COBURGER – Das Magazin #69
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Nr. 69 | Juni 2025
Gesellschaft. Kultur. Wirtschaft. Politik.
INHALT
AUSGABE 69 | JUNI 2025
6 EDITORIAL. Lieblingspulli.
10 HOFBERICHT. Der Hubsi war da.
14 STADTGESPRÄCHE. Darüber spricht Coburg.
86 KULTURTIPPS. Was wo wann.
90 BUCHTIPP. Was ich von ihr weiß.
91 IN EIGENER SACHE. Petzer.
96 ZWA IM BRÖDLA. Die Messe ist gelesen.
97 AUF EIN WORT. Auf ins Panorama.
98 DAS LETZTE. Theaterlästerung.
20
24
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34
38
44
DIE NATUR IST MEINE TANKSTELLE.
Wanderer Heiko Hartmann.
ÜBER DEN TELLERRAND GESCHAUT.
Fotostrecke Designtage.
WO FÜHLST DU DICH ZUHAUSE?
Sonderthema Heimat.
WO DAS LEBEN BEGINNT.
Hebammen sind Zukunft.
WO UNSER WASSER HERKOMMT.
Ein Netz für die Zukunft.
GRÜNE OASE HOFGARTEN.
Aus der Reihe „Meilensteine“.
48 MACHER.
Dieses Mal Matthias Straub.
50
54
64
76
GRÜNER GRÜNDERGEIST.
Bastian Geuss und die Solarparks.
DIE BARAUFMISCHER.
SESES und ihre Fruchtreduktionen.
TOR ZUM SÜDEN.
Aus der Reihe Kultouren.
HIER WOHNTE …
… ein Philosoph.
92 KAFKA-VARIATIONEN.
Galerie Peter Korn.
UND VIELES MEHR.
Titel:
Höfisches Picknick mit Vesteblick
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EDITORIAL
EDITORIAL
WOLFRAM HEGEN
Wie ein zu eng gestrickter Lieblingspulli, den man nicht mehr auszieht, obwohl
er längst juckt, zwickt, knistert, einen fest umschlingt wie die Umarmung einer
Tante, die nie gelernt hat, rechtzeitig loszulassen, sich dabei wohlig und beengt
zugleich anfühlt, wie ein Raum, in dem noch der Geruch der Kindheit hängt, das
Lachen, das früher mal aus dem Fernseher kam, als alles in Ordnung schien, während
draußen der Pizzabote über das Kopfsteinpflaster fluchte, drinnen der Radiowecker
von 1978 tickte, die Katze schnurrte, die Heizung gluckste und alles sagte:
Bleib, obwohl alles in einem schrie: Geh, wie ein Ort also, der sich in den Kopf brennt, ohne dass man ihn
je gewählt hätte – so klebt einem der Begriff „Heimat“ an den Fersen, an der Stirn, unter den Fingernägeln,
emotional aufgeladen wie ein Möbelstück, das zu groß ist für jede neue Wohnung und trotzdem immer mitkommt,
weil es sonst keiner nehmen würde, weil es Geschichte hat, Vergangenheit, Prägung, Schmerz und
Trost – und deshalb fragen wir in dieser Ausgabe: Heimat – wo fühlst Du Dich zuhause?
Im wörtlichsten Sinne geht es da los, wo alles beginnt – bei den Hebammen, die nicht nur neues Leben empfangen,
sondern uns daran erinnern, dass Heimat mit zwei Armen beginnt, die uns halten. Wir haben mit
Christian Boseckert über den Coburger Hofgarten gesprochen, über dessen Bäume, Wege, Stille und Geschichte
– Heimat unter freiem Himmel. Juristisch gesehen hat Heimat natürlich auch eine Adresse, einen
Pass, Rechte, Pflichten – was das bedeutet, weiß unsere juristische Kolumnistin Heidi Schüler.
Und dann? Wandern wir weiter. Mit Heiko Hartmann, Schritt für Schritt auf weiten Wegen, wo er Kraft
tankt. Wir stellen unseren Macher Matthias Straub vor, höchste Zeit, hat er doch seit vielen Jahren im
Theater viel auf die Beine gestellt und dabei hier Wurzeln geschlagen, wo andere wie oft im Theaterzirkus
nur wenige Jahre Station machen. Wir portraitieren Bastian Geuss, der auf Urlaub verzichtet hat, damit
Deutschlands Solarparks gepflegt aussehen – und ganz nebenbei Naturschützer ist. Und natürlich darf auch
ein bisschen Bar-Feeling nicht fehlen: Till Sprackties und Lars Eggers exportieren Fruchtreduktionen aus
Coburg an die Tresen der Republik – sie mischen sozusagen die Szene auf.
Und sonst? Wir waren in Creidlitz im Gut Hambach, einem Haus mit Geschichte und Geschichten, sind nach
Bozen gereist mit unseren Kultouren, haben Bilder gesammelt – von den 37. Coburger Designtagen, von Peter
Korns kafkaesken Kunstwelten.
So, jetzt sind erst einmal Sie dran.
P.S. Besondere Aufmerksamkeit bitte für Roland Spranger und Andreas Leopold Schadt und ihre „Zwa im
Brötla“, aus denen eindeutig hervorgeht, dass es für Krimis in Deutschland eigentlich keine Opfer mehr gibt.
P.P.S. Wir freuen uns über Zuwachs im COBURGER: Hallo schoen.frau. Mehr im Heft.
6 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
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AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 7
INHALT
20 GRENZERFAHRUNG
Die Natur ist meine Tankstelle
24
FOTOSTRECKE
Coburger Designtage
30
SPECIAL OLYMPICS
Landesspiele Erlangen 2025
42
SCHOEN.FRAU
ab sofort im COBURGER
48
MACHER
Matthias Straub
50
GRÜNER GRÜNDERGEIST
Start-Upper
8 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
INHALT
52 54
Björn Hieber
25 JAHRE UNTERNEHMERTUM FRUCHTREDUKTIONEN FÜR JEDE BAR
SESES DRINKS
KULTOUREN
64 Bozen
SPIELZEIT 2025
DIE UNENDLICHE GESCHICHTE
SEELE FÜR SEELE
DIE DREI MUSKETIERE
WEST SIDE STORY
HOPPELPOPPEL ODER
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AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 9
COBURGER DESIGNTAGE
FOTOS: VAL THOERMER
HOFBERICHT
Gefühlte Großstadt? Herzogtum? Nabel der Welt? Nein, das ist Coburg
sicher nicht, allen Behauptungen zum Trotz. Aber die Vestestadt ist sicher
ein einmaliger Mikrokosmos. Ein kleiner Hofstaat. Es gibt einen Prinzen und
einen Statthalter und das Fußvolk. Und alle feiern gerne kleine und große
Partys. Wir vom COBURGER natürlich auch. Wenn wir eingeladen sind.
Und was, und vor allem wen wir dann sehen, zeigen wir Ihnen. In unserem
Hofbericht. Dieses Mal von der Eröffnung der 37. Coburger Designtage auf
dem Gelände der Kulturfabrik in Coburg - Cortendorf, dem gesellschaftlichen
Highlight im Frühjahr in Coburg: Kein geringerer als der bayerische
Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger
war dazu nach Coburg gekommen. Mehr von den Designtagen auch in
unserer Fotostrecke ab Seite 24.
10 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
HOFBERICHT
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 11
HOFBERICHT
12 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
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AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 13
DARÜBER SPRICHT COBURG
DARÜBER SPRICHT COBURG
VON COBURG NACH MAILAND
In Coburg liegt der Ursprung so mancher Erfolgsgeschichte
– aber nicht jede endet bei der VOGUE.
Anna Deller-Yee ist so ein Fall. Die 30-Jährige pendelt
heute zwischen Mailand und Berlin, entwirft
kunstvolle Textildrucke für das italienische Avantgarde-Label
Marni und hat nun auch das Titelbild der
VOGUE März-Ausgabe mitgestaltet – inklusive live
bemalter Schauspielerin Emilia Schüle. Eine Karriere
zwischen Couture und Kunst, mit Coburger Wurzeln.
„Als ich ein Kind war, lagen bei uns zu Hause
ständig VOGUE-Magazine im Wohnzimmer“, erinnert
sich Deller-Yee im Interview mit der VOGUE.
Mode, das kam früh. Ihre Mutter – „unglaublich
modeaffin“ – war Vorbild und Türöffnerin zugleich.
Während andere Kinder in Coburg Ritter spielten
oder auf dem Anger Bolzplätze unsicher machten,
saß Anna daheim und blätterte sich durch die opulenten
Inszenierungen von Alexander McQueen und
Galliano für Dior. Es war Liebe auf den ersten Blick.
„Diese spektakulären Shows waren für mich Kunst“,
sagt sie heute. Doch Coburg ist nicht Mailand. Auf
dem Gymnasium fühlte sich die Tochter einer deutschen
Mutter und eines US-amerikanischen Vaters
oft fremd. „Ich war eines der wenigen Kinder, die anders
aussahen“, erzählt sie im Interview über ihre Zeit
in der Vestestadt. Halt fand sie in der Kunstlehrerin
Isolde Russ, die sie förderte, bestärkte und wöchentlich
mit ihr zeichnete – bis zum Abitur. Eine behütete
Rebellion mit Bleistift und Farbe, aus der später
ein Beruf wurde. „Ich bezeichne mich gerne als Designerin,
die zu viel malt“, sagt sie. Der Ausdruck sei
ironisch gemeint – ein Seitenhieb auf Professorinnen
und Professoren, die ihr während des Studiums
am Royal College of Art rieten, das Malen zugunsten
digitaler Tools zurückzustellen. Heute macht
sie genau das Gegenteil – und ist damit erfolgreich.
Ihre handbemalten Prints zieren nicht nur Stoffe für
Marni, sondern auch die Körper von Popgrößen wie
Nicki Minaj oder Modeikone Anna Wintour. Das
VOGUE-Cover, an dem sie jüngst mitarbeitete, sei
ein „kreatives Pingpong“ gewesen. Gemeinsam mit
Stylisten, Fotografen und der Redaktion entwickelte
sie die Idee, arbeitete direkt am Set, während andere
die Kamera auslösten oder die Kleidung drapierten.
„Es war wie ein riesiger kreativer Workshop – überall
geschah etwas, und alles fügte sich Stück für Stück
zusammen.“ Was sich für Anna Deller-Yee heute wie
ein „Full-Circle-Moment“ anfühlt, begann einst in
einem Coburger Wohnzimmer – mit einer Modezeitschrift
auf dem Couchtisch.
Der COBURGER wünscht viel Erfolg
bei der weiteren Karriere und verweist
noch einmal auf eine Bilderstrecke
aus dem COBURGER 41:
VON CHICAGO NACH COBURG
Es war ein Abend, wie ihn selbst Chicago nicht besser
hätte inszenieren können – doch diesmal funkelten
Glitzerkleider, Strass und Showgirls nicht am Lake
Michigan, sondern auf Coburgs rotierender Theaterbühne
im GLOBE. Und das mit gutem Grund:
Der Rotary-Club Coburg hatte zum Benefizmeeting
geladen – zugunsten seines Herzensprojekts „Mathe-Mentoren“.
Und das Publikum kam: pickepackevoll
war das GLOBE am 15. April, als Rotarier, Theaterfreunde
und Unterstützer gemeinsam für eine
gute Sache Platz nahmen – zwischen Cabaret-Tischen,
Champagnerstimmung und einer gehörigen
Portion Broadway. Statt Tagesordnung, Clubglocke
oder Sitzungsprotokoll gab es an diesem rotarischen
Abend eines: Begeisterung. Rotary-Präsident Prof.
Dr. Johannes Brachmann verzichtete auf Formalitäten
und begrüßte herzlich mitten in der glamourösen
Kulisse der Interimsspielstätte des Landestheaters
Coburg. „Was für ein Abend, was für ein Besuch –
und was für ein Zeichen für unser Projekt“, so Brachmann.
Das Mathe-Mentoren-Projekt brauche dringend
weitere Mitstreiter, denn der Erfolg spricht sich
herum: Immer mehr Coburger Grundschulen möchten
teilnehmen, immer mehr Kinder freuen sich auf
die helfenden Hände der Ehrenamtlichen, die Mathe
mit Herz und Hirn unterrichten. Dann hieß es: Bühne
frei für „Chicago“ – jenes Musical-Meisterwerk
von John Kander und Fred Ebb, das Glanz, Glamour
und gesellschaftliche Abgründe so raffiniert in Musik
und Bewegung verwandelt wie kaum ein anderes
Stück. Erst zum Schlussapplaus durfte das Publikum
wieder aufatmen – und stand prompt. Doch so sehr
Velma Kelly und Roxie Hart den Abend dominierten
– der wahre Star hinter dem Rampenlicht blieb
das Projekt, dem der Abend gewidmet war. Die „Mathe-Mentoren
Coburg“ holen Kinder dort ab, wo sie
im Unterricht nicht mehr mitkommen. Sie helfen
rechnen, denken, verstehen – und vermitteln dabei
etwas, das kein Lehrbuch ersetzen kann: Zuversicht.
Und wer nun glaubt, dass sich Mathematik und Musical
ausschließen, der hat diesen Benefizabend nicht
erlebt: Wenn auf der Bühne Rhythmus, Präzision
und Timing gefragt sind – dann ist Mathe nicht weit.
In diesem Sinne: Applaus für einen Abend, der zeigte,
wie gut Kunst, Engagement und Bildung zusammenpassen.
VON COBURG NACH LICHTENFELS
Auch 2024 kann sich die Sparkasse Coburg – Lichtenfels
über stabile Erträge freuen – wenn auch mit
einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.
Für den Vorstand kein Grund zur Sorge: Die
14 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
DARÜBER SPRICHT COBURG
Entwicklung sei insgesamt zufriedenstellend verlaufen,
heißt es. Nach dem Einlagen-Hoch während der
Negativzinsphase haben sich die Kundeneinlagen bereits
2023 leicht zurückgebildet – dieser Trend setzte
sich 2024 fort. Dafür legte das Wertpapiergeschäft
deutlich zu: Die Sparkasse verbucht ihr bislang erfolgreichstes
Jahr in diesem Bereich. Ein klares Zeichen
dafür, dass viele Kundinnen und Kunden aktivere
Wege der Geldanlage suchen. Im Kreditgeschäft
zeigte sich ein gemischtes Bild: Während sich die Zurückhaltung
bei Investitionen regionaler Unternehmen
weiterhin bemerkbar macht, zog die Nachfrage
im privaten Bereich – vor allem beim Wohnungsbau
und bei Konsumentenkrediten – wieder an. Besonders
erfreulich: Die Zahl der Existenzgründungen
stieg, ebenso wie die Ergebnisse im Leasinggeschäft,
die 2024 deutlich über dem Vorjahr lagen. Mit über
80.000 Kundinnen und Kunden vor Ort sieht sich die
Sparkasse auch weiterhin gut aufgestellt: modern,
flexibel und nah dran am Menschen. Trotz globaler
Unsicherheiten und wirtschaftlicher Herausforderungen
blickt das Institut zuversichtlich auf das
kommende Jahr und rechnet mit einem stabilen operativen
Ergebnis. Vorstandsvorsitzender Dr. Martin
Faber und Interims-Vorstand Marcus Seiler, seit
1. Oktober 2024 im Amt, stellten die wichtigsten
Entwicklungen des Geschäftsjahres 2024 vor und
gaben zudem eine Einschätzung zur aktuellen Lage
– sowohl mit Blick auf den Finanzmarkt als auch auf
die Bedürfnisse der regionalen Kundschaft.
VON MÜNCHEN NACH RÖDENTAL
Wenn am 23. Juli 2025 in der historischen Domäne
Rödental die ersten Töne von „Ohne Dich“ erklingen
und sich ein kollektives Raunen aus Vorfreude durch
das Publikum zieht, dann steht nicht weniger als ein
Stück deutscher Musikgeschichte auf der Bühne: die
Münchener Freiheit. Seit 45 Jahren ist die Band fester
Bestandteil der deutschsprachigen Poplandschaft,
doch für Frontmann Tim Wilhelm ist jeder Auftritt
immer noch etwas Besonderes – vor allem, wenn es
eine Premiere ist. „Die Domäne Rödental hat ja diesen
wunderschönen historischen Charme, da freue
ich mich schon seit Monaten drauf“, erzählt Wilhelm
im Gespräch. Und tatsächlich: Der Auftritt im Rahmen
des 5. Rödentaler Kultursommers ist das erste
Gastspiel der Münchener Freiheit in der Domäne.
Eine Premiere, auf die nicht nur die Band hinfiebert,
sondern auch ihre Fans. Denn wer die Münchener
Freiheit live erlebt hat, weiß: Hier geht es um mehr
als Nostalgie. Hier wird Musik zur lebendigen Brücke
zwischen Bühne und Publikum. „Die Interaktion
mit dem Publikum ist für mich das Herzstück unserer
Konzerte“, sagt Wilhelm. „Wir wollen mit den
Menschen in Kontakt treten, sie mit unserer Musik
berühren und gemeinsam eine ganz besondere Zeit
erleben.“ Wenn aus bekannten Melodien Gänsehautmomente
werden, wenn bei einem Solo das ganze
Publikum spontan mitgeht oder hunderte Lichter
bei einem leisen Song aufflammen – dann geschieht
genau das, wofür die Band seit Jahrzehnten lebt: ein
Abend, der mehr ist als nur Musik. Für Wilhelm ist
das Reisen zu den Auftrittsorten weit mehr als logistische
Notwendigkeit. „Das Reisen ist für mich nicht
nur ein Mittel zum Zweck, sondern auch eine Quelle
der Inspiration. Ich versuche, den Weg zum Ziel
zu machen und die Orte, die wir besuchen, bewusst
wahrzunehmen.“ Und so sei es „auch schön, dass wir
dabei immer wieder neue Menschen kennenlernen“
– Menschen wie die Rödentaler, die sich im Juli auf
einen Abend zwischen Pop-Olymp und Sonnenuntergang
freuen dürfen. „Das ist der Inbegriff von
Sommer für mich – wenn die Abendsonne untergeht
und wir mit unserer Musik dem Ganzen noch diese
besondere Note geben“, sagt Wilhelm. Bleibt nur zu
hoffen, dass auch das Wetter mitspielt. Für alles andere
sorgt die Münchener Freiheit.
VON RECKENDORF NACH WUNSIEDEL
Es gibt Schauspieler, die wechseln die Rollen wie
andere die Krawatten – Andreas Leopold Schadt
hingegen wechselt gleich die Welten. Der Wahl-Coburger
und frühere Tatort-Kommissar pendelt in
diesem Sommer elegant zwischen Hochkultur und
Hochglanzfelgen – und beweist dabei eindrucksvoll,
dass man sowohl im Zauberland Jean Pauls bestehen
kann als auch als fränkischer Cowboy auf vier
Rädern. Zum einen auf der Luisenburg, jener sagenumwobenen
Naturbühne in Wunsiedel, auf der sich
in diesem Jahr ein literarisches Spektakel der besonderen
Art abspielt. In HOPPELPOPPEL oder Jean
Pauls Zauberland wird der große, oft bewunderte
und fast ebenso oft ignorierte Dichter Jean Paul endlich
ins Rampenlicht gezaubert – von niemand Geringerem
als Sprachakrobat Franzobel. Und mitten
im Geschehen: Andreas Leopold Schadt. Als Teil
dieses Theater-Taumels zwischen Biografie, Fiktisportland
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AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 15
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on und Albtraum zieht er gemeinsam mit dem alten
und jungen Jean Paul durch dessen Leben, dessen
Abgründe, dessen Sprachkaskaden. „Ein herrlich
absurdes Vergnügen“ nennt man so etwas im Feuilleton,
„Hirnkino mit Pointen“ könnte man auch sagen.
Franzobel lässt Jean Pauls Kindheit wiedererstehen,
seine Ängste, seine ersten literarischen Bauchlandungen
und schließlich auch den Durchbruch des
eigenwilligen Denkers, dessen Bücher heute mehr
bewundert als gelesen werden. Unter der Regie von
Georg Schmiedleitner wird daraus eine Bühne, die
sich ständig verformt – mal Kabarett, mal Albtraum,
mal dichterisches Luftschloss. Die Premiere ist am
Freitag, 15. August um 20:30 Uhr. Wer‘s verpasst,
kann am 21. oder 23. August noch nachlegen – ebenfalls
in Wunsiedel, zwischen Felsen, Bäumen und
Theaterzauber. Und noch bevor der erste Applaus
aufbrandet, sattelt Schadt schon das Pferd – und
zwar in Reckendorf bei Bamberg. Dort gibt er montags
nicht den Dichter, sondern den Cowboy: Als
„Fränk Schnäpper“, dem charmanten Gesicht der
Autohausmarke Auto Schnapper, reitet er durchs
wilde Frankenland. Mit Schnauzbart, Hut und einem
Gespür für günstige Karossen überzeugt er
nicht auf der Bühne, sondern auf dem Hof. Dass er
auch hier eine gute Figur macht, versteht sich fast
von selbst – schließlich sind Bühnen Präsenzsache,
egal ob aus Holz oder Asphalt. So zeigt Andreas Leopold
Schadt, dass man zwischen Jean Paul und Jeep,
zwischen Zauberland und Zulassung, zwischen Kultur
und Komik mühelos changieren kann. Und dass
fränkische Vielseitigkeit manchmal nur ein Cowboyhut
vom Theatergenie entfernt liegt.
