PT-Magazin - Ausgabe 3 • 4 | 2025
Aufgetischt • Führen mit Alpha Intelligence • Jurystufe erreicht! #GPDM • Digitale Transformation im Mittelstand • Eventmarketing der Superklasse
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www.pt-magazin.de
21. Jahrgang | Ausgabe 3 • 4 | 2025 | ISSN 1860-501x | 3 Euro
Wirtschaft und Gesellschaft
Offizielles Magazin des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“
02
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Referenzen Auszug
2024
PT-MAGAZIN 3•4 2025
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03
PT-MAGAZIN 3•4 2025
editorial
Frischer Wind
im PT-Magazin
Manchmal muss man loslassen, um
Neues zu gewinnen. Manchmal muss
man das Gewohnte aufbrechen, um
den Blick zu schärfen für das, was
wirklich zählt. Und manchmal, ja,
manchmal platzt der Knoten, und mit
einem Schlag wird klar, dass der Weg,
den man eingeschlagen hat, nicht nur
der richtige, sondern der einzig konsequente
ist.
Für uns beim PT-Magazin ist genau
dieser Knoten geplatzt. Sie halten nicht
nur ein neues Heft in den Händen, Sie
erleben den sichtbaren Höhepunkt
eines Prozesses, den wir im Stillen,
aber mit größter Leidenschaft vorangetrieben
haben: den Relaunch des
PT-Magazins. Schon im Heft 1-2/2025
haben wir Ihnen das neue Layout und
das frische Cover präsentiert. Nun
folgen wir der logischen Konsequenz
und präsentieren Ihnen mit der neu
gestalteten Website www.pt-magazin.
de eine neue redaktionelle Struktur.
Was das bedeutet? Nun, es bedeutet
vor allem: Fokus. Wir haben radikal
komprimiert. Wo einst über 25 verschiedene
thematische Rubriken
standen, finden Sie nun eine klare,
prägnante Struktur. Und warum diese
Radikalität? Weil das PT-Magazin nicht
irgendein Heftchen ist. Wir sind das offizielle
Informationsmagazin des Wettbewerbs
"Großer Preis des Mittelstandes".
Und so ist es nur konsequent,
dass sich unsere neue Struktur an den
fünf Kriterien dieses renommierten
Wettbewerbs orientiert.
Was erwartet Sie nun in dieser neuen
Ausgabe? Lassen Sie mich Sie auf eine
kurze Reise durch unser frisch aufgestelltes
Blatt mitnehmen:
Im ersten Kapitel, „Unternehmen“,
widmen wir uns den Kernkompetenzen,
die mittelständische Betriebe
auszeichnen und zukunftsfähig
machen. Es geht um Strategien, um
Wachstum und um die unermüdliche
Innovationskraft, die unsere Wirtschaft
so einzigartig macht. Hier finden Sie
die Impulse, die Sie benötigen, um Ihr
Unternehmen noch erfolgreicher zu
gestalten.
Das zweite Kapitel, „Mittelstandspreis“,
ist das Herzstück unseres Titels und
schlägt diesmal besonders kräftig. Wir
stellen Ihnen die Unternehmen der
Juryliste 2025 vor – jene Unternehmen,
aus denen unsere Juroren die Preisträger
und Finalisten 2025 auswählen. Es
ist eine beeindruckende Galerie des
Erfolgs und der Inspiration. Doch das
ist nicht alles: Die OPS-Jugendgruppe
stellt sich vor und zeigt, wie wichtig der
Nachwuchs für unsere Zukunft ist. Und
natürlich darf unsere beliebte Kolumne
von Petra Tröger nicht fehlen, die stets
den Finger in die Wunde legt und zum
Nachdenken anregt. Ein besonderes
Highlight erwartet Sie zudem in Form
eines fiktiven Streitgesprächs zwischen
einem begeisterten Fan und einem kritischen
Geist des „Großen Preises des
Mittelstandes“. Diskutieren Sie mit uns!
Es folgen die Kapitel, „Menschen“,
„Kompetenz“, „Nachhaltig“ und „Marketing“
mit einer Reihe fundierter
originärer Beiträge verschiedener
Autoren aus verschiedenen Branchen
und Bundesländern. Und schließlich
wurden die Leserbriefe erweitert und
ein neues Firmenregister platziert.
Der Relaunch ist kein Selbstzweck. Er
ist unsere Antwort auf die sich wandelnde
Medienlandschaft, auf Ihre
Bedürfnisse als Leser und auf die ständige
Weiterentwicklung des Mittelstandes.
Wir haben uns neu aufgestellt, um
Ihnen noch relevantere Inhalte, noch
klarere Strukturen und eine noch ansprechendere
Präsentation bieten zu
können.
Wir sind überzeugt: Mit diesem
Relaunch ist uns ein großer Wurf gelungen.
Der Knoten ist geplatzt. Und
wir freuen uns darauf, Sie auf diesem
neuen Weg zu begleiten.
Mit besten Grüßen
Ihr Helfried Schmidt
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Autoren in dieser AusgaBE
Lothar
Müller
08 12 14 14 14
Barbara
Liebermeister
Christian
Wewezow
Jan
Kammerzell
Sebastian
Seefeld
Martina
Lackner
18
Nela
Novakovic
18
Irmgart
Eichen
44
Gerald
Wood
46
Christian
Conrad
50
Anne M.
Schüller
52 60 68 76
Maximilian
Desczyk
Prof. Dr. Jörn-
Axel Meyer
Falk S.
Al-Omary
64
Dr. Hanspeter
Georgi
70
Prof. Dr.
Margit Enke
Tanja
Pieper
70
78
W.R. Garth
Prof. A.J. Garth
03/ frischer wind im pt-magazin
Editorial von Helfried Schmidt
Unternehmen 10/ führen mit alpha intelligence
5 Sphären der Alpha Intelligence
BÜROKRATIE IST KEINE NATUR-
GEWALT – SIE IST MENSCHENGE-
MACHT UND DAMIT VERÄNDERBAR.
06/ wenn der Knoten platzt
7 Sternstunden
des Bürokratieabbaus
08/ muss energiewende
so teuer sein
700 Milliarden
vermeidbare Kosten
14/ Mittelstand im Datencheck
Power BI enthüllt Erfolgsfaktoren.
Wie die Oskar-
Patzelt-Stiftung Kennzahlen
zugänglich und vergleichbar
macht
18/ Damit investoren einsteigen
Was tun, für neues Kapital
generationswechsel mit system
Wie Mittelständler Nachfolge
als strategische Führungsaufgabe
begreifen
64 18
Damit Investoren einsteigen
Was Unternehmen tun
müssen, um Kapital
zu bekommen
PT-MAGAZIN 3•4 2025
22/ wie ein mittelständler
raumfahrt prägt
Ein Gespräch mit mtec-CEO
Lutz Stenvers über Mut und
Maßstab, Mittelstand und
Moderne
oskar-patzelt-stiftung
26/ ops jugendgruppe begeistert
junge talente für unternehmertum
Werde Teil der
nächsten Generation!
28FF/ Juryliste 2025
460 Unternehmen erreichen
die zweite Wettbewerbsstufe!
Alle in dieser Ausgabe
35/ die kraft des sommers
Kolumne von Petra Tröger
38/ Leuchtturm oder elitenclub?
Ein Streitgespräch
Fan und Kritiker über „Großer
Preis des Mittelstandes“
menschen
nachhaltig
64/ generationswechsel mit system
Nachfolge als strategetische
Führungsaufgabe begreifen
66/ lernpaten
Gutes Beispiel für bürgerschaftliches
Engagement
68/ bestandsprovisionen
für kapitalanlagen
„100 Mrd. € zurückholen“
70/ Das grosse gelage
Auerbachs Keller: Eventmarketing
der Superklasse
74/ mehr als suchmaschinenkosmetik
Reputationsmanagement ist
der Aufbau sozialen Kapitals
78/ der Innovationselefant
„Die Garths“ über den BMW 530e
80/ Leserbriefe
Marketing
82/ Firmenregister und Impressum
SCHILLING ENGINEERING
Reinraumsysteme
42/ provinz-power
Wie ein kleines Büro aus Soest
internationale Fachkräfte
begeistert
46/ die stille motivationskrise
Ungenutze Kraft aktivieren!
50/ führung, die begeistert
Wie Sie Top-Talente langfristig
im Unternehmen halten
kompetenz
52/ innovationsmanagement
Neues für‘s Unternehmen
60/ Building Bridges
Wie Estland und Sachsen
gemeinsam an der digitalen
Zukunft Europas bauen
UNGENUTZTE INTELLIGENZEN
IN SICH AKTIVIEREN
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Titelbild
© Susanne Kurz
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Covermontage
Clemens Vogel
Bildnachweise
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«Großer Preis des
Mittelstandes»
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Industriestraße 26
D-79793 Wutöschingen
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06
r u b r i k
unternehmen
Wenn der
Knoten platzt
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PT-MAGAZIN 3•4 2025
07
PT-MAGAZIN 3•4 2025
7 Sternstunden
des Bürokratieabbaus
Man kennt sie: die Formulare mit sechs
Durchschlägen, die widersprüchlichen
Verordnungen, das lähmende „Das
haben wir schon immer so gemacht“.
Bürokratie ist die Staumauer der Gestaltungskraft.
Doch es gibt sie – die
seltenen, fast mythischen Momente, in
denen mutige Entscheider diese Mauer
durchbrechen. Momente, in denen Bürokratieabbau
nicht nur angekündigt,
sondern vollzogen wurde. Momente,
in denen die unternehmerische Gestaltungskraft
zum Tragen kommen kann.
Denn nur etwa drei Prozent der Erwerbstätigen
in Deutschland sind
Unternehmer mit Beschäftigten. Sie
repräsentieren den klassischen Mittelstand,
also jene, die Unternehmen
führen und Arbeitsplätze schaffen. Sie
sorgen mit ihren Lohn-, Steuer- und
Abgabenzahlungen für die anderen 97
Prozent Menschen im Land.
Hier sind 7 Ereignisse, die zeigen, dass
Veränderung möglich ist – wenn sie
wirklich gewollt wird.
1. Die Verwaltungsreformen Friedrichs
des Großen (ab 1740) - Preußens
König als Staatsmodernisierer
Friedrich II., der „Alte Fritz“, gilt vielen
als strenger Militär. Doch hinter dem
Flötenspieler und Feldherrn steckte
auch ein Reformer mit Sinn für Effizienz.
Er entmachtete die Adelsbürokratie,
straffte die Verwaltung, schuf klare
Zuständigkeiten und ließ Beamte nach
Leistung statt Geburt aufsteigen. Korruption
und Willkür wurden geächtet.
Der preußische Staat wurde berechenbar
– und damit wirtschaftsfähig.
Erfolgsfaktor: Bürokratie entfilzen –
durch klare Verantwortung und persönliche
Integrität.
2. Die Verwaltungsmodernisierung
unter Maria Theresia (ab
1749) - Vom Flickenteppich zur
einheitlichen Staatsverwaltung
Die Habsburger Monarchin führte nach
dem verheerenden Österreichischen
Erbfolgekrieg eine tiefgreifende Verwaltungsreform
durch. Statt zersplitterter
Provinzhoheiten entstand eine zentral
geführte, strukturierte Verwaltung. Die
Steuererhebung wurde vereinheitlicht,
Gerichte rationalisiert, Schulen reformiert.
Maria Theresia erkannte: Ein moderner
Staat braucht nicht mehr Regeln
– sondern mehr Ordnung im Regelwerk.
Erfolgsfaktor: Zentralisierung mit Maß
durch Transparenz, Vergleichbarkeit
und Bürgernähe.
3. Die Reformen von Deng
Xiaoping in China (ab 1978): Bürokratieabbau
als Wachstumsmotor
Mit dem Motto „Reich werden ist ruhmreich“
begann China unter Deng Xiaoping
einen wirtschaftlichen Kurswechsel.
Staatsbetriebe wurden entmachtet,
Sonderwirtschaftszonen eingeführt,
bürokratische Fesseln gelöst. Bauern
durften selbst vermarkten, Unternehmer
bekamen Freiräume. Binnen weniger
Jahre entstanden Millionen neuer
Betriebe. Der gigantische Apparat wurde
nicht abgeschafft, aber durchlässiger
für Initiative.
Erfolgsfaktor: Wirtschaftlichen Pragmatismus
über ideologische Starre stellen
– Schritt für Schritt, aber mit Ziel.
4. Die Einführung des „Once Only“-
Prinzips in Estland (2001–heute) -
Digitalisierung als Befreiungsschlag
Estland bewies, dass Verwaltung
nicht nur bürgernah, sondern sogar
unsichtbar sein kann. Mit dem „Once
Only“-Prinzip müssen Bürger und Unternehmen
Daten nur einmal angeben –
Behörden tauschen sie im Hintergrund
aus. Ergebnis: Unternehmensgründung
in 15 Minuten, Steuererklärung in 3
Minuten, 99 % aller öffentlichen Dienste
online. Estland hat Bürokratie nicht reformiert,
sondern neu gedacht – und ist
damit ein globales Vorbild.
Erfolgsfaktor: Technologie konsequent
nutzen, Vertrauen durch Transparenz
stärken.
5. Der New Public Management-
Schub in Neuseeland (ab 1988) - Verwaltung
denkt wie ein Dienstleister
In den 1980er-Jahren stand Neuseeland
wirtschaftlich am Abgrund. Die Regierung
wagte einen radikalen Schnitt: Mi-
nisterien wurden entpolitisiert, Budgets
leistungsabhängig vergeben, Behördenchefs
wie Unternehmer geführt. Das
Ziel: Output statt Prozess, Wirkung statt
Vorschrift. Innerhalb weniger Jahre sank
der Verwaltungsaufwand dramatisch,
ohne die Qualität der Leistungen zu
gefährden.
Erfolgsfaktor: Rollenwechsel der Verwaltung
– vom Herrscher zum Helfer.
6. Die Deregulierung des
Luftverkehrs in den USA
(1978) - Freier Himmel – mehr
Wettbewerb, weniger Papier
Vor 1978 bestimmten in den USA Beamte,
welche Fluglinien welche Strecken
bedienen durften – samt Preisvorgabe.
Das „Airline Deregulation Act“ schuf
Wettbewerb, senkte die Preise, vergrößerte
das Streckennetz. Zugleich verschwanden
zahllose Genehmigungsverfahren
und Auflagen. Binnen kurzer Zeit
wurde aus einem staatlich gelenkten
Dienst ein kundenorientierter Markt.
Erfolgsfaktor: Loslassen von Kontrolle
zugunsten von Dynamik und Effizienz.
7. Die Gründerfreundlichkeit in Singapur
(ab 2000er-Jahre) - Von der Lizenzpflicht
zur Unternehmerkultur
Singapur war einst ein Bürokratie-
Monster mit starren Regeln für jede
Geschäftstätigkeit. Mit dem Ziel, zum
Innovationsstandort Asiens zu werden,
schuf die Regierung zentrale Anlaufstellen,
vereinfachte Genehmigungen und
verzichtete auf manche Lizenzpflicht
komplett. Heute kann ein Unternehmen
dort innerhalb eines Tages rechtsgültig
gegründet werden. Die Weltbank listete
Singapur jahrelang als „geschäftsfreundlichstes
Land“.
Erfolgsfaktor: Politischer Wille zur Entfesselung
unternehmerischer Energie.
Fazit: Bürokratieabbau
braucht Haltung und Hebel
Diese sieben Beispiele zeigen: Bürokratie
ist keine Naturgewalt – sie ist
menschengemacht und damit veränderbar.
Ob im Absolutismus oder im
Digitalstaat, ob in Europa, Asien oder
Ozeanien – immer war es der Wille
zur Gestaltung, der die Verkrustungen
durchbrach. Es braucht dazu nicht nur
gute Ideen, sondern auch Mut, Systematik
und Klarheit über das Ziel.
Der Mittelstand braucht Freiräume –
nicht Schranken. Es ist an der Zeit, die
nächste Sternstunde zu gestalten. Nicht
irgendwann. Jetzt.
Helfried Schmidt
08
Ran an die
Systemkosten
© ED WHITE | PIXABAY | EDWHITEIMAGES
Oxford/Berlin:
Bei Energiewende
Einsparpotenzial
von 700 Mrd. Euro
Muss die Energiewende in Deutschland
wirklich so viel kosten? Eine neue Studie
zeigt, wie wir hunderte Milliarden Euro
sparen können, ohne unsere Klimaziele
zu gefährden!
Der Umbau des Energiesystems stellt
eine massive Herausforderung
dar.
Die Investitionsbedarfe
sind immens
und ohne
Gegensteuern
könnten die jährlichen
Systemkosten
bis 2045 um
50 % gegenüber
heute steigen.
Dies führt zu einer
immer intensiveren
Debatte über
die Kosten der
Transformation
FRAGE: WIEVIEL SIND EIGENTLICH 700
MILLIARDEN € ?
und mögliche
Optimierungspotenziale,
um
Wirtschaft und Haushalte nicht zu
überfordern und die gesellschaftliche
Akzeptanz zu wahren.
Bisher wurde das Ziel eines klimaneutralen
Stromsystems 2045 hauptsächlich
unter dem Aspekt des Klimaschutzes
und der Versorgungssicherheit
optimiert. Eine ganzheitliche Kostenreduktion
ist jedoch unerlässlich, um
die volkswirtschaftliche Belastung zu
senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu
steigern und die Elektrifizierung der
Nachfragesektoren voranzutreiben.
Die Studie von Aurora Energy Research
identifiziert verschiedene Hebel zur
Reduzierung der volkswirtschaftlichen
Kosten beim klimaneutralen Umbau
ANTWORT: ALLE 3,03 MILLIONEN UNTER-
NEHMEN IN DEUTSCHLAND MACHEN ETWA
10.000 MILLIARDEN € UMSATZ PRO JAHR.
BEI EINER UMSATZRENDITE VON CA. 5
PROZENT ERGEBEN SICH 500 MILLIARDEN
€ GEWINN. DIE 700 MILLIARDEN VER-
MEIDBAREN KOSTEN DER ENERGIEWENDE
KOSTEN ALSO 1,4 JAHRESGEWINNE DER
GESAMTEN DEUTSCHEN WIRTSCHAFT.
des Energiesystems. Das Ergebnis ist
bemerkenswert: Durch eine Kombination
aus Effizienzsteigerungen und
einem bedarfsgerechten Ausbau von
Erzeugungskapazitäten und Netzinfrastruktur
können die Gesamtkosten des
Systems bis 2045 um bis zu 700 Milliarden
Euro gesenkt werden. Dies gelingt
bei gleichzeitiger Gewährleistung von
Klimaneutralität im Stromsektor und einer
durchgehend sicheren Energieversorgung.
Ein wesentlicher Faktor hierbei
ist die Stromnachfrage
sowie die
Notwendigkeit einer
Neuausrichtung von
Planungsprozessen.
Konkrete
Empfehlungen für
niedrigere Kosten
Die Studie von Aurora
Energy Research
untersucht detailliert
wesentliche Systemkostenfelder
und
gibt folgende Empfehlungen,
um das
Einsparpotenzial zu
realisieren:
Reduzierung der
Ausbauziele für Wasserstoff-Elektrolyse
und Photovoltaik.
Anpassung der Ausbauziele für
Offshore-Windenergie und stattdessen
verstärkter Ausbau von Gas-/Wasserstoff-Kraftwerken.
Verringerung der Ausbauziele für Batteriespeicher.
Reduzierung der Investitionen in den
Stromnetzausbau durch eine stärkere
Einbeziehung der Endkundennachfrage.
Fazit: Klimaziele erreichbar
mit deutlich geringeren Kosten
Die Klimaziele für 2045 sind im
Stromsektor mit deutlich geringeren
Systemkosten erreichbar – die Studie
spricht von Einsparungen zwischen
300 und 700 Mrd. Euro. Diese Einsparungen
schlagen sich vor allem in den
benötigten Investitionen nieder, die
um ein Viertel bis zur Hälfte gesenkt
werden können. Die größten absoluten
Einsparungen werden erzielt, wenn
das System zusätzlich bedarfsgerecht
dimensioniert wird. Ein an die Nachfrageentwicklung
angepasstes und
wirtschaftlich optimiertes Stromsystem
kann darüber hinaus die Endkundenpreise
stabilisieren.
Diese Studie verdient bundesweite
Aufmerksamkeit, nicht zuletzt aus Sicht
der mittelständischen Wirtschaft, auch
wenn die aufgezeigten Analysen und
Vorschläge sicherlich manchem Lobbyisten
sauer aufstoßen werden. •
Info
Aurora Energy Research ist ein unabhängiges
Beratungsunternehmen,
das datengetriebene Analysen zu
europäischen und globalen Energiemärkten
anbietet. Gegründet 2013
von Professoren und Ökonomen der
University of Oxford, ist Aurora spezialisiert
auf Prognosen, Berichte und
Beratungsdienste zur globalen Energiewende.
www.auroraer.com.
ÜBER DEN AUTOR
Verleger und Publizist Dr.-Ing. Lothar
Müller ist der Oskar-Patzelt-Stiftung seit
ihrer Gründung als Partner verbunden
und bringt seine Erfahrungen als Unternehmer
und in der Energiewirtschaft ein.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
09
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10
Alpha Intelligence
Die fluide Welt fordert eine neue Ära der
Führung: Nicht Kompetenzen, sondern situationsübergreifende
Intelligenzen sind der
Schlüssel, um Entwicklungen zu antizipieren
und kreative Lösungen zu finden.
© FREEPIK.COM
Warum scheitern selbst erfahrene
Führungskräfte in der heutigen, dynamischen
Arbeitswelt immer öfter? Weil
die Regeln des Spiels sich geändert
haben. Dieser Artikel enthüllt, wie Sie
mit einem neuen "Braincode" die Herausforderungen
von morgen schon
heute meistern.
„Wie soll ich all die Herausforderungen,
vor denen ich mit meinem Team
stehe, meistern? Fehlen mir hierfür
nicht teilweise nötige Kompetenzen?“
Das fragen sich zurzeit viele Führungskräfte,
da sie zunehmend registrieren:
• Neben den Rahmenbedingungen
des wirtschaftlichen Handelns der
Unternehmen haben sich auch die
Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter fundamental
gewandelt und
• aus all diesen Veränderungen resultieren
auch neue Anforderungen an
und Herausforderungen an sie.
Erfahrungsbasiertes Können
allein reicht nicht mehr
Um diese zu erfüllen bzw. zu meistern
benötigen Führungskräfte zwar zum
Teil auch neue „Kompetenzen“, jedoch
primär neue „Intelligenzen“.
Wodurch unterscheiden sich Intelligenzen
von Kompetenzen? Kompetenzen
lassen sich durch ein wiederholtes
Üben auf- und ausbauen. Sie
manifestieren sich in Denk- und Verhaltensmustern,
die wir regelmäßig
zeigen – also Routinen, die mit konkreten
Anforderungen korrespondieren.
Intelligenzen hingegen manifestieren
PT-MAGAZIN 3•4 2025
w w w . h e i m e r l - b a u . d e
Ehrenplakette 2019
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PT-MAGAZIN 3•4 2025
sich in der Fähigkeit, situationsübergreifend
zu agieren. Sie ermöglichen
es,
• Bekanntes mit Unbekanntem zu verknüpfen,
•flexibel auf neue Kontexte zu reagieren
und
• kreative Lösungen jenseits eingespielter
Routinen zu entwerfen.
Entwicklungen und
Ereignisse antizipieren
Eng verknüpft sind die Intelligenzen
mit drei Fähigkeiten die Führungskräfte
in unserer komplexen, zunehmend
von nur bedingt vorhersehbaren Veränderungen
geprägten Welt brauchen.
• Fähigkeit zur Antizipation – also
zum gedanklichen Vorwegnehmen
(möglicherweise) zu erwartender
Ereignisse, um trotz bestehender
Unsicherheiten entscheidungsfähig
zu sein.
• Adaptionsfähigkeit – also die Fähigkeit,
flexibel und vorausschauend mit
dem Wandel umzugehen statt sich
ihm nur reaktiv anzupassen.
• Metakognition – also die Fähigkeit,
das eigene Denken und Handeln zu
reflektieren, um Lernfelder zu entdecken
und sich flexibel Herausforderungen
anzupassen. Für Führungskräfte
ist diese Fähigkeit extrem
wichtig. Sie ist sozusagen der erste
Schritt in Richtung Alpha Intelligence.
Das Alpha Intelligence-Modell ist das
Resultat mehrerer Studien, die das
Institut für Führungskultur im digitalen
Zeitalter (IFIDZ) im Dialog mit Hochschulen
erstellt hat. Zudem flossen
in dieses Modell die Erkenntnisse der
praktischen Arbeit mit Führungskräften
ein, bei der sich immer wieder
zeigt, dass sie häufig in dieselben
Führungsfallen tappen (siehe Kasten
Fallen).
Die fünf Sphären der
Alpha Intelligence
Eine zentrale Annahme des Alpha
Intelligence-Modells ist: Führung kann
nicht länger in starren Kategorien wie
„Modulen“ und „Bereichen“ gedacht
werden, weil die Welt fluide ist – voller
Dynamik, Komplexität und ständiger
Veränderung. Deshalb sprechen
wir von den fünf Sphären der Alpha
Intelligence, da Sphären wie die Elemente
eines lebendigen Ökosystems
wirken: Sie sind miteinander verzahnt,
beeinflussen sich wechselseitig und
entfalten ihre volle Kraft erst im Zusammenspiel.
Sphäre 1 – Alpha Personality
(Persönlichkeitsintelligenz):
Meister der Selbstführung sein
Alpha Personality beschreibt eine Führungsqualität,
die auf der Kunst der
Selbstreflexion basiert und emotionale
Stabilität in den Vordergrund stellt.
Führungskräfte mit dieser Intelligenz
führen zuerst sich selbst. Sie handeln
aus einer tiefen Selbstkenntnis heraus
und nicht aus dem Wunsch, zu gefallen.
Sie haben dabei das große Ganze
im Blick und verlieren sich nicht in
Einzelaufgaben. Sie analysieren die jeweilige
Ausgangssituation, möglichen
Lösungswege und den angestrebten
Zielzustand. Sie denken szenariobasiert,
erkennen Trends frühzeitig und
passen ihre Entscheidungen neuen
Entwicklungen an. Deshalb sind sie
auch in unsicheren Zeiten wirksam.
Kontrolle loslassen, Haltung zeigen,
Orientierung geben – das ist ihr Stil.
Und ihre stärkstes Führungsinstrument
ist der reflektierte Umgang mit
sich selbst.
Sphäre 2 – Alpha Relations
(Beziehungsintelligenz): Architekt
der Verbindungen sein
In einer vernetzten Welt zählt nicht
nur, was man weiß, sondern auch, wen
man kennt – und wie man mit diesen
Menschen umgeht. Alpha Relations
beschreibt die Kunst, Verbindungen
und Beziehungen zu schaffen, die echte
Bewegungen auslösen – im Team
und dessen Umfeld.
Führungskräfte, die über diese Intelligenz
verfügen, handeln empathisch
und schaffen Vertrauen. Sie bauen
Brücken, wo andere Mauern sehen,
und schaffen Verbindungen, die auch
tragen, wenn es mal schwierig wird.
Sie wissen zudem, dass Erfolg selten
im Alleingang entsteht. Also stärken
sie ihr Team und stellt dessen Leistung
in den Vordergrund – und nicht die
eigene Person.
Sphäre 3 – Alpha Digitality
(Digitalintelligenz): Virtuose
der digitalen Welt sein
Alpha Digitality ist eine Haltung und
Denkweise, die Chancen erkennt, u
ENTWICKLUNG
VERPACKUNG
LOGISTIK
Innovation seit 1968
WWW.LIEBENSTEINER.DE
12
Info
wo andere nur Herausforderungen
sehen. Sie steht für das Bestreben die
digitale Welt aktiv zu gestalten.
Führungskräfte mit dieser Intelligenz
begegnen technischen Innovationen
mit Neugier und Offenheit. Sie bringen
Struktur in die digitale Vielfalt,
schaffen Orientierung und reduzieren
Komplexität. Ihr Bestreben ist es, die
technologischen Möglichkeiten im
Team verantwortungsvoll und zielorientiert
zu nutzen gemäß dem Prinzip:
• Technologie soll den Menschen dienen
– nicht umgekehrt. Oder:
• Der Mensch führt – Technologie folgt.
Sphäre 4 – Alpha Resilience
(Stabilisierende Intelligenz):
Krisen-Flüsterer sein
Wenn eine Krise die nächste jagt, wird
Resilienz vielleicht zur wertvollsten
Währung moderner Führung. Eine
ausgeprägte Alpha Resilience ermöglicht
es, inmitten von Chaos den
Überblick zu behalten und aus Krisen
gestärkt hervorzugehen. Von dieser
mentalen Stärke ihrer Führungskräfte
profitieren auch
die Teams. Denn
wenn sie Stabilität
und Souveränität
ausstrahlen,
ES GEHT DARUM, NICHT NUR FACH-
LICHE KOMPETENZEN ZU BESITZEN,
SONDERN AUCH DIE FÄHIGKEIT,
SICH SELBST UND ANDERE IN EINER
KOMPLEXEN, UNSICHEREN UND
TECHNOLOGIEGETRIEBENEN WELT
EFFEKTIV ZU FÜHREN.
überträgt sich
dies auf ihr Umfeld:
Resilienz ist
ansteckend.
Alpha-resiliente
Führungskräfte
haben einen positiven
Zukunftsblick
– unter anderem, weil sie Krisen
als Wendepunkte sehen, die auch den
Beginn von etwas Neuem signalisieren.
Sie erkennen die Chancen im Chaos
und vermitteln ihrem Umfeld die
Zuversicht „Wir schaffen das, wenn….“.
Sie verbreiten Hoffnung, wenn andere
zweifeln.
Alpha Resilience basiert auf der Überzeugung,
dass aus jedem Ende ein
Neuanfang entsteht. Sie ist somit die
Brücke zwischen Herausforderung
und Erfolg.
Sphäre 5 – Alpha Synergy
(Integrative Intelligenz): Cyborg
der Kollaboration sein
Die Zukunft der Arbeit ist hybrid – nicht
nur zwischen Mensch und Maschine,
sondern auch zwischen Disziplinen,
Kulturen und Ideen. In dieser neuen
Ära der Zusammenarbeit spielt Alpha
Synergy eine Schlüsselrolle; also die
Fähigkeit, das Beste aus der digitalen
und analogen Welt so zu vereinen,
dass echte Innovation entsteht.
Alpha-Intelligente Führungskräfte kennen
die Potenziale und Grenzen neuer
Technologien. Sie wissen zudem, wie
man die Lücke zwischen Technologie-
Verständnis und -Nutzung schließt.
Das Ziel von Führungskräften mit
einer ausgeprägten Alpha Synergy ist
es, Innovationen voranzutreiben. Für
sie ist die Technologie-Nutzung ein
Tool zum
• Weiterentwickeln von Menschen,
Teams und Organisationen und
• Schaffen einer Zukunft, in der (technischer)
Fortschritt und Menschlichkeit
untrennbar miteinander verbunden
sind.
