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Ampel prasst weiter bei Asyl und Beratern

Die Verliererkoalition zieht die Steuerschraube nur bei den Österreichern an

Die Verliererkoalition zieht die Steuerschraube nur bei den Österreichern an

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Nr. 26 . Donnerstag, 26. Juni 2025

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

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Salzburg zieht kriminellem

Glücksspiel den Stecker

Mit dem neuen Salzburger Automatengesetz wird illegalen

Glücksspielen samt den Begleiterscheinungen wie Steuerhinterziehung,

Sozialbetrug, Drogenkriminalität und Menschenhandel

der Boden entzogen. FPÖ-Klubobmann

Andreas Schöppl erklärte die Umsetzung. S. 13

Ampel prasst weiter

Foto: FPÖ Salzburg

bei Asyl und Beratern

Die Verliererkoalition zieht die Steuerschraube nur bei den Österreichern an

S. 2/3

Gemeinden in Not: FPÖ für

neuen Finanzausgleich!

Foto: NFZ

Freiheitliche Bürgermeister wollen das „Schweizer Modell“ – S. 4

PARLAMENT

CO2-Steuerfreunde

Gemeinsam haben ÖVP und Grüne in

Gehorsam gegenüber dem Green Deal

der EU die CO2-Steuer eingeführt. Selbst

nach dem Ende der schwarz-grünen Koalition

hält die Kanzlerpartei ÖVP den Grünen

in Sachen CO2-Steuer die Nibelungentreue.

Zum Entsetzen der FPÖ und zur

Belastung der Österreicher. S. 6

AUSSENPOLITIK

Brüssels „Klimasöldner“

Mit 7.5 Milliarden Euro hat sich die

EU-Kommission ein „Klimasöldnerheer“

gekauft. Sie hat „Förderungen“ an NGO

mit dem Auftrag vergeben, den Green

Deal in den Mitgliedsstaaten durchzupeitschen,

gegen missliebige Regierungen zu

protestieren oder gegen Unternehmen vor

Gericht zu ziehen. S. 8/9

WIEN

Integration gescheitert

70 Prozent der Österreicher sehen die Integration der

seit 2015 massenweise eingewanderten Asylforderer

als gescheitert an. Aber weder Bund noch Stadt Wien

scheren sich darum. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Die Pleiten-, Pech- und Pannenkoalition

hat diese Woche wieder

geliefert wie bestellt.

Da sitzen 21 Minister samt ihren

273 Mitarbeitern tagtäglich

im Sesselkreis, aber verbrannten

dennoch 1,75 Millionen Euro in

den letzten 28 Tagen für „exklusive

Beratungen“ wie „Deutschkurs

auf Ministerniveau“. Natürlich

kamen alle „Beratungsleistungen“

von Unternehmen aus dem Dunstkreis

der Parteien.

Geliefert wie bestellt

Von diesen kam wohl auch die

glorreiche Idee, die bisher von der

Partei zu bezahlende Wartung der

Social-Media-Privataccounts der

Minister doch gleich in die Ministerien

einzulagern. Wozu hat man

denn auch 273 Mitarbeiter sonst

und „spart“ weitere Millionen –

nur in der eigenen Partei.

Den Vogel hat wieder einmal

der Ahnungslose samt Anhang in

der Herrengasse abgeschossen.

Das Innenministerium kündigte

für Montag groß die erste (!) Abschiebung

eines syrischen Straftäters

seit 15 Jahren an.

Und das ganz im Stil der Verliererampel:

Nach sieben Jahren

Haft sollte der Mann mit einem

Solo-Charterflug nach Damaskus

verwöhnt werden. Pech nur, dass

seit den Luftangriffen Israels auf

den Iran der syrische Luftraum

gesperrt ist. Konnte in der Herrengasse

ja keiner wissen, schließlich

arbeitet man ja für das INNENministerium

und zum AUSSENministerium

sind es zwei Minuten

Fußweg. Diese Gehwegzulage

wollte man sich wohl sparen.

In knapp zwei Wochen – pünktlich

zum Beginn der Urlaubssaison

– ist Denken sowieso nicht

mehr notwendig, das übernimmt

dann Brüssel mit dem EU-Defizitverfahren.

Verliererampel verprasst u

Schwarz-Rot-Pink übertrifft die Vorgängerregierung bei Beraterkosten und

Ausgerechnet der SPÖ-Vizekanzler und die SPÖ-Sozialministerin

zeigten jetzt auf, dass die Verliererkoaliton bei allen spart,

nur nicht bei sich selbst und den illegalen Einwanderern. Die Koalition

gönnt sich selbst millionenschwere „Berater“ und „geflüchteten

Großfamilien“ weiterhin großzügigste Sozialleistungen.

In seinem peinlichen Auftritt

in der „ZiB2“ musste Vizekanzler

und Medienminister Andreas

Babler zugeben, dass er sich für

seine Medienauftritte von einem

SPÖ- nahen Unternehmen „coachen“

lassen hat. Eine Anfragebeantwortung

ließ das ganze Lügengebäude

der „Regierung, die bei

sich selbst spart“ in sich zusammenfallen

wie ein Kartenhaus.

SPITZE FEDER

Verschwenderkoalition

Ganze 1,75 Millionen Euro haben

ÖVP, SPÖ und Neos allein in

einem Monat für „Beraterleistungen“

ausgegeben. Doppelt soviel

wie Schwarz-Grün im Wahljahr

zuvor. Selbst SPÖ-Sozialministerin

Korinna Schumann, die den Pensionisten

eiskalt die Krankenkassenbeiträge

hinaufschnalzte und die

Pensionsanpassung halbierte, lässt

sich den Facebook-Auftritt von einer

parteinahen Agentur erledigen, finanziert

von den Steuerzahlern und

den geschröpften Pensionisten.

„Was hier großspurig als Stabilisierung

des Systems verkauft

wird, ist in Wahrheit ein Frontalangriff

auf all jene, die dieses

Land mit harter Arbeit aufgebaut

haben. Diese ‚Reform‘ ist nicht

nachhaltig, sondern knallhart unsozial!“,

kritisierte FPÖ-Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch.

All die Belastungsmaßnahmen gegen

die eigene Bevölkerung wären

alle nicht notwendig, wenn

die Bundesregierung endlich bei

Ausgaben für Eingewanderte

sparen würde, die noch nie in unseren

Sozialtopf eingezahlt haben,

erinnerte Belakowitsch an den

FPÖ-Sanierungsvorschlag. Aber

diesen lehnt die Verliererampel

konsequent ab, obwohl sich täglich

neue Löcher in ihrem Budget

auftun, wie zuletzt – einmal mehr

– der Fiskalrat warnte.

Brüssel wirds schon richten.

SPÖ will Umbau „andenken“

So will die SPÖ-Sozialministerin

bei dem im Regierungsprogramm

geplanten Umbau der Sozialhilfe

eine Reform, „ohne soziale Kälte

zu erzeugen und ohne Personengruppen

gegeneinander auszuspielen“.

Das ist exakt die Wortwahl

der Wiener Genossen zur Verteidigung

ihres „Wiener Modells“, mit

dem über „geflüchtete Großfamilien“

monatlich zwischen 5.000 und

9.000 Euro aus den Sozialtöpfen

ausgeschüttet werden.

Kopfschütteln und massive Kritik

erntete die Sozialministerin für

ihre Aussage, dass auch „arbeitende

Menschen mit Jobs“ auf die Bezüge

von Sozialhilfebeziehern kommen

Foto: NFZ

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakow

soziales Gewissen gegenüber den Öst

würden, wenn sie Kinder haben:

„Wenn ein Haushalt mit Einkünften

nicht auf die Höhe der errechneten

Sozialhilfe kommt, kann der Haushalt

eben aufstocken.“

Weshalb dann aber bereits mehr

als die Hälfte der Wiener Mindestsicherungsbezieher

Asylberechtigte

und „subsidiär Schutzberechtigte“

sind, passt nicht in den Erklärungsversuch

der Sozialministerin.

„Das System der Sozialhilfe

muss nicht reformiert oder nicht

angepasst, sondern von Grund

auf neugestaltet werden“, forderte

Belakowitsch. Aber das sei von der

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

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Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

nser Steuergeld!

überschüttet Einwanderer weiter mit Sozialhilfe

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Rote Freunderlwirtschaft

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz

kritisierte die Beauftragung der Kommunikationsagentur

„bettertogether“ durch Vizekanzler

Andreas Babler für sein Medientraining

zum „ZiB2“-Auftritt, bezahlt mit 5.760

Euro an Steuergeld: „Dass ausgerechnet eine

Agentur zum Zug kommt, bei der Bablers

jetzige Kommunikationschefin Raphaela

Pammer zuvor als ‚Senior Consultant‘ tätig

war, ist mehr als nur ein schaler Beigeschmack

– das ist Freunderlwirtschaft in Reinkultur. Ihr

Rücktritt jetzt, Herr Vizekanzler!“

itsch wirft der Verliererampel, und hier insbesonders der SPÖ vor, ihr

erreichern über Bord geworfen zu haben.

Notbremse gezogen

Als „richtig und dringend notwendig“ bezeichneten

die freiheitlichen EU-Abgeordneten

Petra Steger und Georg Mayer den Entschluss

Ungarns und der Slowakei, das 18.

Sanktionspaket der EU im Außenministerrat

zu blockieren. Ein vollständiges Importverbot

für russisches Erdgas und Erdöl bis 2027

wäre wirtschaftlicher Selbstmord, warnten

die beiden Abgeordneten. Europa würde damit

ungebremst in Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit

sowie nachhaltigen Verlust an

internationaler Wettbewerbsfähigkeit steuern.

Foto: Gazprom

schwarz-rot-pinken Verliererkoalition

nicht zu erwarten.

Linker Mob gegen FPÖ

Unangetastet will die Verliererampel

auch die Sonderstellung für

Ukrainer lassen. Und das, obwohl

immer mehr Großfamilien aus den

Volksgruppen der Sinti und Roma

mit ukrainischen Papieren nach

Österreich kommen.

Salzburgs freiheitliche Landeshauptmannstellvertreterin

Marlene

Svazek forderte auch deswegen ein

Aussetzen der Ukraine-Vertriebenenverordnung.

Alleine in Salzburg

habe man es aktuell mit rund 500

Personen aus dieser Volksgruppe zu

tun. „Die geltende Rechtslage bei

der Ukraine-Vertriebenenverordnung

ist hoffnungslos veraltet, sie

öffnet Tür und Tor für Sozialmissbrauch

und führt bestehende Integrationsmaßnahmen

ad absurdum“,

kritisierte Svazek.

Prompt erhielt die FPÖ-Landeschefin

für ihre Kritik bei einem Familienfest

der Partei in der Stadt

Salzburg „Besuch“ von linken

Schreihälsen. Diese belästigten dort

hemmungslos Familien mit Kindern,

die das Fest besuchten.

Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Linke Störwut

„Dass ausgerechnet ein Familienfest der

Salzburger FPÖ Ziel einer gezielten Störaktion

durch linke Aktivisten wird, ist an Geschmacklosigkeit

kaum zu überbieten. Wer

meint, seine politische Ablehnung auf dem

Rücken von Kindern und Familien austragen

zu müssen, hat jedes Maß verloren“, empörte

sich FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger.

