HollandTour - Ausgabe Juni 2025
Die Niederlande bieten traumhafte Bedingungen fürs Radfahren und Wandern. Ob für kurze Touren oder ausgedehnte Aktivurlaube, die Möglichkeiten scheinen unendlich. Das Magazin HollandTour empfiehlt schöne Touren - ausdrücklich auch abseits ausgetretener Pfade. Hier winken reichlich Inspirationen für unvergesslich schöne Abstecher ins Nachbarland.
Die Niederlande bieten traumhafte Bedingungen fürs Radfahren und Wandern. Ob für kurze Touren oder ausgedehnte Aktivurlaube, die Möglichkeiten scheinen unendlich. Das Magazin HollandTour empfiehlt schöne Touren - ausdrücklich auch abseits ausgetretener Pfade. Hier winken reichlich Inspirationen für unvergesslich schöne Abstecher ins Nachbarland.
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Fremdbeilage
H llandTour
Ausgabe 1 · Sommer/Herbst 2025
Radfahren & Wandern in den Niederlanden
NATUR & KULTUR
perfekt kombiniert
LIEBLINGSWEGE
Die schönsten Touren
zwischen Stadt, Strand
und sattem Grün
FRISCHER
FAHRTWIND
Ideen für den nächsten
Trip ins Nachbarland
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Liebe Leserinnen & Leser,
willkommen in dem Land, das mehr Radfahrer als Einwohner zählt – welkom in den Niederlanden! In der Nation auf zwei Rädern ist
das Fahrrad nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern Teil der Lebensart. Es bringt uns nicht nur von A nach B, sondern steht für
Freiheit, Leichtigkeit und den Luxus, die Welt im eigenen Tempo zu entdecken.
Impressum
Foto: Sabrina Gaudio
Entdecke die Niederlande in deinem eigenen Tempo
Willkommen in den Slowlands
Auf dich warten einzigartige Augenblicke und unvergessliche Erlebnisse. Schwing dich aufs Fahrrad, zieh deine Wanderschuhe
an oder lass dich auf einem der vielen Flüsse durch die Landschaft treiben. Kombiniere dabei die zahlreichen Naturgebiete
mit der geselligen Atmosphäre der kleinen Städte und Dörfer, die nie weit voneinander entfernt liegen. Nimm
dir genug Zeit, um die Vielfalt der Niederlande in aller Ruhe zu genießen!
Wanderfreuden nahe Nijmegen
Foto: Jurjen Drenth
Verlag: mediamixx GmbH
Tiergartenstr. 64 | 47533 Kleve
Geschäftsführer: Frank Wöbbeking
www.mediamixx.eu
Redaktion: Julian Binn (julian.binn@mediamixx.eu)
Svenja Biermann (svenja.biermann@mediamixx.eu)
Alf Buddenberg (alf.buddenberg@mediamixx.eu)
Maike Schmitz (maike.schmitz@mediamixx.eu)
Michael Vehreschild
(michael.vehreschild@mediamixx.eu)
Kristina Weyer (kristina.weyer@mediamixx.eu)
Unser Tipp: Geschichtsträchtige Radtouren mit Gepäcktransport
Von Hansestadt zu Hansestadt
ab 769 € pro Person
Foto: Marketing Oost
Auf dieser 7-tägigen Radtour folgt man den Spuren der
niederländischen Kaufleute. Von Nijmegen aus geht es über
Doesburg, Deventer, Zwolle, Kampen immer am Wasser
entlang bis nach Harderwijk. Die Tagesetappen liegen
zwischen 44 und 59 km, die fast ausschließlich auf gut ausgebauten
Radwegen zurückgelegt werden können.
Auf van Goghs Spuren durch Noord-Brabant
ab 629 € pro Person
Beide Reisen beinhalten die Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels inkl. Frühstück sowie den Gepäcktransport von
Unterkunft zu Unterkunft. Man kann mit dem Auto an- und abreisen oder ganz entspannt mit der Bahn (zusätzliche Kosten).
Diese und weitere Radreisen durch die Niederlande von
Ameropa Reisen sind im Reisebüro buchbar oder direkt auf:
ameropa.de/niederlande-rad
Foto: BrabantPartners
Bei dieser 6-tägigen individuellen Radreise ab und bis
Oisterwijk radelt man durch den Van-Gogh-Nationalpark, der
erst im Jahr 2024 seinen offiziellen Status erhalten hat. Die
Route bietet viel Abwechslung – dichte Wälder, das größte
Treibsandgebiet der Niederlande sowie Städte wie Eindhoven
und ‘s-Hertogenbosch stehen auf dem Programm.
Radfahren ist in den Niederlanden ein
echtes Vergnügen – dank des hervorragend
ausgebauten Radwegenetzes und
des durchdachten Knotenpunktesystems.
Knotenpunkt
Foto: Barbara Trienen
Dieses System erlaubt es, Touren individuell
und flexibel zu planen: An jedem nummerierten
Knotenpunkt zeigen Wegweiser,
wie es weitergeht. Auf Übersichtstafeln
vor Ort kann man sich zudem über das
gesamte Wegenetz informieren. Alternativ
helfen digitale Routenplaner wie die App
„Fietsknoop“ (auch in deutscher Sprache
verfügbar) bei der Navigation. So lassen
sich Etappen mühelos kombinieren – ob
entlang der IJssel durch die Hansezeit,
über die Watteninseln mit salziger
Meeresluft oder durch neue Landschaften
wie in Flevoland.
Außerdem beweisen die Niederlande eindrucksvoll,
dass auch ohne Höhenmeter
echte Wanderfreude aufkommt: Zwischen
Dünen und Deichen, durch Wälder,
Moore und Polderlandschaften führen gut
ausgeschilderte Wege zu überraschenden
Entdeckungen. Ob auf den Spuren der
Römer durch Nijmegen, durch die „Kornkammer“
der Niederlande in Oldambt oder
entlang moderner Architektur in Almere
– jede Route hat ihren eigenen Reiz. Auch
hier hilft das Knotenpunktesystem bei
der Orientierung und ermöglicht spontane
Abstecher und individuelle Varianten.
Dieses Magazin bietet inspirierende
Tourenvorschläge, praktische Tipps
und viele Ideen für die nächste Auszeit
im Nachbarland – sei es auf dem Sattel
oder in Wanderschuhen.
Veel plezier beim Lesen, Planen und
Losziehen!
