BRPHIL-Orchester-Magazin 15 2025
Das Orchestermagazin mit Konzertvorschau der Bad Reichenhaller Philharmoniker - Zeitraum August - November 2025
Das Orchestermagazin mit Konzertvorschau der Bad Reichenhaller Philharmoniker - Zeitraum August - November 2025
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15_august — november 2025
DAS ORCHESTER- UND PROGRAMMMAGAZIN DER BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER
TRAU DICH. SING!
JEDER MENSCH KANN SINGEN –
UND SOLLTE ES AUCH
BAYRISCHES HERZ,
ITALIENISCHE SAITEN
KLEINES STELLDICHEIN MIT
UNSERER SOLO-HARFENISTIN
ZWISCHEN
KLANGEXPERIMENT
& TRADITION
WARUM NEUE MUSIK
UNSER HÖREN VERÄNDERT
Einzigartige
Stimmung.
Wo die Bühne
der Musik gehört.
Musik verbindet und erfreut uns. Musik schafft
es, den Augenblick auf eine besondere Weise zu
erleben. Weil uns das Wohl unserer Mitmenschen
am Herzen liegt, fördern wir gerne diesen
musikalischen Genuss für den guten Zweck. Mehr
zu unserem Engagement erfahren Sie unter:
www.sparkasse-bgl.de/gemeinwohl
Weil’s um mehr als Geld geht.
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WÄHLE NICHT
MUSIK, DIE
FÜR DIE WELT
SCHÖN IST,
SONDERN
WÄHLE MUSIK,
DIE DEINE
WELT SCHÖN
MACHT
ERIK SATIE
Coverart: surprise me © mk
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
4
BRPHIL
5
editorial
Illustration: L’instant entre les temps © C. Ravaillac
Verehrte Freunde und Förderer
der Bad Reichenhaller Philharmoniker,
Liebes Publikum,
wir treten nun in die „heiße Phase“ unserer
Spielzeit ein – eine Zeit, in der die Taktung
unserer Programme und die Vielfalt unseres
Repertoires deutlich zunehmen. Auf den
folgenden Seiten erfahren Sie mehr über
unsere Konzerte, lernen weitere Musikerinnen
und Musiker kennen, und erhalten Einblicke
in unsere Aktivitäten. Aber es geht nicht nur
um Musik! Es geht um Menschen, um unsere
Verbindung zur Musik, und um unsere tiefe
Verwurzelung in Stadt und Region.
Innerhalb weniger Wochen haben Sie beispielsweise
gleich zwei Gelegenheiten,
unseren Artist in Residence, Pascal Deuber,
live zu erleben: einmal im Abo 4 und einmal
auf dem Predigtstuhl im Bergrestaurant. Im
großen wie im kleinen Format können Sie so
einen der begabtesten Hornisten im deutschsprachigen
Raum hautnah hören.
„Thumsee brennt“ wird in diesem Jahr
noch größer, noch spektakulärer. Am 19. Juli
präsentieren wir dort – vor unserem größten
Publikum der Spielzeit – sowohl traditionelles
Repertoire als auch große Filmmusik, die
Menschen generationen- und sprachübergreifend
verbindet. Haben Sie Lust auf Musik
aus Fluch der Karibik und Star Wars?
Dann freuen wir uns auf Sie! Und wenn Ihnen
die Filmmusik bei „Thumsee brennt“ noch
nicht genug ist: Wir setzen unsere Sonderreihe
der Kino-Konzerte fort! Gemeinsam mit
Josef Loibl, dem Betreiber des Reichenhaller
Park-Kinos (dem beliebtesten Kino Bayerns!),
machen wir Film und Filmmusik für Sie zum
besonderen Erlebnis.
Unsere Ideen sprudeln weiter – mit Leidenschaft,
Fantasie und dem festen Willen,
Musik zu einem verbindenden Erlebnis für
alle Generationen zu machen. Ob im kleinen
Rahmen der Wohnzimmerkonzerte, bei
mitreißenden Auftritten mit internationalen
Solistinnen und Solisten oder durch neue
Impulse für junges Publikum: Wir gestalten
unsere Programme mit Herz und Haltung.
Lassen Sie sich überraschen, berühren und
begeistern – wir freuen uns auf Ihre Neugier,
Ihre Offenheit und Ihre Freude an dem, was
wir gemeinsam erleben dürfen. Ob auf dem
Predigtstuhl, im Theater, im Königlichen
Kurhaus, Konzertrotunde oder unter freiem
Himmel – wir sehen uns dort, wo Musik
lebendig wird!
Herzliche Grüße
Ihr
Daniel Spaw
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
6
IN
HA
LT
040 Auf den Dächern der Welt
Melina Duttge – Stellv. Stimmführerin
der 2. Geigen – bereiste drei Monate
lang Asien
044 Kammermusik am Predigtstuhl
Ein besonderes Konzert lockt auf den
Reichenhaller Hausberg
005 Editorial
008 Zwischen Cello und Stille
Aleksander Simić — Solist im 5. Abo
erzählt von Ausdruck, Authentizität
und Erfolg
013 Unbändige Energie &
religiöse Symbolik
Die Abokonzerte 5 & 6
016 Trau dich. Sing!
Daniella Rieger-Böhm ist überzeugt:
jeder Mensch kann singen.
021 La Voce
Und sollte es auch!
Das Festival rund um die Stimme
022 Italienisches Herz, bayerische Saiten
Valentina Vatteroni ist seit einem Jahr
Solo Harfenistin in der Kurstadt
026 Zwischen Klangexperiment
und Tradition
Warum Neue Musik unser Hören verändert
046 Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth
Ein Haus, das die Kunst nie verlassen
hat – Solo Flötistin Beatrice Lanaro
ließ sich von seinem Klang verzaubern
048 Express yourself
Susanne Pfeilschifter – Assistentin der
Geschäftsführung – im Interview ohne
Worte
050 Plakate, Puppen, Passion
Vereinsmitglied Bärbel Kolbe erzählt
aus über 20 Jahren Engagement
052 Wunderbar getragen
Der Verein der BRPHIL
054 Der letzte Satz
Kulturreferentin Monika Tauber-Spring
erinnert sich an ihre erste Musikbegegnung
058 Konzertkalender
Die Konzerttermine von
August — November 2025
Service
072 Orchester und Mitarbeiter:innen
074 Unsere Spielstätten
077 Karten & Preise
078 Impressum und Verkaufsstellen
032 Kammermusik
statt Konkurrenzdenken
Bühne frei für Nachwuchstalente
038 Für alle Kindsköpfe
Es klopft bei Wanja in der Nacht
SPOTIFY
Wenn Sie Lust haben – hier finden
Sie die Playlist zur aktuellen
Magazin-Ausgabe #15.25
BRPHIL
016 Trau Dich. Sing!
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008 Zwischen Cello und Stille
Bilder: Aleksander Simić © Nancy Horowitz / Valentina Vatteroni © BRPHIL / Jeremias Luther © BRPHIL / Auf den Dächern © Melina Duttge / Daniella Böhm als Carmen ©
022 Italienisches Herz, bayerische Seiten
032 Kammermusik statt Konkurenzdenken
040 Auf den Dächern der Welt
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.ZWISCHEN CELLO UND STILLE
Bild: Aleksander Simić ©
BRPHIL
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ZWI-
SCHEN
CELLO &
Von außen betrachtet scheint sein Weg vorgezeichnet
gewesen zu sein: ein musikalisches
Talent, früh geprägt von der Klangwelt seiner
Mutter Eva, Solocellistin des Kärntner Sinfonieorchesters.
Doch wer Aleksander Simić begegnet,
merkt schnell: Hier sitzt ein junger Mann, der
zwischen Tönen, Tourneen und innerer Suche
seinen eigenen Klang gefunden hat.
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.ZWISCHEN CELLO UND STILLE
Bereits mit fünf Jahren griff Aleksander Simić
zum Cello – zunächst im Schatten seiner
Mutter, bald jedoch im Licht der eigenen
Begabung. „Es war einfach naheliegend, dass
mich meine Mutter unterrichtet“, erinnert er
sich. „Wir sind die Sache langsam angegangen,
und das hat sehr gut funktioniert. Es war ideal,
weil sie immer zu Hause war, und so konnten
wir viel und jederzeit üben. Manche mögen
es schwierig finden, von den Eltern unterrichtet
zu werden, aber bei uns hat das super
funktioniert“, erzählt der 21-Jährige. Er stand
schon auf etlichen internationalen Bühnen und
hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen. Heute
studiert Aleksander Simić an der Universität
für Musik und darstellende Kunst in Wien bei
Professor István Várdai, einem erfahrenen
Cellisten und Pädagogen. „Es ist eine witzige
Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben“,
erzählt Aleksander. „Er saß in der Jury eines
Wettbewerbs, bei dem ich mitmachte. Als ich
fertig war, ist er hinausgegangen, hat sein
Stradivari-Cello geholt und ich durfte auf
diesem Instrument das „Lied ohne Worte“ von
Mendelssohn noch einmal spielen. Das war für
mich ein sehr besonderer Moment und eine
große Ehre, weil dieses Cello einst Jacqueline
du Pré gehört hatte, die im selben Alter wie ich
damals das gleiche Stück gespielt hat.“
Der Weg zum professionellen Musiker
István Várdai bezeichnete Aleksander damals
als „rohen Diamanten“, den es zu schleifen galt
– und der sich bis heute unter seiner Anleitung
zu einem herausragenden Musiker entwickelt
hat. „Er hat mir beigebracht, mich besser zu
fokussieren. Früher war ich sehr impulsiv, aber
heute kann ich meine Emotionen gezielt in
meinem Spiel ausdrücken“, erklärt Aleksander.
Die Arbeit mit Várdai hat ihm geholfen, die
Balance zwischen technischer Präzision und
emotionaler Tiefe zu finden. „Musik ist für mich
keine Technik, sondern eine Sprache, die mein
Innerstes spricht“, sagt der junge Musiker.
Trotz seines jungen Alters hat Aleksander bereits
eine steile Karriere vorzuweisen. Höhepunkt
der Saison 2023 war eine große China-Tournee,
bei der er als Solist mit dem SFK-Orchester in
zehn verschiedenen Städten auftrat. „Es war
unglaublich bereichernd“, sagt er. „Nicht nur
als Musiker, sondern auch als Mensch habe ich
mich weiterentwickelt. In Städten wie Chengdu
und Peking, wo das Konzertleben noch nicht so
etabliert ist wie bei uns, war es faszinierend zu
sehen, wie Musik aufgenommen wird. Der Austausch
mit den Menschen dort war so wertvoll
und hat mir gezeigt, wie universell die Sprache
der Musik ist.“ Für Aleksander ist der Erfolg
auf der Bühne mehr als nur Applaus. „Erfolg
bedeutet für mich, das, was ich empfinde, an das
Publikum weitergeben zu können“, erklärt er.
„Dann ist es ein gelungenes Konzert. Perfektion
ist dabei nicht das Ziel – es geht darum,
authentisch zu sein und Musik zu machen, die
mit den Menschen in Kontakt tritt.“
Ruhe und Ausgleich im Alltag
Abseits der Bühne lebt Aleksander Simić ein
relativ ruhiges Leben, geprägt von seiner
Leidenschaft für die Musik, aber auch von der
Suche nach Ausgleich. „Ich brauche manchmal
Stille“, sagt er. „Nicht nur zwischen den Stücken,
sondern auch im Leben. Wenn es zu viel wird,
gehe ich raus, besonders in meiner Heimatstadt
Klagenfurt, wo ich viel Natur um mich habe.
BRPHIL
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SPOTIFY
Für Spotify bitte ein Lied
von Queen :) – Gern.
Bohemian Rhapsody?
Bild: Aleksander Simić ©
Dort lade ich wieder auf.“ Trotzdem ist das Cello
immer in der Nähe. „Es ist wie ein Teil von mir“,
sagt er. „Ohne mein Instrument fühle ich mich
nicht komplett. Ich kann mich viel besser auf
dem Instrument ausdrücken als mit Worten“,
sagt er. „Es fühlt sich einfach anders an. Es gibt
so viel mehr Farben und Möglichkeiten mit der
Musik.“ Nebenbei ist Aleksander leidenschaftlicher
Sportler. Wäre er nicht Cellist geworden,
würde er heute vielleicht auf dem Centercourt
seinem Gegner die Bälle um die Ohren spielen.
„Ich habe Tennis geliebt“, erzählt er, „aber
auch andere Sportarten wie Schwimmen oder
Leichtathletik“.
Erfolg mit Bodenständigkeit
Trotz seines Erfolgs ist Aleksander Simić
angenehm bescheiden und legt großen Wert auf
Authentizität in seiner Musik. „Ich werde oft als
herausragend bezeichnet, aber das beschäftigt
mich nicht wirklich“, sagt er. „Ich bin einfach
jemand, der Musik liebt und sie mit anderen
teilen möchte. Es geht nicht darum, der Beste zu
sein, sondern darum, ehrlich zu bleiben und das
zu spielen, was man wirklich fühlt, nicht nur
darum, technisch perfekt zu sein. Man muss
sich selbst treu bleiben, um seine Musik mit der
Welt zu teilen.“
Im September dieses Jahres wird er gemeinsam
mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern
auftreten. Er wird die „Rokoko-Variationen“ von
Tschaikowsky spielen, ein Stück, das für seinen
abwechslungsreichen Charakter bekannt ist. „Es
ist ein Thema, das zunächst vom Orchester vorgestellt
wird, und dann folgen die Variationen,
mal langsam und melancholisch, dann wieder
schnell mit verrückten Passagen. Ich habe dieses
Stück schon oft in verschiedenen Kombinationen
gespielt – mit Streichorchestern, am Klavier
oder sogar als Dirigent – und es macht immer
wieder Spaß. Es ist ein wunderbares Stück, das
nicht schwer anzuhören ist, aber trotzdem sehr
schön“, sagt Aleksander.
ICH BRAUCHE
MANCHMAL STILLE,
NICHT NUR ZWI-
SCHEN DEN STÜCKEN,
SONDERN AUCH IM
LEBEN. WENN ES ZU
VIEL WIRD, GEHE ICH
RAUS, BESONDERS IN
MEINER HEIMATSTADT
KLAGENFURT, WO ICH
VIEL NATUR UM MICH
HABE. DORT LADE
ICH WIEDER AUF.
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BEI UNS GIBT ES
SO VIELE ZUGABEN,
WIE SIE WOLLEN.
Glücksspiel kann süchtig machen. Spielteilnahme ab 21 Jahren. Informationen und Hilfe unter www.spielbanken-bayern.de
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UNBÄNDIGE
ENERGIE UND
RELIGIÖSE
SYMBOLIK
DIE ABOKONZERTE 5 & 6
TEXTE
Konstanze Kaas
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.DIE ABO-KONZERTE 5 & 6
ABO 5
#nord.licht
Der heidnische Ursprung der Johannisnacht,
die man heutzutage nach wie vor
als Midsommar in den skandinavischen
Ländern oder als Juhannus in Finnland
feiert, tritt in Mussorgskys „Nacht auf
dem kahlen Berge“ hervor. Dieser kahle
Berg, auf russisch „Lyssaja gora”, ist in der
slawischen Mythologie ein Treffpunkt für
Hexen. Mussorgsky beschreibt einen wilden
Tanz voller Effekte, in dem eine unbändigbare
Energie gleich von den ersten Takten
an das Stück bestimmt. Das Stück in der
Bearbeitung Rimsky-Korsakows zählt zu
einem der meistgespielten Mussorgskys
und wurde aufgrund seiner aufbrausenden
Dramtik auch außerhalb des Konzertsaals
gerne als Filmmusik verwendet.
Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“
haben mit diesem spätbarocken Stil wenig
zu tun. Es ist Mozart, dessen musikalische
Eleganz und Klarheit Tschaikowsky zu
dieser Komposition inspirierte. In einem
Dialog zwischen Solocello und Orchester
entfalten sich sieben Variationen nach
Mozart’schem Geist mit romantischer
Ader. Diese Hommage aus dem Jahr 1877
überrascht mit ihrer Leichtigkeit, bedenkt
man, dass für den Komponist dieses Jahr
ein schweres war und in einem Selbstmordversuch
gipfelte.
Bezeichnet man den Komponisten Edvard
Grieg als die norwegische Variante Bela
Bartóks, so liegt man nicht falsch. Wie
seinem ungarischen Kollegen war es Grieg
eine Herzensangelegenheit, die Volksmusik
seiner Heimat durch seine Kompositionen
in den Konzertsälen der Welt berühmt zu
machen. Die Symphonischen Tänze sind
das erste Orchesterwerk, in welchem Grieg
norwegische Volksmusik verarbeitete, auch
wenn er diese zuerst für vierhändiges
Klavier komponierte.
ALEKSANDER SIMIĆ, VIOLONCELLO
BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER
DIRIGENT: VILMANTAS KALIUNAS
MODEST MUSSORGSKY
NACHT AUF DEM KAHLEN BERGE
(ARR. RIMSKY-KORSAKOW)
PJOTR I. TSCHAIKOWSKY
VARIATIONEN ÜBER EIN ROKOKO-THEMA
FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER, OP. 33
EDVARD GRIEG
SYMPHONISCHE TÄNZE, OP. 64
26.09. – 19.30
THEATER BAD REICHENHALL
Bilder: Aleksander Simić © / Daniel Spaw © BRPHIL
BRPHIL
15
ABO 6
#deutsches.requiem
FRANCESCA PARATORE, SOPRAN
SEHO CHANG, BARITON
MOTETTENCHOR DER EVANGELISCHEN
STADTKIRCHE BAD REICHENHALL
(LEITUNG: KMD MATTHIAS ROTH)
KANTOREI TRAUNSTEIN
(LTG.: KANTOR MATTHIAS BERTELSHOFER)
BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER
DIRIGENT: DANIEL SPAW
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
SINFONIE NR. 5, OP. 107, D-DUR,
„REFORMATION“
JOHANNES BRAHMS
EIN DEUTSCHES REQUIEM, OP. 45
31.10. – 19.30
THEATER BAD REICHENHALL
Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte
seine fünfte Sinfonie 1830 angeregt
durch den 300. Jahrestag der Augsburger
Konfession, dem grundlegenden
Bekenntnisdokument der lutherischen
Kirche. Deswegen trägt die Sinfonie den
Beinamen „Reformation”. Das Werk, in
welchem Mendelssohn das Kirchenlied
Martin Luthers „Eine feste Burg ist unser
Gott” zum zentralen Thema erhoben hat,
ist von religiöser Symbolik durchzogen.
Der mächtig-feierliche Schluss, in dem die
Melodie des Chorals für Zuversicht und
geistige Klarheit steht, ist ein flammendes
Bekenntnis zum Glauben. Es ist somit der
sinnbildliche Triumph des Protestantismus
über den Katholizismus, der zu Beginn
der Sinfonie durch den palestrin'schen
strengen Satz beschrieben wird.
Es ist vielmehr ein universeller Trost,
den Johannes Brahms mit seinem
„Deutschen Requiem“ zu spenden suchte,
als eine akkurate Umsetzung kirchlicher
Traditionen und Bräuche. Ganz im Gegenteil,
denn Brahms verzichtete bewusst auf
die lateinische Liturgie sowie deren starre
Abläufe und wählte Bibeltexte sowohl aus
dem Alten als auch dem Neuen Testament
aus. Dadurch schuf er eine zutiefst
persönliche, in höchstem Grade menschliche
Reflexion über den Umgang mit dem
Tod – ein Thema, das besonders durch den
Tod seiner Mutter in sein Leben getreten
war. Das Requiem betont die menschliche
Verbundenheit jenseits konfessioneller
Grenzen. Für Brahms war das Requiem
jedenfalls das beste Mittel zur Trauerbewältigung:
„Ich habe nur meine Trauer
niedergelegt“.
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.TRAU DICH. SING!
TRAU DICH.
SING!
Mezzosopranistin Daniella Rieger-Böhm
ist überzeugt: Jede und jeder kann singen
– egal, ob Kind oder Rentnerin. Im Interview
spricht sie über atmende Körper,
vibrierende Bässe, ihren Weg von der
Buchhändlerin zur Opernbühne – und
warum man nach dem Singen einfach
glücklicher rausgeht, als man reingekommen
ist.
BRPHIL
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Bild: Daniella Böhm als Carmen ©
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
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.TRAU DICH. SING!
SINGEN MACHT ETWAS MIT UNS. ES VER-
ÄNDERT DIE HALTUNG, DIE AUSSTRAHLUNG,
DAS SELBSTBEWUSSTSEIN. ES IST WIE EINE
KLEINE THERAPIE.
Frau Rieger-Böhm, Sie sagen: Jeder Mensch kann
singen lernen. Wirklich jeder?
Ja! Wirklich jeder. Ich meine das genau so, wie ich
es sage. Singen beginnt im Kopf – das ist der erste
Schritt. Ich höre sehr schnell, ob eine Stimme gesund
ist, also ob sich die Stimmlippen gut schließen. Das
ist die Grundlage. Und wenn diese Basis da ist, kann
man auf ihr aufbauen – mit 15, mit 50, völlig egal.
Selbst wenn es nicht professionell wird – Singen
macht etwas mit uns. Es verändert die Haltung, die
Ausstrahlung, das Selbstbewusstsein. Es ist wie eine
kleine Therapie.
Was genau passiert denn im Körper,
wenn wir singen?
Es setzt Glückshormone frei. Ich sehe das jedes
Mal: Nach einer Gesangsstunde oder einer Chorprobe
gehen die Leute anders raus, beschwingt,
aufgerichtet. Und es ist auch kognitiv hochkomplex
– Singen aktiviert beide Gehirnhälften gleichzeitig.
Der Text (Intelligenz) stärkt die Motorik und das
Gedächtnis und kann Demenz vorbeugen. Die
Musik verarbeitet die Emotionen und steigert die
Freude und Motivation. Singen senkt das Cortisol
(Stresshormon) und wirkt dadurch entspannend.
Die Synapsen feuern auf Hochtouren. Dazu kommt,
dass unsere menschliche Stimme das sozialste
Instrument ist; man braucht es nicht zu kaufen –
jeder hat eine Stimme!
Sie sagen, als Sänger muss man lernen, wie ein
Luftballon zu atmen. Was meinen Sie damit?
Ich benutze gern dieses Bild, weil es einfach ist.
Wenn wir in einen Luftballon pusten, dehnt sich
der aus. Unser Luftballon ist unser Bauch. Das ist
unser Powerhouse. Viele wissen heute gar nicht
mehr, wie man richtig atmet – also nicht flach in die
Brust, sondern tief in den Bauch. Und wenn man das
einmal verstanden und gespürt hat, dann versteht
man auch das Prinzip von Atemstütze, von Stimmführung.
Deshalb sage ich auch immer: Körper
– Atem – Stimme. Das ist mein Mantra. Fußballer
aktivieren zuerst ihren ganzen Körper, bevor sie aufs
Feld gehen – wir Sängerinnen und Sänger tun das
auch. Der Körper ist unser Werkzeug.
Kommen wir zum Chorworkshop, den Sie im
Rahmen des Festivals „La Voce“ der Bad
Reichenhaller Philharmoniker leiten.
Was passiert da genau?
Es ist ein Chorworkshop, das heißt ich kann nicht auf
jede einzelne Stimme eingehen – aber darum geht es
auch gar nicht. Es geht um das gemeinsame Erlebnis.
Letztes Jahr wussten wir nicht, wer kommt – am Ende
hatten wir 70 Teilnehmer. Von zehn bis 90 Jahre, die
ganze Alterspalette war vertreten, auch Menschen,
die sonst nie singen, zumindest nicht öffentlich.
Das Großartige an einem Chor ist ja: Wenn man die
Note nicht trifft, singt sie halt der Nachbar. Beim
diesjährigen Workshop werden Chefdirigent Daniel
Spaw und ich wieder bewusst leichtes Repertoire
aussuchen, das für alle machbar ist. Hauptsache,
es entsteht dieses besondere Gemeinschaftsgefühl.
Viele vom letzten Mal sind wieder angemeldet, das
ist für mich das schönste Kompliment.
Wie gehen Sie mit so einer altersgemischten
Gruppe um?
Ich versuche, auf alle einzugehen. Kinder sollen
sich nicht langweilen, und ältere Menschen sollen
BRPHIL
SPOTIFY 19
Tipp von Daniella: Non, je ne
regrette rien – Édith Piaf
nicht das Gefühl haben, abgehängt zu werden. Ich
sehe mich ein bisschen wie eine „Dompteuse“, oder
besser: wie eine Koordinatorin: Ich lenke, leite und
sorge dafür, dass die Stimmung stimmt. Wenn eine
harmonische Energie spürbar ist, entsteht etwas
ganz Besonderes. Und wenn wir merken, dass ein
vierstimmiger Satz zu schwierig ist, machen wir’s
zweistimmig. Ganz einfach. Zur Not singe ich selbst
die zweite Stimme mit. Alles ist möglich – Hauptsache,
die Leute haben Freude daran und trauen sich,
ihre Stimme zu benutzen.
Wie haben Sie selbst zur Musik gefunden?
Mein Vater war Geiger. Ich habe früh Geige gelernt,
mit acht, und bis ich 18 war, habe ich im Orchester
gespielt. Aber ich war nie richtig zufrieden mit dem
Klang. Ich hatte eine Klangvorstellung im Kopf, aber
die Geige konnte das nicht erfüllen. Beim Singen
war das anders – da hat es „klick“ gemacht. Ich
habe schon im Schul- und Kirchenchor Solo singen
dürfen, als Sopran. Mein Vater war skeptisch: „Lern
erst was Gescheites“, sagten meine Eltern, so war das
damals. Am liebsten hätten sie mich in einer Bank
gesehen – Sicherheit und so. Aber ich war schon
immer ein Freigeist.
Und dann kam die Buchhändlerin?
Genau. Eine Freundin hatte das gemacht, und ich
dachte: Lesen mag ich, und damals wurden ja auch
Musikalien wie Schallplatten und Kassetten im
Buchhandel verkauft. Das fand ich interessant. Also
machte ich die dreijährige Ausbildung, aber gleich
nach dem Abschluss habe ich gekündigt. Ich wusste:
Das ist nicht mein Weg. Ich will singen. Ich habe dann
in San Francisco studiert – großartig, aber teuer.
14.000 Dollar pro Jahr. Ich hatte drei Jobs: morgens
ab 6:00 im Café jobben, tagsüber Studium, nachmittags
Verkauf bei „Bananas“, einem Mode-Label,
und abends in der Bar. Später kam ich nach Österreich,
ans Mozarteum, dann an die Bruckner-Uni in
Linz. Mein erstes Engagement war auch dort – das
war mein Start in die professionelle Laufbahn.
Was war Ihre erste große Bühne?
Mein erstes festes Engagement hatte ich in Linz. Das
war ein riesiger Schritt – plötzlich war ich Solistin,
hatte Verantwortung, musste liefern. Heuer feiere
ich mein 35-jähriges Bühnenjubiläum. 35 Jahre seit
meiner ersten Gage – das ist der Moment, den ich als
Startpunkt nehme.
Und gibt es Stücke,
die Sie immer wieder berühren?
Da gäbe es einige. Ich bin Mezzosopranistin –
inzwischen tendiere ich zur Altistin. Meine Stimme
wird dunkler, tragender. Aber eines bleibt: Wenn
man mich um fünf Uhr früh weckt, kann ich die
„Carmen“ singen. Das ist mein „Signature-Piece“.
Oder die Erda aus Wagners Rheingold – damit
fing alles an. Die Musik von Puccini berührt mich
besonders. Er kann Emotionen wie kaum ein anderer
auf den Punkt bringen.
Und dann ist da noch Edith Piaf…
Oh ja. „Non, je ne regrette rien“ war lange mein
Mount Everest. Ich dachte immer: Das singst du
nicht. Zu groß, zu ikonisch. Aber dann hat mein Mann
gesagt, er würde es gerne für mich arrangieren. Und
plötzlich war der Moment da. Ich wusste: Jetzt kann
ich das. Ich habe es gesungen – im Publikum saßen
20
.TRAU DICH. SING!
zwei Französinnen. Ich dachte: „Oh Gott, die kennen
das Original.“ Aber ich bekam Standing Ovations. Da
wusste ich: Jetzt bin ich bereit.
Viele Menschen empfinden ihre gesungene
Stimme als fremd. Warum ist das so?
Das liegt an der Anatomie. Unser inneres Ohr betrügt
uns regelrecht – das musste ich auch erst lernen.
Wir hören unsere Stimme beim Sprechen durch
die Vibration im Schädel, aber andere hören sie von
außen ganz anders. Und beim Singen wird das noch
deutlicher.
Sie haben erwähnt, dass Sie sich ein
eigenes Konzertformat wünschen.
Wie könnte das aussehen?
Ich würde am liebsten ein Programm auf die Beine
stellen, das alles miteinander verbindet, was ich
liebe: Tango, Jazz, Pop, Musical – und auch Klassik.
Im kleinen Rahmen mache ich das schon. Die Idee
dahinter ist: Hemmschwellen abbauen. Viele trauen
sich nicht in ein klassisches Konzert, aber bei Pop
oder Musical sagen sie: „Cool, das schau ich mir an!“
Und dann kriegen sie vielleicht doch ein klassisches
Stück mit – und sind begeistert. So öffnet man
Herzen.
Wie verändert sich eine Stimme
im Laufe des Lebens?
Sehr! Die Stimme ist wie ein Spiegel der Seele – aber
auch des Körpers. Sie kann tiefer, runder, erfahrener
werden. Auch wir Profis haben Vocal Coaches. Man
muss wissen, wie man mit seiner Stimme umgeht,
wie man sie pflegt. Die Stimme ist kein Werkzeug,
das man in die Ecke stellt. Sie ist Teil des eigenen
Ichs.
Was macht für Sie eine besondere Stimme aus?
Nicht nur Perfektion, sondern Charakter. Ich war
in vielen Jurys, und ich habe fantastische Stimmen
gehört – technisch brillant, makellos. Aber sie haben
mich nicht berührt. Dann kam jemand mit weniger
technischer Akkuratesse, aber mehr Seele. Und ich
war elektrisiert. Ich mag Geschichten hören, keinen
Hochglanz. Musik soll bewegen.
Achten Sie im Alltag auf Stimmen?
