02.07.2025 Aufrufe

Regio Spezial Oberallgäu_3_2025

Der TT Verlag mit Sitz in Kempten veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazin plus Sonderausgaben. Pro Ausgabe erreicht die Publikation ca. 50.000 Leser aus dem bayerischen und württembergischen Allgäu. Der Schwerpunkt liegt auf regionale Themen und Unternehmen - ohne die große weite Welt außer Acht zu lassen.

Der TT Verlag mit Sitz in Kempten veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazin plus Sonderausgaben. Pro Ausgabe erreicht die Publikation ca. 50.000 Leser aus dem bayerischen und württembergischen Allgäu. Der Schwerpunkt liegt auf regionale Themen und Unternehmen - ohne die große weite Welt außer Acht zu lassen.

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Spezial | Juli 2025

OBERALLGÄU

Wirtschaft | Branchen-News | Kultur | Soziales

Möbel Klaus I Seite 6

Schreinerei, Küchenstudio

und Möbelhaus

Conditorei Café Gerlach | Seite 14

Wo der Berg zur Praline wird

Sallaba Immobilien | Seite 20

Immobilienspezialist

Wagner Markisen | Seite 30

Sonnenschutz und Markisen

Stafette Lesezirkel | Seite 32

Altes Prinzip – neue Möglichkeiten


Unser Zuhause.

Unser Allgäu.

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Vertrag pro Person. Gilt nicht für Mitarbeitende der Sparkasse Allgäu. Gültig

im Zeitraum vom 01.07. - 30.09.2025 für Abschlüsse bei der Sparkasse Allgäu,

Residenzplatz 23, 87435 Kempten

2 Oberallgäu


Juli | Editorial

Liebe Leserinnen und Leser

des Allgäuer Wirtschaftsmagazins,

TITELBILDER: MÖBEL KLAUS, CONDITOREI CAFÉ GERLACH, SALLABA IMMOBILIEN, MARKISEN WAGNER, STAFETTE

BILD: INDRA BAIER-MÜLLER

Landrätin Indra Baier-Müller

das Oberallgäu ist nicht nur durch seine

über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft

und Heimatverbundenheit

der Menschen geprägt, sondern auch

durch eine Wirtschaft, die modern, vielfältig

und zukunftsfähig ist. In den letzten

Jahren haben wir als Region immer wieder

bewiesen, dass wir uns den Herausforderungen

der Zeit mit viel Flexibilität

und Kreativität stellen können. Doch

auch 2025 erfordert die wirtschaftliche

Lage von uns allen eine kontinuierliche

Anpassung und Zusammenarbeit.

Unsere Unternehmen sind gut aufgestellt

und haben ihre Innovationskraft unter

Beweis gestellt, sei es in den Bereichen

Tourismus, Maschinenbau oder der Lebensmittelindustrie.

Die gute Zusammenarbeit

von Wirtschaft, Politik und

Gesellschaft ist der Schlüssel zu unserer

Resilienz, vor allem angesichts der aktuellen

wirtschaftlichen Herausforderungen.

Die globale Konjunktur zeigt auch hier

ihre Spuren: Die Exportmärkte stagnieren,

die Unsicherheiten im Welthandel

nehmen zu, und auch der Arbeits- und

Fachkräftemangel bleibt ein drängendes

Thema. Gleichzeitig sehen wir in der

Region positive Impulse, die uns zuversichtlich

in die Zukunft blicken lassen.

Besonders die Handwerksbetriebe im

Allgäu zeigen sich trotz schwieriger

Rahmenbedingungen durchaus auch optimistisch.

Für uns alle bedeutet das, dass wir weiterhin

zusammenarbeiten müssen, um die

Region für die kommenden Jahre fit zu

machen. Wir müssen weiterhin für eine

wettbewerbsfähige Infrastruktur sorgen

und die Digitalisierung weiter vorantreiben.

Themen wie bezahlbarer Wohnraum,

Gesundheitsversorgung, Mobilität/ÖPNV,

weiterer Ausbau regenerativer

Energien und Stärkung der Krisenresilienz

gilt es weiterhin zielgerichtet zu

bearbeiten.

Ich bin überzeugt, dass wir im Oberallgäu

die aktuellen Herausforderungen mit

einem starken Gemeinschaftsgefühl und

einem klaren Fokus auf unsere Stärken

meistern können. Gemeinsam können

wir die Weichen für eine nachhaltige und

erfolgreiche Zukunft stellen, die sowohl

die Wirtschaft stärkt als auch den Lebensraum

für uns alle bewahrt.

Ich wünsche Ihnen eine spannende und

aufschlussreiche Lektüre dieser Ausgabe

und freue mich auf die weitere gemeinsame

Arbeit für einen starken und zukunftsfähigen

Landkreis Oberallgäu.

Herzlichst

Ihre

Indra Baier-Müller

Landrätin

Oberallgäu

3


Oberallgäu | Inhalt

6

6 Schreinerei, Küchenstudio

und Möbelhaus

Möbel Klaus aus Fischen bietet seinen

Kunden von der Planung bis zur Fertigstellung

alles aus einer Hand.

10 Teambuilding

Den Spaß aus Teambuilding mit den

Stärken des erlebnisorientierten Teamtrainings

zu verknüpfen, ist ein neues

kreatives Konzept der im Februar dieses

Jahres gegründeten TEAMPERIUM GmbH.

12 Das Oberallgäu

Ein Gespräch mit der Oberallgäuer

Landrätin Indra Baier-Müller zum

Thema Wirtschaftsstandort Oberallgäu.

13 Hausarztpraxen

Ein Gutachten liefert Tipps zu der Frage,

wie die Hausärzteversorgung im Allgäu

gesichert werden kann.

14 Konditorei

Ein Kaffeehaus, wie es heute nur noch

selten eines gibt: Das Café Gerlach in

Oberstdorf bietet hochwertige Backwaren

und Pralinen in stilvollem Ambiente.

16 Elektroinstallation

Elektro Müller in Immenstadt ist der

Spezialist für Lampen, Elektroinstallationen

und Smarthome.

14

4 Oberallgäu


18 30

18 Sportstätten

Die Skiflugschanze in Oberstdorf ist nicht

nur Sportstätte, sondern auch Ort für besondere

Firmenevents, Betriebsausflüge

oder andere Veranstaltungen.

20 Immobilienspezialist

Sallaba Immobilien aus Sonthofen

vermittelt seit inzwischen 70 Jahren

Wohneigentum.

22 Besucherlenkung

Im Oberallgäu will man die Bedürfnisse

von Mensch, Natur und Tierwelt unter

einen Hut bringen.

24 Metallbau

Herausfordernde Arbeiten im Tunnel von

Neuschwanstein für Metallbau Kössel.

30 Sonnenschutz und Markisen

Schon seit 60 Jahren liefert Wagner

Markisen aus Immenstadt Sonnenschutz

in höchster Qualität.

32 Lesezirkel

Den Stafette Lesezirkel aus Immenstadt

gibt es bereits seit 1946 und die Nachfrage

nach hochwertigen Zeitschriften ist

selbst im digitalen Zeitalter ungebrochen.

34 Frauengesundheit

Auch in diesem Jahr findet wieder eine

große Gesundheitswoche im Allgäu statt.

35 Schlusswort

Unser schönes Oberallgäu – eine Liebeserklärung.

24

28 Landratsamt

Wer einen sinnvollen und sicheren Job

sucht, findet ihn beim Landratsamt.

Oberallgäu

5


Fischen | Schreinerei, Küchenstudio und Möbelhaus

Schreinerei, Küchenstudio

und Möbelhaus – Möbel Klaus

aus Fischen im Allgäu

Das Fischinger Traditionsunternehmen bietet seinen Kunden ein breites Leistungsspektrum

Seit beinahe 150 Jahren steht Möbel Klaus in Fischen für qualitativ hochwertige

Schreinerarbeiten. Das Unternehmen hat sich stetig weiterentwickelt und dabei sein

Leistungsspektrum erweitert: An die Schreinerei angebunden sind ein Möbelhaus und

das Küchenstudio. Von der Beratung über die Planung bis zum Einbau – Möbel Klaus

bietet dies alles aus einer Hand an.

Eine kleine Geschichte von Möbel Klaus

in Fischen

Johann Klaus legte bereits im Jahr 1876

mit der Gründung einer Möbelschreinerei

Am Anger in Fischen den Grundstein

für den heutigen Betrieb von Möbel

Klaus. Die Schreinerei wurde von Generation

zu Generation weiter gegeben und

zog schließlich in die Weilerstraße um, da

die Räumlichkeiten im Laufe der Jahre zu

klein geworden waren. 1956 erweiterte

Robert Klaus die Schreinerei um das

Möbelhaus. Seit 1989 führten Wolfgang

und Maria Klaus den Familienbetrieb.

Mit dem Neubau der Schreinerei 1997

wurde die Basis für eine moderne Produktionsstätte

geschaffen, die bis heute

kontinuierlich weiterentwickelt wurde.

Drei Geschäftsbereiche,

drei Geschäftsführer

Heute umfasst das Leistungsportfolio von

Möbel Klaus drei Hauptgeschäftsbereiche:

die Schreinerei, das Möbelhaus mit

Küchenstudio und die Projektbegleitung.

Drei Geschäftsführer leiten diese Bereiche.

Markus Schmid ist Schreinermeister,

der bereits 1994 bei Möbel Klaus seine

Ausbildung absolviert hat. Er leitet die

Schreinerwerkstatt. Benjamin Bauer hat

auch bei Möbel Klaus das Schreinerhandwerk

gelernt und leitet das Möbelhaus,

samt Küchenstudio. Daniel Klaus, der das

Unternehmen von seinen Eltern übernommen

hat, ist diplomierter Bauingenieur.

Er kümmert sich um die ganzheitliche

Projektplanung und Bauleitung.

„Dadurch, dass wir unsere drei

Geschäftsbereiche aufgeteilt haben,

kann unser Team die Kunden auch

optimal beraten und betreuen!“

Benjamin Bauer

62 Oberallgäu


„Weil wir nicht nur Schreinerei

sind, sondern auch Möbelhaus,

können wir die Wünsche

unserer Kunden ganz individuell

erfüllen. Jeder Raum wird

zu einem einzigartigen Ort

mit Charakter!“

Daniel Klaus

Oberallgäu

73


„Wir sehen uns als Manufaktur,

nicht als industriellen Betrieb.

