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RB News 1 | 2025

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POLE-POSITION

FÜR PRÄZISION.

NEWS 2025 | 1

DER TRICOMPAX CHRONOGRAPH BREMER.

2

VOM FINANZCHEF

ZUM UHRMACHER

Gespräch mit Reto Baumgartner

4

FIA, ARIK, MELANIE, GIULIA

UND MARCO

Neue Markenbotschafter:innen der RB Baumgartner-Familie

6

DER BREMER

RB Baumgartners neuster Chronograph

7

LEGENDÄRE WERKE

Eine Hommage an die Uhrmacherkunst

8

IM TAKT DES SPIELS

Gespräch mit Fussballtalent Giulia Schlup

10

GIPFELSTÜRMER

UND GLOBETROTTER

DOM – der Zeitmesser für Vielreisende

11

UHRMACHER FÜR EINEN TAG

Politiker Daniel Bichsel baut seine eigene Uhr

RB Baumgartners neuster Chronograph vereint technische

Exzellenz und die faszinierende Geschichte

des internationalen Motorrennsports in Bern.

Die neueste Uhr der renommierten Berner Uhrenmanufaktur,

RB Baumgartner, die BREMER, ist nicht nur ein

Meisterwerk der Uhrmacherkunst, sondern auch eine

Hommage an eine der aufregendsten Epochen des

internationalen Motorrennsports: den Grand Prix Suisse

in Bern. Von 1934 bis 1939 und erneut von 1947 bis

1954 verwandelte sich die Hauptstadt der Schweiz jedes

Jahr im Sommer für einige Tage in das pulsierende Zentrum

des Motorsports. Der Grand Prix Suisse war mehr

als nur ein Rennen; er war ein bedeutendes Sportereignis

mit europäischer und später weltweiter Ausstrahlung.

Zusammen mit den legendären Rennen auf dem

Nürburgring, in Monte Carlo und Silverstone zählte er

zu den grossen Klassikern des Motorrennsports.

Fortsetzung Seite 6

EDITORIAL

WAS GESTERN NOCH GEGOLTEN HAT, …

Liebe Leserinnen und Leser

Im Editorial 2020, geprägt

durch die Corona-Krise,

habe ich das erste Mal

über Veränderungen, die

mir speziell erschienen,

geschrieben. Ich war dabei

aber der vollen Überzeugung,

dass danach wieder alles so werden

wird, wie es vorher war. Nun aber weit gefehlt! Nicht

nur hat die Corona-Krise den Umgang miteinander nachhaltig

verändert, sondern auch die politischen Grenzen

haben sich immer weiter verschoben. Dinge, die noch vor

kurzem undenkbar waren, sind jetzt Realität; sei dies ein

Krieg in Europa, die neuen Spannungen Ost-West, die

Nation der Globalisierung führt Zölle ein, etc.

Die, die mich näher kennen, wissen, dass es mir nur wohl

ist, wenn ich immer wieder etwas verändern kann oder

wenn viel parallel läuft. Nur was sich jetzt in der Welt

abspielt, ist auch mir definitiv zu viel. Was gestern noch

gegolten hat, ist heute nichts mehr wert!

Da freue ich mich immer wieder, wenn ich mich mit

meinen Uhren beschäftigen kann und in eine Welt mit

einer Mischung aus Beständigkeit und Weiterentwicklung

eintauchen kann. Ich vergleiche unser Métier gerne mit

einem Baum. Die ganze Geschichte der Uhrmacherei ist

der Baumstamm, die verschiedenen Marken und Stilrichtungen

die Äste.

Mit jedem Jahr kreieren wir neue Modelle und bilden so

die Blätter eines jahrhundertalten Baumes.

Auch in unserem direktem Umfeld gibt es Veränderungen.

Leider müssen wir unseren langjährigen Uhrmacher,

Lukas Reinhard, per Ende August ziehen lassen. Neben

seiner Arbeit bei RB Baumgartner ist Lukas ausserdem als

Schulleiter in Kallnach tätig. Dieses Pensum wurde nun auf

das neue Schuljahr erhöht, weshalb sich beide Jobs leider

nicht mehr vereinen lassen. Lukas hat einen wesentlichen

Beitrag zum Erfolg von RB Baumgartner geleistet. Nebst

seinem fundierten Fachwissen als Uhrmacher, aber auch

in der Uhrenkonstruktion, hat er die Kollektion massgeblich

geprägt. Viel wichtiger für mich war aber sein Witz,

unsere Diskussionen, das Austüfteln von Lösungen und

das gemeinsame Lachen. Nach wunderbaren acht Jahren

sagen wir alle Danke Lukas und sind zuversichtlich, dass

sich unsere Wege in der Zukunft wieder kreuzen.

Jedes Ende hat auch einen Anfang. Im Mai durften wir

unser neues Teammitglied, Uhrmacherin Alexia Fatton,

begrüssen. Ich freue mich auf eine spannende gemeinsame

Zusammenarbeit.

Bereits im Frühjahr konnten wir die neuen Fliegeruhren

mit einem leicht kleineren Durchmesser und einem neuen

Gehäuse vorstellen. In der aktuellen Ausgabe darf ich

Ihnen nun die neuste Kollektion von RB Horlogerie präsentieren.

Die Modelle «PITON» und «RAQUETTE» greifen

auf die historischen Chronographen-Werke Valjoux 23 und

Valjoux 88 zurück, sind aber mit zeitgemässen Zifferblättern

ausgestattet. So verbinden wir Tradition und Moderne.

Und natürlich werden wir in unserem Jubiläumsjahr eine

ganz neue Kollektion präsentieren. Nur verrate ich noch

nichts darüber, einzig: Am 12. September 2025 erfahren

Sie mehr.

Auch haben wir Zuwachs in unserer Familie der Markenbotschafter

und Markenbotschafterinnen erhalten. Neu

engagieren sich das Geschwisterpaar Arik und Fia Bütikofer

(Kanu), die Skifahrerin Melanie Michel, die Verteidigerin

des BSC YB Frauen, Giulia Schlup und die YB-Legende

Marco Wölfli für die Uhren von RB Baumgartner.

Nun wünsche ich viel Spass bei der Lektüre der neuen

Ausgabe der RB News.

Ihr Reto Baumgartner


NEWS 2025 | 1 2 RB BAUMGARTNER

VOM FINANZCHEF ZUM UHRMACHER

DAS 10-JÄHRIGE JUBILÄUM

EINER MUTIGEN

NEUANFANGS-MANUFAKTUR

Früher haben Zahlen den Alltag von Reto Baumgartner

dominiert, heute sind es Uhren.

