02.06.2025 Aufrufe

Newsletter_06-2025_DE

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

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DE 06/25

Neues SynTiso Linienkonzept

revolutioniert die Abfüllung

flüssiger Pharmazeutika


TITEL

Neues SynTiso Linienkonzept

revolutioniert die Abfüllung

flüssiger Pharmazeutika

– Gemeinsame Entwicklung mit Partnern aus der Pharmaindustrie

– Höchste Ausbringung am Markt: bis zu 600 Behältnisse pro Minute möglich

– Deutlich geringeres Kontaminationsrisiko dank Vollautomatisierung und berührungslosem, schwebenden Transport

Anlässlich des Pharmatags 2025 in Crailsheim hat Syntegon ein

neues Linienkonzept für flüssige Pharmazeutika präsentiert. Syn-

Tiso wurde gemeinsam mit zwei Partnern aus der Pharmaindustrie

entwickelt und beantwortet die aktuellen Herausforderungen pharmazeutischer

Hersteller nach hoher Leistung und Verfügbarkeit sowie

maximaler Produktausbeute bei minimalem Bedienereinsatz.

„Als strategischer Partner der Pharmaindustrie werden wir gemeinsam

mit unseren Kunden die Abfüllung revolutionieren“, so Stephan

März, Executive VP Pharma Liquid bei Syntegon.

Vollautomatisiert und Annex 1-konform

Dank handschuhlosem Isolator können pharmazeutische Hersteller

ihre Prozesse automatisieren und menschliche Eingriffe minimieren.

„Wir gehen mit SynTiso aber noch einen Schritt weiter: Die

Roboter sind generell so weit wie möglich vom Prozess entfernt und

kommen nur zum aseptischen Rüsten und bei Bedarf zum Einsatz“,

erläutert Produktmanager Markus Heinz. Damit erhalten Kunden

eine Annex 1-konforme Lösung inklusive First Air Prinzip, bei dem

der Luftstrom ungehindert zirkulieren soll. „Die Position der Roboter

minimiert zusätzlich die Partikel im aseptischen Bereich – was

wiederum das Kontaminationsrisiko deutlich reduziert“, so Heinz.

Dank Echtzeit-Monitoring von Keimen und Partikeln entfällt zudem

der Austausch der Sedimentationsplatten.

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Seite 2/71


Innovativer, berührungsloser Transport

Darauf zahlt auch das neue Transportkonzept

ein: Der berührungslose, schwebende

Transport generiert keine Partikel und erleichtert

auch bei hochpotenten Pharmazeutika

wie onkologischen Medikamenten

die Reinigung und Wartung, unter anderem

dank einer geringeren Anzahl an Komponenten

innerhalb des Isolators. Auf kleinerer

Fläche sorgt das System für einen

schnelleren aseptischen Transport und bis

zu 50 Prozent kürzere Chargenwechsel. Bei

100-prozentiger In-Prozess-Kontrolle (IPK)

lassen sich auf SynTiso bis zu 600 Spritzen,

Vials oder Karpulen pro Minute verarbeiten

– eine im Markt bislang noch nie dagewesene

Geschwindigkeit. „Unter anderem in

der Impfstoffherstellung ist dies ein wichtiger

Faktor“, erklärt Heinz. „Natürlich eignet

sich SynTiso auch für die Abfüllung der immer

häufiger genutzten ready-to-use (RTU)

Behältnisse.“

Gemeinsam die Vision vorantreiben

„Als strategischer Partner unserer Kunden

haben wir bei SynTiso erneut auf die gemeinschaftliche

Entwicklung gesetzt – und

haben von Beginn an pharmazeutische

Prozesse in das Anlagendesign integriert“,

hebt Stephan März hervor. „Das Ergebnis

kann sich sehen lassen: Mit diesem Linienkonzept

kommen wir der Vision eines quasi

leeren Isolators und damit deutlich höherer

Flexibilität und schnellerer Verfügbarkeit

einen großen Schritt näher.“

JUNI 2025

Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,

wie schnell die Zeit vergeht. Nun ist bereits Juni und

am Endes dieses Monats ist die erste Hälfte des

Jahres vorbei.

Wie schnell die Zeit vergeht. In diesem Zusammenhang

habe ich festgestellt, dass Reinraum Online

vor 33 Jahren begann, sich als Kommunikationsplattform

für die Reinraum-Branche zu etablieren.

Nirgends werden Ihnen News, Fakten, Wissen

aktueller und übersichtlicher präsentiert als hier:

Online im Internet, im Newsletter und im

Newsflash sowie gedruckt im Jahrbuch und im

Buch der Experten.

Unser Angebot: Nutzen auch Sie Reinraum Online

für Ihre professionelle Kommunikation!

Im Juni-Newsletter finden Sie u.a. folgende Artikel:

> Neues SynTiso Linienkonzept revolutioniert

die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika

> Effektive Schleusensteuerung im Reinraum:

Schutz vor unsichtbaren Gefahren

> 20 JAHRE CleanRoomNet

> Gemeinsames Technologiezentrum für die

Oberflächenbearbeitung und Reinigung von

Präzisionsteilen

> Auf das richtige Füllsystem kommt es an

> Syntegon Pharmatag 2025:

Erfolg durch Zusammenarbeit

> Was ein Reinraumstuhl können muss

– und warum seine Rolle unterschätzt wird

> Die digitale Zukunft der diskontinuierlichen

Reinraumüberwachung

> . . .

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

74654 Crailsheim

Deutschland

Telefon: +49 7951 4020

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

Mit freundlichem Gruß

Reinhold Schuster

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Seite 3/71


Neuste Entwicklungen in der Reinraumtechnik verhindern Kreuzkontaminationen

durch intelligente Steuerung und klar strukturierte Prozesse

Effektive Schleusensteuerung im Reinraum:

Schutz vor unsichtbaren Gefahren

Häufig unterschätzt, aber genauso sicherheitsrelevant ist der Ausschleusprozess.

Hier wird nicht nur die Reinraumbekleidung kontrolliert

abgelegt, sondern auch sichergestellt, dass keine Kontamination

in andere Gebäudebereiche getragen wird – etwa durch kontaminierte

Materialien oder Werkzeuge. Besonders wichtig ist dabei

die Desinfektion: Materialien müssen teils mehrfach behandelt oder

in separaten Schleusen geführt werden, bevor sie den Reinraum verlassen

dürfen.

AUTORIN : Christina Zierler

In der Hightech-Produktion – etwa in der Pharma-, Biotech- oder

Halbleiterindustrie – ist ein makelloses Umfeld essenziell. Reinräume

stellen sicher, dass Produkte unter kontrollierten Bedingungen

gefertigt werden. Doch was viele unterschätzen: Der größte Risikofaktor

für Kontaminationen liegt oft in der Schnittstelle zwischen

sauberem und unkontrolliertem Bereich – den Schleusen.

Sicheres Ein- und Ausschleusen – mehr als nur eine Tür

Der Schleusenbereich fungiert als Barriere zwischen der „Außenwelt“

und dem kontrollierten Reinraum. Ziel ist es, sicherzustellen,

dass weder Partikel noch Keime oder chemische Rückstände in den

sensiblen Bereich gelangen. Der Schleusenprozess beginnt bereits

vor dem eigentlichen Betreten des Reinraums. Mitarbeitende müssen

sich sorgfältig entkleiden und geeignete Schutzkleidung anlegen.

Dabei ist auch eine Kontrolle auf mögliche Kontaminationen

unerlässlich, bevor Personen oder Materialien den sensiblen Bereich

betreten dürfen. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, mögliche

Störquellen frühzeitig zu eliminieren.

Ausschleusen: Nicht weniger wichtig – nur oft unterschätzt

Verborgene Gefahrenquellen erkennen

Die potenziellen Kontaminationsquellen sind vielfältig: Extern

können defekte Filter, schlecht gewartete Klimaanlagen oder unzureichend

gereinigte Umgebungsluft eine Gefahr darstellen. Intern

sind es vor allem menschliche Aktivitäten – unachtsames Verhalten,

fehlerhafte Handhabung von Schutzkleidung oder das Einbringen

ungeeigneter Werkstoffe – die für Verunreinigungen sorgen. Auch

Werkzeuge oder Verpackungen können Partikel generieren. Eine

genaue Analyse und Prävention sind daher unerlässlich.

Prävention durch Prozesse und Technik

Um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, setzen moderne

Betriebe auf ein Zusammenspiel aus Prozessen, Schulung

und Technik. Dazu gehört eine regelmäßige Schulung des Personals

– nicht nur einmalig bei der Einführung, sondern kontinuierlich

im Arbeitsalltag. Strenge Zugangsprotokolle und Einbindung der

Schleusensteuerung in Bestandssysteme, wie Monitoring Systeme

oder die Gebäudeleittechnik.

Auch technische Lösungen spielen eine immer größere Rolle:

Steuerungssysteme für Schleusen regeln nicht nur die Türverriegelung,

sondern auch beispielsweise Lichtsteuerung und Bewegungsrichtung

der Personenströme.

Richtungspriorisierung: Luft und Menschen

im kontrollierten Fluss

Ein zentrales Element der modernen Schleusensteuerung ist die

sogenannte Richtungspriorisierung. Sie stellt sicher, dass Bewegun-

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Seite 4/71


TEXON

BIMOS TEXON -

DER REINRAUMSTUHL, DER NEUE

STANDARDS SETZT

gen – sowohl von Personen als auch von Luft – nur in vorgegebenen

Richtungen erfolgen. Dadurch wird verhindert, dass kontaminierte

Luft in einen sauberen Bereich zurückströmen kann. Technisch

wird dies über differenzierte Luftdruckzonen, Verriegelungsmatrizen

und intelligente Türsteuerungen geregelt. So ist zum Beispiel sichergestellt,

dass nie zwei Schleusentüren gleichzeitig offen stehen.

Der Bimos TEXON definiert neue Maßstäbe im

Reinraum. Mit seinem durchgängigen Hygienic

Design, herausragendem Sitzkomfort und

intuitiver Ergonomie ist er der unangefochtene

Spitzenreiter unter den Reinraumstühlen.

Innovative Steuerungssysteme mit echtem Mehrwert

Moderne Systeme erlauben mittlerweile tiefgreifende Anpassungen

ohne Eingriffe in die Hardware. Änderungen an den Zugangslogiken

oder Betriebsmodi können softwareseitig durchgeführt werden

– ohne Austausch von Steuerungskomponenten oder SD-Karten.

Auch hygienische Aspekte spielen bei der Entwicklung eine wichtige

Rolle: Paneele sind im sogenannten „Hygienic Design“ erhältlich

– komplett ohne Schrauben, leicht zu reinigen und resistent gegen

aggressive Reinigungsmittel.

Mehr als nur Zugang – ein integriertes System

Neben der Schleusensteuerung selbst bieten moderne Systeme

zahlreiche zusätzliche Features: etwa die Anbindung an Zutrittskontrollsysteme,

Monitoring Syteme oder Produktionsmanagementsysteme.

Licht, Diskretionstaster und Videopanele sorgen zudem

für eine intuitive und sichere Bedienung. Auch kundenspezifische

Sonderlösungen – etwa für besonders sensible Produktionslinien

oder abweichende räumliche Gegebenheiten – lassen sich nahtlos

integrieren.

Fazit: Die Schnittstelle als Schlüsselfaktor

der Reinraumstrategie

In der heutigen Reinraumtechnik ist die Schleuse nicht einfach ein

Übergang – sie ist ein hochsicheres Kontrollsystem. Mit der Kombination

aus strukturierten Abläufen, intelligenten Steuerungen und

konsequenter Hygiene trägt sie entscheidend dazu bei, die Reinheit

und Sicherheit von Produkten und Prozessen zu gewährleisten.

Unternehmen, die diesen Bereich strategisch weiterentwickeln, sichern

sich nicht nur regulatorische Konformität – sie schaffen auch

einen echten Wettbewerbsvorteil in einer hochsensiblen Branche.

Niotronic Hard- & Software GmbH

Am Eichengrund 1-3

AT 8045 Graz

Telefon: +43 316 698200 eMail: sales@niotronic.com

Internet: http://www.niotronic.com

NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2025

Seite 5/71

www.bimos.com


Geballte Reinraumkompetenz

20 JAHRE CleanRoomNet

Am 20. Und 21. Mai 2025 fand in den Räumen von pure11 auf

dem Gelände der Bavaria Filmstudios die Jubiläumsveranstaltung

des Netzwerks „CleanRoomNet“ statt. Neben

Mitarbeitern der Netzwerkpartner waren reichlich Gäste erschienen

um dieses Ereignis denkwürdig zu begehen und zu feiern. Dirk

Steil begrüßte die Gäste und gab dann an Paul Jochem weiter. Dieser

erzählte aus der Geschichte des Netzwerks und berichtete über die

CleanRoomNet Tuesdays und andere Aktivitäten wie z.B. „Die Apotheke

von Morgen“ oder „Reinraumtechnik 4.0“

Die Idee, ein Netzwerk für alle reinraumspezifischen Bereiche zu

gründen, stammte von Paul Jochem im Jahr 2004. Ziel war es, den

Kunden ein umfassendes Produkt- und Leistungsspektrum rund um

den Reinraum zu bieten. Mit sechs Partnerunternehmen, die das

notwendige Know-how in der Reinraumtechnologie sowie langjährige

Kompetenz in der technischen Ausstattung mitbrachten, wurde

2005 das CleanRoomNet gegründet. Seitdem wird das Netzwerk erfolgreich

weiterentwickelt und ausgebaut. Heute gehören zum Netzwerk

die Unternehmen Becker Reinraumtechnik, Dorfner Gruppe,

Elpro, Klima Becker Full Service, Paul Jochem ReinrauRaumTechnik,

pure11, SLKB, stoCretec, Stubl Kunststoffverpackungen, TÜV

SÜD, VHP Engineering und WZB.

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Seite 6/71


Durch das informative Symposium-Programm führte Sandra

Kohlmann von der Dorfner-Gruppe. Viele neue Erkenntnis

konnten gewonnen werden bei den praxisnahen und informativen

Vorträgen:

Impuls-Vortrag – Ansätze für nachhaltigere Reinräume

Prof. Dr. Andreas Schmid, Prodekan, Fakultät Life Sciences,

Hochschule Albstadt-Sigmaringen

URS- von Benutzeranforderungen zum zielführenden

Lastenheft (URS)

Jörn Dreier, Beratung und Verkauf von GxP konformen

Monitoringlösungen für Räume, Geräte und Transporte,

ELPRO Messtechnik GmbH

Planung und Bau von Reinräumen – 10 Fehler

und wie man sie vermeidet – Tipps aus der Praxis

Dirk Steil, Geschäftsführer, BECKER Reinraumtechnik GmbH

Reinraumverpackungen und

die neue Verpackungsverordnung PPWR

Dr. Christoph Strubl, Geschäftsführer, Strubl GmbH & Co. KG

Optimierung der Reinraumreinigung

– Innovative Ansätze einer Studie!

Jörg Mesenich, Key Account Manager, pure11 GmbH

TÜV Süd: Qualifizierung – Ablauf

Walter Ritz, Senior Consultant Reinraumtechnik,

TÜV SÜD Industrie Service GmbH

Cleanroom Suitable Coatings (Beschichtungen für

Wand/Boden in Neubau und Bestand mit Praxisvorführung

Verarbeitung von Flüssigkunststoffen

Wolfgang Konle, Leiter Projektmanagement, StoCretec GmbH

Der erste Tag endete mit einem entspannten und kulinarischen

Abendprogramm mit Livemusik und Reinraumrätsel im Forsthaus

Wörnbrunn. Der zweite Tag begann mit einer interessanten und

unterhaltsamen Führung durch die Bavaria Filmstudios und endete

nach weiteren Vorträgen und praktischen Vorführungen mit einem

gemeinsamen Mittagessen.

Das Jubiläumssymposium war eine rundum gelungene Veranstaltung

mit sehr informativen Elementen und unterhaltsamen Momenten,

bei bestem Wetter und angenehmer Atmosphäre.

CleanRoomNet

Willstätterstraße 71

90449 Nürnberg

Deutschland

Telefon: +49 911 6802-0

Telefax: +49 911 6802-168

eMail: Dorfner@reinraum-kompetenz.de

Internet: https://www.cleanroomnet.de/

Einfluss H2O2- Raumbegasungsverfahren

auf Materialverträglichkeit

Gerhard Lauth, Geschäftsführer, VHP-Engineering

Personalhygiene & Reinigung – E-Learning

Thomas Pauly, Zentrale Leitung Reinraum,

Dorfner GmbH & Co. KG

Die Do´s and Dont´s der technischen Wartung

– „mögliche Fehlerquellen in und um den Reinraum“

Michael Schulz, Gruppenleiter/ Kälteanlagenbaumeister,

Klima Becker Full Service GmbH

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Seite 7/71


Forplan und Ecoclean/UCM kooperieren

– Prozessentwicklung und Lohnbearbeitung

Gemeinsames Technologiezentrum

für die Oberflächenbearbeitung

und Reinigung von Präzisionsteilen

Die Ausstattung der Mehrbad-

Ultraschallreinigungsanlage

beinhaltet alle Verfahren und

Technologien, die in der

Uhrenindustrie und bei deren

Zulieferern für eine effiziente,

prozesssichere und ökologisch

verträgliche Reinigung zum

Einsatz kommen.

(Bildquelle: Ecoclean GmbH)

Mit dem neuen Technologiezentrum, das die Schweizer

Forplan AG und die Ecoclean GmbH /UCM AG Ende März

2025 in Biel eröffnet haben, bauen die Unternehmen ihre

Kapazitäten für die Prozessentwicklung und -optimierung

sowie die Lohnbearbeitung in den Bereichen Gleitschleifen

und Feinreinigung von Präzisionsteilen gemeinsam aus.

Die kombinierten Bearbeitungskapazitäten, für die sich ergänzenden

Fertigungsschritte, ermöglichen in der Schweiz

ansässigen Kunden und Interessenten aus der Uhrenindustrie,

Medizintechnik, Feinmechanik sowie allgemeinen

Präzisionsteileherstellung, entsprechende Versuche konzentriert

und ortsnah durchzuführen.

Steigende Ansprüche an die Oberflächenqualität und Sauberkeit

von Präzisionsteilen erfordern sowohl bei der Gleitschliffbearbeitung

als auch der Bauteilreinigung kunden- beziehungsweise teilespezifische,

wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen. Da liegt

es eigentlich doch nahe, Kunden und Interessenten Test- und Bearbeitungskapazitäten

für die sich ergänzenden Fertigungsschritte

unter einem Dach zu bieten. Diese Idee haben die in Biel ansässige

Forplan AG und die Ecoclean GmbH/UCM AG mit einem gemeinsamen

Testzentrum Realität werden lassen. Entstanden ist es am

Bei der Eröffnung des gemeinsamen Technologiezentrums Ende März

2025 informierten sich zahlreiche Gäste auch über die Möglichkeiten

einer Lohnbearbeitung. (Bildquelle: Forplan AG)

Für eine perfekt angepasste Auslegung und Optimierung von Gleitschleifprozessen

stehen im neuen Technologiezentrum verschiedene

Maschinen und Verfahrenstechniken ebenso zur Verfügung wie eine

Vielzahl an Bearbeitungsmedien. (Bildquelle: Forplan AG)

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Seite 8/71


Firmensitz von Forplan in Biel und deckt die gesamte Fertigungskette

der Präzisionsteileherstellung ab, insbesondere

in der Uhrenindustrie, der Medizintechnik, Feinmechanik

und allgemeinen Teileproduktion.

State of the Art-Technologie fürs Gleitschleifen

und Reinigen

Ausgestattet ist das neue Zentrum mit modernster Maschinen-

und Anlagentechnik. So stehen für die Gleitschliffbearbeitung

verschiedene Maschinen und Verfahrenstechniken

ebenso zur Verfügung wie eine Vielzahl an Bearbeitungsmedien

(Schleif- und Polierkörpern, Pulvern, Compounds,

Pasten und Granulaten). Diese Vielfalt ermöglicht,

exakt an die jeweiligen Anforderungen angepasste Prozesse

auszulegen und zu optimieren.

Für die Teilereinigung ist mit der UCMWatchLine eine

auf die Anforderungen der Uhrenindustrie und ihrer Zulieferer

maßgeschneiderte Mehrbad-Ultraschallreinigungsanlage

integriert. Die Ausstattung dieses Reinigungssystems

beinhaltet alle Verfahren und Technologien, die in dieser

Branche für eine effiziente, prozesssichere und ökologisch

verträgliche Reinigung zum Einsatz kommen. Dadurch kann

die für die spezifische Aufgabenstellung, beispielsweise die

Entfernung von Schleif- und Polierpasten, die technisch

und wirtschaftlich optimale Reinigungslösung ausgelegt

werden. Angeboten werden darüber hinaus Versuche mit

Anlagen, die durch ihre Ausstattung und Flexibilität in der

Prozessgestaltung die hohen Anforderung bei der Reinigung

von Bauteilen aus der Medizintechnik und weiteren

Branchen mit strengen Sauberkeitsspezifikationen abdecken.

Dazu zählt beispielsweise das Druckwechselverfahren

Pulsated Pressure Cleaning (PPC). Es sorgt dafür, dass

Verunreinigen auch aus sehr komplexen Geometrien, engen

Lumen und feinen Strukturen zuverlässig entfernt werden.

PurMop BLACK ® C4

ISOLATOR

REINIGUNGS-TOOL

Oberflächenbearbeitung und Teilereinigung

als Dienstleistung

Neben Versuchen zur Auslegung und Optimierung der Anlagentechnik

und Prozesse bieten die Unternehmen im

Technologiezentrum auch die Lohnbearbeitung in den Bereichen

Gleitschleifen und Reinigen an. Interessant ist das

unter anderem für Unternehmen, wenn sich die Investition

in entsprechendes Equipment bei einem neuen Serienteil

aufgrund der Stückzahlen noch nicht rechnet. Ebenso wenn

bei gestiegenen Anforderungen an die Sauberkeit neue Prozesse

zu entwickeln sind oder bei Teilen, die höhere Sauberkeitsvorgaben

als der Rest des Produktspektrums haben. In

beiden Fällen profitieren Kunden davon, dass im Gegensatz

zu klassischen Lohnbearbeitungen bei einer späteren Investition

in Anlagentechnik die entwickelten Gleitschleifbeziehungsweise

Reinigungsprozesse gleich mitgeliefert

werden können.

_ Federleichtes Carbon

_ Kontaktloses Mopphandling

_ Verbesserte Eckenreinigung

_ Neues Mikrofaser-Moppmaterial

UCM AG

Langenhagstrasse 25 CH 9424 Rheineck

Telefon: +41 71 8866760 Telefax: +41 71 8866761

eMail: info@ucm-ag.com

Internet: http://www.ucm-ag.com

NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2025

Seite 9/71

purmop-black.com


Bildverarbeitungsgestützte Robotik für hochpräzises Handling sensibler Produkte

Mikrometergenaue Positionierung von

Wafern für die PECVD-Beschichtung

Für das automatisierte Be- und Entladen eines Werkstückträgers

mit unterschiedlich großen Wafern vor der PECVD-

Beschichtung entwickelte acp systems für einen führenden

Hersteller von Raumfahrt-Solartechnologie eine bildverarbeitungsgestützte

Robotiklösung. Sie stellt sicher, dass die

vorgegebene Positionierungsgenauigkeit in den Nestern

der Werkstückträger von +/- 0,1 mm eingehalten und dafür

sowohl die Fertigungstoleranzen der Carrier als auch deren

während des Beladens auftretende abkühlungsbedingte

Schrumpfung ausgeglichen wird.

Die in Heilbronn ansässige AZUR SPACE Solar Power GmbH zählt

zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und

Produktion von hocheffizienten Mehrfachsolarzellen für die Raumfahrt

und terrestrische Konzentratorsysteme (CPV). Die Solarzellen

basieren auf der neuesten Triple- und Quadruple-Junction-Technologie,

bei der die Schichten auf einem Germanium-Substrat aufgebaut

werden.

Automatisierung des Be- und Entladeprozesses

mit Herausforderungen

Während des Herstellungsprozesses durchlaufen die Wafer mit 4-,

6- und 8- inch (100, 150 und 200 mm) Durchmesser unter anderem

einen PECVD-Prozess (Plasma-enhanced Chemical Vapour Depo-

siton – plasmaunterstützte chemische Dampfabscheidung) in Anlagen

der Singulus Technologies AG. Die Solarzellen werden dafür in

Kassetten bereitgestellt, herausgenommen und in den nur wenige

Hundert Mikrometer größeren Taschen spezieller Kohlefaser-Werkstückträger

positioniert. Je nach Zellgröße können die 1000 x 600

mm großen Carrier vier, neun oder 16 Wafer aufnehmen. Um Crashs

zu vermeiden, muss beim Beladen der Werkstückträger eine Positioniergenauigkeit

von +/- 0,1 mm stabil eingehalten werden. Nach

der ein- oder zweiseitigen Beschichtung sind die Solarzellen wieder

in Kassetten abzulegen.

Diese bislang zeit- und kostenintensiv manuell mit Saugpipetten

durchgeführte Tätigkeit wollte AZUR SPACE automatisieren. Herausforderungen

ergeben sich dabei durch die Lage der Solarwafer

mit Flats in den Kassetten mit Abweichungen von +/- 5 Grad und

+/- 3 mm sowie exakt vorgegebenen Positionen für das Greifen. Darüber

hinaus müssen die fertigungsbedingten Toleranzen der Carrier

ebenso ausgeglichen werden wie die abkühlungsbedingte Schrumpfung.

Sie ergibt sich durch die fallende Temperatur der Werkstückträger,

die mit bis zu 350 °C aus dem Beschichtungsprozess kommen

und während des Ent- und Beladens abkühlen.

Positioniergenauigkeit mit Leucht-Ausrichttisch

und Bildverarbeitung gesichert

Für diese Aufgabenstellung entwickelte der Automatisierungsspezialist

acp systems AG eine intelligente, bildverarbeitungsgestützte

Handlinglösung mit einem Industrieroboter. Dieser wurde aus

Der Roboter der bildverarbeitungsgestützten Handlinglösung

wurde aus Platzgründen an der Decke des Beladebereichs der

Beschichtungsanlage montiert und verfügt über eine Reichweite

von 1.000 mm. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)

Das Flach-Vakuumgreifsystem, das für die verschieden

großen Wafer schnell austauschbar ist, hält die beim Beladen der

Werkstückträger vorgegebene Positioniergenauigkeit von +/- 0,1 mm

stabil ein. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)

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Das Kamerasystem über dem hinterleuchteten Ausrichttisch

erkennt die genaue Position des Wafers und gibt diese Information

an die Software weiter. Basierend darauf wird die Lage- und

Winkelkompensation berechnet, mit welcher der Wafer in das Carriernest

eingelegt werden muss. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)

Platzgründen an der Decke des Beladebereichs der Beschichtungsanlage

montiert und hat eine Reichweite von 1.000 Millimeter. Ausgestattet ist

der Scara mit einem speziellen Flach-Vakuumgreifsystem, das für die verschieden

großen Wafer schnell austauschbar ist.

Der Roboter entnimmt den Wafer aus der Kassette und legt ihn auf

einem hinterleuchteten Ausrichttisch ab. Darüber ist ein Kamerasystem

mit 12-Megapixel-Kamera im Arbeitsabstand von 680 mm platziert. Sie

erkennt die genaue Position des Wafers und gibt diese Information an die

Cognex Vision Pro-Software weiter. Basierend darauf wird die Lage- und

Winkelkompensation berechnet, mit welcher der Wafer in das Carriernest

eingelegt werden muss, und der Robotersteuerung übermittelt. Eventuelle

Verzerrungen des Kamerasystems wurden bei dessen Inbetriebnahme

durch die Kalibrierung mit einer „Checker Plate“ ausgeglichen.

Um die Fertigungstoleranzen der Carrier und die durch Abkühlung

auftretende Schrumpfung überhaupt zu beherrschen, wird der Werkstückträger

zunächst durch Ziehen gegen einen Anschlag und durch Indexierung

zentriert. Dies ermöglicht, den Koordinaten-Nullpunkt aller

Carrier im Handlingsystem reproduzierbar festzulegen. Darüber hinaus

wurden zum Ausgleich der Fertigungstoleranzen zuvor alle Carrier im kalten

Neuzustand exakt vermessen und jeder mit einem Datamatrix-Code

zur Identifizierung versehen. Unter diesem Code sind für die Berechnung

der Kompensation der Lagetoleranzen der Carriernester relevanten Daten

in der Steuerung hinterlegt.

Um die durch die Abkühlung der Werkstückträger auftretende thermische

Schrumpfung auszugleichen, wurde zunächst eine Passermarke

in der dem Koordinaten-Nullpunkt gegenüberliegenden Ecke des Carriers

angebracht und diese ebenfalls im kalten Zustand genau vermessen.

Darüber befindet sich ein zweites Kamerasystem, mit dem der Versatz

der Passermarke gegenüber dem kalten Zustand ermittelt wird. Die Software

berechnet anhand dieser Informationen die Kompensation für die

genaue Positionierung des Wafers. Dieser Vorgang wird für jeden einzulegenden

Wafer wiederholt.

Flippstation für das Drehen der Wafer

Für das Drehen beidseitig zu beschichtender Solarzellen ist

eine Flippstation in das Handlingsystem integriert.

(Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)

Für das Drehen der Solarzellen, die beidseitig beschichtet werden, hat

acp systems eine Flippstation integriert. Diese erhält die entsprechenden

Wafer einzeln vom Roboter und greift sie an definierten Bereichen mit

Vakuum-Saugpunkten. Nach der Rotation um 180 Grad übernimmt der

Robotergreifer den Wafer wieder und transportiert ihn zum Ausrichttisch.

Integrierte Qualitätskontrolle

Bevor die beschichteten Solarzellen wieder in den Kassetten abgelegt

werden, erfolgt durch das Kamerasystem am Ausrichttisch abschließend

eine Qualitätskontrolle. Es wird dabei geprüft, ob die Kanten der Wafer

frei von Beschädigungen sind.

Die beschriebene, bildverarbeitungsgestützte Robotiklösung sorgt

für ein hochpräzises und schonendes Handling der sehr empfindlichen

Solarwafer. Dies zeigt sich vor allem daran, dass es seit Inbetriebnahme

zu keinem handlingsbedingten Waferbruch kam. Insgesamt resultiert aus

dem Ersatz der manuellen Handhabung durch ein vollautomatisches System

eine deutlich verbesserte Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

Vor dem Ablegen der beschichteten Solarzellen in den Kassetten

wird durch das Kamerasystem geprüft, ob die Kanten der Wafer frei

von Beschädigungen sind. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)

acp systems AG

Berblingerstraße 8

D 71254 Ditzingen

Telefon: +49 7156 480140

eMail: info@acp-systems.com

Internet: http://acp-systems.com

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Seite 11/71


Medical-Systemlösung für Viant Aura GmbH

Das Reinigungssystem für Viant wurde

in einem Stück transportiert und vor

Ort eingebracht. (Foto: LPW/Viant)

In nur vier Monaten zum

fertigen High Purity-System

Ausführliche Vorversuche, Lohnreinigung und echtes Teamwork haben es möglich gemacht, dass die LPW Reinigungssysteme

GmbH in nur vier Monaten eine kundenspezifische Anlage für die Viant Aura GmbH fertigstellen konnte. Das

Doppelkammersystem der Baureihe PowerJet 670 T5 Twin Ultra Medical kommt bei der Endreinigung von Kapillarröhrchen

(z. B. in Inhalationsgeräten) zum Einsatz und ist mit einer maßgeschneiderten Automationslösung verbunden, die den

sauberen Transfer in den Reinraum sicherstellt.

Die Projekt-Partner verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit, die

2019 mit den ersten CNp-Versuchen im reinraumbasierten Testund

Dienstleistungszentrum von LPW in Riederich begann. Neben

der Erarbeitung der besten Reinigungs-Parameter für die Kapillarröhrchen,

wurde auch ein Handlings- und Verpackungskonzept

konzipiert. Darauf folgte ein knapp dreijährige Lohnreinigungszeit

bei den High Purity-Spezialisten. Mit stetig steigenden Mengen und

unter dem Motto „from the lab to the fab“. Bedeutete für das LPW-

Applikationsengineering in Abstimmung mit dem technischen Vertrieb:

Die PowerJet 670 T5 Twin Ultra Medical von LPW ist mit einer

maßgeschneiderten Automationslösung verbunden, die den sauberen

Transfer in den Reinraum sicherstellt. (Foto: LPW/Viant)

– Einbindung in die Gesamtvalidierung des Kunden

– Definition/Festschreibung der qualitätsrelevanten Parameter

und Prozesse

– Erstellen einer auftragsbegleitenden Dokumentation in

Form von Chargenprotokollen und einem übergreifenden

Prozessmonitoring

– Erarbeitung eines serientauglichen Warenträgerkonzepts

– Erweiterung des Bauteilspektrums auf Grundlage der

Erfahrungswerte und Prozederes

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Schlussendlich entschied sich Viant aufgrund des steigenden Bedarfs,

der hohen Anforderungen an die Prozess-Stabilität und der

diesbezüglich vertrauensvollen Partnerschaft und guten Erfahrungen

mit LPW für ein eigenes Reinigungssystem auf Basis der High

Purity-Baureihe PowerJet Ultra mit der Bitte, innerhalb von vier

Monaten an den Standort Aura im Spessart zu liefern. Sehr ambitioniert

– doch auf Grundlage der vorangegangenen Zusammenarbeit

und Definition aller wichtigen Projekt-Parameter für die Riedericher

Reinigungsexperten kein Problem. So entstand die PowerJet 670 T5

Twin Ultra (Medical) mit folgenden technischen Eckdaten:

– Chargengröße 670 x 480 x 300 mm

– Doppelkammersystem mit insgesamt 5 Tanks

(Reinigen, Spülen 1-4)

– Ultraschall Kammer 1 mit 25 Hz

– Ultraschall in Kammer 2 mit 40 kHz

– H13-filtrierte Heißluft Trocknung

– Kombinierte Infrarot-Vakuumtrocknung

– Integrierte Hochleistungs-VE-Kreislaufanlage

inkl. UV-Desinfizierung für die letzte Kreislaufspüle

– -„saubere“ Automation als Verbindungs-/Transferelement

vom Vorprozess

über die Reinigung zum Reinraum mit FFU-Einheiten und integrierter

Reinraumschleuse Auf Basis des integrierten Prozessmonitorings

(z. B. 4-fach Leitfähigkeitsmessung und Partikelmonitoring)

wird im laufenden Betrieb ein Chargenprotokoll erstellt, über das

integrierte RFID-System mit der jeweiligen Charge mitgetragen

und mit jedem Prozessschritt erweitert. Des Weiteren enthält das

System eine Wasserversorgung, bestehend aus einer Umkehrosmoseeinheit

zur Aufbereitung des Stadtwassers (ca. 300 µs) auf einen

Wert von max. 5 µs. Möglich gemacht durch das LPWReinstwassersystem

(UPW) zur Erzeugung von vortemperiertem und entkeimten

Reinstwasser (z. B. Leitwert <0,2 µs).