Bei uns werden die Möbel individuell

gefertigt, ein Mitarbeiter betreut

das Möbelstück vom Anfang

bis zur Montage und kennt dadurch

auch seine Details!“

Markus Schmid

Das Unternehmen aus Fischen zählt

aktuell zwölf Mitarbeiter und engagiert

sich zudem in der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses.

Breites Leistungsportfolio

Bei Möbel Klaus erhalten die Kunden

eine individuelle Beratung. Sei es in

der Schreinerei oder bei der Küchen ­

planung. „Wir hören dem Kunden zu

und erarbeiten ein Raumkonzept nach

Maß“, verspricht Daniel Klaus. Von der

ersten Idee über die Auswahl geeigne ­

ter Ma terialien bis hin zur technischen

Ausarbeitung werden individuelle Kundenwünsche

berücksichtigt und in

meisterlicher Ausführung realisiert. Ob

Neubau, Reno vierung oder Neugestaltung

– in enger Zusammenarbeit

und Abstimmung mit allen beteiligten

Handwerkern sorgt Möbel Klaus für

einen reibungslosen Ablauf. „Viele

Kunden kommen auch zu uns statt

zum Architekten“, erzählt Daniel Klaus.

Wenn er eine Baulei tung übernimmt,

steuert er natürlich auch die anderen

Ge werke wie z.B. Elek triker, so dass

sich der Kunde um nichts kümmern

muss.

84 Oberallgäu


3D-Planung

^

Projektumsetzung ^

Projektumsetzung ^

3D-Planung ^

Breites Kundenspektrum

Zu den Kunden von Möbel Klaus zählen

nicht nur Privatpersonen. Viele Hotels,

Ferienwohnungen und Pensionen wurden

durch das Fischinger Unternehmen

neu gestaltet – von den maßgefertig ­

ten Einbauten aus der Schreinerei über

die Möbel aus dem Einrichtungshaus

bis hin zur Küche nach Kunden ­

wunsch. Auch andere gewerbliche Bereiche

werden regelmäßig ausgestattet,

zahlreiche Arztpraxen, Steuerkanzleien

oder auch der Klinikverbund zählen zum

Kundenstamm. Besonders wichtig ist dem

Team von Möbel Klaus, dass die Kun ­

den von der Beratung bis zur Montage

umfassend betreut werden. Und: jedes

Möbelstück wird von einem erfahre ­

nen Schreiner passgenau gefertigt und

persönlich montiert. So kennt der Mitarbeiter

das Mö bel stück bis ins Detail

und kann auch noch nach Jahren zuverlässigen

Service anbieten! ■

Eva Veit

Möbel Klaus

Weilerstraße 6

87538 Fischen im Allgäu

Telefon 08326 36200

info@moebel-klaus.de

www.moebel-klaus.de

BILDER: MÖBEL KLAUS

Oberallgäu

95


Oberstaufen | Teambuilding

TEAMPERIUM:

mehr als Teambuilding

Gemeinsam die Arbeitswelt der Zukunft gestalten

Den Spaß aus Teambuilding mit den Stärken

des erlebnisorientierten Teamtrainings

zu verknüpfen, ist ein neues kreatives

Konzept der im Februar dieses Jahres

gegründeten TEAMPERIUM GmbH.

Ziel ist es, Menschen und Teams nachhaltig

in ihrer Entwicklung zu stärken und

Räume für ein gesundes, kooperatives

Miteinander zu schaffen – praxisnah,

kommunikativ und mit Freude. TEAM­

PERIUM steht für nachhaltige Team­ und

Führungskräfteentwicklung mit Sinn.

„Unser Prinzip ist ein Crossover:

Teambuilding, klassisches Führungs-

Medium, mit modernem Ansatz auf

der Erlebnispädagogischen Schiene.“

Alfons Winhart

„Als führender Anbieter für Team­ und

Führungskräfteentwicklung wollen wir

unsere Kunden dazu befähigen, den Raum

für ein gutes Miteinander zu schaffen und

ihre volle Stärke als Einheit zu entfalten.

Kurzum: Wir wollen mit Menschen und

Gruppen die gesunde Arbeitswelt der

Zukunft gestalten“, lautet die Philosophie

der Gründer Sebastian Trenkler und

Alfons Winhart.

TEAMPERIUM ist ein Crossover aus den

Vorzügen klassischen Teambuildings und

einem modernen Ansatz aus der Erlebnispädagogik.

Teamtraining und Teambuilding

sind heute wichtiger denn je.

Unzufriedenheit auf Seite der Mitarbeiter

wie auch beim Arbeitgeber, so lautet viel

zu oft eine Bestandsaufnahme in Unternehmen.

In einem Team treffen immer wieder

Menschen nicht nur mit unterschiedlichen

Stärken, sondern auch mit unterschiedlichen

Vorstellungen und Mentalitäten

aufeinander. Doch das muss kein

Nachteil sein, bei adäquater Teamentwicklung

kann jedes Team sehr erfolgreich

sein. Ein Beispiel dazu aus der

Sportwelt: Basketball­Legende Michael

Jordan sagt: „Talent gewinnt Spiele, aber

Teamwork und Intelligenz gewinnen

Meisterschaften.“

Laut einer Studie der Unternehmensberatung

Deloitte sind, neben Gehalt und

Sicherheit des Arbeitsplatzes, den Mitarbeitern

„klare Verantwortlichkeiten“,

„effektive Führung“, „vertrauensvolle Arbeits

atmosphäre“ sowie „sinnvolle Aufgaben“

wichtig. Von Führungskräften

werden auch Social Skills, wie Einfühlungsvermögen

und Flexibilität, erwartet.

„Wenn man das Ganze nur an der

Oberfläche, in der Theorie

betrachtet, wird man nie an das

‚Eingemachte‘ gelangen. Die ganzen

Spannungspunkte, die eventuell

im Team herrschen, und

Verbesserungspotenziale, das

wollen wir erst einmal aufzeigen.“

Sebastian Trenkler

10 2 Oberallgäu


Die Mitarbeiter wollen wertgeschätzt

werden. Der Führungsstil prägt das Arbeitsklima

und die Mitarbeiterzufriedenheit,

ist entscheidend, ob sich die Mitarbeiter

im Unternehmen „wohlfühlen“.

Daher ist ein spezielles Training für Führungskräfte

auch ein wichtiger Teil im

Angebotsspektrum von TEAMPERIUM.

Am Beginn jeder Teamtrainings­ und

Teambildungsmaßnahme steht Ursachen ­

forschung. TEAMPERIUM analysiert und

entwickelt mit den Teilnehmenden gemeinsame

Ziele, Werte und Strategien.

Durch Interaktionen, bei denen die gemeinsame

Aktivität und das Erleben von

kooperativem Miteinander im Vordergrund

stehen, erreicht man die Teilnehmenden

auch emotional, baut Vertrauen

auf und erfährt, welche „Stellschrauben“

man drehen muss.

Interaktionsübungen schaffen

eine positive Erlebniswelt

Im Rahmen erlebnisorientierter Teamtrainings

sollen beim TEAMPERIUM

zieldienliche Erfahrungsräume geschaffen

werden, die authentisch sind, einprägsame

Elemente enthalten und direkt

an die individuelle Denk­ und Erlebenswelt

der Teilnehmenden anknüpfen. Die

Prozesse finden in einem Forum intensiven

Erlebens statt, anschaulich, spürbar

und in aufgelockerter Atmosphäre. Die

Module fördern die Bereitschaft für

Neues, erzeugen Offenheit, Motivation

und bieten ein konstruktives Umfeld, das

zum Experimentieren und Ausprobieren

einlädt.

Onboarding der Fachkräfte von morgen

Ein sehr wichtiges Angebot sehen

Sebastian Trenkler und Alfons Winhart

im Bereich „Willkommenskultur“ für

neue Azubis. Wenn die Jugendlichen von

der Schule in einen Betrieb wechseln, so

kommen sie in eine ganz neue Welt.

Ihnen gleich am ersten Tag das gute Gefühl

zu geben, „willkommen“ zu sein,

unterstützt ein gutes Ankommen, das der

Grundstein sein kann für ein langfristiges

Verbleiben im Unternehmen.

In das Onboarding von Azubis zu investieren,

ihnen dabei zu helfen, anfängliche

Hürden und Stolpersteine bei ihrem Eintritt

in die Arbeitswelt aus dem Weg zu

räumen, zahlt sich aus. So gewinnt man

Fachkräfte für die Zukunft. Auch dafür

hat TEAMPERIUM effiziente Lösungen

im Programm. Der Einsatz erlebnispädagogischer

Teammodule ermöglicht den

Transfer sozialer Kompetenzen und

Learnings in den beruflichen Alltag!

Unternehmen, die ihre Teams stärken

wollen, sind herzlich eingeladen, mit uns,

entweder an unserem Event­Stadel in

Oberstaufen oder auch mobil bei den

Unternehmen vor Ort, neue Wege zu gehen.

Schließlich heißt es: „Die Menschen

sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens“

(Richard Branson, der Gründer

der Virgin Group).

Kundenstimmen

„Ein rundum gelungenes Teamevent –

mit viel Spaß, wertvollen Impulsen für

unsere Zusammenarbeit und dem gemeinsamen

Seifenkistenbau als kraftvolles

Symbol dafür, wie wir Silos

überwinden und als Team noch enger

zusammenwachsen können.“

Monika W., IDS GmbH

Die Kollegen schwärmen von dem

wundervollen Tag mit Euch. Es war

ganz große Klasse. Vielen Dank an

das tolle TEAMPERIUM-Team für den

sensationellen Tag!

Annika Pilgram, Intero Consulting GmbH, München

Ein herzliches Dankeschön von

unserem gesamten Team. Wir hatten

mit unseren fast 50 Mitarbeitern

richtig viel Spaß bei euch. Es war ein

megatolles Event. Wir werden es auf

alle Fälle weiterempfehlen.

Jürgen und Birgit Berkmiller,

Brauereigaststätte „Zum Stift“, Kempten

AktivZentrum Allgäu

TEAMPERIUM GmbH

Malas 1

87534 Oberstaufen

Telefon 0152 09082921

info@aktivzentrum.de

www. aktivzentrum.de

BILDER: AKTIVZENTRUM ALLGÄU

Oberallgäu

11 3


Oberallgäu | aufstrebende Region

Zukunft Oberallgäu: gemeinsam

gestalten, nachhaltig handeln

Landrätin Indra Baier-Müller über die Verantwortung, das Oberallgäu

als lebenswerte und zukunftsfähige Region zu erhalten

Das Oberallgäu ist eine Region mit starken Wurzeln und mutigen Visionen. Zwischen

beeindruckender Natur, einer faszinierenden Bergwelt und authentischen Gemeinden

steht nicht nur Tradition im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie wir uns den

Herausforderungen der Zukunft stellen. Der Landkreis Oberallgäu nimmt seine Verantwortung

ernst, um eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen.