Reto Baumgartner war Ende 40, als er seine Karriere – er war

zuletzt Finanzchef beim Bahnunternehmen BLS – an den

Nagel hängte. Viele Jahre war er in leitenden Positionen bei

grossen Unternehmen tätig gewesen, nun widmet er sich

dem Uhrmacherhandwerk.

In jungen Jahren kaufte sich der Berner seine erste mechanische

Uhr. Das traditionsreiche Handwerk liess ihn nicht mehr

los. Vor zehn Jahren wagte Reto dann den Sprung in die Selbstständigkeit

und gründete RB Baumgartner AG Swiss Watchmaking.

In seinem Atelier in Aarberg (BE) entstehen mechanische

Uhren mit Handaufzug- und Automatikwerken, zeitlos elegant

oder sportlich und frech.

RB News: Was hat dich dazu inspiriert, nach einer

erfolgreichen Karriere in der Wirtschaft den Weg in die

Uhrenbranche zu wagen?

Reto Baumgartner: Die Leidenschaft zu mechanischen Uhren,

die ich hege, seit ich 18 Jahre alt war. Ich wollte mir nicht einmal

sagen müssen «hätte ich diesen Schritt doch gewagt» und

deshalb habe ich ihn gewagt.

RB News: Wie hast du den Übergang vom

Wirtschaftsbereich zur Uhrmacherei erlebt?

Reto: Es ist eine andere Welt. In den Finanzen ist man oft mit

eher abstrakten Fragestellungen beschäftigt, wie «Wie ist die

Rendite dieser Beschaffung», etc.

In der Uhrmacherei hat man ein direktes Feedback zur Arbeit,

die man gemacht hat; entweder läuft die Uhr oder sie läuft

nicht. Läuft sie nicht, beginnt man wieder von vorne.

RB News: Welche Herausforderungen musstest du in

den ersten Jahren meistern, um dich in der Branche zu

etablieren?

Reto: Ich denke, die grösste Hürde war, dass ich ernst genommen

wurde. Da kommt einer, der hinter dem Bürotisch

gesessen hat und meint er könne eine Uhrenmarke aufbauen.

Dieses Vorurteil habe ich am Anfang oft gespürt, aber je mehr

die Leute gemerkt haben, mit welcher Freude und Leidenschaft

ich der Uhrmacherei nachgehe, hat es sich in Luft aufgelöst.

RB News: Gibt es besondere Momente oder Meilensteine,

die dir im Rückblick besonders im Gedächtnis geblieben

sind?

Reto: Das waren Momente wie z.B. als ich mein erstes selbst

designtes Zifferblatt in den Händen hielt oder mein erstes

eigenes Gehäuse.

Heute versuche ich das Gute aus beiden Welten zu verbinden.


NEWS 2025 | 1 3 RB BAUMGARTNER

RB News: Wie hat sich RB Baumgartner seit der Gründung

entwickelt?

Reto: Während wir zu Beginn mit vorgefertigten Bausätzen,

welche wir personalisiert haben, begonnen haben, sind wir

heute eine erfolgreiche Uhrenmanufaktur, welche die Uhren

selbst designt, konstruiert, entwickelt und baut. Dabei haben

wir es auch geschafft, der Marke ein eigenständiges Gesicht

zu geben.

RB News: Was waren die grössten Herausforderungen bei

der Gründung von RB Baumgartner?

Reto: Die grösste Herausforderung war, dass ich die Kontakte

zu den Lieferanten aufbauen konnte. Dabei haben mir einige

liebe Freunde, welche bereits in der Uhrenbranche tätig waren,

Türen geöffnet und Starthilfe gegeben.

RB News: Gab es Momente, in denen du an deiner

Entscheidung gezweifelt hast? Wie hast du diese

überwunden?

Reto: Nein, das habe ich nie. Ich würde es nochmals machen.

Reto: Ich möchte den Ewigen Kalender zur Serienreife

bringen, meine Kollektion noch stärker fokussieren und viele

Kundinnen und Kunden mit meinen Uhrmacherkursen in die

Welt der Uhrmacherei einführen.

RB News: Wie siehst du die Rolle des Quereinstiegs in der

Uhrenbranche – glaubst du, dass mehr Menschen diesen

Weg wählen werden?

Reto: Ja, auf jeden Fall. Es ist bereichernd, andere Blickwinkel

in die Uhrenindustrie einfliessen zu lassen. Dabei scheint

es mir aber wichtig, dass sich diese Personen auch mit der

Geschichte der Uhrenindustrie auseinandersetzen, um zu verstehen,

woher wir als Uhrenhersteller kommen.

RB News: Gibt es spezielle Uhrenmodelle oder

Kollektionen, auf die du dich besonders freust oder die dir

speziell am Herzen liegen?

Reto: Jein. Würde mir die Uhr nicht selbst gefallen, würde ich

sie nie bauen. Modelle, wie die BASCULE, welche uhrmacherische

Herausforderungen enthalten, finde ich persönlich sehr

spannend.

Reto: Sie hat im Vergleich zu den bisherigen Modellen eine

ganz eigenständige Formensprache und ein spannendes

Farbkonzept.

RB News: Wann wird die Jubiläumsuhr erhältlich sein und

wo kann man sie erwerben?

Reto: Die Uhr wird am 12. September 2025 anlässlich der

10-Jahres-Feier lanciert und ist anschliessend bei uns Atelier

in Aarberg oder online verfügbar sein.

RB News: Gibt es eine besondere Geschichte oder

Inspiration hinter dem Design dieser Uhr?

Reto: Bei dieser Uhr habe ich Etienne Ruffieux vollkommen

freie Hand gelassen und er hat seine Interpretation einer RB

Baumgartner Uhr umsetzen können. Dies ist ihm einmal mehr

sensationell gelungen.

Vielen Dank lieber Reto für das Gespräch und den Blick hinter

die Kulissen von RB Baumgartner.

RB News: Was war das herausragendste Projekt oder die

grösste Herausforderung, die du bisher gemeistert hast?

Reto: Die Entwicklung meines Ewigen Kalenders. Vor drei

Jahren hatten wir die Idee einen Ewigen Kalender zu entwickeln.

Dabei haben wir uns zum Ziel gesetzt, dies einerseits

mit möglichst wenig Teilen zu machen und andererseits diesen

so zu bauen, dass es keine Teile gibt, die nur alle 4 Jahre

(Schaltjahr) bewegt werden.

Wir konnten diesen Kalender erfolgreich konstruieren, patentieren

und mit Modellen das Funktionieren nachweisen. Als

nächster Schritt steht nun die Suche nach Partnern an, welche

bereit sind, beim Prototyping und der anschliessenden Produktion

miteinzusteigen.

RB News: Wie hat dir dein vorheriger wirtschaftlicher

Hintergrund bei der Führung des Unternehmens

geholfen?

