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GASTRO das Fachmagazin 6-7/25

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Pasta e Pizza! (Seite 22)

D A S F A C H M A G A Z I N

Ausgabe 6-7/2025

NACHHALTIG

& REGIONAL

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

Ausgabe 6-7, Juni bis Juli 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Mörwald (großes Foto), Anasaiimages/stock.adobe.com (Sektgläser), Andrea Jungwirth (Teller)

BELEBUNG DES ORTSKERNS:

TONI MÖRWALD

KOCHT IN

FEUERSBRUNN

Sprudel mit Stil (Seite 55)

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Ausgabe 6-7, Juni bis Juli 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Mörwald (großes Foto), Anasaiimages/stock.adobe.com (Sektgläser), Andrea Jungwirth (Teller)

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NAC HALTIG

& REGIONAL

BELEBUNG DES ORTSKERNS:

Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

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Ausgabe 6-7/2025

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

0810 100 180

6-7/2025

EDITORIAL 3

Investitionen in die Zukunft

Klimaziele zu erreichen,

sei eine Kür,

war kürzlich aus der

Politik zu hören. Mittlerweile

wurde das wieder

revidiert und man sieht

selbige wieder als Pflicht.

Gut so, denn Wetterkapriolen, vermehrte

Hitzetage und Tropennächte schon im Juni

zeigen, dass der Klimawandel Realität ist. Und

schließlich will Österreich bis 2040 klimaneutral

sein. Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

und engagiert anzustreben, ist also ein Gebot

der Stunde.

Die Agenda 2030 der UN soll weltweit die

nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer,

sozialer sowie ökologischer Ebene sichern.

Diese Gesamtstrategie mit 17 klar definierten

Zielen verfolgt auch die EU und es ist

nur zu hoffen, dass dieses Engagement nicht

zugunsten der aktuellen Aufrüstung in den

Hintergrund tritt.

Nachhaltigkeit hat natürlich viel mit Regionalität

zu tun und genau deshalb haben wir

diese beiden Themen in der aktuellen Ausgabe

verknüpft. Wer regional einkauft, spart

Transportwege und damit CO 2 und unterstützt

dabei auch die heimische Wirtschaft

und deren Akteure. Die Wertschöpfung bleibt

im Land und damit im Wirtschaftskreislauf.

Und weil gerade Ferienbeginn war: Auch wer

in Österreich Urlaub macht, schont nicht nur

die Umwelt, sondern unterstützt dabei auch

die Wirtschaft und da oft kleine Produzenten

und Betriebe. Erfreulich,

dass 55 Prozent

der Österreicher einen

Inlandsurlaub geplant

haben.

Zum Urlaub gehören

aber auch ein guter Cocktail

und ein erfrischendes Spritzgetränk, und

wenn er bei dieser Hitze alkoholfrei sein soll,

dann finden Sie Interessantes dazu bei uns.

Ebenso zu Pizza & Pasta, die beide unweigerlich

zum Sommer gehören.

Unser großes Highlight diesmal ist aber

Toni Mörwalds neuestes Projekt, nämlich die

Eröffnung seines Gutshofes in Feuersbrunn.

Ein Hotel, Restaurants, eine Markthalle

für regionale Bauern, eine Greißlerei, eine

Weinhandlung sowie ein Cafe mit Rooftop-

Bar sollen den Ortskern beleben und wer

Mörwald kennt, der weiß, dass dies alles auf

hohem Niveau basiert. Und vor allem nachhaltig!

Die Adaptierung des alten Gutshofes

erfolgte mit regionalen Unternehmen und

die Küche ist sowieso regional. Für die Einheimischen

gibt es ein kostengünstiges Mittagsmenü

und mit dem neuen Projekt, das als

Herzstück des Wagramer Weinbaus etabliert

werden soll, zeigt Toni Mörwald: Luxus kann

auch nachhaltig sein! Ein Vorbild für die Branche,

wie es auch gehen kann!

Wir von GASTRO gehen jetzt kurz in den

Sommermodus und erscheinen wieder Mitte

August. Bis dahin einen schönen Sommer!

Am besten nachhaltig! Kurt & Michael HEINZ

Pasta e Pizza! (Seite 22)

TONI MÖRWALD

KOCHT IN

FEUERSBRUNN

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GASTROTECHNIK

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4

INHALT 6-7/2025

Personelles Seite 80

Buchtipps Seite 81

Foto: Lazarus Ziridis

Cool & Grün

Moderne Kühltechnik spart Energie,

schont Ressourcen und hält Ihre Speisen

immer auf Temperatur.

Seite 62

Aktuell & angesagt

Vorschau und Impressum Seite 82

Herkunft, Transparenz, Nachverfolgbarkeit

Österreich ist ein Land mit hohen

Lebensmittelstandards, einer großen

Biofläche und landwirtschaftlichen Gegebenheiten,

die nahezu eine Selbstversorgung

möglich machen.

Seite 10

Foto: Dmitriy Tarasenko

Food 20 bis 45

Foto: Andrea Juungwirth

Pasta e Pizza!

Die italienische Küche ist eine sehr

abwechslungsreiche, gemüsebetonte

Küche, aber zwei Gerichte sind Sinnbild

für die Küche des Stiefels im Mittelmeer.

Seite 22

Kleine Häppchen – großer Gewinn

Mediterrane Snacks wie Antipasti, Tapas

und Co. begeistern Gäste durch Vielfalt

und Geselligkeit.

Seite 28

Kaninchen, ein sommerlicher

Fleischgenuss

Jedes mediterrane Land kennt eine Fülle

an Rezepten aus Kaninchenfleisch.

Seite 30

Snack-Time

Mehr Genuss bei weniger Aufwand: Wie

Convenience die Küche entlastet und für

zufriedene Gäste sorgt.

Seite 34

Familienerbe Kaiserschmarrn

Am Anfang stand ein Kaiserschmarrn.

Nicht irgendeiner – sondern der von der

Oma, der bei Familie Süss in Oberkappel

früher wöchentlich auf den Tisch kam.

Seite 38

Herzstück des Ortes

Wie Feuersbrunn mit Hilfe von Toni

Mörwald seinen Kern zurückeroberte.

Seite 42

Cold & hot drinks 46 bis 59

Sommerliche Leichtigkeit

Ein heißer Tag, ein kühles Glas – mehr

braucht es oft nicht. Was sich darin befindet,

ist Spiegel aktueller Genusskultur

und Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins

für das, was wir konsumieren.

Seite 50

Geklärt, nicht gerührt

Sommerzeit ist Cocktailzeit! Und dieser

Sommer präsentiert sich klar, regional

und bewusst.

Seite 52

Sprudel mit Stil

Kaum ein Schaumwein erfreut sich hierzulande

so großer Beliebtheit wie der

Prosecco und auch für die Gastronomie

ist der italienische Klassiker ein perlender

Umsatzbringer.

Seite 55

Bio aus eigener Hand

Am Rande des Mühlviertler Granithochlands

wurde ein Vierkanthof zur nachhaltigen

Kräutermanufaktur.

Seite 57

Foto: pixabay

Fairer Handel entscheidet!

13,7 Mrd Euro beträgt der Gastronomieumsatz

in Österreich (2023) und Kaffee

trägt einen Gutteil dazu bei.

Seite 58

Tourismus, Hotellerie & Karriere 68 bis 79 Non food 60 bis 67

Saucen im Griff und Klima im Blick

Pasta lebt von der Sauce – und beides

vom Teller, der sie trägt.

Seite 64

Wie bargeldlos in der Gastronomie

richtig rockt

Mehr Tempo, mehr Umsatz, mehr Zufriedenheit

– mit smarten Kartenzahlungen

für Gastronomen.

Seite 66

Tourismus lebt von und mit der

Nachhaltigkeit

Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft

ist von einer intakten Natur und

alle dem, was sie hervorbringt, abhängig.

Seite 70

Foto: Karnerhof

Wellness-Wohnzimmer

Der Wellnessbereich eines Hotels ist oft

auch das Aushängeschild des Hauses.

Dementsprechend sind nicht nur ständige

Neuerungen notwendig, sondern dieser

Bereich wird auch immer luxuriöser.

Seite 74

30 Jahre Nachhaltigkeit

Ein See vor der Haustüre, allerdings mit

Temperaturen nur für Hartgesottene.

Seite 76

Wo sich die Branche in Sachen

Nachhaltigkeit weiterbildet

Gäste, Mitarbeitende und Politik stellen

immer höhere Ansprüche an nachhaltiges

Handeln. Die Branche muss mit

fundiertem Wissen nachziehen.

Seite 78


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6 AKTUELL & ANGESAGT

6-7/2025

gastro goes

future

www.koll.co.at

Französisches Wien

Nur einen Katzensprung vom Wiener

Naschmarkt entfernt hat die französische

Genussadresse La Petite Crème de la

Crème ihren zweiten Standort eröffnet – und

damit einen neuen Treffpunkt für Liebhaber

handgemachter Patisserie und zeitgemäßen

Erfrischungen geschaffen. Gäste erwartet

eine Auswahl an Klassikern wie der beliebten

Tarte au Citron sowie saisonalen Kreationen,

die immer wieder für Überraschungen sorgen.

Verarbeitet werden ausschließlich Zutaten

aus regionalem Anbau, im Einklang mit den

Jahreszeiten. Neben traditionellem Handwerk

präsentiert sich die Getränkekarte zeitgemäß

und verspielt – von Iced Chai Latte bis

Bio Matcha Latte, von Iced Strawberry Latte

bis zum klassischen Kaffee. Ein vielseitiges

Frühstücksangebot ist ebenfalls in Planung

und rundet das neue Konzept bald ab.

cremedelacreme.at

Foto: La Petite Crème de la Crème

f-b-manager.com

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Dieser Ausgabe

von GASTRO

liegt eine Beilage

der Firma

Edna bei.

Neuer Eventbereich

Der LOKschuppen in Simbach

am Inn gilt als bekannte

Eventlocation zwischen München

und Passau. Mit einem neuen,

über 400 m 2 großen Eventbereich

erweitert die Location ihr Angebot

und bleibt dabei ihrer Geschichte

treu. Thematisch dreht sich alles

um die Eisenbahnvergangenheit

des Hauses, das 1864 als Reparaturhalle

für Lokomotiven erbaut

wurde. Im Zentrum des neuen

Raums steht ein acht Meter hoher

Wasserturm, einst unverzichtbar

für Dampflokomotiven. Heute

dient er als Regieplatz für Licht-,

Ton- und Medientechnik, inklusive

großer Video-Wall. Raumhohe Bar-

Regale und markante Kugelleuchten mit

Farbwechsel-LEDs sorgen zusätzlich für

wandelbare Stimmungen. Dank modularer

Loungemöbel und mobiler Bar bleibt der

Raum flexibel. Ab September 2025 ist der

neue Bereich für Veranstaltungen verfügbar.

www.koll.co.at

Foto: Koll Gastro Konzept


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8

AKTUELL & ANGESAGT 6-7/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 6-7/25

So is(s) es …!

Der Kunde, umgeben von KI

Voll im Trend liegen derzeit Unternehmen,

die eine sogenannte „vollumfassende

Kundenbetreuung durch KI“

anbieten. Sie werben mit Lösungen wie:

• Customer Experience Platform (CXP): KI-gestützte

Einblicke für bessere Gasterlebnisse. Der Service

soll durch Online-Umfragen und Bewertungen

verbessert und der Ruf des Unternehmens gestärkt

werden.

• Customer Data Platform (CDP): KI-gestützte Verwaltung

von Kundendaten für mehr Direktbuchungen.

Daten werden konsolidiert und für gezieltes Marketing

und personalisierte Angebote genutzt.

• AI Agents: Intelligente Agenten, die rund um die Uhr

Anfragen beantworten, Empfehlungen geben und die

Konversionsrate steigern – für geringere Kosten und

höhere Produktivität.

Diese Anbieter versprechen mehr Effizienz, Produktivität

und Gewinn bei gleichzeitig höherer Kundenzufriedenheit

– eine regelrechte Wunderwaffe also. Zahlreiche

international agierende Hotelketten und Fluggesellschaften

zählen bereits zu ihren Kunden.

Wenn ich jedoch an meinen letzten fünfstündigen

Flug zurückdenke, hat das mit Kundenzufriedenheit leider

nichts mehr zu tun. Weder der Check-in – online nicht

möglich, mit endlosen Diskussionen beim Gepäckaufgeben

– noch der Bordservice waren ein positives Erlebnis.

Von vier im Bordheft beworbenen, kostenpflichtigen

Sandwiches war nur eines überhaupt verfügbar und dessen

Qualität war miserabel. Wo hier eine Verbesserung für

den Kunden liegen soll, frage ich mich schon lange. Auch

spätere Reklamationen blieben erfolglos.

Wenn die Einbindung von KI bedeutet, dass der Kunde

alles selbst erledigen und zusätzlich zur Kasse gebeten

werden soll, kann ich gerne darauf verzichten.

Ferdinand Höppe BEd.

Vice President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Amerikanischer Spirit

Seit 40 Jahren

prägt das

Vienna Marriott

Hotel die Wiener

Stadthotellerie.

An der Ringstraße

gelegen, vereint es

Wiener Charme

mit amerikanischem

Spirit und

ist beliebter Treffpunkt

für Touristen und Wiener gleichermaßen. Als erstes Hotel

Wiens mit Brunch setzt es auch heute noch kulinarische Impulse.

So gilt das F&B-Konzept als Leitfaden für viele weitere Häuser der

Kette. General Manager Dieter Fenz: „Was unser Haus ausmacht,

ist nicht nur der innerhalb der Marriott Gruppe gelebte hohe

Anspruch für den Gast – und das auf allen Ebenen – sondern vor

allem auch unsere unvergleichliche DNA.“ Er ist einer von einigen

Mitarbeitenden, die hier ihre Karriere starteten– für das Vienna

Marriott sind sie echte Assets. 2025/26 steht eine umfassende

Modernisierung der 328 Zimmer und Suiten bevor.

www.marriott.com

Gezielte Maßnahmen

Die europäische Hotelgruppe MEININGER Hotels setzt ihren

Wachstumskurs konsequent fort. Nach einem erfolgreichen

Geschäftsjahr mit 4,5 Millionen Übernachtungen blickt das Unternehmen

optimistisch in die Zukunft. Auch Nachhaltigkeit bleibt

zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie: Bereits heute

werden 34 der 36 Hotels zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben.

In Zusammenarbeit mit Wirelane entstanden an sechs deutschen

Standorten neue E-Ladestationen. Im Jahr 2024 führte die Hotelgruppe

gemeinsam mit einer externen Beratung eine doppelte

Wesentlichkeitsanalyse durch. Dabei wurden sowohl Auswirkungen

der Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft als auch relevante

ESG-Risiken und Chancen bewertet. Diese Ergebnisse bilden

die Grundlage für eine weiterentwickelte Nachhaltigkeitsstrategie.

www.meininger-hotels.com

Foto: Guenter Lenz Foto: Alba Communications



10 REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT

6-7/2025

Herkunft, Transparenz,

Nachverfolgbarkeit

Österreich ist ein Land mit hohen Lebensmittelstandards, einer großen Biofläche und

landwirtschaftlichen Gegebenheiten, die nahezu eine Selbstversorgung möglich machen.

Von Petra Pachler

Foto: Andergassen

Man sollte also meinen, dass wir all das

vor den Vorhang holen und mantraartig

wiederholen. Doch nein, interessanterweise

ist das nicht in allen Bereichen

so. Stichwort Herkunftsgarantie in der

Gastronomie. Was im Lebensmittelhandel

längst Standard ist, davor drückt sich die

Gastronomie seit Jahren herum. Aber warum

eigentlich? Für jeden Gastronom, der das

Thema lebt und der Regionalität auf den

Teller bringt, kann es nur von Vorteil sein,

das auch zu kommunizieren. Es ist (s)ein USP

gegenüber dem Mitbewerber. Warum also

gibt es dagegen so ein Sträuben? Bürokratie

ist das eine Argument, noch mehr administrative

Aufgaben bei fehlenden Mitarbeitern

das andere. Doch Herkunftsbezeichnung ist

auch eine Vertrauensfrage und die wiederum

schafft Stammgäste. Warum also dauert

die Umsetzung eines Gesetzesentwurfes,

der schon lange in der Lade liegt so lange?

Schließlich ist die Herkunftskennzeichnung

für Gastronomie bereits im Regierungsprogramm

verankert Einzelne Initiativen zeigen,

dass es durchaus möglich ist, seine Produkte

ohne größeren Aufwand auszuloben.

Nachhaltigkeit betrifft uns alle!

Womit wir bei unserem Schwerpunkt-

Thema der aktuellen Ausgabe sind: Regionalität

und Nachhaltigkeit. Ersteres führt

zu Zweitem und ist vielerorts bereits Standard.

Das alles in den Fokus zu rücken und

entsprechend zu kommunizieren, hat noch

Potenzial nach oben. Doch wer sich dazu

bekennt, sei es durch das Österreichische


6-7/2025

REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 11

Zitat

„Nachhaltigkeit ist im heimischen Tourismus längst gelebte Praxis – wirtschaftlich,

ökologisch und sozial. Besonders bei Regionalität, Ressourceneinsatz und Mitarbeiterbindung

zeigen viele Betriebe mittlerweile eindrucksvoll, wie verantwortungsvolles

Wirtschaften zu einem Erfolgsmodell wird: Die österreichischen Tourismus- und

Freizeitbranchen zeichnet sich schon jetzt dadurch aus, dass sie ihre Vorleistungen

und Zulieferungen zu 89 Prozent aus Österreich beziehen und damit die Regionen

sowie die Regionalität stärken. Einer der größten Hebel liegt aktuell aber in der Mobilität.

Damit nachhaltiges Reisen nicht an der An- und Abreise scheitert, braucht es

neue Denkmodelle. Eine der wichtigsten Initiativen dazu ist der ‚Nachhaltigkeitsdialog

im Tourismus‘, damit fördern wir den Austausch zwischen den Betrieben und die

stetige Weiterentwicklung bei Nachhaltigkeitsthemen.“

Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der

Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),

Foto: Nadine Studeny

Umweltzeichen, das für Betriebe gleichermaßen

gilt, wie für Regionen, sei es durch

ein Biolabel oder einfach nur durch die

Bezeichnung mittels Fähnchen am Frühstücksbuffet,

der hat schon fast gewonnen.

Denn Konsumenten und Gäste schauen und

suchen vermehrt nach nachhaltigen Angeboten

– im Sinne ihrer Kinder und Enkel. Im

Hotel Schwarzalm im Waldviertel finden

sich zum Beispiel auf dem Gang zum Restaurant

alle Produzenten mit Foto und einer

kurzen Info – das gibt gleich einen völlig

anderen Zugang zum Abendessen. Kennzeichnung

und Herkunft schaffen Identität

und Alleinstellungsmerkmal. Und viel bessere

Parameter gibt’s eigentlich kaum.

Großhändler mit großer

Verantwortung

Die großen Player im Gastronomiereigen,

und das sind die Großhändler, haben sich

das Thema Nachhaltigkeit und Regionalität

Zitat

Foto: Die Fotografen

unisono als Kernbotschaft verordnet. Eingekauft

wird, so weit als möglich, regional, einzelne

Großhändler haben zu diesen Themen

bereits eigene Produktlinien herausgebracht.

Der Fuhrpark wird auf E-Mobilität umgestellt

und nachhaltige Verpackungen und

ein Blick auf die Lieferketten sind große

Teile im Nachhaltigkeits-Puzzle. Nicht zu

vergessen der Schutz der Ressourcen in

„Nachhaltigkeit und Regionalität spielen für

österreichische Gastronomen seit jeher eine

große Rolle. Sie gehen Hand in Hand miteinander

und sind ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfitte

Gastronomie. Aus Umfragen wissen

wir, dass sich diese Entwicklung in den letzten

Jahren nochmals verstärkt hat, wobei Nachfrageverhalten

der Gäste, und die Bereitschaft für

regionale Produkte mitunter mehr zu bezahlen,

nicht immer miteinander im Einklang stehen.“

Alois Rainer, Obmann Fachverband Gastronomie

der WKÖ

Form grüner Energie, Abwärmenutzung oder

der Reduktion von Lebensmittelabfällen.

Großhändler haben große Verantwortung

und dessen sind sie sich auch bewusst. Und

handeln entsprechend.

Intakte Landschaften? Ja, bitte!

Sus…, was? Globale Nachhaltigkeitsziele,

wie die UN Sustainable Development

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12

REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025

Kolumne

Nachhaltigkeit

braucht einen

Rahmen

Nachhaltigkeit im betrieblichen

Umweltschutz bedeutet, ökologische

Verantwortung fest in

alle Unternehmensprozesse zu

integrieren – von der Ressourcennutzung

bis zur Produktgestaltung.

Sie schafft langfristige

Vorteile durch Effizienz, Kosteneinsparung

und ein positives

Unternehmensimage. Gleichzeitig

leistet sie einen aktiven

Beitrag zum Klimaschutz und

stärkt die Wettbewerbsfähigkeit

in einer zunehmend umweltbewussten

Wirtschaft.

Damit Unternehmen nicht

das Rad neu erfinden müssen,

wurde vor über 30 Jahren das

Österreichische Umweltzeichen

ins Leben gerufen. Dieses staatliche

Gütesiegel bietet einen

Rahmen für die Umsetzung

nachhaltiger Maßnahmen in

verschiedenen Bereichen wie

Tourismus, Bildung, Dienstleistungen

und Produkte: Es basiert

auf klaren Kriterien, bietet Beratungsangebote

und sorgt für

eine verbesserte Sichtbarkeit

von Umweltaktivitäten. Es ist

ein Wegweiser für verantwortungsvolles,

nachhaltiges Handeln

– und eine Einladung an

alle Betriebe, Teil der Lösung sowie

ein Garant für einen hohen

Qualitätsstandard zu sein. Für

Konsument:innen dient das Österreichische

Umweltzeichen als

Orientierungshilfe und zeigt an,

dass ein Betrieb Umwelt- und

Sozialstandards erfüllt.

Gernot Müller, MA

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Goals sind weltweit angelegte Strategien

zur Erreichung nachhaltigen Agierens.

Ausgelegt auf alle Bereiche, zählen auch

die Förderung nachhaltigen Friedens und

Wohlstands dazu, und natürlich der Schutz

unseres Planeten.

Sustainable Tourism ist die Vorgabe im

Tourismus und definiert konkrete Lösungsvorgaben

für eine nachhaltigere Tourismuszukunft.

Best Practices sind dabei die Vorbilder,

wie es funktionieren kann. . Im „Plan

T – Masterplan für Tourismus“, der seit 2019

Richtschnur für die österreichische Tourismuspolitik

ist, wurde das Ziel, zu den nachhaltigsten

Tourismusdestinationen der Welt

zu gehören, verankert und seither Nachhaltigkeit

systematisch in alle Maßnahmen“, so

Ulrike Rauch-Keschmann, Sektionschefin

für Tourismus im BMWET.

Zudem sind intakte Landschaften ja

nicht nur für den Tourismus die Grundlage,

sondern für unser aller Wohl. Denn sie

garantieren gesunde Lebensmittel, sorgen

für eine bessere Umwelt und ein Umfeld, das

lebenswert ist. Hierzulande gibt es bereits elf

mit dem Umweltzeichen zertifizierte Destinationen.

Konzepte von der Österreich

Werbung

Die Österreich Werbung hat ein Konzept

für die Etablierung eines Nachhaltigkeits-

Managementsystems in einer Destination

erarbeitet, das es der Destination ermöglicht,

einen ganzheitlichen Ansatz für ihre

nachhaltige Entwicklung zu verfolgen

und unterstützt die Integration von ökologischen,

sozialen und wirtschaftlichen

Aspekten.

Die Einbindung der Stakeholder ist

dabei ein wesentlicher Punkt. Ein strukturiertes

Nachhaltigkeits-Managementsystem

legt klare Verantwortlichkeiten

fest und ermöglicht eine transparente

Berichterstattung über die Fortschritte.

Ein Auftrag an die Touristiker, denn

immerhin denkt gut die Hälfte aller Urlauber

bei ihrer Planung über nachhaltiges

Reisen nach. Die Buchungslage selbst zeigt

dann aber ein anderes Bild.

Grund genug also, die Nachhaltigkeitsagenden

mundgerecht und verständlich zu

kommunizieren. Niederschwellig, nennt

die Politik das gerne, und manchmal hat

sie doch Recht!

Kalabriens verborgene Schätze

Das Merano WineFestival gastierte erstmals

im Süden Italiens. In Cirò und Cirò

Marina präsentierten regionale Produzenten

ihre besten Tropfen. Auch GASTRO war vor

Ort, um das bunte Geschehen einzufangen.

Kalabrien hat eine jahrhundertealte

Weinbautradition, ist auf österreichischen

Weinkarten jedoch selten vertreten. Dabei

gedeihen hier rund 300 Rebsorten, meist

autochthon, in einem vom Meer und Bergen

geprägten Terroir. Das Ergebnis sind vor

allem frische, mineralische Rotweine – insbesondere

aus der Sorte Gaglioppo, die ein

Viertel der Rebflächen bedeckt und die Basis

des bekannten Cirò-Weins bildet.

Der Festivalauftakt im historischen

Zentrum von Cirò setzte direkt den Ton:

Verkostungsstationen enthüllten die Vielfalt

kalabrischer Weine, während Musik und

Kulinarik mit regionalen Spezialitäten für

gute Stimmung sorgten. In den Folgetagen

zog das Festival ins elegante Borgo Saverona

in Cirò Marina um. Dort präsentierten über

150 Produzenten ihre Weine, Spirituosen

und Spezialitäten – spürbar mit Herzblut

und Leidenschaft. Für die kulinarischen

Untermalung sorgten kalabrische Michelin-Sterneköche.

Mit dieser Premiere hat

Kalabrien gezeigt, warum es höchste Zeit

ist, dieser Region mehr Aufmerksamkeit auf

unseren Weinkarten zu schenken.

calabria.meranowinefestival.com

Foto: Merano WineFestival


6-7/2025

ADVERTORIAL 13

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor

Die PAPSTAR Markeninitiative im Sommer.

Foto: Papstar

Für die moderne Gastronomie sind

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

zentrale Erfolgsfaktoren. Mit der

Marke „PURE“ setzt PAPSTAR seit über

zehn Jahren auf umweltschonendes Einweggeschirr

aus nachwachsenden Rohstoffen

wie FSC®-zertifiziertem Holz, Zuckerrohr,

Palmblättern, Bambus oder Mais. Der Anteil

nachhaltiger Produkte im Sortiment liegt

inzwischen bei über 70 Prozent.

Gerade bei Sommerfesten, Grillpartys

oder Outdoor-Events bieten die PAP-

STAR PURE Produkte eine praktische und

gleichzeitig umweltfreundliche Lösung.

Sie verbinden Hygiene und Komfort mit

einem verantwortungsvollen Umgang mit

Ressourcen – für Gastgeber und Gäste gleichermaßen.

Zero Waste – Pure Pleasure

PAPSTAR arbeitet mit Partnern an innovativen

Konzepten zur sortenreinen Sammlung

und Wiederverwertung von Einmalprodukten.

So entstehen Sekundärrohstoffe, die

dem Produktionskreislauf erneut zugeführt

werden können. Das „ZERO WASTE – PURE

PLEASURE“-Konzept umfasst alle Maßnahmen

für nachhaltige Events ohne Abfälle –

inklusive effektiver Mülltrennung und Ressourcennutzung.

Mit PAPSTAR PURE werden Sommerfeste

zu einem Beitrag für eine grünere

Zukunft. Erhältlich im Gastrogroßhandel

und unter

www.papstar-shop.at.

Kontakt:

PAPSTAR Österreich Vertriebs AG

Villacher Straße 28b

A-9800 Spittal/Drau

+43 4762 61581

www.papstar.com

www.papstar-shop.at


14

Im Einklang mit

der Natur

Kulinarik mit Herkunft und Haltung

im Falkensteiner Balance

Resort Stegersbach. Hier beginnt

kulinarischer Anspruch bereits im

Garten. Genauer gesagt: im größten

hoteleigenen Permakultur-Garten

Österreichs. Über 60 Gemüsesorten,

Obstbäume, Beerensträucher

und aromatische Kräuter gedeihen

hier – gepflegt von Hotelgärtner

Paul, geerntet im perfekten Reifezustand,

verarbeitet à la minute in

der offenen Schauküche des Restaurants

IMAGO. Das kulinarische

Konzept „Cook the Garden“ verbindet

Natur, Genuss und Achtsamkeit,

die Speisen erzählen vom

Rhythmus der Jahreszeiten, vom

Reichtum des Burgenlandes und

von der kreativen Kraft der Küche.

Ob vegane Gerichte mit Superfoods

aus dem Garten, vegetarische

Kompositionen mit Kräuterölen

oder regionale Fleischspezialitäten

–jeder Teller ist ein Statement:

ehrlich, frisch, geschmackvoll. Der

Garten liefert – und zwar in Küche

und Spa.

www.falkensteiner.com/balance-resort-stegersbach

Foto: FMTG

REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025

Impulsgeber gesucht

Das Bundesministerium

für Wirtschaft, Energie

und Tourismus schreibt

erneut den Österreichischen

Innovationspreis

Tourismus (ÖIT) aus –

heuer bereits zum siebenten

Mal. Im Fokus des ÖIT

2026 stehen Vorreiter im

Kongress- und Tagungstourismus,

deren Projekte

kraftvolle Impulse für

den jeweiligen Standort

und die Destinationsentwicklung

liefern. „Kongresse

und Tagungen sind wirtschaftliche

Impulsgeber, die den Tourismus ankurbeln,

den jeweiligen Standort stärken und neue

Chancen für die lokale Bevölkerung schaffen“,

betont Tourismus-Staatssekretärin

Elisabeth Zehetner. Verliehen wird der Preis

Nachhaltig Wirten

METRO und der „Wirtshausführer“

vergeben

zum dritten Mal den Preis

für Nachhaltigkeitskonzepte

von Stadt- und Landwirtshäusern.

Gesucht werden die

besten Konzepte der österreichischen

Wirtshausszene.