AWM: Welche Herausforderungen und

Chancen sehen Sie für die heimischen

Unternehmen?

Landrätin Indra Baier-Müller: Bürokratische

Hürden und begrenzte Flächen

für Erweiterungen bremsen viele Betriebe.

Hinzu kommen Fachkräftemangel,

hohe Energiekosten und häufige gesetzliche

Änderungen. Gleichzeitig setzen

Unternehmen auf Integration, Mitarbeiterunterkünfte

und den Ausbau eigener

Energiequellen. Damit Innovation gelingt,

brauchen wir vor allem unkomplizierte

Genehmigungsverfahren und gezielte

Förderprogramme – auch für die

Landwirtschaft.

AWM: Wie meistert der Landkreis die

Integration von Geflüchteten?

Baier-Müller: Die Integration gelingt

nur gemeinsam. Wir fördern eigenständige

Wohnformen und arbeiten eng mit

Partnern bei Sprachkursen, Bildung und

Arbeitsmarktintegration zusammen. Viele

Unternehmen geben Geflüchteten bereits

Chancen – was für beide Seiten

wertvoll ist.“

AWM: Welche Rolle spielt die Arbeitsmarktintegration

für die regionale Wirtschaft?

Baier-Müller: Geflüchtete sind wichtige

Fachkräfte in Zeiten des Mangels.

Der Landkreis unterstützt mit Qualifizierungsangeboten

und fördert den Austausch

zwischen Unternehmen und

Geflüchteten, um Praktika, Ausbildungsplätze

und Jobs zu vermitteln.

AWM: Wie treibt der Landkreis die

Energiewende voran?

Baier-Müller: Mit der Energiegesellschaft

Oberallgäu fördern wir erneuerbare

Energien und die Zusammenarbeit der

Kommunen. Projekte wie Freiflächen-

Photovoltaik und Solarüberdachungen

nutzen vorhandene Flächen effizient.

Auch Windkraft bleibt ein Thema, sobald

die regionale Planung vorliegt. So stärken

wir Klimaschutz und regionale Wertschöpfung.

AWM: Wie wird aus Ihrer Sicht die Kulturlandschaft

geschützt, zugleich aber auch

die moderne Infrastruktur gefördert?

Baier-Müller: Die Allianz Kulturlandschaft

bewahrt Biodiversität und Identität,

während nachhaltige Entwicklungen

möglich bleiben. Das 12-Punkte-Papier

hilft, Naturschutz, Landnutzung und Behörden

in Einklang zu bringen.

AWM: Wie stärkt der Landkreis die Krisenresilienz

der Region?

Baier-Müller: Mit dem Modellprojekt

‚Resilienz Region Oberallgäu‘ arbeiten

wir eng mit der OTH Regensburg und lokalen

Einsatzkräften zusammen. Realitätsnahe

Trainings verbessern die Vorbereitung

auf Naturgefahren und Krisen.

AWM: Was gibt Ihnen Zuversicht für die

Zukunft?

Baier-Müller: Unsere Region hat gezeigt,

dass Zusammenarbeit über Grenzen

hinweg erfolgreich ist. Entscheidend

sind Wille, Engagement und das Bündeln

unserer Stärken – bei Wohnraum, Digitalisierung,

Fachkräften, ÖPNV und Klimaschutz.

So schaffen wir eine nachhaltige

und lebenswerte Heimat.

AWM: Vielen Dank für das Gespräch,

Frau Baier-Müller!

12 Oberallgäu


Oberallgäu | Hausarztpraxen

Location für

Tagungen

& Feiern

im Oberallgäu

Medizinische

Grundversorgung

sichern

Die Gesundheitsregion plus Kempten-Oberallgäu

will auch Hausärzte in die Region holen

In den nächsten zehn Jahren wird im Oberallgäu knapp die

Hälfte der Hausärztinnen und Hausärzte altersbedingt ihre

Tätigkeit beenden. Die Erfahrungen zeigen, dass weniger als die

Hälfte frei gewordener Praxen wieder neu mit Ärzten besetzt

werden kann. Die Region muss daher hohe Anstrengungen

unternehmen, neue Ärzte zu gewinnen.

Für die Gesundheitsversorgung der Region Oberallgäu und

der Stadt Kempten hat die Hochschule Ravensburg-Weingarten

durch Prof. Axel Olaf Kern eine Bestands- und Bedarfsanalyse

durchgeführt. Die Region läuft nach dieser Studie Gefahr,

innerhalb der nächsten zehn Jahre mehr als die Hälfte ihrer

Hausarztpraxen zu verlieren.

Weiterbildung und Marketingmaßnahmen

Das Gutachten liefert aber auch Handlungsempfehlungen für

die Region zur Sicherung der Gesundheitsversorgung. Mit Experten

der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung

sowie mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern

wurden bereits gemeinsame Lösungen erarbeitet. Ein Ziel ist

es nun, die Weiterbildung der jungen ärztlichen Assistentinnen

und Assistenten zu optimieren, um sie langfristig an die

Region zu binden. Durch einen Weiterbildungsverbund sollen

die ansässigen Hausarztpraxen mit eingebunden werden.

ARBEITEN IN

ENTSPANNTER ATMOSPHÄRE

in hellen lichtdurchfluteten Räumlichkeiten, mit Blick

auf die Allgäuer Alpen.

ÜBERNACHTEN IM

CHARMANTEN BOUTIQUEHOTEL

in 18 großzügigen Zimmern und Suiten.

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MODERN-BODENSTÄNDIGEN RESTAURANT

mit mehrfach ausgezeichneter Küche.

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Gute Verkehrsanbindung: in nur 25 Minuten aus Kempten

über die 2-spurig ausgebaute B19 erreichbar.

Auch die Kommunen müssen für die medizinische Versorgung

sensibilisiert werden. Damit werden die Hausarztpraxen

in die kommunalen Planungen einbezogen, denn so können

sich Chancen und Möglichkeiten einer Praxiserweiterung, gegebenenfalls

auch Umsiedlungsmöglichkeiten, ergeben. Marketingmaßnahmen

zur Darstellung der Attraktivität der Region

für medizinische Fachkräfte (Ärztinnen und Ärzte sowie

auch medizinische Fachangestellte, pharmazeutische Fachangestellte,

Apothekerinnen und Apotheker) sind ebenfalls in der

Umsetzung.

Oberallgäu

13

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Oberstdorf | Konditorei

Wo der Berg zur Praline wird

Ein Besuch im Café Gerlach in Oberstdorf

Ein richtiges Café beziehungsweise eine Konditorei mit Kuchen, Teegebäck und hausgemachten Pralinen ist eine Seltenheit geworden.

Das Café Gerlach in Oberstdorf ist so ein Ort. Wer die große Sonnenterrasse betritt, spürt sofort: Hier wird Gastfreundschaft gelebt – Küche,

Patisserie und Service verwöhnen die Gäste auf höchstem Niveau.

Die Geschichte des Café Gerlach beginnt

1972: Fritz Gerlach, Bäcker­ und Konditormeister

aus Stuttgart, zieht mit seiner

Frau Elfriede ins Allgäu und verwandelt

ein altes Bauernhaus in ein Kaffeehaus.

Aus Liebe zum süßen Handwerk ein

Treffpunkt, der bis heute lebt und atmet.

Seit 2002 führt Sohn Peter Gerlach den

Traum seines kürzlich verstorbenen Vaters

weiter. Auch er ein Konditormeister,

der die Welt gesehen hat – Stationen in

Alicante, Tokio, der Schweiz, gelernt hat

er im renommierten Café Richter in Planegg

bei München. Aber letztlich zog es

ihn zurück zu seinen Wurzeln.

Familiäres Handwerk mit Herz

Heute arbeiten 21 Charaktere im Café

Gerlach, viele seit Jahrzehnten. Die Atmosphäre

ist familiär, das Miteinander

spürbar. In der Backstube entstehen täglich

über 30 verschiedene Kuchen, Torten

und Gebäcke. Die größte Kuchentheke

im Allgäu ist kein Marketingversprechen,

sondern gelebte Realität.

Wer einmal die „Nebelhornspitze“ gekostet

hat – eine hauseigene Praline in Form

des gleichnamigen Oberstdorfer Berges

– versteht, wie sehr hier Handwerk und

Heimat miteinander verschmelzen.

Heimat und Welt – die doppelte Inspiration

Peter Gerlach hat viel gesehen in der Welt

der Patisserie. „Die Reise durch unterschiedliche

Kulturen hat meinen Blick

und meine Sinne geschärft.“, sagt er.

Gleichzeitig ist es die Allgäuer Region, die

seine Produktpalette formt: „Der Geschmack

unserer Kuchen und Pralinen

spiegelt die Heimat – frische Alpenmilch,

Sahne und hochwertige Zutaten aus der

Region prägen unsere Handschrift.“ Diese

Kombination aus Bodenständigkeit und

Kreativität prägt auch seinen Anspruch

an die Qualität der selbst hergestellten

Süßwaren.

Hauseigene Konditorei

14 2 Oberallgäu


Wer Oberstdorf besucht,

sollte sich dieses Café

nicht entgehen lassen.

Nicht nur wegen der Kuchen. Sondern

weil es ein Ort ist, an dem Geschichten

gebacken werden – und Erinnerungen

entstehen.

- Täglich über 30 Torten & Kuchen

- Eigens hergestelltes

Teegebäck & Pralinen

- Regionale Tagesgerichte, knackige

Salate, Burger & Flammkuchen

- Spritzige Aperitifs auf der

Sonnenterrasse

- Großes Frühstücksbuffet am

Wochenende und feiertags

- Individuelle Torten auf Wunsch

gebacken

Außenansicht Café Gerlach

Innenbereich 1

Innenbereich 2

Schokolade, die Geschichten erzählt

Seine persönliche Lieblingszutat? „Alles,

was mit Schokolade zu tun hat“, schmunzelt

er. Ob dunkle, helle oder weiße Schokolade

– jede Sorte bringt ihre eigene

Persönlichkeit mit. Besonders spannend

findet er Kombinationen mit intensiven

Aromen wie Nüssen, Kräutern, Sanddorn

oder einem Hauch Meersalz.

