Newsletter_06-2025_DE
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
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DE 06/25
Neues SynTiso Linienkonzept
revolutioniert die Abfüllung
flüssiger Pharmazeutika
TITEL
Neues SynTiso Linienkonzept
revolutioniert die Abfüllung
flüssiger Pharmazeutika
– Gemeinsame Entwicklung mit Partnern aus der Pharmaindustrie
– Höchste Ausbringung am Markt: bis zu 600 Behältnisse pro Minute möglich
– Deutlich geringeres Kontaminationsrisiko dank Vollautomatisierung und berührungslosem, schwebenden Transport
Anlässlich des Pharmatags 2025 in Crailsheim hat Syntegon ein
neues Linienkonzept für flüssige Pharmazeutika präsentiert. Syn-
Tiso wurde gemeinsam mit zwei Partnern aus der Pharmaindustrie
entwickelt und beantwortet die aktuellen Herausforderungen pharmazeutischer
Hersteller nach hoher Leistung und Verfügbarkeit sowie
maximaler Produktausbeute bei minimalem Bedienereinsatz.
„Als strategischer Partner der Pharmaindustrie werden wir gemeinsam
mit unseren Kunden die Abfüllung revolutionieren“, so Stephan
März, Executive VP Pharma Liquid bei Syntegon.
Vollautomatisiert und Annex 1-konform
Dank handschuhlosem Isolator können pharmazeutische Hersteller
ihre Prozesse automatisieren und menschliche Eingriffe minimieren.
„Wir gehen mit SynTiso aber noch einen Schritt weiter: Die
Roboter sind generell so weit wie möglich vom Prozess entfernt und
kommen nur zum aseptischen Rüsten und bei Bedarf zum Einsatz“,
erläutert Produktmanager Markus Heinz. Damit erhalten Kunden
eine Annex 1-konforme Lösung inklusive First Air Prinzip, bei dem
der Luftstrom ungehindert zirkulieren soll. „Die Position der Roboter
minimiert zusätzlich die Partikel im aseptischen Bereich – was
wiederum das Kontaminationsrisiko deutlich reduziert“, so Heinz.
Dank Echtzeit-Monitoring von Keimen und Partikeln entfällt zudem
der Austausch der Sedimentationsplatten.
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Seite 2/71
Innovativer, berührungsloser Transport
Darauf zahlt auch das neue Transportkonzept
ein: Der berührungslose, schwebende
Transport generiert keine Partikel und erleichtert
auch bei hochpotenten Pharmazeutika
wie onkologischen Medikamenten
die Reinigung und Wartung, unter anderem
dank einer geringeren Anzahl an Komponenten
innerhalb des Isolators. Auf kleinerer
Fläche sorgt das System für einen
schnelleren aseptischen Transport und bis
zu 50 Prozent kürzere Chargenwechsel. Bei
100-prozentiger In-Prozess-Kontrolle (IPK)
lassen sich auf SynTiso bis zu 600 Spritzen,
Vials oder Karpulen pro Minute verarbeiten
– eine im Markt bislang noch nie dagewesene
Geschwindigkeit. „Unter anderem in
der Impfstoffherstellung ist dies ein wichtiger
Faktor“, erklärt Heinz. „Natürlich eignet
sich SynTiso auch für die Abfüllung der immer
häufiger genutzten ready-to-use (RTU)
Behältnisse.“
Gemeinsam die Vision vorantreiben
„Als strategischer Partner unserer Kunden
haben wir bei SynTiso erneut auf die gemeinschaftliche
Entwicklung gesetzt – und
haben von Beginn an pharmazeutische
Prozesse in das Anlagendesign integriert“,
hebt Stephan März hervor. „Das Ergebnis
kann sich sehen lassen: Mit diesem Linienkonzept
kommen wir der Vision eines quasi
leeren Isolators und damit deutlich höherer
Flexibilität und schnellerer Verfügbarkeit
einen großen Schritt näher.“
JUNI 2025
Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,
wie schnell die Zeit vergeht. Nun ist bereits Juni und
am Endes dieses Monats ist die erste Hälfte des
Jahres vorbei.
Wie schnell die Zeit vergeht. In diesem Zusammenhang
habe ich festgestellt, dass Reinraum Online
vor 33 Jahren begann, sich als Kommunikationsplattform
für die Reinraum-Branche zu etablieren.
Nirgends werden Ihnen News, Fakten, Wissen
aktueller und übersichtlicher präsentiert als hier:
Online im Internet, im Newsletter und im
Newsflash sowie gedruckt im Jahrbuch und im
Buch der Experten.
Unser Angebot: Nutzen auch Sie Reinraum Online
für Ihre professionelle Kommunikation!
Im Juni-Newsletter finden Sie u.a. folgende Artikel:
> Neues SynTiso Linienkonzept revolutioniert
die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika
> Effektive Schleusensteuerung im Reinraum:
Schutz vor unsichtbaren Gefahren
> 20 JAHRE CleanRoomNet
> Gemeinsames Technologiezentrum für die
Oberflächenbearbeitung und Reinigung von
Präzisionsteilen
> Auf das richtige Füllsystem kommt es an
> Syntegon Pharmatag 2025:
Erfolg durch Zusammenarbeit
> Was ein Reinraumstuhl können muss
– und warum seine Rolle unterschätzt wird
> Die digitale Zukunft der diskontinuierlichen
Reinraumüberwachung
> . . .
Syntegon Technology GmbH
Blaufelder Straße 45
74654 Crailsheim
Deutschland
Telefon: +49 7951 4020
eMail: packaging-ph@syntegon.com
Internet: http://www.syntegon.com
Mit freundlichem Gruß
Reinhold Schuster
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Seite 3/71
Neuste Entwicklungen in der Reinraumtechnik verhindern Kreuzkontaminationen
durch intelligente Steuerung und klar strukturierte Prozesse
Effektive Schleusensteuerung im Reinraum:
Schutz vor unsichtbaren Gefahren
Häufig unterschätzt, aber genauso sicherheitsrelevant ist der Ausschleusprozess.
Hier wird nicht nur die Reinraumbekleidung kontrolliert
abgelegt, sondern auch sichergestellt, dass keine Kontamination
in andere Gebäudebereiche getragen wird – etwa durch kontaminierte
Materialien oder Werkzeuge. Besonders wichtig ist dabei
die Desinfektion: Materialien müssen teils mehrfach behandelt oder
in separaten Schleusen geführt werden, bevor sie den Reinraum verlassen
dürfen.
AUTORIN : Christina Zierler
In der Hightech-Produktion – etwa in der Pharma-, Biotech- oder
Halbleiterindustrie – ist ein makelloses Umfeld essenziell. Reinräume
stellen sicher, dass Produkte unter kontrollierten Bedingungen
gefertigt werden. Doch was viele unterschätzen: Der größte Risikofaktor
für Kontaminationen liegt oft in der Schnittstelle zwischen
sauberem und unkontrolliertem Bereich – den Schleusen.
Sicheres Ein- und Ausschleusen – mehr als nur eine Tür
Der Schleusenbereich fungiert als Barriere zwischen der „Außenwelt“
und dem kontrollierten Reinraum. Ziel ist es, sicherzustellen,
dass weder Partikel noch Keime oder chemische Rückstände in den
sensiblen Bereich gelangen. Der Schleusenprozess beginnt bereits
vor dem eigentlichen Betreten des Reinraums. Mitarbeitende müssen
sich sorgfältig entkleiden und geeignete Schutzkleidung anlegen.
Dabei ist auch eine Kontrolle auf mögliche Kontaminationen
unerlässlich, bevor Personen oder Materialien den sensiblen Bereich
betreten dürfen. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, mögliche
Störquellen frühzeitig zu eliminieren.
Ausschleusen: Nicht weniger wichtig – nur oft unterschätzt
Verborgene Gefahrenquellen erkennen
Die potenziellen Kontaminationsquellen sind vielfältig: Extern
können defekte Filter, schlecht gewartete Klimaanlagen oder unzureichend
gereinigte Umgebungsluft eine Gefahr darstellen. Intern
sind es vor allem menschliche Aktivitäten – unachtsames Verhalten,
fehlerhafte Handhabung von Schutzkleidung oder das Einbringen
ungeeigneter Werkstoffe – die für Verunreinigungen sorgen. Auch
Werkzeuge oder Verpackungen können Partikel generieren. Eine
genaue Analyse und Prävention sind daher unerlässlich.
Prävention durch Prozesse und Technik
Um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, setzen moderne
Betriebe auf ein Zusammenspiel aus Prozessen, Schulung
und Technik. Dazu gehört eine regelmäßige Schulung des Personals
– nicht nur einmalig bei der Einführung, sondern kontinuierlich
im Arbeitsalltag. Strenge Zugangsprotokolle und Einbindung der
Schleusensteuerung in Bestandssysteme, wie Monitoring Systeme
oder die Gebäudeleittechnik.
Auch technische Lösungen spielen eine immer größere Rolle:
Steuerungssysteme für Schleusen regeln nicht nur die Türverriegelung,
sondern auch beispielsweise Lichtsteuerung und Bewegungsrichtung
der Personenströme.
Richtungspriorisierung: Luft und Menschen
im kontrollierten Fluss
Ein zentrales Element der modernen Schleusensteuerung ist die
sogenannte Richtungspriorisierung. Sie stellt sicher, dass Bewegun-
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Seite 4/71
TEXON
BIMOS TEXON -
DER REINRAUMSTUHL, DER NEUE
STANDARDS SETZT
gen – sowohl von Personen als auch von Luft – nur in vorgegebenen
Richtungen erfolgen. Dadurch wird verhindert, dass kontaminierte
Luft in einen sauberen Bereich zurückströmen kann. Technisch
wird dies über differenzierte Luftdruckzonen, Verriegelungsmatrizen
und intelligente Türsteuerungen geregelt. So ist zum Beispiel sichergestellt,
dass nie zwei Schleusentüren gleichzeitig offen stehen.
Der Bimos TEXON definiert neue Maßstäbe im
Reinraum. Mit seinem durchgängigen Hygienic
Design, herausragendem Sitzkomfort und
intuitiver Ergonomie ist er der unangefochtene
Spitzenreiter unter den Reinraumstühlen.
Innovative Steuerungssysteme mit echtem Mehrwert
Moderne Systeme erlauben mittlerweile tiefgreifende Anpassungen
ohne Eingriffe in die Hardware. Änderungen an den Zugangslogiken
oder Betriebsmodi können softwareseitig durchgeführt werden
– ohne Austausch von Steuerungskomponenten oder SD-Karten.
Auch hygienische Aspekte spielen bei der Entwicklung eine wichtige
Rolle: Paneele sind im sogenannten „Hygienic Design“ erhältlich
– komplett ohne Schrauben, leicht zu reinigen und resistent gegen
aggressive Reinigungsmittel.
Mehr als nur Zugang – ein integriertes System
Neben der Schleusensteuerung selbst bieten moderne Systeme
zahlreiche zusätzliche Features: etwa die Anbindung an Zutrittskontrollsysteme,
Monitoring Syteme oder Produktionsmanagementsysteme.
Licht, Diskretionstaster und Videopanele sorgen zudem
für eine intuitive und sichere Bedienung. Auch kundenspezifische
Sonderlösungen – etwa für besonders sensible Produktionslinien
oder abweichende räumliche Gegebenheiten – lassen sich nahtlos
integrieren.
Fazit: Die Schnittstelle als Schlüsselfaktor
der Reinraumstrategie
In der heutigen Reinraumtechnik ist die Schleuse nicht einfach ein
Übergang – sie ist ein hochsicheres Kontrollsystem. Mit der Kombination
aus strukturierten Abläufen, intelligenten Steuerungen und
konsequenter Hygiene trägt sie entscheidend dazu bei, die Reinheit
und Sicherheit von Produkten und Prozessen zu gewährleisten.
Unternehmen, die diesen Bereich strategisch weiterentwickeln, sichern
sich nicht nur regulatorische Konformität – sie schaffen auch
einen echten Wettbewerbsvorteil in einer hochsensiblen Branche.
Niotronic Hard- & Software GmbH
Am Eichengrund 1-3
AT 8045 Graz
Telefon: +43 316 698200 eMail: sales@niotronic.com
Internet: http://www.niotronic.com
NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2025
Seite 5/71
www.bimos.com
Geballte Reinraumkompetenz
20 JAHRE CleanRoomNet
Am 20. Und 21. Mai 2025 fand in den Räumen von pure11 auf
dem Gelände der Bavaria Filmstudios die Jubiläumsveranstaltung
des Netzwerks „CleanRoomNet“ statt. Neben
Mitarbeitern der Netzwerkpartner waren reichlich Gäste erschienen
um dieses Ereignis denkwürdig zu begehen und zu feiern. Dirk
Steil begrüßte die Gäste und gab dann an Paul Jochem weiter. Dieser
erzählte aus der Geschichte des Netzwerks und berichtete über die
CleanRoomNet Tuesdays und andere Aktivitäten wie z.B. „Die Apotheke
von Morgen“ oder „Reinraumtechnik 4.0“
Die Idee, ein Netzwerk für alle reinraumspezifischen Bereiche zu
gründen, stammte von Paul Jochem im Jahr 2004. Ziel war es, den
Kunden ein umfassendes Produkt- und Leistungsspektrum rund um
den Reinraum zu bieten. Mit sechs Partnerunternehmen, die das
notwendige Know-how in der Reinraumtechnologie sowie langjährige
Kompetenz in der technischen Ausstattung mitbrachten, wurde
2005 das CleanRoomNet gegründet. Seitdem wird das Netzwerk erfolgreich
weiterentwickelt und ausgebaut. Heute gehören zum Netzwerk
die Unternehmen Becker Reinraumtechnik, Dorfner Gruppe,
Elpro, Klima Becker Full Service, Paul Jochem ReinrauRaumTechnik,
pure11, SLKB, stoCretec, Stubl Kunststoffverpackungen, TÜV
SÜD, VHP Engineering und WZB.
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Seite 6/71
Durch das informative Symposium-Programm führte Sandra
Kohlmann von der Dorfner-Gruppe. Viele neue Erkenntnis
konnten gewonnen werden bei den praxisnahen und informativen
Vorträgen:
Impuls-Vortrag – Ansätze für nachhaltigere Reinräume
Prof. Dr. Andreas Schmid, Prodekan, Fakultät Life Sciences,
Hochschule Albstadt-Sigmaringen
URS- von Benutzeranforderungen zum zielführenden
Lastenheft (URS)
Jörn Dreier, Beratung und Verkauf von GxP konformen
Monitoringlösungen für Räume, Geräte und Transporte,
ELPRO Messtechnik GmbH
Planung und Bau von Reinräumen – 10 Fehler
und wie man sie vermeidet – Tipps aus der Praxis
Dirk Steil, Geschäftsführer, BECKER Reinraumtechnik GmbH
Reinraumverpackungen und
die neue Verpackungsverordnung PPWR
Dr. Christoph Strubl, Geschäftsführer, Strubl GmbH & Co. KG
Optimierung der Reinraumreinigung
– Innovative Ansätze einer Studie!
Jörg Mesenich, Key Account Manager, pure11 GmbH
TÜV Süd: Qualifizierung – Ablauf
Walter Ritz, Senior Consultant Reinraumtechnik,
TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Cleanroom Suitable Coatings (Beschichtungen für
Wand/Boden in Neubau und Bestand mit Praxisvorführung
Verarbeitung von Flüssigkunststoffen
Wolfgang Konle, Leiter Projektmanagement, StoCretec GmbH
Der erste Tag endete mit einem entspannten und kulinarischen
Abendprogramm mit Livemusik und Reinraumrätsel im Forsthaus
Wörnbrunn. Der zweite Tag begann mit einer interessanten und
unterhaltsamen Führung durch die Bavaria Filmstudios und endete
nach weiteren Vorträgen und praktischen Vorführungen mit einem
gemeinsamen Mittagessen.
Das Jubiläumssymposium war eine rundum gelungene Veranstaltung
mit sehr informativen Elementen und unterhaltsamen Momenten,
bei bestem Wetter und angenehmer Atmosphäre.
CleanRoomNet
Willstätterstraße 71
90449 Nürnberg
Deutschland
Telefon: +49 911 6802-0
Telefax: +49 911 6802-168
eMail: Dorfner@reinraum-kompetenz.de
Internet: https://www.cleanroomnet.de/
Einfluss H2O2- Raumbegasungsverfahren
auf Materialverträglichkeit
Gerhard Lauth, Geschäftsführer, VHP-Engineering
Personalhygiene & Reinigung – E-Learning
Thomas Pauly, Zentrale Leitung Reinraum,
Dorfner GmbH & Co. KG
Die Do´s and Dont´s der technischen Wartung
– „mögliche Fehlerquellen in und um den Reinraum“
Michael Schulz, Gruppenleiter/ Kälteanlagenbaumeister,
Klima Becker Full Service GmbH
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Forplan und Ecoclean/UCM kooperieren
– Prozessentwicklung und Lohnbearbeitung
Gemeinsames Technologiezentrum
für die Oberflächenbearbeitung
und Reinigung von Präzisionsteilen
Die Ausstattung der Mehrbad-
Ultraschallreinigungsanlage
beinhaltet alle Verfahren und
Technologien, die in der
Uhrenindustrie und bei deren
Zulieferern für eine effiziente,
prozesssichere und ökologisch
verträgliche Reinigung zum
Einsatz kommen.
(Bildquelle: Ecoclean GmbH)
Mit dem neuen Technologiezentrum, das die Schweizer
Forplan AG und die Ecoclean GmbH /UCM AG Ende März
2025 in Biel eröffnet haben, bauen die Unternehmen ihre
Kapazitäten für die Prozessentwicklung und -optimierung
sowie die Lohnbearbeitung in den Bereichen Gleitschleifen
und Feinreinigung von Präzisionsteilen gemeinsam aus.
Die kombinierten Bearbeitungskapazitäten, für die sich ergänzenden
Fertigungsschritte, ermöglichen in der Schweiz
ansässigen Kunden und Interessenten aus der Uhrenindustrie,
Medizintechnik, Feinmechanik sowie allgemeinen
Präzisionsteileherstellung, entsprechende Versuche konzentriert
und ortsnah durchzuführen.
Steigende Ansprüche an die Oberflächenqualität und Sauberkeit
von Präzisionsteilen erfordern sowohl bei der Gleitschliffbearbeitung
als auch der Bauteilreinigung kunden- beziehungsweise teilespezifische,
wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen. Da liegt
es eigentlich doch nahe, Kunden und Interessenten Test- und Bearbeitungskapazitäten
für die sich ergänzenden Fertigungsschritte
unter einem Dach zu bieten. Diese Idee haben die in Biel ansässige
Forplan AG und die Ecoclean GmbH/UCM AG mit einem gemeinsamen
Testzentrum Realität werden lassen. Entstanden ist es am
Bei der Eröffnung des gemeinsamen Technologiezentrums Ende März
2025 informierten sich zahlreiche Gäste auch über die Möglichkeiten
einer Lohnbearbeitung. (Bildquelle: Forplan AG)
Für eine perfekt angepasste Auslegung und Optimierung von Gleitschleifprozessen
stehen im neuen Technologiezentrum verschiedene
Maschinen und Verfahrenstechniken ebenso zur Verfügung wie eine
Vielzahl an Bearbeitungsmedien. (Bildquelle: Forplan AG)
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Firmensitz von Forplan in Biel und deckt die gesamte Fertigungskette
der Präzisionsteileherstellung ab, insbesondere
in der Uhrenindustrie, der Medizintechnik, Feinmechanik
und allgemeinen Teileproduktion.
State of the Art-Technologie fürs Gleitschleifen
und Reinigen
Ausgestattet ist das neue Zentrum mit modernster Maschinen-
und Anlagentechnik. So stehen für die Gleitschliffbearbeitung
verschiedene Maschinen und Verfahrenstechniken
ebenso zur Verfügung wie eine Vielzahl an Bearbeitungsmedien
(Schleif- und Polierkörpern, Pulvern, Compounds,
Pasten und Granulaten). Diese Vielfalt ermöglicht,
exakt an die jeweiligen Anforderungen angepasste Prozesse
auszulegen und zu optimieren.
Für die Teilereinigung ist mit der UCMWatchLine eine
auf die Anforderungen der Uhrenindustrie und ihrer Zulieferer
maßgeschneiderte Mehrbad-Ultraschallreinigungsanlage
integriert. Die Ausstattung dieses Reinigungssystems
beinhaltet alle Verfahren und Technologien, die in dieser
Branche für eine effiziente, prozesssichere und ökologisch
verträgliche Reinigung zum Einsatz kommen. Dadurch kann
die für die spezifische Aufgabenstellung, beispielsweise die
Entfernung von Schleif- und Polierpasten, die technisch
und wirtschaftlich optimale Reinigungslösung ausgelegt
werden. Angeboten werden darüber hinaus Versuche mit
Anlagen, die durch ihre Ausstattung und Flexibilität in der
Prozessgestaltung die hohen Anforderung bei der Reinigung
von Bauteilen aus der Medizintechnik und weiteren
Branchen mit strengen Sauberkeitsspezifikationen abdecken.
Dazu zählt beispielsweise das Druckwechselverfahren
Pulsated Pressure Cleaning (PPC). Es sorgt dafür, dass
Verunreinigen auch aus sehr komplexen Geometrien, engen
Lumen und feinen Strukturen zuverlässig entfernt werden.
PurMop BLACK ® C4
ISOLATOR
REINIGUNGS-TOOL
Oberflächenbearbeitung und Teilereinigung
als Dienstleistung
Neben Versuchen zur Auslegung und Optimierung der Anlagentechnik
und Prozesse bieten die Unternehmen im
Technologiezentrum auch die Lohnbearbeitung in den Bereichen
Gleitschleifen und Reinigen an. Interessant ist das
unter anderem für Unternehmen, wenn sich die Investition
in entsprechendes Equipment bei einem neuen Serienteil
aufgrund der Stückzahlen noch nicht rechnet. Ebenso wenn
bei gestiegenen Anforderungen an die Sauberkeit neue Prozesse
zu entwickeln sind oder bei Teilen, die höhere Sauberkeitsvorgaben
als der Rest des Produktspektrums haben. In
beiden Fällen profitieren Kunden davon, dass im Gegensatz
zu klassischen Lohnbearbeitungen bei einer späteren Investition
in Anlagentechnik die entwickelten Gleitschleifbeziehungsweise
Reinigungsprozesse gleich mitgeliefert
werden können.
_ Federleichtes Carbon
_ Kontaktloses Mopphandling
_ Verbesserte Eckenreinigung
_ Neues Mikrofaser-Moppmaterial
UCM AG
Langenhagstrasse 25 CH 9424 Rheineck
Telefon: +41 71 8866760 Telefax: +41 71 8866761
eMail: info@ucm-ag.com
Internet: http://www.ucm-ag.com
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Seite 9/71
purmop-black.com
Bildverarbeitungsgestützte Robotik für hochpräzises Handling sensibler Produkte
Mikrometergenaue Positionierung von
Wafern für die PECVD-Beschichtung
Für das automatisierte Be- und Entladen eines Werkstückträgers
mit unterschiedlich großen Wafern vor der PECVD-
Beschichtung entwickelte acp systems für einen führenden
Hersteller von Raumfahrt-Solartechnologie eine bildverarbeitungsgestützte
Robotiklösung. Sie stellt sicher, dass die
vorgegebene Positionierungsgenauigkeit in den Nestern
der Werkstückträger von +/- 0,1 mm eingehalten und dafür
sowohl die Fertigungstoleranzen der Carrier als auch deren
während des Beladens auftretende abkühlungsbedingte
Schrumpfung ausgeglichen wird.
Die in Heilbronn ansässige AZUR SPACE Solar Power GmbH zählt
zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und
Produktion von hocheffizienten Mehrfachsolarzellen für die Raumfahrt
und terrestrische Konzentratorsysteme (CPV). Die Solarzellen
basieren auf der neuesten Triple- und Quadruple-Junction-Technologie,
bei der die Schichten auf einem Germanium-Substrat aufgebaut
werden.
Automatisierung des Be- und Entladeprozesses
mit Herausforderungen
Während des Herstellungsprozesses durchlaufen die Wafer mit 4-,
6- und 8- inch (100, 150 und 200 mm) Durchmesser unter anderem
einen PECVD-Prozess (Plasma-enhanced Chemical Vapour Depo-
siton – plasmaunterstützte chemische Dampfabscheidung) in Anlagen
der Singulus Technologies AG. Die Solarzellen werden dafür in
Kassetten bereitgestellt, herausgenommen und in den nur wenige
Hundert Mikrometer größeren Taschen spezieller Kohlefaser-Werkstückträger
positioniert. Je nach Zellgröße können die 1000 x 600
mm großen Carrier vier, neun oder 16 Wafer aufnehmen. Um Crashs
zu vermeiden, muss beim Beladen der Werkstückträger eine Positioniergenauigkeit
von +/- 0,1 mm stabil eingehalten werden. Nach
der ein- oder zweiseitigen Beschichtung sind die Solarzellen wieder
in Kassetten abzulegen.
Diese bislang zeit- und kostenintensiv manuell mit Saugpipetten
durchgeführte Tätigkeit wollte AZUR SPACE automatisieren. Herausforderungen
ergeben sich dabei durch die Lage der Solarwafer
mit Flats in den Kassetten mit Abweichungen von +/- 5 Grad und
+/- 3 mm sowie exakt vorgegebenen Positionen für das Greifen. Darüber
hinaus müssen die fertigungsbedingten Toleranzen der Carrier
ebenso ausgeglichen werden wie die abkühlungsbedingte Schrumpfung.
Sie ergibt sich durch die fallende Temperatur der Werkstückträger,
die mit bis zu 350 °C aus dem Beschichtungsprozess kommen
und während des Ent- und Beladens abkühlen.
Positioniergenauigkeit mit Leucht-Ausrichttisch
und Bildverarbeitung gesichert
Für diese Aufgabenstellung entwickelte der Automatisierungsspezialist
acp systems AG eine intelligente, bildverarbeitungsgestützte
Handlinglösung mit einem Industrieroboter. Dieser wurde aus
Der Roboter der bildverarbeitungsgestützten Handlinglösung
wurde aus Platzgründen an der Decke des Beladebereichs der
Beschichtungsanlage montiert und verfügt über eine Reichweite
von 1.000 mm. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)
Das Flach-Vakuumgreifsystem, das für die verschieden
großen Wafer schnell austauschbar ist, hält die beim Beladen der
Werkstückträger vorgegebene Positioniergenauigkeit von +/- 0,1 mm
stabil ein. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)
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Das Kamerasystem über dem hinterleuchteten Ausrichttisch
erkennt die genaue Position des Wafers und gibt diese Information
an die Software weiter. Basierend darauf wird die Lage- und
Winkelkompensation berechnet, mit welcher der Wafer in das Carriernest
eingelegt werden muss. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)
Platzgründen an der Decke des Beladebereichs der Beschichtungsanlage
montiert und hat eine Reichweite von 1.000 Millimeter. Ausgestattet ist
der Scara mit einem speziellen Flach-Vakuumgreifsystem, das für die verschieden
großen Wafer schnell austauschbar ist.
Der Roboter entnimmt den Wafer aus der Kassette und legt ihn auf
einem hinterleuchteten Ausrichttisch ab. Darüber ist ein Kamerasystem
mit 12-Megapixel-Kamera im Arbeitsabstand von 680 mm platziert. Sie
erkennt die genaue Position des Wafers und gibt diese Information an die
Cognex Vision Pro-Software weiter. Basierend darauf wird die Lage- und
Winkelkompensation berechnet, mit welcher der Wafer in das Carriernest
eingelegt werden muss, und der Robotersteuerung übermittelt. Eventuelle
Verzerrungen des Kamerasystems wurden bei dessen Inbetriebnahme
durch die Kalibrierung mit einer „Checker Plate“ ausgeglichen.
Um die Fertigungstoleranzen der Carrier und die durch Abkühlung
auftretende Schrumpfung überhaupt zu beherrschen, wird der Werkstückträger
zunächst durch Ziehen gegen einen Anschlag und durch Indexierung
zentriert. Dies ermöglicht, den Koordinaten-Nullpunkt aller
Carrier im Handlingsystem reproduzierbar festzulegen. Darüber hinaus
wurden zum Ausgleich der Fertigungstoleranzen zuvor alle Carrier im kalten
Neuzustand exakt vermessen und jeder mit einem Datamatrix-Code
zur Identifizierung versehen. Unter diesem Code sind für die Berechnung
der Kompensation der Lagetoleranzen der Carriernester relevanten Daten
in der Steuerung hinterlegt.
Um die durch die Abkühlung der Werkstückträger auftretende thermische
Schrumpfung auszugleichen, wurde zunächst eine Passermarke
in der dem Koordinaten-Nullpunkt gegenüberliegenden Ecke des Carriers
angebracht und diese ebenfalls im kalten Zustand genau vermessen.
Darüber befindet sich ein zweites Kamerasystem, mit dem der Versatz
der Passermarke gegenüber dem kalten Zustand ermittelt wird. Die Software
berechnet anhand dieser Informationen die Kompensation für die
genaue Positionierung des Wafers. Dieser Vorgang wird für jeden einzulegenden
Wafer wiederholt.
Flippstation für das Drehen der Wafer
Für das Drehen beidseitig zu beschichtender Solarzellen ist
eine Flippstation in das Handlingsystem integriert.
(Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)
Für das Drehen der Solarzellen, die beidseitig beschichtet werden, hat
acp systems eine Flippstation integriert. Diese erhält die entsprechenden
Wafer einzeln vom Roboter und greift sie an definierten Bereichen mit
Vakuum-Saugpunkten. Nach der Rotation um 180 Grad übernimmt der
Robotergreifer den Wafer wieder und transportiert ihn zum Ausrichttisch.
Integrierte Qualitätskontrolle
Bevor die beschichteten Solarzellen wieder in den Kassetten abgelegt
werden, erfolgt durch das Kamerasystem am Ausrichttisch abschließend
eine Qualitätskontrolle. Es wird dabei geprüft, ob die Kanten der Wafer
frei von Beschädigungen sind.
Die beschriebene, bildverarbeitungsgestützte Robotiklösung sorgt
für ein hochpräzises und schonendes Handling der sehr empfindlichen
Solarwafer. Dies zeigt sich vor allem daran, dass es seit Inbetriebnahme
zu keinem handlingsbedingten Waferbruch kam. Insgesamt resultiert aus
dem Ersatz der manuellen Handhabung durch ein vollautomatisches System
eine deutlich verbesserte Produktivität und Wirtschaftlichkeit.
Vor dem Ablegen der beschichteten Solarzellen in den Kassetten
wird durch das Kamerasystem geprüft, ob die Kanten der Wafer frei
von Beschädigungen sind. (Bildquelle: AZUR SPACE Solar Power)
acp systems AG
Berblingerstraße 8
D 71254 Ditzingen
Telefon: +49 7156 480140
eMail: info@acp-systems.com
Internet: http://acp-systems.com
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Seite 11/71
Medical-Systemlösung für Viant Aura GmbH
Das Reinigungssystem für Viant wurde
in einem Stück transportiert und vor
Ort eingebracht. (Foto: LPW/Viant)
In nur vier Monaten zum
fertigen High Purity-System
Ausführliche Vorversuche, Lohnreinigung und echtes Teamwork haben es möglich gemacht, dass die LPW Reinigungssysteme
GmbH in nur vier Monaten eine kundenspezifische Anlage für die Viant Aura GmbH fertigstellen konnte. Das
Doppelkammersystem der Baureihe PowerJet 670 T5 Twin Ultra Medical kommt bei der Endreinigung von Kapillarröhrchen
(z. B. in Inhalationsgeräten) zum Einsatz und ist mit einer maßgeschneiderten Automationslösung verbunden, die den
sauberen Transfer in den Reinraum sicherstellt.
Die Projekt-Partner verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit, die
2019 mit den ersten CNp-Versuchen im reinraumbasierten Testund
Dienstleistungszentrum von LPW in Riederich begann. Neben
der Erarbeitung der besten Reinigungs-Parameter für die Kapillarröhrchen,
wurde auch ein Handlings- und Verpackungskonzept
konzipiert. Darauf folgte ein knapp dreijährige Lohnreinigungszeit
bei den High Purity-Spezialisten. Mit stetig steigenden Mengen und
unter dem Motto „from the lab to the fab“. Bedeutete für das LPW-
Applikationsengineering in Abstimmung mit dem technischen Vertrieb:
Die PowerJet 670 T5 Twin Ultra Medical von LPW ist mit einer
maßgeschneiderten Automationslösung verbunden, die den sauberen
Transfer in den Reinraum sicherstellt. (Foto: LPW/Viant)
– Einbindung in die Gesamtvalidierung des Kunden
– Definition/Festschreibung der qualitätsrelevanten Parameter
und Prozesse
– Erstellen einer auftragsbegleitenden Dokumentation in
Form von Chargenprotokollen und einem übergreifenden
Prozessmonitoring
– Erarbeitung eines serientauglichen Warenträgerkonzepts
– Erweiterung des Bauteilspektrums auf Grundlage der
Erfahrungswerte und Prozederes
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Seite 12/71
Schlussendlich entschied sich Viant aufgrund des steigenden Bedarfs,
der hohen Anforderungen an die Prozess-Stabilität und der
diesbezüglich vertrauensvollen Partnerschaft und guten Erfahrungen
mit LPW für ein eigenes Reinigungssystem auf Basis der High
Purity-Baureihe PowerJet Ultra mit der Bitte, innerhalb von vier
Monaten an den Standort Aura im Spessart zu liefern. Sehr ambitioniert
– doch auf Grundlage der vorangegangenen Zusammenarbeit
und Definition aller wichtigen Projekt-Parameter für die Riedericher
Reinigungsexperten kein Problem. So entstand die PowerJet 670 T5
Twin Ultra (Medical) mit folgenden technischen Eckdaten:
– Chargengröße 670 x 480 x 300 mm
– Doppelkammersystem mit insgesamt 5 Tanks
(Reinigen, Spülen 1-4)
– Ultraschall Kammer 1 mit 25 Hz
– Ultraschall in Kammer 2 mit 40 kHz
– H13-filtrierte Heißluft Trocknung
– Kombinierte Infrarot-Vakuumtrocknung
– Integrierte Hochleistungs-VE-Kreislaufanlage
inkl. UV-Desinfizierung für die letzte Kreislaufspüle
– -„saubere“ Automation als Verbindungs-/Transferelement
vom Vorprozess
über die Reinigung zum Reinraum mit FFU-Einheiten und integrierter
Reinraumschleuse Auf Basis des integrierten Prozessmonitorings
(z. B. 4-fach Leitfähigkeitsmessung und Partikelmonitoring)
wird im laufenden Betrieb ein Chargenprotokoll erstellt, über das
integrierte RFID-System mit der jeweiligen Charge mitgetragen
und mit jedem Prozessschritt erweitert. Des Weiteren enthält das
System eine Wasserversorgung, bestehend aus einer Umkehrosmoseeinheit
zur Aufbereitung des Stadtwassers (ca. 300 µs) auf einen
Wert von max. 5 µs. Möglich gemacht durch das LPWReinstwassersystem
(UPW) zur Erzeugung von vortemperiertem und entkeimten
Reinstwasser (z. B. Leitwert <0,2 µs).
