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Klubexpress 6-2025

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AKTUELLES VON DER LANDTAGSSITZUNG AM 02./03. JULI 2025 | AUSGABE 6.2025

Breite Palette

Foto: iStock

Wir haben an den beiden Landtagstagen

im Juli viele wichtige

Themen debattiert.

Besonders hervorzuheben ist

für mich der Rechenschaftsbericht

bzw. Rechnungsabschluss

2024, in dem die Landesregierung

ihre Arbeit präsentiert und

wesentliche

Investitionen

darstellt.

Über 70 %

der Budgetmittel

fließen

in die wichtigen

Bereiche

Gesundheit,

Soziales und Bildung! Weitere

Themen waren die verlässliche

Ferienbetreuung in den Gemeinden,

der Betreuungspool Vorarlberg

und die Umsetzung des

Vorarlberg-Kodex.

Ein wichtiges Anliegen für uns

Eltern ist der Umgang unserer

Kinder mit digitalen Medien. Das

Land informiert hier gemeinsam

mit Expertinnen und Experten

umfassend, und auch in den

Schulen wird der verantwortungsvolle

Umgang vermittelt.

Diese Kinder freuen sich nun

vor allem auf ihre Ferien – und

deshalb wünsche ich ihnen allen

einen erholsamen Sommer!

Liebe Grüße

KO Veronika Marte

Auch in Vorarlberg herrschen derzeit aufgrund der Hitzwelle extreme Temperaturen.

Hitzeschutzplan für Bevölkerung

Die aktuelle Hitzewelle führt es sehr plastisch

vor Augen: Unser Klima verändert sich

und unsere Sommer werden immer wärmer.

Für die Volkspartei Anlass genug, ihre

Anfrage an Landesrätin Martina Rüscher

über die Aktualisierung des Hitzeschutzplans

des Landes Vorarlberg für „dringlich“

zu erklären.

„Der Plan ist ein zentraler Beitrag, um

Gesundheit und Lebensqualität der Menschen

in Vorarlberg auch bei steigenden

Temperaturen zu sichern. Besonders

gefährdete Gruppen müssen dabei im Mittelpunkt

stehen“, betonte VP-Gesundheitssprecherin

Julia Berchtold.

Der aktualisierte Hitzeschutzplan basiert auf

einem gestuften Schutzkonzept mit rechtzeitigen

Hitzewarnungen. Weiters steht

die gezielte Sensibilisierung der Bevölkerung

im Fokus. „Gerade für ältere Menschen,

chronisch Kranke oder Kleinkinder

kann extreme Hitze schnell zur ernsthaften

gesundheitlichen Gefahr werden“, warnte

Sozialsprecherin Heidi Schuster-Burda.

„Daher ist es entscheidend, dass die Menschen

informiert, vorbereitet und im Ernstfall

geschützt sind.“

Ein zentrales Element sei zudem die vorausschauende

Gestaltung öffentlicher Räume,

wie Berchtold ergänzt: „Beschattung,

Begrünung, kühlende Infrastruktur sowie

der Zugang zu Trinkwasser werden künftig

„Die

vorausschauende

Gestaltung öffentlicher

Räume wird immer

wichtiger.“

Labg. Julia Berchtold

noch wichtiger. Hier sind Land und Gemeinden

gleichermaßen gefordert.“

Das bestätigt auch Landesrätin Martina

Rüscher. „Die Erfahrung zeigt, dass klare

Verantwortlichkeiten und regelmäßige

Schulungen für Mitarbeitende entscheidend

sind, um in Hitzeperioden schnell und koordiniert

handeln zu können.“


Wörtlich

„Starke Kriseneinschläge

von Außen haben uns ganz

ordentlich durchgeschüttelt!“

Landeshauptmann Markus Wallner

blickt zurück auf das Jahr

2024

„Vom Sparen reden alle,

wenn es konkret wird, will es

halt keiner!“

Klubobfrau Veronika Marte

über politische Realitäten in der

Generaldebatte

„Es ist gut und richtig, dass

Standortpolitik im Arbeitsprogramm

der Landesregierung

an erster Stelle steht!“

Gesetze/Anträge

Reformdialog vorantreiben

Ein Antrag der Opposition zur Einberufung

eines sogenannten Land-Gemeinden-Konvents

war für die beiden

Regierungsfraktionen der Anlass, die

Zusammenarbeit zwischen Land und

Gemeinden einem Prozess der Weiterentwicklung

zu unterwerfen.