Grafik: grafik design | Claire Smeets
Mozartstr. 22 | 47533 Kleve | www.claire-smeets.de
Kooperationen & Anzeigen: Alf Buddenberg
(alf.buddenberg@mediamixx.eu)
Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien
Marktweg 42–50 | 47608 Geldern
Druckauflage: 25.800 Exemplare
Titelbild: Das Foto zeigt eine Radfahrerin am Strand
der Wattenmeerinsel Ameland. Bild: Mijke Bos
Das kleine Bild entstand im Osten des Landes –
auch hier ist das Wasser nie weit.
Bild: Gijs Versteeg / MarketingOost
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem
Magazin auf eine durchgehende geschlechtsspezifische
Differenzierung verzichtet. Sämtliche
Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich
für alle Geschlechter gleichermaßen.
Der Verlag haftet als Herausgeber nicht für Fehler
oder Änderungen und ist für den Inhalt der Anzeigentexte
nicht verantwortlich. Die veröffentlichten
Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich
geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung oder
Übersetzung – auch in Teilen − nur mit vorheriger
schriftlicher Genehmigung des Verlags.
Alle Rechte vorbehalten.
Die Informationen entsprechen dem Stand von
Mai 2025.
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HIER BEGINNT IHRE
NIEDERLANDE-TOUR
Einmal quer durchs Land – unsere Karte zeigt Ihnen die schönsten
Rad- und Wanderregionen der Niederlande. Einfach Wunschziel
finden, Seite merken und losblättern!
Friesland
S. 16-17
Waddeneilanden
Nordholland
Friesland
S. 14-15
Flevoland
Flevoland
S. 12-13
Hanzesteden
Groningen
Drenthe
S. 10-11
Oldambt
RAD, ROUTE, REKORDE:
NIEDERLANDE ZUM
STAUNEN
Die Niederlande sind mehr als nur
Käse und Grachten – spannende Zahlen
und Fakten rund ums Radfahren
und Wandern zeigen, warum unser
Nachbarland ein echtes Outdoor-
Paradies ist.
Mehr Räder als Menschen
In den Niederlanden gibt es rund
23 Millionen Fahrräder – bei nur
17,5 Millionen Einwohnern.
NIEDERLÄNDISCH FÜR OUTDOOR-FANS
Ein wenig sprachliches Rüstzeug fürs Gepäck?
Wir haben einige niederländische Vokabeln rund
ums Radfahren und Wandern zusammengestellt.
Utrecht
Gelderland
Overijssel
S. 6-7
Arnhem & Nijmegen
Mit dem Rad zur Arbeit?
Aber sicher!
Fast ein Viertel aller Pendler in den
Niederlanden fährt täglich mit dem
Fahrrad zur Arbeit. In Deutschland ist
es nur jeder Zehnte.
NL DE
fiets Fahrrad
fietspad Radweg
fietsverhuur Fahrradverleih
fietsband Reifen flicken
plakken
wandeltocht Wanderung
wandelschoenen Wanderschuhe
op pad unterwegs
Zeeland
Südholland
Nordbrabant
Limburg
S. 8-9
S. 18
WestCord Hotels
EuroParcs
Von wegen flach
Die höchste „Erhebung“ der Niederlande
ist der Vaalserberg – ganze 322 Meter
hoch. Auf dem Gipfel liegt übrigens das
Dreiländereck mit Deutschland und
Belgien.
Keine Einfahrt für Autos
Das größte Fahrradparkhaus der
Welt steht – wenig verwunderlich – in
den Niederlanden, genauer gesagt in
Utrecht. 12.500 Fietsen können hier
abgestellt werden.
afslag Abzweigung
Das Wandern ist des
Niederländers Lust
12.000 Kilometer lang ist das
Wanderwegenetz in den Niederlanden
– davon entfallen 7.500 Kilometer auf
Fernwanderwege.
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AUF SPURENSUCHE ZWISCHEN
WEIN, WALD UND WELTGESCHICHTE:
UNTERWEGS IN DER GRENZREGION
Auf dem Rad lässt es sich prima in die wunderschöne Natur der Veluwe eintauchen
Weinroute Groesbeek
Länge: 31 km Start: Niederländisches Weinbauzentrum an den Knotenpunkten 87 und 89
Knotenpunkte: 89 – 25 – 80 – 79 – 78 – 85 – 81 – 83 – 68 – 60 – 57 – 58 – 59 – 29 – 28 – 88 – 18
Südlich von Nijmegen liegt das Dorf Groesbeek.
Hier entfaltet sich eine Landschaft,
die so gar nicht dem typischen Bild der
Niederlande entspricht. Und genau darin
Groesbeek ist das Weindorf der Niederlande
liegt ihr Zauber. Auf sonnenverwöhnten
Hängen wachsen Reben, aus deren
Trauben preisgekrönte niederländische
Weine gekeltert werden. Wer hätte unweit
der deutsch-niederländischen Grenze ein
echtes Weinanbaugebiet vermutet, in dem
stolze Winzer ihre Produkte zur Verkostung
anbieten? Eine Tour über die ruhigen,
Foto: Jurjen Drenth
Ganz im Osten der Niederlande locken die beiden Städte Arnhem und Nijmegen mit lebendigen Einkaufsstraßen, spannenden Museen
und sonnigen Caféterrassen. Nur wenige Kilometer hinter den Stadtzentren geht das urbane Flair in malerische Naturlandschaften
über. Daran anschließend breitet sich die waldreiche Region Veluwe aus – im Sommer tiefgrün, im Frühling und Herbst
kunterbunt. Eine Einladung, Kultur, Natur und Bewegung auf besonders stimmige Weise miteinander zu verbinden.
Wildtierroute Veluwe
leicht hügeligen Wege fühlt sich wie ein
Kurzurlaub in der Toskana an. Radfahrer
entdecken hier nicht nur eine ungewöhnliche
Facette der Niederlande, sondern
auch ein Stück Genusskultur, das sich
wie ein gut gehütetes Geheimnis anfühlt
– voller Geschmack und landschaftlicher
Überraschungen.
Länge: 54 km Start: Schloss Cannenburch in Vaassen
Knotenpunkte: 75 – 45 – 02 – 40 – 14 – 15 – 16 – 18 – 41 – 03 –
22 – 20 – 21 – 26 – 47 – 96 – 56 – 61 – 62 – 64 – 98 – 76 – 75.
Hier gibt die Natur den Ton
an: Inmitten der weiten Wälder
der Veluwe lohnt es sich
für Radfahrer, das Tempo zu
drosseln und ganz genau hinzuhören.
Wer achtsam fährt, erlebt auf
der „Wildtierroute“ eine Tour, die fast zur
Pirsch wird. Hirsche, Wildschweine, Rehe
und Füchse streifen durch das dichte
Grün, oft nur wenige Meter vom Weg
entfernt, gut verborgen und doch
präsent. Frühmorgens oder in der Abenddämmerung
steigt die Chance, einen Blick
auf die scheuen Waldbewohner zu erhaschen.