Christian Koblenzer, Leiter Customer Support „Zu unseren

Kernkompetenzen zählt die langjährige sowie branchenübergreifende

Erfahrung mit hochsauberen Prozessen. Diese teilen wir sehr

offen mit unseren Kunden und begleiten sie bis ins kleinste Detail

auf ihrem Weg bei der Umsetzung neuer Anforderungen in der

Technischen Sauberkeit.“

Mehr Informationen zum Unternehmen und den Möglichkeiten

des reinraumbasierten Test- und Dienstleistungszentrums von LPW

am Firmenstandort in Riederich: www.lpw-cleaning.com.

LPW Reinigungssysteme GmbH

Industriestraße 19

D 72585 Riederich

Telefon: +49 7123 38040

eMail: info@lpw-cleaning.de

Internet: http://www.lpw-cleaning.de

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Effiziente Abfüllung flüssiger Pharmazeutika

Auf das richtige Füllsystem kommt es an

Autor: Sarah Springer

Hochpotente, viskose oder flüssige Medikamente oder

Suspensionen – produzierende Pharmaunternehmen und

Lohnabfüller müssen eine Vielzahl an Produkten in unterschiedlichste

Behältnisse abfüllen. Ausschlaggebend für

die effiziente und sichere Abfüllung ist die Wahl des richtigen

Füllsystems. Dafür braucht es einen Partner, der sowohl

eine große Auswahl bietet als auch bei der genauen Abstimmung

auf das jeweilige Produkt unterstützen kann.

Die Bandbreite von am Markt erhältlichen Arzneimitteln ist so groß

wie noch nie: Auf der einen Seite bleibt der Bedarf an Blockbustern

und Generika ungebrochen. Arzneimittel wie Blutverdünner,

Schmerzmittel oder Insulin sind aus dem Apothekenregal nicht

mehr wegzudenken. Hinzu kommen neue Entwicklungen wie das

Inkretinmimetikum Semaglutid, das in den letzten Jahren in der

Behandlung von Übergewicht und Diabetes stark an Popularität gewonnen

hat.

Auf der anderen Seite zeigt die zunehmende Verbreitung von

Arzneimitteln für neuartige Behandlungen (advanced therapy

medicinal producuts, ATMPs) wie Zell- und Gentherapien sowie

biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte, dass die Branche

sich stetig spezialisiert. Immer individuellere Therapieansätze

stellen neue Herausforderungen an die Abfüllung von Klein- und

Kleinstchargen. Doch welches Füllsystem ist für welches Produkt

das richtige?

Peristaltikpumpe: besonders für Single-Use-Anwendungen

geeignet

Eine seit Langem im Markt bekannte und viel genutzte Technologie

ist die Peristaltikpumpe. Sie ist besonders leicht zu handhaben: Da

sie mit Ausnahme der Schläuche keine Formatteile benötigt, lässt sie

sich mit einer Hand bedienen. Die produktschonende Arbeitsweise

und präzise Dosierung machen die Pumpe ideal für den Einsatz bei

scherempfindlichen Produkten und in Barrieresystemen gemäß des

EU GMP Annex 1. Die Peristaltikpumpe kann fest installiert werden,

eignet sich aber auch besonders für Single-Use-Anwendungen, da

Schlauch und Nadel sehr leicht eingebracht und ausgetauscht werden

können. Darüber hinaus steht die Peristaltikpumpe für maximale

Produktausbeute, die gerade bei hochpreisigen Biopharmazeutika

und Kleinstmengen im Vordergrund steht.

Drehschieberkolbenpumpe: simpel, kostengünstig und robust

Noch weiterverbreitet als die Peristaltikpumpe ist die äußerst flexible

Drehschieberkolbenpumpe. Als einfache, kostengünstige

und robuste Abfülltechnologie erfreut sie sich seit vielen Jahren

großer Beliebtheit in zahlreichen Einsatzbereichen. Das volumetrische

Funktionsprinzip gewährleistet eine hohe Dosiergenauigkeit.

Im Gegensatz zur Peristaltikpumpe ist die Drehschieberkolbenpumpe

auch für wässrige und hochviskose Flüssigkeiten wie

Botox oder Hyaluronsäure geeignet. Neben der Edelstahlausführung

ist die Pumpe als Keramikvariante für extreme Temperaturbereiche

erhältlich. So lassen sich heiße und abrasiv wirkende Produkte

schonend abfüllen.

Da die Peristaltikpumpe mit Ausnahme der Schläuche keine Formatteile

benötigt, lässt sie sich mit einer Hand bedienen.

Die einfache und äußerst flexible Drehschieberkolbenpump sorgt mit

ihrem volumetrischem Funktionsprinzip für hohe Dosiergenauigkeit.

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Rollmembranpumpe: aus den USA nach Europa

Die Rollmembranpumpe wurde bislang vorrangig in Nordamerika

für die Abfüllung kostenintensiver Produkte aus dem

Biotech-Bereich angewendet.

Ebenfalls perfekt für die Abfüllung empfindlicher Biopharmazeutika

eignet sich die Rollmembranpumpe. Sie vereint die Vorteile

der Peristaltik- und Drehschieberkolbenpumpe: schonendes Produkthandling

dank fehlender Scherkonturen in Kombination mit

der Dosierpräzision eines volumetrischen Füllsystems. Das innovative

Konzept sorgt mittels einer flexiblen Membran für eine

schonende Produktförderung durch den Kolben und den Pumpenkörper.

Bislang wird diese Technologie vorrangig in Nordamerika

für die Abfüllung kostenintensiver Produkte aus dem

Biotech-Bereich angewendet, ist jetzt aber auch in verschiedenen

Baugrößen für zwischen zwei und 250 Millilitern in Europa

erhältlich. Als großer Vorteil erweist sich dabei neben der CIP/

SIP- und Edelstahlvariante die Ausführung als Einwegtechnologie.

Zeit-Druck-Füllsystem: kompakt mit

wenigen beweglichen Teilen

Ist hingegen, wie etwa bei der hochvolumigen Abfüllung von

Insulin oder neuer Semaglutide in Karpulen, eine Kombination

aus hoher Leistung und einer großen Anzahl an Füllstellen mitsamt

Barrieresystemen gefordert, bietet sich das Zeit-Druck-

Füllsystem an: Die platzsparende Bauweise mit sehr guter Zugänglichkeit

und einfachen Formatwechseln ermöglicht eine

präzise und produktschonende Abfüllung. Dafür sorgt nicht

zuletzt das Minimum an beweglichen mechanischen Teilen.

So einfach die Mechanik, so intelligent sind die Regelalgorithmen,

die den Produktverlust auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Das Zeit-Druck-Füllsystem ist für viskose Produkte

nicht zu empfehlen, dafür eignet es sich umso mehr für schersensitive

Produkte.

Masse-Durchfluss-System für die Heiß- und Kaltabfüllung

Dank hochentwickelter Sensorik kann das Masse-Durchfluss-System

Heiß- und Kaltabfüllungen bewältigen.

Ähnlich arbeitet auch das Masse-Durchfluss-System. Es verwendet

die gleichen Komponenten wie das Zeit-Druck-Füllsystem

und eignet sich insbesondere für Sonderanwendungen

wie die Abfüllung hochpotenter Zytostatika. Der einzige Unterschied

besteht darin, dass die Regelung des Füllvorgangs über

einen Durchflussmesser statt über Zeitdruck erfolgt. Ein nach

dem Coriolis-Prinzip arbeitender Masse-Durchfluss-Sensor in

jedem Füllstrang gewährleistet eine unmittelbare 100% In-Prozess-Kontrolle

(IPK) und sichert präzise Füllvorgänge. Durch

diese hochentwickelte Sensorik ist das System in der Lage, anspruchsvolle

Anwendungen wie Heiß- und Kaltabfüllungen zu

bewältigen und wird bevorzugt zum Beispiel bei Röntgenprodukten

eingesetzt.

Kombifüllstation: mehrere Füllstationen auf einer Maschine

Die platzsparende Bauweise mit einfachen Formatwechseln

des Zeit-Druck-Füllsystems ermöglicht eine präzise und

produktschonende Abfüllung.

Bei der wachsenden Anzahl pharmazeutischer Flüssigkeiten und

immer häufigeren Produktwechseln stehen produzierende Unternehmen

und Lohnabfüller vor ganz neuen Herausforderungen: Wie

lassen sich verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Eigenschaften

effizient und platzsparend abfüllen? Die Antwort bieten

Kombifüllstationen, die dank der Kombination mehrerer Füllsysteme

auf einer Maschine für höchste Flexibilität sorgen und die Produktionslinie

jederzeit anpassbar machen. Je nach Bauart sind bis zu

vier gängige Füllsysteme möglich, die sowohl in der Edelstahlvariante

als auch für Single-Use-Systeme für unterschiedliche Packmittel

eingesetzt werden können.

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Smart Pump: Füllsysteme werden intelligent

Wie bei allen Produktionsprozessen wird die Frage nach der Transparenz

auch beim Füllvorgang immer wichtiger. Neueste Optionen

und Zusatzfunktionalitäten sorgen dafür, dass beispielsweise die

pumpenspezifischen Parameter wie Reinigungsstatus, Seriennummer

und Korrekturwert mittels Lesegerät und modernster RFID-

Technologie an die Füllmaschine übertragen werden. Das Bedienpersonal

kann die visualisierten Daten auf dem HMI der Maschine

komfortabel und prozesssicher ablesen. So tragen neue digitale Lösungen

zu höchster Präzision und Transparenz im Abfüllprozess bei

und eröffnen zudem neue Möglichkeiten für die vorausschauende

Wartung.

Neue digitale Lösungen tragen zu höchster Präzision

und Transparenz im Abfüllprozess bei und eröffnen neue

Möglichkeiten für die vorausschauende Wartung.

Funktionalitäten für eine maximale Produktausbeute

Weitere Funktionalitäten in der Abfülltechnologie fokussieren sich

insbesondere auf immer kostspieligere, spezialisierte Medikamente

wie zum Beispiel Blutplasmaderivate. Hier steht die hohe Produktausbeute

im Vordergrund. So lassen sich etwa mittels sogenanntem

Micro-Dosing während des An- und Abfahrvorgangs Behältnisse

sehr genau verwiegen und befüllen. Bei Hochleistungsmaschinen

können die letzten fünf Prozent des Produkts mit einer sehr kleinen

Füllnadel noch präziser und in engeren Toleranzgrenzen dosiert

werden, damit auch bei schnellen Füllvorgängen maximale Füllgenauigkeit

erzielt wird. Darüber hinaus lassen sich auch im laufenden

Füllvorgang Verluste verhindern: Ist ein Behältnis unterfüllt, wird

der Prozess kurz gestoppt und auf die Füllstelle zurückgefahren. So

muss am Ende kein Behältnis wegen zu geringer Füllmenge aussortiert

werden.

Unterstützung bei der richtigen Wahl

In den unternehmenseigenen Laboren führen die Expertinnen

und Experten von Syntegon umfangreiche Versuche

mit dem realen Produkt durch.

Welches Füllsystem das richtige ist und welche Optionen sich zusätzlich

für ein bestimmtes Produkt eignen, ist bei der Vielzahl an

Möglichkeiten oft die schwierigste Frage. Hier können Systemanbieter

wie Syntegon mit umfassendem Service und fundierter

technologischer sowie pharmazeutischer Expertise unterstützen.

So profitieren Pharmazeuten von umfangreichen Versuchen mit ihren

realen Produkten in den Syntegon Laboren – vom spezifischen

Test eines ausgewählten Füllsystems über die Silikonisierung von

Produkten und Stopfensetzversuchen für Spritzen bis hin zum Vergleichstest

unterschiedlicher Füllsysteme.

Auch bei einer Portfolioerweiterung um neue Medikamente

oder veränderten Ausbringungsmengen lässt sich die beste Option

für eine Nachrüstung oder Umstellung des Füllsystems identifizieren

und umsetzen – zum Beispiel von Edelstahl auf Keramik oder

auf eine Kombifüllstation mit Einwegfüllsystem inklusive Pumpentrolley.

Darüber hinaus sind unterschiedlichste Formatsätze für die

Nachrüstung einer Bestandsanlage sowie umfangreiches Zubehör

für die unterschiedlichen Füllsysteme verfügbar. Gemeinsam mit

den Kunden ermitteln die Expertinnen und Experten von Syntegon

die ideale Lösung für jegliche Produkteigenschaften. Denn eins ist

sicher: Für die effiziente Abfüllung flüssiger Pharmazeutika ist die

Wahl des richtigen Füllsystems entscheidend.

Kombifüllstationen bieten höchste Flexibilität und

machen Produktionslinien jederzeit anpassbar.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

D 74654 Crailsheim

Telefon: +49 7951 4020 eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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E6, e-skin flat, e-skin soft und easy chain E14 beweisen ihre Tauglichkeit

für den Trockenreinraum im Langzeittest des Fraunhofer IPA

Sicherheit in der Batteriefertigung durch

Langzeittests: Neuartige Trockenreinraum-

Zertifikate für igus e-ketten

Bereits vor zwei Jahren präsentierte

igus mit der E6.29 die erste zertifizierte

Energiekette für den Trockenreinraum.

Um seinen Kunden auch

langfristige Sicherheit bieten zu können,

beauftragte der motion plastics

Spezialist das Fraunhofer IPA mit

einem Test zur Untersuchung des Alterungsverhaltens

seiner e-ketten im

Trockenreinraum – mit positivem Ergebnis.

Jetzt hat das Unternehmen gemeinsam

mit dem IPA neuartige Zertifikate

entwickelt, welche die Tauglichkeit

der Energieketten E6, e-skin flat,

e-skin soft und easy chain E14 für den

Trockenreinraum im Langzeittest bestätigen.

Eine hohe Reinheit ist essenziell in der

Halbleiter- und Batteriefertigung. Da diese

Technologien immer mehr Leistung bringen

müssen, und dass bei möglichst kleiner Größe,

werden sie empfindlicher. Somit steigen

auch die Anforderungen an die Produktionsumgebungen,

welche durch die Kombination

von Trocken- und Reinraum erzielt

werden. Doch nicht alle Maschinenkomponenten

halten diesen anspruchsvollen Umgebungsbedingungen

stand. „Im Trockenreinraum

haben viele Systeme eine kurze

Lebensdauer und müssen nach zwei bis

drei Monaten ausgetauscht werden“, erklärt

Kira Weller, Produktmanagerin e-ketten bei

igus. „Besonders die Partikelemission kann

wegen der Trockenheit stark zunehmen, da

die Materialien oft nicht für die Trockenheit

ausgelegt sind und spröde werden.“

Aus diesem Grund hat igus das Portfolio der

reinraumtauglichen Energieketten wie die

e-skin soft, e-skin flat und E6 in dieser trockenen

Umgebung getestet. „Gemeinsam

mit dem Fraunhofer IPA haben wir nun zwei

neuartige Zertifikate entwickelt, welche die

Langlebigkeit und Reinheit dieser e-ketten

in einer trockenen Umgebung mit einer re-

Die igus e-ketten haben ihre Tauglichkeit für den Trockenreinraum nun auch im

Langzeittest bewiesen, und haben dafür zwei neuartige Zertifikate des

Fraunhofer IPA erhalten. (Quelle: igus GmbH)

lativen Luftfeuchte von unter einem Prozent

verifizieren“, so Kira Weller.

Hohe Reinheit über 10 Monate

und 15 Millionen Doppelhübe

Die zwei neuartigen Zertifikate sind unterteilt

in „Pre-aging“ und „Aging behavior“.

Für das „Aging behaviour“-Zertifikat wurden

zwei der Energieführungssysteme, E6.J

und das e-skin flat-System, über einen Zeitraum

von 10 Monaten im Trockenraum getestet.

Dabei absolvierten sie über 15 Millionen

Doppelhübe. Alle zwei Monate wurden

die Systeme auf ihre ISO Klasse untersucht

und zertifiziert. Die e-skin flat überstand

die Doppelhübe problemlos und erhielt die

bestmögliche Zertifizierung der ISO Klasse

4. Eine höhere Zertifizierung ist nicht möglich,

da die Testumgebung (Trockenreinraum

der ISO Klasse 3 mit einer relativen

Feuchtigkeit von unter einem Prozent, ent-

sprechend einem Taupunkt von -40 °C) dies

nicht erlaubt. Auch die E6.J konnte dieses

Ergebnis über 4 Monate halten, schloss jedoch

am Ende mit ISO Klasse 5 ab, was für

die Batteriefertigung ein sehr gutes Ergebnis

ist.

Das „Pre-aging“-Zertifikat, das für die

Energieführungssysteme e-skin soft und

easy chain E14 beauftragt wurde, zertifiziert

die Systeme nach 15 Millionen Doppelhüben

und 10 Monaten im Trockenraum. Auch

hier erhielten die igus e-ketten die bestmögliche

Zertifizierung ISO Klasse 4. Dank

dieser Langzeitstudien und Zertifizierungen

des Fraunhofer IPA konnte igus bestätigen,

dass die Energieführungssysteme eine sehr

geringe Partikelemission aufweisen und

somit für die Automatisierung im Trockenreinraum

sicher sind.

igus GmbH

D 51147 Köln

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Von der Rohstoffaufbereitung bis zum Recycling:

Neue Wege in der Batteriefertigung

Die Batteriefertigung steht im Zentrum globaler Industrie- und Klimapolitik. Mit dem weltweit wachsenden Bedarf an

Energiespeichern für Elektromobilität und stationäre Anwendungen steigt auch die Bedeutung einer effizienten, nachhaltigen

und regional unabhängigen Produktion.

Insbesondere die Rahmenbedingungen der Batterieproduktion

stellen Unternehmen vor immense Herausforderungen: Die Abhängigkeit

von Rohstoffen wie Lithium, Kobalt und Nickel sorgt für

geopolitische Spannungen. Gleichzeitig werden Lieferketten durch

globale Krisen und steigende Transportkosten immer fragiler. Europa

steht also vor der Aufgabe, eine resiliente Wertschöpfungskette

aufzubauen, die sowohl Rohstoffförderung als auch Weiterverarbeitung

umfasst sowie Recycling – immerhin sind Altbatterien die ergiebigste

deutsche Lithiumressource. Hinzu kommt, dass sich Produktionsprozesse

aus Gründen der Investitionssicherheit flexibel an

neue Batteriekonzepte wie Festkörper- oder Natrium-Ionen-Batterien

anpassen lassen müssen.

Angesichts dieser Herausforderungen wird klar, dass die Zukunft

der Batteriefertigung in Europa nur durch den Einsatz modernster

Technologien gesichert werden kann. Vor allem die Lasertechnik

bietet Lösungen, um die zentralen Anforderungen – Effizienz, Präzision

und Nachhaltigkeit – zu erfüllen. Ob in der Materialbearbeitung,

der Elektrodenherstellung oder im Recycling: Ohne innovative

Laserprozesse ist eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion

in Europa kaum denkbar.

12 von 24 Teilstrahlen im Einsatz: Die Optik von Pulsar Photonics

strukturiert das 300 mm breite Band der Batterieanode und verbessert

so Leistungsdichte und Ladefähigkeit. © Pulsar Photonics GmbH

Rohstoffaufbereitung und Materialveredelung:

Basis einer nachhaltigen Batterieproduktion

Materialien wie Lithium und Nickel sind nach wie vor Bestandteile

aktueller Batteriezellen. Ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften

ermöglichen hohe Energiedichten und lange Lebensdauern,

ihre Gewinnung und Verarbeitung indes bringen komplexe Probleme

mit sich.

Doch Batterietechnologien entwickeln sich rasant weiter, mit

dem Ziel, den Einsatz seltener und teurer Rohstoffe zu minimieren.

CATL präsentierte bereits 2021 eine Natrium-Ionen-Batterie, die

vollständig auf Lithium und Kobalt verzichtet. Im April 2024 hat der

chinesische Batteriehersteller eine kobaltfreie Lithium-Eisenphosphat

(LFP) Batterie eigeführt mit einer Reichweite von über 1.000

Kilometern. In nur zehn Minuten kann sie genug Energie für 600

Kilometer laden, was einer Ladegeschwindigkeit von einem Kilometer

pro Sekunde entspricht.

Toyota plant, ab 2025 Feststoffbatterien in Hybridfahrzeugen

einzusetzen. Nissan hat in Japan eine Prototypen-Produktionsanlage

für laminierte Feststoffbatterien in Betrieb genommen. Panasonic

hat eine Feststoffbatterie für Drohnen vorgestellt. VW und

Mercedes, Ford und BMW stehen kurz vor der Einführung von Feststoffbatterien

oder sind strategische Partnerschaften eingegangen.

Ein wesentlicher Ansatzpunkt für neue Batterietechnologien

ist die Materialveredelung auf Nanoebene, bei der Rohstoffe gezielt

aufbereitet und funktionalisiert werden, um ihre Leistungsfähigkeit

Der Hochleistungsdiodenlaser aus dem IDEEL Forschungsprojekt

macht die Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien durch das

Rolle-zu-Rolle Verfahren deutlich nachhaltiger und wirtschaftlicher.

© Fraunhofer ILT, Aachen

aserstrahlschweißen von Batteriezellen mit blauem Laser.

© Fraunhofer ILT, Aachen

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in Batterien zu maximieren. Daran forscht die Abteilung Oberflächentechnik

und Formabtrag am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik.

Moderne Lasertechnologien ermöglichen präzise Eingriffe in

die Materialstruktur und minimieren gleichzeitig den Ressourcenverbrauch.

Ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Lasertechnologien

findet sich in der Zusammenarbeit zwischen dem

Fraunhofer ILT, dem Lehrstuhl für Lasertechnik LLT der RWTH

Aachen, TRUMPF und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron

DESY. Durch den Einsatz von Röntgenstrahlen eines Teilchenbeschleunigers

konnten tiefere Einblicke in Laserschweißprozesse

gewonnen werden. Dabei zeigte sich, dass der Einsatz von Lasern

mit grüner Wellenlänge die Materialausnutzung verbessert und den

Ausschuss reduziert. Diese Erkenntnisse bieten nicht nur technologische

Vorteile, sondern tragen auch zu einer nachhaltigeren Fertigung

bei.

»Diese Projekte verdeutlichen, dass innovative Lasertechnik

nicht nur die Herausforderungen der Rohstoffaufbereitung meistern

können, sondern auch eine nachhaltige und wettbewerbsfähige

Batterieproduktion in Europa ermöglichen«, erklärt Dr. Alexander

Olowinsky, Abteilungsleiter Fügen und Trennen am Fraunhofer ILT.

Elektrodenherstellung: Innovationen

für eine nachhaltige Produktion

Die Beschichtung der Stromableiterfolien (Kupfer oder Aluminium)

mit den Elektrodenmaterialien für Anode und Kathode und deren

anschließende Trocknung sind entscheidende Schritte, die sowohl

die Energiedichte als auch die Zykluslebensdauer der Batterien beeinflussen.

Konventionelle Trocknungsverfahren, die auf Konvektionsöfen

basieren, haben jedoch einen erheblichen Energieverbrauch

und einen großen Platzbedarf, was die Nachhaltigkeit und

Effizienz der Batterieproduktion einschränkt.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte

Projekt IDEEL (Implementation of Laser Drying Processes for

Economical & Ecological Lithium Ion Battery Production) zeigt, wie

Lasertrocknung diese Herausforderungen löst: In dem Projekt wurde

erstmals die Trocknung von Anoden und Kathoden im Rolle-zu-

Rolle-Verfahren mithilfe eines Hochleistungsdiodenlasers realisiert.

Diese Methode senkt den Energieverbrauch erheblich, verdoppelt

gleichzeitig die Trocknungsgeschwindigkeit und halbiert den Platzbedarf.

»Die Lasertrocknung ermöglicht nicht nur eine effizientere Prozessführung,

sondern trägt auch dazu bei, die CO₂-Bilanz der Batterieproduktion

signifikant zu verbessern«, erklärt Dr. Samuel Moritz

Fink, Gruppenleiter Dünnschichtverfahren am Fraunhofer ILT. Fink

und sein Team entwickelten gemeinsam mit den Projektpartnern

ein Lasertrocknungsmodul mit angepasster Optik und Prozessüberwachung,

die eine gleichmäßige Trocknung gewährleistet. Dieser

Ansatz bietet zudem Flexibilität: Bestehende Konvektionsöfen lassen

sich mit der Lasertechnologie nachrüsten, was die Implementierung

in bestehende Produktionslinien erleichtert.

In einem anderen Forschungsprojekt nutzt das Fraunhofer ILT

eine speziell entwickelte Multistrahl-Optik. Diese teilt die Laserstrahlung

in mehrere Teilstrahlen auf, die simultan ein 250 Millimeter

breites Band einer Lithium-Ionen-Batterieanode bearbeiten.

Diese hochpräzise Strukturierung erhöht die Energiedichte und

Schnellladefähigkeit.

Die Elektrodenherstellung profitiert zudem von der Integration

künstlicher Intelligenz in den Fertigungsprozess. Forschende am

Fraunhofer ILT untersuchen derzeit, wie KI-gestützte Systeme zur

Optimierung von Prozessparametern eingesetzt werden können.

Solche Systeme könnten nicht nur die Qualität und Produktivität

weiter steigern, sondern auch die Grundlage für eine autonome Fertigung

legen.

Zellassemblierung: Präzision und Effizienz

durch innovative Technologien

Auf den Wafer lassen sich durch Inkjet-Druck technische Strukturen

und beliebige Geometrien auftragen. Danach werden die Lautsprecherelemente

vereinzelt und in eine elektronische Umgebung eingebunden.

© Fraunhofer ILT, Aachen

Der PKW Querlenker mit aufgedrucktem Kraftsensor liefert zu jedem beliebigen

Zeitpunkt die im Einsatz wirkenden Kräfte und registriert kleinste

Risse, die auftreten, bevor ein Defekt entsteht. © Fraunhofer ILT, Aachen

Neben der Trocknung der Elektroden spielt auch die präzise Verbindung

der Elektrodenmaterialien eine zentrale Rolle für die

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Batterien. Hier hat sich

das Laser-Mikroschweißen als Schlüsseltechnologie etabliert. Es

ermöglicht kontaktloses, hochpräzises Fügen von Materialien wie

Kupfer und Aluminium, die für Batterieelektroden essenziell sind.

Durch die geringe thermische Belastung bleibt die empfindliche

Zellchemie unversehrt, während die elektrische Leitfähigkeit durch

reduzierte Übergangswiderstände optimiert wird. Laser-Mikroschweißen

bietet eine Kombination aus Flexibilität und Effizienz,

die traditionelle Schweißverfahren nicht erreichen können.

Die Anforderungen an das Laser-Mikroschweißen variieren je

nach Zellformat, da jede Zellart spezifische Herausforderungen bei

der Kontaktierung mit sich bringt. Zylindrische Zellen erfordern eine

präzise Schweißtiefe, um einerseits die elektrische Leitfähigkeit zu

gewährleisten und andererseits Beschädigungen durch Überhitzung

zu vermeiden. Besonders anspruchsvoll ist die Kontaktierung des

negativen Pols, da eine zu hohe Wärmebelastung die empfindliche

Polymerdichtung beschädigen könnte, was zu einem Auslaufen des

Elektrolyten führen kann. Bei Pouch-Zellen, die sich durch flexibles

Design und hohe Energiedichte auszeichnen, müssen vor allem

Durchschweißungen der empfindlichen Folienummantelung vermieden

werden.

Eine vielversprechende Entwicklung bei der Zellassemblierung

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ist das Projekt XProLas, das TRUMPF in Zusammenarbeit mit dem

Fraunhofer ILT und weiteren Partnern umsetzt. Ziel ist die Entwicklung

kompakter, lasergetriebener Röntgenquellen, die eine

Qualitätsprüfung vor Ort direkt beim Hersteller ermöglichen anstatt

wie bisher durch den Einsatz großer Teilchenbeschleuniger.

Diese Technologie erlaubt es, Batteriezellen in Echtzeit zu analysieren,

wodurch sich sowohl die Lade- und Entladeprozesse als auch

die Materialqualität präzise überwachen lassen. Besonders bei der

Untersuchung des Kathodenmaterials, das maßgeblich die Leistung

und Haltbarkeit einer Batterie bestimmt, eröffnet diese Methode

neue Möglichkeiten. »Durch den Einsatz brillanter Röntgenquellen

können wir Verunreinigungen und Materialdefekte frühzeitig erkennen

und so die Entwicklungszeiten erheblich verkürzen«, erklärt

Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hoffmann, Abteilungsleiter Laser und Optische

Systeme am Fraunhofer ILT.

Auch hier eröffnet die Integration künstlicher Intelligenz zusätzliche

Potenziale: KI-gestützte können Prozessparameter in Echtzeit

überwachen und anpassen. So lassen sich Abweichungen frühzeitig

erkennen und korrigieren, was die Grundlage für eine autonome

Fertigung schafft. Die Vision einer »First-time-right«-Produktion,

bei der alle Komponenten fehlerfrei im ersten Durchlauf montiert

werden, rückt damit in greifbare Nähe.

Modul- und Packproduktion:

Effizienz und Präzision durch Lasertechnologien

Mit Laser und KI zur nachhaltigen Batterieproduktion: Kosteneffizient und zuverlässig

in der Fertigung. © Fraunhofer ILT, Aachen

Im Anschluss werden die einzelnen Zellen zu Modulen bzw. Packs

verbunden. Besonders auf Modulebene spielt die Präzision eine

entscheidende Rolle, da die Integration mehrerer Schweißnähte

notwendig ist, ohne die thermische Belastung der empfindlichen

Zellen zu erhöhen. Laserprozesse wie das Mikroschweißen ermöglichen

eine maßgeschneiderte Anpassung an diese Anforderungen.

Eine der zentralen Innovationen des Fraunhofer ILT ist die Entwicklung

von Verfahren, die das Fügen von Aluminium und Kupfer

– beides Materialien mit sehr unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften

– sicher und präzise ermöglichen. Mithilfe modernster

Laserstrahlführung kann die Einschweißtiefe kontrolliert werden,

um empfindliche Zellen nicht zu beschädigen.

»Diese Technologie ist essenziell für die Produktion von Modulen

und Packs, die unter extremen Bedingungen, wie hohen Strömen

und thermischen Belastungen, zuverlässig funktionieren müssen«,

erklärt Olowinsky. Ein Beispiel dafür ist das Laserschweißen

von großen zylindrischen Zellen, das am Aachener Institut gemeinsam

mit Partnern wie der EAS Batteries GmbH weiterentwickelt

wurde. Dabei wird auf eine stabile und langlebige Verschaltung der

Zellen geachtet, um hohe Lebensdauern und geringe Ausfallraten zu

gewährleisten.

Neben dem Laserschweißen hat sich das Laserlöten etabliert,

insbesondere für die Verbindung hitzeempfindlicher Komponenten.

Dieses Verfahren arbeitet bei niedrigeren Temperaturen als traditionelle

Schweißverfahren und schont so empfindliche Elektronik

innerhalb der Module. Dies erhöht nicht nur die Zuverlässigkeit der

Batteriepacks, sondern trägt auch zur Energieeffizienz der Produktion

bei.

Batteriemanagement und Sensorintegration:

Intelligenz für zukunftssichere Batteriesysteme

Das Batteriemanagement ist eine der zentralen Herausforderungen

moderner Energiespeichersysteme. Die Sicherheit, Langlebigkeit

und Leistungsfähigkeit von Batterien hängen maßgeblich davon ab

– und nicht zuletzt die Akzeptanz von Elektromobilität. Fortschritte

in der Sensorintegration und der Einsatz von KI bieten hier transformative

Möglichkeiten, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Traditionell werden Batterien auf makroskopischer Ebene überwacht,

was jedoch nur eingeschränkte Einblicke in die komplexen

Prozesse innerhalb der Zellen bietet. Hier bietet die Integration von

Sensorik während der Fertigung neue Möglichkeiten. Forschende

am Fraunhofer ILT drucken Sensoren direkt auf Bauteile oder integrieren

die smarten Messgeräte sogar. Diese Sensoren ermöglichen

Echtzeitüberwachung, wie z. B. die Messung von Temperaturen,

Kräften oder sogar chemischen Veränderungen innerhalb der Batterien.

»Mit additiv gefertigten Sensoren können wir den Zustand der

Batteriemodule kontinuierlich überwachen und frühzeitig auf mögliche

Fehler reagieren«, erläutert Samuel Fink. Diese Sensoren sind

nur wenige Mikrometer dick, präzise und gleichzeitig widerstandsfähig

gegenüber mechanischen und thermischen Belastungen, was

sie ideal für den Einsatz in der Batterie

und in Batteriemodulen macht. Ihre

Fähigkeit, kontinuierlich Daten zu liefern,

ermöglicht eine vorausschauende

Wartung (Predictive Maintenance), die

potenzielle Defekte erkennt, bevor sie

auftreten.

Die Integration von Sensorik allein

reicht jedoch nicht aus, um Predictive

Maintenance zu realisieren. Sensoren

können Veränderungen in der Zellchemie

erkennen, während KI-Algorithmen diese

Daten analysieren und Vorhersagen über

die Lebensdauer der Zellen treffen. Forschende

der Abteilung »Data Science und

Messtechnik« am Fraunhofer ILT entwickeln

solche KI-gestützte Algorithmen,

die große Datenmengen aus Sensoren in

Echtzeit analysieren. Diese Systeme ermöglichen

es auch, Prozesse dynamisch

anzupassen, etwa durch die Optimierung

von Temperaturprofilen während der

Zellassemblierung oder die Anpassung

von Laserschweißparametern.