„Die Stärkung der Zusammenarbeit über

Gemeindegrenzen hinweg ist wichtig, um

auch in Zukunft effiziente und bürgernahe

Dienstleistungen zu garantieren.“

„Der Reformdialog zwischen

Land und Gemeinden

wird fortgeführt.“

LAbg. Guido Flatz

Diese Zusammenarbeit wollen wir in

Zukunft stärken. Allerdings wollen wir

dafür nicht einen weiteren bürokratischen

Prozess starten, sondern den im Regierungsprogramm

verankerten Reformdialog

zwischen Land und Gemeinden weiter vorantreiben“,

formulierte VP-Abgeordneter

Guido Flatz die Position seiner Fraktion.

Aus Sicht von Flatz sind Land und Gemeinden

in vielen Detailfragen in einem ständigen,

guten Austausch. Gleichzeitig sieht er

durchaus die Notwendigkeit, bestehende

Strukturen auch in Frage zu stellen: „Wir

müssen das Rad nicht neu erfinden, aber

wir müssen es wieder einmal feinjustieren

und feinwuchten, damit wir für die Herausforderungen

der Zukunft gerüstet sind!“

Die Ausschussvorlage der beiden Regierungsfraktionen

fand eine breite Mehrheit.

Transparent und bürgernah

LTVP Monika Vonier setzt klare

Prioritäten

„Das Beste kommt bekanntlich

zum Schluss!“

LAbg. Bernhard Feuerstein

eröffnet seine Rede zu sehr

später Stunde (23:11 Uhr)

„Jede gute Sendung hat

ihre Werbeunterbrechung,

ich bringe nun meine!“

LAbg. Clemens Ender macht

Werbung für die Homepage

www.raumbeobachtung.at

Einen wichtigen Schritt in Richtung

einer modernen, transparenten und bürgernahen

Verwaltung nennt VP-Landtagsabgeordneter

Clemens Ender die

Regierungsvorlagen zur Informationsfreiheit,

die einstimmig vom Landtag

beschlossen wurden.

„Die Einführung der Informationsfreiheit

bringt mehr Offenheit und stärkt das Vertrauen

der Menschen in Politik und Verwaltung.

Der freie Zugang zu Informationen ist

ein zentrales Element einer funktionierenden

Demokratie und ein starkes Signal für

mehr Bürgerbeteiligung“, betonte Ender in

der Debatte.

Aufhebung der Amtsverschwiegenheit

Mit dem Inkrafttreten der neuen bundesgesetzlichen

Regelungen am 1. September

2025 werden die bisherigen Vorschriften

zur Amtsverschwiegenheit aufgehoben.

Die notwendigen Anpassungen in der Landesverfassung

sowie in zahlreichen Materiengesetzen

stellen sicher, dass auch auf

Landesebene ein zeitgemäßer Umgang

mit Informationen gewährleistet ist.

„Besonders wichtig ist mir, dass wir die

Balance zwischen Transparenz und Datenschutz

wahren. Die klaren Regelungen zur

Verarbeitung personenbezogener Daten

durch den Landtag und seine Hilfsorgane

schaffen die dafür nötige Rechtssicherheit“,

so Ender weiter.

Anpassung gesetzlicher Bestimmungen

Neben der Umsetzung der neuen Vorgaben

werden auch weitere gesetzliche

„Der freie Zugang

zu Informationen ist

wesentlich für eine funktionierende

Demokratie.“

LAbg. Clemens Ender

Bestimmungen über Verschwiegenheits-,

Auskunfts- und Informationspflichten angepasst

und modernisiert.


Rechnungsabschluss 2024

Investitionen 2024 auf Rekordniveau

Nicht oft debattiert der Landtag den

Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss

von gleich zwei

Regierungen wie für das Jahr 2024.

„Die Ausläufe diverser Krisen, eine

schwierige gesamtwirtschaftliche Lage

und damit einhergehende stagnierende

Ertragsanteile haben das Jahr 2024

geprägt. Trotzdem hat das Land Vorarlberg

die Investitionen in Zukunftsprojekte

„Die schwache Konjunktur

stellt die öffentlichen

Haushalte vor

große Herausforderungen.“

LAbg. Nadine Peschl

auf dem Rekordniveau der vorangegangenen

beiden Jahre gehalten und erneut

einen Fokus auf die Bereiche Bildung,

Soziales und Gesundheit gelegt“, so

Klubobfrau Veronika Marte in der Generaldebatte.