Wer die Szenerie zwischendurch
aus luftiger Höhe betrachten möchte,
dem sei ein Stopp am Aussichtpunkt Haelberg
ans Herz gelegt. Der Blick über die
Liberation Route
Länge: 42 km Start: Knotenpunkt 12, Planken Wambuisweg 1A, 6718 SP Ede
Knotenpunkte: 12 - 70 - 97 - 45 - 44 - 38 - 39 - 52 - 94 - 41 - 54 - 36 - 35 - 22 - 29 - 86 - 28 - 87 - 27 - 59 - 53 - 37 - 09 -
08 - 07 - 82 - 84 - 85 - 12
Zwischen Arnhem und Wageningen führt
die „Liberation Route“ nicht nur durch
eine eindrucksvolle Kulisse aus Wäldern,
Flüssen, sanften Anhöhen und Feldern bis
zum Horizont, sondern auch mitten durch
ein Kapitel europäischer Geschichte. Wo
während der „Operation Market Garden“
im Herbst 1944 erbitterte Kämpfe tobten,
erzählen heute Infopunkte, Hörstationen
und Denkmäler von Mut, Verlust und
Stadt und Natur Hand in Hand
„Noviomagus“ nannten die Römer das
heutige Nijmegen, als sie sich dort vor
über 2.000 Jahren niederließen. Sie
errichteten eine Siedlung, an deren
Stelle heute das Museum Het Valkhof eine
große Sammlung römischer Kunst- und
Gebrauchsgegenstände zeigt. Eine Station
Nijmegens römische Wurzeln zeigen sich vielerorts
– auch auf der Stadtinsel Veur-Lent
Veluwe ist grandios. Start- und Endpunkt
der Tour ist das Schloss Cannenburch,
das Feldmarschall Marten van Rossem
auf der Ruine einer mittelalterlichen Burg
errichten ließ – und ebenfalls einen Besuch
wert ist. Die früheren Bewohner des
Schlosses nehmen neugierige Besucher
kurzerhand mit ins 18. Jahrhundert …
Auch das Airborne Museum Hartenstein liegt
auf der Liberation Route. Es thematisiert die
Schlacht um Arnhem 1944
des Stadtrundgangs, der
Besucher per pedes durch
Nijmegens Geschichte führt
– vorbei an der historischen Stevenskerk,
dem ältesten Café der Stadt und der
Waalbrücke, die im Zweiten Weltkrieg aus
Sicherheitsgründen gesprengt und danach
wieder aufgebaut wurde. Römische
Wurzeln, mittelalterliche Gassen und
moderne Lebendigkeit verschmelzen auf
dem Spaziergang zu einem spannenden
Bild der Stadt. Die genaue Route ist bei der
Touristinfo erhältlich. Einmal durchatmen?
Nur wenige Schritte hinter der Altstadt
öffnet sich der wunderschöne Ooijpolder.
Spaziergänger passieren eine kleine Brücke
und finden sich in einer anderen Welt
wieder. Reiher ziehen ihre Bahnen über
Mit etwas Glück begegnen Ausflügler
Waldbewohnern wie diesen Rehen
Hoffnung. Die Route folgt den Spuren der
Alliierten, die mit der gewagten Operation
versuchten, die Rheinbrücke bei Arnhem
einzunehmen und damit den Vormarsch
nach Deutschland zu beschleunigen. Das
Radfahren wird hier zu einer berührenden
Reise in die Vergangenheit, ohne schwer
zu wirken: Die Natur ist friedlich, die
Landschaft weit, und doch lädt sie immer
wieder zu Momenten des Nachdenkens.
den Wiesen, Wildpferde und Galloway-Rinder
grasen am Ufer der Waal, Frachtschiffe
ziehen leise vorbei und der Blick schweift
über eine Landschaft, die trotz ihrer Ruhe
voller Bewegung ist. Eine Wohltat!
Informationen zu Arnhem, Nijmegen
und der Veluwe sowie zahlreiche
weitere Ausflugstipps auf
www.das-andere-holland.de/
hollandtour
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Aktivurlaub auf Niederländisch:
Unterwegs mit WestCord Hotels
überraschend grüne,
ruhige Ecken wie das
Rembrandtpark-Viertel
oder die Plantagebuurt
– perfekt für alle, die
die Stadt einmal anders
erleben möchten.
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Die Insel Terschelling mit ihrem markanten Leuchtturm Brandaris – ein Paradies für Rad- und Wandertouren
Wer sagt, dass man sich im Urlaub zwischen Komfort und Aktivität entscheiden muss? Die WestCord Hotels beweisen, dass
beides perfekt zusammenpasst. Mit durchdachten Fahrrad- und Wanderarrangements wird jeder Aufenthalt zur Einladung, Natur,
Kultur und Bewegung auf ganz persönliche Weise zu verbinden. Vom Wattenmeer bis nach Amsterdam, von Friesland bis Delft: Ob
mit festem Tritt in die Pedale oder in Wanderschuhen auf Entdeckungstour – hier beginnt der Urlaub direkt am Hotel.
Fahrradarrangements – Radeln mit Genuss
Fahrradparadies
Waddeneilanden
Terschelling und Vlieland sind wie
geschaffen fürs Rad. Auf kurvigen Muschelpfaden,
entlang von Dünen, kleinen
Seen und durch stille Wäldchen fühlt
sich jede Tour wie ein kleiner Roadtrip
am Meer an. Weil Autos hier kaum eine
Rolle spielen, gehört die Landschaft den
Radfahrern – und dem Wind, der um die
Nase weht. Wer mag, schnappt sich ein
E-Bike und entdeckt das echte Inselfeeling
ohne Anstrengung.
historischen Bauwerken. Auf dem Rad
geht’s mühelos vom Zentrum hinaus
aufs Land – durch weite Wiesen, vorbei
an Windmühlen und vielleicht sogar
über ein Teilstück der berühmten
Elfstedentocht.
Amsterdam auf zwei Rädern entdecken
Zwischen Grachten und Gassen, durch
Parks und angesagte Viertel: Wer
Amsterdam mit dem Fahrrad erkundet,
sieht mehr. Es geht nicht nur entlang
der Highlights, sondern auch durch
Auch zu Fuß lässt sich die Vielfalt
rund um die WestCord Hotels bestens
erkunden. Ob Küstenwanderung auf den
Watteninseln, urbaner Spaziergang durch
historische Altstädte oder eine stille Tour
durch grüne Parks – WestCord bietet
den perfekten Ausgangspunkt für jeden
Wandertyp.
