04.06.2025 Aufrufe

Baublatt-Magazin-Mai-25-1

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www.baublatt.at

NR. 5 | 2025

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

TB335R

Der 3,9-Tonnen Kurzheckbagger von Takeuchi mit minimalem Hecküberstand

10 | Spezialtiefbau

Staffelanker als Alternative zur

Deckelbauweise bei Büroneubau

16 | Bergbautag

Transformationen in der Rohstoffindustrie

und 75 Jahre BVÖ

36 | bauma

Rückblick auf die Highlights

der Weltleitmesse in München

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 13,00 € | Mai 2025 | www.baublatt.at


CAT RADLADER

966 XE

Positives Signal

EDITORIAL

MEHR EFFIZIENZ IM LADEREINSATZ

Die neuen Assistenzsysteme steigern die Produktivität des neuen Cat Radladers enorm. Das standardmäßig verbaute Wägesystem

Cat Payload unterstützt den Fahrer beim genauen Wiegen der Schaufelnutzlasten, sodass die Fahrer die LKWs stets zielgenau ausladen

können. Das optionale Cat Advanced Payload bietet darüber hinaus verbesserte Listenverwaltung, Standortintegration und

erweiterte Wiegefunktionen. Das inkludierte Assistenzsystem Cat Autodig ermöglicht sogar vollautomatisches Beladen der Schaufel.

Dadurch steigen die Füllfaktoren und die Ladezyklen verkürzen sich. In Zusammenarbeit mit dem ebenfalls beinhalteten Autodig

unterstützt Auto Set Tyres ideale Ladetechniken, indem es Schlupf und Reifenverschleiß erheblich reduziert.

Wie bereits in unserer letzten Ausgabe

berichtet, war die Weltleitmesse

bauma in München ein starkes

Signal der Zuversicht für die Baumaschinenbranche.

Kaiserwetter und ein enormes

Besucherinteresse sorgten für dichtes

Gedränge auf den Ständen. Auch wenn von

zahlreichen erfolgreichen Geschäftsabschlüssen

und vielversprechenden Kontakten für

die Nachbearbeitung die Rede war – wenige

Wochen nach der bauma ist im

Alltags-Geschäft wieder die

Realität eingekehrt. Die

Baukonjunktur in Österreich

und Deutschland ist angespannt

und nach wie vor

geprägt von hohen Baukosten,

strengen Regulierungen und

einer schwachen Nachfrage.

Laut einer aktuellen Studie

erwarten Unternehmen entlang

der gesamten Wertschöpfungskette

einen Aufschwung ab dem

zweiten Halbjahr 2025 bzw.

blicken sie mit mehr Zuversicht

auf das Jahr 2026. Auch sollen

die ab dem zweiten Halbjahr geplante

Lockerung der Kreditvergaberichtlinien und

sinkende Zinsen die Nachfrage im Wohnbau

allmählich wiederbeleben.

Ausgesprochen spannende Themen hatte der

Bergbautag 2025 zu bieten, der Anfang Mai

unter dem Leitthema „Transformationen in

der Rohstoffindustrie“ in Waidhofen an der

Ybbs über die Bühne ging und in dessen

Rahmen auch das Jubiläum „75 Jahre BVÖ“

gefeiert wurde. Die Vorträge beleuchteten

nicht nur neueste Entwicklungen in den

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Bereichen Transport und Hightech, sondern

auch interessante Forschungs-Projekte in

der Energieinfrastruktur. Diese Projekte, bei

denen auch die Montanuniversität Leoben

beteiligt ist, verfolgen unter anderem das

Ziel, überschüssige elektrische Energie aus

Wind- und Solarkraftwerken in verschiedenen

Formen Untertage zu speichern und bei

Bedarf zur Verfügung zu stellen. Das

zentrale Thema war aber der europäische

Critical Raw Materials Act

(CRMA), der die Abhängigkeit

der Europäischen Union von

Drittländern bei der Versorgung

mit kritischen und strategischen

Rohstoffen verringern

soll. Das ernüchternde Fazit:

Für viele kritische und strategische

Rohstoffe sind zwar

Ressourcen vorhanden, jedoch

sind die wirtschaftlich gewinnbaren

Reserven oftmals nicht

bekannt und die gesellschaftliche

Akzeptanz und politische

Unterstützung für heimische

Bergwerksprojekte gering. Eine

Deckung von 10% des eigenen Bedarfs durch

Produktionen aus EU-Mitgliedstaaten in

2030 erscheint daher für zahlreiche kritische

Rohstoffe derzeit nicht realistisch. Um die

Zielsetzungen des CRMA zu erfüllen, müssen

die EU-Mitgliedstaaten daher dringend

effektive Strategien zur raschen Steigerung

der heimischen Produktion von mineralischen

Rohstoffen entwickeln. Also: Packen

wir‘s an!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

TB335R: kompakter und

kräftiger Kurzheckbagger

Der Kurzheckbagger TB335R zeichnet

sich durch seinen minimalen Hecküberstand

aus. Dank des kompakten

Designs lässt sich dieser 3,9-Tonner

hervorragend manövrieren, ohne

dabei an Standfestigkeit zu verlieren.

Der TB335R ist speziell auf schwer

z ugänglichen Baustellen und im städtischen

Raum ein enger Verbündeter.

Ausgerüstet mit modernster Technologie

und einer bestausgestatteten

Kabine mit intuitiven Funktionen

bietet der TB335R einen modernen

und bequemen Arbeitsplatz für

maximale Produktivität und

Performance.

Der 966 XE mit dem bewährten leistungsverzweigten Getriebe überzeugt mit noch mehr Leistung und Kraftstoffeffizienz. Die

Schaufeldämpfung Ride Control wirkt wie ein Stoßdämpfer und unterstützt das Tempo und den Fahrkomfort auf unebener Strecke zu

steigern. Mit all diesen Vorzügen der neuen Generation setzen Sie auf mehr Effizienz und reduzierte Kosten.

zeppelin-cat.at

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Mai 2025, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: maxmedia gmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Rotenturmstraße 17/Top 10, 1010 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Redaktionelle Mitarbeit: Peter Landsmann, Stefan Hawlicek, Grafik/Layout: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 13,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 73,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

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keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025

3



Software

Die Software Komplettlösung für

Erdbau

Sand und Kies

Entsorgung

Recycling

Transport

Beton

ErdProfi Kurzvideo

36

Rund 600.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnete

die Weltleitmesse bauma 2025, die in München vom

7. bis 13. April über die Bühne ging.

BAUMA 2025

Foto: Messe München

Perfekt mit ErdMobile zur wirklich

durchgängigen Digitalisierung

für alle Mitarbeiter!

MENSCHEN + SZENE

6 Aktuelles bei Baumit, Palfinger, Swietelsky,

Messe Graz, Schwamborn und Strabag.

PROJEKTE + PLANUNG

10 Spezialtiefbau: Für den Büroneubau der

Firma Boehringer Ingelheim in Wien hat die

Firma Züblin Spezialtiefbau mit Staffelankern

eine kosten- und zeitsparende Alternative

zur geplanten Deckelbauweise entwickelt.

BERGBAUTAG

16 BVÖ: Die Themen des Bergbautags 2025

reichten von der Versorgung mit kritischen

Rohstoffen bis hin zu neuen Ansätzen in den

Bereichen Transport, Software und Energie.

Gefeiert wurden 75 Jahre BVÖ.

MASCHINEN + TECHNIK

20 Bulldozer feiert am 4. Juli 2025 in der Firmenzentrale

in Peggau das 20-Jahr-Jubiläum.

20 Schwamborn entwickelte mit einem Partner

eine wirtschaftliche Betonfugen-Sanierung.

16

22 Zeppelin: In der Kompostieranlage der Firma

Naturwerk in St. Veit an der Gölsen ist ein

neuer Cat 920 die Schlüsselmaschine.

26 Brenner Basistunnel: Die letzte der drei TBM

im Baulos H61 Mauls hat den Vortrieb der

westlichen Haupttunnelröhre beendet.

28 AAB Eisterer: Effiziente Leichtstoffentfernung

mit dem AAB Hydrasauger HDS35.

30 Kuhn: Zwei neue Komatsu-Muldenkipper

HD605-10 überzeugen bei Alas Klöch.

31 Holcim: Im Zementwerk Mannersdorf bringt

ein Klinkerkühler 18.000 t CO2-Ersparnis.

32 MWT: Die eichfähige Aufbauverwiegung

steigert die Effizienz in der Transportlogistik.

33 ÖBB: Aktueller Fortschritt beim Neubau der

Bahnbrücken über die Salzach in Eschenau.

34 Zeppelin: Die starren Teleskoplader von

Faresin Industries erweitern das Angebot.

80 Baublatt.Österreich Test:

Subaru Solterra 2.0I E-Boxer Premium

BYD Seal U DM-I Design

MG HS PHEV+ Comfort

03 Editorial

FUHRPARK

82 Literatur

STANDARDS

4 MAI 2025

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Beginnend mit Seite 36 finden Sie unsere ausführliche Messe-Nachlese zur

34. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte, die vom 07. bis 13. April 2025 auf dem

Messegelände München über die Bühne ging.

Adler - S. 77

Ammann - S. 73

Atlas - S. 74

Bell Equipment - S. 77

Berti - S. 79

Bobcat - S. 55

Cifa - S. 78

Develon - S. 75

Dieci - S. 79

Ditch Witch - S. 77

Engcon - S. 78

Fliegl - S. 48

Frutiger - S. 79

Geel - S. 68

Gipo - S. 79

Goldhofer - S. 53

Gölz - S. 73

Hella - S. 79

Hidromek - S. 79

Hirnböck Stabau - S. 49

HKL - S. 73

Holp - S. 49

HS-Schoch - S. 78

Hydrema - S. 65

Kaiser - S. 45

Keestrack - S. 66

Kiesel - S. 60

Kobelco - S. 70

Komatsu - S. 56

Kramer - S. 64

Kubota - S. 67

Liebherr - S. 40

Mecalac - S. 78

Merlo - S. 59

Palfinger - S. 64

Potain - S. 73

Rädlinger - S. 77

Ringer - S. 78

Rockster - S. 47

Rototilt - S. 39

Rubble Master - S. 52

Sandvik - S. 77

SBH - S. 43

SBM Mineral Processing - S. 38

Sennebogen - S. 46

SSAB - S. 73

Steelwrist - S. 73

Takeuchi - S. 44

Topcon - S. 71

Tracto Technik - S. 49

Trimble - S. 62

TWF - S. 54

Tyrolit - S. 48

Volvo CE - S. 69

Wacker Neuson - S. 76

Westtech - S. 77

Weycor - S. 78

Wirtgen Group - S. 72

Wolffkran - S. 58

Zandt Cargo - S. 48

Zeppelin - S. 50

Zeppelin Rental - S. 63

Katherl Software GmbH

Am Fürtherbach 9

4873 Frankenburg

Tel.: +43 7683 7090

E-Mail: office@katherl.at

ErdMobile Kurzvideo

www.ErdProfi.info



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

BAUMIT

Frühjahrsputz mit Teamspirit

Beim Frühjahrsputz am Baumit-Standort in Wopfing griffen Ende April

knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen

freiwillig zu Besen, Rechen und Gartenscheren. Gemeinsam mit der

Geschäftsleitung sorgten sie für Sauberkeit auf dem gesamten Werksgelände

und im nahegelegenen Steinbruch Dürnbach. Quer über alle Abteilungen

hinweg waren die Teams bunt gemischt – von A wie Außendienst bis S im

Steinbruch Dürnbach. „Wenn plötzlich jemand aus der IT gemeinsam mit

einem Kollegen aus dem Steinbruch das Bachufer der Piesting säubert, entstehen

Gespräche, die im Arbeitsalltag vielleicht nie stattgefunden hätten“,

freut sich Robert Schmid, Geschäftsführer Baumit Beteiligungen GmbH,

über die gelungene Aktion. Alle Baumit Geschäftsführer waren natürlich

auch diesmal aktiv mit dabei und zeigten sich begeistert vom Engagement

ihrer Putz-Teams. Im Bild auch alle Baumit Geschäftsführer beim Frühjahrsputz

(1. Reihe von rechts): Manfred Tisch (Baumit GmbH), Dorijan Rajkovics

(Baumit Beteiligungen GmbH), Robert Schmid (Baumit Beteiligungen GmbH)

und Georg Bursik (Baumit GmbH).

www.baumit.at

MESSE CONGRESS GRAZ

Neuer Vorstand bestellt

Mag. Martin Ullrich (Bild) wurde als neuer

Vorstand der MCG Graz e.gen. und als Geschäftsführer

der Messe Congress Graz Betriebsgesellschaft

m.b.H. bestellt. Seit vielen

Jahren ist Martin Ullrich fester Bestandteil der

MCG und kennt das Unternehmen sowie dessen vielfältige

Aufgabenbereiche bis ins kleinste Detail. Seine umfassende

Kenntnis der internen Strukturen, Prozesse und der Menschen hinter den

Kulissen bildet eine starke Grundlage für die vor ihm liegenden Aufgaben.

Mag. Martin Ullrich: „Mir ist es ein großes Anliegen, eine Unternehmenskultur

zu fördern, die Wertschätzung und ein konstruktives Miteinander

ebenso ernst nimmt wie Struktur, Verlässlichkeit und professionelles

Handeln. Gemeinsam wollen wir die MCG strategisch weiterentwickeln,

klare Ziele definieren und nachhaltig an Ergebnisverbesserung

und Zukunftssicherheit arbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir viel bewegen

werden.“ Beteiligungsstadtrat Manfred Eber gratuliert dem neu

gewählten Vorstand und bedankt sich bei den bisherigen Vorständen

Barbara Muhr und Armin Egger für ihr großes Engagement.www.mcg.at

Gut gerüstet –

mit dem Fliegl Bauprogramm

Foto: Baumit

PALFINGER

Positive Entwicklung bei Auftragseingängen

Die Palfinger AG blickt optimistisch auf

das Gesamtjahr 2025 und strebt das

zweitbeste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte

an. In den europäischen

Kernmärkten verzeichnet Palfinger seit

dem vierten Quartal 2024 eine Erholung

der Auftragseingänge. Dies führt in

Europa zu einer Erhöhung der Produk -

tionskapazitäten. Die global positive

Entwicklung spiegelt sich auch in

Lateinamerika, insbesondere in Brasilien

und Argentinien, wider, wo die Kapazitäten

ebenfalls erhöht wurden. „Die gute

Nachfrage im ersten Quartal 2025

stimmt uns zuversichtlich und lässt eine

positive Ergebnisentwicklung ab dem

zweiten Halbjahr erwarten. Wir sind mit

unseren Produkten, Lösungen und

unserer Strategie richtig für weiteres

Wachstum aufgestellt“, betont Andreas

Klauser, CEO der Palfinger AG. Ebenso

positiv erweist sich, trotz der Irritationen

durch die US-Zollpolitik, das Momentum

des Aktienkurses der Palfinger AG seit

Jahresbeginn.

www.palfinger.ag

Dank der Erholung der Auftragseingänge in den europäischen Kernmärkten rechnet

Palfinger mit einer sehr guten Ergebnisentwicklung ab dem zweiten Halbjahr.

SWIETELSKY

Erste Vectron Dual Mode

Lok übernommen

Das international tätige Bauunternehmen

Swietelsky AG hat im

März die erste Vectron Dual

Mode Lok von Siemens Mobility

übernommen. Das Fahrzeug ist

für das deutsche und ab dem

kommenden Jahr für das

österreichische Streckennetz

zugelassen, die Lieferung einer

weiteren Lok mit diesen Zulassungspaketen

wird nächstes

Jahr erfolgen. Vor diesem

positiven Hintergrund hat

Swietelsky nun vier weitere

Vectron Dual Mode aus der

bestehenden Rahmenvereinbarung

bestellt, drei mit den

Zulassungen für Deutschland,

Österreich, Tschechien, Slowakei,

Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Insgesamt wird die Flotte

in Zukunft daher aus sechs

Fahrzeugen bestehen. Das erste

Fahrzeug des zusätzlichen

Abrufs soll Anfang 2027 geliefert

werden. Damit kann Swietelsky

zukünftig auch Bahnbauprojekte

in der CEE-Region und die dazu

gehörende Logistik besonders

flexibel, leistungsstark und

umweltschonend abwickeln. Der

Vectron Dual Mode ermöglicht

einen effizienten, grenzüberschreitenden

Verkehr ohne

Lokwechsel, was die Leistungsund

Wettbewerbsfähigkeit von

Swietelsky weiter steigert. Die

Vectron Dual Mode Lok verfügt

über einen vollwertigen Elektround

auch einen Dieselantrieb

mit 2.400 kW.

www.swietelsky.at

Alle Fahrzeuge sind in unterschiedlichen Modellen

und Ausführungen erhältlich

Fliegl Fahrzeugbau GmbH · Oberpöllnitzer Straße 8 · D-07819 Triptis

q +49 36482 830-0 p +49 36482 830-60 E triptis@fliegl.com

kaufen

mieten

leasen

www.fliegl-trailer.de

GRABENVERBAUSYSTEME

ASFINAG

Entlang der insgesamt 29 km langen S 7 Fürstenfelder Schnellstraße hat die Asfinag etwa

530 ha Ausgleichsflächen erworben, um bestimmten Tier- und Pflanzenarten einen neuen,

geschützten Lebensraum zu sichern. Eine dieser Flächen, ein 15 ha großes Areal bei Großwilfersdorf,

hat sich seitdem zu einem Paradies für mehr als 170 Vogelarten entwickelt.

Das Naturprojekt wird nun aber noch einzigartiger: Um die Fläche auch naturnah zu bewirtschaften,

hat die Asfinag einen Bio-Landwirt als Partner gewonnen, der auf dem Areal

Angusrinder und Wasserbüffel als „ökologische Rasenmäher“ einsetzt. Damit ist einerseits

gewährleistet, dass die Fläche nicht verwuchert, und andererseits nicht mit großen

Mäh-Traktoren befahren werden muss. Für interessierte Besucher gestaltete die Asfinag

zusätzlich einen eigenen Lehrpfad mit Schautafeln.

www.asfinag.at

6 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Die Vectron Dual

Mode Lokomotive von

Siemens Mobility für die

Swietelsky AG.

www.twf.at

Ihr Partner im TIEFBAU!



MENSCHEN + SZENE

SCHWAMBORN

Neuer Schwung zum 90 Jahr Jubiläum

TERMINE

Florian Schwamborn (links)

und Eckart Schwamborn.

Die Geschichte von Schwamborn beginnt im

Jahr 1935 mit der Gründung des Unternehmens

durch Alois Schwamborn. Nach einer

kriegsbedingten Unterbrechung stiegen seine

Söhne Rolf und Dieter in das Unternehmen

ein. Besonders Dieter Schwamborn prägte den

weiteren Weg maßgeblich: 1962 entwickelte er

die erste eigene Bodenreinigungsmaschine

– ein entscheidender Schritt hin zur eigenen

Fertigung und zum Maschinenbau „Made by

Schwamborn“. 1967 errichtete Schwamborn

die erste eigene Betriebsstätte am heutigen

Standort in Wangen bei Göppingen. Seitdem

wurde der Standort kontinuierlich ausgebaut

und modernisiert. 1969 erfolgte der Einstieg

in die Baumaschinensparte. Mit der ersten

eigenen Fräsmaschine im Jahr 1988 und der

Entwicklung der Diamantschleifmaschine

(DSM) 1996 setzte Schwamborn neue Maßstäbe

im Bereich der Oberflächenbearbeitung.

Im Jahr 2024 trat mit Florian Schwamborn

die vierte Generation in das Familienunternehmen

ein. Schritt für Schritt übernimmt

der studierte Wirtschaftsingenieur Aufgaben

von seinem Vater Eckart Schwamborn – mit

dem Ziel, das Unternehmen erfolgreich in die

Zukunft zu führen. „Unsere Stärke liegt seit

jeher in unserer Innovationskraft, unserem

Qualitätsanspruch und unserem Service, den

wir in den letzten Jahren gezielt durch

praxisorientierte und hervorragend ausgebildete

Anwendungstechniker ausgebaut haben“,

betont Eckart Schwamborn, der seit 1993 in

dritter Generation im Familienunternehmen

tätig ist. Unter seiner Leitung hat sich das

Unternehmen stetig weiterentwickelt und

viele neue Ideen hervorgebracht.

www.schwamborn.com

Erfahrungsaustausch Rückbaukundige

Person

03.06.2025, Wien www.brv.at

Nachhaltigkeit im Tunnelbau

12.06.2025, Eisenerz

www.betonakademie.at

Demopark

22.-24.06.2025, Hörselberg

www.demopark.de

Ausbildung zum zertifizierten

Baukoordinator

25.-27.06.2025, Wien www.ars.at

Praxistag Sicherheit am Bau

27.06.2025, Wien www.ars.at

Lehrgang Claims & Co für Baupraktiker

30.06.-08.07.2025, Wien und Virtual

Classroom

www.ars.at

Bauprojekt-Controlling

17.07.2025, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Gewährleistungs -Management am Bau

26.08.2025, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

STRABAG

Praxisnahe Lehrlingsausbildung

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt, bei dem

Lehrlinge in St. Pölten im Vorjahr ein Reihenhaus

errichtet haben, setzt Strabag das

Konzept Lehrlingsbaustelle in größeren

Dimensionen fort: Am „Sonnenweiher“ in

Grafenwörth haben zwölf Lehrlinge in fünf

Wochen Bauzeit fünf Reihenhäuser eigenverantwortlich

errichtet. Das Projekt bringt

Lehrlinge aller Ausbildungsjahre zusammen

– vom ersten bis zum vierten Lehrjahr. Unter

der Aufsicht zweier erfahrener Poliere

meisterten sie gemeinsam alle Phasen des

Rohbaus. In 1.614 Arbeitsstunden haben sie

unter anderem 9.390 Ziegel verlegt und

310 m 2 Elementdecken eingebaut. „Bei der

Lehrlingsbaustelle können wir zeigen, was in

uns steckt. Kaum hatten wir den letzten

Ziegel beim Projekt in St. Pölten gesetzt,

haben wir unsere Ausbilder schon gefragt,

wann die nächste Lehrlingsbaustelle startet“,

sagt Sven Krondorfer, Lehrling im vierten

Lehrjahr. Die Lehrlingsbaustelle 2.0 ergänzt

die Ausbildung künftiger Fachkräfte bei

Strabag optimal: Statt witterungsbedingter

Pausen im Winter arbeiten die Lehrlinge

aktiv auf der Baustelle. Das verkürzt die

Praxislücke und fördert Teamarbeit und

Eigenverantwortung. Zahlreiche Vertreterinnen

und Vertreter aus Politik und Wirtschaft

folgten der Einladung, im Zuge der Dachgleiche

auf das Lehrlingsteam anzustoßen.

www.strabag.at

ZANDTcargo

SattelTieflader ST 480

T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth

Gleichenfeier für die Lehrlingsbaustelle 2.0 in Grafenwörth.

Foto: Strabag / Wolfgang Simlinger

8

MAI 2025

BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

Rendering: ZOOMVP; ATP Architekten Ingenieure

Als Generalunternehmer Tiefbau für das neue Bürogebäude der

Firma Boehringer Ingelheim entwickelte das Team der Firma Züblin

Spezialtiefbau Ges.m.b.H. mit BBV multibond-Staffelankern eine

Alternative zur Deckelbauweise. Im April konnte mit dem großvolumigen

Aushub begonnen werden (oben).

Die Visualisierung zeigt das neue Verwaltungsgebäude

von Boehringer Ingelheim, das 2027 in Betrieb

genommen werden soll.

ZÜBLIN SPEZIALTIEFBAU

Staffelanker als Alternative

zur Deckelbauweise

Das deutsche Unternehmen Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den führenden

forschenden Pharmaunternehmen. Ein wichtiger Standort befindet sich in Wien, wo

Boehringer Ingelheim zurzeit über 100 Mio. Euro in ein neues Bürogebäude investiert.

Im Zuge der Errichtung entwickelte die Firma Züblin Spezialtiefbau mit Staffelankern

eine kosten- und zeitsparende Alternative zur geplanten Deckelbauweise.

D

ie Schwerpunkte des 1885 gegründeten

Unternehmens Boehringer

Ingelheim, das sich nach wie vor in

Familienbesitz befindet, sind die Arzneimittelforschung

sowie die Entwicklung,

Produktion und der Vertrieb neuer

Medikamente mit hohem therapeutischem

Nutzen für die Humanmedizin und die

Tiergesundheit.

In Wien eröffnete Boehringer Ingelheim

1948 die erste Auslandsniederlassung.

Durch den stetigen Ausbau und die

regelmäßigen Investitionen in Forschung

und Produktion entwickelte sich die

Niederlassung in Wien zu einem der

wichtigsten Unternehmens-Standorte.

Heute koordiniert das Boehringer Ingelheim

Regional Center Vienna (kurz RCV)

mit über 4.000 Mitarbeitenden 33 Länder.

Wien ist das Zentrum der Krebsforschung

von Boehringer Ingelheim, ein weiterer

Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und

Produktion von biopharmazeutischen

Arzneimitteln. Derzeit bietet der Campus

in Wien Meidling Platz für über 3.500

Beschäftigte.

Mehr als eine Milliarde Euro in vestierte

Boehringer Ingelheim in den letzten

10 Jahren in den Ausbau der Infrastruktur

am Standort Wien. Unter anderem wurde

im September 2024 am Campus das

topmoderne und nachhaltige Angelika

Amon Forschungsgebäude eröffnet. Doch

damit ist die Erweiterung des Wiener

Standorts noch nicht abgeschlossen: Über

100 Mio. Euro wird das neue Bürogebäude

kosten, das Boehringer Ingelheim derzeit

auf einem 4.500 m 2 großen Grundstück an

der Kreuzung Altmannsdorfer- und

Breitenfurterstraße in unmittelbarer Nähe

zum Hauptstandort errichtet. Es umfasst

zwei Tiefgaragen-Geschosse mit Technikraum

sowie sieben Obergeschosse für

Büroflächen und eine moderne Besprechungslandschaft.

Zu mehr als 18.000 m 2

Nutzungsfläche kommen fast 3.000 m 2

Terrassenfläche und Grünraum.

Nachhaltigkeit wird beim Neubau

großgeschrieben, etwa durch den Einsatz

von Photovoltaik auf Dachflächen und in

der Fassade, E-Ladestationen in der

Garage oder der Verwendung von

„grünem“ Beton, bei dessen Herstellung

weniger CO2-Emissionen anfallen. Der

Heiz- und Kühlbedarf wird durch Wärmepumpen

gedeckt. Diese nutzen die Energie

von 90 Erdwärmesonden, die im Zuge der

derzeit laufenden Tiefbauarbeiten bereits

errichtet wurden.

„Dieses Bauprojekt ist für uns eine

wichtige Investition in die Zukunft und

gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum

Standort Wien. Im neuen Bürogebäude

sollen alle Geschäfts- und Admin-Funktionen

zentral gebündelt werden. Externe

Mietflächen können dann aufgelassen

werden, gleichzeitig werden bestehende

Flächen frei für künftige Investitionen in

Produktion und Forschung“, so Pavol

Dobrocky, Generaldirektor des Boehringer

Ingelheim RCV.

Optimiertes Tiefbau-Konzept

Die Realisierung dieses Bauprojekts

stellte die Firma Züblin Spezialtiefbau

Ges.m.b.H. als Generalunternehmer

Tiefbau in mehrfacher Hinsicht vor große

Herausforderungen. Dazu zählt etwa die

Fotos: Rainer Mirau; Züblin; Baublatt.Österreich

Spatenstich für das 100 Mio.

Bürogebäude (von links): Patrick

Gabriel (Geschäftsführer Spezialtiefbau

Züblin), Bezirksvorsteher

Wilfried Zankl, Pavol Dobrocky

(Generaldirektor Boehringer

Ingelheim RCV), Irmgard

Gettinger (Betriebsratsvorsitzende

Boehringer

Ingelheim RCV) und Philipp

von Lattorff (Aufsichtsratsvorsitzender

Boehringer

Ingelheim RCV).

10 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 11



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Ing. Robert Pfeffer

(Technischer Gruppenleiter

Bereich Österreich (EE),

Direktion Spezialtiefbau

(IG) – UB2C der Firma

Züblin Spezialtiefbau)

erläutert anhand des

Planes die zentralen

Herausforderungen

im Tiefbau.

INNOVATIVES ANKERSYSTEM

Staffelankersystem BBV-multibond

Bei klassischen Verbundankern wird die Hauptlast bereits auf den

ersten ca. 2-3 m der Verpressstrecke abgetragen. Aufgrund der deutlich

geringeren Restscherfestigkeiten führt eine Verlängerung der Verpressstrecken

nur zu einer geringen Zunahme der Ankertragfähigkeit. Der

patentierte BBV multibond-Staffelanker hingegen führt Lasten durch die

Staffelung der Verbundlängen der Litzen über die Länge gestaffelt in

einen gemeinsamen Verpressköper ein. Durch die versetzte innere

Krafteinleitung wird auch die äußere Lastabtragung des Verpresskörpers

in den Baugrund gestaffelt weitergeleitet. Die resultierende äußere

Mantelreibung wird deutlich reduziert und die Last über die planbar

aktivierte Abtragungslänge des Verpresskörpers „vergleichmäßigt“. Dies

ermöglicht Einsparungen bei Anker, Bohrmeter und Kosten. Der Korrosionsschutz

der Litzen durch den umgebenden Zementstein ist dementsprechend

deutlich verbessert.

www.bbv-systems.com

Die umlaufende Schlitzwand wurde mit einem Liebherr Seilbagger HS 885 HD hergestellt.

Baulogistik, denn die Ein- und Ausfahrt

zur Baustelle ist nur über die Breitenfurterstraße

möglich und liegt im Staubereich

der Kreuzung. Zusätzlich verlaufen auch

die Gleise der Straßenbahn direkt im

Zufahrtsbereich. Um die Verschmutzung

der Verkehrsflächen möglichst gering zu

halten, werden die Fahrzeuge händisch

mit Hochdruckreiniger und einer Reifenwaschanlage

gereinigt bzw. kommt auch

eine Kehrmaschine zum Einsatz. Eine

weitere Herausforderung ist der Untergrund,

bei dem es sich um Wiener Tegel

mit feinsandigen Einlagerungen handelt.

Auch macht gespanntes Grundwasser in

rund 30 m Tiefe eine Wasserhaltung

notwendig.

Ing. Robert Pfeffer, Technischer

Gruppenleiter Bereich Österreich (EE),

Direktion Spezialtiefbau (IG) – UB2C der

Firma Züblin Spezialtiefbau, erläutert im

Gespräch mit Baublatt.Österreich die

Tiefbau-Arbeiten: „Die vorgegebene

Bauphase für die Fertigstellung der

Baugrube erstreckt sich von August 2024

bis August 2025. Ursprünglich war die

Baugrube in Deckelbauweise ausgeschrieben.