Die Freiheitlichen stehen für den Schutz der

Familie, betonte Berger: „Es ist bezeichnend

für das Demokratieverständnis mancher Linker,

dass sie friedliche Veranstaltungen nicht

respektieren, sondern mit ideologischer Wut

stören müssen.“

SPRUCH DER WOCHE

„Russland hat gegen die NATO und die EU keine

Chance. Ich glaube nicht, dass es eine Bedrohung

gibt, die wir nicht überwinden können,

wenn wir gemeinsam und mit unseren

NATO-Verbündeten handeln.“

Foto: EU

Kaja Kallas

18. Juni 2025

Die EU-Außenbeauftragte will als

Reaktion auf den Angriff Russlands

auf die Ukraine zusammen

mit der NATO die „Bedrohung

Russland“ ausschalten.

BILD DER WOCHE Echt jetzt, Sepp? Nach dem Dienstautoskandal

entfloh Staatsekretär Schellhorn ins Kunstuniversum – samt „Alien“-Begleitung.

Foto: BMEIA/Auer-Grumbach


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

FPÖ-Bürgermeister: Finanzausgleich

am „Schweizer Modell“ ausrichten!

Am ersten freiheitlichen Bürgermeistertag standen die aktuellen Probleme der Gemeinden angesichts

des „vierjährigen Sparpakets“ der Verliererampel im Mittelpunkt. Die Freiheitlichen, FPÖ-Kommunalsprecher

Maximilian Linder und der freiheitliche Bürgermeister aus Wels Andreas Rabl präsentierten

auch ihre Vorschläge zu deren Lösung.

Der Zuspruch der Bevölkerung

zur Politik der Freiheitlichen zeigte

sich zuletzt auch verstärkt bei den

Gemeinderatswahlen im gesamten

Bundesland. Nach den jüngsten

Kommunalwahlen in Niederösterreich

und der Steiermark stellen

die Freiheitlichen bereits 52 Bürgermeister.

Alle kämpfen mit den gleichen

Problemen: Immer mehr Aufgaben,

die vom Bund auf die Gemeinden

abgewälzt werden, folgt

zuwenig Geld, um diese Aufgaben

auch zur Zufriedenheit der Bevölkerung

abwickeln zu können, ohne

den Gemeindehaushalt in die Überschuldung

zu treiben.

Die derzeitige Ausgestaltung des

österreichischen Finanzausgleichs

zwischen Bund, Ländern und Gemeinden

stellt strukturschwache,

schrumpfende und alternde Gemeinden

zunehmend vor finanzielle

Herausforderungen. Der maßgebliche

Faktor der Mittelverteilung,

die Bevölkerungszahl, führt dazu,

dass Regionen mit rückläufiger

Entwicklung an finanzieller Handlungsfähigkeit

verlieren.

„Wenn wir ausschließlich auf die

Einwohnerzahl als Kriterium setzen,

verstärken wir automatisch

die Probleme jener Gemeinden, die

ohnehin mit Abwanderung, Integrationsproblemen

oder demografischem

Wandel kämpfen“, warnte

Andreas Rabl, Bürgermeister der

zweitgrößten Stadt Oberösterreichs

Wels mit 65.500 Einwohner.

Rabl, der vor zehn Jahren Wels

nicht nur aus den Händen der Roten

holte, hat die Stadt auch aus

den roten Zahlen geführt. Als Ansatz

zur Lösung der Finanzprobleme

der Kommunen nannte er das

„Schweizer Modell“.

Wer anschafft, soll auch zahlen

Dieses zeige einen möglichen

Reformansatz auf: Bei unserem

Nachbarn erfolgt der Finanzausgleich

auf drei Ebenen – über einen

Lasten-, einen Ressourcen- und

einen Härteausgleich. „Eine derartige

Vereinfachung und Differenzierung

könnte auch in Österreich

dazu beitragen, die finanzielle Ausstattung

benachteiligter Regionen

gerechter zu gestalten, und wäre

zudem weit flexibler und differenzierter

als bisher“, zeigte sich der

freiheitliche Welser Bürgermeister

überzeugt.

Ein weiteres zentrales Problem

liege in der fehlenden finanziellen

Autonomie von Gemeinden. Lediglich

vier Prozent der Einnahmen

würden aus selbst eingehobenen

Steuern stammen, so wenig

wie in kaum einem anderen europäischen

Land. Im Vergleich dazu

würden sich Gemeinden in der

Schweiz zu rund 70 Prozent und in

Island sogar mit bis zu 90 Prozent

aus eigenen Steuerquellen finanzieren.

Rabl: „Wenn Gemeinden mehr

Verantwortung übernehmen sollen,

brauchen sie auch mehr finanzielle

Eigenverantwortung.“

Besonders kritisch beurteilte

Rabl den systematischen Ausschluss

der Gemeinden bei den sogenannten

„15a-Vereinbarungen“

zwischen Bund und Ländern zur

Aufteilung von Leistungen und deren

Finanzierung. „Das ist wie im

Wirtshaus. Bund und Länder bestellen,

was ihnen beliebt und zusagt.

Wenns aber dann zum Zahlen

kommt, sind die beiden schon weg,

und die Gemeinden dürfen die

Rechnung begleichen“, kritisierte

der Welser FPÖ-Bürgermeister.

Für eine zukunftsfähige Finanzverteilung

brauche es ein Umdenken

im Finanzausgleichssystem,

eine Stärkung der finanziellen

Eigenständigkeit der Gemeinden

und deren aktive Einbindung in

zentrale politische Entscheidungsprozesse.

„Nur so kann die regionale

Entwicklung in Österreich

nachhaltig gestärkt werden“, zeigte

sich Rabl überzeugt.

Noch mehr Erfahrung im Amt

als Rabl kann der freiheitliche

Kommunalsprecher im Parlament,

Maximilian Linder, als Bürgermeister

im Kärntner Afritz am See

vorweisen. Linder ist dort bereits

seit rund 22 Jahren Bürgermeister.

Maximilian Linder und Andreas Rabl forderten mehr Mitsprache der

Gemeinden und eine Reform des Finanzausgleichs ein.

Foto: NFZ

Lasten auf Gemeinden abgewälzt

„Was sich derzeit abspielt, das

habe ich noch nie erlebt, das ist

wirklich tragisch. Denn es gibt immer

mehr Gemeinden, die nicht

mehr liquid sind, die zum Teil nicht

mehr in der Lage sind, die Löhne

am Jahresende noch auszuzahlen.

Das ist eine wirklich dramatische

Situation“, bewertete der freiheitliche

Nationalratsabgeordnete die

aktuell prekäre Finanzlage der Gemeinden

in Österreich.

Denn die Gemeinden würden,

wie Rabl bereits ausführte, immer

mehr Aufgaben stemmen müssen,

erläuterte Linder: „Ausbau der

Kinderbetreuung, der Ganztagesschulen,

des öffentlichen Nahverkehrs,

Mitfinanzierungspflicht im

Bereich Soziales/Pflege/Krankenanstalten,

um nur ein paar Beispiele

zu nennen.“

Oft gebe es da nur eine Anschubfinanzierung,

die laufenden Kosten

müssten dann aber von den

Gemeinden getragen werden. Verschärft

werde die Lage auch durch

die allgemeine wirtschaftliche

Situation und die sinkenden Steuereinnahmen

der Gemeinden.

„2019 sind uns von den Ertragsanteilen,

die wir bekommen haben,

47 Prozent für gemeindeeigene

Aufgaben übriggeblieben. Jetzt,

sechs Jahre später, werden es nur

noch 38 Prozent sein. Das heißt,

von jedem Euro, den wir heuer bekommen,

können wir gerade einmal

38 Cent für die Aufgaben in

der Gemeinde verwenden, für die

wir selbst zuständig sind“, rechnete

Linder am Beispiel seines Heimatbundeslands

Kärnten vor.

„Es geht nicht, dass wir laufend

neue Aufgaben übertragen bekommen

und nicht mehr wissen, wie

man das Ganze finanzieren soll.

Wer anschafft, muss auch bezahlen“,

appellierte Linder für eine

Reform des Finanzausgleichs.

Und nicht zu vergessen die überbordende

Bürokratie. Dazu präsentierte

er ein markantes Beispiel aus

seiner Heimatgemeinde Afritz zum

Bau eines Kindergartens. Baubeginn

war 2021, mit zwei Millionen

Nettobaukosten. Die Finanzierung

erfolgte über eine Million Euro aus

einem EU-Förderprojekt, 500.000

vom Land Kärnten und 500.000

Euro Bedarfszuweisungen innerhalb

des Rahmens.

Der Kindergarten ging 2022 in

Betrieb, danach wurde die EU-Förderung

abgerechnet. Doch dann

wurde die Gemeinde benachrichtigt,

dass die Mittel, die sie via Bedarfszuweisungen

erhalten habe,

dem Land rücküberwiesen werden

müsse. Das Land müsse diese dann

an die Agrarmarkt Austria überweisen,

die als Auszahlungsstelle

für die EU-Mittel fungiere. Die

Gemeinde Afritz bekäme dann von

der Agrarmarkt Austria die zwei

Millionen zurücküberwiesen.

„Faktum ist, dass uns das als Gemeinde

natürlich belastet, wenn

wir eine Million Euro Kredit aufnehmen

müssen – und das für ein

paar Wochen, damit im Endeffekt

eine Million Euro im Kreis geschickt

wird. Das versteht doch

kein Mensch! Aber das sind die

Dinge, mit denen wir täglich vom

Bund und der EU konfrontiert werden.

Und das muss auch ein Ende

haben“, forderte Linder.


Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

Nach dem Grazer Amoklauf

mit elf Toten sah sich die

Verliererampel zum Handeln

gezwungen. Um von den immanenten

Fehlern im System abzulenken,

ging sie den Weg des

geringsten Aufwands: Eine Altersanhebung

beim Erwerb von

Waffen sowie ein „Social-Media-

Verbot“ für unter 15-Jährige.

Innenpolitik 5

Mit Verwunderung reagierte

der freiheitliche Sicherheitssprecher

Gernot Darmann auf die letzte

Woche im Ministerrat präsentierten

„Schlussfolgerungen“ der

Verliererampel zum Amoklauf an

einer Grazer Schule: „Schwarz-Rot-

Pink geht es anscheinend wieder

einmal mehr um schnelle Schlagzeilen

als um eine verantwortungsvolle

Politik. Wie aus den bisherigen

Erfahrungen mit der ÖVP zu

befürchten war, setzt die Regierung

einmal mehr nur auf Show statt auf

echte Verbesserungen.“

Foto: NFZ

Thema

der

Woche

Showpolitik als Ablenkungsmanöver

Selbst nach dem Grazer Amoklauf agiert die Verliererampel wie gewohnt mit Showpolitik

Die präsentierten Maßnahmen

seien, so Darmann, schwammig

formuliert und bedürften einer

dringenden Nachschärfung. Die

FPÖ werde an einer gemeinsamen

Verbesserung mitarbeiten, kündigte

der FPÖ-Sicherheitssprecher

an: „Aber vorschnelle und nicht zu

Ende gedachte Maßnahmen, mit

denen unbescholtene Bürger unter

Generalverdacht gestellt werden,

lehnen wir ab.“

Keine neuen Gesetze notwendig

Die Ankündigung enthalte Punkte,

die vernünftig klingen – wie

etwa die Ausweitung der Wartezeit

beim Kauf von Waffen oder das

Schaffen der Zugänglichkeit der

Ergebnisse des psychologischen

Gutachtens bei der Stellungskommission

für die Waffenbehörde.

