profitaktuell_02_2025-final
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AKTUELL –
DAS KUNDENMAGAZIN DER ILO-PROFIT
SERVICES GMBH
aktuell
Ausgabe
2/25
IM FOKUS
WAS DIE POLITISCHEN PLÄNE
FÜR LOTTOANNAHMESTELLEN BEDEUTEN
AUSSERDEM
VERSICHERUNGEN IM CHECK
Sicherheit für Ihre Annahmestelle, aber bitte ohne Ballast
SÜSSE SNACKS – IMPULSSTARKE UMSATZBRINGER
Wie sich mit dem richtigen Sortiment und
smarter Platzierung das Geschäft ankurbeln lässt
DIGITALISIERUNG IN DER ANNAHMESTELLE
Wie moderne Technik Geschäfte zukunftssicher macht
2
Editorial
Digitalisierung beginnt nicht
in Berlin, sondern in Ihrer
Annahmestelle
Marc Plesser
Geschäftsführer
der ilo-profit Services GmbH
Liebe Annahmestellenleiterinnen
und Annahmestellenleiter,
eine neue Regierung ist im Amt – und mit ihr ein neues Programm,
das in den kommenden Jahren die Rahmenbedingungen für den
Einzelhandel prägen wird. Was auf dem Papier ambitioniert klingt,
betrifft viele von Ihnen ganz konkret. In dieser Ausgabe möchten wir
beleuchten, was die geplanten Maßnahmen für Ihren Arbeitsalltag
bedeuten und welche Handlungsspielräume sich daraus ergeben.
Wir sind weit davon entfernt zu sagen: „Jetzt wird alles gut.“ Aber es
werden neue Weichen gestellt – und darum geht es. Denn politische
Entscheidungen entfalten Wirkung. Manche positiv, andere herausfordernd.
Wichtig ist, dass wir die Entwicklungen verstehen, richtig
einordnen und dort aktiv werden, wo wir selbst gestalten können.
Ein zentrales Ziel der neuen Regierung ist die Förderung von Digitalisierung
und E-Commerce. Für viele mag das auf den ersten
Blick nach noch mehr Wettbewerb für den stationären Handel
klingen. Doch darin steckt auch Potenzial – gerade für Annahmestellen,
die sich als multifunktionale Dienstleister begreifen. Wir
stellen Ihnen in dieser Ausgabe neue Kooperationsmöglichkeiten
mit Paketdienstleistern vor, die zeigen: Auch stationär lässt sich
von der zunehmenden Online-Nachfrage profitieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Bezahlen. Die
Politik will den bargeldlosen Zahlungsverkehr vorantreiben – ein
Trend, den viele Kundinnen und Kunden längst leben. Auch hier
gibt es Lösungen, wie Sie sich zukunftssicher aufstellen und
gleichzeitig Ihre Prozesse vereinfachen können. Digitalisierung
ist dabei kein Selbstzweck und muss nicht von der Politik diktiert
werden. Sie können schon heute selbst entscheiden, welche digitalen
Angebote und Services Ihren Standort stärken.
ilo profit verfolgt dabei ein klares Ziel: Wir möchten Sie als Annahmestellenbetreiber
fit für die Zukunft machen. Deshalb suchen
wir gezielt nach Kooperationspartnern, die praxisnahe, wirtschaftlich
tragfähige und trendgerechte Angebote bereithalten –
ob für Logistik, Bezahllösungen oder Sortimentsinnovation. Neue
Technologien und verändertes Kundenverhalten sind kein Risiko,
wenn man die richtigen Partner an seiner Seite hat.
Neben all dem Technologischen bleibt eines zentral: wirtschaftliche
Stabilität. Die neue Regierung hat sich vorgenommen, das
Konsumklima zu stärken, die Kaufkraft zu stabilisieren und die
Innenstädte zu fördern. All das sind Ziele, von denen auch Ihre
Annahmestelle profitieren kann – wenn Sie die richtigen Angebote
machen. Deshalb stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe erneut Sortimente
vor, die sich als besonders zukunftsfähig und margenstark
erwiesen haben.
Wir werden die politischen Entwicklungen weiterhin eng begleiten
– und Sie informieren, sobald Maßnahmen konkret relevant für Ihren
Betrieb werden.
Ich wünsche Ihnen viele gute Impulse beim Lesen dieser Ausgabe
und freue mich wie immer auf den Austausch mit Ihnen.
Ihr Marc Plesser
3
INHALT
aktuell
Ausgabe
2/25
IM FOKUS
NEUE REGIERUNG, NEUE REGELN: WAS DIE POLITISCHEN
PLÄNE FÜR LOTTO-ANNAHMESTELLEN BEDEUTEN
Seite 19-22
WEITERE THEMEN DIESER AUSGABE.
Editorial
Für den Inhaber
Versicherungen im Check – Sicherheit für Ihre Annahmestelle, aber bitte ohne Ballast
Preisrätsel
Service für Ihr Business
Paketdienste setzen auf Paketshops: Neue Partner bei ilo Profit
Kartenzahlung holt auf
Automatenverkauf an Sonn- und Feiertagen erlaubt
Verpackungsgesetz wird überarbeitet
Messekalender
Neues für Ihr Sortiment
Mensch und Arbeit
Digitalisierung in der Annahmestelle: Wie moderne Technik Geschäfte zukunftssicher macht
Politik und Gesellschaft
Neue Regierung, neue Regeln: Was die politischen Pläne für Lotto-Annahmestellen bedeuten
Sortimente
Süße Snacks – Impulsstarke Umsatzbringer für die Annahmestelle
Tabakwaren im Wandel: Zwischen Rückgang und neuen Chancen
Lotto News
ESV Forst 1990 erhält Förderung für neue Tischtennisausstattung
80.000 Euro für Denkmalschutz in Hamburg-Ottensen
Lotto MV-Team spendet 1.000 Euro für Kinderhilfsprojekt
WestLotto XPO 2025
Lieferantenportrait
Wenn Kassen mehr können – Ein Familienunternehmen schreibt Digitalisierungsgeschichte
Annahmestelle des Monats
Eine echte Berliner Institution mit Herz
Bestellelement: Alles auf einen Blick
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Seite.......38-39
Seite.......42-43
IMPRESSUM
AKTUELL –
DAS KUNDENMAGAZIN
DER ILO-PROFIT SERVICES GMBH
AUSGABE 2/2025
Verantwortlich
ilo-profit Services GmbH
An der Helling 32
55252 Mainz-Kastel
Telefon 06134 - 21076-10
Telefax 06134 - 21076-19
info@ilo-profit.de
www.ilo-profit.de
Redaktion: Public Relations
v. Hoyningen-Huene, Hamburg
Auflage: 22.500
Titelfoto: UPS, alle Rechte
vorbehalten.
GENDER-HINWEIS:
Aus Gründen der besseren
Lesbarkeit wird auf die
gleichzeitige Verwendung
der Sprachformen männlich,
weiblich und divers
(m/w/d) verzichtet.
Sämtliche Personenbezeichnungen
gelten
gleichermaßen für alle
Geschlechter.
4 Für den Inhaber
Foto: Anastasiia – stock.adobe.com
Versicherungen im Check –
Sicherheit für Ihre Annahmestelle,
aber bitte ohne Ballast
Welche Versicherungen sind für das Geschäft sinnvoll?
Und wo lässt sich sparen, ohne auf Sicherheit zu verzichten?
Ein umgestürzter Aufsteller, eine defekte Kühlung, ein Einbruch
in der Nacht: Wer eine Lotto-Annahmestelle betreibt, kennt die
alltäglichen Risiken. Und genau deshalb ist es wichtig, den passenden
Versicherungsschutz zu haben. Doch was viele nicht
wissen: Zu viele Policen können genauso problematisch sein wie
zu wenige – sie kosten Geld, ohne im Ernstfall wirklich zu helfen.
Die wichtigsten Versicherungen
für Annahmestellen
• Betriebsunterbrechungsversicherung
Nach einem Brand oder Rohrbruch übernimmt sie laufende
Kosten und ersetzt entgangene Einnahmen. Gerade für kleinere
Betriebe mit begrenzten Rücklagen unverzichtbar.
• Rechtsschutzversicherung
Hilfreich bei juristischen Auseinandersetzungen, etwa mit
Vermietern oder Behörden.
Foto: Anatoli – stock.adobe.com
Die gute Nachricht: Es braucht keine zehn Policen, um gut geschützt
zu sein. Drei bis vier Verträge decken in der Regel die
relevanten Risiken eines Kiosks, Presse- oder Tabakshops mit
Lotto-Annahmestelle ab:
• Betriebshaftpflichtversicherung
Schützt vor Schadenersatzforderungen, wenn z. B. ein Kunde
in der Annahmestelle stürzt. Unverzichtbar – und oft der
erste Baustein jeder betrieblichen Absicherung.
• Inhaltsversicherung
Einbruch, Feuer oder Wasserschaden – diese Police sichert
Einrichtung, Waren und Technik ab. Wichtig ist eine realistische
Versicherungssumme, die regelmäßig überprüft wird.
Grafik: dtfashion7 – stock.adobe.com
5
Wichtig ist, sich nicht auf Standardlösungen zu verlassen,
sondern sich beraten zu lassen – idealerweise von jemandem,
der sich mit den Besonderheiten von Lotto-Annahmestellen
auskennt. Zum Beispiel: Ob eine zusätzliche Elektronikversicherung
notwendig ist, hängt stark vom Einzelfall ab. „Wir
sehen in der Praxis häufig, dass Technik wie Kassensysteme
oder Lottoterminals bereits durch die Inhaltsversicherung
ausreichend geschützt sind. Eine teure Elektronikversicherung
ist dann oft überflüssig“, sagt ilo profit-Kooperationspartner
Thomas Kremer von der Allianz Generalvertretung
Kremer und Buchele. „Wichtig ist eine klare Bestandsaufnahme
– viele zahlen hier schlicht doppelt.“
ilo profit-Kooperationspartner Udo Jahreis von der HDI Generalvertretung
Jahreis verweist auf bestimmte Fälle, in denen er eine
Elektronikversicherung durchaus empfiehlt: „Gerade bei sensibler
Technik wie Lottoterminals kann eine Elektronikversicherung
sinnvoll sein – vor allem, wenn Bewegungsrisiken abgesichert
sein sollen.“
Die größten Schwachstellen
Immer wieder zeigt sich in der Praxis: Zwei
Versicherungsfehler kommen besonders
häufig vor:
1. Die Versicherungssummen sind zu niedrig
angesetzt. Das passiert oft, wenn die Einrichtung
nachträglich erweitert oder das
Sortiment ausgebaut wurde – ohne den Versicherungsschutz
entsprechend anzupassen.
Foto: LailaBee – stock.adobe.com
Regelmäßiger Versicherungs-Check:
Warum er so wichtig ist
Apropos Prüfung der Verträge: Viele Versicherungen laufen über
Jahre still vor sich hin – und kosten dadurch unnötig Geld. Oder
schlimmer: Sie bieten im Ernstfall keinen ausreichenden Schutz.
Ein professioneller Check alle zwei bis drei Jahre lohnt sich – gerade
wenn sich Umsatz, Sortiment oder Technik verändert haben.
„Wir fragen die aktuellen Werte unserer Kunden jedes Jahr
aktiv ab – so können Anpassungen bei Umsatzsteigerungen
oder Investitionen sofort berücksichtigt werden“, erklärt ilo profit-Partner
Udo Jahreis, HDI Generalvertretung Jahreis. „So vermeiden
wir sowohl Über- als auch Unterversicherung.“
Praxistipp: Sprechen Sie mit einem Versicherungspartner, der
Ihre Branche versteht. Ein kurzer Check spart oft bares Geld –
und schützt Sie genau dort, wo es wirklich zählt.