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Seite 20/71


Recycling und Wiederverwertung: Der Weg zur Kreislaufwirtschaft

in der Batterietechnik

Mit dem Boom der Batterietechnik wächst auch die Notwendigkeit nachhaltiger

Strategien zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe. Eine effektive Kreislaufwirtschaft

ist unverzichtbar, um die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu

reduzieren und gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Batteriefertigung zu

minimieren.

Im EU-Projekt ADIR entwickelt das Fraunhofer ILT mit acht Projektpartnern aus

drei Ländern ein tragfähiges Recyclingkonzept für elektronische Geräte. Bei dem

Projekt ACROBAT soll ein Konzept für das Recycling von Lithium-Eisenphosphat-

Batterien entwickelt werden, bevor sie den Markt großvolumig durchdringen. Ziel

des Projekts ist es, mehr als 90 Prozent der kritischen Materialien zurückzugewinnen.

Gemeinsam mit Partnern wie Accurec Recycling arbeitet das Fraunhofer ILT

an innovativen Trenn- und Aufbereitungsverfahren, die sowohl ökologisch als auch

wirtschaftlich nachhaltig sind. Die Aachener Laserexperten entwickeln hier eine Inline-Charakterisierungsmethode,

um die Qualität des aktiven Materials präzise zu

bewerten.

Die laserspektroskopische Analyse (LIBS) ermöglicht die präzise Identifikation

und Trennung komplexer Materialzusammensetzungen. Diese Technologie

wollen die Forschenden für das Recycling von Altbatterien anpassen, um etwa die

Rückgewinnung von Metallen wie Kobalt und Tantal weiter zu verbessern. Auch

hier kann die Integration von KI die großen Datenmengen aus Lasermessungen

in Echtzeit analysieren und daraus Prozessoptimierungen ableiten. Diese KI-gestützte

Überwachung ermöglicht eine dynamische Anpassung der Recyclingparameter,

wodurch Ausschuss reduziert und die Qualität der recycelten Rohstoffe gesteigert

wird.

Fazit und Ausblick

Die Batterieproduktion steht im Zentrum der Elektromobilitätswende und damit im

Fokus von Innovationen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und technologische Spitzenleistungen

vereinen. Die vorgestellten Technologien und Entwicklungen entlang der

Produktionskette zeigen, wie modernste Laserverfahren den Weg zu einer nachhaltigen

und wettbewerbsfähigen Batterieindustrie ebnen können – von der Rohstoffaufbereitung

über die Elektrodenherstellung bis zur Zellassemblierung und dem

Recycling. Gleichzeitig schaffen KI-gestützte Analyse- und Steuerungssysteme eine

neue Dimension der Prozesskontrolle, die Produktionsqualität und Nachhaltigkeit

verbessert und die Produktionskosten weiter zu senken.

Perspektivisch können KI-gestützte Regelkreise eine autonome Produktion ermöglichen,

in der sich Prozesse in Echtzeit an veränderte Bedingungen anpassen.

Zudem eröffnen lasergetriebene Röntgenquellen und Inline-Charakterisierungstechnologien

neue Möglichkeiten zur Qualitätssicherung und Materialanalyse.

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

D 52074 Aachen

Berührungsloses Freilegen und Entlöten von Platinen-Bauelementen mittels Laserstrahlung

in einem Recyclingprozess des »ADIR«-Projekts. © Fraunhofer ILT, Aachen

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Seite 21/71


Wasserstoffwirtschaft

Sensorik für den

sicheren Einsatz

von Wasserstoff

Funktionsprinzip Ultraschallsensor: Das LED-Licht erzeugt im Gas eine

Ultraschallwelle. Gelangt Wasserstoff ins Gehäuse, kommt es zu einer

Resonanzverschiebung. Ein MEMS-Mikrofon registriert diese Resonanzverschiebung.

© Fraunhofer IPM

Forschende am Fraunhofer IPM haben Sensorsysteme und

Messgeräte entwickelt, die Lecks in Wasserstoffleitungen

oder Tanks aufspüren. Damit lassen sich auch Wasserstofftransporte

oder Anlagen in der chemischen Industrie

laufend überwachen. Die Forschenden nutzen mehrere

Sensortechnologien, um möglichst viele Szenarien der zukünftigen

Wasserstoffwirtschaft mit Sicherheitstechnik

versorgen zu können.

Für den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur ist die Sicherheit der

Leitungen, Speicher und Anschlussstellen von entscheidender Bedeutung.

Denn das unsichtbare und geruchlose Gas ist leicht brennbar

und explosiv. Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik

IPM in Freiburg hat Sensor- und Messsysteme entwickelt,

die auch kleinste Mengen Wasserstoff zuverlässig erkennen. Leckagen

aller Art lassen sich damit schnell aufspüren. Die Forschungsarbeiten

waren Teil des Wasserstoff-Leitprojekts TransHyDE des

Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit

dem Projektträger Jülich (PTJ). Hier entwickeln Partner aus Wissenschaft

und Industrie Lösungen für den Transport sowie die Speicherung

des Gases. Dr. Carolin Pannek und das Team am Fraunhofer

IPM leiteten das Teilprojekt Sichere Infrastruktur.

Da Wasserstoff in ganz unterschiedlichen Szenarien und Anwendungen

genutzt wird, haben die Fraunhofer-Forschenden drei

unterschiedliche Sensorsysteme entwickelt.

Ultraschallsensor mit photoakustischem Effekt

Licht kann Gas zum Schwingen anregen und dadurch eine Schallwelle

erzeugen. Diesen photoakustischen Effekt nutzen die Forschenden

für ihren Ultraschallsensor. Dabei strahlt eine Lichtquelle

in das Gerät ein und erzeugt im Gas eine resonante Schallwelle mit

einer Frequenz im Ultraschallbereich. Wenn durch eine Membran

Wasserstoff ins Gehäuse gelangt, kommt es zu einer Resonanzverschiebung,

also einer Veränderung des Tons. Der veränderte Ton

wird von MEMS-Mikrofonen (MEMS, mikroelektromechanische

Systeme) registriert. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise aus

Tanks oder Leitungen austretender Wasserstoff detektieren. »Der

Sensor könnte genutzt werden, um Behälter, Leitungen oder Verbindungsstücke

zu prüfen. Denkbar wäre auch, mehrere Geräte ähnlich

wie Rauchmelder in einem Raum zu verteilen und zu einem Sensornetzwerk

zu verknüpfen«, erklärt Pannek.

Doch der Ultraschallsensor kann noch mehr. Er arbeitet so exakt,

Mit dem Ultraschallsensor können Wasserstoffbehälter, -leitungen

oder -verbindungsstücke überwacht werden. Ähnlich wie

Rauchmelder könnten sie verteilt im Raum zu einem Sensornetzwerk

verknüpft werden. © Fraunhofer IPM

Wasserstoff kann in Form von Ammoniak (NH3) gespeichert und

transportiert werden. Das Laserspektrometer von Fraunhofer IPM

misst und wertet eine Absorptionslinie von Ammoniak aus und zeigt

die Konzentration auf einem Display an. © Fraunhofer IPM

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Seite 22/71


dass er sogar registriert, wenn sich im Wasserstoff Moleküle anderer

Stoffe befinden, er also minimal verunreinigt ist. Brennstoffzellen,

die beispielsweise in Lkw Strom erzeugen, benötigen hochreinen

Wasserstoff. Kleinste Verunreinigungen könnten die empfindlichen

Membranen beschädigen. Hier prüft der Sensor, ob der Wasserstoff

wirklich rein ist.

Laserspektrometer

Eine Alternative zur aufwendigen Lagerung von Wasserstoff als

Gas in Hochdruckbehältern oder bei minus 253 °C als Flüssigkeit

in Kryotanks ist der Einsatz von Ammoniak (NH3) als Trägermatrix.

Speicherung und Transport sind dann deutlich einfacher. Da Ammoniak

aber extrem giftig ist, müssen Leckagen schnell und zuverlässig

entdeckt werden. Zur Ferndetektion von Ammoniak hat das

Fraunhofer IPM ein Laserspektrometer entwickelt. Es absorbiert die

Wellenlänge von Ammoniak, reagiert deshalb sofort und zeigt das

Ergebnis auf einem Display an. »Fachkräfte können das kompakte

Gerät in der Hand halten und so Rohrleitungen oder Tanks aus sicherer

Entfernung von bis zu 50 Metern prüfen. Auf Roboter oder

Drohnen montiert prüft es Industrieanlagen oder fliegt über Pipelines«,

sagt Fraunhofer-Projektleiterin Pannek.

Raman-Spektroskopie

Das dritte Messsystem ist eine Weiterentwicklung der Raman-

Spektroskopie. Die Raman-Verschiebung – benannt nach einem

indischen Physiker – entsteht durch die Wechselwirkung zwischen

Licht und Materie. Das von der Materie reflektierte Licht hat eine

andere Wellenlänge als das eingestrahlte Licht. Jede Materie erhält

dadurch einen spektroskopischen Fingerabdruck.

Das Fraunhofer IPM hat jahrelange Erfahrung in der Auslegung

und im Aufbau von Raman-Systemen. Für das Projekt TransHyDE

haben die Forschenden einen Filter-basierten Raman-Sensor entwickelt,

der selektiv Wasserstoff in komplexen Medien erkennt. Das

Gerät arbeitet mit kostengünstigen Komponenten wie einer preiswerten

CMOS-Kamera (Complementary Metal Oxide Semiconductor),

ist mobil und kann so als flexible Prüfstation zur Quantifizierung

von Wasserstoff dienen. Zum Einsatz kommt das System

beispielsweise in der Energiewirtschaft bei der Erzeugung von Wasserstoff.

Flexibel einsetzbar, Beratung für Wasserstoffprojekte

Alle Sensorsysteme sind so flexibel konzipiert, dass sie für sehr unterschiedliche

Szenarien angepasst werden können. Bei Bedarf beraten

die Fraunhofer-Expertinnen und -Experten Industriekunden,

Energieversorger oder Betreiber von Wasserstoffprojekten bei Fragen

rund um die sichere Verwendung. Fraunhofer-Expertin Pannek

ist überzeugt: »Der Startschuss für den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft

kann fallen.«

Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM

D 79110 Freiburg

Cleanroom

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Das „SLY“-Konzept im Größenvergleich;

links Werkzeug mit konventionellen Kernzügen,

rechts 45 Prozent Größenreduktion mit „SLY“

bei gleicher Funktionalität. (Bild: Servomold)

Zu den servo-elektrisch angetriebenen,

reinraumgeeigneten Aktuatoren von

Servomold gehören die Linearaktuatoren der

„SLA-Compact“-Serie sowie die komplett

einbaufertig montierten Kernzugsysteme der

„SLY“-Serie, einschließlich der Steuerung

„Servo MoldControl“ mit der UX-Designprämierten

Software. (Bild: Servomold)

Servomold: Neue Elektrifizierungslösungen

für den Reinraum

Mit servo-elektrisch angetriebenen, ultrapräzise gesteuerten Linearaktuatoren

erweitert Servomold, Spezialist für die Elektrifizierung

von Spritzgießwerkzeugen, sein Portfolio an Komponenten zur

Durchführung von Linearbewegungen in der Reinraumfertigung.

Eine Übersicht über die damit gegebenen Möglichkeiten, beispielsweise

beim Entformen von Kunststoffteilen für die Medizintechnik,

präsentiert das Unternehmen auf der Molding Expo 2025 sowie auf

der Kuteno 2025. Im Fokus stehen dabei die Linearaktuatoren der

erst kürzlich in den Markt eingeführten Baureihe „SLA-Compact“

sowie die ultrapräzisen „SLY“-Kernzugsysteme.

Die Servo-Linearaktuatoren der neuen „SLA-Compact“-Serie,

die laut Anbieter die Baugröße bei gleichbleibenden Kräften deutlich

gegenüber der Vorgängerserie reduziert, hat Servomold für die

langzeitig zuverlässige, 100 Prozent präzise und kraftvolle Ausführung

von Linearbewegungen in Spritzgießwerkzeugen entwickelt.

Leistungsstark, sauber und ölfrei sollen sie optimal reinraumtaugliche

Alternativen zu traditionellen Hydraulik- und Pneumatikzylindern

für translatorische Schieber-, Kern- oder Plattenbewegungen

sein. In Leistungsklassen von 4 kN bis 50 kN, mit unterschiedlichen

Motor- und Spindelkonfigurationen sowie gänzlich in Rostfrei-Ausführung

sind sie kurzfristig verfügbar.

Die zur Fakuma 2024 erstmals vorgestellten Kernzugsysteme

vom Typ „SLY“ sind darauf ausgelegt, Schieber und Kerne µm-genau

im Spritzgießwerkzeug zu führen, zu zentrieren und zu positionieren

(siehe auch plasticker-News vom 18.09.2024). Servoelektrisch

angetrieben und mit Minimalmengenschmierung versehen, würden

sie elementare Anforderungen der Hersteller von hülsenförmigen

Bauteilen wie Gehäuse und Kartuschenhalter für Autoinjektionssysteme

erfüllen. Der Hauptteil der Schieberführung ist in das „SLY“-

Konzept integriert und außerhalb des Formrahmens platziert. Dies

soll die Gesamt-Werkzeugabmessungen gegenüber herkömmlichen

Ausführungen um bis zu 45 Prozent reduzieren können. Einen Beitrag

dazu leistet auch die platzsparende Anordnung von Motor und

Spindel zwischen den Führungen. Die Kompaktheit soll die kostensenkende

Nutzung kleinerer Spritzgießmaschinen bei gleicher Kavitätenzahl

ermöglichen, und sie soll den Bedarf an teurem Werkzeugstahl

bei zugleich niedrigeren Fertigungskosten verringern.

Präzisionsbohrungen mit speziellen Feinzentrierungen würden für

die µm-genaue Positionierung der Schieberkörper sorgen, so dass

bei der Installation aufwändige Einstellarbeiten entfallen sollen. Die

Montagezeit soll sich auf wenige Stunden reduzieren, und die von

Servomold garantierte Präzision soll auch nach Wartungs- oder Demontagearbeiten

ohne Neujustierung erhalten bleiben.

Neue Steuerungsgeneration für Servoantriebe

Darüber hinaus zeigt Servomold auf der Molding Expo 2025 sowie

der Kuteno 2025 die SMC (Servo MoldControl), eine neue Steuerungsgeneration

für Servoantriebe, deren Touchpanel gerade mit

dem IF Design Award sowie dem Red Dot Award ausgezeichnet

wurde. Als Highlights werden die intuitive Bedienbarkeit sowie die

automatische Umschaltung zwischen verschiedenen Lagegebersystemen

genannt.

Im Fokus beider Messeauftritte steht ferner das Portfolio kosteneffizienter,

weil standardisierter Servo-Systemkomponenten.

Dieses umfasst neben servoelektrischen Ein- bis Vierfach-Ausschraubeinheiten

sowie Schneckenschraubern zum Entspindeln

von Gewinden auch betriebsfertige, komplette Ausschraubhälften,

leistungsstarke Servo-Antriebseinheiten, platzsparende, integrierbare

Indexplattendreher, Gewindekernsätze und rotierende Gewindekernkühlungen

für Ausschraubeinheiten.

Servomold GmbH & Co. KG

D 64711 Erbach

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Seite 24/71


„Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und

Technologieanbietern ist wichtiger denn je“, betonte Torsten Türling,

CEO der Syntegon-Gruppe, in seiner Eröffnungsrede.

Mit mehr als 350 Teilnehmenden aus aller Welt verzeichnete

die 10. Ausgabe des Pharmatags in Crailsheim einen Besucherrekord.

Syntegon Pharmatag 2025:

Erfolg durch Zusammenarbeit

– 10. Ausgabe des Pharmatags verzeichnet Besucherrekord

– Weltpremiere von SynTiso: innovatives Linienkonzept für die Flüssigabfüllung

– Programm präsentiert aktuelle Innovationen und erfolgreiche Partnerschaften

Am 20. und 21. Mai 2025 veranstaltete Syntegon, ein führender strategischer

Partner der globalen Pharma-, Biotechnologie- und Lebensmittelindustrie,

die 10. Ausgabe des branchenführenden Pharmatags.

Eine Rekordzahl von mehr als 350 Kunden, Partnern, Innovatoren

und führenden Experten aus aller Welt war der Einladung

von Syntegon zu dieser Veranstaltung gefolgt.

„Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und Technologieanbietern

ist wichtiger denn je – insbesondere bei der Entwicklung

von erfolgskritischen Lösungen für die Pharma- und Biotech-

Industrie“, sagte Torsten Türling, CEO der Syntegon-Gruppe. „Die

vielen erfolgreichen Beispiele, die auf dem Pharmatag vorgestellt

wurden, belegen dies eindeutig. Was Syntegon wirklich auszeichnet,

ist unser unerschütterliches Bekenntnis zu Partnerschaften.“

Erfolg durch Zusammenarbeit

Das Programm bot eine breite Auswahl an neuesten Innovationen,

Experteneinblicken und Erfolgsgeschichten aus der Praxis. Höhepunkte

waren unter anderem die Keynotes von Brigitte Reutter-

Haerle, VP Product Management bei Vetter Pharma, und Christa

Myers, Process Chemical Engineer bei CRB. Beide betonten die

Bedeutung der Zusammenarbeit, um bereits heute die Zukunft der

pharmazeutischen Industrie zu gestalten.

Praxisbeispiele von Siegfried Hameln, GennVax, Lek d.d., der

Stevanato Group und Aspen zeigten, wie Co-Kreation heute schon

zu konkreten Ergebnissen führt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer

einen Einblick hinter die Kulissen der Produktion von Syntegon

und konnten innovative Maschinenkonzepte und maßgeschneiderte

Kundenprojekte aus erster Hand erleben.

Weltpremiere des innovativen SynTiso-Linienkonzepts

Die Weltpremiere des innovativen SynTiso-Linienkonzepts auf dem

Pharmatag verdeutlicht die neue Strategie von Syntegon, die sich

auf Wachstum, operative Exzellenz und langfristige Wertschöpfung

fokussiert. Die Strategie zielt darauf ab, durch reibungslose Prozesse

bessere Geschäftsmodelle zu entwickeln, Kunden Zugang zu den

innovativsten Technologien zu verschaffen und mit nachhaltigen

Lösungen eine führende Marktposition einzunehmen.

Das SynTiso-Linienkonzept für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika

wurde in enger Zusammenarbeit mit zwei Partnern aus

der pharmazeutischen Industrie entwickelt. SynTiso beantwortet

die aktuellen Herausforderungen pharmazeutischer Hersteller nach

hoher Verfügbarkeit und Vollautomatisierung sowie maximaler Produktausbeute

und minimalem Bedienereinsatz. „Gemeinsam mit

unseren Kunden werden wir die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika

revolutionieren“, so Stephan März, Executive VP Pharma Liquid bei

Syntegon.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

D 74654 Crailsheim

Telefon: +49 7951 4020

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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Seite 25/71


Was ein Reinraumstuhl können muss

– und warum seine Rolle unterschätzt wird

In Reinräumen herrschen strenge Vorschriften und höchste Anforderungen an Hygiene, Partikelabgabe und Präzision

– das gilt nicht nur für Maschinen, Materialien und Abläufe, sondern auch für die Einrichtung. Während Filteranlagen,

Werkzeuge und Prozesse bis ins kleinste Detail reguliert sind und kontrolliert werden, wird ein zentrales Element oft

übersehen: der Stuhl. Dabei spielt gerade der Reinraumstuhl eine Schlüsselrolle für Prozesssicherheit, Qualität und die

Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden.

Was muss ein Reinraumstuhl also wirklich leisten? Und warum ist der TEXON von Bimos ein Musterbeispiel für

eine konsequent durchdachte Lösung?

Neuer Reinraumstuhl für höchste Standards

Der Reinraumstuhl TEXON von Bimos wurde speziell für den Einsatz

im Reinraum entwickelt. Der TEXON erfüllt alle Anforderungen

für Reinräume und ist zertifiziert für die Luftreinheitsklasse 3. Um

elektrostatische Aufladung zuverlässig zu vermeiden, sind sämtliche

Bauteile und Materialien von TEXON, wie z.B. Polster, Kunststoffe

und Stahlteile, Rollen volumenleitfähig und gewährleisten somit allerhöchste

ESD-Sicherheit. Dabei bietet TEXON eine bauteilübergreifende

Gesamtableitung gemäß DIN EN 61340-5-1 (typischer Ableitwiderstand

106 Ω). Reinraumstühle waren bislang aufgrund ihrer

Leitfähigkeit ausschließlich in Schwarz erhältlich. Nicht so der TE-

XON – der erste Reinraumstuhl mit hellen, leitfähigen Kunststoffteilen.

Durch ein einzigartiges, innovatives Verfahren ist es gelungen,

helle leitfähige Kunststoffe zu entwickeln. Ein weiteres besonderes

Merkmal von TEXON ist das Hygienic Design. Die Bauteilübergänge

sind geschlossen und die Flächen glatt und fugenlos gestaltet – das

ermöglicht eine gründliche und einfache Reinigung. Zusätzlich ist

die Mechanik durch ein abwaschbares Clean-Cover geschützt, welches

die Reinigung noch einfacher macht. Eine vollständige Abreinigung

des Stuhls ist somit problemlos und mühelos möglich.

Weltneuheit Skintec – eine Innovation für den Reinraum

Herzstück der reinraumgerechten Ausstattung von TEXON ist die

eigens entwickelte Polsteroberfläche Skintec. Die Oberfläche ist

weich, desinfektionsmittelbeständig und rutschfest, selbst beim

Tragen von Reinraumbekleidung. Die spezielle Struktur lässt Flüssigkeiten

abperlen und macht das Polster vollständig abwischbar.

Der weiche Polsterkern garantiert außergewöhnlichen Sitzkomfort

– auch bei längerem Sitzen. Das Polster ist extrem robust und strapazierfähig

und zudem besonders pflegeleicht. Darüber hinaus sind

die Polster von TEXON Wechselpolster. Die Rücken- und Sitzpolster

des TEXON lassen sich per Klick sekundenschnell abnehmen

und wiedereinsetzen. Das erleichtert die Reinigung – auch unter

dem Polster, spart Kosten durch das einfache Austauschen von einzelnen

Polstern und macht den Stuhl zu einer nachhaltigen, langfristigen

Investition.

Wettbewerb um Fachkräfte: der Vorteil

von guten Reinraumstühlen

Ein weiterer Aspekt ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Produktion

im Reinraum: die Mitarbeitenden. Denn trotz modernster

Technik sind es ihre Sorgfalt, ihr Fachwissen und ihre tägliche Präzision,

die maßgeblich zur Einhaltung strengster Standards und zur

Verlässlichkeit der Prozesse beitragen. Qualifizierte Fachkräfte sind

in diesem Bereich besonders gefragt – eine Herausforderung, die in

Zeiten des Fachkräftemangels immer größer wird. Eine ergonomische

Arbeitsplatzausstattung ist entscheidend, um die Gesundheit,

Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern

und neue Talente zu gewinnen. Der Arbeitsstuhl rückt damit

als zentrales Werkzeug zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit,

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Seite 26/71


Der Pluspunkt: Nachhaltigkeit

Für die Produktion im Reinraum ist Nachhaltigkeit kein Muss – aber

zunehmend ein echter Mehrwert. Wirtschaftlich und ökologisch.

Bimos setzt seit Jahren auf ressourcenschonende Lösungen

– auch bei TEXON. Der Stuhl ist modular aufgebaut: Rücken- und

Sitzpolster, Rollen, Mechanik oder Armlehnen lassen sich einzeln

austauschen. Das reduziert Abfall, spart Ressourcen und verlängert

die Lebensdauer deutlich. Produziert wird nach ISO 14001 – der

internationalen Norm für Umweltmanagementsysteme. Für Reinraumbetreiber

bedeutet das: langfristige Investitionssicherheit bei

gleichzeitig hoher Umweltverträglichkeit. Auch Skintec bietet

einen echten Mehrwert in Sachen Nachhaltigkeit. Das

neu entwickelte Fertigungsverfahren kommt ohne umweltschädliche

Stoffe aus und ist dadurch besonders umweltfreundlich

und nachhaltig.

Fazit:

zur langfristigen Bindung und zur erfolgreichen Gewinnung neuer

Fachkräfte in den Mittelpunkt. Die Lösung – TEXON als Instrument

für die Mitarbeiterzufriedenheit. TEXON setzt mit seiner eigens

entwickelten Auto-Motion-Technik einen neuen Standard für die

Ergonomie im Reinraum. Die Sitz- und Rückenlehne bewegen sich

synchron nach vorne und hinten und bleiben dabei dynamisch mit

dem Körper in Kontakt – so wird ein Gefühl des schwebenden Gleitens

vermittelt. TEXON benötigt keine aufwendigen Einstellungen

– einfach Platz nehmen und automatisch richtig sitzen. Das spart

Zeit, nimmt die Sorge um die richtige Sitzposition und ermöglicht

uneingeschränkte Konzentration auf die Aufgabe. Zugleich werden

die natürliche Bewegung und Flexibilität gefördert. Langzeitschäden

werden vorgebeugt und das allgemeine Wohlbefinden sowie die

Motivation der Mitarbeitenden steigen. Neben der Ergonomie spielt

auch der Sitzkomfort eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit

– insbesondere bei langem Sitzen. Der TEXON erfüllt höchste

Standards und überzeugt gleichzeitig durch außergewöhnlichen

Sitzkomfort. Das extra dicke und weiche Polster passt sich optimal

an die Körperkonturen an und bietet eine angenehme Druckentlastung.

Bereits beim ersten Sitzen stellt sich ein Wohlgefühl ein – dieses

Gefühl bleibt auch bei längerer Nutzung bestehen, selbst unter

anspruchsvollen Arbeitsbedingungen.

Der wahre Nutzen des Reinraumstuhls zeigt sich, wenn er als essenzieller

Faktor für eine optimale Arbeitsumgebung erkannt wird.

Denn der richtige Stuhl ist nicht nur ein Sitzmöbel – er ist ein entscheidender

Baustein für Produktqualität, Prozessstabilität und Mitarbeiterzufriedenheit

im Reinraum. Mit Lösungen wie dem TEXON

wird gezeigt, wie moderne Reinraumstühle den Anforderungen an

Ergonomie, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht werden und dabei

gleichzeitig den Komfort und die Gesundheit der Nutzer fördern.

Ein unverzichtbares Element für effizientes Arbeiten im Reinraum.

Bimos - eine Marke der Interstuhl

Büromöbel GmbH & Co. KG

Brühlstraße 21

72469 Meßstetten-Tieringen

Deutschland

Telefon: +49 7436 8710

Telefax: +49 7436 871110

eMail: bimos@bimos.com

Internet: http://www.bimos.com

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Seite 27/71


Innovation in der Sensorik für Umweltanalytik und Medizintechnik

ISFET-basierte pH-Sensoransteuerung

erfolgreich miniaturisiert und für eine

einfache Nutzung optimiert

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat einen weiteren Meilenstein in der chemischen Flüssigkeitsanalytik

erreicht. Die zur Ansteuerung der Ionensensitiven Feldeffekttransistoren (ISFET) erforderlichen Elektroniken

konnten um ein Vielfaches miniaturisiert werden. Gleichzeitig ist es gelungen, die Herstellungskosten zu senken und

die Leistungsaufnahme zu reduzieren. Die neuen Elektroniken können zur direkten Nutzung oder zur Integration in eigene

Messsysteme bereitgestellt werden.

USB-Evaluierungselektronik für ISFETs des Fraunhofer IPMS. © Fraunhofer IPMS

ISFETs ermöglichen die kontinuierliche und

präzise Messung von pH-Werten, indem sie

in Echtzeit die Konzentration bestimmter

Ionen in Wasser oder anderen wässrigen

Medien bestimmen. Nach der herausragenden

Entwicklung von Niobpentoxid-basierten

ISFET-pH-Sensoren vermeldet das

Fraunhofer IPMS abermals einen großen

Erfolg: Die neuen Messsysteme arbeiten mit

einem noch geringeren Stromverbrauch als

zuvor. »Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit

ist es uns gelungen, unsere Nb2O5-IS-

FETs so anzusteuern, dass sie mit einer

Leistungsaufnahme von kleiner als 1,3 mW

inklusive Elektronik kontinuierlich messen

können«, freut sich Geschäftsfeldleiter für

Chemische Sensorik am Fraunhofer IPMS,

Dr. Olaf R. Hild. Die Leistungsaufnahme des

Sensorsystems beträgt dabei lediglich 190

µW. Die Leistungsaufnahme und die Baugröße

sind essenzielle Parameter für mobile

Messsysteme.

Anwendungen ergeben sich in der

kontinuierlichen Gewässerüberwachung

und Umweltanalytik. Aber auch langfristig

adressierte Anwendungen in der Medizintechnik,

wie die Analyse verschiedenster

Körperflüssigkeiten, bedürfen leistungseffizienten

und kleinen Messsystemen.

Die neuen Ansteuerelektroniken, die

im Mai auf der Messe »Sensor und Test« in

Nürnberg vorgestellt werden, sind besonders

leistungsarm und damit energieeffizienter,

zudem sind sie sehr einfach handhabbar

und sofort einsatzbereit. Es handelt sich

um eine Analogelektronik (<1,3 mW) und

eine mittels USB-C anschließbare Digitalelektronik

(ca. 100 mW), welche eine zügige

Vor-Ort-Kalibrierung möglich macht: »Da

die Fraunhofer IPMS-ISFETs äußerst driftarm

sind und nahezu eine perfekte Nernst-

Abhängigkeit zeigen, ist für die allermeisten

Anwendungen eine Einpunktkalibrierung

ausreichend,« erläutert Elektronikentwick-

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Seite 28/71


Physikalische Grundlagen des

Ionensensitiven Feldeffekttransistor

vom Fraunhofer IPMS

ler Hans-Georg Dallmann. Dadurch wird

eine hohe Genauigkeit, auch über längere

Zeitspannen hinweg garantiert.

Aber mit dem Erreichten ist das Team

um Hild noch nicht zufrieden: »Das nächste

Ziel sind kleinere ISFET-Chips (< 1mm2), um

baugrößenlimitierte Anwendungen adressieren

zu können. Der Reinraum ist für diese

Herausforderung bestens ausgestattet!«, ist

sich Technologe Falah Al-Falahi sicher.

Leistungsarme Analogelektronik. © Fraunhofer IPMS

Interessierte sind herzlich eingeladen,

sich mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen

auf der Sensor + Test auszutauschen.

Vom 6. bis 8. Mai 2025 werden

am Stand 1-317 in Nürnberg die neusten

Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten

vorgestellt. Messetermine mit den

Experten und Expertinnen des Fraunhofer

IPMS können vorab auf der Webseite des

Instituts vereinbart werden.

Der neuartige ISFET des Fraunhofer IPMS

beruht auf der Metal-Oxid-Semiconductor

(MOS) Feldeffekttransistortechnologie, wobei

der medienberührende Sensorbereich

aus einer amphoteren Metalloxidschicht

besteht. An dieser Schicht lagern sich entsprechend

des pH-Wertes Hydroniumoder

Hydroxidionen aus dem Messmedium

reversibel an (pH-sensitive Layer). Die Betriebsspannung

(UDS) des ISFETs, die zwischen

der Quelle (Source) und dem Abfluss

(Drain) angelegt wird, führt zu einem Strom

(IDS). Dieser Strom wird während der Messung

immer konstant gehalten (Constant-

Charge-Mode). Als Messsignal wird dann

die Spannung (UGS) zwischen der Source

und dem Gate bzw. der Referenzelektrode

(Ag/AgCl in 3M KCl) genutzt.

Fraunhofer-Institut für Photonische

Mikrosysteme IPMS

D 01109 Dresden

Monitoring Lösungen von A – Z

• Mapping inklusive Report (USP1079/WHO Appendix 8)

• ISO 14644 Raumstatusvisualisierung

• RBE Batch Release Reports

• Kalibriermanagement (Übersicht mit Historie)

Präzise Mess- und Überwachungslösungen für Reinräume.

Das Rotronic Monitoring System (RMS) bietet höchste Datenverfügbarkeit und maximale

Flexibilität durch einfaches Einbinden von Fremdgeräten. RMS entspricht den Empfehlungen

nach GAMP5 und ist FDA CFR 21 Part 11/EU Annex 11 konform.

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Erfahren Sie mehr unter Rotronic.de/rms oder ProcessSensing.com


PFAS-Ersatz, Elastomer, Alltagsprodukte

Hochleistungs-Elastomere

und Plasmapolymer-Beschichtungen

als Ersatz für Fluorpolymere in

technischen Anwendungen

Anwender von poly- und perfluorierten Alkylverbindungen (PFAS), auch bekannt

als »Ewigkeitschemikalien«, stehen aufgrund regulatorischer Vorschläge

der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) unter Druck. Das betrifft auch

den Einsatz von Fluorelastomeren, deren wirtschaftliche Bedeutung enorm ist.

Fraunhofer-Experten haben Anfang Februar das Projekt »HATE-Fluor« initiiert.

Gemeinsam wollen sie Hochleistungs-Elastomermischungen als Ersatz für

Fluorpolymere in bestimmten technischen Anwendungen entwickeln. Diverse

Branchen können davon profitieren, darunter Halbzeug- und Fertigteilproduzenten

sowie Unternehmen im Anlagen- und Maschinenbau, in der Medizintechnik,

in der Reinraum- und Halbleitertechnik sowie in der chemischen Prozesstechnik

und Elektroanwendungen.

Viele Unternehmen suchen nach Alternativen

für poly- und perfluorierte Alkylverbindungen

(PFAS), da deren Einsatzmöglichkeiten

in der Zukunft ungewiss sind und

freiwillige Selbstverpflichtungen erwartet

werden. PFAS stecken in Alltagsprodukten

wie beschichteten Pfannen, Pizzakartons,

Outdoorjacken, aber auch in Medizintechnik,

Wärmepumpen, Batterien. Während

es für einige Alltagsanwendungen bereits

fluorfreie Substitute gibt, besteht für technische

Anwendungen, die extremen Bedingungen

standhalten müssen, ein großer Bedarf

an neuen individuellen Lösungen zur

Substitution von Fluorpolymeren.

