04.07.2025 Aufrufe

PT-Magazin - Ausgabe 3 • 4 | 2025

Aufgetischt • Führen mit Alpha Intelligence • Jurystufe erreicht! #GPDM • Digitale Transformation im Mittelstand • Eventmarketing der Superklasse

Aufgetischt

• Führen mit Alpha Intelligence
• Jurystufe erreicht! #GPDM
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aufgetischt

Führen mit Alpha Intelligence

Jurystufe erreicht! #gpdm

digitale transformation im mittelstand

eventmarketing der superklasse

www.pt-magazin.de

21. Jahrgang | Ausgabe 3 • 4 | 2025 | ISSN 1860-501x | 3 Euro

Wirtschaft und Gesellschaft

Offizielles Magazin des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“


02

... wir haben die Technik,

mit der Sie Zeit und Geld sparen

Weltweit setzen Kunden unsere Systemtechnik

rund um die Werkzeugtemperierung

erfolgreich ein und sparen . . .

Referenzen Auszug

2024

PT-MAGAZIN 3•4 2025

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03

PT-MAGAZIN 3•4 2025

editorial

Frischer Wind

im PT-Magazin

Manchmal muss man loslassen, um

Neues zu gewinnen. Manchmal muss

man das Gewohnte aufbrechen, um

den Blick zu schärfen für das, was

wirklich zählt. Und manchmal, ja,

manchmal platzt der Knoten, und mit

einem Schlag wird klar, dass der Weg,

den man eingeschlagen hat, nicht nur

der richtige, sondern der einzig konsequente

ist.

Für uns beim PT-Magazin ist genau

dieser Knoten geplatzt. Sie halten nicht

nur ein neues Heft in den Händen, Sie

erleben den sichtbaren Höhepunkt

eines Prozesses, den wir im Stillen,

aber mit größter Leidenschaft vorangetrieben

haben: den Relaunch des

PT-Magazins. Schon im Heft 1-2/2025

haben wir Ihnen das neue Layout und

das frische Cover präsentiert. Nun

folgen wir der logischen Konsequenz

und präsentieren Ihnen mit der neu

gestalteten Website www.pt-magazin.

de eine neue redaktionelle Struktur.

Was das bedeutet? Nun, es bedeutet

vor allem: Fokus. Wir haben radikal

komprimiert. Wo einst über 25 verschiedene

thematische Rubriken

standen, finden Sie nun eine klare,

prägnante Struktur. Und warum diese

Radikalität? Weil das PT-Magazin nicht

irgendein Heftchen ist. Wir sind das offizielle

Informationsmagazin des Wettbewerbs

"Großer Preis des Mittelstandes".

Und so ist es nur konsequent,

dass sich unsere neue Struktur an den

fünf Kriterien dieses renommierten

Wettbewerbs orientiert.

Was erwartet Sie nun in dieser neuen

Ausgabe? Lassen Sie mich Sie auf eine

kurze Reise durch unser frisch aufgestelltes

Blatt mitnehmen:

Im ersten Kapitel, „Unternehmen“,

widmen wir uns den Kernkompetenzen,

die mittelständische Betriebe

auszeichnen und zukunftsfähig

machen. Es geht um Strategien, um

Wachstum und um die unermüdliche

Innovationskraft, die unsere Wirtschaft

so einzigartig macht. Hier finden Sie

die Impulse, die Sie benötigen, um Ihr

Unternehmen noch erfolgreicher zu

gestalten.

Das zweite Kapitel, „Mittelstandspreis“,

ist das Herzstück unseres Titels und

schlägt diesmal besonders kräftig. Wir

stellen Ihnen die Unternehmen der

Juryliste 2025 vor – jene Unternehmen,

aus denen unsere Juroren die Preisträger

und Finalisten 2025 auswählen. Es

ist eine beeindruckende Galerie des

Erfolgs und der Inspiration. Doch das

ist nicht alles: Die OPS-Jugendgruppe

stellt sich vor und zeigt, wie wichtig der

Nachwuchs für unsere Zukunft ist. Und

natürlich darf unsere beliebte Kolumne

von Petra Tröger nicht fehlen, die stets

den Finger in die Wunde legt und zum

Nachdenken anregt. Ein besonderes

Highlight erwartet Sie zudem in Form

eines fiktiven Streitgesprächs zwischen

einem begeisterten Fan und einem kritischen

Geist des „Großen Preises des

Mittelstandes“. Diskutieren Sie mit uns!

Es folgen die Kapitel, „Menschen“,

„Kompetenz“, „Nachhaltig“ und „Marketing“

mit einer Reihe fundierter

originärer Beiträge verschiedener

Autoren aus verschiedenen Branchen

und Bundesländern. Und schließlich

wurden die Leserbriefe erweitert und

ein neues Firmenregister platziert.

Der Relaunch ist kein Selbstzweck. Er

ist unsere Antwort auf die sich wandelnde

Medienlandschaft, auf Ihre

Bedürfnisse als Leser und auf die ständige

Weiterentwicklung des Mittelstandes.

Wir haben uns neu aufgestellt, um

Ihnen noch relevantere Inhalte, noch

klarere Strukturen und eine noch ansprechendere

Präsentation bieten zu

können.

Wir sind überzeugt: Mit diesem

Relaunch ist uns ein großer Wurf gelungen.

Der Knoten ist geplatzt. Und

wir freuen uns darauf, Sie auf diesem

neuen Weg zu begleiten.

Mit besten Grüßen

Ihr Helfried Schmidt

WIR MACHEN

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Autoren in dieser AusgaBE

Lothar

Müller

08 12 14 14 14

Barbara

Liebermeister

Christian

Wewezow

Jan

Kammerzell

Sebastian

Seefeld

Martina

Lackner

18

Nela

Novakovic

18

Irmgart

Eichen

44

Gerald

Wood

46

Christian

Conrad

50

Anne M.

Schüller

52 60 68 76

Maximilian

Desczyk

Prof. Dr. Jörn-

Axel Meyer

Falk S.

Al-Omary

64

Dr. Hanspeter

Georgi

70

Prof. Dr.

Margit Enke

Tanja

Pieper

70

78

W.R. Garth

Prof. A.J. Garth

03/ frischer wind im pt-magazin

Editorial von Helfried Schmidt

Unternehmen 10/ führen mit alpha intelligence

5 Sphären der Alpha Intelligence

BÜROKRATIE IST KEINE NATUR-

GEWALT – SIE IST MENSCHENGE-

MACHT UND DAMIT VERÄNDERBAR.

06/ wenn der Knoten platzt

7 Sternstunden

des Bürokratieabbaus

08/ muss energiewende

so teuer sein

700 Milliarden

vermeidbare Kosten

14/ Mittelstand im Datencheck

Power BI enthüllt Erfolgsfaktoren.

Wie die Oskar-

Patzelt-Stiftung Kennzahlen

zugänglich und vergleichbar

macht

18/ Damit investoren einsteigen

Was tun, für neues Kapital

generationswechsel mit system

Wie Mittelständler Nachfolge

als strategische Führungsaufgabe

begreifen

64 18

Damit Investoren einsteigen

Was Unternehmen tun

müssen, um Kapital

zu bekommen

PT-MAGAZIN 3•4 2025


22/ wie ein mittelständler

raumfahrt prägt

Ein Gespräch mit mtec-CEO

Lutz Stenvers über Mut und

Maßstab, Mittelstand und

Moderne

oskar-patzelt-stiftung

26/ ops jugendgruppe begeistert

junge talente für unternehmertum

Werde Teil der

nächsten Generation!

28FF/ Juryliste 2025

460 Unternehmen erreichen

die zweite Wettbewerbsstufe!

Alle in dieser Ausgabe

35/ die kraft des sommers

Kolumne von Petra Tröger

38/ Leuchtturm oder elitenclub?

Ein Streitgespräch

Fan und Kritiker über „Großer

Preis des Mittelstandes“

menschen

nachhaltig

64/ generationswechsel mit system

Nachfolge als strategetische

Führungsaufgabe begreifen

66/ lernpaten

Gutes Beispiel für bürgerschaftliches

Engagement

68/ bestandsprovisionen

für kapitalanlagen

„100 Mrd. € zurückholen“

70/ Das grosse gelage

Auerbachs Keller: Eventmarketing

der Superklasse

74/ mehr als suchmaschinenkosmetik

Reputationsmanagement ist

der Aufbau sozialen Kapitals

78/ der Innovationselefant

„Die Garths“ über den BMW 530e

80/ Leserbriefe

Marketing

82/ Firmenregister und Impressum

SCHILLING ENGINEERING

Reinraumsysteme

42/ provinz-power

Wie ein kleines Büro aus Soest

internationale Fachkräfte

begeistert

46/ die stille motivationskrise

Ungenutze Kraft aktivieren!

50/ führung, die begeistert

Wie Sie Top-Talente langfristig

im Unternehmen halten

kompetenz

52/ innovationsmanagement

Neues für‘s Unternehmen

60/ Building Bridges

Wie Estland und Sachsen

gemeinsam an der digitalen

Zukunft Europas bauen

UNGENUTZTE INTELLIGENZEN

IN SICH AKTIVIEREN

Vernetzen Sie sich mit uns auf:

PT

pt-magazin.de

linkedIn.com/pt-magazin

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instagram.com/mittelstandspreis

Titelbild

© Susanne Kurz

© freepik.com | kjpargeter + muhammad.abdullah

Covermontage

Clemens Vogel

Bildnachweise

© freepik.com - Seite 06

© freepik.com | drobotdean - Seite 18

© freepik.com | katemangostar - Seite 64

Preisträger

im Wettbewerb

«Großer Preis des

Mittelstandes»

SCHILLING ENGINEERING GmbH

Industriestraße 26

D-79793 Wutöschingen

www.SchillingEngineering.de


06

r u b r i k

unternehmen

Wenn der

Knoten platzt

© FREEPIK.COM

PT-MAGAZIN 3•4 2025


07

PT-MAGAZIN 3•4 2025

7 Sternstunden

des Bürokratieabbaus

Man kennt sie: die Formulare mit sechs

Durchschlägen, die widersprüchlichen

Verordnungen, das lähmende „Das

haben wir schon immer so gemacht“.

Bürokratie ist die Staumauer der Gestaltungskraft.

Doch es gibt sie – die

seltenen, fast mythischen Momente, in

denen mutige Entscheider diese Mauer

durchbrechen. Momente, in denen Bürokratieabbau

nicht nur angekündigt,

sondern vollzogen wurde. Momente,

in denen die unternehmerische Gestaltungskraft

zum Tragen kommen kann.

Denn nur etwa drei Prozent der Erwerbstätigen

in Deutschland sind

Unternehmer mit Beschäftigten. Sie

repräsentieren den klassischen Mittelstand,

also jene, die Unternehmen

führen und Arbeitsplätze schaffen. Sie

sorgen mit ihren Lohn-, Steuer- und

Abgabenzahlungen für die anderen 97

Prozent Menschen im Land.

Hier sind 7 Ereignisse, die zeigen, dass

Veränderung möglich ist – wenn sie

wirklich gewollt wird.

1. Die Verwaltungsreformen Friedrichs

des Großen (ab 1740) - Preußens

König als Staatsmodernisierer

Friedrich II., der „Alte Fritz“, gilt vielen

als strenger Militär. Doch hinter dem

Flötenspieler und Feldherrn steckte

auch ein Reformer mit Sinn für Effizienz.

Er entmachtete die Adelsbürokratie,

straffte die Verwaltung, schuf klare

Zuständigkeiten und ließ Beamte nach

Leistung statt Geburt aufsteigen. Korruption

und Willkür wurden geächtet.

Der preußische Staat wurde berechenbar

– und damit wirtschaftsfähig.

Erfolgsfaktor: Bürokratie entfilzen –

durch klare Verantwortung und persönliche

Integrität.

2. Die Verwaltungsmodernisierung

unter Maria Theresia (ab

1749) - Vom Flickenteppich zur

einheitlichen Staatsverwaltung

Die Habsburger Monarchin führte nach

dem verheerenden Österreichischen

Erbfolgekrieg eine tiefgreifende Verwaltungsreform

durch. Statt zersplitterter

Provinzhoheiten entstand eine zentral

geführte, strukturierte Verwaltung. Die

Steuererhebung wurde vereinheitlicht,

Gerichte rationalisiert, Schulen reformiert.

Maria Theresia erkannte: Ein moderner

Staat braucht nicht mehr Regeln

– sondern mehr Ordnung im Regelwerk.

Erfolgsfaktor: Zentralisierung mit Maß

durch Transparenz, Vergleichbarkeit

und Bürgernähe.

3. Die Reformen von Deng

Xiaoping in China (ab 1978): Bürokratieabbau

als Wachstumsmotor

Mit dem Motto „Reich werden ist ruhmreich“

begann China unter Deng Xiaoping

einen wirtschaftlichen Kurswechsel.

Staatsbetriebe wurden entmachtet,

Sonderwirtschaftszonen eingeführt,

bürokratische Fesseln gelöst. Bauern

durften selbst vermarkten, Unternehmer

bekamen Freiräume. Binnen weniger

Jahre entstanden Millionen neuer

Betriebe. Der gigantische Apparat wurde

nicht abgeschafft, aber durchlässiger

für Initiative.

Erfolgsfaktor: Wirtschaftlichen Pragmatismus

über ideologische Starre stellen

– Schritt für Schritt, aber mit Ziel.

4. Die Einführung des „Once Only“-

Prinzips in Estland (2001–heute) -

Digitalisierung als Befreiungsschlag

Estland bewies, dass Verwaltung

nicht nur bürgernah, sondern sogar

unsichtbar sein kann. Mit dem „Once

Only“-Prinzip müssen Bürger und Unternehmen

Daten nur einmal angeben –

Behörden tauschen sie im Hintergrund

aus. Ergebnis: Unternehmensgründung

in 15 Minuten, Steuererklärung in 3

Minuten, 99 % aller öffentlichen Dienste

online. Estland hat Bürokratie nicht reformiert,

sondern neu gedacht – und ist

damit ein globales Vorbild.

Erfolgsfaktor: Technologie konsequent

nutzen, Vertrauen durch Transparenz

stärken.

5. Der New Public Management-

Schub in Neuseeland (ab 1988) - Verwaltung

denkt wie ein Dienstleister

In den 1980er-Jahren stand Neuseeland

wirtschaftlich am Abgrund. Die Regierung

wagte einen radikalen Schnitt: Mi-

nisterien wurden entpolitisiert, Budgets

leistungsabhängig vergeben, Behördenchefs

wie Unternehmer geführt. Das

Ziel: Output statt Prozess, Wirkung statt

Vorschrift. Innerhalb weniger Jahre sank

der Verwaltungsaufwand dramatisch,

ohne die Qualität der Leistungen zu

gefährden.

Erfolgsfaktor: Rollenwechsel der Verwaltung

– vom Herrscher zum Helfer.

6. Die Deregulierung des

Luftverkehrs in den USA

(1978) - Freier Himmel – mehr

Wettbewerb, weniger Papier

Vor 1978 bestimmten in den USA Beamte,

welche Fluglinien welche Strecken

bedienen durften – samt Preisvorgabe.

Das „Airline Deregulation Act“ schuf

Wettbewerb, senkte die Preise, vergrößerte

das Streckennetz. Zugleich verschwanden

zahllose Genehmigungsverfahren

und Auflagen. Binnen kurzer Zeit

wurde aus einem staatlich gelenkten

Dienst ein kundenorientierter Markt.

Erfolgsfaktor: Loslassen von Kontrolle

zugunsten von Dynamik und Effizienz.

7. Die Gründerfreundlichkeit in Singapur

(ab 2000er-Jahre) - Von der Lizenzpflicht

zur Unternehmerkultur

Singapur war einst ein Bürokratie-

Monster mit starren Regeln für jede

Geschäftstätigkeit. Mit dem Ziel, zum

Innovationsstandort Asiens zu werden,

schuf die Regierung zentrale Anlaufstellen,

vereinfachte Genehmigungen und

verzichtete auf manche Lizenzpflicht

komplett. Heute kann ein Unternehmen

dort innerhalb eines Tages rechtsgültig

gegründet werden. Die Weltbank listete

Singapur jahrelang als „geschäftsfreundlichstes

Land“.

Erfolgsfaktor: Politischer Wille zur Entfesselung

unternehmerischer Energie.

Fazit: Bürokratieabbau

braucht Haltung und Hebel

Diese sieben Beispiele zeigen: Bürokratie

ist keine Naturgewalt – sie ist

menschengemacht und damit veränderbar.

Ob im Absolutismus oder im

Digitalstaat, ob in Europa, Asien oder

Ozeanien – immer war es der Wille

zur Gestaltung, der die Verkrustungen

durchbrach. Es braucht dazu nicht nur

gute Ideen, sondern auch Mut, Systematik

und Klarheit über das Ziel.

Der Mittelstand braucht Freiräume –

nicht Schranken. Es ist an der Zeit, die

nächste Sternstunde zu gestalten. Nicht

irgendwann. Jetzt.

Helfried Schmidt


08

Ran an die

Systemkosten

© ED WHITE | PIXABAY | EDWHITEIMAGES

Oxford/Berlin:

Bei Energiewende

Einsparpotenzial

von 700 Mrd. Euro

Muss die Energiewende in Deutschland

wirklich so viel kosten? Eine neue Studie

zeigt, wie wir hunderte Milliarden Euro

sparen können, ohne unsere Klimaziele

zu gefährden!

Der Umbau des Energiesystems stellt

eine massive Herausforderung

dar.

Die Investitionsbedarfe

sind immens

und ohne

Gegensteuern

könnten die jährlichen

Systemkosten

bis 2045 um

50 % gegenüber

heute steigen.

Dies führt zu einer

immer intensiveren

Debatte über

die Kosten der

Transformation

FRAGE: WIEVIEL SIND EIGENTLICH 700

MILLIARDEN € ?

und mögliche

Optimierungspotenziale,

um

Wirtschaft und Haushalte nicht zu

überfordern und die gesellschaftliche

Akzeptanz zu wahren.

Bisher wurde das Ziel eines klimaneutralen

Stromsystems 2045 hauptsächlich

unter dem Aspekt des Klimaschutzes

und der Versorgungssicherheit

optimiert. Eine ganzheitliche Kostenreduktion

ist jedoch unerlässlich, um

die volkswirtschaftliche Belastung zu

senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu

steigern und die Elektrifizierung der

Nachfragesektoren voranzutreiben.

Die Studie von Aurora Energy Research

identifiziert verschiedene Hebel zur

Reduzierung der volkswirtschaftlichen

Kosten beim klimaneutralen Umbau

ANTWORT: ALLE 3,03 MILLIONEN UNTER-

NEHMEN IN DEUTSCHLAND MACHEN ETWA

10.000 MILLIARDEN € UMSATZ PRO JAHR.

BEI EINER UMSATZRENDITE VON CA. 5

PROZENT ERGEBEN SICH 500 MILLIARDEN

€ GEWINN. DIE 700 MILLIARDEN VER-

MEIDBAREN KOSTEN DER ENERGIEWENDE

KOSTEN ALSO 1,4 JAHRESGEWINNE DER

GESAMTEN DEUTSCHEN WIRTSCHAFT.

des Energiesystems. Das Ergebnis ist

bemerkenswert: Durch eine Kombination

aus Effizienzsteigerungen und

einem bedarfsgerechten Ausbau von

Erzeugungskapazitäten und Netzinfrastruktur

können die Gesamtkosten des

Systems bis 2045 um bis zu 700 Milliarden

Euro gesenkt werden. Dies gelingt

bei gleichzeitiger Gewährleistung von

Klimaneutralität im Stromsektor und einer

durchgehend sicheren Energieversorgung.

Ein wesentlicher Faktor hierbei

ist die Stromnachfrage

sowie die

Notwendigkeit einer

Neuausrichtung von

Planungsprozessen.

Konkrete

Empfehlungen für

niedrigere Kosten

Die Studie von Aurora

Energy Research

untersucht detailliert

wesentliche Systemkostenfelder

und

gibt folgende Empfehlungen,

um das

Einsparpotenzial zu

realisieren:

Reduzierung der

Ausbauziele für Wasserstoff-Elektrolyse

und Photovoltaik.

Anpassung der Ausbauziele für

Offshore-Windenergie und stattdessen

verstärkter Ausbau von Gas-/Wasserstoff-Kraftwerken.

Verringerung der Ausbauziele für Batteriespeicher.

Reduzierung der Investitionen in den

Stromnetzausbau durch eine stärkere

Einbeziehung der Endkundennachfrage.

Fazit: Klimaziele erreichbar

mit deutlich geringeren Kosten

Die Klimaziele für 2045 sind im

Stromsektor mit deutlich geringeren

Systemkosten erreichbar – die Studie

spricht von Einsparungen zwischen

300 und 700 Mrd. Euro. Diese Einsparungen

schlagen sich vor allem in den

benötigten Investitionen nieder, die

um ein Viertel bis zur Hälfte gesenkt

werden können. Die größten absoluten

Einsparungen werden erzielt, wenn

das System zusätzlich bedarfsgerecht

dimensioniert wird. Ein an die Nachfrageentwicklung

angepasstes und

wirtschaftlich optimiertes Stromsystem

kann darüber hinaus die Endkundenpreise

stabilisieren.

Diese Studie verdient bundesweite

Aufmerksamkeit, nicht zuletzt aus Sicht

der mittelständischen Wirtschaft, auch

wenn die aufgezeigten Analysen und

Vorschläge sicherlich manchem Lobbyisten

sauer aufstoßen werden. •

Info

Aurora Energy Research ist ein unabhängiges

Beratungsunternehmen,

das datengetriebene Analysen zu

europäischen und globalen Energiemärkten

anbietet. Gegründet 2013

von Professoren und Ökonomen der

University of Oxford, ist Aurora spezialisiert

auf Prognosen, Berichte und

Beratungsdienste zur globalen Energiewende.

www.auroraer.com.

ÜBER DEN AUTOR

Verleger und Publizist Dr.-Ing. Lothar

Müller ist der Oskar-Patzelt-Stiftung seit

ihrer Gründung als Partner verbunden

und bringt seine Erfahrungen als Unternehmer

und in der Energiewirtschaft ein.

PT-MAGAZIN 3•4 2025


09

PREISTRÄ GER

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10

Alpha Intelligence

Die fluide Welt fordert eine neue Ära der

Führung: Nicht Kompetenzen, sondern situationsübergreifende

Intelligenzen sind der

Schlüssel, um Entwicklungen zu antizipieren

und kreative Lösungen zu finden.

© FREEPIK.COM

Warum scheitern selbst erfahrene

Führungskräfte in der heutigen, dynamischen

Arbeitswelt immer öfter? Weil

die Regeln des Spiels sich geändert

haben. Dieser Artikel enthüllt, wie Sie

mit einem neuen "Braincode" die Herausforderungen

von morgen schon

heute meistern.

„Wie soll ich all die Herausforderungen,

vor denen ich mit meinem Team

stehe, meistern? Fehlen mir hierfür

nicht teilweise nötige Kompetenzen?“

Das fragen sich zurzeit viele Führungskräfte,

da sie zunehmend registrieren:

• Neben den Rahmenbedingungen

des wirtschaftlichen Handelns der

Unternehmen haben sich auch die

Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter fundamental

gewandelt und

• aus all diesen Veränderungen resultieren

auch neue Anforderungen an

und Herausforderungen an sie.

Erfahrungsbasiertes Können

allein reicht nicht mehr

Um diese zu erfüllen bzw. zu meistern

benötigen Führungskräfte zwar zum

Teil auch neue „Kompetenzen“, jedoch

primär neue „Intelligenzen“.

Wodurch unterscheiden sich Intelligenzen

von Kompetenzen? Kompetenzen

lassen sich durch ein wiederholtes

Üben auf- und ausbauen. Sie

manifestieren sich in Denk- und Verhaltensmustern,

die wir regelmäßig

zeigen – also Routinen, die mit konkreten

Anforderungen korrespondieren.

Intelligenzen hingegen manifestieren

PT-MAGAZIN 3•4 2025

w w w . h e i m e r l - b a u . d e

Ehrenplakette 2019


11

PT-MAGAZIN 3•4 2025

sich in der Fähigkeit, situationsübergreifend

zu agieren. Sie ermöglichen

es,

• Bekanntes mit Unbekanntem zu verknüpfen,

•flexibel auf neue Kontexte zu reagieren

und

• kreative Lösungen jenseits eingespielter

Routinen zu entwerfen.

Entwicklungen und

Ereignisse antizipieren

Eng verknüpft sind die Intelligenzen

mit drei Fähigkeiten die Führungskräfte

in unserer komplexen, zunehmend

von nur bedingt vorhersehbaren Veränderungen

geprägten Welt brauchen.

• Fähigkeit zur Antizipation – also

zum gedanklichen Vorwegnehmen

(möglicherweise) zu erwartender

Ereignisse, um trotz bestehender

Unsicherheiten entscheidungsfähig

zu sein.

• Adaptionsfähigkeit – also die Fähigkeit,

flexibel und vorausschauend mit

dem Wandel umzugehen statt sich

ihm nur reaktiv anzupassen.

• Metakognition – also die Fähigkeit,

das eigene Denken und Handeln zu

reflektieren, um Lernfelder zu entdecken

und sich flexibel Herausforderungen

anzupassen. Für Führungskräfte

ist diese Fähigkeit extrem

wichtig. Sie ist sozusagen der erste

Schritt in Richtung Alpha Intelligence.

Das Alpha Intelligence-Modell ist das

Resultat mehrerer Studien, die das

Institut für Führungskultur im digitalen

Zeitalter (IFIDZ) im Dialog mit Hochschulen

erstellt hat. Zudem flossen

in dieses Modell die Erkenntnisse der

praktischen Arbeit mit Führungskräften

ein, bei der sich immer wieder

zeigt, dass sie häufig in dieselben

Führungsfallen tappen (siehe Kasten

Fallen).

Die fünf Sphären der

Alpha Intelligence

Eine zentrale Annahme des Alpha

Intelligence-Modells ist: Führung kann

nicht länger in starren Kategorien wie

„Modulen“ und „Bereichen“ gedacht

werden, weil die Welt fluide ist – voller

Dynamik, Komplexität und ständiger

Veränderung. Deshalb sprechen

wir von den fünf Sphären der Alpha

Intelligence, da Sphären wie die Elemente

eines lebendigen Ökosystems

wirken: Sie sind miteinander verzahnt,

beeinflussen sich wechselseitig und

entfalten ihre volle Kraft erst im Zusammenspiel.

Sphäre 1 – Alpha Personality

(Persönlichkeitsintelligenz):

Meister der Selbstführung sein

Alpha Personality beschreibt eine Führungsqualität,

die auf der Kunst der

Selbstreflexion basiert und emotionale

Stabilität in den Vordergrund stellt.

Führungskräfte mit dieser Intelligenz

führen zuerst sich selbst. Sie handeln

aus einer tiefen Selbstkenntnis heraus

und nicht aus dem Wunsch, zu gefallen.

Sie haben dabei das große Ganze

im Blick und verlieren sich nicht in

Einzelaufgaben. Sie analysieren die jeweilige

Ausgangssituation, möglichen

Lösungswege und den angestrebten

Zielzustand. Sie denken szenariobasiert,

erkennen Trends frühzeitig und

passen ihre Entscheidungen neuen

Entwicklungen an. Deshalb sind sie

auch in unsicheren Zeiten wirksam.

Kontrolle loslassen, Haltung zeigen,

Orientierung geben – das ist ihr Stil.

Und ihre stärkstes Führungsinstrument

ist der reflektierte Umgang mit

sich selbst.

Sphäre 2 – Alpha Relations

(Beziehungsintelligenz): Architekt

der Verbindungen sein

In einer vernetzten Welt zählt nicht

nur, was man weiß, sondern auch, wen

man kennt – und wie man mit diesen

Menschen umgeht. Alpha Relations

beschreibt die Kunst, Verbindungen

und Beziehungen zu schaffen, die echte

Bewegungen auslösen – im Team

und dessen Umfeld.

Führungskräfte, die über diese Intelligenz

verfügen, handeln empathisch

und schaffen Vertrauen. Sie bauen

Brücken, wo andere Mauern sehen,

und schaffen Verbindungen, die auch

tragen, wenn es mal schwierig wird.

Sie wissen zudem, dass Erfolg selten

im Alleingang entsteht. Also stärken

sie ihr Team und stellt dessen Leistung

in den Vordergrund – und nicht die

eigene Person.

Sphäre 3 – Alpha Digitality

(Digitalintelligenz): Virtuose

der digitalen Welt sein

Alpha Digitality ist eine Haltung und

Denkweise, die Chancen erkennt, u

ENTWICKLUNG

VERPACKUNG

LOGISTIK

Innovation seit 1968

WWW.LIEBENSTEINER.DE


12

Info

wo andere nur Herausforderungen

sehen. Sie steht für das Bestreben die

digitale Welt aktiv zu gestalten.

Führungskräfte mit dieser Intelligenz

begegnen technischen Innovationen

mit Neugier und Offenheit. Sie bringen

Struktur in die digitale Vielfalt,

schaffen Orientierung und reduzieren

Komplexität. Ihr Bestreben ist es, die

technologischen Möglichkeiten im

Team verantwortungsvoll und zielorientiert

zu nutzen gemäß dem Prinzip:

• Technologie soll den Menschen dienen

– nicht umgekehrt. Oder:

• Der Mensch führt – Technologie folgt.

Sphäre 4 – Alpha Resilience

(Stabilisierende Intelligenz):

Krisen-Flüsterer sein

Wenn eine Krise die nächste jagt, wird

Resilienz vielleicht zur wertvollsten

Währung moderner Führung. Eine

ausgeprägte Alpha Resilience ermöglicht

es, inmitten von Chaos den

Überblick zu behalten und aus Krisen

gestärkt hervorzugehen. Von dieser

mentalen Stärke ihrer Führungskräfte

profitieren auch

die Teams. Denn

wenn sie Stabilität

und Souveränität

ausstrahlen,

ES GEHT DARUM, NICHT NUR FACH-

LICHE KOMPETENZEN ZU BESITZEN,

SONDERN AUCH DIE FÄHIGKEIT,

SICH SELBST UND ANDERE IN EINER

KOMPLEXEN, UNSICHEREN UND

TECHNOLOGIEGETRIEBENEN WELT

EFFEKTIV ZU FÜHREN.

überträgt sich

dies auf ihr Umfeld:

Resilienz ist

ansteckend.

Alpha-resiliente

Führungskräfte

haben einen positiven

Zukunftsblick

– unter anderem, weil sie Krisen

als Wendepunkte sehen, die auch den

Beginn von etwas Neuem signalisieren.

Sie erkennen die Chancen im Chaos

und vermitteln ihrem Umfeld die

Zuversicht „Wir schaffen das, wenn….“.

Sie verbreiten Hoffnung, wenn andere

zweifeln.

Alpha Resilience basiert auf der Überzeugung,

dass aus jedem Ende ein

Neuanfang entsteht. Sie ist somit die

Brücke zwischen Herausforderung

und Erfolg.

Sphäre 5 – Alpha Synergy

(Integrative Intelligenz): Cyborg

der Kollaboration sein

Die Zukunft der Arbeit ist hybrid – nicht

nur zwischen Mensch und Maschine,

sondern auch zwischen Disziplinen,

Kulturen und Ideen. In dieser neuen

Ära der Zusammenarbeit spielt Alpha

Synergy eine Schlüsselrolle; also die

Fähigkeit, das Beste aus der digitalen

und analogen Welt so zu vereinen,

dass echte Innovation entsteht.

Alpha-Intelligente Führungskräfte kennen

die Potenziale und Grenzen neuer

Technologien. Sie wissen zudem, wie

man die Lücke zwischen Technologie-

Verständnis und -Nutzung schließt.

Das Ziel von Führungskräften mit

einer ausgeprägten Alpha Synergy ist

es, Innovationen voranzutreiben. Für

sie ist die Technologie-Nutzung ein

Tool zum

• Weiterentwickeln von Menschen,

Teams und Organisationen und

• Schaffen einer Zukunft, in der (technischer)

Fortschritt und Menschlichkeit

untrennbar miteinander verbunden

sind.

Die Alpha Intelligence

gezielt entwickeln

Das Alpha Intelligence-Konzept ist eine

Einladung an Führungskräfte, eingefahrene

Denk- und Verhaltensmuster

zu hinterfragen

und mutig neue Wege zu

gehen. Es unterstützt sie

dabei, ihr Potenzial zu entfalten,

innovative Lösungen

zu entwickeln und eine Führungskultur

zu etablieren,

die Wirkung zeigt: für die

Menschen und Ergebnisse.