Ich kann’s gar nicht abstellen. Wenn ich eine außergewöhnliche
Bass-Stimme höre, vibriert mein ganzer
Körper. Ich höre nicht aktiv hin – aber ich nehme es
wahr. Stimme hat Macht. Und manchmal trifft sie
dich einfach – zack, mitten ins Herz.
Was wünschen Sie sich für die Musik der Zukunft?
Ehrlichkeit. Ich mag keine weichgebügelten Studio-
Stimmen. Musik muss berühren – nicht beeindrucken.
Wir brauchen keine makellosen Maschinen.
Wir brauchen mutige Menschen, die sich zeigen. Auf
der Bühne, im Chor, unter der Dusche.
Hauptsache: Sie singen.
STARKE STIMME,
KLARER WEG
Die in Berlin geborene Mezzosopranistin
Daniella Rieger-Böhm lebt
in Surheim im Berchtesgadener Land
und ist international als Opern- und
Konzertsängerin tätig. Engagements
führten sie an renommierte Häuser
wie die Komische Oper Berlin und das
Große Festspielhaus Salzburg. Sie
studierte Gesang in San Francisco,
Salzburg und Linz. Neben Oper,
Lied und Jazz widmet sie sich auch
der Wiederentdeckung unbekannter
Komponistinnen. Darüber hinaus tritt
sie regelmäßig mit dem Ensemble Trio
Invitation auf, das klassische Musik
mit Elementen aus Chanson und Jazz
verbindet. Als Gesangspädagogin
unterrichtet Daniella Rieger-Böhm
an Musikschulen in Oberbayern, unter
anderem in Freilassing und Teisendorf,
leitet europaweit Workshops
und ist überzeugt: Singen kann jeder
lernen.
Bild: Daniella Rieger-Böhm © Željko Zaplatić
BRPHIL
12.–14.09.
LA VOCE
# DASGESANGSFESTIVAL
KONZERTE
Freitag, 12.09.2025 / 19:30 Uhr
les nuits d’été —
sommernächte
Leonor Amaral, Sopran
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Werke von Hector Berlioz,
Charles Gounoud und Gabriel Fauré
Sonntag, 14.09.2025 / 11:00 Uhr
drammatico! —
konzertarien
RAHMENPROGRAMM
Chorworkshop
Leitung: Daniella Rieger-Böhm
Fr. & Sa. 12.,13.09. / 15:00-18:00 Uhr
So. 14.09. / 11:00 Uhr
Alle Sangesfreudigen im Alter von 10 bis 100,
von Amateur bis Profi sind eingeladen, am
Chorworkshop unter dem Motto „Körper-
Atem-Stimme“ teilzunehmen. Die international
renommierte Opern- und Konzertsängerin
Daniella Rieger-Böhm lüftet die „Geheimnisse
der Atemtechnik“. Neben der Körperarbeit
werden Gesangsübungen und Stücke erlernt,
das am Sonntag, 14. September im Königliches
Kurhaus aufgeführt wird.
Anne Elizabeth Sorbara, Sopran
Sebastian Seitz, Bariton
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Werke von Haydn, Mozart
und Beethoven
Vortrag zur Stimme
Rainer Lepuschitz
Fr. 12.09. / 18:15 Uhr
Als Auftakt zu den Konzerten des La Voce Festivals
erfahren Sie Interessantes über die Stimme
sowie das Programm des Wochenendes von
Rainer Lepuschitz.
Stadtführung
Sa., 13.09. / 14:00 Uhr
Treffpunkt Tourist-Information
(Wittelsbacher Str. 15)
Stadtführerin: Renate Kirschke
BRPHIL
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.ITALIENISCHES HERZ, BAYERISCHE SAITEN
ITALIENISCHES
HERZ,
BAYERISCHE
SAITEN
Von der toskanischen Kleinstadt an den
bayerischen Alpenrand: Valentina Vatteroni
aus Carrara spielt seit letztem
Juli die Harfe bei den Bad Reichenhaller
Philharmonikern. Wie sie mit ihrem
Instrument zwischen Welten wandert –
und was das mit Cappuccino am Nachmittag
zu tun hat.
Bild: Valentina Vatteroni © BRPHIL
BRPHIL
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.ITALIENISCHES HERZ, BAYERISCHE SAITEN
Die Harfe gehört zu den ältesten Instrumenten
im Orchester – und ist zugleich eines der am
meisten unterschätzten. Ihr Klang kann leuchten,
flirren, funkeln. In der Tiefe ist er warm, in
der Höhe klar. Mal begleitet die Harfe dezent,
mal tritt sie solistisch hervor. „Man spielt nicht
ständig, aber wenn man spielt, hört man es
meistens sofort“, sagt Valentina Vatteroni.
Die 28-jährige Harfenistin stammt aus Carrara
– bekannt für weißen Marmor, nicht für
Sinfoniekultur. Im März 2024 gewann sie das
Probespiel bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern.
„Viele denken, die Harfe sei so etwas wie ein
offenes Klavier“, sagt sie. „Beide Instrumente
haben viele Saiten, beide nutzen Pedale – aber
sie funktionieren ganz unterschiedlich.“ Denn
anders als beim Klavier, wo der Ton nach dem
Anschlag verklingt, muss jede Harfensaite von
Hand abgedämpft werden. „Wenn wir eine Saite
spielen, klingt sie sonst einfach weiter.“ Das
macht schnelle, staccatoartige Passagen besonders
anspruchsvoll. Hinzu kommen sieben
Pedale, mit denen sich die Tonhöhe jeder Saite
verändern lässt – ähnlich wie bei den schwarzen
Tasten eines Klaviers. „Man braucht nicht
nur die Hände, sondern auch die Füße. In dieser
Hinsicht sind wir den Pianistinnen und Pianisten
tatsächlich gar nicht so unähnlich.“
Vom Staunen zum Studium
Valentina Vatteroni wächst in einer Familie ohne
musikalischen Hintergrund auf – „aber mein
Vater liebt die Oper.“ Als ihre ältere Schwester
Klavierunterricht bekommt, will auch Valentina
ein Instrument lernen. In der Musikschule
von Carrara entdeckt sie die Harfe. „Ich war
vielleicht sechs Jahre alt. Ich habe sie gesehen
und war sofort fasziniert: groß, glänzend, so viele
Saiten.“ Zwei Jahre besucht Valentina einen
spielerischen Einführungskurs. Dann beginnt
sie ernsthaft Harfe zu lernen. Erst auf kleinen
Instrumenten, später auf einer Konzertharfe
mit 47 Saiten. Mit 13 beginnt sie ihr Studium
am Konservatorium in La Spezia, etwa eine halbe
Autostunde entfernt von ihrer Heimatstadt.
Später folgen Semester in Brüssel, London und
Frankfurt. „Diese Seite an meinem Beruf liebe
ich sehr, dass man so viel herumkommt und mit
so vielen Kulturen zu tun hat. Musik ist immer
international.“ Trotz der Begeisterung gab es
damals einen kleinen Moment des Zweifelns.
„Ich war 19, im letzten Studienjahr. Da habe ich
mich gefragt: Vielleicht doch lieber Ingenieurin?
Vielleicht etwas Sicheres?“ Doch die Musik
ist stärker. Ihre Eltern unterstützen sie, ohne zu
drängen. „Sie wollten nur, dass ich glücklich bin.“
Man braucht nicht nur die
Hände, sondern auch die
Füße. In dieser Hinsicht sind
wir den Pianistinnen und
Pianisten tatsächlich gar
nicht so unähnlich.
Nie dieselbe Harfe
Anders als Geigerinnen oder Cellistinnen können
Harfenisten ihr Instrument selten mitbringen.
„Ich habe eine Harfe zu Hause, eine steht in
der Rotunde. In Frankfurt, wo ich derzeit neben
meiner Orchesterstelle noch meinen Masterabschluss
mache, hat die Schule eine. Und bei
BRPHIL
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SPOTIFY
Tipp von Valentina:
Summer On A Solitary
Beach – Franco Battiato
Orchesterproben benutze ich oft die, die vor Ort
ist.“ Dass jedes Instrument anders klingt, daran
hat sich Valentina gewöhnt, auch bei Probespielen.
„Früher hatte ich Angst davor, heute nicht
mehr.“ Besonders gern spielt sie Opern – vor
allem Puccini, der der Harfe viel Raum gibt. „Bei
ihm gibt es immer etwas zu tun.“ Bei Wagner
hingegen kann es vorkommen, dass sie eine
Stunde wartet, bis ihr erster Einsatz kommt.
Auch Kammermusik liegt ihr – vor allem französisches
Repertoire. In Zukunft würde sie gerne
Barockharfe lernen. „Ganz ohne Pedale – das
ist eine andere Welt.“
Zuhause auf Zeit
Der Einstieg bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern
verlief für die junge Musikerin
reibungslos. „Ich wurde vom ersten Tag an
freundlich aufgenommen. Es war Sommer, als
ich herkam und viel Trubel in der Stadt. Es hat
sich für mich fast wie Urlaub angefühlt.“ Nur
das Bayerische macht ihr anfangs zu schaffen.
„Langsam verstehe ich ein bisschen mehr.
Und alle sprechen extra langsam mit mir.“ In
ihrer Freizeit wandert Valentina gerne, liest
viel, macht Yoga. „Ich mag das Leben hier. Nur
manchmal vermisse ich Italien – das Meer, die
Wärme, die Abendstimmung in den Straßencafés.“
Manche Dinge bringt sich Valentina von
Besuchen in der Heimat mit – zum Beispiel
Pasta. Oder frittelle di castagna, kleine Kastanienküchlein,
die man mit Ricotta oder Marmelade
isst. „Das ist für mich Kindheit, genauso
wie eine Cappelletti in brodo, die meine Oma
immer für uns gemacht hat. Das ist eine Suppe
mit Tortellini und wir essen sie normalerweise
im Winter, weil es ein Gericht ist, das wärmt.
Wobei es bei uns nie so kalt wird wie hier. Wenn
meine Eltern sagen, es ist kalt, dann sind es immer
noch 10 Grad.“
Und den Cappuccino, jetzt mal ganz ehrlich,
trinkt sie den auch mal am Nachmittag. „Ja
klar. Aber zuhause sagen meine Freunde dann
schon: Du bist keine Italienerin mehr, du bist
jetzt deutsch.“
DAS KLINGT EINFACH
ZU KÖSTLICH.
FRITTELLE DI CASTAGNA
CA. 20 STÜCK:
150 g Kastanienmehl
300 ml warmes Wasser
1 Prise Salz
Zucker nach Geschmack
(zum Bestreuen)
Pflanzenöl zum Frittieren
Zubereitung:
Das Kastanienmehl mit einer Prise
Salz in eine Schüssel geben. Nach und
nach das warme Wasser hinzufügen und
dabei ständig rühren, um Klümpchen zu
vermeiden, bis ein glatter, flüssiger
Teig entsteht. In einer Pfanne das
Pflanzenöl auf etwa 170 °C erhitzen.
Mit einem Löffel kleine Portionen des
Teigs ins heiße Öl geben.
Die Frittelle 2–3 Minuten pro Seite
frittieren, bis sie goldbraun sind.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen und
nach Belieben mit Zucker bestreuen.
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.ZWISCHEN KLANGEXPERIMENT UND TRADITION
ZWISCHEN
KLANG-
EXPERIMENT
& TRADITION
WARUM NEUE MUSIK UNSER HÖREN VERÄNDERT
BRPHIL
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Wie klingt Musik, wenn alles anders wird? Wenn Harmonien
zerbrechen, Klänge explodieren, Geräusche auf Töne treffen?
Die sogenannte „Neue Musik“ hat das klassische Orchester
herausgefordert – und es gleichzeitig neu erfunden.
Eine Reise durch hundert Jahre Klangabenteuer.
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.ZWISCHEN KLANGEXPERIMENT UND TRADITION
Der Moment, in dem alles zerbrach
Manche Geschichten beginnen mit einem Eklat.
Paris, Mai 1913: Im frisch eröffneten Théâtre des
Champs-Élysées hebt sich der Vorhang für Igor
Strawinskys Ballett Le Sacre du Printemps. Was
dann geschieht, geht in die Musikgeschichte ein:
Die Zuhörer buhen, trampeln, prügeln sich – „einer
der größten Theaterskandale aller Zeiten“, wird
es später heißen. Was hatte Strawinsky getan? Er
hatte traditionelle Melodien zerbrochen, wilde
Rhythmen übereinandergeschichtet und Klangbilder
erschaffen, die damals wie ein Angriff auf die
Sinne wirkten. Strawinsky war kein Einzelgänger.
Schon seit der Jahrhundertwende brodelte in Europa
ein Erneuerungswille, der die Musiklandschaft
grundlegend veränderte. Traditionelle Formen und
Tonalitäten wurden hinterfragt, neue Klangräume
wurden erprobt. Dieser Aufbruch bekam bald einen
Namen: Neue Musik.
Paul Bekker, ein einflussreicher deutscher Musikkritiker,
prägte 1919 den Begriff. Neu war für ihn
nicht einfach das Moderne, sondern jede Musik,
die radikal mit dem Überlieferten brach. Und so
erweiterte sich das Feld der „Neuen Musik“ im
Laufe der Jahrzehnte – von expressionistischen
Klangexplosionen über serielle Strenge bis hin zu
elektronischen Experimenten. Was alle Strömungen
verband, war der Drang, das musikalische Denken
selbst neu zu entwerfen. Wer waren die Köpfe hinter
dieser Revolution?
Schönberg, Boulez und Ligeti – drei Wegbereiter
der Klangmoderne
Einer der wichtigsten Pioniere war Arnold Schönberg
(1874–1951). Bereits 1908 wagte er das Undenkbare:
Er löste sich von der traditionellen Tonalität, die
Musik seit Jahrhunderten geprägt hatte. Mit dem
Op. 15 schrieb er das erste vollständig atonale Werk.
Ab 1923 entwickelte er seine Zwölftonmethode, die
in die Musikgeschichte einging. Statt Harmonien
und festen Tonarten organisierte er alle zwölf Töne
gleichberechtigt. In einem Brief an den Musikwissenschaftler
Josef Rufer schrieb er später den
berühmten Satz: „I have made a discovery which will
ensure the supremacy of German music for the next
hundred years.“ - Ich habe etwas entdeckt, das die
Führungsrolle der deutschen Musik für die nächsten
hundert Jahre sichert.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts griff dann Pierre
Boulez (1925–2016) Schönbergs Ideen auf und radikalisierte
sie weiter. In Werken wie Le Marteau sans
maître systematisierte er nicht nur Töne, sondern
auch Rhythmus, Dynamik und Klangfarbe in Serie.
Boulez war nicht nur Komponist, sondern auch Vordenker:
Mit leidenschaftlichen Manifesten forderte
er eine kompromisslose Erneuerung der Musikszene.
Ein anderer, ebenso prägender Ansatz kam
von György Ligeti (1923–2006). Anstatt Systeme zu
entwickeln, schuf er in den 1960er Jahren Klanglandschaften
von faszinierender Dichte. In seinem
Werk Atmosphères verschmelzen unzählige Einzelstimmen
zu schwebenden Klangflächen, die das
Publikum in völlig neue Hörwelten entführen.
Was Schönberg, Boulez und Ligeti verband, war
der Mut, das musikalische Denken aus seinen traditionellen
Fesseln zu lösen – und damit auch das
klassische Orchester herauszufordern.