Inselwandern mit Weitblick
Auf Terschelling und Vlieland ist der Weg
das Ziel. Wanderer folgen Dünenpfaden,
spazieren durch Polderlandschaften oder
entdecken die variantenreiche Natur
der Inseln. Besonders eindrucksvoll: die
wechselnden Farben und Gerüche von
Meer, Heide und Kiefernwald – ein Erlebnis
für alle Sinne.
Delft – Historie trifft Natur
Das WestCord Hotel Delft und das Hotel
Arsenaal sind ideale Ausgangspunkte
für eine gemütliche Tour durch diese
charmante Stadt. Im Hintergrund: das
Erbe von Vermeer, im Vordergrund:
grüne Oasen wie das Agnetapark-Viertel
Wanderarrangements – Schritt für Schritt zum Wohlgefühl
zwischendurch eine Pause braucht,
findet garantiert ein einladendes Café
mit Blick aufs Wasser.
Natur pur rund um Delft
Nur wenige Minuten vom WestCord Hotel
Delft entfernt beginnt das Naherholungsgebiet
Delftse Hout – ideal für Spaziergänge
zwischen See, Wald und Wiesen.
Besonders schön am frühen Morgen oder
zur goldenen Stunde am Abend.
Ob zu Fuß oder per Rad – WestCord
Hotels machen Bewegung zum Teil des
oder das Erholungsgebiet Delftse Hout
mit seinen Seen, Wäldern und weiten
Wiesen.
Erlebnisses. Und das Beste:
Nach einem aktiven Tag wartet ein
komfortables Bett, gutes Essen und
oft auch eine Sauna oder ein Spa. Der
perfekte Mix für einen Urlaub, der in
Erinnerung bleibt.
Alle Informationen unter:
www.westcordhotels.de
Fotos: WestCord Hotels
Stadtradeln in Leeuwarden
Die friesische Hauptstadt überrascht
mit maritimem Flair, Grachten und
Amsterdam lässt sich am besten auf dem
Fahrrad entdecken – entspannt, flexibel und
ganz nah am echten Stadtleben
Stadtwanderungen mit Charakter
In Amsterdam oder Leeuwarden geht es
zu Fuß durch Geschichte und Gegenwart.
Von versteckten Innenhöfen über
historische Plätze bis zu modernen
Architekturhighlights – hier steckt
die Entdeckung im Detail. Und wer
Weitläufige Dünenlandschaften laden zum entspannten Wandern und Abschalten ein
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Tageswanderung „Graanrepubliek“
Länge: 17,9 km Start: Bahnhof Bad Nieuweschans
Knotenpunkte: 53 – 58 – 21 – 72 – 94 – 93 – 15 – 46 – 45 – 31 – 32 – 65 –
66 – 50 – 58 − 51
OLDAMBT: RADFAHR- UND
WANDERPARADIES IM OSTEN GRONINGENS
Wer Weite schätzt, wird Oldambt lieben
Im äußersten Osten der niederländischen Provinz Groningen liegt Oldambt – eine Region, die mit ihrer weiten Landschaft
und einer spannenden Geschichte Radfahrer und Wanderer gleichermaßen zu begeistern weiß. Die Gegend gilt seit jeher als
„Kornkammer“ der Niederlande. Prachtvolle Gutshöfe mit parkähnlichen Gartenanlagen und weitläufige Getreidefelder zeugen
von einer Zeit großen Reichtums und zugleich großer sozialer Gegensätze. Denn vom enormen Wohlstand der Bauern kam beim
Großteil der Bevölkerung kaum etwas an. Dies war der Grund dafür, dass in Oldambt auch der Kommunismus auf fruchtbaren
Boden fiel und bestens gedieh. Heute bietet dieser besondere Landstrich ein hervorragend ausgebautes Netz an Rad- und
Wanderwegen, die das kulturelle Erbe erlebbar machen.
Diese Rundwanderung führt durch
das Herz der „Getreiderepublik“.
Hier kam alles zusammen: der
großflächige Getreideanbau, der
damit verbundene Reichtum der
Gutsherren und die Spannungen,
die von der Kluft zwischen Arm und
Reich verursacht wurden. Die Route
beginnt und endet am Bahnhof
Bad Nieuweschans und führt über
verwunschene Pfade, Landwege und
alte Deiche entlang markanter Orte
und idyllischer Fleckchen.
Tipp: Die hübsch restaurierte Kirche in
Nieuw Beerta aus dem Jahr 1856, in der
auch regelmäßig Konzerte organisiert
werden. Auf dieser kulturgeschichtlichen
Route bekommen Wanderer im
Vorbeilaufen viel Hintergrundwissen über
das luxuriöse Leben der „Kornbarone“
und die harte Existenz der Landarbeiter
und Mägde vermittelt.
Beispielroute: Tour um das Oldambtmeer
Länge: 23 km Start: Parkplatz am Hoofdweg, 9681 AP Oldambt
Knotenpunkte: 13 – 74 – 15 – 14 – 12
Grün, Getreidegelb und Himmelblau
sind die Farben Oldambts
Mehr zu Wander- und Radtouren in
Oldambt auf www.visitgroningen.nl/de/
orte/oldambt
Durch die Region verlaufen zudem
einige Fernradwege, wie der LF9 und die
Wattenmeerroute LF10. Attraktiv macht
sie unter anderem auch der Dollard,
eines der einzigartigsten Naturschutzgebiete
der Niederlande. Die besondere
Flora und Fauna, ausgedehnte Polderlandschaften,
die durch Ringkanäle und
Wasserläufe durchzogen sind sowie
hervorragende Wassersportmöglichkeiten
bieten, machen die Region zum
attraktiven Ziel für Aktivurlaube.
Fotos: ZO!Groningen
Radroute „Lekker Oldambt“
Länge: 29 km Start: Bahnhof Scheemda
Knotenpunkte: 02 – 03 – 05 – 06 – 29 – 07 – 10 – 12 – 14 – 12 – 10 – 57 – 03 – 02
Die Pieter-Smit-Brücke ist die längste Wander- und Fahrradbrücke Europas
Für Feinschmecker bietet die
22,6 Kilometer lange Route „Lekker
Oldambt“ einen kulinarischen
Querschnitt durch die Region. Ein
Fest für die Sinne. Ganze acht
schmackhafte Stationen zählt
der Rundkurs. Startpunkt ist
der Bahnhof Scheemda. Von dort
aus führt die Tour vorbei an Apfel-,
Birnen- und Kirschplantagen, nostalgischen
Gehöften und der zünftigen
Brennerei Groninger Genever Stokerij,
in der neben Genever auch Liköre und
Whisky destilliert werden. Unterwegs
laden verschiedene Hofläden und Produzenten
zum Verweilen und Probieren
ein. Highlights sind der Hofladen Ol Diek
in Nieuwolda, der die unterschiedlichsten
lokalen Köstlichkeiten anbietet, und der
Jachthafen Midwolda.
