenende bringt ein abwechslungsreiches Programm für alle, die in unsere Stadt kommen. Freuen Sie sich auf Schlagerstars am Freitag, Rock und Pop am Samstag und ein Familienfest am Sonntag im Herzen von Lingen. In dieser Ausgabe werfen wir zudem einen Blick auf die Wiederherstellung eines geschichtsträchtigen Gebäudes in Darme, Damaschke feiert 100 Jahre und der Tennisclub Lingen Blau-Weiß blickt auf ein stolzes Jahrhundert zurück. Im Bereich Kultur gibt es ebenfalls viel zu zeigen. Die Ausstellung mit den Arbeiten von Claudia Arns im NordNeun lädt zum Staunen ein. Zudem können Sie die faszinierende Ausstellung mit dem Titel „Where the Sun Pauses“ besuchen, die in der Kunsthalle Lingen zu sehen ist. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der Marketenderinnen gewürdigt: Eine neue Statue wurde enthüllt und ein Platz eingeweiht, der ihre wichtige Rolle in der Geschichte unserer Stadt sichtbar macht. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern durch unser Magazin und beim Besuch der zahlreichen Angebote in unserer Stadt. Herzliche Grüße, Ihr Redaktionsteam vom Emsblick Lingen
im Juni steht Lingen ganz im Zeichen des Feierns. Das bevorstehende Jubiläumswochenende bringt ein abwechslungsreiches Programm für alle, die in unsere Stadt kommen. Freuen Sie sich auf Schlagerstars am Freitag, Rock und Pop am Samstag und ein Familienfest am Sonntag im Herzen von Lingen.
In dieser Ausgabe werfen wir zudem einen Blick auf die Wiederherstellung eines geschichtsträchtigen Gebäudes in Darme, Damaschke feiert 100 Jahre und der Tennisclub Lingen Blau-Weiß blickt auf ein stolzes Jahrhundert zurück.
Im Bereich Kultur gibt es ebenfalls viel zu zeigen. Die Ausstellung mit den Arbeiten von Claudia Arns im NordNeun lädt zum Staunen ein. Zudem können Sie die faszinierende Ausstellung mit dem Titel „Where the Sun Pauses“ besuchen, die in der Kunsthalle Lingen zu sehen ist. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der Marketenderinnen gewürdigt: Eine neue Statue wurde enthüllt und ein Platz eingeweiht, der ihre wichtige Rolle in der Geschichte unserer Stadt sichtbar macht.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern
durch unser Magazin und beim Besuch der zahlreichen Angebote in unserer Stadt.
Herzliche Grüße,
Ihr Redaktionsteam vom Emsblick Lingen
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emsblickJuni 2025 Heft 04
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Liebe Leserinnen und Leser,
im Juni steht Lingen ganz im Zeichen des Feierns.
Das bevorstehende Jubiläumswochenende bringt ein
abwechslungsreiches Programm für alle, die in unsere
Stadt kommen. Freuen Sie sich auf Schlagerstars am
Freitag, Rock und Pop am Samstag und ein Familienfest
am Sonntag im Herzen von Lingen.
In dieser Ausgabe werfen wir zudem einen Blick auf die
Wiederherstellung eines geschichtsträchtigen Gebäudes
in Darme, Damaschke feiert 100 Jahre und der Tennisclub
Lingen Blau-Weiß blickt auf ein stolzes Jahrhundert
zurück.
Im Bereich Kultur gibt es ebenfalls viel zu zeigen. Die
Ausstellung mit den Arbeiten von Claudia Arns im
NordNeun lädt zum Staunen ein. Zudem können Sie
die faszinierende Ausstellung mit dem Titel „Where the
Sun Pauses“ besuchen, die in der Kunsthalle Lingen
zu sehen ist. Darüber hinaus wird auch der Einsatz der
Marketenderinnen gewürdigt: Eine neue Statue wurde
enthüllt und ein Platz eingeweiht, der ihre wichtige Rolle
in der Geschichte unserer Stadt sichtbar macht.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern
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Herzliche Grüße,
Ihr Redaktionsteam vom Emsblick Lingen
INHALT
4 STADTGESPRÄCH
11 VERANSTALTUNGEN
16 WIRTSCHAFT
24 BILDUNG
30 VEREINSLEBEN
36 KULTUR
44 LEBEN
RUBRIKEN
34 LINfluencer
29 Wine not?
37 SpekersCorner
49 Das Grünzeug ruft
42 Seitenblicke
50 Veranstaltungskalender
Impressum
Verlag:
Emsblick Medien UG
(haftungsbeschränkt)
Neuer Markt 3
49733 Haren (Ems)
Tel. 05932-5004575
info@emsblick.net
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Redaktion:
Christiane Adam,
Elisabeth Tondera,
Meike Blunk,
Maxim Grinke,
Andreas B. Steffens
(ViSdP)
T 05932-5004575
lingen@emsblick.net
Medienberatung:
Ilona Kemper
T 05932-5004578
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Druck:
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26789 Leer
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Fotos:
Christiane Adam,
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emsblick.news
3
STADTGESPRÄCH
Feste muss man feiern!
Das Jubiläumswochenende
in Lingen:
Schlagerstars und Familienfest
erobern die Innenstadt
Das Jahr 2025 wird für Lingen ein ganz besonderes
– vom 20. bis 22. Juni feiert die
Stadt ihr 1050-jähriges Bestehen. Der Höhepunkt
dieses Jubiläums ist ein spektakuläres
Festwochenende, das den Lingener
Marktplatz in eine große Open-Air-Bühne
verwandelt. Am Freitag, den 20. Juni, eröffnet
ein hochkarätiges Schlagerfestival
das Festwochenende mit renommierten
Künstlern wie der Kultband Münchener
Freiheit, Partyikone Mickie Krause und der
beliebten Schlagerkönigin Anna-Maria
Zimmermann.
Schlagerstars heizen ein
Die Vorfreude auf das Schlagerfestival
am Freitag ist groß. Die Münchener
Freiheit wird mit ihren zeitlosen Hits
wie „Ohne Dich“ und „1000-mal Du“
eine ganze Generation von Musikliebhaber*innen
begeistern. Frontmann Tim
Wilhelm und seine Band präsentieren emotionale Rock-Pop-
Klassiker live. Auch Anna-Maria Zimmermann bringt ihre berühmten
Stücke „Himmelblaue Augen“ und „100.000 leuchtende
Sterne“ mit, die genutzt werden, um das Publikum mit
ihrer belebenden Stimme mitzureißen. Mickie Krause, bekannt
für seine mitreißenden Partyhits, wie „Schatzi, schenk
mir ein Foto“ und „Eine Woche wach“, sorgt für ausgelassene
Stimmung und wird die Menge zum Feiern animieren.
„Wir haben ein abwechslungsreiches
Programm aufgestellt, das Jung und Alt
gleichermaßen anspricht. Ich lade alle
Lingenerinnen und Lingener sowie unsere
Gäste herzlich ein, an diesem Festwochenende
auf dem Marktplatz mit uns zu feiern“,
erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone.
Rock und Pop am Samstag
Der Samstag, 21. Juni, verspricht mit den
Auftritten von Fury in the Slaughterhouse
und Tim Bendzko weitere musikalische
Highlights. Die Band Fury in the Slaughterhouse
zählt zu den erfolgreichsten Rockbands
Deutschlands und begeistert mit Hits
wie „Time to Wonder“.
Tim Bendzko, bekannt für seine gefühlvollen
Songs wie „Hoch“ und „Nur noch
kurz die Welt retten“, wird ebenfalls sein Publikum
im Lingener Marktplatz verzaubern.
Susan Albers eröffnet den Abend und sorgt
dafür, dass die ersten Klänge für eine tolle
Stimmung sorgen.
4 Juni 2025 emsblick
Ob beim Bungeejumping, einem unvergesslichen Helikopterrundflug,
oder kreativen Mitmachaktionen – der Festsonntag präsentiert
eine Fülle an Aktivitäten. Auf mehreren Bühnen wird für
musikalische Unterhaltung gesorgt, und verschiedene örtlichen
Gruppen zeigen ihr Können. Kulinarisch verwöhnt das Fest diverse
Geschmäcker mit regionalen und internationalen Spezialitäten.
Ein lebendiges Fest für alle Generationen
Die Innenstadt wird zur Erlebnismeile: Vereine,
Gruppen und Einrichtungen präsentieren sich mit
interaktiven Aktionen. Die Polizei, Feuerwehr und
Rettungsdienste zeigen ihre Technik auf der größten
Blaulichtmeile der Region. Darüber hinaus wird es
ein umfangreiches Kinderprogramm geben, mit Hüpfburgen,
Bastelstationen und einem großen Spielpark.
„Der große Festsonntag ist das Herzstück unseres
Jubiläumswochenendes“, sagt Oberbürgermeister Dieter
Krone. „Mit diesem vielfältigen Programm möchten
wir allen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit
bieten, unsere Stadt in ihrer ganzen Lebendigkeit
und Vielfalt zu erleben.“
Bereiten Sie sich darauf vor, ein unvergessliches Festwochenende
in Lingen zu genießen!
„DANK VERSCHIEDENER
SPONSOREN AUS DER
WIRTSCHAFT KONNTEN
WIR ES ERMÖGLICHEN,
DASS ALLE KONZERTE
DES FESTWOCHENENDES
UMSONST UND DRAUSSEN
STATTFINDEN“,
betonte Oberbürgermeister Krone.
Ein Festsonntag für die ganze Familie
Der krönende Abschluss des Jubiläumswochenendes
ist der Festsonntag am 22. Juni. Die Innenstadt verwandelt
sich von 11 bis 18 Uhr in eine bunte Erlebniswelt,
die ganz im Zeichen des Mottos steht: „1050 Momente
im Herzen von Lingen erleben“. Die Festparade,
die sich in Herzform durch die Stadt schlängelt, bringt
Gemeinschaft und Lebensfreude zum Ausdruck.
Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen
Gottesdienst auf dem Marktplatz, gefolgt von einem
aufregenden Familienprogramm, das für alle Altersgruppen
etwas zu bieten hat.
Lasst uns feiern!
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5
STADTGESPRÄCH
1050 Jahre Lingen in aller Munde
Die Lingener Festkruste ist mindestens bis zum
Jubiläumswochenende erhältlich
(r.) Ramona Schmidt
aus der Biener Filiale.
Von Christiane Adam
Dass die Stadt Lingen in diesem Jahr ihr
1050-jähriges Bestehen feiert, ist derzeit
in aller Munde. Wie wortwörtlich
dies zu verstehen ist, zeigt sich in den
Jubiläumsprodukten, die einheimische
Hersteller anlässlich der Feierlichkeiten
kreiert haben. Es gibt ein Jubiläumsbier,
einen Jubiläumswein und einiges mehr.
In essbarer Form kann man sich die
1050-Jahr-Feier mit der Lingener Festkruste
von der Biener Landbäckerei Wintering
einverleiben.
„Die Anfrage dazu kam von der Stadt
selbst“, erzählt Bäckermeister Daniel
Wintering, der gemeinsam mit seinem
Bruder Manuel Geschäftsführer der Biener
Landbäckerei Wintering ist. Der geprüfte
Brot-Sommelier hat sich daraufhin
Gedanken darüber gemacht, was für
ein Brot zu solch einem Jubiläum passen
könnte. Dabei herausgekommen ist die
Festkruste.
„Sie enthält viele Mineralstoffe, Roggenvollkornschrot,
Leinsaat und Sonnenblumenkerne“,
zählt er auf. Die Brotkruste
habe dabei gleich zwei Vorteile:
Sie enthalte röstige Aromen und halte
das Brot länger frisch; Letzteres auch
dadurch, dass er den traditionellen
Sauerteig 24 Stunden lang ruhen lasse,
bevor er ihn weiterverarbeitet. „In dieses
Brot ist viel Erfahrung geflossen“,
betont Daniel Wintering.
Ohnehin: Brot sei etwas sehr Traditionelles.
„Schon seit 4000 vor Christus backen
Menschen Brot“, weiß der Bäckermeister.
Gar so lange existiert zwar die
Biener Landbäckerei noch nicht, dennoch
sei die Stadt Lingen bereits seit
vielen Generationen die Heimat der
Familie Wintering“, unterstreicht er die
Verbundenheit mit der Stadt.
Doch nicht nur in Lingen ist die Festkruste
seit Ostern erhältlich: Auch in
allen anderen Wintering-Filialen, etwa in
Haren oder Meppen, ist die neue Brotkreation
zu kaufen, und das mindestens
bis zum 22. Juni, dem Festsonntag innerhalb
des Jubiläumsjahres.
„Die Festkruste kommt bei unseren Kunden
sehr gut an“, weiß Ramona Schmidt
aus der Filiale in Biene zu berichten.
Eine Verzehrempfehlung gibt es auch
dazu: Erdbeermarmelade, herzhafter
Käse oder geräucherter Schinken.
Nebenbei: Wer das Jubiläum nicht aufessen
möchte, kann sich auch ein Souvenir
in Form des Maskottchens Lingo,
dem Löwen, eines Jubiläumsarmbands,
eines Jubiläumsbriefmarkensets und
vieler anderer dauerhafter Erinnerungsstücke
zulegen.
Hat die Festkruste
auf Wunsch der
Stadt kreiert:
Bäckermeister
Daniel Wintering
6 Juni 2025 emsblick
SONDERBEILAGE
EMS
MAGAZIN FÜR BAUEN, WOHNEN UND LEBEN
Ein Stück Darmer
Geschichte erstrahlt neu
Im Mai feierte der Ortsrat Darme mit einer
kleinen Feierstunde die offizielle Einweihung
der sanierten Giebelfront „Zum Heidhof“. Dieser
markante Giebel, Teil der Feierlichkeiten zum
700-jährigen Bestehen des Ortsteils, erstrahlt
nun in neuem Glanz und bietet Radfahrern eine
willkommene Gelegenheit zur Rast.
Gemeinsames Engagement für den Erhalt
Ortsbürgermeister Christoph Stafflage lobte die zahlreiche
Unterstützung bei der Sanierung. „Darme hat jetzt wieder seinen
markanten Punkt mit dem Hinweis auf die 700-Jahr-Feier –
das ist ein sichtbares Zeichen unserer Geschichte“, so Stafflage.
Dank des Engagements von Sponsoren, Planern, Statikern,
Handwerkern und der Stadt Lingen (Ems) konnte der Giebel
erfolgreich restauriert werden.
Die Zukunft des Giebels war 2020 ungewiss. Sollte er saniert
oder abgerissen werden? Doch eine engagierte Nachbarschaft
setzte sich für den Erhalt ein. Der Ortsrat mobilisierte Unterstützung,
und mit viel ehrenamtlichem Einsatz wurde das Projekt
erfolgreich abgeschlossen.
Die Geschichte des Giebels „Zum Heidhof“
Der Giebel wurde im Jahr 2002 anlässlich der 700-Jahr-Feier von
Darme errichtet. Ein Festausschuss unter der Leitung des damaligen
Ortsbürgermeisters Franz Beckmann koordinierte mehrere
Projekte, darunter diesen Giebel westlich der Darmer Bahnlinie.
Er steht symbolisch für das lebendige Miteinander und den starken
Gemeinschaftssinn in Darme.
Im Februar 2007 hatte der Giebel durch den Sturm Kyrill erneut
gelitten. Doch dank einer aktiven Nachbarschaftsinitiative und
der Unterstützung des Ortsrates konnte er noch im selben Jahr
erneut aufgebaut werden. Auch der damalige Ortsbürgermeister
Werner Hartke spielte eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung.
Somit ist der Giebel „Zum Heidhof“ nicht nur ein
markantes Bauwerk, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für
den Zusammenhalt und den Gemeinschaftsgeist der Darmer
Bürgerinnen und Bürger. Die Einweihung der sanierungssanierten
Giebelfront ist ein weiterer Schritt in der Geschichte
dieses besonderen Orts.
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7
STADTGESPRÄCH
Damaschke feiert
100-jähriges Bestehen
Einst Keimzellen auf Selbstversorgergrundstücken, heute facettenreiches Quartier
Von Christiane Adam
Axel Wortmann (von links), Stefan Heskamp, Renate Heskamp und Petra Wilbers
gehören dem Vorstand des Förderkreises Stadtteil Damaschke an.
Hier ist eine sogenannte „Keimzelle“ nachgestellt worden.
950 Jahre, nachdem die heutige
Stadt Lingen erstmals urkundlich
erwähnt worden ist, ist der Stadtteil
Damaschke gegründet worden.
Anders ausgedrückt: 1925 ist eine
Chaussee nordöstlich der Innenstadt
nach dem Berliner Lehrer und
Reformer Adolf Damaschke benannt
worden. Um die Damaschkestraße
herum ist vor 100 Jahren
ein Stadtteil entstanden, um der
Wohnungsnot zu begegnen. Das
feiern die Damaschkaner in diesem
Jahr mit einem Festwochenende
im Juni.
Drei Tage lang wird in Damaschke
gefeiert, gleichzeitig mit dem
Schützenfest. „Wir machen damit
den Aufschlag für die Jubiläumswoche
der 1050-Jahr-Feier der
Stadt Lingen“, unterstreicht der
erste Vorsitzende des Förderkreises
Stadtteil Damaschke
Stefan Heskamp. Er und viele weitere
Menschen haben das Jubiläum
des Stadtteils vorbereitet.
Begonnen wird die dreitägige
Sause mit einem Jubiläumsfest am
Freitag, dem 13. Juni. Dafür sind
im Vorfeld Eintrittskarten verkauft
worden. „Alle verfügbaren 400 Karten
waren innerhalb von zwei Tagen
weg“, freut sich Renate Heskamp,
stellvertretende Schatzmeisterin
des Förderkreises. Der Festakt wird
moderiert von Mario Köhne, seines
Zeichens Radiomoderator, dessen
Elternhaus in Damaschke steht.
Nach den offiziellen Grußworten
wird die Chronik vorgestellt, die
Klaudia Frerich, Sven Mielke und
Josef Brüning erarbeitet haben.
Mit dem Antreten des Schützenvereins
bei der Majestät am Sonnabend
um 13 Uhr beginnt dann
das öffentliche Programm, das bis
Sonntagabend geht. „Wir möchten,
dass uns die Lingener besuchen“,
lädt Stefan Heskamp nach Damaschke
ein. Als Highlights sind
hier „Bingo live“ ab 15 Uhr mit dem
NDR-Moderator Michael Thürnau
zu nennen, der Jubiläumsball mit
der Liveband Suntime und eine
Feuershow ab 22 Uhr. Am Sonntag
findet um 9.30 Uhr ein ökumenischer
Gottesdienst statt. Um13.30
Uhr gibt es einen großen Umzug
8 Juni 2025 emsblick
Das Haus der
Vereine ist Treffund
Mittelpunkt
vieler Aktivitäten
in Damaschke.
durch den Stadtteil, an dem alle Vereine und Gruppen beteiligt
sein werden. Kaffee und Kuchen, ein Platzkonzert
der Lustigen Musikanten Brögbern und eine Zaubershow
sollen für einen abwechslungsreichen Nachmittag sorgen.
An beiden Tagen können sich die Kinder ab 15 Uhr auf
allerlei Attraktionen freuen: Von einer Kinderdisco über ein
Glücksrad, ein Bungee Trampolin, Schminken und vielem
mehr ist für kleines Geld jede Menge Action auf dem Festplatz
in der Goethestraße vorzufinden.
„Das alles ist möglich dank großzügiger Sponsoren“,
freut sich Stefan Heskamp. Diese hätten auch ermöglicht,
die Bingo-Lose kostenlos ausgeben zu können. „Da
warten attraktive Gewinne“, verrät der Vorsitzende des
Förderkreises.
Damaschke ist ein Stadtteil von Lingen mit rund 2600 Einwohnern.
1979 hat sich hier ein Förderkreis gegründet, da
die Stadtteile – im Gegensatz zu den Ortsteilen – keine
politischen Gremien haben. Um etwas für den Stadtteil
zu erreichen, wird alle fünf Jahre der Vorstand des Förderkreises
Stadtteil Damaschke von den Vereinen, Gruppen
und Initiativen des Stadtteils gewählt. Treff- und Mittelpunkt
ist das Haus der Vereine in der Goethestraße.
Hier ist gerade der Außenbereich neugestaltet worden.