Wie die „Neue Musik“ das Orchester neu erfand
Diese neuen Klangideen ließen sich nicht einfach
auf die gewohnten Spielweisen übertragen.
Die Orchester mussten selbst neue Wege finden.
Instrumentalisten begannen mit erweiterten Spieltechniken
zu experimentieren: Sie klopften auf ihre
Instrumente, rieben Bögen am Steg, bliesen Multiphonics
auf Holzblasinstrumenten. Die klanglichen
Grenzen wurden neu vermessen. Werke wie Edgard
Varèses Ionisation rückten das Schlagwerk in den
Mittelpunkt, Stockhausens Gruppen verteilte sogar
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drei Orchester im Raum. Mit der Elektronik kamen
neue Dimensionen hinzu: Tonbandzuspielungen,
Live-Elektronik und die räumliche Bewegung von
Klangquellen veränderten die Konzertdramaturgie
grundlegend.
Gerade deshalb entstanden ab den 1970er Jahren spezialisierte
Ensembles wie das Ensemble Modern oder
Sie verlangt von Musikern und Publikum gleichermaßen
die Bereitschaft, sich auf das Ungewohnte
einzulassen. Und dabei etwas ganz Unerwartetes
zu entdecken: eine Musik, die immer wieder neu
beginnt.
Daniel Spaw über Neue Musik
Neue Musik – wie wir ihr begegnen
Neue Musik kann ein Begriff sein, der bei vielen
zunächst eine abwehrende Reaktion auslöst. Und
allein das zeigt uns: Musik hat Kraft. Betrachtet man
ein „modernes“ Gemälde, das man anfangs kaum
versteht und das einem möglicherweise abstoßend
erscheint, wendet man sich einfach ab. Man muss es
nicht länger betrachten, als man möchte.
Bei Musik ist das anders: Musik geschieht in der Zeit.
Man kann das Gefühl bekommen, während eines
schwer zugänglichen Werks im Konzertsaal „gefangen“
zu sein – gezwungen zuzuhören, bis der letzte
Ton verklungen ist. Aber genau das zeigt uns ihre
Kraft: Musik löst in uns elementare Empfindungen
aus. Sie geht unter die Haut, berührt unsere tiefsten
Gefühlsräume. Ein dissonanter, schneidender Klang
kann verstörender wirken als ein irritierendes Bild.
Bild: Daniel Spaw © BRPHIL
das Klang forum Wien, die sich flexibel auf die Anforderungen
der „Neuen Musik“ einstellen konnten.
„Neue Musik macht das Orchester lebendig“, sagt der
Dirigent Matthias Pintscher, der als Chefdirigent des
Ensemble InterContemporain jahrelang eng mit zeitgenössischen
Komponisten zusammenarbeitete, in
einem Interview mit Neuen Züricher Zeitung. „Sie
zwingt uns, immer wieder neu zu hören, neu zu denken,
neu zu fühlen.“ Genau darin liegen die Herausforderung
und die Schönheit der „Neuen Musik“:
MUSIK LÖST IN UNS
ELEMENTARE EMP-
FINDUNGEN AUS.
SIE GEHT UNTER
DIE HAUT, BERÜHRT
UNSERE TIEFSTEN
GEFÜHLSRÄUME.
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.ZWISCHEN KLANGEXPERIMENT UND TRADITION
Und dennoch: Wo wären wir ohne die Künstlerinnen
und Künstler, die Sprache – ob gesprochen,
bildlich oder klanglich – erweitert,
herausgefordert, auf den Kopf gestellt oder in
ein neues Licht gerückt haben? Wo wäre die
Musik geblieben, wenn Beethoven, Berlioz,
Verdi, Wagner, Debussy, Strawinsky oder
Schönberg sie nicht durch ihre jeweils eigene
Sicht- und Hörweise vorangebracht hätten?
Ich muss an dieser Stelle einen wichtigen
Punkt erwähnen: Mit der Auflösung der
Tonalität zu Beginn des 20. Jahrhunderts
öffnete sich die Musik in unvorhersehbare
Richtungen, und da liegt für viele der Knackpunkt.
Manche Komponisten führten die
Atonalität weiter in Zwölftonmusik und
Serialismus. Andere hielten unbeirrt an der
Tonalität fest und komponierten ihr ganzes
Leben lang „gegen den Strom“. Und wieder
andere fanden einen Mittelweg, verpackten
die oft schwer zugängliche Modernität so,
dass ihre Werke für ein breiteres Publikum
verständlich und dennoch aufregend blieben.
Ich ziehe hier gerne einen Vergleich zur
bildenden Kunst: Tonalität und Atonalität
verhalten sich für mich wie gegenständliche
(repräsentative) und abstrakte (nicht-repräsentative)
Kunst. Unter repräsentativer
Kunst verstehe ich Werke, die erkennbare
Dinge zeigen – einen Tisch, eine Flasche, eine
Landschaft, Menschen. Können Werke, die
keines dieser Dinge darstellen, uns trotzdem
berühren? Die Antwort ist doch ganz klar: ja.
Und genauso frage ich: Können Musikstücke,
die nicht in herkömmlicher tonaler Sprache
geschrieben sind, ebenfalls auf uns wirken?
Ja – natürlich.
Mein Ziel ist es, mit unserem Publikum Vertrauen
aufzubauen. Vertrauen entsteht über
Zeit – so wie ein Musikstück in der Zeit entsteht.
Ich sehe mich als eine Art Kurator eines
Museums. In meinem Depot lagern Tausende
von Werken, die wir – die Musikerinnen, Musiker
und ich – Ihnen präsentieren könnten.
Doch ich wähle für ein Konzert eine kleine,
repräsentative Auswahl, die in meinen Augen
Sinn ergibt, neue Zusammenhänge schafft,
die Sinne weckt.
Dazu gehören auch unbekannte Werke oder
Namen – solche, die die Möglichkeiten unserer
orchestralen Klangwelt hörbar machen.
Wir hören dann nicht nur blau, rot und
gelb, sondern die ganze Palette der hörbaren
Farben. Genau das vermag zeitgenössische
Musik: Allein kann sie neue Klangwelten öffnen,
und neben bekanntem Repertoire lässt
sie es neu entfalten, anders gehört werden.
Wenn wir solchen Werken mit Offenheit begegnen,
kann es für die Ausführenden wie für
unser Publikum möglich sein, neue Tiefen
und Höhen gemeinsam zu entdecken.
Was könnte schöner sein?
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Daniels Tipp – John Adams: Harmonielehre:
III. Meister Eckhardt and Quackie
– John Adams, Sir Simon Rattle, City of
Birmingham Symphony Orchestra
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.KAMMERMUSIK STATT KONKURRENZDENKEN
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KAMMER
MUSIK STATT
KONKURENZ
DENKEN
Bild: Risisng Stars Probe 03-2025 © BRPHIL
Man gebe jungen Nachwuchsmusikern eine
Bühne, lasse sie gemeinsam spielen - und staune:
Das BRPHIL-Projekt „Rising Stars“ zeigt, wie
junge Musiker über sich hinauswachsen, wenn sie
nicht bewertet werden, sondern begleitet. Was als
private Initiative zweier Musikerinnen begann,
hat längst eine eigene Fangemeinde.
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.KAMMERMUSIK STATT KONKURRENZDENKEN
Man sieht ihnen die Konzentration an. Und den
Spaß. Wenn junge Musikerinnen und Musiker in
kleiner Besetzung Kammermusik machen, entsteht
ein Funke, der sofort überspringt, nicht nur
auf das Publikum, auch auf sie selbst. Barbara Eger
und Michaela Girardi wissen genau, wie sich das
anfühlt. Die Solo-Cellistin der Bad Reichenhaller
Philharmoniker und die Dozentin für Geige und
Kammermusik am Pre-College Salzburg haben gemeinsam
am Mozarteum Salzburg studiert und unmittelbar
danach mit zwei weiteren Mitspielerinnen
ein eigenes Ensemble gegründet: das „Girardi Quartett“.
Bis heute kommen alle vier einmal im Jahr für
Kammermusik zusammen. „Früher sind sogar alle
mit Kind und Kegel zu mir nach Bad Reichenhall
gereist. Während meine Eltern babygesittet haben,
konnten wir ein gemeinsames Konzert vorbereiten.
Kammermusik ist uns eine Herzensangelegenheit“,
sagt Barbara Eger. Was sie so besonders macht? In
der Kammermusik kann man sich nicht verstecken.
Jeder ist gefordert, präsent, verantwortlich für den
Klang, für das Zusammenspiel. Man ist einander
ausgeliefert, musikalisch, aber auch menschlich.
Genau aus dieser Erfahrung heraus entstand die Idee
für „Rising Stars“.
Möglichkeit für echte musikalische Begegnung
Als Barbara Eger vor vier Jahren die künstlerische
Leitung der Kammermusikreihe der Bad Reichenhaller
Philharmoniker übernahm, war für sie klar:
Vier der Konzerttermine gehen an Michaela Girardi
und ihre Schülerinnen und Schüler. Weil sie weiß,
wie wertvoll diese Konzerterfahrung für junge Musiker
ist, gerade, weil sie im Studium viel zu kurz
kommt. „Man wird auf Solokonzerte vorbereitet, auf
Wettbewerbe, aber das gemeinsame Musizieren, das
braucht eigene Räume“, sagt Eger.
Dem kann ihre ehemalige Studienkollegin Michaela
Girardi nur zustimmen. Am Pre-College begleitet
sie Nachwuchsmusiker im Alter von etwa elf bis
18 Jahren, die zusätzlich zur regulären Schule eine
intensive musikalische Ausbildung absolvieren.
Das Pre-College ist kein Freizeitkurs, es ist der
erste Schritt in eine professionelle Musikerkarriere:
Einzelunterricht, Kammermusik, Theorie, Gehörbildung,
Pflichtfächer – und Aufnahmeprüfungen.
Die Schüler kommen aus ganz Salzburg, Tirol, Oberösterreich
und Bayern.
Für „Rising Stars“ trommelt Michaela Girardi Kinder
aus verschiedenen Instrumentengruppen zusammen
und wählt das Programm gezielt aus: Wer spielt
mit wem? Wer ist dafür alt genug? Wer hat schon
Erfahrung? Außerdem gibt es viele Ehemalige, die
entweder schon ein Studium begonnen haben oder
kurz davorstehen aber noch ein letztes Mal in Bad
Reichenhall dabei sein wollen. Auch wenn das den
Organisationsaufwand der Konzerte erschwert, die
Begeisterung aller macht es locker wett, sagt Micha-
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SPOTIFY
SPOTIFY
Michaelas Tipp: The Pink Panther
Theme – From „The Pink Panther“
– Henry Mancini, Plas Johnson
Barbaras Tipp: Jumpin‘ At
The Woodside – Count Basie
lea Girardi. „Rising Stars“ ist Bühne, Begegnung,
Bestärkung. „Die Kinder und Jugendlichen merken,
was Musik in einem Ensemble bewirken kann. Es
entstehen Freundschaften, ein Gefühl von Zugehörigkeit.“
Genau das soll das Projekt vermitteln:
Musik als Gemeinschaftsleistung. Die jungen Talente
lernen, was im späteren Berufsleben zählt – Zuhören,
Reagieren, Verantwortung übernehmen. „Im
Orchester hilft dir keine noch so gute Etüde, wenn
RISING STARS IST
BÜHNE, BEGEGNUNG,
BESTÄRKUNG. DIE
KINDER UND JUGEND-
LICHEN MERKEN,
WAS MUSIK IN EINEM
ENSEMBLE BEWIRKEN
KANN. ES ENTSTEHEN
FREUNDSCHAFTEN,
EIN GEFÜHL VON ZU-
GEHÖRIGKEIT.
du nicht weißt, wie man aufeinander eingeht“, sagt
Cellistin Barbara Eger. Dozentin Michaele Girardi ergänzt,
was die Konzerte in Bad Reichenhall anstoßen
können. „Ich hatte einmal eine Mutter, die sagte nach
einem Auftritt: Danke. Nur wegen dieser Erfahrung
will mein Sohn jetzt wirklich Cello studieren.“
Zwischen Anspruch und Aufbruch
Die „Rising Stars“-Konzerte finden nicht wie die
meisten Kammermusikkonzerte der Bad Reichenhaller
Philharmoniker in einem Nebensaal des
Königlichen Kurhauses statt, sondern in der großen
Rotunde. Hier ist mehr Platz für das Publikum.
Viele Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgen die Entwicklung
der jungen Talente schon vom ersten Auftritt
an. „Das ist wie eine eigene Fangemeinde“, freut
sich Michaela Girardi. Was ihr aber noch viel mehr
Freude bereitet, ist das riesengroße Engagement
ihrer Schüler und Schülerinnen. „Hinter der Bühne
geht es so lebhaft zu. Manche üben letzte Einsätze,
andere blättern in Mathebüchern und lernen für die
Schularbeit am nächsten Tag oder sogar fürs Abitur.
Und dann gehen sie raus, ohne Angst und sind einfach
da. Diese Souveränität, diese Stärke kann ihnen
später keiner mehr nehmen. Das sind Erfahrungen,
die sie durch ihre ganze musikalische Karriere tragen
werden.“ Vielleicht ist das der stärkste Impuls,
den „Rising Stars“ geben kann: dass Musik kein
Wettbewerb ist. Sondern ein Miteinander.
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.FÜR ALLE KINDSKÖPFE
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V
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Diese Wörter sind versteckt:
1 Violine 2 Stille 3 Energie
DIE MAGISCHEN WUNSCHKUGELN
4 Abo 5 Harfe 6 Tradition
Im Raum der magischen Wünsche treffen sich vier Feen. Vor ihnen, in einem
wunderschönen Korb, befinden 7 Kindskopf sich vier leuchtende Wunschkugeln. Jede Fee nimmt
eine Kugel und fliegt in eine andere Himmelsrichtung. Trotzdem befindet sich,
nachdem alle vier Feen den Raum verlassen haben, im Korb der Wünsche noch immer
eine Wunschkugel. Wie ist das möglich?
Die letzte Fee nimmt ihre Wunschkugel inklusive Korb mit.
Quelle: http://suchsel.bastelmaschine.de
WELCHE WORTE SUCHEN WIR?
naS piwaleD?
ztKreon?
oilVein?
ukiMs?
Ssitlo?
anHeiomr?
Wie heißt dieses Tier?
Seehund
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Was sagt die Null zur
Acht? – schicker Gürtel.
Wie heißt der Bruder vom
Werwolf? – Warumwolf.
Magst du Chemie-Witze? –
Chlor!
Was ist grün und steht vor
der Tür? Ein Klopfsalat!
Was ist braun, klebrig
und läuft durch die Wüste?
Ein Karamel!
Was liegt am Strand
und redet undeutlich?
Eine Nuschel!
Wer spielt denn da mit uns?
FAMILIENKONZERT
ES KLOPFT BEI WANJA
IN DER NACHT
FREITAG, 26. DEZEMBER, 15:30 UHR,
KONZERTROTUNDE
SPRECHER: ROBERT ELLER
BAD REICHENHALLER
PHILHARMONIKER
Eine Wintergeschichte mit viel Musik
nach dem gleichnamigen Bilderbuch von
Tilde Michels & Reinhard Michl.