Wer sich auf das Wesentliche konzentriert, spart Geld – und
hat dennoch den Kopf frei fürs Geschäft. Für Betreiber von
Lotto-Annahmestellen ist ein maßgeschneiderter Versicherungsschutz
essenziell. Und mit regelmäßiger
Überprüfung stellen Sie sicher, dass der Schutz
immer zur aktuellen Betriebssituation passt.
2. Elementarschäden sind nicht mitversichert. Dabei
nehmen Extremwetterereignisse wie Starkregen,
Rückstau oder Überschwemmung deutlich zu.
„Ein Klassiker – und potenziell existenzbedrohend,“ warnt ilo
profit-Partner Thomas Kremer. „Wenn das Lager unter Wasser
steht und die Technik beschädigt wird, reicht die Standard-
Inhaltsversicherung nicht aus. Diese Lücke lässt sich jedoch
einfach schließen – wenn man regelmäßig prüft, was wirklich abgedeckt
ist.“
Foto: Sunday Cat Studio – stock.adobe.com
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Gewinner Ausgabe 1/2025
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finden Sie in der LÖSUNG
nächsten Ausgabe. AUSGABE 1/2025
Allgemeine Teilnahmebedingungen:
Schreiben Sie eine E-Mail (Betreff: Preisrätsel 2/2025) bis zum 31.07.2025 mit Ihrer Lösung und der Angabe
Ihrer AST-Nummer und Adresse an: profit-aktuell@ilo-profit.de. Bitte beachten Sie folgende Teilnahmebedingungen:
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Teilnahme ist nur Personen über 18 Jahren
ge stattet. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind ilo-profit-Mitarbeiter und deren Angehörige.
LÖSUNG
AUSGABE
1/2025
8
Service für Ihr Business
Foto: DisobeyArt – stock.adobe.com
Foto: Tatjana Balzer – stock.adobe.com
Paketdienste setzen
auf Paketshops:
Neue Partner bei ilo profit
Kartenzahlung holt auf
Der Paketmarkt in Deutschland wächst weiter. Für Lotto-Annahmestellen
sind Paketshops eine Lösung, um die Brücke
zwischen Online und Offline zu schlagen. Sie bieten lokalen
Geschäften die Chance, am wachsenden E-Commerce-Markt teilzuhaben
und von den steigenden Paketmengen zu profitieren.
Auf diese Weise lassen sich zusätzliche Einnahmen generieren
und die Kundenfrequenz erhöhen. Der Markt für Kurier-, Expressund
Paketdienste (KEP) in Deutschland wird von den fünf großen
Dienstleistern DHL, Hermes, UPS, DPD und GLS dominiert, die zusammen
99 Prozent aller Sendungen abwickeln. Um der steigenden
Nachfrage nach Paketdienstleistungen gerecht zu werden,
haben DPD und GLS im Oktober 2024 eine strategische Partnerschaft
geschlossen. Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen Netzwerks
mit rund 20.000 Paketshops und Paketstationen bis 2027.
Bereits bis Ende 2025 sollen 1.000 neue Paketstationen in Betrieb
gehen. Ilo Profit hat nun UPS und GLS als neue Kooperationspartner
für Annahmestellen gewonnen. Damit können diese ihren
Kunden alle wichtigen KEP-Anbieter anbieten. Da beide Partner
nicht auf Exklusivität setzen, wird eine große Bandbreite abgedeckt
– ein entscheidender Vorteil für zusätzliches Wachstum.
GLS betreibt bereits über 9.000 Paketshops und Paketstationen
in Deutschland, die als offene Systeme auch anderen Anbietern
zur Verfügung stehen.
Kartenzahlungen gewinnen im deutschen Einzelhandel zunehmend an Bedeutung.
Aktuelle Zahlen des EHI Retail Instituts zeigen, dass 2024 insgesamt 63,5 Prozent
des Umsatzes bargeldlos mit Kartenzahlung generiert wurde. Zwar dominiert weiterhin
die Girocard, doch auch internationale Debitkarten (Visa Debit, Debit Mastercard) legen
deutlich zu. Ihr Anteil stieg um 2,8 Prozent auf 6,9 Prozent. Kreditkarten nehmen einen
Anteil von 8,3 Prozent ein. Anbieter wie American Express spielen dabei eine wichtige
Rolle. Die Karte überzeugt nicht nur durch internationale Akzeptanz, sondern auch durch
attraktive Bonusprogramme. Für Händler, die bislang noch keine Kreditkartenzahlungen
anbieten, eröffnen sich damit neue Umsatzpotenziale. Auch mobiles Bezahlen wird immer
beliebter. Bereits 5,7 Prozent aller Zahlvorgänge im stationären Handel erfolgen über mobile
Dienste wie Apple Pay oder Google Pay. Die Akzeptanz entsprechender Systeme kann
sich daher wirtschaftlich lohnen. Der Umsatzanteil von Bargeld innerhalb der Zahlungsarten
sinkt auf 33,8 Prozent (2023: 35,5 Prozent).
9
Automatenverkauf an Sonnund
Feiertagen erlaubt
Die Debatte um Ladenöffnungszeiten bekommt durch eine
Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster neue
Dynamik. In einem Eilverfahren erlaubte das Gericht einem
vollautomatisierten Kiosk in Bonn, auch an Sonn- und Feiertagen
geöffnet zu bleiben. Die Begründung: Verkaufsautomaten unterliegen
nicht dem Ladenöffnungsgesetz von Nordrhein-Westfalen.
Konkret ging es um einen Bonner Automatenkiosk mit 15 Geräten
und einem Sortiment von jeweils rund 40 bis 50 Artikeln, der
auch an Sonn- und Feiertagen ohne Personal betrieben wird. Ein
Vorgehen, das die Stadt untersagen wollte, das Gericht jedoch
ausdrücklich erlaubte. Die Richter begründeten ihre Entscheidung
damit, dass Automaten nicht unter das nordrhein-westfälische
Ladenöffnungsgesetz fallen. Entscheidend sei allein, dass kein
Verkaufspersonal eingesetzt werde. Der technische Fortschritt
und neue Vertriebsformen ändern laut Gericht nichts an dieser
Rechtslage. Für den Einzelhandel ergibt sich daraus ein wirtschaftlich
interessanter Ansatz. An stark besuchten Standorten
können Automaten eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen
Ladengeschäft darstellen – etwa für Snacks, Getränke oder Artikel
des täglichen Bedarfs.
Foto: Tahsin – stock.adobe.com
Verpackungsgesetz wird überarbeitet
Mit dem nun vorgelegten Evaluationsbericht zieht die Bundesregierung
eine erste Bilanz zum Verpackungsgesetz,
das seit 2019 in Kraft ist. Die Analyse zeigt: Kontrolle und
Umsetzung haben sich verbessert, nicht zuletzt durch die zentrale
Stelle Verpackungsregister (ZSVR), die Marktteilnehmer erfasst
und Mengenmeldungen überwacht. Das hat nicht nur für
mehr Transparenz gesorgt, sondern auch die Bundesländer bei
der Aufsicht deutlich entlastet. Die Erkenntnisse sollen in die geplante
Überarbeitung des Gesetzes einfließen. Hintergrund ist die
künftige EU-Verpackungsverordnung, die ab Mitte 2026 greifen
wird. Bis dahin bleiben jedoch Fragen offen. So fehlen im Bericht
Vorschläge, wie Kommunen bei der Erfassung stärker eingebunden
werden könnten. Die Bundesregierung verweist auf ein laufendes
Forschungsvorhaben, das erst Ende 2026 Ergebnisse liefern soll.
Für Unternehmen, die verpackte Waren in Umlauf bringen, ändert
sich vorerst nichts. Sie müssen weiterhin registriert sein und sich
an der Finanzierung des Recyclings beteiligen. Verstöße gegen
diese Pflichten können Bußgelder nach sich ziehen. Klar ist jedoch:
Das bestehende System funktioniert.
Grafik: Rudie – stock.adobe.com
Grafik: Rudie – stock.adobe.com
Messekalender
Bereit für neue Impulse? Die bevorstehenden Messen versprechen spannende Entdeckungen und zukunftsweisende Trends.
Green World Tour Hamburg 27.06. – 28.06.2025 Nachhaltigkeitsmesse
Cannafair Düsseldorf 08.08. – 10.08.2025 Hanf-Messe
IAW Herbst Köln 02.09. – 04.09.2025 Aktionswaren- und Importmesse
PRO FachHANDEL Nürnberg 10.09. – 11.09.2025 Fachmesse für den Convenience- und Getränkehandel
InterTabac 2025 Dortmund 18.09. – 20.09.2025 Fachmesse für Tabakwaren & Raucherbedarf
10
Neues für Ihr Sortiment
Foto: fritz-kola Foto: KuchenMeister
Style trifft Sammelspaß:
Der neue CHIX Girls Club ist da
Mit dem CHIX Girls Club startet Blue Ocean eine neue Sammelserie
für alle Fashion-Fans. Die zwölf Zentimeter großen Figuren
mit bunten, dehnbaren Gummihaaren
laden zum Flechten, Frisieren und
Stylen ein – passende Haarklammern
inklusive. Parallel zur Figur erscheint
das gleichnamige Magazin mit vielen
DIY-Ideen, Frisuren-Tipps und spannenden
Storys rund um die sechs
stylischen Charaktere. Figur und Magazin
sind ab sofort für je 6,99 Euro
im Handel erhältlich.
Foto: Blue Ocean Entertainment
Mövenpick Mini Brownies:
Saftiger Genuss im Kleinformat
Jetzt wird’s handlich: Der neue Mövenpick Mini Brownie bietet
den bekannten saftigen Schokoladengeschmack im praktischen
Snackformat. Ob einzeln im 35-Gramm-Singlepack oder im Multipack
mit vier einzeln verpackten Riegeln – der kleine Bruder des
Mövenpick Brownies überzeugt mit hochwertigen Zutaten und
verzichtet dabei konsequent
auf künstliche Aromen,
Farbstoffe, Konservierungsstoffe
und Palmöl.
fritz-kola mischmasch super zero:
Viel Frucht, null Zucker
fritz-kola bringt mit mischmasch super zero frischen Schwung
ins zuckerfreie Sortiment: Der neue Kola-Mix kombiniert satte
8 % Fruchtanteil aus Orange, Mandarine und Zitrone mit der gewohnt
kräftigen fritz-kola – ganz ohne zugesetzten Zucker. Trotz
„zero“ bleibt der Geschmack vollmundig,
fruchtig und erfrischend.
fritz-kola zielt mit seiner neuen Sorte
vor allem auf die Gen Z ab. Mit 6,5 mg
Koffein pro 100 ml sei die neue Sorte
laut Hersteller ideal für alle, die auch
beim Lernen, Chillen oder Feiern nicht
auf Geschmack verzichten wollen.
HARIBO Pico-Balla:
Jetzt auch in sauer
Zum 25. Jubiläum der beliebten HARIBO
Pico-Balla sorgt eine neue Variante für
noch mehr Geschmack: Die vegane Sauer-
Edition kombiniert die bekannte Kombination
aus fester Hülle und softer Füllung mit
einer spritzigen Säure. Die neue Sorte ist
im 160-Gramm-Beutel für 1,19 Euro (UVP)
erhältlich.
Foto: Haribo
Crunchips WOW Intense Chili & Melty
Cheese Fusion: Scharf trifft cremig
Mit der neuen Sorte Crunchips WOW Intense Chili & Melty Cheese
Fusion bringt Lorenz ein echtes Highlight ins Snackregal. Feurige
Chili-Schärfe trifft auf milden, geschmolzenen Käse – kombiniert
mit dem typischen WOW-Wellenschnitt
für extra Crunch. Das Ergebnis: ein intensives
Geschmackserlebnis für alle, die es
würzig und außergewöhnlich mögen.