Eine sogenannte „Keimzelle“ steht symbolisch für die
ersten Häuser in Damaschke. „Das waren Selbstversorgergrundstücke“,
erzählt Axel Wortmann, zweiter Vorsitzender
des Förderkreises. Diese kleinen Häuser bestanden aus
einer Küche und zwei Stuben, angeschlossen ein Stall, und
dahinter ein großes Grundstück, um selbst Gemüse, Obst
etc. anbauen zu können. So eine symbolisch dargestellte
Keimzelle kann nun auf dem Grundstück in der Goethestraße
22 besichtigt werden. Die Bodenpflasterung deutet
die Wände an, der Rest ist dem Vorstellungsvermögen des
Betrachters überlassen.
Vor 100 Jahren wurde der Stadtteil Damaschke gegründet.
einstigen Arbeitersiedlung ein lebendiger Stadtteil mit großen
Arbeitgebern, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangeboten
und medizinischer Versorgung hervorgetan hat, wird beim
Festwochenende vom 13. bis zum 15. Juni zu erfahren sein.
Das Programm im Detail findet sich unter www.förderkreis-damaschke.de.
DAMASCHKER HOF
HEIMAT AUF DEM TELLER.
„Die Neugestaltung der Außenanlagen ist das Geschenk
der Stadt zu unserem Jubiläum“, sagt Stefan Heskamp.
Dass es früher in Damaschke eine Rennbahn gab, wie
sich die Infrastruktur entwickelt hat und wie sich aus der
HASELÜNNERSTR. 157
49811 LINGEN
0591 I 722 74
emsblick.news
9
STADTGESPRÄCH
Seit 60 Jahren rocken Menschen
beim Christophorus-Werk ihr Leben
Musikfestival auf dem Universitätsplatz
Video
in der APP
Von Christiane Adam
Scan mich!
Vorfreude auf „Rock das Leben“
beim Christophorus-Werk.
„Rock das Leben!“ Im Christophorus-
Werk Lingen „rocken“ seit 60 Jahren
Menschen ihr Leben, was umgangssprachlich
ausgedrückt etwa heißt,
dass sie es erfolgreich bewältigen bzw.
meistern. „Rock das Leben“ ist aber
auch der Name eines Festivals, das seit
2012 immer mal wieder in Lingen stattgefunden
hat. Am 17. Mai hat die Band
„Bad Taste“ erstmals auf großer Bühne
gezeigt, was sie draufhat.
Frank Kühn (zu der Zeit noch Eichholt)
hatte 2012 die Idee, die Band „Shit Happens“
im Alten Schlachthof auftreten
zu lassen. „Wir brauchen eine Bühne
dafür, dass Menschen mit Behinderung
ihr Können zeigen“, so war der Gedanke
des „LinaS“-Projektleiters („Lingen integriert
natürlich alle Sportler“) damals.
„Als mich während des Konzerts jemand
ansprach und fragte, wer von den Bandmitgliedern
denn überhaupt eine Behinderung
habe, war das die schönste
Rückmeldung“, meint er. Seither hatte
„Shit Happens“ immer mal wieder Auftritte
gemeinsam mit anderen Musikern.
„Das letzte Mal war vor Corona. In diesem
Jahr besteht das Christophorus-
Werk 60 Jahre. Da bot es sich an, ‚Rock
das Leben‘ wieder durchzuführen“, erklärt
Frank Surmann, Geschäftsführer
der Einrichtung. Die Band „Shit Happens“
existiert nicht mehr, dafür aber
„Bad Taste“, das ist die Band der Mosaik-Schule
am Christophorus-Werk.
„Bad Taste“ trat dabei nicht allein auf
die Bühne. Der Gebärden-Chor „Klanghände“
der Mosaik-Schule, der Chor
der Akademie St. Franziskus und eine
Gesangsgruppe aus dem Wohnheim
Schapen waren das Warm-up für das
Publikum.
Im Anschluss betrat KLiFF die Bühne.
Krankheitsbedingt musste die ursprünglich
engagierte Band Acoustic Steel
ihren Auftritt absagen. Mit KLiFF fand
sich ein sehr passender Musiker, zumal
der Lingener der Combo früher selbst
angehörte.
Ob Ohren oder Augen: Was danach auf
der Stage stattfand, war ein Vergnügen
für viele Sinne. Vier australische Brüder
sorgten für Aufsehen: alle vier mit
langen Locken – und einem Sinn fürs
Rocken! „Mixed up Everything“ brachte
das Publikum mit einem Mix aus selbstgeschriebenen
und bekannten Rocksongs
zum Tanzen und Mitsingen. Felix
K. & Friends, zu denen u. a. Piano Pete
zählt, bildeten den Abschluss des gelungenen
Abends, in dessen Verlauf
sich der Universitätsplatz mehr und
mehr füllte. Gut zu tun hatte deshalb
auch das Team des Wirz. Das neu eröffnete
Restaurant des Christophorus-
Werks hatte die Bewirtung auf dem Festival
übernommen.
Möglich gemacht worden ist das Festival,
das innerhalb des 1050-Feierjahres
der Stadt einen weiteren Höhepunkt
bildete, mit Unterstützung der Lethmate
Stiftung und der Organisation durch
Rock Range. Mit dabei war auch das
Netzwerk „Metality“. Die Erlöse fließen
in die Refinanzierung des Festivals.
Der Lingener
Bad Taste, die Band der Mosaik-Schule,
Künstler KLiFF.
rockte die Bühne.
10 Juni 2025 emsblick
Bernd Stelter
mit neuem
Bühnenprogramm
in Lingen
Der bekannte Comedian Bernd Stelter
bringt sein neues Bühnenprogramm
„Reg Dich nicht auf“ ins Theater an
der Wilhelmshöhe in Lingen. Ab sofort
sind die Tickets für die Veranstaltung
am 03. Mai 2026 erhältlich.
Kraftwerk zu Gast in
der EmslandArena:
Ein Abend der elektronischen
Pionierkunst
Am 04. Dezember 2025 bringt die legändere Band
Kraftwerk ihre Musik in die EmslandArena nach
Lingen. Bekannt als eine der einflussreichsten
Gruppen in der Musikgeschichte, haben Kraftwerk
die Landschaft der elektronischen Tanzmusik
revolutioniert. Die New York Times bezeichnete
sie einst als „die Beatles der elektronischen
Tanzmusik“, was ihren Stellenwert in der
Musikszene unterstreicht.
Auszeichnungen und Einfluss
Kraftwerk hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter drei
Grammy-Auszeichnungen, und wurde als erste deutsche Band
in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Ihr einzigartiger
Sound und ihre Visionen prägten nicht nur ihre eigene Musik,
sondern beeinflussten auch namhafte Künstler*innen wie David
Bowie, Depeche Mode und Björk sowie moderne Acts wie Coldplay
und Daft Punk.
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In seinem Programm reflektiert Stelter humorvoll
über die täglichen Ärgernisse, die uns
alle betreffen: sei es das Knöllchen an der
Windschutzscheibe, die langsame Kassiererin
im Supermarkt oder die Launen der Bundesregierung.
Er thematisiert, wie sich unser Stress
in der sogenannten Zornesfalte zwischen den
Augenbrauen niederschlägt, und zeigt auf,
dass Lachen nicht nur die Stimmung hebt, sondern
auch gesund ist. Mit einem Lächeln können
wir unser Hautbild verbessern und attraktiver
wirken. Lachen trainiert nicht nur die Lunge,
sondern sorgt auch für eine Sauerstoffdusche
für das Gehirn.
In zwei Stunden präsentiert Bernd Stelter eine
humorvolle „Beautybehandlung“ ganz ohne
Botox oder Schönheitsoperationen. Das Programm
verspricht, die Mundwinkel nach oben
zu ziehen und sorgt somit für zahlreiche Lacher
und gute Laune.
Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen
oder auf www.eventim.de und seien
Sie dabei, wenn Bernd Stelter Sie mit seinem
Wahnsinn zum Lachen bringt!
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses einmalige Event in
der EmslandArena zu erleben. Sichern Sie sich Ihre Tickets für
eine Nacht voller Innovation und Inspiration, die die Grenzen des
Möglichen neu definiert!
emsblick.news
11
VERANSTALTUNGEN
50 Jahre Alter Schlachthof
Open-Air-Festival feiert mit musikalischer Vielfalt
Das Kinder- und Jugend-Kulturzentrum Alter
Schlachthof wird 50 Jahre alt, und dieses Jubiläum
wird gebührend gefeiert! Am 20. und 21.
Juni 2025 findet auf dem Open-Air-Gelände
„Am Wall Süd“ ein großes Festival statt, das
die Vielfalt von Kultur, Jugendarbeit und Popkultur
für die Provinz in den Mittelpunkt stellt.
Der Eintritt ist kostenlos und lädt alle ein, dieses
besondere Ereignis gemeinsam zu erleben.
Ein unvergessliches Wochenende für alle
Eines der Highlights am Freitagabend ist die
Künstlerin NURA, die für ihre Hits mit Gold- und
Platinauszeichnungen sowie ausverkauften
Touren bekannt ist. Mit ihrem Solodebüt „habibi“
und der Einslive Krone als beste Künstlerin
sorgte sie bereits vor ihrer Veröffentlichung für
Furore. In ihrer Autobiografie „Weißt du, was
ich meine?“ erzählt sie von ihrer Kindheit als
geflüchtete Person aus Kuwait, ihrem Leben in
Berlin und ihrem Weg in die männerdominierte
Musikindustrie. Aktuell ist sie
in der Vox-Show „Sing meinen
Song“ zu sehen. Gemeinsam
mit AYMZ, die mit ihrer Liveband
einen letzten Auftritt
feiert, bietet sie ein emotionales
Erlebnis, das
Pop-Punk-Klischees
neu interpretiert.
AYMZ verzaubert
mit gefühlvollen
Songs, die Trost
und Hoffnung
spenden.
Der Samstag verspricht ein weiteres
Highlight mit einer Vielzahl
von Bands. Die finnische Band
Steve‘n‘Seagulls bringt große
Classic-Rock-Hymnen im Bluegrass-Stil
auf die Bühne. In Jeans,
Overalls und Redneckhüten und
mit einem fröhlichen Auftritt sorgen
sie für eine ausgelassene
Stimmung. „Schnüre deine
Boots, denn wenn die Boys in
der Stadt sind, wird gefeiert!“
RAUM27 sind mehr als nur eine
Band – sie sind das Sprachrohr
einer Generation im Wandel.
Voller Leidenschaft und musikalischem
Gespür thematisieren
sie wichtige Anliegen wie mentale
Gesundheit und den Druck
durch soziale Medien. Ihre
Songs berühren und animieren
zugleich zum Tanzen, alles verpackt
in einer mitreißenden
Performance.
Die Drunken Masters bieten
eine energiegeladene
Bühnenpräsenz und
ihre Hits, wie „Bier“ und
„Hartz 4“, begeistern das
Publikum. Mit Millionen
Streams gehören sie zu
den Stars, die auf keiner
Party fehlen dürfen.
AYMZ
Das LineUp (unter Vorbehalt)
Freitag, 20.6.
NieKO & Vaso
Zecondz
Zanji
AYMZ
NURA
Das Festival findet auf einem asphaltierten
Parkplatz statt, der für eine angenehme
Atmosphäre sorgt. Der Einlass
erfolgt über zwei Zugänge: den regulären
Zugang von der Parkplatzzufahrt
am Konrad-Adenauer-Ring und den fußläufigen
Zugang aus der Sturmstraße.
Dadurch gelangen die Gäste bequem
und problemlos zu den Veranstaltungen.
Gemeinsam feiern und genießen
Seit fünf Jahrzehnten ist das Alter
Schlachthof ein bedeutender Teil der
regionalen Kulturszene – ein Ort, an
dem Jung und Alt zusammenkommen,
feiern und lachen können. Bringen Sie
Freundinnen, Freunde und Familie mit,
genießen Sie die Musik und schaffen
Sie gemeinsam unvergessliche Erinnerungen.
50 Jahre voller Kultur und
Lebensfreude!
Steve‘n‘Seagulls
Samstag, 21.6.
Stagehands from Hell
TBA
Steve’N’Seagulls
Raum27
Drunken Masters
©Jaakko Manninen
RAUM27
NURA
Drunken Masters
12 Juni 2025 emsblick
Französische Sängerin Zaz
kommt im Dezember nach Lingen
Die französische Musikerin Zaz, bürgerlich Isabelle
Geffroy, beehrt die Emslandarena in Lingen am Freitag,
den 12. Dezember 2025. Mit ihrem ikonischen Hit „Je veux“
katapultierte sie sich 2010 an die Spitze der französischen
Musikszene und gilt seitdem als eine der erfolgreichsten
Künstlerinnen des neuen Jahrtausends.
Zaz vereint verschiedene Musikstile – von Chanson über Pop bis
hin zu Jazz – in ihrer einzigartigen Stimme, die mal rau und mal
sanft klingt. Geboren am 1. Mai 1980 in Tours, zeigte sie bereits
früh ihr musikalisches Talent, als sie im Alter von sieben Jahren
in einem Radiowettbewerb den zweiten Platz belegte. Nach ihrem
Musikstudium in Bordeaux trat sie mit der Latin-Rockband Don
Diego auf und trat anschließend in einem Pariser Cabaret auf.
Diese Erfahrungen prägten ihre musikalische Karriere und führten
sie schließlich zu ihrem Durchbruch.
Der entscheidende Moment kam, als
Zaz den Produzenten Kerredine Soltani
im Künstlerviertel Montmartre traf. Gemeinsam
schufen sie den erfolgreichen
Song „Je veux“, der auf ihrem gleichnamigen
Debütalbum zu finden ist. Das
Album erreichte 2010 in Frankreich Platz
eins der Charts und begeisterte auch
das deutsche Publikum. Ihre musikalischen
Erfolge sind vielfältig: Zaz erhielt
unter anderem den ECHO in der Kategorie
„Beste Künstlerin international
Rock/Pop“ und veröffentlichte bis heute
vier Alben, die in zwölf Ländern mit Platin
oder Gold ausgezeichnet wurden.
Engagement und neue
musikalische Wege
Zaz ist nicht nur eine herausragende musikalische
Persönlichkeit, sondern auch
sozial engagiert. Sie unterstützt die
Bewegung Colibri von Pierre Rabhi, die
sich für ein nachhaltiges Gesellschaftsmodell
starkmacht. Ihre Alben, darunter
„Recto verso“ (2013), „Paris“ (2014) und
„Effet miroir“ (2018), zeigen ihre Vielseitigkeit
und ihr musikalisches Spektrum.
Nach einer dreijährigen schöpferischen
Pause veröffentlichte sie 2021 ihr
Album „Isa“, das einen weiteren Höhepunkt
in ihrer Karriere darstellt.
Im Laufe der Jahre machte Zaz auch
durch symbolische Auftritte auf sich aufmerksam,
wie beispielsweise 2012, als
sie mit zwei Musikern den Mont Blanc
bestieg und dort „Je veux“ unplugged
spielte – ein Ereignis, das in einem von
ZDF und Arte koproduzierten Film festgehalten
wurde.
Vorfreude auf die neue Tour
2025 markiert ein neues Kapitel in Zaz‘
Karriere. Die Leserinnen und Leser können
sich freuen, dass sie im Rahmen
ihrer neuen Tournee auch in Deutschland
auftreten wird. „Ich freue mich darauf,
wieder auf der Bühne zu stehen“,
sagt Zaz. „Im Ausland sagen die Menschen
oft, dass sie meine Texte nicht
verstehen, aber meine Botschaft trotzdem
empfangen.“ Diese Mischung aus
Stimme, Energie und Emotion berührt
das Publikum auf der ganzen Welt.
Karten für das Konzert in Lingen sind
ab sofort erhältlich, und die Vorfreude
steigt, Zaz im Dezember live erleben zu
dürfen – mit all der Leidenschaft, die sie
zu einer unverwechselbaren Künstlerin
gemacht hat. Der Ticketverkauf erfolgt
zuzüglich Gebühren an allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
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13
VERANSTALTUNGEN
70 Jahre nach dem Durchbruch des „King“: „ELVIS -
DAS MUSICAL“ kommt zurück in die Emslandarena
Mitreißende Darbietung und musikalische Vielfalt
Grahame Patrick, der als der „beste Elvis-Darsteller seit Elvis“
gilt, bringt die Essenz des Originals zurück auf die Bühne. In authentischen
Kostümen und mit erheblicher stimmlicher Nähe zu
Presley zieht er die Zuschauer in seinen Bann. Unterstützt wird er
von erstklassigen Sängerinnen und Sängern, talentierten Schauspielenden
sowie der „Las Vegas Showband“. Gemeinsam garantieren
sie ein unvergessliches Erlebnis, das die großen Hits von
Elvis sowie Gospel-Songs umfasst, darunter „Why me, Lord?“ und
„How Great Thou Art“, der 1974 mit einem Grammy ausgezeichnet
wurde. Besondere Choreografien und Spielszenen begleiten das
Publikum durch die bewegte Biografie des „King of Rock’n’Roll“.
Am Freitag, dem 6. März 2026, heißt die
Emslandarena in Lingen erneut „ELVIS
- DAS MUSICAL“ willkommen. Nach der
ausverkauften Veranstaltung im Vorjahr
sind die Vorfreude und Erwartungen
hoch, wenn das hochgelobte Musical
erneut auf die Bühne tritt. Mit Grahame
Patrick als Hauptdarsteller und einer
beeindruckenden Besetzung verspricht
die Show eine Reise durch das Leben
und die Musik der Rock’n’Roll-Legende
Elvis Presley.
Ein Blick auf die musikalische Karriere
von Elvis Presley
Elvis Presley, bekannt für seine legendären Hüftbewegungen
und seine unverwechselbare Stimme,
gilt als der erfolgreichste Solokünstler aller Zeiten.
Mit über einer Milliarde verkaufter Tonträger hinterlässt
er einen bleibenden Eindruck in der Musikwelt.
„ELVIS - DAS MUSICAL“ hat bereits über eine
Million Zuschauer begeistert und bietet eine einzigartige
Zeitreise durch Presleys Leben. Premiere
feierte das Musical 2014, und 2026 markiert das
zehnjährige Bestehen dieser beeindruckenden
Produktion. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen
sich auf Hits wie „Love Me Tender“, „Jailhouse
Rock“ und „Suspicious Minds“ freuen, die live dargeboten
werden.
Einzigartiges Erlebnis mit Zeitzeugen
Besonderes Highlight sind die Gastauftritte von Weggefährten
wie Ed Enoch, dem Leiter des „Stamps Quartet“. Enoch war von
1971 bis 1977 bei über 1.000 Konzerten mit Elvis auf Tour und wird
auch 2026 wieder Teil der Show sein. Die Einbindung von originalem
Film- und Fotomaterial des ehemaligen Tour-Managers und
Konzertfotografen Ed Bonja, der das Projekt mit Insiderwissen
unterstützte, verleiht dem Musical eine authentische Note.
Produzent Bernhard Kurz hat mit „ELVIS - DAS MUSICAL“ ein
Denkmal für den „King“ geschaffen. Seine Erfolge werden nicht
nur durch die positive Resonanz der Zuschauer belegt, sondern
auch durch mehrere Auszeichnungen, darunter der „Artist Choice
Award“ in Las Vegas. Kurz ist auch für andere erfolgreiche Produktionen
wie „Simply The Best“, die Tina Turner gewidmet ist, und
„all you need is love!“, eine Hommage an die Beatles, bekannt.
Tickets für die Show in der Emslandarena sind an allen bekannten
Vorverkaufsstellen erhältlich. „ELVIS - DAS MUSICAL“ verspricht
ein spektakuläres Erlebnis, das die Magie des Rock’n’Roll wieder
aufleben lässt und die unvergesslichen Hits von Elvis Presley lebendig
werden lässt.
14 Juni 2025 emsblick
Akademieabend mit
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani
Am 7. Oktober, findet ab 19 Uhr ein
spannender Akademieabend im Theater
an der Wilhelmshöhe statt.
Der Soziologe und Bildungsforscher
Prof. Dr. Aladin El-
Mafaalani präsentiert seinen
Vortrag zur „Transformation
von Kindheit und Jugend in
der alternden Gesellschaft“.