Wassertreten einmal anders
Es ist kaum zu glauben, dass dort, wo
sich heute einer der größten Seen der
Niederlande befindet, vor einigen Jahren
noch Ackerland war. Es war 2005, als die
damalige Königin Beatrix den Wasserhahn
aufdrehte und die 800 Hektar große
Fläche flutete. So entstand in Form des
Oldambtmeers über die Jahre ein schönes
Natur- und Naherholungsgebiet, das man
auf dieser Tour umrundet – Wind und
Wellen inklusive. Zwischendurch bietet
sich reichlich Gelegenheit für Pausen. Das
gastronomische Angebot am See weiß zu
überzeugen. Routenoption: Eine interessante
Erfahrung ist eine Fahrt über die
Pieter-Smit-Brücke (Knotenpunkt 56),
die Blauwestad und Winschoten miteinander
verbindet. Mit einer Länge von
800 Metern ist sie die längste Wanderund
Fahrradbrücke Europas. Gebaut
wurde sie hauptsächlich aus nachhaltigem,
FSC-zertifiziertem Hartholz.
TIPP:
Rastpunkte zur Erholung
Praktisch sind auch die
Rastpunkte an den Rad- und
Wanderwegen, die sich für
Verschnaufpausen anbieten.
Erkennbar sind sie an großen
Schildern oder Bannern mit dem
Schriftzug „Rust“. Gegen einen
freiwilligen Beitrag kann man hier
eine Tasse Kaffee oder Tee und
eventuell ein paar Süßigkeiten
genießen. In der Regel ist dort
auch alles Notwendige für
Radtouren zu finden, wie zum
Beispiel für die Reifenreparatur.
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hanse
StädtE
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Die niederländischen
Hansestädte
laden ein
Blick auf Kampen
Der Hanse-Radweg startet in Neuss und verbindet auf niederländischer Seite Deventer, Doesburg, Elburg, Harderwijk, Hasselt,
Hattem, Kampen, Zutphen und Zwolle miteinander. Es locken traumhafte Flusslandschaften, prachtvolle historische Stadtzentren
sowie 30 Hörgeschichten entlang des Weges, die Radwanderer in die schillernde Hansezeit hineinversetzen. Insgesamt 450
Kilometer Fahrvergnügen, verteilt auf acht Etappen! Dazu runden die 16 Hanse-Rundkurse durch das jeweilige Hinterland der
Städte das Angebot für Radtouren ab. Auch in den Städten selbst sollte man sich unbedingt näher umsehen. Für Wanderfreunde
ist der Hansestadt-Pfad das Pendant zum Hanse-Radweg. Auf rund 124 Kilometern gliedert er sich in 16 wunderschöne Tageswanderungen,
umfasst jedoch nur die Hansestädte an der Ijssel.
Egal ob im Fahrradsattel oder in Wanderstiefeln, es lohnt sich, für die Erkundung der Region mehrere Tage einzuplanen. Das Angebot
an individuellen B&Bs und sonstigen Unterkünften fürs „Städtehopping“ ist riesig.
Hanse-Radweg: Etappe 05 – von Doesburg über Zutphen nach Deventer
Länge: 53,2 km Start: Knotenpunkt 36, Doesburg
Knotenpunkte: 36 – 35 – 01 – 52 – 05 – 50 – 90 – 91 – 87 – 83 – 78 – 75 – 74 – 10 – 01 – 36 – 35 – 37 – 49 – 17 – 16 – 24 – 62
Los geht es am Markt in Doesburg, das
sich seinen mittelalterlichen Charme
bewahren konnte. Viele Museen, kleine
Boutiquen und Straßencafés machen
den Ort so liebenswert. Eine Spezialität
ist der Senf. Beim Zwischenstopp am
Mosterdmuseum kann man sich über seine
Herstellung informieren und natürlich auch
probieren. Im Anschluss folgt man der
mäandernden IJssel in Richtung Bronkhorst,
der kleinsten Stadt der Niederlande,
die von gerade einmal rund 160 Menschen
Foto: Arjan Almekinders
bevölkert wird. Im klaren Kontrast dazu
steht die nächste Station: Zutphen ist die
Stadt der Türme und wurde bereits in römischer
Zeit gegründet. Heute überzeugt das
vielseitige Shoppingangebot. Nicht verpassen
sollte man die kleinen Hinterhöfe,
Foto: Gijs Versteeg / MarketingOost
in denen früher fleißig gewoben, gebacken
oder gebraut wurde. Hier geht es auch
über die IJssel und auf dem anderen Ufer
dem Etappenziel Deventer entgegen. Einer
ebenfalls sehr lebendigen Stadt mit vielen
Events und einer beeindruckenden Skyline.
Hanse-Schleife Harderwijk
Länge: 43,5 km Start: Vischmarkt en Vischpoort im Zentrum Harderwijks
Knotenpunkte: 82 - 09 – 07 – 45 – 20 – 21 – 22 – 23 – 29 – 35 – 01 – 09 – 39 – 49 – 60 – 81 – 80 – 18 – 55 – 76 – 74 – 90 –
46 – 10 – 11 – 82
Früher lag Harderwijk an der Zuiderzee
und hatte somit Zugang zum offenen
Meer. Zu Zeiten der Hanse wurden hier
Korn, Getreide und Fisch gehandelt.
Zudem kamen Salz, Hering und
Stockfisch aus Skandinavien, Pelze
und Felle aus Nowgorod und Holz und
Getreide aus Polen. Über den Landweg
wurden Blaubeeren, Holz, Stoff und Bier
umgeschlagen. Durch die Einpolderung,
mit dem Entstehen Flevolands, liegt
Die Thorbeckegracht in Zwolle
Foto: Marketing Oost
Der gesamte Hansestadt-Pfad ist
mit gelb/roten Wegmarkierungen in
Streifenform (Streekpad Nr. 11) ausgewiesen,
Kartenmaterial ist online
Jede Hansestadt ist etwas
Besonderes. Entsprechend lohnt
es sich, sie alle im Rahmen eines
Stadtrundganges ausführlich zu
erkunden. Dies gilt ausdrücklich
auch für die kleineren von ihnen:
Hasselt ist der älteste Wallfahrtsort
Harderwijk seit den 1950er Jahren an
den Veluwerandmeren, die aus vier
Seen gebildet werden. Entsprechend
ist man auf dieser Route immer am
Wasser. Als stilechte Belohnung
eignet sich zum Beispiel Räucheral
aus dem Palingmuseum. Generell
ist das gastronomische Angebot in
Harderwijk ausgezeichnet. Es reicht von
gemütlichen Straßencafés bis hin zu
Sterne-Restaurants.