Reto: Es gibt zwei Aspekte, die mir geholfen haben. Einerseits

war ich in der Lage die finanzielle Führung (oder einfacher

gesagt, man(n) kann nur ausgeben, was man(n) vorher einnimmt)

sicherzustellen und andererseits habe ich, gerade in

meinen Funktionen als Finanzchef, gelernt auch intuitiv zu

entscheiden.

RB News: Finanzchef und Intuition? Schliesst sich das

nicht aus?

Reto: Nein, ganz im Gegenteil. Der Finanzchef, der sich nur

auf seine Zahlen verlässt, hat einen guten Überblick, was geschehen

ist. Der Finanzchef, der seine Zahlen kennt, aber auch

auf seinen Bauch hört, ist in der Lage aufgrund dieser Zahlen

auch die Zukunft eines Unternehmens zu gestalten.

BASCULE

RB News: Wie möchtest du RB Baumgartner

weiterentwickeln, um auch kommende Generationen zu

begeistern?

Reto: Es gibt Merkmale, die ich auch in Zukunft nicht ändern

will. So bleiben die RB Baumgartner Uhren immer mechanisch

und sehr wahrscheinlich auch rund. Das Spiel mit Farben,

Materialen und Funktionen soll jedoch den Zeitgeist widerspiegeln.

RB News: Anlässlich des 10jährigen Jubiläums von

RB Baumgartner hast du und dein Team eigens eine

Jubiläumsuhr kreiert. Kannst du uns schon einen kleinen

Einblick geben, was die Uhr ausmacht?

Reto: Ja, gerne. Kurz zusammengefasst: Neues Gehäuse, neues

Zifferblatt und neue Zeiger; ein ganz neues Design.

Atelier in Aarberg

RB News: Was sind deine Visionen für die nächsten zehn

Jahre bei RB Baumgartner?

RB News: Was macht diese spezielle Uhr so einzigartig im

Vergleich zu anderen Modellen?


NEWS 2025 | 1 4 RB BAUMGARTNER

NEUE MARKENBOTSCHAFTER:INNEN

FIA BÜTIKOFER

TALENTIERTE KANUTIN,

STUDENTIN UND

GROSSE SCHWESTER VON ARIK

Die RB Baumgartner-Familie wächst. Fia Bütikofer

trainiert wie ihr Bruder, Arik, im Schweizerischen

Kanu-Verband und besucht die Sporthandelsschule

in Biel.

Fia hat schon als kleines Mädchen gemerkt, dass sie das

Element Wasser magisch anzieht. Bei den Wettkämpfen ihres

Vaters wurde Fia‘s Feuer für den Sport Kanuslalom schlussendlich

entfacht. Die Kanutin mit dem ansteckenden Lachen

besucht die Sporthandelsschule in Biel, um ihre Leidenschaft

mit der schulischen Bildung optimal zu verbinden und Höchstleistungen

zu erbringen. Fia liebt Kanuslalom über alles. Die

Lysserin vertritt die Schweiz jetzt schon seit einigen Jahren an

internationalen Wettkämpfen – im Kanadier Einer (C1) und im

Kajak Einer (K1).

Wo sieht Fia Bütikofer Parallelen der Uhrmacherei und dem

Kanusport? «Kanufahren und das Funktionieren eines Uhrwerks

haben mehr gemeinsam, als man denken könnte. Beide

erfordern Präzision und Geschicklichkeit, um erfolgreich zu sein.

Wie die Zahnräder eines Uhrwerks müssen auch die Bewegungen

beim Kanufahren perfekt aufeinander abgestimmt sein,

um ein reibungsloses Funktionieren zu gewährleisten. Jeder

Paddelschlag muss genau dosiert und synchronisiert werden,

um das Kanu effizient durch das Wasser zu bewegen. Sowohl

beim Kanufahren als auch beim Uhrwerkmechanismus spielt

Timing eine entscheidende Rolle, um das gewünschte Ergebnis

zu erzielen.»

Fia freut sich sehr, Teil des Markenbotschafterteams von RB

Baumgartner zu sein und die Uhrenmarke in der Kanu-Community

bekannt zu machen.

ARIK BÜTIKOFER

TALENTIERTER KANUTE

STUDENT UND BRUDER VON FIA

Wie seine grosse Schwester ist auch Arik durch die

Karriere seines Papas mit dem Kanusport in Berührung

gekommen.

Schon in jungen Jahren durften die Bütikofer-Kids regelmässig

im Kanu ihres Vaters, der damals selbst Wettkämpfe bestritt,

mitfahren.

Seit einigen Jahren ist Arik nun schon Teil des Junioren-Teams.

Sein Herz schlägt für das Kanufahren, und er freut sich darauf,

seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und an die Weltspitze zu

gelangen. Auch Arik besucht seit letztem Sommer die Sporthandelsschule

in Biel, was ihm ermöglicht, seine Leidenschaft

für den Sport und die Ausbildung zu vereinen.

Auch Arik ist der Meinung, dass Kanufahren und Uhren einiges

gemeinsam haben, nämlich: «Das Kanufahren und Schweizer

Uhren haben beide eine Verbindung zur Präzision und zum

Timing. Beim Kanufahren geht es darum, die Bewegungen im

Einklang mit der Natur zu koordinieren, während Schweizer

Uhren für ihre Präzision und Qualität bekannt sind. Beide erfordern

ein feines Gespür für Timing und Genauigkeit, sei es beim

Navigieren auf dem Wasser oder beim Messen der Zeit.»

MELANIE MICHEL

SKIRENNFAHRERIN AUS DAVOS

JUNIOREN SCHWEIZERMEISTERIN

2018 UND 2022

Ihre Liebe zum Skifahren begann schon sehr

früh. Mit 2 ½ Jahren stand Melanie Michel das

erste Mal auf den Skiern, weil sie nie zu Hause

bei ihrer Grossmutter bleiben wollte, während

ihre grosse Schwester mit ihren Eltern auf der

Piste war.

Von Anfang an wollte die Davoserin immer schneller sein

als ihre Freunde und schon in der Skischule war Melanie’s

Wettkampfgeist geweckt. Auch abseits des Skifahrens

engagierte sie sich von klein auf sportlich aktiv und hatte

den Wunsch, in allem die Beste zu sein. «Ich glaube, diese

gesunde Portion Ehrgeiz und Durchhaltevermögen hat

mich auf den Weg gebracht, den ich heute eingeschlagen

habe», ist Melanie Michel überzeugt.

Leider verletzte sich Melanie anfangs der Skisaison

2024/2025 schwer. Bei der Europacup-Abfahrt in St.