Interessierte Gastronomen

können sich bis zum 31. Juli

bewerben, das gilt auch für

Betriebe, die bereits einmal

eingereicht haben. Auf die

Sieger in den Kategorien

„Bestes Landwirtshaus“ und

„Bestes Stadtwirtshaus“

sowie auf die Finalisten – ausgewählt

von einer Expertenjury

– wartet ein umfangreiches Serviceund

Medienpaket. Die Prämierung erfolgt

wie jedes Jahr im Rahmen der „Alles für den

GAST” in Salzburg. Thierry Guillon-Verne,

CEO METRO Österreich: „Nachhaltigkeit

in der Gastronomie ist heute längst nicht

nur eine Frage des Engagements, sondern

auch ein entscheidender Faktor für den

wirtschaftlichen Erfolg. Bei METRO sind

in drei Kategorien – je nach Kapazität des

größten Veranstaltungsraumes. Die Gewinner

erwarten Preisgelder bis zu 5.000 Euro.

Einreichungen sind bis 31. Oktober 2025

beim jeweiligen Bundesland möglich.

www.bmwet.gv.at

wir daher stolz, für Österreichs Gastronomen

eine Trendsetterrolle spielen zu dürfen,

wenn es um das Thema Nachhaltigkeit

geht.“ Klaus Egle, Herausgeber des Wirtshausführers:

„Wir wollen die besten Nachhaltigkeitskonzepte

als Leuchtturmprojekte

mit Vorbildwirkung herausstreichen.”

Anmeldung unter https://www.wirtshausfuehrer.at/

nachhaltig-wirten-preis/

Foto: BMAW/StudioHorst

Foto: Metro


6-7/2025

ADVERTORIAL 15

Halek: Trendsetter in Sachen Nachhaltigkeit

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und

einem Sortiment von über 1.900

innovativen und nachhaltigen Verpackungslösungen

setzt das Familienunternehmen

aus Hagenbrunn neue Maßstäbe

im Bereich ökologischer Verpackungen.

Produkte, die das hauseigene ECO STAR by

Halek Label tragen, überzeugen durch ihre

Ökologie und Funktionalität – ein Verdienst

umweltfreundlicher Rohstoffe wie Zuckerrohrfaser,

Karton oder PLA. „Nachhaltigkeit

ist unser Ziel, ohne dabei Qualität oder

Design zu vernachlässigen“, unterstreicht

Sascha Halek. Das vielfältige Angebot reicht

von praktischen Take-Away-Behältern und

To-Go-Bechern über stylische Food-Bowls

bis hin zu umweltfreundlichen Menüboxen.

Entdecken Sie mit Halek die innovative

Zukunft der Gastronomieverpackungen –

effizient, ökologisch, innovativ.

Besuchen Sie uns auf www.halek.at

Foto: Halek

VERANTWORTUNG,

DIE MITGEHT

Unsere umweltfreundlichen

Take-Away-Verpackungen vereinen

Funktionalität mit Verantwortung.

Für Genuss zum Mitnehmen.

Für weitere Infos bitte

QR-Code scannen


16

REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025

Kolumne

Verantwortung auf dem Teller

Über Nachhaltigkeit wird viel diskutiert – auch

beim Essen. Zwischen Fragen wie „Sollen wir noch

Fleisch essen?“ oder „Sind Bio-Lebensmittel besser

als konventionelle?“ kommt ein wesentlicher Punkt

aber oft zu kurz: Woher kommt das Essen auf unseren

Tellern?

Die Herkunft eines Lebensmittels sagt weit

mehr aus als nur Transportwege. Wo das Rind für

den Tafelspitz gelebt hat oder wo die Kartoffeln

und der Kren für die Beilage gewachsen sind – all

das beeinflusst auch unseren Lebensraum und vor

allem das „Wie“ bei der Produktion. Beispielsweise

sind die österreichischen Produktionsstandards oft

höher als in anderen Ländern.

Zu welchen Lebensmitteln wir greifen, hat also

nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt und unseren

Erholungsraum, sondern auch auf die Zukunft

der Lebensmittelproduktion. Denn ins Regal nachgeschlichtet

oder weiterhin auf die Speisekarte geschrieben

wird nur das, was auch nachgefragt wird.

Die Gastronomie spielt dabei eine Schlüsselrolle,

denn sowohl Gäste als auch Gastronominnen gestalten

mit. Schreibt die Gastronomin die Herkunft

ihrer Zutaten auf die Speisekarte, kann der Gast bewusst

wählen, welche Lebensmittel er auf seinem

Teller haben möchte. Entscheidet er sich für das

österreichische Rindfleisch, gibt er der Gastronomin

die Möglichkeit, bei der Beschaffung des Fleisches

nicht bloß auf den Preis zu achten, sondern

auch auf die Regionalität. Und damit unterstützen

beide die heimische Lebensmittelproduktion und

die Erhaltung unseres Lebensraums.

Wir alle können also tagtäglich mithelfen, indem

wir uns für Regionalität am Teller entscheiden.

Ja, Österreich gibt es oft nicht zum billigsten Preis

– aber wer den Wert hinter dem Lebensmittel erkennt,

investiert sein Geld auch in unsere Zukunft.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Aus der Leitung

Es ist deutlich

spürbar: In der

heimischen Gastronomie

zählen

Qualität, Regionalität

und Nachhaltigkeit

heute

mehr denn je.

Mit wellwasser®

– Energy Globe

Award prämiert

– setzen Gastronomen

auf Premiumwasser

aus der

Leitung. Gefiltert,

gekühlt und frisch

aufgesprudelt

handelt es sich hierbei um eine nachhaltige Alternative zu abgefülltem

Wasser in Flaschen. Dabei wird voll und ganz auf lange

Transportwege sowie Einwegplastik verzichtet. Ob Campari Spritz,

Aperol Spritz oder ein trendiger Rhabarber-Drink: wellwasser®

bietet die praktische Basis für kreative Sommergetränke. Dank

der lokalen Aufbereitung werden unnötige Transporte eingespart,

Müll reduziert und der ökologische Fußabdruck minimiert. Ohne

zusätzlichen Energieverbrauch und flexibel einsetzbar, bleibt die

Wertschöpfung in der Region.

www.wellwasser.at

Saisonales Comeback

Der Almsommer

hat begonnen

– und mit ihm

kehren die Almmilchprodukte

der

Erlebnis sennerei

Zillertal zurück.

Von Juni bis September

liefern

Kühe auf den

Hochweiden des hinteren Zillertals die Milch, die zu Graukäse,

Naturjoghurt, Buttermilch und klassischer Almmilch mit dem

Gütesiegel „Qualität Tirol“ verarbeitet wird. Diese saisonale Spezialität

profitiert von der Bergluft, dem frischen Quellwasser und

der kräuterreichen Almwiese – eine Kombination, die wertvolle

Nährstoffe garantiert. Landwirtschaft und Kulturlandschaft sind

dabei eng miteinander verbunden: Die Bewirtschaftung der Almen

schützt vor Verwaldung und Erosion und erhält jahrhundertealte

Traditionen. „Wer zu Almmilchprodukten mit dem ‚Qualität Tirol‘-

Siegel greift, unterstützt ein Stück Tiroler Identität“, so LHStv Josef

Geisler.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Foto: www.guentheregger.at

Foto: Marcel Kreidl.


6-7/2025

ADVERTORIAL 17

Niederösterreich Selected Stays

Kommunikationsinitiative zur Positionierung von Niederösterreichs Beherbergungsqualität.

Die Initiative der Niederösterreich Werbung

„Selected Stays“ umfasst eine

handverlesene Auswahl von 56 Unterkünften

in ganz Niederösterreich, die sich

durch ein besonderes Qualitätsbewusstsein

auszeichnen und die Werte der Tourismusstrategie

2025 sowie der Marke „Urlaub in

Niederösterreich“ in besonderem Maß mittragen.

ser und ganz besondere Hide-aways. Was

diese Unterkünfte verbindet sind ihre hohe

Qualität, die Verbundenheit mit der Region.

Sie sind geprägt durch ihre Echtheit und

Originalität. Was sie hervorhebt, sind ihre

Geschichte, ihre Vision, ihre Architektur

oder ihre Ausstattung.

Weitere Informationen:

www.niederoesterreich.at/selected

Besondere Unterkünfte in

Niederösterreich

Das Ziel des Labels ist es, Betriebe kommunikativ

in die Auslage zu stellen, welche

die in der Tourismusstrategie verankerten

Attribute und Qualitätsansprüche der

Zielgruppe erfüllen, um somit ein herausragendes

Urlaubserlebnis für den Gast zu

Foto: Ian Ehm

gewährleisten. Niederösterreichs Selected

Stays zeigt handverlesene Chalets, Schlös-

Info

Jetzt Unterkunft für die nächste

Reise finden!

Den Blätterkatalog zu den Selected

Stays kostenfrei nach Hause bestellen

oder online durchblättern:

www.niederoesterreich.at/

selected-stays-broschuere


18

Kolumne

Die grüne Zielgruppe

Wer sind sie eigentlich die Nachhaltigkeits-Verfechter,

die beim

Einkauf, beim Reisen und bei

ihrem Lebenswandel auf grünes

Engagement schauen? Es

sind verstärkt junge Menschen,

die sich Gedanken über die Ausbeutung

des Planeten und damit

verbunden, über ihre eigene

Zukunft machen. Der Umstieg

auf’s Rad ist ein deutliches Zeichen

in diese Richtung, denn

der Führerschein pünktlich zum

18. Geburtstag, wie das früher

erklärtes Ziel war, ist im urbanen

Raum heute kaum Thema mehr.

Nachhaltigkeit ist trendig,

ist verantwortungsbewusst und

zeugt von einem Blick auf morgen.

Aber nicht nur die junge

Generation ist dem Thema gegenüber

aufgeschlossen, sondern

auch die Babyboomer, die

ja oft von den Millennials als

Verursacher des Klimawandels

beschuldigt werden. Zu Unrecht,

denn in deren Jugend

waren Nachhaltigkeit, Umweltschutz

und Klimaerwärmung

noch kein Thema. Und Glaskugel

lesen wäre dann doch etwas

schwierig gewesen. Und um realistisch

zu sein: Ein London-Flug

für einen Tag war damals nicht

mal im Ansatz denkbar. Also

bitte fair bleiben, denn auch

wenn die Generation Ü20 nicht

ständig auf die Straße geht und

laut schreit, ist sie trotzdem an

der Nachhaltigkeit interessiert.

Schließlich haben wir alle nur

einen Planeten!

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

REGIONALITÄT & NACHHALTIGKEIT 6-7/2025

Nachhaltig & sozial

Die Tafel Österreich versorgt mehr als

75.000 armutsbetroffene Menschen in

160 sozialen Einrichtungen österreichweit

mit geretteten Lebensmitteln. Dazu Alexandra

Gruber, Geschäftsführerin Die Tafel

Österreich: „Mehr als 1,5 Millionen Menschen

in diesem Land sind armuts- oder

ausgrenzungsgefährdet, gut 420.000 Personen

sind von schwerer Ernährungsarmut

betroffen. Gleichzeitig landen Lebensmittel

im Wert von bis zu 800 Euro pro Jahr und

Haushalt einfach im Müll. Brot & Gebäck

gehören neben Obst & Gemüse zu den am

häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln.

Dass die Bäckerei Geier nicht nur Bewusstsein

für Lebensmittelverschwendung, sondern

auch für armutsbetroffene Menchen in

unserem Land beweist, macht sie zu wertvollen

Unterstützern – und zu einem doppelt

nachhaltigen Best Practice für Österreich.

Denn dank dem Geier-Tafelsackerl

landet nicht nur weniger Brot und Gebäck

Zukunftsversprechen

Mit der GTSC-Zertifizierung wird Garda

Trentino offiziell zur „grünen Urlaubsdestination“.

Die Zertifizierung basiert auf

global gültigen Kriterien, die den Schutz

der Umwelt, den respektvollen Umgang mit

lokalen Gemeinschaften und die Förderung

einer resilienten regionalen Wirtschaft in den

Mittelpunkt stellen. Damit verpflichtet sich

die Region zu einem Tourismusmodell, das

diese Elemente vereint. Die Auszeichnung

im Müll; wir können mit den Spenden, die

wir dadurch erhalten, pro Jahr bis zu 60.000

armutsbetroffenen Menschen eine Mahlzeit

ermöglichen.“

tafel-oesterreich.at

markiert den Auftakt eines langfristigen

Wandels. Zwischen Gardasee und Dolomiten

zeigt sich dieser Anspruch in vier Schutzgebieten,

nachhaltiger Mobilität und dem

Erhalt kultureller Schätze wie Rango und

Canale di Tenno. Lokale Produkte wie der

Brokkoli aus Torbole spiegeln regionale Qualität

wider. Zehn Beherbergungsbetriebe sind

bereits nach GSTC-Standards zertifiziert.

www.gardatrentino.it

Foto: Thomas Topf.

Foto: Armin Huber



Foto: pixabay

Seite 20 bis Seite 41

Food

Ratzeputz: Spaghetti-Torte

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Natürlich werden für Pastagerichte die Nudeln immer frisch gekocht, und sie müssen auf jeden Fall al dente sein,

ansonsten würde sich jeder Italiener im Grab umdrehen. Aber es gibt bei Buffets, bei denen die Gerichte bereits

fertiggekocht angeboten werden, auch die Pasta. Da bleibt immer etwas übrig und daraus lässt sich ein knuspriger

Snack bereiten. Die erkalteten Spaghetti werden mit Eier und Käse in einer Pfanne gebraten und gebacken. Natürlich

kann man das Gericht verfeinern, wie man möchte. Etwas klein gewürfelter Schinken oder Gemüse passen

genauso gut hinein, wie unterschiedliche Kräuter, Zwiebel oder Knoblauch. Egal, ob kalt oder warm, die Spaghetti-

Torte passt zu Salaten aller Art und schmeckt nicht nur den Kindern.

Mit Putz und Stingl

SPAGHETTI-TORTE

Zutaten:

250 g Spaghetti ungekocht

40 g Parmesan

40 g Bergkäse

› 3 Eier

ein Schuss Schlagobers

› 2 Esslöffel Olivenöl

› frisch gehackte Petersilie oder

Basilikum

› Salz und Pfeffer

› etwas Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

❱ Die gekochten und

kalten Spaghetti lauwarm

abspülen und im

Sieb lockern, sodass sie

nicht zusammenkleben.

Die Nudeln gut abtropfen

lassen.

❱ Eier mit Schlagobers,

Kräutern, Olivenöl, Salz

und Pfeffer gut vermischen.

❱ Käse fein reiben und

unter die Eier mischen.

❱ In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl geben, die Spaghetti

hineingeben, gut verteilen und etwas zusammendrücken. Die Nudeln bei

niedriger Temperatur leicht anbraten, dann die Eier darauf verteilen. Die

Eier etwas stocken lassen und danach im vorgeheizten Backrohr fertig

garen lassen.

❱ Die Torte aus der Pfanne gleiten lassen, in Stücke schneiden und kalt

oder warm als Gruß aus der Küche servieren oder am Buffet anbieten.


6-7/2025

AKTUELLES 21

Foto: Novataste

Foto: Iglo

Würziger

Zusammenschluss

NovaTaste

hat

die Übernahme

von Tec-Al bekannt

gegeben – einem

Hersteller aus

Parma, der seit über

30 Jahren für hochwertige

Trockenwürzelösungen

steht. Die Übernahme

bringt zwei

starke Player zusammen und erweitert das Angebot in Italien.

Das Geschäft von Tec-Al wird in die NovaTaste Italy srl integriert,

wodurch die neue Einheit noch besser auf die Bedürfnisse der

Lebensmittelindustrie eingehen kann – regional wie europaweit.

Die Marke Tec-Al bleibt bestehen, das Führungsteam bleibt an

Bord. „Tec-Al hat sich in der Branche einen erstklassigen Namen

gemacht“, so Erik Wiberg-Lyng, CEO von NovaTaste. Niki Pavarani

und Paolo Guarneri von Tec-Al ergänzen: „Mit NovaTaste haben

wir den idealen Partner gefunden.“ Nach dem Schulterschluss mit

Eppers ist dies der nächste strategische Schritt für NovaTaste.

www.novataste.com

Knusprige Allrounder

Die Nachfrage nach vielseitigen Produkten, die sich unkompliziert

zubereiten lassen und Gästen zugleich ein erstklassiges

Geschmackserlebnis garantieren, wächst. Mit den neuen Chicken

Fingers und Chicken Dippers erweitert iglo das Geflügel-Sortiment

und bietet gleich zwei Produkte, die zum einen den Snack-Trend

aufgreifen und zum anderen diverse Einsatzmöglichkeiten etwa in

Bowls oder Wraps versprechen. Die iglo Chicken Fingers bestehen

aus saftiger Hühnerbrust mit einer knusprigen Bröselpanier. Dank

der länglichen Form eignen sie sich ideal zum Dippen. Die iglo

Chicken Dippers sind kleine, mundgerechte Hühnerbrust-Stücke,

umhüllt von einem goldbraunen Backteig. Beide Produkte machen

sich besonders gut auf Sharing-Platten, als Fingerfood, aber auch

als proteinreiches Topping auf Bowls. www.iglo-gastronomie.at

S ommerhits!

Art. 2816*

Exquisite

Fruchtkuchenbox,

3-fach sortiert

Gewicht: 2.530 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

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28Port.

Art. 270*

FF-Mini Blätterteig-

Mischkiste, 3-fach sortiert

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

fertig gebacken

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20

A-4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

fruchtig

28Port.

Art. 2652*

Donauwelle,

klassisch

Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

und frisch

Art. 1386*

Zitronenkranz

Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.

fertig gebacken

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Lieferung per Tiefkühl-LKW.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.

Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben

und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.

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Pasta e Pizza!

Spaghetti mit Bohnen und Melanzani

Zutaten für 4 Personen:

500 g Spaghetti

1 Aubergine

› ~ 250 g gegarte kleine weiße

Bohnen

› ~ 500 ml Tomatensauce oder 2

gewürfelte Fleischtomaten

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

› 1 Chilischote mit mittlerem

Schärfegrad

reichlich Basilikum

› etwas Schale einer Bio-Zitrone

› Salz und Pfeffer

› Olivenöl zum Anbraten und

Beträufeln

› frisch geriebener Parmesan zum

Bestreuen

❱ Zwiebel und Knoblauch schälen und fein

hacken. Die Schale einer Bio-Zitrone mit dem

Zestenreißer abziehen. Aubergine in kleine

Würfel schneiden.

❱ Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl leicht

anschwitzen, noch etwas Olivenöl dazugeben

und die Aubergine dazugeben. Alles leicht anbraten.

❱ Das Ganze nur mehr etwas durchschwenken

und mit Tomatensauce aufgießen. Die Sauce

mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag, kann

etwas Chili dazugeben.

❱ Die Sauce einige Minuten leicht köcheln

lassen. Danach die gegarten Bohnen, den

Zitronenabrieb und gezupfte Basilikumblätter

dazugeben und alles gut durchmischen. Die

Sauce abschmecken und noch etwas Olivenöl dazugeben.

❱ Spaghetti in Salzwasser al dente kochen, Kochwasser abgießen und die heißen

Spaghetti mit der Sauce anrichten und mit Parmesan bestreuen.


6-7/2025

PIZZA & PASTA 23

Die italienische Küche ist eine sehr abwechslungsreiche, gemüsebetonte Küche, aber zwei

Gerichte sind Sinnbild für die Küche des Stiefels im Mittelmeer.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Die Rede ist von Pizza und Pasta, die in

ihrer Vielfalt zu Recht die Welt erobert

haben. Doch es gibt nicht die typische

Pizza oder die typische Pasta in Italien, die

regionalen Unterschiede sind groß und das

macht in Summe die Vielfalt aus.

Nudeln, nicht nur aus Weizen

Nudeln sind wahrscheinlich deshalb so

beliebt, weil sie so abwechslungsreich sind

und einfach gut schmecken. Aus Mehl,

Wasser, Salz und eventuell Eiern ist schnell

ein Teig bereitet, aus dem die unterschiedlichsten

Formen und Gerichte gezaubert

werden können. Kaum ein Land hat so viele

Nudelformen und -variationen wie Italien

und die Nudeln werden hauptsächlich aus

Hartweizen hergestellt. Aber unterschiedliche

Mehle, Kräuter und Zutaten aus der

Region, wie Maroni- oder Kletzenmehl,

Drei neue

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für deine feinsten Menüs

Entdecke die neuen Sorten.

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foodservice.hilcona.com


24 PIZZA & PASTA

6-7/2025

können genauso im Pastateig landen, wie

färbendes Gemüse oder Hülsenfrüchte für

den Geschmack. Auch die Anzahl der Eier

ist von Rezept und Region unterschiedlich.

Frische Pasta und auch der Teig für Teigtaschen

ist meist reich an Eiern, getrocknete,

fertige Pasta von den meisten Herstellern

ist eierfrei.

Pasta ist gesund

Als Dickmacher oder als ungesund bezeichnet,

haben es kohlenhydratreiche Lebensmittel

schwer. Aber nicht alle Kohlenhydrate

kann man in einen Topf werfen. Wird die

Stärke aus Vollkornprodukten aufgenommen,

so verzögern die vielen Ballaststoffe

nochmals die schnelle Aufnahme und man

bleibt länger satt. So ist auch bei Pasta die

Vollkornvariante die beste Möglichkeit, den

Körper mit wertvoller Energie zu versorgen.

Seit einiger Zeit werden auch Pasta aus

Linsen-, Kichererbsen-, Hanfmehlen, und

zahlreichen Mehlen bereitet, die bei gesundheitlichen

Problemen wie Unverträglichkeiten

oder Diabetes Sinn machen, sich aber

im Geschmack und vor allem im Biss vom

Original unterscheiden. Aus Linsenmehl

sind die Nudeln meist mehliger, passen aber

sehr gut zu Saucen mit Tomaten, Spinat und

Chili. Pilze und Kräuter harmonieren mit

dem leicht nussigen Geschmack der roten

Linsenpasta perfekt.

Pizza, der Teig braucht Zeit

Die Neapolitaner haben die Pizza erfunden

und belegen sie noch immer mit regionalen,

einfachen Zutaten. Der neapolitanische Pizzateig

ist einfach und besteht aus wenigen

Zutaten, Weizenmehl der Type 00, Wasser,

Salz und ganz wenig Hefe, das ist alles,

und er hat lange Ruhezeiten. Besonders

Gesundheitsbewusste bevorzugen Pizza mit

Vollkornteig, die in Pizzerias aber nur sehr

selten bis gar nicht angeboten wird, ebenso

wie glutenfreie Pizza, für die eine spezielle

Mehlmischung verwendet wird.

Jede Pizzeria besitzt ihr Teigrezept, aber

es schmeckt meist sehr ähnlich und den

Unterschied macht oft, wie dick die Bodenstärke

ist. In Amerika ist ein dicker Pizzaboden

beliebt, in Italien ist er hauchdünn,

wir liegen eher mittendrin. Entscheidend ist

daher, was draufkommt, und für den Belag

gibt es etwa genauso viele Möglichkeiten,

wie es Saucen für die Pasta gibt.

Von Erbsen bis Limone

Hilcona feiert 90

Jahre geballte

Genusskompetenz

mit einer exklusiven

PASTA FINA

Jubiläumsedition.

Das bewährte

Sortiment der

Pasta-Linie wurde

um drei spannende

Neuheiten erweitert:

Rondelli Piselli

Menta (Erbsen-

Minze), Rondelli

Ratatouille und

Rondelli Limone

Basilico verleihen jeder Speisekarte sommerliche Frische und

eine geschmackliche Vielfalt, die zum Experimentieren einlädt.

Die neue Pastaform mit 4-Eierteig und ausschließlich Hartweizengrieß

sorgt für ein authentisches Al-Dente-Erlebnis. „Unsere

Jubiläumspasta bietet unzählige Kombinationsmöglichkeiten und

lädt dazu ein, die kulinarische Vielfalt zu entdecken“, so Kulinarik-

Chef Julian Hämmerle. Praktisch portioniert und schnell zubereitet,

ist diese Pasta eine Bereicherung für Küchen, die den Sommer noch

genussvoller machen wollen.

www.foodservice.hilcona.com

Foto: Andreas Scherrer

Pizza, nur anders

Ein Trend, der gekommen

ist, um zu

bleiben: Haubis Pinsa.

Sprachlich irgendwo

zwischen Pizza und Pita

angesiedelt, vereint sie

auch in ihrer Rezeptur

das Beste aus beiden

Welten. Diese einzigartige

Basis bietet Gastronomen

einen kreativen

Spielraum, um sich kulinarisch

auszutoben. Die

längliche Form allein

macht die Pinsa schon

zum Hingucker, doch

ihr Geschmack hebt

sie noch weiter hervor.

Dank der Kombination

von Weizen- und Reismehl entsteht ein Aroma, das ein Stück Italien

direkt nach Hause bringt. Einfach nach Wunsch belegen, im

Ofen backen und schon ist der authentische Pinsa-Genuss serviert.

Haubis Pinsa überzeugt neben ihrem Geschmack auch durch hochwertige

Zutaten: Mit Sauerteig, laktosefrei und vegan ist sie ein

modernes, vielseitiges Genussprodukt, das den Nerv der Zeit trifft.

www.haubis.at

Foto: Haubis


6-7/2025

PIZZA & PASTA 25

Mehr als ein Pizzaofen. Eine Revolution.

Exklusiv bei MAYWAY präsentiert sich der

NEAPOLIS 510°C von MORETTI FORNI

als der leistungsstärkste Elektroofen weltweit

für original neapolitanische Pizza.

Seit 1946 steht das Traditionsunternehmen

für höchste Backkunst. Mit dem

Neapolis 510°C ist ein Meilenstein entstanden,

der eine neue Ära der Pizzazubereitung

einläutet. So steht der Neapolis für die

Verbindung von Tradition und modernster

Technologie. Mit seiner schweren Gusseisenöffnung,

der markanten schwarzen

Stahlhaube und dem klassischen Biscotto-

Backstein ist er eine Hommage an Italiens

berühmteste kulinarische Ikone. Gleichzeitig

verbirgt sich hinter der klassischen Fassade

smarte Technik. Eine hochentwickelte

Software begrenzt den Stromverbrauch auf

sensationelle 6,5 kW/h bzw. 6,8 kW/h. Als

erster Elektroofen seiner Art erreicht der

Neapolis zudem bis zu 510°C und sorgt so

dafür, dass Pizza in unter einer Minute zur

knusprig-fluffigen Köstlichkeit wird. Ob

klassische Margherita, kreative Canotto-

Varianten oder hauchdünne Chariot-Wheel-

Pizzen – der Neapolis liefert kompromisslos

präzise Ergebnisse. Energieoptimiert, ressourcenschonend

und langlebig gebaut, ist

auch Nachhaltigkeit fester Bestandteil des

Neapolis-Konzepts. Ein Ofen für alle, denen

„gut“ nicht gut genug ist.

www.mayway.eu

ADVERTORIAL

Pizzabacken

wie in Italien

Das Haberfellner Spezialmehl für Pizza ist inspiriert vom italienischen

Original und wurde speziell für alle entwickelt, die beim

Pizzabacken in der Profi-Küche höchsten Wert auf Qualität

legen. Es wird aus besonders ausgewählten Weizensorten gewonnen,

die sich durch hervorragende Backeigenschaften auszeichnen und

ideal für die Zubereitung von original italienischem Pizzateig sind.

Durch die gezielte Auswahl und Mischung spezieller „Passagenmehle“

im Vermahlungsprozess entsteht ein Mehl, mit dem sich der

Teig mühelos ausrollen lässt – ohne sich gleich wieder zusammenzuziehen.

Das sorgt für eine gleichmäßige Form und die perfekte

Basis für jede Pizza.

Auf der Rückseite der 1-kg-Packung finden Sie ein erprobtes Pizzarezept,

das Schritt für Schritt zum Gelingen beiträgt. Für größere

Mengen ist das Mehl auch in praktischen 5-kg- und 25-kg-Einheiten

erhältlich – ideal für den Einsatz in der Gastronomie.

Ein Schuss Olivenöl oder etwas Milch macht den Teig besonders

geschmeidig. Damit der Teig sein volles Aroma entfalten und die

richtige Konsistenz entwickeln kann, sollte er mindestens zwei Stunden

ruhen. Das Ergebnis ist eine typisch italienische, flache Pizza mit

einem herrlich luftigen und knusprigen Rand.

www.muehle.at

Foto: Haberfellner


26 PIZZA & PASTA

6-7/2025

Kolumne

Nachhaltigkeit = Regionalität

Nachhaltigkeit bezieht sich auf eine

verantwortungsvolle Nutzung von

Ressourcen, die die Bedürfnisse der

heutigen Generation erfüllt. Ohne,

die Fähigkeit zukünftiger Generationen

zu gefährden. Was heißt das

nun eigentlich und was bringt es

uns? Sie umfasst ökologische, soziale

und ökonomische Aspekte, um eine

lebenswerte Umwelt, soziale Gerechtigkeit

und wirtschaftliche Stabilität

zu gewährleisten. Für den Konsumenten

schwierig, darüber zu entscheiden,

was für ihn selber besser

und wichtiger ist. Alleine das Wort

Nachhaltigkeit, da schwirren so viele

Meinungen umher, dass wir hier Privates

und Geschäftliches unterscheiden

müssen. Im Privaten kann man

sich ja selber entscheiden, kaufe ich

Produkte aus meiner Umgebung, wo

ich mir bewusst bin, dass ich einen

Beitrag für die Umwelt leiste, kaufe

ich Lebensmittel, die ich zu 100 % verwerten

kann oder verwende ich nur

die besten Teile vom Gemüse und

Obst oder von tierischen Produkten.

Wir sollten uns einfach mehr mit den

Lebensmitteln auseinandersetzen,

dann könnten wir sehr viel dazu beitragen,

damit nicht zu viele Lebensmittel

verschwendet werden. Auch in

der Gastronomie ist es wichtig, hier

einen Beitrag zu leisten. Es werden

zu viele Lebensmittel ohne Rücksicht

einfach entsorgt.

Und zum Thema Regionalität.

Produkte, Dienstleistungen oder Aktivitäten

möglichst lokal zu beziehen

oder durchzuführen ist wichtig. Ziel

ist es, kurze Transportwege zu fördern,

die lokale Wirtschaft zu stärken

und die Umweltbelastung durch

Transporte zu reduzieren.

