GASTRO das Fachmagazin 6-7/25
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Pasta e Pizza! (Seite 22)
D A S F A C H M A G A Z I N
Ausgabe 6-7/2025
NACHHALTIG
& REGIONAL
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
Ausgabe 6-7, Juni bis Juli 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Mörwald (großes Foto), Anasaiimages/stock.adobe.com (Sektgläser), Andrea Jungwirth (Teller)
BELEBUNG DES ORTSKERNS:
TONI MÖRWALD
KOCHT IN
FEUERSBRUNN
Sprudel mit Stil (Seite 55)
uper
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Ausgabe 6-7, Juni bis Juli 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Mörwald (großes Foto), Anasaiimages/stock.adobe.com (Sektgläser), Andrea Jungwirth (Teller)
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NAC HALTIG
& REGIONAL
BELEBUNG DES ORTSKERNS:
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Sprudel mit Stil (Seite 55)
Ausgabe 6-7/2025
GASTROTECHNIK
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6-7/2025
EDITORIAL 3
Investitionen in die Zukunft
Klimaziele zu erreichen,
sei eine Kür,
war kürzlich aus der
Politik zu hören. Mittlerweile
wurde das wieder
revidiert und man sieht
selbige wieder als Pflicht.
Gut so, denn Wetterkapriolen, vermehrte
Hitzetage und Tropennächte schon im Juni
zeigen, dass der Klimawandel Realität ist. Und
schließlich will Österreich bis 2040 klimaneutral
sein. Nachhaltigkeitsziele zu erreichen
und engagiert anzustreben, ist also ein Gebot
der Stunde.
Die Agenda 2030 der UN soll weltweit die
nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer,
sozialer sowie ökologischer Ebene sichern.
Diese Gesamtstrategie mit 17 klar definierten
Zielen verfolgt auch die EU und es ist
nur zu hoffen, dass dieses Engagement nicht
zugunsten der aktuellen Aufrüstung in den
Hintergrund tritt.
Nachhaltigkeit hat natürlich viel mit Regionalität
zu tun und genau deshalb haben wir
diese beiden Themen in der aktuellen Ausgabe
verknüpft. Wer regional einkauft, spart
Transportwege und damit CO 2 und unterstützt
dabei auch die heimische Wirtschaft
und deren Akteure. Die Wertschöpfung bleibt
im Land und damit im Wirtschaftskreislauf.
Und weil gerade Ferienbeginn war: Auch wer
in Österreich Urlaub macht, schont nicht nur
die Umwelt, sondern unterstützt dabei auch
die Wirtschaft und da oft kleine Produzenten
und Betriebe. Erfreulich,
dass 55 Prozent
der Österreicher einen
Inlandsurlaub geplant
haben.
Zum Urlaub gehören
aber auch ein guter Cocktail
und ein erfrischendes Spritzgetränk, und
wenn er bei dieser Hitze alkoholfrei sein soll,
dann finden Sie Interessantes dazu bei uns.
Ebenso zu Pizza & Pasta, die beide unweigerlich
zum Sommer gehören.
Unser großes Highlight diesmal ist aber
Toni Mörwalds neuestes Projekt, nämlich die
Eröffnung seines Gutshofes in Feuersbrunn.
Ein Hotel, Restaurants, eine Markthalle
für regionale Bauern, eine Greißlerei, eine
Weinhandlung sowie ein Cafe mit Rooftop-
Bar sollen den Ortskern beleben und wer
Mörwald kennt, der weiß, dass dies alles auf
hohem Niveau basiert. Und vor allem nachhaltig!
Die Adaptierung des alten Gutshofes
erfolgte mit regionalen Unternehmen und
die Küche ist sowieso regional. Für die Einheimischen
gibt es ein kostengünstiges Mittagsmenü
und mit dem neuen Projekt, das als
Herzstück des Wagramer Weinbaus etabliert
werden soll, zeigt Toni Mörwald: Luxus kann
auch nachhaltig sein! Ein Vorbild für die Branche,
wie es auch gehen kann!
Wir von GASTRO gehen jetzt kurz in den
Sommermodus und erscheinen wieder Mitte
August. Bis dahin einen schönen Sommer!
Am besten nachhaltig! Kurt & Michael HEINZ
Pasta e Pizza! (Seite 22)
TONI MÖRWALD
KOCHT IN
FEUERSBRUNN
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GASTROTECHNIK
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4
INHALT 6-7/2025
Personelles Seite 80
Buchtipps Seite 81
Foto: Lazarus Ziridis
Cool & Grün
Moderne Kühltechnik spart Energie,
schont Ressourcen und hält Ihre Speisen
immer auf Temperatur.
Seite 62
Aktuell & angesagt
Vorschau und Impressum Seite 82
Herkunft, Transparenz, Nachverfolgbarkeit
Österreich ist ein Land mit hohen
Lebensmittelstandards, einer großen
Biofläche und landwirtschaftlichen Gegebenheiten,
die nahezu eine Selbstversorgung
möglich machen.
Seite 10
Foto: Dmitriy Tarasenko
Food 20 bis 45
Foto: Andrea Juungwirth
Pasta e Pizza!
Die italienische Küche ist eine sehr
abwechslungsreiche, gemüsebetonte
Küche, aber zwei Gerichte sind Sinnbild
für die Küche des Stiefels im Mittelmeer.
Seite 22
Kleine Häppchen – großer Gewinn
Mediterrane Snacks wie Antipasti, Tapas
und Co. begeistern Gäste durch Vielfalt
und Geselligkeit.
Seite 28
Kaninchen, ein sommerlicher
Fleischgenuss
Jedes mediterrane Land kennt eine Fülle
an Rezepten aus Kaninchenfleisch.
Seite 30
Snack-Time
Mehr Genuss bei weniger Aufwand: Wie
Convenience die Küche entlastet und für
zufriedene Gäste sorgt.
Seite 34
Familienerbe Kaiserschmarrn
Am Anfang stand ein Kaiserschmarrn.
Nicht irgendeiner – sondern der von der
Oma, der bei Familie Süss in Oberkappel
früher wöchentlich auf den Tisch kam.
Seite 38
Herzstück des Ortes
Wie Feuersbrunn mit Hilfe von Toni
Mörwald seinen Kern zurückeroberte.
Seite 42
Cold & hot drinks 46 bis 59
Sommerliche Leichtigkeit
Ein heißer Tag, ein kühles Glas – mehr
braucht es oft nicht. Was sich darin befindet,
ist Spiegel aktueller Genusskultur
und Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins
für das, was wir konsumieren.
Seite 50
Geklärt, nicht gerührt
Sommerzeit ist Cocktailzeit! Und dieser
Sommer präsentiert sich klar, regional
und bewusst.
Seite 52
Sprudel mit Stil
Kaum ein Schaumwein erfreut sich hierzulande
so großer Beliebtheit wie der
Prosecco und auch für die Gastronomie
ist der italienische Klassiker ein perlender
Umsatzbringer.
Seite 55
Bio aus eigener Hand
Am Rande des Mühlviertler Granithochlands
wurde ein Vierkanthof zur nachhaltigen
Kräutermanufaktur.
Seite 57
Foto: pixabay
Fairer Handel entscheidet!
13,7 Mrd Euro beträgt der Gastronomieumsatz
in Österreich (2023) und Kaffee
trägt einen Gutteil dazu bei.
Seite 58
Tourismus, Hotellerie & Karriere 68 bis 79 Non food 60 bis 67
Saucen im Griff und Klima im Blick
Pasta lebt von der Sauce – und beides
vom Teller, der sie trägt.
Seite 64
Wie bargeldlos in der Gastronomie
richtig rockt
Mehr Tempo, mehr Umsatz, mehr Zufriedenheit
– mit smarten Kartenzahlungen
für Gastronomen.
Seite 66
Tourismus lebt von und mit der
Nachhaltigkeit
Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft
ist von einer intakten Natur und
alle dem, was sie hervorbringt, abhängig.
Seite 70
Foto: Karnerhof
Wellness-Wohnzimmer
Der Wellnessbereich eines Hotels ist oft
auch das Aushängeschild des Hauses.
Dementsprechend sind nicht nur ständige
Neuerungen notwendig, sondern dieser
Bereich wird auch immer luxuriöser.
Seite 74
30 Jahre Nachhaltigkeit
Ein See vor der Haustüre, allerdings mit
Temperaturen nur für Hartgesottene.
Seite 76
Wo sich die Branche in Sachen
Nachhaltigkeit weiterbildet
Gäste, Mitarbeitende und Politik stellen
immer höhere Ansprüche an nachhaltiges
Handeln. Die Branche muss mit
fundiertem Wissen nachziehen.
Seite 78
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6 AKTUELL & ANGESAGT
6-7/2025
gastro goes
future
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Französisches Wien
Nur einen Katzensprung vom Wiener
Naschmarkt entfernt hat die französische
Genussadresse La Petite Crème de la
Crème ihren zweiten Standort eröffnet – und
damit einen neuen Treffpunkt für Liebhaber
handgemachter Patisserie und zeitgemäßen
Erfrischungen geschaffen. Gäste erwartet
eine Auswahl an Klassikern wie der beliebten
Tarte au Citron sowie saisonalen Kreationen,
die immer wieder für Überraschungen sorgen.
Verarbeitet werden ausschließlich Zutaten
aus regionalem Anbau, im Einklang mit den
Jahreszeiten. Neben traditionellem Handwerk
präsentiert sich die Getränkekarte zeitgemäß
und verspielt – von Iced Chai Latte bis
Bio Matcha Latte, von Iced Strawberry Latte
bis zum klassischen Kaffee. Ein vielseitiges
Frühstücksangebot ist ebenfalls in Planung
und rundet das neue Konzept bald ab.
cremedelacreme.at
Foto: La Petite Crème de la Crème
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Dieser Ausgabe
von GASTRO
liegt eine Beilage
der Firma
Edna bei.
Neuer Eventbereich
Der LOKschuppen in Simbach
am Inn gilt als bekannte
Eventlocation zwischen München
und Passau. Mit einem neuen,
über 400 m 2 großen Eventbereich
erweitert die Location ihr Angebot
und bleibt dabei ihrer Geschichte
treu. Thematisch dreht sich alles
um die Eisenbahnvergangenheit
des Hauses, das 1864 als Reparaturhalle
für Lokomotiven erbaut
wurde. Im Zentrum des neuen
Raums steht ein acht Meter hoher
Wasserturm, einst unverzichtbar
für Dampflokomotiven. Heute
dient er als Regieplatz für Licht-,
Ton- und Medientechnik, inklusive
großer Video-Wall. Raumhohe Bar-
Regale und markante Kugelleuchten mit
Farbwechsel-LEDs sorgen zusätzlich für
wandelbare Stimmungen. Dank modularer
Loungemöbel und mobiler Bar bleibt der
Raum flexibel. Ab September 2025 ist der
neue Bereich für Veranstaltungen verfügbar.
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Foto: Koll Gastro Konzept
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8
AKTUELL & ANGESAGT 6-7/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 6-7/25
So is(s) es …!
Der Kunde, umgeben von KI
Voll im Trend liegen derzeit Unternehmen,
die eine sogenannte „vollumfassende
Kundenbetreuung durch KI“
anbieten. Sie werben mit Lösungen wie:
• Customer Experience Platform (CXP): KI-gestützte
Einblicke für bessere Gasterlebnisse. Der Service
soll durch Online-Umfragen und Bewertungen
verbessert und der Ruf des Unternehmens gestärkt
werden.
• Customer Data Platform (CDP): KI-gestützte Verwaltung
von Kundendaten für mehr Direktbuchungen.
Daten werden konsolidiert und für gezieltes Marketing
und personalisierte Angebote genutzt.
• AI Agents: Intelligente Agenten, die rund um die Uhr
Anfragen beantworten, Empfehlungen geben und die
Konversionsrate steigern – für geringere Kosten und
höhere Produktivität.
Diese Anbieter versprechen mehr Effizienz, Produktivität
und Gewinn bei gleichzeitig höherer Kundenzufriedenheit
– eine regelrechte Wunderwaffe also. Zahlreiche
international agierende Hotelketten und Fluggesellschaften
zählen bereits zu ihren Kunden.
Wenn ich jedoch an meinen letzten fünfstündigen
Flug zurückdenke, hat das mit Kundenzufriedenheit leider
nichts mehr zu tun. Weder der Check-in – online nicht
möglich, mit endlosen Diskussionen beim Gepäckaufgeben
– noch der Bordservice waren ein positives Erlebnis.
Von vier im Bordheft beworbenen, kostenpflichtigen
Sandwiches war nur eines überhaupt verfügbar und dessen
Qualität war miserabel. Wo hier eine Verbesserung für
den Kunden liegen soll, frage ich mich schon lange. Auch
spätere Reklamationen blieben erfolglos.
Wenn die Einbindung von KI bedeutet, dass der Kunde
alles selbst erledigen und zusätzlich zur Kasse gebeten
werden soll, kann ich gerne darauf verzichten.
Ferdinand Höppe BEd.
Vice President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Amerikanischer Spirit
Seit 40 Jahren
prägt das
Vienna Marriott
Hotel die Wiener
Stadthotellerie.
An der Ringstraße
gelegen, vereint es
Wiener Charme
mit amerikanischem
Spirit und
ist beliebter Treffpunkt
für Touristen und Wiener gleichermaßen. Als erstes Hotel
Wiens mit Brunch setzt es auch heute noch kulinarische Impulse.
So gilt das F&B-Konzept als Leitfaden für viele weitere Häuser der
Kette. General Manager Dieter Fenz: „Was unser Haus ausmacht,
ist nicht nur der innerhalb der Marriott Gruppe gelebte hohe
Anspruch für den Gast – und das auf allen Ebenen – sondern vor
allem auch unsere unvergleichliche DNA.“ Er ist einer von einigen
Mitarbeitenden, die hier ihre Karriere starteten– für das Vienna
Marriott sind sie echte Assets. 2025/26 steht eine umfassende
Modernisierung der 328 Zimmer und Suiten bevor.
www.marriott.com
Gezielte Maßnahmen
Die europäische Hotelgruppe MEININGER Hotels setzt ihren
Wachstumskurs konsequent fort. Nach einem erfolgreichen
Geschäftsjahr mit 4,5 Millionen Übernachtungen blickt das Unternehmen
optimistisch in die Zukunft. Auch Nachhaltigkeit bleibt
zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie: Bereits heute
werden 34 der 36 Hotels zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben.
In Zusammenarbeit mit Wirelane entstanden an sechs deutschen
Standorten neue E-Ladestationen. Im Jahr 2024 führte die Hotelgruppe
gemeinsam mit einer externen Beratung eine doppelte
Wesentlichkeitsanalyse durch. Dabei wurden sowohl Auswirkungen
der Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft als auch relevante
ESG-Risiken und Chancen bewertet. Diese Ergebnisse bilden
die Grundlage für eine weiterentwickelte Nachhaltigkeitsstrategie.
www.meininger-hotels.com
Foto: Guenter Lenz Foto: Alba Communications
10 REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT
6-7/2025
Herkunft, Transparenz,
Nachverfolgbarkeit
Österreich ist ein Land mit hohen Lebensmittelstandards, einer großen Biofläche und
landwirtschaftlichen Gegebenheiten, die nahezu eine Selbstversorgung möglich machen.
Von Petra Pachler
Foto: Andergassen
Man sollte also meinen, dass wir all das
vor den Vorhang holen und mantraartig
wiederholen. Doch nein, interessanterweise
ist das nicht in allen Bereichen
so. Stichwort Herkunftsgarantie in der
Gastronomie. Was im Lebensmittelhandel
längst Standard ist, davor drückt sich die
Gastronomie seit Jahren herum. Aber warum
eigentlich? Für jeden Gastronom, der das
Thema lebt und der Regionalität auf den
Teller bringt, kann es nur von Vorteil sein,
das auch zu kommunizieren. Es ist (s)ein USP
gegenüber dem Mitbewerber. Warum also
gibt es dagegen so ein Sträuben? Bürokratie
ist das eine Argument, noch mehr administrative
Aufgaben bei fehlenden Mitarbeitern
das andere. Doch Herkunftsbezeichnung ist
auch eine Vertrauensfrage und die wiederum
schafft Stammgäste. Warum also dauert
die Umsetzung eines Gesetzesentwurfes,
der schon lange in der Lade liegt so lange?
Schließlich ist die Herkunftskennzeichnung
für Gastronomie bereits im Regierungsprogramm
verankert Einzelne Initiativen zeigen,
dass es durchaus möglich ist, seine Produkte
ohne größeren Aufwand auszuloben.
Nachhaltigkeit betrifft uns alle!
Womit wir bei unserem Schwerpunkt-
Thema der aktuellen Ausgabe sind: Regionalität
und Nachhaltigkeit. Ersteres führt
zu Zweitem und ist vielerorts bereits Standard.
Das alles in den Fokus zu rücken und
entsprechend zu kommunizieren, hat noch
Potenzial nach oben. Doch wer sich dazu
bekennt, sei es durch das Österreichische
6-7/2025
REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 11
Zitat
„Nachhaltigkeit ist im heimischen Tourismus längst gelebte Praxis – wirtschaftlich,
ökologisch und sozial. Besonders bei Regionalität, Ressourceneinsatz und Mitarbeiterbindung
zeigen viele Betriebe mittlerweile eindrucksvoll, wie verantwortungsvolles
Wirtschaften zu einem Erfolgsmodell wird: Die österreichischen Tourismus- und
Freizeitbranchen zeichnet sich schon jetzt dadurch aus, dass sie ihre Vorleistungen
und Zulieferungen zu 89 Prozent aus Österreich beziehen und damit die Regionen
sowie die Regionalität stärken. Einer der größten Hebel liegt aktuell aber in der Mobilität.
Damit nachhaltiges Reisen nicht an der An- und Abreise scheitert, braucht es
neue Denkmodelle. Eine der wichtigsten Initiativen dazu ist der ‚Nachhaltigkeitsdialog
im Tourismus‘, damit fördern wir den Austausch zwischen den Betrieben und die
stetige Weiterentwicklung bei Nachhaltigkeitsthemen.“
Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),
Foto: Nadine Studeny
Umweltzeichen, das für Betriebe gleichermaßen
gilt, wie für Regionen, sei es durch
ein Biolabel oder einfach nur durch die
Bezeichnung mittels Fähnchen am Frühstücksbuffet,
der hat schon fast gewonnen.
Denn Konsumenten und Gäste schauen und
suchen vermehrt nach nachhaltigen Angeboten
– im Sinne ihrer Kinder und Enkel. Im
Hotel Schwarzalm im Waldviertel finden
sich zum Beispiel auf dem Gang zum Restaurant
alle Produzenten mit Foto und einer
kurzen Info – das gibt gleich einen völlig
anderen Zugang zum Abendessen. Kennzeichnung
und Herkunft schaffen Identität
und Alleinstellungsmerkmal. Und viel bessere
Parameter gibt’s eigentlich kaum.
Großhändler mit großer
Verantwortung
Die großen Player im Gastronomiereigen,
und das sind die Großhändler, haben sich
das Thema Nachhaltigkeit und Regionalität
Zitat
Foto: Die Fotografen
unisono als Kernbotschaft verordnet. Eingekauft
wird, so weit als möglich, regional, einzelne
Großhändler haben zu diesen Themen
bereits eigene Produktlinien herausgebracht.
Der Fuhrpark wird auf E-Mobilität umgestellt
und nachhaltige Verpackungen und
ein Blick auf die Lieferketten sind große
Teile im Nachhaltigkeits-Puzzle. Nicht zu
vergessen der Schutz der Ressourcen in
„Nachhaltigkeit und Regionalität spielen für
österreichische Gastronomen seit jeher eine
große Rolle. Sie gehen Hand in Hand miteinander
und sind ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfitte
Gastronomie. Aus Umfragen wissen
wir, dass sich diese Entwicklung in den letzten
Jahren nochmals verstärkt hat, wobei Nachfrageverhalten
der Gäste, und die Bereitschaft für
regionale Produkte mitunter mehr zu bezahlen,
nicht immer miteinander im Einklang stehen.“
Alois Rainer, Obmann Fachverband Gastronomie
der WKÖ
Form grüner Energie, Abwärmenutzung oder
der Reduktion von Lebensmittelabfällen.
Großhändler haben große Verantwortung
und dessen sind sie sich auch bewusst. Und
handeln entsprechend.
Intakte Landschaften? Ja, bitte!
Sus…, was? Globale Nachhaltigkeitsziele,
wie die UN Sustainable Development
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12
REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025
Kolumne
Nachhaltigkeit
braucht einen
Rahmen
Nachhaltigkeit im betrieblichen
Umweltschutz bedeutet, ökologische
Verantwortung fest in
alle Unternehmensprozesse zu
integrieren – von der Ressourcennutzung
bis zur Produktgestaltung.
Sie schafft langfristige
Vorteile durch Effizienz, Kosteneinsparung
und ein positives
Unternehmensimage. Gleichzeitig
leistet sie einen aktiven
Beitrag zum Klimaschutz und
stärkt die Wettbewerbsfähigkeit
in einer zunehmend umweltbewussten
Wirtschaft.
Damit Unternehmen nicht
das Rad neu erfinden müssen,
wurde vor über 30 Jahren das
Österreichische Umweltzeichen
ins Leben gerufen. Dieses staatliche
Gütesiegel bietet einen
Rahmen für die Umsetzung
nachhaltiger Maßnahmen in
verschiedenen Bereichen wie
Tourismus, Bildung, Dienstleistungen
und Produkte: Es basiert
auf klaren Kriterien, bietet Beratungsangebote
und sorgt für
eine verbesserte Sichtbarkeit
von Umweltaktivitäten. Es ist
ein Wegweiser für verantwortungsvolles,
nachhaltiges Handeln
– und eine Einladung an
alle Betriebe, Teil der Lösung sowie
ein Garant für einen hohen
Qualitätsstandard zu sein. Für
Konsument:innen dient das Österreichische
Umweltzeichen als
Orientierungshilfe und zeigt an,
dass ein Betrieb Umwelt- und
Sozialstandards erfüllt.
Gernot Müller, MA
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Goals sind weltweit angelegte Strategien
zur Erreichung nachhaltigen Agierens.
Ausgelegt auf alle Bereiche, zählen auch
die Förderung nachhaltigen Friedens und
Wohlstands dazu, und natürlich der Schutz
unseres Planeten.
Sustainable Tourism ist die Vorgabe im
Tourismus und definiert konkrete Lösungsvorgaben
für eine nachhaltigere Tourismuszukunft.
Best Practices sind dabei die Vorbilder,
wie es funktionieren kann. . Im „Plan
T – Masterplan für Tourismus“, der seit 2019
Richtschnur für die österreichische Tourismuspolitik
ist, wurde das Ziel, zu den nachhaltigsten
Tourismusdestinationen der Welt
zu gehören, verankert und seither Nachhaltigkeit
systematisch in alle Maßnahmen“, so
Ulrike Rauch-Keschmann, Sektionschefin
für Tourismus im BMWET.
Zudem sind intakte Landschaften ja
nicht nur für den Tourismus die Grundlage,
sondern für unser aller Wohl. Denn sie
garantieren gesunde Lebensmittel, sorgen
für eine bessere Umwelt und ein Umfeld, das
lebenswert ist. Hierzulande gibt es bereits elf
mit dem Umweltzeichen zertifizierte Destinationen.
Konzepte von der Österreich
Werbung
Die Österreich Werbung hat ein Konzept
für die Etablierung eines Nachhaltigkeits-
Managementsystems in einer Destination
erarbeitet, das es der Destination ermöglicht,
einen ganzheitlichen Ansatz für ihre
nachhaltige Entwicklung zu verfolgen
und unterstützt die Integration von ökologischen,
sozialen und wirtschaftlichen
Aspekten.
Die Einbindung der Stakeholder ist
dabei ein wesentlicher Punkt. Ein strukturiertes
Nachhaltigkeits-Managementsystem
legt klare Verantwortlichkeiten
fest und ermöglicht eine transparente
Berichterstattung über die Fortschritte.
Ein Auftrag an die Touristiker, denn
immerhin denkt gut die Hälfte aller Urlauber
bei ihrer Planung über nachhaltiges
Reisen nach. Die Buchungslage selbst zeigt
dann aber ein anderes Bild.
Grund genug also, die Nachhaltigkeitsagenden
mundgerecht und verständlich zu
kommunizieren. Niederschwellig, nennt
die Politik das gerne, und manchmal hat
sie doch Recht!
Kalabriens verborgene Schätze
Das Merano WineFestival gastierte erstmals
im Süden Italiens. In Cirò und Cirò
Marina präsentierten regionale Produzenten
ihre besten Tropfen. Auch GASTRO war vor
Ort, um das bunte Geschehen einzufangen.
Kalabrien hat eine jahrhundertealte
Weinbautradition, ist auf österreichischen
Weinkarten jedoch selten vertreten. Dabei
gedeihen hier rund 300 Rebsorten, meist
autochthon, in einem vom Meer und Bergen
geprägten Terroir. Das Ergebnis sind vor
allem frische, mineralische Rotweine – insbesondere
aus der Sorte Gaglioppo, die ein
Viertel der Rebflächen bedeckt und die Basis
des bekannten Cirò-Weins bildet.
Der Festivalauftakt im historischen
Zentrum von Cirò setzte direkt den Ton:
Verkostungsstationen enthüllten die Vielfalt
kalabrischer Weine, während Musik und
Kulinarik mit regionalen Spezialitäten für
gute Stimmung sorgten. In den Folgetagen
zog das Festival ins elegante Borgo Saverona
in Cirò Marina um. Dort präsentierten über
150 Produzenten ihre Weine, Spirituosen
und Spezialitäten – spürbar mit Herzblut
und Leidenschaft. Für die kulinarischen
Untermalung sorgten kalabrische Michelin-Sterneköche.
Mit dieser Premiere hat
Kalabrien gezeigt, warum es höchste Zeit
ist, dieser Region mehr Aufmerksamkeit auf
unseren Weinkarten zu schenken.
calabria.meranowinefestival.com
Foto: Merano WineFestival
6-7/2025
ADVERTORIAL 13
Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor
Die PAPSTAR Markeninitiative im Sommer.
Foto: Papstar
Für die moderne Gastronomie sind
Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit
zentrale Erfolgsfaktoren. Mit der
Marke „PURE“ setzt PAPSTAR seit über
zehn Jahren auf umweltschonendes Einweggeschirr
aus nachwachsenden Rohstoffen
wie FSC®-zertifiziertem Holz, Zuckerrohr,
Palmblättern, Bambus oder Mais. Der Anteil
nachhaltiger Produkte im Sortiment liegt
inzwischen bei über 70 Prozent.
Gerade bei Sommerfesten, Grillpartys
oder Outdoor-Events bieten die PAP-
STAR PURE Produkte eine praktische und
gleichzeitig umweltfreundliche Lösung.
Sie verbinden Hygiene und Komfort mit
einem verantwortungsvollen Umgang mit
Ressourcen – für Gastgeber und Gäste gleichermaßen.
Zero Waste – Pure Pleasure
PAPSTAR arbeitet mit Partnern an innovativen
Konzepten zur sortenreinen Sammlung
und Wiederverwertung von Einmalprodukten.
So entstehen Sekundärrohstoffe, die
dem Produktionskreislauf erneut zugeführt
werden können. Das „ZERO WASTE – PURE
PLEASURE“-Konzept umfasst alle Maßnahmen
für nachhaltige Events ohne Abfälle –
inklusive effektiver Mülltrennung und Ressourcennutzung.
Mit PAPSTAR PURE werden Sommerfeste
zu einem Beitrag für eine grünere
Zukunft. Erhältlich im Gastrogroßhandel
und unter
www.papstar-shop.at.
Kontakt:
PAPSTAR Österreich Vertriebs AG
Villacher Straße 28b
A-9800 Spittal/Drau
+43 4762 61581
www.papstar.com
www.papstar-shop.at
14
Im Einklang mit
der Natur
Kulinarik mit Herkunft und Haltung
im Falkensteiner Balance
Resort Stegersbach. Hier beginnt
kulinarischer Anspruch bereits im
Garten. Genauer gesagt: im größten
hoteleigenen Permakultur-Garten
Österreichs. Über 60 Gemüsesorten,
Obstbäume, Beerensträucher
und aromatische Kräuter gedeihen
hier – gepflegt von Hotelgärtner
Paul, geerntet im perfekten Reifezustand,
verarbeitet à la minute in
der offenen Schauküche des Restaurants
IMAGO. Das kulinarische
Konzept „Cook the Garden“ verbindet
Natur, Genuss und Achtsamkeit,
die Speisen erzählen vom
Rhythmus der Jahreszeiten, vom
Reichtum des Burgenlandes und
von der kreativen Kraft der Küche.
Ob vegane Gerichte mit Superfoods
aus dem Garten, vegetarische
Kompositionen mit Kräuterölen
oder regionale Fleischspezialitäten
–jeder Teller ist ein Statement:
ehrlich, frisch, geschmackvoll. Der
Garten liefert – und zwar in Küche
und Spa.
www.falkensteiner.com/balance-resort-stegersbach
Foto: FMTG
REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025
Impulsgeber gesucht
Das Bundesministerium
für Wirtschaft, Energie
und Tourismus schreibt
erneut den Österreichischen
Innovationspreis
Tourismus (ÖIT) aus –
heuer bereits zum siebenten
Mal. Im Fokus des ÖIT
2026 stehen Vorreiter im
Kongress- und Tagungstourismus,
deren Projekte
kraftvolle Impulse für
den jeweiligen Standort
und die Destinationsentwicklung
liefern. „Kongresse
und Tagungen sind wirtschaftliche
Impulsgeber, die den Tourismus ankurbeln,
den jeweiligen Standort stärken und neue
Chancen für die lokale Bevölkerung schaffen“,
betont Tourismus-Staatssekretärin
Elisabeth Zehetner. Verliehen wird der Preis
Nachhaltig Wirten
METRO und der „Wirtshausführer“
vergeben
zum dritten Mal den Preis
für Nachhaltigkeitskonzepte
von Stadt- und Landwirtshäusern.
