Baublatt-Magazin-Mai-25-1
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NR. 5 | 2025
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
TB335R
Der 3,9-Tonnen Kurzheckbagger von Takeuchi mit minimalem Hecküberstand
10 | Spezialtiefbau
Staffelanker als Alternative zur
Deckelbauweise bei Büroneubau
16 | Bergbautag
Transformationen in der Rohstoffindustrie
und 75 Jahre BVÖ
36 | bauma
Rückblick auf die Highlights
der Weltleitmesse in München
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 13,00 € | Mai 2025 | www.baublatt.at
CAT RADLADER
966 XE
Positives Signal
EDITORIAL
MEHR EFFIZIENZ IM LADEREINSATZ
Die neuen Assistenzsysteme steigern die Produktivität des neuen Cat Radladers enorm. Das standardmäßig verbaute Wägesystem
Cat Payload unterstützt den Fahrer beim genauen Wiegen der Schaufelnutzlasten, sodass die Fahrer die LKWs stets zielgenau ausladen
können. Das optionale Cat Advanced Payload bietet darüber hinaus verbesserte Listenverwaltung, Standortintegration und
erweiterte Wiegefunktionen. Das inkludierte Assistenzsystem Cat Autodig ermöglicht sogar vollautomatisches Beladen der Schaufel.
Dadurch steigen die Füllfaktoren und die Ladezyklen verkürzen sich. In Zusammenarbeit mit dem ebenfalls beinhalteten Autodig
unterstützt Auto Set Tyres ideale Ladetechniken, indem es Schlupf und Reifenverschleiß erheblich reduziert.
Wie bereits in unserer letzten Ausgabe
berichtet, war die Weltleitmesse
bauma in München ein starkes
Signal der Zuversicht für die Baumaschinenbranche.
Kaiserwetter und ein enormes
Besucherinteresse sorgten für dichtes
Gedränge auf den Ständen. Auch wenn von
zahlreichen erfolgreichen Geschäftsabschlüssen
und vielversprechenden Kontakten für
die Nachbearbeitung die Rede war – wenige
Wochen nach der bauma ist im
Alltags-Geschäft wieder die
Realität eingekehrt. Die
Baukonjunktur in Österreich
und Deutschland ist angespannt
und nach wie vor
geprägt von hohen Baukosten,
strengen Regulierungen und
einer schwachen Nachfrage.
Laut einer aktuellen Studie
erwarten Unternehmen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette
einen Aufschwung ab dem
zweiten Halbjahr 2025 bzw.
blicken sie mit mehr Zuversicht
auf das Jahr 2026. Auch sollen
die ab dem zweiten Halbjahr geplante
Lockerung der Kreditvergaberichtlinien und
sinkende Zinsen die Nachfrage im Wohnbau
allmählich wiederbeleben.
Ausgesprochen spannende Themen hatte der
Bergbautag 2025 zu bieten, der Anfang Mai
unter dem Leitthema „Transformationen in
der Rohstoffindustrie“ in Waidhofen an der
Ybbs über die Bühne ging und in dessen
Rahmen auch das Jubiläum „75 Jahre BVÖ“
gefeiert wurde. Die Vorträge beleuchteten
nicht nur neueste Entwicklungen in den
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Bereichen Transport und Hightech, sondern
auch interessante Forschungs-Projekte in
der Energieinfrastruktur. Diese Projekte, bei
denen auch die Montanuniversität Leoben
beteiligt ist, verfolgen unter anderem das
Ziel, überschüssige elektrische Energie aus
Wind- und Solarkraftwerken in verschiedenen
Formen Untertage zu speichern und bei
Bedarf zur Verfügung zu stellen. Das
zentrale Thema war aber der europäische
Critical Raw Materials Act
(CRMA), der die Abhängigkeit
der Europäischen Union von
Drittländern bei der Versorgung
mit kritischen und strategischen
Rohstoffen verringern
soll. Das ernüchternde Fazit:
Für viele kritische und strategische
Rohstoffe sind zwar
Ressourcen vorhanden, jedoch
sind die wirtschaftlich gewinnbaren
Reserven oftmals nicht
bekannt und die gesellschaftliche
Akzeptanz und politische
Unterstützung für heimische
Bergwerksprojekte gering. Eine
Deckung von 10% des eigenen Bedarfs durch
Produktionen aus EU-Mitgliedstaaten in
2030 erscheint daher für zahlreiche kritische
Rohstoffe derzeit nicht realistisch. Um die
Zielsetzungen des CRMA zu erfüllen, müssen
die EU-Mitgliedstaaten daher dringend
effektive Strategien zur raschen Steigerung
der heimischen Produktion von mineralischen
Rohstoffen entwickeln. Also: Packen
wir‘s an!
Meint herzlichst
Ihr Karl Englert
TB335R: kompakter und
kräftiger Kurzheckbagger
Der Kurzheckbagger TB335R zeichnet
sich durch seinen minimalen Hecküberstand
aus. Dank des kompakten
Designs lässt sich dieser 3,9-Tonner
hervorragend manövrieren, ohne
dabei an Standfestigkeit zu verlieren.
Der TB335R ist speziell auf schwer
z ugänglichen Baustellen und im städtischen
Raum ein enger Verbündeter.
Ausgerüstet mit modernster Technologie
und einer bestausgestatteten
Kabine mit intuitiven Funktionen
bietet der TB335R einen modernen
und bequemen Arbeitsplatz für
maximale Produktivität und
Performance.
Der 966 XE mit dem bewährten leistungsverzweigten Getriebe überzeugt mit noch mehr Leistung und Kraftstoffeffizienz. Die
Schaufeldämpfung Ride Control wirkt wie ein Stoßdämpfer und unterstützt das Tempo und den Fahrkomfort auf unebener Strecke zu
steigern. Mit all diesen Vorzügen der neuen Generation setzen Sie auf mehr Effizienz und reduzierte Kosten.
zeppelin-cat.at
IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Mai 2025, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: maxmedia gmbH,
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Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung
über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.
BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 13,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 73,–
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BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025
3
Software
Die Software Komplettlösung für
Erdbau
Sand und Kies
Entsorgung
Recycling
Transport
Beton
ErdProfi Kurzvideo
36
Rund 600.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnete
die Weltleitmesse bauma 2025, die in München vom
7. bis 13. April über die Bühne ging.
BAUMA 2025
Foto: Messe München
Perfekt mit ErdMobile zur wirklich
durchgängigen Digitalisierung
für alle Mitarbeiter!
MENSCHEN + SZENE
6 Aktuelles bei Baumit, Palfinger, Swietelsky,
Messe Graz, Schwamborn und Strabag.
PROJEKTE + PLANUNG
10 Spezialtiefbau: Für den Büroneubau der
Firma Boehringer Ingelheim in Wien hat die
Firma Züblin Spezialtiefbau mit Staffelankern
eine kosten- und zeitsparende Alternative
zur geplanten Deckelbauweise entwickelt.
BERGBAUTAG
16 BVÖ: Die Themen des Bergbautags 2025
reichten von der Versorgung mit kritischen
Rohstoffen bis hin zu neuen Ansätzen in den
Bereichen Transport, Software und Energie.
Gefeiert wurden 75 Jahre BVÖ.
MASCHINEN + TECHNIK
20 Bulldozer feiert am 4. Juli 2025 in der Firmenzentrale
in Peggau das 20-Jahr-Jubiläum.
20 Schwamborn entwickelte mit einem Partner
eine wirtschaftliche Betonfugen-Sanierung.
16
22 Zeppelin: In der Kompostieranlage der Firma
Naturwerk in St. Veit an der Gölsen ist ein
neuer Cat 920 die Schlüsselmaschine.
26 Brenner Basistunnel: Die letzte der drei TBM
im Baulos H61 Mauls hat den Vortrieb der
westlichen Haupttunnelröhre beendet.
28 AAB Eisterer: Effiziente Leichtstoffentfernung
mit dem AAB Hydrasauger HDS35.
30 Kuhn: Zwei neue Komatsu-Muldenkipper
HD605-10 überzeugen bei Alas Klöch.
31 Holcim: Im Zementwerk Mannersdorf bringt
ein Klinkerkühler 18.000 t CO2-Ersparnis.
32 MWT: Die eichfähige Aufbauverwiegung
steigert die Effizienz in der Transportlogistik.
33 ÖBB: Aktueller Fortschritt beim Neubau der
Bahnbrücken über die Salzach in Eschenau.
34 Zeppelin: Die starren Teleskoplader von
Faresin Industries erweitern das Angebot.
80 Baublatt.Österreich Test:
Subaru Solterra 2.0I E-Boxer Premium
BYD Seal U DM-I Design
MG HS PHEV+ Comfort
03 Editorial
FUHRPARK
82 Literatur
STANDARDS
4 MAI 2025
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Beginnend mit Seite 36 finden Sie unsere ausführliche Messe-Nachlese zur
34. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,
Baufahrzeuge und Baugeräte, die vom 07. bis 13. April 2025 auf dem
Messegelände München über die Bühne ging.
Adler - S. 77
Ammann - S. 73
Atlas - S. 74
Bell Equipment - S. 77
Berti - S. 79
Bobcat - S. 55
Cifa - S. 78
Develon - S. 75
Dieci - S. 79
Ditch Witch - S. 77
Engcon - S. 78
Fliegl - S. 48
Frutiger - S. 79
Geel - S. 68
Gipo - S. 79
Goldhofer - S. 53
Gölz - S. 73
Hella - S. 79
Hidromek - S. 79
Hirnböck Stabau - S. 49
HKL - S. 73
Holp - S. 49
HS-Schoch - S. 78
Hydrema - S. 65
Kaiser - S. 45
Keestrack - S. 66
Kiesel - S. 60
Kobelco - S. 70
Komatsu - S. 56
Kramer - S. 64
Kubota - S. 67
Liebherr - S. 40
Mecalac - S. 78
Merlo - S. 59
Palfinger - S. 64
Potain - S. 73
Rädlinger - S. 77
Ringer - S. 78
Rockster - S. 47
Rototilt - S. 39
Rubble Master - S. 52
Sandvik - S. 77
SBH - S. 43
SBM Mineral Processing - S. 38
Sennebogen - S. 46
SSAB - S. 73
Steelwrist - S. 73
Takeuchi - S. 44
Topcon - S. 71
Tracto Technik - S. 49
Trimble - S. 62
TWF - S. 54
Tyrolit - S. 48
Volvo CE - S. 69
Wacker Neuson - S. 76
Westtech - S. 77
Weycor - S. 78
Wirtgen Group - S. 72
Wolffkran - S. 58
Zandt Cargo - S. 48
Zeppelin - S. 50
Zeppelin Rental - S. 63
Katherl Software GmbH
Am Fürtherbach 9
4873 Frankenburg
Tel.: +43 7683 7090
E-Mail: office@katherl.at
ErdMobile Kurzvideo
www.ErdProfi.info
MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
BAUMIT
Frühjahrsputz mit Teamspirit
Beim Frühjahrsputz am Baumit-Standort in Wopfing griffen Ende April
knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen
freiwillig zu Besen, Rechen und Gartenscheren. Gemeinsam mit der
Geschäftsleitung sorgten sie für Sauberkeit auf dem gesamten Werksgelände
und im nahegelegenen Steinbruch Dürnbach. Quer über alle Abteilungen
hinweg waren die Teams bunt gemischt – von A wie Außendienst bis S im
Steinbruch Dürnbach. „Wenn plötzlich jemand aus der IT gemeinsam mit
einem Kollegen aus dem Steinbruch das Bachufer der Piesting säubert, entstehen
Gespräche, die im Arbeitsalltag vielleicht nie stattgefunden hätten“,
freut sich Robert Schmid, Geschäftsführer Baumit Beteiligungen GmbH,
über die gelungene Aktion. Alle Baumit Geschäftsführer waren natürlich
auch diesmal aktiv mit dabei und zeigten sich begeistert vom Engagement
ihrer Putz-Teams. Im Bild auch alle Baumit Geschäftsführer beim Frühjahrsputz
(1. Reihe von rechts): Manfred Tisch (Baumit GmbH), Dorijan Rajkovics
(Baumit Beteiligungen GmbH), Robert Schmid (Baumit Beteiligungen GmbH)
und Georg Bursik (Baumit GmbH).
www.baumit.at
MESSE CONGRESS GRAZ
Neuer Vorstand bestellt
Mag. Martin Ullrich (Bild) wurde als neuer
Vorstand der MCG Graz e.gen. und als Geschäftsführer
der Messe Congress Graz Betriebsgesellschaft
m.b.H. bestellt. Seit vielen
Jahren ist Martin Ullrich fester Bestandteil der
MCG und kennt das Unternehmen sowie dessen vielfältige
Aufgabenbereiche bis ins kleinste Detail. Seine umfassende
Kenntnis der internen Strukturen, Prozesse und der Menschen hinter den
Kulissen bildet eine starke Grundlage für die vor ihm liegenden Aufgaben.
Mag. Martin Ullrich: „Mir ist es ein großes Anliegen, eine Unternehmenskultur
zu fördern, die Wertschätzung und ein konstruktives Miteinander
ebenso ernst nimmt wie Struktur, Verlässlichkeit und professionelles
Handeln. Gemeinsam wollen wir die MCG strategisch weiterentwickeln,
klare Ziele definieren und nachhaltig an Ergebnisverbesserung
und Zukunftssicherheit arbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir viel bewegen
werden.“ Beteiligungsstadtrat Manfred Eber gratuliert dem neu
gewählten Vorstand und bedankt sich bei den bisherigen Vorständen
Barbara Muhr und Armin Egger für ihr großes Engagement.www.mcg.at
Gut gerüstet –
mit dem Fliegl Bauprogramm
Foto: Baumit
PALFINGER
Positive Entwicklung bei Auftragseingängen
Die Palfinger AG blickt optimistisch auf
das Gesamtjahr 2025 und strebt das
zweitbeste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte
an. In den europäischen
Kernmärkten verzeichnet Palfinger seit
dem vierten Quartal 2024 eine Erholung
der Auftragseingänge. Dies führt in
Europa zu einer Erhöhung der Produk -
tionskapazitäten. Die global positive
Entwicklung spiegelt sich auch in
Lateinamerika, insbesondere in Brasilien
und Argentinien, wider, wo die Kapazitäten
ebenfalls erhöht wurden. „Die gute
Nachfrage im ersten Quartal 2025
stimmt uns zuversichtlich und lässt eine
positive Ergebnisentwicklung ab dem
zweiten Halbjahr erwarten. Wir sind mit
unseren Produkten, Lösungen und
unserer Strategie richtig für weiteres
Wachstum aufgestellt“, betont Andreas
Klauser, CEO der Palfinger AG. Ebenso
positiv erweist sich, trotz der Irritationen
durch die US-Zollpolitik, das Momentum
des Aktienkurses der Palfinger AG seit
Jahresbeginn.
www.palfinger.ag
Dank der Erholung der Auftragseingänge in den europäischen Kernmärkten rechnet
Palfinger mit einer sehr guten Ergebnisentwicklung ab dem zweiten Halbjahr.
SWIETELSKY
Erste Vectron Dual Mode
Lok übernommen
Das international tätige Bauunternehmen
Swietelsky AG hat im
März die erste Vectron Dual
Mode Lok von Siemens Mobility
übernommen. Das Fahrzeug ist
für das deutsche und ab dem
kommenden Jahr für das
österreichische Streckennetz
zugelassen, die Lieferung einer
weiteren Lok mit diesen Zulassungspaketen
wird nächstes
Jahr erfolgen. Vor diesem
positiven Hintergrund hat
Swietelsky nun vier weitere
Vectron Dual Mode aus der
bestehenden Rahmenvereinbarung
bestellt, drei mit den
Zulassungen für Deutschland,
Österreich, Tschechien, Slowakei,
Ungarn, Rumänien und Bulgarien.
Insgesamt wird die Flotte
in Zukunft daher aus sechs
Fahrzeugen bestehen. Das erste
Fahrzeug des zusätzlichen
Abrufs soll Anfang 2027 geliefert
werden. Damit kann Swietelsky
zukünftig auch Bahnbauprojekte
in der CEE-Region und die dazu
gehörende Logistik besonders
flexibel, leistungsstark und
umweltschonend abwickeln. Der
Vectron Dual Mode ermöglicht
einen effizienten, grenzüberschreitenden
Verkehr ohne
Lokwechsel, was die Leistungsund
Wettbewerbsfähigkeit von
Swietelsky weiter steigert. Die
Vectron Dual Mode Lok verfügt
über einen vollwertigen Elektround
auch einen Dieselantrieb
mit 2.400 kW.
www.swietelsky.at
Alle Fahrzeuge sind in unterschiedlichen Modellen
und Ausführungen erhältlich
Fliegl Fahrzeugbau GmbH · Oberpöllnitzer Straße 8 · D-07819 Triptis
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www.fliegl-trailer.de
GRABENVERBAUSYSTEME
ASFINAG
Entlang der insgesamt 29 km langen S 7 Fürstenfelder Schnellstraße hat die Asfinag etwa
530 ha Ausgleichsflächen erworben, um bestimmten Tier- und Pflanzenarten einen neuen,
geschützten Lebensraum zu sichern. Eine dieser Flächen, ein 15 ha großes Areal bei Großwilfersdorf,
hat sich seitdem zu einem Paradies für mehr als 170 Vogelarten entwickelt.
Das Naturprojekt wird nun aber noch einzigartiger: Um die Fläche auch naturnah zu bewirtschaften,
hat die Asfinag einen Bio-Landwirt als Partner gewonnen, der auf dem Areal
Angusrinder und Wasserbüffel als „ökologische Rasenmäher“ einsetzt. Damit ist einerseits
gewährleistet, dass die Fläche nicht verwuchert, und andererseits nicht mit großen
Mäh-Traktoren befahren werden muss. Für interessierte Besucher gestaltete die Asfinag
zusätzlich einen eigenen Lehrpfad mit Schautafeln.
www.asfinag.at
6 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Die Vectron Dual
Mode Lokomotive von
Siemens Mobility für die
Swietelsky AG.
www.twf.at
Ihr Partner im TIEFBAU!
MENSCHEN + SZENE
SCHWAMBORN
Neuer Schwung zum 90 Jahr Jubiläum
TERMINE
Florian Schwamborn (links)
und Eckart Schwamborn.
Die Geschichte von Schwamborn beginnt im
Jahr 1935 mit der Gründung des Unternehmens
durch Alois Schwamborn. Nach einer
kriegsbedingten Unterbrechung stiegen seine
Söhne Rolf und Dieter in das Unternehmen
ein. Besonders Dieter Schwamborn prägte den
weiteren Weg maßgeblich: 1962 entwickelte er
die erste eigene Bodenreinigungsmaschine
– ein entscheidender Schritt hin zur eigenen
Fertigung und zum Maschinenbau „Made by
Schwamborn“. 1967 errichtete Schwamborn
die erste eigene Betriebsstätte am heutigen
Standort in Wangen bei Göppingen. Seitdem
wurde der Standort kontinuierlich ausgebaut
und modernisiert. 1969 erfolgte der Einstieg
in die Baumaschinensparte. Mit der ersten
eigenen Fräsmaschine im Jahr 1988 und der
Entwicklung der Diamantschleifmaschine
(DSM) 1996 setzte Schwamborn neue Maßstäbe
im Bereich der Oberflächenbearbeitung.
Im Jahr 2024 trat mit Florian Schwamborn
die vierte Generation in das Familienunternehmen
ein. Schritt für Schritt übernimmt
der studierte Wirtschaftsingenieur Aufgaben
von seinem Vater Eckart Schwamborn – mit
dem Ziel, das Unternehmen erfolgreich in die
Zukunft zu führen. „Unsere Stärke liegt seit
jeher in unserer Innovationskraft, unserem
Qualitätsanspruch und unserem Service, den
wir in den letzten Jahren gezielt durch
praxisorientierte und hervorragend ausgebildete
Anwendungstechniker ausgebaut haben“,
betont Eckart Schwamborn, der seit 1993 in
dritter Generation im Familienunternehmen
tätig ist. Unter seiner Leitung hat sich das
Unternehmen stetig weiterentwickelt und
viele neue Ideen hervorgebracht.
www.schwamborn.com
Erfahrungsaustausch Rückbaukundige
Person
03.06.2025, Wien www.brv.at
Nachhaltigkeit im Tunnelbau
12.06.2025, Eisenerz
www.betonakademie.at
Demopark
22.-24.06.2025, Hörselberg
www.demopark.de
Ausbildung zum zertifizierten
Baukoordinator
25.-27.06.2025, Wien www.ars.at
Praxistag Sicherheit am Bau
27.06.2025, Wien www.ars.at
Lehrgang Claims & Co für Baupraktiker
30.06.-08.07.2025, Wien und Virtual
Classroom
www.ars.at
Bauprojekt-Controlling
17.07.2025, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
Gewährleistungs -Management am Bau
26.08.2025, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
STRABAG
Praxisnahe Lehrlingsausbildung
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt, bei dem
Lehrlinge in St. Pölten im Vorjahr ein Reihenhaus
errichtet haben, setzt Strabag das
Konzept Lehrlingsbaustelle in größeren
Dimensionen fort: Am „Sonnenweiher“ in
Grafenwörth haben zwölf Lehrlinge in fünf
Wochen Bauzeit fünf Reihenhäuser eigenverantwortlich
errichtet. Das Projekt bringt
Lehrlinge aller Ausbildungsjahre zusammen
– vom ersten bis zum vierten Lehrjahr. Unter
der Aufsicht zweier erfahrener Poliere
meisterten sie gemeinsam alle Phasen des
Rohbaus. In 1.614 Arbeitsstunden haben sie
unter anderem 9.390 Ziegel verlegt und
310 m 2 Elementdecken eingebaut. „Bei der
Lehrlingsbaustelle können wir zeigen, was in
uns steckt. Kaum hatten wir den letzten
Ziegel beim Projekt in St. Pölten gesetzt,
haben wir unsere Ausbilder schon gefragt,
wann die nächste Lehrlingsbaustelle startet“,
sagt Sven Krondorfer, Lehrling im vierten
Lehrjahr. Die Lehrlingsbaustelle 2.0 ergänzt
die Ausbildung künftiger Fachkräfte bei
Strabag optimal: Statt witterungsbedingter
Pausen im Winter arbeiten die Lehrlinge
aktiv auf der Baustelle. Das verkürzt die
Praxislücke und fördert Teamarbeit und
Eigenverantwortung. Zahlreiche Vertreterinnen
und Vertreter aus Politik und Wirtschaft
folgten der Einladung, im Zuge der Dachgleiche
auf das Lehrlingsteam anzustoßen.
www.strabag.at
ZANDTcargo
SattelTieflader ST 480
T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth
Gleichenfeier für die Lehrlingsbaustelle 2.0 in Grafenwörth.
Foto: Strabag / Wolfgang Simlinger
8
MAI 2025
BAUBLATT.ÖSTERREICH
PROJEKTE + PLANUNG
Rendering: ZOOMVP; ATP Architekten Ingenieure
Als Generalunternehmer Tiefbau für das neue Bürogebäude der
Firma Boehringer Ingelheim entwickelte das Team der Firma Züblin
Spezialtiefbau Ges.m.b.H. mit BBV multibond-Staffelankern eine
Alternative zur Deckelbauweise. Im April konnte mit dem großvolumigen
Aushub begonnen werden (oben).
Die Visualisierung zeigt das neue Verwaltungsgebäude
von Boehringer Ingelheim, das 2027 in Betrieb
genommen werden soll.
ZÜBLIN SPEZIALTIEFBAU
Staffelanker als Alternative
zur Deckelbauweise
Das deutsche Unternehmen Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den führenden
forschenden Pharmaunternehmen. Ein wichtiger Standort befindet sich in Wien, wo
Boehringer Ingelheim zurzeit über 100 Mio. Euro in ein neues Bürogebäude investiert.
Im Zuge der Errichtung entwickelte die Firma Züblin Spezialtiefbau mit Staffelankern
eine kosten- und zeitsparende Alternative zur geplanten Deckelbauweise.
D
ie Schwerpunkte des 1885 gegründeten
Unternehmens Boehringer
Ingelheim, das sich nach wie vor in
Familienbesitz befindet, sind die Arzneimittelforschung
sowie die Entwicklung,
Produktion und der Vertrieb neuer
Medikamente mit hohem therapeutischem
Nutzen für die Humanmedizin und die
Tiergesundheit.
In Wien eröffnete Boehringer Ingelheim
1948 die erste Auslandsniederlassung.
Durch den stetigen Ausbau und die
regelmäßigen Investitionen in Forschung
und Produktion entwickelte sich die
Niederlassung in Wien zu einem der
wichtigsten Unternehmens-Standorte.
Heute koordiniert das Boehringer Ingelheim
Regional Center Vienna (kurz RCV)
mit über 4.000 Mitarbeitenden 33 Länder.
Wien ist das Zentrum der Krebsforschung
von Boehringer Ingelheim, ein weiterer
Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und
Produktion von biopharmazeutischen
Arzneimitteln. Derzeit bietet der Campus
in Wien Meidling Platz für über 3.500
Beschäftigte.
Mehr als eine Milliarde Euro in vestierte
Boehringer Ingelheim in den letzten
10 Jahren in den Ausbau der Infrastruktur
am Standort Wien. Unter anderem wurde
im September 2024 am Campus das
topmoderne und nachhaltige Angelika
Amon Forschungsgebäude eröffnet. Doch
damit ist die Erweiterung des Wiener
Standorts noch nicht abgeschlossen: Über
100 Mio. Euro wird das neue Bürogebäude
kosten, das Boehringer Ingelheim derzeit
auf einem 4.500 m 2 großen Grundstück an
der Kreuzung Altmannsdorfer- und
Breitenfurterstraße in unmittelbarer Nähe
zum Hauptstandort errichtet. Es umfasst
zwei Tiefgaragen-Geschosse mit Technikraum
sowie sieben Obergeschosse für
Büroflächen und eine moderne Besprechungslandschaft.
Zu mehr als 18.000 m 2
Nutzungsfläche kommen fast 3.000 m 2
Terrassenfläche und Grünraum.
Nachhaltigkeit wird beim Neubau
großgeschrieben, etwa durch den Einsatz
von Photovoltaik auf Dachflächen und in
der Fassade, E-Ladestationen in der
Garage oder der Verwendung von
„grünem“ Beton, bei dessen Herstellung
weniger CO2-Emissionen anfallen. Der
Heiz- und Kühlbedarf wird durch Wärmepumpen
gedeckt. Diese nutzen die Energie
von 90 Erdwärmesonden, die im Zuge der
derzeit laufenden Tiefbauarbeiten bereits
errichtet wurden.
„Dieses Bauprojekt ist für uns eine
wichtige Investition in die Zukunft und
gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum
Standort Wien. Im neuen Bürogebäude
sollen alle Geschäfts- und Admin-Funktionen
zentral gebündelt werden. Externe
Mietflächen können dann aufgelassen
werden, gleichzeitig werden bestehende
Flächen frei für künftige Investitionen in
Produktion und Forschung“, so Pavol
Dobrocky, Generaldirektor des Boehringer
Ingelheim RCV.
Optimiertes Tiefbau-Konzept
Die Realisierung dieses Bauprojekts
stellte die Firma Züblin Spezialtiefbau
Ges.m.b.H. als Generalunternehmer
Tiefbau in mehrfacher Hinsicht vor große
Herausforderungen. Dazu zählt etwa die
Fotos: Rainer Mirau; Züblin; Baublatt.Österreich
Spatenstich für das 100 Mio.
Bürogebäude (von links): Patrick
Gabriel (Geschäftsführer Spezialtiefbau
Züblin), Bezirksvorsteher
Wilfried Zankl, Pavol Dobrocky
(Generaldirektor Boehringer
Ingelheim RCV), Irmgard
Gettinger (Betriebsratsvorsitzende
Boehringer
Ingelheim RCV) und Philipp
von Lattorff (Aufsichtsratsvorsitzender
Boehringer
Ingelheim RCV).
10 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 11
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
Ing. Robert Pfeffer
(Technischer Gruppenleiter
Bereich Österreich (EE),
Direktion Spezialtiefbau
(IG) – UB2C der Firma
Züblin Spezialtiefbau)
erläutert anhand des
Planes die zentralen
Herausforderungen
im Tiefbau.
INNOVATIVES ANKERSYSTEM
Staffelankersystem BBV-multibond
Bei klassischen Verbundankern wird die Hauptlast bereits auf den
ersten ca. 2-3 m der Verpressstrecke abgetragen. Aufgrund der deutlich
geringeren Restscherfestigkeiten führt eine Verlängerung der Verpressstrecken
nur zu einer geringen Zunahme der Ankertragfähigkeit. Der
patentierte BBV multibond-Staffelanker hingegen führt Lasten durch die
Staffelung der Verbundlängen der Litzen über die Länge gestaffelt in
einen gemeinsamen Verpressköper ein. Durch die versetzte innere
Krafteinleitung wird auch die äußere Lastabtragung des Verpresskörpers
in den Baugrund gestaffelt weitergeleitet. Die resultierende äußere
Mantelreibung wird deutlich reduziert und die Last über die planbar
aktivierte Abtragungslänge des Verpresskörpers „vergleichmäßigt“. Dies
ermöglicht Einsparungen bei Anker, Bohrmeter und Kosten. Der Korrosionsschutz
der Litzen durch den umgebenden Zementstein ist dementsprechend
deutlich verbessert.
www.bbv-systems.com
Die umlaufende Schlitzwand wurde mit einem Liebherr Seilbagger HS 885 HD hergestellt.
Baulogistik, denn die Ein- und Ausfahrt
zur Baustelle ist nur über die Breitenfurterstraße
möglich und liegt im Staubereich
der Kreuzung. Zusätzlich verlaufen auch
die Gleise der Straßenbahn direkt im
Zufahrtsbereich. Um die Verschmutzung
der Verkehrsflächen möglichst gering zu
halten, werden die Fahrzeuge händisch
mit Hochdruckreiniger und einer Reifenwaschanlage
gereinigt bzw. kommt auch
eine Kehrmaschine zum Einsatz. Eine
weitere Herausforderung ist der Untergrund,
bei dem es sich um Wiener Tegel
mit feinsandigen Einlagerungen handelt.
Auch macht gespanntes Grundwasser in
rund 30 m Tiefe eine Wasserhaltung
notwendig.
Ing. Robert Pfeffer, Technischer
Gruppenleiter Bereich Österreich (EE),
Direktion Spezialtiefbau (IG) – UB2C der
Firma Züblin Spezialtiefbau, erläutert im
Gespräch mit Baublatt.Österreich die
Tiefbau-Arbeiten: „Die vorgegebene
Bauphase für die Fertigstellung der
Baugrube erstreckt sich von August 2024
bis August 2025. Ursprünglich war die
Baugrube in Deckelbauweise ausgeschrieben.