Anzumerken sei allerdings, dass es

dem ÖVP-Innenminister schon bisher

möglich war, die Qualität der

psychologischen Gutachten zu verbessern,

erklärte Darmann: „In § 8

Abs 7 WaffG heißt es: Der Bundesminister

für Inneres hat durch Verordnung

geeignete Personen oder

Einrichtungen zu bezeichnen, die

in der Lage sind, dem jeweiligen

Stand der psychologischen Wissenschaft

entsprechende Gutachten zu

erstellen sowie die anzuwendenden

Testverfahren und die dabei einzuhaltende

Vorgangsweise festzulegen.“

Um diese waffenpsychologischen

Gutachten „auf dem aktuellen

Stand“ zu halten, brauche es

streng genommen keine Gesetzesänderung,

erläuterte Darmann.

Auch die Befristung der Waffenbesitzkarte

für erstmalige Waffenbesitzer

auf acht Jahre finde nicht

die Zustimmung der Freiheitlichen.

Denn Waffenbesitzer würden bereits

jetzt alle fünf Jahre überprüft.

„Dieses geplante Vorhaben würde

nur mehr Bürokratie und Kosten

bedeuten, aber keine Verbesserung

darstellen“, so Darmann.

Freie Meinungsbildung, wozu?

Geradezu obskur, aber in den

Verbotetrend der Europäischen

Union in Sachen Meinungsfreiheit

passend, klang der „Präventionsvorschlag“

der Verliererampel:

Strengere Altersregeln auf Social-

Media-Plattformen.

„Anstatt sich mit der tatsächlichen

Problemlage auseinanderzusetzen,

nämlich dem Behördenversagen,

das zum Amoklauf

in Graz führte, lenkt man mit

einem vermeintlich strengen Social-

Darmann: Gesetzesänderung ist nur ein Ablenkungsmanöver.

Foto: NFZ

Media-Alterslimit vom eigenen

politischen Bankrott ab“, kritisierte

FPÖ-Mediensprecher Christian

Hafenecker. Alle ab 15 Jahre sollten

sich nämlich künftig mit dem elektronischen

Identitätsnachweis „ID-

Austria“ ausweisen, wenn sie etwa

auf TikTok ein Video anschauen

wollen.

„Aber gleichzeitig ist der Staat

nicht in der Lage, gefährliche Asylwerber

oder psychisch auffällige

Personen rechtzeitig zu erfassen

oder abzuschieben. Dieses Projekt

ist ein Paradebeispiel für digitale

Symbolpolitik, die nichts löst, aber

Grundrechte einschränkt“, betonte

Hafenecker.

Besonders perfide sei die Heuchelei,

wenn man Jugendlichen

den Zugang zu Social Media bis

zum 15. Lebensjahr verwehren

will, aber andererseits dieselben

jungen Menschen mit 16 Jahren bereits

wählen lässt. „Damit verhindert

man, dass sich Erstwähler aus

einem breiten Informationsangebot

selbst ein Bild machen können –

Meinungsbildung soll offensichtlich

nur noch über regierungsnahe

Systemmedien erfolgen. Also kritische

Inhalte zensieren und durch

gefilterte Erziehungsmaßnahmen

ersetzen“, kritisierte Hafenecker.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubdirektor der FPÖ

HOHES

HAUS

Vor nicht allzu langer Zeit kam

eine „selbsternannte Sauberfrau“,

die ehemalige grüne Justizministerin,

in Erklärungsnot. Denn nach

Auswertung ihrer Social-Media-

Kanäle kam der Rechnungshof zum

Ergebnis, dass Frau Zadić Ressourcen

ihres Regierungsamts auch für

parteipolitische Öffentlichkeitsarbeit

genutzt haben soll, da sie

Postings veröffentlichte, die „keine

Information über die Arbeit der Justizministerin

vermitteln“, sondern

nur klare parteipolitische Inhalte.

Legalisierte Täter

Ähnliche Vorwürfe erhob der

RH gegen ihren Parteichef Werner

Kogler. Laut Rechnungshof soll

das BMKÖS 2022 Personalkosten

und Sachkosten von insgesamt

rund 57.803 Euro als „unzulässige

Spende“ an die Grünen aufgewendet

haben. So verhängte der Unabhängige

Parteien-Transparenz-

Senat (UPTS) im Fall Koglers eine

Geldstrafe von 57.803 Euro, für

Zadić in Höhe von 40.214,90 Euro.

Zuvor hatte der RH auch schon

Karl Nehammer kritisiert. So waren

im Jahr 2022 für die Betreuung

seines Social Media Accounts

Personalkosten von 50.600 Euro

angefallen, die vom Bundeskanzleramt

getragen wurden. Für den

Rechnungshof hatte das lediglich

einen Werbewert für die ÖVP.

Anstatt das Verhalten zu ändern,

wird nun das Gesetz geändert. Dadurch

ersparen sich alle die hohen

Strafzahlungen. Der Initiativantrag

kam von ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen.

Die Dummen sind diejenigen,

die sich ans Gesetz gehalten haben,

konkret die FPÖ, die aber trotzdem

die Wahl gewonnen hat. Das ist allerdings

ein schwacher Trost, wenn

man sehen muss, wie die anderen

Parteien die Rechtsstaatlichkeit zu

Grabe tragen.

Foto: NFZ

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Kreditvergabe bleibt „gedrosselt“

Scharfe Kritik übte FPÖ-Finanzsprecher Hubert

Fuchs an den „anhaltenden Schikanen“ der Finanzmarktaufsicht

(FMA) im Zusammenhang mit der

Kreditvergabeverordnung (KIM): „Trotz Auslaufens

der Verordnung soll sie über ein FMA-Rundschreiben

in Form einer ‚aufsichtlichen Erwartungshaltung‘

weitergelebt werden. Das ist ein massiver Angriff auf

die Eigentumsfreiheit, eine Bevormundung mündiger

Bürger – und das ohne jede Rechtsgrundlage!“

Foto: NFZ

INNENPOLITIK

Abschiebeshow

Die Abschiebung eines syrischen

Straftäters in sein Heimatland

ist wegen des geschlossenen

Luftraums über dem Land in Folge

der Eskalation des Nahost-Konflikts

gescheitert. „Ein weiterer Beweis

für die Asylshowpolitik der

ÖVP“, kritisierte FPÖ-Europaabgeordnete

Petra Steger.

15 Millionen Euro jährlich

für ÖVP-Überwachungswahn

Sparen bei Beamten, aber nicht bei Karners Bürgerüberwachung

Die Metternichsche Bespitzelung

der ÖVP kostet jährlich

15 Millionen Euro, obwohl die

Möglichkeiten zur Überwachung

von Kriminellen ohnehin schon

vorhanden wären.

Anstatt die Polizei personell zu

stärken, Verfahren zu beschleunigen

und in echte Prävention zu

investieren, wirft die ÖVP das

Steuergeld für technologische

Überwachung aus dem Fenster, um

flächendeckend die Bürger bespitzeln

zu können, wie einst Staatskanzler

Metternich.

„Die Behauptung, es gehe dabei

ausschließlich um schwere Straftäter,

ist eine Verharmlosung und ein

Deckmantel, um die unmoralische

Fantasie der ÖVP zu verdecken. In

Wahrheit wird hier die Tür zu einer

„Es ist völlig absurd, ein teures

Pfandsystem einzuführen, das den

gegenteiligen Effekt hat: Es erschwert

die Sammlung, erschwert

Darmann: Millionen für Karners

Bürgerüberwachungswahn.

umfassenden digitalen Kontrolle

aller Bürger geöffnet – mit fragwürdigem

Nutzen und massiven

Risiken“, kritisierte FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann

die Rückgabe, erhöht die Kosten

und senkt sogar die Sammelquote,

da Verpackungen vermehrt im

Restmüll landen“, fasste FPÖ-Umweltsprecher

Thomas Spalt die

Kritik von Konsumenten und

Recyclingbetrieben zusammen.

Die ÖVP habe sich dabei wieder

einmal als Musterschüler der

EU-Kommission angedient, kritisierte

Spalt. Denn Österreich habe

beim Plastikrecycling reale Zahlen

eingemeldet, während andere

EU-Staaten bessere Zahlen über

„hochgrechnete Statistiken“ vorgelegt

hätten: „Damit wurden funktionierende

Systeme wie der gelbe

Foto: NFZ

Karners Scheinwelt

So falsch wie die Begründung

für die „Chat-Überwachung“ wertete

Darmann auch das Eigenlob

von ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner für den „Stopp des Familiennachzugs“.

Der ist aber nur gestoppt

und hängt davon ab. ob die

Verliererampel ihren „Asylnotstand“

darstellen kann, damit die

neunmonatige Aussetzung des Familiennachzugs

überhaupt umgesetzt

werden kann.

„Währenddessen bringen die bereits

im Land aufhältigen Illegalen

unser System zum Kollabieren,

weil Karner an den offnen Grenzen

festhält und bei der Abschiebung,

sogar von schwerstkriminellen

Asylwerbern und Asylanten, seit

Jahren nichts zuwege bringt“, zeigte

Darmann auf.

ÖVP-Pfandsystem ist ein teurer Murks

Sack oder die gelbe Tonne vom

EU-Musterschüler ÖVP mutwillig

zerstört.“

Mit der „Recycling Pfand Österreich

gGmbH“ wurde zudem eine

private Struktur geschaffen, die

de facto hoheitliche Aufgaben

übernimmt – vom Eintreiben des

Pfands bis zur Verwertung der

Wertstoffe – ohne die notwendige

Transparenz. Allein die Altstoff

Recycling Austria (ARA) verliere

durch das Pfand jährlich – vorsichtig

geschätzt – rund 55.000 Tonnen

an leichtem Verpackungsmaterial

mit einem Wert von etwa 45 Millionen

Euro, zeigte Spalt auf.


Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

ÖVP-Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und Grünenchef

Werner Kogler wollen an ihrem Klimafanatismus festhalten. Damit

werden die arbeitenden Menschen und die Wirtschaft weiter unter

dem grünen Diktat aus Brüssel leiden müssen.

Parlament 7

ÖVP hält an Wohlstandsvernichtungsdeal fest!

Die vormaligen Koalitionspartner ÖVP und Grüne verteidigen ihre Green-Deal-Maßnahmen

„Anstatt endlich klar gegen den

zerstörerischen Green Deal der EU

aufzutreten, der unsere Landwirte,

unsere Betriebe und letztlich jeden

einzelnen Bürger massiv belastet,

versucht sich die ÖVP wieder

einmal als moderater Vermittler

zwischen Vernunft und grüner

Ideologie darzustellen“, kritisierte

der freiheitliche Umweltsprecher

Thomas Spalt die Aussagen

des Landwirtschaftsministers in der

ORF-„Pressestunde“.