Das erfordert einen neuen

Braincode und die Bereitschaft,

bislang ungenutzte

Intelligenzen in sich zu aktivieren. Dieser

Entwicklungsprozess beginnt mit

einer bewussten Reflexion des eigenen

Denkens, Fühlens und Handelns

mit dem Ziel,

• adäquat auf die sich rasch verändernden

Rahmenbedingungen zu

reagieren und

• die Chancen, die sich hieraus ergeben,

aktiv zu nutzen.

Der Auf- und Ausbau der hierfür erforderlichen

Intelligenzen erfordert Zeit

und bedarf zumeist einer gewissen

Unterstützung – zum Beispiel, der

eines Coachs. Diese Unterstützung

sollten Unternehmen ihren Führungskräften

gewähren, damit aus ihnen

alpha-intelligente Führungspersönlichkeiten

werden. •

Fünf Führungsfallen

Den 5 Sphären der Alpha Intelligence

liegen 5 Fallen zugrunde, in die Führungskräfte

oft tappen:

Die Selbstbetrugsfalle: Wenn Führungskräfte

in ihrer Komfortzone

verharren und eine kritische Selbstreflexion

meiden, wird Wandel oft

verschlafen. Die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz

und der Mut, unbequeme

Perspektiven zuzulassen,

sind essenziell, um dieser Falle zu

entgehen.

Die Beziehungsfalle: Führungskräfte

unterschätzen oft die zwischenmenschliche

Dynamik. Echte

Beziehungen stärken nicht nur das

Teamgefüge, sondern sind auch der

Schlüssel zu Innovation und Verantwortung.

Sie entstehen, wenn Führungskräfte

aktiv vorleben, wie wichtig

Verbindungen sind.

Die Technologiefalle: Zögerlichkeit

im Umgang mit digitalen Möglichkeiten

lässt Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

schwinden. Offenheit,

Neugier und der kontinuierliche

Austausch über technologische Entwicklungen

schaffen eine digital orientierte

Führungsreife.

Die Krisenfalle: Resilienz wird zum

zentralen Erfolgsfaktor. Führungskräfte,

die Krisen proaktiv als Chance

zur Weiterentwicklung begreifen,

fördern nicht nur ihre eigene Stärke,

sondern auch die ihres Teams – und

setzen damit einen klaren Kurs.

Die Synergiefalle: Die versäumte

Zusammenarbeit zwischen Mensch

und Maschine birgt ein enormes Risiko.

Nur wer es schafft, die Potenziale

von Mensch, Kreativität und Technologie

zu kombinieren, ist für das Jetzt

und die Zukunft gewappnet.

ÜBER DIE AUTORIN

Barbara Liebermeister leitet das Institut

für Führungskultur im digitalen Zeitalter

(IFIDZ), Wiesbaden (www.ifidz.de). Sie ist

u.a. Autorin des Buchs „Führen mit Alpha

Intelligence: Startklar für die Arbeitswelt

der Zukunft“, das im Mai 2025 im Haufe-

Verlag erschienen ist.

PT-MAGAZIN 3•4 2025


13

Perfekte Lösungen

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14

Next Level

durch Power BI

Die Oskar-Patzelt-Stiftung macht Kennzahlen der besten

deutschen Unternehmen zugänglich und vergleichbar.

Seit 2017 sammelt die Oskar-

Patzelt-Stiftung anonymisiert Daten

der besten deutschen Unternehmen.

Jetzt visualisieren wir diese

Kennzahlen dynamisch – damit

auch Sie Ihre Leistung im Vergleich

sehen können.

Seit 2017 wertet die Oskar-

Patzelt-Stiftung die Kennzahlen

der ausgezeichneten deutschen

Unternehmen des Großen Preises

des Mittelstandes jährlich aus. Als

Denkfabrik für den Mittelstand und

Familienunternehmen möchte die

Leipziger Stiftung Daten und Konzepte

der Öffentlichkeit zugänglich

machen. Deshalb sollen die Kennzahlen

nun dynamisch visualisiert

und bereitgestellt werden.

Diese systematische Auswertung

ermöglicht es Unternehmen, ihre

Leistungsfähigkeit im Vergleich zu

anderen Firmen ihrer Größe und

Region zu bewerten.

Das KPI-Dashboard („Kennzahlen

der Besten“) basiert erstmals ausschließlich

auf den bereinigten

quantitativen Wettbewerbsdaten

PT-MAGAZIN 3•4 2025


15

der Unternehmen, die 2023 die Jury-

Stufe erreicht haben. Dabei wurden

wichtige Unternehmensdaten wie

Umsatz (absolut), Ertragsentwicklung

(relativ), Eigenkapitalentwicklung

(relativ), Investitionen (absolut), F&E

(absolut), Marketingausgabenentwicklung

(relativ), Mitarbeiter- und

Auszubildendenentwicklung (absolut)

nach Betriebsgröße und Region

analysiert und visualisiert.

Um diese technische Aufgabe zu lösen,

wurde ein nicht-kommerzielles

Business-Intelligence-Projekt mit der

BI-Expertise der ICONTEC GmbH aus

Ilmenau gestartet und umgesetzt.

Dank dieser strategischen Kooperation

mit dem erfahrenen Technologiepartner

konnte die Oskar-Patzelt-

Stiftung diesen wichtigen Schritt der

Datenvisualisierung gehen.

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Das KPI-Dashboard („Kennzahlen der

Besten“) wurde mit Microsoft Power

BI erstellt und über ein Webinterface

veröffentlicht. Microsoft Power BI

ist ein starkes Business-Intelligence-

Tool, das es ermöglicht, Daten aus

verschiedenen Quellen zu sammeln

und in interaktive Dashboards zu

verwandeln. Nutzer können große

Datenmengen visuell analysieren

und komplexe Zusammenhänge

leicht verständlich darstellen. Das

hilft Unternehmen, fundierte Entscheidungen

auf Basis aktueller und

relevanter Daten zu treffen. u


16

Info

Seitdem müssen nur noch die neuen,

anonymisierten Wettbewerbsdaten

jährlich in die Datenbank eingepflegt

werden, damit sich das KPI-Dashboard

automatisch aktualisiert.

Die „Kennzahlen der Besten“ können

kostenfrei unter folgendem Link eingesehen

werden:

https://bit.ly/KennzahlenderBesten

oder per Scan des QR-Codes.

Christian Wewezow hat gemeinsam

mit weiteren Autoren und dem RKW

Kompetenzzentrum mehrere Studien

veröffentlicht, die die Erfolgsfaktoren

mittelständischer Unternehmen

im Kontext des Wettbewerbs

„Großer Preis des Mittelstandes“ der

Oskar-Patzelt-Stiftung analysieren:

• https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/studie/

deutschlands-mittelstand-2020

Bei Nutzung der Datenvisualisierung

in Publikationen, Studien, Unternehmensanalysen

und Inhalten sind die

Urheber zu nennen. •

• https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/studie/

deutschlands-mittelstand-2

• https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen/studie/

deutschlands-mittelstand-3

ÜBER DIE AUTOREN

Christian Wewezow ist Vorstandsmitglied

der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Sebastian Seefeld ist Senior Consultant

und Business Intelligence & Analytics &

Sales Manager bei der ICONTEC GmbH.

Jan Kemmerzell ist SAP-Consultant, beide

bei der ICONTEC GmbH aus Ilmenau.

PT-MAGAZIN 3•4 2025


...MEHR ALS NUR GLEISBAU

ITG Ingenieur-, Tief- und Gleisbau GmbH

„Stürmische Zeiten meistern.“

Die ITG Ingenieur,- Tief- und Gleisbau GmbH wurde im Juli 2003 gegründet und gehört seit dem

01.10.2003 zur Unternehmensgruppe Wiebe. Die Unternehmensgeschichte geht bis ins Jahr 1992

zurück. Mittlerweile ist die ITG Ingenieur,- Tief- und Gleisbau GmbH ein etabliertes Bauunternehmen

in Stralsund und der Marktführer im Nordosten Deutschlands. Unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind schon immer der wichtigste Erfolgsfaktor des Unternehmens.

Alle haben die „ITG-DNA“ im Blut.

Unser Leistungsspektrum ist vielfältig. Neben dem Gleisbau sind wir auch im Kabeltief- und Ingenieurbau,

Neu- bzw. Umbau und Sanierung von Gleis- und Weichenanlagen, Neubau von Bahnsteigen,

Bahnhöfen und Verkehrsstationen tätig. Das Unternehmen konnte

Komplex Rügen

sich in den letzten Jahren wiederholt erfolgreich bei der Deutschen

Bahn AG für die Kategorien Oberbau, Erd- und Tiefbau, Spezialtiefbau,

Konstruktiver Ingenieurbau und Kabeltiefbau präqualifizieren.

2024 war das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte und wir konnten

gemeinsam wieder unter Beweis stellen, dass das Unternehmen

„stürmische Zeiten“ aus eigener Kraft jederzeit allein meistern kann.

Ryckbrücke

Greifswald

In das Jahr 2025 sind wir mit sehr gut gefüllten Auftragsbüchern gestartet.

Für 2025 und die Folgejahre erwarten wir vor dem Hintergrund

des im Bundestag verabschiedeten Sondervermögens für Infrastruktur

und Klimaneutralität in Höhe von 500 Mrd. € wirtschaftlich erfolgreiche

Jahre. Jetzt geht es darum, dass die Umsetzung zügig erfolgt und Planungs-

und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.

Am 20.06.2025 haben wir einen Grund in Stralsund auf der Hafeninsel

zu feiern. Die beiden Geschäftsführer, Mathias Koch und Tom Süffert,

die das Unternehmen aufgebaut und die Marke „ITG“ entwickelt haben,

gehen von Bord und werden in den Ruhestand verabschiedet.

Nico Kosching und Mathias Wendenburg übernehmen ab

01.07.2025 das Ruder und werden das Unternehmen zukunftssicher

weiter gestalten und führen.

Ozeaneum und

Speicher Stralsund

2024

@itg_stralsund

info@itg-stralsund.de

www.itg-stralsund.de

+49 38 31 21 96-0


18

Damit Investoren

einsteigen

Die Kapitalakquise ist eine der

größten Herausforderungen

für Unternehmen. In der Regel

ist es auch ein psychologisches

Problem. Was Unternehmen

tun müssen, um Kapital zu bekommen.

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„Wir bohren für Ihre Zukunft!

Auch unter schwierigen

Bedingungen.“

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Gas- und Fernwärme

Trinkwasserversorgung

Abwasserdruckleitungen

Kabelschutzrohre

XX Gründer sind so fasziniert und

überzeugt von ihrem Produkt, dass

sie sich schwertun, die Realität zu

erkennen. Ein Produkt allein reicht

nicht. Um Investoren zu finden, müssen

ein realistischer Kapitalbedarf

ermittelt, ein skalierbares Geschäftsmodell

entwickelt oder ein Netzwerk

potenzieller Investoren aufgebaut

werden. 2022

Kapitalsuche ist eine komplexe Angelegenheit,

da jeder einzelne Schritt

in diesem Prozess eigentlich wieder

einen Experten aus einem bestimmten

Fachgebiet erfordert. Gründer,


19

tal aufgebraucht, das Produkt jedoch

noch nicht marktreif. Es kommt zu

einem Finanzierungsengpass, der

Investoren verunsichert und das gesamte

Projekt gefährden kann.

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Start-ups oder sogar langfristig bestehende

Unternehmen mit Wachstumsambitionen

haben jedoch meist nur

einen eingeschränkten Blickwinkel

– entweder, weil das Geld für Experten

gerade in der Anfangsphase fehlt,

oder weil die Erkenntnisprozesse

(„how to do“) so lange dauern, dass

viel Zeit vergeht und ein gutes Produkt

letztlich im „Winde verweht“.

1. Wunschdenken statt

Wirklichkeit: Der Kapitalbedarf

wird oft zu knapp kalkuliert

Ein Gründerteam schätzt, dass

2.750.000 € ausreichen, um innerhalb

von 18 Monaten vom MVP zum

Marktstart zu gelangen. Dabei wurden

jedoch wesentliche Kosten nicht

berücksichtigt – etwa

höhere Personalkosten

aufgrund des Fachkräftemangels,

notwendige

Zertifizierungen oder

regulatorische Auflagen

(z. B. im MedTech-

Bereich), Marketing- und

Vertriebskosten zum

Markteintritt, Puffer für

Verzögerungen in der Produktentwicklung

und vieles mehr. Konkret

bedeutet das: Der Kapitalbedarf

VIELE GRÜNDER SIND FASZINIERT

VON IHRER EIGENEN IDEE – DOCH

EIN GENIALES PRODUKT ALLEIN

REICHT NICHT, UM KAPITALGEBER

ZU ÜBERZEUGEN. OFT SIND ES

VERMEIDBARE FEHLER, DIE DEN

TRAUM VOM WACHSTUM PLATZEN

LASSEN.

wurde entweder zu optimistisch, zu

ungenau oder schlicht unrealistisch

ermittelt – oftmals aus Wunschdenken

oder der Hoffnung heraus: „Wird

schon passen – das muss anfangs

kostengünstiger gehen.“

Zentrale Fragen dabei:

• Wie viel Geld wird wirklich

benötigt – und wofür genau?

• Wo liegen Meilensteine,

die finanziert werden müssen

(Produktentwicklung,

Markteintritt, Teamaufbau

etc.)?

Hier ist eine möglichst detaillierte

Finanzplanung unerlässlich.

Folge: Nach 12 Monaten ist das Kapi-

FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM

2. Kein Wachstum ohne Skalierung:

Das Geschäftsmodell

muss tragfähig sein

Ein Startup bietet eine datenbasierte

Beratungsdienstleistung an, die

auf individuellen Analysen basiert.

Die Nachfrage ist hoch, aber jede

Kundenanfrage erfordert manuellen

Aufwand durch Experten. Das Modell

lässt sich nicht ohne Weiteres

automatisieren oder standardisieren

– und ist damit trotz Marktinteresse

nicht skalierbar.

Skalierbarkeit und Geschäftsmodell

müssen auf den Prüfstand:

• Ist das Modell auf Wachstum ausgelegt?

• Wie sieht der Umsatzhebel bei steigenden

Investitionen aus?

• Wer ist bereit, dafür zu zahlen – und

warum?

Folge: Der Umsatz steigt nicht proportional

zu den Investitionen, die Margen

bleiben niedrig, und Investoren

erkennen kein klares Skalierungspotenzial.

3. Risiken ignoriert:

Das schreckt Kapitalgeber ab

Ein technisches Startup stützt sich

stark auf das Know-how des CTO,

der die gesamte Systemarchitektur

allein entwickelt hat. Dieses Wissen

ist nicht dokumentiert, und kein wei-

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Bremswiderstände für die elektrische Antriebstechnik

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20

teres Teammitglied

kann ihn im Falle

eines Ausfalls ersetzen.

Das Beispiel

zeigt die Abhängigkeit

von einer

Schlüsselperson im

Gründerteam – ein

ernstzunehmendes

Risiko.

Wichtige Fragen:

• Welche Faktoren könnten Investoren

abschrecken (z. B. Abhängigkeit

von Einzelpersonen, fehlender IP-

Schutz, unklare Marktdaten)?

• Welche Maßnahmen zur Risikominimierung

sind geplant oder bereits

umgesetzt?

Folge: Ein hohes „Key-Person-Risk“

schreckt Investoren ab. Im Falle von

Krankheit oder Ausstieg droht ein

Projektstillstand. Die Bewertung des

Startups sinkt aufgrund mangelnder

Resilienz.

4. Zahlen ohne Substanz:

Wenn die Finanzplanung

unglaubwürdig wirkt

Ein Startup plant im ersten Jahr

nach Marktstart mit einem Umsatz

von 5 Mio. €. Die Prognose basiert

jedoch auf einem extrem schnellen

Kundenzuwachs – ohne belastbare

Marktdaten, Vertriebserfahrung

oder Marketingstrategie. In diesem

Fall handelt es sich um unrealistische

Umsatzprognosen ohne fundierte

Annahmen.

Ein Businessplan mit solider

Finanzplanung ist daher unerlässlich:

• Die Zahlen müssen sportlich,

aber erreichbar sein.

• Annahmen müssen klar

nachvollziehbar und realistisch

belegt sein.

• Eine „Glücksspielmentalität“

(„Wenn alles gut läuft, dann

...“) ist zu vermeiden.

• Stattdessen: Szenarien entwickeln

– konservativ, realistisch, optimistisch.

Folge: Investoren zweifeln an der

Glaubwürdigkeit des gesamten Businessplans.

Fehlende Transparenz

bei den Annahmen verhindert eine

fundierte Bewertung

und schürt Misstrauen

gegenüber dem

Gründerteam.

FREEPIK.COM |

RAWPIXEL.COM

5. Pitch ohne

Wirkung: Wenn das

Deck Investoren

nicht überzeugt

Ein Startup präsentiert

ein 30-seitiges

Pitch Deck voller

technischer Details,

ohne klaren roten Faden oder prägnant

herausgestellte Investmentargumente

(Problem, Lösung, Markt,

Team, Traction, Finanzbedarf). Die

Vision ist vage, das Teamprofil bleibt

blass. Die Story ist unklar, das Deck

überladen.

INVESTOREN WOLLEN NICHT NUR

IN EINE GUTE IDEE, SONDERN AUCH

IN EIN GUTES TEAM UND EINEN

REALISTISCHEN PLAN INVESTIEREN.

ZEIGE IHNEN, DASS DU WEISST,

WAS DU TUST UND WOHIN DIE REISE

GEHEN SOLL!“

Unternehmen müssen Investor Readiness

sicherstellen:

• Entwicklung eines Pitch Decks mit

klarer Story, stringenter Struktur,

maximal 15 Slides

• Schärfung der Unternehmenswerte

und Vision – z. B. warum

genau dieses Team?

• Vorbereitung auf die Due

Diligence: Datenraum,

Verträge, Cap Table etc.

Folge: Investoren verlieren

schnell das Interesse.

Kernaussagen gehen unter.

Es entstehen Zweifel

an der Professionalität

und Investitionsreife des

Startups.

FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM

6. Falsche Ansprechpartner:

Nicht jeder Investor passt

Ein Startup in der Frühphase mit

noch nicht validiertem Geschäftsmodell

pitcht bei einem großen VC,

der auf spätere Wachstumsphasen

spezialisiert ist und hohe Skalierbar-

PT-MAGAZIN 3•4 2025

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21

PT-MAGAZIN 3•4 2025

keit sowie Marktreife erwartet. Das

Produkt war gut – aber der Kapitalgeber

war ein paar Nummern zu groß.

Falscher Investor-Fit!

• Frühphase: Business Angels, Family

Offices, Seed-Fonds

• Wachstumsphase: VCs, Fonds, strategische

Investoren

• Later Stage: Private Equity, Banken,

strategische Partner

• Tipp: Über den Tellerrand schauen

– z. B. Hidden Champions, Brancheninsider,

Corporate Ventures

Folge: Kein Interesse seitens potenzieller

Investoren, da das Startup

nicht zur Investmentstrategie passt.

Zeit- und Ressourcenverlust durch

ungeeignete Ansprache, Frustration

im Team – und möglicherweise Rufschädigung

bei weiteren Investoren.

FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM

7. Direkte Investorenansprache

ja , aber gut vorbereitet

Ein Gründerteam ohne vorherige

Startup-Erfahrung versucht, über

Kaltakquise Investoren zu erreichen

– etwa per unpersönlicher LinkedIn-

Nachricht oder unstrukturiertem

Pitch per E-Mail. Ohne Warm Introductions

oder Netzwerke ist Kapitalsuche

schwieriger, aber nicht

unmöglich. Wenn der Zugang zu

relevanten Netzwerken fehlt, muss

dieser aufgebaut werden.

Unsere Empfehlung:

• Machen Sie Ihre Hausaufgaben:

von der Ermittlung eines realen

Kapitalbedarfs bis zum Matching –

wer sind eigentlich die passenden

Investoren für mein Geschäftsmodell?

Und nicht vergessen: Die

Finanzplanung muss glaubwürdig

sein, Risiken einkalkuliert und

der Pitch muss so aufbereitet

sein, dass ein 6jähriger in Kürze

erfassen kann: Was ist für mich als

Investor mein Benefit, welche Gewinne

kann ich realisieren und wie

komme ich wieder an mein Geld?

• Neben Linkedin Recherche, Events,

Alumnis: die beste Empfehlung ist

die, von der Sie empfohlen wurden.

Nutzen Sie persönliche Kontakte,

ehemalige Studienkollegen,

Geschäftspartner, Golfpartner...

und kommen Sie ins Gespräch –

fragen Sie nach Kontakten dieser

Kontakte. Und bauen Sie sich

ihr eigenes Investorensuchnetzwerk

auf. Das dauert, ist aber

erfahrungsgemäß oft schneller,

als wenn sie die üblichen Wege

gehen. Sie konkurrieren hier mit

zu viel anderen Kapitalsuchenden

und gehen in der Masse unter.

Suchen Sie dort, wo niemand anderer

sucht. •

ÜBER DIE AUTOREN

Nela Novakovic ist Expertin für Investoren-

& Unternehmensstrategie,

www.eyodwa.com.

Martina Lackner: Psychologin, Autorin

und Inhaberin der PR Agentur cross M,

www.martinalackner.com.

Medizintechnik

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22

Von der Werkstatt

zur Weltraumabenteuer

© MTEX ANTENNA TECHNOLOGY GMBH

© MTEX ANTENNA TECHNOLOGY GMBH

Ein Gespräch mit Lutz Stenvers über Mut und

Maßstab, Mittelstand und Moderne – direkt aus

Wiesbaden, wo Tradition und Hightech aufeinandertreffen.

PT-Magazin: Wenn man an Deutschlands

Mittelstand denkt, stellt man sich

oft Handwerkskunst vor – aber was hat

es mit Ihnen auf sich, Herr Stenvers?

mtex antenna technology entwickelt

nämlich nicht nur einfach Produkte,

sondern wahre Wunderwerke der Präzisionstechnik:

Teleskope, Antennen

und Aluminiumspiegel, die weltweit in

Forschungszentren und sogar bei Raketenstarts

eine Rolle spielen. Erzählen

Sie, was war das Startsignal für Ihren

Weg?

Lutz Stenvers: Es war wie ein Sprung

ins kalte Wasser, obwohl man von klein

auf schon im Wissen um die Feinheiten

der Technik baden durfte. Mein Vater,

selbst einer der führenden Antennendesigner,

machte mir früh klar: Qualität

ist kein Zufall. 2019, als ich 40 war,

habe ich – trotz pandemiebedingter

Turbulenzen – den Schritt in die Selbstständigkeit

gewagt. Heute stehen wir

mit unserer Technologie, die sowohl

in der Radioastronomie als auch in der

Satellitenkommunikation eingesetzt

wird, auf internationaler Bühne.

Der Spagat zwischen handwerklicher

Präzision und dem Anspruch, in globalen

Großprojekten mitzuspielen – das

ist kein leichter Balanceakt. Wie gelingt

es mtex, diese Nische auszubauen?

Unser Ansatz ist bewusst dual: Einerseits

verfeinern wir ein Nischensegment

auf dem Niveau einer feinen Manufaktur,

andererseits haben wir den

Mut, groß zu denken. Wir produzieren

Aluminiumspiegel, die man bisher nirgendwo

in dieser Güte findet – ein echter

Game Changer für Projekte wie das

Next Generation Very Large Array in

den USA. Aber der Schritt von einigen

hundert zu mehreren Tausend Spiegeln

pro Jahr ist ein echtes Unterfangen.

Hier zählen intelligente Prozesse,

langfristige Investitionen – und eben

auch politische Rahmenbedingungen,

die den Mittelstand fördern.

Das klingt nach einem Mix aus Teamgeist,

Erfindungsdrang und dem ganz

typischen Mittelstandsmindset: erst

Geld reinvestieren, das man selbst verdient

hat. Wie steht es um die Zusammenarbeit

mit Kunden – denn in einer

globalisierten Welt muss man ja oft

auch auf Zeitzonen Rücksicht nehmen?

Absolut. Ich stehe regelmäßig auch

mal nachts am Telefon, wenn Kunden

in anderen Teilen der Welt anrufen.

Wir setzen auf digitale Nähe. Früher

flogen wir extra zu Kundenterminen

– heute sind virtuelle Meetings durch

modernste Kommunikationslösungen

fast genauso persönlich und deutlich

effizienter. Es geht uns darum, eine

Kultur des transparenten Austauschs

zu etablieren, die nicht nur Vertrauen

schafft, sondern auch Innovationen

antreibt.

Ein Thema, das oft in der Diskussion

über offene Innovationen fällt, ist der

Schutz des geistigen Eigentums. Wie

gehen Sie damit um, wenn Sie Ihren

Softwarecode offenlegen und Ihre

Kunden aktiv in die Weiterentwicklung

einbeziehen?

Wir verfolgen hier einen ungewöhnlich

offenen Ansatz – fast wie im Open-Source-Geist.

Das mag für manche riskant

klingen, aber es sorgt dafür, dass unsere

Systeme kontinuierlich besser wer-

PT-MAGAZIN 3•4 2025


23

PT-MAGAZIN 3•4 2025

den. Indem wir unsere Kunden – und

dadurch auch externe Entwickler – in

den Prozess integrieren, profitieren wir

von einem breiten Netzwerk an Knowhow.

Gleichzeitig sichern wir unsere

Kernelemente, etwa die hochpräzisen

Aluminiumspiegel, durch internationale

Patente. Es ist eine Gratwanderung

zwischen Offenheit und dem nötigen

Schutz, aber sie hat uns gerade jetzt an

der Technologiekante halten können.

Rückblickend – und das interessiert

nicht nur Brancheninsider – welche

Führungsentscheidung hat Sie persönlich

am meisten geprägt?

Der Schritt in die Selbstständigkeit war

vielleicht die mutigste Entscheidung

meines Lebens. Als angestellter Geschäftsführer

weiß ich, wie sicher es

sein kann, in einem etablierten System

zu arbeiten. Aber der Wunsch, etwas

Eigenes zu schaffen und einen Beitrag

zum technischen Fortschritt zu leisten,

hat mich beflügelt. Rückblickend gibt

es keine richtige Fehlentscheidung –

vielmehr habe ich gelernt, dass es im

Unternehmertum weniger um perfekte

Planbarkeit geht, als um den Mut, auch

mal Umwege zuzulassen und aus ihnen

zu lernen.

Dieses Mindset, diese Bereitschaft

zum ständigen Neujustieren – das ist

es, was den Mittelstand lebendig hält.

Sie haben somit nicht nur ein Unternehmen

aufgebaut, sondern auch ein

Modell für innovationsgetriebenes

Unternehmertum etabliert.

Ganz genau. Der deutsche Mittelstand

lebt von seiner Fähigkeit, unkonventionelle

Wege zu gehen und sich den Herausforderungen

der Globalisierung

kreativ zu stellen. Wir wissen, dass es

ein Wagnis ist, alles auf eine Karte zu

setzen – aber ohne Risiko kommt man

eben nicht weit.

Vielen Dank, Herr Stenvers. Ihre offene

und zugleich visionäre Art zeigt, dass in

unserem Land noch immer Raum für

mutige, technologiegetriebene Unternehmungen

ist.

In den dynamischen Konstellationen

des heutigen Marktes ist es gerade

diese Mischung aus Tradition, Innovationskraft

und unerschütterlichem

Unternehmergeist, die den Mittelstand

prägt – und die uns in den kommenden

Jahren noch viel zu erzählen

haben wird. •

hintergrund

mtex antenna technology GmbH

aus Wiesbaden entwickelt und baut

Radioteleskope für Astronomie und

Geodäsie sowie Spezialantennen

für Satellitenkommunikation (GEO,

MEO, LEO) und erbringt alle Ingenieurdienstleistungen

samt Montage,

Wartung und After-Sales-Service.

Wichtige Projekte: Next Generation

Very Large Array (ngVLA), größtes

Radioteleskop der Nordhemisphäre,

und Next Generation Event Horizon

Telescope (ngEHT), für Schwarze-

Loch-Bildgebung.

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Ihre Nr. 1 für

Baden, Sauna

& Wellness

Entspannen, abschalten, wohlfühlen:

Bei monte mare wird jeder Besuch zu

einer kleinen Auszeit für Körper und Seele –

an neun Standorten in ganz Deutschland.

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Planen – Bauen – Betreiben

Monte-Mare-Weg 1

56579 Rengsdorf

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24

save dates: Großer preis des mittelstandes 2025

Würzburg 13.09. - Düsseldorf 27.09. - bundesball 18.10.


25

On Stage

rzburg 13.09.


26

OPS-Jugendgruppe

begeistert junge

Talente für

Unternehmertum

© GfA ELEKTROMATEN GmbH & Co. KG

Praxisnahe Workshops, inspirierende Betriebsbesichtigungen

und Vernetzung auf Augenhöhe – für Jugendliche,

die Verantwortung übernehmen wollen.

Unternehmerkind oder Pionier?

Werde Teil der nächsten Generation!

Lerne von Top-Unternehmen,

entwickle dich weiter und gestalte

die Zukunft mit der OPS-Jugendgruppe.

In einer Zeit, in der Unternehmen

ständigem Wandel begegnen, ist es

wichtiger denn je, früh in die nächste

Generation zu investieren. Die

OPS-Jugendgruppe setzt genau hier

an – mit dem Ziel, junge Menschen

für unternehmerisches Denken zu

begeistern, sie miteinander zu vernetzen

und auf künftige Führungsverantwortung

vorzubereiten.

Die Initiative richtet sich an engagierte

Jugendliche, insbesondere aus Unternehmerfamilien,

aber auch an alle,

die sich für unternehmerisches Handeln

und persönliche Weiterentwicklung

interessieren. Statt bloßer Theorie

vermittelt die OPS-Jugendgruppe

praxisnahe Einblicke in Verantwortung,

Führungskultur, Selbstreflexion

und Kommunikation. Der Austausch

erfolgt auf Augenhöhe, ergänzt durch

Methoden aus der modernen Unternehmensberatung.

Im Rahmen der Oskar-Patzelt-Stiftungstage

2024 „Großer Preis des

Mittelstandes“ fanden zuletzt jeweils

drei kompakte, intensive Workshoptage

mit je rund 15 Jugendlichen statt.

Ereignisreiche Tage mit inspirieren-

den Inhalten für alle, die einmal ein

Unternehmen übernehmen oder

gründen möchten.

Highlights waren u. a.:

• Betriebsbesichtigungen bei Partnerunternehmen,

darunter:

• Hanse Haus GmbH – mit Einblicken

in vorausschauendes Krisenmanagement

bei Auftragsflaute

• GfA ELEKTROMATEN GmbH & Co.

KG – mit anschaulichen Beispielen

kundenorientierter Prozessgestaltung

• Workshops zur Selbstführung, Zielklärung

und Persönlichkeitsentwicklung

• Ein stilvoller Knigge-Abend, u. a.

im Bistro Bottaccio (Düsseldorf)

und der Fränkischen Weinstube

(Würzburg) – inklusive praktischer

Etikette-Tipps

Diese Veranstaltungen bieten nicht

nur fachlichen Input, sondern auch

Raum für ehrlichen Austausch unter

Gleichgesinnten. Viele Teilnehmer

haben sich über moderne Kanäle weitervernetzt

und planen, künftig selbst

neue Workshops zu organisieren –

ein starkes Zeichen für Eigenverantwortung

und Mitgestaltung.

Doch um diese Plattform für junge

Führungspersönlichkeiten weiter auszubauen,

braucht es Unterstützung:

Du bist zwischen 16 und 25 Jahren,

aus einem unternehmerischen

Umfeld und willst dich weiterentwickeln?

Dann mach mit, bei einen

der diesjährigen drei Bälle! Bringe

dich ein, lerne andere Unternehmerkinder

kennen und wachse über dich

hinaus.

Sie sind Unternehmer oder möchten

junge Talente fördern? Dann laden wir

Sie herzlich ein, die OPS-Jugendgruppe

finanziell, ideell oder mit einem

konkreten Beitrag zu unterstützen

– sei es durch Sponsoring, durch das

Öffnen Ihres Unternehmens für Besuche

oder durch die Teilnahme als

Mentor: in.