Die Alpha Intelligence
gezielt entwickeln
Das Alpha Intelligence-Konzept ist eine
Einladung an Führungskräfte, eingefahrene
Denk- und Verhaltensmuster
zu hinterfragen
und mutig neue Wege zu
gehen. Es unterstützt sie
dabei, ihr Potenzial zu entfalten,
innovative Lösungen
zu entwickeln und eine Führungskultur
zu etablieren,
die Wirkung zeigt: für die
Menschen und Ergebnisse.
Das erfordert einen neuen
Braincode und die Bereitschaft,
bislang ungenutzte
Intelligenzen in sich zu aktivieren. Dieser
Entwicklungsprozess beginnt mit
einer bewussten Reflexion des eigenen
Denkens, Fühlens und Handelns
mit dem Ziel,
• adäquat auf die sich rasch verändernden
Rahmenbedingungen zu
reagieren und
• die Chancen, die sich hieraus ergeben,
aktiv zu nutzen.
Der Auf- und Ausbau der hierfür erforderlichen
Intelligenzen erfordert Zeit
und bedarf zumeist einer gewissen
Unterstützung – zum Beispiel, der
eines Coachs. Diese Unterstützung
sollten Unternehmen ihren Führungskräften
gewähren, damit aus ihnen
alpha-intelligente Führungspersönlichkeiten
werden. •
Fünf Führungsfallen
Den 5 Sphären der Alpha Intelligence
liegen 5 Fallen zugrunde, in die Führungskräfte
oft tappen:
Die Selbstbetrugsfalle: Wenn Führungskräfte
in ihrer Komfortzone
verharren und eine kritische Selbstreflexion
meiden, wird Wandel oft
verschlafen. Die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz
und der Mut, unbequeme
Perspektiven zuzulassen,
sind essenziell, um dieser Falle zu
entgehen.
Die Beziehungsfalle: Führungskräfte
unterschätzen oft die zwischenmenschliche
Dynamik. Echte
Beziehungen stärken nicht nur das
Teamgefüge, sondern sind auch der
Schlüssel zu Innovation und Verantwortung.
Sie entstehen, wenn Führungskräfte
aktiv vorleben, wie wichtig
Verbindungen sind.
Die Technologiefalle: Zögerlichkeit
im Umgang mit digitalen Möglichkeiten
lässt Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
schwinden. Offenheit,
Neugier und der kontinuierliche
Austausch über technologische Entwicklungen
schaffen eine digital orientierte
Führungsreife.
Die Krisenfalle: Resilienz wird zum
zentralen Erfolgsfaktor. Führungskräfte,
die Krisen proaktiv als Chance
zur Weiterentwicklung begreifen,
fördern nicht nur ihre eigene Stärke,
sondern auch die ihres Teams – und
setzen damit einen klaren Kurs.
Die Synergiefalle: Die versäumte
Zusammenarbeit zwischen Mensch
und Maschine birgt ein enormes Risiko.
Nur wer es schafft, die Potenziale
von Mensch, Kreativität und Technologie
zu kombinieren, ist für das Jetzt
und die Zukunft gewappnet.
ÜBER DIE AUTORIN
Barbara Liebermeister leitet das Institut
für Führungskultur im digitalen Zeitalter
(IFIDZ), Wiesbaden (www.ifidz.de). Sie ist
u.a. Autorin des Buchs „Führen mit Alpha
Intelligence: Startklar für die Arbeitswelt
der Zukunft“, das im Mai 2025 im Haufe-
Verlag erschienen ist.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
13
Perfekte Lösungen
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14
Next Level
durch Power BI
Die Oskar-Patzelt-Stiftung macht Kennzahlen der besten
deutschen Unternehmen zugänglich und vergleichbar.
Seit 2017 sammelt die Oskar-
Patzelt-Stiftung anonymisiert Daten
der besten deutschen Unternehmen.
Jetzt visualisieren wir diese
Kennzahlen dynamisch – damit
auch Sie Ihre Leistung im Vergleich
sehen können.
Seit 2017 wertet die Oskar-
Patzelt-Stiftung die Kennzahlen
der ausgezeichneten deutschen
Unternehmen des Großen Preises
des Mittelstandes jährlich aus. Als
Denkfabrik für den Mittelstand und
Familienunternehmen möchte die
Leipziger Stiftung Daten und Konzepte
der Öffentlichkeit zugänglich
machen. Deshalb sollen die Kennzahlen
nun dynamisch visualisiert
und bereitgestellt werden.
Diese systematische Auswertung
ermöglicht es Unternehmen, ihre
Leistungsfähigkeit im Vergleich zu
anderen Firmen ihrer Größe und
Region zu bewerten.
Das KPI-Dashboard („Kennzahlen
der Besten“) basiert erstmals ausschließlich
auf den bereinigten
quantitativen Wettbewerbsdaten
PT-MAGAZIN 3•4 2025
15
der Unternehmen, die 2023 die Jury-
Stufe erreicht haben. Dabei wurden
wichtige Unternehmensdaten wie
Umsatz (absolut), Ertragsentwicklung
(relativ), Eigenkapitalentwicklung
(relativ), Investitionen (absolut), F&E
(absolut), Marketingausgabenentwicklung
(relativ), Mitarbeiter- und
Auszubildendenentwicklung (absolut)
nach Betriebsgröße und Region
analysiert und visualisiert.
Um diese technische Aufgabe zu lösen,
wurde ein nicht-kommerzielles
Business-Intelligence-Projekt mit der
BI-Expertise der ICONTEC GmbH aus
Ilmenau gestartet und umgesetzt.
Dank dieser strategischen Kooperation
mit dem erfahrenen Technologiepartner
konnte die Oskar-Patzelt-
Stiftung diesen wichtigen Schritt der
Datenvisualisierung gehen.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Das KPI-Dashboard („Kennzahlen der
Besten“) wurde mit Microsoft Power
BI erstellt und über ein Webinterface
veröffentlicht. Microsoft Power BI
ist ein starkes Business-Intelligence-
Tool, das es ermöglicht, Daten aus
verschiedenen Quellen zu sammeln
und in interaktive Dashboards zu
verwandeln. Nutzer können große
Datenmengen visuell analysieren
und komplexe Zusammenhänge
leicht verständlich darstellen. Das
hilft Unternehmen, fundierte Entscheidungen
auf Basis aktueller und
relevanter Daten zu treffen. u
16
Info
Seitdem müssen nur noch die neuen,
anonymisierten Wettbewerbsdaten
jährlich in die Datenbank eingepflegt
werden, damit sich das KPI-Dashboard
automatisch aktualisiert.
Die „Kennzahlen der Besten“ können
kostenfrei unter folgendem Link eingesehen
werden:
https://bit.ly/KennzahlenderBesten
oder per Scan des QR-Codes.
Christian Wewezow hat gemeinsam
mit weiteren Autoren und dem RKW
Kompetenzzentrum mehrere Studien
veröffentlicht, die die Erfolgsfaktoren
mittelständischer Unternehmen
im Kontext des Wettbewerbs
„Großer Preis des Mittelstandes“ der
Oskar-Patzelt-Stiftung analysieren:
• https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/studie/
deutschlands-mittelstand-2020
Bei Nutzung der Datenvisualisierung
in Publikationen, Studien, Unternehmensanalysen
und Inhalten sind die
Urheber zu nennen. •
• https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/studie/
deutschlands-mittelstand-2
• https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/studie/
deutschlands-mittelstand-3
ÜBER DIE AUTOREN
Christian Wewezow ist Vorstandsmitglied
der Oskar-Patzelt-Stiftung.
Sebastian Seefeld ist Senior Consultant
und Business Intelligence & Analytics &
Sales Manager bei der ICONTEC GmbH.
Jan Kemmerzell ist SAP-Consultant, beide
bei der ICONTEC GmbH aus Ilmenau.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
...MEHR ALS NUR GLEISBAU
ITG Ingenieur-, Tief- und Gleisbau GmbH
„Stürmische Zeiten meistern.“
Die ITG Ingenieur,- Tief- und Gleisbau GmbH wurde im Juli 2003 gegründet und gehört seit dem
01.10.2003 zur Unternehmensgruppe Wiebe. Die Unternehmensgeschichte geht bis ins Jahr 1992
zurück. Mittlerweile ist die ITG Ingenieur,- Tief- und Gleisbau GmbH ein etabliertes Bauunternehmen
in Stralsund und der Marktführer im Nordosten Deutschlands. Unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind schon immer der wichtigste Erfolgsfaktor des Unternehmens.
Alle haben die „ITG-DNA“ im Blut.
Unser Leistungsspektrum ist vielfältig. Neben dem Gleisbau sind wir auch im Kabeltief- und Ingenieurbau,
Neu- bzw. Umbau und Sanierung von Gleis- und Weichenanlagen, Neubau von Bahnsteigen,
Bahnhöfen und Verkehrsstationen tätig. Das Unternehmen konnte
Komplex Rügen
sich in den letzten Jahren wiederholt erfolgreich bei der Deutschen
Bahn AG für die Kategorien Oberbau, Erd- und Tiefbau, Spezialtiefbau,
Konstruktiver Ingenieurbau und Kabeltiefbau präqualifizieren.
2024 war das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte und wir konnten
gemeinsam wieder unter Beweis stellen, dass das Unternehmen
„stürmische Zeiten“ aus eigener Kraft jederzeit allein meistern kann.
Ryckbrücke
Greifswald
In das Jahr 2025 sind wir mit sehr gut gefüllten Auftragsbüchern gestartet.
Für 2025 und die Folgejahre erwarten wir vor dem Hintergrund
des im Bundestag verabschiedeten Sondervermögens für Infrastruktur
und Klimaneutralität in Höhe von 500 Mrd. € wirtschaftlich erfolgreiche
Jahre. Jetzt geht es darum, dass die Umsetzung zügig erfolgt und Planungs-
und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.
Am 20.06.2025 haben wir einen Grund in Stralsund auf der Hafeninsel
zu feiern. Die beiden Geschäftsführer, Mathias Koch und Tom Süffert,
die das Unternehmen aufgebaut und die Marke „ITG“ entwickelt haben,
gehen von Bord und werden in den Ruhestand verabschiedet.
Nico Kosching und Mathias Wendenburg übernehmen ab
01.07.2025 das Ruder und werden das Unternehmen zukunftssicher
weiter gestalten und führen.
Ozeaneum und
Speicher Stralsund
2024
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18
Damit Investoren
einsteigen
Die Kapitalakquise ist eine der
größten Herausforderungen
für Unternehmen. In der Regel
ist es auch ein psychologisches
Problem. Was Unternehmen
tun müssen, um Kapital zu bekommen.
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„Wir bohren für Ihre Zukunft!
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Trinkwasserversorgung
Abwasserdruckleitungen
Kabelschutzrohre
XX Gründer sind so fasziniert und
überzeugt von ihrem Produkt, dass
sie sich schwertun, die Realität zu
erkennen. Ein Produkt allein reicht
nicht. Um Investoren zu finden, müssen
ein realistischer Kapitalbedarf
ermittelt, ein skalierbares Geschäftsmodell
entwickelt oder ein Netzwerk
potenzieller Investoren aufgebaut
werden. 2022
Kapitalsuche ist eine komplexe Angelegenheit,
da jeder einzelne Schritt
in diesem Prozess eigentlich wieder
einen Experten aus einem bestimmten
Fachgebiet erfordert. Gründer,
19
tal aufgebraucht, das Produkt jedoch
noch nicht marktreif. Es kommt zu
einem Finanzierungsengpass, der
Investoren verunsichert und das gesamte
Projekt gefährden kann.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Start-ups oder sogar langfristig bestehende
Unternehmen mit Wachstumsambitionen
haben jedoch meist nur
einen eingeschränkten Blickwinkel
– entweder, weil das Geld für Experten
gerade in der Anfangsphase fehlt,
oder weil die Erkenntnisprozesse
(„how to do“) so lange dauern, dass
viel Zeit vergeht und ein gutes Produkt
letztlich im „Winde verweht“.
1. Wunschdenken statt
Wirklichkeit: Der Kapitalbedarf
wird oft zu knapp kalkuliert
Ein Gründerteam schätzt, dass
2.750.000 € ausreichen, um innerhalb
von 18 Monaten vom MVP zum
Marktstart zu gelangen. Dabei wurden
jedoch wesentliche Kosten nicht
berücksichtigt – etwa
höhere Personalkosten
aufgrund des Fachkräftemangels,
notwendige
Zertifizierungen oder
regulatorische Auflagen
(z. B. im MedTech-
Bereich), Marketing- und
Vertriebskosten zum
Markteintritt, Puffer für
Verzögerungen in der Produktentwicklung
und vieles mehr. Konkret
bedeutet das: Der Kapitalbedarf
VIELE GRÜNDER SIND FASZINIERT
VON IHRER EIGENEN IDEE – DOCH
EIN GENIALES PRODUKT ALLEIN
REICHT NICHT, UM KAPITALGEBER
ZU ÜBERZEUGEN. OFT SIND ES
VERMEIDBARE FEHLER, DIE DEN
TRAUM VOM WACHSTUM PLATZEN
LASSEN.
wurde entweder zu optimistisch, zu
ungenau oder schlicht unrealistisch
ermittelt – oftmals aus Wunschdenken
oder der Hoffnung heraus: „Wird
schon passen – das muss anfangs
kostengünstiger gehen.“
Zentrale Fragen dabei:
• Wie viel Geld wird wirklich
benötigt – und wofür genau?
• Wo liegen Meilensteine,
die finanziert werden müssen
(Produktentwicklung,
Markteintritt, Teamaufbau
etc.)?
Hier ist eine möglichst detaillierte
Finanzplanung unerlässlich.
Folge: Nach 12 Monaten ist das Kapi-
FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM
2. Kein Wachstum ohne Skalierung:
Das Geschäftsmodell
muss tragfähig sein
Ein Startup bietet eine datenbasierte
Beratungsdienstleistung an, die
auf individuellen Analysen basiert.
Die Nachfrage ist hoch, aber jede
Kundenanfrage erfordert manuellen
Aufwand durch Experten. Das Modell
lässt sich nicht ohne Weiteres
automatisieren oder standardisieren
– und ist damit trotz Marktinteresse
nicht skalierbar.
Skalierbarkeit und Geschäftsmodell
müssen auf den Prüfstand:
• Ist das Modell auf Wachstum ausgelegt?
• Wie sieht der Umsatzhebel bei steigenden
Investitionen aus?
• Wer ist bereit, dafür zu zahlen – und
warum?
Folge: Der Umsatz steigt nicht proportional
zu den Investitionen, die Margen
bleiben niedrig, und Investoren
erkennen kein klares Skalierungspotenzial.
3. Risiken ignoriert:
Das schreckt Kapitalgeber ab
Ein technisches Startup stützt sich
stark auf das Know-how des CTO,
der die gesamte Systemarchitektur
allein entwickelt hat. Dieses Wissen
ist nicht dokumentiert, und kein wei-
Energizing Productivity
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Bremswiderstände für die elektrische Antriebstechnik
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Sicherheit und Effizienz
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20
teres Teammitglied
kann ihn im Falle
eines Ausfalls ersetzen.
Das Beispiel
zeigt die Abhängigkeit
von einer
Schlüsselperson im
Gründerteam – ein
ernstzunehmendes
Risiko.
Wichtige Fragen:
• Welche Faktoren könnten Investoren
abschrecken (z. B. Abhängigkeit
von Einzelpersonen, fehlender IP-
Schutz, unklare Marktdaten)?
• Welche Maßnahmen zur Risikominimierung
sind geplant oder bereits
umgesetzt?
Folge: Ein hohes „Key-Person-Risk“
schreckt Investoren ab. Im Falle von
Krankheit oder Ausstieg droht ein
Projektstillstand. Die Bewertung des
Startups sinkt aufgrund mangelnder
Resilienz.
4. Zahlen ohne Substanz:
Wenn die Finanzplanung
unglaubwürdig wirkt
Ein Startup plant im ersten Jahr
nach Marktstart mit einem Umsatz
von 5 Mio. €. Die Prognose basiert
jedoch auf einem extrem schnellen
Kundenzuwachs – ohne belastbare
Marktdaten, Vertriebserfahrung
oder Marketingstrategie. In diesem
Fall handelt es sich um unrealistische
Umsatzprognosen ohne fundierte
Annahmen.
Ein Businessplan mit solider
Finanzplanung ist daher unerlässlich:
• Die Zahlen müssen sportlich,
aber erreichbar sein.
• Annahmen müssen klar
nachvollziehbar und realistisch
belegt sein.
• Eine „Glücksspielmentalität“
(„Wenn alles gut läuft, dann
...“) ist zu vermeiden.
• Stattdessen: Szenarien entwickeln
– konservativ, realistisch, optimistisch.
Folge: Investoren zweifeln an der
Glaubwürdigkeit des gesamten Businessplans.
Fehlende Transparenz
bei den Annahmen verhindert eine
fundierte Bewertung
und schürt Misstrauen
gegenüber dem
Gründerteam.
FREEPIK.COM |
RAWPIXEL.COM
5. Pitch ohne
Wirkung: Wenn das
Deck Investoren
nicht überzeugt
Ein Startup präsentiert
ein 30-seitiges
Pitch Deck voller
technischer Details,
ohne klaren roten Faden oder prägnant
herausgestellte Investmentargumente
(Problem, Lösung, Markt,
Team, Traction, Finanzbedarf). Die
Vision ist vage, das Teamprofil bleibt
blass. Die Story ist unklar, das Deck
überladen.
INVESTOREN WOLLEN NICHT NUR
IN EINE GUTE IDEE, SONDERN AUCH
IN EIN GUTES TEAM UND EINEN
REALISTISCHEN PLAN INVESTIEREN.
ZEIGE IHNEN, DASS DU WEISST,
WAS DU TUST UND WOHIN DIE REISE
GEHEN SOLL!“
Unternehmen müssen Investor Readiness
sicherstellen:
• Entwicklung eines Pitch Decks mit
klarer Story, stringenter Struktur,
maximal 15 Slides
• Schärfung der Unternehmenswerte
und Vision – z. B. warum
genau dieses Team?
• Vorbereitung auf die Due
Diligence: Datenraum,
Verträge, Cap Table etc.
Folge: Investoren verlieren
schnell das Interesse.
Kernaussagen gehen unter.
Es entstehen Zweifel
an der Professionalität
und Investitionsreife des
Startups.
FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM
6. Falsche Ansprechpartner:
Nicht jeder Investor passt
Ein Startup in der Frühphase mit
noch nicht validiertem Geschäftsmodell
pitcht bei einem großen VC,
der auf spätere Wachstumsphasen
spezialisiert ist und hohe Skalierbar-
PT-MAGAZIN 3•4 2025
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21
PT-MAGAZIN 3•4 2025
keit sowie Marktreife erwartet. Das
Produkt war gut – aber der Kapitalgeber
war ein paar Nummern zu groß.
Falscher Investor-Fit!
• Frühphase: Business Angels, Family
Offices, Seed-Fonds
• Wachstumsphase: VCs, Fonds, strategische
Investoren
• Later Stage: Private Equity, Banken,
strategische Partner
• Tipp: Über den Tellerrand schauen
– z. B. Hidden Champions, Brancheninsider,
Corporate Ventures
Folge: Kein Interesse seitens potenzieller
Investoren, da das Startup
nicht zur Investmentstrategie passt.
Zeit- und Ressourcenverlust durch
ungeeignete Ansprache, Frustration
im Team – und möglicherweise Rufschädigung
bei weiteren Investoren.
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7. Direkte Investorenansprache
ja , aber gut vorbereitet
Ein Gründerteam ohne vorherige
Startup-Erfahrung versucht, über
Kaltakquise Investoren zu erreichen
– etwa per unpersönlicher LinkedIn-
Nachricht oder unstrukturiertem
Pitch per E-Mail. Ohne Warm Introductions
oder Netzwerke ist Kapitalsuche
schwieriger, aber nicht
unmöglich. Wenn der Zugang zu
relevanten Netzwerken fehlt, muss
dieser aufgebaut werden.
Unsere Empfehlung:
• Machen Sie Ihre Hausaufgaben:
von der Ermittlung eines realen
Kapitalbedarfs bis zum Matching –
wer sind eigentlich die passenden
Investoren für mein Geschäftsmodell?
Und nicht vergessen: Die
Finanzplanung muss glaubwürdig
sein, Risiken einkalkuliert und
der Pitch muss so aufbereitet
sein, dass ein 6jähriger in Kürze
erfassen kann: Was ist für mich als
Investor mein Benefit, welche Gewinne
kann ich realisieren und wie
komme ich wieder an mein Geld?
• Neben Linkedin Recherche, Events,
Alumnis: die beste Empfehlung ist
die, von der Sie empfohlen wurden.
Nutzen Sie persönliche Kontakte,
ehemalige Studienkollegen,
Geschäftspartner, Golfpartner...
und kommen Sie ins Gespräch –
fragen Sie nach Kontakten dieser
Kontakte. Und bauen Sie sich
ihr eigenes Investorensuchnetzwerk
auf. Das dauert, ist aber
erfahrungsgemäß oft schneller,
als wenn sie die üblichen Wege
gehen. Sie konkurrieren hier mit
zu viel anderen Kapitalsuchenden
und gehen in der Masse unter.
Suchen Sie dort, wo niemand anderer
sucht. •
ÜBER DIE AUTOREN
Nela Novakovic ist Expertin für Investoren-
& Unternehmensstrategie,
www.eyodwa.com.
Martina Lackner: Psychologin, Autorin
und Inhaberin der PR Agentur cross M,
www.martinalackner.com.
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22
Von der Werkstatt
zur Weltraumabenteuer
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Ein Gespräch mit Lutz Stenvers über Mut und
Maßstab, Mittelstand und Moderne – direkt aus
Wiesbaden, wo Tradition und Hightech aufeinandertreffen.
PT-Magazin: Wenn man an Deutschlands
Mittelstand denkt, stellt man sich
oft Handwerkskunst vor – aber was hat
es mit Ihnen auf sich, Herr Stenvers?
mtex antenna technology entwickelt
nämlich nicht nur einfach Produkte,
sondern wahre Wunderwerke der Präzisionstechnik:
Teleskope, Antennen
und Aluminiumspiegel, die weltweit in
Forschungszentren und sogar bei Raketenstarts
eine Rolle spielen. Erzählen
Sie, was war das Startsignal für Ihren
Weg?
Lutz Stenvers: Es war wie ein Sprung
ins kalte Wasser, obwohl man von klein
auf schon im Wissen um die Feinheiten
der Technik baden durfte. Mein Vater,
selbst einer der führenden Antennendesigner,
machte mir früh klar: Qualität
ist kein Zufall. 2019, als ich 40 war,
habe ich – trotz pandemiebedingter
Turbulenzen – den Schritt in die Selbstständigkeit
gewagt. Heute stehen wir
mit unserer Technologie, die sowohl
in der Radioastronomie als auch in der
Satellitenkommunikation eingesetzt
wird, auf internationaler Bühne.
Der Spagat zwischen handwerklicher
Präzision und dem Anspruch, in globalen
Großprojekten mitzuspielen – das
ist kein leichter Balanceakt. Wie gelingt
es mtex, diese Nische auszubauen?
Unser Ansatz ist bewusst dual: Einerseits
verfeinern wir ein Nischensegment
auf dem Niveau einer feinen Manufaktur,
andererseits haben wir den
Mut, groß zu denken. Wir produzieren
Aluminiumspiegel, die man bisher nirgendwo
in dieser Güte findet – ein echter
Game Changer für Projekte wie das
Next Generation Very Large Array in
den USA. Aber der Schritt von einigen
hundert zu mehreren Tausend Spiegeln
pro Jahr ist ein echtes Unterfangen.
Hier zählen intelligente Prozesse,
langfristige Investitionen – und eben
auch politische Rahmenbedingungen,
die den Mittelstand fördern.
Das klingt nach einem Mix aus Teamgeist,
Erfindungsdrang und dem ganz
typischen Mittelstandsmindset: erst
Geld reinvestieren, das man selbst verdient
hat. Wie steht es um die Zusammenarbeit
mit Kunden – denn in einer
globalisierten Welt muss man ja oft
auch auf Zeitzonen Rücksicht nehmen?
Absolut. Ich stehe regelmäßig auch
mal nachts am Telefon, wenn Kunden
in anderen Teilen der Welt anrufen.
Wir setzen auf digitale Nähe. Früher
flogen wir extra zu Kundenterminen
– heute sind virtuelle Meetings durch
modernste Kommunikationslösungen
fast genauso persönlich und deutlich
effizienter. Es geht uns darum, eine
Kultur des transparenten Austauschs
zu etablieren, die nicht nur Vertrauen
schafft, sondern auch Innovationen
antreibt.
Ein Thema, das oft in der Diskussion
über offene Innovationen fällt, ist der
Schutz des geistigen Eigentums. Wie
gehen Sie damit um, wenn Sie Ihren
Softwarecode offenlegen und Ihre
Kunden aktiv in die Weiterentwicklung
einbeziehen?
Wir verfolgen hier einen ungewöhnlich
offenen Ansatz – fast wie im Open-Source-Geist.
Das mag für manche riskant
klingen, aber es sorgt dafür, dass unsere
Systeme kontinuierlich besser wer-
PT-MAGAZIN 3•4 2025
23
PT-MAGAZIN 3•4 2025
den. Indem wir unsere Kunden – und
dadurch auch externe Entwickler – in
den Prozess integrieren, profitieren wir
von einem breiten Netzwerk an Knowhow.
Gleichzeitig sichern wir unsere
Kernelemente, etwa die hochpräzisen
Aluminiumspiegel, durch internationale
Patente. Es ist eine Gratwanderung
zwischen Offenheit und dem nötigen
Schutz, aber sie hat uns gerade jetzt an
der Technologiekante halten können.
Rückblickend – und das interessiert
nicht nur Brancheninsider – welche
Führungsentscheidung hat Sie persönlich
am meisten geprägt?
Der Schritt in die Selbstständigkeit war
vielleicht die mutigste Entscheidung
meines Lebens. Als angestellter Geschäftsführer
weiß ich, wie sicher es
sein kann, in einem etablierten System
zu arbeiten. Aber der Wunsch, etwas
Eigenes zu schaffen und einen Beitrag
zum technischen Fortschritt zu leisten,
hat mich beflügelt. Rückblickend gibt
es keine richtige Fehlentscheidung –
vielmehr habe ich gelernt, dass es im
Unternehmertum weniger um perfekte
Planbarkeit geht, als um den Mut, auch
mal Umwege zuzulassen und aus ihnen
zu lernen.
Dieses Mindset, diese Bereitschaft
zum ständigen Neujustieren – das ist
es, was den Mittelstand lebendig hält.
Sie haben somit nicht nur ein Unternehmen
aufgebaut, sondern auch ein
Modell für innovationsgetriebenes
Unternehmertum etabliert.
Ganz genau. Der deutsche Mittelstand
lebt von seiner Fähigkeit, unkonventionelle
Wege zu gehen und sich den Herausforderungen
der Globalisierung
kreativ zu stellen. Wir wissen, dass es
ein Wagnis ist, alles auf eine Karte zu
setzen – aber ohne Risiko kommt man
eben nicht weit.
Vielen Dank, Herr Stenvers. Ihre offene
und zugleich visionäre Art zeigt, dass in
unserem Land noch immer Raum für
mutige, technologiegetriebene Unternehmungen
ist.
In den dynamischen Konstellationen
des heutigen Marktes ist es gerade
diese Mischung aus Tradition, Innovationskraft
und unerschütterlichem
Unternehmergeist, die den Mittelstand
prägt – und die uns in den kommenden
Jahren noch viel zu erzählen
haben wird. •
hintergrund
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aus Wiesbaden entwickelt und baut
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Radioteleskop der Nordhemisphäre,
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24
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Würzburg 13.09. - Düsseldorf 27.09. - bundesball 18.10.
25
On Stage
rzburg 13.09.
26
OPS-Jugendgruppe
begeistert junge
Talente für
Unternehmertum
© GfA ELEKTROMATEN GmbH & Co. KG
Praxisnahe Workshops, inspirierende Betriebsbesichtigungen
und Vernetzung auf Augenhöhe – für Jugendliche,
die Verantwortung übernehmen wollen.
Unternehmerkind oder Pionier?
Werde Teil der nächsten Generation!
Lerne von Top-Unternehmen,
entwickle dich weiter und gestalte
die Zukunft mit der OPS-Jugendgruppe.
In einer Zeit, in der Unternehmen
ständigem Wandel begegnen, ist es
wichtiger denn je, früh in die nächste
Generation zu investieren. Die
OPS-Jugendgruppe setzt genau hier
an – mit dem Ziel, junge Menschen
für unternehmerisches Denken zu
begeistern, sie miteinander zu vernetzen
und auf künftige Führungsverantwortung
vorzubereiten.
Die Initiative richtet sich an engagierte
Jugendliche, insbesondere aus Unternehmerfamilien,
aber auch an alle,
die sich für unternehmerisches Handeln
und persönliche Weiterentwicklung
interessieren. Statt bloßer Theorie
vermittelt die OPS-Jugendgruppe
praxisnahe Einblicke in Verantwortung,
Führungskultur, Selbstreflexion
und Kommunikation. Der Austausch
erfolgt auf Augenhöhe, ergänzt durch
Methoden aus der modernen Unternehmensberatung.
Im Rahmen der Oskar-Patzelt-Stiftungstage
2024 „Großer Preis des
Mittelstandes“ fanden zuletzt jeweils
drei kompakte, intensive Workshoptage
mit je rund 15 Jugendlichen statt.
Ereignisreiche Tage mit inspirieren-
den Inhalten für alle, die einmal ein
Unternehmen übernehmen oder
gründen möchten.
Highlights waren u. a.:
• Betriebsbesichtigungen bei Partnerunternehmen,
darunter:
• Hanse Haus GmbH – mit Einblicken
in vorausschauendes Krisenmanagement
bei Auftragsflaute
• GfA ELEKTROMATEN GmbH & Co.
KG – mit anschaulichen Beispielen
kundenorientierter Prozessgestaltung
• Workshops zur Selbstführung, Zielklärung
und Persönlichkeitsentwicklung
• Ein stilvoller Knigge-Abend, u. a.
im Bistro Bottaccio (Düsseldorf)
und der Fränkischen Weinstube
(Würzburg) – inklusive praktischer
Etikette-Tipps
Diese Veranstaltungen bieten nicht
nur fachlichen Input, sondern auch
Raum für ehrlichen Austausch unter
Gleichgesinnten. Viele Teilnehmer
haben sich über moderne Kanäle weitervernetzt
und planen, künftig selbst
neue Workshops zu organisieren –
ein starkes Zeichen für Eigenverantwortung
und Mitgestaltung.