Foto: Lorenz
Schweppes Virgin Orange Spritz:
Genuss ganz ohne Alkohol
Mit dem neuen Schweppes Virgin Orange Spritz erweitert
Schweppes seine alkoholfreie Range um eine spritzig-herbe Erfrischung
mit fruchtiger Orangennote und feinem Kräuterakzent.
Der stilvolle Drink trifft den Zeitgeist bewussten Genusses – ideal
für entspannte Momente, ganz ohne Alkohol. Ergänzt wird die Virgin
Range durch den etablierten Virgin Mojito.
Foto: Schweppes
11
tic tac TWO: Zwei Geschmäcker,
ein Dragee – ganz ohne Zucker
Der Trend für zuckerfreie Produkte hält unvermindert an – mit tic
tac TWO wird nun auch das Portfolio von tic tac um eine zuckerfreie
Innovation erweitert. Die Dragees sind doppelt so groß wie
klassische tic tacs und kombinieren zwei Geschmacksrichtungen
in einem Stück. Dabei bietet Raspberry & Lemon auf einer Seite
des Dragees den süßlichen Geschmack von Himbeere, während
die andere Seite mit einem säuerlichen Zitronen geschmack
überrascht. Spearmint Fresh & Mild hingegen liefert auf der einen
Seite ein intensives, minziges
Geschmackserlebnis und auf
der anderen Seite einen angenehmen,
milden Geschmack.
Mit der Produktneuheit adressiert
der Hersteller insbesondere
die junge Zielgruppe der
20- bis 39-Jährigen.
Foto: Ferrero
alwa ZERO:
Jetzt auch in 0,5-Liter-Flaschen
Das ZERO Limonaden-Sortiment von alwa erhält Zuwachs: Die beliebten
Sorten Orange und Grapefruit sind ab sofort auch in der
praktischen 0,5l PET-Einwegflasche erhältlich. Mit nur 3 Kalorien
pro 100 Milliliter bieten sie eine
zuckerfreie Erfrischung für unterwegs
– ideal für Sport, Büro oder
Ausflug. Die neuen Formate ergänzen
das bestehende Mehrweg-Angebot
und richten sich an
eine aktive, ernährungsbewusste
Zielgruppe.
Foto: alwa
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Einzelhandel
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Digitalisierung in der Annahmestelle:
Wie moderne Technik Geschäfte
zukunftssicher macht
Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft – und sie verändert
auch den Einzelhandel. Was für große Supermarktketten
und Filialisten längst zur Selbstverständlichkeit gehört, wird nun
zunehmend auch für Lotto-Annahmestellen und Kioske relevant.
Kunden erwarten moderne Technik, digitale Bezahlmöglichkeiten
und transparente Kommunikation. Gleichzeitig steigen die Anforderungen
von Behörden an Dokumentation, Nachvollziehbarkeit
und Datenschutz. Die gute Nachricht: Wer sich frühzeitig mit digitalen
Lösungen befasst, profitiert doppelt – durch effizientere
Prozesse und durch eine bessere Kundenbindung.
Das Herzstück: Moderne Kassensysteme
Ein moderner Kassenarbeitsplatz ist heute weit mehr als ein
Mittel zur Bargeldaufbewahrung. Zwar gibt es in Deutschland
keine generelle Kassenpflicht – theoretisch reicht eine offene
Ladenkasse mit Quittungsblock. Doch wer ehrlich rechnet, erkennt
schnell, dass damit der tägliche Aufwand steigt und die
Fehleranfälligkeit hoch ist. Vor allem aber: Die Anforderungen des
Finanzamts werden ohne elektronische Unterstützung immer
schwieriger zu erfüllen. Denn Kassendaten müssen manipulationssicher
gespeichert, lückenlos nachvollziehbar dokumentiert
und jederzeit exportierbar sein – Stichwort TSE, die
technische Sicherheitseinrichtung.
bieten modulare Systeme, die sich perfekt auf die Bedürfnisse
kleiner Betriebe anpassen lassen – mit Touchscreen, digitalem
Belegversand, EC-Terminal-Anbindung und Schnittstellen zur
Buchhaltung. Dadurch sparen Inhaber nicht nur Zeit, sondern
auch bares Geld – etwa bei Steuerberaterkosten.
Wenn die Kasse mitdenkt
Moderne Kassensysteme mit integrierter Warenwirtschaft kombinieren
Verkaufsabwicklung und Lagerverwaltung in einem
System und schaffen so Planungssicherheit. Beim Verkauf wird
der Artikel direkt gescannt, der Lagerbestand automatisch angepasst
– ohne manuelles Nachtragen. Die Systeme „denken
mit“: Sie überwachen Bestände in Echtzeit, lösen bei Unterschreiten
definierter Mindestmengen automatisch Bestellungen
aus – etwa beim Pressegroßhandel oder für schnell drehende
Tabakwaren. Auch Umbuchungen zwischen Filialen oder Nachschubprozesse
lassen sich zentral steuern. So sorgt
Digitalisierung nicht nur für reibungslose Abläufe
im Tagesgeschäft, sondern schafft auch
strategische Vorteile für die Weiterentwicklung
des Geschäfts.
Ein gutes Kassensystem übernimmt all diese Aufgaben
im Hintergrund. Es dokumentiert Umsätze, Stornos, Gutscheinverkäufe,
Rabatte und Trinkgelder automatisch und
gesetzes konform. Anbieter wie Schapfl oder Olympia
Foto: Kaspars Grinvalds – stock.adobe.com
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Foto: Robert Kneschke – stock.adobe.com
Bezahlen, wie der Kunde es möchte
Das Zahlungsverhalten der Kunden hat sich in den letzten Jahren
grundlegend gewandelt. Bargeld allein reicht vielen nicht mehr.
Wer keine kontaktlose Zahlung, Kreditkarten und mobile Wallets
wie Apple Pay oder Google Pay anbietet, riskiert Umsatzver luste.
Gerade junge Zielgruppen meiden laut Visa-Studie Geschäfte,
die keine digitalen Zahlungsmethoden akzeptieren. Ein modernes
Kassensystem macht es leicht, solche Zahlungsmöglichkeiten
anzubieten. Auch digitale Kassenzettel sind auf dem Vormarsch
– sie gelten als umweltfreundlich, praktisch und modern.
Besonders in Kombination mit Kunden-Apps, Bonuskarten oder
Treueaktionen entsteht so ein rundes digitales Erlebnis am Point
of Sale.
Lotto-Terminals werden smarter
Auch die Technik rund um das Kerngeschäft vieler Annahmestellen
– den Verkauf von Lottoprodukten – wird kontinuierlich
weiterentwickelt. Moderne Lotto-Terminals verfügen heute über
intuitiv bedienbare Touchscreens, arbeiten direkt mit zentralen
Datenbanken und ermöglichen schnellere Prozesse bei der Tippabgabe.
Damit steigt nicht nur die Effizienz, sondern auch die
Kundenfreundlichkeit.
In Zukunft könnten weitere digitale Features hinzukommen: etwa
personalisierte Ausspielungen, Anbindung an Kundenkonten
oder Integration von Zusatzservices wie Gutscheinverkauf und
Sofortgewinnspiele über ein zentrales Terminal. Die Richtung ist
klar: Mehr Komfort, mehr Transparenz, mehr Tempo.
Foto: miriam artgraphy – stock.adobe.com
Kommunikation und Werbung:
digital statt analog
Die Art und Weise, wie Kunden informiert und angesprochen
werden, verändert sich. Klassische Aushänge am Fenster haben
längst Konkurrenz bekommen. Digitale Bildschirme am POS
– sogenannte „Digital Signage“-Lösungen – ermöglichen es, Informationen
dynamisch, aktuell und aufmerksamkeitsstark zu
präsentieren: etwa aktuelle Jackpot-Höhen, saisonale Aktionen
oder neue Sortimentsartikel.
Grafik: Evolvect – stock.adobe.com
15
Darüber hinaus lassen sich über digitale Kanäle wie Newsletter,
WhatsApp oder eigene Apps Kunden gezielt und persönlich erreichen.
Wer Angebote und Informationen direkt auf das Smartphone
bringt, bleibt präsent – und erhöht die Chance auf einen
zusätzlichen Besuch oder Spontankauf.
Dabei muss niemand alles auf einmal umstellen. Es reicht, Schritt
für Schritt vorzugehen – zuerst die Kasse, dann das Zahlungssystem,
später die Personalorganisation und digitale Kundenkommunikation.
Entscheidend ist: Anfangen. Denn Digitalisierung ist
längst keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wie.
Organisation digital gedacht:
praktische Apps für den Alltag
Die wichtigsten Vorteile der
Digitalisierung in Annahmestellen
Auch im Hintergrund kann die Digitalisierung Inhaber entlasten.
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Apps, die speziell für kleine
Unternehmen entwickelt wurden – viele davon sogar kostenlos
oder in günstigen Basisversionen nutzbar. Für die Zeiterfassung
und Schichtplanung bietet sich etwa Homebase an. Mitarbeiter
sehen ihre Schichten direkt auf dem Handy, können Anfragen
stellen oder Zeiten stempeln – ohne Papierkram und Zettelwirtschaft.
TogglTrack hilft, die eigene Arbeitszeit zu dokumentieren
und den Überblick über Aufgaben zu behalten. Für To-do-Listen
und Aufgabenplanung sind TickTick oder Todoist praktische
Helfer.
• Rechtssicherheit durch TSE-konforme Kassensysteme
• Zeitersparnis und weniger Aufwand
bei Buchhaltung und Steuer
• Echtzeit-Überwachung von Beständen
und mehr Planungssicherheit
• Höhere Kundenzufriedenheit durch moderne
Zahlungs- und Informationssysteme
• Flexible, digitale Tools für Schichtplanung,
Organisation und Datenschutz
• Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit
Auch das Thema Datenschutz ist digital besser zu lösen: Mit
Passwortmanagern wie 1Password oder Bitwarden lassen sich
alle Zugangsdaten sicher speichern und verwalten. Gerade wer
mit mehreren Online-Portalen arbeitet, minimiert so das Risiko
von Datenverlust oder Hackerangriffen.
Zur digitalen Vertragsunterzeichnung – etwa bei Lieferantenverträgen
oder Mietverträgen – empfehlen sich Dienste
wie DocuSign, mit denen Dokumente rechtssicher auf
dem Smartphone unterschrieben werden können.
Die Digitalisierung betrifft alle Bereiche des Betriebs
– von der Kasse über die Kommunikation bis zur
Organisation. Für Lotto-Annahmestellen und
Kioske bietet sie enorme Chancen: weniger
Papierkram, mehr Übersicht, besserer Service
für Kunden. Klar ist: Wer heute digital
denkt und handelt, positioniert sich zukunftssicher.
Foto: Koshiro K – stock.adobe.com
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Politik und Gesellschaft
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Neue Regierung, neue Regeln:
Was die politischen Pläne für
Lotto-Annahmestellen bedeuten
Die neue Bundesregierung ist mit dem klaren Auftrag angetreten,
Deutschland durch wirtschaftlich herausfordernde Zeiten zu führen.
Angesichts von Inflation, Energiepreiskrise und strukturellen Herausforderungen
hat sie einen Koalitionsvertrag vorgelegt, der
zahlreiche Maßnahmen enthält, die direkte und indirekte Auswirkungen
auf den Einzelhandel haben. Als wichtiger Teil der lokalen
Infrastruktur und der Nahversorgung sind Lottoannahmestellen
von vielen dieser Veränderungen betroffen – sei es durch wirtschaftspolitische
Rahmenbedingungen oder durch spezifische
Regelungen für den Handel. Die Koalitionsvereinbarungen umfassen
verschiedene für Lottoannahmestellen relevante Themenfelder:
allgemeine wirtschaftliche Maßnahmen und direkte Eingriffe
in die Geschäftspraxis. Dabei haben einige regulatorischen
Änderungen teils gegenläufige Auswirkungen.
