CHECK Mag Schweiz #3
Liebe Leser*innen, herzlich willkommen zur dritten Schweizer Ausgabe von CHECK – dem Magazin für schwule Männer, die wissen wollen, was ihrer Gesundheit gut tut. Auch in dieser Ausgabe nehmen wir wieder aktuelle Themen unter die Lupe, die uns alle betreffen – offen, direkt und mit einem klaren Blick auf das Wesentliche. Wie lebt es sich heute mit HIV im Alltag? Wir sprechen mit Menschen, die offen über ihre Erfahrungen erzählen – ohne Klischees, dafür mit viel Realität und Empowerment. Zudem schauen wir auf die Versorgung mit PrEP in der Schweiz: Wo läuft’s rund, und wo gibt es Nachholbedarf? Auch die präventive Physiotherapie hat einen Platz in diesem Heft – denn gut fühlen fängt oft mit dem Körper an. Und ja, auch Sonnenschutz ist sexy – besonders, wenn man sich nicht nur um das perfekte Bräunungslevel, sondern auch um seine Haut kümmert. Und dann ist da noch das Thema Sexstress: Wie viel Druck machen wir uns selbst – und wie viel davon kommt von außen? Wir geben Impulse, wie man wieder mehr Lust und weniger Last empfindet. Viel Freude beim Lesen – und vor allem: Bleibt neugierig, bleibt gesund, bleibt ihr selbst. Euer Check-Team
Liebe Leser*innen, herzlich willkommen zur dritten Schweizer Ausgabe von CHECK – dem Magazin für schwule Männer, die wissen wollen, was ihrer Gesundheit gut tut. Auch in dieser Ausgabe nehmen wir wieder aktuelle Themen unter die Lupe, die uns alle betreffen – offen, direkt und mit einem klaren Blick auf das Wesentliche. Wie lebt es sich heute mit HIV im Alltag? Wir sprechen mit Menschen, die offen über ihre Erfahrungen erzählen – ohne Klischees, dafür mit viel Realität und Empowerment. Zudem schauen wir auf die Versorgung mit PrEP in der Schweiz: Wo läuft’s rund, und wo gibt es Nachholbedarf? Auch die präventive Physiotherapie hat einen Platz in diesem Heft – denn gut fühlen fängt oft mit dem Körper an. Und ja, auch Sonnenschutz ist sexy – besonders, wenn man sich nicht nur um das perfekte Bräunungslevel, sondern auch um seine Haut kümmert. Und dann ist da noch das Thema Sexstress: Wie viel Druck machen wir uns selbst – und wie viel davon kommt von außen? Wir geben Impulse, wie man wieder mehr Lust und weniger Last empfindet. Viel Freude beim Lesen – und vor allem: Bleibt
neugierig, bleibt gesund, bleibt ihr selbst. Euer Check-Team
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SCHWEIZ
No. 3
2025/06
ZUCKER
ODER FETT
Was beeinflusst unser Wohlbefinden wirklich?
PSYCHOLOGIE
Orgas-Kann,
Nicht Muss
LIFESTYLE
Sonne auf der Haut?
Nur mit Schutz, Darling
FITNESS
Bauchmuskeln - mehr
als nur ein Sixpack
CHEMSEX
Das böse
Wort mit G
Du bestimmst dein Tempo: beim Sex, beim Dating oder
beim Coming-Out. Die Aids-Hilfe Schweiz und die
regionalen Fachstellen sind seit 40 Jahren für dich da.
Lerne unsere Angebote kennen auf drgay.ch
Intro
LIEBE LESER*INNEN?
DEAR READERS?
TORSTEN SCHWICK
Chefredakteur / Editor-in-chief
herzlich willkommen zur dritten Schweizer Ausgabe
von CHECK – dem Magazin für schwule Männer, die
wissen wollen, was ihrer Gesundheit gut tut. Auch in
dieser Ausgabe nehmen wir wieder aktuelle Themen
unter die Lupe, die uns alle betreffen – offen, direkt
und mit einem klaren Blick auf das Wesentliche.
Wie lebt es sich heute mit HIV im Alltag? Wir sprechen
mit Menschen, die offen über ihre Erfahrungen
erzählen – ohne Klischees, dafür mit viel Realität und
Empowerment. Zudem schauen wir auf die Versorgung
mit PrEP in der Schweiz: Wo läuft’s rund, und wo gibt
es Nachholbedarf?
Auch die präventive Physiotherapie hat einen
Platz in diesem Heft – denn gut fühlen fängt oft
mit dem Körper an. Und ja, auch Sonnenschutz ist
sexy – besonders, wenn man sich nicht nur um das
perfekte Bräunungslevel, sondern auch um seine Haut
kümmert.
Und dann ist da noch das Thema Sexstress: Wie viel
Druck machen wir uns selbst – und wie viel davon
kommt von außen? Wir geben Impulse, wie man wieder
mehr Lust und weniger Last empfindet.
Viel Freude beim Lesen – und vor allem: Bleibt
neugierig, bleibt gesund, bleibt ihr selbst.
Euer Check-Team
Welcome to the third Swiss edition of CHECK -
the magazine for gay men who care about their
health. In this issue, we take a close look again at
current issues that affect us all - openly, directly
and with the essentials in mind.
What is it like to live with HIV in everyday life
today? We chat to people who talk openly about
their experiences - without clichés, but with a
lot of reality and empowerment. We also take
a look at the provision of PrEP in Switzerland:
where are things going well and where is there a
need to catch up?
Preventive physiotherapy also has a place in this
issue - because feeling good often starts with
the body. And yes, sun protection is also sexy -
especially if you not only look after your perfect
tan, but also your skin.
And then there‘s the issue of stress in the
bedroom: how much pressure do we put on
ourselves - and how much of it comes from
outside? We provide inspiration on how to feel
more pleasure and less stress again.
Enjoy reading - and above all: stay curious,
stay healthy, stay yourself.
Your CHECK team
3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
22
Inhalt
06 PREP, PREISE,
PATIENTENRECHTE
Thomas Kappeler
im Interview
10 Liebe Jungs, dass solltet Ihr
über Sex wissen -
Eurer Gesundheit zuliebe
14 HOT & DANGEROUS
SONNE AUF DER HAUT?
NUR MIT SCHUTZ, DARLING
18 ORGAS-KANN,
NICHT MUSS!
22 Bewegung statt Beschwerden
Physio mit Plan
26 3 Fragen an Dr. Gay:
Vinicio Albani antwortet
30 Wissen ist Macht: 4 Gewinne
für dich im Umgang mit HIV
im Alltag.
34 BAUCHMUSKELN
- mehr als nur ein Sixpack
mit Dennis Gerecht
40 ZUCKER ODER FETT
– was beeinflusst unser Wohl
befinden wirklich?
48 Health & Beauty
50 HAARFREI
Schnitt- und verrenkungsfreier
Weg zu einem haarlosen
Gesäss
54 Das böse Wort mit G
Achtung Lebensgefahr!
58 STI-CHECK
62 Adressen
Arztpraxen, Apotheken
50
06
Inhalt
4
Content
08 PREP, PRICES, PATIENT RIGHTS
Interview with
Thomas Kappeler
12 DEAR BOYS, THIS IS WHAT YOU
SHOULD KNOW ABOUT SEX
– FOR THE SAKE OF
YOUR HEALTH
14
16 HOT & DANGEROUS
SUN ON YOUR SKIN?
ONLY WITH PROTECTION, DARLING.
20 SEX STRESS?
Sex is everywhere in today‘s
societey - but are we really
satisfied?
24 MOVEMENT INSTAEAD
OF COMPLAINTS
- Physo with a plan
28 DEAR DR. GAY
Vinicio Albani answers
32 KNOWLEDGE IS POWER:
4 BENEFITS FOR YOU IN
DEALING WITH HIV
IN EVERYDAY LIFE.
38 ABS - MORE THAN
JUST A SIX-PACK!
44 SUGAR OR FAT
- what really influences
our well-being?
52 HAIRLESS :
A Cut- and Twist-Free Path
to a Hairless Buttocks
56 THE BAD WORD WITH G
CAUTION: DANGER TO LIFE
60 STI-CHECK
62 Addresses
Medical practices,
pharmacies &
counseling centers
44 20
5
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
PREP, PREISE, PATIENTENRECHTE
– EINBLICKE IN DIE APOTHEKE
Thomas Kappeler führt die Apotheke
Schaffhauserplatz mit klarer Haltung:
faire Preise, umfassende Beratung und
konsequente Patientenorientierung –
besonders bei HIV-Therapie und PrEP.
Ein Gespräch über Verantwortung und Wandel.
fotos © Apotheke Schaffhauserplatz AG
Hallo, Thomas, du führst die
Apotheke am Schaffhauser
Platz seit 2008. Was sind deine
täglichen Herausforderungen?
Wir möchten unseren Kunden
den bestmöglichen Service bieten:
Lagerhaltung aller wichtigen
Medikamente, Gratislieferung
nach Hause, pharmazeutische
Fachkontrolle der Medikation, faire
Preise. Unseres Wissens sind wir
bei kassenpflichtigen Generika der
günstigste Anbieter der Schweiz. Wir
geben sämtliche Rabattierungen, die
wir von der Industrie erhalten, an die
Krankenkassen oder die Kunden weiter.
Das betrifft natürlich auch PrEP.
Wie wichtig sind Nahrungsergänzungsmittel
bei Kunden mit
einer HIV-Therapie.
Die Versorgung mit HIV-Medikamenten
und die medizinischen Kontrollen sind in
der Schweiz derart gut, dass Nahrungsergänzungsmittel
in der Regel nicht nötig
sind. Vorausgesetzt, die Ernährung
ist ausgewogen und gesund. Bestehen
Defizite (z.B. bei Veganismus), empfehlen
wir eine professionelle Ernährungsberatung.
Werden Nahrungsergänzungsmittel
eingenommen, bieten wir dazu
eine engmaschige Wechselwirkungskontrolle
an, die gerade bei HIV-Medikamenten
komplex und wichtig ist.
Welche Bedeutung hat die
Zusammenarbeit mit den
Schwerpunktpraxen in Zürich
für eure Arbeit?
Dank unserem PrEP-Shop sind wir
schweizweit bekannt und pflegen in
der Regel sehr gute Kontakte zu den
Checkpoints, den Kliniken und zur
Aids-Hilfe Schweiz. Das altbewährte
Netzwerk zu niedergelassenen
Ärzten beginnt leider zunehmend zu
bröckeln: Viele Praxen verkaufen HIV-
Medikamente gewinnorientiert selbst
und verweigern die Ausstellung von
Rezepten. Das sind rechtswidrige und
alles andere als patientenfreundliche
Entwicklungen, die wir mit grosser
Sorge beobachten. Die freie Wahl beim
Medikamentenbezug muss respektiert
werden. Jeder Patient hat das Anrecht
auf ein Rezept, mit dem er in der
Schweiz und im Ausland jederzeit
Zugang zu seiner Medikation und einer
pharmazeutischen Fachkontrolle hat.
Community
6
Aus der Sicht einer
Schwerpunkt-Apotheke, was
hat sich seit der Einführung von
PrEP verändert?
Ich persönlich war in den 1970-er und
den 1980-er Jahren jung. 1983 kam die
damals fürchterliche HIV-Pandemie.
Natürlich, es gab Kondome als Schutz,
aber die AIDS-Angst war stets präsent.
Ein grosser Erfolg war dann die
Entwicklung von HIV-Medikamenten
durch innovative Pharmaunternehmen,
wie z.B. Gilead und clevere
Wissenschaftler. Ein weiterer
Meilenstein war die Entdeckung, dass
HIV-Medikamente auch prophylaktisch
eingesetzt werden können. Generell
reduzieren HIV-Medikamente die
Infektionen eindrücklich, PrEP verhilft
zudem vielen jungen Männern zu einer
angstfreien Sexualität.
Du bietest den günstigsten Preis
pro Packung (30 TAB) für 49 CHF
an. Ist die Nachfrage generell
gestiegen?
2018 haben wir PrEP erstmals aus dem
Ausland importiert und in der Folge
schweizweit via Webshop zugänglich
gemacht. Mit der offiziellen Zulassung
des Medikamentes (2021) mussten
wir PrEP nicht mehr importieren, das
erleichterte vieles, und wir konnten
den Preis reduzieren. Seit Sommer
2024 ist PrEP zudem kassenpflichtig.
Die Nachfrage steigt tatsächlich
stark. Dazu trägt sicherlich auch
unsere liberale Preispolitik bei. Mit 49
Franken liegt unser Preis 23 Franken
unter dem offiziellen Listenpreis von
72 Franken. Im Webshop (swissprep.
ch) ist der Versand ab 3 Packungen
kostenfrei. Zudem ist im Webshop auch
die Verrechnung via Krankenkasse
möglich.
Interviewer: Ernesto Klews
Apotheke Schaffhauserplatz
Seminarstrasse 1
8057 Zürich
platz.ch
swissprep.ch
7
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
foto: @adobe: mbruxelle
PREP, PRICES, PATIENT RIGHTS
Thomas Kappeler runs the Apotheke Schaffhauserplatz with a
straightforward approach: fair prices, comprehensive advice,
and consistent patient-orientation - especially when it comes to HIV
therapy and PrEP. A conversation about responsibility and change.
Hello, Thomas, you‘ve been
running the pharmacy at
Schaffhauser Platz since 2008.
What are your day-to-day
challenges?
We want to offer our customers the
best possible service: stocking the
important medicines, free home
delivery, specialised pharmaceutical
control of medication, fair prices. As
far as we know, we are the cheapest
provider in Switzerland for generics
that are covered by health insurance.
We pass on all discounts that we
receive from the industry to the health
insurance companies or customers. Of
course, this also applies to PrEP.
How important are food
supplements for clients on HIV
treatment?
The supply of HIV medication and
medical checks are so good in
Switzerland that dietary supplements
are generally not necessary. Provided
one’s diet is balanced and healthy, that
is. If there are deficiencies (which can
be caused by diets such as veganism),
we recommend professional nutritional
counselling. If dietary supplements
are taken, we offer close monitoring
of interactions, which is particularly
complex and important with HIV
medications.
Community
8
How much focus is on the
collaboration with specialised
practices in Zurich for your
work?
Thanks to our PrEP store, we are
known throughout Switzerland and
generally maintain very good contacts
with the checkpoints, clinics and the
Swiss AIDS Federation. Unfortunately,
the tried-and-tested network of doctors
in private practice is beginning to
crumble: Many practices sell
HIV drugs themselves for
profit and refuse to
issue prescriptions.
These are unlawful
and anything but
patient-friendly
developments that
we are observing
with great concern.
The free choice of
medication must
be respected. Every
patient has the right
to a prescription that
gives them access to their
medication and a specialist
pharmaceutical check-up at any time in
Switzerland and abroad.
From the perspective of a
specialised pharmacy, what has
changed since the introduction
of PrEP?
Personally, I was young in the 1970s and
1980s. The HIV pandemic hit in 1983.
Of course, condoms were available as
protection, but the fear of AIDS was
always present. The development of HIV
drugs by innovative pharmaceutical
companies such as Gilead and
knowledgeable scientists was a great
success. Another milestone was the
discovery that HIV drugs can also
9
be used prophylactically. In general,
HIV medication reduces infections
significantly, and PrEP also helps many
young men to enjoy sexuality without
fear.
You offer the cheapest price per
pack (30 TAB) for CHF 49. Has
demand generally increased?
In 2018, we imported PrEP from abroad
for the first time and subsequently
made it available throughout
Switzerland via our online
shop. With the official
authorisation of the
drug (2021), we no
longer had to import
PrEP, which made
many things easier
and we were able
to reduce the
price. PrEP has
also been covered
by health insurance
since the Summer of
2024. Demand is indeed
rising sharply. Our liberal
pricing policy is certainly
also contributing to this. At CHF 49,
our price is CHF 23 below the official
list price of CHF 72. In our webshop
(swissprep.ch), shipping is free for
orders of 3 packs or more. It is also
possible to pay using health insurance
in the webshop.
Apotheke Schaffhauserplatz
Seminarstrasse 1
8057 Zürich
platz.ch
swissprep.ch
Interviewer: Ernesto Klews
CHECK MAG SCHWEIZ #3
foto © Apotheke Schaffhauserplatz AG
CHECK MAG SCHWEIZ #3
foto: @adobe: Road Red Runner
LIEBE JUNGS, DAS SOLLTET IHR ÜBER SEX
WISSEN – EURER GESUNDHEIT ZULIEBE
Die schlechte Nachricht vorweg: 9
von 10 Menschen stecken sich beim
Sex mindestens einmal mit Humanen
Papillomaviren (HPV) an. HP-Viren können
bei Männern lästige Genitalwarzen oder
verschiedene Krebsarten auslösen. Keine
Angst! Es gibt auch gute Nachrichten.
Zum Glück hat sich in Sachen
Prävention und Aufklärung zu HPV
in den letzten Jahren einiges getan.
Denn HP-Viren galten lange als
„Mädchenthema“, weil sie bekannt dafür
sind Gebärmutterhalskrebs auszulösen.
Deshalb hast du als Mann vielleicht
noch gar nichts von HPV mitbekommen.
Aufgrund der Forschung ist heute klar,
dass HPV auch für Jungen und Männer
ernsthafte Folgen haben kann.
Und angesichts der Tatsache, dass
sich bis zu 90 Prozent aller Menschen
mindestens einmal im Leben beim Sex mit
HPV anstecken, ist die Aufklärung von
euch Jungs umso wichtiger.
Sexuelle Gesundheit
DAS WIRKLICH FIESE BEI HPV IST, DASS
MAN ES NICHT BEHANDELN KANN
Wenn du dich angesteckt hast, musst
du es wohl oder übel aussitzen. Kommt
hinzu, dass es für Männer noch keinen
anerkannten HPV-Test gibt und eine
Infektion meist symptomfrei verläuft. Du
weisst also gar nicht, dass du HPV hast.
Im dümmsten Fall gibst du es in dieser Zeit
an deine Partnerin oder deinen Partner
weiter oder sogar an mehrere.
HPV UND KREBS BEI MÄNNERN
Forschende gehen davon aus, dass
4,5 Prozent aller Krebserkrankungen
weltweit auf HPV-Infektionen
zurückzuführen sind. Der bekannteste
ist der erwähnte Gebärmutterhalskrebs
bei Frauen. Eine HPV-Infektion kann aber
unter anderem auch zu Mund-Rachen-
Krebs, Anal- oder Peniskrebs führen.