Info

Bei Fragen, Ideen oder Anregungen

können Sie sich gerne per

E-Mail bei uns melden.

heyl@heylanalysis.de

heiko.weit@weitfuehrung.de

Mit der OPS-Jugendgruppe

gestalten wir gemeinsam die

Zukunft – mit Weitblick, Verantwortung

und echter Begeisterung

fürs Unternehmertum.

PT-MAGAZIN 3•4 2025


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uesa liefert hochwertige Komponenten für die

Energieverteilung von der Mittelspannung bis

zum Hausanschluss.

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• luftisolierte Mittelspannungsschaltanlagen

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Schrankbauform bis 6300 A

• Automatisierungsanlagen

• Kabelverteilerschränke

• Wandlermessungen und Zählersäulen

• Hausanschlusskästen

www.uesa.de

uesa GmbH • Uebigau • Gewerbepark-Nord 7

04938 Uebigau-Wahrenbrück


28

Ab ins

Rampenlicht

460 Unternehmen erreichen

bundesweit die Jurystufe 2025

Juryliste Baden-Württemberg

Von 4.208 nominierten Unternehmen im 31. Wettbewerbsjahr „Großer Preis

des Mittelstandes“ erreichen in Baden-Württemberg 78 Betriebe, in Rheinland-Pfalz

45 Firmen und im Saarland 10 Unternehmen die zweite Wettbewerbsstufe.

In Niedersachsen und Bremen erreichen 40 Betriebe die Jurystufe.

Preisverleihung am 13. September in Würzburg und am 27. September

in Düsseldorf!

68159 Mannheim, BZE Mannheim

gGmbH ∞ 68163 Mannheim, SAMA

PARTNERS Business Solutions GmbH

∞ 68163 Mannheim, Genuss &

Harmonie Holding GmbH ∞ 68169

Mannheim, JAZO Group BV ∞ 68199

Mannheim, Alpensped GmbH ∞

68229 Mannheim, Lieblang Dienstleistungsgruppe

Management GmbH

∞ 68309 Mannheim, Wahler & Co.

GmbH ∞ 69126 Heidelberg, Instaffo

GmbH ∞ 69168 Wiesloch-Baiertal,

Engelmann Sensor GmbH ∞ 69168

Wiesloch, UBP-group ∞ 69242 Rettigheim,

Innotech Marketing & Konfektion

Rot GmbH ∞ 70174 Stuttgart, DART

Beratende Designer GmbH ∞ 70191

Stuttgart, PBW - Parkraumgesellschaft

Baden-Württemberg ∞ 70197

Stuttgart, DI Wirtschaftsberatung

GmbH ∞ 70469 Stuttgart, DOMMER

Stuttgarter Fahnenfabrik GmbH

∞ 70736 Fellbach, schäfer-technic

gmbh ∞ 70806 Kornwestheim, Helix

Pflanzensysteme GmbH ∞ 71069

Sindelfingen, Schnorr GmbH ∞ 71229

Leonberg, mateco GmbH ∞ 71404

Korb, carriere & more, private Akademie

Südwest GmbH ∞ 71636 Ludwigsburg,

VFB Verein zur Förderung der

Berufsbildung e. V. ∞ 71672 Marbach

am Neckar, Me-Ti UG (haftungsbeschränkt)

∞ 71729 Erdmannhausen,

Probst GmbH ∞ 72070 Tübingen,

Universitätsstadt Tübingen ∞ 72072

Tübingen, Mey Generalbau GmbH ∞

72072 Tübingen, AVAT Automation

GmbH ∞ 72076 Tübingen, Ovesco

Endoscopy AG ∞ 72119 Ammerbuch,

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Entspannter Urlaub im Hundehotel …für Mensch und Tier

www.haus-waldeck-koch.de

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29

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Elektro Dessecker GmbH & Co. KG ∞

72119 Ammerbuch, Holzbau Flack

GmbH & Co. KG ∞ 72144 Dußlingen,

KEMMLIT-Bauelemente GmbH ∞

72160 Horb-Nordstetten, Help Tech

GmbH ∞ 72250 Freudenstadt, OEST

LUBRICANTS GmbH & Co. KG ∞ 72285

Pfalzgrafenweiler, KOCH Pac-Systeme

GmbH ∞ 72336 Balingen, Sinfiro

GmbH & Co. KG ∞ 72348 Rosenfeld,

MAFU-Group ∞ 72393

Burladingen, Labexchange

- Die Laborgerätebörse

GmbH ∞ 72406

Bisingen, Deuschle

Spindel-Service GmbH ∞

72406 Bisingen, INGELA

Ingenieurgesellschaft

für elektrotechnische

Ausrüstung mbH ∞

73240 Wendlingen am

Neckar, Kappel & Dierolf

GmbH & Co KG ∞ 73340

Amstetten, Metzgerei

Nagel ∞ 73431 Aalen,

hema electronic GmbH ∞ 73433 Aalen,

Maschinenfabrik ALFING KESSLER

GmbH ∞ 73450 Neresheim, Weisser

Spulenkörper GmbH & Co. KG ∞

73540 Heubach, Richter lighting technologies

GmbH ∞ 73614 Schorndorf

„WER HIER NOMINIERT WURDE,

HAT ALLEIN DURCH DIESE AUS-

WAHL BEREITS EINE AUSZEICH-

NUNG 1. GÜTE ERFAHREN.“

Barbara Stamm,

ehem. Präsidentin des

Bayerischen Landtages

- Schlichten, FELITEC - Fahrzeugtechnik,

die Menschen bewegt ∞ 74354

Besigheim, CNC-Bearbeitungstechnik

Nenninger GmbH & Co. KG ∞ 74354

Besigheim, Karl Köhler GmbH ∞ 74360

Ilsfeld, Soyez Stuckateur GmbH ∞

74747 Ravenstein, Schimscha GmbH

∞ 74821 Mosbach, MPDV Mikrolab

GmbH ∞ 74842 Billigheim-Allfeld,

AMMA Alfred Müller GmbH & Co. KG

∞ 74889 Sinsheim,

Haug Chemie GmbH

∞ 75045 Walzbachtal,

PREFAG Carl Rivoir

GmbH & Co.KG

∞ 76275 Ettlingen,

NetPlans GmbH ∞

76532 Baden-Baden,

IT + MEDIA Group

GmbH ∞ 76698

Ubstadt-Weiher, E.

& U. Hetzel GmbH

∞ 76698 Ubstadt-

Weiher, Michael

Koch GmbH ∞ 76698

Ubstadt-Weiher, DWA GmbH & Co.

KG ∞ 76698 Ubstadt-Weiher, Solectric

GmbH u

Fortsetzung auf Seite 32

Jurystufe 2025 erreicht!

Die Allsafe GmbH & Co. KG aus

Engen informiert seine Follower

online über den Erfolg!

© ALLSAFE GMBH & CO. KG

Regionaler geht´s nicht!

Über 100 Sorten Wurst und

Schinken aus Amstetten

Hauseigene Schlachtung

und Produktion

Regionale Lieferanten

2018 2021


28

Ab ins

Rampenlicht

460 Unternehmen erreichen

bundesweit die Jurystufe 2025

Juryliste Bayern

Von 4.208 nominierten Unternehmen im 31. Wettbewerbsjahr

„Großer Preis des Mittelstandes“ erreichen in Bayern 105

Betriebe, in Sachsen 33 Firmen und Hessen ebenso 33 Unternehmen

die zweite Wettbewerbsstufe. Preisverleihung am 13.

September in Würzburg!

63755 Alzenau, PSTproducts GmbH ∞

63820 Elsenfeld, agilimo Consulting

GmbH ∞ 80805 München, Pixida

GmbH ∞ 80807 München, AMS Marketing

Service GmbH ∞ 82140 Olching,

Laser Components Germany GmbH ∞

82362 Weilheim in Oberbayern, Bauer

Unternehmensgruppe GmbH & Co.

KG ∞ 82392 Habach, TRIGA-S GmbH,

83098 Brannenburg, Gesellschaft für

Planung, Maschinen- und Mühlenbau

Erhard Muhr mbH ∞ 83123 Amerang,

Somic Verpackungsmaschinen GmbH

& Co. KG ∞ 83410 Laufen, Hörl Kunststofftechnik

GmbH & Co. KG ∞ 83527

Haag in Oberbayern, SL Rack GmbH ∞

84030 Ergolding, Werner companies

GmbH & Co. KG ∞ 84130 Dingolfing,

TailorWine GmbH ∞ 84137 Vilsbiburg,

ANTHOLZER GmbH & Co. KG ∞ 84137

Vilsbiburg, HAMMER GmbH & Co. KG

∞ 84172 Vatersdorf, Leipfinger-Bader

GmbH ∞ 84180 Loiching, Müller + Duscher

GmbH ∞ 84387 Buch/Julbach,

Unterreiner Forstgeräte GmbH ∞

84419 Obertaufkirchen, H. Mailhammer

GmbH Spezialbaggerbetrieb ∞

84453, Mühldorf, ESD Verwaltungsund

Beteiligungsgesellschaft mbH

∞ 84489 Burghausen, Hinterschwepfinger

Projekt GmbH ∞ 84508,

Burgkirchen an der Alz, cts GmbH

∞ 84513 Töging am Inn, ViscoTec

Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH ∞

84544 Aschau am Inn, Primo GmbH

∞ 84558 Kirchweidach, Gemüsebau

Steiner GmbH & Co. KG ∞ 84561

Mehring, Holzmüller GmbH ∞ 84579

Unterneukirchen, SunnySideGruppe

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29

PT-MAGAZIN 3•4 2025

∞ 85457 Wörth/Hörlkofen, GEWO

Feinmechanik GmbH ∞ 85462 Eitting,

Wurzer Umwelt GmbH ∞ 85560

Ebersberg, Landratsamt Ebersberg

∞ 85664 Hohenlinden, Herrmann

CNC - Drehtechnik GmbH ∞ 86159

Augsburg, BMK Group GmbH & Co.

KG ∞ 86504 Merching, FORUM

MEDIA GROUP GmbH ∞ 86825 Bad

Wörishofen, Hallingers Genuss Manufaktur

GmbH ∞ 86879

Wiedergeltingen, Huber

Kunststoff & Technik

GmbH ∞ 86971 Peiting,

Hotel-Restaurant

Dragoner OHG ∞

87437 Kempten, Keslar

GmbH Energiehandel

∞87749 Hawangen,

Hans Hundegger AG

∞ 89264 Weißenhorn,

PERI Vertrieb Deutschland

GmbH & Co. KG

∞ 89312 Günzburg,

MUNK Group ∞89335

Ichenhausen, KLB Kötztal Lacke &

Beschichtungen GmbH ∞ 89347

Bubesheim-Günzburg, KÖGL GmbH

Betriebs-, Lager- und Fahrzeugeinrichtungen

∞90408 Nürnberg, proMX

AG ∞ 90409 Nürnberg, Nürnberger

„WER HIER NOMINIERT WURDE,

HAT ALLEIN DURCH DIESE AUS-

WAHL BEREITS EINE AUSZEICH-

NUNG 1. GÜTE ERFAHREN.“

Barbara Stamm,

ehem. Präsidentin des

Bayerischen Landtages

Heng, Formenbau

Kellermann GmbH

∞ 92637 Weiden in

der Oberpfalz, for

you eHealth GmbH

Wach- und Schließgesellschaft mbH

∞ 90411 Nürnberg, MR-Datentechnik

Vertriebs- und Service GmbH ∞ 90518

Altdorf bei Nürnberg, ZSI technology

GmbH ∞ 90592 Schwarzenbruck,

Rummelsberger Diakonie e.V. ∞ 90768

Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +

Co. KG ∞ 91052 Erlangen, HEITEC AG

∞ 91058 Erlangen, Evosys Laser GmbH

∞ 91058 Erlangen, Schraner Group

∞ 91567 Herrieden,

Sielaff GmbH & Co.

KG Automatenbau

Herrieden ∞ 91747

Westheim, Abel -

Wellpappe in Form

∞ 91785 Pleinfeld,

Eloona GmbH ∞

92353 Postbauer-

∞92648 Vohenstrauß,

PSZ electronic GmbH ∞ 92665

Altenstadt an der Waldnaab, puzzleYOU

GmbH ∞ 93053 Regensburg,

Jepsen Betriebs GmbH & Co. KG u

Fortsetzung auf Seite 32

Jurystufe 2025 erreicht!

Alexander Hartl, stellv. Geschäftsführer

der Penzkofer Bau GmbH,

freut sich über die Urkunde

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Telefon 08583/96040 · Telefax 08583/960413

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28

Ab ins

Rampenlicht

460 Unternehmen erreichen

bundesweit die Jurystufe 2025

Juryliste Nordrhein-Westfalen

Von 4.208 nominierten Unternehmen im 31. Wettbewerbsjahr „Großer Preis

des Mittelstandes“ erreichen in Nordrhein-Westfalen 52 Betriebe, in Schleswig-Holstein/Hamburg

3 Firmen sowie aus Berlin/Brandenburg 21 Unternehmen

die zweite Wettbewerbsstufe. In Mecklenburg-Vorpommern erreichen 9

Betriebe, in Sachsen-Anhalt 18 Firmen und in Thüringen 13 Firmen die Jurystufe.

Preisverleihung am 13.09. in Würzburg und am 27.09. in Düsseldorf!

32107 Bad Salzuflen, EKT GmbH &

Co. KG ∞ 32676 Lügde, Schwering &

Hasse Elektrodraht GmbH ∞ 33154

Salzkotten, Ulrich Rotte Anlagenbau

und Fördertechnik GmbH ∞ 33175

Bad Lippspringe, reisewitz GmbH

& Co KG ∞ 33602 Bielefeld, bluecue

consulting GmbH & Co. KG ∞ 34431

Marsberg, FOSCH GmbH ∞ 40237

Düsseldorf, Bergers Partner StB

WP PartG mbB ∞ 40545 Düsseldorf,

Schlieter & friends Event GmbH & Co.

KG ∞ 40595 Düsseldorf, A. u. K. Müller

GmbH & Co. KG ∞ 40670 Meerbusch,

ORAYLIS GmbH ∞ 41516 Grevenbroich,

Corevas GmbH & Co.KG ∞ 41564

Kaarst, AES motomation GmbH ∞

42349 Wuppertal, Heinz Berger

Maschinenfabrik GmbH & Co. KG

∞ 42551 Velbert, Sparkasse Hilden-

Ratingen-Velbert ∞ 44227 Dortmund,

Green IT Das Systemhaus GmbH ∞

45659 Recklinghausen, A&K - Die

frische Küche ∞ 45711 Datteln, Langkamp

GmbH ∞ 45721 Haltern am See,

KSK Kuhlmann - System - Kühltechnik

GmbH ∞ 45721 Haltern am See, PuG

Pflege- & Gesundheitsteam GmbH

∞ 45770 Marl, RV Management

GmbH ∞ 46325 Borken, Apotheke

am Borkener Klinikum ∞ 46342

Velen, VS-Automatisierung GmbH ∞

46342 Velen, wohnbehagen GmbH

& Co. KG ∞ 46348 Raesfeld, Funke

MEDICAL GmbH ∞ 46359 Heiden,

Brüninghoff GmbH & Co. KG ∞ 46535

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Entspannter Urlaub im Hundehotel …für Mensch und Tier

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29

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Dinslaken, Stefan Mayer Instruments

GmbH & Co. KG ∞ 48341 Altenberge,

Jüke Systemtechnik GmbH ∞ 48599

„WER HIER NOMINIERT WURDE,

HAT ALLEIN DURCH DIESE AUS-

WAHL BEREITS EINE AUSZEICH-

NUNG 1. GÜTE ERFAHREN.“

Barbara Stamm,

ehem. Präsidentin des

Bayerischen Landtages

Gronau-Epe, Anton

Hörmann GmbH ∞

48599 Gronau-Epe,

hyCLEANER GmbH &

Co. KG ∞ 48599 Gronau,

Kleining GmbH & Co. KG

∞ 48619 Heek, Betonwerk

Büscher GmbH &

Co. KG ∞ 48683 Ahaus,

Christoph Böcker - Böcker

Gesunde Schuhe

∞ 48683 Ahaus, Hoge

& Berghaus Steuerberatungsgesellschaft

mbH & Co. KG ∞ 48683

Ahaus, ISO-TECH Kunststoff GmbH ∞

48683 Ahaus, Solid.Modulbau GmbH

∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH ∞

48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703

Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher

GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,

Tenbrink ∞ 51399 Burscheid, Maschinenfabrik

Günter Schormann GmbH

∞ 51789 Lindlar, ONI-Wärmetrafo

GmbH ∞ 52249 Eschweiler, Trailer

Dynamics GmbH ∞ 53175 Bonn,

VÖB-Service GmbH ∞ 53757 Sankt

Augustin, Dental-Studio Sankt Augustin

GmbH ∞ 53913 Swisttal, Hündgen

Entsorgungs-GmbH & Co. KG ∞

59387 Ascheberg, Othmerding Maschinenbau

GmbH

& Co. KG ∞ 59494

Soest, Ingenieurgesellschaft

Patzke

GmbH ∞ 59581 Warstein,

Kombiplan

GmbH & Co. KG ∞

59821 Arnsberg-

Obereimer, GEBRO

HERWIG Haustechnik

GmbH ∞ 59929

Brilon-Madfeld,

VOSS Die Blechprofis

GmbH ∞ 59955

Winterberg, Hotel

OVERSUM Winterberg ∞ 59964 Medebach,

Holzbau Becker & Sohn GmbH

(Becker 360) •

Juryliste Schleswig-Holstein

und Hamburg

21509 Glinde (Kreis Stormarn),

Schmelzer Hörsysteme GmbH ∞

24113 Kiel, BUYOND GmbH ∞ 25348

Glückstadt, CM Technologies GmbH •

Fortsetzung auf Seite 32

Jurystufe 2025 erreicht!

Voss Die Blechprofis GmbH aus Brilon.

v.l.n.r. Marlies Staudt, Servicestelle

Oskar-Patzelt-Stiftung mit Johannes

und Petra Kleine, Geschäftsführer

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30

Die Besten der

Besten

Premier

01097 Dresden, AugustusTours

GmbH & Co. KG ∞ 01809 Heidenau,

FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG ∞

01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH ∞ 03051

Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team

Zimmermann GmbH ∞ 03205 Calau,

caleg Schrank und Gehäusebau GmbH

∞ 03238 Massen, Mathias Mende

e.K. ∞ 04741 Roßwein, Gemeinhardt

Service GmbH ∞ 04849 Bad Düben,

Heinz Kühne GmbH & Co. KG ∞ 04938

Uebigau-Wahrenbrück, uesa GmbH ∞

04938 Uebigau-Wahrenbrück, EFEN

GmbH ∞ 06120 Halle (Saale), ECH

Elektrochemie Halle GmbH ∞ 06295

Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH

∞ 06780 Zörbig / Salzfurtkapelle,

Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb

Salzfurtkapelle ∞ 07338

Leutenberg, CTP GmbH Bluechemgroup

∞ 07619 Schkölen / Hainchen,

Nestro Lufttechnik GmbH ∞ 07646

Stadtroda, H & E Bohrtechnik GmbH ∞

07751 Großlöbichau, VACOM Vakuum

Komponenten & Messtechnik GmbH

∞ 07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞

07937 Zeulenroda-Triebes, SERIMED

GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau,

TIP-TOP Dienstleistungen GmbH

∞ 09244 Lichtenau bei Chemnitz,

Container Vermietung und Verkauf

Menzl GmbH ∞ 17348 Woldegk, LBG

Rehberg mbH ∞ 21337 Lüneburg,

Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.

KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint

GmbH ∞ 27639 Wurster Nordseeküste,

Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm

Wähler GmbH & Co. KG ∞ 27777 Ganderkesee,

Garten- & Landschaftsbau

Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,

HERMES Systeme GmbH

∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung

GbR ∞ 31008 Elze, Albert Fischer

GmbH ∞ 31135 Hildesheim, Gebrüder

Heyl Analysentechnik GmbH & Co.

KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal

GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe

Einrichtungen ∞ 32107 Bad Salzuflen,

EKT GmbH & Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,

sera GmbH ∞ 35066 Frankenberg,

FingerHaus GmbH ∞ 35260

Stadtallendorf, elektroplan-schneider

| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

Anlagen GmbH ∞ 35274

Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik

J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞ 35423

Lich, Network Concept GmbH ∞ 35435

Wettenberg, GROSS GmbH ∞ 36124

Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341

Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 37441

Bad Sachsa, Oelkers Hotel Betriebs

GmbH | Hotel Romantischer Winkel ∞

39120 Magdeburg, Antennenbau

Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218

Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH

& Co. KG ∞ 39326 Colbitz, Humanas

Pflege GmbH & Co. KG ∞ 48619 Heek,

Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG

∞ 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff

GmbH ∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH

∞ 48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703

Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher

GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,

Tenbrink ∞ 49406 Eydelstedt, ANEDO

GmbH ∞ 49429 Visbek, Holzmühle

Westerkamp GmbH ∞ 51789 Lindlar,

ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ 56070 Kob-

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schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall

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zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe Typ 4G / 4GV


31

102 Kandidaten erreichen die Jurystufe

für die bundesweiten Sonderpreise.

Verleihung am 18. Oktober zum Bundesball!

91 ringen um einen bundesweit ausgelobten Sonderpreis 2025. Zusätzlich

6 Kommunen um den Sonderpreis „Premier-Kommune“, 3 Banken um die Würdigung

„Premier-Bank“ sowie 2 Unternehmer um den Sonderpreis „Lebenswerk“.

GmbH ∞ 86159 Augsburg, BMK Group

GmbH & Co. KG ∞ 88271 Wilhelmsdorf,

Zimmerei Berthold Ott GmbH

∞ 89312 Günzburg, MUNK Group ∞

90409 Nürnberg, Nürnberger Wachund

Schließgesellschaft mbH ∞ 90768

Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +

Co. KG ∞ 93488 Schönthal, Max Heimerl

Bau GmbH ∞ 94089 Neureichenau,

1. Bier und Wohlfühlhotel Gut

Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 97688

Bad Kissingen, LABOKLIN GmbH &

Co.KG ∞ 97789 Oberleichtersbach,

Hanse Haus GmbH •

Lebenswerk

PT-MAGAZIN 3•4 2025

lenz, DORNBACH GmbH ∞ 56170 Bendorf,

Baldus Medizintechnik GmbH

∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH

∞ 56271 Mündersbach, EWM GmbH

∞ 56579 Rengsdorf, monte mare Betriebs

GmbH ∞ 56651 Niederzissen,

AKRO-PLASTIC GmbH ∞

56651 Niederzissen, Dr.

Eckel Animal Nutrition

GmbH & Co. KG ∞ 56651

Niederzissen, Reinhard

Koll GmbH ∞ 56727

Mayen, Projekt 3 gGmbH

∞ 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft

Patzke GmbH

∞ 64711 Michelstadt, Hotz

Kommunikations- und Datenservice

GmbH ∞ 66482

Zweibrücken, EDEKA Ernst

∞ 67065 Ludwigshafen,

KÜBLER GmbH - Energiesparende

Hallenheizungen ∞ 67661 Kaiserslautern,

ALZURA AG ∞ 68229 Mannheim,

Lieblang Dienstleistungsgruppe Management

GmbH ∞ 69242 Rettigheim,

Innotech Marketing & Konfektion

Rot GmbH ∞ 72072 Tübingen, AVAT

Automation GmbH ∞ 72076 Tübingen,

Ovesco Endoscopy AG ∞ 72144 Dußlingen,

KEMMLIT-Bauelemente GmbH

∞ 72250 Freudenstadt, OEST LUBRI-

CANTS GmbH &

Co. KG ∞ 73340

„DER VON DER OSKAR-PATZELT-

STIFTUNG VERGEBENE ‚GROSSE

PREIS DES MITTELSTANDES‘ IST

DEUTSCHLANDWEIT DIE BEGEHR-

TESTE WIRTSCHAFTSAUSZEICH-

NUNG.“

DIE WELT

Amstetten,

Metzgerei Nagel

∞ 74747 Ravenstein,

Schimscha

GmbH ∞ 74821

Mosbach,

MPDV Mikrolab

GmbH ∞ 76698

Ubstadt-Weiher,

Michael Koch

GmbH ∞ 79793

Wutöschingen,

Schilling Engineering GmbH ∞ 80805

München, Pixida GmbH ∞ 84513

Töging am Inn, ViscoTec Pumpen- u.

Dosiertechnik GmbH ∞ 85457 Wörth/

Hörlkofen, GEWO Feinmechanik

01774 Klingenberg, Dr. Butze GmbH

& Co. KG ∞ 09120 Chemnitz, richter &

heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH •

Premier-Kommune

06217 Merseburg, Saalekreis ∞ 56068

Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft

am Mittelrhein mbH

∞ 85560 Ebersberg, Landratsamt

Ebersberg ∞ 96047 Bamberg, Stadt

Bamberg - Wirtschaftsförderung ∞

96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung

Landkreis Bamberg ∞ 97688 Bad

Kissingen, Landkreis Bad Kissingen •

Premier-Bank

56068 Koblenz, VR Bank RheinAhrEifel

eG ∞ 56727 Mayen, Kreissparkasse

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30

Die Besten der

Besten

Premier

01097 Dresden, AugustusTours

GmbH & Co. KG ∞ 01809 Heidenau,

FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG ∞

01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH ∞ 03051

Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team

Zimmermann GmbH ∞ 03205 Calau,

caleg Schrank und Gehäusebau GmbH

∞ 03238 Massen, Mathias Mende

e.K. ∞ 04741 Roßwein, Gemeinhardt

Service GmbH ∞ 04849 Bad Düben,

Heinz Kühne GmbH & Co. KG ∞ 04938

Uebigau-Wahrenbrück, uesa GmbH ∞

04938 Uebigau-Wahrenbrück, EFEN

GmbH ∞ 06120 Halle (Saale), ECH

Elektrochemie Halle GmbH ∞ 06295

Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH

∞ 06780 Zörbig / Salzfurtkapelle,

Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb

Salzfurtkapelle ∞ 07338

Leutenberg, CTP GmbH Bluechemgroup

∞ 07619 Schkölen / Hainchen,

Nestro Lufttechnik GmbH ∞ 07646

Stadtroda, H & E Bohrtechnik GmbH ∞

07751 Großlöbichau, VACOM Vakuum

Komponenten & Messtechnik GmbH

∞ 07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞

07937 Zeulenroda-Triebes, SERIMED

GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau,

TIP-TOP Dienstleistungen GmbH

∞ 09244 Lichtenau bei Chemnitz,

Container Vermietung und Verkauf

Menzl GmbH ∞ 17348 Woldegk, LBG

Rehberg mbH ∞ 21337 Lüneburg,

Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.

KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint

GmbH ∞ 27639 Wurster Nordseeküste,

Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm

Wähler GmbH & Co. KG ∞ 27777 Ganderkesee,

Garten- & Landschaftsbau

Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,

HERMES Systeme GmbH

∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung

GbR ∞ 31008 Elze, Albert Fischer

GmbH ∞ 31135 Hildesheim, Gebrüder

Heyl Analysentechnik GmbH & Co.

KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal

GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe

Einrichtungen ∞ 32107 Bad Salzuflen,

EKT GmbH & Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,

sera GmbH ∞ 35066 Frankenberg,

FingerHaus GmbH ∞ 35260

Stadtallendorf, elektroplan-schneider

| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

Anlagen GmbH ∞ 35274

Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik

J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞ 35423

Lich, Network Concept GmbH ∞ 35435

Wettenberg, GROSS GmbH ∞ 36124

Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341

Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 37441

Bad Sachsa, Oelkers Hotel Betriebs

GmbH | Hotel Romantischer Winkel ∞

39120 Magdeburg, Antennenbau

Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218

Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH

& Co. KG ∞ 39326 Colbitz, Humanas

Pflege GmbH & Co. KG ∞ 48619 Heek,

Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG

∞ 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff

GmbH ∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH

∞ 48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703

Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher

GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,

Tenbrink ∞ 49406 Eydelstedt, ANEDO

GmbH ∞ 49429 Visbek, Holzmühle

Westerkamp GmbH ∞ 51789 Lindlar,

ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ 56070 Kob-

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Wir sind:

• Produzent von individuellen Verpackungslösungen

sowie Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe

www.richter-hess.de Shop: www.shop.richter-hess.de

info@richter-hess.de +49 371 27184 0

Wir bieten:

• ein breites Spektrum an unterschiedlichen

Behältern aus Kunststoffen, Blech oder

Glas für Industrie- und Gefahrengüter

• ein reichhaltiges Lagerprogramm zur

schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall

• eine eigene BAM-zertifizierte Prüfstelle

zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe Typ 4G / 4GV


31

102 Kandidaten erreichen die Jurystufe

für die bundesweiten Sonderpreise.

Verleihung am 18. Oktober zum Bundesball!

91 ringen um einen bundesweit ausgelobten Sonderpreis 2025. Zusätzlich

6 Kommunen um den Sonderpreis „Premier-Kommune“, 3 Banken um die Würdigung

„Premier-Bank“ sowie 2 Unternehmer um den Sonderpreis „Lebenswerk“.

GmbH ∞ 86159 Augsburg, BMK Group

GmbH & Co. KG ∞ 88271 Wilhelmsdorf,

Zimmerei Berthold Ott GmbH

∞ 89312 Günzburg, MUNK Group ∞

90409 Nürnberg, Nürnberger Wachund

Schließgesellschaft mbH ∞ 90768

Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +

Co. KG ∞ 93488 Schönthal, Max Heimerl

Bau GmbH ∞ 94089 Neureichenau,

1. Bier und Wohlfühlhotel Gut

Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 97688

Bad Kissingen, LABOKLIN GmbH &

Co.KG ∞ 97789 Oberleichtersbach,

Hanse Haus GmbH •

Lebenswerk

PT-MAGAZIN 3•4 2025

lenz, DORNBACH GmbH ∞ 56170 Bendorf,

Baldus Medizintechnik GmbH

∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH

∞ 56271 Mündersbach, EWM GmbH

∞ 56579 Rengsdorf, monte mare Betriebs

GmbH ∞ 56651 Niederzissen,

AKRO-PLASTIC GmbH ∞

56651 Niederzissen, Dr.

Eckel Animal Nutrition

GmbH & Co. KG ∞ 56651

Niederzissen, Reinhard

Koll GmbH ∞ 56727

Mayen, Projekt 3 gGmbH

∞ 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft

Patzke GmbH

∞ 64711 Michelstadt, Hotz

Kommunikations- und Datenservice

GmbH ∞ 66482

Zweibrücken, EDEKA Ernst

∞ 67065 Ludwigshafen,

KÜBLER GmbH - Energiesparende

Hallenheizungen ∞ 67661 Kaiserslautern,

ALZURA AG ∞ 68229 Mannheim,

Lieblang Dienstleistungsgruppe Management

GmbH ∞ 69242 Rettigheim,

Innotech Marketing & Konfektion

Rot GmbH ∞ 72072 Tübingen, AVAT

Automation GmbH ∞ 72076 Tübingen,

Ovesco Endoscopy AG ∞ 72144 Dußlingen,

KEMMLIT-Bauelemente GmbH

∞ 72250 Freudenstadt, OEST LUBRI-

CANTS GmbH &

Co. KG ∞ 73340

„DER VON DER OSKAR-PATZELT-

STIFTUNG VERGEBENE ‚GROSSE

PREIS DES MITTELSTANDES‘ IST

DEUTSCHLANDWEIT DIE BEGEHR-

TESTE WIRTSCHAFTSAUSZEICH-

NUNG.“

DIE WELT

Amstetten,

Metzgerei Nagel

∞ 74747 Ravenstein,

Schimscha

GmbH ∞ 74821

Mosbach,

MPDV Mikrolab

GmbH ∞ 76698

Ubstadt-Weiher,

Michael Koch

GmbH ∞ 79793

Wutöschingen,

Schilling Engineering GmbH ∞ 80805

München, Pixida GmbH ∞ 84513

Töging am Inn, ViscoTec Pumpen- u.

Dosiertechnik GmbH ∞ 85457 Wörth/

Hörlkofen, GEWO Feinmechanik

01774 Klingenberg, Dr. Butze GmbH

& Co. KG ∞ 09120 Chemnitz, richter &

heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH •

Premier-Kommune

06217 Merseburg, Saalekreis ∞ 56068

Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft

am Mittelrhein mbH

∞ 85560 Ebersberg, Landratsamt

Ebersberg ∞ 96047 Bamberg, Stadt

Bamberg - Wirtschaftsförderung ∞

96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung

Landkreis Bamberg ∞ 97688 Bad

Kissingen, Landkreis Bad Kissingen •

Premier-Bank

56068 Koblenz, VR Bank RheinAhrEifel

eG ∞ 56727 Mayen, Kreissparkasse

Mayen ∞ 97688 Bad Kissingen, Sparkasse

Bad Kissingen •

SIE KÜMMERN SICH

UM NICHTS.