Energiekostensenkung
und Inflationsbekämpfung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Senkung der Energiekosten.
Die Stromsteuer soll auf das europäische Mindestmaß
reduziert und die Gasspeicherumlage abgeschafft werden. Diese
Maßnahmen zielen darauf ab, sowohl Verbraucher als auch Unternehmen
zu entlasten und inflationsdämpfend zu wirken. Für
Lottoannahmestellen bedeutet dies eine direkte Kostenersparnis
bei den Betriebsausgaben.
Stärkung der Kaufkraft
Die neue Regierung plant mehrere Maßnahmen, die die Kaufkraft der
Verbraucher stärken sollen. Zentral dabei ist die angestrebte Erhöhung
des Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde bis zum Jahr 2026.
Obwohl die Mindestlohnkommission unabhängig bleiben soll, gibt es
eine klare politische Zielvorgabe, die sich künftig an 60 Prozent des
Bruttomedianlohns von Vollzeitbeschäftigten orientieren soll. Diese
Maßnahme soll die Binnennachfrage ankurbeln, was sich potentiell
positiv auf den Umsatz im Einzelhandel auswirken könnte.
Foto: Sansert – stock.adobe.com
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Foto: Steffen Kögler – stock.adobe.com
Förderung strukturschwacher
Regionen und Innenstädte
Besonders relevant für Lottoannahmestellen, die in Innenstadtlagen
oder kleineren Ortschaften angesiedelt sind, ist die geplante
Verdopplung der Städtebauförderung. Die Regierung will zudem
bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen in Innenstädte
einführen, um privates Kapital zu mobilisieren und die Attraktivität
der Standorte zu erhöhen. Diese Maßnahmen führen zu
einer höheren Kundenfrequenz und damit zu Umsatzsteigerungen.
Handelspolitik und Schutz vor unfairem
Wettbewerb
Die Koalition setzt sich für faire Wettbewerbsbedingungen ein
und will den stationären Einzelhandel vor unlauterem Wettbewerb
durch Billigimporte schützen. Außerdem sollen Handelsabkommen
abgeschlossen und ratifiziert werden, um die Lieferketten
zu sichern.
Bekämpfung von Schwarzmarkt,
Kriminalität und illegalem Glücksspiel
Besondere Bedeutung für Lottoannahmestellen hat das klare
Bekenntnis der Regierung zur verstärkten Bekämpfung des illegalen
Glücksspiels. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Wir verbessern
gemeinsam mit den Ländern die Bekämpfung von illegalem
Glücksspiel.“ Parallel dazu plant die Regierung eine Stärkung
der Sicherheitsbehörden und ihrer Befugnisse im Kampf gegen
Organisierte Kriminalität, was auch die Bekämpfung des Tabakschmuggels
einschließt. Dies kommt dem legalen Handel zugute,
der unter der Konkurrenz durch geschmuggelte Waren leidet.
Massiver Bürokratieabbau
Ein Hauptanliegen der neuen Koalition ist der massive Bürokratieabbau,
der eine Reduzierung der Bürokratiekosten für die Wirtschaft
um 25 Prozent (ca. 16 Milliarden Euro) zur Folge haben soll.
Konkret plant die Regierung folgende Maßnahmen, die dem Einzelhandel
zugutekommen sollen:
• Abschaffung der 2020 eingeführten Bonpflicht
• Einführung einer Registrierkassenpflicht ab 01.01.2027 nur
für Geschäfte mit einem Jahresumsatz über 100.000 Euro
• Aussetzung und Reduzierung von Statistikpflichten: Für
mindestens zwei Jahre werden keine neuen Statistikpflichten
eingeführt. Bestehende Statistikpflichten werden überprüft
und viele ausgesetzt, insbesondere die aufwendigsten
Statistiken für die Wirtschaft.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, den administrativen Aufwand
für Unternehmen zu senken, Bürokratiekosten zu reduzieren und
mehr unternehmerische Eigenverantwortung zu ermöglichen.
Statt routinemäßiger Nachweispflichten soll das Prinzip „Vertrauen
statt Kontrolle“ gelten, wobei im Fall von Verstößen weiterhin
Sanktionen drohen.
Digitalisierungsförderung
und Bezahloptionen
Die Koalition setzt stark auf die Digitalisierung des Einzelhandels.
Gefördert werden sollen digitale Kassensysteme und moderne
Bezahlmethoden sowie die bessere Integration von Online- und
Offline-Angeboten.
21
Laut Koalitionsvertrag soll künftig grundsätzlich Bargeld und mindestens
eine digitale Zahlungsoption schrittweise überall angeboten
werden. Das bedeutet, Geschäfte müssen neben Bargeld
auch eine elektronische Bezahlmöglichkeit (z.B. Kartenzahlung)
bereitstellen. Ziel ist es, die Wahlfreiheit der Verbraucher im Zahlungsverkehr
zu stärken.
• Es ist eine schrittweise Einführung einer Pflicht zur Annahme
mindestens eines digitalen Zahlungsmittels vorgesehen.
• Bargeld bleibt weiterhin erhalten; die Wahlfreiheit für Verbraucher
steht im Fokus.
• Die Umsetzung und Details (z.B. welche Systeme akzeptiert
werden müssen) sind noch offen und werden voraussichtlich
in den kommenden Monaten konkretisiert.
Für Lottoannahmestellen bietet dies Chancen, ihr Geschäftsmodell
zu modernisieren und neue Kundengruppen zu erschließen.
Allerdings bedeutet es auch Investitionsbedarf und Anpassungen
im Geschäftsbetrieb.
Um solche Investitionen zu erleichtern, sind steuerliche Anreize
vorgesehen.
Steuerliche Anpassungen
Die neue Regierung führt für die Jahre 2025, 2026 und 2027 eine
degressive Abschreibung auf Ausrüstungsinvestitionen ein. Der
Abschreibungssatz beträgt 30 Prozent und liegt
damit deutlich über bisherigen Sätzen. Diese
Regelung gilt für Investitionen in bewegliche
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens,
beispielsweise Ladeneinrichtungen oder technische Anlagen. Für
Lottoannahmestellen bedeutet dies, dass sie ihre Anschaffungskosten
schneller steuerlich geltend machen können, was die Liquidität
stärkt.
Gleichzeitig plant die Regierung jedoch auch die Erhöhung des
Gewerbesteuer-Mindesthebesatzes auf 280 Prozent (bisher
200 Prozent). Dies führt zu einer höheren Steuerbelastung, besonders
für Betriebe in Kommunen, die bisher niedrigere Hebesätze
angewandt haben. Während Einzelunternehmen und Personengesellschaften
immerhin einen Freibetrag von 24.500 Euro
haben, trifft diese Erhöhung Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH)
bereits ab dem ersten Euro Gewinn.
Arbeitsrecht
und Arbeitszeitflexibilisierung
Die Koalition plant eine umfassende Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes.
Anstelle einer täglichen Höchstarbeitszeit soll die
Möglichkeit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit geschaffen
werden, im Einklang mit der EU-Arbeitszeitrichtlinie. Dies bietet
insbesondere für kleine Handelsbetriebe mehr Spielraum bei der
Personalplanung und dem Arbeitseinsatz.
Auch die Vertrauensarbeitszeit ohne verpflichtende Arbeitszeiterfassung
soll erhalten bleiben. Die elektronische Erfassung der
Arbeitszeiten soll „unbürokratisch“ geregelt werden, wobei für
kleine und mittlere Unternehmen angemessene Übergangsregeln
vorgesehen sind. Diese Flexibilisierung ermöglicht es Lottoannahmestellen,
besser auf schwankende Kundenfrequenzen
zu reagieren - ein klarer Vorteil
für den Handel.
Foto: Thurstan Hinrichsen / peopleimages.com – stock.adobe.com
22
Mindestlohn: Kaufkraftstärkung
vs. höhere Personalkosten
Die geplante Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde
bis 2026 hat ambivalente Effekte: Einerseits stärkt sie die Kaufkraft
der Verbraucher, was zu höheren Umsätzen führen kann.
Andererseits bedeutet sie für Lottoannahmestellen als Arbeitgeber
deutlich höhere Personalkosten, die die Rentabilität belasten
können.
Um diesen Effekt abzumildern, sieht der Koalitionsvertrag steuerliche
Anreize für Mehrarbeit vor:
• Zuschläge für Mehrarbeit über die tariflich vereinbarte Vollzeitarbeit
hinaus werden steuerfrei gestellt
• Prämien für die Ausweitung der Arbeitszeit von Teilzeit auf
Vollzeit werden steuerlich begünstigt
• Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht hat und freiwillig
weiterarbeitet, kann sein Gehalt bis zu 2.000 Euro im Monat
steuerfrei erhalten
Ladenöffnungszeiten, Sonntagsverkauf
und Verkaufsautomaten
Der Koalitionsvertrag enthält keine umfassende Reform der Ladenöffnungszeiten.
Der Sonntagsschutz wird weiterhin als „hohes
Gut“ betrachtet. Als Neuerung ist die Ermöglichung des durchgehenden
Betriebs von „digitalen Kleinstsupermärkten“ unter
strengen Bedingungen vorgesehen (kein Verkaufspersonal,
Selbstbedienung, begrenzte Verkaufsfläche), was den Einsatz
von Verkaufsautomaten betrifft. Eine allgemeine Liberalisierung
des Sonntagsverkaufs ist nicht geplant.
Tabaksteuer und Cannabis-Politik
Für viele Lottoannahmestellen, die auch Tabakwaren verkaufen,
ist die Ankündigung im Koalitionsvertrag relevant, den geltenden
Aufwuchspfad bei der Tabaksteuer über das Jahr 2026 hinaus
fortzuschreiben. Dies bedeutet, dass die Tabaksteuer auch nach
2026 weiter schrittweise erhöht wird.
Die im April 2024 in Kraft getretene Teillegalisierung von Cannabis
wird vorerst nicht zurückgenommen. Im Koalitionsvertrag ist
stattdessen eine „ergebnisoffene Evaluierung des Gesetzes zur
Legalisierung von Cannabis“ im Herbst vorgesehen, deren Ergebnisse
für 2026 erwartet werden.
Zeitlicher Ausblick
Viele der geplanten Maßnahmen sollen zeitnah umgesetzt werden:
• Die degressive Abschreibung gilt bereits ab 2025
• Die Abschaffung der Bonpflicht soll kurzfristig erfolgen
• Die Registrierkassenpflicht für Geschäfte mit einem Jahresumsatz
über 100.000 Euro tritt erst am 01.01.2027 in Kraft
• Die Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde ist
für 2026 angestrebt
Für die meisten Maßnahmen zum Bürokratieabbau und zur Arbeitszeitflexibilisierung
sind keine konkreten Zeitpläne genannt,
es ist jedoch davon auszugehen, dass die Regierung diese prioritär
angehen wird.
Die kommenden Jahre werden für Lottoannahmestellen eine Zeit
des Wandels sein – mit Chancen durch weniger Bürokratie und
steuerliche Anreize, aber auch Herausforderungen durch steigende
Personalkosten und veränderte steuerliche Rahmenbedingungen.
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24 Sortimente
Süße Snacks – Impulsstarke
Umsatzbringer für die Annahmestelle
Wie sich mit dem richtigen Sortiment und smarter
Platzierung das Geschäft ankurbeln lässt
In kaum einem Sortimentsbereich ist der Umsatz so stark von
spontanen Kaufentscheidungen abhängig wie bei süßen Snacks.