Laut dem Swiss Medical Forum betreffen
bis zu 30 Prozent der HPV-bedingten
Krebsdiagnosen Männer. Europaweit
10
HIER GLEICH MAL DIE
6 WICHTIGSTEN
FAKTEN KURZ UND KNAPP
ZUSAMMENGEFASST:
1. Es spielt keine Rolle, ob du Sex mit
einer Frau oder einem Mann hast. Bei
beiden ist eine Ansteckung mit HP-Viren
möglich.
2. Weil die Viren über winzige
Hautverletzungen und die Schleimhaut
übertragen werden, kannst du dich
auch beim Petting, beim Anal- oder
Oralsex anstecken. Kondome können
nicht 100 Prozent vor einer Ansteckung
schützen.
3. Hast du dich mit HPV angesteckt,
spürst du erstmal keine Symptome. In
bis zu 90 Prozent der Fälle verschwindet
die Infektion von alleine wieder. Das
kann ein bis zwei Jahre dauern.
4. Man unterscheidet Niedrigrisikound
Hochrisiko-HPV-Typen.
Die Niedrigrisikotypen können
Genitalwarzen verursachen.
Die Hochrisikotypen können zu
Krebsvorstufen und Krebs führen.
5. Bei etwa 10 Prozent der Menschen
bleibt die HPV-Infektion bestehen und
kann zu Krebs führen.
6. Die HPV-Impfung kann Männer und
Frauen vor einer Infektion schützen.
Hast du bereits von HPV gehört und
weisst du, dass es sowohl Männer als
auch Frauen betrifft?
• Das Bundesamt für Gesundheit
(BAG) klärt auf.
• Die HPV-Impfung ist im Rahmen der
kantonalen Programme in der Schweiz
bis 26 Jahre kostenlos (Franchise befreit).
erkranken jährlich gar 2400 Männer an
HPV-bedingtem Analkrebs, 5000 an Mund-
Rachen-Krebs und 1000 an Peniskrebs.
Beim Oralsex scheinen Männer ein
höheres HPV-Ansteckungsrisiko zu haben
als Frauen, was von Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern aktuell noch
genauer untersucht wird. Was man bisher
sicher weiss: Die Fälle von Mund-Rachen-
Krebs nehmen bei beiden Geschlechtern
zu.
ZUERST AN PRÄVENTION DENKEN,
DANN AN SEX
Die Aufklärung über HPV ist der erste
und wichtigste Schritt in der Bekämpfung
des Virus. Wie du bereits bei den
sechs wichtigsten Fakten gelesen hast,
schützen Kondome und übrigens auch
Femidome nicht 100 Prozent vor einer
HPV-Ansteckung. Und für Männer gibt es
keinen HPV-Test. Nur wer sexuell absolut
enthaltsam lebt, kann sich 100-prozentig
vor HP-Viren schützen – egal ob Mann,
Frau, non-binäre Person, hetero-, homooder
bisexuell. Aber, schon klar, das ist
für dich vermutlich keine Option.
In diesem Fall kann eine HPV-Impfung für
Männer und Frauen Schutz vor den Folgen
einer Ansteckung bieten. Das Bundesamt
für Gesundheit (BAG) empfiehlt die
Impfung deshalb allen Jugendlichen und
jungen Männern (und natürlich Frauen)
zwischen 11 und 26 Jahren. Im besten Fall
hast du die Impfung bereits vor deinem
ersten Mal gemacht. Aber auch wenn
du bereits Sex hattest, ist eine Impfung
sinnvoll. Denn selbst wenn du dich bereits
mit einem bestimmten HPV-Typ angesteckt
hast, bietet dir die Impfung immer noch
Schutz vor den anderen im Impfstoff
enthaltenen Virus-Typen. Zudem schützt
dich die Impfung vor einer Reinfektion.
(red)
11
CHECK MAG SCHWEIZ #3
DEAR BOYS, THIS IS WHAT YOU
SHOULD KNOW ABOUT SEX
– FOR THE SAKE OF YOUR HEALTH
The bad news first: around 9 out of
10 people are infected with human
papillomavirus (HPV) at least once in their
lives. HP viruses can cause annoying genital
warts or various types of cancer in men.
But don‘t worry! There is also good news.
Fortunately, a lot has happened in recent
years in terms of prevention and education
about HPV. For a long time, HP viruses were
considered a ‘girl‘s issue’ because they are
known to cause cervical cancer. That‘s why,
as a man, you may not even have heard of
HPV. Thanks to research, it is now clear that
HPV can also have serious consequences
for boys and men, so it is all the more
important to educate you guys.
THE REALLY NASTY THING ABOUT HPV IS
THAT YOU CAN‘T TREAT IT
If you‘re infected, you‘ll have to sit it out for
better or worse. What‘s more, there is still
no recognised HPV test for men and an
infection is usually symptom-free, so you
don‘t even know that you have HPV. In the
worst case scenario, you will pass it on to
your partner or even several others during
this time.
HPV AND CANCER IN MEN
Researchers estimate that 4.5 percent of
all cancers worldwide can be attributed
to HPV infections. The best known is the
aforementioned cervical cancer in women.
However, an HPV infection can also lead to
mouth and throat cancer, anal cancer and
penile cancer, among others. According to
the Swiss Medical Forum, up to 30 percent
of HPV-related cancer diagnoses affect
men. Across Europe, as many as 2,400
men are diagnosed with HPV-related anal
cancer, 5,000 with oropharyngeal (mouth
and throat) cancer, and 1,000 with penile
cancer every year. Men appear to have a
higher risk of HPV infection during oral
sex than women, which is currently being
investigated in more detail by scientists.
What we know for sure so far is that cases
of oropharyngeal cancer are increasing in
both sexes.
GENITAL WARTS SPOIL SEX LIFE
Genital warts are hardly dangerous, but
are very annoying. 1 in 10 sexually active
people will develop genital warts in their
lifetime. Depending on the sexual practice,
they can develop on the penis or anus.
It goes without saying that these warts can
put a strain on your relationship and your
sex life. Normally, these warts need to be
treated by a doctor to get rid of them.
THINK PREVENTION FIRST, THEN SEX
Educating people about HPV is the first
and most important step in combating
the virus. As you have already read in
the six most important facts, condoms
and even femidoms do not provide 100
percent protection against HPV infection.
Only those who are completely abstinent
sexually can protect themselves 100
per cent from HPV viruses - regardless
of their gender or orientation. But, of
course, that‘s probably not an option
for you. In this case, an HPV vaccination
for men and women can offer protection
against the consequences of infection.
The Swiss Federal Office of Public Health
(Bundesamt für Gesundheit - BAG)
therefore recommends vaccination
for all adolescents and young men (and
of course women) between the ages of
11 and 26. Ideally, you should have had
the vaccination before your first sexual
experience. But even if you‘ve already
had sex, it makes sense to get vaccinated.
Because even if you have already been
infected with a certain type of HPV, the
vaccination still offers you protection
against the other types of virus contained
in the vaccine. The vaccination also
protects you from reinfection. (red)
• The Swiss Federal Office of Public Health
(FOPH) are a useful source of information.
• The HPV vaccination is free of charge
up to the age of 26 as part of the cantonal
programs in Switzerland (franchise exempt).
Sexual Health
12
CHECK MAG SCHWEIZ #3
HOT
&
DANGEROUS
Sonne auf der Haut?
Nur mit Schutz,
Darling.
Die Sonne hebt unsere Stimmung, verbessert den Schlaf und hilft bei der
Bildung von Vitamin D. Sie wirkt positiv auf das Hormon- und Immunsystem –
aber auch negativ: Sie lässt die Haut schneller altern, kann Augen schädigen,
Allergien auslösen, Sonnenbrand verursachen und im schlimmsten Fall
Hautkrebs begünstigen.
UV-STRAHLUNG – WAS WIR
WISSEN SOLLTEN
Die UV-Strahlung der Sonne wird
in UV-A, UV-B und UV-C unterteilt.
UV-A dringt tief in die Haut ein und ist
mitverantwortlich für Hautalterung
und Sonnenallergien. UV-B regt die
Melaninproduktion an und sorgt für
eine länger anhaltende Bräune, kann
aber auch Sonnenbrand und Hautkrebs
verursachen. UV-C wird vollständig von
der Atmosphäre abgeschirmt.
Wie stark wir der UV-Strahlung
ausgesetzt sind, hängt vom
Sonnenstand, Aufenthaltsort und
reflektierenden Flächen wie Wasser,
Sand oder Schnee ab.
UNSICHTBARE GEFAHR:
INFRAROT-A-STRAHLEN
Auch Infrarot-A-Strahlen (IR-A), die zur
Wärmeempfindung beitragen, können
über freie Radikale unsere Hautzellen
schädigen und die Hautalterung
beschleunigen. Herkömmliche
Sonnencremes schützen nicht vor
IR-A. Spezielle Produkte mit IR-A-
Schutzkomplex können hier helfen, den
Abbau von Kollagen zu verhindern –
wichtig für die Elastizität der Haut.
SCHUTZ DURCH NATÜRLICHE
LICHTSCHWIELE
UV-B-Strahlung fördert die sogenannte
Lichtschwiele – eine Pigmentierung,
die das Sonnenlicht besser streut
und reflektiert. Der individuelle
Hauttyp bestimmt dabei, wie lange man
ungeschützt in der Sonne bleiben kann:
Von wenigen Minuten bei Hauttyp 1
(sehr helle Haut) bis zu über 90 Minuten
bei Hauttyp 6 (sehr dunkle Haut).
Lifestyle
14
photo: © Tosch
SONNENCREME RICHTIG NUTZEN
Wichtig: Sonnencreme ist kein
Freifahrtschein für stundenlanges
Sonnenbaden! Trotz Schutz
dringen UV-Strahlen teilweise in
die Haut ein. Deshalb sollte die
theoretische Schutzdauer (Hauttyp
× Lichtschutzfaktor) nur zu 60 %
ausgeschöpft werden. Regelmäßiges
Nachcremen – etwa alle zwei Stunden
sowie nach dem Schwimmen oder
Schwitzen – ist unerlässlich. Danach
verlängert sich die Schutzzeit jedoch
nicht.
WIE VIEL IST GENUG?
Ein Erwachsener benötigt etwa eine
Golfball-große Menge Sonnencreme
für den ganzen Körper. Auch weniger
offensichtliche Stellen wie Nacken,
Ohren und Handrücken sollten nicht
vergessen werden. Selbst unter
dünner Kleidung kann UV-Strahlung
durchdringen – also auch dort cremen!
Kopfbedeckung und Sonnenbrille
schützen zusätzlich vor Sonnenstich
und Augenschäden.
TATTOOS BRAUCHEN
EXTRAPFLEGE
Frisch gestochene Tattoos sind
besonders empfindlich und sollten
in den ersten Wochen keiner Sonne
ausgesetzt werden. Um Farbe und
Haut zu schützen, empfehlen wir
Sonnencremes mit LSF 50+ für
tätowierte Stellen. Spezielle Tattoo-
Sonnencremes enthalten oft zusätzlich
Panthenol, das die Regeneration
unterstützt – ein Inhaltsstoff, der auch
in After-Sun-Produkten enthalten ist.
Je besser ein Tattoo gepflegt wird,
desto länger bleibt es schön – und
desto seltener muss es nachgestochen
werden. (ts)
15
La Roche Posay Anthelios
UVMUNE Invisible Fluid
LSF 50+
Das Invisible Fluid ist mit Sicherheit
eines der beliebtesten Produkte
zum UV-Schutz. Durch seine schnell
einziehende Textur eignet es sich
ebenfalls zur Anwendung bei
unreiner Haut und macht es einen
idealen Begleiter für unterwegs.
50 ml für 31,90 CHF
Vichy Beta-Carotin
Spray LSF 50+
Dieser Sonnenschutz der Firma
Vichy schützt die Haut nicht nur vor
schädlichen UVA- & UVB- Strahlen,
sondern spendet zusätzlich
Feuchtigkeit (Hyaluronsäure)
und sorgt für einen längeren,
gleichmäßigeren Teint (Beta-Carotin).
Ebenso überzeugt eher mit seiner
angenehmen Textur und zieht rasch in
die Haut ein.
200 ml für 29,90 CHF
Eucerin Photoaging Control
Sun Fluid LSF 50+
Nicht fettend, nicht klebend sowie
schnell einziehend – diese drei
Eigenschaften beschreiben das
Photoaging Control Sun Fluid
von Eucerin wohl am besten. Die
enthaltene Hyaluronsäure versorgt
die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit
und wirkt der Faltenbildung und
Hautalterung entgegen. Zusätzlich
schützt der Sonnenschutzfilter
nicht nur gegen UVA- & UVB-
Strahlung, sondern auch gegen
hochenergetisches blaues Licht.
50 ml für 37,90 CHF
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20 % Rabatt auf den Endpreis.
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8004 Zürich
apotheke-paracelsus.ch
HOT & DANGEROUS
SUN ON YOUR SKIN? ONLY WITH PROTECTION, DARLING.
The sun lifts our mood, improves our sleep and helps to produce vitamin
D. It has a positive effect on the hormone and immune system - but also a
negative one: it ages the skin faster, can damage the eyes, trigger allergies,
cause sunburn, and in the worst case, lead to skin cancer.
UV RADIATION -
WHAT WE SHOULD KNOW
The sun‘s UV radiation is divided
into UV-A, UV-B and UV-C rays. UV-A
penetrates deep into the skin and is
partly responsible for skin aging and
sun allergies. UV-B stimulates melanin
production and ensures a longer-lasting
tan, but can also cause sunburn and
skin cancer. UV-C is completely shielded
by the atmosphere. How much UV
radiation we are exposed to depends on
the position of the sun, where we are,
and reflective surfaces such as water,
sand, or snow.
INVISIBLE DANGER:
INFRARED A RAYS
Infrared A rays (IR-A), which
contribute to the sensation of heat,
can also damage our skin cells via free
radicals, and accelerate skin ageing.
Conventional sun creams do not
protect against IR-A. Special products
with an IR-A protection complex can
help to prevent the breakdown of
collagen, which is important for the
skin‘s elasticity.
PROTECTION THROUGH NATURAL
LIGHT CALLUS
UV-B radiation promotes so-called light
callosity - pigmentation that scatters
and reflects sunlight better. Your
individual skin type determines how
long you can remain unprotected in the
sun: from a few minutes for skin type 1
(very light skin) to over 90 minutes for
skin type 6 (very dark skin).
USE SUNSCREEN CORRECTLY
Important: sun cream is not a free
pass for hours of sunbathing! Despite
protection, UV rays still partially
penetrate the skin. For this reason,
only 60 % of the theoretical protection
time (skin type × sun protection factor)
should be utilised. Regular reapplication
of sunscreen - approximately every two
hours and after swimming or sweating
- is essential. After that, however, the
protection time is not extended.
HOW MUCH IS ENOUGH?
An adult needs about a golf ball-sized
amount of sun cream for the whole
body. Less obvious areas such as the
back of the neck, ears, and back of the
hands should not be forgotten. UV rays
can penetrate even under thin clothing -
so apply sun cream there too! Headgear
and sunglasses provide additional
protection against sunstroke and eye
damage.
TATTOOS NEED EXTRA CARE
Newly inked tattoos are particularly
sensitive and should not be exposed
to the sun for the first few weeks.
To protect the colour and skin, we
recommend sun cream with SPF 50+
for tattooed areas. Special tattoo sun
creams often also contain panthenol,
which supports regeneration - an
ingredient that is also contained in
after-sun products. The better a tattoo
is cared for, the longer it will look fresh
- and the less often it will need to be
touched up. (ts)
photo: © adobes tock plo
Lifestyle
16
CHECK MAG SCHWEIZ #3
Wenn der Sex gut ist, spricht man gerne darüber. Doch wenn er nicht klappt oder
Unzufriedenheit in der Beziehung herrscht, wird das Thema meist totgeschwiegen.
Oft geht schlechter Sex oder Sexlosigkeit mit verletzten Gefühlen und Unsicherheit
einher, besonders dann, wenn Liebe vorhanden ist, aber die sexuelle Kompetenz
fehlt. Zu schnell, zu langsam, zu wenig Intensität, abgelenkt sein, Egoismus – oder
der Fokus liegt ausschließlich auf dem Orgasmus (vielleicht sollten wir hier in
Zukunft das Wort „Orgaskann“ etablieren)- was als schlechter Sex empfunden
wird, ist oft eine sehr persönliche Angelegenheit und hängt stark von individuellen
Vorstellungen und Vorlieben ab. Genau wie die Gründe, die schlechten oder keinen
Sex zur Folge haben können.
ORGAS-KANN, NICHT MUSS!
In der heutigen Gesellschaft ist Sex allgegenwärtig
- aber sind wir wirklich zufrieden?
SEX AUF DIE LANGE
BANK SCHIEBEN
Wenn du den anderen nicht
überraschst, verführst oder
eine Freude bereitest, wird es
wahrscheinlich nicht zu gutem Sex
kommen. Wie wäre es mit Sexting, am
besten separat und nicht im Alltagschat
eingebaut? Sextoys, romantische
Abendessen oder Überraschungsdates
sind geeignete kreative Möglichkeiten,
wieder Schwung in die Beziehung zu
bringen, aber auch Workshops zu
Tantra, Playfights oder Bondage for
Beginners können helfen. Gemeinsame
Erlebnisse stärken die Bindung und
vielleicht entdeckst du dabei sogar neue
Seiten an dir.
PSYCHISCHE BELASTUNGEN
Stress, Druck, Ängste, Depressionen
und andere emotionale Probleme
können dazu führen, dass Lust
und Erregung blockiert werden.
Stresshormone wie z.B Cortisol oder
Prolaktin hemmen die Produktion
von Sexualhormonen und die Libido:
Sexualität
Mehr Anspannung bedeutet weniger
Kapazitäten für Intimität. Wenn du dich
um die eigene psychische Gesundheit
kümmerst, wirkt sich das auch positiv
auf deine sexuelle Gesundheit aus.
SEXUELLE UNTERSCHIEDE
Die meisten Paare haben
unterschiedliche sexuelle Vorlieben, von
Kink und Fetisch bis hin zu Tageszeit und
Häufigkeit. Probleme entstehen nur,
wenn man sie ignoriert. Es ist wichtig,
diese Unterschiede zu erkennen und zu
benennen. Dann kannst du verhandeln
und kreative Lösungen finden, um sie
auszugleichen.