„Bei uns steht die traditionelle

Konditoreikunst im Mittelpunkt

– bodenständig, ehrlich und

handwerklich geprägt –, gleichzeitig

begeistern wir mit neuen Aromen

und modernen Akzenten.“

Peter Gerlach,

Konditormeister, Betriebswirt und Inhaber

Kein Wunder also, dass Pralinen im Café

Gerlach eine große Rolle spielen. Ob

zartschmelzend, mit Frucht, als Miniatur­Berg

oder klassisch – hier trifft handwerkliches

Können auf pure Leidenschaft.

Genuss rund um den Tag

Auch das Teegebäck ist kleine Kunst für

sich – aufwändig, filigran, lecker. Dazu

kommen saisonale Highlights, die besonders

auf der Sonnenterrasse genossen

werden: liebevoll angerichtete Eisbecher,

der erfrischende Erdbeerspritz, Burger,

knackige Salate, Flammkuchen und

wechselnde Mittagsgerichte.

Am Wochenende und an Feiertagen gibt

es ein ausgiebiges Frühstück, das kaum

einen Wunsch offenlässt. Stammgäste

wissen: Wer einmal bei Gerlachs war,

kommt wieder. Und bringt Freunde mit.

Was dieses Café so besonders macht, ist

nicht nur die herausragende Qualität,

sondern das Gefühl, willkommen zu

sein. Vielleicht ist das auch der Grund,

warum viele Mitarbeitende so lange

bleiben. „Wir haben Menschen im Team,

die sind seit über 20 Jahren dabei.

Das sagt doch alles“, sagt Gerlach. Und

lächelt dabei, als hätte er gerade wieder

eine neue Praline erfunden.

Anna Keller

Conditorei Café Gerlach

Metzgerstraße 13

87561 Oberstdorf

Telefon 08322 4354

info@cafe-gerlach.de

www.cafe-gerlach.de

BILDER: CONDITOREI CAFÉ GERLACH

Oberallgäu

15 3


Immenstadt | Elektroinstallationen

Immer auf dem neuesten

technischen Stand

Elektro Müller in Immenstadt bietet umfangreiche Elektroinstallationen für privat und Gewerbe

Elektro Müller in Immenstadt ist seit beinahe 100 Jahren Ihr Spezialist für Elektroinstallationen und Beleuchtungsanlagen.

Im Ladengeschäft konzentriert sich das Team rund um Geschäftsführer Achim Kroth seit einigen Jahren nur mehr auf das Thema Licht.

Seit Georg Müller 1928 sein Elektrogeschäft

im Zentrum Immenstadts eröffnet

hat, hat Elektro Müller unzählige technische

Neuerungen erlebt und auch stürmische

Zeiten überlebt. Juli 2018 hat

Achim Kroth nach vorausgegangener

Ausbildung im Hause Elektro Müller diesen

dann von seinem Vorgänger Werner

Bolz übernommen. Wie alle seine Vorgänger

sind auch Kroth und sein Team

stets auf dem neuesten technischen Wissensstand

und in der Lage, ihren Kunden

mo dernste Elektroinstallationen anzubieten.

„Mit unserer langjährigen Erfah­

rung und unseren exzellenten Fachkenntnissen

bieten wir unseren Kunden

erstklassige Elektrodienstleistungen für

ihr Zuhause oder ihr Unternehmen!“, beteuert

Kroth im Gespräch mit dem Allgäuer

Wirtschaftsmagazin. „Weil sich die

Elektrobranche in unglaublichem Tempo

weiter entwickelt und stetig neue Technologien

präsentiert werden, nehmen wir

von Elektro Müller regelmäßig an Fortbildungen

teil, um unseren Kunden immer

die besten Lösungen bieten zu können.

Wir setzen Projekte kompetent und vor

allem zukunftssicher um!“

Ein breites Leistungsportfolio

Elektro Müller bietet seinen gewerb lichen

wie auch privaten Kunden Elektroinstallationen

und Kundendienst an. Ob

Hotelumbau, Renovierungen, Neu­ und

Umbau von Gewerbe oder Privateigentum

– all diese Herausforderungen

nimmt das Team gerne an. Elektro Müller

bietet modernste Technik und höchste

Sicherheit – mit kleinen Reparaturen

bis hin zu umfangreichen Neuinstal ­

la tionen sorgen die Spezialisten für eine

zuverlässige und vor allem sichere Energieversorgung.

Neben der „klassischen“ Elektroinstallation

bietet Elektro Müller weitere Leistungen

an:

• Prüfungen von Elektrogeräten und

Anlagen, damit die Betreiber potentielle

Probleme frühzeitig erkennen und

Risiken vermeiden können

• Installation von Audio­ und Videosprechanlagen.

Diese bieten eine klare

und zuverlässige Kommunikation wie

auch eine sichere Zutrittskontrolle.

• Eine Rund­um­die­Uhr­Überwachung

bieten Videoüberwachundssysteme.

Egal von wo, Eigentümer können so

stets ihr Hab und Gut überwachen.

Wer möchte, kann sich auch per Push­

Benachrichtigung informieren lassen,

16 Oberallgäu


Achim Kroth,

Geschäftsführung Elektro Müller GmbH & Co. KG

wenn unerwartete Bewegungen registriert

werden.

• Auch Rauchwarnmelder bieten unverzichtbare

Sicherheit in Haus und

Wohnung. Die modernen Rauchwarnmelder,

die Elektro Müller installiert,

zeichnen sich durch eine einfache Installation,

eine zuverlässige Technik und

eine intelligente Vernetzungs möglichkeit

aus.

• Maßgeschneiderte Photovoltaik­Lösungen

und leistungsstarke Batteriespeicher

legen den Grundstein für eine

nachhaltige und kostensparende Energieversorgung.

• Für alle Nutzer von Elektromobilität

bietet Elektro Müller natürlich auch

professionelle Wallbox­Installationen,

damit das E­Auto bequem zu Hause

geladen werden kann.

Alles rund um Licht und Leuchten

Im Ladengeschäft in der Hofgartenstraße

in Immenstadt hat Achim Kroth das Sortiment

seit seiner Geschäftsübernahme

stark reduziert. Früher, so erzählt er, gab

es hier alles, was elektrisch betrieben.

Die rasante Entwicklung in unserer

Branche erforderte allerdings eine Verjüngung

des Portfolios. Um weiterhin

individuell und kompetent beraten zu

können, konzentrieren wir uns heute im

Ladengeschäft nur mehr auf das Schwerpunkthema

Licht.

Bei Elektro Müller kann jeder „seine“

Leuchte, passend zum eigenen Geschmack,

den Möbeln und zur Deko finden.

Das Team im Laden berät jeden

Kunden individuell und kann Lampen

so zusammenstellen, wie es der Kunde

wünscht. Die Experten von Elektro

Müller beraten ihre Kunden auch bei

einer kompletten Neuinstallation der

Beleuchtung.

Die Experten von Elektro Müller erarbeiten

auch ganzheitliche Beleuchtungskonzepte,

individuell abgestimmt auf Kundenwunsch

und Montagesituation.

Eva Veit

Elektro Müller GmbH & Co. KG

Hofgartenstraße 1

87509 Immenstadt

Telefon 08323 7007

info@elektro-mueller-immenstadt.de

www.elektro-mueller-immenstadt.de

BILDER: ELEKTRO MÜLLER GMBH & CO. KG

Oberallgäu

17 3


Oberstdorf | Sportstätten

Tagungen und

Firmenveranstaltungen

mit dem gewissen Flair

Im Januar 2026 findet an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze die Skiflug-WM statt –

jetzt können Firmen und Vereine dort ganz besondere Events erleben

Weltweit gibt es nur vier von der FIS zugelassene Flugschanzen. Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf ist eine davon. Wenn an

der Schanze keine Wettbewerbe stattfinden, bietet sie eine außergewöhnliche Kulisse für Tagungen, Firmenevents und Besichtigungen.

Eingebettet in die beeindruckende Alpenlandschaft, vereint dieser einzigartige Veranstaltungsort Sporttradition und Naturerlebnis – ein

Ambiente, das nachhaltige Eindrücke hinterlässt.

Ob Tagung, Firmenevent oder einfach

eine inspirierende Besichtigung: An der

Heini­Klopfer­Skiflugschanze lässt sich

Geschäftliches mit außergewöhnlichen

Erlebnissen verbinden. Die einzigartige

Kombination aus funktionalen Tagungsräumen,

der einzigartigen und malerischen

Naturkulisse und ganz besonderen

Zusatzprogrammen machen ihr Event zu

einem absoluten Highlight inmitten der

Oberstdorfer Bergwelt. Tagungen, Jubiläen,

Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern

oder auch andere Feierlichkeiten – die

Ski flugschanze ist der ideale und ganz

besondere Ort für Veranstaltungen von

Firmen, Vereinen aber auch Privatpersonen.

Ein Event, das in Erinnerung bleibt

Warum nicht einmal eine Tagung an

einer außergewöhnlichen Location durchführen?

An der Heini­Klopfer­Skiflugschanze

in Oberstdorf, idyllisch gelegen

am Freibergsee, findet sich am Auslaufbereich

ein eleganter Tagungsraum mit

Platz für bis zu 20 Personen. Natürlich

ausgestattet mit modernster Technik wie

Leinwand, Beamer, W­Lan, Flipchart und

Moderationskoffer. Der perfekte Ort für

Zahlen und Daten zur

Heini-Klopfer-Skiflugschanze

1949: Toni Brutscher, Sepp Weiler

und Heini Klopfer, legendäres

Oberstdorfer Skisprung-Trio,

regt den Bau der Schanze an

Bereits fünfmal fanden an der

Heini-Klopfer-Skiflugschanze die

Skiflug-Weltmeisterschaften statt

2016/17 wurde die Skiflugschanze

umgebaut

Gesamthöhe des Anlaufturms: 72 Meter

Anlauflänge inklusive Schanzentisch:

122,5 Meter

Hillsize: 235 Meter

18 2

Oberallgäu


produktive Meetings und kreative Diskussionen.

Selbstverständlich ist auch für

das leibliche Wohl gesorgt – mit verschiedenen

Verpflegungspauschalen, mit

Kaffee, Tee, Butterbrezen oder auch mit

einem hochwertigen Mittagessen des

Schonzewirts.

gende Oberstdorfer Bergwelt und den

malerischen Freibergsee bietet. Diese

einzigartige Aussicht lädt dazu ein,

neue Inspirationen zu sammeln und den

Teamgeist zu stärken.

Einmal auf dem Balken sitzen

Heini­Klopfer­Skiflugschanze. Wer noch

ei nen ganz besonderen Nervenkitzel erleben

möchte kann diesen mittels VR­

Brille bekommen: Das richtige „Balkenfeeling“,

wenn man virtuell den Rausch

des Skifliegens hautnah erleben kann!