Wenn man will, kann man vieles

bewirken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

/ Euch einen schönen Sommer.

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Schnelle Helferlein

Wenn es in der Küche schnell gehen

muss, können Convenience-Produkte

echte Unterstützung leisten. Unter dem

Motto „Schneller aufs Teller“ präsentiert

KASTNER eine große Auswahl an tiefgekühltem

Gemüse, diversen Backwaren

sowie hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren.

Wie es sich für Convenience-Produkte

gehört, sind sie schnell einsatzbereit,

zuverlässig kalkulierbar und von

hoher Qualität. So werden sie den hohen

Italienisch gewürzt

Ansprüchen moderner Gastronomiebetriebe

gerecht, die Flexibilität und Effizienz

gleichermaßen benötigen. Ganz gleich, ob

für ein reichhaltiges Buffet, die abwechslungsreiche

Snackkarte oder den Einsatz

an der Cocktailbar – die praktischen

Lösungen von KASTNER verschaffen dem

Personal wertvolle Zeit, sich voll und ganz

auf das Wesentliche zu konzentrieren: die

Gäste und deren Genuss.

www.kastner.at

Bella Italia ist für viele der Inbegriff von

Sommer, Urlaub und Genuss, nicht

zuletzt durch die Schätze aus Keller und

Küche. So vielfältig die Gerichte von Nord

bis Süd sind, eines ist in allen 20 Regionen

gleich: Genuss wird zelebriert. Genau diesen

Geist fängt WIBERG ein. Schnelle authentische

Pasta gelingt dabei mit WIBERG Italia

Style spielend einfach. Die Gewürzzubereitung

schmeckt fruchtig nach Tomate,

fein nach Kapern sowie angenehm nach

Chili und Knoblauch. Neben Nudelgerichten

lassen sich damit auch Pizza, Saucen,

Salate und Aufstriche ideal abschmecken.

Auch im Teig für knusprige Focaccia macht

Italia Style eine elegante Figur. Besonders

raffiniert ist das Spiel der Texturen – unterstützt

durch Pinienkerne, die der Komposition

eine elegante, mediterrane Vollendung

verleihen.

www.wiberg.eu

Foto: Kastner

Foto: Frutarom


6-7/2025

PIZZA & PASTA 27

Foto: Tante Fanny

Blechfüllend

Mit dem Pizza-Riese

erweitert Tante

Fanny ihr Sortiment

um einen Pizzateig,

der erstmals ein

ganzes Backblech ohne

Zuschnitt abdeckt –

eine Premiere auf dem

deutschen und österreichischen

Markt.

Neben dem großformatigen

Zuschnitt wurde auch die Rezeptur überarbeitet. Sie

sorgt für einen herzhaften Geschmack und eine unkomplizierte

Zubereitung. „Frei nach unserem Motto ‚fannytastisch einfach,

fannytastisch gut‘ haben wir eine einfache Idee umgesetzt, nämlich

die Größe eines Backbleches voll auszufüllen!“, so Sabine

Kahrer von Tante Fanny. Der vegane Pizza-Riese kommt zudem

ganz ohne Zusatzstoffe aus, ist salzreduziert und mit nativem

Olivenöl verfeinert. Das Ergebnis ist ein luftiger Boden mit

knusprigem Rand – entwickelt für alle, die Wert auf einfache

Anwendung und hochwertige Zutaten legen.

www.tantefanny.at

Kulinarische Basis

Pizza und Pasta sind

Klassiker, die auf

keiner Speisekarte

fehlen dürfen – doch

Qualität ist heute entscheidend.

Wedl liefert

die nötigen Zutaten für

authentischen Genuss:

von hochwertigem

Pizzamehl wie Molino

Vigevano oder Caputo

über original italienischen Sugo von Demetra bis hin zu Büffelmozzarella

von Abbasciano und Spezialitäten wie Trüffel oder

Burrata. Das Sortiment umfasst zudem sowohl frische als auch

tiefgekühlte Pasta sowie eine breite Auswahl an Rohzutaten zum

Selbermachen. Klassiker wie Cavatelli oder Cortecce ergänzen die

Vielfalt der Teigwaren. In den Wedl Genusswelten finden Profis ein

sorgfältig zusammengestelltes Sortiment, das den Anforderungen

moderner Küchen gerecht wird. Damit entstehen Signature-Dishes,

die den unverfälschten Geschmack der mediterranen Küche

widerspiegeln.

www.wedl.com

Foto: 2020 Anton27

ADVERTORIAL

Kugelrunde

Kreativität

Foto: Edna

Mit der praktischen Pizzateig-Kugel von EDNA lassen sich

vielfältige Backideen im Handumdrehen umsetzen. Der

abwechslungsreiche Teig ist nach dem Auftauen sofort einsatzbereit

und damit ideal für Gastronomie, Catering und Events,

wo Zeit oftmals eine knappe Ressource ist. Ob als klassische Pizza,

individuell belegte Fingerfood-Häppchen für Buffets oder als herzhafter

„Schlemmerfleck“ für Straßenfeste und Veranstaltungen

– der Fantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Die Backzeit

beträgt rund 16 bis 18 Minuten bei etwa 200 °C – noch knusprigere

Ergebnisse werden in speziellen Pizzaöfen oder auf den hochwertigen

Pizzablechen aus der EDNA Service Welt erzielt. Besonders

beliebt sind einfallsreiche Belagsvariationen, die für überraschende

Genussmomente sorgen. Kombinationen etwa mit frischen Feigen,

Schafskäse, Thymian und Nüssen erfreuen sich ebenso großer

Beliebtheit wie süße Kreationen mit Apfelscheiben und karamellisierten

Walnüssen. Auch vegane Pizzen lassen sich mit dem Hefeteig

aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen zubereiten. So entsteht eine

abwechslungsreiche Palette an raffinierten Ideen – von herzhaft bis

süß –, mit der sich sowohl kleine Snacks als auch außergewöhnliche

Signature-Dishes schnell und unkompliziert realisieren lassen.

www.edna.at


28 ETHNO FOOD

6-7/2025

Kleine Häppchen – großer Gewinn

Mediterrane Snacks wie Antipasti, Tapas und Co. begeistern Gäste durch Vielfalt

und Geselligkeit.

Von Michael Heinz

Für Gastronomen eröffnen sie lukrative

Chancen: Mit wenigen Zutaten, kreativer

Präsentation und intelligenter Kalkulation

lassen sich Umsatz und Gästebindung

steigern. Vorspeisen bieten je nach Region

eine kulinarische Vielfalt, die sich sehen lässt.

Antipasti in Italien (Gegrilltes Gemüse, eingelegte

Oliven, marinierter Mozzarella, Bruschetta

etc.), Tapas in Spanien (Kleine Häppchen

von Patatas Bravas bis Gambas al Ajillo.

Ideal zum Teilen), Mezedes in Griechenland

bzw. der Türkei (Tzatziki, Dolmades, Saganaki.

Würzig, oft mit Joghurt- oder Käsebasis)

oder Zakuski in Osteuropa (Herzhafte

Aufstriche, geräucherter Fisch, Eingelegtes

– überraschend neu für Mitteleuropa).

Umsatzbringer in der Praxis

Platzieren Sie eine kleine „Snack-Station“

im Eingangsbereich oder am Buffet. Sofortiger

Appetit und Bestellungen noch vor dem

Hauptgang.

Bieten Sie Prosecco- oder Sherry-Flights

zu unterschiedlichen Tapas an. Damit wird

ein höherer Getränkewert pro Bestellung

erreicht.

Günstige Tapas-Platten zur frühen

Stunde locken Laufkundschaft an. Spontanbesuche

verwandeln sich in treue Stammgäste.

Pikante Gambas al Ajillo

Kalkulation und Einkauf

Saisonale Zutaten und einfache Zubereitung

stellen sicher, dass die Kosten für die Zubereitung

von Vorspeisen gering gehalten wird.

Wer sich nicht davor scheut, auf Vorrat zu

produzieren, kann Vorratsgläser für Antipasti

selbst einlegen, das steigert die Kostenkontrolle

und eröffnet neue Absatzbringer durch

Eigenmarken (z. B. „Georgs Selbstgemachtes“).

Auch bei der Resteverwertung steckt

Potenzial: Gemüseabschnitte eignen sich für

Brühen, Brotreste werden zu Crostini – so

landet weniger im Müll und mehr auf dem

Teller.

Effiziente Umsetzung im

Betriebsablauf

Eine gute Vorbereitung ist das A und O:

Antipasti und Dips lassen sich bereits am

Vortag vorbereiten und am Tag des Servierens

schnell und frisch anrichten. Das

Servicepersonal sollte aber gut geschult

sein, um aktiv Empfehlungen für passende

Kombinationen auszusprechen.

Die Präsentation spielt dabei eine zentrale

Rolle: Rustikale Holzbretter, bunte

Keramikschalen und frische Kräuter sorgen

für eine ansprechende, Instagram-taugliche

Optik.

Erlebnisse schaffen

ETHNO

FOOD

Themenabende wie ein spanischer Tapas-

Abend oder italienischer Antipasti-Genuss

mit passender Weinbegleitung schaffen

Erlebnisse und sichern durch Ticketverkauf

die Planung. Social Media bietet zusätzliche

Reichweite: Step-by-Step-Stories zur Zubereitung

oder Live-Tastings begeistern die

Community. Ein Loyalty-Programm rundet

das Konzept ab – etwa mit einer Gratis-

Riesen-Antipasto für jede fünfte bestellte

Tapas-Platte.

Mit mediterranen Snacks schaffen Sie

nicht nur Abwechslung auf der Speisekarte,

sondern steigern sichtbar den Durchschnittsbon,

fördern den Verkauf von Getränken und

binden Gäste langfristig. Die Kombination

aus gezielter Kalkulation, überzeugender

Präsentation und smartem Marketing macht

aus kleinen Häppchen einen großen Gewinn.

Foto: pixabay

Zutaten für 4Portionen:

› 400 g rohe Garnelen (geschält,

entdarmt)

› 4 Knoblauchzehen, in feine

Scheiben geschnitten

2 rote Chilischoten, in Ringe

100 ml Olivenöl

1 TL Paprikapulver edelsüß

Saft einer halben Zitrone

Salz, Pfeffer

Frische Petersilie, grob gehackt

› Rustikale Baguettescheiben

Foto: pixabay

❱ Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen,

Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitze 1

Minute anschwitzen, bis der Knoblauch leicht

bräunt.

❱ Garnelen zugeben, mit Paprikapulver, Salz

und Pfeffer würzen und bei starker Hitze 2–3

Minuten braten, bis sie rosa und gar sind.

❱ Mit Zitronensaft ablöschen, kurz aufkochen,

dann vom Herd nehmen.

❱ Mit Petersilie bestreuen und heiß zusammen

mit Baguette servieren – perfekt, um das aromatische

Öl aufzutunken.


6-7/2025

ETHNOFOOD 29

Foto: Lieb ich

Italo-Flair in Wien

Zwischen Palmen, Terrakotta

und Piazza-Flair

lädt Wiens neuer Aperitivo-

Hotspot auf der Freyung

zum Sommerfeeling mitten

in der Stadt: Il Giardino Barbaro

by Chandon Garden

Spritz ist eröffnet – direkt

vor dem Palais Harrach,

dort wo die Trattoria Martinelli

seit Jahrzehnten italienische Lebensfreude zelebriert. In

diesem Pop-up trifft Wiener Innenstadt auf Dolce Vita, Lounge-

Beats auf feine Antipasti und cremige Burrata. Der Star im Glas?

Chandon Garden Spritz – servierfertig, fruchtig-bitter, ganz ohne

künstliche Zusätze und mit 50 Prozent weniger Zucker. Dazu Barbaro-Signature-Drinks

mit Lavendel, Himbeere oder Espresso –

und natürlich mediterrane Küche. Dieser neue Sommerplatz bringt

Leichtigkeit in die Großstadt – und macht die Freyung 2025 zur

Bühne für spritzige Momente unter freiem Himmel.

www.chandon.eu

Waldviertler Würze

Der Waldviertler Mediterrano

präsentiert sich als harmonisch-würziger

Schnittkäse,

der mit seiner feinen Komposition

aus mediterranen

Kräutern und zarten Tomatenflocken

eine besondere

Geschmacksnote offenbart.

Ob pur auf einer Käseplatte,

als delikates Käsedessert oder

liebevoll überbacken – etwa auf einer

knusprigen Weiß- oder Schwarzbrotscheibe – entfaltet er sein reichhaltiges,

intensives Aroma. Auch in Gratins oder mediterran inspirierten

Käsespätzle verleiht der Mediterrano Gerichten eine würzige

Tiefe. Mit großer Sorgfalt wird dieser halbfeste Schnittkäse nach

traditionellen Waldviertler Rezepturen aus hochwertiger Schafmilch

in reiner Handarbeit gefertigt. Dazu empfiehlt sich ein trockener

Weißwein wie Sauvignon Blanc oder Riesling, der die mediterranen

Aromen harmonisch begleitet.

www.kaesemacher.at

Foto: Die Käsemacher Gmbh


30 FLEISCH

6-7/2025

Kaninchen, ein sommerlicher

Fleischgenuss

FLEISCH

KULTUR

Von Spanien bis Griechenland, jedes mediterrane Land kennt eine Fülle an Rezepten aus

Kaninchenfleisch. Ein griechisches Stifado, eine spanische Paella oder Kaninchen mit

Oliven auf ligurische Art, das helle, magere Fleisch wird auch an heißen Sommertagen hoch

geschätzt.

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Bei uns dagegen ist es etwas in Vergessenheit

geraten, obwohl es zu Großmutters

Zeiten üblich war, Kaninchen

zu halten. Das „Tier des armen Mannes“

wurde gebraten, für Eintöpfe verwendet

oder ähnlich wie Wild zubereitet. Nun ist

es Zeit, das Fleisch für die Sommerküche zu

entdecken!

Abwechslung in der Sommerküche

Kaninchenfleisch ist mager, enthält wenig

Fett und gilt als cholesterinarm, es ist besonders

zart und feinfasrig, von der Farbe hell,

weißlich bis rosa. Der Geschmack ist eher

mild und erinnert etwas an Hühnchen und

wird daher auch gerne ähnlich zubereitet.

Von der Würze her verträgt Kaninchenfleisch

beinahe alle Aromen. Es kann herzhaft

wie Wild gewürzt werden, mediterran

mit Rosmarin und Tomaten, oder auch

arabisch mit Curry, Zimt oder Koriander.

Da es fettarm ist, empfehlen sich Varianten

mit Sauce, mit Speck umwickelt, damit das

Fleisch nicht austrocknet und mediterrane

Rezepte, die nicht mit Olivenöl sparen.

Bei heißen Temperaturen passt das

gebratene, gut gewürzte Fleisch ähnlich

wie Huhn auf den sommerlichen Salat und

harmoniert mit Ratatouille oder gebratenem

Fenchel. Auch in beliebten Sommerklassikern

lässt sich das Fleisch kreativ durch

Kaninchen ersetzen. Mit Kaninchenfleisch,

Chorizo und Brotwürfel gefüllte Paprika

oder Tortillas mit gebratenem Kaninchenfleisch,

Gemüse und Kräutern überzeugen

selbst Traditionalisten.

Halb Huhn, halb Kalb

Ein größeres Kaninchen reicht für drei bis

vier Personen als Mahlzeit, das Tier wird

aber selten als Ganzes zubereitet. Meist

wird es zerteilt und die Stücke unterschiedlich

zubereitet, das liegt auch daran, dass

die Keulen ideal zum Schmoren sind und

der Rücken dazu neigt, rasch trocken zu

werden. Die Garzeiten der Teilstücke sind

sehr unterschiedlich.

Der Rücken, der edelste Cut, sollte nur

kurz gegart werden. Er ist wie Kalbsfilet zu

behandeln und wird am besten innen noch

etwas rosig serviert. Auch wenn Kaninchen

ähnlich wie Hühnchen schmeckt, so hat

es aber den entscheidenden Vorteil in der

Küche, dass es nicht komplett durchgegart

werden muss. Weniger edel, aber möglich,

sind kleine Schnitzel aus dem Rückenfleisch,

die wie Wiener Schnitzel paniert

werden.

Kaninchen macht auch am Grill eine

gute Figur, die Vorderläufe werden wie Chickenwings

zubereitet, die Keulen dürfen

mariniert auf den Rost. Filet oder Rücken

werden am besten nur kurz von der Flamme

geküsst und innen noch rosig serviert. Dazu

passt ein Glas Pinot Grigio oder ein leichter

Chardonnay als ein sommerlicher Genuss

für heiße Tage.

Auf heimische Qualität setzen.

Kaninchenfleisch hat das ganze Jahr über

Saison, ist aber ideal für die Sommerküche.

Doch beim Einkauf sollte auf die Herkunft

geachtet werden, denn nicht selten stammt

Kaninchenfleisch aus schlechten Haltungsbedingungen,

wo die Tiere auf engstem

Raum leben. Vor allem der Einsatz von

Antibiotika ist immer wieder ein Thema.

Heimische Erzeuger, am besten Bio und aus

artgerechter Haltung, achten auf Tierwohl

und artgerechte Fütterung, was sich positiv

auf die Fleischqualität auswirkt. Am besten

kauft man beim Fleischer oder Erzeuger

seines Vertrauens.


6-7/2025

FLEISCH 31

Foto: Közde Döner

Besser als sein Ruf

Döner hat einen besseren Ruf verdient,

denn das Bild vom fettigen Snack hält

sich hartnäckig – dabei entspricht die traditionelle

Zubereitung ganz anderen Qualitätsstandards.

„Leider wurde er im Laufe

der Zeit massentauglicher gemacht und hat

seinen Ursprung verloren“, erklärt Mehmet

Ünal, Geschäftsführer von Közde Döner in

Wien. Doch Döner kann leicht und gesund

sein. Im Gegensatz zu Pizza oder Burger

enthält ein traditioneller Döner oft weniger

Kalorien und liefert wertvolles Eiweiß. Ünal

betont: „Dank des fettarmen Fleisches, dem

Gemüse und der leichten Joghurtsauce ist

der Döner eine gute Grundlage für den Tag

und ein gutes Gericht nach einer Trainingseinheit.“

Auch Fitnessbegeisterte schätzen

die Flexibilität: Ob mehr Fleisch für den

Muskelaufbau oder ohne Brot für das Kaloriendefizit.

www.kozdedoner-restaurant.at


32 ANGESAGT

6-7/2025

Das Prinzip Pop-Up: kurz, aber gut

Pop-Up-Projekte boomen, insbesondere im Gastrobereich. Aber worin liegt deren Erfolg?

Von Petra Pachler

Wir haben dazu Roland Hamberger,

Managing Director Rosewood

Vienna, befragt, wo das Restaurant

Neue Hoheit ein neues Marketingkonzept

erhielt und ein Pop-Up-Element eingebaut

wurde. NH x IKI am Erste Campus lautet

der Mix und Roland Hamberger erläutert

das Konzept dahinter. „Grundidee ist das

kreative Experimentieren. Köche und Gastronomen

nutzen Pop-ups, um neue Gerichte,

Konzepte oder Markenideen zu testen und

damit Gäste zu überraschen und begeistern,

was für uns ganz besonders wichtig war. Die

zeitliche Begrenzung schafft dazu ein Gefühl

der Einmaligkeit“.

Wie hoch ist der Aufwand für die Umsetzung,

Herr Hamberger?

Von der Idee, welche zur Weihnachtszeit

2024 entstand, bis dann der Gast das erste

Gericht erleben konnte, sind natürlich

unzählige Stunden für das kulinarische

Konzept, Gerichte entwickeln, probekochen,

Speisekartendesign, das richtige

Geschirr aussuchen, Marketingkonzept

und das Trainieren des Küchenteams vor

Ort in der Neuen Hoheit investiert worden.

Aber es hat vor allem allen Beteiligten viel

Spaß gemacht, dieses Pop Up ins Leben zu

rufen.

Fotos: Pachler

Und wie ist das Resultat nach rund vier

Wochen Betrieb?

Wir sind nach den ersten Wochen sehr

zufrieden mit dem Resultat. Wir konnten

dadurch viele neue Gäste gewinnen, die

sich sehr freuen, dass Sie das IKI am Erste

Campus Erlebnis auch im 1. Bezirk für eine

gewisse Zeit genießen können. Die Kombination

aus den beiden Speisekarten ist sehr

gut angekommen.

Japan trifft Österreich

Die Kombination Japan/Österreich mit

dem IKI ist aus der Geschichte heraus

entstanden, denn das Hotel Rosewood

mit der Neuen Hoheit ist am ehemaligen

Hauptsitz der Erste Group Bank AG

beheimatet und das IKI am Erste Campus

steht seit fast 10 Jahren für hochwertiges

asiatisches Essen.“ It‘s a match - it‘s one

family. Mit dem historischen Erste Bank

Gebäude am Graben, als Ursprungshaus

und dem Standort Erste Campus, teilen

das Restaurant IKI und die Neue Hoheit

gemeinsame Wurzeln“.

Petra Antoni, GF der food group by

Erste: „Das IKI am Erste Campus steht für

moderne, asiatische Küche – das Pop-up

in der Neuen Hoheit im Rosewood Vienna

bringt genau diesen Spirit auf den Punkt.“

Info

„Ich bin unglaublich dankbar

und stolz auf mein Team und

dass wir mit dem IKI am Erste

Campus so einen wunderbaren

und kreativen Partner gefunden

haben. Gemeinsam haben wir

etwas Neues und Aufregendes im

1. Bezirk geschaffen. Wir möchten

nicht nur Gastgeber sein,

sondern mit dieser Kooperation

Erinnerungen schaffen, die

bleiben“.

Roland Hamberger, Managing

Director Rosewood Vienna

Noch bis Ende August soll das Pop-Up

die kulinarische Karte bereichern.

https://neuehoheit.at

Foto: Rosewood


6-7/2025

ADVERTORIAL 33

Zum Jubiläum gibt es viele

tolle Preise zu gewinnen..

Fotos: Nannerl

50 Jahre Genuss mit Tradition

Seit 1975 bringt Nannerl Geschmack und Qualität aus Salzburg auf den Tisch – mit feinen

Zutaten, kreativen Rezepturen und einer ordentlichen Portion Innovationsgeist.

Zum Jubiläum warten Überraschungen

und Gewinnspiele auf alle Nannerl-

Fans und die, die es noch werden

wollen.

Nannerl feiert Geburtstag – und zwar

einen runden! Seit 50 Jahren steht das

Unternehmen aus Salzburg für kulinarischen

Erfindergeist, kompromisslose Qualität

und regionale Verbundenheit. Was 1975

als kleiner Familienbetrieb mit Likören und

alkoholischen Früchten begann, hat sich

längst zu einem internationalen Spezialisten

für feine Nahrungsmittel und Gastronomieprodukte

entwickelt. Heute reicht das

Sortiment von Gewürzen, Essigen, Ölen,

Suppen, Saucen über Desserts, Getränkekonzentraten

bis hin zu Spirituosen. Produziert

wird in Anthering bei Salzburg – mit

viel Know-how und Innovationsfreude von

einem Team, das seine Arbeit liebt und die

Bedürfnisse seiner Kunden immer im Fokus

hat.

Großes Gewinnspiel

Herzstück der Jubiläumsaktivitäten ist

ein groß angelegtes Gewinnspiel auf einer

eigenen Micro-Website: https:\\gewinnspiel.

nannerl.at. Hauptpreis ist eine originale

Vespa Baujahr 1975 – exakt so alt wie das

Unternehmen selbst. Weitere hochwertige

Sachpreise aus den Bereichen Genuss,

Küche und Lifestyle kommen laufend hinzu.

Der oder die Gewinner*in der Vespa

wird feierlich auf der Fachmesse „Alles für

den Gast“ (8.–11. November 2025, Messezentrum

Salzburg) am Nannerl-Messestand

verkündet und parallel per Direktnachricht

informiert.

Info

Jetzt mitmachen und gewinnen:

• Folge Nannerl auf Facebook

oder Instagram

• Like die Jubiläums-Posts

• Kommentiere, welche Nannerl-

Produkte Sie schätzen und im

Einsatz haben

Teilnahmebedingungen, Links

und Preise auf https://gewinnspiel.

nannerl.at

Die Gewinnerinnen und Gewinner

werden via Social Media bekannt

gegeben.

Kontakt:

Nannerl GmbH & Co KG

Gewerbestraße 7

5102 Anthering b. Salzburg

www.nannerl.at


34 CONVENIENCE

6-7/2025

Foto: Nathalie Wittig

Snack-Time

Mehr Genuss bei weniger Aufwand: Wie Convenience die Küche entlastet und für

zufriedene Gäste sorgt.

Von Katrin Hammer

Fachkräftemangel, steigende Personalkosten,

hohe Gästewünsche an Vielfalt

und Qualität, dazu schwankende Gästezahlen,

die eine flexible Planung notwendig

machen – die Anforderungen an die Gastronomie

sind in den vergangenen Jahren

stetig gestiegen. In diesem anspruchsvollen

Spannungsfeld ist Convenience schon lange

mehr als nur ein Notbehelf, denn richtig

eingesetzt, wird es zum betriebswirtschaftlichen

Werkzeug, das Effizienz, Qualität,

Regionalität und Wirtschaftlichkeit miteinander

verbindet. Vor allem im Bereich

kleinere Speisenangebote und Snacks zeigt

sich, welches Potential moderne Convenience-Produkte

heutzutage bieten: hohe

Qualität, frische, regionale Rohstoffe und

sorgfältig produziert. Für die Gastronomie

und auch Hotellerie bedeutet dies: hochwertige

Speisen mit gleichbleibender Qualität,

kalkulierbar und unabhängig von der

Tagesform des Personals.

Snacks einfach gemacht

Die kleinen Happen sind längst keine Randerscheinungen

mehr, sondern vielmehr

wichtige Umsatzbringer. Gäste wünschen

sich flexible Verpflegungsangebote, egal

ob kleine Speisen für zwischendurch, zum

Mitnehmen oder für die späte Anreise. Convenience-Snacks

lassen sich dabei praktisch

und einfach einsetzen. Von Mini-Burgern,

belegten Baguettes, kleinen Tapas-Portionen

oder Wraps für die Lounge und Hotelbar

über hausgemacht anmutende Aufstriche

oder frische Waffeln aus Backmischungen

beim Frühstück bis hin zu Pasta-Gerichten

oder Suppen, die schnell regeneriert werden

können, für den Roomservice. Mini-Quiches,

Müsliriegel und Fingerfood sind ideal für

den Konferenzbereich und Kuchen aus TK-

Teigen, fertige Croissant-Teiglinge sowie

süßes Gebäck in den verschiedensten Ausführungen

werten jedes Café und Bistro

auf. Der große Vorteil beim Einsatz von

Convenience-Produkten: egal ob Montagmorgen

oder Samstagabend – die Qualität

bleibt gleich. Durch geschickte und kreative

Kombinationen verschiedener Convenience-Komponenten

lassen sich abwechslungsreiche

Angebote erstellen, ohne den

Lagerbestand unnötig aufzublähen.

Nachhaltig und regional

Im Prinzip fallen unter den Begriff Convenience

Food sämtliche Lebensmittel, die

einen höheren Bearbeitungsgrad als Rohware

haben. Fertigsuppen, Konserven, Instant-Produkte

und Tiefkühlkost gehören

hier dazu. Je mehr Arbeitsschritte bei Convenience-Produkten

bereits vom Hersteller

erledigt sind, desto höher ist deren Fertigungsstufe

und desto weniger Küchenarbeit

brauchen Mitarbeiter für die Zubereitung zu

investieren. Bei den Fertigungsstufen wird

zwischen küchenfertig (z.B. geschnittenes

Gemüse, filetiertes Fleisch), gar- bzw. backfertig

(z.B. vorgegarte Fleischkomponenten,

TK-Gemüse, Tiefkühlpizza), aufbereitfertig

(z.B. Kartoffelpüreepulver, Fertigsaucen),

regenerierfertig (Komponenten, die durch

Wärmezufuhr verzehrfertig werden) und

verzehrfertig (z.B. belegte Sandwiches,

Desserts im Glas) unterschieden. Ein oft diskutierter

Punkt: Passt Convenience zu den

immer lauter werdenden Forderungen nach

Nachhaltigkeit und Regionalität? Ja – wenn

man die richtigen Partner wählt. Denn längst

arbeiten viele Convenience-Hersteller eng

mit regionalen Erzeugern zusammen, bieten

Bio-Produkte an und setzen auf nachhaltige

Verpackungen. Gastronomen können ihren

Gästen somit ein hochwertiges Produkt mit

nachvollziehbarem Ursprung anbieten, während

der Betrieb von Planungssicherheit und

reduziertem Aufwand profitiert. Außerdem

geht es nicht mehr um die Wahl zwischen

„frisch“ oder „Convenience“, sondern vielmehr

um ein intelligentes Zusammenspiel

beider Welten.


6-7/2025

CONVENIENCE 35

Pizzafladen mit Spargel

Zutaten für zehn Fladen:

5 Pizzateig-Kugeln

200 g passierte Tomaten

2 EL Pizzagewürz

30 Stangen Spargel

30 Kirschtomaten

100 g Rucola

› 200 g Parmesansplitter

Wir feiern

50 Jahre

Nannerl!

MACH MIT!

Hier geht‘s zum Gewinnspiel!

linktr.ee/nannerl

Foto: Edna

❱ Die Pizzateig-Kugeln bei Raumtemperatur ca. 90 Minuten auftauen. Anschließend

jede Kugel in der Mitte halbieren und ausrollen. In der Zwischenzeit die passierten

Tomaten mit dem Pizzagewürz mischen. Den Spargel schälen, 10 Minuten

in heißem Salzwasser garen, und mit kaltem Wasser abschrecken. Spargel und

Tomaten der Länge nach halbieren und nach Belieben in Stücke schneiden. Die

ausgerollten Pizzafladen gleichmäßig mit der gewürzten Tomatensauce bestreichen,

mit den vorbereiteten Tomaten und Spargelstücken belegen und bei 200 °C

ca. 16-18 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren mit frischem Rucola und

Parmesan verfeinern.

www.edna.at

Foto: 2020 Anton27

Foto: Iglo

Regionale Akzente

Wenn im Frühling die Erntemaschinen

im Marchfeld rollen, beginnt für iglo

die Spinat-Saison. Das Marchfeld steht bei

iglo für Regionalität, Qualität und Tradition.