SEX WIRD NICHT PRIORISIERT
Wird Sex nicht gezielt in den
Vordergrund gestellt oder verlässt man
sich zu sehr auf Spontaneität, führt das
oft dazu, dass das Verlangen nachlässt
und Unzufriedenheit entsteht.
Dein Sexleben braucht bewusste
Aufmerksamkeit, also plane Zeit dafür
ein, zur Not im gemeinsamen Kalender
vermerken.
18
foto: © adobe stock Louis-Photo
AUF WAS STEHST DU
ÜBERHAUPT?
Viele Paare wissen nicht, was dem
anderen gefällt – noch schlimmer: was
nicht gefällt. Das kann daran liegen,
dass ihr nie darüber gesprochen habt,
was ihr mögt oder euch unangenehm
ist. Wenn du nicht weißt, wie du den
anderen begeistern kannst, und nicht
darüber sprechen möchtest, wird
es also schwierig. Trau dich und teile
deine Fantasien und Vorlieben mit.
Wenn du selbst unsicher bist, was dir
gefällt, nutze Solosex, um dich besser
kennenzulernen.
ROUTINE
Eine Routine kann mit einem
festgefahrenen Tanzstil verglichen
werden. Wenn Tänzer*innen immer
die gleichen Schritte und Bewegungen
ausführen, ohne Raum für Variation
oder Improvisation zu lassen, wird
die Aufführung schnell monoton und
vorhersehbar. In langen Beziehungen
entsteht oft eine Vertrautheit, die Nähe
und Sicherheit bietet. Wir glauben,
den anderen gut zu kennen und zu
wissen, was er braucht und will – auch
19
im Schlafzimmer. Doch dabei kann es
passieren, dass der Sex immer nach
dem gleichen Muster abläuft. Wenn die
Leidenschaft nachlässt, könnte genau
diese Gewohnheit der Grund dafür sein.
Also „Shake your Ass“ differently.
Letztlich ist es wichtig zu verstehen,
dass schlechter Sex gelegentlich
dazu gehört und dass jede Beziehung
unterschiedliche Phasen hat – das
ist völlig normal. Wenn ihr eine
Veränderung wünscht, sprecht
miteinander, seid neugierig und offen für
neue Erfahrungen und Abenteuer. Bleibt
flexibel und habt vor allem Spaß dabei.
PATRICK HESS
PAAR- & SEXUALTHERAPEUT,
ERGOTHERAPEUT FÜR
PSYCHIATRIE & PSYCHOSOMATIK,
HEILPRAKTIKER FÜR
PSYCHOTHERAPIE,
NLP - PRACTICIONER
SYSTEMISCHES MENTALTRAINING,
TRAUMATHERAPIE
WWW.THERAPIE.DE
INSTA: @PATHESSEXTHERAPIST
@STADTLANDSCHWUL
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
photo: © adobe: Krakenimages.com
SEX STRESS?
SEX IS EVERYWHERE IN TODAY‘S SOCIETY
- BUT ARE WE REALLY SATISFIED?
When sex is good, people like to talk about it. But when it doesn‘t work out or there
is dissatisfaction in a relationship, the topic is usually hushed up. Bad sex and sexlessness
often go hand in hand with hurt feelings and insecurity, especially when
love is there but sexual competence is lacking. Too fast, too slow, not enough
intensity, distractions, selfishness or the putting too much focus on the orgasm:
how we characterise bad sex is often very personal and depends
heavily on individual ideas and preferences.
BEING MINDFUL OF
TOGETHERNESS
If you realise that you are often too busy
for sex, you could consciously make
time for it or accept that there you don’t
have much room for it at the moment.
Schedule in time for intimacy. Physical
touch such as hugging or kissing and
even lying close together are forms of
closeness and affection that can lead to
sex.
DON’T BREAK THE CAMEL’S BACK
Conflict, contempt, passive aggression
and unspoken imbalances and disappointments
can quickly lead to sexual
problems. If sex avoidance or restraint
is used as a means of expressing resentment
or anger, this should be addressed
as soon as possible. If you can‘t deal with
it on your own, get professional help.
PUTTING SEX ON THE BACK BUR-
NER
If you don‘t surprise, seduce or please
the other person, it probably won‘t lead
to good sex. How about sexting, preferably
outside of your everyday chat?
Sex toys, romantic dinners or surprise
dates are suitable
creative
ways to breathe
new
life into the
relationship
again, but
workshops
on tantra,
play
fights or
bondage
for beginners
can also
help.
Shared
experiences
strengthen
your
bond and
you may
even discover
new sides
to yourself.
Sexuality
20
MENTAL HEALTH
Stress, pressure,
anxiety, depression,
and
other emotional
problems can
lead to pleasure
and arousal
being blocked.
Stress hormones
such as cortisol
or prolactin inhibit
the production of
sex hormones and
libido: more tension
means less capacity
for intimacy. If you take
care of your own mental
health, this will also
have a positive
effect on
your sexual
health.
SEXUAL
DIFFE-
RENCES
Most couples
have different
sexual
preferences,
from kink
and fetish to
time of day
and frequency.
Problems
only arise
if you ignore
them. It‘s important
to recognise and
name these different
preferences. Then you
can negotiate and find
creative solutions to
balance them out.
PRIORITISING SEX
If sex is not specifically prioritised, or
if you rely too much on spontaneity,
this often leads to a decrease in
desire and dissatisfaction. Your sex
life needs conscious attention, so
plan time for it. If necessary, make a
note in your joint diary.
ROUTINE
A routine can be compared to an
entrenched dance style. If dancers
always perform the same steps and
movements without leaving room
for variation or improvisation, the
performance quickly becomes
monotonous and predictable. In
long-term relationships, a familiarity
often develops that offers closeness
and security. We believe we know the
other person well and know what
they need and want - even in the
bedroom. However, it can happen
that sex begins to follow a pattern.
When the passion wanes, this could
be the reason why. So shake things
up!
Ultimately, it‘s important to
understand that bad sex happens
from time to time and that every
relationship has different phases
- this is completely normal. If you
want a change, talk to each other,
and be curious and open to new
experiences and adventures. Stay
flexible, and above all, have fun.
PATRICK HESS
COUPLES & SEX THERAPIST,
OCCUPATIONAL THERAPIST FOR
PSYCHIATRY & PSYCHOSOMATICS,
ALTERNATIVE PRACTITIONER FOR
PSYCHOTHERAPY,
NLP PRACTITIONERSYSTEMIC
MENTAL TRAINING, TRAUMA
THERAPY
WWW.THERAPIE.DE
INSTA: @PATHESSEXTHERAPIST
@STADTLANDSCHWUL
21
CHECK MAG SCHWEIZ #3
BEWEGUNG STATT
BESCHWERDEN – PHYSIO MIT PLAN
Physiotherapeut Oli Hornbogen behandelt nicht nur Symptome – er stärkt
das Körperbewusstsein seiner Patient*innen. Im CHECK-Interview erklärt
er, wie Prävention funktioniert, warum Ergonomie so wichtig ist und was
Selbsthilfe wirklich bedeutet.
HALLO, OLI, WAS UMFASST DEINE
ARBEIT ALS PHYSIOTHERAPEUT?
Meine Arbeit ist sehr vielseitig –
besonders, weil ich selbstständig bin.
Als Physiotherapeut beginne ich jede
Behandlung mit einer gründlichen
Befundaufnahme, um einen passenden
Behandlungsplan zu erstellen. Dieser
Plan bleibt flexibel und wird bei
Bedarf angepasst, da ich bei jeder
Sitzung prüfe, ob sich der Zustand
meiner Patient*innen verändert hat.
Grundsätzlich teilt sich meine Therapie
in aktive und passive Maßnahmen.
Der Fokus liegt meist auf aktiven
Übungen, da sie den langfristig größten
Effekt haben. Nach jeder Behandlung
dokumentiere ich den Verlauf sorgfältig
– zur Qualitätssicherung und damit ich
jederzeit gezielt weiterarbeiten kann. So
kann ich meine Patient*innen effektiv
begleiten und ihnen den Weg zur
Selbsthilfe zeigen.
WARUM KOMMEN DIE MEISTEN
PATIENT*INNEN ZU DIR?
Das ist ganz unterschiedlich. In meiner
Laufbahn habe ich bereits viele verschiedene
Krankheitsbilder behandelt
– jede Begegnung war lehrreich. Aktuell
betreue ich häufig Menschen nach
Mastektomien (Brustentfernungen),
mit Kieferbeschwerden oder Beckenbodenproblemen.
Aber auch klassische
Rückenverspannungen, chronische Erkrankungen
oder Verletzungen wie
Frakturen gehören zum Alltag.
photo: © adobe: Yuliia
Physiotherapie
22
Interviewer: Ernesto Klews
Dank meiner über zehnjährigen Berufserfahrung
kann ich viele Beschwerden
sicher und gezielt behandeln.
DIE MEISTEN PATIENT*INNEN
KOMMEN ZU DIR, WENN
DER SCHMERZ ODER DIE
UNBEWEGLICHKEIT SCHON DA
IST. IST ES RATSAM, VORHER ZU
DIR ZU KOMMEN?
Auf jeden Fall. Präventive
Physiotherapie hilft, den eigenen
Körper besser kennenzulernen
und das Körpergefühl zu schärfen
– etwas, das viele im Alltag
vernachlässigen. Oft kommen
Menschen erst, wenn Schmerzen oder
Bewegungseinschränkungen schon
da sind. Dann hat der Körper bereits
auf Überlastung reagiert. In der Physio
lernst du, frühzeitig auf Warnsignale
zu achten – und wie du selbst darauf
reagieren kannst.
WAS IST ERGONOMIE AM
ARBEITSPLATZ UND
WIE WICHTIG IST SIE?
Der Begriff „Ergonomie“ stammt
aus dem Griechischen und bedeutet
sinngemäß „Arbeitsregelung“. In der
modernen Arbeitswelt geht es dabei um
die optimale Anpassung des Menschen
an seine Arbeitsbedingungen.
Gerade heute, da viele Menschen
sich überlasten, ist Ergonomie
essenziell. Sie erleichtert den Alltag
und beugt Überbeanspruchung vor
– durch wechselnde Positionen und
geeignete Hilfsmittel wie ergonomische
Tastaturen, höhenverstellbare
Schreibtische, Tragehilfen oder
spezielle Sitzsysteme. Für jede
Berufsgruppe gibt es ergonomische
Lösungen – sie werden nur leider oft zu
wenig genutzt.
23
Oli Hornbogen
GIBT ES ÜBUNGEN, DIE MAN
SELBST ZU HAUSE ODER AM
ARBEITSPLATZ MACHEN KANN?
Natürlich – es gibt viele Übungen,
die sich gut in den Alltag integrieren
lassen. Besonders hilfreich sind
solche, die sich einfach umsetzen
lassen, ohne zusätzlichen Zeitaufwand.
Wer z. B. einen Bürojob hat, sollte
regelmäßig Bewegungspausen
einbauen, statt stundenlang in
derselben Position zu sitzen. Wer
körperlich arbeitet, profitiert von
aktiven Ausgleichsbewegungen, also
solchen, die sich von der gewohnten
Arbeitshaltung unterscheiden.
Pauschale Empfehlungen sind
schwierig, weil die besten Übungen
immer individuell auf den Beruf und
die Person abgestimmt sein sollten.
Aber eines gilt für alle: Regelmäßige
Bewegung ist essenziell. Unser Körper
ist dafür gemacht – es gibt keine
„falschen“ Bewegungen.
www.therapiehornbogen.ch
CHECK MAG SCHWEIZ #3
photo: © Antonio Merendino
CHECK MAG SCHWEIZ #3
MOVEMENT INSTEAD
OF COMPLAINTS - PHYSIO WITH A PLAN
Physiotherapist Oli Hornbogen doesn‘t just treat symptoms -
he strengthens his patients‘ body awareness. In this CHECK interview,
he explains how prevention works, why ergonomics is so important,
and what self-help really means.
HELLO OLI, WHAT DOES YOUR
WORK AS A PHYSIOTHERAPIST
INVOLVE?
My work is very varied - especially
because I‘m self-employed. As a
physiotherapist, I start every treatment
with a thorough assessment to create
a suitable treatment plan. This plan
remains flexible and is adapted as
necessary, as I check at each session
whether my patients‘ condition
has changed. Basically, my therapy
is divided into active and passive
measures. The focus is usually on active
exercises, as they have the greatest
long-term effect. After each treatment,
I carefully document progress - for
quality assurance and so that I can
continue working in a targeted manner
with each patient at any time.
This allows me
to
effectively
support my
patients and
show them the
path to self-help.
WHY DO
MOST
PATIENTS
COME TO
YOU?
All kinds of
reasons. In
my career, I
have already
Physiotherapy
treated patients with all kinds of
medical histories - every encounter
has taught me something. Currently, I
often treat people after mastectomies
(breast removal), with jaw problems, or
pelvic floor problems. But classic back
tension, chronic illnesses, or injuries
such as fractures are also part of
everyday life. Thanks to my more than
ten years of professional experience, I
can treat many complaints in a targeted
and safe way.
MOST PATIENTS COME TO YOU
WHEN THE PAIN OR IMMOBILITY
IS ALREADY THERE. IS IT
ADVISABLE TO COME TO
YOU BEFOREHAND?
Absolutely. Preventive physiotherapy
helps you to get to know your own body
better and to sharpen
your body
awareness -
something that
many people
neglect in
everyday life.
People often only
come to me when
they already
have pain or
restricted
movement. By
then, the body
has already
reacted to the
24
photo: © Designed by Freepik
strain. In physio, you learn to recognise
warning signs early on - and how you can
react to them yourself.
WHAT IS ERGONOMICS IN
THE WORKPLACE AND HOW
IMPORTANT IS IT?
The term ‘ergonomics’ comes from the
Greek and means ‘work regulation’. In
the modern working world, it refers
to the optimal adaptation of people to
their working conditions. Ergonomics
is essential, especially now that many
people are overworked. It makes
everyday life easier and prevents
overexertion - through alternating
positions and using suitable aids such as
ergonomic keyboards, height-adjustable
desks, carrying aids, or special
seating systems. There are ergonomic
solutions for every occupational
group - unfortunately, they are often
underutilised.
ARE THERE EXERCISES THAT YOU
CAN DO YOURSELF AT HOME OR
AT WORK?
Of course - there are many exercises
that can be easily integrated into
everyday life. Particularly helpful are
those that are easy to do without taking
up extra time. If you have an office job,
for example, you should take regular
exercise breaks instead of sitting in the
same position for hours on end. Those
who do manual labour benefit from active
balancing movements, i.e. movements
that differ from the usual working
posture. Generalised recommendations
are difficult because the best exercises
should always be individually tailored to
the job and the person. But one thing
applies to everyone: regular exercise is
essential. Our bodies are made for it -
there are no ‘wrong’ movements.
www.therapiehornbogen.ch
25
Jede Therapie braucht
einen Anfang.
Therapie Hornbogen
Mein Name ist Oli Hornbogen. Seit über
zehn Jahren begleite ich Patient*innen
physiotherapeutisch mit Erfahrung,
Empathie und Fachkompetenz. Mein
besonderer Fokus liegt auf der
Behandlung von Beckenboden- und
Kieferbeschwerden sowie auf manuellen
Techniken wie der Cranio-Sacral-
Therapie, Lymphdrainage und der
Massagetherapie.
Für LGBTQIA+ Menschen schaffe ich
einen sicheren Raum, in dem man sich
frei und geschätzt fühlen kann. Hier steht
deine Gesundheit im Mittelpunkt.
Du kannst dich auf deine Therapie
konzentrieren und dich in einer
Atmosphäre von Vertrauen und Respekt
rundum wohlfühlen.
Buche jetzt
online.
Dubsstrasse 46, 8003 Zürich, +41 78 785 33 39
www.therapiehornbogen.ch
CHECK MAG SCHWEIZ #3
3 FRAGEN AN DR.GAY
Dr. Gay ist ein Angebot der Aids-Hilfe Schweiz und fördert die Gesundheit von
schwulen, bi und queeren Männern sowie Transpersonen durch Präventionsarbeit
mit der Community. Ein Team von geschulten und erfahrenen Redakteur:innen
beantwortet alle Fragen rund um Sexualität, Safer Sex, Beziehungen, Drogen und
das Leben in der Community.
photo: © adobe: diy13
Lieber Dr. Gay,
ich suche eine ernsthafte Beziehung.
Allerdings habe ich Mühe, auf der
Dating-App PlanetRomeo Männer
mit demselben Ziel zu finden. Was
sind deine Empfehlungen bei der
Partnersuche? Andreas (39)
Hallo, Andreas, wie du sicher weisst,
gibt es neben PlanetRomeo etliche
andere Dating-Plattformen. Alle sind
verschieden, und doch irgendwie
ähnlich. Manchmal sind sie auf
die Präferenzen der User:innen
ausgerichtet(z.B. Scruff oder Recon).
Die Dating-Apps sind in der Regel
so seriös, wie die Menschen, die sie
benutzen. Von schnellem Sex, der geil
sein kann oder eben nicht, bis zu einer
ernsthaften Beziehung kann alles
möglich sein. Mein Tipp: Beschreibe
Prävention
in deinem Profil, was du suchst, und
schreibe entsprechende Profile an.
Sei bei der Beschreibung möglichst
klar und halte dich kurz. Nutze die
Filterfunktion, um Personen mit
gleichen Interessen zu finden. Vergiss
aber nicht, dass dir auch traditionellere
Methoden bei der Partnersuche
helfen können. Das Engagement in
Community-Aktivitäten oder das
Besuchen von Veranstaltungen, die
auf deine Interessen ausgerichtet sind,
können dir helfen, Gleichgesinnte zu
treffen. Offen zu sein, neue Menschen
kennenzulernen und dabei authentisch
zu bleiben, kann beim Suchen und
Finden einer ernsthaften Beziehung
hilfreich sein. Eine Garantie für den
Traumprinzen gibt es aber weder in
einer App noch im „richtigen“ Leben.
26
Mehr zum Thema Leben & Lieben
findest du unter drgay.ch/lieben.