PFAS-Ersatz: Beschichtete Elastomere

und anpassbare Baukastenlösungen

In dem neu initiierten Projekt »HATE-Fluor«

werden Expertenteams am Fraunhofer-

Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit

LBF und am Fraunhofer-Institut

für Fertigungstechnik und Angewandte

Ein handelsüblicher Fluor-Elastomer-Dichtring könnte zukünftig aus einem fluorfreien

Hochleistungs-Elastomer mit angepassten Antioxidantien, Formulierungen und einer speziell

dafür entwickelten Beschichtung bestehen. © Fraunhofer IFAM

Materialforschung IFAM fluorfreie beschichtete

Elastomere entwickeln und anpassbare

Baukastenlösungen anbieten, um

den wachsenden Marktbedarf zu decken.

Die Lösung umfasst drei Hauptschritte: die

Verbesserung der thermischen Stabilität

fluorfreier Elastomere durch neuartige Antioxidantien,

die Herstellung abgestimmter

Elastomer-Formulierungen und die Entwicklung

eines Beschichtungssystems zum

Schutz des Elastomers vor oxidativem und

chemischem Angriff.

Durch den modularen Aufbau dieses

Systems, bestehend aus Lack- und Plasmabeschichtungen,

soll ein breites Spektrum

im Bereich der fluoralternativen Dichtungen

abgedeckt werden. Die Zieleigenschaften

werden durch die Einsatzgebiete von

den Fluorelastomeren vorgegeben, die im

Projekt ersetzt werden.

Gebündelte Fraunhofer-Expertise

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit

und Systemzuverlässigkeit LBF

konzentriert sich im Projekt »HATE-Fluor«

auf die Entwicklung von Hochleistungs-Elastomeren

als Ersatz für Fluorpolymere

in technischen Anwendungen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung

der thermischen und thermo-oxidativen

Stabilität fluorfreier Elastomere

durch neuartige Antioxidantien. Zudem

werden anwendungsoptimierte Elastomer-Formulierungen

entwickelt, um maximale

Beständigkeit und optimale Haftanbindung

zu gewährleisten. Ergänzt wird

dies durch die Formulierung eines Beschichtungssystems

für die Elastomere.

Letzteres wird am Fraunhofer-Institut für

Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung

IFAM entwickelt, um das

Material vor oxidativem Angriff und chemischer

Zersetzung zu schützen.

Zudem arbeitet das Fraunhofer IFAM

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Seite 30/71


Kick-off: Das Fraunhofer-Projektteam und die Beiräte aus der Industrie von »HATE-Fluor«

beim ersten Meeting am Dienstag, 8. April 2025. © Fraunhofer IFAM

innerhalb des Projekts an der Beschichtung

dieser Elastomere, um deren Reibungsreduktion

und Barriere-Eigenschaften zu verbessern.

Ein besonderer Fokus liegt auf der

Entwicklung von Polyimid-Beschichtungen

in Kombination mit Schichtsilikaten, die

die Permeation von schädlichen Gasen und

Feuchtigkeit verhindern. Diese Beschichtungen

werden insbesondere für Hochleistungselektronik

und andere anspruchsvolle

Anwendungen eingesetzt. Darüber hinaus

wird die Modifikation der Schichtsilikate

untersucht, um die Permeation von Wasserdampf

und Sauerstoff durch die Beschichtung

um bis zu 99 % zu senken. Die Anwendung

dieser Beschichtungen zeigt deutlich

verringerte Alterung und unterbindet das

Dendriten-Wachstum in Folge von Schadgasbelastung.

Die Fraunhofer-Institute LBF und

IFAM bringen ihre Expertisen zusammen,

um neue Lösungen und anwendungsreife

Technologien zu entwickeln. Beide Institute

besitzen durch langjährige Entwicklungsund

Projektarbeit bereits umfangreiche

Kompetenzen in der PFAS-Substitution.

Das Projekt »HATE-Fluor« wird von der

Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen des

PREPARE-Programms finanziert und läuft

drei Jahre.

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit

und Systemzuverlässigkeit LBF

D 64289 Darmstadt

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Umfangreiche Roboterlösungen

für die moderne Elektronikfertigung

Präzision, Flexibilität und Effizienz sind in der Elektronikfertigung wichtiger

denn je. Und die Digitalisierung spielt dabei zunehmend eine wichtige Rolle.

Statt einer Einheitslösung bietet Mitsubishi Electric ein breites Spektrum innovativer

Ansätze, die auf spezifische Produktionsanforderungen zugeschnitten

sind. Ob in der empfindlichen Leiterplattenproduktion, der PCB-Montage, der

Bestückung elektronischer Bauteile oder der Qualitätskontrolle – jede Anwendung

erfordert maßgeschneiderte Lösungen.

In der modernen Elektronikproduktion sind

Prozesse wie Through-Hole Technology

(THT) und die Bestückung von Leiterplatten

(PCB) essenziell. Den hohen Produktionsanforderungen

werden die kompakten

MELFA-Roboter von Mitsubishi Electric

mehr als gerecht. Höchste Präzision (bis

zu ±0,02 mm Wiederholgenauigkeit), ESD-

Zertifizierung (IEC 61340-5-1) für sicheren

Betrieb in EPAs (Electrostatic Protected

Area) und optionale Reinraumzertifizierung

(ISO-Klasse) durch Fraunhofer IPA garantieren

Produktqualität für den Einsatz in

von der Bauteilplatzierung bis zur Qualitätskontrolle.

ESD-Zertifizierung

Ein entscheidender Faktor in der Elektro-

nikfertigung ist der Schutz vor elektrostatischer

Entladung (ESD), da selbst kleinste

Spannungen empfindliche Bauteile irreparabel

beschädigen können. Um höchste Sicherheit

und Produktqualität zu gewährleisten,

sind alle MELFA-Roboter von Mitsubishi

Electric ESD-konform und erfüllen die

Normen IEC 61340-5-1:2016 sowie ANSI/

ESD S20.20:2014. Dies ermöglicht den zuverlässigen

Einsatz in ESD-geschützten

Bereichen, etwa bei der der automatisierten

Leiterplattenfertigung. Das umfasst Aufgaben

wie der Montage und Inspektion von

Steckverbindern und/oder anderen Komponenten,

Funktions- und In-Circuit-Tests,

Reflow-Löten, AOI (Automated Optical

Inspection) und Verpacken von elektronischen

Leiterplatten und der SMD-Bestückung.

Reinraum-Roboter mit

ISO-Klassifizierung

Diese MELFA-Roboter verfügen außerdem

über eine Reinraumzertifizierung (ISO-

Klasse), die vom Fraunhofer IPA-Institut,

der Zertifizierungsstelle für diese Art von

Vorschriften, erteilt wurde. Diese Zertifizierung

ist in der Elektronikindustrie sehr gefragt,

wo häufig Reinraumtests mit erzwungener

Luftumwälzung durchgeführt werden,

um zu verhindern, dass Mikropartikel mit

dem Produkt in Kontakt kommen und es

verunreinigen.

Ohne KI geht nichts mehr

Kollisionsvermeidung für sichere Bewegungen,

KI-gestützte präzise Kraftsensoren

für sensible Montageaufgaben, kooperative

Steuerung für nahtlose Integration in bestehende

Systeme und intelligente Temperaturkompensation

zur Aufrechterhaltung

höchster Genauigkeit unter wechselnden

Umgebungsbedingungen. Das sind nur einige

sinnvolle Funktionen, die für die Elektronikfertigung

wichtig sind.

Die Roboter sind mit vielen intelligenten

Algorithmen ausgestattet, die eine kontinuierliche

Prozessoptimierung und vorbeugende

Wartung ermöglichen. Dadurch

lassen sich Stillstandszeiten in der automatisierten

Bestückung und Montage elektronischer

Baugruppen erheblich reduzieren.

Innovative Ansätze für

einen anspruchsvollen Markt

Von der Produktion von Halbleitern und Chips bis zum Einsatz von Industrierobotern

in der Elektronikfertigung. Mitsubishi Electric deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab.

(Quelle: Mitsubishi Electric Europe B.V.)

Mit seinen vielseitigen Lösungen bedient

Mitsubishi Electric die gesamte Elektronikfertigung

– und das nicht nur mit einem

breiten Portfolio an SCARA-, Knickarmund

kollaborativen Robotern. Auch die leistungsstarken

Antriebs- und Steuerungssysteme

optimieren Prozesse entlang der

gesamten Wertschöpfungskette – von der

präzisen Leiterplattenproduktion über die

automatisierte PCB-Montage bis hin zur

Fertigung komplexer elektronischer Systeme.

So trägt Mitsubishi Electric entscheidend

zur Wettbewerbsfähigkeit der Branche

auf dem globalen Markt bei.

Mitsubishi Electric Europe B.V.

D 40882 Ratingen

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Seite 32/71


SÜDPACK MEDICA investiert massiv in Erolzheim

Es ist trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und ein Signal in die

Branche: SÜDPACK MEDICA erweitert seine Produktionskapazitäten am Standort in Erolzheim für sein Erfolgsprodukt

PharmaGuard®. Eine weitere gute Nachricht: Das Familienunternehmen schafft damit zahlreiche neue

Arbeitsplätze in der Region, während in Deutschland derzeit hauptsächlich von Stellenabbau und

Produktionsverlagerung ins Ausland berichtet wird.

Mit der Blisterlösung für Tabletten hat SÜDPACK MEDICA eine

neue Ära in punkto Pharmaverpackung eingeläutet – und den Weg

zu mehr Nachhaltigkeit in der Pharmaindustrie geebnet. Um die zu

erwartende steigende Marktnachfrage in dem neuen Geschäftsbereich

bedienen zu können, werden die Produktionskapazitäten massiv

ausgebaut. In der Gemeinde Erolzheim im Landkreis Biberach

stößt das Vorhaben auf durchweg positive Resonanz. „Wir freuen uns

sehr, dass Unternehmen wie SÜDPACK hier am Standort Erolzheim

in Zukunftsthemen wie Pharma und Nachhaltigkeit investieren und

Arbeitsplätze schaffen“, bestätigt Bürgermeister Jochen Ackermann.

Die erste Ausbaustufe sieht für 2026 die Implementierung einer

neuen Extrusionsanlage am bisherigen Logistikstandort in Erolzheim

vor. Sobald das Baugesuch bewilligt ist, erfolgt auch der Spatenstich

für einen Gebäudeanbau, in dem die Technik untergebracht

werden soll. Die Inbetriebnahme des Komplexes mit zunächst ca.

50 zusätzlichen Beschäftigten ist für 2027 geplant. Parallel werden

weitere Investitionsphasen vorbereitet, die noch mehr Arbeitsplätze

schaffen werden.

Neben der erfreulich konstruktiven Zusammenarbeit mit den

kommunalen Behörden und der attraktiven Zukunftsperspektive

ist von Seiten der Geschäftsführung zu hören, dass „Investitionen

in den Industrie-Standort Deutschland aus Sicht von SÜDPACK vor

allem dann interessant sind, wenn es um hochinnovative und anspruchsvolle

Produkte wie etwa PharmaGuard geht“.

SÜDPACK Medica AG

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Moqlero - Die moderne Antwort auf manuelle Reinraumprozesse.

Die digitale Zukunft der diskontinuierlichen

Reinraumüberwachung

Autor: M.Sc. Marcus Münzer

Moqlero unterstützt alle gängigen Verfahren

der diskontinuierlichen Reinraumüberwachung:

Von der klassischen Partikelmessung

bis hin zum Filtertest oder der Clean-

Up-Messung nach neuem EU GMP Annex 1.

Dabei können in Parallelmessungen

bis zu sechs Partikelzähler gleichzeitig gegen

und Rezertifizierungen durchgeführt

werden.

Sicherheit und Effizienz nicht

dem Zufall überlassen

Traditionelle Systeme zur diskontinuierlichen

Partikelüberwachung in GMP-Umgebungen

sind häufig fragmentiert: Verschie-

In einer Branche, in der Zuverlässigkeit, Effizienz

und Normkonformität keine Option,

sondern Pflicht sind, setzt Moqlero von der

MKL-GmbH neue Maßstäbe. Als vollständig

digitale Plattform für die diskontinuierliche

Reinraumüberwachung ist es die Top-

Notch All-in-One-Lösung, welche die Art

und Weise revolutioniert, wie diskontinuierliche

Partikelmessungen, Klassifizierundene

Geräte, getrennte Prozesse, manuelle

Messungen sowie Papier- oder Excel-basierte

Dokumentation – fehleranfällig, zeitintensiv

und teuer. Moqlero beendet diese

Komplexität. Es integriert alle relevanten

Prozesse in einer zentralen, cloud-nativen

Plattform: Unter Anderem automatische

Reporterstellung, integrierte Messgerätesteuerung,

nahtlose SAP-Anbindung oder

elektronische Workflows als Teil des Abweichungs-

oder Änderungsmanagements.

Mit nur wenigen Klicks ist ein gesamter

Messablauf oder eine vollständige

Reinraumklassifizierung/-Rezertifizierung

durchgeführt, validiert und dokumentiert

– ohne Medienbrüche, ohne

Papierchaos.

14 Messverfahren, 10 Partikelmessgeräte,

ein System

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Seite 34/71


steuert und ausgewertet werden - eine enorme Zeitersparnis.

Neben den zwölf verschiedenen Partikel-basierten Messmethoden

unterstützt Moqlero mit der Luftwechselrate und dem

Volumenstrom auch zwei Luftbewegungsmessungen. Die

Plattform der MKL-GmbH ist kompatibel mit Geräten aller

führenden Hersteller.

MASTER OF PURITY

Automatisierung auf höchstem Niveau

Alle Partikelmessgeräte werden vollautomatisch konfiguriert,

gesteuert und nach Abschluss der Messung ausgelesen. Die

Ergebnisse werden in Echtzeit gegen definierte Akzeptanzkriterien

geprüft und evaluiert. Anschließend wird jede Messung

manipulationssicher in einem digitalen Report archiviert

und ist jederzeit in Sekunden abrufbar. Neben klassischen Reports

lassen sich auch langfristige Trends automatisiert über

definierte Zeiträume hinweg erstellen und analysieren. Eine

schnelle und einfache Integration in bestehende System ist

ein weiterer Pluspunkt - das System kann SAP-Aufträge nahtlos

über die integrierte Schnittstelle transferieren– effizient,

sicher und ohne manuellen Aufwand.

Digitale Exzellenz trifft regulatorische Sicherheit

Die pharmazeutische Industrie verlangt höchste Standards in

Sachen Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit.

Moqlero erfüllt diese Anforderungen mit vollständiger Computer

System Validierung, lückenlosem Audit-Trail, manipulationsgeschützten

Reports und sicheren Prozessen.

Ein besonderes Feature ist das integrierte Abweichungsund

Änderungsmanagement: Im Falle einer festgestellten Diskrepanz,

wie beispielsweise defekter Filter, informiert das System

das verantwortliche Personal sofort über automatisierte

Alarmfunktionen. Das verantwortliche Personal ist dann verpflichtet,

die Situation unverzüglich zu bewerten und gegebenenfalls

Korrekturmaßnahmen einzuleiten.

Mithilfe der elektronischen Signaturfunktion innerhalb

des Systems kann die verantwortliche Person dann unmittelbar

nach Abschluss von Korrekturarbeiten eine sofortige

Wiederholungsmessung beauftragen und freigeben. Vollständige

Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung der GMP-Anforderungen

werden im Prozess sichergestellt: Alle Aktivitäten,

einschließlich Abweichungserkennung, Benachrichtigung,

Korrekturmaßnahmen sowie die Beauftragung der Wiederholungsmessung,

werden elektronisch dokumentiert und mit

dem entsprechenden Auftrag verknüpft. Es entsteht Handlungssicherheit,

auch in kritischen Situationen.

Vertrauen, das sich bewährt hat

Mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Reinraumtechnik, kombiniert

mit modernster Softwareentwicklung, machen Moqlero

zu einer Plattform, die nicht nur technisch, sondern auch strategisch

überzeugt. Viele Marktführer aus der Pharmaindustrie

setzen auf die Lösung der MKL-GmbH – für höchste Prozesssicherheit,

Effizienz und Qualität.

Denn am Ende zählt nicht nur die Einhaltung von Normen

– sondern ein System, das den Kunden entlastet, die

Mitarbeitenden stärkt und die Prozesse zukunftssicher gestaltet.

MKL Ingenieurgesellschaft mbH

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Seite 35/71


Jenoptik fertigt in modernster Produktionsumgebung Mikrooptiken

für die Halbleiterausrüstungsindustrie.

Jenoptik-Fab in Dresden feierlich eingeweiht

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit schließt der Jenoptik-Konzern

seine größte Einzelinvestition in der jüngeren Geschichte ab

und weiht seine neue Fabrik (kurz „Fab“) in Dresden feierlich ein.

Mit der Erweiterung der Produktions- sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten

für innovative Mikrooptiken unterstützt Jenoptik

mit modernsten und hochpräzisen Sensoren Produktionstechnologien

unter anderem für Hochleistungs-Chips, zum Beispiel

für Anwendungen in der KI.

Im Beisein von Kunden, Partnern, Baubeteiligten, Nachbarn sowie

Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Behörden des Freistaates

Sachsen und der Stadt Dresden wurde am 6. Mai 2025 die neue

Jenoptik-Fab in Dresden feierlich eröffnet. Gemeinsam mit dem

Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer,

und dem Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert, drückten

Jenoptik-Chef Dr. Stefan Traeger und Standortleiter Dr. Andreas

Morak den symbolischen Startknopf, der die Fab mit einer kleinen

Lichtshow eröffnete. Am Folgetag lädt Jenoptik die rund 200 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter ihres Mikrooptik-Bereichs aus Dresden

und Jena anlässlich der Eröffnung zu einem gemeinsamen Mitarbeiterfest

ein.

„Wir sind stolz, dass wir diese mit knapp 100 Mio Euro größte

Einzelinvestition der jüngeren Firmengeschichte ‚in time‘ realisiert

haben. In dem herausfordernden Umfeld mit stetig steigenden Preisen

und knappen Ressourcen ist dies eine hervorragende Leistung.

Unser Dank gilt allen am Bau Beteiligten, unseren Mitarbeitenden

und allen, die dies ermöglicht haben“, so Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender

der JENOPTIK AG.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte:

„Die Eröffnung der neuen Jenoptik-Fabrik in Dresden ist ein starkes

Signal für Innovation und Zusammenarbeit in Silicon Saxony. Dass

der weltweit bekannte Jenoptik-Konzern hier nun seine Fertigung

von speziellen Mikrooptiken und Sensoren für die Halbleiterausrüstungsindustrie

gebündelt hat, bedeutet zum einen zusätzliche

positive Effekte bei Beschäftigung und Wertschöpfung. Die neue

Fabrik wird zugleich dazu beitragen, dass sich das hier vorhandene

europaweit einzigartige Halbleiter-Ökosystem weiter erfolgreich

entwickelt. Gestärkt wird damit nicht nur die sächsische Wirtschaft,

auch Deutschland und Europa profitieren – durch mehr europäische

Souveränität und technologische Unabhängigkeit in einer Schlüsselbranche.“

„Die Eröffnung der Jenoptik-Fab bringt einen weiteren positiven

Schub für den Mikroelektronik-Standort. Dresden und das Silicon

Saxony sind gerade deshalb führend, weil Unternehmen und

Forschung hier vor Ort Spitzentechnologien entlang der gesamten

Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie abbilden. Die Landeshauptstadt

Dresden ist stolz darauf, mit Jenoptik einen so innovativen

und global agierenden ostdeutschen Konzern nun schon seit

Jahren beim Wachstum zu begleiten. Dass das größte Investitionsprojekt

in der Firmengeschichte hier in Dresden umgesetzt wurde,

unterstreicht das große Vertrauen in den Standort“, so der Dresdener

Oberbürgermeister Dirk Hilbert zur Jenoptik-Investition.

Mit der neuen Fab wird Dresden zu einem Hauptstandort der

Jenoptik-Mikrooptik-Aktivitäten. „Wir haben uns bewusst für einen

der bedeutendsten Standorte der Halbleiterindustrie in Deutschland

und Europa entschieden, an dem viele globale Unternehmen

und Forschungseinrichtungen der Branche präsent sind“, sagte Dr.

Stefan Traeger anlässlich der Eröffnung.

Anspruchsvolle Fertigungsumgebung

In der neuen Hightech-Fab arbeiten inzwischen knapp 100 Mitarbeitende

in einer extrem anspruchsvollen Fertigungsumgebung.

Gefertigt wird ausschließlich in Reinräumen der Klassen ISO 5 und

ISO 3, die den höchsten Anforderungen an Schwingungsfreiheit

und Temperaturkonstanz entsprechen. Die bisher über die Stadt

Dresden verteilten Standorte sind nun unter einem Dach vereint.

Der neue Standort bietet deutlich erweiterte Fertigungskapazitäten

für technologisch sehr anspruchsvolle Mikrooptiken und mikrooptische

Sensoren. Diese kommen hauptsächlich in Anlagen für die

Halbleiter-Lithografie beziehungsweise - Inspektion, aber auch in

Anlagen zum Beispiel für die Lasermaterialbearbeitung zum Einsatz.

In den neuen Standort mit insgesamt 11.000 m2 Nettonutzfläche,

davon 2.000 m2 für Reinraum-Produktion, investierte Jenoptik

knapp 100 Mio Euro. Hinzu kommen signifikante Investitionen in

modernstes Produktionsequipment, das teils umgezogen ist, teils

erweitert wurde.

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Seite 36/71


Hohe Umweltstandards

Die Fab wird neben anspruchsvollen Fertigungsbedingungen auch

hohen Umweltansprüchen gerecht: Jenoptik ist dabei, den „KfW 40

Standard“ und die „LEED-Gold-Standard Zertifizierung“, sehr umfassende

und strenge Gebäude-Kriterien in Sachen Nachhaltigkeit,

zu erreichen. So wurden beim Bau Recycling-Materialien verwendet,

auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage installiert und eine

energieeffiziente Gebäudehülle sowie eine Anlage zur Kälte- und

Wärmerückgewinnung wurden neben intelligenter Steuerungstechnik

verbaut. Zudem sorgt eine zentrale Chemikalienanlage für sparsamen

Verbrauch.

Photonik als Wachstumstreiber

Am Standort Dresden ist Jenoptik seit 2007 aktiv. Neben Dresden

fertigt Jenoptik ihre Hochpräzisions- und Mikrooptiken zudem

auch an den Thüringer Standorten Jena und Triptis (Polymeroptiken),

im Schweizer Heerbrugg sowie in Jupiter (Florida) und

Huntsville (Alabama), USA. Der Konzern beschäftigt weltweit rund

4.600 Mitarbeitende.

Höchste Präzision auf kleinstem Raum

Mikrooptiken und mikrooptische Sensoren zeichnen sich durch

höchste Präzision auf kleinstem Raum und sehr flachem Design

aus. Sie lenken das Licht mittels Mikro- und Nanostrukturen und

werden – anders als klassische Optiken – in einem der Halbleiterproduktion

ähnlichen Lithografie-Verfahren hergestellt. Neben der

Chipherstellung kommen sie in weiteren vor allem technologischen

Fertigungsprozessen zum Einsatz, bei denen eine hochgenaue und/

oder sehr flexible Positionierung von Licht für Prozessschritte, zum

Beispiel bei der Lasermaterialbearbeitung, oder der Qualitätssicherung,

unter anderem bei Inspektionsprozessen, gefragt sind.

Die Halbleiterausrüstungsindustrie ist das wichtigste Einsatzgebiet

der am Standort Dresden gefertigten Mikrooptiken. Mikrooptische

Sensoren ermöglichen beispielsweise die exakte Positionierung

der Wafer während der lithografischen Prozesse im Rahmen

der Chipherstellung. Anwendungsgebiete sind dabei sowohl

die DUV- (Deep Ultraviolett)- als auch die EUV-Lithografie (Extrem

Ultraviolett).

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Siemens stärkt KI-gestütztes

Softwareportfolio in Life Sciences

durch Erwerb von Dotmatics

– Akquisition von Dotmatics, einem führenden Anbieter von Forschungs- und Entwicklungssoftware

im Bereich Life Sciences, für 5,1 Milliarden US-Dollar

– Siemens weitet KI-gestütztes Product-Lifecycle-Management (PLM)-Portfolio im Bereich Life Sciences

zur nahtlosen Verbindung von Forschung und Entwicklung (F&E) bis zur Produktion aus und stärkt damit

seine marktführende Position bei Industriesoftware

– Akquisition erhöht den adressierbaren Gesamtmarkt für Industriesoftware von Siemens um 11 Milliarden US-Dollar

mit dem strategischen Ziel, Kundeninnovationen branchenübergreifend zu beschleunigen

– Die Akquisition ist ein weiterer Meilenstein des „ONE Tech Company“-Programms von Siemens, das die

Siemens Xcelerator Plattform um Life Sciences-Software erweitert und damit stärkeren Kundenfokus,

schnellere Innovationen und höheres Wachstum ermöglicht

Die Siemens AG gibt bekannt, dass sie eine

Vereinbarung zum Erwerb von Dotmatics,

einem führenden Anbieter von Forschungsund

Entwicklungssoftware für die Life-

Sciences-Branche mit Sitz in Boston, für 5,1

Milliarden US-Dollar von Insight Partners

unterzeichnet hat. Diese Akquisition stellt

für Siemens einen bedeutenden strategischen

Meilenstein dar, um die umfassende

Digital-Twin-Technologie und KI-gestützte

Software in diesem dynamisch wachsenden

komplementären Markt weiter auszubauen.

Das US-Unternehmen bietet eine marktführende

Plattform mit einem hochprofitablen

Portfolio an wissenschaftlichen Anwendungen

und multimodalem Datenmanagement

für Forschung und Entwicklung im Bereich

Life Sciences. Das Angebot des Unternehmens

beschleunigt die Innovation seiner

Kunden, indem es die nächste Generation

der Zusammenarbeit und kontextualisierte

Daten für eine KI-gestützte multimodale

Arzneimittelentwicklung bereitstellt.

„Mit der Akquisition von Dotmatics

stärken wir strategisch unsere Position im

Bereich Life Sciences und schaffen ein

weltweit führendes KI-gestütztes PLM-

Software-Portfolio als Teil von Siemens

Xcelerator. Künstliche Intelligenz hat sich in

zahlreichen Branchen zu einer transformativen

Kraft entwickelt, und ihre Anwendung

in den Life Sciences gewinnt zunehmend

an Bedeutung,” sagte Roland Busch, Vorstandsvorsitzender

der Siemens AG. „Die

Übernahme von Dotmatics ist Teil unseres

Wachstumsprogramms „ONE Tech Company“,

mit dem wir unsere führende Position

bei Industriesoftware weiter ausbauen und

unseren Kunden helfen, noch schneller innovativ

zu sein.“

„Die Akquisition von Dotmatics schafft

starke Umsatzsynergien, ist hochprofitabel

und wird sich positiv auf den Cashflow auswirken.

Die Finanzierung wird in erster Linie

durch den Verkauf von Anteilen an börsennotierten

Unternehmen, einschließlich

Siemens Healthineers, erfolgen,” sagte Ralf

P. Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG.

„Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit

mit Insight Partners, bei der Dotmatics

ein beeindruckendes Wachstum und

eine Erweiterung des Portfolios erreicht

hat, freuen wir uns auf ein neues Kapital mit

Siemens“, sagte Thomas Swalla, CEO von

Dotmatics. „Durch die Kombination unserer

Scientific Intelligence-Plattform der nächsten

Generation und branchenführender

wissenschaftlicher Anwendungen mit dem

Digitalen Zwilling und den KI-Fähigkeiten

von Siemens werden wir eine neue Welle

der Innovation in der Life Sciences Forschung

und Entwicklung vorantreiben. Gemeinsam

werden wir die Innovationszyklen

für unsere Kunden beschleunigen und Wissenschaftlern

helfen, schneller als je zuvor

bahnbrechende Entdeckungen zu machen

und die Zukunft der wissenschaftlichen Innovation

zu gestalten.“

Der Bereich Life Sciences stellt einen

attraktiven komplementären Markt für Software

dar und erweitert den adressierbaren

Gesamtmarkt für Industriesoftware von

Siemens um 11 Milliarden US-Dollar. Dieser

Markt unterliegt strukturellen Veränderungen

wie dem steigenden Arzneimittelbedarf

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Seite 38/71


durch eine alternde Gesellschaft und einem

verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung,

neuen Behandlungsmöglichkeiten

durch wissenschaftlichen Fortschritt sowie

der Notwendigkeit verstärkter Kooperation

und Transparenz entlang komplexer Wertschöpfungsketten.

Diese Trends unterstreichen

die Notwendigkeit der digitalen Transformation.

Es wird erwartet, dass sich die

Ausgaben für Software in den nächsten fünf

Jahren verdoppeln werden.

Die Expansion von Siemens im Bereich

Life Sciences entspricht dem strategischen

Ziel, Kundeninnovationen in den Branchen

mit den höchsten F&E-Ausgaben zu

beschleunigen. Die Akquisition ist Teil des

sogenannten Investment Tracks des „ONE

Tech Company“-Programms von Siemens

und markiert nach dem Abschluss der Altair-Akquisition

in der vergangenen Woche

einen weiteren Meilenstein. Das Wachstumsprogramm

ermöglicht Siemens, seine

Marktposition weiter auszubauen und die

nächste Stufe der Leistungsfähigkeit und

Wertsteigerung zu erreichen. Siemens setzt

mit Akquisitionen wie dieser und Investitionen

in Forschung und Entwicklung in Bereichen

wie Software, KI-fähige Produkte,

vernetzte Hardware und Nachhaltigkeit klare

Prioritäten bei der Kapitalallokation für

strategische Wachstumsfelder. Die Akquisition

von Dotmatics ermöglicht Siemens

die Skalierung seiner Technologien im Bereich

Life Sciences und die Wachstumschancen

in diesem Markt voll auszuschöpfen.

Damit kann Siemens sein umfassendes

Fertigungs-Know-how, seine industriellen

Simulations- und KI-Fähigkeiten mit den

komplementären Anwendungen von Dotmatics

kombinieren und auf diese Weise

den ersten seiner Art durchgängigen digitalen

Faden schaffen, der Daten von der Forschung

bis zur Produktion in Life Sciences

miteinander verknüpft.

Signifikante Synergien

Dotmatics wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich

einen Umsatz von mehr als

300 Millionen US-Dollar erwirtschaften

und ist mit einer bereinigten EBITDA-Marge

von über 40 Prozent hochprofitabel sowie

Cashflow-positiv. Das Umsatzwachstum im

mittleren Zehnerbereich und die hohe Profitabilität

des Unternehmens werden sich,

noch bevor Synergien realisiert werden, sofort

positiv auf das Wachstum, die EBITDA-

Marge und den Free Cashflow von Siemens

auswirken. Siemens geht von erheblichen

Umsatzsynergien aus: Mittelfristig werden

Umsatzsynergien von rund 100 Millionen

US-Dollar pro Jahr erwartet, die sich langfristig

auf über 500 Millionen US-Dollar pro

Jahr steigern werden.

Die Kapitalstruktur bei Abschluss der

Transaktion wird voraussichtlich innerhalb

des Zielkorridors von Siemens liegen. Der

Abschluss der Transaktion wird für die erste

Hälfte des Geschäftsjahres 2026 erwartet,

vorbehaltlich üblicher Vollzugsbedingungen

und der entsprechenden behördlichen

Genehmigungen.

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Verbesserte Sicherheit für Robotik-Anwendungen in Life Sciences und Pharma

SKAN erweitert ihre Expertise

in automatisierten Einhausungen

und Robotiklösungen

Mehr und mehr vereinfachen Robotik- und Automatisierungs-Lösungen

die Prozesse in Labor und Reinraum. Die Steigerung der

Effizienz und präzisere Ergebnisse sind ein großer Gewinn, zudem

wird das Personal entlastet, welches sich vollumfänglich seinen

Hauptaufgaben zuwenden kann.

Doch was ist mit der Sicherheit von Anwender und Produkte?

Einen Roboter in eine bestehende Sicherheitswerkbank bzw. Laminar

Flow zu stellen ist meist nicht möglich, da diese zu einem anderen

Zweck gebaut wurden oder schlicht zu wenig Platz bieten.

Das Sortiment und die Expertise von Skan erlaubt eine umfassende

Beratung bezüglich der richtigen Einhausung der Anwendung,

egal ob Personen-, Produkt- oder Anwenderschutz gefordert

ist.

Ein Beispiel hierfür ist die Sicherheitswerkbank

claire lh von Berner International

Diese Sicherheitswerkbank kombiniert ein hohes Maß an Produktschutz

mit Bedienerschutz und eignet sich optimal für Tätigkeiten

mit mikrobiologischen Arbeitsstoffen. Durch ihre moderne Luftführung

und leise Betriebsweise ist sie auch für die Integration in automatisierte

Abläufe prädestiniert – etwa bei der Probenhandhabung

durch Roboter.

Ergänzend dazu bietet die claire xl ebenfalls von Berner International

eine leistungsstarke Lösung für Anwendungen mit erhöhtem

Schutzbedarf.

Mit ihrem extrabreiten Arbeitsbereich eignet sie sich besonders

für größere Automatisierungsgeräte oder komplexere Prozesse.

Dank der innovativen Filterstufen – inklusive zusätzlicher HEPA-

Filter – bietet die claire xl nicht nur erhöhten Produktschutz, sondern

schützt auch Bediener und Umgebung zuverlässig. Ihr robustes

Design, kombiniert mit intuitiver Bedienung, macht sie zur idealen

Wahl für anspruchsvolle Life-Science-Umgebungen.

Ein weiteres Schlüsselprodukt hierfür ist

die Automation Enclosure von Caron

Diese modulare Einhausung ist speziell für den Einsatz automatisierter

Geräte wie Pipettierroboter konzipiert. Sie bietet Schutz vor

chemischen Dämpfen, Partikeln und biologischen Agenzien – ideal

für Anwendungen im Bereich Probenvorbereitung, Assay-Entwicklung

oder Screening. Die Enclosure lässt sich flexibel anpassen

und unterstützt so verschiedenste Automationsprozesse.

Mit diesen Lösungen untermauert SKAN seine Expertise in der

Kombination von Sicherheitstechnik und Automatisierung – eine

zentrale Voraussetzung für moderne, GMP-konforme Prozesse in

Forschung, Entwicklung und Produktion.