Aus mehreren Gründen haben wir

aber eine Alternative erarbeitet, denn

abgesehen vom eng getakteten Bauzeitplan

sind der Aushub und alle weiteren

Arbeiten unter dem fertigen Deckel eine

Herausforderung. Wir haben daher eine

Variante entwickelt, in der wir die

Baugrube nicht durch die Deckelbauweise

sichern, sondern mit Ankern. Allerdings

haben die Berechnungen gezeigt, dass

zwei Ankerlagen erforderlich sind. Das

bedeutet einen zeitraubenden Arbeitsablauf

mit Aushubarbeiten zwischen den

Ankerlagen und danach den erneuten

Einsatz des Ankerbohrgeräts. Wir haben

uns daher dazu entschieden, den patentierten

BBV multibond-Staffelanker

einzusetzen. Während bei klassischen

Verbundankern die Hauptlast bereits auf

den ersten Metern der Verpressstrecke

abgetragen wird, leiten Staffelanker die

Ankerlast über mehrere Lasteinleitungsstrecken

gestaffelt in den Verpresskörper

ein. Mit Hilfe unserer deutschen Züblin

Kollegen, die beim Einsatz von Staffelankern

bereits über umfangreiche Erfahrungen

verfügen, haben wir die Dimensionierung

durchgeführt und konnten dabei mit

nur einer Ankerlage die Funktion des

Deckels ersetzen. Diese Variante hat den

Bauherren überzeugt, denn sie bietet nicht

nur einen zeitlichen und finanziellen

Vorteil – auch der nachfolgende Generalunternehmer

Hochbau profitiert von der

offenen Baugrube und hat von Beginn an

vollen Zugriff auf die Sauberkeitsschicht

und die Bodenplatte.“

Als Generalunternehmer Tiefbau ist die

Firma Züblin Spezialtiefbau Ges.m.b.H.

unter anderem für die komplette Baugrubensicherung

zuständig. Sie erfolgt durch

eine umlaufende Schlitzwand mit rund

5.000 m². Die Schlitzwand ist 80 cm breit

und bis zu 26 m tief. Als Schlitzwandgerät

kam ein Liebherr Seilbagger HS 885 HD

zum Einsatz. Aufgrund der Geräteverfügbarkeit

wurde kurzzeitig auch ein Liebherr

Seilbagger HS 8070 eingesetzt. Die

Arbeiten wurden im November 2024

abgeschlossen.

Im nächsten Schritt wurde mit der

Errichtung der 31 Bohrpfähle für die

Fundierung begonnen. Die Pfähle weisen

einen Außendurchmesser von 880 mm auf

und reichen bei einer Pfahllänge von 21 m

in eine Tiefe von ca. 30 m. Aufgrund des

Geländeversatzes an einer Seite der

KAISER S12 Allroad

Für die Sicherung der Baugrube wurden 105 BBV multibond-Staffelanker

versetzt. Da sie die Ankerlast über mehrere Lasteinleitungsstrecken

gestaffelt in den Verpresskörper einleiten, konnte ein zweiter

Ankerhorizont vermieden werden.

PAUS SMK 9036

KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at

12 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 13



PROJEKTE + PLANUNG

Baugrube wurden hier weitere 27 Bohrpfähle

mit einer Tiefe von 12 m als

Baugrubensicherung hinter der Schlitzwand

hergestellt. Die Bohrpfähle wurden

mit einem Liebherr LB28 Bohrgerät im

Kelly-Verfahren hergestellt.

Parallel wurden mit einem Sennebogen

620 Seilbagger mit einer Greiferbohrung

mit 640 mm die insgesamt 16 Brunnen für

die Wasserhaltung errichtet. Um die Mitte

der Baugrube von Leitungen frei zu

halten, wurden die Brunnen im Nahbereich

der Schlitzwand positioniert. Das

Wasser aus den Brunnen wird über ein

Absetzbecken und eine Gewässerschutzanlage

zum Kanalanschluss geleitet. Die

Brunnen wurden im November 2024

fertiggestellt, die Grundwassererhaltung

Die insgesamt 16 Brunnen für die Wasserhaltung und die Entspannung des Grundwassers

wurden mit einem Sennebogen 620 Seilbagger mit Greiferbohrung hergestellt.

Voll im Zeitplan: Mit großem Einsatz meistert das Team der Firma Züblin Spezialtiefbau die

Herausforderungen, die bei einem derart komplexen Tiefbau-Projekt auftreten.

läuft seit Dezember. Wenn die Auftriebssicherheit

im Hochbau gegeben ist, werden

die Pumpen ausgebaut und die Brunnen

mit Zementsuspension verschlossen.

Im Anschluss an diese Arbeiten wurde

die Ankerlösung realisiert. In Summe

wurden 105 Staffelanker an drei Seiten

der Baugrube mit einem KR 806-5G

Bohrgerät hergestellt. Kurzzeitig kam

auch ein zweites Bohrgerät zum Einsatz,

die vierte Seite wird durch eine Stahl-

Eckaussteifung gesichert. Die Anker

wurden vom Niveau des Voraushubs in 3

m Tiefe gebohrt. Diese Arbeiten wurden

Anfang März abgeschlossen und die Anker

bis Ende März gespannt. Vom Voraushub-

Niveau aus wurden auch die 90 Erdwärmesonden

mit jeweils 150 m Länge

gebohrt. Mit der so gewonnenen Energie

wird das neue Bürogebäude sowohl

beheizt als auch gekühlt. Anfang April

wurden alle 90 Sonden fertiggestellt.

Damit konnte im Bereich der Altmannsdorfer

Straße der großvolumige

Erdbau mit dem Aushub bis auf die

Baugrubensohle starten. Nach dem

Voraushub mit ca. 10.000 m³ erreicht der

restliche Aushub eine Größenordnung

von rund 50.000 m³. Die Arbeiten gestalten

sich sehr anspruchsvoll, denn der

Aushub erfolgt zwischen den Brunnen

und den Erdwärmesonden. Im Sinne der

Kreislaufwirtschaft wird die Möglichkeit

einer Verwendung des Aushubmaterials,

bei dem es sich wie erwähnt um Wiener

Tegel handelt, durch die Firma Wienerberger

geprüft. Im Anschluss wird der

Teil der Sonden über der Sauberkeitsschicht

etappenweise zurückgebaut. Jede

Sonde besteht aus vier PE Rohren mit

Durchmesser 32, die in einem Bohrloch

mit einem Durchmesser von ca. 150 mm

vollständig mit einem wärmeleitenden

Mörtel verpresst werden. Das Kopfende

der Sonden befindet sich in der Sauberkeitsschicht,

in der auch die Leitungsanbindungen

und die Sondenverteiler

liegen.

Der Auftragsumfang der Firma Züblin

Spezialtiefbau als Generalunternehmer

Tiefbau schließt mit der Verlegung der

Erdwärmesondenleitungen, dem Blitzschutz

sowie der Sauberkeitsschichte ab.

Voraussichtlich ab September 2025 wird

vom Generalunternehmer Hochbau eine

braune Wanne inklusive der Bodenplatte

errichtet. Ausgebildet wird eine kombinierte

Pfahl-Plattengründung, wobei es

sich bei den Pfählen um Auftriebspfähle

handelt. Diese Arbeiten können nun dank

der hier umgesetzten Alternative zur

Deckelbauweise wesentlich einfacher und

zügiger durchgeführt werden.

www.zueblin.at

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Komatsu WA475-11

Der neue WA475-11 ist mit einem deutlich leistungsstärkeren

Motor (257 kW / 349 PS) der nächsten

Generation ausgestattet, der zusammen mit dem

hydraulisch-mechanischen Getriebe von Komatsu (K-HMT)

außergewöhnliche Produktivität und Kraftstoffeffizienz

bietet. Die neue Kabine setzt Maßstäbe in Sachen

Ergonomie und ist mit einem innovativen, digitalen

Armaturenbrett ausgestattet. Neue, ergonomische

Hydraulikbedienhebel sowie die optional erhältliche

Joysticksteuerung sorgen für höchsten Fahrkomfort und

ermüdungsfreies Arbeiten.

Motorleistung: +19%

Neu*

Kraftstoffverbrauch: -6%

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14 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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BERGBAUTAG

ÖSTERREICHISCHER BERGBAUTAG 2025

Untertage-Lösungen für

die Energieinfrastruktur

Unter dem Leitthema „Transformationen in der Rohstoffindustrie“

organisierte der Bergmännische Verband Österreichs

(BVÖ) vom 6. bis 8. Mai 2025 in Waidhofen an der

Ybbs den Österreichischen Bergbautag 2025. Der Themenbogen

der hochkarätigen Vorträge reichte von der künftigen

Versorgung Europas mit kritischen Rohstoffen bis hin zu

neuen Ansätzen in den Bereichen Antriebstechnik, Logistik

und Hightech. Auch zur Unter stützung der Energieversorgung

wurden interessante Projekte vorgestellt.

Robert Holnsteiner vom

Bundesministerium für Finanzen

informierte über den „Critical Raw

Materials Act“ (CRMA) der EU und

seine Bedeutung für die Rohstoffversorgung

Europas.

sollen 40% der Verarbeitungskapazität, 25% der Recyclingkapazität

und 10% der Rohstoffgewinnung erreicht werden.

Zudem soll die Abhängigkeit der EU von Importen aus

einzelnen Drittländern auf maximal 65% begrenzt werden.

Die EU hat bereits strategische Rohstoffpartnerschaften mit

verschiedenen Ländern vereinbart und führt Gespräche mit

weiteren Ländern, um die Zusammenarbeit im Rohstoffbereich

zu intensivieren. Die Umsetzung des Rechtsakts stellt

die österreichische Verwaltung vor große Aufgaben. Am 25.

März 2025 wurde die erste Liste mit 47 strategischen

Projekten veröffentlicht. Ein österreichisches Projekt findet

sich nicht auf dieser Liste.

Weitere Aspekte zu diesem Thema lieferte Frank Melcher

vom Lehrstuhl für Geologie und Lagerstättenlehre an der

Montanuniversität Leoben unter dem Titel „Schaffen wir

das? Überlegungen zu Europas künftigem Bedarf an kritischen

mineralischen Rohstoffen“. Er beleuchtete im Detail

die Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe in den

EU-Mitgliedstaaten und betonte, dass die EU-Mitgliedstaaten

dringend effektive Strategien zur raschen Steigerung der

heimischen Produktion von mineralischen Rohstoffen

entwickeln müssen, um die Zielsetzungen des CRMA zu

erfüllen. An seine Vorredner knüpfte Thomas Angerer von

Geosphere Austria an und erläuterte die Bedeutung der

geologischen Dienste für die Umsetzung des CRMA aus Sicht

der GeoSphere Austria. Die GeoSphere Austria strebt im

Rahmen ihrer Forschungsprojekte in der Explorationsinitiative

die aktive Zusammenarbeit mit der heimischen Bergbauindustrie

und Forschungslandschaft an.

Weitere Themen waren die Carbon Management Strategie

für Österreich, auch aus Sicht der CO2-intensiven Industrie.

Beleuchtet wurden auch die nationalen und internationalen

Aspekte des österreichischen Bergbaus. Wie betont wurde, ist

das Bundesministerium für Finanzen (BMF) bestrebt, die

E

röffnet wurde der Bergbautag von

BVÖ Präsident Prof. Helmut Flachberger,

der bei der Hauptversammlung im

Rahmen des Bergbautags für zwei weitere

Jahre wiedergewählt wurde. Er betonte in

seiner Rede vor den rund 150 Teilnehmerinnen

und Teilnehmern: „Jede

Generation hatte ihre Herausforderungen.

Wichtig ist, dass wir als Ingenieurinnen

und Ingenieure Lösungskonzepte zu Ende

denken.“

75 Jahre Bergmännischer

Verband Österreichs

Der Bergbautag bildete auch den idealen

Rahmen, um das 75-jährige Bestehen des

Verbands zu feiern. Zu Beginn gab der

scheidende BVÖ Geschäftsführer Prof.

Gerhard Mayer daher einen Rückblick auf

die wichtigsten Entwicklungen der letzten

Jahrzehnte. Gerhard Mayer: „Gegründet

wurde der spätere BVÖ 1950 als ´Verband

der Bergingenieure Leoben` und im Sinne

der Öffnung des Verbands 1963 in

´Bergmännischer Verband Österreichs`

umbenannt. Das Herz des Verbandes sind

aus meiner Sicht die Fachausschüsse und

Arbeitskreise. Sie leisten die technische

und wirtschaftliche Arbeit und werden

vom Verband dabei logistisch unterstützt.

Unser jüngstes und erfolgreichstes

Projekt ist der Fachausschuss für Studenten

und Schüler mit rund 240 Mitgliedern.

Dieser große Pool an fachlichem Nachwuchs

ist meiner Meinung nach der

größte Schatz des BVÖ. Das zeigte auch

der Besuch von einigen wenigen Studenten

bei einem großen Konzern, bei dem

die gesamte Human Resources Abteilung

anwesend war. Bedanken möchte ich mich

bei der Wirtschaftskammer und unseren

Partnern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit

über all die Jahre.“ Nach 28

Jahren als Geschäftsführer des Verbandes

übergab Gerhard Mayer das Zepter an

Bergrat h.c. Josef Pappenreiter. Gerhard

Mayer wurde aufgrund der fast drei

Jahrzehnte langen erfolgreichen

Geschäftsführung mit der Miller-von-

Hauenfels-Medaille geehrt, der höchsten

und selten vergebenen Auszeichnung des

Verbandes.

Im ersten Fachvortrag widmete sich

Robert Holnsteiner vom Bundesministerium

für Finanzen, Abteilung Mineralrohstoffpolitik,

dem „Rechtsakt für kritische

Rohstoffe und seine Bedeutung für die

Rohstoffversorgung Europas“. Der

„Critical Raw Materials Act“ (CRMA) der

EU, der am 24. Mai 2024 in Kraft getreten

ist, ist Teil des „Clean Industrial Deals“.

Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit zu

stärken und die Abhängigkeiten bei

kritischen Rohstoffen zu verringern, die

für die Wirtschaft von großer Bedeutung

sind und ein hohes Versorgungsrisiko

aufweisen. Der Rechtsakt legt spezifische

Ziele bis 2030 fest, insbesondere für

strategische Rohstoffe. Innerhalb der EU

16 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Bilder: VA Erzberg; Montanuniversität Leoben; Baublatt.Österreich

Von links: BVÖ Geschäftsführer Prof. Gerhard Mayer gab

zu Beginn des Bergbautags einen Rückblick auf 75 Jahre

BVÖ und wurde für seine Leistungen mit der Miller von

Hauenfels-Medaille geehrt. Er übergab das Zepter des

BVÖ Geschäftsführers an Bergrat h.c. Josef Pappenreiter

(Geschäftsführer VA Erzberg), der als Entscheidungsträger

bei der Modernisierung und nachhaltigen Bergbauplanung

am 5. Mai 2025 mit dem Goldenen Ehrenzeichen des

Landes Steiermark ausgezeichnet wurde.

BUILT

FOR

SUCCESS

GEEL.AT



BERGBAUTAG

BERGBAUTAG

Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der

österreichischen Bergbauindustrie mit

zahlreichen Maßnahmen zu stärken. Der

Masterplan Rohstoffe 2030, die Carbon

Management Strategie und das Positionspapier

Tiefengeothermie stellen die

Eckpunkte dieser Bestrebungen dar.

Petra Gradischnig vom Forum mineralische

Rohstoffe widmete sich den

Zukunftsvisionen der mineralischen

Rohstoffbranche. Sie betonte, dass die

Sicherung des langfristigen Zugangs zu

Rohstofflagerstätten und die Eigenversorgung

mit regionalen Baurohstoffen für

Österreich oberste Priorität haben muss.

Ebenso, dass langwierige Genehmigungsverfahren

und hohe Berichts-, Melde- und

Dokumentationspflichten die meist

kleinen und mittleren Unternehmen

belasten – ein Bürokratieabbau sei

dringend notwendig. Darauf aufbauend

informierten Experten der Montanuniversität

Leoben über die Potenziale in

Österreich aus lagerstättenkundlicher

und aufbereitungstechnischer Sicht.

Tagebaunachnutzung

als Wärmespeicher

Im Süden von Graz soll ein zukunftsweisendes

Modell für die nachhaltige

Nachnutzung bergbaulicher Standorte

geschaffen werden. Herzstück des Projektes

ist der derzeit noch aktive Basaltsteinbruch

Weitendorf. Im Zuge des Abschlusses

der Abbautätigkeiten wird der

Tagbauendzustand so gestaltet, dass ein

nutzbares Volumen von etwa 1,5 Mio. m³

entsteht. Der Speicher selbst wird nach

Abschluss der bergtechnischen Maßnahmen

kontrolliert geflutet und mit einem

Spezialdeckel aus Leichtbeton geschlossen,

um Wärmeverluste zu minimieren und das

thermische System effizient betreiben zu

können. Parallel zur Umgestaltung des

Steinbruches entstehen auf angrenzenden

Von links: Prof. Robert Galler

(Montanuniversität Leoben,

Lehrstuhl für Subsurface

Engineering) und Bergrat

h.c. Josef Pappenreiter

(Geschäftsführer VA Erzberg)

präsentierten engagierte

internationale

Projekte zum Thema

Energiegewinnung und

untertägige Energiespeicherung.

landwirtschaftlichen Flächen großflächige

Solarkollektorfelder mit einer Nettofläche

von 28 ha. Die Sonnenenergie wird in

Wärme umgewandelt und über Wärmetauscher

in den Speicher eingebracht, wobei

Wassertemperaturen im Speicher von bis

zu 90°C erreicht werden. Im Winter wird

die gespeicherte Energie, bei Bedarf

unterstützt durch ein Biomasseheizkraftwerk,

das die Wassertemperatur auf bis zu

120°C anhebt, in das Fernwärmenetz der

Stadt Graz eingespeist.

Über ähnlich interessante Ansätze

berichteten Bergrat h.c. Josef Pappenreiter

(VA Erzberg GmbH) und Prof. Robert

Galler (Montanuniversität Leoben,

Lehrstuhl für Subsurface Engineering)

unter dem Titel „Über Energiegewinnung

und untertägige Energiespeicherung am

Beispiel Steirischer Erzberg und der

F&E-Projekte am Zentrum am Berg“.

Dazu wurde zunächst die Situation am

Steirischen Erzberg beleuchtet, wo der

Am Steirischen Erzberg wird der

Bedarf an elektrischer Energie

durch ein Kleinwasserkraftwerk

und durch PV-Anlagen bereits zu

rund einem Drittel gedeckt. Für

die weitere Erhöhung des Eigenversorgungsgrades

gilt es neue

Lösungen zu finden.

Bedarf an elektrischer Energie für die

Erzproduktion durch ein Kleinwasserkraftwerk

und durch die in den Jahren

2022 und 2023 errichteten PV-Anlagen

bereits zu rund einem Drittel gedeckt

wird. Aufgrund der Gegebenheiten ist eine

Erhöhung der Eigenerzeugung mittels

PV-Anlagen wirtschaftlich schwierig

darstellbar. Eine Erhöhung des tatsächlichen

Eigenversorgungsgrades kann daher

nur durch Tages- als auch Langzeitspeicherung

der mittels Solaranlagen

erzeugten elektrischen Energie umgesetzt

werden.

Aus diesem Grund ist die VA Erzberg

GmbH auch bei F&E Projekten der

Montanuniversität als Industriepartner

beteiligt und gerade das Forschungszentrum

ZaB der MUL am Erzberg könnte

hier zur erfolgreichen industriellen

Umsetzung wichtige Lösungsansätze

bieten. Der Lehrstuhl für Subsurface

Engineering der Montanuniversität

Leoben verfolgt das Ziel der Untertage-

Energiespeicherung in mehreren verschiedenen

Forschungsprojekten. Zielsetzung

ist dabei immer, dass überschüssige

elektrische Energie zum Beispiel aus

Wind- und Solarkraftwerken, entweder in

Form von Druckluft, einem sonstigen

gasförmigen Medium wie beispielsweise

Wasserstoff oder auch in Form von

Heißwasser untertage gespeichert wird

und bei Bedarf zur Verfügung gestellt

werden kann. In diesem Sinne wurden

mehrere, hochinteressante internationale

Forschungsprojekte vorgestellt, die an der

Realisierung der genannten Voraussetzungen

arbeiten.

Im Anschluss rückten innovative

Transportsysteme in den Mittelpunkt.

Präsentiert wurde unter anderem die

Transport-Lösung der Knauf GmbH, die

seit kurzem den Transport des Naturgipses

vom Gipsbergbau in Tragöß zum

Firmensitz in Weißenbach bei Liezen

emissionsarm durchführt. Der letzte

Themenblock widmete sich dem Einsatz

neuer Technologien bei der RHI

Magnesita GmbH bzw. in aktuellen

Forschungsprojekten des Lehrstuhls für

SANDVIK RANGER DX810i

Erhalten Sie Reichweite. Erhalten Sie Leistung. Erhalten Sie Konnektivität. Was

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Vom Hoch- und Tiefbau bis zum Steinbruch und Bergbau, die Sandvik Ranger

DXi-Serie verfügt über die vielseitigsten Bohrgeräte für verschiedenste

Anwendungen. Mit den leistungsstarken Gesteinsbohrhämmern

der RD900-Serie und den bogenförmigen Gewindesystemen

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Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden die verschiedenen Themen weiter erörtert.

Aufbereitung und Veredlung der Montanuniversität

Leoben.

Abschließend wurde auf die Jubiläums-

Veranstaltung 400. Jahrestag der Gründung

der Innerberger Hauptgewerkschaft

hingewiesen, die vom 25. bis 27. September

in Eisenerz stattfindet. Am 8. Mai

2025 hatten die Teilnehmer des Bergbautags

die Gelegenheit, an einer Exkursion

zur Firma IFE Aufbereitungstechnik

GmbH in Waidhofen an der Ybbs teilzunehmen.

www.bvo.at | www.vaerzberg.at

www.unileoben.ac.at

18 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 19



MASCHINEN + TECHNIK

BULLDOZER

20 Jahre Bulldozer: Jubiläums-Feier in Peggau

Die Bulldozer GmbH veranstaltet am 4. Juli 2025 anlässlich des

20-jährigen Bestehens eine große Jubiläums-Feier in der Firmenzentrale

in Peggau.

An diesem Tag bietet die Firma Bulldozer, Spezialist für Baumaschinen

Ersatz- und Verschleißteile, Anbaugeräte und Reparaturdienstleistungen,

ihren Kunden neben einem umfangreichen Rahmenprogramm

auch die Möglichkeit, sich bei Produktpräsentationen und

Vor führungen direkt über das breite Spektrum des Angebotes zu

informieren. Für das leibliche Wohl aller Gäste wird selbstverständlich

gesorgt.

Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich das Unternehmen als zuverlässiger

Partner in der Baumaschinenbranche etabliert und bietet

seinen Kunden hochwertige Produkte und herausragenden Service. In

den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Firma Bulldozer

kontinuierlich weiterentwickelt und innoviert, um den steigenden

Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Das Unternehmen

zeichnet sich durch eine umfassende Produktpalette, technische

Expertise und kundenorientierten Lösungen aus. „Wir sind stolz

Am 4. Juli 2025 feiert die Bulldozer GmbH ihr 20-jähriges Jubiläum.

darauf, diesen Meilenstein zu erreichen und möchten uns bei unseren

treuen Kunden, zuverlässigen Lieferanten und engagierten Mitarbeitern

bedanken, die diesen Erfolg möglich gemacht haben“, betont

Geschäftsführer und Gründer Willibald Wippel. „Unser Ziel ist es, auch

in den kommenden Jahren erstklassige Produkte und Dienstleistungen

anzubieten und weiterhin eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für

unsere Kunden zu sein.“

www.bulldozer-parts.at

Bagger sucht Anbaugerät?

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SCHWAMBORN

Betonfugen perfekt sanieren

Die Kombination aus der BEF 400RC von Schwamborn und den Floorbridge-

Fugenprofilen ermöglicht eine wirtschaftliche Fugensanierung.

M

it der innovativen Schneid- und

Frästechnologie der BEF 400RC von

Schwamborn und den langlebigen Betonfugenprofilen

von Floorbridge lassen sich

alte Fugen mühelos entfernen und durch

eine hochwertige Lösung ersetzen. Die

BEF 400RC von Schwamborn ist eine

leistungsstarke, ferngesteuerte Schneidund

Fräsmaschine, die mittels eines

Schneidrotors alte und unansehnliche

Betonfugen präzise, effizient und schonend

entfernt. Durch die stufenlose Schnitttiefeneinstellung

und die staubfreie Arbeitsweise

wird eine optimale Grundlage für

die anschließende Fugensanierung

geschaffen, ohne den umliegenden Beton

unnötig zu beschädigen. Durch die präzise

Schneidtechnik wird der Untergrund

gezielt vorbereitet, so dass die neuen

Fugenprofile optimal integriert werden

können. Durch die Fernsteuerung können

die Arbeiten sicher, ergonomisch und mit

maximaler Kontrolle durchgeführt

werden.

In weiterer Folge bieten die Floorbridge-Fugenprofile

eine nachhaltige und

hochbelastbare Alternative. Sie zeichnen

sich durch eine deutlich längere Lebensdauer,

eine hohe Widerstandsfähigkeit

gegen mechanische Einwirkungen und

eine gleichbleibend stabile Performance

aus. Mit der Kombination aus der BEF

400RC von Schwamborn und den Floorbridge-Fugenprofilen

gelingt eine Fugensanierung,

die nicht nur dauerhaft

belastbar, sondern auch wirtschaftlich und

Von links: Die BEF 400RC bei der Entfernung einer Alt-Fuge, daneben

das eingesetzte Floorbridge-Fugenprofil.

optisch ansprechend ist. Diese Methode

trägt zur Werterhaltung und Sicherheit

von Bodenflächen bei.

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20 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Von rechts: Geschäftsführer

Anton Lechner

(Firmen Naturwerk und

Anton Lechner

Transporte), Gerhard

Hagleitner (Verkauf,

Zeppelin Österreich,

Niederlassung Wien) und

Geschäftsführer Thomas

Voglauer (Naturwerk) vor

dem rund 60 Jahre alten

Cat 966B, der bei Bedarf

nach wie vor wertvolle

Dienste leistet.

ZEPPELIN

Ein neuer Cat 920 ist die Schlüsselmaschine

in der Kompostieranlage der Firma Naturwerk

In St. Veit an der Gölsen übernahm die Naturwerk GmbH 2024 eine bestehende

Kompostieranlage, neben der ab Herbst auch ein Altstoffsammelzentrum errichtet wird.

Um für die Ladespiele und den Transport des Grünschnitts entsprechend leistungsfähig

aufgestellt zu sein, investierte das Unternehmen in einen neuen Radlader Cat 920.

D

ie Naturwerk GmbH wurde 2024 für

die Übernahme der Kompostieranlage

gegründet und wird von den beiden

Geschäftsführern Anton Lechner und

Thomas Voglauer geleitet. Sie arbeitet eng

mit der Firma Anton Lechner Transporte

Die Kompostieranlage wird neu strukturiert und modernisiert.

zusammen, die 1999 von Anton Lechner

mit einem 2 Achs-Lkw in Phyra bei St.

Pölten gegründet wurde. Mittlerweile

umfasst der Fuhrpark 14 Lkw bzw.

Kran-Lkw sowie Kleintransporter und

Bagger. Tätig ist die Firma Anton Lechner

Der neue Radlader Cat 920 ist die jüngste von drei Cat Radlader

Generationen der Firma Naturwerk und aktuell der Leistungsträger

in der Kompostieranlage in St. Veit an der Gölsen.

22 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Transporte heute hauptsächlich in den

Bereichen Erdbau, Steinschlichtungen und

Gartengestaltung, Transporte, Kranarbeiten,

Arbeitskorb sowie Dienstleistungen

für den Baustoffsektor.

Geschäftsführer Anton Lechner: „Vor

zehn Jahren sind wir neben dem Transport-Geschäft

auch in den Erdbau

eingestiegen, der immer stärker gewachsen

ist. Ausgelastet sind wir nicht nur

durch die verschiedenen Arbeiten für

private Auftraggeber, sondern unter

anderem auch durch den Forstwegebau

im ganzen Bezirk Lilienfeld. Gefragt ist

unser Team auch für die sensiblen

Arbeiten bei der Wegeherstellung am

Wiener Zentralfriedhof. Für viele dieser

Tätigkeiten ist die eigene Kompostieranlage

nun eine ideale Ergänzung. Gemeinsam

mit Thomas Voglauer habe ich daher

im letzten Jahr die Naturwerk GmbH

gegründet, die drei Standbeine hat: den

Erdbau, die Kompostieranlage und den

Handel, denn wir vertreiben nicht nur

unsere Produkte aus der Kompostieranlage,

sondern auch Kanalrohre und

Betonringe für den Tiefbau. In der

Kompostieranlage, bei der es sich um die

einzige Anlage in der Region handelt,

übernehmen und behandeln wir den

Biomüll und Grünschnitt der Kunden,

aber auch von unseren eigenen Projekten.

In aufbereiteter Form wird er dann

wieder abgegeben und in den Kreislauf

zurückgebracht.“

Neben der Kompostieranlage wird von

der Gemeinde St. Veit an der Gölsen ab

Herbst 2025 ein neues Altstoffsammelzentrum

errichtet, bei dem die Firma

Die neue Ditch Witch JT21 Horizontalspülbohranlage.

Kleine Dimensionen. Große Projekte.

Naturwerk ein wichtiger Partner ist. Für

die Gemeinden der Region ist der

Standort dann nicht nur eine Anlaufstelle

für Biomüll und Grünschnitt, sondern

auch für das Beton- und Asphalt-Recycling.

In einem dritten Schritt ist geplant,

dass eine Entsorgungsfirma eine große

Lowatschek & Regner KG

WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT



MASCHINEN + TECHNIK

Der liebevoll restaurierte Cat IT12B (Baujahr 1992) unterstützt den

neuen Cat 920 bei den Ladespielen in der Kompostieranlage.

Lagerhalle errichtet. In all diesen

Bereichen wird der Cat 920 die Arbeitsabläufe

unterstützen.

Der Bedarf für einen leistungsstarken

Lader ist aber bereits jetzt gegeben: Bis zu

3.000 t Biomasse werden jedes Jahr in der

Kompostieranlage angeliefert. Zu den

Aufgaben des Cat 920 zählt das Beschicken

der Aufbereitungsanlagen, das

Aufsetzen der Kompostmieten, die

entsprechenden Siebvorgänge und die

Beladung der Lkw. Für dieses Einsatzprofil

erwies sich der kompakte Radlader

Cat 920 mit Stufe V Motor als ideales

Arbeitsgerät.

Dazu Gerhard Hagleitner, zuständiger

Betreuer der Niederlassung Wien der

Für Geschäftsführer

Anton Lechner ist die

Übernahme der

Kompostieranlage

ein wichtiger

Wachstumsschritt.

Firma Zeppelin Österreich: „Ich freue

mich, dass wir die Firma Naturwerk mit

der Geräte-Qualität des Cat 920 und dem

zuverlässigen Service-Angebot unserer

bestens geschulten Service-Mitarbeiter

überzeugen konnten. Der Cat 920 verfügt

über einen hydraulischen Cat Schnellwechsler,

mit dem rasch zwischen einer

1,5 m³ Cat Erdbauschaufel und einer

Leichtgutschaufel mit Niederhalter der

Firma Winkelbauer gewechselt werden

kann. Für reibungsfreie Ladespiele ist er

auf Kundenwunsch mit einem verlängerten

Hubrahmen ausgerüstet.“

Ein kurzer Blick auf die Technik des

Cat 920: Drehwinkelsensoren ermöglichen

elektronisch das Voreinstellen von Hub-

und Schaufelendstellungen komfortabel

von der Kabine aus, die Positionen werden

dabei über eine Zylinderendlagendämpfung

weich angefahren. Mit vier Tasten in

der Fahrerkabine kann das neue System

sogar für zwei verschiedene Anbaugeräte

eingestellt werden. Dadurch kann die

Lebensdauer der Schaufel verlängert und

der Kraftstoffverbrauch reduziert werden.