Doch um diese Plattform für junge
Führungspersönlichkeiten weiter auszubauen,
braucht es Unterstützung:
Du bist zwischen 16 und 25 Jahren,
aus einem unternehmerischen
Umfeld und willst dich weiterentwickeln?
Dann mach mit, bei einen
der diesjährigen drei Bälle! Bringe
dich ein, lerne andere Unternehmerkinder
kennen und wachse über dich
hinaus.
Sie sind Unternehmer oder möchten
junge Talente fördern? Dann laden wir
Sie herzlich ein, die OPS-Jugendgruppe
finanziell, ideell oder mit einem
konkreten Beitrag zu unterstützen
– sei es durch Sponsoring, durch das
Öffnen Ihres Unternehmens für Besuche
oder durch die Teilnahme als
Mentor: in.
Info
Bei Fragen, Ideen oder Anregungen
können Sie sich gerne per
E-Mail bei uns melden.
heyl@heylanalysis.de
heiko.weit@weitfuehrung.de
Mit der OPS-Jugendgruppe
gestalten wir gemeinsam die
Zukunft – mit Weitblick, Verantwortung
und echter Begeisterung
fürs Unternehmertum.
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• Hausanschlusskästen
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uesa GmbH • Uebigau • Gewerbepark-Nord 7
04938 Uebigau-Wahrenbrück
28
Ab ins
Rampenlicht
460 Unternehmen erreichen
bundesweit die Jurystufe 2025
Juryliste Baden-Württemberg
Von 4.208 nominierten Unternehmen im 31. Wettbewerbsjahr „Großer Preis
des Mittelstandes“ erreichen in Baden-Württemberg 78 Betriebe, in Rheinland-Pfalz
45 Firmen und im Saarland 10 Unternehmen die zweite Wettbewerbsstufe.
In Niedersachsen und Bremen erreichen 40 Betriebe die Jurystufe.
Preisverleihung am 13. September in Würzburg und am 27. September
in Düsseldorf!
68159 Mannheim, BZE Mannheim
gGmbH ∞ 68163 Mannheim, SAMA
PARTNERS Business Solutions GmbH
∞ 68163 Mannheim, Genuss &
Harmonie Holding GmbH ∞ 68169
Mannheim, JAZO Group BV ∞ 68199
Mannheim, Alpensped GmbH ∞
68229 Mannheim, Lieblang Dienstleistungsgruppe
Management GmbH
∞ 68309 Mannheim, Wahler & Co.
GmbH ∞ 69126 Heidelberg, Instaffo
GmbH ∞ 69168 Wiesloch-Baiertal,
Engelmann Sensor GmbH ∞ 69168
Wiesloch, UBP-group ∞ 69242 Rettigheim,
Innotech Marketing & Konfektion
Rot GmbH ∞ 70174 Stuttgart, DART
Beratende Designer GmbH ∞ 70191
Stuttgart, PBW - Parkraumgesellschaft
Baden-Württemberg ∞ 70197
Stuttgart, DI Wirtschaftsberatung
GmbH ∞ 70469 Stuttgart, DOMMER
Stuttgarter Fahnenfabrik GmbH
∞ 70736 Fellbach, schäfer-technic
gmbh ∞ 70806 Kornwestheim, Helix
Pflanzensysteme GmbH ∞ 71069
Sindelfingen, Schnorr GmbH ∞ 71229
Leonberg, mateco GmbH ∞ 71404
Korb, carriere & more, private Akademie
Südwest GmbH ∞ 71636 Ludwigsburg,
VFB Verein zur Förderung der
Berufsbildung e. V. ∞ 71672 Marbach
am Neckar, Me-Ti UG (haftungsbeschränkt)
∞ 71729 Erdmannhausen,
Probst GmbH ∞ 72070 Tübingen,
Universitätsstadt Tübingen ∞ 72072
Tübingen, Mey Generalbau GmbH ∞
72072 Tübingen, AVAT Automation
GmbH ∞ 72076 Tübingen, Ovesco
Endoscopy AG ∞ 72119 Ammerbuch,
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29
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Elektro Dessecker GmbH & Co. KG ∞
72119 Ammerbuch, Holzbau Flack
GmbH & Co. KG ∞ 72144 Dußlingen,
KEMMLIT-Bauelemente GmbH ∞
72160 Horb-Nordstetten, Help Tech
GmbH ∞ 72250 Freudenstadt, OEST
LUBRICANTS GmbH & Co. KG ∞ 72285
Pfalzgrafenweiler, KOCH Pac-Systeme
GmbH ∞ 72336 Balingen, Sinfiro
GmbH & Co. KG ∞ 72348 Rosenfeld,
MAFU-Group ∞ 72393
Burladingen, Labexchange
- Die Laborgerätebörse
GmbH ∞ 72406
Bisingen, Deuschle
Spindel-Service GmbH ∞
72406 Bisingen, INGELA
Ingenieurgesellschaft
für elektrotechnische
Ausrüstung mbH ∞
73240 Wendlingen am
Neckar, Kappel & Dierolf
GmbH & Co KG ∞ 73340
Amstetten, Metzgerei
Nagel ∞ 73431 Aalen,
hema electronic GmbH ∞ 73433 Aalen,
Maschinenfabrik ALFING KESSLER
GmbH ∞ 73450 Neresheim, Weisser
Spulenkörper GmbH & Co. KG ∞
73540 Heubach, Richter lighting technologies
GmbH ∞ 73614 Schorndorf
„WER HIER NOMINIERT WURDE,
HAT ALLEIN DURCH DIESE AUS-
WAHL BEREITS EINE AUSZEICH-
NUNG 1. GÜTE ERFAHREN.“
Barbara Stamm,
ehem. Präsidentin des
Bayerischen Landtages
- Schlichten, FELITEC - Fahrzeugtechnik,
die Menschen bewegt ∞ 74354
Besigheim, CNC-Bearbeitungstechnik
Nenninger GmbH & Co. KG ∞ 74354
Besigheim, Karl Köhler GmbH ∞ 74360
Ilsfeld, Soyez Stuckateur GmbH ∞
74747 Ravenstein, Schimscha GmbH
∞ 74821 Mosbach, MPDV Mikrolab
GmbH ∞ 74842 Billigheim-Allfeld,
AMMA Alfred Müller GmbH & Co. KG
∞ 74889 Sinsheim,
Haug Chemie GmbH
∞ 75045 Walzbachtal,
PREFAG Carl Rivoir
GmbH & Co.KG
∞ 76275 Ettlingen,
NetPlans GmbH ∞
76532 Baden-Baden,
IT + MEDIA Group
GmbH ∞ 76698
Ubstadt-Weiher, E.
& U. Hetzel GmbH
∞ 76698 Ubstadt-
Weiher, Michael
Koch GmbH ∞ 76698
Ubstadt-Weiher, DWA GmbH & Co.
KG ∞ 76698 Ubstadt-Weiher, Solectric
GmbH u
Fortsetzung auf Seite 32
Jurystufe 2025 erreicht!
Die Allsafe GmbH & Co. KG aus
Engen informiert seine Follower
online über den Erfolg!
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Regionaler geht´s nicht!
Über 100 Sorten Wurst und
Schinken aus Amstetten
Hauseigene Schlachtung
und Produktion
Regionale Lieferanten
2018 2021
28
Ab ins
Rampenlicht
460 Unternehmen erreichen
bundesweit die Jurystufe 2025
Juryliste Bayern
Von 4.208 nominierten Unternehmen im 31. Wettbewerbsjahr
„Großer Preis des Mittelstandes“ erreichen in Bayern 105
Betriebe, in Sachsen 33 Firmen und Hessen ebenso 33 Unternehmen
die zweite Wettbewerbsstufe. Preisverleihung am 13.
September in Würzburg!
63755 Alzenau, PSTproducts GmbH ∞
63820 Elsenfeld, agilimo Consulting
GmbH ∞ 80805 München, Pixida
GmbH ∞ 80807 München, AMS Marketing
Service GmbH ∞ 82140 Olching,
Laser Components Germany GmbH ∞
82362 Weilheim in Oberbayern, Bauer
Unternehmensgruppe GmbH & Co.
KG ∞ 82392 Habach, TRIGA-S GmbH,
83098 Brannenburg, Gesellschaft für
Planung, Maschinen- und Mühlenbau
Erhard Muhr mbH ∞ 83123 Amerang,
Somic Verpackungsmaschinen GmbH
& Co. KG ∞ 83410 Laufen, Hörl Kunststofftechnik
GmbH & Co. KG ∞ 83527
Haag in Oberbayern, SL Rack GmbH ∞
84030 Ergolding, Werner companies
GmbH & Co. KG ∞ 84130 Dingolfing,
TailorWine GmbH ∞ 84137 Vilsbiburg,
ANTHOLZER GmbH & Co. KG ∞ 84137
Vilsbiburg, HAMMER GmbH & Co. KG
∞ 84172 Vatersdorf, Leipfinger-Bader
GmbH ∞ 84180 Loiching, Müller + Duscher
GmbH ∞ 84387 Buch/Julbach,
Unterreiner Forstgeräte GmbH ∞
84419 Obertaufkirchen, H. Mailhammer
GmbH Spezialbaggerbetrieb ∞
84453, Mühldorf, ESD Verwaltungsund
Beteiligungsgesellschaft mbH
∞ 84489 Burghausen, Hinterschwepfinger
Projekt GmbH ∞ 84508,
Burgkirchen an der Alz, cts GmbH
∞ 84513 Töging am Inn, ViscoTec
Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH ∞
84544 Aschau am Inn, Primo GmbH
∞ 84558 Kirchweidach, Gemüsebau
Steiner GmbH & Co. KG ∞ 84561
Mehring, Holzmüller GmbH ∞ 84579
Unterneukirchen, SunnySideGruppe
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29
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∞ 85457 Wörth/Hörlkofen, GEWO
Feinmechanik GmbH ∞ 85462 Eitting,
Wurzer Umwelt GmbH ∞ 85560
Ebersberg, Landratsamt Ebersberg
∞ 85664 Hohenlinden, Herrmann
CNC - Drehtechnik GmbH ∞ 86159
Augsburg, BMK Group GmbH & Co.
KG ∞ 86504 Merching, FORUM
MEDIA GROUP GmbH ∞ 86825 Bad
Wörishofen, Hallingers Genuss Manufaktur
GmbH ∞ 86879
Wiedergeltingen, Huber
Kunststoff & Technik
GmbH ∞ 86971 Peiting,
Hotel-Restaurant
Dragoner OHG ∞
87437 Kempten, Keslar
GmbH Energiehandel
∞87749 Hawangen,
Hans Hundegger AG
∞ 89264 Weißenhorn,
PERI Vertrieb Deutschland
GmbH & Co. KG
∞ 89312 Günzburg,
MUNK Group ∞89335
Ichenhausen, KLB Kötztal Lacke &
Beschichtungen GmbH ∞ 89347
Bubesheim-Günzburg, KÖGL GmbH
Betriebs-, Lager- und Fahrzeugeinrichtungen
∞90408 Nürnberg, proMX
AG ∞ 90409 Nürnberg, Nürnberger
„WER HIER NOMINIERT WURDE,
HAT ALLEIN DURCH DIESE AUS-
WAHL BEREITS EINE AUSZEICH-
NUNG 1. GÜTE ERFAHREN.“
Barbara Stamm,
ehem. Präsidentin des
Bayerischen Landtages
Heng, Formenbau
Kellermann GmbH
∞ 92637 Weiden in
der Oberpfalz, for
you eHealth GmbH
Wach- und Schließgesellschaft mbH
∞ 90411 Nürnberg, MR-Datentechnik
Vertriebs- und Service GmbH ∞ 90518
Altdorf bei Nürnberg, ZSI technology
GmbH ∞ 90592 Schwarzenbruck,
Rummelsberger Diakonie e.V. ∞ 90768
Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +
Co. KG ∞ 91052 Erlangen, HEITEC AG
∞ 91058 Erlangen, Evosys Laser GmbH
∞ 91058 Erlangen, Schraner Group
∞ 91567 Herrieden,
Sielaff GmbH & Co.
KG Automatenbau
Herrieden ∞ 91747
Westheim, Abel -
Wellpappe in Form
∞ 91785 Pleinfeld,
Eloona GmbH ∞
92353 Postbauer-
∞92648 Vohenstrauß,
PSZ electronic GmbH ∞ 92665
Altenstadt an der Waldnaab, puzzleYOU
GmbH ∞ 93053 Regensburg,
Jepsen Betriebs GmbH & Co. KG u
Fortsetzung auf Seite 32
Jurystufe 2025 erreicht!
Alexander Hartl, stellv. Geschäftsführer
der Penzkofer Bau GmbH,
freut sich über die Urkunde
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Wir sind eines der wenigen Hotels, die einen
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28
Ab ins
Rampenlicht
460 Unternehmen erreichen
bundesweit die Jurystufe 2025
Juryliste Nordrhein-Westfalen
Von 4.208 nominierten Unternehmen im 31. Wettbewerbsjahr „Großer Preis
des Mittelstandes“ erreichen in Nordrhein-Westfalen 52 Betriebe, in Schleswig-Holstein/Hamburg
3 Firmen sowie aus Berlin/Brandenburg 21 Unternehmen
die zweite Wettbewerbsstufe. In Mecklenburg-Vorpommern erreichen 9
Betriebe, in Sachsen-Anhalt 18 Firmen und in Thüringen 13 Firmen die Jurystufe.
Preisverleihung am 13.09. in Würzburg und am 27.09. in Düsseldorf!
32107 Bad Salzuflen, EKT GmbH &
Co. KG ∞ 32676 Lügde, Schwering &
Hasse Elektrodraht GmbH ∞ 33154
Salzkotten, Ulrich Rotte Anlagenbau
und Fördertechnik GmbH ∞ 33175
Bad Lippspringe, reisewitz GmbH
& Co KG ∞ 33602 Bielefeld, bluecue
consulting GmbH & Co. KG ∞ 34431
Marsberg, FOSCH GmbH ∞ 40237
Düsseldorf, Bergers Partner StB
WP PartG mbB ∞ 40545 Düsseldorf,
Schlieter & friends Event GmbH & Co.
KG ∞ 40595 Düsseldorf, A. u. K. Müller
GmbH & Co. KG ∞ 40670 Meerbusch,
ORAYLIS GmbH ∞ 41516 Grevenbroich,
Corevas GmbH & Co.KG ∞ 41564
Kaarst, AES motomation GmbH ∞
42349 Wuppertal, Heinz Berger
Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
∞ 42551 Velbert, Sparkasse Hilden-
Ratingen-Velbert ∞ 44227 Dortmund,
Green IT Das Systemhaus GmbH ∞
45659 Recklinghausen, A&K - Die
frische Küche ∞ 45711 Datteln, Langkamp
GmbH ∞ 45721 Haltern am See,
KSK Kuhlmann - System - Kühltechnik
GmbH ∞ 45721 Haltern am See, PuG
Pflege- & Gesundheitsteam GmbH
∞ 45770 Marl, RV Management
GmbH ∞ 46325 Borken, Apotheke
am Borkener Klinikum ∞ 46342
Velen, VS-Automatisierung GmbH ∞
46342 Velen, wohnbehagen GmbH
& Co. KG ∞ 46348 Raesfeld, Funke
MEDICAL GmbH ∞ 46359 Heiden,
Brüninghoff GmbH & Co. KG ∞ 46535
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29
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Dinslaken, Stefan Mayer Instruments
GmbH & Co. KG ∞ 48341 Altenberge,
Jüke Systemtechnik GmbH ∞ 48599
„WER HIER NOMINIERT WURDE,
HAT ALLEIN DURCH DIESE AUS-
WAHL BEREITS EINE AUSZEICH-
NUNG 1. GÜTE ERFAHREN.“
Barbara Stamm,
ehem. Präsidentin des
Bayerischen Landtages
Gronau-Epe, Anton
Hörmann GmbH ∞
48599 Gronau-Epe,
hyCLEANER GmbH &
Co. KG ∞ 48599 Gronau,
Kleining GmbH & Co. KG
∞ 48619 Heek, Betonwerk
Büscher GmbH &
Co. KG ∞ 48683 Ahaus,
Christoph Böcker - Böcker
Gesunde Schuhe
∞ 48683 Ahaus, Hoge
& Berghaus Steuerberatungsgesellschaft
mbH & Co. KG ∞ 48683
Ahaus, ISO-TECH Kunststoff GmbH ∞
48683 Ahaus, Solid.Modulbau GmbH
∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH ∞
48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703
Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher
GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,
Tenbrink ∞ 51399 Burscheid, Maschinenfabrik
Günter Schormann GmbH
∞ 51789 Lindlar, ONI-Wärmetrafo
GmbH ∞ 52249 Eschweiler, Trailer
Dynamics GmbH ∞ 53175 Bonn,
VÖB-Service GmbH ∞ 53757 Sankt
Augustin, Dental-Studio Sankt Augustin
GmbH ∞ 53913 Swisttal, Hündgen
Entsorgungs-GmbH & Co. KG ∞
59387 Ascheberg, Othmerding Maschinenbau
GmbH
& Co. KG ∞ 59494
Soest, Ingenieurgesellschaft
Patzke
GmbH ∞ 59581 Warstein,
Kombiplan
GmbH & Co. KG ∞
59821 Arnsberg-
Obereimer, GEBRO
HERWIG Haustechnik
GmbH ∞ 59929
Brilon-Madfeld,
VOSS Die Blechprofis
GmbH ∞ 59955
Winterberg, Hotel
OVERSUM Winterberg ∞ 59964 Medebach,
Holzbau Becker & Sohn GmbH
(Becker 360) •
Juryliste Schleswig-Holstein
und Hamburg
21509 Glinde (Kreis Stormarn),
Schmelzer Hörsysteme GmbH ∞
24113 Kiel, BUYOND GmbH ∞ 25348
Glückstadt, CM Technologies GmbH •
Fortsetzung auf Seite 32
Jurystufe 2025 erreicht!
Voss Die Blechprofis GmbH aus Brilon.
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Oskar-Patzelt-Stiftung mit Johannes
und Petra Kleine, Geschäftsführer
© SABRINITY
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GmbH & Co. KG ∞ 01809 Heidenau,
FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG ∞
01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik
Rhytemper GmbH ∞ 03051
Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team
Zimmermann GmbH ∞ 03205 Calau,
caleg Schrank und Gehäusebau GmbH
∞ 03238 Massen, Mathias Mende
e.K. ∞ 04741 Roßwein, Gemeinhardt
Service GmbH ∞ 04849 Bad Düben,
Heinz Kühne GmbH & Co. KG ∞ 04938
Uebigau-Wahrenbrück, uesa GmbH ∞
04938 Uebigau-Wahrenbrück, EFEN
GmbH ∞ 06120 Halle (Saale), ECH
Elektrochemie Halle GmbH ∞ 06295
Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH
∞ 06780 Zörbig / Salzfurtkapelle,
Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb
Salzfurtkapelle ∞ 07338
Leutenberg, CTP GmbH Bluechemgroup
∞ 07619 Schkölen / Hainchen,
Nestro Lufttechnik GmbH ∞ 07646
Stadtroda, H & E Bohrtechnik GmbH ∞
07751 Großlöbichau, VACOM Vakuum
Komponenten & Messtechnik GmbH
∞ 07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞
07937 Zeulenroda-Triebes, SERIMED
GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau,
TIP-TOP Dienstleistungen GmbH
∞ 09244 Lichtenau bei Chemnitz,
Container Vermietung und Verkauf
Menzl GmbH ∞ 17348 Woldegk, LBG
Rehberg mbH ∞ 21337 Lüneburg,
Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.
KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint
GmbH ∞ 27639 Wurster Nordseeküste,
Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm
Wähler GmbH & Co. KG ∞ 27777 Ganderkesee,
Garten- & Landschaftsbau
Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,
HERMES Systeme GmbH
∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung
GbR ∞ 31008 Elze, Albert Fischer
GmbH ∞ 31135 Hildesheim, Gebrüder
Heyl Analysentechnik GmbH & Co.
KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal
GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Einrichtungen ∞ 32107 Bad Salzuflen,
EKT GmbH & Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,
sera GmbH ∞ 35066 Frankenberg,
FingerHaus GmbH ∞ 35260
Stadtallendorf, elektroplan-schneider
| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,
Sicherheits- und Informationstechnische
Anlagen GmbH ∞ 35274
Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik
J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞ 35423
Lich, Network Concept GmbH ∞ 35435
Wettenberg, GROSS GmbH ∞ 36124
Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341
Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 37441
Bad Sachsa, Oelkers Hotel Betriebs
GmbH | Hotel Romantischer Winkel ∞
39120 Magdeburg, Antennenbau
Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218
Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH
& Co. KG ∞ 39326 Colbitz, Humanas
Pflege GmbH & Co. KG ∞ 48619 Heek,
Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG
∞ 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff
GmbH ∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH
∞ 48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703
Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher
GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,
Tenbrink ∞ 49406 Eydelstedt, ANEDO
GmbH ∞ 49429 Visbek, Holzmühle
Westerkamp GmbH ∞ 51789 Lindlar,
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schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall
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zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen
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31
102 Kandidaten erreichen die Jurystufe
für die bundesweiten Sonderpreise.
Verleihung am 18. Oktober zum Bundesball!
91 ringen um einen bundesweit ausgelobten Sonderpreis 2025. Zusätzlich
6 Kommunen um den Sonderpreis „Premier-Kommune“, 3 Banken um die Würdigung
„Premier-Bank“ sowie 2 Unternehmer um den Sonderpreis „Lebenswerk“.
GmbH ∞ 86159 Augsburg, BMK Group
GmbH & Co. KG ∞ 88271 Wilhelmsdorf,
Zimmerei Berthold Ott GmbH
∞ 89312 Günzburg, MUNK Group ∞
90409 Nürnberg, Nürnberger Wachund
Schließgesellschaft mbH ∞ 90768
Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +
Co. KG ∞ 93488 Schönthal, Max Heimerl
Bau GmbH ∞ 94089 Neureichenau,
1. Bier und Wohlfühlhotel Gut
Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 97688
Bad Kissingen, LABOKLIN GmbH &
Co.KG ∞ 97789 Oberleichtersbach,
Hanse Haus GmbH •
Lebenswerk
PT-MAGAZIN 3•4 2025
lenz, DORNBACH GmbH ∞ 56170 Bendorf,
Baldus Medizintechnik GmbH
∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH
∞ 56271 Mündersbach, EWM GmbH
∞ 56579 Rengsdorf, monte mare Betriebs
GmbH ∞ 56651 Niederzissen,
AKRO-PLASTIC GmbH ∞
56651 Niederzissen, Dr.
Eckel Animal Nutrition
GmbH & Co. KG ∞ 56651
Niederzissen, Reinhard
Koll GmbH ∞ 56727
Mayen, Projekt 3 gGmbH
∞ 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft
Patzke GmbH
∞ 64711 Michelstadt, Hotz
Kommunikations- und Datenservice
GmbH ∞ 66482
Zweibrücken, EDEKA Ernst
∞ 67065 Ludwigshafen,
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Hallenheizungen ∞ 67661 Kaiserslautern,
ALZURA AG ∞ 68229 Mannheim,
Lieblang Dienstleistungsgruppe Management
GmbH ∞ 69242 Rettigheim,
Innotech Marketing & Konfektion
Rot GmbH ∞ 72072 Tübingen, AVAT
Automation GmbH ∞ 72076 Tübingen,
Ovesco Endoscopy AG ∞ 72144 Dußlingen,
KEMMLIT-Bauelemente GmbH
∞ 72250 Freudenstadt, OEST LUBRI-
CANTS GmbH &
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∞ 74747 Ravenstein,
Schimscha
GmbH ∞ 74821
Mosbach,
MPDV Mikrolab
GmbH ∞ 76698
Ubstadt-Weiher,
Michael Koch
GmbH ∞ 79793
Wutöschingen,
Schilling Engineering GmbH ∞ 80805
München, Pixida GmbH ∞ 84513
Töging am Inn, ViscoTec Pumpen- u.
Dosiertechnik GmbH ∞ 85457 Wörth/
Hörlkofen, GEWO Feinmechanik
01774 Klingenberg, Dr. Butze GmbH
& Co. KG ∞ 09120 Chemnitz, richter &
heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH •
Premier-Kommune
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Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft
am Mittelrhein mbH
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96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg ∞ 97688 Bad
Kissingen, Landkreis Bad Kissingen •
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GmbH & Co. KG ∞ 01809 Heidenau,
FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG ∞
01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik
Rhytemper GmbH ∞ 03051
Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team
Zimmermann GmbH ∞ 03205 Calau,
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∞ 03238 Massen, Mathias Mende
e.K. ∞ 04741 Roßwein, Gemeinhardt
Service GmbH ∞ 04849 Bad Düben,
Heinz Kühne GmbH & Co. KG ∞ 04938
Uebigau-Wahrenbrück, uesa GmbH ∞
04938 Uebigau-Wahrenbrück, EFEN
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Elektrochemie Halle GmbH ∞ 06295
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Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb
Salzfurtkapelle ∞ 07338
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Komponenten & Messtechnik GmbH
∞ 07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞
07937 Zeulenroda-Triebes, SERIMED
GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau,
TIP-TOP Dienstleistungen GmbH
∞ 09244 Lichtenau bei Chemnitz,
Container Vermietung und Verkauf
Menzl GmbH ∞ 17348 Woldegk, LBG
Rehberg mbH ∞ 21337 Lüneburg,
Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.
KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint
GmbH ∞ 27639 Wurster Nordseeküste,
Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm
Wähler GmbH & Co. KG ∞ 27777 Ganderkesee,
Garten- & Landschaftsbau
Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,
HERMES Systeme GmbH
∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung
GbR ∞ 31008 Elze, Albert Fischer
GmbH ∞ 31135 Hildesheim, Gebrüder
Heyl Analysentechnik GmbH & Co.
KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal
GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Einrichtungen ∞ 32107 Bad Salzuflen,
EKT GmbH & Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,
sera GmbH ∞ 35066 Frankenberg,
FingerHaus GmbH ∞ 35260
Stadtallendorf, elektroplan-schneider
| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,
Sicherheits- und Informationstechnische
Anlagen GmbH ∞ 35274
Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik
J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞ 35423
Lich, Network Concept GmbH ∞ 35435
Wettenberg, GROSS GmbH ∞ 36124
Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341
Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 37441
Bad Sachsa, Oelkers Hotel Betriebs
GmbH | Hotel Romantischer Winkel ∞
39120 Magdeburg, Antennenbau
Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218
Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH
& Co. KG ∞ 39326 Colbitz, Humanas
Pflege GmbH & Co. KG ∞ 48619 Heek,
Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG
∞ 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff
GmbH ∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH
∞ 48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703
Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher
GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,
Tenbrink ∞ 49406 Eydelstedt, ANEDO
GmbH ∞ 49429 Visbek, Holzmühle
Westerkamp GmbH ∞ 51789 Lindlar,
ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ 56070 Kob-
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Wir sind:
• Produzent von individuellen Verpackungslösungen
sowie Industrie- und Gefahrengutverpackungen
aus Wellpappe
www.richter-hess.de Shop: www.shop.richter-hess.de
info@richter-hess.de +49 371 27184 0
Wir bieten:
• ein breites Spektrum an unterschiedlichen
Behältern aus Kunststoffen, Blech oder
Glas für Industrie- und Gefahrengüter
• ein reichhaltiges Lagerprogramm zur
schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall
• eine eigene BAM-zertifizierte Prüfstelle
zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen
aus Wellpappe Typ 4G / 4GV
31
102 Kandidaten erreichen die Jurystufe
für die bundesweiten Sonderpreise.
Verleihung am 18. Oktober zum Bundesball!
91 ringen um einen bundesweit ausgelobten Sonderpreis 2025. Zusätzlich
6 Kommunen um den Sonderpreis „Premier-Kommune“, 3 Banken um die Würdigung
„Premier-Bank“ sowie 2 Unternehmer um den Sonderpreis „Lebenswerk“.
GmbH ∞ 86159 Augsburg, BMK Group
GmbH & Co. KG ∞ 88271 Wilhelmsdorf,
Zimmerei Berthold Ott GmbH
∞ 89312 Günzburg, MUNK Group ∞
90409 Nürnberg, Nürnberger Wachund
Schließgesellschaft mbH ∞ 90768
Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +
Co. KG ∞ 93488 Schönthal, Max Heimerl
Bau GmbH ∞ 94089 Neureichenau,
1. Bier und Wohlfühlhotel Gut
Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 97688
Bad Kissingen, LABOKLIN GmbH &
Co.KG ∞ 97789 Oberleichtersbach,
Hanse Haus GmbH •
Lebenswerk
PT-MAGAZIN 3•4 2025
lenz, DORNBACH GmbH ∞ 56170 Bendorf,
Baldus Medizintechnik GmbH
∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH
∞ 56271 Mündersbach, EWM GmbH
∞ 56579 Rengsdorf, monte mare Betriebs
GmbH ∞ 56651 Niederzissen,
AKRO-PLASTIC GmbH ∞
56651 Niederzissen, Dr.
Eckel Animal Nutrition
GmbH & Co. KG ∞ 56651
Niederzissen, Reinhard
Koll GmbH ∞ 56727
Mayen, Projekt 3 gGmbH
∞ 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft
Patzke GmbH
∞ 64711 Michelstadt, Hotz
Kommunikations- und Datenservice
GmbH ∞ 66482
Zweibrücken, EDEKA Ernst
∞ 67065 Ludwigshafen,
KÜBLER GmbH - Energiesparende
Hallenheizungen ∞ 67661 Kaiserslautern,
ALZURA AG ∞ 68229 Mannheim,
Lieblang Dienstleistungsgruppe Management
GmbH ∞ 69242 Rettigheim,
Innotech Marketing & Konfektion
Rot GmbH ∞ 72072 Tübingen, AVAT
Automation GmbH ∞ 72076 Tübingen,
Ovesco Endoscopy AG ∞ 72144 Dußlingen,
KEMMLIT-Bauelemente GmbH
∞ 72250 Freudenstadt, OEST LUBRI-
CANTS GmbH &
Co. KG ∞ 73340
„DER VON DER OSKAR-PATZELT-
STIFTUNG VERGEBENE ‚GROSSE
PREIS DES MITTELSTANDES‘ IST
DEUTSCHLANDWEIT DIE BEGEHR-
TESTE WIRTSCHAFTSAUSZEICH-
NUNG.“
DIE WELT
Amstetten,
Metzgerei Nagel
∞ 74747 Ravenstein,
Schimscha
GmbH ∞ 74821
Mosbach,
MPDV Mikrolab
GmbH ∞ 76698
Ubstadt-Weiher,
Michael Koch
GmbH ∞ 79793
Wutöschingen,
Schilling Engineering GmbH ∞ 80805
München, Pixida GmbH ∞ 84513
Töging am Inn, ViscoTec Pumpen- u.