Denn seit 60 Jahren kommt das iglo

Gemüse aus der größten Ebene Niederösterreichs.

Der AMA-zertifizierte Spinat ist

dabei ein absoluter Dauerbrenner und vor

allem durch seine vielseitige Einsetzbarkeit

beliebt. Ob in Blattformat oder gehackt –

iglo Spinat kann italienische Klassiker wie

Pasta und Pizza ganz schnell mit einem

österreichischen Touch verfeinern. In praktischer

Pelletform ist er einfach portionierbar

und schnell zubereitet.

Für einen gelben Farbtupfer sorgt der

tiefgekühlte iglo Mais: eine frische Alternative

zur Konserve, die jeglicher Pizza

das gewisse Etwas verleiht. So schmeckt

Italien – mit regionaler Note.

www.iglo-gastronomie.at

FEIERE MIT UND

GEWINNE TOLLE PREISE!

EINE 50 JAHRE ALTE VESPA, BLUETOOTH-BOXEN,

SPORTUHREN, KOCHMESSER, RÄUCHERSETS,

SOMELIERMESSER, MESSERTASCHEN, ETC.

Folge uns auf unseren

Social Media-Kanälen,

like unsere Posts,

kommentiere und teile sie!

JAHRE 0 5 GENUSS

Das Beste noch besser!

Nannerl GmbH & Co KG

5102 Anthering bei Salzburg

www.nannerl.at


36 CONVENIENCE

6-7/2025

Kolumne

Klar gestellt:

Leitungswasser ist

gesund

Wasser zu trinken wird immer beliebter,

und viele bevorzugen inzwischen

Leitungswasser. Etliche Gastronomen

bieten Leitungswasser

kostenlos als Service an, wenn ein

weiteres Getränk bestellt wird, andere

verrechnen eine Servicegebühr.

Aber manche greifen lieber zu Mineralwasser

in dem Glauben, dass dies

gesünder sei. Doch nicht jedes abgefüllte

Wasser ist ein Mineralwasser,

die Inhaltsstoffe unterscheiden

sich oft stark. Neben den klassischen

Mineralwässern, die eine bestimmte

Menge an Mineralstoffen enthalten

müssen, wird auch normales Quellwasser

abgefüllt. Quell- oder Tafelwasser

ist also um nichts besser

oder gesünder als Leitungswasser.

Ausnahme sind bestimmte „Heilwässer“,

die zusätzliche Inhaltsstoffe

aufweisen, die bei Erkrankungen wie

Gastritis oder entzündlichen Erkrankungen

im Darm helfen können.

Die meisten Mineralstoffe nehmen

wir durch unser Essen auf

und nicht durch unser Wasser. In

Lebensmitteln sind die Mineralstoffe

an organische Stoffe wie Eiweiße

oder Zucker gebunden und

werden vom Körper verwertet und

aufgenommen. Im Wasser ist dies

nicht der Fall und so werden Mineralstoffe

daraus auch schlecht aufgenommen.

Aber Leitungswasser

zählt zu den am besten kontrollierten

Lebensmitteln und kann in

Österreich bedenkenlos getrunken

werden. Was die Wahl im Restaurant

betrifft, so sollte der persönliche

Geschmack im Vordergrund stehen

und nicht gesundheitliche Bedenken

oder Erwartungen.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Geflügel-Upgrade

Geflügel bleibt gefragt – nicht nur wegen

seines geringen Fettgehalts, sondern

auch dank seiner kulinarischen Vielseitigkeit.

Danish Crown Professional

greift diesen Trend auf und ergänzt sein

Sortiment um den neuen Crispy Chicken

Burger. Das saftige Patty aus zarten

Hähnchenbrustfilet-Stücken überzeugt

mit einer knusprigen Cornflakes-Panade

und würzig-pikantem Geschmack. Vielseitig

einsetzbar, passt es wunderbar in

moderne Burger-Variationen, kreative

Snacks oder Streetfood-Konzepte. Vorgegart

und in zwei praktischen Größen

– 90 und 120 Gramm – erhältlich, ist der

Crispy Chicken Burger sofort einsatzbereit

in der Profiküche. Die Fachwelt zeigt sich

überzeugt: Der Neuzugang wurde bereits

mit dem Cooking Award 2025 und einer

Goldmedaille in der Kategorie Fleisch und

Geflügel ausgezeichnet.

www.danishcrown.com

Zukunftsorientiert produziert

Seit über 45 Jahren steht

die Flammkuchen Profi

GmbH für Qualität, Verantwortung

und Innovation.

Mit Leidenschaft

und Know-how entstehen

köstliche Flammkuchen-

Variationen – etwa klassisch

nach Elsässer Art,

mediterran inspiriert im

griechischen Stil oder als

süße Variante. Besonderen

Wert legt das Unternehmen

auf die Auswahl hochwertiger

Zutaten. Dabei vertraut

man bewusst auf regionale Anbieter aus der

näheren Umgebung und achtet auf ressourcenschonende

Transportwege. Sämtliche

Verpackungen sind zudem recyclingfähig

und stammen von zertifizierten Partnerbetrieben.

Aktuell entsteht außerdem ein

energieeffizientes Tiefkühllager mit smarter

PV-Anlage. Dieses bietet künftig Platz

für bis zu 2.300 Paletten und ermöglicht es,

Transportwege deutlich zu verkürzen und

den Stromverbrauch zu senken.

www.flammkuchen-profi.de

Foto: Danish Crown

Foto: FKP


Foto: McCain

6-7/2025

Veggie-Snack

AKTUELLES 37

Mit den Tempura

Green Beans

aus der „Veggie

Pickers“-Reihe

von McCain wird

das Fingerfood-

Angebot um eine

originelle und rein

pflanzliche Alternative

erweitert.

Für diese Snack-

Idee werden ganze

grüne Bohnen mit einem leichten Tempura-Teig umhüllt, der ihnen

eine besonders krosse Textur und ein ansprechendes Mundgefühl

verleiht. Sowohl optisch als auch geschmacklich setzen sie auffällige

Akzente. Ihre handliche Form macht sie ideal zum Dippen,

Snacken oder als Teil von Sharing-Platten. Besonders auf Speisekarten

mit modernem Anspruch bieten die Tempura Green Beans

eine spannende Option für Gäste, die gerne Neues probieren. Ob

als Beilage, Vorspeise oder als Begleiter zu Drinks – der vegane

Snack punktet mit Vielseitigkeit und bleibt auch im hektischen

Gastroalltag einfach in der Handhabung.

www.mccainfoodservice.com

Wir haben mehr

auf dem Kastner.

Testen Sie uns.

Amerikanischer Klassiker

Foto: Daniel Esswein

Außen knusprig, innen cremig-würzig – die Mac’n’Cheese Bites

von SALOMON FoodWorld® bringen das beliebte US-Comfort-Food

im praktischen Fingerfood-Format auf den Teller. Zarte

Makkaroni und cremiger Cheddar werden hier von einem Cornflakes-Coating

mit dezenter Chipotle-Note ummantelt, die dem

Snack eine leichte Würze verleiht. Die vegetarischen Bites sind

bereits vorgebacken und in nur wenigen Minuten servierbereit. Ob

als aromatische Beilage, als Topping für Bowls oder zum Teilen auf

einem Sharing Platter – sie fügen sich mühelos in verschiedenste

gastronomische Konzepte ein, die auf schnelle, trendbewusste

Produkte setzen. Mit ihrem Soulfood-Charakter sorgen sie auf der

Speisekarte für Aufmerksamkeit und begeistern Gäste mit ihrem

harmonischen Zusammenspiel von Textur und Geschmack.

www.salomon-foodworld.com

Das österreichische Familienunternehmen

steht mit dem besten Team für persönliches

Service und echte Verlässlichkeit – seit

über 195 Jahren. KASTNER ist der

Österreicher im Gastro-Großhandel!

Testen Sie uns an 8 Standorten.

kastner.at – Einer für alles. Seit 1828 KR Christof Kastner


38 PATISSERIE

6-7/2025

Foto: Brandstätter Verlag

Foto: Kevin Ilse

Familienerbe Kaiserschmarrn

Am Anfang stand ein Kaiserschmarrn. Nicht irgendeiner – sondern der von der Oma, der

bei Familie Süss in Oberkappel früher wöchentlich auf den Tisch kam.

Von Nele Klaffl

Heute serviert Dominik Süss Omas Erbe

Hunderttausenden von Menschen.

Der 25-jährige Oberösterreicher ist

gelernter Kellner und Koch, mittlerweile

TV-Koch, Kochbuchautor – und unter dem

Namen @sweet.dominik eine virale Größe

auf Instagram, TikTok und YouTube.

Virales Wirtshaus

Im März 2020, im ersten Lockdown, nahm

seine Karriere eine neue Wendung. Damals

begann Süss, neben seinem Vollzeitjob in der

Gastronomie, erste Rezeptvideos zu posten.

Was als spontane Idee entstand, entwickelte

sich über die Jahre zum Erfolg. Authentisch

und mit einer Prise Schmäh nimmt Süss seine

Community seither mit in die Welt der Wirtshausküche

– natürlich auch in ihre süßesten

Ecken: von Erdbeerknödeln über Germknödel

bis zum schnellen Schokomousse.

Naschkatzen aufgepasst!

So begeistert Süss vor allem seine eigene

Generation Z für Klassiker, die man eher

mit Omas Küche als Social Media verbindet.

Statt unnahbaren Foodtrends oder

exotischen Hype-Desserts zeigt er, wie gut

regionale Küche in Form von gebackenen

Hollunderblüten, Blechkuchen oder Kaiserschmarren

schmecken kann. Auch in seinem

kürzlich erschienenen Kochbuch widmet er

der Mehlspeisenküche ein eigenes Kapitel:

22 Seiten voller Mehlspeisen, die ihn geprägt

haben – liebevoll gesammelt in der „Naschkatzenabteilung“.

Von Oberösterreich in die Welt

Trotz Social-Media-Erfolg bleibt der Jungkoch

seinen Wurzeln treu. Aufgewachsen

im Gasthaus seiner Familie, kochte er später

in renommierten Häusern – vom Guglwald

bis nach Vancouver. Doch soweit ihn seine

Stationen auch führten: Die Liebe zur traditionellen

Küche blieb. Dazu gehört für ihn

auch ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln.

Regionalität und Saisonalität sind

für Süss gelebte Praxis. „Die besten Gerichte

kommen aus der Natur“, sagt er und wirbt in

seinem Buch dafür, heimische Produzenten

zu unterstützen. Regelmäßig teilt er Rezepte

mit saisonalen Zutaten – wie kürzlich seinen

Erdbeer-Rhabarber-Kuchen.

Wurzeln schmecken

„Kochen muss nicht kompliziert sein“, lautet

seine Devise und verkörpert das auch in

seinen Videos, in denen er traditionelle

Gerichte nicht verstauben lässt. Social

Media ist voll mit schrillen Foodtrends, die

sich gegenseitig überbieten wollen. Es gibt

alles, und oft einfach zu viel. Dominik Süss

funkt dazwischen und bringt seine Follower

zurück zu den Wurzeln: mit einer ehrlichen

Art, die im digitalen Trubel erfrischend

bodenständig wirkt.

www.dominiksuess.com

Foto: Brandstätter Verlag


6-7/2025

ADVERTORIAL 39

Fotos: Geier

BIO Weizen Sauerteigbrot

Geier steht für echte Brotkultur – für das traditionelle Bäckerhandwerk, das Zeit, Hingabe und

regionale Zutaten vereint.

Seit jeher setzt die Weinviertler Bäckerei

auf lange Teigführungen, natürliche

Reifung und Bio-Zutaten aus der

Umgebung. Über 80 % unserer Rohstoffe

stammen aus einem Umkreis von maximal

50 Kilometern. Damit garantiert Geier nicht

nur höchste Qualität, sondern unterstützen

auch die regionale Landwirtschaft. Bio ist für

nicht nur ein Siegel – es ist eine Haltung, mit

der die Bäckerei Verantwortung für Mensch,

Natur und Zukunft übernimmt.

Nur Weizen & Wasser

Ein herausragendes Beispiel für diese Philosophie

ist das BIO Weizen-Sauerteigbrot

– ein Brot, das mit viel Zeit, Sorgfalt und

Wissen gebacken wird. Die Basis bildet ein

natürlicher Sauerteig, der ausschließlich

aus Bio-Weizenmehl und Wasser entsteht.

Sobald diese Zutaten vermischt werden,

beginnt ein mikrobiologischer Fermentationsprozess:

Natürliche Milchsäurebakterien

und Sauerteighefen entwickeln sich,

die dem Brot seine lockere Struktur und die

charakteristische, mild-säuerliche Note verleihen.

Gleichzeitig entsteht ein komplexes

Aroma, das durch die lange Reifezeit besonders

intensiv zur Geltung kommt.

Zeit sorgt für Qualität

„Unsere Teige bekommen viele Stunden

Zeit zum Reifen – eine Zeit, die essenziell

ist, um ein bekömmliches und geschmacklich

vielschichtiges Brot zu erhalten.“ betont

Bäckermeister Gerald Geier. Während dieser

Reifung verändern sich schwer verdauliche

Bestandteile so, dass sie für unseren Körper

leichter verträglich werden. Das Wasser

wird besser im Teig gebunden, was das Brot

länger frisch hält. Und durch die lange Gärzeit

entstehen feine Geschmacksnuancen.

Das Bio Weizen Sauerteigbrot hat eine Teigführung

von 48 Stunden.

Gebacken wird das BIO Weizen Sauerteigbrot

in Steinöfen, wo sich die kräftige,

resche Kruste bildet – mit einem hohen Krustenanteil

im Verhältnis zur saftigen Krume.

Die unregelmäßige, grobe Porung und der

vollmundige Geschmack zeugen von echter

Handarbeit und traditioneller Backkunst.

Mit dem BIO Weizen Sauerteigbrot zeigt

die Bäckerei Geier, wie viel in einem echten

Brot steckt: Zeit, Wissen, regionale Bio-Zutaten

und das Können der Bäcker:innen.

Kontakt:

Geier. Die Bäckerei

Andreas Calpan

andreas.calpan@geier.at

Tel. 0664/9665840

www.geier.at


40 PATISSERIE

6-7/2025

Bio-Kuchen in

ganz groß

Mit dem neuen XXL-BIO-Kuchen

bringt Meisterfrost authentischen

Kuchengenuss in zertifizierter Bio-

Qualität auf den Tisch. Der saftige

Rührkuchen in großzügiger Kastenform

(1300 g) wird aus sorgfältig

ausgewählten Bio-Zutaten gefertigt

und servierfertig gebacken. Nach

dem Auftauen lässt er sich mühelos

portionieren und direkt servieren. Die

gleichmäßige Form erleichtert das

präzise Schneiden, sorgt für exakte

Portionen und minimiert Lebensmittelabfälle

– ideal für kalkulierbare

Mengen und effiziente Arbeitsabläufe.

Der Bio-Kuchen besticht durch

seinen hausgemachten Geschmack,

die flaumige Textur und seine vielseitige

Einsetzbarkeit – besonders

geeignet für Hotellerie, Catering

sowie Care- und Gemeinschaftsverpflegung,

wo Qualität, Nachhaltigkeit

und Effizienz gleichermaßen gefragt

sind.

www.meisterfrost.at

Mousse am Stiel

Zeit sparen und gleichzeitig

Gästen eine herrlich süße

Überraschung bereiten? Die Produktpalette

von Patisserie KRÖS-

WANG schafft genau diesen

Spagat – dank Dessertkreationen

mit dem gewissen Etwas. Ein

Paradebeispiel hierfür ist das

ebenso ausgefallene wie köstliche

Schokomousse am Stiel mit einer

knackigen Hülle aus nachhaltiger

Premiumschokolade und weichem

Mousse-Kern. Ob klassisch

mit Milchschokolade, tropisch mit

Mango und weißer Schokolade,

fruchtig mit Erdbeere und Ruby-Schokolade

oder verführerisch mit Himbeere und dunkler

Schokolade – jede Variante offenbart eine

individuelle, nuancierte Geschmacksnote.

Ergänzt wird das Sortiment durch Desserts

im Glas, die kürzlich um drei Sorten erweitert

wurden: Schwarzwälder Kirsch, Tiramisu

und Schokotrilogie – absolute Publikumslieblinge.

www.kröswang.at

Foto: Rapha

Foto: Meisterfrost

Sommer in Kuchenform

Mit dem neuen Zitronenguglhupf bringt

Meisterfrost das sommerliche Flair der

Zitrusfrucht das ganze Jahr über auf den

Teller. Die ausbalancierte Zitronennote

vereint sich mit einer besonders saftigen

und flaumigen Textur, die diesen Guglhupf

zur geeigneten Wahl für Frühstücksbuffets,

Kaffeepausen oder als feines Dessert macht.

Der 650-Gramm-Kuchen wird fertig gebacken

geliefert und ist nach dem Auftauen

sofort servierbereit – einfach mit einer Prise

Staubzucker vollenden und genießen. Ob in

Hotellerie, Catering oder Gemeinschaftsverpflegung:

Der Zitronenguglhupf überzeugt

durch seine hochwertige Qualität, seinen

frischen Geschmack und die unkomplizierte

Handhabung. Er ergänzt damit die Meisterfrost-Range,

zu der bereits die Klassiker

Schokolade-Obers-, Marmor-, Nuss- und

Mohn-Guglhupf gehören. www.meisterfrost.at

Foto: Meisterfrost


6-7/2025

ADVERTORIAL 41

Fotos: Robert Maybach

Regionale Vielfalt im Fokus: Der

Mühlviertler Hoch.Genuss

Mit der Kulinarik-Initiative Mühlviertler Hoch.Genuss etabliert der Tourismusverband

Mühlviertel ein konsequent qualitätsorientiertes Modell zur Förderung regionaler

Wertschöpfungsketten in Gastronomie und Hotellerie.

Ursprünglich im Mühlviertler Hochland

initiiert, steht das Projekt seit der Verbandsfusion

Anfang 2025 allen Betrieben

der Destination Mühlviertel offen. Ziel

ist es, die kulinarische Identität der Region

gemeinsam sichtbar zu machen – fundiert

und marktwirksam.

Ein Manifest als Grundlage –

Qualität als Haltung

Zentrale Grundlage der Initiative ist das

Hoch.Genuss-Manifest, das sowohl als

internes Commitment, wie auch als externes

Qualitätsversprechen dient. Es definiert

klar nachvollziehbare Kriterien wie frische

Zubereitung ohne Fertigprodukte, regionale

Zutaten und transparente Herkunftsbezeichnungen.

Unabhängige Kontrollen

durch die AMA sind verpflichtend.

Die Initiative fördert gezielt die Kooperation

zwischen Gastronomiebetrieben

und regionalen Produzent:innen. Bereits

über 250 Mühlviertler Partnerbetriebe aus

Landwirtschaft und Handwerk sind eingebunden,

rund ein Drittel davon in Bio-

Qualität. Die enge Zusammenarbeit schafft

kurze Wege, hohe Transparenz und ein

starkes gemeinsames Profil. Regelmäßig

erfolgt eine unabhängige Qualitätsprüfung,

welche die Glaubwürdigkeit nach außen

stärkt – sowohl gegenüber Gästen als auch

in der Branchenkommunikation.

Zusammenarbeit und

Veranstaltungen

Hoch.Genuss versteht sich als langfristig

angelegte Maßnahme zur Stärkung der kulinarischen

Positionierung des Mühlviertels –

auch und gerade im Ganzjahrestourismus.

Aktuell arbeiten 22 Hotel- und Gastronomiebetriebe

eng mit den rund 250 Produzenten

zusammen, um die kulinarische Vielfalt

der Region zu präsentieren. Gemeinsame

Veranstaltungen wie der Mühlviertler Hoch.

Genuss am Domplatz in Linz bieten eine

Plattform, um die Qualität und Kreativität

der regionalen Küche zu erleben. In den Betrieben

informieren Tafeln über die Herkunft der

Zutaten und die Philosophie des Hoch.Genuss,

während der Podcast spannende Einblicke in

die Welt der regionalen Kulinarik bietet.

Angebotsgruppen und Kriterien

Für Angebotsgruppen wie Golf oder Rennradfahren

sind die Kriterien des Mühlviertler

Hoch.Genuss Voraussetzung, um Teil der

Gruppe zu sein. Neben der Spezialisierung

auf das jeweilige Thema müssen die Betriebe

die hohen Qualitätsstandards der Initiative

erfüllen, um den Gästen ein ganzheitliches

Erlebnis zu bieten.

Kontakt:

Tourismusverband Mühlviertel

Hauptplatz 19

4190 Bad Leonfelden

Tel. +43 (0)5 07263

E-Mail: info@muehlviertel.at

www.hochgenuss.at

www.muehlviertel.at


Art. 2766*

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Sommer

Naschereien

Sommerkuchen - fruchtig und frisch

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Art. 2816*

Exquisite

Fruchtkuchenbox,

3-fach sortiert

Gewicht: 2.530 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2652*

Donauwelle,

klassisch

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1386*

Zitronenkranz

Maße: Ø 24,0 x H 9,0 cm

Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.

fertig gebacken

12Port.

Art. 1293* 1

Bio Blechkuchen-

Mischkarton, 3-fach

sortiert

Maße: L 27,0 x B 21,2 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.200 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 414*

Mini-

Früchtekörbchen

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 5,0 x B 3,0 x H 1,0 cm

Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.

vorgegart

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Art. 270*

FF-Mini Blätterteig-

Mischkiste, 3-fach

sortiert

Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2767*

FF-Röggelchen, geschnitten

Maße: Ø 6,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Roggen

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Art. 2729*

FF-Roggen

Sandwich,

geschnitten

Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,0 cm

Gewicht: 115 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2765*

FF-Roggen Burger,

geschnitten

Maße: Ø 11,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 90 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2766*

FF-Roggen

Belegweckerl,

geschnitten

Maße: L 13,0 x B 8,0 x H 5,5 cm

Gewicht: 110 g, 56 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 2725*

Midsize Roggen-

Landweckerl

Maße: L 8,5 x B 5,5 x H 4,0 cm

Gewicht: 40 g, 70 St. / Kt.

vorgebacken


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Laugen

Vielfalt

Lauge

Lauge

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Lauge

Art. 2733*

FF-Soft Brezel

mit Sesam

Maße: L 16,0 x B 12,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 80 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2756*

FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 5036*

FF-Laugen Dip-Ball

Maße: L 3,0 x B 3,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 5059*

FF-Brezel Dip-Stick,

3-fach sortiert

Maße: L 12,0 x B 3,0 x H 2,0 cm

Gewicht: 20 g, 150 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

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Lauge

Lauge

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Art. 5090*

FF-Mini-

Laugenweckerl

Maße: L 7,5 x B 6,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 40 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Art. 399*

FF-Laugenweck

Maße: Ø 7,5 x H 5,0 cm

Gewicht: 60 g, 50 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2597*

FF-Mini

Laugenstangerl

Maße: L 14,0 x B 3,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 45 g, 180 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2681*

Brezel Sandwich,

geschnitten

Maße: L 18,5 x B 6,5 x H 4,5 cm

Gewicht: 115 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

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Lauge

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Art. 1210* 1

FF-Bio

Vitalsandwich

Maße: L 14,0 x B 6,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 95 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1989*

FF-Laugenbagel

mit Sesam,

vorgeschnitten

Maße: Ø 11,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 85 g, 60 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Art. 404*

FF-Käsebrezel

Maße: L 16,0 x B 11,0 x H 2,5 cm

Gewicht: 90 g, 36 St. / Kt.

fertig gebacken

Lauge

Art. 2108*

FF-Almburger mit

Käse, geschnitten

Maße: Ø 10,0 x H 3,5 cm

Gewicht: 75 g, 30 St. / Kt.

fertig gebacken


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HUG Dessert-Tartelettes

"Filigrano"

Maße: Ø 8,3 x H 2,0 cm

Gewicht: 26 g, 55 St. / Kt.

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Art. 35152*

HUG Dessert-Tartelettes

"Classic"

Maße: Ø 5,0 x H 1,8 cm

Gewicht: 9,7 g, 184 St. / Kt.

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Art. 93686*

Mini-Waffeln

"Basic Line",

neutral

Maße: Ø 2,5 x L 7,5 cm

Gewicht: 3,8 g, 112 St. / Kt.

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Dessert Tartelettes

mit dunkler Glasur

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Pidy Quiche-

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Pidy Tartelettes,

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Gewicht: 19 g, 27 St. / Kt.

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Pidy Tartelettes

"Gourmande"

Maße: Ø 4,0 x H 1,6 cm

Gewicht: 3 g, 480 St. / Kt.

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Beilage_AT_Juli_2025


Herzstück des Ortes

Wie Feuersbrunn mit Hilfe von Toni Mörwald seinen Kern zurückeroberte.

Von Kurt Heinz

Fotos: Mörwald


Mit dem Gutshof in Feuersbrunn ist

es gelungen, einem ländlichen Ort

seine Mitte zurückzugeben – nicht

als museale Erinnerung, sondern

als funktionierender Lebensraum. Toni

Mörwald hat gezeigt, dass Gastronomie

mehr sein kann als Küche: ein Motor für

nachhaltige Entwicklung, für Arbeit, für

Gemeinschaft. Ein Projekt, das dort wirkt,

wo es am meisten gebraucht wird: mitten im

Ort. Hierfür haben wir Toni Mörwald zum

Interview gebeten.

GASTRO: Herr Mörwald, was war der

erste Impuls für das Projekt in Feuersbrunn?

Toni Mörwald: Die Beobachtung, dass Ortskerne

in ganz Österreich aussterben. Die

Geschäftswelt wanderte in die Peripherie,

die Menschen folgten. Unser Hotel liegt

zentral, aber was bringt das, wenn außenherum

alles tot ist? Wir wollten das ändern

– nicht nur für unsere Gäste, sondern für den

ganzen Ort.

Wie lange verfolgen Sie diesen Ansatz

schon?

Der erste Kauf leerstehender Gebäude liegt

zehn Jahre zurück. Es begann mit dem ehemaligen

Kaufhaus Krenneis. Daraus ist

heute unser neuer Gutshof geworden. Wir

haben ihn nicht nur revitalisiert, sondern in

ein funktionierendes Zentrum mit Gastronomie,

Hotellerie und Veranstaltungsflächen

verwandelt.

Was ist an dem Gebäude besonders?

Dass wir 3.000 m 2 Nutzfläche geschaffen

haben, ohne einen Quadratmeter Boden neu

zu versiegeln. Wir haben bestehende Räume

intelligent erweitert – von 60 auf 100 – und

architektonisch so gelöst, dass aus jedem

Fenster der Blick ins Grüne geht. Ein Ort der

Ruhe, mitten im Zentrum.

Wer war für Planung und Bau zuständig?

Die Gesamtplanung lag bei Maurer & Partner.

Leyrer + Graf und deren Tochterfirma


44 PORTRAIT

6-7/2025

Zitat

„Essenszeit ist

Lebenszeit“

Fotos: Mörwald

Graf-Holztechnik führten die Bauarbeiten

aus. Vom Dachausbau bis zur Fassade –

alles wurde in nur acht Monaten realisiert.

Der letzte Handwerker verließ das Haus am

Tag der Eröffnung eine Stunde vor Beginn.

Die Energieversorgung ist ebenfalls ungewöhnlich

nachhaltig, nicht wahr?

Absolut. Wir setzen auf eine Kombination

aus Tiefenbohrung mit Wärmepumpe, Photovoltaik,

Wärmerückgewinnung und hochwertiger

Dämmung. Zwar haben wir noch

einen Gasanschluss, aber der wird kaum

genutzt. Das Ziel ist weitgehende Autarkie

– und wir sind nah dran.

Wie viele Arbeitsplätze wurden geschaffen?

Wir haben rund 20 neue Stellen geschaffen,

beschäftigen jetzt über 100 Mitarbeiter

ganzjährig. Unsere Mitarbeiter bleiben viele

Jahre, was in der Branche nicht selbstverständlich

ist. Wir geben Stabilität – das ist

unser Erfolgsrezept.

Und was erwartet die Gäste kulinarisch?

Drei Restaurants: Das Wirtshaus & Kochbar

für bodenständige Küche, das Zwei-Hauben-Restaurant

„Die Traube“, und „Toni M.“,

unser Fine-Dining-Konzept mit vier Hauben

und einem Michelin-Stern. Daneben läuft

unsere Kochschule mit rund 2.000 Teilnehmern

im Jahr – seit über 35 Jahren.

Feuersbrunn wirkt heute wie ein Hotspot –

war das kalkuliert?

Es war geplant, aber wir hätten nicht gedacht,

dass es so schnell angenommen wird. Unsere

Gäste bleiben mittlerweile zwei bis drei

Nächte, viele sogar eine ganze Woche. Und

sie kommen wegen der Küche, der Kultur, der

Landschaft – und wegen der Atmosphäre, die

ein intakter Ortskern mit sich bringt. n

Der neue Gutshof als Zentrum

von Feuersbrunn

Das Zukunftsprojekt „Ortskern Feuersbrunn“

wurde aus einem echten Strukturwandel

heraus geboren. Der Ort hatte über Jahre

zentrale Funktionen verloren: Nahversorger,

Bank, Handwerk – vieles war verschwunden.

Mit dem Kauf und der Revitalisierung leerstehender

Immobilien setzte Toni Mörwald

einen Prozess in Gang, der heute als Modellfall

für ländliche Erneuerung gilt.

Der Kern des Projekts ist der neue Gutshof:

100 individuell gestaltete Zimmer, ein

offenes Raumkonzept mit großzügigen

Flächen für Gastronomie, Veranstaltungen,

Kochkurse und Seminare. Kein Neubau,

sondern eine gelungene Umnutzung eines

bestehenden Komplexes – mit einem nachhaltigen

Energiekonzept und einem klaren

architektonischen Ziel: den Menschen in

den Mittelpunkt zu stellen.