Es war eine Nacht, wie sie F. Scott Fitzgerald kaum
schöner hätte träumen können: Charleston, Champagner,
Chiffon. Das Landestheater Coburg hatte
zum Theaterball geladen – unter dem Motto „All that
Jazz“ – und die Gesellschaft kam in Scharen. Es war
kein gewöhnlicher Tanzabend, sondern ein zeitreisendes
Gesamtkunstwerk in High Heels und Hosenträgern,
eine Hommage an die goldenen Zwanziger,
als Jazz noch rebellisch war und jede Zigarette im Zigarettenhalter
ein Statement. Schon der Auftakt ließ
erahnen: Hier geht’s nicht nur ums Tanzen, sondern
ums Erleben. Im festlichen Galakonzert unter der
musikalischen Leitung von Roland Fister zogen die
Musiker alle Register zwischen Glamour und Gänsehaut.
Wenn die Melodien aus „Chicago“ und den „Comedian
Harmonists“ durch den Saal flirrten, funkelte
nicht nur der Kristallschmuck der Damen – sondern
auch die Augen ihrer Begleiter. Ein Tango-Ensemble
mit Solistinnen und Solisten des Balletts brachte zusätzlich
jene Dramatik auf die Bühne, bei der selbst
die federleichteste Paillette kurz innehielt. Später am
Abend fiel dann die unsichtbare Trennlinie zwischen
Kunst und Publikum – und das GLOBE wurde zur
schillernden Tanzfläche. Die Partyband Running
Five groovte los, der DJ schickte Elektroswing durch
die Lautsprecher, und auf der Dachterrasse glitzerten
die Gläser in der Coburger Nacht. Auch die Kulinarik
orientierte sich stilecht an den goldenen Zwanzigern –
kleine Kunstwerke auf dem Teller
VON COBURG NACH BAYREUTH
Eine alte Schreibmaschine vom Sperrmüll wird zur
Muse: 13 kreative Köpfe aus dem Coburger, Bamberger
und Kronacher Raum – darunter Künstler,
Design-Dozenten und sogar Krimiautor Helmut
Vorndran – haben sich in einer neu gegründeten
Fotogruppe zusammengefunden, um das etwas andere
Fotoprojekt „einfachTYPisch“ auf die Beine zu
stellen. Im Fokus: die Schreibmaschine als Symbol,
16 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
DARÜBER SPRICHT COBURG
Erika 99: eines der eingereichten Bilder.
als Objekt, als Charakter. Mal poetisch inszeniert,
mal skurril, mal nostalgisch – jeder Beitrag ist eine
eigene Interpretation. „Wir wollten bewusst anders
ticken als klassische Fotoclubs“, heißt es aus der
Gruppe. Zu sehen ist das Ergebnis vom 5. bis 19. Juli
im Zukunftsraum Coburg sowie vom 6. September
bis 18. Oktober in der Stadtbücherei Coburg. In Bamberg
wird im Herbst in Schaufenstern und einem
Jazzkeller ausgestellt. Und vielleicht tippt demnächst
auch das Deutsche Schreibmaschinenmuseum Bayreuth
bei einer gemeinsamen Schau mit!
05.07.
Schreiben und lesen 1: eines der eingereichten Bilder.
VON OUDENAARDE NACH COBURG
Ein lieber Gruß hat uns aus der belgischen Partnerstadt
Oudenaarde erreicht, nachdem wir im letzten
COBURGER ausführlich in unseren „Kultouren“
die Schönheit von Oudenaarde berichtet haben –
und wir möchten ihn gerne mit unseren Leserinnen
und Lesern teilen: „Ich möchte mich von ganzem
Herzen bedanken für den wunderschönen Artikel
über Oudenaarde“, schreibt Anja Van Acker, die sich
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AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 17
DARÜBER SPRICHT COBURG
wirklich eine großartige Werbung für unsere Stadt –
einfach klasse!“ Besonders gefreut hat sie sich darüber,
dass der Artikel just zu dem Zeitpunkt erschien,
als sie selbst in Coburg zu Besuch war – eine glückliche
Fügung, die man kaum planen kann. Und offenbar
zeigt die Geschichte über die flandrische
Schönheit bereits Wirkung: „Im Flandern-Rundfahrt-Museum
konnten wir in den letzten Monaten
deutlich mehr Gäste aus Deutschland begrüßen“, berichtet
sie erfreut. Und: „Mit so einer Werbung kommen
bestimmt noch mehr!“ Auch ein Ehepaar aus
Coburg hat sich erneut auf den Weg gemacht, berichtet
sie: Er ist beim Rad-Event We ride Flanders die
gesamte Strecke der berühmten Rundfahrt gefahren
– sie hat derweil im Museum mitgeholfen. Belgisch-deutsche
Freundschaft auf zwei Rädern und
mit viel Herz! Ein wenig Wehmut schwingt dennoch
mit: „Schade, dass ihr dieses Jahr nicht bei uns wart –
aber das klappt bestimmt beim nächsten Mal!“ – Wir
nehmen sie beim Wort. Dank je wel, Oudenaarde –
wir sehen uns!
Werbung
„Seit Anfang Juni steht Oskars Genusswagen, so wird der Airstream-Foodtrailer
genannt, dauerhaft im Schlosspark Hohenstein. Er fand seinen ersten
Einsatz am 1. Hohensteiner Parktag, der am 14.06.2025 durchgeführt wurde.
Im Photo zu sehen ist Schlossgastronom Andreas Rehberger, der sich über die
Erweiterung im Schlosspark freut und an den gelungenen Auftakt bereits bei der
letztjährigen Veranstaltung zur Eröffnung des white cube im Schlosspark mit
dem Photographen Mike Meyer erinnert. Die Leuten waren begeistert von dem
Genusswagen im Park und wir erfahren viel Nachfrage, so Rehberger. Der Genusswagen
ist zu besonderen Anlässen auch außerhalb Hohensteins buchbar. Betrieben
wird der Genusswagen außerhalb des Coburger Raums durch Weltmeisterkoch
Holger Stromberg, der auch Kurator der Stiftung ist.“
www.oskar-hacker-stiftung.de/genusswagen
18 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
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COBURGER | DAS MAGAZIN 19
GRENZERFAHRUNGEN
Von Tim Birkner
Die Natur ist
meine Tankstelle
Heiko Hartmann wandert bei jedem Wetter – in
Franken. Er sammelt die Touren für sich und für
andere, die ihm auf seiner Seite Hinterindien folgen.
Das tut ihm gut – und den Nachwanderern
auch.
Der Kordigast ist ein Hinterindien-Ziel, so wie 120 andere in Franken auch.
Doch der Kordigast ist unter den vielen Touren ein besonderer Ort, die Heiko
Hartmann schon gelaufen ist und aufgezeichnet hat. Er ist eine Art Zentrum
und ein Glücksfall. Er ist ein Allwetter- und Allzeitziel für die Sonntagnachmittage.
Heiko Hartmann steht auf dem Plateau des Kordigast und deutet in
die verschiedenen Himmelsrichtungen – hier die Plassenburg in Kulmbach,
dort die Festung Rosenberg in Kronach und schließlich die Veste Coburg.
„Ich sehe von hier die drei Burgen, die sich gegenseitig nicht sehen.“ Hierher
kam Hartmann auch in der Pandemie, als der Ausgang beschränkt war. Jeder
durfte sich maximal 15 Kilometer von seinem Wohnsitz entfernen. Höchstens
zwei Haushalte durften sich treffen. „Ich bin ein absoluter Kartenfreak“, sagt
Hartmann. Also tüftelte er, wo Schnittmengen mit den Radien seiner Freunde
lagen. Heraus kam der Kordigast. Ein Glücksfall.
„Wandern ist für mich Natur erleben
ohne Brimborium – für mich ist
die Natur eine Kraftquelle.“
Heiko Hartmann
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 21
„Ich bin ein absoluter Kartenfreak.“
22 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
Hartmann sprudelt hier oben. Es ist Anfang Mai, der Wind ist kalt. Seine Haare wehen ihm ins Gesicht, ein
Bürotag liegt hinter ihm. „So schlecht, dass ich auf dem Sofa sitzen bleibe, ist das Wetter wirklich sehr, sehr
selten.“ Jeden Sonntag ist er in Franken unterwegs und seine Touren teilt er mit vielen Fotos auf der Hinterindien-Seite.
Ein-, zweimal im Jahr kommt es vor, dass er drinnen bleibt. „Dann muss es aber wirklich eine Unwetterwarnung
geben. Sonst laufe ich wirklich bei jedem Wetter, bei Eis, Schnee, Nebel, Dunkelheit.“ Er zeigt
auf den Blessberg, sagt „867 Meter – auch ein Hinterindienziel“. Dort ist er bei hohem Schnee schon einmal fast
stecken geblieben. So geht das im kompletten Panorama. Hier erinnert er sich an den Fuchs, den er gesehen
hat, dort an den Vollmond oder den Sonnenuntergang über den Wolken. „Und das alles in Franken, man muss
für solche Erlebnisse nicht in die Alpen und auch nicht in die Südsee. Ich bin durch die Wanderungen wirklich
in ganz Franken zuhause“, sagt Hartmann.
4000 Klicks hatte seine Seite im April. Manche der Nutzer begegnen ihm dann auf seinen Touren – dann staunen
sie, schlagen manchmal eigene, neue Routen vor. Er probiert das aus, wandert auch manche mit seinen Usern.
„Wichtig ist für mich, ab und zu auch alleine zu laufen. Da können sich die Gedanken setzen – und ich komme
als entspannter Mensch zurück nach Hause.“ Dafür braucht es wenig. Gute Schuhe und manchmal eine Flasche
Wasser. „Wandern ist für mich Natur erleben ohne Brimborium – für mich ist die Natur eine Kraftquelle.“
Hartmann denkt in Bildern und er teilt die Bilder seiner Touren. Regelmäßig wiederholt er Routen und stellt
neue Bilder ins Netz. „Manchmal ist das auch ein Muss. Im Frankenwald habe ich zum Beispiel geschrieben:
Im Wald links abbiegen.“ Doch der Wald ist nicht mehr da. „Es gibt ihn einfach nicht mehr, weil der Klimawandel
so massiv zuschlägt“, sagt Hartmann. Der Wassermangel, der Borkenkäfer, der Harvester, sie verändern
Franken. Hartmann hält die Veränderungen fest. Das hat auch für seine Wanderungen des Monats Auswirkungen.
Wenn es richtig heiß ist, schlägt er Touren im Tal vor. „Andere sammeln Briefmarken oder irgendetwas
anderes, ich sammle Wanderungen“, sagt er. Und aus dieser Sammlung setzt er immer neue Tipps zusammen,
schaut, welche zu welchem Wetter passt. Mit seinen Freunden läuft er manchmal auch nachts, dann allerdings
eher die kürzeren Touren.
„Jeder sagt, das klingt gut. Wir wandern mal wieder. Aber wer macht´s?“, fragt der Touren-Sammler. Sein Rezept
für einen Ausflug in die Natur: Es muss einfach sein, für jeden erreichbar. So sind seine Tipps in der Regel
zwischen sieben und 15 Kilometern lang. „Alles, was man an einem Sonntagnachmittag auch schafft und wofür
man sich kurz entschlossen aufraffen kann.“
Hartmann hat Spaß am Wandern, und er hat Freude an den Beschreibungen. Er bietet Touren am fränkischen
Kilimandscharo oder am fränkischen Zuckerhut an oder läuft entlang am fränkischen Fjord. Er lebt für seine
Touren und Beschreibungen, die Nachwanderer sind begeistert: „Beim Lesen der Wegbeschreibung konnte
ich mir auf den Meter genau vorstellen, auf welchem Abschnitt des Weges sie sich bezieht. Eine wirklich sehr
gute, exakte, genaue und ausführliche Wegbeschreibung“, schreibt ihm beispielsweise der Turmwärter des
Arzbergturms.
Allmählich wirkt der Kordigast. Das Sprudeln über all die Ziele in der Ferne wird weniger. Die Entschleunigung
und Entspannung ist bei Heiko Hartmann angekommen. Er sieht das Nahe, fotografiert noch eine Schlüsselblume,
freut sich über Schilder, denen man ihr Alter ansieht. Er ist seit 25 Jahren ein 25 Jahre alter Wanderer.
Im Leben begegnen ihm viele Menschen, die hadern, zweifeln oder unter Winter-Depressionen leiden. „Ich
habe das große Glück, positiv denken zu dürfen und gesund zu sein. Meine Tankstelle ist die Natur.“ Sie bringt
ihn wieder runter – auch vom Kordigast.
Wandertipps von
Heiko Hartmann auf
www.hinterindien.de
AUSGABE 5 / MAI 2025 LICHTENFELSER | DAS MAGAZIN 23
Von Wolfram Hegen
Fotos: Val Thoermer
COBURG
GANZ OBEN
IN BAYERN
Die 37. Coburger Designtage
Wirtschaftsfaktor Design: Dass Coburg nicht nur
geographisch im Freistaat ganz oben liegt, sondern
auch in Sachen Design, war schon eine besondere
Form der Anerkennung durch den bayerischen
Wirtschaftsminister und stellvertretenden bayerischen
Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger bei der
Eröffnung der 37. Coburger Designtage auf dem Gelände
der Kulturfabrik in Coburg-Cortendorf. Über
40 Aussteller auf über 10.000 Quadratmetern Fläche
waren mehr als ein eindrucksvoller Beleg dieser
Aussage. Das Motto in diesem Jahr: Über den Tellerrand
schauen.
Coburger
Designtage
Fotostrecke
Mit der Kunst im Dialog: Auf dem Gelände der Kulturfabrik
haben mittlerweile auch viele Kunstschaffenden Platz
gefunden. Auch sie öffneten während der Designtage ihre
Ateliers und Ausstellungen für die Öffentlichkeit.
Universell für alle: Ein Schwerpunkt bei den 37.
Coburger Designtagen war inklusives Design. Dieses
liefert Antworten auf die Frage, wie Produkte heute so
gestaltet werden können, dass möglichst viele Menschen
Zugang, Selbstbestimmung und Teilhabe zu und in einer
vielfältigen Gesellschaft erfahren.
Advertorial
INKLUSIVE SPORTVERANSTALTUNG
S P E C I A L O L Y M P I C S L A N D E S S P I E L E E R L A N G E N 2 0 2 5
Bayerns größte inklusive
Sportveranstaltung des Jahres
zu Gast in Erlangen
IN ERLANGEN
Gemeinsam stark! Unter diesem Motto finden vom 14.-18
Juli 2025 die Special Olympics Landesspiele für Menschen
mit geistiger Beeinträchtigung in Erlangen statt. Dabei
kann die Veranstaltung einen Teilnehmer-Rekord verzeichnen:
1.475 Athletinnen und Athleten mit und Unified
Partnerinnen und Partner ohne Beeinträchtigung sowie
507 Trainerinnen und Trainer sind in Erlangen zu Gast.
Mit rund 3.000 Gesamtteilnehmern werden die Landespiele
die größte inklusive Sportveranstaltung 2025 in Bayern
und die größte Veranstaltung von Special Olympics
Bayern (SOBY) aller Zeiten.
Mehr als 130 Delegationen werden die Hugenottenstadt
in ein Schaufenster für Teilhabe und Inklusion machen.
Die größte Delegation stellt die Lebenshilfe Erlangen mit
86 Sportlern. Der überwiegende Teil der Delegationen
kommt aus dem Freistaat. Ausländische Teilnehmerinnen
und Teilnehmer kommen aus Italien, Österreich, Polen
und der Schweiz sorgen für ein buntes und internationales
Teilnehmerfeld.
Nina Özer, Dennis Turk, Katrin Müller-Hohenstein und
Tim Gömmel sind die Gesichter der Landesspiele. Die
beiden Sportler der Lebenshilfe Erlangen, die TV-Moderatorin
und der Handball-Profi des HC Erlangen sind Botschafter
der Veranstaltung und stehen gemeinsam für die
Gemeinschaft, Freundschaft, Begeisterungsfähigkeit und
inklusive Kraft, die die Landesspiele im Sommer 2025 entfachen
werden.
Die Wettbewerbe der Landesspiele finden in 19 Sportarten
statt – darunter Fußball, Basketball, Tennis oder Badminton.
Mit jeweils über 200 Sportlerinnen und Sportlern
sind Leichtathletik und Schwimmen die größten Sportarten.
Das Sportprogramm wird durch ein buntes Rahmenprogramm
ergänzt. Die Eröffnungsfeier findet am 14. Juli
2025 um 18.00 Uhr auf dem Festivalgelände der Kulturinsel
Wöhrmühle statt. Die Abschlussfeier und Athletendisko
sind auf dem Rathausplatz.
Das Veranstaltungszentrum befindet sich in der
Gerd-Lohwasser-Halle. Der Eintritt zu den Sport- und
Veranstaltungsstätten der Landesspiele ist frei. Aus Kapazitätsgründen
kann der Zutritt zur Eröffnungsfeier nicht
garantiert werden. Interessierte Besucherinnen und Besucher
sind herzlich eingeladen, die Freude, Fairness und
sportlichen Leistungen der Athletinnen und Athleten
hautnah zu erleben und sich von der einmaligen Atmosphäre
von Special Olympics begeistern zu lassen.
Alle Informationen zum Programm
und den Veranstaltungsstätten der
Landesspielen gibt es hier:
specialolympics.de/erlangen2025
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 31
S O N D E R T H E M A
Heimat
Wo fühlst Du Dich zuhause?
32 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
Von Wolfram Hegen
Eine persönliche Einleitung
von Wolfram Hegen
Heimat – ein Wort, das wie frisch gebackenes Brot
duftet, nach feuchtem Waldboden riecht und sich
anfühlt wie ein alter Pullover, den man längst vergessen
glaubte und plötzlich wiederfindet. Es ist ein
Wort, das wärmt. Und zugleich eines, das irritiert.
Heimat kann Wurzel sein – oder Fessel. Sie kann Geborgenheit
schenken – oder Enge bedeuten. Wer
sich auf die Frage einlässt, wo er sich zuhause fühlt,
begibt sich auf eine Reise in die eigene Biografie, in
die Tiefen der Erinnerung, in die stillen Winkel der
Identität.
„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss“,
sagte einst der Schriftsteller Johann Gottfried Herder.
Doch was, wenn man nie gelernt hat, sich irgendwo
zuhause zu fühlen? Oder wenn das Zuhause,
das man kannte, nicht mehr existiert – weil man
selbst gegangen ist oder weil es verschwunden ist,
im Wandel der Zeit, der Landschaft, der Gesellschaft?
Wissenschaftlich betrachtet ist Heimat kein Ort, sondern
ein Gefühl. Die Umweltpsychologie beschreibt
Heimat als eine emotionale Beziehung zwischen
Mensch und Raum, die durch Wiedererkennbarkeit,
Sicherheit und soziale Verbindungen geprägt ist. Dabei
geht es nicht nur um Kindheitsstraßen oder Muttersprache
– sondern um das tiefe Gefühl, dazuzugehören.
Der Soziologe Hartmut Rosa nennt Heimat
einen „Resonanzraum“, einen Ort, an dem Welt und
Mensch miteinander in Schwingung geraten. Heimat
ist, wo das Außen das Innen berührt – und umgekehrt.
Doch gerade in einer Zeit,
in der Menschen mobiler,
Biografien brüchiger und
Städte gesichtsloser werden,
stellt sich die Heimatfrage
neu. Kann man
Heimat mehrfach haben?
Können sich Menschen nach
einer Heimat sehnen, die sie
nie hatten? Ist Heimat ein Privileg
der Sesshaften – oder eine Herausforderung
für die Wandernden? Manche fühlen sich ihrer Herkunft
unentrinnbar verbunden. Andere bauen sich
neue Heimaten: im Freundeskreis, in der Musik, in
einem Hobby, in der Sprache.
Und wieder andere erleben Heimat als politisches
Schlachtfeld. Begriffe wie „Heimatministerium“ oder
„Leitkultur“ zeigen, wie leicht das warme Gefühl kippen
kann – in Ausschluss, in Ideologie, in Nationalismus.
Der Schriftsteller Max Frisch hat einst notiert:
„Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Zustand.“ Damit
macht er deutlich: Heimat ist nicht das Fachwerkhaus
oder der Kirchturm – es ist die Erfahrung von
Vertrautheit, die in uns selbst entsteht.
Interessant ist dabei auch, wie unterschiedlich Kulturen
den Begriff „Heimat“ denken. Im Englischen gibt
es keine direkte Übersetzung: „home“ meint eher
das Zuhause, „homeland“ den Staat, „roots“ die
Herkunft. Die deutsche Sprache kennt das Wort mit
seiner ganzen romantischen Aufladung: „Heimat“
hat das Pathos des Waldes, des Dorfes, der Kindheit.
Aber es ist auch ein Ort der Utopie: Wie es wäre,
wenn man irgendwo ganz man selbst sein dürfte –
ohne Maske, ohne Verteidigung, ohne Angst.
Heimat kann in einem Gespräch aufblitzen, in einem
Lied, in einem Blick. Sie kann ein altes Foto sein oder
ein vertrauter Dialekt. Sie kann in der Fremde entstehen,
durch Nähe, durch Wiederholung, durch Mitgefühl.
Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht davon,
dass der Mensch heute „Heimat bei sich selbst“ finden
müsse – in einer Welt, die immer weniger feste
Koordinaten bietet.
Und so bleibt die Frage: Wo fühlst Du Dich zuhause?
In einem bestimmten Ort? In Menschen? In Erinnerungen?
Oder in Momenten? Vielleicht ist Heimat gar
kein fester Punkt, sondern eine Bewegung – ein zartes
Band, das uns mit dem verbindet, was uns wichtig
ist. Nicht dort, wo man geboren wurde, sondern
dort, wo man verstanden wird. Nicht nur, wo man
ist – sondern wo man sein darf.
HEBAMMENARBEIT
Wo das
Leben beginnt
UND WER DABEI IST
Einblicke in die Hebammenarbeit im Coburger
Klinikum – und leise Töne über eine große Veränderung
Coburg – eine Stadt, die stolz ist auf ihre
Geschichte, ihre Kultur, ihre Menschen.