SKAN AG

CH 4123 Allschwil

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Schon bald wird die erste MLD Advanced bei einem europäischen Pharmahersteller für die

schonende Verarbeitung und Abfüllung von RTU-Spritzen mitsamt 100-prozentiger IPK sorgen.

Neue MLD Advanced für

RTU-Spritzen auf dem Markt

– 100-prozentige IPK ermöglicht flexibles Nachfüllen

bei maximaler Produktausbeute

– Schonende Verarbeitung von bis zu 400 Spritzen pro Minute

– Bewährte Technologien für schnelle Verfügbarkeit bei geringem Risiko

Nach der ersten virtuellen Vorstellung auf

der Interphex, führt Syntegon jetzt seine

neue Anlage für die Abfüllung von readyto-use

(RTU) Nestspritzen im Markt ein:

Mit der MLD Advanced bedient das Unternehmen

die steigende Nachfrage pharmazeutischer

Hersteller nach einer Lösung im

hohen Ausbringungsbereich mit 100-prozentiger

In-Prozess-Kontrolle (IPK). „Gerade

bei hochpreisigen Arzneimitteln muss

jeder Tropfen optimal abgefüllt und verwogen

werden“, so Markus Burkert, Produktmanager

bei Syntegon. „Deshalb haben wir

die MLD-Plattform, die bislang vor allem

für Karpulen und Vials verwendet wird, mit

unseren Technologien für die Spritzenabfüllung

kombiniert.“

Innovative Kombination

bewährter Technologien

Die von vielen Spritzenlinien bekannten

automatischen Beutel- und Tuböffner

sorgen mittels No-Touch-Transfer für die

aseptische Einbringung der Spritzen in den

Füllbereich. Die Vereinzelung aus dem Nest

erfolgt ebenfalls automatisch und ohne

Glas-zu-Glas-Kontakt über die von Syntegon

entwickelte Pharma Handling Unit,

die die Behältnisse in die dafür vorgesehe-

ne Spreizstation platziert. Dort werden die

Objekte auf den Maschinentisch gebracht

und anschließend in die Clips des Maschinentransports

platziert. „Dieses einzigartige

Clip-System ist die erste Besonderheit, die

wir von der Karpulenlinie für die Spritzenanwendung

übernommen haben“, so Burkert.

„Das spezielle, umlaufende Transportsystem

gewährleistet einen schonenden,

tragenden Transport und ist somit perfekt

für RTU-Spritzen, aber auch für Vials und

Karpulen geeignet.“

Nach der Leerverwiegung mittels

100-prozentiger IPK gelangen die Behältnisse

in die Füllstation. Das folgende Füllen

und Stopfensetzen basiert auf der bewährten

FXS-Baureihe für Spritzen: Die auf der

Pharma Handling Unit montierten Füllnadeln

ermöglichen bei Bedarf eine flexible

Nachfüllung. Dank IPK wird das Füllgewicht

genau kontrolliert. „Neben minimalem Produktverlust

steht vor allem der dokumentierte

Nachweis über die Verwiegung jedes

einzelnen Behältnisses im Vordergrund. So

haben Hersteller die Sicherheit, dass alle

Behältnisse stets korrekt befüllt wurden“,

erläutert Klaus Ullherr, Senior Produktmanager

bei Syntegon. Nach dem Stopfensetzen

per Vakuum oder Setzrohr werden die

Behältnisse wieder über das umlaufende

Transportsystem zurücktransportiert und

von der Pharma Handling Unit sanft in die

Nester gesetzt. „Damit bieten wir unseren

Kunden einen nahtlosen Prozess für ihre

vorsterilisierten Spritzen aus einer Hand“,

so Ullherr.

Erster Kundenauftrag bereits erteilt

Kunden profitieren gleich mehrfach von

dieser innovativen Kombination bewährter

Technologien: Neben einer Ausbringung

von bis zu 400 Spritzen pro Minute erhalten

sie sichere und erprobte Prozesse. „Indem

wir bereits erfolgreich eingesetzte Technologien

nutzen, ist die Anlage schnell verfügbar

und das Risiko minimiert sich deutlich“,

betont Markus Burkert. Der erste Kunde

ist bereits von diesen Vorteilen überzeugt:

Schon bald wird die erste MLD Advanced

bei einem europäischen Pharmahersteller

für die schonende Verarbeitung und Abfüllung

von RTU-Spritzen mitsamt 100-prozentiger

IPK sorgen.

Mit der MLD Advanced bedient Syntegon die steigende

Nachfrage pharmazeutischer Hersteller nach einer Abfülllösung

für RTU-Spritzen im hohen Ausbringungsbereich.

Die auf der Pharma Handling

Unit montierten Füllnadeln ermöglichen

bei Bedarf eine

flexible Nachfüllung. Dank

100-prozentiger In-Prozess-

Kontrolle (IPK) wird das Füllgewicht

genau kontrolliert.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45 D 74654 Crailsheim

Telefon: +49 7951 4020

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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FRANK Elektronik investiert in hochpräzise

SMT-Linie mit ASYS-Maschinen

Der seit 25 Jahren im Markt etablierte Elektronik-Dienstleister

FRANK Elektronik unternimmt mit der Anschaffung

einer hochmodernen SMT-Linie einen weiteren Innovationsschritt.

Das Unternehmen bedient namhafte Kunden

aus den Branchen Industrieelektronik, Medizintechnik,

Automotive & E-Mobility, Bahn- und Messtechnik sowie

aus der Beleuchtungsindustrie.

Unter der Führung von Alexei Sub und Robert Both hat sich FRANK

Elektronik in den letzten zwei Jahren entscheidend transformiert.

Während der Fokus zuvor vor allem auf der Bestückung von Longboards

bis zu einer Länge von 1500 mm lag, schafft die Investition in

modernste ASYS-Technologie neue Möglichkeiten in der Fertigung.

„Mit dieser Investition haben wir ein zusätzliches Standbein

in der High-Value-Elektronik geschaffen“, erklärt Robert Both. Die

neue SMT-Linie ermöglicht äußerst präzise Fertigungsprozesse bei

hohem Durchsatz und erweitert gleichzeitig die Produktionskapazitäten

für anspruchsvolle Baugruppen.

Hochmoderne Anlagen im Detail

Die neue SMT-Linie vereint fortschrittliche Lösungen, wie die allerneuesten

3D-SPI- und AOI-Systeme mit KI-Unterstützung, die

VEGO-Handling-Serie und den Lasermarkierer INSIGNUM 6000

XL von ASYS sowie den SERIO 4000 Präzisionsdrucker von EKRA.

Die VEGO-Handling-Serie gewährleistet durch ihre modulare

Bauweise und robuste Konstruktion einen zuverlässigen Materialfluss

zwischen den Produktionsprozessen. Sie bietet die nötige

Flexibilität, um auf zukünftige Anforderungen in modernen Produktionsumgebungen

vorbereitet zu sein.

Der SERIO 4000 setzt neue Maßstäbe im Pastendruck. Seine

MultiClamp-Technologie sorgt für maximale Stabilität, während

das Closed-Loop-System Abweichungen automatisch korrigiert.

Die iSET-Control-Technologie erhöht zudem die Prozesssicherheit,

indem sie wichtige Daten wie Schablonen- und Pasten-Informationen

intelligent erfasst.

Der INSIGNUM 6000 XL überzeugt in der Bearbeitung großformatiger

Leiterplatten bis zu 610 x 610 mm. Dank der integrierten

Wendestation ermöglicht er eine beidseitige Beschriftung in einem

einzigen Prozessschritt – ein entscheidender Vorteil für maximale

Effizienz. Zudem sorgt der eingebaute Scheren-Hubtisch für eine

stabile Unterstützung der Leiterplatten, verhindert Durchbiegungen

und gewährleistet stets den optimalen Fokuspunkt für höchste Präzision.

Automatisierung und technologische Fortschritte

Ein zentraler Vorteil der neuen Linie liegt in der Closed-Loop-Technologie,

die den Druckprozess direkt mit den Daten des SPI-Systems

verknüpft. „Die Druckqualität wird kontinuierlich überwacht

und automatisch angepasst, um die höchsten Qualitätsstandards zu

gewährleisten“, erklärt Alexei Sub. Ergänzt durch iSET-Control wird

der Produktionsprozess weiter automatisiert und die Notwendigkeit

manueller Eingriffe minimiert.

Blick in die Zukunft

v. l. n. r.: Robert Both (Geschäftsführer FRANK Elektronik),

Wolfgang Heyder (Sales Manager ASYS Group),

Alexei Sub (Geschäftsführer FRANK Elektronik)

Dank der engen Zusammenarbeit mit ASYS ist FRANK Elektronik

optimal auf zukünftige Herausforderungen in Branchen wie

der Medizin- und Steuerungstechnik vorbereitet. „Unseren bereits

erfolgreich eingeschlagenen Weg, die Produktionskapazitäten zu

erweitern und uns in unterschiedlichen Märkten zu positionieren,

werden wir konsequent fortsetzen. Die hierfür notwendigen Voraussetzungen

haben wir sowohl durch unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter als auch durch die vorgenommenen

Investitionen geschaffen“, fasst Robert Both die strategische Ausrichtung

zusammen.

Alexei Sub unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit mit

ASYS und betont das Vertrauen in die Partnerschaft: „Sollten wir

eine weitere Bestückungslinie benötigen, ist ASYS wieder unser bevorzugter

Partner, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen sind ähnlich

wie zuvor“.

Servicequalität als Erfolgsfaktor

Die Entscheidung für ASYS wurde nicht nur durch die technologischen

Vorteile, sondern auch durch die Servicequalität beeinflusst:

„Die Erreichbarkeit und der schnelle Support, den wir durch Ihren

Vertriebs-Kollegen Wolfgang Heyder und das restliche ASYS-Team

erfahren haben, waren für uns ausschlaggebend“, so Robert Both.

„Das Vertrauen in ASYS war von Anfang an da.“

ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH

Lerchenbergstraße 31 D 89160 Dornstadt

Telefon: +49 7348 98560 Telefax: +49 7348 985691

eMail: info@asys-reinraum.de

Internet: http://www.asys-reinraum.de

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Mitgliedertreffen VIP3000

Am 15./16. Mai 2025 fand das Mitgliedertreffen des Vereins Interessengemeinschaft

Pharmabau 3000 e. V. – kurz VIP3000 – am Hochschulstandort

Sigmaringen statt. VIP3000 vereint derzeit 72 Firmen

und Institutionen, die sich mit den Themen Reinraum und Pharmabau

beschäftigen. Auch die Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist

seit vielen Jahren Mitglied des Vereins. Die aktive Rolle innerhalb

der Hochschule trägt dabei die Fakultät Life Sciences, die dieses Mal

die Gastgeberrolle für die halbjährlich stattfindenden Mitgliedertreffen

übernahm. Ca. 45 Personen nahmen an dem Event teil.

Das Programm startete mit einer Begrüßung durch den Präsidenten

des VIP3000, Ralf Gengenbach, und das Dekanat der Fakultät

Life Sciences. Im darauffolgenden Gastvortrag stellten Prof. Dr.

Andreas Schmid, der als fachlicher Vertreter für den Bereich Reinraum-

und Steriltechnik der Hochschule an dem Treffen mitwirkte,

und Bachelorand Paul Guigas aus dem Studiengang Pharmatechnik

in einem Fachvortrag „Ansätze für nachhaltigere Reinräume“ vor. Es

folgten der Bericht der Schatzmeisterin und des Vorstands. Aufgrund

des altersbedingten Ausscheidens des bisherigen Vorstandmitglieds

Ingo Sternitzke wurde im Anschluss ein Platz im Vorstand per Wahl

mit Christian Lorenz neu besetzt. Nach der Präsentation der Firma

Netzer als neuem Vereinsmitglied stellten zwei Masterstudierende

aus dem Studiengang Life Science Engineering ihr Gewinnerprojekt

für den VIP3000-Award, der alljährlich im Rahmen der Fabrikplanungsmodule

des Studiengangs vergeben und mit einem Preisgeld

von 500 € dotiert wird, vor. Luis Schumann und Loris Teiber hatten

dabei die Aufgabe eine Fabrik zur Herstellung von 150 Millionen

Tüten Gewürzmischung zu planen. Nach einem Austausch über die

gemeinsame Messepräsenz des Vereins folgte schließlich der gemütliche

Teil des ersten Tags mit einem gemeinsamen Abendessen

im Brauwerk Zoller-Hof in Sigmaringen.

Der zweite Tag startete mit einer zweistündigen Führung auf

dem Hochschulcampus und dem Innovationscampus. Teil der Tour

waren die pharmazeutischen Reinräume, das Labor Lebensmittelverarbeitung

und Sensorik sowie das Erdgeschoss der Forschungsfabrik

mit dem Sustainable Packaging Institute und weiteren Laboren.

Im Anschluss stellten Antje Schärer und Hannah Pfefferle den

Förderverein der Hochschule und die Angebote des Career Centers

für Unternehmen vor. Andreas Schmid ergänzte weitere Information

zum noch neuen Masterstudiengang Sustainability Studies und

zahlreiche Information zu weiteren Kooperationsmöglichkeiten wie

studentische Projekt- und Abschlussarbeiten. Letzter Programmpunkt

war ein Einblick von Ralf Gengenbach in Erfahrungen aus aktuellen

Reinrauminspektionen.

Die Hochschule blickt auf ein sehr kurzweiliges Mitgliedertreffen

bei bestem Wetter und angenehmer Atmosphäre zurück und

dankt allen, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen

haben.

Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Fakultät Life Sciences

Anton-Günther-Str. 51

Telefon: +49 7571 7328242

Telefax: +49 7571 7328235

eMail: schmida@hs-albsig.de

D 72488 Sigmaringen

Internet: http://www.hs-albsig.de/Seiten/homepage.aspx

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Pharma und Food sicher automatisch verpacken

Erzeugnisse der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sind empfindlich und dürfen nicht kontaminiert werden.

Vakuumtechnik-Experte Schmalz unterstützt Unternehmen bei der Automatisierung von Verpackungslösungen.

Das Ziel: eine hohe Produktivität und sichere Prozesse.

Ob Gummibärchen oder Mozzarella – lose

oder flüssige Waren wie Nahrungsmittel

und Chemikalien benötigen

eine Verpackung, um sie automatisiert

zu bewegen, zu transportieren

und zu verkaufen. Schachteln und

Beutel schützen den Inhalt, verhindern den

Produktaustritt und bieten Platz für wichtige

Informationen. Verpackungen erfüllen viele

Anforderungen und beeinflussen die Kundenzufriedenheit.

Dabei geht der Trend zu

recycel- und kompostierbaren sowie plastikfreien

Materialien. Daneben setzen sich

smarte Verpackungen zur Frischeanzeige

und individualisierte Designs in vielen Anwendungen

durch. Die Produktverpackungen

sind international sehr unterschiedlich

und unterliegen einer hohen Änderungsgeschwindigkeit.

„Für die Automatisierung

der Verpackungslinien bedeutet dies, dass

die Maschinen und Automatisierungslösungen

flexibler werden müssen, um unterschiedliche

Werkstoffe zu handhaben“, sagt

Thomas Lichtenberger, Leiter Vertrieb bei

Schmalz in Glatten. „Wir entwickeln innovative

Lösungen, die Effizienz und Ergonomie

vereinen. Damit können Unternehmen

schnell auf neue Anforderungen reagieren

und ihren Automationsgrad steigern.“

Die Lebensmittel- und Pharmabranche

benötigt vielseitige Verpackungstechnologien

und die passenden Werkstoffe.

Schmalz bietet eine breite Palette von Vakuum-Komponenten

und -Systemen, die

das Unternehmen speziell für die Automatisierung

in diesen Branchen entwickelt hat.

Ob Primärverpackung mit direktem Kontakt

zur Ware, umhüllende Sekundärverpackung

oder End-of-Line-Palletizing (EOLP) – der

Vakuum-Experte aus dem Schwarzwald unterstützt

die Prozessindustrie mit Lösungen

für alle Bereiche.

Einzigartig und hygienisch

Die menschliche Hand ist unübertroffen,

wenn es darum geht, vielgestaltige Objekte

präzise und sicher zu bewegen. Mit dem

neuen Fingergreifer mGrip ahmt Schmalz

die Gliedmaße nach und macht sie damit

für automatisierte Anwendungen verfüg-

Die verschleißfesten Balgsauggreifer FSG

SI-HD packen Spritzen, Ampullen oder Vials

sicher. (Bild: J. Schmalz GmbH)

Vor allem in Verbindung mit Delta-Robotern

sorgen die Balgsauggreifer SPB1/SPF/SPB2 für

sehr schnelle und stabile Verpackungsabläufe.

(Bild: J. Schmalz GmbH)

bar. Dank zirkular oder parallel angeordneter

Fingermodule können runde sowie

längliche Werkstücke sicher und schonend

gehandhabt werden. Der pneumatisch gesteuerte

Fingergreifer mGrip im Hygienic

Design ermöglicht eine sehr präzise Anpassung

an unterschiedliche Produkte,

beispielsweise durch die Regulierung der

Greifkraft. Dadurch werden auch empfindliche

Produkte wie Backwaren und Obst sehr

sensibel bewegt. Damit realisieren Unternehmen

schnelles Picking rund um die Uhr.

Partikelfrei und steril

Im Reinraum gelten strenge Anforderungen

an Luftreinheit, Partikelfreiheit und

Der Mehrstufen-Kompaktejektor SCPL eignet

sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Verpackungsaufgaben.

(Bild: J. Schmalz GmbH)

Der Strömungsgreifer SFG im Hygienic Design

wartet mit einer hohen Saugleistung auf und

überzeugt in hochdynamischen Prozessen.

(Bild: J. Schmalz GmbH)

Hygiene. Der Vakuum-Schlauchheber Pal-

Vac Sprint Hygienic erfüllt höchste Hygienestandards

und ermöglicht das sichere,

ergonomische Bewegen von Lasten bis 100

Kilogramm in kontaminationsfreien Umgebungen.

Die leicht zu reinigenden Oberflächen

aus Edelstahl und lebensmittelkonformen

Materialien sind ideal für die Pharma-,

Food- und Chemieindustrie. Fachkräfte bedienen

den PalVac intuitiv.

Medikamente und Kosmetik

Für automatisierte Anwendungen in Pharma

und Food eignen sich die verschleißfesten

Balgsauggreifer FSG SI-HD. Sie bestehen

aus lebensmittelkonformem Silikon, das von

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der FDA (Food and Drug Administration)

zertifiziert ist. HD steht für Heavy Duty,

denn das Material hält auch stark abrasiven

Werkstoffen stand und ist zwischen -30 und

180 Grad Celsius temperaturbeständig. Damit

können die Sauger beispielsweise Spritzen,

Ampullen oder Vials in hoch dynamischen

Prozessen sicher greifen. „Unternehmen

profitieren von großen Wartungsintervallen,

denn das robuste Material hat eine

lange Standzeit“, erklärt Lichtenberger. Dies

sorge nicht nur für eine hohe Produktivität,

sondern auch für eine Kostenersparnis, da

weniger Ersatzteile erforderlich seien.

Beutel und Pappe

Speziell für Palettier- und Depalettierprozesse

hat Schmalz die Balgsauggreifer SPB1/

SPF/SPB2 im Programm. Auch sie zeichnen

sich durch lange Standzeiten aus. Möglich

macht dies der Werkstoff Elastodur ED-65,

der im Vergleich zu Nitrilkautschuk (NBR)

die dreifache Einsatzdauer schafft – selbst

bei abrasiven Produkten wie Pappschachteln.

Dank seiner Eigenstabilität eignen

sich die Sauger für dynamische Prozesse.

Die große, effektive Saugfläche ermöglicht

hohe Kräfte. Somit können Kartons

schnell, sicher und präzise gehandhabt werden.

Beutel sind eine ressourcenschonende

Möglichkeit, Flüssigkeiten und Schüttgüter

zu verpacken. Doch sie sind schwierig

im Handling, da sie biegeschlaff und damit

schwer zu greifen sind. Die Balgsauggreifer

PSPF besitzen eine anschmiegsame und

weiche Dichtlippe, die auch auf Tüten mit

starker Faltenbildung optimal abdichtet. Das

Besondere: Balg und Dichtlippe sind durch

eine Zwei-Komponenten-Verbindung vereint,

wodurch die Vorteile beider Werkstoffe

in einem Sauger kombiniert werden.

Damit ermöglicht diese Lösung die

prozesssichere Handhabung von Beuteln

mit flüssigem, festem oder pulverförmigem

Inhalt sowie von Säcken mit geringem Füllgrad.

Besonders in Verbindung mit Delta-Robotern,

etwa für Case-Packing- oder

Pick-and-Place-Anwendungen, sorgt der

PSPF-Greifer für schnelle und stabile Verpackungsabläufe.

Mit dem Strömungsgreifer SFG im Hygienic

Design hat Schmalz eine weitere Lösung

für Lebensmittel im Portfolio. Durch

seine kompakte und leichte Bauform bei

hoher Saugleistung meistert er hochdynamische

Prozesse. Er kommt vor allem dann

zum Einsatz, wenn strukturierte Werkstücke

wie Backwaren automatisiert bewegt

werden müssen. Auch eine metall-detektierbare

Version ist verfügbar. Der neue

Sackgreifer PSSG-X besitzt ein sehr geringes

Gewicht und handhabt Papier-, Kunststoff-

und Gewebesäcke vollautomatisch.

Dabei spielt der Füllgrad keine Rolle – selbst

unvollständig befüllte Gebinde greift er sicher.

Effizient und leistungsstark

Damit der Unterdruck zum Sauger kommt,

braucht es die richtige Vakuum-Erzeugung.

Dafür bietet sich zum Beispiel der Mehrstufen-Kompaktejektor

SCPL an, der das Vakuum

bei niedrigem Druckluftverbrauch effizient

bereitstellt. Er bewegt poröse Werkstücke

wie Kartonagen durch sein hohes

Saugvermögen mühelos. Bei saugdichten

Materialien, wie beschichtete Kartons, sorgt

eine optional zuschaltbare Luftsparregelung

für einen sparsamen Betrieb. Zusammen

mit Flächengreifsystemen und Saugtraversen

evakuieren die Multitalente auch große

Volumina.

Und noch etwas überzeugt: Schmalz hat

Ventiltechnik und Vakuum-Überwachung

in das Gerät integriert. Damit benötigen Betreiber

keine externe Lösung zur Steuerung

des Vakuumsystems. „Weil Vakuumschalter

und Ventile direkt an Bord sind, entfallen

viele Einzelkomponenten, und es entsteht

kein Kabelsalat an der Anlage“, sagt Lichtenberger.

Nachhaltig und langlebig

Die Lösungen von Schmalz erlauben nicht

nur wirtschaftliche und sichere Prozesse.

Das Unternehmen legt bei der Entwicklung

großen Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.

Die langen Standzeiten

reduzieren den Verbrauch von Materialien

und Energie. Das smarte Design setzt auf

reversible Verbindungen, sodass sich die

Materialien bei einer Entsorgung einfach

trennen und einzeln verwerten lassen. Viele

Systemberater im Außendienst unterstützen

ihre Kunden durch ein großes Knowhow

und Detailwissen. Damit erhalten sie

eine umfassende und lösungsorientierte

Beratung rund ums Packaging.

J. Schmalz GmbH

D 72293 Glatten

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Lorenz Consult bestätigt

führende Rolle als Generalplaner

– Erfolgsjahr 2024 und strategischer Ausblick

Lorenz Consult ZT GmbH blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück: Mit einem Jahresumsatz von rund 11 Millionen Euro

konnte das Unternehmen seine Position als einer der führenden Generalplaner für technisch komplexe Bauprojekte weiter

festigen. Eine solide Auftragslage in den Kompetenzfeldern Gesundheit, Labor, Logistik sowie anlagenintensiver Industrie

war dabei ein wesentlicher Treiber der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

Das 1972 gegründete Unternehmen besteht heute aus über 60 Mitarbeitenden

an vier Standorten, die alle bauspezifischen Planungsund

Überwachungs-Leistungen in den Bereichen Gesundheitseinrichtungen,

Reinraum für Pharma, Food und Elektronik, Industrieund

Stahlbau sowie Planungstechnologie 5D-BIM und Digitalisierung

am Bau mit ihrer Expertise abdecken.

Auch im Jahr 2024 realisierte Lorenz Consult wieder eine Vielzahl

anspruchsvoller Projekte. „Herausragend sind all unsere Projekte,

die wir im Haus betreuen“, betont Geschäftsführer DI Christian

Lorenz und ergänzt: „Wir sind besonders stark in den Bereichen

Labor, Industrie, Gesundheitswesen und Reinraum vertreten.“ Zu

den Projekten im Jahr 2024 zählten unter anderem die Fertigstellung

eines großen Logistikprojekts der Warenversorgung in Wien, viele

Projekte im Pharma-, Krankenhaus- und Universitätsbereich oder

auch die Teilfertigstellung eines bedeutenden Ausbildungszentrums

in Graz.

Kompetenz unter einem Dach

Der anhaltende Erfolg von Lorenz Consult beruht auf einem starken

Fundament: interdisziplinäre Teamarbeit, die verschiedenen

Disziplinen unter einem Dach, ausgeprägtes Fach- und Spezialwissen,

das Bespielen von Kernkompetenzen und die umfassende Planungskompetenz.

„Durch das Zusammenspiel aus fachlicher Breite,

Spezialisierung und Teamgeist gehört Lorenz Consult zu den führenden

Gesamtplanern für technisch komplexe Bauprojekte. Durch

die enge Zusammenarbeit von Expert:innen verschiedenster Disziplinen

– also unserer Teamarbeit über Fachgrenzen hinweg – gelingt

es, Bauprojekte effizient und ganzheitlich umzusetzen – von der ersten

Idee bis zur Übergabe“, so Lorenz. Als Generalplaner vereint das

Unternehmen zentrale Bereiche wie Hochbau, Tragwerksplanung,

TGA und Bauaufsicht. „Diese gebündelte Planungskompetenz führt

zu durchdachten, wirtschaftlichen Lösungen mit hoher Qualität.

Der Fokus liegt auf komplexen Bauvorhaben wie Krankenhäuser,

Reinräume sowie Industrie- und Logistikbauten. Tiefes Fachwissen,

langjährige Erfahrung, unser erfahrenes Team und kontinuierliche

Weiterentwicklung sichern innovative Lösungen und machen uns

zu einem verlässlichen Partner in der Branche“, so Lorenz.

Ausgezeichnete Unternehmenskultur

2024 hat Lorenz Consult zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung

zur Top Company von kununu erhalten. Neben wirtschaftlichen Erfolgen

prägten auch zahlreiche interne Highlights das vergangene

Jahr. Ein besonderes Ereignis war der mehrtägige Firmenausflug, der

den Teamspirit nachhaltig gestärkt hat. Ergänzt wurde dieser durch

kleinere teaminterne Events, bei denen der kollegiale Austausch im

Vordergrund stand. Bereits zur Tradition geworden ist die Teilnahme

am Businesslauf, bei dem 2024 gleich vier Teams von Lorenz Consult

an den Start gingen. „Die Sommerfeier mit Grillerei im Grazer Headquarter,

ein herbstliches Beisammensein bei „Sturm und Maroni“

sowie die festliche Weihnachtsfeier rundeten das Jahr gelungen ab“,

so Lorenz.

Ausblick: Ausbau und Weiterentwicklung

„Tiefes Fachwissen, langjährige Erfahrung, unser erfahrenes Team

und kontinuierliche Weiterentwicklung sichern innovative Lösungen

und machen uns zu einem verlässlichen Partner in der Branche“,

so Christian Lorenz, Geschäftsführer von Lorenz Consult.

© Lorenz Consult, Jürgen Skarwan

Während die Mitarbeiter:innenzahl 2024 stabil blieb, richtet sich der

Blick nun auf gezielten Ausbau: Im Fokus für 2025 stehen die Etablierung

eines neuen Standorts in München sowie die Erweiterung

der Eigenleistungen, insbesondere im Fachgebiet Elektrotechnik,

Planung und Bauaufsicht. Auch die Weiterentwicklung der bestehenden

Kernkompetenzen soll vertieft und gestärkt werden – ganz

im Sinne der Philosophie von Lorenz Consult, technisch anspruchsvolle

Projekte mit höchster Präzision und Qualität zu realisieren.

Lorenz Consult Ziviltechniker GmbH

AT 8010 Graz

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Das Konsortium ermöglicht europäischen Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen

sowie Forschungsorganisationen im Bereich der Halbleiterfertigung den Zugang zu

Designinfrastruktur, Schulungen und Kapital.

Imec koordiniert EU Chip Design Platform

Vertreter der zwölf Konsortiumsmitglieder versammelten sich im Internationalen Iberischen Nanotechnologielabor

in Braga, Portugal.

Chip-Fertigung, Verpackung und Tests.

Sie wird maßgeschneiderte Unterstützung

beim Zugang zu kommerziellen EDA-

Tools (Electronic Design Automation),

IP-Bibliotheken (Intellectual Property),

Pilotlinien-Technologien des EU-Chips

Act und Zugang zu Designdatenbanken,

einschließlich Open-Source-Optionen,

bieten. Darüber hinaus wird die Plattform

ein Start-up-Förderprogramm mit Inkubations-,

Beschleunigungs- und Mentoring-Aktivitäten

sowie finanzielle Unterstützung

bieten, um Unternehmen in der

Frühphase dabei zu helfen, ihre innovativen

Ideen in die Realität umzusetzen.

„Die EU-Chips Design Platform wird

Start-ups und KMU wichtige Ressourcen

zur Verfügung stellen, um ihre Designprozesse

zu beschleunigen und ihre Geschäftsideen

schneller auf den Markt zu

bringen. Durch den Abbau von Hindernissen

beim Zugang zu Design-Know-how,

einschließlich EDA-Tools und geistigem

Eigentum, sowie durch eine drastische

Senkung der Kosten für Chipdesign und

-fertigung und der Markteinführungszeiten

werden wir das Wachstum der europäischen

Chipdesignbranche ankurbeln“,

Im Rahmen des European Chips Act wurde

ein Konsortium aus 12 europäischen Partnern

unter der Koordination von imec ausgewählt,

um die EU-Chips-Design Platform

zu entwickeln. Die von Chips JU (European

Joint Undertaking for Semiconductor Research

and Innovation) finanzierte Plattform

wird fabless Halbleiter-Startups, kleinen

und mittleren Unternehmen sowie Forschungsorganisationen

den Zugang zu fortschrittlicher

Halbleiterdesign-Infrastruktur,

Schulungen und Kapital erleichtern. Durch

die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen

soll die Initiative die Halbleiterinnovation

in ganz Europa demokratisieren

und fördern, insbesondere im Bereich des

Chipdesigns.

Die Halbleiterindustrie ist das Rückgrat

moderner Technologie und steckt in

allen Bereichen, von Smartphones bis hin

zu hochentwickelten medizinischen Geräten.

Mit dem EU-Chips-Act hat sich Europa

zum Ziel gesetzt, seinen Anteil am globalen

Halbleitermarkt zu erhöhen. Neben der

Einführung europäischer Pilotlinien zur

Entwicklung von Schlüsseltechnologien

für Halbleiterinnovationen sieht der EU-

Chips-Act die Einrichtung einer EU-Chips

Design Platform vor, die das Wachstum

von Fabless-Chip-Unternehmen in Europa

unterstützen soll.

Die EU-Chips Design Platform wird

Fabless-Unternehmen einen schnellen und

effizienten Zugang zu den benötigten Ressourcen

über eine cloudbasierte virtuelle

Umgebung ermöglichen, die Chipdesign-

Ressourcen, Schulungen und Kapital bereitstellt.

Unter der Koordination von imec

haben sich zwölf wichtige europäische Forschungsakteure

aus dem Halbleiter-Ökosystem

zu einem Konsortium zusammengeschlossen,

um diese Designplattform zu

schaffen.

Die Plattform soll bis Anfang 2026 die

ersten Start-ups und kleinen und mittleren

Unternehmen einbinden und ihnen einen

barrierefreien Zugang zu europäischen Designkapazitäten

bieten, darunter Route-toerklärte

Romano Hoofman, Projektkoordinator

bei imec.

Das Plattform-Koordinationsteam der

EU-Chips Design Platform besteht aus imec

(Belgien), der französischen Kommission

für alternative Energien und Atomenergie

(CEA, Frankreich), der Fraunhofer-Gesellschaft

zur Förderung der angewandten

Forschung e. V. (Deutschland), dem Leibniz-Institut

für Hochleistungsmikroelektronik

(IHP, Deutschland), Silicon Austria

Labs (Österreich), der Fondaziona Chips-

IT (Italien), dem Spanischen Nationalen

Forschungsrat (CSIC, Spanien), dem Internationalen

Iberischen Nanotechnologielabor

(Portugal), der Technischen Universität

Eindhoven (Niederlande), der Universität

Tampere (Finnland), der CVUT (Tschechische

Republik) und der AGH-Universität

Krakau (Polen). Die Fördervereinbarung mit

der Chips JU im Rahmen des Programms

„Digitales Europa“ der Europäischen Union

ist in Arbeit und wird noch in diesem Jahr

unterzeichnet. Das Projekt läuft von 2025

bis Ende 2028.

IMEC Belgium

BL 3001 Leuven

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Internationale Allianzen stärkten die Widerstandskraft der Branche

Swiss Biotech Report 2025

– Umsatz blieb mit CHF 7,2 Milliarden auf hohem Niveau (2023: CHF 7,3 Mrd.)

– Kapitalzuflüsse stiegen um 22% auf CHF 2,5 Milliarden (2023: CHF 2,0 Mrd.);

davon erhielten privat gehaltene Unternehmen CHF 833 Millionen

– Alentis Therapeutics (CHF 163 Mio.) und SixPeaks Bio (CHF 102 Mio.) führen die Liste

der grössten Finanzierungsrunden der privat gehaltenen Biotechs an

– Trotz herausforderndem Marktumfeld erzielten einige börsenkotierte Firmen

beachtliche Erfolge (z.B. Basilea, Santhera)

– Bedeutende Lizenzabkommen und Akquisitionen: Lonza, Numab, Idorsia, Moonlake,

BioVersys, Haya und AC Immune

– Zahlreiche neue Produktzulassungen durch Swissmedic, EMA und FDA – darunter Aprocitentan

von Idorsia zur Behandlung von systemischem Bluthochdruck sowie Zevtera, ein Antibiotikum von Basilea

– Branchenweites Wachstum der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen (F&E)

auf CHF 2,6 Milliarden (2023: CHF 2,4 Mrd.)