Dosiertechnik GmbH ∞ 85457 Wörth/
Hörlkofen, GEWO Feinmechanik
01774 Klingenberg, Dr. Butze GmbH
& Co. KG ∞ 09120 Chemnitz, richter &
heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH •
Premier-Kommune
06217 Merseburg, Saalekreis ∞ 56068
Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft
am Mittelrhein mbH
∞ 85560 Ebersberg, Landratsamt
Ebersberg ∞ 96047 Bamberg, Stadt
Bamberg - Wirtschaftsförderung ∞
96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg ∞ 97688 Bad
Kissingen, Landkreis Bad Kissingen •
Premier-Bank
56068 Koblenz, VR Bank RheinAhrEifel
eG ∞ 56727 Mayen, Kreissparkasse
Mayen ∞ 97688 Bad Kissingen, Sparkasse
Bad Kissingen •
SIE KÜMMERN SICH
UM NICHTS.
WIR UM DEN REST.
EIN MEY. EIN WORT.
Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen
meygeneralbau.de
30
Die Besten der
Besten
Premier
01097 Dresden, AugustusTours
GmbH & Co. KG ∞ 01809 Heidenau,
FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG ∞
01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik
Rhytemper GmbH ∞ 03051
Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team
Zimmermann GmbH ∞ 03205 Calau,
caleg Schrank und Gehäusebau GmbH
∞ 03238 Massen, Mathias Mende
e.K. ∞ 04741 Roßwein, Gemeinhardt
Service GmbH ∞ 04849 Bad Düben,
Heinz Kühne GmbH & Co. KG ∞ 04938
Uebigau-Wahrenbrück, uesa GmbH ∞
04938 Uebigau-Wahrenbrück, EFEN
GmbH ∞ 06120 Halle (Saale), ECH
Elektrochemie Halle GmbH ∞ 06295
Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH
∞ 06780 Zörbig / Salzfurtkapelle,
Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb
Salzfurtkapelle ∞ 07338
Leutenberg, CTP GmbH Bluechemgroup
∞ 07619 Schkölen / Hainchen,
Nestro Lufttechnik GmbH ∞ 07646
Stadtroda, H & E Bohrtechnik GmbH ∞
07751 Großlöbichau, VACOM Vakuum
Komponenten & Messtechnik GmbH
∞ 07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞
07937 Zeulenroda-Triebes, SERIMED
GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau,
TIP-TOP Dienstleistungen GmbH
∞ 09244 Lichtenau bei Chemnitz,
Container Vermietung und Verkauf
Menzl GmbH ∞ 17348 Woldegk, LBG
Rehberg mbH ∞ 21337 Lüneburg,
Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.
KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint
GmbH ∞ 27639 Wurster Nordseeküste,
Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm
Wähler GmbH & Co. KG ∞ 27777 Ganderkesee,
Garten- & Landschaftsbau
Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,
HERMES Systeme GmbH
∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung
GbR ∞ 31008 Elze, Albert Fischer
GmbH ∞ 31135 Hildesheim, Gebrüder
Heyl Analysentechnik GmbH & Co.
KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal
GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Einrichtungen ∞ 32107 Bad Salzuflen,
EKT GmbH & Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,
sera GmbH ∞ 35066 Frankenberg,
FingerHaus GmbH ∞ 35260
Stadtallendorf, elektroplan-schneider
| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,
Sicherheits- und Informationstechnische
Anlagen GmbH ∞ 35274
Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik
J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞ 35423
Lich, Network Concept GmbH ∞ 35435
Wettenberg, GROSS GmbH ∞ 36124
Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341
Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 37441
Bad Sachsa, Oelkers Hotel Betriebs
GmbH | Hotel Romantischer Winkel ∞
39120 Magdeburg, Antennenbau
Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218
Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH
& Co. KG ∞ 39326 Colbitz, Humanas
Pflege GmbH & Co. KG ∞ 48619 Heek,
Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG
∞ 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff
GmbH ∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH
∞ 48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703
Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher
GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,
Tenbrink ∞ 49406 Eydelstedt, ANEDO
GmbH ∞ 49429 Visbek, Holzmühle
Westerkamp GmbH ∞ 51789 Lindlar,
ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ 56070 Kob-
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Wir sind:
• Produzent von individuellen Verpackungslösungen
sowie Industrie- und Gefahrengutverpackungen
aus Wellpappe
www.richter-hess.de Shop: www.shop.richter-hess.de
info@richter-hess.de +49 371 27184 0
Wir bieten:
• ein breites Spektrum an unterschiedlichen
Behältern aus Kunststoffen, Blech oder
Glas für Industrie- und Gefahrengüter
• ein reichhaltiges Lagerprogramm zur
schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall
• eine eigene BAM-zertifizierte Prüfstelle
zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen
aus Wellpappe Typ 4G / 4GV
31
102 Kandidaten erreichen die Jurystufe
für die bundesweiten Sonderpreise.
Verleihung am 18. Oktober zum Bundesball!
91 ringen um einen bundesweit ausgelobten Sonderpreis 2025. Zusätzlich
6 Kommunen um den Sonderpreis „Premier-Kommune“, 3 Banken um die Würdigung
„Premier-Bank“ sowie 2 Unternehmer um den Sonderpreis „Lebenswerk“.
GmbH ∞ 86159 Augsburg, BMK Group
GmbH & Co. KG ∞ 88271 Wilhelmsdorf,
Zimmerei Berthold Ott GmbH
∞ 89312 Günzburg, MUNK Group ∞
90409 Nürnberg, Nürnberger Wachund
Schließgesellschaft mbH ∞ 90768
Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +
Co. KG ∞ 93488 Schönthal, Max Heimerl
Bau GmbH ∞ 94089 Neureichenau,
1. Bier und Wohlfühlhotel Gut
Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 97688
Bad Kissingen, LABOKLIN GmbH &
Co.KG ∞ 97789 Oberleichtersbach,
Hanse Haus GmbH •
Lebenswerk
PT-MAGAZIN 3•4 2025
lenz, DORNBACH GmbH ∞ 56170 Bendorf,
Baldus Medizintechnik GmbH
∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH
∞ 56271 Mündersbach, EWM GmbH
∞ 56579 Rengsdorf, monte mare Betriebs
GmbH ∞ 56651 Niederzissen,
AKRO-PLASTIC GmbH ∞
56651 Niederzissen, Dr.
Eckel Animal Nutrition
GmbH & Co. KG ∞ 56651
Niederzissen, Reinhard
Koll GmbH ∞ 56727
Mayen, Projekt 3 gGmbH
∞ 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft
Patzke GmbH
∞ 64711 Michelstadt, Hotz
Kommunikations- und Datenservice
GmbH ∞ 66482
Zweibrücken, EDEKA Ernst
∞ 67065 Ludwigshafen,
KÜBLER GmbH - Energiesparende
Hallenheizungen ∞ 67661 Kaiserslautern,
ALZURA AG ∞ 68229 Mannheim,
Lieblang Dienstleistungsgruppe Management
GmbH ∞ 69242 Rettigheim,
Innotech Marketing & Konfektion
Rot GmbH ∞ 72072 Tübingen, AVAT
Automation GmbH ∞ 72076 Tübingen,
Ovesco Endoscopy AG ∞ 72144 Dußlingen,
KEMMLIT-Bauelemente GmbH
∞ 72250 Freudenstadt, OEST LUBRI-
CANTS GmbH &
Co. KG ∞ 73340
„DER VON DER OSKAR-PATZELT-
STIFTUNG VERGEBENE ‚GROSSE
PREIS DES MITTELSTANDES‘ IST
DEUTSCHLANDWEIT DIE BEGEHR-
TESTE WIRTSCHAFTSAUSZEICH-
NUNG.“
DIE WELT
Amstetten,
Metzgerei Nagel
∞ 74747 Ravenstein,
Schimscha
GmbH ∞ 74821
Mosbach,
MPDV Mikrolab
GmbH ∞ 76698
Ubstadt-Weiher,
Michael Koch
GmbH ∞ 79793
Wutöschingen,
Schilling Engineering GmbH ∞ 80805
München, Pixida GmbH ∞ 84513
Töging am Inn, ViscoTec Pumpen- u.
Dosiertechnik GmbH ∞ 85457 Wörth/
Hörlkofen, GEWO Feinmechanik
01774 Klingenberg, Dr. Butze GmbH
& Co. KG ∞ 09120 Chemnitz, richter &
heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH •
Premier-Kommune
06217 Merseburg, Saalekreis ∞ 56068
Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft
am Mittelrhein mbH
∞ 85560 Ebersberg, Landratsamt
Ebersberg ∞ 96047 Bamberg, Stadt
Bamberg - Wirtschaftsförderung ∞
96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg ∞ 97688 Bad
Kissingen, Landkreis Bad Kissingen •
Premier-Bank
56068 Koblenz, VR Bank RheinAhrEifel
eG ∞ 56727 Mayen, Kreissparkasse
Mayen ∞ 97688 Bad Kissingen, Sparkasse
Bad Kissingen •
SIE KÜMMERN SICH
UM NICHTS.
WIR UM DEN REST.
EIN MEY. EIN WORT.
Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen
meygeneralbau.de
32
Juryliste Rheinland-Pfalz und Saarland
78224 Singen, Kumpf & Arnold GmbH
∞ 78234 Engen, allsafe GmbH & Co.
KG ∞ 78315 Radolfzell, Dr. Walser
Dental GmbH ∞ 78713 Schramberg/
Waldmössingen, Glatthaar Keller
GmbH & Co. KG ∞ 79288 Gottenheim,
AHP Merkle GmbH ∞ 79395
Neuenburg, Bidirex GmbH ∞ 79695
Wieden, SensoPart Industriesensorik
GmbH ∞ 79761 Waldshut-Tiengen,
FAB Fördertechnik und Anlagenbau
GmbH ∞ 79793 Wutöschingen,
Schilling Engineering GmbH ∞ 79871
Eisenbach, August Weckermann KG
∞ 88069 Tettnang, wenglor sensoric
gmbh ∞ 88090 Immenstaad am Bodensee,
ASL Bodensee - Ihr Partner
für haushaltnahe Dienstleistungen ∞
88271 Wilhelmsdorf, Zimmerei Berthold
Ott GmbH ∞ 88299 Leutkirch,
Brauerei Clemens Härle ∞ 88709
Meersburg, Holzbau Schmäh ∞ 89584
Ehingen, Hotel Adler - Paulas Alb
(Steudle Operations GmbH) ∞ 97877
Wertheim, WEETECH GmbH ∞ 97944
Boxberg, Systemair GmbH ∞ 97990
Weikersheim, Hieber Installationen
und Handel AG •
53424 Remagen, PIRMIN JUNG
Deutschland GmbH ∞ 54293 Trier,
Triwo AG ∞ 54492 Erden/Mosel, Berg
Dach und Schiefer ∞ 54498 Piesport,
Metzgerei & Imbiss Bösen ∞ 54634
Bitburg, Landfleischrei Schmitz GbR
∞ 55120 Mainz, Metzgerei Peter Walz
∞ 55232 Alzey, Alzeyer Kaffeehaus
∞ 55450 Langenlonsheim, EMBE-
KA Technologies GmbH ∞ 55494
Rheinböllen, CAQ AG Factory Systems
∞ 55545 Bad Kreuznach, Romfil GmbH
∞ 55776 Frauenberg, Herbert Stephan
KG ∞ 56068 Koblenz, Kreisverwaltung
Mayen-Koblenz ∞ 56068 Koblenz,
VR Bank RheinAhrEifel eG ∞ 56068
Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft
am Mittelrhein mbH ∞
56070 Koblenz, DORNBACH GmbH ∞
56070 Koblenz, Profi Parts Fahrzeugteile
Großhandelsges. mbH ∞ 56170
Bendorf, Baldus Medizintechnik
GmbH ∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM
GmbH ∞ 56203 Höhr-Grenzhausen,
Steuler Holding GmbH ∞ 56271 Mündersbach,
EWM GmbH ∞ 56368 Katzenelnbogen,
Rabb IT Solutions GmbH
∞ 56566 Neuwied, PEA Pharma- und
Elektrotechnik Anlagenbau GmbH
∞ 56579 Rengsdorf, monte mare
Betriebs GmbH ∞ 56626 Andernach,
Hilger, Neumann & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
∞ 56651
Niederzissen, AKRO-PLASTIC GmbH ∞
56651 Niederzissen, Dr. Eckel Animal
Nutrition GmbH & Co. KG ∞ 56651
Niederzissen, Reinhard Koll GmbH ∞
56727 Mayen, Dr. Schlags Apotheke ∞
56727 Mayen, Kreissparkasse Mayen
∞ 56727 Mayen, Projekt 3 gGmbH
∞ 56727 Mayen, Valea Gesundheit
GmbH ∞ 56736 Kottenheim, Alexander
Drefs Steuerberatungsgesellschaft
mbH & Co. KG ∞ 56743 Thür,
Buhr Verankerungstechnik GmbH &
Co. KG ∞ 56746 Kempenich, Wolfcraft
GmbH ∞ 56814 Landkern, Metzgerei
Wiersch ∞ 57612 Ingelbach-Bahnhof,
Karl Georg GmbH ∞ 66117 Saarbrücken,
Previsionz GmbH ∞ 66121
Saarbrücken, Schwamm & Cie mbH
∞ 66123 Saarbrücken, Eyeled GmbH
∞ 66125 Saarbrücken, Stahl- und
Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co.
KG ∞ 66333 Völklingen, J. Kukor Brunnenbau
GmbH ∞ 66482 Zweibrücken,
EDEKA Ernst ∞ 66620 Nonnweiler, B&F
Mietservice GmbH ∞ 66663 Merzig,
terraplastik Spritzgusstechnik GmbH
∞ 66663 Merzig, kohlpharma GmbH ∞
66663 Merzig, Ronellenfitsch GmbH &
Co. KG ∞ 66822 Lebach, 3 Plus Solutions
GmbH & Co. KG ∞ 66954 Pirmasens,
Agrodorf GmbH ∞ 67059 Ludwigshafen,
ITech Progress GmbH ∞
67065 Ludwigshafen, KÜBLER GmbH
- Energiesparende Hallenheizungen
∞ 67346 Speyer, CibusCell Technology
PT-MAGAZIN 3•4 2025
mwi.one
Erfolg seit
Generationen.
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Standort Heimat.
DR. BUTZE GmbH & Co. KG
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Sauberkeit & Hygiene
Am Rittergut 6
01774 Klingenberg
Tel. (035202) 5105-0
www.butze.de
33
PT-MAGAZIN 3•4 2025
GmbH ∞ 67435 Neustadt an der Weinstraße,
Solar-Info-Zentrum SIZ GmbH
∞ 67661 Kaiserslautern, ALZURA AG ∞
67663 Kaiserslautern, Xiton Photonics
GmbH ∞ 76726 Germersheim, G.
Peter Reber Möbel-Logistik GmbH •
Juryliste Niedersachsen und Bremen
21335 Lüneburg, ETL Bittrich &
Kollegen GmbH ∞ 21337 Lüneburg,
Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.
KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint
GmbH ∞ 26345 Bockhorn/Petersgroden,
Carstengerdes Modellbau &
Zerspanung GmbH ∞ 26725 Emden,
Ems Ports Agency and Stevedoring
Beteiligungs GmbH & Co. KG ∞ 27442
Kuhstedt / Gnarrenburg, Holz- und
Fachwerkbau GmbH ∞ 27472 Cuxhaven,
TKP Tutas, Kruse & Partner Steuerberatungsgesellschaft
mbB ∞ 27476
Cuxhaven-Duhnen, Strandhotel
Duhnen | Aparthotel Kamp ∞ 27476
Cuxhaven, Berger Touristik e.K. - Inh.
Verena Berger ∞ 27570 Bremerhaven,
CONLED Lichtcontracting GmbH ∞
27572 Bremerhaven, H. Genuttis Sanitär-
und Heizungstechnik GmbH ∞
27607 Geestland, MT Holding GmbH
∞ 27639 Wurster Nordseeküste, Seier
Holding GmbH & Co. KG ∞ 27639
Wurster Nordseeküste, Tief- und
Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler
GmbH & Co. KG ∞ 27726 Worpswede,
BLITZ BLANKen e.K. ∞ 27777 Ganderkesee,
Garten- & Landschaftsbau
Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,
HERMES Systeme GmbH
∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung
GbR ∞ 28832 Achim, SoLight - Marks,
Borcherdt Veranstaltungstechnik
GbR ∞ 28865 Lilienthal, john becker
ingenieure GmbH & Co. KG ∞ 29565
Wriedel, HYBRO Saatzucht GmbH &
Co.KG Station Wulsode ∞ 31008 Elze,
Albert Fischer GmbH ∞ 31135 Hildesheim,
Gebrüder Heyl Analysentechnik
GmbH & Co. KG ∞ 31137 Hildesheim,
Willi Hennies Recycling GmbH & Co.
KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal
GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Einrichtungen ∞ 37079 Göttingen, IGR
Institut für Glas- und Rohstofftechnologie
GmbH ∞ 37441 Bad Sachsa,
Oelkers Hotel Betriebs GmbH |
Hotel Romantischer Winkel ∞ 37603
Holzminden, Otto Künnecke GmbH
∞ 38112 Braunschweig, Achterkerke
GmbH ∞ 38116 Braunschweig, Frachtrasch
international GmbH & Co. KG
∞ 38268 Lengede, Dachdeckerei-Zimmerei
Meier GmbH & Co. KG ∞ 49090
Osnabrück, coffee perfect GmbH ∞
49406 Eydelstedt, ANEDO GmbH ∞
49429 Visbek, Holzmühle Westerkamp
GmbH ∞ 49584 Fürstenau, J. B.
Haverkamp Elektro- und Montagebau
GmbH ∞ 49586 Neuenkirchen, Böwer
GmbH ∞ 49610 Quakenbrück, PFAU-
Tec GmbH ∞ 49733 Haren (Ems),
Autohaus Deymann GmbH & Co.
KG ∞ 49808 Lingen (Ems), Bau- und
Projektplanung Exeler GmbH ∞ 49838
Lengerich, Gerdes GmbH •
Jurystufe 2025 erreicht!
Geschäftsführer Fabian Baldus feiert
auf Instagram den Erfolg in einem Reel!
© BALDUS MEDICAL GMBH & CO. KG
32
Juryliste Sachsen
93426 Roding, mech-tron GmbH &
Co. KG ∞ 93449 Waldmünchen, Zimmerei
Holzbau Zisler GmbH ∞ 93488
Schönthal, Max Heimerl Bau GmbH ∞
94078 Freyung, Thomas-Krenn.AG ∞
94081 Fürstenzell, Erbersdobler Ziegel
GmbH & Co. KG ∞ 94089 Neureichenau,
1. Bier und Wohlfühlhotel Gut
Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 94113
Tiefenbach, Biobäckerei WAGNER
GmbH ∞ 94158 Philippsreut, Landhotel
Haus Waldeck ∞ 94163 Saldenburg,
solar-pur AG ∞ 94209 Regen, Penzkofer
Bau GmbH ∞ 94253 Bischofsmais,
Unternehmensgruppe Dr. Mirski ∞
94265 Patersdorf, Tremmel Aufzüge
GmbH & Co. KG ∞ 94315 Straubing,
Raiffeisenbank Straubing eG ∞ 94315
Straubing, Dräxlmaier Apotheken ∞
94405 Landau, Niedermaier Spedition
GmbH ∞ 94424 Arnstorf, Haberl Electronic
GmbH & Co. KG ∞ 94469 Deggendorf,
FENECON GmbH ∞ 94481
Grafenau, ATELIER & FRIENDS GmbH
Design und Kommunikation ∞ 94559
Niederwinkling, Dichtungstechnik
Wallstabe & Schneider GmbH & Co.
KG ∞ 95100 Selb, Erich NETZSCH B.V.
& Co. Holding KG ∞ 95111 Rehau, LA-
MILUX Heinrich Strunz Holding GmbH
& Co. KG ∞ 95152 Selbitz, Luitpold
Apotheke ∞ 95326 Kulmbach, dc AG ∞
95703 Plößberg, Liebensteiner Kartonagenwerk
GmbH ∞ 96047 Bamberg,
Stadt Bamberg - Wirtschaftsförderung
∞ 96052 Bamberg, Weigel & Schrüffer
GmbH ∞ 96052 Bamberg, Herbst
Transporte GmbH ∞ 96052 Bamberg,
Wirtschaftsförderung Landkreis
Bamberg ∞ 96132 Schlüsselfeld, KB
Container GmbH ∞ 96191 Viereth-
Trunstadt / Weiher, Brauerei-Gasthof-
Kundmüller GmbH ∞ 96450 Coburg,
BID Bayerischer Inkasso Dienst GmbH
∞ 96465 Neustadt bei Coburg, Dietz
GmbH ∞ 96465 Neustadt bei Coburg,
HEUNEC Plüschspielwarenfabrik
GmbH & Co. KG ∞ 97258 Gollhofen,
FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H.
∞ 97424 Schweinfurt, P.A.C. GmbH
∞ 97437 Haßfurt, Maintal Konfitüren
GmbH ∞ 97688 Bad Kissingen, ∞
LABOKLIN GmbH & Co.KG ∞ 97688
Bad Kissingen, Große Kreisstadt Bad
Kissingen ∞ 97688 Bad Kissingen,
Sparkasse Bad Kissingen ∞ 97688
Bad Kissingen, Landkreis Bad Kissingen
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Schick GmbH ∞ 97708 Bad Bocklet,
DT&SHOP GmbH ∞ 97762 Hammelburg,
BRUXSAFOL Folien GmbH ∞
97786 Motten, Psilkon GmbH ∞ 97789
Oberleichtersbach, Hanse Haus
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Holzakzente GmbH & Co. KG •
01067 Dresden, Das Creative Hobby
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Dresden, CEP Anlagenautomatisierung
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WT Energiesysteme GmbH ∞ 01774
Klingenberg, Dr. Butze GmbH & Co.
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GmbH & Co. KG ∞ 01900
Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik
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Glauchau, Gaststätte Stadt Altenburg
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08523 Plauen, VR-Pflegedienst GmbH
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09117 Chemnitz, coreku GmbH & Co.
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AG ∞ 09120 Chemnitz, richter &
heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH
∞ 09123 Chemnitz, PI ROPE GmbH
∞ 09244 Lichtenau, Container Vermietung
und Verkauf Menzl GmbH
∞ 09244 Lichtenau, Arnold Electronic
GmbH ∞ 09427 Ehrenfriedersdorf,
Drechsler Haustechnik GmbH ∞
09661 Rossau, bbTech burkert &
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Juryliste Hessen
34225 Baunatal, Best Western Hotel
Ambassador ∞ 34225 Baunatal, GenoHotel
Baunatal ∞ 34225 Baunatal,
Glinicke Automobile Baunatal GmbH
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Rhoden, PVG - Prima Welle, Prima
Verpackung ∞ 34497 Korbach, SALT
Minerals GmbH ∞ 34497 Korbach,
Waldeck-Frankenberger Bank eG
∞ 35066 Frankenberg, Heinz Tripp
GmbH Heizung-Sanitär-Haustechnik
∞ 35066 Frankenberg, Schöneweiß
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Haus GmbH ∞ 35066 Frankenberg,
Hotel Die Sonne Frankenberg ∞ 35260
Stadtallendorf, elektroplan-schneider
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Sicherheits- und Informationstechnische
Anlagen GmbH ∞ 35274
Kirchhain, exact Security ∞ 35274
Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik
J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞
35423 Lich, Network Concept GmbH
∞ 35435 Wettenberg, GROSS GmbH
∞ 36041 Fulda, UTH GmbH ∞ 36124
Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341
Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 55595
Hargesheim, microtech GmbH ∞
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GmbH ∞ 60435 Frankfurt am Main, All
Service Sicherheitsdienste GmbH ∞
63263 Neu-Isenburg, ZAM eG ∞ 64625
Bensheim, Grünewald GmbH ∞ 64646
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Planobjekt GmbH, sind heiß auf den Preis!
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Großer Preis des
MITTELSTANDES
32
Juryliste Berlin und Brandenburg
Juryliste Thüringen
Juryliste Sachsen-Anhalt
03051 Cottbus, Orthopädie- und
Reha- Team Zimmermann GmbH
∞ 03172 Guben, Umwelt-, Landschafts-
und Tiefbaugenossenschaft
e.G. ∞ 03205 Calau, caleg Schrank
und Gehäusebau GmbH ∞ 03205
Calau, Stadt Calau ∞ 03238 Massen,
Mathias Mende e.K. ∞ 04938 Uebigau-
Wahrenbrück, uesa GmbH ∞ 04938
Uebigau-Wahrenbrück, EFEN GmbH
∞ 10178 Berlin, Products Up GmbH
∞ 10587 Berlin, Weller Holding SE &
Co. KG ∞ 14770 Brandenburg an der
Havel, LASERTECHNIK Brandenburg/
Havel GmbH ∞ 14776 Brandenburg
an der Havel / Klein Kreutz, Spiel-Bau
GmbH ∞ 15236 Frankfurt (Oder),
FiANTEC Provisionslösungen GmbH
∞ 15236 Frankfurt (Oder), ELEKTRO
JAHN GmbH & Co. KG ∞ 15236
Sieversdorf, GOLEM – Kunst und Baukeramik
GmbH ∞ 15345 Altlandsberg,
Tinglev Elementfabrik GmbH ∞ 15806
Zossen, Energiequelle GmbH ∞ 15848
Beeskow, Stahlwasserbau Beeskow
GmbH ∞ 16225 Eberswalde, umetec
GmbH ∞ 16321 Bernau bei Berlin,
PolyLine Umwelttechnik GmbH ∞
16761 Hennigsdorf, Kurt Eulzer Druck
GmbH & Co. KG ∞ 19322 Wittenberge,
Austrotherm Dämmstoffe GmbH •
07338 Leutenberg, CTP GmbH
Bluechemgroup ∞ 07619 Schkölen /
Hainchen, Nestro Lufttechnik GmbH
∞ 07646 Stadtroda, H & E Bohrtechnik
GmbH ∞ 07743 Jena, Zukunftsgestalter
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Komponenten & Messtechnik GmbH ∞
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Co. KG ∞ 07973 Greiz, kueba electronic
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Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218
Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH
& Co. KG ∞ 39218 Schönebeck, Energy
Systems GmbH ∞ 39326 Colbitz, Humanas
Pflege GmbH & Co. KG ∞ 39576
Stendal, HSP STEUER Altmark GmbH
Steuerberatungsgesellschaft ∞ 39606
Osterburg, Landwirtschaftsbetrieb
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Stendal.
In diesem Jahr bauen wir zum ersten Mal einen sogenannten Thermoweizen an. Das Saatgut wurde
einer Thermobehandlung unterzogen. Dem Anthroposophen Rudolf Steiner zufolge kann durch eine
Thermobehandlung des Saatgutes die Verdaulichkeit des Weizens verbessert werden. Dies konnte
bereits von Verbrauchern bestätigt werden. Sie berichten von einer merklichen Steigerung der Bekömmlichkeit
des Weizens, einer Verbesserung der Schlafqualität und einer vitaleren Haut.
In diesem Jahr bauen wir erstmals 10.000 Quadratmeter dieses
Thermoweizens an. Nutzen Sie die Gelegenheit, Quadratmeter
nach Ihrem Bedarf zu pachten. Nach der Ernte werden wir Ihnen
den entsprechenden Ertrag zukommen lassen.
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PT-MAGAZIN 3•4 2025
KOLUMNE
Die Kraft
des Sommers
Schon wieder ist der Sommer in vollem
neigen Gange, wir und dazu, die uns ersten auf das Monate Negative des
Oft
zu Jahres konzentrieren. liegen hinter Enttäuschungen uns. Die Zeit rast, und
Misserfolge ein echter Sprinter, scheinen der tiefer uns zu kaum sitzen Zeit als
die zum kleinen Verschnaufen Freuden lässt. des Alltags. Doch gerade Dabei
verpassen jetzt, in der wir Mitte so viel des Schönes. Jahres, Erinnern ist es
Sie wichtig, sich an innezuhalten die Momente, und in neue denen Kraft Sie
stolz zu schöpfen. auf sich waren? An die Begegnungen,
Es ist die noch Sie bereichert gar nicht haben? so lange An die her, Ziele, da
die standen Sie erreicht viele haben? von uns Nehmen vor der Sie Frage, sich
wie wir das alles schaffen sollen. Doch
wie so oft hat sich gezeigt: Der Mittelstand
findet Lösungen, wo andere
nur Probleme sehen. Wir haben uns
gegenseitig angespornt, sind nach
Rückschlägen wieder aufgestanden
und haben durch Zuhören, Austausch
Zeit, und diese gegenseitiges positiven Erinnerungen Ernstnehmen wieder neue
aufleben Wege gefunden. zu lassen. Das ist die Essenz
unserer mittelständischen "Familie":
Ich Mut, bin Kreativität unglaublich und dankbar der für unbedingte die vielen
Menschen, Wille, niemals die mir aufzugeben. in diesem Jahr Denn begegnet
tragen sind. Verantwortung Ihre Offenheit, ihre – Bereitschaft
für unsere
wir
zur Mitarbeiter, Zusammenarbeit ihre Familien und ihre und positive für das,
Einstellung was wir gemeinsam haben mich aufgebaut inspiriert. haben
und weiterentwickeln wollen.
Der Gerade Mittelstand in Zeiten, ist das in denen Rückgrat sich unserer
Welt Wirtschaft. rasant verändert, Tag für Tag in leisten der Digitali-
mittel-
die
ständische sierung vieles Unternehmen vereinfacht, Außergewöhnliches.
neue Sie Herausforderungen schaffen Arbeitsplätze, mit treiben sich
aber auch
Innovationen bringt, dürfen voran wir eines und stärken nicht vergessen:
Die Kraft des Miteinanders und
unsere
Region.
die Bedeutung des Menschen.
Ich Deshalb bin stolz mein darauf, Wunsch Teil dieser für Gemeinschaft
Sommer: zu sein. Nehmen Die Unternehmen, Sie sich bewusst die wir
diesen
im Zeit Rahmen zum Auftanken. des Großen Auch Preises wenn des Mittelstands
To-Do-Liste auszeichnen, lang ist und sind die Vorbilder Herausfor-
für
die
uns derungen alle. Sie groß zeigen erscheinen uns, was – mit „Alexa, Leidenschaft,
brauche Engagement mehr Zeit!“ und wird einem Ihnen guten nicht
ich
Geschäftssinn helfen. Was hilft, möglich ist ein ist. Moment des
100-mal ausgezeichneter Mittelstand
Das 30. Wettbewerbsjahr ist vergangen.
KOLUMNE
Und mit dem Bundesball im Oktober
haben wir zum 100. Mal eine Auszeichnungsgala
gestaltet. 365 Tage voller
Höhen und Tiefen. Wir haben gelacht,
geweint, gekämpft und gewonnen. Und
genau das macht das Leben so spannend
und einzigartig. Als ich in den letzten
Tagen des alten Jahres zurückgeblickt
habe, ist mir bewusst geworden, wie
wichtig es ist, die positiven Momente zu
feiern und aus den Herausforderungen
zu lernen.