(www.wandelnet.nl) und in den Tourismusbüros
entlang der Strecke erhältlich.
Zwischen den Städten gibt es gute
Zug- und Busverbindungen.
Vom Zwoller Bahnhof aus geht es durch die
Stadt in Richtung Wasser. Zwolle hat über
die Willemsvaart erst seit dem 19. Jahrhundert
eine Verbindung mit dem Fluss. Dort
passieren die Wanderer auch zwei alte
Schleusen und eine eiserne Zugbrücke.
Dann folgt die Route fast durchgängig
Harderwijk ist einfach wunderschön
Foto: Gijs Versteeg / MarketingOost
Hansestadt-Pfad (SP 11): Etappe 07 – von Zwolle nach Kampen
Länge: 20,7 km Start: 150 m vor dem Bahnhof in Zwolle
Stadtrundgänge durch die neun Hansestädte
Länge: variierend von 2,5 bis 3,5 km Länge
der Niederlande. Elburg war einst ein
bedeutender Fischerort, noch heute
liegen die alten Holzschiffe und Botter
(Flachbodenschiffe) im Hafen. Hattem
liegt zwischen Wald und Wasser
und ist seit Jahrhunderten eine
Inspirationsquelle für Künstler.
dem Verlauf der IJssel. Am Flussufer winken
beeindruckende Aussichten, es geht durch
Schilfgürtel und Grasland mit großen Weideflächen
bevor Kampen in Sicht kommt. Dank
seiner strategisch günstigen Lage hatte
Kampen mehr Einwohner als Amsterdam.
Der einstige Wohlstand ist noch heute sichtbar.
Beispielsweise bei der Durchquerung
des imposanten Nieuwe Toren, der 1664
fertiggestellt wurde. Die Latijnse School am
Botermarkt bildet mit ihrer beeindruckenden
Treppe den Endpunkt dieser Etappe.
Weiterführende Informationen zur
Routenplanung bietet die Webseite:
www.holland-hanse.de und
www.hanseradweg.de
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De Oostvaardersplassen: ein Paradies
für Mensch und Tier
Foto: Allwrite
Diese Route führt einmal rund um das
Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen
– Teil des Nationalparks Nieuw Land,
eines der bedeutendsten Feuchtgebiete
Europas und Rückzugsort für unzählige
Vogelarten, darunter Seeadler, Gänse,
Schokland-Route
Flevoland für Entdecker:
Durchs jüngste Stück
der Niederlande
Auf neuen Wegen: In Flevoland wandert man dort, wo einst das Meer war
Wo einst Fischerboote auf der Zuiderzee fuhren, wogen heute Felder im Wind, sind neue
Städte entstanden und ziehen sich Wege durch eine Landschaft, die jünger ist als viele
ihrer Einwohner. Erst 1986 wurde Flevoland gegründet. Das Land wurde seit 1924 dem Meer
abgerungen – mit Poldern, Pumpwerken und einer Vision vom Neuanfang. Ein gelungenes Experiment
aus Ingenieurskunst, Naturgestaltung und Zukunftsdenken. Genau das macht diese
Provinz so besonders. Flevoland ist ein Stück Erde, das mit Mut und Kreativität geschaffen
wurde – und heute wunderbar per Rad oder zu Fuß erkundet werden kann.
Route „Rondje Oostvaardersplassen“
Länge: 32 km Start: Naturerlebnis-Zentrum De Oostvaarders
Knotenpunkte: 97 – 67- 24 – 23 – 20 - 06
Reiher und Löffler. Doch nicht nur die
Lüfte sind belebt: Auf den offenen
Grasflächen ziehen Konikpferde,
Rothirsche und Heckrinder umher. Mal
rollen die Räder über schnurgerade
Deichwege, mal über kurvige Uferpfade.
Länge: 30 km Start: Middelbuurt 3, Schokland
Knotenpunkte: 47 – 85 – 39 – 52 – 98 – 69 – 18 – 27 – 65 – 13 – 20 – 87 – 21 - 61
Auf dieser Route lernen Radfahrer
einen Ort kennen, der sich seinen
Platz auf der Landkarte hart erkämpft
hat. Ursprünglich war Schokland ein
langgestreckter Sandrücken in der
Zuiderzee, an dem Wind, Wellen und
Sturmfluten über Jahrhunderte nagten,
bis aus dem einstigen Festland eine
Foto: Almere City Marketing
Die wilde Schönheit des Gebietes bleibt
stetig im Blick. Auf halber Strecke
gibt es im Besucherzentrum nicht nur
Infos, sondern auch eine Stärkung für
durstige und hungrige Radler. Manchmal
etwas versteckt im Grün befinden sich
mehrere Aussichtspunkte. Hier lässt
es sich innehalten und durchs Fernglas
schauen. Eine Route für alle, die Natur
erleben und durchatmen wollen.
Insel wurde. Die Bewohner bauten
Deiche und trotzten dem Meer. Doch
die Insel wurde immer schmaler und
musste 1859 schließlich aufgegeben
werden. Mit der Trockenlegung der
Zuiderzee und der Entstehung der
Provinz Flevoland wurde Schokland
wieder Teil des Festlands – 1995 zum
UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wer hier
unterwegs ist, sollte sich einen Besuch
des Museums Schokland vornehmen.
Auch die Dörfer Nagele und Tollebeek,
das Städtchen Emmeloord und
gemütliche Restaurants am Wegesrand
laden dazu ein, vom Rad zu steigen.
Radtour am Veluwemeer
Radelpause mit Weitblick
Länge: 44 km Start: Restaurant ´t Huus van Guus,
Halderhaven 32, Zeewolde | Knotenpunkte: 29 – 27 – 57 – 28 – 02 –
03 – 04 – 10 – 25 – 23 – 48 – 44 – 47 – 49 – 39 – 09 – 01 - 35
Das Veluwemeer ist bekannt für sein
flaches, ruhiges Wasser, das ideal zum
Segeln, Surfen, Schwimmen und natürlich
für entspannte Radtouren entlang
des Ufers ist. Mal säumen grüne Deiche
und Jachthäfen den Weg, mal saust
man durch schattige Waldstücke und
vorbei an lauschigen Strandbuchten.