Sie gehören zum Kiosk wie das Los zur Lotto-Annahmestelle. Kein
Sortiment kommt ohne sie aus – und das aus gutem Grund: Schokoriegel,
Kekse und Müslisnacks zählen zu den umsatzstärksten
Impulsartikeln im Einzelhandel. Sie belohnen zwischendurch,
versüßen die Pause oder ergänzen das To-go-Getränk. Wer sein
Süßwarensortiment gut plant, kann damit zuverlässig Zusatzumsätze
generieren – besonders an der Kasse.
Doch was macht ein starkes Sortiment aus? Welche Marken,
Trends und Produkte bringen Bewegung ins Regal? Und wie lassen
sich süße Snackartikel am Point of Sale clever inszenieren?
Wir haben bei führenden Herstellern nachgefragt.
Wachstumsmarkt Süßwaren:
Impulsartikel mit stabilem Potenzial
Der Markt für Süßwaren und Snacks in Deutschland boomt:
Laut Statista liegt das Umsatzvolumen 2025 bei rund 23,17
Milliarden Euro – bis 2030 soll es auf über 28 Milliarden anwachsen.
Das entspricht einem jährlichen Wachstum von
knapp 4 Prozent. Rund 33 Kilogramm konsumiert jeder Deutsche
im Jahr – und ein erheblicher Teil davon wird unterwegs
gekauft.
„Snacking ist Teil einer neuen Normalität geworden“, sagt André
Kaiser, National Account Manager bei Mondelēz Professional.
„Veränderte Lebens- und Arbeitsbedingungen, aber auch das
persönliche Wohlbefinden und eine gewisse Achtsamkeit beim
Verzehr spielen heute eine größere Rolle.“
Besonders beliebt bleiben klassische Produkte wie Schokoriegel,
Kekse und Mini-Gebäck – Marken mit hoher Bekanntheit und
emotionaler Bindung punkten dabei besonders. Konsumentinnen
und Konsumenten sind laut Ferrero aktuell sehr preisbewusst
und orientierten sich an starken Marken, die sie gut kennen. Marken
mit einer langen Historie böten daher oftmals beim Kauf eine
gewisse Sicherheit.
Foto: Schwartau
25
Foto: HeyFahmi – stock.adobe.com
Neben klassischen Süßwaren suchen viele Kunden aber auch
Abwechslung und neue Geschmackserlebnisse. Genau hier liegt
die Chance für Kiosk- und Annahmestellenbetreiber.
Sortiment: Die richtige Mischung
für jeden Kunden
Ein erfolgreiches Snack-Regal lebt von Vielfalt. Klassiker wie
kinder Riegel, duplo, Milka Nussini oder Milka Tender
bieten vertrauten Genuss und stabile Umsätze. Dazu
kommen angesagte Mitnahmeprodukte wie Oreo-Riegel
oder nutella biscuits. Aus dem Ferrero-Sortiment
haben sich außerdem Artikel wie kinder Cards & kinder
Kinderini im Bereich Süßgebäck auf den vordersten
Plätzen in den Absatzrankings platziert. Großer
Beliebtheit erfreuen sich nach Informationen des
Herstellers Eggs & Bites wie kinder Überraschung,
kinder Joy und Schoko Bons als Mitbringsel oder
zum Direktverzehr. „kinder Joy ist mittlerweile dauerhaft
im deutschen Markt verfügbar und hat durch
starke Lizenzen wie Harry Potter & Super Mario den
Händlern in den vergangenen Monaten einen enormen
Mehrwert geboten“, heißt es aus dem Unternehmen.
Zusätzlich zu den bewährten Produkten setzen Marken auf
neue Formate. „Eine perfekte Ergänzung zu unserem etablierten
Portfolio sind unsere Neuprodukte Oreo (44 g) und Milka (45 g)“,
so André Kaiser von Mondelez Professional. „Diese innovativen
Formate kombinieren traditionelle Markenstärke mit modernen
Konsumbedürfnissen. Die handlichen Verpackungsgrößen sind
ideal für den Kioskbereich und ermöglichen schnelle, impulsive
Kaufentscheidungen.“
Neben der Suche nach schnellen, unkomplizierten und leckeren
Snacks, spielen neue Geschmackserlebnisse, die der Kunde
nicht in jedem Supermarkt findet, eine Rolle beim Kauf. Erweitern
lässt sich ein Sortiment außerdem um Produkte für gesundheits-
und trendbewusste Zielgruppen: Riegel mit Proteinanteil,
ohne Zuckerzusatz oder mit natürlicher Rezeptur sind heute
in vielen Geschäften gefragt. Gerade von der jüngeren Generation
werden neue Artikel und Produktkategorien nachgefragt,
weiß Ferrero. Hier habe sich der Trend nach funktionalen Produkten
im Markt etabliert. Mit Fulfil als 40 g Impulsriegel in vier
Geschmacksrichtungen und Eat Natural in drei Geschmacksvarianten
hat der Hersteller eine Ergänzung zum klassischen Sortiment
geschaffen.
Schwartau präsentiert seine ausgebaute Protein Soft Range. Ab
sofort ergänzen die neuen Sorten White Chocolate Strawberry und
Dark Chocolate Brownie das Sortiment. „Außerdem erweitert der
Corny Big Strawberry White Chocolate unser Angebot, der mit seinem
fruchtigen Erdbeer-Geschmack und der weißen Schokolade
für noch mehr Genuss sorgt“, erzählt Romas Köster, Bereichsleiter
Schwartau Professional. „Mit 40 g ist dieser Riegel ideal für alle, die
sich einen leckeren Snack ohne Kompromisse gönnen möchten.“
Am POS zählt die Inszenierung
Ein durchdachtes Sortiment ist die Basis. Dennoch: Süße Snacks
verkaufen sich nicht von allein. Entscheidend für den Erfolg ist
die Präsentation am Point of Sale. Der wichtigste Platz bleibt die
Kassenzone – hier finden spontane Käufe statt.
Foto: Mondelez
26
Doch auch Zweitplatzierungen im Kundenlauf, sogenannte Impulsregale,
sowie aufmerksamkeitsstarke Markenblöcke funktionieren
gut. Tipp: Thematisch sortieren, zum Beispiel nach „klassische
Riegel“, „Proteinriegel“, „Familienprodukte“ oder „To-go
Snacks“. So schaffen Geschäfte Orientierung und erhöhen die
Sichtbarkeit.
„Wir empfehlen Kioskbetreibern, auf eine strategische Platzierung
sowohl unserer bewährten Produkte als auch der neuen
Formate zu setzen – etwa in Impulsregalen oder direkt an den
Kassen“, so André Kaiser von Mondelez Professional.
Ferrero sieht Potenzial außerdem in Kombi-Angeboten, z. B. das
Anbieten von preisvorteilhaften „Bundles“ aus Heiß- oder Kaltgetränk,
herzhaftem Snack und einem süßen Produkt. Auch kühlpflichtige
Milchsnacks wie Milch-Schnitte, kinder Pinguí, Chocofresh
und kinder Maxi King lassen sich hier anbinden.
Mit Saisonalität punkten –
und Kunden binden
Für frischen Wind im Regal sorgen saisonale Angebote oder
Limited Editions. „Sorten mit weißer Schokolade gewinnen zunehmend
an Beliebtheit, insbesondere in der Frühjahrs- und
Sommersaison, da sie als leichter und saisonal passender wahrgenommen
werden“, sagt Romas Köster von Schwartau. Ferrero
setzt auf zeitlich begrenzte Editionen und Lizenzthemen wie
Harry Potter oder Super Mario – starke Impulsgeber, vor allem bei
junger Kundschaft.
Für Betreiber lohnt es sich, auf saisonale Sortimentswechsel
vorbereitet zu sein. Mit aufmerksamkeitsstarker Dekoration, gezielten
Aktionen und Empfehlungen („Kennst du schon…?“) lassen
sich Kunden aktiv auf neue Produkte hinweisen. Wer regelmäßig
wechselt, hält das Sortiment spannend und erhöht die
Wiederkaufrate.
Strategien für mehr Abverkauf
Wer sein Süßwarensortiment strategisch plant, profitiert doppelt:
von höheren Warenkörben und zufriedeneren Kunden. Wichtig
ist, die Artikel sichtbar zu platzieren, regelmäßig zu aktualisieren
und auf eine gute Mischung zu achten. Der Fokus liegt nicht auf
„entweder-oder“, sondern auf einem sinnvoll zusammengestellten
Angebot, das Genuss, Trends und Alltagssnacks gleichermaßen
berücksichtigt. Die Kombination aus bewährtem und neuem
Sortiment sorgt dafür, dass immer wieder neue Impulse gesetzt
werden – und das sogar bei Stammkunden. Wer sowohl Genusskäufer
als auch ernährungsbewusste Kunden anspricht, bleibt
wettbewerbsfähig. Ein snackstarkes Sortiment sollte mehr sein
als eine zufällige Sammlung einzelner Produkte. Erfolgreiche Konzepte
zeichnen sich durch Struktur, Vielfalt und Aktualität aus.
Unsere Tipps:
• Mix aus Klassikern und Neuheiten: Beliebte Markenprodukte
als Grundstock, ergänzt um aktuelle Innovationen
• Zielgruppenorientierte Auswahl: Angebote für klassische
Genusskäufer, Familien, Trendkäufer und Fitnessbewusste
• Klare Platzierungslogik: Sichtbare Markenblöcke und Sortierung
nach Produktart oder Verwendungsanlass
• Bündelangebote schaffen: Snack + Getränk, Kaffee + Riegel
– kleine Kombis mit großem Umsatzpotenzial
• Promotions und POS-Deko nutzen: Hersteller bieten häufig
fertige Werbematerialien für kleine Flächen an
Neuheiten für die Kassenzone
Foto: Schwartau
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Tabakwaren im Wandel: Zwischen
Rückgang und neuen Chancen
Wie Lotto-Annahmestellen ihr
Sortiment zukunftssicher gestalten
Der Tabakmarkt für erwachsene Raucher befindet sich in einem
tiefgreifenden Wandel. Während klassische Zigaretten an Bedeutung
verlieren, entstehen neue Chancen durch alternative
Produkte und veränderte Kaufgewohnheiten. Alle Hersteller bieten
heute risikoreduzierte Alternativen an - ein Markt mit hohen
Wachstumsraten. Dennoch behalten klassische Zigaretten ihre
wichtige Bedeutung im Sortiment.
Der Markt im Umbruch: Zwischen
Rückgang und neuen Chancen
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
Seit 2002 hat sich das Absatzvolumen klassischer
Zigaretten mehr als halbiert. Der Hauptgrund
für diesen Rückgang liegt im gestiegenen
Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher, aber
auch gesetzgeberische Maßnahmen, gesellschaftlicher
Wandel und Preisentwicklungen
spielen eine Rolle. Bernd Lutter, Market Manager
Deutschland bei Reemtsma, bestätigt: „Der
Markt für klassische Tabakprodukte befindet
sich seit vielen Jahren im Rückgang.“
Philip Morris beobachtet dabei besondere Entwicklungen: „Die
aktuell unsichere Wirtschaftslage schlägt sich nicht nur auf
die Stimmung in der Bevölkerung nieder, sie ist auch ein nicht
zu unterschätzender Faktor im Tabakmarkt. Der Fokus der Rauchenden
auf das Super-Low-Segment wird stärker, sodass hier
größere Zuwächse zu verzeichnen sind.“ Ein wichtiger Trend ist
das „Downtrading“ - der Wechsel zu günstigeren Alternativen.
„Seit vielen Jahren steigt die Nachfrage nach preislich attraktiven
Großformaten“, erklärt Lutter von
Reemtsma.