Aus mehreren Gründen haben wir
aber eine Alternative erarbeitet, denn
abgesehen vom eng getakteten Bauzeitplan
sind der Aushub und alle weiteren
Arbeiten unter dem fertigen Deckel eine
Herausforderung. Wir haben daher eine
Variante entwickelt, in der wir die
Baugrube nicht durch die Deckelbauweise
sichern, sondern mit Ankern. Allerdings
haben die Berechnungen gezeigt, dass
zwei Ankerlagen erforderlich sind. Das
bedeutet einen zeitraubenden Arbeitsablauf
mit Aushubarbeiten zwischen den
Ankerlagen und danach den erneuten
Einsatz des Ankerbohrgeräts. Wir haben
uns daher dazu entschieden, den patentierten
BBV multibond-Staffelanker
einzusetzen. Während bei klassischen
Verbundankern die Hauptlast bereits auf
den ersten Metern der Verpressstrecke
abgetragen wird, leiten Staffelanker die
Ankerlast über mehrere Lasteinleitungsstrecken
gestaffelt in den Verpresskörper
ein. Mit Hilfe unserer deutschen Züblin
Kollegen, die beim Einsatz von Staffelankern
bereits über umfangreiche Erfahrungen
verfügen, haben wir die Dimensionierung
durchgeführt und konnten dabei mit
nur einer Ankerlage die Funktion des
Deckels ersetzen. Diese Variante hat den
Bauherren überzeugt, denn sie bietet nicht
nur einen zeitlichen und finanziellen
Vorteil – auch der nachfolgende Generalunternehmer
Hochbau profitiert von der
offenen Baugrube und hat von Beginn an
vollen Zugriff auf die Sauberkeitsschicht
und die Bodenplatte.“
Als Generalunternehmer Tiefbau ist die
Firma Züblin Spezialtiefbau Ges.m.b.H.
unter anderem für die komplette Baugrubensicherung
zuständig. Sie erfolgt durch
eine umlaufende Schlitzwand mit rund
5.000 m². Die Schlitzwand ist 80 cm breit
und bis zu 26 m tief. Als Schlitzwandgerät
kam ein Liebherr Seilbagger HS 885 HD
zum Einsatz. Aufgrund der Geräteverfügbarkeit
wurde kurzzeitig auch ein Liebherr
Seilbagger HS 8070 eingesetzt. Die
Arbeiten wurden im November 2024
abgeschlossen.
Im nächsten Schritt wurde mit der
Errichtung der 31 Bohrpfähle für die
Fundierung begonnen. Die Pfähle weisen
einen Außendurchmesser von 880 mm auf
und reichen bei einer Pfahllänge von 21 m
in eine Tiefe von ca. 30 m. Aufgrund des
Geländeversatzes an einer Seite der
KAISER S12 Allroad
Für die Sicherung der Baugrube wurden 105 BBV multibond-Staffelanker
versetzt. Da sie die Ankerlast über mehrere Lasteinleitungsstrecken
gestaffelt in den Verpresskörper einleiten, konnte ein zweiter
Ankerhorizont vermieden werden.
PAUS SMK 9036
KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at
12 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 13
PROJEKTE + PLANUNG
Baugrube wurden hier weitere 27 Bohrpfähle
mit einer Tiefe von 12 m als
Baugrubensicherung hinter der Schlitzwand
hergestellt. Die Bohrpfähle wurden
mit einem Liebherr LB28 Bohrgerät im
Kelly-Verfahren hergestellt.
Parallel wurden mit einem Sennebogen
620 Seilbagger mit einer Greiferbohrung
mit 640 mm die insgesamt 16 Brunnen für
die Wasserhaltung errichtet. Um die Mitte
der Baugrube von Leitungen frei zu
halten, wurden die Brunnen im Nahbereich
der Schlitzwand positioniert. Das
Wasser aus den Brunnen wird über ein
Absetzbecken und eine Gewässerschutzanlage
zum Kanalanschluss geleitet. Die
Brunnen wurden im November 2024
fertiggestellt, die Grundwassererhaltung
Die insgesamt 16 Brunnen für die Wasserhaltung und die Entspannung des Grundwassers
wurden mit einem Sennebogen 620 Seilbagger mit Greiferbohrung hergestellt.
Voll im Zeitplan: Mit großem Einsatz meistert das Team der Firma Züblin Spezialtiefbau die
Herausforderungen, die bei einem derart komplexen Tiefbau-Projekt auftreten.
läuft seit Dezember. Wenn die Auftriebssicherheit
im Hochbau gegeben ist, werden
die Pumpen ausgebaut und die Brunnen
mit Zementsuspension verschlossen.
Im Anschluss an diese Arbeiten wurde
die Ankerlösung realisiert. In Summe
wurden 105 Staffelanker an drei Seiten
der Baugrube mit einem KR 806-5G
Bohrgerät hergestellt. Kurzzeitig kam
auch ein zweites Bohrgerät zum Einsatz,
die vierte Seite wird durch eine Stahl-
Eckaussteifung gesichert. Die Anker
wurden vom Niveau des Voraushubs in 3
m Tiefe gebohrt. Diese Arbeiten wurden
Anfang März abgeschlossen und die Anker
bis Ende März gespannt. Vom Voraushub-
Niveau aus wurden auch die 90 Erdwärmesonden
mit jeweils 150 m Länge
gebohrt. Mit der so gewonnenen Energie
wird das neue Bürogebäude sowohl
beheizt als auch gekühlt. Anfang April
wurden alle 90 Sonden fertiggestellt.
Damit konnte im Bereich der Altmannsdorfer
Straße der großvolumige
Erdbau mit dem Aushub bis auf die
Baugrubensohle starten. Nach dem
Voraushub mit ca. 10.000 m³ erreicht der
restliche Aushub eine Größenordnung
von rund 50.000 m³. Die Arbeiten gestalten
sich sehr anspruchsvoll, denn der
Aushub erfolgt zwischen den Brunnen
und den Erdwärmesonden. Im Sinne der
Kreislaufwirtschaft wird die Möglichkeit
einer Verwendung des Aushubmaterials,
bei dem es sich wie erwähnt um Wiener
Tegel handelt, durch die Firma Wienerberger
geprüft. Im Anschluss wird der
Teil der Sonden über der Sauberkeitsschicht
etappenweise zurückgebaut. Jede
Sonde besteht aus vier PE Rohren mit
Durchmesser 32, die in einem Bohrloch
mit einem Durchmesser von ca. 150 mm
vollständig mit einem wärmeleitenden
Mörtel verpresst werden. Das Kopfende
der Sonden befindet sich in der Sauberkeitsschicht,
in der auch die Leitungsanbindungen
und die Sondenverteiler
liegen.
Der Auftragsumfang der Firma Züblin
Spezialtiefbau als Generalunternehmer
Tiefbau schließt mit der Verlegung der
Erdwärmesondenleitungen, dem Blitzschutz
sowie der Sauberkeitsschichte ab.
Voraussichtlich ab September 2025 wird
vom Generalunternehmer Hochbau eine
braune Wanne inklusive der Bodenplatte
errichtet. Ausgebildet wird eine kombinierte
Pfahl-Plattengründung, wobei es
sich bei den Pfählen um Auftriebspfähle
handelt. Diese Arbeiten können nun dank
der hier umgesetzten Alternative zur
Deckelbauweise wesentlich einfacher und
zügiger durchgeführt werden.
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Komatsu WA475-11
Der neue WA475-11 ist mit einem deutlich leistungsstärkeren
Motor (257 kW / 349 PS) der nächsten
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Ergonomie und ist mit einem innovativen, digitalen
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Joysticksteuerung sorgen für höchsten Fahrkomfort und
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BERGBAUTAG
ÖSTERREICHISCHER BERGBAUTAG 2025
Untertage-Lösungen für
die Energieinfrastruktur
Unter dem Leitthema „Transformationen in der Rohstoffindustrie“
organisierte der Bergmännische Verband Österreichs
(BVÖ) vom 6. bis 8. Mai 2025 in Waidhofen an der
Ybbs den Österreichischen Bergbautag 2025. Der Themenbogen
der hochkarätigen Vorträge reichte von der künftigen
Versorgung Europas mit kritischen Rohstoffen bis hin zu
neuen Ansätzen in den Bereichen Antriebstechnik, Logistik
und Hightech. Auch zur Unter stützung der Energieversorgung
wurden interessante Projekte vorgestellt.
Robert Holnsteiner vom
Bundesministerium für Finanzen
informierte über den „Critical Raw
Materials Act“ (CRMA) der EU und
seine Bedeutung für die Rohstoffversorgung
Europas.
sollen 40% der Verarbeitungskapazität, 25% der Recyclingkapazität
und 10% der Rohstoffgewinnung erreicht werden.
Zudem soll die Abhängigkeit der EU von Importen aus
einzelnen Drittländern auf maximal 65% begrenzt werden.
Die EU hat bereits strategische Rohstoffpartnerschaften mit
verschiedenen Ländern vereinbart und führt Gespräche mit
weiteren Ländern, um die Zusammenarbeit im Rohstoffbereich
zu intensivieren. Die Umsetzung des Rechtsakts stellt
die österreichische Verwaltung vor große Aufgaben. Am 25.
März 2025 wurde die erste Liste mit 47 strategischen
Projekten veröffentlicht. Ein österreichisches Projekt findet
sich nicht auf dieser Liste.
Weitere Aspekte zu diesem Thema lieferte Frank Melcher
vom Lehrstuhl für Geologie und Lagerstättenlehre an der
Montanuniversität Leoben unter dem Titel „Schaffen wir
das? Überlegungen zu Europas künftigem Bedarf an kritischen
mineralischen Rohstoffen“. Er beleuchtete im Detail
die Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe in den
EU-Mitgliedstaaten und betonte, dass die EU-Mitgliedstaaten
dringend effektive Strategien zur raschen Steigerung der
heimischen Produktion von mineralischen Rohstoffen
entwickeln müssen, um die Zielsetzungen des CRMA zu
erfüllen. An seine Vorredner knüpfte Thomas Angerer von
Geosphere Austria an und erläuterte die Bedeutung der
geologischen Dienste für die Umsetzung des CRMA aus Sicht
der GeoSphere Austria. Die GeoSphere Austria strebt im
Rahmen ihrer Forschungsprojekte in der Explorationsinitiative
die aktive Zusammenarbeit mit der heimischen Bergbauindustrie
und Forschungslandschaft an.
Weitere Themen waren die Carbon Management Strategie
für Österreich, auch aus Sicht der CO2-intensiven Industrie.
Beleuchtet wurden auch die nationalen und internationalen
Aspekte des österreichischen Bergbaus. Wie betont wurde, ist
das Bundesministerium für Finanzen (BMF) bestrebt, die
E
röffnet wurde der Bergbautag von
BVÖ Präsident Prof. Helmut Flachberger,
der bei der Hauptversammlung im
Rahmen des Bergbautags für zwei weitere
Jahre wiedergewählt wurde. Er betonte in
seiner Rede vor den rund 150 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern: „Jede
Generation hatte ihre Herausforderungen.
Wichtig ist, dass wir als Ingenieurinnen
und Ingenieure Lösungskonzepte zu Ende
denken.“
75 Jahre Bergmännischer
Verband Österreichs
Der Bergbautag bildete auch den idealen
Rahmen, um das 75-jährige Bestehen des
Verbands zu feiern. Zu Beginn gab der
scheidende BVÖ Geschäftsführer Prof.
Gerhard Mayer daher einen Rückblick auf
die wichtigsten Entwicklungen der letzten
Jahrzehnte. Gerhard Mayer: „Gegründet
wurde der spätere BVÖ 1950 als ´Verband
der Bergingenieure Leoben` und im Sinne
der Öffnung des Verbands 1963 in
´Bergmännischer Verband Österreichs`
umbenannt. Das Herz des Verbandes sind
aus meiner Sicht die Fachausschüsse und
Arbeitskreise. Sie leisten die technische
und wirtschaftliche Arbeit und werden
vom Verband dabei logistisch unterstützt.
Unser jüngstes und erfolgreichstes
Projekt ist der Fachausschuss für Studenten
und Schüler mit rund 240 Mitgliedern.
Dieser große Pool an fachlichem Nachwuchs
ist meiner Meinung nach der
größte Schatz des BVÖ. Das zeigte auch
der Besuch von einigen wenigen Studenten
bei einem großen Konzern, bei dem
die gesamte Human Resources Abteilung
anwesend war. Bedanken möchte ich mich
bei der Wirtschaftskammer und unseren
Partnern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit
über all die Jahre.“ Nach 28
Jahren als Geschäftsführer des Verbandes
übergab Gerhard Mayer das Zepter an
Bergrat h.c. Josef Pappenreiter. Gerhard
Mayer wurde aufgrund der fast drei
Jahrzehnte langen erfolgreichen
Geschäftsführung mit der Miller-von-
Hauenfels-Medaille geehrt, der höchsten
und selten vergebenen Auszeichnung des
Verbandes.
Im ersten Fachvortrag widmete sich
Robert Holnsteiner vom Bundesministerium
für Finanzen, Abteilung Mineralrohstoffpolitik,
dem „Rechtsakt für kritische
Rohstoffe und seine Bedeutung für die
Rohstoffversorgung Europas“. Der
„Critical Raw Materials Act“ (CRMA) der
EU, der am 24. Mai 2024 in Kraft getreten
ist, ist Teil des „Clean Industrial Deals“.
Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit zu
stärken und die Abhängigkeiten bei
kritischen Rohstoffen zu verringern, die
für die Wirtschaft von großer Bedeutung
sind und ein hohes Versorgungsrisiko
aufweisen. Der Rechtsakt legt spezifische
Ziele bis 2030 fest, insbesondere für
strategische Rohstoffe. Innerhalb der EU
16 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Bilder: VA Erzberg; Montanuniversität Leoben; Baublatt.Österreich
Von links: BVÖ Geschäftsführer Prof. Gerhard Mayer gab
zu Beginn des Bergbautags einen Rückblick auf 75 Jahre
BVÖ und wurde für seine Leistungen mit der Miller von
Hauenfels-Medaille geehrt. Er übergab das Zepter des
BVÖ Geschäftsführers an Bergrat h.c. Josef Pappenreiter
(Geschäftsführer VA Erzberg), der als Entscheidungsträger
bei der Modernisierung und nachhaltigen Bergbauplanung
am 5. Mai 2025 mit dem Goldenen Ehrenzeichen des
Landes Steiermark ausgezeichnet wurde.
BUILT
FOR
SUCCESS
GEEL.AT
BERGBAUTAG
BERGBAUTAG
Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der
österreichischen Bergbauindustrie mit
zahlreichen Maßnahmen zu stärken. Der
Masterplan Rohstoffe 2030, die Carbon
Management Strategie und das Positionspapier
Tiefengeothermie stellen die
Eckpunkte dieser Bestrebungen dar.
Petra Gradischnig vom Forum mineralische
Rohstoffe widmete sich den
Zukunftsvisionen der mineralischen
Rohstoffbranche. Sie betonte, dass die
Sicherung des langfristigen Zugangs zu
Rohstofflagerstätten und die Eigenversorgung
mit regionalen Baurohstoffen für
Österreich oberste Priorität haben muss.
Ebenso, dass langwierige Genehmigungsverfahren
und hohe Berichts-, Melde- und
Dokumentationspflichten die meist
kleinen und mittleren Unternehmen
belasten – ein Bürokratieabbau sei
dringend notwendig. Darauf aufbauend
informierten Experten der Montanuniversität
Leoben über die Potenziale in
Österreich aus lagerstättenkundlicher
und aufbereitungstechnischer Sicht.
Tagebaunachnutzung
als Wärmespeicher
Im Süden von Graz soll ein zukunftsweisendes
Modell für die nachhaltige
Nachnutzung bergbaulicher Standorte
geschaffen werden. Herzstück des Projektes
ist der derzeit noch aktive Basaltsteinbruch
Weitendorf. Im Zuge des Abschlusses
der Abbautätigkeiten wird der
Tagbauendzustand so gestaltet, dass ein
nutzbares Volumen von etwa 1,5 Mio. m³
entsteht. Der Speicher selbst wird nach
Abschluss der bergtechnischen Maßnahmen
kontrolliert geflutet und mit einem
Spezialdeckel aus Leichtbeton geschlossen,
um Wärmeverluste zu minimieren und das
thermische System effizient betreiben zu
können. Parallel zur Umgestaltung des
Steinbruches entstehen auf angrenzenden
Von links: Prof. Robert Galler
(Montanuniversität Leoben,
Lehrstuhl für Subsurface
Engineering) und Bergrat
h.c. Josef Pappenreiter
(Geschäftsführer VA Erzberg)
präsentierten engagierte
internationale
Projekte zum Thema
Energiegewinnung und
untertägige Energiespeicherung.
landwirtschaftlichen Flächen großflächige
Solarkollektorfelder mit einer Nettofläche
von 28 ha. Die Sonnenenergie wird in
Wärme umgewandelt und über Wärmetauscher
in den Speicher eingebracht, wobei
Wassertemperaturen im Speicher von bis
zu 90°C erreicht werden. Im Winter wird
die gespeicherte Energie, bei Bedarf
unterstützt durch ein Biomasseheizkraftwerk,
das die Wassertemperatur auf bis zu
120°C anhebt, in das Fernwärmenetz der
Stadt Graz eingespeist.
Über ähnlich interessante Ansätze
berichteten Bergrat h.c. Josef Pappenreiter
(VA Erzberg GmbH) und Prof. Robert
Galler (Montanuniversität Leoben,
Lehrstuhl für Subsurface Engineering)
unter dem Titel „Über Energiegewinnung
und untertägige Energiespeicherung am
Beispiel Steirischer Erzberg und der
F&E-Projekte am Zentrum am Berg“.
Dazu wurde zunächst die Situation am
Steirischen Erzberg beleuchtet, wo der
Am Steirischen Erzberg wird der
Bedarf an elektrischer Energie
durch ein Kleinwasserkraftwerk
und durch PV-Anlagen bereits zu
rund einem Drittel gedeckt. Für
die weitere Erhöhung des Eigenversorgungsgrades
gilt es neue
Lösungen zu finden.
Bedarf an elektrischer Energie für die
Erzproduktion durch ein Kleinwasserkraftwerk
und durch die in den Jahren
2022 und 2023 errichteten PV-Anlagen
bereits zu rund einem Drittel gedeckt
wird. Aufgrund der Gegebenheiten ist eine
Erhöhung der Eigenerzeugung mittels
PV-Anlagen wirtschaftlich schwierig
darstellbar. Eine Erhöhung des tatsächlichen
Eigenversorgungsgrades kann daher
nur durch Tages- als auch Langzeitspeicherung
der mittels Solaranlagen
erzeugten elektrischen Energie umgesetzt
werden.
Aus diesem Grund ist die VA Erzberg
GmbH auch bei F&E Projekten der
Montanuniversität als Industriepartner
beteiligt und gerade das Forschungszentrum
ZaB der MUL am Erzberg könnte
hier zur erfolgreichen industriellen
Umsetzung wichtige Lösungsansätze
bieten. Der Lehrstuhl für Subsurface
Engineering der Montanuniversität
Leoben verfolgt das Ziel der Untertage-
Energiespeicherung in mehreren verschiedenen
Forschungsprojekten. Zielsetzung
ist dabei immer, dass überschüssige
elektrische Energie zum Beispiel aus
Wind- und Solarkraftwerken, entweder in
Form von Druckluft, einem sonstigen
gasförmigen Medium wie beispielsweise
Wasserstoff oder auch in Form von
Heißwasser untertage gespeichert wird
und bei Bedarf zur Verfügung gestellt
werden kann. In diesem Sinne wurden
mehrere, hochinteressante internationale
Forschungsprojekte vorgestellt, die an der
Realisierung der genannten Voraussetzungen
arbeiten.
Im Anschluss rückten innovative
Transportsysteme in den Mittelpunkt.
Präsentiert wurde unter anderem die
Transport-Lösung der Knauf GmbH, die
seit kurzem den Transport des Naturgipses
vom Gipsbergbau in Tragöß zum
Firmensitz in Weißenbach bei Liezen
emissionsarm durchführt. Der letzte
Themenblock widmete sich dem Einsatz
neuer Technologien bei der RHI
Magnesita GmbH bzw. in aktuellen
Forschungsprojekten des Lehrstuhls für
SANDVIK RANGER DX810i
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Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden die verschiedenen Themen weiter erörtert.
Aufbereitung und Veredlung der Montanuniversität
Leoben.
Abschließend wurde auf die Jubiläums-
Veranstaltung 400. Jahrestag der Gründung
der Innerberger Hauptgewerkschaft
hingewiesen, die vom 25. bis 27. September
in Eisenerz stattfindet. Am 8. Mai
2025 hatten die Teilnehmer des Bergbautags
die Gelegenheit, an einer Exkursion
zur Firma IFE Aufbereitungstechnik
GmbH in Waidhofen an der Ybbs teilzunehmen.
www.bvo.at | www.vaerzberg.at
www.unileoben.ac.at
18 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 19
MASCHINEN + TECHNIK
BULLDOZER
20 Jahre Bulldozer: Jubiläums-Feier in Peggau
Die Bulldozer GmbH veranstaltet am 4. Juli 2025 anlässlich des
20-jährigen Bestehens eine große Jubiläums-Feier in der Firmenzentrale
in Peggau.
An diesem Tag bietet die Firma Bulldozer, Spezialist für Baumaschinen
Ersatz- und Verschleißteile, Anbaugeräte und Reparaturdienstleistungen,
ihren Kunden neben einem umfangreichen Rahmenprogramm
auch die Möglichkeit, sich bei Produktpräsentationen und
Vor führungen direkt über das breite Spektrum des Angebotes zu
informieren. Für das leibliche Wohl aller Gäste wird selbstverständlich
gesorgt.
Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich das Unternehmen als zuverlässiger
Partner in der Baumaschinenbranche etabliert und bietet
seinen Kunden hochwertige Produkte und herausragenden Service. In
den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Firma Bulldozer
kontinuierlich weiterentwickelt und innoviert, um den steigenden
Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Das Unternehmen
zeichnet sich durch eine umfassende Produktpalette, technische
Expertise und kundenorientierten Lösungen aus. „Wir sind stolz
Am 4. Juli 2025 feiert die Bulldozer GmbH ihr 20-jähriges Jubiläum.
darauf, diesen Meilenstein zu erreichen und möchten uns bei unseren
treuen Kunden, zuverlässigen Lieferanten und engagierten Mitarbeitern
bedanken, die diesen Erfolg möglich gemacht haben“, betont
Geschäftsführer und Gründer Willibald Wippel. „Unser Ziel ist es, auch
in den kommenden Jahren erstklassige Produkte und Dienstleistungen
anzubieten und weiterhin eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für
unsere Kunden zu sein.“
www.bulldozer-parts.at
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SCHWAMBORN
Betonfugen perfekt sanieren
Die Kombination aus der BEF 400RC von Schwamborn und den Floorbridge-
Fugenprofilen ermöglicht eine wirtschaftliche Fugensanierung.
M
it der innovativen Schneid- und
Frästechnologie der BEF 400RC von
Schwamborn und den langlebigen Betonfugenprofilen
von Floorbridge lassen sich
alte Fugen mühelos entfernen und durch
eine hochwertige Lösung ersetzen. Die
BEF 400RC von Schwamborn ist eine
leistungsstarke, ferngesteuerte Schneidund
Fräsmaschine, die mittels eines
Schneidrotors alte und unansehnliche
Betonfugen präzise, effizient und schonend
entfernt. Durch die stufenlose Schnitttiefeneinstellung
und die staubfreie Arbeitsweise
wird eine optimale Grundlage für
die anschließende Fugensanierung
geschaffen, ohne den umliegenden Beton
unnötig zu beschädigen. Durch die präzise
Schneidtechnik wird der Untergrund
gezielt vorbereitet, so dass die neuen
Fugenprofile optimal integriert werden
können. Durch die Fernsteuerung können
die Arbeiten sicher, ergonomisch und mit
maximaler Kontrolle durchgeführt
werden.
In weiterer Folge bieten die Floorbridge-Fugenprofile
eine nachhaltige und
hochbelastbare Alternative. Sie zeichnen
sich durch eine deutlich längere Lebensdauer,
eine hohe Widerstandsfähigkeit
gegen mechanische Einwirkungen und
eine gleichbleibend stabile Performance
aus. Mit der Kombination aus der BEF
400RC von Schwamborn und den Floorbridge-Fugenprofilen
gelingt eine Fugensanierung,
die nicht nur dauerhaft
belastbar, sondern auch wirtschaftlich und
Von links: Die BEF 400RC bei der Entfernung einer Alt-Fuge, daneben
das eingesetzte Floorbridge-Fugenprofil.
optisch ansprechend ist. Diese Methode
trägt zur Werterhaltung und Sicherheit
von Bodenflächen bei.
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20 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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Von rechts: Geschäftsführer
Anton Lechner
(Firmen Naturwerk und
Anton Lechner
Transporte), Gerhard
Hagleitner (Verkauf,
Zeppelin Österreich,
Niederlassung Wien) und
Geschäftsführer Thomas
Voglauer (Naturwerk) vor
dem rund 60 Jahre alten
Cat 966B, der bei Bedarf
nach wie vor wertvolle
Dienste leistet.
ZEPPELIN
Ein neuer Cat 920 ist die Schlüsselmaschine
in der Kompostieranlage der Firma Naturwerk
In St. Veit an der Gölsen übernahm die Naturwerk GmbH 2024 eine bestehende
Kompostieranlage, neben der ab Herbst auch ein Altstoffsammelzentrum errichtet wird.
Um für die Ladespiele und den Transport des Grünschnitts entsprechend leistungsfähig
aufgestellt zu sein, investierte das Unternehmen in einen neuen Radlader Cat 920.
D
ie Naturwerk GmbH wurde 2024 für
die Übernahme der Kompostieranlage
gegründet und wird von den beiden
Geschäftsführern Anton Lechner und
Thomas Voglauer geleitet. Sie arbeitet eng
mit der Firma Anton Lechner Transporte
Die Kompostieranlage wird neu strukturiert und modernisiert.
zusammen, die 1999 von Anton Lechner
mit einem 2 Achs-Lkw in Phyra bei St.
Pölten gegründet wurde. Mittlerweile
umfasst der Fuhrpark 14 Lkw bzw.
Kran-Lkw sowie Kleintransporter und
Bagger. Tätig ist die Firma Anton Lechner
Der neue Radlader Cat 920 ist die jüngste von drei Cat Radlader
Generationen der Firma Naturwerk und aktuell der Leistungsträger
in der Kompostieranlage in St. Veit an der Gölsen.
22 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Transporte heute hauptsächlich in den
Bereichen Erdbau, Steinschlichtungen und
Gartengestaltung, Transporte, Kranarbeiten,
Arbeitskorb sowie Dienstleistungen
für den Baustoffsektor.
Geschäftsführer Anton Lechner: „Vor
zehn Jahren sind wir neben dem Transport-Geschäft
auch in den Erdbau
eingestiegen, der immer stärker gewachsen
ist. Ausgelastet sind wir nicht nur
durch die verschiedenen Arbeiten für
private Auftraggeber, sondern unter
anderem auch durch den Forstwegebau
im ganzen Bezirk Lilienfeld. Gefragt ist
unser Team auch für die sensiblen
Arbeiten bei der Wegeherstellung am
Wiener Zentralfriedhof. Für viele dieser
Tätigkeiten ist die eigene Kompostieranlage
nun eine ideale Ergänzung. Gemeinsam
mit Thomas Voglauer habe ich daher
im letzten Jahr die Naturwerk GmbH
gegründet, die drei Standbeine hat: den
Erdbau, die Kompostieranlage und den
Handel, denn wir vertreiben nicht nur
unsere Produkte aus der Kompostieranlage,
sondern auch Kanalrohre und
Betonringe für den Tiefbau. In der
Kompostieranlage, bei der es sich um die
einzige Anlage in der Region handelt,
übernehmen und behandeln wir den
Biomüll und Grünschnitt der Kunden,
aber auch von unseren eigenen Projekten.
In aufbereiteter Form wird er dann
wieder abgegeben und in den Kreislauf
zurückgebracht.“
Neben der Kompostieranlage wird von
der Gemeinde St. Veit an der Gölsen ab
Herbst 2025 ein neues Altstoffsammelzentrum
errichtet, bei dem die Firma
Die neue Ditch Witch JT21 Horizontalspülbohranlage.
Kleine Dimensionen. Große Projekte.
Naturwerk ein wichtiger Partner ist. Für
die Gemeinden der Region ist der
Standort dann nicht nur eine Anlaufstelle
für Biomüll und Grünschnitt, sondern
auch für das Beton- und Asphalt-Recycling.
In einem dritten Schritt ist geplant,
dass eine Entsorgungsfirma eine große
Lowatschek & Regner KG
WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT
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Der liebevoll restaurierte Cat IT12B (Baujahr 1992) unterstützt den
neuen Cat 920 bei den Ladespielen in der Kompostieranlage.
Lagerhalle errichtet. In all diesen
Bereichen wird der Cat 920 die Arbeitsabläufe
unterstützen.
Der Bedarf für einen leistungsstarken
Lader ist aber bereits jetzt gegeben: Bis zu
3.000 t Biomasse werden jedes Jahr in der
Kompostieranlage angeliefert. Zu den
Aufgaben des Cat 920 zählt das Beschicken
der Aufbereitungsanlagen, das
Aufsetzen der Kompostmieten, die
entsprechenden Siebvorgänge und die
Beladung der Lkw. Für dieses Einsatzprofil
erwies sich der kompakte Radlader
Cat 920 mit Stufe V Motor als ideales
Arbeitsgerät.
Dazu Gerhard Hagleitner, zuständiger
Betreuer der Niederlassung Wien der
Für Geschäftsführer
Anton Lechner ist die
Übernahme der
Kompostieranlage
ein wichtiger
Wachstumsschritt.
Firma Zeppelin Österreich: „Ich freue
mich, dass wir die Firma Naturwerk mit
der Geräte-Qualität des Cat 920 und dem
zuverlässigen Service-Angebot unserer
bestens geschulten Service-Mitarbeiter
überzeugen konnten. Der Cat 920 verfügt
über einen hydraulischen Cat Schnellwechsler,
mit dem rasch zwischen einer
1,5 m³ Cat Erdbauschaufel und einer
Leichtgutschaufel mit Niederhalter der
Firma Winkelbauer gewechselt werden
kann. Für reibungsfreie Ladespiele ist er
auf Kundenwunsch mit einem verlängerten
Hubrahmen ausgerüstet.“
Ein kurzer Blick auf die Technik des
Cat 920: Drehwinkelsensoren ermöglichen
elektronisch das Voreinstellen von Hub-
und Schaufelendstellungen komfortabel
von der Kabine aus, die Positionen werden
dabei über eine Zylinderendlagendämpfung
weich angefahren. Mit vier Tasten in
der Fahrerkabine kann das neue System
sogar für zwei verschiedene Anbaugeräte
eingestellt werden. Dadurch kann die
Lebensdauer der Schaufel verlängert und
der Kraftstoffverbrauch reduziert werden.
Außerdem verkürzen sich dadurch
Ladezyklen und die Belastung des Fahrers
sinkt ebenfalls.