Gesucht werden die
besten Konzepte der österreichischen
Wirtshausszene.
Interessierte Gastronomen
können sich bis zum 31. Juli
bewerben, das gilt auch für
Betriebe, die bereits einmal
eingereicht haben. Auf die
Sieger in den Kategorien
„Bestes Landwirtshaus“ und
„Bestes Stadtwirtshaus“
sowie auf die Finalisten – ausgewählt
von einer Expertenjury
– wartet ein umfangreiches Serviceund
Medienpaket. Die Prämierung erfolgt
wie jedes Jahr im Rahmen der „Alles für den
GAST” in Salzburg. Thierry Guillon-Verne,
CEO METRO Österreich: „Nachhaltigkeit
in der Gastronomie ist heute längst nicht
nur eine Frage des Engagements, sondern
auch ein entscheidender Faktor für den
wirtschaftlichen Erfolg. Bei METRO sind
in drei Kategorien – je nach Kapazität des
größten Veranstaltungsraumes. Die Gewinner
erwarten Preisgelder bis zu 5.000 Euro.
Einreichungen sind bis 31. Oktober 2025
beim jeweiligen Bundesland möglich.
www.bmwet.gv.at
wir daher stolz, für Österreichs Gastronomen
eine Trendsetterrolle spielen zu dürfen,
wenn es um das Thema Nachhaltigkeit
geht.“ Klaus Egle, Herausgeber des Wirtshausführers:
„Wir wollen die besten Nachhaltigkeitskonzepte
als Leuchtturmprojekte
mit Vorbildwirkung herausstreichen.”
Anmeldung unter https://www.wirtshausfuehrer.at/
nachhaltig-wirten-preis/
Foto: BMAW/StudioHorst
Foto: Metro
6-7/2025
ADVERTORIAL 15
Halek: Trendsetter in Sachen Nachhaltigkeit
Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und
einem Sortiment von über 1.900
innovativen und nachhaltigen Verpackungslösungen
setzt das Familienunternehmen
aus Hagenbrunn neue Maßstäbe
im Bereich ökologischer Verpackungen.
Produkte, die das hauseigene ECO STAR by
Halek Label tragen, überzeugen durch ihre
Ökologie und Funktionalität – ein Verdienst
umweltfreundlicher Rohstoffe wie Zuckerrohrfaser,
Karton oder PLA. „Nachhaltigkeit
ist unser Ziel, ohne dabei Qualität oder
Design zu vernachlässigen“, unterstreicht
Sascha Halek. Das vielfältige Angebot reicht
von praktischen Take-Away-Behältern und
To-Go-Bechern über stylische Food-Bowls
bis hin zu umweltfreundlichen Menüboxen.
Entdecken Sie mit Halek die innovative
Zukunft der Gastronomieverpackungen –
effizient, ökologisch, innovativ.
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Foto: Halek
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Unsere umweltfreundlichen
Take-Away-Verpackungen vereinen
Funktionalität mit Verantwortung.
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16
REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025
Kolumne
Verantwortung auf dem Teller
Über Nachhaltigkeit wird viel diskutiert – auch
beim Essen. Zwischen Fragen wie „Sollen wir noch
Fleisch essen?“ oder „Sind Bio-Lebensmittel besser
als konventionelle?“ kommt ein wesentlicher Punkt
aber oft zu kurz: Woher kommt das Essen auf unseren
Tellern?
Die Herkunft eines Lebensmittels sagt weit
mehr aus als nur Transportwege. Wo das Rind für
den Tafelspitz gelebt hat oder wo die Kartoffeln
und der Kren für die Beilage gewachsen sind – all
das beeinflusst auch unseren Lebensraum und vor
allem das „Wie“ bei der Produktion. Beispielsweise
sind die österreichischen Produktionsstandards oft
höher als in anderen Ländern.
Zu welchen Lebensmitteln wir greifen, hat also
nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt und unseren
Erholungsraum, sondern auch auf die Zukunft
der Lebensmittelproduktion. Denn ins Regal nachgeschlichtet
oder weiterhin auf die Speisekarte geschrieben
wird nur das, was auch nachgefragt wird.
Die Gastronomie spielt dabei eine Schlüsselrolle,
denn sowohl Gäste als auch Gastronominnen gestalten
mit. Schreibt die Gastronomin die Herkunft
ihrer Zutaten auf die Speisekarte, kann der Gast bewusst
wählen, welche Lebensmittel er auf seinem
Teller haben möchte. Entscheidet er sich für das
österreichische Rindfleisch, gibt er der Gastronomin
die Möglichkeit, bei der Beschaffung des Fleisches
nicht bloß auf den Preis zu achten, sondern
auch auf die Regionalität. Und damit unterstützen
beide die heimische Lebensmittelproduktion und
die Erhaltung unseres Lebensraums.
Wir alle können also tagtäglich mithelfen, indem
wir uns für Regionalität am Teller entscheiden.
Ja, Österreich gibt es oft nicht zum billigsten Preis
– aber wer den Wert hinter dem Lebensmittel erkennt,
investiert sein Geld auch in unsere Zukunft.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Aus der Leitung
Es ist deutlich
spürbar: In der
heimischen Gastronomie
zählen
Qualität, Regionalität
und Nachhaltigkeit
heute
mehr denn je.
Mit wellwasser®
– Energy Globe
Award prämiert
– setzen Gastronomen
auf Premiumwasser
aus der
Leitung. Gefiltert,
gekühlt und frisch
aufgesprudelt
handelt es sich hierbei um eine nachhaltige Alternative zu abgefülltem
Wasser in Flaschen. Dabei wird voll und ganz auf lange
Transportwege sowie Einwegplastik verzichtet. Ob Campari Spritz,
Aperol Spritz oder ein trendiger Rhabarber-Drink: wellwasser®
bietet die praktische Basis für kreative Sommergetränke. Dank
der lokalen Aufbereitung werden unnötige Transporte eingespart,
Müll reduziert und der ökologische Fußabdruck minimiert. Ohne
zusätzlichen Energieverbrauch und flexibel einsetzbar, bleibt die
Wertschöpfung in der Region.
www.wellwasser.at
Saisonales Comeback
Der Almsommer
hat begonnen
– und mit ihm
kehren die Almmilchprodukte
der
Erlebnis sennerei
Zillertal zurück.
Von Juni bis September
liefern
Kühe auf den
Hochweiden des hinteren Zillertals die Milch, die zu Graukäse,
Naturjoghurt, Buttermilch und klassischer Almmilch mit dem
Gütesiegel „Qualität Tirol“ verarbeitet wird. Diese saisonale Spezialität
profitiert von der Bergluft, dem frischen Quellwasser und
der kräuterreichen Almwiese – eine Kombination, die wertvolle
Nährstoffe garantiert. Landwirtschaft und Kulturlandschaft sind
dabei eng miteinander verbunden: Die Bewirtschaftung der Almen
schützt vor Verwaldung und Erosion und erhält jahrhundertealte
Traditionen. „Wer zu Almmilchprodukten mit dem ‚Qualität Tirol‘-
Siegel greift, unterstützt ein Stück Tiroler Identität“, so LHStv Josef
Geisler.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Foto: www.guentheregger.at
Foto: Marcel Kreidl.
6-7/2025
ADVERTORIAL 17
Niederösterreich Selected Stays
Kommunikationsinitiative zur Positionierung von Niederösterreichs Beherbergungsqualität.
Die Initiative der Niederösterreich Werbung
„Selected Stays“ umfasst eine
handverlesene Auswahl von 56 Unterkünften
in ganz Niederösterreich, die sich
durch ein besonderes Qualitätsbewusstsein
auszeichnen und die Werte der Tourismusstrategie
2025 sowie der Marke „Urlaub in
Niederösterreich“ in besonderem Maß mittragen.
ser und ganz besondere Hide-aways. Was
diese Unterkünfte verbindet sind ihre hohe
Qualität, die Verbundenheit mit der Region.
Sie sind geprägt durch ihre Echtheit und
Originalität. Was sie hervorhebt, sind ihre
Geschichte, ihre Vision, ihre Architektur
oder ihre Ausstattung.
Weitere Informationen:
www.niederoesterreich.at/selected
Besondere Unterkünfte in
Niederösterreich
Das Ziel des Labels ist es, Betriebe kommunikativ
in die Auslage zu stellen, welche
die in der Tourismusstrategie verankerten
Attribute und Qualitätsansprüche der
Zielgruppe erfüllen, um somit ein herausragendes
Urlaubserlebnis für den Gast zu
Foto: Ian Ehm
gewährleisten. Niederösterreichs Selected
Stays zeigt handverlesene Chalets, Schlös-
Info
Jetzt Unterkunft für die nächste
Reise finden!
Den Blätterkatalog zu den Selected
Stays kostenfrei nach Hause bestellen
oder online durchblättern:
www.niederoesterreich.at/
selected-stays-broschuere
18
Kolumne
Die grüne Zielgruppe
Wer sind sie eigentlich die Nachhaltigkeits-Verfechter,
die beim
Einkauf, beim Reisen und bei
ihrem Lebenswandel auf grünes
Engagement schauen? Es
sind verstärkt junge Menschen,
die sich Gedanken über die Ausbeutung
des Planeten und damit
verbunden, über ihre eigene
Zukunft machen. Der Umstieg
auf’s Rad ist ein deutliches Zeichen
in diese Richtung, denn
der Führerschein pünktlich zum
18. Geburtstag, wie das früher
erklärtes Ziel war, ist im urbanen
Raum heute kaum Thema mehr.
Nachhaltigkeit ist trendig,
ist verantwortungsbewusst und
zeugt von einem Blick auf morgen.
Aber nicht nur die junge
Generation ist dem Thema gegenüber
aufgeschlossen, sondern
auch die Babyboomer, die
ja oft von den Millennials als
Verursacher des Klimawandels
beschuldigt werden. Zu Unrecht,
denn in deren Jugend
waren Nachhaltigkeit, Umweltschutz
und Klimaerwärmung
noch kein Thema. Und Glaskugel
lesen wäre dann doch etwas
schwierig gewesen. Und um realistisch
zu sein: Ein London-Flug
für einen Tag war damals nicht
mal im Ansatz denkbar. Also
bitte fair bleiben, denn auch
wenn die Generation Ü20 nicht
ständig auf die Straße geht und
laut schreit, ist sie trotzdem an
der Nachhaltigkeit interessiert.
Schließlich haben wir alle nur
einen Planeten!
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025
Nachhaltig & sozial
Die Tafel Österreich versorgt mehr als
75.000 armutsbetroffene Menschen in
160 sozialen Einrichtungen österreichweit
mit geretteten Lebensmitteln. Dazu Alexandra
Gruber, Geschäftsführerin Die Tafel
Österreich: „Mehr als 1,5 Millionen Menschen
in diesem Land sind armuts- oder
ausgrenzungsgefährdet, gut 420.000 Personen
sind von schwerer Ernährungsarmut
betroffen. Gleichzeitig landen Lebensmittel
im Wert von bis zu 800 Euro pro Jahr und
Haushalt einfach im Müll. Brot & Gebäck
gehören neben Obst & Gemüse zu den am
häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln.
Dass die Bäckerei Geier nicht nur Bewusstsein
für Lebensmittelverschwendung, sondern
auch für armutsbetroffene Menchen in
unserem Land beweist, macht sie zu wertvollen
Unterstützern – und zu einem doppelt
nachhaltigen Best Practice für Österreich.
Denn dank dem Geier-Tafelsackerl
landet nicht nur weniger Brot und Gebäck
Zukunftsversprechen
Mit der GTSC-Zertifizierung wird Garda
Trentino offiziell zur „grünen Urlaubsdestination“.
Die Zertifizierung basiert auf
global gültigen Kriterien, die den Schutz
der Umwelt, den respektvollen Umgang mit
lokalen Gemeinschaften und die Förderung
einer resilienten regionalen Wirtschaft in den
Mittelpunkt stellen. Damit verpflichtet sich
die Region zu einem Tourismusmodell, das
diese Elemente vereint. Die Auszeichnung
im Müll; wir können mit den Spenden, die
wir dadurch erhalten, pro Jahr bis zu 60.000
armutsbetroffenen Menschen eine Mahlzeit
ermöglichen.“
tafel-oesterreich.at
markiert den Auftakt eines langfristigen
Wandels. Zwischen Gardasee und Dolomiten
zeigt sich dieser Anspruch in vier Schutzgebieten,
nachhaltiger Mobilität und dem
Erhalt kultureller Schätze wie Rango und
Canale di Tenno. Lokale Produkte wie der
Brokkoli aus Torbole spiegeln regionale Qualität
wider. Zehn Beherbergungsbetriebe sind
bereits nach GSTC-Standards zertifiziert.
www.gardatrentino.it
Foto: Thomas Topf.
Foto: Armin Huber
Foto: pixabay
Seite 20 bis Seite 41
Food
Ratzeputz: Spaghetti-Torte
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Natürlich werden für Pastagerichte die Nudeln immer frisch gekocht, und sie müssen auf jeden Fall al dente sein,
ansonsten würde sich jeder Italiener im Grab umdrehen. Aber es gibt bei Buffets, bei denen die Gerichte bereits
fertiggekocht angeboten werden, auch die Pasta. Da bleibt immer etwas übrig und daraus lässt sich ein knuspriger
Snack bereiten. Die erkalteten Spaghetti werden mit Eier und Käse in einer Pfanne gebraten und gebacken. Natürlich
kann man das Gericht verfeinern, wie man möchte. Etwas klein gewürfelter Schinken oder Gemüse passen
genauso gut hinein, wie unterschiedliche Kräuter, Zwiebel oder Knoblauch. Egal, ob kalt oder warm, die Spaghetti-
Torte passt zu Salaten aller Art und schmeckt nicht nur den Kindern.
Mit Putz und Stingl
SPAGHETTI-TORTE
Zutaten:
250 g Spaghetti ungekocht
40 g Parmesan
40 g Bergkäse
› 3 Eier
ein Schuss Schlagobers
› 2 Esslöffel Olivenöl
› frisch gehackte Petersilie oder
Basilikum
› Salz und Pfeffer
› etwas Olivenöl zum Braten
Zubereitung:
❱ Die gekochten und
kalten Spaghetti lauwarm
abspülen und im
Sieb lockern, sodass sie
nicht zusammenkleben.
Die Nudeln gut abtropfen
lassen.
❱ Eier mit Schlagobers,
Kräutern, Olivenöl, Salz
und Pfeffer gut vermischen.
❱ Käse fein reiben und
unter die Eier mischen.
❱ In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl geben, die Spaghetti
hineingeben, gut verteilen und etwas zusammendrücken. Die Nudeln bei
niedriger Temperatur leicht anbraten, dann die Eier darauf verteilen. Die
Eier etwas stocken lassen und danach im vorgeheizten Backrohr fertig
garen lassen.
❱ Die Torte aus der Pfanne gleiten lassen, in Stücke schneiden und kalt
oder warm als Gruß aus der Küche servieren oder am Buffet anbieten.
6-7/2025
AKTUELLES 21
Foto: Novataste
Foto: Iglo
Würziger
Zusammenschluss
NovaTaste
hat
die Übernahme
von Tec-Al bekannt
gegeben – einem
Hersteller aus
Parma, der seit über
30 Jahren für hochwertige
Trockenwürzelösungen
steht. Die Übernahme
bringt zwei
starke Player zusammen und erweitert das Angebot in Italien.
Das Geschäft von Tec-Al wird in die NovaTaste Italy srl integriert,
wodurch die neue Einheit noch besser auf die Bedürfnisse der
Lebensmittelindustrie eingehen kann – regional wie europaweit.
Die Marke Tec-Al bleibt bestehen, das Führungsteam bleibt an
Bord. „Tec-Al hat sich in der Branche einen erstklassigen Namen
gemacht“, so Erik Wiberg-Lyng, CEO von NovaTaste. Niki Pavarani
und Paolo Guarneri von Tec-Al ergänzen: „Mit NovaTaste haben
wir den idealen Partner gefunden.“ Nach dem Schulterschluss mit
Eppers ist dies der nächste strategische Schritt für NovaTaste.
www.novataste.com
Knusprige Allrounder
Die Nachfrage nach vielseitigen Produkten, die sich unkompliziert
zubereiten lassen und Gästen zugleich ein erstklassiges
Geschmackserlebnis garantieren, wächst. Mit den neuen Chicken
Fingers und Chicken Dippers erweitert iglo das Geflügel-Sortiment
und bietet gleich zwei Produkte, die zum einen den Snack-Trend
aufgreifen und zum anderen diverse Einsatzmöglichkeiten etwa in
Bowls oder Wraps versprechen. Die iglo Chicken Fingers bestehen
aus saftiger Hühnerbrust mit einer knusprigen Bröselpanier. Dank
der länglichen Form eignen sie sich ideal zum Dippen. Die iglo
Chicken Dippers sind kleine, mundgerechte Hühnerbrust-Stücke,
umhüllt von einem goldbraunen Backteig. Beide Produkte machen
sich besonders gut auf Sharing-Platten, als Fingerfood, aber auch
als proteinreiches Topping auf Bowls. www.iglo-gastronomie.at
S ommerhits!
Art. 2816*
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Fruchtkuchenbox,
3-fach sortiert
Gewicht: 2.530 g, 3 Pl. / Kt.
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Mischkiste, 3-fach sortiert
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Pasta e Pizza!
Spaghetti mit Bohnen und Melanzani
Zutaten für 4 Personen:
500 g Spaghetti
1 Aubergine
› ~ 250 g gegarte kleine weiße
Bohnen
› ~ 500 ml Tomatensauce oder 2
gewürfelte Fleischtomaten
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
› 1 Chilischote mit mittlerem
Schärfegrad
reichlich Basilikum
› etwas Schale einer Bio-Zitrone
› Salz und Pfeffer
› Olivenöl zum Anbraten und
Beträufeln
› frisch geriebener Parmesan zum
Bestreuen
❱ Zwiebel und Knoblauch schälen und fein
hacken. Die Schale einer Bio-Zitrone mit dem
Zestenreißer abziehen. Aubergine in kleine
Würfel schneiden.
❱ Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl leicht
anschwitzen, noch etwas Olivenöl dazugeben
und die Aubergine dazugeben. Alles leicht anbraten.
❱ Das Ganze nur mehr etwas durchschwenken
und mit Tomatensauce aufgießen. Die Sauce
mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag, kann
etwas Chili dazugeben.
❱ Die Sauce einige Minuten leicht köcheln
lassen. Danach die gegarten Bohnen, den
Zitronenabrieb und gezupfte Basilikumblätter
dazugeben und alles gut durchmischen. Die
Sauce abschmecken und noch etwas Olivenöl dazugeben.
❱ Spaghetti in Salzwasser al dente kochen, Kochwasser abgießen und die heißen
Spaghetti mit der Sauce anrichten und mit Parmesan bestreuen.
6-7/2025
PIZZA & PASTA 23
Die italienische Küche ist eine sehr abwechslungsreiche, gemüsebetonte Küche, aber zwei
Gerichte sind Sinnbild für die Küche des Stiefels im Mittelmeer.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Die Rede ist von Pizza und Pasta, die in
ihrer Vielfalt zu Recht die Welt erobert
haben. Doch es gibt nicht die typische
Pizza oder die typische Pasta in Italien, die
regionalen Unterschiede sind groß und das
macht in Summe die Vielfalt aus.
Nudeln, nicht nur aus Weizen
Nudeln sind wahrscheinlich deshalb so
beliebt, weil sie so abwechslungsreich sind
und einfach gut schmecken. Aus Mehl,
Wasser, Salz und eventuell Eiern ist schnell
ein Teig bereitet, aus dem die unterschiedlichsten
Formen und Gerichte gezaubert
werden können. Kaum ein Land hat so viele
Nudelformen und -variationen wie Italien
und die Nudeln werden hauptsächlich aus
Hartweizen hergestellt. Aber unterschiedliche
Mehle, Kräuter und Zutaten aus der
Region, wie Maroni- oder Kletzenmehl,
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24 PIZZA & PASTA
6-7/2025
können genauso im Pastateig landen, wie
färbendes Gemüse oder Hülsenfrüchte für
den Geschmack. Auch die Anzahl der Eier
ist von Rezept und Region unterschiedlich.
Frische Pasta und auch der Teig für Teigtaschen
ist meist reich an Eiern, getrocknete,
fertige Pasta von den meisten Herstellern
ist eierfrei.
Pasta ist gesund
Als Dickmacher oder als ungesund bezeichnet,
haben es kohlenhydratreiche Lebensmittel
schwer. Aber nicht alle Kohlenhydrate
kann man in einen Topf werfen. Wird die
Stärke aus Vollkornprodukten aufgenommen,
so verzögern die vielen Ballaststoffe
nochmals die schnelle Aufnahme und man
bleibt länger satt. So ist auch bei Pasta die
Vollkornvariante die beste Möglichkeit, den
Körper mit wertvoller Energie zu versorgen.
Seit einiger Zeit werden auch Pasta aus
Linsen-, Kichererbsen-, Hanfmehlen, und
zahlreichen Mehlen bereitet, die bei gesundheitlichen
Problemen wie Unverträglichkeiten
oder Diabetes Sinn machen, sich aber
im Geschmack und vor allem im Biss vom
Original unterscheiden. Aus Linsenmehl
sind die Nudeln meist mehliger, passen aber
sehr gut zu Saucen mit Tomaten, Spinat und
Chili. Pilze und Kräuter harmonieren mit
dem leicht nussigen Geschmack der roten
Linsenpasta perfekt.
Pizza, der Teig braucht Zeit
Die Neapolitaner haben die Pizza erfunden
und belegen sie noch immer mit regionalen,
einfachen Zutaten. Der neapolitanische Pizzateig
ist einfach und besteht aus wenigen
Zutaten, Weizenmehl der Type 00, Wasser,
Salz und ganz wenig Hefe, das ist alles,
und er hat lange Ruhezeiten. Besonders
Gesundheitsbewusste bevorzugen Pizza mit
Vollkornteig, die in Pizzerias aber nur sehr
selten bis gar nicht angeboten wird, ebenso
wie glutenfreie Pizza, für die eine spezielle
Mehlmischung verwendet wird.
Jede Pizzeria besitzt ihr Teigrezept, aber
es schmeckt meist sehr ähnlich und den
Unterschied macht oft, wie dick die Bodenstärke
ist. In Amerika ist ein dicker Pizzaboden
beliebt, in Italien ist er hauchdünn,
wir liegen eher mittendrin. Entscheidend ist
daher, was draufkommt, und für den Belag
gibt es etwa genauso viele Möglichkeiten,
wie es Saucen für die Pasta gibt.
Von Erbsen bis Limone
Hilcona feiert 90
Jahre geballte
Genusskompetenz
mit einer exklusiven
PASTA FINA
Jubiläumsedition.
Das bewährte
Sortiment der
Pasta-Linie wurde
um drei spannende
Neuheiten erweitert:
Rondelli Piselli
Menta (Erbsen-
Minze), Rondelli
Ratatouille und
Rondelli Limone
Basilico verleihen jeder Speisekarte sommerliche Frische und
eine geschmackliche Vielfalt, die zum Experimentieren einlädt.
Die neue Pastaform mit 4-Eierteig und ausschließlich Hartweizengrieß
sorgt für ein authentisches Al-Dente-Erlebnis. „Unsere
Jubiläumspasta bietet unzählige Kombinationsmöglichkeiten und
lädt dazu ein, die kulinarische Vielfalt zu entdecken“, so Kulinarik-
Chef Julian Hämmerle. Praktisch portioniert und schnell zubereitet,
ist diese Pasta eine Bereicherung für Küchen, die den Sommer noch
genussvoller machen wollen.
www.foodservice.hilcona.com
Foto: Andreas Scherrer
Pizza, nur anders
Ein Trend, der gekommen
ist, um zu
bleiben: Haubis Pinsa.
Sprachlich irgendwo
zwischen Pizza und Pita
angesiedelt, vereint sie
auch in ihrer Rezeptur
das Beste aus beiden
Welten. Diese einzigartige
Basis bietet Gastronomen
einen kreativen
Spielraum, um sich kulinarisch
auszutoben. Die
längliche Form allein
macht die Pinsa schon
zum Hingucker, doch
ihr Geschmack hebt
sie noch weiter hervor.
Dank der Kombination
von Weizen- und Reismehl entsteht ein Aroma, das ein Stück Italien
direkt nach Hause bringt. Einfach nach Wunsch belegen, im
Ofen backen und schon ist der authentische Pinsa-Genuss serviert.
Haubis Pinsa überzeugt neben ihrem Geschmack auch durch hochwertige
Zutaten: Mit Sauerteig, laktosefrei und vegan ist sie ein
modernes, vielseitiges Genussprodukt, das den Nerv der Zeit trifft.
www.haubis.at
Foto: Haubis
6-7/2025
PIZZA & PASTA 25
Mehr als ein Pizzaofen. Eine Revolution.
Exklusiv bei MAYWAY präsentiert sich der
NEAPOLIS 510°C von MORETTI FORNI
als der leistungsstärkste Elektroofen weltweit
für original neapolitanische Pizza.
Seit 1946 steht das Traditionsunternehmen
für höchste Backkunst. Mit dem
Neapolis 510°C ist ein Meilenstein entstanden,
der eine neue Ära der Pizzazubereitung
einläutet. So steht der Neapolis für die
Verbindung von Tradition und modernster
Technologie. Mit seiner schweren Gusseisenöffnung,
der markanten schwarzen
Stahlhaube und dem klassischen Biscotto-
Backstein ist er eine Hommage an Italiens
berühmteste kulinarische Ikone. Gleichzeitig
verbirgt sich hinter der klassischen Fassade
smarte Technik. Eine hochentwickelte
Software begrenzt den Stromverbrauch auf
sensationelle 6,5 kW/h bzw. 6,8 kW/h. Als
erster Elektroofen seiner Art erreicht der
Neapolis zudem bis zu 510°C und sorgt so
dafür, dass Pizza in unter einer Minute zur
knusprig-fluffigen Köstlichkeit wird. Ob
klassische Margherita, kreative Canotto-
Varianten oder hauchdünne Chariot-Wheel-
Pizzen – der Neapolis liefert kompromisslos
präzise Ergebnisse. Energieoptimiert, ressourcenschonend
und langlebig gebaut, ist
auch Nachhaltigkeit fester Bestandteil des
Neapolis-Konzepts. Ein Ofen für alle, denen
„gut“ nicht gut genug ist.
www.mayway.eu
ADVERTORIAL
Pizzabacken
wie in Italien
Das Haberfellner Spezialmehl für Pizza ist inspiriert vom italienischen
Original und wurde speziell für alle entwickelt, die beim
Pizzabacken in der Profi-Küche höchsten Wert auf Qualität
legen. Es wird aus besonders ausgewählten Weizensorten gewonnen,
die sich durch hervorragende Backeigenschaften auszeichnen und
ideal für die Zubereitung von original italienischem Pizzateig sind.
Durch die gezielte Auswahl und Mischung spezieller „Passagenmehle“
im Vermahlungsprozess entsteht ein Mehl, mit dem sich der
Teig mühelos ausrollen lässt – ohne sich gleich wieder zusammenzuziehen.
Das sorgt für eine gleichmäßige Form und die perfekte
Basis für jede Pizza.
Auf der Rückseite der 1-kg-Packung finden Sie ein erprobtes Pizzarezept,
das Schritt für Schritt zum Gelingen beiträgt. Für größere
Mengen ist das Mehl auch in praktischen 5-kg- und 25-kg-Einheiten
erhältlich – ideal für den Einsatz in der Gastronomie.
Ein Schuss Olivenöl oder etwas Milch macht den Teig besonders
geschmeidig. Damit der Teig sein volles Aroma entfalten und die
richtige Konsistenz entwickeln kann, sollte er mindestens zwei Stunden
ruhen. Das Ergebnis ist eine typisch italienische, flache Pizza mit
einem herrlich luftigen und knusprigen Rand.
www.muehle.at
Foto: Haberfellner
26 PIZZA & PASTA
6-7/2025
Kolumne
Nachhaltigkeit = Regionalität
Nachhaltigkeit bezieht sich auf eine
verantwortungsvolle Nutzung von
Ressourcen, die die Bedürfnisse der
heutigen Generation erfüllt. Ohne,
die Fähigkeit zukünftiger Generationen
zu gefährden. Was heißt das
nun eigentlich und was bringt es
uns? Sie umfasst ökologische, soziale
und ökonomische Aspekte, um eine
lebenswerte Umwelt, soziale Gerechtigkeit
und wirtschaftliche Stabilität
zu gewährleisten. Für den Konsumenten
schwierig, darüber zu entscheiden,
was für ihn selber besser
und wichtiger ist. Alleine das Wort
Nachhaltigkeit, da schwirren so viele
Meinungen umher, dass wir hier Privates
und Geschäftliches unterscheiden
müssen. Im Privaten kann man
sich ja selber entscheiden, kaufe ich
Produkte aus meiner Umgebung, wo
ich mir bewusst bin, dass ich einen
Beitrag für die Umwelt leiste, kaufe
ich Lebensmittel, die ich zu 100 % verwerten
kann oder verwende ich nur
die besten Teile vom Gemüse und
Obst oder von tierischen Produkten.
Wir sollten uns einfach mehr mit den
Lebensmitteln auseinandersetzen,
dann könnten wir sehr viel dazu beitragen,
damit nicht zu viele Lebensmittel
verschwendet werden. Auch in
der Gastronomie ist es wichtig, hier
einen Beitrag zu leisten. Es werden
zu viele Lebensmittel ohne Rücksicht
einfach entsorgt.
Und zum Thema Regionalität.
Produkte, Dienstleistungen oder Aktivitäten
möglichst lokal zu beziehen
oder durchzuführen ist wichtig. Ziel
ist es, kurze Transportwege zu fördern,
die lokale Wirtschaft zu stärken
und die Umweltbelastung durch
Transporte zu reduzieren.
Wenn man will, kann man vieles
bewirken.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen
/ Euch einen schönen Sommer.