Unterwegs locken Badestellen zum
Abkühlen, Terrassen zum Verschnaufen
und Panoramablicke zum Durchatmen.
Der See verläuft entlang der Westküste
Flevolands und ist Teil der sogenannten
Randmeren – einer Kette von schmalen
Seen, die beim Bau der Polder als Wasserausgleichsfläche
zwischen dem neu
Architekturroute durch Almere
Länge: 5 km Start: Touristinfo VVV Almere, De Diagonaal 199, Almere
Wandern, wo die Häuser schräg stehen,
Fassaden glänzen und Ideen aus Beton
und Glas gebaut wurden: Diese City-Route
bietet urbane Coolness im Vorbeigehen.
Zwischen der teilweise überdachten
Ladenstraße (die gut 400 Geschäfte
sind auch sonn- und feiertags geöffnet)
und dem Seeufer spaziert man durch
ein Open-Air-Museum moderner Architektur
– vom farbenfrohen Wohn- und
Geschäftshaus „Smaragd“, über den
geschwungenen Wohnkomplex „The
Wave“ bis zum Kunstlinie-Theater,
das sich beinahe schwebend an
die Uferlinie des Weerwaters
Almere verzaubert mit seiner modernen
Architektur
Foto: Richard Terborg
Foto: Visit Flevoland
TIPP:
Wenn der Wind ordentlich
pustet, lohnt es sich, die Route
andersherum zu fahren – denn
am Deich bläst er gern frontal
und ohne Gnade.
gewonnenen Land und dem alten Festland
entstanden sind. Bei klarem Wetter
kann man bis zur bewaldeten Veluwe auf
der anderen Seite schauen.
schmiegt. Auf dem Spaziergang wird
offensichtlich: Almere ist jung, mutig
und anders. Perfekt für alle, die beim
Wandern nicht nur frische Luft, sondern
auch frische Ideen tanken wollen.
Weitere wunderschöne Radund
Wanderrouten in Flevoland
finden sich unter
www.visitflevoland.nl/de/
tun/radfahren-wandern
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Polderpracht-Route auf Terschelling
Länge: 26 km Start: Nieuwe Dijk 1, West-Terschelling
Route zum Download auf
www.visitwadden.nl/de/
polder-terschelling
VIER INSELN, EIN GLÜCKSGEFÜHL
WO RADELN UND WANDERN
DEN KOPF FREI WEHEN
Auch auf Terschelling wird der Fahrtwind
schnell zum Lieblingsbegleiter – besonders
auf dieser Route, die ihrem
Blick auf den Leuchtturm von Terschelling
Namen alle Ehre macht. Von West-
Terschelling aus führt der Radweg
durch sattgrüne Polder und blühende
Wiesen, die Heimat zahlreicher Vögel und
Schafe. Der Blick schweift über Felder,
Wasserläufe und das Wattenmeer, das je
nach Licht silbern glitzert oder mystisch
verschwimmt. Die Route ist flach, aber
nie eintönig: Mal begleitet das Rufen der
Seevögel die Fahrt, mal der Geruch von
frisch gemähtem Gras, mal das Gefühl,
dem Himmel ein Stück näher zu sein.
Eine der schönsten Aussichten über das
Inselpanorama erwartet Radfahrer auf
der Spitze der Kaapsdune. Eine Stärkung
gibt es in gemütlichen Hofläden wie
der Boerderij Halfweg. Verkauft werden
selbstgemachter Käse aus Schaf- und
Kuhmilch, Wurst aus eigener Herstellung
und Mitbringsel für Daheimgebliebene
wie Cremes sowie Pantoffeln und Mützen,
die aus Schafwolle hergestellt werden.
Wie gemalt: der Sonnenuntergang auf Schiermonnikoog
Foto: Simone Wittgen
Wenn das Festland am Horizont immer kleiner wird, öffnet sich eine andere Welt. Rauer, stiller und unendlich weit. Die
niederländischen Inseln Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog sind Teil des UNESCO-Weltnaturerbes
Wattenmeer, einer weltweit einzigartigen Küstenlandschaft. Hier scheint die Zeit nicht stillzustehen, sondern ihrem eigenen
Takt zu folgen – im Rhythmus der Gezeiten, im Spiel von Wind und Wolken. Wanderwege führen über endlose Strände und durch
duftende Dünenlandschaften, Radwege schlängeln sich zwischen Leuchttürmen, Salzwiesen und kleinen, verträumten Dörfern.
Autos spielen kaum eine Rolle – dafür umso mehr das Gefühl, ganz bei sich und mitten in der Natur zu sein.
Atemberaubende Weitsichten über
das Wattenmeer, erfrischender Wind
im Haar und der Geschmack von
Vlieland auf der Zunge: Wer auf dieser
Route in die Pedale tritt, spürt, dass
die Insel nichts für Eilige ist, sondern
für Genießer. Vom Hafen führt die
Strecke zwischen Dünen, Wald und
Nordseestrand zu geschmackvollen
Stationen, wie einem Imker, einem
Bierbrauer, einem Austernpilzzüchter,
einem Gin-Distiller und einem Käser,
der seine Schätze in einem ehemaligen
Militärbunker reifen lässt – salzige
Seeluft inklusive. Platz nehmen und
probieren, welche Leckereien Vlielands
Strandwandern auf Vlieland
Foodroute auf Vlieland
Länge: 22 km Start: Havenweg in Oost-Vlieland
Foto: Simone Wittgen
Köche in petto haben? Auch mehrere
Bistros und Restaurants liegen auf
der Fahrradroute. Kurz vor Ende der
Strecke lohnt es sich, das Fahrrad gegen
Gummistiefel einzutauschen. Hier führt
Route zum Download auf
www.visitwadden.nl/de/
foodroute-vlieland
Gerrit Oesterman hinaus ins Watt. Wo
andere nur Schlick sehen, zeigt er seinen
Gästen, was die Gezeiten hinterlassen:
essbare Algen, Queller, wilde Austern
und Muscheln direkt aus dem Meer.
Foodroute auf Ameland
Länge: 25 km
Start: Bureweg 2, Nes
Amelands Foodroute verbindet das Beste
aus zwei Welten: frische Meeresluft in der
Nase und ehrliche Inselprodukte auf dem
Teller, in der Tasse oder im Glas. Radler fahren
durch alle vier Dörfer der Insel – Nes,
Buren, Ballum und Hollum – und machen
unterwegs Halt an Hofläden, kleinen Manufakturen
und traditionellen Betrieben, die
Salz auf der Haut, Wind in den Haaren,
naturbelassene Wege und echtes Inselfeeling:
All das bekommen Radfahrer auf
dieser Route über Schiermonnikoog. Die
kleinste der bewohnten niederländischen
Wattenmeerinseln zeigt sich wild und
wunderschön. Kaum verwunderlich, dass
sich hier über 300 Vogelarten wohlfühlen.