Innehaltens. Lehnen Sie sich zurück,
atmen Sie tief durch. Erinnern Sie sich
an die erreichten Ziele, an unvergessliche
Höhepunkte, an all die kleinen
und großen Erfolge. Lassen Sie ein
Lächeln auf Ihr Gesicht zurückkehren.
Tanken Sie Kraft in der Sonne, öffnen
Das Sie Ihr vergangene Herz für Jahr die kleinen hat uns Freuden gezeigt,
dass des Alltags wir auch – das in schwierigen Vogelgezwitscher, Zeiten
zusammenhalten den Duft des Nachmittagskaffees, und gemeinsam Lösungen
pure finden Entspannung. können. Ich bin zuversichtlich,
die
dass Denn wir Lachen auch die ist Herausforderungen die beste Medizin und des
kommenden eine unerschöpfliche Jahres meistern Quelle werden. positiver
Ausstrahlung. Bleiben Sie weiterhin
Lassen so mutig, Sie uns kreativ, gemeinsam ausdauernd in die Zukunft und
blicken zielstrebig. und neue Und Chancen nach jedem ergreifen. Gewitter Mit
Mut, kommt Optimismus auch wieder und einer Sonnenschein,
positiven Einstellung
und mit können einem Lächeln wir alles auf erreichen. den Lippen
sind wir bereit für die neuen Aufgaben,
Ein die Jahr die zweite geht zu Jahreshälfte Ende, ein neues bereithält. beginnt.
Nehmen Sie sich die Zeit, zurückzublicken
und Wir freuen die positiven uns darauf, Aspekte das des Vollbrachte vergangenen
gemeinsam Jahres zu mit würdigen. Ihnen zu Seien feiern Sie dankbar
neue für Kraft das, was für kommende Sie erreicht haben, Herausfor-
und
und
blicken derungen Sie zuversichtlich schöpfen! in die Zukunft.
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Leuchtturm oder
Elitenclub?
Ein Streitgespräch um
Qualität und Zugang
zwischen einem Fan
und einer Kritikerin
des „Großen Preis
des Mittelstandes“
Moderator: Willkommen zu unserem
Streitgespräch über den „Großen
Preis des Mittelstandes“. Herr Benkelberg,
ein begeisterter Fan, sieht
den Wettbewerb als Leuchtturm für
den Mittelstand. Frau Zieten, unsere
Kritikerin, bleibt skeptisch. Heute
vertiefen wir die Diskussion dazu.
Los geht’s! Herr Benkelberg, warum
ist der Preis so besonders?
Fan (Benkelberg): Der „Große Preis
des Mittelstandes“ ist einzigartig!
Er bewertet Unternehmen ganzheitlich
mit fünf Kriterien und 44
Leistungsfeldern – von Innovation
bis sozialem Engagement. Andere
Wettbewerbe fokussieren sich oft
nur auf Wachstum oder Marketing.
Er agiert deutschlandweit mit 12
Wettbewerbsregionen und bleibt
unabhängig von Staat oder Großkonzernen.
Die Finanzierung von
zwei Millionen Euro jährlich kommt
von mittelständischen Sponsoren
und ehrenamtlichen Leistungen der
Oskar-Patzelt-Stiftung. Über 4.000
Nominierungen pro Jahr zeigen, wie
geschätzt der Preis ist!
Kritikerin (Zieten): Das klingt
schön, aber die Komplexität mit 44
Leistungsfeldern ist übertrieben. Wie
sollen Juroren das objektiv bewerten?
Der deutschlandweite Ansatz
erhöht den Aufwand – warum nicht
regional bleiben? Die Finanzierung
durch Sponsoren und Ehrenamtliche
ist riskant. Was, wenn Sponsoren
abspringen? Die Nominierungsregel,
dass nur Dritte vorschlagen dürfen,
wirkt wie ein exklusiver Club, der
Netzwerkstarke bevorzugt.
F: Die Komplexität spiegelt die Vielfalt
des Mittelstands! Die Kriterien sind
transparent, die Juroren öffentlich
bekannt, und das OPS-Rating gibt
Unternehmen klare Rückmeldungen.
Die Finanzierung funktioniert seit
fast 30 Jahren, weil der Mittelstand
den Preis trägt. Die Nominierungsregel
verhindert Mauscheleien, da Nominierende
und Nominierte öffentlich
sind. Die 100 Juroren arbeiten
ehrenamtlich aus Überzeugung, und
die DIN ISO 9001:2015-Zertifizierung
zeigt Professionalität.
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PT-MAGAZIN 3•4 2025
39
PT-MAGAZIN 3•4 2025
K: Transparenz hin oder her, die
Nominierungsregel schließt Unternehmen
ohne starke Netzwerke
aus. Ehrenamtliche Juroren könnten
durch persönliche Beziehungen beeinflusst
werden. Der Nutzen? Oft
nur eine Urkunde, während die Teilnahme
Zeit kostet. Der Rechtsstreit
mit Hollywood zeigt, wie schwer
internationale Anerkennung ist. Die
Marke „Grand Prix Mittelstand“ wirkt
wie PR.
F: Das OPS-Rating bietet wertvolles
Feedback, und die Sichtbarkeit im
PT-Magazin mit 30.000 Exemplaren
stärkt Unternehmen. Der Rechtsstreit
wurde 2005 beigelegt, die Marke
ist in China und Japan registriert
– das ist echte Internationalisierung!
Eine Studie der isw GmbH bestätigt:
Es ist Deutschlands wichtigster
Wirtschaftswettbewerb, und die
Vorstände erhielten das Bundesverdienstkreuz.
K: Der Wettbewerb betont, dass
die Nominierung allein schon eine
Auszeichnung ist, aber könnte das
nicht den Druck auf Unternehmen
erhöhen, an einem zeitaufwendigen
Verfahren teilzunehmen, nur um
„dazuzugehören“? Ist das nicht eher
ein Marketingtrick als ein echter
Mehrwert?
F: Die Nominierung ist eine Anerkennung
der unternehmerischen Leistung
und motiviert Firmen, sich weiterzuentwickeln.
Der Zeitaufwand
für die Juryunterlagen ist minimal im
Vergleich zum Nutzen: Sichtbarkeit,
Vernetzung und ein detailliertes
OPS-Rating, das Schwächen und
Stärken aufzeigt.
K: Der Wettbewerb wirbt mit seiner
werteorientierten Ausrichtung ohne
„Zahlenfixierung“. Doch in einer datengetriebenen
Wirtschaft könnten
Unternehmen, die auf harte Kennzahlen
setzen, benachteiligt sein. Ist
der Ansatz nicht veraltet?
F: Die werteorientierte Bewertung
ist zeitgemäß, da sie die gesellschaftliche
Verantwortung und Vielfalt
von Unternehmen würdigt. Zahlen
allein erfassen nicht die Komplexität
des Mittelstands. Gerade das OPS-
Rating kombiniert qualitative und
quantitative Aspekte für eine faire
Bewertung.
K: Die Sonderpreise wie „Kommune
des Jahres“ oder „Bank des Jahres“
wirken wie ein Versuch, sich bei
Institutionen einzuschmeicheln. Warum
nicht kritischer gegenüber Politik
und Banken sein, die oft Mittelstandsinteressen
vernachlässigen? u
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Außerdem: Die 30.000 Exemplare
des PT-Magazins klingen beeindruckend,
aber wer liest es wirklich? Ist
das nicht eher ein internes Prestigeprojekt?
F: Die Sonderpreise stärken das Ökosystem
des Mittelstands, indem sie
Kommunen und Banken einbinden,
die für gute Rahmenbedingungen essenziell
sind. Das ist Kooperation, kein
Einschmeicheln! Und das PT-Magazin
erreicht Entscheider, Unternehmer
und Multiplikatoren – 30.000 Exemplare
sind kein Selbstzweck, sondern
ein Kommunikationsinstrument.
K: Auch die Zertifizierung nach DIN
ISO 9001:2015 ist bürokratischer
Aufwand, wie relevant ist das für
Unternehmen? Das dient eher den
Organisatoren als den Teilnehmern.
Und die Internationalisierung? Wie
viele nominierten Unternehmen
profitieren konkret von der Marke in
China oder Japan? Das scheint doch
eher symbolisch.
F: Die Zertifizierung garantiert ein objektives,
nachvollziehbares Verfahren
– ein Vertrauensbeweis für Unternehmen.
Sie zeigt, dass der Wettbewerb
höchsten Standards entspricht. Und
die Internationalisierung eröffnet nominierten
Firmen neue Märkte, etwa
durch Sichtbarkeit auf internationalen
Plattformen wie kompetenznetzmittelstand.de.
Symbolisch? Nein, es
ist ein Türöffner für global agierende
Mittelständler!
K: Der Wettbewerb betont seine Unabhängigkeit,
aber wie unabhängig
ist er wirklich, wenn er Sponsoren zur
Finanzierung braucht? Könnten nicht
große Sponsoren Einfluss auf die Juryentscheidungen
nehmen? Und die
vielen ehrenamtlichen Helfer – wie
nachhaltig ist das, wenn die Arbeitsbelastung
steigt?
F: Die Sponsoren finanzieren, haben
aber keinen Einfluss auf die Jury – die
Unabhängigkeit wird durch die dezentrale
Struktur und transparente Kriterien
gesichert. Die Ehrenamtlichen,
darunter langjährige Mitstreiter, sind
motiviert durch ihre Leidenschaft
für den Mittelstand. Nachhaltig? Seit
1994 wächst die Beteiligung, weil der
Wettbewerb inspiriert und verbindet.
Es gibt keinen anderen Wettbewerb,
der nach 30 Jahren immer noch eine
solche Resonanz hat! Und zwar sowohl
bei den Unternehmen als auch
bei den ehrenamtlichen Mitstreitern
in 12 Jurys und rund 40 Servicestellen.
K: Mag sein. Auch die TOP-10-Platzierungen
beim Europäischen Unternehmensförderpreis
klingen gut,
aber warum kein erster Platz? Und
die vielen Nominierungen – über
4.000 jährlich – könnten auch bedeuten,
dass der Wettbewerb zu offen ist
und die Qualität der Auswahl leidet.
F: Die TOP-10-Platzierungen 2012
und 2020 zeigen europäische Anerkennung
– ein erster Platz ist nicht
alles, die Konstanz zählt! Die vielen
Nominierungen beweisen die Breite
des Mittelstands, und die strenge
Juryauswahl in 12 Regionen sichert
Qualität. Der Wettbewerb ist offen,
aber die hohen Standards filtern die
Besten heraus.
K: Der Wettbewerb betont seine
langjährige Tradition seit 1994, aber
könnte diese lange Laufzeit zu einem
gewissen Stillstand führen? Werden
neue, innovative Ansätze im Mittelstand
ausreichend gewürdigt, oder
dominiert eine konservative Sicht auf
„klassischen“ Mittelstand?
F: Die Tradition des Wettbewerbs ist
ein Zeichen von Beständigkeit und
Vertrauen. Die 44 Leistungsfelder
umfassen moderne Themen wie Digitalisierung
und Nachhaltigkeit, sodass
innovative Ansätze explizit gewürdigt
werden. Die Vielfalt der nominierten
Unternehmen zeigt, dass der Preis
mit der Zeit geht.
K: Die enge Vernetzung mit regionalen
Wirtschaftsakteuren, wie IHKs
oder Handwerkskammern, könnte
die Objektivität gefährden. Besteht
nicht die Gefahr, dass Unternehmen
mit guten Kontakten zu diesen Institutionen
bevorzugt nominiert werden?
F: Das ist doch Quatsch! Die Zusammenarbeit
mit IHKs und Handwerkskammern
stärkt die regionale
Verankerung und sorgt für breite
Sichtbarkeit. Die Nominierungsregel,
dass Dritte vorschlagen, und die
transparente Veröffentlichung von
Nominierenden und Nominierten
verhindern Bevorzugung und sichern
Fairness. Und nicht zuletzt bestehen
die Jurys aus mehreren Juroren aus
ganz unterschiedlichen Institutionen.
M: Eine hitzige Debatte mit neuen
Perspektiven! Herr Zieten, ein letztes
Wort?
K: Der Wettbewerb ist idealistisch,
aber die Komplexität, die Sponsorenabhängigkeit
und die Zugangshürden
machen ihn nicht für alle Mittelständler
praktikabel.
F: Idealismus und Professionalität
machen den „Großen Preis des Mittelstandes“
zum Leuchtturm für den
Mittelstand – ein Symbol für Qualität
und Zusammenhalt!
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werden entscheiden, wer überzeugender
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gilt als Ausweis für besonders
nachhaltiges Handeln und hohe
ethische Unternehmensmaßstäbe.
Im April wurde das Unternehmen
als „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.
Und im März wurde
der IGP zum wiederholten Male das
Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“
verliehen. Was macht
ein kleines Ingenieurbüro in Südwestfalen
so attraktiv? Wie gelingt
es einem kleinen Betrieb außerhalb
der Metropolen, Fachkräfte aus
der ganzen Welt anzuziehen und
diese bei weitem nicht nur für den
Job zu begeistern? Und das in einer
Zeit, in der Fachkräfte rar sind und
der Katzenjammer über fehlenden
Nachwuchs groß?
Im Wettbewerb
mit großen Playern
Zum nur rund 25-köpfigen Team des
Ingenieurbüros gehören fünf Azubis
sowie Menschen aus aller Welt, darunter
Nachwuchskräfte und Experten
aus Südamerika, aus Asien und aus
dem arabischen Raum. Alle arbeiten
sehr gut zusammen, verstehen sich als
Team und stehen voll und ganz hinter
dem Unternehmen – und zu der eher
ländlichen Region. Soest ist eine Mittelstadt
rund 50 Kilometer von Dortmund
und 100 Kilometer von Kassel
entfernt. Nach Bielefeld sind es rund
90 Kilometer. Die IGP beweist, auch
kleine Unternehmen außerhalb der
Metropolen können etwas tun, um sich
im Wettbewerb gegen größere Player
zu behaupten.
International denken, lokal handeln
Bernd Patzke, Bauingenieur, Gründer
und Geschäftsführer der IGP
sucht aktiv nach Nachwuchs und
lockt Fachkräfte nach Soest. Er kooperiert
hierfür mit internationalen
Organisationen, Auslandsagenturen
und Wirtschaftsverbänden, um die
besten Köpfe auch außerhalb des
Landes für sich zu gewinnen.
Um seine Mitarbeiter zu entwickeln,
unterstützt er sie bei der Ausbildung,
beim Erlangen von Zusatzqualifikationen,
bei Studien- und Abschlussarbeiten
sowie mit viel Praxis, die nicht
nur im eigenen Unternehmen erworben
werden muss. Partner sind unter
anderem Bauträger und Investoren,
Kommunen, Bauunternehmen sowie
Hochschulen. International denken,
lokal handeln, beschreibt Patzke
seinen Ansatz. Bewerberinnen und
Bewerber aus dem Ausland werden
nicht nur fachlich vorbereitet,
sondern auch beim Visumsprozess
sowie mit Sprachkursen und bei der
sozialen Integration unterstützt. u
PT-MAGAZIN 3•4 2025
© INGENIEURGESELLSCHAFT PATZKE GMBH
44
Ziel ist es, motivierte Nachwuchskräfte
frühzeitig zu fördern und
langfristig im Unternehmen zu halten.
Das Unternehmen verfolgt einen
ganzheitlichen Integrationsansatz,
der von Sprachkursen über Unterstützung
bei Behörden- und Alltagsfragen
bis hin zu einem strukturierten
Onboarding im Betrieb reicht.
Mentoren begleiten neue Kollegen
individuell, regelmäßige Teamaktivitäten
fördern den kulturellen
Austausch. Vielfalt wird bei der IGP
als Stärke gesehen – sowohl fachlich
als auch menschlich.
Identifikation schaffen
Auch in der Region ist das mittelständische
und inhabergeführte Ingenieurbüro
außerordentlich engagiert.
Die IGP unterstützt Soester Stadtfeste
wie den „Altstadt-Zauber“ und
verschiedene Vereine als Sponsor.
Bernd Patzke selbst engagiert sich
im Prüfungsausschuss der IHK, in regionalen
Wirtschaftsverbänden und
im Stadtmarketing, im Vorstand der
Stiftung zur Förderung von Bildung,
Wissenschaft und Technologie im
Kreis Soest (BWT) sowie in gemeinnützigen
Projekten. Identifikation
schaffen, nennt er das. Neben der
Tatsache, dass die IGP ein gesundes,
wachsendes und attraktives Unternehmen
ist, das sich planerisch an
infrastrukturellen Leuchtturmprojekten
beteiligt, ist das Unternehmen
eben auch sozial und gesellschaftlich
engagiert. Für Patzke gehört alles
zusammen: ein wertschätzender
Arbeitgeber sein, sinnstiftende
PT-MAGAZIN 3•4 2025
© INGENIEURGESELLSCHAFT PATZKE GMBH
45
fachlich qualifiziert, sondern als vollwertige
Teammitglieder integriert
und begleitet. Die offene Unternehmenskultur
schafft ein Umfeld, in
dem sich junge Menschen entfalten
und langfristig entwickeln können.
© INGENIEURGESELLSCHAFT PATZKE GMBH
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Bundestagsabgeordneter aus
Soest, Oliver Reinhard Pöpsel
Bauprojekte gewinnen, sich in der
Region einbringen und Mitarbeiter
entwickeln.
Feste Größe in der
Branche und in der Region
Seit mehr als 20 Jahren ist die Ingenieurgesellschaft
Patzke eine
feste Größe bei der Planung und
Überwachung anspruchsvoller Infrastrukturprojekte.
Nach dem Leitsatz
„Alles aus einer Hand“ übernimmt
die IGP sämtliche Leistungen von
der anfänglichen Beratung über die
Vermessung, die Durchführung aller
Planungsphasen sowie der Bauüberwachung
bis zur abschließenden
Bauabrechnung alle ingenieurtechnischen
Leistungen für Straßen-,
Kanal- und Tiefbauprojekte. Darüber
hinaus ist die IGP anerkannter Partner
bei komplexen Erschließungsmaßnahmen
von Wohngebieten und
Gewerbeflächen. Für diese Expertise
braucht das Unternehmen ständig
Nachwuchs und einen Pool mit Experten,
die die Baubranche kennen
und die Projektplanung beherrschen.
Die IGP versteht deswegen Ausbildung
und Teamentwicklung als
ganzheitlichen Prozess: Praxisnähe,
individuelle Förderung und Teamgeist
stehen im Mittelpunkt. Junge
Mitarbeitende werden nicht nur
Junge Leute bekommen
früh Verantwortung
Besonders punktet die IGP durch
die enge persönliche Betreuung und
eine hohe Praxisorientierung in der
Ausbildung. Auszubildende sind von
Anfang an aktiv in Projekte eingebunden,
übernehmen früh Verantwortung
und lernen direkt im Austausch
mit erfahrenen Kolleginnen und
Kollegen. Flache Hierarchien und ein
wertschätzendes Arbeitsumfeld fördern
nicht nur die fachliche, sondern
auch die persönliche Entwicklung
junger Talente. Ein schneller Aufstieg
ist so möglich – und sogar das Offboarding
ist organisiert.
Wenn es einen Absolventen oder
einen langjährigen Mitarbeiter doch
woanders hinziehen sollte, werden
diesem keine Steine in den Weg
gelegt. Man weiß um die eigenen
Grenzen und die Verlockungen der
Big Player. Dann gilt der Grundsatz:
Wer bei der IGP gelernt hat, ist bereit
für die ganz großen Aufgaben. Das
gute Image der IGP reicht weit in die
Spitze der Branche. Und man sieht
sich eh immer mindestens zweimal
im Leben. Bernd und Britta Patzke
sowie das Team des Familienunternehmens
wissen das. •
ÜBER DIE AUTORIN
Irmgart Eichen ist freie Autorin und
schreibt regelmäßig über Unternehmen
sowie Management-Themen und Trends.
Regelmäßig besucht Sie Unternehmen, die
als Vorbild ihrer Branche gelten.
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46
Die stille
Motivationskrise
Nur elf Prozent der
Beschäftigten treiben
aktiv Innovation voran.
Wie aktivieren wir
die Kraft, die schon
da ist – die aber
bislang ungenutzt
bleibt?
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 200 270 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
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F I N A L I S T
47
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Während der Ruf nach Digitalisierung
und KI lauter wird, bleibt die
wichtigste Ressource ungenutzt: die
intrinsische Motivation. Entdecken
Sie, warum Ihre Mitarbeiter wirklich
nicht in Fahrt kommen und was Sie
dagegen tun können.
Der neue "Intrinsic@Work Index"
von Authentic Consult offenbart:
Die Mehrheit der Beschäftigten zeigt
nur situatives Potenzial. Doch das
A5-Modell liefert den Schlüssel, um
die innere Antriebskraft gezielt zu
aktivieren.
Nur 17 Prozent der Beschäftigten in
deutschen Unternehmen sind hoch
intrinsisch motiviert. Ganze 30 Prozent
hingegen
gelten als unmotiviert,
während die
Mehrheit (53 Prozent)
lediglich situatives
Potenzial
IN GROSSUNTERNEHMEN IST DER
ANTEIL HOCHMOTIVIERTER MIT-
ARBEITENDER MIT 14 % BESON-
DERS NIEDRIG. DAGEGEN SIND IN
KLEINEREN BETRIEBEN 34 % DER
BESCHÄFTIGTEN HOCHMOTIVIERT.“
zeigt. Besonders
alarmierend: Nur
etwa 11 Prozent
der Gesamtbelegschaft
sind
sowohl motiviert
als auch innovationsaktiv – in einer
Wirtschaft, die dringender denn je
Transformation, Ideen und Veränderungsenergie
benötigt. Diese Zahlen
ergeben sich aus dem „Intrinsic@
Work Index 2025", eine neue Studie,
die die Unternehmensberatung Authentic
Consult in Auftrag gegeben
hat. Die Zahlen wurden auf Basis
wissenschaftlicher Prinzipien durch
ein Marktforschungsunternehmen
erhoben. Sie
stammen aus dem März
2025, sind also brandaktuell.
Basis der repräsentativen
Erhebung ist das von Authentic
Consult entwickelte
A5-Modell, ein neues Messinstrument
für intrinsische
Mitarbeitermotivation. Das
Modell legt erstmals flächendeckend
offen, wie es um die
innere Antriebskraft deutscher
Erwerbstätiger wirklich
bestellt ist.
Erstes Messinstrument
intrinsischer
Motivation
Das A5-Modell hat
Authentic Consult auf
Grundlage der Selbstbestimmungstheorie
von Deci & Ryan entwickelt.
Anders als klassische
Engagement-
Studien wie der Gallup
Q12, die auf extrinsische
Bindungsfaktoren und Managementbeziehungen
fokussieren, misst
das A5-Modell die inneren psychologischen
Treiber von Motivation. Hierzu
zählen Faktoren wie tägliche Begeisterung,
Stärken-Rollen-Passung,
konstruktives Feedback, Team- und
Kulturbindung sowie Sinnhaftigkeit
und Zweckbestimmung einer Tätigkeit.
Mit nur fünf Fragen liefert
das A5-Modell hochpräzise
und wissenschaftlich fundierte
Daten zur intrinsischen Motivation
von Belegschaften – schnell, agil und
tiefgreifend. „Die große Mehrheit der
Mitarbeiter ist nicht demotiviert, weil
sie schlecht geführt wird, sondern
weil sie sich im System nicht entfalten
kann“, erklärt Gerald Wood, CEO der
Authentic Consult GmbH und Mitentwickler
des A5-Modells. „Wer Transformation
möchte, muss aufhören,
Leistung zu kontrollieren und anfangen,
Motivation zu ermöglichen“, so
sein Rat an Führungskräfte.
Ergebnisse des
„Intrinsic@Work Index 2025“
Der „Intrinsic@Work Index“ soll demnächst
jährlich erscheinen und die Ergebnisse
des A5-Modells auf nationaler
Ebene transparent machen. „Aus
dem neuen Index ergeben sich u
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Großer Preis des
MITTELSTANDES
48
für Unternehmen und Führungskräfte
aber auch konkrete Handlungsempfehlungen“,
so Gerald Wood.
So kommt die Studie, die auf 500
repräsentativ befragten Erwerbstätigen
aus ganz Deutschland basiert, zu
folgenden Ergebnissen:
In Großunternehmen ist
der Anteil hochmotivierter
Mitarbeitender besonders
niedrig (14 Prozent),
wohingegen in
kleineren Betrieben
dieser Anteil deutlich
höher liegt (34 Prozent).
Teilzeitbeschäftigte sind
überproportional häufig
unmotiviert (33 Prozent).
In Ostdeutschland ist die Motivation
signifikant höher (bis zu 27 Prozent)
als im Westen – in Baden-Württemberg
beispielsweise ist die Motivation
auffallend gering (9 Prozent).
Zudem ist die intrinsische Motivation
von Erwerbstätigen eng mit Innovation,
Gesundheit und Zukunftsoptimismus
verknüpft.
Nur 15 Prozent der unmotivierten
Beschäftigten beteiligen sich an Innovationsprozessen
– dies tun jedoch
65 Prozent der Hochmotivierten.
Unmotivierte Mitarbeiter sind häufiger
krank und berichten öfter von
mentaler Überlastung.
Nur 7 Prozent der Unmotivierten
blicken optimistisch in die eigene berufliche
Zukunft – bei den Hochmotivierten
sind es hingegen 47 Prozent.
Motivation als unterschätzter
Wirtschaftsfaktor
Die Daten offenbaren eine bislang
unterschätzte und politisch kaum
diskutierte Ursache für Transformationsstau,
Innovationsdefizite und
mentale Belastungen in der
deutschen Wirtschaft:
mangelnde intrinsische
Motivation.
„Viele Unternehmen
versuchen,
Engagement zu
steigern, indem
sie Feedbackprozesse
verbessern,
Bonuszahlungen
an bestimmte
Erfolgsparameter
knüpfen oder
Incentives ausloben“,
erklärt Gerald
Wood. „Aber
© FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM
sie vernachlässigen das eigentlich
Wesentliche: Was gibt Mitarbeitern
Energie? Was stiftet Identifikation?
Was aktiviert ihren inneren Antrieb?“
Antworten auf diese Fragen zu finden
sei wichtiger als Dienstwagen, Privilegien
oder monetäre Anreize.
A5-Modell in der
Anwendung
Sowohl das A5-
Modell als auch der
„Intrinsic@Work
Index“ ermöglichen
den Einstieg in gezielte
Entwicklungsstrategien
entlang
der drei Motivationsgruppen.
„Hochmotivierte Mitarbeitende
sollten noch intensiver
gefördert und befördert, aber auch
stärker gefordert werden. In ihnen
steckt das meiste Entwicklungspotenzial.
Bedingt Motivierte sollten
entlang ihrer eigentlichen Stärken im
Unternehmen eingesetzt und ausgerichtet
werden. Sie benötigen mehr
und intensivere Feedbacks, um sich
und ihre Leistungen zu verbessern.
Unmotivierte sollten entweder emotional
neu mit dem Unternehmen
verbunden werden oder man muss
sich trennen. Unmotivierte Mitarbeiter
brauchen neue Perspektiven, die
beispielsweise durch Coaching oder
DAS EIGENTLICH WESENTLI-
CHE: WAS GIBT MITARBEITERN
ENERGIE? WAS STIFTET IDENTIFI-
KATION? WAS AKTIVIERT IHREN
INNEREN ANTRIEB?
gezielte Unterstützungsmaßnahmen
geschaffen werden können“,
fasst Wood zusammen. Allein diese
Aufzählung mache deutlich, dass es
pauschale Lösungen für alle in einem
Unternehmen nicht geben kann.
Bevor in Unternehmen Programme
hinsichtlich der Team-
und Mitarbeiterentwicklung
ergriffen werden,
gelte es,
die emotionale
Bindung und
Motivation der
Beschäftigten
zu messen. Das
A5-Modell bilde hierfür
eine valide Grundlage.
Authentic Consult biete auf
Basis des A5-Modells individuelle
Formate zur Teamanalyse,
Strategieentwicklung
und Kulturtransformation für
Unternehmen an. „Dies zu ermöglichen,
war die Basis dafür,
das Modell zu entwickeln. Der
‚Intrinsic@Work Index‘ macht
eine gesellschaftliche oder volkswirtschaftliche
Betrachtung möglich und
zeigt ein Stimmungsbild über deutsche
Beschäftigte generell“, verdeutlicht
Wood die Unterschiede zwischen
dem A5-Modell und der Studie.
Studie kommt zur rechten Zeit
„Inmitten von Digitalisierung, KI-
Einführung, Fachkräftemangel und
dem Ruf nach Purpose bietet der
‚Intrinsic@Work Index‘ eine klare,
evidenzbasierte Antwort auf eine
der zentralen Fragen unserer Arbeitswelt:
Wie aktivieren wir die
Kraft, die schon da ist – die aber
bislang ungenutzt bleibt?“, ist sich
Gerald Wood sicher. Gerade jetzt,
wo politisch und gesellschaftlich
grundlegende Weichen gestellt
werden und interne sowie externe
Bedrohungen die deutsche Wirtschaft
herausfordern, komme es auf
Fragen der Motivation und Mentalität
an. Der „Intrinsic@Work Index“
komme deswegen zur rechten Zeit.
Weitere Informationen über das
A5-Modell, den „Intrinsic@Work
Index“, die Themen Mitarbeiterund
Team-Entwicklung sowie zur
Transformation der Arbeitswelt gibt
es unter https://authentic-consult.
de/studie-intrinsic-at-work-deutschland-2025/.
•
© CARMEN
JASMYN HOFFMANN
ÜBER DEN GESPRÄCHSPARTNER
Gerald Wood ist Gründer und Geschäftsführer
von Authentic Consult. Als erfahrener
Unternehmensberater unterstützt er
mittelständische Firmen bei strategischer
Neuausrichtung, Führungsentwicklung
und nachhaltigem Wachstum. Sein Fokus
liegt auf authentischer Kommunikation,
klaren Strukturen und praxisnaher Umsetzung.
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49
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50
© FREEPIK.COM
So halten Sie Ihre Top-
Talente langfristig im
Unternehmen
Führung,
die begeistert
Die Abwanderung von Top-Mitarbeitern
ist ein oft unterschätztes Risiko.
Nicht der laut Klagende verlässt das
Unternehmen, sondern der bislang
engagierte, leise Leistungsträger, der
sich innerlich zurückzieht. Der Verlust
beginnt schleichend und wird häufig
erst bemerkt, wenn die Kündigung
auf dem Tisch liegt. Dann ist es meist
zu spät.
Die Annahme, Mitarbeiter kündigen
primär wegen niedriger Gehälter, ist
veraltet. Studien zeigen: Häufigster
Kündigungsgrund ist mangelnde
Wertschätzung, besonders durch
direkte Vorgesetzte. Es geht nicht um
leeres Lob, sondern darum, gesehen
und ernst genommen zu werden.
Fehlende Entwicklungsperspektiven,
intransparente Kommunikation und
das Gefühl, austauschbar zu sein, wiegen
schwerer als monetäre Anreize.