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Schnelle Helferlein
Wenn es in der Küche schnell gehen
muss, können Convenience-Produkte
echte Unterstützung leisten. Unter dem
Motto „Schneller aufs Teller“ präsentiert
KASTNER eine große Auswahl an tiefgekühltem
Gemüse, diversen Backwaren
sowie hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren.
Wie es sich für Convenience-Produkte
gehört, sind sie schnell einsatzbereit,
zuverlässig kalkulierbar und von
hoher Qualität. So werden sie den hohen
Italienisch gewürzt
Ansprüchen moderner Gastronomiebetriebe
gerecht, die Flexibilität und Effizienz
gleichermaßen benötigen. Ganz gleich, ob
für ein reichhaltiges Buffet, die abwechslungsreiche
Snackkarte oder den Einsatz
an der Cocktailbar – die praktischen
Lösungen von KASTNER verschaffen dem
Personal wertvolle Zeit, sich voll und ganz
auf das Wesentliche zu konzentrieren: die
Gäste und deren Genuss.
www.kastner.at
Bella Italia ist für viele der Inbegriff von
Sommer, Urlaub und Genuss, nicht
zuletzt durch die Schätze aus Keller und
Küche. So vielfältig die Gerichte von Nord
bis Süd sind, eines ist in allen 20 Regionen
gleich: Genuss wird zelebriert. Genau diesen
Geist fängt WIBERG ein. Schnelle authentische
Pasta gelingt dabei mit WIBERG Italia
Style spielend einfach. Die Gewürzzubereitung
schmeckt fruchtig nach Tomate,
fein nach Kapern sowie angenehm nach
Chili und Knoblauch. Neben Nudelgerichten
lassen sich damit auch Pizza, Saucen,
Salate und Aufstriche ideal abschmecken.
Auch im Teig für knusprige Focaccia macht
Italia Style eine elegante Figur. Besonders
raffiniert ist das Spiel der Texturen – unterstützt
durch Pinienkerne, die der Komposition
eine elegante, mediterrane Vollendung
verleihen.
www.wiberg.eu
Foto: Kastner
Foto: Frutarom
6-7/2025
PIZZA & PASTA 27
Foto: Tante Fanny
Blechfüllend
Mit dem Pizza-Riese
erweitert Tante
Fanny ihr Sortiment
um einen Pizzateig,
der erstmals ein
ganzes Backblech ohne
Zuschnitt abdeckt –
eine Premiere auf dem
deutschen und österreichischen
Markt.
Neben dem großformatigen
Zuschnitt wurde auch die Rezeptur überarbeitet. Sie
sorgt für einen herzhaften Geschmack und eine unkomplizierte
Zubereitung. „Frei nach unserem Motto ‚fannytastisch einfach,
fannytastisch gut‘ haben wir eine einfache Idee umgesetzt, nämlich
die Größe eines Backbleches voll auszufüllen!“, so Sabine
Kahrer von Tante Fanny. Der vegane Pizza-Riese kommt zudem
ganz ohne Zusatzstoffe aus, ist salzreduziert und mit nativem
Olivenöl verfeinert. Das Ergebnis ist ein luftiger Boden mit
knusprigem Rand – entwickelt für alle, die Wert auf einfache
Anwendung und hochwertige Zutaten legen.
www.tantefanny.at
Kulinarische Basis
Pizza und Pasta sind
Klassiker, die auf
keiner Speisekarte
fehlen dürfen – doch
Qualität ist heute entscheidend.
Wedl liefert
die nötigen Zutaten für
authentischen Genuss:
von hochwertigem
Pizzamehl wie Molino
Vigevano oder Caputo
über original italienischen Sugo von Demetra bis hin zu Büffelmozzarella
von Abbasciano und Spezialitäten wie Trüffel oder
Burrata. Das Sortiment umfasst zudem sowohl frische als auch
tiefgekühlte Pasta sowie eine breite Auswahl an Rohzutaten zum
Selbermachen. Klassiker wie Cavatelli oder Cortecce ergänzen die
Vielfalt der Teigwaren. In den Wedl Genusswelten finden Profis ein
sorgfältig zusammengestelltes Sortiment, das den Anforderungen
moderner Küchen gerecht wird. Damit entstehen Signature-Dishes,
die den unverfälschten Geschmack der mediterranen Küche
widerspiegeln.
www.wedl.com
Foto: 2020 Anton27
ADVERTORIAL
Kugelrunde
Kreativität
Foto: Edna
Mit der praktischen Pizzateig-Kugel von EDNA lassen sich
vielfältige Backideen im Handumdrehen umsetzen. Der
abwechslungsreiche Teig ist nach dem Auftauen sofort einsatzbereit
und damit ideal für Gastronomie, Catering und Events,
wo Zeit oftmals eine knappe Ressource ist. Ob als klassische Pizza,
individuell belegte Fingerfood-Häppchen für Buffets oder als herzhafter
„Schlemmerfleck“ für Straßenfeste und Veranstaltungen
– der Fantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Die Backzeit
beträgt rund 16 bis 18 Minuten bei etwa 200 °C – noch knusprigere
Ergebnisse werden in speziellen Pizzaöfen oder auf den hochwertigen
Pizzablechen aus der EDNA Service Welt erzielt. Besonders
beliebt sind einfallsreiche Belagsvariationen, die für überraschende
Genussmomente sorgen. Kombinationen etwa mit frischen Feigen,
Schafskäse, Thymian und Nüssen erfreuen sich ebenso großer
Beliebtheit wie süße Kreationen mit Apfelscheiben und karamellisierten
Walnüssen. Auch vegane Pizzen lassen sich mit dem Hefeteig
aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen zubereiten. So entsteht eine
abwechslungsreiche Palette an raffinierten Ideen – von herzhaft bis
süß –, mit der sich sowohl kleine Snacks als auch außergewöhnliche
Signature-Dishes schnell und unkompliziert realisieren lassen.
www.edna.at
28 ETHNO FOOD
6-7/2025
Kleine Häppchen – großer Gewinn
Mediterrane Snacks wie Antipasti, Tapas und Co. begeistern Gäste durch Vielfalt
und Geselligkeit.
Von Michael Heinz
Für Gastronomen eröffnen sie lukrative
Chancen: Mit wenigen Zutaten, kreativer
Präsentation und intelligenter Kalkulation
lassen sich Umsatz und Gästebindung
steigern. Vorspeisen bieten je nach Region
eine kulinarische Vielfalt, die sich sehen lässt.
Antipasti in Italien (Gegrilltes Gemüse, eingelegte
Oliven, marinierter Mozzarella, Bruschetta
etc.), Tapas in Spanien (Kleine Häppchen
von Patatas Bravas bis Gambas al Ajillo.
Ideal zum Teilen), Mezedes in Griechenland
bzw. der Türkei (Tzatziki, Dolmades, Saganaki.
Würzig, oft mit Joghurt- oder Käsebasis)
oder Zakuski in Osteuropa (Herzhafte
Aufstriche, geräucherter Fisch, Eingelegtes
– überraschend neu für Mitteleuropa).
Umsatzbringer in der Praxis
Platzieren Sie eine kleine „Snack-Station“
im Eingangsbereich oder am Buffet. Sofortiger
Appetit und Bestellungen noch vor dem
Hauptgang.
Bieten Sie Prosecco- oder Sherry-Flights
zu unterschiedlichen Tapas an. Damit wird
ein höherer Getränkewert pro Bestellung
erreicht.
Günstige Tapas-Platten zur frühen
Stunde locken Laufkundschaft an. Spontanbesuche
verwandeln sich in treue Stammgäste.
Pikante Gambas al Ajillo
Kalkulation und Einkauf
Saisonale Zutaten und einfache Zubereitung
stellen sicher, dass die Kosten für die Zubereitung
von Vorspeisen gering gehalten wird.
Wer sich nicht davor scheut, auf Vorrat zu
produzieren, kann Vorratsgläser für Antipasti
selbst einlegen, das steigert die Kostenkontrolle
und eröffnet neue Absatzbringer durch
Eigenmarken (z. B. „Georgs Selbstgemachtes“).
Auch bei der Resteverwertung steckt
Potenzial: Gemüseabschnitte eignen sich für
Brühen, Brotreste werden zu Crostini – so
landet weniger im Müll und mehr auf dem
Teller.
Effiziente Umsetzung im
Betriebsablauf
Eine gute Vorbereitung ist das A und O:
Antipasti und Dips lassen sich bereits am
Vortag vorbereiten und am Tag des Servierens
schnell und frisch anrichten. Das
Servicepersonal sollte aber gut geschult
sein, um aktiv Empfehlungen für passende
Kombinationen auszusprechen.
Die Präsentation spielt dabei eine zentrale
Rolle: Rustikale Holzbretter, bunte
Keramikschalen und frische Kräuter sorgen
für eine ansprechende, Instagram-taugliche
Optik.
Erlebnisse schaffen
ETHNO
FOOD
Themenabende wie ein spanischer Tapas-
Abend oder italienischer Antipasti-Genuss
mit passender Weinbegleitung schaffen
Erlebnisse und sichern durch Ticketverkauf
die Planung. Social Media bietet zusätzliche
Reichweite: Step-by-Step-Stories zur Zubereitung
oder Live-Tastings begeistern die
Community. Ein Loyalty-Programm rundet
das Konzept ab – etwa mit einer Gratis-
Riesen-Antipasto für jede fünfte bestellte
Tapas-Platte.
Mit mediterranen Snacks schaffen Sie
nicht nur Abwechslung auf der Speisekarte,
sondern steigern sichtbar den Durchschnittsbon,
fördern den Verkauf von Getränken und
binden Gäste langfristig. Die Kombination
aus gezielter Kalkulation, überzeugender
Präsentation und smartem Marketing macht
aus kleinen Häppchen einen großen Gewinn.
Foto: pixabay
Zutaten für 4Portionen:
› 400 g rohe Garnelen (geschält,
entdarmt)
› 4 Knoblauchzehen, in feine
Scheiben geschnitten
2 rote Chilischoten, in Ringe
100 ml Olivenöl
1 TL Paprikapulver edelsüß
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
Frische Petersilie, grob gehackt
› Rustikale Baguettescheiben
Foto: pixabay
❱ Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen,
Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitze 1
Minute anschwitzen, bis der Knoblauch leicht
bräunt.
❱ Garnelen zugeben, mit Paprikapulver, Salz
und Pfeffer würzen und bei starker Hitze 2–3
Minuten braten, bis sie rosa und gar sind.
❱ Mit Zitronensaft ablöschen, kurz aufkochen,
dann vom Herd nehmen.
❱ Mit Petersilie bestreuen und heiß zusammen
mit Baguette servieren – perfekt, um das aromatische
Öl aufzutunken.
6-7/2025
ETHNOFOOD 29
Foto: Lieb ich
Italo-Flair in Wien
Zwischen Palmen, Terrakotta
und Piazza-Flair
lädt Wiens neuer Aperitivo-
Hotspot auf der Freyung
zum Sommerfeeling mitten
in der Stadt: Il Giardino Barbaro
by Chandon Garden
Spritz ist eröffnet – direkt
vor dem Palais Harrach,
dort wo die Trattoria Martinelli
seit Jahrzehnten italienische Lebensfreude zelebriert. In
diesem Pop-up trifft Wiener Innenstadt auf Dolce Vita, Lounge-
Beats auf feine Antipasti und cremige Burrata. Der Star im Glas?
Chandon Garden Spritz – servierfertig, fruchtig-bitter, ganz ohne
künstliche Zusätze und mit 50 Prozent weniger Zucker. Dazu Barbaro-Signature-Drinks
mit Lavendel, Himbeere oder Espresso –
und natürlich mediterrane Küche. Dieser neue Sommerplatz bringt
Leichtigkeit in die Großstadt – und macht die Freyung 2025 zur
Bühne für spritzige Momente unter freiem Himmel.
www.chandon.eu
Waldviertler Würze
Der Waldviertler Mediterrano
präsentiert sich als harmonisch-würziger
Schnittkäse,
der mit seiner feinen Komposition
aus mediterranen
Kräutern und zarten Tomatenflocken
eine besondere
Geschmacksnote offenbart.
Ob pur auf einer Käseplatte,
als delikates Käsedessert oder
liebevoll überbacken – etwa auf einer
knusprigen Weiß- oder Schwarzbrotscheibe – entfaltet er sein reichhaltiges,
intensives Aroma. Auch in Gratins oder mediterran inspirierten
Käsespätzle verleiht der Mediterrano Gerichten eine würzige
Tiefe. Mit großer Sorgfalt wird dieser halbfeste Schnittkäse nach
traditionellen Waldviertler Rezepturen aus hochwertiger Schafmilch
in reiner Handarbeit gefertigt. Dazu empfiehlt sich ein trockener
Weißwein wie Sauvignon Blanc oder Riesling, der die mediterranen
Aromen harmonisch begleitet.
www.kaesemacher.at
Foto: Die Käsemacher Gmbh
30 FLEISCH
6-7/2025
Kaninchen, ein sommerlicher
Fleischgenuss
FLEISCH
KULTUR
Von Spanien bis Griechenland, jedes mediterrane Land kennt eine Fülle an Rezepten aus
Kaninchenfleisch. Ein griechisches Stifado, eine spanische Paella oder Kaninchen mit
Oliven auf ligurische Art, das helle, magere Fleisch wird auch an heißen Sommertagen hoch
geschätzt.
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Bei uns dagegen ist es etwas in Vergessenheit
geraten, obwohl es zu Großmutters
Zeiten üblich war, Kaninchen
zu halten. Das „Tier des armen Mannes“
wurde gebraten, für Eintöpfe verwendet
oder ähnlich wie Wild zubereitet. Nun ist
es Zeit, das Fleisch für die Sommerküche zu
entdecken!
Abwechslung in der Sommerküche
Kaninchenfleisch ist mager, enthält wenig
Fett und gilt als cholesterinarm, es ist besonders
zart und feinfasrig, von der Farbe hell,
weißlich bis rosa. Der Geschmack ist eher
mild und erinnert etwas an Hühnchen und
wird daher auch gerne ähnlich zubereitet.
Von der Würze her verträgt Kaninchenfleisch
beinahe alle Aromen. Es kann herzhaft
wie Wild gewürzt werden, mediterran
mit Rosmarin und Tomaten, oder auch
arabisch mit Curry, Zimt oder Koriander.
Da es fettarm ist, empfehlen sich Varianten
mit Sauce, mit Speck umwickelt, damit das
Fleisch nicht austrocknet und mediterrane
Rezepte, die nicht mit Olivenöl sparen.
Bei heißen Temperaturen passt das
gebratene, gut gewürzte Fleisch ähnlich
wie Huhn auf den sommerlichen Salat und
harmoniert mit Ratatouille oder gebratenem
Fenchel. Auch in beliebten Sommerklassikern
lässt sich das Fleisch kreativ durch
Kaninchen ersetzen. Mit Kaninchenfleisch,
Chorizo und Brotwürfel gefüllte Paprika
oder Tortillas mit gebratenem Kaninchenfleisch,
Gemüse und Kräutern überzeugen
selbst Traditionalisten.
Halb Huhn, halb Kalb
Ein größeres Kaninchen reicht für drei bis
vier Personen als Mahlzeit, das Tier wird
aber selten als Ganzes zubereitet. Meist
wird es zerteilt und die Stücke unterschiedlich
zubereitet, das liegt auch daran, dass
die Keulen ideal zum Schmoren sind und
der Rücken dazu neigt, rasch trocken zu
werden. Die Garzeiten der Teilstücke sind
sehr unterschiedlich.
Der Rücken, der edelste Cut, sollte nur
kurz gegart werden. Er ist wie Kalbsfilet zu
behandeln und wird am besten innen noch
etwas rosig serviert. Auch wenn Kaninchen
ähnlich wie Hühnchen schmeckt, so hat
es aber den entscheidenden Vorteil in der
Küche, dass es nicht komplett durchgegart
werden muss. Weniger edel, aber möglich,
sind kleine Schnitzel aus dem Rückenfleisch,
die wie Wiener Schnitzel paniert
werden.
Kaninchen macht auch am Grill eine
gute Figur, die Vorderläufe werden wie Chickenwings
zubereitet, die Keulen dürfen
mariniert auf den Rost. Filet oder Rücken
werden am besten nur kurz von der Flamme
geküsst und innen noch rosig serviert. Dazu
passt ein Glas Pinot Grigio oder ein leichter
Chardonnay als ein sommerlicher Genuss
für heiße Tage.
Auf heimische Qualität setzen.
Kaninchenfleisch hat das ganze Jahr über
Saison, ist aber ideal für die Sommerküche.
Doch beim Einkauf sollte auf die Herkunft
geachtet werden, denn nicht selten stammt
Kaninchenfleisch aus schlechten Haltungsbedingungen,
wo die Tiere auf engstem
Raum leben. Vor allem der Einsatz von
Antibiotika ist immer wieder ein Thema.
Heimische Erzeuger, am besten Bio und aus
artgerechter Haltung, achten auf Tierwohl
und artgerechte Fütterung, was sich positiv
auf die Fleischqualität auswirkt. Am besten
kauft man beim Fleischer oder Erzeuger
seines Vertrauens.
6-7/2025
FLEISCH 31
Foto: Közde Döner
Besser als sein Ruf
Döner hat einen besseren Ruf verdient,
denn das Bild vom fettigen Snack hält
sich hartnäckig – dabei entspricht die traditionelle
Zubereitung ganz anderen Qualitätsstandards.
„Leider wurde er im Laufe
der Zeit massentauglicher gemacht und hat
seinen Ursprung verloren“, erklärt Mehmet
Ünal, Geschäftsführer von Közde Döner in
Wien. Doch Döner kann leicht und gesund
sein. Im Gegensatz zu Pizza oder Burger
enthält ein traditioneller Döner oft weniger
Kalorien und liefert wertvolles Eiweiß. Ünal
betont: „Dank des fettarmen Fleisches, dem
Gemüse und der leichten Joghurtsauce ist
der Döner eine gute Grundlage für den Tag
und ein gutes Gericht nach einer Trainingseinheit.“
Auch Fitnessbegeisterte schätzen
die Flexibilität: Ob mehr Fleisch für den
Muskelaufbau oder ohne Brot für das Kaloriendefizit.
www.kozdedoner-restaurant.at
32 ANGESAGT
6-7/2025
Das Prinzip Pop-Up: kurz, aber gut
Pop-Up-Projekte boomen, insbesondere im Gastrobereich. Aber worin liegt deren Erfolg?
Von Petra Pachler
Wir haben dazu Roland Hamberger,
Managing Director Rosewood
Vienna, befragt, wo das Restaurant
Neue Hoheit ein neues Marketingkonzept
erhielt und ein Pop-Up-Element eingebaut
wurde. NH x IKI am Erste Campus lautet
der Mix und Roland Hamberger erläutert
das Konzept dahinter. „Grundidee ist das
kreative Experimentieren. Köche und Gastronomen
nutzen Pop-ups, um neue Gerichte,
Konzepte oder Markenideen zu testen und
damit Gäste zu überraschen und begeistern,
was für uns ganz besonders wichtig war. Die
zeitliche Begrenzung schafft dazu ein Gefühl
der Einmaligkeit“.
Wie hoch ist der Aufwand für die Umsetzung,
Herr Hamberger?
Von der Idee, welche zur Weihnachtszeit
2024 entstand, bis dann der Gast das erste
Gericht erleben konnte, sind natürlich
unzählige Stunden für das kulinarische
Konzept, Gerichte entwickeln, probekochen,
Speisekartendesign, das richtige
Geschirr aussuchen, Marketingkonzept
und das Trainieren des Küchenteams vor
Ort in der Neuen Hoheit investiert worden.
Aber es hat vor allem allen Beteiligten viel
Spaß gemacht, dieses Pop Up ins Leben zu
rufen.
Fotos: Pachler
Und wie ist das Resultat nach rund vier
Wochen Betrieb?
Wir sind nach den ersten Wochen sehr
zufrieden mit dem Resultat. Wir konnten
dadurch viele neue Gäste gewinnen, die
sich sehr freuen, dass Sie das IKI am Erste
Campus Erlebnis auch im 1. Bezirk für eine
gewisse Zeit genießen können. Die Kombination
aus den beiden Speisekarten ist sehr
gut angekommen.
Japan trifft Österreich
Die Kombination Japan/Österreich mit
dem IKI ist aus der Geschichte heraus
entstanden, denn das Hotel Rosewood
mit der Neuen Hoheit ist am ehemaligen
Hauptsitz der Erste Group Bank AG
beheimatet und das IKI am Erste Campus
steht seit fast 10 Jahren für hochwertiges
asiatisches Essen.“ It‘s a match - it‘s one
family. Mit dem historischen Erste Bank
Gebäude am Graben, als Ursprungshaus
und dem Standort Erste Campus, teilen
das Restaurant IKI und die Neue Hoheit
gemeinsame Wurzeln“.
Petra Antoni, GF der food group by
Erste: „Das IKI am Erste Campus steht für
moderne, asiatische Küche – das Pop-up
in der Neuen Hoheit im Rosewood Vienna
bringt genau diesen Spirit auf den Punkt.“
Info
„Ich bin unglaublich dankbar
und stolz auf mein Team und
dass wir mit dem IKI am Erste
Campus so einen wunderbaren
und kreativen Partner gefunden
haben. Gemeinsam haben wir
etwas Neues und Aufregendes im
1. Bezirk geschaffen. Wir möchten
nicht nur Gastgeber sein,
sondern mit dieser Kooperation
Erinnerungen schaffen, die
bleiben“.
Roland Hamberger, Managing
Director Rosewood Vienna
Noch bis Ende August soll das Pop-Up
die kulinarische Karte bereichern.
https://neuehoheit.at
Foto: Rosewood
6-7/2025
ADVERTORIAL 33
Zum Jubiläum gibt es viele
tolle Preise zu gewinnen..
Fotos: Nannerl
50 Jahre Genuss mit Tradition
Seit 1975 bringt Nannerl Geschmack und Qualität aus Salzburg auf den Tisch – mit feinen
Zutaten, kreativen Rezepturen und einer ordentlichen Portion Innovationsgeist.
Zum Jubiläum warten Überraschungen
und Gewinnspiele auf alle Nannerl-
Fans und die, die es noch werden
wollen.
Nannerl feiert Geburtstag – und zwar
einen runden! Seit 50 Jahren steht das
Unternehmen aus Salzburg für kulinarischen
Erfindergeist, kompromisslose Qualität
und regionale Verbundenheit. Was 1975
als kleiner Familienbetrieb mit Likören und
alkoholischen Früchten begann, hat sich
längst zu einem internationalen Spezialisten
für feine Nahrungsmittel und Gastronomieprodukte
entwickelt. Heute reicht das
Sortiment von Gewürzen, Essigen, Ölen,
Suppen, Saucen über Desserts, Getränkekonzentraten
bis hin zu Spirituosen. Produziert
wird in Anthering bei Salzburg – mit
viel Know-how und Innovationsfreude von
einem Team, das seine Arbeit liebt und die
Bedürfnisse seiner Kunden immer im Fokus
hat.
Großes Gewinnspiel
Herzstück der Jubiläumsaktivitäten ist
ein groß angelegtes Gewinnspiel auf einer
eigenen Micro-Website: https:\\gewinnspiel.
nannerl.at. Hauptpreis ist eine originale
Vespa Baujahr 1975 – exakt so alt wie das
Unternehmen selbst. Weitere hochwertige
Sachpreise aus den Bereichen Genuss,
Küche und Lifestyle kommen laufend hinzu.
Der oder die Gewinner*in der Vespa
wird feierlich auf der Fachmesse „Alles für
den Gast“ (8.–11. November 2025, Messezentrum
Salzburg) am Nannerl-Messestand
verkündet und parallel per Direktnachricht
informiert.
Info
Jetzt mitmachen und gewinnen:
• Folge Nannerl auf Facebook
oder Instagram
• Like die Jubiläums-Posts
• Kommentiere, welche Nannerl-
Produkte Sie schätzen und im
Einsatz haben
Teilnahmebedingungen, Links
und Preise auf https://gewinnspiel.
nannerl.at
Die Gewinnerinnen und Gewinner
werden via Social Media bekannt
gegeben.
Kontakt:
Nannerl GmbH & Co KG
Gewerbestraße 7
5102 Anthering b. Salzburg
www.nannerl.at
34 CONVENIENCE
6-7/2025
Foto: Nathalie Wittig
Snack-Time
Mehr Genuss bei weniger Aufwand: Wie Convenience die Küche entlastet und für
zufriedene Gäste sorgt.
Von Katrin Hammer
Fachkräftemangel, steigende Personalkosten,
hohe Gästewünsche an Vielfalt
und Qualität, dazu schwankende Gästezahlen,
die eine flexible Planung notwendig
machen – die Anforderungen an die Gastronomie
sind in den vergangenen Jahren
stetig gestiegen. In diesem anspruchsvollen
Spannungsfeld ist Convenience schon lange
mehr als nur ein Notbehelf, denn richtig
eingesetzt, wird es zum betriebswirtschaftlichen
Werkzeug, das Effizienz, Qualität,
Regionalität und Wirtschaftlichkeit miteinander
verbindet. Vor allem im Bereich
kleinere Speisenangebote und Snacks zeigt
sich, welches Potential moderne Convenience-Produkte
heutzutage bieten: hohe
Qualität, frische, regionale Rohstoffe und
sorgfältig produziert. Für die Gastronomie
und auch Hotellerie bedeutet dies: hochwertige
Speisen mit gleichbleibender Qualität,
kalkulierbar und unabhängig von der
Tagesform des Personals.
Snacks einfach gemacht
Die kleinen Happen sind längst keine Randerscheinungen
mehr, sondern vielmehr
wichtige Umsatzbringer. Gäste wünschen
sich flexible Verpflegungsangebote, egal
ob kleine Speisen für zwischendurch, zum
Mitnehmen oder für die späte Anreise. Convenience-Snacks
lassen sich dabei praktisch
und einfach einsetzen. Von Mini-Burgern,
belegten Baguettes, kleinen Tapas-Portionen
oder Wraps für die Lounge und Hotelbar
über hausgemacht anmutende Aufstriche
oder frische Waffeln aus Backmischungen
beim Frühstück bis hin zu Pasta-Gerichten
oder Suppen, die schnell regeneriert werden
können, für den Roomservice. Mini-Quiches,
Müsliriegel und Fingerfood sind ideal für
den Konferenzbereich und Kuchen aus TK-
Teigen, fertige Croissant-Teiglinge sowie
süßes Gebäck in den verschiedensten Ausführungen
werten jedes Café und Bistro
auf. Der große Vorteil beim Einsatz von
Convenience-Produkten: egal ob Montagmorgen
oder Samstagabend – die Qualität
bleibt gleich. Durch geschickte und kreative
Kombinationen verschiedener Convenience-Komponenten
lassen sich abwechslungsreiche
Angebote erstellen, ohne den
Lagerbestand unnötig aufzublähen.
Nachhaltig und regional
Im Prinzip fallen unter den Begriff Convenience
Food sämtliche Lebensmittel, die
einen höheren Bearbeitungsgrad als Rohware
haben. Fertigsuppen, Konserven, Instant-Produkte
und Tiefkühlkost gehören
hier dazu. Je mehr Arbeitsschritte bei Convenience-Produkten
bereits vom Hersteller
erledigt sind, desto höher ist deren Fertigungsstufe
und desto weniger Küchenarbeit
brauchen Mitarbeiter für die Zubereitung zu
investieren. Bei den Fertigungsstufen wird
zwischen küchenfertig (z.B. geschnittenes
Gemüse, filetiertes Fleisch), gar- bzw. backfertig
(z.B. vorgegarte Fleischkomponenten,
TK-Gemüse, Tiefkühlpizza), aufbereitfertig
(z.B. Kartoffelpüreepulver, Fertigsaucen),
regenerierfertig (Komponenten, die durch
Wärmezufuhr verzehrfertig werden) und
verzehrfertig (z.B. belegte Sandwiches,
Desserts im Glas) unterschieden. Ein oft diskutierter
Punkt: Passt Convenience zu den
immer lauter werdenden Forderungen nach
Nachhaltigkeit und Regionalität? Ja – wenn
man die richtigen Partner wählt. Denn längst
arbeiten viele Convenience-Hersteller eng
mit regionalen Erzeugern zusammen, bieten
Bio-Produkte an und setzen auf nachhaltige
Verpackungen. Gastronomen können ihren
Gästen somit ein hochwertiges Produkt mit
nachvollziehbarem Ursprung anbieten, während
der Betrieb von Planungssicherheit und
reduziertem Aufwand profitiert. Außerdem
geht es nicht mehr um die Wahl zwischen
„frisch“ oder „Convenience“, sondern vielmehr
um ein intelligentes Zusammenspiel
beider Welten.
6-7/2025
CONVENIENCE 35
Pizzafladen mit Spargel
Zutaten für zehn Fladen:
5 Pizzateig-Kugeln
200 g passierte Tomaten
2 EL Pizzagewürz
30 Stangen Spargel
30 Kirschtomaten
100 g Rucola
› 200 g Parmesansplitter
Wir feiern
50 Jahre
Nannerl!
MACH MIT!
Hier geht‘s zum Gewinnspiel!
linktr.ee/nannerl
Foto: Edna
❱ Die Pizzateig-Kugeln bei Raumtemperatur ca. 90 Minuten auftauen. Anschließend
jede Kugel in der Mitte halbieren und ausrollen. In der Zwischenzeit die passierten
Tomaten mit dem Pizzagewürz mischen. Den Spargel schälen, 10 Minuten
in heißem Salzwasser garen, und mit kaltem Wasser abschrecken. Spargel und
Tomaten der Länge nach halbieren und nach Belieben in Stücke schneiden. Die
ausgerollten Pizzafladen gleichmäßig mit der gewürzten Tomatensauce bestreichen,
mit den vorbereiteten Tomaten und Spargelstücken belegen und bei 200 °C
ca. 16-18 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren mit frischem Rucola und
Parmesan verfeinern.
www.edna.at
Foto: 2020 Anton27
Foto: Iglo
Regionale Akzente
Wenn im Frühling die Erntemaschinen
im Marchfeld rollen, beginnt für iglo
die Spinat-Saison. Das Marchfeld steht bei
iglo für Regionalität, Qualität und Tradition.