Alles Gute, Dr. Gay
Lieber Dr. Gay,
ab wann ist ein HIV-PCR-Test
und ab wann ein Antikörper-Test
aussagekräftig? Christopher (31)
Hallo, Christopher,
der HIV-PCR-Test (HIV-RNA-Test)
kann bereits 10 bis 14 Tage nach der
möglichen Exposition zuverlässige
Ergebnisse liefern. Der Test
sucht direkt nach dem
Erbgut des HI-Virus im
Blut und wird meist
angewandt, um ein
positives Resultat
eines HIV-
Antikörpertests
zu bestätigen
oder die Anzahl
der Viren im
Blut (Viruslast)
zu bestimmen. Ein
HIV-Antikörpertest
ist günstiger und wird
deshalb in der Regel für
HIV-Tests angewandt. Dabei wird
nach Antikörpern gesucht, also nach
einer Reaktion des Immunsystems auf
das HI-Virus. Die Wartefrist für ein
zuverlässiges Resultat beträgt hier 6
Wochen. Heimtests hingegen haben
eine Wartefrist von 12 Wochen. Unter
folgendem Link findest du unsere
Testempfehlung und weitere nützliche
Informationen: drgay.ch/testen.
Alles Gute, Dr. Gay
Lieber Dr. Gay,
ich habe viel Sex und hatte
diesbezüglich eigentlich nie
Probleme. In letzter Zeit habe ich
aber beim Orgasmus fast kein
Ejakulat, das rausspritzt. Früher
hatte ich sehr viel davon. Das
stört mich, da es für mich einfach
dazugehört und mein Mann es auch
gerne schluckt. Was kann ich da
machen? Björn (49)
Hallo, Björn, es ist nicht unüblich, dass
das Spermavolumen mit der Zeit
abnimmt. Das kann am Alter
liegen, aber auch andere
Ursachen haben, zum
Beispiel, wie oft du in
welchem Zeitabstand
abspritzt. Je öfter du
kommst, desto kleiner
die Menge. Ebenso
können Ernährung,
Lebenswandel oder
Stress einen Einfluss
darauf haben. Ein
gesunder Lebensstil
kann dem entgegenwirken:
ausreichend Schlaf, Bewegung,
gesunde Ernährung, Vermeidung
von Stress usw. Was du auch
versuchen kannst, ist die sogenannte
Stopp/Start-Technik. Dabei stoppst
du kurz vor dem Orgasmus, wartest,
bis die Erregung etwas nachlässt und
machst dann weiter. Je nachdem, wie
oft du das wiederholst, kann es die
Menge deines Spermas vergrössern.
Weitere Informationen über den
Zusammenhang von Sexualität und
deinem Körper findest du hier:
drgay.ch/sexualitaet.
Alles Gute, Dr. Gay
Vinicio Albani
Vinnie (er) beantwortet deine
Fragen auf Deutsch und Italienisch.
Email: question@drgay.ch oder WhatsApp (079 694 95 09)
photo: © Designed by Freepik
27
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
DEAR DR. GAY
Dr. Gay is a service of Aids-Hilfe Schweiz and promotes the
health of gay, bi and queer men as well as trans people through
prevention work with the community. A team of trained and
experienced editors answers all questions about sexuality,
safer sex, relationships, drugs and life in the community.
I have a lot of sex and have never
really experienced any difficulties.
Lately, however, I have almost
no ejaculate coming out during
orgasm. I used to have a lot of it.
This bothers me because it‘s just
part of sex for me and my husband
also likes to swallow it.
What can I do about it? Björn (49)
Hello Björn,
It is not unusual for semen volume to
decrease over time. This can be due to
age, but it can also have other causes,
such as how often you cum and
at what intervals. The more
often you cum, the smaller
the amount. Diet, lifestyle,
or stress can also have an
influence on this. A healthy
lifestyle can counteract this:
sufficient sleep, exercise, a
healthy diet, avoiding stress,
etc. Another thing you
can try is edging. This
involves stopping just
before orgasm, waiting
until the arousal subsides
a little and then continuing.
Depending on how often you
repeat this, it can increase the
amount of your semen. You can find
more information about the connection
between sexuality and your body here:
drgay/sexualitaet.
All the best, Dr Gay
Dear Dr Gay,
I am looking for a serious
relationship. However, I‘m having
trouble finding men with the same
intentions on the PlanetRomeo
dating app. What are your
recommendations for finding a
partner? Andreas (39)
Hello Andreas,
As you probably know,
there are several other
dating platforms besides
PlanetRomeo. They
are all different, yet
somehow similar.
Sometimes they
are geared
towards the
preferences of
the users (e.g.
Scruff or Recon).
The dating apps are
usually as serious as
the people who use them.
From quick sex, which may
or may not be hot, to a serious
relationship, anything is possible.
My tip: describe what you are looking
for in your profile and write to suitable
profiles. Be as clear as possible in your
description and keep it short. Use
the filter function to find people with
similar interests. But don‘t forget that
more traditional methods can also help
you find a partner. Getting involved
photo: © Designed by Freepik
Prevention
28
photo: © adobe: Tada Images
in community activities or attending
events that cater to your interests
can help you meet like-minded people.
Being open to meeting new people while
remaining authentic can be helpful in
finding a serious relationship. However,
there is no guarantee of finding Prince
Charming in an app or in ‘real’ life. You
can find out more about life & love at
drgay.ch/lieben.
All the best, Dr Gay
Dear Dr Gay,
At what point is an HIV PCR test
and an antibody test reliable?
Christopher (31)
Hello Christopher,
The HIV PCR test (HIV RNA test) can
provide reliable results as early as 10
to 14 days after possible exposure.
The test looks directly for the genetic
material of the HIV virus in the blood
and is usually used to confirm a positive
result of an HIV antibody test or to
determine the number of viruses in
29
the blood (viral load). An HIV antibody
test is less expensive and is therefore
generally used for HIV tests. It looks for
antibodies, i.e. a reaction of the immune
system to the HIV virus. The waiting
period for a reliable result is 6 weeks.
Home tests, on the other hand, have
a waiting period of 12 weeks. Under
the following link you will find our test
recommendation and further useful
information: drgay.ch/testen.
All the best, Dr Gay
Vinicio Albani
Vinnie (he) answers
your questions in
German and Italian.
Email: question@drgay.ch
or Whatsapp (079 694 95 09)
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
Wissen ist Macht: 4 Gewinne für
dich im Umgang mit HIV im Alltag
Nicht vergessen – ein wichtiges Puzzleteil bist du!
foto: @adobe: Dogital Senai
Wenn du über HIV und deine individuelle Therapie informiert bist, gewinnst du an
Selbstbewusstsein und an Lebensqualität. Ein fundiertes Wissen trägt zu einem
sorgenfreieren Alltag bei.
Lass dir von deinem positiven Status nicht die Freude am Alltag nehmen. Selbst
wenn HIV womöglich immer ein Teil von dir sein wird, kannst du damit ein langes
und glückliches Leben führen. Schlüssel dazu ist ein grundlegendes Wissen über
HIV, das auch die folgenden Vorteile mit sich bringt:
1. Du hast sorgenfreieren
Sex dank n=n
Menschen mit HIV, die erfolgreich eine
Therapie erhalten, können das Virus
nicht mehr übertragen. In diesem
Fall spricht man von einer Virenlast
«unter der Nachweisgrenze» – oft
sieht man auch die Abkürzung n=n, die
so viel wie «nicht nachweisbar = nicht
übertragbar» bedeutet 1,2 .
Wenn du als HIV-positiver Mensch
unter erfolgreicher Therapie stehst,
kannst du also Sex ohne Kondom
haben, ohne das Virus an deinen
Sexpartner weiterzugeben. Belegt
wird das durch zwei grosse Studien,
die sich dem Thema n=n widmeten. Sie
untersuchten 134’000 Sexualkontakte
ohne Kondome, bei denen eine Person
HIV-positiv und die andere HIV-negativ
war. Sämtliche Teilnehmende mit HIV
hatten eine Viruslast von weniger als
200 Viruskopien pro Milliliter Blut,
waren also unter der definierten
Nachweisgrenze. Dabei kam es
zwischen den Studienteilnehmenden
in keinem einzigen Fall zu einer
Übertragung von HIV 1,2 .
Bedenke aber, dass beim Sex ohne
Kondom weiterhin Risiken für STI
bestehen, zum Beispiel Chlamydien oder
Tripper.
2. Du bist selbstsicherer
aufgrund deines Wissens
über HIV
Indem du dich mit HIV und deiner
Therapie auseinandersetzt, bleiben
keine Fragezeichen mehr zurück.
Zudem trägt die dadurch gewonnene
Sicherheit dazu bei, dass du deine
Infektion langfristig gut verarbeiten
kannst. Sobald du dir im Klaren
darüber bist, dass du dich für deinen
HIV-Status weder schuldig fühlen
1. Rodger AJ, Cambiano V, Bruun T et al. Sexual Activity Without Condoms and Risk of HIV Transmission in
Serodifferent Couples When the HIV-Positive Partner Is Using Suppressive Antiretroviral Therapy. JAMA
2016, 316(2):171-81.
2. Rodger AJ, Cambiano V, Bruun T et al. Risk of HIV transmission through condomless sex in serodifferent
gay couples with the HIV-positive partner taking suppressive antiretroviral therapy (PARTNER): final results
of a multicentre, prospective, observational study. The Lancet 2019, 393(10189):2428-38.
HIV
30
noch schämen musst, wird sich dein
mentales Wohlbefinden merklich
steigern.
3. Du baust Vorurteile in der
Gesellschaft ab
Wenn du einem anderen Menschen
deinen HIV-Status anvertraust – sei
das einem Familienmitglied, einer guten
Freundin oder einem Sexpartner – dann
kann es gut sein, dass dein Gegenüber
offene Fragen hat oder gar unsicher
ist. Je besser du informiert bist, desto
mehr Souveränität strahlst du aus und
desto eher gelingt es dir, die passenden
Antworten zu finden.
Dadurch klärst du andere Menschen
über HIV auf und trägst zum Abbau
von Falschwissen und Vorurteilen
in der Gesellschaft bei. Diese haben
ihren Ursprung oft in Ängsten und
mangelnden Fachkenntnissen. Nicht
vergessen: Nicht alle fühlen sich wohl
dabei, ihren HIV-Status mit anderen
Menschen zu teilen. Es ist völlig in
Ordnung, wenn du deinen Status für
dich behalten möchtest.
4. Du trägst gemeinsam mit
deinem Arzt oder deiner Ärztin
zu einer optimalen Therapie bei
Lass dich von medizinischen
Ausdrücken und komplexen
Laborresultaten nicht verunsichern.
Frag deinen Arzt oder deine Ärztin,
sobald du etwas nicht verstehst oder
etwas für dich keinen Sinn ergibt –
schliesslich bist auch du ein wichtiges
Puzzleteil im Ganzen. Thematisiere
mögliche Nebenwirkungen und sprich
über Dinge, die dich beschäftigen.
So könnt ihr euch auf Augenhöhe
begegnen und gemeinsam die für
dich optimale HIV-Therapie finden,
die am besten zu deinen individuellen
Bedürfnissen und in deinen Alltag passt.
Wenn du auf deinen Körper hörst und
dich mit Fachpersonen austauschst,
kannst du einen wichtigen Teil zur
Steigerung deiner Lebensqualität
beitragen.
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31
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
Knowledge is power: 4 positives for you
in dealing with HIV in everyday life
Don‘t forget - you are an important piece of the puzzle!
If you are informed about HIV and your individual therapy, you will gain selfconfidence
and quality of life. Sound knowledge contributes to a carefree everyday
life. Don‘t let your positive status take the joy out of everyday life. Even though HIV
will probably always be a part of you, you can live a long and happy life with it. The
key to this is a basic knowledge of HIV, which also brings the following benefits:
1. you have more carefree sex
thanks to u=u
People with HIV who successfully
receive treatment can no longer
transmit the virus. In this case,
we speak of a viral load ‘below the
detection limit’ - you often see
the abbreviation u=u, which
means ‘undetectable =
untransmissible 1,2 .
If you are HIVpositive
and are on a
successful treatment
plan, you can have
sex without a condom
without passing on
the virus to your
sexual partner. This is
confirmed by two large
studies that focussed on
the topic of u=u. They analysed
134,000 instances of sexual contact
without condoms in which one person
was HIV-positive and the other HIVnegative.
All participants with HIV had
a viral load of less than 200 viral copies
per millilitre of blood, i.e. were below the
defined detection limit. There was not a
single case of HIV transmission between
the study participants 1,2 .
However, bear in mind that there are
still risks of STIs such as chlamydia or
gonorrhoea when having sex without a
condom.
2. you are more confident
because of your
knowledge about HIV
A more relaxed sex life
thanks to u=u is just
one of the benefits of
a sound knowledge of
HIV. You may be one of
the many people who
fell into a deep hole
of worry and anxiety
after their HIV diagnosis
and were worried about
their future.
By coming to terms with HIV and
your treatment, you will no longer be left
with any question marks. In addition, the
sense of security you gain will help you
to come to terms with your infection in
the long term. Once you realise that you
don‘t have to feel guilty or ashamed of
your HIV status, your mental well-being
will improve noticeably.
1. Rodger AJ, Cambiano V, Bruun T et al. 2016. “Sexual Activity Without Condoms and Risk of HIV
Transmission in Serodifferent Couples When the HIV-Positive Partner Is Using Suppressive Antiretroviral
Therapy”. JAMA.316 (2): 171-81.
2. Rodger AJ, Cambiano V, Bruun T et al. 2019. “Risk of HIV transmission through condomless sex in
serodifferent gay couples with the HIV-positive partner taking suppressive antiretroviral therapy (PARTNER):
final results of a multicentre, prospective, observational study”. The Lancet.393 (10189): 2428-38.
photo: © Designed by Freepik
HIV
32
3. you reduce prejudices in society
If you disclose your HIV status to
another person - be it a family member,
a good friend or a sexual partner
- the other person may well have
unanswered questions or even be
unsure. The better informed you are,
the more confidence you radiate and
the more likely you are to find the right
answers.
In this way, you educate other people
about HIV and help to challenge
misconceptions and prejudices
in society. These often have their
roots in fear and a lack of specialist
knowledge. Don‘t forget: not everyone
feels comfortable sharing their HIV
status with other people. It‘s perfectly
fine if you want to keep your status to
yourself.
4. you contribute to an optimal
therapy together with your
doctor
Don‘t be confused by medical terms
and complex lab results. Ask your
doctor as soon as you don‘t understand
something or something doesn‘t make
sense to you - after all, you are also an
important piece of the puzzle. Discuss
possible side effects and talk about
things that are bothering you. This
way, you can meet as equals and work
together to find the best HIV treatment
for you that suits your individual needs
and fits into your everyday life. By
listening to your body and talking to
specialists, you can make an important
contribution to improving your quality
of life.
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33
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
BAUCHMUSKELN
- mehr als nur ein Sixpack
Ein flacher Bauch gilt oft als Sinnbild für Fitness, Disziplin und
Gesundheit – besonders bei Männern. Doch Bauchtraining
ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Eine starke Körpermitte
spielt eine zentrale Rolle für unsere Stabilität, Haltung und
Rückengesundheit.
WARUM EIN STARKES
CORE-TRAINING SO WICHTIG IST?
Die Bauchmuskulatur wirkt als
Gegenspieler zur Rückenmuskulatur –
sie stabilisiert die Wirbelsäule und sorgt
für eine gesunde Körperhaltung. Wer
also regelmäßig den Rücken trainiert,
sollte die Bauchmuskulatur
keinesfalls vernachlässigen. Nur
wenn beide Muskelgruppen
im Gleichgewicht sind,
bleibt der Rumpf stabil
und Verletzungen wird
vorgebeugt.
Auch die seitliche
Bauchmuskulatur – die
sogenannten schrägen
Bauchmuskeln – verdient
mehr Aufmerksamkeit. Sie
unterstützen die Rotation des
Oberkörpers und sorgen für
eine straffe Taille. Im Alltag helfen
sie bei fast jeder Bewegung: vom
Aufstehen bis zum Drehen im Sitzen.
BAUCHTRAINING FÜR ZU HAUSE –
UNSERE TOP-4-ÜBUNGEN
Damit das Training nicht an Zeit oder
am Ort scheitert, haben wir vier
einfache, aber effektive Übungen
zusammengestellt, die jeder zu Hause
umsetzen kann:
Fitness
34
1.
PLANK
Halte die Spannung
für 30–60 Sekunden.
Wichtig: Eine gerade Linie
von Kopf bis Ferse halten,
nicht durchhängen, nicht
ins Hohlkreuz fallen.
Der Bauch ist aktiv
angespannt.
2.
BULGARIAN TWIST
In einer sitzenden Position mit
leicht angehobenen Füßen und
zurückgelehntem Oberkörper die
Hände zusammennehmen und den
Oberkörper langsam von links nach
rechts rotieren. Der Fokus liegt auf
der seitlichen Bauchmuskulatur. Wer
möchte, kann ein Gewicht oder eine
Wasserflasche hinzunehmen.
3.
FAHRRAD -
CRUNCHES
Auf den Rücken legen, beide Beine
anheben. Dann das linke Bein
ranziehen und gleichzeitig die rechte
Schulter (nicht nur den Ellenbogen!)
in Richtung des Knies führen. Danach
Seitenwechsel: rechtes Bein ranziehen,
linke Schulter hebt sich in Richtung
Knie. Diese Bewegung langsam und
bewusst ausführen – so entsteht die
diagonale Belastung, die sowohl die
geraden als auch die schrägen
Bauchmuskeln stärkt.
4.
BEINHEBEN
IM LIEGEN
Diese Übung aktiviert
besonders die untere
Bauchmuskulatur. Auf den Rücken
legen, Beine gestreckt anheben
und wieder absenken – aber nicht
ganz ablegen. Wichtig: Viele Menschen
spüren hier eine Belastung im unteren
Rücken. Unser Tipp: Lege deine
Handflächen unter das Gesäß oder
rolle ein kleines Handtuch und platziere
es unter dem unteren Rücken. Das
sorgt für mehr Stabilität und schützt
die Wirbelsäule.
photo: © adobe: Krakenimages.com
35
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
BAUCHTRAINING ALLEIN REICHT
NICHT – DAS BAUCHFETT
MUSS WEG
Viele Männer kämpfen mit
hartnäckigem Bauchfett – und das nicht
ohne Grund: Der männliche Körper
neigt genetisch dazu, überschüssiges
Fett am Bauch einzulagern. Besonders
kritisch wird es, wenn sich sogenanntes
viszerales Fett bildet – das Fett, das tief
im Bauchraum liegt und sich um die
Organe legt. Dieses Fett ist kein bloßes
„Pölsterchen“, sondern ein aktives
Gewebe, das entzündungsfördernde
Substanzen abgeben kann. Es erhöht
das Risiko für Bluthochdruck, Typ-2-
Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Leberverfettung.