WIR UM DEN REST.

EIN MEY. EIN WORT.

Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen

meygeneralbau.de


30

Die Besten der

Besten

Premier

01097 Dresden, AugustusTours

GmbH & Co. KG ∞ 01809 Heidenau,

FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG ∞

01900 Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH ∞ 03051

Cottbus, Orthopädie- und Reha- Team

Zimmermann GmbH ∞ 03205 Calau,

caleg Schrank und Gehäusebau GmbH

∞ 03238 Massen, Mathias Mende

e.K. ∞ 04741 Roßwein, Gemeinhardt

Service GmbH ∞ 04849 Bad Düben,

Heinz Kühne GmbH & Co. KG ∞ 04938

Uebigau-Wahrenbrück, uesa GmbH ∞

04938 Uebigau-Wahrenbrück, EFEN

GmbH ∞ 06120 Halle (Saale), ECH

Elektrochemie Halle GmbH ∞ 06295

Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH

∞ 06780 Zörbig / Salzfurtkapelle,

Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb

Salzfurtkapelle ∞ 07338

Leutenberg, CTP GmbH Bluechemgroup

∞ 07619 Schkölen / Hainchen,

Nestro Lufttechnik GmbH ∞ 07646

Stadtroda, H & E Bohrtechnik GmbH ∞

07751 Großlöbichau, VACOM Vakuum

Komponenten & Messtechnik GmbH

∞ 07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞

07937 Zeulenroda-Triebes, SERIMED

GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau,

TIP-TOP Dienstleistungen GmbH

∞ 09244 Lichtenau bei Chemnitz,

Container Vermietung und Verkauf

Menzl GmbH ∞ 17348 Woldegk, LBG

Rehberg mbH ∞ 21337 Lüneburg,

Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.

KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint

GmbH ∞ 27639 Wurster Nordseeküste,

Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm

Wähler GmbH & Co. KG ∞ 27777 Ganderkesee,

Garten- & Landschaftsbau

Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,

HERMES Systeme GmbH

∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung

GbR ∞ 31008 Elze, Albert Fischer

GmbH ∞ 31135 Hildesheim, Gebrüder

Heyl Analysentechnik GmbH & Co.

KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal

GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe

Einrichtungen ∞ 32107 Bad Salzuflen,

EKT GmbH & Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,

sera GmbH ∞ 35066 Frankenberg,

FingerHaus GmbH ∞ 35260

Stadtallendorf, elektroplan-schneider

| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

Anlagen GmbH ∞ 35274

Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik

J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞ 35423

Lich, Network Concept GmbH ∞ 35435

Wettenberg, GROSS GmbH ∞ 36124

Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341

Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 37441

Bad Sachsa, Oelkers Hotel Betriebs

GmbH | Hotel Romantischer Winkel ∞

39120 Magdeburg, Antennenbau

Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218

Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH

& Co. KG ∞ 39326 Colbitz, Humanas

Pflege GmbH & Co. KG ∞ 48619 Heek,

Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG

∞ 48683 Ahaus, ISO-TECH Kunststoff

GmbH ∞ 48691 Vreden, BETEBE GmbH

∞ 48691 Vreden, epcan GmbH ∞ 48703

Stadtlohn, Heitkamp & Hülscher

GmbH & Co. KG ∞ 48703 Stadtlohn,

Tenbrink ∞ 49406 Eydelstedt, ANEDO

GmbH ∞ 49429 Visbek, Holzmühle

Westerkamp GmbH ∞ 51789 Lindlar,

ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ 56070 Kob-

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Wir sind:

• Produzent von individuellen Verpackungslösungen

sowie Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe

www.richter-hess.de Shop: www.shop.richter-hess.de

info@richter-hess.de +49 371 27184 0

Wir bieten:

• ein breites Spektrum an unterschiedlichen

Behältern aus Kunststoffen, Blech oder

Glas für Industrie- und Gefahrengüter

• ein reichhaltiges Lagerprogramm zur

schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall

• eine eigene BAM-zertifizierte Prüfstelle

zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe Typ 4G / 4GV


31

102 Kandidaten erreichen die Jurystufe

für die bundesweiten Sonderpreise.

Verleihung am 18. Oktober zum Bundesball!

91 ringen um einen bundesweit ausgelobten Sonderpreis 2025. Zusätzlich

6 Kommunen um den Sonderpreis „Premier-Kommune“, 3 Banken um die Würdigung

„Premier-Bank“ sowie 2 Unternehmer um den Sonderpreis „Lebenswerk“.

GmbH ∞ 86159 Augsburg, BMK Group

GmbH & Co. KG ∞ 88271 Wilhelmsdorf,

Zimmerei Berthold Ott GmbH

∞ 89312 Günzburg, MUNK Group ∞

90409 Nürnberg, Nürnberger Wachund

Schließgesellschaft mbH ∞ 90768

Fürth, BRUDER Spielwaren GmbH +

Co. KG ∞ 93488 Schönthal, Max Heimerl

Bau GmbH ∞ 94089 Neureichenau,

1. Bier und Wohlfühlhotel Gut

Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 97688

Bad Kissingen, LABOKLIN GmbH &

Co.KG ∞ 97789 Oberleichtersbach,

Hanse Haus GmbH •

Lebenswerk

PT-MAGAZIN 3•4 2025

lenz, DORNBACH GmbH ∞ 56170 Bendorf,

Baldus Medizintechnik GmbH

∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM GmbH

∞ 56271 Mündersbach, EWM GmbH

∞ 56579 Rengsdorf, monte mare Betriebs

GmbH ∞ 56651 Niederzissen,

AKRO-PLASTIC GmbH ∞

56651 Niederzissen, Dr.

Eckel Animal Nutrition

GmbH & Co. KG ∞ 56651

Niederzissen, Reinhard

Koll GmbH ∞ 56727

Mayen, Projekt 3 gGmbH

∞ 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft

Patzke GmbH

∞ 64711 Michelstadt, Hotz

Kommunikations- und Datenservice

GmbH ∞ 66482

Zweibrücken, EDEKA Ernst

∞ 67065 Ludwigshafen,

KÜBLER GmbH - Energiesparende

Hallenheizungen ∞ 67661 Kaiserslautern,

ALZURA AG ∞ 68229 Mannheim,

Lieblang Dienstleistungsgruppe Management

GmbH ∞ 69242 Rettigheim,

Innotech Marketing & Konfektion

Rot GmbH ∞ 72072 Tübingen, AVAT

Automation GmbH ∞ 72076 Tübingen,

Ovesco Endoscopy AG ∞ 72144 Dußlingen,

KEMMLIT-Bauelemente GmbH

∞ 72250 Freudenstadt, OEST LUBRI-

CANTS GmbH &

Co. KG ∞ 73340

„DER VON DER OSKAR-PATZELT-

STIFTUNG VERGEBENE ‚GROSSE

PREIS DES MITTELSTANDES‘ IST

DEUTSCHLANDWEIT DIE BEGEHR-

TESTE WIRTSCHAFTSAUSZEICH-

NUNG.“

DIE WELT

Amstetten,

Metzgerei Nagel

∞ 74747 Ravenstein,

Schimscha

GmbH ∞ 74821

Mosbach,

MPDV Mikrolab

GmbH ∞ 76698

Ubstadt-Weiher,

Michael Koch

GmbH ∞ 79793

Wutöschingen,

Schilling Engineering GmbH ∞ 80805

München, Pixida GmbH ∞ 84513

Töging am Inn, ViscoTec Pumpen- u.

Dosiertechnik GmbH ∞ 85457 Wörth/

Hörlkofen, GEWO Feinmechanik

01774 Klingenberg, Dr. Butze GmbH

& Co. KG ∞ 09120 Chemnitz, richter &

heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH •

Premier-Kommune

06217 Merseburg, Saalekreis ∞ 56068

Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft

am Mittelrhein mbH

∞ 85560 Ebersberg, Landratsamt

Ebersberg ∞ 96047 Bamberg, Stadt

Bamberg - Wirtschaftsförderung ∞

96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung

Landkreis Bamberg ∞ 97688 Bad

Kissingen, Landkreis Bad Kissingen •

Premier-Bank

56068 Koblenz, VR Bank RheinAhrEifel

eG ∞ 56727 Mayen, Kreissparkasse

Mayen ∞ 97688 Bad Kissingen, Sparkasse

Bad Kissingen •

SIE KÜMMERN SICH

UM NICHTS.

WIR UM DEN REST.

EIN MEY. EIN WORT.

Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen

meygeneralbau.de


32

Juryliste Rheinland-Pfalz und Saarland

78224 Singen, Kumpf & Arnold GmbH

∞ 78234 Engen, allsafe GmbH & Co.

KG ∞ 78315 Radolfzell, Dr. Walser

Dental GmbH ∞ 78713 Schramberg/

Waldmössingen, Glatthaar Keller

GmbH & Co. KG ∞ 79288 Gottenheim,

AHP Merkle GmbH ∞ 79395

Neuenburg, Bidirex GmbH ∞ 79695

Wieden, SensoPart Industriesensorik

GmbH ∞ 79761 Waldshut-Tiengen,

FAB Fördertechnik und Anlagenbau

GmbH ∞ 79793 Wutöschingen,

Schilling Engineering GmbH ∞ 79871

Eisenbach, August Weckermann KG

∞ 88069 Tettnang, wenglor sensoric

gmbh ∞ 88090 Immenstaad am Bodensee,

ASL Bodensee - Ihr Partner

für haushaltnahe Dienstleistungen ∞

88271 Wilhelmsdorf, Zimmerei Berthold

Ott GmbH ∞ 88299 Leutkirch,

Brauerei Clemens Härle ∞ 88709

Meersburg, Holzbau Schmäh ∞ 89584

Ehingen, Hotel Adler - Paulas Alb

(Steudle Operations GmbH) ∞ 97877

Wertheim, WEETECH GmbH ∞ 97944

Boxberg, Systemair GmbH ∞ 97990

Weikersheim, Hieber Installationen

und Handel AG •

53424 Remagen, PIRMIN JUNG

Deutschland GmbH ∞ 54293 Trier,

Triwo AG ∞ 54492 Erden/Mosel, Berg

Dach und Schiefer ∞ 54498 Piesport,

Metzgerei & Imbiss Bösen ∞ 54634

Bitburg, Landfleischrei Schmitz GbR

∞ 55120 Mainz, Metzgerei Peter Walz

∞ 55232 Alzey, Alzeyer Kaffeehaus

∞ 55450 Langenlonsheim, EMBE-

KA Technologies GmbH ∞ 55494

Rheinböllen, CAQ AG Factory Systems

∞ 55545 Bad Kreuznach, Romfil GmbH

∞ 55776 Frauenberg, Herbert Stephan

KG ∞ 56068 Koblenz, Kreisverwaltung

Mayen-Koblenz ∞ 56068 Koblenz,

VR Bank RheinAhrEifel eG ∞ 56068

Koblenz, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft

am Mittelrhein mbH ∞

56070 Koblenz, DORNBACH GmbH ∞

56070 Koblenz, Profi Parts Fahrzeugteile

Großhandelsges. mbH ∞ 56170

Bendorf, Baldus Medizintechnik

GmbH ∞ 56170 Bendorf, AKOTHERM

GmbH ∞ 56203 Höhr-Grenzhausen,

Steuler Holding GmbH ∞ 56271 Mündersbach,

EWM GmbH ∞ 56368 Katzenelnbogen,

Rabb IT Solutions GmbH

∞ 56566 Neuwied, PEA Pharma- und

Elektrotechnik Anlagenbau GmbH

∞ 56579 Rengsdorf, monte mare

Betriebs GmbH ∞ 56626 Andernach,

Hilger, Neumann & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

∞ 56651

Niederzissen, AKRO-PLASTIC GmbH ∞

56651 Niederzissen, Dr. Eckel Animal

Nutrition GmbH & Co. KG ∞ 56651

Niederzissen, Reinhard Koll GmbH ∞

56727 Mayen, Dr. Schlags Apotheke ∞

56727 Mayen, Kreissparkasse Mayen

∞ 56727 Mayen, Projekt 3 gGmbH

∞ 56727 Mayen, Valea Gesundheit

GmbH ∞ 56736 Kottenheim, Alexander

Drefs Steuerberatungsgesellschaft

mbH & Co. KG ∞ 56743 Thür,

Buhr Verankerungstechnik GmbH &

Co. KG ∞ 56746 Kempenich, Wolfcraft

GmbH ∞ 56814 Landkern, Metzgerei

Wiersch ∞ 57612 Ingelbach-Bahnhof,

Karl Georg GmbH ∞ 66117 Saarbrücken,

Previsionz GmbH ∞ 66121

Saarbrücken, Schwamm & Cie mbH

∞ 66123 Saarbrücken, Eyeled GmbH

∞ 66125 Saarbrücken, Stahl- und

Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co.

KG ∞ 66333 Völklingen, J. Kukor Brunnenbau

GmbH ∞ 66482 Zweibrücken,

EDEKA Ernst ∞ 66620 Nonnweiler, B&F

Mietservice GmbH ∞ 66663 Merzig,

terraplastik Spritzgusstechnik GmbH

∞ 66663 Merzig, kohlpharma GmbH ∞

66663 Merzig, Ronellenfitsch GmbH &

Co. KG ∞ 66822 Lebach, 3 Plus Solutions

GmbH & Co. KG ∞ 66954 Pirmasens,

Agrodorf GmbH ∞ 67059 Ludwigshafen,

ITech Progress GmbH ∞

67065 Ludwigshafen, KÜBLER GmbH

- Energiesparende Hallenheizungen

∞ 67346 Speyer, CibusCell Technology

PT-MAGAZIN 3•4 2025

mwi.one

Erfolg seit

Generationen.

Mit Systemhygiene am

Standort Heimat.

DR. BUTZE GmbH & Co. KG

Fachgroßhandel für

Sauberkeit & Hygiene

Am Rittergut 6

01774 Klingenberg

Tel. (035202) 5105-0

www.butze.de


33

PT-MAGAZIN 3•4 2025

GmbH ∞ 67435 Neustadt an der Weinstraße,

Solar-Info-Zentrum SIZ GmbH

∞ 67661 Kaiserslautern, ALZURA AG ∞

67663 Kaiserslautern, Xiton Photonics

GmbH ∞ 76726 Germersheim, G.

Peter Reber Möbel-Logistik GmbH •

Juryliste Niedersachsen und Bremen

21335 Lüneburg, ETL Bittrich &

Kollegen GmbH ∞ 21337 Lüneburg,

Kuhlmann Leitungsbau GmbH & Co.

KG ∞ 21337 Lüneburg, Securepoint

GmbH ∞ 26345 Bockhorn/Petersgroden,

Carstengerdes Modellbau &

Zerspanung GmbH ∞ 26725 Emden,

Ems Ports Agency and Stevedoring

Beteiligungs GmbH & Co. KG ∞ 27442

Kuhstedt / Gnarrenburg, Holz- und

Fachwerkbau GmbH ∞ 27472 Cuxhaven,

TKP Tutas, Kruse & Partner Steuerberatungsgesellschaft

mbB ∞ 27476

Cuxhaven-Duhnen, Strandhotel

Duhnen | Aparthotel Kamp ∞ 27476

Cuxhaven, Berger Touristik e.K. - Inh.

Verena Berger ∞ 27570 Bremerhaven,

CONLED Lichtcontracting GmbH ∞

27572 Bremerhaven, H. Genuttis Sanitär-

und Heizungstechnik GmbH ∞

27607 Geestland, MT Holding GmbH

∞ 27639 Wurster Nordseeküste, Seier

Holding GmbH & Co. KG ∞ 27639

Wurster Nordseeküste, Tief- und

Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler

GmbH & Co. KG ∞ 27726 Worpswede,

BLITZ BLANKen e.K. ∞ 27777 Ganderkesee,

Garten- & Landschaftsbau

Kreye GmbH & Co. KG ∞ 27793 Wildeshausen,

HERMES Systeme GmbH

∞ 28832 Achim, ehrhorn Vermessung

GbR ∞ 28832 Achim, SoLight - Marks,

Borcherdt Veranstaltungstechnik

GbR ∞ 28865 Lilienthal, john becker

ingenieure GmbH & Co. KG ∞ 29565

Wriedel, HYBRO Saatzucht GmbH &

Co.KG Station Wulsode ∞ 31008 Elze,

Albert Fischer GmbH ∞ 31135 Hildesheim,

Gebrüder Heyl Analysentechnik

GmbH & Co. KG ∞ 31137 Hildesheim,

Willi Hennies Recycling GmbH & Co.

KG ∞ 31195 Lamspringe, Lammetal

GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe

Einrichtungen ∞ 37079 Göttingen, IGR

Institut für Glas- und Rohstofftechnologie

GmbH ∞ 37441 Bad Sachsa,

Oelkers Hotel Betriebs GmbH |

Hotel Romantischer Winkel ∞ 37603

Holzminden, Otto Künnecke GmbH

∞ 38112 Braunschweig, Achterkerke

GmbH ∞ 38116 Braunschweig, Frachtrasch

international GmbH & Co. KG

∞ 38268 Lengede, Dachdeckerei-Zimmerei

Meier GmbH & Co. KG ∞ 49090

Osnabrück, coffee perfect GmbH ∞

49406 Eydelstedt, ANEDO GmbH ∞

49429 Visbek, Holzmühle Westerkamp

GmbH ∞ 49584 Fürstenau, J. B.

Haverkamp Elektro- und Montagebau

GmbH ∞ 49586 Neuenkirchen, Böwer

GmbH ∞ 49610 Quakenbrück, PFAU-

Tec GmbH ∞ 49733 Haren (Ems),

Autohaus Deymann GmbH & Co.

KG ∞ 49808 Lingen (Ems), Bau- und

Projektplanung Exeler GmbH ∞ 49838

Lengerich, Gerdes GmbH •

Jurystufe 2025 erreicht!

Geschäftsführer Fabian Baldus feiert

auf Instagram den Erfolg in einem Reel!

© BALDUS MEDICAL GMBH & CO. KG


32

Juryliste Sachsen

93426 Roding, mech-tron GmbH &

Co. KG ∞ 93449 Waldmünchen, Zimmerei

Holzbau Zisler GmbH ∞ 93488

Schönthal, Max Heimerl Bau GmbH ∞

94078 Freyung, Thomas-Krenn.AG ∞

94081 Fürstenzell, Erbersdobler Ziegel

GmbH & Co. KG ∞ 94089 Neureichenau,

1. Bier und Wohlfühlhotel Gut

Riedelsbach GmbH & Co. KG ∞ 94113

Tiefenbach, Biobäckerei WAGNER

GmbH ∞ 94158 Philippsreut, Landhotel

Haus Waldeck ∞ 94163 Saldenburg,

solar-pur AG ∞ 94209 Regen, Penzkofer

Bau GmbH ∞ 94253 Bischofsmais,

Unternehmensgruppe Dr. Mirski ∞

94265 Patersdorf, Tremmel Aufzüge

GmbH & Co. KG ∞ 94315 Straubing,

Raiffeisenbank Straubing eG ∞ 94315

Straubing, Dräxlmaier Apotheken ∞

94405 Landau, Niedermaier Spedition

GmbH ∞ 94424 Arnstorf, Haberl Electronic

GmbH & Co. KG ∞ 94469 Deggendorf,

FENECON GmbH ∞ 94481

Grafenau, ATELIER & FRIENDS GmbH

Design und Kommunikation ∞ 94559

Niederwinkling, Dichtungstechnik

Wallstabe & Schneider GmbH & Co.

KG ∞ 95100 Selb, Erich NETZSCH B.V.

& Co. Holding KG ∞ 95111 Rehau, LA-

MILUX Heinrich Strunz Holding GmbH

& Co. KG ∞ 95152 Selbitz, Luitpold

Apotheke ∞ 95326 Kulmbach, dc AG ∞

95703 Plößberg, Liebensteiner Kartonagenwerk

GmbH ∞ 96047 Bamberg,

Stadt Bamberg - Wirtschaftsförderung

∞ 96052 Bamberg, Weigel & Schrüffer

GmbH ∞ 96052 Bamberg, Herbst

Transporte GmbH ∞ 96052 Bamberg,

Wirtschaftsförderung Landkreis

Bamberg ∞ 96132 Schlüsselfeld, KB

Container GmbH ∞ 96191 Viereth-

Trunstadt / Weiher, Brauerei-Gasthof-

Kundmüller GmbH ∞ 96450 Coburg,

BID Bayerischer Inkasso Dienst GmbH

∞ 96465 Neustadt bei Coburg, Dietz

GmbH ∞ 96465 Neustadt bei Coburg,

HEUNEC Plüschspielwarenfabrik

GmbH & Co. KG ∞ 97258 Gollhofen,

FREIKO Handelsgesellschaft m.b.H.

∞ 97424 Schweinfurt, P.A.C. GmbH

∞ 97437 Haßfurt, Maintal Konfitüren

GmbH ∞ 97688 Bad Kissingen, ∞

LABOKLIN GmbH & Co.KG ∞ 97688

Bad Kissingen, Große Kreisstadt Bad

Kissingen ∞ 97688 Bad Kissingen,

Sparkasse Bad Kissingen ∞ 97688

Bad Kissingen, Landkreis Bad Kissingen

∞ 97688 Bad Kissingen, Anton

Schick GmbH ∞ 97708 Bad Bocklet,

DT&SHOP GmbH ∞ 97762 Hammelburg,

BRUXSAFOL Folien GmbH ∞

97786 Motten, Psilkon GmbH ∞ 97789

Oberleichtersbach, Hanse Haus

GmbH ∞ 97795 Schondra-Schildeck,

Holzakzente GmbH & Co. KG •

01067 Dresden, Das Creative Hobby

GmbH ∞ 01097 Dresden, AugustusTours

GmbH & Co. KG ∞ 01159

Dresden, CEP Anlagenautomatisierung

GmbH ∞ 01219 Dresden, Scaling

Champions GmbH ∞ 01587 Riesa

WT Energiesysteme GmbH ∞ 01774

Klingenberg, Dr. Butze GmbH & Co.

KG ∞ 01809 Heidenau FAE Elektrotechnik

GmbH & Co. KG ∞ 01900

Großröhrsdorf, ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH ∞ 02733 Cunewalde,

Betonwerk Schuster GmbH

∞ 02782 Seifhennersdorf Bäckerei

Drechsel, 04109 Leipzig, Appsfactory

GmbH ∞ 04129 Leipzig, Black Knight

GmbH ∞ 04205 Leipzig, PlanObjekt

GmbH ∞ 04229 Leipzig, Rapidobject

GmbH ∞ 04435 Schkeuditz, HEICO

Aircraft Maintenance GmbH ∞ 04463

Großpösna bei Leipzig, FISCHER

druck&medien ∞ 04519 Rackwitz,

Hydro Extrusion Deutschland GmbH

(Standort Rackwitz) ∞ 04741 Roßwein,

Gemeinhardt Service GmbH ∞ 04779

Wermsdorf, Thiele Glas Werk GmbH

∞ 04849 Bad Düben, Heinz Kühne

GmbH & Co. KG ∞ 08060 Zwickau, TIP-

TOP Dienstleistungen GmbH ∞ 08371

Glauchau, Gaststätte Stadt Altenburg

∞ 08373 Weidensdorf, Friweika eG ∞

08523 Plauen, VR-Pflegedienst GmbH

∞ 09116 Chemnitz, µ-Tec GmbH ∞

PT-MAGAZIN 3•4 2025

mwi.one

Erfolg seit

Generationen.

Mit Systemhygiene am

Standort Heimat.

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33

PT-MAGAZIN 3•4 2025

09117 Chemnitz, coreku GmbH & Co.

KG ∞ 09120 Chemnitz, community4you

AG ∞ 09120 Chemnitz, richter &

heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH

∞ 09123 Chemnitz, PI ROPE GmbH

∞ 09244 Lichtenau, Container Vermietung

und Verkauf Menzl GmbH

∞ 09244 Lichtenau, Arnold Electronic

GmbH ∞ 09427 Ehrenfriedersdorf,

Drechsler Haustechnik GmbH ∞

09661 Rossau, bbTech burkert &

burkert GmbH •

Juryliste Hessen

34225 Baunatal, Best Western Hotel

Ambassador ∞ 34225 Baunatal, GenoHotel

Baunatal ∞ 34225 Baunatal,

Glinicke Automobile Baunatal GmbH

& Co. KG ∞ 34376 Immenhausen,

sera GmbH ∞ 34474 Diemelstadt-

Rhoden, PVG - Prima Welle, Prima

Verpackung ∞ 34497 Korbach, SALT

Minerals GmbH ∞ 34497 Korbach,

Waldeck-Frankenberger Bank eG

∞ 35066 Frankenberg, Heinz Tripp

GmbH Heizung-Sanitär-Haustechnik

∞ 35066 Frankenberg, Schöneweiß

GmbH ∞ 35066 Frankenberg, Finger-

Haus GmbH ∞ 35066 Frankenberg,

Hotel Die Sonne Frankenberg ∞ 35260

Stadtallendorf, elektroplan-schneider

| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

Anlagen GmbH ∞ 35274

Kirchhain, exact Security ∞ 35274

Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik

J.B. Schaefer GmbH & Co. KG ∞

35423 Lich, Network Concept GmbH

∞ 35435 Wettenberg, GROSS GmbH

∞ 36041 Fulda, UTH GmbH ∞ 36124

Eichenzell, papperts GmbH ∞ 36341

Lauterbach, DUO PLAST AG ∞ 55595

Hargesheim, microtech GmbH ∞

60388 Frankfurt am Main, firstcolo

GmbH ∞ 60435 Frankfurt am Main, All

Service Sicherheitsdienste GmbH ∞

63263 Neu-Isenburg, ZAM eG ∞ 64625

Bensheim, Grünewald GmbH ∞ 64646

Heppenheim, Wirtschaftsförderung

Bergstraße GmbH ∞ 64711 Michelstadt,

Hotz Kommunikations- und

Datenservice GmbH ∞ 64807 Dieburg,

Glas Lerchenmüller GmbH ∞ 64807

Dieburg, Rosenkranz Ihr kompetenter

Partner ∞ 65205 Wiesbaden, SK Laser

GmbH ∞ 65205 Wiesbaden, mtex

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Eltville am Rhein, FutureManagementGroup

AG ∞ 65428 Rüsselsheim,

Rudolf Fritz GmbH ∞ 65926 Frankfurt

am Main, LIVA Power Management

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Jurystufe 2025 erreicht!

Anke Franzke und Rene Rösner,

Geschäftsführende Gesellschafter der

Planobjekt GmbH, sind heiß auf den Preis!

© PLANOBJEKT GMBH

PREMIER-FINALIST

Großer Preis des

MITTELSTANDES


32

Juryliste Berlin und Brandenburg

Juryliste Thüringen

Juryliste Sachsen-Anhalt

03051 Cottbus, Orthopädie- und

Reha- Team Zimmermann GmbH

∞ 03172 Guben, Umwelt-, Landschafts-

und Tiefbaugenossenschaft

e.G. ∞ 03205 Calau, caleg Schrank

und Gehäusebau GmbH ∞ 03205

Calau, Stadt Calau ∞ 03238 Massen,

Mathias Mende e.K. ∞ 04938 Uebigau-

Wahrenbrück, uesa GmbH ∞ 04938

Uebigau-Wahrenbrück, EFEN GmbH

∞ 10178 Berlin, Products Up GmbH

∞ 10587 Berlin, Weller Holding SE &

Co. KG ∞ 14770 Brandenburg an der

Havel, LASERTECHNIK Brandenburg/

Havel GmbH ∞ 14776 Brandenburg

an der Havel / Klein Kreutz, Spiel-Bau

GmbH ∞ 15236 Frankfurt (Oder),

FiANTEC Provisionslösungen GmbH

∞ 15236 Frankfurt (Oder), ELEKTRO

JAHN GmbH & Co. KG ∞ 15236

Sieversdorf, GOLEM – Kunst und Baukeramik

GmbH ∞ 15345 Altlandsberg,

Tinglev Elementfabrik GmbH ∞ 15806

Zossen, Energiequelle GmbH ∞ 15848

Beeskow, Stahlwasserbau Beeskow

GmbH ∞ 16225 Eberswalde, umetec

GmbH ∞ 16321 Bernau bei Berlin,

PolyLine Umwelttechnik GmbH ∞

16761 Hennigsdorf, Kurt Eulzer Druck

GmbH & Co. KG ∞ 19322 Wittenberge,

Austrotherm Dämmstoffe GmbH •

07338 Leutenberg, CTP GmbH

Bluechemgroup ∞ 07619 Schkölen /

Hainchen, Nestro Lufttechnik GmbH

∞ 07646 Stadtroda, H & E Bohrtechnik

GmbH ∞ 07743 Jena, Zukunftsgestalter

GmbH ∞ 07745 Jena, iKTZ GmbH ∞

07751 Großlöbichau, VACOM Vakuum

Komponenten & Messtechnik GmbH ∞

07768 Kahla, COLANDIS GmbH ∞ 07937

Zeulenroda-Triebes, SERIMED GmbH &

Co. KG ∞ 07973 Greiz, kueba electronic

GmbH & Co. KG ∞ 98669 Veilsdorf,

ELSCHUKOM Gmbh ∞ 98693 Ilmenau,

ICONTEC GmbH ∞ 99310 Arnstadt, EPC

Engineering & Technologies GmbH ∞

99428 Weimar, IAB Institut für Angewandte

Bauforschung gGmbH •

06120 Halle (Saale), ECH Elektrochemie

Halle GmbH ∞ 06126 Halle (Saale),

NutriPur GmbH ∞ 06184 Kabelsketal,

BTL Brandschutz Technik GmbH Leipzig

∞ 06217 Merseburg, Saalekreis ∞ 06295

Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH

∞ 06712 Zeitz, WUNDS Datensysteme

GmbH ∞ 06780 Zörbig / Salzfurtkapelle,

Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb

Salzfurtkapelle ∞ 06847 Dessau-

Roßlau, Octapharma Dessau GmbH

∞ 06862 Dessau-Roßlau, Pflegedienst

Dießner GmbH ∞ 29410 Hansestadt

Salzwedel, FUS Freizeit und Service

Salzwedel GmbH ∞ 29410 Hansestadt

Salzwedel, WELLER Premium GmbH

∞ 38486 Klötze, e-r-s group GmbH

∞ 39120 Magdeburg, Antennenbau

Lindemann GmbH & Co. KG ∞ 39218

Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH

& Co. KG ∞ 39218 Schönebeck, Energy

Systems GmbH ∞ 39326 Colbitz, Humanas

Pflege GmbH & Co. KG ∞ 39576

Stendal, HSP STEUER Altmark GmbH

Steuerberatungsgesellschaft ∞ 39606

Osterburg, Landwirtschaftsbetrieb

Jochen Thomsen •

PT-MAGAZIN 3•4 2025

mwi.one

Erfolg seit

Generationen.

Mit Systemhygiene am

Standort Heimat.

DR. BUTZE GmbH & Co. KG

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Am Rittergut 6

01774 Klingenberg

Tel. (035202) 5105-0

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33

Juryliste Mecklenburg-Vorpommern

17192 Waren (Müritz), Möwe Teigwarenwerk

GmbH ∞ 17309 Pasewalk,

Kolodzik Anlagenbau GmbH ∞ 17348

Woldegk, LBG Rehberg mbH ∞ 18276

Mistorf, Dröge GmbH ∞ 18299 Laage,

Metallbau Lührmann GmbH ∞ 18435

Stralsund, Intero Technologies GmbH

∞ 18528 Lietzow, Project Bay GmbH ∞

18581 Putbus (Rügen), Raulff-Hotels

OHG ∞ 19294 Karstädt, ConSer GmbH •

„DER MITTELSTAND IST UND

BLEIBT EIN GARANT FÜR STA-

BILITÄT UND VERTRAUEN IN

DEUTSCHLAND. DEN NOMINIERTEN

UND DEN PREISTRÄGERN BEIM

DIESJÄHRIGEN „GROSSEN PREIS

DES MITTELSTANDES“ GRATULIERE

ICH HERZLICH. ... DAS HABEN SIE

SICH VERDIENT.“

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PT-MAGAZIN 3•4 2025

Dr. Wolfgang Schäuble,

2017 als Bundesminister der

Finanzen

Jurystufe 2025 erreicht!