In seinem Vortrag erörtert
El-Mafaalani, wie tiefgreifende
gesellschaftliche
Veränderungen Kindheit und
Jugend beeinflussen, insbesondere
vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung.
Zentrale Themen sind soziale Ungleichheiten, migrationsbedingte
Diversität, die fortschreitende Digitalisierung und
die Pluralisierung von Familienmodellen. Diese Aspekte führen
zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Funktionen
von Sozialstaat und Bildungssystem. Im abschließenden
Teil reflektiert El-Mafaalani die aktuellen Diskussionen in
der Bildungs- und Gesellschaftspolitik und identifiziert entscheidende
Leerstellen.
Dieser Akademieabend wird vom Ludwig-Windthorst-Haus in
Kooperation mit der Stadt Lingen im Rahmen des 1050-jährigen
Stadtjubiläums veranstaltet und bietet eine wertvolle
Plattform für den Austausch über zentrale gesellschaftliche
Fragestellungen.
Impulse für Unternehmen
90 Minuten plus Nachspielzeit
Am 27. Juni lädt der Campus Handwerk Lingen von 10 bis 12 Uhr
zu einem praxisnahen Impulsformat für Unternehmerinnen
und Unternehmer ein.
In fünf kompakten Vorträgen erhalten Teilnehmende konkrete
Anregungen zu Themen wie Mitarbeiterbindung, Qualifizierung,
Fördermitteln und Energieeffizienz im Betrieb.
Zielgruppe sind insbesondere kleine und mittelständische
Unternehmen, die sich zukunftssicher aufstellen wollen. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter
www.campushandwerk-swn.de/90.
Marienberger Bergsänger
mit Musik zur Marktzeit
Im Rahmen des großen Festwochenendes
zur 1050-Jahr-Feier der Stadt Lingen
werden die „Marienberger Bergsänger“
aus dem Erzgebirge am Samstag, den
21. Juni, ein besonderes musikalisches
Highlight setzen. Ab 11 Uhr präsentieren
die talentierten Sänger ihren Gesang in
der Kreuzkirche am Universitätsplatz und
bringen das bergmännische Liedgut zurück
ins Rampenlicht.
Foto: Stadtverwaltung Marienberg
Eine lange Tradition der Bergsänger
Die Marienberger Bergsänger blicken auf eine über
200-jährige Geschichte zurück. Ursprünglich gegründet,
um bergmännische Veranstaltungen festlich zu umrahmen,
gerieten die Sänger mit dem Rückgang des Bergbaus
in Marienberg in den 1950er Jahren in Vergessenheit.
Doch die Tradition lebte 2006 erneut auf, als die Kantorei
St. Marien den Entschluss fasste, die Marienberger Bergsänger
wieder ins Leben zu rufen. Seitdem erklingt wieder
lebhaftes bergmännisches Liedgut in der Region.
In den letzten Jahren haben die Bergsänger zahlreiche Auftritte
genossen, darunter Fernsehmitschnitte sowie Reisen
in die Tschechische Republik und die Schweiz, die zu den
Höhepunkten ihrer modernen Geschichte zählen. Die
künstlerische Leitung liegt seit der Neugründung in den
fähigen Händen von KMD Rudolf Winkler, der die künstlerische
Vision des Chors entscheidend prägt.
Freier Eintritt für alle
Die Veranstaltung im Rahmen von „Musik zur Marktzeit“
verspricht ein musikalisches Erlebnis für alle Interessierten.
Der Eintritt ist frei, und jeder ist herzlich eingeladen,
den Klängen der Marienberger Bergsänger zu lauschen.
Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns ein Stück kultureller
Tradition!
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15
WIRTSCHAFT
Erfolgreiches
Fraunhofer Matching
Event in Lingen
Mittelstand trifft auf
Zukunftstechnologien
Am 7. Mai 2025 fand am Campus der Hochschule
Osnabrück in Lingen das erste Fraunhofer Matching
Event statt. Diese Veranstaltung bot Unternehmen
des Mittelstands die Möglichkeit, direkt mit innovativen
Technologien in Kontakt zu treten. Zahlreiche
Besucherinnen und Besucher aus Wirtschaft und
Wissenschaft ergriffen die Gelegenheit, sich mit
ausgewählten Projektteams des Fraunhofer AHEAD
Programms auszutauschen und Inspiration für ihre
eigenen Vorhaben zu sammeln.
Ein starkes Netzwerk für Innovation
Das Event wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft
in Zusammenarbeit mit dem Business-Inkubator
Fraunhofer AHEAD sowie den Landkreisen Emsland
und Grafschaft Bentheim, der Stadt Lingen,
dem Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.
Osnabrück und CorneXion initiiert. Die Eröffnungsansprache
hielten namhafte Vertreter, darunter
Landrat Marc-André Burgdorf, Lothar Schreinemacher
(Erster Stadtrat der Stadt Lingen), Prof. Dr.
Liane Haak (Dekanin der Fakultät Management,
Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück),
Sascha Haverland (Mittelstand-Digital Zentrum)
und Antonia Arnold (Program Manager bei Fraunhofer
AHEAD).
Fokus auf produzierendes
Gewerbe und Automation
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Technologien
und Entwicklungen aus den Bereichen produzierendes
Gewerbe und Automation, die von
Teams aus ganz Deutschland präsentiert wurden. Bastian Papen, Geschäftsführer
von CorneXion, betonte: „Es freut uns sehr, dass wir gemeinsam
mit unseren Partnern bereits zum dritten Mal Teams des Fraunhofer
AHEAD Programms nach Lingen holen konnten. Forschende aus
ganz Deutschland haben hier ihre innovativen Lösungen vorgestellt, direkt
vor Unternehmerinnen und Unternehmern der Region.“
Interaktive Möglichkeiten für den Austausch
Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, sich direkt mit den Entwicklerinnen
und Entwicklern der vorgestellten Projekte auszutauschen,
Fragen zu stellen und Impulse für potenzielle Kooperationen mitzunehmen.
Durch offene Pitches, persönliche Gespräche und Live-Demonstrationen
wurde deutlich, welches enorme Potenzial in den dargebotenen
Technologien steckt.
Ein kontinuierlicher Innovationsprozess
Das Fraunhofer Matching Event ist Teil einer langfristigen Initiative,
die den Wissenstransfer zwischen Fraunhofer-Instituten und mittelständischen
Unternehmen in der Region erheblich fördern soll. Es setzt
den bereits in den letzten zwei Jahren begonnenen Innovationsprozess
konsequent fort und hebt diesen auf eine neue Ebene.
Fraunhofer AHEAD agiert als Deeptech-Inkubator der Fraunhofer-Gesellschaft
und begleitet wissenschaftliche Teams auf ihrem Weg von der Forschung
zum Markt. Mit flexibler Finanzierung und Unterstützung für Spinoffs
sowie Lizenzmodelle zielt das Programm darauf ab, bahnbrechende
Technologien aus der angewandten Forschung in unternehmerische Anwendungen
zu überführen.
Die CorneXion GmbH unterstützt den
erfolgreichen Innovationstransfer in
ländlichen Regionen und betreibt ein
umfangreiches Innovationsnetzwerk mit
rund 100 Mitgliedern. Das Unternehmen
veranstaltet regelmäßig Pitch-Events
unter dem Motto „Mittelstand meets
Start-ups“ und agiert als Netzwerkmanager
des neuen KI-Park Satelliten
in Lingen. Mit einem ganzheitlichen Ansatz
begleitet CorneXion Unternehmen
durch den gesamten Innovationsprozess
– von der Ideenfindung über die
individuelle Projektentwicklung bis hin
zur Umsetzung neuer Technologien. Ziel
ist es, den ländlichen Raum nachhaltig
zu stärken und durch neue Innovationen
und Kooperationen zu beleben.
16 Juni 2025 emsblick
Christiane Humbert eröffnet neue Praxis
für Physio und Coaching in Darme
In der Ortsmitte von Darme gibt es einen neuen Anziehungspunkt:
Christiane Humbert hat kürzlich ihre Praxis für Physio und Coaching in
der Bernhard-Lohmann-Straße 23 eröffnet.
Mit 51 Jahren wagt die Lingenerin den Schritt in die
Selbstständigkeit – zum zweiten Mal nach ihrer ersten
eigenen Praxis bis zu ihrem 30. Lebensjahr. „Mit meinem
zweiten Sohn stand zunächst meine Familie im
Mittelpunkt. Doch der Wunsch, wieder selbstständig
zu sein, war immer da“, erklärt Humbert.
In ihrer neuen Praxis verbindet Christiane Humbert
Physiotherapie und Coaching. „Mich interessiert der
ganze Mensch mit allen seinen Bedürfnissen. Körper,
Seele und Geist gehören zusammen“, fügt sie hinzu.
Die Räume der Praxis umfassen zwei Behandlungszimmer
– das Kronen- und das Sonnenzimmer. Hier
bietet sie eine Vielzahl von Therapien an, darunter
Krankengymnastik, Massagen, Wärme- und Kältetherapie,
Kiefergelenksbehandlungen sowie manuelle
und osteopathische Techniken.
Ein Ort der Begegnung
Zusätzlich steht ein großer Raum der Begegnung
zur Verfügung, der für Gesprächskreise, Coachings,
Sport und sogar Gastdozenten genutzt werden kann.
Humbert plant ein breites Angebot: Resilienz- und
Achtsamkeitstraining, Entspannungstechniken, Meditationen
sowie Gruppen- und Einzel-Coachings
gehören dazu. „Ich wünsche mir, dass dies ein Ort
der Begegnung wird“, betont sie. Zur Feier der Neueröffnung
hatte sie eine besondere Aktion gestartet.
Besucherinnen und Besucher konnten sich für eine
Spende an den Verein „Herzenswünsche“ aus einer
Geschenkekiste etwas aussuchen. „Das Leben ist
immer beides: Geben und Nehmen. Das möchte ich
damit auch noch einmal ausdrücken.“
Herzliche Glückwünsche
zur Neueröffnung
Ortsbürgermeister Christoph Stafflage,
der Zweite Bürgermeister Werner
Hartke und Caroline Ohmann von der
Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen
gratulierten Christiane Humbert
herzlich zur Eröffnung. „Ich freue
mich, dass die Räumlichkeiten nun
endlich wieder belebt sind und wir
solch ein tolles Angebot in Darme
haben“, sagte Stafflage.
Darüber hinaus sucht Christiane
Humbert engagierte Kolleginnen
und Kollegen, die Lust haben, gemeinsam
etwas aufzubauen. Interessierte
Therapeuten können sich
jederzeit in ihrer Praxis melden.
emsblick.news
17
WIRTSCHAFT
IHK-Regionalausschuss tagt bei emco Group:
Unternehmen fordern weniger Bürokratie bei Fachkräfteeinwanderung
In der Sitzung des IHK-Regionalausschusses
Emsland wurde deutlich,
dass Unternehmen händeringend
nach qualifizierten Mitarbeiter*innen
suchen. „Die Ergebnisse unserer IHK-
Konjunkturumfragen zeigen, dass der
Bedarf an Fachkräften aufgrund der
demografischen Entwicklungen nicht
vollständig aus der Region gedeckt
werden kann. Daher benötigen die
Unternehmen dringend eine unbürokratischere
Zuwanderung von außen“,
erklärte Maria Borgmann, stellvertretende
Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses,
bei der Versammlung in
Lingen. Gastgeber war die emco Group,
deren Geschäftsführer Dr. Andreas
Stepping die Teilnehmenden herzlich
willkommen hieß.
Fachkräfteeinwanderung
als zentrales Thema
Im Fokus der Sitzung stand die Fachkräfteeinwanderung,
insbesondere
die Unterstützungsangebote für Unternehmen.
Grundlage der Diskussion bildeten
die Ergebnisse einer aktuellen
Unternehmensumfrage der IHK: 78 Prozent
der Betriebe aus der Wirtschaftsregion
Osnabrück-Emsland-Grafschaft
Bentheim äußerten den Bedarf an Fachkräften
aus Nicht-EU-Staaten, vor allem
in den Bereichen Fertigung und Produktion.
Gleichzeitig gaben 69 Prozent
der Befragten an, das Fachkräfteeinwanderungsgesetz,
das den rechtlichen
Rahmen für die Arbeitsmigration bildet,
nicht zu kennen.
Beratungsbedarf bleibt hoch
Dr. Ulf Kemper, IHK-Berater für Fachkräfteeinwanderung,
betonte, dass der
Beratungsbedarf enorm bleibt. Nahezu
90 Prozent der Unternehmen, die bereits
Erfahrungen mit der Einstellung
ausländischer Fachkräfte gesammelt
haben, berichteten von bürokratischen
Hindernissen. Lange Bearbeitungszeiten
bei Visaanträgen und Unsicherheiten
bezüglich der Anerkennung
ausländischer Qualifikationen zählen
zu den größten Herausforderungen.
Positiv sei jedoch, dass das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz
zusätzliche
Möglichkeiten wie die „Anerkennungspartnerschaft“
und die „Chancenkarte“
eröffnet. Diese Optionen müssten jetzt
besser kommuniziert werden.
Praktische Unterstützung
Julia Noglik vom Welcome Center der
Wachstumsregion Ems-Achse erläuterte,
wie praktische Unterstützung
aussehen kann. Ihr Team berät Unternehmen
und begleitet ausländische
Fachkräfte von der Anwerbung bis zur Integration
im Betrieb. Die Unterstützung
reicht von internationalen Interviews
über Sprachkurse bis hin zu Onboarding-Prozessen.
Besonders stark ist der
Bedarf aktuell in den Bereichen Pflege,
Elektronik und Industrie. Zudem bietet
das Welcome Center Recruiting-Reisen,
beispielsweise nach Mexiko und Südafrika,
an – und das unabhängig von
einer Mitgliedschaft bei der Wachstumsregion
Ems-Achse.
Sabrina Wendt, Geschäftsführerin des
Wirtschaftsverbands Emsland, stellte
das Projekt „Perspektive Ems-Vechte“
vor. Ziel ist es, Strukturen zur langfristigen
Bindung von angeworbenen
Fachkräften zu schaffen und Doppelstrukturen
in der Region zu vermeiden.
Das Projekt umfasst ein umfassendes
Maßnahmenpaket, das von Beratungen
zu Qualifizierungsmöglichkeiten bis zur
Koordination branchenübergreifender
Anwerbeaktivitäten reicht. „Zugewanderte
Fachkräfte sollen die Region
als ihr neues Zuhause verstehen“, so
Wendt. Das Projekt, das in Zusammenarbeit
mit der Wirtschaftsvereinigung
und der Ems-Achse initiiert wurde, läuft
zunächst bis Ende 2026. Gemeinsam mit
allen Akteuren wird ein praxisnaher Leitfaden
entwickelt, der Unternehmen für
die erfolgreiche Integration unterstützt.
Zukünftige Unterstützung
durch die IHK
Die IHK kündigte an, Unternehmen gezielt
zu unterstützen. Dr. Ulf Kemper
steht als fester Ansprechpartner für alle
Fragen zur Fachkräfteeinwanderung zur
Verfügung, und Termine können ab sofort
vereinbart werden.
18 Juni 2025 emsblick
ADVERTORIAL
TOP, DER
ZAPFHAHN LÄUFT
(WIEDER)!
Am 12. Juni 2025 wird auf dem
Lingener Marktplatz beim 4. Gastro-
Zapfenstreich wieder Bier um die
Wette gezapft: Dabei gehen die
gezapften Biere als Freibier gegen
eine Spende raus an die Zuschauer.
Am Ende wird dann der traditionelle
Wanderpokal, der goldene Zapfhahn,
wieder vergeben.
Wer folgt auf Amel Hekalo und Markus
Quadt? Nachdem der goldene Zapfhahn
zunächst für ein Jahr im Café Extrablatt
Lingen Lookentor hängen durfte, zog
er im Jahr 2023 in der Alten Posthalterei
ein und ziert seitdem die Gaststube.
Wird es in diesem Jahr einen neuen
Zapfmeister geben? „Im mittlerweile
vierten Veranstaltungsjahr kann man
schon von einer Tradition sprechen“, freut
Jan Koormann von der veranstaltenden
Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH
auf die am Donnerstag,
12. Juni 2025 ab ca. 17 Uhr
auf dem Lingener Marktplatz
stattfindende Veranstaltung.
Insgesamt 15 Gastronomen zapfen dabei Bier um die
Wette und diese werden gegen eine freiwillige Spende
an die Zuschauer verteilt. Zusätzlich unterstützen
Lingener Firmen als Sponsoren der Bierfässer das Event.
Der Reinerlös kommt einem guten Zweck zu Gute.
Unterstützt wird die Veranstaltung traditionsgemäß von
Getränke Essmann und der Veltins Brauerei.
Es heißt zwar „Ein gutes Pils braucht sieben Minuten“,
aber an diesem Abend wird frisches, kühles Bier wesentlich
schneller ausgeschenkt. Im Rahmen der Veranstaltung
müssen die Gastronomen folgende Regeln beim Bier zapfen
beachten: Berührt zum Beispiel der Zapfhahn das Glas,
werden fünf Strafsekunden fällig. Ist zu wenig Bier im Glas
werden drei Sekunden
auf die Gesamtzeit
addiert. Wer am Ende
sein Fass am schnellsten
geleert hat, gewinnt den
goldenen Zapfhahn.
Markus Quadt, der Gewinner der letzten zwei Jahre,
erklärt: „Was die Veranstaltung ausmacht,
ist dieser besondere Zusammenhalt zwischen
uns Gastronomen, aber auch mit den
Schiedsrichtern und den Veranstaltern.“
www.tourismus-lingen.de19
WIRTSCHAFT
Ein Stück Türkei in Lingen
Mangal Kebabhaus eröffnet in der Georgstraße
In der Georgstraße 29 hat das Mangal Kebabhaus seine Türen
eröffnet und bringt mit seinen köstlichen Speisen ein Stück
türkische Kultur nach Lingen. Inhaber Cihat Altundag führt
das Restaurant gemeinsam mit seinem Bruder Deniz und wird
dabei von ihrem Cousin Ömer Yigit unterstützt, der mit 25 Jahren
Branchenerfahrung den operativen Bereich verantwortet.
Das Mangal Lingen bietet eine köstliche Auswahl an Kebab-
Gerichten, Pide, Salaten und Pizzen.
Hörakustik Vehr
ausgezeichnet als
„Top 100 Akustiker
2025/2026“
Die Firma VEHR – Der persönliche
Hörakustiker aus Lingen wurde kürzlich in
Düsseldorf als eines der „Top 100 Akustiker
2025/2026“ ausgezeichnet.
Diese besondere Ehrung belegt, dass das Unternehmen
in den Bereichen Kundenorientierung, Marktorientierung,
Unternehmensführung und Ladengestaltung überdurchschnittlich
hohe Standards erfüllt. Oberbürgermeister
Dieter Krone gratulierte den Geschäftsführern Edeltraud und
Jannik Vehr persönlich zu diesem beeindruckenden Erfolg.
Einladende Atmosphäre für Genießer
Das Restaurant erstreckt sich über etwa 150 Quadratmeter
und bietet Platz für rund 60 Gäste im Innenbereich. Zusätzlich
stehen außen weitere 40 Plätze zur Verfügung, die zum
Verweilen einladen. Die Brüder Altundag haben die Tische
und Speisekarten eigens in der Türkei anfertigen lassen, um
ihren Gästen auch visuell ein Stück Heimat zu präsentieren.
Sarah Koopmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen
gratulierte den Inhabern zur Neueröffnung und wünschte
ihnen viel Erfolg.
Das „Mangal“ setzt auf ein engagiertes Team, das aus fünf
Vollzeitkräften und sieben Teilzeitmitarbeitenden besteht.
Diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Gäste nicht nur kulinarisch
verwöhnt werden, sondern sich auch in einem freundlichen
und familiären Ambiente wohlfühlen können.
Eine Auszeichnung mit Bedeutung
Die Auszeichnung wurde vom BGW Institut für innovative
Marktforschung vergeben. Oberbürgermeister Krone äußerte
sich begeistert: „Ich freue mich sehr, dass wir mit
Hörakustik Vehr ein so leistungsfähiges Unternehmen in
der Stadt haben.“ Er hob hervor, dass das Unternehmen
seit 2009 kontinuierlich hohe Standards aufrechterhält
und sogar weiter ausbaut. Der Stolz des gesamten Teams
ist gerechtfertigt, denn ihr Engagement und die kundenorientierte
Arbeitsweise wurden erneut gewürdigt. In diesem
Jahr überreichte Senta Berger, die Schirmherrin der
Veranstaltung, den Preis.