6-7/2025

PORTRAIT 45

Fotos: Mörwald

Architektur und Technik

Die Gebäude wurden außen wie innen

gedämmt, um den Heizwärmebedarf deutlich

zu reduzieren. Ein zentrales Lüftungssystem

mit Wärmerückgewinnung sorgt

für gleichbleibend hohe Luftqualität bei

minimalem Energieeinsatz. Die Heiz- und

Kühlleistung erfolgt über eine hocheffiziente

Sole-Wasser-Wärmepumpe, gespeist durch

Tiefenbohrungen auf dem Grundstück.

Ergänzt wird das System durch eine

großflächige Photovoltaikanlage auf den

Dächern der Anlage. Diese versorgt das

Haus mit Strom für Beleuchtung, Kühlung

und Heizung – insbesondere im Sommer

kann ein Großteil des Bedarfs damit gedeckt

werden. Ein Gasanschluss bleibt als Rückfallebene

vorhanden, wird aber im Normalbetrieb

kaum benötigt.

Auch bei der Auswahl der Baumaterialien

wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Holzbauweise,

Recyclinganteile in der Dämmung,

langlebige Materialien im Innenausbau. Die

gesamte Bauphase erfolgte nach den Richtlinien

nachhaltiger Baustellenführung.

Wirtschaftlicher und sozialer

Mehrwert

Die Investition in Höhe von etwa 7 Millionen

Euro wurde durch eine Kombination

aus Eigenmitteln, Landesförderungen, ÖHT-

Zuschüssen und Crowdinvesting aufgebracht.

Durch die geschaffene Infrastruktur

entstehen nicht nur direkte Arbeitsplätze,

sondern auch indirekte Effekte im Ort –

etwa für Zulieferer, Winzer, Handwerker und

Kulturveranstalter.

Der Gutshof ist nicht nur Hotel, sondern

auch Treffpunkt für Gäste, Einheimische

und Mitarbeitende. Die neue Markthalle,

eine Greißlerei mit regionalem Sortiment

und das Veranstaltungsprogramm haben

aus dem Ortszentrum wieder einen sozialen

Raum gemacht – offen, belebt, inspirierend.

Regionale Strahlkraft

Die Region Wagram profitiert sichtbar vom

Projekt. In einem Umkreis von 15 Minuten

befinden sich rund 5.000 aktive Winzerbetriebe

– ein Potenzial, das kulinarisch und

touristisch genutzt wird. Gäste kommen für

Weinverkostungen, Spaziergänge in den Kellergassen,

Kulturveranstaltungen oder einfach

zum Genießen. Ein besonderes Augenmerk

liegt auch auf dem MICE-Bereich: Mit

Tagungsräumen für bis zu 200 Personen

bietet der Gutshof Raum für Seminare, Workshops

und Firmenveranstaltungen. Für noch

größere Gruppen besteht ab Frühjahr 2026

eine enge Kooperation mit dem Schloss

Grafenegg, wo in der neuen Reitschule bis zu

1.500 Personen Platz finden – mit ergänzenden

150 Betten vor Ort. www.moerwald.at


Foto: pixabay

Seite 46 bis Seite 51

Cold Drinks

Conrad Seidls Bierwelt

Kolumne

Biergartenwetter

Biergartenwetter – das Wort hat für

manche Bierliebhaber einen nahezu

mystischen Klang. Und das, obwohl

der Begriff in den Wetterberichten

in Radio und Fernsehen heute nicht

mehr so oft vorkommt. Daher wissen

junge Leute heute oft gar nicht mehr,

was unter Biergartenwetter genau zu

verstehen ist – sogar im Internet findet

man kaum etwas dazu. Es geht

da wohl um ein Wetter, bei dem man

sich gern auf ein Bier in einen Biergarten

setzt? Ja, sicher. Aber es geht

genauer. Früher war es aber Allgemeinwissen,

dass man von Biergartenwetter

spricht, wenn es um 21 Uhr

noch 21 Grad Celsius hat. Heutzutage

sprechen sie im Radio eher von „Tropennächten“;

ein wesentlich weniger

sympathischer Begriff, der Nächte

bezeichnet, in denen das Thermometer

nicht unter 20 Grad fällt. Solche

Nächte werden häufiger. Ein Beleg

für den Klimawandel, der sich nicht

leugnen lässt. Auch bleiben die kühlenden

Gewitter aus, die es in meiner

Jugend an vielen Sommerabenden

gegeben hat. Klagen wir also nicht

über den Klimawandel, sondern genießen

wir das Biergartenwetter.

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


6-7/2025

AKTUELLES 47

Foto: Ruggeri

Prickelnder Begleiter

Seit 1950 steht das Weingut Ruggeri im Herzen von Valdobbiadene

für exzellenten Prosecco – ein Synonym für feinperlige

Eleganz, gewachsen aus handverlesenen Trauben, generationsübergreifendem

Winzerwissen und lebendiger Tradition. Ein

Glanzstück im Sortiment ist der „Giustino B.“, benannt nach dem

Gründer der Weinkellerei. Dieser Prosecco bringt das Erbe des

Hauses in jeder Flasche zum Ausdruck: intensiv strohgelb, reich

an Charakter und ausgewogener Harmonie. Die feine Perlage trägt

fruchtige Nuancen von Apfel und Pfirsich, sanft eingebettet in eine

dezente Säure. Ob als stilvoller Begleiter zu Fisch oder Pasta oder

zum Anstoßen bei besonderen Anlässen – Giustino B. steht für

zeitlose Klasse im Glas. In Österreich ist Ruggeri über EGGERS &

FRANKE im Groß- und Fachhandel erhältlich.

www.egfra.at

Italienischer Sommer

im Glas

Wenn die Temperaturen

steigen, wächst

die Lust auf erfrischende

Drinks mit mediterranem

Flair. Genau hier

setzt die traditionsreiche

italienische Destillerie

Caffo an – mit drei charaktervollen

Likören,

die diesen Sommer für

besondere Genussmomente

sorgen. Allen voran

der Vecchio Amaro del

Capo, ein vielfach ausgezeichneter

Kräuterlikör,

der pur auf Eis ein echtes

Geschmackserlebnis

bietet. Mit über 29 Kräutern,

Blüten und Früchten

aus Kalabrien entfaltet

er gekühlt sein ganzes

Aromenspiel – angenehm

bitter, ausgewogen und

erfrischend. Für sommerlich-leichte

Akzente

sorgen Caffo Limoncello und Clementino – zwei fruchtige Liköre,

die sich hervorragend für trendige Spritz-Variationen eignen. Ob

als Limoncello Spritz mit Prosecco und Soda oder als spritzige

Neuinterpretation mit Clementino – diese Drinks bringen Sonne

und italienisches Lebensgefühl ins Glas.

www.morandell.com

Foto: Morandell

ADVERTORIAL

Gruß aus dem Keller – die neuen Sommerdrinks sind da!

Mit dem Sommer kommt die Lust auf Neues im Glas – und bei

Transgourmet Trinkwerk warten die coolsten Trends schon

jetzt auf neugierige Gaumen. Von exklusiven Sommerweinen

wie dem würzig-eleganten Grünen Veltliner Ried Hofmauer vom

VINEUS-Newcomer Winzer 2024 Stefan Gilg bis zum vielschichtigen

Chardonnay Kalkader der Familie Wellanschitz zeigen heimische

Winzer, was ihre Lagen hergeben. Dazu gesellen sich alkoholfreie

Ready-to-drink-Apéros vom Bio-Experten Höllinger: Mojito,

Aperitivo Spritz und das Rose Tonic – spritzig, floral, mit Sommer

im Herzen. Wer es prickelnd mag, greift zum edlen Crémant de Loire.

Von Zero bis Zitrus, von Löss bis Loire: Pünktlich zum Sommerhoch

die Wein- und Getränkekarte mit den neuen Signature-Serves

von Trinkwerk auffrischen kühlstens empfohlen!

https://trinkwerk.transgourmet.at/news/gruss-aus-dem-keller-sommerweine

Foto: Melina Kutelas für Transgourmet Österreich


48 BIER

6-7/2025

Null-Prozent-Booster

Alkoholfreies und Light-Bier erobern die Zapfhähne – ein Trend, der nicht nur

gesundheitsbewusste Gäste begeistert, sondern auch Bar- und Gastronomiebetrieben neue

Umsatzchancen eröffnet.

Von Kurt Heinz

Ob beim After-Work-Treffen, Familienbrunch

oder Sport-Event – alkoholfreie

und kalorienreduzierte Biere gewinnen

in der Gastronomie an Bedeutung. Insbesondere

Millennials und die Generation

Z legen immer mehr Wert auf bewussten

Genuss ohne Reue. Aber auch Gäste in der

zweiten Lebenshälfte, die aus gesundheitlichen

Gründen oder während der Autofahrt

auf Alkohol verzichten, schätzen die Vielfalt

moderner alkoholfreier Biere.

Trend und Saison

Im Hochsommer südlicher Gefilde boomen

erfrischende alkoholfreie Variationen; im

Herbst und Winter spielen leichte Biere

als Begleiter zu kräftigen Speisen und Festivitäten

eine Rolle. Ganzjährig gefragt

sind Light-Biere für ernährungsbewusste

Geschäftsleute und Sportler, die Proteinoder

Vitamincocktails bewusst mit einem

leichten Bier kombinieren – zum Beispiel als

isotonische Erfrischung nach dem Workout.

Kalorien-Check

Ein durchschnittliches Pils enthält rund

45 kcal pro 100 ml; Light-Biere und viele

Alkoholfreie liegen bei 20–25 kcal. Das entspricht

fast 40 Prozent weniger Energieaufnahme

– ein starkes Argument für Gäste, die

auf ihre Kalorienbilanz achten und trotzdem

nicht auf Biergenuss verzichten wollen.

Entalkoholisierung und Geschmack

Moderne Verfahren wie Vakuumdestillation

oder Umkehrosmose entfernen Alkohol

schonend bei niedrigen Temperaturen,

sodass Aroma- und Bitterstoffe erhalten

bleiben. Vergleichstest zeigen, dass bis zu

90 Prozent des typischen Biercharakters

bewahrt werden – von der feinen Hopfennote

bis zur cremigen Schaumkrone.

Vermarktungstipps

Special-Labels und Verkostungs-Events:

Richten Sie „Zero-Prozent-Tage“ oder

„Light-Tastings“ aus, bei denen Gäste verschiedene

alkoholfreie und Light-Varianten

probieren können.

Signature-Cocktails auf Bierbasis: Mixen

Sie alkoholfreie Bier-Mojitos oder Radler-

Fizz als erfrischende Non-Alcohol-Cocktails.

Snack-Pairings:

› Leichte Tapas wie Gemüsesticks mit

Kräuterquark oder Melone mit Parmaschinken

– ideal zur fruchtigen Hopfennote.

› Salat-Bowls mit Feta, Minze und Zitrus-

Dressing passen hervorragend zu hellem,

leichtem Bier.

› Zarte Fischhäppchen oder Garnelenspieße

harmonieren mit spritzigen alkoholfreien

Bieren.

Gesundheits-Highlight: Kommunizieren Sie

die niedrigen Kalorienzahlen und verzichten

Sie bewusst auf künstliche Süßungsmittel in

Flyern und auf der Speisekarte.

Mit gezielten Specials, geschicktem

Pairing und aufmerksamkeitsstarker Präsentation

verwandeln Gastronomen und

Barbesitzer den Trend in nachhaltige Einnahmequellen

– ganz ohne Promille, dafür

mit vollem Geschmack.

Foto: pixabay Foto: Zoran Zeremski / stock.adobe.com


6-7/2025

BIER 49

Spontan gezapft

Ob im Hotel, an der Poolbar, in der

Kantine, in der Lounge oder im

Buffetbereich – mit den digitalen

Schanksystemen von Redl dürfen

sich Gäste rund um die Uhr auf eisgekühlte,

frisch gezapfte Getränke

freuen – völlig unabhängig von

Bar- oder Kantinenöffnungszeiten.

Die intuitive SILEXA Self-Serve-

Technologie sorgt dabei für konstant

hohe Qualität, exakte Portionierung

und reduziert gleichzeitig

Ausschankverluste. Gäste erhalten

somit ihr Lieblingsgetränk, wann

immer die Lust besteht auf Knopfdruck,

während das Service-Team spürbar entlastet

wird und sich auf andere Aufgaben

konzentrieren kann. Ob erfrischendes Bier,

prickelnde Softdrinks oder fein abgestimmte

Mischgetränke – die digitalen Schanksysteme

von Redl schaffen ein komfortables

Ausschankerlebnis für Gastgeber und Gäste

gleichermaßen.

www.redl.net

Promillelos

Das „Stiegl 0,0% alkoholfrei“ präsentiert sich mit neuer Rezeptur und frischem

Auftritt: hell, klar und mit festem, weißem Schaum im Glas überzeugt

die alkoholfreie Bierspezialität durch runden Malzkörper und feine

Hopfennoten – ganz ohne Zusatz von Aromen. Gebraut aus hochwertigen

Rohstoffen, bietet das Bier für jede Tageszeit verbesserten Geschmack und

auch fast 50 Prozent weniger Kalorien als ein klassisches Märzen: mit nur

24 kcal pro 100 ml ist es ideal für kalorienbewusste Gäste. In der heimischen

Gastronomie wird es in 0,5- und 0,33-Liter-Mehrwegflaschen serviert.

Ergänzend dazu ist die „Stiegl Sport-Weisse Alkoholfrei“ mit ihrem isotonischen

Charakter und nur 27 kcal/100 ml der ideale Durstlöscher für Sportler

und alle, die auch nach dem Training nicht auf Genuss verzichten wollen.

www.stiegl.at

Wachsende Beliebtheit

Alkoholfreie Biere und Biermischgetränke erfreuen sich wachsender

Beliebtheit. Laut der repräsentativen Studie zum 16. Bierkulturbericht

der Brau Union Österreich gaben 2024 bereits 25 Prozent der Befragten

an, alkoholfreies Bier sehr gern oder eher gern zu trinken – ein deutlicher

Anstieg gegenüber 2017, als dieser Wert noch bei 17 Prozent lag. Ein wesentlicher

Treiber dieser Entwicklung ist die kontinuierliche Verbesserung der

Herstellungsverfahren. Diese sorgen für eine geschmackliche Annäherung

an klassische Biere und ermöglichen zudem eine immer größere Produktvielfalt.

Die Brau Union Österreich bietet passend dazu ein breites Sortiment

an alkoholfreien Bieren wie Gösser NaturGold Alkoholfrei, Heineken 0.0

oder Edelweiss Alkoholfrei. Viele der Produkte wurden bereits mehrfach

ausgezeichnet.

www.brauunion.at

Foto: Redl

Foto: Brau Union Foto: Stiegl

Foto: Erdinger

Sorgenfrei und

süffig

Süffig, sorglos und authentisch

bayerisch führt die neue untergärige

Spezialität aus dem Hause

ERDINGER auf hohe Genussgipfel.

ERDINGER Brauhaus Helles Alkoholfrei

schmeckt mild, vollmundig und

begeistert Gäste mit vollem Biergeschmack.

Erfrischend süffig, spritzig

leicht entfaltet sich der ausgewogene

Malzcharakter. Die harmonische

Balance aus der natürlichen Süße des

Malzes und der Bittere des aromatischen

Hopfens machen das alkoholfreie

Helle zum wahren Trinkgenuss

an heißen Tagen, der lange anhält

und zum Weitertrinken anregt. Am

besten bei sieben Grad genießen und

dank bayerischer Braumeister-Qualität

ohne Kompromisse immer einen

klaren Kopf bewahren. In Österreich

ist ERDINGER Brauhaus Helles Alkoholfrei

bei den Getränke-Experten

von Morandell gelistet und national

erhältlich.

www.erdinger.de


50 BITTER & SPRITZ

6-7/2025

Foto: Lazarus Ziridis

Sommerliche Leichtigkeit

Ein heißer Tag, ein kühles Glas – mehr braucht es oft nicht. Was sich darin befindet, ist

Spiegel aktueller Genusskultur und Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins für das, was

wir konsumieren.

Von Nele Klaffl

Besonders deutlich zeigt sich das im

anhaltenden Trend zu Low- und No-

Alcohol-Drinks. Weniger Alkohol,

dafür mehr Aromenvielfalt, Geschmack

und Stil – das ist die Devise. Im Zuge dessen

erleben Aperitif-Spirituosen und Bitters

einen klaren Aufschwung. Italo-Drinks

mit Aperol, Campari oder Wermut stehen

hoch im Kurs, nicht zuletzt aufgrund ihres

vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalts

zwischen 11 und 17 Vol.-%. Dass nicht nur

Italien Bitters kann, beweisen regionale

Alternativen wie jene von Gölles aus Kräutern

heimischer Gärten – sie stehen den

mediterranen Klassikern geschmacklich und

stilistisch in nichts nach.

Das neue Dolce Vita

Der allseits beliebte Aperol Spritz bekommt

nun Konkurrenz aus den eigenen Reihen:

den Aperol Sour. Anstelle von Prosecco wird

hier mit Orangen- und Zitronensaft aufgefüllt.

Dadurch sinkt der Alkoholgehalt, der

Geschmack bleibt jedoch intensiv und ausgewogen.

Ein gelungenes „In-between“ für

alle, die nicht ganz auf Promille verzichten,

aber dennoch leichter genießen möchten.

Ein absolutes Trendgetränk mit überraschendem

Comeback ist heuer der

Limoncello. Der italienische Zitronenlikör

im Spritz-Format wird uns diesen Sommer

definitiv begleiten. Auch hier gilt: Wer alkoholfrei

genießen möchte, hat mittlerweile

Optionen. Der Drink lässt sich klassisch

mit einer Limoncello-Alternative zubereiten

– oder kreativ ersetzen. Eine Mischung aus

Holunderblütensirup und frisch gepresstem

Zitronensaft, aufgefüllt mit Soda und Eis,

ergibt einen alkoholfreien Limoncello Spritz

mit herrlich sommerlichem Charakter.

Cool bleiben

Für den letzten Feinschliff sorgt die Optik.

Diesmal nicht mit der obligatorischen

Orangenscheibe, sondern über das Eis. Statt

gewöhnlicher Würfel sorgen große Eiskugeln

für eine stilvolle Präsentation. Verspieltere

Varianten setzen auf andere Formen.

Hat man sich für eine Form entschieden,

lassen sie sich zusätzlich aufwerten, indem

man Kräuter oder Blüten mit einfriert. Dabei

muss es nicht bei Wasser bleiben: Aromatisiertes

Eis – etwa aus Fruchtsaft – verleiht

dem Getränk nach und nach neue Aromen

oder verhindert, dass es verwässert. Der

Sommer zeigt sich im Glas heuer von seiner

leichtesten Seite. Wer neugierig bleibt und

ausprobiert, wird überrascht, wie viel Ausdrucksstärke

in einem scheinbar simplen

Drink stecken kann.

Foto: cottonbro studio


6-7/2025

BITTER & SPRITZ 51

Foto: Canonita de Mallorca

Foto: LOBSTERS

Flüssiger Sonnenschein

Gewonnen aus der aromatischen Canoneta-Orange,

die ausschließlich im Tal

von Sóller gedeiht, vereint Canonita de Mallorca

sonnenverwöhnte Fruchtigkeit mit der

Macht der Minze

Für weniger Zucker und mehr Naturgeschmack

steht die österreichische Firma

LOBSTERS mit ihren vier Naturtalenten

seit nunmehr zehn Jahren. Neben den klassischen

Bittergetränken Tonic Water, Bitter

Lemon und Ginger Ale hat sich die Minze

mit ihrem unvergleichlichen Geschmack

in den Vordergrund getrunken. Lobsters

Lemon Mint eignet sich wunderbar als Basis

diverser Cocktailkreationen – wie etwa dem

erfrischenden Black Diamond:

Würze mallorquinischer Kräuter. Die Basis

aus entaromatisiertem Weißwein verleiht

dem Drink eine elegante Leichtigkeit. Das

Ergebnis ist ein hocharomatischer, ausbalancierter

Aperitif, der mallorquinischen

Esprit und spanische Lebensfreude in sich

trägt.

Rezepttipp: Canonita Tonic

› 70 ml Canonita de Mallorca

› 100 ml Tonic Water

› 1 Orangenzeste

Canonita de Mallorca in einem mit Eiswürfeln

gefüllten Weinglas zusammen mit

Tonic Water aufgießen, anschließend mit

einer Orangenzeste garnieren und genießen.

Erfrischend, fruchtig und mit dezent bitterer

Note – ideal für warme Abende, gesellige

Runden oder als neuer Signature-Drink.

www.egfra.at

Zutaten und Zubereitung:

4 cl Averna

1 Dash Zitronensaft

1 Dash Lobsters Lemon Mint

› 1 Zitronenscheibe und Minzzweig

Longdrinkglas mit Eiswürfel befüllen.

Averna darübergießen, Dash Zitronen- oder

Limettensaft beimengen und mit Lobsters

Lemon Mint auffüllen. Eine Zitronenscheibe

ins Glas, mit einem Minzzweig garnieren

und mit Strohhalm servieren. www.lobsters.at

Erfrischend, fruchtig & süß!

Importiert durch

Morandell International GmbH

www.morandell.com


52 COCKTAILS & LONGDRINKS

6-7/2025

Foto: Skills Media

Geklärt, nicht gerührt

Sommerzeit ist Cocktailzeit! Und dieser Sommer präsentiert sich klar, regional und

bewusst.

Von Nele Klaffl

Das Auge trinkt mit – und der Durst nach

Instagram-tauglichen Drinks hebt die

Erwartungen an Bars und ihre Kreationen.

Geklärte Cocktails stehen sinnbildlich für

diese neue Ästhetik in der Mixologie: Durch

das Entfernen von Trübungen entsteht ein

glasklarer Drink mit akzentuierten Aromen

und seidiger Textur. Typischerweise gelingt

das mit einer Milchklärung. Dabei gerinnt

zugefügte Milch, bindet Unreinheiten und

hinterlässt eine aromatische, klare Flüssigkeit.

Der Aufwand lohnt sich, denn geklärte

Cocktails sind länger haltbar und lassen sich

gut auf Vorrat produzieren. Bei Verzicht auf

tierische Produkte stellt Kokoscreme die

effektivste pflanzliche Alternative dar.

Mit Schischi

Techniken wie diese verleihen auch alkoholfreien

Drinks eine spürbare Wertigkeit.

Immer mehr Gäste verlangen nach alkoholfreien

oder alkoholreduzierten Getränken,

die nicht bloß überteuerte Limonaden

im schicken Gewand sind. Hochwertige

entalkoholisierte Spirituosen, fermentierte

Zutaten, Cold Brew Tees oder Shrubs sorgen

dafür, dass alkoholfreie Kreationen genauso

viel Substanz haben können wie ihre promillehaltigen

Vorbilder. Dabei kommen die

gleichen Verfahren, etwa Schäumen, Räuchern,

Klären, zum Einsatz wie bei klassischen

Cocktails.

Heimat- und hausgemacht

Gleichzeitig bleibt der Nachhaltigkeitsgedanke

in der Barwelt allgegenwärtig. Regionalität

wird dabei zur kreativen Ressource:

ob heimische Weine, lokale Spirituosen oder

alkoholfreie Alternativen aus der Umgebung.

Saisonale Zutaten sorgen zudem für

Abwechslung auf der Barkarte, und selbstgemachte

Infusionen oder Sirups – vielleicht

sogar aus dem eigenen Kräutergarten – verleihen

Drinks einen individuellen Charakter,

der Bars ein Alleinstellungsmerkmal sichert.

Eine Win-Win-Win-Situation – für den

Gast, den Umsatz und die Umwelt.

Eine Spirituose, viele Gesichter

Selbst etablierte Klassiker wie Gin erleben

unter diesen Vorzeichen eine neue Blüte.

Österreich beheimatet inzwischen über

130 Gin-Produzenten, viele davon nutzen

regionale Botanicals wie Zirbe, Preiselbeere

oder Alpenkräuter. Diese Vielfalt macht Gin

beliebt unter Barkeepern, die ihn entweder

puristisch in den Tonic schicken oder in

komplexe Eigenkreationen verwandeln. Der

Sommer 2025 als Cocktail? Ein Drink auf

alkoholfreier Gin-Basis, mit Cold Brew Tee

aus dem eigenen Kräutergarten, verfeinert

mit saisonalem Sirup und das Ganze natürlich

geklärt.


6-7/2025

COCKTAILS & LONGDRINKS 53

Foto: Reiner Schmitz

Überraschende Tiefe

Die prämierte Aperitifmarke Franz von

Fein zeigt, wie sich aus wenigen, sorgfältig

ausgewählten Bio-Zutaten überraschend

vielschichtige Geschmackswelten

entfalten lassen – verkörpert in den beiden

Varianten Bernstein und Rubin. Frei von

künstlichen Aromen oder Farbstoffen,

zeugt der handgefertigte Aperitif von einer

authentischen Natürlichkeit und Tiefe. Elf

nationale und internationale Auszeichnungen

innerhalb eines Jahres unterstreichen die Qualität dieses

alkoholfreien Getränks, das sowohl als Spritz, Sour oder Shakerato

seine Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Alkoholfreier Rubin Shakerato

Eiswürfel

4cl Franz von Fein Rubin Aperitif

2cl Wasser

› Zitronenzeste

Nach kräftigem Shaken den Inhalt abgießen und mit einer frischen

Zitronenzeste garnieren.

www.franzvonfein.de

Alternative in gelb

Er feiert seit Kurzem sein Comeback: der

Limoncello. Angesichts dessen erweitert

Höllinger sein Sortiment um den Limoncello

Cocktailsirup – ganz ohne Alkohol, dafür mit

viel Dolce Vita zum Trinken. Fruchtig, zitronig,

mit einer angenehmen Säure und in einem

leuchtenden Gelb werden Urlaubserinnerungen

und -sehnsüchte bereits beim ersten Schluck

geweckt.

Gemischt mit Sodawasser im Verhältnis 1:9

und garniert mit einer Zitronenscheibe wird

daraus eine alkoholfreie Alternative zu klassischen

Spritz-Getränken oder Limonaden.

„Immer mehr Menschen wollen bewusster

genießen – auch in der Gastronomie. Mit

unseren neuen alkoholfreien Kreationen liefern

wir hochwertige, geschmackvolle Alternativen,

die Freude machen und dabei unkompliziert

einsetzbar sind“, sagt Gerhard Höllinger,

Geschäftsführer.

www.hoellinger-juice.at

Foto: Höllinger

Foto: Wiberg

Drinks neu gedacht

Wenn aus Essig ein Sommergetränk

wird und fruchtige Aromen das

Glas erobern, dann ist AcetoPlus nicht

weit. Fruchtig, frisch und überraschend

anders verleiht er Cocktails und Mocktails

einen Hauch von Sommer, Leichtigkeit

und kreativer Raffinesse. Ob an

der Hotelbar, beim stilvollen Dinner

oder auf der nächsten Gartenparty –

AcetoPlus sorgt für Drinks, die im Kopf

bleiben und auf der Zunge tanzen. Denn

Essig kann mehr als Salat. In seiner erfrischendsten

Form wird er bei AcetoPlus

zur Zutat für Sommerdrinks – schnell

gemixt, aromatisch, und eine echte Erfrischung an heißen Tagen.

Die hochwertige AcetoPlus-Range vereint neun Sorten mit unverwechselbarem

Charakter. Neu dabei: AcetoPlus Marille, zart und

weich im Geschmack, und AcetoPlus Sauerkirsche, mit intensiver,

fruchtiger Note. Die neuen Sorten laden dazu ein, bekannte Rezepte

neu zu interpretieren oder ganz eigene Kreationen zu entwickeln

– ob im Glas, auf dem Teller oder im Dessert. Mit wenigen Handgriffen

entstehen Drinks, die überraschen: ein Spritzer AcetoPlus

Zitrus-Früchte verleiht dem Gin Tonic eine frische Note, der Marille

Daiquiri begeistert mit seiner samtigen Süße, und ein Schuss Aceto-

Plus Johannisbeere verleiht dem Candy Man fruchtige Akzente. Ein

Zuckerrand aus WIBERG Blütenzucker bunt rundet das Erlebnis ab.

www.wiberg.eu

V O L L E

G E T R Ä N K E -

K O M P E T E N Z

F Ü R D I E G A S T R O N O M I E

trinkwerk.transgourmet.at


54 SEKT & PROSECCO

6-7/2025

Kolumne

Zwischen Stiel, Kelch und

Becher

Ein Glas ist nicht einfach nur ein Behältnis.

Nein, ein Glas ist Dirigent,

Bühne und Verstärker zugleich. Es

kann einen Spitzenjahrgang zum

Tafelwein degradieren oder einen

mittelmäßigen Wein adeln. Es kann

einen Cocktail zum Erlebnis machen

oder ihn zur flachen Zuckerbrühe

verwandeln. Und doch wird

die Gläserwahl in vielen Betrieben

stiefmütterlich behandelt. Dabei

könnte die richtige Wahl so einfach

sein. Nehmen wir mal den Klassiker

her: das Weinglas. Grob gesagt: Rotwein

liebt den bauchigen Kelch, damit

sich die Aromen entfalten und

tanzen können. Weißwein mag es in

der Regel etwas schlanker, Frische

und Aromatik stehen hier im Vordergrund.

Und Sekt? Bitte lassen Sie die

schmalen Flöten links liegen. Tulpenförmige

Gläser mit leicht bauchiger

Form oder klassische Weißweingläser

lassen die Perlage besser

wirken. Perfekt für die Gläservitrine:

Ein Universalglas für einfache Weißweine

und junge Rotweine, ein Burgunderglas

für kräftigere Weißweine,

ein Bordeauxglas für kräftige tanninbetonte

Weine und ein Schaumweinglas,

ggf. noch ein Süßweinglas.

Über die richtige Gläserwahl gibt es

verschiedene Ansichten und nicht

jeder Gastrobetrieb ist gleich. Betreibe

ich einen Heurigen, benötige

ich ein anderes Gläserangebot als

ein Fine-Dining-Restaurnt, das ist

klar. In diesem Sinne: erheben wir

das richtige Glas – auf die Kunst der

Gastlichkeit!

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Prickelnde Eleganz

Mit Col Sandago präsentiert Hausbrandt

authentische italienische Schaumweine

aus den malerischen Hügeln von Conegliano

Valdobbiadene – einer renommierten

Prosecco-Region in Italien. Hier trägt alles

zur Herstellung ausgezeichneter Weine

bei, angefangen bei den Böden, die überwiegend

aus kalkhaltigem Ton bestehen

und für die Reben besonders wertvoll sind.