Die stille Kündigung
beginnt im Kopf
Wenn engagierte Mitarbeiter plötzlich
unauffälliger werden, weniger
Ideen einbringen oder in Meetings
schweigen, sind das deutliche Warnsignale.
Oft wird dieses Verhalten als
„Rückzug“ oder „Energieverlust“ fehlinterpretiert.
Dahinter steckt jedoch
häufig eine emotionale Entkopplung
vom Unternehmen. Diese innere
Kündigung ist gefährlich, weil sie
kaum messbar, aber hoch wirksam
ist: Der Mitarbeiter ist physisch anwesend,
mental aber längst auf dem
Absprung.
Gerade High Potentials haben viele
Optionen. Sie verlassen ein Unternehmen
nicht impulsiv, sondern nach
reiflicher Abwägung. Wer einmal innerlich
gekündigt hat, lässt sich kaum
durch kurzfristige Benefits wie eine
Gehaltserhöhung zurückgewinnen.
Führungskräfte als Bindungspartner
Ein zentrales Element zur Vermeidung
von Fluktuation liegt in der Führungskultur.
Mitarbeitende verlassen selten
das Unternehmen – sie verlassen ihre
Führungskräfte. Wer sich nicht wahrgenommen
oder respektiert fühlt, wer
keine klare Richtung oder Unterstützung
erhält, der zieht weiter.
Es geht nicht um „Feelgood-Management“,
sondern um echte Führungsqualität:
Klarheit, offenes Feedback,
Kommunikation auf Augenhöhe und
eine Atmosphäre, in der auch konstruktive
Kritik möglich ist. Stephen R.
Covey formulierte es treffend: Führung
bedeutet, sich selbst zu führen
– und anderen zu helfen, sich selbst
zu führen. Wer Mitarbeitende zu mehr
Selbstverantwortung befähigt, stärkt
ihre Identifikation und ihr Engagement.
Dies erfordert von Führungskräften Reflexionsfähigkeit
und die Bereitschaft,
zu fördern – individuell, authentisch
und konsequent.
Wertschätzung ist kein "Nice-to-have",
sondern ein fundamentaler Pfeiler jeder
nachhaltigen Unternehmenskultur.
Sie zeigt sich im täglichen Handeln:
Werden Erfolge sichtbar gemacht?
Werden Ideen gehört? Haben Mitarbeiter
die Möglichkeit, mitzugestalten?
Was Sie konkret tun können
– bevor es zu spät ist
Die gute Nachricht: Es braucht keine
radikalen Umwälzungen, um eine hohe
emotionale Bindung im Unternehmen
zu etablieren. Schon einfache Maßnahmen
können viel bewirken:
Regelmäßige Entwicklungsgespräche,
die persönliche Ziele und Bedürfnisse
thematisieren.
Eine offene Feedbackkultur, in der
auch Führungskräfte Rückmeldung
annehmen.
Gezielte Verantwortungstransfers, die
Mitarbeiter in ihrer Selbstwirksamkeit
stärken.
Klare Kommunikation, besonders bei
Veränderungen oder Zielsetzungen.
Echte Anerkennung, die Leistungen
sichtbar macht – individuell, ehrlich
und zeitnah.
Unternehmen, die diese Grundprinzipien
beherzigen, investieren in etwas,
das heute wertvoller ist als jede Gehaltserhöhung:
Vertrauen, Beziehung
und Bindung.
Fazit: Binden statt ersetzen
Die besten Leute gehen nicht plötzlich
– sie gehen, wenn sie sich über längere
Zeit nicht gesehen, gehört oder gebraucht
fühlen. Wer dieses Risiko minimieren
will, muss genau hinsehen,
zuhören und handeln – bevor es zu
spät ist. Denn Know-how, Erfahrung
und Engagement lassen sich nicht
über Nacht ersetzen, aber sie lassen
sich langfristig halten – durch eine
Führung, die Menschen versteht, statt
sie nur zu managen. •
ÜBER DEN AUTOR
Christian Conrad, Autor des Praxisbuchs
„Magnetische Unternehmenskultur“,
Trainer und Coach bringt über 25 Jahre
Führungserfahrung und tiefes Know-how
in nachhaltiger Unternehmensentwicklung
mit. Seine Vision: 1 Million mehr lächelnde
Menschen am Arbeitsplatz.
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52
r u b r i k
kompetenz
Innovationsmanagement
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PT-MAGAZIN 3•4 2025
53
Wer die schnelllebigen Märkte der
Zukunft erobern will, braucht jede
Menge Innovationen. Basis dafür
sind Innovationssachverstand sowie
Vorgehensweisen, die den Mitarbeitenden
Innovationsfreiräume
geben. Dies wiederum erfordert
eine Kultur, die neue Ideen willkommen
heißt und das Vorwärtsdenken
für alle Beschäftigten im Unternehmen
zu einer Selbstverständlichkeit
macht.
„Für meine Meinung interessiert
sich niemand bei uns, ich bin ein
viel zu kleiner Fisch“, erklärt mir Lars
sichtlich desillusioniert. Der junge
Mann war mir schon in der Diskussionsrunde
nach meinem Vortrag
aufgefallen. Beim anschließenden
Umtrunk sprach ich ihn nochmal an.
Er war erst kürzlich eingestellt worden
und wollte ein paar neue Dinge
einbringen. Seine Gedanken waren
glasklar, seine Vorschläge hatten
Hand und Fuß. „Ich weiß“, sagt Lars
enttäuscht, „doch ich finde einfach
kein offenes Ohr.“
„Bei uns sitzen in den Entscheidungsmeetings
immer nur die zusammen,
die die passenden Titel haben, aber
nicht die mit dem Zukunftsdenken.
Die haben gar keinen Zutritt. Es ist
doch geradezu tragisch, dass wir
jungen Leute, die wirklich Neuartiges
einbringen könnten, bei solchen
Treffen nicht erwünscht sind.“ Ja, es
ist tragisch, wenn ein Unternehmen
seine Zukunft verspielt, indem jeglicher
interne Innovationsgeist versiegt.
Seine Kollegen, sagt Lars ganz
traurig zum Schluss, haben längst
resigniert.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Wie das Neue ins
Unternehmen kommt
Den unverstellten Blick
der „Neulinge“ nutzen
Ein Unternehmen, das die Zukunft
erreichen will, darf die vielversprechenden
Flugversuche seiner
begabten Talente, seiner mutigen
Innovatoren und eifrigen Übermorgengestalter
nicht verhindern.
Denn vielen klugen Köpfen fällt
immer mehr ein als einem allein.
Es braucht viele Ausgangsideen,
damit schließlich bahnbrechende
Innovationen gelingen. Nur, wer viel
würfelt, der würfelt am Ende auch
Sechser.
Egal, auf welcher Ebene und in
welchem Bereich, jeder Mitarbeitende
kann auf seine Weise Ideen
einbringen, die den entscheidenden
Unterschied machen. Das gilt ganz
besonders für fähige Neuankömmlinge,
weil die noch nicht betriebsblind
sind. Leider sind gar nicht so
selten gerade die hochengagierten
Talente oft bereits nach den ersten
Arbeitstagen derart
frustriert von dem,
was sie gleich anfangs
erleben, dass
sie das Unternehmen
am liebsten sofort
wieder verlassen.
Und oft genug tun sie
das auch.
Die Oberen bekommen die wahren
Gründe für das frühe Ausscheiden
der Neuen meist gar nicht mit. Für
sie ist es völlig normal, diese zunächst
„einzunorden“, indem man
sie vor allem mit dem im Unternehmen
üblichen „richtigen“ Verhalten
vertraut macht, statt ihre anfangs
noch unverstellten Sichtweisen klug
zu nutzen. Insofern sollten wir in
einen gut gemachten Onboarding-
Prozess die Suche nach innovativen
Ideen einfügen.
Mit Tablet oder Klemmbrett
auf Verbesserungsjagd
Natürlich braucht es für Neuankömmlinge
einen Integrationsprozess,
doch gerade am Anfang auch
bereits Spielraum, um Eigeninitiative
zu zeigen. Neue Mitarbeitende
sollten intensiv ermutigt werden,
ihren noch frischen, ungetrübten
Blick konstruktiv einzusetzen. Was
sie stattdessen meist lernen: bloß
GEBEN SIE INNOVATOREN DIE
OFFIZIELLE ERLAUBNIS ZUM
SCHEITERN.
nicht anecken, in keine Tretminen
stolpern, die geltenden Verhaltensregeln
beachten, damit man die
Probezeit übersteht.
So fädeln sich die meisten „Neuen“
unreflektiert in
die vorgefundene
mehr oder weniger
stark ritualisierte
Betriebskultur ein.
Um stattdessen den
Neueinsteiger-Effekt
zu nutzen, könnte
man es zur Bedingung
machen, dass Mitarbeitende,
um die Probezeit zu bestehen, in
den ersten sechs Monaten eine
eigene Initiative beziehungsweise
einen Optimierungsvorstoß in Gang
bringen, der idealerweise schon
erste Erfolge zeigt.
Schicken Sie dazu die Neuen, begleitet
von einem forschen Kollegen,
mit einem Tablet-Computer – oder,
wenn so was nicht da ist, mit einem
Klemmbrett – durch die Firma. Der
Auftrag an sie ist der, Überholtes
zu identifizieren und sich auf die
Suche nach Verbesserungsideen
zu machen. So können sie sogar
zum Sprachrohr der Beschäftigten
werden, die Veränderungen längst
ebenfalls wollen, dies aber nicht zu
sagen wagen.
Sind Neudenker bei Ihnen
tatsächlich willkommen?
Leider geht nach der Probezeit die
Anpasserei oft erst so richtig los. u
54
Statt den Neuen Freiraum zur Eigenentwicklung
zu geben, werden
ihnen im Rahmen standardisierter
Weiterbildungsprogramme vorgezeichnete
Trainings verordnet. Diese
sollen sie im Rahmen einer festgezurrten
Stellenbeschreibung auf
Aufgabenstellungen vorbereiten,
die dann routinemäßig abzuspulen
sind. Doch Vorsprung entsteht
nicht durch mehr vom Gleichen,
sondern durch Andersmachen und
markante Ideen als Basis für Innovation.
Genormtes Vorratslernen schafft
Klone, die ähnlich denken, ähnlich
ticken und ähnlich handeln. Zu
Zeiten der industriellen Massenproduktion
war solche „homosoziale
Reproduktion“ vielleicht richtig.
Doch in Hochgeschwindigkeitswildwasserzeiten
ist das gefährlich, weil
es den Konformismus begünstigt
und damit Stillstand bewirkt. Denn
Konformismus favorisiert die Regel,
das Übliche, das, was alle machen
- und nicht die Ausnahme, die Varianz
und das wagemutige Neue, das
uns Fortschritt bringt.
Insofern stellen sich zunächst folgende
Fragen:
• Wie bereit ist unsere Firma wirklich
für Vorwärtsdenker, die unkonventionelle
Ideen einbringen
wollen? Und wie gehen wir mit
ihnen und ihren Vorstößen um?
• Welche Rahmenbedingungen
müssen wir schaffen oder verändern,
damit interne Neudenker
zügig ins Wirken kommen, um uns
fit für die Zukunft zu machen?
Machen Sie im Vorfeld dazu eine
anonyme interne Kurzumfrage, um
festzustellen, ob Neudenker bei
Ihnen tatsächlich willkommen sind
und welche erlebten Geschichten
es dazu gibt. Sie werden sich womöglich
wundern, was Sie so alles
zu hören bekommen.
Vorsprung entsteht durch
Andersdenken und -tun
Für das Neudenken nicht nur theoretisch,
sondern auch praktisch
offen zu sein, das sind zwei ganz
verschiedene Dinge. Darf man bei
Ihnen überhaupt spontane kreative
Ausbrüche haben? Eine atemberaubende
Idee ungefragt präsentieren?
Darf man sich in Eigenregie
mit zwei, drei Kollegen aus anderen
Bereichen mal für ein paar Stunden
zusammentun, um über eine fachübergreifende
Neuerung nachzudenken
- während der Arbeitszeit
und ohne beim Vorgesetzten eine
offizielle Genehmigung einzuholen?
Der Softwarehersteller Adobe toleriert
das nicht nur, sondern fördert
dies sogar aktiv. Dazu wurde unter
anderem ein Tool namens Kickbox
entwickelt, mit dem Adobe seine
Mitarbeitenden zu Erfindern macht.
Wer an diesem Programm teilnehmen
will, erhält im Rahmen einer
Einführungsveranstaltung eine rote
PT-MAGAZIN 3•4 2025
WE
?
Print – die
perfekte
Bühne für Stars
Taylor Swift bricht alle
Rekorde. 2023 wurde
sie vom Time-Magazin
zur „Person of the year“
gekürt und mit ihr zierte zum
ersten Mal eine Sängerin das
Cover des Nachrichtenmagazins.
Das steigerte
die Auflage deutlich.
Print zeigt
Flagge
Demokratie lebt durch
den offenen Austausch
von qualifizierten Informationen,
Meinungen
und Standpunkten.
Printmedien sind
dafür ein wichtiges
Instrumentarium.
Und sie erreichen
damit Millionen.
Sachverständiger für Grundstücksbewertung
• zeitnahe Erledigung
• Transparenz in der Abwicklung
• kompetente Beratung
PREISTRÄGER
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Tel.: 04202/96 91 0 | Fax: 04202/96 91 33
e-mail: info@ehrhorn.de | www.ehrhorn.de
55
Schachtel. Diese enthält eine Anleitung,
wie man einen Innovationsprozess
startet. Außerdem befindet
sich darin eine Prepaid-Kreditkarte
mit einem Limit von 1000 Dollar für
die Anschubfinanzierung. Die Beschäftigten
können sich freistellen
lassen, um an solchen Projekten zu
arbeiten.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Freidenker brauchen
Eigenzeit für kreative Ideen
Eigenzeit zwecks Fortentwicklung
kreativer Gedanken ist unglaublich
wichtig. In der Hektik des Tagesgeschäfts
ist meist gar kein Platz, um
sich ausgiebig mit Zukunftsideen zu
befassen. Gestatten Sie kreativen
internen Freigeistern zum Beispiel,
dass sie für vier bis sechs Wochen
freitagnachmittags an ihren eigenen
Projekten arbeiten dürfen. Lassen
Sie sie in dieser Zeit unbehelligt,
verlangen Sie auch keine Zwischenberichte.
Am Ende der festgelegten
Zeit werden die Vorschläge einem
Entscheidungsgremium vorgestellt.
Leider steht ein konservatives
Top-Management den wirklich innovativen
Ideen oft eher im Weg, u
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anstatt es zu fördern. Ein Beispiel
dafür? Als vor Jahren enthusiastische
Entwickler bei Atari begannen,
Videospiele zu konzipieren, hieß es
aus der Chefetage: „Es gibt keinen
Markt für diese Spiele. Atari ist
nicht daran interessiert, Spiele für
Computer zu produzieren.“ Einem
der Software-Ingenieure, der an
Star Raiders arbeiten wollte, bekam
zu hören: „Ein Spiel, bei dem man
im Weltraum herumfliegt und andere
Raumschiffe abschießt? Das
ist die dümmste Idee, die uns je
untergekommen ist.“
Schutzräume für Weiterdenker
sind innovationsförderlich
Star Raiders ist nur deshalb fertiggeworden,
weil der Entwickler vorgab,
sich um die regulären Atari-Programme
zu kümmern – und weil dessen
direkte Führungskraft ihn nach oben
hin deckte. Das Spiel wurde zu einem
Verkaufsschlager, gilt als Klassiker
der Videospielgeschichte und wurde
von der Stanford University zu einem
der zehn wichtigsten Computerspiele
aller Zeiten gekürt. Klar, wer Profi ist
in seinem Fach, der weiß eben mehr
PT-MAGAZIN 3•4 2025
BEI UNS SITZEN IN DEN ENTSCHEI-
DUNGSMEETINGS IMMER NUR DIE
ZUSAMMEN, DIE DIE PASSENDEN
TITEL HABEN, ABER NICHT DIE MIT
DEM ZUKUNFTSDENKEN.
über eine Sache als die oberste Etage
weit weg von Schuss.
Wer Innovationen will, muss offen
sein fürs Innovieren und braucht eine
Strategie, die Innovationskompetenz
stimuliert, Bemühungen auf dem Innovationsweg
würdigt und innovative
Resultate belohnt. Die, die bonifizierte
Anerkennung dafür erhalten, dass
sie vorgezeichneten Verfahrensweisen
akribisch folgen, werden sich
niemals an Neues wagen. Hingegen
sind Schutzräume für Weiterdenker
sehr kreativitätsförderlich. Sie erzeugen
pulsierenden Tatendrang und ein
Treibhausklima für brillante Ideen.
Die Rahmenbedingungen,
damit das Neue entsteht
In fortschrittlichen Unternehmen
wird fortlaufend innoviert – sowie
ausreichend Zeit und Geld dafür
investiert. Dazu hier ein paar entscheidende
Regeln:
• Ermutigen Sie jeden im Unternehmen,
neue Ideen einzubringen.
• Geben Sie Innovatoren die offizielle
Erlaubnis zum Scheitern.
• Richten Sie eine hausinterne interaktive
Ideenbank ein.
• Feiern Sie das Erreichen des Gipfels
und die Art des Aufstiegs.
• Ruhen Sie sich danach nicht aus,
suchen Sie sich höhere Berge.
• Planen Sie ein, dass es nicht gleich
beim ersten Mal klappt.
• Halten Sie Spielgeld bereit, budgetieren
Sie Misserfolge.
• Implementieren Sie kluge Kennzahlen
für Innovationstätigkeit.
• Incentivieren Sie mit Fokus auf
Innovationen, nicht aufs Quartal.
• Tragen Sie nicht realisierte, abgewählte
Ideen würdig zu Grabe.
Mein wichtigster Tipp: Fangen Sie
mit all dem rechtzeitig an. Wer erst
dann erschreckt losrennt, wenn der
Umsatzzenit überschritten wird, ist
zu spät dran. Zunächst sinken die
Margen, dann die Erträge. Im Abwärtstrend
lässt sich der benötigte
Vorlauf nicht mehr finanzieren,
denn ausgerechnet für Investitionen
fehlt dann das nötige Geld. •
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60
Building
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Wie Estland und Sachsen
gemeinsam an der
digitalen Zukunft Europas
bauen: Der Besuch
des estnischen Staatspräsidenten
als Symbol
lebendiger Innovationspartnerschaft
Es war ein besonderer Tag für Mittweida
– und ein bedeutsames Signal
für die europäische Innovationslandschaft:
Am 8. Mai 2025 besuchte
der estnische Staatspräsident Prof.
Dr. Alar Karis im Rahmen seiner
Europareise die Werkbank32 mitten
im Herzen Mittelsachsens – ein
eindrucksvoller Moment grenzüberschreitender
Zusammenarbeit. „Building
Bridges“ – so lautete das Motto
des Besuchs. Es ging um Verbindungen,
um gegenseitige Inspiration,
um Vertrauen – und darum, wie eine
kleine Nation im Norden Europas und
ein Mittelstandsnetzwerk in Sachsen
gemeinsam ein Stück digitale Zukunft
gestalten. Dass ein Staatspräsident
sich die Zeit nimmt, den ländlichen
Raum Sachsens zu besuchen, ist
nicht alltäglich. Dass dieser Besuch
jedoch auf jahrelanger, substanzieller
Zusammenarbeit fußt, zeigt: Hier
passiert etwas Außergewöhnliches.
Organisator des Treffens war die
TeleskopEffekt GmbH – eine 100-prozentige
Tochtergesellschaft der Volksbank
Mittweida eG, die seit 2019 kontinuierlich
Brücken nach Estland baut.
In Mittweida traf Präsident Karis auf
rund 80 Vertreterinnen und Vertreter
aus Wirtschaft, Politik, der Hochschule
Mittweida und Gesellschaft, die
eines eint: das Interesse an zukunftsfähigen,
digitalen Lösungen – und die
Überzeugung, dass man voneinander
lernen kann.
© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH
Der estnische Staatspräsident, Prof. Dr. Alar Karis im D(e)-Estonia Showroom.
Links daneben die estnische Botschafterin Marika Linntam. Rechts
der Reihe nach: Dr. Benjamn Zeitler (Geschäftsführer der TeleskopEffekt
GmbH und Prof. Leonhard Zintl (Vorstand der Volksbank Mittweida eG)
100 % digitalisiert – ein Land, das
die digitale Transformation lebt
Estland hat eindrucksvoll bewiesen,
wie ein Land durch konsequente Digitalisierung
zum globalen Vorreiter
werden kann. Mit nur 1,3 Millionen
Einwohnern und begrenzten Ressourcen
hat die baltische Nation
nach der Wiedererlangung seiner
Unabhängigkeit 1991 aus der Not
eine Tugend gemacht und so eine der
modernsten digitalen Infrastrukturen
weltweit aufgebaut – effizient, sicher
und zukunftsweisend.
Estlands digitale DNA zeigt sich in
allen Lebensbereichen, etwa seiner
digitalisierten Verwaltung, die mittlerweile
zu 100 % sämtliche staatlichen
Dienstleistungen online verfügbar
PT-MAGAZIN 3•4 2025
61
© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH
PT-MAGAZIN 3•4 2025
The Human Conference von links: damaliger Rektor
der Hochschule Mittweida Prof. Ludwig Hilmer,
damaliger Botschafter der Republik Estland Dr.
Mart Laanemäe, der sächsische Ministerpräsident
Michael Kretschmar, Prof. Leonhard Zintl (Vorstand
der Volksbank Mittweida eG), damaliger mittelsächsischer
Landrat Matthias Damm sowie Oberbürgermeister
der Stadt Mittweida Ralf Schreiber
macht und Blockchain-Technologie
verwendet – als erstes Land weltweit.
Auch die florierende Start-Up-Szene,
in der man innerhalb von 15 Minuten
ein Unternehmen gründen kann,
sowie das ID-Card-System, das 99 %
der Bevölkerung digital ausweist
und dem Land jährlich 2 % des BIP
spart, sind ein Manifest für Estlands
Spitzenreiterposition in Sachen Digitalisierung.
Diese digitale Offensive trägt also
Früchte durch erhöhte Effizienz und
ein attraktiveres Geschäftsumfeld.
Aber auch im Bereich Cybersecurity
übernimmt Estland eine Führungsrolle.
Das X-Road-System ermöglicht
sicheren Datenaustausch zwischen
Behörden, während die hohe Beteiligung
am E-Voting – die Bürger wählen
ihre Oberhäupter in Estland komplett
digital – das Vertrauen der Esten in
das System zeigt. Die geschaffene
Transparenz der nationalen Prozesse
zahlt sich aus. Die Zahlen sprechen
für sich: die Erfahrung und Expertise
in Sachen Digitalisierung, die komplett
in Estlands DNA verankert ist,
bietet unschätzbare Werte und Learnings
auch für die digitale Zukunft
von Unternehmen und allen Institutionen
– von Banken bis Kommunen
– außerhalb Estlands.
Um es mit den Worten Vinton Cerfs,
dem Vater des Internets zu sagen:
"Estland ist ein hervorragendes
Beispiel
dafür, was passieren
kann, wenn ein Land
die digitale Transformation
voll und ganz
annimmt."
TeleskopEffekt
GmbH: Brückenbauerin,
Partnerin,
Übersetzerin
Bereits 2019 erkannte
die TeleskopEffekt
GmbH das immense
Potenzial der estnischen
Innovationskultur
– und setzte sich
das Ziel, dieses Wissen
auch für Deutschland
nutzbar zu machen. Als
Tochterunternehmen
der Volksbank Mittweida
eG mit starkem
Mittelstandsbezug und
digitalem Auftrag war
schnell klar: Diese Brücke
muss belastbar,
konkret und lebendig sein.
So entstand zunächst im März 2019
die „Human Conference“ in Mittweida
– ein Forum für Inhalte, Begegnung
und Interpretation mit prominenten
Gästen wie dem damaligen estnischen
Botschafter Dr. Mart Laanemäe
und dem sächsischen Ministerpräsident
Michael Kretschmer. Kurz
darauf wurde in Tallinn ein eigenes
Büro eröffnet – ein klares Zeichen
für langfristige Zusammenarbeit auf
Augenhöhe. Der direkte Draht zur
estnischen Innovationsszene war damit
geschaffen.
Die TeleskopEffekt GmbH wurde
zur Botschafterin digitaler Exzellenz:
Sie übersetzt estnisches Know-how
für deutsche Realitäten, organisiert
Delegationsreisen, schafft Austauschformate,
entwickelt Transformationsstrategien
und bringt Menschen
zusammen, die gemeinsam Zukunft
gestalten wollen. Die Zusammenarbeit
reicht dabei von Kommunen
über Banken bis hin zu Industrieunternehmen
– stets mit einem Ziel:
nachhaltige digitale Wirkung.
Denn als offizieller Partner der estnischen
Botschaft in Deutschland
hat es sich die TeleskopEffekt GmbH
heute zur Aufgabe gemacht, Kunden
nicht nur über Estland zu informieren,
sondern sie auf ihrer Reise zu
Mehrwerten zu begleiten. Maßgeschneiderte
Erfahrungen bringen so
Länder, Institutionen, Banken, Kommunen
und Akteure einander näher
– von CEOs bis hin zu renommierten
EntscheiderInnen – es werden Kontakte
geknüpft, die nachhaltig innovative
Projekte ins Leben rufen und
deren Wachstum fördern - für alle
Beteiligten eine gewinnbringende
Zusammenarbeit.
Reisen in die digitale
Zukunft – made in Estonia
Ein zentraler Baustein dieser Partnerschaft
sind die von TeleskopEffekt u
Handshake zwischen Piret Paulus, Mitglied des Vorstands der estnischen
INBANK und Tanja Speck – Head of Partnermanagement der TeleskopEffekt
© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH
62
organisierten Reisen
nach Estland. Entscheidungsträger
aus dem
Bankenwesen, der
Wirtschaft und dem
öffentlichen Sektor
erleben vor Ort, wie
digitale Verwaltung,
Startup-Mentalität und
smarte Infrastruktur
zusammenspielen. Besucht
werden Institutionen
wie das e-Estonia
Briefing Center, Gesundheitsplattformen,
E-Government-Projekte
oder digitale Pionierunternehmen
– alles jedoch
immer individuell
zugeschnitten auf die
Bedürfnisse der mitreisenden
Unternehmen
und Akteure.
Doch es bleibt nicht bei Einblicken.
In intensiven Programmen mit Workshops,
Dialogen und Transferformaten
werden die Erlebnisse in konkrete
Handlungsimpulse übersetzt. Die
Teilnehmenden erleben nicht nur
Technologie, sondern einen Mindset-
Shift – weg vom „Warum?“ hin zum
„Wie?“.
Wie groß die Wirkung dieser Reisen
ist, zeigen die Stimmen der Teilnehmer:
"Die Reise hat uns gezeigt, wie Digitalisierung
wirklich gelebt wird – nicht
als Technologiethema, sondern als
Im Herzen von Mittweida vom estnischen Knowhow
profitieren. Zum Erleben und Anfassen mit
neuester Technologie: Der D(e)-Estonia Showroom.
Kulturwandel. Diese Perspektive
war entscheidend für unsere eigene
Strategie", lautet die Reflexion einer
großen Volksbank, die diese Reise in
Begleitung der Experten der TeleskopEffekt
angetreten hatte, um von
den neuen Erkenntnissen zu profitieren.
Gleichzeitig entstehen durch
den persönlichen Austausch mit
estnischen Partnern echte Beziehungen.
Daraus entwickeln sich
gemeinsame Projekte, Ideen, sogar
neue Produkte – grenzüberschreitend
und gemeinschaftlich. Das
intensive Programm verknüpft
© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH
branchenübergreifend Best Practices
in ausgewählten Vorzeigeunternehmen
aus verschiedenen
Sektoren von Holzbauindustrie
und Gesundheitswesen bis hin zu
Banken und Verwaltung und bietet
so einen Einblick in die digitalisierte
Wirtschaft, stets auf direkte Anwendung
orientiert. Dabei entstehen
Networking-Möglichkeiten, wie
etwa mit Vertretern des e-Estonia
Briefing Centers, die Wissenstransfer
und zukünftige Kooperationen
fördern, welche Landesgrenzen
überschreiten. Dieser Fokus fließt
auch in den strukturierten Übertrag
auf die Praxis ein, welcher der Reise
selbst folgt, um das Erlebte als Werkzeug
für eine erfolgreiche, digitalisierte
Zukunft zu verwenden.
Der D(e)-Estonia Showroom:
Estland trifft Sachsen
Um estnische Digitalisierung auch vor
Ort erlebbar zu machen, eröffnete
TeleskopEffekt 2021 den D(e)-Estonia
Showroom – ein in Deutschland einzigartiges
Innovationslabor. In der
Werkbank32 in Mittweida werden estnische
Prozesse, Technologien und
Anwendungen realitätsnah simuliert.
Besuchende können per VR-Brille, interaktiven
Modulen und Liveschaltungen
erleben, wie E-Government oder
digitale Identitätssysteme tatsächlich
funktionieren.
Der Showroom ist kein Präsentationsraum
– sondern ein Zukunftslabor.
Hier werden Workshops durchge-
PT-MAGAZIN 3•4 2025
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63
PT-MAGAZIN 3•4 2025
führt, neue Anwendungen getestet
und konkrete Innovationsprojekte
initiiert. Behörden, Banken und Unternehmen
nutzen den Raum, um
mit eigenen Herausforderungen in
den Praxisaustausch zu gehen – unterstützt
von den Erfahrungen und
Technologien Estlands.
Dabei entsteht etwas Besonderes:
ein Ort, der estnisches Denken nach
Deutschland bringt, aber gleichzeitig
deutsche Anforderungen mitdenkt.
Die Kombination aus Immersion, Expertise
und Anwendungsnähe ist ein
echtes Alleinstellungsmerkmal – und
ein praktisches Beispiel für europäische
Innovationszusammenarbeit.
Partnerschaften,
die Wirkung entfalten
Die Stärke der TeleskopEffekt liegt
dabei nicht nur in der Vermittlung,
sondern in der aktiven Gestaltung. Als
Partnerin im europäischen Digitalisierungsgeschehen
bringt sie deutsche
Akteure mit estnischen ExpertInnen
zusammen, fördert Synergien und
verknüpft strategische Ziele mit operativer
Umsetzbarkeit.
Besonders bemerkenswert ist dabei
die Nähe zu den Entscheidungsebenen.
So erhielt Prof. Alexander Knauer,
Geschäftsführer der TeleskopEffekt,
im Rahmen eines Besuchs in der estnischen
Botschaft auf höchster Ebene
seine E-Residency – ein Symbol der
gegenseitigen Wertschätzung und der
tiefen Verankerung der Partnerschaft.