Am Rande eines Waldes, mitten in Schnee
und Eis steht Wanjas Haus. Draußen tobt
ein Schneesturm, doch drinnen ist es
warm und gemütlich. Als Wanja schlafen
gehen will, klopft es: Ein Hase sucht
Zuflucht vor der Kälte. Er darf sich
in die warme Stube legen. Doch kurz
darauf klopft es erneut und als auch
noch der Fuchs und der Bär um Einlass
bitten, wird die Sache langsam kritisch:
Werden die Tiere ihr Versprechen halten
und friedlich miteinander die Nacht in
Wanjas Hütte verbringen?
Altersempfehlung: Vorschulkinder
ab 5 Jahren und Grundschüler
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Augustinum Berchtesgadener Land
Leben im Alter mit Weitblick und Aussicht
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60 Jahren der Grundsatz des Augustinum.
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AUF DEN
DÄCHERN
DER WELT
Melina Duttge hat sich einen Herzenswunsch
erfüllt. Vier Monate lang reiste die stellvertretende
Stimmführerin der Zweiten Violinen
der Bad Reichenhaller Philharmoniker mit dem
Rucksack durch Asien. Die Hälfte der Zeit war
sie allein unterwegs. Vom ersten chaotischen
Tag in Peking bis zum stillen Morgen im Kloster
in Japan: eine Reise voller Kontraste, Herausforderungen
und Erkenntnisse.
Bild: Der Mount Everest © Melina Duttge
BRPHIL
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.AUF DEN DÄCHERN DER WELT
GOKYO KÖNNTE IN WENIGEN JAHREN VER-
SCHWUNDEN SEIN. „DAS HAT MICH SEHR
BESCHÄFTIGT UND ICH BIN SEHR FROH,
DASS ICH DIE GELEGENHEIT HATTE, ALL
DAS NOCH ZU SEHEN.“
Ein Schritt ins Ungewisse
Ein kalter, trockener Herbstabend in Peking. Es ist
schon dunkel, als Melina Duttge endlich am Ausgang
des Flughafens steht, den Rucksack auf dem
Rücken, das Handy in der Hand.
Menschen schieben sich an ihr vorbei. „Von Deutschland
aus hatte ich alles so gut wie möglich vorbereitet.
Aber trotz vorab eingerichteter E-SIM war
mein Internet in Peking zunächst extrem langsam.
Dadurch funktioniert natürlich die Übersetzungs-
App nur sehr eingeschränkt und am Flughafen
sprach kaum jemand englisch. Auch das Bezahlen,
das in China fast ausschließlich über eigene Apps
läuft, war nicht möglich. Also musste ich sofort
meine kleinen, nun wertvollen Bargeldreserven
anbrechen. Als ich am späten Abend endlich im
Hotel ankam, hatte das Abenteuer dann also doch
schon früher begonnen als erwartet. Natürlich war
ich unglaublich froh, dass letztendlich doch alles
geklappt hat.“
Schon sehr lange stand eine Weltreise auf ihrer
Bucketlist. Nicht nur für vierzehn Tage, sondern
monatelang die Welt erkunden. Doch wer sich für
eine Musikerkarriere entscheidet, hat dazu wenig
Möglichkeit. Der Weg zur Orchesterstelle ist streng
getaktet: Aufnahmeprüfungen, Praktikum, Akademie,
Zeitverträge. Lücken im Lebenslauf sind nicht
vorgesehen. Trotzdem, der Traum ließ Melina nicht
los. Die Geschäftsleitung und der Dirigent der Bad
Reichenhaller Philharmoniker ermöglichten ihr
schließlich ein Sabbatical. „Das war eine unglaubliche
Chance – und ich bin sehr dankbar dafür.“
Anfang November letzten Jahres ging es los, von
Deutschland flog Melina ins „Reich der Mitte“, nach
Peking. Nach dem etwas holprigen Start fand sie
im Hostel schnell Anschluss. Reisen verbindet. Ein
beeindruckender Moment ließ die anfänglichen
Strapazen vergessen: „Ich bin aus Peking rausgefahren
und auf einen wenig bekannten Abschnitt der
Chinesischen Mauer gestiegen – ganz früh morgens
zum Sonnenaufgang. Dort war ich dann drei Stunden
allein unterwegs, bevor die ersten anderen Touristen
kamen. Das war einfach magisch.“ Mit dem
Nachtzug ging es weiter nach Shanghai, dann nach
Wangxian Valley und Hongkong. In Guilin bestaunte
Melina die surrealen Karstberge: „So etwas habe
ich noch nie gesehen – ich wusste bis vor einem
Jahr nicht, dass China so eine beeindruckende Natur
hat.“
Durch Zeit und Geschichte
Melina reiste auch nach Xi’an zur Terrakotta-Armee.
Die Weiterfahrt mit der Qinghai-Tibet-Bahn wurde
zu einem Höhepunkt. Die höchstgelegene Bahnstrecke
der Welt verbindet Xi’an mit Lhasa und
überwindet Pässe von über 5.000 Metern, durch
spektakuläre Landschaften, vorbei an leuchtendblauen
Seen, Yakherden und einsamen Dörfern.
„Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu fotografieren.
Die Landschaft ist der absolute Wahnsinn,
sie hat mich so in ihren Bann gezogen.“ Von Lhasa
aus ging es gemeinsam mit zwei anderen Reisenden
und einem Guide im Jeep über den Himalaya
nach Kathmandu. „China war so organisiert, sauber,
strukturiert. Und dann kam Nepal: chaotisch, laut,
improvisiert – aber genauso faszinierend.“
In Nepal meditierte sie eine Woche lang in völliger
Stille. „Sieben Tage gar nicht zu sprechen, das
war das Schwerste. Ich habe in der Zeit so viel über
mich selbst gelernt wie noch nie in so einer kurzen
Zeit.“ Dann kam ihr Freund dazu – gemeinsam
starteten sie ein dreiwöchiges Trekking durch das
Everest-Gebiet.
BRPHIL
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SPOTIFY
Melina's Tipp: Howl's Moving
Castle, theme for solo piano,
Kyle Landry
Bild: Melina Duttge © BRPHIL
Zwischen Himmel und Erkenntnis
Sie flogen nach Lukla, berühmt für seine extrem
kurze und gefährliche Landebahn. „Ich hatte richtig
Bammel, aber wir haben’s gut überstanden.“ Über
das Everest Basecamp und den Cho La Pass ging es
in die Gokyo-Region – eine der schönsten Trekkingrouten
im Himalaya. „Der Blick vom Gokyo Ri auf
den türkisblauen See, auf den Ngozumpa-Gletscher
und die Achttausender, das ist wie eingebrannt in
meinem Kopf. Solche Bilder bleiben für immer.“
Der Gletscher bewege sich schnell, erzählten Einheimische
– Gokyo könnte in wenigen Jahren verschwunden
sein. „Das hat mich sehr beschäftigt und
ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit hatte, all
das noch zu sehen.“ Trotz extremer Höhe von über
fünftausend Metern hatte Melina beim Wandern keinerlei
Probleme: „Ich habe da wohl Glück, dass ich es
gut vertrage – aber auf den Everest will ich trotzdem
nicht.“ Dann ging es vorerst wieder allein weiter, von
Nepal nun weiter nach Indien – für eine intensive
dreiwöchige Yoga-Lehrerausbildung in Rishikesh,
der spirituellen Hauptstadt des Yoga. „Yoga ist so viel
mehr als Bewegung. Eine Lebensphilosophie eigentlich.
Die Asanas, die wir in Deutschland oft als Sport
machen, sind nur ein kleiner Teil davon“.
Zurück mit neuen Blicken
Nach einem Abstecher in Delhi ging es für eine
Woche nach Thailand, wo sie schnorchelte, die lokale
Küche und das Meer genoss. Drei Monate waren nun
schon vorbei und es folgte der letzte Abschnitt der
Reise: Japan. Auf Okinawa beobachtete sie die Ruhe
und Achtsamkeit einer der „Blue Zones“ - Regionen
der Welt, in denen Menschen besonders alt werden
und dabei bemerkenswert gesund bleiben. In Tokio
erfuhr sie die Disziplin und Geschäftigkeit der japanischen
Großstadt. Über Yokohama, Hakone und
Kyoto ging es in ein Kloster nahe Osaka und schließlich
nach Osaka selbst.
Dann war der Traum zu Ende – im März kehrte
Melina zurück zu den Bad Reichenhaller Philharmonikern.
„Ich hatte vorher bewusst eingeplant, dass
ich nach der Reise Zeit zum Wiedereinsteigen habe.
Auch habe ich nochmal Unterricht genommen, um
wieder ganz fit auf dem Instrument zu werden. Es
ist erstaunlich, wie schnell alles wiederkam. Aber ich
übe ja auch schon seitdem ich fünf Jahre alt bin jeden
Tag Geige. Das war meine bisher längste Pause.“
Ob sie wieder auf große Reise gehen will? „Vielleicht
irgendwann mal nach Afrika oder Südamerika.
Aber im Moment bin ich ganz glücklich
wieder hier zu sein. Ich genieße es, nicht ständig
Entscheidungen treffen zu müssen. Und trotzdem
– die Bilder aus Tibet und vom Gokyo Ri…
die werde ich nie vergessen.“
SO KLINGT
DIE FREIHEIT
Am 28. August 2025 wird Melina Duttge
als Solistin mit dem 4. Violinkonzert
von W.A. Mozart im Sinfoniekonzert
der Bad Reichenhaller Philharmoniker
unter der Leitung von Daniel Spaw zu
hören sein.
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.KAMMERMUSIK AM PREDIGTSTUHL
KAMMER
MUSIK AM
PREDIGT
STUHL
Sonntag, 24. August, 10:30 Uhr
Bergrestaurant Predigtstuhl
Pascal Deuber, Horn
Artist in Residence 2025
Mitglieder & Gäste der BRPHIL
Erleben Sie Musik über den Wolken –
und die Verbindung des Horns mit der
Berglandschaft.
Ein außergewöhnliches Kammerkonzert! Im Bergrestaurant des
Predigtstuhls mit umwerfendem Blick der umliegenden Berglandschaft
und Bad Reichenhall von oben hören Sie Starhornisten
Pascal Deuber. Der junge Hornist, der u.a. den 1. Preis des ARD-
Musikwettbewerbs gewann, ist 2025 Artist in Residence der Bad
Reichenhaller Philharmoniker. Im Kammerkonzert erleben Sie
den Musiker in intimer Atmosphäre unmittelbar zusammen mit
Mitgliedern & Gästen der BRPHIL. Im Anschluss an das Konzert
genießen Gäste im Bergrestaurant ein exklusives fein abgestimmtes
Philharmoniker-Dreigangmenü.
Das Artist in Residence Programm der Bad Reichenhaller Philharmoniker
wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von
Katja Nowak-Becker und Dr. Ralph Becker.
BRPHIL
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Bild: Pascal Deuber © ARD Musikwettbewerb
Reservierungen für das Exklusivkonzert sind
ausschließlich im Orchesterbüro der Bad Reichenhaller
Philharmoniker möglich.
Kontaktieren Sie uns
per E-Mail: kontakt@brphil.de
Oder telefonisch: +49 (0) 8651 762 80 80
Preis: 98€
Konzert (inkl. Berg- & Talfahrt mit der
Predigtstuhlbahn): 49 €
Philharmoniker-Menü: 49 €
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.DAS MARKGRÄFLICHE OPERNHAUS BAYREUTH
WILHELMINE.
EIN LEERER ACKER.
UND DIE GEBURT
EINES WELTERBES.
Bayreuth, Herbst 1744. Der Himmel hängt tief über der kleinen Residenzstadt, der Regen hat
die Felder aufgeweicht. Doch mittendrin, zwischen nassen Schuhen und skeptischen Blicken,
steht eine Frau, die bereits mehr sieht als Schlamm und Leere. Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth,
Tochter des Soldatenkönigs, Schwester Friedrichs des Großen – und bald die
Bauherrin eines Opernhauses, das Jahrhunderte überdauern wird. „Hier“ sagt sie leise, „soll
Apollon einziehen.“ So, oder so ähnlich könnte es sich zugetragen haben, damals, vor 281 Jahren.
Wilhelmine war vieles – Komponistin, Dichterin,
Mäzenin: Rebellin gegen die Erwartungen ihrer Zeit.
Und sie war entschlossen. Zwischen 1744 und 1748
ließ sie tatsächlich das Markgräfliche Opernhaus
errichten, gemeinsam mit ihrem Gatten Friedrich
und den Architekten der berühmten Theaterdynastie
Bibiena. Anlass war die bevorstehende Hochzeit
ihrer Tochter Elisabeth Friederike Sophie, ein Akt
höfischer Repräsentation. Doch für Wilhelmine war
es weit mehr: eine Bühne für die Kunst, ein Denkmal
des Geschmacks, ein Ausdruck ihres eigenen Geistes.
Von Macht, Maß und Musen
Das Äußere des Hauses – sandsteinfarben, mit übergiebelten
Fenstern und korinthischen Säulen – erinnert
an die Place Vendôme in Paris. Auf dem Dach:
Skulpturen von Apollo, Minerva und den Musen. Das
Innere aber ist pure Illusion: Ein hölzernes Wunderwerk
aus Gold und Pastell, aus Licht und Schatten,
in fünf Etagen gegliedert, mit einer glockenförmigen
Anordnung der Logen. Etwa 500 Gäste fasst der
Raum, doch jeder Platz fühlt sich an wie der beste.
Die Akustik? Glasklar. Holzpaneele, Leinwandbespannung,
feine Fachwerkwände sorgen dafür,
dass selbst ein Wispern seinen Weg findet. Giuseppe
Galli Bibiena und sein Sohn Carlo wussten, wie
Klang in Raum verwandelt wird. Hoch über dem
Publikum ruht ein freitragendes Dach – fast 25
Meter, ohne Stütze. Eine bauliche Meisterleistung
des Hofzimmermanns Adolf Adam Feulner. Heute
bewundert von ICOMOS, dem Internationalen Rat
für Denkmalpflege, der das Opernhaus als außergewöhnliches
Beispiel barocker Theaterarchitektur
einstufte. Auch dank dieser Empfehlung wurde es
2012 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Lange vor der Aufnahme ins Welterbe war das Opernhaus
Bühne für Geschichten, die bis heute zwischen
Balkonen und Bühnenbildern spuken: Napoleon ließ
1812 den Bühnenvorhang abtransportieren – seither
ist er verschollen. Richard Wagner, auf der Suche
nach einem Ort für seine musikalische Zukunft, stieß
durch Cosima auf das Opernhaus. Die 27 Meter tiefe
Bühne beeindruckte ihn – nicht zuletzt deshalb fiel
die Wahl auf Bayreuth.
Wilhelmine selbst aber blieb die wahre Seele des
Hauses. Sie ließ sich eine dreistöckige Hofloge einbauen
– nutzte sie aber kaum. Lieber saß sie in den
Reihen des Publikums. Einigen Überlieferungen zufolge
soll sie selbst ein einziges Mal inkognito auf der
Bühne gestanden haben – als Muse verkleidet, unter
einer Maske, in einer ihrer eigenen Vertonungen. Für
sie war Theater kein Spektakel, sondern eine Lebensform.
Von 2012 an wurde das Markgräfliche Opern-
Bild: Markgräfliches Opernhaus Bayreuth © Maya Neumärker - BRPHIL
BRPHIL
haus sechs Jahre lang aufwendig saniert. Heute steht
es da wie damals – nicht als leere Hülle barocker
Vergangenheit, sondern als Haus, das die Kunst nie
verlassen hat. Wenn man still ist, ganz still, hört man
Wilhelmine vielleicht noch flüstern: „Apollon wohnt
jetzt hier.“ Und er ist geblieben.