Außerdem verkürzen sich dadurch

Ladezyklen und die Belastung des Fahrers

sinkt ebenfalls.

Firmenchef Anton Lechner: „Wir haben

uns für den Cat 920 aus mehreren

Gründen entschieden. Einerseits habe ich

selbst gute Erfahrungen mit Cat Geräten

und der Betreuung durch die Firma

Zeppelin, andererseits habe ich von mehreren

Seiten nur positive Meinungen gehört.

Der Cat 920 ist einfach zu bedienen und

damit perfekt für unser Einsatzgebiet.

Außerdem verfügt der Cat 920 über eine

Straßenzulassung und läuft mit 40 km/h.

Das heißt, ich kann bei Bedarf in einem

Umkreis von einigen Kilometern auch

kleinere Materialmengen sehr rasch direkt

zustellen. Bei der Ausrüstung habe ich

bewusst auf die Zentralschmierung

verzichtet, denn ich will mir regelmäßig

selbst ein Bild vom Geräte-Zustand

machen.“

Neben dem neuen Cat 920 kommen in

der Kompostieranlage in St. Veit an der

Gölsen auch ein rund 60 Jahre alter Cat

966B und ein Cat IT12B mit Baujahr 1992

zum Einsatz. Anton Lechner: „Einige

meiner Mitarbeiter haben auf einem Cat

966B viele Stunden absolviert. Als er mir

zum Kauf angeboten wurde, haben wir ihn

nach langer Standzeit mit neuen Batterien

und Startspray in wenigen Minuten zum

Laufen gebracht. Heute ist er ein wichtiges

Reservegerät für Notfälle. Auch unser

Cat IT12B bewährt sich bereits seit über

30 Jahren. Wir haben ihn restauriert und

er ist heute eine wichtige Hilfe bei den

Ladespielen in der Kompostieranlage.

Beide Geräte sind für mich ein echter

Beweis für die hohe Qualität der Cat

Geräte. Genauso wichtig ist für uns aber

ein guter Service. Nur mit einer guten

Betreuung entsteht die Basis für eine

langfristige Zusammenarbeit. Ich vertraue

Gerhard Hagleitner, denn er ist für mich

erreichbar und wenn ein Problem auftritt,

dann arbeitet er zügig an einer Lösung.

Nicht zuletzt kann ich beim Cat 920 aber

auch auf einen entsprechenden Wiederverkaufswert

vertrauen. Wir haben verschiedene

Marken probiert, aber das Gesamtpaket

aus der Cat Geräte-Qualität und der

ausgezeichneten Betreuung durch die

Firma Zeppelin hat mich am meisten

überzeugt.“

www.zeppelin-cat.at | www.lechnertransporte.at

24 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Die Vortriebsmannschaft

der TBM Flavia freut sich über

die erreichten 14,3 km am

Brenner.

1 2

1 Die TBM Flavia hat nicht nur einen langen Tunnelabschnitt aufgefahren,

sondern gleichzeitig 65.000 Tübbinge für die Innenschalte des Tunnels

eingebaut. 2 Der Bohrkopf-Durchmesser der TBM Flavia beträgt 10,71 m.

BRENNER BASISTUNNEL

Flavia erreicht den Brenner: die letzte

italienische TBM ist an ihrem Ziel angelangt

Die letzte der insgesamt drei Tunnelbohrmaschinen (TBM) im Baulos H61 Mauls hat

den Vortrieb der westlichen Haupttunnelröhre erfolgreich abgeschlossen. Damit ist der

Vortrieb der Eisenbahnröhren auf italienischem Projektgebiet abgeschlossen.

F

lavia startete im April 2019 und

bewältigte eine Strecke von 14,3 km.

Die TBM hat nicht nur einen langen

Tunnelabschnitt aufgefahren, sondern

gleichzeitig 65.000 Tübbinge für die

Innenschalte des Tunnels eingebaut. Für

die beiden Vorstände der BBT SE, Gilberto

DATEN & FAKTEN

Eckdaten der TBM Flavia

Durchmesser des Bohrkopfs: 10,71 m

Vortriebsleistung des Bohrkopfs: 4.200 kW

Drehmoment des Bohrkopfs: 27.000 kNm

Gesamtgewicht

(TBM inkl. Main Drive): ca. 2.750 t

Gewicht des Bohrkopfs: 260 t

Gesamtlänge

(TBM inkl. Main Drive): ca. 200 m

Anzahl der Transporte: ca. 170

Anzahl der Einzelbestandteile

(TBM inkl. Main Drive): ca. 80.000

Cardola und Martin Gradnitzer wurde ein

weiterer Meilenstein gesetzt: „Mit der

Ankunft der TBM Flavia ist der maschinelle

Vortrieb auf der italienischen

BBT-Projektseite erfolgreich abgeschlossen.

Dieser Erfolg ist vor allem dem

Engagement der Mineure zu verdanken,

die tagtäglich mit hoher Professionalität

und unter sicheren Bedingungen gearbeitet

hat. Ein aufrichtiger Dank gilt auch

den Planern, Ingenieuren, Geologen und

allen am Bau beteiligten Mitarbeitern der

BBT SE, die mit ihrem wertvollen Beitrag

maßgeblich zum Erreichen dieses wichtigen

Meilensteins beigetragen haben“. Alessandro

Marottoli, BBT-Project Manager

für das Baulos H61 Mauls, bestätigt:

„Dank der Entschlossenheit der TBM-

Vortriebsmannschaft und aller beteiligten

Fachleute konnte ein weiterer Höhepunkt

erreicht werden. Nach Serena und Virginia

ist nun auch Flavia am Ziel.“

„Im April 2023 kam es ca. 3,5 km vor

dem Brenner zu einem mehrmonatigen

Stillstand der TBM Flavia. Aufgrund der

hohen Überlagerung von über 1.200 m und

der geringen Festigkeit des zerklüfteten

Gesteins drückte das Gebirge auf die TBM

und blockierte den Vortrieb. Nach mehreren

Anfahrversuchen konnte die TBM

jedoch wieder in Betrieb genommen

werden und nach einer abenteuerlichen

Reise können wir heute ein sehr wichtiges

Ergebnis vorweisen“, erklärt Stefan Skuk,

Geologe der BBT SE.

Vor Flavia hatten bereits zwei andere

Tunnelbohrmaschinen die Brennergrenze

erreicht: Die TBM Serena, die einen

Großteil des Erkundungsstollens auf

italienischer Seite ausgebrochen hatte,

erreichte ihr Ziel im November 2021.

Flavias Zwillingsschwester Virginia

stoppte den Vortrieb am Brenner im März

2023. Und schließlich Flavia: Insgesamt

haben die drei Tunnelbohrmaschinen, die

in Richtung Brenner eingesetzt wurden,

fast 43 km Tunnel errichtet.

Der Brenner Basistunnel ist ein flach

verlaufender Eisenbahntunnel, der zwei

Staaten miteinander verbindet und gilt als

Fotos: BBT SE / Bianchi

Herzstück der neuen Eisenbahnverbindung

München-Verona. Er verläuft

zwischen Innsbruck (Österreich) und

Franzensfeste (Italien) auf einer Länge

von 55 km. Im Mai 1994 wurde im Süden

von Innsbruck eine Eisenbahnumfahrung,

der sogenannte „Inntaltunnel“ eröffnet. In

diesem 12,7 km langen Tunnel befindet

sich eine Anbindung an den Brenner

DER NEUE STANDARD

KTEG P-LINE

Basistunnel. Personen- und Güterzüge, die

auf dieser Strecke reisen, befinden sich

daher zusätzlich zum BBT einige Kilometer

lang im Inntaltunnel. Diese insgesamt

64 Tunnelkilometer werden künftig zur

längsten unterirdischen Eisenbahnverbindung

der Welt. Der Brenner Basistunnel

wird dem Güterverkehr eine attraktive

Alternative bieten und dem Personenverkehr

eine neue Dimension des Reisens

eröffnen. Beim Brenner Basistunnel

handelt es sich um ein Tunnelsystem, das

sich über eine Gesamtlänge von ca. 230 km

erstreckt. Bis dato wurden 183 Tunnelkilometer

vorgetrieben: 82 km Haupttunnel;

56 km Erkundungsstollen und 45 km

sonstige Tunnelbauwerke.

www.bbt-se.com

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die Vorteile der

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26 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 27



MASCHINEN + TECHNIK

AAB EISTERER

Effiziente Leichtstoffentfernung

mit dem AAB Hydrasauger HDS35

Auf Abbruchbaustellen und Recyclinghöfen stellen Leichtstoffe wie Dämmmaterialien,

Styropor und Kunststoffe eine besondere Herausforderung dar. Der Hydrasauger

HDS35 von AAB Eisterer bietet hier eine durchdachte Lösung.

A

ls hydraulisches Anbaugerät für

Bagger konzipiert, saugt der HDS35

Leichtstoffe direkt an. Im selben Arbeitsschritt

werden sie durch ein leistungsstarkes

Schredder-Rad zerkleinert und in

einem Container oder Big-Bag gesammelt.

Das verbessert nicht nur die Effizienz der

Arbeitsabläufe, sondern reduziert in

Zeiten von Mitarbeiter- und Fachkräftemangel

auch den Bedarf an manueller

Nacharbeit. Mitarbeiter können besser

eingesetzt werden und das Risiko von

Unfällen durch herumfliegende Materialien

wird herabgesetzt.

Leistungsstarke Technik: Durch das großzügig dimensionierte Saugrohr

kann der Hydrasauger HDS35 problemlos verschiedenste Leichtstoffe aufnehmen.

Das Gerät verfügt über einen stabilen Rahmen, der auf einer Seite

Grabzähne und auf der anderen eine Schneidkante aufweist.

„Unsere Kunden profitieren von

deutlich saubereren Baustellen, weniger

Nacharbeit durch Reinigungsaufwand

und einem sichereren Arbeitsumfeld“,

erklärt Herbert Eisterer, Geschäftsführer

von AAB Eisterer. Für den gelegentlichen

Einsatz stellt das Mietmodell für den

HDS35 von AAB Eisterer eine wirtschaftlich

attraktive Lösung dar.

Technische Merkmale für

den anspruchsvollen Einsatz

Der HDS35 überzeugt durch seine solide

Bauart und durch leistungsstarke

Technik. Trotz des Gewichts von knapp

1,4 t lässt sich der Hydrasauger gut

handhaben und überzeugt gleichzeitig mit

ausreichend Kraft und Stabilität – auch

unter harten Baustellenbedingungen. Er

arbeitet mit einem Betriebsdruck von 250

bar und benötigt einen Ölvolumenstrom

von 230 Litern pro Minute. Für eine

kraftvolle und zugleich effiziente Zerkleinerung

liegt die maximale Drehzahl bei

2.800 Umdrehungen pro Minute. Das

großzügig dimensionierte Saugrohr

erlaubt zudem das problemlose Aufnehmen

verschiedenster Leichtstoffe – selbst

bei unregelmäßiger Materialbeschaffenheit,

wie sie auf Baustellen häufig

vorkommt.

Das Gerät verfügt über einen stabilen

Rahmen, der auf einer Seite Grabzähne

und auf der anderen eine Schneidkante

aufweist. Diese Konstruktion ermöglicht

das effiziente Aufbrechen und Aufsaugen

von Materialien verschiedener Beschaffenheit.

Eine hydraulisch betriebene

Klappe erleichtert die Entleerung des

Auffangbehälters und sorgt für einen

reibungslosen Betrieb.

Flexibilität durch

Vermietung und Wartung

AAB Eisterer bietet den HDS35 zur Miete

an. Dies ermöglicht Unternehmen, das

Gerät bedarfsgerecht und ohne hohe

Investitionskosten einzusetzen. Zusätzlich

übernimmt AAB Eisterer auf Wunsch die

Wartung des Hydrasaugers, um eine kontinuierliche

Einsatzbereitschaft und

Langlebigkeit zu gewährleisten.

www.aab-eisterer.at

28 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Komatsu PC210LCi-11

Der Komatsu PC210LCi-11 überzeugt durch die Qualität

und alle Vorteile, die auch das Standardmodell auszeichnen.

Sein besonderer Wettbewerbsvorsprung liegt in der

weiter verbesserten, ab Werk integrierten intelligenten

Maschinensteuerung 2.0 von Komatsu. Der Fahrer kann

sich voll und ganz auf den Einsatz konzentrieren, während

das System sicherstellt, dass nur genau so viel Material

bewegt wird, wie geplant.

Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telefon: 0043 (0)6225 8206 0 · Telefax: 0043 (0)6225 8206 190 · e-mail: office-bm@kuhn.at

www.kuhn.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

KUHN

Zwei neue Komatsu-Muldenkipper bei Alas Klöch

Die beiden brandneuen Komatsu-Muldenkipper HD605-10, erworben beim Baumaschinenhändler

Kuhn, überzeugen die Profis der Alas Klöch GmbH durch weniger Verbrauch, mehr

Leistung und eine höhere Ladekapazität.

D

ie Alas Klöch GmbH ist bekannt für

ihre Qualität und Zuverlässigkeit in

den Geschäftsbereichen Kies, Stein und

Beton. Alas Klöch vereint als mittelständisches

Unternehmen die Kompetenz und

Leistungsfähigkeit eines Konzerns mit der

Flexibilität eines Privatunternehmens. Die

operativen Betriebe der Alas Klöch, die

Steinbrüche Klöch und Radlpass sowie das

Betonwerk Halbenrain mit der Kiesgrube

Sicheldorf konnten sich auf ihren Märkten

führende Positionen erarbeiten.

„Wir zählen zu den wichtigsten

Edelsplitt-Lieferanten in Österreich und

achten dementsprechend auch darauf,

unseren Fuhrpark zu erneuern und zu

modernisieren“, sagt Christian Fischer,

Prokurist und technischer Leiter des

Unternehmens, der weiter meint: „Kürzlich

haben wir zwei Komatsu-Muldenkipper

HD605-10 bei Kuhn erworben. Für

diesen Kauf gesprochen hat vor allem die

höhere Ladeleistung dieser beiden Geräte,

bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch.

So ergibt sich eine höhere Produktivität.“

Beide Neugeräte werden im

Steinbruch Klöch eingesetzt und Alas

Klöch profitiert jeweils konkret von einer

Mulde mit einer Nutzlast von 43 m 3 .

Zudem verfügen die Geräte über den

kleinsten Wenderadius in dieser Klasse.

„Es freut uns, dass sich das Unternehmen

Alas Klöch für die beiden Muldenkipper

entschieden hat. Neben höherer

Zuladung verfügen die HD605-10 Muldenkipper

auch über mehr Leistung und

höchsten Fahrerkomfort“, sagt Christian

Moser, Verkaufsleiter bei Kuhn Baumaschinen

in Österreich. Etwas, das Christian

Fischer bestätigen kann: „Ich muss ganz

offen sagen unsere Fahrer sind begeistert.

Lärm und Vibrationen wurden minimiert

und sie freuen sich über den hohen

Standard ihrer Arbeitsgeräte.“

Die Muldenkipper verfügen über einen

neuen Komatsu-Motor gemäß EU-Stufe V

und sind so produktiv, zuverlässig und

effizient. Die extrem geringen Emissionswerte

steigern auch die Umweltfreundlichkeit.

Ebenfalls ein entscheidender Vorteil

des HD605-10: Mit dem sehr langen

Radstand, der breiten Spur und dem

außergewöhnlich niedrigen Schwerpunkt

transportiert das Arbeitsgerät Lasten bei

höherer Geschwindigkeit und maximalem

Fahrerkomfort.

Steinbruch mit langer Tradition

In Summe arbeiten im Steinbruch Klöch

etwa 25 Personen. Neben den beiden

neuen Muldenkippern von Komatsu,

kommen noch weitere Arbeitsgeräte des

hochwertigen japanischen Herstellers zum

Einsatz. Etwa der PC700-Hydraulikbagger

für die Gewinnung oder der WA480-Radlader.

„Auch bei diesen Geräten sind wir mit

der Leistung und dem Verbrauch sehr

zufrieden“, erklärt Christian Fischer, der

für einen wahrhaften Traditionsbetrieb

tätig ist. Seit 1934 wird in Klöch Basalt

abgebaut. Diese lange Bergbaugeschichte

spielt in der Region eine große Rolle.

Die Gewinnung des harten Gesteins

erfolgt durch Bohren und Sprengen, die

Zerkleinerung und Trennung nach der

Korngröße findet in einer Aufarbeitungsanlage

statt. Mittlerweile werden dort pro

Jahr bis zu 1 Mio. t Gestein abgebaut. Der

gewonnene Rohstoff wird für den Straßenbau,

als Bahnschotter und als Zuschlagstoff

für Asphalt sowie Beton verwendet.

www.kuhn.at

www.alas-kloech.at

Übergabe eines Komatsu-Muldenkippers

HD605-10 (von links):

Christian Fischer (Prokurist und

technischer Leiter, Alas Klöch),

Johannes Fellner (Verkäufer,

Kuhn), Ferdinand Steinkellner

(Monteur, Kuhn), Christian Moser

(Verkaufsleiter Kuhn Baumaschinen

Österreich), Herbert Laller

(S-Lkw Fahrer, Alas Klöch), Franz

Ertl-Engel (Betriebsleiter, Alas

Klöch) und Christoph Hatzl (Werkstattleiter,

Alas Klöch).

Foto: S. Germershausen

HOLCIM

Klinkerkühler bringt 18.000 t CO2-Ersparnis

Auf dem Weg zum

Net-Zero Zementwerk

realisiert Holcim in

Mannersdorf am

Leithagebirge den

nächsten Meilenstein.

Nach sechsmonatiger

Bauzeit wurde der

neue Klinkerkühler

in Betrieb genommen

und trägt nun zur

Dekarbonisierung des

Zementwerks bei.

D

as 10 Mio. Euro Investment

reduziert den Energieverbrauch

im Werk und führt

Abwärme aus der Kühlung

effizient in den Produktionsprozess

zurück. Das ermöglicht,

18.000 t CO2-Emissionen am

Standort Mannersdorf pro Jahr

zu vermeiden.

„Energieeffizienz ist ein

zentraler Hebel für die Dekarbonisierung

in der industriellen

Produktion. Wir haben in

Österreich große Investitionsschritte

dazu gesetzt. So schließen

wir mit dem neuen Klinkerkühler

nahtlos an Großinvestitionen

wie die innovative Vertikalrohmühle

oder die Ersatzbrennstoffanlage

an. Zudem läuft auch

der Ausbau der grünen Energie

mit unserer groß-angelegten

Photovoltaik-Anlage auf vollen

Touren“, gibt Haimo Primas, CEO

Holcim (Österreich) und Holcim

CE Cement Holding Einblick in

die umfassenden Investitionen

für Nachhaltigkeit am Standort.

„Ergänzend wollen wir langfristig

auch für unvermeidbare Emissionen

aus dem Kalkstein eine

Lösung mit der CO2-Abscheideanlage

C2PAT+ am Standort

Mannersdorf vorbereiten. Wir bei

Holcim wollen sicherstellen, dass

wir auch in Zukunft direkt in

Österreich die heimische Bauwirtschaft

mit Zement versorgen

können, der den EU-Nachhaltigkeitskriterien

entspricht.“

„Der Bau der Anlage hat in

einem perfekten Zusammenspiel

der technischen Projektteams in

unserem Zementwerk Mannersdorf

mit den Zuliefererunternehmen

geklappt. Wir konnten

unseren Zeitplan ideal einhalten

und den Einbau unfallfrei

abschließen. Damit konnten wir

pünktlich im März den Zementofen

mit dem angeschlossenen

neuen Klinkerkühler in Betrieb

nehmen. Mein Dank gilt dem

gesamten Projektteam, allen

Kolleginnen und Kollegen sowie

auch unseren externen Partnern

der Liefer- und Montageunternehmen

für diese erfolgreiche und

auch sichere Zusammenarbeit“,

freut sich Werksleiter Helmut

Reiterer und erklärt: „Mit dieser

neuen Anlage verringern wir

unseren Brennstoffeinsatz, da wir

die entstandene Wärme in den

Prozess zurückführen können. Die

gleichmäßige Wärmeverteilung

erweitert auch unsere Möglichkeiten

beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft.“

Der glühend heiße

Klinker wird über einen

modernen „Walking Floor

Klinkerkühler“ effizient

gekühlt. Die Anlage führt

die dabei gewonnene

Abwärme in zwei Strömen

wieder direkt in den

20-Jahr-Feier

Firma Bulldozer

WANN:

FR, 4. Juli 2025 - ab 10:00 Uhr

WO:

Bulldozer Handels GmbH

Wilhelm-Jentsch-Straße 4

8120 PEGGAU

Firmenrundgang

Präsentation Neuheiten

Live-Vorführungen Anbaugeräte

Produktschau

„Profitieren Sie von Aktionspreisen an diesem Tag“

Für Ihr leibliches Wohl und Unterhaltung

ist gesorgt. Für Kinder gibt es eine

Hüpfburg & Kinderschminken.

Anmeldung via QR-Code

oder über unsere Homepage.

Von links: Helmut Reiterer

(Werksleiter Holcim

Zementwerk Mannersdorf)

und Holcim Österreich CEO

Haimo Primas bei der neuen

Klinkerkühler-Anlage.

Produktionsprozess zurück.

Einerseits wird sie in den

Kalzinator zur Rohmehl-

Entsäuerung geführt,

andererseits direkt in den

Ofen als Sekundärluft für

den Brenner.

www.holcim.at

www.bulldozer-parts.at

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30 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 31



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Aufbauverwiegung von MWT steigert

Effizienz in der Transportlogistik

Mit den mobilen eichfähigen Wiegesystemen von MWT Mobile Wiegetechnik werden

Lkw-Aufbauten direkt beim Beladen präzise, digital und ortsunabhängig verwogen.

Das spart Zeit, vermeidet Überladungen und macht Logistikprozesse und

Fahrzeugnutzung deutlich effizienter.

D

ie Digitalisierung verbessert die Abläufe

in der Logistik nachhaltig. MWT

(Mobile Wiege Technik) aus Pichl bei Wels

bietet mit der mobilen, eichfähigen Aufbauverwiegung

eine praxisgerechte Ergänzung

für die Abläufe beim Beladen von Lkws und

ermöglicht die Optimierung moderner

Transportprozesse. Die Systeme erfassen

präzise das Gewicht der Zuladung während

des Beladevorgangs. Der Umweg zu einer

stationären Fahrzeugwaage entfällt damit.

Das Ergebnis: schnellere Abläufe und ein

effizienterer Einsatz der Fahrzeugflotte.

Eichfähige Verwiegung mit

digitaler Präzision auf Knopfdruck

Kernstück der MWT-Lösungen ist ein

mobiles Wiegesystem, das direkt am

Fahrzeugaufbau integriert wird und

jederzeit nachgerüstet werden kann. Die

eichfähige Verwiegung (Klassen III und IIII)

erfolgt dabei sofort beim Beladen – rechtssicher

und exakt. Das spart Zeit und ermöglicht

eine direkte Auswertung der Daten

während des Ladevorgangs und die

Ausgabe von Liefer- und Wiegescheinen.

Eine Über- oder Unterladung wird zuverlässig

vermieden und so die Abnutzung

reduziert. MWT setzt dafür das Wiegesystem

WK 60, eine moderne Anzeige- und

Schaltzentrale mit gehärtetem Sicherheitsglas

und intuitiver Bedienoberfläche ein.

Die grafische Darstellung der Gewichtswerte,

Materialien, Zeit- und Ortsdaten in

der Fahrerkabine ist dabei betont klar

strukturiert, auf einen Blick erfassbar und

gleicht der Arbeit auf einem Tablet. Das

System lässt sich via Bluetooth oder Wi-Fi

erweitern, etwa mit Drucker, Unterschriftentablet

oder zur drahtlosen Datenübertragung

ins Warenwirtschaftssystem.

Weniger Fahrten, mehr Effizienz

Die Aufbauverwiegung von MWT optimiert

den gesamten Ladeprozess, da der Wiegevorgang

direkt erfolgt – das spart nicht nur

Zeit und Kosten, sondern auch den Fahrzeugverschleiß.

Gleichzeitig bietet die

Technologie wertvolle Einblicke in die

betrieblichen Abläufe und schafft die

Grundlage für datenbasierte

Optimierungen.

Optimierter Ladeprozess: MWT

verhindert mit seinen robusten

Lösungen zuverlässig die Über- oder

Unterladung des Fahrzeugs.

Das mobile Wiegesystem von MWT kann

jederzeit am Fahrzeugaufbau nachgerüstet

werden. Es ermöglicht bereits beim Beladen

die eichfähige Verwiegung und kann in das

Warenwirtschaftssystem des Unternehmens

problemlos eingebunden werden.

Für den harten Alltag gemacht

Robuste Bauweise und wartungsfreie

Messelemente garantieren eine lange

Lebensdauer – auch unter rauen Einsatzbedingungen.

Selbst bei unebenem,

anspruchsvollem Gelände liefert das

System dank automatischer Schräglagenkompensation

exakte Werte. Die Maximalzuladung

beträgt 30 Tonnen. Die Aufbauverwiegung

von MWT ist eine zukunftsfähige

Lösung, die Effizienz, Genauigkeit und

digitale Vernetzung vereint.

„Unsere Wiegetechnologie ist nicht nur

präzise und wartungsarm, sie ist auch ein

echter Produktivitätshebel – für alle, die

ihre Logistikprozesse nachhaltig verbessern

wollen“, bringt es Günter Schmalnauer,

Geschäftsführer von MWT, auf den Punkt.

www.mwt-systeme.at

Fotos: ÖBB/ILF Consulting Engineers Winkler

ÖBB

Fortschritt beim Brückenneubau

über die Salzach in Eschenau

Mit dem Einhub der ersten Brückenteile wurde Anfang Mai ein bedeutender

Meilenstein beim Neubau der Bahnbrücken über die Salzach in Eschenau erreicht.

D

ie bestehenden Brücken aus den

Jahren 1904 (Gleis 2) und 1914 (Gleis

1) haben das Ende ihrer technischen

Lebensdauer erreicht und werden nun

durch moderne Konstruktionen ersetzt.

Bereits seit Ende August 2024 liefen

vorbereitende Maßnahmen, um einen

reibungslosen Projektverlauf sicherzustellen.

Nach der Ski-Weltmeisterschaft im

Pinzgau im Februar 2025 begann der

Rückbau der alten Tragwerke auf Gleis 1,

gefolgt von der Herstellung der neuen

Widerlager. Seit Anfang Mai erfolgt der

Einhub der neuen Brücken in vier Teilen

während nächtlicher Streckensperrungen.

Das neue Brückentragwerk weist eine

beeindruckende Stützweite von rund 60 m

auf. Jedes der vier Stahlfachwerke, mit

einem Gewicht von etwa 45 t, wird

mithilfe eines leistungsstarken 8-achsigen

Teleskopautokrans vom Typ LTM 1500-8.1

millimetergenau positioniert. Die Montage

des ersten Tragwerks sowie die anschließende

Belastungsprobe sollen am 6. Juli

2025 abgeschlossen sein. Am 7. Juli 2025

erfolgt die planmäßige Einbindung in das

ÖBB-Streckennetz.

Nach der Fertigstellung des ersten

Tragwerks auf Gleis 1 beginnt der

Brückenneubau auf Gleis 2. Die Inbetriebnahme

der neuen Brücke auf Gleis 2 ist

für den 25. Mai 2026 vorgesehen, der

Abschluss der gesamten Bauarbeiten für

Ende Juli 2026. Für Bahnreisende und

Pendlerinnen und Pendler bleibt auch

künftig eine verlässliche und sichere

Verbindung auf der Strecke gewährleistet.

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Das Brückentragwerk mit 60 m Stützweite ist

auf die Anforderungen des modernen Bahnverkehrs

ausgelegt.

Die neuen Brückenbauwerke sind speziell

auf die Anforderungen des modernen

Bahnverkehrs ausgelegt und bieten eine

langlebige, stabile Infrastruktur. Mit

diesem wichtigen Schritt zur Modernisierung

des Bahnnetzes im Innergebirg wird

ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen

Mobilität in Salzburg und darüber hinaus

geleistet.

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32 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 33



MASCHINEN + TECHNIK

ZEPPELIN

Starre Teleskoplader: Kooperation von

Zeppelin & Faresin nun auch in Österreich

VERNETZTES

ARBEITEN

Rahofer.

Ab sofort werden die Teleskoplader von Faresin Industries auch in Österreich durch die

Zeppelin Österreich GmbH bundesweit angeboten. Die Zeppelin Baumaschinen GmbH

hat die Produkte für Deutschland bereits seit Anfang des Jahres im Sortiment.

Z

ehn Modelle werden in das Produktprogramm

aufgenommen. Die Maschinenpalette

reicht vom kleinsten Modell

mit einer Hubhöhe von 6 m und einer

Nutzlast von 2,6 t bis zum größten Modell

mit einer Hubhöhe von 17 m und einer

Nutzlast von 4,5 t. Darunter befinden sich

auch drei Modelle mit batterieelektrischem

Antrieb, die einen CO2-freien

Betrieb ermöglichen. Um die neuen

Maschinen gut sichtbar in die Produktpalette

zu integrieren, werden sie das

typische Branding und die Nomenklatur

von Zeppelin tragen.

Faresin Industries, 1973 im

italienischen Breganze gegründet, ist ein

international tätiges Familienunternehmen.

Entwickelt und produziert

werden Maschinen für die Landwirtschaft,

den Bau und die Industrie, darunter

Futtermischwagen und seit 2001 auch

Teleskoplader.

Daumen hoch für die neue Zusammenarbeit bei starren Teleskopladern zwischen Zeppelin

Österreich und Faresin Industries (von links): Thomas Weber (Geschäftsführer Service der

Zeppelin Baumaschinen), Tochter Silvia Faresin (Vize-Präsidentin Faresin Industries), Giulia

Faresin (Geschäftsführung Faresin Industries), Holger Schulz (Vorsitzender der Geschäftsführung

von Zeppelin Baumaschinen), Stephan Bothen (Vorsitzender der Geschäftsführung

von Zeppelin Österreich) und Sante Faresin (Präsident von Faresin Industries).

Zeppelin Österreich wird

zehn Modelle von Faresin

Industries in sein Programm

aufnehmen. Die

neue Maschinenpalette

reicht vom kleinsten

Modell mit einer Hubhöhe

von 6 m und einer Nutzlast

von 2,6 t bis zum

größten Modell mit einer

Hubhöhe von 17 m und

einer Nutzlast von 4,5 t.

„Mit Faresin Industries hat Zeppelin

Österreich einen flexiblen und innovationsstarken

Partner gefunden, der das

bestehende Produktportfolio ideal ergänzt.

Die Kooperation ermöglicht eine breitere

Marktabdeckung und neue Wachstumschancen

in Bau-, Landwirtschaft und

Industrie. Faresin übernimmt Entwicklung

und Produktion der Maschinen,

während Zeppelin Österreich für den

Vertrieb und Service zuständig ist. Der

zukunftsorientierte Ansatz von Faresin

und Zeppelin bilden eine starke Basis für

eine gemeinsame Partnerschaft“, so

Stephan Bothen, Vorsitzender der

Geschäftsführung von Zeppelin Österreich.