Sina Geithner, Web- und Grafikdesignerin

bei WUNDS Datensysteme GmbH,

präsentiert online die Urkunde.

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Unser generationsübergreifendes landwirtschaftliches Familienunternehmen hat seinen Sitz in der

schönen Altmark. Wir betreiben Landwirtschaft und halten eine Mutterkuhherde in der Nähe von

Stendal.

In diesem Jahr bauen wir zum ersten Mal einen sogenannten Thermoweizen an. Das Saatgut wurde

einer Thermobehandlung unterzogen. Dem Anthroposophen Rudolf Steiner zufolge kann durch eine

Thermobehandlung des Saatgutes die Verdaulichkeit des Weizens verbessert werden. Dies konnte

bereits von Verbrauchern bestätigt werden. Sie berichten von einer merklichen Steigerung der Bekömmlichkeit

des Weizens, einer Verbesserung der Schlafqualität und einer vitaleren Haut.

In diesem Jahr bauen wir erstmals 10.000 Quadratmeter dieses

Thermoweizens an. Nutzen Sie die Gelegenheit, Quadratmeter

nach Ihrem Bedarf zu pachten. Nach der Ernte werden wir Ihnen

den entsprechenden Ertrag zukommen lassen.

Fragen? Rufen Sie uns an! 0173 / 1741910.

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35

PT-MAGAZIN 3•4 2025

KOLUMNE

Die Kraft

des Sommers

Schon wieder ist der Sommer in vollem

neigen Gange, wir und dazu, die uns ersten auf das Monate Negative des

Oft

zu Jahres konzentrieren. liegen hinter Enttäuschungen uns. Die Zeit rast, und

Misserfolge ein echter Sprinter, scheinen der tiefer uns zu kaum sitzen Zeit als

die zum kleinen Verschnaufen Freuden lässt. des Alltags. Doch gerade Dabei

verpassen jetzt, in der wir Mitte so viel des Schönes. Jahres, Erinnern ist es

Sie wichtig, sich an innezuhalten die Momente, und in neue denen Kraft Sie

stolz zu schöpfen. auf sich waren? An die Begegnungen,

Es ist die noch Sie bereichert gar nicht haben? so lange An die her, Ziele, da

die standen Sie erreicht viele haben? von uns Nehmen vor der Sie Frage, sich

wie wir das alles schaffen sollen. Doch

wie so oft hat sich gezeigt: Der Mittelstand

findet Lösungen, wo andere

nur Probleme sehen. Wir haben uns

gegenseitig angespornt, sind nach

Rückschlägen wieder aufgestanden

und haben durch Zuhören, Austausch

Zeit, und diese gegenseitiges positiven Erinnerungen Ernstnehmen wieder neue

aufleben Wege gefunden. zu lassen. Das ist die Essenz

unserer mittelständischen "Familie":

Ich Mut, bin Kreativität unglaublich und dankbar der für unbedingte die vielen

Menschen, Wille, niemals die mir aufzugeben. in diesem Jahr Denn begegnet

tragen sind. Verantwortung Ihre Offenheit, ihre – Bereitschaft

für unsere

wir

zur Mitarbeiter, Zusammenarbeit ihre Familien und ihre und positive für das,

Einstellung was wir gemeinsam haben mich aufgebaut inspiriert. haben

und weiterentwickeln wollen.

Der Gerade Mittelstand in Zeiten, ist das in denen Rückgrat sich unserer

Welt Wirtschaft. rasant verändert, Tag für Tag in leisten der Digitali-

mittel-

die

ständische sierung vieles Unternehmen vereinfacht, Außergewöhnliches.

neue Sie Herausforderungen schaffen Arbeitsplätze, mit treiben sich

aber auch

Innovationen bringt, dürfen voran wir eines und stärken nicht vergessen:

Die Kraft des Miteinanders und

unsere

Region.

die Bedeutung des Menschen.

Ich Deshalb bin stolz mein darauf, Wunsch Teil dieser für Gemeinschaft

Sommer: zu sein. Nehmen Die Unternehmen, Sie sich bewusst die wir

diesen

im Zeit Rahmen zum Auftanken. des Großen Auch Preises wenn des Mittelstands

To-Do-Liste auszeichnen, lang ist und sind die Vorbilder Herausfor-

für

die

uns derungen alle. Sie groß zeigen erscheinen uns, was – mit „Alexa, Leidenschaft,

brauche Engagement mehr Zeit!“ und wird einem Ihnen guten nicht

ich

Geschäftssinn helfen. Was hilft, möglich ist ein ist. Moment des

100-mal ausgezeichneter Mittelstand

Das 30. Wettbewerbsjahr ist vergangen.

KOLUMNE

Und mit dem Bundesball im Oktober

haben wir zum 100. Mal eine Auszeichnungsgala

gestaltet. 365 Tage voller

Höhen und Tiefen. Wir haben gelacht,

geweint, gekämpft und gewonnen. Und

genau das macht das Leben so spannend

und einzigartig. Als ich in den letzten

Tagen des alten Jahres zurückgeblickt

habe, ist mir bewusst geworden, wie

wichtig es ist, die positiven Momente zu

feiern und aus den Herausforderungen

zu lernen.

Innehaltens. Lehnen Sie sich zurück,

atmen Sie tief durch. Erinnern Sie sich

an die erreichten Ziele, an unvergessliche

Höhepunkte, an all die kleinen

und großen Erfolge. Lassen Sie ein

Lächeln auf Ihr Gesicht zurückkehren.

Tanken Sie Kraft in der Sonne, öffnen

Das Sie Ihr vergangene Herz für Jahr die kleinen hat uns Freuden gezeigt,

dass des Alltags wir auch – das in schwierigen Vogelgezwitscher, Zeiten

zusammenhalten den Duft des Nachmittagskaffees, und gemeinsam Lösungen

pure finden Entspannung. können. Ich bin zuversichtlich,

die

dass Denn wir Lachen auch die ist Herausforderungen die beste Medizin und des

kommenden eine unerschöpfliche Jahres meistern Quelle werden. positiver

Ausstrahlung. Bleiben Sie weiterhin

Lassen so mutig, Sie uns kreativ, gemeinsam ausdauernd in die Zukunft und

blicken zielstrebig. und neue Und Chancen nach jedem ergreifen. Gewitter Mit

Mut, kommt Optimismus auch wieder und einer Sonnenschein,

positiven Einstellung

und mit können einem Lächeln wir alles auf erreichen. den Lippen

sind wir bereit für die neuen Aufgaben,

Ein die Jahr die zweite geht zu Jahreshälfte Ende, ein neues bereithält. beginnt.

Nehmen Sie sich die Zeit, zurückzublicken

und Wir freuen die positiven uns darauf, Aspekte das des Vollbrachte vergangenen

gemeinsam Jahres zu mit würdigen. Ihnen zu Seien feiern Sie dankbar

neue für Kraft das, was für kommende Sie erreicht haben, Herausfor-

und

und

blicken derungen Sie zuversichtlich schöpfen! in die Zukunft.

Ihre Petra Tröger Tröger

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38

Leuchtturm oder

Elitenclub?

Ein Streitgespräch um

Qualität und Zugang

zwischen einem Fan

und einer Kritikerin

des „Großen Preis

des Mittelstandes“

Moderator: Willkommen zu unserem

Streitgespräch über den „Großen

Preis des Mittelstandes“. Herr Benkelberg,

ein begeisterter Fan, sieht

den Wettbewerb als Leuchtturm für

den Mittelstand. Frau Zieten, unsere

Kritikerin, bleibt skeptisch. Heute

vertiefen wir die Diskussion dazu.

Los geht’s! Herr Benkelberg, warum

ist der Preis so besonders?

Fan (Benkelberg): Der „Große Preis

des Mittelstandes“ ist einzigartig!

Er bewertet Unternehmen ganzheitlich

mit fünf Kriterien und 44

Leistungsfeldern – von Innovation

bis sozialem Engagement. Andere

Wettbewerbe fokussieren sich oft

nur auf Wachstum oder Marketing.

Er agiert deutschlandweit mit 12

Wettbewerbsregionen und bleibt

unabhängig von Staat oder Großkonzernen.

Die Finanzierung von

zwei Millionen Euro jährlich kommt

von mittelständischen Sponsoren

und ehrenamtlichen Leistungen der

Oskar-Patzelt-Stiftung. Über 4.000

Nominierungen pro Jahr zeigen, wie

geschätzt der Preis ist!

Kritikerin (Zieten): Das klingt

schön, aber die Komplexität mit 44

Leistungsfeldern ist übertrieben. Wie

sollen Juroren das objektiv bewerten?

Der deutschlandweite Ansatz

erhöht den Aufwand – warum nicht

regional bleiben? Die Finanzierung

durch Sponsoren und Ehrenamtliche

ist riskant. Was, wenn Sponsoren

abspringen? Die Nominierungsregel,

dass nur Dritte vorschlagen dürfen,

wirkt wie ein exklusiver Club, der

Netzwerkstarke bevorzugt.

F: Die Komplexität spiegelt die Vielfalt

des Mittelstands! Die Kriterien sind

transparent, die Juroren öffentlich

bekannt, und das OPS-Rating gibt

Unternehmen klare Rückmeldungen.

Die Finanzierung funktioniert seit

fast 30 Jahren, weil der Mittelstand

den Preis trägt. Die Nominierungsregel

verhindert Mauscheleien, da Nominierende

und Nominierte öffentlich

sind. Die 100 Juroren arbeiten

ehrenamtlich aus Überzeugung, und

die DIN ISO 9001:2015-Zertifizierung

zeigt Professionalität.

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PT-MAGAZIN 3•4 2025


39

PT-MAGAZIN 3•4 2025

K: Transparenz hin oder her, die

Nominierungsregel schließt Unternehmen

ohne starke Netzwerke

aus. Ehrenamtliche Juroren könnten

durch persönliche Beziehungen beeinflusst

werden. Der Nutzen? Oft

nur eine Urkunde, während die Teilnahme

Zeit kostet. Der Rechtsstreit

mit Hollywood zeigt, wie schwer

internationale Anerkennung ist. Die

Marke „Grand Prix Mittelstand“ wirkt

wie PR.

F: Das OPS-Rating bietet wertvolles

Feedback, und die Sichtbarkeit im

PT-Magazin mit 30.000 Exemplaren

stärkt Unternehmen. Der Rechtsstreit

wurde 2005 beigelegt, die Marke

ist in China und Japan registriert

– das ist echte Internationalisierung!

Eine Studie der isw GmbH bestätigt:

Es ist Deutschlands wichtigster

Wirtschaftswettbewerb, und die

Vorstände erhielten das Bundesverdienstkreuz.

K: Der Wettbewerb betont, dass

die Nominierung allein schon eine

Auszeichnung ist, aber könnte das

nicht den Druck auf Unternehmen

erhöhen, an einem zeitaufwendigen

Verfahren teilzunehmen, nur um

„dazuzugehören“? Ist das nicht eher

ein Marketingtrick als ein echter

Mehrwert?

F: Die Nominierung ist eine Anerkennung

der unternehmerischen Leistung

und motiviert Firmen, sich weiterzuentwickeln.

Der Zeitaufwand

für die Juryunterlagen ist minimal im

Vergleich zum Nutzen: Sichtbarkeit,

Vernetzung und ein detailliertes

OPS-Rating, das Schwächen und

Stärken aufzeigt.

K: Der Wettbewerb wirbt mit seiner

werteorientierten Ausrichtung ohne

„Zahlenfixierung“. Doch in einer datengetriebenen

Wirtschaft könnten

Unternehmen, die auf harte Kennzahlen

setzen, benachteiligt sein. Ist

der Ansatz nicht veraltet?

F: Die werteorientierte Bewertung

ist zeitgemäß, da sie die gesellschaftliche

Verantwortung und Vielfalt

von Unternehmen würdigt. Zahlen

allein erfassen nicht die Komplexität

des Mittelstands. Gerade das OPS-

Rating kombiniert qualitative und

quantitative Aspekte für eine faire

Bewertung.

K: Die Sonderpreise wie „Kommune

des Jahres“ oder „Bank des Jahres“

wirken wie ein Versuch, sich bei

Institutionen einzuschmeicheln. Warum

nicht kritischer gegenüber Politik

und Banken sein, die oft Mittelstandsinteressen

vernachlässigen? u

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Außerdem: Die 30.000 Exemplare

des PT-Magazins klingen beeindruckend,

aber wer liest es wirklich? Ist

das nicht eher ein internes Prestigeprojekt?

F: Die Sonderpreise stärken das Ökosystem

des Mittelstands, indem sie

Kommunen und Banken einbinden,

die für gute Rahmenbedingungen essenziell

sind. Das ist Kooperation, kein

Einschmeicheln! Und das PT-Magazin

erreicht Entscheider, Unternehmer

und Multiplikatoren – 30.000 Exemplare

sind kein Selbstzweck, sondern

ein Kommunikationsinstrument.

K: Auch die Zertifizierung nach DIN

ISO 9001:2015 ist bürokratischer

Aufwand, wie relevant ist das für

Unternehmen? Das dient eher den

Organisatoren als den Teilnehmern.

Und die Internationalisierung? Wie

viele nominierten Unternehmen

profitieren konkret von der Marke in

China oder Japan? Das scheint doch

eher symbolisch.

F: Die Zertifizierung garantiert ein objektives,

nachvollziehbares Verfahren

– ein Vertrauensbeweis für Unternehmen.

Sie zeigt, dass der Wettbewerb

höchsten Standards entspricht. Und

die Internationalisierung eröffnet nominierten

Firmen neue Märkte, etwa

durch Sichtbarkeit auf internationalen

Plattformen wie kompetenznetzmittelstand.de.

Symbolisch? Nein, es

ist ein Türöffner für global agierende

Mittelständler!

K: Der Wettbewerb betont seine Unabhängigkeit,

aber wie unabhängig

ist er wirklich, wenn er Sponsoren zur

Finanzierung braucht? Könnten nicht

große Sponsoren Einfluss auf die Juryentscheidungen

nehmen? Und die

vielen ehrenamtlichen Helfer – wie

nachhaltig ist das, wenn die Arbeitsbelastung

steigt?

F: Die Sponsoren finanzieren, haben

aber keinen Einfluss auf die Jury – die

Unabhängigkeit wird durch die dezentrale

Struktur und transparente Kriterien

gesichert. Die Ehrenamtlichen,

darunter langjährige Mitstreiter, sind

motiviert durch ihre Leidenschaft

für den Mittelstand. Nachhaltig? Seit

1994 wächst die Beteiligung, weil der

Wettbewerb inspiriert und verbindet.

Es gibt keinen anderen Wettbewerb,

der nach 30 Jahren immer noch eine

solche Resonanz hat! Und zwar sowohl

bei den Unternehmen als auch

bei den ehrenamtlichen Mitstreitern

in 12 Jurys und rund 40 Servicestellen.

K: Mag sein. Auch die TOP-10-Platzierungen

beim Europäischen Unternehmensförderpreis

klingen gut,

aber warum kein erster Platz? Und

die vielen Nominierungen – über

4.000 jährlich – könnten auch bedeuten,

dass der Wettbewerb zu offen ist

und die Qualität der Auswahl leidet.

F: Die TOP-10-Platzierungen 2012

und 2020 zeigen europäische Anerkennung

– ein erster Platz ist nicht

alles, die Konstanz zählt! Die vielen

Nominierungen beweisen die Breite

des Mittelstands, und die strenge

Juryauswahl in 12 Regionen sichert

Qualität. Der Wettbewerb ist offen,

aber die hohen Standards filtern die

Besten heraus.

K: Der Wettbewerb betont seine

langjährige Tradition seit 1994, aber

könnte diese lange Laufzeit zu einem

gewissen Stillstand führen? Werden

neue, innovative Ansätze im Mittelstand

ausreichend gewürdigt, oder

dominiert eine konservative Sicht auf

„klassischen“ Mittelstand?

F: Die Tradition des Wettbewerbs ist

ein Zeichen von Beständigkeit und

Vertrauen. Die 44 Leistungsfelder

umfassen moderne Themen wie Digitalisierung

und Nachhaltigkeit, sodass

innovative Ansätze explizit gewürdigt

werden. Die Vielfalt der nominierten

Unternehmen zeigt, dass der Preis

mit der Zeit geht.

K: Die enge Vernetzung mit regionalen

Wirtschaftsakteuren, wie IHKs

oder Handwerkskammern, könnte

die Objektivität gefährden. Besteht

nicht die Gefahr, dass Unternehmen

mit guten Kontakten zu diesen Institutionen

bevorzugt nominiert werden?

F: Das ist doch Quatsch! Die Zusammenarbeit

mit IHKs und Handwerkskammern

stärkt die regionale

Verankerung und sorgt für breite

Sichtbarkeit. Die Nominierungsregel,

dass Dritte vorschlagen, und die

transparente Veröffentlichung von

Nominierenden und Nominierten

verhindern Bevorzugung und sichern

Fairness. Und nicht zuletzt bestehen

die Jurys aus mehreren Juroren aus

ganz unterschiedlichen Institutionen.

M: Eine hitzige Debatte mit neuen

Perspektiven! Herr Zieten, ein letztes

Wort?

K: Der Wettbewerb ist idealistisch,

aber die Komplexität, die Sponsorenabhängigkeit

und die Zugangshürden

machen ihn nicht für alle Mittelständler

praktikabel.

F: Idealismus und Professionalität

machen den „Großen Preis des Mittelstandes“

zum Leuchtturm für den

Mittelstand – ein Symbol für Qualität

und Zusammenhalt!

Moderator: Vielen Dank! Die Leser

werden entscheiden, wer überzeugender

war. •

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begeistert

Die Ingenieurgesellschaft Patzke

GmbH – Büro für Bauwesen (IGP) mit

Sitz in Soest ist im Mai in die Ethik

Society aufgenommen worden. Die

Mitgliedschaft in der Ethik Society

gilt als Ausweis für besonders

nachhaltiges Handeln und hohe

ethische Unternehmensmaßstäbe.

Im April wurde das Unternehmen

als „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

Und im März wurde

der IGP zum wiederholten Male das

Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“

verliehen. Was macht

ein kleines Ingenieurbüro in Südwestfalen

so attraktiv? Wie gelingt

es einem kleinen Betrieb außerhalb

der Metropolen, Fachkräfte aus

der ganzen Welt anzuziehen und

diese bei weitem nicht nur für den

Job zu begeistern? Und das in einer

Zeit, in der Fachkräfte rar sind und

der Katzenjammer über fehlenden

Nachwuchs groß?

Im Wettbewerb

mit großen Playern

Zum nur rund 25-köpfigen Team des

Ingenieurbüros gehören fünf Azubis

sowie Menschen aus aller Welt, darunter

Nachwuchskräfte und Experten

aus Südamerika, aus Asien und aus

dem arabischen Raum. Alle arbeiten

sehr gut zusammen, verstehen sich als

Team und stehen voll und ganz hinter

dem Unternehmen – und zu der eher

ländlichen Region. Soest ist eine Mittelstadt

rund 50 Kilometer von Dortmund

und 100 Kilometer von Kassel

entfernt. Nach Bielefeld sind es rund

90 Kilometer. Die IGP beweist, auch

kleine Unternehmen außerhalb der

Metropolen können etwas tun, um sich

im Wettbewerb gegen größere Player

zu behaupten.

International denken, lokal handeln

Bernd Patzke, Bauingenieur, Gründer

und Geschäftsführer der IGP

sucht aktiv nach Nachwuchs und

lockt Fachkräfte nach Soest. Er kooperiert

hierfür mit internationalen

Organisationen, Auslandsagenturen

und Wirtschaftsverbänden, um die

besten Köpfe auch außerhalb des

Landes für sich zu gewinnen.

Um seine Mitarbeiter zu entwickeln,

unterstützt er sie bei der Ausbildung,

beim Erlangen von Zusatzqualifikationen,

bei Studien- und Abschlussarbeiten

sowie mit viel Praxis, die nicht

nur im eigenen Unternehmen erworben

werden muss. Partner sind unter

anderem Bauträger und Investoren,

Kommunen, Bauunternehmen sowie

Hochschulen. International denken,

lokal handeln, beschreibt Patzke

seinen Ansatz. Bewerberinnen und

Bewerber aus dem Ausland werden

nicht nur fachlich vorbereitet,

sondern auch beim Visumsprozess

sowie mit Sprachkursen und bei der

sozialen Integration unterstützt. u

PT-MAGAZIN 3•4 2025

© INGENIEURGESELLSCHAFT PATZKE GMBH


44

Ziel ist es, motivierte Nachwuchskräfte

frühzeitig zu fördern und

langfristig im Unternehmen zu halten.

Das Unternehmen verfolgt einen

ganzheitlichen Integrationsansatz,

der von Sprachkursen über Unterstützung

bei Behörden- und Alltagsfragen

bis hin zu einem strukturierten

Onboarding im Betrieb reicht.

Mentoren begleiten neue Kollegen

individuell, regelmäßige Teamaktivitäten

fördern den kulturellen

Austausch. Vielfalt wird bei der IGP

als Stärke gesehen – sowohl fachlich

als auch menschlich.

Identifikation schaffen

Auch in der Region ist das mittelständische

und inhabergeführte Ingenieurbüro

außerordentlich engagiert.

Die IGP unterstützt Soester Stadtfeste

wie den „Altstadt-Zauber“ und

verschiedene Vereine als Sponsor.

Bernd Patzke selbst engagiert sich

im Prüfungsausschuss der IHK, in regionalen

Wirtschaftsverbänden und

im Stadtmarketing, im Vorstand der

Stiftung zur Förderung von Bildung,

Wissenschaft und Technologie im

Kreis Soest (BWT) sowie in gemeinnützigen

Projekten. Identifikation

schaffen, nennt er das. Neben der

Tatsache, dass die IGP ein gesundes,

wachsendes und attraktives Unternehmen

ist, das sich planerisch an

infrastrukturellen Leuchtturmprojekten

beteiligt, ist das Unternehmen

eben auch sozial und gesellschaftlich

engagiert. Für Patzke gehört alles

zusammen: ein wertschätzender

Arbeitgeber sein, sinnstiftende

PT-MAGAZIN 3•4 2025

© INGENIEURGESELLSCHAFT PATZKE GMBH


45

fachlich qualifiziert, sondern als vollwertige

Teammitglieder integriert

und begleitet. Die offene Unternehmenskultur

schafft ein Umfeld, in

dem sich junge Menschen entfalten

und langfristig entwickeln können.

© INGENIEURGESELLSCHAFT PATZKE GMBH

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Bundestagsabgeordneter aus

Soest, Oliver Reinhard Pöpsel

Bauprojekte gewinnen, sich in der

Region einbringen und Mitarbeiter

entwickeln.

Feste Größe in der

Branche und in der Region

Seit mehr als 20 Jahren ist die Ingenieurgesellschaft

Patzke eine

feste Größe bei der Planung und

Überwachung anspruchsvoller Infrastrukturprojekte.

Nach dem Leitsatz

„Alles aus einer Hand“ übernimmt

die IGP sämtliche Leistungen von

der anfänglichen Beratung über die

Vermessung, die Durchführung aller

Planungsphasen sowie der Bauüberwachung

bis zur abschließenden

Bauabrechnung alle ingenieurtechnischen

Leistungen für Straßen-,

Kanal- und Tiefbauprojekte. Darüber

hinaus ist die IGP anerkannter Partner

bei komplexen Erschließungsmaßnahmen

von Wohngebieten und

Gewerbeflächen. Für diese Expertise

braucht das Unternehmen ständig

Nachwuchs und einen Pool mit Experten,

die die Baubranche kennen

und die Projektplanung beherrschen.

Die IGP versteht deswegen Ausbildung

und Teamentwicklung als

ganzheitlichen Prozess: Praxisnähe,

individuelle Förderung und Teamgeist

stehen im Mittelpunkt. Junge

Mitarbeitende werden nicht nur

Junge Leute bekommen

früh Verantwortung

Besonders punktet die IGP durch

die enge persönliche Betreuung und

eine hohe Praxisorientierung in der

Ausbildung. Auszubildende sind von

Anfang an aktiv in Projekte eingebunden,

übernehmen früh Verantwortung

und lernen direkt im Austausch

mit erfahrenen Kolleginnen und

Kollegen. Flache Hierarchien und ein

wertschätzendes Arbeitsumfeld fördern

nicht nur die fachliche, sondern

auch die persönliche Entwicklung

junger Talente. Ein schneller Aufstieg

ist so möglich – und sogar das Offboarding

ist organisiert.

Wenn es einen Absolventen oder

einen langjährigen Mitarbeiter doch

woanders hinziehen sollte, werden

diesem keine Steine in den Weg

gelegt. Man weiß um die eigenen

Grenzen und die Verlockungen der

Big Player. Dann gilt der Grundsatz:

Wer bei der IGP gelernt hat, ist bereit

für die ganz großen Aufgaben. Das

gute Image der IGP reicht weit in die

Spitze der Branche. Und man sieht

sich eh immer mindestens zweimal

im Leben. Bernd und Britta Patzke

sowie das Team des Familienunternehmens

wissen das. •

ÜBER DIE AUTORIN

Irmgart Eichen ist freie Autorin und

schreibt regelmäßig über Unternehmen

sowie Management-Themen und Trends.

Regelmäßig besucht Sie Unternehmen, die

als Vorbild ihrer Branche gelten.

EINTRACHT FRANKFURT | GASTRO

Unsere

schönste

Referenz

Wann wir rundum zufrieden sind?

Wenn ein Projekt innerhalb des

Kosten- und Zeitrahmens fertiggestellt

ist und alle Beteiligten mit

Freude dabei waren.

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raumbildenden Innenausbau.


46

Die stille

Motivationskrise

Nur elf Prozent der

Beschäftigten treiben

aktiv Innovation voran.

Wie aktivieren wir

die Kraft, die schon

da ist – die aber

bislang ungenutzt

bleibt?

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 200 270 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024

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F I N A L I S T


47

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Während der Ruf nach Digitalisierung

und KI lauter wird, bleibt die

wichtigste Ressource ungenutzt: die

intrinsische Motivation. Entdecken

Sie, warum Ihre Mitarbeiter wirklich

nicht in Fahrt kommen und was Sie

dagegen tun können.

Der neue "Intrinsic@Work Index"

von Authentic Consult offenbart:

Die Mehrheit der Beschäftigten zeigt

nur situatives Potenzial. Doch das

A5-Modell liefert den Schlüssel, um

die innere Antriebskraft gezielt zu

aktivieren.

Nur 17 Prozent der Beschäftigten in

deutschen Unternehmen sind hoch

intrinsisch motiviert. Ganze 30 Prozent

hingegen

gelten als unmotiviert,

während die

Mehrheit (53 Prozent)

lediglich situatives

Potenzial

IN GROSSUNTERNEHMEN IST DER

ANTEIL HOCHMOTIVIERTER MIT-

ARBEITENDER MIT 14 % BESON-

DERS NIEDRIG. DAGEGEN SIND IN

KLEINEREN BETRIEBEN 34 % DER

BESCHÄFTIGTEN HOCHMOTIVIERT.“

zeigt. Besonders

alarmierend: Nur

etwa 11 Prozent

der Gesamtbelegschaft

sind

sowohl motiviert

als auch innovationsaktiv – in einer

Wirtschaft, die dringender denn je

Transformation, Ideen und Veränderungsenergie

benötigt. Diese Zahlen

ergeben sich aus dem „Intrinsic@

Work Index 2025", eine neue Studie,

die die Unternehmensberatung Authentic

Consult in Auftrag gegeben

hat. Die Zahlen wurden auf Basis

wissenschaftlicher Prinzipien durch

ein Marktforschungsunternehmen

erhoben. Sie

stammen aus dem März

2025, sind also brandaktuell.

Basis der repräsentativen

Erhebung ist das von Authentic

Consult entwickelte

A5-Modell, ein neues Messinstrument

für intrinsische

Mitarbeitermotivation. Das

Modell legt erstmals flächendeckend

offen, wie es um die

innere Antriebskraft deutscher

Erwerbstätiger wirklich

bestellt ist.

Erstes Messinstrument

intrinsischer

Motivation

Das A5-Modell hat

Authentic Consult auf

Grundlage der Selbstbestimmungstheorie

von Deci & Ryan entwickelt.

Anders als klassische

Engagement-

Studien wie der Gallup

Q12, die auf extrinsische

Bindungsfaktoren und Managementbeziehungen

fokussieren, misst

das A5-Modell die inneren psychologischen

Treiber von Motivation. Hierzu

zählen Faktoren wie tägliche Begeisterung,

Stärken-Rollen-Passung,

konstruktives Feedback, Team- und

Kulturbindung sowie Sinnhaftigkeit

und Zweckbestimmung einer Tätigkeit.

Mit nur fünf Fragen liefert

das A5-Modell hochpräzise

und wissenschaftlich fundierte

Daten zur intrinsischen Motivation

von Belegschaften – schnell, agil und

tiefgreifend. „Die große Mehrheit der

Mitarbeiter ist nicht demotiviert, weil

sie schlecht geführt wird, sondern

weil sie sich im System nicht entfalten

kann“, erklärt Gerald Wood, CEO der

Authentic Consult GmbH und Mitentwickler

des A5-Modells. „Wer Transformation

möchte, muss aufhören,

Leistung zu kontrollieren und anfangen,

Motivation zu ermöglichen“, so

sein Rat an Führungskräfte.

Ergebnisse des

„Intrinsic@Work Index 2025“

Der „Intrinsic@Work Index“ soll demnächst

jährlich erscheinen und die Ergebnisse

des A5-Modells auf nationaler

Ebene transparent machen. „Aus

dem neuen Index ergeben sich u

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48

für Unternehmen und Führungskräfte

aber auch konkrete Handlungsempfehlungen“,

so Gerald Wood.

So kommt die Studie, die auf 500

repräsentativ befragten Erwerbstätigen

aus ganz Deutschland basiert, zu

folgenden Ergebnissen:

In Großunternehmen ist

der Anteil hochmotivierter

Mitarbeitender besonders

niedrig (14 Prozent),

wohingegen in

kleineren Betrieben

dieser Anteil deutlich

höher liegt (34 Prozent).

Teilzeitbeschäftigte sind

überproportional häufig

unmotiviert (33 Prozent).

In Ostdeutschland ist die Motivation

signifikant höher (bis zu 27 Prozent)

als im Westen – in Baden-Württemberg

beispielsweise ist die Motivation

auffallend gering (9 Prozent).

Zudem ist die intrinsische Motivation

von Erwerbstätigen eng mit Innovation,

Gesundheit und Zukunftsoptimismus

verknüpft.

Nur 15 Prozent der unmotivierten

Beschäftigten beteiligen sich an Innovationsprozessen

– dies tun jedoch

65 Prozent der Hochmotivierten.

Unmotivierte Mitarbeiter sind häufiger

krank und berichten öfter von

mentaler Überlastung.

Nur 7 Prozent der Unmotivierten

blicken optimistisch in die eigene berufliche

Zukunft – bei den Hochmotivierten

sind es hingegen 47 Prozent.

Motivation als unterschätzter

Wirtschaftsfaktor

Die Daten offenbaren eine bislang

unterschätzte und politisch kaum

diskutierte Ursache für Transformationsstau,

Innovationsdefizite und

mentale Belastungen in der

deutschen Wirtschaft:

mangelnde intrinsische

Motivation.

„Viele Unternehmen

versuchen,

Engagement zu

steigern, indem

sie Feedbackprozesse

verbessern,

Bonuszahlungen

an bestimmte

Erfolgsparameter

knüpfen oder

Incentives ausloben“,

erklärt Gerald

Wood. „Aber

© FREEPIK.COM | RAWPIXEL.COM

sie vernachlässigen das eigentlich

Wesentliche: Was gibt Mitarbeitern

Energie? Was stiftet Identifikation?

Was aktiviert ihren inneren Antrieb?“

Antworten auf diese Fragen zu finden

sei wichtiger als Dienstwagen, Privilegien

oder monetäre Anreize.

A5-Modell in der

Anwendung

Sowohl das A5-

Modell als auch der

„Intrinsic@Work

Index“ ermöglichen

den Einstieg in gezielte

Entwicklungsstrategien

entlang

der drei Motivationsgruppen.

„Hochmotivierte Mitarbeitende

sollten noch intensiver

gefördert und befördert, aber auch

stärker gefordert werden. In ihnen

steckt das meiste Entwicklungspotenzial.