Eva Veit

Teambuilding auf 72 Metern Höhe

Nach dem geschäftlichen Teil erwartet

Sie ein herausragendes Freizeit­Highlight:

Mit dem barrierefreien Schrägaufzug

kommen Sie und ihr Team zur

Bergstation, wo eine 72 Meter hohe

Panorama­Plattform einen atemberaubenden

360­Grad­Blick auf die umlie­

Verleihen Sie Ihrer Veranstaltung das besondere

Etwas mit einem zusätzlichen

Programm: Bei einer etwa 1,5­stündigen

Führung erhalten Ihre Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter faszinierende Einblicke

in die Welt des Skifliegens – von den

Unterschieden zu herkömmlichen Skisprungschanzen

über beeindruckende

Rekorde bis hin zur Geschichte der

Skiflugschanze Oberstdorf

Zimmeroy 1

87561 Oberstdorf

Telefon 08322 7005201

info@skiflugschanze-oberstdorf.de

www.skiflugschanze-oberstdorf.de

BILDER: SKIFLUGSCHANZE OBERSTDORF

Oberallgäu

19 3


Sonthofen | Immobilienspezialist

70 Jahre Sallaba Immobilien

in Sonthofen

Das renommierte Immobilienunternehmen arbeitet inzwischen mit der Erfahrung

dreier Generationen

Das älteste Immobilienbüro im südlichen Oberallgäu feiert seinen 70. Geburtstag: Seit der Gründung durch Manfred Herwig Sallaba im

Jahr 1955 bietet Sallaba Immobilien in Sonthofen inzwischen bereits in dritter Generation seinen Kunden kompetente Beratung und eine

große Auswahl an Immobilien vor allem im Oberallgäu, im Kleinwalsertal und im Unterallgäu.

1955 gründete Manfred Herwig Sallaba

in der Bogenstraße 4 in Sonthofen Sallaba

Immobilien. Das Immobilienbüro befindet

sich auch heute noch im selben Ort,

in der selben Straße und im selben Wohnund

Geschäftshaus der Familie Sallaba.

Ein Zeichen von Seriosität und Bestand.

„Unser Ziel bei der Vermarktung von

Immobilien ist es, den marktgerechtesten

und realistischsten

Preis zu erzielen. Dafür erstellen wir

eine unverbindliche und vor allem

marktgerechte Bewertung,

die auf den neuesten digitalen

Standards basiert!“

Herwig Sallaba

Inzwischen befindet sich das Unternehmen

bereits in dritter Generation: Im

Jahr 1985 übernahm mit Herwig Norbert

Sallaba der Sohn des Gründers das Unternehmen

und seit 2011 ist mit Christian

Sallaba sogar die dritte Generation an

Bord.

2025 feiert Sallaba Immobilien zwei Jubiläen

Das älteste Immobilienbüro im südlichen

Oberallgäu kann somit in diesem Jahr

gleich zwei Jubiläen feiern – den 70.

Geburtstag und das 40­jährige Firmenjubiläum

von Herwig Norbert Sallaba.

Sohn Christian Sallaba ist seit beinahe 15

Jahren mit an Bord. Das renommierte

Unternehmen aus der Kreisstadt Sonthofen

blickt mit Stolz auf seine jahrzehntelange

Erfahrung, seinen bewährten

und alten Kundenstamm, seine Erfolge

und sein tiefes Verständnis für den Allgäuer

Immobilienmarkt. Seinen Kunden

steht das Unternehmen in jeder Phase

ihres Immobilienprojektes zur Seite.

Spezialisiert auf Immobilienverkauf

Lange Zeit hatte Sallaba Immobilien auch

die Sparte Vermietungen fest in seinem

Portfolio. Seit einigen Jahren konzentrieren

sich die erfahrenen Immobilienprofis

aus dem Oberallgäu jedoch zum

Großteil auf den Kauf und Verkauf von

Immobilien. „Doch auch wenn sich der

Hauptfokus ein wenig auf die Verkaufsimmobilien

gerichtet hat, lassen wir gerade

unsere alten Kunden nicht im Stich!“,

erzählt Herwig Sallaba. „Wir schätzen die

Treue unserer Vermieterkunden sehr und

20 Oberallgäu


„Besonders spannend am Beruf des

Immobilienmaklers ist für mich,

dass ich Einblick in sehr viele

verschiedene Lebensumstände

erhalte und so viele unterschiedliche

und interessante Menschen

kennenlernen kann!“

Christian Sallaba

in diesen Fällen gehen wir dann auch

sehr gerne noch einmal auf Mietersuche.

Das besondere Augenmerk liegt auf der Region

Besonders der Raum Ober­ und Unterallgäu,

aber auch das Kleinwalsertal gehört

zu den Schwerpunkt der Immobilienvermittlung

bei Sallaba Immobilien. Jedoch

ist das Unternehmen auch überregional

tätig, in ganz Deutschland aber auch in

einzelnen Fällen im Ausland.

Ob es Ferienwohnungen oder Erstwohnsitze

sind, das Team von Sallaba

Immobilien vermittelt vor allem Wohneigentum

in jeder Form. Häuser jeder

Art, egal ob Landhäuser, Doppel­ und

Reihenhäuser, oder auch Bauern­ und

Mehrfamilienhäuser, bis hin zu exklusiven

Villen und Objekten, welche eine

besondere Diskretion benötigen, sind

immer wieder in ihrem Repertoire vertreten.

Auch Eigentumswohnungen in

jeder Größe werden laufend gesucht und

vermittelt. Wie Herwig Sallaba erläutert,

ist in den vergangenen Jahren auch besonders

das Segment Ferien­ und Zweitwohnungen

stark angestiegen.

„Das Allgäu bietet viele Möglichkeiten

des Wohnens und es freut mich jedes Mal

aufs Neue, das vor­freudige Strahlen eines

neuen Eigentümers oder Eigentümerin

zu sehen, wie sie die Schlüssel zu ihrer

neuen Immobilie bekommen. Genau das

motiviert mich bei jeder neuen Immobilie“,

erzählt Christian Sallaba.

„Wir erstellen das passende und treffende

Verkaufskonzept und sprechen die richtigen

Käuferinnen und Käufer an. Egal, ob

es um eine Marktwerteinschätzung, die

Suche nach einem Objekt, den Verkauf

oder die umfassende Abwicklung geht –

wir sind für Sie da. Unser Einsatz endet

erst, wenn wir gemeinsam Ihr gewünschtes

Ziel erreicht haben!“, so Herwig

Sallaba.

Eva Veit

Ing. H. Sallaba Immobilien e.K.

Bogenstraße 4

87527 Sonthofen

Telefon 08321 9050

info@sallaba.de

www.sallaba.de

BILDER: SALLABA IMMOBILIEN

Oberallgäu

21 3


Oberallgäu | Besucherlenkung

Besucherlenkung ist

gleichbedeutend mit Naturschutz

„Dein Freiraum“ soll Mensch, Tier und Natur gleichsam den Platz geben, den sie benötigen

Das Oberallgäu, seine malerische Natur und natürlich seine Berge sind Anziehungspunkt für Sportler und Ausflügler aus nah und fern.

Die Zahl der Besucher in der Region hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Damit jeder die Natur genießen kann,

aber auch Flora und Fauna geschützt werden, hat der „Naturpark Nagelfluhkette“ gemeinsam mit dem Landkreis Oberallgäu und

weiteren Partnern die allgäuweite Aufklärungskampagne „Dein Freiraum. Mein Lebensraum. Verantwortungsvoll in der Natur unterwegs“

ins Leben gerufen.

Bereits seit mehreren Jahren steht auch

das Thema Besucherlenkung im Fokus

des Naturschutzes im Oberallgäu. Ursprünglich

stand das Projekt unter dem

Namen „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.

Verantwortlich in der Natur unterwegs“,

seit Dezember 2024 heißt es

nun „Innovative Besucherlenkung –

digital und im Gelände“. Das Ziel jedoch

ist gleich geblieben: „Die Belange des

Naturschutzes und der Besucher sollen

gleichsam berücksichtigt werden“, er ­

klärt Matthias Buz, der seit November

2021 im Bereich Besucherlenkung für

den Landkreis Oberallgäu tätig ist.

Die Besucherlenkung ist an der Unteren

Naturschutzbehörde im Landratsamt

Oberallgäu angesiedelt. „Der Schutz

unserer vielfältigen und wunderschönen

Natur im Allgäu ist einer der wichtigsten

Aufgaben im Projekt“, so Buz weiter.

„Allerdings wollen wir natürlich auch

die Möglichkeiten erhalten und schaffen,

dass Mountainbiker, Wanderer, Skitourengeher

und alle anderen, die gerne

in der Natur unterwegs sind, ihre

Hobbies auch im wunderschönen Oberallgäu

ausführen können.“ Beides unter

einen Hut zu bekommen ist das erklärte

Ziel.

Die ganzheitlich angelegte Besucherlenkung

im Oberallgäu soll alle Nutznießer

der Natur – also Freizeitsportler,

Erholungssuchende, Bewirtschafter und

Grundbesitzer – dafür sensibilisieren,

aufeinander und auch auf die Natur zu

achten, die gegenseitigen Grenzen und

Bedürfnisse zu respektieren und füreinander

Verständnis zu haben. So können

auf der einen Seite die Erholungssuchenden

ihren Freiraum genießen und auf

der anderen Seite die Tiere und die Natur

ihren Lebensraum behalten.

Innovative Besucherlenkung

Das aktuelle Besucherlenkungsprojekt

im Oberallgäu führt die bereits geschaffenen

Strukturen des Vorgängerprojektes

weiter, bringt aber auch Neuerungen und

Innovationen mit sich. Insgesamt steht

das Projekt wieder unter der Dachkampagne

„Dein Freiraum, mein Lebensraum“,

also auch unter dem Motto „Schützen

und Nützen“, erklärt Matthias Buz.

Ziel sei es, attraktive Angebote zu schaffen.

Buz will hier insbesondere bei den

Mountainbiketrails ansetzen. „Zum Beispiel

versuchen wir zusammen mit der

Stadt Sonthofen, den Grundstückseigentümern

und dem Mountainbike Allgäu e.V.,

den Bildstöckle Trail im Stadtgebiet von

22 Oberallgäu


Sonthofen zu legalisieren und in dem

Zuge auch die notwendigen Haftungsfragen

zu klären. Hierfür müssen alle betroffenen

Grundstückseigentümer einen Gestattungsvertrag

unterschreiben, sodass

der Trail als Vereinsstrecke des Mountainbike

Allgäu e.V. gilt. Hierdurch können

die Grundstücksbesitzer in einigen

Haftungsfragen entlastet werden“, so Buz

weiter.