– Steigende Nachfrage im Bereich der Auftragsentwicklung und -produktion (CDMO) und erfolgreiche

privat gehaltene F&E Biotech-Firmen sorgten für weiteres Beschäftigungswachstum von rund 8%

– Der Swiss Biotech Day etabliert sich als eine weltweit führende Biotechnologie-Konferenz

mit rund 3’000 Gästen aus der Life Sciences-Branche

2024 zeigte sich die Schweizer Biotech-Branche trotz spürbarer

Herausforderungen auf den Finanz- und Kapitalmärkten bemerkenswert

robust. Der Umsatz belief sich auf CHF 7,2 Milliarden. Die

Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen auf CHF 2,6

Milliarden. Besonders positiv hervorzuheben ist der Anstieg des

Kapitalzuflusses in privat gehaltene Unternehmen, der mit CHF 833

Millionen einen neuen Höchstwert erreichte. Aber auch börsenkotierte

Unternehmen erzielten beachtliche Erfolge. Die Gesamtbeschäftigung

wuchs insbesondere im expandierenden Schweizer

CDMO-Geschäft.

Der heute von der Swiss Biotech Association gemeinsam mit

EY und acht weiteren Partnerorganisationen veröffentlichte Swiss

Biotech Report 2025 analysiert die letztjährigen Finanzierungen

schweizerischer Biotechfirmen und enthält weitere Kennzahlen und

Statistiken. Unter dem Thema ‘Die Kraft internationaler Allianzen‘

veranschaulicht er, wie die Schweiz globale Partnerschaften entlang

der gesamten Life-Sciences-Wertschöpfungskette stärkt – von F&E

bis hin zu regulatorischer Harmonisierung – und so einen wichtigen

Beitrag für die gesamte Branche leistet.

«Gerade in einer Zeit, in der Abschottung und nationale Allein-

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gänge an Bedeutung gewinnen, setzt die Schweiz mit ihrem kooperativen

Ansatz auf ein kraftvolles Gegenmodell. Kein Schweizer

Biotech-Innovator entwickelt ein neues Produkt ausschliesslich für

den heimischen Markt. Die Schweiz blickt auf eine lange Tradition

zurück, in der innovative Lösungen in enger Zusammenarbeit mit

starken internationalen Partnern entstehen – und damit wirksame

Antworten auf globale Herausforderungen liefern. Dieses Prinzip

ist im Schweizer Biotech-Ökosystem derart fest verankert, dass vier

von fünf in der Schweiz eingereichten Biotech-Patente aus internationaler

Zusammenarbeit stammen. Zudem tragen die hiesigen

international erfahrenen, hochqualifizierten Fachkräfte zum weltweiten

Austausch von Wissen und Erfahrung bei», kommentiert Michael

Altorfer, CEO der Swiss Biotech Association.

Frederik Schmachtenberg, Partner und Global Life Sciences

Lead für Financial Accounting Advisory Services bei EY, ergänzt:

«Trotz eines schwierigen Umfelds konnten Schweizer Biotech-Unternehmen

2024 insgesamt 2,5 Milliarden Franken Kapital aufnehmen

– ein Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders

beeindruckten die privat gehaltenen Firmen, die sowohl beim Kapitalzufluss

mit 833 Millionen Franken als auch bei ihren Investitionen

in Forschung und Entwicklung mit 1,4 Milliarden Franken neue Rekorde

erzielten. Auch stieg ihr Umsatz um 10 Prozent im Vergleich zu

2023, auf insgesamt 2 Milliarden Franken.»

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem

Swiss Biotech Report 2025

Die Schweizer Biotech-Industrie erzielte auch 2024 hohe Umsätze.

Mit CHF 7,2 Milliarden lagen sie nur leicht unter dem Vorjahresniveau.

Schweizer Biotech-Unternehmen gingen mit führenden

Pharmakonzernen erfolgreiche Partnerschaften ein, darunter AC

Immune mit Takeda, Idorsia mit Viatris, Haya mit Lilly und Basilea

mit Innoviva. Die Produkteverkäufe wurden durch eine hohe Anzahl

neuer Marktzulassungen durch Swissmedic, EMA, FDA und anderer

Zulassungsbehörden unterstützt – unter anderem für wegweisende

neue Therapien von Idorsia, Basilea und Santhera.

Finanzierungen über die öffentlichen Kapitalmärkte blieben

auch 2024 anspruchsvoll. Dennoch sicherte sich das Schweizer Biotech-Unternehmen

CRISPR Therapeutics, das 2016 an die Börse

ging, eine Folgefinanzierungs runde in Höhe von USD 280 Millionen

(CHF 247 Millionen), um laufende klinische Studien in Onkologie,

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes fortzuführen sowie

Projekte für Autoimmuntherapien und In-vivo-Gen-Editierung auszubauen.

Erfreulich entwickelten sich auch die Finanzierungen bei

den privat gehaltenen Biotech-Unternehmen: Hier führten Alentis

Therapeutics (CHF 163 Millionen) und SixPeaks Bio (CHF 102 Mil-

lionen) die Liste der grössten Finanzierungsrunden für privat gehaltene

Unternehmen an.

Zu den herausragenden Übernahmetransaktionen zählten Johnson

& Johnsons Erwerb von Yellow Jersey, einer Tochtergesellschaft

von Numab, für USD 1,25 Milliarden und Lonzas Kauf des Roche-

Produktionsstandorts in Vacaville (USA) für USD 1,2 Milliarden.

Vor allem das Wachstum des CDMO-Marktes trieb die Beschäftigungszahl

der Schweizer F&E Biotech-Firmen erstmals über

20‘000 Vollzeitäquivalente – ein deutliches Zeichen für die Grösse

des verfügbaren Fachkräftepotenzials. Ein weiterer Beleg für die Robustheit

der Biotech-Industrie: Die Investitionen in Forschung und

Entwicklung stiegen auf CHF 2,6 Milliarden, wobei privat gehaltene

Unternehmen einen neuen Rekordwert erreichten und von den insgesamt

CHF 2,6 Milliarden CHF 1,4 Milliarden beisteuerten.

Die Kraft internationaler Allianzen wird im Swiss Biotech Report

auch an zwei zentralen Beispielen demonstriert: 2025 übernimmt

die Schweizer Innovationsagentur Innosuisse den Vorsitz der

Eureka-Initiative. Dieses Netzwerk von 47 Ländern und der Europäischen

Kommission, fördert grenzüberschreitende Innovationsprojekte

durch partnerschaftliche Zusammenarbeit. Zudem spielt

Swissmedic, die Schweizer Zulassungsbehörde, weiterhin eine

führende Rolle im Access Consortium und erleichtert gemeinsame

Zulassungen in Australien, Kanada, der Schweiz, Singapur und dem

Vereinigten Königreich.

Global Village und Swiss Biotech Success Stories Awards

für herausragende Leistungen

Der Swiss Biotech Report 2025 wurde am Swiss Biotech Day am

5. und 6. Mai 2025 den rund 3‘000 Gästen in Basel vorgestellt. Ein

Grund für den Besucherrekord ist auch das Global Village, eine Plattform,

die von der Swiss Biotech Association und weiteren Organisationen

angeboten wird, um eine nachhaltige weltweite Vernetzung

und internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Biotechnologie

und Life Sciences zu fördern. In nur zwei Jahren ist das Global

Village bereits von 10 auf 25 internationale Delegationen gewachsen.

Um herausragende Leistungen zu würdigen, zeichnete die Swiss

Biotech Association wieder Unternehmen und Persönlichkeiten mit

den Swiss Biotech Success Stories Awards aus:

Dr. Dr. h.c. Henri B. Meier ist eine herausragende unternehmerische

Persönlichkeit. Nach seiner Tätigkeit bei der Weltbank wurde

er Finanzdirektor bei Roche und führte das Unternehmen nach dem

Wegfall des Valium-Patentschutzes an die Spitze der Pharmabranche.

Nach seiner offiziellen Pensionierung im Jahr 2000 gründete er

mehrere Risikokapitalfonds, Stiftungen, Lehrstühle und Start-ups,

darunter den Swiss Future Fund.

Dr. Pascale Vonmont ist CEO und Direktorin der Gebert Rüf Stiftung,

der grössten privaten Wissenschafts- und Innovationsstiftung

der Schweiz. Seit über 25 Jahren treibt sie mit grossem Engagement

Innovation und Unternehmertum voran. Als leidenschaftliche Brückenbauerin

zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

setzt sie sich dafür ein, den Wissenstransfer zu beschleunigen und

bahnbrechende Forschung in konkrete Anwendungen zu überführen.

Der Swiss Biotech Report 2025

Der Swiss Biotech Report, dieses Jahr mit dem Titel ‘The Power of

Global Alliances’ beleuchtet die wichtigsten Trends, Innovationsfaktoren

und Innovationsquellen und berichtet über Themen und

Fakten zur Entwicklung der Schweizer Biotechindustrie.

Swiss Biotech Association

CH 8004 Zürich

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Vom KI-getriebenen Chipdesign bis zur Open-Source-Revolution:

Die Zukunft der Mikroelektronik trifft sich im Mai in Dresden

Zukunft gestalten:

edaWorkshop25 und Chipdesign

Germany Forum bringen Mikroelektronik-Elite

nach Dresden

Ob die nächste Generation KI-Prozessoren, neue Materialien wie

Memristoren oder Strategien zur europäischen Technologiefreiheit

– wer wissen will, wohin sich Mikroelektronik und Halbleiterentwicklung

bewegen, kommt am 12. und 13. Mai 2025 zum edaWorkshop25

nach Dresden. Veranstaltet vom edacentrum, ist der eda-

Workshop einer der wichtigsten Treffpunkte für Vordenker:innen

aus Industrie, Forschung und Politik – dieses Jahr eingebettet ins

Dresden Chips & Communications Festival (DCCF).

edaWorkshop25 – Wo Forschung auf Anwendung trifft

Mit dem Fokus auf Elektronik, Design und Anwendungen in Wirtschaft

und Wissenschaft (EDA) schlägt der edaWorkshop25 die

Brücke zwischen aktuellen Forschungsprojekten, industrieller Umsetzung

und politischen Weichenstellungen. In den technischen

Sessions und der Postersession geht es um Themen, die aktuell und

zukunftsweisend sind:

– Analog-Mixed-Signal Design aus Sicht von Industrie & Hochschulen

– Large Language Models im Design und Test

– Future Computing mit memristiven Bauelementen

– Chipdesign im Kontext des EU Chips Act & der Designinitiative

Mikroelektronik Deutschland

– Ergebnisse aus aktuellen KI-Projekten wie FlexKI, KI-Mobil und

HoLoDEC

Ein besonderes Highlight ist das Networking-Abendessen am

Zwinger Dresden (Copyright: edacentrum)

12. Mai im Festsaal der Messe Dresden – ein entspannter Rahmen

für persönliche Gespräche mit alten Bekannten und neuen Impulsgeber:innen.

„Der edaWorkshop25 ist der ideale Ort, um zu erfahren, wohin

sich die Welt der Mikroelektronik entwickelt. Im Zusammenspiel mit

der Industrie, der Forschung und den politischen Entscheidungsträgern

schaffen wir ein einzigartiges Forum für den Austausch von

Ideen und Visionen, die Europa im globalen Wettbewerb stärken

können. Dies ist der perfekte Moment, um aktiv dabei zu sein und

die Zukunft mitzugestalten.“ (Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender

edacentrum e.V.)

Chipdesign Germany Forum – Impulse

für Europas Halbleiterstrategie

Am 13. Mai 2025 lädt das Chipdesign Germany Forum im direkten

Anschluss an den edaWorkshop25 zur strategischen Diskussion

rund um die Zukunft des europäischen Chipdesigns ein. Die Veranstaltung

versteht sich als zentrale Plattform zur Stärkung des heimischen

Halbleiter-Ökosystems und bringt führende Köpfe aus Industrie,

Forschung und Politik zusammen.

Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem aktuelle Entwicklungen

im Mixed-Signal-Design sowie zentrale Projekte der Designinitiative

Mikroelektronik Deutschland. Diese BMBF-geförderte

Initiative treibt die Entwicklung quelloffener Designwerkzeuge und

Bibliotheken voran – etwa für innovative Transistortechnologien, die

formale Verifikation digitaler Schaltungen, Anwendungen in Raumfahrt

und Medizintechnik sowie eine souveräne Chipentwicklung

„Made in Germany“. Das Ziel: Ein nachhaltiges, offenes und widerstandsfähiges

Chipdesign-Ökosystem.

Weitere Highlights im Programm setzen Impulse zu neuromorphen

SoCs für energieeffiziente KI-Systeme sowie zur Gründungsund

Start-up-Kultur im Bereich Mikroelektronik. Im Fokus stehen

hier insbesondere die strukturellen Voraussetzungen für erfolgreiche

Ausgründungen und technologische Innovationen.

Den Abschluss bildet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion,

in der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und

Wissenschaft darüber debattieren, wie Deutschland seine Rolle in

der internationalen Mikroelektronik-Landschaft weiter ausbauen

kann.

edacentrum e.V.

D 30167 Hannover

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Reinraumschulungen der Dorfner Gruppe

– Praxisnah und effizient

Reinraumschulungen sind essenziell, denn Reinräume sind kompromisslos.

Selbst kleinste Verunreinigungen können schwerwiegende

Auswirkungen auf Ihre Produktion haben. Daher kommt es

nicht nur auf die Sauberkeit im Reinraum selbst an. Bereits vor dem

Betreten können unbemerkte Risiken entstehen, die entscheidend

für die Reinheit und Sicherheit Ihrer Prozesse sind – und genau diese

sollte man kennen, um sie gezielt zu vermeiden.

Dorfners Expertinnen und Experten schulen nicht nur die eigenen

Mitarbeitenden, um sein hohes Niveau als verlässlicher Partner

zu sichern, sondern geben diese Expertise auch in individuellen

Reinraumschulungen gerne an den Kunden weiter. Mit seiner langjährigen

Erfahrung und seinem Team aus hoch qualifizierten Expertinnen

und Experten ist Dorfner ein verlässlicher Partner, wenn es

um die Vermittlung von Wissen und Best Practices in diesem anspruchsvollen

Umfeld geht.

Inhalte der Reinraumschulungen

Die Reinraumschulungen zielen darauf ab, das Personal optimal auf

die spezifischen Herausforderungen im Reinraum vorzubereiten,

die Einhaltung wichtiger Reinraumvorschriften sicherzustellen und

die Standards der Arbeitsumgebung nachhaltig zu sichern.

– Grundlagen der Reinraumhygiene: Es wird erklärt, warum Reinraumhygiene

entscheidend ist und wie Kontaminationsrisiken

minimiert werden können.

– Richtlinien und Standards: Verständnis der Anforderungen

der VDI 2083 und des GMP-Leitfadens.

– Reinraumverhalten: Korrektes Ankleiden, Bewegung im

Reinraum und Verhalten, um Partikel- und Keimaufwirbelung

zu vermeiden.

– Effiziente Reinraumreinigung: Auf die Technik kommt es an!

Gezeigt werden Methoden, Materialien und Produkte, die

speziell für Reinräume geeignet sind.

– Personalhygiene mit interaktivem E-Learning: Vermittelt werden

die Grundlagen der Personalhygiene mithilfe eines interaktiven

E-Learnings. Die Lerninhalte sind visuell und praxisnah

aufbereitet, um ein modernes und nachhaltiges Lernerlebnis zu

ermöglichen.

– Praktische Übungen: In allen Themenbereichen wird das

Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt, damit das Team optimal

vorbereitet ist.

An wen richten sich die Reinraumschulungen?

Die Reinraumschulungen sind für alle gedacht, die in sensiblen

Reinraumumgebungen arbeiten und höchste Standards in Sauberkeit,

Sicherheit und Compliance gewährleisten müssen.

– Mitarbeiter, die im Reinraum arbeiten und die Verhaltensregeln

sowie Hygienemaßnahmen sicher beherrschen müssen.

– Teams, die für die Reinigung und Instandhaltung von

Reinräumen verantwortlich sind.

– Verantwortliche, die sicherstellen, dass die Vorgaben der

VDI 2083 und des GMP-Leitfadens eingehalten werden.

Qualifiziert und engagiert

Alle Schulungsleiter besitzen die Fachkompetenz nach VDI 2083.

Mit seiner langjährigen Erfahrung als Reinraumreinigungsdienstleister

kennt Dorfner die Praxis wie kaum ein anderer. Das Unternehmen

weiß genau, welche Herausforderungen in der täglichen

Arbeit auftreten und vermittelt das Wissen, das benötigt wird, um

erfolgreich und sicher im Reinraum zu arbeiten.

Die Schulungen sind individuell auf die Bedürfnisse und branchenspezifischen

Anforderungen zugeschnitten. Ob Grundlagenvermittlung,

vertiefende Workshops oder spezielle Trainings –

gemeinsam wird die passende Lösung gefunden.

Dorfner GmbH & Co. KG

Willstätterstraße 71

Telefon: +49 911 68020

D 90449 Nürnberg

eMail: info@dorfner-gruppe.de

Internet: http://www.dorfner-gruppe.de

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Bewerbungsphase für den FiT2clean Award 2025 hat begonnen

4. FiT2clean Award : Innovationen

und Weiterentwicklungen für die

Bauteilreinigung einreichen

Der Fachverband industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) vergibt

für hervorragende Leistungen und neue Lösungen zu

aktuellen Herausforderungen in der industriellen Bauteilreinigung

seit 2022 jährlich den FiT2clean Award. Die Bewerbungsphase

für den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis

hat begonnen und läuft bis 15. August 2025. Teilnahmeberechtigt

sind Anbieter und Anwender aus allen

Bereichen der industriellen Reinigungstechnik. Die Verleihung

des 4. FiT2clean Awards erfolgt im Rahmen der diesjährigen

parts2clean am 9. Oktober 2025.

Als Querschnittstechnologie leistet die industrielle Reinigungstechnik

in allen Industriebereichen einen wichtigen Beitrag zur Produktqualität

und damit zur Wertschöpfung. Neue Produkte und veränderte

Prozessketten führen bei diesem qualitätsrelevanten Fertigungsschritt

nicht nur zu stärker diversifizierten Anwendungen, es

entstehen auch komplett neue Aufgabenstellungen in der Bauteilreinigung.

„Die industrielle Reinigungstechnik entwickelt sich dadurch

zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie für die Umsetzung

innovativer Produktideen. Denn als Quality Gate entscheidet die

Reinigbarkeit von Bauteilen darüber, ob deren Produktion technisch

und wirtschaftlich sinnvoll ist“, erklärt Dr. Michael Flämmich, Vorstandsvorsitzender

des FiT. Darüber hinaus werden die Ressourceneffizienz

von Reinigungsprozessen und der daraus resultierende

CO2-Fußabdruck zunehmend zu einem Entscheidungskriterium.

„Neu- und Weiterentwicklungen aus den verschiedenen Bereichen

der industriellen Reinigungstechnik tragen daher entscheidend

dazu bei, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

zu stärken“, berichtet Michael Flämmich. „Mit dem FiT-

2clean Award trägt der Fachverband dazu bei, innovative Lösungen

und herausragende Leistungen für die industrielle Teilereinigung zu

fördern und voranzutreiben“. Der mit 10.000 Euro und einem Jahr

kostenloser Mitgliedschaft dotierte Innovationspreis wird 2025 zum

vierten Mal vergeben.

Bewerbungen in drei Kategorien

Teilnehmen an der Ausschreibung können nationale und internationale

Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Bereichen der

industriellen Reinigungstechnik. Eingereicht werden können Innovationen,

aktuell umgesetzte Produktideen und Weiterentwicklungen

aus den folgenden Themengebieten:

– Innovation: Neues Produkt oder Produktvariation zur Umsetzung

aktueller Anforderungen in der industriellen Bauteilreinigung.

– Ökologie: Lösungen für die industrielle Teilereinigung

beziehungsweise für die Veränderung eines Produktes, Prozesses

oder Anwendungsfalls, aus denen eine ressourcenoptimierte

Prozessführung oder Einsparung von Ressourcen resultiert.

– QSRein 4.0: Innovative Systemlösung zur wissensbasierten

Prozessführung in der industriellen Teilereinigung.

Die Bewerbungsfrist hat vor kurzem begonnen

und läuft bis 15. August 2025.

Preisverleihung am 9. Oktober auf der parts2clean

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen

Fachjury – Personen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und

Medien – entsprechend definierter Kriterien bewertet. Der 4. FiT-

2clean Award wird am 9. Oktober 2025 im Rahmen der parts2clean

verliehen. Die Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung

findet vom 7. bis 9. Oktober 2025 auf dem Messegelände

Stuttgart statt.

Weitere Informationen über den FiT2clean Award, zur Jury sowie

die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen sind

auf der Homepage des FiT (www.fit-online.org/fit2clean) abrufbar.

Der begehrte, mit 10.000 Euro dotiert FiT2clean Award ging 2024 an die

PartikelART Solution GmbH für die Entwicklung einer KI-basierten App

zur schnellen und einfachen Partikelanalyse mittels Smartphone. Dr.-Ing

Ronny Zwinkau, Geschäftsführer Partiel ART (Mitte ) Juliane Schulze, Vorstandmitglied

FiT (li) und Dr. Michael Flämmich, Vorstandsvorsitzender

FiT (re). (Bildquelle: Fachverband industrielle Teilereinigung e.V.)

Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

Geschäftsstelle

Hauptstraße 7 D 72639 Neuffen

Telefon: +49 7025 84340 Telefax: +49 7025 843420

eMail: info@fit-online.org Internet: http://www.fit-online.org

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Die Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik knüpft mit sehr gutem Anmeldestand

an vorangegangene Erfolge an.

Frische Impulse, neue Gesichter:

PaintExpo 2026 startet durch

Exakt ein Jahr bevor sich die Tore zur PaintExpo

vom 14. bis 17. April 2026 öffnen, haben

sich mehr als 260 Firmen rund 10.000

Quadratmeter Ausstellungsfläche gesichert.

Damit sind bereits mehr als 70 Prozent der

Ausstellungsfläche der Vorveranstaltung

vermietet und die Messemacher sehr zufrieden.

Die wichtigste Plattform für Weltneuheiten,

Trends, Zukunftstechnologien

und Innovationen rund um die industrielle

Lackiertechnik setzt damit den Erfolgskurs

der vorangegangenen Jahre als Weltleitmesse

fort, ohne auf der Stelle zu stehen.

Hohe Internationalität und wichtige

Branchenplayer

Aus dem europäischen Ausland haben sich

unter anderem Blastman Robotics coatmaster,

Estalia Performance, Gema Switzerlanfd,

JMC, Sistem Teknik Makina, Tecknos

Group, TIGER Coatings und Oxyplast Belgium

angesagt. Damit liegt der Anteil ausländischer

Aussteller aktuell bei rund 50

Prozent, wobei Italien und die Schweiz am

stärksten vertreten sind. Über die europäischen

Nachbarn Frankreich, Polen, Spanien,

Österreich, Belgien und Niederlande hinaus

sind auch Aussteller aus der Türkei, Indien,

Ägypten, China und Zypern vertreten. Zu

den großen Branchenführern aus Deutschland,

die auf der PaintExpo ihre Anlagen

und Geräte zur Nasslackierung präsentieren

werden, gehören Sames, Krautzberger, Dürr,

Eisenmann, SATA oder Venjakob und Walther

Trowal. Im Bereich Pulverbeschichtung

haben J. Wagner, Rippert, Nordson

und Jürgen Emptmeyer ihre Teilnahme fest

zugesagt. Innovationen aus dem Bereich

Automatisierung und Fördertechnik werden

beispielsweise Louis Schierholz und SEH

Engineering präsentieren. Auch die Lackhersteller

MIPA, Akzonobel, Emil Frei oder

BERLAC zeigen ihre neuesten Produkte in

Karlsruhe.

Neue Leitung mit viel Messe-Know-how

Frisch angetreten als Projektdirektorin erklärt

Carmen Bender: „Der Zuspruch aus

der Branche ist groß. Es ist unser Ansporn,

die Internationalisierung der Weltleitmesse

PaintExpo weiter voranzutreiben und

neueste Entwicklungen und Themen in

den Fokus zu rücken“. Die langjährige Mitarbeiterin

der Leipziger Messe profitiert

von ihrem branchenübergreifenden Erfahrungsschatz

im Messe- und Kongress-Business

und bringt gemeinsam mit anderen

neuen Teammitgliedern frische Impulse.

Sie ergänzt mit Blick auf den sehr guten Anmeldestand:

„Unternehmen, die eine ganz

bestimmte Ausstellungsfläche wünschen,

sollten sich schnell entscheiden. Für alle

anderen endet die Anmeldefrist Ende November

2025“.

PaintExpo setzt auf mehr Farbe

Eine weitere sichtbare Neuerung, die die

PaintExpo ab sofort prägen wird, ist das

neue Design. Es setzt mehr denn je auf lebendige

Farben, schließlich steht das Wort

„Paint“ nicht nur im Namen der Veranstaltung,

sondern Farben stehen auch im Mittelpunkt

der Veranstaltung. Dieses Update

wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten,

die PaintExpo noch aufmerksamkeitsstärker

zu platzierten und ist ein wichtiger

Schritt die Plattform mit ihren Trends und

Technologien zukünftig weiterentwickeln

zu können.

Leipziger Messe GmbH

D 04356 Leipzig

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Ein Interview mit Elena Mantegazza

Pharmaclean® auf den Lounges 2025:

Innovation in der pharmazeutischen

Sekundärverpackung

Der Monat März war für AM besonders arbeitsreich, mit einer starken Präsenz

auf internationalen Messen und Veranstaltungen. Dazu gehörten die Lounges

2025; eine wertvolle Gelegenheit, um innovative Lösungen im Bereich der pharmazeutischen

Sekundärverpackungen vorzustellen. Elena Mantegazza, Produktspezialistin

bei Pharmaclean®, nahm als Referentin teil und präsentierte eine

Fallstudie darüber, wie Pharmaclean®-Verpackungslösungen die neuen Anhang-1-Vorschriften

erfüllen.

Wie war Ihre Erfahrung

bei Lounges 2025?

Die Lounges 2025 waren eine sehr positive

Erfahrung. Einerseits war es eine großartige

Gelegenheit, pharmazeutische Verpackungslösungen

zu präsentieren, die

den Anforderungen der Einhaltung von

Vorschriften und der Innovation gerecht

werden. Andererseits war es eine Gelegenheit,

Experten und Kollegen zu treffen, mit

denen ich mich über die gemeinsamen

Herausforderungen in der Branche austauschen

konnte. Es war inspirierend zu sehen,

wie sich der Markt entwickelt, mit einem

zunehmenden Fokus auf die Reduzierung

von Kontaminationsrisiken und die Verbesserung

von Sterilisationsprozessen.

Erzählen Sie uns etwas über die

Fallstudie „Einführung einer maßgeschneiderten

Sterilitätsverpackung

für die Sterilisation in Autoklaven“.

Die von mir vorgestellte Fallstudie betraf

eine maßgeschneiderte Lösung für

die Verpackung von Maschinenteilen

in einer sterilen Umgebung der Klasse

C, die den Anforderungen eines Kunden

entsprachen, der eine Abfüllanlage

für Ampullen und Spritzen betreibt.

Das Hauptproblem war die Verwendung

von medizinischem Papier als Verpackungsmaterial,

das Partikel freisetzte

und leicht zerbrach. Die schweren und

scharfkantigen Maschinenteile waren

unregelmäßig geformt; daher war eine

maßgeschneiderte Verpackungslösung

erforderlich, die eine gleichmäßige

Dampfdurchdringung während der Sterilisation

ermöglicht.

Wir schlugen daher eine maßgeschneiderte

Lösung aus Tyvek® vor, einem Material

mit geringer Partikelfreisetzung und

hoher Festigkeit, das sich ideal für die Erhaltung

der Produktintegrität während des

Autoklavierzyklus eignet. Unsere Verpackung

löste diese Probleme, indem sie die

Einhaltung der Vorschriften sicherstellte,

ohne die Qualität des Sterilisationsprozesses

zu beeinträchtigen.

Wie passen die neuen Vorschriften

von Anhang 1 in den Kontext der

Sterilisation?

Der neue Anhang 1 hat große Herausforderungen

mit sich gebracht und erfordert

spezifische Lösungen, um das Risiko einer

Partikel- und mikrobiellen Kontamination

zu minimieren. Eine der wichtigsten Änderungen

ist die Anforderung, Materialien mit

geringer Partikelfreisetzung in aseptischen

Produktionsumgebungen zu verwenden.

Wir haben uns genau auf diesen Aspekt

konzentriert und bieten maßgeschneiderte

Verpackungslösungen an, die diese Anforderungen

vollständig erfüllen. Mit Pharmaclean®haben

wir ein System entwickelt, das

nicht nur den Schutz der Produkte während

der Sterilisation gewährleistet, sondern

auch die vollständige Rückverfolgbarkeit

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Seite 54/71


und die Einhaltung internationaler Vorschriften

sicherstellt.

Wie passt Pharmaclean® die Verpackungen

an die spezifischen Bedürfnisse der

Kunden im Pharmasektor an?

Der Ansatz von Pharmaclean® ist sehr beratend.

Jeder Kunde hat einzigartige Bedürfnisse

und für uns ist es entscheidend,

eine gründliche Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Wir analysieren im Detail die zu

verpackenden Materialien, Gewichte, Formen,

Größen und wie sie auf die Wagen

passen, um sicherzustellen, dass die Verpackungslösung

perfekt passt. Darüber hinaus

bieten wir sowohl Standard- als auch maßgeschneiderte

Lösungen für jeden Bedarf.

Unsere Arbeit beschränkt sich nicht auf

das Design: Wir stellen Verpackungsmuster

her, die der Kunde direkt testen kann,

um sicherzustellen, dass das Produkt den

Anforderungen entspricht. Anschließend

geben wir das fertige Produkt mit allen erforderlichen

Unterlagen zur Validierung und

Einhaltung der geltenden Vorschriften frei.

Wie innovativ ist Pharmaclean®

auf dem Markt für pharmazeutische

Sekundärverpackungen?

Innovation ist ein wesentlicher Bestandteil

unserer Philosophie. Wir verbessern

unsere Verpackungslösungen kontinuierlich,

um die Einhaltung aller Vorschriften

zu gewährleisten und immer effektivere

Lösungen anzubieten. So werden wir beispielsweise

in Kürze einen neuen Tyvek®-

PET/PP-Beutel auf den Markt bringen, der

einen weiteren Schritt zur vollständigen

Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften

darstellt. Dieses neue Material bietet eine

noch höhere Widerstandsfähigkeit und

einen validierten Druck, der chemische

Rückstände während des Sterilisationsprozesses

vermeidet.

Welche Erfahrungen haben Sie bei den

Lounges 2025 gemacht?

Die Lounges 2025 waren eine großartige

Erfahrung! Es war nicht nur großartig, unsere

innovativen Lösungen zu präsentieren,

sondern es war auch ein Moment des beruflichen

Wachstums, in dem ich mich mit

Kollegen und Kunden vergleichen konnte,

die unsere Leidenschaft für Qualität und Innovation

teilen. Ich freue mich darauf, diese

Erfahrung zu wiederholen und unsere Lösungen

im Bereich der pharmazeutischen

Verpackungen weiter zu verbessern.

AM INSTRUMENTS

Via Isonzo, 1/C

Telefon: +39 02 8728421

IT 20812 Limbiate (MB)

eMail: info@aminstruments.com

Internet: https://global.aminstruments.com/

Caverion und MTU Aero Engines AG

verlängern Partnerschaft

Caverion Deutschland verantwortet für eine weitere Vertragsperiode

das technische Gebäudemanagement der MTU Aero Engines

am Standort München. Damit setzen die beiden Unternehmen eine

Partnerschaft fort, die sich seit mehr als 10 Jahren kontinuierlich

weiterentwickelt.

Seit Januar 2025 betreibt eine nun auf 40 Spezialisten angewachsene

Servicemannschaft vor Ort die technischen Gewerke

Heizung, Sanitär, Klima, Kälte, Lüftung und technische Gase, Gebäudeautomation

und Elektro in verschiedenen Gebäuden für Verwaltung,

Entwicklung, Produktion und Montage auf einer Fläche

von insgesamt rund 400.000 m².

Darüber hinaus arbeiten die Unternehmen während der neuen

Vertragslaufzeit weiterhin gemeinsam daran, die Standortziele

der MTU Aero Engines zur Treibhausgasreduzierung zu erfüllen.

Bis 2030 will die MTU Aero Engines die CO2-Emissionen an ihren

Standorten um 60 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2019 verringern.

Caverion führt regelmäßige energetische Inspektionen

sowie Energieanalysen durch. Daraus leiten die Experten Einsparpotentiale

ab. Aus der kontinuierlichen Optimierung des Anlagenbetriebs

lassen sich zudem Verbesserungspotenziale ableiten, die

bei Modernisierungen von Bestandsgebäuden angewendet werden.

„Wir vertrauen unserem Partner. Und wir profitieren von der

hohen Fachkenntnis und der langjährigen Objekterfahrung der Service-Mannschaft.

Caverion verfügt über ein tiefes Verständnis für

die Anforderungen, denen wir uns in der Produktion stellen müssen“,

begründet Paul Koop, Leiter technisches Gebäudemanagement der

MTU Aero Engines, die Entscheidung für die Vertragsverlängerung.

Manfred Simmet, Geschäftsführer der Caverion Deutschland, ergänzt:

„Unsere Beschäftigten haben große Expertise in allen technischen

Gewerken und stellen eine hohe Qualität unserer Leistung

sicher. Damit sind wir auch in Zukunft der richtige Partner für die

komplexen Herausforderungen am Standort.“

Caverion Deutschland GmbH

Riesstraße 8

80992 München

Telefon: +49 89 374288117 Telefax: +49 89 374288-520

eMail: Holger.Winkelstraeter@caverion.com

Internet: https://www.caverion.de

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EFAFLEX-Sicherheitstag stärkt

Bewusstsein für Sicherung am Tor bei Kunden

Erstmals hat der Schnelllauftor-Hersteller EFAFLEX einen Sicherheitstag veranstaltet. Dieser soll das Sicherheitsbewusstsein

bei Kunden durch verschiedene Maßnahmen erhöhen. Praktische Beispiele veranschaulichen die Anforderungen.