Firmenchef Anton Lechner: „Wir haben
uns für den Cat 920 aus mehreren
Gründen entschieden. Einerseits habe ich
selbst gute Erfahrungen mit Cat Geräten
und der Betreuung durch die Firma
Zeppelin, andererseits habe ich von mehreren
Seiten nur positive Meinungen gehört.
Der Cat 920 ist einfach zu bedienen und
damit perfekt für unser Einsatzgebiet.
Außerdem verfügt der Cat 920 über eine
Straßenzulassung und läuft mit 40 km/h.
Das heißt, ich kann bei Bedarf in einem
Umkreis von einigen Kilometern auch
kleinere Materialmengen sehr rasch direkt
zustellen. Bei der Ausrüstung habe ich
bewusst auf die Zentralschmierung
verzichtet, denn ich will mir regelmäßig
selbst ein Bild vom Geräte-Zustand
machen.“
Neben dem neuen Cat 920 kommen in
der Kompostieranlage in St. Veit an der
Gölsen auch ein rund 60 Jahre alter Cat
966B und ein Cat IT12B mit Baujahr 1992
zum Einsatz. Anton Lechner: „Einige
meiner Mitarbeiter haben auf einem Cat
966B viele Stunden absolviert. Als er mir
zum Kauf angeboten wurde, haben wir ihn
nach langer Standzeit mit neuen Batterien
und Startspray in wenigen Minuten zum
Laufen gebracht. Heute ist er ein wichtiges
Reservegerät für Notfälle. Auch unser
Cat IT12B bewährt sich bereits seit über
30 Jahren. Wir haben ihn restauriert und
er ist heute eine wichtige Hilfe bei den
Ladespielen in der Kompostieranlage.
Beide Geräte sind für mich ein echter
Beweis für die hohe Qualität der Cat
Geräte. Genauso wichtig ist für uns aber
ein guter Service. Nur mit einer guten
Betreuung entsteht die Basis für eine
langfristige Zusammenarbeit. Ich vertraue
Gerhard Hagleitner, denn er ist für mich
erreichbar und wenn ein Problem auftritt,
dann arbeitet er zügig an einer Lösung.
Nicht zuletzt kann ich beim Cat 920 aber
auch auf einen entsprechenden Wiederverkaufswert
vertrauen. Wir haben verschiedene
Marken probiert, aber das Gesamtpaket
aus der Cat Geräte-Qualität und der
ausgezeichneten Betreuung durch die
Firma Zeppelin hat mich am meisten
überzeugt.“
www.zeppelin-cat.at | www.lechnertransporte.at
24 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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MASCHINEN + TECHNIK
Die Vortriebsmannschaft
der TBM Flavia freut sich über
die erreichten 14,3 km am
Brenner.
1 2
1 Die TBM Flavia hat nicht nur einen langen Tunnelabschnitt aufgefahren,
sondern gleichzeitig 65.000 Tübbinge für die Innenschalte des Tunnels
eingebaut. 2 Der Bohrkopf-Durchmesser der TBM Flavia beträgt 10,71 m.
BRENNER BASISTUNNEL
Flavia erreicht den Brenner: die letzte
italienische TBM ist an ihrem Ziel angelangt
Die letzte der insgesamt drei Tunnelbohrmaschinen (TBM) im Baulos H61 Mauls hat
den Vortrieb der westlichen Haupttunnelröhre erfolgreich abgeschlossen. Damit ist der
Vortrieb der Eisenbahnröhren auf italienischem Projektgebiet abgeschlossen.
F
lavia startete im April 2019 und
bewältigte eine Strecke von 14,3 km.
Die TBM hat nicht nur einen langen
Tunnelabschnitt aufgefahren, sondern
gleichzeitig 65.000 Tübbinge für die
Innenschalte des Tunnels eingebaut. Für
die beiden Vorstände der BBT SE, Gilberto
DATEN & FAKTEN
Eckdaten der TBM Flavia
Durchmesser des Bohrkopfs: 10,71 m
Vortriebsleistung des Bohrkopfs: 4.200 kW
Drehmoment des Bohrkopfs: 27.000 kNm
Gesamtgewicht
(TBM inkl. Main Drive): ca. 2.750 t
Gewicht des Bohrkopfs: 260 t
Gesamtlänge
(TBM inkl. Main Drive): ca. 200 m
Anzahl der Transporte: ca. 170
Anzahl der Einzelbestandteile
(TBM inkl. Main Drive): ca. 80.000
Cardola und Martin Gradnitzer wurde ein
weiterer Meilenstein gesetzt: „Mit der
Ankunft der TBM Flavia ist der maschinelle
Vortrieb auf der italienischen
BBT-Projektseite erfolgreich abgeschlossen.
Dieser Erfolg ist vor allem dem
Engagement der Mineure zu verdanken,
die tagtäglich mit hoher Professionalität
und unter sicheren Bedingungen gearbeitet
hat. Ein aufrichtiger Dank gilt auch
den Planern, Ingenieuren, Geologen und
allen am Bau beteiligten Mitarbeitern der
BBT SE, die mit ihrem wertvollen Beitrag
maßgeblich zum Erreichen dieses wichtigen
Meilensteins beigetragen haben“. Alessandro
Marottoli, BBT-Project Manager
für das Baulos H61 Mauls, bestätigt:
„Dank der Entschlossenheit der TBM-
Vortriebsmannschaft und aller beteiligten
Fachleute konnte ein weiterer Höhepunkt
erreicht werden. Nach Serena und Virginia
ist nun auch Flavia am Ziel.“
„Im April 2023 kam es ca. 3,5 km vor
dem Brenner zu einem mehrmonatigen
Stillstand der TBM Flavia. Aufgrund der
hohen Überlagerung von über 1.200 m und
der geringen Festigkeit des zerklüfteten
Gesteins drückte das Gebirge auf die TBM
und blockierte den Vortrieb. Nach mehreren
Anfahrversuchen konnte die TBM
jedoch wieder in Betrieb genommen
werden und nach einer abenteuerlichen
Reise können wir heute ein sehr wichtiges
Ergebnis vorweisen“, erklärt Stefan Skuk,
Geologe der BBT SE.
Vor Flavia hatten bereits zwei andere
Tunnelbohrmaschinen die Brennergrenze
erreicht: Die TBM Serena, die einen
Großteil des Erkundungsstollens auf
italienischer Seite ausgebrochen hatte,
erreichte ihr Ziel im November 2021.
Flavias Zwillingsschwester Virginia
stoppte den Vortrieb am Brenner im März
2023. Und schließlich Flavia: Insgesamt
haben die drei Tunnelbohrmaschinen, die
in Richtung Brenner eingesetzt wurden,
fast 43 km Tunnel errichtet.
Der Brenner Basistunnel ist ein flach
verlaufender Eisenbahntunnel, der zwei
Staaten miteinander verbindet und gilt als
Fotos: BBT SE / Bianchi
Herzstück der neuen Eisenbahnverbindung
München-Verona. Er verläuft
zwischen Innsbruck (Österreich) und
Franzensfeste (Italien) auf einer Länge
von 55 km. Im Mai 1994 wurde im Süden
von Innsbruck eine Eisenbahnumfahrung,
der sogenannte „Inntaltunnel“ eröffnet. In
diesem 12,7 km langen Tunnel befindet
sich eine Anbindung an den Brenner
DER NEUE STANDARD
KTEG P-LINE
Basistunnel. Personen- und Güterzüge, die
auf dieser Strecke reisen, befinden sich
daher zusätzlich zum BBT einige Kilometer
lang im Inntaltunnel. Diese insgesamt
64 Tunnelkilometer werden künftig zur
längsten unterirdischen Eisenbahnverbindung
der Welt. Der Brenner Basistunnel
wird dem Güterverkehr eine attraktive
Alternative bieten und dem Personenverkehr
eine neue Dimension des Reisens
eröffnen. Beim Brenner Basistunnel
handelt es sich um ein Tunnelsystem, das
sich über eine Gesamtlänge von ca. 230 km
erstreckt. Bis dato wurden 183 Tunnelkilometer
vorgetrieben: 82 km Haupttunnel;
56 km Erkundungsstollen und 45 km
sonstige Tunnelbauwerke.
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26 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 27
MASCHINEN + TECHNIK
AAB EISTERER
Effiziente Leichtstoffentfernung
mit dem AAB Hydrasauger HDS35
Auf Abbruchbaustellen und Recyclinghöfen stellen Leichtstoffe wie Dämmmaterialien,
Styropor und Kunststoffe eine besondere Herausforderung dar. Der Hydrasauger
HDS35 von AAB Eisterer bietet hier eine durchdachte Lösung.
A
ls hydraulisches Anbaugerät für
Bagger konzipiert, saugt der HDS35
Leichtstoffe direkt an. Im selben Arbeitsschritt
werden sie durch ein leistungsstarkes
Schredder-Rad zerkleinert und in
einem Container oder Big-Bag gesammelt.
Das verbessert nicht nur die Effizienz der
Arbeitsabläufe, sondern reduziert in
Zeiten von Mitarbeiter- und Fachkräftemangel
auch den Bedarf an manueller
Nacharbeit. Mitarbeiter können besser
eingesetzt werden und das Risiko von
Unfällen durch herumfliegende Materialien
wird herabgesetzt.
Leistungsstarke Technik: Durch das großzügig dimensionierte Saugrohr
kann der Hydrasauger HDS35 problemlos verschiedenste Leichtstoffe aufnehmen.
Das Gerät verfügt über einen stabilen Rahmen, der auf einer Seite
Grabzähne und auf der anderen eine Schneidkante aufweist.
„Unsere Kunden profitieren von
deutlich saubereren Baustellen, weniger
Nacharbeit durch Reinigungsaufwand
und einem sichereren Arbeitsumfeld“,
erklärt Herbert Eisterer, Geschäftsführer
von AAB Eisterer. Für den gelegentlichen
Einsatz stellt das Mietmodell für den
HDS35 von AAB Eisterer eine wirtschaftlich
attraktive Lösung dar.
Technische Merkmale für
den anspruchsvollen Einsatz
Der HDS35 überzeugt durch seine solide
Bauart und durch leistungsstarke
Technik. Trotz des Gewichts von knapp
1,4 t lässt sich der Hydrasauger gut
handhaben und überzeugt gleichzeitig mit
ausreichend Kraft und Stabilität – auch
unter harten Baustellenbedingungen. Er
arbeitet mit einem Betriebsdruck von 250
bar und benötigt einen Ölvolumenstrom
von 230 Litern pro Minute. Für eine
kraftvolle und zugleich effiziente Zerkleinerung
liegt die maximale Drehzahl bei
2.800 Umdrehungen pro Minute. Das
großzügig dimensionierte Saugrohr
erlaubt zudem das problemlose Aufnehmen
verschiedenster Leichtstoffe – selbst
bei unregelmäßiger Materialbeschaffenheit,
wie sie auf Baustellen häufig
vorkommt.
Das Gerät verfügt über einen stabilen
Rahmen, der auf einer Seite Grabzähne
und auf der anderen eine Schneidkante
aufweist. Diese Konstruktion ermöglicht
das effiziente Aufbrechen und Aufsaugen
von Materialien verschiedener Beschaffenheit.
Eine hydraulisch betriebene
Klappe erleichtert die Entleerung des
Auffangbehälters und sorgt für einen
reibungslosen Betrieb.
Flexibilität durch
Vermietung und Wartung
AAB Eisterer bietet den HDS35 zur Miete
an. Dies ermöglicht Unternehmen, das
Gerät bedarfsgerecht und ohne hohe
Investitionskosten einzusetzen. Zusätzlich
übernimmt AAB Eisterer auf Wunsch die
Wartung des Hydrasaugers, um eine kontinuierliche
Einsatzbereitschaft und
Langlebigkeit zu gewährleisten.
www.aab-eisterer.at
28 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Komatsu PC210LCi-11
Der Komatsu PC210LCi-11 überzeugt durch die Qualität
und alle Vorteile, die auch das Standardmodell auszeichnen.
Sein besonderer Wettbewerbsvorsprung liegt in der
weiter verbesserten, ab Werk integrierten intelligenten
Maschinensteuerung 2.0 von Komatsu. Der Fahrer kann
sich voll und ganz auf den Einsatz konzentrieren, während
das System sicherstellt, dass nur genau so viel Material
bewegt wird, wie geplant.
Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg
Telefon: 0043 (0)6225 8206 0 · Telefax: 0043 (0)6225 8206 190 · e-mail: office-bm@kuhn.at
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
KUHN
Zwei neue Komatsu-Muldenkipper bei Alas Klöch
Die beiden brandneuen Komatsu-Muldenkipper HD605-10, erworben beim Baumaschinenhändler
Kuhn, überzeugen die Profis der Alas Klöch GmbH durch weniger Verbrauch, mehr
Leistung und eine höhere Ladekapazität.
D
ie Alas Klöch GmbH ist bekannt für
ihre Qualität und Zuverlässigkeit in
den Geschäftsbereichen Kies, Stein und
Beton. Alas Klöch vereint als mittelständisches
Unternehmen die Kompetenz und
Leistungsfähigkeit eines Konzerns mit der
Flexibilität eines Privatunternehmens. Die
operativen Betriebe der Alas Klöch, die
Steinbrüche Klöch und Radlpass sowie das
Betonwerk Halbenrain mit der Kiesgrube
Sicheldorf konnten sich auf ihren Märkten
führende Positionen erarbeiten.
„Wir zählen zu den wichtigsten
Edelsplitt-Lieferanten in Österreich und
achten dementsprechend auch darauf,
unseren Fuhrpark zu erneuern und zu
modernisieren“, sagt Christian Fischer,
Prokurist und technischer Leiter des
Unternehmens, der weiter meint: „Kürzlich
haben wir zwei Komatsu-Muldenkipper
HD605-10 bei Kuhn erworben. Für
diesen Kauf gesprochen hat vor allem die
höhere Ladeleistung dieser beiden Geräte,
bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch.
So ergibt sich eine höhere Produktivität.“
Beide Neugeräte werden im
Steinbruch Klöch eingesetzt und Alas
Klöch profitiert jeweils konkret von einer
Mulde mit einer Nutzlast von 43 m 3 .
Zudem verfügen die Geräte über den
kleinsten Wenderadius in dieser Klasse.
„Es freut uns, dass sich das Unternehmen
Alas Klöch für die beiden Muldenkipper
entschieden hat. Neben höherer
Zuladung verfügen die HD605-10 Muldenkipper
auch über mehr Leistung und
höchsten Fahrerkomfort“, sagt Christian
Moser, Verkaufsleiter bei Kuhn Baumaschinen
in Österreich. Etwas, das Christian
Fischer bestätigen kann: „Ich muss ganz
offen sagen unsere Fahrer sind begeistert.
Lärm und Vibrationen wurden minimiert
und sie freuen sich über den hohen
Standard ihrer Arbeitsgeräte.“
Die Muldenkipper verfügen über einen
neuen Komatsu-Motor gemäß EU-Stufe V
und sind so produktiv, zuverlässig und
effizient. Die extrem geringen Emissionswerte
steigern auch die Umweltfreundlichkeit.
Ebenfalls ein entscheidender Vorteil
des HD605-10: Mit dem sehr langen
Radstand, der breiten Spur und dem
außergewöhnlich niedrigen Schwerpunkt
transportiert das Arbeitsgerät Lasten bei
höherer Geschwindigkeit und maximalem
Fahrerkomfort.
Steinbruch mit langer Tradition
In Summe arbeiten im Steinbruch Klöch
etwa 25 Personen. Neben den beiden
neuen Muldenkippern von Komatsu,
kommen noch weitere Arbeitsgeräte des
hochwertigen japanischen Herstellers zum
Einsatz. Etwa der PC700-Hydraulikbagger
für die Gewinnung oder der WA480-Radlader.
„Auch bei diesen Geräten sind wir mit
der Leistung und dem Verbrauch sehr
zufrieden“, erklärt Christian Fischer, der
für einen wahrhaften Traditionsbetrieb
tätig ist. Seit 1934 wird in Klöch Basalt
abgebaut. Diese lange Bergbaugeschichte
spielt in der Region eine große Rolle.
Die Gewinnung des harten Gesteins
erfolgt durch Bohren und Sprengen, die
Zerkleinerung und Trennung nach der
Korngröße findet in einer Aufarbeitungsanlage
statt. Mittlerweile werden dort pro
Jahr bis zu 1 Mio. t Gestein abgebaut. Der
gewonnene Rohstoff wird für den Straßenbau,
als Bahnschotter und als Zuschlagstoff
für Asphalt sowie Beton verwendet.
www.kuhn.at
www.alas-kloech.at
Übergabe eines Komatsu-Muldenkippers
HD605-10 (von links):
Christian Fischer (Prokurist und
technischer Leiter, Alas Klöch),
Johannes Fellner (Verkäufer,
Kuhn), Ferdinand Steinkellner
(Monteur, Kuhn), Christian Moser
(Verkaufsleiter Kuhn Baumaschinen
Österreich), Herbert Laller
(S-Lkw Fahrer, Alas Klöch), Franz
Ertl-Engel (Betriebsleiter, Alas
Klöch) und Christoph Hatzl (Werkstattleiter,
Alas Klöch).
Foto: S. Germershausen
HOLCIM
Klinkerkühler bringt 18.000 t CO2-Ersparnis
Auf dem Weg zum
Net-Zero Zementwerk
realisiert Holcim in
Mannersdorf am
Leithagebirge den
nächsten Meilenstein.
Nach sechsmonatiger
Bauzeit wurde der
neue Klinkerkühler
in Betrieb genommen
und trägt nun zur
Dekarbonisierung des
Zementwerks bei.
D
as 10 Mio. Euro Investment
reduziert den Energieverbrauch
im Werk und führt
Abwärme aus der Kühlung
effizient in den Produktionsprozess
zurück. Das ermöglicht,
18.000 t CO2-Emissionen am
Standort Mannersdorf pro Jahr
zu vermeiden.
„Energieeffizienz ist ein
zentraler Hebel für die Dekarbonisierung
in der industriellen
Produktion. Wir haben in
Österreich große Investitionsschritte
dazu gesetzt. So schließen
wir mit dem neuen Klinkerkühler
nahtlos an Großinvestitionen
wie die innovative Vertikalrohmühle
oder die Ersatzbrennstoffanlage
an. Zudem läuft auch
der Ausbau der grünen Energie
mit unserer groß-angelegten
Photovoltaik-Anlage auf vollen
Touren“, gibt Haimo Primas, CEO
Holcim (Österreich) und Holcim
CE Cement Holding Einblick in
die umfassenden Investitionen
für Nachhaltigkeit am Standort.
„Ergänzend wollen wir langfristig
auch für unvermeidbare Emissionen
aus dem Kalkstein eine
Lösung mit der CO2-Abscheideanlage
C2PAT+ am Standort
Mannersdorf vorbereiten. Wir bei
Holcim wollen sicherstellen, dass
wir auch in Zukunft direkt in
Österreich die heimische Bauwirtschaft
mit Zement versorgen
können, der den EU-Nachhaltigkeitskriterien
entspricht.“
„Der Bau der Anlage hat in
einem perfekten Zusammenspiel
der technischen Projektteams in
unserem Zementwerk Mannersdorf
mit den Zuliefererunternehmen
geklappt. Wir konnten
unseren Zeitplan ideal einhalten
und den Einbau unfallfrei
abschließen. Damit konnten wir
pünktlich im März den Zementofen
mit dem angeschlossenen
neuen Klinkerkühler in Betrieb
nehmen. Mein Dank gilt dem
gesamten Projektteam, allen
Kolleginnen und Kollegen sowie
auch unseren externen Partnern
der Liefer- und Montageunternehmen
für diese erfolgreiche und
auch sichere Zusammenarbeit“,
freut sich Werksleiter Helmut
Reiterer und erklärt: „Mit dieser
neuen Anlage verringern wir
unseren Brennstoffeinsatz, da wir
die entstandene Wärme in den
Prozess zurückführen können. Die
gleichmäßige Wärmeverteilung
erweitert auch unsere Möglichkeiten
beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft.“
Der glühend heiße
Klinker wird über einen
modernen „Walking Floor
Klinkerkühler“ effizient
gekühlt. Die Anlage führt
die dabei gewonnene
Abwärme in zwei Strömen
wieder direkt in den
20-Jahr-Feier
Firma Bulldozer
WANN:
FR, 4. Juli 2025 - ab 10:00 Uhr
WO:
Bulldozer Handels GmbH
Wilhelm-Jentsch-Straße 4
8120 PEGGAU
Firmenrundgang
Präsentation Neuheiten
Live-Vorführungen Anbaugeräte
Produktschau
„Profitieren Sie von Aktionspreisen an diesem Tag“
Für Ihr leibliches Wohl und Unterhaltung
ist gesorgt. Für Kinder gibt es eine
Hüpfburg & Kinderschminken.
Anmeldung via QR-Code
oder über unsere Homepage.
Von links: Helmut Reiterer
(Werksleiter Holcim
Zementwerk Mannersdorf)
und Holcim Österreich CEO
Haimo Primas bei der neuen
Klinkerkühler-Anlage.
Produktionsprozess zurück.
Einerseits wird sie in den
Kalzinator zur Rohmehl-
Entsäuerung geführt,
andererseits direkt in den
Ofen als Sekundärluft für
den Brenner.
www.holcim.at
www.bulldozer-parts.at
a
n
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v
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30 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 31
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
MWT
Aufbauverwiegung von MWT steigert
Effizienz in der Transportlogistik
Mit den mobilen eichfähigen Wiegesystemen von MWT Mobile Wiegetechnik werden
Lkw-Aufbauten direkt beim Beladen präzise, digital und ortsunabhängig verwogen.
Das spart Zeit, vermeidet Überladungen und macht Logistikprozesse und
Fahrzeugnutzung deutlich effizienter.
D
ie Digitalisierung verbessert die Abläufe
in der Logistik nachhaltig. MWT
(Mobile Wiege Technik) aus Pichl bei Wels
bietet mit der mobilen, eichfähigen Aufbauverwiegung
eine praxisgerechte Ergänzung
für die Abläufe beim Beladen von Lkws und
ermöglicht die Optimierung moderner
Transportprozesse. Die Systeme erfassen
präzise das Gewicht der Zuladung während
des Beladevorgangs. Der Umweg zu einer
stationären Fahrzeugwaage entfällt damit.
Das Ergebnis: schnellere Abläufe und ein
effizienterer Einsatz der Fahrzeugflotte.
Eichfähige Verwiegung mit
digitaler Präzision auf Knopfdruck
Kernstück der MWT-Lösungen ist ein
mobiles Wiegesystem, das direkt am
Fahrzeugaufbau integriert wird und
jederzeit nachgerüstet werden kann. Die
eichfähige Verwiegung (Klassen III und IIII)
erfolgt dabei sofort beim Beladen – rechtssicher
und exakt. Das spart Zeit und ermöglicht
eine direkte Auswertung der Daten
während des Ladevorgangs und die
Ausgabe von Liefer- und Wiegescheinen.
Eine Über- oder Unterladung wird zuverlässig
vermieden und so die Abnutzung
reduziert. MWT setzt dafür das Wiegesystem
WK 60, eine moderne Anzeige- und
Schaltzentrale mit gehärtetem Sicherheitsglas
und intuitiver Bedienoberfläche ein.
Die grafische Darstellung der Gewichtswerte,
Materialien, Zeit- und Ortsdaten in
der Fahrerkabine ist dabei betont klar
strukturiert, auf einen Blick erfassbar und
gleicht der Arbeit auf einem Tablet. Das
System lässt sich via Bluetooth oder Wi-Fi
erweitern, etwa mit Drucker, Unterschriftentablet
oder zur drahtlosen Datenübertragung
ins Warenwirtschaftssystem.
Weniger Fahrten, mehr Effizienz
Die Aufbauverwiegung von MWT optimiert
den gesamten Ladeprozess, da der Wiegevorgang
direkt erfolgt – das spart nicht nur
Zeit und Kosten, sondern auch den Fahrzeugverschleiß.
Gleichzeitig bietet die
Technologie wertvolle Einblicke in die
betrieblichen Abläufe und schafft die
Grundlage für datenbasierte
Optimierungen.
Optimierter Ladeprozess: MWT
verhindert mit seinen robusten
Lösungen zuverlässig die Über- oder
Unterladung des Fahrzeugs.
Das mobile Wiegesystem von MWT kann
jederzeit am Fahrzeugaufbau nachgerüstet
werden. Es ermöglicht bereits beim Beladen
die eichfähige Verwiegung und kann in das
Warenwirtschaftssystem des Unternehmens
problemlos eingebunden werden.
Für den harten Alltag gemacht
Robuste Bauweise und wartungsfreie
Messelemente garantieren eine lange
Lebensdauer – auch unter rauen Einsatzbedingungen.
Selbst bei unebenem,
anspruchsvollem Gelände liefert das
System dank automatischer Schräglagenkompensation
exakte Werte. Die Maximalzuladung
beträgt 30 Tonnen. Die Aufbauverwiegung
von MWT ist eine zukunftsfähige
Lösung, die Effizienz, Genauigkeit und
digitale Vernetzung vereint.
„Unsere Wiegetechnologie ist nicht nur
präzise und wartungsarm, sie ist auch ein
echter Produktivitätshebel – für alle, die
ihre Logistikprozesse nachhaltig verbessern
wollen“, bringt es Günter Schmalnauer,
Geschäftsführer von MWT, auf den Punkt.
www.mwt-systeme.at
Fotos: ÖBB/ILF Consulting Engineers Winkler
ÖBB
Fortschritt beim Brückenneubau
über die Salzach in Eschenau
Mit dem Einhub der ersten Brückenteile wurde Anfang Mai ein bedeutender
Meilenstein beim Neubau der Bahnbrücken über die Salzach in Eschenau erreicht.
D
ie bestehenden Brücken aus den
Jahren 1904 (Gleis 2) und 1914 (Gleis
1) haben das Ende ihrer technischen
Lebensdauer erreicht und werden nun
durch moderne Konstruktionen ersetzt.
Bereits seit Ende August 2024 liefen
vorbereitende Maßnahmen, um einen
reibungslosen Projektverlauf sicherzustellen.
Nach der Ski-Weltmeisterschaft im
Pinzgau im Februar 2025 begann der
Rückbau der alten Tragwerke auf Gleis 1,
gefolgt von der Herstellung der neuen
Widerlager. Seit Anfang Mai erfolgt der
Einhub der neuen Brücken in vier Teilen
während nächtlicher Streckensperrungen.
Das neue Brückentragwerk weist eine
beeindruckende Stützweite von rund 60 m
auf. Jedes der vier Stahlfachwerke, mit
einem Gewicht von etwa 45 t, wird
mithilfe eines leistungsstarken 8-achsigen
Teleskopautokrans vom Typ LTM 1500-8.1
millimetergenau positioniert. Die Montage
des ersten Tragwerks sowie die anschließende
Belastungsprobe sollen am 6. Juli
2025 abgeschlossen sein. Am 7. Juli 2025
erfolgt die planmäßige Einbindung in das
ÖBB-Streckennetz.
Nach der Fertigstellung des ersten
Tragwerks auf Gleis 1 beginnt der
Brückenneubau auf Gleis 2. Die Inbetriebnahme
der neuen Brücke auf Gleis 2 ist
für den 25. Mai 2026 vorgesehen, der
Abschluss der gesamten Bauarbeiten für
Ende Juli 2026. Für Bahnreisende und
Pendlerinnen und Pendler bleibt auch
künftig eine verlässliche und sichere
Verbindung auf der Strecke gewährleistet.
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Das Brückentragwerk mit 60 m Stützweite ist
auf die Anforderungen des modernen Bahnverkehrs
ausgelegt.
Die neuen Brückenbauwerke sind speziell
auf die Anforderungen des modernen
Bahnverkehrs ausgelegt und bieten eine
langlebige, stabile Infrastruktur. Mit
diesem wichtigen Schritt zur Modernisierung
des Bahnnetzes im Innergebirg wird
ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen
Mobilität in Salzburg und darüber hinaus
geleistet.
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32 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 33
MASCHINEN + TECHNIK
ZEPPELIN
Starre Teleskoplader: Kooperation von
Zeppelin & Faresin nun auch in Österreich
VERNETZTES
ARBEITEN
Rahofer.
Ab sofort werden die Teleskoplader von Faresin Industries auch in Österreich durch die
Zeppelin Österreich GmbH bundesweit angeboten. Die Zeppelin Baumaschinen GmbH
hat die Produkte für Deutschland bereits seit Anfang des Jahres im Sortiment.
Z
ehn Modelle werden in das Produktprogramm
aufgenommen. Die Maschinenpalette
reicht vom kleinsten Modell
mit einer Hubhöhe von 6 m und einer
Nutzlast von 2,6 t bis zum größten Modell
mit einer Hubhöhe von 17 m und einer
Nutzlast von 4,5 t. Darunter befinden sich
auch drei Modelle mit batterieelektrischem
Antrieb, die einen CO2-freien
Betrieb ermöglichen. Um die neuen
Maschinen gut sichtbar in die Produktpalette
zu integrieren, werden sie das
typische Branding und die Nomenklatur
von Zeppelin tragen.
Faresin Industries, 1973 im
italienischen Breganze gegründet, ist ein
international tätiges Familienunternehmen.
Entwickelt und produziert
werden Maschinen für die Landwirtschaft,
den Bau und die Industrie, darunter
Futtermischwagen und seit 2001 auch
Teleskoplader.
Daumen hoch für die neue Zusammenarbeit bei starren Teleskopladern zwischen Zeppelin
Österreich und Faresin Industries (von links): Thomas Weber (Geschäftsführer Service der
Zeppelin Baumaschinen), Tochter Silvia Faresin (Vize-Präsidentin Faresin Industries), Giulia
Faresin (Geschäftsführung Faresin Industries), Holger Schulz (Vorsitzender der Geschäftsführung
von Zeppelin Baumaschinen), Stephan Bothen (Vorsitzender der Geschäftsführung
von Zeppelin Österreich) und Sante Faresin (Präsident von Faresin Industries).
Zeppelin Österreich wird
zehn Modelle von Faresin
Industries in sein Programm
aufnehmen. Die
neue Maschinenpalette
reicht vom kleinsten
Modell mit einer Hubhöhe
von 6 m und einer Nutzlast
von 2,6 t bis zum
größten Modell mit einer
Hubhöhe von 17 m und
einer Nutzlast von 4,5 t.
„Mit Faresin Industries hat Zeppelin
Österreich einen flexiblen und innovationsstarken
Partner gefunden, der das
bestehende Produktportfolio ideal ergänzt.
Die Kooperation ermöglicht eine breitere
Marktabdeckung und neue Wachstumschancen
in Bau-, Landwirtschaft und
Industrie. Faresin übernimmt Entwicklung
und Produktion der Maschinen,
während Zeppelin Österreich für den
Vertrieb und Service zuständig ist. Der
zukunftsorientierte Ansatz von Faresin
und Zeppelin bilden eine starke Basis für
eine gemeinsame Partnerschaft“, so
Stephan Bothen, Vorsitzender der
Geschäftsführung von Zeppelin Österreich.