Ein intensiver Auswahlprozess
Im Vorfeld der Vergabe hatte eine Jury aus Wissenschaftsund
Marketingexpert:innen sämtliche Bewerbungen
genau unter die Lupe genommen. Die Auswahlkriterien
umfassten einen Fragebogen, der durch Geschäftsbesichtigungen
und Testkäufe ergänzt wurde. So entstand
ein umfassendes Bild der Leistungsfähigkeit und Kundenorientierung
der teilnehmenden Unternehmen.
Öffnungszeiten für alle Feinschmecker
Das Mangal Kebabhaus hat von Dienstag bis Sonntag jeweils
von 11:30 Uhr bis 22:30 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Restaurant
geschlossen. Die Altundag-Brüder laden alle Lingerinnen
und Linger ein, die abwechslungsreiche Speisekarte
zu entdecken und sich von der türkischen Gastfreundschaft
verzaubern zu lassen.
Mit der Neueröffnung des Mangal Kebabhauses bereichert
ein neuer gastronomischer Hotspot die Linger Innenstadt und
bietet eine tolle Möglichkeit, türkische Spezialitäten in entspannter
Atmosphäre zu genießen.
20 Juni 2025 emsblick
Jury besucht die besten Gründungen
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird eine unabhängige
Jury alle eingereichten Bewerbungen
begutachten. Die überzeugendsten Gründungen
haben die Möglichkeit, am 23. und 24. September
2025 direkt vor Ort besucht zu werden. Medienvertreter*innen
bekommen die Chance, die Unternehmen
kennenzulernen und über die Besuche zu
berichten.
Unterstützung und Informationen
Alle Details zu den Teilnahmebedingungen, Kriterien
und dem Bewerbungsverfahren finden Interessierte
unter www.gruenderpreis-nordwest.de.
Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung
steht Ihnen gerne zur Verfügung und unterstützt
Lingener Unternehmen bei der Bewerbung. Sie erreichen
sie unter c.ohmann@lingen.de oder telefonisch
unter 0591/9144 808.
Gründerpreis Nordwest 2025
Bewerben und gewinnen! Feierliche
Preisverleihung in Lingen
Der Gründerpreis Nordwest startet in die nächste Runde,
und die Bewerbungsphase für 2025 ist nun offiziell eröffnet.
Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Firmen
im Jahr 2020 oder später gegründet oder im Zuge einer
Unternehmensnachfolge übernommen haben, haben bis
zum 22. Juni 2025 Zeit, ihre Bewerbungen einzureichen.
„In diesem Jahr wird die feierliche Preisverleihung erstmals
in Lingen (Ems) ausgerichtet – ein starkes Zeichen für die
Bedeutung der Gründerszene in der Region“, betont Oberbürgermeister
Dieter Krone.
Teilnahmeberechtigt sind Gründerinnen und Gründer aus
sämtlichen Branchen, ganz gleich, wie groß oder klein
das Unternehmen ist. Die einzige Voraussetzung ist,
dass der Unternehmenssitz in einem der folgenden Gebiete
liegt: die Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg,
Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer,
Oldenburg, Vechta oder Wittmund sowie die kreisfreien
Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg und Wilhelmshaven.
Auch Bewerber*innen aus den Vorjahren dürfen
erneut antreten, sofern sich seitdem signifikante Veränderungen
in ihrem Unternehmen ergeben haben.
Attraktive Preise und Medienaufmerksamkeit
Die Gewinner*innen des Gründerpreises Nordwest können
sich nicht nur über mediale Aufmerksamkeit freuen,
sondern auch über Preisgelder von insgesamt über
6.000 Euro. Der erste Platz ist mit 2.500 Euro dotiert,
der zweite Platz erhält 1.000 Euro und der dritte Platz
500 Euro. Zudem werden drei Sonderpreise vergeben:
Für Kleinunternehmen winken 750 Euro, während Schulprojekte
mit 500 Euro und gelungene Unternehmensnachfolgen
mit 1.500 Euro ausgezeichnet werden.
Jürgen Brüna, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft
Nordwest, ermutigt Gründerinnen und Gründer
zur Teilnahme: „Eine Bewerbung bringt immer
etwas – Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, neue
wertvolle Kontakte, persönliche Weiterentwicklung
– und das völlig kostenlos. Stellen Sie sich dem
Prozess und wachsen Sie daran.“
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21
WIRTSCHAFT
„Die führende Veranstaltung
mit überregionalem Publikum
in unserer Region“
Forum Produktion & IT befasst
sich mit Transformation
Von Christiane Adam
„Zukunftsperspektiven durch Transformation
- Anregungen und Lösungsansätze
für Produktion & IT“ – unter
diesem Motto haben sich am 14. und 15.
Mai zahlreiche Vertreter aus der regionalen
Wirtschaft im IT-Zentrum Lingen
getroffen. Transformation, dieser Begriff
steht für einen grundlegenden Wandel.
Dieser spiegelte sich in den vielfältigen
Vorträgen und Diskussionen wider.
Seit rund zehn Jahren treffen sich die
einschlägigen Branchen an wechselnden
Orten im Forum Produktion & IT.
„Es ist die führende Veranstaltung mit
überregionalem Publikum in unserer
Region“, befindet Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer
der Ems-Achse. Die Ems-
Achse ist Ausrichter des Forums. „Das
Format bietet einen guten Mix aus Theorie
und Praxis“, so Lüerßen.
In diesem Jahr stand die digitale Transformation
als Überschrift über vielen der
Informationsangebote. „Was bedeutet
das für den Arbeitsmarkt? Wie müssen
sich die Qualifikationen der Menschen
ändern, und wie können sich die Unternehmen
darauf einstellen? Das sind
wichtige Punkte, die sich beim Einsatz
von künstlicher Intelligenz ergeben“,
führt der Geschäftsführer der Ems-Achse
aus.
Repräsentierten das
hochschulübergreifende Projekt
GROWTH: Bettina Henglmüller und
Jonas Sandfort.
Dr. Dirk Lüerßen,
Geschäftsführer der
Ems-Achse.
22 Juni 2025 emsblick
Zum Abschluss diskutierten unter
der Moderation von Alexander Redder
(von links) Michael Berndt,
Eduard Stach, René Duvinage,
Prof. Liane Haak und
Tom Becker miteinander.
Klar sei, so Lüerßen, dass man
die „multiple Krisensituation“, in
der sich die Gesellschaft befinde
– Kriegsgeschehen, Zollstreitigkeiten,
Energiepreise, globale
Unsicherheit, Fachkräftemangel
etc. – nur gemeinsam lösen
könne. „Deshalb geht es neben
den Fachvorträgen auch ganz
stark ums Netzwerken“, bekräftigt
er.
Einen größeren Anteil als bei
den früheren Foren haben wohl
daher auch die Exkursionen eingenommen.
Nicht wie sonst nur
am ersten Veranstaltungstag
hatten die Teilnehmer in diesem
Jahr die Möglichkeit, auch
am zweiten Tag Betriebe zu besichtigen.
So haben Kampmann,
emco, der H2 Filling Hub, das
Krone Future Lab, die bp Raffinerie
Lingen sowie die Neuenhauser
Maschinenbau ihre Türen
für Besucherinnen und Besucher
geöffnet.
Neben den Exkursionen stand
den Teilnehmern ein prall gefülltes
Vortragsprogramm zur
Zahlreiche Aussteller aus der Region
nutzen die Gelegenheit, sich beim
Forum Produktion & IT zu präsentieren.
Auswahl. IT in der Produktion,
Produktionstechnologien und
Energie: Unter diesen drei Überschriften
fanden parallele Vorträge
statt. Spezialisten aus
Forschung und Lehre sowie aus
der Industrie hatten sich auf
die Tagung in Lingen vorbereitet
und ließen Interessierte an
ihren Erkenntnissen teilhaben.
So sprachen etwa Bettina
Henglmüller und ihre Kollegen
vom Institut für duale Studiengänge
Lingen über das hochschulübergreifende
Projekt
GROWTH. „Wir unterstützen
Unternehmen dabei, nachhaltige
Werkstoffe in ihrer Produktentwicklung
einzusetzen und die
CO2-Fußabdruckberechnung als
Werkzeug zur Bewertung ihrer
Prozesse zu nutzen“, führte die
Lingenerin nur einen von mehreren
Teilbereichen innerhalb des
Projekts GROWTH aus.
Dem abschließenden Vortrag
über Industrie 5.0 folgte eine
Podiumsdiskussion, die von
Alexander Redder (bp Lingen)
moderiert wurde. IT-Experten
diskutierten dabei mit der Dekanin
am Campus Lingen und
dem Chef der Agentur für Arbeit
Nordhorn. Das nächste Forum
Produktion & IT wird im zweiten
Quartal 2026 stattfinden.
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23
BILDUNG
Theo eroberte Kinderherzen
Autorenlesung für Kinder im Krankenhaus
Gespannt folgten Kinder und Erwachsene Theos Geschichte,
die Petra und Bernhard Kües vorstellten.
Von Elisabeth Tondera
Wer ist Theo? Das weiße Plüschtier ruht
verträumt auf dem Cover des Bilderbuches
„Mit Theo durch das Jahr“ von
Petra und Bernhard Kües. Schlägt man
das Buch auf, findet man auf jeder
Seite ein neues, der Jahreszeit entsprechendes
Abenteuer mit Theo. Im
Winter rodelt er mit einem dicken Schal
um den Hals einen verschneiten Hang
hinunter, im Frühjahr sucht er nach
Ostereiern, er feiert Geburtstag, Weihnachten
und Silvester und erlebt noch
einiges mehr.
Am Ende durfte jedes Kind Theo in den Arm nehmen.
Im Spielzimmer der Kinderstation des
Bonifatius Hospitals stellten Petra und
Bernhard Kües Theos Geschichte vor.
„Wisst ihr, was ein Jahr ist?“, fragte Petra
Kües die Kinder. Als sie begann, die
Monate aufzuzählen, fiel ein Mädchen
ein und sang „Die Jahresuhr“ von Rolf
Zuckowski“ von vorne bis hinten. Die
ganze Zeit waren die Kinder aufmerksam
dabei und machten begeistert mit.
Das Laternenlied sangen alle mit, auch
die Erwachsenen. Bernhard Kües projizierte
die Bilder auf die Leinwand und
las den Text vor, und Petra stellte jeweils
entsprechende Fragen dazu. Sie wollte
wissen, ob die Kinder auch Ostereier
gesucht hätten, ob sie gerne auf einer
Blumenwiese spielten und was in dem
Paket sein könnte, das Theo zum Geburtstag
bekommen hatte. Diese Frage
war besonders spannend, blieb aber
unbeantwortet. Petra Kües erzählte,
dass die Zweitklässler in der Overbergschule,
wo sie und ihr Mann das Buch
vor einigen Monaten vorgestellt hatten,
sich noch Wochen später Gedanken
über den möglichen Inhalt des Paketes
machten. „Manche
Kinder fragen
mich bis heute:
‚Wie geht es Theo?
Wer passt auf ihn
auf?‘“, sagte Petra
Kües, die in der
Overbergschule
Sprachförderung
anbietet.
Gruppenfoto
mit Theo,
den Autoren und
Publikum.
Das Bilderbuch hat eine lange und interessante
Entstehungsgeschichte.
Theo wohnt seit etwa 20 Jahren bei der
Familie Kües. Petra entdeckte ihn auf
einem Flohmarkt in Hamburg. In der
Corona-Zeit fiel ihr auf, dass das Plüschtier
einen unterschiedlichen Ausdruck
hatte, je nachdem, wo es gerade saß
oder lag. Sie und ihr Mann, ein leidenschaftlicher
Fotograf, kamen auf die
Idee, einen Fotokalender mit Theo für
ihre Enkel zu machen. Als die sorgfältig
und liebevoll inszenierten Fotos fertig
waren, stellten sie fest, dass Kinder mit
einem Buch mehr anfangen könnten als
mit einem Kalender.
Wenn man erlebte, wie fasziniert die
Kinder bei der Lesung im Krankenhaus
der Geschichte folgten und wie
begeistert sie sich beteiligten, war
die Entscheidung richtig, ein Buch
herauszugeben.
Das nächste Mal stellt das Ehepaar Kües
das Bilderbuch am 10. August im Dorfkind-Laden
in Lingen-Baccum vor (Baccumer
Kirmes-Wochenende). Die Uhrzeit
wird noch bekannt gegeben.
Das Bilderbuch „Mit Theo durch das
Jahr“ kostet 15 Euro und ist an folgenden
Stellen erhältlich: Buchhandlung
Blanke, „Dorfkind“ (Lingen-Baccum),
„Oh, wie schön“ (Burgstraße), Stofferie
Pasbrig (Große Straße), Stadtpastoral,
(Große Straße), Geschenke und Kunst
(Bernardstraße) und direkt bei Petra
und Bernhard Kües (E-Mail: bernhard.
kuees@ewetel.net oder Telefon: 0591
8075177.
24 Juni 2025 emsblick
27. Juni - 04. Juli 2025 in Lingen (Ems)
Unter dem Motto “It´s About Us!” kehrt das Welt-
Kindertheater-Fest mit 15 internationalen
Kindertheatergruppen in seine Geburtsstadt Lingen zurück.
ERÖFFNUNG AUF
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25
BILDUNG
Fortbildung für
Krippenfachkräfte
Projektpräsentationen im
Ludwig-Windthorst-Haus
Mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe und einer
spannenden Präsentation ihrer Projekte endete
die halbjährige Fortbildung für Krippenfachkräfte
im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH). Insgesamt 17
engagierte Kita-Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit,
sich für die Arbeit mit Krippenkindern zu qualifizieren
und diese Qualifikationen in die Praxis
umzusetzen. Die persönliche Note dieser Weiterbildung
lag in der Entwicklung individueller Projektideen,
die die Teilnehmenden eigenständig in ihren
Kitas einführten.
Eine Plattform für neue Ideen
Der Abschluss fand im Rahmen eines „Marktes der
Möglichkeiten“ in der Aula des LWH statt, der großes
Interesse bei Fachschüler*innen, Kita-Leitungen
und anderen Interessierten weckte. Sie konnten
innovative Trends und vielversprechende Ideen für
die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren entdecken.
Von selbstgebauten Wagen mit haptischen Erlebnis-Wannen
bis hin zu neuen Entspannungsritualen
zur Mittagszeit, die Projekte zeigten eine Vielzahl
an kreativen Ansätzen, die sicherstellen, dass die
Kleinsten bestmöglich gefördert werden.
Suzanne von Melle,
Referentin in der
Qualifizierung,
betonte den
Unterschied in
der Arbeit mit
unter und über
Dreijährigen.
Michaela Pott von der Kita St. Johann in Melle stellte
ein Projekt zur Sinneswahrnehmung vor, das
sensorische Angebote integrierte. „Ich habe mobile
Wahrnehmungswagen erstellt, weil mir aufgefallen
ist, dass gerade in der Arbeit mit den Kindern von
0 bis 3 oft spontane Angebote fehlten“, erklärte
sie. Diese mobilen Wagen ermöglichen nicht nur
den Kindern das Erkunden, sondern bieten auch
den Kolleg*innen jederzeit Zugriff auf Materialien,
die sie zur Unterstützung und Förderung der Kinder
benötigen.
Die Teilnehmenden
erhielten ihre Zertifikate
aus den Händen
von Referentin
Susann von Melle,
LWH-Studienleiterin
Eva Peters und
LWH-Direktor
Marcel Speker.
Besondere Anforderungen an Krippenfachkräfte
Die Referentin Suzanne von Melle hob hervor, dass die Fähigkeiten von
Fachkräften in der Krippenarbeit sich erheblich von jenen für ältere Kinder
unterscheiden. „Fachkräfte in Krippen leisten eine besondere Arbeit und
benötigen sowohl fachliche als auch methodische Kompetenzen“, betonte
sie. Die Herausforderung bestehe darin, die individuellen Bedürfnisse
der Kinder im Blick zu behalten und sie entsprechend in ihrer Entwicklung
zu begleiten. „In der Krippenqualifizierung konnten wir in den Projekten
spezifische Veränderungen anstoßen, die den Bedürfnissen der Kinder
und Mitarbeitenden in ihren jeweiligen Einrichtungen gerecht werden.“
Erfahrungen aus erster Hand
Michaela Pott bestätigte den positiven Einfluss der Fortbildung auf ihre
tägliche Arbeit. „Ich habe von dieser Fortbildung unfassbar viel mitnehmen
können. Für mich persönlich habe ich ganz viel gelernt und neue
Impulse für die praktische Arbeit erhalten“, sagte sie. Durch genauere
Beobachtungen und die Umsetzung von Erfahrungen, die sie während der
Fortbildung gemacht hat, konnte sie sich erheblich weiterentwickeln. „Es
war insgesamt ein großer Benefit für mich und eine Bereicherung für die
Kinder.“
Eva Peters, die zuständige Studienleiterin
im LWH für die „Krippenqualifizierung“,
bedankte sich ausdrücklich
bei den Einrichtungen, die
trotz des hohen Arbeitsaufwands
und des Fachkräftemangels ihre Mitarbeitenden
in die Fortbildung geschickt
hatten. „Die konkreten Umsetzungsergebnisse,
die sich aus
dieser Fortbildung ergeben, lohnen
sich für die Kitas selbst auch – das
ist auch diesmal wieder deutlich
geworden.“ Die Fortbildung setzt
damit nicht nur neue Impulse für die
Fachkräfte, sondern auch für die gesamte
Kita-Landschaft im Emsland.
Michaela Pott von der Kita St.
Johann in Melle präsentierte
eine praktische Arbeit zur
Sinneswahrnehmung mithilfe
sensorischer Angebote.
26 Juni 2025 emsblick
Selbst im Orchestergraben
wird es eng werden
Franziskusgymnasium führt ein Musical im Theater auf
Die beiden Schulchöre, das
Orchester, die Big Band und
die die Schulband “Francis’
Finest” treten gemeinsam auf
Von Elisabeth Tondera
Es wird voll auf der Bühne des Theaters,
wenn das Franziskusgymnasium
das Musical „Change the World - Die
Macht der Worte“ aufführt. Insgesamt
130 Schülerinnen und Schüler wirken
dabei mit. Sie agieren als Darstellerinnen
und Darsteller, tanzen,
singen, spielen verschiedene Instrumente.
Die beiden Schulchöre, das Orchester,
die Big Band und die Schulband
“Francis’ Finest” treten gemeinsam auf.
„Selbst im Orchestergraben wird es
eng werden“, meint Musiklehrer Stefan
Pohlmann scherzhaft und fährt fort: „Es
ist uns wichtig, dass die Schülerinnen
und Schüler die Möglichkeit bekommen,
sich zu präsentieren, sei es als Musizierende,
Darstellende, als Statisten oder
Bühnenbauer.“
Spielszenen im Klassenzimmer
und auf dem Pausenhof.
Die Handlung des Musicals ist spannend.
Das Franziskusgymnasium Lingen
soll an seinem Schulfest den
Namen seines berühmtesten Schülers,
eines Nobelpreisträgers, bekommen.
Dazu findet an der Schule ein Gedichtwettbewerb
statt, für den die Schüler
Gedichte und Songs singen und schreiben.
Welcher Text macht das Rennen?
Eigentlich war die Aufführung im Jahr
2021 geplant. „Wir hatten uns vorgenommen,
alle fünf Jahre ein großes
Musical aufzuführen. Das Stück war ausgesucht,
die Rollen waren verteilt, 2019
hatten wir mit den Proben begonnen“,
erzählt Stefan Pohlmann. Da es kein
Playback sein sollte, hätten er und sein
Kollege Ralf Jost-Westendorf die Musik
neu bearbeitet und arrangiert. Dann
kam Corona, und es habe bis Ende 2023
gedauert, bis das Projekt
wieder in Angriff genommen
werden konnte. „Wir mussten
die Stücke neu arrangieren,
weil die Besetzung
jetzt ganz anders ist, und die
Schüler zum Teil andere Instrumente
spielen. Ursprünglich
hatten wir zum Beispiel
vier Klarinetten, diesmal ist
kein Schüler dabei, der Klarinette
spielt. Wir müssen uns
nach den Schülern richten“,
sagt der Musiklehrer.