Und auf ihre Kinder. Rund 1.200 von ihnen
erblicken jedes Jahr im Coburger Klinikum
das Licht der Welt. Es ist ein besonderer Ort –
nicht nur für Familien, sondern auch für jene,
die diesen Moment Tag für Tag mit Hingabe
begleiten: die Hebammen im Kreißsaal. Sie
sind es, die in den ersten Minuten des Lebens
an der Seite von Mutter und Kind stehen – oft
im Hintergrund, aber unersetzlich.
DER ERSTE SCHREI,
DER ERSTE BLICK
Im Kreißsaal des Klinikums ist kein Tag wie der andere. Es gibt keine Routine, keine
vorhersehbaren Abläufe. Eine Geburt kann Stunden dauern oder binnen Minuten
verlaufen. Mal ist es eine ruhige Nacht, mal überschlagen sich die Ereignisse.
Und immer sind es die Hebammen, die mit ruhiger Hand, wachem Blick und viel
Erfahrung die Situation einschätzen, begleiten und gestalten.
„Wir sind meist die ersten, die die Frauen hier empfangen“, erzählt eine der freiberuflichen
Dienst-Beleghebammen des Hauses. „Manche kommen mit Wehen,
andere mit Beschwerden und Fragen – und manche einfach, weil sie spüren, dass
etwas nicht stimmt. Wir hören zu, klären auf, handeln.“
Dabei geht es nicht nur um Geburten. Auch Schwangere mit vorzeitigen Wehen
oder anderen Komplikationen haben den Kreißsaal zur Anlaufstelle. „Wir sind für
alle Schwangeren ab der 23. Woche da – unabhängig davon, ob sie zur Entbindung
kommen oder ambulant betreut werden“, heißt es aus dem Team.
34 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
IM COBURGER KLINIKUM
MITEINANDER
STATT FLIESSBAND
Die Geburtshilfe in Coburg lebt von einem Miteinander – zwischen Hebammen, Ärztinnen
und Ärzten, Pflege und den werdenden Familien. Die Hebammen am Klinikum
Coburg arbeiten im Dienst-Belegsystem: Sie sind freiberuflich tätig, selbstorganisiert
im Schichtdienst, und gestalten ihren Alltag in enger Abstimmung mit dem
Klinikbetrieb. Dieses Modell erlaubt es, flexibel zu agieren – ein entscheidender Vorteil
in einem Bereich, in dem Unplanbarkeit zum Alltag gehört.
„Wir betreuen im Schichtsystem – Frauen in der Schwangerschaft sowie vor, während
und nach der Geburt. Wir wechseln uns ab, helfen einander, reagieren situativ.“
Dass dabei viel Fachwissen gefragt ist, wird oft unterschätzt: CTGs schreiben, Blut
abnehmen, medizinische Maßnahmen einleiten, dokumentieren – all das gehört zum
Alltag. Und das alles oft in emotional aufgeladenen Situationen.
„Es ist ein Beruf mit viel Verantwortung – aber auch mit sehr viel Nähe“, sagt eine
Hebamme. „Wir sind da, wenn eine Mutter weint, wenn die Nabelschnur durchtrennt
wird, wenn ein Kind den ersten Schrei ausstößt. Das vergisst man nicht.“
HEBAMMENARBEIT
ARBEIT ZWISCHEN
VERANTWORTUNG
UND UNSICHTBARKEIT
Der Beruf der Hebamme ist einer, der leise wirkt – aber in seiner Bedeutung tief
verankert ist. Die Frauen, die hier arbeiten, sind mehr als Geburtshelferinnen. Sie
sind Stabilität in Momenten der Unsicherheit. Sie sind die Konstante, wenn die Zeit
drängt, wenn Emotionen hochkochen, wenn gehandelt werden muss.
Dabei stemmen sie nicht nur medizinische Arbeit, sondern auch einen organisatorischen
und wirtschaftlichen Spagat. Als freiberuflich tätige Dienst-Beleghebammen
tragen sie sämtliche Versicherungen selbst, zahlen Steuern, und rechnen ihre Leistungen
direkt mit den Krankenkassen ab. Es ist ein System, das viel Einsatz erfordert
– aber über viele Jahre hinweg gut funktioniert hat.
Doch gerade hier kündigt sich leise ein Wandel an: Ab dem 1. November 2025 treten
neue Abrechnungsmodalitäten in Kraft, die bundesweit für alle freiberuflichen Hebammen
im Dienst-Belegsystem gelten. Was auf den ersten Blick wie eine Formalität
erscheint, könnte in der Praxis spürbare Folgen haben – nicht zuletzt finanzieller Natur.
Die Betreuung wird künftig kleinteiliger abgerechnet, bestimmte Leistungen –
vor allem bei ambulant betreuten Schwangeren – fallen aus der Vergütung.
„Wir machen unsere Arbeit nicht wegen der Zahlen“, sagt eine der Hebammen, „aber
wir möchten für unsere Leistungen angemessen vergütet werden. Und damit auch
weiterhin alle Frauen hier betreut werden können – ob zur Geburt oder in einer Notsituation
– braucht es verlässliche Rahmenbedingungen.“
36 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
IM COBURGER KLINIKUM
HEIMAT
IM ERSTEN
ATEMZUG
Das Coburger Klinikum ist für viele Familien der erste
Ort des neuen Lebens. Für die Hebammen ist es ein
Stück Heimat geworden – beruflich wie menschlich. Die
Frauen, die hier tätig sind, geben viel: Kraft, Zeit, Ruhe,
Erfahrung. Und sie tun es mit Hingabe – Tag für Tag,
Nacht für Nacht.
Was sie sich dafür wünschen, ist kein Applaus, kein
Rampenlicht. Sondern einfach die Möglichkeit, ihre
Arbeit weiterhin so tun zu können, wie sie es seit Jahren
tun: zuverlässig, professionell und mit ganzem Herzen.
Denn für sie beginnt Heimat mit dem ersten Atemzug –
und mit der Hand, die ihn begleitet.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 37
Advertorial
TETTAU
COBURG
KRONACH
HOF
LICHTENFELS
KULMBACH
SCHESSLITZ
BAYREUTH
BAMBERG
38 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
SICHERE
VERBINDUNG
WASSER IST LEBEN
Jeder vierte Liter Wasser in Oberfranken kommt vom Fernwasserversorger FWO. Viele
Zweckverbände und Stadtwerke nutzen das Wasser aus der Ködeltalsperre als Sicherheit
und zweites Standbein, wenn die eigenen Brunnen an ihre Grenzen stoßen. Eine neue
Ringleitung soll für noch mehr Stabilität im Netz sorgen.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 39
FERNWASSERVERSORGUNG
„Wir sind eine Solidargemeinschaft“, sagt Markus Rauh, Verbandsdirektor der
Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO). Oberfranken ist wie der gesamte
Norden Bayerns trockener als der Süden. Es regnet einfach weniger. Ganz grob
hat der Alpenraum doppelt so viel Niederschläge wie der Frankenwald oder das
Fichtelgebirge. „Dazu kommt, dass der Untergrund bei uns oftmals weniger
speicherfähig ist.“, erklärt Rauh. Beides zusammen hat die Solidargemeinschaft
FWO vor über 50 Jahren entstehen lassen.
Zwei weitere Faktoren prägen in junger und jüngster Vergangenheit das Handeln.
Es wird immer wärmer. Der Klimawandel findet natürlich auch in Oberfranken
statt. Je heißer es ist und wird, desto mehr Wasser verbrauchen die
Menschen. Gleichzeitig bringen heiße Sommer auch viele kleine Brunnen bzw.
Quellen an ihre Grenzen – oder darüber hinaus. Außerdem trocknen die Böden
gerade nach dem großflächigen Kahlschlag im Frankenwald aus. Ohne Wald ist
der Boden ungeschützt, trocknet aus – und kann auch bei Regen, das Wasser
schlechter aufnehmen oder speichern.
„Wir sind für einige Kommunen Vollversorger, für die meisten Abnehmer ein
zweites, unabhängiges Standbein“, sagt Rauh. 500.000 Menschen bekommen
zumindest teilweise ihr Wasser von der FWO. Egal wie heiß es ist und was sonst
noch alles passieren kann: „Wir stehen dafür, dass immer Wasser aus dem Hahn
fließt“, sagt Rauh. Dafür schaut sich die FWO Entwicklungen an und blickt in
die Zukunft.
Der Trend: Es wird mehr heiße Sommer und damit einen höheren Wasserbedarf
geben. Es wird mehr Wasserversorger geben, die ein zweites Standbein suchen
und auch beanspruchen werden. Und es wird auch für die Technik gute Konzepte
brauchen, um dieser Sicherheit gerecht zu werden. In den kommenden acht
Jahren will die FWO daher eine weitere Fernwasserleitung bauen. „Mit dem
Ringschluss zwischen Redwitz und Kulmbach können wir unsere Versorgungssicherheit
weiter erhöhen“, so der Verbandsdirektor. Der Bamberger Ast – die älteste
Leitung der FWO -, der Scheßlitzer Ast und die Fernleitung nach Bayreuth
werden damit verbunden.
Die Strecke von Redwitz über Burgkunstadt und Mainleus nach Untersteinach
ist 30 Kilometer lang und soll in drei Bauabschnitten verwirklicht werden. Neben
der 40 Zentimeter dicken Wasserleitung entstehen neue Pumpwerke und
Hochbehälter. Sie sind notwendig, um die Versorgung der angeschlossenen
Zweckverbände und Stadtwerke abzupuffern und im Falle eines Falles die
Fließrichtung in den Leitungen umzudrehen. Dann könnte der Scheßlitzer Ast
beispielsweise nicht mehr wie augenblicklich vom Süden her versorgt werden,
sondern vom Norden. Oder das Wasser für Bayreuth fließt über Redwitz und
Burgkunstadt. Oder Coburg, Sesslach und Bad Rodach können beispielsweise
über den Bayreuther Ast und die neue Ringleitung versorgt werden. Die Leitung
nach Bamberg ist inzwischen bis nach Erlangen verlängert und hat dort
Anschluss an den Wasserversorger der Metropolregion Nürnberg. Das Netz von
Leitungen und Verbrauchern in Oberfranken könnte also auch von hier versorgt
werden. Im Augenblick kauft die FWO an diesem Übergabepunkt etwa ein
Fünftel ihrer Wassermenge zu.
Neben den Leitungen, die künftig noch flexibler die Netze der Endverbraucher
versorgen können, liegt in den Hochbehältern eine zusätzliche Reserve.
An 29 Standorten speichert die FWO über 70.000 Kubikmeter Wasser. Auf der
Hauptleitung nach Bamberg dienen sie dazu, dass das Wasser von der Talsperre
in Mauthaus ohne Pumpen in Richtung Bamberg fließt. Die Speicher puffern
die Spitzenlast ab - zum Beispiel dann, wenn frühmorgens viele Bamberger duschen.
Insgesamt speichern die Hochbehälter das Eineinhalbfache des Tagesverbrauchs.
Es können also auch kurzfristige Servicearbeiten an den Leitungen
stattfinden – und das Wasser bei den Verbrauchern fließt wie gewohnt weiter.
Die Versorgung mit Trinkwasser ist eine langfristige Aufgabe – und eine langwierige.
Einerseits schließen Kommunen oder Zweckverbände Verträge mit der
FWO, die zehn oder 20 Jahre lang laufen. So kann die Fernwasserversorgung
planen, um das Netz stabil zu halten. Denn der Bau von Leitungen, Pumpwerken
und Hochbehältern dauert seine Zeit. Für die Ringleitung von Redwitz nach
Untersteinach rechnet die FWO mit einer Fertigstellung im Jahr 2032. Im Augenblick
laufen die Abstimmungen mit den beiden Landkreisen Lichtenfels und
Im Jahresverlauf gibt es starke Schwankungen im Wasserverbrauch. In den heißen Sommermonaten
ist der Verbrauch deutlich höher. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren zeigt sich, dass der
Wasserverbrauch generell wächst.
40 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
Kulmbach. Wenn alle Bedenken berücksichtigt und Fragen beantwortet sind,
folgt der Planfeststellungsbeschluss. Im kommenden Jahr könnte dann der Bau
von Redwitz bis Burgkunstadt beginnen.
In Bayern gibt es mehr Wasserversorger als Gemeinden. Viele kleine Zweckverbände
und Stadtwerke wollen ihre eigenen Brunnen weiter betreiben. In Oberfranken
fördern sie rund 75 Prozent des Wassers noch aus ihren eigenen Brunnen.
Damit das so bleiben kann, wählen viele die FWO als zweites Standbein.
„Wenn bei weniger Niederschlag die Quellen weniger ergiebig werden, braucht
es eine stabile und sichere Versorgung, die dann einspringt. Das ist genau unsere
Aufgabe“, sagt Markus Rauh.
Gut versorgt durch die FWO
Wir versorgen Oberfranken zuverlässig
mit Trinkwasser.
FWO Fernwasserversorgung Oberfranken
Ruppen 30
96317 Kronach
Telefon: 0 92 61 / 507-0
E-Mail: office@fwokronach.de
Es wird immer heißer. Die Durchschnittstemperatur in den Landkreise Bayreuth,
Kronach, Kulmbach in den Jahren 1881 bis 2020 zeigt eine deutliche Entwicklung.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 41
Der COBURGER
freut sich über
Zuwachs
SCHOEN.FRAU
Von Wolfram Hegen
Fotos: Jule Anica Ohlsen
schoen.frau ab sofort
im COBURGER
Der COBURGER freut sich über Zuwachs: Die erfolgreiche Plattform schoen.frau
der beiden Gründerinnen Christina Hauptmann und Senta Steinhauser wird ein
neuer wertvoller Teil der Magazinfamilie.
Seit 2021 bringen die beiden Macherinnen Frauen aus
der gesamten Region zusammen, um diese sichtbarer
zu machen, um sich miteinander zu vernetzen. Neben
vielen gesellschaftlichen Events sind es vor allem die
über 70 hochspannenden Gespräche, die sie mit Frauen
aus Wirtschaft und Gesellschaft gemacht und auf
ihrer Website schoenfrau-mag.de veröffentlicht haben.
Persönliche Geschichten über das, was diese Frauen
im Leben bewegt und antreibt, getreu dem Motto von
schoen.frau: „Mutig eigene Träume wahr werden lassen,
sich vernetzen und gegenseitig unterstützen.“
Ab der kommenden Ausgabe werden diese Business-Interviews
nicht nur online zur Verfügung stehen, sondern
gedruckt im COBURGER erscheinen. „Für uns
ist das eine echte Bereicherung des Magazins, und wir
freuen uns sehr über die interessanten Einblicke in das
Leben vieler engagierter Frauen aus der Region“, so
Herausgeber Wolfram Hegen. „Die Interviews haben es
verdient, über die gedruckte Ausgabe des COBURGER
noch mehr als bisher ohnehin schon wahrgenommen zu
werden“, so Markatus-Geschäftsführer Björn Hieber,
für den die neue Partnerschaft mit schoen.frau auch ein
gesellschaftspolitisches Statement darstellt: „Noch immer
sind Frauen, ihre Lebens- und Erfolgsgeschichten,
ihre Leistungen und Möglichkeiten in der Öffentlichkeit
unterrepräsentiert. Im Rahmen unserer Möglichkeiten
hier vor Ort wollen wir ein Stück dazu beitragen,
dass sich das verändert.“
Für die schoen.frau-Macherinnen ist die gemeinsame
Zukunft unter dem Markatus-Dach nicht nur Anerkennung
ihrer Aufbauarbeit in den letzten vier Jahren, sondern
vor allem eine Möglichkeit, die Philosophie von
schoen.frau noch bekannter und Frauen noch sichtbarer
in der Öffentlichkeit zu machen.
So sind auch die beiden Gründerinnen schon voller
Vorfreude auf die Zusammenarbeit. „Jetzt wird der
COBURGER endlich auch zu einer COBURGERIN“,
sagt Senta Steinhauser. Und Christina Hauptmann
ergänzt: „So schön, dass schoen.frau durch unsere
Partnerschaft ein neues Level erreicht!“
Der Kontakt zwischen dem COBURGER und schoen.-frau
entstand im Rahmen der Aufnahmen zur „MACHERIN-
NEN“ – Serie Anfang 2025. Aus lockeren Gesprächen
über eine Zusammenarbeit entstand letztlich der Plan,
gemeinsame Sache zu machen. Christina Hauptmann
und Senta Steinhauser werden über die Produktion der
Interviews hinaus die Events und auch die schoen.frau
academy weiter entwickeln und nach vornebringen. Die
schoen.frau academy ermöglicht Frauen aus dem Netzwerk
– und darüber hinaus – bei regelmäßig stattfindenden
interaktiven Workshops von- und miteinander zu lernen.
Und die Events haben das Ziel, sich live zu begegnen
und neue Kontakte zu knüpfen, ob bei den schoen.frau-
Salons mit Moderation und Programm oder beim lockeren
Austausch auf den after.work-Veranstaltungen.
Mehr über schoen.frau unter:
www.schoenfrau-mag.de
Mehr zu den beiden
schoen.frau-Gründerinnen
im COBURGER Ausgabe 67:
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 43
MEILENSTEIN
COBURGER
MEILENSTEINE
Geschichten aus Coburgs Geschichte.
Präsentiert vom Goldenen
Kreuz, dem ältesten Gasthaus
Coburgs. Erzählt von Stadtheimatpfleger
Christian Boseckert.
Mehr Meilensteine in seinem Buch
„Coburg. 55 Meilensteine der Geschichte“,
erschienen im Sutton
Verlag.
VOM LUSTGARTEN
ZUM VOLKSPARK
DIE GESCHICHTE DES HOFGARTENS
Der Coburger Hofgarten ist weit mehr als nur eine grüne Oase inmitten der Stadt – er ist ein
lebendiges Stück Stadtgeschichte. Ursprünglich dem Adel vorbehalten, wurde er Mitte des
19. Jahrhunderts zum Erholungsraum für alle – und bis heute zu einem der beliebtesten Orte
Coburgs.
Einer der schönsten Flecken Coburgs ist der Hofgarten. Seine Wurzeln reichen bis 1680 zurück, als
Herzog Albrecht III. von Sachsen-Coburg einen Barockgarten anlegen ließ – streng geometrisch,
mit Terrassen, Lusthaus, Orangerien und Küchengarten. Der Zugang war der herzoglichen Familie
vorbehalten, abgeschirmt durch eine zwei Meter hohe Mauer.
Erst im 19. Jahrhundert wandelte sich das Bild: Herzog Ernst I. ließ 1816–17 die Anlage zu einem
englischen Landschaftspark umgestalten und errichtete ein klassizistisches Mausoleum. Ernst II.
erkannte schließlich den gesellschaftlichen Wert öffentlicher Parks als Orte für Erholung an der frischen
Luft. 1856 erwarb er alle nötigen Grundstücke und beauftragte Hofgärtner Gustav Zeisig
mit der Erweiterung – inspiriert von den Fürst-Pückler-Parks. Bereits im März 1857 öffnete der
Hofgarten seine Pforten für die Bevölkerung. Die alten Mauern fielen, Natur und Erholung wurden
für alle erlebbar.
Zeisig orientierte sich am Ideal der „Ornamental Farm“ – einer landschaftlich gestalteten Kombination
aus Zier- und Nutzgarten. Der Hofgarten wurde sofort angenommen. Er diente nicht nur
der Erholung: Im Veilchental wurde im Winter gerodelt, in den Teehäuschen arbeiteten Künstler.
Noch heute erinnern Denkmäler wie das Reiterstandbild Ernsts II. oder das Ehrenmal des Coburger
Konvents an diese Zeit.
Der rund 30 Hektar große Hofgarten ist heute das wichtigste Naherholungsgebiet der Stadt – mit
Liegewiesen, Spielplätzen und viel Geschichte.
Coburger Meilensteine: Der Coburger Hofgarten. Der Link zum Interview
von Wolfram Hegen mit Stadtheimatpfleger Christian Boseckert auf iTVCoburg:
44 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
GOLDENES KREUZ
Advertorial
Das Goldene Kreuz
DAS ÄLTESTE GASTHAUS COBURG IST ZEUGE
VIELER JAHRHUNDERTE COBURGER GESCHICHTE:
SEIT 1508 WERDEN HIER GÄSTE BEWIRTET.
Neben der stolzen Geschichte ist es vor allem das
Zusammenspiel von Ambiente und herausragender
Küche, das das Goldene Kreuz zu einem besonderen
Ort macht: Die geschmackvolle Einrichtung für jeden
Anlass, der überdachte Innenhof, in dem man
sich ganzjährig wie in einer gemütlichen Taverne
fühlt, ein Saal im ersten Obergeschoss und ein neuer
großer Saal im Erdgeschoss für bis zu 120 Personen
für Veranstaltungen, Familien- oder Firmenfeste.
Nicht umsonst zählt das Goldene Kreuz damit nicht
nur zu den ältesten, sondern auch zu den schönsten
Gasthäusern Deutschlands.
Die besondere Küche des 25köpfigen Teams rund
um Wirt und Küchenchef Markus Zimmer lässt
keine Wünsche offen, ob vegan, vegetarisch, fränkisch
oder in der gehobenen Schmankerlküche. Auf
der Speisekarte stehen Sauerbraten, Schäufele oder
Bauernente genauso wie die veganen Spinatknödel
oder die Bouillabaisse. Und natürlich gehören
die traditionellen, samtig weichen Coburger Klöße
dazu, die Rutscher.
