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2025-01_Wir Abtsgmünder

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AUSGABE I/25

Wir ABTSGMÜNDER

DAS ORTSMAGAZIN

SO SCHÖN FEIERT ABTSGMÜND AUCH 2025

WIEDER MITEINANDER DEN SOMMER:

EIN FEST FÜR ALLE

ZWISCHEN KLASSENZIMMER UND CNC-MASCHINE:

ABITUR PLUS AM SANKT-JAKOBUS-GYMNASIUM

ZUM JUBILÄUM HABEN SIE ALLES, NUR KEINEN HONIG IM KOPF:

40 JAHRE KULTURVEREIN LAUBACH

UND ANDERE SPANNENDE GESCHICHTEN

RUND UM ABTSGMÜND

Ein Produkt aus dem Hause Ostalb Medien GmbH


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25. & 26. JULI 2026

Du willst schon früh spannende Aufgaben in einem wettbewerbsfähigen

Unternehmen übernehmen, in einem tollen Team arbeiten und einen sicheren

Arbeitsplatz haben? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Wir bilden aus (m/w/d):

Industriemechaniker

Zerspanungsmechaniker

Konstruktionsmechaniker

Mechatroniker

Technischer Produktdesigner

Industriekaufmann

Bachelor of Engineering (DHBW)

Kessler + Co. GmbH & Co. KG

Hüttlinger Straße 18-20, 73453 Abtsgmünd

T 07366 81-945, E personal@kessler-co.com

2


Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Eine neue Ausgabe von „Wir

Abtsgmünder“, ein neuer, frischer

Look und an dieser Stelle

auch ein neues Gesicht.

Ich darf mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Larissa

Hamann, ich arbeite seit

etwas mehr als zweieinhalb

Jahren als Redakteurin

für die Ausgaben der

„Ipf- und Jagst-Zeitung/

Aalener Nachrichten“.

Zuvor habe ich in unserem

Mutterhaus, der

Schwäbischen Zeitung,

ein dreijähriges

Volontariat

in den Bereichen

Zeitung, Fernsehen

und Radio

abgeschlossen,

und bin nach meiner

Ausbildung auf eigenen Wunsch

für meinen Start in den Journalismus

auf die Ostalb zurückgekehrt.

Seit Kurzem darf ich der wundervollen

Aufgabe nachgehen,

mit dem „Wir Abtsgmünder“ ein

vielseitiges Magazin für Sie zu

gestalten, das Lust auf Sommer

und Zeit im Freien machen soll.

Als „Neigschmeckte“ war es mir

wichtig, zusammen mit meinen

Kollegen ein Magazin zusammenzustellen,

das sowohl alteingesessene

Abtsgmünder als

auch Zugezogene und Neubürger

anspricht. Im Mittelpunkt

steht daher das diesjährige „Mitsommerfest“,

das wie kein anderes

Fest die unterschiedlichsten

Facetten des Zusammenlebens

in der Gemeinde vereint.

Mit drei schönen Wanderrouten

möchten wir außerdem bei jungen

Familien und Zugezogenen

das Interesse für die Schönheit

der Natur rund um Kocher, Lein

und Laubach wecken – oder bei

gebürtigen Abtsgmündern wieder

entfachen.

Und damit es auch den kleinen

und kleinsten Abtsgmündern

während der Ferien nicht langweilig

wird, verraten wir Ihnen in

einem Ausblick auf das Kinderferienprogramm,

was es während

der warmen Monate alles zu erleben

gibt – oder wie jugendliche

Gymnasiasten bei Kessler &

Co. GmbH & Co. KG die freie Zeit

nutzen können, um sich schon

einmal auf das Berufsleben vorzubereiten.

Aber lesen Sie selbst…

Wir Abtsgmünder – Ein Produkt der Ostalb Medien GmbH, Marktplatz 15, 73430 Aalen | Telefon 07361/5705-43

E-Mail: anzeigen.ostalb@schwaebische.de oder redaktion.aalen@schwaebische.de

Geschäftsführung: Juliana Rapp | Verlagsleitung: Timo Lämmerhirt (verantwortlich für Anzeigen) | V.i.S.d.P.: Timo Lämmerhirt

Redaktion: Larissa Hamann, weitere Autoren sind ggfs. in den Texten genannt | Fotograf des Titelbildes: Gemeinde Abtsgmünd

Druck: Druckhaus Frank, Sandfeldring 13, 86650 Wemding | Erscheinungsweise: zweimal jährlich

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MITSOMMERFEST

Mit einem vielseitigen Programm ist beim Mitsommerfest

für jede Generation Abtsgmünder etwas dabei.

Foto: Rolf Köditz (SV Archiv)

So schön feiert Abtsgmünd

auch 2025 wieder

miteinander den Sommer

Von der traditionellen Miniregatta über eine vielversprechende Partynacht mit

spektakulärer Lasershow bis hin zu einer Lieblingsbuchhelden-Rallye hält das

Mitsommerfest auch in diesem Jahr wieder ein Programm für die ganze Familie

bereit.

TEXT: LARISSA HAMANN

Für die meisten Abtsgmünder

ist es das Highlight im Kalenderjahr:

das alljährliche Mitsommerfest.

In diesem Jahr ist

es vom 11. bis 13. Juli wieder so

weit. „Das zweite Juliwochenende

hat sich inzwischen als fester

Termin etabliert. Da weiß jeder:

Nach der Ipfmesse kommt

das Mitsommerfest“, so Hauptamtsleiterin

Gisela Bauer, die

das Fest seit mehr als 14 Jahren

vonseiten der Gemeinde organisiert.

„Das Schöne an dem Fest

ist – wie ja auch im Namen drinsteckt

– das Miteinander. Aus allen

Teilorten kommen die Leute

auf dem Rathausplatz und am

Zehntscheuerplatz zusammen,

um sich zu treffen. Selbst gebürtige

Abtsgmünder, die nicht

mehr hier wohnen, nutzen das

Fest als Gelegenheit, in die Heimat

zurückzukommen.“

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Seit 26 Jahren eine lieb

gewonnene Tradition:

die Miniregatta des GHV

Den Auftakt des dreitägigen Festes

wird auch in diesem Jahr

wieder die allseits beliebte Miniregatta

des Gewerbe- und Handelsvereins

Abtsgmünd bilden.

Seit mehr als 26 Jahren organisiert

der GHV Abtgsmünd nun

schon die Gaudi-Veranstaltung,

bei der seit dem allerersten

Startschuss, im 30. Juli 1999, insgesamt

schon mehrere Tausend

Miniaturboote die Lein zur Rennstrecke

gemacht haben. Dabei

hat sich die Optik der Rennboote

im Laufe der Jahre immer

wieder verändert: Während die

ersten Boote noch aus buntem

Kunststoff bestanden, bestreiten

nun schon seit einigen Jahren

die ökologisch nachhaltigeren

– und aus Sicht vieler Abtsgmünder

auch wesentlich hübscheren

– Holz-Segelschiffchen

aus der Schreinerwerkstatt von

Harald Mack das Rennen.

Start und Ziel haben

sich mit Hallgarten und

Leinterrasse bewährt

In bewährter Manier fällt der

Startschuss für die Miniregatta

auch dieses Jahr wieder am Festfreitag

gegen 18.30 Uhr beim Seniorenzentrum

Sankt Lukas am

Welches Schiffchen wird es wohl als

schnellstes ins Ziel schaffen?

Klar, bei diesem Rennen ist vor allem

Glück gefragt, die Spannung ist bei

den Bootsbesitzern jedoch trotzdem

jedes Mal bis zum Ziel einlauf

ungebrochen groß.