Denn seit 60 Jahren kommt das iglo
Gemüse aus der größten Ebene Niederösterreichs.
Der AMA-zertifizierte Spinat ist
dabei ein absoluter Dauerbrenner und vor
allem durch seine vielseitige Einsetzbarkeit
beliebt. Ob in Blattformat oder gehackt –
iglo Spinat kann italienische Klassiker wie
Pasta und Pizza ganz schnell mit einem
österreichischen Touch verfeinern. In praktischer
Pelletform ist er einfach portionierbar
und schnell zubereitet.
Für einen gelben Farbtupfer sorgt der
tiefgekühlte iglo Mais: eine frische Alternative
zur Konserve, die jeglicher Pizza
das gewisse Etwas verleiht. So schmeckt
Italien – mit regionaler Note.
www.iglo-gastronomie.at
FEIERE MIT UND
GEWINNE TOLLE PREISE!
EINE 50 JAHRE ALTE VESPA, BLUETOOTH-BOXEN,
SPORTUHREN, KOCHMESSER, RÄUCHERSETS,
SOMELIERMESSER, MESSERTASCHEN, ETC.
Folge uns auf unseren
Social Media-Kanälen,
like unsere Posts,
kommentiere und teile sie!
JAHRE 0 5 GENUSS
Das Beste noch besser!
Nannerl GmbH & Co KG
5102 Anthering bei Salzburg
www.nannerl.at
36 CONVENIENCE
6-7/2025
Kolumne
Klar gestellt:
Leitungswasser ist
gesund
Wasser zu trinken wird immer beliebter,
und viele bevorzugen inzwischen
Leitungswasser. Etliche Gastronomen
bieten Leitungswasser
kostenlos als Service an, wenn ein
weiteres Getränk bestellt wird, andere
verrechnen eine Servicegebühr.
Aber manche greifen lieber zu Mineralwasser
in dem Glauben, dass dies
gesünder sei. Doch nicht jedes abgefüllte
Wasser ist ein Mineralwasser,
die Inhaltsstoffe unterscheiden
sich oft stark. Neben den klassischen
Mineralwässern, die eine bestimmte
Menge an Mineralstoffen enthalten
müssen, wird auch normales Quellwasser
abgefüllt. Quell- oder Tafelwasser
ist also um nichts besser
oder gesünder als Leitungswasser.
Ausnahme sind bestimmte „Heilwässer“,
die zusätzliche Inhaltsstoffe
aufweisen, die bei Erkrankungen wie
Gastritis oder entzündlichen Erkrankungen
im Darm helfen können.
Die meisten Mineralstoffe nehmen
wir durch unser Essen auf
und nicht durch unser Wasser. In
Lebensmitteln sind die Mineralstoffe
an organische Stoffe wie Eiweiße
oder Zucker gebunden und
werden vom Körper verwertet und
aufgenommen. Im Wasser ist dies
nicht der Fall und so werden Mineralstoffe
daraus auch schlecht aufgenommen.
Aber Leitungswasser
zählt zu den am besten kontrollierten
Lebensmitteln und kann in
Österreich bedenkenlos getrunken
werden. Was die Wahl im Restaurant
betrifft, so sollte der persönliche
Geschmack im Vordergrund stehen
und nicht gesundheitliche Bedenken
oder Erwartungen.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Geflügel-Upgrade
Geflügel bleibt gefragt – nicht nur wegen
seines geringen Fettgehalts, sondern
auch dank seiner kulinarischen Vielseitigkeit.
Danish Crown Professional
greift diesen Trend auf und ergänzt sein
Sortiment um den neuen Crispy Chicken
Burger. Das saftige Patty aus zarten
Hähnchenbrustfilet-Stücken überzeugt
mit einer knusprigen Cornflakes-Panade
und würzig-pikantem Geschmack. Vielseitig
einsetzbar, passt es wunderbar in
moderne Burger-Variationen, kreative
Snacks oder Streetfood-Konzepte. Vorgegart
und in zwei praktischen Größen
– 90 und 120 Gramm – erhältlich, ist der
Crispy Chicken Burger sofort einsatzbereit
in der Profiküche. Die Fachwelt zeigt sich
überzeugt: Der Neuzugang wurde bereits
mit dem Cooking Award 2025 und einer
Goldmedaille in der Kategorie Fleisch und
Geflügel ausgezeichnet.
www.danishcrown.com
Zukunftsorientiert produziert
Seit über 45 Jahren steht
die Flammkuchen Profi
GmbH für Qualität, Verantwortung
und Innovation.
Mit Leidenschaft
und Know-how entstehen
köstliche Flammkuchen-
Variationen – etwa klassisch
nach Elsässer Art,
mediterran inspiriert im
griechischen Stil oder als
süße Variante. Besonderen
Wert legt das Unternehmen
auf die Auswahl hochwertiger
Zutaten. Dabei vertraut
man bewusst auf regionale Anbieter aus der
näheren Umgebung und achtet auf ressourcenschonende
Transportwege. Sämtliche
Verpackungen sind zudem recyclingfähig
und stammen von zertifizierten Partnerbetrieben.
Aktuell entsteht außerdem ein
energieeffizientes Tiefkühllager mit smarter
PV-Anlage. Dieses bietet künftig Platz
für bis zu 2.300 Paletten und ermöglicht es,
Transportwege deutlich zu verkürzen und
den Stromverbrauch zu senken.
www.flammkuchen-profi.de
Foto: Danish Crown
Foto: FKP
Foto: McCain
6-7/2025
Veggie-Snack
AKTUELLES 37
Mit den Tempura
Green Beans
aus der „Veggie
Pickers“-Reihe
von McCain wird
das Fingerfood-
Angebot um eine
originelle und rein
pflanzliche Alternative
erweitert.
Für diese Snack-
Idee werden ganze
grüne Bohnen mit einem leichten Tempura-Teig umhüllt, der ihnen
eine besonders krosse Textur und ein ansprechendes Mundgefühl
verleiht. Sowohl optisch als auch geschmacklich setzen sie auffällige
Akzente. Ihre handliche Form macht sie ideal zum Dippen,
Snacken oder als Teil von Sharing-Platten. Besonders auf Speisekarten
mit modernem Anspruch bieten die Tempura Green Beans
eine spannende Option für Gäste, die gerne Neues probieren. Ob
als Beilage, Vorspeise oder als Begleiter zu Drinks – der vegane
Snack punktet mit Vielseitigkeit und bleibt auch im hektischen
Gastroalltag einfach in der Handhabung.
www.mccainfoodservice.com
Wir haben mehr
auf dem Kastner.
Testen Sie uns.
Amerikanischer Klassiker
Foto: Daniel Esswein
Außen knusprig, innen cremig-würzig – die Mac’n’Cheese Bites
von SALOMON FoodWorld® bringen das beliebte US-Comfort-Food
im praktischen Fingerfood-Format auf den Teller. Zarte
Makkaroni und cremiger Cheddar werden hier von einem Cornflakes-Coating
mit dezenter Chipotle-Note ummantelt, die dem
Snack eine leichte Würze verleiht. Die vegetarischen Bites sind
bereits vorgebacken und in nur wenigen Minuten servierbereit. Ob
als aromatische Beilage, als Topping für Bowls oder zum Teilen auf
einem Sharing Platter – sie fügen sich mühelos in verschiedenste
gastronomische Konzepte ein, die auf schnelle, trendbewusste
Produkte setzen. Mit ihrem Soulfood-Charakter sorgen sie auf der
Speisekarte für Aufmerksamkeit und begeistern Gäste mit ihrem
harmonischen Zusammenspiel von Textur und Geschmack.
www.salomon-foodworld.com
Das österreichische Familienunternehmen
steht mit dem besten Team für persönliches
Service und echte Verlässlichkeit – seit
über 195 Jahren. KASTNER ist der
Österreicher im Gastro-Großhandel!
Testen Sie uns an 8 Standorten.
kastner.at – Einer für alles. Seit 1828 KR Christof Kastner
38 PATISSERIE
6-7/2025
Foto: Brandstätter Verlag
Foto: Kevin Ilse
Familienerbe Kaiserschmarrn
Am Anfang stand ein Kaiserschmarrn. Nicht irgendeiner – sondern der von der Oma, der
bei Familie Süss in Oberkappel früher wöchentlich auf den Tisch kam.
Von Nele Klaffl
Heute serviert Dominik Süss Omas Erbe
Hunderttausenden von Menschen.
Der 25-jährige Oberösterreicher ist
gelernter Kellner und Koch, mittlerweile
TV-Koch, Kochbuchautor – und unter dem
Namen @sweet.dominik eine virale Größe
auf Instagram, TikTok und YouTube.
Virales Wirtshaus
Im März 2020, im ersten Lockdown, nahm
seine Karriere eine neue Wendung. Damals
begann Süss, neben seinem Vollzeitjob in der
Gastronomie, erste Rezeptvideos zu posten.
Was als spontane Idee entstand, entwickelte
sich über die Jahre zum Erfolg. Authentisch
und mit einer Prise Schmäh nimmt Süss seine
Community seither mit in die Welt der Wirtshausküche
– natürlich auch in ihre süßesten
Ecken: von Erdbeerknödeln über Germknödel
bis zum schnellen Schokomousse.
Naschkatzen aufgepasst!
So begeistert Süss vor allem seine eigene
Generation Z für Klassiker, die man eher
mit Omas Küche als Social Media verbindet.
Statt unnahbaren Foodtrends oder
exotischen Hype-Desserts zeigt er, wie gut
regionale Küche in Form von gebackenen
Hollunderblüten, Blechkuchen oder Kaiserschmarren
schmecken kann. Auch in seinem
kürzlich erschienenen Kochbuch widmet er
der Mehlspeisenküche ein eigenes Kapitel:
22 Seiten voller Mehlspeisen, die ihn geprägt
haben – liebevoll gesammelt in der „Naschkatzenabteilung“.
Von Oberösterreich in die Welt
Trotz Social-Media-Erfolg bleibt der Jungkoch
seinen Wurzeln treu. Aufgewachsen
im Gasthaus seiner Familie, kochte er später
in renommierten Häusern – vom Guglwald
bis nach Vancouver. Doch soweit ihn seine
Stationen auch führten: Die Liebe zur traditionellen
Küche blieb. Dazu gehört für ihn
auch ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln.
Regionalität und Saisonalität sind
für Süss gelebte Praxis. „Die besten Gerichte
kommen aus der Natur“, sagt er und wirbt in
seinem Buch dafür, heimische Produzenten
zu unterstützen. Regelmäßig teilt er Rezepte
mit saisonalen Zutaten – wie kürzlich seinen
Erdbeer-Rhabarber-Kuchen.
Wurzeln schmecken
„Kochen muss nicht kompliziert sein“, lautet
seine Devise und verkörpert das auch in
seinen Videos, in denen er traditionelle
Gerichte nicht verstauben lässt. Social
Media ist voll mit schrillen Foodtrends, die
sich gegenseitig überbieten wollen. Es gibt
alles, und oft einfach zu viel. Dominik Süss
funkt dazwischen und bringt seine Follower
zurück zu den Wurzeln: mit einer ehrlichen
Art, die im digitalen Trubel erfrischend
bodenständig wirkt.
www.dominiksuess.com
Foto: Brandstätter Verlag
6-7/2025
ADVERTORIAL 39
Fotos: Geier
BIO Weizen Sauerteigbrot
Geier steht für echte Brotkultur – für das traditionelle Bäckerhandwerk, das Zeit, Hingabe und
regionale Zutaten vereint.
Seit jeher setzt die Weinviertler Bäckerei
auf lange Teigführungen, natürliche
Reifung und Bio-Zutaten aus der
Umgebung. Über 80 % unserer Rohstoffe
stammen aus einem Umkreis von maximal
50 Kilometern. Damit garantiert Geier nicht
nur höchste Qualität, sondern unterstützen
auch die regionale Landwirtschaft. Bio ist für
nicht nur ein Siegel – es ist eine Haltung, mit
der die Bäckerei Verantwortung für Mensch,
Natur und Zukunft übernimmt.
Nur Weizen & Wasser
Ein herausragendes Beispiel für diese Philosophie
ist das BIO Weizen-Sauerteigbrot
– ein Brot, das mit viel Zeit, Sorgfalt und
Wissen gebacken wird. Die Basis bildet ein
natürlicher Sauerteig, der ausschließlich
aus Bio-Weizenmehl und Wasser entsteht.
Sobald diese Zutaten vermischt werden,
beginnt ein mikrobiologischer Fermentationsprozess:
Natürliche Milchsäurebakterien
und Sauerteighefen entwickeln sich,
die dem Brot seine lockere Struktur und die
charakteristische, mild-säuerliche Note verleihen.
Gleichzeitig entsteht ein komplexes
Aroma, das durch die lange Reifezeit besonders
intensiv zur Geltung kommt.
Zeit sorgt für Qualität
„Unsere Teige bekommen viele Stunden
Zeit zum Reifen – eine Zeit, die essenziell
ist, um ein bekömmliches und geschmacklich
vielschichtiges Brot zu erhalten.“ betont
Bäckermeister Gerald Geier. Während dieser
Reifung verändern sich schwer verdauliche
Bestandteile so, dass sie für unseren Körper
leichter verträglich werden. Das Wasser
wird besser im Teig gebunden, was das Brot
länger frisch hält. Und durch die lange Gärzeit
entstehen feine Geschmacksnuancen.
Das Bio Weizen Sauerteigbrot hat eine Teigführung
von 48 Stunden.
Gebacken wird das BIO Weizen Sauerteigbrot
in Steinöfen, wo sich die kräftige,
resche Kruste bildet – mit einem hohen Krustenanteil
im Verhältnis zur saftigen Krume.
Die unregelmäßige, grobe Porung und der
vollmundige Geschmack zeugen von echter
Handarbeit und traditioneller Backkunst.
Mit dem BIO Weizen Sauerteigbrot zeigt
die Bäckerei Geier, wie viel in einem echten
Brot steckt: Zeit, Wissen, regionale Bio-Zutaten
und das Können der Bäcker:innen.
Kontakt:
Geier. Die Bäckerei
Andreas Calpan
andreas.calpan@geier.at
Tel. 0664/9665840
www.geier.at
40 PATISSERIE
6-7/2025
Bio-Kuchen in
ganz groß
Mit dem neuen XXL-BIO-Kuchen
bringt Meisterfrost authentischen
Kuchengenuss in zertifizierter Bio-
Qualität auf den Tisch. Der saftige
Rührkuchen in großzügiger Kastenform
(1300 g) wird aus sorgfältig
ausgewählten Bio-Zutaten gefertigt
und servierfertig gebacken. Nach
dem Auftauen lässt er sich mühelos
portionieren und direkt servieren. Die
gleichmäßige Form erleichtert das
präzise Schneiden, sorgt für exakte
Portionen und minimiert Lebensmittelabfälle
– ideal für kalkulierbare
Mengen und effiziente Arbeitsabläufe.
Der Bio-Kuchen besticht durch
seinen hausgemachten Geschmack,
die flaumige Textur und seine vielseitige
Einsetzbarkeit – besonders
geeignet für Hotellerie, Catering
sowie Care- und Gemeinschaftsverpflegung,
wo Qualität, Nachhaltigkeit
und Effizienz gleichermaßen gefragt
sind.
www.meisterfrost.at
Mousse am Stiel
Zeit sparen und gleichzeitig
Gästen eine herrlich süße
Überraschung bereiten? Die Produktpalette
von Patisserie KRÖS-
WANG schafft genau diesen
Spagat – dank Dessertkreationen
mit dem gewissen Etwas. Ein
Paradebeispiel hierfür ist das
ebenso ausgefallene wie köstliche
Schokomousse am Stiel mit einer
knackigen Hülle aus nachhaltiger
Premiumschokolade und weichem
Mousse-Kern. Ob klassisch
mit Milchschokolade, tropisch mit
Mango und weißer Schokolade,
fruchtig mit Erdbeere und Ruby-Schokolade
oder verführerisch mit Himbeere und dunkler
Schokolade – jede Variante offenbart eine
individuelle, nuancierte Geschmacksnote.
Ergänzt wird das Sortiment durch Desserts
im Glas, die kürzlich um drei Sorten erweitert
wurden: Schwarzwälder Kirsch, Tiramisu
und Schokotrilogie – absolute Publikumslieblinge.
www.kröswang.at
Foto: Rapha
Foto: Meisterfrost
Sommer in Kuchenform
Mit dem neuen Zitronenguglhupf bringt
Meisterfrost das sommerliche Flair der
Zitrusfrucht das ganze Jahr über auf den
Teller. Die ausbalancierte Zitronennote
vereint sich mit einer besonders saftigen
und flaumigen Textur, die diesen Guglhupf
zur geeigneten Wahl für Frühstücksbuffets,
Kaffeepausen oder als feines Dessert macht.
Der 650-Gramm-Kuchen wird fertig gebacken
geliefert und ist nach dem Auftauen
sofort servierbereit – einfach mit einer Prise
Staubzucker vollenden und genießen. Ob in
Hotellerie, Catering oder Gemeinschaftsverpflegung:
Der Zitronenguglhupf überzeugt
durch seine hochwertige Qualität, seinen
frischen Geschmack und die unkomplizierte
Handhabung. Er ergänzt damit die Meisterfrost-Range,
zu der bereits die Klassiker
Schokolade-Obers-, Marmor-, Nuss- und
Mohn-Guglhupf gehören. www.meisterfrost.at
Foto: Meisterfrost
6-7/2025
ADVERTORIAL 41
Fotos: Robert Maybach
Regionale Vielfalt im Fokus: Der
Mühlviertler Hoch.Genuss
Mit der Kulinarik-Initiative Mühlviertler Hoch.Genuss etabliert der Tourismusverband
Mühlviertel ein konsequent qualitätsorientiertes Modell zur Förderung regionaler
Wertschöpfungsketten in Gastronomie und Hotellerie.
Ursprünglich im Mühlviertler Hochland
initiiert, steht das Projekt seit der Verbandsfusion
Anfang 2025 allen Betrieben
der Destination Mühlviertel offen. Ziel
ist es, die kulinarische Identität der Region
gemeinsam sichtbar zu machen – fundiert
und marktwirksam.
Ein Manifest als Grundlage –
Qualität als Haltung
Zentrale Grundlage der Initiative ist das
Hoch.Genuss-Manifest, das sowohl als
internes Commitment, wie auch als externes
Qualitätsversprechen dient. Es definiert
klar nachvollziehbare Kriterien wie frische
Zubereitung ohne Fertigprodukte, regionale
Zutaten und transparente Herkunftsbezeichnungen.
Unabhängige Kontrollen
durch die AMA sind verpflichtend.
Die Initiative fördert gezielt die Kooperation
zwischen Gastronomiebetrieben
und regionalen Produzent:innen. Bereits
über 250 Mühlviertler Partnerbetriebe aus
Landwirtschaft und Handwerk sind eingebunden,
rund ein Drittel davon in Bio-
Qualität. Die enge Zusammenarbeit schafft
kurze Wege, hohe Transparenz und ein
starkes gemeinsames Profil. Regelmäßig
erfolgt eine unabhängige Qualitätsprüfung,
welche die Glaubwürdigkeit nach außen
stärkt – sowohl gegenüber Gästen als auch
in der Branchenkommunikation.
Zusammenarbeit und
Veranstaltungen
Hoch.Genuss versteht sich als langfristig
angelegte Maßnahme zur Stärkung der kulinarischen
Positionierung des Mühlviertels –
auch und gerade im Ganzjahrestourismus.
Aktuell arbeiten 22 Hotel- und Gastronomiebetriebe
eng mit den rund 250 Produzenten
zusammen, um die kulinarische Vielfalt
der Region zu präsentieren. Gemeinsame
Veranstaltungen wie der Mühlviertler Hoch.
Genuss am Domplatz in Linz bieten eine
Plattform, um die Qualität und Kreativität
der regionalen Küche zu erleben. In den Betrieben
informieren Tafeln über die Herkunft der
Zutaten und die Philosophie des Hoch.Genuss,
während der Podcast spannende Einblicke in
die Welt der regionalen Kulinarik bietet.
Angebotsgruppen und Kriterien
Für Angebotsgruppen wie Golf oder Rennradfahren
sind die Kriterien des Mühlviertler
Hoch.Genuss Voraussetzung, um Teil der
Gruppe zu sein. Neben der Spezialisierung
auf das jeweilige Thema müssen die Betriebe
die hohen Qualitätsstandards der Initiative
erfüllen, um den Gästen ein ganzheitliches
Erlebnis zu bieten.
Kontakt:
Tourismusverband Mühlviertel
Hauptplatz 19
4190 Bad Leonfelden
Tel. +43 (0)5 07263
E-Mail: info@muehlviertel.at
www.hochgenuss.at
www.muehlviertel.at
Art. 2766*
Art. 2767*
Art. 2765*
Art. 2729*
S uper
ommerhits!
Art. 2833*
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Sommer
Naschereien
Sommerkuchen - fruchtig und frisch
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Art. 2816*
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Fruchtkuchenbox,
3-fach sortiert
Gewicht: 2.530 g, 3 Pl. / Kt.
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Donauwelle,
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Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
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Zitronenkranz
Maße: Ø 24,0 x H 9,0 cm
Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
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Art. 1293* 1
Bio Blechkuchen-
Mischkarton, 3-fach
sortiert
Maße: L 27,0 x B 21,2 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.200 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 414*
Mini-
Früchtekörbchen
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 5,0 x B 3,0 x H 1,0 cm
Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.
vorgegart
Lorem ipsum
Art. 270*
FF-Mini Blätterteig-
Mischkiste, 3-fach
sortiert
Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm
Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2767*
FF-Röggelchen, geschnitten
Maße: Ø 6,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Roggen
Lorem ipsum
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Art. 2729*
FF-Roggen
Sandwich,
geschnitten
Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,0 cm
Gewicht: 115 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 2765*
FF-Roggen Burger,
geschnitten
Maße: Ø 11,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 90 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 2766*
FF-Roggen
Belegweckerl,
geschnitten
Maße: L 13,0 x B 8,0 x H 5,5 cm
Gewicht: 110 g, 56 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 2725*
Midsize Roggen-
Landweckerl
Maße: L 8,5 x B 5,5 x H 4,0 cm
Gewicht: 40 g, 70 St. / Kt.
vorgebacken
nnatürlich ∙ ausgenomme
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Laugen
Vielfalt
Lauge
Lauge
Lorem ipsum
Lauge
Art. 2733*
FF-Soft Brezel
mit Sesam
Maße: L 16,0 x B 12,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2756*
FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 5036*
FF-Laugen Dip-Ball
Maße: L 3,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 5059*
FF-Brezel Dip-Stick,
3-fach sortiert
Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm
Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lorem ipsum
Lauge
Lauge
Lorem ipsum
Art. 5090*
FF-Mini-
Laugenweckerl
Maße: L 7,5 x B 6,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 40 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Art. 399*
FF-Laugenweck
Maße: Ø 7,5 x H 5,0 cm
Gewicht: 60 g, 50 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2597*
FF-Mini
Laugenstangerl
Maße: L 14,0 x B 3,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 45 g, 180 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2681*
Brezel Sandwich,
geschnitten
Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm
Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lorem ipsum
Lauge
Lorem ipsum
Art. 1210* 1
FF-Bio
Vitalsandwich
Maße: L 14,0 x B 6,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 95 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1989*
FF-Laugenbagel
mit Sesam,
vorgeschnitten
Maße: Ø 11,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 85 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Art. 404*
FF-Käsebrezel
Maße: L 16,0 x B 11,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 90 g, 36 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Art. 2108*
FF-Almburger mit
Käse, geschnitten
Maße: Ø 10,0 x H 3,5 cm
Gewicht: 75 g, 30 St. / Kt.
fertig gebacken
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HUG Dessert-Tartelettes
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Gewicht: 26 g, 55 St. / Kt.
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HUG Dessert-Tartelettes
"Classic"
Maße: Ø 5,0 x H 1,8 cm
Gewicht: 9,7 g, 184 St. / Kt.
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Beilage_AT_Juli_2025
Herzstück des Ortes
Wie Feuersbrunn mit Hilfe von Toni Mörwald seinen Kern zurückeroberte.
Von Kurt Heinz
Fotos: Mörwald
Mit dem Gutshof in Feuersbrunn ist
es gelungen, einem ländlichen Ort
seine Mitte zurückzugeben – nicht
als museale Erinnerung, sondern
als funktionierender Lebensraum. Toni
Mörwald hat gezeigt, dass Gastronomie
mehr sein kann als Küche: ein Motor für
nachhaltige Entwicklung, für Arbeit, für
Gemeinschaft. Ein Projekt, das dort wirkt,
wo es am meisten gebraucht wird: mitten im
Ort. Hierfür haben wir Toni Mörwald zum
Interview gebeten.
GASTRO: Herr Mörwald, was war der
erste Impuls für das Projekt in Feuersbrunn?
Toni Mörwald: Die Beobachtung, dass Ortskerne
in ganz Österreich aussterben. Die
Geschäftswelt wanderte in die Peripherie,
die Menschen folgten. Unser Hotel liegt
zentral, aber was bringt das, wenn außenherum
alles tot ist? Wir wollten das ändern
– nicht nur für unsere Gäste, sondern für den
ganzen Ort.
Wie lange verfolgen Sie diesen Ansatz
schon?
Der erste Kauf leerstehender Gebäude liegt
zehn Jahre zurück. Es begann mit dem ehemaligen
Kaufhaus Krenneis. Daraus ist
heute unser neuer Gutshof geworden. Wir
haben ihn nicht nur revitalisiert, sondern in
ein funktionierendes Zentrum mit Gastronomie,
Hotellerie und Veranstaltungsflächen
verwandelt.
Was ist an dem Gebäude besonders?
Dass wir 3.000 m 2 Nutzfläche geschaffen
haben, ohne einen Quadratmeter Boden neu
zu versiegeln. Wir haben bestehende Räume
intelligent erweitert – von 60 auf 100 – und
architektonisch so gelöst, dass aus jedem
Fenster der Blick ins Grüne geht. Ein Ort der
Ruhe, mitten im Zentrum.
Wer war für Planung und Bau zuständig?
Die Gesamtplanung lag bei Maurer & Partner.
Leyrer + Graf und deren Tochterfirma
44 PORTRAIT
6-7/2025
Zitat
„Essenszeit ist
Lebenszeit“
Fotos: Mörwald
Graf-Holztechnik führten die Bauarbeiten
aus. Vom Dachausbau bis zur Fassade –
alles wurde in nur acht Monaten realisiert.
Der letzte Handwerker verließ das Haus am
Tag der Eröffnung eine Stunde vor Beginn.
Die Energieversorgung ist ebenfalls ungewöhnlich
nachhaltig, nicht wahr?
Absolut. Wir setzen auf eine Kombination
aus Tiefenbohrung mit Wärmepumpe, Photovoltaik,
Wärmerückgewinnung und hochwertiger
Dämmung. Zwar haben wir noch
einen Gasanschluss, aber der wird kaum
genutzt. Das Ziel ist weitgehende Autarkie
– und wir sind nah dran.
Wie viele Arbeitsplätze wurden geschaffen?
Wir haben rund 20 neue Stellen geschaffen,
beschäftigen jetzt über 100 Mitarbeiter
ganzjährig. Unsere Mitarbeiter bleiben viele
Jahre, was in der Branche nicht selbstverständlich
ist. Wir geben Stabilität – das ist
unser Erfolgsrezept.
Und was erwartet die Gäste kulinarisch?
Drei Restaurants: Das Wirtshaus & Kochbar
für bodenständige Küche, das Zwei-Hauben-Restaurant
„Die Traube“, und „Toni M.“,
unser Fine-Dining-Konzept mit vier Hauben
und einem Michelin-Stern. Daneben läuft
unsere Kochschule mit rund 2.000 Teilnehmern
im Jahr – seit über 35 Jahren.
Feuersbrunn wirkt heute wie ein Hotspot –
war das kalkuliert?
Es war geplant, aber wir hätten nicht gedacht,
dass es so schnell angenommen wird. Unsere
Gäste bleiben mittlerweile zwei bis drei
Nächte, viele sogar eine ganze Woche. Und
sie kommen wegen der Küche, der Kultur, der
Landschaft – und wegen der Atmosphäre, die
ein intakter Ortskern mit sich bringt. n
Der neue Gutshof als Zentrum
von Feuersbrunn
Das Zukunftsprojekt „Ortskern Feuersbrunn“
wurde aus einem echten Strukturwandel
heraus geboren. Der Ort hatte über Jahre
zentrale Funktionen verloren: Nahversorger,
Bank, Handwerk – vieles war verschwunden.
Mit dem Kauf und der Revitalisierung leerstehender
Immobilien setzte Toni Mörwald
einen Prozess in Gang, der heute als Modellfall
für ländliche Erneuerung gilt.
Der Kern des Projekts ist der neue Gutshof:
100 individuell gestaltete Zimmer, ein
offenes Raumkonzept mit großzügigen
Flächen für Gastronomie, Veranstaltungen,
Kochkurse und Seminare. Kein Neubau,
sondern eine gelungene Umnutzung eines
bestehenden Komplexes – mit einem nachhaltigen
Energiekonzept und einem klaren
architektonischen Ziel: den Menschen in
den Mittelpunkt zu stellen.
6-7/2025
PORTRAIT 45
Fotos: Mörwald
Architektur und Technik
Die Gebäude wurden außen wie innen
gedämmt, um den Heizwärmebedarf deutlich
zu reduzieren. Ein zentrales Lüftungssystem
mit Wärmerückgewinnung sorgt
für gleichbleibend hohe Luftqualität bei
minimalem Energieeinsatz. Die Heiz- und
Kühlleistung erfolgt über eine hocheffiziente
Sole-Wasser-Wärmepumpe, gespeist durch
Tiefenbohrungen auf dem Grundstück.