Bedingt Motivierte sollten

entlang ihrer eigentlichen Stärken im

Unternehmen eingesetzt und ausgerichtet

werden. Sie benötigen mehr

und intensivere Feedbacks, um sich

und ihre Leistungen zu verbessern.

Unmotivierte sollten entweder emotional

neu mit dem Unternehmen

verbunden werden oder man muss

sich trennen. Unmotivierte Mitarbeiter

brauchen neue Perspektiven, die

beispielsweise durch Coaching oder

DAS EIGENTLICH WESENTLI-

CHE: WAS GIBT MITARBEITERN

ENERGIE? WAS STIFTET IDENTIFI-

KATION? WAS AKTIVIERT IHREN

INNEREN ANTRIEB?

gezielte Unterstützungsmaßnahmen

geschaffen werden können“,

fasst Wood zusammen. Allein diese

Aufzählung mache deutlich, dass es

pauschale Lösungen für alle in einem

Unternehmen nicht geben kann.

Bevor in Unternehmen Programme

hinsichtlich der Team-

und Mitarbeiterentwicklung

ergriffen werden,

gelte es,

die emotionale

Bindung und

Motivation der

Beschäftigten

zu messen. Das

A5-Modell bilde hierfür

eine valide Grundlage.

Authentic Consult biete auf

Basis des A5-Modells individuelle

Formate zur Teamanalyse,

Strategieentwicklung

und Kulturtransformation für

Unternehmen an. „Dies zu ermöglichen,

war die Basis dafür,

das Modell zu entwickeln. Der

‚Intrinsic@Work Index‘ macht

eine gesellschaftliche oder volkswirtschaftliche

Betrachtung möglich und

zeigt ein Stimmungsbild über deutsche

Beschäftigte generell“, verdeutlicht

Wood die Unterschiede zwischen

dem A5-Modell und der Studie.

Studie kommt zur rechten Zeit

„Inmitten von Digitalisierung, KI-

Einführung, Fachkräftemangel und

dem Ruf nach Purpose bietet der

‚Intrinsic@Work Index‘ eine klare,

evidenzbasierte Antwort auf eine

der zentralen Fragen unserer Arbeitswelt:

Wie aktivieren wir die

Kraft, die schon da ist – die aber

bislang ungenutzt bleibt?“, ist sich

Gerald Wood sicher. Gerade jetzt,

wo politisch und gesellschaftlich

grundlegende Weichen gestellt

werden und interne sowie externe

Bedrohungen die deutsche Wirtschaft

herausfordern, komme es auf

Fragen der Motivation und Mentalität

an. Der „Intrinsic@Work Index“

komme deswegen zur rechten Zeit.

Weitere Informationen über das

A5-Modell, den „Intrinsic@Work

Index“, die Themen Mitarbeiterund

Team-Entwicklung sowie zur

Transformation der Arbeitswelt gibt

es unter https://authentic-consult.

de/studie-intrinsic-at-work-deutschland-2025/.

© CARMEN

JASMYN HOFFMANN

ÜBER DEN GESPRÄCHSPARTNER

Gerald Wood ist Gründer und Geschäftsführer

von Authentic Consult. Als erfahrener

Unternehmensberater unterstützt er

mittelständische Firmen bei strategischer

Neuausrichtung, Führungsentwicklung

und nachhaltigem Wachstum. Sein Fokus

liegt auf authentischer Kommunikation,

klaren Strukturen und praxisnaher Umsetzung.

www.authentic-consult.de

PT-MAGAZIN 3•4 2025


49

Dieter Ernst:

Herr Kissel* hat stets das Ohr am Kunden und

das Herz am richtigen Fleck. Das freut mich!

PT-MAGAZIN 3•4 2025

*Marktleiter, 2. Markt Edeka Ernst

Gewerbestraße 33 und Saarlandstraße 31

66482 Zweibrücken


50

© FREEPIK.COM

So halten Sie Ihre Top-

Talente langfristig im

Unternehmen

Führung,

die begeistert

Die Abwanderung von Top-Mitarbeitern

ist ein oft unterschätztes Risiko.

Nicht der laut Klagende verlässt das

Unternehmen, sondern der bislang

engagierte, leise Leistungsträger, der

sich innerlich zurückzieht. Der Verlust

beginnt schleichend und wird häufig

erst bemerkt, wenn die Kündigung

auf dem Tisch liegt. Dann ist es meist

zu spät.

Die Annahme, Mitarbeiter kündigen

primär wegen niedriger Gehälter, ist

veraltet. Studien zeigen: Häufigster

Kündigungsgrund ist mangelnde

Wertschätzung, besonders durch

direkte Vorgesetzte. Es geht nicht um

leeres Lob, sondern darum, gesehen

und ernst genommen zu werden.

Fehlende Entwicklungsperspektiven,

intransparente Kommunikation und

das Gefühl, austauschbar zu sein, wiegen

schwerer als monetäre Anreize.

Die stille Kündigung

beginnt im Kopf

Wenn engagierte Mitarbeiter plötzlich

unauffälliger werden, weniger

Ideen einbringen oder in Meetings

schweigen, sind das deutliche Warnsignale.

Oft wird dieses Verhalten als

„Rückzug“ oder „Energieverlust“ fehlinterpretiert.

Dahinter steckt jedoch

häufig eine emotionale Entkopplung

vom Unternehmen. Diese innere

Kündigung ist gefährlich, weil sie

kaum messbar, aber hoch wirksam

ist: Der Mitarbeiter ist physisch anwesend,

mental aber längst auf dem

Absprung.

Gerade High Potentials haben viele

Optionen. Sie verlassen ein Unternehmen

nicht impulsiv, sondern nach

reiflicher Abwägung. Wer einmal innerlich

gekündigt hat, lässt sich kaum

durch kurzfristige Benefits wie eine

Gehaltserhöhung zurückgewinnen.

Führungskräfte als Bindungspartner

Ein zentrales Element zur Vermeidung

von Fluktuation liegt in der Führungskultur.

Mitarbeitende verlassen selten

das Unternehmen – sie verlassen ihre

Führungskräfte. Wer sich nicht wahrgenommen

oder respektiert fühlt, wer

keine klare Richtung oder Unterstützung

erhält, der zieht weiter.

Es geht nicht um „Feelgood-Management“,

sondern um echte Führungsqualität:

Klarheit, offenes Feedback,

Kommunikation auf Augenhöhe und

eine Atmosphäre, in der auch konstruktive

Kritik möglich ist. Stephen R.

Covey formulierte es treffend: Führung

bedeutet, sich selbst zu führen

– und anderen zu helfen, sich selbst

zu führen. Wer Mitarbeitende zu mehr

Selbstverantwortung befähigt, stärkt

ihre Identifikation und ihr Engagement.

Dies erfordert von Führungskräften Reflexionsfähigkeit

und die Bereitschaft,

zu fördern – individuell, authentisch

und konsequent.

Wertschätzung ist kein "Nice-to-have",

sondern ein fundamentaler Pfeiler jeder

nachhaltigen Unternehmenskultur.

Sie zeigt sich im täglichen Handeln:

Werden Erfolge sichtbar gemacht?

Werden Ideen gehört? Haben Mitarbeiter

die Möglichkeit, mitzugestalten?

Was Sie konkret tun können

– bevor es zu spät ist

Die gute Nachricht: Es braucht keine

radikalen Umwälzungen, um eine hohe

emotionale Bindung im Unternehmen

zu etablieren. Schon einfache Maßnahmen

können viel bewirken:

Regelmäßige Entwicklungsgespräche,

die persönliche Ziele und Bedürfnisse

thematisieren.

Eine offene Feedbackkultur, in der

auch Führungskräfte Rückmeldung

annehmen.

Gezielte Verantwortungstransfers, die

Mitarbeiter in ihrer Selbstwirksamkeit

stärken.

Klare Kommunikation, besonders bei

Veränderungen oder Zielsetzungen.

Echte Anerkennung, die Leistungen

sichtbar macht – individuell, ehrlich

und zeitnah.

Unternehmen, die diese Grundprinzipien

beherzigen, investieren in etwas,

das heute wertvoller ist als jede Gehaltserhöhung:

Vertrauen, Beziehung

und Bindung.

Fazit: Binden statt ersetzen

Die besten Leute gehen nicht plötzlich

– sie gehen, wenn sie sich über längere

Zeit nicht gesehen, gehört oder gebraucht

fühlen. Wer dieses Risiko minimieren

will, muss genau hinsehen,

zuhören und handeln – bevor es zu

spät ist. Denn Know-how, Erfahrung

und Engagement lassen sich nicht

über Nacht ersetzen, aber sie lassen

sich langfristig halten – durch eine

Führung, die Menschen versteht, statt

sie nur zu managen. •

ÜBER DEN AUTOR

Christian Conrad, Autor des Praxisbuchs

„Magnetische Unternehmenskultur“,

Trainer und Coach bringt über 25 Jahre

Führungserfahrung und tiefes Know-how

in nachhaltiger Unternehmensentwicklung

mit. Seine Vision: 1 Million mehr lächelnde

Menschen am Arbeitsplatz.

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52

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kompetenz

Innovationsmanagement

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53

Wer die schnelllebigen Märkte der

Zukunft erobern will, braucht jede

Menge Innovationen. Basis dafür

sind Innovationssachverstand sowie

Vorgehensweisen, die den Mitarbeitenden

Innovationsfreiräume

geben. Dies wiederum erfordert

eine Kultur, die neue Ideen willkommen

heißt und das Vorwärtsdenken

für alle Beschäftigten im Unternehmen

zu einer Selbstverständlichkeit

macht.

„Für meine Meinung interessiert

sich niemand bei uns, ich bin ein

viel zu kleiner Fisch“, erklärt mir Lars

sichtlich desillusioniert. Der junge

Mann war mir schon in der Diskussionsrunde

nach meinem Vortrag

aufgefallen. Beim anschließenden

Umtrunk sprach ich ihn nochmal an.

Er war erst kürzlich eingestellt worden

und wollte ein paar neue Dinge

einbringen. Seine Gedanken waren

glasklar, seine Vorschläge hatten

Hand und Fuß. „Ich weiß“, sagt Lars

enttäuscht, „doch ich finde einfach

kein offenes Ohr.“

„Bei uns sitzen in den Entscheidungsmeetings

immer nur die zusammen,

die die passenden Titel haben, aber

nicht die mit dem Zukunftsdenken.

Die haben gar keinen Zutritt. Es ist

doch geradezu tragisch, dass wir

jungen Leute, die wirklich Neuartiges

einbringen könnten, bei solchen

Treffen nicht erwünscht sind.“ Ja, es

ist tragisch, wenn ein Unternehmen

seine Zukunft verspielt, indem jeglicher

interne Innovationsgeist versiegt.

Seine Kollegen, sagt Lars ganz

traurig zum Schluss, haben längst

resigniert.

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Wie das Neue ins

Unternehmen kommt

Den unverstellten Blick

der „Neulinge“ nutzen

Ein Unternehmen, das die Zukunft

erreichen will, darf die vielversprechenden

Flugversuche seiner

begabten Talente, seiner mutigen

Innovatoren und eifrigen Übermorgengestalter

nicht verhindern.

Denn vielen klugen Köpfen fällt

immer mehr ein als einem allein.

Es braucht viele Ausgangsideen,

damit schließlich bahnbrechende

Innovationen gelingen. Nur, wer viel

würfelt, der würfelt am Ende auch

Sechser.

Egal, auf welcher Ebene und in

welchem Bereich, jeder Mitarbeitende

kann auf seine Weise Ideen

einbringen, die den entscheidenden

Unterschied machen. Das gilt ganz

besonders für fähige Neuankömmlinge,

weil die noch nicht betriebsblind

sind. Leider sind gar nicht so

selten gerade die hochengagierten

Talente oft bereits nach den ersten

Arbeitstagen derart

frustriert von dem,

was sie gleich anfangs

erleben, dass

sie das Unternehmen

am liebsten sofort

wieder verlassen.

Und oft genug tun sie

das auch.

Die Oberen bekommen die wahren

Gründe für das frühe Ausscheiden

der Neuen meist gar nicht mit. Für

sie ist es völlig normal, diese zunächst

„einzunorden“, indem man

sie vor allem mit dem im Unternehmen

üblichen „richtigen“ Verhalten

vertraut macht, statt ihre anfangs

noch unverstellten Sichtweisen klug

zu nutzen. Insofern sollten wir in

einen gut gemachten Onboarding-

Prozess die Suche nach innovativen

Ideen einfügen.

Mit Tablet oder Klemmbrett

auf Verbesserungsjagd

Natürlich braucht es für Neuankömmlinge

einen Integrationsprozess,

doch gerade am Anfang auch

bereits Spielraum, um Eigeninitiative

zu zeigen. Neue Mitarbeitende

sollten intensiv ermutigt werden,

ihren noch frischen, ungetrübten

Blick konstruktiv einzusetzen. Was

sie stattdessen meist lernen: bloß

GEBEN SIE INNOVATOREN DIE

OFFIZIELLE ERLAUBNIS ZUM

SCHEITERN.

nicht anecken, in keine Tretminen

stolpern, die geltenden Verhaltensregeln

beachten, damit man die

Probezeit übersteht.

So fädeln sich die meisten „Neuen“

unreflektiert in

die vorgefundene

mehr oder weniger

stark ritualisierte

Betriebskultur ein.

Um stattdessen den

Neueinsteiger-Effekt

zu nutzen, könnte

man es zur Bedingung

machen, dass Mitarbeitende,

um die Probezeit zu bestehen, in

den ersten sechs Monaten eine

eigene Initiative beziehungsweise

einen Optimierungsvorstoß in Gang

bringen, der idealerweise schon

erste Erfolge zeigt.

Schicken Sie dazu die Neuen, begleitet

von einem forschen Kollegen,

mit einem Tablet-Computer – oder,

wenn so was nicht da ist, mit einem

Klemmbrett – durch die Firma. Der

Auftrag an sie ist der, Überholtes

zu identifizieren und sich auf die

Suche nach Verbesserungsideen

zu machen. So können sie sogar

zum Sprachrohr der Beschäftigten

werden, die Veränderungen längst

ebenfalls wollen, dies aber nicht zu

sagen wagen.

Sind Neudenker bei Ihnen

tatsächlich willkommen?

Leider geht nach der Probezeit die

Anpasserei oft erst so richtig los. u


54

Statt den Neuen Freiraum zur Eigenentwicklung

zu geben, werden

ihnen im Rahmen standardisierter

Weiterbildungsprogramme vorgezeichnete

Trainings verordnet. Diese

sollen sie im Rahmen einer festgezurrten

Stellenbeschreibung auf

Aufgabenstellungen vorbereiten,

die dann routinemäßig abzuspulen

sind. Doch Vorsprung entsteht

nicht durch mehr vom Gleichen,

sondern durch Andersmachen und

markante Ideen als Basis für Innovation.

Genormtes Vorratslernen schafft

Klone, die ähnlich denken, ähnlich

ticken und ähnlich handeln. Zu

Zeiten der industriellen Massenproduktion

war solche „homosoziale

Reproduktion“ vielleicht richtig.

Doch in Hochgeschwindigkeitswildwasserzeiten

ist das gefährlich, weil

es den Konformismus begünstigt

und damit Stillstand bewirkt. Denn

Konformismus favorisiert die Regel,

das Übliche, das, was alle machen

- und nicht die Ausnahme, die Varianz

und das wagemutige Neue, das

uns Fortschritt bringt.

Insofern stellen sich zunächst folgende

Fragen:

• Wie bereit ist unsere Firma wirklich

für Vorwärtsdenker, die unkonventionelle

Ideen einbringen

wollen? Und wie gehen wir mit

ihnen und ihren Vorstößen um?

• Welche Rahmenbedingungen

müssen wir schaffen oder verändern,

damit interne Neudenker

zügig ins Wirken kommen, um uns

fit für die Zukunft zu machen?

Machen Sie im Vorfeld dazu eine

anonyme interne Kurzumfrage, um

festzustellen, ob Neudenker bei

Ihnen tatsächlich willkommen sind

und welche erlebten Geschichten

es dazu gibt. Sie werden sich womöglich

wundern, was Sie so alles

zu hören bekommen.

Vorsprung entsteht durch

Andersdenken und -tun

Für das Neudenken nicht nur theoretisch,

sondern auch praktisch

offen zu sein, das sind zwei ganz

verschiedene Dinge. Darf man bei

Ihnen überhaupt spontane kreative

Ausbrüche haben? Eine atemberaubende

Idee ungefragt präsentieren?

Darf man sich in Eigenregie

mit zwei, drei Kollegen aus anderen

Bereichen mal für ein paar Stunden

zusammentun, um über eine fachübergreifende

Neuerung nachzudenken

- während der Arbeitszeit

und ohne beim Vorgesetzten eine

offizielle Genehmigung einzuholen?

Der Softwarehersteller Adobe toleriert

das nicht nur, sondern fördert

dies sogar aktiv. Dazu wurde unter

anderem ein Tool namens Kickbox

entwickelt, mit dem Adobe seine

Mitarbeitenden zu Erfindern macht.

Wer an diesem Programm teilnehmen

will, erhält im Rahmen einer

Einführungsveranstaltung eine rote

PT-MAGAZIN 3•4 2025

WE

PRINT

?

Print – die

perfekte

Bühne für Stars

Taylor Swift bricht alle

Rekorde. 2023 wurde

sie vom Time-Magazin

zur „Person of the year“

gekürt und mit ihr zierte zum

ersten Mal eine Sängerin das

Cover des Nachrichtenmagazins.

Das steigerte

die Auflage deutlich.

Print zeigt

Flagge

Demokratie lebt durch

den offenen Austausch

von qualifizierten Informationen,

Meinungen

und Standpunkten.

Printmedien sind

dafür ein wichtiges

Instrumentarium.

Und sie erreichen

damit Millionen.

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• Transparenz in der Abwicklung

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55

Schachtel. Diese enthält eine Anleitung,

wie man einen Innovationsprozess

startet. Außerdem befindet

sich darin eine Prepaid-Kreditkarte

mit einem Limit von 1000 Dollar für

die Anschubfinanzierung. Die Beschäftigten

können sich freistellen

lassen, um an solchen Projekten zu

arbeiten.

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Freidenker brauchen

Eigenzeit für kreative Ideen

Eigenzeit zwecks Fortentwicklung

kreativer Gedanken ist unglaublich

wichtig. In der Hektik des Tagesgeschäfts

ist meist gar kein Platz, um

sich ausgiebig mit Zukunftsideen zu

befassen. Gestatten Sie kreativen

internen Freigeistern zum Beispiel,

dass sie für vier bis sechs Wochen

freitagnachmittags an ihren eigenen

Projekten arbeiten dürfen. Lassen

Sie sie in dieser Zeit unbehelligt,

verlangen Sie auch keine Zwischenberichte.

Am Ende der festgelegten

Zeit werden die Vorschläge einem

Entscheidungsgremium vorgestellt.

Leider steht ein konservatives

Top-Management den wirklich innovativen

Ideen oft eher im Weg, u

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56

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anstatt es zu fördern. Ein Beispiel

dafür? Als vor Jahren enthusiastische

Entwickler bei Atari begannen,

Videospiele zu konzipieren, hieß es

aus der Chefetage: „Es gibt keinen

Markt für diese Spiele. Atari ist

nicht daran interessiert, Spiele für

Computer zu produzieren.“ Einem

der Software-Ingenieure, der an

Star Raiders arbeiten wollte, bekam

zu hören: „Ein Spiel, bei dem man

im Weltraum herumfliegt und andere

Raumschiffe abschießt? Das

ist die dümmste Idee, die uns je

untergekommen ist.“

Schutzräume für Weiterdenker

sind innovationsförderlich

Star Raiders ist nur deshalb fertiggeworden,

weil der Entwickler vorgab,

sich um die regulären Atari-Programme

zu kümmern – und weil dessen

direkte Führungskraft ihn nach oben

hin deckte. Das Spiel wurde zu einem

Verkaufsschlager, gilt als Klassiker

der Videospielgeschichte und wurde

von der Stanford University zu einem

der zehn wichtigsten Computerspiele

aller Zeiten gekürt. Klar, wer Profi ist

in seinem Fach, der weiß eben mehr

PT-MAGAZIN 3•4 2025


BEI UNS SITZEN IN DEN ENTSCHEI-

DUNGSMEETINGS IMMER NUR DIE

ZUSAMMEN, DIE DIE PASSENDEN

TITEL HABEN, ABER NICHT DIE MIT

DEM ZUKUNFTSDENKEN.

über eine Sache als die oberste Etage

weit weg von Schuss.

Wer Innovationen will, muss offen

sein fürs Innovieren und braucht eine

Strategie, die Innovationskompetenz

stimuliert, Bemühungen auf dem Innovationsweg

würdigt und innovative

Resultate belohnt. Die, die bonifizierte

Anerkennung dafür erhalten, dass

sie vorgezeichneten Verfahrensweisen

akribisch folgen, werden sich

niemals an Neues wagen. Hingegen

sind Schutzräume für Weiterdenker

sehr kreativitätsförderlich. Sie erzeugen

pulsierenden Tatendrang und ein

Treibhausklima für brillante Ideen.

Die Rahmenbedingungen,

damit das Neue entsteht

In fortschrittlichen Unternehmen

wird fortlaufend innoviert – sowie

ausreichend Zeit und Geld dafür

investiert. Dazu hier ein paar entscheidende

Regeln:

• Ermutigen Sie jeden im Unternehmen,

neue Ideen einzubringen.

• Geben Sie Innovatoren die offizielle

Erlaubnis zum Scheitern.

• Richten Sie eine hausinterne interaktive

Ideenbank ein.

• Feiern Sie das Erreichen des Gipfels

und die Art des Aufstiegs.

• Ruhen Sie sich danach nicht aus,

suchen Sie sich höhere Berge.

• Planen Sie ein, dass es nicht gleich

beim ersten Mal klappt.

• Halten Sie Spielgeld bereit, budgetieren

Sie Misserfolge.

• Implementieren Sie kluge Kennzahlen

für Innovationstätigkeit.

• Incentivieren Sie mit Fokus auf

Innovationen, nicht aufs Quartal.

• Tragen Sie nicht realisierte, abgewählte

Ideen würdig zu Grabe.

Mein wichtigster Tipp: Fangen Sie

mit all dem rechtzeitig an. Wer erst

dann erschreckt losrennt, wenn der

Umsatzzenit überschritten wird, ist

zu spät dran. Zunächst sinken die

Margen, dann die Erträge. Im Abwärtstrend

lässt sich der benötigte

Vorlauf nicht mehr finanzieren,

denn ausgerechnet für Investitionen

fehlt dann das nötige Geld. •

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60

Building

Bridges

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Wie Estland und Sachsen

gemeinsam an der

digitalen Zukunft Europas

bauen: Der Besuch

des estnischen Staatspräsidenten

als Symbol

lebendiger Innovationspartnerschaft

Es war ein besonderer Tag für Mittweida

– und ein bedeutsames Signal

für die europäische Innovationslandschaft:

Am 8. Mai 2025 besuchte

der estnische Staatspräsident Prof.

Dr. Alar Karis im Rahmen seiner

Europareise die Werkbank32 mitten

im Herzen Mittelsachsens – ein

eindrucksvoller Moment grenzüberschreitender

Zusammenarbeit. „Building

Bridges“ – so lautete das Motto

des Besuchs. Es ging um Verbindungen,

um gegenseitige Inspiration,

um Vertrauen – und darum, wie eine

kleine Nation im Norden Europas und

ein Mittelstandsnetzwerk in Sachsen

gemeinsam ein Stück digitale Zukunft

gestalten. Dass ein Staatspräsident

sich die Zeit nimmt, den ländlichen

Raum Sachsens zu besuchen, ist

nicht alltäglich. Dass dieser Besuch

jedoch auf jahrelanger, substanzieller

Zusammenarbeit fußt, zeigt: Hier

passiert etwas Außergewöhnliches.

Organisator des Treffens war die

TeleskopEffekt GmbH – eine 100-prozentige

Tochtergesellschaft der Volksbank

Mittweida eG, die seit 2019 kontinuierlich

Brücken nach Estland baut.

In Mittweida traf Präsident Karis auf

rund 80 Vertreterinnen und Vertreter

aus Wirtschaft, Politik, der Hochschule

Mittweida und Gesellschaft, die

eines eint: das Interesse an zukunftsfähigen,

digitalen Lösungen – und die

Überzeugung, dass man voneinander

lernen kann.

© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH

Der estnische Staatspräsident, Prof. Dr. Alar Karis im D(e)-Estonia Showroom.

Links daneben die estnische Botschafterin Marika Linntam. Rechts

der Reihe nach: Dr. Benjamn Zeitler (Geschäftsführer der TeleskopEffekt

GmbH und Prof. Leonhard Zintl (Vorstand der Volksbank Mittweida eG)

100 % digitalisiert – ein Land, das

die digitale Transformation lebt

Estland hat eindrucksvoll bewiesen,

wie ein Land durch konsequente Digitalisierung

zum globalen Vorreiter

werden kann. Mit nur 1,3 Millionen

Einwohnern und begrenzten Ressourcen

hat die baltische Nation

nach der Wiedererlangung seiner

Unabhängigkeit 1991 aus der Not

eine Tugend gemacht und so eine der

modernsten digitalen Infrastrukturen

weltweit aufgebaut – effizient, sicher

und zukunftsweisend.

Estlands digitale DNA zeigt sich in

allen Lebensbereichen, etwa seiner

digitalisierten Verwaltung, die mittlerweile

zu 100 % sämtliche staatlichen

Dienstleistungen online verfügbar

PT-MAGAZIN 3•4 2025


61

© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH

PT-MAGAZIN 3•4 2025

The Human Conference von links: damaliger Rektor

der Hochschule Mittweida Prof. Ludwig Hilmer,

damaliger Botschafter der Republik Estland Dr.

Mart Laanemäe, der sächsische Ministerpräsident

Michael Kretschmar, Prof. Leonhard Zintl (Vorstand

der Volksbank Mittweida eG), damaliger mittelsächsischer

Landrat Matthias Damm sowie Oberbürgermeister

der Stadt Mittweida Ralf Schreiber

macht und Blockchain-Technologie

verwendet – als erstes Land weltweit.

Auch die florierende Start-Up-Szene,

in der man innerhalb von 15 Minuten

ein Unternehmen gründen kann,

sowie das ID-Card-System, das 99 %

der Bevölkerung digital ausweist

und dem Land jährlich 2 % des BIP

spart, sind ein Manifest für Estlands

Spitzenreiterposition in Sachen Digitalisierung.

Diese digitale Offensive trägt also

Früchte durch erhöhte Effizienz und

ein attraktiveres Geschäftsumfeld.

Aber auch im Bereich Cybersecurity

übernimmt Estland eine Führungsrolle.

Das X-Road-System ermöglicht

sicheren Datenaustausch zwischen

Behörden, während die hohe Beteiligung

am E-Voting – die Bürger wählen

ihre Oberhäupter in Estland komplett

digital – das Vertrauen der Esten in

das System zeigt. Die geschaffene

Transparenz der nationalen Prozesse

zahlt sich aus. Die Zahlen sprechen

für sich: die Erfahrung und Expertise

in Sachen Digitalisierung, die komplett

in Estlands DNA verankert ist,

bietet unschätzbare Werte und Learnings

auch für die digitale Zukunft

von Unternehmen und allen Institutionen

– von Banken bis Kommunen

– außerhalb Estlands.

Um es mit den Worten Vinton Cerfs,

dem Vater des Internets zu sagen:

"Estland ist ein hervorragendes

Beispiel

dafür, was passieren

kann, wenn ein Land

die digitale Transformation

voll und ganz

annimmt."

TeleskopEffekt

GmbH: Brückenbauerin,

Partnerin,

Übersetzerin

Bereits 2019 erkannte

die TeleskopEffekt

GmbH das immense

Potenzial der estnischen

Innovationskultur

– und setzte sich

das Ziel, dieses Wissen

auch für Deutschland

nutzbar zu machen. Als

Tochterunternehmen

der Volksbank Mittweida

eG mit starkem

Mittelstandsbezug und

digitalem Auftrag war

schnell klar: Diese Brücke

muss belastbar,

konkret und lebendig sein.

So entstand zunächst im März 2019

die „Human Conference“ in Mittweida

– ein Forum für Inhalte, Begegnung

und Interpretation mit prominenten

Gästen wie dem damaligen estnischen

Botschafter Dr. Mart Laanemäe

und dem sächsischen Ministerpräsident

Michael Kretschmer. Kurz

darauf wurde in Tallinn ein eigenes

Büro eröffnet – ein klares Zeichen

für langfristige Zusammenarbeit auf

Augenhöhe. Der direkte Draht zur

estnischen Innovationsszene war damit

geschaffen.

Die TeleskopEffekt GmbH wurde

zur Botschafterin digitaler Exzellenz:

Sie übersetzt estnisches Know-how

für deutsche Realitäten, organisiert

Delegationsreisen, schafft Austauschformate,

entwickelt Transformationsstrategien

und bringt Menschen

zusammen, die gemeinsam Zukunft

gestalten wollen. Die Zusammenarbeit

reicht dabei von Kommunen

über Banken bis hin zu Industrieunternehmen

– stets mit einem Ziel:

nachhaltige digitale Wirkung.

Denn als offizieller Partner der estnischen

Botschaft in Deutschland

hat es sich die TeleskopEffekt GmbH

heute zur Aufgabe gemacht, Kunden

nicht nur über Estland zu informieren,

sondern sie auf ihrer Reise zu

Mehrwerten zu begleiten. Maßgeschneiderte

Erfahrungen bringen so

Länder, Institutionen, Banken, Kommunen

und Akteure einander näher

– von CEOs bis hin zu renommierten

EntscheiderInnen – es werden Kontakte

geknüpft, die nachhaltig innovative

Projekte ins Leben rufen und

deren Wachstum fördern - für alle

Beteiligten eine gewinnbringende

Zusammenarbeit.

Reisen in die digitale

Zukunft – made in Estonia

Ein zentraler Baustein dieser Partnerschaft

sind die von TeleskopEffekt u

Handshake zwischen Piret Paulus, Mitglied des Vorstands der estnischen

INBANK und Tanja Speck – Head of Partnermanagement der TeleskopEffekt

© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH


62

organisierten Reisen

nach Estland. Entscheidungsträger

aus dem

Bankenwesen, der

Wirtschaft und dem

öffentlichen Sektor

erleben vor Ort, wie

digitale Verwaltung,

Startup-Mentalität und

smarte Infrastruktur

zusammenspielen. Besucht

werden Institutionen

wie das e-Estonia

Briefing Center, Gesundheitsplattformen,

E-Government-Projekte

oder digitale Pionierunternehmen

– alles jedoch

immer individuell

zugeschnitten auf die

Bedürfnisse der mitreisenden

Unternehmen

und Akteure.

Doch es bleibt nicht bei Einblicken.

In intensiven Programmen mit Workshops,

Dialogen und Transferformaten

werden die Erlebnisse in konkrete

Handlungsimpulse übersetzt. Die

Teilnehmenden erleben nicht nur

Technologie, sondern einen Mindset-

Shift – weg vom „Warum?“ hin zum

„Wie?“.

Wie groß die Wirkung dieser Reisen

ist, zeigen die Stimmen der Teilnehmer:

"Die Reise hat uns gezeigt, wie Digitalisierung

wirklich gelebt wird – nicht

als Technologiethema, sondern als

Im Herzen von Mittweida vom estnischen Knowhow

profitieren. Zum Erleben und Anfassen mit

neuester Technologie: Der D(e)-Estonia Showroom.

Kulturwandel. Diese Perspektive

war entscheidend für unsere eigene

Strategie", lautet die Reflexion einer

großen Volksbank, die diese Reise in

Begleitung der Experten der TeleskopEffekt

angetreten hatte, um von

den neuen Erkenntnissen zu profitieren.

Gleichzeitig entstehen durch

den persönlichen Austausch mit

estnischen Partnern echte Beziehungen.

Daraus entwickeln sich

gemeinsame Projekte, Ideen, sogar

neue Produkte – grenzüberschreitend

und gemeinschaftlich. Das

intensive Programm verknüpft

© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH

branchenübergreifend Best Practices

in ausgewählten Vorzeigeunternehmen

aus verschiedenen

Sektoren von Holzbauindustrie

und Gesundheitswesen bis hin zu

Banken und Verwaltung und bietet

so einen Einblick in die digitalisierte

Wirtschaft, stets auf direkte Anwendung

orientiert. Dabei entstehen

Networking-Möglichkeiten, wie

etwa mit Vertretern des e-Estonia

Briefing Centers, die Wissenstransfer

und zukünftige Kooperationen

fördern, welche Landesgrenzen

überschreiten. Dieser Fokus fließt

auch in den strukturierten Übertrag

auf die Praxis ein, welcher der Reise

selbst folgt, um das Erlebte als Werkzeug

für eine erfolgreiche, digitalisierte

Zukunft zu verwenden.