Denn der „Green-Deal-Minister“

der ÖVP erklärte allen Ernstes, dass

es seine Pflicht sei, der Umweltund

Klimapolitik der EU zu folgen.

Egal, ob mit teuren Alibimaßnahmen

Milliarden Euro verbrannt

werden ohne jeden Nutzen fürs Klima,

während die Menschen und die

Wirtschaft über die CO2-Steuer zur

Kasse gebeten werden. „Auch das

gehört, wie viele der schwarz-grünen

Regierungsunsinnigkeiten, ersatzlos

gestrichen“, forderte der

freiheitliche Umweltsprecher.

Lobgesänge auf CO2-Steuer

In die gleiche Kerbe schlug auch

Noch-Grünenchef Werner Kogler,

der in einem Interview mit der Austria

Presseagentur seine Bilanz wie

die seiner Nachfolgerin als Parteichefin,

Leonore Gewessler, als

„Klimaministerin“ schönredete.

„Schwarz-Grün war eine ideologisch

verblendete Fehlbesetzung,

die unser Land durch überzogene

Klimamaßnahmen, Belastungspolitik

und linksgrüne Umerziehungsfantasien

an den Rand des

Teure Abschlusspartys

und Abschiedsgeschenke

Der freiheitliche Generalsekretär

Michael Schnedlitz forderte

die umgehende Offenlegung sämtlicher

Kosten für Abschlusspartys

und Abschiedsgeschenke ehemaliger

Minister der schwarz-grünen

Bundesregierung: „Es kann nicht

sein, dass die in den Medien bekannt

gewordenen Spesen- und

Ausgabenexzesse der letzten Regierung

einfach unter den Teppich

gekehrt werden und die Verantwortlichen

versuchen, deren Kosten

vor den österreichischen Steuerzahlern

zu verbergen.“

Die Tageszeitungen „Österreich“

und „Heute“ berichteten etwa, dass

die grüne Ex-Ministerin Leonore

Gewessler noch kurz vor Ende ihrer

Amtszeit – quasi zu ihrem Abschied

– kräftig in die Steuergeldkasse

gegriffen habe: Die grüne

Ministerin ließ 170.000 Euro für

Speis und Trank, 120.000 Euro

für Büromöbel und Büroausstattung

sowie insgesamt unglaubliche

446.479,10 Euro verpulvern,

wohlwissend, dass sie nicht mehr

allzu lange Ministerin sein werde.

Auch ÖVP-Finanzminister

Schnedlitz: Hunderttausende

Euro für Partys und Präsente.

Magnus Brunner soll laut Zeitungsberichten

sogar Abschiedsgeschenke

um 8.778 Euro für seine

Mitarbeiter gekauft haben.

„Brunner und Gewessler werden

aber sicher nicht die einzigen

gewesen sein, die zum Abschied

auf Steuerzahlerkosten auf den

Putz gehaut haben“, vermutete

Schnedlitz. Während sich Österreichs

Senioren bereits in Sozialmärkten

anstellen müssen, um über

die Runden zu kommen, verprassten

ÖVP und Grüne Steuerzahlergeld

für Partys und Geschenke. Die

FPÖ werde nun vollständige Aufklärung

und lückenlose Transparenz

über Anfragen einfordern.

Foto: NFZ

ÖVP und Grüne marschieren bei CO2-Steuer weiter gemeinsam.

Leistbaren gebracht hat– und deren

Politik die Verliererampel nahtlos

fortsetzt“, erklärte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz. Besonders

zynisch sei Koglers Lobgesang

auf die CO2-Steuer oder die

„Wiederbelebung“ der Justiz, so

Schnedlitz: „Die CO2-Steuer ist ein

Anschlag auf Pendler und all jene,

die sich ihren Energiebezug zum

Heizen nicht aussuchen können.

Und bei der Justiz war die grüne

politische Agenda Priorität, nicht

Gerechtigkeit für die Bürger!“

90 Prozent der KMU sind unzufrieden

mit der Regierung

Die Stimmung in Österreichs

mittelständischer Wirtschaft ist

weiter stark getrübt und von Pessimismus

geprägt. Das zeigte die

aktuelle Frühjahrsumfrage von

Creditreform unter 1.400 KMU in

Österreich. Das Geschäftsklimabarometer

– die Einschätzung der

Wirtschaftslage der Betriebe – sank

auf minus 7,8 Punkte und bleibt

damit weiterhin im negativen Bereich.

Einen positiven Indexwert

gab es zuletzt vor zwei Jahren

Die Situation sei geprägt von

breitem Pessimismus bei Umsatz-

und Auftragsentwicklung,

erläuterte Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer

des Österreichischen

Verbands Creditreform.

Die Ertragslage ist bei 54 Prozent

der Unternehmen gesunken,

und mangels Liquidität steigen die

Insolvenzen auf ein Rekordniveau.

Ein gutes Drittel der Unternehmen

plane im nächsten Halbjahr

Investitionen – ein moderater Anstieg

gegenüber dem Vorjahr –

aber: 70 Prozent davon wollen lediglich

Ersatzinvestitionen tätigen,

also nicht in den Ausbau.

Gleichzeitig planen viele Unternehmen

einen Personalabbau.

Nur noch 7,5 Prozent der Befragten

KMU wollen im Jahresverlauf

2025 neue Mitarbeiter einstellen.

Im Vorjahr wollten das noch 11,6

Prozent. Gut jeder fünfte Betrieb

plant hingegen aktuell Stellenstreichungen.

Bereits im Winterhalbjahr

ist die Beschäftigtenzahl im

Mittelstand geschrumpft. 27,6 Prozent

der Unternehmen reduzierten

ihre Belegschaft.

Nicht einmal ein Zehntel ist mit

der aktuellen Wirtschaftspolitik zufrieden.

73 Prozent fordern einen

Bürokratieabbau, 66 Prozent dringend

niedrigere Energiekosten.

Düstere Aussichten und Unzufriedenheit

in den Betrieben.

Foto: NFZ

Grafik: Creditreform


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Harald Vilimsky

Wir brauchen keine

Militärunion

Nein zum Ausbau der

Atomenergie in der EU!

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Das einstige Friedensprojekt

EU wird unter Kommissionschefin

Ursula von der Leyen auf

Kriegskurs gebracht und immer

mehr zu einer Militärunion. Da

sollte man sich doch daran erinnern,

dass VDL vor ihrem jetzigen

Job deutsche Verteidigungsministerin

war und dieses Amt

nicht gerade erfolgreich ausgeübt

hat, ehe sie nach Brüssel

weggelobt wurde.

Die Kommissionschefin fand

Gefallen am autoritären Durchregieren:

Ein geplanter Verteidigungsfonds

soll 150 Milli-

Foto: EU

arden Euro umfassen und die

Union weiter militarisieren. Die

EU-Kommission plant dabei, das

Parlament zu umgehen, indem sie

sich auf Artikel 122 des EU-Vertrags

beruft – eine Notfallklausel,

die nur für akute Krisen gedacht

ist. Gleichzeitig sollen Verteidigungsausgaben

künftig nicht

mehr unter die Schuldenregeln

der EU fallen, in der Hoffnung,

damit ein paar hundert Milliarden

in die Rüstung fließen zu

lassen. Diese Ausnahmeregelung

öffnet Tür und Tor für eine massive

Neuverschuldung.

Die NATO wiederum will ihre

Verteidigungsausgaben auf fünf

Prozent des BIP anheben. 23

der 27 EU-Länder sind NATO-

Mitglieder. Für das neutrale

Österreich ist diese Entwicklung

besonders problematisch. Die

enge Verzahnung von EU und

NATO untergräbt unsere Neutralität.

Eine militarisierte Union ist

nicht das Europa, das wir brauchen

– und schon gar nicht das, dem

Österreich zugestimmt hat.

Mit ihrem nächsten Nuklearprogramm

(PINC) plant die EU-Kommission,

bis 2050 rund 241 Milliarden

Euro in den Ausbau der

Atomkraft zu investieren. Sowohl

für die Laufzeitverlängerung alter

Reaktoren als auch den Bau neuer

Anlagen. „Während ungelöste Probleme

wie die Entsorgung hochradioaktiver

Abfälle fortbestehen,

wird auf eine teure und gefährliche

Technologie gesetzt. Damit verschärft

Brüssel bewusst die Risiken

für Umwelt und Bevölkerung – auf

Kosten der Steuerzahler“, kritisierte

der freiheitliche Europaabgeordnete

Georg Mayer.

Das Vorgehen der EU-Kommission

sei in mehrfacher Hinsicht inakzeptabel:

Einerseits will Brüssel

den Mitgliedsstaaten ihren Energiemix

vorschreiben. Andererseits

wird im Namen des ideologisch

überdrehten Klimakurses die Nutzung

von fossiler Energie – allen

voran Erdgas, das für viele Mitgliedsstaaten

eine tragende Säule

in der Versorgungssicherheit darstellt

– verteufelt und politisch bekämpft,

kritisierte Mayer. Gleichzeitig

werde die Atomkraft, trotz

enormer Kosten und sicherheitstechnischer

Risiken, künstlich am

Leben erhaltenr.

„Die FPÖ lehnt diese gefährliche

und wirtschaftlich unsinnige Energiepolitik

ab. Gerade in Zeiten explodierender

Energiepreise wäre

es vernünftiger, auf einen technologieoffenen

und diversifizierten

Energie-Mix zu setzen, forderte der

FPÖ-Europaabgeordnete.

Brüssel will „grünen Atomstrom“.

Kommission stahl 7

für ihr „Söldnerheer

EU-Kommission und Europaparlament wollen dies

Die EU-Kommission „fördert“

Lobbyarbeit mit Steuergeld,

geht geheime Abmachungen

mit NGO ein, treibt die

Schädigung von Volkswirtschaften

voran und finanziert Proteste

gegen nicht genehme Regierungen

in den Mitgliedsstaaten. Und

das alles hinter dem Rücken der

Ratsmitglieder und des Europaparlaments.

Aber Letzteres zeigt

sich nicht an Aufklärung interessiert,

sondern plant lediglich eine

„Arbeitsgruppe“ als Blitzableiter

für die Kritiker. „Die Prioritätensetzung

der EU ist ein Wahnsinn.

Beim Katastrophenschutz

ist nicht genug Geld da, dafür

verschenkt sie 7,5 Milliarden an

Klimawahn-NGO“, kritisiert der

freiheitliche Europaparlamentarier

Roman Haider.

Es ist ein Lehrstück über das

Funktionieren des Brüssler Klimawahnsinns

zur Zerstörung der

einstmaligen Industrieweltmacht

Europa: Seit Jahren verteilt die

EU-Kommission Milliarden an

„Nichtregierungsorganisationen“

(NGO), die pünktlich zur Stelle

sind, wenn in Brüssel Druck auf nationale

Parlamente seiner Mitgliedsstaaten,

auf unwillige Energieunternehmen

oder auf missliebige

Abkommen gemacht werden soll.