Christian Koblenzer, Leiter Customer Support „Zu unseren
Kernkompetenzen zählt die langjährige sowie branchenübergreifende
Erfahrung mit hochsauberen Prozessen. Diese teilen wir sehr
offen mit unseren Kunden und begleiten sie bis ins kleinste Detail
auf ihrem Weg bei der Umsetzung neuer Anforderungen in der
Technischen Sauberkeit.“
Mehr Informationen zum Unternehmen und den Möglichkeiten
des reinraumbasierten Test- und Dienstleistungszentrums von LPW
am Firmenstandort in Riederich: www.lpw-cleaning.com.
LPW Reinigungssysteme GmbH
Industriestraße 19
D 72585 Riederich
Telefon: +49 7123 38040
eMail: info@lpw-cleaning.de
Internet: http://www.lpw-cleaning.de
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Effiziente Abfüllung flüssiger Pharmazeutika
Auf das richtige Füllsystem kommt es an
Autor: Sarah Springer
Hochpotente, viskose oder flüssige Medikamente oder
Suspensionen – produzierende Pharmaunternehmen und
Lohnabfüller müssen eine Vielzahl an Produkten in unterschiedlichste
Behältnisse abfüllen. Ausschlaggebend für
die effiziente und sichere Abfüllung ist die Wahl des richtigen
Füllsystems. Dafür braucht es einen Partner, der sowohl
eine große Auswahl bietet als auch bei der genauen Abstimmung
auf das jeweilige Produkt unterstützen kann.
Die Bandbreite von am Markt erhältlichen Arzneimitteln ist so groß
wie noch nie: Auf der einen Seite bleibt der Bedarf an Blockbustern
und Generika ungebrochen. Arzneimittel wie Blutverdünner,
Schmerzmittel oder Insulin sind aus dem Apothekenregal nicht
mehr wegzudenken. Hinzu kommen neue Entwicklungen wie das
Inkretinmimetikum Semaglutid, das in den letzten Jahren in der
Behandlung von Übergewicht und Diabetes stark an Popularität gewonnen
hat.
Auf der anderen Seite zeigt die zunehmende Verbreitung von
Arzneimitteln für neuartige Behandlungen (advanced therapy
medicinal producuts, ATMPs) wie Zell- und Gentherapien sowie
biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte, dass die Branche
sich stetig spezialisiert. Immer individuellere Therapieansätze
stellen neue Herausforderungen an die Abfüllung von Klein- und
Kleinstchargen. Doch welches Füllsystem ist für welches Produkt
das richtige?
Peristaltikpumpe: besonders für Single-Use-Anwendungen
geeignet
Eine seit Langem im Markt bekannte und viel genutzte Technologie
ist die Peristaltikpumpe. Sie ist besonders leicht zu handhaben: Da
sie mit Ausnahme der Schläuche keine Formatteile benötigt, lässt sie
sich mit einer Hand bedienen. Die produktschonende Arbeitsweise
und präzise Dosierung machen die Pumpe ideal für den Einsatz bei
scherempfindlichen Produkten und in Barrieresystemen gemäß des
EU GMP Annex 1. Die Peristaltikpumpe kann fest installiert werden,
eignet sich aber auch besonders für Single-Use-Anwendungen, da
Schlauch und Nadel sehr leicht eingebracht und ausgetauscht werden
können. Darüber hinaus steht die Peristaltikpumpe für maximale
Produktausbeute, die gerade bei hochpreisigen Biopharmazeutika
und Kleinstmengen im Vordergrund steht.
Drehschieberkolbenpumpe: simpel, kostengünstig und robust
Noch weiterverbreitet als die Peristaltikpumpe ist die äußerst flexible
Drehschieberkolbenpumpe. Als einfache, kostengünstige
und robuste Abfülltechnologie erfreut sie sich seit vielen Jahren
großer Beliebtheit in zahlreichen Einsatzbereichen. Das volumetrische
Funktionsprinzip gewährleistet eine hohe Dosiergenauigkeit.
Im Gegensatz zur Peristaltikpumpe ist die Drehschieberkolbenpumpe
auch für wässrige und hochviskose Flüssigkeiten wie
Botox oder Hyaluronsäure geeignet. Neben der Edelstahlausführung
ist die Pumpe als Keramikvariante für extreme Temperaturbereiche
erhältlich. So lassen sich heiße und abrasiv wirkende Produkte
schonend abfüllen.
Da die Peristaltikpumpe mit Ausnahme der Schläuche keine Formatteile
benötigt, lässt sie sich mit einer Hand bedienen.
Die einfache und äußerst flexible Drehschieberkolbenpump sorgt mit
ihrem volumetrischem Funktionsprinzip für hohe Dosiergenauigkeit.
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Rollmembranpumpe: aus den USA nach Europa
Die Rollmembranpumpe wurde bislang vorrangig in Nordamerika
für die Abfüllung kostenintensiver Produkte aus dem
Biotech-Bereich angewendet.
Ebenfalls perfekt für die Abfüllung empfindlicher Biopharmazeutika
eignet sich die Rollmembranpumpe. Sie vereint die Vorteile
der Peristaltik- und Drehschieberkolbenpumpe: schonendes Produkthandling
dank fehlender Scherkonturen in Kombination mit
der Dosierpräzision eines volumetrischen Füllsystems. Das innovative
Konzept sorgt mittels einer flexiblen Membran für eine
schonende Produktförderung durch den Kolben und den Pumpenkörper.
Bislang wird diese Technologie vorrangig in Nordamerika
für die Abfüllung kostenintensiver Produkte aus dem
Biotech-Bereich angewendet, ist jetzt aber auch in verschiedenen
Baugrößen für zwischen zwei und 250 Millilitern in Europa
erhältlich. Als großer Vorteil erweist sich dabei neben der CIP/
SIP- und Edelstahlvariante die Ausführung als Einwegtechnologie.
Zeit-Druck-Füllsystem: kompakt mit
wenigen beweglichen Teilen
Ist hingegen, wie etwa bei der hochvolumigen Abfüllung von
Insulin oder neuer Semaglutide in Karpulen, eine Kombination
aus hoher Leistung und einer großen Anzahl an Füllstellen mitsamt
Barrieresystemen gefordert, bietet sich das Zeit-Druck-
Füllsystem an: Die platzsparende Bauweise mit sehr guter Zugänglichkeit
und einfachen Formatwechseln ermöglicht eine
präzise und produktschonende Abfüllung. Dafür sorgt nicht
zuletzt das Minimum an beweglichen mechanischen Teilen.
So einfach die Mechanik, so intelligent sind die Regelalgorithmen,
die den Produktverlust auf ein absolutes Minimum reduzieren.
Das Zeit-Druck-Füllsystem ist für viskose Produkte
nicht zu empfehlen, dafür eignet es sich umso mehr für schersensitive
Produkte.
Masse-Durchfluss-System für die Heiß- und Kaltabfüllung
Dank hochentwickelter Sensorik kann das Masse-Durchfluss-System
Heiß- und Kaltabfüllungen bewältigen.
Ähnlich arbeitet auch das Masse-Durchfluss-System. Es verwendet
die gleichen Komponenten wie das Zeit-Druck-Füllsystem
und eignet sich insbesondere für Sonderanwendungen
wie die Abfüllung hochpotenter Zytostatika. Der einzige Unterschied
besteht darin, dass die Regelung des Füllvorgangs über
einen Durchflussmesser statt über Zeitdruck erfolgt. Ein nach
dem Coriolis-Prinzip arbeitender Masse-Durchfluss-Sensor in
jedem Füllstrang gewährleistet eine unmittelbare 100% In-Prozess-Kontrolle
(IPK) und sichert präzise Füllvorgänge. Durch
diese hochentwickelte Sensorik ist das System in der Lage, anspruchsvolle
Anwendungen wie Heiß- und Kaltabfüllungen zu
bewältigen und wird bevorzugt zum Beispiel bei Röntgenprodukten
eingesetzt.
Kombifüllstation: mehrere Füllstationen auf einer Maschine
Die platzsparende Bauweise mit einfachen Formatwechseln
des Zeit-Druck-Füllsystems ermöglicht eine präzise und
produktschonende Abfüllung.
Bei der wachsenden Anzahl pharmazeutischer Flüssigkeiten und
immer häufigeren Produktwechseln stehen produzierende Unternehmen
und Lohnabfüller vor ganz neuen Herausforderungen: Wie
lassen sich verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Eigenschaften
effizient und platzsparend abfüllen? Die Antwort bieten
Kombifüllstationen, die dank der Kombination mehrerer Füllsysteme
auf einer Maschine für höchste Flexibilität sorgen und die Produktionslinie
jederzeit anpassbar machen. Je nach Bauart sind bis zu
vier gängige Füllsysteme möglich, die sowohl in der Edelstahlvariante
als auch für Single-Use-Systeme für unterschiedliche Packmittel
eingesetzt werden können.
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Smart Pump: Füllsysteme werden intelligent
Wie bei allen Produktionsprozessen wird die Frage nach der Transparenz
auch beim Füllvorgang immer wichtiger. Neueste Optionen
und Zusatzfunktionalitäten sorgen dafür, dass beispielsweise die
pumpenspezifischen Parameter wie Reinigungsstatus, Seriennummer
und Korrekturwert mittels Lesegerät und modernster RFID-
Technologie an die Füllmaschine übertragen werden. Das Bedienpersonal
kann die visualisierten Daten auf dem HMI der Maschine
komfortabel und prozesssicher ablesen. So tragen neue digitale Lösungen
zu höchster Präzision und Transparenz im Abfüllprozess bei
und eröffnen zudem neue Möglichkeiten für die vorausschauende
Wartung.
Neue digitale Lösungen tragen zu höchster Präzision
und Transparenz im Abfüllprozess bei und eröffnen neue
Möglichkeiten für die vorausschauende Wartung.
Funktionalitäten für eine maximale Produktausbeute
Weitere Funktionalitäten in der Abfülltechnologie fokussieren sich
insbesondere auf immer kostspieligere, spezialisierte Medikamente
wie zum Beispiel Blutplasmaderivate. Hier steht die hohe Produktausbeute
im Vordergrund. So lassen sich etwa mittels sogenanntem
Micro-Dosing während des An- und Abfahrvorgangs Behältnisse
sehr genau verwiegen und befüllen. Bei Hochleistungsmaschinen
können die letzten fünf Prozent des Produkts mit einer sehr kleinen
Füllnadel noch präziser und in engeren Toleranzgrenzen dosiert
werden, damit auch bei schnellen Füllvorgängen maximale Füllgenauigkeit
erzielt wird. Darüber hinaus lassen sich auch im laufenden
Füllvorgang Verluste verhindern: Ist ein Behältnis unterfüllt, wird
der Prozess kurz gestoppt und auf die Füllstelle zurückgefahren. So
muss am Ende kein Behältnis wegen zu geringer Füllmenge aussortiert
werden.
Unterstützung bei der richtigen Wahl
In den unternehmenseigenen Laboren führen die Expertinnen
und Experten von Syntegon umfangreiche Versuche
mit dem realen Produkt durch.
Welches Füllsystem das richtige ist und welche Optionen sich zusätzlich
für ein bestimmtes Produkt eignen, ist bei der Vielzahl an
Möglichkeiten oft die schwierigste Frage. Hier können Systemanbieter
wie Syntegon mit umfassendem Service und fundierter
technologischer sowie pharmazeutischer Expertise unterstützen.
So profitieren Pharmazeuten von umfangreichen Versuchen mit ihren
realen Produkten in den Syntegon Laboren – vom spezifischen
Test eines ausgewählten Füllsystems über die Silikonisierung von
Produkten und Stopfensetzversuchen für Spritzen bis hin zum Vergleichstest
unterschiedlicher Füllsysteme.
Auch bei einer Portfolioerweiterung um neue Medikamente
oder veränderten Ausbringungsmengen lässt sich die beste Option
für eine Nachrüstung oder Umstellung des Füllsystems identifizieren
und umsetzen – zum Beispiel von Edelstahl auf Keramik oder
auf eine Kombifüllstation mit Einwegfüllsystem inklusive Pumpentrolley.
Darüber hinaus sind unterschiedlichste Formatsätze für die
Nachrüstung einer Bestandsanlage sowie umfangreiches Zubehör
für die unterschiedlichen Füllsysteme verfügbar. Gemeinsam mit
den Kunden ermitteln die Expertinnen und Experten von Syntegon
die ideale Lösung für jegliche Produkteigenschaften. Denn eins ist
sicher: Für die effiziente Abfüllung flüssiger Pharmazeutika ist die
Wahl des richtigen Füllsystems entscheidend.
Kombifüllstationen bieten höchste Flexibilität und
machen Produktionslinien jederzeit anpassbar.
Syntegon Technology GmbH
Blaufelder Straße 45
D 74654 Crailsheim
Telefon: +49 7951 4020 eMail: packaging-ph@syntegon.com
Internet: http://www.syntegon.com
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E6, e-skin flat, e-skin soft und easy chain E14 beweisen ihre Tauglichkeit
für den Trockenreinraum im Langzeittest des Fraunhofer IPA
Sicherheit in der Batteriefertigung durch
Langzeittests: Neuartige Trockenreinraum-
Zertifikate für igus e-ketten
Bereits vor zwei Jahren präsentierte
igus mit der E6.29 die erste zertifizierte
Energiekette für den Trockenreinraum.
Um seinen Kunden auch
langfristige Sicherheit bieten zu können,
beauftragte der motion plastics
Spezialist das Fraunhofer IPA mit
einem Test zur Untersuchung des Alterungsverhaltens
seiner e-ketten im
Trockenreinraum – mit positivem Ergebnis.
Jetzt hat das Unternehmen gemeinsam
mit dem IPA neuartige Zertifikate
entwickelt, welche die Tauglichkeit
der Energieketten E6, e-skin flat,
e-skin soft und easy chain E14 für den
Trockenreinraum im Langzeittest bestätigen.
Eine hohe Reinheit ist essenziell in der
Halbleiter- und Batteriefertigung. Da diese
Technologien immer mehr Leistung bringen
müssen, und dass bei möglichst kleiner Größe,
werden sie empfindlicher. Somit steigen
auch die Anforderungen an die Produktionsumgebungen,
welche durch die Kombination
von Trocken- und Reinraum erzielt
werden. Doch nicht alle Maschinenkomponenten
halten diesen anspruchsvollen Umgebungsbedingungen
stand. „Im Trockenreinraum
haben viele Systeme eine kurze
Lebensdauer und müssen nach zwei bis
drei Monaten ausgetauscht werden“, erklärt
Kira Weller, Produktmanagerin e-ketten bei
igus. „Besonders die Partikelemission kann
wegen der Trockenheit stark zunehmen, da
die Materialien oft nicht für die Trockenheit
ausgelegt sind und spröde werden.“
Aus diesem Grund hat igus das Portfolio der
reinraumtauglichen Energieketten wie die
e-skin soft, e-skin flat und E6 in dieser trockenen
Umgebung getestet. „Gemeinsam
mit dem Fraunhofer IPA haben wir nun zwei
neuartige Zertifikate entwickelt, welche die
Langlebigkeit und Reinheit dieser e-ketten
in einer trockenen Umgebung mit einer re-
Die igus e-ketten haben ihre Tauglichkeit für den Trockenreinraum nun auch im
Langzeittest bewiesen, und haben dafür zwei neuartige Zertifikate des
Fraunhofer IPA erhalten. (Quelle: igus GmbH)
lativen Luftfeuchte von unter einem Prozent
verifizieren“, so Kira Weller.
Hohe Reinheit über 10 Monate
und 15 Millionen Doppelhübe
Die zwei neuartigen Zertifikate sind unterteilt
in „Pre-aging“ und „Aging behavior“.
Für das „Aging behaviour“-Zertifikat wurden
zwei der Energieführungssysteme, E6.J
und das e-skin flat-System, über einen Zeitraum
von 10 Monaten im Trockenraum getestet.
Dabei absolvierten sie über 15 Millionen
Doppelhübe. Alle zwei Monate wurden
die Systeme auf ihre ISO Klasse untersucht
und zertifiziert. Die e-skin flat überstand
die Doppelhübe problemlos und erhielt die
bestmögliche Zertifizierung der ISO Klasse
4. Eine höhere Zertifizierung ist nicht möglich,
da die Testumgebung (Trockenreinraum
der ISO Klasse 3 mit einer relativen
Feuchtigkeit von unter einem Prozent, ent-
sprechend einem Taupunkt von -40 °C) dies
nicht erlaubt. Auch die E6.J konnte dieses
Ergebnis über 4 Monate halten, schloss jedoch
am Ende mit ISO Klasse 5 ab, was für
die Batteriefertigung ein sehr gutes Ergebnis
ist.
Das „Pre-aging“-Zertifikat, das für die
Energieführungssysteme e-skin soft und
easy chain E14 beauftragt wurde, zertifiziert
die Systeme nach 15 Millionen Doppelhüben
und 10 Monaten im Trockenraum. Auch
hier erhielten die igus e-ketten die bestmögliche
Zertifizierung ISO Klasse 4. Dank
dieser Langzeitstudien und Zertifizierungen
des Fraunhofer IPA konnte igus bestätigen,
dass die Energieführungssysteme eine sehr
geringe Partikelemission aufweisen und
somit für die Automatisierung im Trockenreinraum
sicher sind.
igus GmbH
D 51147 Köln
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Von der Rohstoffaufbereitung bis zum Recycling:
Neue Wege in der Batteriefertigung
Die Batteriefertigung steht im Zentrum globaler Industrie- und Klimapolitik. Mit dem weltweit wachsenden Bedarf an
Energiespeichern für Elektromobilität und stationäre Anwendungen steigt auch die Bedeutung einer effizienten, nachhaltigen
und regional unabhängigen Produktion.
Insbesondere die Rahmenbedingungen der Batterieproduktion
stellen Unternehmen vor immense Herausforderungen: Die Abhängigkeit
von Rohstoffen wie Lithium, Kobalt und Nickel sorgt für
geopolitische Spannungen. Gleichzeitig werden Lieferketten durch
globale Krisen und steigende Transportkosten immer fragiler. Europa
steht also vor der Aufgabe, eine resiliente Wertschöpfungskette
aufzubauen, die sowohl Rohstoffförderung als auch Weiterverarbeitung
umfasst sowie Recycling – immerhin sind Altbatterien die ergiebigste
deutsche Lithiumressource. Hinzu kommt, dass sich Produktionsprozesse
aus Gründen der Investitionssicherheit flexibel an
neue Batteriekonzepte wie Festkörper- oder Natrium-Ionen-Batterien
anpassen lassen müssen.
Angesichts dieser Herausforderungen wird klar, dass die Zukunft
der Batteriefertigung in Europa nur durch den Einsatz modernster
Technologien gesichert werden kann. Vor allem die Lasertechnik
bietet Lösungen, um die zentralen Anforderungen – Effizienz, Präzision
und Nachhaltigkeit – zu erfüllen. Ob in der Materialbearbeitung,
der Elektrodenherstellung oder im Recycling: Ohne innovative
Laserprozesse ist eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batterieproduktion
in Europa kaum denkbar.
12 von 24 Teilstrahlen im Einsatz: Die Optik von Pulsar Photonics
strukturiert das 300 mm breite Band der Batterieanode und verbessert
so Leistungsdichte und Ladefähigkeit. © Pulsar Photonics GmbH
Rohstoffaufbereitung und Materialveredelung:
Basis einer nachhaltigen Batterieproduktion
Materialien wie Lithium und Nickel sind nach wie vor Bestandteile
aktueller Batteriezellen. Ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften
ermöglichen hohe Energiedichten und lange Lebensdauern,
ihre Gewinnung und Verarbeitung indes bringen komplexe Probleme
mit sich.
Doch Batterietechnologien entwickeln sich rasant weiter, mit
dem Ziel, den Einsatz seltener und teurer Rohstoffe zu minimieren.
CATL präsentierte bereits 2021 eine Natrium-Ionen-Batterie, die
vollständig auf Lithium und Kobalt verzichtet. Im April 2024 hat der
chinesische Batteriehersteller eine kobaltfreie Lithium-Eisenphosphat
(LFP) Batterie eigeführt mit einer Reichweite von über 1.000
Kilometern. In nur zehn Minuten kann sie genug Energie für 600
Kilometer laden, was einer Ladegeschwindigkeit von einem Kilometer
pro Sekunde entspricht.
Toyota plant, ab 2025 Feststoffbatterien in Hybridfahrzeugen
einzusetzen. Nissan hat in Japan eine Prototypen-Produktionsanlage
für laminierte Feststoffbatterien in Betrieb genommen. Panasonic
hat eine Feststoffbatterie für Drohnen vorgestellt. VW und
Mercedes, Ford und BMW stehen kurz vor der Einführung von Feststoffbatterien
oder sind strategische Partnerschaften eingegangen.
Ein wesentlicher Ansatzpunkt für neue Batterietechnologien
ist die Materialveredelung auf Nanoebene, bei der Rohstoffe gezielt
aufbereitet und funktionalisiert werden, um ihre Leistungsfähigkeit
Der Hochleistungsdiodenlaser aus dem IDEEL Forschungsprojekt
macht die Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien durch das
Rolle-zu-Rolle Verfahren deutlich nachhaltiger und wirtschaftlicher.
© Fraunhofer ILT, Aachen
aserstrahlschweißen von Batteriezellen mit blauem Laser.
© Fraunhofer ILT, Aachen
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in Batterien zu maximieren. Daran forscht die Abteilung Oberflächentechnik
und Formabtrag am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik.
Moderne Lasertechnologien ermöglichen präzise Eingriffe in
die Materialstruktur und minimieren gleichzeitig den Ressourcenverbrauch.
Ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Lasertechnologien
findet sich in der Zusammenarbeit zwischen dem
Fraunhofer ILT, dem Lehrstuhl für Lasertechnik LLT der RWTH
Aachen, TRUMPF und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron
DESY. Durch den Einsatz von Röntgenstrahlen eines Teilchenbeschleunigers
konnten tiefere Einblicke in Laserschweißprozesse
gewonnen werden. Dabei zeigte sich, dass der Einsatz von Lasern
mit grüner Wellenlänge die Materialausnutzung verbessert und den
Ausschuss reduziert. Diese Erkenntnisse bieten nicht nur technologische
Vorteile, sondern tragen auch zu einer nachhaltigeren Fertigung
bei.
»Diese Projekte verdeutlichen, dass innovative Lasertechnik
nicht nur die Herausforderungen der Rohstoffaufbereitung meistern
können, sondern auch eine nachhaltige und wettbewerbsfähige
Batterieproduktion in Europa ermöglichen«, erklärt Dr. Alexander
Olowinsky, Abteilungsleiter Fügen und Trennen am Fraunhofer ILT.
Elektrodenherstellung: Innovationen
für eine nachhaltige Produktion
Die Beschichtung der Stromableiterfolien (Kupfer oder Aluminium)
mit den Elektrodenmaterialien für Anode und Kathode und deren
anschließende Trocknung sind entscheidende Schritte, die sowohl
die Energiedichte als auch die Zykluslebensdauer der Batterien beeinflussen.
Konventionelle Trocknungsverfahren, die auf Konvektionsöfen
basieren, haben jedoch einen erheblichen Energieverbrauch
und einen großen Platzbedarf, was die Nachhaltigkeit und
Effizienz der Batterieproduktion einschränkt.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte
Projekt IDEEL (Implementation of Laser Drying Processes for
Economical & Ecological Lithium Ion Battery Production) zeigt, wie
Lasertrocknung diese Herausforderungen löst: In dem Projekt wurde
erstmals die Trocknung von Anoden und Kathoden im Rolle-zu-
Rolle-Verfahren mithilfe eines Hochleistungsdiodenlasers realisiert.
Diese Methode senkt den Energieverbrauch erheblich, verdoppelt
gleichzeitig die Trocknungsgeschwindigkeit und halbiert den Platzbedarf.
»Die Lasertrocknung ermöglicht nicht nur eine effizientere Prozessführung,
sondern trägt auch dazu bei, die CO₂-Bilanz der Batterieproduktion
signifikant zu verbessern«, erklärt Dr. Samuel Moritz
Fink, Gruppenleiter Dünnschichtverfahren am Fraunhofer ILT. Fink
und sein Team entwickelten gemeinsam mit den Projektpartnern
ein Lasertrocknungsmodul mit angepasster Optik und Prozessüberwachung,
die eine gleichmäßige Trocknung gewährleistet. Dieser
Ansatz bietet zudem Flexibilität: Bestehende Konvektionsöfen lassen
sich mit der Lasertechnologie nachrüsten, was die Implementierung
in bestehende Produktionslinien erleichtert.
In einem anderen Forschungsprojekt nutzt das Fraunhofer ILT
eine speziell entwickelte Multistrahl-Optik. Diese teilt die Laserstrahlung
in mehrere Teilstrahlen auf, die simultan ein 250 Millimeter
breites Band einer Lithium-Ionen-Batterieanode bearbeiten.
Diese hochpräzise Strukturierung erhöht die Energiedichte und
Schnellladefähigkeit.
Die Elektrodenherstellung profitiert zudem von der Integration
künstlicher Intelligenz in den Fertigungsprozess. Forschende am
Fraunhofer ILT untersuchen derzeit, wie KI-gestützte Systeme zur
Optimierung von Prozessparametern eingesetzt werden können.
Solche Systeme könnten nicht nur die Qualität und Produktivität
weiter steigern, sondern auch die Grundlage für eine autonome Fertigung
legen.
Zellassemblierung: Präzision und Effizienz
durch innovative Technologien
Auf den Wafer lassen sich durch Inkjet-Druck technische Strukturen
und beliebige Geometrien auftragen. Danach werden die Lautsprecherelemente
vereinzelt und in eine elektronische Umgebung eingebunden.
© Fraunhofer ILT, Aachen
Der PKW Querlenker mit aufgedrucktem Kraftsensor liefert zu jedem beliebigen
Zeitpunkt die im Einsatz wirkenden Kräfte und registriert kleinste
Risse, die auftreten, bevor ein Defekt entsteht. © Fraunhofer ILT, Aachen
Neben der Trocknung der Elektroden spielt auch die präzise Verbindung
der Elektrodenmaterialien eine zentrale Rolle für die
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Batterien. Hier hat sich
das Laser-Mikroschweißen als Schlüsseltechnologie etabliert. Es
ermöglicht kontaktloses, hochpräzises Fügen von Materialien wie
Kupfer und Aluminium, die für Batterieelektroden essenziell sind.
Durch die geringe thermische Belastung bleibt die empfindliche
Zellchemie unversehrt, während die elektrische Leitfähigkeit durch
reduzierte Übergangswiderstände optimiert wird. Laser-Mikroschweißen
bietet eine Kombination aus Flexibilität und Effizienz,
die traditionelle Schweißverfahren nicht erreichen können.
Die Anforderungen an das Laser-Mikroschweißen variieren je
nach Zellformat, da jede Zellart spezifische Herausforderungen bei
der Kontaktierung mit sich bringt. Zylindrische Zellen erfordern eine
präzise Schweißtiefe, um einerseits die elektrische Leitfähigkeit zu
gewährleisten und andererseits Beschädigungen durch Überhitzung
zu vermeiden. Besonders anspruchsvoll ist die Kontaktierung des
negativen Pols, da eine zu hohe Wärmebelastung die empfindliche
Polymerdichtung beschädigen könnte, was zu einem Auslaufen des
Elektrolyten führen kann. Bei Pouch-Zellen, die sich durch flexibles
Design und hohe Energiedichte auszeichnen, müssen vor allem
Durchschweißungen der empfindlichen Folienummantelung vermieden
werden.
Eine vielversprechende Entwicklung bei der Zellassemblierung
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ist das Projekt XProLas, das TRUMPF in Zusammenarbeit mit dem
Fraunhofer ILT und weiteren Partnern umsetzt. Ziel ist die Entwicklung
kompakter, lasergetriebener Röntgenquellen, die eine
Qualitätsprüfung vor Ort direkt beim Hersteller ermöglichen anstatt
wie bisher durch den Einsatz großer Teilchenbeschleuniger.
Diese Technologie erlaubt es, Batteriezellen in Echtzeit zu analysieren,
wodurch sich sowohl die Lade- und Entladeprozesse als auch
die Materialqualität präzise überwachen lassen. Besonders bei der
Untersuchung des Kathodenmaterials, das maßgeblich die Leistung
und Haltbarkeit einer Batterie bestimmt, eröffnet diese Methode
neue Möglichkeiten. »Durch den Einsatz brillanter Röntgenquellen
können wir Verunreinigungen und Materialdefekte frühzeitig erkennen
und so die Entwicklungszeiten erheblich verkürzen«, erklärt
Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hoffmann, Abteilungsleiter Laser und Optische
Systeme am Fraunhofer ILT.
Auch hier eröffnet die Integration künstlicher Intelligenz zusätzliche
Potenziale: KI-gestützte können Prozessparameter in Echtzeit
überwachen und anpassen. So lassen sich Abweichungen frühzeitig
erkennen und korrigieren, was die Grundlage für eine autonome
Fertigung schafft. Die Vision einer »First-time-right«-Produktion,
bei der alle Komponenten fehlerfrei im ersten Durchlauf montiert
werden, rückt damit in greifbare Nähe.
Modul- und Packproduktion:
Effizienz und Präzision durch Lasertechnologien
Mit Laser und KI zur nachhaltigen Batterieproduktion: Kosteneffizient und zuverlässig
in der Fertigung. © Fraunhofer ILT, Aachen
Im Anschluss werden die einzelnen Zellen zu Modulen bzw. Packs
verbunden. Besonders auf Modulebene spielt die Präzision eine
entscheidende Rolle, da die Integration mehrerer Schweißnähte
notwendig ist, ohne die thermische Belastung der empfindlichen
Zellen zu erhöhen. Laserprozesse wie das Mikroschweißen ermöglichen
eine maßgeschneiderte Anpassung an diese Anforderungen.
Eine der zentralen Innovationen des Fraunhofer ILT ist die Entwicklung
von Verfahren, die das Fügen von Aluminium und Kupfer
– beides Materialien mit sehr unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften
– sicher und präzise ermöglichen. Mithilfe modernster
Laserstrahlführung kann die Einschweißtiefe kontrolliert werden,
um empfindliche Zellen nicht zu beschädigen.
»Diese Technologie ist essenziell für die Produktion von Modulen
und Packs, die unter extremen Bedingungen, wie hohen Strömen
und thermischen Belastungen, zuverlässig funktionieren müssen«,
erklärt Olowinsky. Ein Beispiel dafür ist das Laserschweißen
von großen zylindrischen Zellen, das am Aachener Institut gemeinsam
mit Partnern wie der EAS Batteries GmbH weiterentwickelt
wurde. Dabei wird auf eine stabile und langlebige Verschaltung der
Zellen geachtet, um hohe Lebensdauern und geringe Ausfallraten zu
gewährleisten.
Neben dem Laserschweißen hat sich das Laserlöten etabliert,
insbesondere für die Verbindung hitzeempfindlicher Komponenten.
Dieses Verfahren arbeitet bei niedrigeren Temperaturen als traditionelle
Schweißverfahren und schont so empfindliche Elektronik
innerhalb der Module. Dies erhöht nicht nur die Zuverlässigkeit der
Batteriepacks, sondern trägt auch zur Energieeffizienz der Produktion
bei.
Batteriemanagement und Sensorintegration:
Intelligenz für zukunftssichere Batteriesysteme
Das Batteriemanagement ist eine der zentralen Herausforderungen
moderner Energiespeichersysteme. Die Sicherheit, Langlebigkeit
und Leistungsfähigkeit von Batterien hängen maßgeblich davon ab
– und nicht zuletzt die Akzeptanz von Elektromobilität. Fortschritte
in der Sensorintegration und der Einsatz von KI bieten hier transformative
Möglichkeiten, um diese Anforderungen zu erfüllen.
Traditionell werden Batterien auf makroskopischer Ebene überwacht,
was jedoch nur eingeschränkte Einblicke in die komplexen
Prozesse innerhalb der Zellen bietet. Hier bietet die Integration von
Sensorik während der Fertigung neue Möglichkeiten. Forschende
am Fraunhofer ILT drucken Sensoren direkt auf Bauteile oder integrieren
die smarten Messgeräte sogar. Diese Sensoren ermöglichen
Echtzeitüberwachung, wie z. B. die Messung von Temperaturen,
Kräften oder sogar chemischen Veränderungen innerhalb der Batterien.
»Mit additiv gefertigten Sensoren können wir den Zustand der
Batteriemodule kontinuierlich überwachen und frühzeitig auf mögliche
Fehler reagieren«, erläutert Samuel Fink. Diese Sensoren sind
nur wenige Mikrometer dick, präzise und gleichzeitig widerstandsfähig
gegenüber mechanischen und thermischen Belastungen, was
sie ideal für den Einsatz in der Batterie
und in Batteriemodulen macht. Ihre
Fähigkeit, kontinuierlich Daten zu liefern,
ermöglicht eine vorausschauende
Wartung (Predictive Maintenance), die
potenzielle Defekte erkennt, bevor sie
auftreten.