Ergänzt wird das System durch eine
großflächige Photovoltaikanlage auf den
Dächern der Anlage. Diese versorgt das
Haus mit Strom für Beleuchtung, Kühlung
und Heizung – insbesondere im Sommer
kann ein Großteil des Bedarfs damit gedeckt
werden. Ein Gasanschluss bleibt als Rückfallebene
vorhanden, wird aber im Normalbetrieb
kaum benötigt.
Auch bei der Auswahl der Baumaterialien
wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Holzbauweise,
Recyclinganteile in der Dämmung,
langlebige Materialien im Innenausbau. Die
gesamte Bauphase erfolgte nach den Richtlinien
nachhaltiger Baustellenführung.
Wirtschaftlicher und sozialer
Mehrwert
Die Investition in Höhe von etwa 7 Millionen
Euro wurde durch eine Kombination
aus Eigenmitteln, Landesförderungen, ÖHT-
Zuschüssen und Crowdinvesting aufgebracht.
Durch die geschaffene Infrastruktur
entstehen nicht nur direkte Arbeitsplätze,
sondern auch indirekte Effekte im Ort –
etwa für Zulieferer, Winzer, Handwerker und
Kulturveranstalter.
Der Gutshof ist nicht nur Hotel, sondern
auch Treffpunkt für Gäste, Einheimische
und Mitarbeitende. Die neue Markthalle,
eine Greißlerei mit regionalem Sortiment
und das Veranstaltungsprogramm haben
aus dem Ortszentrum wieder einen sozialen
Raum gemacht – offen, belebt, inspirierend.
Regionale Strahlkraft
Die Region Wagram profitiert sichtbar vom
Projekt. In einem Umkreis von 15 Minuten
befinden sich rund 5.000 aktive Winzerbetriebe
– ein Potenzial, das kulinarisch und
touristisch genutzt wird. Gäste kommen für
Weinverkostungen, Spaziergänge in den Kellergassen,
Kulturveranstaltungen oder einfach
zum Genießen. Ein besonderes Augenmerk
liegt auch auf dem MICE-Bereich: Mit
Tagungsräumen für bis zu 200 Personen
bietet der Gutshof Raum für Seminare, Workshops
und Firmenveranstaltungen. Für noch
größere Gruppen besteht ab Frühjahr 2026
eine enge Kooperation mit dem Schloss
Grafenegg, wo in der neuen Reitschule bis zu
1.500 Personen Platz finden – mit ergänzenden
150 Betten vor Ort. www.moerwald.at
Foto: pixabay
Seite 46 bis Seite 51
Cold Drinks
Conrad Seidls Bierwelt
Kolumne
Biergartenwetter
Biergartenwetter – das Wort hat für
manche Bierliebhaber einen nahezu
mystischen Klang. Und das, obwohl
der Begriff in den Wetterberichten
in Radio und Fernsehen heute nicht
mehr so oft vorkommt. Daher wissen
junge Leute heute oft gar nicht mehr,
was unter Biergartenwetter genau zu
verstehen ist – sogar im Internet findet
man kaum etwas dazu. Es geht
da wohl um ein Wetter, bei dem man
sich gern auf ein Bier in einen Biergarten
setzt? Ja, sicher. Aber es geht
genauer. Früher war es aber Allgemeinwissen,
dass man von Biergartenwetter
spricht, wenn es um 21 Uhr
noch 21 Grad Celsius hat. Heutzutage
sprechen sie im Radio eher von „Tropennächten“;
ein wesentlich weniger
sympathischer Begriff, der Nächte
bezeichnet, in denen das Thermometer
nicht unter 20 Grad fällt. Solche
Nächte werden häufiger. Ein Beleg
für den Klimawandel, der sich nicht
leugnen lässt. Auch bleiben die kühlenden
Gewitter aus, die es in meiner
Jugend an vielen Sommerabenden
gegeben hat. Klagen wir also nicht
über den Klimawandel, sondern genießen
wir das Biergartenwetter.
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
6-7/2025
AKTUELLES 47
Foto: Ruggeri
Prickelnder Begleiter
Seit 1950 steht das Weingut Ruggeri im Herzen von Valdobbiadene
für exzellenten Prosecco – ein Synonym für feinperlige
Eleganz, gewachsen aus handverlesenen Trauben, generationsübergreifendem
Winzerwissen und lebendiger Tradition. Ein
Glanzstück im Sortiment ist der „Giustino B.“, benannt nach dem
Gründer der Weinkellerei. Dieser Prosecco bringt das Erbe des
Hauses in jeder Flasche zum Ausdruck: intensiv strohgelb, reich
an Charakter und ausgewogener Harmonie. Die feine Perlage trägt
fruchtige Nuancen von Apfel und Pfirsich, sanft eingebettet in eine
dezente Säure. Ob als stilvoller Begleiter zu Fisch oder Pasta oder
zum Anstoßen bei besonderen Anlässen – Giustino B. steht für
zeitlose Klasse im Glas. In Österreich ist Ruggeri über EGGERS &
FRANKE im Groß- und Fachhandel erhältlich.
www.egfra.at
Italienischer Sommer
im Glas
Wenn die Temperaturen
steigen, wächst
die Lust auf erfrischende
Drinks mit mediterranem
Flair. Genau hier
setzt die traditionsreiche
italienische Destillerie
Caffo an – mit drei charaktervollen
Likören,
die diesen Sommer für
besondere Genussmomente
sorgen. Allen voran
der Vecchio Amaro del
Capo, ein vielfach ausgezeichneter
Kräuterlikör,
der pur auf Eis ein echtes
Geschmackserlebnis
bietet. Mit über 29 Kräutern,
Blüten und Früchten
aus Kalabrien entfaltet
er gekühlt sein ganzes
Aromenspiel – angenehm
bitter, ausgewogen und
erfrischend. Für sommerlich-leichte
Akzente
sorgen Caffo Limoncello und Clementino – zwei fruchtige Liköre,
die sich hervorragend für trendige Spritz-Variationen eignen. Ob
als Limoncello Spritz mit Prosecco und Soda oder als spritzige
Neuinterpretation mit Clementino – diese Drinks bringen Sonne
und italienisches Lebensgefühl ins Glas.
www.morandell.com
Foto: Morandell
ADVERTORIAL
Gruß aus dem Keller – die neuen Sommerdrinks sind da!
Mit dem Sommer kommt die Lust auf Neues im Glas – und bei
Transgourmet Trinkwerk warten die coolsten Trends schon
jetzt auf neugierige Gaumen. Von exklusiven Sommerweinen
wie dem würzig-eleganten Grünen Veltliner Ried Hofmauer vom
VINEUS-Newcomer Winzer 2024 Stefan Gilg bis zum vielschichtigen
Chardonnay Kalkader der Familie Wellanschitz zeigen heimische
Winzer, was ihre Lagen hergeben. Dazu gesellen sich alkoholfreie
Ready-to-drink-Apéros vom Bio-Experten Höllinger: Mojito,
Aperitivo Spritz und das Rose Tonic – spritzig, floral, mit Sommer
im Herzen. Wer es prickelnd mag, greift zum edlen Crémant de Loire.
Von Zero bis Zitrus, von Löss bis Loire: Pünktlich zum Sommerhoch
die Wein- und Getränkekarte mit den neuen Signature-Serves
von Trinkwerk auffrischen kühlstens empfohlen!
https://trinkwerk.transgourmet.at/news/gruss-aus-dem-keller-sommerweine
Foto: Melina Kutelas für Transgourmet Österreich
48 BIER
6-7/2025
Null-Prozent-Booster
Alkoholfreies und Light-Bier erobern die Zapfhähne – ein Trend, der nicht nur
gesundheitsbewusste Gäste begeistert, sondern auch Bar- und Gastronomiebetrieben neue
Umsatzchancen eröffnet.
Von Kurt Heinz
Ob beim After-Work-Treffen, Familienbrunch
oder Sport-Event – alkoholfreie
und kalorienreduzierte Biere gewinnen
in der Gastronomie an Bedeutung. Insbesondere
Millennials und die Generation
Z legen immer mehr Wert auf bewussten
Genuss ohne Reue. Aber auch Gäste in der
zweiten Lebenshälfte, die aus gesundheitlichen
Gründen oder während der Autofahrt
auf Alkohol verzichten, schätzen die Vielfalt
moderner alkoholfreier Biere.
Trend und Saison
Im Hochsommer südlicher Gefilde boomen
erfrischende alkoholfreie Variationen; im
Herbst und Winter spielen leichte Biere
als Begleiter zu kräftigen Speisen und Festivitäten
eine Rolle. Ganzjährig gefragt
sind Light-Biere für ernährungsbewusste
Geschäftsleute und Sportler, die Proteinoder
Vitamincocktails bewusst mit einem
leichten Bier kombinieren – zum Beispiel als
isotonische Erfrischung nach dem Workout.
Kalorien-Check
Ein durchschnittliches Pils enthält rund
45 kcal pro 100 ml; Light-Biere und viele
Alkoholfreie liegen bei 20–25 kcal. Das entspricht
fast 40 Prozent weniger Energieaufnahme
– ein starkes Argument für Gäste, die
auf ihre Kalorienbilanz achten und trotzdem
nicht auf Biergenuss verzichten wollen.
Entalkoholisierung und Geschmack
Moderne Verfahren wie Vakuumdestillation
oder Umkehrosmose entfernen Alkohol
schonend bei niedrigen Temperaturen,
sodass Aroma- und Bitterstoffe erhalten
bleiben. Vergleichstest zeigen, dass bis zu
90 Prozent des typischen Biercharakters
bewahrt werden – von der feinen Hopfennote
bis zur cremigen Schaumkrone.
Vermarktungstipps
Special-Labels und Verkostungs-Events:
Richten Sie „Zero-Prozent-Tage“ oder
„Light-Tastings“ aus, bei denen Gäste verschiedene
alkoholfreie und Light-Varianten
probieren können.
Signature-Cocktails auf Bierbasis: Mixen
Sie alkoholfreie Bier-Mojitos oder Radler-
Fizz als erfrischende Non-Alcohol-Cocktails.
Snack-Pairings:
› Leichte Tapas wie Gemüsesticks mit
Kräuterquark oder Melone mit Parmaschinken
– ideal zur fruchtigen Hopfennote.
› Salat-Bowls mit Feta, Minze und Zitrus-
Dressing passen hervorragend zu hellem,
leichtem Bier.
› Zarte Fischhäppchen oder Garnelenspieße
harmonieren mit spritzigen alkoholfreien
Bieren.
Gesundheits-Highlight: Kommunizieren Sie
die niedrigen Kalorienzahlen und verzichten
Sie bewusst auf künstliche Süßungsmittel in
Flyern und auf der Speisekarte.
Mit gezielten Specials, geschicktem
Pairing und aufmerksamkeitsstarker Präsentation
verwandeln Gastronomen und
Barbesitzer den Trend in nachhaltige Einnahmequellen
– ganz ohne Promille, dafür
mit vollem Geschmack.
Foto: pixabay Foto: Zoran Zeremski / stock.adobe.com
6-7/2025
BIER 49
Spontan gezapft
Ob im Hotel, an der Poolbar, in der
Kantine, in der Lounge oder im
Buffetbereich – mit den digitalen
Schanksystemen von Redl dürfen
sich Gäste rund um die Uhr auf eisgekühlte,
frisch gezapfte Getränke
freuen – völlig unabhängig von
Bar- oder Kantinenöffnungszeiten.
Die intuitive SILEXA Self-Serve-
Technologie sorgt dabei für konstant
hohe Qualität, exakte Portionierung
und reduziert gleichzeitig
Ausschankverluste. Gäste erhalten
somit ihr Lieblingsgetränk, wann
immer die Lust besteht auf Knopfdruck,
während das Service-Team spürbar entlastet
wird und sich auf andere Aufgaben
konzentrieren kann. Ob erfrischendes Bier,
prickelnde Softdrinks oder fein abgestimmte
Mischgetränke – die digitalen Schanksysteme
von Redl schaffen ein komfortables
Ausschankerlebnis für Gastgeber und Gäste
gleichermaßen.
www.redl.net
Promillelos
Das „Stiegl 0,0% alkoholfrei“ präsentiert sich mit neuer Rezeptur und frischem
Auftritt: hell, klar und mit festem, weißem Schaum im Glas überzeugt
die alkoholfreie Bierspezialität durch runden Malzkörper und feine
Hopfennoten – ganz ohne Zusatz von Aromen. Gebraut aus hochwertigen
Rohstoffen, bietet das Bier für jede Tageszeit verbesserten Geschmack und
auch fast 50 Prozent weniger Kalorien als ein klassisches Märzen: mit nur
24 kcal pro 100 ml ist es ideal für kalorienbewusste Gäste. In der heimischen
Gastronomie wird es in 0,5- und 0,33-Liter-Mehrwegflaschen serviert.
Ergänzend dazu ist die „Stiegl Sport-Weisse Alkoholfrei“ mit ihrem isotonischen
Charakter und nur 27 kcal/100 ml der ideale Durstlöscher für Sportler
und alle, die auch nach dem Training nicht auf Genuss verzichten wollen.
www.stiegl.at
Wachsende Beliebtheit
Alkoholfreie Biere und Biermischgetränke erfreuen sich wachsender
Beliebtheit. Laut der repräsentativen Studie zum 16. Bierkulturbericht
der Brau Union Österreich gaben 2024 bereits 25 Prozent der Befragten
an, alkoholfreies Bier sehr gern oder eher gern zu trinken – ein deutlicher
Anstieg gegenüber 2017, als dieser Wert noch bei 17 Prozent lag. Ein wesentlicher
Treiber dieser Entwicklung ist die kontinuierliche Verbesserung der
Herstellungsverfahren. Diese sorgen für eine geschmackliche Annäherung
an klassische Biere und ermöglichen zudem eine immer größere Produktvielfalt.
Die Brau Union Österreich bietet passend dazu ein breites Sortiment
an alkoholfreien Bieren wie Gösser NaturGold Alkoholfrei, Heineken 0.0
oder Edelweiss Alkoholfrei. Viele der Produkte wurden bereits mehrfach
ausgezeichnet.
www.brauunion.at
Foto: Redl
Foto: Brau Union Foto: Stiegl
Foto: Erdinger
Sorgenfrei und
süffig
Süffig, sorglos und authentisch
bayerisch führt die neue untergärige
Spezialität aus dem Hause
ERDINGER auf hohe Genussgipfel.
ERDINGER Brauhaus Helles Alkoholfrei
schmeckt mild, vollmundig und
begeistert Gäste mit vollem Biergeschmack.
Erfrischend süffig, spritzig
leicht entfaltet sich der ausgewogene
Malzcharakter. Die harmonische
Balance aus der natürlichen Süße des
Malzes und der Bittere des aromatischen
Hopfens machen das alkoholfreie
Helle zum wahren Trinkgenuss
an heißen Tagen, der lange anhält
und zum Weitertrinken anregt. Am
besten bei sieben Grad genießen und
dank bayerischer Braumeister-Qualität
ohne Kompromisse immer einen
klaren Kopf bewahren. In Österreich
ist ERDINGER Brauhaus Helles Alkoholfrei
bei den Getränke-Experten
von Morandell gelistet und national
erhältlich.
www.erdinger.de
50 BITTER & SPRITZ
6-7/2025
Foto: Lazarus Ziridis
Sommerliche Leichtigkeit
Ein heißer Tag, ein kühles Glas – mehr braucht es oft nicht. Was sich darin befindet, ist
Spiegel aktueller Genusskultur und Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins für das, was
wir konsumieren.
Von Nele Klaffl
Besonders deutlich zeigt sich das im
anhaltenden Trend zu Low- und No-
Alcohol-Drinks. Weniger Alkohol,
dafür mehr Aromenvielfalt, Geschmack
und Stil – das ist die Devise. Im Zuge dessen
erleben Aperitif-Spirituosen und Bitters
einen klaren Aufschwung. Italo-Drinks
mit Aperol, Campari oder Wermut stehen
hoch im Kurs, nicht zuletzt aufgrund ihres
vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalts
zwischen 11 und 17 Vol.-%. Dass nicht nur
Italien Bitters kann, beweisen regionale
Alternativen wie jene von Gölles aus Kräutern
heimischer Gärten – sie stehen den
mediterranen Klassikern geschmacklich und
stilistisch in nichts nach.
Das neue Dolce Vita
Der allseits beliebte Aperol Spritz bekommt
nun Konkurrenz aus den eigenen Reihen:
den Aperol Sour. Anstelle von Prosecco wird
hier mit Orangen- und Zitronensaft aufgefüllt.
Dadurch sinkt der Alkoholgehalt, der
Geschmack bleibt jedoch intensiv und ausgewogen.
Ein gelungenes „In-between“ für
alle, die nicht ganz auf Promille verzichten,
aber dennoch leichter genießen möchten.
Ein absolutes Trendgetränk mit überraschendem
Comeback ist heuer der
Limoncello. Der italienische Zitronenlikör
im Spritz-Format wird uns diesen Sommer
definitiv begleiten. Auch hier gilt: Wer alkoholfrei
genießen möchte, hat mittlerweile
Optionen. Der Drink lässt sich klassisch
mit einer Limoncello-Alternative zubereiten
– oder kreativ ersetzen. Eine Mischung aus
Holunderblütensirup und frisch gepresstem
Zitronensaft, aufgefüllt mit Soda und Eis,
ergibt einen alkoholfreien Limoncello Spritz
mit herrlich sommerlichem Charakter.
Cool bleiben
Für den letzten Feinschliff sorgt die Optik.
Diesmal nicht mit der obligatorischen
Orangenscheibe, sondern über das Eis. Statt
gewöhnlicher Würfel sorgen große Eiskugeln
für eine stilvolle Präsentation. Verspieltere
Varianten setzen auf andere Formen.
Hat man sich für eine Form entschieden,
lassen sie sich zusätzlich aufwerten, indem
man Kräuter oder Blüten mit einfriert. Dabei
muss es nicht bei Wasser bleiben: Aromatisiertes
Eis – etwa aus Fruchtsaft – verleiht
dem Getränk nach und nach neue Aromen
oder verhindert, dass es verwässert. Der
Sommer zeigt sich im Glas heuer von seiner
leichtesten Seite. Wer neugierig bleibt und
ausprobiert, wird überrascht, wie viel Ausdrucksstärke
in einem scheinbar simplen
Drink stecken kann.
Foto: cottonbro studio
6-7/2025
BITTER & SPRITZ 51
Foto: Canonita de Mallorca
Foto: LOBSTERS
Flüssiger Sonnenschein
Gewonnen aus der aromatischen Canoneta-Orange,
die ausschließlich im Tal
von Sóller gedeiht, vereint Canonita de Mallorca
sonnenverwöhnte Fruchtigkeit mit der
Macht der Minze
Für weniger Zucker und mehr Naturgeschmack
steht die österreichische Firma
LOBSTERS mit ihren vier Naturtalenten
seit nunmehr zehn Jahren. Neben den klassischen
Bittergetränken Tonic Water, Bitter
Lemon und Ginger Ale hat sich die Minze
mit ihrem unvergleichlichen Geschmack
in den Vordergrund getrunken. Lobsters
Lemon Mint eignet sich wunderbar als Basis
diverser Cocktailkreationen – wie etwa dem
erfrischenden Black Diamond:
Würze mallorquinischer Kräuter. Die Basis
aus entaromatisiertem Weißwein verleiht
dem Drink eine elegante Leichtigkeit. Das
Ergebnis ist ein hocharomatischer, ausbalancierter
Aperitif, der mallorquinischen
Esprit und spanische Lebensfreude in sich
trägt.
Rezepttipp: Canonita Tonic
› 70 ml Canonita de Mallorca
› 100 ml Tonic Water
› 1 Orangenzeste
Canonita de Mallorca in einem mit Eiswürfeln
gefüllten Weinglas zusammen mit
Tonic Water aufgießen, anschließend mit
einer Orangenzeste garnieren und genießen.
Erfrischend, fruchtig und mit dezent bitterer
Note – ideal für warme Abende, gesellige
Runden oder als neuer Signature-Drink.
www.egfra.at
Zutaten und Zubereitung:
4 cl Averna
1 Dash Zitronensaft
1 Dash Lobsters Lemon Mint
› 1 Zitronenscheibe und Minzzweig
Longdrinkglas mit Eiswürfel befüllen.
Averna darübergießen, Dash Zitronen- oder
Limettensaft beimengen und mit Lobsters
Lemon Mint auffüllen. Eine Zitronenscheibe
ins Glas, mit einem Minzzweig garnieren
und mit Strohhalm servieren. www.lobsters.at
Erfrischend, fruchtig & süß!
Importiert durch
Morandell International GmbH
www.morandell.com
52 COCKTAILS & LONGDRINKS
6-7/2025
Foto: Skills Media
Geklärt, nicht gerührt
Sommerzeit ist Cocktailzeit! Und dieser Sommer präsentiert sich klar, regional und
bewusst.
Von Nele Klaffl
Das Auge trinkt mit – und der Durst nach
Instagram-tauglichen Drinks hebt die
Erwartungen an Bars und ihre Kreationen.
Geklärte Cocktails stehen sinnbildlich für
diese neue Ästhetik in der Mixologie: Durch
das Entfernen von Trübungen entsteht ein
glasklarer Drink mit akzentuierten Aromen
und seidiger Textur. Typischerweise gelingt
das mit einer Milchklärung. Dabei gerinnt
zugefügte Milch, bindet Unreinheiten und
hinterlässt eine aromatische, klare Flüssigkeit.
Der Aufwand lohnt sich, denn geklärte
Cocktails sind länger haltbar und lassen sich
gut auf Vorrat produzieren. Bei Verzicht auf
tierische Produkte stellt Kokoscreme die
effektivste pflanzliche Alternative dar.
Mit Schischi
Techniken wie diese verleihen auch alkoholfreien
Drinks eine spürbare Wertigkeit.
Immer mehr Gäste verlangen nach alkoholfreien
oder alkoholreduzierten Getränken,
die nicht bloß überteuerte Limonaden
im schicken Gewand sind. Hochwertige
entalkoholisierte Spirituosen, fermentierte
Zutaten, Cold Brew Tees oder Shrubs sorgen
dafür, dass alkoholfreie Kreationen genauso
viel Substanz haben können wie ihre promillehaltigen
Vorbilder. Dabei kommen die
gleichen Verfahren, etwa Schäumen, Räuchern,
Klären, zum Einsatz wie bei klassischen
Cocktails.
Heimat- und hausgemacht
Gleichzeitig bleibt der Nachhaltigkeitsgedanke
in der Barwelt allgegenwärtig. Regionalität
wird dabei zur kreativen Ressource:
ob heimische Weine, lokale Spirituosen oder
alkoholfreie Alternativen aus der Umgebung.
Saisonale Zutaten sorgen zudem für
Abwechslung auf der Barkarte, und selbstgemachte
Infusionen oder Sirups – vielleicht
sogar aus dem eigenen Kräutergarten – verleihen
Drinks einen individuellen Charakter,
der Bars ein Alleinstellungsmerkmal sichert.
Eine Win-Win-Win-Situation – für den
Gast, den Umsatz und die Umwelt.
Eine Spirituose, viele Gesichter
Selbst etablierte Klassiker wie Gin erleben
unter diesen Vorzeichen eine neue Blüte.
Österreich beheimatet inzwischen über
130 Gin-Produzenten, viele davon nutzen
regionale Botanicals wie Zirbe, Preiselbeere
oder Alpenkräuter. Diese Vielfalt macht Gin
beliebt unter Barkeepern, die ihn entweder
puristisch in den Tonic schicken oder in
komplexe Eigenkreationen verwandeln. Der
Sommer 2025 als Cocktail? Ein Drink auf
alkoholfreier Gin-Basis, mit Cold Brew Tee
aus dem eigenen Kräutergarten, verfeinert
mit saisonalem Sirup und das Ganze natürlich
geklärt.
6-7/2025
COCKTAILS & LONGDRINKS 53
Foto: Reiner Schmitz
Überraschende Tiefe
Die prämierte Aperitifmarke Franz von
Fein zeigt, wie sich aus wenigen, sorgfältig
ausgewählten Bio-Zutaten überraschend
vielschichtige Geschmackswelten
entfalten lassen – verkörpert in den beiden
Varianten Bernstein und Rubin. Frei von
künstlichen Aromen oder Farbstoffen,
zeugt der handgefertigte Aperitif von einer
authentischen Natürlichkeit und Tiefe. Elf
nationale und internationale Auszeichnungen
innerhalb eines Jahres unterstreichen die Qualität dieses
alkoholfreien Getränks, das sowohl als Spritz, Sour oder Shakerato
seine Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Alkoholfreier Rubin Shakerato
Eiswürfel
4cl Franz von Fein Rubin Aperitif
2cl Wasser
› Zitronenzeste
Nach kräftigem Shaken den Inhalt abgießen und mit einer frischen
Zitronenzeste garnieren.
www.franzvonfein.de
Alternative in gelb
Er feiert seit Kurzem sein Comeback: der
Limoncello. Angesichts dessen erweitert
Höllinger sein Sortiment um den Limoncello
Cocktailsirup – ganz ohne Alkohol, dafür mit
viel Dolce Vita zum Trinken. Fruchtig, zitronig,
mit einer angenehmen Säure und in einem
leuchtenden Gelb werden Urlaubserinnerungen
und -sehnsüchte bereits beim ersten Schluck
geweckt.
Gemischt mit Sodawasser im Verhältnis 1:9
und garniert mit einer Zitronenscheibe wird
daraus eine alkoholfreie Alternative zu klassischen
Spritz-Getränken oder Limonaden.
„Immer mehr Menschen wollen bewusster
genießen – auch in der Gastronomie. Mit
unseren neuen alkoholfreien Kreationen liefern
wir hochwertige, geschmackvolle Alternativen,
die Freude machen und dabei unkompliziert
einsetzbar sind“, sagt Gerhard Höllinger,
Geschäftsführer.
www.hoellinger-juice.at
Foto: Höllinger
Foto: Wiberg
Drinks neu gedacht
Wenn aus Essig ein Sommergetränk
wird und fruchtige Aromen das
Glas erobern, dann ist AcetoPlus nicht
weit. Fruchtig, frisch und überraschend
anders verleiht er Cocktails und Mocktails
einen Hauch von Sommer, Leichtigkeit
und kreativer Raffinesse. Ob an
der Hotelbar, beim stilvollen Dinner
oder auf der nächsten Gartenparty –
AcetoPlus sorgt für Drinks, die im Kopf
bleiben und auf der Zunge tanzen. Denn
Essig kann mehr als Salat. In seiner erfrischendsten
Form wird er bei AcetoPlus
zur Zutat für Sommerdrinks – schnell
gemixt, aromatisch, und eine echte Erfrischung an heißen Tagen.
Die hochwertige AcetoPlus-Range vereint neun Sorten mit unverwechselbarem
Charakter. Neu dabei: AcetoPlus Marille, zart und
weich im Geschmack, und AcetoPlus Sauerkirsche, mit intensiver,
fruchtiger Note. Die neuen Sorten laden dazu ein, bekannte Rezepte
neu zu interpretieren oder ganz eigene Kreationen zu entwickeln
– ob im Glas, auf dem Teller oder im Dessert. Mit wenigen Handgriffen
entstehen Drinks, die überraschen: ein Spritzer AcetoPlus
Zitrus-Früchte verleiht dem Gin Tonic eine frische Note, der Marille
Daiquiri begeistert mit seiner samtigen Süße, und ein Schuss Aceto-
Plus Johannisbeere verleiht dem Candy Man fruchtige Akzente. Ein
Zuckerrand aus WIBERG Blütenzucker bunt rundet das Erlebnis ab.
www.wiberg.eu
V O L L E
G E T R Ä N K E -
K O M P E T E N Z
F Ü R D I E G A S T R O N O M I E
trinkwerk.transgourmet.at
54 SEKT & PROSECCO
6-7/2025
Kolumne
Zwischen Stiel, Kelch und
Becher
Ein Glas ist nicht einfach nur ein Behältnis.
Nein, ein Glas ist Dirigent,
Bühne und Verstärker zugleich. Es
kann einen Spitzenjahrgang zum
Tafelwein degradieren oder einen
mittelmäßigen Wein adeln. Es kann
einen Cocktail zum Erlebnis machen
oder ihn zur flachen Zuckerbrühe
verwandeln. Und doch wird
die Gläserwahl in vielen Betrieben
stiefmütterlich behandelt. Dabei
könnte die richtige Wahl so einfach
sein. Nehmen wir mal den Klassiker
her: das Weinglas. Grob gesagt: Rotwein
liebt den bauchigen Kelch, damit
sich die Aromen entfalten und
tanzen können. Weißwein mag es in
der Regel etwas schlanker, Frische
und Aromatik stehen hier im Vordergrund.
Und Sekt? Bitte lassen Sie die
schmalen Flöten links liegen. Tulpenförmige
Gläser mit leicht bauchiger
Form oder klassische Weißweingläser
lassen die Perlage besser
wirken. Perfekt für die Gläservitrine:
Ein Universalglas für einfache Weißweine
und junge Rotweine, ein Burgunderglas
für kräftigere Weißweine,
ein Bordeauxglas für kräftige tanninbetonte
Weine und ein Schaumweinglas,
ggf. noch ein Süßweinglas.
Über die richtige Gläserwahl gibt es
verschiedene Ansichten und nicht
jeder Gastrobetrieb ist gleich. Betreibe
ich einen Heurigen, benötige
ich ein anderes Gläserangebot als
ein Fine-Dining-Restaurnt, das ist
klar. In diesem Sinne: erheben wir
das richtige Glas – auf die Kunst der
Gastlichkeit!
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Prickelnde Eleganz
Mit Col Sandago präsentiert Hausbrandt
authentische italienische Schaumweine
aus den malerischen Hügeln von Conegliano
Valdobbiadene – einer renommierten
Prosecco-Region in Italien. Hier trägt alles
zur Herstellung ausgezeichneter Weine
bei, angefangen bei den Böden, die überwiegend
aus kalkhaltigem Ton bestehen
und für die Reben besonders wertvoll sind.