Auch Sante Faresin, Präsident von

Faresin Industries, äußerte sich erfreut

über die Partnerschaft: „Wir sind sehr

stolz und froh, diese Kooperation auch auf

Österreich ausweiten zu können. Sie passt

hervorragend zu unserer industriellen

Ausrichtung. Wir sind überzeugt, dass

Zeppelin Österreich der ideale Partner ist,

um das vorhandene Potenzial in Österreich

auszuschöpfen. Besonders unsere

FS-Serie und die Full-Electric-Reihe

stehen für technologische Spitzenleistung

und außergewöhnliche Zuverlässigkeit.“

Im Jahr 2019 wurde der erste vollständig

elektrische Teleskoplader, der 6.26 Full

Electric, vorgestellt, der über eine Hubhöhe

von bis zu 5,9 m und eine Tragfähigkeit

von bis zu 2,6 t verfügt. Faresin

Industries hat bereits vier batterieelektrische

Modelle entwickelt, von denen drei

den Zeppelin Österreich Kunden angeboten

werden. Diese Modelle eignen sich

ideal für den Einsatz in geschlossenen

Räumen, wie beispielsweise Lagerhallen,

in denen es notwendig ist, CO2-Emissionen

zu begrenzen, oder in Bereichen, die

niedrige Geräuschpegel erfordern.

Teleskoplader der FS-Linie und der

Full-Electric-Linie eignen sich nicht nur

für die Bau- und Landwirtschaft, sondern

auch für industrielle Anwendungen.

Zubehör wie Gabeln, Schaufeln, Lasthaken

oder Kranausleger erhöhen zusätzlich

ihre Vielseitigkeit der Maschinen, die ihre

Stärken dank der hohen Wendigkeit auch

in engen Räumen zeigen.

www.faresin.com | www.zeppelin-cat.at

Fotos: Zeppelin; Faresin Industries

MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN

Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion

für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital

aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs

löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit

und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik

und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die

selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck

sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

34 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



BAUMA 2025

BAUMA 2025

Noch mehr Eindrücke von der

bauma 2025 bietet das exklusive

Baublatt.Österreich Video:

Die Preisträger des bauma Innovationspreises in den fünf Kategorien.

BAUMA 2025

Zukunftsthemen

und Aufbruchstimmung

Kaiserwetter, ein beeindruckender Besucheransturm und großes Interesse an allen

neuen Technologien prägten die bauma 2025. „Die Stimmung war ausgezeichnet“ –

so lautet das häufigste Statement, das von den Ausstellern der Weltleitmesse für

Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte

zu hören war. Die bauma fand vom 7. bis 13. April 2025 auf dem Münchner

Messegelände statt. Sie war nicht nur Bühne für wegweisende Innovationen und neue Partnerschaften

– sie ist und bleibt ein zentraler Impulsgeber. Mit rund 600.000 Besucherinnen und

Besuchern aus mehr als 200 Ländern sowie 3.601 Ausstellern aus 57 Nationen zeigte sich die

bauma 2025 als stabiles Fundament und zukunftsweisende Plattform in unruhigen Zeiten.

Zum 14. Mal wurde auf der bauma 2025 der internationale Innovationspreis in fünf Kategorien

vergeben. Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt der bauma mit namhaften

Verbänden. Die Gewinner sind:

Klimaschutz: Rotho ProCarbonCure, Robert Thomas GmbH

Digitalisierung: Liebherr Autonomous Operations, Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH

Maschinentechnik: Tunnel Enlargement System, Herrenknecht AG

Bauen: Neue Verbundbrücken-Bauweise, Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co KG

Forschung: Maxx - Mobile Assembly X-System, Center Construction Robotics

Die Verleihung fand am 06. April im ICM statt. Bundesministerin Klara Geywitz und der

bayerische Staatsminister Hubert Aiwanger gratulierten gemeinsam mit den Laudatoren

und überreichten die Auszeichnungen. Die nächste bauma findet vom 3. bis 9. April 2028

auf dem Messegelände in München statt. www.bauma.de MAWEV-Präsident Ing. Otto Singer.

Fotos: Messe München; Baublatt.Österreich

36 MAI 2025

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025

37



BAUMA 2025

SBM MINERAL PROCESSING

Aufbereitung gestern, heute und morgen

Ein durchgehend zufriedenes Fazit zieht

SBM Mineral Processing aus Messeverlauf

und Ergebnis der bauma 2025. Mit großem

Aufwand präsentierte sich der Full-Liner

in den Bereichen Gesteinsaufbereitung,

Baustoffrecycling und Betonmischtechnik

und verzeichnete ein anhaltend großes

Besucherinteresse über alle sieben

Messetage.

Im Außenbereich präsentierte SBM seine

aktuellen mobilen Brechanlagen, wobei

neben den diesel-elektrischen Hybrid-

Antrieben mit Plug-In-Option auch hier

die große Flexibilität der modular aufgebauten

SBM-Technologien im Vordergrund

stand. So wurde der Großprallbrecher

Remax 600 mit doppelter Magnet-Ausrüstung

und einem extra-langen Eindeck-

Nachsieb mit Rückführung gezeigt, das in

der Produktion von definierten Feinkörnungen

die 600 t/h Maximalleistung des

1400er-Prallbrechers voll ausschöpft. Als

Volltreffer im Kundeninteresse erwies sich

auch der Jawmax 300 mit Doppeldeck-

Anbausieb: Als derzeit einziger Backenbrecher

in der 40 t Klasse ermöglicht die

hochmobile 300 t/h Anlage die wirtschaftliche

Produktion von drei Endkörnungen in

Im Außenbereich präsentierte SBM aktuelle mobile und stationäre Brechtechnik. Mit doppelter

Magnetausrüstung und 6 m Eindeck-Nachsieb lässt sich die 600 t/h Maximalleistung des

Großprallbrechers Remax 600 in der Produktion von definierten Feinkörnungen voll ausschöpfen.

einem Durchgang – und dies mit allen

Vorteilen der Druckzerkleinerung bei

Verschleißkosten und Verbrauch.

„Wir biegen auf die Zielgerade ein“, betont

Helmut Haider, SBM-Vertriebsleiter

Aufbereitung, in Sachen „Autonomes

Brechen“. In der Entwicklung einer

KI-gestützten Sensorik zur genauen

Bewertung von Ausgangsmaterialien,

Zwischen- und normgerechten Endprodukten,

dem satellitengestützten Austausch

zwischen realer Maschine und ihrem mit

tausendfachen Referenzdaten arbeitenden

„digitalen Zwilling“ sowie der Echtzeitanpassung

aller Prozessstufen habe man die

entscheidenden Durchbrüche erzielt.

Derzeit plane man mit einer Marktreife

2026/27.

Weltweit über 130 Aufbereitungswerke für

unterschiedlichste Gesteinsvorkommen

aber auch Reststoffe aus Bauwirtschaft

und Industrie sowie bis heute knapp 6.700

Einzelmaschinen weist die Referenzliste

der SBM-Unternehmenssparte „Stationäre

Aufbereitung“ auf. Unter dem neuen Label

SBM Components öffnet SBM Mineral

Processing jetzt sein großes Programm an

Einzelmaschinen für OEM-Partner aus

„75 Jahre SBM“ feierte der

Hersteller mit der Präsentation

der mobilen Brechanlage SAP 1,

Baujahr 1960, im voll funktionsfähigen

Originalzustand.

den Bereichen Anlagenbau/-planung und

Maschinenhandel. Zum Angebot zählen

auch die umfassenden endkundenspezifischen

Dienstleistungen in Materialprüfung

und Leistungsdesign sowie im

technischen Support bei Montagen,

Inbetriebnahmen und After-Sales. SBM

Components startet zunächst mit 54

ausgewählten Standardmaschinen: 24

Backenbrecher sowie Horizontal- bzw.

Vertikal-Prallbrecher decken mit Stundenleistungen

bis 1.000 t/h alle Zerkleinerungsstufen

bis hin zur hochprofitablen

Herstellung von Sanden und Edelsplitten

ab. Vorabscheider und Produktionssiebmaschinen

sind mit insgesamt 21 Maschinen

vertreten; 8 Vibrationsrinnen und Schubwagen

bilden das Components-Segment

bei Aufgebern bzw. Schwerlastförderern.

In München präsentierte der Hersteller

stellvertretend mit dem reversiblen

horizontalen Prallbrecher SMR 13/7/4 und

dem Vertikalprallbrecher (VSI) V8

innovative Brecher-Lösungen für eine

erhöhte Wertschöpfung durch gezielte

Optimierung von qualifizierten Edelsplittund

Sandanteilen.

www.sbm-mp.at

ROTOTILT

Tiltrotatortechnik der neuesten Generation

Rototilt demonstrierte, wie seine neuesten

Tiltrotatoren – die Modelle RC4 bis RC9

– in der Branche zu einer neuen Ära der

Energieeffizienz beitragen. „Die bauma

war eine einmalige Gelegenheit zu zeigen,

wie unsere RC-Serie sowohl den Energieverbrauch

als auch die Leistung optimieren

kann, nicht zuletzt bei Elektromaschinen“,

betont Hampus Jonsson, European

Sales Director bei Rototilt.

Mit seinen Tiltrotatoren hat sich Rototilt

bereits stark auf dem europäischen Markt

etabliert. Sie ermöglichen das Schwenken

und Drehen von Löffeln sowie anderen

Anbaugeräten und verleihen Baggern

somit erhöhte Flexibilität und Effizienz.

Jonsson weiter: „Unsere druckausgleichende

Hydraulik reduziert den Energieverbrauch

erheblich. Außerdem sorgt die

Flexibilität des Tiltrotators dafür, dass

Bagger effizienter und mit weniger

Umsetzvorgängen arbeiten. Für Aufträge

bedeutet dies nicht nur eine bessere

Gesamtwirtschaft, sondern auch reduzierte

CO2-Emissionen.“

Wolfgang Vogl

(Global Alliance

Manager, Rototilt

Group AB) mit

dem Rototilt RC9,

der für Bagger

zwischen 32 und

43 t optimiert ist.

Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu

werden, setzt das Unternehmen auf mehr

Händler und ein stärkeres Service-Netz.

„Wir bauen unser Netzwerk weiter aus,

um unseren Kunden noch bessere Beratung

und einen noch besseren Service

bieten zu können, mit Anpassung an den

jeweiligen Markt. Somit können wir die

Kunden bei Bedarf schnell unterstützen

und die Maschinenverfügbarkeit sicherstellen“,

erklärt Jonsson.

www.rototilt.com

PartsCare –

Frachtfreie Ersatzteil-Lieferung

und

vieles mehr.

Profitieren Sie von frachtfreien

Ersatzteil-Lieferungen,

Sonderrabatten und saisonalen

Verkaufsaktionen und vielem mehr.

Mehr Informationen unter

„Im Bereich Autonomes Brechen

biegen wir auf die Zielgerade

ein. Und im Anlagenbau bieten

wir heute bei Einzelmaschinen

und Systemkomponenten ein

breites Portfolio aktueller

Technologien“, betont Helmut

Haider (SBM-Vertriebsleiter

Aufbereitung).

Fotos: SBM Mineral Processing

38 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 39



BAUMA 2025

BAUMA 2025

LIEBHERR

Auch im Bereich Erdbewegung präsentierte Liebherr zahlreiche Neuheiten. Unter anderem

bei den kompakten Raupenbaggern mit den neuen Modellen R 915 Compact G8, R 917

Compact G8 und R 920 G8-E – dem ersten batterieelektrischen Raupenbagger.

Spektakuläre Maschinen-Highlights

Über 70 Exponate aus den Produktsegmenten

Erdbewegung, Materialumschlag,

Mining, Mobil- und Raupenkrane, Turmdrehkrane,

Spezialtiefbau, Betontechnik

und Komponenten zeigte Liebherr auf

dem 14.000 m 2 großen Messestand – darunter

zahlreiche Premieren und Weltneuheiten.

Neben dem Mining-Truck T 264

Battery Electric und dem 350 t Elektrobagger

R 9400 E zählten vor allem die

Live-Demos des autonomen Systems

„Liebherr Autonomous Operations“ der

Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH zu

den Besucher-Magneten. Diese Technologie,

die mit dem Prototyp eines autonom

fahrenden Radladers vorgeführt wurde,

ermöglicht einen komplett fahrerlosen

Betrieb. Liebherr demonstrierte auch eine

neue Ära für die Bedienung von Baumaschinen:

das Liebherr Remote Control

System (LiReCon). Präsentiert wurde

diese Technologie anhand eines Raupenbaggers,

einer Planierraupe und eines

Turmdrehkrans.

Als globales Entwicklungszentrum der

Firmengruppe Liebherr für Raupenbagger

stellte die Liebherr-France SAS mehrere

neue Modelle vor. So wird der Raupenbagger

R 914 Compact G6 in Zukunft durch

den R 915 Compact G8 ersetzt, der auf der

bauma seine Weltpremiere feierte. Auch

der R 917 Compact G8, der jüngste Spross

im Sortiment des Liebherr-Standorts in

Frankreich, feierte seine Premiere. Die

Produktreihe der kompakten Raupenbagger

von Liebherr besteht damit aus fünf

verschiedenen Maschinen: R 915 Compact,

R 917 Compact, R 920 Compact, R 926

Compact und R 936 Compact. Weiters

stellte Liebherr-France SAS mit dem

R 920 G8-E ihren ersten batterieelektrischen

Raupenbagger vor. Der R 920 G8-E

verfügt über das gleiche Leistungsniveau

wie ein Raupenbagger mit Verbrennungsmotor.

Das gilt auch für den Radlader

L 507 E, den ersten elektrifizierten

Radlader der Firmengruppe. Im Bereich

der alternativen Antriebe präsentierte die

Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH

darüber hinaus mit dem L 566 H den

ersten Großradlader mit Wasserstoffmotor.

Weitere Neuheiten im Überblick: Liebherr

präsentierte erstmalig die zwei neuen

Mobilbagger A 909 Compact und A 911

Compact in der 9 bzw. 11 t Klasse sowie

die neue Generation 6 der Teleskoplader,

bei der die „S“-Serie in der unteren

Leistungsklasse bis 4,2 t eine Traglaststeigerung

von bis zu 9% bietet. Zu sehen war

auch der neue Zweiwegebagger RE 25 M

Litronic. Das Modell erweitert das

Portfolio um eine Maschine in der 25 t

Klasse mit hydrostatischem Schienenradantrieb

und profilfreiem Oberwagen. Für

den Hafenumschlag präsentierte Liebherr

mit dem LH 40 M Port E und LH 60 M

High Rise Port E zwei Elektroumschlagmaschinen,

die mit niedrigen Betriebsund

Wartungskosten punkten.

Elektrisch betrieben ist auch der gezeigte

Mining-Truck T 264 Battery Electric. Er

ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit

im Rahmen der Partnerschaft

zwischen Liebherr und Fortescue. Der

batterieelektrische T 264 ist ein 240 t

Mining-Truck, der von einer 3,2-MW-Batterie

angetrieben wird, die von Fortescue

Zero – der Technologiesparte von Fortescue

– entwickelt wurde. Der Mining-Truck

T 264 Battery Electric unterstützt sowohl

statisches als auch dynamisches Laden.

WIEGEN

MIT SYSTEM...

AUFBAU

VERWIEGUNG

JEDERZEIT

NACHRÜSTBAR

Weltpremiere im Bereich Digitalisierung: Das autonome System „Liebherr Autonomous

Operations“ ermöglicht einen fahrerlosen Radlader-Betrieb und stieß beim

Fachpublikum auf großes Interesse.

Geschäftsführer Peter Mayr (Liebherr

Österreich Vertriebs- und Service GmbH) gibt

im Gespräch mit Baublatt.Österreich einen

Überblick über die jüngsten Innovationen.

Im Hintergrund die Demo-Fläche mit

dem autonomen Radlader.

40 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Messe München; Baublatt.Österreich

... jedes Gramm zählt

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Mobile Wiegetechnik GmbH

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BAUMA 2025

BAUMA 2025

Beide Optionen wurden auf der bauma

vorgestellt. Ebenfalls ausgestellt war

Liebherr Power Rail, ein klassenunabhängiges

dynamisches Ladekonzept, basierend

auf der Trolley-Bar-Technologie von

Liebherr. Liebherr wird bis Ende 2030

insgesamt 360 dieser Mining-Trucks an

die australischen Betriebe von Fortescue

ausliefern.

Unmittelbar neben dem T 264 stellte

Liebherr auch eine elektrifizierte Ladelösung

vor: den 350 t Elektrobagger R 9400

E. Er war mit dem Kabeltrommelsystem

von Liebherr ausgestattet: Mit einem

autonomen Kabelmanagement über eine

Länge von 300 m bietet das System eine

verbesserte Manövrierbarkeit sowie ein

effizientes Kabelmanagement für mehr

Flexibilität im Betrieb. Das Kundenfeedback

bestätigt, dass der R 9400 E die

gleiche Leistung und Produktivität

aufweist wie sein mit einem Verbrennungsmotor

angetriebenes Äquivalent. Für

anspruchsvolle Bergbau- und Steinbrucharbeiten

stellte Liebherr auch seinen

Den 300 t Raupenkran

LR 1300 SX

zeigte Liebherr erstmals

als batteriebetriebene

Unplugged-Version.

Im Bild Wolfgang

Pfister und Ralf

Meier (beide

Liebherr Werk

Nenzing GmbH).

Stellvertretend für zahlreiche Geräte-Übergaben während der bauma: Gleich vier neue

Bohrgeräte (zwei LB 45 und zwei LB 45.1) konnte Liebherr der Züblin Spezialtiefbau GmbH

übergeben. Im Bild (von links): Thoms Fischer, Markus Neu und Thomas Held (Züblin Spezialtiefbau

GmbH/Strabag) bei der Schlüsselübergabe mit Christopher Dona und Sascha Bechter

(Liebherr-Werk Nenzing GmbH).

Flaggschiff-Mining-Dozer, die Planierraupe

PR 776, in der achten Generation vor.

Im Bereich der Turmdrehkrane informierte

die Liebherr-Werk Biberach GmbH

über ihre vielfältigen Lösungen: von der

effizienten Baustellenplanung über ein

vielfältiges Trainingsangebot, digitalen

Lösungen zu technischen Daten und

Flottenverwaltung bis hin zum Support

durch ein weltweites Service-Netzwerk.

Unter anderem bietet die Plattform

MyLiebherr einen zentralen Zugriff auf

verschiedene Anwendungen, wie dem

Ersatzteilkatalog, digitale Preislisten und

den Tower Cranes-Shop inklusive der

Verfügbarkeiten von Ersatzteilen. Das

Tower Crane Portal mit allen relevanten

Dokumentationen ist ebenfalls über die

Plattform MyLiebherr erreichbar.

Auch die Liebherr-Werk Ehingen GmbH

präsentiert ihre digitalen Lösungen für

den Kranbetrieb – von der Hubplanung

über die Kranfahrer-Schulung bis zur

Wartung. Dazu zählen der Crane Finder

mit neuen Features, der kostenlos und für

alle Liebherr-Mobil- und Raupenkrane

verfügbar ist sowie das erweiterte Kran-

Portfolio im Crane Planner: Erstmals sind

auch mit einer Teleraupe – dem LTR 1150

– Planungen in 3D möglich. Darüber

hinaus ist der LTC 1050-3.1 in der

Telematik-, Seil- und E-Variante hinzugekommen.

Insgesamt können User aus 44

Geräten auswählen – davon 15 LTM-

Krane, zwei LTC-Krane, ein LTR, ein LRT

sowie 26 Krane von Liebherr aus Nenzing.

Weiters ermöglicht Liebherr mit der

Telemetrie-Anwendung „Performance“

eine präzise Überwachung der Kranflotte

des Kunden.

Im Bereich der Mobil- und Raupenkrane

zeigte Liebherr mit dem LTM 1055-3.3 den

leichtesten 3-achsigen All-Terrain-Kran

auf dem Markt. Niedrige Achslasten und

Gesamtgewichte ermöglichen flächendeckende

Dauerfahrerlaubnisse in einer

Vielzahl von Märkten weltweit. Trotz der

leichten Bauweise des neuen 55-Tonners

bietet er mit seinem 40 m langen Teleskopausleger

hohe Tragkräfte. Weiters präsentierte

Liebherr mit dem LTM 1150-5.4 die

neueste Generation des 150-Tonners. Im

Zuge der Einführung der neuen Steuerung

Liccon3 wurde der bewährte LTM 1150-5.3

weiterentwickelt. Besonderes Highlight ist

die Variante LTM 1150-5.4E mit elektrischem

Antrieb. Der Raupenkran LR

1400.1 SX wurde erstmals mit Derrickausrüstung

und Schwebeballast präsentiert.

Im Bereich Spezialtiefbau war der erste

vollelektrische Seilbagger von Liebherr

eines der Highlight-Exponate. Der HS

8100.2 dual power bietet je nach Gegebenheiten

unterschiedliche Antriebsalternativen

und ist mit seinen 30 t Freifallwinden

ein leistungsstarker Allrounder. Weiters

zeigte Liebherr die neueste Generation des

Bohrgerätes LB 45.1. Durch die neue

Gittermastverlängerung und innovative

Assistenzsysteme wie den Überlastschutz

der Kellywinde setzt das Modell neue

Maßstäbe in der Anwendung. Mit dem

neuen Ramm- und Bohrgerät LRB 19

bringt Liebherr das Nachfolgemodell der

langjährig bewährten LRB 16 und LRB 18

auf den Markt. Rüttler, Hammer oder

Bohrantrieb können durch ein hydraulisches

Schnellwechselsystem einfach

getauscht werden. Nicht zuletzt zeigte

Liebherr das neue Paket für anspruchsvolle

Schlitzwandarbeiten bestehend aus

Seilbagger und Fräse. Mit neuer

Motorisierung und 35 t Freifallwinden ist

der HS 8130.1 ein echtes Kraftpaket und

als Trägergerät universell einsetzbar. In

Kombination mit dem höheren Drehmoment

der Fräse LSC 8-20 ist das

leistungsstarke Duo für tiefe Schlitzwände

bis zu 2 m Dicke bestens geeignet.

www.liebherr.com

42 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

SBH

Erfolgreicher Messeauftritt für SBH

Im Mittelpunkt des Messe-Auftritts von

SBH stand die neue Mechanisierung im

Verbaubereich, die bei den Fachbesuchern

auf großes Interesse stieß. In zahlreichen

intensiven Gesprächen zeigte sich deutlich:

Diese technische Innovation stellt

eine echte Neuerung in der Branche dar

und wurde mit großer Offenheit angenommen.

Die vorgestellten Lösungen bringen

wesentliche Veränderungen für den

Baustellenalltag mit sich. Ketten gehören

mit dem Einsatz dieser Geräte der

Vergangenheit an – damit entfällt nicht

nur die Herausforderung, die richtige

Kette in der passenden Stärke auszuwählen,

sondern auch deren regelmäßige

Prüfung auf Sicherheit und Funktionsfähigkeit.

Durch die vollständige Mechanisierung

können sämtliche Verbauteile

direkt vom Bagger aus bedient werden.

Das manuelle Anschlagen schwerer

Bauteile entfällt vollständig – was nicht

nur die Arbeitssicherheit erhöht, sondern

auch erhebliche Kosteneinsparungen

ermöglicht.

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

„Wie auf jeder bauma war das Publikum

international – ein klares Zeichen für die

globale Bedeutung dieser Messe. Für SBH

war die Veranstaltung nicht nur eine

hervorragende Bühne zur Präsentation

innovativer Technik, sondern auch eine

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Von rechts: Wolfgang

Deussen (Geschäftsführender

Gesellschafter

SBH Tiefbautechnik) und

Klaus Stüber (BVS; Vertriebspartner

von SBH in

Österreich) blicken auf eine

erfolgreiche bauma zurück.

ideale Plattform für den Austausch mit

Experten und den Ausbau internationaler

Kontakte“, freut sich Wolfgang Deussen,

Geschäftsführender Gesellschafter SBH

Tiefbautechnik.

www.baumaschinen-stueber.at

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

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BAUMA 2025

BAUMA 2025

Mietparkflotte

verstärkt,

jetzt testen

Takeuchi präsentierte die aktuelle Erweiterung seiner elektrischen Produktlinie: Die Bilder zeigen von

links die beiden Prototypen TB10e und TB35e sowie den 2-Tonner TB20e in der Kabinenversion.

TAKEUCHI

Takeuchi erweitert die elektrische Produktlinie

Auf dem Stand im Freigelände zeigte

Takeuchi insgesamt 16 Bagger und

Raupenlader. Einen Schwerpunkt bildete

die aktuelle Erweiterung der elektrischen

Produktlinie, mit der Takeuchi auf die

steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen,

emissionsfreien Geräten reagiert. Zu

sehen waren neben dem 2-Tonner TB20e

in der Kabinenversion auch zwei

Prototypen: das 1 t Modell TB10e und

den Maschinentyp TB35e aus dem 4 t

Segment.

Elektrisch heißt auch kraftvoll, denn es

gibt im Vergleich zu den Dieselbaggern

Neben den neuesten

batteriebetriebenen Geräten

zeigte Takeuchi auf der

bauma auch zwei Mobilbagger

mit Anbaugeräten.

Im Bild Geschäftsführer

Wolfgang Rigo (Huppenkothen

GmbH) vor dem

TB370W. Zu sehen war auch

der TB395W, ein Zehn-

Tonner.

Das ebenfalls präsentierte intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS) Unicontrol 3D

stieß beim Fachpublikum auf großes Interesse.

keinen spürbaren Leistungsunterschied.

Das gilt auch für den kleinsten E-Mini,

den batteriebetriebenen TB10e, dessen

Motor leistet 12,6 kW. Mit der verbauten

Batterie kann er je nach Leistungsanforderungen

bis zu vier Stunden kontinuierlich

arbeiten. Bei einer maximalen

Grabtiefe von 1.755 mm und einer

Reichweite von 3.285 mm zeigt er seine

Stärken vor allem im GaLaBau oder auf

kleinsten Innenraum-Baustellen.

Das Modell TB20e ist mit einem 12,6 kW

starken Motor ausgestattet und kann je

nach Anforderungen bis zu acht Stunden

am Stück arbeiten. Die maximale Grabtiefe

beträgt 2.390 mm und die Reichweite

4.090 mm. Der Motor des TB35e liefert

10,8 kW und eine kontinuierliche

Arbeitszeit von bis zu vier Stunden. Die

maximale Grabtiefe beträgt für diese

Maschine 3.205 mm und die Reichweite

liegt bei 5.430 mm.

Durch den emissionsfreien und leisen

Betrieb eignen sich die Takeuchi-Elektrobagger

ideal für Innenräume, sensible

Gebiete und Umweltzonen. Um kraftvolles

Arbeiten, lange Batterielaufzeiten, kurze

Ladezyklen und hohe Wirtschaftlichkeit

zu ermöglichen, betreibt Takeuchi einen

gewaltigen Entwicklungsaufwand.

Als Besuchermagnet erwies sich auch das

intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS)

Unicontrol 3D. Es bietet zahlreiche

Vorteile, ist überraschend einfach in der

Bedienung und sehr kostengünstig.

Unicontrol 3D kann für unterschiedlichste

Maschinen eingesetzt werden und es

können auch mehrere Maschinen mit

einem System betrieben werden.

www.huppenkothen.com

KAISER

Kaiser Mobil-Schreitbagger

erneut ein Publikumsmagnet

Der Kaiser Mobil-Schreitbagger spielt seine

Stärken bekanntlich dort aus, wo andere an

ihre Grenzen stoßen – ob in den steilen

Hängen der Alpen, in einer indischen

Metropole oder im sumpfigen Gelände

Floridas. Mit dem S8 Allroad, S10 und S12

Allroad war auf der bauma die aktuellste

Generation der Kaiser Mobil-Schreitbagger

zu sehen.

Im Gegensatz zu den Vorgänger-Modellen

verfügt der neue Kaiser Mobil-Schreitbagger

S12-5 Allroad über verschiedene

technische Besonderheiten. So verweist die

Typenbezeichnung nicht nur auf die aktuell

fünfte Gerätegeneration, sondern auch auf

den Stufe V Antrieb. Ebenfalls neu ist die

Hydraulikanlage von Bosch-Rexroth und

die vollautomatische Zentralschmieranlage.

Die Kabine kann elektrisch gekippt werden

und für den Fall, dass die unter der Kabine

verbaute Batterie einen Defekt aufweist, ist

Klaus Singer, Geschäftsführer

der Firma Kaiser

Fahrzeugtechnik in

Nenzing, konnte sich

nicht nur über das große

Interesse des Fachpublikums

freuen, sondern

auch über erfolgreiche

Abschlüsse.

die Starthilfe im Motorraum untergebracht.

Serienmäßig sind in der aktuellen Gerätegeneration

auch Kameras an der Seite und

am Heck verbaut. Als neuer Standard in

der Serienfertigung kann der Kühler

ausgeklappt werden, sodass alle Seiten

gründlich gereinigt werden können.

Ein weiteres Highlight auf dem Stand der

Firma Kaiser war der neue Zweiwegebagger

S24 Railroad. So wie der bereits

bestens eingeführte S22RR ist der S24

Railroad ein universell einsetzbarer

Zweiwegebagger, die sich durch hervorragende

Performance, Standfestigkeit und

einfaches Umstellen auf Schmalspur

auszeichnen. Der innovative Zweiwegebagger

kommt in profilfreier Ausführung

mit einem geringen Heckschwenkradius

– ein wichtiger Vorteil für die erhöhte

Sicherheit auf der Baustelle.

www.kaiser-fahrzeugtechnik.at

Industrie- und

Baumaschinen

Service GmbH

Spezial- und Sondermaschinen

für Industrie, Bau und Gewinnung

Generalimporteur

für Österreich

Betriebsgebiet Nord 26

A-3300 Ardagger Stift

Tel.: +43 7472 23 494

Fax: DW 25

info@ibs-maschinen.at

www.ibs-maschinen.at

44 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 45



BAUMA 2025

BAUMA 2025

Mit einer Remote-Anwendung konnte die neue

SENcon-Maschinensteuerung direkt am Messestand

getestet und eine Umschlagmaschine in Straubing

live bewegt werden.

Das Großmaschinen-

Highlight direkt am

Stand: der Hafenumschlagbagger

mit 320 t Einsatzgewicht,

Sennebogen

885 G Hybrid.

ROCKSTER

Kompakter Allrounder R1000

Der All-in-One mobile Prallbrecher R1000

stand im Zentrum des Messeauftritts der

Rockster Austria International GmbH.

Fachbesucher aus über 30 Ländern – von

Europa bis Nordamerika – informierten

sich über die Einsatzmöglichkeiten des

mobilen Prallbrechers. Insbesondere die

Kombination aus kompaktem Format und

leistungsstarker Technik stieß auf positive

Resonanz. Besonders hervorgehoben

wurde das zweiteilige Rückführ-Haldenband,

das ein effizientes Kreislaufmaterialmanagement

bzw. die zweite End-Fraktion

ermöglicht, sowie die einfache

Einstellung der Brechspaltweite per

Display. Die intuitive Bedienoberfläche

und der schnelle Zugriff auf alle Wartungspunkte

machen den R1000 zu einer

benutzerfreundlichen Maschine.