Naturverträgliche Touren

Darüber hinaus sollen in verschiedenen

gängigen Ausflugsplattformen drei bis

vier naturverträgliche Touren im Oberallgäu

eingepflegt werden, die möglichst

attraktiv und aktuell gehalten werden sollen.

Aus diesen Touren wollen die Verantwortlichen

dann ein Booklet erstellen,

das den Gemeinden und Hotels in der

Region zur Verfügung gestellt werden

soll.

Die Internetseite www.freiraum-lebensraum.de

ist ein wichtiger Baustein der Besucherlenkung.

Auch hier werden die naturverträglichen

Touren eingebaut. Ein

Chatbot soll auf der Website eingerichtet

werden, welcher konkret naturverträgliche

Tourenvorschläge geben kann.

Beschilderung und Workshops

Im Rahmen des Projekts ist ferner geplant,

die besucherlenkende Beschilderung

weiter auszubauen. So sollen an den

offiziellen Schildern der Landschaftsund

Naturschutzgebiete QR-Codes angebracht

werden. Dadurch können Besucherinnen

und Besucher direkt vor Ort

wichtige Informationen zum Schutzgebiet

abrufen – etwa, welche Aktivitäten

erlaubt sind und welche nicht.

Matthias Buz hat jedoch noch weitere

Pläne für das Projekt. Unter anderem will

er eine Machbarkeitsstudie zum Thema

Zelten/Übernachten am Berg anstoßen.

Laut Buz habe sich die Thematik des

Übernachtens in Schutzgebieten zu

einem größeren und viel diskutierten

Thema entwickelt, so Buz. Deshalb solle

nun geprüft werden, ob man durch gezielte

Angebote, die auch dem Naturschutz

und den Belangen der Grundbesitzer

gerecht werden, Verbesserungen

schaffen könne.

Alle Infos zur Besucherlenkung im Oberallgäu

gibt es hier:

www.freiraum-lebensraum.info

Eva Veit

Plakette fällig?

Dann am besten gleich zu DEKRA –

Ihrem Partner für Sicherheit rund um

Ihr Fahrzeug. Mit und ohne Termin.

DEKRA Automobil GmbH

Albrecht-Dürer-Str. 15, 87527 Sonthofen

Telefon 0831.591280, Mo – Fr: 14.30 – 17.30 Uhr

dekra.de/sonthofen

Oberallgäu

23


Immenstadt | Metallbau

Hier müssen sie alle durch

Metallbau Kössel an Tunnelsanierung im Schloss Neuschwanstein beteiligt

Wenn sich tagtäglich um die 3.000 Menschen durch Schloss Neuschwanstein schieben, laufen sie auch durch einen frisch sanierten

Tunnel, vorbei an Stahlkonstruktionen, die die Oberallgäuer Firma Metallbau Kössel aus Immenstadt dort installiert hat.

Gut 8 Jahre dauerten die Sanierungsarbeiten

an Schloss Neuschwanstein

insgesamt. Rund 20 Millionen Euro hat

der Freistaat Bayern in die Reno vierung

investiert. Das strenge Klima in der

Alpenregion wie auch das stetig wachsende

Besucheraufkommen hatte die

umfangreichen und kosteninten siven

Arbeiten notwendig gemacht. Jedes Jahr

besucht rund eine Million Menschen

Schloss Neuschwanstein. Das Prestigprojekt

König Ludwigs II., dem „Märchen­

könig“, war ursprünglich für einen einzigen

Bewohner, eben den König, be ­

stimmt. Heute drängen sich das ganze

Jahr über im Durchschnitt etwa 3.000

Besucherinnen und Besucher täglich

durch die Räumlichkeiten des Schlosses.

Sanierung wegen zu hoher Luftfeuchtewerte

und zur optischen Aufwertung

Alle diese Besucher müssen durch einen

Tunnel laufen, um das Schloss zu verlas­

sen. Auch dieser Tunnel wurde von 2023

bis 2025 umfangreich saniert – eine

Firma aus dem Oberallgäu war hierbei

mit wichtigen Arbeiten betraut: Metallbau

Kössel aus Immenstadt.

Die Sanierung des Tunnels bei Neuschwanstein

war vor allem deshalb

notwendig geworden, da es dort in den

Sommermonaten extrem hohe Luftfeuchtewerte

hatte. Nachdem ein Konzept

entwickelt war – die Planung lag

24 Oberallgäu


beim Staatlichen Bauamt, die Bayerische

Schlösserverwaltung war der Bauherr –,

begannen die Sanierungsarbeiten. Heizungsrohre

und eine Entfeuchtungsanlage

sollen künftig den Tunnel trocken

halten.

Oberallgäu

25 3


Sanierter Tunnel wirkt

um einiges freundlicher

Vor der Sanierung war der Tunnel im

Schloss Neuschwanstein ziemlich dunkel,

er wirkte eng und beängstigend. Heute,

nach der Sanierung, erstrahlt er in

neuem Glanz, er wirkt heller, freundlicher,

offener. Metallbau Kössel hat einen

großen Anteil daran, schließlich war die

Firma zuständig für die Verkleidung der

Heizungsrohre, für Deckenverkleidungen

und Wandpaneele jeweils inklusive der

Stahlunterkonstruktionen, für den Einbau

von zwei Trennwänden und den

Einbau von zwei Rundbogen­Türelementen

– jeweils Stahl­Glas­Elemente

mit Panikgriffstangen.

Die Füllungen der Wandpaneele bestehen

aus Akkustikschalldämmplatten

und wurden mit Streckmetall verkleidet.

Dadurch wirken sie optisch tiefer, der

Tunnel wirkt weiter. Auch schlucken sie

durch ihre Gitterstruktur den Schall.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass die

Wandpaneele keine Feuchtigkeit annehmen

und so die Wände vor Schimmelbefall

geschützt sind. In einem Teil des

Tunnels sind zwischen den Wandpaneelen

großformatige und beleuchtete

Bilder installiert. Sie zeigen Darstellungen

aus dem Schloss.

Große Herausforderungen

für die Metallbaufirma

„Diese Arbeiten waren für uns ziemlich

herausfordernd!“, erzählt Stephanie Bischof­Dillinger,

Geschäftsführerin von

Metallbau Kössel. Zum einen wurden die

Baumaßnahmen während des Publikumsverkehrs

durchgeführt – das

Schloss Neuschwanstein kann von 9 bis

18 Uhr besichtigt werden. Um möglichst

ungestört arbeiten zu können, legte die

Firma bei der Montage vor allem Nachtschichten

ein – laut Bischof­Dillinger insgesamt

126 Stunden.

26 4 Oberallgäu


Eine weitere Herausforderung war, dass

der Tunnel ein 5%­Gefälle hat, die

Wände im Tunnel nicht gerade und

durch den Spritzbeton zum Teil recht

uneben sind. Die Wandelemente und

auch die Unterkonstruktionen mussten

an die Wandgegebenheiten angeglichen

werden, damit die fertig verkleidete

Wand auch eben aussieht. Auch die

Türkonstruktionen mussten genau eingepasst

werden. Daher sind sämtliche

Elemente, die die Metallbaufirma installierte,

Sonderanfertigungen. ■

Eva Veit

Metallbau Kössel GmbH

Sonthofener Straße 29

87509 Immenstadt/Allgäu

Telefon 08323 96451-0

info@metallbau-koessel.de

www.metallbau-koessel.de

BILDER: HANS-MARTIN KUDLINSKI

Oberallgäu

27 5


Oberallgäu | Arbeitgeber

Das Landratsamt Oberallgäu

als Arbeitgeber

Eine Behörde, so vielseitig wie die Menschen, die dort arbeiten

Wer im Oberallgäu lebt, weiß: Diese Region ist mehr als nur Heimat – sie ist Lebens gefühl, Verantwortung und Zukunft.

Genau das spiegelt sich auch im Landratsamt Oberallgäu wider. Hier arbeiten über 700 Menschen, die jeden Tag daran mitwirken,

dass ihre Heimat lebenswert bleibt – heute und morgen.

Beruf mit Sinn – direkt vor der Haustüre

Ob in der Verwaltung, im Bauwesen, im

Umweltschutz, in der Jugendhilfe oder im

Bereich Digitalisierung. Was alle, die im

Landratsamt Oberallgäu arbeiten, eint:

der Wunsch, etwas Gutes für die Region

zu bewegen. Denn wer hier aufgewachsen

ist oder hier lebt, weiß, wie wichtig es

ist, sich für die eigene Heimat einzusetzen

– nicht irgendwo, sondern genau da, wo

man zu Hause ist.

Verlässlicher Arbeitgeber

mit starken Werten

Das Landratsamt bietet nicht nur sichere

und moderne Arbeitsplätze, sondern

auch eine Unternehmenskultur, in der

Menschlichkeit zählt. Flexible Arbeitszeiten,

mobiles Arbeiten, faire Bezahlung,

zusätzliche Altersvorsorge und 30 Tage

Urlaub pro Jahr sind dabei nur der Anfang.

Gesundheitsförderung, Jobrad-Angebote

und persönliche Weiterbildungsmöglichkeiten

gehören genauso dazu wie

eine offene Atmosphäre und echtes

Teamgefühl.

Karriere mit Perspektive

Viele der Kolleginnen und Kollegen haben

schon ihre Ausbildung hier gemacht

und sind geblieben – nicht ohne Grund.

Denn wer ins Landratsamt einsteigt, bekommt

nicht nur einen Job, sondern

Chancen zur Entwicklung. Ob Quereinstieg

oder Aufstieg: Das Team des Landratsamtes

unterstützt die Menschen auf

ihrem Weg.

Arbeiten für das, was uns alle verbindet:

das Oberallgäu

Wer im Landratsamt arbeitet, gestaltet

aktiv mit – ganz konkret und sichtbar.

Straßen, Schulen, Natur- und Klimaschutz,

soziale Hilfen, Wirtschaftsförderung,

Ehrenamt: Die Aufgaben des Landkreises

prägen das tägliche Leben im

Oberallgäu. Es ist ein gutes Gefühl,

abends heimzukommen und zu wissen:

„Ich habe heute etwas Sinnvolles für

unsere Region getan!“

Für alle, die mehr wollen als nur einen Job

Das Landratsamt Oberallgäu ist der richtige

Ort für Menschen, die mit Herz, Verstand

und Bodenhaftung arbeiten wollen.