Moritz ist die 24-jährige heftig gestürzt und hat sich eine

Knieverletzung zugezogen. Das Knie wurde mittlerweile

erfolgreich operiert und Melanie befindet sich in der Reha.

«Beim Skifahren spielt die Zeit eine zentrale Rolle – wer

zuerst im Ziel ist, gewinnt. Dieses Verhältnis zur Zeit spiegelt

sich auch in meiner Leidenschaft für Uhren wider.

Uhren messen die Sekunden, die den Unterschied ausmachen,

sie lehren uns aber auch Geduld. Besonders als ich

mich von meiner ersten Knieverletzung erholen musste,

habe ich gemerkt, wie lange die Zeit dauern kann. Aber

auch, wie man diese Zeit nutzen kann, um stärker und

entschlossener zurückzukehren», erzählt die Bündnerin.

Ausserdem trage sie mit Stolz ihre MRS. PEARL und freut

sich, Teil der RB Baumgartner-Familie zu sein.


NEWS 2025 | 1 5 RB BAUMGARTNER

GIULIA SCHLUP

FUSSBALLTALENT BEIM

BSC YOUNG BOYS UND

KAUFFRAU

Giulia Schlup hat ihre Fussballleidenschaft über ihren

älteren Bruder entdeckt.

Giulia ist in Vorimholz auf einem Bauernhof aufgewachsen. Mit

etwa sieben Jahren im Jahr 2011 wurde ihre Leidenschaft für

den Fussball durch ihren älteren Bruder geweckt. Die Teamsportart

mit ihrer Schnelligkeit, sowohl den technischen als

auch den taktischen Aspekten, hat die junge Bernerin sofort

gepackt.

2015 erhielt Giulia die Chance, zum BSC Young Boys zu wechseln,

wo sie fünf Jahre lang mit Jungs im Nachwuchsspitzenfussball

spielte. 2020 erfolgte dann der Wechsel zu den Frauen

des BSC YB und 2022 konnte Giulia ihr Debüt im Fanionteam

geben und dieses Jahr den Schweizermeister-Titel mit ihrem

Team feiern. Parallel dazu schloss sie im Sommer 2024 erfolgreich

eine Sportlehre als Kauffrau bei der armasuisse ab.

Auf die Frage, weshalb sie Markenbotschafterin von RB Baumgartner

ist, antwortet die sympathische Seeländerin: «Da ich

das Fussballspielen auf der Aarolina beim FC Aarberg erlernt

habe, freut es mich sehr, Markenbotschafterin für diese lokale

Uhrenmarke zu sein. Schon früh erkannte ich, dass die richtige

Position für mich in der Verteidigung liegt. Zuverlässigkeit und

präzise Abstimmung im Team sind nicht nur essenzielle Eigenschaften

einer Verteidigerin, sondern auch zentrale Merkmale

einer Uhr, die präzise die Zeit anzeigt und deren Komponenten

exakt aufeinander abgestimmt sein müssen.»

Lesen Sie im ausführlichen Interview mit Giulia Schlup in dieser

Ausgabe der RB News, was ihre Gedanken, Hoffnungen und

Wünsche für die kommende Frauenfussball-Europameisterschaft

in der Schweiz sind.

MARCO WÖLFLI

GOALIE-LEGENDE BEIM BSC YOUNG BOYS

MITINHABER BEI ADLATUS AG REAL ESTATE PARTNERS

PROJEKTLEITER BEI YB IMMO

UND FAMILIENMENSCH

Sein Spitzname «Wouf» kommt nicht von ungefähr.

Mit dem Wolf fühlt sich Marco Wölfli seit jeher verbunden:

«Wölfe sind intelligent, anpassungsfähig und hoch sozial. Ein

Rudel setzt sich aus einzelnen Charakteren zusammen, die sehr

individuell sein können. Aus diesen bildet sich aber auch eine

Gruppenpersönlichkeit. Der Wolf symbolisiert Gemeinschaft

und gegenseitige Unterstützung, was wichtige Werte für ein

harmonisches Miteinander sind», beschreibt der ehemalige

Spitzentorhüter. Auf seiner Homepage umschreibt Marco die

für ihn wichtigen Werte so:

W

O

U

F

Wichtig esch d’Ehrlichkeit

Ohni Humor geits nid

Uf jede Fau zueverlässig

Füür u Flamme für das won i mache

Der sympathische Berner «Gieu» ist eigentlich ein Grenchner.

Schon als kleiner Junge begleitete er seinen Vater oft auf den

Fussballplatz und entdeckte so seine Leidenschaft für den

Fussball. Mit vier Jahren kaufte ihm seine Mutter seine ersten

Fussballschuhe.

Die Juniorenzeit durchlief Marco bis zu den C-Junioren beim

FC Fulgor Grenchen, mal als Feldspieler mal als Torhüter.

Danach ging er für ein Jahr in die U-15 des FC Solothurn. Nach

diesem Jahr wurde das junge Fussballtalent für ein Sichtungstraining

des BSC Young Boys eingeladen und wechselte

anschliessend in die U-17 des BSC YB. Es folgte ein Profi-Vertrag.

Dem Verein blieb er treu und hütete lange Jahre als erster

Goalie das Tor.

In dieser Zeit war Marco auch Teil der Nationalmannschaft.

Insgesamt spielte er 11 Länderspiele und nahm unter anderem

an der WM in Südafrika 2010 teil. Seine Achillessehnenriss-Verletzung

während eines Meisterschaftsspiels im Dezember 2013

kostete ihn seinen Stammplatz bei YB und seine Teilnahme an

der WM 2014 in Brasilien.

Das Jahr 2018 wurde ein unglaubliches Jahr für Marco, denn

YB beendete die Saison mit dem ersten Meistertitel nach 32

Jahren. Im gleichen Jahr erfolgte die erstmalige Qualifikation

für die Champions League. Im zarten Alter von 36 Jahren

feierte Marco als ältester Schweizer Fussballspieler das Champions

League Debüt. In den beiden letzten Jahren bei YB,

feierte Wölfli und sein Team zwei weitere Meistertitel und den

Schweizer Cup. Im September 2020 beendet der Keeper seine

Karriere – nach 22 Jahren bei YB.

Marco bleibt jedoch mit dem Verein verbunden, kann sogar

seine zweite Leidenschaft, Immobilien damit vereinen. Heute ist

der gelernte Hochbauzeichner Mitinhaber bei Adlatus AG Real

Estate Partners und Projektleiter bei YB Immo.

Und was verbindet Marco als Markenbotschafter von RB Baumgartner

mit Zeit und Zeitmessern?

«Für mich ist Zeit das wertvollste Gut. Zeit mit meiner Familie,

besonders mit meinen zwei Jungs, zu verbringen, bedeutet mir

alles. Zeit ist für mich nicht nur die Dauer, sondern vor allem die

Qualität – gemeinsame Momente, Lachen, Gespräche und das

Gefühl, wirklich füreinander da zu sein.