Diese Entwicklung stellt besonders
kleinere Verkaufsstellen
vor Herausforderungen. Auf begrenztem
Raum muss ein immer
vielfältigeres Sortiment untergebracht
werden: klassische
Zigaretten, Feinschnitt, Zigarren,
Zigarillos und Zubehör.
Das Marlboro neue Red 9XL
“Mega Pack” mit 80 Zigaretten
Foto: Philip Morris
29
Sortimentsstrategien
für begrenzte Flächen
Foto: BAT
Für Lotto-Annahmestellen mit begrenztem Regalplatz ist eine
durchdachte Sortimentsgestaltung wichtig. „Gerade in kleineren
Verkaufsstellen ist es wichtig, das Sortiment gezielt auf die
jeweilige Kundschaft vor Ort auszurichten“, empfiehlt Reemtsma.
„In sozioökonomisch schwächer gestellten Gegenden etwa
bieten sich vor allem preisattraktive Angebote zum Beispiel
unserer Marke Paramount an, die einen attraktiven Preis mit
hoher Produktqualität und modernem Design verbindet“, erklärt
das Unternehmen weiter. „Auch Großpackungsformate etablierter
Marken wie JPS, Gauloises und West sollten in solchen
Verkaufsstellen nicht fehlen. Gleiches gilt für absatzstarke
Klassiker, die eine stabile Kundenbindung sichern.“
BAT rät zu einer breiten Strategie: „Für kleinere Verkaufsstellen
ist eine breit aufgestellte Sortimentsstrategie besonders wichtig,
um flexibel auf unterschiedliche Kundenwünsche reagieren
zu können. Eine ausgewogene Auswahl verschiedener Produktgruppen
- von klassischen Tabakwaren bis hin zu neuen Alternativen
- ermöglicht es, ein breites Kundenspektrum zu bedienen.“
Der Großpackungen-Boom:
Mehr als nur ein Trend
Philip Morris unterstreicht die Bedeutung
der Großpackungen: „Die starke
Nachfrage nach Großpackungen kann
man nicht mehr als Trend bezeichnen,
sondern vielmehr als eine Entwicklung,
die schon vor sechs bis sieben Jahren
begann und immer mehr Fahrt aufnimmt.“
Der Hersteller hat auf diese Nachfrage mit
neuen Produkten reagiert: Die Parliament
7XL mit 60 Zigaretten für 19,90 Euro und
Die Marke Paramount ist das preisattraktive
Angebot von Reemtsma
Auch BAT geht gezielt auf unterschiedliche Konsumbedürfnisse
ein und bietet für Klassiker wie Lucky Strike attraktive
Großpackungen an.
die Marlboro 9XL „Mega Pack“ mit 80 Zigaretten für 30 Euro. Die
Rechnung geht auf: Bei der Marlboro 9XL spart der Kunde 6 Euro
im Vergleich zu vier Originalpackungen.
Besonders vor langen Wochenenden und Feiertagen zeigt sich
das Potenzial: „Bei den Großpackungen ab 30 Zigaretten spielt
auch das Thema ‚Bevorratung für lange Wochenenden‘ eine
Rolle“, erklärt Philip Morris. Händler können ihre erwachsenen
Kunden gezielt darauf hinweisen - etwa mit einem Hinweis an
der Kasse: „Haben Sie schon an das verlängerte Wochenende
gedacht?“ Solche einfachen Verkaufshilfen steigern den Umsatz
spürbar.
Für jede Lotto-Annahmestelle ist es eine wichtige Aufgabe, ihr
Tabaksortiment so rentabel wie möglich zu gestalten. Dabei geht
es darum, die richtigen Produkte auszuwählen und
geschickt zu platzieren. Für alle Strategien gilt:
Der erfolgreiche Verkauf von Tabakwaren hängt
von der richtigen Platzierung der Produkte ab.
Kunden kaufen meist nur Waren, die ihnen
ins Auge stechen. Deshalb sollten Tabakwaren
am Verkaufsort perfekt platziert
werden. Die Bedeutung von Ordnung,
Übersicht und bestmöglicher Präsentation
für die Verkaufsförderung sowie die
Notwendigkeit flexibler Regalgestaltung
können nicht überschätzt werden. Bevor
Kunden ihre Zigarettenmarke wechseln,
wechseln sie meist lieber den Laden.
Deshalb sollten Regal lücken unbedingt
vermieden werden. Noch schlimmer sind
leere Lager.
Foto: Reemtsma
30
Grafik: Aha-Soft – stock.adobe.com
Weitere Ansätze können dabei helfen, die Wirtschaftlichkeit zu
verbessern. Reemtsma setzt auf ein neues Vergütungsmodell:
„Mit unserem leistungsbezogenen Vergütungsmodell ‚Pay 4 Performance‘
setzen wir auf ein System, bei dem sich ein erhöhter
Einsatz unserer Handelspartner noch stärker auszahlen kann.
Abhängig von konkretem Engagement und Absatzleistung, ermöglicht
es Mehrverdienste über die herkömmliche Marge hinaus.“
Herstellerunterstützung für den Handel
Die Tabakindustrie bietet kleineren Verkaufsstellen umfangreiche
Unterstützung. Reemtsma stellt eine große Vertriebsorganisation
bereit mit regelmäßigen Sortimentsanalysen und gezielten
Schulungsangeboten. BAT ergänzt: „Neben dem BAT-Toppartner
Programm unterstützt BAT den Handel mit maßgeschneiderten
Dienstleistungen und gezielten Marketinglösungen, die den Absatz
fördern und eine starke Kundenbindung gewährleisten.“
Philip Morris unterstützt Produkteinführungen wie die Marlboro
9XL mit modernen LCD-Animationen und auffälligen POS-Materialien
wie Thekenstellern und Regalstreifen. Besonders wertvoll
für den Handel sind dabei beliebte Beigaben. „Die bei erwachsenen
Rauchern sehr beliebten Marlboro Feuerzeuge sind bei dieser
Aktion auch wieder erhältlich“, so Philip Morris. Kultige Marlboro
Feuerzeuge mit hohem Sammlerwert werden oft auch ohne
Zigarettenkauf nachgefragt. Zusammen mit den praktischen Zigarettenetuis
entstehen so zusätzliche Verkaufschancen. Viele
Kunden kaufen bewusst die entsprechende Zigarettenpackung,
um an das begehrte Feuerzeug oder Etui zu kommen – ein cleverer
Weg zu höheren Margen.
Praxistipps für die Sortimentsgestaltung
1. Lokale Marktanalyse: Kennen Sie Ihre Kundschaft. In Arbeitervierteln
dominieren andere Marken als in Geschäftsvierteln.
2. Präsentationssysteme nutzen: Moderne Vorschubsysteme
wie Duplex Pusher schaffen Ordnung und maximieren die
Regalfläche.
3. Bevorratung beachten: Besonders vor langen Wochenenden
und Feiertagen sind Großpackungen gefragt.
4. Regelmäßige Sortimentspflege: Der Markt wandelt sich
schnell. Alle drei Monate sollten Überprüfungen stattfinden.
Wandel als Chance begreifen
Der Tabakmarkt durchlebt tiefgreifende Veränderungen. Für
Lotto-Annahmestellen bedeutet dies: Anpassung ist unumgänglich,
bietet aber auch Chancen. Wer sein Sortiment clever
auf die lokale Kundschaft abstimmt, moderne Präsentationssysteme
nutzt und die Unterstützung der Hersteller optimal
ausschöpft, kann auch in einem schrumpfenden Markt erfolgreich
agieren.
Die Zukunft gehört denjenigen, die den Spagat
zwischen Tradition und Neuerung meistern – zwischen
der bewährten Marlboro-Packung und
der modernen E-Zigarette, zwischen dem
klassischen Tabakgeschäft und den
Anforderungen einer sich wandelnden
Verbraucherlandschaft.
Begehrte Beigaben: Marlboro Feuerzeuge und
Zigarettenetuis schaffen zusätzliche Verkaufschancen
für Lotto-Annahmestellen.
Foto: Philip Morris
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2) RÜCKMELDUNG ERHALTEN
Anschließend senden wir Ihnen Dokumente zu, die Sie digital über DocuSign unterschreiben können.
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Nickel ist eine Dienstleistung, die von der Financière des Paiements Électroniques SAS („FPE“), 753.886.092 RCS CRETEIL,
ORIAS Nummer: 17001440, 1 Place des Marseillais, 94220 Charenton-Le-Pont, Frankreich, angeboten wird. FPE ist von der
französischen Finanzaufsichtsbehörde Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution ("ACPR") unter der Nummer 16598 als
Zahlungsinstitut zugelassen und handelt in Deutschland durch ihre deutsche Niederlassung mit Sitz c/o wework, Kemperplatz 1,
10785 Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB 240505 B.
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Lotto News
ESV Forst 1990 erhält Förderung
für neue Tischtennisausstattung
Der Eisenbahnersportverein Forst 1990 erhält eine Förderung von
2.562,96 Euro aus Lottomitteln des Landes Brandenburg. Mit diesem
Betrag werden neue Tischtennisplatten, Netze und Spielbereichs-Umrandungen
angeschafft.
Foto: LOTTO Brandenburg
Die Mittel dienen der gezielten Verbesserung der Trainingsbedingungen
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Verein.
Der bereits 1949 gegründete ESV Forst zählt heute mit seinen 118
Mitgliedern zu den etablierten Sportanbietern in der Region und
engagiert sich seit vielen Jahren in der Förderung des Breitensports.
Die Förderung aus Lottomitteln ermöglicht es dem Verein,
seine Infrastruktur bedarfsgerecht zu modernisieren und das
sportliche Engagement der zahlreichen freiwilligen Helferinnen
und Helfer wirksam zu unterstützen.
Dank Lottomitteln kann der ESV Forst 1990
seine Tischtennisausstattung modernisieren.
80.000 Euro für Denkmalschutz
in Hamburg-Ottensen
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Innensanierung
der Christianskirche in Hamburg-Ottensen mit 80.000
Euro. Die Mittel stammen aus den Erträgen der Lotterie Glücks-
Spirale. Den Fördervertrag überreichten Robert Eberhardt, Ortskurator
der DSD, und Madeleine Göhring von LOTTO Hamburg, an
Pastor Frank Howaldt.
Foto: Lotto Hamburg
Die 1738 erbaute Christianskirche zählt zu den bedeutenden
Baudenkmalen im Hamburger Westen. Sie gehört zu den über 70
Objekten, die mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit
Mitteln der GlücksSpirale allein in Hamburg gefördert werden. Die
Kirche ist von besonderem historischen Wert: Hier fand der Dichter
Friedrich Gottlieb Klopstock seine letzte Ruhe, und im Turm
erklingt mit 42 Glocken das älteste Glockenspiel Deutschlands.
Mit den Fördermitteln wird u. a. die Sanierung der hölzernen Einbauten,
eine Überarbeitung des Natursteinbodens und die Instandsetzung
der Treppenhäuser unterstützt.
Robert Eberhardt (DSD), Madeleine Göhring (LOTTO Hamburg)
und Architekt Matthias Schmidt (rechts) übergaben vor Ort
den Fördervertrag an Pastor Frank Howaldt (links)
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Lotto MV-Team spendet
1.000 Euro für Kinderhilfsprojekt
Mitarbeitende von LOTTO Mecklenburg-Vorpommern unterstützen
den Rostocker Charity Club e. V. mit einer Spende von 1.000
Euro. Der Betrag wurde auf der letzten Weihnachtsfeier gesammelt,
bei der privat gestiftete Geschenke für den guten Zweck
versteigert wurden. Den symbolischen Spendenscheck überreichte
Geschäftsführer Hubert Ludwig an Christine Bornholdt
und Ines Kagerer vom Charity Club.