Das Goldene Kreuz setzt dabei immer mehr auf regionale
Produkte, baut sein Netzwerk mit Bauern
und Lieferanten aus Franken und vor allem aus der
Genussregion Coburger Land immer weiter aus. Die
Spezialitäten werden u.a. auf handgefertigten Tellern
und Schalen der Kronacher Keramikwerkstatt
Schäuble serviert und geben damit den Speisen einen
besonderen Auftritt.
Unsere nächsten Events:
Das alles macht aus dem Goldenen Kreuz etwas ganz Besonders.
Traditionell. Modern. Fränkisch.
Goldenes Kreuz
Herrngasse 1 | Coburg
Öffnungszeiten
Montag - Samstag
11 30 Uhr - 14 00 Uhr | Küche bis 13 30 Uhr
17 30 Uhr - 22 00 Uhr | Küche bis 21 00 Uhr
Sonntag Ruhetag
geöffnet nur nach Vereinbarung
Reservierung
Telefonisch unter 09561/ 513407 oder
per E-Mail info@goldenes-kreuz-coburg.de
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 45
Gesponserter Beitrag
RECHTSTIPP
HEIMAT IM RECHTSSINN
INFORMATIONEN DER KANZLEI HÖRNLEIN & FEYLER
Was ist Heimat? Für die einen ist es ein Ort. Für andere ein
Gefühl. Wieder andere sehen Heimat dort, wo ihre Familie ist
– oder ihr WLAN sich automatisch verbindet. Aus juristischer
Sicht ist „Heimat“ allerdings ein Begriff mit klaren Regeln,
Rechten und Pflichten. Sie beginnt beim Wohnsitz, betrifft
das Staatsangehörigkeitsrecht und endet nicht zuletzt bei der
Frage, wo man wählen darf oder einen Personalausweis bekommt.
Der COBURGER hat sich dazu mit Heidi Schüler unterhalten,
Rechtsanwältin in der Fachanwaltskanzlei Hörnlein
& Feyler in Coburg.
COBURGER: Frau Schüler, wo beginnt juristisch betrachtet die
Heimat?
Heidi Schüler: Juristisch gesehen ist Heimat ein sehr abstrakter Begriff.
Aber konkret wird er, wenn man ihn mit dem Wohnsitz, dem gewöhnlichen
Aufenthalt oder der Staatsangehörigkeit verknüpft. Wer
beispielsweise dauerhaft in Deutschland lebt, hier arbeitet, seine Familie
also seinen Lebensmittelpunkt hat, hat juristisch betrachtet seinen
„gewöhnlichen Aufenthalt“ in Deutschland. Daraus ergeben sich viele
Rechte, etwa beim Sozial- oder Steuerrecht.
COBURGER: Was bedeutet es, die deutsche Staatsbürgerschaft zu
haben?
Heidi Schüler: Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, ist vollwertiges
Mitglied des deutschen Staates. Damit gehen zentrale Rechte
einher – zum Beispiel das Wahlrecht, das Recht auf Freizügigkeit innerhalb
Deutschlands und der EU, das Recht auf konsularischen Schutz im
Ausland und der Zugang zu allen öffentlichen Ämtern. Gleichzeitig gibt
es auch Pflichten, etwa die Pflicht, sich an die Gesetze zu halten oder
Steuern zu zahlen.
COBURGER: Und wie funktioniert die Einbürgerung?
Heidi Schüler: Seit dem 27. Juni 2024 gilt das neue Staatsangehörigkeitsgesetz.
Wer mindestens fünf Jahre legal in Deutschland lebt,
gut integriert ist, Deutsch spricht, seinen Lebensunterhalt selbst
bestreiten kann und keine schwerwiegenden Straftaten begangen
hat, kann eingebürgert werden – unter bestimmten Umständen sogar
schon nach drei Jahren. Doppelstaatlichkeit ist jetzt in der Regel
erlaubt. Das heißt, man muss die bisherige Staatsangehörigkeit nicht
mehr aufgeben. Zugleich werden die Anforderungen für das Bekenntnis
zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung strenger.
Hier gilt: Rassismus, Antisemitismus oder jede andere Form von Menschenfeindlichkeit
schließen eine Einbürgerung aus.
COBURGER: Was unterscheidet das Aufenthaltsrecht von der
Staatsbürgerschaft?
Heidi Schüler: Aufenthaltsrecht bedeutet, dass eine Person sich rechtmäßig
in Deutschland aufhält, etwa mit einem Visum oder einer Aufenthaltserlaubnis.
Das ist zeitlich begrenzt oder an Bedingungen geknüpft.
Staatsangehörigkeit hingegen ist ein dauerhaftes Rechtsverhältnis –
und kann nur in sehr seltenen Fällen aberkannt werden. Es ist ein fundamentaler
Unterschied: Einbürgerung bedeutet Zugehörigkeit, Aufenthaltsrecht
bedeutet Gaststatus – mit dem Ziel, eventuell später zur
Einbürgerung zu gelangen.
COBURGER: Gibt es auch juristische „Heimatrechte“, die man nicht
einfach verliert?
Heidi Schüler: Ja, das bekannteste Beispiel ist Artikel 16 Grundgesetz:
Kein deutscher Staatsbürger darf aus der Bundesrepublik Deutschland
ausgewiesen oder ausgeliefert werden. Auch das Recht auf Rückkehr ins
Land kann niemandem genommen werden. Zudem bleibt die deutsche
Staatsbürgerschaft oft erhalten, selbst wenn jemand über Jahre im Ausland
lebt – auch wenn dort eine neue Heimat entsteht.
COBURGER: Welche Rolle spielt der Personalausweis in diesem Zusammenhang?
Heidi Schüler: Der Personalausweis ist kein „Heimatnachweis“, aber er
dokumentiert die deutsche Staatsangehörigkeit. Jeder deutsche Staatsbürger
ab 16 Jahren ist verpflichtet, einen gültigen Ausweis zu besitzen.
Mit dem Ausweis kann man sich identifizieren, Behördengänge erledigen,
reisen – vor allem innerhalb der EU. Für Menschen mit Migrationshintergrund
kann der Personalausweis auch ein wichtiges Symbol für
die angenommene neue Heimat sein.
COBURGER: Und was ist mit Rechten auf kommunaler Ebene – darf
jeder, der hier lebt, auch mitentscheiden?
Heidi Schüler: Nein, das hängt von der Staatsangehörigkeit ab. EU-
Bürger dürfen bei Kommunalwahlen mitwählen, Nicht-EU-Ausländer
nicht. Auch das Wahlrecht auf Landes- und Bundesebene ist an die
deutsche Staatsbürgerschaft gebunden. Das bedeutet: Wer mitgestalten
will, muss eingebürgert sein. Insofern ist politische Teilhabe ein zentrales
Element juristischer Heimat.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
Hörnlein
& Feyler
Fachanwälte
Fachanwaltskanzlei
Hörnlein &Feyler PartmbB
Kasernenstraße 14
96450 Coburg
Tel: (09561) 80 11 0
Fax: (09561) 80 11 20
info@hoernlein-feyler.de
www.hoernlein-feyler.de
46 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
SONDERTHEMA: HEIMAT
Wahlprogramme und Heimat
Zahlen
& Fakten
CDU/CSU: Die Union betont den Schutz und die Förderung von Heimat, insbesondere
im ländlichen Raum, und sieht sie als wichtigen Bestandteil der deutschen Identität.
SPD: Die SPD spricht von einer inklusiven Heimat, die für alle Menschen offen ist,
unabhängig von Herkunft oder Religion.
Grüne: Die Grünen diskutieren den Heimatbegriff kontrovers. Einige Mitglieder sehen
ihn als positiv besetztes Gefühl von Zugehörigkeit, andere kritisieren ihn als potenziell
ausgrenzend.
Die Linke: Die Linke verwendet den Begriff „Heimat“ zurückhaltend und warnt vor
seiner Vereinnahmung durch rechte Ideologien.
Heimatverbundenheit
in Deutschland
Laut einer Umfrage des Pew Research Centers
aus dem Jahr 2020 spielt der Geburtsort
für die Mehrheit der Deutschen keine
entscheidende Rolle für die nationale Identität.
Nur 25 % der Befragten hielten es für
wichtig, in Deutschland geboren zu sein.
Im Vergleich dazu legten 94 % der Deutschen
großen Wert auf die Beherrschung
der deutschen Sprache als entscheidendes
Kriterium für Zugehörigkeit.
Vielfalt weltweit
Die Welt ist geprägt von einer
enormen kulturellen Vielfalt. Es gibt über
7.000 Sprachen, die von verschiedenen
ethnischen Gruppen gesprochen werden.
Diese Gruppen haben jeweils ihre eigenen
Traditionen, Bräuche und Vorstellungen
von „Heimat“.
``“
Heimat“ im Gesetz
``“
In Deutschland ist der Begriff „Heimat“
nicht explizit in den zentralen Rechtsgrundlagen
wie dem Grundgesetz verankert.
Allerdings wurde 2018 das Bundesministerium
des Innern um den Bereich „Heimat“
erweitert, was die politische Bedeutung des
Begriffs unterstreicht. Zudem finden sich in
verschiedenen Landesgesetzen und -verfassungen
Bezüge zur Förderung von Heimatpflege
und regionaler Identität.
Forschungen in Deutschland
zum Thema Heimat
Universität Bayreuth:
Forschung zu kultureller Identität und Heimatbegriffen
im interkulturellen Kontext.
Universität Leipzig:
Studiengänge und Forschungsprojekte zur
Onomastik (Namensforschung) und deren
Bezug zur Heimat.
Hochschule Merseburg:
Angebot von Studiengängen, die sich mit
regionaler Kultur und Identität beschäftigen.
Entwicklung der
weltweiten Zahl an
Vertriebenen laut UNHCR
2016 65,6 Millionen
2017 68,5 Millionen
2018 70,8 Millionen
2019 79,5 Millionen
2020 82,4 Millionen
2021 89,3 Millionen
2022 108,4 Millionen
2023 117,3 Millionen
2024 über 120 Millionen (Stand April)
Sachbucher
:
zum Thema Heimat
• Nora Krug – Heimat:
Ein deutsches Familienalbum
• Christian Graf von Krockow –
Heimat: Erfahrungen mit
einem deutschen Thema
• Martin Walser – Heimatkunde.
Aufsätze und Reden
• Klaus Farin (Hrsg.) – Heimat?
• Boris von Brauchitsch (Hrsg.) – Das
Schweigen im Walde: Zwölf europäische
Künstler zum Thema Heimat
Belletristik
zum Thema Heimat
• Die lichten Sommer
Simone Kucher
• Alles was glänzt
Marie Gamillscheg
• Johanna und Die alte Johanna
Renate Welsh
• Der Duft des Regens auf dem Balkan
Gordana Kuić
• Heimweg
Harald Martenstein
Laut UNHCR-Statistiken für 2022 setzte
sich die Gesamtzahl von 108,4 Millionen
Vertriebenen wie folgt zusammen:
• 35,3 Millionen Flüchtlinge (davon
5,9 Millionen unter dem Mandat der
UNRWA für palästinensische Flüchtlinge)
• 62,5 Millionen Binnenvertriebene
• 5,4 Millionen Asylsuchende
• 5,2 Millionen weitere Personen
in Notlagen
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 47
Konzeption & Foto: Sebastian Buff
Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im
Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im COBURGER. In jeder Ausgabe einer oder eine – Männer und Frauen oder Diverse.
MACHER
Dieses Mal: Matthias Straub, seit 2010 Schauspieldirektor am Landestheater Coburg, 2017/18 und 2023/2024 Teil der jeweils vorübergehenden Direktorenteams,
Initiator der Hofgartenfestspiele, speziell auf Coburg zugeschnittener Formate, z.B. „A Spider Murphy Story“, und spezieller Spielorte wie der
Gaststätte Münchner Hofbräu oder des Landgerichts. Seine Zeit in Coburg endet voraussichtlich 2026.
COBURGER: Sind Sie ein Macher?
Matthias Straub: Ja, klar. Ich bin dauernd am Machen. Während
man das eine umsetzt, ist das nächste schon in Planung – und das
übernächste im Hinterkopf. Ich habe in meiner Zeit in Coburg
plusminus 150 Titel in den Spielplänen verantwortet und mich
dabei nicht ein einziges Mal wiederholt. Das war schon eine große
Herausforderung.
COBURGER: Warum sind Sie ein Macher?
Matthias Straub: Weil ich gerne von der ersten Idee bis zur
Umsetzung alles in der Hand habe – im Team natürlich.
COBURGER: Was macht das Machen aus?
Matthias Straub: Man muss begeisterungsfähig sein – und
andere begeistern können. Man muss alle mitnehmen: vom
Ensemble über das technische Team bis hin zur Ausstattung. Es
macht keinen Unterschied, ob es ein kleines Projekt ist oder eine
Mehrspartenproduktion mit Ballett, Musiktheater und Schauspiel.
Die Leidenschaft für das Projekt ist das A und O – dass man eine
Vision lebendig werden lassen darf. Und der feste Glaube daran,
dass es am Ende funktioniert. Beharrlichkeit gehört auch dazu.
Man muss Zugeständnisse machen können, kompromissbereit
sein, Alternativen in der Tasche haben. Dabei darf man das Ziel nie
aus den Augen verlieren. Es gibt letztendlich viele Wege und viele
Lösungen. Wir arbeiten täglich mit Kritik – dadurch lernt man,
selbst kritikfähig zu sein und Kritik positiv umzusetzen. Wichtig
ist immer, die Motivation aller Beteiligten am Laufen zu halten.
COBURGER: Wie ging es los mit dem Machen?
Matthias Straub: Das Macher-Gen habe ich schon in der
Schauspielschule entdeckt. Es war 1991, als ich dort meine erste
Inszenierung gemacht habe: Sexual Perversity in Chicago von
David Mamet. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das liegt. Und
in meiner Laufbahn als Schauspieler – vom Burgtheater in Wien
über Meiningen nach Basel, Darmstadt und Weimar – habe ich
so weitergemacht: Neben der Schauspielerei bin ich also immer
wieder ins Regiefach gewechselt. Ab 2000 habe ich mich dann ganz
auf die Regie konzentriert, weil es dort wirklich ums Machen geht.
Das reine Schauspielern hat mich auf Dauer nicht genug erfüllt.
Aber meine Erfahrung als Schauspieler hilft natürlich bei der Arbeit
als Regisseur, weil ich auch mal handwerklich Hilfestellung geben
kann. Ich habe Schauspiel auch an der Hochschule unterrichtet –
das ist in der täglichen Arbeit ein guter Grundstock.
COBURGER: Ist die Region Coburg ein guter Ausgangspunkt zum Machen?
Matthias Straub: Im Moment schaue ich sehr gerne zurück auf
meine Zeit in Coburg – weil ich hier die Möglichkeit hatte, ganz
viel Verschiedenes auszuprobieren. Da ich sehr musikaffin bin,
lagen mir meine musikalischen Projekte besonders am Herzen.
Und ich glaube, das kam in der Region gut an. So gesehen bietet
Coburg alle Möglichkeiten – und ich bin stolz, dass ich sie aus
meiner Sicht sehr gut genutzt habe.
COBURGER: Wie geht es mit dem Machen für Sie in Coburg weiter?
Matthias Straub: Allem Anschein nach geht meine Zeit in Coburg
zu Ende und dann muss ich das akzeptieren. Allerdings: hinter die
Art und Weise kann man sicherlich ein Fragezeichen setzen.
Die Fragen stellte Wolfram Hegen.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 49
www.existenzgruendung-in-coburg.de
Existenzgründung in Coburg?
Egal ob Startup, Handwerker oder Dienstleister: In
der Region Coburg finden Existenzgründer aus
allen Bereichen ein passendes Angebot aus
Beratung, Netzwerk und Infrastruktur vor. Die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt
Coburg mbH freut sich, in dieser Serie Existenzgründer
aus der Region zu präsentieren,
die zeigen, dass die Existenzgründung
in Coburg eine echte Alternative darstellt.
Zusammen mit den Partnern aus dem Existenzgründernetzwerk
Coburg steht die
Wirtschaftsförderung allen Gründern
und Interessierten mit Rat und
Tat zur Seite.
START-UPPER
Gesponserter Beitrag
Von Wolfram Hegen
Fotos: Solar Green Service
Grüner
Gründergeist
WIE AUS EINEM SKIURLAUB DIE IDEE
ZU „SOLAR GREEN SERVICE“ WURDE
Skifahren wollten sie im Urlaub. Am Ende tüftelten sie zehn Tage lang an einer
neuen Geschäftsidee. Was sich für andere wie ein vertaner Urlaub anfühlen
würde, war für Bastian Geuß und seine Lebensgefährtin Luzi Ye der Startschuss
für ein neues Unternehmen – „Solar Green Service“.
Die Geschichte beginnt allerdings schon viel früher. Denn
Geuß ist kein Neuling im Geschäft, sondern mit seinem Betrieb
Galabau Geuß seit über zehn Jahren in der Region Coburg
verwurzelt. Der Schwerpunkt: hochwertig gestaltete
Garten- und Landschaftsbauprojekte, individuell geplant,
liebevoll umgesetzt. „Doch hin und wieder haben wir auch
bei der Anlage und Pflege von Solarparks mitgewirkt“, erzählt
er. Durchschnittlich einmal im Jahr, regional, solide.
Bis plötzlich alles schneller ging.
Ein Projekt im hessischen Bad Hersfeld brachte die Wende.
Der Auftrag sprach sich herum. Immer mehr Anfragen trudelten
ein – nicht mehr nur aus Oberfranken, sondern aus
ganz Deutschland. Was als Nebenzweig begonnen hatte,
entwickelte sich zum Selbstläufer. Dann kam der Dezember
2023 – und mit ihm der Skiurlaub. „Wir haben erkannt, dass
sich das Geschäftsfeld grundlegend von unserem bisherigen
unterscheidet. Es braucht eigene Strukturen, eigene Abläufe
– und eine eigene Firma“, erklärt Luzi Ye, die als gelernte
Juristin das Projekt mit klarer Strategie begleitet.
Der Unterschied: Während Galabau Geuß individuelle
Projekte plant, umsetzt und betreut, lässt sich die Pflege
von Solarparks standardisieren – und damit skalieren. Ein
Handwerksbetrieb, der wie ein Industriebetrieb denken
und arbeiten muss. Im Juli 2024 war es so weit: Die beiden
gründeten „Solar Green Service“. Das Ziel: landschaftspflegerische
Dienstleistungen speziell für Solarparks. „Es geht
um viel mehr als Mähen“, sagt Geuß. „Wir säen insektenfreundliche
Wiesen, legen Biotope an, kümmern uns um
die Pflege – und sorgen dafür, dass Solarparks auch einen
ökologischen Mehrwert liefern.“
Die Vision dahinter nennen sie „Green together“ – was so
viel heißt, dass man die Energiewende mitgestalten möchte.
Denn ein Solarpark, so die Überzeugung des Gründerpaars,
soll nicht nur Strom liefern, sondern auch Lebensraum. Für
Bienen, Schmetterlinge, Wildkräuter. Für eine Zukunft, in
der Nachhaltigkeit nicht bei der Energie aufhört. „Wir wollen
die Energiewende mitgestalten. Nicht nur technisch,
sondern auch ökologisch“, bringt es Geuß auf den Punkt.
Die Nachfrage ist enorm. „Ich habe testweise eine Marktanalyse
über LinkedIn gemacht – und wurde überrannt.“
Mittlerweile betreut Solar Green Service mehr als 70 Solarparks
in ganz Deutschland, darunter auch den größten Europas
bei Leipzig mit über 600 Hektar Fläche. Erste Anfragen
aus den Niederlanden und Dänemark zeigen, dass das
Konzept europaweit relevant ist.
Doch mit dem Erfolg kamen auch Herausforderungen.
„Aufträge waren schnell da – aber wie baut man ein Unternehmen,
das eher wie ein Industrieunternehmen funktioniert,
aus dem Stand auf?“ Maschinen mussten angeschafft,
digitale Prozesse entwickelt, Mitarbeiter gefunden werden.
Inzwischen arbeiten rund 20 Menschen für Solar Green
Service, die meisten davon aus der Region Coburg. Vom
Büro bis zur Fläche – ein Team mit grüner Mission. Dabei
setzt man auf moderne Technologien: Kunden erhalten den
Baufortschritt tagesaktuell digital, Materiallisten werden
automatisch geführt, Zeiten erfasst, Pflegezyklen dokumentiert.
„Ohne digitale Prozesse wäre das gar nicht möglich“,
so Geuß. Für die nahe Zukunft sind Filialen in ganz
Deutschland geplant – dezentral, effizient, grün.
Mehr Informationen unter:
www.solar-green-service.com
Solar Green Service GmbH & Co. KG
Rodacher Straße 73, 96450 Coburg
AUSGABE 68 / APRIL 2025
COBURGER | DAS MAGAZIN 51
BJÖRN HIEBER
25 Jahre
UNTERNEHMERTUM
Ein offenes Gespräch mit Björn Hieber über Verantwortung,
Selbstbestimmtheit und die Höhen und Tiefen des Unternehmerlebens
MAGAZIN: Herr Hieber, 25 Jahre als Unternehmer – was geht
Ihnen durch den Kopf, wenn Sie auf diese Zeit zurückblicken?
BJÖRN HIEBER: Ehrlich gesagt? Ich bin vor allem
dankbar. Es war nicht immer einfach, aber jede Herausforderung
hat mich weitergebracht. Manchmal staune
ich selbst, was in den letzten 25 Jahren passiert ist.
MAGAZIN: Sie stammen aus einer Unternehmerfamilie – war
es für Sie also schon immer klar, dass Sie selbst einmal ein eigenes
Unternehmen führen würden?