In meinem Alltag als ehemaliger Torhüter und heute in der

Wirtschaft ist es manchmal eine Herausforderung, genug Zeit

für die Familie zu finden. Doch ich habe gelernt, dass diese

Momente unbezahlbar sind. Es geht darum, präsent zu sein,

den Alltag hinter sich zu lassen und bewusst Zeit miteinander

zu verbringen.

Uhren finden sich auch in meiner Familiengeschichte wieder:

Mein Nonno Hans war Uhrmacher – eine Leidenschaft, die er

mit viel Hingabe lebte. Seine Liebe zum Handwerk hat mich

schon früh geprägt und meine Wertschätzung für Präzision und

Geduld vertieft.

Im Fussball spielten die Zeit und das Zeitmanagement eine

zentrale Rolle für den Erfolg und die Effizienz auf dem Platz. Für

mich als Goalie war es essenziell, die Spielzeit genau zu beobachten

und richtig einzuschätzen, um schnell reagieren zu können.

Für einen Torhüter ist Zeitmanagement das Werkzeug, um

im entscheidenden Moment präsent zu sein, Ruhe zu bewahren

und die Kontrolle über das Spielgeschehen zu behalten. In

Bruchteilen von Sekunden musste ich auf dem Platz Entscheidungen

treffen, um meine Aktionen präzise abzustimmen.

Eine Uhr symbolisiert für mich Disziplin, Pünktlichkeit und das

Bewusstsein, jeden Augenblick optimal zu nutzen. Sie zeigt mir,

dass Geduld und Präzision entscheidend sind – Eigenschaften,

die auch im Fussball, in der Wirtschaft und in der Familie

unverzichtbar sind. Für mich ist die Uhr nicht nur ein Zeitmesser,

sondern ein Symbol für den Fokus und das Leben im Hier und

Jetzt.

Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe als Markenbotschafter

bei RB Baumgartner und fühle mich geehrt, Teil dieser sympathischen

Familie zu sein.»


NEWS 2025 | 1 6 RB BAUMGARTNER

Fortsetzung von Titelseite

POLE-POSITION

FÜR PRÄZISION.

Benannt nach dem legendären Rundkurs durch den Bremgartenwald und inspiriert

von dieser glanzvollen Geschichte fängt die BREMER, den Geist jener Zeit ein, als die

Strassen von Bern von dröhnenden Motoren und jubelnden Zuschauern erfüllt waren. Die

Uhr selbst ist ein Tricompax-Chronograph mit einem Durchmesser von 44 mm, der sowohl

durch seine technische Raffinesse als auch durch sein elegantes Design besticht. Das Werk,

das in der BREMER verbaut ist – das Manufacture La-Joux-Perret L110 – ist ein hochpräziser

Schaltrad-Chronograph mit einer beeindruckenden Gangreserve von

60 Stunden. Diese technischen Merkmale spiegeln die Präzision wider, die

auch für die Rennfahrer auf dem engen und anspruchsvollen Rundkurs im

Bremgartenwald entscheidend war. Die Fahrer erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten

von über 150 km/h. In einer Zeit, als das alltägliche

Leben der Bernerinnen und Berner noch merklich ruhiger war – geprägt

von Fusswegen, Trams oder Fahrrädern – stellte dieses Spektakel einen

aufregenden Kontrast dar. Die Rundstreckenrennen waren nicht nur der

grösste Sportanlass der Schweiz, sondern zogen auch internationale Stars

an, die ihre neuesten Rennfahrzeuge präsentierten. Die Stadt Bern wurde zum

Schauplatz eines faszinierenden Schauspiels, bei dem Geschwindigkeit und Technik

aufeinandertrafen.

Das bestbesuchte Rennen fand im Jahr 1948 statt und zog über 120.000 Zuschauer aus

dem In- und Ausland an – eine beeindruckende Zahl für eine Stadt mit damals nur 141.000

Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese Menschenmenge zeugt von der Faszination und

Begeisterung für den Motorsport in dieser Ära. Die BREMER trägt diese Geschichte weiter

und verbindet sie mit modernem Design und innovativer Technologie.

Ein besonderes Merkmal des neusten Zeitmessers im Sortiment von RB Baumgartner ist die

Tachymeterskala auf dem Zifferblatt, die es ermöglicht, Geschwindigkeiten präzise zu messen

– eine Funktion, die für jeden Motorsportenthusiasten unverzichtbar ist. Darüber

hinaus bietet die Datumsanzeige zwischen 4 und 5 Uhr zusätzliche Funktionalität

und macht die Uhr so zu einem idealen Begleiter.

Die BREMER ist mehr als nur eine Uhr; sie ist ein Stück Geschichte am Handgelenk

ihres Trägers. Sie erinnert uns an eine Zeit voller Leidenschaft für

Geschwindigkeit und Technik sowie an die unvergesslichen Momente des

Grand Prix Suisse in Bern. Mit ihrem eleganten Design und ihrer technischen

Exzellenz verkörpert sie den Geist des Motorsports und ehrt gleichzeitig das

Erbe einer Stadt, die einst im Mittelpunkt internationaler Autorennen stand.

In einer Welt, in der Tradition oft verloren geht, steht die BREMER als Symbol für das

Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart. Sie lädt dazu ein, nicht nur die Zeit

zu messen, sondern auch Geschichten zu erzählen – Geschichten von mutigen Fahrern,

begeisterten Zuschauern und unvergesslichen Rennen im Herzen der Schweiz. So wird jede

Sekunde mit dieser Uhr zu einem Teil eines grösseren Ganzen: einer Hommage an den

Motorsport und an die Traditionen, die ihn geprägt haben.

BREMER Schwarz/Weiss BREMER Grau/Rot BREMER Grau/Schwarz BREMER Schwarz/Rot


NEWS 2025 | 1 7 RB BAUMGARTNER

RB BAUMGARTNER PRÄSENTIERT

EXKLUSIVE

CHRONOGRAPHEN

MIT LEGENDÄREN WERKEN:

EINE HOMMAGE AN DIE

UHRMACHERKUNST

Mit grosser Freude stellt RB Baumgartner

seine neuesten Meisterwerke vor: zwei

aussergewöhnliche Chronographen, die das Erbe

der klassischen Uhrmacherei feiern.

Unter der Marke RB Horlogerie fertigt RB Baumgartner

in kleinen Serien exquisite Uhren, die

die reiche Tradition des Uhrmacherhandwerks

ehren. Mit dem letzten Modell aus dieser Reihe,

der BASCULE, wurde eine Drei-Zeiger-Uhr vorgestellt,

ausgestattet mit einem historischen

MSR-Werk – limitiert auf nur 35 Stück.