Foto: LOTTO Mecklenburg- Vorpommern
Der Verein mit rund 30 Ehrenamtlichen engagiert sich seit 15
Jahren für von Armut betroffene oder gefährdete Kinder und
Jugendliche in Rostock und Umgebung. Ziel ist es, jungen Menschen
durch gemeinsame Aktivitäten Freude und Abwechslung
zu bieten. Mit vielfältigen Aktionen, Ausflügen und Veranstaltungen
möchten die Mitglieder den Kindern ein Stück Normalität und
Lebensfreude schenken. Die aktuelle Spende wird für ein geplantes
Sommerfest in einer Trampolinhalle eingesetzt.
Hubert Ludwig, Geschäftsführer von LOTTO Mecklenburg-Vorpommern,
übergibt den Spendenscheck an Ines Kagerer (links) und Christine
Bornholdt (rechts) vom Rostocker Charity Club e. V.
WestLotto XPO 2025
Unter dem Motto „Die Zukunft spielt mit“ hat WestLotto Ende
März zur XPO 2025 nach Düsseldorf eingeladen. Über 1.500
Gäste kamen zur Hausmesse der Lotteriegesellschaft, die klar
im Zeichen der Digitalisierung stand. Im Mittelpunkt standen dabei
technische Entwicklungen, die den Betrieb vor Ort effizienter
und kundenfreundlicher gestalten sollen.
Ein zentrales Thema war das WestLotto-Tablet. Die Lösung
wurde für den Einsatz in Annahmestellen entwickelt und ist bereits
in den ersten Shops im Einsatz. Die Geräte ermöglichen es
Kunden, Spielscheine selbstständig vorzubereiten. Gleichzeitig
bieten sie Funktionen wie die biometrische Anmeldung des Personals
und einen digitalen Kassenbon. Das Tablet ist Teil des
neuen Ladenbauprogramms, das bis Ende 2026 landesweit
umgesetzt wird.
Die Resonanz auf die vorgestellten Produkte war laut WestLotto
positiv. WestLotto-Vertriebschef Andreas Schmidt betont: „Mit
unseren digitalen Lösungen möchten wir unsere Vertragspartner
bestmöglich unterstützen, ihre Arbeit effizienter und
erfolgreicher gestalten zu können. Unsere Hausmesse hat eindrucksvoll
gezeigt, dass diese Lösungen sehr gut angenommen
werden.“
Foto: WestLotto
Neben den Tablets wurden neue Tools vorgestellt, mit denen
Standort- und Kundendaten digital analysiert werden können.
Ziel ist es, die Steuerung des Angebots zu erleichtern und
Potenziale besser auszuschöpfen. Weitere Themen auf der
Messe waren ergänzende Dienstleistungen, wie etwa SB-Automaten,
Post- und Gelddienstleistungen sowie Lösungen zur
Mitarbeiter bindung.
Auf der WestLotto-Hausmesse 2025 präsentierte
das Unternehmen digitale Lösungen und neue Services
für Annahmestellen
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Lieferantenporträt
Wenn Kassen mehr können –
Ein Familienunternehmen schreibt
Digitalisierungsgeschichte
Wer in einer Lotto-Annahmestelle einen Powerriegel oder
eine Zeitschrift kauft, erlebt nur den Moment des Bezahlens.
Schnell, unkompliziert, ein Griff zur Ware, ein
kurzer Piepton – fertig. Doch was unscheinbar wirkt, ist das Ergebnis
eines Systems, das im Hintergrund alles zusammenhält.
Bei vielen Annahmestellen in Deutschland sorgt ein Kassensystem
aus Niederbayern dafür, dass genau dieser Moment
reibungs los abläuft – Tag für Tag, tausendfach.
Als Ingrid und Peter Schapfl 1985 eine kleine Kassenfirma kauften,
ahnten sie nicht, dass sie damit den Grundstein für ein Erfolgsmodell
legen würden, das heute aus dem Alltag vieler Lotto-
Annahmestellen nicht mehr wegzudenken ist. Was einst als
EDV-Unternehmen begann, ist heute ein führender Anbieter von
Kassensystemen – spezialisiert auf die Bedürfnisse von Presse-,
Tabak- und Lottohändlern.
Daniel, Andreas, Peter und Marco Schapfl
(v.l.n.r.) leiten den Spezialisten für Kassensysteme
in zweiter Generation.
Foto: Schapfl
Das Familienunternehmen, heute geführt von den vier Söhnen in
zweiter Generation, steht für Verlässlichkeit, Kundennähe und innovative
Lösungen. Mit rund 60 Mitarbeitern beweist der Betrieb,
dass persönlicher Service auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar
ist – und dass Tradition und Fortschritt kein Widerspruch sind.
„Es war nie ein großes Übergaberitual“, erzählt Peter Schapfl
rückblickend. „Einer von uns hat angefangen, dann kamen die
anderen nach.“ So unspektakulär der Generationenwechsel ablief,
so erfolgreich war er. Heute stehen Andreas, Marco, Daniel
und Peter gemeinsam an der Spitze – jeder mit klarem Verantwortungsbereich,
aber vereint in der Mission, den Einzelhandel
effizienter, einfacher und zukunftssicher zu machen.
Spezialisiert auf das, was Annahmestellen
wirklich brauchen
Seit Mitte der 80er Jahre richtet das Unternehmen den Fokus
konsequent auf Kioske, Lotto-Annahmestellen und kleine Märkte.
Besonders die Bereiche Presse, Tabak und Lotto stehen im Mittelpunkt
der Lösungen. Diese bewusste Konzentration hat den Anbieter
zum Marktführer gemacht.
Automatische Bestellungen beim Pressegroßhandel, schnelle
Nachschubprozesse für Tabakwaren und eine intuitive Bedienoberfläche
gehören längst zum Standard. „Wir haben früh erkannt,
dass diese Branchen keine 08/15-Lösungen brauchen“,
sagt Peter Schapfl. „Deshalb entwickeln wir Systeme, die den
Alltag wirklich erleichtern – auch bei hoher Personalfluktuation
oder ohne umfassende IT-Kenntnisse.“
Doch Technik allein reicht nicht. Die Stärke des Familienbetriebs
liegt in der Art, wie diese Technik entsteht. Im firmeneigenen IT-
Kompetenzcenter werden Kundenwünsche, Markttrends und
gesetzliche Vorgaben zu praxisnahen Lösungen kombiniert.
Anregungen für Features aus dem Alltag der Händler sind ausdrücklich
erwünscht. „Wir hören zu und setzen um, was Sinn ergibt“,
beschreibt Schapfl den Kern der Produktentwicklung.
Regelmäßige Updates sorgen dafür, dass die Systeme stets aktuell
bleiben – ohne den Aufwand, den viele andere Lösungen
verursachen. So bietet das Unternehmen seinen Kunden nicht
nur Funktionalität, sondern auch langfristige Sicherheit.
Kundennähe als gelebte Philosophie
„Wir kennen unsere Chefs, sprechen regelmäßig miteinander und
feiern auch zusammen“, erzählt eine Mitarbeiterin. Diese familiäre
Atmosphäre endet nicht an der Bürotür. Viele Kunden führen
selbst Familienbetriebe und schätzen den direkten Draht zu einem
Partner, der ihre Sprache spricht. 80 Prozent aller Anfragen werden
beim ersten Anruf gelöst – ohne Warteschleifen oder anonyme
Hotlines. Von der Erstinstallation bis zur täglichen Unterstützung
begleitet das Team seine Kunden persönlich. Auch Kassenwechsel
oder Modernisierungen verlaufen reibungslos, denn jedes System
wird individuell konfiguriert und vor Ort erklärt.
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Verwurzelt in Niederbayern, offen für
neue Perspektiven
Trotz technischer Ausrichtung bleibt der Betrieb ein Unter nehmen
mit Bodenhaftung. Die Familie engagiert sich in der Region,
unterstützt Sportvereine, soziale Initiativen und Projekte wie den
Kinder schutzbund. Ob beim Golf oder im Förderverein – die Brüder
sind präsent, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen.
Gleichzeitig zieht es die vier regelmäßig in die Ferne. Reisen ist für
die Familien mehr als nur Urlaub – es ist ein gemeinsames Hobby.
Neue Länder, andere Kulturen, unbekannte Märkte: Was als private
Leidenschaft begann, bringt immer wieder frische Ein drücke
und erweitert den Horizont. So bleiben die Brüder am Puls der
Zeit, entstehen auf diesen Reisen oft Ideen und Im pulse, die den
Blick für zukünftige Entwicklungen schärfen, auch wenn das
Kassensystem aufgrund steuerlicher Vorgaben auf Deutschland
beschränkt ist.
Partnerschaft, die trägt
Seit dem Jahr 2000 ist das Familienunternehmen verlässlicher
Partner der Lotto-Annahmestellen. Die enge Kooperation mit ilo
profit bringt nicht nur attraktive Konditionen, sondern auch maßgeschneiderte
Lösungen, die genau auf das Geschäftsmodell
zugeschnitten sind. Persönlicher Support, schnelle Hilfe und individuelle
Beratung sind dabei selbstverständlich.
Bereit für den Handel von morgen
Die Zukunft des Einzelhandels ist digital, flexibel und mobil.
Daran arbeitet das Unternehmen aktiv – mit Lösungen für Selfscanning,
mobile Zahlungen und Kassensysteme, die auch ohne
klassische Kassenhardware auskommen. „Der Einzelhandel verändert
sich, und wir sind bereit dafür“, sagt Schapfl.
Die dritte Generation steht bereits bereit,
um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.
Eines bleibt dabei
sicher: Der Partner aus Niederbayern
wird auch in Zukunft
dafür sorgen, dass Lotto-Annahmestellen
effizient und
modern arbeiten können.
„Technik verändert sich –
Vertrauen bleibt“, bringt
es Peter Schapfl auf den
Punkt.
Das aktuelle Kassensystem von
Schapfl vereint Funktionalität und
moderne Bedienoberfläche.
Foto: Schapfl
„Ein Kassensystem ist mehr als Technik – es ist das Rückgrat
jedes Geschäfts“, betont Peter Schapfl. Deshalb denken die Systeme
mit: von automatischen Bestellungen bis zur Pflege großer
Artikelbestände. Die Kunden profitieren von einem echten Rundum-sorglos-Paket.
In der Firmenzentrale in Niederbayern
entwickelt das Schapfl-Team moderne
Kassensysteme für den Einzelhandel.
Foto: Schapfl
38 Annahmestelle des Monats
Lotto-Annahmestelle des Monats:
Eine echte Berliner Institution
mit Herz
Inhaberin: Ilona Ehlers (Geschäftsführerin)
Standort: Berlin, Am Kurfürstendamm (Kiez-Lage)
Mitarbeiter: 4 (inkl. Ehemann und Teilzeitkräfte)
Betrieb seit: 2019 als Inhaberin, davor 30 Jahre als Angestellte
Konzept: Traditioneller Presseladen mit Lotto, BVG-Tickets,
Hermes- Paketen und Nickel-Service
WIE SIND SIE ZU IHREM GESCHÄFT GEKOMMEN UND WIE VERLIEF
IHR BERUFLICHER WERDEGANG?
Mein Weg war ziemlich bunt. Zuerst Sekretärin, dann Kosmetikerin
gelernt. Nach der Geburt meines Kindes hatte ich ein eigenes Kosmetikgeschäft,
das ich später verkauft habe. Dann bin ich zufällig
hier vorbeigelaufen und wurde gefragt, ob ich einen Job suche.
Das ist jetzt fast 30 Jahre her! Ich habe unter zwei verschiedenen
Besitzern gearbeitet, bis meine letzte Chefin verkaufen wollte.