WORAN ERKENNT MAN
VISZERALES FETT?
Ein typisches Anzeichen: der harte,
feste Bauch, der nach außen gewölbt ist
– oft als „Bierbauch“ bekannt. Anders
als das weichere Fett direkt unter der
Haut fühlt sich dieser Bauch gespannt
und fast prall an. Wenn du das Gefühl
hast, dein Bauch ist sehr fest und
kugelförmig – selbst wenn du nicht
übermäßig schwer bist – kann das ein
Hinweis auf viszerales Fett sein.
Wer sich unsicher ist, sollte den
Taillenumfang messen: Liegt er bei
Männern über 102 cm, steigt das Risiko
für gesundheitliche Probleme stark an.
Eine einfache Messung mit einem
Maßband auf Nabelhöhe reicht. Noch
genauer kann ein Arzt mithilfe eines
Körperfett-Scans oder einer Bauch-
Ultraschalluntersuchung feststellen,
wie viel viszerales Fett vorhanden ist.
ERNÄHRUNG ALS SCHLÜSSEL!
Und hier müssen wir mit einem Mythos
aufräumen: Nur mit Bauchübungen
verschwindet das Bauchfett nicht.
Zwar wird die darunter liegende
Fitness
Muskulatur gestärkt und gestrafft,
aber das Fett darüber bleibt. Der
Schlüssel liegt in der Ernährung: Wer
Bauchfett reduzieren will, muss auf
eine ausgewogene, gesunde Ernährung
achten, ein Kaloriendefizit schaffen und
auf stark verarbeitete Lebensmittel
sowie Zucker verzichten.
Erst wenn der Körperfettanteil sinkt,
werden die Bauchmuskeln sichtbar –
egal, wie intensiv man sie trainiert.
DER FLACHE BAUCH –
ZEICHEN VON GESUNDHEIT
Ein definierter Bauch ist nicht
nur schön anzusehen – er ist
auch ein Zeichen für eine gute
Körperzusammensetzung und damit
für Gesundheit. Wenig viszerales Fett
bedeutet weniger Belastung für die
Organe, ein besseres Stoffwechselprofil
und oft mehr Energie im Alltag.
Wir von Healthy Push möchten Männer
ermutigen, nicht nur auf das Spiegelbild
zu achten, sondern auf das Gesamtbild:
Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer,
Ernährung und Mindset. Bauchtraining
ist ein wertvoller Bestandteil eines
ganzheitlichen Lebensstils – aber
eben nur ein Teil. Wer seinen Bauch
wirklich „gesund“ machen will, braucht
Bewegung, ausgewogene Ernährung
und Geduld.
Tipp zum Schluss: Achte auf deinen
Körper, miss regelmäßig deinen
Bauchumfang, trainiere bewusst –
und sieh Bauchmuskeln nicht nur
als Schönheitsideal, sondern als
Gesundheitsmarker.
Let’s push your health –
gemeinsam mit
Healthy Push!
Dennis Gerecht
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CHECK MAG SCHWEIZ #3
ABS - MORE THAN JUST A SIX-PACK!
A flat stomach is often seen as a symbol of fitness, discipline and
health - especially for men. But abdominal training is not just a
question of aesthetics. A strong core plays a central role in our
stability, posture and back health.
WHY IS STRONG CORE TRAINING
SO IMPORTANT?
Your abdominal muscles act as a
counterpart to your back muscles - they
stabilise the spine and ensure healthy
posture. So if you regularly train your
back, you should never neglect your
abdominal muscles. Only when both
muscle groups are in balance can the
torso remain stable and injuries be
prevented.
The lateral abdominal muscles - the socalled
oblique abdominal muscles - also
deserve more attention. They support
the rotation of the upper body and
ensure a firm waist. In everyday life,
they help with almost every movement:
from standing up, to turning while
sitting.
ABDOMINAL TRAINING AT HOME - OUR
TOP 4 EXERCISES
We have put together four simple but
effective exercises that anyone can
do at home so that your training isn’t
contingent on a gym membership:
1. PLANK (FOREARM SUPPORT)
Hold the tension for 30-60 seconds.
Important: maintain alignment from
head to heel; do not sag, or curve your
back. The abdomen is actively tensed.
2. BULGARIAN TWISTS
In a seated position with your feet
slightly raised and your upper body
leaning back, bring your hands together
and slowly rotate your upper body from
Fitness
left to right. The focus is on the lateral
abdominal muscles. If you like, you can
add a weight or a water bottle.
3. BICYCLE CRUNCHES
Lie on your back and lift both legs. Then
pull your left leg up and at the same
time bring your right shoulder (not just
your elbow!) towards your knee. Then
switch sides: pull your right leg towards
you and lift your left shoulder towards
your knee. Perform this movement
slowly and consciously - this creates the
diagonal load that strengthens both the
straight and oblique abdominal muscles.
4. LEG RAISES LYING DOWN
This exercise particularly activates the
lower abdominal muscles. Lie on your
back, raise your legs straight and lower
them again - but don‘t put them down
completely. Important: many people
feel a strain in their lower back here.
Our tip: place your palms under your
buttocks, or roll a small towel and place
it under your lower back. This provides
more stability and protects the spine.
ABDOMINAL TRAINING ALONE IS NOT
ENOUGH - THE BELLY FAT HAS TO GO
Many men struggle with stubborn belly
fat - and not without reason: the male
body has a genetic tendency to store
excess fat on the stomach. It becomes
particularly critical when so-called
visceral fat forms - the fat that lies deep
in the abdomen and surrounds the
organs.
38
This fat is not just a ‘little cushion’,
but an active tissue that can release
proinflammatory substances.
It increases the risk of high
blood pressure, type 2 diabetes,
cardiovascular disease, and fatty liver
disease.
HOW CAN YOU RECOGNISE
VISCERAL FAT?
A typical sign: the hard, firm belly
that bulges outwards - often known
as a ‘beer belly’. Unlike the softer fat
directly under the skin, this belly feels
taut and almost bulging. If you feel like
your belly is very firm and spherical
- even if you‘re not overly heavy - this
can be a sign of visceral fat. If you are
unsure, you should measure your
waist circumference: if it is over 102
cm in men, the risk of health problems
increases significantly. A simple
measurement with a tape measure at
navel height is sufficient. A doctor can
determine even more precisely how
much visceral fat is present with the
help of a body fat scan or an abdominal
ultrasound scan.
NUTRITION IS KEY!
And here we have to dispel a myth:
abdominal fat does not disappear with
abdominal exercises alone.
Although the underlying muscles are
strengthened and toned, the
fat above them remains.
The key lies in your diet:
if you want to reduce
belly fat, you need to
eat a balanced, healthy
diet, create a calorie
deficit, and avoid highly
processed foods and sugar.
Only when your body fat
percentage decreases will
your abdominal muscles
become visible - no matter how
intensively you train them.
A FLAT STOMACH - A SIGN OF HEALTH
A defined stomach is not only beautiful
to look at - it is also a sign of a good body
composition and therefore of good
health. Less visceral fat means less
strain on the organs, a better metabolic
profile and often more energy in
everyday life.
At Healthy Push, we want to encourage
men to focus not just on their reflection
in the mirror, but on the bigger
picture: strength, flexibility, endurance,
nutrition and mindset. Abdominal
training is a valuable part of a holistic
lifestyle - but only one part. If you really
want to make your stomach ‘healthy’,
you need exercise, a balanced diet, and
patience.
A FINAL TIP: take care of your
body, measure your abdominal
circumference regularly, exercise
consciously - and see abs not just as
an ideal of beauty, but as a marker of
health.
Let‘s push your health
- together with
Healthy Push!
Dennis Gerecht
www.healthypush.de
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39
Illustration: © Tosch
CHECK MAG SCHWEIZ #3
foto: @adobe stock: freshidea + Photo Find + Natika + Pongsak
ZUCKER ODER FETT
– was beeinflusst unser Wohlbefinden wirklich?
Zucker – Gefahr oder Genussmittel? Und macht Fett tatsächlich
fett? Sogar Obst steht gelegentlich in der Kritik: Kann es zu viel des
Guten geben? Wer sich bewusst ernähren möchte, stellt sich früher
oder später diese Fragen. Doch wie sieht eine alltagstaugliche,
ausgewogene Ernährung wirklich aus? Und was können wir
unbesorgt essen – und wie viel davon?
ZUCKER: ENERGIESPENDER ODER
GESUNDHEITSRISIKO?
Zucker liefert schnelle Energie und ist als
Stimmungsmacher beliebt – nicht ohne
Grund: Der süße Stoff kurbelt im Gehirn
die Ausschüttung von Dopamin an,
einem Botenstoff, der für Glücksgefühle
sorgt. Besonders das Gehirn ist auf eine
kontinuierliche Versorgung mit Zucker –
genauer: mit Glukose – angewiesen, um
optimal arbeiten zu können.
Ernährung
Klingt gut – also einfach mehr Zucker
konsumieren und rundum leistungsfähig
und glücklich sein? Leider ist das ein
Trugschluss. In Wirklichkeit nehmen
die meisten Menschen, insbesondere in
Deutschland, viel zu viel Zucker auf.
Laut der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung (DGE) sollten täglich nicht
mehr als 25 bis 50 Gramm Zucker
konsumiert werden – das entspricht
etwa einer halben Tafel Schokolade
oder einer kleinen Flasche Cola.
40
Tatsächlich liegt der durchschnittliche
Zuckerkonsum jedoch bei etwa 95
Gramm pro Tag – also fast doppelt bis
viermal so viel wie empfohlen. Aufs Jahr
gerechnet ergibt das fast 35 Kilogramm
– oder über 11.000 Zuckerwürfel pro
Person!
Ein dauerhaft zu hoher Zuckerkonsum
kann vielfältige gesundheitliche Folgen
haben: von Übergewicht und Diabetes
über Konzentrationsmangel und
Müdigkeit bis hin zu Hautproblemen,
Karies oder sogar einer Fettleber. Der
vermeintliche Trostspender wird so zum
Auslöser ernsthafter Beschwerden.
ZUCKER REDUZIEREN – ABER WIE?
Wer seinen Zuckerkonsum reduzieren
möchte, wird schnell feststellen: Einfach
ist das nicht. Selbst in Lebensmitteln,
die wir für gesund halten, steckt oft
überraschend viel Zucker. Ein Glas
Orangensaft (200 ml) enthält etwa 20
Gramm Zucker, ein Fruchtjoghurt
(150 ml) rund 15 Gramm – und sogar
herzhafte Produkte wie Leberwurst
enthalten Zucker. Schon mit einem
scheinbar gesunden Frühstück kann der
Tagesbedarf an Zucker überschritten
sein. Etwa 70 % aller verarbeiteten
Lebensmittel enthalten zugesetzten
Zucker – das macht es schwer, ihn
konsequent zu meiden. Deshalb lohnt
es sich, beim Einkaufen und im eigenen
Kühlschrank genauer hinzuschauen.
OBST UND GEMÜSE:
ZUCKERFALLE ODER
NÄHRSTOFFQUELLE?
Auch bei Obst und Gemüse gibt
es Unterschiede im natürlichen
Zuckergehalt. Ein Überblick hilft, die
richtige Balance zu finden:
ZUCKERREICH (PRO 100 G):
>> Bananen (17,2 g)
>> Feigen (15,5 g)
>> Kirschen (15,3 g)
>> Trauben (15 g)
>> Mangos (13,1 g)
>> Birnen (12,2 g)
>> Äpfel (11,6 g)
>> Ananas (11,3 g)
>> Rote Beete (8,4 g)
>> Zwiebeln (7 g)
ZUCKERARM (PRO 100 G):
>> Zitronen (2,5 g)
>> Möhren (2,5 g)
>> Rote Johannisbeeren (5 g)
>> Grapefruit (5,9 g)
>> Wassermelone (6,3 g)
>> Erdbeeren, Himbeeren (7 g)
>> Kopfsalat (1 g)
>> Frische Pilze (0,2 g)
>> Mangold (0,5 g)
>> Spinat (0,7 g)
FETTE: ENERGIELIEFERANT MIT
IMAGEPROBLEM
Fett hat in der Ernährung lange einen
schlechten Ruf genossen. Dabei ist
es für den Körper unverzichtbar: Es
liefert Energie, hilft bei der Aufnahme
fettlöslicher Vitamine, schützt vor
Kälte, unterstützt den Hormonhaushalt
und ist essenziell für den Aufbau von
Zellmembranen und Nervenzellen.
Problematisch wird es erst, wenn wir
dauerhaft mehr Fett aufnehmen, als
wir verbrauchen – was in
unserer bewegungsarmen
Lebensweise häufig der
Fall ist. Der Überschuss
wird gespeichert – in
Form von ungeliebten
Fettpolstern.
41
CHECK MAG SCHWEIZ #3
FETT IST NICHT
GLEICH FETT
Im Gegensatz zum Zucker kann
bei Fetten zwischen gesunden
und ungesunden Varianten
unterschieden werden. Vor allem
die Zusammensetzung der Fettsäuren
spielt eine Rolle. Ein besonderes
Augenmerk verdient das Verhältnis von
Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.
Omega-3-Fettsäuren sind
entzündungshemmend und gut
für Herz, Hirn, Augen und Blutwerte.
Omega-6-Fettsäuren sind ebenfalls
wichtig – etwa für Zellwachstum und
Heilungsprozesse – wirken aber in hoher
Konzentration entzündungsfördernd.
Ein ideales Verhältnis liegt bei etwa 2,5:1
(Omega-6 zu Omega-3). In der typischen
westlichen Ernährung liegt dieses
Verhältnis jedoch oft bei 15:1 – deutlich
zu unausgewogen.
EMPFOHLENE LEBENSMITTEL
ZUR VERBESSERUNG DES
VERHÄLTNISSES:
>> Leinöl, Rapsöl, Olivenöl
>> Hering, Lachs, Makrele, Sardinen
>> Walnüsse, Mandeln, Leinsamen
>> Spinat, Rosenkohl, Avocados
WENIGER GÜNSTIG:
>> Sonnenblumenöl, Distelöl
>> Weizenkeimöl, Sojaöl
>> Fleisch aus Massentierhaltung
>> Wurstwaren
TRANSFETTE – DIE HEIMLICHEN
KRANKMACHER
Besonders ungünstig für unsere
Gesundheit sind Transfette. Sie
entstehen bei der industriellen Härtung
von Fetten und finden sich in vielen
Fertigprodukten: Croissants, Kuchen,
Pommes, Pizza, Chips, Tiefkühlprodukte
oder Müsliriegel. Transfette erhöhen das
Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und beeinflussen den Fettstoffwechsel
negativ. Da sie keinen gesundheitlichen
Nutzen haben, lohnt es sich, solche
Produkte zu meiden oder zumindest
stark zu reduzieren.
DIE MENGE MACHT’S
Müssen wir nun auf alles verzichten,
was lecker ist? Nicht unbedingt. Schon
Paracelsus wusste: „Alle Dinge sind Gift,
und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis
macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
Sowohl Zucker als auch Fett
sind lebenswichtige Nährstoffe –
entscheidend ist die Qualität und
die Menge. Wer sich an möglichst
unverarbeitete Lebensmittel hält, Zucker
bewusst reduziert und auf gesunde
Fette achtet, tut seinem Körper viel
Gutes und darf sich dabei durchaus
auch mal etwas gönnen. Denn eine
ausgewogene Ernährung trägt nicht
nur zur körperlichen, sondern auch zur
seelischen Gesundheit bei. (ek)
photo: © adobe: Talha
Ernährung
42
Speak up.
Fight back.
Jetzt gemeinsam gegen
Rückschritte einstehen
CHECK MAG AUSTRIA #5
SUGAR OR FAT
- what really influences our well-being?
Sugar - a danger, or a luxury food? And does fat really make us fat?
Even fruit comes under scrutiny now and then: can you have too
much of a good thing? Anyone who eats consciously will sooner or
later ask themselves these questions. But what does a balanced
diet suitable for everyday life really look like? And what can we eat
without worrying - and how much of it?
SUGAR: ENERGY BOOSTER
OR HEALTH RISK?
Sugar provides quick energy and is
popular as a mood booster - and not
without reason: the sweet substance
stimulates the release of dopamine in the
brain, a neurotransmitter that makes
us feel happy. The brain in particular is
dependent on a continuous supply of
sugar - glucose to be precise - in order to
function optimally.
Sounds good - so just consume more
sugar and be completely efficient and
happy? Unfortunately, this is a fallacy.
In reality, most people, especially in
Germany, consume far too much sugar.
According to the German Nutrition
Society (DGE), we should not consume
more than 25 to 50 grams of sugar a
day - that is equivalent to about half a
bar of chocolate or a small bottle of cola.
In reality, however, the average sugar
consumption is around 95 grams per
day - almost twice to four times as much
as recommended. Calculated over a year,
this amounts to almost 35 kilograms - or
over 11,000 sugar cubes per person!
Consuming too much sugar in the
long term can have a variety of health
consequences: obesity, diabetes,
concentration difficulties, fatigue, skin
problems, tooth decay, or even a fatty
liver. The supposed source of comfort
thus becomes a catalyst for serious
complaints.
REDUCE SUGAR - BUT HOW?
If you want to reduce your sugar intake,
you will soon realise that it sure ain’t easy.
Even foods that we consider healthy
often contain a surprising amount of
sugar. A glass of orange juice (200 ml)
contains around 20 grams of sugar, a
fruit yoghurt (150 ml) around 15 grams -
and even savoury products such as pâté
contain sugar. Even a seemingly healthy
breakfast can exceed your daily sugar
requirement.
Around 70% of all processed foods contain
added sugar - making it difficult to
consistently avoid it.
It is therefore worth taking a closer
look when shopping and
in your own fridge.
FATS: ENERGY
SUPPLIER WITH AN
IMAGE PROBLEM
Fat has long had a bad
reputation in nutrition. Yet
it is indispensable for the
body; it provides energy,
Nutrition
helps with the absorption of fat-soluble
vitamins, protects against cold, supports
hormone balance, and is essential for
the construction of cell membranes and
nerve cells.
It only becomes problematic when we
permanently absorb more fat than we
consume - which is often the case in our
sedentary lifestyles. The excess is stored -
in the form of unloved fat deposits.
NOT ALL FATS ARE THE SAME
In contrast to sugar, a distinction can be
made between healthy and unhealthy
fats. The composition of the fatty acids
in particular plays a role. The ratio of
omega-6 to omega-3 fatty acids deserves
special attention. Omega-3 fatty acids are
anti-inflammatory and good for the heart,
brain, eyes, and blood count.