Die Integration von Sensorik allein
reicht jedoch nicht aus, um Predictive
Maintenance zu realisieren. Sensoren
können Veränderungen in der Zellchemie
erkennen, während KI-Algorithmen diese
Daten analysieren und Vorhersagen über
die Lebensdauer der Zellen treffen. Forschende
der Abteilung »Data Science und
Messtechnik« am Fraunhofer ILT entwickeln
solche KI-gestützte Algorithmen,
die große Datenmengen aus Sensoren in
Echtzeit analysieren. Diese Systeme ermöglichen
es auch, Prozesse dynamisch
anzupassen, etwa durch die Optimierung
von Temperaturprofilen während der
Zellassemblierung oder die Anpassung
von Laserschweißparametern.
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Seite 20/71
Recycling und Wiederverwertung: Der Weg zur Kreislaufwirtschaft
in der Batterietechnik
Mit dem Boom der Batterietechnik wächst auch die Notwendigkeit nachhaltiger
Strategien zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe. Eine effektive Kreislaufwirtschaft
ist unverzichtbar, um die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu
reduzieren und gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Batteriefertigung zu
minimieren.
Im EU-Projekt ADIR entwickelt das Fraunhofer ILT mit acht Projektpartnern aus
drei Ländern ein tragfähiges Recyclingkonzept für elektronische Geräte. Bei dem
Projekt ACROBAT soll ein Konzept für das Recycling von Lithium-Eisenphosphat-
Batterien entwickelt werden, bevor sie den Markt großvolumig durchdringen. Ziel
des Projekts ist es, mehr als 90 Prozent der kritischen Materialien zurückzugewinnen.
Gemeinsam mit Partnern wie Accurec Recycling arbeitet das Fraunhofer ILT
an innovativen Trenn- und Aufbereitungsverfahren, die sowohl ökologisch als auch
wirtschaftlich nachhaltig sind. Die Aachener Laserexperten entwickeln hier eine Inline-Charakterisierungsmethode,
um die Qualität des aktiven Materials präzise zu
bewerten.
Die laserspektroskopische Analyse (LIBS) ermöglicht die präzise Identifikation
und Trennung komplexer Materialzusammensetzungen. Diese Technologie
wollen die Forschenden für das Recycling von Altbatterien anpassen, um etwa die
Rückgewinnung von Metallen wie Kobalt und Tantal weiter zu verbessern. Auch
hier kann die Integration von KI die großen Datenmengen aus Lasermessungen
in Echtzeit analysieren und daraus Prozessoptimierungen ableiten. Diese KI-gestützte
Überwachung ermöglicht eine dynamische Anpassung der Recyclingparameter,
wodurch Ausschuss reduziert und die Qualität der recycelten Rohstoffe gesteigert
wird.
Fazit und Ausblick
Die Batterieproduktion steht im Zentrum der Elektromobilitätswende und damit im
Fokus von Innovationen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und technologische Spitzenleistungen
vereinen. Die vorgestellten Technologien und Entwicklungen entlang der
Produktionskette zeigen, wie modernste Laserverfahren den Weg zu einer nachhaltigen
und wettbewerbsfähigen Batterieindustrie ebnen können – von der Rohstoffaufbereitung
über die Elektrodenherstellung bis zur Zellassemblierung und dem
Recycling. Gleichzeitig schaffen KI-gestützte Analyse- und Steuerungssysteme eine
neue Dimension der Prozesskontrolle, die Produktionsqualität und Nachhaltigkeit
verbessert und die Produktionskosten weiter zu senken.
Perspektivisch können KI-gestützte Regelkreise eine autonome Produktion ermöglichen,
in der sich Prozesse in Echtzeit an veränderte Bedingungen anpassen.
Zudem eröffnen lasergetriebene Röntgenquellen und Inline-Charakterisierungstechnologien
neue Möglichkeiten zur Qualitätssicherung und Materialanalyse.
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
D 52074 Aachen
Berührungsloses Freilegen und Entlöten von Platinen-Bauelementen mittels Laserstrahlung
in einem Recyclingprozess des »ADIR«-Projekts. © Fraunhofer ILT, Aachen
NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2025
Seite 21/71
Wasserstoffwirtschaft
Sensorik für den
sicheren Einsatz
von Wasserstoff
Funktionsprinzip Ultraschallsensor: Das LED-Licht erzeugt im Gas eine
Ultraschallwelle. Gelangt Wasserstoff ins Gehäuse, kommt es zu einer
Resonanzverschiebung. Ein MEMS-Mikrofon registriert diese Resonanzverschiebung.
© Fraunhofer IPM
Forschende am Fraunhofer IPM haben Sensorsysteme und
Messgeräte entwickelt, die Lecks in Wasserstoffleitungen
oder Tanks aufspüren. Damit lassen sich auch Wasserstofftransporte
oder Anlagen in der chemischen Industrie
laufend überwachen. Die Forschenden nutzen mehrere
Sensortechnologien, um möglichst viele Szenarien der zukünftigen
Wasserstoffwirtschaft mit Sicherheitstechnik
versorgen zu können.
Für den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur ist die Sicherheit der
Leitungen, Speicher und Anschlussstellen von entscheidender Bedeutung.
Denn das unsichtbare und geruchlose Gas ist leicht brennbar
und explosiv. Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik
IPM in Freiburg hat Sensor- und Messsysteme entwickelt,
die auch kleinste Mengen Wasserstoff zuverlässig erkennen. Leckagen
aller Art lassen sich damit schnell aufspüren. Die Forschungsarbeiten
waren Teil des Wasserstoff-Leitprojekts TransHyDE des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit
dem Projektträger Jülich (PTJ). Hier entwickeln Partner aus Wissenschaft
und Industrie Lösungen für den Transport sowie die Speicherung
des Gases. Dr. Carolin Pannek und das Team am Fraunhofer
IPM leiteten das Teilprojekt Sichere Infrastruktur.
Da Wasserstoff in ganz unterschiedlichen Szenarien und Anwendungen
genutzt wird, haben die Fraunhofer-Forschenden drei
unterschiedliche Sensorsysteme entwickelt.
Ultraschallsensor mit photoakustischem Effekt
Licht kann Gas zum Schwingen anregen und dadurch eine Schallwelle
erzeugen. Diesen photoakustischen Effekt nutzen die Forschenden
für ihren Ultraschallsensor. Dabei strahlt eine Lichtquelle
in das Gerät ein und erzeugt im Gas eine resonante Schallwelle mit
einer Frequenz im Ultraschallbereich. Wenn durch eine Membran
Wasserstoff ins Gehäuse gelangt, kommt es zu einer Resonanzverschiebung,
also einer Veränderung des Tons. Der veränderte Ton
wird von MEMS-Mikrofonen (MEMS, mikroelektromechanische
Systeme) registriert. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise aus
Tanks oder Leitungen austretender Wasserstoff detektieren. »Der
Sensor könnte genutzt werden, um Behälter, Leitungen oder Verbindungsstücke
zu prüfen. Denkbar wäre auch, mehrere Geräte ähnlich
wie Rauchmelder in einem Raum zu verteilen und zu einem Sensornetzwerk
zu verknüpfen«, erklärt Pannek.
Doch der Ultraschallsensor kann noch mehr. Er arbeitet so exakt,
Mit dem Ultraschallsensor können Wasserstoffbehälter, -leitungen
oder -verbindungsstücke überwacht werden. Ähnlich wie
Rauchmelder könnten sie verteilt im Raum zu einem Sensornetzwerk
verknüpft werden. © Fraunhofer IPM
Wasserstoff kann in Form von Ammoniak (NH3) gespeichert und
transportiert werden. Das Laserspektrometer von Fraunhofer IPM
misst und wertet eine Absorptionslinie von Ammoniak aus und zeigt
die Konzentration auf einem Display an. © Fraunhofer IPM
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Seite 22/71
dass er sogar registriert, wenn sich im Wasserstoff Moleküle anderer
Stoffe befinden, er also minimal verunreinigt ist. Brennstoffzellen,
die beispielsweise in Lkw Strom erzeugen, benötigen hochreinen
Wasserstoff. Kleinste Verunreinigungen könnten die empfindlichen
Membranen beschädigen. Hier prüft der Sensor, ob der Wasserstoff
wirklich rein ist.
Laserspektrometer
Eine Alternative zur aufwendigen Lagerung von Wasserstoff als
Gas in Hochdruckbehältern oder bei minus 253 °C als Flüssigkeit
in Kryotanks ist der Einsatz von Ammoniak (NH3) als Trägermatrix.
Speicherung und Transport sind dann deutlich einfacher. Da Ammoniak
aber extrem giftig ist, müssen Leckagen schnell und zuverlässig
entdeckt werden. Zur Ferndetektion von Ammoniak hat das
Fraunhofer IPM ein Laserspektrometer entwickelt. Es absorbiert die
Wellenlänge von Ammoniak, reagiert deshalb sofort und zeigt das
Ergebnis auf einem Display an. »Fachkräfte können das kompakte
Gerät in der Hand halten und so Rohrleitungen oder Tanks aus sicherer
Entfernung von bis zu 50 Metern prüfen. Auf Roboter oder
Drohnen montiert prüft es Industrieanlagen oder fliegt über Pipelines«,
sagt Fraunhofer-Projektleiterin Pannek.
Raman-Spektroskopie
Das dritte Messsystem ist eine Weiterentwicklung der Raman-
Spektroskopie. Die Raman-Verschiebung – benannt nach einem
indischen Physiker – entsteht durch die Wechselwirkung zwischen
Licht und Materie. Das von der Materie reflektierte Licht hat eine
andere Wellenlänge als das eingestrahlte Licht. Jede Materie erhält
dadurch einen spektroskopischen Fingerabdruck.
Das Fraunhofer IPM hat jahrelange Erfahrung in der Auslegung
und im Aufbau von Raman-Systemen. Für das Projekt TransHyDE
haben die Forschenden einen Filter-basierten Raman-Sensor entwickelt,
der selektiv Wasserstoff in komplexen Medien erkennt. Das
Gerät arbeitet mit kostengünstigen Komponenten wie einer preiswerten
CMOS-Kamera (Complementary Metal Oxide Semiconductor),
ist mobil und kann so als flexible Prüfstation zur Quantifizierung
von Wasserstoff dienen. Zum Einsatz kommt das System
beispielsweise in der Energiewirtschaft bei der Erzeugung von Wasserstoff.
Flexibel einsetzbar, Beratung für Wasserstoffprojekte
Alle Sensorsysteme sind so flexibel konzipiert, dass sie für sehr unterschiedliche
Szenarien angepasst werden können. Bei Bedarf beraten
die Fraunhofer-Expertinnen und -Experten Industriekunden,
Energieversorger oder Betreiber von Wasserstoffprojekten bei Fragen
rund um die sichere Verwendung. Fraunhofer-Expertin Pannek
ist überzeugt: »Der Startschuss für den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft
kann fallen.«
Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
D 79110 Freiburg
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Das „SLY“-Konzept im Größenvergleich;
links Werkzeug mit konventionellen Kernzügen,
rechts 45 Prozent Größenreduktion mit „SLY“
bei gleicher Funktionalität. (Bild: Servomold)
Zu den servo-elektrisch angetriebenen,
reinraumgeeigneten Aktuatoren von
Servomold gehören die Linearaktuatoren der
„SLA-Compact“-Serie sowie die komplett
einbaufertig montierten Kernzugsysteme der
„SLY“-Serie, einschließlich der Steuerung
„Servo MoldControl“ mit der UX-Designprämierten
Software. (Bild: Servomold)
Servomold: Neue Elektrifizierungslösungen
für den Reinraum
Mit servo-elektrisch angetriebenen, ultrapräzise gesteuerten Linearaktuatoren
erweitert Servomold, Spezialist für die Elektrifizierung
von Spritzgießwerkzeugen, sein Portfolio an Komponenten zur
Durchführung von Linearbewegungen in der Reinraumfertigung.
Eine Übersicht über die damit gegebenen Möglichkeiten, beispielsweise
beim Entformen von Kunststoffteilen für die Medizintechnik,
präsentiert das Unternehmen auf der Molding Expo 2025 sowie auf
der Kuteno 2025. Im Fokus stehen dabei die Linearaktuatoren der
erst kürzlich in den Markt eingeführten Baureihe „SLA-Compact“
sowie die ultrapräzisen „SLY“-Kernzugsysteme.
Die Servo-Linearaktuatoren der neuen „SLA-Compact“-Serie,
die laut Anbieter die Baugröße bei gleichbleibenden Kräften deutlich
gegenüber der Vorgängerserie reduziert, hat Servomold für die
langzeitig zuverlässige, 100 Prozent präzise und kraftvolle Ausführung
von Linearbewegungen in Spritzgießwerkzeugen entwickelt.
Leistungsstark, sauber und ölfrei sollen sie optimal reinraumtaugliche
Alternativen zu traditionellen Hydraulik- und Pneumatikzylindern
für translatorische Schieber-, Kern- oder Plattenbewegungen
sein. In Leistungsklassen von 4 kN bis 50 kN, mit unterschiedlichen
Motor- und Spindelkonfigurationen sowie gänzlich in Rostfrei-Ausführung
sind sie kurzfristig verfügbar.
Die zur Fakuma 2024 erstmals vorgestellten Kernzugsysteme
vom Typ „SLY“ sind darauf ausgelegt, Schieber und Kerne µm-genau
im Spritzgießwerkzeug zu führen, zu zentrieren und zu positionieren
(siehe auch plasticker-News vom 18.09.2024). Servoelektrisch
angetrieben und mit Minimalmengenschmierung versehen, würden
sie elementare Anforderungen der Hersteller von hülsenförmigen
Bauteilen wie Gehäuse und Kartuschenhalter für Autoinjektionssysteme
erfüllen. Der Hauptteil der Schieberführung ist in das „SLY“-
Konzept integriert und außerhalb des Formrahmens platziert. Dies
soll die Gesamt-Werkzeugabmessungen gegenüber herkömmlichen
Ausführungen um bis zu 45 Prozent reduzieren können. Einen Beitrag
dazu leistet auch die platzsparende Anordnung von Motor und
Spindel zwischen den Führungen. Die Kompaktheit soll die kostensenkende
Nutzung kleinerer Spritzgießmaschinen bei gleicher Kavitätenzahl
ermöglichen, und sie soll den Bedarf an teurem Werkzeugstahl
bei zugleich niedrigeren Fertigungskosten verringern.
Präzisionsbohrungen mit speziellen Feinzentrierungen würden für
die µm-genaue Positionierung der Schieberkörper sorgen, so dass
bei der Installation aufwändige Einstellarbeiten entfallen sollen. Die
Montagezeit soll sich auf wenige Stunden reduzieren, und die von
Servomold garantierte Präzision soll auch nach Wartungs- oder Demontagearbeiten
ohne Neujustierung erhalten bleiben.
Neue Steuerungsgeneration für Servoantriebe
Darüber hinaus zeigt Servomold auf der Molding Expo 2025 sowie
der Kuteno 2025 die SMC (Servo MoldControl), eine neue Steuerungsgeneration
für Servoantriebe, deren Touchpanel gerade mit
dem IF Design Award sowie dem Red Dot Award ausgezeichnet
wurde. Als Highlights werden die intuitive Bedienbarkeit sowie die
automatische Umschaltung zwischen verschiedenen Lagegebersystemen
genannt.
Im Fokus beider Messeauftritte steht ferner das Portfolio kosteneffizienter,
weil standardisierter Servo-Systemkomponenten.
Dieses umfasst neben servoelektrischen Ein- bis Vierfach-Ausschraubeinheiten
sowie Schneckenschraubern zum Entspindeln
von Gewinden auch betriebsfertige, komplette Ausschraubhälften,
leistungsstarke Servo-Antriebseinheiten, platzsparende, integrierbare
Indexplattendreher, Gewindekernsätze und rotierende Gewindekernkühlungen
für Ausschraubeinheiten.
Servomold GmbH & Co. KG
D 64711 Erbach
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Seite 24/71
„Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und
Technologieanbietern ist wichtiger denn je“, betonte Torsten Türling,
CEO der Syntegon-Gruppe, in seiner Eröffnungsrede.
Mit mehr als 350 Teilnehmenden aus aller Welt verzeichnete
die 10. Ausgabe des Pharmatags in Crailsheim einen Besucherrekord.
Syntegon Pharmatag 2025:
Erfolg durch Zusammenarbeit
– 10. Ausgabe des Pharmatags verzeichnet Besucherrekord
– Weltpremiere von SynTiso: innovatives Linienkonzept für die Flüssigabfüllung
– Programm präsentiert aktuelle Innovationen und erfolgreiche Partnerschaften
Am 20. und 21. Mai 2025 veranstaltete Syntegon, ein führender strategischer
Partner der globalen Pharma-, Biotechnologie- und Lebensmittelindustrie,
die 10. Ausgabe des branchenführenden Pharmatags.
Eine Rekordzahl von mehr als 350 Kunden, Partnern, Innovatoren
und führenden Experten aus aller Welt war der Einladung
von Syntegon zu dieser Veranstaltung gefolgt.
„Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und Technologieanbietern
ist wichtiger denn je – insbesondere bei der Entwicklung
von erfolgskritischen Lösungen für die Pharma- und Biotech-
Industrie“, sagte Torsten Türling, CEO der Syntegon-Gruppe. „Die
vielen erfolgreichen Beispiele, die auf dem Pharmatag vorgestellt
wurden, belegen dies eindeutig. Was Syntegon wirklich auszeichnet,
ist unser unerschütterliches Bekenntnis zu Partnerschaften.“
Erfolg durch Zusammenarbeit
Das Programm bot eine breite Auswahl an neuesten Innovationen,
Experteneinblicken und Erfolgsgeschichten aus der Praxis. Höhepunkte
waren unter anderem die Keynotes von Brigitte Reutter-
Haerle, VP Product Management bei Vetter Pharma, und Christa
Myers, Process Chemical Engineer bei CRB. Beide betonten die
Bedeutung der Zusammenarbeit, um bereits heute die Zukunft der
pharmazeutischen Industrie zu gestalten.
Praxisbeispiele von Siegfried Hameln, GennVax, Lek d.d., der
Stevanato Group und Aspen zeigten, wie Co-Kreation heute schon
zu konkreten Ergebnissen führt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer
einen Einblick hinter die Kulissen der Produktion von Syntegon
und konnten innovative Maschinenkonzepte und maßgeschneiderte
Kundenprojekte aus erster Hand erleben.
Weltpremiere des innovativen SynTiso-Linienkonzepts
Die Weltpremiere des innovativen SynTiso-Linienkonzepts auf dem
Pharmatag verdeutlicht die neue Strategie von Syntegon, die sich
auf Wachstum, operative Exzellenz und langfristige Wertschöpfung
fokussiert. Die Strategie zielt darauf ab, durch reibungslose Prozesse
bessere Geschäftsmodelle zu entwickeln, Kunden Zugang zu den
innovativsten Technologien zu verschaffen und mit nachhaltigen
Lösungen eine führende Marktposition einzunehmen.
Das SynTiso-Linienkonzept für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika
wurde in enger Zusammenarbeit mit zwei Partnern aus
der pharmazeutischen Industrie entwickelt. SynTiso beantwortet
die aktuellen Herausforderungen pharmazeutischer Hersteller nach
hoher Verfügbarkeit und Vollautomatisierung sowie maximaler Produktausbeute
und minimalem Bedienereinsatz. „Gemeinsam mit
unseren Kunden werden wir die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika
revolutionieren“, so Stephan März, Executive VP Pharma Liquid bei
Syntegon.
Syntegon Technology GmbH
Blaufelder Straße 45
D 74654 Crailsheim
Telefon: +49 7951 4020
eMail: packaging-ph@syntegon.com
Internet: http://www.syntegon.com
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2025
Seite 25/71
Was ein Reinraumstuhl können muss
– und warum seine Rolle unterschätzt wird
In Reinräumen herrschen strenge Vorschriften und höchste Anforderungen an Hygiene, Partikelabgabe und Präzision
– das gilt nicht nur für Maschinen, Materialien und Abläufe, sondern auch für die Einrichtung. Während Filteranlagen,
Werkzeuge und Prozesse bis ins kleinste Detail reguliert sind und kontrolliert werden, wird ein zentrales Element oft
übersehen: der Stuhl. Dabei spielt gerade der Reinraumstuhl eine Schlüsselrolle für Prozesssicherheit, Qualität und die
Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden.
Was muss ein Reinraumstuhl also wirklich leisten? Und warum ist der TEXON von Bimos ein Musterbeispiel für
eine konsequent durchdachte Lösung?
Neuer Reinraumstuhl für höchste Standards
Der Reinraumstuhl TEXON von Bimos wurde speziell für den Einsatz
im Reinraum entwickelt. Der TEXON erfüllt alle Anforderungen
für Reinräume und ist zertifiziert für die Luftreinheitsklasse 3. Um
elektrostatische Aufladung zuverlässig zu vermeiden, sind sämtliche
Bauteile und Materialien von TEXON, wie z.B. Polster, Kunststoffe
und Stahlteile, Rollen volumenleitfähig und gewährleisten somit allerhöchste
ESD-Sicherheit. Dabei bietet TEXON eine bauteilübergreifende
Gesamtableitung gemäß DIN EN 61340-5-1 (typischer Ableitwiderstand
106 Ω). Reinraumstühle waren bislang aufgrund ihrer
Leitfähigkeit ausschließlich in Schwarz erhältlich. Nicht so der TE-
XON – der erste Reinraumstuhl mit hellen, leitfähigen Kunststoffteilen.
Durch ein einzigartiges, innovatives Verfahren ist es gelungen,
helle leitfähige Kunststoffe zu entwickeln. Ein weiteres besonderes
Merkmal von TEXON ist das Hygienic Design. Die Bauteilübergänge
sind geschlossen und die Flächen glatt und fugenlos gestaltet – das
ermöglicht eine gründliche und einfache Reinigung. Zusätzlich ist
die Mechanik durch ein abwaschbares Clean-Cover geschützt, welches
die Reinigung noch einfacher macht. Eine vollständige Abreinigung
des Stuhls ist somit problemlos und mühelos möglich.
Weltneuheit Skintec – eine Innovation für den Reinraum
Herzstück der reinraumgerechten Ausstattung von TEXON ist die
eigens entwickelte Polsteroberfläche Skintec. Die Oberfläche ist
weich, desinfektionsmittelbeständig und rutschfest, selbst beim
Tragen von Reinraumbekleidung. Die spezielle Struktur lässt Flüssigkeiten
abperlen und macht das Polster vollständig abwischbar.
Der weiche Polsterkern garantiert außergewöhnlichen Sitzkomfort
– auch bei längerem Sitzen. Das Polster ist extrem robust und strapazierfähig
und zudem besonders pflegeleicht. Darüber hinaus sind
die Polster von TEXON Wechselpolster. Die Rücken- und Sitzpolster
des TEXON lassen sich per Klick sekundenschnell abnehmen
und wiedereinsetzen. Das erleichtert die Reinigung – auch unter
dem Polster, spart Kosten durch das einfache Austauschen von einzelnen
Polstern und macht den Stuhl zu einer nachhaltigen, langfristigen
Investition.
Wettbewerb um Fachkräfte: der Vorteil
von guten Reinraumstühlen
Ein weiterer Aspekt ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Produktion
im Reinraum: die Mitarbeitenden. Denn trotz modernster
Technik sind es ihre Sorgfalt, ihr Fachwissen und ihre tägliche Präzision,
die maßgeblich zur Einhaltung strengster Standards und zur
Verlässlichkeit der Prozesse beitragen. Qualifizierte Fachkräfte sind
in diesem Bereich besonders gefragt – eine Herausforderung, die in
Zeiten des Fachkräftemangels immer größer wird. Eine ergonomische
Arbeitsplatzausstattung ist entscheidend, um die Gesundheit,
Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern
und neue Talente zu gewinnen. Der Arbeitsstuhl rückt damit
als zentrales Werkzeug zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit,
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Seite 26/71
Der Pluspunkt: Nachhaltigkeit
Für die Produktion im Reinraum ist Nachhaltigkeit kein Muss – aber
zunehmend ein echter Mehrwert. Wirtschaftlich und ökologisch.
Bimos setzt seit Jahren auf ressourcenschonende Lösungen
– auch bei TEXON. Der Stuhl ist modular aufgebaut: Rücken- und
Sitzpolster, Rollen, Mechanik oder Armlehnen lassen sich einzeln
austauschen. Das reduziert Abfall, spart Ressourcen und verlängert
die Lebensdauer deutlich. Produziert wird nach ISO 14001 – der
internationalen Norm für Umweltmanagementsysteme. Für Reinraumbetreiber
bedeutet das: langfristige Investitionssicherheit bei
gleichzeitig hoher Umweltverträglichkeit. Auch Skintec bietet
einen echten Mehrwert in Sachen Nachhaltigkeit. Das
neu entwickelte Fertigungsverfahren kommt ohne umweltschädliche
Stoffe aus und ist dadurch besonders umweltfreundlich
und nachhaltig.
Fazit:
zur langfristigen Bindung und zur erfolgreichen Gewinnung neuer
Fachkräfte in den Mittelpunkt. Die Lösung – TEXON als Instrument
für die Mitarbeiterzufriedenheit. TEXON setzt mit seiner eigens
entwickelten Auto-Motion-Technik einen neuen Standard für die
Ergonomie im Reinraum. Die Sitz- und Rückenlehne bewegen sich
synchron nach vorne und hinten und bleiben dabei dynamisch mit
dem Körper in Kontakt – so wird ein Gefühl des schwebenden Gleitens
vermittelt. TEXON benötigt keine aufwendigen Einstellungen
– einfach Platz nehmen und automatisch richtig sitzen. Das spart
Zeit, nimmt die Sorge um die richtige Sitzposition und ermöglicht
uneingeschränkte Konzentration auf die Aufgabe. Zugleich werden
die natürliche Bewegung und Flexibilität gefördert. Langzeitschäden
werden vorgebeugt und das allgemeine Wohlbefinden sowie die
Motivation der Mitarbeitenden steigen. Neben der Ergonomie spielt
auch der Sitzkomfort eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit
– insbesondere bei langem Sitzen. Der TEXON erfüllt höchste
Standards und überzeugt gleichzeitig durch außergewöhnlichen
Sitzkomfort. Das extra dicke und weiche Polster passt sich optimal
an die Körperkonturen an und bietet eine angenehme Druckentlastung.
Bereits beim ersten Sitzen stellt sich ein Wohlgefühl ein – dieses
Gefühl bleibt auch bei längerer Nutzung bestehen, selbst unter
anspruchsvollen Arbeitsbedingungen.
Der wahre Nutzen des Reinraumstuhls zeigt sich, wenn er als essenzieller
Faktor für eine optimale Arbeitsumgebung erkannt wird.
Denn der richtige Stuhl ist nicht nur ein Sitzmöbel – er ist ein entscheidender
Baustein für Produktqualität, Prozessstabilität und Mitarbeiterzufriedenheit
im Reinraum. Mit Lösungen wie dem TEXON
wird gezeigt, wie moderne Reinraumstühle den Anforderungen an
Ergonomie, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht werden und dabei
gleichzeitig den Komfort und die Gesundheit der Nutzer fördern.
Ein unverzichtbares Element für effizientes Arbeiten im Reinraum.
Bimos - eine Marke der Interstuhl
Büromöbel GmbH & Co. KG
Brühlstraße 21
72469 Meßstetten-Tieringen
Deutschland
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Seite 27/71
Innovation in der Sensorik für Umweltanalytik und Medizintechnik
ISFET-basierte pH-Sensoransteuerung
erfolgreich miniaturisiert und für eine
einfache Nutzung optimiert
Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat einen weiteren Meilenstein in der chemischen Flüssigkeitsanalytik
erreicht. Die zur Ansteuerung der Ionensensitiven Feldeffekttransistoren (ISFET) erforderlichen Elektroniken
konnten um ein Vielfaches miniaturisiert werden. Gleichzeitig ist es gelungen, die Herstellungskosten zu senken und
die Leistungsaufnahme zu reduzieren. Die neuen Elektroniken können zur direkten Nutzung oder zur Integration in eigene
Messsysteme bereitgestellt werden.
USB-Evaluierungselektronik für ISFETs des Fraunhofer IPMS. © Fraunhofer IPMS
ISFETs ermöglichen die kontinuierliche und
präzise Messung von pH-Werten, indem sie
in Echtzeit die Konzentration bestimmter
Ionen in Wasser oder anderen wässrigen
Medien bestimmen. Nach der herausragenden
Entwicklung von Niobpentoxid-basierten
ISFET-pH-Sensoren vermeldet das
Fraunhofer IPMS abermals einen großen
Erfolg: Die neuen Messsysteme arbeiten mit
einem noch geringeren Stromverbrauch als
zuvor. »Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit
ist es uns gelungen, unsere Nb2O5-IS-
FETs so anzusteuern, dass sie mit einer
Leistungsaufnahme von kleiner als 1,3 mW
inklusive Elektronik kontinuierlich messen
können«, freut sich Geschäftsfeldleiter für
Chemische Sensorik am Fraunhofer IPMS,
Dr. Olaf R. Hild. Die Leistungsaufnahme des
Sensorsystems beträgt dabei lediglich 190
µW. Die Leistungsaufnahme und die Baugröße
sind essenzielle Parameter für mobile
Messsysteme.
Anwendungen ergeben sich in der
kontinuierlichen Gewässerüberwachung
und Umweltanalytik. Aber auch langfristig
adressierte Anwendungen in der Medizintechnik,
wie die Analyse verschiedenster
Körperflüssigkeiten, bedürfen leistungseffizienten
und kleinen Messsystemen.
Die neuen Ansteuerelektroniken, die
im Mai auf der Messe »Sensor und Test« in
Nürnberg vorgestellt werden, sind besonders
leistungsarm und damit energieeffizienter,
zudem sind sie sehr einfach handhabbar
und sofort einsatzbereit. Es handelt sich
um eine Analogelektronik (<1,3 mW) und
eine mittels USB-C anschließbare Digitalelektronik
(ca. 100 mW), welche eine zügige
Vor-Ort-Kalibrierung möglich macht: »Da
die Fraunhofer IPMS-ISFETs äußerst driftarm
sind und nahezu eine perfekte Nernst-
Abhängigkeit zeigen, ist für die allermeisten
Anwendungen eine Einpunktkalibrierung
ausreichend,« erläutert Elektronikentwick-
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Seite 28/71
Physikalische Grundlagen des
Ionensensitiven Feldeffekttransistor
vom Fraunhofer IPMS
ler Hans-Georg Dallmann. Dadurch wird
eine hohe Genauigkeit, auch über längere
Zeitspannen hinweg garantiert.
Aber mit dem Erreichten ist das Team
um Hild noch nicht zufrieden: »Das nächste
Ziel sind kleinere ISFET-Chips (< 1mm2), um
baugrößenlimitierte Anwendungen adressieren
zu können. Der Reinraum ist für diese
Herausforderung bestens ausgestattet!«, ist
sich Technologe Falah Al-Falahi sicher.
Leistungsarme Analogelektronik. © Fraunhofer IPMS
Interessierte sind herzlich eingeladen,
sich mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen
auf der Sensor + Test auszutauschen.
Vom 6. bis 8. Mai 2025 werden
am Stand 1-317 in Nürnberg die neusten
Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten
vorgestellt. Messetermine mit den
Experten und Expertinnen des Fraunhofer
IPMS können vorab auf der Webseite des
Instituts vereinbart werden.
Der neuartige ISFET des Fraunhofer IPMS
beruht auf der Metal-Oxid-Semiconductor
(MOS) Feldeffekttransistortechnologie, wobei
der medienberührende Sensorbereich
aus einer amphoteren Metalloxidschicht
besteht. An dieser Schicht lagern sich entsprechend
des pH-Wertes Hydroniumoder
Hydroxidionen aus dem Messmedium
reversibel an (pH-sensitive Layer). Die Betriebsspannung
(UDS) des ISFETs, die zwischen
der Quelle (Source) und dem Abfluss
(Drain) angelegt wird, führt zu einem Strom
(IDS). Dieser Strom wird während der Messung
immer konstant gehalten (Constant-
Charge-Mode). Als Messsignal wird dann
die Spannung (UGS) zwischen der Source
und dem Gate bzw. der Referenzelektrode
(Ag/AgCl in 3M KCl) genutzt.
Fraunhofer-Institut für Photonische
Mikrosysteme IPMS
D 01109 Dresden
Monitoring Lösungen von A – Z
• Mapping inklusive Report (USP1079/WHO Appendix 8)
• ISO 14644 Raumstatusvisualisierung
• RBE Batch Release Reports
• Kalibriermanagement (Übersicht mit Historie)
Präzise Mess- und Überwachungslösungen für Reinräume.
Das Rotronic Monitoring System (RMS) bietet höchste Datenverfügbarkeit und maximale
Flexibilität durch einfaches Einbinden von Fremdgeräten. RMS entspricht den Empfehlungen
nach GAMP5 und ist FDA CFR 21 Part 11/EU Annex 11 konform.
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 05-2023 Seite 29/103
Erfahren Sie mehr unter Rotronic.de/rms oder ProcessSensing.com
PFAS-Ersatz, Elastomer, Alltagsprodukte
Hochleistungs-Elastomere
und Plasmapolymer-Beschichtungen
als Ersatz für Fluorpolymere in
technischen Anwendungen
Anwender von poly- und perfluorierten Alkylverbindungen (PFAS), auch bekannt
als »Ewigkeitschemikalien«, stehen aufgrund regulatorischer Vorschläge
der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) unter Druck. Das betrifft auch
den Einsatz von Fluorelastomeren, deren wirtschaftliche Bedeutung enorm ist.
Fraunhofer-Experten haben Anfang Februar das Projekt »HATE-Fluor« initiiert.
Gemeinsam wollen sie Hochleistungs-Elastomermischungen als Ersatz für
Fluorpolymere in bestimmten technischen Anwendungen entwickeln. Diverse
Branchen können davon profitieren, darunter Halbzeug- und Fertigteilproduzenten
sowie Unternehmen im Anlagen- und Maschinenbau, in der Medizintechnik,
in der Reinraum- und Halbleitertechnik sowie in der chemischen Prozesstechnik
und Elektroanwendungen.
Viele Unternehmen suchen nach Alternativen
für poly- und perfluorierte Alkylverbindungen
(PFAS), da deren Einsatzmöglichkeiten
in der Zukunft ungewiss sind und
freiwillige Selbstverpflichtungen erwartet
werden. PFAS stecken in Alltagsprodukten
wie beschichteten Pfannen, Pizzakartons,
Outdoorjacken, aber auch in Medizintechnik,
Wärmepumpen, Batterien. Während
es für einige Alltagsanwendungen bereits
fluorfreie Substitute gibt, besteht für technische
Anwendungen, die extremen Bedingungen
standhalten müssen, ein großer Bedarf
an neuen individuellen Lösungen zur
Substitution von Fluorpolymeren.