Foto: Gemeinde Abtsgmünd

(SV Archiv)

Hallgarten. Wer mit einem Schiffchen

an dem Gaudi-Rennen teilnehmen

möchte, kann die entsprechenden

Startnummern ab

17 Uhr auf dem Rathausplatz erwerben.

Etwa 20 bis 30 Minuten

nach dem Startschuss werden

dann die ersten Schiffchen an

den Leinterrassen an der Zehntscheuer

erwartet. Ein dort eigens

für die Miniregatta gebauter

schwimmender Zieleinlauf sorgt

dafür, dass die Sieger einzeln

und sportlich korrekt ermittelt

Seit Jahren schon der offizielle Start in den Festsamstag: der

Fassanstich durch Bürgermeister Armin Kiemel.

Foto: Gemeinde Abtsgmünd

werden können. Für die Gewinner

der 20 schnellsten Boote gibt

es attraktive Preise zu gewinnen.

Nach einem sicherlich wieder

spannenden Rennen wird der

Musikverein Abtsgmünd dann

musikalisch zum gemütlichen

Feierabendhock und Ausklang

des Tages überleiten, bevor das

Mitsommerfest dann am Samstag

so richtig Fahrt aufnimmt.

Kein Mitsommer ohne

Fassanstich, Party und

fulminanter Lichtshow

Und zwar am Samstagabend ab

17.30 Uhr auf dem Rathausplatz,

wenn Bürgermeister Armin Kie-

MITSOMMERFEST

mel unter musikalischer Begleitung

der „Schwäbisch-Böhmischen“

das Fass anstechen und

so das Mitsommerfest noch einmal

offiziell eröffnen wird. Im

Anschluss können sich die Abtsgmünder

auf dem Rathausplatz

auf Musik des Musikvereins Untergröningen

freuen.

Etwa zeitgleich, ab 20.30 Uhr,

wird die Härtsfelder „WE-Band“

den Festbesuchern auf dem

Zehntscheuerplatz mit Rock- und

Partymusik ordentlich einheizen

– bis dann kurz vor Ende des

zweiten Festtages, gegen 23 Uhr,

der Zehntscheuerplatz mit einer

5


MITSOMMERFEST

spektakulären Lasershow in allen

Farben erstrahlen wird.

Wer sich diesen Abend in besonderer

Erinnerung behalten

möchte, kann dies unter anderem

mit einem Besuch in der

Gerberstraße, denn dort wird

der Tiefenbacher Künstler Andreas

Ott von „Ottografie“ zwischen

19.30 und 23.30 Uhr Porträts

von Festbesuchern anfertigen.

Sonntag ist beim

Mitsommer Familienzeit

„Der Sonntag steht im Zeichen

der Vielfalt: Vom ökumenischen

Gottesdienst bis hin zu Auftritten

regionaler Tanz- und Sportgruppen

bietet das Tagesprogramm

für jeden etwas“, kündigt

die Gemeinde auf ihrer

Homepage für den weiteren

Verlauf des Festes an.

Los geht der Tag mit einem ökumenischen

Gottesdienst um

10.30 Uhr, der im Anschluss in

einen zünftigen Frühschoppen

und Mittagstisch mit dem

Musikverein Pommertsweiler

übergeht. Gegen Nachmittag

haben dann mehrere Abtsgmünder

Vereine auf dem Rathausplatz

ihren großen Auftritt

und die Gelegenheit, mit tänzerischen

und akrobatischen

Darbietungen zu glänzen. Den

Anfang macht dabei die Teenie-Garde

des TSV Untergröningen

um 14 Uhr, gefolgt von

„Flummis“, „Konfettis“ und der

Showtanzgruppe des Sportvereins

Pommertsweiler um 14.30

Uhr sowie einer Gruppe der Abteilung

Geräteturnen der TSG

Mit leckeren Bewirtungsangeboten

von verschiedenen Abtsgmünder

Vereinen lässt es sich bei sommerlichen

Temperaturen und gutem

Wetter auf dem Mitsommerfest

mehr als gut aushalten.

Foto: Eckard Scheiderer (SV Archiv)

Abtsgmünd ab 15.15 Uhr.

Etwas zünftiger wird es dann

ab 15.30 Uhr mit der Gruppe

„Blechgsang Wirtshausmusi“,

fünf musikbegeisterten Schwaben

aus dem Rems-Murr- und

Ostalbkreis, die sich der traditionellen

Blas- und Wirtshausmusik

verschrieben haben.

Ein besonderes Highlight des

dritten Festtages wird um 18

Uhr der Auftritt der Band „Primo

Galeati“ aus Castel Bolognese,

der italienischen Partnergemeinde

Abtsgmünds, sein. Der

Besuch einer kleinen Delegation

aus Castel Bolognese zum

Mitsommerfest habe seit vielen

Jahren Tradition, unterstreicht

die Abtsgmünder Hauptamtsleiterin

Gisela Bauer die enge

Freundschaft zwischen den beiden

Gemeinden. „Ein Teil der

Gäste ist dann tatsächlich sogar

bei privaten Familien untergebracht,

da sind im Laufe der Jahre

schon richtige Freundschaften

entstanden.“

Mitsommer-Zeit ist Partyzeit – vor allem auf dem Zehntscheuerplatz geht es am Freitagabend

richtig rund. Dieses Mal wird die Härtsfelder „WE-Band“ den Gästen ordentlich einheizen, es

waren aber auch schon andere Partybands wie zum Beispiel die „The80tones “ zu Gast.

Foto: Holger Bewersdorf/Gemeinde Abtsgmünd (SV Archiv)

Lieblingsbücher, Minecraft

und noch mehr Show auf dem

Zehntscheuerplatz

Während das Festprogramm

auf dem Rathausplatz am Sonntag

von Show- und Musikauftritten

geprägt ist, geht es auf dem

Zehntscheuerplatz deutlich spielerischer

und actionreicher zu.

Federführend von der Gemeindebibliothek

organisiert, können

sich dort Kinder und Jugendliche

von 13 bis 17 Uhr in

einer Rallye auf die Spuren ihrer

Lieblingsbuchhelden begeben.

Wer dagegen mehr Lust am digitalen

Gestalten und Erschaf-

6


MITSOMMERFEST

fen hat, kann sich mit anderen

Pixel-Baumeistern in einem digitalen

Minecraft-Turnier messen.

Den Wettbewerb leiten

wird Chris Binder von der Computerschule

Stuttgart. Ergänzt

werden die Lieblingsbuchhelden-Rallye

und das Minecraft-

Turnier um ein buntes Bühnenprogramm.

Viele helfende Hände für ein

erfolgreiches Fest

Außer den Vereinen beziehungsweise

Gruppierungen, die am

Bühnen- und Musikprogramm

beteiligt sind, werden auch der

Schützenverein Laubach, die Abteilungen

Fußball und Schwimmen

der TSG Abtsgmünd, das

Restaurant Fleischeslust Barbecue,

der Liederkranz Leinroden,

die Landfrauen Abtsgmünd,

die Jugend des Fischereivereins

Abtsgmünd, die Brauerei Wieland

sowie die Erfrischerling

GmbH mit ihrem Engagement

und Bewirtungsangeboten zum

Erfolg des Festes beitragen.

Dass sich Vereine aus allen Teilen

der Gemeinde am Mitsommer

beteiligten, schafft aus

Sicht von Gisela Bauer ein unvergleichliches

Gemeinschaftsgefühl:

„Das Mitsommerfest

vereint Tradition und Moderne

und bringt Generationen in

der Ortsmitte zusammen. Es ist

ein Fest der Gemeinschaft – mit

Herz, Musik und Überraschungen.“

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Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00-17:00 Uhr

Tel. 07366 2039970

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KINDERFERIENPROGRAMM

Erlebnisse mit der Feuerwehr gehören zum vielseitigen

Abtsgmünder Sommerferienprogramm.

Unterwegs mit den „Drei ???“:

Die Lesetouren der Bibliothek zu einem

Themenbereich sind immer sehr beliebt.

Sommer, Sonne und jede

Menge Abenteuer

Das Kinderferienprogramm in Abtsgmünd bietet seit 1990

für Kinder der Gemeinde zahlreiche Aktivitäten.

TEXT: KATHARINA CARLE/FOTOS: GEMEINDE ABTSGMÜND

Sommer, Sonne, Ferien – doch

was mit der freien Zeit anfangen?