Brüsseler Skandalvertuschung

Doch auch jetzt, nachdem der

Skandal öffentlich geworden ist

und für ein regelrechtes Feuerwerk

an Empörung gesorgt hat, soll

diese mafiöse Methode der politischen

Erpressung lediglich „aufgearbeitet“

werden. An grundlegender

Aufklärung, um dann die

Verantwortlichen zur Rechenschaft

zu ziehen, denken in der Brüsseler

Parallelwelt nur die angeblichen

„Zerstörer Europas“, konservative

und patriotische Parteien, die diese

verselbständigte Machtkrake EU

auf ihre in den Unionsverträgen fixierten

Grundprinzipien zurechtstutzen

wollen.

Die ganze Scheinheiligkeit des

Brüsseler Establishment verkörpert

der Chef der größten Fraktion, der

Foto: EP

Die beiden Drahtzieher der „Söldnerpro

dentin Ursula von der Leyen und ihr da

Europäischen Volkspartei, Manfred

Weber. „Dass die Exekutive der

Europäischen Union Lobbyisten

bezahlt, um auf die Legislative der

Europäischen Union Einfluss zu

nehmen, ist inakzeptabel und muss

aufhören“, polterte er letzte Woche.

Um dann doch seine Fraktionskollegin,

die EU-Kommissionschefin

Ursula von der Leyen, in Schutz zu

nehmen.

Eine interne Arbeitsgruppe, angebunden

an den Haushaltskontrollausschuss

des Parlaments, sollte

sich der Sache annehmen, um das

ganze Ausmaß dieses Machtmiss-

EVP-Chef Manfred Weber macht seine

zenkandidatin“ die Mauer zu diesem d


Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

,5 Milliarden Euro

“ der Klima-NGO

en Demokratieskandal unter den Teppich kehren

testaktion“ zum Durchpeitschen des Green Deal: EU-Kommissionspräsimaliger

Kommissar für Klimaschutz, Frans Timmermans.

brauchs und der De-facto-Veruntreuung

von EU-Steuerzahlergeldern

zu vertuschen und unter den

Teppich zu kehren. Weber drückte

das gepflegter aus – „Wir wollen es

mit einem Sonderausschuss nicht

übertreiben“ – sagte damit aber im

Endeffekt dasselbe.

EU zahlte NGO-„Klimasöldner“

Dabei ist das Ausmaß des Skandals

längst bekannt: Wie mehrere

Medien bereits im Frühjahr enthüllten

– die NFZ berichtete – hat

die Kommission NGO gezielt mit

Millionenbeträgen ausgestattet,

r Parteikollegin und vormaligen „Spitemokratiepolitischen

SuperGAU.

Foto: EP

nicht zur Projektförderung, sondern

gezielt zur politischen Einflussnahme.

„ClientEarth“ etwa

erhielt 350.000 Euro mit dem klaren

Auftrag, gegen Kohlekraftwerke

in Deutschland gerichtlich vorzugehen

und deren Schließung zu

erzwingen. In anderen Fällen sollten

die „gekauften Vereine“ Proteste

mit „Klimacamps“ unterstützen

oder Stimmung gegen das Handelsabkommen

Mercosur machen.

Die EU-Kommission als Geldgeber,

private Vereine als ausführende

Einheiten. Wie in der verdeckten

Kriegsführung, wo Söldnerheere

schmutzige Kriege für Regierungen

führten, die damit nicht in Verbindung

gebracht werden wollen.

Zwischen 2021 und 2023 zahlte

die EU-Kommission mehr als

7,4 Milliarden Euro an NGO –

ohne systematische Prüfung, ohne

Klarheit über politische Ausgewogenheit,

ohne demokratische Legitimation.

Das ist kein Brüsseler

Verwaltungsskandal, das war ein

gezielter Angriff auf die demokratischen

Strukturen Europas. Eine

Exekutive, die mit Steuergeld Proteste

organisiert, Klagen gegen

eigene Mitgliedsstaaten fördert und

gezielt Meinungspolitik betreibt,

verlässt den Boden demokratischer

Gewaltenteilung. Aber, wen interessiert

das schon?

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

Ausstieg aus „grünem Stahl“

Rückschlag für den „grünen“ Umbau der

Stahlindustrie in Deutschland: ArcelorMittal

Europe verfolgt seine Pläne zur Dekarbonisierung

der Flachstahlwerke in Bremen und

Eisenhüttenstadt nicht weiter. Aufgrund der

Marktsituation und der fehlenden Wirtschaftlichkeit

einer CO2-reduzierten Stahlproduktion

könnten die Investitionen nicht weitergeführt

werden. Der Konzern erspart damit

den Steuerzahlern Fördergelder in Höhe von

1,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen hatte

wiederholt erklärt, Voraussetzung für den

Umbau der Stahlerzeugung seien wettbewerbsfähige Strompreise und

ausreichend Wasserstoff. Beides sei in Deutschland nicht gegeben.

Unkontrollierte Geldvergabe

Foto: ArcelorMittal

Der Europäische Rechnungshof hat die

„massiven Schwächen“ bei der „humanitären

Hilfe“ der EU, also der Flüchtlingshilfe,

scharf kritisiert: Es gab völlig unklare Regeln

für die Zuteilung der Gelder, die Kontrolle

der Verwendung der Gelder fehlte völlig, und

das hohe Betrugsrisiko wurde völlig negiert.

918 Millionen Euro flossen zwischen 2019

und 2023 so in Projekte der „Flüchtlingshilfe“

mit kaum überprüften Partnern. Dadurch

habe die Kommission bei der Verteilung der

Gelder de facto alle Grundsätzen und Vorschriften der EU für humanitäre

Hilfe einfach ignoriert, klagte der Rechungshof.

Brüssel treibt die Fusion

von EU und NATO voran

Foto: NATO

Mit der Einigung auf das sogenannte

EDIP-Programm (European

Defence Industrial Programme)

schafft sich die EU keine koordinierte

Industriepolitik, sondern rüstet

außen- und sicherheitspolitisch

auf, warnte der freiheitliche Delegationsleiter

im Europäischen Parlament,

Harald Vilimsky: „Damit

wird die Union immer weiter in

eine geopolitische Rolle gedrängt,

für die sie weder demokratisch legitimiert,

noch institutionell geschaffen

ist.“

Passend dazu fand am Dienstag

der NATO-Gipfel in Brüssel

statt, dem 23 der 27 „Aufrüstungsmitglieder“

angehören. Die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra

Steger warnte daher eindringlich

vor einer zunehmenden Verschränkung

zwischen NATO und

EU: „Österreich ist kein NATO-

Mitglied, doch über die jüngste

Rüstungs- und Verteidigungspolitik

der Europäischen Union werden die

Weichen dieses Gipfels auch für unser

Land mitgestellt – ohne demokratische

Kontrolle, ohne Rücksicht

auf unsere besondere verteidigungspolitische

Stellung!“

Die beiden freiheitlichen EU-Abgeordneten

sehen in der aktuellen

Entwicklung eine gefährliche Erosion

der österreichischen Neutralität:

„Die EU entwickelt sich immer

mehr zu einem militärischen Bündnis

mit zentralisierter Kommandostruktur.

Wer da mitmacht, riskiert

den Einsatz österreichischer Soldaten

in fremden Konflikten – gegen

den Willen der Bevölkerung!“

Brüssel drängt in die NATO.

Foto:: EU


Impressum: FPÖ Andorf-F.d.I.v.: Obmann Thomas Dallinger, Haula 4 , 4770 Andorf

Erwin Schreiner, MA, Dr.-Josef-Löscher-Weg 26, 4770 Andorf

Zugestellt durch Österreichische Post

10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Juli

6

Andorf

GRILLFEST

Juli

19

Blaues Grillfest in

Andorf/OÖ

Die Freiheitlichen

Sonntag, 6. Juli

Volksfestgelände Andorf

Beginn 11.00 Uhr

Ehrengast:

Landesrat Mag. Günther Steinkellner

Regionale Köstlichkeiten

Kinderprogramm „Abenteuer Familie“

und ganz viel gute Laune

Jeder ist herzlich willkommen!

Ortsparteiobmann GR Thomas Dallinger und das

gesamte Andorfer Grillfest-Team freuen sich auf

Ihr Kommen!

GR Thomas Da linger

Ortsparteiobmann

Das Grillfest findet bei jeder Witterung statt.

Für Unfälle jeglicher Art wird nicht gehaftet.

Mag. Günther Steinke lner

Landesrat

Andorfer

+ regionale +

köstlichkeiten

Oldtimertreffen in

Stroheim/OÖ

Bild: istockphoto.com/ Jelena Danilovic

LESER AM WORT

Sparen am falschen Platz

Genosse Franz Peer lobt in seinem

„Krone“-Leserbrief den Genossen

Finanzminister über den

grünen Klee für seine Pläne, die

Staatsschulden einzugrenzen und

die Pensionen zu sichern. Welche

Pläne? Steuererhöhungen,

neue Steuern, bis 67 oder gar 70

Jahre arbeiten? Kein Wort über

die 400.000 Arbeitslosen, für die

es keine Arbeit gibt. Kein Wort

über Sparen bei den Ausgaben,

über die aufgeblähte Regierung,

den aufgeblähten Beamtenapparat,

die vielen Geldgeschenke ans

Ausland, das Förderunwesen, die

Kosten für die EU-Schikanen, den

Luxus der Regierung, Sky Shield,

Geldgeschenke an Illegale, Islamisten

und Verbrecher. Dort, wo

Sparen sinnvoll wäre, macht diese

Regierung einen großen Bogen

darum. Die EU-Beiträge gehören

reduziert, denn wir sind pleite

und können daher kein Nettozahler

sein. Echte Reformen sehen anders

aus und sind dringend nötig.

Warum die Regierung unbedingt

ein EU-Schuldenverfahren haben

möchte, ist nicht nachvollziehbar,

denn es schadet uns und treibt uns

noch mehr in die Abhängigkeit und

Bevormundung durch Brüssel.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Glaubwürdigkeitsverlust

Es ist bemerkenswert, wie schnell

und entschlossen der Gesetzgeber

handelt, wenn es um Verschärfungen

des ohnehin schon strengen

Waffengesetzes geht. Gleichzeitig

aber schaut man tatenlos zu, wie

jugendliche Gewalttäter unter 14

Jahren selbst bei schweren Verbrechen

straflos davonkommen. Wie

lange will man noch wegsehen?

Noch absurder wird es, wenn ausländische

Straftäter nach wiederholten

Delikten immer wieder freigelassen

werden. Das empfinden

viele Bürger zu Recht als Hohn.

Wo bleibt hier die Gerechtigkeit für

die Opfer? Wer Recht und Ordnung

predigt, muss sie auch durchsetzen,

sonst verliert der Staat seine

Glaubwürdigkeit.