Die elegante Perlage, das vielschichtige

Aromenspiel und der unverwechselbare

Stil machen die Prosecchi von Col Sandago

zur passenden Begleitung für die gehobene

Gastronomie. Ob der fruchtig-frische Rosé

oder der komplexe DOCG Brut – jeder

Schluck erzählt von einer delikaten Komposition

aus Herkunft, beeindruckendem

Handwerk und unverwechselbarem Charakter.

Col Sandago steht für Schaumweine

mit Persönlichkeit – erhältlich bei

Hausbrandt Österreich.

shop.hausbrandt1892.at

Genuss auf Italienisch

Kaum ein Getränk ist so eng mit italienischer Lebensart verbunden wie

der Prosecco. Der feine Perlwein aus der Glera-Traube ist der ideale

Begleiter als spritziger Aperitif, zu Antipasti und leichten Speisen oder

einfach als prickelnder Einstieg in den Abend. Eine besonders stimmige

Variante liefert der FARDER Prosecco DOC Treviso Extra Dry

von Follador: feine Perlage, ausgewogene Fruchtaromen, ein Hauch

von Zitrus und ein eleganter Abgang. Das Weingut Follador zählt

zu den ältesten Prosecco-Produzenten der Region und gilt als

verlässlicher Name für qualitätsbewusste Betriebe. Für Hotels

und Gastronomen, die ihren Gästen einen authentischen

Schluck Venetien einschenken möchten, bietet die Vinothek

Wedl ein passendes Sortiment – vom leichten Frizzante bis

zum charaktervollen Spumante.

www.wedl.com

Foto: Wedl

Foto: Hausbrandt


6-7/2025

SEKT & PROSECCO 55

Foto: petrenkod

Sprudel mit Stil

Kaum ein Schaumwein erfreut sich hierzulande so großer Beliebtheit wie der Prosecco und

auch für die Gastronomie ist der italienische Klassiker ein perlender Umsatzbringer.

Von Katrin Hammer

Dabei stand es um den Ruf des Proseccos

in den frühen 2000er-Jahren gar

nicht gut. Zu dieser Zeit wurde der

Markt regelrecht mit Prosecco überflutet,

allerdings mehr nach dem Motto „Quantität

vor Qualität“. 2009 reagierte die italienische

Weinwirtschaft: die Bezeichnung

„Prosecco“ wurde rechtlich geschützt und

fortan als Herkunftsbezeichnung definiert –

vergleichbar mit dem Herkunftsschutz von

Champagner in Frankreich. Seither darf nur

noch Schaumwein aus streng abgegrenzten

Regionen in Friaul-Julisch Venetien und

Venetien den Namen Prosecco tragen. Die

ehemals synonym verwendete Rebsorte

wird seither als Glera bezeichnet, die mit

einem Mindestanteil von 85 Prozent im

Prosecco vertreten sein muss. Gut zu wissen:

Für zusätzliche Transparenz sorgen seither

die Qualitätssiegel DOC für die zugelassenen

Anbaugebiete sowie DOCG, die höchste

Qualitätsstufe.

Prickelnd oder still

Prosecco wird in verschiedenen Varianten

ausgebaut: als Stillwein, Perlwein (Frizzante)

und Schaumwein (Spumante). Die prickelnden

Varianten dominieren den Markt deutlich.

Prosecco Frizzante besitzt einen niedrigeren

Kohlensäuregehalt und wird häufig

mittels Imprägnierverfahren hergestellt.

Dabei wird einem stillen Grundwein unter

Druck und Kühlung Kohlensäure zugesetzt

– ein kostengünstiges Verfahren, das allerdings

auch zur Folge hat, dass die Frische

nach dem Öffnen der Flasche schnell nachlässt.

Prosecco Spumante hingegen zeigt

sich deutlich langlebiger im Glas. Mit seinem

höheren Kohlensäuregehalt, der meist

durch die sogenannte Tankgärung entsteht,

bietet er ein intensiveres Mousseux und feinere

Perlage. Durch die unterschiedlichen

Qualitätsstufen lässt sich Prosecco für

verschiedene Preissegmente kalkulieren –

vom günstigeren Haus-Aperitif bis hin zum

hochwertigen Premium-Speisenbegleiter.

Außerdem hat der italienische Klassiker

einen hohen Wiederekennungswert – der

Name verkauft sich fast von selbst.

Aktuelle Trends in der Gastronomie

In der gehobenen Gastronomie zeichnen

sich klare Trends ab: Die Nachfrage verschiebt

sich zunehmend in Richtung hochwertiger,

terroirgeprägter Prosecchi. Bio-zertifizierte

Erzeugnisse, Jahrgangsprosecchi

sowie Varianten mit minimaler oder keiner

Dosage (Brut Nature, Zero Dosage) sind

Nur Schaumwein aus definierten Regionen

darf sich Prosecco nennen.

Foto: Carlos Mateo Garcia

stark im Kommen. Diese naturbelassenen

Abfüllungen zeigen die Glera-Traube in ihrer

reinsten Form und überzeugen durch Präzision,

Mineralität und filigrane Aromen. Auch

beim Food-Pairing eröffnet Prosecco immer

neue Möglichkeiten: hochwertige Spumante

begleiten längst auch komplette Menüs.

Übrigens: Für hochwertige Prosecchi sind

tulpenförmige Gläser mit leicht bauchiger

Form oder sogar klassische Weißweingläser

optimal. Diese bieten der Aromenvielfalt

Raum, lassen die Frucht- und Hefenoten

zur Geltung kommen und fördern die feine

Perlage.


Seite 56 bis Seite 59

Hot Drinks

Foto: pixabay

Eiskaffee 2.0 – Kreative Impulse für die Sommerkarte

Kolumne

Die steigenden Temperaturen bringen

neue Erwartungen an kalte Kaffeespezialitäten

– und damit Chancen für die

Gastronomie. Denn der klassische Eiskaffee

bekommt Konkurrenz: Iced Lattes

in modernen Varianten verbinden Handwerk

mit Genussmomenten, die ins Auge

stechen – und in Erinnerung bleiben.

Ob fruchtig mit Cherry-Vanilla, cremig

als Tiramisu-Variante oder mit Trendzutaten

wie Matcha oder Pistazie: Moderne

Iced Lattes sprechen eine qualitätsbewusste,

urbane Zielgruppe an. Sie bieten

Vielfalt bei einfacher Umsetzung: Die Basis

aus Espresso oder Cold Brew, dazu Milch

oder Pflanzenalternative und ein Sirup –

fertig ist ein sommerliches Highlight.

Die einfache Vorbereitung und Zubereitung

machen die Drinks alltagstauglich

– egal ob als To-go-Variante, Signature

Drink oder stilvoll am Tisch serviert. Mit

hausgemachten Sirups, dekorativen Garnituren

oder saisonalen Toppings entstehen

individuelle Akzente, die für mehr

Umsatz sorgen.

Ein smarter Zusatzverkauf mit großem

Potenzial – und ein Statement auf jeder

Sommerkarte.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


6-7/2025

TEE & KAFFEE 57

Bio aus eigener Hand

Am Rande des Mühlviertler Granithochlands wurde ein Vierkanthof zur nachhaltigen

Kräutermanufaktur.

Von Nele Klaffl

Seit 2009 zieht die Familie Lesch in

Sall mannsberg über 40 Kräuter- und

Gewürzpflanzen, die im Granitboden

ideale Bedingungen finden. Umgeben von

Streuobstwiesen und Wildobsthecken entsteht

ein natürlicher Lebensraum für Tiere.

Auch alte, widerstandsfähige Obstsorten

reifen prächtig und werden zu Konfitüren, Sirupen,

Essigen und anderen Köstlichkeiten veredelt.

Himbeeren, Brombeeren und schwarze

Ribisel ergänzen das Sortiment – ihre Aromen

bereichern Teemischungen, die im Bio-Hofladen

oder auf Bauernmärkten erhältlich sind.

Bewusst und behutsam

Vom Anbau bis zur Verarbeitung geschieht

alles in liebevoller Handarbeit – zu dritt. Das

sichert höchste Qualität: Beikräuter werden

händisch entfernt, die Ernte erfolgt innerhalb

von nur 90 Minuten, die Trocknung bei

unter 38 Grad – schonend, um die wertvollen

ätherischen Öle zu bewahren.

Mit klarer Handschrift

Das Ergebnis sind charakterstarke Bio-Teemischungen:

etwa der „Bio Detox Tee“ mit

Brennnessel, Bergamotte- und Pfefferminze,

Hagebutten und Rosenblüten. Der „Bio Teezauber“

mit Zitronenverbene, Lavendel und

Hagebuttenschalen verführt mit Duft und

Harmonie. Auch individuelle Teemischungen

nach Kundenwunsch sind möglich. Mit

jedem Produkt erzählt Sallmannsberg vom

Leben am Granithügel und lädt ein, diese

Geschichte zu entdecken.

www.kraeutermanufaktur.at

Foto: Sebastian Schiefemayr

Foto: Aline Stücher

Ice, ice, Matcha

Matcha begeistert mit

seinem frischen, lebendigen

Geschmack immer mehr

Menschen weltweit. Die vier

hochwertigen Matcha-Sorten

der bayerischen Teemanufaktur

Bioteaque bieten

dafür eine ausgezeichnete

Grundlage, um Bio-Matcha

in seiner ganzen Vielfalt zu

genießen. Ob als erfrischender

Iced Matcha Latte an

warmen Sommertagen oder

als belebender Genuss in der

Früh – Matcha verbindet

Tradition mit modernem

Lifestyle auf ganz natürliche

Weise. Die Zubereitung

ist unkompliziert: Das fein gemahlene Matcha-Pulver wird einfach

mit kalter Milch oder einem beliebigen Pflanzendrink verrührt und

mit Eiswürfeln serviert. So entsteht ein grüner Power-Drink, der

durch seine natürliche Energie und die wertvollen Inhaltsstoffe

besonders Gäste anspricht, die Superfoods und bewusste Ernährung

schätzen.

www.bioteaque.com

Italienische Erweiterung

Die WMF in Österreich

GmbH, Tochtergesellschaft

der Groupe SEB und

Anbieter professioneller

Kaffeelösungen, erweitert

ihr Markenportfolio um

ein italienisches Unternehmen:

La San Marco.

Die Marke blickt auf über

100 Jahre Erfahrung in der

Herstellung von Espressomaschinen

zurück und verbindet

italienische Handwerkskunst

mit einem

guten Gespür für Design.

Das Sortiment reicht von

traditionellen, halbautomatischen

Espressomaschinen

bis hin zu digital gesteuerten Modellen – darunter die neue La San

Marco e-Luxury für anspruchsvolle Konzepte. „Damit haben wir

die Möglichkeit unseren Kunden aus Gastronomie, Hotellerie und

dem Spezialitätenbereich künftig auch im Bereich Siebträgerlösungen

ein noch breiteres Produktspektrum bieten“, erklärt Markus

Ferrigato, Geschäftsführer der WMF in Österreich GmbH.

www.wmf-kaffeemaschine.at

Foto: WMF in Österreich GmbH


58 KAFFEE

6-7/2025

Foto: pixabay

Fairer Handel entscheidet!

13,7 Mrd Euro beträgt der Gastronomieumsatz in Österreich (2023) und Kaffee trägt einen

Gutteil dazu bei.

Von Petra Pachler

Ein schneller Espresso in der Früh vor

dem Büro, die Melange in der Mittagspause

oder der Kaffee als Abschluss

eines guten Essens. Kaffee ist in der Gastronomie

ein Fixpunkt, der Gastronomen eine

sichere Einnahmequelle gibt. Hier nachhaltig

zu agieren, ist also oberstes Gebot und die

Nachhaltigkeitskette beginnt beim Anbau.

Dieser umfasst die Lebens- und Arbeitsbedingungen

der Kaffeebauern genauso wie

Umweltschutz, der sich im Verzicht auf den

Einsatz von Chemikalien zeigt, muss den

Bauern aber auch langfristig ein wirtschaftliches

Auskommen sichern.

Fairer Handel

Dieser ist das Um und Auf in der Wertschöpfungskette

und kann von den Gastronomen

und Konsumenten selbst mitbestimmt

werden. Denn wenn sie darauf

achten, woher die Bohnen kommen und wie

sie gehandelt werden, trägt seinen Teil zur

Nachhaltigkeit bei. Fairer Handel bedeutet,

dass die Bauern einen Mindestpreis erhalten,

der aber im besten Fall noch ein wenig

überzahlt wird. Vorrangig ist dieser durch

direkten Handel gesichert, denn durch das

Ausschalten von Zwischenhändlern, erhalten

die Bauern einen größeren Anteil des

Verkaufspreises. Auch langfristige Handelsbeziehungen

bieten den Bauern stabilere

Bedingungen, die ihnen unter anderem

Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden

ermöglichen. Fairer Handel beinhaltet

aber auch die Unterstützung einzelner Projekte

vor Ort, wie es für Schulen oder auch

im Gesundheitsbereich der Fall ist.

Zertifizierungen geben Garantie

Sie garantieren, dass bestimmte Standards

eingehalten werden und helfen Konsumenten,

jene Produkte einzuordnen, die unter

fairen und umweltfreundlichen Bedingungen

hergestellt wurden. Eines der bekanntesten

Siegel ist Fairtrade und stellt sicher,

dass die Kaffeebauern faire Preise und Prämien

erhalten. Es fördert auch soziale Projekte

in den Anbaugebieten. Die Rainforest

Alliance-Zertifizierung wiederum legt Wert

auf den Schutz der Biodiversität und die

Verbesserung der Lebensbedingungen der

Kaffeebauern. Sie fördert damit nachhaltige

Anbaumethoden. UTZ steht für nachhaltigen

Anbau und bessere Arbeitsbedingungen.

Es hilft den Bauern, ihre Erträge zu steigern

und gleichzeitig trotzdem die Umwelt zu

schonen.

Ein bisschen mehr ergibt

sehr viel mehr!

Der Verkauf des Kaffes über den üblichen

Marktpreisen sorgt dafür, dass auch der

Einkaufspreis höher ausfallen kann und das

wiederum bringt den Bauern mehr Geld.

Sie erhalten damit eine gerechte Bezahlung

und einen sicheren Lebensunterhalt. Was

in der Gastronomie und auch im Handel

im Verhältnis als relativ kleine Erhöhung,

sprich Belastung des Geldbörsels, ankommt,

bedeutet für die Kaffeebauern einen hohen

Gewinn. Nämlich in deren Lebensbedingungen!


6-7/2025

KAFFEE 59

Foto: abrice@veigas.fr

Frisch gebrüht, sauber

entsorgt

Die HOME COM-

POSTABLE Collection

von Nespresso

Österreich ergänzt das

Sortiment als Alternative

zu den recycelbaren

Aluminiumkapseln. Die

Kapseln bestehen zu

82 Prozent aus Papierzellstoff,

der das Aroma

sowie die Frische des

Kaffees bewahrt – dabei

reichen die Kaffees von

fruchtig und leicht bis

hin zu intensiv und

vollmundig. Alexander

Priester, Commercial Director von Nespresso Professional Österreich:

„Die Kaffeevarietäten eignen sich ideal für den Einsatz in

Hotelzimmern, am Empfang oder in Meetingräumen.“ Nach dem

Genuss können die Kapseln gemeinsam mit anderen Küchenabfällen

kompostiert werden. Aktuell sind die HOME COMPOSTABLE

Kaffeevarietäten ausschließlich für das ORIGINAL Maschinensystem

erhältlich, eine Ausweitung auf andere Nespresso Systeme ist

für die nahe Zukunft geplant.

www.nespresso.com

Foto: Wedl

Muntermacher im

Wandel

Der Begriff „Kaffee“ und die

Erwartungen, die Gäste damit

verbinden, haben sich vom schnellen

Muntermacher zu einem

anspruchsvollen Lifestyle-Produkt

gewandelt, das zunehmend

mit Aspekten der Nachhaltigkeit

verknüpft wird. Café- und Restaurantbesucher

fragen heute unter

anderem nach fair gehandeltem,

biozertifiziertem oder sortenreinem

Kaffee. Wedl begegnet diesen Anforderungen mit einem

sorgfältig zusammengestellten Sortiment, das jahrzehntelange

Rösttradition mit zeitgemäßen Werten verbindet. Auch der Testa

Rossa Caffè BiOrganic und Wedl’s Bohne Bio stehen für Nachhaltigkeit,

exzellenten Geschmack und transparente Herkunft. In

den hauseigenen Röstereien in Mils und Belluno entstehen aus

edlen Rohkaffees harmonisch abgestimmte Mischungen – ideal

für Espresso, Cappuccino oder Frühstückskaffee.

www.wedlkaffee.com


Seite 60 bis Seite 65

Non-Food

Foto: pexels

Kolumne

Asien-Reflexion – und der nächste

Schritt mit KI

Drei Monate in Asien, zwischen smarten

Hotels in Singapur, hyperlokalem Service

in Bangkok und futuristischen Robotern

in Shanghai haben mir eines klar gezeigt:

KI ist hier nicht Spielerei, sondern integraler

Bestandteil der Hospitality. Während

wir im Westen oft noch über Tools diskutieren,

wird in China längst per Gesichtserkennung

eingecheckt, Genie Assistenten

übernehmen das Lichtpanorama in den

Zimmern, und Roll Roboter kurven durch

Hotelflure. In Südostasien setzen Resorts

KI-Sprachassistenz ein, die Gästeanliegen

wie Late Checkout oder Essenswünsche in

ihrer Muttersprache löst. Die Gäste akzeptieren

das hier teilweise sogar lieber als

interaktive Mensch zu Mensch-Kontakte.

Was bedeutet das für uns? Plötzlich

verschiebt sich die Debatte vom „brauchen

wir KI?“ zu „wie integrieren wir sie

strategisch?“. Es geht jetzt nicht mehr

um Tools, sondern um Leadership und

Struktur: Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten

dafür, wer die Algorithmen

coacht und wer echte Geschichte erzählt.

Im westlichen Kontext dominieren gerade

noch Nachhaltigkeit und Reporting durch

KI, während hier in Asien personalisierte

Erlebnisse und Prozessautomatisierung

Hand in Hand gehen.

Hoteliers müssen verstehen: KI ist kein

Projekt, sondern ein vollwertiges Teammitglied

mit festen Rollen. Prozesse müssen

neu gedacht werden, Kompetenzen zugeteilt,

Governance-Strukturen geschaffen.

Wer entscheidet zukünftig über Gästepräferenzen,

Mensch oder Maschine? Wann

sagt der digitale Agent „Jetzt übernimmt

der Concierge“? Ohne klare Definitionen

bleibt KI ein schwarzer Kasten, wir verlieren

Kontrolle und Wirkung.

Ich fliege nächste Woche zurück, nicht

mit exotischer Reife, sondern mit einem

Auftrag: Der nächste Schritt muss sein, KI

nicht nur einzuführen, sondern zu führen,

wie ein Teammitglied, das man managt,

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

coacht und fördert. Wer das heute schafft,

hat morgen den Wettbewerbsvorteil.

Denn in Asien entsteht bereits, was bei

uns noch Zukunft ist. Und der Unterschied

liegt nicht in den Gadgets, sondern in der

Haltung..

Foto: Riccardo Giacometti


6-7/2025

AKTUELLES 61

Foto: Timo Lutz Werbefotografie

In Szene setzen

Ob in der Bäckerei, im

Bistro oder in der

Hotelküche – die vielseitigen

Kühlvitrinen

aus dem bewährten

Showcase-Programm

von HAGOLA setzen

frische Speisen stilvoll in

Szene. Jedes Modell ist

auf die optimale Lagerung

und Präsentation

abgestimmt – mit präziser

Temperatur- und

Feuchtigkeitsregelung für dauerhafte Frische. Umluftkühlung

sorgt für gleichmäßiges Klima und die filigrane Bauweise für eine

elegante Optik. Neue Glasaufsätze mit effizienter Isolierverglasung

und farbige Pulverbeschichtungen an Edelstahlteilen ermöglichen

zudem einen stimmige Integration ins bestehende Interieur. Im

Selbstbedienungsbereich bieten praktische Entnahmeklappen

oder offene Varianten zusätzlichen Komfort. Die Showcases sind

in verschiedenen Größen erhältlich – stationär oder mobil, gekühlt

oder ungekühlt.

www.hagola.de

Schnell getrocknet

Foto: Winterhalter

KÜHLTHEKEN

»MADE IN GERMANY«

Unsere Thekenlösungen für Ihren Bedarf –

setzen Sie auf Qualität und Vielfalt!

www.hagola.de

Kühlen mit Konzept

Die Getränkekühltheken von HAGOLA stehen in zwei Varianten –

„First Class“ und „Business Class“ – für maßgeschneiderte Lösungen

rund um alkoholische wie alkoholfreie Getränke. Ob in Bars oder

Eventlocations: Unterschiedliche Größen, durchdachte Ausstattungen

und ergänzendes Zubehör wie Schanksäulen, Wärmeschränke

oder Cocktailstationen ermöglichen funktionale Thekenanlagen.

Edelstahl- und Glasfronten mit energieeffizienten Dichtungen

sorgen für optimale Isolierung und einfache Reinigung. Farbige

Pulverbeschichtungen, strukturierte Fronten oder LED-Beleuchtung

bieten zudem gestalterischen Spielraum. Mit der Steuerung „Gastro“

kam auch eine neue Generation ins Spiel: digital und vernetzbar. Das

2,4-Zoll-Farbdisplay zeigt alle Parameter übersichtlich an und ein

QR-Code führt direkt zu Serviceinfos.

www.hagola.de

Foto: Hagola

Der Einsatz von Mehrweggeschirr gehört in der Gastronomie, insbesondere

in Schnellrestaurants, Schwimmbädern und Freizeitparks,

zunehmend zum Alltag. Um eine optimale Trocknung dieses

Geschirrs zu gewährleisten, setzt Winterhalter auf eine Systemlösung:

ein Zusammenspiel aus Spülmaschine, Korb und speziell für

Kunststoff entwickelter Spülchemie. Ergänzt wird dieses System

durch das Trocknungsgerät DMX. Für diese Lösung wurde Winterhalter

von der Fachjury des KÜCHE BEST PRODUCT GREEN

AWARD in der Kategorie Technik mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

Das Mehrweggeschirr wird dabei in kürzester Zeit so

getrocknet, dass es direkt nach dem Spülgang ineinander gestapelt

und verstaut werden kann. Die Restfeuchtigkeit ist dabei so minimal,

dass das Ergebnis einer vollständigen Trocknung entspricht.

www.winterhalter.com

auch Stechmücken, Wespen, Mostfliegen, etc.

Mit dem batteriebetriebenen automatischen Zerstäuber wird

Ungeziefer aus sämtlichen Räumen, auch Gasträumen ferngehalten.

Das geruchslose Spray ist für den Menschen völlig ungefährlich.

Ein Gerät deckt bis 70 qm Fläche ab.

Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,

selbst bei geöffneten Fenstern und Türen.

Wir haben auch andere Systeme für Küche,

Produktion und sehr große Räume am Lager.

progastro

Rüd Progastro GmbH & Co.KG

Heilsbergstr. 29-31 • 78247 Hilzingen

Tel: 07731 92 49 60 • Fax 07731 92 49 76

info@rued.info • www.rued.info


62 KÜCHENTECHNIK

6-7/2025

Cool & Grün

Moderne Kühltechnik spart Energie, schont Ressourcen und hält Ihre Speisen immer auf

Temperatur.

Von Michael Heinz

Die Wahl effizienter Kühlgeräte (Energieeffizienzklasse

A++ bis A+++) ist der

erste Schritt zu einem nachhaltigen

Küchenbetrieb. Achten Sie beim Kauf auf

umweltfreundliche Kältemittel (z. B. R290)

und Geräte mit Wärmerückgewinnung, um

Abwärme für Warmwasser oder Heizung zu

nutzen. Zusätzlich lohnt sich der Blick auf

geprüfte Gebrauchtgeräte: Oft sind diese

günstiger und technisch noch top.

Regelmäßige Wartung zahlt sich aus:

Saubere Kondensatoren und intakte Türdichtungen

reduzieren den Strombedarf

um bis zu 30 Prozent Platzieren Sie Kühlschränke

und Kühltruhen so, dass die Luft

ungehindert zirkulieren kann. Vermeiden

Sie Überfüllung und sortieren Sie Waren

nach Haltbarkeit – so finden Sie schneller,

was Sie brauchen, und minimieren lange

Türöffnungszeiten.Digitales Temperatur-

Monitoring und smarte Steuerungen helfen,

die Kühlkette lückenlos zu dokumentieren

und frühzeitig Abweichungen zu erkennen.

Nutzen Sie programmierbare Lastmanagement-Systeme,

um Ladezyklen in günstige

Stromtarifzeiten zu verlegen oder Nachtabsenkungen

zu aktivieren.

Schulen Sie Ihr Team darin, Speisen vor

dem Einlagern auf Raumtemperatur abkühlen

zu lassen und Türen konsequent zügig

zu schließen.

Mit diesen praxisnahen Maßnahmen

senken Sie Betriebskosten, erfüllen Hygieneanforderungen

und leisten einen aktiven

Beitrag zum Klimaschutz – für eine

zukunftsfähige Gastronomie.

Foto: Gastro

ADVERTORIAL

Cool investieren – Frigomac bringt

Frische auf den Punkt

In der Gastronomie wird zunehmend in

hochwertige Küchentechnik investiert –

vor allem in professionelle Kühllösungen.

Kühl- und Pizzatische, Sandwichtheken und

Aufsatzkühlungen zählen zu den meistgefragten

Produkten.

Frigomac steht dabei für Qualität: Als

österreichischer Marktführer mit exklusivem

Fokus auf europäische Marken liefern

wir Kühltechnik, die den hohen Ansprüchen

moderner Betriebe in Sachen Frische und

Hygiene gerecht wird.

Kälte nach Maß

Im Bereich Kühl- und Gefrierräume setzt Frigomac

auf exklusive Partnerschaften, etwa

mit BOXCOLD aus Italien. Nur bei uns erhältlich,

bieten diese Kühlzellen klare Vorteile:

› Rein europäische Fertigung mit kurzer

Lieferzeit (3–4 Wochen)

› Flexibles 20 cm-Raster und alle gängigen

Isolationsstärken (60–140 mm)

› Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

– mit einem Umsatzplus von bis

zu 80 %

Auch bei Kühlaggregaten vertraut Frigomac

auf Premiumqualität:

Mit Zanotti führen wir exklusive Aggregate

für jede Raumgröße – viele Modelle sind

sofort lieferbar.

Der Weg zur Kühlzelle

Der Trend geht klar in Richtung Kühl- und

Tiefkühlzellen – weg vom klassischen Kühlschrank.

Immer mehr Frigomac-Kunden

entscheiden sich für diese platzsparenden

und übersichtlichen Lösungen. Wichtig ist

dabei die richtige Planung: Ausreichend

Raum und passende Maße sind entscheidend.

Andreas Zois, CEO Frigomac.

Foto: Frigomac

Alles aus einer Hand

Von einzelnen Kühlmöbeln bis hin zu ganzheitlichen

Kühlkonzepten: Frigomac bietet

alles, was Gastronomie, Großküchen und

Supermärkte benötigen – zuverlässig, durchdacht

und aus einer Hand

www.frigomac.at


6-7/2025

KÜCHENTECHNIK 63

Kühlung weitergedacht

Foto: Winterhalter

Foto: Stalgast

Saro Gastro-Products präsentiert mit seiner neuen PRO-Serie

ein Kühlvitrinen-Sortiment, das Effizienz, modernes Design

und Nachhaltigkeit vereint. Die überarbeiteten Modelle verfügen

über leistungsstarke, energieeffiziente Kompressoren und zahlreiche

neue Funktionen, die den Betrieb vereinfachen. Darunter

die verbesserte Luftführungstechnologie, die die Frontscheiben

von außen belüftet und so beschlagene Sichtflächen zuverlässig

verhindert. Das Sortiment umfasst modulare Systeme wie die

Build-In-Lösung IRENE 120 BI sowie mobile Geräte mit robusten

Spezialrahmen und großen Rollen, ideal für den Einsatz auf Festivals,

Promotions oder im Vending-Bereich. Ergänzt wird das Portfolio

durch Kühlvitrinen mit Schubladen für Selbstbedienung und

Snackgeschäfte, sowie durch flexible Gestaltungsmöglichkeiten.

www.saro.de

Weinlagerung mit Stil

Die beiden neuen Weinkühlschränke von Stalgast ermöglichen

die fachgerechte Lagerung und stilvolle Präsentation von Wein

unter optimalen Bedingungen. Erhältlich sind sie als Eintemperaturgerät

für bis zu 116 Flaschen oder als Zweitemperaturgerät mit

separaten Kühlzonen für jeweils 20 Flaschen. Die Lagerung erfolgt

auf eleganten Holzablagen, während eine Umluftkühlung für eine

gleichmäßige Temperaturverteilung sorgt. Die Kühlung lässt sich

präzise über individuell einstellbare Parameter steuern. Für den

Schutz und Erhalt der Weinqualität sind die Flügeltüren mit einer

getönten Dreifachverglasung ausgestattet. Abgerundet wird das

elegante Gesamtbild durch das schwarze Gehäuse und eine dimmbare

LED-Innenbeleuchtung, die eine stilvolle Präsentation der

Flaschen im Gastraum oder Weinlager ermöglicht.

www.stalgast.de


64 TISCHKULTUR

6-7/2025

Saucen im Griff und Klima im Blick

Pasta lebt von der Sauce – und beides vom Teller, der sie trägt.

Von Nele Klaffl

Spaghetti, Farfalle & Co. fühlen sich

auf tiefen Tellern besonders wohl. Der

klassische Pastateller mit breitem Rand

und tiefem Spiegel hält die Sauce dort, wo

sie hingehört – bei der Pasta – und lenkt den

Blick ganz automatisch aufs Wesentliche.