Während es für einige Familien

in den langen Urlaub

geht, bleiben doch auch einige

mit ihren Kindern zu Hause.

Doch diese müssen nicht gelangweilt

nur in den eigenen

vier Wänden sitzen – auch sie

können Abenteuer erleben und

Neues entdecken.

Denn das Kinderferienprogramm

der Gemeinde Abtsgmünd

bietet auch in diesem

Jahr wieder ein vielfältiges Angebot.

Schon seit mehr als 20

Jahren gibt es das Programm –

damals allerdings mit deutlich

weniger Aktionen. „Beim ersten

Ferienprogramm 1990 hatten

wir 20 Aktionen“, erzählt Heidi

Schmid. Sie ist die ehemalige

Leiterin der Bibliothek Abtsgmünd

und hat das Kinderferienprogramm

mehr als 20 Jahre

betreut. Die Idee für das Ferienprogramm

kam vom damaligen

Bürgermeister Georg Ruf.

„Ich war damals neu bei der Gemeinde

angestellt und es hieß

dann: ‚Du machst das.‘“, sagt

Heidi Schmid. Von einem Filmnachmittag

in der Bücherei

über einen Nachmittag Angeln

am Laubachstausee bis hin zu

einem Seifenkistenrennen – das

kleine Angebot bot in den zwei

Wochen eine bunte Vielfalt. Für

Heidi Schmid bedeutete das viel

Arbeit im Sommer. „Es war jedes

Jahr voller Einsatz in den Ferien“,

sagt sie. Trotz der zeitlichen Belastung

habe es ihr jedoch auch

Freude bereitet.

Mit der Zeit habe sich jedoch

das Programm verändert und

sich den gesetzlichen Regelungen

angepasst. „Wir haben einmal

einen Fahrradausflug nach

Niederalfingen ins Freibad gemacht

– mit einer Aufsichtsperson“,

sagt Schmid. Damals war

es normal, heute wäre es aus gutem

Grund undenkbar mit nur

einer Aufsichtsperson.

Während es im ersten Jahr noch

20 Aktionen waren, sind es im

vergangenen Jahr an die 200 gewesen.

Rund 650 Kinder nahmen

am Ferienprogramm teil, erzählt

Ann-Kathrin Schmid, Leiterin der

Bibliothek Abtsgmünd und Organisatorin

des Kinderferienprogramms.

Dabei müssen sich die Kinder

nicht nur auf eine Veranstaltung

festlegen: Bei der Anmeldung

in der Bibliothek in

Abtsgmünd können sie zwölf

Wunschveranstaltungen mit bis

zu vier Freunden gemeinsam

angeben. Die Teilnahme wird

dann ausgelost.

Dabei gibt es natürlich auch

sehr beliebte Veranstaltungen:

Das Ponyreiten, der Besuch bei

8


KINDERFERIENPROGRAMM

tes Angebot, dass bei den Kindern

gut ankommt, sagt Sauter.

Mit einem breiten Angebot im

Programm ist natürlich auch die

Bibliothek Abtsgmünd vertreten.

Mit „Heiß auf Lesen“ gibt es

in diesem Jahr wieder die Leseclubaktion

mit großer Party am

Ende, sagt Ann-Kathrin Schmid.

Aber auch die Lesetouren werden

wieder angeboten. „Zu einigen

Büchern bieten wir thematisch

dann Touren durch Abtsgmünd

an“, erzählt sie. So hat-

der Firma Kessler + Co oder

der Besuch des Festivals „Summer

Breeze“, zählt Ann-Kathrin

Schmid einige Aktionen auf.

Aber auch die All-Time-Klassiker

stehen weiterhin hoch im

Kurs. Der Schützenverein Laubach

sowie die Feuerwehr Abtsgmünd

sind seit Beginn Teil des

Ferienprogramms und noch immer

heiß begehrt, so Schmid.

Schon längst Tradition:

Der Besuch des „Summer Breeze“

als Teil des Kinderferienprogramms.

Dass ihr Angebot auf großes

Interesse stößt, freut auch die

Feuerwehr Abtsgmünd, sagt

Thomas Sauter, Abteilungskommandant.

„Es ist jedes Jahr

schön zu sehen, dass Kinder

sich für die Feuerwehr interessieren“,

sagt er. Mit ihrer Teilnahme

möchten sie den Kindern

die Möglichkeit geben, die

Feuerwehr besser kennen zulernen

und sie für ihre Aufgaben

zu begeistern. Die Kindern

lernen dann zum Beispiel die

Fahrzeuge und die technische

Ausrüstung kennen. „Wie zeigen

den Kindern außerdem, wie

etwas explodiert“, sagt Sauter.

Das Spannendste aber kommt

zum Schluss: Die Kinder dürfen

in mehreren Stationen Löschübungen

durchführen. Ein bun-

ten sie schon eine „Drei ???“-Verbrechersuche.

Mit dem Programm möchte die

Bibliothek nicht nur den Kindern

schöne Erlebnisse in den

Ferien bieten, sondern auch ihr

Angebot bekannter machen.

Daher gilt es nun für das Bibliotheksteam

die letzten Vorbereitungen

zu treffen, bis dann am

23. Juni das Programmheft freigeschaltet

wird und die Anmeldung

startet. Bis zum 6. Juli können

sich die Kinder anmelden.

Und dann heißt es nur noch:

warten auf den Start der Sommerferien.

9


AUSBILDUNG

Im Rahmen des „Abitur Plus“-Programms formen Schülerinnen

und Schüler des Sankt-Jakobus-Gymnasiums nicht nur Metall,

sondern auch ihre Zukunft. Foto: Kessler + Co

Zwischen Klassenzimmer

und CNC-Maschine

Abitur Plus am Sankt-Jakobus-Gymnasium

TEXT: CHRISTOPHER CZERNECKI

Inmitten der idyllischen Kulisse

Abtsgmünds schlägt am Sankt-

Jakobus-Gymnasium ein Herz

für praktische Bildung, das weit

über den klassischen Unterricht

hinausgeht. Hier verschmilzt

Theorie mit handfester Erfahrung

– Schülerinnen und Schüler

greifen nicht nur nach dem Abitur,

sondern schrauben, feilen

und formen sich zugleich ihre

berufliche Zukunft. „Abitur Plus“

heißt das ambitionierte Projekt,

das jungen Menschen ermöglicht,

den klassischen Bildungsweg

mit einer vollwertigen Facharbeiterausbildung

zum Zerspanungsmechaniker

bei Kessler +

Co zu verbinden. Ein Balanceakt

zwischen Schulbank und Werkstatt,

der sich als sprichwörtlicher

„Goldgriff“ erweist.

Das Gymnasium mit seinem

naturwissenschaftlichen Profil

steht nicht nur für exzellente

Bildung, sondern auch für

eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung,

geprägt vom

Marchtaler Plan. Dieser legt den

Fokus auf Freiheit, Selbstständigkeit

und Verantwortung – Werte,

die im „Abitur Plus“-Projekt lebendig

werden.

„Wir sind mittlerweile im zehnten

Jahrgang – und jedes Jahr bestätigt

uns aufs Neue: Der Mehraufwand

lohnt sich“, sagt Sabine

Borner, Lehrerin am Sankt-

Jakobus-Gymnasium und eine

der betreuenden Kräfte des Pro-

10


gramms. „Was die Schülerinnen

und Schüler hier lernen, geht

weit über technische Fähigkeiten

hinaus. Sie entwickeln Soft

Skills, übernehmen Verantwortung,

halten Deadlines ein – das

spürt man auch im Schulalltag.“

Seit 2012 arbeiten Schule, das renommierte

Familienunternehmen

Kessler + Co und die Technische

Schule Aalen Hand in Hand,

um den Jugendlichen eine Brücke

zwischen schulischer Theorie

und beruflicher Praxis zu bauen.

Was als mutiger Modellversuch

begann, hat sich längst als

Erfolgsrezept etabliert.