Auch Sante Faresin, Präsident von
Faresin Industries, äußerte sich erfreut
über die Partnerschaft: „Wir sind sehr
stolz und froh, diese Kooperation auch auf
Österreich ausweiten zu können. Sie passt
hervorragend zu unserer industriellen
Ausrichtung. Wir sind überzeugt, dass
Zeppelin Österreich der ideale Partner ist,
um das vorhandene Potenzial in Österreich
auszuschöpfen. Besonders unsere
FS-Serie und die Full-Electric-Reihe
stehen für technologische Spitzenleistung
und außergewöhnliche Zuverlässigkeit.“
Im Jahr 2019 wurde der erste vollständig
elektrische Teleskoplader, der 6.26 Full
Electric, vorgestellt, der über eine Hubhöhe
von bis zu 5,9 m und eine Tragfähigkeit
von bis zu 2,6 t verfügt. Faresin
Industries hat bereits vier batterieelektrische
Modelle entwickelt, von denen drei
den Zeppelin Österreich Kunden angeboten
werden. Diese Modelle eignen sich
ideal für den Einsatz in geschlossenen
Räumen, wie beispielsweise Lagerhallen,
in denen es notwendig ist, CO2-Emissionen
zu begrenzen, oder in Bereichen, die
niedrige Geräuschpegel erfordern.
Teleskoplader der FS-Linie und der
Full-Electric-Linie eignen sich nicht nur
für die Bau- und Landwirtschaft, sondern
auch für industrielle Anwendungen.
Zubehör wie Gabeln, Schaufeln, Lasthaken
oder Kranausleger erhöhen zusätzlich
ihre Vielseitigkeit der Maschinen, die ihre
Stärken dank der hohen Wendigkeit auch
in engen Räumen zeigen.
www.faresin.com | www.zeppelin-cat.at
Fotos: Zeppelin; Faresin Industries
MIT BAUMASCHINENTECHNIK DIE ZUKUNFT KOPPELN
Die Schnellwechselvorrichtung SW2-Q GPS und SW3-Q GPS mit Oil- und Elektro-Quickfunktion
für Hydraulik bagger (12t bis 40t) macht das automatische Kuppeln von digital
aufbereiteten Gelände plandaten zum Kinderspiel. Ein zu tiefes Eindringen des Böschungs
löffels über das Zielprofil hinaus wird verhindert, indem die Löffelkante in Echt zeit
und Relation zur Maschinenposition und den Geländeplandaten durch gezielte Sensorik
und 3D-Daten gesteuert wird. Schnell, einfach, intelligent – und sicher. Denn durch die
selbstnach stellende, konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck
sitzt das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at
34 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUMA 2025
BAUMA 2025
Noch mehr Eindrücke von der
bauma 2025 bietet das exklusive
Baublatt.Österreich Video:
Die Preisträger des bauma Innovationspreises in den fünf Kategorien.
BAUMA 2025
Zukunftsthemen
und Aufbruchstimmung
Kaiserwetter, ein beeindruckender Besucheransturm und großes Interesse an allen
neuen Technologien prägten die bauma 2025. „Die Stimmung war ausgezeichnet“ –
so lautet das häufigste Statement, das von den Ausstellern der Weltleitmesse für
Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte
zu hören war. Die bauma fand vom 7. bis 13. April 2025 auf dem Münchner
Messegelände statt. Sie war nicht nur Bühne für wegweisende Innovationen und neue Partnerschaften
– sie ist und bleibt ein zentraler Impulsgeber. Mit rund 600.000 Besucherinnen und
Besuchern aus mehr als 200 Ländern sowie 3.601 Ausstellern aus 57 Nationen zeigte sich die
bauma 2025 als stabiles Fundament und zukunftsweisende Plattform in unruhigen Zeiten.
Zum 14. Mal wurde auf der bauma 2025 der internationale Innovationspreis in fünf Kategorien
vergeben. Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt der bauma mit namhaften
Verbänden. Die Gewinner sind:
Klimaschutz: Rotho ProCarbonCure, Robert Thomas GmbH
Digitalisierung: Liebherr Autonomous Operations, Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH
Maschinentechnik: Tunnel Enlargement System, Herrenknecht AG
Bauen: Neue Verbundbrücken-Bauweise, Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co KG
Forschung: Maxx - Mobile Assembly X-System, Center Construction Robotics
Die Verleihung fand am 06. April im ICM statt. Bundesministerin Klara Geywitz und der
bayerische Staatsminister Hubert Aiwanger gratulierten gemeinsam mit den Laudatoren
und überreichten die Auszeichnungen. Die nächste bauma findet vom 3. bis 9. April 2028
auf dem Messegelände in München statt. www.bauma.de MAWEV-Präsident Ing. Otto Singer.
Fotos: Messe München; Baublatt.Österreich
36 MAI 2025
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025
37
BAUMA 2025
SBM MINERAL PROCESSING
Aufbereitung gestern, heute und morgen
Ein durchgehend zufriedenes Fazit zieht
SBM Mineral Processing aus Messeverlauf
und Ergebnis der bauma 2025. Mit großem
Aufwand präsentierte sich der Full-Liner
in den Bereichen Gesteinsaufbereitung,
Baustoffrecycling und Betonmischtechnik
und verzeichnete ein anhaltend großes
Besucherinteresse über alle sieben
Messetage.
Im Außenbereich präsentierte SBM seine
aktuellen mobilen Brechanlagen, wobei
neben den diesel-elektrischen Hybrid-
Antrieben mit Plug-In-Option auch hier
die große Flexibilität der modular aufgebauten
SBM-Technologien im Vordergrund
stand. So wurde der Großprallbrecher
Remax 600 mit doppelter Magnet-Ausrüstung
und einem extra-langen Eindeck-
Nachsieb mit Rückführung gezeigt, das in
der Produktion von definierten Feinkörnungen
die 600 t/h Maximalleistung des
1400er-Prallbrechers voll ausschöpft. Als
Volltreffer im Kundeninteresse erwies sich
auch der Jawmax 300 mit Doppeldeck-
Anbausieb: Als derzeit einziger Backenbrecher
in der 40 t Klasse ermöglicht die
hochmobile 300 t/h Anlage die wirtschaftliche
Produktion von drei Endkörnungen in
Im Außenbereich präsentierte SBM aktuelle mobile und stationäre Brechtechnik. Mit doppelter
Magnetausrüstung und 6 m Eindeck-Nachsieb lässt sich die 600 t/h Maximalleistung des
Großprallbrechers Remax 600 in der Produktion von definierten Feinkörnungen voll ausschöpfen.
einem Durchgang – und dies mit allen
Vorteilen der Druckzerkleinerung bei
Verschleißkosten und Verbrauch.
„Wir biegen auf die Zielgerade ein“, betont
Helmut Haider, SBM-Vertriebsleiter
Aufbereitung, in Sachen „Autonomes
Brechen“. In der Entwicklung einer
KI-gestützten Sensorik zur genauen
Bewertung von Ausgangsmaterialien,
Zwischen- und normgerechten Endprodukten,
dem satellitengestützten Austausch
zwischen realer Maschine und ihrem mit
tausendfachen Referenzdaten arbeitenden
„digitalen Zwilling“ sowie der Echtzeitanpassung
aller Prozessstufen habe man die
entscheidenden Durchbrüche erzielt.
Derzeit plane man mit einer Marktreife
2026/27.
Weltweit über 130 Aufbereitungswerke für
unterschiedlichste Gesteinsvorkommen
aber auch Reststoffe aus Bauwirtschaft
und Industrie sowie bis heute knapp 6.700
Einzelmaschinen weist die Referenzliste
der SBM-Unternehmenssparte „Stationäre
Aufbereitung“ auf. Unter dem neuen Label
SBM Components öffnet SBM Mineral
Processing jetzt sein großes Programm an
Einzelmaschinen für OEM-Partner aus
„75 Jahre SBM“ feierte der
Hersteller mit der Präsentation
der mobilen Brechanlage SAP 1,
Baujahr 1960, im voll funktionsfähigen
Originalzustand.
den Bereichen Anlagenbau/-planung und
Maschinenhandel. Zum Angebot zählen
auch die umfassenden endkundenspezifischen
Dienstleistungen in Materialprüfung
und Leistungsdesign sowie im
technischen Support bei Montagen,
Inbetriebnahmen und After-Sales. SBM
Components startet zunächst mit 54
ausgewählten Standardmaschinen: 24
Backenbrecher sowie Horizontal- bzw.
Vertikal-Prallbrecher decken mit Stundenleistungen
bis 1.000 t/h alle Zerkleinerungsstufen
bis hin zur hochprofitablen
Herstellung von Sanden und Edelsplitten
ab. Vorabscheider und Produktionssiebmaschinen
sind mit insgesamt 21 Maschinen
vertreten; 8 Vibrationsrinnen und Schubwagen
bilden das Components-Segment
bei Aufgebern bzw. Schwerlastförderern.
In München präsentierte der Hersteller
stellvertretend mit dem reversiblen
horizontalen Prallbrecher SMR 13/7/4 und
dem Vertikalprallbrecher (VSI) V8
innovative Brecher-Lösungen für eine
erhöhte Wertschöpfung durch gezielte
Optimierung von qualifizierten Edelsplittund
Sandanteilen.
www.sbm-mp.at
ROTOTILT
Tiltrotatortechnik der neuesten Generation
Rototilt demonstrierte, wie seine neuesten
Tiltrotatoren – die Modelle RC4 bis RC9
– in der Branche zu einer neuen Ära der
Energieeffizienz beitragen. „Die bauma
war eine einmalige Gelegenheit zu zeigen,
wie unsere RC-Serie sowohl den Energieverbrauch
als auch die Leistung optimieren
kann, nicht zuletzt bei Elektromaschinen“,
betont Hampus Jonsson, European
Sales Director bei Rototilt.
Mit seinen Tiltrotatoren hat sich Rototilt
bereits stark auf dem europäischen Markt
etabliert. Sie ermöglichen das Schwenken
und Drehen von Löffeln sowie anderen
Anbaugeräten und verleihen Baggern
somit erhöhte Flexibilität und Effizienz.
Jonsson weiter: „Unsere druckausgleichende
Hydraulik reduziert den Energieverbrauch
erheblich. Außerdem sorgt die
Flexibilität des Tiltrotators dafür, dass
Bagger effizienter und mit weniger
Umsetzvorgängen arbeiten. Für Aufträge
bedeutet dies nicht nur eine bessere
Gesamtwirtschaft, sondern auch reduzierte
CO2-Emissionen.“
Wolfgang Vogl
(Global Alliance
Manager, Rototilt
Group AB) mit
dem Rototilt RC9,
der für Bagger
zwischen 32 und
43 t optimiert ist.
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu
werden, setzt das Unternehmen auf mehr
Händler und ein stärkeres Service-Netz.
„Wir bauen unser Netzwerk weiter aus,
um unseren Kunden noch bessere Beratung
und einen noch besseren Service
bieten zu können, mit Anpassung an den
jeweiligen Markt. Somit können wir die
Kunden bei Bedarf schnell unterstützen
und die Maschinenverfügbarkeit sicherstellen“,
erklärt Jonsson.
www.rototilt.com
PartsCare –
Frachtfreie Ersatzteil-Lieferung
und
vieles mehr.
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Sonderrabatten und saisonalen
Verkaufsaktionen und vielem mehr.
Mehr Informationen unter
„Im Bereich Autonomes Brechen
biegen wir auf die Zielgerade
ein. Und im Anlagenbau bieten
wir heute bei Einzelmaschinen
und Systemkomponenten ein
breites Portfolio aktueller
Technologien“, betont Helmut
Haider (SBM-Vertriebsleiter
Aufbereitung).
Fotos: SBM Mineral Processing
38 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 39
BAUMA 2025
BAUMA 2025
LIEBHERR
Auch im Bereich Erdbewegung präsentierte Liebherr zahlreiche Neuheiten. Unter anderem
bei den kompakten Raupenbaggern mit den neuen Modellen R 915 Compact G8, R 917
Compact G8 und R 920 G8-E – dem ersten batterieelektrischen Raupenbagger.
Spektakuläre Maschinen-Highlights
Über 70 Exponate aus den Produktsegmenten
Erdbewegung, Materialumschlag,
Mining, Mobil- und Raupenkrane, Turmdrehkrane,
Spezialtiefbau, Betontechnik
und Komponenten zeigte Liebherr auf
dem 14.000 m 2 großen Messestand – darunter
zahlreiche Premieren und Weltneuheiten.
Neben dem Mining-Truck T 264
Battery Electric und dem 350 t Elektrobagger
R 9400 E zählten vor allem die
Live-Demos des autonomen Systems
„Liebherr Autonomous Operations“ der
Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH zu
den Besucher-Magneten. Diese Technologie,
die mit dem Prototyp eines autonom
fahrenden Radladers vorgeführt wurde,
ermöglicht einen komplett fahrerlosen
Betrieb. Liebherr demonstrierte auch eine
neue Ära für die Bedienung von Baumaschinen:
das Liebherr Remote Control
System (LiReCon). Präsentiert wurde
diese Technologie anhand eines Raupenbaggers,
einer Planierraupe und eines
Turmdrehkrans.
Als globales Entwicklungszentrum der
Firmengruppe Liebherr für Raupenbagger
stellte die Liebherr-France SAS mehrere
neue Modelle vor. So wird der Raupenbagger
R 914 Compact G6 in Zukunft durch
den R 915 Compact G8 ersetzt, der auf der
bauma seine Weltpremiere feierte. Auch
der R 917 Compact G8, der jüngste Spross
im Sortiment des Liebherr-Standorts in
Frankreich, feierte seine Premiere. Die
Produktreihe der kompakten Raupenbagger
von Liebherr besteht damit aus fünf
verschiedenen Maschinen: R 915 Compact,
R 917 Compact, R 920 Compact, R 926
Compact und R 936 Compact. Weiters
stellte Liebherr-France SAS mit dem
R 920 G8-E ihren ersten batterieelektrischen
Raupenbagger vor. Der R 920 G8-E
verfügt über das gleiche Leistungsniveau
wie ein Raupenbagger mit Verbrennungsmotor.
Das gilt auch für den Radlader
L 507 E, den ersten elektrifizierten
Radlader der Firmengruppe. Im Bereich
der alternativen Antriebe präsentierte die
Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH
darüber hinaus mit dem L 566 H den
ersten Großradlader mit Wasserstoffmotor.
Weitere Neuheiten im Überblick: Liebherr
präsentierte erstmalig die zwei neuen
Mobilbagger A 909 Compact und A 911
Compact in der 9 bzw. 11 t Klasse sowie
die neue Generation 6 der Teleskoplader,
bei der die „S“-Serie in der unteren
Leistungsklasse bis 4,2 t eine Traglaststeigerung
von bis zu 9% bietet. Zu sehen war
auch der neue Zweiwegebagger RE 25 M
Litronic. Das Modell erweitert das
Portfolio um eine Maschine in der 25 t
Klasse mit hydrostatischem Schienenradantrieb
und profilfreiem Oberwagen. Für
den Hafenumschlag präsentierte Liebherr
mit dem LH 40 M Port E und LH 60 M
High Rise Port E zwei Elektroumschlagmaschinen,
die mit niedrigen Betriebsund
Wartungskosten punkten.
Elektrisch betrieben ist auch der gezeigte
Mining-Truck T 264 Battery Electric. Er
ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit
im Rahmen der Partnerschaft
zwischen Liebherr und Fortescue. Der
batterieelektrische T 264 ist ein 240 t
Mining-Truck, der von einer 3,2-MW-Batterie
angetrieben wird, die von Fortescue
Zero – der Technologiesparte von Fortescue
– entwickelt wurde. Der Mining-Truck
T 264 Battery Electric unterstützt sowohl
statisches als auch dynamisches Laden.
WIEGEN
MIT SYSTEM...
AUFBAU
VERWIEGUNG
JEDERZEIT
NACHRÜSTBAR
Weltpremiere im Bereich Digitalisierung: Das autonome System „Liebherr Autonomous
Operations“ ermöglicht einen fahrerlosen Radlader-Betrieb und stieß beim
Fachpublikum auf großes Interesse.
Geschäftsführer Peter Mayr (Liebherr
Österreich Vertriebs- und Service GmbH) gibt
im Gespräch mit Baublatt.Österreich einen
Überblick über die jüngsten Innovationen.
Im Hintergrund die Demo-Fläche mit
dem autonomen Radlader.
40 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Messe München; Baublatt.Österreich
... jedes Gramm zählt
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BAUMA 2025
BAUMA 2025
Beide Optionen wurden auf der bauma
vorgestellt. Ebenfalls ausgestellt war
Liebherr Power Rail, ein klassenunabhängiges
dynamisches Ladekonzept, basierend
auf der Trolley-Bar-Technologie von
Liebherr. Liebherr wird bis Ende 2030
insgesamt 360 dieser Mining-Trucks an
die australischen Betriebe von Fortescue
ausliefern.
Unmittelbar neben dem T 264 stellte
Liebherr auch eine elektrifizierte Ladelösung
vor: den 350 t Elektrobagger R 9400
E. Er war mit dem Kabeltrommelsystem
von Liebherr ausgestattet: Mit einem
autonomen Kabelmanagement über eine
Länge von 300 m bietet das System eine
verbesserte Manövrierbarkeit sowie ein
effizientes Kabelmanagement für mehr
Flexibilität im Betrieb. Das Kundenfeedback
bestätigt, dass der R 9400 E die
gleiche Leistung und Produktivität
aufweist wie sein mit einem Verbrennungsmotor
angetriebenes Äquivalent. Für
anspruchsvolle Bergbau- und Steinbrucharbeiten
stellte Liebherr auch seinen
Den 300 t Raupenkran
LR 1300 SX
zeigte Liebherr erstmals
als batteriebetriebene
Unplugged-Version.
Im Bild Wolfgang
Pfister und Ralf
Meier (beide
Liebherr Werk
Nenzing GmbH).
Stellvertretend für zahlreiche Geräte-Übergaben während der bauma: Gleich vier neue
Bohrgeräte (zwei LB 45 und zwei LB 45.1) konnte Liebherr der Züblin Spezialtiefbau GmbH
übergeben. Im Bild (von links): Thoms Fischer, Markus Neu und Thomas Held (Züblin Spezialtiefbau
GmbH/Strabag) bei der Schlüsselübergabe mit Christopher Dona und Sascha Bechter
(Liebherr-Werk Nenzing GmbH).
Flaggschiff-Mining-Dozer, die Planierraupe
PR 776, in der achten Generation vor.
Im Bereich der Turmdrehkrane informierte
die Liebherr-Werk Biberach GmbH
über ihre vielfältigen Lösungen: von der
effizienten Baustellenplanung über ein
vielfältiges Trainingsangebot, digitalen
Lösungen zu technischen Daten und
Flottenverwaltung bis hin zum Support
durch ein weltweites Service-Netzwerk.
Unter anderem bietet die Plattform
MyLiebherr einen zentralen Zugriff auf
verschiedene Anwendungen, wie dem
Ersatzteilkatalog, digitale Preislisten und
den Tower Cranes-Shop inklusive der
Verfügbarkeiten von Ersatzteilen. Das
Tower Crane Portal mit allen relevanten
Dokumentationen ist ebenfalls über die
Plattform MyLiebherr erreichbar.
Auch die Liebherr-Werk Ehingen GmbH
präsentiert ihre digitalen Lösungen für
den Kranbetrieb – von der Hubplanung
über die Kranfahrer-Schulung bis zur
Wartung. Dazu zählen der Crane Finder
mit neuen Features, der kostenlos und für
alle Liebherr-Mobil- und Raupenkrane
verfügbar ist sowie das erweiterte Kran-
Portfolio im Crane Planner: Erstmals sind
auch mit einer Teleraupe – dem LTR 1150
– Planungen in 3D möglich. Darüber
hinaus ist der LTC 1050-3.1 in der
Telematik-, Seil- und E-Variante hinzugekommen.
Insgesamt können User aus 44
Geräten auswählen – davon 15 LTM-
Krane, zwei LTC-Krane, ein LTR, ein LRT
sowie 26 Krane von Liebherr aus Nenzing.
Weiters ermöglicht Liebherr mit der
Telemetrie-Anwendung „Performance“
eine präzise Überwachung der Kranflotte
des Kunden.
Im Bereich der Mobil- und Raupenkrane
zeigte Liebherr mit dem LTM 1055-3.3 den
leichtesten 3-achsigen All-Terrain-Kran
auf dem Markt. Niedrige Achslasten und
Gesamtgewichte ermöglichen flächendeckende
Dauerfahrerlaubnisse in einer
Vielzahl von Märkten weltweit. Trotz der
leichten Bauweise des neuen 55-Tonners
bietet er mit seinem 40 m langen Teleskopausleger
hohe Tragkräfte. Weiters präsentierte
Liebherr mit dem LTM 1150-5.4 die
neueste Generation des 150-Tonners. Im
Zuge der Einführung der neuen Steuerung
Liccon3 wurde der bewährte LTM 1150-5.3
weiterentwickelt. Besonderes Highlight ist
die Variante LTM 1150-5.4E mit elektrischem
Antrieb. Der Raupenkran LR
1400.1 SX wurde erstmals mit Derrickausrüstung
und Schwebeballast präsentiert.
Im Bereich Spezialtiefbau war der erste
vollelektrische Seilbagger von Liebherr
eines der Highlight-Exponate. Der HS
8100.2 dual power bietet je nach Gegebenheiten
unterschiedliche Antriebsalternativen
und ist mit seinen 30 t Freifallwinden
ein leistungsstarker Allrounder. Weiters
zeigte Liebherr die neueste Generation des
Bohrgerätes LB 45.1. Durch die neue
Gittermastverlängerung und innovative
Assistenzsysteme wie den Überlastschutz
der Kellywinde setzt das Modell neue
Maßstäbe in der Anwendung. Mit dem
neuen Ramm- und Bohrgerät LRB 19
bringt Liebherr das Nachfolgemodell der
langjährig bewährten LRB 16 und LRB 18
auf den Markt. Rüttler, Hammer oder
Bohrantrieb können durch ein hydraulisches
Schnellwechselsystem einfach
getauscht werden. Nicht zuletzt zeigte
Liebherr das neue Paket für anspruchsvolle
Schlitzwandarbeiten bestehend aus
Seilbagger und Fräse. Mit neuer
Motorisierung und 35 t Freifallwinden ist
der HS 8130.1 ein echtes Kraftpaket und
als Trägergerät universell einsetzbar. In
Kombination mit dem höheren Drehmoment
der Fräse LSC 8-20 ist das
leistungsstarke Duo für tiefe Schlitzwände
bis zu 2 m Dicke bestens geeignet.
www.liebherr.com
42 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
SBH
Erfolgreicher Messeauftritt für SBH
Im Mittelpunkt des Messe-Auftritts von
SBH stand die neue Mechanisierung im
Verbaubereich, die bei den Fachbesuchern
auf großes Interesse stieß. In zahlreichen
intensiven Gesprächen zeigte sich deutlich:
Diese technische Innovation stellt
eine echte Neuerung in der Branche dar
und wurde mit großer Offenheit angenommen.
Die vorgestellten Lösungen bringen
wesentliche Veränderungen für den
Baustellenalltag mit sich. Ketten gehören
mit dem Einsatz dieser Geräte der
Vergangenheit an – damit entfällt nicht
nur die Herausforderung, die richtige
Kette in der passenden Stärke auszuwählen,
sondern auch deren regelmäßige
Prüfung auf Sicherheit und Funktionsfähigkeit.
Durch die vollständige Mechanisierung
können sämtliche Verbauteile
direkt vom Bagger aus bedient werden.
Das manuelle Anschlagen schwerer
Bauteile entfällt vollständig – was nicht
nur die Arbeitssicherheit erhöht, sondern
auch erhebliche Kosteneinsparungen
ermöglicht.
MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN
RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN
HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER
Gruppe
„Wie auf jeder bauma war das Publikum
international – ein klares Zeichen für die
globale Bedeutung dieser Messe. Für SBH
war die Veranstaltung nicht nur eine
hervorragende Bühne zur Präsentation
innovativer Technik, sondern auch eine
PERFORMANCE IN EVERY DETAIL
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
Von rechts: Wolfgang
Deussen (Geschäftsführender
Gesellschafter
SBH Tiefbautechnik) und
Klaus Stüber (BVS; Vertriebspartner
von SBH in
Österreich) blicken auf eine
erfolgreiche bauma zurück.
ideale Plattform für den Austausch mit
Experten und den Ausbau internationaler
Kontakte“, freut sich Wolfgang Deussen,
Geschäftsführender Gesellschafter SBH
Tiefbautechnik.
www.baumaschinen-stueber.at
www.mineraltech.at
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
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BAUMA 2025
BAUMA 2025
Mietparkflotte
verstärkt,
jetzt testen
Takeuchi präsentierte die aktuelle Erweiterung seiner elektrischen Produktlinie: Die Bilder zeigen von
links die beiden Prototypen TB10e und TB35e sowie den 2-Tonner TB20e in der Kabinenversion.
TAKEUCHI
Takeuchi erweitert die elektrische Produktlinie
Auf dem Stand im Freigelände zeigte
Takeuchi insgesamt 16 Bagger und
Raupenlader. Einen Schwerpunkt bildete
die aktuelle Erweiterung der elektrischen
Produktlinie, mit der Takeuchi auf die
steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen,
emissionsfreien Geräten reagiert. Zu
sehen waren neben dem 2-Tonner TB20e
in der Kabinenversion auch zwei
Prototypen: das 1 t Modell TB10e und
den Maschinentyp TB35e aus dem 4 t
Segment.
Elektrisch heißt auch kraftvoll, denn es
gibt im Vergleich zu den Dieselbaggern
Neben den neuesten
batteriebetriebenen Geräten
zeigte Takeuchi auf der
bauma auch zwei Mobilbagger
mit Anbaugeräten.
Im Bild Geschäftsführer
Wolfgang Rigo (Huppenkothen
GmbH) vor dem
TB370W. Zu sehen war auch
der TB395W, ein Zehn-
Tonner.
Das ebenfalls präsentierte intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS) Unicontrol 3D
stieß beim Fachpublikum auf großes Interesse.
keinen spürbaren Leistungsunterschied.
Das gilt auch für den kleinsten E-Mini,
den batteriebetriebenen TB10e, dessen
Motor leistet 12,6 kW. Mit der verbauten
Batterie kann er je nach Leistungsanforderungen
bis zu vier Stunden kontinuierlich
arbeiten. Bei einer maximalen
Grabtiefe von 1.755 mm und einer
Reichweite von 3.285 mm zeigt er seine
Stärken vor allem im GaLaBau oder auf
kleinsten Innenraum-Baustellen.
Das Modell TB20e ist mit einem 12,6 kW
starken Motor ausgestattet und kann je
nach Anforderungen bis zu acht Stunden
am Stück arbeiten. Die maximale Grabtiefe
beträgt 2.390 mm und die Reichweite
4.090 mm. Der Motor des TB35e liefert
10,8 kW und eine kontinuierliche
Arbeitszeit von bis zu vier Stunden. Die
maximale Grabtiefe beträgt für diese
Maschine 3.205 mm und die Reichweite
liegt bei 5.430 mm.
Durch den emissionsfreien und leisen
Betrieb eignen sich die Takeuchi-Elektrobagger
ideal für Innenräume, sensible
Gebiete und Umweltzonen. Um kraftvolles
Arbeiten, lange Batterielaufzeiten, kurze
Ladezyklen und hohe Wirtschaftlichkeit
zu ermöglichen, betreibt Takeuchi einen
gewaltigen Entwicklungsaufwand.
Als Besuchermagnet erwies sich auch das
intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS)
Unicontrol 3D. Es bietet zahlreiche
Vorteile, ist überraschend einfach in der
Bedienung und sehr kostengünstig.
Unicontrol 3D kann für unterschiedlichste
Maschinen eingesetzt werden und es
können auch mehrere Maschinen mit
einem System betrieben werden.
www.huppenkothen.com
KAISER
Kaiser Mobil-Schreitbagger
erneut ein Publikumsmagnet
Der Kaiser Mobil-Schreitbagger spielt seine
Stärken bekanntlich dort aus, wo andere an
ihre Grenzen stoßen – ob in den steilen
Hängen der Alpen, in einer indischen
Metropole oder im sumpfigen Gelände
Floridas. Mit dem S8 Allroad, S10 und S12
Allroad war auf der bauma die aktuellste
Generation der Kaiser Mobil-Schreitbagger
zu sehen.
Im Gegensatz zu den Vorgänger-Modellen
verfügt der neue Kaiser Mobil-Schreitbagger
S12-5 Allroad über verschiedene
technische Besonderheiten. So verweist die
Typenbezeichnung nicht nur auf die aktuell
fünfte Gerätegeneration, sondern auch auf
den Stufe V Antrieb. Ebenfalls neu ist die
Hydraulikanlage von Bosch-Rexroth und
die vollautomatische Zentralschmieranlage.
Die Kabine kann elektrisch gekippt werden
und für den Fall, dass die unter der Kabine
verbaute Batterie einen Defekt aufweist, ist
Klaus Singer, Geschäftsführer
der Firma Kaiser
Fahrzeugtechnik in
Nenzing, konnte sich
nicht nur über das große
Interesse des Fachpublikums
freuen, sondern
auch über erfolgreiche
Abschlüsse.
die Starthilfe im Motorraum untergebracht.
Serienmäßig sind in der aktuellen Gerätegeneration
auch Kameras an der Seite und
am Heck verbaut. Als neuer Standard in
der Serienfertigung kann der Kühler
ausgeklappt werden, sodass alle Seiten
gründlich gereinigt werden können.
Ein weiteres Highlight auf dem Stand der
Firma Kaiser war der neue Zweiwegebagger
S24 Railroad. So wie der bereits
bestens eingeführte S22RR ist der S24
Railroad ein universell einsetzbarer
Zweiwegebagger, die sich durch hervorragende
Performance, Standfestigkeit und
einfaches Umstellen auf Schmalspur
auszeichnen. Der innovative Zweiwegebagger
kommt in profilfreier Ausführung
mit einem geringen Heckschwenkradius
– ein wichtiger Vorteil für die erhöhte
Sicherheit auf der Baustelle.
www.kaiser-fahrzeugtechnik.at
Industrie- und
Baumaschinen
Service GmbH
Spezial- und Sondermaschinen
für Industrie, Bau und Gewinnung
Generalimporteur
für Österreich
Betriebsgebiet Nord 26
A-3300 Ardagger Stift
Tel.: +43 7472 23 494
Fax: DW 25
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44 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 45
BAUMA 2025
BAUMA 2025
Mit einer Remote-Anwendung konnte die neue
SENcon-Maschinensteuerung direkt am Messestand
getestet und eine Umschlagmaschine in Straubing
live bewegt werden.
Das Großmaschinen-
Highlight direkt am
Stand: der Hafenumschlagbagger
mit 320 t Einsatzgewicht,
Sennebogen
885 G Hybrid.
ROCKSTER
Kompakter Allrounder R1000
Der All-in-One mobile Prallbrecher R1000
stand im Zentrum des Messeauftritts der
Rockster Austria International GmbH.