Mit einem internationalen Netzwerk
aus Institutionen wie Microsoft, IBM,
Salesforce, AWS, Union Investment
u. v. m. gelingt es TeleskopEffekt,
regionale Initiativen mit globalem
Know-how zu verbinden. Ob Fachkräftegewinnung,
digitale Prozesse oder
Strukturwandel – Estland ist dabei
mehr als ein Vorbild. Es ist ein aktiver
Partner.
Fazit: Von den (B)Esten lernen
– und gemeinsam vorangehen
Der Besuch von Präsident Prof.
Dr. Alar Karis war kein Abschluss,
sondern ein Meilenstein auf einem
gemeinsamen Weg. Estland zeigt, wie
konsequente Digitalisierung funktionieren
kann – TeleskopEffekt sorgt
dafür, dass dieses Wissen in Sachsen,
in Deutschland und in der Breite ankommt.
Die Vision: eine digital souveräne, effiziente
und bürgernahe Gesellschaft.
Die Realität: gelebte europäische
Partnerschaft mit konkretem Mehrwert.
Die Herausforderung: diesen
Weg weiterzugehen – mit Offenheit,
Pragmatismus und dem Mut, Neues
zuzulassen.
Denn eines ist klar:
„Digitalisierung ist kein Projekt. Sie
ist eine Haltung. Und sie beginnt mit
dem ersten Schritt – am besten gemeinsam.“
In Mittweida entsteht ein digitales
Ökosystem, das Grenzen überwindet
und Brücken schlägt – zwischen Ländern,
Branchen und Denkweisen. •
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Beim Besuch der estnischen
Botschaft in Berlin erhält u.a.
Prof. Alexander Knauer (zweiter
von links) als Geschäftsführer der
TeleskopEffekt seine E-Residency
ÜBER DEN AUTOR
Maximilian Desczyk ist Head of Marketing
und Projektmanager der Teleskop-
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nachhaltig
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PT-MAGAZIN 3•4 2025
r u b r i k
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Generationswechsel
mit System
Wie Mittelständler Nachfolge
als strategische Führungsaufgabe begreifen
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Der deutsche Mittelstand steht vor
einer tiefgreifenden demografischen
Zäsur: Über 250.000
Unternehmen werden
laut IfM Bonn bis 2027
zur Übergabe anstehen
– eine historische
Dimension. Doch die
Zahlen allein erzählen
nicht, was sich in den
Führungsetagen wirklich
vollzieht. Hinter
jedem Wechsel stehen persönliche Lebenswerke,
gewachsene Beziehungsgeflechte
– und zunehmend: strategisch
angelegte Nachfolgeprozesse, die
Maßstäbe setzen.
In zahlreichen analysierten Fällen zeigt
sich: Mittelständische Unternehmen
begegnen dem Generationswechsel
nicht mehr als bloßer Notwendigkeit,
sondern als aktiver Gestaltungschance.
Frühzeitig eingesetzte Nachfolgeprogramme,
systematische Coaching-
Angebote und die Etablierung klarer
Governance-Strukturen gehören heute
in vielen Betrieben zur Tagesordnung.
Übergabe als Managementprozess
– nicht als Schicksalsfrage
Ein wiederkehrendes Muster: Die
operative Verantwortung wird sukzessive
an Familienmitglieder oder intern
aufgebaute Führungskräfte übertragen.
Gleichzeitig bleiben scheidende
Unternehmer und Unternehmerinnen
oft als Beiräte, Gesellschafter oder
Mentoren eingebunden – mit dem Ziel,
Stabilität zu wahren und Wissen zu
sichern, ohne die operative Führung
zu blockieren. Dieses Modell dualer
Verantwortung hat sich als resilient
erwiesen: Es schafft Vertrauen bei Belegschaft,
Kunden und Kapitalgebern.
NACHFOLGE IST KEINE ABGABE
– SIE IST EIN STAFFELSTAB, DEN
MAN WEITERREICHT, DAMIT DAS
RENNEN WEITERGEHT.
Auffällig ist auch, wie professionell insbesondere
inhabergeführte Unternehmen
heute agieren.
Was früher oft im Stillen
ablief, wird heute
mit externer Beratung
flankiert – rechtlich,
steuerlich und psychologisch.
Viele Betriebe
nutzen die Nachfolge
als Anlass, um Rollen,
Prozesse und Strukturen
grundlegend zu überdenken. Die
Umwandlung in Besitz- und Betreibergesellschaften,
die Einführung strukturierter
Controlling- und Reportinglinien
sowie Investitionen in Nachfolge-Controlling
sind keine Ausnahme mehr,
sondern zunehmend Standard.
Nachfolge als Teil
des Risikomanagements
Dass Nachfolge auch Teil des Risikomanagements
ist, wird deutlich an der
Vielzahl implementierter Vertretungskonzepte.
Doppelspitzen, Tandemlösungen
und klare Eskalationswege auf
mittlerer Führungsebene sichern die
operative Handlungsfähigkeit auch
in unvorhergesehenen
Situationen.
Einige Unternehmen
haben strukturierte
Notfallordner
oder sogenannte
„Nachfolge-Koffer“
etabliert, die sensible
Informationen
EINE GELUNGENE NACHFOLGE
IST KEIN ABSCHIED – SIE IST EIN
STRATEGISCHES RE-INVESTMENT
IN DIE ZUKUNFTSFÄHIGKEIT DES
UNTERNEHMENS.
und Vollmachten
klar dokumentieren
– eine Reaktion auf
zunehmend volatile Umfelder.
Die Frage, wer ein Unternehmen übernimmt,
ist dabei nicht weniger relevant
als die Frage, wie es geschieht. Unternehmen,
die auf interne Talente setzen,
investieren häufig gezielt in Führungsentwicklung
und systematisches
Coaching. Wer externe Kandidaten
integriert, tut gut daran, sie frühzeitig
in Strategieprozesse einzubinden und
mit Unternehmenskultur sowie Leistungsträgern
vertraut zu machen. In
beiden Fällen gilt: Nachfolge braucht
Zeit. Erfolgreiche Übergaben laufen
selten unter zwölf Monaten – strategisch
denkende Unternehmen kalkulieren
eher mit drei bis fünf Jahren.
Von der Pflicht zur Chance –
Führungswechsel als Impuls
zur Erneuerung
Ein Aspekt sticht besonders hervor: Viele
Mittelständler verbinden die Nachfolge
mit einer aktiven strategischen
Neuausrichtung. Der Führungswechsel
wird genutzt, um Digitalisierungsinitiativen
anzustoßen, Nachhaltigkeitsziele
zu schärfen oder neue Märkte
zu erschließen. Damit avanciert die
Nachfolge vom Endpunkt einer Ära
zum Ausgangspunkt neuer Wachstumsoptionen.
Ihr Unternehmen
steht vor der
Nachfolge?
Nehmen Sie sich Zeit.
Reden Sie mit Ihrer
Familie, mit Ihren Führungskräften
– aber vor
allem: mit sich selbst.
Eine gute Nachfolge
beginnt nicht mit Verträgen,
sondern mit
Vertrauen. Wer heute offen teilt, wofür
er brennt, entzündet das Feuer in der
nächsten Generation. •
66
Lernpaten
Ein gutes Beispiel für erforderliches
bürgerschaftliches Engagement
1. Kürzlich konnte die Stiftung Bürgerengagement
Saar auf das zehnjährige
Bestehen ihres Lernpaten-Projekts
zurückblicken. Im April 2015 hatte
sie nach längeren Vorarbeiten dieses
Projekt aus der Taufe gehoben, um
benachteiligte Kinder und Jugendliche
aus schwierigen Familienverhältnissen
zu unterstützen und ihnen einen
erfolgreichen Bildungsweg zu ermöglichen.
Lernpaten helfen Kindern,
lebenstüchtig zu werden- eine ideale
Ergänzung zu Elternhaus und Schule.
Insgesamt haben sich bislang rund
500 Lernpaten und Lernpatinnen für
diese Aufgabe zertifizieren lassen.
2. Aber wie sich herausstellt: es könnten,
sollten, müssten viel mehr sein.
Der Bedarf ist riesig- und Schulen
sind für jegliche Unterstützung bei
der Realisierung ihres Bildungsauftrags
dankbar. Bei jedem Kontakt mit
der Schule kommt dies zur Sprache.
3. Die Erklärung hierfür liefert der Bildungssoziologe
Aladin El-Mafaalani:
„Wir hatten noch nie einen so großen
Anteil an Eltern, die ihre Kinder nicht
unterstützen können, selbst wenn
sie wollten. Entweder weil sie das
deutsche Schulsystem nicht kennen,
die Sprache nicht beherrschen oder
weil beide arbeiten müssen, um mit
ihrem Haushaltseinkommen über
die Armutsschwelle zu kommen. Und
hinzu kommen die Familien, in denen
beide Eltern berufstätig sein wollen.
Unsere Analysen zeigen, dass es Müttern
und Vätern unter den aktuellen
Bedingungen in zu vielen Fällen nicht
mehr möglich ist, zu kompensieren,
was das Bildungssystem nicht leistet,“
nicht leisten kann, sollte man gerechterweise
hinzufügen.
4. Die Folgen liegen auf der Hand. Der
Indikator, der dies verdeutlicht, ist die
Quote der Schülerinnen und Schüler,
die ohne einen Abschluss die Schule
verlassen. Im Jahr 2023 betrug sie
7,2 v.H. Und das setzt sich dann fort:
nach einer Studie der Bertelsmann-
Stiftung haben rund zwei Drittel der
jungen Erwachsenen zwischen 20
und 34 Jahren ohne Schulabschluss
keine Berufsausbildung. Das ist weder
für den Einzelnen noch für die
Gesellschaft insgesamt positiv. Die
gesamtwirtschaftlichen Folgen für die
Dynamik einer Gesellschaft und den
Arbeitsmarkt wie den Sozialstaat sind
verpasste Chancen. Die Soziallasten
steigen, dem Arbeitsmarkt fehlen
Fachkräfte.
5. Was tun? Der erste Adressat für
diese Frage ist stets der Staat. Aber
das Schulsystem ist alleine dazu nicht
in der Lage, um die von El-Mafaalani
beschriebene Problematik zu therapieren.
Sonst gäbe es nicht den
kontinuierlichen Anstieg der „Quote
ohne Schulabschluss“. Also gilt auch
hier wie in vielen anderen Themen
wie Vereinsamung oder Pflege: ohne
bürgerschaftliches Engagement wird
es nicht gehen. Natürlich müssen
sich auch Schulen ändern, weil die
Schulklassen heute völlig anders zusammengesetzt
sind als in manchen
Amtsstuben noch unterstellt wird
oder so getan wird, als ob noch das
alte Muster vorliegt. In den Klassen
sitzen oft Schülerinnen und Schüler
aus mehr als zehn verschiedenen
Ländern, in den Klassen werden mehrere
Muttersprachen gesprochen und
die Kinder gehören verschiedenen
Religionen an. Alleine dieser Kulturwandel
verlangt nach einem Wandel
der Schul-Alltagskultur.
6. Hier helfen die Lernpaten. Im
Saarland, obgleich ein erfolgreiches
und wirksames Projekt, erweist es
sich eigentlich „nur“ als Pilotprojekt.
Nachahmung und Vervielfältigung
sind gefragt. Und dies gilt für alle
Bundesländer. Gesucht ist mehr
bürgerschaftliches Engagement zur
Unterstützung des Bildungsauftrags
von Eltern und Schule.
7. Angesichts der demographischen
Entwicklung macht der Bildungssoziologe
El-Mafaalani eine einfache Rechnung
auf: Wenn sich nur jeder zehnte
PT-MAGAZIN 3•4 2025
67
© FREEPIK.COM
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Babyboomer ehrenamtlich oder als
Honorarkraft engagieren würde,
dann wären das mehr Menschen als
alle derzeit tätigen Erzieherinnen und
Grundschullehrer zusammen. Und
die jetzt in Rente gehenden Babyboomer
sollten ein Interesse daran
haben: ihre Rente! Gesichert werden
kann sie nur, wenn die nachwachsenden
Generationen lebenstüchtig
sind. Daher sind die Babyboomer in
besonderer Weise angesprochen und
gefordert. Neben Golf, Reisen oder
sonstiger schöner Freizeitbeschäftigung
sich beispielsweise als Lernpate
einzubringen, könnte der Frage nach
dem Sinn des Lebens eine positive
Antwort geben.
8. Angesichts der enormen Herausforderungen
für das Schulsystem
stellt sich die Frage, wer die Koordination
vielfältigen bürgerschaftlichen
Engagements für die Schulen übernehmen
könnte. Einer der Vorschläge
adressiert hierfür die Institution der
Volkshochschule. Sie könnte bürgerschaftliches
Engagement bündeln,
die Zusammenarbeit zwischen
Schule und Vereinen organisieren,
auf Qualität und Zuverlässigkeit
achten, Standards und Formate definieren
etc. Auch hierbei könnten
Babyboomer nützliche ehrenamtliche
„Arbeit“ übernehmen. So wie sich
Wirtschaftsjunioren für die Gründung
junger Unternehmen einsetzen, so
wie WIN-Mitglieder mittelständische
Unternehmen unterstützen oder
in Arbeitsgemeinschaften sich bei
ihrer unternehmerischen Weiterentwicklung
gegenseitig behilflich
sind, könnten Wirtschafts-Senioren
Managementaufgaben bei der Koordination
bürgerschaftlichen Engagements
für Schulen übernehmen. Auf
Bundesebene sind als erfolgreiches
bürgerschaftliches Engagement
selbstverständlich all jene Akteure
besonders herauszustellen, die mit
hohem ehrenamtlichen Einsatz seit
vielen Jahren dem Großen Preis des
Mittelstandes zur Kultur haben werden
lassen.
9. Wenn sich immer mehr, die von ihrem
Lebenslauf her dazu in der Lage
sind, in die Pflicht für bürgerschaftliches
Engagement nehmen lassen,
stärkt das den gesellschaftlichen
Zusammenhang. Dies stellt über das
Gesellschaftliche hinaus einen Wert
dar, aus der Sicht von Regionen oder
gar eines ganzen Landes käme ihm
die Güte eines Standortfaktors zu. •
ÜBER DEN AUTOR
Dr. Hanspeter Georgi ist Präsidiumsmitglied
der Oskar-Patzelt-Stiftung. Das
Engagement des langjährigen saarländischen
Wirtschafts- und Arbeitsministers
und Volkswirtschaftlers galt vor allem der
Aufwertung des Wirtschaftsstandortes
Saarland, der Weiterentwicklung der beruflichen
Bildung und der Fortentwicklung
des allgemeinbildenden Schulsystems.
68
© FREEPIK.COM | KSTUDIO
Bestandsprovisionen
für
Kapitalanlagen
Deutsche Anleger könnten sich
weit über 100 Mrd. € zurückholen
Haben Sie jüngst von Ihrer Bank einen
„Kostennachweis“ bekommen und
wissen gar nicht, was der im Detail Ihnen
verrät? Sie sollten es aber, denn er
ist fast ein Gutschein – aber nur, wenn
man das Folgende weiß: Derzeit laufen
an Deutschen Gerichten Klagen von
Anlegern gegen Fondsgesellschaften.
Denn die haben an die Banken der
Anleger sogenannte „Bestandsprovisionen“
gezahlt. Zu Unrecht meint
ein Düsseldorfer Rechtsanwalt und
fordert diese Bestandsprovisionen zurück
an die Anleger. Und er ist damit
schon recht erfolgreich beim BGH.
Wer einen Fonds kauft, der bekommt
i. d. R. vor dem Kauf bereits die jährlichen
Gebühren benannt, die von der
Fondsgesellschaft für die Betreuung
des Fonds, das Management, einbehalten
werden, meist als TER bezeichnet.
Was sind "Kickbacks"? Das
geheime Geschäft mit Ihren Fonds
Was die Wenigsten wissen, ist der
Umstand, dass in diesen Gebühren
auch sogenannte Bestandsprovisionen
(auch Kickbacks genannt) enthalten
sind. Dies sind Prämien, die die
Fondsgesellschaft an die betreuende
Bank des Anlegers zahlt –so grob 0,3
bis 1,2 % des Nettoinventarwerts des
Fonds im Depot – pro Jahr… ...dies ist
unabhängig davon, was die Bank dafür
getan hat, dass der Anleger diesen
Fonds überhaupt im Depot liegen hat.
Daher raten die Banken Ihren Anlagekunden
immer wieder gerne zu solchen
Fonds, da diese somit auch für
die Bank sehr lukrativ sind. Auch sind
diese Bestandsprovisionen meist viel
höher als die Depotgebühren. Daher
zeigen sich die Banken wie auch die
Fondsgesellschaften doch recht bedeckt,
was diese Bestandsprovisionen
anbelangt und verstecken sie oft in
einer nicht in allen Einzelheiten dargelegten
Management-Pauschalgebühr.
Übrigens, bei Aktien werden keine und
bei ETF keine oder nur sehr geringe
Bestandsprovisionen gezahlt.
Banken sollten diese Provisionen an
ihre Anleger weiterreichen, man nennt
dies Auskehren. In der Schweiz müssen
die Banken dies grundsätzlich tun
– wenn gefordert. In Deutschland wurde
dies trotz aller Versuche auch von
Gerichten abgelehnt, u. a. mit Verweis
auf die AGB der Banken (in denen die
Anleger auf die Bestandsprovisionen
verzichten), die nach Ansicht vieler
Gerichte die Anleger gelesen haben
müssen und ihnen auch nicht widersprochen
haben.
Jens Grafs Kampf: Private
Anleger fordern ihr Geld zurück
Das ist nicht rechtens – sagt Rechtsanwalt
Jens Graf aus Düsseldorf. Er
geht einen anderen Weg und verklagt
direkt die Fondsgesellschaften. Graf
greift dazu den Umstand auf, dass die
Bestandprovisionen nur dann von den
Fondsgesellschaften an die Banken
gezahlt werden, wenn der Anleger
privat handelt. Bei institutionellen Anlegern,
z. B. Rentenfonds, Lebensversicherungen
oder Banken selbst wird
hingegen keine Provision gezahlt oder
sie wenigstens erstattet. Das ist eine
Ungleichbehandlung, die es juristisch
zu beseitigen gilt. Denn es müssen die
privaten Anleger den institutionellen
gleichgestellt werden, § 26 KAGB. Die
Fondsgesellschaften sollen deshalb
die zuvor an die Banken und nicht an
die Anleger gezahlten Provisionsbeträge
nun direkt an die Anleger nachzahlen.
Und Jens Graf, der selbst und
mit Mandanten vorangegangen ist, ist
bislang der erste und einzige, der die
Fondsgesellschaften direkt angeht.
BGH deckt auf: Ungültige AGB
und weitreichende Folgen
Letztere wehren sich natürlich und
wie es auch nicht anders möglich ist,
nehmen sodann die Diskussionen
und Argumentationen bei Gericht ihre
sehr eigenen Wege und treffen auch
auf ungeahnte Interessen und neue
Argumente zu den Bestandsprovisionen.
Und zu allem Überfluss schnitt
vor mehr als einem Jahr der BGH
Themen an, die sich in der gesamten
juristischen Auseinandersetzung wohl
nun zu den wichtigsten und alles entscheidenden
Fragen entwickelt haben:
Waren beim Kauf eines Fonds verwendete
AGB wirksam, in welcher Fassung
wurden sie „damals“ verwendet und
konnten sie überhaupt Vertragskraft
entwickeln? Dieser Wissensdurst des
BGH bringt die verklagten Fondgesellschaften
bereits in große Not, wenn
sie nicht nachweisen können, erstens
welche Klauseln damals beim Kauf
mitunter vor vielen Jahren galten und
zweitens, ob diese AGB nun tatsäch-
PT-MAGAZIN 3•4 2025
69
© FREEPIK.COM
PT-MAGAZIN 3•4 2025
lich beim Erwerb des Fonds durch die
Anleger einbezogen wurden.
Und dabei setzt der BGH "auch noch
einen drauf" und meint, dass die –
dann doch von der Fondsgesellschaft
vorgelegten – AGB so intransparent
und ungenau formuliert seien, dass
sie schon allein aus diesem Grunde
nicht wirksam sind. Alles dies zusammen
folgert in der Feststellung, dass
sogar die gesamten Managementgebühren
in Frage gestellt werden, also
nicht nur die Bestandsprovisionen für
alle Jahre zurück unberechtigt einbehalten
wurden. Der BGH sagt es zwar
nicht explizit, aber in Konsequenz
dürfte es bedeuten, dass die Fondsgesellschaften,
die verbreitet ähnliche
Kostenklauseln jahrelang verwendet
haben, einem klagenden Anleger die
gesamten Managementgebühren
zumindest für 10 Jahre oder vielleicht
sogar unbegrenzte Zeit zurück nachzahlen
müssten.
Milliarden-Welle droht:
Fondsgesellschaften in Bedrängnis
Da werden noch einige "gerichtliche
Mühlen mahlen“. Aber bereits erste
Fondsgesellschaften haben schon mal
den gerichtlichen Streit abgekürzt,
den Anlegern ihre Forderungen überwiesen
und angekündigt, auch die
Gerichts- und Rechtsanwaltskosten
zu erstatten. Mal sehen, was weitere
Fondsgesellschaften in Zukunft machen
– sofort zahlen, wenn Anleger
Klage einreichen lassen oder doch bis
zum BGH streiten?
Die Verfahren von Rechtsanwalt Jens
Graf zumindest werden Nachahmer
finden, andere Anleger motivieren
und auch die Fondsgesellschaften
zum Nachdenken bewegen. Man
möchte wünschen, dass der BGH nun
grundsätzlich Abhilfe schaffen wird,
damit nicht jeder Anleger einzeln erst
mal klagen muss, sondern es zu einer
"automatischen Pflicht" zur Erstattung
kommt. Aber das kann er nicht. Aber
die Bafin kann hier eingreifen, sie ist
gefragt. Und sie ist auch einen ersten
Schritt gegangen und hat jüngst ihre
AGB-Richtlinien für die Fondsgesellschaften
novelliert - allein das ist
schon eine Sensation.
Wird es zu dem kommen, was oben
beschrieben wurde, dann wurde nicht
nur Rechtsgeschichte geschrieben (hat
der BGH eigentlich schon getan), sondern
es wird zu einer Forderungswelle
gegen die Fondsgesellschaften kommen,
die die Finanzwelt ins Wanken
bringen könnte. Grob 1,5 % eines für
Privatanleger insgesamt verwalteten
Fondsvermögens von durchschnittlich
einer Billion € für 10 Jahre und mehr
sind in Summe gewaltige Beträge, für
die die Fondsgesellschaften in ihr eigenes
Portemonnaie greifen müssten, so
schwer ihnen das auch fallen dürfte.
Handeln Sie jetzt: So fordern Sie Ihr
Geld zurück!
Es wird dabei auch auf die Zahl der
fordernden Anleger ankommen, wie
viel am Ende allein in Deutschland von
den Fondsgesellschaften nachzuzahlen
ist, aber weit über 100 Mrd. € sind
sicherlich nicht zu hoch geschätzt. Die
Anleger sind also auch gefordert und
es würde zeitlich passen, denn noch in
diesen Wochen erhalten viele Depotinhaber
und Anleger von Ihrer Bank ihre
Kostenberichte nach Art. 50 der Verordnung
2017/565 der EU und wissen
bisher eigentlich gar nicht, was ihnen
da „Werthaltiges“ gesagt wird. Aber da
steht, welche Provisionen und Gebühren
häufig ohne Rechtfertigung gezahlt
wurden und dies sind in diesem Sinne
faktisch „Gutscheine“, die die Anleger –
im Moment noch über den Rechtsweg –
bei den Fondsgesellschaften einfordern
müssen: Nur zu! •
Info
Mehr Informationen zum Thema
(vom „Original“) unter https://www.
anwalt24.de/anwalt/jens-graf
ÜBER DEN AUTOR
Univ.-Professor Dr. habil. Jörn-Axel
Meyer, Deutsches Institut für kleine und
mittlere Unternehmen, heute mal als Privatmann
und Anleger.
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70
r u b r i k
marketing
Das große Gelage
PT-MAGAZIN 3•4 2025
71
Eventmarketing der Superklasse
zu 500 Jahre Auerbachs Keller Leipzig
und jede Art von Souvenirs. Allen
voran der eigens kreierte Schokoladen-Goldschuh,
das „Glück zum Mitnehmen“,
ähnlich dem Faust‘schen
Bronze-Schuh am Eingangsportal in
der weltberühmten Mädler-Passage,
dem Zuhause von Auerbachs Keller.“
PT-MAGAZIN 3•4 2025
© RALF SEEGERS
© RALF SEEGERS
„Das Jubiläum wird ein epochales
Ereignis. Schlemmen, Staunen, Feiern!
Wir blicken auf ein unglaublich
erfolgreiches Jubiläums-Triennium.
Unser Drei-Jahres-Kalender hat Menschen
aus Nah und Fern, Groß und
Klein, Leipziger und Leipzigerinnen
und unser gesamtes Team bisher
begeistert.“, so Jubiläumswirt René
Stoffregen.
Und er ergänzt: „Bereits seit 2023
wird die Jubiläumsbotschaft, durch
zwei Markenbotschafterinnen aus
dem Team, in die „Welt“ hinausgetragen.
Ein Jubiläumslogo ziert stolz die
Geschäftspost, Speisekarten, Banner
Gastrotainment at it's best
Innerhalb der legendären Kellergewölbe
gibt es weit mehr als köstlich
bürgerliche Küche. Mit den Jubiläumsaktivitäten
hat Auerbachs Keller
sein Gastrotainment auf ein nächstes
Level gehoben. Die „Fasskeller-Zeremonie
Anno Domini 1525“, Hexeneinmaleins
und Verjüngungskur in der
Hexenküche inklusive, ist der beliebteste
Klassiker. Mit mehr Terminen
präsentiert sich das populäre Theater-Dinner
„Die Luthers Privat“ im tief
gelegenen Fasskeller. Oberhalb des
kulinarischen Geschehens gibt’s in
der Mephisto Bar das Schauspiel „Der
mit dem Teufel tanzt“, historisch und
experimentell. Neu hinzugekommen
ist „Auerbach 500 - Der Große Knall“.
Immer ein explosiver Erfolg!
In allem spiegeln sich Goethes Worte
und studentische Erinnerungen.
Der damit sagenumwobene Ort des
Teufelswerkes in Auerbachs Keller
verläuft wie ein roter Faden bis in die
Neuzeit. Immer wieder aufgenommen
durch Mephistopheles selbst
- den einzigartigen Hartmut Müller.
Er ist dritter Markenbotschafter und
unermüdlich im Einsatz. Agiert zudem
als Fasskellermeister und führt
Schüler*innen in Faustseminaren
anschaulich in Goethes Welt ein. Die
Verdoppelung der Teilnehmerzahl
von 2023 zu 2024 sind erfolgreiches
Zeugnis seiner Leidenschaft. Ein u
72
© RALF SEEGERS
© RALF SEEGERS
zweiter bemerkenswerter roter Faden
verknüpft seit Jahrhunderten Wissenschaft,
Welthandel und Weltliteratur.
Zum Jubiläum berufene Ehrenbotschafter
wie der Oberbürgermeister
der Stadt Leipzig Burkhard Jung,
Christoph Ahlhaus, Senator a.D. und
Bundesgeschäftsführer des BVMW
e.V. und Frau Prof. Dr. Obergfell,
Rektorin der UNI Leipzig, werten in
persona die Jubiläumsarbeit auf und
machen im Heute diese Verschmelzung
nach außen sichtbar.
Wie groß war dieses
„Große Gelage“
Die Neugierde war grenzenlos,
die 200 frei verkäuflichen Tickets
schnell vergriffen! Besonders die
Leipziger und Leipzigerinnen wurden
umworben und sie kamen.
Es ist der 15. April 2025 und damit
der Jubiläumshöhepunkt. Zauberhaft
inszeniert durch Pirouette
Performances, wird klassisch mit
einem Sektempfang um 17:00 Uhr
im „Großen Keller“ gestartet. Die
blumenreiche Tischkultur, ausgefeilt
bis ins allerkleinste Detail.
„Uns ist so kannibalisch wohl, als
wie 500 Säuen“, hallt es gemeinschaftlich
zum Auftakt durchs
Gemäuer. Ein Festschmaus mit
Köstlichkeiten vom Holzbrett, hin
zu prächtig deftigen Schüsseln,
filigran das Dessert. Eine unvergleichliche
Gelage-Stimmung
gutgelaunter Gäste, zechend an
langen Tafeln wie einst zu Zeiten
Goethes. Von der Staatsministerin
zum populären Fußballtrainer,
vom Unternehmer zum Kooperationspartner,
von ehemaligen Kellerwirten
zu Mitarbeiter-Legenden,
von Stammgästen und Freunden
der Auerbachs Keller Welt zu Gästen
aus dem weiten Umland. Eine
350 Gäste große Festgesellschaft,
300 Minuten und Augenblicke
voller Gastrotainment. Das einmalige
Intermezzo aller im Haus
aktiven Künstler spielt sich durch
die Historie von Auerbachs Keller.
Überraschungsgäste wie der
Gewandhaus-Kinderchor oder Sebastian
Krumbiegel (Die Prinzen)
wissen ihr Publikum zu begeistern.
Und die Geburtstagstorte mit 500
Kerzen? Anmoderiert mit einem
lustigen Making-Of durch Regisseur
der Sons of Motion Florian
Arndt, über ein 30-köpfiges Blasorchester
die Stimmung maximal
befeuert, mit Konfetti unter tosendem
Beifall hereingefahren, um
anschließend mit Genuss verzehrt
zu werden. Ein atemberaubendes
Programm schließt für Jede und Jeden
mit einem imaginären Fassritt.
Ganz nah an der weltberühmten
Auerbachs Keller Szene: „Ich hab
ihn auf einem Fasse hinausreiten
sehn.“ Emotionen und Erinnerungen
pur!
Was bleibt und was kommt
Für alle Jubiläumsgäste bleiben
diese Jubiläumstage gewiss unvergleichlich!
Der Anfang ist gemacht,
folgen muss eine gezielte Kundenbindung
aus diesem Pool von Begeisterung.
Für alle Mitarbeitenden gibt es im
Juni eine Jubiläums-Teamfeier. Vorbereitet
wird nicht nur eine „große
Sause“, auch ein Erinnerungsbuch
mit Portraits all jener, die sich an
ihrem Arbeitsort professionell ab-
© RALF SEEGERS
PT-MAGAZIN 3•4 2025
73
lichten ließen. Foto- und Filmdokumente
von Jubiläumsaktivitäten und
Worteinträge unterschiedlichster
Menschen werden hierin unvergesslich!
Das breit angelegte und erfolgreiche
Sponsoring über langjährige Lieferanten
und Partner im Großhandel
hat begeistert.
Das eigentliche Fest blieb in seiner
Kostenstruktur kalkulierbar, nur ein
Drittel des finanziellen Aufwandes
wurde inhouse getragen. Diese
Win-Win-Beziehungen werden das
Jubiläumsjahr 2025 überdauern und
in eine strategische Ausrichtung
einfließen.