PFAS-Ersatz: Beschichtete Elastomere
und anpassbare Baukastenlösungen
In dem neu initiierten Projekt »HATE-Fluor«
werden Expertenteams am Fraunhofer-
Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit
LBF und am Fraunhofer-Institut
für Fertigungstechnik und Angewandte
Ein handelsüblicher Fluor-Elastomer-Dichtring könnte zukünftig aus einem fluorfreien
Hochleistungs-Elastomer mit angepassten Antioxidantien, Formulierungen und einer speziell
dafür entwickelten Beschichtung bestehen. © Fraunhofer IFAM
Materialforschung IFAM fluorfreie beschichtete
Elastomere entwickeln und anpassbare
Baukastenlösungen anbieten, um
den wachsenden Marktbedarf zu decken.
Die Lösung umfasst drei Hauptschritte: die
Verbesserung der thermischen Stabilität
fluorfreier Elastomere durch neuartige Antioxidantien,
die Herstellung abgestimmter
Elastomer-Formulierungen und die Entwicklung
eines Beschichtungssystems zum
Schutz des Elastomers vor oxidativem und
chemischem Angriff.
Durch den modularen Aufbau dieses
Systems, bestehend aus Lack- und Plasmabeschichtungen,
soll ein breites Spektrum
im Bereich der fluoralternativen Dichtungen
abgedeckt werden. Die Zieleigenschaften
werden durch die Einsatzgebiete von
den Fluorelastomeren vorgegeben, die im
Projekt ersetzt werden.
Gebündelte Fraunhofer-Expertise
Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit
und Systemzuverlässigkeit LBF
konzentriert sich im Projekt »HATE-Fluor«
auf die Entwicklung von Hochleistungs-Elastomeren
als Ersatz für Fluorpolymere
in technischen Anwendungen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung
der thermischen und thermo-oxidativen
Stabilität fluorfreier Elastomere
durch neuartige Antioxidantien. Zudem
werden anwendungsoptimierte Elastomer-Formulierungen
entwickelt, um maximale
Beständigkeit und optimale Haftanbindung
zu gewährleisten. Ergänzt wird
dies durch die Formulierung eines Beschichtungssystems
für die Elastomere.
Letzteres wird am Fraunhofer-Institut für
Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung
IFAM entwickelt, um das
Material vor oxidativem Angriff und chemischer
Zersetzung zu schützen.
Zudem arbeitet das Fraunhofer IFAM
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Seite 30/71
Kick-off: Das Fraunhofer-Projektteam und die Beiräte aus der Industrie von »HATE-Fluor«
beim ersten Meeting am Dienstag, 8. April 2025. © Fraunhofer IFAM
innerhalb des Projekts an der Beschichtung
dieser Elastomere, um deren Reibungsreduktion
und Barriere-Eigenschaften zu verbessern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der
Entwicklung von Polyimid-Beschichtungen
in Kombination mit Schichtsilikaten, die
die Permeation von schädlichen Gasen und
Feuchtigkeit verhindern. Diese Beschichtungen
werden insbesondere für Hochleistungselektronik
und andere anspruchsvolle
Anwendungen eingesetzt. Darüber hinaus
wird die Modifikation der Schichtsilikate
untersucht, um die Permeation von Wasserdampf
und Sauerstoff durch die Beschichtung
um bis zu 99 % zu senken. Die Anwendung
dieser Beschichtungen zeigt deutlich
verringerte Alterung und unterbindet das
Dendriten-Wachstum in Folge von Schadgasbelastung.
Die Fraunhofer-Institute LBF und
IFAM bringen ihre Expertisen zusammen,
um neue Lösungen und anwendungsreife
Technologien zu entwickeln. Beide Institute
besitzen durch langjährige Entwicklungsund
Projektarbeit bereits umfangreiche
Kompetenzen in der PFAS-Substitution.
Das Projekt »HATE-Fluor« wird von der
Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen des
PREPARE-Programms finanziert und läuft
drei Jahre.
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit
und Systemzuverlässigkeit LBF
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Umfangreiche Roboterlösungen
für die moderne Elektronikfertigung
Präzision, Flexibilität und Effizienz sind in der Elektronikfertigung wichtiger
denn je. Und die Digitalisierung spielt dabei zunehmend eine wichtige Rolle.
Statt einer Einheitslösung bietet Mitsubishi Electric ein breites Spektrum innovativer
Ansätze, die auf spezifische Produktionsanforderungen zugeschnitten
sind. Ob in der empfindlichen Leiterplattenproduktion, der PCB-Montage, der
Bestückung elektronischer Bauteile oder der Qualitätskontrolle – jede Anwendung
erfordert maßgeschneiderte Lösungen.
In der modernen Elektronikproduktion sind
Prozesse wie Through-Hole Technology
(THT) und die Bestückung von Leiterplatten
(PCB) essenziell. Den hohen Produktionsanforderungen
werden die kompakten
MELFA-Roboter von Mitsubishi Electric
mehr als gerecht. Höchste Präzision (bis
zu ±0,02 mm Wiederholgenauigkeit), ESD-
Zertifizierung (IEC 61340-5-1) für sicheren
Betrieb in EPAs (Electrostatic Protected
Area) und optionale Reinraumzertifizierung
(ISO-Klasse) durch Fraunhofer IPA garantieren
Produktqualität für den Einsatz in
von der Bauteilplatzierung bis zur Qualitätskontrolle.
ESD-Zertifizierung
Ein entscheidender Faktor in der Elektro-
nikfertigung ist der Schutz vor elektrostatischer
Entladung (ESD), da selbst kleinste
Spannungen empfindliche Bauteile irreparabel
beschädigen können. Um höchste Sicherheit
und Produktqualität zu gewährleisten,
sind alle MELFA-Roboter von Mitsubishi
Electric ESD-konform und erfüllen die
Normen IEC 61340-5-1:2016 sowie ANSI/
ESD S20.20:2014. Dies ermöglicht den zuverlässigen
Einsatz in ESD-geschützten
Bereichen, etwa bei der der automatisierten
Leiterplattenfertigung. Das umfasst Aufgaben
wie der Montage und Inspektion von
Steckverbindern und/oder anderen Komponenten,
Funktions- und In-Circuit-Tests,
Reflow-Löten, AOI (Automated Optical
Inspection) und Verpacken von elektronischen
Leiterplatten und der SMD-Bestückung.
Reinraum-Roboter mit
ISO-Klassifizierung
Diese MELFA-Roboter verfügen außerdem
über eine Reinraumzertifizierung (ISO-
Klasse), die vom Fraunhofer IPA-Institut,
der Zertifizierungsstelle für diese Art von
Vorschriften, erteilt wurde. Diese Zertifizierung
ist in der Elektronikindustrie sehr gefragt,
wo häufig Reinraumtests mit erzwungener
Luftumwälzung durchgeführt werden,
um zu verhindern, dass Mikropartikel mit
dem Produkt in Kontakt kommen und es
verunreinigen.
Ohne KI geht nichts mehr
Kollisionsvermeidung für sichere Bewegungen,
KI-gestützte präzise Kraftsensoren
für sensible Montageaufgaben, kooperative
Steuerung für nahtlose Integration in bestehende
Systeme und intelligente Temperaturkompensation
zur Aufrechterhaltung
höchster Genauigkeit unter wechselnden
Umgebungsbedingungen. Das sind nur einige
sinnvolle Funktionen, die für die Elektronikfertigung
wichtig sind.
Die Roboter sind mit vielen intelligenten
Algorithmen ausgestattet, die eine kontinuierliche
Prozessoptimierung und vorbeugende
Wartung ermöglichen. Dadurch
lassen sich Stillstandszeiten in der automatisierten
Bestückung und Montage elektronischer
Baugruppen erheblich reduzieren.
Innovative Ansätze für
einen anspruchsvollen Markt
Von der Produktion von Halbleitern und Chips bis zum Einsatz von Industrierobotern
in der Elektronikfertigung. Mitsubishi Electric deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab.
(Quelle: Mitsubishi Electric Europe B.V.)
Mit seinen vielseitigen Lösungen bedient
Mitsubishi Electric die gesamte Elektronikfertigung
– und das nicht nur mit einem
breiten Portfolio an SCARA-, Knickarmund
kollaborativen Robotern. Auch die leistungsstarken
Antriebs- und Steuerungssysteme
optimieren Prozesse entlang der
gesamten Wertschöpfungskette – von der
präzisen Leiterplattenproduktion über die
automatisierte PCB-Montage bis hin zur
Fertigung komplexer elektronischer Systeme.
So trägt Mitsubishi Electric entscheidend
zur Wettbewerbsfähigkeit der Branche
auf dem globalen Markt bei.
Mitsubishi Electric Europe B.V.
D 40882 Ratingen
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Seite 32/71
SÜDPACK MEDICA investiert massiv in Erolzheim
Es ist trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und ein Signal in die
Branche: SÜDPACK MEDICA erweitert seine Produktionskapazitäten am Standort in Erolzheim für sein Erfolgsprodukt
PharmaGuard®. Eine weitere gute Nachricht: Das Familienunternehmen schafft damit zahlreiche neue
Arbeitsplätze in der Region, während in Deutschland derzeit hauptsächlich von Stellenabbau und
Produktionsverlagerung ins Ausland berichtet wird.
Mit der Blisterlösung für Tabletten hat SÜDPACK MEDICA eine
neue Ära in punkto Pharmaverpackung eingeläutet – und den Weg
zu mehr Nachhaltigkeit in der Pharmaindustrie geebnet. Um die zu
erwartende steigende Marktnachfrage in dem neuen Geschäftsbereich
bedienen zu können, werden die Produktionskapazitäten massiv
ausgebaut. In der Gemeinde Erolzheim im Landkreis Biberach
stößt das Vorhaben auf durchweg positive Resonanz. „Wir freuen uns
sehr, dass Unternehmen wie SÜDPACK hier am Standort Erolzheim
in Zukunftsthemen wie Pharma und Nachhaltigkeit investieren und
Arbeitsplätze schaffen“, bestätigt Bürgermeister Jochen Ackermann.
Die erste Ausbaustufe sieht für 2026 die Implementierung einer
neuen Extrusionsanlage am bisherigen Logistikstandort in Erolzheim
vor. Sobald das Baugesuch bewilligt ist, erfolgt auch der Spatenstich
für einen Gebäudeanbau, in dem die Technik untergebracht
werden soll. Die Inbetriebnahme des Komplexes mit zunächst ca.
50 zusätzlichen Beschäftigten ist für 2027 geplant. Parallel werden
weitere Investitionsphasen vorbereitet, die noch mehr Arbeitsplätze
schaffen werden.
Neben der erfreulich konstruktiven Zusammenarbeit mit den
kommunalen Behörden und der attraktiven Zukunftsperspektive
ist von Seiten der Geschäftsführung zu hören, dass „Investitionen
in den Industrie-Standort Deutschland aus Sicht von SÜDPACK vor
allem dann interessant sind, wenn es um hochinnovative und anspruchsvolle
Produkte wie etwa PharmaGuard geht“.
SÜDPACK Medica AG
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Moqlero - Die moderne Antwort auf manuelle Reinraumprozesse.
Die digitale Zukunft der diskontinuierlichen
Reinraumüberwachung
Autor: M.Sc. Marcus Münzer
Moqlero unterstützt alle gängigen Verfahren
der diskontinuierlichen Reinraumüberwachung:
Von der klassischen Partikelmessung
bis hin zum Filtertest oder der Clean-
Up-Messung nach neuem EU GMP Annex 1.
Dabei können in Parallelmessungen
bis zu sechs Partikelzähler gleichzeitig gegen
und Rezertifizierungen durchgeführt
werden.
Sicherheit und Effizienz nicht
dem Zufall überlassen
Traditionelle Systeme zur diskontinuierlichen
Partikelüberwachung in GMP-Umgebungen
sind häufig fragmentiert: Verschie-
In einer Branche, in der Zuverlässigkeit, Effizienz
und Normkonformität keine Option,
sondern Pflicht sind, setzt Moqlero von der
MKL-GmbH neue Maßstäbe. Als vollständig
digitale Plattform für die diskontinuierliche
Reinraumüberwachung ist es die Top-
Notch All-in-One-Lösung, welche die Art
und Weise revolutioniert, wie diskontinuierliche
Partikelmessungen, Klassifizierundene
Geräte, getrennte Prozesse, manuelle
Messungen sowie Papier- oder Excel-basierte
Dokumentation – fehleranfällig, zeitintensiv
und teuer. Moqlero beendet diese
Komplexität. Es integriert alle relevanten
Prozesse in einer zentralen, cloud-nativen
Plattform: Unter Anderem automatische
Reporterstellung, integrierte Messgerätesteuerung,
nahtlose SAP-Anbindung oder
elektronische Workflows als Teil des Abweichungs-
oder Änderungsmanagements.
Mit nur wenigen Klicks ist ein gesamter
Messablauf oder eine vollständige
Reinraumklassifizierung/-Rezertifizierung
durchgeführt, validiert und dokumentiert
– ohne Medienbrüche, ohne
Papierchaos.
14 Messverfahren, 10 Partikelmessgeräte,
ein System
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Seite 34/71
steuert und ausgewertet werden - eine enorme Zeitersparnis.
Neben den zwölf verschiedenen Partikel-basierten Messmethoden
unterstützt Moqlero mit der Luftwechselrate und dem
Volumenstrom auch zwei Luftbewegungsmessungen. Die
Plattform der MKL-GmbH ist kompatibel mit Geräten aller
führenden Hersteller.
MASTER OF PURITY
Automatisierung auf höchstem Niveau
Alle Partikelmessgeräte werden vollautomatisch konfiguriert,
gesteuert und nach Abschluss der Messung ausgelesen. Die
Ergebnisse werden in Echtzeit gegen definierte Akzeptanzkriterien
geprüft und evaluiert. Anschließend wird jede Messung
manipulationssicher in einem digitalen Report archiviert
und ist jederzeit in Sekunden abrufbar. Neben klassischen Reports
lassen sich auch langfristige Trends automatisiert über
definierte Zeiträume hinweg erstellen und analysieren. Eine
schnelle und einfache Integration in bestehende System ist
ein weiterer Pluspunkt - das System kann SAP-Aufträge nahtlos
über die integrierte Schnittstelle transferieren– effizient,
sicher und ohne manuellen Aufwand.
Digitale Exzellenz trifft regulatorische Sicherheit
Die pharmazeutische Industrie verlangt höchste Standards in
Sachen Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit.
Moqlero erfüllt diese Anforderungen mit vollständiger Computer
System Validierung, lückenlosem Audit-Trail, manipulationsgeschützten
Reports und sicheren Prozessen.
Ein besonderes Feature ist das integrierte Abweichungsund
Änderungsmanagement: Im Falle einer festgestellten Diskrepanz,
wie beispielsweise defekter Filter, informiert das System
das verantwortliche Personal sofort über automatisierte
Alarmfunktionen. Das verantwortliche Personal ist dann verpflichtet,
die Situation unverzüglich zu bewerten und gegebenenfalls
Korrekturmaßnahmen einzuleiten.
Mithilfe der elektronischen Signaturfunktion innerhalb
des Systems kann die verantwortliche Person dann unmittelbar
nach Abschluss von Korrekturarbeiten eine sofortige
Wiederholungsmessung beauftragen und freigeben. Vollständige
Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung der GMP-Anforderungen
werden im Prozess sichergestellt: Alle Aktivitäten,
einschließlich Abweichungserkennung, Benachrichtigung,
Korrekturmaßnahmen sowie die Beauftragung der Wiederholungsmessung,
werden elektronisch dokumentiert und mit
dem entsprechenden Auftrag verknüpft. Es entsteht Handlungssicherheit,
auch in kritischen Situationen.
Vertrauen, das sich bewährt hat
Mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Reinraumtechnik, kombiniert
mit modernster Softwareentwicklung, machen Moqlero
zu einer Plattform, die nicht nur technisch, sondern auch strategisch
überzeugt. Viele Marktführer aus der Pharmaindustrie
setzen auf die Lösung der MKL-GmbH – für höchste Prozesssicherheit,
Effizienz und Qualität.
Denn am Ende zählt nicht nur die Einhaltung von Normen
– sondern ein System, das den Kunden entlastet, die
Mitarbeitenden stärkt und die Prozesse zukunftssicher gestaltet.
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NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2025
Seite 35/71
Jenoptik fertigt in modernster Produktionsumgebung Mikrooptiken
für die Halbleiterausrüstungsindustrie.
Jenoptik-Fab in Dresden feierlich eingeweiht
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit schließt der Jenoptik-Konzern
seine größte Einzelinvestition in der jüngeren Geschichte ab
und weiht seine neue Fabrik (kurz „Fab“) in Dresden feierlich ein.
Mit der Erweiterung der Produktions- sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten
für innovative Mikrooptiken unterstützt Jenoptik
mit modernsten und hochpräzisen Sensoren Produktionstechnologien
unter anderem für Hochleistungs-Chips, zum Beispiel
für Anwendungen in der KI.
Im Beisein von Kunden, Partnern, Baubeteiligten, Nachbarn sowie
Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Behörden des Freistaates
Sachsen und der Stadt Dresden wurde am 6. Mai 2025 die neue
Jenoptik-Fab in Dresden feierlich eröffnet. Gemeinsam mit dem
Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer,
und dem Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert, drückten
Jenoptik-Chef Dr. Stefan Traeger und Standortleiter Dr. Andreas
Morak den symbolischen Startknopf, der die Fab mit einer kleinen
Lichtshow eröffnete. Am Folgetag lädt Jenoptik die rund 200 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter ihres Mikrooptik-Bereichs aus Dresden
und Jena anlässlich der Eröffnung zu einem gemeinsamen Mitarbeiterfest
ein.
„Wir sind stolz, dass wir diese mit knapp 100 Mio Euro größte
Einzelinvestition der jüngeren Firmengeschichte ‚in time‘ realisiert
haben. In dem herausfordernden Umfeld mit stetig steigenden Preisen
und knappen Ressourcen ist dies eine hervorragende Leistung.
Unser Dank gilt allen am Bau Beteiligten, unseren Mitarbeitenden
und allen, die dies ermöglicht haben“, so Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender
der JENOPTIK AG.
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte:
„Die Eröffnung der neuen Jenoptik-Fabrik in Dresden ist ein starkes
Signal für Innovation und Zusammenarbeit in Silicon Saxony. Dass
der weltweit bekannte Jenoptik-Konzern hier nun seine Fertigung
von speziellen Mikrooptiken und Sensoren für die Halbleiterausrüstungsindustrie
gebündelt hat, bedeutet zum einen zusätzliche
positive Effekte bei Beschäftigung und Wertschöpfung. Die neue
Fabrik wird zugleich dazu beitragen, dass sich das hier vorhandene
europaweit einzigartige Halbleiter-Ökosystem weiter erfolgreich
entwickelt. Gestärkt wird damit nicht nur die sächsische Wirtschaft,
auch Deutschland und Europa profitieren – durch mehr europäische
Souveränität und technologische Unabhängigkeit in einer Schlüsselbranche.“
„Die Eröffnung der Jenoptik-Fab bringt einen weiteren positiven
Schub für den Mikroelektronik-Standort. Dresden und das Silicon
Saxony sind gerade deshalb führend, weil Unternehmen und
Forschung hier vor Ort Spitzentechnologien entlang der gesamten
Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie abbilden. Die Landeshauptstadt
Dresden ist stolz darauf, mit Jenoptik einen so innovativen
und global agierenden ostdeutschen Konzern nun schon seit
Jahren beim Wachstum zu begleiten. Dass das größte Investitionsprojekt
in der Firmengeschichte hier in Dresden umgesetzt wurde,
unterstreicht das große Vertrauen in den Standort“, so der Dresdener
Oberbürgermeister Dirk Hilbert zur Jenoptik-Investition.
Mit der neuen Fab wird Dresden zu einem Hauptstandort der
Jenoptik-Mikrooptik-Aktivitäten. „Wir haben uns bewusst für einen
der bedeutendsten Standorte der Halbleiterindustrie in Deutschland
und Europa entschieden, an dem viele globale Unternehmen
und Forschungseinrichtungen der Branche präsent sind“, sagte Dr.
Stefan Traeger anlässlich der Eröffnung.
Anspruchsvolle Fertigungsumgebung
In der neuen Hightech-Fab arbeiten inzwischen knapp 100 Mitarbeitende
in einer extrem anspruchsvollen Fertigungsumgebung.
Gefertigt wird ausschließlich in Reinräumen der Klassen ISO 5 und
ISO 3, die den höchsten Anforderungen an Schwingungsfreiheit
und Temperaturkonstanz entsprechen. Die bisher über die Stadt
Dresden verteilten Standorte sind nun unter einem Dach vereint.
Der neue Standort bietet deutlich erweiterte Fertigungskapazitäten
für technologisch sehr anspruchsvolle Mikrooptiken und mikrooptische
Sensoren. Diese kommen hauptsächlich in Anlagen für die
Halbleiter-Lithografie beziehungsweise - Inspektion, aber auch in
Anlagen zum Beispiel für die Lasermaterialbearbeitung zum Einsatz.
In den neuen Standort mit insgesamt 11.000 m2 Nettonutzfläche,
davon 2.000 m2 für Reinraum-Produktion, investierte Jenoptik
knapp 100 Mio Euro. Hinzu kommen signifikante Investitionen in
modernstes Produktionsequipment, das teils umgezogen ist, teils
erweitert wurde.
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Seite 36/71
Hohe Umweltstandards
Die Fab wird neben anspruchsvollen Fertigungsbedingungen auch
hohen Umweltansprüchen gerecht: Jenoptik ist dabei, den „KfW 40
Standard“ und die „LEED-Gold-Standard Zertifizierung“, sehr umfassende
und strenge Gebäude-Kriterien in Sachen Nachhaltigkeit,
zu erreichen. So wurden beim Bau Recycling-Materialien verwendet,
auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage installiert und eine
energieeffiziente Gebäudehülle sowie eine Anlage zur Kälte- und
Wärmerückgewinnung wurden neben intelligenter Steuerungstechnik
verbaut. Zudem sorgt eine zentrale Chemikalienanlage für sparsamen
Verbrauch.
Photonik als Wachstumstreiber
Am Standort Dresden ist Jenoptik seit 2007 aktiv. Neben Dresden
fertigt Jenoptik ihre Hochpräzisions- und Mikrooptiken zudem
auch an den Thüringer Standorten Jena und Triptis (Polymeroptiken),
im Schweizer Heerbrugg sowie in Jupiter (Florida) und
Huntsville (Alabama), USA. Der Konzern beschäftigt weltweit rund
4.600 Mitarbeitende.
Höchste Präzision auf kleinstem Raum
Mikrooptiken und mikrooptische Sensoren zeichnen sich durch
höchste Präzision auf kleinstem Raum und sehr flachem Design
aus. Sie lenken das Licht mittels Mikro- und Nanostrukturen und
werden – anders als klassische Optiken – in einem der Halbleiterproduktion
ähnlichen Lithografie-Verfahren hergestellt. Neben der
Chipherstellung kommen sie in weiteren vor allem technologischen
Fertigungsprozessen zum Einsatz, bei denen eine hochgenaue und/
oder sehr flexible Positionierung von Licht für Prozessschritte, zum
Beispiel bei der Lasermaterialbearbeitung, oder der Qualitätssicherung,
unter anderem bei Inspektionsprozessen, gefragt sind.
Die Halbleiterausrüstungsindustrie ist das wichtigste Einsatzgebiet
der am Standort Dresden gefertigten Mikrooptiken. Mikrooptische
Sensoren ermöglichen beispielsweise die exakte Positionierung
der Wafer während der lithografischen Prozesse im Rahmen
der Chipherstellung. Anwendungsgebiete sind dabei sowohl
die DUV- (Deep Ultraviolett)- als auch die EUV-Lithografie (Extrem
Ultraviolett).
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Siemens stärkt KI-gestütztes
Softwareportfolio in Life Sciences
durch Erwerb von Dotmatics
– Akquisition von Dotmatics, einem führenden Anbieter von Forschungs- und Entwicklungssoftware
im Bereich Life Sciences, für 5,1 Milliarden US-Dollar
– Siemens weitet KI-gestütztes Product-Lifecycle-Management (PLM)-Portfolio im Bereich Life Sciences
zur nahtlosen Verbindung von Forschung und Entwicklung (F&E) bis zur Produktion aus und stärkt damit
seine marktführende Position bei Industriesoftware
– Akquisition erhöht den adressierbaren Gesamtmarkt für Industriesoftware von Siemens um 11 Milliarden US-Dollar
mit dem strategischen Ziel, Kundeninnovationen branchenübergreifend zu beschleunigen
– Die Akquisition ist ein weiterer Meilenstein des „ONE Tech Company“-Programms von Siemens, das die
Siemens Xcelerator Plattform um Life Sciences-Software erweitert und damit stärkeren Kundenfokus,
schnellere Innovationen und höheres Wachstum ermöglicht
Die Siemens AG gibt bekannt, dass sie eine
Vereinbarung zum Erwerb von Dotmatics,
einem führenden Anbieter von Forschungsund
Entwicklungssoftware für die Life-
Sciences-Branche mit Sitz in Boston, für 5,1
Milliarden US-Dollar von Insight Partners
unterzeichnet hat. Diese Akquisition stellt
für Siemens einen bedeutenden strategischen
Meilenstein dar, um die umfassende
Digital-Twin-Technologie und KI-gestützte
Software in diesem dynamisch wachsenden
komplementären Markt weiter auszubauen.
Das US-Unternehmen bietet eine marktführende
Plattform mit einem hochprofitablen
Portfolio an wissenschaftlichen Anwendungen
und multimodalem Datenmanagement
für Forschung und Entwicklung im Bereich
Life Sciences. Das Angebot des Unternehmens
beschleunigt die Innovation seiner
Kunden, indem es die nächste Generation
der Zusammenarbeit und kontextualisierte
Daten für eine KI-gestützte multimodale
Arzneimittelentwicklung bereitstellt.
„Mit der Akquisition von Dotmatics
stärken wir strategisch unsere Position im
Bereich Life Sciences und schaffen ein
weltweit führendes KI-gestütztes PLM-
Software-Portfolio als Teil von Siemens
Xcelerator. Künstliche Intelligenz hat sich in
zahlreichen Branchen zu einer transformativen
Kraft entwickelt, und ihre Anwendung
in den Life Sciences gewinnt zunehmend
an Bedeutung,” sagte Roland Busch, Vorstandsvorsitzender
der Siemens AG. „Die
Übernahme von Dotmatics ist Teil unseres
Wachstumsprogramms „ONE Tech Company“,
mit dem wir unsere führende Position
bei Industriesoftware weiter ausbauen und
unseren Kunden helfen, noch schneller innovativ
zu sein.“
„Die Akquisition von Dotmatics schafft
starke Umsatzsynergien, ist hochprofitabel
und wird sich positiv auf den Cashflow auswirken.
Die Finanzierung wird in erster Linie
durch den Verkauf von Anteilen an börsennotierten
Unternehmen, einschließlich
Siemens Healthineers, erfolgen,” sagte Ralf
P. Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG.
„Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit
mit Insight Partners, bei der Dotmatics
ein beeindruckendes Wachstum und
eine Erweiterung des Portfolios erreicht
hat, freuen wir uns auf ein neues Kapital mit
Siemens“, sagte Thomas Swalla, CEO von
Dotmatics. „Durch die Kombination unserer
Scientific Intelligence-Plattform der nächsten
Generation und branchenführender
wissenschaftlicher Anwendungen mit dem
Digitalen Zwilling und den KI-Fähigkeiten
von Siemens werden wir eine neue Welle
der Innovation in der Life Sciences Forschung
und Entwicklung vorantreiben. Gemeinsam
werden wir die Innovationszyklen
für unsere Kunden beschleunigen und Wissenschaftlern
helfen, schneller als je zuvor
bahnbrechende Entdeckungen zu machen
und die Zukunft der wissenschaftlichen Innovation
zu gestalten.“
Der Bereich Life Sciences stellt einen
attraktiven komplementären Markt für Software
dar und erweitert den adressierbaren
Gesamtmarkt für Industriesoftware von
Siemens um 11 Milliarden US-Dollar. Dieser
Markt unterliegt strukturellen Veränderungen
wie dem steigenden Arzneimittelbedarf
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Seite 38/71
durch eine alternde Gesellschaft und einem
verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung,
neuen Behandlungsmöglichkeiten
durch wissenschaftlichen Fortschritt sowie
der Notwendigkeit verstärkter Kooperation
und Transparenz entlang komplexer Wertschöpfungsketten.
Diese Trends unterstreichen
die Notwendigkeit der digitalen Transformation.
Es wird erwartet, dass sich die
Ausgaben für Software in den nächsten fünf
Jahren verdoppeln werden.
Die Expansion von Siemens im Bereich
Life Sciences entspricht dem strategischen
Ziel, Kundeninnovationen in den Branchen
mit den höchsten F&E-Ausgaben zu
beschleunigen. Die Akquisition ist Teil des
sogenannten Investment Tracks des „ONE
Tech Company“-Programms von Siemens
und markiert nach dem Abschluss der Altair-Akquisition
in der vergangenen Woche
einen weiteren Meilenstein. Das Wachstumsprogramm
ermöglicht Siemens, seine
Marktposition weiter auszubauen und die
nächste Stufe der Leistungsfähigkeit und
Wertsteigerung zu erreichen. Siemens setzt
mit Akquisitionen wie dieser und Investitionen
in Forschung und Entwicklung in Bereichen
wie Software, KI-fähige Produkte,
vernetzte Hardware und Nachhaltigkeit klare
Prioritäten bei der Kapitalallokation für
strategische Wachstumsfelder. Die Akquisition
von Dotmatics ermöglicht Siemens
die Skalierung seiner Technologien im Bereich
Life Sciences und die Wachstumschancen
in diesem Markt voll auszuschöpfen.
Damit kann Siemens sein umfassendes
Fertigungs-Know-how, seine industriellen
Simulations- und KI-Fähigkeiten mit den
komplementären Anwendungen von Dotmatics
kombinieren und auf diese Weise
den ersten seiner Art durchgängigen digitalen
Faden schaffen, der Daten von der Forschung
bis zur Produktion in Life Sciences
miteinander verknüpft.
Signifikante Synergien
Dotmatics wird im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich
einen Umsatz von mehr als
300 Millionen US-Dollar erwirtschaften
und ist mit einer bereinigten EBITDA-Marge
von über 40 Prozent hochprofitabel sowie
Cashflow-positiv. Das Umsatzwachstum im
mittleren Zehnerbereich und die hohe Profitabilität
des Unternehmens werden sich,
noch bevor Synergien realisiert werden, sofort
positiv auf das Wachstum, die EBITDA-
Marge und den Free Cashflow von Siemens
auswirken. Siemens geht von erheblichen
Umsatzsynergien aus: Mittelfristig werden
Umsatzsynergien von rund 100 Millionen
US-Dollar pro Jahr erwartet, die sich langfristig
auf über 500 Millionen US-Dollar pro
Jahr steigern werden.
Die Kapitalstruktur bei Abschluss der
Transaktion wird voraussichtlich innerhalb
des Zielkorridors von Siemens liegen. Der
Abschluss der Transaktion wird für die erste
Hälfte des Geschäftsjahres 2026 erwartet,
vorbehaltlich üblicher Vollzugsbedingungen
und der entsprechenden behördlichen
Genehmigungen.
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Verbesserte Sicherheit für Robotik-Anwendungen in Life Sciences und Pharma
SKAN erweitert ihre Expertise
in automatisierten Einhausungen
und Robotiklösungen
Mehr und mehr vereinfachen Robotik- und Automatisierungs-Lösungen
die Prozesse in Labor und Reinraum. Die Steigerung der
Effizienz und präzisere Ergebnisse sind ein großer Gewinn, zudem
wird das Personal entlastet, welches sich vollumfänglich seinen
Hauptaufgaben zuwenden kann.
Doch was ist mit der Sicherheit von Anwender und Produkte?
Einen Roboter in eine bestehende Sicherheitswerkbank bzw. Laminar
Flow zu stellen ist meist nicht möglich, da diese zu einem anderen
Zweck gebaut wurden oder schlicht zu wenig Platz bieten.
Das Sortiment und die Expertise von Skan erlaubt eine umfassende
Beratung bezüglich der richtigen Einhausung der Anwendung,
egal ob Personen-, Produkt- oder Anwenderschutz gefordert
ist.
Ein Beispiel hierfür ist die Sicherheitswerkbank
claire lh von Berner International
Diese Sicherheitswerkbank kombiniert ein hohes Maß an Produktschutz
mit Bedienerschutz und eignet sich optimal für Tätigkeiten
mit mikrobiologischen Arbeitsstoffen. Durch ihre moderne Luftführung
und leise Betriebsweise ist sie auch für die Integration in automatisierte
Abläufe prädestiniert – etwa bei der Probenhandhabung
durch Roboter.
Ergänzend dazu bietet die claire xl ebenfalls von Berner International
eine leistungsstarke Lösung für Anwendungen mit erhöhtem
Schutzbedarf.
Mit ihrem extrabreiten Arbeitsbereich eignet sie sich besonders
für größere Automatisierungsgeräte oder komplexere Prozesse.
Dank der innovativen Filterstufen – inklusive zusätzlicher HEPA-
Filter – bietet die claire xl nicht nur erhöhten Produktschutz, sondern
schützt auch Bediener und Umgebung zuverlässig. Ihr robustes
Design, kombiniert mit intuitiver Bedienung, macht sie zur idealen
Wahl für anspruchsvolle Life-Science-Umgebungen.
Ein weiteres Schlüsselprodukt hierfür ist
die Automation Enclosure von Caron
Diese modulare Einhausung ist speziell für den Einsatz automatisierter
Geräte wie Pipettierroboter konzipiert. Sie bietet Schutz vor
chemischen Dämpfen, Partikeln und biologischen Agenzien – ideal
für Anwendungen im Bereich Probenvorbereitung, Assay-Entwicklung
oder Screening. Die Enclosure lässt sich flexibel anpassen
und unterstützt so verschiedenste Automationsprozesse.