Da es ein Musical ist, wird in dem Stück
sehr viel gesungen. „Es gibt nicht viele
reine Sprechrollen, die meisten sind
Kombirollen, also Schauspiel und Gesang“,
berichtet Antje Zander, die Mit
Silvia Lühn und Gesine Redenius-Hoppe
für das darstellende Spiel zuständig ist.
Bei der ersten gemeinsamen Spiel- und
Sprechprobe mit allen Mitwirkenden
haben die drei Lehrerinnen alle Hände
voll zu tun. Es ist eine Herausforderung,
das Spiel, die Sprechparts und den
Szenenumbau zu koordinieren. Die
Inszenierung entwickelt sich noch,
die Schülerinnen und Schüler werfen
zwischendurch Vorschläge ein, alle
sind hochmotiviert und fiebern den Aufführungen
im Theater entgegen.
„Change the World - Die Macht der
Worte“ wird am Donnerstag, 5. Juni um
19 Uhr und am Freitag, 6. Juni um 17
Uhr im Theater an der Wilhelmshöhe
aufgeführt. Karten gibt es in der Tourist
Information oder online unter: tickets.
vibus.de
emsblick.news
27
BILDUNG
Lebendige Steine
Ausbildung zu ehrenamtlichen
Kirchenführerinnen und -führern
Von Elisabeth Tondera
Ein Donnerstagabend im Mai im Pfarrzentrum St. Bonifatius.
Gisela Bolmer, Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung
(KEB) Emsland-Süd, packt Unterrichtsmaterial
aus, Dekanatsreferent Holger Berentzen baut einen
Beamer auf. Die ersten drei Teilnehmenden der Ausbildung
zu ehrenamtlichen Kirchenführerinnen und -führern sind frühzeitig
da, weitere kommen etwas später.
Es ist die dritte von sechs Kurseinheiten, alle anderen finden
an Samstagen statt. Insgesamt sind es 60 Stunden, die die
Teilnehmenden in das Seminar investieren. Warum tun sie
das? Helga Hensel von der Kirchengemeinde St. Nikolaus in
Groß Hesepe bietet seit einem Jahr geführte Fahrradtouren von
der Gemeinde Geeste an und wollte mehr Informationen über
die Kirchen haben. Eine Teilnehmerin aus Haselünne interessiert
die Kirche als architektonischer, historischer, ganz besonders
aber als liturgischer Raum, und Alwin Hackmann aus
Messingen möchte mehr über die Geschichte der Messinger
Kirche St. Antonius erfahren. „Dadurch, dass ich an dem Kurs
teilnehme, bin ich auch bereit, mein Wissen weiterzugeben“,
sagt er.
Im Kirchenführerkurs
entdecken die
Teilnehmenden
Kirchen und ihre
Geschichte(n) für
sich und andere.
Was bezweckt diese Ausbildung? „Das Emsland besitzt eine
Vielzahl von großen und kleinen Kirchen. Es lohnt, deren Vielfalt
und Schönheit als Räume des Glaubens zu entdecken und
für Touristen und Einheimische zu erschließen“, ist in dem Informationsflyer
zu lesen.
„Es ist der dritte Kurs für Kirchenführerinnen und -führer“,
berichtet Gisela Bolmer, die an dem Abend über die Theorie
und Praxis der Kirchenführung zum Thema „Typen der Kirchenführung
unter Einbeziehung unterschiedlicher Zielgruppen“
referiert. Jedes Mal sind zehn bis zwölf Teilnehmende dabei.
„Es sind immer Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit in
der Gemeinde, in Gremien, Heimatvereinen etc. in ihrer
Heimatgemeinde ihre Kirche Besuchern zugänglich machen
möchten“, sagt Gisela Bolmer und führt aus: „Dieser Kurs
bietet ein gewisses Fachwissen dazu. Dazu gehört kirchengeschichtlicher
Hintergrund, die Bedeutung der Liturgie („Eine
Kirche ist nicht einfach irgendein Haus, eine Kirche vermittelt
eine Botschaft“), Ökumene im Kirchenbau, christliche Architektur,
Kunstgeschichte. Zu jedem Thema kommen fachkundige
Referentinnen und Referenten.
Wer Gruppen führen will, braucht allerdings mehr als theoretisches
Wissen. Deshalb sollen die Teilnehmenden Kompetenzen
entwickeln, die das Führen einer Gruppe erleichtern.
„Wie muss ich die Gruppe ansprechen? Was muss ich in der
Vorbereitung bedenken? Wie muss ich auf bestimmte Zielgruppen
eingehen? Es geht auch darum, den Kirchenraum lebendig
werden zu lassen für eine Gruppe. Deshalb heißt der
Kurs auch ‚Lebendige Steine‘, sagt Gisela Bolmer und Holger
Berentzen fügt hinzu: „Es sollten keine reinen Fakten und Zahlen
vermittelt werden. Es ist zwar gut, sie zu kennen, sie sind
aber schnell vergessen. Wichtig sind Geschichten und Anekdoten,
denn das hören Menschen gerne und nehmen es auch
gerne mit.“
Der aktuelle Kirchenführerkurs dauert bis Ende Juni. Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0592 6102 202 oder
online unter www.keb-lingen.de.
28 Juni 2025 emsblick
WINE
NOT?
Was du schon
immer über
Wein wusstest…
…aber gar
nicht stimmt.
Lingen feiert in diesem Monat 1050 Jahre Stadtrechte. Ein großes Ereignis
für eine lange Stadtgeschichte, zu dem ohne Zweifel auch die ein oder andere
Flasche guten Weines geköpft wird. Doch wussten Sie, dass Wein noch
viel viel älter ist? Wein wird schon seit etwa 8000 v. Chr., also inzwischen
seit zehntausend Jahren, angebaut. Wein ist aus unserer Kultur nicht wegzudenken,
ob aus gesellschaftlicher, kultureller oder religiöser Perspektive.
Wein gehört zu unserem Leben und ist ein Kulturgut, das unsere Gesellschaft
geprägt hat und um das gerade deshalb viele Mythen kursieren.
Hendrick Willenbrock –
vielfach ausgezeichneter
Weinhändler aus Lingen
– ist Experte auf seinem
Fachgebiet und gibt Tipps
rund um das Genuss- &
Kulturthema Wein.
Je älter der Wein, desto besser wird er
Ein Großteil des Weinkonsums spielt sich im Bereich der Weine
unterhalb von zehn Euro ab. Diese Weine sind für den zeitnahen
Konsum gemacht. Weiß- und Roséweine schmecken innerhalb
von ein bis drei Jahren am besten, Rotweine können aufgrund der
Bitterstoffe auch mal etwas länger liegen bleiben. Ein Wein, der
jung getrunken werden sollte, kann (geschmacklich) im Alter ganz
schön „in die Knie“ gehen. Also nicht das Alter formt die Qualität,
sondern die Qualität definiert die Lagerfähigkeit. Weine großer
Qualität wird man im Handel nicht mit jungem Jahrgang finden,
da diese Weine in den Kellern der Winzer erst ihr Entwicklungspotenzial
bilden müssen, bevor sie abgefüllte werden. Fazit: Je
teurer der Wein, desto lagerfähiger ist er. So definiert jede Preisstufe
auch ein wenig die Konsumfreudigkeit. Aber Achtung! Wie
auch bei Lebensmitteln spiegelt der Preis vielfach auch das wider,
was qualitativ erwartet werden kann. Das bezieht sich nicht nur auf
den Geschmack, sondern auch auf alles, was drin ist.
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29
VEREINSLEBEN
Deutsches Sportabzeichen 2025:
Jetzt anmelden und aktiv werden!
Auch in diesem Jahr haben sportbegeisterte Menschen die
Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben.
An ausgewählten Terminen können
Sie Ihre sportlichen Fähigkeiten unter
Beweis stellen und sich auf den Weg zu
Bronze, Silber oder Gold machen.
Eine Übersicht über alle Termine an der
Freisportanlage des Franziskusgymnasiums
und im Linus Lingen ist online auf
(http://www.lingen.de/tourismus-freizeit-kultur/freizeit-sport)
verfügbar.
Leichtathletik-Abnahme bis Oktober
Die Abnahme für die Disziplin Leichtathletik
findet bis zum 20. Oktober jeweils
montags von 17 bis 19 Uhr auf der
Freisportanlage des Franziskusgymnasiums
statt. Bitte beachten Sie, dass
an den Tagen 9. Juni, 21. und 28. Juli
keine Abnahmen erfolgen können. Diese
wöchentlichen Termine bieten allen
Interessierten die Gelegenheit, in entspannter
Atmosphäre an ihrer Fitness
zu arbeiten und sich auf das Sportabzeichen
vorzubereiten.
Schwimmen und Radfahren: Flexibel
im Wasser und auf zwei Rädern
Für die Disziplin Schwimmen stehen folgende
Termine fest: Am 4. Mai, 1. Juni, 6.
Juli, 3. August, 7. September und 5. Oktober
können Sie von 9 bis 10 Uhr in den
Linus Lingen Wasserwelten Ihre Leistung
ablegen. Auch im Radfahren haben Sie
die Möglichkeit, an fünf Terminen aktiv
zu werden: 2. Juni, 7. Juli, 18. August, 22.
September und 19. Oktober, jeweils um
17 Uhr. Der Treffpunkt ist am Dortmund-
Ems-Kanal, gegenüber vom Betonwerk
Biene.
Bei Fragen oder Unklarheiten können
Sie sich jederzeit an Jörg Sentker, den
Sportabzeichenreferenten, unter der
Telefonnummer 0151 18363027 wenden.
Er beantwortet Ihre Anliegen gern und
hilft Ihnen, die besten Voraussetzungen
für Ihre Sportabzeichen-Abnahme zu
schaffen.
Das Sportabzeichen für alle
Altersgruppen
Das Deutsche Sportabzeichen können
Interessierte bereits seit 2013 erwerben.
Ob in Bronze, Silber oder Gold, je nach
erbrachter Leistung wird das Abzeichen
verliehen. Außerdem können Kinder und
Jugendliche im Alter von sechs bis 17
Jahren am „Deutschen Sportabzeichen
für Kinder und Jugendliche“ teilnehmen.
Eine Übersicht des aktuellen Leistungskatalogs
finden Sie bequem über die digitale
App oder auf der Webseite https://
sportabzeichen.dosb.de/video.
Für echte Spargelfans: Bio,
frisch und regional
Feldfrischer Bio-Spargel – direkt nach Hause geliefert
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30 Juni 2025 emsblick
Lingen Friendscup 2025:
Internationales C-Jugend-Fußballturnier
im Zeichen der Freundschaft
Am Samstag, den 21. Juni 2025, wird das Stadion des SV Olympia Laxten
zum Hotspot für Nachwuchsfußballbegeisterte.
EMSLÄNDISCHE
FREILICHTBÜHNE
MEPPEN
Spielzeit 2025
Anlässlich der 1050-Jahr-Feier der Stadt Lingen
(Ems) findet dort der Lingen Friendscup
statt, ein internationales C-Jugend-Fußballturnier,
das Talente und Freundschaften fördert.
Die Veranstaltung verspricht nicht nur
spannende Spiele, sondern auch einen Austausch
zwischen jungen Sportlerinnen und
Sportlern aus verschiedenen europäischen
Ländern.
Gastmannschaften aus Europa
In diesem Jahr dürfen die Gastgeber eine
Reihe aufregender Nachwuchsmannschaften
willkommen heißen. Das Teilnehmerfeld besteht
aus:
→ Burton Windhill FC (England)
→ Elbeuf Football School (Frankreich)
→ Löwen von Lanivtsi (Ukraine)
→ VfB Zöblitz (Marienberg/Sachsen)
→ U15 des SV Olympia Laxten
→ Stadtauswahl Lingen – mit Talenten aus
allen elf Lingener Fußballvereinen
Über 100 Jugendliche und ihre Betreuer
werden zu einem sportlichen und kulturellen
Wochenende in Laxten erwartet. Neben
packenden Spielen stehen Freundschaft,
interkultureller Austausch und Gemeinschaft
im Vordergrund.
Eintritt frei – Kommt vorbei!
Die Spiele beginnen um 10:00 Uhr im Stadion
des SV Olympia Laxten und der Eintritt
ist kostenlos. Die Teilnehmenden freuen sich
auf zahlreiche Zuschauer, die sie anfeuern.
Ein weiteres Highlight des Wochenendes ist
die Teilnahme an der Parade am Festsonntag
sowie die Siegerehrung auf dem Marktplatz.
Weitere Informationen finden Sie auf der
Webseite www.lingen-friendscup.de. Lassen
Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen
und feiern Sie mit uns in Lingen!
PREMIERE:
Samstag, 21. Juni,
19.30 Uhr
Freitag, 27. Juni 19.30 Uhr
Samstag, 28. Juni 19.30 Uhr
Freitag, 04. Juli 19.30 Uhr
Samstag, 05. Juli 19.30 Uhr
Freitag, 25. Juli 19.30 Uhr
Samstag, 26. Juli 19.30 Uhr
Freitag, 01. August 19.30 Uhr
Samstag, 02. August 19.30 Uhr
Freitag, 08. August 19.30 Uhr
Samstag, 09. August 19.30 Uhr
Freitag, 15. August 19.30 Uhr
Samstag, 16. August 19.30 Uhr
Freitag, 22. August 19.30 Uhr
Samstag, 23. August 19.30 Uhr
Sonntag, 15. Juni 16.00 Uhr
Sonntag, 06. Juli 16.00 Uhr
Sonntag, 27. Juli 16.00 Uhr
Mittwoch, 30. Juli 16.00 Uhr
Sonntag, 03. Aug. 16.00 Uhr
Donnerstag, 07. Aug. 19.00 Uhr
Sonntag, 10. Aug. 16.00 Uhr
Dienstag, 12. Aug. 19.00 Uhr
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emsblick.news
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VEREINSLEBEN
Kraftvolles Tennis
bot Nicole Rivkin aus
Hannover.
Tennisclub Lingen Blau-Weiß
wird 100 Jahre alt
„Den Platz ausgemessen“ – Nicole Rivkin aus Hannover
und Timo Stodder aus Berlin tragen Sieg davon
Von Christiane Adam
Spannung pur an der Waldstraße Ende April: Vier
Tage lang ist auf den Plätzen vom TC (Tennisclub)
Lingen Blau-Weiß auf hohem Niveau Tennis gespielt
worden. Das offene Turnier, das der Tennisclub
alljährlich seit 1953 veranstaltet, hat in diesem
Jahr für zwei hart umkämpfte Siege gesorgt.
Bei den Damen konnte sich die 22-jährige Nicole
Rivkin vom DTV Hannover gegen die vier Jahre jüngere
Hamburgerin Filippa Stieg durchsetzen. Wenn
auch der Sieg von Rivkin am Ende deutlich war: Geschenkt
bekommen hat sie ihn von ihrer Gegnerin
nicht.
32 Juni 2025 emsblick
Die Herren lieferten sich ein Match, bei
dem bis zum letzten Punkt nicht klar
war, wer als Gewinner vom Platz gehen
würde. Der auf Nummer 1 gesetzte Lucas
Gerch vom Kölner THC Stadion Rot-Weiß
musste sich schließlich gegen den auf
Nummer 2 gesetzten Timo Stodder aus
Berlin geschlagen geben.
In beiden Matches haben die Spieler
„den Platz ausgemessen“, wie man im
Tennisjargon gern sagt, wenn die Bälle
gerade noch im Feld landen. Die Preisverleihung
hat Oberbürgermeister Dieter
Krone vorgenommen. Die Stadt Lingen
hatte anlässlich des Jubiläums „1050
Jahre Lingen“ einen großen Teil des
Preisgeldes beigesteuert. Insgesamt
15.000 Euro sowie Punkte für die Rangliste
konnten die Turniersieger mit nach
Hause nehmen.
„Großes Tennis“
bekamen die Zuschauer
beim offenen Turnier des
TC Lingen Blau-Weiß
geboten.
Zu dem offenen Turnier vom TC Lingen
Blau-Weiß sind stets Teilnehmer aus
ganz Deutschland eingeladen. Lucas
Gerch war nicht das erste Mal dabei,
wie er erzählt. An seine Teilnahme
vor einigen Jahren erinnert er sich
gern: „Ich fühle mich wohl hier, nette
Leute. Es macht Spaß hier“, lobt er die
Turnieratmosphäre.
Die 71. Auflage des offenen Turniers
(Unterbrechungen gab es nur während
der Corona-Jahre) fällt nicht nur in das
Jubiläumsjahr der Stadt, sondern der
Verein TC Lingen Blau-Weiß feiert selbst:
100 Jahre besteht der Tennisclub an
der Waldstraße. Damit ist er der älteste
Tennisclub der Stadt und hat auch
die meisten Mitglieder. „Lange Zeit war
Blau-Weiß sogar der einzige Tennisclub
in Lingen“, sagt Werner Lampen. Er ist
der erste Vorsitzende eines Vereins, der
über acht Außenplätze und eine Tennishalle
mit drei Spielfeldern verfügt. Die
Halle umfasst zudem eine Gastronomie
in Pachtbetrieb, die im Übrigen auch
Nicht-Vereinsmitgliedern zur Verfügung
steht. „Mit Björn Engelsberg haben wir
seit Oktober 2023 einen sehr guten Trainer
im Verein“, freut sich Lampen.
Siegreich in
Lingen:
Timo Stodder
aus Berlin.
Die 18-jährige
Filippa Stieg aus
Hamburg erlangte
Platz 2 beim
offenen Turnier.
Das Vereinsjubiläum wird am 16. und
17. August mit einem großen Fest begangen,
kündigt er jetzt schon an.
Lucas Gerch (von links), Timo Stodder,
Werner Lampen, Dieter Krone, Filippa Stieg
und Nicole Rivkin beim Siegerfoto.
emsblick.news
33
LINFLUENCER
Von Christiane Adam
Pillen, Politik und Präsident
des Kreissportbundes (KSB):
Michael Koop hat in diesem
Jahr die Goldene Ehrennadel
des Landessportbundes
erhalten. Der Apotheker und
Kreistagsabgeordnete ist ein
echter „LINfluencer“. Wie
er dank zweier großartiger
Teams alles unter einen Hut
bekommt, welche große
Aufgabe er dem Sport
zumisst und was er sich für
die kommenden Jahre noch
vorgenommen hat, hat er
Christiane Adam bei einem
Besuch erzählt.
Herzlich willkommen, Michael Koop! Was darf ich dir in unseren
„LINfluencer“-Becher einschenken?
Da ich heute schon mehrere Tassen Kaffee hatte, gern ein Mineralwasser.
Bitte schön. Ich habe dir ein gutes Mineralwasser mit einem
ausgewogenen Kalzium-Magnesium-Verhältnis eingeschenkt,
sehr wichtig für Sportler, nicht wahr?
Das ist richtig.
Als approbierter Apotheker kennst du die Zusammenhänge. Wo treffen
sich deine drei Leidenschaften – Pharmazie, Politik und Präsidentschaft
des Kreissportbundes bzw. wie bekommst du sie unter einen Hut?
1987 habe ich mein Pharmaziestudium abgeschlossen. Bis 2005 habe ich
mich vor allem dem Aufbau meiner eigenen Apotheken gewidmet. Das
lief recht gut. Ab 1996 bin ich in der Lokalpolitik aktiv gewesen. Damals
wurde ich Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Lingen. Darüber
habe ich Leute aus dem Kreissportbund kennengelernt. Offenbar bin ich
da nicht unangenehm aufgefallen, sodass man mich gefragt hat, ob ich
mir vorstellen könnte, mich beim KSB zu engagieren. 2008 hat man mich
34 Juni 2025 emsblick
LIN-fluencer Michael Koop
dann gefragt, ob ich Präsident werden
möchte. Von 2013 bis 2021 war ich darüber
hinaus Sprecher aller Sportbünde
des Landes Niedersachsen.
Das alles geht nur, wenn die Familie
dahintersteht. Dazu kommt, dass
ich mich sowohl in den Apotheken
als auch beim KSB auf großartige
Teams verlassen darf. Rund 70 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sind es in
den Apotheken, über 20 beschäftigt der
Kreissportbund.