„Es geht Kessler + Co nicht darum,

Personal zu rekrutieren“, betont

Schulleiterin Dr. Katharina

Schmidt. „Ziel ist es, leistungsstarken

Schülerinnen und Schülern

zusätzliche Möglichkeiten zu eröffnen.

Wir empfehlen das Programm

nur denen, die schulisch

sicher stehen – wer im Schulalltag

kämpft oder wenig Eigeninitiative

mitbringt, ist hier nicht gut

aufgehoben.“ Daher gibt es vorab

intensive Gespräche mit Eltern

und Bewerbern – ein Miteinander

auf Augenhöhe, bei dem Potenzial,

Motivation und Belastbarkeit

im Fokus stehen.

Die Schülerinnen und Schüler

des SJG legen auf dem Weg zum

Abi tur nach einer vierjährigen

praktischen Ausbildung ab Klasse

8 in Jahrgansstufe 11 die Gesellenprüfung

vor der IHK Ostwürttemberg

ab und erhalten so

einen vollwertigen Facharbeiterbrief

im Bereich Metall. Das Abitur

wird regulär in Klasse 12 abgelegt

(G8). Der Werkstattunterricht

für die Gymnasiasten findet

in sechs der zwölf Wochen Schulferien

im Jahr, und während der

normalen Schulzeit an ausgewählten

Freitagnachmittagen

und Samstagen in der Lehrwerkstatt

der Firma Kessler + Co statt.

„Eine solide Facharbeiterausbildung,

deren Niveau weltweit

gerühmt wird, ist gerade

in einer zunehmend akademisierten

Welt von unschätzbarem

Wert und eine tolle Erfahrung“

erläutert der Ausbildungsleiter

Hubert Fuchs. Seit 2015 haben

über 30 Jugendliche diesen Weg

erfolgreich beschritten. „Man

merkt den Spaß, wenn sie ihr erstes

Werkstück fertigstellen“, sagt

Fuchs. „Auch mein eigener Sohn

war im ersten Jahrgang dabei –

ich habe hautnah miterlebt, wie

stark die persönliche Reifung

durch dieses Projekt ist.“

Auch die Schülerinnen und

Schüler selbst berichten von besonderen

Erfahrungen. Nathanael,

der erst kürzlich ins Programm

eingestiegen ist, erinnert

sich: „Am Anfang hat man

fast durchgehend jemanden an

der Seite – das hilft total. Ich habe

zum Beispiel den Satz des Pythagoras

zuerst in der Werkstatt

kennengelernt, bevor wir ihn im

Unterricht hatten. Das ist schon

cool – man sieht am Ende des Tages,

was man geschafft hat. Das

Gefühl kennt man aus der Schule

nicht immer.“

Mina, fast am Ende ihrer Ausbildung,

ergänzt: „Man lernt wirklich

von der Pike auf, wie man

fräst – und ab dem dritten Lehrjahr

darf man an die CNC-Maschinen.

Klar ist es viel Aufwand, gerade

in den Ferien, wenn andere

im Freibad liegen. Aber ich sehe

es als Investition in meine Zukunft.

Und wir können die Ferientage

flexibel legen – das hilft

enorm.“

Auch Mia, die sich ebenfalls dem

Ende des Programms nähert, berichtet

von der anfänglichen Umstellung:

„Es war hart, wenn andere

am Samstag ausschlafen und

du früh raus musst. Aber es gibt

dir Struktur – du bist produktiv,

Hier trifft Theorie auf Praxis: Ausbildungsleiter Hubert

Fuchs begleitet einen Schüler in der Lehrwerkstatt bei

Kessler + Co. Foto: Kessler + Co

der Tag ergibt Sinn. Klar, jetzt mit

den Abschlussprüfungen ist der

Aufwand groß, aber das ist eine

super Vorbereitung auf das Abitur.

Ich fühle mich sicherer.“

Doch „Abitur Plus“ ist mehr als

eine technische Ausbildung. Es

ist ein Lebensraum, in dem die

jungen Talente über sich hinauswachsen,

Disziplin lernen und soziale

Kompetenz entwickeln. Die

akademischen Leistungen profitieren

davon ebenso wie das

Selbstbewusstsein. Nicht umsonst

zeigt die wissenschaftliche

Begleitung durch die Universität

Stuttgart, dass die SchülerInnen

nicht nur hervorragende Facharbeiterprüfungen

ablegen, sondern

auch schulisch aufblühen.

Der Weg zum doppelten Abschluss

ist anspruchsvoll, doch

beweise auch für Freizeit und

außerschulischem Engagement

bleiben genügend Raum.

Finanziert wird das Projekt von

Kessler + Co und seinen Stiftungen,

die mit Herzblut in die Zukunft

der Region investieren. Für

Schüler und Schülerinnen der

siebten Klasse beginnt die Reise

mit Praktika und Informationsveranstaltungen,

um im achten

Jahrgang den Ausbildungsgang

zum Zerspanungsmechaniker zu

starten.

AUSBILDUNG

11


LINGELBACHS SCHEUNE

Es braucht eine Künstlerin und ihr Model. Das Model sitzt auf einer Art

Thron vor der Camera obscura (dunkle Kammer). Auf der ist oben ein

Spiegel montiert und darunter eine Linse, die ein Bild von dem Model

auf dem Tisch in der Camera obscura erzeugt. Die Künstlerin kann es

einfach nachzeichnen. Tatsächlich haben Künstler schon vor einigen

100 Jahren die Camera obscura sowohl bei Landschaftsbildern als

auch bei Portraitzeichnungen als Hilfsmittel verwendet.

Eintauchen in die Welt der

Sinnestäuschungen

Seit 25 Jahren gibt es in Leinroden Bernd Lingelbachs Scheune für optische

Phänomene. Was die Einrichtung so besonders macht.

TEXT: MARK MASUCH/FOTOS: LINGELBACHS SCHEUNE

Alles begann mit einem Studentenprojekt

in einer unaufgeräumten

Scheune und einem

Professor im Studiengang Augenoptik

der Fachhochschule

Aalen, der den Studenten Physiologische

Optik nahebringen

sollte.

Das Projekt, das vor mehr als

25 Jahren im kleinen Leinroden

mit einem sogenannten Ames-

Raum startete, wurde über die

Jahre immer bekannter, sodass

Bernd Lingelbachs Scheune für

optische Phänomene nicht nur

immer wieder gerne von interessierten

Laien, sondern auch

von Experten aus aller Welt besucht

wird. Denn anders als

manch andere Ausstellungen,

die sich mit optischen Phänomenen

befassen, ist dem mittlerweile

82-jährigen Initiator

nicht nur die Verblüffung, sondern

insbesondere der Lerneffekt,

der bei seinen Gästen einsetzen

soll, ein besonderes Anliegen.

Das Lernziel ist erreicht,

wenn Besucher sagen: „Ich glaube

nichts mehr, was ich sehe“.

Bereits im Jahr 1981 konnte man

an der Aalener Hochschule Augenoptik

studieren. Das sei damals

einmalig in der Bundesrepublik

gewesen, sagt Lingelbach,

der sich 1985 auf eine Ausschreibung

dieses Studienganges

auf eine „Professur für Physiologische

Optik“ beworben

hatte.

12


Bernd Lingelbach wohnt seit

mehr als 30 Jahren in einem alten

Bauernhaus im Abtsgmünder

Teilort Leinroden, zu dem auch

eine große Scheune gehört. Bereits

1997 baute ein Student als

Teil seiner Diplomarbeit diesen

Ames-Raum. Das ist ein völlig verzerrter

Raum, der aber von einer

Stelle aus wie ein normaler rechtwinkliger

Raum aussieht. Vom

„Guckloch“ aus gesehen, wachsen

oder schrumpfen Personen,

die sich darin bewegen. Als der

Raum fertig war, kamen andere

Studenten: „Kann ich auch etwas

in der Scheune machen?“ So

wurde in erstaunlich kurzer Zeit

von Studenten für Studenten in

der Scheune Anschauungsmaterial

im Bereich „Visuelle Wahrnehmung“

erschaffen. Das sprach

sich herum.