Mit diesen Lösungen untermauert SKAN seine Expertise in der
Kombination von Sicherheitstechnik und Automatisierung – eine
zentrale Voraussetzung für moderne, GMP-konforme Prozesse in
Forschung, Entwicklung und Produktion.
SKAN AG
CH 4123 Allschwil
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Schon bald wird die erste MLD Advanced bei einem europäischen Pharmahersteller für die
schonende Verarbeitung und Abfüllung von RTU-Spritzen mitsamt 100-prozentiger IPK sorgen.
Neue MLD Advanced für
RTU-Spritzen auf dem Markt
– 100-prozentige IPK ermöglicht flexibles Nachfüllen
bei maximaler Produktausbeute
– Schonende Verarbeitung von bis zu 400 Spritzen pro Minute
– Bewährte Technologien für schnelle Verfügbarkeit bei geringem Risiko
Nach der ersten virtuellen Vorstellung auf
der Interphex, führt Syntegon jetzt seine
neue Anlage für die Abfüllung von readyto-use
(RTU) Nestspritzen im Markt ein:
Mit der MLD Advanced bedient das Unternehmen
die steigende Nachfrage pharmazeutischer
Hersteller nach einer Lösung im
hohen Ausbringungsbereich mit 100-prozentiger
In-Prozess-Kontrolle (IPK). „Gerade
bei hochpreisigen Arzneimitteln muss
jeder Tropfen optimal abgefüllt und verwogen
werden“, so Markus Burkert, Produktmanager
bei Syntegon. „Deshalb haben wir
die MLD-Plattform, die bislang vor allem
für Karpulen und Vials verwendet wird, mit
unseren Technologien für die Spritzenabfüllung
kombiniert.“
Innovative Kombination
bewährter Technologien
Die von vielen Spritzenlinien bekannten
automatischen Beutel- und Tuböffner
sorgen mittels No-Touch-Transfer für die
aseptische Einbringung der Spritzen in den
Füllbereich. Die Vereinzelung aus dem Nest
erfolgt ebenfalls automatisch und ohne
Glas-zu-Glas-Kontakt über die von Syntegon
entwickelte Pharma Handling Unit,
die die Behältnisse in die dafür vorgesehe-
ne Spreizstation platziert. Dort werden die
Objekte auf den Maschinentisch gebracht
und anschließend in die Clips des Maschinentransports
platziert. „Dieses einzigartige
Clip-System ist die erste Besonderheit, die
wir von der Karpulenlinie für die Spritzenanwendung
übernommen haben“, so Burkert.
„Das spezielle, umlaufende Transportsystem
gewährleistet einen schonenden,
tragenden Transport und ist somit perfekt
für RTU-Spritzen, aber auch für Vials und
Karpulen geeignet.“
Nach der Leerverwiegung mittels
100-prozentiger IPK gelangen die Behältnisse
in die Füllstation. Das folgende Füllen
und Stopfensetzen basiert auf der bewährten
FXS-Baureihe für Spritzen: Die auf der
Pharma Handling Unit montierten Füllnadeln
ermöglichen bei Bedarf eine flexible
Nachfüllung. Dank IPK wird das Füllgewicht
genau kontrolliert. „Neben minimalem Produktverlust
steht vor allem der dokumentierte
Nachweis über die Verwiegung jedes
einzelnen Behältnisses im Vordergrund. So
haben Hersteller die Sicherheit, dass alle
Behältnisse stets korrekt befüllt wurden“,
erläutert Klaus Ullherr, Senior Produktmanager
bei Syntegon. Nach dem Stopfensetzen
per Vakuum oder Setzrohr werden die
Behältnisse wieder über das umlaufende
Transportsystem zurücktransportiert und
von der Pharma Handling Unit sanft in die
Nester gesetzt. „Damit bieten wir unseren
Kunden einen nahtlosen Prozess für ihre
vorsterilisierten Spritzen aus einer Hand“,
so Ullherr.
Erster Kundenauftrag bereits erteilt
Kunden profitieren gleich mehrfach von
dieser innovativen Kombination bewährter
Technologien: Neben einer Ausbringung
von bis zu 400 Spritzen pro Minute erhalten
sie sichere und erprobte Prozesse. „Indem
wir bereits erfolgreich eingesetzte Technologien
nutzen, ist die Anlage schnell verfügbar
und das Risiko minimiert sich deutlich“,
betont Markus Burkert. Der erste Kunde
ist bereits von diesen Vorteilen überzeugt:
Schon bald wird die erste MLD Advanced
bei einem europäischen Pharmahersteller
für die schonende Verarbeitung und Abfüllung
von RTU-Spritzen mitsamt 100-prozentiger
IPK sorgen.
Mit der MLD Advanced bedient Syntegon die steigende
Nachfrage pharmazeutischer Hersteller nach einer Abfülllösung
für RTU-Spritzen im hohen Ausbringungsbereich.
Die auf der Pharma Handling
Unit montierten Füllnadeln ermöglichen
bei Bedarf eine
flexible Nachfüllung. Dank
100-prozentiger In-Prozess-
Kontrolle (IPK) wird das Füllgewicht
genau kontrolliert.
Syntegon Technology GmbH
Blaufelder Straße 45 D 74654 Crailsheim
Telefon: +49 7951 4020
eMail: packaging-ph@syntegon.com
Internet: http://www.syntegon.com
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FRANK Elektronik investiert in hochpräzise
SMT-Linie mit ASYS-Maschinen
Der seit 25 Jahren im Markt etablierte Elektronik-Dienstleister
FRANK Elektronik unternimmt mit der Anschaffung
einer hochmodernen SMT-Linie einen weiteren Innovationsschritt.
Das Unternehmen bedient namhafte Kunden
aus den Branchen Industrieelektronik, Medizintechnik,
Automotive & E-Mobility, Bahn- und Messtechnik sowie
aus der Beleuchtungsindustrie.
Unter der Führung von Alexei Sub und Robert Both hat sich FRANK
Elektronik in den letzten zwei Jahren entscheidend transformiert.
Während der Fokus zuvor vor allem auf der Bestückung von Longboards
bis zu einer Länge von 1500 mm lag, schafft die Investition in
modernste ASYS-Technologie neue Möglichkeiten in der Fertigung.
„Mit dieser Investition haben wir ein zusätzliches Standbein
in der High-Value-Elektronik geschaffen“, erklärt Robert Both. Die
neue SMT-Linie ermöglicht äußerst präzise Fertigungsprozesse bei
hohem Durchsatz und erweitert gleichzeitig die Produktionskapazitäten
für anspruchsvolle Baugruppen.
Hochmoderne Anlagen im Detail
Die neue SMT-Linie vereint fortschrittliche Lösungen, wie die allerneuesten
3D-SPI- und AOI-Systeme mit KI-Unterstützung, die
VEGO-Handling-Serie und den Lasermarkierer INSIGNUM 6000
XL von ASYS sowie den SERIO 4000 Präzisionsdrucker von EKRA.
Die VEGO-Handling-Serie gewährleistet durch ihre modulare
Bauweise und robuste Konstruktion einen zuverlässigen Materialfluss
zwischen den Produktionsprozessen. Sie bietet die nötige
Flexibilität, um auf zukünftige Anforderungen in modernen Produktionsumgebungen
vorbereitet zu sein.
Der SERIO 4000 setzt neue Maßstäbe im Pastendruck. Seine
MultiClamp-Technologie sorgt für maximale Stabilität, während
das Closed-Loop-System Abweichungen automatisch korrigiert.
Die iSET-Control-Technologie erhöht zudem die Prozesssicherheit,
indem sie wichtige Daten wie Schablonen- und Pasten-Informationen
intelligent erfasst.
Der INSIGNUM 6000 XL überzeugt in der Bearbeitung großformatiger
Leiterplatten bis zu 610 x 610 mm. Dank der integrierten
Wendestation ermöglicht er eine beidseitige Beschriftung in einem
einzigen Prozessschritt – ein entscheidender Vorteil für maximale
Effizienz. Zudem sorgt der eingebaute Scheren-Hubtisch für eine
stabile Unterstützung der Leiterplatten, verhindert Durchbiegungen
und gewährleistet stets den optimalen Fokuspunkt für höchste Präzision.
Automatisierung und technologische Fortschritte
Ein zentraler Vorteil der neuen Linie liegt in der Closed-Loop-Technologie,
die den Druckprozess direkt mit den Daten des SPI-Systems
verknüpft. „Die Druckqualität wird kontinuierlich überwacht
und automatisch angepasst, um die höchsten Qualitätsstandards zu
gewährleisten“, erklärt Alexei Sub. Ergänzt durch iSET-Control wird
der Produktionsprozess weiter automatisiert und die Notwendigkeit
manueller Eingriffe minimiert.
Blick in die Zukunft
v. l. n. r.: Robert Both (Geschäftsführer FRANK Elektronik),
Wolfgang Heyder (Sales Manager ASYS Group),
Alexei Sub (Geschäftsführer FRANK Elektronik)
Dank der engen Zusammenarbeit mit ASYS ist FRANK Elektronik
optimal auf zukünftige Herausforderungen in Branchen wie
der Medizin- und Steuerungstechnik vorbereitet. „Unseren bereits
erfolgreich eingeschlagenen Weg, die Produktionskapazitäten zu
erweitern und uns in unterschiedlichen Märkten zu positionieren,
werden wir konsequent fortsetzen. Die hierfür notwendigen Voraussetzungen
haben wir sowohl durch unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter als auch durch die vorgenommenen
Investitionen geschaffen“, fasst Robert Both die strategische Ausrichtung
zusammen.
Alexei Sub unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit mit
ASYS und betont das Vertrauen in die Partnerschaft: „Sollten wir
eine weitere Bestückungslinie benötigen, ist ASYS wieder unser bevorzugter
Partner, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen sind ähnlich
wie zuvor“.
Servicequalität als Erfolgsfaktor
Die Entscheidung für ASYS wurde nicht nur durch die technologischen
Vorteile, sondern auch durch die Servicequalität beeinflusst:
„Die Erreichbarkeit und der schnelle Support, den wir durch Ihren
Vertriebs-Kollegen Wolfgang Heyder und das restliche ASYS-Team
erfahren haben, waren für uns ausschlaggebend“, so Robert Both.
„Das Vertrauen in ASYS war von Anfang an da.“
ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH
Lerchenbergstraße 31 D 89160 Dornstadt
Telefon: +49 7348 98560 Telefax: +49 7348 985691
eMail: info@asys-reinraum.de
Internet: http://www.asys-reinraum.de
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Mitgliedertreffen VIP3000
Am 15./16. Mai 2025 fand das Mitgliedertreffen des Vereins Interessengemeinschaft
Pharmabau 3000 e. V. – kurz VIP3000 – am Hochschulstandort
Sigmaringen statt. VIP3000 vereint derzeit 72 Firmen
und Institutionen, die sich mit den Themen Reinraum und Pharmabau
beschäftigen. Auch die Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist
seit vielen Jahren Mitglied des Vereins. Die aktive Rolle innerhalb
der Hochschule trägt dabei die Fakultät Life Sciences, die dieses Mal
die Gastgeberrolle für die halbjährlich stattfindenden Mitgliedertreffen
übernahm. Ca. 45 Personen nahmen an dem Event teil.
Das Programm startete mit einer Begrüßung durch den Präsidenten
des VIP3000, Ralf Gengenbach, und das Dekanat der Fakultät
Life Sciences. Im darauffolgenden Gastvortrag stellten Prof. Dr.
Andreas Schmid, der als fachlicher Vertreter für den Bereich Reinraum-
und Steriltechnik der Hochschule an dem Treffen mitwirkte,
und Bachelorand Paul Guigas aus dem Studiengang Pharmatechnik
in einem Fachvortrag „Ansätze für nachhaltigere Reinräume“ vor. Es
folgten der Bericht der Schatzmeisterin und des Vorstands. Aufgrund
des altersbedingten Ausscheidens des bisherigen Vorstandmitglieds
Ingo Sternitzke wurde im Anschluss ein Platz im Vorstand per Wahl
mit Christian Lorenz neu besetzt. Nach der Präsentation der Firma
Netzer als neuem Vereinsmitglied stellten zwei Masterstudierende
aus dem Studiengang Life Science Engineering ihr Gewinnerprojekt
für den VIP3000-Award, der alljährlich im Rahmen der Fabrikplanungsmodule
des Studiengangs vergeben und mit einem Preisgeld
von 500 € dotiert wird, vor. Luis Schumann und Loris Teiber hatten
dabei die Aufgabe eine Fabrik zur Herstellung von 150 Millionen
Tüten Gewürzmischung zu planen. Nach einem Austausch über die
gemeinsame Messepräsenz des Vereins folgte schließlich der gemütliche
Teil des ersten Tags mit einem gemeinsamen Abendessen
im Brauwerk Zoller-Hof in Sigmaringen.
Der zweite Tag startete mit einer zweistündigen Führung auf
dem Hochschulcampus und dem Innovationscampus. Teil der Tour
waren die pharmazeutischen Reinräume, das Labor Lebensmittelverarbeitung
und Sensorik sowie das Erdgeschoss der Forschungsfabrik
mit dem Sustainable Packaging Institute und weiteren Laboren.
Im Anschluss stellten Antje Schärer und Hannah Pfefferle den
Förderverein der Hochschule und die Angebote des Career Centers
für Unternehmen vor. Andreas Schmid ergänzte weitere Information
zum noch neuen Masterstudiengang Sustainability Studies und
zahlreiche Information zu weiteren Kooperationsmöglichkeiten wie
studentische Projekt- und Abschlussarbeiten. Letzter Programmpunkt
war ein Einblick von Ralf Gengenbach in Erfahrungen aus aktuellen
Reinrauminspektionen.
Die Hochschule blickt auf ein sehr kurzweiliges Mitgliedertreffen
bei bestem Wetter und angenehmer Atmosphäre zurück und
dankt allen, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen
haben.
Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Fakultät Life Sciences
Anton-Günther-Str. 51
Telefon: +49 7571 7328242
Telefax: +49 7571 7328235
eMail: schmida@hs-albsig.de
D 72488 Sigmaringen
Internet: http://www.hs-albsig.de/Seiten/homepage.aspx
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Pharma und Food sicher automatisch verpacken
Erzeugnisse der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sind empfindlich und dürfen nicht kontaminiert werden.
Vakuumtechnik-Experte Schmalz unterstützt Unternehmen bei der Automatisierung von Verpackungslösungen.
Das Ziel: eine hohe Produktivität und sichere Prozesse.
Ob Gummibärchen oder Mozzarella – lose
oder flüssige Waren wie Nahrungsmittel
und Chemikalien benötigen
eine Verpackung, um sie automatisiert
zu bewegen, zu transportieren
und zu verkaufen. Schachteln und
Beutel schützen den Inhalt, verhindern den
Produktaustritt und bieten Platz für wichtige
Informationen. Verpackungen erfüllen viele
Anforderungen und beeinflussen die Kundenzufriedenheit.
Dabei geht der Trend zu
recycel- und kompostierbaren sowie plastikfreien
Materialien. Daneben setzen sich
smarte Verpackungen zur Frischeanzeige
und individualisierte Designs in vielen Anwendungen
durch. Die Produktverpackungen
sind international sehr unterschiedlich
und unterliegen einer hohen Änderungsgeschwindigkeit.
„Für die Automatisierung
der Verpackungslinien bedeutet dies, dass
die Maschinen und Automatisierungslösungen
flexibler werden müssen, um unterschiedliche
Werkstoffe zu handhaben“, sagt
Thomas Lichtenberger, Leiter Vertrieb bei
Schmalz in Glatten. „Wir entwickeln innovative
Lösungen, die Effizienz und Ergonomie
vereinen. Damit können Unternehmen
schnell auf neue Anforderungen reagieren
und ihren Automationsgrad steigern.“
Die Lebensmittel- und Pharmabranche
benötigt vielseitige Verpackungstechnologien
und die passenden Werkstoffe.
Schmalz bietet eine breite Palette von Vakuum-Komponenten
und -Systemen, die
das Unternehmen speziell für die Automatisierung
in diesen Branchen entwickelt hat.
Ob Primärverpackung mit direktem Kontakt
zur Ware, umhüllende Sekundärverpackung
oder End-of-Line-Palletizing (EOLP) – der
Vakuum-Experte aus dem Schwarzwald unterstützt
die Prozessindustrie mit Lösungen
für alle Bereiche.
Einzigartig und hygienisch
Die menschliche Hand ist unübertroffen,
wenn es darum geht, vielgestaltige Objekte
präzise und sicher zu bewegen. Mit dem
neuen Fingergreifer mGrip ahmt Schmalz
die Gliedmaße nach und macht sie damit
für automatisierte Anwendungen verfüg-
Die verschleißfesten Balgsauggreifer FSG
SI-HD packen Spritzen, Ampullen oder Vials
sicher. (Bild: J. Schmalz GmbH)
Vor allem in Verbindung mit Delta-Robotern
sorgen die Balgsauggreifer SPB1/SPF/SPB2 für
sehr schnelle und stabile Verpackungsabläufe.
(Bild: J. Schmalz GmbH)
bar. Dank zirkular oder parallel angeordneter
Fingermodule können runde sowie
längliche Werkstücke sicher und schonend
gehandhabt werden. Der pneumatisch gesteuerte
Fingergreifer mGrip im Hygienic
Design ermöglicht eine sehr präzise Anpassung
an unterschiedliche Produkte,
beispielsweise durch die Regulierung der
Greifkraft. Dadurch werden auch empfindliche
Produkte wie Backwaren und Obst sehr
sensibel bewegt. Damit realisieren Unternehmen
schnelles Picking rund um die Uhr.
Partikelfrei und steril
Im Reinraum gelten strenge Anforderungen
an Luftreinheit, Partikelfreiheit und
Der Mehrstufen-Kompaktejektor SCPL eignet
sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Verpackungsaufgaben.
(Bild: J. Schmalz GmbH)
Der Strömungsgreifer SFG im Hygienic Design
wartet mit einer hohen Saugleistung auf und
überzeugt in hochdynamischen Prozessen.
(Bild: J. Schmalz GmbH)
Hygiene. Der Vakuum-Schlauchheber Pal-
Vac Sprint Hygienic erfüllt höchste Hygienestandards
und ermöglicht das sichere,
ergonomische Bewegen von Lasten bis 100
Kilogramm in kontaminationsfreien Umgebungen.
Die leicht zu reinigenden Oberflächen
aus Edelstahl und lebensmittelkonformen
Materialien sind ideal für die Pharma-,
Food- und Chemieindustrie. Fachkräfte bedienen
den PalVac intuitiv.
Medikamente und Kosmetik
Für automatisierte Anwendungen in Pharma
und Food eignen sich die verschleißfesten
Balgsauggreifer FSG SI-HD. Sie bestehen
aus lebensmittelkonformem Silikon, das von
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der FDA (Food and Drug Administration)
zertifiziert ist. HD steht für Heavy Duty,
denn das Material hält auch stark abrasiven
Werkstoffen stand und ist zwischen -30 und
180 Grad Celsius temperaturbeständig. Damit
können die Sauger beispielsweise Spritzen,
Ampullen oder Vials in hoch dynamischen
Prozessen sicher greifen. „Unternehmen
profitieren von großen Wartungsintervallen,
denn das robuste Material hat eine
lange Standzeit“, erklärt Lichtenberger. Dies
sorge nicht nur für eine hohe Produktivität,
sondern auch für eine Kostenersparnis, da
weniger Ersatzteile erforderlich seien.
Beutel und Pappe
Speziell für Palettier- und Depalettierprozesse
hat Schmalz die Balgsauggreifer SPB1/
SPF/SPB2 im Programm. Auch sie zeichnen
sich durch lange Standzeiten aus. Möglich
macht dies der Werkstoff Elastodur ED-65,
der im Vergleich zu Nitrilkautschuk (NBR)
die dreifache Einsatzdauer schafft – selbst
bei abrasiven Produkten wie Pappschachteln.
Dank seiner Eigenstabilität eignen
sich die Sauger für dynamische Prozesse.
Die große, effektive Saugfläche ermöglicht
hohe Kräfte. Somit können Kartons
schnell, sicher und präzise gehandhabt werden.
Beutel sind eine ressourcenschonende
Möglichkeit, Flüssigkeiten und Schüttgüter
zu verpacken. Doch sie sind schwierig
im Handling, da sie biegeschlaff und damit
schwer zu greifen sind. Die Balgsauggreifer
PSPF besitzen eine anschmiegsame und
weiche Dichtlippe, die auch auf Tüten mit
starker Faltenbildung optimal abdichtet. Das
Besondere: Balg und Dichtlippe sind durch
eine Zwei-Komponenten-Verbindung vereint,
wodurch die Vorteile beider Werkstoffe
in einem Sauger kombiniert werden.
Damit ermöglicht diese Lösung die
prozesssichere Handhabung von Beuteln
mit flüssigem, festem oder pulverförmigem
Inhalt sowie von Säcken mit geringem Füllgrad.
Besonders in Verbindung mit Delta-Robotern,
etwa für Case-Packing- oder
Pick-and-Place-Anwendungen, sorgt der
PSPF-Greifer für schnelle und stabile Verpackungsabläufe.
Mit dem Strömungsgreifer SFG im Hygienic
Design hat Schmalz eine weitere Lösung
für Lebensmittel im Portfolio. Durch
seine kompakte und leichte Bauform bei
hoher Saugleistung meistert er hochdynamische
Prozesse. Er kommt vor allem dann
zum Einsatz, wenn strukturierte Werkstücke
wie Backwaren automatisiert bewegt
werden müssen. Auch eine metall-detektierbare
Version ist verfügbar. Der neue
Sackgreifer PSSG-X besitzt ein sehr geringes
Gewicht und handhabt Papier-, Kunststoff-
und Gewebesäcke vollautomatisch.
Dabei spielt der Füllgrad keine Rolle – selbst
unvollständig befüllte Gebinde greift er sicher.
Effizient und leistungsstark
Damit der Unterdruck zum Sauger kommt,
braucht es die richtige Vakuum-Erzeugung.
Dafür bietet sich zum Beispiel der Mehrstufen-Kompaktejektor
SCPL an, der das Vakuum
bei niedrigem Druckluftverbrauch effizient
bereitstellt. Er bewegt poröse Werkstücke
wie Kartonagen durch sein hohes
Saugvermögen mühelos. Bei saugdichten
Materialien, wie beschichtete Kartons, sorgt
eine optional zuschaltbare Luftsparregelung
für einen sparsamen Betrieb. Zusammen
mit Flächengreifsystemen und Saugtraversen
evakuieren die Multitalente auch große
Volumina.
Und noch etwas überzeugt: Schmalz hat
Ventiltechnik und Vakuum-Überwachung
in das Gerät integriert. Damit benötigen Betreiber
keine externe Lösung zur Steuerung
des Vakuumsystems. „Weil Vakuumschalter
und Ventile direkt an Bord sind, entfallen
viele Einzelkomponenten, und es entsteht
kein Kabelsalat an der Anlage“, sagt Lichtenberger.
Nachhaltig und langlebig
Die Lösungen von Schmalz erlauben nicht
nur wirtschaftliche und sichere Prozesse.
Das Unternehmen legt bei der Entwicklung
großen Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.
Die langen Standzeiten
reduzieren den Verbrauch von Materialien
und Energie. Das smarte Design setzt auf
reversible Verbindungen, sodass sich die
Materialien bei einer Entsorgung einfach
trennen und einzeln verwerten lassen. Viele
Systemberater im Außendienst unterstützen
ihre Kunden durch ein großes Knowhow
und Detailwissen. Damit erhalten sie
eine umfassende und lösungsorientierte
Beratung rund ums Packaging.
J. Schmalz GmbH
D 72293 Glatten
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Lorenz Consult bestätigt
führende Rolle als Generalplaner
– Erfolgsjahr 2024 und strategischer Ausblick
Lorenz Consult ZT GmbH blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück: Mit einem Jahresumsatz von rund 11 Millionen Euro
konnte das Unternehmen seine Position als einer der führenden Generalplaner für technisch komplexe Bauprojekte weiter
festigen. Eine solide Auftragslage in den Kompetenzfeldern Gesundheit, Labor, Logistik sowie anlagenintensiver Industrie
war dabei ein wesentlicher Treiber der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.
Das 1972 gegründete Unternehmen besteht heute aus über 60 Mitarbeitenden
an vier Standorten, die alle bauspezifischen Planungsund
Überwachungs-Leistungen in den Bereichen Gesundheitseinrichtungen,
Reinraum für Pharma, Food und Elektronik, Industrieund
Stahlbau sowie Planungstechnologie 5D-BIM und Digitalisierung
am Bau mit ihrer Expertise abdecken.
Auch im Jahr 2024 realisierte Lorenz Consult wieder eine Vielzahl
anspruchsvoller Projekte. „Herausragend sind all unsere Projekte,
die wir im Haus betreuen“, betont Geschäftsführer DI Christian
Lorenz und ergänzt: „Wir sind besonders stark in den Bereichen
Labor, Industrie, Gesundheitswesen und Reinraum vertreten.“ Zu
den Projekten im Jahr 2024 zählten unter anderem die Fertigstellung
eines großen Logistikprojekts der Warenversorgung in Wien, viele
Projekte im Pharma-, Krankenhaus- und Universitätsbereich oder
auch die Teilfertigstellung eines bedeutenden Ausbildungszentrums
in Graz.
Kompetenz unter einem Dach
Der anhaltende Erfolg von Lorenz Consult beruht auf einem starken
Fundament: interdisziplinäre Teamarbeit, die verschiedenen
Disziplinen unter einem Dach, ausgeprägtes Fach- und Spezialwissen,
das Bespielen von Kernkompetenzen und die umfassende Planungskompetenz.
„Durch das Zusammenspiel aus fachlicher Breite,
Spezialisierung und Teamgeist gehört Lorenz Consult zu den führenden
Gesamtplanern für technisch komplexe Bauprojekte. Durch
die enge Zusammenarbeit von Expert:innen verschiedenster Disziplinen
– also unserer Teamarbeit über Fachgrenzen hinweg – gelingt
es, Bauprojekte effizient und ganzheitlich umzusetzen – von der ersten
Idee bis zur Übergabe“, so Lorenz. Als Generalplaner vereint das
Unternehmen zentrale Bereiche wie Hochbau, Tragwerksplanung,
TGA und Bauaufsicht. „Diese gebündelte Planungskompetenz führt
zu durchdachten, wirtschaftlichen Lösungen mit hoher Qualität.
Der Fokus liegt auf komplexen Bauvorhaben wie Krankenhäuser,
Reinräume sowie Industrie- und Logistikbauten. Tiefes Fachwissen,
langjährige Erfahrung, unser erfahrenes Team und kontinuierliche
Weiterentwicklung sichern innovative Lösungen und machen uns
zu einem verlässlichen Partner in der Branche“, so Lorenz.
Ausgezeichnete Unternehmenskultur
2024 hat Lorenz Consult zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung
zur Top Company von kununu erhalten. Neben wirtschaftlichen Erfolgen
prägten auch zahlreiche interne Highlights das vergangene
Jahr. Ein besonderes Ereignis war der mehrtägige Firmenausflug, der
den Teamspirit nachhaltig gestärkt hat. Ergänzt wurde dieser durch
kleinere teaminterne Events, bei denen der kollegiale Austausch im
Vordergrund stand. Bereits zur Tradition geworden ist die Teilnahme
am Businesslauf, bei dem 2024 gleich vier Teams von Lorenz Consult
an den Start gingen. „Die Sommerfeier mit Grillerei im Grazer Headquarter,
ein herbstliches Beisammensein bei „Sturm und Maroni“
sowie die festliche Weihnachtsfeier rundeten das Jahr gelungen ab“,
so Lorenz.
Ausblick: Ausbau und Weiterentwicklung
„Tiefes Fachwissen, langjährige Erfahrung, unser erfahrenes Team
und kontinuierliche Weiterentwicklung sichern innovative Lösungen
und machen uns zu einem verlässlichen Partner in der Branche“,
so Christian Lorenz, Geschäftsführer von Lorenz Consult.
© Lorenz Consult, Jürgen Skarwan
Während die Mitarbeiter:innenzahl 2024 stabil blieb, richtet sich der
Blick nun auf gezielten Ausbau: Im Fokus für 2025 stehen die Etablierung
eines neuen Standorts in München sowie die Erweiterung
der Eigenleistungen, insbesondere im Fachgebiet Elektrotechnik,
Planung und Bauaufsicht. Auch die Weiterentwicklung der bestehenden
Kernkompetenzen soll vertieft und gestärkt werden – ganz
im Sinne der Philosophie von Lorenz Consult, technisch anspruchsvolle
Projekte mit höchster Präzision und Qualität zu realisieren.
Lorenz Consult Ziviltechniker GmbH
AT 8010 Graz
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Das Konsortium ermöglicht europäischen Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen
sowie Forschungsorganisationen im Bereich der Halbleiterfertigung den Zugang zu
Designinfrastruktur, Schulungen und Kapital.
Imec koordiniert EU Chip Design Platform
Vertreter der zwölf Konsortiumsmitglieder versammelten sich im Internationalen Iberischen Nanotechnologielabor
in Braga, Portugal.
Chip-Fertigung, Verpackung und Tests.
Sie wird maßgeschneiderte Unterstützung
beim Zugang zu kommerziellen EDA-
Tools (Electronic Design Automation),
IP-Bibliotheken (Intellectual Property),
Pilotlinien-Technologien des EU-Chips
Act und Zugang zu Designdatenbanken,
einschließlich Open-Source-Optionen,
bieten. Darüber hinaus wird die Plattform
ein Start-up-Förderprogramm mit Inkubations-,
Beschleunigungs- und Mentoring-Aktivitäten
sowie finanzielle Unterstützung
bieten, um Unternehmen in der
Frühphase dabei zu helfen, ihre innovativen
Ideen in die Realität umzusetzen.
„Die EU-Chips Design Platform wird
Start-ups und KMU wichtige Ressourcen
zur Verfügung stellen, um ihre Designprozesse
zu beschleunigen und ihre Geschäftsideen
schneller auf den Markt zu
bringen. Durch den Abbau von Hindernissen
beim Zugang zu Design-Know-how,
einschließlich EDA-Tools und geistigem
Eigentum, sowie durch eine drastische
Senkung der Kosten für Chipdesign und
-fertigung und der Markteinführungszeiten
werden wir das Wachstum der europäischen
Chipdesignbranche ankurbeln“,
Im Rahmen des European Chips Act wurde
ein Konsortium aus 12 europäischen Partnern
unter der Koordination von imec ausgewählt,
um die EU-Chips-Design Platform
zu entwickeln. Die von Chips JU (European
Joint Undertaking for Semiconductor Research
and Innovation) finanzierte Plattform
wird fabless Halbleiter-Startups, kleinen
und mittleren Unternehmen sowie Forschungsorganisationen
den Zugang zu fortschrittlicher
Halbleiterdesign-Infrastruktur,
Schulungen und Kapital erleichtern. Durch
die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen
soll die Initiative die Halbleiterinnovation
in ganz Europa demokratisieren
und fördern, insbesondere im Bereich des
Chipdesigns.
Die Halbleiterindustrie ist das Rückgrat
moderner Technologie und steckt in
allen Bereichen, von Smartphones bis hin
zu hochentwickelten medizinischen Geräten.
Mit dem EU-Chips-Act hat sich Europa
zum Ziel gesetzt, seinen Anteil am globalen
Halbleitermarkt zu erhöhen. Neben der
Einführung europäischer Pilotlinien zur
Entwicklung von Schlüsseltechnologien
für Halbleiterinnovationen sieht der EU-
Chips-Act die Einrichtung einer EU-Chips
Design Platform vor, die das Wachstum
von Fabless-Chip-Unternehmen in Europa
unterstützen soll.
Die EU-Chips Design Platform wird
Fabless-Unternehmen einen schnellen und
effizienten Zugang zu den benötigten Ressourcen
über eine cloudbasierte virtuelle
Umgebung ermöglichen, die Chipdesign-
Ressourcen, Schulungen und Kapital bereitstellt.
Unter der Koordination von imec
haben sich zwölf wichtige europäische Forschungsakteure
aus dem Halbleiter-Ökosystem
zu einem Konsortium zusammengeschlossen,
um diese Designplattform zu
schaffen.
Die Plattform soll bis Anfang 2026 die
ersten Start-ups und kleinen und mittleren
Unternehmen einbinden und ihnen einen
barrierefreien Zugang zu europäischen Designkapazitäten
bieten, darunter Route-toerklärte
Romano Hoofman, Projektkoordinator
bei imec.
Das Plattform-Koordinationsteam der
EU-Chips Design Platform besteht aus imec
(Belgien), der französischen Kommission
für alternative Energien und Atomenergie
(CEA, Frankreich), der Fraunhofer-Gesellschaft
zur Förderung der angewandten
Forschung e. V. (Deutschland), dem Leibniz-Institut
für Hochleistungsmikroelektronik
(IHP, Deutschland), Silicon Austria
Labs (Österreich), der Fondaziona Chips-
IT (Italien), dem Spanischen Nationalen
Forschungsrat (CSIC, Spanien), dem Internationalen
Iberischen Nanotechnologielabor
(Portugal), der Technischen Universität
Eindhoven (Niederlande), der Universität
Tampere (Finnland), der CVUT (Tschechische
Republik) und der AGH-Universität
Krakau (Polen). Die Fördervereinbarung mit
der Chips JU im Rahmen des Programms
„Digitales Europa“ der Europäischen Union
ist in Arbeit und wird noch in diesem Jahr
unterzeichnet. Das Projekt läuft von 2025
bis Ende 2028.
IMEC Belgium
BL 3001 Leuven
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Internationale Allianzen stärkten die Widerstandskraft der Branche
Swiss Biotech Report 2025
– Umsatz blieb mit CHF 7,2 Milliarden auf hohem Niveau (2023: CHF 7,3 Mrd.)