Die am höchsten dotierten Ausgabenschwerpunkte

bleiben die Budgetgruppen

Bildung, Gesundheit und Soziales (inkl.

Wohnbauförderung). Auf diese Positionen

zusammen entfielen 2024 rund 70

Prozent der Gesamtauszahlungen.

„Wegen der konjunkturellen Herausforderungen

steht bei den Ertragsanteilen

erneut nur ein geringes Plus. Sie sind

im Vergleich zum Rechnungsergebnis

2023 um 1,9 Prozent auf 948,9 Mio. Euro

gestiegen.Der Schuldenstand des Landes

Vorarlberg ist mit 449,9 Mio Euro

gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert“,

so VP-Finanzsprecherin Nadine

Peschl.

Investitionen von 92,5 Mio Euro, die in

große Infrastrukturprojekte des Landes

fließen, sind ein wichtiger Beitrag, um die

heimische Wirtschaft in Schwung zu halten.

Foto: pexels

Landtagstelegramm

Regierungsvorlage „Rechenschaftsbericht über das Jahr 2024“

(Beilage 79/2025): Die Regierungsvorlage wird mehrheitlich angenommen

(V/F).

Regierungsvorlage „Antrag auf Kenntnisnahme des Rechnungsabschlusses

des Landes Vorarlberg für das Jahr 2024 und des

Berichts über die Einhaltung der Grundsätze des § 2a BFinG“

(Beilage 80/2025): Die Regierungsvorlage wird mehrheitlich angenommen

(V/F).

Regierungsvorlage „Verfassungsgesetz über eine Änderung der

Landesverfassung“ (Beilage 92/2025): Die Regierungsvorlage wird

mehrheitlich (ohne N) angenommen.

Regierungsvorlage „Gesetz über begleitende Regelungen zur

Informationsfreiheit und landesspezifische Regelungen zum

Datenschutz – Sammelnovelle“ (Beilage 93/2025): Die Regierungsvorlage

wird mehrheitlich (ohne N) angenommen.

V/F-Antrag „Gesetz über eine Änderung des Baugesetzes“ (Beilage

94/2025): Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Bericht des Landes-Rechnungshofes „Hypo Vorarlberg Bank AG

– Überprüfung bestimmter risikobehafteter Geschäfte“ (Beilage

78/2025): Der Bericht wird einstimmig zur Kenntnis genommen.

Ausschussvorlage „Hypo Vorarlberg: Beteiligungsstrategien prüfen“

(Beilage 105/2025): Die Ausschussvorlage wird mehrheitlich angenommen

(V/F/N).

G-Antrag „Strategie für die Hypo Landesbank erarbeiten und Mehrwert

für Vorarlberger:innen gewährleisten“ (Beilage 98/2025): Der

Antrag bleibt in der Minderheit (G/S).

N-Antrag „Zukunft der Hypo Vorarlberg Bank AG: Interessen- und

Beteiligungsstrategie klarstellen“ (Beilage 99/2025): Der Antrag

bleibt in der Minderheit (N).

S-Antrag „Reform des parlamentarischen Interpellationsrechts“

(Beilage 83/2025): Der Antrag bleibt in der Minderheit (S/G/N).

G/S/N-Antrag „Einberufung eines Land-Gemeinden Konvents zur

Lösung der großen Verwaltungs- und Finanzierungsfragen“ (Beilage

82/2025): Der Antrag bleibt in der Minderheit (G/S/N).

Ausschussvorlage „Gemeindekooperationen unterstützen –

gemeinsame Herausforderungen partnerschaftlich bewältigen“

(Beilage 110/2025): Die Ausschussvorlage wird mehrheitlich angenommen

(V/F).

N-Antrag „Die politische Kommunikation als strategisches Steuerungsinstrument

stärken“ (Beilage 89/2025): Der Antrag bleibt in der

Minderheit (N/G/S).

N-Antrag „Schluss mit Verwalten, Zeit fürs Gestalten – Gemeinden

endlich neu denken“ (Beilage 97/2025): Der Antrag bleibt in der

Minderheit (N/G/S).

Regierungsvorlage „Antrag auf Kenntnisnahme des Rechnungsabschlusses

und Tätigkeitsberichtes des Sozialfonds über das

Jahr 2024“ (Beilage 81/2025): Die Regierungsvorlage wird mehrheitlich

angenommen (V/F/G).