Am 11. August 1999 gab es eine

Sonnenfinsternis. Der Kernschatten

ging direkt durch Stuttgart,

daraus hatte die Landeshauptstadt

ein riesiges Event gemacht.

Es kamen schließlich rund

300.000 Besucher. Bereits eine

Woche vorher war eine Zeltstadt

beim kleinen Schlossplatz aufgebaut,

in der ausgewählte Institutionen

Wissenschaft rund um die

Sonne präsentieren sollten.

Auch die Fachhochschule

Aalen war dabei und

schickte ungefähr 20

Studenten der Augenoptik

nach Stuttgart.

Die boten den Besuchern

Augenprüfungen

an und natürlich

Exponate zu optischen

Phänomenen aus der

Scheune, die zum Teil

extra für dieses Event fertiggestellt

wurden. Für alle

Aalener Beteiligten war es

ein einmaliges Erlebnis, denn

zum einen war das „Zelt Augenoptik“

von Besuchern regelrecht

belagert, zum anderen kamen

abends regelmäßig Betreuer der

anderen Zelte zum Augenoptik-

Zelt, es waren Mitarbeiter von

Universitäts- und Max-Plank-Instituten

oder Firmen und Betriebe

für optische Geräte oder auch

dem Kosmos-Verlag. Im Augenoptik-Zelt

waren Studenten, und

es gab auch immer Bier.

Ab dieser Zeit war „die Scheune“

so bekannt, dass schon regelmäßig

Ausstellungen angefragt wurden.

Zum Beispiel gab es im Jahr

2000 unter anderem eine große

Ausstellung während der internationalen

„Tübinger Wahrnehmungskonferenz“,

die vom Max-

Planck-Institut für Biologische Kybernetik

ausgerichtet wurde.

Doch ein Problem gab es: „Wir

hatten selbst keine repräsentativen

Ausstellungsräume“, erinnert

sich Lingelbach. Als dann ein

Altersheim anfragte: „Ihr habt da

doch was zum Vorzeigen. Können

wir uns das mal anschauen?“

Da brach Panik aus. 100 Jahre alter

Dreck an den Balken und Wänden,

das geht ja noch. Aber Bodendielen

mit breiten Fugen und

teils kaputt: „Die werden sich die

Beine brechen“ war die allgemeine

Befürchtung.

Am 19. Juli 2025 feiert die Scheune

nun ihr 25-jähriges Jubiläum,

denn erst im Jahr 2000 fing es

LINGELBACHS SCHEUNE

richtig an, dass Studenten begannen,

die alte Scheune in Eigenregie

zu richten und zu streichen,

und auch neue Dielen wurden

eingezogen. Es war ein Prozess,

der sich über Jahre hinstreckte,

bis man über adäquate Räumlichkeiten

verfügte. „Das war unglaublich.

Und nach der Arbeit

Untergestell und Sitzfläche fügen

sich beim Beuchet-Stuhl erst von

einem Guckloch aus zu einem Stuhl

zusammen. Wahrgenommen wird

ein kompletter Stuhl in einer festen Entfernung.

Eine Person vor dem Untergestell

wird zum Riesen und wer auf der Sitzfläche

sitzt, wird zum Zwerg, wie Bernd Lingelbach auf

diesem Bild demonstriert.

13


LINGELBACHS SCHEUNE

wurde oft am Abend im Garten

gefeiert“, so der Professor weiter.

Eine ganz besondere Leistung

war nötig für die Camera obscura

und viele kleine, sind selbstgebaut.

Zu den größeren Objekten

zählen neben dem Ames-Raum

auch eine kleine Version der „Herzogenschaukel“,

auf dem Dach. Es gab keinen Zugang.

ein Beuchet-

Es war nicht das erste Mal,

dass Helga Büchel, die Partnerin

von Bernd Lingelbach, einen großen

Anteil an der jetzigen Form

der Scheune hatte. Helga Büchel

sagte: „Wir können doch die

Wand rausnehmen.“ Dazu Bernd

Lingelbach: „Nein, so etwas können

wir nicht!“ Die Studenten

stoisch: „Wir machen das!“

Beim Scheunenfest werden die

ehemaligen Studenten, die damals

die Scheune gestaltet haben,

aus ihrer Sicht über die Entstehung

der Scheune berichten.

Dabei wird auch Helga Büchel gewürdigt,

denn sie ist für die Studenten

eine wichtige Bezugsund

Vertrauensperson gewesen.

Helga Büchel ist im Januar 2025

gestorben.

Die meisten Objekte in Lingelbachs

Stuhl, ein „schiefer Raum“, ein um

90 Grad gekippter Raum, eine Camera

obscura auf dem Dach sowie

eine weitere Camera obscura,

wie sie Künstler bereits vor mehreren

Jahrhunderten als Hilfsmittel

für Landschaftsbilder oder

auch Portraits verwendet haben.

Eine Person sitzt vor dem dunklen

Raum (=Camera obscura).

Über einen Spiegel oben auf dem

Raum und eine Optik wird das

Bild der Person auf einen Tisch in

dem Raum projiziert. Der Künstler

in der dunklen Kamera kann das

Bild einfach nachmalen.

Inzwischen sind optische Phänomene

so populär, dass es in

vielen Großstädten, wie auch in

Stuttgart, Kopien zum Beispiel

vom „House of Illusions“ gibt. Bei

denen geht es nur darum, mög-

Scheune, einige große lichst viele Menschen in mög-

Bernd Lingelbachs Scheune in Abtsgmünd.

Von einem Guckloch aus ist ein ganz normaler rechtwinkliger Raum zu

sehen. Tatsächlich ist aber die rechte hintere Ecke dichter am Guckloch als

die linke. Eine Person links im Eck wird als viel zu klein wahrgenommen und

rechts als viel zu groß. Bei der Bewegung vom linken Eck zum rechten wird

aus dem Zwerg ein Riese und umgekehrt.

lichst kurzer Zeit von Effekt zu Effekt

durchzuschleusen. „Da geht

man rein, kommt wieder raus

und hat nichts verstanden“, weiß

der Professor. „Unser Ziel ist es,

dass die Besucher etwas über ihre

eigene Wahrnehmung lernen,

zum Beispiel, warum sie gar nicht

immer richtig sein kann.“ Ganz

wichtig sei auch, dass man alles

selbst ausprobieren könne.

Das Fest ist laut Lingelbach zwar

für jeden Interessierten offen, wegen

des begrenzten Platzes muss

man sich allerdings rechtzeitig

anmelden. Ein Anmeldeformular

gibt es auf der Homepage der

Scheune.

Die Scheune bietet ausschließlich

Führungen für Gruppen an.

Gewöhnlich sind es Familienfeste,

Schulklassen und Kitas und

natürlich die Hauptzielgruppe:

Augenoptiker, sei es in der Ausbildung

oder auch Ausflüge von

Augenoptiker-Betrieben. Auf der

Homepage gibt es einen Belegungsplan,

ein Anmeldeformular

und Hinweise auf die Kosten. Die

Eintrittsgelder reichen bei weitem

nicht aus, um den Erhalt und

Betrieb der Scheune und hin und

wieder neue Objekte zu finanzieren.

Seit 2007 gibt es den Verein

„Lingelbachs Scheune – Optische

Phänomene“. Die Mitgliedsbeiträge

tragen maßgeblich zum

Erhalt der Scheune bei. Auf der

Homepage findet man auch ein

Antragsformular für die Mitgliedschaft.

Immer wieder erhält die Scheune

auch mediale Aufmerksamkeit.

Der deutschfranzösische Fernsehsender

Arte sei zuerst da gewesen,

auch die Kindersendung

Tigerentenclub und die Wissenschaftssendung

Galileo hätten

schon vorbeigeschaut, sagt Lingelbach.

Bei Kindern ist besonders

der Beitrag auf pur+ mit Eric

bekannt, denn er wurde schon

mehrfach wiederholt.

