Baumeister 7-8/2025
Hüllen
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LINKS Die Typologie des Terrassenhauses
entstand hauptsächlich
durch vorgeschriebene Grenzabstände
und Höhenbegrenzungen.
Heute weist das Gebäude
vielfältige Nutzungen auf: von
Ateliers, Besprechungsräumen,
Büros, Gewerbeflächen, Restaurant,
Showrooms bis zur Tiefgarage.
OBEN Auch Werkstätten gehören
dazu. Dabei ist baulich Raum
für spätere Technikzentralen und
Steigzonen vorgesehen, so
dass Anpassungen an andere
gewünschte Nutzungen vonseiten
der Mieter möglich sind.
Schon vor Projektstart war klar ist, dass EM2N selbst einen
Teil der Mietflächen beziehen würden. Doch neben ihren
Wünschen, wie ihre neue Arbeitswelt aussehen sollte, prägten
dann vor allem die Grenzabstände und zulässigen
Gebäudehöhen das Projekt maßgeblich. Die Architekten
ließen sich aber von den volumetrischen Einschränkungen
nicht beirren, und so gelang es ihnen sogar, daraus einen
produktiven Katalysator für die Konzeption eines innovativen
Gewerbebaus zu machen.
Ziel war etwa eine maximale Flexibilität der Flächen: So
ermöglichen vorgefertigte Pi-Platten hohe Lasten von
5kN/m2 bei Spannweiten von bis zu 8,25 Metern. Diagonale
Stützen folgen der Gebäudesilhouette und tragen die
Lasten nach unten in die immer breiteren Geschosse und ins
Fundament ab. An manchen Stellen entfallen die Deckenfelder,
und so sind je nach Lage im Haus verschieden große
Räume mit variierenden Raumhöhen entstanden, die in
dieser Art auf dem Mietmarkt kaum zu finden sind.
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