Beatrice Lanaro, Soloflötistin
bei den Bad Reichenhaller
Philharmonikern
Es war im Jahr 2023, als ich
zum ersten Mal in Bayreuth
gespielt habe. Ich war noch
in meiner Probezeit im Orchester
und musste die erste
Flöte spielen – daher war ich
ein wenig nervös. Doch sobald ich den
Saal der Markgräflichen Oper betrat, verschwand
jede Anspannung. Vor der Abreise
hatte ich mir ein paar Bilder im Internet
angesehen, aber nichts hätte mich auf das
vorbereiten können, was mich dort erwartete.
Es fühlte sich an, als wäre ich
in eine andere Welt versetzt worden. Das
Programm war wunderbar – unter anderem
die Fantasie-Ouvertüre aus Pjotr Iljitsch
Tschaikowskys Romeo und Julia – und schon
während der Anspielprobe war es schwer,
sich nicht in der Bewunderung des Saals
zu verlieren. Doch der eindrucksvollste
Moment war, als das Konzert begann
und die Lichter erloschen. Das Orchester
war vom Scheinwerferlicht der Bühne beleuchtet,
während das Publikum – anders
als in anderen Konzertsälen – völlig im
Dunkeln saß. Nur aus den Balkonen drangen
schwache, kaum wahrnehmbare Lichtstrahlen.
Der Blick von der Bühne war magisch:
Es wirkte, als wäre hinter dem Dirigenten
der tiefe Weltraum voller Sterne. Es war,
als befänden wir uns in einer anderen
Dimension – nur wir, der unendliche Raum
und die Musik.
SPOTIFY
Tipp von Beatrice: Romeo and Juliet,
Fantasy Overture, TH 42 – Pjotr I.
Tschaikowsky, Berliner Philharmoniker,
Claudio Abbado
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.EXPRESS YOURSELF
SUSI
Was gibt dir Hoffnung?
BRPHIL
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Die Frau, deren gewinnendes Lächeln vom ersten
Moment an Eindruck macht und deren scharfer und
wacher Verstand keinen Zweifel aufkommen lassen,
dass sie Aufgaben löst. Auch verzwickte. Dabei aber
immer noch ein offenes Ohr – und Herz – für die
Anliegen der Musiker hat. Das Orchesterbüro kann
ein elektrisierender Ort sein, hier laufen so viele
Fäden zusammen, dass es gut ist, wenn man auf eine
gehörige Portion Humor zurückgreifen kann. Das
kann sie, selten jemanden erlebt, der freundlicher
ist, und dabei doch klar und bestimmt. Also wieder
Haare kämmen, das schönste Lächeln aufgesetzt
und gefreut auf Susi Pfeilschifter im Gespräch ohne
Worte.
M. Köppl
Geboren: auf jeden Fall
Ausbildung: Planungs-Ninja
Status: nicht perfekt, aber echt
Ein perfekter Büromorgen?
Und wenn dich alle gleichzeitg brauchen?
Wenn Du tief berührt bist?
Wie reagierst Du auf Lob?
Ein Konzert mit Laubbläsern?
Kann KI dich ersetzen?
Bilder: BRPHIL
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
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.PLAKATE, PUPPEN & PASSION
PLAKATE,
PUPPEN &
PASSION
Bärbel Kolbe verteilte Flyer aus dem Auto, dekorierte Foyers mit Tüll,
Puppen und Weihnachtsmännern – und erzählt beim Erinnern so
lebhaft wie ein ganzes Orchester klingt. Seit zwei Jahrzehnten ist sie
Vereinsmitglied der Bad Reichenhaller Philharmoniker. Eine Frau,
die mehr gegeben hat, als je auf ein Plakat passt.
BRPHIL
SPOTIFY
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Bärbel's Tipp: Donizetti: Lucia
di Lammermoor, Act 3: „Il dolce
suono“ (Lucia) – Maria Callas,
Orchestra del Maggio Musicale
Fiorentino
Bild: Bärbel Kolbe © BRPHIL
„Ich bin jetzt 48 – nächstes Jahr werde ich 58“,
sagt Bärbel Kolbe zwinkernd über ihren Zahlendreher.
Ihre Worte sprudeln, manchmal
überholen sie sich, weil zu viele Erinnerungen
gleichzeitig kommen. Und weil man merkt:
Was sie zu erzählen hat, kommt von Herzen.
Seit über 20 Jahren ist sie Teil des Trägervereins
der Bad Reichenhaller Philharmoniker.
Und auch wenn sie und ihr Mann Hans sich
heute nicht mehr aktiv engagieren – Bärbel
Kolbe ist geblieben, was sie immer war: ein
Mensch mit ansteckender Begeisterung und
einer großen Liebe zur Musik.
Wie viel die Kolbes früher für das Orchester
getan haben, füllt mehr als nur ein paar Vereinsprotokolle:
Gemeinsam waren sie das
inoffizielle Mobil der Öffentlichkeitsarbeit.
Kein Werbebudget, keine professionellen
Kampagnen – nur ein Auto, ein Kofferraum
voller Plakate und Broschüren und zwei Menschen,
die überzeugt waren, dass mehr Leute
die Musik der Bad Reichenhaller Philharmoniker
hören sollten. Sie fuhren durchs Berchtesgadener
Land, nach Salzburg, in Hotels
und Pensionen, baten um einen Platz für ihre
Auslagen, fragten nach dem Chef. „Sonst verschwinden
Plakate einfach irgendwo“, haben
sie schnell gelernt.
Nah, aber doch so fern
Bärbel Kolbes Liebe zur Musik begann früh.
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf vor den
Toren Hamburgs, war sie von Künstlern,
Sängern und Opernleuten umgeben. Doch
die Türen zu dieser Welt blieben verschlossen.
Ihre Mutter hielt sie zurück. „Mit denen
können wir uns nicht messen“, sagte sie oft.
Ein Satz, den Bärbel bis heute nicht vergessen
hat. Als sie mit 13 Jahren zu Weihnachten
einen Schrank mit eingebautem Plattenspieler
bekam, weinte sie vor Freude. Ihre erste
Platte war von Maria Callas – „die Wahnsinnsarie“.
Später kamen „Capriccio Italien“
und viele andere dazu. Auch wenn sie ihre
Sammlung irgendwann auf dem Flohmarkt
verkaufte („Mein dritter Mann meinte, das sei
Ballast“), blieb die Musik ihr nah – im Ohr
und im Herzen.
Dekoration mit Seele
Wenn bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern
große Konzerttage anstanden, war
Bärbel Kolbe oft schon Stunden vorher im
Foyer – mit Stoffen, Puppen und Ideen im
Gepäck. Ihre Dekorationen passten farblich
zum Programm und trugen ihre ganz eigene
Handschrift. Für Mozart war alles rot, selbst
ihr Kleid. Zu Weihnachten glitzerte es grün
und golden. Ihre wohl fantasievollste Schöpfung
war eine Schaufensterpuppe, die sie
„Constanze“ nannte. „Josef Loibl vom Kino
hat sie mir geliehen. Ich zog ihr das Brautkleid
meiner Tochter an, holte roten Tüll bei
der Blumen-Susi und noch einen Weihnachtsmann
von meiner Freundin mit der Kugelfabrik.“
Ihre Dekorationen waren nie dezent –
und sollten es auch nie sein. „Manche fanden
es zu üppig – aber mir hat es gefallen.“
Bärbel Kolbe und ihr Mann Hans sind
immer noch regelmäßige Konzertbesucher.
Manchmal kommt sie auch mit dem E-Bike
ins Orchesterbüro – trotz gesundheitlicher
Einschränkungen. Dort besucht sie Petra
Spitzauer, mit der sie viele Erinnerungen
teilt. Beide sind seit rund 20 Jahren mit den
Philharmonikern verbunden, Petra Spitzauer
heute als Geschäftsführende Intendantin.
„Hans und Bärbel – die waren immer an vorderster
Front dabei“, sagt sie. Und irgendwie,
auch wenn sich vieles verändert hat – ein kleines
bisschen sind die beiden es noch immer.
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.VEREIN BAD REICHENHALLER PHILHARMONIE E.V.
Stellen Sie sich vor, ein Moment
voller Musik bleibt für immer in Erinnerung –
weil Sie ihn möglich gemacht haben. Werden
Sie Teil einer Gemeinschaft, die den Zauber
der Musik nicht nur hört, sondern lebt. Wo
berührende Konzerterlebnisse Herzen erreichen
und Begegnungen entstehen, die bleiben.
Ihre Unterstützung bewahrt wertvolle
Traditionen und gibt mutigen musikalischen
Visionen eine Bühne, damit sie weit in die
Zukunft klingen.
Jetzt ist der Moment, in dem Sie vom Zuhörer
zum Gestalter werden. Aus Begeisterung
entsteht Bewegung. Und aus Ihrer Entscheidung
ein Vermächtnis, das bleiben wird.
Werden Sie Mitglied – es beginnt mit Ihnen!
Ihr
Karl Thierauf
1. Vorstand des Trägervereins der
Bad Reichenhaller Philharmonie e.V.
Mitglied werden
Einzelmitglieder: 50,- €,
Ehepaare: 80,- €,
Juristische Personen,
Fördernde Mitglieder: 100,- €
Spenden werden vollständig
zweckgebunden verwendet und
sind, genau wie die Mitgliedsbeiträge,
steuerlich vergünstigt.
Orchesterbüro
T. +49 8651 762 80 80
kontakt@brphil.de
www.brphil.de
Bankverbindung:
Sparkasse BGL
Kto. 136 56 / BLZ 710 500 00
IBAN DE15 7105 0000 0000 0136 56
BIC BYLADEM1BGL
BRPHIL
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IHRE LIEBE
ZUR MUSIK
MACHT DEN
UNTERSCHIED
BRPHIL
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.DER LETZTE SATZ
DER
LETZTE
SATZ
BEGEGNUNG. ERINNERUNG.
UNVERGESSENES. ZEITREISE.
SIGNALWIRKUNG. MUSIK.
DER LETZTE SATZ KANN ALLES SEIN.
DIESMAL IST ES EIN NACHKLANG.
Ich war vier Jahre alt, als wir aus
dem Hotel meiner einen Großmutter auszogen,
wo wir damals in einem einzigen
Zimmer lebten. Unser neues Zuhause lag
in dem Haus, in dem auch meine andere
Großmutter zur Miete wohnte. Dort
bekamen wir eine eigene Wohnung: zwei
Zimmer plus Küche. Die Räume hatten eine
Deckenhöhe von drei Meter sechzig, mit
einem Parkettboden. Als Kind erschien
mir das alles riesig.
Meine Mutter, die damals als einzige in
der Familie einen Führerschein hatte,
war den ganzen Umzugstag mit dem Auto
weg gewesen. In einem der Kartons, die
mein Vater, als meine Mutter endlich
nach Hause kam, aus dem Auto in die
Wohnung schleppte, befand sich ein neuer
Plattenspieler – und in weiteren Kartons
zwei Lautsprecher und ein Verstärker.
Mein Vater schimpfte mit meiner Mutter
und meinte, das sei doch viel zu teuer.
Meine Mutter lächelte nur und ging noch
einmal zum Auto und kam mit einem in
Papier eingeschlagenen, ganz schmalen,
fast quadratischen Paket zurück. Es war
eine Schallplatte, eine Langspielplatte.
Sie legte diese Platte auf. Bis dahin
hatten wir in unserem Hotelzimmer nur
ein Radio gehabt – eines mit einem „magischen
Auge“ und einer Stoffbespannung.
Mit diesem Gerät verbinde ich bis heute
meine ersten Kindheitserinnerungen.
Als die ersten Töne von La Traviata
den hohen Raum unserer neuen Wohnung
fluteten, habe ich mich auf den Rücken
gelegt, und dann war da nur noch Klang.
Ich habe die Töne mit meinem ganzen Körper
wahrgenommen – alle Schwingungen.
Ich habe mich während der gesamten Oper
nicht bewegt, ich war wie verzaubert.
Meine Eltern saßen auf dem Boden in
einer Zimmerecke, Händchen haltend.
Ich lag ausgestreckt, rücklings, mitten
im Zimmer– so wie man im Winter einen
Schneeengel macht. Ich wollte mit möglichst
viel Oberfläche meines Körpers
die Musik aufnehmen. Sie haben mir erzählt,
dass ich nach der Abschiedsarie
tränenüberströmt, aber über das ganze
Gesicht strahlend da lag, mit vier Jah-
BRPHIL
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SPOTIFY
Monikas Tipp: Verdi: La Traviata,
Act 1: „Sempre libera“ (Violetta,
Alfredo) – Giuseppe Verdi, Maria
Callas, Francesco Albanese,
Orchestra Sinfonica Di Torino
Della Rai
ren. Das war meine erste Musikbegegnung,
sie hat mich geprägt, für mein ganzes
späteres Leben.
Wenn ich heute La Traviata höre, geht es
mir genauso wie damals. Ich war in vielen
Konzerten, habe die Musik oft gehört
– aber nie wieder so, wie Maria Callas
sie gesungen hat. Das ist für mich bis
heute eine unerreichte Sternstunde. Bei
ihr ist einfach alles zusammengeflossen:
eine grandiose, unglaubliche Musikalität
und eine Stimme, die ihresgleichen
sucht. Diese Sängerin ist in meinen
Augen unerreichbar.
Monika Tauber-Spring, Kulturreferentin
der Stadt Bad Reichenhall
ALS DIE ERSTEN TÖNE VON LA
TRAVIATA DEN HOHEN RAUM
UNSERER NEUEN WOHNUNG
FLUTETEN, HABE ICH MICH AUF
DEN RÜCKEN GELEGT, UND DANN
WAR DA NUR NOCH KLANG.
LA TRAVIATA –
EIN SKANDAL WIRD ZUR LEGENDE
Als Giuseppe Verdi 1853 seine Oper
über eine todkranke Pariser Kurtisane
uraufführen ließ, erntete er zunächst
Hohn. Das Publikum lachte über eine
zu rundliche Violetta und mochte das
bürgerlich-ernste Thema nicht. Doch
mit wenigen Änderungen wurde La Traviata
zum Welterfolg. Violetta, hin- und
hergerissen zwischen Liebe und gesellschaftlichem
Druck, stirbt am Ende
ergreifend an Tuberkulose. Eine Krankheit,
die auch Verdi aus eigener Erfahrung
kannte. Sängerin Maria Callas
machte die Rolle später weltberühmt: Mit
dramatischer Tiefe, historisch akkuraten
Kleidern und eisernem Probenwillen
brachte sie Violettas Tragik zum Leuchten.
Bis heute rühren Arien wie „Sempre
libera“ oder „Addio del passato“ weltweit
das Publikum. Verdis Oper war und
ist ein musikalischer Aufschrei gegen
Doppelmoral - voller Gefühl, Glanz und
sozialer Sprengkraft.
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BAD
REICHENHALLER
PHILHARMONIKER
BRPHIL
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CLOSE
ENCOUNTER
D A S A B O 2 0 2 6
Kommen Sie uns Nahe!
Berühren, riechen und atmen
Sie Musik. Lebendig, flüchtig.
Immer in Bewegung.