BJÖRN HIEBER: Nicht unbedingt. Klar, unser Familienunternehmen,
Optik Müller, gibt es seit 1896, und ich
bin damit aufgewachsen. Aber ich wollte nicht nur das
fortführen, was schon da war – ich wollte auch meinen
eigenen Weg gehen. Und diese Mischung aus Tradition
und eigenem Unternehmergeist hat mich geprägt.
52 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
25 JAHRE UNTERNEHMERTUM
Fotos: Val Thoermer
MAGAZIN: Mit 18 haben Sie Ihr erstes eigenes Unternehmen
angemeldet – ein mutiger Schritt! Was hat Sie damals dazu gebracht?
BJÖRN HIEBER: Ich hatte einfach den Drang, etwas Eigenes
zu schaffen. Schon als Jugendlicher wollte ich unabhängig
sein, meine eigenen Ideen umsetzen und Interessen
nachgehen. Also habe ich an meinem 18. Geburtstag mein
erstes Unternehmen angemeldet – ohne genau zu wissen,
wohin die Reise geht. Heute ist daraus Markatus geworden.
MAGAZIN: Rückblickend – gab es Entscheidungen, die Sie bereuen?
BJÖRN HIEBER: Nein. Nicht, weil jede Entscheidung richtig
war, sondern weil jede Entscheidung in dem Moment
die bestmögliche Wahl war. Manche waren im Nachhinein
vielleicht nicht ideal, aber ich sehe Fehler als Lektionen. Sie
helfen, zu wachsen und besser zu werden.
MAGAZIN: Welche Eigenschaften haben Sie über die Jahre begleitet
und Ihnen geholfen, sich als Unternehmer zu behaupten?
BJÖRN HIEBER: Konsequenz, Ehrgeiz und Fleiß. Ich habe
mir betriebswirtschaftliches Wissen und Marketing-Expertise
im Selbststudium angeeignet, Prozesse durchdrungen
und gelernt, in einer immer komplexeren Welt den Status
quo zu vereinfachen. Ich lasse mich nicht gut führen – ich
liebe es, selbst zu gestalten, Entscheidungen zu treffen und
Verantwortung zu übernehmen.
MAGAZIN: Führung bedeutet auch, Grenzen zu setzen. Wo ziehen
Sie Ihre roten Linien?
BJÖRN HIEBER: Für mich sind Vertrauen, Loyalität und
Verbindlichkeit nicht verhandelbar. Wer dieses Vertrauen
missbraucht oder gegen meine Werte verstößt, für den gibt
es keinen Weg zurück. Gleichzeitig bin ich aber nicht nachtragend.
Wenn keine rote Linie überschritten wurde, kann
ich nach einer Klärung einen Haken dahinter machen und
weitermachen.
MAGAZIN: Sie sagen, dass Erfolg nicht allein entsteht. Welche
Rolle spielen andere Menschen auf Ihrem Weg?
BJÖRN HIEBER: Eine entscheidende. Ich hatte das Glück,
immer die richtigen Menschen zu treffen – Coaches, Berater,
Experten und Kollegen, von denen ich lernen durfte.
Ich sehe es auch als meine Aufgabe, neue Perspektiven
zu schaffen, sowohl für meine Kunden als auch für meine
über 55 Mitarbeiter. Unternehmertum bedeutet nicht nur
wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch Verantwortung für
Wachstum und Fortschritt.
MAGAZIN: Was ist heute die größte Herausforderung für Unternehmer
– gerade in einer Welt, die sich so schnell verändert?
BJÖRN HIEBER: Die größte Herausforderung ist es, den
Fokus zu behalten. In einer Welt voller Ablenkungen ist
es nicht leicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Gleichzeitig erfordert unternehmerisches Handeln Mut –
die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen und neue
Wege zu gehen.
MAGAZIN: Ihr Unternehmen ist ein bedeutender Teil Ihres Lebens,
aber es ist nicht alles. Wie schaffen Sie es, eine Balance zu
halten?
BJÖRN HIEBER: Ich habe gelernt, dass Leistungsfähigkeit
ohne körperliche und mentale Fitness nicht möglich
ist. Deshalb achte ich auf mich, um gesund und leistungsfähig
zu bleiben. Mehrere Wochen im Jahr verbringe ich
auf Mallorca, arbeite von dort und tanke neue Energie. Vor
allem aber ist meine Familie mein größter Anker und meine
Motivation. Sie gibt mir Halt und erinnert mich daran, dass
Erfolg nicht nur in Zahlen messbar ist.
MAGAZIN: Was ist die wichtigste Erkenntnis, die Sie aus 25 Jahren
Unternehmertum mitnehmen?
BJÖRN HIEBER: Erfolg misst sich nicht an Zahlen, sondern
an der Fähigkeit, Frieden zu spüren – mit sich selbst
und mit dem, was man geschaffen hat. Und eines habe ich
gelernt: Offen über eigene Schwächen zu sprechen macht
einen nicht angreifbar, sondern verbessert das Miteinander
mit den Menschen, die einem wirklich wichtig sind.
MAGAZIN: Herr Hieber, vielen Dank für das offene Gespräch!
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 53
SONDERTHEMA: GESCHENKE
Beste Stimmung: Einer der beiden Firmengründer, Lars Eggers (vorne Mitte)
mit einem Teil des Teams im Büro in der Digitalen Manufaktur.
Bartender mit Erfolgsgeschichte:
SESES-Gründer Till Sprackties und Lars Eggers
SESES-Fruchtreduktionen:
Vier Sorten für die Kunden
Sparen Platz und Zeit:
Aperitifs mit SESES-Fruchtreduktionen
54 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
SESES DRINKS
Gesponserter Beitrag
Von Wolfram Hegen
Best Practise – wie im Digitalen Gründerzentrum von Zukunft.Coburg.Digital
innovative Lösungen und Produkte junger Start-ups entstehen. Eine Reihe präsentiert von der
DIESES MAL: SESES DRINKS
Mehr erfahren?
Jetzt den Videobeitrag
anschauen.
FRUCHTREDUKTIONEN
Selbstbewusstes Statement der SESES
Inhaber Lars Eggers & Till Sprackties
„DIE SESES DRINKS FRUCHTREDUKTIONEN SIND DIE
INNOVATIVSTEN PRODUKTE AUF DEM GETRÄNKEMARKT.“
FÜR JEDE BAR
WIE SESES DRINKS COCKTAILS NEU DENKT
Ein lauer Sommerabend, die ersten Gäste nehmen Platz, und wie
von selbst stellt sich die Frage: „Was darf’s als Aperitif sein?“ Die
Klassiker sind schnell zur Hand – ein Spritz, ein Bitter, vielleicht
ein bisschen Prosecco mit Saft. Solide. Aber auch ein wenig vorhersehbar.
Genau an dieser Stelle setzt eine Idee an, die aus dem
Arbeitsalltag an der Bar heraus geboren wurde – und sich inzwischen
zu einem spannenden Start-Up aus der Region entwickelt
hat: SESES DRINKS.
Am Anfang wurde experimentiert. Frucht trifft Kräuter – als Tages-Aperitif,
mit frischen Zutaten zubereitet. Was damals als
spontane Tageskreation begann – fruchtig, herb, ausgewogen –,
entwickelte sich rasch zu einem Aha-Erlebnis für Gäste und Gastgeber
gleichermaßen. Nur die Umsetzung war kompliziert: Frische
Früchte und Kräuter müssen täglich eingekauft, geschnitten, angesetzt
werden – mal passte die Minze nicht, mal war die Mango zu
reif. Reproduzierbarkeit? Schwierig. Die Lösung war so einfach wie
genial: Früchte und Kräuter auf das Wesentliche reduziert. Alles in
eine Flasche gepackt. So entstand die Idee der Fruchtreduktionen.
Und dann ging alles ganz schnell. Die Produktion begann – und das
alles mit einem klaren Ziel: „Wir wollen das Standardprodukt hinter
jeder Bar werden“, sagt Lars Eggers, nebe Till Sprackties einer der
beiden Gründer und Gesellschaft von SESES DRINKS. „Und das
Gesamtniveau an Qualität weiter nach oben heben in der Gastronomie,
ohne dass man dabei einen Mehraufwand hat.“ Die vier Sorten
– Himbeere Hibiskus, Mango Rosmarin, Maracuja Minze und Zitrone
Basilikum – bringen alles mit, was es für einen hochwertigen
Drink braucht. Gemischt mit Wasser, Tonic, Schaumwein oder auch
Spirituosen lassen sich im Handumdrehen Limonaden, Spritz-Variationen
oder alkoholfreie Cocktails zaubern. Ohne Profi-Skills.
Ohne viel Equipment. Ohne Reste.
Das spart Platz, Zeit und Geld – und sorgt für durchgehend gleichbleibende
Qualität. Ob im Restaurantbetrieb oder auf der heimischen
Gartenparty. Denn: SESES DRINKS ist längst nicht mehr
nur in Bars und Gastronomie angekommen. Über den Onlineshop
können auch Privatkunden bestellen – und tun das fleißig.
Heute entstehen die Fruchtreduktionen bei der Rodacher Fruchtsäfte
GmbH in Bad Rodach – mit großer Sorgfalt, zum Großteil in
Handarbeit. 100.000 Flaschen pro Jahr werden inzwischen abgefüllt,
etikettiert, verschickt. Ganz ohne Konservierungsstoffe, dafür
mit einer Haltbarkeit von zwei Jahren. Inzwischen arbeiten neun
Mitarbeitende bei SESES, das Zuhause des Startups ist die Digitale
Manufaktur in Rödental, wo Zukunft.Coburg.Digital kreative
Gründungen unterstützt. Lars Eggers fühlt sich dort gut aufgehoben:
„Wir sind von coolen Unternehmen umgeben, die uns unterstützen
in dem, was wir machen.“ Und Anuschka Schneyer vom
Gründerzentrum betont: „Wir fördern unsere Startups auf verschiedene
Arten – über Social Media, Pressearbeit oder Events, um sich
zu präsentieren.“
Wer das Team in Rödental besucht, erlebt übrigens ein ganz eigenes
Ritual. „Die Glocke, die man hier sieht, wird bei uns geläutet jedes
Mal, wenn wir eine Erstbestellung absetzen“, erzählt Lars Eggers.
Während des kurzen Besuchs vor Ort erklingt sie gleich zweimal
– wieder sind neue Kunden auf den Geschmack gekommen. „Und
wenn nicht alle im Büro sind, kommt die Glocke eben in unseren
Chat – und das ganze Team freut sich mit.“
SESES DRINKS ist mehr als ein Getränkehersteller. Es ist eine Idee,
die aus der Praxis geboren wurde, und eine Lösung, die in mittlerweile
500 Gastronomiebetrieben in Deutschland zur Standardausstattung
gehört. Die Fruchtreduktionen verbinden das Beste aus
Frucht und Kräutern, erleichtern Arbeitsprozesse – und begeistern
Gäste. Und bei jeder neuen Bestellung läutet irgendwo eine kleine
Glocke – und mit ihr ein Stück Zukunft.
www.zcd.digital
Eggers & Sprackties GbR SESES DRINKS
sesesdrinks.com
Gebäude 2
Coburger Straße 7 96472 Rödental
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 55
FISCHSOMMELIÈRE
56 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
POWERFOOD FISCH
Advertorial
CO 2 einfach
nochmal nutzen
In Schwarzenfeld entsteht lebensmittelechtes
CO 2 . Rießner-Gase baute dafür Tanks und
Verladestation und vermarktet das recycelte
Klimagas. So können beispielsweise Lebensmittel
nachhaltig gekühlt verschickt werden.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 57
CO 2 EINFACH NOCHMAL NUTZEN
CO 2 ist das bekannteste Klimagas. Es trägt zur Erwärmung
der Atmosphäre bei – es entsteht beim
Verbrennen von fossilen Energieträgern, aber es
wird zu den verschiedensten Zwecken auch als
Gas benötigt. Im Produktionsprozess von Spritzgussteilen
oder Trockeneis, um nur einige Beispiele
zu nennen. Wie wäre es, wenn das CO 2,
das normalerweise einfach in die Luft gelangt, wenigstens
ein zweites Mal benutzt werden könnte? Die
Privatmolkerei Bechtel in Schwarzenfeld und Rießner-Gase
zeigen, wie das gelingen kann.
Ein Tor außerhalb von Schwarzenfeld fährt auf, ein
LKW mit einem Anhänger von Rießner-Gase rollt auf
das Gelände. Hier liegen die kommunale Kläranlage,
die Kläranlage der Molkerei und die BG Bio-Energie
nebeneinander. Stephan Bruckner-Knab zeigt auf
die Tanks der Molkerei, die in der Ferne zu sehen ist.
„Wir trennen innerhalb des Betriebs konsequent das
Abwasser. Alles aus der Produktion kommt in unsere
eigene Kläranlage.“ Die Abwässer aus Duschräumen
oder Toiletten gehen in das kommunale Netz und in
die kommunale Kläranlage.
Die Abwässer aus der Produktion von Grünländer-Käse
und „allen Milchprodukten bei Lidl“ sind
der Beginn eines Kreislaufes. Der Klärschlamm ist
hier durch seine Herkunft klar definierte Biomasse.
„Wir wissen genau was drin ist und können unsere
Anlage daher genau darauf abstimmen“, sagt Bruckner-Knab.
Die Biomasse wird auf das Gelände der BG
Bioenergie gepumpt und in vier großen Tanks mit
Kuppeldach vergoren. Die Mikroorganismen zerlegen
sie unter anderem in Methan, CO 2 und einen festen
Restbestandteil. In den üblichen Biogas-Anlagen
treibt das Methan ein Blockheizkraftwerk an, das
CO 2 wird in die Luft geblasen. In Schwarzenfeld geht
die Aufbereitung weiter. Das Methan wird soweit gereinigt
und konzentriert, dass es in das Gasnetz des
Bayernwerks eingespeist werden kann.
Stephan Bruckner-Knab erklärt die Anlage in Schwarzenfeld, in der unter anderem lebensmittelechtes CO 2 entsteht.
58 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
RIESSNER-GASE
Von Tim Birkner
Foto: Easy2cool
Das Kohlendioxid wird bei minus 30 Grad flüssig gespeichert.
Aus dem CO 2 wird Trockeneis, das Easy2cool dann für
den Versand von Kühlprodukten verwendet.
Auch das Kohlendioxid bleibt in der Anlage und wird aufwändig
und besonders gründlich gereinigt, damit es sämtliche
Anforderungen und Spezifikationen an Lebensmittel-CO 2
erfüllt. Schließlich wird es abgekühlt und mit minus 30 Grad
flüssig in vier große Tanks gepumpt.
Von diesen Tanks aus beginnt es seinen zweiten Einsatz. Die
Firma Rießner-Gase hat die Tanks, das dazugehörige Analyse-Labor
sowie die vollautomatische Tankstelle geplant und
gebaut. Sie ist der exklusive Partner in der Vermarktung des
CO 2. Der Lastzug rollt an die Ladestation. Nachdem er sich
mit seinen Fahrer-, Fahrzeug- und Behälterkarten freigeschaltet
hat, wird der Lastzug beladen. „Das Verladeportal
soll möglichst mannlos funktionieren“, sagt Joen Rießner von
Rießner-Gase. Damit soll die Tankstelle für CO 2 rund um die
Uhr flexibel sein. Zwei bis drei Ladungen verlassen täglich die
Anlage. Ein Großteil wird dann im Lichtenfelser Werk zu Trockeneis
verarbeitet und wird wird an Easy2cool in Redwitz
geliefert.
Pro Stunde kommt mehr als eine Tonne CO 2 in den Lagertanks
in Schwarzenfeld an. Sie fassen jeweils 100 Tonnen.
Sobald ein Tank voll ist, wird er verschlossen und zunächst
analysiert. „Erst wenn das Labor bei Bechtel die Reinheit bestätigt,
wird er zur Verladung freigegeben“, so Rießner. Er
sieht aus Lichtenfels die Füllstände und Erfüllung aller Kriterien
für die Freigabe als Lebensmittel CO 2. Sobald ein Tank
freigegeben ist, kann die Abholung im System hinterlegt werden,
die die Fahrer dann mit ihrer Identifikation vor Ort freischalten.
„Der Prozess ist von der Füllung der Tanks über die
Abholung bis zur Zertifizierung und Rechnungslegung digitalisiert.“
Die Programmierung entstand in der IT-Abteilung
von Rießner-Gase und wird auch an der Verladestelle für Wasserstoff
in Wunsiedel genutzt.
„Wir sind immer auf der Suche nach eigenen, möglichst
regionalen, Quellen für unsere Gase, um so Versorgungssicherheit
für unsere Kunden zu garantieren. Nach CO 2 aus
Schwarzenfeld und Wasserstoff aus Wunsiedel fehlt uns als
nächstes eigentlich nur noch eine Luftzerlegungsanlage“, sagt
Joen Rießner. Der Wasserstoff kommt inzwischen aus Wunsiedel,
das CO 2 aus Schwarzenfeld. „Wir setzen damit komplett
auf nachhaltiges, biogenes CO 2 – also Kohlendioxid, das bereits
in der Luft war und wir recyclen es.“ Anlagenbau, Analyse
und Programmierung lagen in der Verantwortung des Lichtenfelser
Unternehmens. „Das Projekt ist lösungs orientiert
und spannend – es gibt noch nicht so viele Anlagen, die das
können“, sagt Rießner. So waren sowohl die Ingenieure als
auch Monteure, Bioanalytiker und Programmierer für die
CO 2-Anlage in Schwarzenfeld im Einsatz. „Für unsere zukünftigen
Projekte suchen wir daher immer fähige und motivierte
Leute aus diesen Bereichen und freuen uns natürlich auch
über Initiativbewerbungen. Besonders freut es uns natürlich,
wenn das CO 2 nicht nur nachhaltig hergestellt werden kann,
sondern dieser Ansatz auch bei unseren Kunden konsequent
weiter gedacht wird. Ein Paradebeispiel ist hierbei die heimische
Firma easy2cool. Dort werden mit unserem Trockeneis,
hergestellt aus biogenem CO 2, Kühltaschen aus recycletem
Material befüllt. Mit diesen wird dann tiefgekühlte Ware direkt
an den Endkunden versendet ohne die Kühlkette zu unterbrechen.“
Rießner-Gase GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 5 | 96215 Lichtenfels
Tel.: +49 9571 765-0 | E-Mailgase@riessner.de
www.riessner.de
AUSGABE AUSGABE 69 / JUNI 52025 / MAI 2025
LICHTENFELSER COBURGER | DAS MAGAZIN 59
Die perfekte Feier
60 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 61
KNUT.EVENTS
Der Schlüssel ihres Erfolgs ist sicherlich die
außergewöhnliche Leidenschaft mit der Sandra
Englich und ihr Team ihren Gästen begegnen. Sie
kann auf stolze 20 Jahre persönlich geplante und
durchgeführte Hochzeiten, Firmenfeiern und
Public-Events blicken: „Jede Veranstaltung ist
immer einzigartig. Die vielfältigen Aufgaben und
Wünsche meiner Kunden sind dabei grundsätzlich
immer sehr unterschiedlich“, erklärt die erfahrene
Geschäftsführerin. Anfangs, so erinnert sie sich,
hätten sich die Leute zu ihrer Geschäftsidee nicht
so viel vorstellen können. Anstatt als diplomierte
Betriebswirtin die gebotene Chance zu ergreifen,
in einer internationalen Unternehmensberatung
Karriere zu machen, entschied sie sich aus Ihrer
Überzeugung zu dieser fixen Idee und zur
Selbstständigkeit in ihrer Kronacher Heimat. Und
ihr Bauchgefühl sollte Recht behalten. „Jedes
Freudestahlen eines jeden Gasts bestätigt, dass
meine klare Idee und unermüdliche Leidenschaft
genau so richtig ist.“
Nach drei Jahren übernahm sie einen kleinen
Blumenladen. Ein früher und wichtiger Baustein
zum Full-Service-Angebot. Ab da sollten nun alle
Veranstaltungen mit eigenen kreativen Blumenarrangements
und eindrucksvollen Dekorationen
von Knut.Floristik gestylt werden.
Schnell erkannte Sandra Englich die Bedeutung
einer individuellen und ganzheitlichen Beratung.
„Ziel ist es immer die Wünsche der Kunden mit
unseren Vorschlägen zusammen zu bringen, um
so für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis zu
schaffen“, so die Event-Expertin. Nicht nur durch
die Einflüsse der sozialen Medien und Pinterest &
Co haben sich in der Zwischenzeit die Wünsche
und Ansprüche an das Gesamterlebnis für eine
perfekte Feier deutlich fortentwickelt. „Lifestyle
und Trends ändern sich ständig. Aber das sind die
angesagten Einflüsse, die bei unserem Gesamt-
Styling eine ganz wichtige Rolle spielen“. Nach
einer Welle von Vintage-Feiern und Boho-Festen
wird es derzeit wieder facettenreicher.
Veranstaltungen von Knut.Events finden quasi
überall statt: ob als Business-Event in geeigneten
Firmengebäuden, oder auf Messen und Ausstellungen,
als private Feier in Schlössern oder
Scheunen, in stylischen Zelten, im eigenen Garten
oder auch bei vielen Public-Events wie ‚Kronach-
Leuchtet‘ oder ‚Martini-Markt‘ o.ä..
Seit 2011 hat Sandra Englich das Portfolio von
Knut.Events um ein eigenes Restaurant erweitert.