Ethisch und ästhetisch

Genauso wie wir unsere Zutaten mit

Bedacht wählen, verdient auch das Geschirr

unsere Aufmerksamkeit. Denn Nachhaltigkeit

beginnt mit langlebigen, verantwortungsvoll

gefertigten Produkten. Keramik

und Porzellan gelten dabei als besonders

ressourcenschonend. Sie bestehen aus wenigen

natürlichen Rohstoffen, sind robust und

verbrauchen langfristig betrachtet weniger

Wasser und Energie als etwa Kunststoffalternativen.

Doch auch hier lohnt der zweite

Blick: Das beliebte „Bone China“ trägt seinen

Namen nicht zufällig und enthält tierisches

Knochenmehl. Wer auf tierfreie Materialien

achtet, sollte auch bei anderen Keramikarten

genauer hinschauen.

Über das Material hinaus

Nachhaltigkeit hört aber nicht beim Material

auf. Sie umfasst auch faire Arbeitsbedingungen,

Regionalität und transparente

Lieferketten. Orientierung bieten etwa

Hersteller, die nach den Prinzipien der World

Fair Trade Organization arbeiten, sowie

Gütesiegel wie „Made in Austria“ oder etablierte

Umweltlabels. So wie der Pastateller

somit Sauce und Pasta zusammenführt, vereint

nachhaltiges Geschirr all das, was auch

bei gutem Essen zählt: Qualität, Herkunft

und Verantwortung.

Foto: Dmitriy Tarasenko

ADVERTORIAL

Erleben Sie Effizienz, Qualität und

Flexibilität mit MAYWAY Kühlzellen

Suchen Sie eine neue Kühl- oder Tiefkühlzelle für Ihr Unternehmen oder

Ihr Restaurant? Als Kältetechnik Meisterbetrieb bieten wir Ihnen unsere

langjährige Expertise und hochwertige Produkte, die speziell für den professionellen

Einsatz entwickelt wurden. Ob Gastronomie, Lebensmittelherstellung,

Privathaushalte oder Laboratorien – unsere MAYWAY Kühlsysteme

überzeugen durch ihre Vielseitigkeit und hervorragende Qualität. Mit einer

breiten Auswahl an Größen und umfangreichem Zubehör bieten wir Ihnen

maßgeschneiderte Lösungen.

Der Name MAYWAY steht für kompromisslose Qualität. Unsere Kühlzellen

und Kühlaggregate sind energieeffizient, was durch hochwertige Isolierung

und leistungsstarke Technik zu erheblichen Stromkosteneinsparungen führt.

Ihre Investition in eine MAYWAY Kühlzelle kann sich bereits nach einem Jahr

amortisieren. MAYWAY Kühlzellen sind für eine Nutzung von 25 Jahren und

mehr ausgelegt. Von der Beratung über die Planung bis hin zur Montage und

Wartung Ihrer Kühlzellen – bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand. Unser

top geschultes Team von Kältetechnikern sorgt für den reibungslosen Betrieb

Ihrer Systeme.

Kontaktieren Sie uns unter Tel. 0810 100 180 für weitere Informationen

oder besuchen sie unsere Superstores für eine persönliche Besichtigung mit

Beratung und besuchen Sie uns online unter

www.mayway.eu.

Foto: MAYWAY


6-7/2025

TISCHKULTUR 65

Foto: Rüd

Fliegen im Restaurant

Mit dem automatischen Zerstäuber der

Firma RÜD Progastro wird ein grosses

und auch lästiges Problem gelöst.

Ungeziefer wie Fliegen, Stechmücken,

Wespen, Mostfliegen werden aus sämtlichen

Räumen beispielsweise, Gasträumen,

Verkaufsräumen von Bäckereien,

etc ferngehalten. Im 15-Minuten-Takt

gibt der batteriebetriebene Spender

den Duft einer afrikanischen Chrysanthemenart

(natürliches Pyrethrum, das

zur Vertreibung von Insekten dient) ab.

Nach 24 Stunden ist der Raum insektenfrei,

selbst bei geöffneten Türen und Fenstern und verhindert ein

Wiederbefallen auf Grund des Austreibungseffekts, den das Pyrethrum

ausübt. Das geruchlose Spray ist für Mensch und Haustier

ungefährlich. Ein Gerät deckt bis zu 70 qm ab. Der Spender ist aus

Kunststoff. Mit seinen Abmessungen von 12x9x29 cm ist er überall

in einer Höhe von ca. 2-3 m unauffällig anzubringen. Da das

Produkt in den letzten Jahren so erfolgreich verkauft wurde, stellt

die Firma Rüd Progastro den Zerstäuber gerne auch Ihnen acht

Tage kostenlos und unverbindlich zur Probe.

www.rued.info

Mehr als Optik

In der Gemeinschaftsverpflegung

muss Geschirr mehr

leisten, als nur gut

auszusehen. Hier

zählen vor allem

Funktionalität,

Langlebigkeit und

eine durchdachte

Gestaltung, die den

Anforderungen

eines oft hektischen Arbeitsalltags gerecht wird. EDGE von BAU-

SCHER setzt hier an und vereint zeitgemäßes Design mit funktionaler

Intelligenz. Stapelbare Teller, multifunktionale Schüsseln und

robuste Oberflächen machen das möglich und sorgen für Effizienz

in der Speisenlogistik – von der Ausgabenküche bis zum Servicebereich.

Dank hoher Kantenschlagfestigkeit und spülmaschinengeeigneter

Materialien überzeugt EDGE in der Betriebsgastronomie

ebenso wie in Schulen oder im Care-Catering. Die markante Facettierung

sorgt für Klarheit und Orientierung im Alltag – und verleiht

Speisen zugleich eine moderne Bühne.

www.bhs-tabletop-de

Foto: BHS tabletop AG

Porzellan mit Charakter

Große Auswahl.

Starker Service.

Foto: VEGA

Jede Speisenpräsentation erzählt eine Geschichte – mit der Porzellanserie

Nagoya von VEGA wird sie noch ein Stück lebendiger.

Die Serie vereint eine markante Keramik-Optik mit modernen

Akzenten und verbindet damit Handwerkskunst und zeitgemäßes

Design. Für eine besondere Tiefe und Dynamik am Tisch sorgt der

sanfte zweifarbige Verlauf, der jedes Stück zu einem Unikat macht.

Unregelmäßig gebrochene Ränder bei ausgewählten Teilen kreieren

eine organische, lebendige Optik und machen das Spiel mit

verschieden Formen noch interessanter. Neben dem natürlichen

Design überzeugt Nagoya auch funktional. Die Glasur sorgt für eine

ausdrucksstarke Oberfläche, während das Porzellan robust bleibt.

Spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet, erfüllt die Serie die

Anforderungen an eine professionelle Nutzung.

www.lusini.com

Ihr stressiger Alltag braucht einfache Lösungen.

Bei uns finden Sie alles – vom Besteck bis zum Stuhl.

Schnell, verlässlich, unkompliziert.

Entdecken Sie Vielfalt, die passt.

lusini.com

EMC-51006_AZ_GASTRO_Outdoor_98x130.indd 1 26.05.25 12:42


66 BARGELDLOS

6-7/2025

Foto: pexels

Wie bargeldlos in der Gastronomie

richtig rockt

Mehr Tempo, mehr Umsatz, mehr Zufriedenheit – mit smarten Kartenzahlungen für

Gastronomen.

Von Michael Heinz

Kartenzahlungen laufen schneller – kein

Suchen nach Kleingeld, keine Diskussion

um Wechselgeld. Das spart Zeit

bei Stoßzeiten und schafft Freiraum fürs

Service-Team. Weniger Bargeld bedeutet

weniger Zählaufwand, geringere Fehlerquote

beim Tagesabschluss, weniger Risiko

für Diebstahl oder Falschgeld.

Mehr Umsatz durch spontane Käufe

Wer nicht durch das Bargeld-Limit eingebremst

wird, bestellt vielleicht doch noch

einen Nachtisch oder Cocktail. Studien

belegen Umsatzsteigerungen von +8,5 %

bis +25 % – gerade Handheld-Kassensysteme

fördern spontane Mehrkäufe.

Komfort, Sicherheit und Trinkgeld

Besonders mobil-affine und internationale

Kundschaft erwarten Kartenzahlung – die

Gäste bleiben länger und geben mehr aus .

Außerdem punktet Ihr Lokal mit Hygiene –

kontaktlos zahlen minimiert die Keimübertragung.

Mit Kartenzahlung fließen die Einnahmen

direkt auf Ihr Konto – planbar, nachvollziehbar,

automatisiert . Digitale Belege

reduzieren Papierverbrauch und erleichtern

Buchhaltung und Prüfungen. Viele Terminals

bieten Trinkgeld-Buttons mit Prozentvorschlägen

– ein bewährter Anreiz, der zu

höheren Trinkgeldern führt .

Technik, die Sie brauchen

Hardware

• Kartenterminal: stationär, mobil

oder SoftPOS via Smartphone/

Tablets.

• Handhelds/Tablets für Servicekräfte:

für Direktabrechnung am

Tisch.

• Bondrucker, Kassenlade (bei

Kombination mit Bargeld), optional

Tisch-Displays.

Info

Praktische Tipps fürs Gelingen

1. Nudging aktiv einsetzen: Trinkgeldvorschläge (z. B. +5 %, +10 %) direkt am Terminal

erhöhen Einnahmen.

2. Team einbeziehen & schulen: Personal kennt das System, weiß Trinkgeldvorteile

zu nutzen und hilft Gästen bei Unsicherheiten.

3. Abläufe optimieren: Bei Hochbetrieb: kurze Zahlungsprozesse, klare Trennung

von Bar- und Kartenzahlung, einfache Menüführung am Terminal.

4. Systeme clever prüfen: Achten Sie auf kostenfreie Updates, TSE-Konformität und

zuverlässigen Support – lieber ein durchdachtes Lösungspaket als schnelle, teure

Flickschusterei.

5. Gebühren vergleichen: SoftPOS ist oft günstiger; vergleichen Sie Anbieter nach

Transaktionskosten und Fixkosten.

6. Digitale Belege nutzen: Bieten Sie Gäste per Mail oder SMS ihre Rechnung an –

spart Papier, wirkt modern und hinterlässt Eindruck.

Info

Software

• Cloudbasierte Kassensysteme

mit TSE-Schnittstelle, um rechtlich

sicher zu bleiben.

• Integriertes Payment: nahtloses

Zusammenspiel von Kassensoftware

und Terminal – damit

Zeit gespart und Medienbrüche

vermieden werden .

• Reporting-Funktionen: automatisch

Auszahlung, Trinkgeldübersicht

und Buchhaltung.

• Mobile Payment-Kompatibilität:

NFC für Apple/Google Pay etc.


6-7/2025

BARGELDLOS 67

Erfolgreiche Outdoor-Saison

Zum Start der Outdoor-Saison stehen viele Gastronomiebetriebe

vor bekannten Herausforderungen:

lange Laufwege, zu wenig Personal und wetterbedingten

Schwankungen. Digitale Tools können hier echte

Entlastung bringen. Mobile Kassensysteme verkürzen

Laufwege und beschleunigen den Ablauf im Service.

Self-Service-Konzepte wie Bestellungen per QR-Code

entlasten das Personal und steigern die Flexibilität.

Zusätzlich helfen wetterunabhängige Angebote wie

Take-away und Lieferung tragen dazu bei, Umsatzpotenziale

besser zu nutzen und neue Zielgruppen

zu erreichen. Die modulare Software von Gastronovi

bietet dafür eine zentrale Plattform, bündelt alle

Bestellungen und sorgt für reibungslose Prozesse,

höhere Gästezufriedenheit und wirtschaftlichen

Erfolg in der Außengastronomie.

www.gastronovi.com

Foto: Gastronovi

Foto: LUSINI

Digitale Werkzeuge

Effizienz am Point of Sale beginnt mit der Wahl des richtigen

Kassensystems. LUSINI Digital bringt mit ausgewählten

Partnern wie Degaso, Orderbird, Vectron Smart, Leafsystems

und Possum Kassensysteme ins Spiel, die sich flexibel an verschiedene

Betriebsformen anpassen. So etwa Degaso: mit

einer softwarebasierten Lösung, die mit einem transparentem

Preismodell auf allen Geräten läuft. Orderbird erleichtert durch

digitale Speisekarten und QR-Code-Bestellungen besonders

bei knapper Personaldecke den Alltag. Vectron Smart setzt auf

ein Mietmodell mit Cloud-Features und schneller Geräteverfügbarkeit

im Schadensfall. Leafsystems bietet ein modulares

System, das online wie offline zuverlässig funktioniert. Possum

rundet das Angebot mit hochwertigen Komplettlösungen und

persönlicher Einrichtung ab.

www.lusini-digital.com

ADVERTORIAL

Tap to Pay: Kartenzahlung direkt am Smartphone

Mit Gastronovi Pay wird bargeldloses Bezahlen so einfach wie nie zuvor:

Dank Tap to Pay lassen sich Kartenzahlungen direkt über ein iPhone

oder Android-Gerät abwickeln – ein separates Terminal ist nicht mehr

erforderlich. Ideal für den mobilen Service oder den Außenbereich. Gäste

profitieren von einem schnellen, kontaktlosen Service und zahlen bequem

per Karte oder Smartphone. Gleichzeitig wird der Ablauf für das Personal

effizienter: kürzere Wege, eine nahtlose Synchronisation mit dem Kassensystem

und eine automatische Trinkgeldfunktion. Das Ergebnis: Mehr

Komfort für die Gäste und deutlich weniger Aufwand im täglichen Betrieb.

www.gastronovi.com

Foto: gastronovi


Seite 68 bis Seite 79

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pixabay

Unter Kollegen

Kolumne

Es kommt einem vor wie bei „Täglich

grüßt das Murmeltier“: Nur startet das

Radio in der Früh nicht mit „I Got You,

Babe“, sondern mit Nachrichten von

immergleichen Belastungsideen: Ein

Bauernvertreter wünscht sich einen

Nächtigungseuro (wie originell: für die

Erhaltung der Almen), eine Wiener Politikerin

einen Kultureuro (als ob unsere

Gäste keine Eintritte zahlen würden),

ein Wirtschaftsforscher eine Erhöhung

der Ortstaxe.

Politiker sollen einfach die belasten,

die sie nicht wählen, nicht wählen können.

Doch das ist zu kurz gedacht: Weil

auf der einen Seite die Preise schon angehoben

werden mussten, teilweise bis

an die Schmerzgrenze. Auf der anderen

Seite – und deshalb blieb es wohl bei

unausgereiften Ideen: Weil Österreich

bei den Österreichern die beliebteste

Destination ist. Kroatien, die Türkei oder

Griechenland belegen bestenfalls den

ersten Platz mit deutlichem Abstand

zu Österreich. Weil erstens das Angebot

passt. Und zweitens das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und das muss auch

so bleiben. Deshalb, liebe Politik, Finger

weg von unseren Preisen. Die regelt der

Markt. Und das ist auch gut so!

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


69 AKTUELLES

6-7/2025

Food Waste im Hotel

Accor hat seit vielen Jahren eine Kooperation

mit Too Good to go, 2.846 t CO 2

wurden dank der Partnerschaft vermieden,

indem 345.188 nicht verkaufte Mahlzeiten

über 999 Hotels in 12 Ländern weiterverteilt

wurden. (Stand Ende 2023). Ein beachtlicher

Erfolg, wenn man bedenkt, dass Lebensmittelabfälle

im Durchschnitt rund 53 Prozent

des operativen Abfalls eines Hotels ausmachen.

Accor setzt auf einen ganzheitlichen

Ansatz mit Fokus auf Prozessoptimierung,

angepasste Gästekommunikation und technologische

Unterstützung (z. B. durch digitale

Tools zur Bedarfsprognose). Neben den

ökologischen Aspekten bringt die Reduktion

von Food Waste auch wirtschaftliche Vorteile

mit sich, etwa durch geringere Einkaufs-

und Entsorgungskosten. Als international

agierende Hotelgruppe mit über

10.000 Bars und Restaurants weltweit, setzt

Accor gezielt auf nachhaltige Lösungen im

Bereich Food & Beverage, was bei 200 Millionen

Mahlzeiten einen großen Hebel für

Einsparungen ergibt.

https://group.accor.com/

Foto: Accor

Nachhaltiges

Vorzeigeprojekt

Ein schöner Erfolg für das Hotel

AVIVA: Das Hotelkonzept wurde

als Vorzeigeprojekt in die Publikation

„Nachhaltigkeit in Österreich“

der Österreich Werbung aufgenommen.

Damit zählt das AVIVA offiziell

zu den 48 innovativen Betrieben, die

nachhaltigen Tourismus im Land

aktiv gestalten. Seit Jahren setzt

das Hotel mit seinem greenAVIVA

Programm auf ökologische, soziale

und wirtschaftliche Nachhaltigkeit

– und das, ohne auf Komfort und

Erlebnis zu verzichten. „Wir freuen

uns, wenn Kolleginnen und Kollegen

aus der Branche unsere Maßnahmen

übernehmen, denn nachhaltiger

Tourismus ist keine Option, sondern

ein gemeinsames Ziel“, betont

Geschäftsführer Christian Grünbart.

Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt

beim Sustainable Tourism Summit

in Bregenz, dient das AVIVA immer

wieder als Best-Practice-Beispiel.

www.hotel-aviva.at

Hüter der Dolomiten

Nachhaltigkeit beginnt vor Ort – und

genau das lebt Alta Badia im Herzen der

Dolomiten mit der Initiative ATIRA. Unter

dem Motto „jetzt handeln“ lädt ATIRA den

ganzen Sommer über zu Begegnungen und

Ausflügen ein, die Naturbewusstsein und

Respekt für die Umwelt fördern. Ob beim

mykologischen Streifzug mit Andrea, der den

Wald aus Sicht eines Pilzes erklärt, bei einer

Wanderung mit einem jungen Bauern, der die

Bedeutung gepflegter Bergwiesen zeigt, oder

als „Eco-Hiker“ beim Wandern mit Alessia,

wo Müll gesammelt und die Natur geschützt

wird: Gäste werden hier zu aktiven Hütern

der Dolomiten. Mit der GSTC-Zertifizierung

(Global Sustainable Tourism Council)

beginnt ein Engagement, um die Destination

zu einem Modell für ökologische, kulturelle,

soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu

machen.

www.altabadia.org

Foto: Alex Moling

Foto: Alena Koval


Tourismus lebt von und

mit der Nachhaltigkeit

Foto: ChrisPerkles


6-7/2025

TOURISMUS 71

Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist von einer intakten Natur und allem, was

sie hervorbringt, abhängig. Denn guter Tourismus basiert auf guter Umwelt und guten

Landschaften.

Von Petra Pachler

GASTRO hat Dr. Regina Preslmair,

Nachhaltigkeitsbeauftragte für Tourismus

im Bundesministerium für

Klima- und Umweltschutz, um ihre

Einschätzung zu diesem Thema gebeten. Sie

übertitelt das ganze Thema mit „Österreichs

Regionen denken Tourismus neu“.

„Sieht man sich die vielen aktuell von

Tourismus nahezu „geplagten“ Destinationen

wie Barcelona oder Amsterdam an,

versteht man, dass immer mehr Regionen in

Österreich Gegenmaßnahmen und langfristige

Strategien entwickeln wollen. Die Tourismusbranche

hat daher gemeinsam mit

dem Tourismus- und dem Umweltministerium

einen gemeinsamen Standard erarbeitet,

der die Regionen dabei unterstützen soll,

um sowohl für ihre Gäste als auch für die

Mitarbeiter und die Wohnbevölkerung weiterhin

ein attraktiver Lebensraum zu bleiben:

das Österreichische Umweltzeichen für

Tourismusdestinationen,“ so Dr. Preslmair.

Welche Fortschritte in den letzten

Jahren erzielt wurden

Nachhaltige Hotellerie kann durchaus auch luxuriös sein.

Foto: DIA Interactive_MCC

„In der Tourismusdestination Saalfelden

haben die vielen Diskussionen zwischen

den zahlreichen Stakeholdern im Zuge der

Zertifizierung zu einer deutlich gestiegenen

Wertschätzung füreinander geführt – auch

bei Gemeinden und Bergbahnen. Die Tourismusdestination

Saalfelden profitiert von

den Maßnahmen der Umweltzeichen-Destination,

indem jetzt nicht mehr nur eine

Gemeinde Mikro-Angebote für Öffentlichen

Verkehr anbietet, sondern die ganze Region.

In Zahlen zeigt sich die Verschiebung in

Richtung nachhaltigerer Betriebe nach der

Zertifizierung in einem Anstieg der Nächtigungen

in Umweltzeichen-zertifizierten

Betrieben in der Region Saalfelden um vier

bis fünf Prozent.

Die Region Seefeld profitierte durch die

Zertifizierung vor allem dadurch, dass das

zusammenhängende Zertifizierungssystem

einen übergeordneten Plan in die vielen

verschiedenen Projekte reingebracht hat,

die vorher nebeneinander gelaufen sind. In

der Praxis hat es für Seefeld bedeutet, dass

eine Gruppe an Leitbetrieben in der Region

in Workshops intensiv zusammengearbeitet

hat und so gemeinsam die Ansätze aus

der Theorie mit ihren Erfahrungen aus der

Praxis weitergebracht haben. Für die Tiroler

Region Seefeld war es in der Praxis besonders

hilfreich, dass gemäß dem Tiroler Tourismusgesetz

jeder Tourismusverband verpflichtend

einen Nachhaltigkeitskoordinator

bestellen muss, der die Prozesse optimal

unterstützen konnte.

In der Region Montafon war die Zertifizierung

eine logische Weiterführung der

seit Jahren laufenden Arbeiten in Richtung

einer nachhaltigen Tourismusentwicklung,

die einen guten Grundstock für die umfassenden

Anforderungen des Umweltzeichens

bildeten. Heidrun Stoiser, die Projektmanagerin

im PIZ Montafon, betont, dass die Zertifizierung

ein umfassendes Gemeinschaftswerk

sein muss, um langfristig erfolgreich zu

sein. Die langfristig aufgestellten Nachhaltigkeitsprojekte

sichern den nachhaltigen

Erfolg der umfassenden Arbeiten an der

Umweltzeichen Destinationszertifizierung:

„bewusstmontafon“ für regionale Produkte

oder „Naturverträglicher Bergsport im Montafon.

Neue Zertifizierungen

Inzwischen konnten auch die beiden Tiroler

Regionen Kaunertal und Pitztal die Anforderungen

des Österreichischen Umweltzeichen

erfüllen, sodass nun offiziell 11

Regionen ausgezeichnet sind. Das Ausseerland

arbeitet auch mit Hochdruck an der

Umsetzung und hat bereits die ersten neuen

Hotels und Gastronomiebetriebe als Partner

ins Boot geholt.

Und was sind dabei die größten Hürden,

bei der Zertifizierung? „Beim ersten Einstieg

in das Thema einer umfassenden Umweltzeichen-Zertifizierung

fühlen sich viele

Regionen oft überfordert, wie der Nachhaltigkeitsexperte

Thomas Wurzinger aus

Saalfelden auch im Austausch mit anderen

Regionen berichtet. Eine große Herausforderung

stellt die nötige Einbindung so

vieler Akteure und Interessensgruppen in

der Region dar, wie Gemeinden, Bergbahnen


72 TOURISMUS

6-7/2025

Nachhaltiges

Hotelzimmer

Kolumne

Was genau versteht man unter einem

nachhaltigen Hotelzimmer? Es ist das

Ergebnis eines konsequent durchdachten

Planungsprozesses – vom

ersten Entwurf bis zum Ende des Lebenszyklus.

Dabei geht es nicht nur

um ökologische Materialien, sondern

um die Frage: Wie bleibt ein Raum

zukunftsfähig? Das bedeutet einen

tiefgreifenden Umdenkprozess.

Die Realität zeigt: Noch immer

fehlt es an Transparenz über verbaute

Materialien, Rücknahmeprozesse

oder CO 2-Fußabdrücke. Was heute

hochwertig wirkt, kann in zehn Jahren

Sondermüll sein – und mit enormen

Entsorgungskosten verbunden.

Wie lässt sich also ein Hotelzimmer

nachhaltiger gestalten? Kreislauffähige

Matratzen mit Rücknahmegarantie,

schwimmend verlegte

Fliesen, modulare Möbel, recyclefähige

Armaturen, schadstofffreie Farben,

Materialien mit Cradle2Cradle-Zertifizierung,

Platten- und Bodenmaterial

mit Rücknahmegarantie und die Auswahl

der passenden Verbindungsmittel–

wer sich früh mit Circular Design

befasst, kann langfristig Kosten sparen,

Förderrichtlinien erfüllen und

neue Standards setzen.

Dabei zählt auch Kommunikation:

Jene zwischen den ausführenden Firmen

einerseits und andererseits die

Vermarktung nach außen. Gäste erwarten

nachhaltiges Handeln, ohne

auf Komfort zu verzichten. Wer nachhaltige

Materialien einsetzt, muss deren

Mehrwert kommunizieren. Nur so

wird aus einem „grünen“ Zimmer ein

glaubwürdiges Erlebnis.

Die Zukunft der Hotellerie ist zirkulär.

Und sie beginnt mit dem Mut,

Dinge anders zu denken – schön,

effizient und verantwortungsvoll zugleich.

Barbara Meindl-Cavar

Schönstil Gmbh

Ingenieurbüro für Innenarchitektur

barbara@meindlcavar.com

www.meindlcavar.com

Foto: Studio Valo

Natur am Ursprung bringt gesunde

Lebensmittel .

Foto: Karl Steinegger

und die verschiedenen Tourismusbetriebe“,

so Dr. Preslmair.

Hürden können auch oft durch

bestimmte Zielgruppen entstehen, die nicht

reagieren oder hinsichtlich der nachhaltigen

Vorstellungen der Region einfach schwer zu

erreichen sind.

Auch die Region Montafon berichtet,

dass der Aufbau eines funktionierenden

Stakeholdermanagements ein zentrales

und forderndes Thema im Zuge der Zertifizierung

war.

Insgesamt ist der Zertifizierungsprozess

auch aus Sicht des Umweltministeriums

sicher eine große Herausforderung für alle

beteiligten Stakeholder. Die Arbeit geht aber

auch nach der offiziellen Freigabe durch das

Umweltministerium weiter und es ist sicher

wichtig, auch langfristig Ressourcen einzuplanen,

damit der Einsatz kontinuierlich

Früchte trägt.

Vorteile der Zertifizierung

Alle befragten Regionen berichten, dass sich

das Umweltzeichen zu einem echten Qualitätsmerkmal

für ihre Region entwickelt

hat und eine wirklich gute Richtschnur für

zukunftsorientierten Tourismus darstellt. In

der Region Montafon führte es z. B. zur Ausarbeitung

einer Strategie zur Anpassung des

Montafoner Tourismus an die klimatischen

Veränderungen.

Dr. Regina Preslmair, Nachhaltigkeitsbeauftragte

für Tourismus im Bundesministerium.

Foto: Umweltzeichen

Der Nutzen des Umweltzeichens und

der Zertifizierungen ist klar: Es bietet einen

Leitfaden für Gäste, gibt Sicherheit und

schafft Vertrauen. Gleiches gilt auch für die

Zertifizierungen der Betriebe: Ein Hotel,

das mit dem Umweltzeichen ausgestattet

ist, garantiert die Einhaltung der jeweiligen

Kriterien und die umfassen u.a. ja auch das

Soziale. Das heißt, der Gast kann sicher sein,

dass in diesem Betrieb auch die Mitarbeiter

ein regelkonformes Umfeld haben, zumeist

wird hier dann auch weit mehr gemacht und

angeboten, als gefordert wird. Mitarbeiter-

Benefits sind dabei ein wesentlicher Bestandteil,

ebenso flexible Arbeitszeiten und die

individuelle Erstellung eines Arbeitsplanes.

Mitarbeiterhäuser und das Angebot von Kinderbetreuung

sind ebenfalls gefragte Module.

Nachhaltigkeit ist etwas, das uns alle

betrifft, denn sie hat großen Einfluss auf

die Umwelt. Und die bestimmt unser aller

Leben. Weil der Tourismus aber in besonderem

Maße auf eine intakte Landschaft

angewiesen ist, ist das Bestreben von Zertifizierungen

hier besonders hoch. So arbeitet

zum Beispiel derzeit auch das Ausseerland

intensiv an den Kriterien für das Umweltzeichen

und die Zertifizierung von Betrieben

geht sowieso kontinuierlich – und oft

auch unbemerkt – voran. Derzeit sind 700

touristische Betriebe in Österreich mit dem

Umweltzeichen zertifiziert.


6-7/2025

TOURISMUS 73

Wegweiser zur

Nachhaltigkeit

Was bedeutet eigentlich

„nachhaltiges

Campen“? Wer sich für

einen umweltfreundlichen

Urlaub entscheiden

möchte, steht oft vor

einem Siegel-Wirrwarr.

JetCamp schafft Abhilfe

– und macht erstmals

sichtbar, welche Campingplätze in Europa

sich messbar für Umwelt, Klima und soziale

Verantwortung einsetzen. Auf der Plattform

werden anerkannte Nachhaltigkeitslabels

wie Green Key, EU Ecolabel, EcoCamping,

ISO 14001, Biosphere oder das Österreichische

Umweltzeichen direkt bei den Platzprofilen

ausgewiesen. Damit ist auf einen

Blick klar, wer aktiv Energie spart, Müll

trennt, Biodiversität schützt, auf Pestizide

verzichtet oder faire Arbeitsbedingungen

fördert. Zahlen belegen das wachsende

Engagement: Über 237 Plätze europaweit

tragen das EcoCamping-Label, 167 davon

in Deutschland, elf in Österreich.

www.jetcamp.com

Foto: Snapwire

Qualität vor

Quantität

Mit dem stieg’nhaus eröffnete am

Hochkönig ein Boutiquehotel,

das den Zeitgeist neu denkt: Quiet

Luxury in seiner pursten Form. Nur

sechs individuell gestaltete Suiten,

ein stimmiges Designkonzept und

Gastgeber, die sich als Quereinsteiger

selbst neu erfunden haben.

Maria und Tom Heidenreich setzen

auf Rückzug statt Reizüberflutung,

auf Qualität statt Überfluss. „Luxus

meint weniger das Mehr, sondern

das Optimum“, bringt es Maria auf

den Punkt. Atmosphäre und Ästhetik

fügen sich im stieg’nhaus zu einem

kuratierten Gesamtbild – inspiriert

vom Wabi-Sabi-Prinzip und veredelt

mit Naturstein, Leinen und Messing.