Daraus machen wir Erlebnisse
und Sie Erinnerungen.
Im Vorverkauf ab 31.10.25
BRPHIL
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August
KONZERT-
ÜBERSICHT
AUGUST —
NOVEMBER
2025
SAMSTAG, 2. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
SONNTAG, 3. AUGUST 2025
11:00 UHR KONZERTROTUNDE
DIENSTAG, 5. AUGUST 2025
19:30 UHR AUGUSTENSAAL
KÖNIGL. KURHAUS
KAMMERKONZERT #12
QUATTRO CELLI
Roman Senicky, Violoncello
Barbara Eger, Violoncello
Katja Labbow, Violoncello
Daygoro Serón, Violoncello
Die vier Cellisten der Philharmoniker Roman
Senicky, Barbara Eger, Katja Labbow und
Daygoro Serón spielen Liederschlager der 30er
Jahre und auch Hits der Neuzeit.
DONNERSTAG, 07. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SINFONIEKONZERT #16
Nikola Curović, Trompete
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Gustav Holst Japanische Suite, op. 33
Johann Nepomuk Hummel Konzert für
Trompete und Orchester, Es-Dur
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 93, D-Dur
TAG DER KULTURELLEN VIELFALT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
L. van Beethoven Fidelio, Ouvertüre
R. Stolz Die ganze Welt ist himmelblau, Lied
G. F. Händel (arr. H. Harty) aus
Wassermusik: 1. Allegro, 2. Air
E. Fischer Patisserien, Walzer
P. Mascagni Intermezzo sinfonico aus
Cavalleria rusticana
J. Hellmesberger jun. Für die ganze Welt,
Walzer
Louis Armstrong “Satchmo!” – Medley
seiner bekanntesten Hits
WOCHE
DES
SALON
ORCH
ESTERS
8—14. AUGUST
BRPHIL
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FREITAG, 8. AUGUST 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
SWING TIME ORCHESTRA
Salonorchester der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Kristian Aleksić
Klaus Wüsthoff Winnipeg-Rag
George Gershwin Somebody loves me
Irving Berlin Großes Potpourri mit Puttin'
on the ritz
u.a.
SAMSTAG, 9. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT MIT DEM
SALONORCHESTER
Salonorchester der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Kristian Aleksić
Das Salonorchester spielt Ihre Musikwünsche.
Schreiben Sie uns gerne an wuenschdirwas@
brphil.de oder geben Sie Ihre Wünsche im
Staatsbad Shop & Tickets in der Wandelhalle
ab. Das Repertoire des Salonorchesters finden
Sie auf unserer Webseite.
FREITAG, 15. AUGUST 2025
MARIÄ HIMMELFAHRT
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
PHILHARMONISCHES
GEBURTSTAGSKONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Zum 90. Geburtstag von Christa Deutscher,
der Urenkelin von Josef Gung’l, laden wir
Sie ein, gemeinsam die Geschichte der Bad
Reichenhaller Philharmoniker zu feiern. Josef
Gung’l gründete das Orchester 1868, sein
Schwiegersohn Gustav Paepke formte es von
einer Kurkapelle zu einem Sinfonieorchester.
Erleben Sie ein Fest der Musik – zu Ehren von
Gung’l, Paepke und Christa Deutscher!
SAMSTAG, 16. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
August
DONNERSTAG, 14. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SALONORCHESTER-HIGHLIGHTS
Yinet Rojas, Gesang
Salonorchester der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Kristian Aleksić
Luigi Tenco Quando, quando
Carlos Gardel Por una cabeza
Eric Hein Besame mucho
u.a.
SONNTAG, 17. AUGUST 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
JOHANN STRAUSS ZUM 200. GEBURTSTAG
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Zum 200. Geburtstag von Johann Strauss
spielen die Bad Reichenhaller Philharmoniker
die größten Hits des Walzerkönigs!
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
65
DIENSTAG, 19. AUGUST 2025
19:30 UHR AUGUSTENSAAL
IM KÖNIGLICHEN KURHAUS
KAMMERKONZERT #13
TRIO DREIKLANG
Linda Zanetti, Flöte
Katja Labbow, Violoncello
Cordelia Höfer-Teutsch, Klavier
Werke von Haydn, Woelfl, Villa-Lobos
und Weber
SAMSTAG, 23. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
August
DONNERSTAG, 21. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SINFONIEKONZERT #17
Natalia Vilkhova, Violine
Roman Senicky, Violoncello
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Gabriel Fauré Masques et bergamasques
Camille Saint-Saëns La muse et le poète,
op. 132
Georges Bizet L’Arlésienne: Suite Nr. 2
FREITAG, 22. AUGUST 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
KINO-KONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Moderation: Josef Loibl
„Großes Kino“ entsteht durch viele Elemente,
eines der wichtigsten ist die Musik. Filmmusik
bleibt oft unbewusst, doch die Filmpartituren
prägen die unvergesslichen Momente der
Filmgeschichte. Ob Liebe, Streit oder weite
Landschaft – meist verleihen die Melodien
ihnen Tiefgang und Wirkung. Erleben Sie mit
Josef Loibl kulturprägende Filmmelodien.
Erleben Sie großes Kino!
SONNTAG, 24. AUGUST 2025
10:30 UHR BERGRESTAURANT
PREDIGTSTUHL
KAMMERMUSIK AUF DER ALM
Pascal Deuber, Horn
Mitglieder & Gäste der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Moderation: Daniel Spaw
Erleben Sie ein außergewöhnliches
Kammerkonzert!
Im Bergrestaurant des Predigtstuhls mit umwerfendem
Blick der umliegenden Berglandschaft
und Bad Reichenhall von oben hören Sie
Starhornisten Pascal Deuber mit Mitgliedern
und Gästen des Orchesters.
Im Anschluss steht ein exklusives Philharmoniker-Menü
für die Gäste im Bergrestaurant
zur Verfügung.
Reservierungen für das Exklusivkonzert sind
ausschließlich im Orchesterbüro der Bad
Reichenhaller Philharmoniker möglich.
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
66
August — September
DONNERSTAG, 28. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SINFONIEKONZERT #18
Melina Duttge, Violine
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Gaetano Donizetti Don Pasquale, Ouvertüre
W. A. Mozart Konzert für Violine und Orchester
Nr. 4, D-Dur, KV 218
Léo Delibes Coppélia: Suite Nr. 1
E. Grieg Åses død aus Peer Gynt
E. Fischer Heut' bin ich gut gelaunt
J. Sibelius Valse triste
Jos. Strauss Die Libelle, polka mazur
F. Loewe Melodien aus My Fair Lady
DIENSTAG, 2. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR AUGUSTENSAAL IM
KÖNIGLICHEN KURHAUS
KAMMERKONZERT #14
DUO MOMIJI
SAMSTAG, 30. AUGUST 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
Shiori Suda, Klavier
Ikuma Saito, Kontrabass
Werke von Franz Anton Hoffmeister, Alfred
Desenclos und Johann Sebastian Bach
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Sebastian Aigner
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
FREITAG, 5. SEPTEMBER 2025
19:00 UHR KONZERTROTUNDE
PHILHARMONISCHE KLANGWOLKE
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
SEPTEMBER
Zum 15. Mal tauchen wir die Stadt in eine
Wolke aus Melodien. Das luftig-leichte,
schwungvolle und begeisternde Konzert wird
aus der Innenstadt übertragen, die - wie die
das komplette Sendegebiet der Bayernwelle
Südost - zu den Klängen unserer Musik feiert.
DIENSTAG, 2. SEPTEMBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
MUSIK TUT GUT!
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Moderation: Gabriella Squarra
F. von Suppé Leichte Kavallerie, Ouvertüre
E. Fischer Kurpark-Promenade
PHILHAR
MONISCHE
KLANGWOLKE
5. SEPTEMBER
BRPHIL
67
SONNTAG, 7. SEPTEMBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
SPOTLIGHT: STIMME!
Daniella Böhm, Mezzosopran
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
FREITAG, 12. SEPTEMBER 2025
18:15 UHR KÖNIGLICHES KURHAUS
LA VOCE – DAS GESANGSFESTIVAL
VORTRAG
Sprecher: Rainer Lepuschitz
September
Johann Strauss, Sohn
Die Fledermaus, Ouvertüre
Johann Strauss, Sohn
"Ich lade gern mir Gäste ein" aus
Die Fledermaus
Carl Michael Ziehrer Wiener Bürger, Walzer
Carl Michael Ziehrer Loslassen!, Polka schnell
Georges Bizet aus Carmen: Vorspiel
Georges Bizet aus Carmen: Aragonaise
Georges Bizet aus Carmen: Habanera
Georges Bizet aus Carmen: Les Toréadors
Franz Lehár Nechledil-Marsch
Franz Lehár Ballsirenen, Walzer
Franz Lehár Vilja-Lied aus Die lustige Witwe
Charles Kalman Bonjour, Paris! Walzer
FREITAG, 12. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR KÖNIGLICHES KURHAUS
LA VOCE – DAS GESANGSFESTIVAL
les nuits d’été – sommernächte
Leonor Amaral, Sopran
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Hector Berlioz Le carnaval romain
Hector Berlioz Les nuits d’été, op. 7
Charles Gounod Ballettmusik (4. Akt) aus
Roméo et Juliette
« Ah! Je veux vivre » Arie der Juliette,
Roméo et Juliette
Gabriel Fauré Dolly: Suite
(orch. Henri Rabaud)
LA VOCE
DAS
GESANGS
FESTIVAL
11—14. SEPTEMBER
12. & 13 SEPTEMBER 2025
15:00—18.00 UHR KÖNIGL. KURHAUS
LA VOCE – DAS GESANGSFESTIVAL
Gesangsworkshop
Leitung: Daniella Rieger-Böhm
Hier dürfen Sie selbst Ihre Stimme ausprobieren
und trainieren! Alle Sangesfreudige
im Alter von 10 bis 100, von Amateur bis Profi
sind eingeladen, am Chorworkshop unter dem
Motto „Körper-Atem-Stimme“ in Bad Reichenhall
teilzunehmen. Dort werden „Die Geheimnisse
der Atemtechnik“ unter der Leitung
der international renommierten Opern- und
Konzertsängerin Daniella Rieger-Böhm,
gelüftet. Neben der Körperarbeit werden
Gesangsübungen und ein Stück erlernt, das
am Sonntag, 14. September im Königlichen
Kurhaus aufgeführt wird.
68
September
SAMSTAG, 13. SEPTEMBER 2025
14:00 UHR TREFFPUNKT
KURGASTZENTRUM
LA VOCE – DAS GESANGSFESTIVAL
Stadtführung
DIENSTAG, 16. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR AUGUSTENSAAL
IM KÖNIGLICHEN KURHAUS
KAMMERKONZERT #15
Cornissimo
Stadtführerin: Renate Kirschke
Stefan Kresin, Horn
Zoltan Varga, Violine
Barbara Eger, Violoncello
SONNTAG, 14. SEPTEMBER 2025
11:00 UHR KÖNIGLICHES KURHAUS
LA VOCE - DAS GESANGSFESTIVAL
drammatico! – konzertarien
Anne Elizabeth Sorbara, Sopran
Sebastian Seitz, Bariton
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Drei Philharmoniker verstehen sich musikalisch
und menschlich prima und wollen
zusammen Kammermusik machen: nichts ist
unmöglich! Zwar gibt es keine Originalwerke
für diese Besetzung , aber Zoltan Varga zaubert
schon in 2. Auflage ganz nach den Wünschen
seiner zwei Orchesterkollegen exklusive
Programme: Virtuose Hornliteratur oder
klangvolle Cellokantilene….alles dabei
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 6, „Le matin“
Wolfgang Amadeus Mozart „Rivolgete a lui lo
sguardo” KV 584
„Voi avete un cor fidele” KV 217
Joseph Haydn L’anima del filosofo, Ouvertüre
Ludwig van Beethoven „Mit Mädeln sich
vertragen”, WoO 90
Joseph Haydn Scena de Berenice, „Berenice,
che fai / Non partir / Perché, se tanti siete“
FREITAG, 19. SEPTEMBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
KINO-KONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Moderation: Josef Loibl
DIENSTAG, 16. SEPTEMBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
SHAKESPEARE IN THE PARK
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
O. Nicolai Die lustigen Weiber von Windsor,
Ouvertüre
F. Mendelssohn Bartholdy Serenade aus
Schauspielmusik zu Ein Sommernachtstraum
F. Mendelssohn Bartholdy Hochzeitsmarsch
aus Schauspielmusik zu Ein Sommernachtstraum
R. Binge Elizabethan Serenade
u.a.
„Großes Kino“ entsteht durch viele Elemente,
eines der wichtigsten ist die Musik. Filmmusik
bleibt oft unbewusst, doch die Filmpartituren
prägen die unvergesslichen Momente der
Filmgeschichte. Ob Liebe, Streit oder weite
Landschaft – meist verleihen die Melodien
ihnen Tiefgang und Wirkung. Erleben Sie mit
Josef Loibl kulturprägende Filmmelodien.
Erleben Sie großes Kino!
SAMSTAG, 20. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
BRPHIL
69
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
SONNTAG, 21. SEPTEMBER 2025
18:00 UHR SPORTPARK IM
SCHOLLBACH, ERDING
GASTSPIEL ERDING
KLASSIK AM SCHOLLBACH
Canto Vivace (Leitung: Konrad Huber)
Yvonne Madrid, Sopran
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
DIENSTAG, 30. SEPTEMBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
SHAKESPEARE IN THE PARK
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
O. Nicolai Die lustigen Weiber von Windsor,
Ouvertüre
F. Mendelssohn Bartholdy Serenade aus
Schauspielmusik zu Ein Sommernachtstraum
F. Mendelssohn Bartholdy Hochzeitsmarsch
aus Schauspielmusik zu Ein Sommernachtstraum
R. Binge Elizabethan Serenade
u.a.
September
Tickets unter München-Ticket und
sportpark-schollbach.de
FREITAG, 26. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR THEATER BAD R'HALL
ABO 5
#nord.licht
Aleksander Simic, Violoncello
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Vilmantas Kaliunas
DIENSTAG, 30. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
DIE GOLDENE ÄRA DER BIG-BANDS
Salonorchester der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Kristian Aleksić
Fred Oldörp Hallo, kleines Fräulein
Jack Bulterman Musik für Mizzi
Paul Demond Take five
u.a.
Modest Mussorgsky Nacht auf dem kahlen
Berge (arr. Rimsky-Korsakow) (1866-1867,
rev. 1872, 1880)
Pjotr I. Tschaikowsky
Variationen über ein Rokoko-Thema für
Violoncello und Orchester, op. 33 (1877)
Edvard Grieg Symphonische Tänze,
op. 64 (1896-1897)
Die Abokonzerte werden unterstützt von
Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall, Andreas
Wimmer Württembergische Versicherung
Weitere Infos s. S. 14
SHAKES
PEARE
IN THE
PARK
DI—30. SEPTEMBER
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
70
PHILHARMONISCHE
BAD
REICHENHALLER
PHILHARMONIKER
Karten: www.ticketscharf.de / angeschlossene Vorverkaufsstellen / und an der Abendkasse
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker werden gefördert durch den Freistaat Bayern, die Stadt Bad
Reichenhall, den Landkreis Berchtesgadener Land und den Bezirk Oberbayern
2025
HEILIGE NACHT. BAROCK. FEEL THE SPIRIT. ALPENLÄNDISCHE.