Für alle, die ihre Heimat nicht nur schätzen,

sondern mitgestalten möchten. Und

für alle, die berufliche Sicherheit mit persönlicher

Erfüllung suchen.

28 Oberallgäu


Willkommen im Alpenhotel Oberstdorf – wo Allgäuer

Herzlichkeit auf stilvolles Ambiente trifft.

Inmitten der traumhaften Bergkulisse genießen Gäste

nicht nur Erholung pur, sondern auch den perfekten

Rahmen für besondere Anlässe. Ob Familienfeier,

Hochzeit oder Firmenevent – das Hotel bietet mit seinen

variablen Räumlichkeiten, exzellentem Service und

kulinarischen Genüssen ideale Voraussetzungen für

unvergessliche Momente. Auch Tagungen werden hier

zum Erlebnis: moderne Technik, inspirierende Natur und

individuelle Betreuung sorgen für effizientes Arbeiten

und kreative Pausen. Wellnessliebhaber kommen auf ihre

Kosten: Im großzügigen AlpinSpa mit Panoramablick

lässt es sich herrlich entspannen – ein rundum stimmiges

Angebot für Körper, Geist und Seele.

Das Alpenhotel Oberstdorf – Ihre erste Adresse für

Genuss, Begegnung und besondere Augenblicke im

Herzen der Alpen.

Wer das BESONDERE sucht, findet im Alpenhotel Oberstdorf eine einzigartige Mischung aus Natur, Genuss und Gastfreundschaft.

KUHle Tagung, Hochzeiten, Jubiläen

und alles, was Sie feiern möchten!

Entdecken Sie das Alpenhotel Oberstdorf

als perfekten Ort für Ihr professionelles

oder persönliches Event.

Ihre AUSZEIT vom Alltag mit Bergblick

Unsere 87 Zimmer und Suiten bieten Ihnen

ein Zuhause auf Zeit. Genießen Sie die

herzliche Atmosphäre, die regionale Küche

und den erstklassigen AlpVita SPA.

KONTAKT: ALPENHOTEL OBERSTDORF

Alpenhotel Tiefenbach Hotelbetriebs GmbH & Co. KG | Falkenstraße 15 | 87561 Oberstdorf

www.alpenhotel-oberstdorf.com | E info@alpenhotel-oberstdorf.com | T +49 (0) 8322 702 100

Oberallgäu

29


Immenstadt | Sonnenschutz und Markisen

Höchste Qualität

in dritter Generation

Hotel Bergkristall

Wagner Markisen in Immenstadt garantiert Erfahrung, Qualität und Innovation

Seit 60 Jahren steht Wagner Markisen in Immenstadt für Qualität und Zuverlässigkeit in Sachen Sonnenschutz. Inzwischen wird das

Familienunternehmen in dritter Generation geführt. Jahrelange Erfahrung, gepaart mit Zukunftsorientierung garantiert den Kunden

beste Beratung und qualitativ hochwertige Arbeit.

Qualität seit 60 Jahren

Wagner­Markisen in Immenstadt bietet

seinen Kunden die besten Lösungen rund

um das Thema Beschattung – Rollladen,

Jalousien, Markisen, Sonnensegel, Sonnenschirme

und mehr. Das Familienunternehmen

wird bereits in dritter Generation

geführt und kann dadurch nicht

nur auf eine lange Tradition zurückblicken,

sondern auch auf jede Menge Erfahrung

zurückgreifen.

Gegründet wurde Wagner­Markisen 1965

von Josef Wagner, der zunächst als Ein­

Mann­Betrieb von zu Hause aus arbeitete.

Nach acht Jahren zog er in einen

eigenen Laden mit 75 Quadratmetern

Ausstellungsfläche in der Sonthofener

Straße. Sein Sohn Karl­Heinz trat mit 16

Jahren in den Betrieb ein. Im Laufe der

Jahre baute Wagner­Markisen die Geschäftstätigkeit

immer weiter aus, der

Laden wurde zu klein für die wachsenden

Anforderungen. Schließlich zog die

Firma in das Gewerbegebiet „Im Engelfeld“

um. Dort kann Wagner­Markisen

nun mit einer Ausstellungsfläche von

375 Quadratmetern arbeiten und ein

breites Angebot an Produkten präsen­

tieren. Mit Philipp Wagner ist seit 2007

bereits die dritte Generation gelernter

Rollladen­ und Sonnenschutzmechatroniker

an Bord.

Alles aus einer Hand

Wagner­Markisen bietet seinen Kunden

sowohl Innen­ als auch Außensonnenschutz

an – diese profitieren stark von

der jahrelangen und generationenübergreifenden

Erfahrung der Familie Wagner.

„Der enge Kundenkontakt ist mir besonders

wichtig!“, sagt Firmenchef Karl­

Heinz Wagner. „Auf diese Art gelingt es

30 2 Oberallgäu


uns, für jedes Problem die optimale Lösung

zu finden!“ Von der Beratung über

die Planung bis zur Fertigstellung – gemeinsam

mit den Kunden entwickelt das

Team von Wagner­Markisen individuelle

Lösungen auch für spezielle Probleme.

Sollte der Sonnenschutz einmal kaputt

sein, re pariert ihn das Team selbstverständ

lich auch in gewohnt professioneller

Art und Weise. Alles in allem profitieren

die Kunden davon, dass von der professionellen

Beratung über die präzise Planung

und die fachgerechte Umsetzung

alles aus einer Hand kommt – schließlich

ist dadurch ein reibungsloser Ablauf garantiert.

Eine breite Produktpalette garantiert

passende Lösungen für jedes Anliegen

– und das stets auf dem neuesten

Stand der Technik.

Innovativ und modern

Sonnenschutz und Beschattung – das

sind heute meist nicht mehr „nur“ Markisen

oder Sonnensegel. Dank modernster

Technik ist auch Sonnenschutz inzwischen

als smarte Lösung machbar. Das

Team von Wagner­Markisen bietet seinen

Kunden alles – von der altbewährten

Kurbelmarkise bis hin zum automatisierten

Wind­Sonne­Regenschutz, der, wenn

der Kunde es so will, sogar per Solarkraft

betrieben werden kann.

Namhafte Kunden

„Rund 80 Prozent unserer Kunden sind

Privatpersonen, die restlichen 20 Pro ­

zent Hotel­ und Gastronomiebetriebe“,

erzählt Philipp Wagner. Ob es um Neuinstallationen,

Reparaturen oder Renovierung

von Sonnenschutz geht –

Wagner­Markisen ist für viele im Allgäu

und darüber hinaus erster Ansprechpartner.

„Wir reparieren natürlich auch Anlagen,

die von anderen Firmen installiert

wurden“, betont Wagner. Die letzten

großen Projekte waren unter anderem

die Neuinstallation von Jalousien, Terrassenbeschattung,

Sonnensegel und Sonnenschirmen

am Hotel Bergkristall in

Oberstaufen. Auch die Burgmühle in

Fischen wurde vor nicht allzu langer Zeit

von den Spezialisten aus Immenstadt neu

ausgestattet.

Eva Veit

„Unsere Kunden profitieren

von jahrelanger und

generationenübergreifender

Erfahrung.“

Karl-Heinz Wagner

„Individuallösungen sind uns die

liebsten Aufgabenstellungen.“

Philipp Wagner

Wagner Markisen GmbH

Im Engelfeld 13

87509 Immenstadt

Telefon 08323 6863

info@wagner-markisen.de

www.wagner-markisen.de

BILDER: WAGNER MARKISEN GMBH

Oberallgäu

31 3


Immenstadt | Lesezirkel

Altes Prinzip – neue Möglichkeiten

Den Stafette Lesezirkel aus Immenstadt gibt es bereits seit 1946 und die Nachfrage

nach hochwertigen Zeitschriften ist selbst im digitalen Zeitalter ungebrochen

Print-Magazine sind für viele Menschen eine willkommene Abwechslung zu digitalen Medien: Studien belegen, dass über Print-Magazine

aufgenommene Inhalte sogar besser im Gedächtnis bleiben. Fest steht ebenfalls, dass gut gemachte und hochwertige Print-Magazine

mit attraktiven Inhalten und sehenswerter Aufmachung Mehrwert bieten: Der Lesekomfort und die Glaubwürdigkeit der gedruckten

Magazine ist im Vergleich zu digitalen Medien hoch. Der Stafette Lesezirkel vermietet Magazine in individuell zusammengestellten

Lesemappen und sorgt damit für kleine Auszeiten vom Alltag, die meist entspannender und informativer sind als „Wisch und Klick“.

In den hohen Regalen des Stafette Lesezirkel

stapeln sich bunte Magazine. Es

riecht nach frisch bedrucktem Papier. Die

Mitarbeitenden versehen hier wöchentlich

zehntausende Zeitschriften sorgfältig

mit Schutzumschlägen und stellen die

Lesemappen individuell nach Kundenwunsch

oder gewähltem Zielgruppen­

Paket zusammen. Die Zusteller laden die

Mappen dann in ihre Fahrzeuge und tauschen

sie vor Ort beim Kunden gegen die

abgelaufenen Hefte aus – 17 Mitarbeitende

sind allein in Immenstadt und Umgebung

für die Kundinnen und Kunden

da. „Je nach Wunsch liefern wir wöchentlich,

vierzehntägig oder monatlich neue

Magazine“, erklärt Sven Abend, Geschäftsführer

des Stafette­Verlags. Rund 90 Pro­

zent der Kunden kommen aus dem gewerblichen

Bereich. Dazu gehören vor

allem Betriebe im Gesundheitswesen und

Friseure, aber auch Kanzleien und Notariate,

Hotellerie und Gastronomie,

Dienstleister aus dem Beauty­Bereich

oder Autohäuser und Fitness­Studios.

„Auch Unternehmen nutzen unser Angebot

gerne, um den Empfangsbereich

attraktiver zu gestalten oder Kantinen

und Pausenräume für die Mitarbeitenden

aufzuwerten“, beobachtet Sven Abend.