Der Professor ist mittlerweile 82

Jahre alt und die Arbeit in der

Scheune macht ihm, wie er sagt,

immer noch große Freude. Und er

hofft, dass es die Scheune noch

lange geben wird.

Wer mehr über die Scheune

für optische Phänomene wissen

oder einen Besuch buchen

möchte, kann dies im Internet auf

www.die-scheune.info tun.

14


WANDER-TIPPS

Die Täler, Seenlandschaften und Wälder rund

um haben einige schöne Ecken zum Wandern

und Natur genießen zu bieten.

Foto: Thomas Warnack/dpa

Oh, wie schön ist nicht

nur Panama …

…, sondern auch Abtsgmünd

TEXT: LARISSA HAMANN

Für viele Leute ist der Anfang des Sommers

traditionellerweise auch der Start in die Wandersaison.

Draußen ist es nicht mehr kalt,

überall blüht schon etwas und bei einer Regenwahrscheinlichkeit

von nur wenigen Prozent

lohnt es sich, in die Wanderstiefel zu

schlüpfen und eine kleine oder auch etwas

größere Runde zu drehen. Für alle, die die

Natur auch mit Kindern im Schlepptau genießen

möchten, gibt es rund um Abtsgmünd

einige schöne mittellange Strecken, die sich

dazu sehr gut eignen. Denn wenn es unterwegs

etwas zu entdecken gibt, eine Eis-Pause

oder ein toller Spielplatz auf der Strecke

liegt, sind auch die Kleinsten motiviert, sich

wie der kleine Tiger und der kleine Bär in Janoschs

„Oh wie schön ist Panama“ auf den

Weg zu machen.

Die gute Nachricht bei der Ausflugsplanung:

Im Gegensatz zu den beiden tierischen

Freunden müssen Sie sich nicht den richtigen

Weg erfragen, denn diesen haben wir

hier für Sie als Vorschläge zusammengefasst.

Schnappen Sie sich nach dem Vorbild vom

kleinen Bären und dem Tiger also Kochtopf,

Fischerrute, Hut und ihre Ausgabe vom „Wir

Abtsgmünder“, und schon kann es losgehen.

15


WANDER-TIPPS

Strecke der Wanderung „Am wilden Bach entlang zum Büchelberger Grat“.

Alle Angaben ohne Gewähr. Grafik: Mapcreator/Larissa Hamann

Strecke 1:

· Am wilden Bach entlang zum

Büchelberger Grat

· etwa 12 Kilometer

· 3.30 Stunden

Unser erster Tipp ist genau das

richtige für kleine Abenteurer,

denn neben herrlichen Aussichten

sind auch aufregende Bachquerungen

inklusive. Mit etwa

zwölf Kilometern Länge sollten

die Teilnehmer der Wanderung

allerdings schon etwas älter

und einigermaßen fit sein. Wer

sich auf das Abenteuer einlassen

möchte, startet dafür am besten

an der Turnhalle Pommertsweiler

und biegt von da aus auf Höhe

der Oberen Straße 16 nach links

auf einen Weg Richtung der Ausläufer

des Eisenweihers ein.

Wer nun schon Lust auf ein Eis

oder eine kurze Badepause verspürt,

kann nach Passieren der

ersten Ausläufer des Eisenweihers

von der Abzweigung Ziegelhütte

aus einen kleinen Abstecher

zum Hammerschmiedesee

machen. Ansonsten zweigt hinter

„Wildenhof“ der Wanderweg

in Richtung Hinterbüchelbach ab

(Weg ist ausgeschildert), hinein

in das Waldgebiet des Naturparks

Schwäbisch Fränkischer Wald.

Nach Überqueren des Stahlbachs

an der Kreuzung erst

rechts halten und bei der nächsten

Abzweigung links einem

kleinen Pfad folgen, der abermals

mehrfach den Stahlbach

quert. Bei heißem Wetter bietet

sich an diesen Stellen auch ein

erfrischendes Fußbad in dem

flachen Gewässer an.

Die Strecke führt Wanderer

schließlich durch Hinterbüchelbach.

Weiter geht es von dort

nach Spiegelrain und den Büchelberger

Grat bergauf durch

ein kleines Waldstück Richtung

Hohenhöfen. Auf diesem Abschnitt

der Wanderung eröffnet

sich ein wunderbarer Blick

ins Bühlertal und nach Adelmannsfelden.

Für eine weitere Rast befindet

sich auf dem Weg nach Vorderbüchelbach

(Weg ist ausgeschildert)

eine Grillstelle

mit Wetterhütte. In Vorderbüchelberg

halten sich Wanderer

schließlich links und wandern

ein Stück bergab. Nach

Umrundung eines kleinen Weihers

geht es wiederum links ab

in den Wald zur Bühlerquelle.

Über den Weg „Wald im Wandel“

geht es wieder zurück bis

nach Pommertsweiler.

Strecke 2:

· Panorama-Wanderung

Leintalblick

· etwa 7 Kilometer

· 2.40 Stunden

Die ideale Strecke, um gerade

als Zugezogene die Landschaft

rund um Abtsgmünd einmal von

ihrer schönsten Seite kennenzulernen,

bietet eine rund sieben

Kilometer lange Panorama-Wanderung

durch das Schutzgebiet

„Unteres Leintal und Welland“.

Wanderer starten dafür optimalerweise

am Abtsgmünder Busbahnhof

und wandern von der

Hauptstraße über die Bachgasse

und den Erlesweg entlang zum

Laubbach-Stausee, der außer

einer ersten Stärkungspause am

Grillplatz im Sommer auch eine

Einkehr im Wanderheim des

Schwäbischen Albvereins in Aussicht

stellt.

Auf dem Albvereinsweg, markiert

mit einem roten Kreuz,

geht es vom Stausee aus weiter

zum sogenannten „Bürgle“ und

an der Skihütte vorbei bis nach

Trübenreute. Ab da verläuft der

Weg weiter über Rodamsdörfle

bis Haag-Berg, wo Wanderer für

die bisherigen Anstrengungen

mit einem schönen Blick ins Leintal

belohnt werden. Ein schmaler

Waldpfad führt daraufhin

an der mehr als 800 Jahre alten

Turmhügelburg vorbei und über

eine Holzbrücke nach Leinroden,

und schließlich auf einem Gehweg

nach Abtsgmünd zurück.

Mit einem Abstecher über den

Kreuzgangweg zur Lourdes-Kapelle

lässt sich die Wanderung

noch um einen kleinen Bogen

verlängern. Etwa 2.40 Stunden

sollten für die Wanderung insgesamt

eingeplant werden

Strecke 3:

· Natur erleben rund um den

Laubach und seinen Stausee

· etwa 5 Kilometer

· 1.40 Stunden

Für die dritte Ausflugsempfehlung,

zu der Kinder auch sehr

gut ein Fahrrad, ein Laufrad oder

einen Roller mit großen Reifen

mitnehmen können, starten

Strecke der Panorama-Wanderung „Leintalblick“ Alle Angaben ohne Gewähr.

Grafik: Mapcreator/Larissa Hamann

16


Strecke der Wanderung „Natur erleben rund um den Laubach und seinen

Stausee“. Alle Angaben ohne Gewähr. Grafik: Mapcreator/Larissa Hamann

Wanderer am Parkplatz des Laubach-Stausees

und laufen daraufhin

am Zeltplatz vorbei, am

Bürgle entlang, und von da aus

an einem Wegkreuz links halten

Richtung Trübenreute. An

der Abzweigung Trübenreute

geht es jedoch geradeaus weiter,

bis der Weg in die Hesselsteige

mündet. Am Wegkreuz vor

dem Ortseingang Rotsold abermals

links halten, nach wenigen

Meter dann rechts abbiegen und

dem Feldweg parallel an Aalen-

Dewangen vorbei folgen. Kurz

vor der Einmündung zur Straße

„Viehweide“ nach links auf einen

Weg abbiegen und an einer

Kreuzung vor einem Waldgebiet

erneut links halten. Durch den

Wald geht es dann parallel zum

Laubach zurück zum Stausee als

Start- und Zielpunkt.