Der D(e)-Estonia Showroom:

Estland trifft Sachsen

Um estnische Digitalisierung auch vor

Ort erlebbar zu machen, eröffnete

TeleskopEffekt 2021 den D(e)-Estonia

Showroom – ein in Deutschland einzigartiges

Innovationslabor. In der

Werkbank32 in Mittweida werden estnische

Prozesse, Technologien und

Anwendungen realitätsnah simuliert.

Besuchende können per VR-Brille, interaktiven

Modulen und Liveschaltungen

erleben, wie E-Government oder

digitale Identitätssysteme tatsächlich

funktionieren.

Der Showroom ist kein Präsentationsraum

– sondern ein Zukunftslabor.

Hier werden Workshops durchge-

PT-MAGAZIN 3•4 2025

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63

PT-MAGAZIN 3•4 2025

führt, neue Anwendungen getestet

und konkrete Innovationsprojekte

initiiert. Behörden, Banken und Unternehmen

nutzen den Raum, um

mit eigenen Herausforderungen in

den Praxisaustausch zu gehen – unterstützt

von den Erfahrungen und

Technologien Estlands.

Dabei entsteht etwas Besonderes:

ein Ort, der estnisches Denken nach

Deutschland bringt, aber gleichzeitig

deutsche Anforderungen mitdenkt.

Die Kombination aus Immersion, Expertise

und Anwendungsnähe ist ein

echtes Alleinstellungsmerkmal – und

ein praktisches Beispiel für europäische

Innovationszusammenarbeit.

Partnerschaften,

die Wirkung entfalten

Die Stärke der TeleskopEffekt liegt

dabei nicht nur in der Vermittlung,

sondern in der aktiven Gestaltung. Als

Partnerin im europäischen Digitalisierungsgeschehen

bringt sie deutsche

Akteure mit estnischen ExpertInnen

zusammen, fördert Synergien und

verknüpft strategische Ziele mit operativer

Umsetzbarkeit.

Besonders bemerkenswert ist dabei

die Nähe zu den Entscheidungsebenen.

So erhielt Prof. Alexander Knauer,

Geschäftsführer der TeleskopEffekt,

im Rahmen eines Besuchs in der estnischen

Botschaft auf höchster Ebene

seine E-Residency – ein Symbol der

gegenseitigen Wertschätzung und der

tiefen Verankerung der Partnerschaft.

Mit einem internationalen Netzwerk

aus Institutionen wie Microsoft, IBM,

Salesforce, AWS, Union Investment

u. v. m. gelingt es TeleskopEffekt,

regionale Initiativen mit globalem

Know-how zu verbinden. Ob Fachkräftegewinnung,

digitale Prozesse oder

Strukturwandel – Estland ist dabei

mehr als ein Vorbild. Es ist ein aktiver

Partner.

Fazit: Von den (B)Esten lernen

– und gemeinsam vorangehen

Der Besuch von Präsident Prof.

Dr. Alar Karis war kein Abschluss,

sondern ein Meilenstein auf einem

gemeinsamen Weg. Estland zeigt, wie

konsequente Digitalisierung funktionieren

kann – TeleskopEffekt sorgt

dafür, dass dieses Wissen in Sachsen,

in Deutschland und in der Breite ankommt.

Die Vision: eine digital souveräne, effiziente

und bürgernahe Gesellschaft.

Die Realität: gelebte europäische

Partnerschaft mit konkretem Mehrwert.

Die Herausforderung: diesen

Weg weiterzugehen – mit Offenheit,

Pragmatismus und dem Mut, Neues

zuzulassen.

Denn eines ist klar:

„Digitalisierung ist kein Projekt. Sie

ist eine Haltung. Und sie beginnt mit

dem ersten Schritt – am besten gemeinsam.“

In Mittweida entsteht ein digitales

Ökosystem, das Grenzen überwindet

und Brücken schlägt – zwischen Ländern,

Branchen und Denkweisen. •

© VOLKSBANK MITTWEIDA EG | TELESKOPEFFEKT GMBH

Beim Besuch der estnischen

Botschaft in Berlin erhält u.a.

Prof. Alexander Knauer (zweiter

von links) als Geschäftsführer der

TeleskopEffekt seine E-Residency

ÜBER DEN AUTOR

Maximilian Desczyk ist Head of Marketing

und Projektmanager der Teleskop-

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64

nachhaltig

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PT-MAGAZIN 3•4 2025

r u b r i k


65

Generationswechsel

mit System

Wie Mittelständler Nachfolge

als strategische Führungsaufgabe begreifen

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Der deutsche Mittelstand steht vor

einer tiefgreifenden demografischen

Zäsur: Über 250.000

Unternehmen werden

laut IfM Bonn bis 2027

zur Übergabe anstehen

– eine historische

Dimension. Doch die

Zahlen allein erzählen

nicht, was sich in den

Führungsetagen wirklich

vollzieht. Hinter

jedem Wechsel stehen persönliche Lebenswerke,

gewachsene Beziehungsgeflechte

– und zunehmend: strategisch

angelegte Nachfolgeprozesse, die

Maßstäbe setzen.

In zahlreichen analysierten Fällen zeigt

sich: Mittelständische Unternehmen

begegnen dem Generationswechsel

nicht mehr als bloßer Notwendigkeit,

sondern als aktiver Gestaltungschance.

Frühzeitig eingesetzte Nachfolgeprogramme,

systematische Coaching-

Angebote und die Etablierung klarer

Governance-Strukturen gehören heute

in vielen Betrieben zur Tagesordnung.

Übergabe als Managementprozess

– nicht als Schicksalsfrage

Ein wiederkehrendes Muster: Die

operative Verantwortung wird sukzessive

an Familienmitglieder oder intern

aufgebaute Führungskräfte übertragen.

Gleichzeitig bleiben scheidende

Unternehmer und Unternehmerinnen

oft als Beiräte, Gesellschafter oder

Mentoren eingebunden – mit dem Ziel,

Stabilität zu wahren und Wissen zu

sichern, ohne die operative Führung

zu blockieren. Dieses Modell dualer

Verantwortung hat sich als resilient

erwiesen: Es schafft Vertrauen bei Belegschaft,

Kunden und Kapitalgebern.

NACHFOLGE IST KEINE ABGABE

– SIE IST EIN STAFFELSTAB, DEN

MAN WEITERREICHT, DAMIT DAS

RENNEN WEITERGEHT.

Auffällig ist auch, wie professionell insbesondere

inhabergeführte Unternehmen

heute agieren.

Was früher oft im Stillen

ablief, wird heute

mit externer Beratung

flankiert – rechtlich,

steuerlich und psychologisch.

Viele Betriebe

nutzen die Nachfolge

als Anlass, um Rollen,

Prozesse und Strukturen

grundlegend zu überdenken. Die

Umwandlung in Besitz- und Betreibergesellschaften,

die Einführung strukturierter

Controlling- und Reportinglinien

sowie Investitionen in Nachfolge-Controlling

sind keine Ausnahme mehr,

sondern zunehmend Standard.

Nachfolge als Teil

des Risikomanagements

Dass Nachfolge auch Teil des Risikomanagements

ist, wird deutlich an der

Vielzahl implementierter Vertretungskonzepte.

Doppelspitzen, Tandemlösungen

und klare Eskalationswege auf

mittlerer Führungsebene sichern die

operative Handlungsfähigkeit auch

in unvorhergesehenen

Situationen.

Einige Unternehmen

haben strukturierte

Notfallordner

oder sogenannte

„Nachfolge-Koffer“

etabliert, die sensible

Informationen

EINE GELUNGENE NACHFOLGE

IST KEIN ABSCHIED – SIE IST EIN

STRATEGISCHES RE-INVESTMENT

IN DIE ZUKUNFTSFÄHIGKEIT DES

UNTERNEHMENS.

und Vollmachten

klar dokumentieren

– eine Reaktion auf

zunehmend volatile Umfelder.

Die Frage, wer ein Unternehmen übernimmt,

ist dabei nicht weniger relevant

als die Frage, wie es geschieht. Unternehmen,

die auf interne Talente setzen,

investieren häufig gezielt in Führungsentwicklung

und systematisches

Coaching. Wer externe Kandidaten

integriert, tut gut daran, sie frühzeitig

in Strategieprozesse einzubinden und

mit Unternehmenskultur sowie Leistungsträgern

vertraut zu machen. In

beiden Fällen gilt: Nachfolge braucht

Zeit. Erfolgreiche Übergaben laufen

selten unter zwölf Monaten – strategisch

denkende Unternehmen kalkulieren

eher mit drei bis fünf Jahren.

Von der Pflicht zur Chance –

Führungswechsel als Impuls

zur Erneuerung

Ein Aspekt sticht besonders hervor: Viele

Mittelständler verbinden die Nachfolge

mit einer aktiven strategischen

Neuausrichtung. Der Führungswechsel

wird genutzt, um Digitalisierungsinitiativen

anzustoßen, Nachhaltigkeitsziele

zu schärfen oder neue Märkte

zu erschließen. Damit avanciert die

Nachfolge vom Endpunkt einer Ära

zum Ausgangspunkt neuer Wachstumsoptionen.

Ihr Unternehmen

steht vor der

Nachfolge?

Nehmen Sie sich Zeit.

Reden Sie mit Ihrer

Familie, mit Ihren Führungskräften

– aber vor

allem: mit sich selbst.

Eine gute Nachfolge

beginnt nicht mit Verträgen,

sondern mit

Vertrauen. Wer heute offen teilt, wofür

er brennt, entzündet das Feuer in der

nächsten Generation. •


66

Lernpaten

Ein gutes Beispiel für erforderliches

bürgerschaftliches Engagement

1. Kürzlich konnte die Stiftung Bürgerengagement

Saar auf das zehnjährige

Bestehen ihres Lernpaten-Projekts

zurückblicken. Im April 2015 hatte

sie nach längeren Vorarbeiten dieses

Projekt aus der Taufe gehoben, um

benachteiligte Kinder und Jugendliche

aus schwierigen Familienverhältnissen

zu unterstützen und ihnen einen

erfolgreichen Bildungsweg zu ermöglichen.

Lernpaten helfen Kindern,

lebenstüchtig zu werden- eine ideale

Ergänzung zu Elternhaus und Schule.

Insgesamt haben sich bislang rund

500 Lernpaten und Lernpatinnen für

diese Aufgabe zertifizieren lassen.

2. Aber wie sich herausstellt: es könnten,

sollten, müssten viel mehr sein.

Der Bedarf ist riesig- und Schulen

sind für jegliche Unterstützung bei

der Realisierung ihres Bildungsauftrags

dankbar. Bei jedem Kontakt mit

der Schule kommt dies zur Sprache.

3. Die Erklärung hierfür liefert der Bildungssoziologe

Aladin El-Mafaalani:

„Wir hatten noch nie einen so großen

Anteil an Eltern, die ihre Kinder nicht

unterstützen können, selbst wenn

sie wollten. Entweder weil sie das

deutsche Schulsystem nicht kennen,

die Sprache nicht beherrschen oder

weil beide arbeiten müssen, um mit

ihrem Haushaltseinkommen über

die Armutsschwelle zu kommen. Und

hinzu kommen die Familien, in denen

beide Eltern berufstätig sein wollen.

Unsere Analysen zeigen, dass es Müttern

und Vätern unter den aktuellen

Bedingungen in zu vielen Fällen nicht

mehr möglich ist, zu kompensieren,

was das Bildungssystem nicht leistet,“

nicht leisten kann, sollte man gerechterweise

hinzufügen.

4. Die Folgen liegen auf der Hand. Der

Indikator, der dies verdeutlicht, ist die

Quote der Schülerinnen und Schüler,

die ohne einen Abschluss die Schule

verlassen. Im Jahr 2023 betrug sie

7,2 v.H. Und das setzt sich dann fort:

nach einer Studie der Bertelsmann-

Stiftung haben rund zwei Drittel der

jungen Erwachsenen zwischen 20

und 34 Jahren ohne Schulabschluss

keine Berufsausbildung. Das ist weder

für den Einzelnen noch für die

Gesellschaft insgesamt positiv. Die

gesamtwirtschaftlichen Folgen für die

Dynamik einer Gesellschaft und den

Arbeitsmarkt wie den Sozialstaat sind

verpasste Chancen. Die Soziallasten

steigen, dem Arbeitsmarkt fehlen

Fachkräfte.

5. Was tun? Der erste Adressat für

diese Frage ist stets der Staat. Aber

das Schulsystem ist alleine dazu nicht

in der Lage, um die von El-Mafaalani

beschriebene Problematik zu therapieren.

Sonst gäbe es nicht den

kontinuierlichen Anstieg der „Quote

ohne Schulabschluss“. Also gilt auch

hier wie in vielen anderen Themen

wie Vereinsamung oder Pflege: ohne

bürgerschaftliches Engagement wird

es nicht gehen. Natürlich müssen

sich auch Schulen ändern, weil die

Schulklassen heute völlig anders zusammengesetzt

sind als in manchen

Amtsstuben noch unterstellt wird

oder so getan wird, als ob noch das

alte Muster vorliegt. In den Klassen

sitzen oft Schülerinnen und Schüler

aus mehr als zehn verschiedenen

Ländern, in den Klassen werden mehrere

Muttersprachen gesprochen und

die Kinder gehören verschiedenen

Religionen an. Alleine dieser Kulturwandel

verlangt nach einem Wandel

der Schul-Alltagskultur.

6. Hier helfen die Lernpaten. Im

Saarland, obgleich ein erfolgreiches

und wirksames Projekt, erweist es

sich eigentlich „nur“ als Pilotprojekt.

Nachahmung und Vervielfältigung

sind gefragt. Und dies gilt für alle

Bundesländer. Gesucht ist mehr

bürgerschaftliches Engagement zur

Unterstützung des Bildungsauftrags

von Eltern und Schule.

7. Angesichts der demographischen

Entwicklung macht der Bildungssoziologe

El-Mafaalani eine einfache Rechnung

auf: Wenn sich nur jeder zehnte

PT-MAGAZIN 3•4 2025


67

© FREEPIK.COM

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Babyboomer ehrenamtlich oder als

Honorarkraft engagieren würde,

dann wären das mehr Menschen als

alle derzeit tätigen Erzieherinnen und

Grundschullehrer zusammen. Und

die jetzt in Rente gehenden Babyboomer

sollten ein Interesse daran

haben: ihre Rente! Gesichert werden

kann sie nur, wenn die nachwachsenden

Generationen lebenstüchtig

sind. Daher sind die Babyboomer in

besonderer Weise angesprochen und

gefordert. Neben Golf, Reisen oder

sonstiger schöner Freizeitbeschäftigung

sich beispielsweise als Lernpate

einzubringen, könnte der Frage nach

dem Sinn des Lebens eine positive

Antwort geben.

8. Angesichts der enormen Herausforderungen

für das Schulsystem

stellt sich die Frage, wer die Koordination

vielfältigen bürgerschaftlichen

Engagements für die Schulen übernehmen

könnte. Einer der Vorschläge

adressiert hierfür die Institution der

Volkshochschule. Sie könnte bürgerschaftliches

Engagement bündeln,

die Zusammenarbeit zwischen

Schule und Vereinen organisieren,

auf Qualität und Zuverlässigkeit

achten, Standards und Formate definieren

etc. Auch hierbei könnten

Babyboomer nützliche ehrenamtliche

„Arbeit“ übernehmen. So wie sich

Wirtschaftsjunioren für die Gründung

junger Unternehmen einsetzen, so

wie WIN-Mitglieder mittelständische

Unternehmen unterstützen oder

in Arbeitsgemeinschaften sich bei

ihrer unternehmerischen Weiterentwicklung

gegenseitig behilflich

sind, könnten Wirtschafts-Senioren

Managementaufgaben bei der Koordination

bürgerschaftlichen Engagements

für Schulen übernehmen. Auf

Bundesebene sind als erfolgreiches

bürgerschaftliches Engagement

selbstverständlich all jene Akteure

besonders herauszustellen, die mit

hohem ehrenamtlichen Einsatz seit

vielen Jahren dem Großen Preis des

Mittelstandes zur Kultur haben werden

lassen.

9. Wenn sich immer mehr, die von ihrem

Lebenslauf her dazu in der Lage

sind, in die Pflicht für bürgerschaftliches

Engagement nehmen lassen,

stärkt das den gesellschaftlichen

Zusammenhang. Dies stellt über das

Gesellschaftliche hinaus einen Wert

dar, aus der Sicht von Regionen oder

gar eines ganzen Landes käme ihm

die Güte eines Standortfaktors zu. •

ÜBER DEN AUTOR

Dr. Hanspeter Georgi ist Präsidiumsmitglied

der Oskar-Patzelt-Stiftung. Das

Engagement des langjährigen saarländischen

Wirtschafts- und Arbeitsministers

und Volkswirtschaftlers galt vor allem der

Aufwertung des Wirtschaftsstandortes

Saarland, der Weiterentwicklung der beruflichen

Bildung und der Fortentwicklung

des allgemeinbildenden Schulsystems.


68

© FREEPIK.COM | KSTUDIO

Bestandsprovisionen

für

Kapitalanlagen

Deutsche Anleger könnten sich

weit über 100 Mrd. € zurückholen

Haben Sie jüngst von Ihrer Bank einen

„Kostennachweis“ bekommen und

wissen gar nicht, was der im Detail Ihnen

verrät? Sie sollten es aber, denn er

ist fast ein Gutschein – aber nur, wenn

man das Folgende weiß: Derzeit laufen

an Deutschen Gerichten Klagen von

Anlegern gegen Fondsgesellschaften.

Denn die haben an die Banken der

Anleger sogenannte „Bestandsprovisionen“

gezahlt. Zu Unrecht meint

ein Düsseldorfer Rechtsanwalt und

fordert diese Bestandsprovisionen zurück

an die Anleger. Und er ist damit

schon recht erfolgreich beim BGH.

Wer einen Fonds kauft, der bekommt

i. d. R. vor dem Kauf bereits die jährlichen

Gebühren benannt, die von der

Fondsgesellschaft für die Betreuung

des Fonds, das Management, einbehalten

werden, meist als TER bezeichnet.

Was sind "Kickbacks"? Das

geheime Geschäft mit Ihren Fonds

Was die Wenigsten wissen, ist der

Umstand, dass in diesen Gebühren

auch sogenannte Bestandsprovisionen

(auch Kickbacks genannt) enthalten

sind. Dies sind Prämien, die die

Fondsgesellschaft an die betreuende

Bank des Anlegers zahlt –so grob 0,3

bis 1,2 % des Nettoinventarwerts des

Fonds im Depot – pro Jahr… ...dies ist

unabhängig davon, was die Bank dafür

getan hat, dass der Anleger diesen

Fonds überhaupt im Depot liegen hat.

Daher raten die Banken Ihren Anlagekunden

immer wieder gerne zu solchen

Fonds, da diese somit auch für

die Bank sehr lukrativ sind. Auch sind

diese Bestandsprovisionen meist viel

höher als die Depotgebühren. Daher

zeigen sich die Banken wie auch die

Fondsgesellschaften doch recht bedeckt,

was diese Bestandsprovisionen

anbelangt und verstecken sie oft in

einer nicht in allen Einzelheiten dargelegten

Management-Pauschalgebühr.

Übrigens, bei Aktien werden keine und

bei ETF keine oder nur sehr geringe

Bestandsprovisionen gezahlt.

Banken sollten diese Provisionen an

ihre Anleger weiterreichen, man nennt

dies Auskehren. In der Schweiz müssen

die Banken dies grundsätzlich tun

– wenn gefordert. In Deutschland wurde

dies trotz aller Versuche auch von

Gerichten abgelehnt, u. a. mit Verweis

auf die AGB der Banken (in denen die

Anleger auf die Bestandsprovisionen

verzichten), die nach Ansicht vieler

Gerichte die Anleger gelesen haben

müssen und ihnen auch nicht widersprochen

haben.

Jens Grafs Kampf: Private

Anleger fordern ihr Geld zurück

Das ist nicht rechtens – sagt Rechtsanwalt

Jens Graf aus Düsseldorf. Er

geht einen anderen Weg und verklagt

direkt die Fondsgesellschaften. Graf

greift dazu den Umstand auf, dass die

Bestandprovisionen nur dann von den

Fondsgesellschaften an die Banken

gezahlt werden, wenn der Anleger

privat handelt. Bei institutionellen Anlegern,

z. B. Rentenfonds, Lebensversicherungen

oder Banken selbst wird

hingegen keine Provision gezahlt oder

sie wenigstens erstattet. Das ist eine

Ungleichbehandlung, die es juristisch

zu beseitigen gilt. Denn es müssen die

privaten Anleger den institutionellen

gleichgestellt werden, § 26 KAGB. Die

Fondsgesellschaften sollen deshalb

die zuvor an die Banken und nicht an

die Anleger gezahlten Provisionsbeträge

nun direkt an die Anleger nachzahlen.

Und Jens Graf, der selbst und

mit Mandanten vorangegangen ist, ist

bislang der erste und einzige, der die

Fondsgesellschaften direkt angeht.

BGH deckt auf: Ungültige AGB

und weitreichende Folgen

Letztere wehren sich natürlich und

wie es auch nicht anders möglich ist,

nehmen sodann die Diskussionen

und Argumentationen bei Gericht ihre

sehr eigenen Wege und treffen auch

auf ungeahnte Interessen und neue

Argumente zu den Bestandsprovisionen.

Und zu allem Überfluss schnitt

vor mehr als einem Jahr der BGH

Themen an, die sich in der gesamten

juristischen Auseinandersetzung wohl

nun zu den wichtigsten und alles entscheidenden

Fragen entwickelt haben:

Waren beim Kauf eines Fonds verwendete

AGB wirksam, in welcher Fassung

wurden sie „damals“ verwendet und

konnten sie überhaupt Vertragskraft

entwickeln? Dieser Wissensdurst des

BGH bringt die verklagten Fondgesellschaften

bereits in große Not, wenn

sie nicht nachweisen können, erstens

welche Klauseln damals beim Kauf

mitunter vor vielen Jahren galten und

zweitens, ob diese AGB nun tatsäch-

PT-MAGAZIN 3•4 2025


69

© FREEPIK.COM

PT-MAGAZIN 3•4 2025

lich beim Erwerb des Fonds durch die

Anleger einbezogen wurden.

Und dabei setzt der BGH "auch noch

einen drauf" und meint, dass die –

dann doch von der Fondsgesellschaft

vorgelegten – AGB so intransparent

und ungenau formuliert seien, dass

sie schon allein aus diesem Grunde

nicht wirksam sind. Alles dies zusammen

folgert in der Feststellung, dass

sogar die gesamten Managementgebühren

in Frage gestellt werden, also

nicht nur die Bestandsprovisionen für

alle Jahre zurück unberechtigt einbehalten

wurden. Der BGH sagt es zwar

nicht explizit, aber in Konsequenz

dürfte es bedeuten, dass die Fondsgesellschaften,

die verbreitet ähnliche

Kostenklauseln jahrelang verwendet

haben, einem klagenden Anleger die

gesamten Managementgebühren

zumindest für 10 Jahre oder vielleicht

sogar unbegrenzte Zeit zurück nachzahlen

müssten.

Milliarden-Welle droht:

Fondsgesellschaften in Bedrängnis

Da werden noch einige "gerichtliche

Mühlen mahlen“. Aber bereits erste

Fondsgesellschaften haben schon mal

den gerichtlichen Streit abgekürzt,

den Anlegern ihre Forderungen überwiesen

und angekündigt, auch die

Gerichts- und Rechtsanwaltskosten

zu erstatten. Mal sehen, was weitere

Fondsgesellschaften in Zukunft machen

– sofort zahlen, wenn Anleger

Klage einreichen lassen oder doch bis

zum BGH streiten?

Die Verfahren von Rechtsanwalt Jens

Graf zumindest werden Nachahmer

finden, andere Anleger motivieren

und auch die Fondsgesellschaften

zum Nachdenken bewegen. Man

möchte wünschen, dass der BGH nun

grundsätzlich Abhilfe schaffen wird,

damit nicht jeder Anleger einzeln erst

mal klagen muss, sondern es zu einer

"automatischen Pflicht" zur Erstattung

kommt. Aber das kann er nicht. Aber

die Bafin kann hier eingreifen, sie ist

gefragt. Und sie ist auch einen ersten

Schritt gegangen und hat jüngst ihre

AGB-Richtlinien für die Fondsgesellschaften

novelliert - allein das ist

schon eine Sensation.

Wird es zu dem kommen, was oben

beschrieben wurde, dann wurde nicht

nur Rechtsgeschichte geschrieben (hat

der BGH eigentlich schon getan), sondern

es wird zu einer Forderungswelle

gegen die Fondsgesellschaften kommen,

die die Finanzwelt ins Wanken

bringen könnte. Grob 1,5 % eines für

Privatanleger insgesamt verwalteten

Fondsvermögens von durchschnittlich

einer Billion € für 10 Jahre und mehr

sind in Summe gewaltige Beträge, für

die die Fondsgesellschaften in ihr eigenes

Portemonnaie greifen müssten, so

schwer ihnen das auch fallen dürfte.

Handeln Sie jetzt: So fordern Sie Ihr

Geld zurück!

Es wird dabei auch auf die Zahl der

fordernden Anleger ankommen, wie

viel am Ende allein in Deutschland von

den Fondsgesellschaften nachzuzahlen

ist, aber weit über 100 Mrd. € sind

sicherlich nicht zu hoch geschätzt. Die

Anleger sind also auch gefordert und

es würde zeitlich passen, denn noch in

diesen Wochen erhalten viele Depotinhaber

und Anleger von Ihrer Bank ihre

Kostenberichte nach Art. 50 der Verordnung

2017/565 der EU und wissen

bisher eigentlich gar nicht, was ihnen

da „Werthaltiges“ gesagt wird. Aber da

steht, welche Provisionen und Gebühren

häufig ohne Rechtfertigung gezahlt

wurden und dies sind in diesem Sinne

faktisch „Gutscheine“, die die Anleger –

im Moment noch über den Rechtsweg –

bei den Fondsgesellschaften einfordern

müssen: Nur zu! •

Info

Mehr Informationen zum Thema

(vom „Original“) unter https://www.

anwalt24.de/anwalt/jens-graf

ÜBER DEN AUTOR

Univ.-Professor Dr. habil. Jörn-Axel

Meyer, Deutsches Institut für kleine und

mittlere Unternehmen, heute mal als Privatmann

und Anleger.

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70

r u b r i k

marketing

Das große Gelage

PT-MAGAZIN 3•4 2025


71

Eventmarketing der Superklasse

zu 500 Jahre Auerbachs Keller Leipzig

und jede Art von Souvenirs. Allen

voran der eigens kreierte Schokoladen-Goldschuh,

das „Glück zum Mitnehmen“,

ähnlich dem Faust‘schen

Bronze-Schuh am Eingangsportal in

der weltberühmten Mädler-Passage,

dem Zuhause von Auerbachs Keller.“

PT-MAGAZIN 3•4 2025

© RALF SEEGERS

© RALF SEEGERS

„Das Jubiläum wird ein epochales

Ereignis. Schlemmen, Staunen, Feiern!

Wir blicken auf ein unglaublich

erfolgreiches Jubiläums-Triennium.

Unser Drei-Jahres-Kalender hat Menschen

aus Nah und Fern, Groß und

Klein, Leipziger und Leipzigerinnen

und unser gesamtes Team bisher

begeistert.“, so Jubiläumswirt René

Stoffregen.

Und er ergänzt: „Bereits seit 2023

wird die Jubiläumsbotschaft, durch

zwei Markenbotschafterinnen aus

dem Team, in die „Welt“ hinausgetragen.

Ein Jubiläumslogo ziert stolz die

Geschäftspost, Speisekarten, Banner

Gastrotainment at it's best

Innerhalb der legendären Kellergewölbe

gibt es weit mehr als köstlich

bürgerliche Küche. Mit den Jubiläumsaktivitäten

hat Auerbachs Keller

sein Gastrotainment auf ein nächstes

Level gehoben. Die „Fasskeller-Zeremonie

Anno Domini 1525“, Hexeneinmaleins

und Verjüngungskur in der

Hexenküche inklusive, ist der beliebteste

Klassiker. Mit mehr Terminen

präsentiert sich das populäre Theater-Dinner

„Die Luthers Privat“ im tief

gelegenen Fasskeller. Oberhalb des

kulinarischen Geschehens gibt’s in

der Mephisto Bar das Schauspiel „Der

mit dem Teufel tanzt“, historisch und

experimentell. Neu hinzugekommen

ist „Auerbach 500 - Der Große Knall“.

Immer ein explosiver Erfolg!

In allem spiegeln sich Goethes Worte

und studentische Erinnerungen.

Der damit sagenumwobene Ort des

Teufelswerkes in Auerbachs Keller

verläuft wie ein roter Faden bis in die

Neuzeit. Immer wieder aufgenommen

durch Mephistopheles selbst

- den einzigartigen Hartmut Müller.

Er ist dritter Markenbotschafter und

unermüdlich im Einsatz. Agiert zudem

als Fasskellermeister und führt

Schüler*innen in Faustseminaren

anschaulich in Goethes Welt ein. Die

Verdoppelung der Teilnehmerzahl

von 2023 zu 2024 sind erfolgreiches

Zeugnis seiner Leidenschaft. Ein u


72

© RALF SEEGERS

© RALF SEEGERS

zweiter bemerkenswerter roter Faden

verknüpft seit Jahrhunderten Wissenschaft,

Welthandel und Weltliteratur.

Zum Jubiläum berufene Ehrenbotschafter

wie der Oberbürgermeister

der Stadt Leipzig Burkhard Jung,

Christoph Ahlhaus, Senator a.D. und

Bundesgeschäftsführer des BVMW

e.V. und Frau Prof. Dr. Obergfell,

Rektorin der UNI Leipzig, werten in

persona die Jubiläumsarbeit auf und

machen im Heute diese Verschmelzung

nach außen sichtbar.

Wie groß war dieses

„Große Gelage“

Die Neugierde war grenzenlos,

die 200 frei verkäuflichen Tickets

schnell vergriffen! Besonders die

Leipziger und Leipzigerinnen wurden

umworben und sie kamen.

Es ist der 15. April 2025 und damit

der Jubiläumshöhepunkt. Zauberhaft

inszeniert durch Pirouette

Performances, wird klassisch mit

einem Sektempfang um 17:00 Uhr

im „Großen Keller“ gestartet. Die

blumenreiche Tischkultur, ausgefeilt

bis ins allerkleinste Detail.

„Uns ist so kannibalisch wohl, als

wie 500 Säuen“, hallt es gemeinschaftlich

zum Auftakt durchs

Gemäuer. Ein Festschmaus mit

Köstlichkeiten vom Holzbrett, hin

zu prächtig deftigen Schüsseln,

filigran das Dessert. Eine unvergleichliche

Gelage-Stimmung

gutgelaunter Gäste, zechend an

langen Tafeln wie einst zu Zeiten

Goethes. Von der Staatsministerin

zum populären Fußballtrainer,

vom Unternehmer zum Kooperationspartner,

von ehemaligen Kellerwirten

zu Mitarbeiter-Legenden,

von Stammgästen und Freunden

der Auerbachs Keller Welt zu Gästen

aus dem weiten Umland. Eine

350 Gäste große Festgesellschaft,

300 Minuten und Augenblicke

voller Gastrotainment. Das einmalige

Intermezzo aller im Haus

aktiven Künstler spielt sich durch

die Historie von Auerbachs Keller.

Überraschungsgäste wie der

Gewandhaus-Kinderchor oder Sebastian

Krumbiegel (Die Prinzen)

wissen ihr Publikum zu begeistern.

Und die Geburtstagstorte mit 500

Kerzen? Anmoderiert mit einem

lustigen Making-Of durch Regisseur

der Sons of Motion Florian

Arndt, über ein 30-köpfiges Blasorchester

die Stimmung maximal

befeuert, mit Konfetti unter tosendem

Beifall hereingefahren, um

anschließend mit Genuss verzehrt

zu werden. Ein atemberaubendes

Programm schließt für Jede und Jeden

mit einem imaginären Fassritt.