Die elegante Perlage, das vielschichtige
Aromenspiel und der unverwechselbare
Stil machen die Prosecchi von Col Sandago
zur passenden Begleitung für die gehobene
Gastronomie. Ob der fruchtig-frische Rosé
oder der komplexe DOCG Brut – jeder
Schluck erzählt von einer delikaten Komposition
aus Herkunft, beeindruckendem
Handwerk und unverwechselbarem Charakter.
Col Sandago steht für Schaumweine
mit Persönlichkeit – erhältlich bei
Hausbrandt Österreich.
shop.hausbrandt1892.at
Genuss auf Italienisch
Kaum ein Getränk ist so eng mit italienischer Lebensart verbunden wie
der Prosecco. Der feine Perlwein aus der Glera-Traube ist der ideale
Begleiter als spritziger Aperitif, zu Antipasti und leichten Speisen oder
einfach als prickelnder Einstieg in den Abend. Eine besonders stimmige
Variante liefert der FARDER Prosecco DOC Treviso Extra Dry
von Follador: feine Perlage, ausgewogene Fruchtaromen, ein Hauch
von Zitrus und ein eleganter Abgang. Das Weingut Follador zählt
zu den ältesten Prosecco-Produzenten der Region und gilt als
verlässlicher Name für qualitätsbewusste Betriebe. Für Hotels
und Gastronomen, die ihren Gästen einen authentischen
Schluck Venetien einschenken möchten, bietet die Vinothek
Wedl ein passendes Sortiment – vom leichten Frizzante bis
zum charaktervollen Spumante.
www.wedl.com
Foto: Wedl
Foto: Hausbrandt
6-7/2025
SEKT & PROSECCO 55
Foto: petrenkod
Sprudel mit Stil
Kaum ein Schaumwein erfreut sich hierzulande so großer Beliebtheit wie der Prosecco und
auch für die Gastronomie ist der italienische Klassiker ein perlender Umsatzbringer.
Von Katrin Hammer
Dabei stand es um den Ruf des Proseccos
in den frühen 2000er-Jahren gar
nicht gut. Zu dieser Zeit wurde der
Markt regelrecht mit Prosecco überflutet,
allerdings mehr nach dem Motto „Quantität
vor Qualität“. 2009 reagierte die italienische
Weinwirtschaft: die Bezeichnung
„Prosecco“ wurde rechtlich geschützt und
fortan als Herkunftsbezeichnung definiert –
vergleichbar mit dem Herkunftsschutz von
Champagner in Frankreich. Seither darf nur
noch Schaumwein aus streng abgegrenzten
Regionen in Friaul-Julisch Venetien und
Venetien den Namen Prosecco tragen. Die
ehemals synonym verwendete Rebsorte
wird seither als Glera bezeichnet, die mit
einem Mindestanteil von 85 Prozent im
Prosecco vertreten sein muss. Gut zu wissen:
Für zusätzliche Transparenz sorgen seither
die Qualitätssiegel DOC für die zugelassenen
Anbaugebiete sowie DOCG, die höchste
Qualitätsstufe.
Prickelnd oder still
Prosecco wird in verschiedenen Varianten
ausgebaut: als Stillwein, Perlwein (Frizzante)
und Schaumwein (Spumante). Die prickelnden
Varianten dominieren den Markt deutlich.
Prosecco Frizzante besitzt einen niedrigeren
Kohlensäuregehalt und wird häufig
mittels Imprägnierverfahren hergestellt.
Dabei wird einem stillen Grundwein unter
Druck und Kühlung Kohlensäure zugesetzt
– ein kostengünstiges Verfahren, das allerdings
auch zur Folge hat, dass die Frische
nach dem Öffnen der Flasche schnell nachlässt.
Prosecco Spumante hingegen zeigt
sich deutlich langlebiger im Glas. Mit seinem
höheren Kohlensäuregehalt, der meist
durch die sogenannte Tankgärung entsteht,
bietet er ein intensiveres Mousseux und feinere
Perlage. Durch die unterschiedlichen
Qualitätsstufen lässt sich Prosecco für
verschiedene Preissegmente kalkulieren –
vom günstigeren Haus-Aperitif bis hin zum
hochwertigen Premium-Speisenbegleiter.
Außerdem hat der italienische Klassiker
einen hohen Wiederekennungswert – der
Name verkauft sich fast von selbst.
Aktuelle Trends in der Gastronomie
In der gehobenen Gastronomie zeichnen
sich klare Trends ab: Die Nachfrage verschiebt
sich zunehmend in Richtung hochwertiger,
terroirgeprägter Prosecchi. Bio-zertifizierte
Erzeugnisse, Jahrgangsprosecchi
sowie Varianten mit minimaler oder keiner
Dosage (Brut Nature, Zero Dosage) sind
Nur Schaumwein aus definierten Regionen
darf sich Prosecco nennen.
Foto: Carlos Mateo Garcia
stark im Kommen. Diese naturbelassenen
Abfüllungen zeigen die Glera-Traube in ihrer
reinsten Form und überzeugen durch Präzision,
Mineralität und filigrane Aromen. Auch
beim Food-Pairing eröffnet Prosecco immer
neue Möglichkeiten: hochwertige Spumante
begleiten längst auch komplette Menüs.
Übrigens: Für hochwertige Prosecchi sind
tulpenförmige Gläser mit leicht bauchiger
Form oder sogar klassische Weißweingläser
optimal. Diese bieten der Aromenvielfalt
Raum, lassen die Frucht- und Hefenoten
zur Geltung kommen und fördern die feine
Perlage.
Seite 56 bis Seite 59
Hot Drinks
Foto: pixabay
Eiskaffee 2.0 – Kreative Impulse für die Sommerkarte
Kolumne
Die steigenden Temperaturen bringen
neue Erwartungen an kalte Kaffeespezialitäten
– und damit Chancen für die
Gastronomie. Denn der klassische Eiskaffee
bekommt Konkurrenz: Iced Lattes
in modernen Varianten verbinden Handwerk
mit Genussmomenten, die ins Auge
stechen – und in Erinnerung bleiben.
Ob fruchtig mit Cherry-Vanilla, cremig
als Tiramisu-Variante oder mit Trendzutaten
wie Matcha oder Pistazie: Moderne
Iced Lattes sprechen eine qualitätsbewusste,
urbane Zielgruppe an. Sie bieten
Vielfalt bei einfacher Umsetzung: Die Basis
aus Espresso oder Cold Brew, dazu Milch
oder Pflanzenalternative und ein Sirup –
fertig ist ein sommerliches Highlight.
Die einfache Vorbereitung und Zubereitung
machen die Drinks alltagstauglich
– egal ob als To-go-Variante, Signature
Drink oder stilvoll am Tisch serviert. Mit
hausgemachten Sirups, dekorativen Garnituren
oder saisonalen Toppings entstehen
individuelle Akzente, die für mehr
Umsatz sorgen.
Ein smarter Zusatzverkauf mit großem
Potenzial – und ein Statement auf jeder
Sommerkarte.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
6-7/2025
TEE & KAFFEE 57
Bio aus eigener Hand
Am Rande des Mühlviertler Granithochlands wurde ein Vierkanthof zur nachhaltigen
Kräutermanufaktur.
Von Nele Klaffl
Seit 2009 zieht die Familie Lesch in
Sall mannsberg über 40 Kräuter- und
Gewürzpflanzen, die im Granitboden
ideale Bedingungen finden. Umgeben von
Streuobstwiesen und Wildobsthecken entsteht
ein natürlicher Lebensraum für Tiere.
Auch alte, widerstandsfähige Obstsorten
reifen prächtig und werden zu Konfitüren, Sirupen,
Essigen und anderen Köstlichkeiten veredelt.
Himbeeren, Brombeeren und schwarze
Ribisel ergänzen das Sortiment – ihre Aromen
bereichern Teemischungen, die im Bio-Hofladen
oder auf Bauernmärkten erhältlich sind.
Bewusst und behutsam
Vom Anbau bis zur Verarbeitung geschieht
alles in liebevoller Handarbeit – zu dritt. Das
sichert höchste Qualität: Beikräuter werden
händisch entfernt, die Ernte erfolgt innerhalb
von nur 90 Minuten, die Trocknung bei
unter 38 Grad – schonend, um die wertvollen
ätherischen Öle zu bewahren.
Mit klarer Handschrift
Das Ergebnis sind charakterstarke Bio-Teemischungen:
etwa der „Bio Detox Tee“ mit
Brennnessel, Bergamotte- und Pfefferminze,
Hagebutten und Rosenblüten. Der „Bio Teezauber“
mit Zitronenverbene, Lavendel und
Hagebuttenschalen verführt mit Duft und
Harmonie. Auch individuelle Teemischungen
nach Kundenwunsch sind möglich. Mit
jedem Produkt erzählt Sallmannsberg vom
Leben am Granithügel und lädt ein, diese
Geschichte zu entdecken.
www.kraeutermanufaktur.at
Foto: Sebastian Schiefemayr
Foto: Aline Stücher
Ice, ice, Matcha
Matcha begeistert mit
seinem frischen, lebendigen
Geschmack immer mehr
Menschen weltweit. Die vier
hochwertigen Matcha-Sorten
der bayerischen Teemanufaktur
Bioteaque bieten
dafür eine ausgezeichnete
Grundlage, um Bio-Matcha
in seiner ganzen Vielfalt zu
genießen. Ob als erfrischender
Iced Matcha Latte an
warmen Sommertagen oder
als belebender Genuss in der
Früh – Matcha verbindet
Tradition mit modernem
Lifestyle auf ganz natürliche
Weise. Die Zubereitung
ist unkompliziert: Das fein gemahlene Matcha-Pulver wird einfach
mit kalter Milch oder einem beliebigen Pflanzendrink verrührt und
mit Eiswürfeln serviert. So entsteht ein grüner Power-Drink, der
durch seine natürliche Energie und die wertvollen Inhaltsstoffe
besonders Gäste anspricht, die Superfoods und bewusste Ernährung
schätzen.
www.bioteaque.com
Italienische Erweiterung
Die WMF in Österreich
GmbH, Tochtergesellschaft
der Groupe SEB und
Anbieter professioneller
Kaffeelösungen, erweitert
ihr Markenportfolio um
ein italienisches Unternehmen:
La San Marco.
Die Marke blickt auf über
100 Jahre Erfahrung in der
Herstellung von Espressomaschinen
zurück und verbindet
italienische Handwerkskunst
mit einem
guten Gespür für Design.
Das Sortiment reicht von
traditionellen, halbautomatischen
Espressomaschinen
bis hin zu digital gesteuerten Modellen – darunter die neue La San
Marco e-Luxury für anspruchsvolle Konzepte. „Damit haben wir
die Möglichkeit unseren Kunden aus Gastronomie, Hotellerie und
dem Spezialitätenbereich künftig auch im Bereich Siebträgerlösungen
ein noch breiteres Produktspektrum bieten“, erklärt Markus
Ferrigato, Geschäftsführer der WMF in Österreich GmbH.
www.wmf-kaffeemaschine.at
Foto: WMF in Österreich GmbH
58 KAFFEE
6-7/2025
Foto: pixabay
Fairer Handel entscheidet!
13,7 Mrd Euro beträgt der Gastronomieumsatz in Österreich (2023) und Kaffee trägt einen
Gutteil dazu bei.
Von Petra Pachler
Ein schneller Espresso in der Früh vor
dem Büro, die Melange in der Mittagspause
oder der Kaffee als Abschluss
eines guten Essens. Kaffee ist in der Gastronomie
ein Fixpunkt, der Gastronomen eine
sichere Einnahmequelle gibt. Hier nachhaltig
zu agieren, ist also oberstes Gebot und die
Nachhaltigkeitskette beginnt beim Anbau.
Dieser umfasst die Lebens- und Arbeitsbedingungen
der Kaffeebauern genauso wie
Umweltschutz, der sich im Verzicht auf den
Einsatz von Chemikalien zeigt, muss den
Bauern aber auch langfristig ein wirtschaftliches
Auskommen sichern.
Fairer Handel
Dieser ist das Um und Auf in der Wertschöpfungskette
und kann von den Gastronomen
und Konsumenten selbst mitbestimmt
werden. Denn wenn sie darauf
achten, woher die Bohnen kommen und wie
sie gehandelt werden, trägt seinen Teil zur
Nachhaltigkeit bei. Fairer Handel bedeutet,
dass die Bauern einen Mindestpreis erhalten,
der aber im besten Fall noch ein wenig
überzahlt wird. Vorrangig ist dieser durch
direkten Handel gesichert, denn durch das
Ausschalten von Zwischenhändlern, erhalten
die Bauern einen größeren Anteil des
Verkaufspreises. Auch langfristige Handelsbeziehungen
bieten den Bauern stabilere
Bedingungen, die ihnen unter anderem
Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden
ermöglichen. Fairer Handel beinhaltet
aber auch die Unterstützung einzelner Projekte
vor Ort, wie es für Schulen oder auch
im Gesundheitsbereich der Fall ist.
Zertifizierungen geben Garantie
Sie garantieren, dass bestimmte Standards
eingehalten werden und helfen Konsumenten,
jene Produkte einzuordnen, die unter
fairen und umweltfreundlichen Bedingungen
hergestellt wurden. Eines der bekanntesten
Siegel ist Fairtrade und stellt sicher,
dass die Kaffeebauern faire Preise und Prämien
erhalten. Es fördert auch soziale Projekte
in den Anbaugebieten. Die Rainforest
Alliance-Zertifizierung wiederum legt Wert
auf den Schutz der Biodiversität und die
Verbesserung der Lebensbedingungen der
Kaffeebauern. Sie fördert damit nachhaltige
Anbaumethoden. UTZ steht für nachhaltigen
Anbau und bessere Arbeitsbedingungen.
Es hilft den Bauern, ihre Erträge zu steigern
und gleichzeitig trotzdem die Umwelt zu
schonen.
Ein bisschen mehr ergibt
sehr viel mehr!
Der Verkauf des Kaffes über den üblichen
Marktpreisen sorgt dafür, dass auch der
Einkaufspreis höher ausfallen kann und das
wiederum bringt den Bauern mehr Geld.
Sie erhalten damit eine gerechte Bezahlung
und einen sicheren Lebensunterhalt. Was
in der Gastronomie und auch im Handel
im Verhältnis als relativ kleine Erhöhung,
sprich Belastung des Geldbörsels, ankommt,
bedeutet für die Kaffeebauern einen hohen
Gewinn. Nämlich in deren Lebensbedingungen!
6-7/2025
KAFFEE 59
Foto: abrice@veigas.fr
Frisch gebrüht, sauber
entsorgt
Die HOME COM-
POSTABLE Collection
von Nespresso
Österreich ergänzt das
Sortiment als Alternative
zu den recycelbaren
Aluminiumkapseln. Die
Kapseln bestehen zu
82 Prozent aus Papierzellstoff,
der das Aroma
sowie die Frische des
Kaffees bewahrt – dabei
reichen die Kaffees von
fruchtig und leicht bis
hin zu intensiv und
vollmundig. Alexander
Priester, Commercial Director von Nespresso Professional Österreich:
„Die Kaffeevarietäten eignen sich ideal für den Einsatz in
Hotelzimmern, am Empfang oder in Meetingräumen.“ Nach dem
Genuss können die Kapseln gemeinsam mit anderen Küchenabfällen
kompostiert werden. Aktuell sind die HOME COMPOSTABLE
Kaffeevarietäten ausschließlich für das ORIGINAL Maschinensystem
erhältlich, eine Ausweitung auf andere Nespresso Systeme ist
für die nahe Zukunft geplant.
www.nespresso.com
Foto: Wedl
Muntermacher im
Wandel
Der Begriff „Kaffee“ und die
Erwartungen, die Gäste damit
verbinden, haben sich vom schnellen
Muntermacher zu einem
anspruchsvollen Lifestyle-Produkt
gewandelt, das zunehmend
mit Aspekten der Nachhaltigkeit
verknüpft wird. Café- und Restaurantbesucher
fragen heute unter
anderem nach fair gehandeltem,
biozertifiziertem oder sortenreinem
Kaffee. Wedl begegnet diesen Anforderungen mit einem
sorgfältig zusammengestellten Sortiment, das jahrzehntelange
Rösttradition mit zeitgemäßen Werten verbindet. Auch der Testa
Rossa Caffè BiOrganic und Wedl’s Bohne Bio stehen für Nachhaltigkeit,
exzellenten Geschmack und transparente Herkunft. In
den hauseigenen Röstereien in Mils und Belluno entstehen aus
edlen Rohkaffees harmonisch abgestimmte Mischungen – ideal
für Espresso, Cappuccino oder Frühstückskaffee.
www.wedlkaffee.com
Seite 60 bis Seite 65
Non-Food
Foto: pexels
Kolumne
Asien-Reflexion – und der nächste
Schritt mit KI
Drei Monate in Asien, zwischen smarten
Hotels in Singapur, hyperlokalem Service
in Bangkok und futuristischen Robotern
in Shanghai haben mir eines klar gezeigt:
KI ist hier nicht Spielerei, sondern integraler
Bestandteil der Hospitality. Während
wir im Westen oft noch über Tools diskutieren,
wird in China längst per Gesichtserkennung
eingecheckt, Genie Assistenten
übernehmen das Lichtpanorama in den
Zimmern, und Roll Roboter kurven durch
Hotelflure. In Südostasien setzen Resorts
KI-Sprachassistenz ein, die Gästeanliegen
wie Late Checkout oder Essenswünsche in
ihrer Muttersprache löst. Die Gäste akzeptieren
das hier teilweise sogar lieber als
interaktive Mensch zu Mensch-Kontakte.
Was bedeutet das für uns? Plötzlich
verschiebt sich die Debatte vom „brauchen
wir KI?“ zu „wie integrieren wir sie
strategisch?“. Es geht jetzt nicht mehr
um Tools, sondern um Leadership und
Struktur: Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten
dafür, wer die Algorithmen
coacht und wer echte Geschichte erzählt.
Im westlichen Kontext dominieren gerade
noch Nachhaltigkeit und Reporting durch
KI, während hier in Asien personalisierte
Erlebnisse und Prozessautomatisierung
Hand in Hand gehen.
Hoteliers müssen verstehen: KI ist kein
Projekt, sondern ein vollwertiges Teammitglied
mit festen Rollen. Prozesse müssen
neu gedacht werden, Kompetenzen zugeteilt,
Governance-Strukturen geschaffen.
Wer entscheidet zukünftig über Gästepräferenzen,
Mensch oder Maschine? Wann
sagt der digitale Agent „Jetzt übernimmt
der Concierge“? Ohne klare Definitionen
bleibt KI ein schwarzer Kasten, wir verlieren
Kontrolle und Wirkung.
Ich fliege nächste Woche zurück, nicht
mit exotischer Reife, sondern mit einem
Auftrag: Der nächste Schritt muss sein, KI
nicht nur einzuführen, sondern zu führen,
wie ein Teammitglied, das man managt,
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
coacht und fördert. Wer das heute schafft,
hat morgen den Wettbewerbsvorteil.
Denn in Asien entsteht bereits, was bei
uns noch Zukunft ist. Und der Unterschied
liegt nicht in den Gadgets, sondern in der
Haltung..
Foto: Riccardo Giacometti
6-7/2025
AKTUELLES 61
Foto: Timo Lutz Werbefotografie
In Szene setzen
Ob in der Bäckerei, im
Bistro oder in der
Hotelküche – die vielseitigen
Kühlvitrinen
aus dem bewährten
Showcase-Programm
von HAGOLA setzen
frische Speisen stilvoll in
Szene. Jedes Modell ist
auf die optimale Lagerung
und Präsentation
abgestimmt – mit präziser
Temperatur- und
Feuchtigkeitsregelung für dauerhafte Frische. Umluftkühlung
sorgt für gleichmäßiges Klima und die filigrane Bauweise für eine
elegante Optik. Neue Glasaufsätze mit effizienter Isolierverglasung
und farbige Pulverbeschichtungen an Edelstahlteilen ermöglichen
zudem einen stimmige Integration ins bestehende Interieur. Im
Selbstbedienungsbereich bieten praktische Entnahmeklappen
oder offene Varianten zusätzlichen Komfort. Die Showcases sind
in verschiedenen Größen erhältlich – stationär oder mobil, gekühlt
oder ungekühlt.
www.hagola.de
Schnell getrocknet
Foto: Winterhalter
KÜHLTHEKEN
»MADE IN GERMANY«
Unsere Thekenlösungen für Ihren Bedarf –
setzen Sie auf Qualität und Vielfalt!
www.hagola.de
Kühlen mit Konzept
Die Getränkekühltheken von HAGOLA stehen in zwei Varianten –
„First Class“ und „Business Class“ – für maßgeschneiderte Lösungen
rund um alkoholische wie alkoholfreie Getränke. Ob in Bars oder
Eventlocations: Unterschiedliche Größen, durchdachte Ausstattungen
und ergänzendes Zubehör wie Schanksäulen, Wärmeschränke
oder Cocktailstationen ermöglichen funktionale Thekenanlagen.
Edelstahl- und Glasfronten mit energieeffizienten Dichtungen
sorgen für optimale Isolierung und einfache Reinigung. Farbige
Pulverbeschichtungen, strukturierte Fronten oder LED-Beleuchtung
bieten zudem gestalterischen Spielraum. Mit der Steuerung „Gastro“
kam auch eine neue Generation ins Spiel: digital und vernetzbar. Das
2,4-Zoll-Farbdisplay zeigt alle Parameter übersichtlich an und ein
QR-Code führt direkt zu Serviceinfos.
www.hagola.de
Foto: Hagola
Der Einsatz von Mehrweggeschirr gehört in der Gastronomie, insbesondere
in Schnellrestaurants, Schwimmbädern und Freizeitparks,
zunehmend zum Alltag. Um eine optimale Trocknung dieses
Geschirrs zu gewährleisten, setzt Winterhalter auf eine Systemlösung:
ein Zusammenspiel aus Spülmaschine, Korb und speziell für
Kunststoff entwickelter Spülchemie. Ergänzt wird dieses System
durch das Trocknungsgerät DMX. Für diese Lösung wurde Winterhalter
von der Fachjury des KÜCHE BEST PRODUCT GREEN
AWARD in der Kategorie Technik mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.
Das Mehrweggeschirr wird dabei in kürzester Zeit so
getrocknet, dass es direkt nach dem Spülgang ineinander gestapelt
und verstaut werden kann. Die Restfeuchtigkeit ist dabei so minimal,
dass das Ergebnis einer vollständigen Trocknung entspricht.
www.winterhalter.com
auch Stechmücken, Wespen, Mostfliegen, etc.
Mit dem batteriebetriebenen automatischen Zerstäuber wird
Ungeziefer aus sämtlichen Räumen, auch Gasträumen ferngehalten.
Das geruchslose Spray ist für den Menschen völlig ungefährlich.
Ein Gerät deckt bis 70 qm Fläche ab.
Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,
selbst bei geöffneten Fenstern und Türen.
Wir haben auch andere Systeme für Küche,
Produktion und sehr große Räume am Lager.
progastro
Rüd Progastro GmbH & Co.KG
Heilsbergstr. 29-31 • 78247 Hilzingen
Tel: 07731 92 49 60 • Fax 07731 92 49 76
info@rued.info • www.rued.info
62 KÜCHENTECHNIK
6-7/2025
Cool & Grün
Moderne Kühltechnik spart Energie, schont Ressourcen und hält Ihre Speisen immer auf
Temperatur.
Von Michael Heinz
Die Wahl effizienter Kühlgeräte (Energieeffizienzklasse
A++ bis A+++) ist der
erste Schritt zu einem nachhaltigen
Küchenbetrieb. Achten Sie beim Kauf auf
umweltfreundliche Kältemittel (z. B. R290)
und Geräte mit Wärmerückgewinnung, um
Abwärme für Warmwasser oder Heizung zu
nutzen. Zusätzlich lohnt sich der Blick auf
geprüfte Gebrauchtgeräte: Oft sind diese
günstiger und technisch noch top.
Regelmäßige Wartung zahlt sich aus:
Saubere Kondensatoren und intakte Türdichtungen
reduzieren den Strombedarf
um bis zu 30 Prozent Platzieren Sie Kühlschränke
und Kühltruhen so, dass die Luft
ungehindert zirkulieren kann. Vermeiden
Sie Überfüllung und sortieren Sie Waren
nach Haltbarkeit – so finden Sie schneller,
was Sie brauchen, und minimieren lange
Türöffnungszeiten.Digitales Temperatur-
Monitoring und smarte Steuerungen helfen,
die Kühlkette lückenlos zu dokumentieren
und frühzeitig Abweichungen zu erkennen.
Nutzen Sie programmierbare Lastmanagement-Systeme,
um Ladezyklen in günstige
Stromtarifzeiten zu verlegen oder Nachtabsenkungen
zu aktivieren.
Schulen Sie Ihr Team darin, Speisen vor
dem Einlagern auf Raumtemperatur abkühlen
zu lassen und Türen konsequent zügig
zu schließen.
Mit diesen praxisnahen Maßnahmen
senken Sie Betriebskosten, erfüllen Hygieneanforderungen
und leisten einen aktiven
Beitrag zum Klimaschutz – für eine
zukunftsfähige Gastronomie.
Foto: Gastro
ADVERTORIAL
Cool investieren – Frigomac bringt
Frische auf den Punkt
In der Gastronomie wird zunehmend in
hochwertige Küchentechnik investiert –
vor allem in professionelle Kühllösungen.
Kühl- und Pizzatische, Sandwichtheken und
Aufsatzkühlungen zählen zu den meistgefragten
Produkten.
Frigomac steht dabei für Qualität: Als
österreichischer Marktführer mit exklusivem
Fokus auf europäische Marken liefern
wir Kühltechnik, die den hohen Ansprüchen
moderner Betriebe in Sachen Frische und
Hygiene gerecht wird.
Kälte nach Maß
Im Bereich Kühl- und Gefrierräume setzt Frigomac
auf exklusive Partnerschaften, etwa
mit BOXCOLD aus Italien. Nur bei uns erhältlich,
bieten diese Kühlzellen klare Vorteile:
› Rein europäische Fertigung mit kurzer
Lieferzeit (3–4 Wochen)
› Flexibles 20 cm-Raster und alle gängigen
Isolationsstärken (60–140 mm)
› Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
– mit einem Umsatzplus von bis
zu 80 %
Auch bei Kühlaggregaten vertraut Frigomac
auf Premiumqualität:
Mit Zanotti führen wir exklusive Aggregate
für jede Raumgröße – viele Modelle sind
sofort lieferbar.
Der Weg zur Kühlzelle
Der Trend geht klar in Richtung Kühl- und
Tiefkühlzellen – weg vom klassischen Kühlschrank.
Immer mehr Frigomac-Kunden
entscheiden sich für diese platzsparenden
und übersichtlichen Lösungen. Wichtig ist
dabei die richtige Planung: Ausreichend
Raum und passende Maße sind entscheidend.
Andreas Zois, CEO Frigomac.
Foto: Frigomac
Alles aus einer Hand
Von einzelnen Kühlmöbeln bis hin zu ganzheitlichen
Kühlkonzepten: Frigomac bietet
alles, was Gastronomie, Großküchen und
Supermärkte benötigen – zuverlässig, durchdacht
und aus einer Hand
www.frigomac.at
6-7/2025
KÜCHENTECHNIK 63
Kühlung weitergedacht
Foto: Winterhalter
Foto: Stalgast
Saro Gastro-Products präsentiert mit seiner neuen PRO-Serie
ein Kühlvitrinen-Sortiment, das Effizienz, modernes Design
und Nachhaltigkeit vereint. Die überarbeiteten Modelle verfügen
über leistungsstarke, energieeffiziente Kompressoren und zahlreiche
neue Funktionen, die den Betrieb vereinfachen. Darunter
die verbesserte Luftführungstechnologie, die die Frontscheiben
von außen belüftet und so beschlagene Sichtflächen zuverlässig
verhindert. Das Sortiment umfasst modulare Systeme wie die
Build-In-Lösung IRENE 120 BI sowie mobile Geräte mit robusten
Spezialrahmen und großen Rollen, ideal für den Einsatz auf Festivals,
Promotions oder im Vending-Bereich. Ergänzt wird das Portfolio
durch Kühlvitrinen mit Schubladen für Selbstbedienung und
Snackgeschäfte, sowie durch flexible Gestaltungsmöglichkeiten.
www.saro.de
Weinlagerung mit Stil
Die beiden neuen Weinkühlschränke von Stalgast ermöglichen
die fachgerechte Lagerung und stilvolle Präsentation von Wein
unter optimalen Bedingungen. Erhältlich sind sie als Eintemperaturgerät
für bis zu 116 Flaschen oder als Zweitemperaturgerät mit
separaten Kühlzonen für jeweils 20 Flaschen. Die Lagerung erfolgt
auf eleganten Holzablagen, während eine Umluftkühlung für eine
gleichmäßige Temperaturverteilung sorgt. Die Kühlung lässt sich
präzise über individuell einstellbare Parameter steuern. Für den
Schutz und Erhalt der Weinqualität sind die Flügeltüren mit einer
getönten Dreifachverglasung ausgestattet. Abgerundet wird das
elegante Gesamtbild durch das schwarze Gehäuse und eine dimmbare
LED-Innenbeleuchtung, die eine stilvolle Präsentation der
Flaschen im Gastraum oder Weinlager ermöglicht.
www.stalgast.de
64 TISCHKULTUR
6-7/2025
Saucen im Griff und Klima im Blick
Pasta lebt von der Sauce – und beides vom Teller, der sie trägt.
Von Nele Klaffl
Spaghetti, Farfalle & Co. fühlen sich
auf tiefen Tellern besonders wohl. Der
klassische Pastateller mit breitem Rand
und tiefem Spiegel hält die Sauce dort, wo
sie hingehört – bei der Pasta – und lenkt den
Blick ganz automatisch aufs Wesentliche.