Eigentlich wollte ich nicht, aber sie hat so lange gedrängt und den
Preis gesenkt, dass ich schließlich zugesagt habe.
WANN UND WIE HABEN SIE DAS GESCHÄFT ÜBERNOMMEN?
2019 haben wir eine GmbH gegründet – mein Sohn ist alleiniger
Gesellschafter, ich bin Geschäftsführerin. Seit dem 1. Mai 2019
führe ich den Laden offiziell. Interessant ist: Der Umsatz ist seitdem
gestiegen, obwohl ich mich vorher genauso verhalten habe,
als wäre es mein eigener Laden. Vielleicht lag es am Glück oder
an der Ausstrahlung – jedenfalls kommen seitdem mehr Leute.
WIE WÜRDEN SIE DIE BEZIEHUNG ZU IHREN KUNDEN BESCHREIBEN?
Wir sind hier eine Art Institution geworden. Viele Stammkunden
sagen: „Wir gehen nicht in den Lottoladen, wir gehen zu Ilona. Wir
haben für alles ein offenes Ohr – manchmal ist es auch viel, was
uns anvertraut wird, aber wir helfen, wo wir können. Es ist halt
Kiez – das ist mehr oder weniger familiär. Da ich über 30 Jahre
hier bin, sehe ich natürlich auch die Kinder heranwachsen. Kürzlich
kam ein junger Mann rein, ich sage: „Ach Mensch, dich habe
ich ja lange nicht gesehen. Da warst du noch so klein.“ „Ja“, sagt
er, „ich komme immer noch und ich beschütze dich jetzt.“ Ich
sage: „Wieso denn das?“ „Na, ich bin jetzt bei der Polizei.“ Solche
Momente zeigen, was unser Laden für die Menschen bedeutet.
Foto: PRvHH
Ilona in ihrem Kiezladen:
„Wir haben für alles ein
offenes Ohr und helfen,
wo wir können.“
WAS MACHT IHR SORTIMENT BESONDERS UND WIE HABEN SIE SICH
SPEZIALISIERT?
Ich bin eines der letzten Pressegeschäfte mit einem breiten Printmedien-Angebot
– wie man es früher vom Bahnhof Zoo kannte.
Viele sagen, sie brauchen nicht mehr dorthin fahren, weil ich alles
habe. Bei Tabakwaren haben wir uns spezialisiert – besonders
Pfeifentabak und Zigarillos, das hat heute kaum noch jemand.
39
Wir kennen uns gut aus und können auch Empfehlungen geben.
Wenn uns einer fragt, können Sie uns eine Zigarre empfehlen,
dann können wir ihm sagen, ob das ein Sumatra, Brasil ist oder
welche Länge passend ist. Das macht uns aus – andere Läden
sind meist Spätis, die sich auf Getränke fixieren. Bei uns ist das
anders. Dazu kommen BVG-Fahrkarten, Getränke, Eis, Hermes-
Pakete, PIN-Briefmarken – ein breites Spektrum.
WIE WICHTIG IST LOTTO FÜR IHR GESCHÄFT?
Lotto ist einer der Hauptumsatzträger. Gerade bei einer hohen
Miete brauche ich Lotto. Wir haben viele Stammkunden, manche
kommen von weit her. Es ist definitiv ein verlässlicher Umsatzbringer.
Allerdings ärgert es mich, dass Lotto selbst Werbung für
das Internet macht. Die Leute sollen lieber in die Annahmestellen
kommen – da profitieren wir alle. Auch sollte es kein Abo-Modell
geben, denn dann verliert man die Kunden im Geschäft.
WIE SCHAFFEN SIE ES, MIT LOTTO MEHR UMSATZ ZU GENERIEREN?
Ich bewerbe Lotto sehr aktiv. Wenn es Berlin-Prämien oder Sonderaktionen
gibt, spreche ich die Kunden direkt an und sage: „Du,
Berlin-Prämie wieder da!“ Ich pflastere meine ganzen Scheiben
– da hängt ein Zettel und da hängt ein Zettel. Manche Kunden
sagen: „Das wusste ich nicht.“ Dann sage ich: „Damit rechne ich
– sechs, acht Wochen vorher, guck mal an der Scheibe.“ Wenn
ich das nicht aktiv vermarkte und berate, dann passiert nichts.
WELCHE BEDEUTUNG HAT DAS TEAM FÜR SIE?
Wir haben immer Rücksicht genommen auf das Geschäft – immer
mit dem Urlaub hinten dran. Wenn andere zweimal im Jahr
verreisen, haben wir nur einmal zehn Tage gemacht oder auch
über Jahre gar nicht. Jetzt habe ich montags und dienstags
frei und kann mir auch mal längere Wochenenden gönnen. Am
Anfang war das schwierig – ich wusste nicht, was ich machen
sollte. Aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Nächste Woche
fahre ich sogar ein paar Wellnesstage nach Usedom.
WAS IST FÜR SIE ZURZEIT DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG?
Umsatz, Umsatz, Umsatz. Das Rad muss sich weiterdrehen. Klar,
mehr Umsatz bedeutet auch mehr Steuern, aber das nehme ich
gern in Kauf. Es motiviert, wenn man sieht, dass sich der Einsatz
lohnt. Online-Handel oder die wirtschaftliche Lage merke ich bisher
nicht – vielleicht liegt das an unserem speziellen Kundenstamm.
Vielleicht habe ich das Klientel, das noch keine Probleme hat.
Foto: PRvHH
SIE SIND SEIT FEBRUAR NICKEL-PARTNERIN. WIE KAM ES DAZU UND
WIE LÄUFT ES?
Ein junger Mann hat mir Nickel vorgestellt, und ich dachte, das
könnte das Geschäft bereichern. Es läuft sehr gut – es kommen
regelmäßig Kunden, die sagen: „Gott sei Dank haben Sie Nickel.“
Bei uns läuft das reibungslos. Die Abwicklung ist sehr einfach: Ich
brauche nur den Ausweis und die PIN. Der Support von Nickel ist
auch da – zweimal musste ich anrufen, entweder kam jemand
vorbei oder es wurde mir am Telefon erklärt.
Servicevielfalt unter einem Dach: Von BVG-Tickets
über Hermes-Pakete bis Nickel – Kunden kommen
sogar aus anderen Bezirken.
WELCH KUNDEN ERREICHEN SIE MIT DEM NICKEL-ANGEBOT?
Die Kunden kommen nicht nur hier aus dem Kiez, sondern auch
aus Mitte oder anderen Bezirken. Sie finden uns über die Plattform
und fahren extra hierher, weil sie wissen, dass es bei uns
funktioniert. Ich denke, Nickel wird weiter wachsen. Es ist eine
sinnvolle Ergänzung zu unserem Sortiment.
WIE HABEN SIE IHR TEAM ZUSAMMENGESTELLT?
Wir sind zu viert. Mein Mann hilft morgens eine Stunde, eine Kollegin
und ich teilen uns den Tag, und eine weitere Mitarbeiterin arbeitet
zwei Tage pro Woche. Die eine Kollegin kam über die BVG zu mir
– durch Mundpropaganda. Die andere war ursprünglich Kundin.
Du beobachtest ja deine Kunden und kommst ins Gespräch. Ich
habe sie angesprochen, als ich jemanden für Urlaubsvertretung
suchte. Eigentlich war sie nur für Urlaubszeiten geplant, aber wer
kommt schon zweimal im Jahr nur für Urlaubsvertretung? Also
arbeitet sie jetzt regelmäßig als Springer.
WAS WÜRDEN SIE SAGEN: WARUM LOHNT ES SICH, DIESEN JOB ZU
MACHEN?
Weil man etwas zurückbekommt. Klar, es ist harte Arbeit, manchmal
anstrengend, manchmal auch frustrierend. Aber es gibt diese
kleinen Momente – ein Lachen, ein ehrliches Danke, ein Kind,
das sich über ein Brötchen freut – die machen alles wett. Und
wenn man seinen Laden nicht nur als Verkaufsstelle sieht, sondern
als Teil des Viertels, dann ist das hier mehr als ein Job. Es ist
ein Stück Zuhause.
WIE SEHEN SIE DIE ZUKUNFT IHRES GESCHÄFTS?
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, einfach aufzu hören.
Ich liebe den Laden, die Menschen. Mein Sohn könnte über nehmen
– er hat auch die Lotto-Prüfung gemacht. Ob er’s wirklich will? Wir
werden sehen. Ich mache jedenfalls weiter, solange ich kann.
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Ein breites Sortiment an gekühlten Getränken
kommt bei Konsumenten gut an. Ebenso wichtig
ist es, OutofstockSituationen zu vermeiden
und vor allem die Topseller immer in ausreichender
Anzahl vorrätig zu haben.
Trends bei Getränken: Bewusster
Konsum und Blick auf den Preis
Foto: Lekkerland/Marc Autenrieth
Um das Umsatzpotenzial bei Getränken zu nutzen, ist es wichtig, aktuelle
und langfristige Entwicklungen im Blick zu haben.
Die warme Jahreszeit hat begonnen und viele Händler
hoffen auf ein gutes Geschäft mit Getränken. Damit sich
diese Hoffnungen erfüllen und das Potenzial optimal ausgeschöpft
wird, ist es wichtig, der aktuellen Konsumstimmung
und langfristigen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Drei Entwicklungen
sind aus Sicht der Lekkerland Experten in diesem
Jahr besonders wichtig und sie haben entsprechende Tipps für
Sie zusammengestellt.
Entwicklung 1: Hohes Preisbewusstsein
Die Konsumenten schauen (weiterhin) sehr genau auf die Preise,
vor allem infolge der Inflation. Die Folge ist ein intensiver Preiswettbewerb
im Handel, in dem der Unterwegskonsum häufig das
Nachsehen haben.
Tipp: Aktionen und BundleAngebote mit Snacks sollten ein fester
und regelmäßig wechselnder Bestandteil des ShopAngebots
sein. Ebenso kann man mit preisalternativen Produkten – also
Marken, die im Supermarkt oder Discounter nicht zu finden sind
– bei den Konsumenten punkten.
Entwicklung 2: Bewussterer Konsum
Die Zahl der Menschen, die gesundheitsbewusst konsumieren,
steigt kontinuierlich an. Damit verbunden ist eine höhere Nachfrage
nach kalorienärmeren bzw. zuckerfreien Getränken.
Tipp: Die Berücksichtigung zuckerfreier bzw. kalorienärmerer
Varianten eröffnet die Chance, auch Kunden anzusprechen, die
Wert auf gesundheitsbewussten Konsum legen. Das gilt sowohl
für alkoholfreie als auch alkoholische Getränke. Die Hersteller
bieten inzwischen nahezu alle Hersteller ihre Marken auch in Varianten
mit weniger oder gar keinem Zucker an. Zwar ist ihr Anteil
in den einzelnen Segmenten häufig noch überschaubar – aber
er wächst ständig.
Entwicklung 3: Veränderter Alkoholkonsum
Einher mit der zweiten Entwicklung geht eine weitere: Der Alkoholkonsum
der Menschen in Deutschland verändert sich. Zum einen
verzichten immer mehr Konsumenten auf Alkohol. Zugleich steigt
anteilsmäßig die Nachfrage nach Spirituosen, während die nach
Bier zurückgeht.
Tipp: PreMixedLongdrinks (PMLD, auch Readytodrink genannt)
sind weiterhin stark gefragt. Ebenso steigt die Nachfrage nach
zucker und kalorienreduzierten Varianten. Es ist daher sinnvoll,
PMLD mehr Platz in der Kühlung einzu räumen, etwa indem die
Fläche für Bier ein wenig reduziert wird. Beim Bier gibt es weiterhin
den Trend zur Regionalität. Auch internationale Biere legen zu.
Überregionale und regionale Bier Top seller gehören daher unbedingt
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