Es bleibt ein überwältigendes Echo.
Das Gästefeedback und die mediale
Berichterstattung haben aufgezeigt,
welchen Stellenwert Auerbachs
Keller, seine historische und gelebte
Wirklichkeit außerhalb Leipzigs,
hat. Es wird darauf ankommen, „die
Früchte zu ernten“. Vielfach beachtete
Publikationen in Tagespresse,
Tourismusmagazinen, aber auch in
Branchen- und Fachblättern bedeuten
Verantwortung zu übernehmen
für die im Vorfeld geleistete Arbeit,
eine - Marke Auerbachs Keller Leipzig
- weiterzuentwickeln und diese
national, vor allem international zu
spielen. •
ÜBER DIE AUTOREN
Univ.-Prof. Dr. Margit Enke ist Professorin
für Marketing an der TU Bergakademie
Freiberg. Sie ist im Vorstand der
Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft,
Ehrenmitglied des Kuratoriums
der Oskar-Patzelt-Stiftung, Mitglied des
Wissenschaftlichen Beirates des Bundesverbandes
mittelständische Wirtschaft
und als Autorin, Moderatorin, Speaker
und Coach aktiv.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
QR-Code Aftermovie
© RALF SEEGERS
Tanja Pieper ist als Jubiläumsbotschafterin
zuständig für das Content Marketing
und die Public Relations der Kampagne
'500 Jahre Auerbachs Keller'. Sie ist Absolventin
der Hotelfachschule Leipzig.
74
Mehr als
Suchmaschinenkosmetik
Reputationsmanagement
ist der Aufbau
sozialen Kapitals
© FREEPIK.COM | UPKLYAK
PT-MAGAZIN 3•4 2025
75
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Wer an Reputationsmanagement
denkt und sich darüber informiert,
stößt zuallererst auf Agenturen, die
anbieten, die Anzeige von Suchergebnissen
insbesondere bei Google zu
optimieren. Deren Palette reicht vom
Entfernen negativer Bewertungen
über technische Suchmaschinenoptimierung
(SEO) bis hin zu Filmproduktionen
– Google belohnt Bewegtbild
– und Online-PR sowie Social Media
Marketing. Aber: All dies hat nur am
Rande mit echter Reputation zu tun.
Selbstverständlich schaden sichtbar
schlechte Presse, negative Einträge
auf den einschlägigen Bewertungsportalen
und ein Wikipedia-Eintrag,
der mehr Kritik als Sachinformation
enthält, dem Image. Aber Reputation
ist weit mehr als Image und geht
deutlich weiter als die beschriebenen
Maßnahmen.
Bei Ebbe sieht man,
wer ohne Badehose schwimmt
Wer tatsächlich über eine starke und
gut gemanagte Reputation verfügt,
hat mehr oder weniger zwangsläufig
ein gutes Image im Netz. Es geht,
vereinfacht ausgedrückt, darum, ob
man ein Gesicht nur schminkt oder
ob man an seiner wahren Schönheit
arbeitet. Image ist etwas Oberflächliches
und Flüchtiges, etwas, was
beim kleinsten Shitstorm verfliegt.
Bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose
schwimmt, sagt ein populärer
Business-Vergleich, der Warren
Buffet zugeschrieben wird. Nichts
anderes passiert, wenn die Image-
Fassade bröckelt. All die genannten
Agentur-Maßnahmen sind nichts als
Kosmetik, die immer wieder teuer
ersetzt und neu aufgetragen werden
muss.
Werte in sichtbare
Handlungen übertragen
Wer hingegen Reputationsmanagement
ernsthaft und vor allem
nachhaltig betreiben möchte, muss
tiefer gehen. Reputation entsteht,
wenn sich die eigenen Werte in
sichtbares Handeln übersetzen,
und wenn diese Werte kongruent
sind mit dem, was in der Unternehmenskommunikation,
in der
Markenentwicklung und in den Geschäftsbeziehungen
versprochen
wird. Werte, der innere Kompass
eines CEO oder eines Unternehmens,
beweisen sich im operativen
Miteinander – und haben auch
dann Bestand, wenn der Wind von
vorne bläst. Wer seine Prinzipien
in der Krise opfert, dem droht der
Reputationsverlust sowie ein meistens
irreparabler Imageschaden.
Reputationsmanagement ist strategische
Arbeit an der Identität und
eben nicht allein am Image. Leider
setzen viele Agenturen mit ihren
Heilsversprechen die Begriffe Image
und Identität gleich – und verwechseln
dabei die Corporate Identity
mit dem Corporate Design.
„Wer seine Prinzipien opfert,
dem droht Reputationsverlust“
Reputation aufzubauen bedeutet,
langfristig und strategisch an der eigenen
Identität zu arbeiten und mögliche
Inkongruenzen zu beseitigen.
Hierzu gehören natürlich Fragen des
Marketings, aber eben auch Fragen
der Organisation, der Führung sowie
des Produkt- und Beschwerdemanagements.
Vor allem aber geht es
um die Aspekte der Unternehmenskommunikation,
die eben nur selten
von Marketingabteilungen – und
schon gar nicht von externen Agenturen
– angeboten und durchdacht
werden. u
76
Beispielsweise um die Auswahl, in
welchen Verbänden und Clubs ein
Unternehmer oder ein Unternehmen
Mitglied ist. Teilen diese die eigenen
Werte? Stehen sie einem schützend
zur Seite, wenn andere versuchen,
die Reputation anzugreifen? Welche
Einflusskanäle und Zugänge zu Politik,
zu Behörden,
zu Multiplikatoren
oder zu Medienvertretern
lassen
sich nutzen und
sind belastbar?
Mit wem zeigt man
sich öffentlich –
und in welchem
Kontext? Diese
Dinge sind reputationsrelevant,
und sie müssen
kongruent zur Unternehmensphilosophie
sein. Sie müssen analysiert
und gemangt werden. Es sind keine
Ad-Hoc-Entscheidungen, sondern
hochsensible Weichenstellungen.
Posten kann jeder,
publizieren nicht
Auch das, was ein Unternehmer
öffentlich artikuliert – sei es in klassischen
oder in sozialen Medien – ist
eine Frage der Reputation. Posten
kann jeder. Werbebotschaften und
PR-Aussagen verlautbaren auch.
Wer seine Botschaften darauf
beschränkt, diese selbstreferenzierend,
werblich, verkäuferisch und
REICHWEITE ABER ERSETZT NICHT
RELEVANZ, SICHTBARKEIT IST
NICHT GLEICHBEDEUTEND MIT
SERIOSITÄT.
ich-bezogen zu verfassen, immer
nach dem Motto, seht her wie herausragend
ich bin und wie einzigartig
meine Produkte, investiert nicht
in seine Reputation, sondern ist nur
„laut“.
Reichweite aber ersetzt nicht Relevanz,
Sichtbarkeit ist nicht gleichbedeutend
mit Seriosität.
Wie gesagt:
Posten kann jeder.
Einen redaktionellen
Fachbeitrag in einem
renommierten Magazin
aber bekommt
eben nicht jeder. Es
ist ein Unterschied,
ob man postet oder
publiziert. Unternehmer,
die sich publizistisch hervortun,
zahlen auf ihre Reputation ein.
Reichweite ist nicht Relevanz,
Sichtbarkeit ist nicht Seriosität
Die Frage in Bezug auf eine starke
Reputation lautet: Wer gibt mir den
Raum, meine Haltung veröffentlicht
unter Beweis zu stellen – in Form
gesellschaftlich relevanter Debattenbeiträgen,
in Form politischer
Positionen oder durch tiefgründiges
Branchenwissen? Relevante Medien
suchen und belohnen keinen PR-
Sprech, sondern echte Analysen und
nachvollziehbare Haltungen. Die
Imagetransfers, die durch derartige
Publikationen entstehen, fördern
die Reputation. Und nebenbei auch
die Google-Suchergebnisse. Sie sind
ein Teil der wahren inneren Schönheit
und eben nicht jene Image-Kosmetik.
Qualitätsveröffentlichungen
statt Werbebotschaften lautet die
Devise.
Diskurse anstoßen
Unternehmer sind gefordert, gesellschaftliche
Diskurse anzustoßen
und dabei Vorbild zu sein, in dem
sie vorleben, was sie öffentlich
und publizistisch fordern. PR und
Marketing dürfen nicht unpolitisch
sein, wenn sie reputationsfördernd
wirken sollen. Hierbei spielen Fragen
der Nachhaltigkeit, des sozialen
Engagements und des gesellschaftlichen
Impacts eine Rolle.
Unternehmen dürfen dabei gerne
kontrovers auftreten. Nicht Anpassung
und Mainstream sind hier
gefragt, sondern Plausibilität. Was
plausibel ist im Sinne von Glaubwürdigkeit
und Kongruenz, wird auch
veröffentlicht – solange es argumentativ
sachlich und journalistisch
handwerklich vorgetragen wird.
Dabei unterstützen Pressesprecher
und Experten, auch manche Agenturen,
jedoch nur solche, die den
Unterschied zwischen Identität und
Image kennen und die neben den
Spielregeln der Medien auch die des
politischen Diskurses divergenter
Meinungsbildner beherrschen.
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Wir öffnen die Tore der Welt...
und leben die Werte des
Mittelstandes.
TS Torsteuerungen
ELEKTROMATEN ® Torantriebe
Die GfA ELEKTROMATEN ist ein mittelständisches Neuss-Düsseldorfer
Maschinenbauunternehmen. Wir produzieren Antriebstechnologie für
Industrietore mit weltweiter Anwendung. Wir stehen für:
Preisträger 2022
Zuverlässigkeit
Qualität
Innovation
Kundennähe
Beständigkeit
Regionales Engagement
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Wiesenstr. 81
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77
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Schweigen ist Gold
Übrigens: Auch Schweigen ist reputationsfördernd.
Wer sich zu
allem und jedem äußert, wer medial
dauerpräsent ist,
insbesondere im
Social Media, läuft
Gefahr, Reputation
zu verspielen. Weniger
ist mehr. Sich
nur sachkundig und
selektiv zu zeigen
ist glaubwürdiger
als permanentes
Marketinggeschrei.
Sich auf seriöse Medien
mit Anspruch zu fokussieren,
unterstützt dabei, eigene Themen
in einem relevanten Kontext zu platzieren
und sich bewusst von jenen
abzugrenzen, die primär die Kanäle
bespielen, die letztlich jedem offenstehen
– gemeint sind hier vor allem
die Social Media.
Reputation aufbauen bedeutet, sich
von anderen abzugrenzen, und eben
WER SICH ZU ALLEM UND JEDEM
ÄUSSERT, WER MEDIAL DAU-
ERPRÄSENT IST, INSBESONDERE
IN DEN SOCIAL MEDIA, LÄUFT
GEFAHR, REPUTATION ZU VERSPIE-
LEN. WENIGER IST MEHR.“
nicht überall da zu sein, wo andere
bereits ihre Wirkräume zu entfalten
versuchen, ihr Image pflegen und
ihre Egos streicheln.
Zutaten einer
nachhaltigen
Reputation
Reputation ist das
Auf- und Ausbauen
von sozialem Kapital.
Nur wer dieses
mehrt, kann auch
eine Rendite erzielen
und letztlich nachhaltig
Marketing-Dividenden
erwirtschaften. Was hilft, ist
eben nicht Kosmetik, sondern eine
gesunde Haltung und stabile innere
(Unternehmens-) Führung.
Schlechte Gesellschaft meiden,
Jedermann-Medien nur in kleinen
Dosierungen bespielen, sich abgrenzen
vom Geschrei der Wettbewerber
und publizistisch in Qualitätsmedien
wirken, das sind die wahren Zutaten
einer nachhaltigen Reputation. Dazu
eine Prise gesellschaftlicher Debatte
und wahre Werte – dann kommt das
gute Image von allein. Reputationsmanagement
ist nicht primär etwas
für Marketingabteilungen und Agenturen
– im Gegenteil, manche Experten
schaden mehr als sie nutzen. •
ÜBER DEN AUTOR
Falk S. Al-Omary ist Medien-Manager und
Politikberater. Er begleitet und repräsentiert
Unternehmen und Marken bei der
Wahrung ihrer Interessen auf dem medialen,
politischen und kommunikativen
Parkett. www.al-omary.com
Mit diesen
Leistungen glänzen wir
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78
Der Innovationselefant
Ein emotionaler Testbericht
zum BMW 530e
© ALLE BILDER BMW GROUP & GARTH
PT-MAGAZIN 3•4 2025
79
PT-MAGAZIN 3•4 2025
Es gibt Automobile, die fahren dich von
A nach B. Und dann gibt es Automobile
wie den neuen BMW 530e Plug-in-
Hybrid, die dich auf eine emotionale
Reise schicken – durch Technologien,
Träume und die faszinierende Zukunft
des Fahrens. Merken Sie auf, der
Schreibstil im vertrauten „du“ besagt,
dass dieser BMW kein distanziertes
„Sie“ erlaubt. Unser Testfahrzeug, in
einem tief glühenden Rot, hat nicht
nur Blicke auf sich gezogen, sondern
Herzen geöffnet. Was dieses Fahrzeug
leistet, wie es sich anfühlt – und wo es
trotz aller Brillanz aneckt.
Der erste Eindruck: Eleganz in rot
Schon im Stand wirkt der 5er wie ein
Monument aus der Zukunft. Die Konturen
sind geschärft, ohne aggressiv
zu wirken. Das rote Kleid lässt die
Limousine regelrecht pulsieren. Ein
Auto, das nicht schreit, sondern einlädt
– mit Würde, mit Stil, mit Präsenz.
Man ahnt schon beim ersten Anblick:
Hier kommt kein gewöhnliches Gefährt.
Hier rollt ein Statement.
Innenraum:
Willkommen in deinem Kopf
Der Einstieg fühlt sich an wie der Eintritt
in eine andere Welt. Sanft gleiten
die Türen ins Schloss – akustisch untermalt
von einem dezent komponierten
Sound, der nicht zufällig gewählt
scheint. Das Sounddesign dieses Fahrzeugs
ist keine Nebensache, sondern
ein orchestrierter Teil des Fahrerlebnisses.
Jeder Ton – vom Öffnen der
Tür bis zur Navigation – wirkt bewusst
gesetzt, weich, beruhigend, beinahe
meditativ. Während da nur nicht die
störenden Warntöne, die Brüssel vorschreibt.
Doch das eigentliche Wunder wartet
auf dem Fahrersitz. Sobald du Platz
nimmst, spürst du: Dieses Auto kennt
dich.
Die individuell einstellbaren Themenwelten
– von entspannend bis
sportlich, von lichtdurchflutet bis fokussiert
– setzen genau den Ton, den
du gerade brauchst. Und während
du noch überlegst, ob du links oder
rechts abbiegen möchtest, weiß das
Infotainmentsystem längst, was du
als nächstes vorhast – und zeigt dir
auf, wie es dich dazu innovativ und
technologisch begleiten kann. Es ist,
als hätte BMW deinem Willen ein Interface
gegeben.
Das Fahren:
Leise Magie mit Widersprüchen
Dann der Moment, wenn sich das
Lenkrad unter deinen Händen strafft,
die Displays pulsieren und du die
Straße spürst – nicht als Widerstand,
sondern als Einladung. Das Fahrwerk
verdient hier eine eigene Hymne.
Trotz des beachtlichen Gewichts
– mehr als zwei Tonnen mit Akku –
gleitet der 5er aristokratisch über Unebenheiten,
federt mit majestätischer
Eleganz selbst grobe Fahrbahnkanten
weg, bleibt aber dennoch kontrolliert
und ansprechbar in jeder Kurve. Ein
Tanzpartner auf dem Asphalt.
Die Lenkassistenz mit Blicksteuerung
ist dabei mehr als nur ein Gimmick –
sie ist pure Science-Fiction. Ein kurzer,
bewusster Blick in den Seitenspiegel
reicht, und der Spurwechsel wird
sanft, aber bestimmt eingeleitet. Es
fühlt sich nicht wie Technik an – es
fühlt sich an wie Magie.
Doch nicht alles ist perfekt: Der
Vierzylinder-Benziner, kombiniert mit
dem Elektromotor, hat Mühe, dem
Gewicht gerecht zu werden. Im Hybridmodus
fehlt der Punch, den man
von einem BMW erwartet. In der Stadt
gleitet man elektrisch durch den Verkehr
– nahezu lautlos, effizient, clever.
Auf der Autobahn hingegen wird der
Kompromiss spürbar. Hier wirkt der
Hybridantrieb, als sei er mehr für die
Steuerersparnis als für die Seele eingebaut
worden. Wer BMW fährt, will
manchmal auch spüren, was unter
der Haube pulsiert – das gelingt hier
nicht durchgehend.
Fazit: Zukunft mit Gewicht
Der BMW 530e Plug-in-Hybrid ist kein
Auto, das man einfach nur nutzt. Es
ist ein Wesen, ein Begleiter, ein Innovationselefant,
der mit seinem imposanten
Auftritt, seiner Intelligenz und
seiner emotionellen Tiefe Maßstäbe
setzt und die neuerdings erscheinenden
Chinaautos meilenweit hinter
sich zurücklässt.
Ja, er ist schwer. Und ja, der gewählte
Motor wirkt etwas schwach, aber das,
was dieses Fahrzeug an Komfort,
Technologie und seelischer Resonanz
zurückgibt, ist aufregend. Wer bereit
ist, sich auf die Limousine aus München
einzulassen, wird erleben, wie
weit ein Automobil gehen kann, um
dich zu verstehen.
Der Innovationselefant ist gekommen,
um zu bleiben. Und wir – wir
sind mit ihm gefahren. Und haben
dabei nicht nur die Spur gewechselt,
sondern eine neue Ära des Fahrens
betreten.
Wilhelm Rafael Garth und
Prof. Arnd Joachim Garth
80
Zur Ausgabe: 1•2/2025
Leserbriefe
zu www.pt-magazin.de und
www.kompetenznetz-mittelstand.de,
auch aus social media (red. gekürzt)
Zu: Bilanz der ersten zwölf Monate
Gestern Abend habe ich mir die Zeit
genommen, das PT-Magazin 01-2025
zu lesen. Besonders interessant fand
ich Seiten mit den Überlegungen zu
Strategie und Weiterentwicklung der
OPS nach dem Motto "Nachfolge tut
not und ist auf dem Weg". Dafür wünsche
ich Frau Tröger, Ihnen und allen
Beteiligten viel Energie und immer
eine glückliche Hand.
Carl-Dietrich Sander, Kaarst
Zu: Die KI-Frage:
Was bleibt vom Denken?
Zum Editorial eine winzige Ergänzung:
Schon in Star Wars, Angriff der
Klonkrieger 2002 wurde das Problem
auf den Punkt gebracht: Meister Yoda
stellt seinen Schülern die Frage wieso
ein gesuchter Planet nicht auf der
allwissenden Sternenkarte zu finden
ist. Ein Schüler gibt die Antwort: weil
ihn jemand aus dem Archiv
gelöscht hat. Hieß : was
nicht in den digitalen
Dateien existiert weil
es jemand eingegeben
hat, "gibt es nicht". Und
da kaum jemand sich bewusst
ist ob Wahrnehmbares zur
Kategorie soziales Mikrophänomen,
selbst ohne Verzerrung zugänglich,
oder soziales Makrophänomen, nur
qua Medien zugänglich, gehört ist
Verwirrung, Fake und Unwissen ein
vorherrschendes Phänomen.
Volker Gallandi, Groxheimertal
Zu: Das Defizit in der
Gewaltenteilung
Das PT-Magazin ist ja kein politisches
Journal und nicht einmal im strengen
Sinn ein Wirtschaftsmagazin, umso
mehr anzuerkennen ist, dass der
Artikel „Das Defizit in der Gewaltenteilung“
von Dr. Georgi einen Platz in
der Ausgabe 1-2 / 2025 gefunden hat.
Die Verwirrung und Orientierungslosigkeit
in unserer Gesellschaft
geht meiner Einsicht nach
wesentlich davon aus, dass
die Politik und der Gesamtgesellschaft
eine klare Vorstellung
von der Demokratie
und der Marktwirtschaft – die
sich gegenseitig bedingen – verloren
gegangen ist. Der Mittelstand, für
den Sie sich stark machen, wird keine
gute Zukunft haben, wenn nicht endlich
von einer starken und politisch
unabhängigen Minderheit von Bürgerinnen
und Bürger begonnen wird,
Versäumnisse und Mängel unserer
Demokratie und Marktwirtschaft aufzuarbeiten.
Für mich ist erfreulich, wenn ich
solche Beiträge zum Thema Demokratie
wie den von Dr. Georgi oder
auch den von der damaligen Bundestagsvizepräsidentin
Petra Pau
in der Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung vom 17. Juni 2024, lese.
Dort heißt die Schlagzeile: „Volksabstimmung
über das Grundgesetz?“
„Petra Pau wirbt für eine gesamtdeutsche
Verfassung“. Die Stimmen
sind aber zu wenig, als dass man
noch auf eine Wende hoffen dürfte
vor der nächsten politischen Katastrophe.
Georgi schreibt: „Und neulich
haben sich vier Persönlichkeiten
– neben Mazière Peer Steinbrück,
Andreas Voßkuhle und Julia Jäkel – in
der „Initiative für handlungsfähigen
Staat zusammen gefunden unter
der operativen Leitung der Hertie
School und unter der Schirmherrschaft
des Bundespräsidenten arbeiten
sieben Arbeitsgruppen, um Vorschläge
für einen handlungsfähigen
Staat zu entwerfen.“
Georgi ist dem Erfolg gegenüber skeptisch.
Ich meine, ohne die genannten
Mitwirker kränken zu wollen, Personen,
die an gesellschaftlich
gehobener Stellung an der vorhandenen
gesellschaftlichen
Verwirrung mitgewirkt haben,
können zwar zu Einsicht gekommen
sein und an der Klärung
der vielen offenen Fragen mitwirken,
das genügt aber nicht. Es genügt aber
auch nicht,
wenn Hanspeter Georgi schreibt:
„Wir Bürger sollten nicht nur ein Auge
darauf werfen, sondern
Ergebnisse einfordern.“ Solange
Verfassungsfragen nur Sache der
Parteisoldaten und Honoratioren
sind, haben wir noch keine Demokratie.
Sogar eine Verfassung an der
nur ein paar Dutzend „Berufene“
mitgewirkt haben und dann mit moralischem
und politischem Druck die
Zustimmung vom Volk eingefordert
wird, wird auch bei inhaltlicher Qualität
den Schein der Minderwertigkeit
nicht verlieren.
Ich denke, wir haben allen Grund
dazu, dass ein respektabler Teil der
Deutschen (ich
denke an 10%) die Verfassung erarbeiten
müssen, damit wirklich das
Gefühl entsteht, dass es
unsere Verfassung ist und nicht etwas
Aufgezwungenes, ein Oktroy ist,
wie das Grundgesetz,
deren Autoren ein größeres Gespür
für das Notwendige (siehe Artikel 146
GG) hatten, als ihre
Nachfolger in den Parlamenten und
Regierungen in der alten und neuen
BRD.
Tristan Abromeit,
Neustadt am Rübenberge
PT-MAGAZIN 3•4 2025
ALLE ICONS: © FREEPIK.COM
81
feedback
PT-MAGAZIN 3•4 2025
© ENVATO | BY YURIARCURSPEOPLEIMAGES
Zu: Relaunch von
PT-Magazin und
www.pt-magazin.de
Großartig. Man findet
sofort, was man sucht, im aufgehübschten
Design. Weiter so!
Carlos A. Gebauer, Düsseldorf
Ich finde das neue Design sehr gelungen,
herzlichen Glückwunsch dazu!
Patrick Peters, Mönchengladbach
Toller Fortschritt! Glückwunsch zu diesem
Meilenstein.
Marcel Lenk, Schönheide
Erster Eindruck neues Outfit - modern,
frisch, spricht an. Glückwunsch!
Ronald Bracholdt, Dresden
Zu: Fehlerkultur in Unternehmen:
Vom Schuldigen suchen zum Lernen
Ein sehr wertvoller Beitrag, danke
dafür! Gerade der Punkt, Fehler nicht
als individuelles Versagen, sondern
als Chance zur systemischen Verbesserung
zu sehen, hat bei mir etwas
ausgelöst. Ich bin gerade noch in der
Genesungsphase nach einer Augenlaserbehandlung
und merke dabei, wie
wichtig gute Kommunikation, klare
Prozesse und ein achtsamer Umgang
mit Fehlern auch im medizinischen
Kontext sind. Der Gedanke, aus
jeder Abweichung bewusst zu
lernen, statt Schuldige zu suchen,
lässt sich definitiv auch
auf viele andere Bereiche
übertragen – beruflich wie
privat.
Lena Büntner
Zu: Tokenisierung im Energiemarkt
– Wie digitale Assets den Zugang
zu grüner Energie verändern
Die Tokenisierung in der Energiebranche
markiert einen wichtigen
Meilenstein auf dem Weg zu einer
dezentralisierten und nachhaltigen
Energieversorgung. Durch die Verwendung
von Blockchain-Technologie und
Token können Energieunternehmen
ihre Prozesse effizienter gestalten, die
Transparenz erhöhen und neue Geschäftsmodelle
entwickeln.
Die Tokenisierung von Energie bietet
auch neue Möglichkeiten für die Integration
von erneuerbaren Energien
und die Reduzierung von CO2-
Emissionen. Wir begrüßen diese
Entwicklung und sehen großes
Potenzial für die Zukunft der Energiebranche.
SEP und Herr Dirk Delitz
sind innovativ und nachhaltig. Die
deutsche Antwort auf dem globalen
Energie-Blockchain Markt.
Martin Stetten
Leser-Telefon: 0341 240 6100 | Leser-E-Mail: info@op-pt.deLeserbriefe auch unter www.pt-magazin.de/service/leserbriefe
82
IMPRESSUM
ISSN 1860-501x | 21. Jahrgang
Ausgabe 3•4/2025
firmenregister
In der vorliegenden Ausgabe 3-4/2025 wurden folgende
Unternehmen redaktionell erwähnt bzw. werblich platziert.
Verlag: OPS Netzwerk GmbH,
Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,
Tel. 0341 240 61 - 00
Petra Tröger (CEO), Dr. Helfried Schmidt
info@op-pt.de | www.pt-magazin.de
Das PT-Magazin ist offizielles Magazin
des Wettbewerbes „Großer Preis des
Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,
eingetragen im Stiftungsregister des Regierungsbezirkes
Leipzig unter Nr. 2/1998.
Seite Unternehmen
8 f. Aurora Energy Research
57 AKOTHERM GmbH
35 Ambulanz mobile
GmbH & Co. KG
55 ANEDO GmbH
44 Antennenbau Lindemann
GmbH & Co. KG
70 ff. Auerbachs Keller Leipzig
46 Authentic Consult
66 Bertelsmann-Stiftung
68 Bundesgerichtshof (BGH)
29 (reg.) Bier- und Wohlfühlhotel Gut
Riedelsbach GmbH & Co. KG
78 f. BMW Group
83 Burchard Führer GmbH
70 ff. Bundesverband mittelständische
Wirtschaft (BVMW)
13 caleg group
74 Coreku GmbH & Go. KG
69 Deutsches Institut für kleine
und mittlere Unternehmen
32 Dr. Butze GmbH & Co. KG
54 Druckerei Vetters
GmbH & Co. KG
49 EDEKA Ernst, Zweibrücken
60 ff. e-Estonia Briefing Center
41 EFEN GmbH
54 ehrhorn Vermessung GbR
3 FingerHaus GmbH
73 Gebr. Heyl Analysentechnik
GmbH & Co. KG
11, 26 GfA Elektromaten
GmbH & Co. KG
75 GROSS GmbH
18 H & E Bohrtechnik GmbH
39 HALLOG GmbH
69, 26 Hanse Haus GmbH
14 f. ICONTEC GmbH
60 ff. INBANK Estland
42 ff., 29 (reg.)
Ingenieurgesellschaft
Patzke GmbH
13 Institut für Führungskultur
im digitalen Zeitalter (IFIDZ)
17 Itg GmbH ingenieurbau
+ tiefbau + gleisbau
51 Jepsen Autogruppe
56 KÜBLER GmbH Energiesparende
Hallenheizungen
58 Kuhlmann Leitungsbau
GmbH & Co. KG
28 Landhotel Waldeck
76 Liebensteiner Kartonagenwerk
GmbH
9 LIEBLANG Dienstleistungsgruppe
10 Max Heimerl Bau GmbH
29 (reg.) Metzgerei Nagel, Amstetten
30 Mey Generalbau GmbH
19 Michael Koch GmbH
23 monte mare Gruppe
2 ONI Temperiertechnik
Rhytemper GmbH
84 ONI Wärmetrafo GmbH
14 f., 38 ff., 28 ff., 34
Oskar-Patzelt-Stiftung
62 OTT Haus - Zimmerei
Berthold Ott GmbH
47 Ovesco Endoscopy AG
33 (reg.) papperts GmbH
33 (reg.) Rabb IT Solutions GmbH
31 richter & hess VERPA-
CKUNGS-SERVICE GmbH
5 Schilling Engeneering GmbH
63 Schwalenstöcker &
Gantz GmbH
67 STA-BAU Sicherungstechnischer
Anlagenbau
Holger Meyer e.K.
66 f. Stiftung Bürgerengagement
Saar
60 ff. TeleskopEffekt GmbH
45 Tenbrink The Gener[e]alist
33 (reg.) Landwirtschaftsbetrieb
Jochen Thomsen
77 tiptop group
70 ff. TOP Magazin Leipzig
70 ff. TU Bergakademie Freiberg
27 uesa GmbH
60 ff. Volksbank Mittweida eG
46 Walter Bauer
GmbH & Co. KG
20 Zimmermann Orthopädietechnik,
Sanitätshaus
Und weitere 460 Unternehmen
auf der Juryliste 2025, S. 28 ff.
Redaktion:
Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P)
Hauptstadtbüro PT-Redaktion
Falk S. Al-Omary, Unter den Linden 10,
10117 Berlin, Tel. +49 171/ 202 3223,
post@al-omary.de
Korrespondenten:
Bernd Schenke (Berlin/Brandenburg)
D-Rolf Becker (Halle/S., Indochina)
Autoren/Interviews dieser Ausgabe:
Falk S. Al-Omary, Christian Conrad, Maximilian
Desczyk, Irmgard Eichner, Margit Enke,
Arnd Joachim Garth, Wilhelm-Rafael Garth,
Hanspeter Georgi, Jan Kemmerzell, Martina
Lackner, Barbara Liebermeister, Jörn-
Axel Meyer, Lothar Müller, Nela Novakovic,
Tanja Pieper, Helfried Schmidt, Anne M.
Schüller, Sebastian Seefeld, Lutz Stenvers,
Petra Tröger, Christian Wewezow, Gerald
Wood
Anzeigen:
Petra Tröger (V.i.S.d.P.),
Clemens Vogel
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2025,
gültig seit 12.11.2024,
Tel. 0341 24061-00
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