Nun dürfen mit grosser Freude zwei weitere

Meisterwerke präsentiert werden: Modelle, die

mit den legendären Chronographenwerken ausgestattet

sind und die Uhrmacherkunst in ihrer

schönsten Form zelebrieren.

Das Modell PITON ist mit dem Valjoux 23 Uhrwerk

ausgestattet und zeigt den für diese Zeit

typischen Bi-Compax Aufbau, bei dem kleine

Sekunde und Stundentotalisator im harmonischen

Zusammenspiel stehen. Die PITON ist wahlweise

mit einem robusten Stahl- oder edlen Rotgoldgehäuse

erhältlich und besticht durch Zifferblätter

in Schwarz, Crème oder Grün. Nur vier Exemplare

dieses Modells werden gefertigt – ein echtes

Highlight für Liebhaber limitierter Uhren.

Das Modell RAQUETTE beinhaltet das Werk

Valjoux 88. Dieses beeindruckende Kaliber

bietet einen Vollkalender (Datum, Tag, Monat),

eine Mondphase sowie einen Chronographen

mit Minuten- und Stundentotalisator. Auch die

RAQUETTE wird entweder in einem stilvollen

Stahl- oder Goldgehäuse angeboten und

präsentiert Zifferblätter in Schwarz, Crème oder

Grün.

Beide Modelle entstanden in enger Zusammenarbeit

mit der Uhrenmanufaktur Berney aus

L’Abbaye am Lac de Joux. Diese fruchtbare Partnerschaft

wird fortgesetzt: Derzeit entwickeln

wir gemeinsam einen weiteren Chronographen,

diesmal mit dem legendären Chronographenwerk

Valjoux 72. Die Geschichte geht weiter –

bleiben Sie gespannt!

PITON

RAQUETTE


NEWS 2025 | 1 8 RB BAUMGARTNER

IM TAKT DES SPIELS

DIE BEDEUTUNG

VON ZEIT UND LEIDENSCHAFT

IM FRAUENFUSSBALL

Ein Gespräch mit Giulia Schlup, das junge Fussballtalent beim BSC

Young Boys, amtierende Schweizermeisterin und neustes Mitglied der

RB Baumgartner Botschafterfamilie.

RB News: Wie wichtig ist Zeitmanagement für dich als Profi-

Fussballerin, und wie hilft dir eine Uhr dabei, deinen Alltag zu

organisieren?

Giulia Schlup: In den letzten 4 Jahren habe ich den Fussball und meine

Ausbildung mit Arbeit und Schule unter einen Hut gebracht. Um dies

meistern zu können, ist ein gutes Zeitmanagement essenziell. Mit der Uhr

von RB Baumgartner habe ich die Zeit immer sekundengenau im Blick

und kann so meinen Tag präzise strukturieren und voll ausnützen.

RB News: Was bedeutet es für dich, eine Uhr zu tragen?

GS: Ich finde, eine Uhr ist nicht nur praktisch, um die Zeit immer griffbereit

lesen zu können, sondern kann ein Outfit auch perfekt abrunden.

RB News: Wieso hast du dich für die WANDA in Weiss entschieden?

GS: Mir hat auf den ersten Blick nicht nur die schlichte, sondern auch die

elegante Art dieser Uhr gefallen und ich finde, man kann sie zu jedem

Look kombinieren.

RB News: Inwiefern siehst du die Verbindung Zeit und Fussball oder

Sport im Allgemeinen? Glaubst du, dass Zeit in deinem Training und

Matches eine besondere Rolle spielt?

GS: Meiner Meinung nach ist taktisch gesehen, die Zeit im Fussball ein

wichtiger Aspekt. Je nach Dauer und Phase des Spiels agiert man gegebenenfalls

anders und so ist es sicherlich immer hilfreich die Zeit im

Blick haben zu können. Auch im Training wird bei vielen Übungen die Zeit

gestoppt, damit man den Load und somit die Anstrengung des Trainings

exakter steuern kann.

RB News: Bald beginnt die Frauenfussball-Europameisterschaft. Was

sind deine persönlichen Erwartungen?

GS: Ich freue mich im Sommer auf ein tolles Fussballfest und hoffe, dass

möglichst viele Fussballbegeisterte den Weg in die Stadien oder in ein

Public Viewing schaffen. Ausserdem hoffe ich, dass dieses grossartige

Event in der Schweiz auch nachhaltig den Frauenfussball nach vorne

bringt und wir vermehrt solche Zuschauerrekorde brechen können, wie

dieses Jahr im März in unserem Spiel gegen die GC-Frauen.

RB News: Die Frauenfussball-Europameisterschaft im eigenen Land,

was bedeutet dir das?

GS: Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung, wenn man ein Event, wie die

Frauenfussball-Europameisterschaft, im eigenen Land hautnah erleben

kann.

RB News: Glaubst du, dass die Europameisterschaft dazu beitragen

wird, das Interesse am Frauenfussball weiter zu steigern? Warum ist

das wichtig?

GS: Ich denke, mit einem solchen Fussballfest im eigenen Land kann man

die Sichtbarkeit des Frauenfussballs deutlich steigern und auch viele

Mädchen begeistern, selbst Fussball zu spielen. Eine gute Nachwuchsförderung

ist zudem auch bedeutend, damit die Qualität der Spitze breiter

wird und stetig junge Talente nachkommen.

RB News: Wer sind deine Vorbilder im Frauenfussball, und wie haben

sie dich inspiriert, deine Karriere zu verfolgen?

GS: Ehrlich gesagt bin ich eher noch in der Generation aufgewachsen, in

der der Frauenfussball noch nicht so bekannt war und man seine Vorbilder

aus dem Männerfussball hatte. Aber eine Lia Wälti hat mich und


NEWS 2025 | 1 9 RB BAUMGARTNER

sicherlich auch viele andere Mädchen mit ihrer Art

Fussball zu spielen inspiriert und vorgelebt, dass

man den Weg ins Ausland schaffen und vom Fussball

leben kann.

RB News: Wie siehst du die Entwicklung des

Frauenfussballs in den letzten Jahren? Was hat

sich deiner Meinung nach am meisten verändert?

GS: Erfreulicherweise wuchs der Frauenfussball in

den letzten Jahren und das spüren auch wir Spielerinnen.

In kleinen, aber stetigen Schritten werden

sämtliche Bereiche des Frauenfussballs professionalisiert.

Sei dies, dass wir neuerdings Trainings am

Nachmittag haben, damit wir eine bessere Erholung

und mehr Freizeit neben dem Fussball haben oder,

dass wir die letzten beiden Saisons alle Heimspiele

im Stadion Wankdorf spielen konnten. Zudem ist

nun auch ein Campus in der Region Bern in Planung,

auf welchem wir dann auch noch bessere

Infrastrukturen geniessen können.