– Kapitalzuflüsse stiegen um 22% auf CHF 2,5 Milliarden (2023: CHF 2,0 Mrd.);
davon erhielten privat gehaltene Unternehmen CHF 833 Millionen
– Alentis Therapeutics (CHF 163 Mio.) und SixPeaks Bio (CHF 102 Mio.) führen die Liste
der grössten Finanzierungsrunden der privat gehaltenen Biotechs an
– Trotz herausforderndem Marktumfeld erzielten einige börsenkotierte Firmen
beachtliche Erfolge (z.B. Basilea, Santhera)
– Bedeutende Lizenzabkommen und Akquisitionen: Lonza, Numab, Idorsia, Moonlake,
BioVersys, Haya und AC Immune
– Zahlreiche neue Produktzulassungen durch Swissmedic, EMA und FDA – darunter Aprocitentan
von Idorsia zur Behandlung von systemischem Bluthochdruck sowie Zevtera, ein Antibiotikum von Basilea
– Branchenweites Wachstum der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen (F&E)
auf CHF 2,6 Milliarden (2023: CHF 2,4 Mrd.)
– Steigende Nachfrage im Bereich der Auftragsentwicklung und -produktion (CDMO) und erfolgreiche
privat gehaltene F&E Biotech-Firmen sorgten für weiteres Beschäftigungswachstum von rund 8%
– Der Swiss Biotech Day etabliert sich als eine weltweit führende Biotechnologie-Konferenz
mit rund 3’000 Gästen aus der Life Sciences-Branche
2024 zeigte sich die Schweizer Biotech-Branche trotz spürbarer
Herausforderungen auf den Finanz- und Kapitalmärkten bemerkenswert
robust. Der Umsatz belief sich auf CHF 7,2 Milliarden. Die
Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen auf CHF 2,6
Milliarden. Besonders positiv hervorzuheben ist der Anstieg des
Kapitalzuflusses in privat gehaltene Unternehmen, der mit CHF 833
Millionen einen neuen Höchstwert erreichte. Aber auch börsenkotierte
Unternehmen erzielten beachtliche Erfolge. Die Gesamtbeschäftigung
wuchs insbesondere im expandierenden Schweizer
CDMO-Geschäft.
Der heute von der Swiss Biotech Association gemeinsam mit
EY und acht weiteren Partnerorganisationen veröffentlichte Swiss
Biotech Report 2025 analysiert die letztjährigen Finanzierungen
schweizerischer Biotechfirmen und enthält weitere Kennzahlen und
Statistiken. Unter dem Thema ‘Die Kraft internationaler Allianzen‘
veranschaulicht er, wie die Schweiz globale Partnerschaften entlang
der gesamten Life-Sciences-Wertschöpfungskette stärkt – von F&E
bis hin zu regulatorischer Harmonisierung – und so einen wichtigen
Beitrag für die gesamte Branche leistet.
«Gerade in einer Zeit, in der Abschottung und nationale Allein-
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gänge an Bedeutung gewinnen, setzt die Schweiz mit ihrem kooperativen
Ansatz auf ein kraftvolles Gegenmodell. Kein Schweizer
Biotech-Innovator entwickelt ein neues Produkt ausschliesslich für
den heimischen Markt. Die Schweiz blickt auf eine lange Tradition
zurück, in der innovative Lösungen in enger Zusammenarbeit mit
starken internationalen Partnern entstehen – und damit wirksame
Antworten auf globale Herausforderungen liefern. Dieses Prinzip
ist im Schweizer Biotech-Ökosystem derart fest verankert, dass vier
von fünf in der Schweiz eingereichten Biotech-Patente aus internationaler
Zusammenarbeit stammen. Zudem tragen die hiesigen
international erfahrenen, hochqualifizierten Fachkräfte zum weltweiten
Austausch von Wissen und Erfahrung bei», kommentiert Michael
Altorfer, CEO der Swiss Biotech Association.
Frederik Schmachtenberg, Partner und Global Life Sciences
Lead für Financial Accounting Advisory Services bei EY, ergänzt:
«Trotz eines schwierigen Umfelds konnten Schweizer Biotech-Unternehmen
2024 insgesamt 2,5 Milliarden Franken Kapital aufnehmen
– ein Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders
beeindruckten die privat gehaltenen Firmen, die sowohl beim Kapitalzufluss
mit 833 Millionen Franken als auch bei ihren Investitionen
in Forschung und Entwicklung mit 1,4 Milliarden Franken neue Rekorde
erzielten. Auch stieg ihr Umsatz um 10 Prozent im Vergleich zu
2023, auf insgesamt 2 Milliarden Franken.»
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem
Swiss Biotech Report 2025
Die Schweizer Biotech-Industrie erzielte auch 2024 hohe Umsätze.
Mit CHF 7,2 Milliarden lagen sie nur leicht unter dem Vorjahresniveau.
Schweizer Biotech-Unternehmen gingen mit führenden
Pharmakonzernen erfolgreiche Partnerschaften ein, darunter AC
Immune mit Takeda, Idorsia mit Viatris, Haya mit Lilly und Basilea
mit Innoviva. Die Produkteverkäufe wurden durch eine hohe Anzahl
neuer Marktzulassungen durch Swissmedic, EMA, FDA und anderer
Zulassungsbehörden unterstützt – unter anderem für wegweisende
neue Therapien von Idorsia, Basilea und Santhera.
Finanzierungen über die öffentlichen Kapitalmärkte blieben
auch 2024 anspruchsvoll. Dennoch sicherte sich das Schweizer Biotech-Unternehmen
CRISPR Therapeutics, das 2016 an die Börse
ging, eine Folgefinanzierungs runde in Höhe von USD 280 Millionen
(CHF 247 Millionen), um laufende klinische Studien in Onkologie,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes fortzuführen sowie
Projekte für Autoimmuntherapien und In-vivo-Gen-Editierung auszubauen.
Erfreulich entwickelten sich auch die Finanzierungen bei
den privat gehaltenen Biotech-Unternehmen: Hier führten Alentis
Therapeutics (CHF 163 Millionen) und SixPeaks Bio (CHF 102 Mil-
lionen) die Liste der grössten Finanzierungsrunden für privat gehaltene
Unternehmen an.
Zu den herausragenden Übernahmetransaktionen zählten Johnson
& Johnsons Erwerb von Yellow Jersey, einer Tochtergesellschaft
von Numab, für USD 1,25 Milliarden und Lonzas Kauf des Roche-
Produktionsstandorts in Vacaville (USA) für USD 1,2 Milliarden.
Vor allem das Wachstum des CDMO-Marktes trieb die Beschäftigungszahl
der Schweizer F&E Biotech-Firmen erstmals über
20‘000 Vollzeitäquivalente – ein deutliches Zeichen für die Grösse
des verfügbaren Fachkräftepotenzials. Ein weiterer Beleg für die Robustheit
der Biotech-Industrie: Die Investitionen in Forschung und
Entwicklung stiegen auf CHF 2,6 Milliarden, wobei privat gehaltene
Unternehmen einen neuen Rekordwert erreichten und von den insgesamt
CHF 2,6 Milliarden CHF 1,4 Milliarden beisteuerten.
Die Kraft internationaler Allianzen wird im Swiss Biotech Report
auch an zwei zentralen Beispielen demonstriert: 2025 übernimmt
die Schweizer Innovationsagentur Innosuisse den Vorsitz der
Eureka-Initiative. Dieses Netzwerk von 47 Ländern und der Europäischen
Kommission, fördert grenzüberschreitende Innovationsprojekte
durch partnerschaftliche Zusammenarbeit. Zudem spielt
Swissmedic, die Schweizer Zulassungsbehörde, weiterhin eine
führende Rolle im Access Consortium und erleichtert gemeinsame
Zulassungen in Australien, Kanada, der Schweiz, Singapur und dem
Vereinigten Königreich.
Global Village und Swiss Biotech Success Stories Awards
für herausragende Leistungen
Der Swiss Biotech Report 2025 wurde am Swiss Biotech Day am
5. und 6. Mai 2025 den rund 3‘000 Gästen in Basel vorgestellt. Ein
Grund für den Besucherrekord ist auch das Global Village, eine Plattform,
die von der Swiss Biotech Association und weiteren Organisationen
angeboten wird, um eine nachhaltige weltweite Vernetzung
und internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Biotechnologie
und Life Sciences zu fördern. In nur zwei Jahren ist das Global
Village bereits von 10 auf 25 internationale Delegationen gewachsen.
Um herausragende Leistungen zu würdigen, zeichnete die Swiss
Biotech Association wieder Unternehmen und Persönlichkeiten mit
den Swiss Biotech Success Stories Awards aus:
Dr. Dr. h.c. Henri B. Meier ist eine herausragende unternehmerische
Persönlichkeit. Nach seiner Tätigkeit bei der Weltbank wurde
er Finanzdirektor bei Roche und führte das Unternehmen nach dem
Wegfall des Valium-Patentschutzes an die Spitze der Pharmabranche.
Nach seiner offiziellen Pensionierung im Jahr 2000 gründete er
mehrere Risikokapitalfonds, Stiftungen, Lehrstühle und Start-ups,
darunter den Swiss Future Fund.
Dr. Pascale Vonmont ist CEO und Direktorin der Gebert Rüf Stiftung,
der grössten privaten Wissenschafts- und Innovationsstiftung
der Schweiz. Seit über 25 Jahren treibt sie mit grossem Engagement
Innovation und Unternehmertum voran. Als leidenschaftliche Brückenbauerin
zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
setzt sie sich dafür ein, den Wissenstransfer zu beschleunigen und
bahnbrechende Forschung in konkrete Anwendungen zu überführen.
Der Swiss Biotech Report 2025
Der Swiss Biotech Report, dieses Jahr mit dem Titel ‘The Power of
Global Alliances’ beleuchtet die wichtigsten Trends, Innovationsfaktoren
und Innovationsquellen und berichtet über Themen und
Fakten zur Entwicklung der Schweizer Biotechindustrie.
Swiss Biotech Association
CH 8004 Zürich
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Vom KI-getriebenen Chipdesign bis zur Open-Source-Revolution:
Die Zukunft der Mikroelektronik trifft sich im Mai in Dresden
Zukunft gestalten:
edaWorkshop25 und Chipdesign
Germany Forum bringen Mikroelektronik-Elite
nach Dresden
Ob die nächste Generation KI-Prozessoren, neue Materialien wie
Memristoren oder Strategien zur europäischen Technologiefreiheit
– wer wissen will, wohin sich Mikroelektronik und Halbleiterentwicklung
bewegen, kommt am 12. und 13. Mai 2025 zum edaWorkshop25
nach Dresden. Veranstaltet vom edacentrum, ist der eda-
Workshop einer der wichtigsten Treffpunkte für Vordenker:innen
aus Industrie, Forschung und Politik – dieses Jahr eingebettet ins
Dresden Chips & Communications Festival (DCCF).
edaWorkshop25 – Wo Forschung auf Anwendung trifft
Mit dem Fokus auf Elektronik, Design und Anwendungen in Wirtschaft
und Wissenschaft (EDA) schlägt der edaWorkshop25 die
Brücke zwischen aktuellen Forschungsprojekten, industrieller Umsetzung
und politischen Weichenstellungen. In den technischen
Sessions und der Postersession geht es um Themen, die aktuell und
zukunftsweisend sind:
– Analog-Mixed-Signal Design aus Sicht von Industrie & Hochschulen
– Large Language Models im Design und Test
– Future Computing mit memristiven Bauelementen
– Chipdesign im Kontext des EU Chips Act & der Designinitiative
Mikroelektronik Deutschland
– Ergebnisse aus aktuellen KI-Projekten wie FlexKI, KI-Mobil und
HoLoDEC
Ein besonderes Highlight ist das Networking-Abendessen am
Zwinger Dresden (Copyright: edacentrum)
12. Mai im Festsaal der Messe Dresden – ein entspannter Rahmen
für persönliche Gespräche mit alten Bekannten und neuen Impulsgeber:innen.
„Der edaWorkshop25 ist der ideale Ort, um zu erfahren, wohin
sich die Welt der Mikroelektronik entwickelt. Im Zusammenspiel mit
der Industrie, der Forschung und den politischen Entscheidungsträgern
schaffen wir ein einzigartiges Forum für den Austausch von
Ideen und Visionen, die Europa im globalen Wettbewerb stärken
können. Dies ist der perfekte Moment, um aktiv dabei zu sein und
die Zukunft mitzugestalten.“ (Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender
edacentrum e.V.)
Chipdesign Germany Forum – Impulse
für Europas Halbleiterstrategie
Am 13. Mai 2025 lädt das Chipdesign Germany Forum im direkten
Anschluss an den edaWorkshop25 zur strategischen Diskussion
rund um die Zukunft des europäischen Chipdesigns ein. Die Veranstaltung
versteht sich als zentrale Plattform zur Stärkung des heimischen
Halbleiter-Ökosystems und bringt führende Köpfe aus Industrie,
Forschung und Politik zusammen.
Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem aktuelle Entwicklungen
im Mixed-Signal-Design sowie zentrale Projekte der Designinitiative
Mikroelektronik Deutschland. Diese BMBF-geförderte
Initiative treibt die Entwicklung quelloffener Designwerkzeuge und
Bibliotheken voran – etwa für innovative Transistortechnologien, die
formale Verifikation digitaler Schaltungen, Anwendungen in Raumfahrt
und Medizintechnik sowie eine souveräne Chipentwicklung
„Made in Germany“. Das Ziel: Ein nachhaltiges, offenes und widerstandsfähiges
Chipdesign-Ökosystem.
Weitere Highlights im Programm setzen Impulse zu neuromorphen
SoCs für energieeffiziente KI-Systeme sowie zur Gründungsund
Start-up-Kultur im Bereich Mikroelektronik. Im Fokus stehen
hier insbesondere die strukturellen Voraussetzungen für erfolgreiche
Ausgründungen und technologische Innovationen.
Den Abschluss bildet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion,
in der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft darüber debattieren, wie Deutschland seine Rolle in
der internationalen Mikroelektronik-Landschaft weiter ausbauen
kann.
edacentrum e.V.
D 30167 Hannover
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Reinraumschulungen der Dorfner Gruppe
– Praxisnah und effizient
Reinraumschulungen sind essenziell, denn Reinräume sind kompromisslos.
Selbst kleinste Verunreinigungen können schwerwiegende
Auswirkungen auf Ihre Produktion haben. Daher kommt es
nicht nur auf die Sauberkeit im Reinraum selbst an. Bereits vor dem
Betreten können unbemerkte Risiken entstehen, die entscheidend
für die Reinheit und Sicherheit Ihrer Prozesse sind – und genau diese
sollte man kennen, um sie gezielt zu vermeiden.
Dorfners Expertinnen und Experten schulen nicht nur die eigenen
Mitarbeitenden, um sein hohes Niveau als verlässlicher Partner
zu sichern, sondern geben diese Expertise auch in individuellen
Reinraumschulungen gerne an den Kunden weiter. Mit seiner langjährigen
Erfahrung und seinem Team aus hoch qualifizierten Expertinnen
und Experten ist Dorfner ein verlässlicher Partner, wenn es
um die Vermittlung von Wissen und Best Practices in diesem anspruchsvollen
Umfeld geht.
Inhalte der Reinraumschulungen
Die Reinraumschulungen zielen darauf ab, das Personal optimal auf
die spezifischen Herausforderungen im Reinraum vorzubereiten,
die Einhaltung wichtiger Reinraumvorschriften sicherzustellen und
die Standards der Arbeitsumgebung nachhaltig zu sichern.
– Grundlagen der Reinraumhygiene: Es wird erklärt, warum Reinraumhygiene
entscheidend ist und wie Kontaminationsrisiken
minimiert werden können.
– Richtlinien und Standards: Verständnis der Anforderungen
der VDI 2083 und des GMP-Leitfadens.
– Reinraumverhalten: Korrektes Ankleiden, Bewegung im
Reinraum und Verhalten, um Partikel- und Keimaufwirbelung
zu vermeiden.
– Effiziente Reinraumreinigung: Auf die Technik kommt es an!
Gezeigt werden Methoden, Materialien und Produkte, die
speziell für Reinräume geeignet sind.
– Personalhygiene mit interaktivem E-Learning: Vermittelt werden
die Grundlagen der Personalhygiene mithilfe eines interaktiven
E-Learnings. Die Lerninhalte sind visuell und praxisnah
aufbereitet, um ein modernes und nachhaltiges Lernerlebnis zu
ermöglichen.
– Praktische Übungen: In allen Themenbereichen wird das
Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt, damit das Team optimal
vorbereitet ist.
An wen richten sich die Reinraumschulungen?
Die Reinraumschulungen sind für alle gedacht, die in sensiblen
Reinraumumgebungen arbeiten und höchste Standards in Sauberkeit,
Sicherheit und Compliance gewährleisten müssen.
– Mitarbeiter, die im Reinraum arbeiten und die Verhaltensregeln
sowie Hygienemaßnahmen sicher beherrschen müssen.
– Teams, die für die Reinigung und Instandhaltung von
Reinräumen verantwortlich sind.
– Verantwortliche, die sicherstellen, dass die Vorgaben der
VDI 2083 und des GMP-Leitfadens eingehalten werden.
Qualifiziert und engagiert
Alle Schulungsleiter besitzen die Fachkompetenz nach VDI 2083.
Mit seiner langjährigen Erfahrung als Reinraumreinigungsdienstleister
kennt Dorfner die Praxis wie kaum ein anderer. Das Unternehmen
weiß genau, welche Herausforderungen in der täglichen
Arbeit auftreten und vermittelt das Wissen, das benötigt wird, um
erfolgreich und sicher im Reinraum zu arbeiten.
Die Schulungen sind individuell auf die Bedürfnisse und branchenspezifischen
Anforderungen zugeschnitten. Ob Grundlagenvermittlung,
vertiefende Workshops oder spezielle Trainings –
gemeinsam wird die passende Lösung gefunden.
Dorfner GmbH & Co. KG
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Telefon: +49 911 68020
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Seite 51/71
Bewerbungsphase für den FiT2clean Award 2025 hat begonnen
4. FiT2clean Award : Innovationen
und Weiterentwicklungen für die
Bauteilreinigung einreichen
Der Fachverband industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) vergibt
für hervorragende Leistungen und neue Lösungen zu
aktuellen Herausforderungen in der industriellen Bauteilreinigung
seit 2022 jährlich den FiT2clean Award. Die Bewerbungsphase
für den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis
hat begonnen und läuft bis 15. August 2025. Teilnahmeberechtigt
sind Anbieter und Anwender aus allen
Bereichen der industriellen Reinigungstechnik. Die Verleihung
des 4. FiT2clean Awards erfolgt im Rahmen der diesjährigen
parts2clean am 9. Oktober 2025.
Als Querschnittstechnologie leistet die industrielle Reinigungstechnik
in allen Industriebereichen einen wichtigen Beitrag zur Produktqualität
und damit zur Wertschöpfung. Neue Produkte und veränderte
Prozessketten führen bei diesem qualitätsrelevanten Fertigungsschritt
nicht nur zu stärker diversifizierten Anwendungen, es
entstehen auch komplett neue Aufgabenstellungen in der Bauteilreinigung.
„Die industrielle Reinigungstechnik entwickelt sich dadurch
zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie für die Umsetzung
innovativer Produktideen. Denn als Quality Gate entscheidet die
Reinigbarkeit von Bauteilen darüber, ob deren Produktion technisch
und wirtschaftlich sinnvoll ist“, erklärt Dr. Michael Flämmich, Vorstandsvorsitzender
des FiT. Darüber hinaus werden die Ressourceneffizienz
von Reinigungsprozessen und der daraus resultierende
CO2-Fußabdruck zunehmend zu einem Entscheidungskriterium.
„Neu- und Weiterentwicklungen aus den verschiedenen Bereichen
der industriellen Reinigungstechnik tragen daher entscheidend
dazu bei, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
zu stärken“, berichtet Michael Flämmich. „Mit dem FiT-
2clean Award trägt der Fachverband dazu bei, innovative Lösungen
und herausragende Leistungen für die industrielle Teilereinigung zu
fördern und voranzutreiben“. Der mit 10.000 Euro und einem Jahr
kostenloser Mitgliedschaft dotierte Innovationspreis wird 2025 zum
vierten Mal vergeben.
Bewerbungen in drei Kategorien
Teilnehmen an der Ausschreibung können nationale und internationale
Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Bereichen der
industriellen Reinigungstechnik. Eingereicht werden können Innovationen,
aktuell umgesetzte Produktideen und Weiterentwicklungen
aus den folgenden Themengebieten:
– Innovation: Neues Produkt oder Produktvariation zur Umsetzung
aktueller Anforderungen in der industriellen Bauteilreinigung.
– Ökologie: Lösungen für die industrielle Teilereinigung
beziehungsweise für die Veränderung eines Produktes, Prozesses
oder Anwendungsfalls, aus denen eine ressourcenoptimierte
Prozessführung oder Einsparung von Ressourcen resultiert.
– QSRein 4.0: Innovative Systemlösung zur wissensbasierten
Prozessführung in der industriellen Teilereinigung.
Die Bewerbungsfrist hat vor kurzem begonnen
und läuft bis 15. August 2025.
Preisverleihung am 9. Oktober auf der parts2clean
Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen
Fachjury – Personen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und
Medien – entsprechend definierter Kriterien bewertet. Der 4. FiT-
2clean Award wird am 9. Oktober 2025 im Rahmen der parts2clean
verliehen. Die Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung
findet vom 7. bis 9. Oktober 2025 auf dem Messegelände
Stuttgart statt.
Weitere Informationen über den FiT2clean Award, zur Jury sowie
die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen sind
auf der Homepage des FiT (www.fit-online.org/fit2clean) abrufbar.
Der begehrte, mit 10.000 Euro dotiert FiT2clean Award ging 2024 an die
PartikelART Solution GmbH für die Entwicklung einer KI-basierten App
zur schnellen und einfachen Partikelanalyse mittels Smartphone. Dr.-Ing
Ronny Zwinkau, Geschäftsführer Partiel ART (Mitte ) Juliane Schulze, Vorstandmitglied
FiT (li) und Dr. Michael Flämmich, Vorstandsvorsitzender
FiT (re). (Bildquelle: Fachverband industrielle Teilereinigung e.V.)
Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.
Geschäftsstelle
Hauptstraße 7 D 72639 Neuffen
Telefon: +49 7025 84340 Telefax: +49 7025 843420
eMail: info@fit-online.org Internet: http://www.fit-online.org
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Die Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik knüpft mit sehr gutem Anmeldestand
an vorangegangene Erfolge an.
Frische Impulse, neue Gesichter:
PaintExpo 2026 startet durch
Exakt ein Jahr bevor sich die Tore zur PaintExpo
vom 14. bis 17. April 2026 öffnen, haben
sich mehr als 260 Firmen rund 10.000
Quadratmeter Ausstellungsfläche gesichert.
Damit sind bereits mehr als 70 Prozent der
Ausstellungsfläche der Vorveranstaltung
vermietet und die Messemacher sehr zufrieden.
Die wichtigste Plattform für Weltneuheiten,
Trends, Zukunftstechnologien
und Innovationen rund um die industrielle
Lackiertechnik setzt damit den Erfolgskurs
der vorangegangenen Jahre als Weltleitmesse
fort, ohne auf der Stelle zu stehen.
Hohe Internationalität und wichtige
Branchenplayer
Aus dem europäischen Ausland haben sich
unter anderem Blastman Robotics coatmaster,
Estalia Performance, Gema Switzerlanfd,
JMC, Sistem Teknik Makina, Tecknos
Group, TIGER Coatings und Oxyplast Belgium
angesagt. Damit liegt der Anteil ausländischer
Aussteller aktuell bei rund 50
Prozent, wobei Italien und die Schweiz am
stärksten vertreten sind. Über die europäischen
Nachbarn Frankreich, Polen, Spanien,
Österreich, Belgien und Niederlande hinaus
sind auch Aussteller aus der Türkei, Indien,
Ägypten, China und Zypern vertreten. Zu
den großen Branchenführern aus Deutschland,
die auf der PaintExpo ihre Anlagen
und Geräte zur Nasslackierung präsentieren
werden, gehören Sames, Krautzberger, Dürr,
Eisenmann, SATA oder Venjakob und Walther
Trowal. Im Bereich Pulverbeschichtung
haben J. Wagner, Rippert, Nordson
und Jürgen Emptmeyer ihre Teilnahme fest
zugesagt. Innovationen aus dem Bereich
Automatisierung und Fördertechnik werden
beispielsweise Louis Schierholz und SEH
Engineering präsentieren. Auch die Lackhersteller
MIPA, Akzonobel, Emil Frei oder
BERLAC zeigen ihre neuesten Produkte in
Karlsruhe.
Neue Leitung mit viel Messe-Know-how
Frisch angetreten als Projektdirektorin erklärt
Carmen Bender: „Der Zuspruch aus
der Branche ist groß. Es ist unser Ansporn,
die Internationalisierung der Weltleitmesse
PaintExpo weiter voranzutreiben und
neueste Entwicklungen und Themen in
den Fokus zu rücken“. Die langjährige Mitarbeiterin
der Leipziger Messe profitiert
von ihrem branchenübergreifenden Erfahrungsschatz
im Messe- und Kongress-Business
und bringt gemeinsam mit anderen
neuen Teammitgliedern frische Impulse.
Sie ergänzt mit Blick auf den sehr guten Anmeldestand:
„Unternehmen, die eine ganz
bestimmte Ausstellungsfläche wünschen,
sollten sich schnell entscheiden. Für alle
anderen endet die Anmeldefrist Ende November
2025“.
PaintExpo setzt auf mehr Farbe
Eine weitere sichtbare Neuerung, die die
PaintExpo ab sofort prägen wird, ist das
neue Design. Es setzt mehr denn je auf lebendige
Farben, schließlich steht das Wort
„Paint“ nicht nur im Namen der Veranstaltung,
sondern Farben stehen auch im Mittelpunkt
der Veranstaltung. Dieses Update
wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten,
die PaintExpo noch aufmerksamkeitsstärker
zu platzierten und ist ein wichtiger
Schritt die Plattform mit ihren Trends und
Technologien zukünftig weiterentwickeln
zu können.
Leipziger Messe GmbH
D 04356 Leipzig
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Ein Interview mit Elena Mantegazza
Pharmaclean® auf den Lounges 2025:
Innovation in der pharmazeutischen
Sekundärverpackung
Der Monat März war für AM besonders arbeitsreich, mit einer starken Präsenz
auf internationalen Messen und Veranstaltungen. Dazu gehörten die Lounges
2025; eine wertvolle Gelegenheit, um innovative Lösungen im Bereich der pharmazeutischen
Sekundärverpackungen vorzustellen. Elena Mantegazza, Produktspezialistin
bei Pharmaclean®, nahm als Referentin teil und präsentierte eine
Fallstudie darüber, wie Pharmaclean®-Verpackungslösungen die neuen Anhang-1-Vorschriften
erfüllen.
Wie war Ihre Erfahrung
bei Lounges 2025?
Die Lounges 2025 waren eine sehr positive
Erfahrung. Einerseits war es eine großartige
Gelegenheit, pharmazeutische Verpackungslösungen
zu präsentieren, die
den Anforderungen der Einhaltung von
Vorschriften und der Innovation gerecht
werden. Andererseits war es eine Gelegenheit,
Experten und Kollegen zu treffen, mit
denen ich mich über die gemeinsamen
Herausforderungen in der Branche austauschen
konnte. Es war inspirierend zu sehen,
wie sich der Markt entwickelt, mit einem
zunehmenden Fokus auf die Reduzierung
von Kontaminationsrisiken und die Verbesserung
von Sterilisationsprozessen.
Erzählen Sie uns etwas über die
Fallstudie „Einführung einer maßgeschneiderten
Sterilitätsverpackung
für die Sterilisation in Autoklaven“.
Die von mir vorgestellte Fallstudie betraf
eine maßgeschneiderte Lösung für
die Verpackung von Maschinenteilen
in einer sterilen Umgebung der Klasse
C, die den Anforderungen eines Kunden
entsprachen, der eine Abfüllanlage
für Ampullen und Spritzen betreibt.
Das Hauptproblem war die Verwendung
von medizinischem Papier als Verpackungsmaterial,
das Partikel freisetzte
und leicht zerbrach. Die schweren und
scharfkantigen Maschinenteile waren
unregelmäßig geformt; daher war eine
maßgeschneiderte Verpackungslösung
erforderlich, die eine gleichmäßige
Dampfdurchdringung während der Sterilisation
ermöglicht.
Wir schlugen daher eine maßgeschneiderte
Lösung aus Tyvek® vor, einem Material
mit geringer Partikelfreisetzung und
hoher Festigkeit, das sich ideal für die Erhaltung
der Produktintegrität während des
Autoklavierzyklus eignet. Unsere Verpackung
löste diese Probleme, indem sie die
Einhaltung der Vorschriften sicherstellte,
ohne die Qualität des Sterilisationsprozesses
zu beeinträchtigen.
Wie passen die neuen Vorschriften
von Anhang 1 in den Kontext der
Sterilisation?
Der neue Anhang 1 hat große Herausforderungen
mit sich gebracht und erfordert
spezifische Lösungen, um das Risiko einer
Partikel- und mikrobiellen Kontamination
zu minimieren. Eine der wichtigsten Änderungen
ist die Anforderung, Materialien mit
geringer Partikelfreisetzung in aseptischen
Produktionsumgebungen zu verwenden.
Wir haben uns genau auf diesen Aspekt
konzentriert und bieten maßgeschneiderte
Verpackungslösungen an, die diese Anforderungen
vollständig erfüllen. Mit Pharmaclean®haben
wir ein System entwickelt, das
nicht nur den Schutz der Produkte während
der Sterilisation gewährleistet, sondern
auch die vollständige Rückverfolgbarkeit
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und die Einhaltung internationaler Vorschriften
sicherstellt.
Wie passt Pharmaclean® die Verpackungen
an die spezifischen Bedürfnisse der
Kunden im Pharmasektor an?
Der Ansatz von Pharmaclean® ist sehr beratend.
Jeder Kunde hat einzigartige Bedürfnisse
und für uns ist es entscheidend,
eine gründliche Machbarkeitsstudie durchzuführen.
Wir analysieren im Detail die zu
verpackenden Materialien, Gewichte, Formen,
Größen und wie sie auf die Wagen
passen, um sicherzustellen, dass die Verpackungslösung
perfekt passt. Darüber hinaus
bieten wir sowohl Standard- als auch maßgeschneiderte
Lösungen für jeden Bedarf.
Unsere Arbeit beschränkt sich nicht auf
das Design: Wir stellen Verpackungsmuster
her, die der Kunde direkt testen kann,
um sicherzustellen, dass das Produkt den
Anforderungen entspricht. Anschließend
geben wir das fertige Produkt mit allen erforderlichen
Unterlagen zur Validierung und
Einhaltung der geltenden Vorschriften frei.
Wie innovativ ist Pharmaclean®
auf dem Markt für pharmazeutische
Sekundärverpackungen?
Innovation ist ein wesentlicher Bestandteil
unserer Philosophie. Wir verbessern
unsere Verpackungslösungen kontinuierlich,
um die Einhaltung aller Vorschriften
zu gewährleisten und immer effektivere
Lösungen anzubieten. So werden wir beispielsweise
in Kürze einen neuen Tyvek®-
PET/PP-Beutel auf den Markt bringen, der
einen weiteren Schritt zur vollständigen
Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften
darstellt. Dieses neue Material bietet eine
noch höhere Widerstandsfähigkeit und
einen validierten Druck, der chemische
Rückstände während des Sterilisationsprozesses
vermeidet.
Welche Erfahrungen haben Sie bei den
Lounges 2025 gemacht?
Die Lounges 2025 waren eine großartige
Erfahrung! Es war nicht nur großartig, unsere
innovativen Lösungen zu präsentieren,
sondern es war auch ein Moment des beruflichen
Wachstums, in dem ich mich mit
Kollegen und Kunden vergleichen konnte,
die unsere Leidenschaft für Qualität und Innovation
teilen. Ich freue mich darauf, diese
Erfahrung zu wiederholen und unsere Lösungen
im Bereich der pharmazeutischen
Verpackungen weiter zu verbessern.
AM INSTRUMENTS
Via Isonzo, 1/C
Telefon: +39 02 8728421
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Internet: https://global.aminstruments.com/
Caverion und MTU Aero Engines AG
verlängern Partnerschaft
Caverion Deutschland verantwortet für eine weitere Vertragsperiode
das technische Gebäudemanagement der MTU Aero Engines
am Standort München. Damit setzen die beiden Unternehmen eine
Partnerschaft fort, die sich seit mehr als 10 Jahren kontinuierlich
weiterentwickelt.
Seit Januar 2025 betreibt eine nun auf 40 Spezialisten angewachsene
Servicemannschaft vor Ort die technischen Gewerke
Heizung, Sanitär, Klima, Kälte, Lüftung und technische Gase, Gebäudeautomation
und Elektro in verschiedenen Gebäuden für Verwaltung,
Entwicklung, Produktion und Montage auf einer Fläche
von insgesamt rund 400.000 m².
Darüber hinaus arbeiten die Unternehmen während der neuen
Vertragslaufzeit weiterhin gemeinsam daran, die Standortziele
der MTU Aero Engines zur Treibhausgasreduzierung zu erfüllen.
Bis 2030 will die MTU Aero Engines die CO2-Emissionen an ihren
Standorten um 60 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2019 verringern.
Caverion führt regelmäßige energetische Inspektionen
sowie Energieanalysen durch. Daraus leiten die Experten Einsparpotentiale
ab. Aus der kontinuierlichen Optimierung des Anlagenbetriebs
lassen sich zudem Verbesserungspotenziale ableiten, die
bei Modernisierungen von Bestandsgebäuden angewendet werden.
„Wir vertrauen unserem Partner. Und wir profitieren von der
hohen Fachkenntnis und der langjährigen Objekterfahrung der Service-Mannschaft.
Caverion verfügt über ein tiefes Verständnis für
die Anforderungen, denen wir uns in der Produktion stellen müssen“,
begründet Paul Koop, Leiter technisches Gebäudemanagement der
MTU Aero Engines, die Entscheidung für die Vertragsverlängerung.