G-Antrag „Sicherungspaket für Familien und Kinder: Indexanpassung

der Wohnrichtsätze und Erhöhung der Kinderrichtsätze“

(Beilage 85/2025): Der Antrag bleibt in der Minderheit (G/S).

G-Antrag „Risikozonen Internet und Social Media: Starten wir

eine Bewusstseinskampagne für Eltern, um junge Menschen vor

digitalen Gefahren zu schützen und ihre digitalen Kompetenzen

zu stärken“ (Beilage 88/2025): Der Antrag bleibt in der Minderheit

(G/S/N).

N-Antrag „Bürokratieabbau im Bildungsbereich – Für weniger Vorschrift

und mehr Freiheit im Klassenzimmer“ (Beilage 90/2025):

Der Antrag bleibt in der Minderheit (N/S/G).

V/F-Antrag „Nachfolgeregelung für das Bildungsinvestitionsgesetz

& Pädagogisches Unterstützungspersonal“ (Beilage

95/2025): Der Antrag wird einstimmig angenommen.

N-Antrag „Mehr Transparenz, mehr Wirkung: Schluss mit Berichtsroutine

– her mit Klarheit“ (Beilage 91/2025): Der Antrag bleibt in der

Minderheit (N/S/G).

G-Antrag „Kluge Bodennutzung statt Asphaltwüsten!“ (Beilage

96/2025): Der Antrag bleibt in der Minderheit (G/S/N).


Rechnungshof

HYPO Landesbank mit solidem Fundament

Der Rechnungshof attestiert der Hypo

Vorarlberg Bank AG ein solides finanzielles

Fundament und eine gute

Ertragslage.

„Das ist eine positive Botschaft für den

Eigentümer Land Vorarlberg“, hielt VP-

Wirtschaftssprecherin Monika Vonier fest.

Die Risiken für das Land sind laut Rechnungshof,

auch wegen der soliden Kapitalausstattung

der Bank, derzeit überschaubar.

Hypo zukünftig verfolgen will: „Diese Aufforderung

nehmen wir ernst. Die Landesregierung

ist gefordert, die bestehende

Strategie zu hinterfragen und notwendige

strategische Neuausrichtungen in die

Wege zu leiten, so Vonier abschließend.

Peschl neue Abgeordnete

Nadine Peschl wurde in der Juli-

Landtagssitzung als neue Abgeordnete

angelobt.

„Ich danke den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern der Hypo Landesbank, die

in den letzten Jahren einen guten Job

gemacht haben. Sie haben dazu beigetragen,

dass sich das Vermögen des Landes

Vorarlberg in den vergangenen Jahren

deutlich vergrößert hat. Die Dividendenausschüttungen

in Millionenhöhe fließen

direkt ins Landesbudget“, verdeutlichte

Vonier die Bedeutung der Beteiligung des

„Die Empfehlungen des

Rechnungshofs werden

vollumfänglich umgesetzt

werden.“

LTVP Monika Vonier

Foto: Hypo Vorarlberg Bank AG

Landes an der Hypo Vorarlberg Bank AG.

Die Kritik der Opposition an der Hypo

konnte Vonier nicht nachvollziehen:

„Die Bank ist überregional tätig und

unterstützt damit Vorarlberger Unternehmen

auch im Ausland. Bankengeschäft

ist grundsätzlich mit unternehmerischen

Risiken verbunden. Das muss allen klar

sein. Dies zu kritisieren, oder gar den

Rückbau der Bank zu fordern, ist fahrlässig

und schadet dem Renommee der

Hypo!“

Der Rechnungshof hat dem Land Vorarlberg

nahegelegt, klarzustellen, welche

Strategie er mit seiner Beteiligung an der

Die 44jährige Lustenauerin ist auch

neue Sport- und Finanzsprecherin und

folgt auch in diesen Funktionen Patrick

Wiedl nach, der sich in Zukunft zur

Gänze dem Bürgermeisteramt in Lustenau

widmen wird.

Dieser Klub-Express ist für

DVR 0109533

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Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren treuen Leserinnen und Lesern,

hoffen, dass Sie uns auch per digitalem Newsletter folgen werden und wünschen

Ihnen einen wunderbaren Sommer!

Das Redaktionsteam des Klub-Express

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