Fachbesucher aus über 30 Ländern – von
Europa bis Nordamerika – informierten
sich über die Einsatzmöglichkeiten des
mobilen Prallbrechers. Insbesondere die
Kombination aus kompaktem Format und
leistungsstarker Technik stieß auf positive
Resonanz. Besonders hervorgehoben
wurde das zweiteilige Rückführ-Haldenband,
das ein effizientes Kreislaufmaterialmanagement
bzw. die zweite End-Fraktion
ermöglicht, sowie die einfache
Einstellung der Brechspaltweite per
Display. Die intuitive Bedienoberfläche
und der schnelle Zugriff auf alle Wartungspunkte
machen den R1000 zu einer
benutzerfreundlichen Maschine.
Der R1000 bietet beeindruckende Durchsatzleistungen
bei gleichzeitig minimalem
Platzbedarf auf der Baustelle. Ausgestattet
mit einem leistungsstarken Cat 9.3
Stage V Motor und einem hydrostatischen
Antrieb, gewährleistet der Brecher eine
Rockster Geschäftsführer
Norbert Feichtinger
(links) übergab symbolisch
den Schlüssel für
einen neuen R1000
Brecher an Grant
Johnston von KoncassToo,
einem langjährigen
Rockster-Händler.
effiziente und gleichmäßige Leistung. Der
vollhydrostatische Antrieb des R1000 sorgt
für eine kontinuierliche Leistung und
ermöglicht zusätzlich, durch variable
Verstellung der Rotordrehzahl, die genaue
Anpassung an die gewünschte Endkornqualität.
Ob Beton, Asphalt, Bauschutt
oder Naturstein – der R1000 verarbeitet
verschiedenste Materialien kraftvoll,
zuverlässig und besonders wirtschaftlich.
„Unser Ziel war es, eine Anlage zu
präsentieren, die einfach zu bedienen ist,
dabei aber keine Kompromisse bei
Leistung und Qualität eingeht“, erklärt
Rockster-Geschäftsführer Norbert
Feichtinger. „Das positive Feedback auf
der Messe zeigt uns, dass wir mit unseren
kompakten Anlagen genau die Bedürfnisse
des Marktes ansprechen.“
www.rockster.at
Von links: Alfred Endl (Sennebogen), Walter Fischer und
Axel Siepmann (beide IBS Industrie- u. Baumaschinen
Service).
SENNEBOGEN
Hightech-Lösungen für alle Branchen
Sennebogen präsentierte im Außengelände
10 Maschinenexponate, darunter
sieben Weltpremieren, begleitet von
zukunftsträchtigen Softwarelösungen.
Der gezeigte neue 40 t Umschlagbagger
830 G-Serie mit 17 m Reichweite ist nicht
nur ein Allrounder für Recycling, Schrott
und Holz, sondern vereinte zudem eine
Vielzahl an zukunftsträchtigen Methoden
in Sachen CO2-Reduzierung und Maschinensteuerung.
Als Vertreter der neuen
G-Serie arbeitet er besonders effizient
sowie kraftstoffsparend und spart im
Vergleich zum Vorgängermodell 18,5 t
CO2 pro Jahr im Betrieb ein. Das bauma-
Exponat wurde darüber hinaus größtenteils
aus „grünem“ – das heißt CO2-reduziert
hergestelltem – Stahl gebaut.
Ausgestattet mit SENcon, dem Steuerungssystem
der neuesten Generation, ist
die Maschine außerdem nicht nur sehr
individuell auf den Fahrer oder die
Applikation einstellbar, sondern sie ist in
höchstem Maße kommunikationsfähig.
Auch der neu vorgestellte 62 t Umschlagbagger
für Schrott- und Hafenanwendungen,
der 850 G Hybrid, verfügt, wie alle
neuen Maschinen der G-Serie, über das
neue SENcon-Steuerungssystem. Darüber
hinaus ist er als erste Maschine in
dieser Größenklasse mit dem bewährten
Energierückgewinnungssystem Green
Hybrid ausgestattet. Mit diesem lassen
sich rund 30% an Kraftstoff und damit
ebenso rund 22 t CO2 pro Jahr einsparen.
Weitere Highlights waren die ersten
Akkubagger der G-Serie, der 824 G
Electro Battery und der 826 G Electro
Battery sowie der neue 6 t Teleskoplader
360 G.
Im Großmaschinenbereich beeindruckten
neben dem kolossalen 320 t Hafenumschlagbagger
885 G Hybrid die beiden
neuen Kran-Giganten: der neue 200 t
Raupen-Teleskopkran mit bis zu 78 m
Auslegerlänge, der 6203 E, sowie der
220 t Seilbagger 6220 E. Zusätzlich zu
den Exponaten am Messestand, wurde
außerdem ein neuer 195 t Hafenumschlagbagger,
der 875 G Hybrid, in den
Markt eingeführt. Dieser konnte zeitgleich
zur Messe am Vorführgelände des
Sennebogen-Werkes in Straubing
besichtigt werden. Ein weiterer Höhepunkt
am Stand war die neue, multifunktionale
51 t Abbruchmaschine 830
Demolition Vario Tool, die mit einer 12 m
Erdbauausrüstung sowie Tieflöffel gezeigt
wurde. Neben der Erdbauausrüstung
lässt sich die Maschine in kürzester Zeit
umrüsten und mit der zweiteiligen 17 m
Abbruchausrüstung oder der dreiteiligen
23 m Longfront-Ausrüstung ausstatten.
Außerdem gab es den bewährten 16 t
Mobil-Teleskopkran mit bis zu 24 m
Auslegerlänge, den 613 E, sowie den
beliebten 21 t Fällbagger 718 E mit bis zu
13 m Reichweite zu sehen.
www.sennebogen.com
Hoch hinaus – mit krandioser Technik und Service von WOLFFKRAN. Ob Laufkatz- oder Wippauslegerkran,
S oder XXL, Spezialanwendung oder Hochbau : WOLFF ist der Richtige für Ihr Projekt. Wir beraten Sie umfassend.
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Speichersee Rosswiese, Österreich
46 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUMA 2025
BAUMA 2025
TYROLIT
Systemhersteller Tyrolit präsentierte einen Großteil
seines Sortiments für die Baubranche. Neben der
brandneuen Kompaktwandsäge WSE912 wurden unter
anderem der neue Nassbohrmotor DME42QC (Bild)
sowie topaktuelle Trockenbohrkronen mit der innovativen
TGD+ Technologie gezeigt. Das Trockenschnittsortiment
mit überarbeiteten, klaren Labels sowie die
digitale Plattform zur Betriebsmittelverwaltung
MoveSmart waren ebenso Teil der Ausstellung. Erstmals
präsentierte Tyrolit gemeinsam mit Contec und
Scanmaskin das vollumfassende Sortiment zum
Bodenschleifen und zur Untergrund vorbereitung.
www.tyrolit.com
HOLP
„Diese Messe war ein voller Erfolg“, resümiert Günter Holp (Bild). Die ganze Woche über herrschte
großer Andrang am Stand durch Händler, Endkunden und Interessierte aus aller Welt, die sich die
große RotoTop-Range, die cleveren Anbaugeräte sowie den Prototyp der Neuheit „Safety Fork“
anschauten. Das Abhalten der Vorführungen und Beratungen in drei Sprachen zeigte große Wirkung.
„Die Begegnungen und Gespräche mit Interessenten aus den unterschiedlichsten Ländern werden
sicher zum weiteren Ausbau des weltweiten Händlernetzwerkes führen“, sagt Vertriebsgeschäftsführer
Torsten Schick.
www.holp.eu
ZANDT
Messepremiere feierte die Baureihe Anhänger-Plateau AP-BTA.
Das Baukonzept AP-BTA überzeugt in Produktdesign, Anwendernutzen
und Einsatzflexibilität für Abroll- und Absetzbehälter,
ISO-Container, Paletten, Baugeräte und auch Baumaschinen.
Erreicht wird dies durch eine bedarfsgerechte Ausstattung mit
Alurampen, pneumatischen Klemmen und durch ein in Anzahl und
Belastbarkeit abgestimmtes Zurrkonzept. „Mit den Modellen
AP-BTA in 2- und 3-achsiger Drehschemelbauweise gibt es auch ein
Tandemanhängerkonzept. Besonderes Augenmerk wird hierbei
auch auf die hohen Einsatzanforderungen von Technischen Hilfsdiensten,
Feuerwehr und Katastrophenschutz gelegt“, erkärt
Geschäftsführer Manfred Zandt.
www.zandt-cargo.de
• Fahrzeugwaagen
• Mobile Waagen
• Modernisierung
• Digitalisierung
• Eichservice
FLIEGL
Fliegl Baukom präsentierte die neuesten Produkte und eine Vielzahl an praxisnahen Lösungen für Straßenbau,
Betonbau und Asphaltbau. Zum Sortiment von Fliegl gehören neben vollautomatischen Mischanlagen
– wie der Betontankstelle BTS und der mobilen Betonmischanlage DMA Profi – auch leistungsstarke
Anbaugeräte, wie die Mischmeister Duplex DK und Duplex DFA. Im Bild Verkaufsleiter Martin Fliegl mit
einem Abschiebewagen ASW Stone 5215 Mega. Weiters waren auch Fliegl Agro-Center und Fliegl Fahrzeugbau
mit ihren Neuheiten vertreten.
www.fliegl-baukom.de
TRACTO-TECHNIK
Als Vollanbieter für
grabenloses Bauen bietet
Tracto technisch hochwertige
Lösungen für alle
zukunftsrelevanten Infrastrukturen,
sei es für die
Energiewende, die Digitalisierung
oder die Wasserversorgung.
Für besonders
komplexe Geologien
zeigte Tracto mit dem
leistungsstarken HDD-
Felsbohrgerät Grundodrill ACS300 mit insgesamt 210 m Doppelrohr-Gestängen à 3 m die perfekte
Lösung für Bohrungen bis AD 1.000. Im Bild Regional Sales Manager Arthur Foth, der auch in Österreich
die Kunden der Firma Tracto-Technik betreut.www.tracto.com
MERLO ROTO
DER DREHBARE
Staubbekämpfung
+43 316 81 68 210
8041 Graz, Liebenauer Hauptstrasse 138
HIRNBÖCK STABAU
Mit über 40 Jahren Tradition und Kompetenz
handelt die in Elixhausen ansässige Firma
Hirnböck Stabau Stahlhandel mit Spundwandbohlen,
Trägern und Rohren in den verschiedensten
Qualitäten. „Wir sind sehr zufrieden
mit der Messe. Nicht nur die vielen neuen
Kontakte, auch der Besuch der bereits vorhandenen
Kunden und Lieferanten stimmen uns
sehr positiv“, freut sich Geschäftsführer
Friedrich Hirnböck (rechts), im Bild mit
Domenico Stago (Hirnböck Stabau).
www.spundbohle.at
WOLKEN
KRATZER
BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at
48 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 49
BAUMA 2025
ZEPPELIN
Das Caterpillar Performance Center in
der Mitte der Halle B6 veranschaulichte
verschiedene Tools und Applikationen, die im
digitalen Eco-System von Caterpillar zusammengeführt
werden.
Zeppelin stellt neuen bauma-Rekord auf
Die auf der bauma spürbare Aufbruchstimmung
beflügelte auch das Messegeschäft:
„Unserem gesamten bauma-Team
im Vertrieb und Service ist es gelungen,
1.368 neue und gebrauchte Cat Baumaschinen
samt Anbaugeräten und Technologien
sowie Services zu verkaufen und
damit einen neuen Stückzahl- sowie
einen neuen Umsatzrekord mit knapp
200 Millionen Euro aufzustellen. Damit
toppen wir unser Messeergebnis von
2019“, freute sich Holger Schulz, Vorsitzender
der Geschäftsführung bei der
Zeppelin Baumaschinen GmbH, über den
Messeerfolg. Dazu beigetragen hat nicht
nur das Baumaschinengeschäft von
Zeppelin in Deutschland, Österreich,
Tschechien und in der Slowakei, sondern
auch in Dänemark, in Schweden, der
Ukraine sowie in Zentralasien.
„Die bauma in München war auch für
Zeppelin Österreich ein eindrucksvoller
Beleg für das große Interesse an digitalen
und innovativen Lösungen rund um
Baumaschinen. Wir konnten von der sehr
positiven Stimmung auf der Messe
profitieren. Erfreulicherweise konnten
wir mit über 50 Neu- und Gebrauchtmaschinen
zum grandiosen Erfolg von
Zeppelin beitragen. Insgesamt haben sich
unsere österreichischen Kunden mit einer
positiven Erwartungshaltung für die
zukünftige infrastrukturelle Wirtschaftsentwicklung
geäußert“, so Martin Huber,
Geschäftsleitung Service Zeppelin
Österreich.
Zeppelin Österreich unterzeichnete auf
der bauma einen neuen Händlervertrag:
So will das Unternehmen mit Faresin
Industries im Bereich starre Teleskoplader
kooperieren und diese auch in
Österreich anbieten (siehe dazu auch den
Beitrag auf Seite 34).
Auf breites Interesse stießen über 50
Exponate, darunter 17 Produktneuheiten
oder Upgrades von Caterpillar, die zu
hoher Nachfrage sowie vielen Verkaufsgesprächen
am Messestand führten. Für
reges Interesse sorgte beispielsweise eine
neue Generation des Cat Zweiwegebaggers
M323. Vor der Halle B6 wurden zwei
Modelle mit unterschiedlichem Antriebskonzept
präsentiert: einmal der klassische
Antrieb mit geführten Schienenachsen
und Reifenantrieb als Langversion.
An seiner Seite stand ein M323 mit
Kombiantrieb als Kurzheck-Variante. Um
Kunden Exponate wie diese sowie
einzelne Features im Detail zu erklären,
bot das Zeppelin Produktmanagement
195 Standführungen für insgesamt 3.000
Personen an. Doch ging es dabei nicht nur
um statische Exponate, sondern auch um
bewegtes Eisen: So steuerten zwei Fahrer
mithilfe der Fernsteuerung von Cat
Command auf der bauma einen Cat
Kettenbagger 395 und einen Cat Kettendozer
D6 XE, die sich im Steinbruch von
Lukas Gläser in Kirchberg-Zwingelhausen,
270 km von der Messe München
entfernt, befanden. Damit konnte den
Messebesuchern in Echtzeit veranschaulicht
werden, wie die Technologie aus der
Distanz zuverlässig und sicher funktioniert,
ohne dass dabei Maschinisten
direkt in der Kabine sitzen. In Summe
haben die beiden Fahrer mit den Cat
Baumaschinen während ihres Arbeitseinsatzes
auf der bauma 23.000 t Material
remote bewegt.
Im Fokus stand außerdem das bauma-
Leitthema Nachhaltigkeit, das vier
Modelle batterieelektrischer Cat
Baumaschinen abbildeten. Gezeigt
wurden der Cat Minibagger 301.9 mit
einer 32 kWh-Batterie mit 48 Volt, ein
mittelgroßer Cat Kettenbagger 320 mit
einer 387 kWh-Batterie mit 750 Volt, ein
mittel großer Cat Radlader 950 GC mit
einer 286 kWh-Batterie mit 600 Volt und
ein kompakter Cat Radlader 906 mit
einer 64 kWh-Batterie mit 300 Volt.
Bauunternehmen wurde außerdem
vermittelt, wie sie darüber hinaus den
CO2-Fußabdruck im Maschinenpark
senken und Emissionen reduzieren
können. Ein wesentlicher Baustein ist
dabei das Flottenmanagement zur
effizienten Verwaltung von Baumaschinenflotten.
Den Schlüssel dafür bilden
vernetzte Baumaschinen. Das Caterpillar
Performance Center in der Mitte der
Fotos: Zeppelin/Michael Namberger/Sabine Gassner
Halle B6 veranschaulichte verschiedene
Tools und Applikationen, die im digitalen
Eco-System von Caterpillar zusammengeführt
werden, dem Türöffner in die
digitale Baumaschinen-Welt. Vorgestellt
wurde, wie eine immer engere Vernetzung
von Telematikdaten die Wartung erleichtert.
Über weitere Service- und Support-
Lösungen, die zum Werterhalt der
Baumaschinen sowie zur Maximierung
der Betriebszeit, Senkung der Betriebskosten
und Verbesserung der betrieblichen
Effizienz beitragen, konnten sich
Besucher vor Ort ebenfalls detailliert
informieren. So konnte etwa das Programm
Cat Certified Rebuild und ein
überholter Cat Kettendozer D6T Kunden
überzeugen, weitere Instandsetzungen in
Auftrag zu geben.
Dass auf der Messe auch Geschichte
geschrieben wurde, verdeutlichten zwei
besondere Exponate, die sich durch ihre
graue Lackierung vom gelben Baumaschinen-Meer
abgrenzten. Ein grauer Cat
Dozer D6 XE verkörperte dank seines
dieselelektrischen Antriebs stellvertretend
innovative Technologie und damit
auch das Motto des Messeauftritts „The
next 100 years“, mit dem Caterpillar den
Weg in die Zukunft wies. Mit der grauen
Sonderlackierung sollte die Brücke zu
den ersten Baumaschinen geschlagen
werden, die grau und nicht gelb-schwarz
glänzten, so wie auch der Raupentraktor,
ein Best Sixty, Baujahr 1930. Mit dem
Oldtimer, der ein beliebtes Fotomotiv
abgab, wurde an die Anfänge von Caterpillar
erinnert. Der Baumaschinen-Weltmarktführer
wurde am 15. April hundert
Jahre alt. Sein 30-jähriges Jubiläum
feierte der Zeppelin-Cat Fahrerclub, der
BAUMA 2025
Schalungs- und Gerüstlösungen, die überzeugen!
Mit PERI setzen Sie auf ein starkes Fundament für Ihre Bauprojekte.
Ob Hochbau, Infrastrukturbau oder Instandsetzung – mit PERI haben
Sie einen Partner, der Ihre Anforderungen versteht und umsetzt.
Mit ihrer grauen Lackierung grenzten sich die beiden Jubiläumsmaschinen von der Masse ab
und spannten den Bogen zum Motto des bauma-Messeauftritts „The next 100 years“.
ebenfalls auf der bauma für seine bislang
30.000 Mitglieder Präsenz zeigte und dort
2.000 neue Mitglieder gewinnen konnte.
Für den Nachwuchs gab es erstmals und
ab sofort den Kids-Club, der 1.200
Neuanmeldungen verzeichnete.
Weil sich Geschäfte auf der bauma und
soziales Engagement nicht ausschließen,
sondern Hand in Hand gehen, unterstützte
Zeppelin auch dieses Mal wieder die
südafrikanische Hilfsorganisation Home
from Home mit einer großzügigen Spende
in der Höhe von 136.800 Euro. „Wir
multiplizieren hundert Jahre Caterpillar
mit unserem Stückzahlrekord von 1.368
Maschinen und unterstützen so Home from
Home“, erklärt Holger Schulz, als er nach
einer ereignisreichen Messewoche den
entsprechenden Spendenscheck ausstellte.
www.zeppelin-cat.at
Schalung
Gerüst
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50 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
PERI. Schalungs- und Gerüsttechnik[er] aus Leidenschaft.
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BAUMA 2025
BAUMA 2025
RUBBLE MASTER
Smarte Maschinen und digitale Power
Basierend auf der erfolgreichen RM Next
Philosophie bieten die neuen Prallbrecher
RM 90X und RM 100X zahlreiche smarte
Features, eine optimierte Bedienung über
das überarbeitete Display sowie maximale
Energieeffizienz. Ihre modulare Bauweise
ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene
Aufgabenstellungen, sodass sie
in unterschiedlichsten Einsatzbereichen
genutzt werden können. Darüber hinaus
werden die neuen Maschinen mit dem
bereits bewährten Maschinenkommunikationssystem
ausgestattet, das dem
Bediener eine bessere Rückmeldung in
Echtzeit über den Zustand und die
Effizienz der Maschine liefert.
Zusätzlich präsentierte Rubble Master
den Backenbrecher RM J110X in einer
weiterentwickelten Version. Er verfügt
über eine robuste Bauweise, passt sich
flexibel an verschiedene Anwendungen an
und bereitet Naturgestein und Recyclingmaterialien
zuverlässig auf. Seine
modulare Konstruktion und der optionale
Hybridantrieb senken den Energieverbrauch
erheblich, während die Möglichkeit
des direkten Netzanschlusses
zusätzlichen Treibstoff einspart.
Im Bereich Digitalisierung präsentierte
Rubble Master eine neue Maschinensteuerung
und erweiterte Funktionen in der
RM XSmart App. Die neue Maschinenbedienung
über das überarbeitete Display
macht den Betrieb erstaunlich simpel und
klar, der Setup-Assistent schlägt je nach
Anwendung und Material eine empfohlene
Maschineneinstellung vor. Eine
digitale Fehlerdiagnose erklärt Fehlercodes
direkt, bietet Routinen zur Behebung
an und stellt sicher, dass Probleme
schnell und unkompliziert gelöst werden
können. Der elektrische Schaltplan ist
digital abrufbar und ein Fernbedienungstest
ermöglicht eine schnelle Systemüberprüfung,
um die Zuverlässigkeit und
Effizienz der Maschinen zu steigern.
„Mit unserer digitalen Prozessüberwachung
optimieren wir den gesamten
Arbeitsablauf auf der Baustelle. Der
Bediener hat jederzeit volle Kontrolle und
kann schneller und effizienter reagieren.
Dies führt nicht nur zu einer höheren
Produktivität, sondern auch zu einer deutlichen
Reduktion von Stillstandzeiten –
für eine noch effizientere und sicherere
Nutzung unserer Anlagen“, erklärt Rudolf
Schöflinger, CSO der RM Group. Die
Live-Kamerabilder der neuen optischen
Prozessüberwachung können direkt auf
ein Tablet in der Baggerkabine übertragen
werden. So behält der Maschinenbediener
jederzeit den Überblick über
Beladung, Materialfluss und Maschinenstatus
und kann in Echtzeit auf Veränderungen
reagieren. Dies steigert die
„Innovation ist für
uns kein Trend,
sondern die Basis
unseres Erfolgs. Mit
unseren neuesten
Entwicklungen
machen wir mobiles
Brechen und Sieben
noch effizienter und
einfacher“, betont
Rudolf Schöflinger,
CSO der RM Group
vor dem neuen Prallbrecher
RM 90X.
Effizienz, den Durchsatz und damit den
Ertrag.
Neue Features in der RM XSmart App
ermöglichen die Erstellung und den
Versand von Auftragsberichten basierend
auf den Daten der Bandwaagen direkt aus
der App – eine Erleichterung für die
Abrechnung von Aufträgen. „Digitale
Lösungen sind der Schlüssel zu einer
effizienteren Baustelle. Mit RM XSmart
ermöglichen wir unseren Kunden eine
lückenlose Datenerfassung und präzise
Analysen, um ihre Prozesse kontinuierlich
zu verbessern. Am Ende des Tages sollen
unsere Kunden noch mehr aus ihren
Maschinen herausholen und noch
ertragreicher wirtschaften“, so Bernhard
Fischereder, CTO der RM Group. Neue
Berichte im Condition Monitoring, wie der
Performance Report, zeigen an, wie
effizient die Maschine in einem bestimmten
Zeitraum genutzt wurde und wo noch
Verbesserungspotenzial liegt.
www.rubblemaster.com
GOLDHOFER
Innovationen für die Schwerlast-Branche
Der Memminger Schwerlast-Spezialist
rückte vor allem das Goldhofer E-Power-
Pack in Kombination mit dem hydraulisch
verbreiterbaren PST/SL-E split „Widening“
in den Mittelpunkt. Der PST/SL-E
split mit Widening-System wusste mit
einer Achslast von 45 t und einer variablen
Breite von 3.000 mm bis 5.100 mm
(optional bis zu 6.800 mm) als flexible
Lösung für den Transport sperriger Güter
zu überzeugen. Das brandneue E-Power-
Pack von Goldhofer überzeugte insbesondere
durch die zur Schau gestellte
Leistungsfähigkeit: Mit einer Nennleistung
von 250 kW (ca. 340 PS) ist das
PowerPack nicht nur stark, sondern
überzeugte während der Messe auch mit
einer hervorragenden Einsatzdauer. Auch
die Bedienbarkeit der Kombination
begeisterte die Besucher – millimetergenaues
Positionieren von Ladungen ist
dank der unmittelbaren Kraftübertragung
nun nicht mehr nur ein Sprichwort,
sondern gelebte Realität für Goldhofer-
Kunden.
WERKZEUG&MEHR
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UNSER SERVICE AUF
EINEN BLICK:
RASCHE VERFÜGBARKEIT
GROßE AUSWAHL FÜR ALLE
TRÄGERGERÄTE
FACHGERECHTE REPARTUR
ANRUFEN UND MEHR
ERFAHREN
Weitere Highlights waren das mit einem
Facelift versehene Transportsystem für
Turmsegmente, der Goldhofer RA 3-100
(4+7); ein Stepstar, der durch seine
niedrige Fahrhöhe von nur 790 mm bei
10 t Achslast weniger Umwege und
Ein Besuchermagnet:
Verbreiterbarer
PST/SL-E split
„Widening“ mit
dem brandneuen
E-Power-
Pack von Goldhofer.
Standzeiten verursacht sowie der Arcus P
5 mit Cargoplus-Bereifung, der neben der
Nutzlast auch mit seiner niedrigen
Ladehöhe von nur 735 mm und der hohen
Manövrierfähigkeit beeindruckt.
www.goldhofer.com
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52 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Baublatt.Österreich
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VERKAUF
BAUMA 2025
BAUMA 2025
TWF
20 Jahre TWF: Tiefbau-Spezialist feiert Jubiläum
Die bauma bildete für die TWF-Gruppe
den idealen Rahmen, um mit internationalen
Kunden, Partnern und Freunden
auf 20 erfolgreiche Jahre zurückzublicken.
Als Spezialist für Ramm- und
Bohrtechnik sowie selbst hergestellte
Grabenverbausysteme verkauft und
Geschäftsführer DI (FH) Wolfgang Tinhof (TWF
International GmbH) konnte am TWF-Stand Kunden aus
der ganzen Welt begrüßen. Gemeinsam feierte man das
20-Jahr-Jubiläum und informierte über die aktuellen
Neuheiten, darunter auch die jüngste Innovation im
Verbau-Systembereich.
vermietet TWF ein breites Spektrum an
Maschinen-, Grabenverbau-, Sicherheitsund
Systemlösungen sowie mobile
Baustraßen für Kunden aus dem Tiefund
Spezialtiefbau.
Neben der deutschen TWF Tiefbautechnik
GmbH mit Sitz in Heinsberg, war auch die
in Wien ansässige TWF International
GmbH mit ihrem Team auf der bauma
präsent. Geschäftsführer DI (FH) Wolfgang
Tinhof: „Für TWF war die bauma
ausgesprochen positiv. So eine gute
Stimmung haben wir nicht erwartet. Der
Stand war immer sehr gut besucht und
wir haben unser 20-jähriges Jubiläum
mehrmals mit unseren Kunden gefeiert.
Wir konnten nicht nur Gäste aus Europa
begrüßen, sondern auch aus den USA,
Australien, Südamerika oder Kanada –
natürlich aber auch aus Österreich. Einige
Abschlüsse wurden direkt auf der bauma
getätigt, weitere werden sich in der
Nachbearbeitung ergeben.“
Neben neuen Produkten in der Rammund
Bohrtechnik, die TWF in den Mietpark
aufgenommen hat, wurde auch die
jüngste Innovation im Verbau-Systembereich
gezeigt: eine spezielle Abstützmethode,
die eine größere Strebenfreiheit in
der Baugrube ermöglicht.
DI (FH) Wolfgang Tinhof im Rückblick auf
20 Jahre TWF: „Gemeinsam mit meinem
Kollegen Walter Fritz war ich damals bei
der Firma Drott im Bereich Kanal- und
Grundbau tätig. Wir haben uns selbstständig
gemacht und daraus ist die
TWF entstanden, die aus sehr
kleinen Anfängen relativ
schnell erfolgreich
wurde – auch
international.
Inzwischen
beschäftigt die
TWF Gruppe
rund 250 Mitarbeiterinnen
und
Mitarbeiter. Auch
der Sohn von Walter
Fritz ist bereits sehr
erfolgreich im Unternehmen
tätig. Die TWF Gruppe ist
überwiegend exportorientiert aufgestellt
und betreut Kunden in der ganzen
Welt. In Europa werden die Geräte
hauptsächlich von unseren Hauptstandorten
zu den Kunden transportiert, während
wir in den anderen Ländern über spezialisierte
Mietstationen verfügen. Ein
Highlight in unserer 20-jährigen Firmengeschichte
war die Bergung einer Vortriebsmaschine
in Indien, die in Kalkutta
beim U-Bahn Bau stecken geblieben ist.
Wir haben die Bergung maßgeblich
unterstützt und konnten unter Beweis
stellen, dass wir ein kompetenter und
lösungsorientierter Partner bei derartigen
Projekten sind.“
www.twf.at
Dynamische Live-Demo der neuen 1-2 t Minibagger der
R2-Serie. Der E19 war mit seiner Hubkraft bereits in der
letzten Generation ein Verkaufsschlager – und das bei
einem Maschinengewicht von unter 2 t.
BOBCAT
Neue 1-2 t Minibagger als Besuchermagnet
Die neue Generation von 1-2 t Minibaggern
der R2-Serie umfasst die Modelle
E16, E17z, E19 und E20z, die die früheren
Maschinen E17, E17z, E19 und E20z der
M-Serie ersetzen. Mit der R2-Serie werden
mehrere neue Funktionen eingeführt,
insbesondere das leistungsstarke Smart-
Flow-Hydrauliksystem. Dieses System
verwendet eine Load-Sensing-Pumpe, die
mit einem Closed-Center-Hauptsteuerventil
und Durchflussverteilung zusammenarbeitet.
All dies wird von einem neuen
Motor angetrieben, der eine für kompakte
Auf großes Interesse stieß auch die verbesserte
Version des E88 der R2-Serie. Wie
alle Bagger der R2-Serie zeichnet sich auch
diese 9 t Maschine durch eine hervorragende
360°-Standfestigkeit aus.
Maschinen dieser Größe außergewöhnlich
ausgeklügelte Konstruktion darstellt.
Die Kombination bietet eine kontinuierliche
Leistung auf Abruf, die man ansonsten
nur von größeren Baggern kennt, und die
Präzision und Effizienz verbessern. Die
neuen Minibagger maximieren den
Hydraulikfluss und verbrauchen dabei nur
ein Minimum an Energie für den Betrieb.
Wie bei größeren Maschinen erlaubt das
neue Hydrauliksystem dem Fahrer auch
bei den neuen 1-2 t Minibaggern, problemlos
mehrere Funktionen gleichzeitig
Konnten auch viele österreichische
Besucher begrüßen
(von links): Darko Pehar (Bobcat,
Regional Sales Director GSA) und
Wolfgang Eisenwagen
(Geschäftsführer Eisenwagen
Baumaschinen GmbH).
auszuführen. Bei der Arbeit mit Anbaugeräten,
die viel Hydraulikleistung benötigen,
kann der Fahrer mühelos gleichzeitig
fahren, schwenken und heben.