RB News: Welche Rolle spielen Medien

und Sponsoren bei der Förderung des

Frauenfussballs? Was könnte noch verbessert

werden?

GS: Medien und Sponsoren spielen eine zentrale

Rolle bei der Förderung des Frauenfussballs. Je

mehr Aufmerksamkeit der Sport in den Medien

oder durch Sponsoren erhält, desto mehr Frauenfussballinteressierte

lassen sich finden und so kann

auch mehr Geld für die Klubs und schlussendlich

auch für uns Spielerinnen für höhere Professionalität

generiert werden. Natürlich gibt es auch hier

noch Potenzial nach oben, aber ich stehe grundsätzlich

der Entwicklung der Sichtbarkeit in den Medien

positiv gegenüber und freue mich immer, wenn ich

einen Beitrag zum Frauenfussball sehe.

werden, um das Spiel weiter zu fördern?

GS: Meiner Meinung nach müssen wir die Heim-

EM nutzen, um daraus ein grosses Fussballfest zu

machen. Dieses Fest soll möglichst viele Menschen

mit Emotionen und Leidenschaft mitreissen. Dann

bin ich überzeugt, dass der Frauenfussball in der

Schweiz automatisch grösser und populärer wird.

RB News: Wo liegen die grössten Unterschiede

zwischen dem Männer- und Frauenfussball?

GS: Ich denke einer der grössten Unterschiede

zwischen dem Frauen- und Männerfussball ist, dass

bei den Männern durch Sponsoren, Zuschauer und

Medien halt noch immer einen Haufen mehr Geld

im Spiel ist und so auch durch die höhere Professionalität

der Männer in gewissen Massen einen Qualitätsunterschied

zu den Frauen sichtbar ist. Dies ist

sicherlich auch nicht von Heute auf Morgen änderbar.

Wir sind auch dankbar, dass wir in gewissen Bereichen

von Einnahmen der Männer profitieren können

und so den Frauenfussball weiter und schneller

professionalisieren und somit auch die Attraktivität

und Zuschauermengen steigern können. Das Ziel

der Frauenfussballvereine ist sicherlich, in Zukunft

finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können.

RB News: Was wünschst du dir für die Zukunft

des Frauenfussballs in der Schweiz und

weltweit? Welche Schritte sollten unternommen

RB News: Was sind deine persönlichen

Zukunftspläne?

GS: Mein grosses Ziel ist es einmal im Ausland,

vorzugsweise in Deutschland, Fussball spielen zu

können. Um dieses Ziel erreichen zu können, arbeite

ich jede Woche hart und versuche mich immer

bestmöglich weiterzuentwickeln. Ein Ziel für die

Nationalmannschaft habe ich kein konkretes. Ich

denke, als Innenverteidigerin braucht es zum Teil

relativ viel Glück, im richtigen Moment im richtigen

Alter zu sein, damit man berücksichtigt wird. Aber

mal schauen, was die Zukunft bereit hält …

Vielen Dank liebe Giulia für das Gespräch und den

Einblick in die Welt des Frauenfussballs. Das ganze

RB Baumgartner Team gratuliert Giulia und ihren

Kolleginnen zum Schweizer Meistertitel 2024/25.

Wir wünschen dir viel Erfolg in der Saison und

freuen uns auf spannende Spiele.

WANDA

NEUE MITARBEITERIN

ALEXIA FATTON

UHRMACHERIN

Die RB Baumgartner-Familie heisst ein neues Team-Mitglied willkommen:

Alexia Fatton arbeitet seit Mai 2025 als Uhrmacherin im Atelier

in Aarberg.

Alexia kommt aus dem Kanton Neuenburg und ist in einer Familie aufgewachsen,

welche mit der Natur und dem Handwerk tief verbunden ist. Als

Kind hat Alexia es geliebt, ihre Spielsachen zu reparieren und Lösungen

zu finden. Der Beruf der Uhrmacherin ergab sich natürlich, beeinflusst

von Familienmitgliedern, welche in dieser Branche bereits arbeiteten.

Auf die Frage, was Alexia an der Uhrmacherei mag, antwortet die sympathische

Neuenburgerin: «Ich war schon immer fasziniert von der Präzision

der Mechanismen, der Vielfalt der Berufe, die hinter einer Uhr

stecken, und der Selbstbeherrschung, die es braucht, um jedes einzelne

Teil zusammenzusetzen. Eine Uhr ist nicht nur ein Gegenstand:

sie ist eine Spur der Zeit, eine Emotion, die man am Handgelenk trägt.

Sie erzählt eine Geschichte, manchmal meine eigene, manchmal die

eines anderen. Das ist es, was die Uhrmacherei für mich ausmacht:

eine Mischung aus Technik, Schönheit und Erinnerungen.»

Alexia hat eine vierjährige Ausbildung als Uhrmacherin-Rhabieuse

an der LVMH-Uhrmacherschule absolviert und nach erfolgreichem

Abschluss im Kundendienst des renommierten Unternehmens Zenith

Berufserfahrung gesammelt.

Alexia Fatton ist mit ihrer Expertise und ihrer Passion für das Uhrmacherhandwerk

eine wertvolle Ergänzung für das eingespielte Team.

Herzlich willkommen Alexia!


NEWS 2025 | 1 10 RB BAUMGARTNER

GIPFELSTÜRMER

UND GLOBETROTTER

DOM – DER ZEITMESSER

VON RB BAUMGARTNER

FÜR VIELREISENDE

DOM, 4545m hoch: Ein imposanter Berg im Mischabelmassiv.

Er ist der höchste Gipfel, der sich vollständig auf

helvetischem Boden befindet. Der Name DOM leitet sich

wahrscheinlich vom Domherrn von Sion, Joseph Anton

Berchtold, ab, welcher 1833 als Erster das Mischabelmassiv

topografisch erfasste. Ebenso eindrucksvoll wie der Gipfel

präsentiert sich der Zeitmesser von RB Baumgartner, der

denselben Namen trägt.

Die Uhr besticht mit einem sehr stimmigen, dynamischen

Äusseren. Das Gehäuse mit den sandgestrahlten Seiten

und der eleganten Krone mit Kronenschutz gibt ihr ein

zeitloses Aussehen. Einen abenteuerlichen Charakter

verleiht die Weltkarte auf dem Zifferblatt im Kontrast mit

den rot gerahmten Zahlen und Zusatzstundenzeiger. Das

Stahlgehäuse des DOMs umfasst einen Durchmesser von

40mm und beinhaltet ein ETA-Werk 2893-2. Die Gangreserve

beträgt 50 Stunden. Ausserdem ist der glanzvolle

Zeitmesser bis zu 100m wasserdicht. Wie das Tüpfelchen

auf dem i rundet das Vintage Armband aus braunem

Kalbsleder das Gesamtbild der DOM harmonisch ab.