Auch das hauseigene Restaurant fügt

sich in das Konzept ein: Casual Fine

Dining basierend auf den fünf Elementen,

komponiert von Küchenchef

Benjamin Jochum und Sommelier

Alexander Adlgasser.

www.stiegnhaus.at

Tourismusprojekt des Jahres

Mario Kart in Echt und auf Schnee – so

beschreibt Franz Naturner von den Dorfgasteiner

Bergbahnen das preisgekrönte

Projekt „Early Winter Mountaincart“. Beim

Zipfer Tourismuspreis 2025, der im Rahmen

der Veranstaltung „Brennpunkt Innovation“

an der Fachhochschule Salzburg verliehen

wurde, sicherte sich dieses besondere

Erlebnis den ersten Platz. Noch vor dem

Skibetrieb sausen Gäste mit speziell ausgestatteten

Mountaincarts ab 7:30 Uhr die

frisch präparierten Pisten hinunter – eine

Kombination aus Action, Naturgenuss und

Fahrspaß. Die Organisatoren von SalzburgerLand

Tourismus, Zipfer, FH Salzburg und

ORF Salzburg freuten sich auch heuer über

zahlreiche herausragende Einreichungen.

Neben den begehrten Zipfer-Pokalen erhalten

die Top drei Plätze ein Preisgeld von insgesamt

5.000 Euro. www.salzburgerland.com

Foto: SalzburgerLand Tourismus

Foto: karinpasterer.com


74 BAD & WELLNESS

6-7/2025

Wellness-Wohnzimmer

Der Wellnessbereich eines Hotels ist oft auch das Aushängeschild des Hauses.

Dementsprechend sind nicht nur ständige Neuerungen notwendig, sondern dieser Bereich

wird auch immer luxuriöser.

Von Petra Pachler

Und dabei fließt eine Menge Geld.

Eines der jüngsten Beispiele ist das

4-Sterne-Superior-Genießerhotel am

Kärntner Faaker See. Ein neuer Zubau von

100 m 2 ergänzt die vorhandenen 1.000 m 2

im Wellnessbereich, die gleichzeitig adaptiert

wurden: Gesamtinvestition vier Millionen

Euro! Die Namen Baumspa und Seemotionenspa

mit dem Ruheraum der Stille

signalisieren den Trend, die Umgebung zu

integrieren. Scheinbar unzählige Ruheräume

, die gefühlt ineinander fließen und

ein Interieur mit Sofas und Couches aus

hochwertigem Stoff und kleinen Tischen,

das eher einem Wohnzimmer ähnelt, als

einem Spa.

Licht ist ein zentrales Element

Vorbei sind die Zeiten von dunklen, oder

gar düsteren Spabereichen. Im Karnerhof

wird dieser Trend auch gleich mit der neuen

Namensgebung „Lichtquelle-Spa“ deutlich.

Hier wurden das umgestaltete Hallenbad

samt Whirlpool integriert, durch die Panoramascheiben

spiegeln sich See und die Berge

wider. Deren Inspiration für den neuen Spa-

Bereich zeigt sich dann deutlich im Inneren:

Lichtdurchflutet und offen, warme Blauund

Grüntöne sowie hochwertige Materialien.

On top die erweiterte Saunalandschaft

mit Biosauna, dem Cool Walk und dem Salzraum.

Der Sport- und Yogaraum Seefit und

der neue 20 Meter lange Pool mit Blick auf

den Faaker See zeigen: Wellness hat auch

etwas mit Bewegung zu tun.

Ausgestattet wurde der Wellnessbereich

von regionalen, wie auch namhaften Firmen,

wie Bloom, Domiziani, Vincent Sheppard

oder Englisch Dekor. Sie alle zeigen die

Relevanz der aktuellen Wellness-Entwicklung:

Hochwertig, luxuriös und eher einem

Wohnraum gleichend, haben die modernen

Wellnessbereiche nichts mehr gemeinsam

mit den früheren wackeligen Liegen rund

um ein Schwimmbecken.

Großzügigkeit und Qualität

Der Karnerhof hat im Zuge der Renovierung

auch in neue Zimmer investiert und

da zeigen auch die Bäder Komfort: hochwertig,

mit Ausstattern wie Villeroy&Boch,

Geberit oder Grohe und vor allem mit viel

Platz. Neben zwei Waschbecken im Doppelzimmer,

gibt es hier an der jeweiligen vis-avis

Wand eine Art Schminktisch, der gleichermaßen

der Schönheitspflege, wie der

Ablage dient. Großzügigkeit in allen Bereichen

soll Freiheit und Luxus gleichermaßen

signalisieren. Der Ausbau im Karnerhof zeigt

deutlich die Richtung, wohin Wellness &

Spa gehen: Luxuriös und mit vielen kleinen

Assets. Wie Leselampen bei den Liegen und

Sofas mit Stoffbezug, Lampen dienen nicht

als Lichtquelle, sondern auch als Blickfang

und sorgfältig abgestimmte Dekoelemente

ergänzen den Gesamteindruck.

Plastikliegen waren gestern, heute hat

man Wohnzimmer-Atmosphäre.

www.karnerhof.com

Fotos (2): Thurner Generalplanung Foto: Karnerhof


6-7/2025

BAD & WELLNESS 75

Foto: hollu

Offene Türen

Zum

120-jährigen

Firmenjubiläum öffnete

hollu seine Türen

– und feierte mit der

Region eine Erfolgsgeschichte,

die im Jahr

1905 als kleine Seifensiederei

begann. Beim

Tag der offenen Tür

erkundeten zahlreiche

Besucher den neugestalteten

hollu Campus und erhielten eindrucksvolle Einblicke in

die moderne Welt der Hygiene. Führungen durch das neue Produktions-

und Logistikgebäude zeigten, wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung

und die 17 SDGs im Unternehmensalltag verankert sind. In

der Abteilung Forschung & Entwicklung wurden eigene Waschmittel

abgefüllt, Schutzbrillen aufgesetzt und spannende Experimente

durchgeführt. Auch der angrenzende Naturerholungspark lud zum

Verweilen ein. Der Tag der offenen Tür war somit ein Fest des Austauschs,

der Begegnung und der Verbundenheit mit der Region.

www.hollu.com

Für intensive Pflege

LUSINI stellt mit Alpine

Pure und Fresh Relax

zwei neue Bio-Kosmetiklinien

von V-Touch vor, die

Qualität und Nachhaltigkeit

wohltuend verbinden.

Entstanden in Zusammenarbeit

mit der Tiroler

Firma Brüder Unterweger,

bieten sie natürliche

Pflege und ein exklusives

Gästeerlebnis. Alpine Pure, verfügbar als Haar- und Duschshampoo,

Bodylotion sowie Flüssigseife, verströmt den beruhigenden

Duft von Zirbenöl und schafft so eine angenehme Atmosphäre.

Fresh Relax kombiniert nährendes Hanföl mit erfrischendem Zitronenöl

für ein vitalisierendes Pflegegefühl. Die Produkte kommen

in nachhaltigen Pumpspendern in zwei Größen und praktischen

Nachfüllflaschen. Das reduziert Verpackungsmüll und erleichtert

gleichzeitig die Handhabung und Nachbestellung im Hotel– eine

zeitgemäße Lösung für bewusste Gastgeber.

www.lusini.com

Foto: Lusini

Foto: Hotel Weisses Kreuz/Daniel Zangerl

Sieg aus Südtirol

Die Wellness Aphrodite 2025 geht in den Südtiroler Vinschgau:

Das Design-Hotel Weisses Kreuz in Burgeis wurde erstmals mit

dem Branchenpreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Gesamtkonzept“

überzeugte das Vier-Sterne-Superior-Haus mit der Verbindung

aus historischem Flair, moderner Architektur, Haubenküche,

elegantem Spa und herzlicher Gastfreundschaft. Inhaberin Mara

Theiner zeigt sich stolz: „Besonders freut mich, dass wir diese

große Auszeichnung als vergleichsweise kleines Hotel erhalten

haben. Das zeigt, dass es bei Spas nicht mehr nur um Quadratmeter,

sondern das gesamte Wohlfühlerlebnis im Haus geht.“ Organisator

des Events war zum nunmehr 22. Mal meintophotel.de. Mit

der Preisverleihung würdigt das Reiseportal die herausragendsten

Spahotels im deutschsprachigen Raum in elf Kategorien.

www.weisseskreuz.it

JUBILÄUMS-

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Strahlend sauber, spürbar gepflegt –

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an und bleibt länger wie neu.

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76 BAD & WELLNESS

6-7/2025

Foto: Hotel Hochschober

Innenpool, drei Außenpools und das Seebad: Luxus und Nachhaltigkeit

lassen sich durchaus verbinden.

Foto: Pachler

30 Jahre Nachhaltigkeit

Ein See vor der Haustüre, allerdings mit Temperaturen nur für Hartgesottene.

Von Petra Pachler

Da muss eine Lösung her, dachten

sich die Betreiber des Ferienhotels

Hochschober auf der Turracher Höhe

bereits vor 30 Jahren. Der Turracher See

erreicht auch im Hochsommer kaum 20°C,

was auf 1.800 Meter Höhe nicht unbedingt

ungewöhnlich ist, aber doch nur wenige

Schwimmer anlockt. Eine wärmere Lösung

musste also her, wie Peter Leeb, der Vater

der heutigen Besitzerin, Karin Leeb, konstatierte.

Die fand sich in Form der innovativen

Idee eines Pools im See, die Peter Leeb mit

findigen Fachleuten nach mehrjähriger Planung

umsetzte.

So entstand ein 25 x 10 Meter großer

Rahmen mit Seitenwänden, der unten offen

war und mit einem ausgeklügelten Heizsystem

die oberen drei Meter Seewasser

erwärmt. Das damals weltweit einzigartige

Seebad funktioniert nach einem physikalischen

Prinzip: warmes Wasser schwimmt

auf kaltem. Die Heizung verbirgt sich in

schwimmenden Edelstahl Pontons, die

das Bad bis in eine Tiefe von drei Metern

abgrenzen. So bleibt das warme Seewasser

oben, das kalte bildet die natürliche Grenze.

Das erwärmte Wasservolumen wird alle 10

Stunden einmal ausgetauscht.

Umweltschonender Betrieb

Mittels Wärmepumpe, die 24/7 läuft, und mit

dem Rücklauf der Fernwärme aus dem Hackschnitzelwerk,

erfolgt die Erwärmung auch

energiesparend, die Technik ist hochwertig

und die Wartung intensiv – aber nachhaltig.

500 qm nachhaltige Wasserfläche

Mit dem See kommen zu den 500 m 2 Wasserfläche

im Hotel nochmals 190.000 qm

dazu, wobei letztere nur bedingt nützbar

sind. Ganzjährig verfügbar sind das Seebad,

drei Außenbecken im Felsenbad sowie ein

Indoorbecken und einen Indoorwhirlpool.

Alle herkömmlichen Pools werden möglichst

nachhaltig mit Unterdruck- bzw. Saugfilter

sowie Sandfilteranlagen betrieben. Hier wird

das Wasser mittels Pumpe zur Sandfilteranlage

transportiert und dort durch eine Schicht

speziellen Filtersands gepresst, um Schmutzpartikel

und Verunreinigungen zu entfernen.

Danach wird das gereinigte Wasser zurück in

den Pool geleitet.

Ganz grundsätzlich gilt, dass die Wasseraufbereitung

mit der Regelung des pH-Werts

beginnt. Stimmt dieser nicht, werden die

Flockung und die Desinfektion erheblich

behindert

Best Practice Award

Das Hotel Hochschober ist in punkto Nachhaltigkeit

schon seit langem ein Vorreiter.

Die thermische Sanierung wird vorangetrieben,

die Photovoltaik-Anlage spart 20 Prozent

des Energiebedarfs ein, die Wärmeenergie

bezieht das Hotel schon seit 1997 aus

dem Biomasse-Heizwerk auf der Turracher

Höhe. Mehrweggebinde sind Standard und

den Restmüll komprimiert eine moderne

Müllpresse. Für all dieses Engagement

erhielt das Hotel u.a. 2023 den Best Practice

Award, der damals erstmals von der ÖW und

WKÖ ausgeschrieben wurde.

2022 hat das Hotel beim SDI Rating

als eines von erst 20 Hotels in Österreich

das erste SDI Rating abgeschlossen und

den Status Bronze erreicht. Dieser Sustainable

Development Index weist anhand

von vielen Parametern das Engagement

in Sachen Nachhaltigkeit aus. 2023 wurde

Silber erreicht, was in Anbetracht der Höhenlage

und der Tatsache, dass sich das Hotel

Hochschober als Wellnesshotel positioniert,

beachtlich ist. Man sieht: Luxus und Nachhaltigkeit

lassen sich durchaus verbinden,

aber es bedarf hohen Einsatzes und ausgeklügelter

Systeme.

www.hochschober.com


6-7/2025

BAD & WELLNESS 77

Foto: hollu

Klarheit im Pool

Ein hygienischer Pool

trägt wesentlich zum

Wohlbefinden im Hotelund

SPA-Bereich bei. Ob

Außenbecken, Innen- oder

Whirlpool – jede Anlage

stellt eigene Anforderungen

an Reinigung und

Pflege. Outdoorpools sind

durch Pollen, Laub und

Regenwasser besonders

umweltanfällig und erfordern

eine intensivere Reinigung. Innenpools benötigen eine

durchdachte Belüftung, um der Bildung von Schimmelsporen

vorzubeugen. Besonders anspruchsvoll sind Whirlpools, da die

konstant hohen Wassertemperaturen ein ideales Umfeld für Bakterienwachstum

bieten. Engmaschige Kontrollen und der gezielte

Einsatz hochwertiger Desinfektionsmittel sind hier essenziell.

hollu unterstützt mit einem umfassenden Hygieneangebot – von

der Reinigung technischer Anlagen über die Wasserpflege bis zur

Einhaltung gesetzlicher Standards.

www.hollu.com

Bodenlösungen

INKU bringt mit der Designboden-Kollektion

555 eine ebenso

funktionale wie flexible Lösung auf

den Markt – gemacht für Räume, die

einiges aushalten müssen und dabei

gut aussehen sollen. Ob Stadthotels,

klassische Landgasthäuser oder

Gastronomiekonzepte im Industrial-Look:

Die neue Kollektion passt

sich unterschiedlichen Anforderungen

und Stilwelten an. Sie kombiniert

50 Dekore aus Cycle, Wooden

Styles und Mineral Styles, ergänzt

um acht neue Holzdesigns, darunter

sechs im Fischgrät-Format.

19 Dekore sind synchrongeprägt

und bieten realistische Oberflächen – acht davon mit dem neuen

7 mm SPC ABA Click-System. Dieses ermöglicht größere, fugenlose

Flächen dank hartem Kern aus Stone Polymere Composite.

Alle Böden sind als Klebe- und zum Teil auch als Klickversion mit

Trittschalldämmung erhältlich.

www.inku.at

Foto: Inku

ADVERTORIAL

Bad & Wellness neu gedacht – mit

Sanotechnik

Fotos: Sanotechnik

Seit über 50 Jahren steht Sanotechnik

für Innovationskraft, Qualität und

Kundennähe im internationalen Sanitärhandel.

Unser Sortiment vereint ästhetisches

Design mit höchster Funktionalität

– und wird laufend weiterentwickelt, um den

Anforderungen moderner Badarchitektur

gerecht zu werden.

Unsere exklusiven Brausetassen – gefertigt

in der EU – stehen für Langlebigkeit,

Stabilität und unkomplizierte Montage.

Sie bilden die ideale Basis für individuell

geplante Duschlösungen. Wer das Außergewöhnliche

sucht, wird bei unseren freistehenden

Badewannen fündig: stilvolle Highlights,

die Komfort und Design vereinen.

Komplettduschkabinen ermöglichen ganzheitliche

Lösungen für anspruchsvolle Bäder,

während unsere Outdoor-Whirlpools echte

Spa-Momente unter freiem Himmel bieten –

Wellness pur, ganz entspannt zuhause.

Sanotechnik steht für verlässliche Qualität,

gelebte Innovation und kundenorientierte

Lösungen. Unser Anspruch: Produkte,

auf die man sich verlassen kann – und

Räume, in denen man sich gerne aufhält.

Jetzt als B2B-Kunde registrieren und die

ganze Vielfalt entdecken. Unsere Produkte

sind europaweit in führenden Baumärkten

und bei namhaften Onlinehändlern erhältlich.

Mehr Inspiration und Einblick unter:

www.sanotechnik.com


78 KARRIERE

6-7/2025

Foto: fauxels

Wo sich die Branche in Sachen

Nachhaltigkeit weiterbildet

Gäste, Mitarbeitende und Politik stellen immer höhere Ansprüche an nachhaltiges Handeln.

Die Branche muss mit fundiertem Wissen nachziehen.

Von Nele Klaffl

Mittlerweile ist Nachhaltigkeit fester

Bestandteil fast aller touristischen

Studiengänge im deutschsprachigen

Raum, wenn auch mit unterschiedlicher

Gewichtung. Wer tiefer in das Thema einsteigen

möchte, findet eine Vielzahl spezialisierter

Studienrichtungen wie „Nachhaltigkeitsmanagement“

oder „Green Marketing“.

Diese Studiengänge sind jedoch in der Regel

nicht auf die Tourismus- und Gastrobranche

zugeschnitten. Eine der wenigen Ausnahmen

ist der Masterstudiengang „Nachhaltige

Regional- und Destinationsentwicklung“

an der UMIT Tirol.

Weiterbildung kompakt

Wesentlich zugänglicher ist die Weiterbildung

abseits der Hochschulen. So bietet das WIFI

mit dem Diplomlehrgang „Nachhaltigkeit in

der Hotellerie & Gastronomie“ eine umfassende

Qualifikation – von Green Marketing

bis hin zu Change Management. Weitere

Angebote wie „Nachhaltigkeit professionell

managen“ oder Programme, die österreichweit

und online verfügbar sind, richten sich

gezielt an Führungskräfte, auch über die

Branche hinaus, die ökologisches Handeln

strategisch umsetzen wollen.

Zertifiziertes Know-how

Ein weiterer großer Player in der Weiterbildungslandschaft

ist die TÜV Austria

Akademie. Kurse wie „Nachhaltigkeit im

Lebensmittelbetrieb“ sowie Ausbildungen

zum zertifizierten CSR-Manager oder

Umweltbeauftragten kombinieren technisches

Fachwissen mit Praxisbezug. Ein Blick

über die Landesgrenzen hinaus lohnt sich: In

Deutschland etwa bietet Chefs Culinar die

Weiterbildung zum „Nachhaltigkeitsbeauftragten

in der Gemeinschaftsverpflegung“

an, die Wirtschaftlichkeit, soziale Verantwortung

und Umweltschutz mit Gesundheit und

Genuss in Einklang bringen soll.

Aller Anfang ist schwer

Auch die ÖHV engagiert sich im Weiterbildungsbereich.

Im Nachhaltigkeitslehrgang

werden Maßnahmen vermittelt, die für den

Erhalt des Österreichischen Umweltzeichens

erforderlich sind. Für eine Fortsetzung des

Lehrgangs im laufenden Jahr konnte jedoch

mangels Anmeldungen keine ausreichende

Teilnehmerzahl erreicht werden, um eine

hochwertige Ausbildung zu garantieren.

Mit Rückenwind

Programme wie der „Skills Scheck“ der FFG

oder Förderungen durch die Arbeiterkammer

erleichtern sowohl Unternehmen als auch

Einzelpersonen den Zugang zu Weiterbildung

– und sorgen dafür, dass Nachhaltigkeit nicht

an den Ressourcen scheitert.


6-7/2025

KARRIERE 79

Foto: GOLTAGENCY

Cocktail-Wettbewerb

Zeit, den Shaker

zu schwingen:

Die Meister Hunter

Competition 2025

sucht Europas

talentierteste Bartender.

Teilnehmende

aus acht

Ländern – darunter

Deutschland und

Österreich – sind

eingeladen, ihre Kreationen mit Jägermeister Manifest zu präsentieren.

Neben Ruhm und Ehre winken attraktive Preisgelder.

Florian Beuren, Brand Ambassador von Jägermeister und Initiator

des Wettbewerbs, zeigt sich begeistert: „Wir sind stolz darauf, Bartender

aus ganz Europa zusammenzubringen, um ihre Kreativität

zu feiern.“ Die Bewerbungsphase läuft noch bis 2. August 2025.

Mitmachen ist einfach: Cocktail kreieren, unter #meisterhunter25

auf Instagram posten und die offiziellen Teilnahmebedingungen

beachten. Die besten Bartender jedes Landes treffen sich schließlich

in London zum großen internationalen Finale.

www.jägermeister.at

Staatsmeisterschaften

77 Lehrlinge aus

dem ganzen Land

stellten bei den diesjährigen

„JuniorSkills

2025“ im WIFI Kärnten

ihr professionelles

Können unter Beweis.

In den Bereichen

Küche, Rezeption und

Service kämpften die

besten Nachwuchstalente

der Tourismusbranche an drei Wettbewerbstagen um den

begehrten Titel „Staatsmeister:in“. Josef Leitner aus dem Hotel

Berghof (Salzburg) konnte in der Küche den ersten Platz ergattern.

In der Rezeption gewann Malena Mayer von Apart4you (Steiermark)

das Rennen für sich. Der dritte Sieg in der Kategorie Restaurantservice

ging an Anton Santner von der Hotel Königgut GmbH

(Salzburg). „Unsere Lehrlinge sind Vorbilder und Botschafter für

eine starke duale Ausbildung, gelebte österreichische Kulinarik

und Gastfreundschaft“, brachte es Gastronomie-Obmann Mario

Pulker auf den Punkt.

www.wko.at

Foto: Thomas Pircher

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80 PERSONALIA

6-7/2025

Foto: Die Fotografen Foto: Knura

Wechsel mit Weitblick

Willy Lehmann ist neuer Präsident der Austrian Marketing

Confederation (AMC) und folgt auf Georg Wiedenhofer,

der das Amt über ein Jahrzehnt

prägte. Mit über 2.500

Mitgliedern steht der Verband

für Austausch und Exzellenz

im Marketing. Lehmann will

diese Kooperation fördern,

europäische Präsenz stärken

und Marketing als strategische

Unternehmensführung

noch intensiver ins Bewusstsein

rücken.

www.austrian-marketing.at

Neue Führungsspitze

Alois Rainer wurde mit großer

Mehrheit zum neuen Obmann

des Fachverbandes Gastronomie

der WKÖ gewählt und folgt damit

Mario Pulker nach, der den Verband

zehn Jahre lang geprägt hat.

In der Wirtschaftskammerorganisation

ist Rainer seit mehr als

20 Jahren aktiv. Als seine beiden

Stellvertreter in den kommenden

fünf Jahren werden der Steirer

Klaus Josef Friedl und der Wiener

Wolfgang Binder fungieren.

www.wko.at

Kommunikation im Wandel

Die Egger Getränke Gruppe verstärkt

ihr Führungsteam: Seit

April verantwortet Mag. Marion Karl

als neue Head of Marketing und PR

den Markenauftritt der gesamten

Produktpalette – von Marken wie

Egger Bier und Radlberger über

Granny’s bis hin zum Lohnfüllungsund

Handelsmarkengeschäft. Neben

Markenführung wird sich Karl auch

verstärkt dem Employer Branding

sowie der Kommunikation im B2B-

Segment widmen.

www.eggergetraenke.at

Operative Verstärkung

Tim Kruppe startet als neuer

COO bei Gastronovi und

übernimmt damit die Leitung

aller operativen Geschäftsbereiche

des Bremer Softwareunternehmens.

Der Branchenexperte

bringt umfassende

Führungserfahrung aus Gastronomie

und Handel mit,

zuletzt bei METRO Deutschland

im Sales Management. „Seine strategische Erfahrung

wird unsere Entwicklung maßgeblich vorantreiben“, sagt

CEO Andreas Jonderko.

www.gastronovi.com

Foto: Max Luis Köbele

Foto: gastronovi

Foto: Katharina Schiffl

Neu besetzt

Martin Thyri übernimmt die Direktion des Hotels Sans

Souci Wien. Der langjährige Mitarbeiter kennt das Hotel

von Grund auf – vom Praktikum bis zum Resident Manager.

„Das Sans Souci ist für mich ein Herzensprojekt“, sagt

er. Andrea Fuchs, die

das Hotel seit Beginn

maßgeblich geprägt

hat, wechselt in die

Gruppenentwicklung

der Sans Souci

Sphere und bleibt als

Head of Hospitality

weiterhin eng verbunden.

www.sanssouci-wien.com

Intern aufgestiegen

Florian Perteneder ist neues

Mitglied der Geschäftsführung

der Therme Wien. Zuvor

war er als Prokurist und General

Manager tätig. Der studierte

Betriebswirt begann seine Karriere

2006 als Management-Trainee

im alten Kurbad Oberlaa und

hat sich seither durch zahlreiche

Leitungsfunktionen an mehreren

Standorten der VAMED Vitality

World bewährt. 2018 wurde er

als „Best Spa Manager Europe“

ausgezeichnet.

www.thermewien.at

Foto: Therme Wien/Tanja Hofer


6-7/2025

BUCHTIPPS 81

Foto: DK Verlag

Foto: DK Verlag

Foto: Stefan Haderer

Veganes Italien

Giuseppe Federici und seine Nonna

Marianna zeigen in über 80 typisch

italienischen Familienrezepten, wie

unkompliziert pflanzliche Küche à la

Bella Italia gelingt. Von Antipasti bis

Cannoli, von Lasagne bis Risotto –

viele Klassiker sind traditionell vegan

oder lassen sich mit kleinen Kniffen

pflanzlich zubereiten. Stimmungsvolle

Fotos und Nonna-approved-Rezepte

machen dieses Buch zum mediterranen

Genuss.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 288 Seiten

Einband: Gebunden

26,95 €, ISBN: 978-3-8310-5005-5

Sonnenverwöhnter Genuss

Ben Tish entführt in seinem Kochbuch

auf eine kulinarische Reise von

Sizilien bis Marokko, von Südfrankreich

bis Griechenland. Mit über 140 Rezepten

bringt er den Geschmack sonnenverwöhnter

Küsten und aromatischer

Märkte auf den heimischen Tisch. Ob

Tapas, Falafel oder Orangen-Kardamom-Tarte

– seine Gerichte feiern die

mediterrane Lebensfreude und wecken

Sehnsucht nach Sommer, Sonne und

Meer.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 304 Seiten

Einband: Gebunden

29,95 €, ISBN: 978-3-8310-5053-6

Auf kaiserlichen Spuren

Stefan Haderer begibt sich in seinem

Sachbuch „Im Schatten Homers. Kaiserin

Elisabeth in Griechenland“ auf die

Spuren einer kaiserlichen Odyssee. Die

neue Sonderausgabe enthält bisher unbekanntes

Archivmaterial aus dem bislang

noch kaum erforschten Nachlass Warsberg

und erweitert den Blick auf Sisis Begeisterung

für Griechenland – von Korfu nach

Athen, von den Ruinen in Mykene bis nach

Troja.

https://kdp.amazon.com

Umfang: 287 Seiten

Einband: Gebunden

43 €, ISBN: 9798314366028

Foto: 1. B F S

Foto: Ulmer

Foto: Ulmer

Mit allen Sinnen

Aus dem Wald

Allround-Talent

Die 1. Bayerische Fleischerschule Landshut

hat mit „SEE. SMELL. TASTE.

TELL“ ein Buch-Set entwickelt, das sich

der sensorischen Analyse von Fleischund

Wurstspezialitäten widmet. Es bietet

eine strukturierte Herangehensweise,

um Aussehen, Geruch, Geschmack und

Textur bewusst wahrzunehmen und zu

beschreiben. Ein praxisnahes Werk für

Fachleute und Genussinteressierte gleichermaßen.

www.fleischerschule-landshut.de

Umfang: Handbuch: 64 Seiten / Tagebuch: 48 Seiten

Einband: Handbuch: Hardcover / Tagebuch: Softcover

25 €, ISBN: 978-3-9827239-0-7

In den Wald zu gehen, Pilze zu sammeln

und daraus etwas Köstliches

zu kochen, hat einen ganz eigenen

Zauber. Doch die Kunst des Pilzesammelns

und -kochens will gelernt

sein. Gerhard Schuster und Christine

Schneider, Pilzexperten und Bestsellerautoren,

zeigen, welche Sorten

sich mit den richtigen Kniffen und

Rezepten wie am besten zubereiten

lassen. Nebenbei räumen sie auch

mit alten Mythen auf.

www.ulmer.de

Umfang: 160 Seiten

Einband: Gebunden

20,60 €, ISBN: 978-3-8186-2754-6

Die Pilzexpertinnen Lorraine und

Jodie Caley öffnen mit ihrem

Buch die Tür zur Welt rund um die

Pilzzucht. Sie lüften die Geheimnisse

des Anbaus und zeigen, wie

vielseitig sich Pilze in Szene setzen

lassen. 30 Projekte laden dazu

ein, drinnen wie draußen aktiv zu

werden – von der Pilzzucht auf

alten Jeans über stylische Pilzvasen

bis hin zu leckeren Rezepten für

Pilzgewürz und Pilz-Powerkaffee.

www.ulmer.de

Umfang: 192 Seiten

Einband: Gebunden

25 €, ISBN: 978-3-8186-2487-3


82 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

6-7/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

4. 8. 2025 14. 8. 2025

Food Getränke Non-Food

• Fleischlos & Co

• Salate & Dressings

• Food Trends 2. HJ

• Ethno: Vegetables

• Fit & Gesund

• Biere aus aller Welt

• Eistee & Limo

• Signature Drinks

• Getränke großhandel

• Kaffee & Tee

• Schädlingsbekämpfung

• Küchentechnik:

Service & Wartung

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

• Coolcation – neue

Konzepte im Tourismus

• Boutiquehotels

• Karriere: Neue

Ausbildungen für das

Schuljahr 2025/26

• Fit & Gesund

Partner der Gastronomie & Hotellerie

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara

Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479

84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.

› Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN

AT73 4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von

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Druckschriften aller Art. Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische

Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt: 1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter

Wäldern

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Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine

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