Der R1000 bietet beeindruckende Durchsatzleistungen

bei gleichzeitig minimalem

Platzbedarf auf der Baustelle. Ausgestattet

mit einem leistungsstarken Cat 9.3

Stage V Motor und einem hydrostatischen

Antrieb, gewährleistet der Brecher eine

Rockster Geschäftsführer

Norbert Feichtinger

(links) übergab symbolisch

den Schlüssel für

einen neuen R1000

Brecher an Grant

Johnston von KoncassToo,

einem langjährigen

Rockster-Händler.

effiziente und gleichmäßige Leistung. Der

vollhydrostatische Antrieb des R1000 sorgt

für eine kontinuierliche Leistung und

ermöglicht zusätzlich, durch variable

Verstellung der Rotordrehzahl, die genaue

Anpassung an die gewünschte Endkornqualität.

Ob Beton, Asphalt, Bauschutt

oder Naturstein – der R1000 verarbeitet

verschiedenste Materialien kraftvoll,

zuverlässig und besonders wirtschaftlich.

„Unser Ziel war es, eine Anlage zu

präsentieren, die einfach zu bedienen ist,

dabei aber keine Kompromisse bei

Leistung und Qualität eingeht“, erklärt

Rockster-Geschäftsführer Norbert

Feichtinger. „Das positive Feedback auf

der Messe zeigt uns, dass wir mit unseren

kompakten Anlagen genau die Bedürfnisse

des Marktes ansprechen.“

www.rockster.at

Von links: Alfred Endl (Sennebogen), Walter Fischer und

Axel Siepmann (beide IBS Industrie- u. Baumaschinen

Service).

SENNEBOGEN

Hightech-Lösungen für alle Branchen

Sennebogen präsentierte im Außengelände

10 Maschinenexponate, darunter

sieben Weltpremieren, begleitet von

zukunftsträchtigen Softwarelösungen.

Der gezeigte neue 40 t Umschlagbagger

830 G-Serie mit 17 m Reichweite ist nicht

nur ein Allrounder für Recycling, Schrott

und Holz, sondern vereinte zudem eine

Vielzahl an zukunftsträchtigen Methoden

in Sachen CO2-Reduzierung und Maschinensteuerung.

Als Vertreter der neuen

G-Serie arbeitet er besonders effizient

sowie kraftstoffsparend und spart im

Vergleich zum Vorgängermodell 18,5 t

CO2 pro Jahr im Betrieb ein. Das bauma-

Exponat wurde darüber hinaus größtenteils

aus „grünem“ – das heißt CO2-reduziert

hergestelltem – Stahl gebaut.

Ausgestattet mit SENcon, dem Steuerungssystem

der neuesten Generation, ist

die Maschine außerdem nicht nur sehr

individuell auf den Fahrer oder die

Applikation einstellbar, sondern sie ist in

höchstem Maße kommunikationsfähig.

Auch der neu vorgestellte 62 t Umschlagbagger

für Schrott- und Hafenanwendungen,

der 850 G Hybrid, verfügt, wie alle

neuen Maschinen der G-Serie, über das

neue SENcon-Steuerungssystem. Darüber

hinaus ist er als erste Maschine in

dieser Größenklasse mit dem bewährten

Energierückgewinnungssystem Green

Hybrid ausgestattet. Mit diesem lassen

sich rund 30% an Kraftstoff und damit

ebenso rund 22 t CO2 pro Jahr einsparen.

Weitere Highlights waren die ersten

Akkubagger der G-Serie, der 824 G

Electro Battery und der 826 G Electro

Battery sowie der neue 6 t Teleskoplader

360 G.

Im Großmaschinenbereich beeindruckten

neben dem kolossalen 320 t Hafenumschlagbagger

885 G Hybrid die beiden

neuen Kran-Giganten: der neue 200 t

Raupen-Teleskopkran mit bis zu 78 m

Auslegerlänge, der 6203 E, sowie der

220 t Seilbagger 6220 E. Zusätzlich zu

den Exponaten am Messestand, wurde

außerdem ein neuer 195 t Hafenumschlagbagger,

der 875 G Hybrid, in den

Markt eingeführt. Dieser konnte zeitgleich

zur Messe am Vorführgelände des

Sennebogen-Werkes in Straubing

besichtigt werden. Ein weiterer Höhepunkt

am Stand war die neue, multifunktionale

51 t Abbruchmaschine 830

Demolition Vario Tool, die mit einer 12 m

Erdbauausrüstung sowie Tieflöffel gezeigt

wurde. Neben der Erdbauausrüstung

lässt sich die Maschine in kürzester Zeit

umrüsten und mit der zweiteiligen 17 m

Abbruchausrüstung oder der dreiteiligen

23 m Longfront-Ausrüstung ausstatten.

Außerdem gab es den bewährten 16 t

Mobil-Teleskopkran mit bis zu 24 m

Auslegerlänge, den 613 E, sowie den

beliebten 21 t Fällbagger 718 E mit bis zu

13 m Reichweite zu sehen.

www.sennebogen.com

Hoch hinaus – mit krandioser Technik und Service von WOLFFKRAN. Ob Laufkatz- oder Wippauslegerkran,

S oder XXL, Spezialanwendung oder Hochbau : WOLFF ist der Richtige für Ihr Projekt. Wir beraten Sie umfassend.

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Speichersee Rosswiese, Österreich

46 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



BAUMA 2025

BAUMA 2025

TYROLIT

Systemhersteller Tyrolit präsentierte einen Großteil

seines Sortiments für die Baubranche. Neben der

brandneuen Kompaktwandsäge WSE912 wurden unter

anderem der neue Nassbohrmotor DME42QC (Bild)

sowie topaktuelle Trockenbohrkronen mit der innovativen

TGD+ Technologie gezeigt. Das Trockenschnittsortiment

mit überarbeiteten, klaren Labels sowie die

digitale Plattform zur Betriebsmittelverwaltung

MoveSmart waren ebenso Teil der Ausstellung. Erstmals

präsentierte Tyrolit gemeinsam mit Contec und

Scanmaskin das vollumfassende Sortiment zum

Bodenschleifen und zur Untergrund vorbereitung.

www.tyrolit.com

HOLP

„Diese Messe war ein voller Erfolg“, resümiert Günter Holp (Bild). Die ganze Woche über herrschte

großer Andrang am Stand durch Händler, Endkunden und Interessierte aus aller Welt, die sich die

große RotoTop-Range, die cleveren Anbaugeräte sowie den Prototyp der Neuheit „Safety Fork“

anschauten. Das Abhalten der Vorführungen und Beratungen in drei Sprachen zeigte große Wirkung.

„Die Begegnungen und Gespräche mit Interessenten aus den unterschiedlichsten Ländern werden

sicher zum weiteren Ausbau des weltweiten Händlernetzwerkes führen“, sagt Vertriebsgeschäftsführer

Torsten Schick.

www.holp.eu

ZANDT

Messepremiere feierte die Baureihe Anhänger-Plateau AP-BTA.

Das Baukonzept AP-BTA überzeugt in Produktdesign, Anwendernutzen

und Einsatzflexibilität für Abroll- und Absetzbehälter,

ISO-Container, Paletten, Baugeräte und auch Baumaschinen.

Erreicht wird dies durch eine bedarfsgerechte Ausstattung mit

Alurampen, pneumatischen Klemmen und durch ein in Anzahl und

Belastbarkeit abgestimmtes Zurrkonzept. „Mit den Modellen

AP-BTA in 2- und 3-achsiger Drehschemelbauweise gibt es auch ein

Tandemanhängerkonzept. Besonderes Augenmerk wird hierbei

auch auf die hohen Einsatzanforderungen von Technischen Hilfsdiensten,

Feuerwehr und Katastrophenschutz gelegt“, erkärt

Geschäftsführer Manfred Zandt.

www.zandt-cargo.de

• Fahrzeugwaagen

• Mobile Waagen

• Modernisierung

• Digitalisierung

• Eichservice

FLIEGL

Fliegl Baukom präsentierte die neuesten Produkte und eine Vielzahl an praxisnahen Lösungen für Straßenbau,

Betonbau und Asphaltbau. Zum Sortiment von Fliegl gehören neben vollautomatischen Mischanlagen

– wie der Betontankstelle BTS und der mobilen Betonmischanlage DMA Profi – auch leistungsstarke

Anbaugeräte, wie die Mischmeister Duplex DK und Duplex DFA. Im Bild Verkaufsleiter Martin Fliegl mit

einem Abschiebewagen ASW Stone 5215 Mega. Weiters waren auch Fliegl Agro-Center und Fliegl Fahrzeugbau

mit ihren Neuheiten vertreten.

www.fliegl-baukom.de

TRACTO-TECHNIK

Als Vollanbieter für

grabenloses Bauen bietet

Tracto technisch hochwertige

Lösungen für alle

zukunftsrelevanten Infrastrukturen,

sei es für die

Energiewende, die Digitalisierung

oder die Wasserversorgung.

Für besonders

komplexe Geologien

zeigte Tracto mit dem

leistungsstarken HDD-

Felsbohrgerät Grundodrill ACS300 mit insgesamt 210 m Doppelrohr-Gestängen à 3 m die perfekte

Lösung für Bohrungen bis AD 1.000. Im Bild Regional Sales Manager Arthur Foth, der auch in Österreich

die Kunden der Firma Tracto-Technik betreut.www.tracto.com

MERLO ROTO

DER DREHBARE

Staubbekämpfung

+43 316 81 68 210

8041 Graz, Liebenauer Hauptstrasse 138

HIRNBÖCK STABAU

Mit über 40 Jahren Tradition und Kompetenz

handelt die in Elixhausen ansässige Firma

Hirnböck Stabau Stahlhandel mit Spundwandbohlen,

Trägern und Rohren in den verschiedensten

Qualitäten. „Wir sind sehr zufrieden

mit der Messe. Nicht nur die vielen neuen

Kontakte, auch der Besuch der bereits vorhandenen

Kunden und Lieferanten stimmen uns

sehr positiv“, freut sich Geschäftsführer

Friedrich Hirnböck (rechts), im Bild mit

Domenico Stago (Hirnböck Stabau).

www.spundbohle.at

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

48 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 49



BAUMA 2025

ZEPPELIN

Das Caterpillar Performance Center in

der Mitte der Halle B6 veranschaulichte

verschiedene Tools und Applikationen, die im

digitalen Eco-System von Caterpillar zusammengeführt

werden.

Zeppelin stellt neuen bauma-Rekord auf

Die auf der bauma spürbare Aufbruchstimmung

beflügelte auch das Messegeschäft:

„Unserem gesamten bauma-Team

im Vertrieb und Service ist es gelungen,

1.368 neue und gebrauchte Cat Baumaschinen

samt Anbaugeräten und Technologien

sowie Services zu verkaufen und

damit einen neuen Stückzahl- sowie

einen neuen Umsatzrekord mit knapp

200 Millionen Euro aufzustellen. Damit

toppen wir unser Messeergebnis von

2019“, freute sich Holger Schulz, Vorsitzender

der Geschäftsführung bei der

Zeppelin Baumaschinen GmbH, über den

Messeerfolg. Dazu beigetragen hat nicht

nur das Baumaschinengeschäft von

Zeppelin in Deutschland, Österreich,

Tschechien und in der Slowakei, sondern

auch in Dänemark, in Schweden, der

Ukraine sowie in Zentralasien.

„Die bauma in München war auch für

Zeppelin Österreich ein eindrucksvoller

Beleg für das große Interesse an digitalen

und innovativen Lösungen rund um

Baumaschinen. Wir konnten von der sehr

positiven Stimmung auf der Messe

profitieren. Erfreulicherweise konnten

wir mit über 50 Neu- und Gebrauchtmaschinen

zum grandiosen Erfolg von

Zeppelin beitragen. Insgesamt haben sich

unsere österreichischen Kunden mit einer

positiven Erwartungshaltung für die

zukünftige infrastrukturelle Wirtschaftsentwicklung

geäußert“, so Martin Huber,

Geschäftsleitung Service Zeppelin

Österreich.

Zeppelin Österreich unterzeichnete auf

der bauma einen neuen Händlervertrag:

So will das Unternehmen mit Faresin

Industries im Bereich starre Teleskoplader

kooperieren und diese auch in

Österreich anbieten (siehe dazu auch den

Beitrag auf Seite 34).

Auf breites Interesse stießen über 50

Exponate, darunter 17 Produktneuheiten

oder Upgrades von Caterpillar, die zu

hoher Nachfrage sowie vielen Verkaufsgesprächen

am Messestand führten. Für

reges Interesse sorgte beispielsweise eine

neue Generation des Cat Zweiwegebaggers

M323. Vor der Halle B6 wurden zwei

Modelle mit unterschiedlichem Antriebskonzept

präsentiert: einmal der klassische

Antrieb mit geführten Schienenachsen

und Reifenantrieb als Langversion.

An seiner Seite stand ein M323 mit

Kombiantrieb als Kurzheck-Variante. Um

Kunden Exponate wie diese sowie

einzelne Features im Detail zu erklären,

bot das Zeppelin Produktmanagement

195 Standführungen für insgesamt 3.000

Personen an. Doch ging es dabei nicht nur

um statische Exponate, sondern auch um

bewegtes Eisen: So steuerten zwei Fahrer

mithilfe der Fernsteuerung von Cat

Command auf der bauma einen Cat

Kettenbagger 395 und einen Cat Kettendozer

D6 XE, die sich im Steinbruch von

Lukas Gläser in Kirchberg-Zwingelhausen,

270 km von der Messe München

entfernt, befanden. Damit konnte den

Messebesuchern in Echtzeit veranschaulicht

werden, wie die Technologie aus der

Distanz zuverlässig und sicher funktioniert,

ohne dass dabei Maschinisten

direkt in der Kabine sitzen. In Summe

haben die beiden Fahrer mit den Cat

Baumaschinen während ihres Arbeitseinsatzes

auf der bauma 23.000 t Material

remote bewegt.

Im Fokus stand außerdem das bauma-

Leitthema Nachhaltigkeit, das vier

Modelle batterieelektrischer Cat

Baumaschinen abbildeten. Gezeigt

wurden der Cat Minibagger 301.9 mit

einer 32 kWh-Batterie mit 48 Volt, ein

mittelgroßer Cat Kettenbagger 320 mit

einer 387 kWh-Batterie mit 750 Volt, ein

mittel großer Cat Radlader 950 GC mit

einer 286 kWh-Batterie mit 600 Volt und

ein kompakter Cat Radlader 906 mit

einer 64 kWh-Batterie mit 300 Volt.

Bauunternehmen wurde außerdem

vermittelt, wie sie darüber hinaus den

CO2-Fußabdruck im Maschinenpark

senken und Emissionen reduzieren

können. Ein wesentlicher Baustein ist

dabei das Flottenmanagement zur

effizienten Verwaltung von Baumaschinenflotten.

Den Schlüssel dafür bilden

vernetzte Baumaschinen. Das Caterpillar

Performance Center in der Mitte der

Fotos: Zeppelin/Michael Namberger/Sabine Gassner

Halle B6 veranschaulichte verschiedene

Tools und Applikationen, die im digitalen

Eco-System von Caterpillar zusammengeführt

werden, dem Türöffner in die

digitale Baumaschinen-Welt. Vorgestellt

wurde, wie eine immer engere Vernetzung

von Telematikdaten die Wartung erleichtert.

Über weitere Service- und Support-

Lösungen, die zum Werterhalt der

Baumaschinen sowie zur Maximierung

der Betriebszeit, Senkung der Betriebskosten

und Verbesserung der betrieblichen

Effizienz beitragen, konnten sich

Besucher vor Ort ebenfalls detailliert

informieren. So konnte etwa das Programm

Cat Certified Rebuild und ein

überholter Cat Kettendozer D6T Kunden

überzeugen, weitere Instandsetzungen in

Auftrag zu geben.

Dass auf der Messe auch Geschichte

geschrieben wurde, verdeutlichten zwei

besondere Exponate, die sich durch ihre

graue Lackierung vom gelben Baumaschinen-Meer

abgrenzten. Ein grauer Cat

Dozer D6 XE verkörperte dank seines

dieselelektrischen Antriebs stellvertretend

innovative Technologie und damit

auch das Motto des Messeauftritts „The

next 100 years“, mit dem Caterpillar den

Weg in die Zukunft wies. Mit der grauen

Sonderlackierung sollte die Brücke zu

den ersten Baumaschinen geschlagen

werden, die grau und nicht gelb-schwarz

glänzten, so wie auch der Raupentraktor,

ein Best Sixty, Baujahr 1930. Mit dem

Oldtimer, der ein beliebtes Fotomotiv

abgab, wurde an die Anfänge von Caterpillar

erinnert. Der Baumaschinen-Weltmarktführer

wurde am 15. April hundert

Jahre alt. Sein 30-jähriges Jubiläum

feierte der Zeppelin-Cat Fahrerclub, der

BAUMA 2025

Schalungs- und Gerüstlösungen, die überzeugen!

Mit PERI setzen Sie auf ein starkes Fundament für Ihre Bauprojekte.

Ob Hochbau, Infrastrukturbau oder Instandsetzung – mit PERI haben

Sie einen Partner, der Ihre Anforderungen versteht und umsetzt.

Mit ihrer grauen Lackierung grenzten sich die beiden Jubiläumsmaschinen von der Masse ab

und spannten den Bogen zum Motto des bauma-Messeauftritts „The next 100 years“.

ebenfalls auf der bauma für seine bislang

30.000 Mitglieder Präsenz zeigte und dort

2.000 neue Mitglieder gewinnen konnte.

Für den Nachwuchs gab es erstmals und

ab sofort den Kids-Club, der 1.200

Neuanmeldungen verzeichnete.

Weil sich Geschäfte auf der bauma und

soziales Engagement nicht ausschließen,

sondern Hand in Hand gehen, unterstützte

Zeppelin auch dieses Mal wieder die

südafrikanische Hilfsorganisation Home

from Home mit einer großzügigen Spende

in der Höhe von 136.800 Euro. „Wir

multiplizieren hundert Jahre Caterpillar

mit unserem Stückzahlrekord von 1.368

Maschinen und unterstützen so Home from

Home“, erklärt Holger Schulz, als er nach

einer ereignisreichen Messewoche den

entsprechenden Spendenscheck ausstellte.

www.zeppelin-cat.at

Schalung

Gerüst

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50 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

PERI. Schalungs- und Gerüsttechnik[er] aus Leidenschaft.

www.peri.at



BAUMA 2025

BAUMA 2025

RUBBLE MASTER

Smarte Maschinen und digitale Power

Basierend auf der erfolgreichen RM Next

Philosophie bieten die neuen Prallbrecher

RM 90X und RM 100X zahlreiche smarte

Features, eine optimierte Bedienung über

das überarbeitete Display sowie maximale

Energieeffizienz. Ihre modulare Bauweise

ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene

Aufgabenstellungen, sodass sie

in unterschiedlichsten Einsatzbereichen

genutzt werden können. Darüber hinaus

werden die neuen Maschinen mit dem

bereits bewährten Maschinenkommunikationssystem

ausgestattet, das dem

Bediener eine bessere Rückmeldung in

Echtzeit über den Zustand und die

Effizienz der Maschine liefert.

Zusätzlich präsentierte Rubble Master

den Backenbrecher RM J110X in einer

weiterentwickelten Version. Er verfügt

über eine robuste Bauweise, passt sich

flexibel an verschiedene Anwendungen an

und bereitet Naturgestein und Recyclingmaterialien

zuverlässig auf. Seine

modulare Konstruktion und der optionale

Hybridantrieb senken den Energieverbrauch

erheblich, während die Möglichkeit

des direkten Netzanschlusses

zusätzlichen Treibstoff einspart.

Im Bereich Digitalisierung präsentierte

Rubble Master eine neue Maschinensteuerung

und erweiterte Funktionen in der

RM XSmart App. Die neue Maschinenbedienung

über das überarbeitete Display

macht den Betrieb erstaunlich simpel und

klar, der Setup-Assistent schlägt je nach

Anwendung und Material eine empfohlene

Maschineneinstellung vor. Eine

digitale Fehlerdiagnose erklärt Fehlercodes

direkt, bietet Routinen zur Behebung

an und stellt sicher, dass Probleme

schnell und unkompliziert gelöst werden

können. Der elektrische Schaltplan ist

digital abrufbar und ein Fernbedienungstest

ermöglicht eine schnelle Systemüberprüfung,

um die Zuverlässigkeit und

Effizienz der Maschinen zu steigern.

„Mit unserer digitalen Prozessüberwachung

optimieren wir den gesamten

Arbeitsablauf auf der Baustelle. Der

Bediener hat jederzeit volle Kontrolle und

kann schneller und effizienter reagieren.

Dies führt nicht nur zu einer höheren

Produktivität, sondern auch zu einer deutlichen

Reduktion von Stillstandzeiten –

für eine noch effizientere und sicherere

Nutzung unserer Anlagen“, erklärt Rudolf

Schöflinger, CSO der RM Group. Die

Live-Kamerabilder der neuen optischen

Prozessüberwachung können direkt auf

ein Tablet in der Baggerkabine übertragen

werden. So behält der Maschinenbediener

jederzeit den Überblick über

Beladung, Materialfluss und Maschinenstatus

und kann in Echtzeit auf Veränderungen

reagieren. Dies steigert die

„Innovation ist für

uns kein Trend,

sondern die Basis

unseres Erfolgs. Mit

unseren neuesten

Entwicklungen

machen wir mobiles

Brechen und Sieben

noch effizienter und

einfacher“, betont

Rudolf Schöflinger,

CSO der RM Group

vor dem neuen Prallbrecher

RM 90X.

Effizienz, den Durchsatz und damit den

Ertrag.

Neue Features in der RM XSmart App

ermöglichen die Erstellung und den

Versand von Auftragsberichten basierend

auf den Daten der Bandwaagen direkt aus

der App – eine Erleichterung für die

Abrechnung von Aufträgen. „Digitale

Lösungen sind der Schlüssel zu einer

effizienteren Baustelle. Mit RM XSmart

ermöglichen wir unseren Kunden eine

lückenlose Datenerfassung und präzise

Analysen, um ihre Prozesse kontinuierlich

zu verbessern. Am Ende des Tages sollen

unsere Kunden noch mehr aus ihren

Maschinen herausholen und noch

ertragreicher wirtschaften“, so Bernhard

Fischereder, CTO der RM Group. Neue

Berichte im Condition Monitoring, wie der

Performance Report, zeigen an, wie

effizient die Maschine in einem bestimmten

Zeitraum genutzt wurde und wo noch

Verbesserungspotenzial liegt.

www.rubblemaster.com

GOLDHOFER

Innovationen für die Schwerlast-Branche

Der Memminger Schwerlast-Spezialist

rückte vor allem das Goldhofer E-Power-

Pack in Kombination mit dem hydraulisch

verbreiterbaren PST/SL-E split „Widening“

in den Mittelpunkt. Der PST/SL-E

split mit Widening-System wusste mit

einer Achslast von 45 t und einer variablen

Breite von 3.000 mm bis 5.100 mm

(optional bis zu 6.800 mm) als flexible

Lösung für den Transport sperriger Güter

zu überzeugen. Das brandneue E-Power-

Pack von Goldhofer überzeugte insbesondere

durch die zur Schau gestellte

Leistungsfähigkeit: Mit einer Nennleistung

von 250 kW (ca. 340 PS) ist das

PowerPack nicht nur stark, sondern

überzeugte während der Messe auch mit

einer hervorragenden Einsatzdauer. Auch

die Bedienbarkeit der Kombination

begeisterte die Besucher – millimetergenaues

Positionieren von Ladungen ist

dank der unmittelbaren Kraftübertragung

nun nicht mehr nur ein Sprichwort,

sondern gelebte Realität für Goldhofer-

Kunden.

WERKZEUG&MEHR

TOOLS&MORE

UNSER SERVICE AUF

EINEN BLICK:

RASCHE VERFÜGBARKEIT

GROßE AUSWAHL FÜR ALLE

TRÄGERGERÄTE

FACHGERECHTE REPARTUR

ANRUFEN UND MEHR

ERFAHREN

Weitere Highlights waren das mit einem

Facelift versehene Transportsystem für

Turmsegmente, der Goldhofer RA 3-100

(4+7); ein Stepstar, der durch seine

niedrige Fahrhöhe von nur 790 mm bei

10 t Achslast weniger Umwege und

Ein Besuchermagnet:

Verbreiterbarer

PST/SL-E split

„Widening“ mit

dem brandneuen

E-Power-

Pack von Goldhofer.

Standzeiten verursacht sowie der Arcus P

5 mit Cargoplus-Bereifung, der neben der

Nutzlast auch mit seiner niedrigen

Ladehöhe von nur 735 mm und der hohen

Manövrierfähigkeit beeindruckt.

www.goldhofer.com

ALLE HYDRAULISCHEN

ANBAUTEILE BEI UNS

52 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Baublatt.Österreich

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WARTUNG

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BAUMA 2025

BAUMA 2025

TWF

20 Jahre TWF: Tiefbau-Spezialist feiert Jubiläum

Die bauma bildete für die TWF-Gruppe

den idealen Rahmen, um mit internationalen

Kunden, Partnern und Freunden

auf 20 erfolgreiche Jahre zurückzublicken.

Als Spezialist für Ramm- und

Bohrtechnik sowie selbst hergestellte

Grabenverbausysteme verkauft und

Geschäftsführer DI (FH) Wolfgang Tinhof (TWF

International GmbH) konnte am TWF-Stand Kunden aus

der ganzen Welt begrüßen. Gemeinsam feierte man das

20-Jahr-Jubiläum und informierte über die aktuellen

Neuheiten, darunter auch die jüngste Innovation im

Verbau-Systembereich.

vermietet TWF ein breites Spektrum an

Maschinen-, Grabenverbau-, Sicherheitsund

Systemlösungen sowie mobile

Baustraßen für Kunden aus dem Tiefund

Spezialtiefbau.

Neben der deutschen TWF Tiefbautechnik

GmbH mit Sitz in Heinsberg, war auch die

in Wien ansässige TWF International

GmbH mit ihrem Team auf der bauma

präsent. Geschäftsführer DI (FH) Wolfgang

Tinhof: „Für TWF war die bauma

ausgesprochen positiv. So eine gute

Stimmung haben wir nicht erwartet. Der

Stand war immer sehr gut besucht und

wir haben unser 20-jähriges Jubiläum

mehrmals mit unseren Kunden gefeiert.

Wir konnten nicht nur Gäste aus Europa

begrüßen, sondern auch aus den USA,

Australien, Südamerika oder Kanada –

natürlich aber auch aus Österreich. Einige

Abschlüsse wurden direkt auf der bauma

getätigt, weitere werden sich in der

Nachbearbeitung ergeben.“

Neben neuen Produkten in der Rammund

Bohrtechnik, die TWF in den Mietpark

aufgenommen hat, wurde auch die

jüngste Innovation im Verbau-Systembereich

gezeigt: eine spezielle Abstützmethode,

die eine größere Strebenfreiheit in

der Baugrube ermöglicht.

DI (FH) Wolfgang Tinhof im Rückblick auf

20 Jahre TWF: „Gemeinsam mit meinem

Kollegen Walter Fritz war ich damals bei

der Firma Drott im Bereich Kanal- und

Grundbau tätig. Wir haben uns selbstständig

gemacht und daraus ist die

TWF entstanden, die aus sehr

kleinen Anfängen relativ

schnell erfolgreich

wurde – auch

international.

Inzwischen

beschäftigt die

TWF Gruppe

rund 250 Mitarbeiterinnen

und

Mitarbeiter. Auch

der Sohn von Walter

Fritz ist bereits sehr

erfolgreich im Unternehmen

tätig. Die TWF Gruppe ist

überwiegend exportorientiert aufgestellt

und betreut Kunden in der ganzen

Welt. In Europa werden die Geräte

hauptsächlich von unseren Hauptstandorten

zu den Kunden transportiert, während

wir in den anderen Ländern über spezialisierte

Mietstationen verfügen. Ein

Highlight in unserer 20-jährigen Firmengeschichte

war die Bergung einer Vortriebsmaschine

in Indien, die in Kalkutta

beim U-Bahn Bau stecken geblieben ist.

Wir haben die Bergung maßgeblich

unterstützt und konnten unter Beweis

stellen, dass wir ein kompetenter und

lösungsorientierter Partner bei derartigen

Projekten sind.“

www.twf.at

Dynamische Live-Demo der neuen 1-2 t Minibagger der

R2-Serie. Der E19 war mit seiner Hubkraft bereits in der

letzten Generation ein Verkaufsschlager – und das bei

einem Maschinengewicht von unter 2 t.

BOBCAT

Neue 1-2 t Minibagger als Besuchermagnet

Die neue Generation von 1-2 t Minibaggern

der R2-Serie umfasst die Modelle

E16, E17z, E19 und E20z, die die früheren

Maschinen E17, E17z, E19 und E20z der

M-Serie ersetzen. Mit der R2-Serie werden

mehrere neue Funktionen eingeführt,

insbesondere das leistungsstarke Smart-

Flow-Hydrauliksystem. Dieses System

verwendet eine Load-Sensing-Pumpe, die

mit einem Closed-Center-Hauptsteuerventil

und Durchflussverteilung zusammenarbeitet.

All dies wird von einem neuen

Motor angetrieben, der eine für kompakte

Auf großes Interesse stieß auch die verbesserte

Version des E88 der R2-Serie. Wie

alle Bagger der R2-Serie zeichnet sich auch

diese 9 t Maschine durch eine hervorragende

360°-Standfestigkeit aus.

Maschinen dieser Größe außergewöhnlich

ausgeklügelte Konstruktion darstellt.

Die Kombination bietet eine kontinuierliche

Leistung auf Abruf, die man ansonsten

nur von größeren Baggern kennt, und die

Präzision und Effizienz verbessern. Die

neuen Minibagger maximieren den

Hydraulikfluss und verbrauchen dabei nur

ein Minimum an Energie für den Betrieb.

Wie bei größeren Maschinen erlaubt das

neue Hydrauliksystem dem Fahrer auch

bei den neuen 1-2 t Minibaggern, problemlos

mehrere Funktionen gleichzeitig

Konnten auch viele österreichische

Besucher begrüßen

(von links): Darko Pehar (Bobcat,

Regional Sales Director GSA) und

Wolfgang Eisenwagen

(Geschäftsführer Eisenwagen

Baumaschinen GmbH).

auszuführen. Bei der Arbeit mit Anbaugeräten,

die viel Hydraulikleistung benötigen,

kann der Fahrer mühelos gleichzeitig

fahren, schwenken und heben.

Weiters zeigte Bobcat auch eine verbesserte

Version des Spitzenmodells: Der

Minibagger E88 der R2-Serie. Diese 9 t

Maschine bietet einen höheren Fahrerkomfort,

eine verbesserte Ausstattung,

zusätzliche Standardfunktionen und die

Möglichkeit, mehrere vordefinierte

Konfigurationen zu wählen.

www.bobcat.com. | www.eisenwagen.co.at

54 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 55



BAUMA 2025

BAUMA 2025

Die neuen elektrischen Minibagger PC20E (im Bild), PC26E und PC33E

können dank der Hochleistungsbatterien einen ganzen Arbeitstag mit

nur einer Batterieladung meistern.

Zu den am häufigsten fotografierten Exponaten

der bauma zählte der elektrisch angetriebene

PC7000-11E Miningbagger, der mit einem

Tieflöffel im Betrieb gezeigt wurde.