Ernst Pitlik, Wien

Verspielte Vermittlerrolle

Unser Bundespräsident und unsere

Regierung empfangen den

Präsidenten der Ukraine und sagen

ihm Unterstützung zu. Gleichzeitig

bietet Vizekanzler Babler Österreich

für Verhandlungen zwischen

Russland und der Ukraine an. Geht

es noch blöder? Auch wenn an seiner

damaligen Innenpolitik vieles

falsch war, so hatte Bruno Kreisky,

Bablers großes Vorbild, wenigstens

da mehr Format und wusste: Nur

ein klar neutraler Staat wird als

Verhandlungsort akzeptiert, etwa

zwischen Carter und Breschnew

1979. Lernen Sie Geschichte, Genosse

Babler!

Erich Pitak Wien

Neutralität, wozu?

In jedem Krieg stirbt zuerst die

Wahrheit über Propaganda. Vor

dem EU-Beitritt am 1. Jänner 1995

(vormals EG) wurde uns von allen

Parteien garantiert, dass unsere

immerwährende Neutralität unangetastet

bleibt. Wie ist der Beitritt

zur Verteidigungsunion, vormals

Friedensunion genannt, samt sündteurem

„NATO-Schutzschild“ einzuordnen?

Wie ist das gegenüber

unserer „altertümlichen“ Neutralität

laut österreichischem Staatsvertrag

vereinbar? Warum wird

diesbezüglich von der Politik keine

unterstützende Volksabstimmung

zur gesicherten Neutralität

mit neuen Erkenntnissen durchgeführt?

„Lernen sie Geschichte“,

hat einmal ein großartiger

SPÖ-Bundeskanzler gesagt. Oder

brauchen wir bald wieder „friedvolle“

Bunker – für welche Kriege

auch immer?

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Bürgerkriegsgefahr

Die Gefahr für Anschläge auf jüdische

Einrichtungen in Europa ist

nach dem Angriff Israels auf den

Iran nicht von der Hand zu weisen.

Da kommt auf uns Europäer auch

die Gefahr eines Bürgerkriegs hinzu,

sind doch bereits Millionen von

Moslems nach Europa eingesickert,

dank „Mutti Merkel“.

Franz Vorderwinkler Ferschnitz

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Der Ampelkoalition sind

Asylwerber wichtiger als

unsere Senioren!“

Das FPÖ-Klubradio

„Löschübungen ohne

Wasser!“

www.angesaugt.at

Das FPÖ-Klubradio

„Die Europäische Menschenrechtskonvention

ändern - jetzt!“

Das FPÖ-Klubradio

„Helfen Sie, den

WHO-Pandemievertrag

zu verhindern!“

Das FPÖ-Klubradio

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Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

WIEN

Die Menschen haben genug

von Parallelgesellschaften!

70 Prozent der Österreicher sehen die Integration als gescheitert an

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Laut einer aktuellen Studie

des Österreichischen Integrationsfonds

sehen 70 Prozent

der Österreicher die Integration

der Masseneinwanderer als gescheitert

an. Für die FPÖ Wien

heißt das: Wien muss zur Abschiebehauptstadt

werden!

Die Integration ist mit der Masseneinwanderung 2015/16 gescheitert.

Das Zusammenleben mit

Asylanten und Einwanderern, die

seit dem Jahr 2015 nach Österreich

gekommen sind, wird von der klaren

Mehrheit der Österreicher negativ

bewertet. Kein Wunder für

Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp

aufgrund der enormen Unterschiede

bei kulturellen und gesellschaftlichen

Werte – und dem Unwillen

zur Integration bei diesen illegalen

Einwanderern.

„Die Österreicher haben genug

von Parallelgesellschaften, integrationsunwilligen

Gruppen und

linker Verharmlosung. Sie wollen

Sicherheit, klare Regeln und ein

Bekenntnis zu unseren Werten.

Auch die horrenden Mindestsicherungszahlungen

an arbeits- und integrationsunwillige

Nicht-Österreicher

– über die SPÖ-Bürgermeister

Michael Ludwig jährlich 700 Millionen

Euro zum Fenster hinauswirft

– müssen sofort gestoppt werden“,

forderte Nepp.

Integrationsunwillige abschieben

Besonders deutlich ist laut der

Studie auch die Ablehnung des

Familiennachzugs: 56 Prozent der

Österreicher wollen, dass dieser

möglichst lange ausgesetzt bleibt.

„Die rot-grün-pinke ,Willkommenskultur‘

hat die Bundeshauptstadt

Wien zunehmend in eine Stadt

mit unterschiedlichsten Parallelwelten

geteilt. Die FPÖ wird sich

dem entschieden entgegenstellen.

Wien muss zur Abschiebehauptstadt

für illegale und integrationsunwillige

Migranten werden“, betonte

der FPÖ-Landeschef.

31,5 Milliarden

Euro Schulden

Auf 31,5 Milliarden Euro beläuft

sich die Gesamtschuld der

Stadt Wien. Das kam bei der dieswöchigen

Rechnungsabschluss-

Debatte zutage. Wiens FPÖ-Klubobmann

Maximilian Krauss zeigte

sich alarmiert: „Das ist wohl das

letzte Alarmsignal, das aufzeigt,

dass die Bundeshauptstadt in absehbarer

Zeit in den totalen Bankrott

rutschen könnte. Doch statt

die Themen zu benennen und eine

echte Konsolidierung zu präsentieren,

reden SPÖ und Neos die Probleme

nur klein!“

Foto: NFZ

Mir wird jetzt noch, mehr als

eine Woche später, schlecht. Ich

kam an jenem Samstag am Ring

bis zur Maria Theresia, dann hörte

ich Lärm, und dann sah ich was

Unappetitliches.

Parade

„Exhibition“ heißt im Englischen

„Ausstellung“, im Deutschen

ist sie strafbar. Aber nur,

wenn’s Einzelne tun, nämlich

„sich – und im Speziellen diverse

Körperteile – darstellen“. Eine

halbe Woche nach dem Morden

in Graz war einem Haufen nicht

nur geistig Nackter danach, und

dafür mußte die Wiener Ringstraße

herhalten. Warum nicht

die Parndorfer Heide? Weil sie’s

kaum für sich, sondern vielmehr

gegen die Gesellschaft tun. Der

Straßenverkehr leidet drunter,

die Polizei muss ausrücken, die

Steuergelder werden dafür hinausgeschmisssen.

Man glaubt’s ja

nicht: sogar die EU tut mit.

Nein, ich hab nix gegen Nackerte.

Die Nacktheit, sogar verbrämt

durch einschlägigen „Schmuck“,

ist hier aber eine Demonstration,

an die kein FKK-Strand heranreicht.

Der Krawall dazu tut das

Seine. Je mehr „Pfui“, umso besser.

Ich meine halt, dass jeder tun

und lassen kann, was er will, aber

normale Menschen möge er damit

nicht behelligen. Mich zum

Beispiel sollen diese „Anders“-

Seienden in Frieden spazierengehen

lassen.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Gemeingefährlich bunt

Mario Jaksch, der Präsident des

Verbands freiheitlicher Gemeindevertreter

im Burgenland, schlug

Alarm: Regenbogen-Zebrastreifen

gefährden die Sicherheit in

unseren Gemeinden und müssen

umgehend verschwinden: „Fußgängerübergänge

sind keine Spielwiese

für Ideologen! Wer hier mit

Symbolkunst experimentiert, spielt

mit Menschenleben.“ Die Bezirkshauptmannschaft

Scheibbs hat die

bunt eingefärbten Zebrastreifen

verboten. Mit dem klaren Vermerk,

dass dadurch die Verkehrssicherheit

nicht mehr gewährleistet sei.

NIEDERÖSTERREICH

Mobilität gerettet

Dank unseres Verkehrslandesrats

Udo

Landbauer, der bei den

Kosten eingesprungen

ist, kann das erfolgreiche

Mobilitätskonzept

in

der Stadt Tulln

fortgeführt werden,

erklärte FPÖ-Stadtrat Andreas

Andreas Bors

Bors. Denn die Einwohner Tullns

würden dieses kostengünstige, umfassende

und leicht verständliche

Mobilitätsangebot in der Stadt sehr

schätzen, betonte Bors.

VORARLBERG

Falscher „Sparansatz“

„Die Kürzungen bei der Familienbeihilfe

und beim Kinderbetreuungsgeld

sind ein direkter Angriff

auf unsere Familien und ein Beweis

für die völlig falsche Prioritätensetzung

der Bundesregierung“,

kritisierte Vorarlbergs FPÖ-Familiensprecherin

Andrea Kerbleder den

„falschen Sparansatz“ der Bundesregierung.

Besonders betroffen von

den Maßnahmen seien junge Familien,

Alleinerziehende sowie auch

berufstätige Eltern, die auf eine

funktionierende und unterstützende

Sozialpolitik angewiesen wären.

„Statt unsere Familien zu entlasten

und ihnen in Zeiten von Teuerung,

Wohnungsnot und wachsender Unsicherheit

den Rücken zu stärken,

fährt die Bundesregierung über die

Interessen unserer Familien hinweg

– das ist verantwortungslos

und kurzsichtig“, warnte die freiheitliche

Familiensprecherin.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Foto: NFZ

Nur 15 Prozent der Kassenbeiträge

kommen bei den Patienten an!

FPÖ fordert echte Reform statt der derzeitigen Symptombehandlung

Überlastete Ambulanzen, parteipolitisch

gefesselte Kassen

und eine veraltete Spitalsinfrastruktur.

Oberösterreichs Freiheitliche

fordern eine grundlegende

Reform des Gesundheitswesens.

„Die Bürger erwarten zu Recht,

dass Gesundheitspolitik endlich

wieder zum Wohl der Patienten gemacht

wird und nicht länger zum

Nutzen einiger weniger parteipolitischer

Kader“, zeigten der freiheitliche

Landesparteiobmann Manfred

Haimbuchner und der Linzer

FPÖ-Gesundheitsstadtrat Michael

Raml die „Wurzel des Übels“ auf.

Vernunft statt Parteipolitik

Daher kommen auch nur 15

Prozent der ins System eingezahlten

Beiträge bei den Patienten an,

während der Großteil in Gremien,

Verwaltungsabläufe und Machtkämpfe

fließe. „Solange man es

nicht schafft, diese ineffizienten

KÄRNTEN

OBERÖSTERREICH

und teuren Strukturen zu durchbrechen,

werden wir das Problem der

Gesundheitsversorgung nicht lösen

können“, betonte Haimbuchner.

Die Forderung daher: Der Leistungskatalog

der ÖGK müsse sich

ausschließlich an medizinischer

Reine Ankündigungspolitik

Als „reine Ankündigungen, die

wir schon oft gehört haben“ bezeichnete

Kärntens FPÖ-Landeschef

Erwin Angerer die Aussagen

der rot-schwarzen Landesregierungsspitze

nach einem Gespräch

mit den Sozialpartnern zum Thema

Bürokratieabbau: „Seit Jahren

versprechen uns SPÖ und ÖVP die

Angerer: SPÖ und ÖVP ergehen

sich nur in Ankündigungspolitik.

Foto: NFZ

Niedergelassene Ärzte fördern, verringert Wartezeiten in Ambulanzen.

Entlastung der Wirtschaft durch

Deregulierungen und Bürokratieabbau

– statt endlich Vorschläge

für die Lösung der Probleme zu

präsentieren und diese als Regierung

umzusetzen.“

Die nationale Übererfüllung von

EU-Richtlinien habe das Land insbesondere

der ehemaligen Wirtschaftspartei

ÖVP zu verdanken,

die seit 38 Jahren in der Bundesregierung

sitze, erinnerte Angerer.