Omega-6 fatty acids are also important
- for example for cell growth and
for healing processes - but have
a pro-inflammatory effect in high
concentrations.
An ideal ratio is around 2.5:1 (omega-6
to omega-3). In the typical Western diet,
however, this ratio is often
15:1 - clearly too
unbalanced.
RECOMMENDED FOODS TO
IMPROVE THE RATIO:
>> Linseed oil, rapeseed oil, olive oil
>> Herring, salmon, mackerel, sardines
>> Walnuts, almonds, linseed
>> Spinach, Brussels sprouts, avocados
LESS FAVOURABLE:
>> Sunflower oil, safflower oil
>> Meat from factory farming
>> Sausage products
TRANS FATS - THE SECRET
MAKERS OF DISEASE
Trans fats are particularly unfavourable
for our health. They are produced during
the industrial hardening of fats and are
found in many ready-made products:
croissants, cakes, chips, pizza, crisps,
frozen products or snack bars. Trans
fats increase the risk of cardiovascular
disease and have a negative impact on
fat metabolism. As they have no health
benefits, it is worth avoiding or at least
greatly reducing consumption of these
products.
IT‘S THE QUANTITY THAT COUNTS
Do we now have to give up everything
that is tasty? Not necessarily. Paracelsus
had it right: ‘all things are poison, and
nothing is without poison; only the dose
makes a thing not poison.’ Both sugar and
fat are vital nutrients - it‘s the quality and
quantity that matter. If you stick to foods
that are as unprocessed as possible,
consciously reduce sugar, and pay
attention to healthy fats, you’ll be
doing your body a lot of good - and
you can certainly indulge from time
to time. After all, a balanced diet not
only contributes to physical health,
but also to mental health.
(ek)
photo: © adobe: Artem
CHECK MAG AUSTRIA #5
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und Sauberkeit in deinem Liebesleben. Langfristige Einnahme: Für optimale Ergebnisse.
Dein Körper gewöhnt sich an die Wirkstoffe und integriert sie in die Verdauung
– für durchgängige Sauberkeit & Spontanität. Starte mit 2×3 Kapseln täglich
(z.B. morgens & abends), reduziere nach 1–2 Wochen nach Bedarf (z. B. auf 1×2 Kapseln).
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CHECK MAG SCHWEIZ #3
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BEAUTY BOX
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L’ATELIERO
Das belebende Herrenparfum
Victorious des deutschen
Duftateliers L’ATELIERO sorgt
mit seinen fruchtig-würzigen
Noten für pure Sommerlaune.
Die feine Essenz duftet köstlich
nach saftiger Ananas, süßen
Johannisbeeren, spritzigen
Zitronen sowie vollmundigen
Äpfeln und harmoniert ganz
wunderbar mit den würzigholzigen
Aktzenten von
Moschus und Birke. Kleiner
Tipp: Einfach die Augen
während des Aufsprühens
schließen und sich für einen
kurzen Moment an den
letzten oder bevorstehenden
Strandurlaub erinnern.
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Health & Beauty Box
Vichy Beta-Carotin
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Dieser Sonnenschutz der
Firma Vichy schützt die Haut
nicht nur vor schädlichen
UVA- & UVB-Strahlen,
sondern spendet
zusätzlich Feuchtigkeit
(Hyaluronsäure) und
sorgt für einen längeren,
gleichmäßigeren Teint
(Beta-Carotin). Ebenso
überzeugt es mit seiner
angenehmen Textur und
zieht rasch in die Haut ein.
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Augenpads“ von MARVIN & MITCH
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teilzunehmen, sende uns bitte eine
Postkarte mit deiner Anschrift und dem
Vermerk „ROLL-ON“ oder „Augenpads“ an Pink Berlin,
Klews & Schwick GbR, Kluckstraße 33, 10785 Berlin.
Deine Daten werden nur zum Zwecke der Versendung
verwendet und nicht gespeichert. Die Zusendung des
Gewinns erfolgt auf dem Postweg. Eine Teilnahme ist
ab 18 Jahren möglich. Der Rechtsweg ist im Hinblick
auf die Ziehung der Gewinner ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 15.August 2025.
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Die Stay Hard Pills mit L-Arginin und Ginseng sind dein
Performance Booster. Steigere deine Vitalität und
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sollte das Produkt täglich mindestens 3 Wochen am Stück
angewendet werden. Mit Potenzholz & Ashwagandha,
enthält Steroid-Saponine, die Grundbausteine von Testosteron.
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A30 Augenserum von TYPOLOGY
Das Augenserum zielt auf die Hautalterung rund um die Augen ab
und hilft, die Augenpartie zu glätten und zum Strahlen zu bringen.
Nach einem Monat Anwendung sind Falten und feine Linien
sichtbar reduziert, da die im Serum vorhandenen Retinoide im
Gegensatz zu Retinol nicht in den oberen, sondern in den tieferen
Hautschichten wirken. Sie binden sich direkt an die Rezeptoren
in der Haut und sorgen aufgrund ihrer Verwandtheit mit dem
Vitamin A gleichzeitig für eine gezielte und besser verträgliche
Wirkung. Dermatologisch getestet und klinisch geprüft.
30 ml für 40,50 € auf typology.com
SOS Roll-ON von THATS ME ORGANIC
Wer unter kleineren Wehwehchen, juckender Haut oder
schmerzendem Muskelkater leidet, wird mit dem kleinen SOS
Roll-On von THATS ME ORGANIC ein wahres Wunder erleben.
Der kleine Roller besteht aus einer wirksamen Kombination aus
Bio-Zutaten wie Aloe Vera, Menthol, Kampfer, Salbei, Rosmarin,
Teufelskralle, Kamille und Arnika Montana, die sich durch ihre
wohltuenden und entzündungshemmenden Eigenschaften
auszeichnen und eine sehr lokale Heiß-Kalt-Wirkung erzeugen.
Die natürliche Formulierung zieht schnell ein und lindert
schmerzen nach nur wenigen Minuten. Im Sommer lindert er
zusätzlich lästige Mückenstiche und ist ebenso bei Sonnenbrand
eine absolute Wohltat.einen angenehmen Zitronengeschmack.
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49
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
HAARFREI: SCHNITT- UND VERRENKUNGSFREIER
WEG ZU EINEM HAARLOSEN GESÄSS
Von Poetik, Po-Flaum und professioneller Pflege
Es gibt Körperstellen, bei denen sich die ästhetischen Ansprüche der
queeren Community in fast schon poetischer Deutlichkeit zeigen – das
Gesäß gehört definitiv dazu. Glatt, weich, gepflegt – ein haarloser Po ist für
viele schwule Männer nicht nur ein Beauty-Standard, sondern ein echtes
Statement.
PO(R)NO-ÄSTHETIK UND
COMMUNITY CODES
Warum diesen Fokus auf die Kehrseite?
Nun, in der schwulen Kultur spielt
Körperpflege traditionell eine größere
Rolle – und das Gesäß ist dabei ein
echtes Zentrum der Aufmerksamkeit.
Von Insta-Boys über OnlyFans bis zu
schwulen Pornos: Glatte Hinterteile
sind allgegenwärtig. Ein haarloser Po
wirkt jugendlich, hygienisch, sexy – und
manchmal schlicht „besser im Licht“.
Viele fühlen sich mit einem
enthaarten Gesäß einfach wohler und
selbstsicherer. Und wer sich in seinem
Körper zu Hause fühlt, ist auch im
Bett (und davor) meist entspannter
unterwegs.
KLINGT EASY
– IST ES ABER NICHT
Der Griff zum Rasierer scheint
naheliegend. Schnell, billig, überall
verfügbar. Doch die Realität sieht oft
anders aus: Verrenkungen unter
der Dusche, Schnitte an unmöglichen
Stellen und spätestens am nächsten
Tag Juckreiz deluxe. Dazu kommen
eingewachsene Haare und Rasurpickel
– besonders unangenehm im sensiblen
Intimbereich.
WACHSEN WIE EIN PROFI –
ODER WEINEN WIE EIN BABY?
Waxing oder Sugaring klingt schon
professioneller – und ist es auch.
Das Ergebnis kann sich sehen (und
fühlen) lassen: glatte Haut für Wochen.
Doch der Weg dahin ist schmerzhaft.
Und zwar richtig. Außerdem sind
Hautirritationen oder Entzündungen
METHODE VORTEILE NACHTEILE
Rasur
Waxing/
Sugaring
Enthaarungscreme
Laser/ IPL
Schnell, günstig
Wochenlange Glätte, gründlich
Einfache Anwendung
Dauerhafte Lösung, hautschonend
Schnittgefahr, Rasurbrand,
kurze Haltbarkeit
Schmerzhaft, Irritationen möglich
Hautreizungen, Chemiealarm
Höhere Kosten,
mehrere Sitzungen nötig
Kosmetik
50
nach dem Ratsch keine Seltenheit –
und nicht jeder fühlt sich wohl dabei,
den Allerwertesten einer Kosmetikerin
entgegenzustrecken.
CHEMIE IST NICHT IMMER SEXY
Enthaarungscremes? Rein theoretisch
top: Creme drauf, warten, abwischen
– fertig. In der Praxis jedoch ein
Haut-Roulette. Die empfindliche Haut
zwischen den Pobacken ist nicht für
aggressive Inhaltsstoffe gemacht.
Und wer jemals mit Brennen oder gar
Verätzungen zu tun hatte, weiß: That’s
not the kind of heat we’re looking for.
LASER YOUR BOOTY, BABY!
Die Lösung, die sich langfristig
durchsetzt? Dauerhafte
Haarentfernung per Laser. Modern,
effizient und inzwischen auch für
verschiedene Haut- und Haartypen
geeignet. Je nach Haarstruktur sind
meist 6–10 Sitzungen nötig – danach
bleibt’s langfristig glatt. Und das Beste:
Keine Verrenkungen, keine Schnitte,
keine „Ups, ich hab’s vergessen
Momente“ mehr. Die Behandlung wird in
entspannter Atmosphäre durchgeführt
– viele Studios oder Hautarztpraxen
haben Erfahrung mit queerer
Kundschaft und wissen, worauf es
ankommt. Wer auf der Suche nach
einem dauerhaft glatten Hintern ist,
sollte den Laser ernsthaft in Erwägung
ziehen. Klar, es ist eine Investition – aber
eine, die sich bezahlt macht. Denn ein
gepflegtes, haarfreies Gesäß ist nicht
nur schön anzusehen, sondern auch ein
Ausdruck von Selbstliebe, Stil und Stolz.
Autor:
Dr. Johannes Bisschoff
Medizin am Hauptbahnhof
Quartier Belvedere - QBC 6
Karl-Popper-Straße 8/203
1100 Wien
www.medizin-am-hbf.at
*Dank der guten Flugverbindung von
Zürich nach Wien behandelt die Arztpraxis
auch viele Schweizer Patienten.
51
foto: © adobe stock luengo_ua
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
HAIRLESS:
About Poetics, Butt Fuzz, and Professional Care
A Cut- and Twist-Free Path
to a Hairless Buttocks
There are parts of the body where the aesthetic demands of the queer
community are expressed with almost poetic clarity – the buttocks are
definitely one of them. Smooth, soft, well-groomed – for many gay men,
a hairless buttocks is not just a beauty standard, but a true statement.
PORN AESTHETICS AND
COMMUNITY CODES
Why all the focus on the backside?
Well, in gay culture, personal hygiene
traditionally plays a larger role – and
the buttocks are the center of attention.
From Insta-boys to OnlyFans to gay
porn: smooth buttocks are ubiquitous.
A hairless butt looks youthful, hygienic,
sexy – and sometimes simply „better in
the light”.
Many people simply feel more
comfortable and confident with hairless
buttocks. And those who feel at home in
their bodies are usually more relaxed in
bed (and before).
SOUNDS EASY – BUT IT ISN‘T
Reaching for a razor seems like the
obvious choice. Fast, cheap, and
readily available. But the reality is often
different: twisting in the shower, knicks
in impossible places, and, at the very
least, itching galore the next day. Add to
that ingrown hairs and razor bumps –
especially unpleasant in your sensitive
intimate area.
WAX LIKE A PRO –
OR CRY LIKE A BABY?V
Waxing or sugaring sounds more
professional – and it is. The result is
something to see (and feel): smooth
skin for weeks. But the process is
Cosmetics
painful. Really painful. Furthermore,
skin irritation or inflammation after
the fact is not uncommon – and not
everyone feels comfortable baring all to
a beautician.
CHEMICALS AREN‘T
ALWAYS SEXY
Hair removal creams? In theory, they‘re
great: apply the cream, wait, wipe off
– done. In practice, however, they‘re
a game of skin roulette. The sensitive
skin between the buttocks isn‘t made
for aggressive ingredients. And anyone
who has ever experienced chemical
burns knows that‘s not the kind of heat
we‘re looking for.
LASER YOUR BOOTY, BABY!
The long-term solution? Permanent
laser hair removal. Modern, efficient,
and now also suitable for various skin
and hair types. Depending on the hair
texture, 6–10 sessions are usually
necessary – after which it stays smooth
for the long term.
And the best part: No twisting, no cuts,
no more „Oops, I forgot“ moments.
The treatment is performed in a
relaxed atmosphere – many studios
or dermatologists have experience
with queer clients and know what‘s
important.
52
METHOD ADVANTAGES DISADVANTAGES
Shaving
Waxing/
Sugaring
Hair removal
creme
Laser/ IPL
Fast, inexpensive
Smoothness for weeks, thorough
Easy to use
Permanent solution,
gentle on the skin
Risk of cuts, razor burn,
short-lasting effects
Painful, possible irritation
Skin irritation, harsh chemicals
Higher costs,
multiple sessions required
Anyone looking for a permanently
smooth butt should seriously consider
laser treatment. Sure, it‘s an investment
– but one that pays off.
Because a well-groomed, hair-free
derrière is not only beautiful to look at,
but also an expression of self-love, style,
and pride.
Author:
Dr. Johannes Bisschoff
Medizin am Hauptbahnhof
Quartier Belvedere - QBC 6
Karl-Popper-Straße 8/203
1100 Wien
www.medizin-am-hbf.at
Die Paracelsus Apotheke ist keine anonyme
Apotheken-Kette, sondern eine volksnahe,
unkomplizierte Apotheke für alle Menschen
und immer mit einem offenen Ohr für
Kundinnen und Kunden.
Forsan AG
Paracelsus-Apotheke & Drogerie
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Telefon 044 240 24 05
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53
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
DAS BÖSE WORT MIT G
Vielleicht kommt dir das bekannt vor: Auf der Sexparty warten
alle ungeduldig auf den einen Typen, der G mitbringt. Kaum ist
er da und entkleidet, wird das Fläschchen rumgereicht. Jeder,
der will, verabreicht sich eine abgemessene Dosis, gemixt
in einen Softdrink. Was danach passiert ist durchaus
faszinierend: Wer davon genommen hat, ist nach kurzer
Zeit gelöst, happy und enthemmt. Irgendwann aber
lässt die Wirkung nach und es wird wieder eine Dosis
genommen. Oder dazu ein Vodka-Longdrink getrunken.
Oder eine Line Koks gezogen. Oder alles zusammen.
Teilweise geht es das ganze Wochenende ohne Pause so
weiter. Wie will man da noch einschätzen, wieviel zu viel ist?
DEN ÜBERBLICK BEWAHREN
Mischkonsum ist gefährlich. Jede
Substanz wirkt bei jeder Person anders.
Wenn verschiedene Substanzen
in unterschiedlichen Dosierungen
eingenommen werden, steigt das Risiko,
im Rausch den Überblick darüber zu
verlieren, wieviel man genommen hat.
SCHNELL WIRD ÜBERDOSIERT
Die Spanne zwischen einem als
angenehm empfundenen Rausch und
der Dosis, die schläfrige oder komatöse
Zustände bei Konsument*innen
verursacht, ist sehr gering.
Zusammensetzung und Reinheit von
GHB/GBL auf dem Schwarzmarkt
kann nicht überprüft werden. Zu den
bekannten Nebenwirkungen gehören
Krämpfe, Bewegungsunfähigkeit,
Verwirrtheit, Gedächtnisstörung,
Schwindelgefühle und oder Erbrechen.
Bei G gilt: Immer nur kleine
Dosierungen nehmen.
ACHTUNG
LEBENSGEFAHR
Wird G zusammen mit
Alkohol, Opiaten oder
anderen die Atmung
beeinträchtigenden
legalen und illegalen
Drogen konsumiert,
besteht Lebensgefahr.
Bei mehreren
Konsument*innen hat
dieser Mischkonsum zu
Atemlähmungen bis hin
zum Erstickungstod
geführt. Auch
Menschen, die
HIV-Medikamente
einnehmen,
müssen unbedingt
aufpassen, da die
in antiretroviralen
Medikamenten
enthaltenen
Proteasehemmer
die Wirkung von G
zusätzlich verstärken.
Chemsex
Bei akuten Symptomen darf die Person
nicht alleine bleiben und es muss sofort
ein Notarzt unter 112 gerufen werden.
unterschiedlichen Dosierungen
eingenommen werden, steigt das
Risiko, im Rausch den Überblick
darüber zu verlieren, wieviel man
genommen hat.
TIPP
In einigen Ländern stellen Drogenberatungsstellen
Tabellenblätter
zum Download zur
Verfügung. Darauf kann man
die Namen aller Partyteilnehmer*innen
festhalten und dokumentieren,
wer, wann, was
und wieviel genommen hat.
Macht euch selbst eine solche
Tabelle und sorgt dafür, dass
eure Gäste ihren Konsum
regelmäßig für die Dauer der
Party aufschreiben.
ACHTUNG
Mit zunehmendem Konsum
wird es schwieriger,
genau darauf zu achten,
was man aufschreibt.
Bitte unbedingt auf
Korrektheit der Eingaben
achten. Am besten
ihr entscheidet euch
zuvor für einen Schriftführer.