19. — 22. DEZEMBER
BRPHIL
sternenZELT e.V.
www.instagram.com/magazin3kultur/
OKTOBER
SAMSTAG, 4. OKTOBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
71
Oktober
DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SINFONIEKONZERT #19
Minka Popović, Klavier
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Camille Saint-Saëns Ouvertüre d’un opéra
comique inachevé, op. 140
W. A. Mozart Konzert-Rondo, KV 382, D-Dur
Camille Saint-Saëns Africa
W. A. Mozart Le nozze di Figaro, Ouvertüre, KV
492
W. A. Mozart Sinfonie Nr. 31, KV 297 (300a),
D-Dur „Pariser“
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
DIENSTAG, 7. OKTOBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
MUSIK TUT GUT!
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Moderation: Gabriella Squarra
F. von Suppé Leichte Kavallerie, Ouvertüre
E. Fischer Kurpark-Promenade
E. Grieg Åses død aus Peer Gynt
E. Fischer Heut' bin ich gut gelaunt
J. Sibelius Valse triste
Jos. Strauss Die Libelle, polka mazur
F. Loewe Melodien aus My Fair Lady
MUSIK
TUT GUT!
DI—7. OKTOBER
DIENSTAG, 7. OKTOBER 2025
19:30 UHR AUGUSTENSAAL IM
KÖNIGLICHEN KURHAUS
KAMMERKONZERT #16
ViolinenDUO
Svetlana Glebova, Violine
Natalia Vilkhova, Violine
Kammermusik im Herbst mit den beiden
Virtuosinnen der Bad Reichenhaller Philharmoniker.
Sie hören Werke von J-M.
Leclaire, W.A. Mozart, A. Vivaldi und I. Pleyel
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
72
Oktober
DONNERSTAG, 9. OKTOBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SINFONIEKONZERT #20
Ikuma Saito, Kontrabass
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Felix Mendelssohn Die Hebriden
Franz Hoffmeister Konzert für Kontrabass
und Orchester Nr. 1
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 104,
D-Dur „London“
SONNTAG, 19. OKTOBER 2025
18:00 UHR KULTUR- UND KONGRESS-
FORUM ALTÖTTING
GASTSPIEL ALTÖTTING
JUBILÄUMSKONZERT - 10 JAHRE EUREGIO
ORATORIENCHOR
euregio oratorienchor
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Afroditi Stein-Stylianidou, Klavier
Eva-Maria Barbarino, Klavier
Dirigent: André Gold
Francis Poulenc Klavierkonzert cis-Moll, FP 146
Carl Orff Carmina Burana
DIENSTAG, 14. OKTOBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
Karten unter www.euregio-oratorienchor.de
KLASSIKER DER FILMMUSIK
Salonorchester der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Kristian Aleksić
S. Burke Everybody needs somebody –
The Blues Brothers
Sherman Brothers Das Dschungelbuch-Medley
Joe Hisaishi Howl's Moving Castle
DONNERSTAG, 16. OKTOBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
SINFONIEKONZERT #21
Pascal Deuber, Horn
(Artist in Residence 2025)
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Mily Balakirew Ouvertüre über drei russische
Volkslieder
Reinhold Glière Konzert für Horn und
Orchester, op. 91, B-Dur
Ludwig von Beethoven Sinfonie Nr. 1,
C-Dur, op. 21
DIENSTAG, 21. OKTOBER 2025
15:30 UHR KONZERTROTUNDE
SHAKESPEARE IN THE PARK
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
O. Nicolai Die lustigen Weiber von Windsor,
Ouvertüre
F. Mendelssohn Bartholdy Serenade aus
Schauspielmusik zu Ein Sommernachtstraum
F. Mendelssohn Bartholdy Hochzeitsmarsch
aus Schauspielmusik zu Ein Sommernachtstraum
R. Binge Elizabethan Serenade
u.a.
DIENSTAG, 21. OKTOBER 2025
19:30 UHR AUGUSTENSAAL IM
KÖNIGLICHEN KURHAUS
KAMMERKONZERT #17
Salonquartett Reich an Hall
Fred Ullrich, Violine
Nelson Diaz, Violine
N.N., Viola
Barbara Eger, Cello
73
Seit 10 Jahren nimmt Sie das beliebte Streichquartett
mit seinen Melodien, oftmals in
eigenen Einrichtungen, mit auf eine unterhaltsame
musikalische Reise durch die Welt der
Musik, und lädt Sie zu einem beschwingten und
unterhaltsamen Konzertgenuss ein! Feiern Sie
mit Ihrem Salonquartett Reich an Hall!
FREITAG, 24. OKTOBER 2025
18:30 UHR RESTAURANT SALIN
KULTURMARATHON
DINNER & CONCERT
Ensemble der
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Erleben Sie Genuss für alle Sinne!
Beim Dinnerkonzert im Salin Restaurant
erleben Sie ein ausgewähltes Dreigangmenü
mit musikalischer Unterhaltung zwischen
den Gängen durch ein Ensemble der Bad
Reichenhaller Philharmoniker.
Im Rahmen des Kulturmarathons erleben
Sie 24 Stunden durchgehend Kultur in Bad
Reichenhall!
Reservierungen sind möglich über das SALIN
Restaurant: +49 8651 7174907
office@salin-reichenhall.de
FREITAG, 31. SEPTEMBER 2025
19:30 UHR THEATER BAD R'HALL
ABO 6
#deutsches.requiem
Francesca Paratore, Sopran
Seho Chang, Bariton
Motettenchor der Evangelischen Stadtkirche
Bad Reichenhall
(Leitung: KMD Matthias Roth)
Kantorei Traunstein
(Leitung: Kantor Matthias Bertelshofer)
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 5, op. 107, D-Dur, „Reformation“
Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem, op. 45
Die Abokonzerte werden unterstützt von
Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall, Andreas
Wimmer Württembergische Versicherung
Weitere Infos s. S. 15
Die vollständige Konzertübersicht finden
Sie jederzeit auf brphil.de, von wo aus
Sie auch Karten für die Konzerte kaufen
können. Änderungen, Irrtümer vorbehalten
Oktober
SAMSTAG, 25. OKTOBER 2025
19:30 UHR KONZERTROTUNDE
WUNSCHKONZERT
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Daniel Spaw
Die Bad Reichenhaller Philharmoniker spielen
Ihre Musikwünsche. Schreiben Sie uns gerne
an wuenschdirwas@brphil.de oder geben Sie
Ihre Wünsche im Staatsbad Shop & Tickets
i. d. Wandelhalle ab.
ORCHESTER
ULRAUB
01. NOV — 02. DEZ
Während unseres Orchesterurlaubs spielen
zahlreiche Gastensembles für Sie.
Ab dem 2.12. begrüßen wir Sie zur neuen Saison
wieder wie gewohnt in der Konzertrotunde zu
(fast) täglichen Kurkonzerten.
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
74
» ES BRAUCHT VIELE HÄNDE
#Es braucht viele Hände
HERZLICHEN DANK AN ALLE UNSERE PARTNER
BRPHIL
Gefördert durch den Freistaat Bayern
Stadt Bad Reichenhall
Bild: ABO 01 25 © BRPHIL
Landkreis Berchtesgadener Land
76
.WIR SIND BRPHIL
KÜNSTLERISCHER
LEITER
& CHEFDIRIGENT
Daniel Spaw
BRATSCHEN
Thorsten Köpke
Stimmführer
Stefan Hammermayer
Stellv. Stimmführer
FLÖTEN
Andreas Schmidt
Solo-Flöte
Linda Zanetti
Solo-Flöte
FAGOTTE
Pietro Aimi
Solo-Fagott
Francesco Muratori
Solo-Fagott
1. VIOLINEN
Patricia Hawkins
Beatrice Lanaro
Solo-Flöte
Andreas Stocker
Solo-Fagott
Chanelle Bednarczyk
Konzertmeisterin
Sophie Ferge
Stellv. Konzertmeisterin
Svetlana Glebova
Stellv. Konzertmeisterin,
Vorspielerin
Donghwi Ko
Vorspieler
Theodora Filipova
Agnes Haitz
Yoo-Seon Nam
Zoltán Varga
Min-Wei Chen
2. VIOLINEN
VIOLONCELLI
Roman Senicky
Solo-Cello
Barbara Eger
Solo-Cello
Katja Labbow
Daygoro Serón
KONTRABÄSSE
Tibor Jánoška
Solo-Kontrabass
Clarissa Bürgschwendtner
Stellv. Solo-Kontrabass
Ikuma Saito
Stellv. Solo-Kontrabass
OBOEN
Susann Král
Solo-Oboe
Jintae Lee
Solo-Oboe
KLARINETTEN
Tamás Ferge
Solo-Klarinette
Michael Müller
Solo-Klarinette
Karin Nagel-Ulsamer
Solo-Klarinette
Giulia Cadei
Solo-Fagott
HÖRNER
Stefan Kresin
1./3. Solo-Horn
Tibor Szilli
1./3. Solo-Horn
Riah Cho
2. Horn
Kuan-Ling Lin
2.. Horn
Robert Löffelmann
4. Horn
Fred Ullrich
Stimmführer
Melina Duttge
Stellv. Stimmführerin
Natalia Vilkhova
N.N.
Foto: ABOKONZERT 2023 © BRPHIL
BRPHIL
77
TROMPETEN
Luca Luderschmid
Solo-Trompete
Daniel Boldizsar
Solo-Trompete
David Liebster
Solo-Trompete
POSAUNEN
Marius Kolb
Solo-Posaune
Uwe Schummer
2. Posaune
Bruno Fleschhut
Bassposaune
HARFE
Valentina Vatteroni
Solo-Harfe
PAUKE/SCHLAGZEUG
Jani Leban
Solo-Pauke & Schlagzeug
Martin Sedlmeier
1. Schlagzeug
NOTENWARTE
Zoltán Varga
Anke Strohmaier-Varga
ORCHESTERVOR-
STAND
Stefan Kresin
Sprecher
Jani Leban
Fred Ullrich
BETRIEBSRAT
Natalia Vilkhova
Vorsitzende
Jani Leban
Stellv. Vorsitzender
Theodor E. Schenck
Schriftführer
VEREIN
Karl Thierauf
Vorsitzender
Willi Alt
Stellv. Vorsitzender
Martin Sedlmeier
Stellv. Vorsitzender
MANAGEMENT
Petra Spitzauer
Geschäftsführende
Intendantin
Susanne Pfeilschifter
Assistenz der
Geschäftsführung
Natalie Wallner
Orchesterbüro
Maya Neumärker
PR & Marketing
Ingo Nagel
Orchesterinspektor
Sabine Laibach
Vergaberecht
Öznur Yumru
Auszubildende
Veranstaltungskauffrau
Rudi Kastner
Orchesterwart
#WIRSINDBRPHIL
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
78
.UNSERE FESTEN SPIELSTÄTTEN
KONZERT
ROTUNDE
Adresse
Konzertrotunde am
Königlichen Kurgarten
Salzburgerstraße 7
83435 Bad Reichenhall
BRPHIL
79
THEATER
IM KURGASTZENTRUM
Adresse
Theater im
Kurgastzentrum
Bad Reichenhall
Wittelsbacherstraße 15
83435 Bad Reichenhall
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
80
.UNSERE FESTEN SPIELSTÄTTEN
KÖNIGLICHES
KURHAUS
Adresse
Königliches Kurhaus
Bad Reichenhall
Kurstraße 6
83435 Bad Reichenhall
BRPHIL
.SERVICE
81
KARTEN
UND PREISE
KURKONZERTE DER
BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER
KAMMERMUSIKKONZERTE
Kat. 1 Kat. 2
Regulär 12,- € 10,- €
Staatsbad Jahres-/Gastkarte 8, 50 € 6, 50 €
Schüler/Studenten 6,- € 5,- €
SINFONIEKONZERTE
BÜHNE FREI FÜR JUNGE KÜNSTLER
Kat. 1 Kat. 2
Regulär 15,- € 13,- €
Staatsbad Jahres-/Gastkarte 11, 50 € 9, 50 €
Schüler/Studenten 7, 50 € 6, 50 €
GASTENSEMBLES
Kat. 1 Kat. 2
Regulär 9,- € 7,- €
Staatsbad Jahres-/Gastkarte 5, 50 € 3, 50 €
Schüler/Studenten 4, 50 € 3, 50 €
Veranstalter:
Bayer. Staatsbad Bad Reichenhall/Bayer. Gmain GmbH
EIGENVERANSTALTUNGEN DER
BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER
ABOKONZERTE*
Finden jeweils um 19:30 Uhr im Theater Bad Reichenhall
statt. Der Einführungsvortrag beginnt um 18:45 Uhr.
Einzelkarten 46/40/32/18 €
Abonnement 230/200/160 €
Ermäßigungen mit Gast- oder Jahreskarte
LA VOCE*
les nuits d'été – sommernächte 36/32/26 €
drammatico! Konzertarien 37/27/22 €
Gesangsworkshop inkl. Konzerteintritt 40 €
Stadtführung 10 €
Vortrag
Freier Eintritt
PHILHARMONISCHE WEIHNACHT
Heilige Nacht 25/20 €
Barocke Weihnacht 39/34/27 €
Feel the Spirit 44/38/30 €
Alpenländische Weihnacht 44/38/30 €
Silvesterkonzerte 44/38/30/16 €
KARTEN DIREKT KAUFEN
BAD-REICHENHALL.DE &
TICKET-SCHARF.DE
* Schüler und Studenten mit Ausweis bis 26 Jahre alle Karten 10,- €
* Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte - 50% auf
alle Konzerte der Bad Reichenhaller Philharmoniker
* Gruppenermäßigung ab 10 Pers. 10 % Nachlass
Ermäßigungen gelten nur für Konzerte dieser Spalte mit *
Veranstalter: Bad Reichenhaller Philharmoniker
ORCHESTERMAGAZIN 15_25
82
.SO VIEL RECHT MUSS SEIN
HERAUSGEBER
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Salzburger Straße 1
83435 Bad Reichenhall
T. +49 8651 762 8080 | kontakt@brphil.de
www.brphil.de
GESCHÄFTSFÜHRENDE INTENDATIN
Petra Spitzauer
IMPRESSUM
KÜNSTLERISCHE LEITUNG &
CHEFDIRIGENT
Daniel Spaw
VEREIN BAD REICHENHALLER
PHILHARMONIE E.V.
Vorsitzender: Karl Thierauf
Stellv. Vorsitzende: Willi Alt & Martin Sedlmeier
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Wandelhalle im Königlichen Kurgarten
Bad Reichenhall
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— gedruckt nach der Richtlinie
"Druckerzeugnisse" des Österreichischen
Umweltzeichens,
UW-Nr. 837
V.i.S.d.P.: Petra Spitzauer
Texte: Kathrin Thoma
Layout & Design: dasmQuadrat.de
Redaktion: Maya Neumärker, Kathrin Thoma
Druck: Samson Druck
SERVICE
Tagesaktuelle Spielzeiten und das vollständige
Konzertprogramm finden Sie im Internet unter
www.bad-reichenhall.de sowie www.brphil.de,
in den Tourist-Infos und an den Konzerteingängen.
Stand: Mai 2025. Programm- und Besetzungsänderungen,
Fehler und Irrtümer vorbehalten.
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