Manfred Simmet, Geschäftsführer der Caverion Deutschland, ergänzt:
„Unsere Beschäftigten haben große Expertise in allen technischen
Gewerken und stellen eine hohe Qualität unserer Leistung
sicher. Damit sind wir auch in Zukunft der richtige Partner für die
komplexen Herausforderungen am Standort.“
Caverion Deutschland GmbH
Riesstraße 8
80992 München
Telefon: +49 89 374288117 Telefax: +49 89 374288-520
eMail: Holger.Winkelstraeter@caverion.com
Internet: https://www.caverion.de
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Seite 55/71
EFAFLEX-Sicherheitstag stärkt
Bewusstsein für Sicherung am Tor bei Kunden
Erstmals hat der Schnelllauftor-Hersteller EFAFLEX einen Sicherheitstag veranstaltet. Dieser soll das Sicherheitsbewusstsein
bei Kunden durch verschiedene Maßnahmen erhöhen. Praktische Beispiele veranschaulichen die Anforderungen.
Rasend schnell bewegen sich die Tore von unten nach oben und
wieder zurück und mittendrin Menschen und Maschinen. So sieht
der Alltag in vielen Hallen und Branchen aus und sorgt für hohe Anforderungen
an die Arbeitssicherheit.
Der erste Sicherheitstag der EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme
GmbH & Co.KG am 3. April in Bruckberg hat das Bewusstsein
für die Sicherung an Toranlagen bei Kunden gestärkt. Der Firmenname
ist hierbei Programm, denn Geschwindigkeit und Sicherheit
sind Kernkompetenzen des Unternehmens.
Der Workshop in den Räumen des Weltmarktführers für Industrie-Schnelllauftore
vermittelte Inhalte in den Bereichen Arbeitsschutz
und Betreiberpflichten.
Im Praxisteil analysierten die Teilnehmenden die Unfallursachen
an Toranlagen und führten eine Messung zu den Betriebskräften
einer Toranlage durch.
„Hilfestellung geben, damit die Sicherheit am Tor größer wird“
„Mit dieser Fortbildung wollten wir das Sicherheitsbewusstsein bei
unseren Kunden erhöhen und gleichzeitig auch eine Hilfestellung
geben, damit die Sicherheit am Tor größer wird“, erklärt Klaus Manlig,
Leiter der EFAFLEX Sales Academy.
Insbesondere bei den Betreiberpflichten erfuhren die rund 50
Teilnehmenden eine Menge Wissenswertes, welches im Ernstfall
hilft, Gefahren zu vermeiden. Gerade der Umgang mit Schnelllauftoren
verlangt ein besonderes Sicherheitsbewusstsein, das im Workshop
von mehreren Dozenten vermittelt wurde.
Für Fachkräfte für Arbeitsschutz zählt der EFAFLEX-Sicherheitstag
offiziell als Weiterbildungsmaßnahme, die diese jährlich
absolvieren müssen.
„Der Sicherheitstag war auch für uns ein interessanter Austausch,
der immer wieder die gleichen Herausforderungen im Arbeitsalltag
zeigte – unabhängig von der Branche“, zieht Klaus Manlig
Bilanz.
Der erste EFAFLEX-Sicherheitstag war also ein voller Erfolg und
eine Wiederholung wird es auf jeden Fall geben, denn Arbeitssicherheit
rettet Leben.
EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.KG
Fliederstraße 14
D 84079 Bruckberg
Telefon: +49 8765 820
Telefax: +49 8765 82200
eMail: info@efaflex.com
Internet: http://www.efaflex.com
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Erfolgreiche INTERPHEX-Premiere mit Leitsystemlösungen
für spezifische Anforderungen
Eckelmann: Entwicklungspartner
für Forschung und Qualitätssicherung
im regulierten Umfeld
Die INTERPHEX, die vom 1. bis 3. April 2025 im New Yorker Javits Center stattfand, hat sich als führende Plattform für
pharmazeutische und biotechnologische Innovationen etabliert. „Eine ideale Plattform für die Technologien und Lösungen
von Eckelmann“, unterstreicht Jörg Thomas, Head of Sales für Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik. Eckelmann
empfahl sich dem Fachpublikum mit Lösungen zur Steuerung von Einzelsystemen bis hin zu komplexen Linien.
Die aktuelle Veranstaltung brachte fast 10.000 Branchespezialisten
zusammen, die alle Phasen des Lebenszyklus der biotechnologischen
und pharmazeutischen Produktentwicklung repräsentierten.
„Da sich die Pharma- und Biotechnologiebranche in einem beispiellosen
Tempo weiterentwickelt, bleibt die INTERPHEX eine unverzichtbare
Plattform, um Innovation, Wissensaustausch und Zusammenarbeit
voranzutreiben“, resümiert Douglas Lugo, Event Director
der INTERPHEX.
„Wir sind in 2026 wieder dabei“, freut sich Jörg Thomas über den
Erfolg und das hohe Niveau der Messe. Drei Tage lang feierten Aussteller
und Besucher sich und die Zukunft der pharmazeutischen
und biotechnologischen Branche: Mit mehr als 550 auch internationalen
Ausstellern, bahnbrechenden Innovationen, fachlichem Austausch
und Konferenzen.
„Wir glauben, dass die Welt durch industrielle Automatisierung
und Digitalisierung besser wird”, ist sich Jörg Thomas sicher. „Als
erfahrener Systemintegrator bieten wir hohe Kompetenz im regulierten
Umfeld: nachhaltig und zertifiziert für die Biotech- und
Pharmaindustrie. Mit unserer Innovationskraft, Flexibilität und umfassendem
Know-how unterstützen wir im regulierten Umfeld die
Forschung, Versorgungssicherheit und Qualitätssicherung – im Gesundheitswesen
und in der Lebensmittelversorgung.“
Mit Hard- und Software für spezifische Anforderungen ist Eckelmann
Entwicklungspartner für Anlagen und kundeninterne Prozesse.
Beispielsweise mit maßgeschneiderten Leitsystemlösungen, die
weit über den Standard hinausgehen. Darunter Eckelmann Factory-
Ware® Solutions, weltweit über 1000-fach eingesetzt für automatisierte
Prozesse – von der Produktentstehung bis zum Versand. Dazu
gehören Dosier-, Misch-, Förder-, Abfüll- und Verpackungsprozesse,
ausgewertet und überwacht durch FactoryWare Analytics.
Biopharmazeutische Produktionseinheiten erhalten beispielsweise
aus einer Hand die komplette Hard- und Softwareentwicklung
einschließlich der Installation von Elektronik- und Pneumatik-Hardware,
Systemtests und Inbetriebnahme. Die Lösungen
unterstützen optimal eine Skalierung und Flexibilisierung der Produktionskapazitäten.
Ergänzt werden die Leistungen durch Lifecycle-Management
und Smart Service.
Eckelmann AG
D 65205 Wiesbaden
Überzeugt vom Erfolg der INTERPHEX: Hans Platt (Sales Manager Eckelmann USA), Jörg Thomas (Head of Sales für Pharma, Biotechnologie
und Medizintechnik Eckelmann), Vincent Cooper (CEO The Davis Groupe),Volker Kugel (Vorstand Automation Projects Eckelmann),
Henri Gerstadt (Development Engineer Control Neura Robotics) schätzten den fachlichen Austausch (von links).
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MCH Group und Bits & Pretzels
gründen Joint Venture und lancieren
neue Health-Tech- Konferenz
Die MCH Group lanciert gemeinsam mit Bits & Pretzels eine
neue Health-Tech-Konferenz in Basel. Ziel ist es, eine führende
Plattform zu schaffen, die die gesamte Wertschöpfungskette
des Gesundheitssektors vereint – von Startups
und etablierten Unternehmen bis hin zu Forschung,
Wissenschaft, Politik und Investoren.
Basel steht im Zentrum des tiefgreifenden Wandels, den die Gesundheitsbranche
aktuell durchläuft. Neue Technologien treiben
diese Transformation massgeblich voran. Als Standort mit einer
einzigartigen Konzentration innovativer Start-ups, globaler Pharmakonzerne
und führender Forschungsinstitutionen ist Basel ideal
positioniert.
Um die Rolle Basels als internationales Life-Sciences-Zentrum
weiter zu stärken, übernimmt die MCH Group eine 50-prozentige
Beteiligung an der bestehenden health.tech events AG (www.health.
tech). Gemeinsam mit Bits & Pretzels – Europas führendem Gründerfestival
– wird der international ausgerichtete health.tech | global
summit ins Leben gerufen.
Diese neue Konferenz geht weit über eine klassische Fachmesse
hinaus: Sie soll Europas führender technologiegetriebener Health-
Innovation-Summit werden, der gezielten Austausch, beschleunigte
Innovationen und konkrete Kooperationen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette ermöglicht.
Basel als Zentrum für Innovation und Wachstum
im Life Sciences-Bereich
Das Life-Sciences-Ökosystem der Nordwestschweiz ist beeindruckend:
Über 1.000 Forschungsgruppen, mehr als 800 Life-Sciences-
Unternehmen und rund 33.000 Fachkräfte machen Basel zu einem
der bedeutendsten Standorte Europas. Die health.tech events AG
schafft mit der neuen Konferenz eine Plattform für Dialog, um diesen
einzigartigen Standortvorteil zu stärken – unterstützt von namhaften
Sponsoren. Andrea Zappia, interimistischer Group CEO der
MCH Group, erklärt: „Die neue Health-Tech-Konferenz in Basel
zeigt, wie die MCH Group Innovation gezielt vorantreibt und neue
Geschäftsmodelle entwickelt, die auf globale Trends und regionale
Chancen abgestimmt sind. Die Konferenz wird als Katalysator für
etablierte Innovationsakteure und aufstrebende Start-ups wirken
und neue Geschäftsmöglichkeiten sowie Wachstumspotenziale eröffnen.
Unser Ziel ist es, den Akteuren der Branche einen Ort für
Austausch, Inspiration und konkrete Zusammenarbeit zu bieten –
und so die Region Basel und die Gesundheitsbranche nachhaltig zu
stärken. Uns ist bewusst, dass der Weg zum Erfolg viel harte Arbeit
erfordert – wir sind bereit, diese Leistung gemeinsam zu erbringen.“
Start-ups als Innovationstreiber
– Bits & Pretzels als starker Partner
Start-ups im Bereich Digital Health gelten als wichtige Innovationstreiber
– sowohl durch technologische Entwicklungen als auch
durch neue Denkansätze, die etablierten Unternehmen zugutekommen.
Gemeinsam mit Bits & Pretzels, dem Veranstalter von Europas
grösstem Gründerfestival, bringt die MCH Group neue Energie und
Unternehmergeist in die Region Basel. Bernd Storm van’s Gravesande,
Mitgründer von Bits & Pretzels, betont: „Health Tech ist einer der
spannendsten und am schnellsten wachsenden Sektoren. Die Region
Basel bietet dafür ein dynamisches, internationales Ökosystem.
Wir freuen uns, unsere Erfahrung im Aufbau von Technologie-Communitys
einzubringen und gemeinsam eine Plattform mit internationaler
Strahlkraft zu schaffen.“
Bits & Pretzels HealthTech wurde 2022 als erstes Branchenevent
von Bits & Pretzels ins Leben gerufen. Es fokussiert sich auf
die dynamische europäische Health-Tech-Start-up-Szene und stellt
Gründerinnen und Gründer ins Rampenlicht, die das Gesundheitswesen
nachhaltig verändern. 2023 zählte das Event über 2.500 Teilnehmende
aus mehr als 60 Ländern, darunter 400 Investoren und
1.500 Start-ups.
Fokus auf Innovation, Austausch und globale Vernetzung
Die erste Ausgabe des health.tech | global summit findet vom 3. bis
5. März 2026 in Basel statt und richtet sich an ein internationales
Fachpublikum. Roman Imgrüth, CEO Exhibitions & Events der MCH
Group, ergänzt: „Neben Ausstellungen, Panels und Keynotes planen
wir Matchmaking-Formate, Start-up-Pitches und Innovationsshowcases.
Mit über 5.000 erwarteten Teilnehmenden, einer Vielzahl
kuratierter Formate und einem strukturierten Hosted-Buyer-Programm
richten wir uns gezielt an Entscheidungsträger aus über 60
Ländern. Ein eigens konzipierter ‚Basel Day‘ wird die Konferenz zudem
in die Stadt hineintragen und auch für die lokale Öffentlichkeit
erlebbar machen.“
MCH Group AG
CH 4005 Basel
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Das Universum und die Welt der Schrauben: beide sind nahezu unendlich groß und
expandieren kontinuierlich weiter. Spezielle Anwendungen brauchen spezielle Schrauben
– Ganter hat sie im Programm.
Spezialanwendungen benötigen
Spezialschrauben
– jenseits gängiger Normen
Im Maschinen- und Anlagenbau gehört das
Befestigen mittels Schrauben zur gängigen
Herangehensweise, um Bauteile lösbar zu
verbinden. Doch oft sorgen technische Erfordernisse
oder Platzverhältnisse dafür,
dass gängige und handelsübliche Schrauben
nicht nutzbar sind. Mal ist der Schraubenkopf
zu hoch, mal sein Durchmesser zu
groß. Die Ganter-Produktgruppe 3.2 bietet
gleich mehrere Gattungen von Sonderschrauben,
um Probleme wie diese einfach
zu lösen.
Dort entdeckt man zum Beispiel unter
der Bezeichnung GN 912.3 Spezialschrauben
mit normalem, durchgehendem Gewinde
und reduziertem Schraubenkopf-
Durchmesser. Diese Konfiguration erlaubt
die Schraubenplatzierung dort, wo der
Abstand der Gewindebohrung bzw. dem
Durchgangsloch zum Bauteilrand eigentlich
zu gering ist. Die Innensechskantschraube
GN 7984.3 wiederum verbindet kleinen
Kopfdurchmesser zusätzlich mit reduzierter
Kopfhöhe.
Wer noch flachere Köpfe sucht, wird bei
der GN 14580.5 fündig: beim M6-Gewinde
beträgt die Kopfhöhe minimale 1,2 mm, bei
M2 sogar nur 0,5 mm. Diese Lösung ist dort
ideal, wo keine Senkung machbar oder ein
Toleranzausgleich des Bohrbilds erforderlich
ist. Natürlich sind Anzugsdrehmoment
und Belastbarkeit entsprechend reduziert;
für einfache Fixierungen, etwa von dünnen
Blechen oder Platinen, ist die Schraube ge-
radezu ideal.
Gleich in drei Normen sind Sonderschrauben
erhältlich, die sich auf pfiffige
Weise selbst vor Verlust sichern. Charakteristisch
für diese Schrauben ist ein auf den
Kerndurchmesser verjüngter Schaft zwischen
Gewinde und Kopf.
Diese Auslegung dient beispielsweise
der Fixierung von Abdeckungen: Die
Schraube wird zunächst durch ein Gewinde
in der Abdeckung geführt und greift dann
auf der Gegenseite in das eigentliche Befestigungsgewinde.
Der gewindefreie Schaft
befindet sich dann in einer Freibohrung oder
einem Freiraum. Wird die Verschraubung
gelöst, dann verhindert das Gewinde in der
Abdeckung den Verlust der Schraube. Damit
erfüllen diese Edelstahl-Schrauben die
aktuelle Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Die Maße der GN 912.2, der ab M3 erhältlichen
Schrauben, lehnen sich an die DIN
912 an. Die gleiche Funktionalität bietet GN
7984.2 bei reduzierter Kopfhöhe, braucht es
eher Linsenkopf und Kreuzschlitz-Antrieb,
dann steht GN 7045.2 bereit.
Bei der GN 418.3 wiederum ist der Kopf
zur Gewinde-achse exzentrisch versetzt –
wird die Sonderschraube nach links oder
rechts gedreht, übt sie einen Seitendruck
aus. Das Einschraub-Gewinde dient hier
nicht zur Erzeugung einer Schraubenlängskraft,
es stützt die Schraube nur seitlich ab.
Damit ist sie ideal für den smarten Vorrichtungsbau
geeignet, wo seitlich gespannt
werden soll. Eine Markierung auf der Kopf-
Oberseite zeigt die Lage des Exzenters an.
Otto Ganter GmbH & Co. KG
Triberger Straße 3 D 78120 Furtwangen
Telefon: +49 7723 65070
Telefax: +49 7723 4659
eMail: info@ganternorm.com
Internet: http://www.ganternorm.com
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ASYS Group feiert Premiere auf der PCIM Europe 2025
Premiere mit Profil: Die ASYS Group
zeigt ganzheitliche Lösungen für die
Leistungselektronik
Die ASYS Group zeigt sich auf ihrer PCIM-Premiere in Nürnberg als starker Partner für ganzheitliche Fertigungslösungen
in der Leistungselektronik. „From Prototyping to High-Volume Production“ zeigt das Unternehmen, wie ausgereifte Prozesse,
modulare Technologien und über 30 Jahre Branchenerfahrung nahtlos zusammenwirken.
Die ASYS Group begleitet den Kunden entlang des gesamten Entstehungsprozesses
– von den ersten Prototypen bis zur skalierbaren
High-Volume-Produktion. Im Mittelpunkt steht dabei immer die
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem
Kunden: Prozesse werden gemeinsam definiert,
angepasst und perfektioniert. Unterstützt wird
dies durch ein erfahrenes Experten-Team, das
technologisches Know-how mit einem tiefen
Verständnis für die Anforderungen der Leistungselektronik
verbindet.
Neu auf der Messe – aber mit über 30 Jahren Erfahrung
im Gepäck
Bei ihrer PCIM-Premiere bringt die ASYS Group alles mit, was die
Branche erwartet: langjährige Expertise, bewährte Systemlösungen
und technologische Innovationen für die Leistungselektronik-Fertigung:
„Unsere Technologien sind schon heute fester Bestandteil zahlreicher
Produktionslinien in der Energie- und Leistungselektronik
– wir sind also genau richtig hier in Nürnberg“, sagt Thorsten Frenzel,
Senior Vice President Sales ASYS Group.
Messe-Highlights: Schritt für Schritt
durch den Produktionsprozess
Zu den ausgestellten Messe-Highlights der ASYS Group zählen
Technologien, die optimal auf die Anforderungen der Leistungselektronik
abgestimmt sind – für eine passgenaue Verbindung von
Fertigungslösungen zu fertigem Produkt:
Höchste Druckpräzision für bis zu 50 Substrate:
Die SERIO 4000 Optilign ist auf das präzise Bedrucken singulierter
Substrate (einzeln aus größeren Platten herausgelöst und für weitere
Verarbeitung vorbereitet) ausgelegt und gewährleistet dank intelligenter
Ausrichtung und Wiederholgenauigkeit höchste Druckqualität
für Anwendungen in der Leistungselektronik. Das patentierte
System verarbeitet bis zu 50 Substrate unterschiedlichster Art, darunter
DBC-Substrate (Direct Bonded Copper, Kupfer direkt auf
Keramik gebondet, ideal für Hochleistungsanwendungen), IMSSubstrate
(isolierte Metallträger mit hoher Wärmeleitfähigkeit, häufig in
der LED- und Leistungselektronik genutzt), sowie FR4.
Laserschneiden mit höchster Präzision:
Die Maschinen-Plattform POLYPHOS CT Serie ermöglicht das exakte
Laserschneiden von IMS- und DBC-Substraten (z. B. für LED-
Leuchten oder Leistungshalbleiter) mithilfe einer CNC-gesteuerten
Anlage mit innovativer Steuerung, On-Axis-Kamera und intuitiver
Software-Oberfläche.
Modulare Automatisierung mit System:
Mit der Plattform INVENTUS zeigt die ASYS Group flexible
Prozessintegration im Baukastenprinzip – vom Substrat-Handling
über Laser- und Schraubprozesse bis zur individuellen Ska-
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lierung für unterschiedliche Produkte und wachsende Produktionsanforderungen.
KI-basierte Inspektion für maximale Prozesssicherheit:
Das AOI-System AISPECTURE setzt auf 3D-Laserscanning, hochauflösende
Bildgebung und KI-Algorithmen, um Bauteile im Energiesektor
präzise zu prüfen – zuverlässig und vollständig inline-fähig.
Warum sich ein Besuch lohnt
Mit 30 Jahren führender Expertise in der Elektronikfertigung, über
100.000 installierten Anlagen weltweit und einem globalen Team
von 1.400 engagierten Mitarbeitenden ist die ASYS Group ein starker
Partner für zukunftsorientierte Lösungen in der Leistungselektronik.
Die Messepräsenz auf der PCIM Europe unterstreicht diesen
Anspruch – und macht den Besuch am Stand 4/304 zu einem lohnenden
Pflichttermin für Fachbesucher.
Interessierte Messebesucher können unter event@asys-group.
com ein kostenfreies Besucherticket anfordern.
ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH
Lerchenbergstraße 31
D 89160 Dornstadt
Telefon: +49 7348 98560
Telefax: +49 7348 985691
eMail: info@asys-reinraum.de
Internet: http://www.asys-reinraum.de
Gründung SCI GmbH: Der Bereich Cleanroom der
Schiller Automatisierungstechnik GmbH wird eine
eigenständige Gesellschaft
Seit dem 1. April 2025 operiert der Bereich Cleanroom der Schiller Automatisierungstechnik GmbH als eigenständige Gesellschaft
unter der Firmierung SCI GmbH. Diese strategische Entscheidung ermöglicht dem Unternehmen eine noch gezieltere
Fokussierung auf maßgeschneiderte Reinraum-Intralogistiklösungen für die Halbleiter- und Elektronikindustrie.
Das Unternehmen Schiller bietet innovative Automatisierungslösungen
für die Industrie. Vor über 15 Jahren hat sich das Unternehmen
ein weiteres Standbein mit der Entwicklung von partikelreduzierten
Lagerlösungen und entsprechenden Fördersystemen
für Reinräume der Halbleiter- und Elektronikindustrie geschaffen.
Mittlerweile ermöglichen die Lösungen aus dem Reinraumbereich
eine durchgängige Automatisierung des Materialflusses innerhalb
kompletter Fertigungslinien im Reinraum. Was einst als zusätzliches
Geschäftsfeld begann, hat sich zu einem wichtigen und stark wachsenden
Bereich entwickelt. Um dieses Potenzial noch gezielter auszuschöpfen
und die Spezialisierung weiter voranzutreiben, wird der
Reinraum-Bereich nun in eine eigene Gesellschaft überführt – die
SCI GmbH.
Die Geschäftsführung der SCI GmbH übernimmt Markus Haider,
der bereits den Geschäftsbereich geleitet hat, unterstützt von
Martin Brunngraber als Prokurist.
Strategische Weiterentwicklung mit Zukunftspotenzial
Durch die Eigenständigkeit kann die SCI GmbH ihre Kernkompetenzen
weiter ausbauen und innovative Lösungen schneller am
Markt etablieren. Als Teil der internationalen Unternehmensplattform
SCIO Automation profitiert sie zudem von einem starken
Netzwerk und kann gemeinsam mit Schwesterunternehmen im
SCIO Automation Business Segment „Cleanroom Technologies“
noch umfangreichere Lösungen anbieten. Dies schafft optimale
Voraussetzungen, um flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren
und zukunftsweisende Reinraumlösungen zu realisieren.
„Die Gründung der SCI GmbH ist ein wichtiger Schritt, um
unsere Innovationskraft im Bereich Reinraum-Intralogistik weiter
voranzutreiben“, erklärt Markus Haider. „Wir freuen uns darauf, mit
maßgeschneiderten Lösungen und noch mehr Flexibilität erfolgreich
in die Zukunft zu gehen.“
Die Geschäftsführung der SCI GmbH: v.l. Martin Brunngraber (Prokurist)
und Markus Haider (Geschäftsführer) (Copyright: SCI)
Schiller Automatisierungstechnik GmbH
Donau-Gewerbepark 30 D 94486 Osterhofen
Telefon: +49 9932 95040 Telefax: +49 9932 9504900
eMail: firma@schiller.de
Internet: http://sci.schiller.de
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INTERROLL auf der IFFA 2025
Energieeffiziente Fördertechnik
bietet maximale Effizienz,
Nachhaltigkeit und Sicherheit
Interroll präsentierte auf der IFFA 2025 in Frankfurt innovative Technologien für die lebensmittelsichere Automatisierung.
Im Mittelpunkt steht der Special Hygienic Conveyor (SHC), eine modulare Förderplattform in Edelstahlkonstruktion.
Dr. Stephan Kronholz, Vice
President Hygienic Solutions
bei Interroll (Copyright: IN-
TERROLL Holding GmbH)
Mit dem SHC bietet Interroll eine
Förderlösung im Temperaturbereich
von -5 bis 40 Grad Celsius
speziell für verpackte Lebensmittel
oder E2-Standardkisten, die zentrale
Herausforderungen der Branche
adressiert: Effizienz, Nachhaltigkeit,
Hygiene, Zuverlässigkeit und
Sicherheit. Die modulare Förderplattform
in Edelstahlkonstruktion
ist einfach zu integrieren, flexibel
konfigurierbar und ermöglicht erstmals
eine staudruckfreie (Zero Pressure
Accumulation, ZPA) Förderung
im Lebensmittelbereich – ein Novum für die Branche. Diese Technologie
sorgt für einen schnellen, kontaktlosen Transport von Produkten,
optimiert den Materialfluss, vereinfacht die Reinigung und
minimiert Verschleiß sowie Wartungsaufwand.
„Messungen zeigen, dass ein staudruckloser Rollenförderer mit
24V/48V-Antrieben, unseren RollerDrive, den Energieverbrauch
– abhängig von der Anwendung – um bis zu 90 Prozent gegenüber
traditionellen 400 V-Antriebskonzepten senken kann“, erklärt Dr.
Stephan Kronholz, Vice President Hygienic Solutions bei Interroll.
Möglich wird dies durch separat angetriebene Förderzonen, die nur
bei Bedarf aktiviert werden. Das Ergebnis: ein deutlich geringerer
Stromverbrauch und ein geräuscharmer Betrieb unter 70 dB(A).
Abriebarme Rollenfördertechnik
– zertifiziert für Reinraum-Anwendungen
Der SHC Rollenförderer erfüllt sehr hohe Hygienestandards und ist
nach ISO 4 für Reinräume zertifiziert. Er unterschreitet die zuläs-
Interroll, einer der weltweit führenden Anbieter von Materialflusslösungen,
präsentiert auf der IFFA 2025 in Frankfurt innovative Technologien
für die lebensmittelsichere Automatisierung. Im Mittelpunkt steht der
Special Hygienic Conveyor (SHC), der speziell für die strengen
Anforderungen der verpackten Lebensmitteldistribution entwickelt
wurde und auf der erfolgreichen Modular Conveyor Platform (MCP)
basiert. (Copyright: INTERROLL Holding GmbH)
sigen Partikelgrenzwerte deutlich und minimiert so das Risiko von
Verunreinigungen möglicher empfindlicher Fördergüter durch Mikroplastikpartikel
auf ein Minimum.
Nachhaltigkeit durch weniger Wasserverbrauch und Plastikmüll
Die Edelstahlkonstruktion ist speziell für Lebensmittelanwendungen
optimiert: Sie verfügt über ein reduziertes Lochbild, keine
Hinterschnitte sowie schräge, abgerundete Führungen, die einen
schnellen Abfluss von Reinigungsflüssigkeiten ermöglichen. Dichtungen
verhindern das Eindringen von Wasser in die Rollen, wodurch
aufwändige Hygiene-Abschirmungen entfallen und Reinigungsvorgänge
schneller und effizienter durchgeführt werden können.
So unterstützt Interroll Lebensmittelproduzenten dabei, ihre
Umweltziele zu erreichen und die Betriebskosten zu senken. Dazu
ist der SHC Rollenförderer auf maximale Arbeitssicherheit ausgelegt:
Integrierte Schutzelemente wie Fingerschutz und Abdeckungen,
keine hervorstehenden Teile sowie ein geräuscharmer Betrieb
schaffen eine sichere Arbeitsumgebung.
Flexible Integration und digitale Vernetzung
Mit dem SHC bietet Interroll eine Förderlösung im Temperaturbereich
von -5 bis 40 Grad Celsius speziell für verpackte Lebensmittel oder
E2-Standardkisten. (Copyright: INTERROLL Holding GmbH)
Die SHC-Plattform ist als Plug-and-Play-System konzipiert und
kann mit einem speziellen Übergangsmodul problemlos an bestehende
Förderanlagen angebunden werden. „Damit wird die Fördererplattform
nicht nur für Neuanlagen, sondern auch für Modernisierungsprojekte
zur idealen Lösung für den Transport verpackter
Lebensmittel. Zudem lassen sich durch die identische Baugrößen
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auch kombinierte Lösungen mit der Modular Conveyor Platform
(MCP) und dem Special Hygienic Conveyor (SHC) problemlos realisieren“,
so Dr. Kronholz.
Die MultiControl-Steuerung von Interroll unterstützt alle gängigen
Industrieprotokolle (PROFIBUS, EtherNet/IP, EtherCAT)
und ermöglicht eine flexible, exakte Steuerung des Warenstroms
– auch dezentral ohne die Verwendung speicherprogrammierbarer
Steuerungen (SPS). Die direkte Integration von Sensoren und Antrieben
in die Feldbus-Ebene erleichtert die Vernetzung in Industrie
4.0-Umgebungen und ermöglicht die präzise Positionierung der Güter
– eine wichtige Voraussetzung für automatisierte Wägesysteme
und Robotik.
Die SHC-Plattform ist als Plug-and-Play-System konzipiert und kann mit
einem speziellen Übergangsmodul problemlos an bestehende Förderanlagen
angebunden werden. Damit wird die Fördererplattform nicht nur
für Neuanlagen, sondern auch für Modernisierungsprojekte zur idealen
Lösung für den Transport verpackter Lebensmittel. (Copyright: INTER-
ROLL Holding GmbH)
Mit dem Interroll Layouter können Systemintegratoren komplette
Förderanlagen virtuell planen, simulieren und optimieren. Dies erleichtert
die Projektabwicklung, verbessert die Kommunikation mit
Endkunden und sorgt für eine reibungslose Installation und Inbetriebnahme.
Weltweit bewährte Technologie bei führenden Unternehmen
im Einsatz
Für die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und der Lebensmittelversorgung
leistet Interroll als unabhängiger Technologieführer
mit globaler Präsenz bereits seit Jahren einen wichtigen Beitrag.
So werden etwa die modernen und kompakten Trommelmotoren
des Unternehmens, die höchste Hygiene-Anforderungen erfüllen,
bei führenden Unternehmen der Lebensmittelbranche auf der ganzen
Welt eingesetzt. Beispiele für Anwender sind Nestlé und Danish
Crown sowie namhafte Systemintegratoren wie Marel und Krones.
Sie sorgen dafür, dass automatisierte Materialflusslösungen nicht
nur äußerst effizient und energiesparend betrieben werden, sondern
auch maximale Ansprüche an die Hygiene erfüllen – wie sie etwa
von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA),
der Europäischen Union (EU) und der European Hygienic Engineering
and Design Group (EHEDG) vorgegeben werden. Gleichzeitig
sind heute komplette SHC-Förderlösungen für anspruchsvolle Lebensmittelverarbeiter
in Europa im Einsatz, etwa in Belgien, Dänemark,
Frankreich und Spanien.
INTERROLL Holding GmbH
D 42929 Wermelskirchen
Saubere Lösungen für die
Pharma- und Biotechnologie
JUMO als System- und Lösungsanbieter der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik ist ein zuverlässiger Partner
– von der präzisen Sensorik über die Automatisierung bis hin zur FDA 21 CFR Part 11-konformen Aufzeichnung. JUMO
zeigte innovative und effizienten Technologie auf der „LOUNGES“.
„Die präzise Steuerung, effektive Automatisierung und umfassende
Datenauswertung stellen zentrale Herausforderungen in der Pharmaindustrie
und Biotechnologie dar. Zusätzlich müssen strengste
JUMO digiLine CR HT10:
Mit ihm können jetzt konduktive
Leitfähigkeitssensoren an das
intelligente, busfähige System
JUMO digiLine angeschlossen
werden. (Foto: JUMO)
JUMO flowTRANS US W02:
Dank absolut verschleiß- und
wartungsfreier Ultraschalltechnologie
misst das Durchflussmessgerät
hochpräzise und unabhängig
von der Leitfähigkeit. Es kann
zusätzlich mit Temperatur- und
Drucksensoren erweitert werden.
(Foto: JUMO)
Hygienestandards und internationale Normen eingehalten werden“,
erklärt Matthias Kremer, Branchenmanager Wasser und Abwasser
bei JUMO.
JUMO präsentiert ein vielfältiges Portfolio, das es Kunden ermöglicht,
komplexe hygienische Anwendungen effizient und wirtschaftlich
zu bewältigen. Das Portfolio umfasst hygienische Prozessanschlüsse,
EHEDG-zertifizierte Lösungen, benutzerfreundliche
Automatisierungssysteme sowie eine umfassende, sichere und
ortsunabhängige Datenauswertung und -visualisierung. Darüber
hinaus kann das JUMO Engineering Systeme individuell auf die speziellen
Bedürfnisse der Kunden zuschneiden.
Kapazitive Hygrothermogeber, Multisensoren für Feuchte,
Temperatur und CO2 sowie Differenzdruckmessumformer sorgen
gemeinsamen mit den JUMO-Automatisierungssystemen für eine
rundum effiziente Überwachung und Steuerung von Reinräumen.
Dies gilt im Pharmabereich aber auch bei der Herstellung von Mikroprozessoren
oder Sensoren in Reinräumen.
JUMO GmbH & Co. KG
D 36039 Fulda
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E+E Elektronik auf der Sensor+Test 2025
Step into the World of Trusted Measurement
Nach 2 Jahren Pause nimmt E+E Elektronik wieder auf der Sensor+Test 2025 von 6. bis 8. Mai in Nürnberg teil. In Halle
1, Stand 663 zeigt der österreichische Sensorspezialist unter dem Motto „Step into the World of Trusted Measurement”
seine neuesten Produkte. Präzision und Zuverlässigkeit in der Temperatur- und Feuchteregelung sowie die Reduktion von
Wartungskosten stehen dabei im Mittelpunkt. In Halle 2 in der Calibration Area präsentiert E+E Elektronik darüber hinaus
seine herausragenden Kompetenzen in Sachen Sensorkalibrierung.
Präzision und Zuverlässigkeit bei der Temperatur- und Feuchteregelung
sind der Schlüssel zu besserer Produktqualität und höherer
Effizienz. Ziel dabei ist eine Messung mit robusten Sensorlösungen
und gleichzeitig reduzierten Wartungskosten. Dank ihres modularen
Komponentenaufbaus sind Sensoren von E+E Elektronik exakt
auf die individuellen Systeme ihrer Kunden zugeschnitten. Auf der
Messe werden innovative Technologien gezeigt, die Systeme und
Prozesse intelligenter und vor allem effizienter machen.