Das hätte ich nicht vermutet,
dass so viele Menschen fest angestellt
sind beim KSB.
Der Sport hat im Emsland einen hohen
Stellenwert. Positiv ist hier auch hervorzuheben,
dass sich auf Kreisebene
parteiübergreifend alle einig sind,
dass es sich lohnt, den Sport zu
fördern, allen voran der Landrat
und der Erste Kreisrat. Ich habe in
der Zeit als Landessprecher der
Sportbünde erfahren, dass jeder
Kreissportbund anders aufgestellt
ist. Wir im Emsland haben zum
Beispiel sechs Vizepräsidentinnen
und -präsidenten für unterschiedliche
Bereiche, so etwa für das
Thema Inklusion, für das Ehrenamt
usw. Damit haben wir uns unsere
ganz eigene Struktur geschaffen.
Ich hätte gern noch einen Vizepräsidenten
für Vereinsfragen, damit
die Vereine einen Ansprechpartner
dafür haben, wie sie an Fördermittel
kommen und ähnliches.
Wenn man an Sportvereine
denkt, denken viele Menschen
wohl zuerst an Fußball.
Welche Sportart ist deine?
Ich selbst komme aus dem Tischtennis.
Da war ich schon seit 1992
auf Verbandsebene tätig. Fußball
hat einen hohen Stellenwert in
Deutschland. Aber dort geht leider
auch viel schief, Stichwort Hooligans.
Ich würde da einiges anders
machen. Was man auch nicht vergessen
darf: Viele andere Sportarten
boomen, so zum Beispiel Tennis;
auch Boule ist sehr beliebt, und die
Darts-Abteilungen schießen aus
dem Boden. Ich rate allen reinen
Fußballvereinen immer: Stellt euch
breiter auf! Macht was in Richtung
Gesundheitssport, Sport fürs Alter,
bewegungsarme Sportarten etc.
Aktuell denke ich über eine Boule-
Pflegeheimliga nach. Oder Crossboccia!
Das könnte man sogar auf
den Heimfluren spielen. Wir müssen
mit dem Sport in die Häuser gehen.
Spielt dein eigenes Alter bei
solchen Überlegungen eine Rolle?
Wenn ich Sport gemacht habe,
merke ich danach schon, dass mir
die Knochen wehtun (lacht).
Ich rate dir zu Magnesium (lacht
auch)! Aber ansonsten denkst
du auch gerade an die Jüngsten,
richtig?
Ja, weil wir bei den Kindern noch
die Chance haben, etwas zu bewegen.
Ich freue mich immer, wenn
ich Kinder sehe, die Sport treiben.
Sport hat aber auch eine zutiefst
demokratische Ebene. Sport ist
Jugendhilfe, fördert soziale Kompetenzen,
hilft, verlieren zu lernen,
vermittelt Werte. Sport hat zudem
ein großes Integrationspotenzial.
Um all das zu fördern, finde ich es
wichtig, dass die Sportstätten gut
ausgestattet sind. Je besser die
Sportstätten, desto öfter kommen
die Kinder.
Das sind schon sehr viele Bereiche,
die ihr im Blick haben müsst.
Wo tut sich noch etwas?
Im Moment bauen wir die Sportschule
Emsland in Sögel zum
„Sportcampus Emsland“ aus. Sie
gilt als „Sportschule mit landesweiter
Bedeutung“. Die Bauarbeiten
für die Erweiterung der
Sportschule Emsland mit rund 35
Doppelzimmern sollen im Herbst
2025 abgeschlossen werden.
Seit einigen Jahren bilden wir Erzieherinnen
aus, damit sie Kinder
in Bewegung bringen. Im Bereich
der Demokratisierung möchten wir
demnächst mit einer Institution aus
Hannover zusammenarbeiten.
Wie soll es für dich selbst
weitergehen?
Wir haben die Satzung so geändert,
dass es künftig mehrere Präsidenten
geben kann. Ich möchte nämlich
nicht, dass sich nach 20 Jahren
kein Nachfolger für mich findet, weil
das Amt zu groß ist. Die wichtigste
Eigenschaft für dieses Ehrenamt
ist übrigens die gute Vernetzung.
Aber noch macht es mir Freude, vor
allem, wenn ich mitbekomme, wie
andere sich freuen. Das ist mein
Antrieb.
emsblick.news
35
KULTUR
„Im Malprozess lasse ich mich selbst gerne überraschen“
Das großformatige Bild ist während
der Pandemie entstanden.
Bilder der Künstlerin
Claudia Arns im NordNeun
Bilder von Claudia Arns (rechts) sind im NordNeun zu
sehen. Mit auf dem Bild sind (von links): Anika Künnemann
(Marketing) und Kuratorin der Ausstellung Meike Behm.
Von Elisabeth Tondera
Die Kunst von Claudia Arns ist farbenfroh, dynamisch
und emotional. Ihre Bilder strahlen Energie
aus und changieren zwischen abstrakt und gegenständlich.
Einige von ihren Werken unter dem Titel
„Augenblicke“ sind zurzeit im NordNeun zu sehen.
Es ist die erste Ausstellung in dem kürzlich errichteten
neuen Firmensitz der Bau- und Projektplanung
(BPL) Exeler GmbH und bildet den Auftakt
zu einer Kooperation mit der Kunsthalle Lingen
unter dem Titel „Kunst im NordNeun. Kuratiert
werden die Ausstellungen jeweils gemeinsam von
Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle und Janina
Heuer, Teamleiterin Marketing bei der BPL Exeler.
Mehrere kleinere Bilder sind
im Treppenhaus zu sehen.
Wie ist es zu der Ausstellung und Kooperation zwischen der Kunsthalle
und der BPL Exeler gekommen? „Firmeninhaber Frank Exeler
und Janina Heuer sind noch in der Bauphase des Gebäudes auf
mich zugekommen“, berichtet Meike Behm. Sie hat sich das Gebäude
im Rohbau angesehen, fand die Architektur sehr spannend
und dachte sofort an die farbenfrohen Bilder der Emsbürenerin
Claudia Arns.
Im Rahmen der Ausstellung fand ein von Meike Behm moderiertes
öffentliches Gespräch mit der Künstlerin statt. Die Kuratorin
fragte Claudia Arns nach Inspirationen, nach ihrer Maltechnik,
nach künstlerischen Vorbildern und wie sie zur Kunst gekommen
war. „Es steckte schon immer in mir drin“, sagte die Künstlerin,
doch bis 2003, als sie das Studium an der Kunstakademie in Enschede
aufgenommen habe, sei die Beschäftigung mit der Kunst
Liebhaberei gewesen. Heute hat sie ein Atelier in Emsbüren, wo
sie mit ihrer Familie lebt, und sie hat ihre Werke regelmäßig in
Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, u.a. in Münster,
Das imposante Gebäude NordNeun in der Nachbarschaft
der Stadtwerke Lingen fügt sich harmonisch
in die Umgebung ein und besticht trotz seiner Größe
durch schlichte Eleganz. Das gilt auch für das Innere,
dessen raffinierte Innenarchitektur neben Büroräumen
viel Platz für Ausstellungen und Präsentationen bietet.
Verteilt auf verschiedenen Ebenen korrespondieren die
polychromen Bilder von Claudia Arns mit der dezenten
Farbigkeit des Interieurs und erzeugen eine besondere
Spannung. Bereits neben der Eingangstür lenken einige
Bilder den Blick der Besucher auf sich, weitere sind
im Treppenhaus bis zum Empfang in der zweiten Etage
verteilt, wo großformatige Werke zu sehen sind. Einige
Bilder hat Claudia Arns eigens für die Ausstellung in
NordNeun gemalt.
36 Juni 2025 emsblick
SPEKERS
C•RNER
#04
Früher war nicht alles besser, aber
jedenfalls mancher Tagesablauf deutlich
strukturierter. Die Dinge wurden
nacheinander abgehandelt. Heute findet
Vieles gleichzeitig statt.
Osnabrück, Bad Bentheim, Lingen, Apeldoorn, Hengelo
und Enschede. Bei der Führung durch die Ausstellung
erzählte sie, wie sie beim Malen vorgeht und
was sie dabei empfindet. „Ich arbeite intuitiv“, sagte
Claudia Arns. Sie male nach Motiven aus ihrem Umfeld,
lasse sich von bewegenden Ereignissen, der Natur,
aber auch von Alltagsgegenständen inspirieren. „Im
Malprozess lasse ich mich selbst gerne überraschen“,
so die Künstlerin.
Die Bilder von Claudia Arns sind noch bis zum 28. September
im NordNeun zu den Bürozeiten von 07.30 bis
17 Uhr zu sehen. Weitere Informationen zu ihrer Kunst
sind im Internet unter www. claudia-arns.de zu finden.
Claudia Arns (links) und Meike Behm im Gespräch.
Heute steht man zum Beispiel am Fußballplatz,
während der Junior trainiert - das Handy in der
Hand. Man checkt die Nachrichtenlage, schreibt
eine WhatsApp an die Stammtisch-Kollegen, prüft
die Tagesbilanz der Solaranlage und schaut auch
nochmal in die dienstlichen Mails. Und dann,
wenn einem plötzlich siedendheiß einfällt, dass
heute doch Redaktionsschluss für die Rubrik im
Emsblick ist, aktiviert man die Diktierfunktion
der Notizen und formuliert seine Gedanken über
die Herausforderung der Gleichzeitigkeit, der
ständigen Aktivität, des kontinuierlichen Sendens
und Empfangens.
Wissen Sie noch, wie das früher war, als man eine
halbe Stunde auf den Zug warten musste und die
Zeit damit zubrachte, die Gedanken schweifen
zu lassen oder kontemplativ Löcher in die Luft zu
starren? Wie gesagt:
„Es war nicht
zwingend besser.
Aber es war
anders.“
Der Politikwissenschaftler und Redakteur Marcel Speker leitet
seit 2021 das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Die Katholisch-
Soziale Akademie des Bistum Osnabrück versteht sich als Raum für
gesellschaftspolitischen Austausch. Dabei leiten das LWH einerseits
das christliche Menschenbild und andererseits die politischen
Werte Ludwig Windthorsts – nämlich der Schutz von Minderheiten
und die Herrschaft des Rechts. Für Speker ist klar: „Das stärkste
Schwert gegen Populismus ist Bildung.“
emsblick.news
37
'KULTUR
50.000 Euro-
Grenze geknackt
Ein Teil der Crew Lingen:
Jonas Beerboom (von
links), Lara Eggengoor
und Antje Linz mit einer
der bunt gestalteten
Sammeltonnen.
Die Viva con Agua-Crew Lingen sammelt
Pfandbecher für weltweite Wasserprojekte
für das Pfandgeld anzustellen oder wer bewusst spenden
möchte, kann seinen leeren Becher einfach in eine
der Tonnen werfen. Die Crew von Viva con Agua gibt die
Becher später ab und erhält das Pfandgeld. Dieses wird
dann weitergereicht an die Viva con Agua-Zentrale in
Hamburg, wo wiederum die Wasserprojekte koordiniert
werden. Als Nebeneffekt kommen die Crew-Mitglieder in
den Genuss kostenloser Eintritte für Konzerte und andere
Aufführungen.
Auf diese Weise hat die Lingener Crew im Lauf der Zeit
bereits mehr als 55.000 Euro zusammenbekommen,
je nach Publikum im Einzelnen unterschiedlich hohe
Beträge. „Unser Rekord waren 2.192,80 Euro. Das war
beim Auftritt von Sting im letzten Jahr“, erzählt Lara
Eggengoor, zuständig für Finanzen. Der krumme Betrag
erkläre sich durch Barspenden, die auch hin und wieder
eintrudeln.
Wenn es sich auch bei Viva con Agua de Sankt Pauli um
einen Verein handelt, so haben die Crews vor Ort keine
Vereinsstruktur, weiß Antje Linz, die bereits einige Jahre
dabei ist. Es gebe verschiedene Zuständigkeiten, aber
keine Vereinsvorsitzenden oder ähnliches. „Alles ist
freiwillig und zwanglos“, betont Jonas Beerboom. Rund
30 Aktivposten teilen sich zurzeit auf die verschiedenen
Veranstaltungen auf, für die man sich nach Neigung
melden kann.
Derzeit sind die Emslandarena, der Alte Schlachthof,
Rock am Pferdemarkt und das Kleinstadtfestival in
Meppen Orte, an denen Viva con Agua ihre Tonnen aufstellen.
Weitere Veranstalter, sofern sie ihre Getränke im
Pfandsystem ausschenken, könnten gern bei der Crew
anfragen. Neben der Bechersammlung informiert die
Crew auf Nachfrage Schulklassen über die Ressource
Wasser und den verantwortungsvollen Umgang damit.
Wer sich dafür interessiert oder Lust hat, selbst dazuzustoßen,
kann sich entweder per E-Mail unter lingen@
vivaconagua.org an die Crew wenden. Sie ist auch auf
Instagram aktiv. Alternativ kann man einfach zum regelmäßigen
Treffen an jedem ersten Dienstag im Monat um
19 Uhr ins Calvinhaus in der Wilhelmstraße 42 kommen.
Von Christiane Adam
Die Vollversammlung der Vereinten
Nationen hat das Recht auf Zugang zu
sauberem Wasser 2010 als Menschenrecht
anerkannt. Die Erfahrung, dass ein
solcher Zugang nicht in jedem Land gewährleistet
ist, machte Benjamin Adrion,
als er 2005 mit dem Fußball-Club St.
Pauli in einem Trainingslager auf Kuba
war. Er hat dort miterlebt, wie problematisch
die Wasserversorgung vor Ort ist.
Daraufhin gründete er 2006 den Verein
„Viva con Agua de Sankt Pauli“. Dessen
Ziel ist es, Menschen in verschiedenen
Ländern zu unterstützen, damit ihnen
Trinkwasser und sanitäre Anlagen zur
Verfügung stehen. Aus der Initiative des
Profifußballers hat sich eine Bewegung
entwickelt, die sich in sogenannten
Crews in mehreren deutschen Städten
organisiert.
Seit 2018 existiert eine solche Crew auch
in Lingen. Jonas Beerboom weiß noch,
dass in dem Jahr eine E-Mail aus Osnabrück
am Campus Lingen einging. „Die
landete bei mir, und wir wurden darin
gefragt, ob wir uns vorstellen könnten,
eine eigene Crew in Lingen zu gründen“,
erinnert sich der damalige Student.
Was gilt es da zu tun?
Hier treffen sich Vergnügen und soziales
Engagement. Das Motto von Viva con
Agua lautet „all profit“, und das passiert,
indem sich die Crew-Mitglieder bei
Veranstaltungen in den Pausen mit Tonnen
positionieren, in denen sie Pfandbecher
sammeln, so zum Beispiel in der
Emslandarena. Wer keine Lust hat, sich
Hier hinein können Veranstaltungsbesucher
einfach ihre Becher werfen.
38 Juni 2025 emsblick
Wilfrid Almendra: „Where the Sun Pauses“
Die Kunsthalle Lingen lädt zur ersten institutionellen Einzelausstellung des
portugiesisch-französischen Künstlers Wilfrid Almendra in Deutschland ein. Vom 07.
Juni bis zum 17. August 2025 präsentiert die Ausstellung mit dem Titel „Where the Sun
Pauses“ (Wo die Sonne innehält) eine spannende Auswahl neuer Werke. Diese Schau,
das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Stiftung Pernod Ricard in Paris, beleuchtet
verschiedene Phasen von Almendras künstlerischem Schaffen und weckt Emotionen.
Ein Spiel der Intensitäten
„Where the Sun Pauses“ thematisiert Momente, die zwischen
verschiedenen Intensitäten oszillieren. Diese besondere
Hitze spiegelt sich in den Materialien und Gesten wider und
ist tief verwurzelt in der Geschichte der Landbevölkerung,
der Arbeiterklasse und der Diaspora. Installationen aus
Glasmodulen, die den Raum strukturieren und zugleich eine
transzendente Wirkung entfalten, werden mit getrockneten
Wildpflanzen wie Klatschmohn ergänzt. Sie schaffen die Atmosphäre
eines Schrebergartens, in dem viele Arbeiter:innen
auch heute noch ihre Freizeit genießen.
Zerbrochene Glasscheiben erzählen von neu entstehenden
Gewächshäusern, während verstreute Arbeitsschuhe auf den
Traum von Ablösung und Freiheit hinweisen. Fragile Nacktschnecken
durchstreifen den Raum, und ein stolzer Pfau
thront auf einer Leiter und überwacht das Geschehen. Auf dem
Boden liegen Orangen, die eine Horizontlinie bilden und alle
Elemente zu einer märchenhaften sowie zerbrechlichen Komposition
verbinden.
Musik und Emotionen
Eines der zentralen Werke trägt den Titel „Model Home (Sonata)“.
Dieses Kunstwerk weckt musikalische Assoziationen.
Bunt gefärbtes Glas kombiniert mit einem schützenden Gitter
symbolisiert sowohl Einfamilienhäuser als auch den Traum
eines komfortablen Lebens für die Arbeiterklasse. Die Installation
fängt eine Atmosphäre von Stille und ruhiger Anspannung
ein. Vage Szenen, die Realität und Fiktion vermischen, erzeugen
das Gefühl, dass eine potenzielle Handlung geheimnisvoll
unterbrochen wurde.
Gesellschaftskritik und Reflexion
Die Ausstellung bietet nicht nur eine eindringliche künstlerische
Erfahrung, sondern regt auch zu kritischen Reflexionen
über die Dominanz des Neoliberalismus und die Diskrepanz
zwischen Arm und Reich an. Licht durchdringt die Oberflächen,
die von vergangener Arbeit und gelebten Erinnerungen geprägt
sind, und erzählt von einem Raum und einer Zeit, in der
die Sonne innehält.
Wilfrid Almendra, geboren 1972 in Cholet, Frankreich, lebt und
arbeitet in Marseille und Casario, Portugal. Er studierte von
1996 bis 2000 freie Kunst in Lissabon, Manchester und an der
École de Beaux Arts in Rennes. Seine Werke wurden in zahlreichen
Einzelausstellungen – darunter im Frac Provence-Alpes-Côte
d‘Azur und im Palais de Tokyo in Paris – gezeigt. Er
nahm auch an bedeutenden Gruppenausstellungen wie Manifesta
13 in Marseille teil.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Fondation
Pernod Ricard in Paris realisiert und erhält großzügige Unterstützung
vom Institut Français, dem französischen Ministerium
für Kultur, Klaas Management, der Krone Group, fair4you,
dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und
Kultur, dem Landkreis Emsland, der Stadt Lingen (Ems) und
der Kulturstiftung Heinrich Kampmann.
emsblick.news
39
KULTUR
Wertschätzung für
die Marketenderinnen
Statue enthüllt und Platz eingeweiht
Blickt
selbstbewusst:
die Marketenderin
aus Bronze.
Von Christiane Adam
Seit 1949 ist es Tradition, dass die Kivelinge ihrer Stadt
nach jedem Kivelingsfest ein Geschenk machen. Seit
dem letzten Fest im Jahr 2024 hat die Bronzestatue
einer Marketenderin darauf gewartet, einen schönen
Platz zu erhalten. Nun hat sie nicht nur einen solchen
bekommen, sondern diesem Platz auch gleich ihren
Namen gegeben: Der Platz der Marketenderinnen ist
am 16. Mai offiziell und mit einem Straßenfest eingeweiht
worden.
Nordwestlich vom Marktplatz aus führt die Große Straße
zur Kivelingstraße. Dort wo sich beide treffen, heißt
es nun „Platz der Marketenderinnen“. Namensgebend
ist die Bronzestatue, die die Kivelinge der Stadt nach
ihrem letzten Fest zum Geschenk gemacht haben. Die
Statue zu Ehren der weiblichen Unterstützung der Kivelinge
findet sich in einem komplett neugestalteten
Ensemble wieder. „1,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm
‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘
von insgesamt 9,3 Millionen Euro sind in die Ertüchtigung
der Kivelingstraße und die Gestaltung dieses
Platzes geflossen“, unterstrich Oberbürgermeister
Dieter Krone bei der Einweihung.