Ganz nah an der weltberühmten

Auerbachs Keller Szene: „Ich hab

ihn auf einem Fasse hinausreiten

sehn.“ Emotionen und Erinnerungen

pur!

Was bleibt und was kommt

Für alle Jubiläumsgäste bleiben

diese Jubiläumstage gewiss unvergleichlich!

Der Anfang ist gemacht,

folgen muss eine gezielte Kundenbindung

aus diesem Pool von Begeisterung.

Für alle Mitarbeitenden gibt es im

Juni eine Jubiläums-Teamfeier. Vorbereitet

wird nicht nur eine „große

Sause“, auch ein Erinnerungsbuch

mit Portraits all jener, die sich an

ihrem Arbeitsort professionell ab-

© RALF SEEGERS

PT-MAGAZIN 3•4 2025


73

lichten ließen. Foto- und Filmdokumente

von Jubiläumsaktivitäten und

Worteinträge unterschiedlichster

Menschen werden hierin unvergesslich!

Das breit angelegte und erfolgreiche

Sponsoring über langjährige Lieferanten

und Partner im Großhandel

hat begeistert.

Das eigentliche Fest blieb in seiner

Kostenstruktur kalkulierbar, nur ein

Drittel des finanziellen Aufwandes

wurde inhouse getragen. Diese

Win-Win-Beziehungen werden das

Jubiläumsjahr 2025 überdauern und

in eine strategische Ausrichtung

einfließen.

Es bleibt ein überwältigendes Echo.

Das Gästefeedback und die mediale

Berichterstattung haben aufgezeigt,

welchen Stellenwert Auerbachs

Keller, seine historische und gelebte

Wirklichkeit außerhalb Leipzigs,

hat. Es wird darauf ankommen, „die

Früchte zu ernten“. Vielfach beachtete

Publikationen in Tagespresse,

Tourismusmagazinen, aber auch in

Branchen- und Fachblättern bedeuten

Verantwortung zu übernehmen

für die im Vorfeld geleistete Arbeit,

eine - Marke Auerbachs Keller Leipzig

- weiterzuentwickeln und diese

national, vor allem international zu

spielen. •

ÜBER DIE AUTOREN

Univ.-Prof. Dr. Margit Enke ist Professorin

für Marketing an der TU Bergakademie

Freiberg. Sie ist im Vorstand der

Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft,

Ehrenmitglied des Kuratoriums

der Oskar-Patzelt-Stiftung, Mitglied des

Wissenschaftlichen Beirates des Bundesverbandes

mittelständische Wirtschaft

und als Autorin, Moderatorin, Speaker

und Coach aktiv.

PT-MAGAZIN 3•4 2025

QR-Code Aftermovie

© RALF SEEGERS

Tanja Pieper ist als Jubiläumsbotschafterin

zuständig für das Content Marketing

und die Public Relations der Kampagne

'500 Jahre Auerbachs Keller'. Sie ist Absolventin

der Hotelfachschule Leipzig.


74

Mehr als

Suchmaschinenkosmetik

Reputationsmanagement

ist der Aufbau

sozialen Kapitals

© FREEPIK.COM | UPKLYAK

PT-MAGAZIN 3•4 2025


75

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Wer an Reputationsmanagement

denkt und sich darüber informiert,

stößt zuallererst auf Agenturen, die

anbieten, die Anzeige von Suchergebnissen

insbesondere bei Google zu

optimieren. Deren Palette reicht vom

Entfernen negativer Bewertungen

über technische Suchmaschinenoptimierung

(SEO) bis hin zu Filmproduktionen

– Google belohnt Bewegtbild

– und Online-PR sowie Social Media

Marketing. Aber: All dies hat nur am

Rande mit echter Reputation zu tun.

Selbstverständlich schaden sichtbar

schlechte Presse, negative Einträge

auf den einschlägigen Bewertungsportalen

und ein Wikipedia-Eintrag,

der mehr Kritik als Sachinformation

enthält, dem Image. Aber Reputation

ist weit mehr als Image und geht

deutlich weiter als die beschriebenen

Maßnahmen.

Bei Ebbe sieht man,

wer ohne Badehose schwimmt

Wer tatsächlich über eine starke und

gut gemanagte Reputation verfügt,

hat mehr oder weniger zwangsläufig

ein gutes Image im Netz. Es geht,

vereinfacht ausgedrückt, darum, ob

man ein Gesicht nur schminkt oder

ob man an seiner wahren Schönheit

arbeitet. Image ist etwas Oberflächliches

und Flüchtiges, etwas, was

beim kleinsten Shitstorm verfliegt.

Bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose

schwimmt, sagt ein populärer

Business-Vergleich, der Warren

Buffet zugeschrieben wird. Nichts

anderes passiert, wenn die Image-

Fassade bröckelt. All die genannten

Agentur-Maßnahmen sind nichts als

Kosmetik, die immer wieder teuer

ersetzt und neu aufgetragen werden

muss.

Werte in sichtbare

Handlungen übertragen

Wer hingegen Reputationsmanagement

ernsthaft und vor allem

nachhaltig betreiben möchte, muss

tiefer gehen. Reputation entsteht,

wenn sich die eigenen Werte in

sichtbares Handeln übersetzen,

und wenn diese Werte kongruent

sind mit dem, was in der Unternehmenskommunikation,

in der

Markenentwicklung und in den Geschäftsbeziehungen

versprochen

wird. Werte, der innere Kompass

eines CEO oder eines Unternehmens,

beweisen sich im operativen

Miteinander – und haben auch

dann Bestand, wenn der Wind von

vorne bläst. Wer seine Prinzipien

in der Krise opfert, dem droht der

Reputationsverlust sowie ein meistens

irreparabler Imageschaden.

Reputationsmanagement ist strategische

Arbeit an der Identität und

eben nicht allein am Image. Leider

setzen viele Agenturen mit ihren

Heilsversprechen die Begriffe Image

und Identität gleich – und verwechseln

dabei die Corporate Identity

mit dem Corporate Design.

„Wer seine Prinzipien opfert,

dem droht Reputationsverlust“

Reputation aufzubauen bedeutet,

langfristig und strategisch an der eigenen

Identität zu arbeiten und mögliche

Inkongruenzen zu beseitigen.

Hierzu gehören natürlich Fragen des

Marketings, aber eben auch Fragen

der Organisation, der Führung sowie

des Produkt- und Beschwerdemanagements.

Vor allem aber geht es

um die Aspekte der Unternehmenskommunikation,

die eben nur selten

von Marketingabteilungen – und

schon gar nicht von externen Agenturen

– angeboten und durchdacht

werden. u


76

Beispielsweise um die Auswahl, in

welchen Verbänden und Clubs ein

Unternehmer oder ein Unternehmen

Mitglied ist. Teilen diese die eigenen

Werte? Stehen sie einem schützend

zur Seite, wenn andere versuchen,

die Reputation anzugreifen? Welche

Einflusskanäle und Zugänge zu Politik,

zu Behörden,

zu Multiplikatoren

oder zu Medienvertretern

lassen

sich nutzen und

sind belastbar?

Mit wem zeigt man

sich öffentlich –

und in welchem

Kontext? Diese

Dinge sind reputationsrelevant,

und sie müssen

kongruent zur Unternehmensphilosophie

sein. Sie müssen analysiert

und gemangt werden. Es sind keine

Ad-Hoc-Entscheidungen, sondern

hochsensible Weichenstellungen.

Posten kann jeder,

publizieren nicht

Auch das, was ein Unternehmer

öffentlich artikuliert – sei es in klassischen

oder in sozialen Medien – ist

eine Frage der Reputation. Posten

kann jeder. Werbebotschaften und

PR-Aussagen verlautbaren auch.

Wer seine Botschaften darauf

beschränkt, diese selbstreferenzierend,

werblich, verkäuferisch und

REICHWEITE ABER ERSETZT NICHT

RELEVANZ, SICHTBARKEIT IST

NICHT GLEICHBEDEUTEND MIT

SERIOSITÄT.

ich-bezogen zu verfassen, immer

nach dem Motto, seht her wie herausragend

ich bin und wie einzigartig

meine Produkte, investiert nicht

in seine Reputation, sondern ist nur

„laut“.

Reichweite aber ersetzt nicht Relevanz,

Sichtbarkeit ist nicht gleichbedeutend

mit Seriosität.

Wie gesagt:

Posten kann jeder.

Einen redaktionellen

Fachbeitrag in einem

renommierten Magazin

aber bekommt

eben nicht jeder. Es

ist ein Unterschied,

ob man postet oder

publiziert. Unternehmer,

die sich publizistisch hervortun,

zahlen auf ihre Reputation ein.

Reichweite ist nicht Relevanz,

Sichtbarkeit ist nicht Seriosität

Die Frage in Bezug auf eine starke

Reputation lautet: Wer gibt mir den

Raum, meine Haltung veröffentlicht

unter Beweis zu stellen – in Form

gesellschaftlich relevanter Debattenbeiträgen,

in Form politischer

Positionen oder durch tiefgründiges

Branchenwissen? Relevante Medien

suchen und belohnen keinen PR-

Sprech, sondern echte Analysen und

nachvollziehbare Haltungen. Die

Imagetransfers, die durch derartige

Publikationen entstehen, fördern

die Reputation. Und nebenbei auch

die Google-Suchergebnisse. Sie sind

ein Teil der wahren inneren Schönheit

und eben nicht jene Image-Kosmetik.

Qualitätsveröffentlichungen

statt Werbebotschaften lautet die

Devise.

Diskurse anstoßen

Unternehmer sind gefordert, gesellschaftliche

Diskurse anzustoßen

und dabei Vorbild zu sein, in dem

sie vorleben, was sie öffentlich

und publizistisch fordern. PR und

Marketing dürfen nicht unpolitisch

sein, wenn sie reputationsfördernd

wirken sollen. Hierbei spielen Fragen

der Nachhaltigkeit, des sozialen

Engagements und des gesellschaftlichen

Impacts eine Rolle.

Unternehmen dürfen dabei gerne

kontrovers auftreten. Nicht Anpassung

und Mainstream sind hier

gefragt, sondern Plausibilität. Was

plausibel ist im Sinne von Glaubwürdigkeit

und Kongruenz, wird auch

veröffentlicht – solange es argumentativ

sachlich und journalistisch

handwerklich vorgetragen wird.

Dabei unterstützen Pressesprecher

und Experten, auch manche Agenturen,

jedoch nur solche, die den

Unterschied zwischen Identität und

Image kennen und die neben den

Spielregeln der Medien auch die des

politischen Diskurses divergenter

Meinungsbildner beherrschen.

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Wir öffnen die Tore der Welt...

und leben die Werte des

Mittelstandes.

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77

PT-MAGAZIN 3•4 2025

Schweigen ist Gold

Übrigens: Auch Schweigen ist reputationsfördernd.

Wer sich zu

allem und jedem äußert, wer medial

dauerpräsent ist,

insbesondere im

Social Media, läuft

Gefahr, Reputation

zu verspielen. Weniger

ist mehr. Sich

nur sachkundig und

selektiv zu zeigen

ist glaubwürdiger

als permanentes

Marketinggeschrei.

Sich auf seriöse Medien

mit Anspruch zu fokussieren,

unterstützt dabei, eigene Themen

in einem relevanten Kontext zu platzieren

und sich bewusst von jenen

abzugrenzen, die primär die Kanäle

bespielen, die letztlich jedem offenstehen

– gemeint sind hier vor allem

die Social Media.

Reputation aufbauen bedeutet, sich

von anderen abzugrenzen, und eben

WER SICH ZU ALLEM UND JEDEM

ÄUSSERT, WER MEDIAL DAU-

ERPRÄSENT IST, INSBESONDERE

IN DEN SOCIAL MEDIA, LÄUFT

GEFAHR, REPUTATION ZU VERSPIE-

LEN. WENIGER IST MEHR.“

nicht überall da zu sein, wo andere

bereits ihre Wirkräume zu entfalten

versuchen, ihr Image pflegen und

ihre Egos streicheln.

Zutaten einer

nachhaltigen

Reputation

Reputation ist das

Auf- und Ausbauen

von sozialem Kapital.

Nur wer dieses

mehrt, kann auch

eine Rendite erzielen

und letztlich nachhaltig

Marketing-Dividenden

erwirtschaften. Was hilft, ist

eben nicht Kosmetik, sondern eine

gesunde Haltung und stabile innere

(Unternehmens-) Führung.

Schlechte Gesellschaft meiden,

Jedermann-Medien nur in kleinen

Dosierungen bespielen, sich abgrenzen

vom Geschrei der Wettbewerber

und publizistisch in Qualitätsmedien

wirken, das sind die wahren Zutaten

einer nachhaltigen Reputation. Dazu

eine Prise gesellschaftlicher Debatte

und wahre Werte – dann kommt das

gute Image von allein. Reputationsmanagement

ist nicht primär etwas

für Marketingabteilungen und Agenturen

– im Gegenteil, manche Experten

schaden mehr als sie nutzen. •

ÜBER DEN AUTOR

Falk S. Al-Omary ist Medien-Manager und

Politikberater. Er begleitet und repräsentiert

Unternehmen und Marken bei der

Wahrung ihrer Interessen auf dem medialen,

politischen und kommunikativen

Parkett. www.al-omary.com

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78

Der Innovationselefant

Ein emotionaler Testbericht

zum BMW 530e

© ALLE BILDER BMW GROUP & GARTH

PT-MAGAZIN 3•4 2025


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PT-MAGAZIN 3•4 2025

Es gibt Automobile, die fahren dich von

A nach B. Und dann gibt es Automobile

wie den neuen BMW 530e Plug-in-

Hybrid, die dich auf eine emotionale

Reise schicken – durch Technologien,

Träume und die faszinierende Zukunft

des Fahrens. Merken Sie auf, der

Schreibstil im vertrauten „du“ besagt,

dass dieser BMW kein distanziertes

„Sie“ erlaubt. Unser Testfahrzeug, in

einem tief glühenden Rot, hat nicht

nur Blicke auf sich gezogen, sondern

Herzen geöffnet. Was dieses Fahrzeug

leistet, wie es sich anfühlt – und wo es

trotz aller Brillanz aneckt.

Der erste Eindruck: Eleganz in rot

Schon im Stand wirkt der 5er wie ein

Monument aus der Zukunft. Die Konturen

sind geschärft, ohne aggressiv

zu wirken. Das rote Kleid lässt die

Limousine regelrecht pulsieren. Ein

Auto, das nicht schreit, sondern einlädt

– mit Würde, mit Stil, mit Präsenz.

Man ahnt schon beim ersten Anblick:

Hier kommt kein gewöhnliches Gefährt.

Hier rollt ein Statement.

Innenraum:

Willkommen in deinem Kopf

Der Einstieg fühlt sich an wie der Eintritt

in eine andere Welt. Sanft gleiten

die Türen ins Schloss – akustisch untermalt

von einem dezent komponierten

Sound, der nicht zufällig gewählt

scheint. Das Sounddesign dieses Fahrzeugs

ist keine Nebensache, sondern

ein orchestrierter Teil des Fahrerlebnisses.

Jeder Ton – vom Öffnen der

Tür bis zur Navigation – wirkt bewusst

gesetzt, weich, beruhigend, beinahe

meditativ. Während da nur nicht die

störenden Warntöne, die Brüssel vorschreibt.

Doch das eigentliche Wunder wartet

auf dem Fahrersitz. Sobald du Platz

nimmst, spürst du: Dieses Auto kennt

dich.

Die individuell einstellbaren Themenwelten

– von entspannend bis

sportlich, von lichtdurchflutet bis fokussiert

– setzen genau den Ton, den

du gerade brauchst. Und während

du noch überlegst, ob du links oder

rechts abbiegen möchtest, weiß das

Infotainmentsystem längst, was du

als nächstes vorhast – und zeigt dir

auf, wie es dich dazu innovativ und

technologisch begleiten kann. Es ist,

als hätte BMW deinem Willen ein Interface

gegeben.

Das Fahren:

Leise Magie mit Widersprüchen

Dann der Moment, wenn sich das

Lenkrad unter deinen Händen strafft,

die Displays pulsieren und du die

Straße spürst – nicht als Widerstand,

sondern als Einladung. Das Fahrwerk

verdient hier eine eigene Hymne.

Trotz des beachtlichen Gewichts

– mehr als zwei Tonnen mit Akku –

gleitet der 5er aristokratisch über Unebenheiten,

federt mit majestätischer

Eleganz selbst grobe Fahrbahnkanten

weg, bleibt aber dennoch kontrolliert

und ansprechbar in jeder Kurve. Ein

Tanzpartner auf dem Asphalt.

Die Lenkassistenz mit Blicksteuerung

ist dabei mehr als nur ein Gimmick –

sie ist pure Science-Fiction. Ein kurzer,

bewusster Blick in den Seitenspiegel

reicht, und der Spurwechsel wird

sanft, aber bestimmt eingeleitet. Es

fühlt sich nicht wie Technik an – es

fühlt sich an wie Magie.

Doch nicht alles ist perfekt: Der

Vierzylinder-Benziner, kombiniert mit

dem Elektromotor, hat Mühe, dem

Gewicht gerecht zu werden. Im Hybridmodus

fehlt der Punch, den man

von einem BMW erwartet. In der Stadt

gleitet man elektrisch durch den Verkehr

– nahezu lautlos, effizient, clever.

Auf der Autobahn hingegen wird der

Kompromiss spürbar. Hier wirkt der

Hybridantrieb, als sei er mehr für die

Steuerersparnis als für die Seele eingebaut

worden. Wer BMW fährt, will

manchmal auch spüren, was unter

der Haube pulsiert – das gelingt hier

nicht durchgehend.

Fazit: Zukunft mit Gewicht

Der BMW 530e Plug-in-Hybrid ist kein

Auto, das man einfach nur nutzt. Es

ist ein Wesen, ein Begleiter, ein Innovationselefant,

der mit seinem imposanten

Auftritt, seiner Intelligenz und

seiner emotionellen Tiefe Maßstäbe

setzt und die neuerdings erscheinenden

Chinaautos meilenweit hinter

sich zurücklässt.

Ja, er ist schwer. Und ja, der gewählte

Motor wirkt etwas schwach, aber das,

was dieses Fahrzeug an Komfort,

Technologie und seelischer Resonanz

zurückgibt, ist aufregend. Wer bereit

ist, sich auf die Limousine aus München

einzulassen, wird erleben, wie

weit ein Automobil gehen kann, um

dich zu verstehen.

Der Innovationselefant ist gekommen,

um zu bleiben. Und wir – wir

sind mit ihm gefahren. Und haben

dabei nicht nur die Spur gewechselt,

sondern eine neue Ära des Fahrens

betreten.

Wilhelm Rafael Garth und

Prof. Arnd Joachim Garth


80

Zur Ausgabe: 1•2/2025

Leserbriefe

zu www.pt-magazin.de und

www.kompetenznetz-mittelstand.de,

auch aus social media (red. gekürzt)

Zu: Bilanz der ersten zwölf Monate

Gestern Abend habe ich mir die Zeit

genommen, das PT-Magazin 01-2025

zu lesen. Besonders interessant fand

ich Seiten mit den Überlegungen zu

Strategie und Weiterentwicklung der

OPS nach dem Motto "Nachfolge tut

not und ist auf dem Weg". Dafür wünsche

ich Frau Tröger, Ihnen und allen

Beteiligten viel Energie und immer

eine glückliche Hand.

Carl-Dietrich Sander, Kaarst

Zu: Die KI-Frage:

Was bleibt vom Denken?

Zum Editorial eine winzige Ergänzung:

Schon in Star Wars, Angriff der

Klonkrieger 2002 wurde das Problem

auf den Punkt gebracht: Meister Yoda

stellt seinen Schülern die Frage wieso

ein gesuchter Planet nicht auf der

allwissenden Sternenkarte zu finden

ist. Ein Schüler gibt die Antwort: weil

ihn jemand aus dem Archiv

gelöscht hat. Hieß : was

nicht in den digitalen

Dateien existiert weil

es jemand eingegeben

hat, "gibt es nicht". Und

da kaum jemand sich bewusst

ist ob Wahrnehmbares zur

Kategorie soziales Mikrophänomen,

selbst ohne Verzerrung zugänglich,

oder soziales Makrophänomen, nur

qua Medien zugänglich, gehört ist

Verwirrung, Fake und Unwissen ein

vorherrschendes Phänomen.

Volker Gallandi, Groxheimertal

Zu: Das Defizit in der

Gewaltenteilung

Das PT-Magazin ist ja kein politisches

Journal und nicht einmal im strengen

Sinn ein Wirtschaftsmagazin, umso

mehr anzuerkennen ist, dass der

Artikel „Das Defizit in der Gewaltenteilung“

von Dr. Georgi einen Platz in

der Ausgabe 1-2 / 2025 gefunden hat.

Die Verwirrung und Orientierungslosigkeit

in unserer Gesellschaft

geht meiner Einsicht nach

wesentlich davon aus, dass

die Politik und der Gesamtgesellschaft

eine klare Vorstellung

von der Demokratie

und der Marktwirtschaft – die

sich gegenseitig bedingen – verloren

gegangen ist. Der Mittelstand, für

den Sie sich stark machen, wird keine

gute Zukunft haben, wenn nicht endlich

von einer starken und politisch

unabhängigen Minderheit von Bürgerinnen

und Bürger begonnen wird,

Versäumnisse und Mängel unserer

Demokratie und Marktwirtschaft aufzuarbeiten.

Für mich ist erfreulich, wenn ich

solche Beiträge zum Thema Demokratie

wie den von Dr. Georgi oder

auch den von der damaligen Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

in der Hannoverschen Allgemeinen

Zeitung vom 17. Juni 2024, lese.

Dort heißt die Schlagzeile: „Volksabstimmung

über das Grundgesetz?“

„Petra Pau wirbt für eine gesamtdeutsche

Verfassung“. Die Stimmen

sind aber zu wenig, als dass man

noch auf eine Wende hoffen dürfte

vor der nächsten politischen Katastrophe.

Georgi schreibt: „Und neulich

haben sich vier Persönlichkeiten

– neben Mazière Peer Steinbrück,

Andreas Voßkuhle und Julia Jäkel – in

der „Initiative für handlungsfähigen

Staat zusammen gefunden unter

der operativen Leitung der Hertie

School und unter der Schirmherrschaft

des Bundespräsidenten arbeiten

sieben Arbeitsgruppen, um Vorschläge

für einen handlungsfähigen

Staat zu entwerfen.“

Georgi ist dem Erfolg gegenüber skeptisch.

Ich meine, ohne die genannten

Mitwirker kränken zu wollen, Personen,

die an gesellschaftlich

gehobener Stellung an der vorhandenen

gesellschaftlichen

Verwirrung mitgewirkt haben,

können zwar zu Einsicht gekommen

sein und an der Klärung

der vielen offenen Fragen mitwirken,

das genügt aber nicht. Es genügt aber

auch nicht,

wenn Hanspeter Georgi schreibt:

„Wir Bürger sollten nicht nur ein Auge

darauf werfen, sondern

Ergebnisse einfordern.“ Solange

Verfassungsfragen nur Sache der

Parteisoldaten und Honoratioren

sind, haben wir noch keine Demokratie.

Sogar eine Verfassung an der

nur ein paar Dutzend „Berufene“

mitgewirkt haben und dann mit moralischem

und politischem Druck die

Zustimmung vom Volk eingefordert

wird, wird auch bei inhaltlicher Qualität

den Schein der Minderwertigkeit

nicht verlieren.

Ich denke, wir haben allen Grund

dazu, dass ein respektabler Teil der

Deutschen (ich

denke an 10%) die Verfassung erarbeiten

müssen, damit wirklich das

Gefühl entsteht, dass es

unsere Verfassung ist und nicht etwas

Aufgezwungenes, ein Oktroy ist,

wie das Grundgesetz,

deren Autoren ein größeres Gespür

für das Notwendige (siehe Artikel 146

GG) hatten, als ihre

Nachfolger in den Parlamenten und

Regierungen in der alten und neuen

BRD.

Tristan Abromeit,

Neustadt am Rübenberge

PT-MAGAZIN 3•4 2025

ALLE ICONS: © FREEPIK.COM


81

feedback

PT-MAGAZIN 3•4 2025

© ENVATO | BY YURIARCURSPEOPLEIMAGES

Zu: Relaunch von

PT-Magazin und

www.pt-magazin.de

Großartig. Man findet

sofort, was man sucht, im aufgehübschten

Design. Weiter so!

Carlos A. Gebauer, Düsseldorf

Ich finde das neue Design sehr gelungen,

herzlichen Glückwunsch dazu!

Patrick Peters, Mönchengladbach

Toller Fortschritt! Glückwunsch zu diesem

Meilenstein.

Marcel Lenk, Schönheide

Erster Eindruck neues Outfit - modern,

frisch, spricht an. Glückwunsch!

Ronald Bracholdt, Dresden

Zu: Fehlerkultur in Unternehmen:

Vom Schuldigen suchen zum Lernen

Ein sehr wertvoller Beitrag, danke

dafür! Gerade der Punkt, Fehler nicht

als individuelles Versagen, sondern

als Chance zur systemischen Verbesserung

zu sehen, hat bei mir etwas

ausgelöst. Ich bin gerade noch in der

Genesungsphase nach einer Augenlaserbehandlung

und merke dabei, wie

wichtig gute Kommunikation, klare

Prozesse und ein achtsamer Umgang

mit Fehlern auch im medizinischen

Kontext sind. Der Gedanke, aus

jeder Abweichung bewusst zu

lernen, statt Schuldige zu suchen,

lässt sich definitiv auch

auf viele andere Bereiche

übertragen – beruflich wie

privat.

Lena Büntner

Zu: Tokenisierung im Energiemarkt

– Wie digitale Assets den Zugang

zu grüner Energie verändern

Die Tokenisierung in der Energiebranche

markiert einen wichtigen

Meilenstein auf dem Weg zu einer

dezentralisierten und nachhaltigen

Energieversorgung. Durch die Verwendung

von Blockchain-Technologie und

Token können Energieunternehmen

ihre Prozesse effizienter gestalten, die

Transparenz erhöhen und neue Geschäftsmodelle

entwickeln.

Die Tokenisierung von Energie bietet

auch neue Möglichkeiten für die Integration

von erneuerbaren Energien

und die Reduzierung von CO2-

Emissionen. Wir begrüßen diese

Entwicklung und sehen großes

Potenzial für die Zukunft der Energiebranche.

SEP und Herr Dirk Delitz

sind innovativ und nachhaltig. Die

deutsche Antwort auf dem globalen

Energie-Blockchain Markt.

Martin Stetten

Leser-Telefon: 0341 240 6100 | Leser-E-Mail: info@op-pt.deLeserbriefe auch unter www.pt-magazin.de/service/leserbriefe


82

IMPRESSUM

ISSN 1860-501x | 21. Jahrgang

Ausgabe 3•4/2025

firmenregister

In der vorliegenden Ausgabe 3-4/2025 wurden folgende

Unternehmen redaktionell erwähnt bzw. werblich platziert.

Verlag: OPS Netzwerk GmbH,

Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 240 61 - 00

Petra Tröger (CEO), Dr. Helfried Schmidt

info@op-pt.de | www.pt-magazin.de

Das PT-Magazin ist offizielles Magazin

des Wettbewerbes „Großer Preis des

Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,

eingetragen im Stiftungsregister des Regierungsbezirkes

Leipzig unter Nr. 2/1998.

Seite Unternehmen

8 f. Aurora Energy Research

57 AKOTHERM GmbH

35 Ambulanz mobile

GmbH & Co. KG

55 ANEDO GmbH

44 Antennenbau Lindemann

GmbH & Co. KG

70 ff. Auerbachs Keller Leipzig

46 Authentic Consult

66 Bertelsmann-Stiftung

68 Bundesgerichtshof (BGH)

29 (reg.) Bier- und Wohlfühlhotel Gut

Riedelsbach GmbH & Co. KG

78 f. BMW Group

83 Burchard Führer GmbH

70 ff. Bundesverband mittelständische

Wirtschaft (BVMW)

13 caleg group

74 Coreku GmbH & Go. KG

69 Deutsches Institut für kleine

und mittlere Unternehmen

32 Dr. Butze GmbH & Co. KG

54 Druckerei Vetters

GmbH & Co. KG

49 EDEKA Ernst, Zweibrücken

60 ff. e-Estonia Briefing Center

41 EFEN GmbH

54 ehrhorn Vermessung GbR

3 FingerHaus GmbH

73 Gebr. Heyl Analysentechnik

GmbH & Co. KG

11, 26 GfA Elektromaten

GmbH & Co. KG

75 GROSS GmbH

18 H & E Bohrtechnik GmbH

39 HALLOG GmbH

69, 26 Hanse Haus GmbH

14 f. ICONTEC GmbH

60 ff. INBANK Estland

42 ff., 29 (reg.)

Ingenieurgesellschaft

Patzke GmbH

13 Institut für Führungskultur

im digitalen Zeitalter (IFIDZ)

17 Itg GmbH ingenieurbau

+ tiefbau + gleisbau

51 Jepsen Autogruppe

56 KÜBLER GmbH Energiesparende

Hallenheizungen

58 Kuhlmann Leitungsbau

GmbH & Co. KG

28 Landhotel Waldeck

76 Liebensteiner Kartonagenwerk

GmbH

9 LIEBLANG Dienstleistungsgruppe

10 Max Heimerl Bau GmbH

29 (reg.) Metzgerei Nagel, Amstetten

30 Mey Generalbau GmbH

19 Michael Koch GmbH

23 monte mare Gruppe

2 ONI Temperiertechnik

Rhytemper GmbH

84 ONI Wärmetrafo GmbH

14 f., 38 ff., 28 ff., 34

Oskar-Patzelt-Stiftung

62 OTT Haus - Zimmerei

Berthold Ott GmbH

47 Ovesco Endoscopy AG

33 (reg.) papperts GmbH

33 (reg.) Rabb IT Solutions GmbH

31 richter & hess VERPA-

CKUNGS-SERVICE GmbH

5 Schilling Engeneering GmbH

63 Schwalenstöcker &

Gantz GmbH

67 STA-BAU Sicherungstechnischer

Anlagenbau

Holger Meyer e.K.

66 f. Stiftung Bürgerengagement

Saar

60 ff. TeleskopEffekt GmbH

45 Tenbrink The Gener[e]alist

33 (reg.) Landwirtschaftsbetrieb

Jochen Thomsen

77 tiptop group

70 ff. TOP Magazin Leipzig

70 ff. TU Bergakademie Freiberg

27 uesa GmbH

60 ff. Volksbank Mittweida eG

46 Walter Bauer

GmbH & Co. KG

20 Zimmermann Orthopädietechnik,

Sanitätshaus

Und weitere 460 Unternehmen

auf der Juryliste 2025, S. 28 ff.

Redaktion:

Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P)

Hauptstadtbüro PT-Redaktion

Falk S. Al-Omary, Unter den Linden 10,

10117 Berlin, Tel. +49 171/ 202 3223,

post@al-omary.de

Korrespondenten:

Bernd Schenke (Berlin/Brandenburg)

D-Rolf Becker (Halle/S., Indochina)

Autoren/Interviews dieser Ausgabe:

Falk S. Al-Omary, Christian Conrad, Maximilian

Desczyk, Irmgard Eichner, Margit Enke,

Arnd Joachim Garth, Wilhelm-Rafael Garth,

Hanspeter Georgi, Jan Kemmerzell, Martina

Lackner, Barbara Liebermeister, Jörn-

Axel Meyer, Lothar Müller, Nela Novakovic,

Tanja Pieper, Helfried Schmidt, Anne M.

Schüller, Sebastian Seefeld, Lutz Stenvers,

Petra Tröger, Christian Wewezow, Gerald

Wood

Anzeigen:

Petra Tröger (V.i.S.d.P.),

Clemens Vogel

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2025,

gültig seit 12.11.2024,

Tel. 0341 24061-00

media@op-pt.de, https://bit.ly/pt-media

Satz/Layout:

Phoenixgalaxy GmbH (Diana Kammel)

Clemens Vogel

Druck:

Druckerei Vetters GmbH & Co. KG

Gutenbergstraße 2, 01471 Radeburg

Erscheinung: 6x jährlich, Einzelpreis 3,00 €

inkl. 7 % MwSt.; Abonnement 16,00 € inkl.

7 % MwSt. sowie inkl. Versand und Porto

für 6 Ausgaben. Erhältlich im Verlag, im

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