STRASSENNAMEN:
G, Gina, Liquid Extasy,
Fantasy, K.O.-Tropfen
Gegenmittel: Es gibt kein
bekanntes Gegenmittel,
weder zum akuten
Runterkommen, noch
zur Entwöhnung bei
einer Entgiftung. (ts)
HILFSANGEBOTE UND
ANLAUFSTELLEN IN ZÜRICH
>> ARUD
Zentrum für Suchtmedizin
Beratung & Behandlung
Schützengasse 31, 8001 Zürich
Telefon 58 360 50 00
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>> DIZ
Drogeninformationszentrum
Beratung:
Wasserwerkstrasse 17, 8006 Zürich
Telefon 044 415 76 40
Mo 14-18 Uhr, Mi 12-16 Uhr, Do 9-13 Uhr
www.saferparty.ch
Drug Checking:
saferparty.ch/drug-checking
>> CHECKPOINT ZÜRICH
cpzh.ch
Beratung & Drug Checking:
cpzh.ch/angebote/drug-checking
Steckbrief GHB/GBL:
GHB (Gamma-Hydroxybutyrat)
wird im Körper
zum Botenstoff GABA
umgewandelt. GBL (Gamma-Butyrolacton)
und
1,4-Butandiol sind GHB-
Vorläufersubstanzen, die
vom Körper in GHB umgewandelt
werden.
photo: © adobe: NovaVision
1
Quellen: https://www.saferparty.ch/ghb-gbl.html, https://www.partypack.de/GHB-GBL.40.0.html
CHECK MAG SCHWEIZ #3
CHECK MAG SCHWEIZ #3
THE BAD WORD WITH G
Perhaps this sounds familiar to you:
the sex party is not yet in full swing
and everyone is eagerly awaiting
the man with the G. Or the K or the
T. But for now let‘s only talk about
the first letter.
As soon as Mister G arrives, the
bottle is passed around. Anyone
who wants will be given a metered
dose, mixed into a soft drink.
What happens afterwards
is quite fascinating:
whoever took it is
quickly relaxed,
happy and
uninhibited. At
some point,
however, the
effect wears
off and another
dose is taken.
Or a long vodka
drink. Or a line
of coke. Or all
together. Sometimes
the whole weekend
goes on like that without
a break. How will you know when
too much is too much?
KEEPING TRACK
Mixed consumption is dangerous. Every
substance works differently for every
person. If different substances are
consumed in different doses, the risk
of losing track of how much you have
taken increases.
IT’S EASY TO OVERDOSE
The gap between a high that is
perceived as pleasant and the dose
that causes sleepy or comatose
conditions in consumers is very small.
The composition and purity of GHB/
GBL on the black market cannot be
checked. Known side effects include
cramps, immobility, confusion, memory
problems, dizziness, and/or vomiting.
The following rule applies to G:
only ever take small doses.
CAUTION: DANGER
TO LIFE
If G is consumed
with alcohol,
opiates or other
legal and illegal
drugs that impair
breathing, there
is a severe risk of
death. For several
consumers, this
mixed consumption
has led to respiratory
paralysis and even
suffocation. People who take
HIV medication also have to be careful,
because the protease inhibitors
contained in antiretroviral medication
additionally increase the effects of G.
In the case of acute symptoms, the
person must not be left alone and
an emergency doctor must be called
immediately. In Austria, the emergency
number is 112.
Chemsex
56
TIP
In some countries, drug advice centers
have spreadsheets which are available
for download. On it you can write the
names of all party participants and
document who took what, when and
how much. Make your own spreadsheet
and ensure that your guests regularly
write down their consumption for the
duration of the party.
WARNING:
In some countries, drug advice centers
have spreadsheets which are available
for download. On it you can write the
names of all party participants and
document who took what, when and
how much. Make your own spreadsheet
and ensure that your guests regularly
write down their consumption for the
duration of the party.
STREET NAMES:
G, Gina, Liquid Ecstasy, Fantasy,
K.O.-drops
Antidote: There is no known antidote,
neither for acute coming down, nor for
weaning in case of detoxification. (ts)
OFFERS OF HELP AND
CONTACT POINTS IN ZURICH:
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Counseling & Treatment
Schützengasse 31 | 8001 Zürich
Phone 58 360 50 00
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57
CHECK MAG SCHWEIZ #3
STI
Symptome variieren nach Kontext und Person. Angegebene Schutzmaßnahmen können unzureichend sein
und garantieren keine Nichtansteckung. Im Zweifel bitte an Ärzt*innen oder Apotheker*innen wenden.
ANSTECKUNG
SYMPTOME
CHLAMYDIEN
GONORRHOE
(TRIPPER)
HEPATITIS A
HEPATITIS B
HEPATITIS C
HERPES
GENITALIS
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).
Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).
Finger, Hände, Toys. Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen
beim Drogenkonsum.
Bei anal–oralem Sex („Arschlecken“) oder indirekt
über den Weg Anus–Finger–Mund.
Verunreinigtes Spritzbesteck und Zubehör (Filter,
Löffel, Wasser) beim Drogengebrauch.
Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).
Verletzte Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre,
vaginal). Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.
Blut, seltener auch andere Körperflüssigkeiten.
Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum,
unhygienisches Tätowieren, Piercen oder Ohrlochstechen.
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Husten, Niesen, Küssen, Sex, Finger, Sextoys.
Nach 1–3 Wochen: glasiger bis eitriger Ausfluss
aus dem Penis, Schmerzen beim Wasserlassen oder
es kann eine schmerzhafte Schwellung der Hoden
auftreten.
Nach 2–6 Tagen: Brennen beim Wasser lassen, eitriger,
übelriechender Ausfluss aus der Harnröhre. Teilweise
Fieber und Schmerzen und Anschwellung des Hodens.
Nach 2–4 Wochen: grippeähnliche Beschwerden,
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Druckgefühl
unter dem rechten Rippenbogen, Abneigung gegen
fettiges Essen und Alkohol.
Nach 4–6 Monaten: Abgeschlagenheit, Muskel– und
Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hautveränderungen,
Leberentzündung mit Gelbsucht und Fieber.
Nach 3–6 Monaten: Grippeähnliche Symptome, Gelbfärbung
der Haut. Bei chronischer Infektion: Müdigkeit,
Juckreiz, Gelenkbeschwerden, Leberentzündung.
Nach einigen Tagen bis Wochen: kribbelnde, juckende
Haut. Bläschen, die aufplatzen. Anschwellung der
Lymphknoten, Fieber und Krankheitsgefühl.
HERPES ZOSTER
(GÜRTELROSE)
HIV
Die Flüssigkeit der Gürtelrose–Bläschen ist ansteckend.
Schmierinfektion vor allem über die Hände
durch Anfassen von Türgriffen, Handläufen, Wasserhähnen
oder Sextoys.
Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Spritzen beim
Drogenkonsum. Risiko bei Oralverkehr sehr gering.
Nach 2–3 Tagen: brennende Schmerzen, Juckreiz,
Hautausschlag/Bläschenbildung. Auch Binde–/
Hornhautentzündung, Gesichtslähmungen, starke
Nervenschmerzen.
Nach 2–4 Wochen: Fieber, Müdigkeit, Nachtschweiß,
Durchfall, Abgeschlagenheit, Mandel– und Lymphknotenschwellungen,
Ausschlag.
HPV
Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).
Küssen, Streicheln, Petting oder beim Sex.
Einige HPV–Typen können Wochen nach der
Ansteckung Genitalwarzen (auch Feigwarzen oder
Kondylome genannt) auslösen.
MPOX
(AFFENPOCKEN)
SYPHILIS
Haut–zu–Haut–Kontakt sowie Speichel, Sekrete der
oberen Atemwege (Rotz, Schleim) und Bereiche um den
Anus, das Rektum oder die Vagina.
Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Verletzte Schleimhäute
(Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal). Spritzen,
Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.
Nach 3–17 Tagen Ausschlag an Händen, Füßen, Brust,
Gesicht, Mund oder in der Nähe der Genitalien,
einschließlich Penis, Hoden, Schamlippen und Vagina
sowie am Anus.
Phase 1: Geschwürbildung an Penis, Analbereich,
Mund. Schwellungen der Lymphknoten.
Phase 2 (nach ca. 2 Monaten): Fieber, Kopf– und
Gelenkschmerzen, Hautausschlag.
STI-CHECK
58
Auf der rechten Seite kannst du eintragen, wann du das letzte Mal getestet wurdest oder eine Impfung erhalten
hast. Deine Ärzt*innen oder Apotheker*innen beraten dich gerne weiter.
SCHUTZ
BEHANDLUNG
DEUTSCH
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,
können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom
immer nur einmal verwenden.
Antibiotika auf Rezept.
Getestet am:
.......................
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung.
Kondom immer nur einmal verwenden. Hände und
Sexspielzeug vor Gebrauch mit Seife waschen.
Antibiotika auf Rezept.
Getestet am:
.......................
Impfung – der einzig wirksame Schutz gegen Hepatitis
A. Sie erfolgt in der Regel gemeinsam mit der Impfung
gegen Hepatitis B.
Impfung. Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,
schließen diese aber nicht aus. Kondom immer
nur einmal verwenden.
Safer Use (nur eigene Spritzbestecke, Röhrchen
oder Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen,
Ohrlochstechen. Kondome verringern das Risiko einer
Ansteckung.
Um andere nicht anzustecken sollte während der
Ausbruchsphase auf Sex verzichtet werden.
In beschwerdefreien Phasen senken Kondome das
Risiko einer Ansteckung.
Impfung, Verzicht auf Körperkontakt während einer
Infektion. Berührungen (z. B. beim Sex) können dazu
führen, dass Bläschen platzen und die Viren übertragen
werden.
Kondome, PrEP und PEP (innerhalb von 48 Stunden).
Safer Use (eigene Spritzbestecke, Röhrchen oder
Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen und Ohrlochstechen.
Impfung. Kondome verringern das Risiko einer
Ansteckung, schließen diese aber nicht aus.
Kondom immer nur einmal verwenden.
Eine Therapie gibt es nicht. Behandelt werden lediglich
die Allgemeinsymptome der Erkrankung. Getestet /
geimpft am:
.......................
Kann in der akuten Phase von selbst heilen. Eine
chronische Infektion dauert Monate bis Jahre,
teilweise müssen Medikamente lebenslang eingenommen
werden.
In den ersten sechs Monaten wird i. d. R. nicht behandelt.
Die Behandlung einer chronischen Infektion
dauert 8–12 Wochen, bei Komplikationen auch 16 bis
24 Wochen.
Herpes Genitalis ist nicht heilbar. Bei wiederholten
schmerzhaften Rückfällen wird routinemäßig mit
virushemmenden Tabletten behandelt.
Getestet /
geimpft am:
.......................
Getestet am:
.......................
Getestet am:
.......................
Virostatika (antivirale Medikamente) und ggf.
Schmerzmittel. Getestet /
geimpft am:
.......................
Verschiedene Kombinationen antiretroviraler Medikamente
unter ärztlicher Aufsicht.
Die meisten HPV–Infektionen heilen von selbst aus.
Bisher gibt es kein Medikament, das HP–Viren direkt
bekämpfen kann.
Getestet am:
.......................
Getestet /
geimpft am:
.......................
Engen Hautkontakt mit Menschen, die einen Mpox–
artigen Ausschlag haben, und mit Gegenständen, die
eine Person mit Mpox benutzt hat. Hände oft waschen
und sich impfen lassen.
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,
können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom
immer nur einmal verwenden.
In den meisten Fällen verschwinden Symptome
nach zwei und vier Wochen ohne Behandlung. Bei
schwerem Verlauf wird der Wirkstoff Tecovirimat
verwendet.
Antibiotika auf Rezept.
Getestet /
geimpft am:
.......................
Getestet am:
.......................
59
CHECK MAG SCHWEIZ #3
STI
Symptoms vary by context and person. Protective measures as shown here may be inadequate and do not
guarantee non–infection. If in doubt, please contact a doctor or pharmacist.
TRANSMISSION
SYMPTOMS
CHLAMYDIA
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).
Syringes, straws, pipes when using drugs.
After 1–3 weeks: glassy to opaque discharge from
the penis, painful urination, or painful swelling of the
testicles can occur.
GONORRHEA
HEPATITIS A
HEPATITIS B
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).
Fingers, hands, toys. Syringes, straws, pipes when
using drugs.
During anal–oral sex (“ass licking, rimming”) or
indirectly via anus–finger–mouth. By contaminated
syringes and accessories (filters, spoons, water) when
using drugs.
Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured mucous
membranes (eyes, anal, oral, urethra, vaginal).
Syringes, straws, pipes when using drugs.
After 2–6 days: burning sensation when urinating
and purulent, foul–smelling discharge from the urethra.
Partial pain and swelling of the testicles, fever.
After 2–4 weeks: flu–like symptoms, loss of appetite,
nausea, headache, muscle and joint pain. A feeling
of pressure under the right costal arch, aversion to
fatty food and alcohol.
After 4–6 months: fatigue, muscle and joint pain,
nausea, vomiting and skin changes. Later also
inflammation of the liver with jaundice and fever.
HEPATITIS C
Blood, less often other body fluids. Syringes, straws,
pipes when using drugs. Also unsanitary tattooing,
piercing or ear piercing.
After 3–6 months: flu–like symptoms, yellowing of
the skin. With chronic infection: fatigue, itching, joint
complaints, inflammation of the liver.
GENITAL
HERPES
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Cough, sneeze, kiss, sex, fingers, sex toys.
After a few days to weeks: tingling, itching of the skin.
Blisters that burst into small ulcers. Swelling of the
lymph nodes, fever and feeling sick.
HERPES ZOSTER
(SHINGLES)
HIV / AIDS
The fluid in the herpes zoster is contagious. Smear
infection especially via the hands: the virus can be
transmitted by touching door handles, handrails,
water taps or toys.
Body fluids (blood, semen). Injection during drug use.
Risk with oral sex very low.
After 2–3 days: burning pain, itching or tingling skin.
Reddening or swelling of the skin and blistering,
conjunctivitis, corneal inflammation, facial paralysis,
severe nerve pain.
After 2–4 weeks: fever, fatigue or discomfort, night
sweats, diarrhea, fatigue, swelling of the tonsils and
lymph nodes, muscle pain, rash.
HPV
Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Kissing, fondling, petting or having sex.
Some types of HPV can cause genital warts
(condylomas) weeks after infection.
MPOX
(MONKEYPOX)
Skin–to–skin contact as well as saliva, upper
respiratory secretions (snot, mucus), and areas
around the anus, rectum, or vagina.
After 3–17 days rash on hands, feet, chest, face,
mouth or near the genitals, including penis, testicles,
labia, and vagina, and anus.
SYPHILIS
Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured
mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,
vaginal). Syringes, straws, pipes when using drugs.
1st phase: ulcer formation on the penis, vagina, anal
area, mouth. Swelling of the lymph nodes.
2nd phase (after about 2 months): fever, headache
and joint pain, skin rashes can occur.
STI-CHECK
60
On the right side you can enter the last time you were tested or received a vaccination.
Your doctors or pharmacists will be happy to give further advice.
PROTECTION
TREATMENT
ENGLISH
Condoms reduce the risk of infection, but cannot
safely rule it out. Only use the condom once.
Prescription Antibiotics.
Tested on:
.......................
Condoms reduce the risk of infection, but cannot
safely rule it out. Only use the condom once. Wash
hands and sex toys with soap before use.
Prescription Antibiotics.
Tested on:
.......................
Vaccination – the only effective protection against
hepatitis A. It is usually done together with the vaccination
against hepatitis B.
There is no therapy. Only the general symptoms of
the disease are treated. Tested /
vaccinated:
.......................
Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of
infection, but cannot safely rule it out. Only use the
condom once.
Safer use (use your own injection equipment, straws
or pipes). Pay attention to hygiene when tattooing,
piercing, ear piercing. Safe sex and condoms reduce
the risk of infection.
There is no one hundred percent effective protection.
However, the risk drops significantly if sex is avoided
during an outbreak phase. Only use the condom once.
In the acute phase, the infection can heal itself.
A chronic infection lasts for months to years,
sometimes medication has to be taken for life.
There is usually no treatment in the first six months.
The treatment of a chronic infection lasts 8 to 12
weeks, with complications also 16 to 24 weeks.
Genital herpes is not curable. Repeated painful
relapses are routinely treated with virus–inhibiting
tablets.
Tested /
vaccinated:
.......................
Tested on:
.......................
Tested on:
.......................
Vaccination, Avoiding physical contact during an
infection. Touch and pressure (for example during
sex) can cause blisters to burst and the virus to be
transmitted.
Virostatics (antiviral drugs) and, if necessary, pain
relievers. Tested /
vaccinated:
.......................
Condoms, PrEP and PEP (within 48 hours). Safer use
(use your own injection equipment, straws or pipes).
Pay attention to hygiene when tattooing, piercing, ear
piercing.
Different combinations of antiretroviral drugs under
medical supervision.
Tested on:
.......................
Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of
infection, but cannot safely rule it out. Only use the
condom once.
Most HPV infections heal on their own. So far, there is
no drug that can directly fight HP viruses. Tested /
vaccinated:
.......................
Avoid close, skin–to–skin contact with people who
have a rash and with objects that a person with mpox
has used. Wash your hands often and get vaccinated.
Condoms reduce the risk of infection, but cannot rule
it out. Only use the condom once.
In most cases, symptoms disappear after two and
four weeks without treatment. In severe cases,
the active ingredient Tecovirimat is used.
Prescription Antibiotics.
Tested /
vaccinated:
.......................
Tested on:
.......................