Sie übernahm die ehemalige Gaststätte auf der
Kronacher Festung Rosenberg. Vorher wechselten
dort oft die Pächter und die Stimmung war eher
mau. „Als gelernte Hotelfachfrau war ich sofort
voller Ideen und Tatendrang aus der bis dahin dort
verwaisten Location mit unserer neuen ‚Bastion
Marie‘ einen besonderen Platz voller Lebensfreude
für alle Sinne zu schaffen“, erinnert sich
die Geschäftsführerin. Doch für ein ausgezeichnetes
Restaurant brauchte es natürlich auch eine
ausgezeichnete Küche. Da dachte Sandra Englich
direkt an Ihre Mutter. „Sie hat sofort ja gesagt. Es
war schon immer ein großer Wunsch meiner
Mutter ein schönes Restaurant mitzuführen.“
62 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
DIE PERFEKTE FEIER
Schon bald erkannten die Gäste den neuen liebevollen
Charme auf der Kronacher Festung: ein
neues, stilvolles Ambiente, und immer frische
Blumen- und Tischdeko, ein herzliches und
geschultes Personal, und natürlich: die
ausgezeichneten Köstlichkeiten vom mittlerweile
gewachsenen Küchenteam der Bastion Marie. „Ob
Kronacher oder Gäste aus der Region, oder
Touristen von weit her, wir wollen alle Gäste mit
unserer leckeren fränkischen Küche verwöhnen.
Mal traditionell, mal raffiniert interpretiert.
Deshalb gibt es eine immer wechselnde Karte mit
feinen Besonderheiten à la Bastion Marie.
Natürlich alles immer marktfrisch und mit viel
Liebe und Kochkunst von unserem Küchenteam
zubereitet.“ Und am Sonntag steht Mama
Christine immer noch selbst in der Küche: dann
gibt es auch ihre unnachahmlichen klassischen
fränkischen Braten. „Wir wollen vielseitig sein,
denn unser Publikum ist es ja auch“, sagt die
Restaurantchefin. „Ob ein leckeres Stück unserer
selbstgebackenen Kuchen und Torten, oder ein
mehrgängiges Verwöhn-Dinée mit
ausgezeichneter Weinbegleitung.“
Ein Herzstück der Bastion Marie ist der traumhafte
Biergarten, eingebettet in die imposante
Festungsanlage, und mit einem unvergleichlichen
Ausblick weit für die Kronacher Dächer hinaus.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich die
Bastion Marie zu einer beliebten Location für
Hochzeiten, Geburtstage oder ähnliche Anlässe
entwickelt hat.
Mit der Bastion Marie haben sich auch die
Möglichkeiten für den Full-Service-Ansatz von
Knut.Events entsprechend erweitert. „Und unsere
köstliche Küche und kreatives Küchenteam setzen
wir ebenso auch bei externen Veranstaltungen ein:
als Dinée auf Hochzeiten, oder Flying-Buffet bei
Firmenempfängen oder Messen, oder wie
alljährlich bei ‚Kronach-Leuchtet‘ dann als Pop-
Up-Restaurant in unserem ‚Köstlicht‘ mit Live-
Cooking direkt vor den Augen der Gäste.“
Sandra Englich hält ein kleines Booklet in den
Händen: „Ein spannendes Heftchen als Vorschau
auf unsere Event-Highlights über das ganze Jahr.“
Ein beeindruckendes Angebot an unterschiedlichen
Veranstaltungen von Knut.Events, Knut.Floristik
und der Bastion Marie: vom Brunch über Live-
Musik im Biergarten oder coole Sundowner-
Events mit groovigen Beats im Danceclub-Flair,
bis zu kreativen Floristikkursen für Adventskranzbinden
oder Flower-Loops. „Es geht doch einfach
darum die schönen Momente zu genießen und
gemeinsam Spaß zu haben“, resümiert Englich.
Und mit dem ‚Mariechen‘ hat Sandra Englich ein
weiteres einzigartiges Highlight geschaffen. Ein
helles, naturtrübes Bier, das es nur auf ihrer
Bastion Marie gibt. „Kaiserhöfer braut es exklusiv
nur für uns. Wirklich unvergleichlich im
Geschmack. Es ist ein bisschen leichter und damit
bekömmlicher als herkömmliche.“ Viele sagen:
einfach das perfekte Bier. Ob das möglicherweise
auch ein Grund war, warum die Bastion Marie als
einer der zehn schönsten Biergärten Deutschlands
ausgezeichnet wurde? Für Sandra Englich steht
auf jeden Fall fest: „Für mich ist es der schönste
Platz über den Dächern von Kronach.“
Sandra Englich hat seit 20 Jahren immer das
Ganze im Blick, ob als kreative Unternehmerin
oder als hoch engagierte Eventmanagerin für
einzigartige Momente. Entscheidend ist immer der
intensive Dialog mit den Kunden, um die
Wünsche und Vorstellungen zu verstehen, um
dann ein maßgeschneidertes Konzept über z.B.
Locationauswahl, Einladungskarten, Reservierung
von Hotels, Shuttleservice, oder Buchung von
DJs, Musikern, Kinderbetreuung oder Security,
Licht- und Ton-Technik, Catering und Equipment
uvm. gemeinsam im Team auszuarbeiten. „Und
dann setzen wir das alles um: Planung,
Beschaffung, Aufbau, Veranstaltungstechnik,
Dekoration, Essen, Drinks, Service- und auch
Backstage-Personal … und natürlich danach auch
alles wieder zurück“, sagt Englich, immer mit
dem Streben nach der perfekten Feier. So loben
durchweg alle Kunden und Gäste die hohe
Professionalität und absolute Zuverlässigkeit bei
herausragender Qualität in allen Belangen. Wenn
dann die Kunden zu ihr kommen und sagen: „Das
war noch viel schöner, als wir uns das vorher
gedacht haben“, dann ist das für Sandra Englich
und ihr tolles Knut Team das größte Dankeschön
für ihre leidenschaftliche Arbeit.
Sandra Englich über die Bastion Marie
KNUT.EVENTS
Event-Design, kreative Beratung, professionelle
Planung, exzellente Durchführung, Fullservice
Management, Hochzeiten, Jubiläen, Privatfeiern,
Empfänge, Business Events, Public Events,
Konzerte, Seminare, Messen, Service, Catering,
Drinks, Event Styling, Decoration, Entertainments,
Bands & DJs, Technik.
Johann-Nikolaus-Zitter-Str. 41 / 96317 Kronach
T. 09261 965553 / office@knut-events.de
www.knut-events.de
KNUT.FLORISTIK
Kreative Blumensträuße, faszinierendes
Blumensortiment, trendige Homestyle
Anregungen, Tischdeko & kleine
Geschenkideen, Hochzeitsblumenträume,
pietätsvoller Trauerschmuck, Event Styling
Arrangements, Firmen Deko Services,
Lieferservice, Fleurop Premium Partner.
Johann-Nikolaus-Zitter-Str. 41 / 96317 Kronach
T. 09261 965553 / floristik@knut-events.de
www.knut-floristik.de
BASTION MARIE
Restaurant, Café, Terrasse, Biergarten,
unvergleichlicher Ausblick, Festung & Führungen,
Private Feiern, Business Events, öffentliche
Veranstaltungen, Konzerte, Lounge & Partys,
ausgezeichnete Küche, eigenes Bier ‚Mariechen‘.
Dienstag bis Sonntag ab 11.30 Uhr
Montag Ruhetag
Festung 1 / Festung Rosenberg / 96317 Kronach
T. 09261 500700 / bastion@knut-events.de
www.bastion-marie.de
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 63
KULTOUREN
Kultouren
DER COBURGER AUF REISEN
64 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
BOZEN
Von Wolfram Hegen
Fotos: Adobe Stock
Reisen allein, zu zweit, als Familie mit Kindern, „die schon aus dem
Gröbsten“ raus sind, mit Freunden. Regionen in Europa, die mit
dem Auto, per Bahn, mit dem Bus (oder dem Flugzeug) in ein paar
Stunden erreichbar sind. Ziele für Menschen, die etwas sehen und
erleben wollen, die interessiert sind an Kultur, Land und Leuten, an
Natur, Bergen, Seen, Flüssen und Meer, gerne verbunden mit Bewegung
an der frischen Luft und manchmal auch mit ein bisschen kalkuliertem
Abenteuer. Das sind unsere COBURGER-Kultouren. In
jedem Magazin eine. Mit vielen Bildern, die Lust aufs Fortfahren machen,
und mit ein paar wenigen persönlichen Eindrücken, wenn Sie
dieser Lust erliegen. Unser Tipp: Selbst auf Entdeckungsreise gehen.
B OZEN
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 65
KULTOUREN
BOZEN – DAS TOR ZUM SÜDEN
Manchmal führt eine Reise nicht nur über Alpenpässe und durch Tunnel, sondern auch zu einem Gefühl von
Leichtigkeit, das man kaum erwartet hatte. Wer von Coburg nach Bozen aufbricht, reist nicht nur rund sieben
Stunden mit dem Zug – oder, je nach Verkehrslage, auch schneller mit dem Auto – in den äußersten Norden Italiens.
Man reist in eine Stadt, in der sich Kulturen nicht nur begegnen, sondern ineinander übergehen: deutsch und
italienisch, alpin und mediterran, bodenständig und leichtfüßig. Bozen ist kein Ort der Gegensätze, sondern einer
der Verbindungen. Zwischen Sprachräumen, Jahreszeiten, Lebensarten. In den Gassen der Altstadt mischt sich
das Läuten der Kirchturmglocken mit dem Stimmengewirr auf der Piazza delle Erbe, während über den Dächern
bereits das milde Licht Südtirols liegt. Wer hier ankommt, merkt schnell: Die Stadt will nicht beeindrucken, sie
will einladen. Zum Schauen, zum Schlendern, zum Innehalten. Und zum Verstehen, dass es Orte gibt, an denen
Geschichte nicht wie eine Last auf der Gegenwart liegt, sondern sie bereichert. Bozen erzählt keine Heldensagen
– es erzählt Alltagsgeschichten. Vom Handel, der einst das Stadtbild prägte, vom Wein, der hier seit Jahrhunderten
wächst, von Menschen, die gelernt haben, mit Vielfalt zu leben. Wer durch die Laubengänge geht, die schon
seit dem 12. Jahrhundert den Schatten der Händler waren, spürt etwas von dieser stillen Selbstverständlichkeit.
Vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Offenheit und Verwurzelung, aus Bergnähe und Italiensehnsucht, die
Bozen so besonders macht. Eine Stadt, die nicht laut ruft, sondern freundlich winkt – und der man gerne folgt.
LÄSSIGE EINKAUFSTOUR
Bozen ist kein Ort, den man besucht – Bozen ist ein Ort,
in dem man flaniert. Und zwar mit Genuss. Zwischen Laubengängen
und Markständen, unter Zinnen und Zwiebeltürmen,
durchzieht den Stadtkern ein südlich-nordischer
Charme, der sich so lässig gibt wie ein Aperol im Spätnachmittagslicht.
Die berühmte Laubengasse ist dabei nicht einfach
nur eine Einkaufsstraße, sondern ein Laufsteg der Geschichte.
Seit dem 12. Jahrhundert wird hier unter Bögen
gehandelt – heute mit Mode, Feinkost, Lederwaren oder italienischem
Design. Ein paar Schritte weiter, auf dem Obstplatz,
offenbart sich Bozen als Marktstadt par excellence.
Zwischen duftenden Kräutern, speckigem Südtirol und
handverlesenen Äpfeln wird hier nicht nur eingekauft, sondern
verhandelt, verkostet und palavert – ganz wie es sich
für eine Handelsstadt gehört, in der sich seit Jahrhunderten
die Wege aus Nord und Süd kreuzen. Wer den Trubel verlässt,
landet in stillen Seitengassen wie der Mustergasse oder
der Bindergasse, wo kleine Galerien, Antiquitätenläden und
Cafés versteckt liegen – Oasen für Entdeckerseelen. Und natürlich
führt jeder Weg irgendwann zum Waltherplatz – Bozens
Wohnzimmer mit Blick auf Dom und Dolomiten. Wer
hier nichts findet, was ihm gefällt, hat wahrscheinlich vergessen,
die Augen aufzumachen.
66 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
BOZEN
LEHRREICHE MUSEEN
In Bozen hat selbst der Putz Geschichte – und wer zwischen Kirchen, Burgen und Museen
unterwegs ist, begegnet ihr auf Schritt und Tritt. Die Stadt ist ein Mosaik aus Epochen,
gebaut aus romanischem Ernst, gotischem Stolz und barocker Lust am Glanz.
Mächtig und anmutig zugleich erhebt sich der Bozner Dom über den Waltherplatz – ein
Meisterwerk der Gotik mit filigranem Turm und Fresken, die Geschichten erzählen,
lange bevor es Zeitungen gab. Nicht weit davon liegt Schloss Maretsch, ein Renaissance-Juwel
mitten in der Stadt, das mit seinen Türmchen und Weinranken wirkt wie
aus einem Märchenbuch gefallen. Noch spektakulärer: Schloss Runkelstein, das auf einem
Felsen über der Talfer thront und die wohl größte profane Freskensammlung des
Mittelalters beherbergt – Ritterromantik inklusive. Und dann ist da der Mann mit dem
Eispickel: Ötzi. Im Südtiroler Archäologiemuseum liegt der berühmteste Gletscherfund
der Welt hinter Panzerglas – mitsamt Pfeilen, Fellumhang und Geschichten über
ein Leben vor 5000 Jahren. Zeitgenössischer wird’s im Messner Mountain Museum Firmian
auf Schloss Sigmundskron. Hier hat Reinhold Messner ein Denkmal für die Berge
errichtet – nicht mit Pathos, sondern mit Demut und Weitblick. Bozen ist eben nicht
nur schön, sondern auch gebildet. Und jeder Besuch gleicht einer Zeitreise – ohne Jetlag,
dafür mit Tiefgang.
BOZEN IST EBEN NICHT NUR SCHÖN,
SONDERN AUCH GEBILDET.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 67
KULTOUREN
UNSERE AKTUELLEN
STELLENANZEIGEN
KFZ-Mechatroniker (m/w/d)
Karosserie- &
Fahrzeugbau-
Mechaniker (m/w/d)
in unseren 3 Betrieben
der Autohaus Gruppe
Spindler in Neuhaus
am Rennsteig &
Lautertal bei
Coburg
JETZT BEWERBEN!
per E-Mail, per Post
oder online
Neuhaus
Lautertal
Autohaus Rennsteig
Hauptbetrieb
Schwarzburger Straße 60
98724 Neuhaus
Karosserie- &
Lackierzentrum
Waldweg 8
98724 Neuhaus
ATEMBERAUBENDE AUSBLICKE
Kaum hat man das letzte Croissant in der Bozener Altstadt verspeist,
beginnt das Abenteuer – denn rund um die Stadt liegt ein Naturkino,
das seinesgleichen sucht. Für Wanderer, Radfahrer, Genießer und Gipfelträumer
ist das Umland von Bozen ein Versprechen: auf Weite, Aussicht
und stille Wunder. Wer den Rosengarten, diesen verzaubernden
Blick auf die Dolomiten beim Wandern sieht, versteht, warum Sagen
hier Wurzeln schlagen. Der Sage nach blüht er nur in leuchtenden Farben,
wenn König Laurins Fluch ruht – und tatsächlich glühen seine
Felswände in der Abendsonne wie ein offenes Geheimnis. Wanderwege
schlängeln sich durch Almwiesen und Wälder, führen zu urigen
Hütten und weiten Höhen. Radfahrer finden rund um den Kalterer See
eine Route für jede Laune: Genussradeln durch Weinberge, ambitioniertes
Strampeln bis zum Mendelpass oder einfach eine Abkühlung
im See. Das Wasser funkelt, als hätte der Himmel selbst ein Auge darauf
– und das Eis in der Hand schmilzt schneller als der Blick sich sattsehen
kann. Nicht verpassen: die Erdpyramiden am Ritten, bizarre,
fast außerirdisch wirkende Naturgebilde, die zwischen Lärchen und
Legenden stehen – leicht erreichbar mit der Rittner Bahn oder Seilbahn
von Bozen aus. Und dann ist da noch die Seiser Alm, Europas
größte Hochalm, die sich ausrollt wie ein Teppich zwischen Himmel
und Erde – mit Wanderwegen, die so sanft beginnen, dass selbst Stadtfüße
Lust auf Berge bekommen. Bozens Umland? Ein Freilufttheater,
in dem jeder Schritt Applaus verdient.
Servicecenter Coburger Land
Partnerwerkstatt der HUK – Coburg
Reutersgasse 5
96486 Lautertal bei Coburg
68 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
BOZEN
SEAT.
Created in Barcelona.
GENUSSVOLLE ABENDE
Wer in Bozen hungrig bleibt, ist selbst schuld – oder
mit verschlossenen Sinnen gereist. Denn hier tischt
die Stadt auf, was ihre Lage verspricht: eine Liaison
aus alpiner Bodenständigkeit und italienischer
Lust am Genuss. In den traditionellen Wirtshäusern
gibt’s Schlutzkrapfen, Knödel und ein zünftiges
Gulasch – serviert mit einem Lächeln, das zwischen
Berghütte und Piazza changiert. Aber Bozen
kann auch anders: kreativ, leichtfüßig, modern.
Kleine Bistros und gehobene Restaurants servieren
Südtiroler Küche mit mediterranem Dreh. Wer’s
besonders gut meint mit sich, lässt sich im „Laurin“
nieder, wo Holzvertäfelung auf Haute Cuisine trifft
– oder schlendert zur Talferbrücke, wo junge Gastronomiekonzepte
mit viel Geschmack experimentieren.
Und was trinkt man dazu? Bierfreunde finden
in Bozen ihre Zuflucht bei Batzen Bräu, einer
Brauerei mit Wirtshausflair, die Hopfen mit Haltung
serviert. Wer lieber auf Wein setzt, wird fast
zwangsläufig zum Genießer: Lagrein, Vernatsch,
Gewürztraminer – die Namen allein klingen schon
wie ein Abend auf der Terrasse. Und am Ende? Ein
Glas am Waltherplatz, wenn die Lichter der Stadt
angehen und die Dolomiten ihren Schatten über
die Dächer werfen. Oder die Party einläuten mit
einem Spritz in der Abendsonne der legendären
Fischbänke. Dann weiß man: Der Geschmack von
Bozen – der bleibt.
Nur vier Tipps aus nahezu unzählig vielen Möglichkeiten für Ihre persönliche Entdeckungsreise
nach Bozen. Informationen gibt es ausführlich im Netz, in gedruckten
Reiseführern bei Ihrem regionalen Buchhändler, oder fragen Sie uns.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 69
Advertorial
SOMMEERZEIT
Von Tim Birkner
Bereit für ein neues Kapitel
Schweißtropfenkitzeln De Luxe?
Auf einer neuen Liegewiese ist in der ObermainTherme jetzt noch mehr Raum für
Ruhe und Entspannung geschaffen worden. Auch für das SaunaLand beginnt die
langersehnte Erweiterung in diesem Jahr. Mit der Eröffnung ist 2026 zu rechnen.
Unglaubliche 28 Millionen Gäste haben seit der Eröffnung im Jahr 1986 die Obermain Therme Bad Staffelstein
besucht. Die Wohlfühl-Therme am Obermain hat auch ein prämiertes 5-Sterne-SaunaLand. Es ist die höchste
Auszeichnung, die der Deutsche Saunabund vergibt.
Damit noch mehr gesundes Saunieren möglich ist, plant die Obermain Therme die nächste Erweiterung bereits in diesem
Jahr. Das SaunaLand wird um 6000 Quadratmeter erweitert. Auf dem parkähnlichen Gelände werden weitere neue
Liege plätze unter Bäumen entstehen. Das Herz ist die neue Aufguss- Sauna mit Platz für rund 190 Gäste. „Im
Obergeschoss planen wir einen Ruheraum mit großen Fensterfronten, durch die man unsere Wahrzeichen
Staffelberg und Kloster Banz sehen soll“, sagt Werksleiter Stich.
Erweiterung des SaunaLands
1 Neue Aufguss-Sauna mit Ruheraum
im Obergeschoss
2 Großzügiges Duschgebäude
3 Neue Außen-Sauna
4 Neue Liegeflächen hinter dem
derzeitigen Naturbadesee.
1
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4
3
70 COBURGER | DAS MAGAZIN
OBERMAIN THERME
SAUNA-DIPLOM
25. bis 29. August | täglich um 11.30, 14.30 und 17.30 Uhr
Wie sich das genau mit dem Saunieren verhält, kann man
vom 25. bis 29. August beim Sauna-Diplom „Dreamteam,
Sauna und Kneipp“ erleben. Jeweils an mehreren Terminen
findet diese neueste Ausgabe der kleinen „Sauna-Studienreihe“
statt. Wie immer wird übrigens beim Sauna-Diplom
auch wertvolles Sauna-Grundwissen vermittelt, und bei
einem kurzen Schwitzgang kann man seine neu erworbenen
Kenntnisse gleich in der Praxis ausprobieren. Am Ende erhalten
alle Teilnehmer ein „echtes“ Diplom als Dank fürs Mitmachen.
Die kleine „Lehrstunde“ ist im Sauna-Eintrittspreis schon
enthalten, eine Anmeldung (im VitaRestaurant oder telefonisch
unter 09573/9619-28 ab 9.30 Uhr) ist aber trotzdem erforderlich.
2
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4
SOMMEERZEIT
NEU
NEUE LIEGEWIESE
Es geht über eine kleine Brücke über den Lauterbach, vorbei an einem Quellstein direkt auf einen Pavillon zu. Der
neue Liegebereich der Obermain Therme Bad Staffelstein ist naturnah angelegt und bietet über den See hinweg einen
Blick direkt auf die Seebühne im Kurpark. „Wir haben diese 1.300 Quadratmeter große Liegewiese neu gestaltet,
um für unsere Gäste mehr Freiraum zum Sonnenbaden, Tagträumen und Ruhen zu schaffen“, sagt Hans-Josef
Stich, Werksleiter der Obermain Therme.