KOMATSU

Weltpremiere für den PC220LC/LCi-12

Der weltweit erstmals gezeigte PC220LC/

LCi-12 Hydraulikbagger zählte zu den

absoluten Highlights auf der Demo-Fläche

von Komatsu. Die Maschine der 24 t

Klasse kombiniert modernste Technologien

mit hoher Umweltverträglichkeit,

enormer Leistung und einem auf den

Fahrer ausgerichteten Bedienkonzept.

Herzstück des neuen Modells ist ein

komplett überarbeiteter 129 kW starker

EU-Stufe-V-Motor mit reduziertem

Kraftstoffverbrauch und gesteigerter

Hydraulikleistung. Die neue Generation

überzeugt mit massiv erhöhter Hubkraft,

optimierten Grab- und Ausbrechkräften

sowie einem deutlich effizienteren

Hydrauliksystem. Ein weiteres technisches

Highlight ist die serienmäßige

Von links: Mag. Stefan Kuhn und

Mag. Andreas Kuhn, die beiden

Geschäftsführer der Kuhn Holding,

freuen sich über das enorme

Interesse des Fachpublikums am

neuen PC220LC/LCi-12 Hydraulikbagger,

der nicht nur in der Halle,

sondern auch im Ladespiel auf der

Demo-Fläche zu sehen war.

intelligente Maschinensteuerung iMC3.0,

die es auch weniger erfahrenen Bedienern

ermöglicht, präzise, sicher und produktiv

zu arbeiten. Der neue 10-Zoll-iMC-Monitor,

automatische Funktionen wie „Swing

to Line“, eine integrierte 3D-Grenzsteuerung

und die Smart Construction Remote

machen den PC220LCi-12 zu einer voll

vernetzten Baumaschine – bereit für die

Anforderungen moderner Baustellen. Die

Kabine wurde komplett überarbeitet und

in Sachen Sicherheit überzeugt der

PC220LC/LCi-12 mit dem 360°-KomVision-System,

gut sichtbaren Handläufen,

einer kippbaren linken Armkonsole,

LED-Arbeitsscheinwerfern, einem

Umkippindikator und einer automatischen

Personenerkennung mit Stopp-

Funktion. Dank Upgrade-Möglichkeit

lässt sich auch die Standardversion

PC220LC-12 ganz einfach zur iMC-

Variante PC220LCi-12 aufrüsten.

Weitere Highlights waren die neuen

Radlader der Serie 11, WA475-11 und

WA485-11. Sie zeichnen sich durch hohe

Leistung und Kraftstoffeffizienz aus, die

durch einen leistungs- und drehmomentstarken

Motor sowie ein leistungsverzweigtes

Getriebe ermöglicht werden. Auf

der Demo-Fläche zu sehen war auch der

neue Starrrahmen-Muldenkipper

HD605-10, der ab sofort erhältlich ist. Bei

der Entwicklung des HD605-10 hat

Komatsu die Leistung gesteigert, das

Betriebsgewicht reduziert, die Nutzlast

mit einer 43 m 3 Mulde auf 64 t erhöht, die

Fotos: Messe München; Baublatt.Österreich

Haltbarkeit optimiert, Systeme

für Rundumsicht angepasst und

den Kraftstoffverbrauch gesenkt.

In der Halle C6 waren einige

elektrische Bagger im Betrieb zu

sehen, darunter der inzwischen

bewährte PC33E-6 sowie die

Prototypen von PC20E und

PC26E. Ebenfalls im Rampenlicht

standen der PC138E-11

und der Prototyp des

PC210LCE-11 zusammen mit

mehreren zukunftsweisenden

Konzeptmaschinen. Weiters

erweitert Komatsu mit den

Mobilbaggern PW168-11 und

PW198-11 seine Kurzheckbagger-Produktpalette

auf Maschinen

in der 16-20 t Gewichtsklasse.

Auch wurde die Kabine

der Hydraulikbagger von

Komatsu einer eingehenden

Überarbeitung unterzogen.

Smart Construction Remote

Komatsu gab bekannt, dass

Smart Construction Remote

zukünftig zur Standardausrüstung

für Maschinen mit Steuerungssystemen

von Komatsu

gehören wird. Dazu zählen die

intelligente Maschinensteuerung

(iMC) und das Smart Construction

3D-Anzeigesystem. Dementsprechend

wird Smart

Construction Remote auch im

neuen PC220LCi-12 mit iMC 3.0

zur Verfügung stehen. Dies gilt

für die gesamte Lebensdauer der

jeweiligen Maschine. Smart

Construction Remote ist eine

cloudbasierte Lösung, mit der

Nutzer aus der Ferne sowohl auf

Maschinen von Komatsu als

auch auf Maschinen anderer

Hersteller zugreifen können.

Damit können Probleme

schneller und effizienter gelöst

werden, was Stillstandzeiten

reduziert und die Leistung

steigert. Des Weiteren können

Konstruktionsdateien an die

Maschinen gesendet werden,

auch wenn diese ausgeschaltet

sind. Dies sorgt für eine nahtlose

Zusammenarbeit zwischen Büro

und Einsatzort. Die Möglichkeit

Smart Construction Remote mit

Maschinen verschiedener

Hersteller einzusetzen, unterstreicht

die kontinuierlichen

Bemühungen von Komatsu, die

Maschinen-Kommunikation

über bisherige Grenzen hinweg

zu ermöglichen.

www.kuhn.at

www.komatsu.eu

www.smartconstruction.io

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56 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 57



BAUMA 2025

BAUMA 2025

MERLO

Neue Roto-Baureihe von Merlo

Wipper Premiere: Der Wolff 550 B erweitert das

Wolff Portfolio im 500 mt Bereich. Um die Flex Cab

zu demonstrieren, die wahlweise rechts oder links

am Kran montiert werden kann, wurde der Wolff 550 B

mit zwei Kabinen ausgestellt.

Im Mittelpunkt standen die ab

Anfang 2026 sukzessive neu produzierten

Merlo Rotoren mit mehr

Leistung, frischen Features und einer

innovativen Funkfernsteuerung. Die

grünen Teleskopstapler haben 400°,

600° oder endlos drehbare Oberwagen.

Gezeigt wurden unter anderem

die drei Modelle: Roto50.18S,

Roto60.22R und Roto60.35SPlus.

Merlo wertet die neuen Modelle mit

einer um 1.000 kg höheren Tragfähigkeit

und mit einem weiteren Meter

maximaler Hubhöhe auf. Außerdem

optimiert der Hersteller die Lastdiagramme.

Dazu Verkaufsleiterin Dipl. Kffr.

Susanna Mauch-Autenrieth von der

Firma Mauch, dem Merlo Vertriebspartner

in Österreich: „Unsere

Lieferanten und langjährigen Partner

stießen mit ihren jüngsten Innovationen

auf großes Interesse. Merlo

brillierte mit der neuen Roto-Baureihe.

Die neuen Modelle überzeugen

nicht nur mit einer höheren Tragfähigkeit

und mehr Hubhöhe. Ein

umfangreiches elektronisches Update

bringt neue Features mit sich. Auch

ein Ausblick auf das Konzept P15.5,

dem neuen Super-Kompakttelelader

mit baldiger Serienreife, erwies sich

als Besuchermagnet. Von Weidemann

wurde die neue 60er Baureihe, eine

komplette Neuentwicklung der

Radlader-Serie präsentiert. Zudem

wurde der neue T6025 Kompaktteleskoplader

mit seiner hervorragenden

Übersicht und Leistung für die

Bauwirtschaft gelauncht. PTH stellte

unter anderem den PTH Crusher

compact vor, ein neues Kombigerät

aus Steinbrecher und Forstfräse für

Traktoren um die 70 PS. Der PTH

Excavator Crusher compact wurde als

Weltneuheit eines Steinbrechers in

Kombination mit einer Forstfräse für

die Baggerklasse von ca. 5-14 t

präsentiert.“

www.merlo.de | www.mauch.at

Die auf der bauma vorgestellten Rotoren produziert

Merlo Zug um Zug ab Anfang 2026. Die drei

aktualisierten Serien unterteilen sich nach 400°,

600° oder endlos drehbarem Oberwagen.

„Wir hören genau hin, was unsere Kunden wollen“,

betont Wolffkran Österreich Geschäftsführer

Zeljko Tenjovic.

WOLFFKRAN

Neuer starker Wipper: Wolff 550 B

Zahlreiche Neuheiten gab es bei Wolffkran

zu sehen. Dazu zählen unter

anderem der Wolff 8095 Compact, der

Wolff 8038 Clear, der Wolff 7021 Clear,

die neue Steuerungstechnik Wolff Crane

Control und Cam, die Remote-Wartung

Wolff Assist und das patentierte High-

Speed-Positioning-System (HiSPS).

Eines der Highlights war der neue starke

Wipper: der Wolff 550 B, der sich besonders

durch hohe Traglasten und Flexibilität

auszeichnet. Der Wolff 550 B kommt

zunächst mit einer 110 kW-Hubwinde auf

den Markt, die maximal 30 t Tragfähigkeit

im Zweistrang-Betrieb und 15 t im

Einstrang-Modus ermöglicht. An der

Spitze seines maximal 65 m langen

Auslegers hebt er 5,0 t. „Diese Traglasten

sind in dieser Kranklasse im Wettbewerbsvergleich

führend“, sagt Mohamed

Abouelezz, Head of Business Development

and Product Management. „Und

wir setzen Ende des Jahres sogar noch

einen drauf und bringen den 550 B mit

einer stärkeren Hubwinde auf den

Markt, mit der der Wipper maximal 36 t

im Zweistrang-Betrieb heben kann.“

Der Wolff 550 B kommt auf einen

Hakenweg von 920 m (Einstrang)

beziehungsweise 460 m (Zweistrang) und

eine Arbeitsgeschwindigkeit bis zu 200 m

pro Minute. Er verfügt standardmäßig

über einen 2,3 m Turmanschluss, mit

dem freistehende Höhen bis knapp 52 m

möglich sind. Stellt man ihn auf einen

2,9 m Turm, kann er bis zu 82,2 m ohne

Anbindung in die Höhe wachsen, was ihn

auch zu einer sehr guten Wahl für

Hochhausprojekte macht.

Endgültig Hochhaus-Baustellen-tauglich

wird der neue Wolff Wipper durch die

Flex Cab-Kabine, die wahlweise rechts

oder links am Kran montiert werden

kann. Was bisher nur auf Sonderwunsch

des Kunden angeboten wurde, wird beim

Wolff 550 B nun erstmalig zur Standardausstattung.

„Wir hören genau hin, was

unsere Kunden wollen“, so Wolffkran

Österreich Geschäftsführer Zeljko

Tenjovic. „Es mag unerheblich erscheinen,

auf welcher Seite die Krankabine

angebracht ist, doch zeigt sich im

Baustellenalltag, dass auch solche

Details eine Rolle spielen.“ Die flexibel

montierbare Kabine erleichtert die

Baustellenplanung und ist besonders bei

Kranen, die nach dem Bauvorgang

wieder heruntergeklettert werden, ein

großer Pluspunkt. Der neue Wipper ist

ab Juni bestellbar und soll noch in

diesem Jahr in Europa auf den Markt

kommen.

www.wolffkran.com

58 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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BAUMA 2025

Auf einer eigenen Demo-

Fläche wurde die KTEG

P-Line mit ihrer Vielzahl

von optimierten Anbaugeräten

gezeigt. Zu sehen

waren unter anderem die

6-in-1 Klappschaufel und

die 360° Multi Saugbox

MSB40-2.

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

KIESEL

Lösungen für die Herausforderungen am Bau

Auf dem weitläufigen Stand von Kiesel

waren unter anderem die neuesten

Produkthighlights von Hitachi, KTEG,

Makineo, Fuchs und Kramer Industrielader

zu sehen. Einen Schwerpunkt bildete

das kontinuierlich wachsende Angebot an

emissionsfreien Baggermodellen, das

KTEG in Zusammenarbeit mit Hitachi

entwickelt. „Wir arbeiten ständig an

innovativen Lösungen, um auch Maschinen

mit bis zu 30 t Betriebsgewicht emissionsfrei

zu betreiben, wie beim ZE150W

und dem ZE225 VA umgesetzt. Bei dem 30

Tonner ZE300 H2 testen wir in einer

Konzeptstudie den Wasserstoffantrieb“,

erklärt Harald Thum, Geschäftsführer der

KTEG GmbH.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das

Segment der Kompaktbagger von Hitachi

und KTEG. Das Portfolio wurde in der bis

zu 6 t Klasse für den europäischen Markt

angepasst, wie bei den Modellen 10U-6

und 48U, 55U und 65USB-6, dessen

Markteinführung nach der bauma folgt.

Die bisher nur in Japan erhältlichen

Kompaktmaschinen 19U-6 VA und 23U-6

sind nun auch in Europa verfügbar. Im

Bereich der Kurzheckbagger reicht das

Sortiment der platzsparend agierenden

Multi-Tool-Carrier von Hitachi vom

kompakten Hitachi ZX65USB-6 bis zum

leistungsstarken Hitachi ZX225US-7.

Sinnvoll erweitert und komplettiert wird

das Hitachi-Lineup durch die beiden

Kurzheckbagger KTEG 63US-VA und

KTEG 375USLC-7.

Zu den aktuellen Herausforderungen der

Baubranche zählen unter anderem der

Stellvertretend für die wachsende

Zero Emission-Palette von KTEG und

Hitachi war auf der Demo-Fläche ein

KTEG ZE135 im Einsatz zu sehen.

Präsentierten Lösungen für die

Herausforderungen der Baubranche

(von links): Maximilian Schmidt

(Geschäftsführer Kiesel GmbH), Harald

Thum (Geschäftsführer KTEG GmbH),

Toni Kiesel (Geschäftsführender

Gesellschafter Kiesel GmbH) und

Kathrin Kiesel (Geschäftsführende

Gesellschafterin Kiesel GmbH).

Facharbeiter-Mangel und die Anforderungen

an die Sicherheit der Mitarbeiter. „Die

KTEG P-Line ist unsere Antwort auf diese

Herausforderungen“, sagt Harald Thum.

Der neue Standard baut auf vier aufeinander

abgestimmte Elemente: KTEG

Multi-Tool-Carrier als Geräteträger,

digitale Assistenzsysteme, vollhydraulische

Rotationsschnellwechsler sowie

eigens auf die Arbeitsschritte optimierte

Anbaugeräte. KTEG entwickelt auch

Spezialbagger auf Basis von Hitachi

Komponenten, die perfekt auf Abbruchoder

Spezialtiefbau-Einsätze abgestimmt

sind. Das leistungsstarke Line-up reicht

vom KTEG 390HR-7, KMC400P-7, KTEG

490 VA bis zum KTEG KMC1200S-7. Der

KTEG 490 wurde auf der bauma erstmals

einem breiten Publikum vorgestellt.

Das Team von Kiesel Austria

(von links): Lukas Zak, Franz

Nagl, Thomas Wimmer,

Geschäftsführer Martin

Mizerovsky, Christoph

Oberndorfer, Herbert

Kielnhofer, Dominic Peter und

Thomas Kainzmayer im

Hochlöffel des Hitachi KTEG

890LD-7, der auf der bauma an

die Porr Group übergeben

wurde.

Nicht zuletzt informierte Makineo

Geschäftsführer Jan Hakert und seine

Mannschaft über die Lösungen für eine

ganzheitlich gedachte digitale Baustelle.

Makineo wurde 2021 gegründet und ist

seit vergangenem Jahr auch in Österreich

tätig. Mit Produkten von Leica

Geosystems und mit strategischen

Partnern im Scanning- und BIM-Bereich

bietet Makineo über alle Phasen eines

Bauprojektes hinweg herstellerunabhängige

Lösungen.

Ein höchst positives Resümee zieht auch

60 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Im Bereich Materialumschlag

präsentierte Kiesel

die ersten Fuchs Geräte der

neuen G-Serie. Die MHL350

zählt zu den schnellsten und

feinfühligsten Lademaschinen

in ihrer Leistungsklasse.

Martin Mizerovsky, Geschäftsführer

Kiesel Austria: „Für uns war

die Messe ein voller Erfolg und ist

unsere bislang erfolgreichste

bauma. Das gesamte Kiesel-Team

mit mehr als 150 Mitarbeitenden

war begeistert über die positive

Stimmung und das Interesse an

unseren Innovationen und

Weiterentwicklungen war

überwältigend. Die bauma bot die

perfekte Bühne, um unsere

neuesten Technologien und

Lösungen – darunter 14 neue

Produkte aus dem Hause KTEG – auf

der 2.500 m 2 großen Ausstellungsfläche

einem großen Publikum zu präsentieren.

Unsere Produkthighlights auf der bauma

wurden begeistert aufgenommen. Wir

haben erfolgreich demonstriert, was

Kiesel – Mein Systempartner bedeutet,

wohin die Reise der Bagger als Multi-

Tool-Carrier gehen wird und welche

Prozessoptimierungen und digitalen

Lösungen wir für unsere Kunden

exklusiv im Gepäck haben.“

www.kiesel.net

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BAUMA 2025

BAUMA 2025

1 Vollautonom dank Trimble

Technik: Mit dem Kobelco

SK210LC und dem Bomag

Walzenzug BW 213 BVC standen

zwei vollautonom arbeitende

Geräte im Mittelpunkt

der Demo-Show. Im Walzenzug

war der Maschinist nur aus

Sicherheitsgründen in der

Kabine anwesend. 2 Mit wenigen

Komponenten kann auf

Basis der Roadworks Paving

Control Platform Version 2.10

die horizontale Lenkung und

die automatische Bohlenbreitensteuerung

für Vögele Navitronic

Fertiger realisiert werden.

3 Von rechts: Martin

Wagener (Regional Sales

Manager DACH, Civil Construction

Field Systems, Raunheim)

mit Johann Bosch (Geschäftsführer

Sitech Austria) auf der

Demo-Fläche in der Nähe des

bauma Messegeländes.

4 Volles Programm: Ausgerüstet

war dieser Kurzheckbagger

mit der 3D-Maschinensteuerung

Earthworks mit

integrierter Hub- und

Schwenkbegrenzung, einer

Spezialschaufel mit Bodenradar

und einer am Heck montierten

PDx CAM 180° mit

KI-Personenerkennung.

1

2 3

4

ZEPPELIN RENTAL

Neue Luft/Luft-Wärmepumpe

Mit der MWK100 erweitert Zeppelin

Rental sein Portfolio um eine hochmoderne

Luft/Luft-Wärmepumpe, die speziell für

den anspruchsvollen Einsatz im Mietgeschäft

entwickelt wurde. Die neue Lösung

vereint hohe Effizienz, innovative Steuerungstechnik

und eine kompakte Bauweise,

um flexibel auf wechselnde Anforderungen

im Baustellen- und Veranstaltungsbereich

zu reagieren. Die MWK100

bietet eine Heizleistung von bis zu 120 kW

und eine Kühlleistung von bis zu 100 kW.

Mit einem Wirkungsgrad von 1:4,5 beim

Heizen sowie 1:3,5 beim Kühlen arbeitet

sie besonders energieeffizient und ermöglicht

den Betrieb in einem Temperaturbereich

von -20 bis +40 °C. Ein integriertes

Heizregister gewährleistet konstante

Leistung selbst unter extremen Witterungsbedingungen.

Gleichzeitig überzeugt

die MWK100 durch ihre kompakte

Bauweise: Mit einer Länge von 4.010 mm,

Breite von 1.940 mm, Höhe von 2.200 mm

und einem Gesamtgewicht von 3.000 kg ist

sie optimal für die platzsparende Außenaufstellung

auf befestigten Flächen

geeignet. Zudem setzt das System auf das

umweltfreundliche und zukunftssichere

Kältemittel R32, das in Kombination mit

einem speziell entwickelten Ökoflexschlauch

den Energieverbrauch um bis zu

25% im Vergleich zu Standardschläuchen

reduziert. Eine innovative Ventilatortechnologie

minimiert den Schalldruckpegel

auf nur 64dB(A) in 10 m Entfernung, was

den Betrieb in lärmsensiblen Bereichen

Das durchdachte

Design der neuentwickelten

Wärmepumpe

MWK100

ermöglicht einen

effizienten Transport

sowie eine schnelle und

unkomplizierte

Inbetriebnahme.

erleichtert. Die ersten Einheiten der

MWK100 befinden sich bereits erfolgreich

bei Kunden im Einsatz.

In den sozialen Netzwerken und auch auf

YouTube ist Zeppelin Rental schon seit

vielen Jahren aktiv. Im Rahmen seiner

Marken- und Rekrutierungsstrategie

startete Zeppelin Rental kurz vor der

bauma nun auch einen Unternehmensauftritt

auf TikTok.

www.zeppelin-rental.at

TRIMBLE I SITECH

Neue Trimble Technologien in der Live-Demo

Autonom betriebene Baumaschinen

standen im Mittelpunkt einer Demo-Show,

mit der Sitech die brandneuen Trimble

Lösungen in einer Kiesgrube in der Nähe

des bauma Messegeländes präsentierte.

Auf besonderes Interesse stieß dabei ein

vollautonom arbeitender Kobelco

SK210LC: Ohne Fahrer erledigte der

Bagger auf Basis der 3D-Maschinensteuerung

Earthworks von Trimble Aushubarbeiten

und stellte sich dabei selbst um. Die

Technologie kann nachgerüstet werden

und ist selbst für komplexe Geländemodelle

geeignet. Auch der gezeigte Walzenzug

BW 213 BVC – der auf Basis eines

Joint Ventures von Bomag und Trimble

entwickelt wurde – führte alle Funktionen

vollautonom durch. Aus Sicherheitsgründen

befand sich jedoch ein Maschinist in

der Kabine.

Gezeigt wurde auch eine Cat Raupe mit

Trimble Earthworks, die dank automatischer

Spurführung in der Kurve selbst

lenkt. Weiters ein Kurzheckbagger, bei

dem die 3D-Maschinensteuerung

Earthworks mit einer Hub- und Schwenkbegrenzung

kombiniert ist. Während in

der 2D-Version nach jeder Bewegung des

Geräts neue Punkte gesetzt werden

müssen, können im 3D-Modell die

Sperrbereiche – auch in der Höhe – fix

hinterlegt werden. Zusätzlich war das

Gerät mit einer Spezialschaufel mit

Bodenradar der Firma RodRadar ausgerüstet,

mit der zunächst der Untergrund

auf Leitungen überprüft wird. Beim

anschließenden Aushub werden diese

automatisch von der Steuerung berücksichtigt.

Nicht zuletzt war am Heck des

Geräts eine PDx CAM 180° montiert, mit

der auf Basis einer KI-Personenerkennung

in einem echten 180°-Erfassungsbereich

selbst halb verdeckte Personen bis in eine

Entfernung von 15 m erfasst werden

können. Auf großes Interesse stieß auch

die Präsentation der horizontalen Lenkungssteuerung

und automatischen

Bohlenbreitensteuerung für Vögele

Asphaltfertiger. Trimble Roadworks

Version 2.10 mit Horizontal Steering

Control lenkt entsprechend ausgerüstete

Vögele Asphaltfertiger automatisch und

steuert die Einbaubreite nach einem

3D-Entwurf. Gezeigt wurden in der Live

Demo unter anderem noch ein 6-Wege

Planierschild für Rad- und Kompaktlader

mit Maschinensteuerung und der Absteckroboter

TinyS.

„Wir konzentrieren uns darauf, Aufgaben

zu automatisieren, die die Effizienz des

Bedienpersonals erhöhen, und alle

Beteiligten im Bauwesen zu vernetzen.

Das enorme Interesse der bauma Besucher

für unsere Demo-Show zeigt uns, dass

wir auf dem richtigen Weg sind“, betont

Johann Bosch, Geschäftsführer der Sitech

Austria GmbH.

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NEW EXPERIENCE?

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62 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 63



BAUMA 2025

BAUMA 2025

PALFINGER

Weltpremiere für den Palfinger PK 880 TEC

Unter dem Motto „Go for Solution P“

präsentierte Palfinger an zwei Messeständen

rund 30 Produkte und Services – darunter

vier Weltpremieren und spannende

Einblicke in Technologien von morgen. Ein

besonderes Highlight: der neue Ladekran

PK 880 TEC, der ab Juni bestellbar sein

wird. Dieses Modell bietet eine beeindruckende

Hubkraft und zusätzlich erhöhen

intelligente Assistenzsysteme auch die

Effizienz und den Bedienkomfort, während

die präzise Steuerung maximale Kontrolle

gewährleistet. „Mit der Erweiterung

unserer TEC-Baureihe im Ladekranbereich

decken wir nun von 24 bis 165

Metertonnen alles ab und stärken damit

weiter unsere Position als Weltmarktführer.

Doch das ist erst der Anfang – in

unserer Pipeline warten weitere wegweisende

Produktinnovationen, mit denen wir

die Branche nachhaltig prägen werden“,

sagt Alexander Susanek, COO bei Palfinger.

Die Assistenzsysteme der TEC-Reihe

ermöglichen eine deutliche Effizienz-Steigerung:

Die anpassbare Slewing Lock

minimiert den Schwenkbereich des Krans

in engen Bereichen. Wiederkehrende

Hebearbeiten können dank der Memory

Position, die bis zu vier Koordinaten

speichert, schneller und präziser durchgeführt

werden. Durch optimiertes Ausnivellieren

des Fahrzeugs mittels Nivellierassistenten

kann der PK 880 TEC die

Nivellierzeit um bis zu 80% reduzieren.

Palfinger Connected plus+ erleichtert den

täglichen Betrieb und die komplexe

Projektplanung. Bediener und Flottenmanager

können jederzeit den aktuellen

Gerätestatus abrufen, während das

gesamte Team vom Zugriff auf eine

gemeinsame Datenbank profitiert. Eine

der wesentlichen Funktionen von Connected

plus+ ist der Job Planner: Er optimiert

den gesamten Planungsprozess und

erhöht die Sicherheit sowie Effizienz von

Hebevorgängen, indem er die konkrete

Kranstellung am Fahrzeug, die geplante

Abstützsituation und Traglastdaten

berücksichtigt.

Bei der Arbeit mit dem PK 880 TEC

können Bediener zwischen den Funkfernsteuerungen

P6 und P7 wählen. Die P7 ist

eine bestehende High-End-Lösung,

während die P6 als leichtere Alternative

dient. Das neue Beleuchtungssystem

umfasst je zwei Arbeitsscheinwerfer am

Kran und Zusatzknickarm für eine präzise

Sicht auf die Last sowie zusätzliche

LED-Streifen unter dem Knickarm für

eine optimale Ausleuchtung des Arbeitsbereichs.

Weiters kann der PK 880 TEC mit

der Electric Power Unit 40 ausgestattet

werden. Sie erlaubt den Wechsel zwischen

Diesel- und Elektroantrieb – für längere

Arbeitszeiten und einen emissionsarmen

Betrieb in sensiblen Bereichen. Die

Electric Power Unit ist eine Investition in

die Flexibilität der gesamten Flotte, da die

Einheit auf mehreren Fahrzeugen

eingesetzt werden kann.

Zwei Weltpremieren:

PT 28 T und PT 22 TJ

Bei den Palfinger Hubarbeitsbühnen

feierten die Modelle PT 28 T und PT 22 TJ

ihre Weltpremiere. Die PT 28 T ist eine der

ersten Hybriden in der 3,5 t Klasse mit

einer Arbeitshöhe von bis zu 28 m. Die PT

22 TJ auf einem Iveco eDaily überzeugt

mit ihrer kompakten Bauweise, gesteigerter

Traglast und verbesserter Manövrierfähigkeit.

Mit dem kippbaren Jib eignet

sie sich ideal für urbane und industrielle

Anwendungen auf begrenztem Raum. Bei

der PT 25 TJ, dem leistungsstärksten

Modell der 3,5 t Klasse von Palfinger mit

großer seitlicher Reichweite, hoher

Korblast und Stabilität, beugen ergonomische

Verbesserungen der Ermüdung der

Bediener vor, verbessern ihre Konzentration

und erhöhen so die Produktivität.

www.palfinger.com

HYDREMA

Geräte-Technik für anspruchsvolle Einsätze

Hydrema präsentierte unter anderem das

922G Hooklift-Modell, das auf dem

langlebigen 922G-Chassis aufgebaut ist.

Die Maschine verfügt über ein leistungsstarkes

Hiab-Hakenliftsystem, das

schnelle Wechsel verschiedener Container

und Ausrüstungen ermöglicht und

unterschiedliche Arbeitsanforderungen

erfüllt, ohne dass zusätzliche Maschinen

erforderlich sind. Für raue Einsätze

konzipiert, behält es Hydremas bekannte

Stabilität und Traktion bei, was es zu

einer idealen Wahl für das Bauwesen und

die Land- und Forstwirtschaft macht.

Gezeigt wurde auch der DT6, Hydremas

erster vollelektrischer Muldenkipper und

ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit.

Mit einer Nutzlast von 6 t und einem

modernen Batteriesystem ist ein ganztägiger

Einsatz mit nur einer Ladung

möglich. Ebenfalls zu sehen war der

912GS Rail. Er verfügt über einen

hydrostatischen Antrieb und bietet

Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit bei

Schienenbau- und Wartungsaufgaben. ​

www.ibs-maschinen.eu

Das 922G Hooklift-Modell verfügt über ein leistungsstarkes Hiab-Hakenliftsystem.

1

Der DT6 ist Hydremas erster

vollelektrischer Muldenkipper.

Der 912GS Rail mit hydrostatischem

Antrieb wechselt nahtlos von

Schiene zu Straße.

Von links: Joseph Warum

(Vertriebsleiter Österreich)

und Martin Ebner (Kundendienstleiter,

Vertrieb; beide

vom Hydrema Vertriebspartner

IBS in Ardagger Stift).

ALLES FÜR IHR

BAUPROJEKT!

Was immer Sie vorhaben – mit HKL, einem der größten

Vermieter von Baumaschinen, Arbeitsbühnen, Bau geräten,

Werkzeugen, Raumsystemen, Stromerzeugern und

Fahrzeugen, bauen Sie einfach besser!

1 Geringeres Gewicht, kompakte Größe, mehr Leistung – das ist der neue Ladekran PK 880 TEC.

2 „Neben dem neuen Ladekran PK 880 TEC, der mit außergewöhnlicher Präzision und Effizienz

überzeugt, standen auch unser Service- und Digitalangebot im Mittelpunkt – ein klares Zeichen

für unseren ganzheitlichen Anspruch: innovative Produkte und smarte Services, die den

Arbeitsalltag unserer Kunden erleichtern“, betont Karl Lenglacher (Geschäftsführer des Kuhn

Holding Bereichs Ladetechnik). 2

Mit sieben HKL Centern, modernen Maschinen und

einem umfangreichen Serviceangebot stehen wir

der heimischen Bauwirtschaft bei jeder

Herausforderung zur Seite.

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64 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 65



BAUMA 2025

BAUMA 2025

Kees Hoogendorn informierte die Fachbesucher über die Keestrack Vorzüge. Rechts: Der kompakte R2 Prallbrecher (Transportgewicht

27 t inklusive Sieb) ist eine Neuheit und eine Ergänzung der leichten Transportklasse von Keestrack.