Das Aussergewöhnliche dieser zeitlosen Uhr ist die GMT-

Funktion, wie die Weltkarte auf dem Zifferblatt bereits

erahnen lässt. Die Uhr mit zweiter Zeitzone, wie eine GMT-

Uhr auch genannt wird, zeigt neben der Ortszeit auch

die Uhrzeit einer weiteren Zeitzone an. Die Abkürzung

GMT bezeichnet die «Greenwich Mean Time» und galt

ursprünglich als Zeitstandard, nach dem sich alle Ortszeiten

weltweit ableiteten. Heute handelt es sich bei der GMT

um eine Zeitzone, die sich an der UTC, der koordinierten

Weltzeit, orientiert. Das schnelle Ablesen von Orts- und

Heimatzeit der GMT-Funktion ist für Vielreisende und Globetrotter

eine besonders nützliche Komplikation.

Der DOM ist ein Herzensprojekt für Reto Baumgartner.

«Seit ich mit zirka 20 Jahren meine erste mechanische Uhr

gekauft habe, träumte ich davon, einmal meine eigene

Uhr mit GMT-Funktion zu bauen,» schwärmt er und stellt

sie behutsam zurück auf das oberste Tablar der Glasvitrine.

Reto Baumgartner ist sich sicher, dass der DOM noch

weitere Herzen erobern wird.

DOM


NEWS 2025 | 1 11 RB BAUMGARTNER

UHRMACHER FÜR EINEN TAG

POLITIKER DANIEL BICHSEL

BAUT SEINE EIGENE UHR

Gemeindepräsident von Zollikofen, Mitglied des

Grossen Rats des Kantons Bern und Fraktionsvizepräsident

der SVP sowie Präsident des Verbands

Bernischer Gemeinden – Daniel Bichsel hat politisch

viel erreicht, doch eine Uhr ins Leben zu rufen, ist

eine ganz neue Disziplin für den sympathischen

Berner.

Eines haben Daniel Bichsel und Reto Baumgartner bereits

gemeinsam: Sie haben beide die kaufmännische Lehre

bei der Gemeinde Zollikofen absolviert. Reto war Daniel’s

«Oberstift». Am Ende dieses Tages wird die beiden neben

ihrer langjährigen Freundschaft noch etwas verbinden:

eine selbst gebaute RB Baumgartner Uhr.

In entspannter Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee

sucht sich Daniel Bichsel aus dem Sortiment von RB

Baumgartner seine Wunsch-Uhr aus. Währenddessen

schweifen die beiden immer wieder in Erinnerungen ab

und erzählen lachend Episoden aus ihrer gemeinsamen

Zeit. So mussten sie 1986 als KV-Lehrlinge aufgrund eines

Mutterschaftsurlaubs und anderen Abwesenheiten das

Sekretariat der Bauverwaltung eigenständig führen – eine

Erfahrung, die sie bis heute verbindet.

Mit einem ansteckenden Lachen macht sich Daniel auch

ans Werk, ausgestattet mit Pinzette, Präzisionslupe und

Gummifingerlingen. Er löst vorsichtig die ersten Schräubchen

am Übungsuhrwerk. «Ich fühlte mich rundum gut

betreut durch Reto», berichtet Daniel später. «Er erklärte

mir geduldig jeden Schritt und versorgte mich mit wertvollem

Hintergrundwissen.» Trotz seiner ruhigen Hand, die

er durch sein Hobby Sportschiessen trainiert hat, ist er fasziniert

davon, wie anspruchsvoll es ist, die winzigen Teile

richtig zu platzieren. Es sei beeindruckend zu beobachten,

wie routiniert Reto ein Uhrwerk zusammenbaut – früher sei

er eher grobmotorisch veranlagt gewesen, schmunzelt der

56-Jährige.

Nach dem Demontieren und Montieren folgt die grosse

Herausforderung: Das Zusammenbauen der eigenen Uhr.

Mit höchster Konzentration setzt Daniel die einzelnen

Komponenten des von ihm gewählten Modell WANDA

Stück für Stück zusammen – so souverän, als hätte er nie

etwas anderes gemacht. Nach zwei Stunden ruft der «Uhrmacher

des Tages» seine RB Baumgartner ins Leben: Das

Ticken der selbstgebauten Uhr beginnt – ein magischer

Moment, den Daniel mit Demut beschreibt.

Und was sagt der Meister zu seinem ehemaligen «Unterstift»?

«Daniel war schon immer sehr ruhig und bedacht.

Ich schätze seine lösungsorientierte Art im Umgang mit

Problemen. Daniel hat mit einer beeindruckenden Leichtigkeit

sehr sauber und schnell gearbeitet», lobt er seinen

bodenständigen Jugendfreund. Sollte Daniel eine zweite

Karriere in der Uhrmacherei erwägen, würde Reto ihn

jederzeit gerne wieder anlernen, lacht Reto mit einem

Augenzwinkern.

Reto Baumgartner bietet bewusst Privat-Workshops für ein

bis zwei Personen an, um individuell auf die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer eingehen zu können.

Daniel Bichsel empfiehlt den Uhren-Workshop allen,

die eine aussergewöhnliche Erfahrung suchen: «Dieses

Erlebnis ist mehr als nur das Zusammenbauen einer Uhr:

Es ist eine besondere Erfahrung, die Freude, Geduld und

Präzision verbindet und noch lange nach diesem Tag

nachwirkt. Für alle, die das Besondere schätzen, ist dieser

Workshop eine einzigartige Gelegenheit, in ein Schwei-

zer Traditionshandwerk einzutauchen und sich selbst ein

unvergessliches Andenken zu schaffen.»

Lieber Daniel, wir danken dir für den wunderbaren Tag

und wünschen dir grosse Freude an deiner RB Baumgartner

und ganz viel Erfolg bei deiner Kandidatur für die

kommenden Regierungsratswahlen.

DANIEL BICHSEL’S WAHL

WANDA

Ein klassischer, zeitloser Schweizer Zeitmesser mit klarem Zifferblatt

in elegantem Schwarz, das mit feinen, geraden Zeigern

bestückt ist. Die praktische Datumsanzeige bei 3 Uhr ist sowohl

ein stilvolles als auch funktionales Extra. Im Innern tickt zuverlässig

ein ETA 2824 Automatik-Uhrwerk mit einer Gangreserve

von 40 Stunden


NEWS 2025 | 1 12 RB BAUMGARTNER

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