Als Erste nahm schon einmal die Thermenkönigin Jennifer II. Platz. „Diese Liegewiese ist der perfekte Ort, um
meine Seele baumeln zu lassen und die Natur zu genießen“, sagt sie. Werksleiter Stich ist sich sicher, dass sie viele
Nachahmerinnen und Nachahmer finden wird.
i
Obermain Therme
Am Kurpark 1 | 96231 Bad Staffelstein
Telefon 09573/9619-0
E-Mail service@obermaintherme.de
www.obermaintherme.de
OBERMAIN THERME
JAHRESZEITEN-ARRANGEMENT SOMMER:
KIRSCHE
Sie ist knackig, saftig, süß und buchstäblich eine Herzensfrucht: Die Kirsche!
Im aktuellen Saisonangebot der Obermain Therme wird das kleine, vitaminreiche Aromenwunder kulinarisch
gefeiert – ob auf dem Teller, im Glas oder als duftende Verwöhnmassage.
Variante Classic 59,00 €
Variante Premium 84,00 €
• Grenzenloses Bade- und Saunavergnügen
• Ein 2-Gänge-Menü im VitaRestaurant
(Drei raffinierte, saisonale Hauptgänge zur Wahl; ein
alkoholfreies Getränk inklusive)
• Kleine Extrafreude:
I love you cherry much! … möchte man beim Genuss
dieses Longdrinks ins Glas flüstern. Anlassgebend für
diese spontane Liebeserklärung ist ein erfrischender,
prickelnder Mix aus blumig-herbem Gin, herrlich süßemKirschsirup,
Zitronensaft und eisgekühltem Sodawasser.(auch
alkoholfrei erhältlich)
Enthält alle Leistungen der „Variante Classic“
und als besonderes Verwöhnerlebnis …
• eine 15-minütige Wellness-Massage mit Kirsch-Sole-Öl
Diese feinfühlige Massage kann Verspannungen lindern,
während die im Öl enthaltene Sole hilft, den
Hautstoffwechsel zu aktivieren. Der fruchtig-süße
Duft entführt uns gedanklich auf den Ast eines riesigen
Kirschbaums und lässt uns die dunkelroten Früchtchen
direkt von den Zweigen naschen …
i
Diese Arrangement-Variante können Sie spontan
vor Ort buchen und genießen. Es ist keine Voranmeldung
erforderlich.
Bei dieser Arrangement-Variante plant die Obermain
Therme die Wellness-Massage individuell für Sie ein und
bittet daher um Voranmeldung unter Tel. 09573/9619-30
(Mo – Fr 8.00 – 16.00 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr) oder per
E-Mail: termin@obermaintherme.de.
Die saisonalen Arrangements in der Obermain Therme wechseln vierteljährlich.
Das Jahreszeiten-Arrangement Sommer „Kirsche“ ist bis einschließlich 31.08.2025 buchbar.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 73
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74 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
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76 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
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Von Heidi Schulz-Scheidt
Fotos: Val Thoermer
HIER WOHNTE…
... EIN PHILOSOPH
Schon einmal bewahrte das schmale, bewaldete Hambachtal das Gut vor einer –
zugegebenermaßen rein kriegerischen – Einflussnahme. Die Schrecken des Dreißigjährigen
Krieges gingen an der Siedlung im Coburger Süden schlichtweg vorbei. Sie hatte einfach keine
strategische Lage. Zum Glück. Geblieben ist bis heute eine beschauliche, naturnahe, vom
Hambach durchflossene Idylle, in der sich Abendsegler und Neuntöter „Gute Nacht“ sagen.
Auf dem Gut Hambach in Creidlitz.
Vorbei sind die Zeiten, in denen hier mehr Schafe als Menschen
lebten. Der letzte Landwirt, der das Gut bewirtschaftete, war
Dr.Rudolf Hassenstein. Von 1913 bis in die fünfziger Jahre hat
er hier am Fuße des Buchbergs gelebt. Manch alt eingesessener
Creidlitzer mag den mittlerweile zugewachsenen Wollweg über
den Hasenstein nach Grub am Forst noch kennen. Die heutigen
Besitzer müssen jedenfalls dann und wann noch neugierige
Wanderer zurückweisen. Das mehrere Hektar große Naturschutzgebiet
befindet sich in Privatbesitz. Hassenstein war der
Sohn des Leibarztes Herzogs Ernst II., wurde in Gotha geboren
und studierte Philologie in Jena und Tübingen. Zeit seines
Lebens reiste er gerne. Zwei Jahre lang war er auch Lehrer am
Gymnasium Ernestinum. 1919 übernahm er den Hof, der vorher
seiner Mutter gehörte. Ein neuer Lebensabschnitt begann.
Mit Pflug und Kuhgespann bewirtschaftete er nach ökologischen
Methoden den Hof. Rudolf Hassenstein muss eine bemerkenswerte
Person gewesen sein. Jeder im Dorf kannte ihn. Viele
schätzen die Gespräche mit ihm, denn er hatte eine enorme Allgemeinbildung
und liebte den Austausch mit anderen. Auffällig
war auch sein Äußeres. Er trug schulterlanges Haar und ging
sommers wie winters barfuß. Oft beherbergte der Gutsbesitzer
auch gleichgesinnte Gäste. So auch den Regimekritiker und
späteren Bezirksschulrat Richard Bauersachs. Er fand 1933 auf
Gut Hambach Zuflucht und wurde dennoch hier verhaftet und
erst sieben Jahre später aus der Gestapohaft entlassen. Selbst
nach Ende des Krieges blieb der Hambachgrund ein naturnaher
Zufluchtsort: für Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten.
Und er ist es bis heute geblieben. Den Erben des ehemaligen
Besitzers war daran gelegen, diesen Ort in seiner Natürlichkeit
zu erhalten. Schon in den siebziger Jahren äußert Annemarie
Seidel, dass ihr daran gelegen ist, den Besitz zu erhalten. Nach
ihren Vorstellungen sollte das Gut in eine Stiftung umgewandelt
werden. Mit dem Ziel, hier nachhaltig Tieren und Pflanzen
ein Zuhause zu geben. Es sollte noch bis ins Jahr 2006 dauern,
bis der Wunsch der letzten Besitzerin umgesetzt werden konnte.
Bis dahin war viel Arbeit nötig, das Gut war verschiedenen
Nutzungen ausgesetzt. Sogar eine Geflügelzucht befand sich in
den Wirtschaftsgebäuden. Zum Schluss fielen die Stallungen
und Nebengebäude allesamt noch einer Brandstiftung zum
Opfer. Der Sohn des letzten Pächters der landwirtschaftlichen
Flächen, der den Zuschlag für einen Ankauf nicht bekommen
hatte, legte das Feuer. Nur das Hauptgebäude konnte gerettet
werden. In den Jahren danach mussten unpassierbare Zufahrtswege
geräumt, das gesamte Areal entrümpelt und neue Nebengebäude
gebaut werden.
Heute ist Gut Hambach ein Naturschutzgebiet am Rande der
Stadt. Gleich hinter dem letzten Gebäude liegt ein Teich, der
vom Hambach gespeist wird und Reihern und Libellen ein
Zuhause gibt. Seltene Vögel wie der Wendehals und der Neuntöter
brüten in den undurchdringlichen Hecken. Seit über 60
Jahren darf der einst bewirtschaftete Wald unberührt vor sich
hinwachsen. Ein Urwald im allerbesten Sinn. Schottische
Hochlandrinder halten seit einigen Jahren die Streuobstwiesen
oberhalb des Geländes frei und pflegen ganz nebenbei diese
Landschaft. Ein verstecktes Idyll. Ein Geschenk der Naturliebhaberin
Annemarie Seidel – nicht nur an die Kreisgruppe
Coburg des Landesbunds für Vogelschutz.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 77
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84 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
ORTHO SPORT
Advertorial
Kreuzbandriss – das Aus
für ein schnelles Return-to-Play?
HOCHKARÄTIGE OPERATIVE VERSORGUNG VOR ORT UND DURCH INTERNATIONALE SPEZIALISTEN
Die kompetente Versorgung eines Kreuzbandrisses ist entscheidend für die
Wiedergewinnung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Dr. Dirk Rothhaupt,
Sportmediziner und Gründer von ortho sport, schildert am Fallbeispiel,
wie ein schnelles „Return-to-play“ erreicht werden konnte und wann die
Vernetzung mit internationalen Spezialisten sinnvoll sein kann.
In Deutschland treten jährlich bis zu 100.000 Risse des vorderen Kreuzbands
auf, vor allem beim Fußball und Skifahren. Hobbysportler kann es genauso
treffen wie Spitzenathletinnen; etwas häufiger betroffen sind Männer. „Eine
Kreuzbandruptur kann vollständig oder partiell sein, meistens betrifft sie das
vordere Kreuzband. Die Kreuzbänder verlaufen im Innern des Kniegelenks
vom Oberschenkelknochen zum Schienbein. Als Folge der Verletzung entsteht
häufig eine dauerhafte und schmerzhafte Instabilität im Kniegelenk, die man je
nach Ausprägung operativ therapiert“, erklärt Dr. Dirk Rothhaupt, Orthopäde,
Sportmediziner und Gründer von ortho sport.
Im Coburger OP-Zentrum der Praxis wird Betroffenen ambulant geholfen.
Dr. Jens Stüber, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie bei ortho sport,
nimmt dort im Jahr knapp 700 Eingriffe vor. Neben Meniskuschirurgien
und Spiegelungen im Schultergelenk gehört dazu auch die Versorgung von
Kreuzbandrissen. Im OP-Zentrum am Coburger Albertsplatz, das in diesem
Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, nimmt er an mindestens zwei Tagen in
der Woche spezialisierte Eingriffe vor. Die Einrichtung genießt überregional
inzwischen einen Spezialistenruf.
„Unser Anspruch ist eine Versorgung auf maximal hohem Niveau und mit
möglichst kurzen Wegen“, unterstreicht Dr. Rothhaupt mit Blick auf den
Wunsch vieler betroffener Leistungssportler nach einem schnellen Returnto-Play.
„In der Region Coburg bieten wir mit einem hauseigenen MRT, dem
ambulanten OP-Zentrum und einer lückenlos organisierten Nachbehandlung
eine sehr gute Versorgungskette, um Betroffene schnellstmöglich wieder
einsatzbereit zu machen.“
Bei Spitzensportlern kann diese Versorgungskette auch einen
internationalen Experten einbinden, wie der Fall von Lena B.*
zeigt. Die Fußballerin, die als Toptalent bei einem Bundesligaverein
und im Nationalkader trainiert, zog sich bei
einem Abendtraining eine Kreuzbandruptur zu. Die
Notwendigkeit einer möglichst schnellen Rückkehr zu
Training und Spiel stand außer Frage. „Der Wunsch der
Patientin war die, so wörtlich: ‚denkbar beste Versorgung‘
ihres Kreuzbandrisses.
Ort, Zeit und Kosten, die im Falle einer im Ausland
stattfindenden Versorgung um ein Vielfaches höher ausfallen
können, spielten dabei keine Rolle.“ Dr. Rothhaupt empfahl in
dieser speziellen Situation einen Operateur auf internationalem
Spitzenniveau und band Prof. Dr. Christian Fink aus Rum
bei Innsbruck ein. Der weltweit anerkannte Experte für
Kreuzbandchirurgie hatte bereits Stars wie jüngst Lucas
Hernández und Leroy Sané vom FC Bayern und David Alaba
von Real Madrid erfolgreich operativ versorgt.
„Die Patientin wurde bei uns am Morgen nach
dem Unfall mit Akuttermin vorstellig. Nach
der klinischen Befundung und einer sofort bei
uns anberaumten MR-Bildgebung konnte ich
Prof. Fink direkt dazuziehen, und die OP-
Planung erfolgte noch am gleichen Tag“,
erinnert sich Dr. Rothhaupt. Lena B. wurde
innerhalb weniger Tage von Prof. Fink
in der Tiroler Privatklinik Hochrum
versorgt. Unverzüglich danach begann
vor Ort die postoperative Therapie.
Prof. Fink erläutert die Bedeutung dieses
mehrgliedrigen Therapieschemas:
„Die OP selbst kann nur den Start für
die Rückkehr zum Sport bieten. Ganz
wesentlich ist die Nachbehandlung in
Form von Physio- und Trainingstherapie.
Das Ziel ist es, die Defizite, die auch
durch die OP entstehen, abzubauen und im Idealfall die Gesamtsituation
des Patienten zu verbessern.“ Für Lena B. das ideale Behandlungsvorgehen.
Innerhalb von 8 Monaten war sie dank einem strikten Schema aus Physiotherapie
und medizinischer Trainingstherapie mit voller Leistungsstärke
wieder am Ball.
Für Prof. Fink ist das A und O eines solchen Musterfalls
die Kommunikation untereinander. „Als Partner in
einer solchen Behandlungssituation sollte man vorab
umfassend informiert werden, eine gute Voreinschätzung
der Kollegen erhalten und bestenfalls schon Befundbilder
sehen. Diese engmaschige gemeinsame Abstimmung half
in unserem Fall dabei, die Patientin effizient zurück ins
Spiel zu bringen.“ * Name von der Redaktion geändert
Dr. Dirk Rothhaupt ist Facharzt u. a. für
Orthopädie, Psychotherapie, Chirotherapie,
Sportmedizin und Osteologie. Sein fachlicher
Schwerpunkt liegt auf der Wirbelsäulen-
Orthopädie, daneben betreut er seit mehr als
30 Jahren Sportlerinnen und Sportler aus dem
Leistungs- und Spitzensport.
Foto: Gelenkpunkt.com/Prof. Dr. Christian Fink
◀ Prof. Dr. Christian Fink ist Facharzt für
Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, Orthopädie
und Traumatologie und in der Privatklinik
Hochrum bei Innsbruck tätig. Er ist seit 1991
spezialisiert auf die operative Versorgung von
komplexen Sportverletzungen mit einem
besonderen Fokus auf Kreuzbandrisse. Er
hat bereits zahlreiche Fußball-Weltstars
erfolgreich operativ therapiert.
Dr. Jens Stüber ist Facharzt für
Orthopädie und Unfallchirurgie.
Er betreut seine Patientinnen
und Patienten operativ
im Coburger OP-Zentrum
von ortho sport mit dem
Schwerpunkt auf
arthroskopische
Gelenkchirurgie. ▶
KULTURTIPPS
KULTUR
TITEL ORT DATUM UHRZEIT
DIE COMEDIAN HARMONISTS – PREMIERE
Globe
14. Juni 2025
(weitere Termine online)
19:30 Uhr
FIRST STEPS „WAHTSOEVER“
Reithalle
16. Juni 2025
(weitere Termine online)
20 Uhr
STAHLZEIT – ZEITLOS 20
JUBILÄUMSTOUR
GIOVANNI ZARRELLA
ITALIENISCHE SOMMERNACHT
Kulturfabrik Cortendorf 18. Juni 2025 20:30 Uhr
Kulturfabrik Cortendorf 19. Juni 2025 19:30 Uhr
LEA – SOMMER 2025 Kulturfabrik Cortendorf 20. Juni 2025 20 Uhr
BEATSTEAKS – PLEASE TOUR Kulturfabrik Cortendorf 21. Juni 2025 20 Uhr
5. KAMMERKONZERT
„PARADIGMENWECHSEL“
Reithalle 21. bis 22. Juni 2025
21 Uhr
11 Uhr
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Globe
22. Juni 2025
(weitere Termine online)
18 Uhr
RONAN KEATING
LIVE IN GERMANY 2025
KLASSIK OPEN AIR
PHILHARMONISCHES KONZERT
Kulturfabrik Cortendorf 22. Juni 2025 19 Uhr
Rosengarten 28. Juni 2025 20:30 Uhr
RICHARD O`BRIANS
THE ROCKY HORROR SHOW
Globe
29. Juni 2025
(weitere Termine online)
18 Uhr
ENDSTATION SEHNSUCHT
LETZTE AUFFÜHRUNG
Globe 2. Juli 2025 19:30 Uhr
CHICAGO – MUSICAL
Globe
4. Juli 2025
(weitere Termine online)
19:30 Uhr
KINDERFEST – SPIELE & UNTERHALTUNG Marktplatz & Schützenplatz, Neustadt b. Co. 12. Juli 2025 ganztägig
MARKTFEST – MUSIK & KULINARIK Marktplatz & Schützenplatz, Neustadt b. Co. 13. Juli 2025 ganztägig
7. SINFONIEKONZERT – „NEUE WELTEN“ Globe 12. bis 13. Juli 2025 Sa. 20 Uhr, So. 18 Uhr
INTERNATIONALES SAMBA-FESTIVAL
MUSIK & TANZ
PETER UND DER WOLF
KINDER- UND JUGENDKONZERT
Innenstadt Coburg 11. bis 13. Juli 2025 ganztägig
Globe 17. Juli 2025 18 Uhr
SCHLOSSPLATZFEST – MUSIK & KULINARIK Schlossplatz Coburg 17. bis 21. Juli 2025 abends/ So ab mittag
MÜNCHNER FREIHEIT
DIE KULTBAND DER 80ER
Domäne Rödental 23. Juli 2025 20 Uhr
MARKUS KREBS – COMEDYPROGRAMM Domäne Rödental 24. Juli 2025 20 Uhr
HÄMATOM: BEST OF Domäne Rödental 25. Juli 2025 20 Uhr
THE DARK TENOR: ROCK MEETS KLASSIK Domäne Rödental 26. Juli 2025 20 Uhr
I DOLCI SIGNORI: DIE GROSSE NACHT DER
ITALIENISCHEN WELTHITS
Domäne Rödental 27. Juli 2025 19:30 Uhr
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit/ Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie u.a. auf www.coburg.de/veranstaltungen.
86 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
VERANSTALTUNGSTIPPS DER AGENTUR STRECKENBACH
Advertorial
KABARETT UND MUSIK ZUM SCHWELGEN
VERANSTALTUNGEN DER AGENTUR STRECKENBACH IM JULI UND OKTOBER
5. KULTURSOMMER
RÖDENTAL - MÜNCHNER FREIHEIT:
DIE KULTBAND DER 80ER
5. KULTURSOMMER
RÖDENTAL - MARKUS KREBS:
BEST OF – BIERGARTEN TOUR
Wann? 23. Juli 2025 | Beginn: 20 Uhr | Wo? Domäne Rödental
Wann? 24. Juli 2025 | Beginn: 20 Uhr | Wo? Domäne Rödental
Die Musik der Münchener Freiheit löst eine besondere Anziehungskraft aus. Ihr
Reiz ist bis heute ungebrochen und stark genug, auch die Herzen der kommenden
Generation zu erobern. Hits wie “Oh Baby”, “SOS”, die Superhits “Ohne Dich”,
“1000-mal Du” oder das symphonische Meisterwerk “So lang’ man Träume noch
leben kann” stehen in nahezu jedem CD-Schrank der Republik. Die Münchener
Freiheit ist eine Band, die deutsche und auch internationale Popgeschichte geschrieben
hat. Ein Grund hierfür ist sicher der einzigartige “Freiheit-Sound” bestehend
aus unverwechselbarem Satzgesang, wunderschönen, eingängigen Melodien
und mitreißenden straighten Rock-Rhythmen. Schon nach wenigen Sekunden
weiß jeder Musikfan: das kann nur die Münchener Freiheit sein. Der Name und
die Marke „Münchener Freiheit“ wurde in den vergangenen 30 Jahren von allen 5
Bandmitgliedern zu dem gemacht, was die Band heute ist.
5. KULTURSOMMER RÖDENTAL -
DOLCI SIGNORI: DIE GROSSE NACHT
DER ITALIENISCHEN WELTHITS
Wann? 27. Juli 2025 | Beginn: 19:30 Uhr | Wo? Domäne Rödental
Dolci Signori gehört zu den wohl erfolgreichsten Italo Pop Gruppen Europas. Die
Formation aus Spitzenmusiker tourt seit 2002 unentwegt und ist dabei national
wie international äußerst erfolgreich. Unzählige Festivals mit zigtausenden begeisterten
Fans sind das Ergebnis. Den Besucher erwartet eine einzigartige Auswahl
der wunderbarsten italienischen Popsongs der letzten Jahrzehnte, verpackt
in einem besonders unterhaltsamen und kurzweiligen Bühnenprogramm. Meist
werden die Konzerte von I Dolci Signori zu einer großen Party, bei der zusammen
mit dem Publikum gefeiert, getanzt und gesungen wird – eben ganz nach ihrem
Motto: „Musica, Passione e Emozioni!“
CHRISTINE EIXENBERGER:
„VOLLE KONTROLLE“
Wann? 16. Oktober 2025 | Beginn: 20 Uhr
Wo? Pfarrzentrum St. Augustin Coburg
Viele Rollen macht sich Christine Eixenberger zu eigen, nicht zuletzt die eigene:
Als Grundschullehrerin wechselte sie einst ins Bühnenfach und legte gleich eine
TV-Karriere hinterher. Für die erfolgreiche ZDF- Serie „Marie fängt Feuer“ steht
sie seit Jahren als Feuerwehrfrau vor der Kamera und brilliert in zahlreichen weiteren
Charakterrollen in Film und Fernsehen. Ihre komödiantische Kernkompetenz
zeigt die Vollblutentertainerin aber vor allem live: Für ihre facettenreiche Bühnenkomik
wurde sie unter anderem mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet.
In ihrem neuen Solo-Programm erzählt Christine Eixenberger, wie es ist, nicht
mehr solo zu sein. Die Beziehung ist stabil, der Wohnungsmangel auch, also zieht
der Lebensgefährte bei ihr ein. Aus „Ich und Du“ wird ein „Wir“ – mit allen Konsequenzen.