Denn ÖVP und SPÖ verweigerten

sich bisher stets allen Reformen:

„Genauso wie sie noch immer

kein Rezept gegen die Rekordteuerungen

gefunden haben, die durch

ihre verfehlte Politik – Stichworte:

Green Deal, Russland-Sanktionen

und überzogene Corona-Maßnahmen

– verursacht wurden.“

Anstatt bei den Milliarden für

die illegalen Einwanderer zu sparen,

würden Infrastrukturprojekte

verschoben oder nicht umgesetzt.

Und das, obwohl unsere Wirtschaft

das dritte Jahr in Folge schrumpft.

Foto: FPÖ Tirol

Notwendigkeit orientieren – nicht

an parteipolitischem Kalkül. In die

Reform müsste auch die Ärztekammer

– trotz interner Reformbedürftigkeit

– eingebunden und damit

wieder zentraler Partner in der Gesundheitspolitik

werden.

TIROL

Gudrun Kofler und Sven Knoll.

FPÖ: Gelebte

Zusammenarbeit

Ein starkes Signal für gelebte

grenzüberschreitende Zusammenarbeit

in der Europaregion Tirol–

Südtirol–Trentino setzten die Freiheitlichen:

Der Dreierlandtag in

Meran hat mit großer Mehrheit

einen Leitantrag zur Verbesserung

der rechtlichen Rahmenbedingungen

im grenzüberschreitenden

Rettungsdienst verabschiedet.

Eingebracht wurde der Antrag auf

Initiative von Gudrun Kofler (FPÖ

Tirol) und Sven Knoll (Süd-Tiroler

Freiheit) – und er wurde fraktionsübergreifend

von Abgeordneten

aus Südtirol, Tirol und dem Trentino

mitunterzeichnet.


Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: NFZ

Mit dem neuen Salzburger Automatengesetz wollen

die Freiheitlichen das illegale Glücksspiel abstellen.

Salzburg zieht kriminellem

Glücksspiel den Stecker

Konzessionen, Limits und Kontrolle sollen Missbrauch verhindern

Mit dem neuen Salzburger

Automatengesetz wird dem

illegalen Glücksspiel der Boden

entzogen. Schutz, Kontrolle und

Verantwortung stehen im Fokus.

Die steirischen Landesregierungspartreien

FPÖ und ÖVP haben

zwei gemeinsame Anträge zu

zentralen Anliegen der Einwanderungsproblematik

an die Bundesregierung

eingebracht.

Einerseits fordern sie ein verfassungskonformes

Kopftuchverbot

für Mädchen unter 14 Jahren zum

Schutz vor religiösem Zwang und

ideologischer Beeinflussung. „Es

ist unsere Pflicht als Politik, Kindern

die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit

zu ermöglichen – ohne

ideologischen Zwang und ohne reli-

„Die Legalisierung des kleinen

Glücksspiels ist ein wichtiger

Schritt zur Reduzierung des illegalen

Glücksspiels samt den Begleiterscheinungen

wie Steuerhinterziehung,

Sozialbetrug, Drogenkriminalität

und Menschenhandel“,

kommentierte FPÖ-Klubobmann

Andreas Schöppl das neue

Salzburger Glücksspielautomatengesetz.

Trotz Razzien und Beschlagnahmen

blieb das illegale

Geschäft lukrativ und verbreitet.

Durch die Schaffung eines legalen

Rahmens wurde den Betreibern illegaler

Lokale die Geschäftsgrundlage

entzogen, was zu einer Verringerung

ihrer Aktivitäten führte.

Klare Regeln

Auch der Spielerschutz ist zentrales

Element dieses Gesetzes:

„Eine Legalisierung ermöglicht es,

Spieler zu registrieren sowie Beschränkungen

und gezielte Schutzmaßnahmen

zu implementieren.

So können verantwortungsvolles

Spielen gefördert und gefährdete

Integration oder Heimreise

giöse Bevormundung“, stellte FPÖ-

Klubobmann Marco Triller klar.

Andererseits mahnten FPÖ und

ÖVP eine dringend notwendige

Reform der Europäischen Menschenrechtskonvention

(EMRK)

ein, um die sicherheitspolitischen

Folgen der Masseneinwanderung

wieder in den Griff zu bekommen.

„Diese Konvention, die keine differenzierte

Rückführung von straffälligen

Drittstaatsangehörigen ermöglicht,

ist in dieser Form nicht

mehr zeitgemäß und akzeptabel“,

erklärte der FPÖ-Klubobmann.

Personen besser geschützt werden.

Das steht hier im Vordergrund.“

Das Gesetz sieht vor, Lizenzen

nur für ausgewählte Standorte zu

vergeben, an denen Automaten betrieben

werden dürfen, so Schöppl:

„Dies ermöglicht eine kontrollierte

Verbreitung von Glücksspielangeboten

und stellt sicher, dass der

Spielerschutz gewährleistet ist.

Salzburg setzt mit diesem Gesetz

ein starkes Zeichen gegen organisierte

Kriminalität und für einen

realistischen, verantwortungsvollen

Umgang mit dem Glücksspiel.

Denn dort, wo es klare Regeln gibt,

hat das Verbrechen keinen Platz.“

STEIERMARK

Triller: Wir gehen die Probleme

der Masseneinwanderung an.

Foto: FPÖ Steiermark

Ein sonniger Tag, fröhliche

Kinder, entspannte Familien. So

sollte ein Stadtteilfest ablaufen.

Doch was bei anderen Parteien

ungestört abläuft, wurde bei der

FPÖ zum Ziel linker Provokation

und blindem Aktionismus.

Während im Donnenbergpark in

Salzburg ein Fest für Salzburger

Familien ablief, meinten linke

Aktivisten, dieses gezielt stören

zu müssen. Mit Transparenten,

Parolen und dem klaren Ziel, Unfrieden

zu säen.

Mangelnde Erziehung?

Ist es mangelnde Erziehung?

Oder einfach die ideologische

Verblendung? Fakt ist, wer Familien

mit Kindern belästigt, nur

weil ihm die politische Farbe

einer Veranstaltung nicht passt,

disqualifiziert sich selbst. Und

zwar nicht nur politisch, sondern

auch menschlich.

Stellen wir uns vor, Freiheitliche

würden das tun, ein Familienfest

der Grünen stören, Plakate hochhalten,

Kinder erschrecken. Der

mediale Aufschrei wäre ohrenbetäubend.

„Rechtsextreme Angriffe

auf die Demokratie“, „Hetze auf

dem Spielplatz“, „Verfassungsfeinde

in Aktion“. Schlagzeilen,

die wir längst kennen. Talkshows

würden einberufen, Experten interviewt,

Empörungswellen durch

alle Kanäle gepeitscht.

Doch wenn Linke stören, bleibt

es meist still. Keine verurteilenden

Kommentare, keine Sonderberichte.

Diese Doppelmoral ist

längst zur Regel geworden. Sie

zeigt, wer politisch nicht ins Weltbild

der veröffentlichten Meinung

passt, wird systematisch anders

behandelt.

Unsere Antwort auf diesen linken

Hass ist und bleibt: Zusammenhalt,

Freiheit und gesunder

Menschenverstand.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Mirtschi2804

@Mirtschi2804

Hunderte Taten genügen nicht

um die unkontrollierte Migration

zu stoppen. Eine Wahnsinnstat

genügt um in ein paar Tagen das

Waffengesetz zu verschärfen.

19. Juni 2025 09:15

Nach Strafzahlungen „korrigiert“

Anti-Kickl-Koalition das Gesetz

Kabinettsmitarbeiter dürfen jetzt Parteipropaganda machen

Politisch korrekte Reaktion: Die

Bösen sind immer die eigenen Leute.

Die „Zuagrasten“ haben halt Anpassungsprobleme.

Regierungsangestellte

haben

parteipolitische Inhalte auf

Social-Media-Kanälen produziert.

Dafür gab es Strafen für

ÖVP und Grüne. Jetzt ändern sie

mit Zustimmung von SPÖ und

Neos das Gesetz.

Klaus Woltron DI Dr.

@KlausWoltron

Der kleine Bürger wird durchleuchtet,

psychologisch untersucht

und muss vier Wochen

warten, bis er eine Schrotflinte

sein Eigen nennen kann. Politiker

fordern im gleichen Atemzug

Bomben, Panzer, Raketen und

Drohnen – ganz ohne psychologische

Untersuchung.

16. Jän. 2025 08:46

In der Demokratie sind alle

gleich, aber manche doch gleicher.

TELEGRAM

ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos

wollen gesetzlich erlauben, was

der Rechnungshof seit Jahren kritisiert:

Parteiauftritte auf den Sozialen

Medien dürfen künftig von Kabinettsmitarbeitern

betreut werden

– und das ohne Konsequenzen für

die Parteien.

Im Vorjahr hatte der Unabhängige

Parteien-Transparenz-Senat

(UPTS) dieses Vorgehen von ÖVP,

Neos und Grünen als unzulässige

Parteispende gewertet und daraufhin

empfindliche Strafen verhängt.

Am härtesten traf es die Moralapostel

von den Grünen mit mehr

als 100.000 Euro.

Foto: NFZ

Hafenecker: Gesetzesbrecher zimmern sich das Gesetz zurecht.

Rückwirkende „Amnestie“

„Der eigentliche Skandal ist

nicht nur, dass sich die Parteien

selbst aus der Verantwortung manövrieren

wollen, sondern dass sie

sich jetzt per Gesetz auch rückwirkend

von bereits ausgesprochen

Strafen freisprechen wollen! Das

ist ein Tabubruch – und vor allem

ein Schlag ins Gesicht jedes rechtsstaatlich

handelnden Bürgers!“,

empörte sich FPÖ-Generalsekretär

und Mediensprecher Christian

Hafenecker über die vorgelegte

„Gesetzeskorrektur“.

Dass diese illegalen Praktiken

jetzt nicht nur legalisiert, sondern

auch noch rückwirkend für straffrei

erklärt werden sollen, sei nichts anderes

als ein rechtsstaatsfeindlicher

Freibrief zur politischen Selbstbedienung

– und das auf Kosten der

Steuerzahler. Der Gesetzesentwurf

enthalte, so Hafenecker, zudem

keine klare Definition von Parteiwerbung

und öffne dem Miss-

brauch Tür und Tor: „Statt der vom

Rechnungshof geforderten klaren

Trennlinie zwischen Regierungsarbeit

und Parteipropaganda wird

ein Einfallstor für das systematische

Ausnutzen öffentlicher Mittel

geschaffen. Die ,optische Trennung

und Kennzeichnung‘ ist eine reine

Alibi-Aktion. Die Bürger werden

weiterhin für die Parteiarbeit der

Einheitspartei zur Kasse gebeten!“

Wenn Kabinettsmitarbeiter künftig

ungestraft parteieigene Kanäle

betreuen dürfen, dann verabschiedet

sich dieses Land endgültig von

einer fairen Parteienfinanzierung,

kritisierte Hafenecker. Die FPÖ

werde diese „Selbstbedienungsgesetzgebung“

bekämpfen und anprangern.