KEESTRACK

Neue Brech- und Siebanlagen im Fokus

Überwiegend neue Maschinen waren auf

dem Stand von Keestrack zu sehen. Dazu

zählt unter anderem der R2, ein leistungsstarker

und sehr kompakter raupenmobiler

Prallbrecher, der mit Diesel-/Hydraulikantrieb

und Zero-Elektroantrieb (Plug-in)

erhältlich ist. Der neue Prallbrecher hat

eine Kapazität von bis zu 150 t/h. Die

Konstruktionsmerkmale des Brechers

ähneln oft dem größeren R3-Prallbrecher.

Der Trichter (3 m³) mit integrierter

Vibrationsförderer (3.300 x 810 mm) und

Vorsieb (1.250 x 810 mm) ist ebenfalls

asymmetrisch aufgebaut, um das Material

einfach in den Trichter (860 x 730 mm) zu

führen, der mit einem austauschbaren

Einlaufbalken ausgestattet ist.

Auf großes Interesse stieß auch die

brandneue 3-Deck-Siebanlage C7. Mit

einer Kapazität von bis zu 600 t/h ist sie

mit einem Dreideck-Siebkasten von 5.450

x 1.800 mm mit längs-spannbaren- und

dadurch effizienten Siebbelägen ausgestattet.

Auf Grund des einzigartigen Keestrack-Stahlbrücken-Rahmens

benötigt die

Freuen sich über die erfolgreiche

bauma (von links):

Erwin Hofstätter (Geschäftsführer

ing. erwin hofstätter

GmbH), Helmut Kreutzer

(Techn. Sales Director, Keestrack

Group), Anna Gamper

(Keestrack NV) und Felix

Hofstätter (ing. erwin

hofstätter GmbH).

Die große C7 Feinkorn-

Klassieranlage ist eine

Keestrack Neuheit und mit

3 x 9,80 m² eine Ergänzung

in der obersten

Siebfläche-Klasse.

Anlage keine zusätzlichen Stützbeine, dies

führt zu schnellen Rüstzeiten. Die C7

3-Deck-Siebanlage ist mit konventionellem

Diesel-/Hydraulikantrieb erhältlich, aber

die Forschungs- und Entwicklungsabteilung

von Keestrack hat bereits angekündigt,

ihn in naher Zukunft mit dem

vollelektrischen Plug-in-Antrieb Zero

anbieten zu wollen. Auch die 2-Deck-Version

soll bald auf den Markt kommen.

Vor kurzem hat Keestrack den ersten

Raupen Zweiwellen-Zerkleinerer, den

kompakten P3, in sein Sortiment aufgenommen.

Dieser ist mit zwei Hochleistungsachsen

ausgestattet, die innerhalb

einer Stunde leicht gewechselt werden

können. In verschiedenen Setups kann der

Zerkleinerer für mineralisches, aber auch

für nicht mineralisches Material eingesetzt

werden. Präsentiert wurde auch der

Hartgestein-Backenbrecher B5, der mit

drei Antrieben erhältlich ist: konventionell

dieselhydraulisch, Hybrid-Plug-in und in

vollelektrischer Zero-Antrieb Version,

nennt sich bei Keestrack „Zero“ (aus

Zero-emission, da ohne Diesel-Motor).

Bereits Keestrack Standard ist hier die

Drop-off-Power-Unit, die einfach abkoppelbare,

abhebbare Antriebseinheit – somit

nicht nur werterhöhend, sondern auch

Service-, und Transportvereinfachung. Die

komplette Antriebseinheit kann geschützt

und zwecks Staub- /Lärmbedingungen

entfernt aufgestellt werden.

Mehr als zufrieden mit der bauma zeigt

sich Ing. Erwin Hofstätter, Geschäftsführer

der Firma mineraltech, dem Österreich

Vertriebspartner von Keestrack: „Die

bauma ist für uns sehr gut verlaufen. Wir

konnten den österreichischen Fachbesuchern

die neuen Keestrack Anlagen

näherbringen und auch einige sehr schöne

Anbahnungen tätigen. Sehr interessant ist

der neue Prallbrecher R2 auch für den

klassischen Erdbau-Betrieb und den Lohnaufbereiter,

denn der R2 kann mit seinen

27 t in der Regel mit dem eigenen Tieflader

transportiert werden.“

www.keestrack.at | www.keestrack.com

www.mineraltechwest.at

KUBOTA

Produktions-Jubiläum und neue Geräte

Kubota feierte die Herstellung des

einmillionsten Kompaktbaggers

und präsentierte die neuen

Kurzheckbagger U17-5 und U18-5.

Der neue Kurzheckbagger U17-5

ist serienmäßig mit einer Leerlaufautomatik

AI (Auto-idle) ausgestattet,

die zu einer erheblichen

Kraftstoffeinsparung beiträgt. Der

Dieseltank der Maschine fasst jetzt

20 l Kraftstoff, das sind 5% mehr

als beim Vorgängermodell. Mit

seinem von 990 mm auf 1.300 mm

teleskopierbaren Unterwagen

bietet der U17-5 eine verbesserte

Seiten- und Frontstabilität.

Ergänzt wird die Baureihe durch

das neue Modell U18-5, das über

einen langen Löffelstiel verfügt.

Mit der Einführung eines elektrischen-Nachrüstsatzes

für die

Minibagger KX019-4e (1,8 t) und

U27-4e (2,5 t) bietet Kubota eine

neue Möglichkeit für den Einstieg

in die Elektrifizierung und das

Für jede Höhe

und jeden

Einsatz

Jetzt Hubstabler bei

Boels mieten

auch für bereits bestehende

Maschinen im Maschinenpark. Ein

weiteres Highlight war die europäische

Markteinführung des

Kubota Raupenladers SVL75-3.

Das Herzstück des Raupenladers

SVL75-3 ist ein leistungsstarker

74 PS Kubota Dieselmotor, der ein

beeindruckendes Drehmoment

liefert. Der SVL75-3 verfügt über

eine komplett geschlossene,

geräumige Druckkabine.

Nicht ohne Stolz präsentierte

Kubota auf der bauma den einmillionsten

Kompaktbagger. Das

Jubiläums-Gerät steht auch für die

erfolgreiche Entwicklung von

Kubota zu einem weltbekannten

Unternehmen, denn Kubotas Weg

in der Baggerproduktion begann

1974 mit dem KH1 Modell, dem

ersten Minibagger des

Unternehmens.

www.bmks.at

www.kubota-eu.com

Von rechts: Jörg Flieger (Kubota Baumaschinen GmbH,

Gebietsverkaufsleiter Deutschland Süd/Österreich) und

Georg Baden (Geschäftsführer BMKS - Baumaschinen-MKS

GmbH, einer der Kubota Vertriebspartner in Österreich)

vor dem 1.000.000sten Kompaktbagger.

66 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



BAUMA 2025

BAUMA 2025

GEEL

Großes Interesse für innovative Geel Produkte

Auch die Geel Austria GmbH mit Sitz in

Oberhofen am Irrsee kann auf einen sehr

erfolgreichen Messeauftritt zurückblicken,

bei dem sich zahlreiche interessierte

Kunden über die innovativen Produkte

informierten.

1

2

Geschäftsführer Gerhard Ellmauer zeigte

sich begeistert: „Die Messe war für uns ein

voller Erfolg – wir konnten zahlreiche

neue Kontakte knüpfen, bestehende

Partnerschaften vertiefen und unsere

jüngsten Produkt-Neuheiten einem

1 Der Messestand der Geel Austria GmbH

war während der gesamten bauma stark

frequentiert. 2 Von links: Geel Geschäftsführer

Ing. Gerhard Ellmauer mit Andreas

Fritz, langjähriger Geel Kunde und

Geschäftsführer der Firma Andreas Fritz

Erdbau. 3 Erfolgreiche bauma: Das Team

der Geel Austria GmbH freut sich über das

große Interesse an den innovativen

Produkten und viele neue Kontakte.

Multi-AdApter schiene Mit Allround-Verbauboxen können jetzt auch Kanalrohre mit 2 m Durchmesser

verlegt werden. Die neue Multi-Adapter schiene bietet die Möglichkeit, dass eine Multi-Box

zusammen mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.

3

internationalen Fachpublikum präsentieren.“

Besonders großes Interesse zeigten die

Besucher an den innovativen Lösungen

des Unternehmens, darunter die bewährten

Schiebebesen und die vielseitigen

Produkte mit Drehantrieb. Diese Produkte

stießen auf sehr positive Resonanz und

bestätigten die Relevanz und Qualität der

Entwicklungen von Geel Austria GmbH.

Während der gesamten Messewoche war

der Messestand der Geel Austria GmbH

stark frequentiert. Der beeindruckende

Besucherandrang und das rege Interesse

der Standbesucher unterstreichen die

Bedeutung des Unternehmens in der

Branche und die Aktualität seiner

Produktlösungen.

„Die Geel Austria GmbH bedankt sich

herzlich bei allen Besuchern, Partnern und

dem gesamten Team für eine rundum

gelungene Messewoche und blickt mit

Zuversicht auf zukünftige Projekte und

Entwicklungen“, betont Geel Verkaufsleiter

Christoph Haslberger.

www.geel.at

Kanalrohre mit 2 Meter Durchmesser mit ALLROUND-Verbauboxen verlegen ist jetzt möglich. Die

neuentwickelte MULTI-ADAPTER Schiene bietet die Möglichkeit dass eine MULTI-Box zusammen

mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.

ERWEITERUNG BEI DEN

ALLROUND VERBAUSYSTEMEN

ALU-SUPER-SIZE-BOX

mit Aufstockbox

7200 mm L x 4800 mm H

und 4 To Gewicht

VOLVO CE

Weltweit erster elektrisch betriebener Dumper

Sie sind so stark und geländegängig wie

die konventionellen Diesel-Modelle: Die

beiden neuen Elektro-Dumper A30 Electric

und A40 Electric verbinden Null-Emissionen

mit erstklassigen Transportleistungen

für Aufgaben im Steinbruch, Bergbau und

allgemeinen Bauwesen. Mit einer Nutzlast

von 29 beziehungsweise 39 t gehören die

batterieelektrischen Dumper zu den

größten Maschinen im Elektroportfolio von

Volvo CE.

Dank ihrer leistungsstarken Lithium-

Ionen-Batterien bieten der A30 Electric

und der A40 Electric bei den meisten

Anwendungen eine Laufzeit von 4 bis 4,5

Stunden. Bei Arbeiten mit hohem Energieverbrauch

kann zwar ein häufigeres

Aufladen erforderlich sein, bei optimalen

Bedingungen sind aber auch Laufzeiten

Stieß auf großes

Interesse: Die A30

Electric (Bild) und A40

Electric von Volvo CE

sind die weltweit ersten

in Serie produzierten

batterieelektrischen

Dumper ihrer Größenklasse.

von bis zu sieben Stunden möglich. Ideal

sind zum Beispiel bergabwärts gerichtete

Lastentransporte und bergauf gerichtete

Leerfahrten sowie generell Tunnel- und

Untertagearbeiten, bei denen die Reduzierung

von Emissionen von entscheidender

Bedeutung ist.

Bei Verwendung einer DC-Ladelösung mit

350 kW ist ein schnelles Laden der

Elektro-Dumper von 20% auf 80% in etwa

einer Stunde möglich. Die Elektromodelle

markieren nicht nur einen bedeutenden

Schritt hin zu nachhaltiger Innovation,

sondern profitieren auch vom Upgrade der

neuen Dumper-Generation von Volvo CE.

Sie basieren auf derselben Plattform,

demselben Design und zeichnen sich durch

die gleichen, verbesserten Flottenmanagementfunktionen

aus. Zu den grundsätzlichen

Vorteilen der neuen Plattform

gehören fortschrittliche Assistenzsysteme

zur Verringerung des Unfallrisikos,

verbesserte Sichtverhältnisse für einen

sichereren Betrieb und vereinfachte

Wartungsarbeiten für eine schnellere und

einfachere Instandhaltung. Zusammen mit

Haul Assist, einer Reihe von Funktionen

zur Steigerung von Leistung und Effizienz,

erreichen die Volvo-Dumper eine Spitzenproduktivität,

gepaart mit geringem

Energieverbrauch und wenig Verschleiß.

Eine begrenzte Anzahl der A30 Electric

und A40 Electric soll ab 2026 zunächst für

ausgewählte Kunden in Europa verfügbar

sein, wobei Volvo CE in den kommenden

Jahren eine Steigerung der Produktion

plant.

www.volvoce.de | www.ascendum.at

AllrOund Alu VerbAusysteM - es ist Zeit für ein ultrAleichtes VerbAusysteM, dass für eine Reihe von Minibaggern geeignet ist. Die ALU-SUPER-

SIZE-BOX mit einer Länge von 7,2 Meter und einer Höhe von 2,4 Meter bringt gerade einmal 2 Tonnen auf die Waage. Vergleichbare Stahlverbaue wiegen mehr

als das Doppelte. Die neuen ALLROUND ALU-Verbauboxen gibt es in zwei Ausführungen. Dieselben Alu-Verbauplatten lassen sich ganz einfach mittels speziell

konstruierten Eckadaptern auch für einen Schachtverbau verwenden

Links die 7200 mm lange

Super-Size- Box, rechts die

3600 mm lange ALU-Super-

Box inkl. Aufstockelemente

Der einfache Zusammenbau in Bildern. In 20 Minuten ist die Box mit der Aufstockbox zusammengebaut

ALU Schachtverbau

(Länge 7200 mm Breite 3600 mm

Höhe 4800 mm) bei einem

Gewicht von nur 6 Tonnen

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien

Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at

Ihr Spezialist für

Verbausysteme



BAUMA 2025

BAUMA 2025

1 2

TOPCON

3D-Nivelliersystem kompatibel mit

neuer Dynapac Straßenfertiger-Serie

4

3

Das MC-Max Asphalt-Einbausystem von

Topcon Positioning Systems ist mit den

Dynapac Straßenfertigern der Baureihen

SD25 und XD25 kompatibel. Dies ermöglicht

die automatische Steuerung von Höhe,

Lenkung und Bohlenbreite für mehr

Präzision und Effizienz beim Einbau. Nach

erfolgreichen Tests hat Dynapac die

Wirksamkeit der Integration offiziell

bestätigt. Diese Entwicklung erleichtert es

den Betreibern von Dynapac-Fertigern, die

fortschrittliche Maschinensteuerungstechnologie

von Topcon zu implementieren.

„Das Angebot bietet Bauunternehmern und

Straßenbauteams zahlreiche betriebliche

Vorteile. Die Anwender können die immer

engeren Projekttoleranzen einhalten und

gleichzeitig die betriebliche Effizienz durch

vernetzte Arbeitsabläufe steigern. Die

intuitive Bedienung des Systems reduziert

den Schulungsaufwand für die Bediener, so

dass sich die Teams schnell mit der

Technologie vertraut machen können. Die

verbesserte Oberflächenqualität, die sich

Die Open Interface

3D-Hardware gehört

zur Standardausstattung

aller

von Dynapac

ausgelieferten SD25-

und XD25-Straßenfertiger.

aus der präzisen Steuerung ergibt, führt

direkt zu einer höheren Projektrentabilität

und weniger Materialabfall“, so Murray

Lodge, Executive Vice President bei Topcon

Positioning Systems. Das Asphalteinbausystem

MC-Max von Topcon verwendet

GNSS-Positionierung, Millimeter GPS und

optische Totalstationen für eine millimetergenaue

3D-Positionierung der Fertigerbohle.

Das Nivelliersystem Topcon RD-MC

für differentiellen Einbau nutzt Ultraschall-

und Neigungssensoren von Dynapac,

um den Fertiger automatisch gemäß

den Planungsvorgaben zu steuern. Das

macht Leitdrähte überflüssig, reduziert den

Materialverlust und sorgt für eine gleichmäßige

Schichtdicke.

www.topconpositioning.com/paving

KOBELCO

Über 20 Maschinen aller Größenklassen

1 Kleiner Bagger ganz groß: Hoch hinaus auf engstem Raum geht es mit dem in

München erstmals präsentierten Kurzheck-Longfront Kobelco SK135SRDLC-7.

2 KCME-Geschäftsführer Makoto Kato (2.v.re.) mit Stefan, Michael und Wolfgang

Jonke (von links; Firma Kohlschein). 3 In der „K-Eye Pro“-

Demonstration zeigte Kobelco, wie das KI-gestützte System gefährdete

Personen von statischen Objekten unterscheidet und dadurch Arbeiten sicherer

und effizienter macht.

4 Von rechts: Geschäftsführer Otto Wohlgenannt freute sich mit Sohn Martin

über die zahlreichen Besucher aus West-Österreich.

NACHHALTIG ETWAS BEWEGEN!

Zum ecoRent-Programm von Zeppelin Rental Österreich

gehören auch elektrisch betriebene Maschinen und

Geräte für den emissionsfreien Betrieb.

Neben „grünen Lösungen“, wie batterieelektrischen

Baggern sowie Alternativ-

Kraftstoffen, wie den bereits aktuell für

alle Kobelco-Modellen zugelassenen HVOs

oder zukünftigen Wasserstoff-Lösungen,

standen auch innovative Assistenz- und

Steuerungssysteme für einen effizienteren

und sichereren Baustellenbetrieb im

Vordergrund.

So wurde die Echtzeitverwiegung „K-Load“

zur exakten Erfassung von Ladevorgängen

ebenso am Stand präsentiert, wie das

Kamera- und KI-gestützte Antikollisions-

System „K-Eye Pro“ und die Kobelco-Fernsteuerungsplattform

„K-Dive“. Gerade

„K-Dive“, über dessen 1:1-Cockpit während

der bauma in Echtzeit reale Bagger in

Dänemark und Japan gesteuert wurden,

stieß auch bei europäischen Anwendern

auf großes Interesse: Einsatzgebiete sind

unter anderem kontaminierte Arbeitsbereiche

– das schnelle Wechseln zwischen

mehreren Zielgeräten ermöglicht allerdings

auch den gezielten Einsatz hochqualifizierter

Baggerführer an mehreren

Maschinen am selben oder selbst unterschiedlichen

Standorten.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die

Abbruchtechnologie, wo Kobelco auch in

Europa konsequent am Ausbau seines

vielfältigen OEM-Angebots arbeitet.

Gezeigt wurde unter anderem der hochflexible

50 t Longfrontbagger SK400DLC-

11E, der dank Next-Wechselausleger mit

hohen Werkzeuggewichten bis in über

25 m Höhe bzw. im Fundamentabbruch

arbeitet. Rückbau und Räumen im

Bodenangriff übernehmen der Kobelco

SK300NLC-11E mit neuem geradem

Ausleger sowie der 55 Tonner Kobelco

SK520NLC-11E mit direkt am Ausleger

montierter 8 t Abbruchschere.

Große Aufmerksamkeit galt dem erstmals

präsentierten Kurzheck-Longfront Kobelco

SK135SRDLC-7: In Japan bereits erfolgreich

am Markt, ermöglicht der 18,5 t

schwere Bagger mit einer Bolzenhöhe von

11,5 m und einem Werkzeuggewicht bis

rund 1,5 t effizientes Arbeiten auch auf

sehr engen Baustellen. „Tatsächlich

erhielten wir viele Anfragen zu diesem

Modell und prüfen gemeinsam mit unseren

Händlern derzeit die Einführung auch in

unserer Region“, erklärt D-A-CH-Vertriebsleiter

Hanns Markus Renz.

www.kobelco-europe.com

www.kohlschein.at | www.wohlgenannt.co.at

Fotos: Kobelco; Baublatt.Österreich

JETZT BERATEN

LASSEN !

70 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.at



BAUMA 2025

BAUMA 2025

WIRTGEN GROUP

Einblicke in die Zukunft des Straßenbaus

Rund 100 Exponate, darunter 45 Weltpremieren/Innovationen,

und eine Vielzahl an

Technologie-Präsentationen sorgten für

hohen Andrang auf dem Messestand von

Wirtgen Group und John Deere. Prall

gefüllt waren vor allem die Live-Shows, in

denen die Experten beider Unternehmen

über riesige LED-Bildschirme spannende

Einblicke in die Zukunft des Straßenbaus,

der Erdbewegung und der Materialaufbereitung

gaben. Von der Einzelmaschine

über prozesssichere Digitalisierungs- und

Automatisierungstechnologien bis hin zu

effizienten Anwendungsverfahren – die

Bandbreite an Kundenlösungen war enorm.

In der Technology Zone stand das John

Deere Operations Center für Baumaschinen

im Mittelpunkt, die zentrale Plattform

für digitale Lösungen für das

Management von Baustellen. Darüber

hinaus konnten Besucher erstmals die

neuen Wirtgen Group Performance

Tracker (WPT) Paving, WPT Compacting,

WPT Recycling und WPT Crushing in

Augenschein nehmen. Dank relevanter

Leistungsdaten bieten sie – und der

bereits bekannte WPT Milling – einen

kontinuierlichen Überblick über den

gesamten Prozessfortschritt. Sie dokumentieren

auch alle ausgeführten

Die Wirtgen Group präsentierte sich mit 45 Weltpremieren und Innovationen. Unter anderem

hat Vögele seine Strich-5-Generation in allen Leistungsklassen erweitert, zum Beispiel mit

dem ersten Radfertiger Super 1803-5 X-Tier oder dem Beschicker MT 3000-5.

In der

Materialaufbereitung

bietet Kleemann

künftig

mit der MSS

1102 PRO die

erste Siebanlage

der

PRO-Line.

Die Anlage

wird überwiegend

im

Naturstein

eingesetzt.

Arbeiten einer Maschine – beispielsweise

einer gefrästen, asphaltierten, verdichteten

Fläche oder von aufbereitetem

Material. Digitale Lösungen tragen so

dazu bei, dass Kunden auch die zunehmenden

Berichtspflichten ohne wesentlichen

Mehraufwand bewältigen können

und im Arbeitsalltag deutlich entlastet

werden.

Umrahmt war die Technology Zone von

Produktions-Systemen, die das diesjährige

Herzstück des Messestandes bildeten. Sie

bestehen aus der optimalen Verknüpfung

von Maschinen, den geeignetsten Anwendungsverfahren

und den dazu passenden

digitalen Lösungen – und damit alles, was

ein Kunde für die Realisierung eines

Bauprojekts benötigt. Acht konkrete

Anwendungsbeispiele hatte die Wirtgen

Group nach München mitgebracht – eines

davon zum Thema temperaturabgesenkter

Asphalt, auch als Warmasphalt oder

Warm-Mix bekannt. Dabei wurde u. a.

gezeigt, wie sich das Material ressourcenschonend

herstellen und sicher verarbeiten

lässt.

Für die Straßeninstandsetzung wurde

erstmals ein Produktions-System vorgestellt,

das die Smart-Automation-Technologien

der Wirtgen Group umfassend zum

Einsatz bringt. Kunden werden mit dem

Bereitstellen von Echtzeit-Daten und

teilautomatisierten Prozessen in die Lage

versetzt, Straßen präziser, in hoher

Qualität und kostensparend zu sanieren.

Aber auch andere Produktions-Systeme

wie die intelligente Linienkopplung bei

Brechprozessen für die Materialaufbereitung,

für das Material sparende Kaltrecycling-Verfahren

oder für Erdbewegungen,

zum Beispiel in der Bodenstabilisierung,

zogen die Blicke auf sich.

Traditionell umringt waren auch die

Maschinenausstellungen der spezialisierten

Marken Wirtgen, Vögele, Hamm,

Kleemann und Benninghoven/Ciber sowie

von John Deere. Bei rund 100 Maschinen

und Anlagen schlugen viele Besucherherzen

höher – insbesondere bei den Bedienern,

die künftig eine der allein 45

Weltpremieren und Innovationen steuern

werden. „Die Wirtgen Group und John

Deere sind begeistert vom Feedback

unserer Kunden – insbesondere zu den

digitalen Lösungen im Bereich Smart

Automation. Ihr Vertrauen, das sich auch

in den Verkaufserfolgen zur Messe

widerspiegelt, hat uns überwältigt und ist

Ansporn zugleich“, betont Dr. Volker

Knickel, CEO Wirtgen Group.

www.wirtgen-group.com

AMMANN

Rund um eine Demo-Fläche zeigte Ammann die

neuesten Technologien für den Straßenbau: von der

leichten und schweren Verdichtung über den Asphalteinbau

bis hin zur vernetzten Baustelle und zur

Produktion von Asphalt und Beton. Eines der zahlreichen

Produkt-Highlights: Die knickgelenkten Tandemwalzen

ARX 90-2 und ARX 110-2 wurden neu konstruiert,

um kompakter zu sein und gleichzeitig die Sicht

auf alle Bandagenoberflächen und -kanten zu

erweitern. Im Bild Klaus Smagoi (Ammann Austria

GmbH) vor der ARX 90-2. www.ammann.com

GÖLZ

Ein Trend, der sich auf der Messe abzeichnete, war

das zunehmende Interesse an neuen Technologien im

Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz und damit

an den Batteriespeichersystemen

von

Gölz. Diese Systeme

wurden besonders

von Be suchern aus

dem Bereich der

Baustellenlogistik

nachgefragt, die

Möglichkeiten

suchen, ihre Geräte

zukünftig mit

kompakten Energiespeichern

emissionsärmer

zu betreiben.

Weiters ist das Gölz

Kanalbohrgerät KB350 nun auch mit einem leistungsstarken

Stihl-Akkuantrieb verfügbar, betont Klaus

Schlor (Verkaufsleitung, Gölz). www.goelz.at

SSAB

POTAIN

Mit dem Igo T 139 bringt Potain seinen bislang größten

Selbstmontagekran auf den Markt. Zur Igo T-Serie gehören

außerdem die Modelle Igo T 70 A, Igo T 85 A, Igo T 99 und Igo

T 130. Der Igo T 139 bietet eine maximale Tragfähigkeit von 8 t

und kann mit 50 oder 55 m Ausleger betrieben werden. Im

Potain Plus-Modus, der die Tragfähigkeit steigert, hebt der

Kran 1,2 t an der Auslegerspitze des 55 m Auslegers und sogar

2 t an der Auslegerspitze des 50 m Auslegers. Auch beim

Transport überzeugt der Igo T 139: Er kann mit bis zu 80 km/h

als Sattelauflieger von einem geeigneten Lkw gezogen werden.

www.manitowoc.com

Der schwedische Stahlhersteller

SSAB stellte seinen

ersten emissionsarmen

Stahl aus der Hardox

Produktpalette vor:

Hardox 450 aus SSAB

Zero. Es handelt sich um

eine neue Version von

Hardox 450 mit denselben

Qualitäten und hohen

Leistungsstandards. SSAB

Zero wird aus recyceltem

Stahl in einem Prozess

hergestellt, der mit fossilfreiem Strom und Biogas betrieben wird– was praktisch keine

Kohlenstoffemissionen aus fossilen Brennstoffen bei der Stahlerzeugung verursacht.

Dieser Stahl kann somit dazu beitragen, die Kohlenstoffemissionen an der Quelle zu

reduzieren, vom Stahlproduktionsprozess selbst bis hin zur nachgelagerten Wertschöpfungskette

eines Herstellers.www.ssab.com

STEELWRIST

Die dritte Generation der Tiltrotatoren wird um zwei

neue Modelle erweitert: den XTR15 und den XTR23.

Außerdem gibt es große Neuigkeiten für Kompaktbagger

in Form der automatischen Kupplungslösung

SQ40. Die SQ-Technologie macht den Wechsel hydraulischer

Arbeitswerkzeuge einfach und sicher und ist jetzt

auch für kleinere Bagger bis 6 t verfügbar. Demo-

Shows zeigten die Steelwrist XTR-Tiltrotatoren der

dritten Generation ebenso in Aktion, wie den neuen

automatischen Wechsler SQ40, der die SQ-Technologie

zu Kompaktbaggern bringt. www.steelwrist.com

HKL BAUMASCHINEN

Die persönliche Information und Beratung stand

im Mittelpunkt der Info-Lounge von HKL

Bau maschinen. Mit über 160.000 Baumaschinen,

Arbeitsbühnen, Baugeräten, Werkzeugen, Raumsystemen,

Stromerzeugern und Fahrzeugen

garantiert HKL als Vermieter in Deutschland,

Österreich und Polen höchste Verfügbarkeit der

meisten Produkte. Zum Komplett-Service zählen

an den Standorten auch die modernen, gut

sortierten Baushops. Sehr zufrieden mit der

bauma zeigt sich im Gespräch mit Baublatt.

Österreich Christian Heigl, Geschäftsführer HKL

Baumaschinen Austria. www.hkl-baumaschinen.at

72 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 73



BAUMA 2025

BAUMA 2025

„Die Firma Dobrowa ist seit November 2023

österreichweit der Vertriebspartner für Atlas-

Umschlagmaschinen sowie aller zugehörigen

Anbaugeräte, Service und Ersatzteile. Der

450MH ist eine beeindruckende Umschlagmaschine,

auf die wir schon lange gewartet

haben und die bei unseren Kunden auf großes

Interesse stoßen wird“, freuen sich

Geschäftsführer Klaus Dobrowa (links,

Firma Dobrowa) und Vertriebsleiter Markus

Dabernig (Firma Dobrowa).

DEVELON

Bagger der nächsten Generation

Im Mittelpunkt des ersten Auftritts von

Develon (vormals Doosan Construction

Equipment) auf der bauma stand die

Präsentation der ersten Modelle der

Baureihe -9. Der feierlich enthüllte 23 t

Raupenbagger DX230LC-9 war Teil der

statischen Ausstellung, das 26 t Modell

DX260LC-9 wurde auf dem Demogelände

in Aktion gezeigt. Sie zeichnen sich durch

Verbesserungen in mehreren Bereichen

aus, die für höhere Produktivität, niedrigeren

Kraftstoffverbrauch und mehr

Sicherheit sorgen. Dazu zählt der Smart

All-Around Viewing Monitor (SAVM), eine

KI-Objektdetektionstechnologie, die

Personen (in Bewegung und stehend) in

der Umgebung der Maschine effektiv

erfasst. Der Advanced Lift Assist verhindert

mit einer klaren und unmittelbaren

Warnung hinsichtlich des Kipprisikos der

Maschine Unfälle. Die Funktionen E-Stop

und Virtual Wall tragen zur Vermeidung

von Unfällen durch Gefahren bei, denen

sich Bediener nicht bewusst sind. Das

SAVM-System und E-Stop nutzen sechs

Als Modell der neuen

Baureihe -9 war der Develon

DX260LC-9 im Ladespiel mit

einem knickgelenkten

Develon Muldenkipper

DA30-7 zu sehen.

Kameras sowie drei Radareinheiten und

arbeiten in drei Stufen mit einem

330°-Erfassungsbereich von 13 m. Mit dem

digitalen Schlüssel können Bediener über

die My Develon-App die Kabinentür

entriegeln, den Motor starten und die

Klimaanlage bedienen. Ein physischer

Schlüssel ist nicht länger erforderlich.

Ein weiteres Highlight war die Live-Demo

des 225 AI, ein autonomer Develon-Raupenbagger,

der als Teil von „Real X“

Ladespiele ohne Fahrer durchführte. Real

X ist das Ergebnis einer Vereinbarung

mehrerer Partner, um die gemeinsam

entwickelte autonome Technologie in den

Maschinen von Develon einzusetzen.

Weiters zeigte Develon zum ersten Mal

das System Transparent Bucket 2.0

(TB2.0), ein fortschrittliches Sicherheitsund

Sichtsystem für die Radlader des

Unternehmens.

www.eu.develon-ce.com

Die Atlas GmbH stellte erstmals die neue

Umschlagmaschine Atlas 450MH vor, die sich

zwischen dem Atlas 400MH und dem Atlas

520MH positioniert und innovative Technik mit

hoher Effizienz und Stabilität kombiniert.