In ihrem fünften Bühnenprogramm „Volle Kontrolle“ stellt sich die scharfzüngige
Kabarettistin mit viel Humor in turbulenten Zeiten den Herausforderungen
der fortgeschrittenen Paarwerdung - tiefgründig, kurzweilig und sehr, sehr lustig.
Das Beste aus sechs Live-Programmen der letzten 15 Jahre – geballter Kneipenhumor,
Wortwitz und Ruhrpott-Charme, Flachwitze, grandiose Pointen und absurde
Alltagsgeschichten: genau so, wie wir ihn lieben. Jetzt Tickets sichern und einen
Abend mit dem König des Kneipenhumors erleben!
MATTHIAS WALZ:
„DER BÖSE MANN AM KLAVIER“
Wann? 11. Oktober 2025 | Beginn: 20 Uhr
Wo? Kongresshaus Rosengarten Coburg
Eigentlich ist Matthias Walz total nett. Nur wenn ihn etwas aufregt, kann er schon
einmal böse werden. Und es gibt vieles, das ihn aufregt. Vor allem in der Politik.
Als Star von „Fastnacht in Franken“, der quotenstärksten Sendung aller dritten
Programme in Deutschland, liest Matthias Walz regelmäßig der versammelten
Politprominenz die Leviten. Das Ergebnis ist kollektive Schnappatmung: Bei
den Politikern, weil sie gute Miene zum bösen Spiel machen müssen. Und beim
restlichen Publikum, weil es vor Lachen fast vom Stuhl fällt. Lässig am Klavier
lümmelnd, bringt der Mann im grünen Anzug seine genialischen Gedankengänge
musikalisch auf den Punkt und bringt sein Publikum mit Witz, Charme und
Verstand zum Lachen – und manchmal sogar zum Nachdenken. Seine feinsinnige
Beobachtungsgabe und scharfzüngige Eloquenz können nur in seiner fundierten
Ausbildung begründet liegen – einer langjährigen autodidaktischen Lehrzeit in
der Wirtshauskultur, liebevoll untermalt von Hochschulstudien.
STRECKENBACH & KÖHLER:
„BIS EINER HEULT“
Wann? 17. Oktober 2025 | Beginn: 20 Uhr
Wo? Pfarrzentrum St. Augustin Coburg
In ihrem neuen Programm „BIS EINER HEULT“ nehmen Streckenbach & Köhler
das Publikum mit auf eine Reise voller absurder Witze, schräger Sketche und hochmusikalischen
Blödeleien. Streckenbach & Köhler – das schrägste Musikcomedyduo,
dass die Welt je gesehen hat. Auf der einen Seite haben wir Streckenbach, den
Tenor mit einer Stimme so golden wie sein Ego. Er ist so eingebildet, dass er sogar
den Spiegel im Badezimmer darum bittet, ihn anzuhimmeln. Und dann gibt es da
noch den Köhler, den stummen Virtuosen am Klavier: Klüger als Einstein und stiller
als eine Geheimagentin in einer Bibliothek. Er braucht keine Worte, denn seine
Frisur, sein Gesicht und seine Finger auf den Tasten sprechen Bände. Ein Abend
voller Musik, spontanen Improvisationen und grotesker Momente. Denn bei Streckenbach
und Köhler hört das Lachen nicht auf, BIS EINER HEULT – vor Lachen,
vor Entsetzen oder vor purer Verblüffung!
TICKETS: An allen bekannten VVK-Stellen oder online
ausdrucken unter www.agentur streckenbach.de
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 87
Wiener
Blut
88 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 89
BUCHTIPPS
Advertorial
BUCHEMPFEHLUNG
MARTIN VÖGELE VON DER BUCHHANDLUNG RIEMANN
Ein berührender Roman über ein bewegtes Leben und eine unerschütterliche Liebe
Manche Bücher treffen mitten ins Herz – „Was ich von ihr weiß“ von Jean-Baptiste Andrea ist eines davon. Es
ist die ruhig und einfühlsam erzählte Lebensgeschichte eines Mannes, der viel erlebt hat – und die Geschichte
einer Liebe, die aufgrund der Konventionen ihrer Zeit nicht sein darf.
Im Mittelpunkt steht Michelangelo „Mimo“ Vitaliani, der 1986 in einem Kloster nahe Turin im Sterben liegt.
Geboren 1904, wächst er als Sohn italienischer Einwanderer in Frankreich auf. Mimo ist 12 Jahre alt, als sein
Vater im ersten Weltkrieg stirbt. Seine Mutter gibt den kleinwüchsigen Jungen zu einem Onkel in Italien. Dort
soll Mimo in die Lehre gehen und wie sein Vater das Handwerk des Steinmetzes erlernen.
Das Leben bei seinem Onkel Alberto ist hart und entbehrungsreich. Doch als Alberto eine Werkstatt im Ort
Pietra d’Alba erwirbt, ändert sich Mimos Leben grundlegend. Bei Reparaturarbeiten am Schloss der Orsinis,
einer angesehenen Adelsfamilie, lernt er deren Tochter Viola kennen. Zwischen den gleichaltrigen und so
ungleichen Jugendlichen entwickelt sich eine tiefgehende Freundschaft, die ihr Leben lang halten soll.
Gebundenes Buch
512 Seiten
ISBN: 978-3-630-87800-3
24,00 Euro
eBook:
ISBN: 978-3-641-31936-6
19,99 Euro
Hörbuch Download:
Lesedauer: 15h 4min
ISBN: 978-3-8445-5310-9
25,95 Euro
Zur Leseprobe im RIEMANN-Shop:
Viola ist eine lebhafte und selbstbewusste junge Frau, die ihren Weg verfolgt und auf eigenen Beinen stehen
will, was sich für eine Frau ihres Standes nicht ziemt. Mutig, kühn und gebildet begehrt sie auf gegen die
gesellschaftlichen Konventionen der Zeit.
Viola wird zu Mimos Anker, seiner Lehrerin, seinem moralischen Kompass. Immer wieder voneinander
getrennt und doch gemeinsam durchleben die beiden die von Krisen durchzogene erste Hälfte des 20.
Jahrhunderts.
Während Viola ihre Träume als emanzipierte Frau zu verwirklichen sucht, reift Mimo zu einem angesehenen
Bildhauer und gefeierten Künstler. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüchen Italiens -
Faschismus, Rassengesetze, Kollaboration und Widerstand, zeichnet der Autor das Bild eines Mannes, der sich
politisch herauszuhalten versucht. Doch persönliche Erfahrungen sowie Violas Engagement zwingen ihn zum
Umdenken.
Jean-Baptiste Andrea erzählt Violas und Mimos Geschichte mit großer Wärme und viel Feingefühl. Der Roman
verzichtet auf große Dramatik – und gerade das macht ihn so stark. „Was ich von ihr weiß“ ist ein stiller, ein
eindrucksvoller Roman, der lange nachklingt.
INHALTSANGABE
»Über manches, was uns fehlt, kommen wir nie hinweg.« Im großen
Spiel des Schicksals hat Mimo – Michelangelo Vitaliani - schlechte
Karten gezogen. In Armut geboren, wird er als kleiner Junge zu seinem
Onkel nach Italien gegeben, um das Handwerk eines Bildhauers zu erlernen.
Dort, in dem (fiktiven) ligurischen Dorf Pietra d’Alba, begegnet er
Viola, Tochter aus gutem Hause. Viola
scheint vom Glück begünstigt zu
sein, doch sie ist eine junge Frau, die
nicht in die Zeit passt. Von ihrer ersten
Begegnung an durchleben Viola
und Mimo Seite an Seite die erste
Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beide
werden sich immer wieder verlieren
und finden, als Verbündete oder
Gegner, ohne ihre Freundschaft
jemals aufzugeben. Aber was nützt
Mimo aller Ruhm, wenn er Viola am
Ende doch ziehen lassen muss?
JEAN-BAPTISTE ANDREA
… 1971 in Cannes geboren, ist Romanautor
und Filmemacher. Er
wurde für „Was ich von ihr weiß“
mit dem renommierten Prix Goncourt
ausgezeichnet und gilt in
Frankreich als einer der
„vielversprechendsten
Autoren seiner Generation“
(DER SPIEGEL).
Jean-Baptiste Andrea
studierte Politik- und
Wirtschaftswissenschaften
in Paris und
lebt in Cannes.
©Celine_Nieszawer
90 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
IN EIGENER SACHE
IMPRESSUM
COBURGER – Das Magazin
Ausgabe 69/ Juni 2025
Dreizehnter Jahrgang
Auflage 3.500 Stück
www.das-magazin.de
Verlag:
MARKATUS
Marketing | Film | Social
Coburger Straße 7 (Gebäude 2)
96472 Rödental
Telefon 0 95 61 973 45 00
www.markatus.de
Herausgeber & Chefredakteur:
Wolfram Hegen
Telefon 01 71 690 52 84
wh@markatus.de
Gründungsherausgeber:
Peter Einheuser
Wolfram Hegen
Redaktion/Autoren dieser Ausgabe:
Tim Birkner
Wolfram Hegen
Heidi Schulz-Scheidt
Andreas Leopoldt Schadt
& Roland Spranger
Fotografen dieser Ausgabe:
Yves Alloinde
Sebastian Buff
Val Thoermer
Titelbild:
Höfisches Picknick mit Vesteblick
von Adobe Stock/alexbuess
Layout/Illustrationen:
Julia Spörl
Thea Stegner
Grundlayout:
Peter Einheuser
Ehrenredakteurin:
Gabi Arnold
Kreative Pause:
Monaco Franke alias Wolfram Porr
Anzeigengestaltung:
MARKATUS
Marketing | Film | Social
Anzeigenvertrieb:
Wolfram Hegen
Telefon 01 71 69 05 284
wh@markatus.de
Anke Feuer
Telefon 01 77 72 23 773
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Es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2024
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„GUTE FREUNDE“
Kürzlich bekamen wir Post von der bayerischen Aufsichtsbehörde,
die für alles zuständig ist, was so an Inhalten
im Äther, über Kabel oder im Netz unterwegs
ist, der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien.
Wir hatten ein paar Werbebeiträge zwar als solche
gekennzeichnet, aber nicht so exakt oder mit den
Begrifflichkeiten wie gefordert. Alles klar, sehen wir
ein, haben wir korrigiert. Aber dass der Hinweis der
BLM, wie diese schreibt, auf Basis einer Beschwerde
zustande kam, macht uns schon betroffen: Man hätte
uns hier in der Region unter Kollegen auch direkt
ansprechen können und nicht anonym bei der BLM
verpetzen. Wir denken, wir wissen, wer es war …
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AUSGABE 69 / JUNI 2025
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Am besten gleich folgen.
COBURGER | DAS MAGAZIN 91
92 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
GALERIE
G A L E R I E
P E T E R K O R N
Peter Korn ist Kunstfreunden hier seit Jahren durch seine Teilnahme
an verschiedenen Kunstausstellungen bekannt, seit
1983 nimmt er an der Jahresausstellung des Coburger Kunstvereins
teil, gewann den Kunstpreis blauorange 2020. Der 1953
in Coburg geborene und aufgewachsene Künstler lebte länger
am Starnberger See und heute in Meeder. Als Autodidakt
zeichnet er eigentlich schon immer, sagt er, frei nach Cicero:
„Ich habe nie angefangen aufzuhören und nie aufgehört anzufangen“.
Er schreibt literarische Texte ab, zeichnet, malt und
gestaltet Objekte. Er befasst sich mit verschiedenen Texten und
verarbeitet sie künstlerisch. Oft benutzt er dabei die „Alltagshandschrift“,
niemals Kalligraphie. Er schreibt Zeile für Zeile,
oft aber nicht immer lesbar, teilweise Wort für Wort rückwärts,
auf dem Kopf, auch Überschreibungen von Zeichnungen und
Überzeichnungen von Handschriften sind bei ihm zu finden.
Die Bilder, die handschriftliche Abschreibung des Romanfragments
„Der Prozess“ von Franz Kafka, waren bis zum 23.
Mai in der Galerie im Landratsamt Kronach zu sehen und das
nächste Mal im Oktober in Münchberg.
www.peterkornkunst.de
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 93
PETER KORN
94 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 95
ZWA IM BRÖTLA
Für den COBURGER von Andreas Leopold Schadt & Roland Spranger
ZWA IM BRÖTLA
Die Messe ist gelesen
So wie man sich früher zur heiligen Messe in der Kirche
versammelt hat, trifft man sich heute jeden Sonntag
zum Tatort. Ein Ritual. Wir Kommissare sind die
Priester der säkularisierten Leistungsgesellschaft.
Es gibt immer ein Menschenopfer. Der pflegebedürftige
Rentner, der im Lotto gewinnt. Die rechte
TikTok-Influencerin, die sich in einen Linken
verliebt. Der nerdige Archäologie-Professor mit
Spezialisierung auf Wikinger-Hippies. Sie als Zuschauer
sind ganz ungefährdet als passiver Zeuge
dabei. Bei den obligatorischen Pathologie-Szenen
mit zugenähter Leiche prickelt sich vielleicht
eine Gänsehaut durch ihre Haut. Sie erhalten am
Ende sogar die Absolution und die Erlösung vom
Bösen, denn wir Kommissare klären fast immer
alles restlos auf. Eigentlich bleibt nie der kleinste
Zweifel, weil es ist ja blöd, wenn Zweifel bleiben,
und man womöglich zu denken anfängt. Oder zu
grübeln. Da kannst du nicht schlafen und gehst
noch mal zum Kühlschrank. Bier. Pizza. Alles, was
übrig ist. Zweifel tauchen höchstens in englischen,
französischen oder nordeuropäischen Serien auf.
Die sind da ohne Bildungsauftrag voll verantwortungslos
unterwegs in diesen Ländern. Wir deutschen
Kommissare sorgen für innere Reinheit zur
Bettruhe. Und eine geruhsame Nacht. Deshalb
erklären wir das alles ganz genau in den Dialogen,
damit es auch jeder zu Hause versteht, der gerade
irgendwie abgelenkt ist von WhatsApp oder
weil der Pizzalieferant unpassend klingelt. Und sicherheitshalber
besprechen wir es auch noch mal
nach Feierabend aus philosophischer Warte an der
Curry-Wurst-Bude, damit jeder die Message versteht,
und keiner um seine Nachtruhe gebracht wird. Manche
schlafen schon während des Tatorts ein.
Krimis geben uns Munition für den Alltag. Weil es
irgendwo noch gerecht zugeht. Und zwar überall.
Köln, München, Duisburg. Die Klassiker. Bremen,
Kiel, Münster, Konstanz, Nürnberg. Die Aufklärungsquote
ist auch in mittleren Städten hoch. Mit Wien
und Luzern ist das deutschsprachige Ausland dabei.
Und mit Leipzig und Dresden sogar die Ostzone.
So eine Krimi-Produktion ist eine schöne Gelegenheit,
um strukturschwache Gegenden zu fördern.
Ostfriesland beispielsweise. Es gibt einen gelb-rot-gestreiften
Leuchtturm, der bei Otto – Der Film und in
mehreren norddeutschen Regionalkrimis zu sehen
war. Da wollen natürlich alle Touristen hin, und mit
der Hand dagegen fassen. Da weiß man, dass man
am Leben ist, wenn man einen Leuchtturm berührt,
der schon mal im Fernsehen war. Entdecken Sie die
Schauplätze der beliebten Serie bei einer Stadtführung.
Das Polizeirevier befindet sich hinter dem Torbogen
der Heiligen-Geist-Kirche. Natürlich ist kein
Polizeirevier drin, denn die Innenaufnahmen werden
im Studio gemacht. In den Randbezirken von Berlin.
Im Fernsehen ist alles gelogen. Die Außenaufnahmen
müssen es für die strukturschwachen Gegenden richten.
Dort freuen sich die Hoteliers vor allem in
der Nebensaison über die Anreise von Filmteams.
Billiger ist es auch. Man kann noch mehr Krimis
drehen. Noch mehr Leute um die Ecke bringen.
Das ist eine Win-Win-Situation. Für die Produzenten
und die Eingeborenen, die den Filmdreh
überleben. Deshalb spielen so viele Nord- und
Ostseekrimis im Winter: Nebensaison. Manche
Schauspieler schauen auch besser aus mit Mütze.
Ich weiß nicht so recht, ob ich der Mützentyp bin.
Es gibt so einen Pappaufsteller von mir. Werbung
des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg. Und
als Pappfigur zeig ich auf ein Schild, das vor mir
in der Luft schwebt. Informieren, mitmachen,
gewinnen. Da trage ich so eine mintgrüne Mütze.
Angeblich ist der Pappaufsteller sehr beliebt.
Außer bei mir. Man hat’s nicht leicht als Werbeikone…
Aber ich komm schon wieder vom Thema
ab. Überhaupt steh ich mir öfter selbst im Weg. Als
Pappaufsteller und mental.
Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viele Leute
jährlich in Wismar, Münster, Rosenheim und
Görlitz in Fernsehkrimis ermordet werden? In
Wismar sind bereits mehr Leute gestorben als
in Deadwood. Wenn man die Regionalkrimis in
Buchform dazu addiert, müssten eigentlich ganze
Landstriche komplett ausradiert sein. Und zwar in
Ost- und Westdeutschland. Vielleicht hilft die Mordschwemme
dem Land, zusammen zu wachsen. Wer
aus Dinslaken oder aus Lörrach war denn schon mal
in Görlitz? Oder in Leipzig? Angeblich gibt es Stadtviertel
in Leipzig, in denen Linksradikale leben. Da
fährt doch keiner hin, der überleben will.
96 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
AUF EIN WORT
In jedem
COBURGER laden wir
an dieser Stelle Coburger
oder Nicht-Coburger
ein, ihre Meinung
zu sagen.
Auf ins Panorama
Von Tim Birkner
Der eine mag lieber Eierspeisen, die andere
steht auf Pizza. Die eine kann schnell rennen,
der andere schnell denken. Der eine verreist
gerne, die andere bleibt gerne in ihrem Garten.
Was wäre ein Orchester ausschließlich
mit Flöten? Oder eine Fußballmannschaft
mit elf Torhütern? Die Vielfalt und das Unterschiedliche
machen unser Leben aus.
Also zumindest meines. Auf dem Geo-Pfad
wandern und ins Glasmuseum gehen. Das
Schwimmbad und das Theater besuchen. Es
geht um das „und“, es geht um viele verschiedene
Blickwinkel, die sich zu einem Bild zusammen
setzen.
Wenn die Handys aus vielen Bildern ein Panorama
zusammensetzen können, dann feiern
wir das – wie wäre es, das als Anstoß zu
nehmen, das mal ganz analog zu tun. Also
neue Blickwinkel wagen und mit den neuen
Bildern unser eigenes Panorama erweitern,
bunter und reicher machen. Zugegeben,
dafür müssen wir uns bewegen, ein neuer
Blickwinkel braucht einen neuen Standort.
Ja, das klingt mühsam – zumindest mühsamer,
als einfach sitzen zu bleiben. Der Wanderer
Heiko Hartmann lernt bei jeder neuen
Tour auch etwas über sich. Er braucht
die Natur, um runter zu kommen – und das
jede Woche, egal wie das Wetter ist. Nebel
und Regen, Hitze oder Wind nimmt er als
Teil des Erlebnisses. Eine Tour in der Woche
hält ihn fit in Körper, Geist und Seele. Seine
Touren sind so gestaltet, dass sie machbar
sind, nachmachbar. Und zwar bei uns vor der
Haustür. Es ist einfach und günstig. Es geht
um Bewegung. Warum hatten die Mönche
früher Wandelgänge? Weil die Bewegung
auch den Geist in Bewegung hält. Und einen
beweglichen Geist kann ich immer gut
brauchen – wenn ich feststecke ebenso wie
wenn ich neugierig bin. Es ist leichter, sich
mit immer dem Gleichen zu umgeben. Das
war schon in den früheren, analogen Welten
so. Und die digitalen multiplizieren es. Für
einen Algorithmus ist es viel einfacher, mich
immerzu mit ein und dem gleichen Thema
zu beschallen. Ob das Produkte, politische
Themen oder Hobbys sind. Das zu durchbrechen,
müssen wir selbst tun. Jeder für sich.
Und dafür brauchen wir uns gegenseitig. Das
klingt vielleicht komisch, doch demjenigen
näher treten, den ich noch nicht kenne, der
anderer Meinung ist oder einfach nur begeistert
etwas tut, worauf ich selbst nie gekommen
wäre, bringt mir neue Bilder, um mein
eigenes Panorama zu erweitern.
Viel Freude beim Bewegen.
AUSGABE 69 / JUNI 2025 COBURGER | DAS MAGAZIN 97
Coburger | Das Magazin
erscheint wieder am 30.07.2025
Anzeigenschluss ist
der 18.07.2025
Zitate über „Heimat“ sind dieses Mal … das Letzte
„Mit der Heimat im Herzen die Welt umarmen.“
Udo Lindenberg
„Heimat ist da, wo ich mich geborgen fühle – bei Gott und den Menschen, die mich lieben.“
Margot Käßmann
„Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft.“
Franz Josef Strauß
„Ich bin hier zu Hause und fühle mich zugehörig.
In Deutschland kann jeder seine Talente und sein Potenzial entfalten und frei leben.“
Peter Maffay
„Heimat ist ein kulturelles Konstrukt, das sich ständig verändert und neu verhandelt wird.“
Aleida Assmann
„Ich fühle mich meiner Heimat verpflichtet, indem ich zum Fortschritt beitrage.“
Werner von Siemens
„Heimat gibt es auch im Plural. Ein Mensch kann mehr als eine Heimat haben und eine neue Heimat finden.“
Frank-Walter Steinmeier
„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss.“
Peter Härtling
98 COBURGER | DAS MAGAZIN AUSGABE 69 / JUNI 2025
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