61
CHECK MAG SCHWEIZ #3
AARGAU
ARRAU
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
SEXUELLLE GESUNDHEIT AARGAU
seges.ch
Entfelderstrasse 17, 5000 Aarau
Fon +41 62 822 55 22, info@seges.ch
Mo - Fr, 9:30 - 12 Uhr, mo 14-16 Uhr, Do 14-18 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
KANTONSSPITAL AARAU
AMBULATORIUM INFEKTIOLOGIE, HAUS 7
ksa.ch
Tellstrasse 25, 5001 Aarau
Fon +41 62 838 68 12, infektiologie@ksa.ch
BADEN
APOTHEKEN / PHARMACIES
APOTHEKE WYSS
apotheke-wyss.ch
Bahnhofstrasse 36, 5401 Baden
Fon +41 56 222 48 63, baden@apotheke-wyss.ch
Mo - Fr 7:30 - 19 Uhr, Sa 7:30 - 17 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
KANTONSSPITAL BADEN, INFEKTIOLOGIE
kantonsspitalbaden.ch
Im Ergel 1, 5404 Baden
Fon +41 56 486 25 84, infektiologie@ksb.ch
DÄTTWILL
APOTHEKEN / PHARMACIES
APOTHEKE WYSS
apotheke-wyss.ch
Mellingerstrasse 207, 5405 Baden-Dättwill
Fon +41 56 202 30 30, daetwilln@apotheke-wyss.ch
Mo - Fr 7:30 - 18:30 Uhr, Sa 8 - 13 Uhr
BASEL-LAND
BRUDERHOLZ
KLINIKEN / CLINICS
KANTONSSPITAL BASELLAND,
INFEKTIOLOGIE & HIV-SPRECHSTUNDE
ksbl.ch
Bruderholz, 4101 Bruderholz
Fon +41 61 400 62 66, info@ksbl.ch
Adressen
LIESTAL
APOTHEKEN / PHARMACIES
SANER APOTHEKE LIESTAL STADT
saner.health.ch
Rathausstrasse 63, 4410 Liestal
Fon +41 61 921 92 00, liestal@saner-apotheke.ch
Mo - Fr 8 - 18:30 Uhr, Sa 8 - 16 Uhr
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ÄRZTEHAUS LIESTAL
aerztehaus-liestal.ch
Kanonengasse 33, 4410 Liestal
Fon +41 61 922 20 80, aerztehaus-liestal@hin.ch
Mo - Fr 8 - 12Uhr + 13 - 17 Uhr
BASEL-STADT
BASEL
APOTHEKEN / PHARMACIES
MATTHÄUS APOTHEKE
matthaeus-apotheke.ch
Efringerstrasse 28, 4057 Basel
Fon +41 61 692 40 30,
matthaeusapothe@sunrise.ch
Mo - Fr 8 - 12 Uhr + 14 - 18:30 Uhr, Sa 8 - 17 Uhr
MEDBASE APOTHEKE BASEL VOLTA
medbase-apotheken.ch
Vogesenplatz 11, 4056 Basel
Fon +41 61 321 14 14,
apotheke-volta@medbase.ch
Mo - Fr 8 - 19 Uhr, Sa 8 - 17 Uhr
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ARZTPRAXIS DR. CLARA THIERFELDER
sanameakleinbasel.ch
Greifengasse 18, 4058 Basel
Fon +41 61 512 51 51, clara.thierfelder@hin.ch
Mo - Fr 8 - 12 Uhr + 13 - 17 Uhr
MEDCENTER VOLTA
medcentervolta.ch
Lothringerplatz 2, 4056 Basel
Fon +41 61 322 61 11, medcentervolta@hin.ch
Mo- Mi, Fr 8 - 12 Uhr + 13:30 - 18 Uhr, Do 8 - 12 Uhr
PRAXIS HAMMER
praxishammer.ch
Bläsiring 160, 4057 Basel
Fon +41 61 692 88 11, praxis@praxishammer.ch
Mo - Fr 8:15 - 12 Uhr + 13:30 - 18:30 Uhr, Sa 8 - 12 Uhr
PRAXISGEMEINSCHAFT WARTECKHOF
warteckhof.ch
Grenzacherstrasse 62, 4058 Basel
Fon +41 61 690 91 11, warteckhof@hin.ch
Mo - Fr 8:30 - 11:30 Uhr, Mo-Mi 14 - 16:30 Uhr,
Fr 14 - 16 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
AIDS-HILFE BEIDER BASEL
ahbb.ch
Clarastrasse 4, 4058 Basel
Fon +41 61 685 25 00, info@ahbb.ch
Termine nach Vereinbarung
CHECKPOINT BASEL
mycheckpoint.ch
Clarastrasse 4, 4058 Basel
Fon +41 61 685 95 58, checkpoint@ahbb.ch
Di + Do 17 - 21 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
UNIVERSITÄTSSPITAL BASEL,
HIV-SPRECHSTUNDE
unispital-basel.ch
Petersgraben 4, 4031 Basel,
Fon +41 61 265 50 62, infektiologie@usb.ch
BERN
BERN
APOTHEKEN / PHARMACIES
LINDEN APOTHEKE
achillea.ch
Freiburgstrasse 2, Beim Inselspital, 3008 Bern
Fon +41 31 388 20 20, linden@achillea.ch
Mo - Fr 7:30 - 18:30 Uhr, Sa 9 - 13 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
AIDSHILFE BERN
ahbe.ch
Schwarztorstrasse 9, 3007 Bern
Fon +41 31 390 36 36, info@ahbe.ch
Mo - Fr 9 - 12 Uhr + 14 - 17 Uhr
CHECKPOINT BERN
checkpoint-be.ch
Schwarztorstrasse 11, 3007 Bern
Fon +41 31 390 36 46, info@checkpoint-be.ch
Mo/Di/Mi/Fr 8:30 - 12 Uhr + 13 - 17 Uhr,
Do 8:30 - 12 Uhr + 13 - 20 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
INSELSPITAL
ZENTRUM FÜR SEXUELLE GESUNDHEIT
insel.ch
Friedbühlstrasse 19, Theodor-Kocher-Haus
Geschoss B, Raum B 106a, 3010 Bern
Fon +41 31 632 12 60, sexuelle-gesundheit-bern@
insel.ch
62
INSELSPITAL
ANONYME HIV- UND STI-TESTSTELLE
insel.ch
Anna-von-Krauchthal-Weg,
Anna-von-Krauchthal-Haus, 3010 Bern
Fon +41 31 632 63 26
anonyme.teststelle@insel.ch,
Mo-Fr 8.30-16 Uhr, online buchbar
POLIKLINIK FÜR INFEKTIOLOGIE,
UNIVERSITÄTSKLINIK INSELSPITAL, BERN
infektiologie.insel.ch
Freiburgstrasse 20,
Anna Seiler Haus U1, 3010 Bern
Fon +41 31 6322525
anmeldung.infektiologie@insel.ch,
Mo-Fr 8- 12 Uhr + 13 - 17 Uhr
HINDELBANK
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
PRAXIS BRUNNENHOF
DR. SASCHA SIEBER
praxisbrunnenhof.ch
Dorfstrasse 24 a, 3324 Hindelbank
Fon +41 344 11 22 11, praxisbrunnenhof@hin.ch
Mo, Mi - Fr 7:30 - 12 Uhr + 13:30 - 18 Uhr,
Di 7:30 - 12 Uhr + 13:30 - 17 Uhr
MURI BEI BERN
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
GEMEINSCHAFTSPRAXIS MURI
gemeinschaftspraxis-muri.ch
Mettlengässli 2, 3074 Muri bei Bern
Fon +41 31 951 17 50, info@praxismuri.ch
Mo - Mi 7:30 - 18 Uhr, Do + Fr 7:30 - 17 Uhr,
Sa 8 - 11:30 Uhr
THUN
KLINIKEN / CLINICS
SPITAL THUN, INFEKTIOLOGIE
spitalthun.ch/infektiologie
Krankenhausstrasse 15, 3600 Thun,
Fon +41 58 636 24 60,
ambulatorium.medizin@spitalstsag.ch
GRAUBÜNDEN
CHUR
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
AIDS-HILFE GRAUBÜNDEN
ahgr.ch
Lürlibadstrasse 15, 7000 Chur
Fon +41 81 252 49 00, hallo@ahgr.ch
Testing jeden Mo 9 - 17 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
KANTONSSPITAL GRAUBÜNDEN
INFEKTIOLOGIE
www.ksgr.ch
Loestrasse 170, 7000 Chur
Fon + 41 81 256 75 45, infektiologie@ksgr.ch
LUZERN
HOCHDORF
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ARZTPRAXIS DR. ZUMBÜHL
arztpraxiszumbuehl.ch
Hohenrainstrasse 6, 6280 Hochdorf
Fon +41 41 910 27 17, dominique.zumbuehl@
hin.ch
Mo/ Di/ Mi/ Fr 8 - 12 Uhr + 13:30 - 17 Uhr,
Do + Sa 8 - 12 Uhr
LUZERN
APOTHEKEN / PHARMACIES
AMAVITA APOTHEKE LÖWENCENTER
amavita.ch
LöwenCenter, Zürichstrasse 5, 6004 Luzern
Fon +41 58 878 19 50,
apotheke.loewencenter@amavita.ch
Mo/ Di/ Mi/ Fr 8:30 - 19 Uhr,
Do 8:30 - 20 Uhr, Sa 8:30 - 17 Uhr
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
MAIHOFPRAXIS
maihofpraxis.ch
Maihofstrasse 1, 6004 Luzern
Fon +41 41 429 30 30, maihofpraxis@hin.ch
Mo/ Di/ Do / Fr 8 - 18 Uhr, Mi 9 - 18 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
S&X SEXUELLE GESUNDHEIT
ZENTRALSCHWEIZ
CHECKPOINT LUZERN
sundx.ch | checkpoint-lu.ch
Museggstrasse 27, 6004 Luzern
Fon +41 41 410 69 60, info@sundx.ch,
checkpoint@sundx.ch
Mo/ Mi/ Do 13:30 - 17 Uhr, Di 9 - 12 Uhr
KLINIKEN / CLINICS
LUZERNER KANTONSSPITAL, INFEKTIOLOGIE
luks.ch
Spitalstrasse, Haus 28, 6000 Luzern
+41 41 205 22 33, infektiologie.luzern@luks.ch
SOLOTHURN
OLTEN
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
KANTONSSPITAL OLTEN, INFEKTIOLOGIE
solothurnerspitaeler.ch
Baslerstrasse 150, Haus B, EG, 4600 Olten
Fon +41 62 311 41 79,
infektiologie.KSO@spital.so.ch
ST.GALLEN
BUCHS
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
PRAXIS DR. CARMEN MÜNTENER
Bahnhofstrasse 43, 9470 Buchs
Fon +41 81 756 49 45,
praxis.muentener.carmen@hin.ch
Mo - Fr 8 - 12 Uhr, Mo/Di/Do/Fr 14 - 18 Uhr
ST.GALLEN
APOTHEKEN / PHARMACIES
AMAVITA APOTHEKE GALLUSMARKT
amavita.ch
Gallusmarkt, Favrestrasse 6, 9016 St.Gallen
Fon +41 58 878 23 10,
apotheke.gallusmarkt@amavita.ch
Mo/ Di/ Mi/ Fr 8 - 19 Uhr,
Do 8 - 21 Uhr, Sa 8 - 17 Uhr
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
INFEKTIOLOGIE PRAXIS ST.GALLEN
infektiologie.sg
Rorschacher Strasse 286, 9016 St.Gallen
Fon +41 71 552 99 33, infektiologie.sg@hin.ch
Mo - Fr 8 - 12 Uhr + 13:30 - 17 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
AIDS-HILFE ST.GALLEN-APPENZELL
FACHSTELLE FÜR AIDS-
UND SEXUALFRAGEN
ahsga.ch
Tellstrasse 4, 9000 St.Gallen
Fon +41 71 223 68 08, info@ahsga.ch
Mo - Mi 9 - 12 Uhr + 14 - 17 Uhr, Do closed
Fr 9 - 12 Uhr (nur E-Mail/Telefon)
63
CHECK MAG SCHWEIZ #3
KLINIKEN / CLINICS
KANTONSSPITAL ST.GALLEN,
KLINIK FÜR INFEKTIOLOGIE
www.ksgr.ch
Rorschacher Strasse 95, 9007 St.Gallen
Haus 20, 2. Stock, Fon +41 71 494 10 28,
infektiologie@kssg.ch
Sprechstunde nur mit Online-Terminvereinbarung
THURGAU
FRAUENFELD
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
PERSPEKTIVE THURGAU
Oberstadtstrasse 6, 8500 Frauenfeld
Fon +41 71 626 02 02, info@perspektive-tg.ch,
Mo - Fr 8 - 12 Uhr + 13:30 - 17 Uhr
MÜNSTERLINGEN
KLINIKEN / CLINICS
SPITAL THURGAU, INFEKTIOLOGIE
www.stgag.ch
Spitalcampus 1, 8596 Münsterlingen
+41 71 686 16 08, infektiologie.ksm@stgag.ch
ZÜRICH
HORGEN
APOTHEKEN / PHARMACIES
SEEAUGENPRAXIS
DR. MED. ARISTEIDIS PSYCHIAS
seeaugenpraxis.ch
Seestrasse 149, (Eingang Kuttelgasse),
8810 Horgen, Fon +41 44 725 72 50,
info@seeaugenpraxis.ch
Di - Sa 9 - 12 Uhr, Di - Fr 13 - 17:30 Uhr
STÄFA
AUGENÄRZTE / OPHTHALMOLOGISTS
APOTHEKE ZUM REBSTOCK
apothekezumrebstock.ch
Grundstrasse 4, 8712 Stäfa
Fon +41 43 477 22 44,
apothekezumrebstock@ovan.ch
Mo - Fr 8 - 12:30 Uhr + 13:30 . 18:30 Uhr
Adressen
WINTERTHUR
KLINIKEN / CLINICS
KANTONSSPITAL WINTERTHUR,
BERATUNGSSTELLE FÜR SEXUELL
ÜBERTRAGBARE INFEKTIONEN
ksw.ch
Brauerstrasse 15, 8400 Winterthur
Fon +41 52 266 37 50, sti@ksw.ch
ZÜRICH
APOTHEKEN / PHARMACIES
APOTHEKE SCHAFFHAUSERPLATZ
platz.ch
Seminarstrasse 1, 8057 Zürich
Fon +41 44 361 61 61, platz@hin.ch
Mo - Fr 8 - 18:30 Uhr, Sa 8 - 16 Uhr
BELLEVUE APOTHEKE
bazh.ch
Theaterstrasse 14, 8001 Zürich
Fon +41 44 266 62 22, info@bazh.ch
24h am Tag / 365 Tage im Jahr
LEONHARDS APOTHEKE
toppharm.ch
Stampfenbachstrasse 7, 8001 Zürich
Fon +41 44 252 44 20,
leonhards-apotheke@bluewein.ch
Mo - Fr 7:45 - 18:45 Uhr, Sa 9 - 16 Uhr
PARACELSUS APOTHEKE
apotheke-paracelsus.ch
Langstrasse 122, 8004 Zürich
Fon +41 44 240 24 05, paracelsus@ovan.ch
Mo - Fr 8 - 18:30 Uhr, Sa 9 - 17 Uhr
Forsan AG
Paracelsus-Apotheke & Drogerie
Langstrasse 122 | 8004 Zürich
www.apotheke-paracelsus.ch
WENIGHOF APOTHEKE
amavita.ch
Kernstrasse 8, 8004 Zürich
Fon +41 588 78 28 20,
apotheke.wengihof@amavita.ch
Mo - Fr 8 - 18:30 Uhr, Sa 8 - 17 Uhr
BERATUNGSSTELLEN /
COUNSELLING CENTERS
ARUD ZENTRUM FÜR SUCHTMEDIZIN
arud.ch
Schützengasse 31, 8001 Zürich
Fon +41 58 360 50 00 , arud@arud.ch
Termine nach Vereinabrung!
AIDS-HILFE SCHWEIZ
aids.ch
Freilagerstrasse 32, 8047 Zürich
Fon +41 44 447 11 11 , aids@aids.ch
CHECKPOINT ZÜRICH
cpzh.ch
Limmatstrasse 25, 8005 Zürich
Fon +41 44 455 59 10 , mail@cpzh.ch
Mo+ Do 12 - 20 Uhr, Di+Fr 9 - 17 Uhr, Mi 14 - 20
Uhr, Sa+So 14 - 18 Uhr
DIZ LANGSTRASSE
www.saferparty.ch
Langstrasse 14, 8004 Zürich
Fon 044 415 76 40 , diz@zuerich.ch
Mo 14-18 Uhr, Mi 12-16 Uhr, Do 9-13 Uhr
DROGENBERATUNGSSTELLE DIZ
www.saferparty.ch
Wasserwerkstrasse 17, 8005 Zürich
Fon 044 415 76 40 , diz@zuerich.ch
Mo 14-18 Uhr, Mi 12-16 Uhr, Do 9-13 Uhr
LGBTIQ HELPLINE
www.lgbtiq-helpline.ch
Chat: Mo - Fr 19 - 21 Uhr
Telefefon: 0800 133 133 Mo - Fr 19 - 21 Uhr
Email: hello@lgbtiq-helpline.ch
REGENBOGENHAUS ZÜRICH
dasregenbogenhaus.ch
Zollstrasse 117, 8005 Zürich
Zugang über die Gleisterasse (1.Stock)
Fon +41 44 545 20 55 , info@regenbogenhaus.ch
Mi + Fr 15 - 19 Uhr ü jden 2. Samstag 11 - 15 Uhr
SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ SEGZ
segz.ch
Kanzleistrasse 80, 8004 Zürich
Fon +41 44 455 59 00, mail@segz.ch
TEST-IN
test-in.ch
Kanzleistrasse 80, 8004 Zürich
Fon +41 44 455 59 00, mail@segz.ch
ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE
ARZTPRAXIS DR. A. KNOFLACH
dialysezentrum.ch
Birmensdorferstr.380, 8055 Zürich,
Fon +41 44 46 244 88, praxishd@gmail.com
Mo - Fr 7 - 21 Uhr, Sa 8 - 18 Uhr
64
ABOVE & BEYOND
DR. DENISE BORSO
aboveandbeyond.lgbt
Obstgartenstrasse 20, 8006 Zürich
Fon +41 77 457 03 44, borso@hin.ch
Mo 12 - 18 Uhr, Mi 8 - 12:30 Uhr,
Do 15 - 18 Uhr, Fr 8:30 - 12:30 Uhr
ARZTPRAXIS KALKBREITE
arztpraxiskalkbreite.ch
Badenerstrasse 177, 8003 Zürich,
Fon +41 44 350 39 39,
kontakt@arztpraxiskalkbreite.ch
Mo - Fr 8 - 12 Uhr + 13 - 17:30 Uhr
ARZTPRAXIS KREIS 9
arztpraxis-kreis9.ch
Dennlerstrasse 25, 8047 Zürich,
Fon +41 43 311 10 30,
arztpraxiskreis9@hin.ch
Mo/ Di / Do/ Fr 8 - 12 Uhr + 13:30 - 17 Uhr,
Mi 8 - 12 Uhr + 13:30 - 19 Uhr
ARZTPRAXIS WYSSGASSE
DR. CARSTEN DIMEO-DEPMEIER
praxiswyssgasse.ch
Badenerstrasse 89/Wyssgasse 12
8004 Zürich, Fon +41 44 242 61 60, pwg@hin.ch
Mo/Di/Do/Fr 8 - 12 Uhr, Mo+Fr 13:30 - 17 Uhr
Mi 10 - 12 Uhr + 13:30 - 20 Uhr
CHECKIN ZOLLHAUS
mycheckin.ch
Zollstrasse 121, 8005 Zürich,
Fon +41 44 500 46 46, info@mycheckin.ch
Mo + Do 8:30 - 15:45 + 16:15 - 20 Uhr,
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