Rasend schnell bewegen sich die Tore von unten nach oben und

wieder zurück und mittendrin Menschen und Maschinen. So sieht

der Alltag in vielen Hallen und Branchen aus und sorgt für hohe Anforderungen

an die Arbeitssicherheit.

Der erste Sicherheitstag der EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme

GmbH & Co.KG am 3. April in Bruckberg hat das Bewusstsein

für die Sicherung an Toranlagen bei Kunden gestärkt. Der Firmenname

ist hierbei Programm, denn Geschwindigkeit und Sicherheit

sind Kernkompetenzen des Unternehmens.

Der Workshop in den Räumen des Weltmarktführers für Industrie-Schnelllauftore

vermittelte Inhalte in den Bereichen Arbeitsschutz

und Betreiberpflichten.

Im Praxisteil analysierten die Teilnehmenden die Unfallursachen

an Toranlagen und führten eine Messung zu den Betriebskräften

einer Toranlage durch.

„Hilfestellung geben, damit die Sicherheit am Tor größer wird“

„Mit dieser Fortbildung wollten wir das Sicherheitsbewusstsein bei

unseren Kunden erhöhen und gleichzeitig auch eine Hilfestellung

geben, damit die Sicherheit am Tor größer wird“, erklärt Klaus Manlig,

Leiter der EFAFLEX Sales Academy.

Insbesondere bei den Betreiberpflichten erfuhren die rund 50

Teilnehmenden eine Menge Wissenswertes, welches im Ernstfall

hilft, Gefahren zu vermeiden. Gerade der Umgang mit Schnelllauftoren

verlangt ein besonderes Sicherheitsbewusstsein, das im Workshop

von mehreren Dozenten vermittelt wurde.

Für Fachkräfte für Arbeitsschutz zählt der EFAFLEX-Sicherheitstag

offiziell als Weiterbildungsmaßnahme, die diese jährlich

absolvieren müssen.

„Der Sicherheitstag war auch für uns ein interessanter Austausch,

der immer wieder die gleichen Herausforderungen im Arbeitsalltag

zeigte – unabhängig von der Branche“, zieht Klaus Manlig

Bilanz.

Der erste EFAFLEX-Sicherheitstag war also ein voller Erfolg und

eine Wiederholung wird es auf jeden Fall geben, denn Arbeitssicherheit

rettet Leben.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.KG

Fliederstraße 14

D 84079 Bruckberg

Telefon: +49 8765 820

Telefax: +49 8765 82200

eMail: info@efaflex.com

Internet: http://www.efaflex.com

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Erfolgreiche INTERPHEX-Premiere mit Leitsystemlösungen

für spezifische Anforderungen

Eckelmann: Entwicklungspartner

für Forschung und Qualitätssicherung

im regulierten Umfeld

Die INTERPHEX, die vom 1. bis 3. April 2025 im New Yorker Javits Center stattfand, hat sich als führende Plattform für

pharmazeutische und biotechnologische Innovationen etabliert. „Eine ideale Plattform für die Technologien und Lösungen

von Eckelmann“, unterstreicht Jörg Thomas, Head of Sales für Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik. Eckelmann

empfahl sich dem Fachpublikum mit Lösungen zur Steuerung von Einzelsystemen bis hin zu komplexen Linien.

Die aktuelle Veranstaltung brachte fast 10.000 Branchespezialisten

zusammen, die alle Phasen des Lebenszyklus der biotechnologischen

und pharmazeutischen Produktentwicklung repräsentierten.

„Da sich die Pharma- und Biotechnologiebranche in einem beispiellosen

Tempo weiterentwickelt, bleibt die INTERPHEX eine unverzichtbare

Plattform, um Innovation, Wissensaustausch und Zusammenarbeit

voranzutreiben“, resümiert Douglas Lugo, Event Director

der INTERPHEX.

„Wir sind in 2026 wieder dabei“, freut sich Jörg Thomas über den

Erfolg und das hohe Niveau der Messe. Drei Tage lang feierten Aussteller

und Besucher sich und die Zukunft der pharmazeutischen

und biotechnologischen Branche: Mit mehr als 550 auch internationalen

Ausstellern, bahnbrechenden Innovationen, fachlichem Austausch

und Konferenzen.

„Wir glauben, dass die Welt durch industrielle Automatisierung

und Digitalisierung besser wird”, ist sich Jörg Thomas sicher. „Als

erfahrener Systemintegrator bieten wir hohe Kompetenz im regulierten

Umfeld: nachhaltig und zertifiziert für die Biotech- und

Pharmaindustrie. Mit unserer Innovationskraft, Flexibilität und umfassendem

Know-how unterstützen wir im regulierten Umfeld die

Forschung, Versorgungssicherheit und Qualitätssicherung – im Gesundheitswesen

und in der Lebensmittelversorgung.“

Mit Hard- und Software für spezifische Anforderungen ist Eckelmann

Entwicklungspartner für Anlagen und kundeninterne Prozesse.

Beispielsweise mit maßgeschneiderten Leitsystemlösungen, die

weit über den Standard hinausgehen. Darunter Eckelmann Factory-

Ware® Solutions, weltweit über 1000-fach eingesetzt für automatisierte

Prozesse – von der Produktentstehung bis zum Versand. Dazu

gehören Dosier-, Misch-, Förder-, Abfüll- und Verpackungsprozesse,

ausgewertet und überwacht durch FactoryWare Analytics.

Biopharmazeutische Produktionseinheiten erhalten beispielsweise

aus einer Hand die komplette Hard- und Softwareentwicklung

einschließlich der Installation von Elektronik- und Pneumatik-Hardware,

Systemtests und Inbetriebnahme. Die Lösungen

unterstützen optimal eine Skalierung und Flexibilisierung der Produktionskapazitäten.

Ergänzt werden die Leistungen durch Lifecycle-Management

und Smart Service.

Eckelmann AG

D 65205 Wiesbaden

Überzeugt vom Erfolg der INTERPHEX: Hans Platt (Sales Manager Eckelmann USA), Jörg Thomas (Head of Sales für Pharma, Biotechnologie

und Medizintechnik Eckelmann), Vincent Cooper (CEO The Davis Groupe),Volker Kugel (Vorstand Automation Projects Eckelmann),

Henri Gerstadt (Development Engineer Control Neura Robotics) schätzten den fachlichen Austausch (von links).

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MCH Group und Bits & Pretzels

gründen Joint Venture und lancieren

neue Health-Tech- Konferenz

Die MCH Group lanciert gemeinsam mit Bits & Pretzels eine

neue Health-Tech-Konferenz in Basel. Ziel ist es, eine führende

Plattform zu schaffen, die die gesamte Wertschöpfungskette

des Gesundheitssektors vereint – von Startups

und etablierten Unternehmen bis hin zu Forschung,

Wissenschaft, Politik und Investoren.

Basel steht im Zentrum des tiefgreifenden Wandels, den die Gesundheitsbranche

aktuell durchläuft. Neue Technologien treiben

diese Transformation massgeblich voran. Als Standort mit einer

einzigartigen Konzentration innovativer Start-ups, globaler Pharmakonzerne

und führender Forschungsinstitutionen ist Basel ideal

positioniert.

Um die Rolle Basels als internationales Life-Sciences-Zentrum

weiter zu stärken, übernimmt die MCH Group eine 50-prozentige

Beteiligung an der bestehenden health.tech events AG (www.health.

tech). Gemeinsam mit Bits & Pretzels – Europas führendem Gründerfestival

– wird der international ausgerichtete health.tech | global

summit ins Leben gerufen.

Diese neue Konferenz geht weit über eine klassische Fachmesse

hinaus: Sie soll Europas führender technologiegetriebener Health-

Innovation-Summit werden, der gezielten Austausch, beschleunigte

Innovationen und konkrete Kooperationen entlang der gesamten

Wertschöpfungskette ermöglicht.

Basel als Zentrum für Innovation und Wachstum

im Life Sciences-Bereich

Das Life-Sciences-Ökosystem der Nordwestschweiz ist beeindruckend:

Über 1.000 Forschungsgruppen, mehr als 800 Life-Sciences-

Unternehmen und rund 33.000 Fachkräfte machen Basel zu einem

der bedeutendsten Standorte Europas. Die health.tech events AG

schafft mit der neuen Konferenz eine Plattform für Dialog, um diesen

einzigartigen Standortvorteil zu stärken – unterstützt von namhaften

Sponsoren. Andrea Zappia, interimistischer Group CEO der

MCH Group, erklärt: „Die neue Health-Tech-Konferenz in Basel

zeigt, wie die MCH Group Innovation gezielt vorantreibt und neue

Geschäftsmodelle entwickelt, die auf globale Trends und regionale

Chancen abgestimmt sind. Die Konferenz wird als Katalysator für

etablierte Innovationsakteure und aufstrebende Start-ups wirken

und neue Geschäftsmöglichkeiten sowie Wachstumspotenziale eröffnen.

Unser Ziel ist es, den Akteuren der Branche einen Ort für

Austausch, Inspiration und konkrete Zusammenarbeit zu bieten –

und so die Region Basel und die Gesundheitsbranche nachhaltig zu

stärken. Uns ist bewusst, dass der Weg zum Erfolg viel harte Arbeit

erfordert – wir sind bereit, diese Leistung gemeinsam zu erbringen.“

Start-ups als Innovationstreiber

– Bits & Pretzels als starker Partner

Start-ups im Bereich Digital Health gelten als wichtige Innovationstreiber

– sowohl durch technologische Entwicklungen als auch

durch neue Denkansätze, die etablierten Unternehmen zugutekommen.

Gemeinsam mit Bits & Pretzels, dem Veranstalter von Europas

grösstem Gründerfestival, bringt die MCH Group neue Energie und

Unternehmergeist in die Region Basel. Bernd Storm van’s Gravesande,

Mitgründer von Bits & Pretzels, betont: „Health Tech ist einer der

spannendsten und am schnellsten wachsenden Sektoren. Die Region

Basel bietet dafür ein dynamisches, internationales Ökosystem.

Wir freuen uns, unsere Erfahrung im Aufbau von Technologie-Communitys

einzubringen und gemeinsam eine Plattform mit internationaler

Strahlkraft zu schaffen.“

Bits & Pretzels HealthTech wurde 2022 als erstes Branchenevent

von Bits & Pretzels ins Leben gerufen. Es fokussiert sich auf

die dynamische europäische Health-Tech-Start-up-Szene und stellt

Gründerinnen und Gründer ins Rampenlicht, die das Gesundheitswesen

nachhaltig verändern. 2023 zählte das Event über 2.500 Teilnehmende

aus mehr als 60 Ländern, darunter 400 Investoren und

1.500 Start-ups.

Fokus auf Innovation, Austausch und globale Vernetzung

Die erste Ausgabe des health.tech | global summit findet vom 3. bis

5. März 2026 in Basel statt und richtet sich an ein internationales

Fachpublikum. Roman Imgrüth, CEO Exhibitions & Events der MCH

Group, ergänzt: „Neben Ausstellungen, Panels und Keynotes planen

wir Matchmaking-Formate, Start-up-Pitches und Innovationsshowcases.

Mit über 5.000 erwarteten Teilnehmenden, einer Vielzahl

kuratierter Formate und einem strukturierten Hosted-Buyer-Programm

richten wir uns gezielt an Entscheidungsträger aus über 60

Ländern. Ein eigens konzipierter ‚Basel Day‘ wird die Konferenz zudem

in die Stadt hineintragen und auch für die lokale Öffentlichkeit

erlebbar machen.“

MCH Group AG

CH 4005 Basel

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Das Universum und die Welt der Schrauben: beide sind nahezu unendlich groß und

expandieren kontinuierlich weiter. Spezielle Anwendungen brauchen spezielle Schrauben

– Ganter hat sie im Programm.

Spezialanwendungen benötigen

Spezialschrauben

– jenseits gängiger Normen

Im Maschinen- und Anlagenbau gehört das

Befestigen mittels Schrauben zur gängigen

Herangehensweise, um Bauteile lösbar zu

verbinden. Doch oft sorgen technische Erfordernisse

oder Platzverhältnisse dafür,

dass gängige und handelsübliche Schrauben

nicht nutzbar sind. Mal ist der Schraubenkopf

zu hoch, mal sein Durchmesser zu

groß. Die Ganter-Produktgruppe 3.2 bietet

gleich mehrere Gattungen von Sonderschrauben,

um Probleme wie diese einfach

zu lösen.

Dort entdeckt man zum Beispiel unter

der Bezeichnung GN 912.3 Spezialschrauben

mit normalem, durchgehendem Gewinde

und reduziertem Schraubenkopf-

Durchmesser. Diese Konfiguration erlaubt

die Schraubenplatzierung dort, wo der

Abstand der Gewindebohrung bzw. dem

Durchgangsloch zum Bauteilrand eigentlich

zu gering ist. Die Innensechskantschraube

GN 7984.3 wiederum verbindet kleinen

Kopfdurchmesser zusätzlich mit reduzierter

Kopfhöhe.

Wer noch flachere Köpfe sucht, wird bei

der GN 14580.5 fündig: beim M6-Gewinde

beträgt die Kopfhöhe minimale 1,2 mm, bei

M2 sogar nur 0,5 mm. Diese Lösung ist dort

ideal, wo keine Senkung machbar oder ein

Toleranzausgleich des Bohrbilds erforderlich

ist. Natürlich sind Anzugsdrehmoment

und Belastbarkeit entsprechend reduziert;

für einfache Fixierungen, etwa von dünnen

Blechen oder Platinen, ist die Schraube ge-

radezu ideal.

Gleich in drei Normen sind Sonderschrauben

erhältlich, die sich auf pfiffige

Weise selbst vor Verlust sichern. Charakteristisch

für diese Schrauben ist ein auf den

Kerndurchmesser verjüngter Schaft zwischen

Gewinde und Kopf.

Diese Auslegung dient beispielsweise

der Fixierung von Abdeckungen: Die

Schraube wird zunächst durch ein Gewinde

in der Abdeckung geführt und greift dann

auf der Gegenseite in das eigentliche Befestigungsgewinde.

Der gewindefreie Schaft

befindet sich dann in einer Freibohrung oder

einem Freiraum. Wird die Verschraubung

gelöst, dann verhindert das Gewinde in der

Abdeckung den Verlust der Schraube. Damit

erfüllen diese Edelstahl-Schrauben die

aktuelle Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.

Die Maße der GN 912.2, der ab M3 erhältlichen

Schrauben, lehnen sich an die DIN

912 an. Die gleiche Funktionalität bietet GN

7984.2 bei reduzierter Kopfhöhe, braucht es

eher Linsenkopf und Kreuzschlitz-Antrieb,

dann steht GN 7045.2 bereit.

Bei der GN 418.3 wiederum ist der Kopf

zur Gewinde-achse exzentrisch versetzt –

wird die Sonderschraube nach links oder

rechts gedreht, übt sie einen Seitendruck

aus. Das Einschraub-Gewinde dient hier

nicht zur Erzeugung einer Schraubenlängskraft,

es stützt die Schraube nur seitlich ab.

Damit ist sie ideal für den smarten Vorrichtungsbau

geeignet, wo seitlich gespannt

werden soll. Eine Markierung auf der Kopf-

Oberseite zeigt die Lage des Exzenters an.

Otto Ganter GmbH & Co. KG

Triberger Straße 3 D 78120 Furtwangen

Telefon: +49 7723 65070

Telefax: +49 7723 4659

eMail: info@ganternorm.com

Internet: http://www.ganternorm.com

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ASYS Group feiert Premiere auf der PCIM Europe 2025

Premiere mit Profil: Die ASYS Group

zeigt ganzheitliche Lösungen für die

Leistungselektronik

Die ASYS Group zeigt sich auf ihrer PCIM-Premiere in Nürnberg als starker Partner für ganzheitliche Fertigungslösungen

in der Leistungselektronik. „From Prototyping to High-Volume Production“ zeigt das Unternehmen, wie ausgereifte Prozesse,

modulare Technologien und über 30 Jahre Branchenerfahrung nahtlos zusammenwirken.

Die ASYS Group begleitet den Kunden entlang des gesamten Entstehungsprozesses

– von den ersten Prototypen bis zur skalierbaren

High-Volume-Produktion. Im Mittelpunkt steht dabei immer die

partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem

Kunden: Prozesse werden gemeinsam definiert,

angepasst und perfektioniert. Unterstützt wird

dies durch ein erfahrenes Experten-Team, das

technologisches Know-how mit einem tiefen

Verständnis für die Anforderungen der Leistungselektronik

verbindet.

Neu auf der Messe – aber mit über 30 Jahren Erfahrung

im Gepäck

Bei ihrer PCIM-Premiere bringt die ASYS Group alles mit, was die

Branche erwartet: langjährige Expertise, bewährte Systemlösungen

und technologische Innovationen für die Leistungselektronik-Fertigung:

„Unsere Technologien sind schon heute fester Bestandteil zahlreicher

Produktionslinien in der Energie- und Leistungselektronik

– wir sind also genau richtig hier in Nürnberg“, sagt Thorsten Frenzel,

Senior Vice President Sales ASYS Group.

Messe-Highlights: Schritt für Schritt

durch den Produktionsprozess

Zu den ausgestellten Messe-Highlights der ASYS Group zählen

Technologien, die optimal auf die Anforderungen der Leistungselektronik

abgestimmt sind – für eine passgenaue Verbindung von

Fertigungslösungen zu fertigem Produkt:

Höchste Druckpräzision für bis zu 50 Substrate:

Die SERIO 4000 Optilign ist auf das präzise Bedrucken singulierter

Substrate (einzeln aus größeren Platten herausgelöst und für weitere

Verarbeitung vorbereitet) ausgelegt und gewährleistet dank intelligenter

Ausrichtung und Wiederholgenauigkeit höchste Druckqualität

für Anwendungen in der Leistungselektronik. Das patentierte

System verarbeitet bis zu 50 Substrate unterschiedlichster Art, darunter

DBC-Substrate (Direct Bonded Copper, Kupfer direkt auf

Keramik gebondet, ideal für Hochleistungsanwendungen), IMSSubstrate

(isolierte Metallträger mit hoher Wärmeleitfähigkeit, häufig in

der LED- und Leistungselektronik genutzt), sowie FR4.

Laserschneiden mit höchster Präzision:

Die Maschinen-Plattform POLYPHOS CT Serie ermöglicht das exakte

Laserschneiden von IMS- und DBC-Substraten (z. B. für LED-

Leuchten oder Leistungshalbleiter) mithilfe einer CNC-gesteuerten

Anlage mit innovativer Steuerung, On-Axis-Kamera und intuitiver

Software-Oberfläche.

Modulare Automatisierung mit System:

Mit der Plattform INVENTUS zeigt die ASYS Group flexible

Prozessintegration im Baukastenprinzip – vom Substrat-Handling

über Laser- und Schraubprozesse bis zur individuellen Ska-

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lierung für unterschiedliche Produkte und wachsende Produktionsanforderungen.

KI-basierte Inspektion für maximale Prozesssicherheit:

Das AOI-System AISPECTURE setzt auf 3D-Laserscanning, hochauflösende

Bildgebung und KI-Algorithmen, um Bauteile im Energiesektor

präzise zu prüfen – zuverlässig und vollständig inline-fähig.

Warum sich ein Besuch lohnt

Mit 30 Jahren führender Expertise in der Elektronikfertigung, über

100.000 installierten Anlagen weltweit und einem globalen Team

von 1.400 engagierten Mitarbeitenden ist die ASYS Group ein starker

Partner für zukunftsorientierte Lösungen in der Leistungselektronik.

Die Messepräsenz auf der PCIM Europe unterstreicht diesen

Anspruch – und macht den Besuch am Stand 4/304 zu einem lohnenden

Pflichttermin für Fachbesucher.

Interessierte Messebesucher können unter event@asys-group.

com ein kostenfreies Besucherticket anfordern.

ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH

Lerchenbergstraße 31

D 89160 Dornstadt

Telefon: +49 7348 98560

Telefax: +49 7348 985691

eMail: info@asys-reinraum.de

Internet: http://www.asys-reinraum.de

Gründung SCI GmbH: Der Bereich Cleanroom der

Schiller Automatisierungstechnik GmbH wird eine

eigenständige Gesellschaft

Seit dem 1. April 2025 operiert der Bereich Cleanroom der Schiller Automatisierungstechnik GmbH als eigenständige Gesellschaft

unter der Firmierung SCI GmbH. Diese strategische Entscheidung ermöglicht dem Unternehmen eine noch gezieltere

Fokussierung auf maßgeschneiderte Reinraum-Intralogistiklösungen für die Halbleiter- und Elektronikindustrie.

Das Unternehmen Schiller bietet innovative Automatisierungslösungen

für die Industrie. Vor über 15 Jahren hat sich das Unternehmen

ein weiteres Standbein mit der Entwicklung von partikelreduzierten

Lagerlösungen und entsprechenden Fördersystemen

für Reinräume der Halbleiter- und Elektronikindustrie geschaffen.

Mittlerweile ermöglichen die Lösungen aus dem Reinraumbereich

eine durchgängige Automatisierung des Materialflusses innerhalb

kompletter Fertigungslinien im Reinraum. Was einst als zusätzliches

Geschäftsfeld begann, hat sich zu einem wichtigen und stark wachsenden

Bereich entwickelt. Um dieses Potenzial noch gezielter auszuschöpfen

und die Spezialisierung weiter voranzutreiben, wird der

Reinraum-Bereich nun in eine eigene Gesellschaft überführt – die

SCI GmbH.

Die Geschäftsführung der SCI GmbH übernimmt Markus Haider,

der bereits den Geschäftsbereich geleitet hat, unterstützt von

Martin Brunngraber als Prokurist.

Strategische Weiterentwicklung mit Zukunftspotenzial

Durch die Eigenständigkeit kann die SCI GmbH ihre Kernkompetenzen

weiter ausbauen und innovative Lösungen schneller am

Markt etablieren. Als Teil der internationalen Unternehmensplattform

SCIO Automation profitiert sie zudem von einem starken

Netzwerk und kann gemeinsam mit Schwesterunternehmen im

SCIO Automation Business Segment „Cleanroom Technologies“

noch umfangreichere Lösungen anbieten. Dies schafft optimale

Voraussetzungen, um flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren

und zukunftsweisende Reinraumlösungen zu realisieren.

„Die Gründung der SCI GmbH ist ein wichtiger Schritt, um

unsere Innovationskraft im Bereich Reinraum-Intralogistik weiter

voranzutreiben“, erklärt Markus Haider. „Wir freuen uns darauf, mit

maßgeschneiderten Lösungen und noch mehr Flexibilität erfolgreich

in die Zukunft zu gehen.“

Die Geschäftsführung der SCI GmbH: v.l. Martin Brunngraber (Prokurist)

und Markus Haider (Geschäftsführer) (Copyright: SCI)

Schiller Automatisierungstechnik GmbH

Donau-Gewerbepark 30 D 94486 Osterhofen

Telefon: +49 9932 95040 Telefax: +49 9932 9504900

eMail: firma@schiller.de

Internet: http://sci.schiller.de

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INTERROLL auf der IFFA 2025

Energieeffiziente Fördertechnik

bietet maximale Effizienz,

Nachhaltigkeit und Sicherheit

Interroll präsentierte auf der IFFA 2025 in Frankfurt innovative Technologien für die lebensmittelsichere Automatisierung.

Im Mittelpunkt steht der Special Hygienic Conveyor (SHC), eine modulare Förderplattform in Edelstahlkonstruktion.

Dr. Stephan Kronholz, Vice

President Hygienic Solutions

bei Interroll (Copyright: IN-

TERROLL Holding GmbH)

Mit dem SHC bietet Interroll eine

Förderlösung im Temperaturbereich

von -5 bis 40 Grad Celsius

speziell für verpackte Lebensmittel

oder E2-Standardkisten, die zentrale

Herausforderungen der Branche

adressiert: Effizienz, Nachhaltigkeit,

Hygiene, Zuverlässigkeit und

Sicherheit. Die modulare Förderplattform

in Edelstahlkonstruktion

ist einfach zu integrieren, flexibel

konfigurierbar und ermöglicht erstmals

eine staudruckfreie (Zero Pressure

Accumulation, ZPA) Förderung

im Lebensmittelbereich – ein Novum für die Branche. Diese Technologie

sorgt für einen schnellen, kontaktlosen Transport von Produkten,

optimiert den Materialfluss, vereinfacht die Reinigung und

minimiert Verschleiß sowie Wartungsaufwand.

„Messungen zeigen, dass ein staudruckloser Rollenförderer mit

24V/48V-Antrieben, unseren RollerDrive, den Energieverbrauch

– abhängig von der Anwendung – um bis zu 90 Prozent gegenüber

traditionellen 400 V-Antriebskonzepten senken kann“, erklärt Dr.

Stephan Kronholz, Vice President Hygienic Solutions bei Interroll.

Möglich wird dies durch separat angetriebene Förderzonen, die nur

bei Bedarf aktiviert werden. Das Ergebnis: ein deutlich geringerer

Stromverbrauch und ein geräuscharmer Betrieb unter 70 dB(A).

Abriebarme Rollenfördertechnik

– zertifiziert für Reinraum-Anwendungen

Der SHC Rollenförderer erfüllt sehr hohe Hygienestandards und ist

nach ISO 4 für Reinräume zertifiziert. Er unterschreitet die zuläs-

Interroll, einer der weltweit führenden Anbieter von Materialflusslösungen,

präsentiert auf der IFFA 2025 in Frankfurt innovative Technologien

für die lebensmittelsichere Automatisierung. Im Mittelpunkt steht der

Special Hygienic Conveyor (SHC), der speziell für die strengen

Anforderungen der verpackten Lebensmitteldistribution entwickelt

wurde und auf der erfolgreichen Modular Conveyor Platform (MCP)

basiert. (Copyright: INTERROLL Holding GmbH)

sigen Partikelgrenzwerte deutlich und minimiert so das Risiko von

Verunreinigungen möglicher empfindlicher Fördergüter durch Mikroplastikpartikel

auf ein Minimum.

Nachhaltigkeit durch weniger Wasserverbrauch und Plastikmüll

Die Edelstahlkonstruktion ist speziell für Lebensmittelanwendungen

optimiert: Sie verfügt über ein reduziertes Lochbild, keine

Hinterschnitte sowie schräge, abgerundete Führungen, die einen

schnellen Abfluss von Reinigungsflüssigkeiten ermöglichen. Dichtungen

verhindern das Eindringen von Wasser in die Rollen, wodurch

aufwändige Hygiene-Abschirmungen entfallen und Reinigungsvorgänge

schneller und effizienter durchgeführt werden können.

So unterstützt Interroll Lebensmittelproduzenten dabei, ihre

Umweltziele zu erreichen und die Betriebskosten zu senken. Dazu

ist der SHC Rollenförderer auf maximale Arbeitssicherheit ausgelegt:

Integrierte Schutzelemente wie Fingerschutz und Abdeckungen,

keine hervorstehenden Teile sowie ein geräuscharmer Betrieb

schaffen eine sichere Arbeitsumgebung.

Flexible Integration und digitale Vernetzung

Mit dem SHC bietet Interroll eine Förderlösung im Temperaturbereich

von -5 bis 40 Grad Celsius speziell für verpackte Lebensmittel oder

E2-Standardkisten. (Copyright: INTERROLL Holding GmbH)

Die SHC-Plattform ist als Plug-and-Play-System konzipiert und

kann mit einem speziellen Übergangsmodul problemlos an bestehende

Förderanlagen angebunden werden. „Damit wird die Fördererplattform

nicht nur für Neuanlagen, sondern auch für Modernisierungsprojekte

zur idealen Lösung für den Transport verpackter

Lebensmittel. Zudem lassen sich durch die identische Baugrößen

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auch kombinierte Lösungen mit der Modular Conveyor Platform

(MCP) und dem Special Hygienic Conveyor (SHC) problemlos realisieren“,

so Dr. Kronholz.

Die MultiControl-Steuerung von Interroll unterstützt alle gängigen

Industrieprotokolle (PROFIBUS, EtherNet/IP, EtherCAT)

und ermöglicht eine flexible, exakte Steuerung des Warenstroms

– auch dezentral ohne die Verwendung speicherprogrammierbarer

Steuerungen (SPS). Die direkte Integration von Sensoren und Antrieben

in die Feldbus-Ebene erleichtert die Vernetzung in Industrie

4.0-Umgebungen und ermöglicht die präzise Positionierung der Güter

– eine wichtige Voraussetzung für automatisierte Wägesysteme

und Robotik.

Die SHC-Plattform ist als Plug-and-Play-System konzipiert und kann mit

einem speziellen Übergangsmodul problemlos an bestehende Förderanlagen

angebunden werden. Damit wird die Fördererplattform nicht nur

für Neuanlagen, sondern auch für Modernisierungsprojekte zur idealen

Lösung für den Transport verpackter Lebensmittel. (Copyright: INTER-

ROLL Holding GmbH)

Mit dem Interroll Layouter können Systemintegratoren komplette

Förderanlagen virtuell planen, simulieren und optimieren. Dies erleichtert

die Projektabwicklung, verbessert die Kommunikation mit

Endkunden und sorgt für eine reibungslose Installation und Inbetriebnahme.

Weltweit bewährte Technologie bei führenden Unternehmen

im Einsatz

Für die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und der Lebensmittelversorgung

leistet Interroll als unabhängiger Technologieführer

mit globaler Präsenz bereits seit Jahren einen wichtigen Beitrag.

So werden etwa die modernen und kompakten Trommelmotoren

des Unternehmens, die höchste Hygiene-Anforderungen erfüllen,

bei führenden Unternehmen der Lebensmittelbranche auf der ganzen

Welt eingesetzt. Beispiele für Anwender sind Nestlé und Danish

Crown sowie namhafte Systemintegratoren wie Marel und Krones.

Sie sorgen dafür, dass automatisierte Materialflusslösungen nicht

nur äußerst effizient und energiesparend betrieben werden, sondern

auch maximale Ansprüche an die Hygiene erfüllen – wie sie etwa

von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA),

der Europäischen Union (EU) und der European Hygienic Engineering

and Design Group (EHEDG) vorgegeben werden. Gleichzeitig

sind heute komplette SHC-Förderlösungen für anspruchsvolle Lebensmittelverarbeiter

in Europa im Einsatz, etwa in Belgien, Dänemark,

Frankreich und Spanien.

INTERROLL Holding GmbH

D 42929 Wermelskirchen

Saubere Lösungen für die

Pharma- und Biotechnologie

JUMO als System- und Lösungsanbieter der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik ist ein zuverlässiger Partner

– von der präzisen Sensorik über die Automatisierung bis hin zur FDA 21 CFR Part 11-konformen Aufzeichnung. JUMO

zeigte innovative und effizienten Technologie auf der „LOUNGES“.

„Die präzise Steuerung, effektive Automatisierung und umfassende

Datenauswertung stellen zentrale Herausforderungen in der Pharmaindustrie

und Biotechnologie dar. Zusätzlich müssen strengste

JUMO digiLine CR HT10:

Mit ihm können jetzt konduktive

Leitfähigkeitssensoren an das

intelligente, busfähige System

JUMO digiLine angeschlossen

werden. (Foto: JUMO)

JUMO flowTRANS US W02:

Dank absolut verschleiß- und

wartungsfreier Ultraschalltechnologie

misst das Durchflussmessgerät

hochpräzise und unabhängig

von der Leitfähigkeit. Es kann

zusätzlich mit Temperatur- und

Drucksensoren erweitert werden.

(Foto: JUMO)

Hygienestandards und internationale Normen eingehalten werden“,

erklärt Matthias Kremer, Branchenmanager Wasser und Abwasser

bei JUMO.

JUMO präsentiert ein vielfältiges Portfolio, das es Kunden ermöglicht,

komplexe hygienische Anwendungen effizient und wirtschaftlich

zu bewältigen. Das Portfolio umfasst hygienische Prozessanschlüsse,

EHEDG-zertifizierte Lösungen, benutzerfreundliche

Automatisierungssysteme sowie eine umfassende, sichere und

ortsunabhängige Datenauswertung und -visualisierung. Darüber

hinaus kann das JUMO Engineering Systeme individuell auf die speziellen

Bedürfnisse der Kunden zuschneiden.

Kapazitive Hygrothermogeber, Multisensoren für Feuchte,

Temperatur und CO2 sowie Differenzdruckmessumformer sorgen

gemeinsamen mit den JUMO-Automatisierungssystemen für eine

rundum effiziente Überwachung und Steuerung von Reinräumen.

Dies gilt im Pharmabereich aber auch bei der Herstellung von Mikroprozessoren

oder Sensoren in Reinräumen.

JUMO GmbH & Co. KG

D 36039 Fulda

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E+E Elektronik auf der Sensor+Test 2025

Step into the World of Trusted Measurement

Nach 2 Jahren Pause nimmt E+E Elektronik wieder auf der Sensor+Test 2025 von 6. bis 8. Mai in Nürnberg teil. In Halle

1, Stand 663 zeigt der österreichische Sensorspezialist unter dem Motto „Step into the World of Trusted Measurement”

seine neuesten Produkte. Präzision und Zuverlässigkeit in der Temperatur- und Feuchteregelung sowie die Reduktion von

Wartungskosten stehen dabei im Mittelpunkt. In Halle 2 in der Calibration Area präsentiert E+E Elektronik darüber hinaus

seine herausragenden Kompetenzen in Sachen Sensorkalibrierung.

Präzision und Zuverlässigkeit bei der Temperatur- und Feuchteregelung

sind der Schlüssel zu besserer Produktqualität und höherer

Effizienz. Ziel dabei ist eine Messung mit robusten Sensorlösungen

und gleichzeitig reduzierten Wartungskosten. Dank ihres modularen

Komponentenaufbaus sind Sensoren von E+E Elektronik exakt

auf die individuellen Systeme ihrer Kunden zugeschnitten. Auf der

Messe werden innovative Technologien gezeigt, die Systeme und

Prozesse intelligenter und vor allem effizienter machen.