Weiters zeigte Bobcat auch eine verbesserte
Version des Spitzenmodells: Der
Minibagger E88 der R2-Serie. Diese 9 t
Maschine bietet einen höheren Fahrerkomfort,
eine verbesserte Ausstattung,
zusätzliche Standardfunktionen und die
Möglichkeit, mehrere vordefinierte
Konfigurationen zu wählen.
www.bobcat.com. | www.eisenwagen.co.at
54 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 55
BAUMA 2025
BAUMA 2025
Die neuen elektrischen Minibagger PC20E (im Bild), PC26E und PC33E
können dank der Hochleistungsbatterien einen ganzen Arbeitstag mit
nur einer Batterieladung meistern.
Zu den am häufigsten fotografierten Exponaten
der bauma zählte der elektrisch angetriebene
PC7000-11E Miningbagger, der mit einem
Tieflöffel im Betrieb gezeigt wurde.
KOMATSU
Weltpremiere für den PC220LC/LCi-12
Der weltweit erstmals gezeigte PC220LC/
LCi-12 Hydraulikbagger zählte zu den
absoluten Highlights auf der Demo-Fläche
von Komatsu. Die Maschine der 24 t
Klasse kombiniert modernste Technologien
mit hoher Umweltverträglichkeit,
enormer Leistung und einem auf den
Fahrer ausgerichteten Bedienkonzept.
Herzstück des neuen Modells ist ein
komplett überarbeiteter 129 kW starker
EU-Stufe-V-Motor mit reduziertem
Kraftstoffverbrauch und gesteigerter
Hydraulikleistung. Die neue Generation
überzeugt mit massiv erhöhter Hubkraft,
optimierten Grab- und Ausbrechkräften
sowie einem deutlich effizienteren
Hydrauliksystem. Ein weiteres technisches
Highlight ist die serienmäßige
Von links: Mag. Stefan Kuhn und
Mag. Andreas Kuhn, die beiden
Geschäftsführer der Kuhn Holding,
freuen sich über das enorme
Interesse des Fachpublikums am
neuen PC220LC/LCi-12 Hydraulikbagger,
der nicht nur in der Halle,
sondern auch im Ladespiel auf der
Demo-Fläche zu sehen war.
intelligente Maschinensteuerung iMC3.0,
die es auch weniger erfahrenen Bedienern
ermöglicht, präzise, sicher und produktiv
zu arbeiten. Der neue 10-Zoll-iMC-Monitor,
automatische Funktionen wie „Swing
to Line“, eine integrierte 3D-Grenzsteuerung
und die Smart Construction Remote
machen den PC220LCi-12 zu einer voll
vernetzten Baumaschine – bereit für die
Anforderungen moderner Baustellen. Die
Kabine wurde komplett überarbeitet und
in Sachen Sicherheit überzeugt der
PC220LC/LCi-12 mit dem 360°-KomVision-System,
gut sichtbaren Handläufen,
einer kippbaren linken Armkonsole,
LED-Arbeitsscheinwerfern, einem
Umkippindikator und einer automatischen
Personenerkennung mit Stopp-
Funktion. Dank Upgrade-Möglichkeit
lässt sich auch die Standardversion
PC220LC-12 ganz einfach zur iMC-
Variante PC220LCi-12 aufrüsten.
Weitere Highlights waren die neuen
Radlader der Serie 11, WA475-11 und
WA485-11. Sie zeichnen sich durch hohe
Leistung und Kraftstoffeffizienz aus, die
durch einen leistungs- und drehmomentstarken
Motor sowie ein leistungsverzweigtes
Getriebe ermöglicht werden. Auf
der Demo-Fläche zu sehen war auch der
neue Starrrahmen-Muldenkipper
HD605-10, der ab sofort erhältlich ist. Bei
der Entwicklung des HD605-10 hat
Komatsu die Leistung gesteigert, das
Betriebsgewicht reduziert, die Nutzlast
mit einer 43 m 3 Mulde auf 64 t erhöht, die
Fotos: Messe München; Baublatt.Österreich
Haltbarkeit optimiert, Systeme
für Rundumsicht angepasst und
den Kraftstoffverbrauch gesenkt.
In der Halle C6 waren einige
elektrische Bagger im Betrieb zu
sehen, darunter der inzwischen
bewährte PC33E-6 sowie die
Prototypen von PC20E und
PC26E. Ebenfalls im Rampenlicht
standen der PC138E-11
und der Prototyp des
PC210LCE-11 zusammen mit
mehreren zukunftsweisenden
Konzeptmaschinen. Weiters
erweitert Komatsu mit den
Mobilbaggern PW168-11 und
PW198-11 seine Kurzheckbagger-Produktpalette
auf Maschinen
in der 16-20 t Gewichtsklasse.
Auch wurde die Kabine
der Hydraulikbagger von
Komatsu einer eingehenden
Überarbeitung unterzogen.
Smart Construction Remote
Komatsu gab bekannt, dass
Smart Construction Remote
zukünftig zur Standardausrüstung
für Maschinen mit Steuerungssystemen
von Komatsu
gehören wird. Dazu zählen die
intelligente Maschinensteuerung
(iMC) und das Smart Construction
3D-Anzeigesystem. Dementsprechend
wird Smart
Construction Remote auch im
neuen PC220LCi-12 mit iMC 3.0
zur Verfügung stehen. Dies gilt
für die gesamte Lebensdauer der
jeweiligen Maschine. Smart
Construction Remote ist eine
cloudbasierte Lösung, mit der
Nutzer aus der Ferne sowohl auf
Maschinen von Komatsu als
auch auf Maschinen anderer
Hersteller zugreifen können.
Damit können Probleme
schneller und effizienter gelöst
werden, was Stillstandzeiten
reduziert und die Leistung
steigert. Des Weiteren können
Konstruktionsdateien an die
Maschinen gesendet werden,
auch wenn diese ausgeschaltet
sind. Dies sorgt für eine nahtlose
Zusammenarbeit zwischen Büro
und Einsatzort. Die Möglichkeit
Smart Construction Remote mit
Maschinen verschiedener
Hersteller einzusetzen, unterstreicht
die kontinuierlichen
Bemühungen von Komatsu, die
Maschinen-Kommunikation
über bisherige Grenzen hinweg
zu ermöglichen.
www.kuhn.at
www.komatsu.eu
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56 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 57
BAUMA 2025
BAUMA 2025
MERLO
Neue Roto-Baureihe von Merlo
Wipper Premiere: Der Wolff 550 B erweitert das
Wolff Portfolio im 500 mt Bereich. Um die Flex Cab
zu demonstrieren, die wahlweise rechts oder links
am Kran montiert werden kann, wurde der Wolff 550 B
mit zwei Kabinen ausgestellt.
Im Mittelpunkt standen die ab
Anfang 2026 sukzessive neu produzierten
Merlo Rotoren mit mehr
Leistung, frischen Features und einer
innovativen Funkfernsteuerung. Die
grünen Teleskopstapler haben 400°,
600° oder endlos drehbare Oberwagen.
Gezeigt wurden unter anderem
die drei Modelle: Roto50.18S,
Roto60.22R und Roto60.35SPlus.
Merlo wertet die neuen Modelle mit
einer um 1.000 kg höheren Tragfähigkeit
und mit einem weiteren Meter
maximaler Hubhöhe auf. Außerdem
optimiert der Hersteller die Lastdiagramme.
Dazu Verkaufsleiterin Dipl. Kffr.
Susanna Mauch-Autenrieth von der
Firma Mauch, dem Merlo Vertriebspartner
in Österreich: „Unsere
Lieferanten und langjährigen Partner
stießen mit ihren jüngsten Innovationen
auf großes Interesse. Merlo
brillierte mit der neuen Roto-Baureihe.
Die neuen Modelle überzeugen
nicht nur mit einer höheren Tragfähigkeit
und mehr Hubhöhe. Ein
umfangreiches elektronisches Update
bringt neue Features mit sich. Auch
ein Ausblick auf das Konzept P15.5,
dem neuen Super-Kompakttelelader
mit baldiger Serienreife, erwies sich
als Besuchermagnet. Von Weidemann
wurde die neue 60er Baureihe, eine
komplette Neuentwicklung der
Radlader-Serie präsentiert. Zudem
wurde der neue T6025 Kompaktteleskoplader
mit seiner hervorragenden
Übersicht und Leistung für die
Bauwirtschaft gelauncht. PTH stellte
unter anderem den PTH Crusher
compact vor, ein neues Kombigerät
aus Steinbrecher und Forstfräse für
Traktoren um die 70 PS. Der PTH
Excavator Crusher compact wurde als
Weltneuheit eines Steinbrechers in
Kombination mit einer Forstfräse für
die Baggerklasse von ca. 5-14 t
präsentiert.“
www.merlo.de | www.mauch.at
Die auf der bauma vorgestellten Rotoren produziert
Merlo Zug um Zug ab Anfang 2026. Die drei
aktualisierten Serien unterteilen sich nach 400°,
600° oder endlos drehbarem Oberwagen.
„Wir hören genau hin, was unsere Kunden wollen“,
betont Wolffkran Österreich Geschäftsführer
Zeljko Tenjovic.
WOLFFKRAN
Neuer starker Wipper: Wolff 550 B
Zahlreiche Neuheiten gab es bei Wolffkran
zu sehen. Dazu zählen unter
anderem der Wolff 8095 Compact, der
Wolff 8038 Clear, der Wolff 7021 Clear,
die neue Steuerungstechnik Wolff Crane
Control und Cam, die Remote-Wartung
Wolff Assist und das patentierte High-
Speed-Positioning-System (HiSPS).
Eines der Highlights war der neue starke
Wipper: der Wolff 550 B, der sich besonders
durch hohe Traglasten und Flexibilität
auszeichnet. Der Wolff 550 B kommt
zunächst mit einer 110 kW-Hubwinde auf
den Markt, die maximal 30 t Tragfähigkeit
im Zweistrang-Betrieb und 15 t im
Einstrang-Modus ermöglicht. An der
Spitze seines maximal 65 m langen
Auslegers hebt er 5,0 t. „Diese Traglasten
sind in dieser Kranklasse im Wettbewerbsvergleich
führend“, sagt Mohamed
Abouelezz, Head of Business Development
and Product Management. „Und
wir setzen Ende des Jahres sogar noch
einen drauf und bringen den 550 B mit
einer stärkeren Hubwinde auf den
Markt, mit der der Wipper maximal 36 t
im Zweistrang-Betrieb heben kann.“
Der Wolff 550 B kommt auf einen
Hakenweg von 920 m (Einstrang)
beziehungsweise 460 m (Zweistrang) und
eine Arbeitsgeschwindigkeit bis zu 200 m
pro Minute. Er verfügt standardmäßig
über einen 2,3 m Turmanschluss, mit
dem freistehende Höhen bis knapp 52 m
möglich sind. Stellt man ihn auf einen
2,9 m Turm, kann er bis zu 82,2 m ohne
Anbindung in die Höhe wachsen, was ihn
auch zu einer sehr guten Wahl für
Hochhausprojekte macht.
Endgültig Hochhaus-Baustellen-tauglich
wird der neue Wolff Wipper durch die
Flex Cab-Kabine, die wahlweise rechts
oder links am Kran montiert werden
kann. Was bisher nur auf Sonderwunsch
des Kunden angeboten wurde, wird beim
Wolff 550 B nun erstmalig zur Standardausstattung.
„Wir hören genau hin, was
unsere Kunden wollen“, so Wolffkran
Österreich Geschäftsführer Zeljko
Tenjovic. „Es mag unerheblich erscheinen,
auf welcher Seite die Krankabine
angebracht ist, doch zeigt sich im
Baustellenalltag, dass auch solche
Details eine Rolle spielen.“ Die flexibel
montierbare Kabine erleichtert die
Baustellenplanung und ist besonders bei
Kranen, die nach dem Bauvorgang
wieder heruntergeklettert werden, ein
großer Pluspunkt. Der neue Wipper ist
ab Juni bestellbar und soll noch in
diesem Jahr in Europa auf den Markt
kommen.
www.wolffkran.com
58 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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BAUMA 2025
Auf einer eigenen Demo-
Fläche wurde die KTEG
P-Line mit ihrer Vielzahl
von optimierten Anbaugeräten
gezeigt. Zu sehen
waren unter anderem die
6-in-1 Klappschaufel und
die 360° Multi Saugbox
MSB40-2.
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
FOKUSSIERTE INFORMATION
KIESEL
Lösungen für die Herausforderungen am Bau
Auf dem weitläufigen Stand von Kiesel
waren unter anderem die neuesten
Produkthighlights von Hitachi, KTEG,
Makineo, Fuchs und Kramer Industrielader
zu sehen. Einen Schwerpunkt bildete
das kontinuierlich wachsende Angebot an
emissionsfreien Baggermodellen, das
KTEG in Zusammenarbeit mit Hitachi
entwickelt. „Wir arbeiten ständig an
innovativen Lösungen, um auch Maschinen
mit bis zu 30 t Betriebsgewicht emissionsfrei
zu betreiben, wie beim ZE150W
und dem ZE225 VA umgesetzt. Bei dem 30
Tonner ZE300 H2 testen wir in einer
Konzeptstudie den Wasserstoffantrieb“,
erklärt Harald Thum, Geschäftsführer der
KTEG GmbH.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete das
Segment der Kompaktbagger von Hitachi
und KTEG. Das Portfolio wurde in der bis
zu 6 t Klasse für den europäischen Markt
angepasst, wie bei den Modellen 10U-6
und 48U, 55U und 65USB-6, dessen
Markteinführung nach der bauma folgt.
Die bisher nur in Japan erhältlichen
Kompaktmaschinen 19U-6 VA und 23U-6
sind nun auch in Europa verfügbar. Im
Bereich der Kurzheckbagger reicht das
Sortiment der platzsparend agierenden
Multi-Tool-Carrier von Hitachi vom
kompakten Hitachi ZX65USB-6 bis zum
leistungsstarken Hitachi ZX225US-7.
Sinnvoll erweitert und komplettiert wird
das Hitachi-Lineup durch die beiden
Kurzheckbagger KTEG 63US-VA und
KTEG 375USLC-7.
Zu den aktuellen Herausforderungen der
Baubranche zählen unter anderem der
Stellvertretend für die wachsende
Zero Emission-Palette von KTEG und
Hitachi war auf der Demo-Fläche ein
KTEG ZE135 im Einsatz zu sehen.
Präsentierten Lösungen für die
Herausforderungen der Baubranche
(von links): Maximilian Schmidt
(Geschäftsführer Kiesel GmbH), Harald
Thum (Geschäftsführer KTEG GmbH),
Toni Kiesel (Geschäftsführender
Gesellschafter Kiesel GmbH) und
Kathrin Kiesel (Geschäftsführende
Gesellschafterin Kiesel GmbH).
Facharbeiter-Mangel und die Anforderungen
an die Sicherheit der Mitarbeiter. „Die
KTEG P-Line ist unsere Antwort auf diese
Herausforderungen“, sagt Harald Thum.
Der neue Standard baut auf vier aufeinander
abgestimmte Elemente: KTEG
Multi-Tool-Carrier als Geräteträger,
digitale Assistenzsysteme, vollhydraulische
Rotationsschnellwechsler sowie
eigens auf die Arbeitsschritte optimierte
Anbaugeräte. KTEG entwickelt auch
Spezialbagger auf Basis von Hitachi
Komponenten, die perfekt auf Abbruchoder
Spezialtiefbau-Einsätze abgestimmt
sind. Das leistungsstarke Line-up reicht
vom KTEG 390HR-7, KMC400P-7, KTEG
490 VA bis zum KTEG KMC1200S-7. Der
KTEG 490 wurde auf der bauma erstmals
einem breiten Publikum vorgestellt.
Das Team von Kiesel Austria
(von links): Lukas Zak, Franz
Nagl, Thomas Wimmer,
Geschäftsführer Martin
Mizerovsky, Christoph
Oberndorfer, Herbert
Kielnhofer, Dominic Peter und
Thomas Kainzmayer im
Hochlöffel des Hitachi KTEG
890LD-7, der auf der bauma an
die Porr Group übergeben
wurde.
Nicht zuletzt informierte Makineo
Geschäftsführer Jan Hakert und seine
Mannschaft über die Lösungen für eine
ganzheitlich gedachte digitale Baustelle.
Makineo wurde 2021 gegründet und ist
seit vergangenem Jahr auch in Österreich
tätig. Mit Produkten von Leica
Geosystems und mit strategischen
Partnern im Scanning- und BIM-Bereich
bietet Makineo über alle Phasen eines
Bauprojektes hinweg herstellerunabhängige
Lösungen.
Ein höchst positives Resümee zieht auch
60 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Im Bereich Materialumschlag
präsentierte Kiesel
die ersten Fuchs Geräte der
neuen G-Serie. Die MHL350
zählt zu den schnellsten und
feinfühligsten Lademaschinen
in ihrer Leistungsklasse.
Martin Mizerovsky, Geschäftsführer
Kiesel Austria: „Für uns war
die Messe ein voller Erfolg und ist
unsere bislang erfolgreichste
bauma. Das gesamte Kiesel-Team
mit mehr als 150 Mitarbeitenden
war begeistert über die positive
Stimmung und das Interesse an
unseren Innovationen und
Weiterentwicklungen war
überwältigend. Die bauma bot die
perfekte Bühne, um unsere
neuesten Technologien und
Lösungen – darunter 14 neue
Produkte aus dem Hause KTEG – auf
der 2.500 m 2 großen Ausstellungsfläche
einem großen Publikum zu präsentieren.
Unsere Produkthighlights auf der bauma
wurden begeistert aufgenommen. Wir
haben erfolgreich demonstriert, was
Kiesel – Mein Systempartner bedeutet,
wohin die Reise der Bagger als Multi-
Tool-Carrier gehen wird und welche
Prozessoptimierungen und digitalen
Lösungen wir für unsere Kunden
exklusiv im Gepäck haben.“
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11
12
1
10
31
30 25
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9
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3
8 28 27 4
7
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BAUMA 2025
BAUMA 2025
1 Vollautonom dank Trimble
Technik: Mit dem Kobelco
SK210LC und dem Bomag
Walzenzug BW 213 BVC standen
zwei vollautonom arbeitende
Geräte im Mittelpunkt
der Demo-Show. Im Walzenzug
war der Maschinist nur aus
Sicherheitsgründen in der
Kabine anwesend. 2 Mit wenigen
Komponenten kann auf
Basis der Roadworks Paving
Control Platform Version 2.10
die horizontale Lenkung und
die automatische Bohlenbreitensteuerung
für Vögele Navitronic
Fertiger realisiert werden.
3 Von rechts: Martin
Wagener (Regional Sales
Manager DACH, Civil Construction
Field Systems, Raunheim)
mit Johann Bosch (Geschäftsführer
Sitech Austria) auf der
Demo-Fläche in der Nähe des
bauma Messegeländes.
4 Volles Programm: Ausgerüstet
war dieser Kurzheckbagger
mit der 3D-Maschinensteuerung
Earthworks mit
integrierter Hub- und
Schwenkbegrenzung, einer
Spezialschaufel mit Bodenradar
und einer am Heck montierten
PDx CAM 180° mit
KI-Personenerkennung.
1
2 3
4
ZEPPELIN RENTAL
Neue Luft/Luft-Wärmepumpe
Mit der MWK100 erweitert Zeppelin
Rental sein Portfolio um eine hochmoderne
Luft/Luft-Wärmepumpe, die speziell für
den anspruchsvollen Einsatz im Mietgeschäft
entwickelt wurde. Die neue Lösung
vereint hohe Effizienz, innovative Steuerungstechnik
und eine kompakte Bauweise,
um flexibel auf wechselnde Anforderungen
im Baustellen- und Veranstaltungsbereich
zu reagieren. Die MWK100
bietet eine Heizleistung von bis zu 120 kW
und eine Kühlleistung von bis zu 100 kW.
Mit einem Wirkungsgrad von 1:4,5 beim
Heizen sowie 1:3,5 beim Kühlen arbeitet
sie besonders energieeffizient und ermöglicht
den Betrieb in einem Temperaturbereich
von -20 bis +40 °C. Ein integriertes
Heizregister gewährleistet konstante
Leistung selbst unter extremen Witterungsbedingungen.
Gleichzeitig überzeugt
die MWK100 durch ihre kompakte
Bauweise: Mit einer Länge von 4.010 mm,
Breite von 1.940 mm, Höhe von 2.200 mm
und einem Gesamtgewicht von 3.000 kg ist
sie optimal für die platzsparende Außenaufstellung
auf befestigten Flächen
geeignet. Zudem setzt das System auf das
umweltfreundliche und zukunftssichere
Kältemittel R32, das in Kombination mit
einem speziell entwickelten Ökoflexschlauch
den Energieverbrauch um bis zu
25% im Vergleich zu Standardschläuchen
reduziert. Eine innovative Ventilatortechnologie
minimiert den Schalldruckpegel
auf nur 64dB(A) in 10 m Entfernung, was
den Betrieb in lärmsensiblen Bereichen
Das durchdachte
Design der neuentwickelten
Wärmepumpe
MWK100
ermöglicht einen
effizienten Transport
sowie eine schnelle und
unkomplizierte
Inbetriebnahme.
erleichtert. Die ersten Einheiten der
MWK100 befinden sich bereits erfolgreich
bei Kunden im Einsatz.
In den sozialen Netzwerken und auch auf
YouTube ist Zeppelin Rental schon seit
vielen Jahren aktiv. Im Rahmen seiner
Marken- und Rekrutierungsstrategie
startete Zeppelin Rental kurz vor der
bauma nun auch einen Unternehmensauftritt
auf TikTok.
www.zeppelin-rental.at
TRIMBLE I SITECH
Neue Trimble Technologien in der Live-Demo
Autonom betriebene Baumaschinen
standen im Mittelpunkt einer Demo-Show,
mit der Sitech die brandneuen Trimble
Lösungen in einer Kiesgrube in der Nähe
des bauma Messegeländes präsentierte.
Auf besonderes Interesse stieß dabei ein
vollautonom arbeitender Kobelco
SK210LC: Ohne Fahrer erledigte der
Bagger auf Basis der 3D-Maschinensteuerung
Earthworks von Trimble Aushubarbeiten
und stellte sich dabei selbst um. Die
Technologie kann nachgerüstet werden
und ist selbst für komplexe Geländemodelle
geeignet. Auch der gezeigte Walzenzug
BW 213 BVC – der auf Basis eines
Joint Ventures von Bomag und Trimble
entwickelt wurde – führte alle Funktionen
vollautonom durch. Aus Sicherheitsgründen
befand sich jedoch ein Maschinist in
der Kabine.
Gezeigt wurde auch eine Cat Raupe mit
Trimble Earthworks, die dank automatischer
Spurführung in der Kurve selbst
lenkt. Weiters ein Kurzheckbagger, bei
dem die 3D-Maschinensteuerung
Earthworks mit einer Hub- und Schwenkbegrenzung
kombiniert ist. Während in
der 2D-Version nach jeder Bewegung des
Geräts neue Punkte gesetzt werden
müssen, können im 3D-Modell die
Sperrbereiche – auch in der Höhe – fix
hinterlegt werden. Zusätzlich war das
Gerät mit einer Spezialschaufel mit
Bodenradar der Firma RodRadar ausgerüstet,
mit der zunächst der Untergrund
auf Leitungen überprüft wird. Beim
anschließenden Aushub werden diese
automatisch von der Steuerung berücksichtigt.
Nicht zuletzt war am Heck des
Geräts eine PDx CAM 180° montiert, mit
der auf Basis einer KI-Personenerkennung
in einem echten 180°-Erfassungsbereich
selbst halb verdeckte Personen bis in eine
Entfernung von 15 m erfasst werden
können. Auf großes Interesse stieß auch
die Präsentation der horizontalen Lenkungssteuerung
und automatischen
Bohlenbreitensteuerung für Vögele
Asphaltfertiger. Trimble Roadworks
Version 2.10 mit Horizontal Steering
Control lenkt entsprechend ausgerüstete
Vögele Asphaltfertiger automatisch und
steuert die Einbaubreite nach einem
3D-Entwurf. Gezeigt wurden in der Live
Demo unter anderem noch ein 6-Wege
Planierschild für Rad- und Kompaktlader
mit Maschinensteuerung und der Absteckroboter
TinyS.
„Wir konzentrieren uns darauf, Aufgaben
zu automatisieren, die die Effizienz des
Bedienpersonals erhöhen, und alle
Beteiligten im Bauwesen zu vernetzen.
Das enorme Interesse der bauma Besucher
für unsere Demo-Show zeigt uns, dass
wir auf dem richtigen Weg sind“, betont
Johann Bosch, Geschäftsführer der Sitech
Austria GmbH.
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NEW EXPERIENCE?
Entdecken Sie die neue Generation des Brechens mit RM NEXT.
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62 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 63
BAUMA 2025
BAUMA 2025
PALFINGER
Weltpremiere für den Palfinger PK 880 TEC
Unter dem Motto „Go for Solution P“
präsentierte Palfinger an zwei Messeständen
rund 30 Produkte und Services – darunter
vier Weltpremieren und spannende
Einblicke in Technologien von morgen. Ein
besonderes Highlight: der neue Ladekran
PK 880 TEC, der ab Juni bestellbar sein
wird. Dieses Modell bietet eine beeindruckende
Hubkraft und zusätzlich erhöhen
intelligente Assistenzsysteme auch die
Effizienz und den Bedienkomfort, während
die präzise Steuerung maximale Kontrolle
gewährleistet. „Mit der Erweiterung
unserer TEC-Baureihe im Ladekranbereich
decken wir nun von 24 bis 165
Metertonnen alles ab und stärken damit
weiter unsere Position als Weltmarktführer.
Doch das ist erst der Anfang – in
unserer Pipeline warten weitere wegweisende
Produktinnovationen, mit denen wir
die Branche nachhaltig prägen werden“,
sagt Alexander Susanek, COO bei Palfinger.
Die Assistenzsysteme der TEC-Reihe
ermöglichen eine deutliche Effizienz-Steigerung:
Die anpassbare Slewing Lock
minimiert den Schwenkbereich des Krans
in engen Bereichen. Wiederkehrende
Hebearbeiten können dank der Memory
Position, die bis zu vier Koordinaten
speichert, schneller und präziser durchgeführt
werden. Durch optimiertes Ausnivellieren
des Fahrzeugs mittels Nivellierassistenten
kann der PK 880 TEC die
Nivellierzeit um bis zu 80% reduzieren.
Palfinger Connected plus+ erleichtert den
täglichen Betrieb und die komplexe
Projektplanung. Bediener und Flottenmanager
können jederzeit den aktuellen
Gerätestatus abrufen, während das
gesamte Team vom Zugriff auf eine
gemeinsame Datenbank profitiert. Eine
der wesentlichen Funktionen von Connected
plus+ ist der Job Planner: Er optimiert
den gesamten Planungsprozess und
erhöht die Sicherheit sowie Effizienz von
Hebevorgängen, indem er die konkrete
Kranstellung am Fahrzeug, die geplante
Abstützsituation und Traglastdaten
berücksichtigt.
Bei der Arbeit mit dem PK 880 TEC
können Bediener zwischen den Funkfernsteuerungen
P6 und P7 wählen. Die P7 ist
eine bestehende High-End-Lösung,
während die P6 als leichtere Alternative
dient. Das neue Beleuchtungssystem
umfasst je zwei Arbeitsscheinwerfer am
Kran und Zusatzknickarm für eine präzise
Sicht auf die Last sowie zusätzliche
LED-Streifen unter dem Knickarm für
eine optimale Ausleuchtung des Arbeitsbereichs.
Weiters kann der PK 880 TEC mit
der Electric Power Unit 40 ausgestattet
werden. Sie erlaubt den Wechsel zwischen
Diesel- und Elektroantrieb – für längere
Arbeitszeiten und einen emissionsarmen
Betrieb in sensiblen Bereichen. Die
Electric Power Unit ist eine Investition in
die Flexibilität der gesamten Flotte, da die
Einheit auf mehreren Fahrzeugen
eingesetzt werden kann.
Zwei Weltpremieren:
PT 28 T und PT 22 TJ
Bei den Palfinger Hubarbeitsbühnen
feierten die Modelle PT 28 T und PT 22 TJ
ihre Weltpremiere. Die PT 28 T ist eine der
ersten Hybriden in der 3,5 t Klasse mit
einer Arbeitshöhe von bis zu 28 m. Die PT
22 TJ auf einem Iveco eDaily überzeugt
mit ihrer kompakten Bauweise, gesteigerter
Traglast und verbesserter Manövrierfähigkeit.
Mit dem kippbaren Jib eignet
sie sich ideal für urbane und industrielle
Anwendungen auf begrenztem Raum. Bei
der PT 25 TJ, dem leistungsstärksten
Modell der 3,5 t Klasse von Palfinger mit
großer seitlicher Reichweite, hoher
Korblast und Stabilität, beugen ergonomische
Verbesserungen der Ermüdung der
Bediener vor, verbessern ihre Konzentration
und erhöhen so die Produktivität.
www.palfinger.com
HYDREMA
Geräte-Technik für anspruchsvolle Einsätze
Hydrema präsentierte unter anderem das
922G Hooklift-Modell, das auf dem
langlebigen 922G-Chassis aufgebaut ist.
Die Maschine verfügt über ein leistungsstarkes
Hiab-Hakenliftsystem, das
schnelle Wechsel verschiedener Container
und Ausrüstungen ermöglicht und
unterschiedliche Arbeitsanforderungen
erfüllt, ohne dass zusätzliche Maschinen
erforderlich sind. Für raue Einsätze
konzipiert, behält es Hydremas bekannte
Stabilität und Traktion bei, was es zu
einer idealen Wahl für das Bauwesen und
die Land- und Forstwirtschaft macht.
Gezeigt wurde auch der DT6, Hydremas
erster vollelektrischer Muldenkipper und
ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit.
Mit einer Nutzlast von 6 t und einem
modernen Batteriesystem ist ein ganztägiger
Einsatz mit nur einer Ladung
möglich. Ebenfalls zu sehen war der
912GS Rail. Er verfügt über einen
hydrostatischen Antrieb und bietet
Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit bei
Schienenbau- und Wartungsaufgaben.
www.ibs-maschinen.eu
Das 922G Hooklift-Modell verfügt über ein leistungsstarkes Hiab-Hakenliftsystem.
1
Der DT6 ist Hydremas erster
vollelektrischer Muldenkipper.
Der 912GS Rail mit hydrostatischem
Antrieb wechselt nahtlos von
Schiene zu Straße.
Von links: Joseph Warum
(Vertriebsleiter Österreich)
und Martin Ebner (Kundendienstleiter,
Vertrieb; beide
vom Hydrema Vertriebspartner
IBS in Ardagger Stift).
ALLES FÜR IHR
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Was immer Sie vorhaben – mit HKL, einem der größten
Vermieter von Baumaschinen, Arbeitsbühnen, Bau geräten,
Werkzeugen, Raumsystemen, Stromerzeugern und
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1 Geringeres Gewicht, kompakte Größe, mehr Leistung – das ist der neue Ladekran PK 880 TEC.