In weiten Teilen der Insel hat die Natur
freies Spiel, der Mensch ist nur stiller
Gast. Das merken auch die Radfahrer, die
Route zum Download auf
www.visitwadden.nl/de/
foodroute-ameland
ihre Produkte mit viel Liebe und regionalen
Zutaten herstellen. Es geht vorbei an Salzwiesen,
durch duftende Kiefernwälder und
über Dünen, hinter denen sich die Nordsee
mal stürmisch, mal spiegelglatt zeigt.
Zwischen den Etappen lernen die Radfahrer
Ameländer Leckereien kennen. Bier
oder Tee, Senf oder Wurst, Eis oder Käse,
„Nichts für Warmduscher“-Route
auf Schiermonnikoog
Länge: 40 km Start: Torenstreek 20, Schiermonnikoog
dem zeitweise launischen Wind trotzen
und dafür mit malerischen Landschaftsbildern
belohnt werden. Hinter jeder
Kurve wartet ein neues Panorama:
Wattflächen bis zum Horizont, blühende
Salzwiesen und der schier endlose Westerstrand,
an dem es einen traumhaft
schönen Sonnenuntergang zu bestaunen
gibt. Nicht verpassen: Ein Besuch des
kleinen, charmanten Muschelmuseums,
das auf der Route liegt und mit seinen
Brot oder
Rapsöl: Alles
garantiert regional,
authentisch
und hausgemacht. Wer
hier radelt, sollte Appetit und in der Fahrradtasche
reichlich Platz für Souvenirs
mitbringen.
Route zum Download auf
www.visitwadden.nl/de/
route-schiermonnikoog
Fundstücken die faszinierende Vielfalt der
Meereswelt vor Augen führt.
Noch mehr Routentipps auf
www.visitwadden.nl/de/
besuchen/routen
Fotos: Lydia Annema
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MIT DEM FAHRRAD ENTLANG
DER NORDSEEKÜSTE: VON
NOORDWIJK NACH SCHOORL
Unbeschwert Urlaub im Nachbarland genießen – die Niederlande überzeugen durch
kurze Anfahrtswege, gut ausgebaute Radwege, unberührte Natur, lebendige Städte
und ein vielfältiges Freizeitangebot. Besonders eindrucksvoll lässt
sich diese Vielfalt bei einer ausgedehnten Radtour entlang der Nordseeküste
erleben.
Eine besonders reizvolle Route verbindet
zwei attraktive EuroParcs Ferienparks
miteinander: vom EuroParcs Noordwijkse
Duinen zum EuroParcs Koningshof
in Schoorl. Rund 70 Kilometer liegen
zwischen den beiden Parks – verbunden
durch einen der schönsten Radwege des
Landes: die LF1 Noordzeeroute, Teil der
internationalen EuroVelo 12.
Zwischen Dünen, Meer
und Naturreservaten
Ausgangspunkt der Tour ist der Ferienpark
EuroParcs Noordwijkse Duinen im
gleichnamigen Küstenort Noordwijk. Ruhig
und doch in Strandnähe liegt der Park inmitten
der charakteristischen südholländischen
Dünenlandschaft. Der Park bietet
eine große Auswahl an komfortablen
Ferienhäusern – ideal für alle, die Ruhe,
Natur und Erholung suchen. Nach einem
entspannten Start in den Tag beginnt die
Tour auf gut ausgebauten Radwegen,
umgeben von Wäldern, Dünen und – je
nach Jahreszeit – bunten Blumenfeldern.
Die Route führt fast immer an der Küste
entlang – begleitet vom Rauschen der
Wellen und dem weiten Blick über die
Dünenlandschaften.
Wenige Kilometer nach dem Start
führt der Weg durch die Amsterdamse
Waterleidingduinen, ein ausgedehntes
Naturschutzgebiet, das Damhirschen,
Füchsen und zahlreichen Vogelarten
Lebensraum bietet. Es folgt der Nationalpark
Zuid-Kennemerland, der durch
seine abwechslungsreiche Landschaft
mit offenen Dünen, Wäldern, Seen und
Sandflächen beeindruckt.
Malerische Küstenorte:
Zwischenstopps mit Meerblick
Entlang der Route liegen mehrere malerische
Küstenorte wie Zandvoort, Katwijk
und Castricum aan Zee. Strandpavillons,
kleine Cafés und ruhige Aussichtspunkte
laden zu einer erholsamen Pause mit
Blick aufs
Meer ein.
Die Radwege
sind gut ausgeschildert,
durchweg
flach und bequem zu befahren – die
gesamte Strecke lässt sich einfach an
einem Tag zurücklegen, auch mit genügend
Zeit für Zwischenstopps und Erkundungen.
Am Ende der Tour erwartet der EuroParcs
Koningshof in Schoorl seine Gäste. Der
Ferienpark liegt, eingebettet in grüne
Natur, unmittelbar am Rand des Schoorler
Dünengebiets – Heimat der höchsten Dünen
der Niederlande. Die im Landhausstil
gestalteten Ferienhäuser bieten viel Platz
und Privatsphäre. Der Tag lässt sich hier
wunderbar ausklingen, etwa bei einem
Spaziergang durch den angrenzenden
Wald oder bei einem ruhigen Abend auf
der eigenen Terrasse.
Die Route im Überblick
Die Strecke zwischen Noordwijk und
Schoorl verbindet landschaftliche
Schönheit mit sportlicher Aktivität –
und das auf eine komfortable Art, wie
sie für EuroParcs charakteristisch ist.
Ob als ambitionierter Tagesausflug oder
als Teil einer mehrtägigen Radreise: Diese
Route bietet die ideale Möglichkeit,
die wunderschöne Küstenlandschaft
des Nachbarlandes zu entdecken. Zwei
stilvolle Ferienparks bilden dabei den
perfekten Rahmen für ein eindrucksvolles
Küstenerlebnis auf zwei Rädern.
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Hier gibt es Nachschlag…
Zu Gast in den
Stadtverliebt im Frühling:
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Fremdbeilage
Ausgabe 4 | April 2025
Niederlanden
Eet smakelijk:
WO REGIONALE KÖSTLICHKEITEN
AUF HUNGRIGE BESUCHER WARTEN
Wir
Historie trifft Hollandrad:
UNTERWEGS AUF DEM
HANSE-RADWEG
die Niederlande
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