Ethisch und ästhetisch
Genauso wie wir unsere Zutaten mit
Bedacht wählen, verdient auch das Geschirr
unsere Aufmerksamkeit. Denn Nachhaltigkeit
beginnt mit langlebigen, verantwortungsvoll
gefertigten Produkten. Keramik
und Porzellan gelten dabei als besonders
ressourcenschonend. Sie bestehen aus wenigen
natürlichen Rohstoffen, sind robust und
verbrauchen langfristig betrachtet weniger
Wasser und Energie als etwa Kunststoffalternativen.
Doch auch hier lohnt der zweite
Blick: Das beliebte „Bone China“ trägt seinen
Namen nicht zufällig und enthält tierisches
Knochenmehl. Wer auf tierfreie Materialien
achtet, sollte auch bei anderen Keramikarten
genauer hinschauen.
Über das Material hinaus
Nachhaltigkeit hört aber nicht beim Material
auf. Sie umfasst auch faire Arbeitsbedingungen,
Regionalität und transparente
Lieferketten. Orientierung bieten etwa
Hersteller, die nach den Prinzipien der World
Fair Trade Organization arbeiten, sowie
Gütesiegel wie „Made in Austria“ oder etablierte
Umweltlabels. So wie der Pastateller
somit Sauce und Pasta zusammenführt, vereint
nachhaltiges Geschirr all das, was auch
bei gutem Essen zählt: Qualität, Herkunft
und Verantwortung.
Foto: Dmitriy Tarasenko
ADVERTORIAL
Erleben Sie Effizienz, Qualität und
Flexibilität mit MAYWAY Kühlzellen
Suchen Sie eine neue Kühl- oder Tiefkühlzelle für Ihr Unternehmen oder
Ihr Restaurant? Als Kältetechnik Meisterbetrieb bieten wir Ihnen unsere
langjährige Expertise und hochwertige Produkte, die speziell für den professionellen
Einsatz entwickelt wurden. Ob Gastronomie, Lebensmittelherstellung,
Privathaushalte oder Laboratorien – unsere MAYWAY Kühlsysteme
überzeugen durch ihre Vielseitigkeit und hervorragende Qualität. Mit einer
breiten Auswahl an Größen und umfangreichem Zubehör bieten wir Ihnen
maßgeschneiderte Lösungen.
Der Name MAYWAY steht für kompromisslose Qualität. Unsere Kühlzellen
und Kühlaggregate sind energieeffizient, was durch hochwertige Isolierung
und leistungsstarke Technik zu erheblichen Stromkosteneinsparungen führt.
Ihre Investition in eine MAYWAY Kühlzelle kann sich bereits nach einem Jahr
amortisieren. MAYWAY Kühlzellen sind für eine Nutzung von 25 Jahren und
mehr ausgelegt. Von der Beratung über die Planung bis hin zur Montage und
Wartung Ihrer Kühlzellen – bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand. Unser
top geschultes Team von Kältetechnikern sorgt für den reibungslosen Betrieb
Ihrer Systeme.
Kontaktieren Sie uns unter Tel. 0810 100 180 für weitere Informationen
oder besuchen sie unsere Superstores für eine persönliche Besichtigung mit
Beratung und besuchen Sie uns online unter
www.mayway.eu.
Foto: MAYWAY
6-7/2025
TISCHKULTUR 65
Foto: Rüd
Fliegen im Restaurant
Mit dem automatischen Zerstäuber der
Firma RÜD Progastro wird ein grosses
und auch lästiges Problem gelöst.
Ungeziefer wie Fliegen, Stechmücken,
Wespen, Mostfliegen werden aus sämtlichen
Räumen beispielsweise, Gasträumen,
Verkaufsräumen von Bäckereien,
etc ferngehalten. Im 15-Minuten-Takt
gibt der batteriebetriebene Spender
den Duft einer afrikanischen Chrysanthemenart
(natürliches Pyrethrum, das
zur Vertreibung von Insekten dient) ab.
Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,
selbst bei geöffneten Türen und Fenstern und verhindert ein
Wiederbefallen auf Grund des Austreibungseffekts, den das Pyrethrum
ausübt. Das geruchlose Spray ist für Mensch und Haustier
ungefährlich. Ein Gerät deckt bis zu 70 qm ab. Der Spender ist aus
Kunststoff. Mit seinen Abmessungen von 12x9x29 cm ist er überall
in einer Höhe von ca. 2-3 m unauffällig anzubringen. Da das
Produkt in den letzten Jahren so erfolgreich verkauft wurde, stellt
die Firma Rüd Progastro den Zerstäuber gerne auch Ihnen acht
Tage kostenlos und unverbindlich zur Probe.
www.rued.info
Mehr als Optik
In der Gemeinschaftsverpflegung
muss Geschirr mehr
leisten, als nur gut
auszusehen. Hier
zählen vor allem
Funktionalität,
Langlebigkeit und
eine durchdachte
Gestaltung, die den
Anforderungen
eines oft hektischen Arbeitsalltags gerecht wird. EDGE von BAU-
SCHER setzt hier an und vereint zeitgemäßes Design mit funktionaler
Intelligenz. Stapelbare Teller, multifunktionale Schüsseln und
robuste Oberflächen machen das möglich und sorgen für Effizienz
in der Speisenlogistik – von der Ausgabenküche bis zum Servicebereich.
Dank hoher Kantenschlagfestigkeit und spülmaschinengeeigneter
Materialien überzeugt EDGE in der Betriebsgastronomie
ebenso wie in Schulen oder im Care-Catering. Die markante Facettierung
sorgt für Klarheit und Orientierung im Alltag – und verleiht
Speisen zugleich eine moderne Bühne.
www.bhs-tabletop-de
Foto: BHS tabletop AG
Porzellan mit Charakter
Große Auswahl.
Starker Service.
Foto: VEGA
Jede Speisenpräsentation erzählt eine Geschichte – mit der Porzellanserie
Nagoya von VEGA wird sie noch ein Stück lebendiger.
Die Serie vereint eine markante Keramik-Optik mit modernen
Akzenten und verbindet damit Handwerkskunst und zeitgemäßes
Design. Für eine besondere Tiefe und Dynamik am Tisch sorgt der
sanfte zweifarbige Verlauf, der jedes Stück zu einem Unikat macht.
Unregelmäßig gebrochene Ränder bei ausgewählten Teilen kreieren
eine organische, lebendige Optik und machen das Spiel mit
verschieden Formen noch interessanter. Neben dem natürlichen
Design überzeugt Nagoya auch funktional. Die Glasur sorgt für eine
ausdrucksstarke Oberfläche, während das Porzellan robust bleibt.
Spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet, erfüllt die Serie die
Anforderungen an eine professionelle Nutzung.
www.lusini.com
Ihr stressiger Alltag braucht einfache Lösungen.
Bei uns finden Sie alles – vom Besteck bis zum Stuhl.
Schnell, verlässlich, unkompliziert.
Entdecken Sie Vielfalt, die passt.
lusini.com
EMC-51006_AZ_GASTRO_Outdoor_98x130.indd 1 26.05.25 12:42
66 BARGELDLOS
6-7/2025
Foto: pexels
Wie bargeldlos in der Gastronomie
richtig rockt
Mehr Tempo, mehr Umsatz, mehr Zufriedenheit – mit smarten Kartenzahlungen für
Gastronomen.
Von Michael Heinz
Kartenzahlungen laufen schneller – kein
Suchen nach Kleingeld, keine Diskussion
um Wechselgeld. Das spart Zeit
bei Stoßzeiten und schafft Freiraum fürs
Service-Team. Weniger Bargeld bedeutet
weniger Zählaufwand, geringere Fehlerquote
beim Tagesabschluss, weniger Risiko
für Diebstahl oder Falschgeld.
Mehr Umsatz durch spontane Käufe
Wer nicht durch das Bargeld-Limit eingebremst
wird, bestellt vielleicht doch noch
einen Nachtisch oder Cocktail. Studien
belegen Umsatzsteigerungen von +8,5 %
bis +25 % – gerade Handheld-Kassensysteme
fördern spontane Mehrkäufe.
Komfort, Sicherheit und Trinkgeld
Besonders mobil-affine und internationale
Kundschaft erwarten Kartenzahlung – die
Gäste bleiben länger und geben mehr aus .
Außerdem punktet Ihr Lokal mit Hygiene –
kontaktlos zahlen minimiert die Keimübertragung.
Mit Kartenzahlung fließen die Einnahmen
direkt auf Ihr Konto – planbar, nachvollziehbar,
automatisiert . Digitale Belege
reduzieren Papierverbrauch und erleichtern
Buchhaltung und Prüfungen. Viele Terminals
bieten Trinkgeld-Buttons mit Prozentvorschlägen
– ein bewährter Anreiz, der zu
höheren Trinkgeldern führt .
Technik, die Sie brauchen
Hardware
• Kartenterminal: stationär, mobil
oder SoftPOS via Smartphone/
Tablets.
• Handhelds/Tablets für Servicekräfte:
für Direktabrechnung am
Tisch.
• Bondrucker, Kassenlade (bei
Kombination mit Bargeld), optional
Tisch-Displays.
Info
Praktische Tipps fürs Gelingen
1. Nudging aktiv einsetzen: Trinkgeldvorschläge (z. B. +5 %, +10 %) direkt am Terminal
erhöhen Einnahmen.
2. Team einbeziehen & schulen: Personal kennt das System, weiß Trinkgeldvorteile
zu nutzen und hilft Gästen bei Unsicherheiten.
3. Abläufe optimieren: Bei Hochbetrieb: kurze Zahlungsprozesse, klare Trennung
von Bar- und Kartenzahlung, einfache Menüführung am Terminal.
4. Systeme clever prüfen: Achten Sie auf kostenfreie Updates, TSE-Konformität und
zuverlässigen Support – lieber ein durchdachtes Lösungspaket als schnelle, teure
Flickschusterei.
5. Gebühren vergleichen: SoftPOS ist oft günstiger; vergleichen Sie Anbieter nach
Transaktionskosten und Fixkosten.
6. Digitale Belege nutzen: Bieten Sie Gäste per Mail oder SMS ihre Rechnung an –
spart Papier, wirkt modern und hinterlässt Eindruck.
Info
Software
• Cloudbasierte Kassensysteme
mit TSE-Schnittstelle, um rechtlich
sicher zu bleiben.
• Integriertes Payment: nahtloses
Zusammenspiel von Kassensoftware
und Terminal – damit
Zeit gespart und Medienbrüche
vermieden werden .
• Reporting-Funktionen: automatisch
Auszahlung, Trinkgeldübersicht
und Buchhaltung.
• Mobile Payment-Kompatibilität:
NFC für Apple/Google Pay etc.
6-7/2025
BARGELDLOS 67
Erfolgreiche Outdoor-Saison
Zum Start der Outdoor-Saison stehen viele Gastronomiebetriebe
vor bekannten Herausforderungen:
lange Laufwege, zu wenig Personal und wetterbedingten
Schwankungen. Digitale Tools können hier echte
Entlastung bringen. Mobile Kassensysteme verkürzen
Laufwege und beschleunigen den Ablauf im Service.
Self-Service-Konzepte wie Bestellungen per QR-Code
entlasten das Personal und steigern die Flexibilität.
Zusätzlich helfen wetterunabhängige Angebote wie
Take-away und Lieferung tragen dazu bei, Umsatzpotenziale
besser zu nutzen und neue Zielgruppen
zu erreichen. Die modulare Software von Gastronovi
bietet dafür eine zentrale Plattform, bündelt alle
Bestellungen und sorgt für reibungslose Prozesse,
höhere Gästezufriedenheit und wirtschaftlichen
Erfolg in der Außengastronomie.
www.gastronovi.com
Foto: Gastronovi
Foto: LUSINI
Digitale Werkzeuge
Effizienz am Point of Sale beginnt mit der Wahl des richtigen
Kassensystems. LUSINI Digital bringt mit ausgewählten
Partnern wie Degaso, Orderbird, Vectron Smart, Leafsystems
und Possum Kassensysteme ins Spiel, die sich flexibel an verschiedene
Betriebsformen anpassen. So etwa Degaso: mit
einer softwarebasierten Lösung, die mit einem transparentem
Preismodell auf allen Geräten läuft. Orderbird erleichtert durch
digitale Speisekarten und QR-Code-Bestellungen besonders
bei knapper Personaldecke den Alltag. Vectron Smart setzt auf
ein Mietmodell mit Cloud-Features und schneller Geräteverfügbarkeit
im Schadensfall. Leafsystems bietet ein modulares
System, das online wie offline zuverlässig funktioniert. Possum
rundet das Angebot mit hochwertigen Komplettlösungen und
persönlicher Einrichtung ab.
www.lusini-digital.com
ADVERTORIAL
Tap to Pay: Kartenzahlung direkt am Smartphone
Mit Gastronovi Pay wird bargeldloses Bezahlen so einfach wie nie zuvor:
Dank Tap to Pay lassen sich Kartenzahlungen direkt über ein iPhone
oder Android-Gerät abwickeln – ein separates Terminal ist nicht mehr
erforderlich. Ideal für den mobilen Service oder den Außenbereich. Gäste
profitieren von einem schnellen, kontaktlosen Service und zahlen bequem
per Karte oder Smartphone. Gleichzeitig wird der Ablauf für das Personal
effizienter: kürzere Wege, eine nahtlose Synchronisation mit dem Kassensystem
und eine automatische Trinkgeldfunktion. Das Ergebnis: Mehr
Komfort für die Gäste und deutlich weniger Aufwand im täglichen Betrieb.
www.gastronovi.com
Foto: gastronovi
Seite 68 bis Seite 79
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pixabay
Unter Kollegen
Kolumne
Es kommt einem vor wie bei „Täglich
grüßt das Murmeltier“: Nur startet das
Radio in der Früh nicht mit „I Got You,
Babe“, sondern mit Nachrichten von
immergleichen Belastungsideen: Ein
Bauernvertreter wünscht sich einen
Nächtigungseuro (wie originell: für die
Erhaltung der Almen), eine Wiener Politikerin
einen Kultureuro (als ob unsere
Gäste keine Eintritte zahlen würden),
ein Wirtschaftsforscher eine Erhöhung
der Ortstaxe.
Politiker sollen einfach die belasten,
die sie nicht wählen, nicht wählen können.
Doch das ist zu kurz gedacht: Weil
auf der einen Seite die Preise schon angehoben
werden mussten, teilweise bis
an die Schmerzgrenze. Auf der anderen
Seite – und deshalb blieb es wohl bei
unausgereiften Ideen: Weil Österreich
bei den Österreichern die beliebteste
Destination ist. Kroatien, die Türkei oder
Griechenland belegen bestenfalls den
ersten Platz mit deutlichem Abstand
zu Österreich. Weil erstens das Angebot
passt. Und zweitens das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Und das muss auch
so bleiben. Deshalb, liebe Politik, Finger
weg von unseren Preisen. Die regelt der
Markt. Und das ist auch gut so!
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
69 AKTUELLES
6-7/2025
Food Waste im Hotel
Accor hat seit vielen Jahren eine Kooperation
mit Too Good to go, 2.846 t CO 2
wurden dank der Partnerschaft vermieden,
indem 345.188 nicht verkaufte Mahlzeiten
über 999 Hotels in 12 Ländern weiterverteilt
wurden. (Stand Ende 2023). Ein beachtlicher
Erfolg, wenn man bedenkt, dass Lebensmittelabfälle
im Durchschnitt rund 53 Prozent
des operativen Abfalls eines Hotels ausmachen.
Accor setzt auf einen ganzheitlichen
Ansatz mit Fokus auf Prozessoptimierung,
angepasste Gästekommunikation und technologische
Unterstützung (z. B. durch digitale
Tools zur Bedarfsprognose). Neben den
ökologischen Aspekten bringt die Reduktion
von Food Waste auch wirtschaftliche Vorteile
mit sich, etwa durch geringere Einkaufs-
und Entsorgungskosten. Als international
agierende Hotelgruppe mit über
10.000 Bars und Restaurants weltweit, setzt
Accor gezielt auf nachhaltige Lösungen im
Bereich Food & Beverage, was bei 200 Millionen
Mahlzeiten einen großen Hebel für
Einsparungen ergibt.
https://group.accor.com/
Foto: Accor
Nachhaltiges
Vorzeigeprojekt
Ein schöner Erfolg für das Hotel
AVIVA: Das Hotelkonzept wurde
als Vorzeigeprojekt in die Publikation
„Nachhaltigkeit in Österreich“
der Österreich Werbung aufgenommen.
Damit zählt das AVIVA offiziell
zu den 48 innovativen Betrieben, die
nachhaltigen Tourismus im Land
aktiv gestalten. Seit Jahren setzt
das Hotel mit seinem greenAVIVA
Programm auf ökologische, soziale
und wirtschaftliche Nachhaltigkeit
– und das, ohne auf Komfort und
Erlebnis zu verzichten. „Wir freuen
uns, wenn Kolleginnen und Kollegen
aus der Branche unsere Maßnahmen
übernehmen, denn nachhaltiger
Tourismus ist keine Option, sondern
ein gemeinsames Ziel“, betont
Geschäftsführer Christian Grünbart.
Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt
beim Sustainable Tourism Summit
in Bregenz, dient das AVIVA immer
wieder als Best-Practice-Beispiel.
www.hotel-aviva.at
Hüter der Dolomiten
Nachhaltigkeit beginnt vor Ort – und
genau das lebt Alta Badia im Herzen der
Dolomiten mit der Initiative ATIRA. Unter
dem Motto „jetzt handeln“ lädt ATIRA den
ganzen Sommer über zu Begegnungen und
Ausflügen ein, die Naturbewusstsein und
Respekt für die Umwelt fördern. Ob beim
mykologischen Streifzug mit Andrea, der den
Wald aus Sicht eines Pilzes erklärt, bei einer
Wanderung mit einem jungen Bauern, der die
Bedeutung gepflegter Bergwiesen zeigt, oder
als „Eco-Hiker“ beim Wandern mit Alessia,
wo Müll gesammelt und die Natur geschützt
wird: Gäste werden hier zu aktiven Hütern
der Dolomiten. Mit der GSTC-Zertifizierung
(Global Sustainable Tourism Council)
beginnt ein Engagement, um die Destination
zu einem Modell für ökologische, kulturelle,
soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu
machen.
www.altabadia.org
Foto: Alex Moling
Foto: Alena Koval
Tourismus lebt von und
mit der Nachhaltigkeit
Foto: ChrisPerkles
6-7/2025
TOURISMUS 71
Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist von einer intakten Natur und allem, was
sie hervorbringt, abhängig. Denn guter Tourismus basiert auf guter Umwelt und guten
Landschaften.
Von Petra Pachler
GASTRO hat Dr. Regina Preslmair,
Nachhaltigkeitsbeauftragte für Tourismus
im Bundesministerium für
Klima- und Umweltschutz, um ihre
Einschätzung zu diesem Thema gebeten. Sie
übertitelt das ganze Thema mit „Österreichs
Regionen denken Tourismus neu“.
„Sieht man sich die vielen aktuell von
Tourismus nahezu „geplagten“ Destinationen
wie Barcelona oder Amsterdam an,
versteht man, dass immer mehr Regionen in
Österreich Gegenmaßnahmen und langfristige
Strategien entwickeln wollen. Die Tourismusbranche
hat daher gemeinsam mit
dem Tourismus- und dem Umweltministerium
einen gemeinsamen Standard erarbeitet,
der die Regionen dabei unterstützen soll,
um sowohl für ihre Gäste als auch für die
Mitarbeiter und die Wohnbevölkerung weiterhin
ein attraktiver Lebensraum zu bleiben:
das Österreichische Umweltzeichen für
Tourismusdestinationen,“ so Dr. Preslmair.
Welche Fortschritte in den letzten
Jahren erzielt wurden
Nachhaltige Hotellerie kann durchaus auch luxuriös sein.
Foto: DIA Interactive_MCC
„In der Tourismusdestination Saalfelden
haben die vielen Diskussionen zwischen
den zahlreichen Stakeholdern im Zuge der
Zertifizierung zu einer deutlich gestiegenen
Wertschätzung füreinander geführt – auch
bei Gemeinden und Bergbahnen. Die Tourismusdestination
Saalfelden profitiert von
den Maßnahmen der Umweltzeichen-Destination,
indem jetzt nicht mehr nur eine
Gemeinde Mikro-Angebote für Öffentlichen
Verkehr anbietet, sondern die ganze Region.
In Zahlen zeigt sich die Verschiebung in
Richtung nachhaltigerer Betriebe nach der
Zertifizierung in einem Anstieg der Nächtigungen
in Umweltzeichen-zertifizierten
Betrieben in der Region Saalfelden um vier
bis fünf Prozent.
Die Region Seefeld profitierte durch die
Zertifizierung vor allem dadurch, dass das
zusammenhängende Zertifizierungssystem
einen übergeordneten Plan in die vielen
verschiedenen Projekte reingebracht hat,
die vorher nebeneinander gelaufen sind. In
der Praxis hat es für Seefeld bedeutet, dass
eine Gruppe an Leitbetrieben in der Region
in Workshops intensiv zusammengearbeitet
hat und so gemeinsam die Ansätze aus
der Theorie mit ihren Erfahrungen aus der
Praxis weitergebracht haben. Für die Tiroler
Region Seefeld war es in der Praxis besonders
hilfreich, dass gemäß dem Tiroler Tourismusgesetz
jeder Tourismusverband verpflichtend
einen Nachhaltigkeitskoordinator
bestellen muss, der die Prozesse optimal
unterstützen konnte.
In der Region Montafon war die Zertifizierung
eine logische Weiterführung der
seit Jahren laufenden Arbeiten in Richtung
einer nachhaltigen Tourismusentwicklung,
die einen guten Grundstock für die umfassenden
Anforderungen des Umweltzeichens
bildeten. Heidrun Stoiser, die Projektmanagerin
im PIZ Montafon, betont, dass die Zertifizierung
ein umfassendes Gemeinschaftswerk
sein muss, um langfristig erfolgreich zu
sein. Die langfristig aufgestellten Nachhaltigkeitsprojekte
sichern den nachhaltigen
Erfolg der umfassenden Arbeiten an der
Umweltzeichen Destinationszertifizierung:
„bewusstmontafon“ für regionale Produkte
oder „Naturverträglicher Bergsport im Montafon.
Neue Zertifizierungen
Inzwischen konnten auch die beiden Tiroler
Regionen Kaunertal und Pitztal die Anforderungen
des Österreichischen Umweltzeichen
erfüllen, sodass nun offiziell 11
Regionen ausgezeichnet sind. Das Ausseerland
arbeitet auch mit Hochdruck an der
Umsetzung und hat bereits die ersten neuen
Hotels und Gastronomiebetriebe als Partner
ins Boot geholt.
Und was sind dabei die größten Hürden,
bei der Zertifizierung? „Beim ersten Einstieg
in das Thema einer umfassenden Umweltzeichen-Zertifizierung
fühlen sich viele
Regionen oft überfordert, wie der Nachhaltigkeitsexperte
Thomas Wurzinger aus
Saalfelden auch im Austausch mit anderen
Regionen berichtet. Eine große Herausforderung
stellt die nötige Einbindung so
vieler Akteure und Interessensgruppen in
der Region dar, wie Gemeinden, Bergbahnen
72 TOURISMUS
6-7/2025
Nachhaltiges
Hotelzimmer
Kolumne
Was genau versteht man unter einem
nachhaltigen Hotelzimmer? Es ist das
Ergebnis eines konsequent durchdachten
Planungsprozesses – vom
ersten Entwurf bis zum Ende des Lebenszyklus.
Dabei geht es nicht nur
um ökologische Materialien, sondern
um die Frage: Wie bleibt ein Raum
zukunftsfähig? Das bedeutet einen
tiefgreifenden Umdenkprozess.
Die Realität zeigt: Noch immer
fehlt es an Transparenz über verbaute
Materialien, Rücknahmeprozesse
oder CO 2-Fußabdrücke. Was heute
hochwertig wirkt, kann in zehn Jahren
Sondermüll sein – und mit enormen
Entsorgungskosten verbunden.
Wie lässt sich also ein Hotelzimmer
nachhaltiger gestalten? Kreislauffähige
Matratzen mit Rücknahmegarantie,
schwimmend verlegte
Fliesen, modulare Möbel, recyclefähige
Armaturen, schadstofffreie Farben,
Materialien mit Cradle2Cradle-Zertifizierung,
Platten- und Bodenmaterial
mit Rücknahmegarantie und die Auswahl
der passenden Verbindungsmittel–
wer sich früh mit Circular Design
befasst, kann langfristig Kosten sparen,
Förderrichtlinien erfüllen und
neue Standards setzen.
Dabei zählt auch Kommunikation:
Jene zwischen den ausführenden Firmen
einerseits und andererseits die
Vermarktung nach außen. Gäste erwarten
nachhaltiges Handeln, ohne
auf Komfort zu verzichten. Wer nachhaltige
Materialien einsetzt, muss deren
Mehrwert kommunizieren. Nur so
wird aus einem „grünen“ Zimmer ein
glaubwürdiges Erlebnis.
Die Zukunft der Hotellerie ist zirkulär.
Und sie beginnt mit dem Mut,
Dinge anders zu denken – schön,
effizient und verantwortungsvoll zugleich.
Barbara Meindl-Cavar
Schönstil Gmbh
Ingenieurbüro für Innenarchitektur
barbara@meindlcavar.com
www.meindlcavar.com
Foto: Studio Valo
Natur am Ursprung bringt gesunde
Lebensmittel .
Foto: Karl Steinegger
und die verschiedenen Tourismusbetriebe“,
so Dr. Preslmair.
Hürden können auch oft durch
bestimmte Zielgruppen entstehen, die nicht
reagieren oder hinsichtlich der nachhaltigen
Vorstellungen der Region einfach schwer zu
erreichen sind.
Auch die Region Montafon berichtet,
dass der Aufbau eines funktionierenden
Stakeholdermanagements ein zentrales
und forderndes Thema im Zuge der Zertifizierung
war.
Insgesamt ist der Zertifizierungsprozess
auch aus Sicht des Umweltministeriums
sicher eine große Herausforderung für alle
beteiligten Stakeholder. Die Arbeit geht aber
auch nach der offiziellen Freigabe durch das
Umweltministerium weiter und es ist sicher
wichtig, auch langfristig Ressourcen einzuplanen,
damit der Einsatz kontinuierlich
Früchte trägt.
Vorteile der Zertifizierung
Alle befragten Regionen berichten, dass sich
das Umweltzeichen zu einem echten Qualitätsmerkmal
für ihre Region entwickelt
hat und eine wirklich gute Richtschnur für
zukunftsorientierten Tourismus darstellt. In
der Region Montafon führte es z. B. zur Ausarbeitung
einer Strategie zur Anpassung des
Montafoner Tourismus an die klimatischen
Veränderungen.
Dr. Regina Preslmair, Nachhaltigkeitsbeauftragte
für Tourismus im Bundesministerium.
Foto: Umweltzeichen
Der Nutzen des Umweltzeichens und
der Zertifizierungen ist klar: Es bietet einen
Leitfaden für Gäste, gibt Sicherheit und
schafft Vertrauen. Gleiches gilt auch für die
Zertifizierungen der Betriebe: Ein Hotel,
das mit dem Umweltzeichen ausgestattet
ist, garantiert die Einhaltung der jeweiligen
Kriterien und die umfassen u.a. ja auch das
Soziale. Das heißt, der Gast kann sicher sein,
dass in diesem Betrieb auch die Mitarbeiter
ein regelkonformes Umfeld haben, zumeist
wird hier dann auch weit mehr gemacht und
angeboten, als gefordert wird. Mitarbeiter-
Benefits sind dabei ein wesentlicher Bestandteil,
ebenso flexible Arbeitszeiten und die
individuelle Erstellung eines Arbeitsplanes.
Mitarbeiterhäuser und das Angebot von Kinderbetreuung
sind ebenfalls gefragte Module.
Nachhaltigkeit ist etwas, das uns alle
betrifft, denn sie hat großen Einfluss auf
die Umwelt. Und die bestimmt unser aller
Leben. Weil der Tourismus aber in besonderem
Maße auf eine intakte Landschaft
angewiesen ist, ist das Bestreben von Zertifizierungen
hier besonders hoch. So arbeitet
zum Beispiel derzeit auch das Ausseerland
intensiv an den Kriterien für das Umweltzeichen
und die Zertifizierung von Betrieben
geht sowieso kontinuierlich – und oft
auch unbemerkt – voran. Derzeit sind 700
touristische Betriebe in Österreich mit dem
Umweltzeichen zertifiziert.
6-7/2025
TOURISMUS 73
Wegweiser zur
Nachhaltigkeit
Was bedeutet eigentlich
„nachhaltiges
Campen“? Wer sich für
einen umweltfreundlichen
Urlaub entscheiden
möchte, steht oft vor
einem Siegel-Wirrwarr.
JetCamp schafft Abhilfe
– und macht erstmals
sichtbar, welche Campingplätze in Europa
sich messbar für Umwelt, Klima und soziale
Verantwortung einsetzen. Auf der Plattform
werden anerkannte Nachhaltigkeitslabels
wie Green Key, EU Ecolabel, EcoCamping,
ISO 14001, Biosphere oder das Österreichische
Umweltzeichen direkt bei den Platzprofilen
ausgewiesen. Damit ist auf einen
Blick klar, wer aktiv Energie spart, Müll
trennt, Biodiversität schützt, auf Pestizide
verzichtet oder faire Arbeitsbedingungen
fördert. Zahlen belegen das wachsende
Engagement: Über 237 Plätze europaweit
tragen das EcoCamping-Label, 167 davon
in Deutschland, elf in Österreich.
www.jetcamp.com
Foto: Snapwire
Qualität vor
Quantität
Mit dem stieg’nhaus eröffnete am
Hochkönig ein Boutiquehotel,
das den Zeitgeist neu denkt: Quiet
Luxury in seiner pursten Form. Nur
sechs individuell gestaltete Suiten,
ein stimmiges Designkonzept und
Gastgeber, die sich als Quereinsteiger
selbst neu erfunden haben.