Hochpräzise Messungen für eine gleichmäßigere Trocknung,
verbesserte Produktqualität und weniger Abfall
Bei industriellen Anwendungen zählt jedes Prozent an Genauigkeit.
Selbst kleinste Abweichungen bei Temperatur oder Feuchtigkeit
können zu uneinheitlichen Ergebnissen, längeren Trocknungszeiten
oder Qualitätsverlusten führen. Hochpräzise Sensoren sorgen
für eine zuverlässige und gleichmäßige Trocknung, optimieren diese
Prozesse und vermeiden kostspieligen Ausschuss. Dank modernster
Technik garantieren Feuchte- und Temperatursensoren von E+E
Elektronik eine Genauigkeit von bis zu 1%.
Präsentierte Lösungen:
Der HTS801 ist ein hochpräziser Feuchte- und Temperatursensor
für besonders anspruchsvolle Messaufgaben. Er meistert selbst die
schwierigsten Bedingungen wie hohe Luftfeuchtigkeit und chemische
Verschmutzung. Verschiedene Sonden und Gehäuseoptionen
ermöglichen einen Einsatz von -80 °C bis 180 °C und 300 bar.
Der digitale Feuchte- und Temperaturfühler HTP501 ist für den
Einsatz in Trockenkammern und anderen anspruchsvollen industriellen
Anwendungen konzipiert. Der Edelstahlfühler bietet eine ausgezeichnete
Messgenauigkeit und kann bei Temperaturen von -40
bis 120 °C eingesetzt werden. Die gemessenen Werte sind auf der
RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll verfügbar.
Der EE212 Feuchte- und Temperatursensor mit austauschbarem
Sensormodul ist für anspruchsvolle Klimatisierungsanwendungen
in den verschiedensten Branchen optimiert. Das spritzgegossene
Sensormodul im Inneren des Sensorkopfes ist mechanisch äußerst
stabil, einfach zu handhaben und kann ohne Werkzeug ausgetauscht
werden.
Geringere Wartungskosten dank intelligenter Komponenten
Wartung kostet Zeit und Geld - vor allem, wenn die Sensoren schwer
zugänglich sind oder regelmäßig ausgetauscht werden müssen.
Sensorlösungen von E+E Elektronik sind modular aufgebaut, sodass
Sensoren und Komponenten schnell und einfach ausgetauscht werden
können. Damit werden lange und teure Ausfallzeiten vermieden.
Zusätzlich ermöglicht ein flexibles Design mehr Installationsoptionen
und erleichtert die Integration in bestehende Systeme.
Die E+E Sensorelemente für Feuchte, CO2, Druck und Temperatur
helfen dabei, die Effizienz zu maximieren und gleichzeitig die Wartungskosten
zu minimieren.
HTS 801 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)
Präsentierte Lösungen von E+E Elektronik:
Das EE895-Modul misst nicht nur die CO2-Konzentration, sondern
auch die Temperatur und den Umgebungsdruck. Die Druck- und
Temperaturkompensation mit integrierten Sensoren minimiert den
Einfluss der Umgebung auf die CO2-Messung. Dadurch bietet das
EE895 eine besonders hohe CO2-Messgenauigkeit, unabhängig
von der Höhe oder sich ändernden Umgebungsbedingungen.
Das digitale Feuchte- und
Temperatursensorelement HTE501
bietet eine ausgezeichnete Messgenauigkeit
von bis zu ±1,8 % rF
und ±0,2 °C. Das bewährte E+E
Sensor-Coating und der integrierte
Konstantstromheizer sorgen
für eine hohe Zuverlässigkeit und
Lebensdauer des Sensorelements
auch in rauer, verschmutzter und
kondensierender Umgebung.
Das digitale Temperatursensorelement
TEE501 überzeugt mit
einer Messgenauigkeit von bis zu
± 0,2 °C und einem breiten Temperatureinsatzbereich.
Das kleine
DFN-Gehäuse mit integrierten
EE212 (Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)
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Pull-Up Widerständen ermöglicht ein einfaches Design-In des Sensorelements.
Vielseitig, effizient, komfortabel – bis zu 50% Zeitersparnis mit
dem neuen Omniport 40
Neben Sensorlösungen und Sensorelementen zur Effizienzsteigerung
zeigt E+E Elektronik die Neuauflage seines bewährten, multifunktionalen
Handmessgerätes. Der Omniport 40 setzt verstärkt auf
Effizienzsteigerung und gleichzeitige Kostensenkung, insbesondere
für Anwendungen in der Instandhaltungstechnik.
High-End Sensor Calibration - around the World
In Halle 2 in der Calibration Area präsentiert E+E Elektronik zudem
seine herausragende Kompetenz in Sachen Kalibrierung. Als eines
der führenden Unternehmen auf dem Gebiet, stellt E+E Elektronik
sicher, dass die Geräte nach den höchsten Qualitätsstandards kalibriert
werden. Dies garantiert optimale Leistung und Konformität.
E+E Elektronik Ges.m.b.H.
Langwiesen 7
A 4209 Engerwitzdorf
Telefon: +43 7235 6050
Telefax: +43 7235 6058
eMail: info@epluse.com
Internet: http://www.epluse.com
Kundenspezifische Schutzeinrichtungen
für technische Laseranwendungen
Wenn verschiedenartige Laser zum Einsatz kommen, kann der
Mensch durch direkte, reflektierte oder gestreute Laserstrahlung
geschädigt werden. Ist eine Optimierung der Anwendung nicht
möglich, um eine ungefährliche Laserschutzklasse zu erreichen, ist
eine komplette Abschirmung durch eine geeignete Schutzeinrichtung
zu empfehlen.
Die Firma SPETEC aus Erding hat bereits vielseitige Erfahrungen
mit Schutzvorrichtungen im Bereich der Reinraumtechnik.
Durch die eigene Projektierungsabteilung werden kundenspezifische
Sonderlösungen gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet und
exakt nach Kundenwunsch gefertigt. Die Spezialisten greifen dabei
auf eine Aluminium-Ständerbauweise zurück, die 1:1 auch für
den kundenspezifischen Laserschutz eingesetzt werden kann. Das
Reinraum Modul wird dabei direkt über verschiedenen Arbeitsplätzen
wie beispielsweise dem Laserarbeitsplatz montiert. Die Umgebungsluft
wird mittels Radialventilator angesaugt und durch den
Filter gepresst. Dadurch entsteht ein laminarer Strom, d.h. die gefilterte
Luft fließt in parallelen Stromlinien. Dabei werden Partikel
vom parallelen Luftstrom erfasst und nach außen befördert. Damit
ermöglicht das Laminar Flow Modul FMS es, mit einfachen und kostengünstigen
Mitteln einen Arbeitsplatz mit Reinraumbedingungen
auszustatten.
Wie auch bei den Produkten der Reinraumtechnik plant, konstruiert
und fertigt die Firma SPETEC alle Laserschutzeinrichtungen nach
individuellen Kundenwünschen. Für den optimalen Schutz werden
hierbei getestete Flächenelemente eingesetzt, mit denen Laserbelastungstests
durchgeführt wurden. Es können auch weitere Optionen
wie z.B. entsprechende Türen, Laserschutzfenster oder Interlock-System
nach Bedarf eingeplant werden.
Neben den oben angesprochenen festen Platten können auch
Laserschutzvorhänge verbaut werden. Ein solches Laserschutz-Zelt
bietet dem Anwender einen flexiblen Zugang zu seinem Arbeitsbereich,
da die einzelnen Vorhangstreifen leicht geöffnet und ggf. demontiert
werden können.
Produziert werden diese Laserschutzzelte aus dem SPETEC
Laserschutzvorhang LP12. Dieser wird in einer Art Sandwichbauweise
hergestellt. Dazu werden zwei identische Deckschichten des
Schutzmaterials auf ein unelastisches Trägergewebe aufgebracht,
wodurch beide Seiten dem Laser zugewandt sein können. Da der
Vorhang in Bahnen aneinandergenäht wird, ist jede gewünschte
Breite herstellbar. Es sind verschiedene Befestigungsmöglichkeiten
möglich, die sich den Gegebenheiten anpassen lassen. Das verwendete
Material ist von DIN CERTCO entsprechend der DIN EN
12254:2012-04 zertifiziert.
Diese kleine Auswahl von Möglichkeiten des Laserschutzes
zeigt schon die Flexibilität der Firma SPETEC in Konstruktion und
Ausführung. Die Firma SPETEC garantiert eine hohe Qualität des
Materials und während der Fertigung, sodass ein größtmöglicher
Schutz vor Schädigungen durch Laserlicht gegeben ist.
Spetec ist auf der Laser World of Photonics am Stand 230 in Halle
B1; Interessierte können gerne vorbeischauen.
Spetec Gesellschaft für Labor- und Reinraumtechnik mbH
Am Kletthamer Feld 15
D 85435 Erding
Telefon: +49 8122 959090 Telefax: +49 8122 9590955
eMail: info@spetec.de
Internet: https://www.spetec.de
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Seite 65/71
Die Robust Clamps von
RK Rose+Krieger nun bis 50 mm erhältlich
RK Rose+Krieger hat sein Portfolio klemmbarer Edelstahl-Rohrverbinder Robust Clamps erweitert. Mit der neuen Baugröße
sind die stabilen, korrosionsbeständigen Verbindungsteile nun auch für Rohre mit 50 mm Durchmesser erhältlich.
Die Produktreihe Robust Clamps von RK Rose+Krieger umfasst
klemmbare Rohrverbinder aus Edelstahl. Sie sind eine wirtschaftliche
Alternative zu aufwendigen Eigen- oder Schweißkonstruktionen,
um schwere Lasten kraftschlüssig, stoßfest und dynamisch
belastbar anzubinden. Bislang waren die Rohrverbinder in den Größen
18, 30 und 40 mm erhältlich. Die neue Baugröße deckt nun auch
Querschnitte von 50 mm ab. Bei der Entwicklung der neuen Baugröße
standen für RK Rose+Krieger die Anforderungen im Bereich
Handling und Automation im Fokus.
Geeignet für hygienesensible Anwendungen
Alle Robust Clamps sind elektrochemisch passiviert, das heißt, sie
werden in einem letzten Arbeitsgang elektropoliert. Damit sind sie
widerstandsfähiger und leichter zu reinigen als Elemente aus unbehandeltem
Edelstahl. Auf diese Weise eignen sich die Robust
Clamps von RK Rose+Krieger für den Einsatz in Vorrichtungen und
Anlagen in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Da
sich ihr Design durch glatte Konturübergänge, eine geringe Oberflächenrauheit,
große Schlitze, Sacklochausführungen auszeichnet,
unterbinden sie zudem Schmutzansammlungen und sind somit
auch für lebensmittelnahe Anwendungen prädestiniert.
Minimales Stückgewicht
RK Rose+Krieger bietet seine Robust Clamps in den Ausführungen
Winkel, Kreuz, Fuß, Flansch für Querschnitte von 50 mm an.
(Bild: RK Rose+Krieger)
Die Robust Clamps zeichnen sich durch ein optimiertes Wandstärkenverhältnis
aus. Das sorgt für ein minimales Stückgewicht. Ihre
Stärke ist eine einfache Montage, die mittels Innengewinde und
außenliegenden Sechskantschrauben einfach mit handelsüblichem
Werkzeug erfolgt. Eine Abdeckung aus Silikon schützt die Gewindegänge
vor Verschmutzung und Beschädigung. RK Rose+Krieger
bietet die neue Baugröße wie auch alle anderen Serientypen in den
Ausführungen Winkel, Kreuz, Fuß, Flansch an.
RK Rose+Krieger GmbH
D 32423 Minden
Truelev - Durchbruch in der Mischtechnik
Die Truelev Technologie der Firma Metenova revolutio-
niert den Markt der Magnetrührwerke.
Ein riesiger Sprung in der Entwicklung macht es möglich, alle bekannten Mängel
der bisherigen Magnetrührwerke zu beseitigen.
Dank der neuartigen Technologie mit seinem lagerlosen, vollständig freischwebenden
Mischkopf ist dieser Mischer perfekt für scherempfindliche Medien
vor allem in der Pharmaindustrie geeignet.
Im Biopharmabereich ist das Truelev-Rührwerk die beste Möglichkeit für
das Mischen empfindlicher biologischer Produkte wie beispielsweise Proteine
oder MAB´s, aber auch Produkte der Zell- und Gentherapie - mit einem herausragenden
Ergebnis.
Ein weiterer großer Vorteil sind die nicht vorhanden Verschleißteile, wodurch
eine Wartung überflüssig wird. Diese Eigenschaft macht das Truelev-
Rührwerk auch für jegliche andere Anwendungen überaus attraktiv.
Zusätzlich werden die Leistungsdaten in Echtzeit erfasst, die sowohl für die
Prozessanalyse als auch für die Steuerung der Produktionsanlage wertvoll sind.
I T E Intertechnik Elze GmbH & Co. KG
D 31008 Elze
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Seite 66/71
Magnetfeldsensoren
Neue leistungsstarke
und kosteneffiziente Hall-Effekt
2D-Positionssensorfamilie für
Automotive-Anwendungen
– HAL/HAR 35xy* ist eine ASIL C-fähige, störfeldrobuste, Hall-Effekt
2D-Positionssensorfamilie mit erweiterten Funktionen für sicherheitskritische
Automobilanwendungen
– Zu den neuen Sensoren gehören eine Single-Die-Variante (HAL 3550) und
eine Dual-Die-Variante (HAR 3550) mit analogen (linear, ratiometrisch)
und digitalen (PWM, SENT & Switch) Ausgangsschnittstellen
– Die neuen Sensoren stellen eine kostengünstigere Version der Micronas
Flaggschiff-Sensorfamilie HAL/HAR 39xy dar bei gleichbleibender Leistung
und funktionaler Sicherheit
– Hauptzielanwendungen sind Lenkradwinkel, Brems- und
Gaspedalstellungen, Ventilpositionen und Fahrwerkspositionserkennung
ter anderem Sensoren für Gaspedal- und
Bremspedalpositionen, Bremshubsensoren,
Lenkwinkelerkennung, Ventilstellungen in
der Drosselklappe, Gangstellung, berührungslose
Potentiometer, Getriebepositionserkennung
sowie Fahrwerkshöhenmessung.**
Der Produktionsstart ist für Juni
2025 geplant, Muster sind bereits verfügbar.
Die ersten Sensoren der neuen Familie
umfassen den HAL 3550, eine Single-Die-
Version, und den HAR 3550, eine Dual-
Die-Version, die volle Redundanz mit zwei
unabhängigen Sensoren in einem einzigen
Gehäuse bietet. Diese Sensorfamilie ist
so konzipiert, dass sie die strengen Anforderungen
an die funktionale Sicherheit in
ISO 26262-konformen Produktentwicklungen
erfüllt. Der HAL 3550 und der HAR
3550 sind als Safety Element out of Context
(SEooC) definiert und ASIL C ready, wodurch
sie sich für die Integration in sicherheitskritische
Systeme im Automobil bis
ASIL D eignen.
HAL 3550 und HAR 3550 sind hoch-
Die TDK Corporation präsentiert die störfeldrobuste
Micronas HAL/HAR 35xy*
2D-Hall-Effekt-Positions-sensorfamilie für
Automobil- und Industrieanwendungen.
Diese neuen Sensoren bauen auf dem Erfolg
der HAL/HAR 39xy-Serie auf und bieten
erweiterte Funktionen und Fähigkeiten,
um der steigenden Nachfrage nach störfeldrobuster
2D-Positionserfassung in linearen
und rotierenden Anwendungen gerecht zu
werden. Während die HAL/HAR 39xy-Familie
auf hohe Flexibilität, vielfältige Funktionen
und Schnittstellen sowie überlegene
Leistung setzt, ist die HAL/HAR 35xy-Serie
für Mainstream-Anwendungen konzipiert,
die einen grundlegenden Funktionsumfang
mit reduzierter Flexibilität erfordern, dabei
jedoch hohe Standards in Bezug auf funktionale
Sicherheit und Leistung beibehalten.
Dank ihrer vielseitigen Programmierbarkeit,
hohen Präzision und ISO 26262-Konformität
bietet die HAL/HAR 35xy-Serie eine
potentielle Lösung für sicherheitskritische
Automobilanwendungen. Dazu zählen unauflösende
Positionssensoren, die für präzise
Messungen entwickelt wurden. Sie verfügen
über einen linearen, ratiometrischen
Analogausgang mit passiver Leitungsbrucherkennung
sowie konfigurierbare
PWM- oder SENT-Ausgänge. Der SENT-
Ausgang unterstützt Nachrichten mit oder
ohne Pausenpuls und entspricht dem SAE
J2716 Rev. 4 Standard mit anpassbaren Parametern
wie Tick-Zeit und Frame-Format.
Der PWM-Ausgang bietet die Möglichkeit,
Frequenzen von 0,1 kHz bis 2 kHz zu wählen.
Darüber hinaus bietet der HAL/HAR
3550 einen Schaltausgang (Open-Drain).
Der Schaltpunkt wird von der berechneten
Positionsinformation oder anderen Quellen
entlang des Signalpfads, wie Temperatur
oder Magnetfeldamplitude, abgeleitet. Kunden
können Ein-/Ausschaltpunkte, Schaltlogik
und Polarität definieren, um sie an ihre
spezifischen Anwendungsanforderungen
anzupassen.
Die Sensoren sind in der Lage, einen
vollen 360°-Winkelbereich und lineare Bewegungen
eines Magneten zu messen und
eignen sich besonders für Anwendungen
als Chassis-Positionssensor, da sie über
eine Modulo-Funktion verfügen, mit der der
360°-Messbereich in Untersegmente von
90°, 120° oder 180° unterteilt werden kann.
Durch den Einsatz der Hall-Technologie
misst der HAL/HAR 3550 vertikale und
horizontale Magnetfeldkomponenten und
unterdrückt externe magnetische Störfelder
effektiv mit einem Array von Hall-Elementen.
Für die Drehwinkelmessung reicht
ein einfacher, kostengünstiger zweipoliger
Ferritmagnet aus, der idealerweise in einer
Konfiguration am Wellenende positioniert
ist. Die Sensoren unterstützen auch störfeldrobuste
Messungen neben einer rotierenden
Welle.
On-Chip-Signalverarbeitungsfunktionen
ermöglichen die Berechnung eines
Winkels pro Chip aus den Magnetfeldkomponenten.
Diese Informationen werden
dann in ein analoges oder digitales Ausgangssignal
umgewandelt. Wichtige Eigenschaften
wie Verstärkung, Offset und Referenzposition
können über einen programmierbaren,
nichtflüchtigen Speicher an den
Magnetkreis angepasst werden.
Die Sensoren sind sowohl für Automobil-
als auch für Industrieanwendungen
konzipiert und arbeiten in einem Umgebungstemperaturbereich
von –40 °C bis 150
°C. Sie sind in einem SOIC8-SMD-Gehäuse
für die Single-Die-Version und einem
TSSOP16-SMD-Gehäuse für die Dual-Die-
Version erhältlich.
TDK-Micronas GmbH
D 79108 Freiburg
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Seite 67/71
Umweltfreundlicher Leistungsträger:
Kühl- und Temperiergerät der Serie HRZF
leistet – und spart viel
Von Reinigungsmaschinen und Vakuumpumpen über Laser- und Spritzgussanwendungen bis hin zu Röntgen- und MRT-
Geräten: Eine leistungsstarke und zugleich präzise Kühlung ist hier das A und O. Um daneben auch Aspekte des Umweltund
Klimaschutzes in den Vordergrund zu rücken, hat SMC die Serie HRZF entwickelt. Das Kühl- und Temperiergerät
überzeugt dank umweltfreundlichem Kältemittel mit einem GWP-Wert von 146 und ist damit konform zur F-Gas-Verordnung
– sowie zu den SEMI®-Richtlinien S2, S8 und F47. Zusätzliche Einsparungen beim Energieverbrauch realisiert der
Einsatz eines DC-Inverter-Kompressors und einer Inverter-Pumpe. Hohe Leistungskennziffern bei Kühlleistung, Temperaturbereich
und Temperaturstabilität, zahlreiche Optionen für Kommunikation und Anschlüsse sowie der geringe Wartungsaufwand
runden das Gesamtpaket der Serie HRZF optimal ab.
Geht es um die zuverlässige Kühlung von
Anwendungen in der Elektronik- und Halbleiterindustrie,
der allgemeinen Automatisierung
oder dem medizinisch/pharmazeutischen
Bereich, kommen Kühl- und
Temperiergeräte zum Einsatz. Um hier
Zeichen in Sachen Umweltbewusstsein
und Energieeffizienz zu setzen, hat der
Automatisierungsspezialist SMC die Serie
HRZF entwickelt. Diese nutzt das umweltfreundliche
Kältemittel R454C – basierend
auf HFO (Hydrofluorolefin) mit niedrigem
Treibhauspotenzial – und erreicht so einen
GWP (Global Warming Potential)-Wert von
146. Es ist damit konform zur F-Gas-Verordnung.
Die effiziente Regelung von Kompressor
und Pumpe spart Energie in Höhe
von bis zu 65 % ein, während der einfache
Zugang zu Pumpengehäuse und Wärmetauscher
den Wartungsaufwand verringert.
Schließlich überzeugen umfangreiche Leistungskennziffern
und die hohe Flexibilität
bei Kommunikation, Anschlüssen und Zubehör.
Umweltschutz gepaart mit Leistung
Zudem hält die Serie HRZF zugleich die
Grenzwerte der wichtigsten Kältemittelverordnungen
ein: u. a. der EU (max. GWP150),
der USA (max. GWP700) und des US-Bundesstaats
Kalifornien (max. GWP750). Außerdem
ist das Kühl- und Temperiergerät
konform zu den SEMIÒ-Richtlinien S2, S8
und F47 und damit geeignet für die Halbleiterindustrie.
Auch in Sachen Leistung überzeugt die
Serie HRZF: Sie verfügt über eine Kühlkapazität
von 10 kW bei einem einstellbarem
Temperaturbereich von -20 bis 90 °C und
ermöglicht dank einer Temperaturstabilität
von ±0,1 °C eine hochpräzise Temperierung.
Für Anwender stehen zwei Varianten beim
Das Kühl- und Temperiergerät der Serie HRZF
überzeugt durch Verwendung eines umweltfreundlichen
Kühlmittels und erreicht so einen
F-Gas-Verordnungs-konformen GWP-Wert
von 146. Hohe Leistungskennziffern und ein
energiesparsamer Betrieb runden die Lösung
optimal ab. (Foto: SMC Deutschland GmbH)
Umlaufmedium zur Verfügung – vollständig
fluorierte Medien oder 60 % wässrige
Ethylenglykol-Lösung. Dabei ist das neue
Kühl- und Temperiergerät von SMC für eine
Umgebungstemperatur von 10 bis 35 °C geeignet
und besitzt einen Nenndurchfluss
von 20 l/min.
Sparsam und vielfältig
Wärmetauscher und Pumpe sind im Tank
integriert – letztgenannte spart dank Inverterfähigkeit
und des Einsatzes eines DC-
Inverter-Kompressors bis zu 65 % Energie.
Zusätzlich sparen Anwender beim Wartungsaufwand,
indem sowohl der Zugang zu
Pumpe und Wärmetauscher als auch deren
Austausch einfach gelingt, ohne die Verschlauchung
zu entfernen und das Umlauf-
medium abzulassen.
In Sachen Optionen profitieren Anwender
von einem umfassenden Angebot
an Flexibilität. So besteht neben der Wahl
zwischen standardmäßiger Eingangs-/Ausgangs-Signalkommunikation,
der seriellen
RS-485-Kommunikation und der analogen
Kommunikation auch die Möglichkeit, das
Lesen und Schreiben über DeviceNetÒ
durchzuführen. Optionale Gewindeadapter
realisieren den Anschluss (Umlaufmedium
und Anlagenwasser) an eine Kundenanlage
über ein NPT-Gewinde. Soll der elektrische
Widerstand (DI-Wert) des Umlaufmediums
ein bestimmtes Niveau halten, ist
es möglich, die Serie HRZF in der Variante
mit DI-Regelung zu installieren (in dieser
Ausführung kann die Temperaturstabilität
von ±0,1 °C überschritten werden und die
Verwendung fluorhaltiger Flüssigkeiten ist
nicht möglich). Anwender können ebenfalls
eine Variante mit automatischer Rückgewinnung
des Umlaufmediums wählen. Das
Umlaufmedium in den Rohrleitungen lässt
sich hierbei mittels externer Kommunikation
oder über die Schalttafelanzeige in einen
Sekundärbehälter zurückführen.
Zu guter Letzt stehen Anwendern zahlreiche
Zubehöroptionen offen: ein Bypassleitungs-Set
und ein Erdbebenschutz-Befestigungselement,
ein DI-Filter und ein
zusätzliches DI-Filter-Isoliermaterial, eine
60 % wässrige Ethylenglykol-Lösung, ein
Konzentrationsmessgerät zur regelmäßigen
Überprüfung der Kondensierung der
Ethylenglykol-Lösung sowie eine 4-Wege-Anschlussplatte
zur Verzweigung des
Umlaufmediums, um bis zu 4 Temperaturregelungen
mit einem Gerät durchführen zu
können.
SMC Deutschland GmbH
D 63329 Egelsbach
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Seite 68/71
Sanner bringt optimierte, patientenfreundliche
Verpackung TabTec® CR auf den Markt
Basierend auf umfangreichem Marktfeedback hat Sanner eine optimierte TabTec® CR Verpackungslösung entwickelt, die
Herstellern mehr Sicherheit und höhere Effizienz für ihre festen oralen Darreichungsformen bietet. Die neue TabTec® CR
Verpackung verfügt über ein ansprechendes, kindersicheres Design, das sowohl die Sicherheit als auch den Komfort für
Verbraucher in den Vordergrund stellt und gleichzeitig eine hohe Attraktivität für Markeninhaber bietet. Die integrierte
Trockenmitteltechnologie sorgt für Produktstabilität sowie einfachere und effizientere Verpackungsprozesse.
Die Nachfrage nach patientenfreundlichen
Verpackungslösungen für feste orale Darreichungsformen
(OSD) wie Tabletten oder
Hart- und Weichgelatinekapseln steigt rasant
an. „Immer mehr Menschen verlassen
sich auf verschreibungspflichtige und frei
verkäufliche Medikamente sowie Nahrungsergänzungsmittel,
um ihre Gesundheit
zu optimieren und chronische Krankheiten
zu kontrollieren“, sagt Ursula Hahn, Leiterin
Produktmanagement bei Sanner. „Die Anwenderfreundlichkeit
ist ein entscheidender
Faktor für die Akzeptanz und kontinuierliche
Nutzung dieser Produkte.“ Mit dem
optimierten TabTec® CR bietet Sanner eine
Lösung, die nicht nur Patienten und Verbrauchern
in Bezug auf Handhabung und
Sicherheit zugutekommt. Sie erfüllt auch
die Anforderungen der Hersteller hinsichtlich
Markendifferenzierung, Feuchtigkeitsschutz
und effizienter Verpackungsprozesse.
Kindersicher und benutzerfreundlich
Der neue TabTec® CR von Sanner verfügt
über eine patentierte und zertifizierte Kin-
dersicherheitsfunktion. Der „Push-and-
Flip“-Öffnungs- und Schließmechanismus
verhindert ein versehentliches Öffnen. Das
schlanke und ansprechende Design der
Verpackung ermöglicht es Patienten, sie
diskret in die Tasche zu stecken, wenn sie
unterwegs sind. Kombiniert mit markenspezifischen
Farben sticht TabTec® CR im
Regal hervor und spricht Verbraucher sowohl
optisch als auch in der Anwendung an.
Integriertes Trockenmittel sorgt für
Feuchtigkeitsschutz
Mit seinem integrierten Trockenmittel bietet
TabTec® CR auch für hochsensible Produkte
optimalen Feuchtigkeitsschutz und
gewährleistet gleichzeitig Haltbarkeit und
Stabilität, ohne die Produktdosierung zu
beeinträchtigen. „Die integrierte Trockenmittelkammer
im Boden unterscheidet Tab-
Tec® CR von vielen alternativen Lösungen
und bietet gleichzeitig ein hohes Maß an
Flexibilität“, erklärt Ursula Hahn. Hersteller
von OSD-Produkten können zwischen
Basiskonfigurationen wählen, die mit verschiedenen
Trockenmitteln wie Silikagel,
Aktivkohle, Molekularsieben und Mischungen
gefüllt sind und je nach Bedarf mit demselben
Primärbehältnis verwendet werden
können.
Höhere Linieneffizienz
TabTec® CR ist mit bestehenden Abfüllund
Verpackungslinien kompatibel. Das
integrierte Trockenmittel erhöht die Effizienz
der gesamten Linie, da kein separates
Trockenmittel mehr hinzugefügt werden
muss. Darüber hinaus bietet die Form der
Verpackung verschiedene Optionen für die
Etikettierung und Sekundärverpackung.
„Dies macht TabTec® CR zu einer attraktiven
Option für ein großes Portfolio an verschreibungspflichtigen
und frei verfügbaren
Medikamenten sowie Nahrungsergänzungsmitteln,
die Trockenmittel benötigen,
um die Haltbarkeit des Produkts zu gewährleisten,
und die eine bequeme und einfache
Handhabung für die ‚On-the-go‘-Einnahme
bieten“, fasst Ursula Hahn zusammen.
Sanner GmbH
D 64625 Bensheim
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Seite 69/71
Flexible und nachhaltige Kennzeichnung von Prüfpräparaten
Neuartige Digitale Labels
für klinische Studien
Schreiner MediPharm präsentiert mit dem Digital Display Label eine zukunftsweisende
Lösung zur digitalen Kennzeichnung von Prüfpräparaten in klinischen
Studien. Die innovative Technologie hat das Potential, zukünftig herkömmliche
Etiketten durch elektronische Labels mit digitaler Anzeige zu ersetzen. Dies ermöglicht
einen Verzicht auf aufwendiges manuelles Re-Labeling, erlaubt eine signifikante
Prozessoptimierung im Rahmen von klinischen Studien und trägt zur
Verkürzung der Time-to-Market bei.
Die Anforderungen an klinische Studien
sind hoch: Flexibilität, Schnelligkeit und
Präzision sind entscheidend. Konventionelle
Etiketten mit statischen Informationen
geraten hier an ihre Grenzen. Denn Änderungen
an Protokollnummern, Patientengruppen
oder Ablaufdaten sowie regulatorische
Anpassungen erfordern dann ein
manuelles Re-Labeling der Prüfpräparate
in vielen Ländern, was Verzögerungen und
Kosten verursacht.
Modulares System für
vielfältige Verpackungsformen
Das neue Digital Display Label von Schreiner
MediPharm schafft Abhilfe: Es basiert
auf einem modularen, wiederverwendbaren
Kunststoffgehäuse, das die empfindliche
Display-Elektronik zuverlässig schützt. Ein
durchdachtes Adapter-System gewähr-
leistet die einfache Anbringung an unterschiedliche
Verpackungsformen – sei es für
flache Blister-Wallets und Kit-Boxen oder
runde Behältnisse wie Plastikflaschen und
Vials. Für durchsichtige Gefäße sind zusätzliche
Funktionen wie Lichtschutz oder Verblindung
integrierbar.
Relevante Informationen in Echtzeit
Ein großer Vorteil der neuen Lösung von
Schreiner MediPharm liegt in der Möglichkeit,
Labelinformationen digital und in
Echtzeit zu aktualisieren. Dadurch erhalten
Patienten und klinisches Personal stets die
aktuellen Angaben zum Prüfpräparat – ohne
zeitlichen Verzug und ohne zusätzlichen
Material- und Logistikaufwand. Das erhöht
die Patientensicherheit und minimiert das
Risiko von Studienabbrüchen durch fehlerhafte
oder veraltete Kennzeichnungen.
Nachhaltigkeit durch
Wiederverwendbarkeit
Auch in puncto Nachhaltigkeit kann der
neue Lösungsansatz von Schreiner Medi-
Pharm überzeugen: Sowohl das Gehäuse als
auch das Adapter-System sind wiederverwendbar,
was Ressourcen schont und Abfall
vermeidet. Die modulare Bauweise erlaubt
die Integration in bestehende Standardverpackungen,
ohne dass Modifikationen erforderlich
sind. Gleichzeitig gewährleistet
das System eine sichere Verbindung zwischen
Digital Display Label und Primärcontainer
oder Verpackung.
Insgesamt steigert das Digital Display
Label nicht nur die Effizienz in der klinischen
Studienlogistik, sondern beschleunigt
auch den gesamten Studienprozess
und bietet forschenden Pharmaunternehmen
erhebliche Einsparpotenziale und eine
höhere Patient Compliance – ein entscheidender
Schritt in Richtung einer modernen,
digitalen Studiendurchführung.
Schreiner MediPharm
D 85764 Oberschleißheim
Ein wiederverwendbares Adapter-System aus Kunststoff ermöglicht die sichere Anbringung
des Digital Display Labels an verschiedenste Verpackungsformen – von Blister-Wallets
bis hin zu Vials. © Schreiner MediPharm
Das Digital Display Label von Schreiner
MediPharm verfügt über eine digitale
Anzeige, deren Inhalte in Echtzeit aktualisiert
werden können – für maximale Flexibilität und
Aktualität in klinischen Studien.
© Schreiner MediPharm
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Veranstaltungen im Juni 2025
Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken
23.06.2025 - 27.06.2025 Training & Schulung Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement und Kalibriertraining
Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
26.06.2025 - 27.06.2025 Seminar Environmental Monitoring
Veranstaltungsort: Copenhagen (DK), Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
26.06.2025 - 27.06.2025 Tagung 33. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“
Veranstaltungsort: Esslingen, Veranst.: Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.
Veranstaltungen im Juli 2025
Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken
01.07.2025 - 02.07.2025 Seminar Annex 1 Intensive Training Course - Live Online Training
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
Veranstaltungen im August 2025
Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken
26.08.2025 Seminar Reinraum Praxisseminar inkl. Workshops
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
27.08.2025 Seminar Qualifizierung von Anlagen und Utilities
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
Impressum:
W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366
info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. DE 147811997
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der Redaktion und mit Quellenangabe gestattet. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Abbildungen übernimmt der Herausgeber keine
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