Der Platz markiere eine wichtige Verbindung zwischen
der Altstadt, dem Einzelhandel und kulturellen Einrichtungen
der Innenstadt und liege an einer Fahrradroute,
die über die Große Straße zum Marktplatz führe,
so Krone. „Die Aufenthaltsqualität ist durch Sitzbänke,
Pflanzinseln und Fahrradabstellanlagen deutlich erhöht“,
betonte der Oberbürgermeister mit Dank in
Richtung des Kultur- und des Planungs- und Bauausschusses
sowie den Tief- und Hochbauämtern.
Enthüllten die
Statue: Johannes
Voges (von links),
Flora Hofschröer
und Dieter Krone.
Die „Donnerlittchen“, Trommelgruppe
der Marketenderinnen.
Eine Belebung des Einzelhandels an dieser Seite
der Innenstadt gehe damit einher. Jener beteiligte
sich aktiv an der Einweihung der Statue, indem ein
geplantes Straßenfest mit dem Einweihungstermin
zusammengelegt worden ist. Jannik Vehr von Vehr
Hörakustik und Vincent Brinker von der Kornblume
„freuen sich über ein lebendiges Stadtleben“, wie
die Geschäftsleute stellvertretend für die Anrainer
sagten.
Selbstredend waren auch die Kivelinge und die
Marketenderinnen bei der Einweihung dabei. Die
„Donnerlittchen“, die Trommelgruppe der Marketenderinnen,
machten den lautstarken Auftakt für
die Einweihungszeremonie. Der Kommandeur der
Kivelinge, Johannes Voges, sprach den Marketenderinnen
den Dank und die Wertschätzung aller Kivelinge
aus. „Sie stehen uns in ihrem Engagement
in Nichts mehr nach, Tendenz steigend. Die Marketenderinnen
machen immer mehr in Eigenregie, so
wie beispielsweise die Donnerlittchen“, führte er
aus. Die Stadt sehe dieses Engagement, was sich
in der Benennung des Ortes in „Platz der Marketenderinnen“
zeige. Das nächste Geschenk könne die
Stadt 2027 erwarten.
Zur Enthüllung der Bronzestatue fand sich zu
Dieter Krone und Johannes Voges die Kivelingskönigin
Flora Hofschröer ein. Nach einem dreifachen
„Civis, Civis, Civibus“ und einem nochmaligen Auftritt
der Donnerlittchen ging der offizielle Teil nahtlos
in das zwanglose Straßenfest über.
40 Juni 2025 emsblick
emsblick.news 41
KULTUR
SEITEN
Leselust wecken!
LICKE
Unter Staren
von Antonia Coenen und
Philipp Juranek
Raus in die Natur!
von Iron Tazz und Martin Stanev
Ein nützliches und schönes Buch, das
die Lust weckt, die Natur zu erleben.
Zwanzig unterschiedliche Gelände
und Klimata werden jeweils durch eine
stimmungsvolle Illustration, die sich
über eine Doppelseite erstreckt, dargestellt.
Kurz und prägnant geht der Text
auf die Besonderheiten und die Geheimnisse,
die es auf den verschiedenen Strecken
zu entdecken gibt, ein. So erfahren
wir von Klettern und Bouldern, von Bergwanderungen,
vom Wandern im Heideland und in Mooren u.
v. m.! Zwischen den Ausflugszielen gibt der Autor nützliche
Tipps, wie
CHECK-CI was gehört in die Ausrüstung,
CHECK-CI was muss ich tun, wenn ich mich verlaufen habe,
CHECK-CI wie gehe ich im Wald zur Toilette etc.
Iron Tazz erzählt voller Leidenschaft vom Wandern und Rucksackreisen.
Er vermittelt die wichtigsten Grundregeln für Ausflüge
in die Natur ganz ohne den erhobenen Zeigefinger.
Dieses Buch ist eine Kostbarkeit für Kinder zwischen 5 und 10
Jahren und ihre Eltern. Sowie für alle, die hübsche Coffee-Table-Books
mögen.
Fünf Jahre sind die beiden Autor*innen
bereits in einem erfolgreichen
Vogel-Podcast zu hören.
Jetzt schenken sie einzelnen
Vogelarten eine Bühne in Buchform.
Den Beginn macht der
Vogel Star.
Zwei leidenschaftliche Hobby-Ornithologen, die ein außergewöhnliches
Vogelbuch geschrieben haben: Sehr unterhaltsam,
häufig lustig, manchmal frech, aber immer ernst
zu nehmend, erzählen sie vom Star. Maßgeblich motivierte
sie, dass die Bestände des früheren „Allerweltvogels“ rasant
zurückgehen und er als gefährdet gilt.
Sie stellen persönliche Erlebnisse und Begegnungen in
den Vordergrund, die den Lesenden sehr nahe gehen und
sie für ihre Umwelt sensibilisieren. Dabei betrachten sie
den Star ausgehend von Berlin Alexanderplatz hinaus in
die Welt. Sie lenken den Blick auf seine Rolle in Literatur
und Kunst und vermitteln viel Wissen über den Vogel.
Eindrückliche Fotografien und Zeichnungen unterstreichen,
wie besonders und schützenswert der Star ist.
Ein Buch, an dem schon jugendliche „Birder“ ihre Freude
haben werden.
ISBN 978-3-7106-0856-8
BRANDSTÄTTER VERLAG
192 SEITEN | 25 €
ISBN 978-3-7913-7593-9
PRESTEL VERLAG
96 SEITEN | 24 €
Ich bin ANDREA THAL,
leidenschaftliche Leserin
und Literaturberaterin der
Agentur WORTglitzer.
Seit mehr als 20 Jahren empfehle
ich Bücher und habe mir immer die
Freude daran bewahrt, über Bücher
zu sprechen. Deshalb ist es mir ein
Herzensanliegen, den Funken der
Begeisterung für Literatur auf Sie
überspringen zu lassen.
Perlen
von Siân Hughes
Als Marianne 8 Jahre alt ist, verschwindet ihre Mutter. Es
bleibt unklar, was geschehen ist, aber das Mädchen gibt sich
die Schuld daran. Sie kann mit der Trauer über das „Nicht-da-
Sein der Mutter“ nicht abschließen, durchlebt viele Phasen
der Selbstzerstörung und wandelt immer nahe dem Abgrund.
Die Leserschaft erlebt die Protagonistin zuerst als Kind, dann
als Teenager und später selbst als Mutter. Sie ist immer auf
der Suche nach den eigenen Wurzeln. Allerdings lässt sie Erinnerungen kaum zu bzw.
verfälscht sie. Bis ihr eines Tages gelingt, sich der Vergangenheit zu stellen.
Dieses außergewöhnliche Debüt der Lyrikerin und Buchhändlerin Siân Hughes besticht
durch seine leise und dennoch kräftige Erzählweise, durch seine Melancholie und durch
die psychologische Zeichnung des Lebensweges der Hauptfigur.
Caroline Wahl meets Benedict Wells!
Wem die harten Umstände der Schwestern in „22 Bahnen“ und „Windstärke 17“ zu Herzen
gingen und wer den poetischen Schreibstil von Benedict Wells schätzt, wird diesen
Roman lieben!
ISBN 978-3-7558-0008-8
DUMONT VERLAG
272 SEITEN | 23 €
42 Juni 2025 emsblick
Wo lest
ihr euren
Emsblick?
MITMACHAKTION:
Zeigt uns, wo ihr am liebsten das neue Stadtmagazin
für Lingen und Umgebung lest!
Von Christiane Adam
Familie Kierstein-Bühner aus Biene hat schon
ausprobiert, wo sich der Emsblick am besten lesen lässt.
Seit März findet ihr den Emsblick, das Stadtmagazin
für Lingen und Umgebung an den frequentierten
Orten der Stadt. Wir möchten von
euch wissen, was eure Lieblingsplätze sind, an
denen ihr in aller Ruhe durch unser Magazin
schmökert.
Vielleicht in eurem Garten? Auf der Hollywoodschaukel,
im Strandkorb oder mit den
Beinen in einem kühlenden Wassereimer? Am
See, im Wald, auf der Wiese? Trinkt ihr dabei
Tee oder esst ihr vielleicht ein Eis? Wir möchten
eure Bilder sehen! Schickt uns eure Fotos! Ihr
könnt auch kreativ werden und ein Bild malen,
ein Gedicht schreiben und und und…
Die schönsten, witzigsten, kreativsten
Ideen bekommen von uns eine kleine Belohnung
in Form unseres LINfluencer-Bechers.
Außerdem werden sie in einer der nächsten
Ausgaben veröffentlicht.
Wann?
Ab sofort könnt ihr loslegen.
Der Aktionszeitraum geht bis zum
Ende der Sommerferien, also bis
zum 13. August.
Was?
Fotos, Bilder, Gedichte…
Eurer Fantasie sind im Grunde
keine Grenzen gesetzt.
Wie?
Bitte schickt uns nur Erzeugnisse,
die ihr selbst erstellt habt und auf
die ihr das Urheberrecht habt.
Dass die von euch fotografierten
Personen ihr Einverständnis
zu einer eventuellen Veröffentlichung
gegeben haben, setzen
wir voraus.
Wer?
Teilnehmen können alle
Emsblick-Fans.
Wo?
Sendet eure Beiträge an
lingen@emsblick.net
Warum?
Weil ihr so die Chance auf einen
unserer LINfluencer-Becher und
auf eine Veröffentlichung eurer
Ideen in einem unserer nächsten
Hefte habt.
Also:
Auf geht’s! Wir wünschen euch
einen schönen Sommer! Ausreichend
Veranstaltungstipps für
eine tolle Zeit in unserer Stadt
findet ihr im Emsblick.
Datenschutz: Mit der Teilnahme an der Mitmachaktion
willigen Sie in die Erhebung und Verwendung Ihrer
E-Mail-Adresse ein. Wir erheben, speichern und verarbeiten
diese personenbezogenen Daten zur Durchführung
und Abwicklung der Mitmachaktion und um Sie
im Falle einer Veröffentlichung zu benachrichtigen. Eine
Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Sie
können die Einwilligungen jederzeit durch Nachricht
an uns widerrufen. Ihre Daten werden anschließend
gelöscht.
Die Belohnung wird nicht in bar ausgezahlt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Emsblick Medien UG, Neuer Markt 3, 49733 Haren (Ems)
emsblick.news
Wie lange Luisa (links) und Ylvie diese Leseposition
wohl durchhalten können?
43
LEBEN
Viele unterschiedliche
Schätze fahren jedes Jahr bei
der Rallye des MSC mit.
Zur Burg Bentheim auf verschlungenen Wegen
13. Bernd Rosemeyer ADAC Oldtimer Classic Lingen (Ems)
Von Christiane Adam
Sei es, um selbst teilzunehmen, sei es,
um sich als Zaungast am Straßenrand
oder bei der Zieleinfahrt die vielen unterschiedlichen
Fahrzeuge anzusehen: Für
viele Oldtimerfans aus Lingen gehört
die Rallye des MSC (Motorsportclub)
Bernd Rosemeyer Lingen zu den Pflichtterminen.
Auch in diesem Jahr hatten
sich rund 70 Teams zur Teilnahme angemeldet,
wie Robert Mix, erster Vorsitzender
des MSC, berichtet.
Die Verfasserin dieses Artikels nimmt
ebenfalls seit vielen Jahren mit ihrem
Mann Maik Schmeltzpfenning und ihrem
Mercedes 123 aus dem Jahr 1984 an den
Rallyes teil, um im Anschluss über die
motorisierte Schnitzeljagd zu berichten.
Start am 18. Mai um 10.01 Uhr war
beim Autohaus Mercedes-Benz Senger
in Wietmarschen-Lohne. Völlig übersehen
hatte unser Team dabei, dass
es unmittelbar beim Start mit einer
Stolzer Besitzer eines
Mercedes 123 aus
dem Jahr 1984: Maik
Schmeltzpfenning.
Gleichmäßigkeitsprüfung losging. „Deswegen
lohnt es sich, vorher das Bordbuch
zu lesen“, kommentierte Robert
Mix im Anschluss trocken.
Die von Reinhard Herber in jedem Jahr
akribisch ausgearbeitete Strecke führte
vom Autohaus aus über Wietmarschen
via Hohenkörben am Tierpark Nordhorn
vorbei und über Brandlecht nach Bad
Bentheim. Auf der Wegführung, die die
größeren Straßen weitestgehend meidet,
gilt es, verflixt gut aufzupassen.
Jede noch so kleine Abzweigung kann
die richtige sein, und wehe dem, der sie
verpasst: Stempel oder Schilder, die am
Straßenrand zu finden sind, müssen in
der korrekten Reihenfolge gesammelt
werden. Fehlt eines davon, so gibt es
Strafpunkte.
Anders als in den vorigen Jahren gab
es in diesem Jahr keine lange Mittagsrast.
Unterhalb der Burg Bentheim, die
von der bunten Oldie-Parade umrundet
wurde, gab es eine Brezel und ein Kaltgetränk.
Nach einem kurzen Beinevertreten
ging es auf den Rückweg.
Über Quendorf Richtung Emsbüren rund
um das Gartencenter Emsflower und
dann über die Emsbürener Ortsteile
Ahlde, Leschede, Elbergen und Bernte
galt es noch einmal, sich mit voller
44 Juni 2025 emsblick
Schon alte Rallye-Hasen: Alexandra Hantke
und Jörg Grenzdörfer in ihrem Ford F 100.
Hurra, das Ziel an der Wilhelmshöhe ist erreicht!
Konzentration auf die Streckenführung von Reinhard Herber
einzulassen. Vor der Abfahrt in Bad Bentheim drückte dieser
jedem Team eine Anleitung zur Umleitung in die Hand, denn
auch das kann passieren: Kurzfristige Straßensperrungen können
die Rallyeplanung durcheinanderbringen.
Wie bereits erstmals im letzten Jahr erwartete das MSC-Team
die Teilnehmer beim Hofbräu an der Wilhelmshöhe. Bis zur
Auswertung der Bordbücher und der Siegerehrung gab es dort
die Gelegenheit, sich ausgiebig am vorbereiteten Grillbuffet zu
laben und bei Getränken die Rallye Revue passieren zu lassen.
Nicht zu vergessen: die Benzingespräche!
Für das Reporterteam hat es – einen Tag nach dem Eurovision
Song Contest – ebenfalls für den 15. Platz gereicht! Aber: Ankommen
ist alles; nicht selbstverständlich, wenn man mit über
30 Jahre alten Autos unterwegs ist. Für diese Fälle fährt der
ADAC mit – freilich ebenfalls in einem historischen Fahrzeug!
Im Bordbuch gilt es, Stempel zu sammeln…
Viele unterschiedliche Schätze fahren jedes
Jahr bei der Rallye des MSC mit.
Urlaub
von Anfang
an!
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Ausstattung vom Campingstuhl
bis zum Toaster!
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emsblick.news
45
LEBEN
25 Jahre Donum
Vitae Emsland
Christoph Hutter betont die Bedeutung
von Beratung für die Gesellschaft
Die Vorsitzende
von donum vitae
im Emsland, Marita
Langenbach,
begrüßte gemeinsam
mit LWH-Direktor
Marcel Speker (l.)
den Festredner der
Veranstaltung Dr.
Christoph Hutter (r.)
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Donum Vitae im
Emsland hielt Dr. Christoph Hutter, Leiter des Psychologischen
Beratungszentrums des Bistums Osnabrück in Lingen, einen
aufschlussreichen Vortrag im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH).
Unter dem provokanten Titel „Ist Beratung ein überflüssiger
Luxus?“ setzte sich Hutter kritisch mit der Rolle von Beratung
in unserer modernen Gesellschaft auseinander und verdeutlichte
ihre unabdingbare Relevanz.
In seinem leidenschaftlichen und gleichzeitig humorvollen
Vortrag beleuchtete Hutter gängige Vorurteile gegenüber der
Beratung. Argumente wie deren hohe Kosten, die vermeintliche
Überflüssigkeit oder die Vorstellung, dass Menschen
ihre Probleme eigenständig lösen können, zerlegte er mit
überzeugenden Argumenten. Er stellte klar, dass Beratung
nicht nur eine Option, sondern vielmehr eine unerlässliche
Struktur ist, die gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität
fördert. Besonders wichtig ist ihm die Prävention, die
oft nicht messbar ist, aber enorme volkswirtschaftliche und
gesellschaftliche Vorteile mit sich bringt. „Beratung ist keine
luxuriöse Dienstleistung, sondern eine fundamentale Notwendigkeit“,
so Hutter.
Ein weiterer zentraler Punkt in seinem Vortrag war die Philosophie
der „Selbstsorge“, die er mit antiken Gedanken verknüpfte.
Die Botschaft ist klar: Menschen sind in Krisen – seien
es Schwangerschaft, Trennung oder Krankheit – besonders
verletzlich und benötigen Unterstützung. Hutter stellte in diesem
Kontext fest, dass Beratung keine elitäre Veranstaltung
ist, sondern primär dem menschlichen Miteinander dient.
Diese schafft einen Raum, der Menschen die Möglichkeit zum
Rat und zur Lebenssicherung bietet. Das metaphorische „Türöffnen“
steht für die Hilfsbereitschaft der Beratenden, die sich
für jeden Hilfesuchenden öffnen.
Symbolik des Veranstaltungsortes
Marita Langenbach, Vorsitzende von Donum Vitae im Emsland,
hob in ihrer Ansprache die Bedeutung des Veranstaltungsortes
hervor. Die LWH-Aula war der Ort, an dem vor 25 Jahren die
Deutsche Bischofskonferenz den Ausstieg aus der Schwangerschaftskonfliktberatung
beschloss. „Die Gründung von Donum
Vitae war eine direkte Reaktion auf diesen Beschluss. Wir
wollten Frauen und Familien in Not mit Respekt und Solidarität
unterstützen“, erklärte sie. Dieser Ansatz hat sich im Laufe der
Jahre bewährt und wird heute von vielen anerkannt.
LWH-Direktor Marcel Speker würdigte in seinem Grußwort die
wertvolle Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen von Donum
Vitae. „25 Jahre engagierte Beratung und mutige Unterstützung
für Frauen und Familien in schwierigen Lebenslagen
haben einen bedeutenden Unterschied gemacht“, betonte
er. Darüber hinaus stellte Speker die Verbindung zur Haltung
Ludwig Windthorsts her, dessen Engagement für Gewissensfreiheit
und Menschenwürde auch das Handeln von Donum
Vitae prägt: „Nicht durch Druck, sondern durch Vertrauen.
Nicht durch Ideologie, sondern durch Mitmenschlichkeit“,
erklärte er und verdeutlichte den Grundstein der Arbeit der
Organisation.
Mit einem Dank an alle Beteiligten ermutigte Speker die Anwesenden,
nicht nur in die Vergangenheit zu blicken, sondern
mit Mut und Zuversicht in die Zukunft zu gehen.
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46 Juni 2025 emsblick
Innovative
3D-Ultraschalltechnologie
stärkt Kardiologie
Dank der großzügigen Spende der HEH
Essmann Stiftung von über 13.000 Euro
konnte die Kardiologie des Bonifatius
Hospitals in Lingen eine hochmoderne
3D-fähige Ultraschallsonde anschaffen.
Diese ermöglicht erstmals eine digitale Simulation der Herzvorhöfe
in dreidimensionaler Darstellung. Dadurch wird nicht
nur die Diagnostik beispielweise undichter Herzklappen
deutlich präziser, sondern darauf basierend auch die Therapie
kardiologischer Erkrankungen gezielt verbessert und
erweitert, beschreibt Chefarzt Prof. Dr. Alexander Pott die
Vorteile.
Gedenken an Emma
Weinberg: Stolpersteine
in Haarlem enthüllt
In Haarlem, nahe Amsterdam, wurde kürzlich
der Erinnerung an die Opfer des Naziterrors ein
bewegendes Zeichen gesetzt.
Die „Stichting Struikelstenen
Haarlem“ ehrte Emma Weinberg,
geborene Grünberg,
sowie ihre Familie, die vor
ihrer Verschleppung in die
Vernichtungslager dort lebte.
Sie betrieben eine Polstermöbelfabrik
und hatten ihren
letzten Wohnsitz in der Duinoordstraat
27.