2 „Neben dem neuen Ladekran PK 880 TEC, der mit außergewöhnlicher Präzision und Effizienz
überzeugt, standen auch unser Service- und Digitalangebot im Mittelpunkt – ein klares Zeichen
für unseren ganzheitlichen Anspruch: innovative Produkte und smarte Services, die den
Arbeitsalltag unserer Kunden erleichtern“, betont Karl Lenglacher (Geschäftsführer des Kuhn
Holding Bereichs Ladetechnik). 2
Mit sieben HKL Centern, modernen Maschinen und
einem umfangreichen Serviceangebot stehen wir
der heimischen Bauwirtschaft bei jeder
Herausforderung zur Seite.
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64 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 65
BAUMA 2025
BAUMA 2025
Kees Hoogendorn informierte die Fachbesucher über die Keestrack Vorzüge. Rechts: Der kompakte R2 Prallbrecher (Transportgewicht
27 t inklusive Sieb) ist eine Neuheit und eine Ergänzung der leichten Transportklasse von Keestrack.
KEESTRACK
Neue Brech- und Siebanlagen im Fokus
Überwiegend neue Maschinen waren auf
dem Stand von Keestrack zu sehen. Dazu
zählt unter anderem der R2, ein leistungsstarker
und sehr kompakter raupenmobiler
Prallbrecher, der mit Diesel-/Hydraulikantrieb
und Zero-Elektroantrieb (Plug-in)
erhältlich ist. Der neue Prallbrecher hat
eine Kapazität von bis zu 150 t/h. Die
Konstruktionsmerkmale des Brechers
ähneln oft dem größeren R3-Prallbrecher.
Der Trichter (3 m³) mit integrierter
Vibrationsförderer (3.300 x 810 mm) und
Vorsieb (1.250 x 810 mm) ist ebenfalls
asymmetrisch aufgebaut, um das Material
einfach in den Trichter (860 x 730 mm) zu
führen, der mit einem austauschbaren
Einlaufbalken ausgestattet ist.
Auf großes Interesse stieß auch die
brandneue 3-Deck-Siebanlage C7. Mit
einer Kapazität von bis zu 600 t/h ist sie
mit einem Dreideck-Siebkasten von 5.450
x 1.800 mm mit längs-spannbaren- und
dadurch effizienten Siebbelägen ausgestattet.
Auf Grund des einzigartigen Keestrack-Stahlbrücken-Rahmens
benötigt die
Freuen sich über die erfolgreiche
bauma (von links):
Erwin Hofstätter (Geschäftsführer
ing. erwin hofstätter
GmbH), Helmut Kreutzer
(Techn. Sales Director, Keestrack
Group), Anna Gamper
(Keestrack NV) und Felix
Hofstätter (ing. erwin
hofstätter GmbH).
Die große C7 Feinkorn-
Klassieranlage ist eine
Keestrack Neuheit und mit
3 x 9,80 m² eine Ergänzung
in der obersten
Siebfläche-Klasse.
Anlage keine zusätzlichen Stützbeine, dies
führt zu schnellen Rüstzeiten. Die C7
3-Deck-Siebanlage ist mit konventionellem
Diesel-/Hydraulikantrieb erhältlich, aber
die Forschungs- und Entwicklungsabteilung
von Keestrack hat bereits angekündigt,
ihn in naher Zukunft mit dem
vollelektrischen Plug-in-Antrieb Zero
anbieten zu wollen. Auch die 2-Deck-Version
soll bald auf den Markt kommen.
Vor kurzem hat Keestrack den ersten
Raupen Zweiwellen-Zerkleinerer, den
kompakten P3, in sein Sortiment aufgenommen.
Dieser ist mit zwei Hochleistungsachsen
ausgestattet, die innerhalb
einer Stunde leicht gewechselt werden
können. In verschiedenen Setups kann der
Zerkleinerer für mineralisches, aber auch
für nicht mineralisches Material eingesetzt
werden. Präsentiert wurde auch der
Hartgestein-Backenbrecher B5, der mit
drei Antrieben erhältlich ist: konventionell
dieselhydraulisch, Hybrid-Plug-in und in
vollelektrischer Zero-Antrieb Version,
nennt sich bei Keestrack „Zero“ (aus
Zero-emission, da ohne Diesel-Motor).
Bereits Keestrack Standard ist hier die
Drop-off-Power-Unit, die einfach abkoppelbare,
abhebbare Antriebseinheit – somit
nicht nur werterhöhend, sondern auch
Service-, und Transportvereinfachung. Die
komplette Antriebseinheit kann geschützt
und zwecks Staub- /Lärmbedingungen
entfernt aufgestellt werden.
Mehr als zufrieden mit der bauma zeigt
sich Ing. Erwin Hofstätter, Geschäftsführer
der Firma mineraltech, dem Österreich
Vertriebspartner von Keestrack: „Die
bauma ist für uns sehr gut verlaufen. Wir
konnten den österreichischen Fachbesuchern
die neuen Keestrack Anlagen
näherbringen und auch einige sehr schöne
Anbahnungen tätigen. Sehr interessant ist
der neue Prallbrecher R2 auch für den
klassischen Erdbau-Betrieb und den Lohnaufbereiter,
denn der R2 kann mit seinen
27 t in der Regel mit dem eigenen Tieflader
transportiert werden.“
www.keestrack.at | www.keestrack.com
www.mineraltechwest.at
KUBOTA
Produktions-Jubiläum und neue Geräte
Kubota feierte die Herstellung des
einmillionsten Kompaktbaggers
und präsentierte die neuen
Kurzheckbagger U17-5 und U18-5.
Der neue Kurzheckbagger U17-5
ist serienmäßig mit einer Leerlaufautomatik
AI (Auto-idle) ausgestattet,
die zu einer erheblichen
Kraftstoffeinsparung beiträgt. Der
Dieseltank der Maschine fasst jetzt
20 l Kraftstoff, das sind 5% mehr
als beim Vorgängermodell. Mit
seinem von 990 mm auf 1.300 mm
teleskopierbaren Unterwagen
bietet der U17-5 eine verbesserte
Seiten- und Frontstabilität.
Ergänzt wird die Baureihe durch
das neue Modell U18-5, das über
einen langen Löffelstiel verfügt.
Mit der Einführung eines elektrischen-Nachrüstsatzes
für die
Minibagger KX019-4e (1,8 t) und
U27-4e (2,5 t) bietet Kubota eine
neue Möglichkeit für den Einstieg
in die Elektrifizierung und das
Für jede Höhe
und jeden
Einsatz
Jetzt Hubstabler bei
Boels mieten
auch für bereits bestehende
Maschinen im Maschinenpark. Ein
weiteres Highlight war die europäische
Markteinführung des
Kubota Raupenladers SVL75-3.
Das Herzstück des Raupenladers
SVL75-3 ist ein leistungsstarker
74 PS Kubota Dieselmotor, der ein
beeindruckendes Drehmoment
liefert. Der SVL75-3 verfügt über
eine komplett geschlossene,
geräumige Druckkabine.
Nicht ohne Stolz präsentierte
Kubota auf der bauma den einmillionsten
Kompaktbagger. Das
Jubiläums-Gerät steht auch für die
erfolgreiche Entwicklung von
Kubota zu einem weltbekannten
Unternehmen, denn Kubotas Weg
in der Baggerproduktion begann
1974 mit dem KH1 Modell, dem
ersten Minibagger des
Unternehmens.
www.bmks.at
www.kubota-eu.com
Von rechts: Jörg Flieger (Kubota Baumaschinen GmbH,
Gebietsverkaufsleiter Deutschland Süd/Österreich) und
Georg Baden (Geschäftsführer BMKS - Baumaschinen-MKS
GmbH, einer der Kubota Vertriebspartner in Österreich)
vor dem 1.000.000sten Kompaktbagger.
66 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUMA 2025
BAUMA 2025
GEEL
Großes Interesse für innovative Geel Produkte
Auch die Geel Austria GmbH mit Sitz in
Oberhofen am Irrsee kann auf einen sehr
erfolgreichen Messeauftritt zurückblicken,
bei dem sich zahlreiche interessierte
Kunden über die innovativen Produkte
informierten.
1
2
Geschäftsführer Gerhard Ellmauer zeigte
sich begeistert: „Die Messe war für uns ein
voller Erfolg – wir konnten zahlreiche
neue Kontakte knüpfen, bestehende
Partnerschaften vertiefen und unsere
jüngsten Produkt-Neuheiten einem
1 Der Messestand der Geel Austria GmbH
war während der gesamten bauma stark
frequentiert. 2 Von links: Geel Geschäftsführer
Ing. Gerhard Ellmauer mit Andreas
Fritz, langjähriger Geel Kunde und
Geschäftsführer der Firma Andreas Fritz
Erdbau. 3 Erfolgreiche bauma: Das Team
der Geel Austria GmbH freut sich über das
große Interesse an den innovativen
Produkten und viele neue Kontakte.
Multi-AdApter schiene Mit Allround-Verbauboxen können jetzt auch Kanalrohre mit 2 m Durchmesser
verlegt werden. Die neue Multi-Adapter schiene bietet die Möglichkeit, dass eine Multi-Box
zusammen mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.
3
internationalen Fachpublikum präsentieren.“
Besonders großes Interesse zeigten die
Besucher an den innovativen Lösungen
des Unternehmens, darunter die bewährten
Schiebebesen und die vielseitigen
Produkte mit Drehantrieb. Diese Produkte
stießen auf sehr positive Resonanz und
bestätigten die Relevanz und Qualität der
Entwicklungen von Geel Austria GmbH.
Während der gesamten Messewoche war
der Messestand der Geel Austria GmbH
stark frequentiert. Der beeindruckende
Besucherandrang und das rege Interesse
der Standbesucher unterstreichen die
Bedeutung des Unternehmens in der
Branche und die Aktualität seiner
Produktlösungen.
„Die Geel Austria GmbH bedankt sich
herzlich bei allen Besuchern, Partnern und
dem gesamten Team für eine rundum
gelungene Messewoche und blickt mit
Zuversicht auf zukünftige Projekte und
Entwicklungen“, betont Geel Verkaufsleiter
Christoph Haslberger.
www.geel.at
Kanalrohre mit 2 Meter Durchmesser mit ALLROUND-Verbauboxen verlegen ist jetzt möglich. Die
neuentwickelte MULTI-ADAPTER Schiene bietet die Möglichkeit dass eine MULTI-Box zusammen
mit einer Aufstockbox auf eine Durchgangshöhe von 220 cm erweitert werden kann.
ERWEITERUNG BEI DEN
ALLROUND VERBAUSYSTEMEN
ALU-SUPER-SIZE-BOX
mit Aufstockbox
7200 mm L x 4800 mm H
und 4 To Gewicht
VOLVO CE
Weltweit erster elektrisch betriebener Dumper
Sie sind so stark und geländegängig wie
die konventionellen Diesel-Modelle: Die
beiden neuen Elektro-Dumper A30 Electric
und A40 Electric verbinden Null-Emissionen
mit erstklassigen Transportleistungen
für Aufgaben im Steinbruch, Bergbau und
allgemeinen Bauwesen. Mit einer Nutzlast
von 29 beziehungsweise 39 t gehören die
batterieelektrischen Dumper zu den
größten Maschinen im Elektroportfolio von
Volvo CE.
Dank ihrer leistungsstarken Lithium-
Ionen-Batterien bieten der A30 Electric
und der A40 Electric bei den meisten
Anwendungen eine Laufzeit von 4 bis 4,5
Stunden. Bei Arbeiten mit hohem Energieverbrauch
kann zwar ein häufigeres
Aufladen erforderlich sein, bei optimalen
Bedingungen sind aber auch Laufzeiten
Stieß auf großes
Interesse: Die A30
Electric (Bild) und A40
Electric von Volvo CE
sind die weltweit ersten
in Serie produzierten
batterieelektrischen
Dumper ihrer Größenklasse.
von bis zu sieben Stunden möglich. Ideal
sind zum Beispiel bergabwärts gerichtete
Lastentransporte und bergauf gerichtete
Leerfahrten sowie generell Tunnel- und
Untertagearbeiten, bei denen die Reduzierung
von Emissionen von entscheidender
Bedeutung ist.
Bei Verwendung einer DC-Ladelösung mit
350 kW ist ein schnelles Laden der
Elektro-Dumper von 20% auf 80% in etwa
einer Stunde möglich. Die Elektromodelle
markieren nicht nur einen bedeutenden
Schritt hin zu nachhaltiger Innovation,
sondern profitieren auch vom Upgrade der
neuen Dumper-Generation von Volvo CE.
Sie basieren auf derselben Plattform,
demselben Design und zeichnen sich durch
die gleichen, verbesserten Flottenmanagementfunktionen
aus. Zu den grundsätzlichen
Vorteilen der neuen Plattform
gehören fortschrittliche Assistenzsysteme
zur Verringerung des Unfallrisikos,
verbesserte Sichtverhältnisse für einen
sichereren Betrieb und vereinfachte
Wartungsarbeiten für eine schnellere und
einfachere Instandhaltung. Zusammen mit
Haul Assist, einer Reihe von Funktionen
zur Steigerung von Leistung und Effizienz,
erreichen die Volvo-Dumper eine Spitzenproduktivität,
gepaart mit geringem
Energieverbrauch und wenig Verschleiß.
Eine begrenzte Anzahl der A30 Electric
und A40 Electric soll ab 2026 zunächst für
ausgewählte Kunden in Europa verfügbar
sein, wobei Volvo CE in den kommenden
Jahren eine Steigerung der Produktion
plant.
www.volvoce.de | www.ascendum.at
AllrOund Alu VerbAusysteM - es ist Zeit für ein ultrAleichtes VerbAusysteM, dass für eine Reihe von Minibaggern geeignet ist. Die ALU-SUPER-
SIZE-BOX mit einer Länge von 7,2 Meter und einer Höhe von 2,4 Meter bringt gerade einmal 2 Tonnen auf die Waage. Vergleichbare Stahlverbaue wiegen mehr
als das Doppelte. Die neuen ALLROUND ALU-Verbauboxen gibt es in zwei Ausführungen. Dieselben Alu-Verbauplatten lassen sich ganz einfach mittels speziell
konstruierten Eckadaptern auch für einen Schachtverbau verwenden
Links die 7200 mm lange
Super-Size- Box, rechts die
3600 mm lange ALU-Super-
Box inkl. Aufstockelemente
Der einfache Zusammenbau in Bildern. In 20 Minuten ist die Box mit der Aufstockbox zusammengebaut
ALU Schachtverbau
(Länge 7200 mm Breite 3600 mm
Höhe 4800 mm) bei einem
Gewicht von nur 6 Tonnen
AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien
Tel. (+43 2249) 28495 ■ office@am-laser.at ■ www.am-laser.at
Ihr Spezialist für
Verbausysteme
BAUMA 2025
BAUMA 2025
1 2
TOPCON
3D-Nivelliersystem kompatibel mit
neuer Dynapac Straßenfertiger-Serie
4
3
Das MC-Max Asphalt-Einbausystem von
Topcon Positioning Systems ist mit den
Dynapac Straßenfertigern der Baureihen
SD25 und XD25 kompatibel. Dies ermöglicht
die automatische Steuerung von Höhe,
Lenkung und Bohlenbreite für mehr
Präzision und Effizienz beim Einbau. Nach
erfolgreichen Tests hat Dynapac die
Wirksamkeit der Integration offiziell
bestätigt. Diese Entwicklung erleichtert es
den Betreibern von Dynapac-Fertigern, die
fortschrittliche Maschinensteuerungstechnologie
von Topcon zu implementieren.
„Das Angebot bietet Bauunternehmern und
Straßenbauteams zahlreiche betriebliche
Vorteile. Die Anwender können die immer
engeren Projekttoleranzen einhalten und
gleichzeitig die betriebliche Effizienz durch
vernetzte Arbeitsabläufe steigern. Die
intuitive Bedienung des Systems reduziert
den Schulungsaufwand für die Bediener, so
dass sich die Teams schnell mit der
Technologie vertraut machen können. Die
verbesserte Oberflächenqualität, die sich
Die Open Interface
3D-Hardware gehört
zur Standardausstattung
aller
von Dynapac
ausgelieferten SD25-
und XD25-Straßenfertiger.
aus der präzisen Steuerung ergibt, führt
direkt zu einer höheren Projektrentabilität
und weniger Materialabfall“, so Murray
Lodge, Executive Vice President bei Topcon
Positioning Systems. Das Asphalteinbausystem
MC-Max von Topcon verwendet
GNSS-Positionierung, Millimeter GPS und
optische Totalstationen für eine millimetergenaue
3D-Positionierung der Fertigerbohle.
Das Nivelliersystem Topcon RD-MC
für differentiellen Einbau nutzt Ultraschall-
und Neigungssensoren von Dynapac,
um den Fertiger automatisch gemäß
den Planungsvorgaben zu steuern. Das
macht Leitdrähte überflüssig, reduziert den
Materialverlust und sorgt für eine gleichmäßige
Schichtdicke.
www.topconpositioning.com/paving
KOBELCO
Über 20 Maschinen aller Größenklassen
1 Kleiner Bagger ganz groß: Hoch hinaus auf engstem Raum geht es mit dem in
München erstmals präsentierten Kurzheck-Longfront Kobelco SK135SRDLC-7.
2 KCME-Geschäftsführer Makoto Kato (2.v.re.) mit Stefan, Michael und Wolfgang
Jonke (von links; Firma Kohlschein). 3 In der „K-Eye Pro“-
Demonstration zeigte Kobelco, wie das KI-gestützte System gefährdete
Personen von statischen Objekten unterscheidet und dadurch Arbeiten sicherer
und effizienter macht.
4 Von rechts: Geschäftsführer Otto Wohlgenannt freute sich mit Sohn Martin
über die zahlreichen Besucher aus West-Österreich.
NACHHALTIG ETWAS BEWEGEN!
Zum ecoRent-Programm von Zeppelin Rental Österreich
gehören auch elektrisch betriebene Maschinen und
Geräte für den emissionsfreien Betrieb.
Neben „grünen Lösungen“, wie batterieelektrischen
Baggern sowie Alternativ-
Kraftstoffen, wie den bereits aktuell für
alle Kobelco-Modellen zugelassenen HVOs
oder zukünftigen Wasserstoff-Lösungen,
standen auch innovative Assistenz- und
Steuerungssysteme für einen effizienteren
und sichereren Baustellenbetrieb im
Vordergrund.
So wurde die Echtzeitverwiegung „K-Load“
zur exakten Erfassung von Ladevorgängen
ebenso am Stand präsentiert, wie das
Kamera- und KI-gestützte Antikollisions-
System „K-Eye Pro“ und die Kobelco-Fernsteuerungsplattform
„K-Dive“. Gerade
„K-Dive“, über dessen 1:1-Cockpit während
der bauma in Echtzeit reale Bagger in
Dänemark und Japan gesteuert wurden,
stieß auch bei europäischen Anwendern
auf großes Interesse: Einsatzgebiete sind
unter anderem kontaminierte Arbeitsbereiche
– das schnelle Wechseln zwischen
mehreren Zielgeräten ermöglicht allerdings
auch den gezielten Einsatz hochqualifizierter
Baggerführer an mehreren
Maschinen am selben oder selbst unterschiedlichen
Standorten.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die
Abbruchtechnologie, wo Kobelco auch in
Europa konsequent am Ausbau seines
vielfältigen OEM-Angebots arbeitet.
Gezeigt wurde unter anderem der hochflexible
50 t Longfrontbagger SK400DLC-
11E, der dank Next-Wechselausleger mit
hohen Werkzeuggewichten bis in über
25 m Höhe bzw. im Fundamentabbruch
arbeitet. Rückbau und Räumen im
Bodenangriff übernehmen der Kobelco
SK300NLC-11E mit neuem geradem
Ausleger sowie der 55 Tonner Kobelco
SK520NLC-11E mit direkt am Ausleger
montierter 8 t Abbruchschere.
Große Aufmerksamkeit galt dem erstmals
präsentierten Kurzheck-Longfront Kobelco
SK135SRDLC-7: In Japan bereits erfolgreich
am Markt, ermöglicht der 18,5 t
schwere Bagger mit einer Bolzenhöhe von
11,5 m und einem Werkzeuggewicht bis
rund 1,5 t effizientes Arbeiten auch auf
sehr engen Baustellen. „Tatsächlich
erhielten wir viele Anfragen zu diesem
Modell und prüfen gemeinsam mit unseren
Händlern derzeit die Einführung auch in
unserer Region“, erklärt D-A-CH-Vertriebsleiter
Hanns Markus Renz.
www.kobelco-europe.com
www.kohlschein.at | www.wohlgenannt.co.at
Fotos: Kobelco; Baublatt.Österreich
JETZT BERATEN
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70 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.at
BAUMA 2025
BAUMA 2025
WIRTGEN GROUP
Einblicke in die Zukunft des Straßenbaus
Rund 100 Exponate, darunter 45 Weltpremieren/Innovationen,
und eine Vielzahl an
Technologie-Präsentationen sorgten für
hohen Andrang auf dem Messestand von
Wirtgen Group und John Deere. Prall
gefüllt waren vor allem die Live-Shows, in
denen die Experten beider Unternehmen
über riesige LED-Bildschirme spannende
Einblicke in die Zukunft des Straßenbaus,
der Erdbewegung und der Materialaufbereitung
gaben. Von der Einzelmaschine
über prozesssichere Digitalisierungs- und
Automatisierungstechnologien bis hin zu
effizienten Anwendungsverfahren – die
Bandbreite an Kundenlösungen war enorm.
In der Technology Zone stand das John
Deere Operations Center für Baumaschinen
im Mittelpunkt, die zentrale Plattform
für digitale Lösungen für das
Management von Baustellen. Darüber
hinaus konnten Besucher erstmals die
neuen Wirtgen Group Performance
Tracker (WPT) Paving, WPT Compacting,
WPT Recycling und WPT Crushing in
Augenschein nehmen. Dank relevanter
Leistungsdaten bieten sie – und der
bereits bekannte WPT Milling – einen
kontinuierlichen Überblick über den
gesamten Prozessfortschritt. Sie dokumentieren
auch alle ausgeführten
Die Wirtgen Group präsentierte sich mit 45 Weltpremieren und Innovationen. Unter anderem
hat Vögele seine Strich-5-Generation in allen Leistungsklassen erweitert, zum Beispiel mit
dem ersten Radfertiger Super 1803-5 X-Tier oder dem Beschicker MT 3000-5.
In der
Materialaufbereitung
bietet Kleemann
künftig
mit der MSS
1102 PRO die
erste Siebanlage
der
PRO-Line.
Die Anlage
wird überwiegend
im
Naturstein
eingesetzt.
Arbeiten einer Maschine – beispielsweise
einer gefrästen, asphaltierten, verdichteten
Fläche oder von aufbereitetem
Material. Digitale Lösungen tragen so
dazu bei, dass Kunden auch die zunehmenden
Berichtspflichten ohne wesentlichen
Mehraufwand bewältigen können
und im Arbeitsalltag deutlich entlastet
werden.
Umrahmt war die Technology Zone von
Produktions-Systemen, die das diesjährige
Herzstück des Messestandes bildeten. Sie
bestehen aus der optimalen Verknüpfung
von Maschinen, den geeignetsten Anwendungsverfahren
und den dazu passenden
digitalen Lösungen – und damit alles, was
ein Kunde für die Realisierung eines
Bauprojekts benötigt. Acht konkrete
Anwendungsbeispiele hatte die Wirtgen
Group nach München mitgebracht – eines
davon zum Thema temperaturabgesenkter
Asphalt, auch als Warmasphalt oder
Warm-Mix bekannt. Dabei wurde u. a.
gezeigt, wie sich das Material ressourcenschonend
herstellen und sicher verarbeiten
lässt.
Für die Straßeninstandsetzung wurde
erstmals ein Produktions-System vorgestellt,
das die Smart-Automation-Technologien
der Wirtgen Group umfassend zum
Einsatz bringt. Kunden werden mit dem
Bereitstellen von Echtzeit-Daten und
teilautomatisierten Prozessen in die Lage
versetzt, Straßen präziser, in hoher
Qualität und kostensparend zu sanieren.
Aber auch andere Produktions-Systeme
wie die intelligente Linienkopplung bei
Brechprozessen für die Materialaufbereitung,
für das Material sparende Kaltrecycling-Verfahren
oder für Erdbewegungen,
zum Beispiel in der Bodenstabilisierung,
zogen die Blicke auf sich.
Traditionell umringt waren auch die
Maschinenausstellungen der spezialisierten
Marken Wirtgen, Vögele, Hamm,
Kleemann und Benninghoven/Ciber sowie
von John Deere. Bei rund 100 Maschinen
und Anlagen schlugen viele Besucherherzen
höher – insbesondere bei den Bedienern,
die künftig eine der allein 45
Weltpremieren und Innovationen steuern
werden. „Die Wirtgen Group und John
Deere sind begeistert vom Feedback
unserer Kunden – insbesondere zu den
digitalen Lösungen im Bereich Smart
Automation. Ihr Vertrauen, das sich auch
in den Verkaufserfolgen zur Messe
widerspiegelt, hat uns überwältigt und ist
Ansporn zugleich“, betont Dr. Volker
Knickel, CEO Wirtgen Group.
www.wirtgen-group.com
AMMANN
Rund um eine Demo-Fläche zeigte Ammann die
neuesten Technologien für den Straßenbau: von der
leichten und schweren Verdichtung über den Asphalteinbau
bis hin zur vernetzten Baustelle und zur
Produktion von Asphalt und Beton. Eines der zahlreichen
Produkt-Highlights: Die knickgelenkten Tandemwalzen
ARX 90-2 und ARX 110-2 wurden neu konstruiert,
um kompakter zu sein und gleichzeitig die Sicht
auf alle Bandagenoberflächen und -kanten zu
erweitern. Im Bild Klaus Smagoi (Ammann Austria
GmbH) vor der ARX 90-2. www.ammann.com
GÖLZ
Ein Trend, der sich auf der Messe abzeichnete, war
das zunehmende Interesse an neuen Technologien im
Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz und damit
an den Batteriespeichersystemen
von
Gölz. Diese Systeme
wurden besonders
von Be suchern aus
dem Bereich der
Baustellenlogistik
nachgefragt, die
Möglichkeiten
suchen, ihre Geräte
zukünftig mit
kompakten Energiespeichern
emissionsärmer
zu betreiben.
Weiters ist das Gölz
Kanalbohrgerät KB350 nun auch mit einem leistungsstarken
Stihl-Akkuantrieb verfügbar, betont Klaus
Schlor (Verkaufsleitung, Gölz). www.goelz.at
SSAB
POTAIN
Mit dem Igo T 139 bringt Potain seinen bislang größten
Selbstmontagekran auf den Markt. Zur Igo T-Serie gehören
außerdem die Modelle Igo T 70 A, Igo T 85 A, Igo T 99 und Igo
T 130. Der Igo T 139 bietet eine maximale Tragfähigkeit von 8 t
und kann mit 50 oder 55 m Ausleger betrieben werden. Im
Potain Plus-Modus, der die Tragfähigkeit steigert, hebt der
Kran 1,2 t an der Auslegerspitze des 55 m Auslegers und sogar
2 t an der Auslegerspitze des 50 m Auslegers. Auch beim
Transport überzeugt der Igo T 139: Er kann mit bis zu 80 km/h
als Sattelauflieger von einem geeigneten Lkw gezogen werden.
www.manitowoc.com
Der schwedische Stahlhersteller
SSAB stellte seinen
ersten emissionsarmen
Stahl aus der Hardox
Produktpalette vor:
Hardox 450 aus SSAB
Zero. Es handelt sich um
eine neue Version von
Hardox 450 mit denselben
Qualitäten und hohen
Leistungsstandards. SSAB
Zero wird aus recyceltem
Stahl in einem Prozess
hergestellt, der mit fossilfreiem Strom und Biogas betrieben wird– was praktisch keine
Kohlenstoffemissionen aus fossilen Brennstoffen bei der Stahlerzeugung verursacht.
Dieser Stahl kann somit dazu beitragen, die Kohlenstoffemissionen an der Quelle zu
reduzieren, vom Stahlproduktionsprozess selbst bis hin zur nachgelagerten Wertschöpfungskette
eines Herstellers.www.ssab.com
STEELWRIST
Die dritte Generation der Tiltrotatoren wird um zwei
neue Modelle erweitert: den XTR15 und den XTR23.
Außerdem gibt es große Neuigkeiten für Kompaktbagger
in Form der automatischen Kupplungslösung
SQ40. Die SQ-Technologie macht den Wechsel hydraulischer
Arbeitswerkzeuge einfach und sicher und ist jetzt
auch für kleinere Bagger bis 6 t verfügbar. Demo-
Shows zeigten die Steelwrist XTR-Tiltrotatoren der
dritten Generation ebenso in Aktion, wie den neuen
automatischen Wechsler SQ40, der die SQ-Technologie
zu Kompaktbaggern bringt. www.steelwrist.com
HKL BAUMASCHINEN
Die persönliche Information und Beratung stand
im Mittelpunkt der Info-Lounge von HKL
Bau maschinen. Mit über 160.000 Baumaschinen,
Arbeitsbühnen, Baugeräten, Werkzeugen, Raumsystemen,
Stromerzeugern und Fahrzeugen
garantiert HKL als Vermieter in Deutschland,
Österreich und Polen höchste Verfügbarkeit der
meisten Produkte. Zum Komplett-Service zählen
an den Standorten auch die modernen, gut
sortierten Baushops. Sehr zufrieden mit der
bauma zeigt sich im Gespräch mit Baublatt.
Österreich Christian Heigl, Geschäftsführer HKL
Baumaschinen Austria. www.hkl-baumaschinen.at
72 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 73
BAUMA 2025
BAUMA 2025
„Die Firma Dobrowa ist seit November 2023
österreichweit der Vertriebspartner für Atlas-
Umschlagmaschinen sowie aller zugehörigen
Anbaugeräte, Service und Ersatzteile. Der
450MH ist eine beeindruckende Umschlagmaschine,
auf die wir schon lange gewartet
haben und die bei unseren Kunden auf großes
Interesse stoßen wird“, freuen sich
Geschäftsführer Klaus Dobrowa (links,
Firma Dobrowa) und Vertriebsleiter Markus
Dabernig (Firma Dobrowa).