Wer sich unsicher ist, wie viel

Strecke er seinen Schützlingen

zumuten kann: Der Deutsche

Wanderverband empfiehlt als

Faustregel für entspannte Wan-

WANDER-TIPPS

derungen mit Kindern die Weglänge

mit dem Lebensalter mal

1,5 zu multiplizieren. Vierjährige

halten laut Wanderverband nach

dieser Regel also rund sechs Kilometer

durch, Sechsjährige etwa

neun Kilometer. Außerdem werden

dabei je 100 Höhenmeter als

ein Kilometer gewertet.

Egal, für welche Strecke sich Familien

letzten Endes entscheiden

– für eine unfallfreie Wanderung

sollten einige Tipps beherzigt

werden. So sollte die Kleidung

der Witterung angepasst

sein und auch ein gutes Schuhwerk

ist empfehlenswert, am

besten auch ein Schirm und Regenkleidung.

Getränke sollten

im Rucksack mitgenommen werden

und – je nachdem, wie weit

man läuft – vielleicht auch ein

bisschen Schokolade für den Zuckerhaushalt.

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17


KULTURVEREIN LAUBACH

Zum Jubiläum haben sie alles, nur keinen

Honig im Kopf

Am 1. Januar ist er g´scheit geworden, wie man im Schwabenländle sagt:

Der Kulturverein Laubach hat 40. Geburtstag gefeiert, das Schwabenalter erreicht.

TEXT: TIMO LÄMMERHIRT/FOTOS: KULTURVEREIN LAUBACH

Helmut Klotzbücher ist der Vorsitzende

des Kulturvereins

Schloss Laubach – und er hat

den Verein vor mittlerweile 40

Jahren ins Leben gerufen, mit

einem Freund aus Ellwangen.

Klotzbücher, praktizierender

Tierarzt, hat während seines Studiums

mitbekommen, dass das

Schloss Laubach zu verkaufen sei

„und ich habe immer Leute gesucht,

die es mit mir kaufen. Bis

zum dritten oder vierten Bier war

das auch immer alles wunderbar,

am nächsten Tag dann aber wollten

sie von dem Vorhaben nichts

mehr wissen“, erinnert sich Klotzbücher

lachend an diese Zeit,

Anfang der Achtziger Jahre. Im

Rahmen der „Aktionsgemeinschaft

kritische Tiermedizin“ war

Klotzbücher in München. Dort

traf er auf Bernhard Haas, der

aus Ellwangen kam und genauso

wie Klotzbücher selbst seit

rund zwei Jahren auf der Suche

sei, mit anderen das Schloss zu

kaufen. „Das war ein unglaublicher

Zufall: Wir waren gleich alt,

haben das Gleiche studiert und

hatten diese gleiche Wunschvorstellung“,

erinnert sich Klotzbücher

noch genau. Dazu hatten

beide den Gedanken, das

Schloss für die Gesellschaft öffentlich

zu machen, dort Kultur

anzubieten. Somit war die Basis

gelegt, doch es brauchte insgesamt

sechs Menschen, denn am

Schloss waren es damals sechs

Wohneinheiten. Nach dem Studium

dann, 1983, haben sich die

beiden dann noch einmal zusammengeschlossen

und dieses

Vorhaben in die Tat umgesetzt.

„Ein Jahr später dann haben wir

bereits den Kulturverein gegründet,

am 1. Januar 1985. Deswegen

ist dieses Jahr das Jubiläumsjahr“,

erklärt Klotzbücher.

Keine Profis sind sie, die rund 15

Aktiven im Kulturverein, profes-

18


KULTURVEREIN LAUBACH

sionell aber möchten sie sein,

sagt Kai Forster, der die künstlerische

Leitung innehat und selbst

auf der Bühne steht. Dieses Anspruchsdenken

macht den Verein

aus, wie er unterstreicht. Und

der Zulauf ist ein guter. Die vergangene

Winterzeit war wieder

eine richtig erfolgreiche. „Uns

war es schon immer wichtig, dass

wir autark sind. Wir wollten nie

von jemandem abhängig sein“,

sagt Klotzbücher. Aufgeführt

wurde der „Der satanarchäolügenialkohöllische

Winterpunsch“

und danach dann „Ein Mädchen

wie das Sternenbanner“ – die

Vorstellungen waren allesamt

ausverkauft. „Sogar die Premieren

waren diesmal gut besucht,

das verhält sich sonst immer etwas

anders. Meistens wollen die

Leute erstmal abwarten und herum

hören, wie es gewesen ist“,

sagt Forster. In diesem Winter

sind schließlich wieder zwei Personen

auf den Verein zugekommen,

die mitmachen möchten.

„Das geht immer. Wir freuen uns

darüber und schauen gemeinsam,

ob es passt und ob diejenigen,

die kommen, diese Zeit aufbringen

können und vor allem

wollen“, lädt Forster jeden ein,

dazuzustoßen, ohne verheimlichen

zu wollen, dass Theater

nicht nur nebenbei möglich sei.

Diese Leidenschaft ist durchaus

mit Arbeit verbunden.

Professionell arbeiten möchten

sie bei diesem besonderen

Hobby. Das haben sie geschafft,

was unter anderem Josi Klotzbücher

unterstreichen könnte

– sie ist mit dem Verein aufgewachsen,

kennt noch die Aufführungen

am Schloss Laubach.

„Da war am Wochenende immer

richtig was los und ich war immer

mittendrin“, erinnert sie sich

lächelnd. Sie ist die Tochter von

Helmut Klotzbücher und aktuell

stellvertretende Vorsitzende, also

die Stellvertreterin ihres Vaters.

Als Kind war sie bei den Stücken

immer dabei. „Ich habe den

Schauspielern hinter der Bühne

die Schnittlauch-Schnittchen gebracht

oder andere Snacks, da

bin ich immer hin- und hergerannt“,

erinnert sie sich noch genau

an diese Zeit. 2006 war für

sie kein gutes Jahr, denn da zog

der Kulturverein nach Hohenstadt.

Dort spielt er heute noch,

im altehrwürdigen Eiskeller. „Ich

habe damals vermutlich häufiger

auf den Requisiten geschlafen

als in meinem Bett. Das war immer

wie meine zweite große Familie“,

sagt sie lachend.

Stolz war sie dann, als sie im vergangenen

Herbst die Regie beim

„Winterpunsch“ übernehmen

durfte. „Das war etwas Großes

für mich. Es ist nicht selbstverständlich,

dass der Verein diese

Verantwortung in die Hände

einer 25-Jährigen legt“, sagt sie

nicht ohne Stolz.

In diesem Sommer freuen sich

die Kulturschaffenden wieder

auf die Freilichtbühne. Am 4. Juli

wird die Premiere von „Honig im

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19


KULTURVEREIN LAUBACH

Egal, was auf dem Programm steht:

Die Kulturfreunde aus Laubach spielen professionell,

obwohl sie alle Amateure sind.

Kopf“ stattfinden, neun Vorführungen

sollen es in diesem Sommer

insgesamt werden. Am 2.

August dann feiert sich der Verein

selbst. Ehemalige, Freunde

und Unterstützer werden an diesem

Tag eingeladen, um die 40

Jahre zu zelebrieren. Dazu wird

es noch ein Rahmenprogramm

geben, an dem Klotzbücher mit

seinen Vereinsmitgliedern bereits

bastelt. Allein Laubach sei

ein „kreatives Nest“, sagt Forster

grinsend. Hier gebe es viele

Menschen, die sich intensiv mit

Kultur auseinandersetzten, so

der künstlerische Leiter des Vereins

weiter. Im Kulturverein haben

sich einige von ihnen versammelt.

Und die anderen sieht

man spätestens bei diesem privaten

Sommerfest wieder.