Ein emotionaler Rückblick
Bernhard Grünberg, Ehrenbürger
von Lingen, besuchte
in den 1930er Jahren seine Verwandten in Groningen und verband
glückliche Erinnerungen mit den Besuchen. Nun ehrte
eine kleine Delegation aus dem Emsland und Berlin die Familie
mit der Enthüllung von Stolpersteinen für Emma Weinberg,
ihren Ehemann Simon und deren Söhne Leo und Iwan. Die
Recherchen, die zur Veranstaltung führten, wurden durch die
Zusammenarbeit des Forums Juden-Christen Altkreis Lingen
und der Organisatoren Kees Zandvliet von der Stiftung und Jet
Herrera-Lambo vom Anne-Frank-Haus ermöglicht.
Teilnahme an internationaler KI-Studie
Ein weiterer besonderer Vorteil der neuen Technologie ist
die Möglichkeit zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen
Studie, die den Einsatz von maschinellem Lernen und
künstlicher Intelligenz (KI) zur frühzeitigen Erkennung von
Schlaganfällen und Vorhofflimmern erforscht. Die Erkenntnisse
aus dieser Studie sollen europaweit zur Optimierung
der Prävention, Diagnostik und Wahl geeigneter Therapien
beitragen.
Stärkung des medizinischen Standorts Lingen
Der Einsatz dieser innovativen Bildgebung steigert zudem
die Attraktivität des Boni für ärztliches Fachpersonal, insbesondere
für Ärztinnen und Ärzte in der Facharztausbildung
zum Kardiologen. Ulrich Hippel, Vorstandsprecher der Stiftung,
betont: „Damit leistet die Anschaffung nicht nur einen
Beitrag zur besseren Patientenversorgung, sondern unterstützt
auch aktiv die Sicherstellung des ärztlichen Nachwuchses
in der Region.“
Dr. Ralf Büring, Vorstandsmitglied der Stiftung, ergänzt:
„Wir freuen uns, dass wir die Kardiologie mit dieser Investition
unterstützen können. Sie passt sehr gut zu unserem
Stiftungszweck Förderung des Gesundheitswesens und der
Gesundheitspflege. Die Kardiologie setzt damit ein weiteres
starkes Zeichen für moderne Medizin, wissenschaftliche Vernetzung
und eine zukunftssichere Versorgung in der Region.“
Eine bewegende Zeremonie
Angela Prenger, stellvertretende Vorsitzende des Forums, hatte
die Ehre, die mit Sand bedeckten Stolpersteine freizulegen. In
einer auf Englisch gehaltenen Ansprache überbrachte sie die
Grüße von Simon Göhler, dem Vorsitzenden des Forums. Auch
Anne-Dore Jakob und ihr Ehemann Johannes, die aus Berlin
angereist waren, unterstützten die Feier. Anne-Dore Jakob, die
früher in Lingen-Baccum lebte, hatte oft mit Bernhard Grünberg
über seine niederländischen Verwandten gesprochen
und setzt sich für das Gedenken an die jüdische Gemeinschaft
ein. Diese Enthüllung erinnert alle an die dunkle Geschichte
und die Wichtigkeit des Gedenkens.
emsblick.news
47
LEBEN
„Es war ein Tag der Befreiung“
Gedenkstunde 80 Jahre Kriegsende in der St. Bonifatiuskirche
Von Elisabeth Tondera
Schülerinnen
des Gymnasiums
Georgianum gestalteten
die Gedenkstunde
musikalisch und mit
Wortbeiträgen.
80 Jahre ist es her, dass der Zweite Weltkrieg
in Europa durch die vollständige
Kapitulation der deutschen Wehrmacht
zu Ende ging. Aus diesem Anlass lud die
Stadt Lingen in Zusammenarbeit mit den
Kirchengemeinden, dem Forum Juden-
Christen Altkreis Lingen und dem Emslandmuseum
zu einem Ökumenischen
Friedensgebet in
die St. Bonifatiuskirche ein.
Mitbeteiligt waren an der Gedenkstunde
Schülerinnen
des Gymnasiums Georgianum.
Sie gestalteten den
musikalischen Rahmen und
sprachen darüber, dass es
auch für ihre Generation
wichtig sei, sich mit dieser
Zeit zu befassen, um aus
der Vergangenheit zu lernen.
„Frieden bedeutet nicht nur
die Abwesenheit von Krieg“,
hieß es und: „Gerade in Zeiten,
in denen extreme Positionen
wieder lauter werden,
ist es unsere gemeinsame
Aufgabe, wachsam zu
bleiben.“
Das betonte auch der 1. Bürgermeister
Stefan Heskamp. „Demokratie ist verletzlich“,
sagte er. Das Erstarken der
AfD, einer Partei, die die Verbrechen der
Nationalsozialisten bagatellisiert, sei
ein deutliches Warnzeichen. Der Zweite
Weltkrieg habe mehr als 60 Millionen
Dekanatsreferent
Holger Berentzen sprach
das Friedensgebet.
Über die Bedeutung der
Erinnerung für den Erhalt der
Demokratie sprach
1. Bürgermeister Stefan Heskamp.
Menschen das Leben gekostet und unzählige
Städte, Dörfer und Landschaften
verwüstet. „Wie viele Überlebende traumatisiert
waren, hat niemand gezählt“,
so Heskamp. Auch sein Großvater gehörte
dazu, der 1939 mit 26 Jahren
eingezogen wurde und nie über diese
Einen Vortrag über das
Kriegsende im Raum Lingen hielt
der Leiter des Emslandmuseums
Dr. Christof Spannhoff.
48 Juni 2025 emsblick
Das Grünzeug ruft!
Juni im Garten
Zeit gesprochen hatte. Damit sich das nie
wiederholt, müsse die Erinnerung daran
wachgehalten werden. „Ich gehöre zu den
Menschen, die in der längsten Friedensperiode
in Europa aufgewachsen sind. Friede
schien selbstverständlich, doch leider
sieht die Situation in Europa gerade wieder
anders aus“, mahnte Heskamp.
Was der Krieg anrichtet, machte der Leiter
des Emslandmuseums Dr. Christof Spannhoff
in einem Bildervortrag über das Kriegsende
in Lingen deutlich. Im Herbst 1942 war
die Stadt Ziel kleinerer Luftangriffe, im Frühjahr
1943 folgten weitere. Ende des Jahres
1944 wurden durch großflächige Bombenangriffe
die Bahnanlagen schwer getroffen,
die Hallen des Eisenbahnausbesserungswerks
und etwa 100 Wohnhäuser zerstört.
Bereits 1943 wurden Jugendliche und Anfang
1945 sogar Kinder für militärische Zwecke
eingesetzt. Als Anfang April englische
Soldaten Lingen erreichten, gab es schwere
Kämpfe, in deren Folge viele Häuser zerstört
und viele Soldaten getötet wurden. Zu der
Zeit bestand die Zivilbevölkerung in Lingen
praktisch nur noch aus Frauen, Kindern und
alten Leuten. Viele flüchteten in die Dörfer
und auf die Bauernhöfe im Umkreis. Um
die Dimension des Krieges deutlich zu machen,
zählte Christof Spannhoff die Toten
der einzelnen Länder auf und nannte die
Schäden, die der Krieg bewirkt hatte. Am
Ende seien die meisten Deutschen froh
und erleichtert gewesen, dass der Krieg
für sie vorbei war und sie überlebt hatten.
„Dass das Kriegsende für Deutschland
auch eine Befreiung war, erkannten viele
aber erst viel, viel später“, so der Leiter des
Emslandmuseums.
Das Wort „Befreiung“ prägte die Gedenkfeier.
Der 1. Bürgermeister erinnerte an die
Rede des Bundespräsidenten Richard von
Weizsäcker zum 40. Jahrestag des Kriegsendes,
in der er „höchstamtlich“ vom „Tag
der Befreiung“ gesprochen hatte und nicht
mehr von einem Tag der Niederlage. Auch
im Abschlussgebet betonte Dekanatsreferent
Holger Berentzen: „Wir gedenken
heute des Kriegsendes vor 80 Jahren, der
Befreiung von der Diktatur der Nationalsozialisten,
danken für 80 Jahre Frieden und
beten gleichzeitig für den Frieden.“
Nachdem die Eisheiligen im Mai zwar nicht viel Spätfrost
gebracht haben, brachten sie doch langanhaltenden, kalten
Wind, und so war der Mai sonnig, aber eben auch recht
kühl. Der Juni mag nun Sonne und Wärme bringen, was
natürlich auch bedeutet, dass die Pflanzen mehr Wasser
benötigen.
Die Sträucher und Stauden im Garten hat der kalte
Wind wenig beeindruckt. Sie sind gewachsen und jetzt,
im Juni, sind die Beete gut gefüllt. Ein ganz anderer
Gesamteindruck ist entstanden. Viel zu tun hat der
Gärtner nun im Garten nicht. Frühjahrsblühende Sträucher
wie Forsythien, Falscher Jasmin und Ginster werden
geschnitten. Sie treiben dann durch und bilden üppig
neue Triebe, um im nächsten Jahr wieder zu Hochform
aufzulaufen.
Möglicherweise ist es sinnvoll, die ein oder andere
hochwachsende Staude zu stützen, damit sie nicht
umfällt, wenn die großen, schweren Blüten sich öffnen.
Die verblühten Blüten der Pfingstrose sollten entfernt
werden. Sie versucht sonst, Saat anzusetzen, mit der wir
in der Regel gar nichts anfangen können. Der Rasen sollte
regelmäßig gemäht werden, damit er schön dicht bleibt.
Hier und da gibt es Unkraut zu entfernen. Da die
Beete inzwischen gut gefüllt sind, hält sich der
Unkrautaufwuchs in Grenzen, so dass dessen Entfernung
eher meditativen Charakter hat. Dabei stellt man auch
schnell fest, ob sich irgendwo eine Lücke im Beet ergeben
hat, weil vielleicht eine Pflanze an diesem Standort nicht
wachsen wollte. Solche Lücken können im Juni noch,
beispielsweise mit einer früh blühenden Taglilie,
geschlossen werden.
freepik.com
Das Highlight im Juni ist sicher
der Beginn der Rosenblüte.
Kletterrosen, Ramblerrosen,
Teerosen, Strauchrosen –
viele bezaubern nicht nur
mit schönen Blüten, sondern
auch mit traumhaftem Duft an
warmen Tagen. Da macht der Gang
durch den Garten schlicht Freude und
vielleicht auch das Schneiden einer
Rose für die Blumenvase.
RENATE BRINKERS, Gärtnermeisterin und Besitzerin der Stauden- und
Raritätengärtnerei Pflanze und Co. in Lingen, Clusorth-Bramhar.
Immer auf der Jagd nach Pflanzenschätzen und häufig unterwegs
auf Pflanzenmärkten, sind ihre Daumen grün oder auch schwarz
vom „Buddeln“ im Garten. Ob Zwiebelpflanzen, Zimmerpflanzen,
Sträucher oder Bäume – ohne Pflanzen fehlt ihr was.
emsblick.news
49
KALENDER
JUNI25
DONNERSTAG | 05.06.
10:00 Energieforum
Campus Lingen
19:00 Change the world -
die Macht der Worte
Theater an der
Wilhelmshöhe
FREITAG | 06.06.
11:00 Wilfrid Almendra
„Where the Sun
Pauses“
Pressegespräch
zur Ausstellung
Kunsthalle Lingen
17:00 Change the world -
die Macht der Worte
Theater an der
Wilhelmshöhe
18.00 Veranstaltungsreihe:
„Wo komme ich her“
präsentiert von Simon
aus Argentinien
Emslandmuseum
mit Anmeldung
SAMSTAG | 07.06.
Schützenfeste:
Schützenverein Biene:
7. bis 9. Juni 2025.
Schützenverein
Baccum-Münnigbüren:
7. bis 9. Juni 2025.
13:00 30. Internationale
Pfingst-E-Jugend-
Fußball-Turnier
des VfB Lingen
16:00 Boule International
– Boule Platz vor der
Halle IV – Kaiserstr.
DIENSTAG | 10.06.
16:00 Einblick in duale
Studiengänge
Wirtschaft, Informatik
und Technik
Campus Lingen
MITTWOCH | 11.06.
16:00 Einblick in duale
Studiengänge
Wirtschaft, Informatik
und Technik
Campus Lingen
Für Angaben zu Veranstaltungen Dritter übernehmen wir keine Haftung, insbesondere
bezüglich der Überprüfung von Urheberrechten Dritter. Dieses gilt für alle
Fremdveranstaltungen in der Ausgabe Emsblick Lingen. Änderungen vorbehalten.
18:30 „Der Ort an dem wir leben“
– Frühlingsspaziergang
durch die Innenstadt
mehrsprachig
Willkommensbüro
mit Anmeldung
DONNERSTAG | 12.06.
17:00 Gastrozapfenstreich
Bierzapf-Wettstreit
Innenstadt
17:00 Wine-After-Work
Willenbrock
FREITAG | 13.06.
Schützenfeste:
Damaschke: bis 15. Juni
Altenlingen: bis 14. Juni
Darme: zum 15. Juni
SAMSTAG | 14.06.
11:00 Drachenboot-Cup
Dortmund-Ems-Kanal
11:00 Stadtführung
"Im Wandel der Zeit"
Historisches Rathaus
20:00 Heilung & Special Guest:
The HU auf Anda Fardha
‚End of a Journey‘ Tour
2025
SONNTAG | 15.06.
10:00 Gartenzauber: Künstler,
Kunsthandwerker und
Kleinstmanufakturen aus
Lingen und Umgebung
Hartmanns Garten
11:00 Gemeindefest
"70 Jahre
Grundsteinlegung"
Ev.-luth. Trinitatiskirche
11:00 Weiber- & Kinderkram
Emslandhallen
12:00 Kinder- & Jugendtag
Jugendzentrum
MONTAG | 16.06.
16:00 Einblick in dualen
Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
und
nachhaltige Entwicklung
(B.Eng.) Campus Lingen
DONNERSTAG | 19.06.
19:00 Miteinander Sprechen
Mehrgenerationenhaus
Mühlentorstr.
FREITAG | 20.06.
Schlagerfestival mit
Münchener Freiheit,
Mickie Krause und Anna-
Maria Zimmermann zum
Jubiläumswochenende
1050 Jahre Lingen
Marktplatz
11.00 Besichtigung der
Kunstschule mit
kleiner Kreativeinheit
Anmeldung beim
Willkommensbüro
18:00 50 Jahre
Alter Schlachthof
Open Air "Am Wall Süd"
19:00 Brettspieltreff
Haus der Vereine
SAMSTAG | 21.06.
Jubiläumswochenende
1050 Jahre Lingen
mit Fury in the
Slaughterhouse und
Tim Bendzko auf dem
Marktplatz
10:00 Lingen Friendscup 2025
SV Olympia Laxten
11:00 Marienberger Bergsänger
Kreuzkirche
18:00 50 Jahre
Alter Schlachthof
Open Air "Am Wall Süd"
SONNTAG | 22.06.
10:00 Jubiläumswochenende
1050 Jahre Lingen
11.00 „Herzensbazar“ – der
Willkommenschor der
Kinder und der Chor
Happy Harmonists singen
im Willkommensbüro
MITTWOCH | 25.06.
17:30 Nebenberufliche
Selbstständigkeit
Bildungszentrum
Gebrüder-Grimm
FREITAG | 27.06.
9:00 Tagesradtour:
Genussradeln
von Hof zu Hof
18:00 „Wo komme ich her“
Emslandmuseum
Eröffnungsveranstaltung
16. Welt-Kindertheater-Fest
Marktplatz
Schützenfeste:
Vereinter Schützenbund
Telgenkamp und
Reuschberge bis
zum 29. Juni.
SAMSTAG | 28.06.
10:00 Selbstverteidigungskurse
für Frauen (ab 16 Jahren)
Easy Fitness
10:30 100 Jahre Damaschke –
Quizrallye für die ganze
Familie!
14:00 Repair Café
19:00 Schützenfest Ramsel
bis zum 29. Juni
Weltkindertheaterfest
14:00 Kanada (Theater an
der Wilhelmshöhe)
20:00 Indonesien (Theater an
der Wilhelmshöhe)
SONNTAG | 29.06.
13.00 Stand des
Willkommensbüro auf
dem Weltkindertheaterfest
– Wilhelmshöhe
17:00 Weltklassik am Klavier
Duo Cecilia Camón &
Mayako Higuchi
Musikschule des
Emslandes Lingen
Weltkindertheaterfest
14:00 Armenien (Cine-World)
17:00 Willkommenschor (Theater
an der Wilhelmshöhe)
20:00 Japan (Theater an der
Wilhelmshöhe)
MONTAG | 30.06.
Weltkindertheaterfest
10:00 Japan (Theater an der
Wilhelmshöhe)
14:00 Uganda (Cine-World)
18:00 Brasilien (Cine-World)
20:00 Finnland (Theater an
der Wilhelmshöhe)
50 Juni 2025 emsblick
88 Jahre: Anni Kock überreicht
88 Schühchen für Frühchen
Anlässlich ihres 88. Geburtstages hat Anni Kock aus
Lingen eine ganz besondere Spende überreicht:
88 liebevoll gestickte Schühchen, Mützen, Pullis und
Decken für die kleinen Patienten der Frühgeborenenund
Kinderintensivstation sowie der geburtshilflichen
Station des Bonifatius Hospitals.
Seit 15 Jahren
strickt Anni Kock
täglich mit viel
Liebe für das
„Boni“. Unterstützt
von zahlreichen
Mitstrickerinnen
und
Förderinnen übergibt
sie traditionell
im Dezember
eine große Anzahl
selbstgefertigter
Bekleidungsteile.
Dieses Jahr jedoch
nutzte sie
ihren Geburtstag,
um ihre Herzensangelegenheit mit einer symbolträchtigen Zahl zu feiern.
Trotz eigener Krankheiten und persönlicher Schicksalsschläge hat sich
Anni Kock nie entmutigen lassen. Ihre Stärke und positive Energie gibt
sie durch ihre Handarbeiten an die kleinen Kämpfer und ihre Familien
weiter – als Zeichen der Hoffnung und Wärme.
Für dieses langjährige Engagement sind die Teams der Kinder- und
Jugendmedizin sowie der Geburtshilfe zutiefst dankbar. Sie gratulierten
Anni Kock herzlich und in freundschaftlicher Verbundenheit zu ihrem
Ehrentag und würdigten ihr außergewöhnliches Engagement.
Gefeiert wird im Kreis der Familie: mit Kindern, Enkeln und Urenkeln.
Begleitet wurde Anni Kock zum Übergabetermin im Bonifatius Hospital
von ihrer jüngsten Enkelin Ina Eixler, die derzeit Pflege dual an der Hochschule
Osnabrück studiert – eine schöne Verbindung der Generationen.
Vorfreude auf den
Weihnachtsmarkt:
Jetzt bewerben!
In Lingen laufen bereits die Vorbereitungen
für den Weihnachtsmarkt, der am 24. November
2025 eröffnet. Die Innenstadt verwandelt
sich dann in ein festliches Winterwunderland.
Interessierte, die mit einem eigenen Stand zur
zauberhaften Atmosphäre beitragen möchten,
können sich ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist
endet am 25. Juli 2025.
Der Weihnachtsmarkt verspricht in diesem Jahr
erneut ein vielfältiges Erlebnis. Vom 24. November
bis zum 28. Dezember 2025 erwarten
die Organisatoren zahlreiche Besucherinnen
und Besucher aus Lingen und der Umgebung.
Die Lingen Wirtschaft und Tourismus (LWT)
setzt auf eine ausgewogene Mischung an kulinarischen
und kulturellen Angeboten.
Besonders angesprochen sind engagierte
Gastronominnen und Gastronom sowie kreative
Händlerinnen und Händler, die mit ihren
handgemachten Produkten und besonderen
Geschenkideen das Marktgeschehen bereichern.
Interessierte können sich über das
Online-Bewerbungsformular auf der Webseite
www.tourismus-lingen.de anmelden. Nutzen
Sie die Gelegenheit, Teil dieses festlichen Ereignisses
zu werden und Ihr Angebot einem
breiten Publikum zu präsentieren.
ICH BIN MARKUS MOOR UND MÖCHTE
MICH ALS IHR IMMOBILIENMAKLER
IN LINGEN VORSTELLEN!
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Es gibt viele Gründe, eine Immobilie zu
verkaufen.
Was auch immer Ihr Anlass ist: Ich begleite
Sie persönlich, verlässlich und mit einem
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