ATLAS

Neue Umschlagmaschine Atlas 450MH

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

www.mineraltech.at

Der Atlas 450MH mit einem Einsatzgewicht

von 43 t und einer Reichweite von

18,2 m wurde für anspruchsvolle

Umschlagarbeiten entwickelt und bietet

eine Kombination aus Robustheit,

Effizienz und innovativer Technologie.

Seine Vollgummireifen garantieren eine

hohe Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung,

während der überdimensionierte

Drehkranz zusätzliche Stabilität und

Tragfähigkeit bietet. Das Lastschaltgetriebe

ermöglicht Gangwechsel unter

Last, ohne das Arbeiten zu unterbrechen.

Durch einen symmetrischen Unterwagen

vorne und hinten wird die Standfestigkeit

und die Hebekraft optimiert, während der

größere Abstand zwischen Pratze und

Achse die Lastverlagerung verbessert und

die Manövrierfähigkeit erhöht.

Für eine stabile und präzise Steuerung

sorgen die geschweißten Achsen, die im

Vergleich zu Gussteilen eine höhere

Festigkeit und Flexibilität bieten. Eine

starre Lenkachse sowie eine Pendelachse

gewährleisten eine gleichmäßige Fahrweise,

während die optionale Schiebekabine

den Komfort zusätzlich steigert.

Ein Leckölfilter sorgt für ein sauberes

Hydrauliköl.

Für eine gleichmäßige Lastverteilung

setzt Atlas auf zwei separate Schwenkgetriebe.

Das Hydrauliksystem des 450MH

besteht aus zwei leistungsstarken

Pumpen: Die erste Pumpe steuert die

Hub- und Bewegungsfunktionen, während

die zweite Pumpe das Schwenken

übernimmt und dabei ein Closed-Loop-

System nutzt. Diese Lösung steigert nicht

nur die Energieeffizienz und reduziert den

Kraftstoffverbrauch, sondern sorgt auch

für eine besonders feinfühlige Steuerung

– ein entscheidender Vorteil bei

anspruchsvollen Arbeitsaufgaben.

Der 450MH wird von einem Cummins B

6.7-Motor der EU-Stufe V mit sechs

Zylindern und einer Leistung von 210 kW

angetrieben. Diese bewährte Antriebstechnologie

gewährleistet eine hohe

Performance bei gleichzeitig niedrigem

Verbrauch. Optional ist ein 30 kW

Generator erhältlich, um den Schrottumschlag

mit einem Lastmagnet zu gewährleisten.

www.dobrowa.at | www.atlasgmbh.com

74 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Baublatt.Österreich

Gruppe

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



BAUMA 2025

BAUMA 2025

Die Demoshows auf dem Messestand der

Wacker Neuson Group waren mit den

gezeigten Neuheiten und Live-Musik

erneut ein Besuchermagnet.

Christian Chudoba (Geschäftsführer Wacker

Neuson Österreich) zeigte sich beeindruckt

vom Besucheransturm.

In der 2,8 t Klasse punktet

der neue kompakte Kramer

Radlader 5045 mit der Kombination

aus geringem Eigengewicht

und hoher Nutzlast.

DITCH WITCH

Als Neuvorstellungen waren zu sehen die Ditch

Witch AT32e und die Ditch Witch AT70 (Bild). Die

AT70 wird mit 31 t Zug- und Schubkraft das

beliebte Ditch Witch AT60 Modell ablösen. Eine

neue komfortable Kabine, neues Design, mehr

Bohrstangen onboard und eine größere Mud-

Pumpe sind nur einige Highlights dieser Maschine.

Für kleinere Projekte beeindruckt die neue JT21

durch die kompakten Dimensionen und hoher

Rotationskraft von 3.050 Nm. Sie verfügt über

eine 35% schnellere Schlittengeschwindigkeit und

40% mehr Kraft im Bohrloch. Zu sehen war auch

eine elektrische Horizontalspülbohranlage (AT32E)

und eine elektrische Grabenfräse (C3E). In Zukunft

wird auch das Segment der elektrischen oder

hybriden Anlagen weiter ausgebaut.

www.ditchwitch.com | www.lowatschek-regner.at

WESTTECH

Den Dual View Dumper DV60 präsentierte

Wacker Neuson mit einem innovativen

Muldenwechselsystem, das die Einsatzmöglichkeiten

erweitert.

WACKER NEUSON / KRAMER

Demo-Shows als Besuchermagnet

Für die Wacker Neuson Group war die

bauma einmal mehr die ideale Gelegenheit,

um zu zeigen, wie sich die Branche

weiterentwickelt. Unter dem Motto

„Solutions built for you“ konnten Wacker

Neuson und Kramer zahlreiche Besucher

auf dem rund 5.000 m 2 großen Stand im

Freigelände Nord begrüßen. Insbesondere

die dynamischen Demo-Shows sind traditionell

ein Besuchermagnet und konnten

auch in 2025 wieder mit Live-Musik und

starken Maschinen begeistern.

Einen Schwerpunkt bildete die Erweiterung

des zero emission Produktportfolios

durch die beiden neuen E-Bagger EZ26e

mit 2,6 t Nutzlast und EZ10e mit 1 t

Nutzlast. Gemeinsam mit dem EZ17e

stehen insgesamt drei vollelektrische

Bagger zur Verfügung – und damit immer

die passende Maschine für eine Vielzahl

an Anwendungen. Premiere am bauma

Messestand feierten die neuen batterieelektrischen

Flügelglätter, die – wie mehr

als 15 weitere Baugeräte von Wacker

Neuson – mit dem Battery One Akku

betrieben werden.

Im Bereich der Dual View Dumper

präsentierte Wacker Neuson den DV60 mit

einem innovativen Muldenwechselsystem.

Das Muldenwechselsystem ermöglicht ein

schnelles und einfaches Austauschen der

Mulde, was bisher bei keinem Dumper

möglich ist. Mit verschiedenen Mulden

können die Einsatzmöglichkeiten erweitert,

die Auslastung der Maschine gesteigert

und so die Effizienz auf der Baustelle

weiter optimiert werden. Zu sehen war

auch Active Sense Control, die innovative

Objekterkennung mit integrierter Stopp-

Funktion für Dumper, die das Unfallrisiko

auf Baustellen erheblich reduziert.

„Für uns ist die bauma das Stimmungsbarometer

der Branche. Wir haben die Messe

als absolut positiv empfunden – es war ein

neuer Optimismus spürbar. Auf unserem

Messestand herrschte die ganze Woche

über eine besondere Atmosphäre: Die

Besucher waren begeistert und man

konnte täglich erleben, was uns als Wacker

Neuson Group so einzigartig macht:

Innovation, Teamspirit, Leidenschaft und

eine vertrauensvolle Partnerschaft mit

unseren Kunden“, zieht Alexander

Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker

Neuson Group, sein Resümee.

www.kramer-online.com

www.wackerneuson.com

BELL

Neben seinem kleinsten Knicklenker, dem 20 t Bell B20E LGP,

zeigte Bell Equipment sein aktuelles 6x6-Topmodell Bell B50E

mit einer Nutzlast von 45,4 t. Für eine optimale Leistungsentfaltung

und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch auch unter

Volllast sorgt das 7-Gang-Automatikgetriebe Allison 4800 ORS

mit selbstkalibrierender FuelSense 2.0-Technologie, dessen

variable Schaltpunkte über Algorithmen an Strecke und

Lastprofil angepasst werden. www.bellequipment.de

ADLER ARBEITSMASCHINEN

Neben dem EHD Erdbohrer zählten die Baggerkehrmaschinen

BK 750 und BK 950 zu den Neuheiten auf dem Stand der

Firma Adler Arbeitsmaschinen. Sie sind eine leistungsfähige

Hilfe beim Kehren der Baustellen und können über die

Schnellwechselaufnahme des Baggers schnell hydraulisch

angeschlossen werden. „Die bauma 2025 war für uns ein

voller Erfolg. Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Weg

zu uns gefunden haben“, freut sich Stefan Ostendorf

(Vertrieb, Adler Arbeitsmaschinen, Bild).

www.adler-arbeitsmaschinen.de

Im Fokus stand der neue Woodgripper WG1600 – ein

kraftvoller 5 oder 7 Finger-Greifer mit 1.600 mm

Öffnungsweite, ideal zum Sammeln, Verladen und

Bearbeiten von Baumstämmen, Ästen und Windwurfholz.

Seine starken, synchron schließenden Greiffinger;

die optionale Sägeeinheit sowie der Einsatz von Hardox-

Stahl und KTL-Oberflächenbehandlung überzeugten

beim Publikum. „Wir konnten viele neue Kontakte

knüpfen und das positive Feedback bestätigt den Weg

von Westtech: robuste, praxisnahe Technik, die in der

modernen Forst- und Energiewirtschaft überzeugt“,

zeigt sich Firmengründer Werner Steininger mehr als

zufrieden.

www.westtech.at

RÄDLINGER

SANDVIK

Gezeigt wurden das neue Außenhammer-Bohrgerät

Pantera DP1510i und der Ranger DX810i, die ideale

Maschine für Bauunternehmen, die einen sehr

breiten Bohrbereich bei den Bohrgeräten abdecken

wollen. Neben einer Vielzahl von digitalen Anwendungen

für das Übertagebohren gab Sandvik auch

einen Ausblick auf eine zukünftige Maschine: ein

Bohrgerät auf Basis der Commando-Serie, ein

Prototyp, der sich zum ersten kommerziellen

elektrischen Übertagebohrgerät von Sandvik

entwickeln wird. www.rocktechnology.sandvik

Besonders großes Interesse galt den neuesten Ergänzungen

im Produktportfolio von Rädlinger Maschinenbau.

Der gezeigte Gewinnungslöffel mit rund 5 t

Einsatzgewicht beeindruckte durch seine robuste

Bauweise und hohe Leistungsfähigkeit. Ebenfalls im

Fokus standen die vollhydraulischen Schnellwechsler

Rädlinger SWA Solidlink, der mit dem bewährten System

Likufix kompatibel ist, sowie der Rädlinger HS 08 Solidlink,

der sich mit dem System Lehnhoff kombinieren

lässt. Gemeinsam mit dem Rädlinger Tilt 90 bieten diese

Produkte eine enorme Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten

für Baumaschinen.

www.raedlinger.de

76 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 77



BAUMA 2025

BAUMA 2025

CIFA

Ihre Weltpremiere feierten die neue Magnum MK35H, die „große“

und leichte Betonpumpe mit 35 m Karbonmast, und der elektrische

Fahrmischer Energya E10. Diese innovative Maschine, entwickelt in

Zusammenarbeit mit dem neuen Mercedes-Benz eArocs 400 Elektro-Lkw,

bietet eine 100% umweltfreundliche Lösung. Ebenfalls zu

sehen war die neue Steeltech-Reihe mit 20 m Autobetonpumpen:

K20L, K24L und K28L sowie Lizard, ein kompaktes und vielseitiges

Bergbaufahrzeug für anspruchsvollste Anforderungen in unterirdischen

Anwendungen, das in Diesel- und Elektroversion verfügbar ist.

www.cifa.com

ENGCON

Mit dem EC309 feierte das zweite Modell der dritten

Generation von Engcons Tiltrotatoren seine Weltpremiere.

Dazu Mark Lisman, Engcons Regionaldirektor für

Europa: „Das Interesse an unseren Produkten war groß,

insbesondere an der EC309 und der EC319, die zu unserer

dritten Generation gehören und im Vergleich zur zweiten

Generation erhebliche Kraftstoffeinsparungen bieten. Wir

freuen uns, dass Tiltrotatoren auf der bauma fast überall

zu sehen waren. Die Präsenz zeigt die zunehmende

Bedeutung und Verbreitung von Tiltrotatoren.“ Im Bild

(von rechts): Engcon Geschäftsführer Martin Engström

und Johann Holzner (Ansprechpartner für den Verkauf

der gesamten Engcon Produktpalette in Österreich).

www.engcon.com

MECALAC

Eines der Highlights war die neue Serie 12. In Anlehnung

an das Erbe der Mecalac-Radbagger-Lader wurde diese

neue Generation mit den drei Modellen 12MSX, 12MTX

(Bild) und 12MRX für verschiedene Anforderungen konzipiert.

„Mit der Serie 12 bekräftigen wir unser Engagement

für Innovation und Kundenzufriedenheit. Wir sind

stolz darauf, unsere ikonischen Geräte in drei neue

Maschinen zu unterteilen, die jeweils für spezifische Ziele

konzipiert wurden und dabei die Qualitätsstandards von

Mecalac einhalten“,

erklärt der Präsident

der Mecalac-Gruppe

Alexandre

Marchetta.

www.mecalac.com

WEYCOR

Unter dem Leitmotiv „Leistung und Effizienz für die Welt von morgen“ präsentierte

sich die Marke aus dem Hause Atlas Weyhausen mit insgesamt acht Radladern –

darunter zwei echte Publikumsmagnete: die exklusive Black Edition des AR 680

und die völlig neu entwickelte 3er-Serie, die mit klassischen Dieselmodellen und

erstmals mit einer vollelektrischen

Variante aufwartet.

Besonders das vollelektrische

Modell mit 22 kW Antrieb und

bis zu 44 kWh Batteriekapazität

zeigte, dass emissionsfreies

Arbeiten und volle

Leistungsfähigkeit sich nicht

ausschließen müssen – ein

echter Meilenstein in der

Kompaktklasse.

www.weycor.de

HS SCHOCH

RINGER

Vor über drei Jahrzehnten wurde der

Grundstein für die erfolgreiche Partnerschaft

zwischen der HS-Schoch Gruppe und

Weir Esco gelegt. „Die von Weir Esco produzierten

Verschleißteile bzw. Zahnsysteme

entsprechen dem hohen Qualitätsanspruch

der HS-Schoch Gruppe. Wir vertreiben die

Produkte daher im After Sales Bereich und

verbauen sie ab Werk an unseren

Produkten“, betont Felix Funke (links,

Geschäftsführer der HS-Schoch GmbH in

Amstetten), im Bild mit Denis Juretic (Weir

Esco, District Manager Germany, Switzerland

& Austria). www.hs-schoch.at

Im Fokus standen innovative

Produktupdates und spannende

Neuentwicklungen im Bereich

Gerüst- und Schalungssysteme. Als

Weltneuheit stieß die nachrüstbare

Schnellabsenkung für

Deckenstützen auf besonderes

Interesse. Weiters zeigte Ringer

mit dem Doppelgeländer-Gerüst

eines der be liebtesten Fassadengerüste in Österreich und präsentierte als besonderes

Highlight eine neue gewichtsoptimierte „All-in-one“-Verstrebung für das

Doppelgeländer-Gerüst. Diese Neuentwicklung spart 20% Gewicht. Auch präsentierte

Ringer mit der AluDEK Deckenschalung eine der schnellsten Lösungen auf

dem Markt, die auf der bauma live getestet werden konnte. www.ringer.cc

HIDROMEK

Die türkische Firma Hidromek zeigte zahlreiche neue

Maschinen, darunter einen 80 t Bagger, Abbruchmaschinen,

Kurzheck- und Kompaktbagger sowie Teleskoplader.

„Für uns war die bauma ein voller Erfolg, wir

haben einen sehr großen Ansturm aus Österreich gehabt.

Die Kunden sind begeistert von unseren Maschinen und

die Marke Hidromek wird in Österreich sehr stark wahrgenommen.

Das Design und die Robustheit der Maschine

kommen sehr gut an. Auch die Qualität und Innovation

wird von den Kunden geschätzt“, erklärt Friedrich Hutter,

Area Sales Manager Österreich der Dehkatrade Baumaschinen

GmbH, dem Vertriebspartner von Hidromek.

www.dehkatrade.com

DIECI

Die drehbaren Teleskoplader von Dieci wurden in erneuertem

Gewand und mit neuen Speziallösungen vorgestellt.

Zu sehen waren die neuen Modelle der Baureihe Pegasus:

Pegasus Essential, Pegasus Classic und Pegasus Elite.

„Neben einer gesteigerten Trag- und Hubleistung setzen

die beiden neuen drehbaren Teleskoplader Elite jetzt noch

stärker auf Sicherheit, Effizienz und Produktivität. Nicht

zuletzt feiert das innovative Hi-Vision System der drehbaren

Teleskoplader auf der bauma seine Weltpremiere“,

betont Markus Bumberger vom Dieci Vertriebspartner IBS.

www.dieci.com

GIPO

Das Duo der bewährten Gipo P 130 Giga (Bild) und Gipo P 131

Giga wurde ergänzt durch die brandneue Gipo P 101 Giga.

„Mit diesem Modell setzt Gipo neue Maßstäbe in puncto

Flexibilität und Effizienz. Das innovative Antriebssystem

– wahlweise Diesel oder Genset – und der Eisenaustrag in

Quer- oder Längsrichtung bieten maximale Anpassungsfähigkeit

für jede Aufgabe – ganz ohne Kompromisse“, betont

Ferdinand Polixmair, Geschäftsführer der Firma Polixmair,

dem österreichischen Vertriebspartner von Gipo.

www.gipo.ch | www.polixmair.com

FORVIA HELLA

„Wir blicken mit Stolz auf eine äußerst erfolgreiche bauma

2025 zurück. Forvia Hella hat durchwegs positive Resonanzen

erhalten und die Messe als ideale Plattform

genutzt, um unsere Kundenkontakte weiter auszubauen.

Besonders erfreulich war das Interesse an unserem

Smart Link Concept, das eindrucksvoll zeigt, wie Lichtkomponenten

mit Sensoren und Kameras vernetzt werden

können, um Baumaschinen stets auf dem neuesten Stand

zu halten“, so Brice Tonnellier, Director Global Sales

Construction, Material Handling & Mining. www.hella.com

BERTI

Das italienische Unternehmen Berti Macchine Agricole S.p.A. verfügt über mehr

als 60 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Landmaschinen und hat sich auf

Schlegelmäher, wie Mulcher, Häcksler, Böschungsmulcher und Rotormulcher spezialisiert.

Am Stand, wo eine breite

Palette an hydraulischen Mulchern

präsentiert wurde, konnte Berti

einen großen Andrang von Fachbesuchern

verzeichnen. „Auf

großes Interesse stieß der neue,

kompakte Forst-Mulcher GKR/FX,

ein leistungsstarker Mulcher, der

sich in anspruchsvollsten Arbeitssituationen

bewährt“, betont Ivan

Bianchi von der Firma Berti.

www.bertima.it

www.baumaschinen-puntigam.at

FRUTIGER

Als einer der führenden

Anbieter von innovativen

Lösungen im Bereich Site

Emission Control präsentierte

Frutiger die neuesten

Entwicklungen rund um

Reifenwaschanlagen, Grobschmutzwaschanlagen

für

Baumaschinen und Staubbindesysteme

der Marke

MobyDick. Mit großem

Interesse wurde die umfassend

modernisierte Produktpalette aufgenommen, die nun klar strukturiert in die

Standard Line und die Tailor Made Line unterteilt ist. Besonders hervorgehoben

wurde dabei die MobyDick One, eine leistungsstarke Reifenwaschanlage.

www.mobydick.com

78 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 79



FUHRPARK

FACTS

Motor: Elektro, 118 kW (160 PS)

Eigengewicht: 2.057 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/750 kg

Reichweite: rund 350 km

Listenpreis: 53.400,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ Preis nach unten korrigiert

+ vernünftige Bodenfreiheit

+ 8 Jahre Garantie

- Routenführung ohne Ladestopps

- verschachtelte Menüstruktur

- Batterieladestand nur graphisch

E

s kann gar nicht oft genug wiederholt

werden. Subaru kann mit dem Solterra

jetzt auch Elektro. Natürlich mit den

Subaru-typischen Zutaten wie Allradantrieb

und vernünftiger Bodenfreiheit (21,5

cm). Die unter realen Bedingungen knapp

350 km Reichweite der 71,4 kWh großen

Batterie ist, wie unschwer zu erraten, ein

Zugeständnis an den Allradantrieb. Im

Hinblick auf den Spaßfaktor (waren Sie

BYD SEAL U DM-I DESIGN

Hier wird getankt und auch geladen

S

ie haben sich beim Titel dieser

Geschichte nicht verlesen. Wer BYD

fährt, braucht ab sofort nicht zwangsläufig

eine Ladesäule ansteuern, wenn er die

Reichweite seines rollenden Untersatzes

wieder auf Vordermann bringen möchte.

Der erste Plug-in-Hybrid der Chinesen hört

auf den Namen Seal U DM-i Design und

geht hierzulande mit 1,5 l Benzinmotor mit

131 PS sowie mit einer rein elektrischen

Gesellenstück – auch

ohne Boxermotor unter

der Haube gibt sich der

vollelektrische Solterra

als echter Subaru.

SUBARU SOLTERRA 2.0I E-BOXER PREMIUM

Hier wird geladen und nicht getankt

mit einem Elektro-Mobil schon einmal in

dezenter Offroad-Umgebung unterwegs?)

lassen sich die etwas dichter getakteten

Ladestopps aber durchaus verschmerzen.

An einer 150 kW-Schnellladesäule (DC) ist

der Allradler binnen 30 Minuten wieder

auf 80% „vollgetankt“. Das neue Onboard-

Ladegerät schafft dreiphasig bis zu 11 kW

statt wie bisher einphasig 6,7 kW. Selbstkritisch

könnte man daher auch von

Leistung laut Zulassungsschein von

130 kW an den Start. Wobei der Zusatz

Design im Namen für die Allradvarianten

steht, während die zweiradgetriebene

Version auf den Zusatz Boost hört. Verpackt

in der für BYD mittlerweile bekannten

Mixtur aus attraktivem Preis, toller

Qualität und einigen fast charmant

wirkenden bis witzigen Kinderkrankheiten,

darf sich der Seal U DM-i am heimischen

Elektrisch und fossil – der BYD

Seal U DM-i ist das erste Plug-in-

Hybrid-Modell des chinesischen

Herstellers.

Raunzen auf sehr hohem Niveau sprechen.

Ebenfalls auf absolut hohem Niveau ist die

gebotene Garantieabdeckung. Mit Subaru

Safe8 wird eine Achtjahresgarantie ohne

Kilometerbegrenzung (!) geboten. Das

macht den Subaru Solterra für berufliche

Vielfahrer mit einer Vorliebe für Elektromobilität

umso interessanter.

Fazit: Preislich vernünftig positioniertes

Elektromobil mit tollem Gesamtpaket.

FACTS

Motor: 1,5 l Hybrid-Benzin, 96 kW (131 PS)

Eigengewicht: 2.100 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 650 kg/1.300 kg

Testverbrauch: 5,5 l/100 km

Listenpreis: 44.890,– Euro

(exkl. MwSt. & NoVA)

+ Preis-/Leistungsverhältnis

+ tolle Ausstattung

+ solide verarbeitet

- nervöser Tempomat

- unangenehme Windgeräusche

- schlechter Radioempfang

Markt in vielem üben, nur nicht in nobler

Zurückhaltung. 44.900 Euro (inkl. MwSt. &

NoVA) sind schon alleine Grund genug, den

Chinesen genauer unter die Lupe zu

nehmen. Und spätestens der erste Rundumblick

im Innenraum zeigt, dass die

Chinesen auch bei diesem Modell absolute

Trendsetter in Sachen Qualität zu einem

vernünftigen Preis sind.

Fazit: Ein Newcomer mit nicht zu unterschätzendem

Potenzial.

Attraktiv – nicht nur der

Kaufpreis von 34.990 Euro

(inkl. MwSt. und NoVA)

machen den neuen MG HS

PHEV + Comfort zu einem

interessanten Newcomer

am Markt.

Gemischt – neben dem Touchdisplay sind

wichtige Funktionen auch über konventionelle

Tasten abrufbar.

MG HS PHEV+ COMFORT

Reichweiten-Krösus aus Fernost

ielleicht war es ja die eigene Bequem-

die dem Thema Vlichkeit, Plug-in-Hybrid

bis dato mit einer gewissen Distanz

gegenübergestanden ist. Wozu Ladestopps

einplanen, wenn der Benzintank ohnehin

gut gefüllt ist. Der neue MG HS PHEV+

hat dieses Vorurteil ganz gewaltig aufgeweicht.

Wieso? Weil er fossil wie elektrisch

voll aufmagaziniert vernünftige Reichweiten

ermöglicht, die auch dem spritverliebten

Autofahrer bei seinen kurzen Alltagswegen

die Elektromobilität als Alternative

schmackhaft machen. Voll aufgeladen

schafft er es gut 80 km vollkommen

abgasfrei voranzukommen. Verblüfft hat

uns auch die Reichweite des Verbrenners,

die nach dem akkuraten Volltanken knapp

1.000 km betragen hat.

Ausstattungsmäßig war unser Testkandidat

mit einem Listenpreis von 34.990 Euro

(inkl. MwSt. & NoVA) in der Comfort-

Unverkennbar – für das Ladekabel gibt es

eine etwas zu klein geratene, dafür aber

top gebrandete Tasche.

Variante unterwegs. Ob sich die 2.000

Euro Aufpreis für die Luxury-Variante

rechnen, muss natürlich jeder für sich

selbst entscheiden. Die einzigen Ausstattungsdetails,

die wir in der Basisvariante

wirklich vermisst haben, waren die

kabellose Smartphone-Lademöglichkeit

und vielleicht noch die elektrische Heckklappe.

Sonst ist der MG HS PHEV+ auch

in der Basisvariante top ausgestattet und

man kann es gar nicht oft genug erwähnen,

MG-typisch durch und durch gut

verarbeitet.

FACTS

FUHRPARK

Motor: 1,5 l Hybrid-Benzin, 105 kW (143 PS)

Eigengewicht: 1.830 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.500 kg

Testverbrauch: 5,4 l/100 km

Listenpreis: 34.990,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ vernünftiger Preis

+ viel Platz im Innenraum

+ ansprechendes Auftreten

- ungenaue Verkehrszeichenerkennung

- mit 495 kg überschaubare Nutzlast

- schlecht schließende Türen

Entertainment an Bord

Unser persönliches Entertainment-Highlight

im Innenraum war die Sprachausgabe

des Navigationssystems. Als mögliche

Reinkarnation von Franky-Boy Stronach

mit chinesischen Wurzeln, navigiert Dich

die Stimme mit einer köstlichen phonetischen

Mischung aus deutsch, englisch und

einer Prise chinesisch durch die Gegend.

Die Begeisterung der Mitfahrenden war

dort und da dermaßen groß, dass wir uns

sogar auf nur wenige Kilometer langen

Alltagswegen von der netten Reiseleitung

den Weg haben weisen lassen.

Nachdem die chinesischen Autobauer für

ihre schnelle Reaktion auf sich ändernde

Marktverhältnisse bekannt sind, dürfen

wir diese Geschichte zu guter Letzt auch

für einen kleinen Denkanstoß in Richtung

China nutzen. Mit durchschnittlich 5,4

l/100 km war der Kraftstoffverbrauch

unseres Testkandidaten nicht nur ausgesprochen

moderat, sondern auch auf dem

Niveau von gleichstarken Turbodieselmotoren

angesiedelt. Wäre das nicht

Grund genug, um sich einmal mit dem

Thema Selbstzünder etwas genauer zu

beschäftigen?

80 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025

81



SERVICE

BÜCHER

LEITFADEN STRASSENBRÜCKEN

2. überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN: 978-3-433-03189-6; 89,00 Euro

Das Buch ist ein praktischer Leitfaden für alle am

Straßenbrückenbau Beteiligten: entwerfende und

ausschreibende Verwaltungen, Ingenieurbüros,

Prüfingenieure und Baufirmen. Es liefert einen

strukturierten Überblick über das komplexe Regelwerk,

das bei Straßenplanung, Bauwerksentwurf, Bauausführung,

Erhaltung, Nachrechnung und Abbruch zu

beachten ist. Dabei sind die konstruktiven Anforderungen

der verschiedenen Vorschriften nach den Brückenelementen

geordnet dargestellt. Dies ermöglicht ein

gezieltes Nachschlagen. Insbesondere in der Straßenbauverwaltung

kann das Werk als nützliches Hilfsmittel

dienen, da schon im frühen Stadium der Straßenplanung

ein Brückenbauwerk möglichst gut in den

Trassenverlauf einer Straße bzw. eines Verkehrsweges integriert werden

sollte, um in späteren Phasen die Bauwerksplaner nicht vor unlösbare oder

kostenintensive Aufgaben zu stellen. Für die vorliegende 2. Auflage wurde

das Werk grundlegend überarbeitet und hinsichtlich der aufgeführten und

zitierten Regelwerke aktualisiert. Dazu griffen die Autoren unter anderem

auf ihre langjährigen Erfahrungen in der Straßenbauverwaltung, in

Ingenieurbüros und bei der Erarbeitung von Vorschriften zurück.

www.ernst-und-sohn.de

Was

ist Ihre

Maschine

wert?

Finden Sie es ganz einfach

heraus – mit den LECTURA

Bewertungs-Produkten!

NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION

Buch kartoniert; 342 Seiten; 1. Auflage 2025

ISBN: 9783714304039; 68,00 Euro

Die nächsten Jahre werden entscheidend für die Art und Weise

sein, wie Unternehmen und Organisationen Nachhaltigkeit

umsetzen und kommunizieren. Ein wesentlicher Wandel

zeichnet sich bereits ab: Die steigende Erwartung an Transparenz

und Nachvollziehbarkeit fordert, dass Unternehmen ihre

Beiträge zu den globalen bzw. den europäischen Nachhaltigkeitszielen

klar mit Daten und Zahlen belegen. Dabei geht es

nicht mehr nur um wohlklingende Absichtserklärungen oder

Marketingversprechen, sondern

um belastbare Nachweise für

tatsächliche Beiträge und

Fortschritte. Die Kommunikation

von Nachhaltigkeit ist heute fast

so komplex und herausfordernd

wie das Nachhaltigkeitsmanagement

selbst. Dieses Buch bietet

einen praxisnahen Leitfaden für

all jene, die sich den Herausforderungen

der Nachhaltigkeitskommunikation

stellen und aktiv mit

und durch Kommunikation zur

Transformation beitragen wollen. Geschrieben von erfahrenen

Praktikern, deckt das Praxishandbuch von strategischer

Planung über innovative Methoden bis hin zur Berichterstattung

alle relevanten Bereiche der Nachhaltigkeitskommunikation

ab und befasst sich u.a. mit Themen wie

Stakeholder Engagement, Kommunikation in der Lieferkette,

Krisenkommunikation, Sustainability Branding oder Influencer

Marketing. Fallstudien und Erfahrungsberichte bekannter

Unternehmen zeigen, wie Nachhaltigkeitskommunikation in

der Praxis funktioniert.

www.lindeverlag.at

GRUNDLAGEN DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ

Gebunden; 1. Auflage 2025; (auch Print & Digital)

ISBN: 9783707352504; 99,00 Euro

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82 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Wir sind ein breit aufgestelltes Familienunternehmen mit starken Werten und nachhaltiger Ausrichtung. Qualifizierte Mitarbeiter

und modernste Technologien garantieren unser hohes Niveau, das wir mit starken Partnern permanent verbessern.

Ohne die Maschinen von Caterpillar und den Service von Zeppelin auszukommen, das können wir uns nicht leisten.

Christian, Bruno und Johannes Urschitz,

Ing. Bruno Urschitz GmbH, Finkenstein

zeppelin-cat.at

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