Telefonisch, per WhatsApp oder über

die Webseite können auch Lieferpausen

für Urlaubszeiten problemlos mitgeteilt

werden. Eine Mindestlaufzeit für den Bezug

der Magazine gibt es nicht und der

Vertrag ist mit einer Frist von vier Wo­

„Digital Detox ist Trend und wir sind

unseren Kunden bei der Auswahl und

Zusammenstellung der passenden

Zeitschriften gerne behilflich.“

Sven Abend, Geschäftsführer

32 2 Oberallgäu


chen zum Monatsende kündbar. Die

Kosten für die Mappen sind ebenfalls

überschaubar – das große Standardpaket

für Wartebereiche mit hohem Personenaufkommen

besteht aus sieben wöchentlichen,

vier vierzehntägigen sowie acht

monatlichen Zeitschriften und kostet

15 Euro.

Zielgruppengerechter Lesestoff

Der Stafette Lesezirkel in Immenstadt gehört

zur A. Gerstmayer GmbH & Co. KG

und versorgt bereits seit 1946 einen Kundenkreis

vom Allgäu bis zum Bodensee

mit Zeitschriften. Zur Auswahl stehen

200 verschiedene Magazine ganz unterschiedlicher

Themenbereiche. Weiter

Standorte hat das Unternehmen in

Weingarten, Waldshut­Tiengen sowie in

Südtirol und in der Schweiz. Allein in

Bayern und Baden­Württemberg werden

wöchentlich Kunden in einem Gebiet

von rund 23.140 Quadratkilometern

von den fest angestellten und selbständigen

Auslieferern angesteuert. „Wir garantieren

unseren Kunden 40 Prozent

Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf am

Kiosk und liefern stets die neuesten Ausgaben.

Branchenlösungen wie das Lesepaket

„Ärzte Exklusiv“ oder „Hair &

Beauty Exklusiv“ bieten einen noch

höheren Preisvorteil, bis zu 60 Prozent

und mehr“, berichtet Abend. Und er

betont, wie wichtig die sorgfältige Auswahl

der Titel ist: „Bei einem Notar oder

in der Steuerkanzlei, wo Entscheider

und Manager ein und ausgehen, sind

Titel wie „Die Wirtschaftswoche“ und

„Capital“ eher gefragt, als im Friseursalon,

wo Klatsch­ und Tratsch­Klassiker wie

„Gala“ oder „Bunte“ gelesen werden. In

einem Highclass Hotel erreiche ich die

Gäste vor allem mit hochwertigen Lifestyle­Magazinen

und weniger mit der

wöchentlichen Yellow Press.“

Werben mit dem Lesezirkel

Auch als Werbeträger sind die Magazine

des Lesezirkels geeignet, denn auf den

Schutzumschlägen der Hefte, durch Bei­

lagen oder Beihefter können zahlreiche

Leserinnen und Leser erreicht werden.

„Im Lesezirkel werden nachweislich elf

oder mehr Personen mit nur einem Exemplar

erreicht – pro Woche sind das in

ganz Deutschland rund 12 Millionen

Menschen, die ein Magazin eines Lesezirkels

in der Hand halten“, berichtet Sven

Abend. Und wenn die Hefte in der Praxis

oder der Hotel­Lobby ausliegen, dann

wirkt die Werbung auf den Schutzumschlägen

sogar, ohne dass das Magazin

zur Hand genommen wird – digitale Bannerwerbung

auf dem Smartphone kann

da kaum mithalten.

Meike Winter

Stafette Lesezirkel

A. Gerstmayer GmbH & Co. KG

Im Engelfeld 16

87509 Immenstadt

Telefon 08323 6068

post@stafetteverlag.de

www.stafette-lesezirkel.de

BILDER: STAFETTE LESEZIRKEL

Oberallgäu

333


Oberallgäu | Frauengesundheit

Frauengesundheit im Fokus der

Gesundheitswoche

Vom 12. bis 20. Juli 2025 findet

die Gesundheitswoche vom

Allgäu bis zum Bodensee statt

Die fünf Säulen der Kneipp´schen Therapie waren seit Beginn die Leitmotive der Gesundheitswoche, die im Unterallgäu bereits auf eine

über 20-jährige Tradition zurückblicken kann. 2023 gelang es erstmals, die Gesundheitswoche über alle vier Allgäuer Landkreise und

kreisfreien Städte zu etablieren.

Egal, ob es Angebote im Bereich der Bewegungstherapie,

der Ernährung, der

Wasseranwendungen, der Heilkräuter

oder der Ordnungstherapie (= mentale

Gesundheit) waren, alle Anbieter aus der

Region mit fundierten Gesundheitsangeboten

sind willkommen. In Spitzenjahren

wurden für die Gesundheitswoche bis zu

500 Angebote aus den Bereichen Bewegung,

Ernährung und Entspannung gemeldet.

Das übergreifende und seit mehreren Jahren

bewährte Motto „(R)Auszeit für alle“

wird weiter verwendet. Das vom Staatsministerium

für Gesundheit und Pflege

vorgegebene Jahresmotto findet in der

Gesundheitswoche besondere Berücksich ­

tigung. Heuer ist es die Frauengesundheit.

Breites Spektrum an Gesundheitsthemen in

Kempten und dem Oberallgäu

Der Landkreis Oberallgäu und die kreisfreie

Stadt Kempten beheimaten eine

große Anzahl an Gesundheitsanbietenden.

„Mit der allgäuweiten Gesundheitswoche

ist es uns gelungen, die zahlreichen

Anbieterinnen und Anbieter aus

der Stadt Kempten und dem Oberallgäu

sichtbar zu machen. Gleichzeitig sehen

die Bewohnerinnen und Bewohner unserer

Region die Vielfalt der Gesundheitsangebote“,

freut sich Markus Weber,

Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionplus

Kempten-Oberallgäu und Mitorganisator

der Gesundheitswoche vom

Allgäu bis zum Bodensee.

Die Angebotspalette reicht von Fitness-

Kursen zum Reinschnuppern, funktioneller

Gymnastik und Yoga / Qi Gong,

geführten (Kräuter-) Wanderungen mit

Kneippanwendungen und Radausflügen

bis hin zum Waldbaden. Auch auf erste

Sicht exotische Angebote wie bulgarische

Tänze, Line-Dance oder Singen gehören

zum Portfolio. „Mit dem Motto der

Gesundheitswoche Frauen sichtbar und

gesund setzen wir auch das Jahresthema

des Staatsministeriums Frauengesundheit

um. Daher waren vor allem Angebote,

die das Thema Frauengesundheit

aufnehmen, willkommen“, so Weber.

Neben den aktiven Einheiten ist in der

Gesundheitswoche auch Wissensvermittlung

dabei: Es gibt Online- und Vor-

Ort-Vorträge, bei denen das Wissen der

zahlreichen Experten aus der Region

genutzt werden kann. „Schnuppern Sie

rein in die Vielfalt der Gesundheitsangebote

und profitieren Sie von den zahlreichen

Veranstaltungen für Ihre Gesundheit“,

fordert Weber die Menschen

der Stadt Kempten und dem Landkreis

Oberallgäu auf.

34 Oberallgäu


Schlusswort

Unser schönes Oberallgäu

– eine Liebeserklärung

Impressum

Verlag

TT VERLAG GmbH

St.-Mang-Platz 1

87435 Kempten

Telefon 0831 960151-0

Telefax 0831 960151-29

info@tt-verlag.de

www.tt-verlag.de

Geschäftsinhaber/-leitung

Thomas Tänzel (gesamtverantwortlich)

Zugegeben: Ich konnte nach meiner

Schul zeit gar nicht schnell genug aus

Sonthofen herauskommen. Raus in die

Großstadt, rein ins Leben. Ein paar Jahre

lang war das ja auch ganz schön. Aber

dann ging es mir wie so vielen anderen,

die im Oberallgäu geboren und aufgewachsen

sind: Mit der Familienplanung,

mit der Aussicht auf Kinder, zog es

mich doch wieder zurück in die Heimat.

Zurück in die Natur, zurück zu ein bisschen

mehr Ruhe als in der hektischen

Großstadt. „Für Kinder ist es doch viel

schöner, auf dem Land aufzuwachsen als

in der Stadt!“, waren wir uns einig.

Glücklicherweise konnten wir auch die

Jobfrage klären, also ging es nach gut zehn

Jahren Stadtleben wieder zurück ins

Oberallgäu. Heute finden wir auch nach

mehreren Jahren noch: Das war die beste

Entscheidung! Schließlich haben wir hier

im Oberallgäu, in der südlichsten Stadt

Deutschlands, alles, was wir brauchen.

Wir dürfen an einem der schönsten Flecken

Bayerns leben. Unzählige Touristen

bezahlen viel Geld dafür, hier bei uns, im

schönen Allgäu, Urlaub machen zu können.

Sie lieben die Berge, die Seen, die

zahlreichen verschiedenen Möglichkeiten,

Zeit in der Natur zu verbringen und

sich dabei mehr oder weniger sportlich zu

betätigen – egal ob ein schöner Spaziergang

oder eine ausgedehnte Bergtour,

egal ob eine gemütliche kleine Radtour

oder ein anstrengender Mountainbike-

Trail, alles ist hier möglich.

Der Tourismus ist im Oberallgäu einer

der wichtigsten Arbeitgeber und auch

Wirtschaftsturbo, aber bei Weitem nicht

der einzige. Der Wirtschaftsraum im

Oberallgäu ist vielfältig und er wächst:

Industrie und Handwerk bieten mannigfaltige

Chancen, ebenso hat der Gesundheitssektor

im Oberallgäu einen hohen

Stellenwert, und auch für kreative Köpfe

finden sich in der Region viele Jobmöglichkeiten.

Natürlich bietet „die Stadt“ ihren Bewohnerinnen

und Bewohnern ein breiteres

Spektrum an kulturellen Angeboten,

doch ist auch im Oberallgäu das kulturelle

Leben vielfältig: Kunstausstellungen,

Theater, Kino, Festivals, Rockkonzerte

wie auch traditionelle Musik – hier findet

ein jeder, was ihm gefällt. Auch was die

Infrastruktur angeht, hat das Oberallgäu

stark aufgeholt. Ob bei der Kinderbetreuung,

bei Pflegeeinrichtungen oder

im ÖPNV – die Region ist auch hier gut

ausgestattet.

Für mich steht heute auf jeden Fall fest:

Hier lebe ich und hier will ich weiterhin

leben: in meinem geliebten Oberallgäu.

Eva Veit

AWM-Redaktion

Nadine Kerscher, Günther Hammes,

Edith Rayner, Meike Winter, Sigrid Leger,

Nadja Falke, Dominik Baum, Mahi Kola

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Oberallgäu

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und andere…

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Dipl. Verwaltungswirt/in (FH) Beamtenlaufbahn

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Weitere Informationen zu unseren Ausbildungen,

Berufen und dem Landratsamt findest du unter:

www.ausbildung.de/unternehmen/landratsamt-oberallgaeu/stellen

Landratsamt Oberallgäu

Oberallgäuer Platz 2 ● 87527 Sonthofen

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