Maria und Tom Heidenreich setzen
auf Rückzug statt Reizüberflutung,
auf Qualität statt Überfluss. „Luxus
meint weniger das Mehr, sondern
das Optimum“, bringt es Maria auf
den Punkt. Atmosphäre und Ästhetik
fügen sich im stieg’nhaus zu einem
kuratierten Gesamtbild – inspiriert
vom Wabi-Sabi-Prinzip und veredelt
mit Naturstein, Leinen und Messing.
Auch das hauseigene Restaurant fügt
sich in das Konzept ein: Casual Fine
Dining basierend auf den fünf Elementen,
komponiert von Küchenchef
Benjamin Jochum und Sommelier
Alexander Adlgasser.
www.stiegnhaus.at
Tourismusprojekt des Jahres
Mario Kart in Echt und auf Schnee – so
beschreibt Franz Naturner von den Dorfgasteiner
Bergbahnen das preisgekrönte
Projekt „Early Winter Mountaincart“. Beim
Zipfer Tourismuspreis 2025, der im Rahmen
der Veranstaltung „Brennpunkt Innovation“
an der Fachhochschule Salzburg verliehen
wurde, sicherte sich dieses besondere
Erlebnis den ersten Platz. Noch vor dem
Skibetrieb sausen Gäste mit speziell ausgestatteten
Mountaincarts ab 7:30 Uhr die
frisch präparierten Pisten hinunter – eine
Kombination aus Action, Naturgenuss und
Fahrspaß. Die Organisatoren von SalzburgerLand
Tourismus, Zipfer, FH Salzburg und
ORF Salzburg freuten sich auch heuer über
zahlreiche herausragende Einreichungen.
Neben den begehrten Zipfer-Pokalen erhalten
die Top drei Plätze ein Preisgeld von insgesamt
5.000 Euro. www.salzburgerland.com
Foto: SalzburgerLand Tourismus
Foto: karinpasterer.com
74 BAD & WELLNESS
6-7/2025
Wellness-Wohnzimmer
Der Wellnessbereich eines Hotels ist oft auch das Aushängeschild des Hauses.
Dementsprechend sind nicht nur ständige Neuerungen notwendig, sondern dieser Bereich
wird auch immer luxuriöser.
Von Petra Pachler
Und dabei fließt eine Menge Geld.
Eines der jüngsten Beispiele ist das
4-Sterne-Superior-Genießerhotel am
Kärntner Faaker See. Ein neuer Zubau von
100 m 2 ergänzt die vorhandenen 1.000 m 2
im Wellnessbereich, die gleichzeitig adaptiert
wurden: Gesamtinvestition vier Millionen
Euro! Die Namen Baumspa und Seemotionenspa
mit dem Ruheraum der Stille
signalisieren den Trend, die Umgebung zu
integrieren. Scheinbar unzählige Ruheräume
, die gefühlt ineinander fließen und
ein Interieur mit Sofas und Couches aus
hochwertigem Stoff und kleinen Tischen,
das eher einem Wohnzimmer ähnelt, als
einem Spa.
Licht ist ein zentrales Element
Vorbei sind die Zeiten von dunklen, oder
gar düsteren Spabereichen. Im Karnerhof
wird dieser Trend auch gleich mit der neuen
Namensgebung „Lichtquelle-Spa“ deutlich.
Hier wurden das umgestaltete Hallenbad
samt Whirlpool integriert, durch die Panoramascheiben
spiegeln sich See und die Berge
wider. Deren Inspiration für den neuen Spa-
Bereich zeigt sich dann deutlich im Inneren:
Lichtdurchflutet und offen, warme Blauund
Grüntöne sowie hochwertige Materialien.
On top die erweiterte Saunalandschaft
mit Biosauna, dem Cool Walk und dem Salzraum.
Der Sport- und Yogaraum Seefit und
der neue 20 Meter lange Pool mit Blick auf
den Faaker See zeigen: Wellness hat auch
etwas mit Bewegung zu tun.
Ausgestattet wurde der Wellnessbereich
von regionalen, wie auch namhaften Firmen,
wie Bloom, Domiziani, Vincent Sheppard
oder Englisch Dekor. Sie alle zeigen die
Relevanz der aktuellen Wellness-Entwicklung:
Hochwertig, luxuriös und eher einem
Wohnraum gleichend, haben die modernen
Wellnessbereiche nichts mehr gemeinsam
mit den früheren wackeligen Liegen rund
um ein Schwimmbecken.
Großzügigkeit und Qualität
Der Karnerhof hat im Zuge der Renovierung
auch in neue Zimmer investiert und
da zeigen auch die Bäder Komfort: hochwertig,
mit Ausstattern wie Villeroy&Boch,
Geberit oder Grohe und vor allem mit viel
Platz. Neben zwei Waschbecken im Doppelzimmer,
gibt es hier an der jeweiligen vis-avis
Wand eine Art Schminktisch, der gleichermaßen
der Schönheitspflege, wie der
Ablage dient. Großzügigkeit in allen Bereichen
soll Freiheit und Luxus gleichermaßen
signalisieren. Der Ausbau im Karnerhof zeigt
deutlich die Richtung, wohin Wellness &
Spa gehen: Luxuriös und mit vielen kleinen
Assets. Wie Leselampen bei den Liegen und
Sofas mit Stoffbezug, Lampen dienen nicht
als Lichtquelle, sondern auch als Blickfang
und sorgfältig abgestimmte Dekoelemente
ergänzen den Gesamteindruck.
Plastikliegen waren gestern, heute hat
man Wohnzimmer-Atmosphäre.
www.karnerhof.com
Fotos (2): Thurner Generalplanung Foto: Karnerhof
6-7/2025
BAD & WELLNESS 75
Foto: hollu
Offene Türen
Zum
120-jährigen
Firmenjubiläum öffnete
hollu seine Türen
– und feierte mit der
Region eine Erfolgsgeschichte,
die im Jahr
1905 als kleine Seifensiederei
begann. Beim
Tag der offenen Tür
erkundeten zahlreiche
Besucher den neugestalteten
hollu Campus und erhielten eindrucksvolle Einblicke in
die moderne Welt der Hygiene. Führungen durch das neue Produktions-
und Logistikgebäude zeigten, wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung
und die 17 SDGs im Unternehmensalltag verankert sind. In
der Abteilung Forschung & Entwicklung wurden eigene Waschmittel
abgefüllt, Schutzbrillen aufgesetzt und spannende Experimente
durchgeführt. Auch der angrenzende Naturerholungspark lud zum
Verweilen ein. Der Tag der offenen Tür war somit ein Fest des Austauschs,
der Begegnung und der Verbundenheit mit der Region.
www.hollu.com
Für intensive Pflege
LUSINI stellt mit Alpine
Pure und Fresh Relax
zwei neue Bio-Kosmetiklinien
von V-Touch vor, die
Qualität und Nachhaltigkeit
wohltuend verbinden.
Entstanden in Zusammenarbeit
mit der Tiroler
Firma Brüder Unterweger,
bieten sie natürliche
Pflege und ein exklusives
Gästeerlebnis. Alpine Pure, verfügbar als Haar- und Duschshampoo,
Bodylotion sowie Flüssigseife, verströmt den beruhigenden
Duft von Zirbenöl und schafft so eine angenehme Atmosphäre.
Fresh Relax kombiniert nährendes Hanföl mit erfrischendem Zitronenöl
für ein vitalisierendes Pflegegefühl. Die Produkte kommen
in nachhaltigen Pumpspendern in zwei Größen und praktischen
Nachfüllflaschen. Das reduziert Verpackungsmüll und erleichtert
gleichzeitig die Handhabung und Nachbestellung im Hotel– eine
zeitgemäße Lösung für bewusste Gastgeber.
www.lusini.com
Foto: Lusini
Foto: Hotel Weisses Kreuz/Daniel Zangerl
Sieg aus Südtirol
Die Wellness Aphrodite 2025 geht in den Südtiroler Vinschgau:
Das Design-Hotel Weisses Kreuz in Burgeis wurde erstmals mit
dem Branchenpreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Gesamtkonzept“
überzeugte das Vier-Sterne-Superior-Haus mit der Verbindung
aus historischem Flair, moderner Architektur, Haubenküche,
elegantem Spa und herzlicher Gastfreundschaft. Inhaberin Mara
Theiner zeigt sich stolz: „Besonders freut mich, dass wir diese
große Auszeichnung als vergleichsweise kleines Hotel erhalten
haben. Das zeigt, dass es bei Spas nicht mehr nur um Quadratmeter,
sondern das gesamte Wohlfühlerlebnis im Haus geht.“ Organisator
des Events war zum nunmehr 22. Mal meintophotel.de. Mit
der Preisverleihung würdigt das Reiseportal die herausragendsten
Spahotels im deutschsprachigen Raum in elf Kategorien.
www.weisseskreuz.it
JUBILÄUMS-
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76 BAD & WELLNESS
6-7/2025
Foto: Hotel Hochschober
Innenpool, drei Außenpools und das Seebad: Luxus und Nachhaltigkeit
lassen sich durchaus verbinden.
Foto: Pachler
30 Jahre Nachhaltigkeit
Ein See vor der Haustüre, allerdings mit Temperaturen nur für Hartgesottene.
Von Petra Pachler
Da muss eine Lösung her, dachten
sich die Betreiber des Ferienhotels
Hochschober auf der Turracher Höhe
bereits vor 30 Jahren. Der Turracher See
erreicht auch im Hochsommer kaum 20°C,
was auf 1.800 Meter Höhe nicht unbedingt
ungewöhnlich ist, aber doch nur wenige
Schwimmer anlockt. Eine wärmere Lösung
musste also her, wie Peter Leeb, der Vater
der heutigen Besitzerin, Karin Leeb, konstatierte.
Die fand sich in Form der innovativen
Idee eines Pools im See, die Peter Leeb mit
findigen Fachleuten nach mehrjähriger Planung
umsetzte.
So entstand ein 25 x 10 Meter großer
Rahmen mit Seitenwänden, der unten offen
war und mit einem ausgeklügelten Heizsystem
die oberen drei Meter Seewasser
erwärmt. Das damals weltweit einzigartige
Seebad funktioniert nach einem physikalischen
Prinzip: warmes Wasser schwimmt
auf kaltem. Die Heizung verbirgt sich in
schwimmenden Edelstahl Pontons, die
das Bad bis in eine Tiefe von drei Metern
abgrenzen. So bleibt das warme Seewasser
oben, das kalte bildet die natürliche Grenze.
Das erwärmte Wasservolumen wird alle 10
Stunden einmal ausgetauscht.
Umweltschonender Betrieb
Mittels Wärmepumpe, die 24/7 läuft, und mit
dem Rücklauf der Fernwärme aus dem Hackschnitzelwerk,
erfolgt die Erwärmung auch
energiesparend, die Technik ist hochwertig
und die Wartung intensiv – aber nachhaltig.
500 qm nachhaltige Wasserfläche
Mit dem See kommen zu den 500 m 2 Wasserfläche
im Hotel nochmals 190.000 qm
dazu, wobei letztere nur bedingt nützbar
sind. Ganzjährig verfügbar sind das Seebad,
drei Außenbecken im Felsenbad sowie ein
Indoorbecken und einen Indoorwhirlpool.
Alle herkömmlichen Pools werden möglichst
nachhaltig mit Unterdruck- bzw. Saugfilter
sowie Sandfilteranlagen betrieben. Hier wird
das Wasser mittels Pumpe zur Sandfilteranlage
transportiert und dort durch eine Schicht
speziellen Filtersands gepresst, um Schmutzpartikel
und Verunreinigungen zu entfernen.
Danach wird das gereinigte Wasser zurück in
den Pool geleitet.
Ganz grundsätzlich gilt, dass die Wasseraufbereitung
mit der Regelung des pH-Werts
beginnt. Stimmt dieser nicht, werden die
Flockung und die Desinfektion erheblich
behindert
Best Practice Award
Das Hotel Hochschober ist in punkto Nachhaltigkeit
schon seit langem ein Vorreiter.
Die thermische Sanierung wird vorangetrieben,
die Photovoltaik-Anlage spart 20 Prozent
des Energiebedarfs ein, die Wärmeenergie
bezieht das Hotel schon seit 1997 aus
dem Biomasse-Heizwerk auf der Turracher
Höhe. Mehrweggebinde sind Standard und
den Restmüll komprimiert eine moderne
Müllpresse. Für all dieses Engagement
erhielt das Hotel u.a. 2023 den Best Practice
Award, der damals erstmals von der ÖW und
WKÖ ausgeschrieben wurde.
2022 hat das Hotel beim SDI Rating
als eines von erst 20 Hotels in Österreich
das erste SDI Rating abgeschlossen und
den Status Bronze erreicht. Dieser Sustainable
Development Index weist anhand
von vielen Parametern das Engagement
in Sachen Nachhaltigkeit aus. 2023 wurde
Silber erreicht, was in Anbetracht der Höhenlage
und der Tatsache, dass sich das Hotel
Hochschober als Wellnesshotel positioniert,
beachtlich ist. Man sieht: Luxus und Nachhaltigkeit
lassen sich durchaus verbinden,
aber es bedarf hohen Einsatzes und ausgeklügelter
Systeme.
www.hochschober.com
6-7/2025
BAD & WELLNESS 77
Foto: hollu
Klarheit im Pool
Ein hygienischer Pool
trägt wesentlich zum
Wohlbefinden im Hotelund
SPA-Bereich bei. Ob
Außenbecken, Innen- oder
Whirlpool – jede Anlage
stellt eigene Anforderungen
an Reinigung und
Pflege. Outdoorpools sind
durch Pollen, Laub und
Regenwasser besonders
umweltanfällig und erfordern
eine intensivere Reinigung. Innenpools benötigen eine
durchdachte Belüftung, um der Bildung von Schimmelsporen
vorzubeugen. Besonders anspruchsvoll sind Whirlpools, da die
konstant hohen Wassertemperaturen ein ideales Umfeld für Bakterienwachstum
bieten. Engmaschige Kontrollen und der gezielte
Einsatz hochwertiger Desinfektionsmittel sind hier essenziell.
hollu unterstützt mit einem umfassenden Hygieneangebot – von
der Reinigung technischer Anlagen über die Wasserpflege bis zur
Einhaltung gesetzlicher Standards.
www.hollu.com
Bodenlösungen
INKU bringt mit der Designboden-Kollektion
555 eine ebenso
funktionale wie flexible Lösung auf
den Markt – gemacht für Räume, die
einiges aushalten müssen und dabei
gut aussehen sollen. Ob Stadthotels,
klassische Landgasthäuser oder
Gastronomiekonzepte im Industrial-Look:
Die neue Kollektion passt
sich unterschiedlichen Anforderungen
und Stilwelten an. Sie kombiniert
50 Dekore aus Cycle, Wooden
Styles und Mineral Styles, ergänzt
um acht neue Holzdesigns, darunter
sechs im Fischgrät-Format.
19 Dekore sind synchrongeprägt
und bieten realistische Oberflächen – acht davon mit dem neuen
7 mm SPC ABA Click-System. Dieses ermöglicht größere, fugenlose
Flächen dank hartem Kern aus Stone Polymere Composite.
Alle Böden sind als Klebe- und zum Teil auch als Klickversion mit
Trittschalldämmung erhältlich.
www.inku.at
Foto: Inku
ADVERTORIAL
Bad & Wellness neu gedacht – mit
Sanotechnik
Fotos: Sanotechnik
Seit über 50 Jahren steht Sanotechnik
für Innovationskraft, Qualität und
Kundennähe im internationalen Sanitärhandel.
Unser Sortiment vereint ästhetisches
Design mit höchster Funktionalität
– und wird laufend weiterentwickelt, um den
Anforderungen moderner Badarchitektur
gerecht zu werden.
Unsere exklusiven Brausetassen – gefertigt
in der EU – stehen für Langlebigkeit,
Stabilität und unkomplizierte Montage.
Sie bilden die ideale Basis für individuell
geplante Duschlösungen. Wer das Außergewöhnliche
sucht, wird bei unseren freistehenden
Badewannen fündig: stilvolle Highlights,
die Komfort und Design vereinen.
Komplettduschkabinen ermöglichen ganzheitliche
Lösungen für anspruchsvolle Bäder,
während unsere Outdoor-Whirlpools echte
Spa-Momente unter freiem Himmel bieten –
Wellness pur, ganz entspannt zuhause.
Sanotechnik steht für verlässliche Qualität,
gelebte Innovation und kundenorientierte
Lösungen. Unser Anspruch: Produkte,
auf die man sich verlassen kann – und
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sind europaweit in führenden Baumärkten
und bei namhaften Onlinehändlern erhältlich.
Mehr Inspiration und Einblick unter:
www.sanotechnik.com
78 KARRIERE
6-7/2025
Foto: fauxels
Wo sich die Branche in Sachen
Nachhaltigkeit weiterbildet
Gäste, Mitarbeitende und Politik stellen immer höhere Ansprüche an nachhaltiges Handeln.
Die Branche muss mit fundiertem Wissen nachziehen.
Von Nele Klaffl
Mittlerweile ist Nachhaltigkeit fester
Bestandteil fast aller touristischen
Studiengänge im deutschsprachigen
Raum, wenn auch mit unterschiedlicher
Gewichtung. Wer tiefer in das Thema einsteigen
möchte, findet eine Vielzahl spezialisierter
Studienrichtungen wie „Nachhaltigkeitsmanagement“
oder „Green Marketing“.
Diese Studiengänge sind jedoch in der Regel
nicht auf die Tourismus- und Gastrobranche
zugeschnitten. Eine der wenigen Ausnahmen
ist der Masterstudiengang „Nachhaltige
Regional- und Destinationsentwicklung“
an der UMIT Tirol.
Weiterbildung kompakt
Wesentlich zugänglicher ist die Weiterbildung
abseits der Hochschulen. So bietet das WIFI
mit dem Diplomlehrgang „Nachhaltigkeit in
der Hotellerie & Gastronomie“ eine umfassende
Qualifikation – von Green Marketing
bis hin zu Change Management. Weitere
Angebote wie „Nachhaltigkeit professionell
managen“ oder Programme, die österreichweit
und online verfügbar sind, richten sich
gezielt an Führungskräfte, auch über die
Branche hinaus, die ökologisches Handeln
strategisch umsetzen wollen.
Zertifiziertes Know-how
Ein weiterer großer Player in der Weiterbildungslandschaft
ist die TÜV Austria
Akademie. Kurse wie „Nachhaltigkeit im
Lebensmittelbetrieb“ sowie Ausbildungen
zum zertifizierten CSR-Manager oder
Umweltbeauftragten kombinieren technisches
Fachwissen mit Praxisbezug. Ein Blick
über die Landesgrenzen hinaus lohnt sich: In
Deutschland etwa bietet Chefs Culinar die
Weiterbildung zum „Nachhaltigkeitsbeauftragten
in der Gemeinschaftsverpflegung“
an, die Wirtschaftlichkeit, soziale Verantwortung
und Umweltschutz mit Gesundheit und
Genuss in Einklang bringen soll.
Aller Anfang ist schwer
Auch die ÖHV engagiert sich im Weiterbildungsbereich.
Im Nachhaltigkeitslehrgang
werden Maßnahmen vermittelt, die für den
Erhalt des Österreichischen Umweltzeichens
erforderlich sind. Für eine Fortsetzung des
Lehrgangs im laufenden Jahr konnte jedoch
mangels Anmeldungen keine ausreichende
Teilnehmerzahl erreicht werden, um eine
hochwertige Ausbildung zu garantieren.
Mit Rückenwind
Programme wie der „Skills Scheck“ der FFG
oder Förderungen durch die Arbeiterkammer
erleichtern sowohl Unternehmen als auch
Einzelpersonen den Zugang zu Weiterbildung
– und sorgen dafür, dass Nachhaltigkeit nicht
an den Ressourcen scheitert.
6-7/2025
KARRIERE 79
Foto: GOLTAGENCY
Cocktail-Wettbewerb
Zeit, den Shaker
zu schwingen:
Die Meister Hunter
Competition 2025
sucht Europas
talentierteste Bartender.
Teilnehmende
aus acht
Ländern – darunter
Deutschland und
Österreich – sind
eingeladen, ihre Kreationen mit Jägermeister Manifest zu präsentieren.
Neben Ruhm und Ehre winken attraktive Preisgelder.
Florian Beuren, Brand Ambassador von Jägermeister und Initiator
des Wettbewerbs, zeigt sich begeistert: „Wir sind stolz darauf, Bartender
aus ganz Europa zusammenzubringen, um ihre Kreativität
zu feiern.“ Die Bewerbungsphase läuft noch bis 2. August 2025.
Mitmachen ist einfach: Cocktail kreieren, unter #meisterhunter25
auf Instagram posten und die offiziellen Teilnahmebedingungen
beachten. Die besten Bartender jedes Landes treffen sich schließlich
in London zum großen internationalen Finale.
www.jägermeister.at
Staatsmeisterschaften
77 Lehrlinge aus
dem ganzen Land
stellten bei den diesjährigen
„JuniorSkills
2025“ im WIFI Kärnten
ihr professionelles
Können unter Beweis.
In den Bereichen
Küche, Rezeption und
Service kämpften die
besten Nachwuchstalente
der Tourismusbranche an drei Wettbewerbstagen um den
begehrten Titel „Staatsmeister:in“. Josef Leitner aus dem Hotel
Berghof (Salzburg) konnte in der Küche den ersten Platz ergattern.
In der Rezeption gewann Malena Mayer von Apart4you (Steiermark)
das Rennen für sich. Der dritte Sieg in der Kategorie Restaurantservice
ging an Anton Santner von der Hotel Königgut GmbH
(Salzburg). „Unsere Lehrlinge sind Vorbilder und Botschafter für
eine starke duale Ausbildung, gelebte österreichische Kulinarik
und Gastfreundschaft“, brachte es Gastronomie-Obmann Mario
Pulker auf den Punkt.
www.wko.at
Foto: Thomas Pircher
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80 PERSONALIA
6-7/2025
Foto: Die Fotografen Foto: Knura
Wechsel mit Weitblick
Willy Lehmann ist neuer Präsident der Austrian Marketing
Confederation (AMC) und folgt auf Georg Wiedenhofer,
der das Amt über ein Jahrzehnt
prägte. Mit über 2.500
Mitgliedern steht der Verband
für Austausch und Exzellenz
im Marketing. Lehmann will
diese Kooperation fördern,
europäische Präsenz stärken
und Marketing als strategische
Unternehmensführung
noch intensiver ins Bewusstsein
rücken.
www.austrian-marketing.at
Neue Führungsspitze
Alois Rainer wurde mit großer
Mehrheit zum neuen Obmann
des Fachverbandes Gastronomie
der WKÖ gewählt und folgt damit
Mario Pulker nach, der den Verband
zehn Jahre lang geprägt hat.
In der Wirtschaftskammerorganisation
ist Rainer seit mehr als
20 Jahren aktiv. Als seine beiden
Stellvertreter in den kommenden
fünf Jahren werden der Steirer
Klaus Josef Friedl und der Wiener
Wolfgang Binder fungieren.
www.wko.at
Kommunikation im Wandel
Die Egger Getränke Gruppe verstärkt
ihr Führungsteam: Seit
April verantwortet Mag. Marion Karl
als neue Head of Marketing und PR
den Markenauftritt der gesamten
Produktpalette – von Marken wie
Egger Bier und Radlberger über
Granny’s bis hin zum Lohnfüllungsund
Handelsmarkengeschäft. Neben
Markenführung wird sich Karl auch
verstärkt dem Employer Branding
sowie der Kommunikation im B2B-
Segment widmen.
www.eggergetraenke.at
Operative Verstärkung
Tim Kruppe startet als neuer
COO bei Gastronovi und
übernimmt damit die Leitung
aller operativen Geschäftsbereiche
des Bremer Softwareunternehmens.
Der Branchenexperte
bringt umfassende
Führungserfahrung aus Gastronomie
und Handel mit,
zuletzt bei METRO Deutschland
im Sales Management. „Seine strategische Erfahrung
wird unsere Entwicklung maßgeblich vorantreiben“, sagt
CEO Andreas Jonderko.
www.gastronovi.com
Foto: Max Luis Köbele
Foto: gastronovi
Foto: Katharina Schiffl
Neu besetzt
Martin Thyri übernimmt die Direktion des Hotels Sans
Souci Wien. Der langjährige Mitarbeiter kennt das Hotel
von Grund auf – vom Praktikum bis zum Resident Manager.
„Das Sans Souci ist für mich ein Herzensprojekt“, sagt
er. Andrea Fuchs, die
das Hotel seit Beginn
maßgeblich geprägt
hat, wechselt in die
Gruppenentwicklung
der Sans Souci
Sphere und bleibt als
Head of Hospitality
weiterhin eng verbunden.
www.sanssouci-wien.com
Intern aufgestiegen
Florian Perteneder ist neues
Mitglied der Geschäftsführung
der Therme Wien. Zuvor
war er als Prokurist und General
Manager tätig. Der studierte
Betriebswirt begann seine Karriere
2006 als Management-Trainee
im alten Kurbad Oberlaa und
hat sich seither durch zahlreiche
Leitungsfunktionen an mehreren
Standorten der VAMED Vitality
World bewährt. 2018 wurde er
als „Best Spa Manager Europe“
ausgezeichnet.
www.thermewien.at
Foto: Therme Wien/Tanja Hofer
6-7/2025
BUCHTIPPS 81
Foto: DK Verlag
Foto: DK Verlag
Foto: Stefan Haderer
Veganes Italien
Giuseppe Federici und seine Nonna
Marianna zeigen in über 80 typisch
italienischen Familienrezepten, wie
unkompliziert pflanzliche Küche à la
Bella Italia gelingt. Von Antipasti bis
Cannoli, von Lasagne bis Risotto –
viele Klassiker sind traditionell vegan
oder lassen sich mit kleinen Kniffen
pflanzlich zubereiten. Stimmungsvolle
Fotos und Nonna-approved-Rezepte
machen dieses Buch zum mediterranen
Genuss.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 288 Seiten
Einband: Gebunden
26,95 €, ISBN: 978-3-8310-5005-5
Sonnenverwöhnter Genuss
Ben Tish entführt in seinem Kochbuch
auf eine kulinarische Reise von
Sizilien bis Marokko, von Südfrankreich
bis Griechenland. Mit über 140 Rezepten
bringt er den Geschmack sonnenverwöhnter
Küsten und aromatischer
Märkte auf den heimischen Tisch. Ob
Tapas, Falafel oder Orangen-Kardamom-Tarte
– seine Gerichte feiern die
mediterrane Lebensfreude und wecken
Sehnsucht nach Sommer, Sonne und
Meer.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 304 Seiten
Einband: Gebunden
29,95 €, ISBN: 978-3-8310-5053-6
Auf kaiserlichen Spuren
Stefan Haderer begibt sich in seinem
Sachbuch „Im Schatten Homers. Kaiserin
Elisabeth in Griechenland“ auf die
Spuren einer kaiserlichen Odyssee. Die
neue Sonderausgabe enthält bisher unbekanntes
Archivmaterial aus dem bislang
noch kaum erforschten Nachlass Warsberg
und erweitert den Blick auf Sisis Begeisterung
für Griechenland – von Korfu nach
Athen, von den Ruinen in Mykene bis nach
Troja.
https://kdp.amazon.com
Umfang: 287 Seiten
Einband: Gebunden
43 €, ISBN: 9798314366028
Foto: 1. B F S
Foto: Ulmer
Foto: Ulmer
Mit allen Sinnen
Aus dem Wald
Allround-Talent
Die 1. Bayerische Fleischerschule Landshut
hat mit „SEE. SMELL. TASTE.
TELL“ ein Buch-Set entwickelt, das sich
der sensorischen Analyse von Fleischund
Wurstspezialitäten widmet. Es bietet
eine strukturierte Herangehensweise,
um Aussehen, Geruch, Geschmack und
Textur bewusst wahrzunehmen und zu
beschreiben. Ein praxisnahes Werk für
Fachleute und Genussinteressierte gleichermaßen.
www.fleischerschule-landshut.de
Umfang: Handbuch: 64 Seiten / Tagebuch: 48 Seiten
Einband: Handbuch: Hardcover / Tagebuch: Softcover
25 €, ISBN: 978-3-9827239-0-7
In den Wald zu gehen, Pilze zu sammeln
und daraus etwas Köstliches
zu kochen, hat einen ganz eigenen
Zauber. Doch die Kunst des Pilzesammelns
und -kochens will gelernt
sein. Gerhard Schuster und Christine
Schneider, Pilzexperten und Bestsellerautoren,
zeigen, welche Sorten
sich mit den richtigen Kniffen und
Rezepten wie am besten zubereiten
lassen. Nebenbei räumen sie auch
mit alten Mythen auf.
www.ulmer.de
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
20,60 €, ISBN: 978-3-8186-2754-6
Die Pilzexpertinnen Lorraine und
Jodie Caley öffnen mit ihrem
Buch die Tür zur Welt rund um die
Pilzzucht. Sie lüften die Geheimnisse
des Anbaus und zeigen, wie
vielseitig sich Pilze in Szene setzen
lassen. 30 Projekte laden dazu
ein, drinnen wie draußen aktiv zu
werden – von der Pilzzucht auf
alten Jeans über stylische Pilzvasen
bis hin zu leckeren Rezepten für
Pilzgewürz und Pilz-Powerkaffee.
www.ulmer.de
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
25 €, ISBN: 978-3-8186-2487-3
82 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
6-7/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
4. 8. 2025 14. 8. 2025
Food Getränke Non-Food
• Fleischlos & Co
• Salate & Dressings
• Food Trends 2. HJ
• Ethno: Vegetables
• Fit & Gesund
• Biere aus aller Welt
• Eistee & Limo
• Signature Drinks
• Getränke großhandel
• Kaffee & Tee
• Schädlingsbekämpfung
• Küchentechnik:
Service & Wartung
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
• Coolcation – neue
Konzepte im Tourismus
• Boutiquehotels
• Karriere: Neue
Ausbildungen für das
Schuljahr 2025/26
• Fit & Gesund
Partner der Gastronomie & Hotellerie
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479
84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.
› Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN
AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von
PEFC-zertifiziert
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Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische
Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter
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