DEVELON
Bagger der nächsten Generation
Im Mittelpunkt des ersten Auftritts von
Develon (vormals Doosan Construction
Equipment) auf der bauma stand die
Präsentation der ersten Modelle der
Baureihe -9. Der feierlich enthüllte 23 t
Raupenbagger DX230LC-9 war Teil der
statischen Ausstellung, das 26 t Modell
DX260LC-9 wurde auf dem Demogelände
in Aktion gezeigt. Sie zeichnen sich durch
Verbesserungen in mehreren Bereichen
aus, die für höhere Produktivität, niedrigeren
Kraftstoffverbrauch und mehr
Sicherheit sorgen. Dazu zählt der Smart
All-Around Viewing Monitor (SAVM), eine
KI-Objektdetektionstechnologie, die
Personen (in Bewegung und stehend) in
der Umgebung der Maschine effektiv
erfasst. Der Advanced Lift Assist verhindert
mit einer klaren und unmittelbaren
Warnung hinsichtlich des Kipprisikos der
Maschine Unfälle. Die Funktionen E-Stop
und Virtual Wall tragen zur Vermeidung
von Unfällen durch Gefahren bei, denen
sich Bediener nicht bewusst sind. Das
SAVM-System und E-Stop nutzen sechs
Als Modell der neuen
Baureihe -9 war der Develon
DX260LC-9 im Ladespiel mit
einem knickgelenkten
Develon Muldenkipper
DA30-7 zu sehen.
Kameras sowie drei Radareinheiten und
arbeiten in drei Stufen mit einem
330°-Erfassungsbereich von 13 m. Mit dem
digitalen Schlüssel können Bediener über
die My Develon-App die Kabinentür
entriegeln, den Motor starten und die
Klimaanlage bedienen. Ein physischer
Schlüssel ist nicht länger erforderlich.
Ein weiteres Highlight war die Live-Demo
des 225 AI, ein autonomer Develon-Raupenbagger,
der als Teil von „Real X“
Ladespiele ohne Fahrer durchführte. Real
X ist das Ergebnis einer Vereinbarung
mehrerer Partner, um die gemeinsam
entwickelte autonome Technologie in den
Maschinen von Develon einzusetzen.
Weiters zeigte Develon zum ersten Mal
das System Transparent Bucket 2.0
(TB2.0), ein fortschrittliches Sicherheitsund
Sichtsystem für die Radlader des
Unternehmens.
www.eu.develon-ce.com
Die Atlas GmbH stellte erstmals die neue
Umschlagmaschine Atlas 450MH vor, die sich
zwischen dem Atlas 400MH und dem Atlas
520MH positioniert und innovative Technik mit
hoher Effizienz und Stabilität kombiniert.
ATLAS
Neue Umschlagmaschine Atlas 450MH
120 YEARS EXPERIENCE
MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN
wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h
www.mineraltech.at
Der Atlas 450MH mit einem Einsatzgewicht
von 43 t und einer Reichweite von
18,2 m wurde für anspruchsvolle
Umschlagarbeiten entwickelt und bietet
eine Kombination aus Robustheit,
Effizienz und innovativer Technologie.
Seine Vollgummireifen garantieren eine
hohe Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung,
während der überdimensionierte
Drehkranz zusätzliche Stabilität und
Tragfähigkeit bietet. Das Lastschaltgetriebe
ermöglicht Gangwechsel unter
Last, ohne das Arbeiten zu unterbrechen.
Durch einen symmetrischen Unterwagen
vorne und hinten wird die Standfestigkeit
und die Hebekraft optimiert, während der
größere Abstand zwischen Pratze und
Achse die Lastverlagerung verbessert und
die Manövrierfähigkeit erhöht.
Für eine stabile und präzise Steuerung
sorgen die geschweißten Achsen, die im
Vergleich zu Gussteilen eine höhere
Festigkeit und Flexibilität bieten. Eine
starre Lenkachse sowie eine Pendelachse
gewährleisten eine gleichmäßige Fahrweise,
während die optionale Schiebekabine
den Komfort zusätzlich steigert.
Ein Leckölfilter sorgt für ein sauberes
Hydrauliköl.
Für eine gleichmäßige Lastverteilung
setzt Atlas auf zwei separate Schwenkgetriebe.
Das Hydrauliksystem des 450MH
besteht aus zwei leistungsstarken
Pumpen: Die erste Pumpe steuert die
Hub- und Bewegungsfunktionen, während
die zweite Pumpe das Schwenken
übernimmt und dabei ein Closed-Loop-
System nutzt. Diese Lösung steigert nicht
nur die Energieeffizienz und reduziert den
Kraftstoffverbrauch, sondern sorgt auch
für eine besonders feinfühlige Steuerung
– ein entscheidender Vorteil bei
anspruchsvollen Arbeitsaufgaben.
Der 450MH wird von einem Cummins B
6.7-Motor der EU-Stufe V mit sechs
Zylindern und einer Leistung von 210 kW
angetrieben. Diese bewährte Antriebstechnologie
gewährleistet eine hohe
Performance bei gleichzeitig niedrigem
Verbrauch. Optional ist ein 30 kW
Generator erhältlich, um den Schrottumschlag
mit einem Lastmagnet zu gewährleisten.
www.dobrowa.at | www.atlasgmbh.com
74 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Baublatt.Österreich
Gruppe
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18
BAUMA 2025
BAUMA 2025
Die Demoshows auf dem Messestand der
Wacker Neuson Group waren mit den
gezeigten Neuheiten und Live-Musik
erneut ein Besuchermagnet.
Christian Chudoba (Geschäftsführer Wacker
Neuson Österreich) zeigte sich beeindruckt
vom Besucheransturm.
In der 2,8 t Klasse punktet
der neue kompakte Kramer
Radlader 5045 mit der Kombination
aus geringem Eigengewicht
und hoher Nutzlast.
DITCH WITCH
Als Neuvorstellungen waren zu sehen die Ditch
Witch AT32e und die Ditch Witch AT70 (Bild). Die
AT70 wird mit 31 t Zug- und Schubkraft das
beliebte Ditch Witch AT60 Modell ablösen. Eine
neue komfortable Kabine, neues Design, mehr
Bohrstangen onboard und eine größere Mud-
Pumpe sind nur einige Highlights dieser Maschine.
Für kleinere Projekte beeindruckt die neue JT21
durch die kompakten Dimensionen und hoher
Rotationskraft von 3.050 Nm. Sie verfügt über
eine 35% schnellere Schlittengeschwindigkeit und
40% mehr Kraft im Bohrloch. Zu sehen war auch
eine elektrische Horizontalspülbohranlage (AT32E)
und eine elektrische Grabenfräse (C3E). In Zukunft
wird auch das Segment der elektrischen oder
hybriden Anlagen weiter ausgebaut.
www.ditchwitch.com | www.lowatschek-regner.at
WESTTECH
Den Dual View Dumper DV60 präsentierte
Wacker Neuson mit einem innovativen
Muldenwechselsystem, das die Einsatzmöglichkeiten
erweitert.
WACKER NEUSON / KRAMER
Demo-Shows als Besuchermagnet
Für die Wacker Neuson Group war die
bauma einmal mehr die ideale Gelegenheit,
um zu zeigen, wie sich die Branche
weiterentwickelt. Unter dem Motto
„Solutions built for you“ konnten Wacker
Neuson und Kramer zahlreiche Besucher
auf dem rund 5.000 m 2 großen Stand im
Freigelände Nord begrüßen. Insbesondere
die dynamischen Demo-Shows sind traditionell
ein Besuchermagnet und konnten
auch in 2025 wieder mit Live-Musik und
starken Maschinen begeistern.
Einen Schwerpunkt bildete die Erweiterung
des zero emission Produktportfolios
durch die beiden neuen E-Bagger EZ26e
mit 2,6 t Nutzlast und EZ10e mit 1 t
Nutzlast. Gemeinsam mit dem EZ17e
stehen insgesamt drei vollelektrische
Bagger zur Verfügung – und damit immer
die passende Maschine für eine Vielzahl
an Anwendungen. Premiere am bauma
Messestand feierten die neuen batterieelektrischen
Flügelglätter, die – wie mehr
als 15 weitere Baugeräte von Wacker
Neuson – mit dem Battery One Akku
betrieben werden.
Im Bereich der Dual View Dumper
präsentierte Wacker Neuson den DV60 mit
einem innovativen Muldenwechselsystem.
Das Muldenwechselsystem ermöglicht ein
schnelles und einfaches Austauschen der
Mulde, was bisher bei keinem Dumper
möglich ist. Mit verschiedenen Mulden
können die Einsatzmöglichkeiten erweitert,
die Auslastung der Maschine gesteigert
und so die Effizienz auf der Baustelle
weiter optimiert werden. Zu sehen war
auch Active Sense Control, die innovative
Objekterkennung mit integrierter Stopp-
Funktion für Dumper, die das Unfallrisiko
auf Baustellen erheblich reduziert.
„Für uns ist die bauma das Stimmungsbarometer
der Branche. Wir haben die Messe
als absolut positiv empfunden – es war ein
neuer Optimismus spürbar. Auf unserem
Messestand herrschte die ganze Woche
über eine besondere Atmosphäre: Die
Besucher waren begeistert und man
konnte täglich erleben, was uns als Wacker
Neuson Group so einzigartig macht:
Innovation, Teamspirit, Leidenschaft und
eine vertrauensvolle Partnerschaft mit
unseren Kunden“, zieht Alexander
Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker
Neuson Group, sein Resümee.
www.kramer-online.com
www.wackerneuson.com
BELL
Neben seinem kleinsten Knicklenker, dem 20 t Bell B20E LGP,
zeigte Bell Equipment sein aktuelles 6x6-Topmodell Bell B50E
mit einer Nutzlast von 45,4 t. Für eine optimale Leistungsentfaltung
und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch auch unter
Volllast sorgt das 7-Gang-Automatikgetriebe Allison 4800 ORS
mit selbstkalibrierender FuelSense 2.0-Technologie, dessen
variable Schaltpunkte über Algorithmen an Strecke und
Lastprofil angepasst werden. www.bellequipment.de
ADLER ARBEITSMASCHINEN
Neben dem EHD Erdbohrer zählten die Baggerkehrmaschinen
BK 750 und BK 950 zu den Neuheiten auf dem Stand der
Firma Adler Arbeitsmaschinen. Sie sind eine leistungsfähige
Hilfe beim Kehren der Baustellen und können über die
Schnellwechselaufnahme des Baggers schnell hydraulisch
angeschlossen werden. „Die bauma 2025 war für uns ein
voller Erfolg. Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Weg
zu uns gefunden haben“, freut sich Stefan Ostendorf
(Vertrieb, Adler Arbeitsmaschinen, Bild).
www.adler-arbeitsmaschinen.de
Im Fokus stand der neue Woodgripper WG1600 – ein
kraftvoller 5 oder 7 Finger-Greifer mit 1.600 mm
Öffnungsweite, ideal zum Sammeln, Verladen und
Bearbeiten von Baumstämmen, Ästen und Windwurfholz.
Seine starken, synchron schließenden Greiffinger;
die optionale Sägeeinheit sowie der Einsatz von Hardox-
Stahl und KTL-Oberflächenbehandlung überzeugten
beim Publikum. „Wir konnten viele neue Kontakte
knüpfen und das positive Feedback bestätigt den Weg
von Westtech: robuste, praxisnahe Technik, die in der
modernen Forst- und Energiewirtschaft überzeugt“,
zeigt sich Firmengründer Werner Steininger mehr als
zufrieden.
www.westtech.at
RÄDLINGER
SANDVIK
Gezeigt wurden das neue Außenhammer-Bohrgerät
Pantera DP1510i und der Ranger DX810i, die ideale
Maschine für Bauunternehmen, die einen sehr
breiten Bohrbereich bei den Bohrgeräten abdecken
wollen. Neben einer Vielzahl von digitalen Anwendungen
für das Übertagebohren gab Sandvik auch
einen Ausblick auf eine zukünftige Maschine: ein
Bohrgerät auf Basis der Commando-Serie, ein
Prototyp, der sich zum ersten kommerziellen
elektrischen Übertagebohrgerät von Sandvik
entwickeln wird. www.rocktechnology.sandvik
Besonders großes Interesse galt den neuesten Ergänzungen
im Produktportfolio von Rädlinger Maschinenbau.
Der gezeigte Gewinnungslöffel mit rund 5 t
Einsatzgewicht beeindruckte durch seine robuste
Bauweise und hohe Leistungsfähigkeit. Ebenfalls im
Fokus standen die vollhydraulischen Schnellwechsler
Rädlinger SWA Solidlink, der mit dem bewährten System
Likufix kompatibel ist, sowie der Rädlinger HS 08 Solidlink,
der sich mit dem System Lehnhoff kombinieren
lässt. Gemeinsam mit dem Rädlinger Tilt 90 bieten diese
Produkte eine enorme Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten
für Baumaschinen.
www.raedlinger.de
76 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 77
BAUMA 2025
BAUMA 2025
CIFA
Ihre Weltpremiere feierten die neue Magnum MK35H, die „große“
und leichte Betonpumpe mit 35 m Karbonmast, und der elektrische
Fahrmischer Energya E10. Diese innovative Maschine, entwickelt in
Zusammenarbeit mit dem neuen Mercedes-Benz eArocs 400 Elektro-Lkw,
bietet eine 100% umweltfreundliche Lösung. Ebenfalls zu
sehen war die neue Steeltech-Reihe mit 20 m Autobetonpumpen:
K20L, K24L und K28L sowie Lizard, ein kompaktes und vielseitiges
Bergbaufahrzeug für anspruchsvollste Anforderungen in unterirdischen
Anwendungen, das in Diesel- und Elektroversion verfügbar ist.
www.cifa.com
ENGCON
Mit dem EC309 feierte das zweite Modell der dritten
Generation von Engcons Tiltrotatoren seine Weltpremiere.
Dazu Mark Lisman, Engcons Regionaldirektor für
Europa: „Das Interesse an unseren Produkten war groß,
insbesondere an der EC309 und der EC319, die zu unserer
dritten Generation gehören und im Vergleich zur zweiten
Generation erhebliche Kraftstoffeinsparungen bieten. Wir
freuen uns, dass Tiltrotatoren auf der bauma fast überall
zu sehen waren. Die Präsenz zeigt die zunehmende
Bedeutung und Verbreitung von Tiltrotatoren.“ Im Bild
(von rechts): Engcon Geschäftsführer Martin Engström
und Johann Holzner (Ansprechpartner für den Verkauf
der gesamten Engcon Produktpalette in Österreich).
www.engcon.com
MECALAC
Eines der Highlights war die neue Serie 12. In Anlehnung
an das Erbe der Mecalac-Radbagger-Lader wurde diese
neue Generation mit den drei Modellen 12MSX, 12MTX
(Bild) und 12MRX für verschiedene Anforderungen konzipiert.
„Mit der Serie 12 bekräftigen wir unser Engagement
für Innovation und Kundenzufriedenheit. Wir sind
stolz darauf, unsere ikonischen Geräte in drei neue
Maschinen zu unterteilen, die jeweils für spezifische Ziele
konzipiert wurden und dabei die Qualitätsstandards von
Mecalac einhalten“,
erklärt der Präsident
der Mecalac-Gruppe
Alexandre
Marchetta.
www.mecalac.com
WEYCOR
Unter dem Leitmotiv „Leistung und Effizienz für die Welt von morgen“ präsentierte
sich die Marke aus dem Hause Atlas Weyhausen mit insgesamt acht Radladern –
darunter zwei echte Publikumsmagnete: die exklusive Black Edition des AR 680
und die völlig neu entwickelte 3er-Serie, die mit klassischen Dieselmodellen und
erstmals mit einer vollelektrischen
Variante aufwartet.
Besonders das vollelektrische
Modell mit 22 kW Antrieb und
bis zu 44 kWh Batteriekapazität
zeigte, dass emissionsfreies
Arbeiten und volle
Leistungsfähigkeit sich nicht
ausschließen müssen – ein
echter Meilenstein in der
Kompaktklasse.
www.weycor.de
HS SCHOCH
RINGER
Vor über drei Jahrzehnten wurde der
Grundstein für die erfolgreiche Partnerschaft
zwischen der HS-Schoch Gruppe und
Weir Esco gelegt. „Die von Weir Esco produzierten
Verschleißteile bzw. Zahnsysteme
entsprechen dem hohen Qualitätsanspruch
der HS-Schoch Gruppe. Wir vertreiben die
Produkte daher im After Sales Bereich und
verbauen sie ab Werk an unseren
Produkten“, betont Felix Funke (links,
Geschäftsführer der HS-Schoch GmbH in
Amstetten), im Bild mit Denis Juretic (Weir
Esco, District Manager Germany, Switzerland
& Austria). www.hs-schoch.at
Im Fokus standen innovative
Produktupdates und spannende
Neuentwicklungen im Bereich
Gerüst- und Schalungssysteme. Als
Weltneuheit stieß die nachrüstbare
Schnellabsenkung für
Deckenstützen auf besonderes
Interesse. Weiters zeigte Ringer
mit dem Doppelgeländer-Gerüst
eines der be liebtesten Fassadengerüste in Österreich und präsentierte als besonderes
Highlight eine neue gewichtsoptimierte „All-in-one“-Verstrebung für das
Doppelgeländer-Gerüst. Diese Neuentwicklung spart 20% Gewicht. Auch präsentierte
Ringer mit der AluDEK Deckenschalung eine der schnellsten Lösungen auf
dem Markt, die auf der bauma live getestet werden konnte. www.ringer.cc
HIDROMEK
Die türkische Firma Hidromek zeigte zahlreiche neue
Maschinen, darunter einen 80 t Bagger, Abbruchmaschinen,
Kurzheck- und Kompaktbagger sowie Teleskoplader.
„Für uns war die bauma ein voller Erfolg, wir
haben einen sehr großen Ansturm aus Österreich gehabt.
Die Kunden sind begeistert von unseren Maschinen und
die Marke Hidromek wird in Österreich sehr stark wahrgenommen.
Das Design und die Robustheit der Maschine
kommen sehr gut an. Auch die Qualität und Innovation
wird von den Kunden geschätzt“, erklärt Friedrich Hutter,
Area Sales Manager Österreich der Dehkatrade Baumaschinen
GmbH, dem Vertriebspartner von Hidromek.
www.dehkatrade.com
DIECI
Die drehbaren Teleskoplader von Dieci wurden in erneuertem
Gewand und mit neuen Speziallösungen vorgestellt.
Zu sehen waren die neuen Modelle der Baureihe Pegasus:
Pegasus Essential, Pegasus Classic und Pegasus Elite.
„Neben einer gesteigerten Trag- und Hubleistung setzen
die beiden neuen drehbaren Teleskoplader Elite jetzt noch
stärker auf Sicherheit, Effizienz und Produktivität. Nicht
zuletzt feiert das innovative Hi-Vision System der drehbaren
Teleskoplader auf der bauma seine Weltpremiere“,
betont Markus Bumberger vom Dieci Vertriebspartner IBS.
www.dieci.com
GIPO
Das Duo der bewährten Gipo P 130 Giga (Bild) und Gipo P 131
Giga wurde ergänzt durch die brandneue Gipo P 101 Giga.
„Mit diesem Modell setzt Gipo neue Maßstäbe in puncto
Flexibilität und Effizienz. Das innovative Antriebssystem
– wahlweise Diesel oder Genset – und der Eisenaustrag in
Quer- oder Längsrichtung bieten maximale Anpassungsfähigkeit
für jede Aufgabe – ganz ohne Kompromisse“, betont
Ferdinand Polixmair, Geschäftsführer der Firma Polixmair,
dem österreichischen Vertriebspartner von Gipo.
www.gipo.ch | www.polixmair.com
FORVIA HELLA
„Wir blicken mit Stolz auf eine äußerst erfolgreiche bauma
2025 zurück. Forvia Hella hat durchwegs positive Resonanzen
erhalten und die Messe als ideale Plattform
genutzt, um unsere Kundenkontakte weiter auszubauen.
Besonders erfreulich war das Interesse an unserem
Smart Link Concept, das eindrucksvoll zeigt, wie Lichtkomponenten
mit Sensoren und Kameras vernetzt werden
können, um Baumaschinen stets auf dem neuesten Stand
zu halten“, so Brice Tonnellier, Director Global Sales
Construction, Material Handling & Mining. www.hella.com
BERTI
Das italienische Unternehmen Berti Macchine Agricole S.p.A. verfügt über mehr
als 60 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Landmaschinen und hat sich auf
Schlegelmäher, wie Mulcher, Häcksler, Böschungsmulcher und Rotormulcher spezialisiert.
Am Stand, wo eine breite
Palette an hydraulischen Mulchern
präsentiert wurde, konnte Berti
einen großen Andrang von Fachbesuchern
verzeichnen. „Auf
großes Interesse stieß der neue,
kompakte Forst-Mulcher GKR/FX,
ein leistungsstarker Mulcher, der
sich in anspruchsvollsten Arbeitssituationen
bewährt“, betont Ivan
Bianchi von der Firma Berti.
www.bertima.it
www.baumaschinen-puntigam.at
FRUTIGER
Als einer der führenden
Anbieter von innovativen
Lösungen im Bereich Site
Emission Control präsentierte
Frutiger die neuesten
Entwicklungen rund um
Reifenwaschanlagen, Grobschmutzwaschanlagen
für
Baumaschinen und Staubbindesysteme
der Marke
MobyDick. Mit großem
Interesse wurde die umfassend
modernisierte Produktpalette aufgenommen, die nun klar strukturiert in die
Standard Line und die Tailor Made Line unterteilt ist. Besonders hervorgehoben
wurde dabei die MobyDick One, eine leistungsstarke Reifenwaschanlage.
www.mobydick.com
78 MAI 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025 79
FUHRPARK
FACTS
Motor: Elektro, 118 kW (160 PS)
Eigengewicht: 2.057 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/750 kg
Reichweite: rund 350 km
Listenpreis: 53.400,– Euro
(inkl. MwSt.)
+ Preis nach unten korrigiert
+ vernünftige Bodenfreiheit
+ 8 Jahre Garantie
- Routenführung ohne Ladestopps
- verschachtelte Menüstruktur
- Batterieladestand nur graphisch
E
s kann gar nicht oft genug wiederholt
werden. Subaru kann mit dem Solterra
jetzt auch Elektro. Natürlich mit den
Subaru-typischen Zutaten wie Allradantrieb
und vernünftiger Bodenfreiheit (21,5
cm). Die unter realen Bedingungen knapp
350 km Reichweite der 71,4 kWh großen
Batterie ist, wie unschwer zu erraten, ein
Zugeständnis an den Allradantrieb. Im
Hinblick auf den Spaßfaktor (waren Sie
BYD SEAL U DM-I DESIGN
Hier wird getankt und auch geladen
S
ie haben sich beim Titel dieser
Geschichte nicht verlesen. Wer BYD
fährt, braucht ab sofort nicht zwangsläufig
eine Ladesäule ansteuern, wenn er die
Reichweite seines rollenden Untersatzes
wieder auf Vordermann bringen möchte.
Der erste Plug-in-Hybrid der Chinesen hört
auf den Namen Seal U DM-i Design und
geht hierzulande mit 1,5 l Benzinmotor mit
131 PS sowie mit einer rein elektrischen
Gesellenstück – auch
ohne Boxermotor unter
der Haube gibt sich der
vollelektrische Solterra
als echter Subaru.
SUBARU SOLTERRA 2.0I E-BOXER PREMIUM
Hier wird geladen und nicht getankt
mit einem Elektro-Mobil schon einmal in
dezenter Offroad-Umgebung unterwegs?)
lassen sich die etwas dichter getakteten
Ladestopps aber durchaus verschmerzen.
An einer 150 kW-Schnellladesäule (DC) ist
der Allradler binnen 30 Minuten wieder
auf 80% „vollgetankt“. Das neue Onboard-
Ladegerät schafft dreiphasig bis zu 11 kW
statt wie bisher einphasig 6,7 kW. Selbstkritisch
könnte man daher auch von
Leistung laut Zulassungsschein von
130 kW an den Start. Wobei der Zusatz
Design im Namen für die Allradvarianten
steht, während die zweiradgetriebene
Version auf den Zusatz Boost hört. Verpackt
in der für BYD mittlerweile bekannten
Mixtur aus attraktivem Preis, toller
Qualität und einigen fast charmant
wirkenden bis witzigen Kinderkrankheiten,
darf sich der Seal U DM-i am heimischen
Elektrisch und fossil – der BYD
Seal U DM-i ist das erste Plug-in-
Hybrid-Modell des chinesischen
Herstellers.
Raunzen auf sehr hohem Niveau sprechen.
Ebenfalls auf absolut hohem Niveau ist die
gebotene Garantieabdeckung. Mit Subaru
Safe8 wird eine Achtjahresgarantie ohne
Kilometerbegrenzung (!) geboten. Das
macht den Subaru Solterra für berufliche
Vielfahrer mit einer Vorliebe für Elektromobilität
umso interessanter.
Fazit: Preislich vernünftig positioniertes
Elektromobil mit tollem Gesamtpaket.
FACTS
Motor: 1,5 l Hybrid-Benzin, 96 kW (131 PS)
Eigengewicht: 2.100 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 650 kg/1.300 kg
Testverbrauch: 5,5 l/100 km
Listenpreis: 44.890,– Euro
(exkl. MwSt. & NoVA)
+ Preis-/Leistungsverhältnis
+ tolle Ausstattung
+ solide verarbeitet
- nervöser Tempomat
- unangenehme Windgeräusche
- schlechter Radioempfang
Markt in vielem üben, nur nicht in nobler
Zurückhaltung. 44.900 Euro (inkl. MwSt. &
NoVA) sind schon alleine Grund genug, den
Chinesen genauer unter die Lupe zu
nehmen. Und spätestens der erste Rundumblick
im Innenraum zeigt, dass die
Chinesen auch bei diesem Modell absolute
Trendsetter in Sachen Qualität zu einem
vernünftigen Preis sind.
Fazit: Ein Newcomer mit nicht zu unterschätzendem
Potenzial.
Attraktiv – nicht nur der
Kaufpreis von 34.990 Euro
(inkl. MwSt. und NoVA)
machen den neuen MG HS
PHEV + Comfort zu einem
interessanten Newcomer
am Markt.
Gemischt – neben dem Touchdisplay sind
wichtige Funktionen auch über konventionelle
Tasten abrufbar.
MG HS PHEV+ COMFORT
Reichweiten-Krösus aus Fernost
ielleicht war es ja die eigene Bequem-
die dem Thema Vlichkeit, Plug-in-Hybrid
bis dato mit einer gewissen Distanz
gegenübergestanden ist. Wozu Ladestopps
einplanen, wenn der Benzintank ohnehin
gut gefüllt ist. Der neue MG HS PHEV+
hat dieses Vorurteil ganz gewaltig aufgeweicht.
Wieso? Weil er fossil wie elektrisch
voll aufmagaziniert vernünftige Reichweiten
ermöglicht, die auch dem spritverliebten
Autofahrer bei seinen kurzen Alltagswegen
die Elektromobilität als Alternative
schmackhaft machen. Voll aufgeladen
schafft er es gut 80 km vollkommen
abgasfrei voranzukommen. Verblüfft hat
uns auch die Reichweite des Verbrenners,
die nach dem akkuraten Volltanken knapp
1.000 km betragen hat.
Ausstattungsmäßig war unser Testkandidat
mit einem Listenpreis von 34.990 Euro
(inkl. MwSt. & NoVA) in der Comfort-
Unverkennbar – für das Ladekabel gibt es
eine etwas zu klein geratene, dafür aber
top gebrandete Tasche.
Variante unterwegs. Ob sich die 2.000
Euro Aufpreis für die Luxury-Variante
rechnen, muss natürlich jeder für sich
selbst entscheiden. Die einzigen Ausstattungsdetails,
die wir in der Basisvariante
wirklich vermisst haben, waren die
kabellose Smartphone-Lademöglichkeit
und vielleicht noch die elektrische Heckklappe.
Sonst ist der MG HS PHEV+ auch
in der Basisvariante top ausgestattet und
man kann es gar nicht oft genug erwähnen,
MG-typisch durch und durch gut
verarbeitet.
FACTS
FUHRPARK
Motor: 1,5 l Hybrid-Benzin, 105 kW (143 PS)
Eigengewicht: 1.830 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/1.500 kg
Testverbrauch: 5,4 l/100 km
Listenpreis: 34.990,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVA)
+ vernünftiger Preis
+ viel Platz im Innenraum
+ ansprechendes Auftreten
- ungenaue Verkehrszeichenerkennung
- mit 495 kg überschaubare Nutzlast
- schlecht schließende Türen
Entertainment an Bord
Unser persönliches Entertainment-Highlight
im Innenraum war die Sprachausgabe
des Navigationssystems. Als mögliche
Reinkarnation von Franky-Boy Stronach
mit chinesischen Wurzeln, navigiert Dich
die Stimme mit einer köstlichen phonetischen
Mischung aus deutsch, englisch und
einer Prise chinesisch durch die Gegend.
Die Begeisterung der Mitfahrenden war
dort und da dermaßen groß, dass wir uns
sogar auf nur wenige Kilometer langen
Alltagswegen von der netten Reiseleitung
den Weg haben weisen lassen.
Nachdem die chinesischen Autobauer für
ihre schnelle Reaktion auf sich ändernde
Marktverhältnisse bekannt sind, dürfen
wir diese Geschichte zu guter Letzt auch
für einen kleinen Denkanstoß in Richtung
China nutzen. Mit durchschnittlich 5,4
l/100 km war der Kraftstoffverbrauch
unseres Testkandidaten nicht nur ausgesprochen
moderat, sondern auch auf dem
Niveau von gleichstarken Turbodieselmotoren
angesiedelt. Wäre das nicht
Grund genug, um sich einmal mit dem
Thema Selbstzünder etwas genauer zu
beschäftigen?
80 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MAI 2025
81
SERVICE
BÜCHER
LEITFADEN STRASSENBRÜCKEN
2. überarbeitete und erweiterte Auflage
ISBN: 978-3-433-03189-6; 89,00 Euro
Das Buch ist ein praktischer Leitfaden für alle am
Straßenbrückenbau Beteiligten: entwerfende und
ausschreibende Verwaltungen, Ingenieurbüros,
Prüfingenieure und Baufirmen. Es liefert einen
strukturierten Überblick über das komplexe Regelwerk,
das bei Straßenplanung, Bauwerksentwurf, Bauausführung,
Erhaltung, Nachrechnung und Abbruch zu
beachten ist. Dabei sind die konstruktiven Anforderungen
der verschiedenen Vorschriften nach den Brückenelementen
geordnet dargestellt. Dies ermöglicht ein
gezieltes Nachschlagen. Insbesondere in der Straßenbauverwaltung
kann das Werk als nützliches Hilfsmittel
dienen, da schon im frühen Stadium der Straßenplanung
ein Brückenbauwerk möglichst gut in den
Trassenverlauf einer Straße bzw. eines Verkehrsweges integriert werden
sollte, um in späteren Phasen die Bauwerksplaner nicht vor unlösbare oder
kostenintensive Aufgaben zu stellen. Für die vorliegende 2. Auflage wurde
das Werk grundlegend überarbeitet und hinsichtlich der aufgeführten und
zitierten Regelwerke aktualisiert. Dazu griffen die Autoren unter anderem
auf ihre langjährigen Erfahrungen in der Straßenbauverwaltung, in
Ingenieurbüros und bei der Erarbeitung von Vorschriften zurück.
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sein, wie Unternehmen und Organisationen Nachhaltigkeit
umsetzen und kommunizieren. Ein wesentlicher Wandel
zeichnet sich bereits ab: Die steigende Erwartung an Transparenz
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klar mit Daten und Zahlen belegen. Dabei geht es
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