Hochpräzise Messungen für eine gleichmäßigere Trocknung,

verbesserte Produktqualität und weniger Abfall

Bei industriellen Anwendungen zählt jedes Prozent an Genauigkeit.

Selbst kleinste Abweichungen bei Temperatur oder Feuchtigkeit

können zu uneinheitlichen Ergebnissen, längeren Trocknungszeiten

oder Qualitätsverlusten führen. Hochpräzise Sensoren sorgen

für eine zuverlässige und gleichmäßige Trocknung, optimieren diese

Prozesse und vermeiden kostspieligen Ausschuss. Dank modernster

Technik garantieren Feuchte- und Temperatursensoren von E+E

Elektronik eine Genauigkeit von bis zu 1%.

Präsentierte Lösungen:

Der HTS801 ist ein hochpräziser Feuchte- und Temperatursensor

für besonders anspruchsvolle Messaufgaben. Er meistert selbst die

schwierigsten Bedingungen wie hohe Luftfeuchtigkeit und chemische

Verschmutzung. Verschiedene Sonden und Gehäuseoptionen

ermöglichen einen Einsatz von -80 °C bis 180 °C und 300 bar.

Der digitale Feuchte- und Temperaturfühler HTP501 ist für den

Einsatz in Trockenkammern und anderen anspruchsvollen industriellen

Anwendungen konzipiert. Der Edelstahlfühler bietet eine ausgezeichnete

Messgenauigkeit und kann bei Temperaturen von -40

bis 120 °C eingesetzt werden. Die gemessenen Werte sind auf der

RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll verfügbar.

Der EE212 Feuchte- und Temperatursensor mit austauschbarem

Sensormodul ist für anspruchsvolle Klimatisierungsanwendungen

in den verschiedensten Branchen optimiert. Das spritzgegossene

Sensormodul im Inneren des Sensorkopfes ist mechanisch äußerst

stabil, einfach zu handhaben und kann ohne Werkzeug ausgetauscht

werden.

Geringere Wartungskosten dank intelligenter Komponenten

Wartung kostet Zeit und Geld - vor allem, wenn die Sensoren schwer

zugänglich sind oder regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

Sensorlösungen von E+E Elektronik sind modular aufgebaut, sodass

Sensoren und Komponenten schnell und einfach ausgetauscht werden

können. Damit werden lange und teure Ausfallzeiten vermieden.

Zusätzlich ermöglicht ein flexibles Design mehr Installationsoptionen

und erleichtert die Integration in bestehende Systeme.

Die E+E Sensorelemente für Feuchte, CO2, Druck und Temperatur

helfen dabei, die Effizienz zu maximieren und gleichzeitig die Wartungskosten

zu minimieren.

HTS 801 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)

Präsentierte Lösungen von E+E Elektronik:

Das EE895-Modul misst nicht nur die CO2-Konzentration, sondern

auch die Temperatur und den Umgebungsdruck. Die Druck- und

Temperaturkompensation mit integrierten Sensoren minimiert den

Einfluss der Umgebung auf die CO2-Messung. Dadurch bietet das

EE895 eine besonders hohe CO2-Messgenauigkeit, unabhängig

von der Höhe oder sich ändernden Umgebungsbedingungen.

Das digitale Feuchte- und

Temperatursensorelement HTE501

bietet eine ausgezeichnete Messgenauigkeit

von bis zu ±1,8 % rF

und ±0,2 °C. Das bewährte E+E

Sensor-Coating und der integrierte

Konstantstromheizer sorgen

für eine hohe Zuverlässigkeit und

Lebensdauer des Sensorelements

auch in rauer, verschmutzter und

kondensierender Umgebung.

Das digitale Temperatursensorelement

TEE501 überzeugt mit

einer Messgenauigkeit von bis zu

± 0,2 °C und einem breiten Temperatureinsatzbereich.

Das kleine

DFN-Gehäuse mit integrierten

EE212 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)

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Pull-Up Widerständen ermöglicht ein einfaches Design-In des Sensorelements.

Vielseitig, effizient, komfortabel – bis zu 50% Zeitersparnis mit

dem neuen Omniport 40

Neben Sensorlösungen und Sensorelementen zur Effizienzsteigerung

zeigt E+E Elektronik die Neuauflage seines bewährten, multifunktionalen

Handmessgerätes. Der Omniport 40 setzt verstärkt auf

Effizienzsteigerung und gleichzeitige Kostensenkung, insbesondere

für Anwendungen in der Instandhaltungstechnik.

High-End Sensor Calibration - around the World

In Halle 2 in der Calibration Area präsentiert E+E Elektronik zudem

seine herausragende Kompetenz in Sachen Kalibrierung. Als eines

der führenden Unternehmen auf dem Gebiet, stellt E+E Elektronik

sicher, dass die Geräte nach den höchsten Qualitätsstandards kalibriert

werden. Dies garantiert optimale Leistung und Konformität.

E+E Elektronik Ges.m.b.H.

Langwiesen 7

A 4209 Engerwitzdorf

Telefon: +43 7235 6050

Telefax: +43 7235 6058

eMail: info@epluse.com

Internet: http://www.epluse.com

Kundenspezifische Schutzeinrichtungen

für technische Laseranwendungen

Wenn verschiedenartige Laser zum Einsatz kommen, kann der

Mensch durch direkte, reflektierte oder gestreute Laserstrahlung

geschädigt werden. Ist eine Optimierung der Anwendung nicht

möglich, um eine ungefährliche Laserschutzklasse zu erreichen, ist

eine komplette Abschirmung durch eine geeignete Schutzeinrichtung

zu empfehlen.

Die Firma SPETEC aus Erding hat bereits vielseitige Erfahrungen

mit Schutzvorrichtungen im Bereich der Reinraumtechnik.

Durch die eigene Projektierungsabteilung werden kundenspezifische

Sonderlösungen gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet und

exakt nach Kundenwunsch gefertigt. Die Spezialisten greifen dabei

auf eine Aluminium-Ständerbauweise zurück, die 1:1 auch für

den kundenspezifischen Laserschutz eingesetzt werden kann. Das

Reinraum Modul wird dabei direkt über verschiedenen Arbeitsplätzen

wie beispielsweise dem Laserarbeitsplatz montiert. Die Umgebungsluft

wird mittels Radialventilator angesaugt und durch den

Filter gepresst. Dadurch entsteht ein laminarer Strom, d.h. die gefilterte

Luft fließt in parallelen Stromlinien. Dabei werden Partikel

vom parallelen Luftstrom erfasst und nach außen befördert. Damit

ermöglicht das Laminar Flow Modul FMS es, mit einfachen und kostengünstigen

Mitteln einen Arbeitsplatz mit Reinraumbedingungen

auszustatten.

Wie auch bei den Produkten der Reinraumtechnik plant, konstruiert

und fertigt die Firma SPETEC alle Laserschutzeinrichtungen nach

individuellen Kundenwünschen. Für den optimalen Schutz werden

hierbei getestete Flächenelemente eingesetzt, mit denen Laserbelastungstests

durchgeführt wurden. Es können auch weitere Optionen

wie z.B. entsprechende Türen, Laserschutzfenster oder Interlock-System

nach Bedarf eingeplant werden.

Neben den oben angesprochenen festen Platten können auch

Laserschutzvorhänge verbaut werden. Ein solches Laserschutz-Zelt

bietet dem Anwender einen flexiblen Zugang zu seinem Arbeitsbereich,

da die einzelnen Vorhangstreifen leicht geöffnet und ggf. demontiert

werden können.

Produziert werden diese Laserschutzzelte aus dem SPETEC

Laserschutzvorhang LP12. Dieser wird in einer Art Sandwichbauweise

hergestellt. Dazu werden zwei identische Deckschichten des

Schutzmaterials auf ein unelastisches Trägergewebe aufgebracht,

wodurch beide Seiten dem Laser zugewandt sein können. Da der

Vorhang in Bahnen aneinandergenäht wird, ist jede gewünschte

Breite herstellbar. Es sind verschiedene Befestigungsmöglichkeiten

möglich, die sich den Gegebenheiten anpassen lassen. Das verwendete

Material ist von DIN CERTCO entsprechend der DIN EN

12254:2012-04 zertifiziert.

Diese kleine Auswahl von Möglichkeiten des Laserschutzes

zeigt schon die Flexibilität der Firma SPETEC in Konstruktion und

Ausführung. Die Firma SPETEC garantiert eine hohe Qualität des

Materials und während der Fertigung, sodass ein größtmöglicher

Schutz vor Schädigungen durch Laserlicht gegeben ist.

Spetec ist auf der Laser World of Photonics am Stand 230 in Halle

B1; Interessierte können gerne vorbeischauen.

Spetec Gesellschaft für Labor- und Reinraumtechnik mbH

Am Kletthamer Feld 15

D 85435 Erding

Telefon: +49 8122 959090 Telefax: +49 8122 9590955

eMail: info@spetec.de

Internet: https://www.spetec.de

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Die Robust Clamps von

RK Rose+Krieger nun bis 50 mm erhältlich

RK Rose+Krieger hat sein Portfolio klemmbarer Edelstahl-Rohrverbinder Robust Clamps erweitert. Mit der neuen Baugröße

sind die stabilen, korrosionsbeständigen Verbindungsteile nun auch für Rohre mit 50 mm Durchmesser erhältlich.

Die Produktreihe Robust Clamps von RK Rose+Krieger umfasst

klemmbare Rohrverbinder aus Edelstahl. Sie sind eine wirtschaftliche

Alternative zu aufwendigen Eigen- oder Schweißkonstruktionen,

um schwere Lasten kraftschlüssig, stoßfest und dynamisch

belastbar anzubinden. Bislang waren die Rohrverbinder in den Größen

18, 30 und 40 mm erhältlich. Die neue Baugröße deckt nun auch

Querschnitte von 50 mm ab. Bei der Entwicklung der neuen Baugröße

standen für RK Rose+Krieger die Anforderungen im Bereich

Handling und Automation im Fokus.

Geeignet für hygienesensible Anwendungen

Alle Robust Clamps sind elektrochemisch passiviert, das heißt, sie

werden in einem letzten Arbeitsgang elektropoliert. Damit sind sie

widerstandsfähiger und leichter zu reinigen als Elemente aus unbehandeltem

Edelstahl. Auf diese Weise eignen sich die Robust

Clamps von RK Rose+Krieger für den Einsatz in Vorrichtungen und

Anlagen in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Da

sich ihr Design durch glatte Konturübergänge, eine geringe Oberflächenrauheit,

große Schlitze, Sacklochausführungen auszeichnet,

unterbinden sie zudem Schmutzansammlungen und sind somit

auch für lebensmittelnahe Anwendungen prädestiniert.

Minimales Stückgewicht

RK Rose+Krieger bietet seine Robust Clamps in den Ausführungen

Winkel, Kreuz, Fuß, Flansch für Querschnitte von 50 mm an.

(Bild: RK Rose+Krieger)

Die Robust Clamps zeichnen sich durch ein optimiertes Wandstärkenverhältnis

aus. Das sorgt für ein minimales Stückgewicht. Ihre

Stärke ist eine einfache Montage, die mittels Innengewinde und

außenliegenden Sechskantschrauben einfach mit handelsüblichem

Werkzeug erfolgt. Eine Abdeckung aus Silikon schützt die Gewindegänge

vor Verschmutzung und Beschädigung. RK Rose+Krieger

bietet die neue Baugröße wie auch alle anderen Serientypen in den

Ausführungen Winkel, Kreuz, Fuß, Flansch an.

RK Rose+Krieger GmbH

D 32423 Minden

Truelev - Durchbruch in der Mischtechnik

Die Truelev Technologie der Firma Metenova revolutio-

niert den Markt der Magnetrührwerke.

Ein riesiger Sprung in der Entwicklung macht es möglich, alle bekannten Mängel

der bisherigen Magnetrührwerke zu beseitigen.

Dank der neuartigen Technologie mit seinem lagerlosen, vollständig freischwebenden

Mischkopf ist dieser Mischer perfekt für scherempfindliche Medien

vor allem in der Pharmaindustrie geeignet.

Im Biopharmabereich ist das Truelev-Rührwerk die beste Möglichkeit für

das Mischen empfindlicher biologischer Produkte wie beispielsweise Proteine

oder MAB´s, aber auch Produkte der Zell- und Gentherapie - mit einem herausragenden

Ergebnis.

Ein weiterer großer Vorteil sind die nicht vorhanden Verschleißteile, wodurch

eine Wartung überflüssig wird. Diese Eigenschaft macht das Truelev-

Rührwerk auch für jegliche andere Anwendungen überaus attraktiv.

Zusätzlich werden die Leistungsdaten in Echtzeit erfasst, die sowohl für die

Prozessanalyse als auch für die Steuerung der Produktionsanlage wertvoll sind.

I T E Intertechnik Elze GmbH & Co. KG

D 31008 Elze

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Magnetfeldsensoren

Neue leistungsstarke

und kosteneffiziente Hall-Effekt

2D-Positionssensorfamilie für

Automotive-Anwendungen

– HAL/HAR 35xy* ist eine ASIL C-fähige, störfeldrobuste, Hall-Effekt

2D-Positionssensorfamilie mit erweiterten Funktionen für sicherheitskritische

Automobilanwendungen

– Zu den neuen Sensoren gehören eine Single-Die-Variante (HAL 3550) und

eine Dual-Die-Variante (HAR 3550) mit analogen (linear, ratiometrisch)

und digitalen (PWM, SENT & Switch) Ausgangsschnittstellen

– Die neuen Sensoren stellen eine kostengünstigere Version der Micronas

Flaggschiff-Sensorfamilie HAL/HAR 39xy dar bei gleichbleibender Leistung

und funktionaler Sicherheit

– Hauptzielanwendungen sind Lenkradwinkel, Brems- und

Gaspedalstellungen, Ventilpositionen und Fahrwerkspositionserkennung

ter anderem Sensoren für Gaspedal- und

Bremspedalpositionen, Bremshubsensoren,

Lenkwinkelerkennung, Ventilstellungen in

der Drosselklappe, Gangstellung, berührungslose

Potentiometer, Getriebepositionserkennung

sowie Fahrwerkshöhenmessung.**

Der Produktionsstart ist für Juni

2025 geplant, Muster sind bereits verfügbar.

Die ersten Sensoren der neuen Familie

umfassen den HAL 3550, eine Single-Die-

Version, und den HAR 3550, eine Dual-

Die-Version, die volle Redundanz mit zwei

unabhängigen Sensoren in einem einzigen

Gehäuse bietet. Diese Sensorfamilie ist

so konzipiert, dass sie die strengen Anforderungen

an die funktionale Sicherheit in

ISO 26262-konformen Produktentwicklungen

erfüllt. Der HAL 3550 und der HAR

3550 sind als Safety Element out of Context

(SEooC) definiert und ASIL C ready, wodurch

sie sich für die Integration in sicherheitskritische

Systeme im Automobil bis

ASIL D eignen.

HAL 3550 und HAR 3550 sind hoch-

Die TDK Corporation präsentiert die störfeldrobuste

Micronas HAL/HAR 35xy*

2D-Hall-Effekt-Positions-sensorfamilie für

Automobil- und Industrieanwendungen.

Diese neuen Sensoren bauen auf dem Erfolg

der HAL/HAR 39xy-Serie auf und bieten

erweiterte Funktionen und Fähigkeiten,

um der steigenden Nachfrage nach störfeldrobuster

2D-Positionserfassung in linearen

und rotierenden Anwendungen gerecht zu

werden. Während die HAL/HAR 39xy-Familie

auf hohe Flexibilität, vielfältige Funktionen

und Schnittstellen sowie überlegene

Leistung setzt, ist die HAL/HAR 35xy-Serie

für Mainstream-Anwendungen konzipiert,

die einen grundlegenden Funktionsumfang

mit reduzierter Flexibilität erfordern, dabei

jedoch hohe Standards in Bezug auf funktionale

Sicherheit und Leistung beibehalten.

Dank ihrer vielseitigen Programmierbarkeit,

hohen Präzision und ISO 26262-Konformität

bietet die HAL/HAR 35xy-Serie eine

potentielle Lösung für sicherheitskritische

Automobilanwendungen. Dazu zählen unauflösende

Positionssensoren, die für präzise

Messungen entwickelt wurden. Sie verfügen

über einen linearen, ratiometrischen

Analogausgang mit passiver Leitungsbrucherkennung

sowie konfigurierbare

PWM- oder SENT-Ausgänge. Der SENT-

Ausgang unterstützt Nachrichten mit oder

ohne Pausenpuls und entspricht dem SAE

J2716 Rev. 4 Standard mit anpassbaren Parametern

wie Tick-Zeit und Frame-Format.

Der PWM-Ausgang bietet die Möglichkeit,

Frequenzen von 0,1 kHz bis 2 kHz zu wählen.

Darüber hinaus bietet der HAL/HAR

3550 einen Schaltausgang (Open-Drain).

Der Schaltpunkt wird von der berechneten

Positionsinformation oder anderen Quellen

entlang des Signalpfads, wie Temperatur

oder Magnetfeldamplitude, abgeleitet. Kunden

können Ein-/Ausschaltpunkte, Schaltlogik

und Polarität definieren, um sie an ihre

spezifischen Anwendungsanforderungen

anzupassen.

Die Sensoren sind in der Lage, einen

vollen 360°-Winkelbereich und lineare Bewegungen

eines Magneten zu messen und

eignen sich besonders für Anwendungen

als Chassis-Positionssensor, da sie über

eine Modulo-Funktion verfügen, mit der der

360°-Messbereich in Untersegmente von

90°, 120° oder 180° unterteilt werden kann.

Durch den Einsatz der Hall-Technologie

misst der HAL/HAR 3550 vertikale und

horizontale Magnetfeldkomponenten und

unterdrückt externe magnetische Störfelder

effektiv mit einem Array von Hall-Elementen.

Für die Drehwinkelmessung reicht

ein einfacher, kostengünstiger zweipoliger

Ferritmagnet aus, der idealerweise in einer

Konfiguration am Wellenende positioniert

ist. Die Sensoren unterstützen auch störfeldrobuste

Messungen neben einer rotierenden

Welle.

On-Chip-Signalverarbeitungsfunktionen

ermöglichen die Berechnung eines

Winkels pro Chip aus den Magnetfeldkomponenten.

Diese Informationen werden

dann in ein analoges oder digitales Ausgangssignal

umgewandelt. Wichtige Eigenschaften

wie Verstärkung, Offset und Referenzposition

können über einen programmierbaren,

nichtflüchtigen Speicher an den

Magnetkreis angepasst werden.

Die Sensoren sind sowohl für Automobil-

als auch für Industrieanwendungen

konzipiert und arbeiten in einem Umgebungstemperaturbereich

von –40 °C bis 150

°C. Sie sind in einem SOIC8-SMD-Gehäuse

für die Single-Die-Version und einem

TSSOP16-SMD-Gehäuse für die Dual-Die-

Version erhältlich.

TDK-Micronas GmbH

D 79108 Freiburg

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Umweltfreundlicher Leistungsträger:

Kühl- und Temperiergerät der Serie HRZF

leistet – und spart viel

Von Reinigungsmaschinen und Vakuumpumpen über Laser- und Spritzgussanwendungen bis hin zu Röntgen- und MRT-

Geräten: Eine leistungsstarke und zugleich präzise Kühlung ist hier das A und O. Um daneben auch Aspekte des Umweltund

Klimaschutzes in den Vordergrund zu rücken, hat SMC die Serie HRZF entwickelt. Das Kühl- und Temperiergerät

überzeugt dank umweltfreundlichem Kältemittel mit einem GWP-Wert von 146 und ist damit konform zur F-Gas-Verordnung

– sowie zu den SEMI®-Richtlinien S2, S8 und F47. Zusätzliche Einsparungen beim Energieverbrauch realisiert der

Einsatz eines DC-Inverter-Kompressors und einer Inverter-Pumpe. Hohe Leistungskennziffern bei Kühlleistung, Temperaturbereich

und Temperaturstabilität, zahlreiche Optionen für Kommunikation und Anschlüsse sowie der geringe Wartungsaufwand

runden das Gesamtpaket der Serie HRZF optimal ab.

Geht es um die zuverlässige Kühlung von

Anwendungen in der Elektronik- und Halbleiterindustrie,

der allgemeinen Automatisierung

oder dem medizinisch/pharmazeutischen

Bereich, kommen Kühl- und

Temperiergeräte zum Einsatz. Um hier

Zeichen in Sachen Umweltbewusstsein

und Energieeffizienz zu setzen, hat der

Automatisierungsspezialist SMC die Serie

HRZF entwickelt. Diese nutzt das umweltfreundliche

Kältemittel R454C – basierend

auf HFO (Hydrofluorolefin) mit niedrigem

Treibhauspotenzial – und erreicht so einen

GWP (Global Warming Potential)-Wert von

146. Es ist damit konform zur F-Gas-Verordnung.

Die effiziente Regelung von Kompressor

und Pumpe spart Energie in Höhe

von bis zu 65 % ein, während der einfache

Zugang zu Pumpengehäuse und Wärmetauscher

den Wartungsaufwand verringert.

Schließlich überzeugen umfangreiche Leistungskennziffern

und die hohe Flexibilität

bei Kommunikation, Anschlüssen und Zubehör.

Umweltschutz gepaart mit Leistung

Zudem hält die Serie HRZF zugleich die

Grenzwerte der wichtigsten Kältemittelverordnungen

ein: u. a. der EU (max. GWP150),

der USA (max. GWP700) und des US-Bundesstaats

Kalifornien (max. GWP750). Außerdem

ist das Kühl- und Temperiergerät

konform zu den SEMIÒ-Richtlinien S2, S8

und F47 und damit geeignet für die Halbleiterindustrie.

Auch in Sachen Leistung überzeugt die

Serie HRZF: Sie verfügt über eine Kühlkapazität

von 10 kW bei einem einstellbarem

Temperaturbereich von -20 bis 90 °C und

ermöglicht dank einer Temperaturstabilität

von ±0,1 °C eine hochpräzise Temperierung.

Für Anwender stehen zwei Varianten beim

Das Kühl- und Temperiergerät der Serie HRZF

überzeugt durch Verwendung eines umweltfreundlichen

Kühlmittels und erreicht so einen

F-Gas-Verordnungs-konformen GWP-Wert

von 146. Hohe Leistungskennziffern und ein

energiesparsamer Betrieb runden die Lösung

optimal ab. (Foto: SMC Deutschland GmbH)

Umlaufmedium zur Verfügung – vollständig

fluorierte Medien oder 60 % wässrige

Ethylenglykol-Lösung. Dabei ist das neue

Kühl- und Temperiergerät von SMC für eine

Umgebungstemperatur von 10 bis 35 °C geeignet

und besitzt einen Nenndurchfluss

von 20 l/min.

Sparsam und vielfältig

Wärmetauscher und Pumpe sind im Tank

integriert – letztgenannte spart dank Inverterfähigkeit

und des Einsatzes eines DC-

Inverter-Kompressors bis zu 65 % Energie.

Zusätzlich sparen Anwender beim Wartungsaufwand,

indem sowohl der Zugang zu

Pumpe und Wärmetauscher als auch deren

Austausch einfach gelingt, ohne die Verschlauchung

zu entfernen und das Umlauf-

medium abzulassen.

In Sachen Optionen profitieren Anwender

von einem umfassenden Angebot

an Flexibilität. So besteht neben der Wahl

zwischen standardmäßiger Eingangs-/Ausgangs-Signalkommunikation,

der seriellen

RS-485-Kommunikation und der analogen

Kommunikation auch die Möglichkeit, das

Lesen und Schreiben über DeviceNetÒ

durchzuführen. Optionale Gewindeadapter

realisieren den Anschluss (Umlaufmedium

und Anlagenwasser) an eine Kundenanlage

über ein NPT-Gewinde. Soll der elektrische

Widerstand (DI-Wert) des Umlaufmediums

ein bestimmtes Niveau halten, ist

es möglich, die Serie HRZF in der Variante

mit DI-Regelung zu installieren (in dieser

Ausführung kann die Temperaturstabilität

von ±0,1 °C überschritten werden und die

Verwendung fluorhaltiger Flüssigkeiten ist

nicht möglich). Anwender können ebenfalls

eine Variante mit automatischer Rückgewinnung

des Umlaufmediums wählen. Das

Umlaufmedium in den Rohrleitungen lässt

sich hierbei mittels externer Kommunikation

oder über die Schalttafelanzeige in einen

Sekundärbehälter zurückführen.

Zu guter Letzt stehen Anwendern zahlreiche

Zubehöroptionen offen: ein Bypassleitungs-Set

und ein Erdbebenschutz-Befestigungselement,

ein DI-Filter und ein

zusätzliches DI-Filter-Isoliermaterial, eine

60 % wässrige Ethylenglykol-Lösung, ein

Konzentrationsmessgerät zur regelmäßigen

Überprüfung der Kondensierung der

Ethylenglykol-Lösung sowie eine 4-Wege-Anschlussplatte

zur Verzweigung des

Umlaufmediums, um bis zu 4 Temperaturregelungen

mit einem Gerät durchführen zu

können.

SMC Deutschland GmbH

D 63329 Egelsbach

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Sanner bringt optimierte, patientenfreundliche

Verpackung TabTec® CR auf den Markt

Basierend auf umfangreichem Marktfeedback hat Sanner eine optimierte TabTec® CR Verpackungslösung entwickelt, die

Herstellern mehr Sicherheit und höhere Effizienz für ihre festen oralen Darreichungsformen bietet. Die neue TabTec® CR

Verpackung verfügt über ein ansprechendes, kindersicheres Design, das sowohl die Sicherheit als auch den Komfort für

Verbraucher in den Vordergrund stellt und gleichzeitig eine hohe Attraktivität für Markeninhaber bietet. Die integrierte

Trockenmitteltechnologie sorgt für Produktstabilität sowie einfachere und effizientere Verpackungsprozesse.

Die Nachfrage nach patientenfreundlichen

Verpackungslösungen für feste orale Darreichungsformen

(OSD) wie Tabletten oder

Hart- und Weichgelatinekapseln steigt rasant

an. „Immer mehr Menschen verlassen

sich auf verschreibungspflichtige und frei

verkäufliche Medikamente sowie Nahrungsergänzungsmittel,

um ihre Gesundheit

zu optimieren und chronische Krankheiten

zu kontrollieren“, sagt Ursula Hahn, Leiterin

Produktmanagement bei Sanner. „Die Anwenderfreundlichkeit

ist ein entscheidender

Faktor für die Akzeptanz und kontinuierliche

Nutzung dieser Produkte.“ Mit dem

optimierten TabTec® CR bietet Sanner eine

Lösung, die nicht nur Patienten und Verbrauchern

in Bezug auf Handhabung und

Sicherheit zugutekommt. Sie erfüllt auch

die Anforderungen der Hersteller hinsichtlich

Markendifferenzierung, Feuchtigkeitsschutz

und effizienter Verpackungsprozesse.

Kindersicher und benutzerfreundlich

Der neue TabTec® CR von Sanner verfügt

über eine patentierte und zertifizierte Kin-

dersicherheitsfunktion. Der „Push-and-

Flip“-Öffnungs- und Schließmechanismus

verhindert ein versehentliches Öffnen. Das

schlanke und ansprechende Design der

Verpackung ermöglicht es Patienten, sie

diskret in die Tasche zu stecken, wenn sie

unterwegs sind. Kombiniert mit markenspezifischen

Farben sticht TabTec® CR im

Regal hervor und spricht Verbraucher sowohl

optisch als auch in der Anwendung an.

Integriertes Trockenmittel sorgt für

Feuchtigkeitsschutz

Mit seinem integrierten Trockenmittel bietet

TabTec® CR auch für hochsensible Produkte

optimalen Feuchtigkeitsschutz und

gewährleistet gleichzeitig Haltbarkeit und

Stabilität, ohne die Produktdosierung zu

beeinträchtigen. „Die integrierte Trockenmittelkammer

im Boden unterscheidet Tab-

Tec® CR von vielen alternativen Lösungen

und bietet gleichzeitig ein hohes Maß an

Flexibilität“, erklärt Ursula Hahn. Hersteller

von OSD-Produkten können zwischen

Basiskonfigurationen wählen, die mit verschiedenen

Trockenmitteln wie Silikagel,

Aktivkohle, Molekularsieben und Mischungen

gefüllt sind und je nach Bedarf mit demselben

Primärbehältnis verwendet werden

können.

Höhere Linieneffizienz

TabTec® CR ist mit bestehenden Abfüllund

Verpackungslinien kompatibel. Das

integrierte Trockenmittel erhöht die Effizienz

der gesamten Linie, da kein separates

Trockenmittel mehr hinzugefügt werden

muss. Darüber hinaus bietet die Form der

Verpackung verschiedene Optionen für die

Etikettierung und Sekundärverpackung.

„Dies macht TabTec® CR zu einer attraktiven

Option für ein großes Portfolio an verschreibungspflichtigen

und frei verfügbaren

Medikamenten sowie Nahrungsergänzungsmitteln,

die Trockenmittel benötigen,

um die Haltbarkeit des Produkts zu gewährleisten,

und die eine bequeme und einfache

Handhabung für die ‚On-the-go‘-Einnahme

bieten“, fasst Ursula Hahn zusammen.

Sanner GmbH

D 64625 Bensheim

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Flexible und nachhaltige Kennzeichnung von Prüfpräparaten

Neuartige Digitale Labels

für klinische Studien

Schreiner MediPharm präsentiert mit dem Digital Display Label eine zukunftsweisende

Lösung zur digitalen Kennzeichnung von Prüfpräparaten in klinischen

Studien. Die innovative Technologie hat das Potential, zukünftig herkömmliche

Etiketten durch elektronische Labels mit digitaler Anzeige zu ersetzen. Dies ermöglicht

einen Verzicht auf aufwendiges manuelles Re-Labeling, erlaubt eine signifikante

Prozessoptimierung im Rahmen von klinischen Studien und trägt zur

Verkürzung der Time-to-Market bei.

Die Anforderungen an klinische Studien

sind hoch: Flexibilität, Schnelligkeit und

Präzision sind entscheidend. Konventionelle

Etiketten mit statischen Informationen

geraten hier an ihre Grenzen. Denn Änderungen

an Protokollnummern, Patientengruppen

oder Ablaufdaten sowie regulatorische

Anpassungen erfordern dann ein

manuelles Re-Labeling der Prüfpräparate

in vielen Ländern, was Verzögerungen und

Kosten verursacht.

Modulares System für

vielfältige Verpackungsformen

Das neue Digital Display Label von Schreiner

MediPharm schafft Abhilfe: Es basiert

auf einem modularen, wiederverwendbaren

Kunststoffgehäuse, das die empfindliche

Display-Elektronik zuverlässig schützt. Ein

durchdachtes Adapter-System gewähr-

leistet die einfache Anbringung an unterschiedliche

Verpackungsformen – sei es für

flache Blister-Wallets und Kit-Boxen oder

runde Behältnisse wie Plastikflaschen und

Vials. Für durchsichtige Gefäße sind zusätzliche

Funktionen wie Lichtschutz oder Verblindung

integrierbar.

Relevante Informationen in Echtzeit

Ein großer Vorteil der neuen Lösung von

Schreiner MediPharm liegt in der Möglichkeit,

Labelinformationen digital und in

Echtzeit zu aktualisieren. Dadurch erhalten

Patienten und klinisches Personal stets die

aktuellen Angaben zum Prüfpräparat – ohne

zeitlichen Verzug und ohne zusätzlichen

Material- und Logistikaufwand. Das erhöht

die Patientensicherheit und minimiert das

Risiko von Studienabbrüchen durch fehlerhafte

oder veraltete Kennzeichnungen.

Nachhaltigkeit durch

Wiederverwendbarkeit

Auch in puncto Nachhaltigkeit kann der

neue Lösungsansatz von Schreiner Medi-

Pharm überzeugen: Sowohl das Gehäuse als

auch das Adapter-System sind wiederverwendbar,

was Ressourcen schont und Abfall

vermeidet. Die modulare Bauweise erlaubt

die Integration in bestehende Standardverpackungen,

ohne dass Modifikationen erforderlich

sind. Gleichzeitig gewährleistet

das System eine sichere Verbindung zwischen

Digital Display Label und Primärcontainer

oder Verpackung.

Insgesamt steigert das Digital Display

Label nicht nur die Effizienz in der klinischen

Studienlogistik, sondern beschleunigt

auch den gesamten Studienprozess

und bietet forschenden Pharmaunternehmen

erhebliche Einsparpotenziale und eine

höhere Patient Compliance – ein entscheidender

Schritt in Richtung einer modernen,

digitalen Studiendurchführung.

Schreiner MediPharm

D 85764 Oberschleißheim

Ein wiederverwendbares Adapter-System aus Kunststoff ermöglicht die sichere Anbringung

des Digital Display Labels an verschiedenste Verpackungsformen – von Blister-Wallets

bis hin zu Vials. © Schreiner MediPharm

Das Digital Display Label von Schreiner

MediPharm verfügt über eine digitale

Anzeige, deren Inhalte in Echtzeit aktualisiert

werden können – für maximale Flexibilität und

Aktualität in klinischen Studien.

© Schreiner MediPharm

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Veranstaltungen im Juni 2025

Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken

23.06.2025 - 27.06.2025 Training & Schulung Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement und Kalibriertraining

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

26.06.2025 - 27.06.2025 Seminar Environmental Monitoring

Veranstaltungsort: Copenhagen (DK), Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

26.06.2025 - 27.06.2025 Tagung 33. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“

Veranstaltungsort: Esslingen, Veranst.: Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

Veranstaltungen im Juli 2025

Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken

01.07.2025 - 02.07.2025 ‌ Seminar Annex 1 Intensive Training Course - Live Online Training

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

Veranstaltungen im August 2025

Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken

26.08.2025 ‌ Seminar Reinraum Praxisseminar inkl. Workshops

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

27.08.2025 Seminar Qualifizierung von Anlagen und Utilities

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

Impressum:

W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366

info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. DE 147811997

Originaltexte und Bilder:

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der Redaktion und mit Quellenangabe gestattet. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Abbildungen übernimmt der Herausgeber keine

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oder bearbeiteter Form für alle Zwecke beliebig oft zu nutzen oder Dritten zur Nutzung zu übertragen. Dieses Nutzungsrecht bezieht sich auf Print- und

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