Im Freilichttheater wird in diesem

Sommer „Honig im Kopf“

gespielt, was einigen vielleicht

ein Begriff aus dem Kino ist. Ein

Film von Til Schweiger aus dem

Jahr 2014. Dieter Hallervorden

spielt in diesem Film einen an

Demenz erkrankten Großvater.

Die kleine Tilda (im richtigen Leben

Tochter Schweigers) möchte

die Krankheit nicht akzeptieren

und ihrem Großvater Amandus

noch einmal einen letzten

Wunsch erfüllen – die beiden

machen sich also auf eine wundersame

Reise nach Venedig.

Bei den Laubachern übernimmt

der Vorsitzende des Kulturver-

20


KULTURVEREIN LAUBACH

eins persönlich die Rolle Hallervordens,

Helmut Klotzbücher.

Die weiteren Rollen spielen Cosima

Bezler, Silke Scherner, und

Markus Bohnet. Regie führt Alice

Katharina Schmidt, die Kulturfreunde

aus dem Theater der

Stadt Aalen kennen dürften. An

der Badischen Landesbühne

in Bruchsal erhielt sie 2012

einst den Förderpreis

für herausragende

künstlerische Leistungen

als beste

Nachwuchsschauspielerin.

Bei allem

Amateurtum in Laubach,

die Regie ist stets

professionell, wie Klotzbücher

sagt, auch darauf achten

sie stets genauestens.

Schmidt folgte auf Gerburg

Maria Müller, die unter anderem

die Leiterin der Gmünder

Kunstschule ist. Sie habe es

zeitlich nicht mehr hinbekommen,

sodass man bei Schmidt

anfragte, die schließlich

einwilligte. Die Chemie

stimmt, bereits seit Februar

laufen die Proben zu

„Honig im Kopf“, Ensemble und

Regie sind aufeinander eingestimmt,

wie Klotzbücher verrät.

Geprobt wird in der kälteren

Jahreszeit im Haus der Jugend

in Aalen, was hervorragend

funktioniert habe.

Und Schmidt hat auch einige

Neuerungen mit eingeflochten.

So ist Felix Schwarzer mit

auf der Bühne, jedoch nur für

die Geräusche zuständig. Er ist

also eine lebendige Soundmaschine,

was spannend zu beobachten

sein dürfte. „Einmal tritt

er noch als Portier auf“, ergänzt

Forster schmunzelnd. Ebenfalls

ins Stück eingepflegt wurde ein

Stück eines Poetry-Slam-Künstlers,

der das Thema Demenz behandelt.

Diesen Beitrag spielen

die Laubacher Künstler kurz

nach der Pause, spoilert Klotzbücher

schon einmal ein wenig.

Das macht aber nichts, denn die

Menschen werden so oder so zu

den Vorstellungen kommen. Der

Kulturverein hat sich in den vergangenen

Jahren einen Namen

gemacht.

Da „Ein Mädchen wie ein Sternenbanner“

so erfolgreich gewesen

ist, überlegen die Kulturschaffenden,

es in diesem Winter

noch einmal aufzuführen. „Jedes

Mal, im steten Wechsel von Winter

zu Sommer, können wir keine

Vorführungen machen, das ist

schließlich ein Hobby. Bei diesem

Stück hätten wir tatsächlich aber

noch alles da, müssten nicht viel

proben und es sind nur drei Personen“,

lässt Forster einen Blick

in die Gedankenwelt des Vereins

zu. Final entschieden hat es der

Verein noch nicht, doch für alle,

die regelmäßig bei den Laubachern

zu Gast sind: Es sieht doch

schon recht gut aus, dass im Winter

wieder etwas auf den Brettern

stattfinden wird.

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21


VERANSTALTUNGEN

Feste

Mitsommer Abtsgmünd

von Freitag, 11. Juli, bis Sonntag, 13. Juli 2025

auf dem Rathausplatz und dem

Zehntscheuerplatz Abtsgmünd

Freitag, 11. Juli 2025

ab 17 Uhr Rathausplatz: Verkauf der

Mini-Regatta-Schiffe

18.30 Uhr Rathausplatz: Start der Schiffe

im Hallgarten Sankt Lukas

Samstag, 12. Juli 2025

17 Uhr Rathausplatz: Fassanstich und Unterhaltungsmusik

der Schwäbisch-Böhmischen

20 bis 23 Uhr Rathausplatz: Musikverein

Untergröningen

20.30 Uhr Zehntscheuerplatz: Party mit

der WE-Band

23 Uhr Zehntscheuerplatz: Gigantische

Lasershow

Sonntag, 13. Juli 2025

10.30 Uhr Rathausplatz: Ökumenischer

Gottesdienst

11.30 Uhr Rathausplatz: Musikalische

Unterhaltung mit dem Musikverein

Pommertsweiler

13 bis 17 Uhr Zehntscheuerplatz:

Lieblingsbuchhelden-Rallye, Bühnenprogramm

und ein Minecraft Turnier mit

Chris Binder von der Computerschule

Stuttgart

14 Uhr Rathausplatz: Auftritt Teenie Garde

des TSV Untergröningen

14.30 Uhr Rathausplatz: Sportverein

Pommertsweiler, Flummis, Konfettis und

Showtanzgruppe

15.15 Uhr Rathausplatz: Auftritt Abteilung

Geräteturnen des TSG Abtsgmünd

15.30 Uhr Rathausplatz: Musikalische

Unterhaltung mit „Blechgsang

Wirtshausmusi“

18 Uhr Rathausplatz: Auftritt Band aus

der Partnerstadt Castel Bolognese

Veranstaltungen

Kunst- und Kulturveranstaltungen

Kunstausstellung Isi Carolina

von Samstag, 18. Oktober,

bis Sonntag, 9. November 2025

Kindertheater „Motte will Meer“

am Mittwoch, 24. September 2025

in der Zehntscheuer Abtsgmünd

Beginn um 14.30 Uhr, Einlass 14.15 Uhr

Eintritt 7 Euro, kostenfreie Karten für Erstklässler

veranstaltet vom Achja!-Theater in Kooperation

mit dem GHV

Am 24. September öffnet die Zehntscheuer ihre Türen für ein ganz besonderes Theatererlebnis

für Kinder: „Motte will Meer“. In dem liebevoll inszenierten Stück begegnen junge Zuschauerinnen

und Zuschauer der mutigen Motte, die sich für die Rettung der Meere einsetzt.

Foto: Achja!-Theater

in der Zehntscheuer Abtsgmünd

samstags jeweils von 14 bis 17 Uhr,

sonntags und feiertags jeweils von 11

bis 17 Uhr geöffnet

Eintritt ist frei

Vernissage findet am Donnerstag, 16.

Oktober, um 19.30 Uhr statt

mehr Informationen unter

www.isicarolina.com

Kabarettabend mit

Stefan Waghubinger

mit dem Programm „Das Beste aus

15 Jahren und neue Katastrophen“

am Donnerstag, 13. November 2025

in der Zehntscheuer Abtsgmünd

um 20 Uhr, Einlass eine Stunde früher

Tickets kosten im Vorverkauf 23 Euro, an der Abendkasse 25 Euro

Verkaufsstellen sind das Rathaus Abtsgmünd (Telefon: 07366 /8225)

und die Bücherei Abtsgmünd (Telefon: 07366/921417)

Die junge Künstlerin Isi Carolina

präsentiert ab dem 18. Oktober 2025

ihre Werke in der Zehntscheuer Abtsgmünd.

In ihren metallisch-glänzenden

Ölgemälden verbindet Isi Carolina

eine fließende Bildsprache mit dem

Alltag der Generation Z – kraftvoll,

ästhetisch und voller Energie.

Foto: Isi Carolina

Am 13. November gastiert

der vielfach ausgezeichnete

Kabarettist Stefan

Waghubinger in der

Zehntscheuer Abtsgmünd.

Unter dem Titel

„Das Beste aus 15 Jahren

und neue Katastrophen“

erwartet das Publikum

ein pointiertes Bühnenprogramm

voller überraschender

Wendungen.

Foto: Christian Stummer

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