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

23. Juni 2025

UNFASSBAR! Der SPÖ-Medien-

Skandal eskaliert immer mehr

und wird zum „Fass ohne

Boden“: SPÖ-Babler und seine

Minister verschleudern das

Steuergeld der Österreicher ...

4.522 Personen gefällt das.

Nach sieben Jahren Entzug gieren

die Sozialisten nach dem Steuergeld

im Futtertrog der Macht.


Nr. 26 Donnerstag, 26. Juni 2025

g

Theater schreibt man immer noch mit Th

Wenn sich „Regisseure“ unbedingt in Szene setzen müssen

Mein Chefredakteur stellte mir

kürzlich eine Frage. Sie lautete.

„Mir fällt auf, dass Sie in letzter

Zeit relativ wenig ins Theater gehen.

Hat das einen Grund?“

Ja. Hat es. Und ich erläutere es

Ihnen, so wie ich es meinem Chef

gegenüber getan habe.

Unter der Bezeichnung „Theaterregie“

verstand man einst, dass der

Regisseur ein bestimmtes Drama zu

gestalten hat. Er setzt sich also mit

einem Schauspieler zusammen und

erarbeitet mit ihm diverse Details

der Aufführung. Ich zitiere ein primitives

Beispiel aus „Jedermann“.

Da steht im Text etwa: „Was ist das

für ein Glockenläuten? Mich dünkt,

es kann nicht Gut’s bedeuten!“

Der Schauspieler, den Jedermann

darstellend, kann im zweiten Teil

des Satzes das Wort „Gut’s“ oder

aber das Wort „nicht“ betonen. Ja,

das Versmaß würde die Betonung

auf „Gut’s“ fordern, aber es spricht

auch nichts dagegen, „nicht“ hervorzuheben.

Darüber kann man diskutieren,

und letztlich muss eine Entscheidung

getroffen werden. Wie sie

ausfällt, ist sowohl der Logik als

auch dem Durchsetzungsvermögen

des Regisseurs

oder des

Schauspielers zu

danken.

Hören

sehen

UND

Auch das Bühnenbild

wird ein

kleiner Teil der

Regiearbeit sein.

Ich erinnere mich

an eine lang zurückliegende Aufführung

der „Nacht in Venedig“ in

der Volksoper, wo das Publikum

nach Aufgehen des Vorhangs in

frenetischen Beifall ausbrach, weil

ihm das Bühnenbild so sehr gefiel.

Derlei passiert heutzutage kaum, da

auf einer düsteren Bühne nur zwei

Stühle und eine Stehleiter zu erblicken

sind.

Und was den Text betrifft, ist ohnehin

meistens der Regisseur und

nicht der Autor verantwortlich, da

vom Urtext kaum was übriggeblieben

ist. Nur wer im Publikum den

Text auswendig kennt, wird ihn

FPÖ Eferding spendete für

den Fußballnachwuchs

Die Freiheitlichen der oberösterreichischen

Stadt Eferding

spendeten 250 Euro an den Union

Fußballclub Eferding für die Verpflegung

der Kinder beim Nachwuchsabschluss.

„Der Verein leistet

eine hervorragende Jugendarbeit in

unserer Stadt und darüber hinaus.

Insgesamt spielen knapp mehr als

185 Kinder beim Verein, und diese

kommen nicht nur aus der Stadtgemeinde

Eferding, sondern auch aus

den umliegenden Gemeinden. Wir

bedanken uns mit unserer Spende

beim gesamten Verein, aber vor allem

bei den Nachwuchstrainerinnen

und -trainern für ihre wertvolle

Aufgabe“, betonten Stadtrat Harald

Melchart und Klubobmann Silvio

Hemmelmayr.

vermissen. Letzteres gilt im Übrigen

für den gesamten Inhalt. Da

liest man im Programmheft meist,

dass der Regisseur die Handlung

„entstaubt“ oder „zeitgerecht gestaltet“

hat.

Von und nach

Sie sehen schon, das gefällt mir

nicht. Wenn es in der Rede des Mark

Anton in Shakespeares „Julius

Cäsar“ statt „Mitbürger, Freunde,

Foto: Volkstheater Wien/Birgit Hupfauf

Blitzlicht/Kultur 15

Römer, hört mich an!’“ etwa „Syrer“

statt „Römer“ heißt, verlasse ich

den Zuschauerraum. Um das zu

vermeiden, gehe ich erst gar nicht

hin. Denn im Programmheft steht,

und das war die ernste Warnung,

nicht „Julius Cäsar VON William

Shakespeare“, sondern „NACH“.

Der Regisseur wäre also gern

Autor geworden, und weil er dazu

nicht in der Lage war, macht er sich

über Originalwerke her und entstellt

sie nach seiner Fasson.

Bin ich also zu wenig situationselastisch?

Mag sein. Meine Freundin

Inge Konradi, Gott hab sie selig

und es gibt vermutlich schon heute

Menschen, die mit ihrem Namen

gar nix mehr anfangen können, hat

noch hoffnungsfroh gemeint, dieses

unselige Regietheater sei eine vorübergehende

Zeiterscheinung. Leider

hat sie nicht rechtbehalten.

Und mein Chef hat meinen Standpunkt

widerstrebend anerkannt.

Freilich werde ich irgendwann

wieder in die Burg, ins Volkstheater

oder in die Josefstadt gehen. Eine

zuverlässige Prognose, wann das

sein wird, ist ähnlich zu bewerten

wie die nächste Wettervorhersage.

Herbert Pirker

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Das Glück als Vogerl in Form des Papageis

Jetzt gibt’s wieder das Mega Brieflos „Papagei“ mit 500.000 Euro Hauptgewinn

Papageien sind überaus beliebte

Haustiere, und entwickeln, so sagt

man, eine besondere Bindung zu ihrem

Halter bzw. ihrer Halterin. Den „Papagei“

gibt es jetzt auch wieder in Form

des Mega Briefloses in den Annahmestellen

der Österreichischen Lotterien.

Und da kann es passieren, dass der

Halter bzw. die Halterin eine ganz besondere

Bindung zu dieser Art von Papagei

entwickelt. Vor allem dann, wenn

sich im Inneren dieses papierenen

Vogels der Hauptgewinn in Höhe von

500.000 Euro befindet.

Daneben gibt es zahlreiche weitere

Gewinne von 3 bis 1.000 Euro sowie als

zweite Gewinnstufe das „Bonusrad“,

bei der man gleich in der Annahmestelle über das Online-Terminal die Chance auf einen Sofortgewinn von bis

zu 100 Euro hat. Die Losserie besteht aus 2,5 Millionen Losen, der Lospreis beträgt 3 Euro. Die Gewinnausschüttung

liegt bei 54,92% und die Wahrscheinlichkeit auf irgendeinen Gewinn bei 1:2,57.

Bis zu 250.000 Euro im „Mega Tresor“

So einfach war ein Tresor noch nie zu öffnen: Einfach aufrubbeln und gewinnen

Foto: FPÖ Eferding

Mächtig präsentiert sich das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien, nicht nur optisch und von Format,

sondern auch von der Höhe des Hauptgewinnes: Bis zu 250.000 Euro sind zu gewinnen, und dieses Geld

ist in einem Tresor aufbewahrt. In einem

Tresor zum Aufrubbeln. „Mega Tresor“

lautet der Name des neuen Loses, und

dieser Tresor lässt sich gleich über vier

separate Spiele öffnen. Dabei kann man

auch gleich bis zu viermal gewinnen.

Neben dem Hauptgewinn in Höhe von

250.000 Euro gibt es noch zahlreiche

weitere Treffer von 5 Euro bis 10.000

Euro. Unter jeder der vier Rubbelflächen

befinden sich Geldbeträge. Rubbelt man

in einem Spiel dreimal den gleichen

Betrag auf, hat man diesen einmal gewonnen.

Die „Mega Tresor“-Serie besteht aus

800.000 Losen, die zum Preis von 10

Euro pro Stück in allen Annahmestellen

erhältlich sind. Die Ausschüttungsquote

beträgt 61%, die Chance auf einen Gewinn

beträgt 1:2,34.


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

Angebote des Freiheitlichen Bildungsinstituts

Cash and the digital Euro – Where are we headed?

Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen

Das Freiheitliche Partei Österreichs. Bildungsinstitut Parteiakademien hat eine sind englische als Vereine Fassung organisiert. der Publikation Der Vereinszweck „Bargeld und besteht Digitaler gemäß Euro Gesetz – Wohin der geht Förderung die Reise?“ der

staatsbürgerlichen, veröffentlicht. politischen und kulturellen Bildung sowie von Einsichten in politische, wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche

Zusammenhänge auf innerstaatlicher und internationaler Ebene im Sinne der Grundsätze der Bundesverfassung. Dementsprechend

Das Buch zeigt die Bedeutung von Bargeld für individuelle Freiheit und wirtschaftliche Selbstbestimmung auf, warnt vor einem digitalen

bietet das Freiheitliche Bildungsinstitut eine Reihe von allgemein zugänglichen Serviceleistungen für alle interessierten Bürger an.

Überwachungsstaat und stellt die Debatte über den Erhalt des Bargelds in den Kontext von Grund- und Freiheitsrechten.

Publikationen

Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen

Bargeld ist ein Eckpfeiler ökonomischer Freiheit, denn nur wer jederzeit selbst über sein Geld verfügen

kann, bleibt unabhängig von Überwachung und staatlichen Eingriffen. Doch Maßnahmen wie

Das Bargeldobergrenzen, Freiheitliche Bildungsinstitut Filialschließungen wirkt und im weniger Sinne des Bankomaten staatsbürgerlichen weisen auf Bildungsauftrags

hin. Die FPÖ auch hat als die Herausgeber Diskussion über von Geldpolitik selbständigen stets Publikationen.

entscheidend mitgeprägt – vom Schilling-

einen digitalen Euro

volksbegehren bis zur Rückholung der Goldreserven – und setzt sich entschieden für den Erhalt

Die Bücher und Broschüren, die das FBI publiziert,

greifen verschiedene wichtige porer

Website aufgelistet. Durch Klick auf

Sie finden unsere Publikationen auf unse-

des Bargelds ein. Mit dieser Publikation leistet das Freiheitliche Bildungsinstitut einen Beitrag zur

litische,

Aufklärung

gesellschaftliche

über mögliche Risiken

und historische

einer Bargeldabschaffung.

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Thematiken auf, von der Corona-Politik prüfen, kostenfrei bestellen und die meisten

sich aktuellen eine eigene Publikationen Meinung zur auch Zukunft online des Euro

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und bilden Gesellschaftspolitik. wollen – jetzt auch Auch auf Englisch! Bücher zur durchblättern.

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Freiheitliche

Funktionäre

Bildungsinstitut

Machen

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Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien | Per E-Mail: buchbestellung@fbi.at oder über das

und Wahlhelfer finden sich in unserer Publikationsliste.

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Informationen zu Buchbestellungen und Datenschutz finden Sie unter: www.fbi-politikschule.at/datenschutz

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Schulungen

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

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